Deus ex Machina

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Über Gott und die WWWelt

Hauptsache Milliarden – und nicht mit den Menschen reden

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Wie so oft, ist es eigentlich ganz einfach: Es gibt im Winter sogenannte Inversionswetterlagen, bei denen sich warme Luftschichten über kalte Luftschichten schieben. Das sorgt zuerst einmal dafür, dass ich in den Bergen über der kalten Luft im Sonnenschein rodeln und davor stundenlang bräunen kann. Unten dagegen ist es kalt, und einige selbstverstärkende Faktoren sorgen dafür, dass über den Städten Abgase und Staub in einer Art Dunstglocke verdichtet werden. Wenn man auf der Neureuth Richtung München schaut, zeigt sich diese hässliche Abdeckung der Stadt als schwefelgelber Steifen in einer ansonsten makellosen Fernsicht. München bekommt das, was es absondert.

Manchmal, wenn die Luft klar ist, sehe ich die Glocke über München mit kalter, dunstiger Luft auch vom Radweg auf den Höhen über der Donau – sie macht in der Mitte beim Blick nach Süden das Alpenpanorama unscharf. An der Existenz der Inversionswetterlage kann man nicht rütteln. Manche Faktoren wie der Ausstoss von Rauch und Staub sind vom Menschen gemacht, andere, wie Winter, Lage in Tiefebenen, Windstille und ungünstige Luftschichten, sind natürlichen Ursprungs. Inversionswetterlagen gibt es auch ohne menschlichen Einfluss, in Städten jedoch trägt der Mensch mit diversen Abgasen, darunter aus Verbrennungsmotoren, deutlich dazu bei. Dann schrillen die Stationen, die die Belastung messen, Grenzwerte werden überschritten, und die Deutsche Umwelthilfe droht mit Prozessen, und kann sich auch Beugehaft gegen Minister vorstellen. Selbst wenn die, wie im Fall vom CSU-Bayern, nicht voll verantwortlich für die Verkehrspolitik der SPD-Stadt München sind. In meinem CSU-Kaff in den Bergen jedenfalls ist der Schnee weiss und ohne Schadstoffe – sofern nicht der Schadmünchner hierher fährt, weil die Schad-Prantlhausener Zeitung nach dem freundlichen Beitrag über die Umwelthilfe einen Beitrag über die schönsten Frühwinterregionen bringt, die man mit einer kurzen, abgasfördernden Autofahrt erreichen kann.

Ohne dass es übrigens wirklich nötig wäre, denn der Schadmünchner könnte auf schönen und frisch ausgewiesenen Radrouten des Fernwegs München-Venezia zu uns kommen, was er aber nur selten macht. An der Donau hat man übrigens entlang einer Strasse im Westen der ebenfalls smoggeplagten Stadt einen Radweg angelegt, der es den Bewohnern schnell wachsender Dörfer erlauben würde, ins Zentrum zu radeln: Im Sommer machen das einige, aber unter der Woche im Winter sieht man fast nur Radsportler und kaum Radpendler. Ein Meter Radweg kostet 250€, ein Kilometer kostet 250.000. Ohne neue Strassenrandbegrünung haben zwei Landkreise hier in den letzten Jahren weit über eine Million Euro investiert, und es ist klug, weil es helfen könnte, den Schadstoffeintrag aus dem Westen zu verringern – es nutzt nur keiner, wenn das Wetter so ist, dass die Benutzung ein klein wenig gegen die winterliche Smogglocke helfen würde.

Eine Milliarde klingt nach viel Geld, und diese Milliarde wurde beim neuen Dieselgipfel der Kanzlerin versprochen. Im August hatte man den Topf noch von 500 Millionen auf die besagte Milliarde angehoben, jetzt soll die Milliarde jedes Jahr fliessen. Das klingt so lange gut, bis man nachliest, wie sich die Regierung von Frau Merkel das vorgestellt hat: Das Geld wurde im August versprochen. Das Umwektministerium von Baden-Württemberg wollte, dass die Kommunen bis zum 10. September ihre Vorschläge vorstellten. Es ist vollkommen klar, dass diese Vorschläge irgendwie zu weniger Emissionen führen müssen, oder einfach gesagt: Ein paar Leute werden ihre Autos nicht mehr in der bisher bekannten Form nicht mehr fahren können, sondern stehen lassen müssen. Wer das mit einer anderen Infrastruktur erreichen will – absperrbare Radboxen, Radwege, Straßenumwidmung, E-Bikes, was man da halt so machen kann – ist als Kommune verpflichtet, solche Maßnahmen sorgfältig zu planen. Das ist in sechs Wochen nicht möglich, es sei denn, man reicht Vorschläge ein, die schon geplant und nahe der Ausführung sind. Die Informationsveranstaltung für die Kommunen in Baden-Württemberg war am 6. September, also gerade einmal 4 Tage vor der Deadline des Verkehrsministeriums.

Im Ergebnis ist, wenig erstaunlich, das Geld nicht geflossen. Jetzt soll das alles leichter werden, man möchte Lotsen anbieten, die Kommunen helfen, ihre Anträge zu formulieren. Laut Frau Merkel stünde das Geld “ab morgen” bereit – ganz erstaunlich, dass man die Förderung solcher Projekte mitsamt Prüfung und Genehmigung hier so schnell umsetzen kann. Infrastruktur, Raumordnung und Verkehrsplanung waren bisher eigentlich die hohe Kunst der Verwaltung: Jetzt soll das alles in ein paar Tagen möglich sein. Zum Vergleich: Der Radweg, auf dem ich in die Alpen schauen kann, hat über 10 Jahre von der Planung bis zur Realisierung benötigt. In einer Stadt, die im Geld schwimmt und in Deutschland sicher zu den besseren Radverkehrsorten zählt.

Ich wollte mir einfach als Bürger mal anschauen, was Kommunen denn so einreichen können, und suchte heute morgen länger nach “Mobilitätsfonds für Kommunen”, “nachhaltige mobilität für die stadt fonds” “Masterplan Green City”, worunter das Milliardenprojekt bekannt ist. Ich habe bei Twitter das Verkehrsministerium gefragt, ob sie so eine Website haben – bei einer Milliarde, die da fließen soll, wäre das doch sicher auch interessant für Parteien, Gruppen und Bürger der 28 Regionen, die sich beteiligen können. Ich würde das gern zeigen – allein, es scheint nichts dergleichen zu geben. Vertreter der Kommunen können vielleicht in Berlin Frau Merkel, Frau Hendricks und Herrn Dobrindt fragen, aber für den normalen Bürger ist es so. dass “ab morgen” angeblich Geld fliesst. Wohin, wofür, wo Flächen für Park-and-Ride-Parkplätze versiegelt werden, Stromtankstellen in die Innenstädte kommen, oder Radfernwege geplant sind, das wird meines Wissens nirgendwo erklärt. Dabei wäre es schon interessant zu sehen, wohin diese Milliarde so geht – ein Parkplatz bevorzugt andere Menschen als eine Stromtankstelle oder ein Radweg. Ich würde da als Bürger gern mitreden. Zum Beispiel darüber, dass wir hier zwar einen Radweg haben, aber der Bevölkerung nicht nahe gelegt wird, den zu benutzen. Hier bei uns wurde das Geld in den Boden betoniert. Und das liegt im Winter so rum. Und wenn das Wetter schlecht ist und der Smog droht und Wasser zu Eis gefriert, wenn man also radeln sollte – dann macht keiner das Eis weg. Dann wird der Radweg erst mal die Schneeräumablagerungsfläche. Darüber würde ich gern reden.

Ich sage das, weil ich es auch anders kenne, aus Städten, in denen man sich wirklich Mühe gibt. Turin liegt nahe der Alpen und hat auch oft übles Schmuddelwetter. Aber in Turin gibt es auch eine Bürgermeisterin, die sich dann an ihren Twitter- und Facebookaccount setzt und die Bürger über die Lage und Probleme direkt informiert. Sie sagt ihnen, dass es jetzt fein wäre, wenn mehr Leute das Rad benutzen würden, und weist darauf hin, dass es angesichts des Smogs an den Verleihstationen billigere E-Bikes gäbe. Sie wäre dankbar, wenn die Menschen das tun würden. In Mantua, das im Winter unter Nebel leidet, wirbt der Regionalpräsident für sich mit einem Video, mit dem er durch die Stadt radelt. Der Radweg München-Venezia, seit kurzem beginnend in einer jahrzehntelang rot-grün regierten Stadt, ist nur eine gerade erst eingeführte Verlängerung eines Radwegenetzes in Südtirol, das bereits in den 90er Jahren eingerichtet wurde. Ich kann mich darüber in Südtirol an eigens eingerichteten Stationen informieren. In Südtirol, in Mantua, in Ferrara bin ich König.

In Deutschland sitzen die Minister in Berlin und sagen, dass eine Milliarde ab morgen fließt. Sie sagen aber nicht, dass die Umsetzung schon mal 10 Jahre oder länger dauert, und man bis dahin auch 10 Jahre unverändert die Inversionswetterlagen hat. Und die Belastung noch länger anhält, wenn die Menschen die mehr oder weniger sinnvolle Infrastruktur einfach links liegen lassen, weil “der Staat” von der Bundeskanzlerin über die Minister und Staatssekretäre bis zu den Bürgermeistern es nicht auf die Reihe bekommt, den Menschen zu sagen, dass sie mitspielen müssen – und zwar, bevor die Inversionswetterlage die Messwerte hochtreibt. Das würde den Staat dank Internet übrigens praktisch nichts kosten, denn die Kanäle sind da. Es wird halt, im Gegensatz zu teuren Plakatkampagnen zugunsten der Dämmstoffindustrie, nicht gemacht. Das Milliardenversprechen ist bequemer. Die Kanzlerin sagt “eine Milliarde ab morgen” anstelle von “es sind eure Abgase, ihr hättet gestern schon das Rad nehmen sollen”. Ab morgen kann es durchaus sein, dass wieder ein ominöser Grenzwert überschritten wird, auf den man sich vor Jahren einigte, weil man dachte, die Industrie wird das schon machen. Dann gibt es wieder Schlagzeilen über die Belastung der Luft und erst recht keinen Grund, in diesen Abgasen auf das Auto und die Klimaanlage zu verzichten.

In der Privatwirtschaft wäre es undenkbar, einen Milliardenfonds mit solchen Zielen aufzulegen, ohne verbindlich und nachvollziehbar gegenüber dem Geldgeber – in diesem Fall uns allen – festzuschreiben, was durch welche Maßnahmen erreicht werden soll. Vor allem hätte man bei diesem Fonds das Zielpublikum im Auge – und das sind zig Millionen Menschen, die in den betroffenen und geförderten Ballungszentren leben. Infrastruktur allein ist weder eine Garantie für die Nutzung wie mein Radweg, noch eine Garantie für eine auch nur halbwegs vertretbare Umsetzung, wie die scheiternden Riesenprojekte BER und Stuttgart21. In der Privatwirtschaft würde man Projekte aufzeigen, die messbare Erfolge brachten, und die erweitert werden sollen. In der Spätphase der Regierung Merkel fliesst Geld “ab morgen”, und vielleicht auch in Zukunft jedes Jahr. Mit dem Klima und dem Feinstaub ist es dabei wie mit dem Fortschritt und dem Atom der 60er Jahre: Man muss es nicht mehr begründen oder erklären, es wird einfach gemacht, und Mitsprache und Kommunikation ist wegen des guten Zwecks überflüssig, die reine Luft kommt aus der Förderung wie früher der Strom aus der Steckdose.

Ich habe diesen Tweet, ähnlich wie er on Turin verbreitet wird, vor vier Stunden, als ich mit dem Schreiben begann, abgesetzt. 77 Retweets, 8,216 Impressions. Das mag nicht viel sein, aber es hat 8.216 Leser mehr als die nicht existierende Empfehlungsseite der Bundesregierung oder des Verkehrsministeriums zum Milliardenfonds und zur Frage, was denn das angemessene Verhalten der Bürger beim kommenden Wintersmog wäre. Und 8.216 Leser haben die Schönheit meines Radweges gesehen, der pro Kilometer eine viertel Million Euro kostete, und dennoch nicht von denen genutzt wird, die lieber daneben Auto fahren. Weil die Infrastruktur da ist, aber nicht die Erkenntnis, dass nicht “die Autoindustrie” den Smog macht, sondern alle zusammen: Diejenigen, die einfach stur Auto fahren und diejenigen, die ohne jede Kommunikation einfach stur Milliarden ins Blaue hinein ausschütten – und jeder, weil man das in dieser Epoche der Erstarrung halt schon immer so gemacht hat.

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503 Lesermeinungen

  1. Neulich schrieben SIe über eine Radtour zur Neureuth-Alm oder so ähnlich.
    Habe ich es damals falsch verstanden, dass Sie davor erst einmal dorthin mit einem Auto (mit viel PS, mehr als ein Smart, der Sie zu drängeln wagte) dorthin gefahren sind? Ob nun aus München oder gar noch aus Ingiolstadt?

    • Preis für schlechtestes Stück des Jahres
      Es war eh keine Inversionswetterlage. Irgendwie hat er Erziehungskatarrh. Und an LKW auf dem mittleren Ring und dem Autobahnring traut er sich irgendwie nicht ran, nur an den Michel, der zur Arbeit will.

  2. Werter D.A.
    Als früherer Fernfahrer möchte ich bemerken, dass einige Ökonomen (Landwirte) im Umkreis von Tuntenhausen ihren Amerikanisch-Doitschen Schlepper (International Harvester) nicht bekommen hätten, wenn ich vor der Steigung vor Ort nicht Ketten aufgezogen hätte.
    Es gibt für jedes Transportproblem eine Lösung.
    Zu meiner Schande möchte ich bemerken, dass das Fahrrad es bei 20 cm Schnee oder 2 mm Eis es nicht ist. Dafür haben wir andere Lösungen für die Transporte.

  3. Infrastruktur und Wetterlage
    Lieber Herr Alphonso,
    Ich finde, das Argument der „messbarenErfolge“ in der Privatwirtschaft ist nicht so allegenwärtig, wie man vielleicht denkt.
    Ich möchte zur Erläuterung meine eigene Misere beitragen. Ich bin derzeit auf die Bahn angewiesen und fahre jede Woche 2x8h mit einem ICE, der von „grünem Strom“ betrieben wird (aber nur für Bahncard Kunden), von einer ostdeutschen- in eine Belgische Stadt. Ein Stück geht es auch im „IC Bus“ des Konzerns.

    Jeder hat sicher eigene Erfahrungen mit der Deutschen Bahn. Irgendjemand eigentlich auch Gute? Es haben von den letzten zehn IC-Langstreckenreisen nur zwei wie geplant stattgefunden. Bei den Anderen war alles dabei: Verspätung, Verfrühug, Ausfall, Abfahrt ohne Türöffnung. Einmal nahm ich des Nachts einen Mietwagen heim von Düsseldorf. Was ich mit zwei Ausnahmen nicht erlebt habe, waren empathische und hilfsbereite Bahnmitarbeiter (Morgens um Vier Uhr am Berliner Hauptbahnhof: „Warum kriege ich keine Info, dass der Zug früher abfährt, Sie haben doch meine E-Mail-Adresse?“|“Ich habe Ihre E-Mail-Adresse nicht.“). Derzeit liegen vier Erstattungsanfragen von mir in Frankfurt, zwei noch auf meinem Tisch. Einzig die sturmbedingten Direktausfälle wurden sofort erstattet.

    Bemerkenswerter Weise war der IC Bus stets zuverlässig, die Fahrer freundlich, nur gibt es leider keine erste Klasse (vielleicht wäre die letzte Bankreihe etwas für Dich) und man muss den Kaffe selbst holen. Ich habe erfahren, dass es sich um einen Subunternehmer handelt, der auch Flixbus bedient, aber extra für die Bahn über Nacht neu firmiert hat.

    Meine Datenerhebung ist nicht repräsentativ, aber als konsequente Lösung deutet sich die Folgende an:
    Die Bahn sollte sich vom Schienenverkehr trennen, ihn an kleinere Firmen verkaufen, und so für einen ausgewogeneren Markt sorgen.
    Kundenservice kann dieser Haufen inversioswetterlagengeschädigter Buchhalter nicht. Das sollten sie gleich ganz bleiben lassen. Die Servicekräfte sind entweder inkompetent oder voller Lebensfrust. Lasst es einfach. Aber Bus fahren können sie! Dann möchte man auch gar nicht mit dem Fahrer reden.
    Selbst DHL ist zuverlässiger als die Bahn. Und DAS muss man erstmal hinbekommen (da liegt es aber auch nicht an den Zustellern). In Zukunft reise ich hoffentlich per Paket.

    Zurück zum Thema: eigentlich solten mehr Leute den Zug nutzen, und eigentlich ist es in Ordnung, diese Reisevariante staatlich zu fördern. Nur, was daraus wird – wer weiß das schon? Ich bin nicht im Bilde, ob die Bahn nun echt privatwirtschaftlich oder staatlich ist, aber auch dort versacken die immer teureren Abbonements von Schönes-Wochenende-Bahncard-Sparern ohne jeden nachvollziehbaren Bericht und ohne spürbare Besserung.

    Messbare Erfolge? Nein. Die braucht man nur für Image-Kampagnen, damit die Werbefirma ihr Geld verdient. Solche Kampagnen greifen ohnehin viel besser als echte Investitioen. A propos: was macht unsere Regierung eigentlich so für ihr Image?

    Beste Grüße

    • 1/2 so schlimm
      @fm

      Ich habe andere Erfahrungen gemacht: ich bin regelmäßig zwischen Stuttgart und Gießen unterwegs und bin zufrieden: die Züge (ICE & RE) fahren, wenn auch oft um ca 5 – 15 Minuten verspätet. Grade am Wochenende, d.h. Freitag und Sonntag ist auf der Straße die Hölle los, ich hab es mehrfach probiert: ich brauche da länger. Also nehme ich die Bahn. Ich kann im Speisewagen ein Bier trinken und die Zeitung lesen. Das Personal in den Zuegen ist freundlich.

      Ich kann mir aber sehr gut vorstellen , dass die Bahn nicht überall gleich gut ist.


    • Kürzlich las ich, daß in Japan eine 20-Sekunden-Zugverspätung eine öffentliche Entschuldigung der japanischen Bahn nach sich gezogen habe. Sicher, das ist eine Insel und insofern mit Europa nicht so ganz vergleichbar, aber so etwas mehr Redundanz und Zuverlässigkeit könnte der Bahnverkehr bei uns schon gebrauchen.

    • Japan und die Bahn
      Die 20 Sekunden Verspätung – ich nehme an, Sie beziehen sich auf das ICE-Äquivalent namens Shinkansen – sind in erster Linie möglich, weil das Schienennetz für den Fernverkehr eine nationale Angelegenheit ist und entsprechend gehandhabt wird. Das ist dann aber nicht immer von Vorteil für alle Beteiligten: die Gleise wurden und werden als Hochbahnen ohne Rücksicht auf Verluste durch die Landschaft gezogen – wenn ein Haus im Weg steht, wird es nicht abgerissen, sondern regelrecht von Stützpfeilern „eingerahmt“. Kann dann auch gerne mal sein, dass Sie anstelle eines Bergpanoramas vor Ihrem Fenster auf einmal eine ansehnliche Betonwand betrachten dürfen, wenn Sie Pech haben und nebendran wohnen.

      Aber für den Bahnverkehr ist das natürlich optimal. Die Trassen sind schnurgerade und auch für sehr hohe Geschwindigkeiten ausgelegt. Außerdem fahren auf den Trassen tatsächlich auch nur die Fernzüge und sonst nichts anderes, und Personen auf dem Gleis gibt es natürlich auch keine. So ist es möglich, den Betrieb sehr genau und auch sehr engmaschig zu takten – wenn ich mich richtig erinnere, fährt zwischen Tokyo und Osaka alle zwei Minuten ein Shinkansen, in beide Richtungen. Und die Züge sind mitnichten leer.

    • Keine Insel
      Pünktliche Bahn gibt es auch in der Schweiz – die ist dort aber halt auch nicht als „Cash Cow“ für die Regierung gedacht (wie war hier die Empörung der Politiker letztes Jahr: die Bahn hat nicht so viel Gewinn gemacht wie vereinbart – von den Bestrebungen für einen Börsengang ganz zu schweigen).
      Dort ist die Bahn Bestandteil der Infrastruktur und wird entsprechend auch staatlich stattlich unterstützt. Und man lügt sich nicht in die Tasche mit kurzen Reisezeiten, die sowieso nur auf dem Papier stehen und spätestens beim ersten Umsteigen obsolet sind.

    • @Colorcraze @Millennial
      Ja, Shinkansen ist nicht ganz vergleichbar, da ein eigenes Schienennetz, voll begradigt und zubetoniert.
      Aber die japanische Pünktlichkeit gibt es auch Abseits des Shinkansen. Nehmen sie eine beliebige Strecke der verschiedenen Bahngesellschaften im Großraum Tokio. Auch hier kommen die Züge pünktlich auf die Sekunde. Egal ob es um Züge im Stundentakt oder solche im Minutentakt handelt. Einfach mal eine Weile im Bahnhof Shinagawa aufhalten. Da kommt in der Rushhour auf jeder Strecke alle 2 Minuten ein Zug und 4-stellige Menschenzahlen steigen jeweils aus/ein.
      Es ist wohl eine Kulturfrage, eine der Haltung, eines des Berufsethos. Der gemeine Japaner – egal an welcher Position, ob Schaffner, Putzkraft, Zugführer, Instandhalter- scheint sich als gleichwichtigen Diener des Ganzen zu sehen, egal ob kleines oder großes Rädchen. Niemand möchte das eine Rädchen sein, das klemmt – auch die Fahrgäste übrigens nicht. Und die großen Rädchen sparen auch nicht an der Instandhaltung, wie auch die Hersteller nicht an Qualität (im Sinne von Haltbarkeit) des rollenden Materials sparen.

      Insofern kann ich auch das ganze Rumgemöhre an den Bahnmitarbeitern nicht nachvollziehen (nicht auskunftsfähig bei Verspätungen oder sonstigen Abweichungen vom Fahrplan usw.). Das ist nicht zielführend. Der Laden sollte seine Leute erst gar nicht in Verlegenheit bringen, solche Informationen vorhalten zu müssen. Nämlich indem er seinen Fahrbetrieb so aufsetzt, daß er reibungslos läuft. Die Schweizer können das doch auch, da muß man nicht nach Japan gehen. Vielleicht sollte man die Bezüge des Bahnmanagements mal an Pünktlichkeit koppeln…

    • Ich fürchte weniger die Bahn...
      …als die Bahnhöfe. Mit der Bahn komme ich i.d.R. gut zurecht, das Personal ist zu mir freundlich und üblicherweise gelingt meine Fahrt ohne Probleme, gelegentliche Ausfälle des Bordbistros sind unbequem aber nicht schädlich, Verspätungen sind keine Freude aber meistens auch kein Untergang. Schlimmer sind in den letzten zwei Jahren viele Bahnhöfe und deren Umfeld geworden. Aber vielleicht bin ich auch nur überängstlich und selektiv menschenfeindlich.

    • Werter fm,
      ich bin seit 22 Jahren Wochenendpendler über eine Distanz von mehr als 500 km. 7 Jahre davon bin ich geflogen (teilweise als Senator, da mehr als 120 Strecken innerhalb von 365 Tagen). Seitdem fahre ich wieder „schwarz“.

      Über das fahrende Personal bei der Bahn kann ich nicht klagen. Ich bekomme immer mein Pilschen für 3,90 (jetzt 3,80) und bezahle 5 €. Das sind 10 € im Monat Trinkgeld und ich werde immer aufmerksam behandelt. (Aus Gegenbeispiel eine Femanze [ca. Mitte 20], die nach 10 Minuten ihren Kaffee hatte, die 2,90 € mit 50 € bezahlte und sich den Wechselbetrag bis zum letzten Cent herausgeben ließ. Anschließend hat sie sich lautstark über die Servicewüste Deutschland beklagt. Na ja).

      Die Bahn hat wie Deutschland als Ganzes ein Qualitätsproblem. Diesen Dienstag stand ein ICE 3 gut 45 Minuten vor der regulären Abfahrt im Münchner HBF. Abgefahren sind wir mit 9 Minuten Verspätung. Der Lokführer hat die Büchse nicht ans laufen gebracht. Nun gut, die Bahnsparte ist von Siemens ja jetzt nach Frankreich verkauft.

      Auch mit der Zugreihung hat die Bahn ein Problem (auch wenn es in letzter Zeit wohl besser wird). Da fährt ein Zug von Darmstadt über Köln, Dortmund, Kassel nach München. Der Fall ist mir im Gedächtnis geblieben, da ich das Rotkäppchen nach der Reihung fragte – so wie ausgeschrieben – woher er das weiß? – wird so angezeigt. Der Zug kommt in umgekehrter Reihung und erhält pro Halt 3 Minuten Verspätung zusätzlich. Erst in Fulda wurde die Anzeige korrigiert.

      Auch der Bus ist keine Alternative. Ich hatte mal interessehalber ein Vergleichsangebot (3 Wochen im Voraus) Bahn (nur Nahverkehr) und Bus von einer kreisfreien Stadt in der Oberpfalz in eine Großstadt im Ruhrgebiet eingeholt. Bahn: 29 € – Reisezeit ca. 7 Stunden. Bus: 59 € – Reisezeit 14 Stunden. Wenn ich von München HBF nach Flughafen Köln.Bonn per Bus fahre, kann es vielleicht ein Schnäppchen sein, wenn Zeit keine Rolle spielt.

      Soweit OT.
      MfG Alfred Haas

    • Titel eingeben
      8 h bahn fahn – oh je oh je

    • @Hans Nase Shinkansen
      Ja, Shinkansen fahren ist cool. Nicht nur wegen der Geschwindigkeit und der Pünktlichkeit.

      Noch beeindruckender als die Pünktlichkeit sind Sauberkeit, Ruhe und das geordnete Aus- und Einsteigen an genau markierten Stellen auf dem Bahnsteig. Man stellt sich brav in der Reihe an und keiner (!) drängelt. Man muss nicht mit seinem Koffer zur nächsten Zugtür sprinten. Der Zug hält, in der angegebenen Wagenreihung, exakt an der Markierung. Wirklich genial.

      Und das nicht nur beim Shinkansen, sondern auch bei „normalen“ Zügen. Das ist eine Mischung aus deutlich mehr Personal in den Zügen und auf den Bahnhöfen, japanischer Rücksichtnahme gegenüber anderen (Selbst in überfüllten Zügen mit gefühlt 70% Smartphone-Benutzern ist es relativ ruhig, weil nicht lautstark telefoniert wird. Andere zu belästigen gilt schlicht als unhöflich.) und organisatorischen Maßnahmen. Ohne gültiges Ticket kommt man nicht auf den Bahnsteig. Damit hat man auch keine singenden oder zeitungsverkaufenden Bettler in den S-Bahnen, wie in z.B. in Berlin. Und kaum Müll.

      Auch bei stinknormalen S-Bahnen gibt es einen ebenerdigen, stufenlosen Einstieg. Kein Koffer-die-Treppe-Hochwuchten.

      Die Züge sind sauber und die Anzeigen im Bahnhof und in den Zügen immer aktuell und zweisprachig. Verspätungen gibt es wegen „earthquake“ und „human accident“ (Umschreibung für Selbstmord).

      Das, was den Deutschen eigentlich nachgesagt wird, Ordnung und Pünktlichkeit, erlebt man in Japan.

      Wenn man dann aus dem Flieger fällt und in Frankfurt/Fernbahnhof, einem relativ neuen ICE-Bahnhof, auf die Deutsche Bahn trifft, erlebt man einen Kulturschock. Rolltreppe kaputt, ein mit Kaugummis verklebter Bahnsteig und sofort ein Bettler. Da merkt man auch gleich die Inflation. Aus „haste mal ne Mark“ ist „haste mal zwei Euro“ geworden. Und die Zugreihung ist, wie immer bei DB, andersrum.

      Schnell die schweren Koffer über zwei Stufen in den ach so modernen ICE gewuchtet, mit „rasenden“ 120 kmh aus Frankfurt raus und nebenbei den Handytelefonaten der Mitreisenden zwangsgelauscht.

      Manchmal hat man von Good Old Germany die Schnauze voll. Ganz ohne große Politik und Flühi-Krise. Einfach von der normalen Inkompetenz….

    • Shinkansen + ANA
      Ich habe in Tokyo auf dem Bahnhof mal nach einem Shinkansen nach Kamakura oder einem nach Yokohama mit Anschluss nach Kamakura gefragt und ob er einen Fahrplan hätte. Hat mich nur freundlich angelächelt und gesagt: „Nein, hat er nicht, aber die kommen alle 20 Minuten“.

      Während des Taifuns Oliva musste ich von Tokyo nach Sapporo fliegen. Weil ich schon das Aftermatch je eines Hurricanes in Miami und New Orleans erlebt habe und in dem Bewusstsein, das Taifune stärker sind, als Hurricanes und „Oliva“ als einer der schlimmsten Taifune angekündigt wurde, die es je gab, habe ich bei „All Nippon Airways“ angerufen, ob das ein Problem sei. Sie haben geantwortet, „das sei ihnen jetzt aber unendlich peinlich und manchmal könnte man eigentlich nichts machen und ich könnte natürlich völlig berechtigterweise jetzt sehr wütend werden, aber es könnte sein, das der Flug bis zu 30 Minuten Verspätung haben könnte, aber das sollte nie wieder vorkommen“. Kein Kommentar.

  4. Fördermittel und Feinstaub
    Ich hatte einst unternehmerisch in Eschweiler bei Aachen zu tun. Die Stadtverwaltung und/oder ihre Politiker waren gewieft und auf Zack. Sie hatten massenhaft fertige Pläne zu Kanalsanierungen usw. in den Schubladen. Kurz vor Ende eines jeden Jahres in jener Zeit bekamen sie einen Anruf aus Düsseldorf, es wären noch soundsoviel an Mitteln im Topf, die nicht abgerufen worden wären, ob nicht noch ein Antrag gestellt werden wolle. Auch die Anträge waren meiner Erinnerung nach fertig, lediglich das jeweilige Datum und die jeweilige Unterschrift fehlten.

    Und so kam es, dass Eschweiler peu a peu das Kanalnetz und die Strasseninfrastruktur weitgehend auf Landeskosten sanieren und die eigenen Bürger entsprechend entlasten konnten.

    Vermutlich dürfte dieser von Don Alphonso angesprochene Fond nicht anders wirken – fertige Projekte und Pläne werden auf Kosten des Bundes umgesetzt und die Bewohner der jeweiligen Städte werden eben dadurch finanziell nicht belastet.

    Und es gibt schöne Meldungen in den allseits bekannten Medien, die nur darauf warten, die uns Regierenden und fast Regierenden zu bejubeln ob ihrer Wohltaten.

    Ich bezweifele doch schon, dass da sehr viel mehr kommen wird als das, was eh schon in den Schubladen liegt und beschlossen ist.

    —–

    Zum Feinstaub schrieb ich diverse male.

    Mein Unternehmen liegt knapp 30 km von meinem Wohnort entfernt und Don Alphonso möge mir bitte verzeihen, dass ich nicht dort hin radele.

    Allerdings reduziere ich den Schadstoffausstoss dadurch, dass ich zu Zeiten dorthin oder heim fahre, wenn möglichst wenig Verkehr ist. Ehrlich gesagt mache ich das der Zeitersparnis und nicht des verringerten Schadstoffausstosses wegen.

    Ich möchte aber zur Feinstaubdebatte wiederholen:

    Es gibt eine Studie des Deutschen Allergie- und Asthmabund in Mönchengladbach, der vor vielen Jahren im Interesse der von ihm vertretenen Betroffenen untersuchen ließ, wie sich welche Art von Bodenbelag in Wohnungen auf die Feinstaubbelastung in Wohnungen verhält.

    Meiner Erinnerung nach war bei Hartbelägen, also Parkett, Laminat, Fliesen usw. die Belastung fast doppelt so hoch, wie sie laut EU-Richtlinie wenige Tage im Jahr im öffentlichen Raum erreicht werden darf.

    In Wohnungen ist diese weit über dem Grenzwert liegende Belastung allerdings nicht nur wenige Tage im Jahr, wie es die EU-Richtlinie vorschreibt, sondern tagtäglich.

    Mir ist nicht bekannt, dass sich Politiker der Grünen oder der Großen Koalition, namentlich der SPD-Umweltministerin, jemals darum geschert hätten.

    Das bedeutet nichts anderes, dass sowohl die Grünen wie auch die SPD-Umweltministerin wie auch andere Warner vor Feinstaub billigend in Kauf nehmen, dass Millionen von Bürgern an den von diesen beschriebenen Folgen von Feinstaub leiden und sterben werden.

    Die Grünen und die SPD-Umweltministerin nehmen also achselzuckend in Kauf, dass all die Menschen in Wohnungen mit Hartbelägen tagtäglich einer Feinstaubbelastung ausgesetzt sind, die an wenigen Tagen im Jahr irgendwo auf irgendwelchen Strassen besteht und wo man meist nur kurze Zeit verbringt.

    Laut deren eigenen Aussagen fördern also die Grünen und die SPD-Umweltministerin das Erkranken, das Leiden und den Tod von Millionen Menschen in Deutschland durch Unterlassen.

    —–

    Und darauf genehmige ich mir jetzt ein Bier in der Hoffnung, dass es voller Glyphosat sei, denn ich muß ja den Vorteil eines textilen Bodenbelags reumütig kompensieren.

    Im Sinne von Political Correctness natürlich, man lernt ja hinzu.

    • Frau H. ist nicht untätig...
      meines Wissens sollen zumindest die Grenzwerte für NOx auch für Innenräume übernommen werden. Sollte es auch für Feinstaub gelten, wäre es ein großer Erfolg der Teppichlobby ;-)

    • Ich frage mich, was dann aus Perserteppichen wird.


    • Ich frage mich, was dann aus Perserteppichen wird.
      Na, die haben ein zusätzliches Verkaufsargument als Staubschlucker?

    • Werter Don,
      die Perserteppiche fallen unter die Regelung der Platinstücke (wertvoller als Gold). Sie müssen nur an der Grenze angeben, sie wären aus Afghanistan oder Syrien.
      MfG Alfred Haas

    • Danke für diesen aufschlußreichen Beitrag!
      Steht zu vermuten, daß die Teppichbodenhersteller weder Grüne, SPD noch die DHU sponsern…Die SPD-Umweltministerin ist für den Sachverhalt offensichtlich nicht zuständig, sie ist für die UMwelt, nicht für drinnen zuständig: Melonenpartei und SPD unisono: der Staat hat im Schlafzimmer nichts verloren!

    • Ein wahres Wort
      Die Grenzwerte für NOX am Arbeitsplatz und in der Wohnung liegen beim 23 fachen des Grenzwertes im Straßenverkehr. Nur das interessieren diese Werte die Grünen nicht. Vielleicht weil sie damit keine Weltuntergangsstimmung verbreiten können, mit deren Hilfe man Milliarden verschieben kann?

    • Perserteppiche...
      Die Perserteppiche sind voller Organochlorpestizide: DDT und Schlimmeres.
      Mir käme sowas nie ins Haus. Auch Teppichböden nicht. Die „binden“ zwar bis zu einem gewissen Grad Schwebstaub und Feinstaub, aber dafür sind sie mit Flammschutzmittel, Weichmachern und Lösungsmittel voll.
      Da ist ein Parkettboden besser – und wer regelmäßig sauber macht, hat auch kein Staubproblem

    • Fraunhofer-Forscher fordert Lockerung von Feinstaub-Grenzwerten
      Wenn man erstmal in die Region des religiösen Wahns abgeglitten ist (Klima, Feinstaub, …) ist ein Umsteuern nicht mehr so einfach.

    • Vielleicht kann man da eine neue EU-Richtlinie machen lassen, die man dann befolgen „muss“.

    • @Feinstaub, NOx etc.
      Ich wiederhole mich an dieser Stelle sehr gerne. Bei dem ganzen Themenkomplex geht es primär um eine gewollte Reduktion des PKW-Individualverkehrs über signifikante Verteuerung desselben. Dahinter steckt immer noch die alte „5 Mark für den Liter Sprit“- Denke, nur eben mittlerweile verkappt unter vorgeschobenen Pseudo-Umweltschutz-Aspekten.

      Deswegen entziehen sich die Akteuere – v.a. auch die zu 2/3 grün denkenden Mainstream-Medien-Fuzzis – wie auch die Profiteure (DUH, „Die Grünen“ bis hin zur Automobilindustrie, welche mit jeder neuen Sau, die durchs Dorf getrieben wird, wieder neue Autos verkaufen kann) jeglicher sachlicher Diskussion. Egal, ob bei E-Mobilität (die Ökobilanz ist katastrophal) oder Emissionswerten an Straßen. Lieber schürt man Hysterie („40000 Diesel-Tote“).

      Insofern passt auch Don’s Artikel in dieses Bild. Niemand will dem deutschen Michel direkt sagen, daß er weniger Auto fahren soll. Weil, man würde dann ja evtl. nicht mehr gewählt werden. Also dann lieber still und leise durch die kalte Küche und gleichzeitig laut „Wohltaten“ verteilen…

      Ist traurig, ist aber so. Wer das nicht will, muß eben entsprechend Wählen. Und das v.a. dem Michel erzählen. Wer schwarz oder rot wählt, kriegt aktuell nun mal grün.

    • Artikel zum Thema
      Vielen Dank für den Beitrag, allen Interessierten sei dieser Artikel zur erwähnten Studie ans Herz gelegt:

      http://www.wissenschaft.de/archiv/-/journal_content/56/12054/59496/Untersch%C3%A4tzte-Belastung:-Feinstaub-in-Innenr%C3%A4umen-ist-h%C3%A4ufig-gef%C3%A4hrlicher-als-in-der-Au%C3%9Fenluft/

      Wirklich recht aufschlussreich, was die Sinnhaftigkeit gewisser Grenzwerte angeht.

    • Mir ist der jeweils gewählte Bodenbelag
      völlig gleich. Ich verdiene weder an dem einen noch am anderen.

      Aber es sollte doch möglich sein, auf Fakten hinzuweisen, die elendige grüne Politpropaganda entlarven als hohles, höhnisches Geschwätz.

      Mir ist klar, dass jegliche Feinstaubdiskussion gegen den Individualverkehr in Städten gerichtet ist.

      Nun, ich fahre ein altes Auto, ich überlege grad, das gegen einen Diesel einzutauschen.

      Das Verhältnis wäre recht gut, aber mir ginge es um anderes:

      Sollte mir das Fahren in Köln untersagt werden, könnte ich direkt klagen, da ich vom Fahren existentiell abhängig bin.

      Es bedarf einfach mehr Wehrhaftigkeit seitens der Bürger.

    • Und ich wiederhole mich *nicht* gerne, es scheint aber notwendig
      Seit 30 Jahren gehen die Stickoxydbelastungen kontinuierlich runter.
      Für Leute beliebiger politischer couleur, denen die Fähigkeiten zum kohärenten Leseverstehen abgehen, hier mal als Bildschens:
      https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/370/bilder/no2_jahresmittelwerte_1990-2008.jpg

      Und nun kommen die schlauen – auch – Grünen, schauen sich die Werte an, auch in den Tabellen, bis 2016, und stellen fest, dass „die Werte zwar runtergehen, aber die Verminderung jährlich kleiner wird“.
      Wahrscheinlich muss man Mathematik studiert haben (/irony_off) um zu verstehen, dass es sich dabei in jedem Falle um eine Funktion mit negativem Exponenten handeln muss. Weil, wäre es linear, müsste die Funktion zu einem bestimmten Jahr auf Null fallen, und dann im darauf folgenden Jahr *negative* Anteile an Stickoxyden haben.
      Das geht logisch natürlich nicht, und leider eben auch nicht in manches grüne Hirn.

      Und für diejenigen, das das wirklich verstehen, also, für die bereitet das natürlich Kopfschmerzen! vorausgesetzt sie wollen motorgetriebenen Individualverkehr letzten Endes abschaffen: Wenn man Stickoxyde als Hebel verwenden will, die aber kontinuierlich weniger werden, muss man eben artifiziell die Grenze total weit hinunterschrauben, um Stickoxyde auch weiterhin ins Gerede bringen zu können.
      Und das genau hat man getan.

      Man hätte natürlich auch noch 10 oder 15 Jahre einfach zuwarten können, bis die neuen Technologien der Verbrennungsmotoren die Werte unterhalb jeder Gefährlichkeit gedrückt hätte. Leider könnte man sich dann bloss dieses wunderbaren, einleuchtenden Argumentes nicht länger bedienen, um den Ersten Ökofaschistischen Staat auf deutschem Boden zu errichten.


    • Vielleicht kann man da eine neue EU-Richtlinie machen lassen, die man dann befolgen „muss“.
      Ja so läuft es doch schon die ganze Zeit. Es kommen keine Impulse mehr aus der Wirtschaft oder der Technik, sondern es wird nur noch verwalterisch festgesetzt, was Mode zu sein hat. Egal was es kostet, siehe „Energiewende“.

  5. Respekt
    Ich habe ihren Text, ihre Aufrechnung, ihr Wissen und ihre logische Nachvollziehbarkeit mit sehr grossem Respekt gelesen
    Alle Achtung !
    Freundliche Gruesse!

  6. Rhinoprontumsatzsteigernder Vorschlag
    Erzieherisch wertvoll, jetzt auch der Don.
    Prophylaktisch wohl, denn die letzte Inversionswetterlage war im Januar.
    Ich weiß, dass ich die alle gesund überlebt habe, sowas aber auch.
    Bei einem Terrorattentat, gern bagatellisiert, wäre ich mir da nicht ganz so sicher.
    Oje. Müssen Sie jetzt auch noch Verhaltensregeln aufstellen?
    Das begeistert nun mal nicht.
    Was ist mit der Erkältung vom Radfahren? Man könnte meinen, Sie wären Apothekenlobbyist.
    Sorry, die Leute wollen in der Kälte nicht neben LKW und Lieferwagen radeln und sich verarschen lassen.

    • Die Pariser Inversionsglocke
      Wir sind Gärtner. Deshalb sind wir es gewohnt, unser kontinentales
      Wettergeschehen bis auf den Atlantik hinaus, genau zu beobachten.
      Dabei ist uns schon öfters die Inversionsgocke über dem Pariser Becken
      ins Blickfeld geraten. Diese Beobachtungen sind die Basis für unsere
      wöchentliche Arbeitsplanung. Bei militärischen Operationen ist das
      genauso notwendig, ganz nebenbei.
      Wir leben und arbeiten in den Rheinauen und der östliche Saum des
      Pfälzer Waldes, des größten zusammenhängenden Waldgebietes von D,
      ist nicht sehr weit.
      Die Filterfunktion dieser enormen Baum.- und Blattmasse verschafft
      uns im Allgemeinen eine gute Luft.
      Bis sich die gigantische Pariser Inversionsblase, von atlantischen,
      west-west-nördlichen Winden getrieben, auf uns zu bewegt.
      Dabei kommen wir, ganz weltläufig-, ( weltLÄUFIG-; O you bitch!)
      unter den Einfluß der faulig-abgestandenen und verbrannten Pariser Luft.
      Ein ekliges event.
      Und davor kann uns nichteinmal der Pfälzer Wald schützen.

  7. Nicht die Lösung
    Nichts gegen Radfahren als Sport, Freizeitbeschäftigung, Nahverkehrsmittel, aber der Königsweg aus dem Nahverkehrsproblem incl. den damit verbundenen Umweltbelastungen ist es nicht. Es ist m.M ein Mosaikstein(chen). Es gibt zu viele Einschränkungen. Ganze Bevölkerungsteile können nicht teilnehmen. Alte, Kranke, Behinderte, Kinder, körperlich Schwache/Ungeschickte. Das Wetter schränkt ein, Eis, Schnee, Regen, Hitze. Wenn man zur Arbeitsstelle radmäßig unterwegs ist und man dort einigermaßen „propper“ erscheinen sollte, dann ist dort auch nicht immer ein Spind und die Möglichkeit zum Umziehen vorhanden, von Duschen ganz zu schweigen. Einkaufen fahren geht nur in „Brötchen holen“-Dimensionen. Man beobachte mal im Supermarkt wie die Einkaufswagen vollgebunkert sind. Auch beim Radfahren kommt die finanzielle Dimension ins Spiel, besonders wenn es ums E-Bike geht. Auch kann nicht jeder es verkraften, sein Rad zwei, dreimal hintereinander sich klauen oder teilweise demontieren zu lassen. Auch vermittelt das Rad kein Sicherheitsgefühl, my car is my castle, verkehrstechnisch und kriminalitätstechnisch, oder fährt jemand gerne Rad bei Nacht im Schein der Funzel durch no go areas? …. Soll ich weiter (Rad) fortfahren….? Zum Beispiel damit, dass es fast in jedem Dorf (noch) einen Kfz-Schrauber gibt, aber man Radreparatur/Fachläden mit der Lupe suchen muss, besonders in ländlichen Gebieten.

    • Titel eingeben
      Für solch einen Laden muss man eine Meisterprüfung abgelegt haben oder sowas. Deswegen ist Don Alphonsos Traum eines kleinen Fahrradrepariershops auch utopisch. Zumindest hier. Quelle:

      Es gab hier mal einen solchen Laden in der Nähe. Irgendwann hing nur noch ein Aushang dort. Man hätte deswegen dicht machen müssen stand dort. Sie konsultierten einen Anwalt der meinte sie könnten durchaus Chancen haben, aber der Rechtsweg würde teuer und lang werden. Das hätte sich nicht gelohnt, deswegen schließen sie. Ist aber auch schon einige Jährchen her. Vielleicht ist die Rechtslage ja inzwischen anders.

    • Ich würde keine Werkstatt haben wollen, da kriegen Sie ja nicht das Gute, sondern das Ruinierte. Mich macht das krank. Es ist wie ein Schlachthof.

      Was ich mir aber wirklich vorstellen könnte. wenn bei uns der Nationalpark Donauauen kommt, wäre ein Radverleih, verbunden mit Tourenorganisation. Denn im Eichenwald muss man sich zurechtfinden, und auch in der Region gut auskennen.

    • Titel eingeben
      Vom Autofahren sind viele Gruppen, die sie aufzählen, auch ausgeschlossen, und warum Kinder vom Fahrradfahrer ausgeschlossen sind ist mir unklar, zu meiner Kindheit war das nicht so. Wenn die Menschen, für die es ohne Probleme möglich wäre, auf das Rad umsteigen würden, wäre es kein kleines Mosaiksteinchen. Ich bin, seit ich 10 Jahre alt bin, immer mit dem Fahrrad gependelt (Schule, Uni, verschiedene Büro Jobs) und hatte nie Probleme.

    • Ich bin in meiner Schulzeit NIE mit dem auto gefahren worden und alle anderen auch nicht. Diese kinderfahrerei ist eine Entwicklung der späten 90er Jahre. Heute bricht bei uns jeden Tag der Verkehr deshalb zusammen.

    • Nachtrag
      Ich rede nicht dem morgendlichen Eltern-Kind shuttle service das Wort. Sondern, dass Kinder erst so ca. ab zehn Jahren selbständig mit einem Fahrrad am Straßenverkehr teilnehmen können. Als Elternteil muss man sich dann von der Vorstellung eines fast mannshohen LKW Reifens 40 cm neben dem eigenen fahrradfahrenden Kind frei machen. Nun, wer’s kann. –

    • Schulzeit und Leben
      Don Alphonso sagt:
      „Ich bin in meiner Schulzeit NIE mit dem auto gefahren worden und alle anderen auch nicht.“ und
      “ … Dann wird der Radweg erst mal die Schneeräumablagerungsfläche. Darüber würde ich gern reden.“

      Meine 4 Geschwister und ich sind in den 1950ern und 60ern auf tiefstem Land groß geworden. Bauernhof. Das Dorf mit Schule 4 Km weg. Schulweg durch den Wald 1 Km und Landstraße ohne Radweg 3 Km. Auto mangels finanziellen Möglichkeiten nicht vorhanden.

      Die Winter damals noch mit 1 M Schneehöhe. Wir waren alle jeden Tag mit dem Rad oder bei Schnee zu Fuß in der Schule.

      50 Jahre später sehe ich dass es uns allen nicht geschadet hat, wir sind aus entsprechendem Holz geschnitzt, die Widrigkeiten des Lebens zu meistern ist uns allen gelungen, hat bestimmt mit der Kindheit zu tun. Keiner von uns brauchte je den Staat oder H4, wir wurden wegen der harten Winter und des rauen Lebens auch keine „Klimaflüchtlinge“, müssen uns im Alter aber sagen lassen dass wir schuld sind dass es diese gibt.
      Gruß von Götz von Berlichingen, Ihr Politik-Clowns könnt uns mal, und mit euren SUV-Kids werdet Ihr …., ich wünsche mir sehr für das Land dass nicht alle meine Prognosen richtig sind.

    • Tradeoff
      Da haben Sie genau recht. JEDE Technologie hat trotz der Vorteile, die sie bringt, auch gewisse Nachteile und der „Handel“ oder „Trade off“, den man eingeht, ist, die Vorteile unter Inkaufnahme der Nachteile zu akzeptieren.

      Jede Gesellschaft hat ihre eigenen „Trade Offs“. Wenn man die Amerikaner zum Beispiel wegen ihren Waffengesetzen anspricht, dann antworten sie mit unseren Autobahnen und den fehlenden Tempolimits.

      Was sie damit sagen wollen: „Wir haben unsere Trade Offs und ihr habt eure“. Und damit haben sie recht.

      Für ganz unseriös halte ich die heutige Diskussion mit den „tausenden von Feinstaubtoten, alle durch den Strassenverkehrverkehr verursacht“.

      In der Medizin kann man schon fast nie den Einfluss eines Medikamentes auf die Überlebenswahrscheinlichkeit eines Menschen beweisen. Weil es zu viele Co-Faktoren gibt, die das beeinflussen.
      Das gilt selbst für Intensivpatienten, wo die Faktoren noch halbwegs kontrollierbar sind.
      Den Einfluss eines einzigen Umweltfaktors (wenn der natürlich nicht hochtoxisch ist und direkt zum Tode führt) auf die Mortalität einer Normalpopulation zu berechnen, halte ich für Hokus-Pokus, schwarze Magie, oder wie man heute sagt: postfaktisch.

      Und wenn die Zahlen auch so stimmen würden: man vergisst die Millionen von Menschen, denen in der gleichen Zeit durch genau die gleiche Technologie das Leben gerettet wird, weil sie in Notarztwagen transportiert wurden, die Apotheke rechtzeitig wichtige Medikamente geliefert bekommen hat oder nur, weil es im Supermarkt genügend vitaminreiche Früchte und Gemüse gibt.

      Das ist der „Trade Off“ beim Strassenverkehr und wenn man immer nur die Nachteile aufzählt (was natürlich nicht heisst, dass man versuchen muss, diese in den Griff zu bekommen), dann ist das höchstgradig unseriös und propagandistisch. Postfaktischer Politikerstil im Zeitalter des Empörungs-Feminsmus, eben.

    • @Rainer: Typische Argumentation eines Willenlosen
      Für die Aufzählung jedes Ihrer Argumente habe ich ein Gegenbeispiel: Es gibt in meinem Bekanntenkreis Alte, die mit über 80 Jahren noch jeden Tag gerne ein paar Kilometer Rad fahren.

      Kranke können, bzw. müssen Rad fahren, wie ich zum Beispiel, wenn ich krank bin. Es gibt für mich keine andere Möglichkeit. Das Taxi ist schlicht zu teuer und der Bus fährt überall hin, aber nicht in die Richtung meines Arztes. Mit etwas Überwindung bin ich in 20 Minuten per Fahrrad beim Arzt, mit dem Bus würde es etwa zwei Stunden dauern. Wenn ich so krank bin, dass ich nicht mehr radfahren kann, könnte ich auch kein Auto mehr steuern.

      Eine körperbehinderte Kollegin von mir fährt tagtäglich mit dem Fahrrad, außer bei Schnee und Glatteis. Und das unter körperlichen Anstrengungen, die Sie und ich uns nicht ansatzweise vorstellen können, aber Sie benutzt selbst bei Regenwetter ihr spezialangefertigtes Fahrrad, auf das sie niemals verzichten möchte.
      Das ist sicher nicht für alle Körperbehinderten möglich, aber es ist gerade heutzutage in dem Bereich mehr technisch möglich, als man sich allgemein so vorstellt. Geistig Behinderte dürfen auch nicht Auto fahren.

      Ich fahre seit meiner Kindheit Fahrrad, ich sehe täglich Kinder, die Fahrrad fahren, mit und ohne Begleitung, heutzutage meist mit Helm. Kinder gehören vielleicht nicht auf jede Straße in den Großstädten, aber deshalb dürfen Kinder den Gehsteig mit dem Fahrrad selbstverständlich benutzen. Dies erlaubt die Straßenverkehrsordnung ausdrücklich, auch wenn es einem vielleicht nicht immer gefällt.

      Körperlich Schwache können sich mit Radfahren konditionell und muskulär stärken.
      Wenn sie so schwach sind, dass sie nicht mehr auf das Fahrrad kommen, sollten sie auch nicht mehr Auto fahren!

      Die Ungeschickten werden auch nur durch Übung geschickt. Jeden Tag etwas probieren und das Training dann zeitlich ausdehnen, und aus dem Ungeübten, Ungeschickten wird dann ein ganz passabler und körperlich fitter Verkehrsteilnehmer, der nicht mehr ungeschickt sein wird. Es gibt übrigens auch fürchterlich untalentierte Autofahrer.

      Das einzige Argument, dass ich teilweise gelten lassen muss, ist das Wetter. Allerdings kann man mit dem Fahrrad nicht bei Glatteis fahren, genauso wie man dann nicht Autofahren sollte.

      Schnee sehe ich in meinem Alter auch bereits als Problem an, aber jüngere Mitmenschen fahren durchaus bei Schnee, was ich bis zu meinem ca. 40. Lebensjahr auch bedenkenlos getan habe.

      Ansonsten gibt es nur falsche Kleidung, aber kein schlechtes Wetter. Regen ist heutzutage kein Problem mehr, was die Kleidung anbelangt. Man kann mit neuesten Produkten der Radkleidungsindustrie selbst bei ekligem Regen trocken an sein Ziel gelangen, wenn man nicht mehr als 30 Minuten unterwegs ist. Das ist mein persönlicher Erfahrungswert.
      Zugegebenermaßen macht das wenig Vergnügen, weil man bei stärkerem Regen schlecht sieht, aber da sehen Sie im Auto noch weniger, trotz Scheibenwischer.

      Bei Hitze nicht Fahrrad fahren? Sie sehen mich lachen und auf meine gestärkten Oberschenkel klopfen!
      Nichts ist schöner, als in der Sommerhitze bei etwas Fahrtwind abzukühlen und sich etwas zu bewegen. Schatten und Sonne wechseln sich dann auf vielen Radwegen ab und eine kühlende Brise umflirrt dann den gesammten Körper. Die Radwege sind dann allerdings meistens brechend voll mit Schönwetterfahrern/-innen.
      Nur Schwimmengehen ist dann noch schöner!

      Ich fahre mit dem Fahrrad zur Arbeit, nach der morgendlichen Dusche. Man passt die Kleidung selbstverständlich dem Wetter an.
      Wenn man täglich mit dem Rad fährt, schwitzt man gewöhnlich nicht mehr, da es keine sportliche Anstrengung ist, sondern in den täglichen Bewegungsablauf integriert ist und somit den Körper auch nicht besonders fordert. Es geht ja nicht darum, auf dem Weg zur Arbeit sportliche Streckenrekorde aufzustellen. Ich überanstrenge mich dann ganz bewusst nicht, da ich eben nicht durchgeschwitzt am Schreibtisch sitzen will.
      Zugegebenermaßen wohne ich in einer Großstadt ohne bedeutende, anstrengende Anstiege und der Weg ist auch nicht allzu weit (20 Minuten). Viele meiner Kollegen kommen auch mit dem Fahrrad. Unangenehme Transpiration ist mir da noch nie aufgefallen oder gar ein Thema unter Kollegen gewesen.

      Meinen wöchentlichen Großeinkauf bewältige ich auch mit dem Fahrrad, wie auch alle kleinen Einkäufe.
      Die kleinen Einkäufe sind kein Problem.
      Der wöchentlichen Großeinkauf ist eine logistische Leistung, was die Gewichtsverteilung am Fahrrad mit seinen Taschen anbelangt. Aber das lernt man auch im Laufe der Jahre von selbst.
      Zunächst fährt man eben zweimal die Woche, irgendwann packt man das Fahrrad so, dass eine Tour reicht, um das Benötigte nach Hause zu bringen.
      Ich gebe zu, dass dies die für mich unangenehmste Radfahrt der Woche ist, weil das Fahrrad bei Gewicht -auch beim Bremsen- deutlich anders reagiert als bei Normalgewicht.
      Die Hauptgefahr sind dann allerdings wildgewordene Autofahrer, die einem überraschend mit hoher Geschwindigkeit die Vorfahrt nehmen.

      Das E-Bike ist für mich außerhalb jeder Diskussion. Das ist kein Fahrrad, sondern mofaähnlich ohne Abgase.
      Solange ich noch zwei gesunde Beine habe, werde ich kein E-Bike anschauen. Selbst mit einem Bein läßt sich in einigen Fällen noch mit Muskelkraft radfahren.
      Wäre ich der Don, würde ich jetzt schreiben, dass E-Bike fahren etwas für Mädchen ist.

      Ja, Fahrräder werden gestohlen, und gerade in Großstädten nicht zu knapp.
      Die einzige Lösung, die ich bisher gefunden habe, dieser Unbill eingermaßen zu entgehen ist: Schaffen Sie sich ein technisch sehr gutes, gebrauchtes Fahrrad an. Es darf ruhig ein paar Kratzer im Lack haben und auch ein Schutzblech darf verbogen sein.
      Alle Neuräder, die ich mir in der Stadt für teures Geld angeschafft hatte, wurden nach spätestens vier Monaten gestohlen, trotz teuerstem, aufbruchresistentestem Schloss.
      Auch alt

    • Fahrrad mit Büchern?
      @ Rainer

      Sie haben keine Vorstellung davon, wie viel Material die manchmal schleppen müssen. Meine nahmen dann lieber den Bus.

    • Wenn wir schon nostalgisch werden ...
      Bei mir waren es 4 Kilometer. Der Schulbus war ohnehin voll bis er bei uns vorbei kam. Also Fahrrad. Im Winter dann schon mal die Reifen mit Kabel umwickelt, gab einen Mordsgrip.
      Ich war trotzdem froh als ich mein Moped hatte. Dummerweise waren ab da die ersten Schulstunden immer für die Katz, weil man motorisiert einfach nicht recht wach wird….

    • Moped wäre meinen Eltern zu gefährlich gewesen. Rad erlaubt, rennrad wurde erst genehmigt, als sich das normale Rad als Katastrophe erwies (Hinterradbruch in Frankreich).

    • @ Rainer
      wie Recht Sie haben

    • einziger Lösungsansatz gegen epidemische, bewegungsarmutsbedingte Wohlstandskrankheiten
      ‚Wer nicht die Lösung‘ behauptet, und so begründet und schreibt wie Sie, Herr Rainer, der kann nur bei der Auto- und ÖPNV-Lobby abgeschrieben haben.
      Jeder Systemdenker, der die evolutionären, selbstzerstörerischen Trends von Lebensstil und Wachstumszwang in den Industriekulturen vor Augen hat, wird zum Schluß kommen, dass das Radfahren im Alltags die e i n z i ge Lösungsoption gegen die bewegungsmangel-bedingte Degeneration der Menschen und gegen die Krankenkosten-Explosion für die Gesellschaft ist.

      Dieses menschlich-kulturelle Katastrophen-Trendszenario übersteigt in der zeitlichen und räumlichen Dimension das globale Trendszenario der Klimaveränderung um Zehnerpotenzen.

      Ihre Lobbyarbeit in diesem Blog, werter Rainer, und meine Erwiderrung dürfte für eine wirklich orientierende Aufklärung über die eingetretene Macht- und Unterdrückungs-Strategie a la ‚Brave New World‘ sorgen.

    • Vielleicht mal einen Tasse Beruhigungstee...
      Warum nur erinnert mich die Verbissenheit und das Sendungsbewusstsein der „Radfans“ an die Verfechter vegetarischer Lebensweise?

    • Finden Sie mich verbissen? Ich versuche eigentlich, es positiv zu machen.

    • @Rainer: Ein Zitat...
      Matth. 7, Vers 3 bis 5:
      „3 Warum siehst du den Splitter im Auge deines Bruders, aber den Balken in deinem Auge bemerkst du nicht?
      4 Oder wie kannst du zu deinem Bruder sagen: Lass mich den Splitter aus deinem Auge herausziehen! – und siehe, in deinem Auge steckt ein Balken!
      5 Du Heuchler! Zieh zuerst den Balken aus deinem Auge, dann kannst du zusehen, den Splitter aus dem Auge deines Bruders herauszuziehen!“

      Einen schönen Tag wünscht: Knut Gnadenbrotler

    • Twike..
      Wem sind in der ganzen Mobilitätsdebatte noch die komischen Schweizer Dreiräder mit Elektroantrieb und Pedalen namens Twike gegenwärtig?
      Leicht, wenig schnell und überdacht – eine Mischung aus E-Bike und Twizzy…
      Wenn man es mit alternativer Mobilität ernst meinen würde, würde man nicht in Richtung Tesla denken (eine Riesenbatterie mit einem schlecht verarbeiteten Pseudo-Luxusauto drumherum) – sondern würde das Tempolimit von LKWs und PKWs angleichen und den Individualverkehr auf die Kurzstrecke konzentrieren…

      Spass machen würde das bestimmt nicht, die Arbeitslosenzahlen in der Autoindustrie würden explodieren und irgendwann würde die Rohstoffversorgung für Batterien wirklich ein Thema werden.

      So geht es wie bei allen aktuellen Themen: Weiter wursteln bis es mal doch knallt, hoffentlich erst spät

    • Radfahrer und Vegetarier
      Nein, Herr Don, ich finde Sie überhaupt nicht verbissen (nicht ironisch). Ich bin selbst Radler, habe auch schon einige Räder selbst gebaut, finde ihr Altersheim und Rehastation für vernachlässigte Drahtesel vorbildlich, wundere mich woher Sie die „Körner“ nehmen, extrahiert aus einem(!) Semmelknödel und ein paar Schwammerln (so jedenfalls die dokumentarischen Fotos), verdanke allerdings den Umstand, das hier tippen zu können, der äußerst stabilen Fahrgastzelle und der sich aufopfernden Knautschzone eines nicht so kleinen PKWs, die es mir ermöglichten, einen unverschuldeten Frontalzusammenstoß zu überleben. Da sieht man manches nicht mehr so dogmatisch oder, ähem hüstel, „willenlos“ (siehe oben die postings).

    • Paradox
      Winter Alltag ..

      Die Bürgersteige müssen geräumt werden, Salz ist dabei verboten.
      Menschen in einem gebrechlichen Alter sollten dabei besser zu Hause bleiben, und aus dem Fenster zuschauen, wie auf der Strasse vor dem Bürgersteig mit Salz gedealt wird.
      Statt den Schnee auf dem Bürgersteig liegen zu lassen, (das Salz ist ja für die Strasse), gilt, räumen, und der Rest auf jenen Bürgersteigen wird zu einer dann eleganten Rutschbahn.
      Aber Ok..,
      jene Tatütata Unfallhilfe kommt so schneller, auf jenen Salz umworbenen Strassen, zum Ziel.

      Don Alphonso sagt:
      „Ich bin in meiner Schulzeit NIE mit dem auto gefahren worden und alle anderen auch nicht.“ und
      “ … Dann wird der Radweg erst mal die Schneeräumablagerungsfläche. Darüber würde ich gern reden.“


    • Dann wird der Radweg erst mal die Schneeräumablagerungsfläche.
      Ja, wo soll man den Schnee denn sonst hinschaufeln.
      Erstmal Gasse bilden, dort wird es halt dann eng.
      Wobei, meine Schwiegermutter erzählt, es soll schon Zeiten gegeben haben, da wurde der Schnee auf Lastwagen aus der Stadt rausgefahren, damit keine Häufen im Weg herumliegen. Solchen Luxus gab es tatsächlich mal, wie auch beheizte Straßenbahnschienen, damit die Weichen nicht klemmen und alle im Winter wie im Sommer rechtzeitig ankommen. Muß wohl so in den (50ern?/)60ern/70ern gewesen sein, als man Infrastruktur noch doppelt redundant für richtig hielt.

  8. Es ist ein generelles Problem
    … in D, dass zwar alles bis ins letzte Detail perfekt geplant werden soll, aber niemand die dafür erforderlichen personellen Ressourcen aufbringen will. Dass bei jeder Planung die Partikularinteressen auch noch der letzten Schnepfe (es sei dem geneigten Leser überlassen, ob er diese in Federn oder in selbstgefilzten Wollpuschen sieht) über dem Gemeinwohl stehen, weil es nicht unterlassen werden kann, auch bei einem 80-Millionen-Volk den schwachgeistigen Traum von der Einzelfallgerechtigkeit zu träumen. Die Milliarde fließt an morgen? Dass ich nicht lache! In den NL vielleicht – da werden gigantische Containerhäfen in die Nordseeküste gestampft, bevor bei uns auch nur die Pläne für eine Elbvertiefung getrocknet sind. Oder man plant einen schicken Tiefwasserhafen und vergisst die Hinterlandanbindung.
    Es läuft was falsch im Staate D. Dass jetzt überall im Land wieder gebaut wird, ist sicherlich ein gutes Zeichen für die Zukunft, aber auch eines dafür, dass über Jahre geschlagen wurde. Hoffentlich ist rechtzeitig geweckt worden.

  9. Warum keine Edel-Busse?
    Man wird kaum erwarten können, daß Manager, die sich ihren Erfolg gerne in Form von SUVs, Edel-Karossen etc. ansehen lassen, sich in der Rush Hour in versiffte ÖPNV-Vehikel neben Schulkinder, einfache Arbeiter und neben Kollegen, die ihren Lappen verloren haben, setzen.
    Anders sähe es evtl. aus, wenn Unternehmen morgens Holdienste in luxuriösen Kleinbussen(Ledersitze, Nußbaumvertäfelung, Bedienung, Zeitung, Espresso, Lounge, man ist unter seinesgleichen …) einsetzen würden, die nicht nur 5-10 Personen feudal transportieren könnten, sondern denen man auch ihren Preis und den Status der Fahrgästen für die Nachbarschaft deutlich sichtbar ansehen könnte.

    • Titel eingeben
      So was ähnliches gibt es durchaus. Es gibt Anbieter, die ganze mobile Büros in Kleinbusse und Personentransporter wie z.B. einen VW Bus oder einen Mercedes Vito einbauen, und dank LTE funktioniert auch die Anbindung an die Außenwelt ganz ordentlich. Mit Fahrer natürlich.
      Die müssen gar nicht unbedingt hunderte von PS haben, im Gegenteil, man schwimmt im Verkehr mit und fährt mehr LKW-like mit möglichst wenig stop-and-go.
      Freilich darf einem nicht schlecht werden beim Lesen oder Tippen im Auto.

    • Das gibt es (noch).
      Früher sah ich öfter solche Firmenbusse, z.B. die von der Lufthansa, die ihre Leute zuhause abholten und zur Arbeit brachten und abends wieder zurück. Dass Firmen solche Busse kaum noch einsetzen, liegt zum einen an der Lohn-Preis-Spirale des Fahrpersonals, zum anderen an McKinsey und Co. – und der Vorsicht: Schauen Sie mal, wie das bei Ritter Sport lief, da gab es mal einen Unfall mit dem Firmenbus, der die Firma in ernste Bedrängnis gebracht hatte.

      Einige wenige Firman haben das aber heute noch – gut, ohne die Espressomaschine an Bord und nicht mit Ledersitzen, soweit ich das von ausßen sehen kann, aber an der Bushaltestelle meines Vertrausen halten auch zwei solche Firmenbusse.

    • Da dürfte das übliche ÖPNV-Problem greifen
      ÖPNV funktioniert super, wenn man extrem viele Leute hat, die zwischen einigen wenigen Haltestellen auf eher kurzer Strecke hin und her wollen, beispielsweise Studenten zwischen Unistandort 1, Unistandort 2 und dem Hauptstudentenviertel. Sobald die Linie eine gewisse Länge überschreitet ist man mit eigentlich jedem anderen Verkehrsmittel schneller und wenn die Fahrgäste sehr verteilt wohnen (wie beispielsweise der durchschnittliche Arbeitnehmer), wird das sehr schwer, weil man die Busse nicht vollkriegt

    • Warum nur Busse?
      Auch in der Straßenbahn wäre das angezeigt, wie ich schon vor Jahrzehnten anmerkte. Klar gäbe es dann eine Zweiklassengesellschaft, aber wenn die erste Klasse die zweite subventioniert (wie dies über die Steuer ja in sehr vielen Bereichen Usus ist), wäre das im Interesse aller.
      Außer den Gleichheitsfanatikern von Links, die lieber alle zwangsweise in die dritte Klasse stecken würden.

    • ÖPNV is toxic
      Warum riecht es in der UBahn immer so komisch?
      Weil die Feinstaubbelastung durch den Brems- und Schienenabrieb 5x (fünf mal) so hoch ist, wie im Strassenverkehr.
      An normalen Bahnhöfen ist es (bin mir nicht 100% sicher), zweimal so hoch.

    • Pariser Gummi
      Ganz extrem ist das in Paris. Früher war es noch ausgeprägter. Ich hätte den Geruch der Metro blind bei Wetten Dass? erkennen können.

  10. Nix Neues...
    Das ist die Methode Merkel. Wir schütten einfach einen Haufen Geld über ein Problem, es wird sich damit schon lösen. Praktische Umsetzung? Woher sollen diese Schreibtischtäter und Vordenkamerasblubberer das gelernt haben?
    Es war nicht anders mit Griechenland oder mit der Migration. Geld drüber. Wie, welche Strukturen? Nicht vorhanden? Also, WIR sind nicht schuld, guckt doch, da ist das Geld!
    Man sollte Politiker zu regelmäßigen Pflichtpraktika in der Wirtschaft verdonnern. 2 Wochen in nem Pflegeheim, in der Arbeitsagentur, an der Supermarktkasse, am Bau, bei Polizei oder Stadtverwaltung, bei den Tafeln! Die brauchen alle Realitätschecks!

    • Das fordern wir doch schon seit ewigen Zeiten
      Es tut sich aber nix.Kreißsaal, Hörsaal, Plenarsaal hat Bestand.Wenn jemand plötzlich 14000€ für Wasser zahlen soll, das er nie verbraucht haben kann, sagt der Richter doch glatt: die Stadtwerke sind im Recht. Übersprungsmöglichkeiten auf Wasseruhren bei Baumaßnahmen, die Experten da sehen, werden nicht zur Kenntnis genommen.

      Ich finde ja, der ganze öffentliche Dienst ist eine Zumutung.Keine Kreativität oder Flexibilität da. Alles geht nach fixen Vorschriften. Oder wie soll man sich erklären, dass Loipenspurgeräte auch eine KFZ – Nr. haben müssen, weil sie eventuell auch mal kurz eine Straße überqueren müssen? Ausgedacht von einem Beamten, dem es langweilig war.

    • Eine massive Entvorschriftung wäre wirklich hilfreich. Viele Asylunterkünfte waren nicht möglich. weil die Gebäude zu nahe an Strassen lagen und das wegen der Lärmemissionen für diese Form der Belegung nicht zulässig war, im Gegensatz zu einem Hotel. Es gibt da so einen irrwitzigen Fall in München.

      Daher übrigens auch der Run auf Bestandsimmobilien, die einem den ganzen Neubauzertifizierungskram ersparen.

    • @ CG "Realtitätschecks"
      Hatte nun der Franko A. seinen Realitätscheck in Eigenregie durchgeführt oder hat den jemand als agent provocateur auf die Piste gesetzt? Womöglich Sozen-Kahrs „A[hust. Don] von der AfD“. Das wäre aber sehr unlauter von denen und vergiftete das politische Klima ganz arg.
      (DdH)

    • Der Fall ist reichlich obskur, die Freilassung deutet jedenfalls nicht darauf hin, dass die Staatsanwaltschaft allzu viel gefunden hat.

    • Methode Merkel
      „Das ist die Methode Merkel. Wir schütten einfach einen Haufen Geld über ein Problem, es wird sich damit schon lösen. “ – das war schon die Methode Kohl.

      Geld drüber, aussitzen, am Sessel kleben bis die ganze Bevölkerung ihrer zum Erbrechen überdrüssig ist…die kann ihren Ziehvater eben nicht verleugnen.

    • an CG
      ….oder mit dem Rad fahren

    • nix neues
      Text eingeben

    • @CG: Behördenwillkür: Bußgeld für Ausruhen an Haltestelle.
      Für mehr als acht Minuten Aufenthalt in einem Düsseldorfer Haltestellenhäuschen sollte ein herzkranker dementer Mann 35 Euro Bußgeld zahlen.
      Stellungsnahme der Stadt Düsseldorf:
      „Das Verhalten des Seniors hätte unter den Aspekten Angemessenheit und der Opportunität bewertet werden müssen.Eine angemessene Kommunikation hätte die Situation sicherlich bereits im Entstehen bereinigt. Wir bedauern das Vorgehen sehr.“ – Leiter Ordnungsamt

    • Pflichtpraktika
      Hätten Sie gedacht, dass das bei Mc.Donalds so gemacht wird? Selbst Manager müssen jährlich 1x an den Bräter etc., damit sie die Abläufe immer vor Augen haben, wenn sie Entscheidungen treffen.

      Nach 10 Jahren bekommen Manager auch ein bezahltes Sabbatical, ich glaube, von 2 Monaten.Hat mich auch überrascht, ist aber so.Ich kenne da eine Ökoanthropologin für Qualitätskontrolle weltweit.(Nicht meine Tochter)

  11. Epoche der Erstarrung ....
    …. die hat bereits unter Kanzler Birne angefangen und wird nun von einer tatenlosen Ossitante weiter kultiviert.
    .
    Merkt denn gar niemand mehr, dass in DE nicht regiert, sondern immer nur reagiert wird?
    .
    Griechenlandkrise,
    Bankenkrise,
    Eurokrise,
    Fukushimakrise
    Braunkohleförderung
    Flüchtlingskrise
    Dieselkrise
    …. wieviele Krisen wollt Ihr Euch eigentlich noch gefallen lassen d.h. „bezahlen“?

    • Doch, das ist mir durchaus bewusst, man muss die Wende zurück zu Kernkraft da auch einbeziehen. Wenn die SOD soziale Gerechtigkeit fordert und bei mir Jahr für Jahr die Mieten insgesamt steigen, weil ich zwar nicht erhöhe, aber die Kosten von Stadt, Steuern, Versicherung rasend schnell steigen, weil sich da Systeme verselbstständigt haben, merken es auch die Leute.

    • Werter Don, Ihnen und den Foristen ist da natürlich kaum ein Vorwurf zu machen ...
      … aber der große tumbe Rest in DE – ich weiss nicht, was die eigentlich von ihrer Regierung erwarten ?
      .
      Die Kernkraftwende (oh, wir können damit so viel und so bequem Brennelementesteuer einsacken …) mit anschliessendem Fukushima 180 Grad Arsch auf Grundeis Powerslide … das hatte wirklich was.

    • Ich wäre nocht überrascht, wenn der Prozess bewusst verloren worden wäre.

    • sich verselbstständigende Systeme
      davon träumen sie ja schon bei den Autos…. Aber tatsächlich denke ich mir auch immer wieder, diese Menschen in der Verwaltung, bei Konzernen arbeiten nach den neuesten Erkenntnissen der Berufsgenossenschaft, mit Weiterbildungen etc. Davon kann man als Selbststäniger oder die Angestellten des kleineren Betriebe nur träumen, wenn man den wüsste das es diese gibt… Und das alles wird sich von Leuten einfallen lassen, welche studiert haben und nicht mehr in der Produktion tätig sind. Man könnte fast meinen, weil sie da fehlen werden sie jetzt aus Afrika importiert… Schildbürger mit Diplom…

    • @Köstlich: Niedergang ....welche studiert haben und "nie" in der Produktion tätig waren
      Zum Beispiel (kein Einzelfall, sondern symptomatisch für das Schulsystem) ein ehemaliger Kollege, Physiker.
      13 Jahre Schule (Humanistisches Gymnasium: Altgriechisch, Latinum)
      5 Jahre Studium der Physik
      Und was hat er gelernt?
      Nicht im Entferntesten selbständiges denken nach 18 Jahren Ausbildung!
      Und was lernen wir daraus: Gott bewahre uns vor Hagel, Sturm und Wind!

  12. time of my life
    Sehr gut Don,

    weiter so. Nutzen Sie das Regierungsvakuum und übernehmen Sie die deutsche Verkehrspolitik. Jetzt oder nie.

    Don for Minister!

  13. Ein recht langer Beitrag - für etwas was man mit wenigen Worten sagen könnte....
    …nämlich ein einziges Beispiel dafür, dass wir in einer Zeit leben, wo zunehmende Inszenierungs- Blender- und Scheinpolitik den Bürgern Scheinlösungen präsentiert, wohin man nur schaut.
    Der Umweltbereich ist nur einer davon.
    Bei uns in AT läuft es bspw. nicht anders im sogenannten Flüchtlings- (in Wirklichkeit überwiegend Migrations- aber polit. Medien/Spracherziehung wirkt)-Bereich, der Schulbildung, den Unis, den Krankenhäusern, dem Gesundheitswesen allgemein… (bemerkenswerterweise insbesonders überall dort am Stärksten, wo der Staat nicht nur steuert und reguliert, sondern auch operativ seine segensreichen „Dienstleistungen“ selbst erbringt – das will aber der traditionell obrigkeitshörigst erzogene Durchschnitts-Osi natürlich nicht so wahrnehmen…)
    Mein Fazit:
    EU, DE, AT… wohin man nur schaut:
    Die entscheidende Zukunftsfrage scheint nur mehr zu sein:
    Wie lang kann das (auch an den Futtertrögen) bestens eingespielte politische Establishment mittels (meist öffentl. rechtl.) Belehrungs- Erziehungs- und System-TV und anzeigengefütterter System-Presse noch genug an BürgerInnen ruhigstellen plus durch Staatstrojaner, Kennzeichenerfassung, Handyortung, Kameras an allen Ecken, Inlands(bürger)spionage und Datenschutzeingriffe aller denkbaren Art auch einschüchtern, oder (wann) wird die kritische Menge der Unzufriedenen, Verzweifelten, politisch Frustrierten, Protestwähler, Ultralinken, Rechten, anderen Radikalinskys etc. wirklich merkbar und systemgefährdend überschritten…
    So wie es aktuell aussieht wird diese Frage aber leider nicht durch ausgewogene, qualitative, transparente, nachvollziehbare, geduldig erklärte… Sachpolitik angegangen und entschieden werden, sondern weiterhin eine planlose faktenverzerrende lobbyistengesteuerte Anlass- Täuschungs- und Fake“Lösungs“politik begleitend, per noch mehr politische Medienberater, Spindoktoren und „Thinktanks“, durch Art und Höhe der öffentl. „Sicherheits(=Repressions)Ausgaben, durch Stimmungen in den sog. Sozialen Netzen, und ähnliche Faktoren…

    • Es ähnelt alles nicht ganz zufällig der Spätphase des Ostblocks, wenn Sie mich fragen.

    • Spätphase des Ostblock
      So ist es!

      Daher halte ich auch die Bezeichnung EUdSSR für keineswegs so häßlich wie sie manchem scheinen mag, sondern eher für eine leichte Übertreibung, die klar auf die eingeschlagene falsche Richtung hinweist!

      Zuviel Planwirtschaft, zuwenig Mitsprache der zahlenden Bürger welche Abgaben und Staatsausgaben wichtig und welche verzichtbar sind.

      Mit dem wichtigen Hinweis, dass sich das Optimum am besten im Steuerwettbewerb zwischen Gemeinden und Bundesländern ermitteln lässt, landen wir wiederum automatisch beim Hinweis, dass dies alles in der Schweiz existiert und die Ergebnisse bei vergleichender Betrachtung durchaus überzeugen!

    • Es gibt einfach einen zunhemend kafkaesken Verwaltungsmoloch, der jede Veränderung erschwert, und am Ende stehen zwar Regeln wie Dublin, aber keiner hält sich dran, weil er weiss, dass die Behörden es gar nicht mehr durchsetzen können.

    • Endphase des Ostblocks ...
      Die Idee, durch Umerziehung eine neue Gesellschaft, einen neuen Menschen gar zu schaffen ist ja auch ein alter Hut.
      Aber wie der Don schon mal schrieb: Wenn dann einer daher kommt der auf die ganzen Regeln pfeift, versagt das System aus Gängelei, Spitzeldiensten und Diffamierung.
      Die arabischen Drogenhändler in Berlin mussten die guten Plätze an die Afrikaner abgeben, weil diese schlicht noch durchgeknallter gewalttätig sind. Mitten in der Hauptstadt eines Landes das glaubt mit Geld, Friedensliedern und Gezeter allein Probleme lösen zu können.

    • Wende durch Angela - sie denkt von dem Ende des Ancien régime her
      Alles Große ist bekanntlich einfach, wenn man sich traut, das Notwendige vom Ende her zu denken und dann zu tun. Das Notwendige ist der Exodus aus dem krisenverursachenden Steuerungs- und Machtsystem der 2%Wachstumszwang-Regime der Kapitalstock- und Verschzuldungs-Maximierer.

      Angela braucht für den Exodusstart aus dieser gobalen Wachstumzwang-Tyrannei ein Szenario a la Fukushima. Das könnte durch die Blockade bei der Regierungsbildung entstehen. Denken wir also mit Hölderlin: ‚Nah ist, Und schwer zu fassen der Gott. Wo aber Gefahr ist, wächst das Rettende auch.‘

    • @Max Mop: Deutsche Politik: Weimar lässt grüssen!
      Jetzt muß der Geist von Weimar, der Geist der großen Philosophen und Dichter wieder unser Leben erfüllen.
      Friedrich Ebert (1871 – 1925), deutscher SPD-Politiker, ab 1918 Reichskanzler
      Es ist schwierig, eine deutsche Politik zu betreiben, wenn die Deutschen aus Verwirrtheit meinen, sie müssten alles mögliche sein, nur keine Deutschen.

    • @Rüdiger Kalupner: Wo aber Gefahr ist, wächst das Rettende auch.
      Die liebe Mutti ohne Kind braucht kein rettendes Ufer.
      Sie schwimmt immer mit dem Strom.

    • aber auf den 'rettenden Gott' zu, zum anderen Ufer der CREATORS order of the world
      @peter bernhard – Für Nicht-Theologen und Nicht-Evolutionskybernetiker und -physiker enthüllt sich Merkels Vom-Ende-her-Politik erst nach dem Epochenwendestart am Tag X. Jetzt und bis zum Tag x muß es ihr allein darum gehen, ihre Position zu halten. Auch durch tapferes Schweigen …. Das könnten doch einige hier am Blog mit HEUREKA! kommentieren statt im Kannitverstan-Merkel-Strom mitzuschwimmen.

  14. Merkel will mit Afrika illegale Einwanderung stoppen(lt. Mutterschiff von heute), aber...
    will A F R I K A das auch??? Mal sehen wieviel Retweets, Likes usw. Merkel hinkriegt…

    • Dann soll sie halt mal die deutschen Schlepper aus Griechenland und dem Mittelmeer vor Gericht stellen. So Leute wie das Peng Kollektiv entfinanzieren oder die BR-Mitarbeiter feuern, die mit Stefanie Sargnagel wohlmeinende Interwiews zuer Schlepperei machen. Damt fängt das an.

      Ups, ich vergass, Merkel will ja die Grenzen gar ncht schützen.

    • Die nächste Volte wird sein, daß die Besatzungen der Seefuchs, der Aquarius und der Open Arms die Flüchtlinge direkt im Hafen kaufen, nein, ersteigern, um sie auf See als Gerettete zu übergeben.

      Vermutlich steigt dann auch der Preis eines Menschen ins Vierstellige.

      Old white men sind qua Geburt Rassisten, aber der arabische Sklavenhändler als PoC nicht.

    • Die könnten aus Umweltschutzgründen auch erst mal auf Ruderboote umsteigen.

    • An die, die noch nicht so lange hier rudern:
      Bitte keinen Doppelachter (gibt es in Frankreich und seinen ehemaligen Kolonien), weil „Doppelacht“ ist „88“ und das heißt hier angeblich “ *eil *itler“ und ist ganz böse und *azi.

    • @D. A. Noch besser Galeeren, schneller, größer!
      Auf den Ruderbänken alte weiße, heterosexuelle, rassistische, männliche Hassprediger! Schlagmann/frau und Aufseher/innen werden vom Deutschen Ethikrat bestimmt. Der Ethikrat wählt auch Seelsorger zur persönlichen geistlichen Begleitung und Unterstützung der vom linken Weg abgekommen Sünder.

  15. commitment
    Das Auto hält mir alle Möglichkeiten offen, so dass ich mich nicht entscheiden muss. Wechselkleidung, Transport für Einkäufe, Restaurantbesuch abends, Traumfrau Fahrt anbieten…
    Der Radler gleicht da Ihren Mitstudenten mit der Bude 45 min außerhalb, der abends nicht mit ausgehen konnte.

    Unabhängig von der Nutzung sind die Möglichkeiten verlockend.

    SPD in Nürnberg zeigt den Ansatz „Verschlechterung des Individualverkehrs“ exemplarisch. Wann immer ich dort bin, Frust. Gestern habe ich jemand vom ICE abgeholt – Kurzzeitparkplätze für Abholer komplett gestrichen. Nehmts halt die U-Bahn oder Busse.
    Die DB ist schon nicht auf Reisende und Gepäck eingerichtet!

    Gleichheit allein ist gerecht, egal auf welchem Niveau.

    Bayern profitiert zumindest von fähiger Verwaltung und genug Anträgen in der Schublade. Nürnberg, München sind wie NRW oder Hessen.

    • Der Zwang wird bald heftiger, wenn die Nachweispflicht für Parkplätze fällt. Das zwingt dann die Leute auf die harte Tour, kein auto mehr zu kaufen.

    • motorisierte Alternative begrenzt öffentlich
      wie „Gastx“ es gebracht hat: passende, individualisiete Öff-transportmittel sind eine Lösung. Partylimo für Junge, Shuttle-Sprinter oder VW für gutverdienende Angestellte, Taxi.

      Ein Plus von Uber ist die Selektion von Fahrgästen. Nicht jeder kann einsteigen. Ein Plus des Flughafenshuttle nach MUC/FJSist die Planbarkeit. Taxi sind meist kurzfristig verfügbar (nicht immer und gewiß nicht überall)
      Quasi-öffentlichen Transport sehe ich viel positiver als „sharing economy“.
      Ein für mich passendes Angebot nutze ich viel lieber als ein ungefähr gutes.

      Ich mag keine Pfanne verleihen, geschweige ein Auto mit Fremden teilen. Frau, Mutter, Sohn fahren meine Autos und auch mal ein Angestellter. Fremde nicht.
      Das Mietwagengeschäft ist ein hartes. Sixt und BMW mögen es betreiben, gerne auch selbstfahrend. Ich mag nicht in ein Auto steigen und vor Fahrtantritt Schweibenwischer prüfen müssen. Von der Ausrichtung der Räder, dem Zustand der Reifen und Felgen zu schweigen.

    • Paradebeispiel Zabo, Wohnort von Renate Schmidt, exMdB (SPD)
      Der kleine Stadtteil am Tiergarten Nürnberg faßt exemplarisch zusammen, wie der Durchgangsverkehr auf mannigfaltige Weise gestört werden kann, was auch Maßnahmen miteinschließt, die Stadtplaner der SPD zu früheren Zeiten für sinnvoll erachteten und daher auch bauten.

      Es gibt Einbahnstraßenregelungen, die die Einfahrt in das Viertel verbieten, bauliche Veränderungen wie Parkbuchten mit Baumscheibe quer zur Straße, die Schnellfahren verhindern sollen, eine auch auf unbewohnte Gebiete im Wald ausgeweitete Zone 30, und vor kurzem wurde die zweite (!) Rechtsabbiegerspur als Busspur dem Individualverkehr entzogen; die Rechtsabbieger blockieren nun nach der Regensburger Straße auch den Ring.

      Rückbauten allerorten, und mittendrin: Renate Schmidt, grande dame der SPD Nürnberg.

    • Zabo
      @Eine Nürnbergerin: sind Sie sicher, dass „die Renohde“ dafür verantwortlich ist? Ansonsten: was Berlin für Deutschland ist, ist Nürnberg für Bayern. Roter Filz, Wurschtigkeit a la Wowereit und Hilflosigkeit a la Müller.

    • @Don: Nachweispflicht für Parkplätze...
      Die ist doch primär als zusätzliche Finanzquelle da. Denn man kann sich ja freikaufen (Parkplatzablöse)…
      Welche Kommune wird sich bitte davon freiwillig verabschieden?

    • Es gibt zumindest eine Korrelation, sie wohnt da, und die Straßen des Viertels wurden wie besprochen umgebaut.

      Ähnlich wurde auch mit der Balthasar-Neumann-Straße ganz in der Nähe verfahren:

      Diese vierspurig angelegte Straße zur Entlastung der Ostendstraße, die den Verkehr aus Lauf links der Pegnitz in die Stadt führt, wurde auf Höhe der Prutzbrücke durch ein paar Pflanzenkübel zur Sackgasse gemacht.

      Der in der Anlage wohnhafte OB Schönlein (SPD) fuhr immer mit der S-Bahn.

      Die Balthasar-Neumann-Straße ist letztlich ein Relikt einer Planung, die eine widerstandsfähige Straßenführung südlich der Bahnlinie vorsah; diese Idee wurde aber spätestens mit dem Park vor dem Karl-Bröger-Haus der Nürnberger SPD endgültig zu Grabe getragen.

      Wer vom Bahnhof zum Frankenschnellweg fahren möchte, muß nun über den inneren Ring oder durch die Wohngebiete der Südstadt.

      Partei des kleinen Mannes.

    • Parkplatzpflicht
      Oder auch Stellplatzverordnung. Teufelszeug.
      In Freising, womich einige Zeit gewohnt habe, gab es mal drei Kinos, schöne noch dazu. Erst wurde eines geschlossen, die beiden anderen wurden umgebaut. Dann wurde noch eins mzugemacht, und dann, nach langem hin und her, das letzte der drei.

      Die Betreiberfamilie wollte näher zum Stadtrand ein Multiplex bauen, das scheiterte an einer buchstäblichen Handvoll Parkplätzen. Jetzt hat diese Stadt mit über 45000 Einwohnern und zig Hotels (wegen der Nähe zum Flughafen) kein einziges Kino mehr. Wer sich diesen Luxus gönnen will, der muß nach Erding oder Neufahrn fahren, und das tun die Leute nicht mit dem Fahrrad.

  16. Watnu
    Die Kunstfigur ist auch nicht mehr das, was sie mal war. Gucken Sie sich an, wer in Berlin Radwege verspricht. Feine (geschlossene) Gesellschaft. Und in deren Horn tröten Sie?

    • Schauen Sie: Wenn Sie in meinem Alter sind und einen Rechnerjob haben, sollten sie etwas für sich tun. Radeln gehört dazu, am besten einfach viel Bewegung. Ich weiss, dass die Forderungen der Critical Mass Bewegung etwas überzogen sind, trotzdem fahre ich da mit. Weil ich denke, dass Radfahren wirklich eine gute Tätigkeit ist. Ich verteufle deshalb nicht das Auto. Aber es hängt schon alles an eine, selbst.

    • Titel eingeben
      Ich denke, es wäre schon viel gewonnen, wenn jeder einfach tut, war er recht bequem (!) tun könnte. Kinder zur Schule im Auto bringen ist in Städten in aller Regel einfach überflüssig, und mit dem Rad kann man meist auch so zur Arbeit fahren, ohne dass man danach duschen muss – dauert dann halt 15Min. länger. Hab ich jahrelang gemacht, Hinweg gemächlich, 45-50 Min, zurück 35 Min oder weniger. Einzige Konzession war ein Hosenwechsel, und bei Schneefall, Eis und Dauerregen, mei, dann nimmt man die Öffentichen oder fährt mal mit dem Auto. Ab und zu Auto ist besser als immer mit dem Auto.

      Gleiches gilt für die Radwege: ja, sie werden im Winder seltener genutzt, im Sommer sind sie dagegen hochwillkommen und jeder Radler dort ist ein Autofahrer weniger.

      Was ich aber jedem empfehlen kann: statt Flugreisen oder Auto-fernreise ein sommerliches (Fern)Radwandern. Gepäck mitnehmen, eine oder zwei Wochen, schöne Landschaft wie z.B. an einem Flusslauf. Main, Donau, es muss nicht gleich eine Alpenüberquerung sein. In einer Jugendherberge oder einem Gasthof übernachten, Campen ist ja nicht jedermanns Sache, und ein eigenes Badezimmer ist eine feine Sache. Die Bahn bringt einen auch hin, nur halt nicht im ICE.

      Wenn nur 50 oder 100 Leute sowas machen anstatt nach Asien zu fliegen, ist dem Feinstaub und generell der Luft vermutlich mehr geholfen. Und ihrer Gesundheit.

    • Radfahren...
      … und auch Schwimmen sind exzellent für Kardio, aber als Vorbeugung gegen Osteoporose hilft tatsächlich dosiertes Joggen am Besten und es gibt Hinweise, dass es durch denselben Mechanismus auch gegen altersbedingte Abnahme der Gedächtnisleistung hilft. Allerdings wohl nicht gegen Alzheimer, das vorwiegend andere Gehirnareale betrifft.

  17. "... in dieser Epoche der Erstarrung halt ..."
    … sollten halt Merkel, Seehofer, Nahles, Schulz, Göring-Eckardt, Trittin u.v.a.m. von der Bildfläche verschwinden; das wäre immerhin ein Anfang zur Lösung aus der Erstarrung.

    • die Frage ist, ob nach ihnen andere Personen kommen, die besser sind.

    • Titel eingeben
      Richtig, aber was ist vorzugswürdig: die Gewissheit, von schlechten dummen Menschen regiert zu werden, oder die bloße Möglichkeit, verbunden mit der Hoffnung, es könnte doch ein bisschen besser werden?

      Setzt freilich voraus, dass man sich die Hoffnung angesichts der in Frage kommenden Kandidaten noch machen darf, und ja, da sieht es düster aus.

  18. Inversionswetterlage
    Laut Schellenhuber (nomen est omen) vom PIK verhält sich die Atmosphäre physikalisch wie ein Treibhaus (siehe Treibhauseffekt) d.h. die oberen Luftschichten sind nach diesem Modell IMMER wärmer als die unteren. Nur dann kann die durch CO2 verursachte Gegenstrahlung die untere, kältere Luftschicht erwärmen bis die Erde Fieber hat. Alles andere würde doch gegen den 2. Hauptsatz der Thermodynamik verstoßen, wonach Wärme freiwillig nur vom wärmeren zum kälteren Gegenstand übertragen wird (die Entropie nimmt zu).

    Aber wenn jetzt der Effekt der CO2-verursachten Gegenstrahlung so katastrophal stark ist wie von der Klimakatastrophen-Propaganda immer wieder postuliert wird, dann gleichen sich die Temperaturen der oberen und unteren Luftschichten sehr schnell wieder an, so dass die Inversionswetterlage in sich zusammenfällt.

    Die „Klimakatastrophe“ wird das Problem also lösen :-)

    • Als früherer Bewohner Münchens ist mir eigentlich klar, dass das so im Winter fraglos eine Belastung ist.

    • Lösung des Problems
      Nach der „die Atmosphäre ist ein Treibhaus“ -Theorie könnten als Lösung für das Problem der Inversionswetterlage einfach die CO2-Immissionen erhöht werden, um eine Temperaturerhöhung der unteren Luftschichten durch die erhöhte CO2 verursachte Gegenstrahlung zu erreichen.

      Der verstärkte Einsatz von Fahrrädern oder Elektromobilen ist demnach kontraproduktiv :-)

    • Der 2. Hauptsatz der Thermodynamik
      ist zwar immer gültig und überall am wirken. Was jedoch nicht bedeutet, dass jeder ihn versteht und richtig anwendet. Auch sind die oberen Luftschichten mitnichten „IMMER“ wärmer als die unteren, auch wenn das PIK das so behaupten sollte. Das Gegenteil ist der Normalfall wie man es vereinfachend an schneebedeckten Bergen sehen kann. Die Inversion hat es an gewissen Orten schon immer gegeben und wird es immer geben. Die Lösung heisst ertragen oder umziehen!

    • @saarlaender
      Eben!
      Wer wie das PIK behauptet, dass sich die Atmosphäre wie ein Treibhaus verhält, behauptet auch, dass die Temperaturen oben höher sind wie unten – eben wie im Treibhaus. Die Realität ist natürlich eine andere (gut beobachtet!). Dennoch wird den Kindern in der Schule dieser Treibhaus-Unsinn gelernt.

      Vielleicht können Sie als Thermodynamik-Experte mal erklären, wie die CO2 verursachte Gegenstrahlung aus den oberen kälteren Luftschichten die unteren wärmeren Luftschichten immer weiter aufheizen kann.
      Das war mein Punkt.

      Prof. Lindzen vom MIT meint zur CO2-Panik:

      Lindzen: „Doubling CO2 involves a 2% perturbation to this budget. So do minor changes in clouds and other features, and such changes are common. In this complex multifactor system, what is the likelihood of the climate (which, itself, consists in many variables and not just globally averaged temperature anomaly) is controlled by this 2% perturbation in a single variable? Believing this is pretty close to believing in magic. Instead, you are told that it is believing in ‘science.’ Such a claim should be a tip-off that something is amiss. After all, science is a mode of inquiry rather than a belief structure.“

      „The accumulation of false and/or misleading claims is often referred to as the ‘overwhelming evidence’ for forthcoming catastrophe. Without these claims, one might legitimately ask whether there is any evidence at all.“

    • @ ikkyu
      Sie bitten mich den „Treibhauseffekt“ des PIK zu erklären. Das täte ich zwar gerne aber dazu fehlt mir leider der Glaube.
      Was ich jedoch erklären kann ist wie die Sonnenstrahlung und die Lufttemperatur zusammenspielen.

      Wie kann es sein dass Sie im Flieger bei etwa 10.000 m Höhe ohne Bord Heizung bei -55 Grad C frieren würden obwohl sie „näher“ and der Sonne sind? Dass liegt einzig und allein an der Luft. Die wird nämlich je „dünner (i.e. niedrigerer Druck)“ je „höher“ sie sich in der Atmosphäre bewegen. Das hat zur Folge, dass die Luftmoleküle größeren Abstand voneinander haben und sich weniger heftig „stossen“, was dazu fuehrt das die fühlbare Wärme (Temperatur) abnimmt. Das umgekehrte passiert wenn sie Luft komprimieren, wie sie es mit ihrer Fahrrad Luftpumpe leicht ausprobieren können. Der Höhen Effekt auf die Lufttemperatur ist etwa 1 Grad C Abnahme pro 150 Meter.

      Und was macht die Sonne? Der größte Teil der Strahlung wird nicht von der Atmosphäre selbst absorbiert sondern passiert zunächst durch bis zur Erdoberfläche, wo sie absorbiert und in Wärme umgewandelt wird. Letztere erwärmt dann zum Teil die Luft in Boden Nähe oder strahlt als Infrarot Strahlung zurück ins All. Die warme Luft am Boden steigt dann auf und kühlt sich dabei ab, sofern natürlich keine Inversion vorliegt. Aber darüber später mehr. Ironie aus.
      Gruss.

    • @saarlaender
      Das Problem der „Klimaforschung“ ist in meinen Augen die politische Agenda, die dahinter steckt. Es gibt durchaus konträre Meinungen, die hauptsächlich von emeritierten Wissenschaftlern vertreten werden. Für Junge wäre dies sehr abträglich für die angestrebte Karriere.

      Ein Beispiel von deutschen Physikern:
      https://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=5&ved=0ahUKEwiguPm0s-jXAhWE1hQKHVm3AjwQFghPMAQ&url=https%3A%2F%2Farxiv.org%2Fpdf%2F0707.1161&usg=AOvVaw09siRKRkozaTE4oitgSdeJ

      Die Klimakatastrophe ist ein Geschäfts- und Erklärungsmodell für den angestrebten Umbau der Gesellschaft und den Transfer von Mrd. -Beträgen in unterentwickelte Regionen der Erde (z.B. Afrika). Die anderen Absatzmärkte sind weitgehend gesättigt (siehe z.B. Markt für Turbinen – Siemens) und da wir von den Afrikanern nichts kaufen, haben die kein Geld um bei uns einzukaufen. Tja schlecht für die Industrie.

      Deswegen die Drohung:
      Wir müssen Afrika mit Mrd. Euro unterstützen, damit dort moderne Umwelttechnik installiert werden kann. Wenn nicht, wird Europa mit Mio von „Klimaflüchtlingen“ überschwemmt.

      Es ist so ähnliich wie H.L. Mencken geschrieben hat:
      „The whole aim of practical politics is to keep the populace alarmed (and hence clamorous to be led to safety) by an endless series of hobgoblins, most of them imaginary.”

    • Richtig reingeschaut ...
      ich hatte es ja schon bedauert, dass es mir – und vor allem der knappen freien Zeiten um die Festtage geschuldet – einfach nicht mehr möglich ist, zu verfolgen was in diesem tollen Blog abgeht, und die Kommentare scheinen eher noch sich zu beschleunigen. Wow!

      Nur gelegentlich noch kann ich mal spontan reinschauen, und das ist schade!

      Und hier scheine ich genau die richtige Stelle getroffen zu haben:
      ikkyu: Wenn auch ich mit Ihrer ‚Klimaskepsis‘ übereinstimme, überzeugen kann „die durch CO2 verursachte Gegenstrahlung“ mich nicht. CO2 ist kein Strahlungserzeuger, keine Quelle von Energie. Dann könnte man es ja als solche einsetzen. Es ist doch – ich bin kein Chemiker! – das vollständig oxydierte Kohlenstoffatom?
      Und:
      Inversionswetterlagen ist eben, wenn (ausnahmsweise) die oberen Luftschichten wärmer sind als die unteren. Dann kann die warme Luft nämlich nicht nach oben steigen, und verhindert damit natürlichen Austausch, und der Dreck sammelt sich wunderbar darunter.
      Inversionswetterlagen hat es immer gegeben, die haben zunächst nichts mit Klimaveränderungen zu tun. Die gab es schon vor 30 Jahren bei mir in der südfranzösischen Walachei. Weit und breit keine Industrie, nichts. Dennoch, der Rauch der damals noch durchgängigen Holzbefeuerungen der Heizungen und Öfen wurde quasi wieder zum Boden gedrückt, und hat unser damals 186-Einwohnerdorf in einer Art Nebel versinken lassen.

      Was war jetzt eigentlich Ihre Aussage, was Sie denken, was welches Problem löst, wieso CO2, und wieso „IMMER“?

    • @ikkyu
      So isssses un ned anerschd!
      Gruss.

    • @ikkyu: Lena Seiferlin rettet die Welt vor der Klimakatastrophe durch CO2-Familienplanung
      Eltern lassen ihren Kinderwunsch größer werden als ihr Mitgefühl für die Welt und ihre Bewohner“, klagt „Bento“-Autorin Lena Seiferlin und legt überzeugende Argumente vor:
      „Ein Kind weniger zu haben (entspricht) dem Einsparen von 58,6 Tonnen Kohlendioxid im Jahr.“
      Nachzulesen auf der „Achse“, Beitrag von H. Broder am 12.11.17

  19. Die Lotsenstelle gibt es
    doch schon seit gestern, sogar mit 57 „Alle aktuellen Artikel“. Ich weiß gar nicht, was Sie wollen, D.A.
    http://www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Artikel/K/lotsenstelle-fonds-nachhaltige-mobilitaet.html
    Und Bürgeranfragen sind „Herzlich Willkommen“.
    https://www.bmvi.de/DE/Meta/Kontakt/kontakt.html
    M. A. Titz

    • Sehen Sie irgendwo eine Erkläriungsseite? Ich sehe darunter nur Artikel vom Sommer 2017, aus der Zeit vor dem Dieselgipfel.

    • @D.A., seien Sie doch ein bißchen
      großzügiger, wir haben ja noch nicht mal nen richtigen Verkehrsminister, und nach der nächsten Wahl werden die Karten ganz neu gemischt. Dann werden alle Pkw sofort verboten (Ausnahme: MdB und MdL) und chinesisches Radfahrmanagement eingekauft; die Automobilindustrie verstaatlich und auf Pflugscharen umgestellt, und die Pensionen für bedürftige ex-Minister auf das auskömmliche Niveau gebracht.
      M. A. Titz

    • Es ist eine Milliarde, dsaruntwer auch 12 Euro von mir. Da erwarte ich mir schon mehr als nur Gelaber. Sonst kann ich auch einen Schnorrer bezahlen.

    • 12.- €uronen?? Eher doch 67.- € pro Einzahlnase
      Zwölf Euro ist das Ergebnis einer Quarkmädchenrechnung. Sieht man sich die Einkommensverteilungsstatistiken an, sind es schätzungsweise noch approx. 15 Millionen Steuerzahlerinnen und Steuerzahler, die hier den Laden noch am Laufen halten, Tendenz weiter abnehmend (trotz „Bevölkerungs“-Zuwax!). Also z.B. auch Babys+, Schüler+, Studenten+, Rentner+, Pensionäre+, Beamten+, andere Staatskohleempfänger++ wie GenderprofessorInnen++++, SJWs++++, Hartzer+, Aufstocker+, Niedriglöhner+, etc.pp berücksichtigen.

      So sieht’s aus. Versetzung aufgrund Matheschwäche abgelehnt!

    • 12€
      Sie sind mir ein Rechner, BlackBlacky. Wenn schon, dann richtig. 50% der Steuer werden von va. 10% der Steuerzahler gezahlt, also etwa 1.5 Mio. Menschen und wenn DA zu diesen gehört, geht sein Anteil an der Fantastillion Deutlich über die 67 Euronen hinaus.
      Ohne Spass: Anteil selbst gezahlter Steuern (Märchen und Mineralöl nicht vergessen)/gesamtes Steueraufkommen x 1Mrd. Ganz sauber gerechnet nähme man nur den Bundesanteil.

      Die jugendfreie Variante: für meine gezahlten Steuern müsste mir täglich eine Politessen den Rasen mähen.

      Gab es in der guten alten Zeit auch, da kam bei den grossen Steuerzahlern wer vom Bauhof vorbei…Heute kann man schon froh sein, wenn mal ein Streifenwagen durch Viertel fährt.

  20. Ok - es geht jetzt nicht um Feinsaub, sondern um feinstoffliche Energien, die Ihr zweites Foto
    freisetzt – vulgo: Die schiere Freude (Dopamin-Oxytoxin-Adrenalin usw. – das die Feinstoffe, ne?). – Das sind so die Momente in der Landschaft, die sehr vieles andere toppen. Gratuliere, Don Alphonso!

  21. Ein Forist hatte hier mal die Rezension von Joschka Fischer
    zu seinem Buch „Risiko Deutschland“ gepostet:

    „Deutschland muss von außen eingehegt, und von innen durch Zustrom heterogenisiert, quasi verdünnt werden.“

    Ich hab dann noch mehr vom lieben Joschka gefunden:

    „Deutschland ist ein Problem, weil die Deutschen fleißiger, disziplinierter und begabter als der Rest Europas (und der Welt) sind. Das wird immer wieder zu ‘Ungleichgewichten’ führen. Dem kann aber gegengesteuert werden, indem so viel Geld wie nur möglich aus Deutschland herausgeleitet wird. Es ist vollkommen egal wofür, es kann auch radikal verschwendet werden – Hauptsache, die Deutschen haben es nicht. Schon ist die Welt gerettet.“

    Irgendwie fand ich das merkwürdig. Es klang nicht wie die Idee eines Einzelnen, sondern wie eine Ideologie. Und bei der Recherche stieß ich dann auf die „Frankfurter Schule“ und die „Agenda 21“, mit der die grünen Spinner, die weltweit an den Hebeln der Macht sitzen, uns alle versklaven wollen:

    • Zuerst wird behauptet, der CO2-Anteil sei gestiegen, weil die Menschheit einfach nicht verantwortlich umgeht mit unserer Natur. Diese Klimalüge ist die Grundlage der Agenda-Ideologie, weil man mit ihr die größte gesellschaftliche Zustimmung erhält.

    • Die Menschheit wird in der Folge gezwungen, in Städten zu leben. Diese sind durch Schnellstraßen miteinander verbunden. Die Natur rundherum darf nicht mehr betreten werden.

    • CO2 wird zur Währung. Wer furzt, hat am Monatsende weniger in der Tasche. Es gibt nur noch vegane Nahrung.

    • Durch die Zerstörung der Familie als Institution (Förderung von Feminismus, Prostitution, Homosexualität, Bisexualität, Transgenderismus) geht die Geburtenrate drastisch zurück. Ziel ist die Reduzierung der Erdbevölkerung auf eine halbe Milliarde.

    Seitdem hab ich so meine Zweifel, wenn mir jemand erzählt, ich soll das Auto stehen lassen und Rad fahren.

    • Es gibt zwei Arten von Menschen, die Ihnen das mit dem Rad sagen: Den einen geht es um Ihre Geundheit und den anderen um ihre langfristige Überwindung.

    • Gestottn, isch bin Angie, äus dr DDR
      Nicht nur Knautschgesicht-Joschka, auch unsere Geschäftsführende Bundeskanzulerin ist meiner Meinung nach zutiefst antideutsch eingestellt.

      Ich habe vor kurzem diesen Videoclip gesehen, wie sie auf einer CDU-Veranstaltung einem Fan auf der Bühne den Schwarz-Rot-Gold-Wimpel aus der Hand nimmt, und ihn in einer Mülltonne entsorgt.

      Soetwas tut man nicht, als Deutscher Bundeskanzler und schon zweimal nicht auf offener Bühne.
      Man nennt auch nicht die Bürger seines Landes „die, die schon länger hier leben“ und sagt, „man sehe es niemandem an, ob er Deutscher sei, weil man den Pass nicht von aussen sehen kann“.

      Das gehört sich nicht für Bundeskanzlereusen, ob nur geschäftsführend oder nicht.

      Wie geistig umnachtet jemand sein kann, soetwas zu wählen, habe ich sowieso noch nie verstanden.
      Das muss mit der unbewussten tiefen Antipathie der Deutschen gegen ihre eigene Heimat zu tun haben, die ihnen durch die Re Education der alliierten Kriegsgewinner so anerzogen wurde.

    • Korrrekt schreiben und zitieren wäre nicht schlecht ...
      Herr Gärtner, wenn Sie schreiben „mehr vom lieben Joschka“ unterstellen Sie damit, das erste Zitat (mit dem Einhegen) sei von Fischer. Es ist aber aus einer Rezension (wie Sie wohl selbst wissen, nach Ihrer Einleitung).
      Ich wäre auch dankbar, die genauen Quellen der anderen Zitate zu erfahren. Aber Hochachtung: Sie haben die Frankfurter Schule entdeckt!
      Nur am Rande: Bin kein Fischer-Fan (weder Joschka noch Helene).

    • @ derast
      In „Die Welt“ erschien am 7.2.2005 eine Rezension von Miriam Lau zum erwähnten Buch von Joschka Fischer, unter dem Aspekt, dass Fischer Anfang 2005 als verantwortlicher Minister im Mittelpunkt der sogenannten Visa-Affäre (unkontrollierte Einwanderung von 300.000 Ausländern) stand. Das erwähnte Zitat steht dann im letzten Absatz, zwischen so vielen Anführungszeichen, dass man nicht genau erkennen kann, welchen Anteil sie jetzt Fischer zuschreibt.

      ht tps://www.welt.de/print-welt/article423170/Risiko-Deutschland-Joschka-Fischer-in-Bedraengnis.html

      Den anderen Spruch soll Fischer 2008 in den USA gebracht haben. Dazu gab es eine Kritik im Focus, die aber heute ins Nichts führt.

      ht tp://www.focus.de/politik/deutschland/wie-sagte-joschka-fischer-2008-unmut-ueber-kritik-an-deutschland-kommentar_4613021.html

      Und Fischer selbst wird sich nicht erinnern können:

      https://www.youtube.com/watch?v=gclGp75skCE

    • @ Thomas Marx
      Das war kein Fan, das ist Herr Gröhe, der ist Minister.

  22. Manchmal erscheint mir der Don doch ein wenig weltfremd...
    … Erstens, Transparenz seitens der Regierung? Wenn Geschenke verteilt werden? Ich meine, ja, da sollte Tranparenz sein aber werter Don, wie lange sind sie im Geschäft? Das erwarten sie wirklich?

    Zweitens die Erwartung das Mitteilungen über Twitter beachtet werden von der breiten Masse.
    Wenn in meinem 3000 Seelen Kaff auch nur 50% wissen was Twitter ist und wie man das finden könnte wenn man wollte wäre ich überrascht. 5% aktive Nutzer würde ich für hochgegriffen halten – und von diesen 5% ürden vlt. ein zwölftel sich dazu herablassen unserem Bügermeister auf Twitter zu folgen*. Eine separate Frage sei jetzt wie groß der unmittelbare Mitarbeiterstab des Bürgermeister unseres schönen Ort ist.
    Lange Rede, kurzer Sinn: Twittermitteilungen werden von nicht gehört von denen auf die es ankommt (den Einwohnern), sondern sind pures ‚Virtue Signaling‘ an Gefolgsleute.

    *Unser Bürgermeister zählt hier nicht, der arme Mann ist kein Einwohner, er findet einfach keine Wohnung. Ehrlich.

  23. unschuldig
    Es passiert also zu deutsch folgendes:

    Die Kommunen sind seit Jahrzehnten darauf eingestellt, die Verkehrsplanung allein an den Bedürfnissen der Autoindustrie auszurichten, deshalb dauert das auch so lange. Offen sagen tut das aber niemand, denn das röche ja nach Korruption. Also führt Berlin sie vor, indem sie den Bürgern, erklärt große Summen bereit zu stellen, die die Kommunen einfach aus Dummheit + Blödheit (Korruption kann man ja nicht laut sagen) nicht abrufen würden und untergräbt so die Beliebtheit der Kommunalpolitiker.

    Dass es in Italien anders läuft, wird wohl weniger an der minderen Korruptionsneigung der Italiener, sondern einfach mit dem praktischen Anteil der dortigen Automobilindustrie am BSP zusammenhängen.

    Was soll uns das nun sagen? Ich meine … wer hat das aktivste Interesse an der „osmotischen“ Filterblasenkommunikation in Deutschland, dem natürlichen Nachfolger des Herrschaftswissens, wer würde den Teufel tun, diese zu beenden, wer würde sich stets nur auf eine Seite schlagen, damit die andere nicht versehentlich Oberwasser bekommt und das Spiel offiziell beendet ist? Ich glaube, der hier: „Das sorgt zuerst einmal dafür, dass ich in den Bergen über der kalten Luft im Sonnenschein rodeln und davor stundenlang bräunen kann.“

    Eine Kunstfigur kann ja gar nicht radeln oder rodeln oder braun werden oder verantwortlich sein. Aber sie kann Kommunikation simulieren.

    Naja, Sie sehen – ich bin halt langsam. Mea culpa.

    • Dass das in Italien in den Städten intensiver betrieben wird, liegt einzig am Klima.
      Da kann der Don noch so viel von Schmuddelwetter in Turin reden. Ich bin regelmäßig zu allen möglichen Jahreszeiten in Italien. Verglichen mit dem niederschlagsreichen Nordwestdeutschland ist Italien, was das Wetter betrifft, Fahradparadies. Was allerdings das Radwegenetz betrifft, ist es, verglichen mit Nordwestdeutschland, tiefstes Entwicklungsland. Außerhalb einiger Städte ist das Fahrrad kein Alltagsfahrzeug.

    • deresschonimmerwusste
      Ja, und ebenso hat es in Deutschland eben objektive Gründe, dass die Verkehrswegplanung so lange dauert. Das System mag ja blind sein; aber so blind eben nun auch wieder nicht.

      Das meinte ich mit „Kommunikationssimulation“. Das macht einen krank und depressiv nach einer Weile.

  24. Steigbügelhalter apokalpytischer Reiter
    Unter der pompösen Verkündung lässt sich einiges auf sonnigen Bergwegen leicht vergessen und verdrängen.

    So sei daran erinnert, sofern es dem Netzwerksäuberungsgesetz gefällt, dass einige Menschen sich in ihren Vierteln daheim bei Dunkelheit keinen Schritt mehr vor die Tür wagen, geschweige denn auf ihr Fahrrad wagen.

    • Mit einem Allahu akbar auf den Lippen
      und drei bärtigen Brüdern an meiner Seite traue ich mich durchaus noch vor die Tür.

  25. Radwege
    Don,
    die Radwege in Deutschland sind für eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 12km/h gebaut. Deshalb sind diese bei Pendlern beliebt wie der Pickel am Poppes.

    • Etwas mehr Einsatz
      mit etwas fahrerischen Können sind Standardradwege bis 25km/h gut. Drüber wird es eher eng …

  26. Och... man könnte erstmal die Radfahrer erziehen...
    … wie wär`s mit einem Beitrag darüber ?
    Letzt wieder zwei total dunkel gekleidet, ohne Licht bei Nieselregen fast vor`s Auto gehüpft.
    Lernt ihr Radfaher erst mal was.
    Wie wär`s mit Licht, wie wär`s mit heller Kleidung bei Dunkelheit, wie wär`s an roten Ampeln mal zu halten, Herr Don und andere?

    • Das sind keine Radler
      Das sind Suizidanten…

    • FJ, ...
      … Ihre Beiträge scheinen mir diesmal etwas sinnlos bzw. übertrieben militant!

      Ein paar Gedankensplitter dazu:

      Radfahren gehört zu den Aktivitäten (wie natürlich auch Gehen), die einem Kantschen Imperativ am ehesten entsprechen!

      Es braucht weniger Platz, macht weniger Dreck und Lärm als KFZ (auch wenn beide elektrifiziert sind), trägt zu besserer Durchblutung und Durchlüftung des Hirns bei jeder Witterung bei.

      In Sachen Sichtbarkeit gibt es durchaus Verbesserungspotential, aber der Radfahrer hat als weniger geschützter Verkehrsteilnehmer ein Eigeninteresse, sich angepasst zu verhalten.

      Bei roten Ampeln muss man nicht gleich übertreiben. Hier bei mir gelten die auch für Autos nur als Zeichen für Vorrang geben. Wer umsichtig genug ist, um sich und andere nicht zu gefährden, sollte nicht sinnlos in der Kälte herumstehen…

    • @FJ
      Idioten gibts überall. Selbst hinterm Volant.

  27. Andere Feinstaubquellen
    Ein sehr schöner Beitrag. Seltsam ist die Ausklammerung diverser anderer Feinstaubquellen in der öffentlichen Berichterstattung. Hier ein Beispiel von der Feuerwerkslobby, thematisiert vom Umweltbundesamt.
    „Zwischen 100 und 200 Millionen Euro jagen die Deutschen zum Jahreswechsel in die Luft. Dabei werden rund 4.000 Tonnen Feinstaub (PM10) frei gesetzt, diese Menge entspricht in etwa 15 Prozent der jährlich im Straßenverkehr abgegebenen Feinstaubmenge.“
    https://www.umweltbundesamt.de/themen/dicke-luft-jahreswechsel
    Genug geärgert. Heute Abend wechsle ich mein Tretlager.

    • Feuerwerk
      Dazu kommt ja noch über das Jahr verteilt:
      Endfeuerwerke von Volksfesten,
      Diverses „Sommer-“ , „Winter-“ und „was auch immer“ Leuchten.
      Pyroshows hier und da…

  28. Blasenentzündung
    Lieber Don,
    in allen Ehren, mein Fahrrad das ich liebend gerne benutze stelle ich im Winter in den Keller. Vom kalten Fahrtwind krank werdend, trotz Windstopper und passender Kleidung gefällt mir das Radfahren in der Kälte nicht. Auch der Matsch der bei uns regelmäßig auf den Straßen liegen bleibt, ist meiner Gesundheit abträglich. Genauso abträglich ist die Fahrt mit Bus wo gehustet wird was das Zeug hält und ich mir mit Sicherheit eine dicke Erkältung einfange. Nein, danke. Im Winter fahre ich Auto, im Feühjahr, Sommer, Herbst bei trockenem Wetter Fahrrad und das ist gut so.
    Da atme ich lieber ein paar mehr Schadstoffe ein, die jedoch um ein Vielfaches niedriger sind, als ich sie in meinem langen Leben (ohne nachfolgende Krebserkrankung) aufnahm. Ich denke, dass die Holz- und Kohleheizungen in den 60er Jahren viel mehr ungesundes aus den Kaminen bliesen, die Autos ohne Katalysatoren um ein Vielfaches dazu.

    Ich bin mir sicher, dass die Panikmache der NGOs und auch der Grünen dem Selbsterhaltungsteieb für ihre eigene Berechtigung geschuldet sind.
    Der Hype und die Panikmache rund um Glyphosphat zeigt dass Verbreitung von Halbwahrheiten und dem Nichtaufzählen von Zusammenhängen wesntlich zur Steuerung von Interessen sind, heute mit dem Empörungspotenzial und dem fehlenden Kenntnissen von Lebenskreisläufen in der Natur umso mehr.
    Jeder Bauer bereitet sein Feld auf die Fruchtfolge vor um Unkräuter zu vermindern, damit Ernteausfälle gering gehalten werden. Der eine pflügt seinen Acker, was die Erdkrumme verletzt, die Regenwürmer und die Mikroorganismen im Boden tötet dafür den Wasserverbrauch erhöht, der andere benutzt Unkrautvernichter wie Glyphosat im Herbst, sät Winterpflanzen, gräbt diese im Frühjahr nur kurz um und sät dann aus.
    Beide wollen und können nicht verantworten Unkraut in großen Mengen auf dem Feld zu haben. Der Einsatz von Chemie ist nicht umweltschädlicher, der Boden dankt es mit vielen Organismen, gutem Boden mit wenig Wasserverbrauch.
    Man tut jetzt aber so, als wäre Unkraut auf den Feldern notwendig um Insekten und Bienen zu schützen, will aber im Garten weiter einen englischen Rasen haben jeder Löwenzahn, jede Milchdistel und sogar Gänseblümchen sollen vom Rasen verschwinden, damit Kinderfüßchen nicht in Bienen treten. Hl. St. Florian, verschon mein Haus, zünd andre an.
    Monokulturen für Biosprit, die Großindustrialisierte Landwirtschaft ohne Feldraine und ohne Windbrecher in Form von Hecken die im Gegensatz dazu in bayerisch kleinbäuerlichen Systemen immer noch anzutreffen sind, sind überlebensnotwendig für Vögel und Insekten. Wo keine Hecken sind können auch keine Vögel brüten, finden sich auch keine Insekten.

    Ich frage, brauchen wir einen Mundschutz wie in Peking oder in Indien, selbst in Invertlagen? Stinkt es bei uns wie in tschechischen Dörfern wo nach wie vor mit Kohle geheizt wird?
    Ich sage nein und damit auch Nein, danke zur Unterstützung der Panikmacher.

    • Titel eingeben
      Irgendwo neulich las ich auch einen aufschlussreichen Artikel über die „Lichtverschmutzung“ d.h. die zunehmende nächtliche Beleuchtung etwa durch Straßenbeleuchtung, und deren Folgen für Insekten. Wenn ich mich richtig erinnere, ziehen vor allem Leuchten deren Licht einen UV anteil hat, Insekten magisch an – vielleicht verbrennen sie heute nicht mehr alle, aber sie sterben an Erschöpfung, und/oder werden Opfer von Fressfeinden die sich in der Nähe von Leuchten auch sammeln. Der Faktor Licht würde eben gerne übersehen, und Straßenbeleuchting will keiner abschalten. Wobei man wohl allein schon durch die Wahl der Lichtquelle (UV Anteil) viel erreichen könnte.
      Fand ich interessant, weil nach meinem Eindruck außer Astronomen und Nachtfotografen sich kaum einer wirklich um das Thema zu scheren scheint.

    • Das Thema geistert immer wieder mal durch die Medien. Wenn Sie bei mir am Tegernsee nach Norden schauen, ist da ein heller Streifen – München – und dann noch einer – der Flughafen. Oben dagegen sehen Sie die Milchstrasse. Man könnte Teile der Nachtbeleuchtung sicher gut reduzieren. Aber das Auto ist nun mal der Sündenbock.

    • bei Kälte ...
      … Radfahren ist ein eingebildetes Problem!
      Es wird einem da schneller warm als im Auto.
      Einfach ein paar mal ausprobieren…

      Nässe lasse ich als Entschuldigung gelten, vor allem für Brillenträger ist Regen beim Radfahren unpraktisch.

    • Es geht ja eigentlich nur um ein paar kleine widrigkeiten. Andere Hunnen mussten barfuss von Ungarn bis nach Rom laufen!

    • Lichtverschmutzung
      Das interessante bei dem Thema Lichtverschmutzung ist, dass durch die Benutzung von energiesparenden Leuchtmitteln, wie zB. LEDs, oft mehr Lichtquellen eingesetzt werden, als früher.
      Die Leistung gibt es ja her…
      Dann geht halt hier und da noch eine zusätzliche Leuchte, passt schon! ;)

  29. Messomanie
    Darf ich darauf hinweisen, dass nach der EU Richtlinie 2008/50/EC Messungen, die zum Beispiel die Exposition der Bevölkerung durch Feinstaub oder NOx durch den Strassenverkehr messen, REPRÄSENTATIV für eine bestimmte Fläche sein (die EU gibt hier keine genauen Werte für die Stadt an, in Industriegebieten müssen es mindestens 250m x 250m sein, an Strassen „für Abschnitte nicht unter 100m Länge“ und auf dem Land 1000 Quadratkilometer). Link 1, Seite 18.

    Das Umweltbundesamt gibt unter Bezug auf obige Richtlinie eine Fläche von „mehreren Quadratkilometern“ in Städten an, für die die Messwerte repräsentativ sein müssen (Link 2, Seite 29).

    Das heisst: wenn in Stuttgart am Neckartor oder in München am Isartor die Messwerte überschritten werden, an allen anderen Messstationen aber nicht, dann sind diese Extremwerte nicht repräsentativ für ein von der EU gefordertes grösseres Gebiet und die DBU kann mit ihren Klagen und erstinstanzlichen Gerichtsentscheidungen die Toilette aufsuchen.

    Die Direktive EC 2008/50 ist zumindest in die Stuttgerter Entscheidung nämlich garnicht eingeflossen und damit ist das Urteil ein Fehlurteil, das von der nächsten Instanz vermutlich kassiert wird.

    Es gibt aber noch einen anderen systematischen Fehler in den Messungen: weil warme Luft eine niedrigere Dichte hat, als kalte, sind die Schadstoffkonzentrationen darin niedriger (weil ein konstantes Volumen von Schadstoffen in eine höheres Volumen an Trägermedium abgegeben wird). Luftschdstoffkonzentrationen müssen deshalb, um vergleichbar zu sein, auf 20°C und 1013 mbar umgerechnet werden.

    Das ist nicht der Fall bei Staubmessungen. Dort wird immer die aktuelle Konzentration genommen.

    In der Praxis sieht das so aus: eine Messkammer mit einem bestimmten Volumen wird mit atmosphärischer Luft gefüllt und der Staub, der sich in dieser Luft befindet, wird gewogen oder das Gewicht wird durch Photometrie und Umrechnung bestimmt.

    Das Problem: 27°C oder sind 300 Kelvin und -27°C sind 246 Kelvin.
    Der Unterschied von 54 Kelvin sind 20% von 273 Kelvin, welches die Absoluttemperatur bei 0°C ist.
    Das heisst: Luft mit einer Temperatur von -27°C hat ein 20% kleineres Volumen, als Luft von +27°C.
    Um das (feste) Volumen einer Messküvette zu füllen, brauche ich bei -27°C 20% mehr Luft, als bei +27°C und die enthält dadurch natürlich 20% mehr Staub.
    Wenn also nochmal einer klagt, dass im Winter 10% mehr Staub in der Luft ist, als im Sommer: das sind nicht die Heizungen, das ist der Messfehler, der nach den EU-Bestimmungen nicht berücksichtigt werden muss.

    https://is.gd/NuEbqE

    https://is.gd/jUpQ1T

    • ;-)
      dickes Lob Herr Marx

    • Dichteunterschied Luft
      @Marx

      Das stimmt aber nur, wenn Sie im Winter auch ein geringeres Luft-Volumen einatmen ;-)

    • Reeschpekt!
      Genau, was gebraucht wird: Korrekte Berechnungen, Fakten und Rationalität.

    • @ikkyu
      Das Atemminutenvolumen wird durch die Menge an CO2 bestimmt, die sie abatmen müssen. Die ist von der Aussentemperatur unabhängig.

      Aber Sie atmen bei kalter Luft mehr Sauerstoff bei gleichbeliebendem Atemzugvolumen.

      Darauf beruht der „Intercooler“ beim LKW. Bei gleichbleibendem Ansaugvolumen enthält die Luft in diesem Volumen mehr Sauerstoff, wenn man sie kühlt (weil sie dichter ist und mehr in die Zylinder reingeht).

    • @thomasmarx
      Erklärt das auch die höhere Durchschnittsgeschwindigkeit beim Laufen ? Ich laufe sehr gern bei niedrigen Temperaturen und sauge die klare Luft ein. Es geht so locker und bei 20 Grad und mehr, ist es mühsam, obwohl es so angenehm ist, grad im Süden, mit Bad nach dem Lauf.
      Habe auf den landwirtschaftlichen Wegen, die werden gut gefördert, keine Radler getroffen. Ich hatte mit der Reifglätte zu kämpfen, aber egal.

    • @Schumi
      Interessanter Gedanke. Wenn man überlegt, dass man bei Höchstleistungssport um die 7 Liter Sauerstoff pro Minute verbraucht, die Atemluft aber nur 21% enthält und mit 18% ausgeatmet wird, 3% also zur Verbrennung zur Verfügung stehen (das ergibt ein Atemminutenvpolumen von 233 Liter pro Minute, nicht ungewöhnlich für Hochleistungssportler, dann spielen so kleine Unterschiede vielleicht wirklich eine Rolle).

      Ich habe früher übrigens, unter anderem bei der Formel Eins, am Hockenheimring gearbeitet*. Da haben die Motorradfahrer des Grand Prix oft erzählt, dass es, wenn sie morgens auf dem alten Ring durch den (kalten) Wald fahren, sich anfühlt, als hätten sie plötzlich 10 PS mehr, soviel macht diese Kalte Luft aus. Jedenfalls beim Motorrad. Bei der Motorrad-Weltmeisterschaft.

      * (bei allen Schumi-Startunfällen war ich im ONS-Fahrzeug 50m dahinter und dachte: „Schei..e, warum jetzt, warum hier“. Ist bekanntlich aber nie etwas passiert. Sieht nur spektakulär aus, wenn man 50m dahinter und auf der Strecke ist).

    • Jetzt wäre ich aber vorsichtig, Herr Marx
      das ist doch haarscharf an HääääteSchpietsch. Sie wagen es, die EU zu kritisieren? Un-ver-fro-ren-heit!

      Nein im Ernst. Das ist so tragisch, dass man weinen möchte.

    • Luftdichte
      Das merkt man schon auch auf einem normalen Motorrad (wenn man es gut kennt): bei Hitze ist es deutlich schlapper (wie andere auch… ;-)

      Richtig ernst kann das bei Flugzeugen werden, die schlechteste Kombination ist naturgemäß „hot and high“. Da kann es schon mal sein, daß man beim Start in La Paz nicht mehr alles mitnehmen kann oder nur gerade so viel tanken, daß es bis zum nächsten niedriger gelegenen Flugplatz reicht.

    • Schönes Beispiel für
      Recherche, die einer Zeitschrift für schlaue Köpfe auch gut anstünde und ohne D.A.s Weblog wohl nicht veröffentlicht worden wäre.
      M. A. T.

  30. Falsche Lösungsansätze
    Es geht doch viel einfacher. Wer den Film „Spaceballs“ kennt, weiss, dass die Lösung in der Entwicklung einer riesigen Welraumputze liegt.

    Übrigens, werter Don, wenn ich jemals die Wiedereinführung der Leibeigenschaft unterstützen kann, ohne mir selbst zu schaden, dann werde ich auch mit dem Fahrrad fahren und herrliche Aussichten geniessen – versprochen!

  31. und wer bei Dunkelheit mit dem Auto unterwegs ist, in der Stadt unterwegs ssein muss..
    … erlebt dies, was ich schrieb pausenlos.
    Wenn ich mich in LKW Fahrer hineinversetzte, die an einer grünen Ampel abbiegen müssen, kann man nur Mitleid mit diesen kracht, liest man:
    Wieder Unfall mit Radfahrer und LKW, aber nie etwas darüber, wer letztendlch an dem Unfall Schuld hat. Behaupte mal, dass die Mehrzahl dieser Unfälle auf die Fahrweise der Radfahrer zurückzuführen ist… schönen Tag, schöne Woche, schönen Monat noch.

    • Schon einmal....
      …..vom toten Winkel bei LKW gehört?

      Behaupte das Gegenteil.

    • Sicher, schon vom toten Winkel gehört...
      … scheinen aber die Radfahrer nicht zu kennen, denn sonst würden sie nicht auf ihr Vorfahrtsrecht`* pochen, noch schnell am abbiegenden LKW vorbei, sie sind ja im Recht.
      Nur was nutzt das dem Radfahrer, wenn er platt unter dem LKW liegt.
      Bisschen Hirn einschalten im Verkehr, schadet keinem Verkehrsteilnehmer, auch euch “ Guten “ nicht.
      * Wie sieht es denn realist-ich für den LKW-Fahrer aus. Er schaut nach rechts, ob er abbiegen kann, schaut geradeaus, ob nicht doch noch ein Fahradfahrer von vorne, gegen die Fahrtrichtung über eien Zebrastreifen fährt … und dann, schon ist es passiert.

    • Das Problem
      ist etwas komplexer als hier dargestellt, es spielen Faktoren auf Fahrerseite, seitens der Radler und der Verkehrsführung hinein. Siehe hier:
      https://www.adac.de/_mmm/pdf/ToterWinkel_150_46136_204194.pdf
      Außerhalb von Radwegen im Herbst / Winter auf befahrenen Straßen zu radeln ist mindestens leichtsinnig, oft sogar lebensmüde. Insoweit ist D.A. allgemeiner Ratschlag nicht umsetzbar.
      M. A. Titz

  32. @ Don Alphonso setzte am 30. November 2017 um 09:24 Uhr...
    …einen Klammerausdruck A [hust. Don]. Dabei kursiert das doch staatsanwaltlich jederzeit einsehbar auf yt => nur 49 Sek., Don:
    https://www.youtube.com/watch?v=JKGHtWbZaOA
    .
    Was ich jedoch total unangemessen finde, ist, dass der Sozi die Kanzlerin dafür verantwortlich macht.
    (DdH)

    • Ich weiss, aber auch als Zitat passt es schlecht in die hier geltenden Regeln. Man muss es m.E. nicht wiederholen.

  33. ohne
    lieber don,

    ihre inspiration in allen ehren, allerdings ist das nur ein tropfen auf dem heissen stein. hier in dresden gibt es eine messtelle der stadt direkt an einem berg(bergstasse). die dahinführende hauptstrasse beendet genau an der messstelle die grüne welle und zwingt alle grade berganfahrenden fahrzeuge abzubremsen und ampelbedingt zu halten. sinn würde es machen den querverkehr außerhalb der grünen welle gewähren zu lassen. wenn dann die hauptstrasse wieder ergrünt, müssen alle am berg stehenden fahrzeuge, unnötig abgase erzeugend, energieintensiv wieder losfahren. eine verkehrsplanung die an sinnlosigkeit nicht zu überbieten ist.

    davon gibt es allein in dresden dutzende blödsinnigkeiten. meine vermutung ist ja das die im ort befindliche uni mit fakultät „verkehrsplanung“ die lage eher verschlimmert.

    im sinne grünlinker verkehrsverhinderungspolitik wird hier ein grossteil der probleme und abgase erst aufwendig erzeugt.

    sicherlich kann und soll jeder zu einer vernünftigen umweltpolitik beitragen, individualverkehr zu verhindern wird aber nicht helfen.

    vg
    dreas

    • Verkehrsgarten Dresden
      Lieber dreas,

      Dresden war schon zu meiner Studi-Zeit (vor 35 Jahren) ein Verkehrsgarten, der einen mit seinen unverständlichen Verkehrsführungen und Ampeln zur Verzweiflung bringen konnte und in dem man immer den gefühlten halben Tag verbrachte. Aber solange in Dresden wie scheinbar fast überall in Deutschland die Ampelmafia regiert und keine Kreisverkehre einen flüssigen Verkehr wie auch raumsparende Kreuzungen und Radfahr-freundliche Lösungen ermöglichen, sehe ich keine Besserung.

      Aber vielleicht wird ja die Bergstraße mal getunnelt. Für die Landeshauptstadt zahlen wir’s gerne.

      Viele Grüße vom Stacheligel

  34. Titel eingeben
    Herrn Dobrindt fragen
    wofür ein Verkehrsminister zuständig ist?

    Wikipedia
    …also vor allem den Verkehr und die Entwicklung der Verkehrswege eines Staates ….

    Also für alle Autobahnbaustellen an denen Tag für Tag das Volksvermögen vergeudet wird und die damit verbundene höhere Abgasbelastung

    10 Kilometer Baustelle vor Lüneburg, weit und breit keine Bagger, keine Arbeiter, nur tägliche Stau, unnötige Abgase

    Aber zu der Vergeudung der Zeit und dem Geld der im Stau stehenden, der zusätzlichen Abgasbelastung, nun auch noch die PKW Maut

    Suuuuper

    • Wäre gegen die Verantwortlichen nicht
      ein Strafverfahren wegen Begünstigung einer Körperverletzung denkbar?
      M. A. Titz

  35. Strecken unter DREI Kilometer Länge mit dem Fahrrad? Ham Se da nich n ßIG vagessn?
    Ich hatte mir damals mühsam mein Fahrrad zusammengespart – wollte damit natürlich auch zur Schule fahren (Bus, Bahn gab’s auf dieser Strecke nicht).

    Nichts da: Entfernung Wohnung – Schule, 4,95 km, also keine Erlaubnis der Schule, obwohl die Sogarwellblechüberdachtenfahrradständer im Schulhof weitgehend leer waren/blieben. Weitgehend? Tschawoll: Weit gehend, Daheim-Schule-Daheim. Gestattete Ausnahme – die Tage mit Schulsportunterricht: Halle/Platz teilten sich mehrere Schulen, daher Entfernung vom Klassengebäude meiner Oberschule etwas mehr als einhundert Meter. Gesamtdistanz Wohnung-Sportstätte (wo das Fahrrad dann abgestellt werden und dort bis Hauptgebäudeunterrichtsende bleiben musste – ungeschützt!) knapp über 5 km.

    Also: Stadtstrecken bis FÜNNEFF Kilometer Länge gefälligst – wie sich das fahrradstaubvermeidend gehört – zu Fuß!!!

    • Wenn Sie wüssten, was manche heute schon als Zumutung betrachten – da ist man froh, wenn sie diese 3km fahren.

    • Wenig zielführende Schulvorschriften & Umweltplakette
      wer hat sich denn jemals an dieses Fahrradverbot der Schule gehalten?
      Das war doch eher was für Streber.
      Die Vorschrift war genauso scharf kontrolliert wie heutzutage die Umweltplakette.
      Merke: Wer Gesetze nicht durchsetzen mag, der darf sie auch nicht erlassen.
      Deswegen ist die Diskussion über die blaue Plakette und Sperrung für Diesel müßig, so lang keine Überprüfung stattfindet, was geboten wäre.

    • Mit Pedellkabäuschen und nummerierten Fahrradständerplätzen und regelmäßiger Kontrolle auch
      der Verkehrssicherheit der Räder (ja, ich nehme ganz bewusst in Kauf, dass hier einige jetzt möglicherweise tödlich verlaufende Lachkrämpfe bekommen, ultrafiesgrins…): Leuchte überm oder nebenm Vorderrad nicht nur vorhanden (korrekt eingestellt sowieso: Lichtstrahl trifft zehn Meter vorm Rad auf die Fahrbahn, nicht wie heute Fußgänger aufm Gehweg blendend), sondern auch funktionierend (Deckverglasung sauber, Birnchenwendel intakt!); Rückleuchte dito; Reflektoren an den Pedalen vollständig vorhanden und nicht dick verkrustet verdreckt; zwei unabhängig von einander arbeitende Bremsen; Bremsgummis mit ausreichendem Restprofil; Gepäckträger für Schultaschen et al. fest verschraubt, Feder nicht lahm; Vorder- und Hinterraddecken ohne seitliche Risse et al.; Sattelhöhe; Werkzeug- und Ersatzteiltäschchen unterm Sattel; Schelle… Mein Sondergebastel (Lenkerhalterrück- statt -vorbau, Vorderradgepäckträger mit großem Drahtkorb darauf) wurde besonders misstrauisch beäugt. Genehmigungen und Beanstandungen wurden den Erziehungsberechtigten schriftlich übermittelt. Ganz ganz doll schlimme Zeiten vor 68, tja…

    • In welchen Fascho-Staat hat die Schule...
      da was zu sagen ob der Schüler mit dem Rad, Bus, Fuß, Traktor oder Mutters Zweitwagen zur Schule kommt?

      Also ich bin sicher das so manche Schule sich daran aufg… diese Bestimmungsmacht zu haben aber wer gibt die?

  36. Von katastrophalen Zuständen in den Städten
    bezüglich Luftverschmutzung sprach diese Woche eine Moderatorin im ÖR TV. Bei dieser alarmistischen Wortwahl fragte ich mich, welche Steigerung gibt es in der deutschen Sprache wenn man die Luftverschmutzung in Peking, Neu Delhi et al. beschreiben will? Geht’s nicht auch eine Nummer kleiner?

    • Es ist zumindest bei uns sehr viel sauberer, aber due Grenzwerte werden schneller angehoben, als die Abgase reduziert werden können. Also ist gleichzeitig dreckiger als die Grenzwerte erlauben und trotzdem sauberer.

    • Alles Ablenkungsmanöver zur Industrieumstellung, die der Bürger finanzieren soll
      Und wie kriege ich den deutschen Bürger dahin? Über Angst. Am besten geht das bei Jugendlichen über Manipulation. Der ältere Michel ist inzwischen immun gegen Angst, so oft wie er geboostert worden ist, mal mit dieser Sau, dann wieder mit einer anderen.

      Ich habe vierzig Jahre in Städten gelebt und bin kerngesund. Daher ist das für mich typisch deutsche Panikmache. Wer Panik hat, soll sich einen Mundschutz kaufen. Kenne außer mir niemanden, der an dem Zeug erkrankt oder gar gestorben wäre.
      Mukoviszidose-Kranke sind ein Sonderproblem, aber selten und sollten außerhalb leben.

      Am amüsantesten finde ich, wenn kerngesunde Leute über Allergien schwafeln. Nüsse, Gluten, Laktose, Feinstaub, was soll’s sein, alles in stock. Viel wichtiger wäre mir, herauszufinden, warum Hunde so früh sterben und davon ca. die Hälfte an Tumoren. Östrogene und weitere Hormone im Essen wie auch diverse Antibiotikareste halte ich für ein größeres Problem. Früher gab der König einem Hund zuerst. Heute kann man geradezu zusehen, wie sich die kollektive Gesundheit aller Rassen und auch die von Mischkötern verschlechtert. Für Katzen-Info wäre ich auch dankbar.

    • Gut, ich habe ein Lungenproblem und spüre schlechte luft leider sehr schnell – es spricht m.E. nichts dagegen, sich zu bemühen. Der grüne Umbau ist teilweise jetzt auch nicht schlecht, es ist halt alles etwas viel und vieles glaube ich auch nicht – am wenigsten, dass der Bürger da profitiert.

    • Erst Schummeldiesel verkaufen und dann verschrotten
      Die Luft heute ist schon nicht schlecht. Die Grenzwerte sind eher ein Konjunkturprogramm für die Autoindustrie.
      Physikalisch sind langsam die Grenzen des möglichen für Verbrenner erreicht, also wird bei jedem neuen Testzyklus geschummelt.
      Warum prüft der TÜV denn nicht mehr am Auspuff, sondern liest den Fehlerspeicher aus?
      Wenn das der Fall wäre, würde es ggfs. Stilllegungen hageln ….

    • Natürlich können die konzerne auch teure Elektroautos liefern und für die Infrastruktur zahlen lassen, wie immer.

    • Blütenstaub, Milben und andere gute Dinge
      Sie haben Asthma, eine in vielen Punkten unzureichend geklärte Krankheit aus dem allergischen Themenbereich. Haben Sie jemals testen lassen, was die Auslöser sind? Blütenstaub? Das ist es meistens, wie auch bei Heuschnupfen.
      Haben Sie je getestet, ob Sie auf die Milben aus Ihren Persern allergisch sind? Man kann nicht gleichzeitig Teppiche schön reden und auf die Straße schimpfen. Und es ist nicht alles gleich, daher kaufe ich das so nicht, sondern konstatiere, dass Sie in diesem Bereich wie ein Grüner reden und Nudging betreiben. Fahrrad-Nudging.

      Wo sind Sie gerade? Im Tal laufen Sie auf dem Rad gerade Gefahr, die nächsten Wochen mit Schädelhirntrauma in Agatharied zu verbringen. Aber Schädelhirntrauma (deswegen sind wir im Auto angeschnallt) scheint irgendwie nicht in Ihrem Hirnkastel vorrätig zu sein, sonst würden Sie nicht so irre rodeln. In meinem Hirnkastel aber ist das wegen behandelter Motorradfahrer, so sie noch lebten, und eines radgeschädigten Querschnittsgelähmten präsent.

      Jedenfalls sind Allergiker nicht auf alles gleichzeitig allergisch. Aber wie auch immer, Sie leben selten in der Mitte von Ingolstadt. Öfter scheinen Sie sich doch in der Toscana oder in den Bergen aufzuhalten. Insofern sind Sie nicht relevant.

      Relevant ist, dass man die Landsberger Straße nicht verschmälert, signifikant mit Bäumen bepflanzt und LKW nicht mehr durchlässt. Ich weiß im Moment nicht genau, wo der Containerbahnhof ist, möglicherweise Donnersberger Brücke. Tatsache, ich hab’s knüppeldick, mich auf den Arm nehmen zu lassen, während der Brummi neben mir in die Stadt dröhnt.

      Am Stachus, dem anderen Meldeplatz für Alarmismus, bin ich noch nie durchgefahren, ohne mindestens einmal anzuhalten, meistens mehrfach. Natürlich wäre für den Stachus die Verlängerung der Untertunnelung gut. Die paar Autos oben würden null ausmachen. Tatsache, der Stachus inklusive Sonnenstraße/Schwanthaler ist ein einziger Stau. Mit dem Fahrrad kommt man dort nicht mal durch, schätze ich.

    • An alle Umweltempörten
      Es ist meines Wissens nicht hinlänglich bekannt, warum es heute überhaupt ein Feinstaubproblem gibt und früher nicht.

      Das kommt daher, dass man die grobstaubproduzierenden Autos und Anlagen verboten hat.
      Früher hat der Grobstaub mit dem Feinstaub über elektrostatische und andere physikalischen Wechselwirkungen reagiert und grössere „Klumpen“ gebildet, die so groß waren, daß sie maximal bis in die obersten Luftwege kamen und von dort sehr leicht wieder ausgehustet werden konnten.
      Ausserdem fliegt solche Klumpen aus Grob- und Feinstaub sehr schnell zu Boden. Im Gegensatz zu Feinstaub können die nicht unbegrenzte Zeit lang „fliegen“.
      Erst nachdem der Grobstaub weg war, konnte der Feinstaub überall in unserer Luft sein und bis in die tiefsten unserer Luftwege gelangen.

      Das soll kein Vorwurf sein. Ich bin auch dafür, das Schadstoffe verschwinden. Aber den vorwurfsvollen „Ihr-seid-alle-Kindermörder“-Blick in Richtung der Autofahrer, den könnte man tunlichst unterlassen.


    • @DA: Lungenproblem
      Hätte ich jetzt bei einem dauerhaften Nichtraucher nicht gedacht.

  37. "mit diversen Abgasen, darunter aus Verbrennungsmotoren"
    Auch der Wasserstoffverbrennungsmotor ist ein Verbrennungsmotor und dazu einer, der keinen Feinstaub und – verglichen mit bisheriger konventioneller Antriebstechnik – ein wesentlich saubereres Abgas ausstößt. Wenn es unseren Ingenieueren noch gelingen sollte, konventionelle Schmierstoffe durch das im Übermaß vorhandene Moralin zu ersetzen, hätten wir einen sehr sauberen Motor.

    Dass Power-to-Gas eine Alternative zum Hochpumpen des Bodensees in die Alpen ist, kann als weiterer Vorteil angesehen werden.

    Ich finde, man sollte nicht zur – hauptsächlich von Grün_*innen – verbreiteten undifferenzierten Verteufelung des Verbrennungsmotors beitragen.

    • und den Wasserstoff nehmen wir einfach aus dem Wasser? Ich fürchte, es geht da nur um Verlagerung von Emissionen.

    • Wasserstoff @hausschwein
      Die Vorstellung dass beim Wasserstoff (Brennstoffzelle) nur Wasser hinten rauskommt ist schon faszinierend … nur:
      Man liest immer wieder dass der allgegenwärtige Wasserdampf in der Atmosphäre auch wie ein sog. Treibhausgas wirken soll.

      Nun meine Frage als Nicht-Chemiker: Wenn Hunderte-Millionen Autos weltweit Wassermoleküle ausstoßen, was geschieht in der Atmosphäre, sind die als Wasser-Dampf in der Luft? Könnten da nicht erst recht die unerwünschten Treibhauseffekte auftreten?
      Wissenschaftler bitte (nicht politisch verfärbt) antworten.

    • Unsere Umgebungsluft enthält halt lediglich schlappe ZWANZIG Prozent Sauerstoff.
      In kühlem flüssigem Wasser gelöst sind die Gasanteilverhältnisse jedoch gerade anders herum: ACHTZIG Prozent Sauerstoff!!!

      Mit einer kleinen Spülungskaskade ließen sich knapp Einhundertprozent erreichen. In den Brennraum werden dann Treibstoff und ein wenig Wasser gespritzt, jedoch KEIN Stickstoff. Nach dem Abbrand kühlen die Abgase im Rohrsystem aus, der Wasserdampf wird wieder flüssig und kann erneut mit Sauerstoff aus der Umgebungsluft für den nächsten Brennvorgang gesättigt werden. Macht man nicht, braucht zuviel Edelstahl, ist also zu teuer.

      (Zum im beispielweise sauberen Bachwasser gelösten Sauerstoff: Als IKEA vor Jahren mal angezündet worden war, entstand erst dann das Großfeuer, als die örtliche Feuerwehr das Wasser aus einem nahe gelegenen Bach auf die bis dahin bloß schwach glimmenden Stahlträger spritzte…)

      (Positano liegt in der Abwasserfahne von Salerno und Sele. Der Ort hat aber trotzdem sehr frühzeitig den begehrten blauen Wimpel erhalten: Es wird einfach mittels Kompressoren Luft zur Sauerstoffanreicherung wie im Aquarium eingeblasen – kann man als Hellblaufärbung des Wassers über die Bilder der Hotelkamera beobachten…)

    • und den Wasserstoff nehmen wir einfach aus dem Wasser?
      Ja, durch Hydrolyse mit überschüssiger Energie aus Windkraft. Das ist (neben Transport in bestehenden Pipelines?) die Idee hinter Power-to-Gas als realistischer Alternative zu Wasserspeicherkraftwerken, die m.W. wegen des hohen Flächenbadarfs kaum realisierbar sind.

    • Wasser predigen
      Das Problem des Wassers ist die Konzentrazion oder Menge des Sauerstoffs, sondern, dass der Sauerstoff chemisch an Wasserstoff gebunden ist, das ist er in der Luft nicht, das ist nur ein physikalisches Gemisch aus gasförmigen Bestandteilen.

      Bei der Reaktion von Wasserstoff mit Sauerstoff ist Energie freigeworden (genau die, mit der ein Wasserstoffmotor angetrieben wird), und die müssen Sie wieder hineinstecken, wenn Sie Wasserstoff von Sauerstoff trennen wollen.

      Bei der anschliessenden Knallgasreaktion, wenn Sauerstoff und Wasserstoff wieder zu Wasser werden, wird also genau die Energie frei, die sie vorher bei der Hydrolyse elektrisch hineingesteckt haben.
      Da können Sie Ihr Auto auch gleich elektrisch antreiben.

      Beim Erdöl haben Sie einen Energieträger, der vor Jahrmillionen entstanden ist und dessen Energiegehalt nicht von uns produziert werden muss.
      Und der reagiert mit einem Gas (Sauerstoff), das in seiner Reinform direkt am Ort der Verbrennung vorliegt, zwar gemischt mit einem Inertgas (Stickstoff), das aber für die Verbrennung vollkommen uninteressant ist.
      Eine Komponente müssen Sie damit nicht transportieren und keine Komponente müssen Sie energetisch vorher „aufladen“.
      Das hat schon seine Vorteile.

    • Gasmolekül, das dort im Gegensatz zur Umgebungsatmosphärenluft achtzig Prozent ausmacht.
      Einfach mal ein Glas mit Leitungswasser o. ä. füllen, stehen lassen und die Zusammensetzung der ausgasenden Bläschen analysieren. Mit Kaskaden lässt sich der verbliebene Stickstoffanteil weiter verringern, denn leider ist der Stickstoff im Verbrennungsmotor eben nicht inert. Die vermaledeiten Stickoxide stammen nicht aus dem Treibstoff.

    • Wow
      Bei soviel Fantasie („Power-to-Gas“) ist das Perpetuum Mobile in Reichweite.
      Radio Eriwan würde dazu gesagt haben „Im Prinzip geht das schon, aber nur wenn man Energie vernichten will“.
      Natürlich kann man Energie weder „vernichten“ noch „erzeugen“ oder „erneuern“ sondern lediglich umwandeln. Und das Umwandeln geht netto nur in eine Richtung, nämlich von „höherwertiger (power)“ Energie in Richtung „niederwertiger(Wärme)“, auch wenn dabei etwas Arbeit geleistet wird. Unterm Strich wird mehr verbraucht als gewonnen. Der Zweite Hauptsatz der Thermodynamik regelt das, und zwar gnadenlos.

    • @Saarländer
      „Eine Wohnsiedlung in Rheinland-Pfalz mit 69 Häusern und eine
      Therme mit Saunawelt in Nordrhein-Westfalen sind die ersten Pilot-
      projekte eines neuen Energiesystems. Entwickelt wurde es von der ****** GmbH in enger Zusammenarbeit mit dem Leibniz-Institut für Katalyse e. V. (kurz LIKAT) Grundgedanke des Verfahrens ist die Umwandlung von „grünem“ Wasserstoff und Kohlendioxid in Methan, auch synthetisches Erdgas genannt.“

      Auch wenn es Ihrem Verständnis von Physik widerspricht, lieber Saarländer.

      Für den Individualverkehr unbrauchbare „E-Mobilität“ (mit katastrophaler Umweltbilanz) ist nur eine Vorstufe zur Abschaffung individualer Mobilität.

  38. E-Bike?
    Nicht mehr des Teufels?

    • In meinen Augen schon.

      Aber auf der anderen Seite sehe ich schon, dass bei Smog der volle Lungendurchzug auch keine gute Sache ist. Da ist es für mich ok.

    • E-Bike? Nicht mehr des Teufels?
      Sicher nicht!

      Natürlich nix für Puristen – aber super für Fußmarode, Bequeme, Alte, Faule, etc. – somit die große Mehrheit…

    • Besser als auto auf kurzen Strecken.

  39. Die Kanzlerin sagt “eine Milliarde ab morgen”
    Toller Text. Probleme mit Geld zukleistern ist eben üblich geworden und bequemer, als sich um reale Veränderungen zu bemühen. Vieles wird erst durch eigenverantwortliches Handeln besser.
    Der Forderung “es sind eure Abgase, ihr hättet gestern schon das Rad nehmen sollen“ wollen wohl die meisten Berufstätigen in Deutschland vor allem im Dezember, Januar, Februar nicht nachkommen. Ich machs trotzdem.

    • Es ist völlig absurd, „ab morgen“ bringt gar nichts, wenn man keinen echten Plan hat. so wird nur die Bauindustrie gefördert.

    • "Keinen Sklavenhandel"
      Das für Sklavenhandel erforderliche Framing ist also vorhanden. Und siehe da: Nun sind sie auch schon da.

    • Obergrüne, unsere,
      fährt mit der Eisenbahn
      nach Ägypten (fast –
      sonst radfährt sie immer).
      Aber ab FFM fliegt sie dann doch –
      es gäbe einen Flieger
      nach FFM und sogar
      nach Ägypten an ihrem
      Wirkungsort.
      Aber in den Flieger von dort aus
      darf keiner ihrer Wähler
      sie einsteigen sehen.

  40. Ah! voyons. Contez-nous cela, vicomte
    Muss zugeben, bin irritiert, erwartete, er nimmt unter drei Kilometer die Sänfte oder die Kalesche, oder ein anderes öffentliches Verkehrmittel, wie z.B. ein Taxi.

    Mag sein, Radfahren erfrischt, und beim Spazieren kommen Gedanken.

    • Man hat gerade wieder in Afrika betont, dass man keinen Sklavenhandel will, also ist es nichts mit Sänfte.

  41. Radfahren - ähem, nein
    Unabhängig von der Frage, ob es denn tatsächlich die Autoabgase sind und nicht andere, die Smog erzeugen – bei uns im Rheinland übrigens eher selten – möchte ich doch empfehlen, die eigene Befindlichkeit nicht als Maßstab für alle anzusehen.

    Wer wie der Don durch Wind und Wetter gestählt Rad fährt, wenn ihm danach ist, der hat es gut. Wer jedoch des morgens, heute übrigens mit Schneeregen, im Anzug zur Arbeit fahren soll, dort verschwitzt, mit zerbeultem Anzug und mit zerzausten Haaren ankommt und womöglich mit einer handfesten Erkältung, wird das Rad nicht unbedingt als optimale Alternative ansehen. Erst recht nicht, wenn man nach einem 11 Stunden-Tag noch eine Stunde radeln soll. Im Dunkeln. Für mich jedenfalls käme das Rad nicht in Frage.

    Will sagen: Ja, fahrt Rad, wenn es für Euch passt. Aber fokussiert Euch nicht auf eine einzelne Alternative (ähnlich dem E-Auto).

    So würde ich – im Sommer – z.B. gerne auf einen E-Roller umsteigen. Gibt es ab 300 € versandkostenfrei aus China, 25 km/h, 30km. Ist aber in Deutschland nicht legal und damit ein unkalkulierbares Risiko. Dabei könnte man hier ohne finanziellen Aufwand, mit einer kleinen Gesetzesänderung, schon etwas bewirken.

    Stattdessen das Prinzip Gießkanne aus Steuermitteln. Wir haben´s ja.

    • Sie glauben nicht, was man so alles inzwischen an illegalen Pedelecs zu sehen bekommt, schlimmer als die Mofas früher. Ich weiss, wo eines steht, das Tempo 70 gehen würde – allerdings ist der Motor durchgebrannt.

    • Titel eingeben
      halsbrecherisch – pedelec mit tempo 70, hat wohl wer die einstellungen eines falt-pedelecs auf ein 29-zoll-pedelec übertragen? ich glaube nicht an gott, aber der durchgebrannte motor ist doch ein zeichen…

      solch wahnsinn ist unentschuldbar. trotzdem besteht das echte problem von „mobilitätslücken“: pedelec (24kmh) ist deutlich langsamer als roller/e-bike (45kmh) ist deutlich langsamer als auto. dann eingeschränkte nutzung wegen wetter bzw. kleidung, lastentransport (anhänger für fahrrad erlaubt, roller aber nicht).

      wo ist ein gesamtkonzept? ein bestandteil sollte doch sein, das downgrading zum nächstkleineren fortbewegungsmittel besser zu ermöglichen und zwar nicht nur für stadtbewohner.

      älteres beispiel: BMW C1. wird belacht, wirtschaftlicher flopp. aber die rahmenbedingungen müssen stimmen: könnte man mit normalen autoführerschein nicht nur 45 sondern 65 kmh fahren (lkw dürfen auf landstrassen auch nur 60kmh fahren), wäre man keine mobile verkehrsbehinderung mehr. das ist für deutlich mehr leute attraktiv.

      wenn man dann noch die ein oder andere last transportieren könnte, typischer fall der kasten wasser oder bier. moped-anhänger gab es mal u.a. in der ddr, in einigen unserer nachbarländer; aber nun faktisch nicht-existent, tw. durch eine weltfremde eu-regelung mal wieder.

      natürlich haben ideen wie diese auch nachteile. ich sehe aber keine diskussion, die irgendwie in diese richtung geht. dass man vieles, was uns selbstverständlich erscheint, überdenkt werden muss. dass einiges schon immer so war, aber eben schlecht war, und jetzt nicht mehr ignoriert werden kann. und was bei uns als abwegig erscheint, in anderen ländern normal ist, und zu anderen zeiten auch bei uns mal war.

      der blick in nachbarländer zeigt, so einige elektroleichtfahrzeuge sind in deutschland einfach nicht erlaubt, darunter waren einige modelle von renault. der konzern renault-nissan ist übrigens zahlenmäßig der weltgrößte elektroautohersteller.

      nissan und citroen haben vollelektrische transporter, in italien ebenso iveco, fiat, piaggio. dass man dort weiter ist, passt natürlich überhaupt nicht zu den von unseren medien und politikern kultivierten klischees. wenn bei uns die verbotskeule kommt, kauft man eben dort ein.

      es wiederholt sich dann, was bei holzpelletsheizungen passiert ist: vor 40 jahren in den usa erfunden, von österreichern und italienern weiterentwickelt, in deutschland dank brennstoffverordnung (die als whitelist konzipiert ist) bis ende der 90er verboten. jetzt gehören die österreichischen und italienischen ofenhersteller zu den marktführern in deutschland…

  42. Nutzt nix
    Angeblich soll ja der Radverkehrsanteil in unserer kleinen schlauen Stadt der Schreiberlinge, Banker und Studenten bei 16% liegen. Ich fahre ja nun fast arbeitstäglich mit dem Rad quer durch das Stadtgebiet, teils der sogenannten Goethe-Route entlang, also der Fahrradroute zum ausgelagerten Campus der Universität und wundere mich jedes Mal, auf welchen Wegen wohl die anderen angeblich 112.000 Radfahrer und umweltbewussten 50.000 Studenten unterwegs sind. Selbst an der Uni finden sich nur sehr vereinzelt Fahrräder. Ich fahre jetzt nicht aus umweltideologischen Gründen mit dem Rad, sondern weil es auch bei Strecken von 10 KM+ die schnellste, flexibelste, freieste und günstigste Möglichkeit ist sich in der Stadt zu bewegen. Die Leute stecken aber lieber in ihrer Blechkiste im Stau und die Jüngeren quetschen sich lieber in überfüllte, stinkende, bazillenverseuchte S- und U-Bahnen als sich aufs Rad zu setzen. Radfahren scheint mir jenseits einer kleinen Gruppe von uns alten weißen Männern doch eine recht uncoole Angelegenheit geworden zu sein. Da helfen alle Appelle, Feinstaub- und Klimaängste nichts.
    Wo die Witzfiguren im RHS unsere Steuermilliarden gerade hin verschieben, ob zur Asyl-, Umwelt-,Gender-,Windrad- oder Batterieindustrie, ist mir inzwischen eh schon ganz egal.

    • Wie man in den ÖPNV gehen will, hat sich mir auch nie erschlossen. Lieber einmal auf den Asphalt als einmal zu solchen Mitmenschen.

    • @Don und unseren Mitmenschen
      […]“zu solchen Mitmenschen“ … wie mir.

      Mit Verlaub und allem Respekt: Radfahrer, Fußgänger, ÖPNV-Nutzer, Autofahrer sind alle „solche Mitmenschen“.

      Ich mag den Unterton nie, in diesen Debatten.

      Wer sich nur einem Verkehrsmittel zuordnet als Person, sollte tief in sich gehen. Mehr als dies, gibt es dazu nicht zu sagen.

      PS: Dank der Nutzung des ÖPNV erfahre ich jedenfalls recht unmittelbar und aktuell, Don, was hier in unseren Landen politisch und gesellschaftlich an Stimmung vorhanden ist. Und wo die nächsten Änderungen anstehen. Man muss dazu nur mit offenen Augen und Ohren den ÖPNV nutzen.

  43. variatio delectat
    @malursus – ich sehe das nicht so als ‘entweder Rad oder Auto’. Ich selbst besitze ein Auto und vier Räder. Das ist natürlich reichlich snobisch. Mein Auto nutze ich für entfernte Ziele und weniger entfernte, wenn ich elegant auftreten muss und es regnet. Aber mein Auto verleihe ich auch an meine Kinder für längere Fahrten. Die Räder dienen verschiedenen Zwecken. In jedem Fall aber gebe ich Don recht, wenn ich die Ansammlung der SUV’s in unserm Dorf sehe, insbesondere als Vehikel, um den Nachwuchs zur Schule zu karren. Oder wenn ich meinem Nachbarn begegne, der morgens zum selben Dorfladen wie ich mit seinem Auto fährt, um sich seine französische Zeitung zu holen. Aus Don’s Gründen benutze ich immer mein boodschappenfiets. Wenn es mal wirklich verschneist ist oder sehr stark regnet, gehe ich zu Fuss – gegebenenfalls mit großem Regenschirm. Zum Arbeitsplatz mit dem Fahrrad zu fahren (10km) hatte den großen Vorteil, dass ich ungestört Zeit zum Nachdenken hatte, was gut war, um zwischen Arbeit und Familie zu wechseln, und gegebenenfalls einen kühlen Kopf bekam.

    • Jedem sein SUff
      Na ja, Tiger, ich finde es nicht gut, dass sich alle über SUV’s aufregen. Die Kinder sind sicherer darin beim Autounfall, und man kann damit prima in die Berge fahren im Winter.

      Aber: Lassen wir die doch! Wo ist die Toleranz? Soll ich etwa auf die schimpfen, Parallelgesellschaften aber tolerieren? Man muss sich mehr Gedanken machen um die Verhältnismäßigkeit.

    • Besonders zu beachtende Verkehrsmitglieder
      @Oberländer – Im Prinzip gebe ich Ihnen recht. Es kommt mir halt nur so vor, dass, wenn immer ich beinahe umgefahren oder umgeworfen werde, es sich um einen schlecht gesteuerten SUV handelt. Weswegen ich immer besonders vorsichtig bin, wenn sich so ein Gefährt mir nähert. Auf schnelle e-bikes mit alten Damen drauf, achte ich auch sehr. Manche schießen genauso unberechenbar um die Kurven wie manche SUV’s.
      .
      Was Kindererziehung betrifft, bin ich der Ansicht, man soll Kindern Selbstverantwortung geben, das heißt auch, sie ,möglichst früh alleine in die Schule laufen (oder Radfahren oder Busfahren) lassen.

    • eine nicht zeitgemässe Ansicht
      @Oberländer – Es gibt da noch einen Aspekt, den Sie wohl für sehr altmodisch bezeichnen werden. Ich denke, dass in öffentlichen Schulen die Herkunft keine Rolle spielen sollte. Deswegen finde ich das demonstrieren von Geld via große Autos vor der Schultür unangebracht, sowohl den Kindern gegenüber, deren Eltern sich das nicht leisten können, als auch den Lehrern, deren Gehalt nicht für einen Cayenne reicht.

    • Titel eingeben
      werte @Der Tiger
      ich fahre keinen SUV sondern richtigen Jeep mit Untersetzungsgetriebe und Cabrio und Mercedes und Kleinwagen und ich achte auf Radfahrer. DunkelRadfahrerRadar wäre heute der einzige Grund eines meiner 9-34 Jahre alten Autos zu ersetzen.
      Und ich habe ein Hercules Rad aus den Achzigern und ein Mountain Bike. Schneeschuhe und Ski und Füße. Alles wird benutzt.

      Am liebsten der Jeep. Falls Sie noch keine Jeep Grand Cherokee /Commander gefahren haben, Tuareg oder ML/GLE sei dies eine warme Empfehlung an eine sehr geschätzte Foristin, zu testen.
      Es hat viele Gründe, daß ML der S-Klasse Kunden nimmt. BMW X sind sehr fähige SUV (keine Geländewagen), der X7 wird gewiß ein Erfolg. Testen Sie und Sie haben Verständnis auch für die MöchtergernJeeper in ihren Tiguan, Mokka, Kuga, Honda

  44. Radfahren als Gewohnheit in Münster
    Ich persönlich fahre 20km Rad am Tag, vom Haus zum Bahnhof und zurück. Ich mache das gerne und bei jedem Wetter, obwohl der Bus ca. 100m von meinem Haus abfährt.
    Am Anfang, vor 8 Jahren, brauchte es etwas Überwindung, doch wenn man es zur Gewohnheit macht ist es eine gute Sache für die persönliche Fitness und Gesundheit.

    Und ja ich habe Auto und Motorrad und liebe die motorisierte Bewegung solange es vorwärts geht und man zügig unterwegs sein kann. Stau ist nicht mein Ding, deshalb habe ich das Auto seit 8 Jahren nicht mehr zum Pendeln benutzt.

    Allgemein ist Radfahren im Münster gesellschaftlich positiv konnotiert und weder ausschliesslich Sport noch Arme-Leute-Fortbewegung. Ich denke diese positive Konnotation und gesellschaftliche Aktzeptanz wird benötigt damit mehr Leute das Rad nehmen.

    Als Tip für Investitionen:
    In Münster gibt es mehrere Fahrradparkhäuser, wo man auch teure Räder stehen lassen kann, die Radwege sind annehmbar aber auch nicht gut. Hier könnte man also in Reparatur investieren.

    Ich fahre gerne mit dem Rad, weil es m.A. in der Stadt das beste individuelle Verkehrsmittel ist.
    Einfach mal ausprobieren, es macht Spaß und das Hirn wird frei!

    Grüße aus dem regnerischen Münster

    • Ich auch, daher kommt das thema hier auch so oft vor.

    • Radwege sind annehmbar ...
      … wenn sie möglichst wenig KFZ haben, kürzer und schöner sind als irgendwelche Einbahn-Lärm-Schluchten!

      Es scheint nicht viele Städte zu geben, die das schon überrissen und angewendet haben…

    • Doch, in Italien. Besuchen Sie Mantua, das ist herrlich.

    • oder Münster
      der Promenadenring – eine Allee um die Innenstadt – ist wirklich schön zu fahren. Vielleicht trägt diese Entspannung dazu bei dass hier so wenig AFD gewählt wird :-)

    • @Bernd
      Und warum wurde die AfD Hochburg Dresden, von den Radlern, so in den höchsten Tönen gelobt ???
      Ist doch Blödsinn , dieser Vergleich !
      Münster ist Studentenstadt und somit eher Links einzuordnen.
      Richtige Malocher, die hart für die Goldmenschen arbeiten, sind eher selten. Gehen sie mal nach Görlitz (noch dürfen die für Goldstücke arbeiten), da werden Sie vom Rad gepfiffen !
      Meine Prognose für Ostsachsen, AfD über 50 Prozent, das relativiert dann Münster !!!!

    • @Bernd
      Finde ich gut und würde ich auch gerne tun. Nur sind die Voraussetzungen nicht überall so gut wie in Muenster. Die Koexistenz von Rad und Autofahrern ist vielerorts problematisch und wenn es hart auf hart geht hat der Radfahrer eindeutig die schlechteren Karten. Die weiter zunehmende Ablenkung der Autofahrer*Innen durch ihre iPhones verheisst nichts Gutes für die Radfahrer.
      Hals und Beinbruch!

    • Gutmenschentum radelt und belehrt gerne
      Ich bin in Paris grundsätzlich alles mit dem Fahrrad gefahren. Da ist es flach, hat keinen Wind, wie an der See, aber trotzdem Seeklima, das heisst: wenn es regnet, regnet es nicht lange und Null Grad im Winter nennt man: „Extremtemperatur“.
      Ein Zentimeterchen Schnee kann schonmal einen halben Tag liegen, dann bricht der Verkehr zusammen und man kommt nicht zur Arbeit.
      Genauso ist es in Hamburg, Copenhagen und allem platten Land auf dieser Welt.
      Da ist es einfach dämlich, auf die herabzuschauen, die 600m höher leben, da wo es dauernd bergauf und bergab geht (und wenn man oben ist, stürmt es), weil die nicht alles mit dem Fahrrad fahren, bei Schnee und Eis und zwanzig Grad Minus.
      Ich bin letztes Jahr bei -15°C und Sonnenschein mit dem Fahrrad ins Fitnesstudio gefahren (25km einfach) und auf der Rückfahrt war es dunkel und Minus zwanzig Grad.
      Da weiss man, was man gemacht hat. Das kann man schonmal machen, aber nicht jeden Tag und nicht jeder Mann, jede Frau und jedes Kind.
      Vorschläge aus Copenhagen oder Hamburg, wie man sich fortbewegen sollte, sind deshalb für Berchtesgaden denkbar ungeeignet.

  45. „Es ähnelt alles nicht ganz zufällig der Spätphase des Ostblocks"
    Hart, aber wahr bis hin zu den Balkonbildern aus dem fernen Berlin, die ein Bildhauer als zeitgemäßen Parthenonfries ausführen sollte,

    Wir erledigen unsere Einkäufe und alle anderen Besorgungen zu Fuß oder mit dem Rad. Nicht weil wir klima- und weltrettend unterwegs sind, sondern weil uns die Bewegung gut tut und weil das hier trotz der Hanglage des Dorfes prima geht. In die Satteltaschen passen auch mal 2x6x1,5 L-Wasserflaschen, den Rest bringt man im Rucksack unter.
    Passende Kleidung gibt es für jede Jahreszeit.
    Auch die Ausflüge um den See, Richtung Süden zu den Alpen oder in die nächste Kreisstadt (35 km) werden mit dem Rad unternommen.
    Nach München oder zu Fernzielen fahren wir mit der Bahn.

    Es handelt sich nicht um eine bestimmte Lebenseinstellung, bloß um ein Abwägen von Möglichkeiten, von Vorteilen und Nachteilen.
    Allerdings beginnt der Zeiger auf dieser Waage zunehmend in eine andere Richtung zu weisen.

    Auf der engen, sanierungsbedürftigen Hauptstraße, die vom Durchgangsverkehr überlastet ist (München wuchert immer mehr in das Umland) macht das Radeln keinen Spaß mehr und ist eher gesundheitsgefährdend.
    Die Autofahrer, ein großer Teil von ihnen abgelenkt am Handy, drängen sich oft rücksichtslos und in gefährlich nahem Abstand an der linken Flanke vorbei. Am rechten Straßenrand dagegen drohen Pfützen, Schlaglöcher, hohe Bordsteinkanten und plötzlich aufschwingende Türen von abgestellten Fahrzeugen als Radlerfallen.

    Fahrrad am Bahnhof abstellen ist Leichtsinn. Sicher abgeschlossene Räder dienen als Ersatzteillager.
    Auch das Bahnfahren gleicht immer mehr einer Zumutung, in jeder Hinsicht, in Sachen Hygiene, Gesellschaft, Platzangebot, Zuverlässigkeit etc.
    Die Vorstellung, dass künftig ein Großteil der Autofahrer auf die Bahn gezwungen wird, weckt bloß Grausen.

    Zu Ihrem Spätphasen-Zitat: völlig unklar welchen Ausgang die Sache nehmen wird. Gelegentlich wähnt man sich im spätantiken Rom. Spengler oder Toynbee? Huntington ist eh allgegenwärtig.

    • Das Problem ist, Raddiebstahl ist so zur Bagetelle geworden, dass man Bekannte verliert, wenn man das Problem und die nichtdeutschen Verursacher anspricht.

    • Don Alphonso @ 30. November 2017 um 13:16 Uhr
      Don Alphonso sagt:
      „Das Problem ist, Raddiebstahl ist so zur Bagetelle geworden, dass man Bekannte verliert, wenn man das Problem und die nichtdeutschen Verursacher anspricht.“

      Bei manchen hat sich ein ganz besondere Moral entwickelt in den letzten 2 Jahren, man könnte von einer „Zweirassenmoral“ sprechen.

    • Ich habe ja mal darüber geschrieben, danach hatte ich Freunschaftsabsagen im Postfach. Ich weiss, wovon ich im Berliner Kontext rede. Nur wenn es die eigenen Räder betrifft, sind sie sauer.

    • Diebstahl
      ist genau das Problem in Münster. Hochwertige Räder kann man da nicht unbewacht in der Stadt abstellen. Dieses Problem gibt es aber schon seit Jahren und überall, speziell in der Nähe der holländischen Grenze.
      So gesehen hat der Verfall schon ca. 1986 begonnen als mein erstes Rad gestohlen wurde ….
      Nach Spengler ist der Verfall bereits seit ca. 1919 voll im Gang.
      Ein gradueller Prozess also.

    • Bernd @ 30. November 2017 um 14:11 Uhr
      Bernd sagt:
      „… ist genau das Problem in Münster. Hochwertige Räder kann man da nicht unbewacht in der Stadt abstellen.“

      Das ist in jeder deutschen Stadt so.
      In Berlin hatte ich ein sehr hochwertiges Rad genau 4 Stunden. Ich hab es bei Händler abgeholt (inkl. neuem, schweren Schloss) und wollte auf dem Heimweg nur noch ein paar Schrippen holen, bevor ich das Rad dann in meinen Keller verbracht hätte. Beim Bäcker angeschlossen, dann wars weg.

      Seitdem habe ich in meinem Leben nie wieder ein hochwertiges Rad gekauft.

      Bevor man sich für mehr Radverkehr einsetzt, sollte erst die Sicherheitsfrage geklärt sein. Mit einem alten Gaul jeden Tag zur Arbeit zu fahren macht keinen Spaß, und es ist im heutigen Straßenverkehr auch wenig (verkehrs-)sicher.


    • Mit einem alten Gaul jeden Tag zur Arbeit zu fahren macht keinen Spaß,
      Es ist schon 25 Jahre her, aber da berichtete ein Bekannter aus Freiburg, daß ihm sein extraalter Göppel, mit dem er immer zur Arbeit fuhr, vom Parkplatz weggeklaut worden war.
      Nicht mal alte Gurken werden stehengelassen.

  46. Gibt ja Neuigkeiten zu Dieselmanipulation... wenn dies so stimmt..
    … ist es mehr als ein dicker Hund.
    Bin mal gespannt, was da noch kommt.
    Die Lüge vom sauberen LKW – ZDFmediathek
    https://www.zdf.de/dokumentation/…/zdfzoom-die-luege-vom-sauberen-lkw-100.htm…
    25.10.2017 – Kay Mitusch. „ZDFzoom“ und „Frontal 21“ folgen den Spuren der AdBlue-Betrüger nach Rumänien, wo ein Spediteur stolz demonstriert, wie einfach ein LKW zu manipulieren ist und erklärt, „… dass man in Deutschland keine Angst haben muss, die Polizei kennt das nicht.“ Mehr unter http://www.zoom.zdf.de

    • Gibt es etwas, das die Schweizer nicht hart bestrafen? Ich habe mal bei der Einreise scherzhaft erwähnt, dass ich Parmesan als Gastgeschenk dabei habe – danach haben sie mein Auto zerlegt.

    • ARD macht blöd
      Wenn Diesel zuviele Schadstoffe produzieren, kann man das reduzieren. indem man die Verbrennungstemperatur etwas reduziert. Das macht man, indem man Auspuffgas zurückführt. Übertreibt man es aber damit, wird die Verbrennubngstemperatur zu niedrig und der Diesel fängt an, zu rußen.
      BMW hat deshalb vor einiger Zeit den Werkstätten empfohlen, bei Dieseln, die rußen, die „Abgasrückführung (AGR)“ zu reduzieren.

      Darüber habe ich in der ARD einen Bericht gesehen.

      Dass die BMW-Abkürzung „AGR“ „Abgasrückführung“ heisst, wurde am Anfang, vermutlich aus Versehen, ganz kurz in einem Schriftstück gezeigt.

      BEHAUPTET wurde kontinuierlich, „AGR“ hieße „Abgasreinigung“ und BMW hätte den gleichen Skandal am Hals, wie VW, weil sie empfehlen würden, die Abgasreinigung zu reduzieren. Dazu wurden dann immer „Originalschriftstücke“ gezeigt, auf denen nur „AGR“ stand.

      Auf derlei Informationen kann ich verzichten. Schlimm genug, dass ich es finanzieren muss. Da muss ich nicht auch noch schauen
      (den Bericht habe ich im Bereitschafsdienst gesehen, als ich ausnahmsweise 10 Minuten geschaut habe, weil mein Computer kaputt war. Ich habe den Mist sofort wieder ausgemacht. Nachher macht mich das auch noch blöd. Das bezieht sich aber nicht auf die, die ihre Fernseherlebnisse hier posten).

    • Gibt es etwas, das die Schweizer nicht hart bestrafen?
      Bei Steueroptimierung sind sie relativ tolerant, Geld ist ja genug da.
      Sie besteuern zwar den „Eigenmietwert“ aber gehen immer davon aus, dass eine möglichst breite Basis mit moderaten Sätzen besser ist als umgekehrt.

      Außerdem gibt es fast immer eine Nachbargemeinde / -kanton, die/der das ganze billiger anbieten kann…

      Don, ich suche immer noch die Fortsetzung der Reise ins Münstertal 2008! Können Sie einen zweckdienlichen Hinweis anbieten?

    • Peugeot und Opel
      Hat jemand mitbekommen, dass Peugeot Geld zurück haben will vom Opel Kauf?

      Opel war wohl auch kreativ bei den Verbrauchswerten, wie VW und man ist deswegen eingeschnappt.

      Als Zyniker bleibt nur die Frage, was man bei den französischen Herstellern alles finden würde, würde man gegen die Staatsraison mal nachhaken…

  47. Noch ein Nachlag zu diesem Adblue -Ausschaltgeräten, die es laut diesem Bericht..
    … auf ARD auch für PKW bei Amazon für kleines Geld zu kaufen gibt.
    Zitat:
    – Bei schätzungsweise über vier Millionen Autos in Deutschland sind die Abgaseinrichtungen manipuliert, der Einfluss auf die Luftqualität ist immens.
    – Diverse Manipulationshelfer sind im Netz billig und leicht zu erwerben.
    – Kontrollsysteme des TÜV versagen bislang, weil kein Gesetz vorgibt entsprechende Werte zu prüfen.
    – Auch die Strafen für Manipulationen sind vergleichsweise geringe Bußgelder.

    Betrugs-Software für ein paar Euro

    Besonders krass: Im Internet werden diese Adblue-Emulatoren ganz offen gehandelt. Bei Ebay zum Beispiel gibt es sie bereits für rund 20 Euro. Inklusive Einbau-Anleitung, passend für den jeweiligen LKW: von Unrechtsbewusstsein keine Spur. Die Händler haben offensichtlich keinerlei Angst, belangt zu werden. Und dass Spediteure und Fahrer erwischt werden, ist auch relativ unwahrscheinlich. Die Kontrollen wurden erst in diesem Jahr eingeführt – und noch gibt es dafür nur wenige Experten bei Polizei und Bundesamt für Güterverkehr. Doch es kommt noch schlimmer. Denn nicht nur bei LKW wird getrickst. Auch bei den PKW gibt es inzwischen massenhaft Manipulationen…

  48. Die Deutsche Krankheit
    Ein jeder denkt, der Staat wirds schon richten. Er soll es auch richten, wir sind doch so ein reiches Land, und Geld ist da (man könnte einen Blick auf die Schuldenuhr werfen, aber die hängt man gedanklich zu, wie Spiegel bei einer jüdischen Trauerfeier).

    Ich habe das erst gestern anderswo geschrieben. Wenn jeder ein kleines Bißchen im eigenen Umfeld tut, ist im Großen enorm viel getan. Aber man steigt halt lieber ins Auto und lässt erst einmal Sitz- und Heckscheibenheizung warmlaufen (in der Zeit kann man gut einen Tweet über den bösen Klimarebelken Trump schreiben). Man geht an Obdachlosen vorbei (eine Schande, daß der Staat da so wenig tut. Und noch einen Refugees Welcome Tweet hinterher).

    Nach der Arbeit dann schnell nach Hause, wo man so durchheizt, daß man immer schön barfuß und nur in Unterwäsche herumlaufen kann, und dann schnell noch billige Flugreisen checken, weil es hier im Winter gar so ekelhaft kalt ist.

    • Nun, die Staatsgläubigkeit ist ein Produkt der 50er und 60er und lässt gerade wieder nach.

    • Meritokratie
      entspricht der Natur. Die bedingungslose Gleichmacherei nicht. Ich glaube weder an die Gleichheit aller Menschen noch an die Gleichheit zw. Mann & Frau (über Gleichwertigkeit kann man diskutieren. Dennoch glaube ich daß es Sinn macht daß Frauen in fast allen Gesellschaften zu allen Zeiten (offiziell, direkt) nichts zu melden hatten.
      Das allgemeine Wahlrecht erzeugt immer mehr Unwuchten in der Gesellschaft und lässt den Staat wuchern. Es verhindert auch nicht das Anwachsen der materiellen Ungleichheit.
      Was ist mit dem Preussischen Dreiklassenwahlrecht? Vllt. war das gar nicht so schlecht? Die Gesellschaft würde sich rapide ändern und evtl wieder stabilisieren.
      Wie auch immer: Am Ende setzt sich die Natur durch gegen die Ideologie.

    • generalisierend
      „lässt erst einmal Sitz- und Heckscheibenheizung warmlaufen“

      Niemand, der etwas von Autos versteht, macht das.

      „Nach der Arbeit dann schnell nach Hause, wo man so durchheizt, daß man immer schön barfuß und nur in Unterwäsche herumlaufen kann“

      Das macht wohl auch so gut wie keiner, vielleicht ein paar frische Paare, aber sonst niemand.
      Ich verstehe nicht, wie man immer „man“ so runterziehen kann, wo außerdem alle recht verschieden sein dürfen. Fühlen Sie sich da besser als „man“. Also Mann, wir haben meistens knapp unterheizt, aber nicht im Bad, aber mit Sex jeden Tag wird das schwierig.

  49. Ex Zeitleser
    Wie angekündigt habe ich nun für meine älteste Tochter ein Zweitauto gekauft. Mit ein Grund dafür war die Politik Merkels und die abnehmende Sicherheit für jüngere Frauen. Meine Tochter muss regelmäßig via Ulm HBF in die Augsburger Innenstadt. Bei ungünstigen Warte- und Tageszeiten wird sie jetzt statt Bahn Auto fahren. Ja es ist ein Benziner! So viel zur neuen Mobilität! Da sage keiner diese Politik wäre kein Investitionskonjunkturprogramm

    Immer noch kann ich diese Umwelt-und sogenannte Klimapolitik nicht ernst nehmen, solange die Grünen samt grünaffine SPDler und Schwarzgrüne Flugmeilenrekordsammler keine Verkehrsflugzeuge mit Akkuantrieb fordern. Ich schlage vor, ab 2030 Lufthansa nur noch mit E-Fliegern.

    • Das kann ich verstehen, aber hoffentlich fährt sie da vorsichtig.

    • Die Bahn ?
      Bis heute ist nur ein Teil des Bahnnetzes elektrifiziert.
      Bevor faschistoide Fahrverbote für Diesel-PKW erlassen werden, sollte doch das Staatsunternehmen Bahn, seine Strecken elektrifizieren oder die Diesellok stehen lassen.
      Aber ihr Heuchler, dass ist ja dann Geld, was fehlt zum Verprassen, für z.B. Goldmenschen.

    • Ex Zeitleser
      „Mann bei Messerangriff am Bahnhof verletzt“ von 01. Dezember 2017 – 07:40 Uhr (Esslingen, Stuttgarter Nachrichten)

      Es ist einfach nur noch frustrierend, mit welcher Gewohnheit, Floskeln und Textbausteinen versehen in unserer Regionalpresse inzwischen fast täglich Messereien vermeldet werden. Ich weiß schon gar nicht mehr wieviele solcher Meldungen aus Städten in und um Ulm herum (also A, S, ES, Tü u.a.) ich alleine in den letzten 14 Tagen gelesen habe. Dazu aber auch eine Beschwerde, nein Hilferuf eines OBs aus Mannheim an unseren Schwiegersohnländlespolitiker (SN: „Minderjährige kriminelle Flüchtlinge -Mannheims OB Kurz ruft um Hilfe“).

  50. Danke ..
    für die Initiative. Mich zieht so etwas aus der Resignation bei all den Einschlägen.

  51. Wo bleiben die echten Schurken?
    @ Marx
    Deshalb warten alle auch auf die Entscheidung des BVG Leipzig zu den Durchfahrtverboten für Diesel (erwartet Ende Februar 2017)
    @ Don
    Ich arbeite in Nordrhein-Westfalen , in einer Verwarltung einer Stadt die auch unter Klageandrohung der DUH wg. Grenzwertüberschreitung vom NO2-Jahresmittel steht. In dieser Verwaltung bearbeite ich genau das von Ihnen, Lieber Don, aufgespießte Thema.
    Ich wundere mich sehr, oder auch nicht, wenn ich an einen Beitrag von Ihnen, verehrter Don, denke, der von einer drängelnden Smart-Fahrerin handelte, dass ein wichtiger Aspekt bislang gar nicht in die Litanei aufgenommen worden ist:
    Wo bleibt die Autoindustrie? Seit Jahren werden die Autos immer „sauberer“ bzw. die Betrugssoftware immer ausgefeilter. Ich kann mich noch gut an Gespräche mit unserem Landesumweltamt erinnern, in denen bereits im Jahre 2012 bedauert wurde, dass die Feinstaubbelastung zurückginge, die NO2-Belastung jedoch nicht. Dabei sei doch der stetige Rückgang der NO2-Emissionen bei den PKW in die NO2-Grenzwerte „eingepreist“ worden. Hätten sich die Auitohersteller bei der Reduzierung der NOx-Emissionen mehr Mühe gegeben, hätten heute sehr viele Kommunen weniger Probleme – und für die wenigen wirklichen Leidtragenden stünde mehr Gelt zur verfügung.
    Es ist mir daher unbegreiflich, oder besser leider sehr begreiflich, warum unsere Bundeskanzlerin die bösen Bubenvon VW & Co mit Samthandschuhen anfasst.
    Die Bezirksregierung Düsseldorf kann das übrigens auch: als Löwe in die Besprechung hineingehen („wir kommen um Fahrverbote nicht herum“) und als Bettvorleger wieder herauskommen („es geht selbstverständlich ohne Fahrverbote“). Was denn nun?
    Lieber Don, Fahrradwege sind in unserer Republik das geringste Problem.

    • Die bösen buben zahlen ja auch in den Fonds ein. so eine Art Schutzgelderpressung, nur demokraturisch legitimiert.

    • Wenn Gesetze
      nur selektiv angewandt werden, dann ist dies das Ende der Rechtsstaats. Die Beispiele summieren sich: Dublin 2015, Diesel, Parallelgesellschaften mit eigener Justiz …
      Das wird nicht gut enden.

    • Grenzwerte
      Hier liegt genau der Fehler im Urteil des VG Stuttgart. Es geht davon aus, dass Grenzwerte in der „Umweltzone Stuttgart“ an allen Messtellen einzuhalten sind.
      Aus der Tabelle der Stuttgarter Umweltbehörde bezuglich Messwertüberschreitungen in der Stadt, die auch so in der Urteilsbegründung des VG (Link 2, Seite 38) enthalten ist, ist ersichtlich, dass die Grenzwerte für Feinstaub an 3 von 4 Messstellen eingehalten werden, und zwar seit 2012. Nur an der Messtelle Neckartor, übrigens 100m von der Baustelle Stuttgart 21 entfernt, wurden bis Ende Oktober 43 statt der erlaubten 35 Überschreitungen gezählt.

      Bezüglich NOx werden die Grenzwerte an ALLEN Messstellen eingehalten, an allen in der Innenstadt ausser dem Neckartor, seit 2012. Diese Messtellen sind 300 – 400 m Luftlinie voneinander entfernt.
      Wenn an einer von 4 Messtellen dann Überschreitungen gemessen werden, ist das zwar traurig für die, die dort wohnen, aber nicht repräsentativ für die Stadt Stuttgart, wie in der EU Richtlinie 2008/50/EC gefordert ist.

      https://www.stadtklima-stuttgart.de/index.php?luft_messdaten_ueberschreitungen

      https://is.gd/96nnI8

    • Warten wir mal die Revision ab. Langsam muss ich sagen, ich freue mich, wenn die DUH verliert.

    • DUH
      Liebe Mitverschwörungstheoretiker,

      unser Leben wird zunehmend von nicht demokratisch legitimierten „Institutionen“ bestimmt. Beginnend mit den Umsiedlungsplänen der UN und der Festlegung von allerlei Grenzwerten durch die EU-Kommission bis hin zum Shuttle-Service vor der lybischen Küste und den Verbandsklagen anderer NGOs, über die von linksgrünen Richter_*innen entschieden wird.

      Erstaunlich wie schnell wir uns an diese postdemokratische Politikausübung gewöhnt haben, oder?

      Herzlichst, Ihr Hausschwein (das Alte vom Berge)

  52. Radfahren, Leibeigenschaft - Snobismus und Radwege gegen Schuldenblasen
    Gast 10:00 Uhr
    „Übrigens, werter Don, wenn ich jemals die Wiedereinführung der Leibeigenschaft unterstützen kann, ohne mir selbst zu schaden, dann werde ich auch mit dem Fahrrad fahren und herrliche Aussichten geniessen – versprochen!“

    Sehr geehrter Don Alphonso,

    Ihr Lesepublikum ist ein breites: Altreich bis neureich, denjenigen die einerseits die Freiheit der Sprache (incl. aller Sprachebenen) schätzen aber durchaus die Folgen falschen Handels vermeiden wollen und auch denjenigen, die über einen – reformerischen – Paradigmenwechsel Nachdenken und gern bei Ihnen darüber plaudern: etwas mehr Innen- statt zuviel (falsche) Außenleitung.

    Und, wie kriegt man das hin? Ganz ohne Komplexitätsreduktionen wird es nicht gehen: Grenze, Regeln, Identitätspflege, Leben ohne Schulden…mehr Rad statt Hybrid fahren.

    Kleiner Einschub,
    sehr plausibel in der Darstellung (Griechenland):
    Was es heißt, mit Milliarden Schulden zu leben und ständig neue zu machen https://www.youtube.com/watch?v=XW4vcNS6zoY
    (Hans Werner Sinn – Lebensversicherungen und Bankguthaben in Gefahr)

    Und auch denjenigen, die Sie schätzen lernten, usw. usf.

    Und es gibt auch den Überflieger-Leser mit Kränkungsbereitschaft und nicht mal der Unterstellung, das das „Reformhaus“ und der „Snob“ zur bürgerlich-staatsbürgerlichen „Gewaltenteilung“ gegen geschlossene Weltbilder demokratietheoretisch dazu gehört (ich zitierte diesen Gast, aus seinem Trailerzitat stieg ich aus).

    Leibeigenschaft ist dabei sicher eine snobistische Distanzwaffe und ein Schlüsselwort.

    – Überflog gerade Solschenizyns „russische Frage“ auf einer Zitatsuche und stolperte ständig über – Ihre – „Leibeigenschaft“. Eine Art Achillesstiefel der russischen Geschichte.

    Für die Westeuropäer ist das Gegenstück bereits das Überbauphänomen nach der Leibeigenschaft: spätrömische Dekadenz.

    Heute ist die Leibeigenschaft hier abgeschafft und wir unterstellen uns alle gegenseitig den „mündigen Bürger“. Die Differenz zum Leibeigenen und überholten „Adligen“ ist Bildung an sich und Herzensbildung gegen „Gutsherrenart“.

    Jetzt kommen Sie und sind nicht nur der „Kino-Held“ auf dem Rennrad in den Bergen, sondern wollen alle auf`s Rad zu deren Gesundheit setzen. Großartig.

    Aber:
    Das kann nur schiefgehen – ich radle aber mit und bin auf den Radwegen für alle (auch im Winter) auf Ihrer Seite. Ansonsten würde auch meine Gesundheit „mosern“.

    Das sind die Mühen der Ebene – und sie kosten, im Spiegel der Schuldenblasen (vgl. Sinn, die über 300 Milliarden an Griechenland wo 100 davon als Gentrifizierungsgeheimwaffen wirken) – fast nichts.

    Und die Fahrradwege bleiben, wenn – nach der Blase – kein Geld mehr für Benzin da sein wird.

    • Die Leibeigenschaft hat ja nie aufgehört. Was ich will ist, dass wir

      a) nicht mehr so tun, als gäbe es sie nicht und

      b) sie den Banken und dem Staat abnehmen und wieder feudalistisch steuern, also mehr Schweinehirten und weniger Schreiberlinge, mehr Lustbarkeiten und Parks und weniger Stiftungen und Kulturförderung.

      Das ist besser für alle.

    • Don Alphonso @ 30. November 2017 um 13:23 Uhr
      Don Alphonso sagt:
      „…also mehr Schweinehirten und weniger Schreiberlinge“

      Also ich könnte mir ein Leben als Schweinehirt 🐗 gut vorstellen.
      Den ganzen Tag in der Gesellschaft von Schweinen ist bestimmt eine wohltuende, erfrischende Erholung zum Jetztzustand, und WLAN gibts im Wald auch nicht.

    • Und auch keine Journalisten.

    • Keck unterm Tisch hervor
      – nichts gegen Parks – aber nicht russ. Adligen.

    • Don Alphonso @ 30. November 2017 um 14:42 Uhr
      Don Alphonso sagt:
      „Und auch keine Journalisten.“

      Gegen Journalisten hat ja keiner was, nur gegen Neurotiker, die meinem, sie seien Journalisten, weil, wer auch immer, ihnen die Gelegenheit gibt, ihre Weltanschauung zu verbreiten.

      Es gibt viel zuwenig Journalisten, gute Journalisten, die einem zB einen neuen Blick auf die Realität schenken. Viele gute Journalisten waren gleichzeitig Schriftsteller.
      Es ist ein Handwerk.

    • Leibeigenschaft
      Der Don hat Recht. Die Linken schimpfen gerne über die Bourgeoisie, aber behandeln Paketboten und Pizzalieferanten weit schlechter als früher die Dame des Hauses ihre Dienstmädchen.

      Zum Thema Journalisten: man sehe sich nur Tina Hassel auf Twitter an. Unverhohlen aktivistisch, keine Spur von Distanz. Auf Nachfragen, ob sie nun aus dem ARD Hauptstadtstudio oder dem Willy Brandt Haus twittert, gab es bislang keine Antwort.

  53. Ein Tropfen auf den heißen Stein
    Sehr geehrter Herr Don A,

    Ihr Beitrag in allen Ehren, aber vermehrtes Radeln löst die Lage nicht , ist allenfalls ein klitzekleiner Beitrag . Sollen es die lieben Bürger machen, wie es passt. Es bewirkt etwas, aber nur etwas.

    Unser noch allgemeiner Wohlstand und unsere noch funktionierende Verwaltung wird von zig tausend Arbeitnehmern, Beamten pp jeder Altersgruppe, jeden Ranges erwirtschaftet und vorgehalten , die ihre Arbeitsstelle ausgeruht, gewaschen , funktionsfähig und pünktlich täglich bei jedem Wind und Wetter erreichen müssen.

    Alle Waren, von notwendig bis überflüssig, müssen überall hin gekarrt werden.

    Das geht nur mit sehr viel flexibler Mobilität des Einzelnen. Schauen sie auf China………weg vom Fahrrad, hin zum Auto.

    Sollen doch mal die Helikopter-Eltern ihre Sprösslinge laufen lassen.
    Oder die Aida-Fans die Meere in Ruhe lassen, oder der ganze Plastik, Urwaldholz -Schröngel aus Asien nicht angeschippert werden.

    Und wenn die Mobilität nicht durch ÖV umfassend bereitgestellt wird, bzw. in der besten aller moralisch und ökologisch einwandfreien Welten auch nie vorhanden sein wird, weil nicht 100 % machbar, muss man auch in Zukunft belastenden und belastbaren Individualverkehr mit PKW und LKW massenhaft zulassen.

    Das will nur die jetzige Politik nicht.
    Es geht nicht um Freiheit, es geht nicht um Politik , sondern um vorgeschobene Moral, genannt Gerechtigkeit/Gleichheit zur Ausbeutung, Umerziehung , sprich Verblödung und Gefügigmachung der Bürger, insbesondere in Deutschland.

    Da ist man sich hier mit ganz tiefliegenden Interessen im übrigen Europa sehr einig.

    Warum kriegen wir Deutschen den ganzen Tag erzählt , wie “ scheiße “ wir als Menschen, als Verbraucher sind ?

    Unserer Regierung ist alles egal. Es geht um Macht und die Posten auf ewig oder um endlich, endlich , endlich volle Gnade und Vergebung , die Vernichtung Deutschlands. Wieder ein deutscher Wahn.
    Diesmal ohne Krieg und industrieller Tötung, aber nicht weniger tödlich.

    Bürger mit individuellen Möglichkeiten stören nur. Unabhängige, vermögende , gebildete, mobile Bürger mit ausreichend finanziellen Mitteln stören.

    Wir sind die Kulaken 2.0.

    Die reduziert man am besten mit staatlich betriebener Verarmungs-und- Verblödungsstrategie , reduziert sie auf Almosenempfänger via Bürgerversicherung pp , auf ein Fahrrad, wenn es hochkommt auf einen Bus, den Handkarren und demnächst auf den Gemüseanbau im Handtuchgarten hinterm gedämmten Reihenhaus, für das man bald den Strom nicht mehr bezahlen kann, und knechtet sie weiter mit analphabetischer Konkurrenz aus dem Orient und Afrika.

    Herr/Frau Normalo im Dauerclinch mit den Angehörigen der friedlichsten aller Religionen…, vorzugsweise aus deren rückständigsten Ländern mit höchster Fortpflanzungsrate, ….in Schulen, Krankenhäusern, Behörden, bei Vermietern, auf Bahnhöfen, öffentlichen Plätzen und Straßen usw.

    Die Gesundheit des Bürgers, die Umwelt oder was auch immer sind so oder so nur vorgeschoben.

    Sieht man doch, Glyphosat ist wahlweise eintauschbar gegen Bürgerversicherung oder noch mehr Mütter/ Väter-Teilzeit.

    Die 1 Milliarde ist ein Witz, wenn ich an den Berliner Flughafen, den Stuttgarter Bahnhof und die 35 Milliarden jährlich an die – die Messlatte der Unantastbarkeit ist schon wieder höher gesetzt- Schutzsuchenden denke.

    Wieso sollte ich, weiblich, auf die 60 zig zugehend, aber noch ein paar Jährchen werktätig sein müssend, 2 Kinder, Gott sei Dank schon groß und Selbstversorger, mit einer durchschnittlichen Lebensdauer von noch 30 Jahren , mich jetzt aufs Fahrrad setzen ? !

    Soll ich wahlweise verschwitzt, gefroren, nass oder gar angefahren im Büro ankommen ? Ständig auf das Teil aufpassen, es sinnvoll irgendwo anketten ? Neben dem Fahrradoutfit noch mein Büro-Habit mitschleppen ?

    Bei dieser Gefechtslage mache ich es mir in allem so bequem solange wie möglich und fahre meinen Diesel EU 4 Norm solange es nicht verboten ist.

    Alles andere , CO2, Stickstoff, der Weltfrieden , Afrika, der Verbrennungsmotor, der Diesel , der Vulkan auf Bali , die Kühe, die Kraftwerke , hier und in Belgien , der Strom , die Groko oder nicht , mir völlig schnuppe !!!

    Ich esse weiter Fleisch , trinke Rotwein, rede frei und nicht gegendert, nicht verhunzt , nicht angepasst!

    Sollte mich irgendwer als irgendwie …istisch bezeichnen , werde ich nur fragen , ob ich es ihm auch schriftlich bestätigen soll, …

    ( bei „Heil Merkel “ sind wir ja noch nicht )….

    und lasse mir auch nichts über Cholesterin, das Bienensterben , Monsanto, Bayer, die Paradisepapers, Herrn Trump und die weltweite Genderisten- Verschwörung und Verhaltenspolizei erzählen bzw. Angst einjagen.
    Den Fernseher schalte ich aus, sobald Konsorten Slomka, Kleber, Hassel und sonstige “ Keksperten “ irgendwelcher mit Drittmitteln ausgehaltener Lehrstühle, Institute, Stiftungen oder NGOS auftauchen.

    Stattdessen lese ich zum Beispiel “ Die Harzreise „. Der Heine wusste es, schrieb er schon vor fast 200 Jahren “ Das ist schön bei uns Deutschen; keiner ist so verrückt , dass er nicht noch einen Verrückteren fände, der ihn versteht.“

    Frau Merkel und die Berliner Bagage sind verrückt, aber verrückter sind wir Wähler, die sie scheinbar verstehen.

    Drum ist mir grad alles schnurz !!!

    Einen Tod werde ich e sterben.

    Ich habe wohl instinktiv 2011 das Richtige gemacht, das blöde gedämmte Reihenhaus verkauft, eine quadratisch ,praktisch , wiederum gedämmte Wohnung am Park , Innenstadt , mit leichtem architektonischen Anspruch gekauft und gehe, laufe jeden Morgen quasi ums Eck je 15 Min. zum Dienst und zurück.

    Gesund !

    Drumherum alles einen Steinwurf entfernt erreichbar, einschließlich Altenheim und Psychiatrie, Wasser trinke ich von der Leitung !

    Die können mich alle mal!

    Das Auto steht, steht und steht in der Tiefgarage , aber im Frühjahr werde ich

    • Es geht tatsächlich um einen generellen Mentalitätswandel. Ich bekomme jetztv dann gleich die Radreste des fundamts zu sehen, seien Sie ein wenig gnädig mit mir. Ich bin wirklich der ansicht, dass es so nicht weitergehen kann und jeder nachdenken sollte, was er tut.

    • Wasser von der Leitung !
      Oben erwähnte bereits jemand seine wassergängigen Sattelpacktaschen. Ich habe mit dem Mineralwasser an jenem Tag aufgehört, als selbiges nicht mehr von Zauber-(Vaters-)hand im Heck des Familienboliden aufkreuzte, sondern auf Schusters Rappen heranzuschaffen sein sich erkeckte. Meinen Rücken beuge ich nur noch für das weiße Zeug, das sie unten aus den Kühen holen sowie die beliebten Spielarten geistiger Schlucke. Fitness bedeutet immer auch Verschleiß.

    • Wundervoll!
      „Den Fernseher schalte ich aus, sobald Konsorten Slomka, Kleber, Hassel und sonstige “ Keksperten “ irgendwelcher mit Drittmitteln ausgehaltener Lehrstühle, Institute, Stiftungen oder NGOS auftauchen“

      Das halte ich genau so, aber so wie’s ausschaut werden die immer mehr und wollen alle gefüttert sein.

      Tolle Zeitgeist-Schelte, frisch von der Leber weg, gallig – und zutreffend. Grün sind Sie jedenfalls nicht und an einem Magengeschwür werden Sie bestimmt nicht sterben.

      Gern mehr davon. Halten Sie die Augen offen beim täglichen 15-Minuten-Gang ums Eck.

    • Ich brauche keinen TV. Ich blogge selbst.

    • Don, er hat "Gefechtslage" gesagt,
      aber der Rest, so finde ich, musste wirklich mal gesagt werden.
      (DdH)

    • @wundervollgrün
      WOW! Genau so denke ich auch. Ich lasse mir nicht mehr einreden, dass wir an allem Elend der Welt Schild sind. Afrika hatte seine Chance, die SPD hatte sie und die CDU hat sie auf lange Sicht verloren. Die Grünen haben in ihrem eigenen Resort total versagt, besonders die grünen SUB-Fahrer auf dem Weg zum Bio-Metzger und Privatschule.
      Wie meine Mutter gerne sagte: Jeder kehre vor seiner Tür und im Nu ist die ganze Straße sauber.

  54. Titel eingeben
    Ich verzichte seit nunmehr 18 Jahren GANZ (und ganz bewusst) auf ein Auto.
    Das geht wunderbar: Laufen, Radeln, Busfahren, + Eisenbahn für längere Strecken.

    • Ich habe das zwischendrin mal zwei Jahre gemacht, das war schon ohne Einschnitte möglich – wenn man in der Stadt wohnt.

    • @ kdm
      Fahren Sie mit dem Taxi zum Golfplatz?
      Respekt, das wäre mir auf Dauer zu teuer.

    • @skag
      .
      Taxi wäre ja auch kein Verzicht auf ein Auto, sondern
      lediglich auf ein eigenes Auto.

      Gehen Sie davon aus, dass kdm zum Golfplatz reitet.

    • @ nur mal so
      Solange kdm nicht auf den Golfplatz reitet, soll es mir recht sein.

    • auf den Golfplatz reiten ..
      .
      Tja @skag
      Pferdehufe sind ja meist beschlagen [zumindest in Europa] . .
      .
      Sollte es nicht Golfplatz-schonender sein,
      auf Kamelen auf den Golfplatz zu reiten?
      .
      Aber, so lange der Klimalavendel derart erbärmlich bleibt,
      frieren die Biester sicher im deutschen Januar.

    • @nur mal so
      Mal abgesehen von speziellen Hunde- und Pferderennbahnen nerven Tiere auf Sportplätzen ja immer.
      Aber wo Sie gerade Kamele erwähnen: Caddies sind in Deutschland recht selten, das könnte ich mir gut als Job für Tante Angelas junge Freunde vorstellen. Oder ist das politisch unkorrekt?

  55. die Botschaft Hör ich wohl...
    …. allein mir fehlt der Glaube!

    Ich schau mal in das Industriegebiet, wohin ich brav jeden morgen fahre. Ältere Damen, ältere Herren, junges Gemüse kommen aus 20-40 km Entfernung. Quer über die Berge. Eis, Matsch , Schnee oder 35° im Schattten, Sturmboen, Hagel, Regen, Gegenwind, über drei Bundesstraßen?
    Dann müssen die Enkel/kinder abgeholt und versorgt werden oder die Nachbarin braucht was….

    Den strammen Waden eines Don traue ich das ohne weiteres zu, aber selbst für Junges Gemüse eher nicht.

    Öffentlicher Nahverkehr -chronisch Defizitär, nie da wo du ihn brauchst. Wenn alle auf Bus und Bahn umsteigen – gute Nacht.

    Ja, manche faulen Säcke könnten mehr machen, aber was solls, wir leben in der besten aller möglichen Welten.

    Der Verkehrsmix ist wie er ist, und wo keine Nachfrage, da kein Angebot.

    Millionen ausgeben um persönliche Trainigsstrecken für halbprovessionelle Radler auszugeben- na ja, eher nicht.

    Die Bestrafung, Abzocke und Vergrämung des ordinären Autofahrers wird nicht ewig weitergehen.

    Über das 1Millarde Füllhorn der ewigen Gonslerin alias „die Raute“, alias „das ist dann nicht mein Land“, da darf man kein Wort darüber verlieren, sonst rutscht man in die Selbstradikalisierung

  56. Twitter-Bild und Twitter-Botschaft
    Werter Don, Ihre Bemühungen um umweltfreundlichere Fortbewegungspraktiken in allen Ehren, aber das Twitterbild passt eher zu einem Freizeitradler als zu jemandem, der eine Strecke von 2-4 km zurückzulegen gedenkt, weil er etwas erledigen möchte, und überlegt, ob der das Rad, den Pkw oder den ÖPNV nimmt, oder zu Fuß geht. Ein abgestelltes Rad mit Gepäckträger vor einem Geschäft oder einer Behörde wäre passender gewesen.

    Ob die Merkel-Regierung wirklich in einer „Spätphase“ ist, wird sich noch herausstellen. War da der Wunsch Vater des Gedankens? Ich könnte mir vorstellen, daß die Kanzlerin noch ein Weilchen im Amt verbleibt, sie paßt zu einer konsensbestrebten Gesellschaft wie der unseren.

    • Das kann ich auch noch liefern, aber das Bild war gerade bei der Hand.

    • @AH zu einer potenziellen Spätendphase der Merkelära
      Es war im Sept. 2010 in der FAZ ein Interview mit AM zu lesen.

      Kernaussage: „Moscheen werden Teil unseres Stadtbildes sein“. Das wird sie politisch (innerhalb der CDU) nicht überleben diese Aussage, das war der! Tenor…
      _http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/angela-merkel-im-f-a-z-gespraech-moscheen-werden-teil-unseres-stadtbildes-sein-11036846.html

      Sieben Jahre her. Ich sage ja – ich wünsche es mir nicht! – es wird wahrscheinlich auf einen neuen Amtszeitrekord hinauslaufen. Adenauer war irgendwas mitte Achtzig als er das Kanzlerbüro für immer verließ.

      Mei, das wird wohl noch bitter (diese Zeilen auch im Bewußtsein, daß meine Vorhersagen im pol. Kontext bisher nicht die Pixel wert waren auf denen sie die Tastatur verließen).

    • @ BB;"Adenauer war irgendwas Mitte achtzig (86 ?) als er das Kanzlerbüro für immer ...
      Zweites Euklidisches Axiom: Jedes Liniensegment kann zu genau einer Linie verlängert werden.
      Aus einer Zukunft heraus betrachtet wird Adenauer das Ansehen eines Wirkungszwerges tragen. Das spricht für Adenauer.

    • Moscheen sind hier bereits Teil des Stadtbildes:
      Ladengeschäfte mit abgeklebten Scheiben und einem neuen Schild obendrüber, mit Leuten in Pluderhosen davor, oder was Schönes im Hinterhof.

  57. Diletanten, Schlappschwänze und Nichtskönner
    hätte der dänische Egon Olsen geschimpft, der Lieblingsganove der DDR-Fernsehkieker. Da hat er einen Plan, einen grandiosen, und der wird von denen, die ihn ausführen sollen, zunichtegemacht.

    Und wie soll ein Führer denn führen, wenn die unteren Chargen die Befehle sabotieren? „Hier stößt die Armee Weck zum Entsatz vor!“ Aber die Armee Weck ist schon längst zerschlagen.

    Irgendwie erinnert mich das Gebaren der derzeitigen Führung an den April des Jahres 45. Die Realität außerhalb des Bunkers entspricht nicht der der Lagekarte. Immerhin hat sich der Staatslenker dann selbst entleibt. Was sehr anständig von ihm war. Auf diese Lösung können wir wahrscheinlich nicht hoffen.

    • Armee (Walther) Wenck, mein Gutster!
      Das war letztlich so eine Art Blechbüchsenarmee der Augsburger Puppenkiste (für die westlichen TV-Gucker), nur viel trauriger. An den April 1945 kann ich mich allerdings nicht mehr so genau erinnern.

      Mit „Weck®“ hat sich meine gute Mutter sel. A. im Sommer und Herbst immer viel beschäftigt.

    • Karl Eduard @ 30. November 2017 um 14:43 Uhr
      Karl Eduard sagt:
      „Irgendwie erinnert mich das Gebaren der derzeitigen Führung an den April des Jahres 45. Die Realität außerhalb des Bunkers entspricht nicht der der Lagekarte.“

      Und wenn die Lagekarte nicht mehr mit der Realität übereinstimmt, ist das schlecht für die Realität.

      Auch damals hat das „deutsche Volk mich enttäuscht!“
      So reagieren im Moment Politiker, die ihre krassen Ideologien nicht dauerhaft im Volk implantieren konnten.

    • @foxrommel
      Wissen Sie wer sich auch an den Islam rangewanzt hat? Genau der.

    • @Foxrommel
      Ob wir dereinst einen „bonker-Song“ über Fr. Merkel zu Gehör gebracht bekommen?
      „Ich sitze im Kanzleramt“. „Abdanken. Nein. Nein danke“.“Mir bleibt noch Joachim“

      https://www.youtube.com/watch?v=8xMhiVG7w9E
      Gibts auch in Englishc und Französich ;)

      Manchmal denke ich, Merkel wurde auch angerufen und ihr wurde eine „Politikversicherung“ angedreht. Nur hat das der Anrufer nicht aufgelöst…
      https://www.youtube.com/watch?v=Vlw78UPvQK8

  58. Volet militaire (Introduction)
    Wenn ich mir die Radfahrleistungen einiger Mitstreiter hier anschaue so frage ich mich, warum dieser Trend nicht schon längst von
    der demnächst teil-entmotorisierten, zumindest entdieselten Bundeswehr aufgegriffen wird?
    .
    Ich als leidenschaftlicher Infanterist kann Frau vdL allenfalls 6 km/h im Schnitt Marschleistung zur Verfügung stellen, im Modus „Fallschirmjägermarsch“ über kurze Strecken auch mal 10 km/h, gesamt aber etwa max. 40 km pro Tag. Ein (nicht kämpfendes) Radfahrer-Bataillon schaffte auf guten Straßen wie in F/B/NL in rel. ebenem Gelände 100 km und mehr pro Tag.
    .
    Das hieße in der Praxis, dass meine Grenadiergruppe „a piedi“ die ca. 300 km von Sedan an der Maas bis zur Mündung der Somme westl. Abbeville bis zu 12 Tagen unterwegs wäre (2 Ruhetage in der nördlichen Champagne mit eingerechnet). Das wäre fast die Hälfte des zustehenden Jahresurlaub für die Walfahrt. Reserveübungen gibt´s ja keine mehr.
    (DdH)

    • Falsch gerechnet
      Nach den 2 Ruhetagen in der Champagne fahren die sicher alle erst einmal eine Woche im Kreis, wenn sie sich ueberhaupt auf dem Rad halten koennen. Nur Don Alphonso wuerde als durchtrainierter Abstinenzler noch nicht einmal die Ruhetage in Anspruch nehmen wollen – doch halt, der wollte ja nicht zum Bund und hat nie gedient.


    • im Modus „Fallschirmjägermarsch“
      Aber das heißt dann schon die ganze Zeit 30 kg + auf dem Buckel, oder nicht?

    • Entfernungen
      Wie weit ist es von Trier nach Paris?

      Etwa 4 Panzerstunden.

      Hilft uns auch nix, mangels Panzer.

  59. Merkel die Superfrau
    „Laut Frau Merkel stünde das Geld “ab morgen” bereit – ganz erstaunlich, dass man die Förderung solcher Projekte mitsamt Prüfung und Genehmigung hier so schnell umsetzen kann.“
    Nur Merkel kann so etwas. Sie wird je jetzt auch die Fluchtursachen in ganz Afrika beseitigen. Das hat man in 65 Jahren Entwicklungshilfe ganz versäumt zu tun. Deshalb muss Merkel BKin bleiben!

    • Nur Merkel kann so etwas.
      Täuschen Sie sich bloß nicht!

      Politiker, die eine Milliarde raushauen ohne dass ein postiver Effekt für den Steuerzahler entsteht, gibt es zwar nicht gerade wie Sand am Meer, aber mit ein bisschen Übung schaffen es die meisten…

      In den Vorläuferbewegungen der „Fuchtursachen beseitigen“ ist das nur eine Frage des Budgets. Ab 1,1 Milliarden liegt die Erfolgsquote nahe bei 100%…

  60. dankedankedanke
    Don, neulich fühlte ich mich nach Lesen eines Ihrer Blogs noch als ärmlicher Winterdurchradler-im-unter-5km-Stadtverkehr-Berufspendler. Heute nicht mehr) Danke.

    Bei meinem morgendliche Hügel hinauf (ja, es ist Norddeutschland und flach hier, aber kurze Steigungen haben wir auch) passiere ich immer die Autos, die zur Schule fahren … wollen, denn sie stehen ca. 500m lang an der Pförtnerampel an. Dieses Stück Weg durch den Wald stinkt dann immer nach Sprit. Wie gesagt – sobald Schulferien sind, ist der Stau verschwunden…

    Soviel zu Kinderbetreuung, Eltern, Reifegrad der Erwachsenen und Feinstaubbelastung (abends nach Hause muss ich mich an kalten Tagen auf dem Rad immer räuspern, sobald ich die Einfamlienhaus-Neubaubereiche erreiche, da dort dann die ÖKO-PELLET-HEIZUNGEN und schmucken Holzöfen brennen, und die Luft etwas in der Kehle brennt beim Radeln. Aber wie gesagt, als Dauerradfahrer ist man das Verhalten der Mehrheit, die sich für ökologische Lebensweise ja brennend interessiert und engagiert, gewohnt. Beim Hausbrand wie beim Autofahren. Ohne Toleranz verliert man da auf dem Rad.:-))

    So wie die Bundesregierung Kita, Krippe und Grundschulen zur 16/5-Betreuungsanstalt ausbaute (Qualität muss jetzt noch irgendwann verbessert werden, sagen die Behördenexperten) und so, wie Pellet-Öfen als CO2-ökologisch gefördert werden (sagen die lokalen Grünen), so widmen Sie sich nun dem Thema Städtebau und Verkehrsplanung – wo doch immer „das Planungsrecht“ alles aufhält, was seit 20 Jahren immer vereinfacht und beschleunigt werden muss, obwohl das Planungsrecht seit jeher schnelle Verfahren erlaubt – wenn Politik und Verwaltung auch schnell, rational und effektiv entscheiden und arbeiten würden.

    Es wird nun mit Milliarden ein Scheinriese aufgebaut – völlig ineffiziente Schaumschlägerei.

    Und das nervt ungemein, dass Angela Merkel an der Spitze einer alle Parteien umfassenden Oberflächlichkeit agiert, die in der Presse gut dastehen will, Gutes für die Menschen und Umwelt vorgibt zu bewirken – aber de facto meist mit PR-Pseudo-Projekten ohne jeglich Vorbereitung und Nachhaltigkeit Steuergeld sinnlos vergeudet – und es dort fehlt, wo es dringendst benötigt würde…

    PS: Der Radweg neben dem Verkehrsstau sollte laut Finanzplan der Stadtverwaltung dieses Jahr erneuert werden (es ist eine verwurzelte Buckelpiste geworden, die die Anschaffung eines SUV begründen würde, aber dieser fährt ja auf glattem Asphalt). Doch leider, leider ist noch nichts passiert… denn erstens ist die Bauwirtschaft komplett ausgebucht… und zweitens hat Frau Merkels Währungs- und Finanzkrisenpolitik mit Draghi-EZB zur (Sachwerte-)Inflation geführt. Die laut Aussage der Tiefbaukreisverwaltung hier im Jahr 2017 dazu führte, dass Straßenbauausschreibungen zu 80-100% teurer waren als die letzten fünf Jahre. Kurzum: so die Bauverwaltung überhaupt ein Angebot erhielt, war dieses doppelt so teuer wie 2014, 2015, 2016.

    Sie können somit die Milliarde auf 500 Millionen Gegenwert bereits wieder reduzieren.

    Sagten das Frau Dr. Angela Merkel und Frau Hendricks auch, als sie sich auf dem Feinstaubgipfel trafen? Die Damen, die alles immer vom Ende her bedenken, ganz naturwissenschaftlich?

    Um den Feinstaub zu reduzieren in den Städten wäre stringent aufs Fahrrad umzusteigen. Das ist der Punkt. Den haben Sie exakt formuliert!

    In Berlin habe ich dazu nichts gehört. Die Grünen labern von E-Mobililtät – die aus China kommt… Die Fortsetzung von Biogas, Ökobilanz von Photovoltaik in unseren Breitengraden, EnEV-Übertreibung zugungsten der BASF (die ich übrigens schätze für ihren Umweltschutz), Pellet-Klima-Förderung oder Großbatterieversuchen anstelle Fracking…

    Mann, Mann, Mann.

    PS: Sprachschule und Ausbildungsförderung für junge Migranten ERST vorbereiten, dazu ehemalige Kasernen als Bildungs- und Aufenthaltszentren ausbauen und DANN die Grenze für junge Männer und Frauen öffnen, die bereit sind, einige Jahre geschützt zu lernen, um dann auch wieder in ihrer Heimat etwas aufzubauen.

    Hatten dazu Union und SPD keine Zeit?
    Wird jetzt darüber diskutiert?
    Nein?
    Aber Herr Schulz zieht das Thema „Bürgerversicherung“ hervor?
    Wie wäre es mit „Bürgerkriegsflüchtlingssolidarzuschlagsversicherung“?

    Ich hasse diese Politiker nicht. Die Hauptakteure verachte ich inzwischen. Ich hasse nur die Ergebnisse diese Politik.

    Und bin ganz ruhig geworden, dass wir glücklicherweise in der Demokratie als Bürger immer wieder selbst aktiv werden können.

    So wie Sie gestern. Radeln wir einer besseren Zukunft entgegen))
    Aúch wenn es momentan die Vorfreude auf die warmen Frühlingstage fördert, wenn man so durch nasskalt fährt.

    Beste Grüße aus Hamburg / Niedersachsen.

  61. mittlerweile weiß doch jeder Leser
    Am deutlichsten macht sich der Fachkräftemangel in Deutschland ja in unserer Regierung bemerkbar!

    • Fachkräftemangel in ... unserer Regierung
      Auch dafür gibt es ein erfolgreiches Modell: SINGAPUR!

      Einfach mal umhören wie die neue Schweiz das so macht.
      Auf alle Fälle mit weniger Demokratie – passt vielleicht besser ins Michelland…

  62. Gerne würd ich die Merkel mal auf dem Rad sehen
    ebenso wie die ehemalige Gesundheitsministerin, die sich ja in Berlin von einem Ministerium zum nächsten immer einen großen Dienstwagen bestellt hat.

  63. Don Alphonsos Quick-Win-Mentalität
    Lieber Don Alphonso,

    heute ist ein sonniger Tag hier im Tessin und ich bin beim Packen, um den Winter etwas weiter südlicher zu verbringen. Es ist wohl auch dieser schöne, sonnige Tag, der selbst um diese Jahreszeit wieder zahlreiche Radsportler auf die Straße lockt, die in ihrer sportlichen Winterverpackung, hier am Haus vorbei über die Straße hecheln, wohl weniger mit dem wohl Sie beseelendem Gedanken die Welt zu retten, als ihr Körperchen zu stählen, oder was auch sonst.

    Ihre spaßigen Zeilen zu lesen, wie das Feuilleton der FAZ, ist, nein war, vor gar nicht so langer Zeit noch eine Art informative Seelenhygiene. Heute erreicht man das Feuilleton nur noch, wenn man von den ekelhaften Bildern und Schlagzeilen von den Islamis und Afrikanern zuvor zur Kenntnis nimmt.

    Vor einigen Tagen habe ich einmal, ganz willkürlich die Chronik der FAZ vom 28.11.2013 angeschaut. Keine belästigende Schlagzeile zu diesen Leuten, die ihr Glück in Merkels inniger Umarmung suchen und vor denen sich heute Weihnachtsmärkte mit riesigen Betonwällen einigeln müssen und Don Alphonso schrieb an diesem Tag „Raubkunstfreunde wie wir“.

    Doch nun haben Sie ja in Ihrem letzten Artikel, vor wenigen Tagen, begonnen sich mit einem kongolesischem Sprichwort in die neue Zeit einzuschmeicheln.

    Im Märchen „Das tapfere Schneiderlein“ lesen wir: „Nun nahm er den Weg tapfer zwischen die Beine, und weil er leicht und behend war, fühlte er keine Müdigkeit.“
    Ganz so wie Sie als überzeugter, 100 % iger Radsportler, fordern mehr und schnell Geld für Radwege auf denen die Arbeitnehmer, statt mit dem Auto, dick eingemummt in dieser düsteren, naßkalten Jahreszeit zu ihren Arbeitsplätzen radeln, Mütter ihre zwei bis drei Kinder zur Schule bringen, zum Einkaufen fahren und Mittags wieder die Kinder mit dem Fahrrad, schadstoffrei, abholen, damit Töchterchen nicht von irgendwelchen Islamis oder Negern belästigt werden kann.

    Ich halte Ihre Gedanken, für einen, der die Welt retten will, für liebenswert naiv. Der interessierte Leser wird sich sicher gerne noch einmal Ihre Zeilen mit dem Titel „Echte Blogger mit echten Autos auf echten Straßen“ auf „Rebellen ohne Markt“ vor Augen holen.

    Es wird ein Geheimnis bleiben, aber ich glaube um das Jahr 2015 wird die Deutsche Bundeskanzlerin einmal etwas von, Schillers: „Wilhelm Tell“ gehört haben und dachte sich, da muß ich mal reinschauen und, dumm wie es lief, schlug sie das Büchlein an der Stelle auf, als Rudolf der Harras sagte:

    „Das Volk hat aber doch gewisse Rechte“ und näherte sich zugleich furchtsam dem Gessler.
    Der ihm nur erwiderte:
    „Die abzuwägen ist jetzt keine Zeit – Weitschicht’ge Dinge sind am Werk und Werden.“

    Ja, und dann, dann sagte Sie sich, der Schiller war schon a Hund und der Gessler ist ein toller Mann, das mach ich jetzt auch so.

    Anschließend öffnete sie die Grenzen, die bis heute offen stehen wie ein Scheunentor, und dann kommen Sie und wollen Geld für Fahrradwege auf denen Sie und Ihre Spezies an den wenigen sonnigen Tagen mal schnell in den Biergarten fahren wollen und verkaufen dies als Beitrag zur Rettung der Welt.

    Die deutschen Behörden lesen zwischenzeitlich alle den Tell und wie schon gesagt:

    „Die abzuwägen ist jetzt keine Zeit – Weitschicht’ge Dinge sind am Werk und Werden.“

    Ganz unabhängig hiervon habe ich ja auch noch nicht bei Ihnen lesen können, daß Sie bei Ihren zahlreichen Reisen nach Italien oder Österreich, oder ihrem Pendelverkehr zwischen dem Tegernsee und Ingolstadt, nur einmal von einer beschaulichen Anreise mit dem Zug oder gar mit Ihrem Fahrrad zu Ihrem Radsportziel geschrieben haben und auf Ihrem Block „https://rebellmarkt.blogger.de“ posieren Sie ja noch immer konsequent, ganz wie ein italienischer Macho, neben einem sicher nicht ganz schadstoffreiem Sportwagen.

    Ich finde das ja gut so, doch Ihr Wunsch der deutsche Arbeitnehmer soll in diesen Tagen mit seinem Fahrrad zur Arbeit fahren, erscheint doch etwas ……. na, denken Sie sich selber was.

    Würden Sie ebenso dafür propagieren, daß in den Arbeitsstellen oder den zahlreichen sogn. Asyunterkünften, die Raumtemperatur um 10 Grad abgesenkt würde es mich auch nicht mehr erstaunen.

    In den vergangenen Tagen las ich wieder ein wenig bei K. Tucholsky. Seine Gedanken unter der Überschrift „Tatsachen-Idiot“ war eine Freude zu lesen.

    Vor wenigen Tagen war ich wieder einmal am Chiemsee, in Prien. Prien hat ja jetzt eine sogn. „Sicherheitswacht“, wie auch Rosenheim, Burghausen, Burgkirchen, Freilassing, Schongau, Traunstein und Waldkraiburg.

    Als ich davon hörte, dachte ich gleich an den Film „Rio Bravo mit John Wayne und Dean Martin. In diesem Film gibt es den Hilfssherif „Stumpy“, ja, solche Leute müssen das sein.

    Wie ich bei Rosenheim24 lesen konnte, sagte der Priener Bürgermeister Seifert hierzu:

    „Es gibt einen Unterschied zwischen gefühlter und tatsächlicher Sicherheit und um das subjektive Sicherheitsgefühl der Bürger zu erhöhen, schuf der Gesetzgeber das Instrument der Sicherheitswacht.“

    Wenn der dumme Bürger in der Lage wäre die tatsächliche Sicherheit zu fühlen, dann, ja dann, könnte man auf all diese „Stumpys“ ja verzichten.

    Vor einigen Jahren führte man ja auch bei den tagtäglichen Wetterberichten die „gefühlte Temperatur“ ein, die man wohl neu entdeckt hatte.

    Bei Ihrem rührigen Appell der dumme Bürger solle jetzt auf neu zu schaffenden Fahrradwegen zur Arbeit fahren, spielt wohl auch die „gefühlte Temperatur“ eine große Rolle.

    Manchmal erscheint es, so von Außen betrachtet, für Sie Schwierigkeiten zu geben, ein bisschen Tageslicht zwischen sich und einer Idee hereinzulassen.

    Heute Abend fahre ich nach Süden, mit dem Auto, ohne schlechtes Gewissen und die Heizung so eingestellt, daß ich auch mit meinem kleinen Schwarzen fahren kann.

    Na dann bis zum nächsten Mal.

    Seien Sie herzlich gegrüßt
    ObjectBe – ( objectbe.blogspot.com

    • Es ist Allgemeinwissen geworden (die Gefahrenzonen)
      Sie sind ja angenehm belesen. Man kann Sie auch lesen, aber Sie wären sicher besser, wenn Sue dieses I. und N., was Sie öfter bringen, einfach weglassen wollten, da doch alle hier wissen, was es alles so gibt. Vor Schulen, auf Bahnhöfen, in den Görlis, in Unterführungen und auf den nach irgendeinem Alex und nach dem Ebert benannten Plätzen. Wir wissen das. Jeder weiß es.

  64. Was versteht man daran nicht
    Hier ist wie bei vielen Aktivitäten die pure Intelligenz am Werk. Prinzip wer ist zuerst da Ei oder Henne. Die Lösung dieser Elitenintelligenz liegt in dem folgenden Kompromiss – Die Henne legt Ihr Ei aus der sie noch schlüpfen muss selber und brütet es auch noch aus. Also ehrlich , wer ist so simpel von diesen scheinintelligenten Akteuren eine Lösung zu erwarten.

  65. In Berlin und Prantlhausen könnte man doch zunächst
    die stationären Ölverbrenner untersagen.
    Beginnend bei Häusern und Wohnungen
    der Parteimitgliedern der regierenden Parteien.
    Braunkohlebriketts und Holzöfen sind bei bestimmten
    Wetterlagen (wenn es draußen kalt ist) auch still zulegen.

    Ich empfehle zur mittelfristigen
    Verbesserung der Lage u.a. den kauf von Stadt und
    Schulbussen mit Ethanol/Erdgasmotoren.
    (In Skandinavien häufig zu finden)

    Hier in der Region werden die Schüler mit
    den ältesten Gurken transportiert.

    In Frankfurt/Main kauft man demnächst
    Busse mit Elektromotoren.

    Im Winter ist es dann wohl so das man in einem
    Gaskraftwerk Wasser erhitzt, mit dem Dampf eine
    Turbine antreibt die einen Generator dreht der Strom
    produziert der dann 5 km durch die Stadt geleitet wird
    um ein Akku in einem Bus zu laden, anstatt
    mit Erdgas herumzufahren.

    Im übrigen ist es bei Waschmaschinen noch blöder,
    dort verwendet man einen großen Teil des Stroms
    um wieder Wasser zu erhitzen.

    ggf könnte man mit der Milliarde zahlreiche
    Wasch und Spülmaschinen mit Warmwasseranschluss
    kaufen und die Effizienz steigern wenn man sein zuhause
    mit Gas beheizt und ggf sogar eine Solaranlage besitzt.

    Man könnte nach dem Motto,
    weiß Deutschland was Deutschland weiß,
    viel tun um effizienter zu werden.

    Das dies einer Zentralregierung gelingt
    bezweifle ich sehr.

    Deutschland ist aus gutem Grund kein Zentralstaat.

    PS
    Die Milliarde verbucht man in Berlin wohl unter
    Werbungskosten, um es harmlos zu formulieren.


  66. Ach, mit diesem Text kann ich mich nicht recht anfreunden. Ich hole die Einkäufe zu Fuß mit der Einkaufstasche, Radfahrer, die auf dem Gehweg gondeln, sind mir eine Pest, und im Sommer gibt es viele davon.
    Davon abgesehen sehe ich einen großen Unterschied, ob man zwecks Jux und Dollerei Fahrrad fährt oder zur Arbeitsstelle, wo man möglichst nicht in derangiertem Zustand aufschlagen sollte, bzw. zum Einkaufen, wobei so ein Fahrrad auch nicht mehr trägt als 2 Einkaufstaschen, aber erheblich sperriger, umständlicher und vor allem diebstahlgefährdeter ist.
    Und was das Geld rausschmeißen angeht: damit werden halt nicht-verelendete Stadtverwaltungen prämiert, die ihre Stadtplanung kontinuierlich betreiben und immer einen Plan aus der Schublade ziehen können.

  67. Immer diese Extreme
    Was so aus dem Vorschlag, Kurzstrecken mit dem Rad zu meistern, doch so alles wird. Besonders interessant fand ich den Vorschlag mit dem klassengerechten Luxusbus. Dagegen ist es eher unwahrscheinlich, daß hier, wie andernorts zu sehen, der Güternahverkehr per Fahrrad erledigt werden kann.

    Die, die schon länger hier leben, so 60 Jahre und mehr, die kennen das Fahrrad noch als Allzweckmittel und erinnern sich vielleicht sogar noch daran, daß man, auf dem Land und in kleineren Städten, alle Autobesitzer zumindest namentlich kannte. Im Vergleich zu heute konnte damals von Verkehr noch keine Rede sein.

    Mein erstes Fahrrad bekam ich mit vier Jahren und im Gegensatz zu heute konnten mich meine Eltern unbesorgt in unserer Kleinstadt damit auf die Straßen lassen. Das würde ich heute nicht mehr unbedingt empfehlen. Aber damals wäre niemand, auch kein Autobesitzer, auf die Idee gekommen, die Kinder mit dem Auto irgendwohin zu fahren. Mit 18 Jahren und dem ersten eigenen Auto war das Fahradfahren dann zunächst mal schlagartig vorbei, solange das eigene Geld eben für den Unterhalt der Blechkarosse reichte. Dann griff man wieder zum Fahrrad. Überhaupt, in der Studentenzeit stand das Auto mehr, als es gefahren wurde, nicht nur aus finanziellen Gründen. Als dann später die Zeit zum kostbarsten Gut wurde, hatte das Fahrrad Pause und kam erst im gehobenen Alter wieder zu Ehren, als Freizeitobjekt und aus gesundheitlichen Gründen. Jetzt, im höheren Alter und mit mehr Zeit, da tritt das Fahrradfahren wieder in den Vordergrund, allerdings nur noch bei entsprechendem Wetter. Denn wie das sonst im Alter enden kann, mußte ich gerade bei einem Nachbarn miterleben, der im letzten Winter mit dem Rade stürzte und seinen Oberschenkelhalsbruch leider nicht überlebt hat.

    Dennoch ist Mobilität nicht nur im Alter wichtig. Und wenn sie möglichst umweltschonend geschieht, umso besser. Daß das nicht immer und nicht für jeden möglich ist – geschenkt. Daß es oft nur aus Bequemlichkeitsgründen das Auto ist, nun ja. So sind sie halt, die Menschen. Gründe lassen sich immer finden und ich müßte lügen, wollte ich bestreiten, daß das Spiel der PS mir nicht immer noch Freude bereitet. Und das bißchen Freude gönnt man einem alten weißen Mann doch sicher, oder etwa nicht?

    • Also, Herr Meier, mich haben die Grünen voll überzeugt.
      Und zwar dahingehend, dass ich glaube, in den nächsten Jahren das Spiel mit den PS noch fleissig spielen zu müssen, weil es dann irgendwann verboten werden wird.

      Der neue Wagen mit dem 4-Liter-Biturbo ist bestellt, so sichere ich vorübergehend noch ein paar Arbeitsplätze beim Daimler in Stuargard, bevor die es dem Siemens nachmachen…


    • Das kann ich sehr gut verstehen, S&R.

      In einer Zeit, die dem Motto fröhnt, nach mir die Sintflut, sollte man sich der Anpassung nicht schämen. Denn es ist ja nachgerade unmöglich, mit sachlichen Argumenten noch irgendwie durchzudringen. Und da das Leben doch recht kurz ist, führt diese Erkenntnis dann irgendwann zwangsläufig zu einer bestimmten Haltung. Dann endet der Kampf gegen Windmühlenflügel. Und wenn es dann auch noch Spaß macht, ja mei, wir sind doch alle nur Menschen.

      Na ja, punktuell erlaubt sich wohl jeder Ausnahmen von seinen Überzeugungen und Prinzipien. Solange es nur punktuell bleibt.

  68. Radl fahr ich schon gern mal.
    Trotzdem verbrenne ich (leider) auch massig Benzin. Ich fürchte, das Problem ist also noch viel schlimmer, als es durch gut gemeinte Radfahr-Appelle allein gelöst werden könnte.
    Erstens sind wir zu viele Menschen auf dem Planeten, und zweitens gibt es stammesgeschichtlich vorprogrammierte Verhaltensweisen, die es attraktiv erscheinen lassen, mit einer dicken Karre unterwegs zu sein.
    Mit Mitteln der Spieltheorie lässt sich beweisen, dass hier Verbote am wirksamsten helfen würden, und zwar mit Abstand. Eine Reduzierung der Weltbevölkerung hätte eigentlich viele positive Effekte, aber das könnte keine Sau jemals politisch durchsetzen (außer z‘ China). Und ein Verbot von dicken Karren müsste wohl weltweit eingefürt werden, damit es kein arges wirtschaftliches Ungleichgewicht gibt. Ziemlich unwahrscheinlich, dass das kommt – hoffen würde ich es aber schon.

  69. Ja, ein spannendes Problem
    „Die Realität außerhalb des Bunkers entspricht nicht der der
    Lagekarte“
    Wie hätte es ausgesehen, wenn sich schon wie heute demoskopische
    Umfragen atemlos selbst gejagt hätten. Hätte dann die Lage der
    Lagekarte entsprochen?

  70. Milliarden auch nach Afrika
    und auf der Titelseite die Raute des Grauens in Rot und mit….wer kaut nochmal Fingernägel ( und dann noch als Erwachsene(r)???
    Vielleicht liest ja hier mal ein Psychologe mit und kann uns das erklären!!!
    Bitte,bitte…und dank im Voraus.
    Zu der muslimischen Zuwanderung oder später dann auch Unterwanderung hat das Mutterchiff auch noch mal mit geschönten Zahlen nachgelegt,sind auf jeden Fall „schöner“ als bei T-Online,da wird noch von nur 1,9 Kindern gefaselt obwohl jeder weiß,daß in diesen Kulturkreisen gerade die Kindervielfalt sprich Reichtum an der Tagesordnung ist.Ach ja,auch der Sultan hat ja öffentlich seine Glaubensbrüder besser gesagt seine Schwestern dazu aufgefordert mehr Kinder zu zeugen/zu gebären.
    Und es wählen immer noch sooooo viele Rot/Röter/Grün….
    Es wird enger und enger hier,und konservativer,metoo lässt grüßen,Feminismus passt auch gut dazu.
    Wann wählt und stellt sich unsere Jugend mal dagegen?
    Sieht sie nicht was auf sie zukommt?
    Wahrscheinlich nicht,da ja ihre Denke ab Kita von entsprechendem Personal okkupiert worden ist.Kann mich noch gut erinnern,daß man den Grünen damals immer so wichtige Ministerien wie Umwelt und KULTUR überlassen hat,somit Schule etc
    Hat sich ja tatsächlich ausgezahlt,toll gemacht!Dauert 2 Generationen und mehr nicht wahr Goodnight?

    • Die Jugend wählt und stellt sich nicht dagegen...
      Die Jugend wird aber später fragen „Wieso habt Ihr (dann die ganz Alten) das alles zugelassen?“. Auch (akt.) Gymmi-Abgänger* und Frischgrünwähler*, also Grüneüberdie5%HürdeHelfer* werden das später fragen. Wetten?

    • Ein Schwein kommt selten allein
      Man müsste einfach mal messen, wieviel Feinstaub bei uns aus der Schweinezucht kommt. Erstens würde man ein Riesengeschäft mit Gasmasken machen (farblich passend zum Hijab) und zweitens wäre fraglich, wieviele in ein Land ziehen wollen, in dem nichtmal die Atemluft Halal ist.

  71. Es gibt auch Öko-"virtue signalling"
    Wenn man mal den Hype um die ganze Klimadebatte psychologisch aufzuschlüsseln versucht, was lässt sich dann erkennen? Schon immer versuchten Leute, sich gegenüber anderen Vorteile zu verschaffen, indem sie andere in eine nachteilige Position bringen. Man versucht anderen eine Falle zu stellen. Im falle der Ökoideologie sieht das dann u.a. so aus: man brandmarkt jeden, der sich nicht entlang der verordneten Öko-Leitlinien verhält als dekadent. Und wer will sich das schon nachsagen lassen? Man will sich selbst als Öko-Supermann sehen, die anderen als schlaffe Prolos diskreditieren, sich selbst dadurch erhöhen, dass man andere erniedrigt.

    Das Problem ist nur: die mit dem Finger auf andere zeigen sind meist selbst die Täter. Sie setzen sich fanatisch für Klimaabkommen und andere stark regulierende Maßnahmen ein, aber was bringt das? Dinge wie Klimaabkommen oder das vermeintlich ach so ökologische E-Auto sind nur ein Alibi um dahinter ungestört weiter nach belieben selbst Energie vergeuden zu können. Wäre einer der grünen Besserwisser (oder der halbstarken Rotznasen, die die immer noch wählen) bereit, seinen Handygebrauch um 30% zu reduzieren? Der einzige valide Ansatz sind nicht Abkommen, die am Ende nichts bringen und nur die Falschen benachteiligen, nein, man muss beim Individuum ansetzen. Grobe Energievergeudung muss gestoppt werden.

    Wenn man mit offenen Augen durch die Welt geht sieht man, dass durch einfachste Maßnahmen (die allerdings dem Individuum etwas [aber auch nicht zu viel] Mühe abverlangen) Riesenmengen an Energie gespart werden könnten. Ich gehe von mindestens 30% aus (das ist genau der Anteil den der Atomstrom bei uns liefert, soll heißen würde man diese Menge einsparen, könnte man schon alle AKWs abschalten).

    Unnötiger Handytratsch, schlafmütziges Bewegen eines KFZ, Licht unnötig brennen lassen, es gibt unendlich viele Beispiele wo man Aufklärungsarbeit betreiben und den Bürger zu einem bewussteren Umgang mit Energie führen könnte. DAS wäre der Ansatz, nicht zwar öffentlichkeitswirksame aber verlogene Klimaabkommen, nicht das Zupflastern unserer Kulturlandschaften mit immer mehr naturzerstörerischen Blechwindmühlen, nicht eine zutiefst dilettantische und obendrein kontraproduktive „Energiewende“, nicht die „perpetuum-mobile Schimäre“ eines E-Autos, das am Ende nur zu noch mehr Verschwendung führt. Der Mensch muss einsehen, dass er sein Konsumverhalten ändern muss. Was nicht nachgefragt wird stellt die Industrie auch nicht zur Verfügung.
    Man kann nicht immer nur den Produzenten dämonisieren und den Konsumenten von aller Verantwortung freisprechen.

    Nur so kann nachhaltig Wirkung erzielt werden.

  72. Das unterschreibe ich!
    Guten Abend!
    Für mich ist das selbstverständlich. Meine Mama ist 81 Jahre. Sie radelt mit dem Bürgermeister durch ihre Stadt. Aus Überzeugung.
    Wir haben es schon lange verstanden. In unserer Vergangenheit haben wir durch die filterlosen Schlote von Kraftwerken gelitten. Schwarze Pumpe, Boxberg , Jänschwalde. Schrecklich.
    Unsere 🚗 ! Oh man. Jetzt können wir was zurück geben. Und das ist gut so.
    Danke.

  73. Bravissimo
    Ich kann dem klug geschriebenen Artikel meine vollste Zustimmung erbringen. Ich fahre seit 10 Jahren jeden Tag 15 km zu meiner Arbeitsstelle hin- und zurück, bei jedem Wetter. Seitdem erfreue ich mich allerbester Gesundheit und bin noch nicht einen Tag krank oder erkältet gewesen. Es gibt fast nichts schöneres als an einem klaren, bitterkalten Tag mit einem Bella Ciao Stahlrahmen durch den Gleisdreieck-Park zu gleiten. Es ist nur eine Schande, dass es viel zu wenige, gut ausgestattete Fahrradinfrastruktur in unseren Städten gibt, da gibt es mittlerweile sogar in NYC bessere Radwege.

  74. Lichtverschmutzung
    Knackige Silhouetten im Gegenlicht! ;) Bei Dunkelheit wird mittlerweile
    freilich die Blendung durch LED-Leuchten entgegenkommender Radler lästig, wenn nicht gar gefährlich-da dürfte mal nachgebessert werden.Aber davon
    abgesehen bleibt das Rad bei moderaten Wintertemperaturen auf Strecken
    ~10 km bei mir erste Wahl.

  75. DIE LINKE will, dass Flüchtlinge sich dort in Deutschland aufhalten können, wo sie möchten
    Da bemüht sich der Berliner SPD-Sozialsenator mit seinen Kollegen aus Hamburg und Bremen, weitere Flüchtlinge wie bisher mittels Wohnsitzauflagen gemäss Aufenthaltsgesetz von den Großstädten fernzuhalten, weil weitere Zuzüge nicht mehr
    verkraftbar sind, schon schäumt DIE LINKE, dass dies mit Ihr nicht zu machen sei. Es geht also nicht darum, wie es bei uns am wenigsten schmerzhaft geht, sondern ausschliesslich um die Bedürfnisse der Flüchtlinge, koste es was es wolle. Dies nenne ich „gewolltes Chaos“, besten Dank dafür.

    https://www.morgenpost.de/berlin/article212691309/Berlin-will-Zuzug-von-Fluechtlingen-stoppen.html

  76. bleibe ich beim Rad (Kopenhagen+Hmb) und vernachlässige Hans Werner Sinn und die Kosten
    Don Alphonso erinnert zu Recht daran, das die Stadtverwaltungen – weil das Leben (Merkel gibt Geld) und das Jahresendfieber so ist, wie es ist –

    gut daran tun, fertige Pläne für Radwege in der Schublade zu haben.

    Die Verwaltungen sollten dies aber nicht nur propagieren, sondern lange Vorlaufphasen und Studien einplanen.

    In Kopenhagen sind an manchen Straßen – links wie rechts – extra Wege für Fahrräder, ziemliche Radschnell-Wege. Die Fahrräder kommen im Takt der Ampelschaltungen angebraust. Für Fußgänger wird es eng. Besonders wenn zusätzlich Fahrräder auf den Fußwegen stehen.

    Aber, besser als keine Radwege.

    Hamburg
    geht unterschiedliche Wege. In der Innenstadt fängt man an, den Radverkehr in den Autoverkehr – mittels weißer Linienführung auf der „Autostraße“ – zu integrieren.
    Hält man Spazieren gehen in der Stadt für ein Grundrecht, ist das überzeugend, denn die Fußgänger werden nur minimal, wenn überhaupt, an ihren Flächen beschnitten.

    Das „Rad-auf-die-Straße“ hat einen weiteren Vorteil. Schwer mit Touristen belastete Gebiete, Touristen vergessen immer, das sie gerade auf Radwegen Maulaffen feil halten, verstopfen den Verkehr dann etwas weniger.

    Eine meiner besten Freundinnen, hält das für Radfahrer zu gefährlich.
    Meine Vermutung, irgendwann werden die Autos auf einigen Strecken dann nur 25-30 km/h fahren dürfen (wie heute in der Realität), überzeugt sie nicht.

    Je nach „Stadtquartier“ ergänzten Parkregelungen, Zufahrtsregelungen, die es alle schon gibt, die Radregelungen. Sie müßten mehr aufeinander abgestimmt werden.

    Nicht vergessen werden dürfen Radabstellgelegenheiten.

    Schikanen gegen ruhenden Autoverkehr sollten ebenfalls unterbleiben. Freilich, SÜV-Falschparker, die 3 statt einen Parkplatz benötigen, zahlten doppelte Strafe als sonstige Falschparker.

  77. Die Poesie der Freiheit - auf dem Rad, auch - gerade - für Kinder
    Lieber Don,

    angesichts des rücksichtslosen Straßenverkehrs hier in der Hauptstadt kann ich die Sorge von Eltern durchaus verstehen. Mein Vater wies uns Kinder damals an, stets den Bürgersteig zu benutzen. Allfällige Ordnungsgelder hat er gerne getragen.

    Gruß,
    MM

  78. Buhuhu ... Mutti ruft mich nicht an!
    Sind sie jetzt wirklich auf dem Niveau angekommen?

  79. .
    Ich habe einen Test zur Ermittlung des ökologischen
    Fußabdrucks gemacht.
    Ich habe kein Auto, fliege nicht, esse kein Fleisch,
    und verbrauche wenig Strom… (nur 900 kWh im Jahr)
    Und trotzdem landete ich bei 2,87 gha –
    statt der „erlaubten“ 1,71 gha!
    Das nur, weil ich keine „Bioprodukte“ kaufe und
    statt 18-20 Zimmertemperatur lieber 21 Grad möchte.

    Dass heißt: wir schaffen es NEVEREVER unterhalb
    des ermittelten Temperaturanstiegs
    zum verkündeten „Desaster of no return“ zu bleiben!

  80. Ach , Leute, denkt nur an die zig-Milliarden, die die Migration ,
    .
    .
    .
    oder was jetzt pol.cor. dazu zu sagen ist, gekostet haben, kosten, und kosten werden.

    Und das Land verändert es weiter ,

    und wenn man Deutschland früher kannte ,

    findet man das Gebrauchtschokolade .

    Genaue Informationen dazu fehlen auch, und die Tendenz zur Verschleierung (pun intended) steigt .

    Und jetzt droht wieder vier Jahre Grokodil unter IM Mugabe ,

    und wenn der Artikel auch völlig richtig ist, dass über öffentliches Geld laufend Rechenschaft abzulegen ist, von den angeblichen Repräsentanten in dieser repräsentativen, angeblichen Demokratie,

    so kann man sagen :

    Liebe Menschen, wir haben echt andere Sorgen, als eine lumpige Milliarde, und Radlwege, Ladestationen, oder sonstigen Mumpitz.

    Das Prinzip ist das gleiche, Geld wird hinterm Vorhang verschleudert ,

    aber hier geht es um Pipifax, und woanders um unser ehemaliges Land .

  81. Es gibt eine hocheffiziente Alternative
    zum Elektroauto, eigentlich: Auf Basis der Elektroautoplanung. Das E-Auto wird so teuer und gleichzeitig wegen inhärenter Reichweitenbeschränkungen so aufwändig sein, dass die Hälfte der Bevölkerung es sich nicht leisten können wird.

    Teuer auch wegen gigantischer kohlendioxiderzeugender und damit nach common sense klimaschädlicher Infrastrukturerfordernisse, wie z.B. Millionen von Zapfstellen, die anstelle früherer Parkuhren aufgepflanzt werden müssen. Ins Bild gehören auch gigantische Nachtspeicher für tagsüber erzeugte und unnütze Solarenergie.

    Das kann der grünste Spinner nicht wollen. Die vom Ergebnis identische Lösung ist dagegen so einfach und effizient, dass sie noch niemandem eingefallen ist: Man verbietet schlicht und einfach der Hälfte der Bevölkerung Benutzung und Besitz von Autos. Soll doch das ganze Prekariat von Submedian-Verdienern zu Fuß gehen.

    So lassen sich cFeinstaubwerte und andere Öko-Schreckgespenster mit einem Schlag bändigen. Fahrrad- und Skate-fördernd zweifellos auch.

    • @Amtesde
      schlichte und einfache Lösung. finde ich gut. nur schade, dass diese hälfte eh schon kein auto hat. vermute ich.

  82. I sog Eana aans -
    Sie werrn a no die AfD wäin!

    • Wia woa, wia woa ! Aun Aunfong sgd ma se oiwei ,
      .
      .
      . des gehd do ned, de san do goa zua, no woasd scho eh ….

      und söchana a nu dazua, des kausd ned moha .

      Owa daun, und wauns da d’aundan oschaugsd , jo mei ,

      und auf oamoi..

      so gauns alloanich in da Woizeiin :

      Nahatn funkts .

  83. Feinstaub, das Gold der Alveolen, wer möchte es denn wirklich missen?
    Ach ja. Der Feinstaub. Ich fahr seit 30 Jahren mit dem Rad zur Arbeit und sonst wo hin. Auch winters. Mit etwas Organisation geht es, wirklich brauchen tut man ein Auto nur selten. Vor 100 Jahren und später hatte kaum einer ein eigenes Auto, und es ging, fragt mal die Alten.

    Nur: Als Autoloser gilt man als Looser, als Vollidiot, der nicht begriffen hat, dass Moralverkündigung nichts mit Praxis tun hat. Und stimmt ja auch, Radfahren bringt keinen Cent, während der Staat Leuten, die ihren alten Diesel Euro 4 gegen einen Euro 6 SUV austauschen, das Geld in den Enddarm bläst. Sitzt sich bequemer so.

    • Die Laufleistung eines Rades macht jetzt nicht so viel aus, dass die Autoindustrie das merken würde.

    • re: Laufleistung
      Also ich denke, mit einer Rohloff hinten und Schmidt’s Nabendynamo vorne, dazu gemuffter oder WIG-geschweißter Stahlrahmen, da sind Laufleistungen im 6stelligen km-Bereich durchaus erreichbar. 20 Jahre alte Ferraris werden mit unter 50 Tkm angeboten, und der luftgekühlte 911er war auch nicht so haltbar wie es die Porsche-Gemeinde gerne verbreitet.
      Man muß es aber wollen.
      Gruß Kalchas

  84. Bin ja ganz friedlich Herr Wassermann, hatte mich nur die Tage über Fahrradfahrer...
    Wassermann sagt:
    30. November 2017 um 13:42 Uhr

    FJ, …
    … Ihre Beiträge scheinen mir diesmal etwas sinnlos bzw. übertrieben militant!

    … bei Dunkelheit geärgert.
    Meine Militanz endet beim Komiss, genauer gesagt beim Komissbrot….
    Grüße an Sie.

    … Hanomag Komissbrot … das Brot der frühen Jahre ;)
    http://www.carstyling.ru/resources/entries/3614/Hanomag_Kommisbrot_1925-28_04.jpg

  85. ... ische habe gar keine Auto ...
    Um beim Thema zu bleiben:

    Ich hatte noch nie ein Auto und nutze brav den öffentlichen Nahverkehr. Obwohl das in und um Frankfurt am Main zunehmend das Nervenkostüm strapaziert.
    Ansonsten bin ich zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs. Für weitere Strecken nehme ich die Bahn. Ganz selten steige ich in einen Flieger, wenn es nicht gerade aus beruflichen Gründen sein muss.
    Die GRÜNEN v.a. müssten mich dafür geradezu lieben, ich sie leider nicht (mehr). Ich gehörte zu den Wählerin/-innen der ersten Stunde, aber mittlerweile gehen mir die verschrobene Realitätblindheit und die Klientelpolitik dieser Partei echt auf den Zeiger. Zu den anderen äußere ich mich jetzt mal nicht. Die gesamte Parteienlandschaft ist einfach nur noch deprimierend.

  86. Don't shoot the messenger
    An alle, die sich hier über Dons Anregung mehr Rad zu fahren aufregen.
    Er spricht einfach nur aus, was die Regierung sich nicht traut zu sagen, aber mit ihren Beschlüssen defakto erzwingen will.

    Autos werden durch teure Antriebsmechanismen zum Luxusgut gemacht, so dass sich die breite Masse das nicht mehr leisten kann und gleichzeitig die Automobilindustrie darunter nicht leidet.

    Rechnen Sie einfach damit, dass es in nicht allzuferner Zukunft einen Bedarfnachweis benötigt sich überhaupt ein Auto kaufen zu dürfen,
    sollte der Markt sich nicht in die gewünsche Richtung bewegen.

    Wer Individualverkehr will kann das Fahrrad nehmen, der Rest den ÖPNV.

    Wenn man das so drastisch dem Wähler sagen würde, würde der einen natürlich nicht mehr wählen.

  87. Schlechte Prognose für Heimat+Christentum
    Klingt in keinem Fall gut:
    ht tps://www.welt.de/politik/deutschland/article171103437/In-einem-Szenario-verdoppelt-sich-die-Zahl-der-Muslime-bis-2050.html

    Habe Sorge um die Kinder und finde, sie sollten hier keine Kinder bekommen. Wenn andere auch so empfinden, verschärft sich das Problem. Schuld: Die Politik.

    • @Oberländer
      Integration heute: Ihr Kinderlein kommet, o kommet doch all, zur Krippe her kommet in Merkels Saustall. Und seht, was in diesem verrückten Jahrzehnt, die Mutter der Deutschen für Fremde ersehnt.

      Eine besinnliche Adventszeit Wünsche ich Ihnen, mit vielen Lichterfesten(ehemals Weihnachten), auf Wintermärkten(ehedem Wrihnachrsmarkt)hinter Merkellegosteinen und eine rauschende Geschenke-Nacht am 24.( vormals Heilig! Abend). Und öffnen Sie Geldbeutel und Herz. Afrika wird es Ihnen danken!

    • Jehova
      Au weia, hat hier jemand Jehova – ähem ich meine Sarrazin – gesagt?

  88. Titel eingeben
    @Radidiot: Als E4-Diesel-Fahrer wird mir nichts in den Enddarm geblasen. Ich soll mich betrügen lassen. Das Angebot lautet: der E4 Diesel, Hauptuntersuchung 10/19, alle Inspektionen, kein Kaltlauf dank Standheizung, 5,9 l Verbrauch auf 297000 km, soll getauscht werden gegen: VW Caddy, 1,2 Benzinmotor, 82 PS. Bruttopreis hochgerechnet 24.500 €, „ermäßigt“ auf 14.500. Ich soll eine spritsaufende Wanderdüne kaufen. Der Bruttopreis ist taktisch völlig überhöht, um als großer Wohltäter dazustehen.
    Wer sich so etwas ausdenkt, gehört aus pädagogischen Gründen für 10 Jahre in den Gleisbau. Mit der Zange: hebt an und schwenkt. Nix mit Hydraulikkran.

  89. SUV vs Kuh
    mein SUV produziert angeblich lt. Deka-Rechner bei 15000 km im Jahr ca. 5300 kg CO2.

    Dies entspricht dem Schadstoffaustoß von 1,5 Kühen. (als Methan)

    Frage: Für wie viel Kuh-Schadstoff ist ein Fahrradfahrer verantwortlich, der nach getaner Radtour ein 300 g Steak isst?

    • Der, lieber Alfred, bekommt
      eine anteilige CO² Gutschrift, weil da eine Methan-Quelle aus der Produktion genommen wurde, eine Art Abwrackprämie.

  90. Danke für den lesenswerten Artikel, Don Alphonso
    Ich habe mich auch schon gefragt, was dieser Mobilitätsfond bringen soll? Den das Problem ist ja, dass die Autos zu dreckig sind; bzw. zu viel gefahren werden. Das wird sich auch mehr Radwege nicht wesentlich bessern (trotzdem werden sie gebraucht). Es ist imho eine Einstellungsfrage, dass in Deutschland bevorzugt Auto und nicht Fahrrad gefahren wird. Und wenn, wird das Rad bevorzugt für Ausflüge und Reisen, nicht aber für den täglichen Weg zur Arbeit oder zum Einkaufen benutzt. Daran müssen wir arbeiten und ich halte Ihre Idee mit den Tweets für eine gute Sache. Vielleicht retweetet Angela Merkel ja Ihren Aufruf, damit hätte sie mehr fürs Klima und gute Luft getan als in ihrer bisherigen Amtszeit.

    • @H. Schmidt, 30.11 21:20
      Ist das wirklich das Problem? Ist es nicht vielmehr so, daß bestimmte Kreise kein politisches Alleinstellungsmerkmal mehr haben (dank der Merkel-Laviererei der bisherigen Amtszeit) und darum verzweifelt nach neuen Aufreger-Feldern suchen? Anstatt wirkliche Probleme anzugehen vertreibt man sich die Zeit mit Morgenthau-Phantasien. Richtiger wäre zu prüfen, wie die europäischen Grenzwerte zustandekommen, wie sie gemessen werden sollen und ob die tatsächlichen Messungen dem entsprächen und repräsentativ sind. Dann erst kann abgeleitet werden, ob die Luft „zu“ dreckig ist. Alles hat Kosten und Nutzen, diese müssen analysiert und aufgerechnet werden, und dann erst können Maßnahmen diskutiert werden. Derzeit wird das Pferd von hinten aufgezäumt, ganz wie der sog. Atomausstieg und die „Energiewende“. Rein politische Affektreaktion, ohne Rücksicht auf Deutschland. So wie unter Kohl der Aufschlag von 10 % auf die Mineralösteuer zur Förderung des ÖPNV. Nichts wurde gefördert, das Geld versickerte unter der damaligen – ebenfalls unfähigen – Bundesregierung.
      Diese „Einstellungsfrage“ ist doch eher eine Abwägung, wie man seinen Lebensunterhalt möglichst gut verdient. Zumindest in der arbeitenden Bevölkerung.

      M. A. Titz

  91. Soweit die Milliarde reicht ..
    Der Radlweg von Tutzing (fast) nach Kampberg (1,3 km) hat über 1 Mio gekostet, aber dieser „teuerste Radweg Bayerns“ fährt sich echt toll und verbindet zwei wichtige oberbayerische Metropolen ;)

  92. Radfahren im Wohnumfeld contra Auto+ÖPNV - die Existenzfrage für das Ancien régime
    Wer die geschichtlich Analogie zwischen Radlerbewegung als Nachfolgebewegung der Arbeiterbewegung bezogen auf Lebensstil, Wirtschaft, Kultur und Politik systemisch denken kann, der kommt zur Erkenntnis, dass die Priorisierung des Radfahrens im städtischen und ländlichen Wohnumfeld/Verkehrssystem die Existenzfrage an die heutige Macht-Nr.1 stellt – dem fast-geheim herrschende 2%Wachstumszwang-Regime der Kapitalstock- und Verschuldungsmaximerer.

    Die ‚Radlerbewegung‘ ist nach meinen Erkenntnissen die evolutionslogische Nachfolge-, bzw. Ersatzbewegung der Arbeiterbewegung. Die letzteren wollten nur ihre soziale Existenz verbessern, und Karl Marx sah sie als evolutionsgesetzliche Trägern der Exodus- und Weltrevolution ins Reich der Freiheit. Meine evolutionstheoretische begründete Erkenntnis ist, dass die Radler die evolutionslogischen Retter sind, die den bewegungsarmuts-bedingten Systemzusammenbruch der Weltindustriekultur verhindern können und werden. Die *Radlerrevolution‘ ist die einzige Option, die die Evolutionsgenialität heranwachsen ließ.

    Diese Erkenntnis ist schon relativ alt. Ich habe sie 1986 in einer halbseitigen Zeitunganzeige in der Frankfurter Rundschau dokumentiert.

    Don Alphonso, Sie haben mir mit Ihrem Blogbeitrag nun die Gelegenheit geboten, diese Vorgeschichte und den Erkenntnisstand mitzuteilen. Ich danke Ihnen dafür.

    Wenn ich div. Handlungen und Aussagen von Angela Merkel zum Thema Radfahren richtig deute, dann hat sie meinen Erkenntnisstand drauf und wird das auch bald offenbaren.

  93. Die Legos auf Twitter bereiten mir Sorgen
    Die im Eingang, unter dem Schriftzug „Frohes Fest“, gestapelten kürzeren Blöcke sehen so aus, als würde sie ein mit hoher Geschwindigkeit auf sie auffahrender 40-Tonner auf Brusthöhe direkt in die Menge schießen.

    Kann man denn dort nicht die größeren Blöcke längs stapeln, dann fallen sie schonmal nicht um und die oberen purzeln nicht runter?

    Zumindest nicht so weit?

    Kennen Sie da wen?

    • Ich schreibe noch was dazu.

    • Titel eingeben
      Darüber war im mdr TV ein Bericht (ein Hinweis & Link war beim mdr-‚Fan‘ Danisch): Die Lkws haben im Test jedesmal gesiegt gegen diese albernen Blöcke.

    • Sie nehmen aber eine gewisse Geschwindigkeit aus dem Fahrzeug, das heisst, die Menschen dahinter haben eine höhere Überlebenswahrscheinlichkeit. Ich denke, bei 1, 2 Toten statt 110 ist dann auch der Aufschrei nicht so gross.

      Oder spricht noch jemand über den Somalier, der im Altersheim bei Osnabrück mordete?

    • Wie es richtig geht
      mit den Sperren, lernt man beim Klassenfeind.

      Man googele nach den DDR KFZ Sperren, die von den DDR-Bürgern liebevoll „Fiffi“ genannt wurden ……

      Zitat MDR:

      „Auch am 22. November 1983 scheiterte ein Fluchtversuch: Hans-Jürgen Fricke versuchte damals, mit einem vollgetankten Minol-Tanklaster die Grenze in Richtung Westen zu durchbrechen. Ein tonnenschwerer Stahlträger stoppte ihn – der sogenannte „Fiffi“, ein Betonrammbock, der bei Fluchtversuchen auf die Fahrbahn schnellte und auch tonnenschwere Lkw bei schneller Fahrt stoppte. Dem Lkw von Hans-Jürgen Fricke riss er die Vorderachse weg.“

    • Vielleicht hat ja Frau Kahane da noch Kontakte?

  94. Viele hier werden noch um Jamaica oder GroKo heulen und zähneklappern
    Lieber Don,
    so sehr ich ihre Abneigung gegen diverse Politiker*innen von SPD/GRÜN/MERKEL-DCU nachvollziehen kann und ihnen schon manches Mal gerne einen Orden dafür verliehen hätte (um sogleich hinzuzufügen, dass alle anderen mindestens genauso schiach sind, und ich nicht mal im Ansatz verstehen kann, wie intelligente Leute ohne Drogenprobleme oder Psychosen die Lindner-Ego-Hybris-Festspiele ERNSTHAFT (!!!) als edle, dem Gemeinwohl verpflichtete Heldentat halluzinieren können, aber das steht auf einem anderen Blatt), gebe ich als Unkenrufer nur folgendes zu bedenken: Scheitert GROKOTZ Teil 3 und gibt es doch noch Neuwahlen, könnte ganz schnell R2G im Bund unter Kanzlerin Nahles blühen. Glaubt keiner? Ganz einfach: Merkel und CDU/CSU werden dann noch stärker abgestraft, die FDP klaut der AFD 3-4% und verliert dafür selbst in gleichem Masse oder noch etwas mehr ihrer neu hinzugewonnenen echten liberalen Wähler, während Grüne und Linke leicht zulegen und die SPD ihr Rekordschlechtergebnis hält. Und: Bingo! Also sage keiner, es hätte niemand davor gewarnt…

  95. wundervollgruen, voltaire, diesel e4, Kaufberatung ohne Auftrag statt Blumen von der Radlobby
    Wundervollgruen
    für Sie – jedenfalls für Ihren Text – gebe ich gern ein „halbes Fahrrad“ hin (es ist ein ganzes vom Aldi) , damit Sie weiter mit E4 fahren dürfen.

    Da Sie Ihr Haus verkauften, die Unterstell-Stallung für ein „richtiges“ Rad damit flöten ging, wäre es lageangepaßter und käme vom Discounter auch günstiger, denn Ihre Fahrrad-Schlösser würden kaufpreisadäquat zum Rad ein paar Kilo leichter sein.

    Bei kleinen Besorgungen mit dem Rad (Kännchen Kaffee) müßte man nicht „Blut und Wasser“ um das abgestellte Rad schwitzen.

    Und, bei Diebstahl zahlt die Versicherung (bei alten Verträgen bis 3% der Hausratsumme für das Rad).

    Andererseits:
    Die große Freiheit „Rad“ ist vorbei.
    Man muß sich schon an die Regeln halten, beispielsweise an unübersichtlichen Stellen in Parks – trotz Sonnenscheins.

    Denn, wenn man dann auf der falschen Seite führe, kommt bestimmt ein anderes Radfahrerlein daher und fährt einen um.

    Und, gelegentlich, wenn auch statistisch nicht relevant

    – fragen Sie Pfeiffer, den lebensfremden Experten für Anzeigeverhalten, gestern bei der Maischbergerei –

    kann es passieren, das ein Autofahrer sie umnietet (und sich nach diesen „Urschrei“ sogar fotografieren läßt) als ob sie der Bürgermeister von Altena sind…der „Umnieter“ aber nur voller Affektstau gegen Radfahrer ist.

    Dieser „Affekt-Stau“ wird eher noch zunehmen. Don Alphonso bekam ihn heute schon ab.

    Nicht alle Autofahrer, obwohl sie im Warmen sitzen, sind so bewundernswert gelassen wie vonmicha im Blog als Radfahrer.

    Kurz:
    Schieben Sie die Radfahrerei nicht auf, seien sie aber vorsichtig.

    Nebenbei:
    – Ich fuhr, statt Aufarbeitung beim Psycho nach dem „Unfall“, in der Großstadt ein Jahr nur noch mit dem Auto, welches ich – trotz 10 jähriger Auto-Pause, „für immer und ewig“ behalten und erneuern werde.

    Nun trau ich den „Autofahrer-Frieden“ zwar immer noch nicht, aber es geht schon wieder mit dem Rad.

  96. Titel eingeben
    Konsequent wäre es man bittet die Leute, besonders wenn es kalt ist auf die Holzöfen zu verzichten. Wurde neulich in München nicht wegen dem Kohlekraftwerk abgestimmt?! Was tut man nicht alles für „gutes Klima“, während ein Inder in Australien eine riesige Kohlemine zum verbrennen in Indien kauft. Ein Tod muss man sterben…

    • „Waaaaas? Nein, den schüre ich nicht mehr ein, ich verbrenne nur meine 40 Ster Restholz, aber dann ist Schluss, ausser die Katze verlangt es.“

  97. Warum nicht auf´s Rad
    Lieber Don, es ist müßig.
    Der „faule Hund“ wird im Winter wohl kaum das Rad benutzen, wenn die Reifen schon im Frühjahr platt waren. Niemand will verschwitzt, nass, verfroren oder ramponiert auf die Arbeit kommen. Statt dessen rein in die Karre, Pendlerkoma.
    Vielleicht sollte man eine Innenstadtparkplatzsteuer erheben und davon P&R Parkplätze sponsern und die Strecke vom P&R in die Stadt (wo fängt Stadt an, wo hört Provinz auf?) kostenfrei machen. Oder mal probeweise Tempo 30 flächendeckend einführen. Dann würden sich vielleicht auch wieder mehr Leute aufs Rad trauen. Vielleicht sollte man Eltern verbieten, ihre Kinder (auch noch einzeln) mit dem Auto in die Schule zu bringen oder die Parkplätze am Supermarkt kostenpflichtig machen und jedem, der mit schwerer Tüte ohne Auto einkauft, nen Euro extra geben. Keine Dienstwägen mit mehr als 100 PS und/oder 1,5t – LKW, Kastenwägen und dergleichen ausgenommen. Wird aber alles nicht passieren.
    Ich bin ohne Auto trotzdem schneller, auch im Büro und dank Ortlieb auch mit trockenem frischen Anzug und Hemd. Leider gerade im Winter belastet von Abgasen, da unter 15 Grad es dem Ingeniör doch zu schwör wird. …
    @Alfred_E:Radfahrer essen Quark keine Kühe (und der kommt vom Frosch, geht direkt in die Schenkel)

  98. Merkels Milliarden.....
    Frau Merkel ist recht schnell mit einer Milliarde hier, ein paar Milliarden dort…ob Türkei, Griechenland oder ganz Afrika, oder störrische Städte und Gemeinden. Sie glaubt doch wohl selbst nicht, dass das Geld der Steuerzahler dort ankommt, wo es hingehört. Es ist eher ihre Art ihren Willen zu bekommen, selbst wenn der nur mehr als Scheinpolitik taugt. Hat was von „einkaufen“.

  99. Sahib
    Ich radle schon deshalb nie, weil man auf dem Fahrrad hässlich aussieht (bei Rennradlern allerdings mache ich eine Ausnahme, die sind ästhetisch zu nennen).

    Bei ONV (Otto-n.v.) jedoch oben dieser Jack Wolfskin-Blouson, darunter die Arschbacken, die rechts und links neben dem schmalen Sattel nach unten und seitlich quellen.
    Überhaupt der Sattel. Die ewige Reibung muss doch Candida fördern, zumindest bei Frauen. Dass die Fertilität des Mannes gefördert wird, kann ich mir auch nicht vorstellen. Dann bei Frauen diese Dreiviertelhosen, darunter die oft reizlose Wade, die sich mit der anderen im Lächerlichkeitswettbewerb befindet, raufrunterraufrunter, zwodrei.

    Nein bitteschön, das geht für mich nicht, denn ich trage Mantel. Im Auto darf der fein zusammengelegt auf dem Rücksitz Platz nehmen, manchmal neben der Frankfurter, offen lieber drüber. Die Schuhe sind auch oft nicht radfahrgeeignet. Ich schätze es nicht sehr, Schuhe nach einmaligem Tragen wegzuwerfen.

    Meine letzte (Freizeit-) Radfahrt endete damit, dass sich ein Schnürsenkel, allerdings von einem Turnschuh, löste und ums Pedal wickelte, und als ich absteigen wollte, ging das nicht, und so fiel ich um, im Sommer. Die ganze Seite war aufgeschürft.
    In der Schulzeit endete eine winterliche Schulfahrt mit Commotio, Sturz auf Eisplatte und vier Wochen Bettruhe.

    Aber ich habe etwas, das mich vom Dauerautofahren abhält: Laufen. Eine Kombination von Autofahren und Laufen ist entspannt. Mein Hintern ist vom Mantel verborgen und quillt von keinem Sattel, der Hut fliegt nicht runter, die Zeitung kann zusammen mit Baguette unter einen Arm geklemmt werden.

    Ein Rucksack? Ich bitte Sie. Maximal zwei Taschen voll werden eingekauft, so dass man auf beiden Seiten eine tragen kann. Flaschen? Auto oder Lieferservice. Ein Rucksack außerhalb der Berge hat keinerlei Stil. Ich habe gern Stil. Wenn das alles so weiter geht, fahre ich nach Indien und stelle einen Inder ein. Die Urlaubsflüge werde ich ihm zahlen. Das sind keine Leibeigenen, sondern engagierte Angestellte von ausgesuchter Höflichkeit ohne Kleptomanie.

    Auf jeden Fall, Radfahren: Soll dieses Volk noch hässlicher werden, als es im Schnitt schon ist in seinen Partnerlookblousons und ausgebeulten Tschiens? Im Land meiner Vorfahren, der République Francaise (aber meine Vorfahren kamen aus dem Königreich Frankreich) machen sie den Quark hoffentlich nicht mit. In der Sprache grenzen sie sich auch schon ab. Und die wehenden Mäntel und Kleider an der Seine werden sie nicht aufgeben. Das sind Menschen, die Wert auf Schönheit legen und Ästhetik über Pragmatismus stellen. Die Deutschen sind einfach nur praktisch und platzen vor praktischen Ratschlägen inklusive Kochrezepten. Die Franzosen benutzen – à propos Kochen – èchalottes, die Deutschen dicke Zwiebeln. Darin sieht man den ganzen Unterschied. Echacron vs. Merbel sozusagen. Mir tränen schon die Augen.

  100. Titel eingeben
    @Kalchas 30.11.2017 21:34

    Nee, ich war nie beim Bund wegen im zarten Alter von 13 Jahren derangierten Knochen infolge von „Wachstumsstörungen.“ Meinen kleinen Bruder, den Mark Braun, haben sie 11 Jahre später zu einer „Invaliden-Kompanie“ nach Ulmen geschickt.
    Der hat sich furchtbar gerächt. Als Statthalter von Norman Foster hat er den Reichstag Ende der 90er umgebaut. Das Gekeife mit dem „Ältestenausschuss“ beim Bundestag habe ich noch mitbekommen. Anschließend war er fertig und vor 9 1/2 Jahren wurde er in Berlin zu Grabe getragen.

    • Und Sie als großer Bruder
      haben Mark nicht gewarnt? Beschützt? Vom Parlament ferngehalten, wie es jeder anständige Mensch schon für sich selbst macht?
      .
      Pfui Spinne!

  101. Auf den Hund/aufs Pferd gekommen
    Thomas Marx könnte das bestimmt durchrechnen, aber über den Daumen gepeilt, dürfte ein Pferd im Vergleich mit einem Pedelec gut abschneiden, hinsichtlich Komfort, Tempo, Ausdauer, Umweltfreundlichkeit, Lebensdauer etc.

    Ein paar Bedingungen müssten natürlich gegeben sein, bevor sich da einfach jeder auf den Gaul schwingt – nachgewiesener Grundbesitz für Auslauf und Futter, ordentlicher Stall, Beherrschung des Reittiers u.a.m.

    Wer den Vorschlag für einen Rückfall in feudale Epochen hält, liegt nicht falsch, denn genau darum geht es in der Verkehrspolitik und läuft auf dasselbe hinaus. Erst die Leute aus den Städten ins Grüne vertreiben und ihnen dann Fahrzeug und Fahrt zur Arbeit verbieten oder unerschwinglich machen, damit’s wieder Platz gibt auf den Straßen.

    Esel oder Ochse statt Pferd geht auch, oder im Winter Schlittenhunde. Wer wenig Land hat, spannt einen Hund vor den Zweiradkarren. Leibeigene gehen zu Fuß, tragen Lasten oder sammeln Pferdeäpfel für die Rosengärten ihrer Herrschaften.

    Herrliche Aussichten für Rosinanten und Reiter, stehen doch wieder ausreichend Windmühlen in der Landschaft.

    • Die Erdgeschosse vieler hinterhäuser waren früher Ställe. Einfach ein paar Leute rausschmeissen – da wohnen eh nur Neureiche – und Platz ist da.

      Aber ernsthaft, Pferd ist wirklich teuer.

    • Ex Zeitleser
      @Don 1.12. 8.20

      In vielen Regionen Süddeutschlands lagen früher die Kuhställe im Erdgeschoss (Wohnstallhaus) unter der Hauptwohnung. Fußbodenheizung + Klimaschutz. Auch die Ausrichtung des Hauses und z.B. der Fenster und viele andere Punkte waren durchdacht und auf Effizienz ausgerichtet. In meiner Heimat war das Erdgeschoss meist aus sehr massiven Tuff– oder Standstein, darüber Fachwerk mit Lehm und co. Wohl der Traum aller heutigen Baubiologen und Ökos. Als Kind erlebte ich noch etwas das Leben auf einem kleinen Bauernhof bei meiner Oma. Da wurde nichts weggeworfen, vieles recycelt und repariert. Fast 100% Selbstversorgung bei fast 0% Müll und alles ohne Kühlschrank etc. Klar auch Nachteile, wenig Komfort und Einschränkungen, aber noch vor 50 Jahren war der ökolog Fußabdruck einer breiten Bevölkerung auf dem Land sehr,sehr gering. Und ganz wichtig da hatte noch jedes kleine Dorf gleich mehrere Gaststätten mit wenig sozialer Vereinsamungsgefahr. Ich wohne in einem Dorf (800EW), das noch 1970 drei Wirtschaften, 2 Läden sowie Bankfiliale und Bäcker hatte. Heute Null. Einzige verbliebene öff. Einrichtung ist der Kindergarten.

    • Ich weiss. Ich war gestern bei der Schrottradanlieferung, man könnte schreien, wenn man sieht, wie mit den Sachen umgegangen wird.

    • Dörfliche Infrastruktur früher und heute
      Bsp. Hohenloher Heimatkaff (~ 250 Einwohner, damals).

      Bis approx. 1970 1 Dorfschule, alle in einem Zimmer, danach Schulreform, Zentralisierung.

      Bis approx. 1975 2 Wirtschaften, eine im Oberdorf, eine im Unterdorf, Grüner Baum und Schwarzer Adler, Versammlungen, Versteigerungen (Flächenlose), Kirchweih. Meistens kalte Küche (Krakauer Wurst) und alte Brezeln. Gutes Bier (Landwehr-Bräu Reichelshofen, habe KEINE Beteiligung daran).

      Bis approx. 1980 1 Tante-Emma-Laden mit (fast) allem. Öffnungszeiten: immer!, Bedingung: mind. 1 Familienmitglied=Servicekraft anwesend.

      Dorfjugend sommers mit Treffpunkt abends (jeden Abend!, nach Stallarbeit), Fußball spielend auf Bolzplatz etc., keine Langeweile (kein Internet!).

      Viele Nebenerwerbslandwirte, Milchkannensammelstellen (2), eine im Oberdorf, eine im…

      Heute? Nix. Wenn ich durch mein Heimatdorf fahre (Auto, nicht Fahrrad) ist da nichts mehr. Wie ausgestorben. Ok, klimabedingt (noch) keine Tumbleweeds. Traurig das Ganze. Melancholie macht sich breit (bei mir).

      Noch 134 Einwohner.

    • Knurrhahn
      Ich sehe sie schon, die cortigiana honesta hoch zu Roß versuchend goodnights knurrigen Blick aufzufangen.

      Herr Marx (Thomas) hat öfters auf die beiden Seiten hingewisen, auf die positiven Seiten, die jeder Zustand, jede Technologie hat. Grüne und Linke scheinen nur Nachteile zu sehen, lieben es, Naschteile und Gefahren herauszubrüllen.

      Die gewaltigen Vorteile unserer weißen, männlich geprägten halbkapitalischtischen halbfeien Marktwirtschaft mit großteils funktionierender Justiz und Verwaltung für Schwächer Mitbürger sind endlos.
      Wo wären die ganzen Grüninnen in einem preindustriellen Deutschland? Magd wären sie. Frieren und hungern würden sie und mit 40 sterben.

    • Wieher
      Über den Daumen berechnet: Ein Pferd braucht bei 20 km/h etwa 50 Liter Sauerstoff pro Minute, macht nach einer Stunde und 20 km Entfernung 3000 Liter Sauerstoff, das ergibt 60 000 KJ oder 16,4 KWh. Ein Pedelec braucht 7 Wh/km bei 20 km/h, braucht also für die gleiche Strecke bei gleicher Geschwindigkeit 0,14 KW/h, also nur den 117ten Teil.
      Das Pferd produziert dabei 2400 Liter CO2, das sind 4,7 kg oder 235 Gramm pro Kilometer. Das entspricht einem Mercedes 350 CLS mit 200 KW und einem Verbrauch von 10 Liter/100km, der produziert 250 Gramm CO2 pro Kilometer. Allerdings bei 200 km/h, nicht bei 20.

      Die Links zum Nachrechnen:
      https://is.gd/fyA4dY
      https://is.gd/xj8JWn
      https://is.gd/tMTJkz
      https://is.gd/s31Klm

    • 1 Korrektur
      Beim Pedelec muss es 0,14 KWh heissen, nicht KW/h.

    • Pferd ist wirklich teuer.
      Don,

      ich empfehle Ausflüge in Äthiopien!

      Da kann man zu angesprochenen Problematik zweierlei lernen:

      – Esel ist billiger und reicht miest auch!

      – Auch Pferd geht billiger als im heutigen Europa (dafür reicht schon Rumänien, zumindest noch vor 10 Jahren).

    • @ Thomas Marx
      Danke für die Zahlen!
      Auf Sie ist echt Verlass.

      Aber sollte man bei diesen schnöden Zahlenspielereien die unvergleichliche Schönheit der Pferde übersehen?
      Was ließe die Ökoökonomie übrig, wenn sie allein das Sagen hätte? Die Evolution in der Hand von Menschen mit einem Alphabet von 9 Zeichen und einer Null?
      Sauerstoffverbrauch, CO2-Emission …
      mei, wenn ich da an mich denke. Ab zum Abdecker?

      Aber so ernst wollte ich gar nicht werden. Ich dachte bloß an eine augenfällige Restauration des Herrschaftsgefälles auf den Straßen, die sich nicht auf die Signalfarbengestaltung von Bremssätteln beschränkt. Da wird – Pferdemist – wohl nichts draus werden.

    • Pferde sind cool
      Ich finde Pferde mit einer eleganten Reiterin ob drauf schön.

  102. "...und die Deutsche Umwelthilfe droht mit Prozessen..."
    Die Deutsche Umwelthilfe, einer der widerwärtigsten Abmahnvereine in diesem an widerwärtigen Abmahnvereinen nicht gerade armen Land, bekommt jetzt auch noch indirekt Rückenwind von ein paar durchgeknallten Richtern am – bisher durchaus für sein fachliches Niveau gerühmten – OLG Hamm:

    Ein peruanischer Bauer, der wild und ohne Baugenehmigung in Peru an einem Gletschersee siedelt, nimmt das RWE auf Schadensersatz für das Ansteigen dieses Sees in Anspruch, weil RWE in Deutschland Kohlekraftwerke betreibt.

    Das OLG Hamm hierzu: RWE darf zwar Kohlekraftwerke betreiben – aber wenn sich dadurch das Klima erwärmt und der Gletschersee über die Ufer zu treten droht, muß RWE den Schaden ausgleichen.

    Das findet zwar keinerlei Stütze im deutschen Recht, liegt aber voll im Trend.
    Auch ein Richter möchte sich mal so richtig laut entrüsten dürfen…
    Und der Meterologe (das ist sowas ähnliches wie ein Astrologe) Mojib Latif hat dazu ein „Gutachten“ geliefert.

    Demnächst ertappt Mojif Latif mich noch dabei, wie ich beim Radfahren CO2 ausstoße und solchermaßen ebenfalls die peruanische Landwirtschaft in den Hochanden schädige. Am besten, ich bilde schon mal eine Rückstellung.

    • Ich habe da auch schon eine Idee betreffs meiner überhitzten Dachwohnungen und verklage die Bayernwerke wegen der Nachrüctung einer Klimanalage.

    • Völlig OT - aber auch furchtbar,weil von der EU geduldet.
      Ich lag um 03:00 Uhr noch wach, weil ich (besonders die letzten) Bilder nicht loswurde und muss Sie wirklich warnen!

      http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=70424

      Da kommen auch Kühe vor, wie sie Don fotografiert, also aus Bayern. Mein Pächter kam später vorbei und ich habe ihm gesagt, er solle keinem sich jovial gebenden Viehhändler trauen. Insider wissen genau, was da außerhalb der EU – Grenzen läuft.

      Warum werden keine schon geschlachteten Tiere exportiert?

    • Weil das nicht halal wäre.

    • DG mit Blick macht, dass man sommers schwitzt
      Das nächste Problem, das sich abzeichnet, ist nicht die überhitzte Dachgeschosswohnung, sondern der Einfall der Münchener morgen. Der Schnee am Straßenrand wird Montag schwarz aussehen, aber man muss den Stoderern ihr Wochenende gönnen bei so viel Inversionswetterlagenproblemen plus exzessiver Atemnot am Stachus.

    • Ja, ein Graus. Man sollte Maut verlangen.

    • Wenn es aber halal ist, in Kairo,
      den Tieren bei lebendigem Leib die Fußsehnen durchzuschneiden und die Augen auszustechen…
      Nie und nimmer hätte ich mir sowas vorstellen können. Es ist zum Tiererbarmen.

    • @philomena
      deshalb
      https://www.tierschutzbund.de/information/hintergrund/landwirtschaft/tiertransporte/subventionen-tiertransporte/

      eigentlich mit wenigen Ausnahmen mittlerweile verboten, aber naja, ich schätze mal Schlupflöcher. gewollte.

    • @Nahuatl,danke, mache ich schon,
      wenn man es sich bis zum Schluss ansieht, bekommt man das heulende Elend.Die letzten Minuten sind schlimm und zeigen, dass die Tiere nach den EU- Grenzen keinen Schutz mehr haben.Dreggsägge kann ich da nur sagen. Ich hätte mir sowas nie vorstellen können, so grausam ist das.Jetzt ist es bei mir ganz aus mit denen, jegliche Toleranz gestrichen.

      Ich wähle eh in letzter Zeit nur die Tierschutzpartei und habe bisher Asien immer gemieden, weil sie da die Tiere so schlecht behandeln.

      Ich musste ja gestern lachen, als ein Libyer sagte, Sklavenhandel verbiete ihnen schon ihr Glauben. Es ist bekannt, dass es den in Mauretanien immer noch gibt.

    • ein gesunder Staat
      zeigt sich darin,
      wie er mit Grundschulen
      in Kleingemeinden umgeht
      und mit den Postämtern ( sic!)
      ebendort.

    • Liebe @Philomena
      Ja, es ist zum Gotterbarmen! Nur mag ich jetzt nicht schon wieder mit meiner Schimpftirade auf die industrielle Landwirtschaft und die dazugehörigen €U-Fördertöpfe anfangen. Mir langt das mit dem Glyphosat ja schon wieder…

    • OLG Hamm
      Ich hab das nicht im Detail verfolgt.

      Aber das Ziel des Oberlandesgerichtes könnte auch sein, solchen Klagen durch ein Musterverfahren ein für allemal einen Riegel vorzuschieben.

      Wie gesagt, ich habs nicht verfolgt, doch das wäre die einzig akzeptable Argumentation, ansonsten sollten die Richter jenes Gerichtshofes die Türen ihrer Häuser öffnen, um alle, Migranten oder seit langem hier Lebenden, an ihrem Wohlstand teilhaben zu lassen.

    • OLG Hamm
      Das LG Essen hat in erster Instanz genau solchen absurden Anfängen zu wehren versucht, indem es die Klage als unzulässig abgewiesen hat, so daß es auf die Begründetheit gar nicht mehr ankomme.

      Das OLG Hamm hält die Klage jedoch – jdf. nach den Berichten in den Medien und der Stellungnahme der hinter dem Peruaner stehenden Organisation „Germanwatch“ – durchaus für zulässig und will folglich und allen Ernstes zu einer Beweisaufnahme über die Frage schreiten, ob RWE einen kausalen Beitrag zur Klimaerwärmung gesetzt hat.

      Wäre es nicht einfacher, Beweis darüber zu erheben, wer KEINEN Beitrag zu Klimaerwärmung gesetzt hat? Gegen die heiße Luft, die das OLG Hamm produziert, dürfte Peking allerdings der reinste Zauberberg sein.

      Oder allgemeiner gefragt: setzt sich der seit Jahrzehnten zunehmende Schwachsinn am BVerfG (s. z.B. die Urteile zur Rechtmäßigkeit der Zwangsgebühren fürs Staatsfernsehen) nun auch nach unten in die Instanzrechtsprechung fort?
      Der derzeitige und zugleich schlimmste Justizminster nach Otto Thierack dürfte jdf. auch nicht unbedingt ein Bollwerk gegen die allgemeine Justizverblödung sein – und das nicht nur äußerlich nicht…

  103. Freizeitgestaltung
    Radfahren fällt in DE unter Freizeitgestaltung, wenn es anders wäre würden wir längst vom Fianzamt mit einer eigenen Steuer belegt.

    Ich frage mich, wie lange es noch dauert bis die Politik die Radler zu melken beginnen? Die Milliarde muss ja refinanziert werden.

    Kurios ist doch, dass wir immer Umweltbewusster werden, aber die Kosten für Mobilität und Energie stetig steigen. Wir haben nicht mehr Geld im Portmonee, weil wir aufs Auto verzichten, den ÖV nutzen, gesünder leben, den Müll trennen, Energie– und Wasserverbrauch sparen.

    Trotzalledem, ich würde sagen innerhalb eines Radius von 10km kann man das Auto heute ruhig durch das Velo ersetzen. Mit Regenradarapp kommt man auch trocken an sein Ziel. Ab 10 km muss das Rad einen tauglichen Sattel vorweisen, um die nächsten 10 km schmerzfrei zu überstehen.

    Also, die Verkehrspolitik aus Berlin will das Radfahren nicht attraktiver und sicherer machen, will z.B. nicht an Ampeln den Rad– vom Autoverkehr trennen, wie hier in den Niederlanden. Wer einmal im niederländisch–deutschen Grenzland radelt kann allein an der Pflasterung blind erkennen, wann er auf dem Weg von A nach B die europäischen Binnengrenze überschreitet – es ist beschämend wie nachlässig die deutsche Verkehrspolitik mit Radlern umgeht, für diese kennt Radeln nur eine Funktion – Freizeitgestaltung.

    Dem Diesel den Kampf ansagen und die E–Mobilität fördern – mehr kam von der GroKo bzw. dem CSU Minister nicht.

    • Bei den Pedelecs gibt es schon vermehrte Eingriffe.

      Das Rad als solches ist einer der wenigen unreglementierten Bereiche in Deutschland. Es ist das einzige legale Fortbewegungsmittel, das nicht gekennzeichnet ist und bis zu 100 km/h schnell sein kann. Vielleicht sollte man wenig darüber reden, sonst kommen die noch auf Ideen.

  104. Sapere aude!
    Das System hat sicher auch Teilfehler, über die immer so gern, so ausufernd und so intensiv diskutiert wird. Aber das System IST der Fehler.

    Bittere, aber natürlich keine neue Erkenntnis. Die Konsequenzen allerdings fehlen.

    Berlin erstickt bei Windstille im Abgasdreck bereits jetzt. Es sieht nur deshalb nicht so aus, wie in den indischen und chinesischen Großstädten, weil wir russisches und norwegisches Gas und Öl verbrennen. Der Zeitpunkt, da man früh mit dem Auto gar nicht mehr losfahren kann, weil die zu großen Teilen aus dem 19.Jahrhundert stammenden Straßensysteme dicht sind, rückt unaufhörlich näher. Das kann jeder sehen. Das sieht jeder. Und riecht es auch.

    Aber das Bedürfnis nach Blindheit ist enorm. Das Mittel dagegen nicht erfunden. Und wird wohl auch niemals erfunden werden, da diese Art von Blindheit als Menschenrecht äußerst heftig verteidigt wird.

    • Ja, Berlin ist nochmal ein Spezialproblem. Aber man kann nicht alle retten.

    • Berlin- immer Berlin!
      Berlin erstickt keineswegs schon jetzt bei Windstille- im Gegenteil ist die Luft viel besser als in Vorwendezeiten, und das nicht nur im Ostteil. In den 60er und 70er Jahren hatten wir winters oftmals solchen Braunkohle- und Zweitakt- Smog, daß man morgens unmöglich lüften konnte. Jetzt riecht es im Stau leicht dieselig, aber das ist nichts dagegen!
      Ich fahre meine notwendigen Wege mit dem Rad, zusätzlich noch mehrmals die Woche nicht notwendige zum Vergnügen. Bei uns herrscht Kindertransport zur Schule besonders bei Katholiken vor. Das liegt nicht am Pabst, sondern daran, daß die Kinder die konfessionell gebundene Schule besuchen und dafür lange Wege in Kauf nehmen. Wenn ich meinen Sohn mehrmals pro Woche zur 15 km entfernten Sportschule fahre, um ihm 90 Minuten ÖPNV zu ersparen, im Tausch gegen 40 Min. auf dem luxuriösen Beifahrerledersportsitz, hat das (fast) denselben Grund. Ich unterstelle, das die Meisten anschließend noch andere Dinge zu tun haben, die sie mit dem Auto erledigen müssen, z. B. rechtzeitig zur Arbeit kommen. Deshalb finde ich die „zu Fuß zur Schule“ – Kampagnen auch so blöd, ich denke, das wissen die Leute schon selbst am besten, was da sinnvoll ist.

      Ich halte es für gut, den Fahrradverkehr auf gänzlich anderen Wegen zu führen, als den Autoverkehr. Ich selbst benutze meist vollständig andere Strecken mit dem Rad, gerne durchs Grüne, immer da, wo wenig oder keine Autos fahren. Das geht in Berlin sehr gut, und es ist ausgesprochen abwechslungsreich und schön.
      Die afrikanischen Drogendealer in den Parks sprechen einen nur an, wenn man gaanz langsam mit suchendem Blick an ihnen vorbeifährt- muß man ja nicht machen.
      Daß man in Deutschland ist, merkt man allerdings selten- auf der Straße hört man kaum deutsche Sprache, viel russisch, polnisch, balkanisch o.ä., viel englisch, türkisch, und Sprachen, die man nicht zuordnen kann, gesprochen von Leuten, die afrikanisch aussehen, in allen Schattierungen. Vielleicht reden die auch nur lauter, weil sie nicht damit rechnen müssen, daß zufällige Zuhörer sie verstehen.
      Ich fand es früher schöner, als es (fast) keine Bettler gab, als die Obdachlosen nicht in großer Zahl überall rumlagen und man mehr unter seinesgleichen war. Die Jungen kennen das nicht mehr, was als normal empfunden wird, ändert sich eben. Schade, aber so ist das, wenn man auf die Zielgerade des Lebens zuläuft, fürchte ich. Man wird konservativer und wählt auch so.

    • @DA - Nicht alle retten? Also ich keinen Einzigen. Und dessen bin ich mir absolut sicher.
      Da muss sich schon jeder selbst kümmern und bemühen. Die Frage ist dann „lediglich“, wie diese Rettung aussieht. Und was ich so beobachte, suchen die allermeisten Menschen ihre Rettung in der völlig falschen Richtung. Geld und Besitz, so komfortabel das oft sein mag, sind es jedenfalls nicht.
      Brechts Gedicht von den astsägenden Menschen ist ja sicher bekannt, weil uralt.

      @Albert Pflüger
      Stimmt, in der DDR gab es eigentlich keine Bettler. In meiner Erinnerung nicht mal Obdachlose, trotz großer Wohnungsnot. Ist doch eigenartig. Oder?
      Denke für das ehemalige Westdeutschland gilt das vielleicht in gewissem Maße ebenso.
      Konservativer wählen? Also ich:NIE. M.E. gehen wir noch viel übleren Zeiten entgegen. Sollten da tatsächlich die alten „Weisheiten“ weiterhelfen können? Die ganz alten täten es wahrscheinlich. Nur sind die uns nicht mehr zugänglich.

      Naja, Herr Pflüger, es ist doch offensichtlich ein gewaltiger Unterschied, ob ich klimatisiert in die Schule chauffiert werde oder mich selbst „durchschlagen“ und also dabei was lernen muss.
      Ich hatte die ersten sechs Jahre knapp zwei Kilometer pro Strecke zu absolvieren. Gut, das war beinah schon ländliches Vorstadtgebiet und die Verlockungen, vom rechten Wege abzuweichen, waren täglich riesig. Und wurden natürlich ausgiebig genutzt.
      Ich denke, Kinder müssen „alles“ lernen. Und es darf durchaus auch in Maßen anstrengend sein. Auch das, wie übrigens die Bergradtouren vom DA, bildet. Und diese Art der Bildung halte ich für extrem vernachlässigt.

      Wir müssen alle aus den Autos raus! Banale Tatsache, der man sich noch mit vielen Meinungen, Analysen, Studien, Behauptungen, Lügen… verweigern kann. Sicher, aber das ändert überhaupt nix an dieser Wahrheit. Es muss was Neues her!


    • Berlin erstickt bei Windstille im Abgasdreck bereits jetzt.
      Über diesen Satz kann ich mich nur wundern (ich lebe seit über 30 Jahren in der Berliner Innenstadt).
      a) ist es hier selten windstill (das ist der Vorteil gegenüber Talkesseln wie Freiburg, in denen sich dicker Nebel sammelt und Inversionswetterlagen einem die Luft nehmen)
      b) scheinen Sie den schwelenden Kohlengeruch der 1980er Jahre (und davor) nicht zu kennen, auch nicht die Zweitakterausdünstungen, wenn man über die Grenze kam – früher war mehr Abgas, ehrlich.

    • Wie ich heute las
      sind in Berlin ein Drittel aller Familien alleinerziehend, und sehr viele davon alleinerziehende Mütter.

      Aber Rot-Rot-Grün lässt diese, ihre Klientel elendig verrecken, indem der Senat keinen Unterhaltsvorschuss mehr auszahlt.

      Die sich selbst Ernannten ach so Sozialen erweisen sich als die wahren Asozialen.

      In Berlin allemal.

    • @colorcraze
      Genau das meinte ich, als ich vom Schönreden und Schönrelativieren schrieb.
      Natürlich war der Braunkohlehausbrand sehr viel schadstoffreicher als die Öl- und Gasheizungen.
      Aus der Vor-1990-Zeit kenne ich vor allem Halle/Saale (BUNA-Karbidschornsteine) und den Dresdner Kessel.
      Aber heute fahren am Berliner Funkturm 300 000 Autos rum. TÄGLICH! An der Karl-Marx-Allee sind es 80 000. TÄGLICH! Und, wie vor kurzem zu lesen war, ist das illegale Stilllegen der Dieselpartikelfilter weitverbreitet. Beim Viertakter kommt halt etwass anders riechender Dreck aus den Töpfen als beim Zweitaktern. Frische Luft ist es definitiv nicht. Als Radfahrer entwickelt man nicht erst hinter einem anfahrenden Stadtbus zwangsläufig eine ganz eigene, extrem an der Realität orientierte Umweltwahrnehmung.

      Ich halte es für völlig überflüssig, aber es wäre sicher interessant, sich mal um die Frage zu kümmern, in welchem Maße der verschwundene Dreck der stillgelegten Ostbetriebene und der Zweitakter durch die rasant gestiegene Zahl der Viertakter ersetzt wurde. Nicht zu vergessen die Folgen des exzessiven Reise- und Warentransportverkehrs, den es so früher ja bei weitem nicht gab.

      Ist aber auch egal. Denke, wir treffen uns so oder so eines Tages beinah alle auf den Fahrrädern. U.a. auch, weil das E-Auto ja auch wieder nur ein Selbstbetrug ist.
      Vielleicht aber treffen wir uns auch ganz woanders. Dafür spricht ja auch so einiges.


    • Aus der Vor-1990-Zeit kenne ich vor allem Halle/Saale (BUNA-Karbidschornsteine) und den Dresdner Kessel.
      Au das muß heftig gewesen sein. Ich kam einmal in den 80ern mit dem Interzonenzug an Halle vorbei. Fetter Smog. Davor ein anderes riesiges Werk, möglicherweise Leuna, wo aus den Schornsteinen Rauch in allen Farben (außer blau) quoll.
      Aber heute fahren am Berliner Funkturm 300 000 Autos rum. TÄGLICH! An der Karl-Marx-Allee sind es 80 000. TÄGLICH!
      Ja, und die wenigsten fahren zum Vergnügen, die meisten dürften Lieferverkehr, Handwerker und Arbeitspendler sein.
      Ich nehme schon an, daß seit 2000 der Autoverkehr zugenommen hat, möglicherweise spielt dabei zunehmendes Fernarbeitspendeln eine Rolle.
      Und möglicherweise auch dezentralere Verteilung der Arbeitsstellen, nicht mehr so bündelbar wie früher z.B. Siemens in Charlottenburg-Nord mit eigener U-Bahn-Station.

  105. Zubetonierte Verhältnisse
    „Keine Partei hat noch Lust auf Koalitionen. Das hat der gestrige Talk im ZDF gezeigt. Aber wie kommen wir nach dem Scheitern von Jamaika aus den zubetonierten Verhältnissen wieder heraus?“ ( FAZ )

    Tja, wie wohl. Durch ein Opferritual für die heilige Kuh. Gerne mag sie begnadigt werden und ihren Lebensabend auf einer Hacienda in Südamerika verbringen. Wir sind nicht grausam, wir wollen sie nur loswerden. Man muss es nur tun. Jetzt wirkt es schwierig, hinterher werden alle sagen, wie einfach es doch war.

    • Neuwahlen, damit die CDU es kapiert.

    • Zukunftsweisend: Es werden schon Nachrufe gesammelt...
      „Wir haben doch selbst am meisten unter Merkel gelitten.
      Die CDU war im Grunde genommen ihr erstes Opfer.“
      #CDUSätzeNachMerkel

      „Ich war damals einsam und wollte irgendwie dazugehören! Einmal als Deutscher auf der richtigen Seite der Geschichte stehen!“
      #CDUSätzeNachMerkel

    • Die CDU
      wirds schon begriffen haben.

      An sich auch die Linke, die Grünen und auch die SPD.

      Vermutlich fehlt nur die Erkenntnis, wie das Ruder akzeptabel herumzureißen wäre.

      Nur noch darum geht es, es sei denn, den Funktionären wäre jede Resonanzfähigkeit abhanden gekommen.

      —-

      OK, es geht auch darum, welche Partei eine andere in den Orkus schicken kann durch ihr Agieren.

      Die Grünen und die SPD scheinen sich grad selber auszuliefern und zu opfern.

  106. Geben Sie allen Menschen Ihr arbeitsfreies Einkommen, werter Don,
    und danach erst fordern Sie bitte, dass die Menschen notwendige Fahrten mit dem Rad verrichten. Denn dann können diese so über ihre Zeit verfügen, dass sie die entsprechenden Lücken im Wetter nördlich der Alpen zur Verrichtung ihrer Besorgungen ausnutzen. Auch die Wahl der zweckmäßigen Kleidung liegt dann ganz im Belieben der Radwege nutzenden Müßiggänger.

    Deshalb erst das BGE und ein dann das Fahrrad.

    • Ein gewagter Vergleich!

    • Betreutes Leben
      ich bin auch für ein BGE! Das ist die logische Konsequenz vom betreuten Leben: Gebären lassen, erziehen lassen, fahren lassen, arbeiten lassen, kochen lassen, denken lassen, wählen lassen, sterben lassen, einwandern lassen. Ein Hoch auf die Lässigkeit, es lebe die Passivität als Lebensentwurf und der Merkelismus als neudeutsche Wirtschaftsform!

      Kein Wunder, daß an die dreißig Prozent der Studenten in den Staatsdienst wollen und die Staatsquote an der Fünzigprozent-Marke kratzt.

    • Wenn ein nennenswerter Teil der Menschen zunehmend ihre Bürgereigenschaft aufgeben...
      …zugunsten eines umfassend betreuenden Abhängigkeitsverhältnisses (das materielle und geistige Äquivalent zur geistlichen Entlastung des Dostojewkischen Großinquisitors) und diese Betreuung vom immer weiter ausgebauten Staats- und Verwaltungsapparat vorgenommen (man könnte auch sagen – aber das wird Ihnen nicht schmecken -: geleistet) wird, dann zeugt doch der Drang der Jugend in eben diesen Staats- und Verwaltungsapparat davon, daß es eben immer noch auch nennenswerte Teile der Menschen gibt, die diese Verantwortung für die anderen übernehmen wollen. Der Unterschied zum geistlichen Reich des Großinquisitors mag vielleicht darin bestehen, daß dessen Helfer im Apparat weniger aus Eigennutz handelten, weil sie ihr Ziel in transzendenten Sphären vermuteten.

  107. Aufhören! Hören Sie auf, den Politikern irgendetwas zu glauben. Ausnahme: Seehofer (haha)
    Auch wenn das Eingeständnis schmerzt: Wir haben eine Spaltung der Gesellschaft in die Clique der Politiker und des Restvolkes, die nicht miteinander kommunizieren im Sinne des wechselseitigen Austausches von Informationen, Ansichten, Einsichten usw.
    Das Volk wird mit dummen Sprüchen an der Nase herumgeführt: „Ab jetzt wird redlich verhandelt“ (und davor?), blinder Aktionismus in Lybien nachdem längst bekannte Menschenversteigerungen publik wurden usw.-
    Bei einer derart schweren Beschädigung des Gemeinsinns können diejenigen Aufgaben, die sich schleichend entwickeln und keine instant political satisfaction bringen, nicht mehr gelöst werden.
    Weltweit verbreitetes Beispiel ist die Wasserversorgung. Von Spanien (s.aktuelle FAZ) über Italien bis Kalifornien. Letzteres besonders krass wegen der extremen Gegensätze von high tech-Erfolgen und Zerfall der Gemeinschaftsstrukturen. Vor einigen Jahren litt der Staat unter der Trockenheit, heuer unter zuviel Regen. Aber die Pufferung durch Staudämme verkommt immer mehr, und wie das Absinken des Grundwasserspiegels (Folge hohen landwirtschaftlichen Verbrauches mit immer tieferen Wasserbohrungen) verhindert werden könnte, steht überhaupt nicht auf der Agenda. Stattdessen tourt der Gouverneursclown Brown durch die Welt und verkündet politisch korrekte hehre Weisheiten zum Klimaschutz (und gegen Trump).
    Was tun? Schwierig und langwierig. Am besten sich erst einmal mutig die tatsächliche Lage eingestehen.

    • Nein, die Bevölkerung ist sicher schon einen Schritt weiter. Gehen Sie bei uns mal auf den Wochenmarkt.

  108. Haben Sie die €-Zeichen in den Augen von jenen gesehen...
    ..die es in Afrika so dicht an ulFens Ohr zog? Die Schweizer Banken werden sich auf was gefasst machen.

    @ Walter E.aus O sagte 30. November 2017 um 16:26 Uhr
    „Milliarden auch nach Afrika……Raute des Grauens in Rot“.
    War der Kittel nicht blau? Preusischblau oder Königsblau, irgendwie. An Frau @ Simon statt habe ich archiviert. Die onychophagische mächtigste Frau der Welt. Könnte ihr der Udo nicht wenigstens vor Staatsbesuchen Ersatzreifen oder Zierblenden aufziehen? Und kanzleramtsleitendes Michelinmännchen sollte dazu verpflichte werden ihr beim Knibbeln mit der Fliegenklatsche eine drauf zu geben.

    @ Thomas Marx sagte 30. November 2017 um 17:21 Uhr
    „Ein Schwein kommt selten allein…“
    Ich hatte vor etwa zwei Monaten hier die Frage gestellt, wie es sich im Schweinegestankgürtel, von hier im Süden aus gesehen jenseits der A 1 mit der Besatzdichte der einzig wahren Religion verhält, also von Osenbrugga aufwärts, Oldenburger Land. Es wurde keine Antwort signalisiert.
    .
    Hier bei uns am Neckar ist bei den seit 2015 Eingeladenen eine eindeutige Abneigung gegen unsere regionalen nichthalaligen Zuchtzentren östlich (Hohenlohe) zu verzeichnen. Wie man über die Regionalpresse von den Aufbewahrungseinrichtungen zu hören bekommt, finden starke eigenmächtige Wanderungsbewgungungen in schon eher orientalisch anmutende Zentren (Heilbronn aka Klein-Beyrouth) statt. Meine gestrigen Beobachtungen gegen 19 Uhr sind aber dahingehend, dass man sie jetzt etwas seltener als „Gruppe junger Männer“ auf der Straße antrifft. Das Geschehen hat sich eher in Schichabars, Kaffees und halale Brätereien verlegt.
    .
    @ BlackBlacky sagte am 30. November 2017 Uhr um 16:58
    „Die Jugend wählt und stellt sich nicht dagegen..“
    Hab´acht BlackBlacky! Sie werden das nicht fragen, sei er versichert. Wir werden nicht mehr fragen weil wir längst in verseuchter Erde weilen – oder fein verteilt in der Nordsee inzwischen Seehunden*(unrein) und Seekühen (halal). Und sie, die heutige Jugend wird nicht mehr danach fragen dürfen. So wie wir die ungeregelte Zuwanderung nicht ansprechen dürfen, weil # Nazispeech.
    .
    Und nun entschuldigen Sie meinen, in intellektuellem Sinne etwas brachialen Ton, sollte er Sie verstört haben. Aber meine Herrschaften, bei Ihren Lieblingsautoren Grass und Böll waren Lyra und Aulos hin und wieder auch etwas verstimmt.
    (DdH)

    • DdH, das Hohenloheische wird mein Altersruhesitz (vielleicht), back to the roots
      Fo doa kumm i heer. Wer will dort (sonst) schon hin. Pampa, jwd sind prosperierende Ballungszentren dagegen. Und stimmt, auch und gerade nochnichtsolangehierseiende fliehen von dort (weiter). Und auch deshalb hat die Merkel-CDU dort immer (noch) um die 50-60% Zustimmung.

      Apropos Zu(cht)stimmung: Die Dickschädel(-Bauern) aus Hohenlohe haben das vom Aussterben bedrohte Limpurger Rind gerettet (Schrozberg z.B.). Ist doch auch ne Leistung.

    • Dressing
      Ersatzreifen, Zierblenden wie auch Michelinmännchen helfen nicht, sie stören nur den ungeschönten Auftritt.

  109. Fake oder Sarkasmus?
    Fischer, steht oben, soll diesen Spruch, der aber im Netz nicht mehr so richtig auffindbar ist, in den USA abgelassen haben:

    „Deutschland ist ein Problem, weil die Deutschen fleißiger, disziplinierter und begabter als der Rest Europas (und der Welt) sind. Das wird immer wieder zu ‘Ungleichgewichten’ führen. Dem kann aber gegengesteuert werden, indem so viel Geld wie nur möglich aus Deutschland herausgeleitet wird. Es ist vollkommen egal wofür, es kann auch radikal verschwendet werden – Hauptsache, die Deutschen haben es nicht. Schon ist die Welt gerettet.“

    Ich mache darauf aufmerksam, dass der Spruch Sarkasmus pur sein kann, denn alle Alliierten haben Deutschland so behandelt und zwar schon vor 1914.

  110. Titel eingeben
    Nun, ich bin für ein generelles Radfahrverbot in Innenstädten, gültig für jede Ansiedlung ab 50000 Einwohnern aufwärts.

    Ganz besonders bin ich für ein strenges Radfahrverbot innerhalb des S-Bahn-Rings in Berlin. Das würde die ganzen unerträglichen Multikultilaberbacken auf ihren geklauten Rädern in die städtischen Armentransportwaggons zwingen, und dort würden sie dann vielleicht feststellen, daß zwischen teddybärenseliger Theorie und messerstechender Praxis ihres ideologischen Wahns sich nur schwer vermittelbare Abgründe auftun. Es würde zudem dafür sorgen, daß man sich als Autofahrer nicht mehr dauernd grundlos von irgendwelchen moralinsauren Deppen aufs Übelste beschimpfen lassen muß – und es würde den Lack und die Außenspiegel jeglichen Herrenbeschleunigers schonen.

    Sowieso, der städtische Armentransport: Wer will, daß die Leute ihre Autos auch mal stehen lassen, damit die Stadt nicht andauernd den Verkehrsinfarkt erleidet, wer ebenso will, daß nicht die ganze Stadt mit gemeingefährlichen Drahteselfahrkünstlern inkl. der fahruntauglichen Touristenhorden auf Mietfahrrädern verstopft ist, die einem allesamt den Atem als auch den letzten Nerv rauben können, der muß für Sicherheit, Sauberkeit und Ordnung in den öffentlichen Verkehrsmitteln, auf den Bahnhöfen und an den Haltestellen sorgen. Solange es dort allerdings tagtäglich zugeht wie in Beirut während des Bürgerkriegs und aussieht wie auf der schlimmsten Müllhalde wird kein Mensch mit Restverstand und Automobilbesitz sich anders als mit dem eigenen Wagen – mit verschlossenen Türen und Scheiben – in der Innenstadt bewegen, und dies ohnehin unter strikter und weiträumiger Umfahrung der diversen Armenghettos in diesem steingewordenen Irrsinn, der sich Hauptstadt schimpft. Einfache Regel für Berlin-Innenstadt inzwischen: Ohne Leibwache, schuß- und stichsicherer Weste oder illegaler Bewaffnung nicht mehr als 250m zwischen bewachtem Parkhaus und Zielort. Und selbst dann ist man nie sicher.

    Sagen wir mal so: Ich fahre in dieses verwahrloste Drecksloch von einer verkommenen Steinwüste voller Totalbekloppter nur noch rein, wenn ich unbedingt, zwingend und unaufschiebbar muß – und das auch nur am Tage. Erstens wegen des wahnwitzigen Verkehrs, zweitens wegen der aufdringlichen und aggressiven Bettelei, Pöbelei, Spuckerei und Tätlichkeiten gegens Blech an bald jeder größeren Ampelkreuzung, drittens weil mir meine Holzintarsienleisten, die beheizten Ledersitze und der gute Lack fürs linksbizarre Feuerfest einfach zu hübsch sind.

    Gegen Radfahren als Freizeitvergnügen für bessere Kreise auf dem Lande ist natürlich nichts einzuwenden.

  111. Anarchie
    Ich persönlich habe es am liebsten, wenn möglichst wenig Radfahrer meine Wege kreuzen. Sowohl wenn ich selbst mit dem Rad (Stadt- oder auch mit dem Rennradl) unterwegs bin als auch mit dem Auto. Je mehr Radfahrer, desto mehr Menschen sind unterwegs, die sofort jegliche Verkehrserziehung und Rücksichtnahme auf andere Verkehrsteilnehmer fahren lassen, sobald sie einen Fahrradsattel unter dem Hintern haben.

    Das fängt bei komplett fehlender aktiver und passiver Beleuchtung an und endet bei der Nichtbeachtung roter Ampeln. Dann haben wir hier im Kreis Lüneburg noch die schöne Unart der Verwaltung, den Radverkehr auf den Bürgersteig zu verlagern (Radfahrer frei). Dies führt leider dazu, daß irgendwann jeder meint, Radfahrer gehören auf den Fußweg. Und natürlich auch völlig egal, auf welcher Straßenseite und ohne Rücksicht auf Fußgänger. Und man nimmt sich natürlich auch die Freiheit, mit Karacho und Anlauf die „Zebrastreifen“ als Überquerung zu nutzen, als Autofahrer haben sie da kaum eine Chance.

    Und jetzt kommen noch die ganzen Pedelecs dazu mit Menschen älteren Semesters, die einfach mit den Geschwindigkeiten koordinativ nicht mehr klarkommen. Das Thema hatten wir schon einmal ausfürlicher in einem vorherigen Beitrag im Nachbarblog.

    Tja, und dann entwickelt sich mit zunehmender Raddichte das nächste Problem, auch für Sie, Don. Der Verkehrsfluß auf dem Radweg. Der eine will 40 fahren, die andere kann nur 15. Zwei wollen nebeneinander, wegen der Unterhaltung, der Dritte fährt Schlangenlinien, und der Vierte kann nicht richtig bremsen oder ausweichen, etc etc…malen Sie sich mal das Chaos aus. Das funktioniert leider nicht so wie bei der critical mass, der Gruppe bei der L’Eroica oder sonstigen Veranstaltungen, der Trainingsausfahrt mit Gleichgesinnten, wo „Radfahrer“ unter sich sind.

  112. Radfahren und andere lustige Beschäftigungen ...
    … heut´früh DON´s-Blog studiert …

    … eigentlich hab´ich gar keine Zeit – doch Sie wissen ja wie das ist mit der Sucht – der eine raucht morgens die erste Zigarette – der andere fährt Rad – wieder ein anderer erfreut sich des Morgens an anderen hübschen Dingen…

    und ja – Rad gefahren bin ich heute früh auch schon, trotz der schneebedeckten Straßen am Rande der doch sehr hügeligen schwäbischen Alb – …Einkäufe mussten erledigt werden …

    … alldieweil Geburtstagsgäste am Abend erwartet werden …

    deshalb, werter DON – möchte ich auch heute am 01.12. nicht gehasst werden (ausnahmsweise) – morgen dann wieder – aber auch dann nur, wenn Sie mir versichern, dass Sie sich selbst mit einbeziehen – denn Sie schrieben ja alle Menschen gleichermaßen zu hassen … (versteh´Sie schon – geht mir ja genauso – nur die Intensität kann von Tag zu Tag unterschiedlich sein)!!!…

    nun aber zu meiner Wenigkeit – geb. am o1.o12.1953 – o.14Uhr – will heut´mal geliebt und gelobt werden. Seit mehr als 30 Jahren mit dem gleichen braven Draht-Esel unterwegs und weigere mich anzuerkennen, am „Klima-Irrsinn“, „Gender-Quatsch“, „GroKo“-Gewürge und anderen ekligen Dingen beteiligt gewesen zu sein …

    … so – jetzt trink´ich erst mal zur Feier des Tages einen superleckeren MiraBellen-Likör …

    … und sehe mir mit Freude die glitzernde Schnee-Winter-Welt an …

    … nun wünsche ich Allen Kommentatoren und Don Alphonso einen wunderbaren Advent mit vielen gemütlichen Kerzenschein-Stunden und ein großes Dankeschön an DA für sein sehr besonderes „Gedanken-Lese-Juwel“.

    • Ois Guade , mirabelle ,
      .
      .
      . dengans aun mi, I sauf‘ heid aunloßlos .

    • Wie schön!
      Und Alles Gute zum Geburtstag!

    • Ex Zeitleser
      Reschpekt ond a schees WE.

      apropos mei vor wenige Joahr verschtorbener Vatter haot em Keller no fast a Hektoliter Mirabellaschnaps, vo sien streiobschtwiesla, vom Nachber (80+) no selber brennt.

      Gruaß fascht von d´r alb ra

    • @mira belle, 1. Dezember 2017 um 12:15 Uhr
      Dankeschön,
      und von mir ;) , !!!>herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag (*.*)
      Und alles Gute und Gesundheit und Gottes Segen für die Zukunft.

    • Wo denken Sie hin!
      Der Hass wird sich doch nie auf die Mirabellen erstrecken, schon gar nicht bei solchen, inzwischen raren Jahrgängen.
      Seien Sie unbesorgt, genießen Sie den Winterzauber und Ihren Geburtstag.

      Herzlichen Glückwunsch und alles Gute!

    • Einen feinen Glückwunsch auch meinerseits
      und ich hoffe, Sie geben das Rezept zum Mirabellenlikör weiter :)

  113. Der DB-Hate und Whataboutism
    in den Kommentaren spiegelt nicht die Tatsache, dass das einer der luzidesten Blog-Posts war. Ever. Keine Linkhölle, keine Nachtreterei, zwingender Aufbau, angemessene Redundanz, großartiger „running gag“ (pun intended): Wie man die Erstarrung daran ermessen kann, dass alles „fließt“ (ab morgen). Bald ja auch der Verkehr dank Förderung autonomer Automobilität. Anyhoo, best bit war für mich:

    „Mit dem Klima und dem Feinstaub ist es dabei wie mit dem Fortschritt und dem Atom der 60er Jahre: Man muss es nicht mehr begründen oder erklären, es wird einfach gemacht, und Mitsprache und Kommunikation ist wegen des guten Zwecks überflüssig, die reine Luft kommt aus der Förderung wie früher der Strom aus der Steckdose.“

    So ist es ja auch mit Immigration und sogar „Digitalisierung“ (Schule als App!). Alles muss digitalisiert werden, weil alles digitalisiert wird. Duh! Einfach keine Zukunft denkbar ohne das hackbare Internet der Dinge und Pflegeroboter.

    Egal, schöner Beitrag. Die denkbar beste Radfahrer-Literatur.

  114. Noch nicht den Weg ins Netz und Muttikutter gefunden
    Ist ja auch kein sehr angenehmes Thema, jetzt wo der „Bürger sich nichts sehnlicher wünscht als eine stabile Regierung“.

    Doch, doch, habe ich Originalton gehört.
    Eben in der Landes-Propagandaposaune SWR 1. Mannheims Oberbürgermeister hat die schwarz-grüne Landesregierung z´Schduagard um Hilfe angerufen.
    .
    Grund: Die vielen außer Rand und Band geratenen „unbegleiteten Jugendlichen aus Nordafrika die zunehmend die Stadt unsicher machen“. Ja, schau´ mal einer an!
    .
    Wie fühle ich mich schlagartig erinnert an an Maischbergers „alles ist gut-Runde und ach wie schön ist´s in Altena“. Der spitznasige Professor, angesichts von Frau Weidel kurz vorm Abnippeln, hatte uns doch lang und breit erklärt, dass vor allem im Jugendbereich die Fallzahlen der Kriminalität seit 30 Jahren stetig sinken würden.
    .
    Und da kommt jetzt so ein Döspaddel von Provinzschultheis daher und erzählt von massenhaften Handtaschenklau und nicht mehr beherrschbaren Fahrraddiebstählen. Und von keinerlei Achtung gegenüber von Amtspersonen, nicht mal vor der Polizei.
    .
    Ja, da kann ich mich kaum einer kleinen Zähre erwehren aber gleichzeitig nur hoffen, dass die Racker bereits ihr Auge so geschult haben und nur solche Handtaschen abgreifen, wie sie im allgemeinen unter den Bärchenballistiker*Innen aus der Haute Volaute mitgeführt werden und nicht die Rentner-Omma saine.
    .
    Und dass Edelfahrräderdiebstähle und Wohnungseinbrüche doch eher bitte von der Augustenanlage zum Luisenpark hin abspielen mögen und nicht in der kleinbürgerlichen Neckarstadt-West oder Käfertal. Den Jungbusch lassen wir mal außen vor – der wird eher Ausgangspunkt des Problems sein (in MA: Proplääm)
    .
    So wie ich das verstand, kann man da gar nichts dagegen machen, so der Kommentator. Man denke an die Schaffung „geschlossener Einrichtungen“. Das wären wir den elternlosen Jugendliche schuldig.
    .
    Ist imho, aber. Die marrokkanische Regierung würde ich, „ooch wennse nu schon mal da sind“, asap dazu bringen ihren „elternlosen“ (nein, das darf ich nicht schreiben, sont hustet und klammert Don) von den „Forces royales air“ mit ihren C-130 Hercules hier abholen lassen.
    .
    Normalerweise könnten solche „wir schaffen das“-Signale runtergehen wie das berühmte, vom Seitenbacher-Scheffe selbst beworbene Hanf-Öl.(Woisch Karrlle…)
    https://www.youtube.com/watch?v=m34DYWfW2fY (Don, bitte nicht verstümmeln)
    .
    Wenn es nur einen selbst nicht erwischen könnte. Meine ehemalige persönliche Überzeugungshilfe, eine MP 40, hatte ich ja damals im Taubergießen, dort an der Mündung der Schwarzwälder Elz versenkt. Leider.
    (DdH)

    • Leider wahr,
      die s.g. minderjährigen F… sind zu 90 % Lügner und werden nicht bestraft.
      Geben Sie irgendwo falsche Daten an, es kommt ein Strafbefehl.
      Ich könnte noch viiiiel mehr ins Detail gehen, angesichts Kriminalität und keine Verurteilung von Goldmenschen, lasse das lieber, da ich den Glauben an die s.g. Demokratie verloren habe.
      Siehe auch den Umgang aka Verfolgung mit/von den Ausbildern, der Berliner Polizeiakademie , die wirkliche Missstände, keine Fake-News, bekannt gemacht haben.
      Oder heute, der Sozi Minister in Potsdam bagatellisiert, obwohl die Deppen, sorry, an vorderster Paketfront von einer Sprengstoffgefährdung bedroht sind.
      Interessant wäre seine Aussage, wenn das Paket bei Ihm im Haus oder bei Höcke im Korridor läge , Heuchler !
      Ich hoffe der Eiserne Besen, der den Dreckstall auskehrt, kommt.
      Don, keine Angst,es werden KEINE liberalen Unschuldigen zur Rechenschaft gezogen !
      Sie haben doch auch schon negative Erfahrungen mit selbsternannten lupenreinen „Demokraten “ (EV) !
      @rabe&ottomoser weiter unten, die Wahrheit, Danke und guten Durst!
      Fahre morgen nach Hessen, um die Freunde mit bestem Fleisch und guter Wurst sowie feinstem Senf zu beglücken, hoffe die haben gutes Bier ! Prost auf den Blog !!!

    • Werter DdH,
      wollen Sie noch eine schöne Geschichte Hören, die mir ein Flüchtlingshelfer, ein wahrhaft engagierter erzählte?

      Ich kenne diesen engagierten Mann persönlich und real, niemand soll mir bitte mit Geschichtenerzählerei kommen.

      In Wesseling, einem kleinen Städtchen südlich von Köln, erscheint jedes Jahr im Herbst eine Familie vom Balkan. Diese Familie bekommt jedesmal, seit sechs oder sieben Jahren, eine Wohnung, jedesmal eine neue Einrichtung für die Wohnung, jedesmal für alle die üblichen finanziellen Alimentierungen usw.

      Im Frühjahr gehts Jahr für Jahr zurück in die Heimat. Die finananziellen Mittel, die über den Winter gezahlt wurden, ermöglichen dieser Familie das einkommensfreie Leben im Sommer in deren Heimat.

      Und im nächsten Herbst geht das Spiel wieder los.

      Ich bin wirklich noch nicht dahinter gekommen, weshalb sich Deutschland so ausnehmen lässt und keine Vorkehrungen trifft.

      Ob Herr Laschet da mal was ändern wird? (Schreib ich nur, weil ich vermute, dass Namensnennungen gescannt und gelesen werden. Leider nicht in der Hoffnung, dass sich etwas ändern wird.)

  115. Räder rollen für den Klima-Schutz-Sieg?
    Sehr geehrter Don Alphonso,

    mehr Fahrradwege und weniger – falsche – NGO s, was mit Medien…

    ist auch ein Tenor des aktuellen Blogs.

    In Afrika scheint die Lage ähnlich zu sein, zu wenig richtige Hilfe, zuviel Selbstbeweihräucherung, zuviel NGO s, Vereine…Feudalismus scheinen die dort auch alle falsch zu verstehen.

    ht tp://www.achgut.com/artikel/afrika_weihnachtsmythen_und_dezember_fieber

    Vielleicht ließen sich im nächsten Jahr – statt Milliarden für umsonst – kleine und große Zeltlager einrichten (gern auch mit lokalen Pensionen und Hotels)
    und wir bauen überall neue – und erneuern alte – Fahrradwege in Deutschland.

    Ein Motto und Ablaufpläne lassen sich bestimmt finden – es müsste ja nicht gleich Räder rollen für den Klimaschutz heißen.

    Obwohl, es kommt ja auf den Inhalt und nicht auf die Form (vgl. NVA-Helm, Stechschritt).

  116. .#
    Perfekt! Herr Oberländer.

  117. zum staatlichen Geldausgeben
    Milton Friedman:
    „Es gibt nur vier Wege, Geld auszugeben: Man kann sein eigenes Geld für sich selbst ausgeben. Wenn man das tut, passt man wirklich auf, was man tut, und man versucht, das Maximum aus seinem Geld herauszuholen. Man kann sein eigenes Geld für jemand anderen ausgeben, zum Beispiel, wenn ich ein Geburtstagsgeschenk für jemanden kaufe. Dann achte ich weniger auf das Geschenk selbst, aber sehr auf die Kosten. Ich kann das Geld anderer Leute für mich selbst ausgeben. Und wenn ich das tue, werde ich mit Sicherheit gut zu Mittag essen! Und zu guter Letzt kann ich das Geld anderer Leute für andere Leute ausgeben. Und wenn ich das tue, dann interessiert mich nicht, wie viel ich ausgebe, und mich interessiert nicht, was ich für das Geld bekomme. Und so funktioniert der Staat.“

    • Schön, dass hier mal ein hier Liberaler zitiert wird...
      … die meisten und je weiter sie links, sind sie ja mit Staatsgläubigkeit gesegnet, glauben Geld wächst auf den Bäumen.
      Und bevor ich mich hier verabschiede, noch etwas zum Schmunzeln.
      Alle Gute den hier Anwesenden-.. Grüße
      Scrooge McDuck hat heute Geburtstag .
      Gibt nie unnötig Geld aus, Möbel kauft er auch keine, nicht mal bei Ikea, sondern baut sie selber.

      Why spend a lot of money on expensive furniture..
      http://orig01.deviantart.net/6405/f/2008/118/c/5/scrooge_mcduck_by_hyaroo.jpg
      … when it´s so easy to make your own ;)

  118. Don um 10.35
    Nö, von ein paar Toten und Verletzten spricht die Qualitätspresse nicht. Nachricht zu den sechs Schwerverletzten vom gestrigen Terroranschlag eines Syrers mit Auto finden Sie auch nur an entlegener Stelle.
    .
    Unsere geliebte Presse möchte uns ja nicht verunsichern. Von dem, was im Land täglich an muslimischen An- und Übergriffen passiert, soll niemand erfahren.

  119. Dasselbe System, wie bei der Aushebung von Soldaten :
    .
    .
    . Dort sind es zuerst die 18-24jährigen, dann der nächste Schwung, und alle, die es im Moment nicht betrifft, haben kein Problem damit.

    Am End‘ stehen dann alte Mandln und Kinder mit Waffen aus dem Museum an der Front, und sterben wie die Fliegen für irgendeinen, pardon,
    Scheiß‘ .

    Heute und hierorts beginnt es mit Rauchverbot, dann folgt Zuckerverbot, Alkoholverbot, parallel Autoverbot , Sprech-Schreib-und Denkverbot sowieso,

    und am Ende leben wir fremdbestimmt und ärmlich in der DDR 2.0 .

    Bedroht von der Steinzeit, die als illiberale und nichtdemokratische, dafür gewaltaffine Ideologie aus dem Nahen Osten kommt.

    Und das alles ohne Not, nur, damit ein paar Figuren von du weißt woher, ihren verblödeten Allmachtphantasien frönen können.

    Schöne Aussichten, Herrschaften,

    jetzt kommt die besinnliche Zeit, hinter Merkel-Lego darf der Geist von Weihnachten verschämt gelebt werden,

    ich war die Woche dreimal trainieren, und heute und morgen

    gibt es Unterlippe-Oberkante .

    Schottischer Hochland-G’spritzter , dazu ein paar feine Brände und ein paar Absinth 77.

    Nein, das ist nicht der Jahrgang, eine Verkostung macht Sie sicher.

    Gut, dass wir verglichen haben.

    Das Gestern mit dem Heute und dem Morgen.

    • Schottischer Hochland-G’spritzter als Synonym für Single Malt Whisky, abgespeichert
      Ich sag meinen jungen Kollegen (in der IT) immer öfter, daß ihre Generation wahrscheinlich (wieder) Nagetiere am offenen Feuer braten wird. Sie lachen mich aus. Undankbare Jugend.

    • wieder Nagetiere am offenen Feuer braten
      .
      Ich meinte, Kannibalismus wäre in Deutschland verboten.
      .
      [wie so vieles]

  120. „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es“ (Erich Kästner)
    Don, ich wünsche Sie haben recht. Aber meine oberbayerischen Wochenmarkt-Beobachtungen deuten eher darauf hin, daß die sogenannten einfachen Menschen zwar durchaus verstehen, letztlich jedoch erneut die „Leitparteien“ wählen. Ich wünsche allen den Mut, sich nicht länger (ich zitiere nun unverfroren unseren Ex-MP Edmund S) „verar*en zu lassen.

    PS: Der Oberheuchler Jerry Brown sollte statt seiner Weltbekehrungsbemühungen sich nicht nur um die unerledigten Gemeinschaftsaufgaben Kaliforniens kümmern. Seine Exex-Freundin Linda Ronstadt würde sich gewiß auch über eine Zuwendung freuen, man hatte sich doch soooviel zu sagen. Aber das würde Frau Brown gewiß nicht gefallen.

  121. Merkel und ihr Anus Amri
    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/berlin-anschlag-auf-weihnachtsmarkt-opferfamilien-kritisieren-angela-merkel-a-1181245.html
    .
    In anderen Ländern werden Terroropfer geehrt, die Staatsspitze besucht Opfer und Hinterbliebene – und hilft.
    .
    In Deutschland gibt es Frau Dr. Merkel. Will sagen: Opfer werden unter Ausschluss der Öffentlichkeit verscharrt, die Staatsspitze lässt die Hinterbliebenen und Schwerverletzten allein.
    .
    Falls es wirklich irgendjemand noch nicht kapiert hat: Frau „Dr.“ Merkel ist das, was man als „charakterfrei“ halbwegs injustiziabel beschreiben kann.

  122. Leider sind nicht alle Söhne Allahs
    solche Pfosten.
    .
    http://www.faz.net/aktuell/politik/spreng-oder-brandsatz-auf-potsdamer-weihnachtsmarkt-gefunden-15320058.html
    .
    Der nächste Allahu-akbar-Erfolg kommt aber gewiss.

    • Es wächst sich dahin, auch wenn es jetzt noch als nicht sozialisierbare umA
      gehandelt wird. In dem folgenden Fall ist der Schwiegersohn in BW der Ansprechpartner, der Ordnung schaffen soll.
      Mehr und mehr kann nicht mehr unterdrückt werden und kommt ans Licht der Öffentlichkeit und beschreibt das, was viele bisher weitsichtig erkannten, aber nicht aussprechen durften.
      „Für den Oberbürgermeister hat das Verhalten dieser Intensivtäter auch negative Auswirkungen auf die Stadtgesellschaft und erreicht eine politische Dimension:
      (…) Im Kontext mit dem Flüchtlingsthema ist die Haltung der Mannheimer Bevölkerung inzwischen umgeschlagen, die Bürgerschaft ist in hohem Maße sensibilisiert und nimmt das Problem als Staatsversagen wahr. Die Stimmungslage entwickelt sich selbst in bisher stabilen Stadtbezirken in eine bedrohliche Richtung. Das Grundvertrauen, dass der Staat seine Bürger schützen kann, ist nicht mehr vorhanden. (…) Durch die konsequente Ablehnung jeglicher Mitwirkung haben weder das Jugendamt noch die Jugendsozialarbeit noch die Polizei irgendeine Möglichkeit, Maßnahmen gegen die jungen Straftäter bwz. Maßnahmen für diese Personen zu ihrem eigenen Schutz durchzusetzen. (…)“
      https://rheinneckarblog.de/01/der-brandbrief/134638.html

  123. Jerry Brown, weit weg, aber scheinbar auch ein Heuchler !
    @Oberbayrischer Gast

    ja, der charakterfeste Demokrat Jerry Brown aus California……………..

    Linda würde heute sagen wollen: „You´re no god !“
    or „When will i be loved“

    ich hoffe, Brown hat sich in seinem leben immer sein „yes means yes law“ gehalten………………

  124. Out of the Box
    Ich hätte da mal eine (Off Topic) Frage: Soeben hat das „Zentrum für politische Schönheit“ bekanntgegeben, dass diese Überwachungsaktion vom AfD-Höcke nur ein grosser Bluff gewesen sei.
    Die kritisieren den Höcke vor allem wegen seiner „Denkmal-der-Schande“-Äusserung.
    Bin ich eigentlich der einzige, der es noch schlimmer und noch geschmackloser findet, wenn ein „Zentrum für politische Schönheit“ soetwas baut?

    • Denen geht der Arsch auf Grundeis !
      Die haben faschistoide Methoden angewandt und jetzt, wo ermittelt wird, ist alles nur Bluff alias Kunst.
      Und NUN werden wir sehen ob wir in einem Rechtsstaat oder Linksstaat leben. Die Medien sind ja ganz auf Künstlers Seite.
      Sollte ein „Künstler“ einem Moslem einen Schweinekopf, als Kunst, vor dem Haus aufbauen, ist es ausländerfeindlich=NAZI! Soviel zur s.g. Demokratie!

    • schon wieder ein plitisches Zentrum ?
      gibt es auch ein „Zentrum für politische Hässlichkeit“ und die ungepflegtesten Hände in der BRDDR ?

    • @djangohatnemonatskarte - „Zentrum für politische Hässlichkeit“
      Wie wär’s mit der etablierten sog. Politischen Klasse? Inklusive so mancher Medien?

    • @ Django
      „Gibt es auch ein Zentrum für politische Hässlichkeit?“

      Eben haben Sie’s gefunden!
      Tag und Fund werden notiert. Schließlich soll es Ihnen nicht ergehen wie vielen Entdeckern zuvor ;)

    • Das Übliche
      Agitieren, „Position“ beziehen und dann, wenns einen selber treffen könnte, mehr als flott zurück rudern.

      Da ist keine Standhaftigkeit mehr.

    • gibt es auch ein „Zentrum für politische Hässlichkeit“ und ..
      .
      Berlin

    • Das sind feige Gesellen,
      die sich nun hinter der Kunst verstecken wollen. Hoffentlich werden Sie nun nicht angegangen, weil Sie das ausgerechnet um 19:33 Uhr gepostet haben…

      Politische Schönheit? Warum nicht. Sagt man doch, das Politik eine Hure sei.💅

    • @ Thomas Marx, nix out of the box,
      Ich hätte gerne einmal den „Kubismus der politischen Schönheit“ auf seine Feuerfestigkeit untersucht gesehen.
      Daher Frage an die Juristen: Wäre es eine Straftat, außer Umweltdelikt natürlich (Benzin, Spanplatten, Sackleinen…), wenn man das einmal testen würde? Aber ich möchte nicht blinder Zerstörungswut das Wort reden, denn man könnte noch eine halbwegs sinnvolle Verwendung finden. An einer Seite Öffnungen reinschneiden, ein paar Luftlöcher dazu (Türbogen können je nach künstlerischer Präferenz romanisch oder gotisch sein. Im Osten eher gotisch, glaube ich) und als Unterstände für Kälber/Schweine/Hühner/Gänseenten/Karnickel/Lemminge… auf eine Wiese stellen. Evtl. auf die Wiese vor „Dem Deutschen Volke“. Einen künstlerischen Hintergrund wird sich finden lassen – irgendwas mit „shelter of….“.
      .
      Andere Frage: Würden Sie, wenn Sie so, ääähm……wie die beiden Künstler, in die Öffentlichkeit drängen? (Don das übergebe ich zu Ihrer gnädigen Verfügung)
      .
      Anderes Thema: Monnem. https://www.swr.de/swraktuell/bw/mannheim/problem-mit-minderjaehrigen-fluechtlingen-in-mannheim-rathauschef-kurz-fordert-harte-massnahmen/-/id=1582/did=20729112/nid=1582/qe47fb/index.html
      .
      Ich finde es gut, dass der ständig klettenhaft in nicht einmal Armlänge neben unserer lieben Frau ranschmeißende Genreo als Innenminischder von B.-W. jetzt einmal öffentlichkeitswirksam zum Einschreiten aufgefordert wird. Manchmal könnte man glauben, dass er sich schon als Anwärter auf den Kanzlerposten sieht.
      (DdH)

    • Krude Geschichtsfälschung
      Anspruch der (F)Aktivisten:

      „Wir bekämpfen Nazis mit Nazimethoden“

      Seit wann haben die Nazis Denkmäler für Juden gebaut?

      Wäre es da nicht angebrachter gewesen, sie hätten den Bendlerblock nachgebaut, und eine Höcke-Pappfigur hingestellt ……….

    • Zentrum für politische Schönheit …
      … ist Satire von Böhmermann-Niveau. Erbärmlich.

      Und Politik – „ist eine Balkan-Idee“ (Benn).

  125. Was alles geht
    Unglaublich. Stalken, Mobben, Denunzieren, und das noch als Kunst verkaufen.
    Wird das unsägliche Zentrum eigentlich auch über Umwege vom Arbeitsministerium finanziert, oder sind das gut vernetzte freischwebende Enden des Verdauungstraktes?

    Genau derlei Aktionen führen leider in meinem Hirn zu einer moralischen Wasserscheide, die rein binär ist. Tertium non datur. Leider.

    Gruß

    Kompetenzcluster Süd

  126. Radfahren...
    …ist heutzutage vielerorts einfach zu gefährlich.

    Ein Situationsbericht aus Mannheim:
    ht tps://www.welt.de/politik/deutschland/article171175498/Minderjaehrige-Straftaeter-Mannheimer-OB-sieht-Staatsversagen.html

    Wegen des Versuchs, diesen Link zu posten bin ich offensichtlich grade eben aus einem Forum rausgeflogen, das hier öfter lobend erwähnt wurde. Und dann wundern sich Linke oder Liberale in ihren Wagenburgen, wenn ihnen niemand mehr zuhören möchte…

  127. Turin und der weiße Schnee
    Turin ist tatsächlich eine wunderbare Stadt und vom großen See recht schnell erreichbar. Aber ob viele Leser schon mal dort waren? Man weiß es nicht. Münster wäre vielleicht auch gegangen, wenn da nicht so viele Fußgänger Angst vor den radikalen Studiradfahrern hätten, saß ich als Fahrradfahrer mich schämen muss. Gut, in Köln ist es auch nicht viel besser.

    Als bekennender E-Bike Fahrer, der auch heute bei Graupel in der Voreifel seinen Spaß hatte, habe ich keine Einwände gegen zusätzliche Förderung. Hier in der Eifel wird selten Quatsch gebaut.

    Aber auch in diesem ländlichen Idyll und in Köln war der Schnee bis vor 30 Jahren schwarz. Richtig schwarz. Auch wenn ich nicht weiß, ob ich jetzt wegen Volksverhetzung gesucht werde.

    Wann erkennt man, saß alles viel besser geworden ist???

    Ich wünsche ein schönes Öffnen des zweiten Türchen.

    • Volksverhetzung?
      mitnichten, black snow in Cologne was beautiful. White snow is boring everywhere. But yellow snow – was in Leverkusen, fifty years ago.

  128. "Hauptsache Milliarden ...
    … und bloß nicht mit den Menschen reden“

    Gestern im Regionalzug bei Stuttgart, Fahrscheinkontrolle.
    Im nächsten Abteil ein ob der Kontrolle ziemlich verwirrt reagierender Afrikaner. Der Schaffner wiederholt geduldig „your ticket please“. Aussichtslos. Englisch geht nicht. Der Mann guckt fragend und zeigt ein Papier vor, irgendein Papier. Der Schaffner insistiert – und dann gibt er einfach auf, verdreht die Augen und geht weiter. Die Grimasse, das Augenverdrehen richtete sich an die zufällig anwesenden Zeugen und sollte wohl besagen „ich kann da nichts machen“. Tja, was auch?

    • Derlei sehen viele Leute - und merken, dass nun mit zweierlei Maß gemessen wird.
      Manchmal ist es für die Kontrolleure auch viel einfacher, nichts zu machen – und ungefährlicher.
      Ich fuhr kürzlich im Schwarzwald-Express, und da ging es um zwei Schwarze Migranten, die nach Frankreich zu expedieren waren – Aufwand: Vier Schwerbewaffnete. Und alle in der Ersten Klasse – um Ärger aus dem weg zu gehen, klar – unten johlten Fußballfans…


  129. Was ich mich bei den Radwegen in der Innenstadt immer frage, wie könnte man die so legen, daß die mit dem Lieferverkehr möglichst nicht in Konflikt kommen. Denn sowas sehe ich täglich. Aber geht wahrscheinlich sowenig wie sie nicht mit den Fußgängern in Konflikt bringen.

  130. Das Fahrrad, die staatsbürgerliche Alternative - 5 Punkte und 2 Ziele
    Die inspirierende Weisheit der Beiträge von Don Alphonso – und der Schwarmintelligenz – erschloß sich mir heute neu beim Radfahren unter widrigen Umständen in der Hamburger Innenstadt

    1. Man meditiert vor dem Radfahren und zieht sich dazu so an wie Don Alphonso
    (das spart Meditationskurse, Therapiezurichtungen, Gruppengespräche, Supervision, positiv-Denken-Bücher, NLP-Seminare…)

    2. Das Rad führt einen zurück zu Robinso Crusoe (das spart Schiffbrüche, Reisen und die Insel simuliert man nur).
    Das Rad und das Radfahren ist der Gegenpol zur Entfremdung durch zunehmende Arbeitsteilung (und deren Kommerzialisierung).

    3. Das Rad und Radfahren ist grundsätzlich individuell. Bei der Wahl von Radfahrgruppen aus politischen und sozialen Zielen und Bedürfnissen verliert man seine individuelle Bewegungs- und Weg-fahrfreiheit nie.

    4. Bündnispolitik a la Radek und Hartung (usw.) ist nicht nötig;
    denn das Individuum zählt.
    Zersetzungspolitik a la Stasi ist für zivile Radfahrer schlicht unanständig.
    Gewalt sei verpönt. Im Zweifel gilt gegenseitige Rücksichtnahme und die Straßenverkehrsordnung.

    5. Radfahren hat „Welt“ (und Umwelt) im Auge. Radfahrer lernen – individuell – sich bewegen, fahren, sehen, denken…(pädagogisch wertvoll, eine Milchkanne Sozialverhalten durch gelegentliche Gruppenfahrten darf dabei sein).

    Es ergänzt das innere Auge der Hausmusik (und ist vermutlich zeitgemäßer).

    6. Selbstverständlich ist jeder in der Wahl seiner Kunstfigur und seiner Bekleidung frei – deutsche, föderale Herkunftsbezogenheit, die auch imaginiert werden kann, sei erwünscht.

    Radfahrer, Damen und Herren, halten an der regulativen Idee des deutschen Volkes in Grenzen und in demokratischer Verfaßtheit fest (zwischen Kant http://www.textlog.de/32982.html, Grundgesetzt und selbstverständlicher Idee der Menschenrechte…Radfahrfreiheit sollte in allen Staaten und Nationen gewährleistet sein.
    Freundschaft mit allen Radfahrvölkern und Schutz der Bienenvölker.

    2 nächste politisches Ziele

    a) Kampf den Zeitdieben – Keine Zwangsgebühren für das „Staatsfernsehen“

    b)Bewahrung der deutschen Märchen und der deutschen Sprache vor den Pseudotherapeutischen- und Infantilen – Komplex

    Vorschläge/ Idee:
    – lockeres Radfahren dazu am 6.10.18 in Leipzig, Treffpunkt 12 Uhr Leipzig, vor der Nikolaikirche

    – lockeres Radfahren dazu am 5.10.19 in Frankfurt am Main, Treffpunkt Struwwelpetermuseum

    Sollten diese Organisationsversammlungs-Ideen Resonanz und die beiden Vorschläge Anklang finden, so wird es sich finden.

    Für Visionäre in der ferneren, lichten Zukunft:
    „Wenn die Maschinen der KI-Revolution unsere Gehirne ausstechen, dann gibt es keine Arbeit mehr, die wir günstiger erledigen können als Maschinen“, Max Tegmark, Faz 27.11.17:
    Radfahrer sind vorbereitet, wir fahren einfach weiter Rad und bleiben pluralistisch.Kommunisten dürfen fischen gehen.

    So oder so, Geburtstagsgrüße und Gute Nacht
    Baldur Jahn

  131. die GRÜNE VISION kommt ! auch mit ulFuM !
    wie immer weist und der DON den weg……………..

    endlich, am samstagmorgen bei tee mit lokaler biomilch und honig aus der Hotzenwald mal eine ruhige Minute und so setzte ich mich hin und mache den LINDNER…………….und schlage mal die Stromerzeugungsstatistik für BRDDR auf, akualisiert heute um 9:01 uhr.

    da lesen wir: 13 % auf kernenergie…………..wird ja stillgelegt.

    25 % aus Braunkohle oder getrockneter gartenerde….wird ja auch stillgelegt, ausser die IG Bergbau marschiert nach Berlin…..

    das reicht schon aus………….es wird dunkel ! auch 2030……….

    insgesamt fehlen 189 Twh.

    ich schlage vor, wir legen als erstes die grössten verbraucher still, also mal die Deutsche Bahn incl. der S-Bahnen, die bahn ist der grösste !………….und schon fahren wir alle auf DON´s rädern, denn fahrverbote gibt es ja auch schon.

    der Thyssen, wohl der zweitgrösste stromfresser in BRDDR………….ja der soll doch auswandern oder auf biodynamische produktion umstellen und die asozialen manager sollen ja nicht auf die idee kommen, einen standort zu schliessen.

    oder wir fangen mit der masse an – dem wähler – und schalten da mal grossflächig ab………….am besten beginnen wir mit Berlin und dann beim Fritzle in Stuttgart !

    so die vision, fahren wir also rad und ich weiss, so romantisch wie bei DON war das nicht immer, als ich mit 11 jahren von Uhlbach nach Untertürkheim und retour fuhr, es gab zwar einen radweg, aber die winter waren hart und die sommer nass !

    da hab ich die Antonia Hofreiter richtig bewundert, wie der mit dem alten rad und nur mit dünnen – knapp sitzenden – mäntelchen zu den sondierungen fuhr, aber der hatte es sicher nicht weit und so fehlte dem einfach der horizont ! aber besser wie ulFuM, die im dicken Audi gleich wieder an den fingernägeln kaute !

    • Licht aus, Messer …
      Nach Louis Macrons I Ankündigung, den Anteil von 4% Kohlestrom an der französischen Stromerzeugung umweltfreundlich und nachhaltig zu entsorgen, wächst automatisch der Anteil der Kernenergie in F auf mehr als 75%. Das soll aber doch wohl nicht bedeuten, daß die französische Stromproduktion als schnelle Eingreifreserve für die nachhaltig gedachte deutsche Mangelversorgung fungieren soll.
      Geschrieben bei Dämmerlicht.

    • Radeln ist nicht die Lösung
      Feinstaub entspringt den Bremsen (beim Don weniger) und durch Reifenabrieb, wahrscheinlich auch durch Faserabrieb von Sport- und Outdoorbekleidung.

      Beim Gasaustausch sieht es so aus:

      Inspiratorische Fraktion Gas Exspiratorische Fraktion
      ————————————————————————
      78 % Stickstoff 78 %
      21 % Sauerstoff 17 %
      0,04 % Kohlenstoffdioxid 4 %
      1 % Edelgase 1 %

      Also im Wesentlichen O rein und CO2 raus.

      Und sagen Sie nicht, dass das nur wenig CO2 Ausstoß ist.
      Ob das wenig oder viel ist, wird durch Institutionen festgelegt, die über jeden Zweifel erhaben sind.

      Deshalb, so leid es mir tut:
      1. Kleiden Sie sich in Baumwolle
      2. Legen Sie sich auf den Kompost
      3. Warten Sie bis es vorbei ist

    • .
      Flugzeuge
      raumschiffe
      auftauender Permafrost in Sibirien
      Vulkane
      Überbevölkerung

      Ach …

      wir in Deutschland sollten
      lieber kleinere Brötchen backen.

      Dieser Vorturnerin –
      mit ihrem nicht aufgearbeitetem Ehrgeiz –
      sollten wir nicht länger auf den Leim gehen…
      Laßt sie in einer Minderheitsregierung
      endlich das nachholen – was sie immer versäumt hat –
      nämlich das Parlament endlich ernst zu nehmen.

  132. Inversionswetterlagen...
    wollte mal scrollen obs was neues vom Don gibt, finde nur

    SELTENE EINBLICKE IN DIE SCHÖNHEITEN NORDKOREAS

    Don, wenn die 12 Bilder vom Mutterschiff zur Headline nich FAKE NEWS sind, werde ich mir eine Blindenbinde zulegen.

    Sind jetzt alle durchgeknallt

    • Sind jetzt alle durchgeknallt
      Nein,
      wenn es in ein paar Jahrzehnten bei uns auch so aussieht,
      werden wir es auch schön finden.

      Die KI wird es nicht stören.

  133. Ich hatte oben "Genreo" geschrieben
    und meinte „Genero“. Das ist einer, der dazu ausersehen wird innerhalb einer Familie für „Generierung“, also Erneueerung/Nachwuchs zu sorgen. Ob da bei der CDU noch Hoffnung besteht, wage ich inzwischen zu bezweifeln.
    .
    Bei der Tieraufzählung für die „shelter“ hatte ich Wachteln und Schnepfen vergessen.
    (DdH)

  134. DON wird bald NUR noch Radfahren
    so lese ich in der Basler Zeitung etwas über die steuerzahlerfinanzierte „Genderforscherin“ Franziska Schutzbach, die sagt: Rechtsnationale sollen vom öffentlichen Verkehr ausgeschlossen werden, vom Strassenverkehr natürlich !

    da der DON jetzt zwar nicht rechtsnational ist, aber sicher so klassifiziert werden wird…………….ja was

    https://bazonline.ch/basel/stadt/dozentin-schreibt-gegen-die-meinungsfreiheit/story/24968932

    bleibt ihm noch: das rad…………..

    stellen wir uns das für Berlin vor: Antonia Hofreiter teilt sich den Radweg und fahrradständer mit dem Gaugraf und dem Bernd-Björn, das wird selige verbundenheit schaffen und den weg in die natürlichste koalition der welt ebnen: grün-braun, sage ich ja schon immer !

    • @djangohatnemonatskarte: „Genderforscherin“ Franziska Schutzbach im Konjunktiv
      Ein Leser der Basler Zeitung, Charles Neuer hat auf eine Email an die Uni-Kommunikationsabteilung eine Antwort erhalten.
      Er schreibt:
      Wie es sich für Kommunikationsprofis gehört, wurde nicht auf meine diversen Fragen (Nutzung des Namens des Arbeitgebers für private Zwecke, etc.) eingegangen. Ich wurde aber belehrt, den Artikel von Schutzbach doch besser zu lesen.
      Denn der Artikel sei ja nur ein „utopisches Gedankenspiel“ gewesen und im Konjunktiv (Möglichkeitsform) gehalten.

  135. Hauptsache Randale - und nicht mit der AfD reden
    Das sind die Stützen der Gesellschaft die sich gerade beim AfD Parteitag in Hannover auf den Zugangsstrassen eine Wasserwerferdusche geben lassen oder sich von der Polizei wegtragen lassen. Die hellsten aller Helldeutschen, das zahlende und wertschaffende Rückgrat der bevölkerten Bevölkerung.
    Künstler (vielleicht sind sogar Postkartenmaler dabei?) und Sozpäds Arm in Arm blockierend. Die wahren Lichtgestalten unter den dunklen AfD-Wolken am Himmel in Hangover.

    (duck und weg)

    • Die Straße und das Männerwohnheim.Ganter ohne Gender
      Schreiben Sie vom Künstler; Postkarten sind nicht ehrenrührig; denken Sie das Wiener Männerwohnheim mit. Das verhängnisvolle Wunder einer Karriere, die man ohne Verhängnis nur bewundern könnte.
      Dann hätte man z.Bsp. einen Auguste Rodin.
      Es ist nicht so, daß mir an den Künstlern etwas liegt, ich schreibe pro domo. Soviele Künstler gibt es garnicht, daß die eine Straße blockieren könnten.

  136. Für alle Freunde älterer Fahrräder
    Druxs Road Bikes, Tegernseer Landstr. 40, Giesing

  137. "Wieder mehr Angriffe auf Flüchtlinge"
    Deutsche Überzeugungspresse, mit Autoren die Max Weber höchstens vom Hörensagen kennen und sich zu Gesinnungsethikern umfunktionieren lassen.
    Lassen wir mal ganz weg, dass in der offiziellen Polizeistatistik – unwidersprochen – alle *unaufgeklärten* Unregelmässigkeiten im Zusammenhang mit Migranten automatisch als ‚von Rechts‘ eingestuft werden.
    Lassen wir mal Zahlen sprechen: „Im Durchschnitt kommt es jeden Tag zu mehr als vier Angriffen.“ Was ist ‚mehr als vier‘? Fünf? Seien wir mal akademisch-theoretisch und vernachlässigen, dass es eine grosse Zahl von Angriffen von Migranten auf Migranten gibt, und eine grosse Zahl von Angriffen von Migranten auf ihre eigenen Heime – z.B. wegen Unzufriedenheit mit Essen und der Ausstattung mit Bargeld. Die, falls unaufgeklärt, dem rechten Spektrum zugeordnet werden (siehe oben, yadayadayada).

    Zahlen. Also knapp 80 Millionen führten demnach pro Tag 4 Angriffe auf Migranten durch. politikversagen.net weist täglich auch mehr als vier Angriffe von Nicht-Deutschen und Migranten als Täter auf. Wobei die Zahl der möglichen, potentiellen, Täter unter 8 Millionen liegt.
    Knappe Dreisatzrechnung ergäbe demnach, dass 8 Millionen Menschen eines bestimmten Types genauso viele Straftaten begehen wie 80 Millionen eines anderen Types. Woraus sich durch Division eine um den Faktor 10 erhöhte Kriminalitätsrate der ersten Gruppe ergäbe.

    • Herr Dippel, das ist ja wohl ein ganz klarer Fall von Äpfeln und Birnen, den Sie uns hier anbieten.
      Nur mal so als Stichwort. Wie siehts mit der Sozialstruktur der 80 und der 8 Millionen aus? Wie entsteht eigentlich diese Zahl von 8 Millionen?

      Und es dürfte doch wohl außerordentlich banal sein, dass entwurzelte Jungmännergruppen aller Kulturen in Stresssituationen (keine Frauen, keine Zukunft, wahrscheinlich Abschiebung, keine Arbeit, kein Geld, den Luxus vor der Nase…) mehr Straftaten begehen, als es z.B. Jungmännergruppen tun, die noch in Familien- und sonstigen halbwegs gesunden Beziehungen leben. Und damit geerdet und in tolerierbaren Verhaltensgrenzen gehalten werden können.

      Sie wollen DIE Ausländer als Kriminelle dargestellt wissen. Warum eigentlich? Das ist doch nur noch langweilig. Aber wenn denn Ihre Rechnung doch stimmen sollte, sollten doch sicher FAKTEN verfügbar sein.

      Bin übrigens sehr dafür, diese Fakten mal auf den Tisch zu legen. Es wäre Aufgabe der Politik und der entsprechenden Fachleute, aber die wollen eben nicht. Da sind wir wieder beim Wahlverhalten. Ein großes Problem.


    • @Grigorij: und das, was Sie schreiben, kommt doch auch nur auf „wenn sie gleich an eine Arbeitsstelle kommen, gehts, sonst nicht“ raus.

    • Grigorij, gerne!
      Habe ich derzeit nicht zur Hand, die Zahlen sind vom BKA. danach soll es 8,6 Millionen Menschen in diesem eurem Lande geben, die nicht ausschliesslich die deutsche Staatsangehörigkeit haben, also inklusive der Doppelpässler und so.
      Und ich war mir sehr bewusst, dass ich damit viele Menschen – eine grosse Mehrheit dieser 8,6 Millionen sogar! – damit in die falsche Schublade lege. Aber ich wollte ganz explizit *nicht* zuspitzen, und diese ‚vier oder mehr‘ tägliche Angriffe hauptsächlich denen zuschieben, die noch nicht so lange hier wohnen. Dann wäre das Verhältnis – unter Zugrundelegung der BKA-Zahlen dafür – eher 40 zu 1 statt 10 zu 1.

      Und noch ein Punkt, Grigorij, ich habe sogar Verständnis, offenbar ähnlich wie Sie, dass junge, alleinreisende, männliche, entwurzelte Personen eine signifikant höhere Wahrscheinlichkeit haben, mit ihren Mitmenschen bzw. dem Gesetz in Konflikte zu kommen. Ohne Ironie.
      Nur: Was mich daran so ärgert sind die Pfeiffers et al, die MSM, die verzweifelt versuchen, diesen (durchaus verständlichen) Tatbestand zu verstecken.
      Und auch der altehrwürdige Mainkahn konnte mit seinem Bericht da nur enttäuschen. Weil dieser Bericht ausser Alarmglocken gegen Rechts nichts betragen wollte. Also weder die Zuschreibung unaufgeklärter Straftaten als entschärfend erwähnte, noch den Vergleich in die entgegengesetzte Richtung durchführte.
      Aus diesen beiden Gründen mussten mir die Finger so jucken, dass ich nicht anders konnte als diese Fakten zu erwähnen. Und nicht – wie Sie fälschlich vermuteten – DIE Ausländer als Kriminelle darzustellen. Ich selbst bin einer, habe lange Jahre in Ausländern gelebt und gearbeitet, und habe täglich womöglich bei der Arbeit hier in Deutschland mehr mit Nicht-EU-Ausländern zu tun als mit Deutschen.

      Mir stehen nur die Haare zu Berge, wenn ich den Eindruck habe, jemand wolle mir ein X für ein U vormachen.

    • @colorcraze - Nö, das sehe ich überhaupt nicht so. "Die" kommen nämlich in aller Regel gar nich
      eine Arbeitsstelle. Wie denn? Kein Deutsch, keine Ausbildung, in der Muttersprache oft Analphabeten, ausgegrenzt, oft traumatisiert,… Da kommt ganz schön was zusammen. Bis zum funktionierenden Arbeiter in D ist da ein sehr, sehr weiter Weg zurückzulegen, den die meisten nicht schaffen werden.

      Wobei jetzt natürlich die Frage ist, über wen wir hier gerade reden. Ganz sicher nicht über die 8 Millionen. Aber Achtzehn-, Zweiundzwanzigjährige familienlose, männliche Flüchtlinge jedenfalls haben hier keine Chance. Selbst viele seit Jahr(zehnt)en hier lebende Türken haben es extrem schwer einigermaßen qualifizierte und bezahlte Jobs zu finden.
      Diese Flüchtlinge werden niemals Jobs bekommen. Also warum dann eine derartige Behauptung aufstellen? Würden SIE einen von denen in IHRE Firma übernehmen? Und wenn ja, für welche Tätigkeiten und zu welcher Bezahlung?

      Natürlich würden Jobs erheblich zur Sozialisierung beitragen. Können Sie bei Victor Frankl oder wem auch immer nachlesen. Die meisten Tätigkeiten haben psychotherapeutisches also sozialisierendes Potential.

      Aber ich weiß natürlich auch, dass das alles ziemlich hoffnungslos ist . Ich fände es erheblich sinnvoller die sog. Politik bekäme endlich mal davon eine Ahnung, um dann endlich zur Tat zu schreiten.

      Wer eine realistische Lösung hat, sollte die mal vorstellen. Finde ich jedenfalls.

    • von Äpfeln und Birnen
      .
      Genau.

      Man sollte Äpfel nicht mit Birnen vergleichen,
      sondern mit Pflaumen.

      Der Vergleich selbst muss ja gar nicht so schlecht sein.
      Das Ergebnis wäre interessant.

  138. Must see Wahnsinn .....
    In Leipzig gibt es eine mobile Terrorsperre.

    https://de-de.facebook.com/blaulichtleipzig/posts/2424875641070237

    (wenn Link erlaubt ist)

    Was machen die, wenn es ein Dieselfahverbot gibt ?

    • Dieselfahrverbot
      Sagen Sie es nicht zu laut, aber es könnte ein ökofaschistischer Schlager werden:

      Ohne Diesel kein Lastwagenterror.

  139. Das Kopfschütteln hört nicht auf
    Lieber Herr Don,

    ein schöner Text. Ich hatte im Sommer versucht, eine Bekannte im fortgeschrittenen mittleren Lebensalter davon zu überzeugen, am Kleinstadtrand die anderthalb Kilometer zur Arbeit (und zurück) mit dem Rad anstelle des Autos zu fahren. Um ihrer langsam dahinwelkenden sterblichen Hülle wenigstens täglich zweimal 10 Minuten regelmäßige Bewegung zu verschaffen. Dass solche Kurzfahrten für ihr Auto Gift sind, hat sie genausowenig verstanden. Mit dem Hinweis darauf, dass sie eine Frau sei und gerne ein Kleid anzöge, wurde mein Vorschlag abgelehnt.

    Auf der anderen Seite sollte man sich ansehen, wen man denn in Gemeinde-/Stadtrat wählt. Wenn das Leute sind, die mit dem realen Leben nicht mehr viel zu tun haben (wollen) und zu VIP-Kreisen gehören möchten, muss man sich nicht über fehlende oder unausgegorene Radwegekonzepte wundern.

    Eine Verwaltung, die das Spiel der kurzfristigen Mittelbereitstellung noch nicht kapiert hat und den wirklichen Bedarf ihrer Kommune nicht zumindest teilweise in vorbereiteten Projekten in der Schublade liegen hat, kann ich nur als oberblind bezeichnen. Da kann man nur am einzelnen Beispiel konkret Lärm schlagen.

    Dazu kommt, dass Planer i.d.R. anteilig nach der Objektsumme bezahlt werden. Wieso sollte der Planer effektive preiswerte Lösungen vorschlagen, wenn er auf anderem Wege viel besser verdienen kann?

    Schreiben Sie weiter so. Dann liest man wenigstens, dass man nicht ganz alleine so gesellschaftsfremd denkt.

    Schöne Grüße vom Stacheligel

    • Planer i.d.R. anteilig nach der Objektsumme bezahlt
      Sie verraten hier ein kleines schmutziges Geheimnis.

      So wie angeblich der dümmste Bauer die größten Erdäpfel hat, kriegt normalerweise auch der dümmste (dreisteste, kriminellste) Ingenieur das fetteste Honorar. (Ein besserer riskiert sich mehr Arbeit für weniger Geld aufzuhalsen.)

      Es ist aber im Prinzip bei allen mit Staatsgeld bezahlten Leistungen so ähnlich. Der Wettbeweb läuft da ganz anders als wenn Bürger mit eigenem Geld einkaufen…

  140. @ Lichtenberg: "Geschrieben bei Dämmerlicht"
    :-)

    Und ich hab‘ vorhin die Heizung runter gedreht
    und mir eine Flasche Sekt aufgemacht.

    RÜLPS …au weia…
    > Du trinkst zu schnell, kam die Meldung.
    (Hab‘ damit gasförmiges Kohlendioxid freigesetzt!)

  141. Einer muss der Erste sein…
    Ich frage mich, ob es irgendwo auf der Welt ein Land gibt, das den Bürgern so tief ins Gewissen redet, und es auch kann, wie unser Land.

    Alles was wir tun und machen ist schlecht, wir sind nicht gut genug, wir müssen uns mehr anstrengen, weil es sonst angeblich niemand macht, das ist mein Eindruck und diese Moral von Oben erschlägt mich.

    Ständig höre ich, oft auf DLF – Kultur, wir müssen uns mehr einbringen, meistens in Form von Geld: Für die Nato, für die EU, für NGO, die Liste ist so lang, das mir manchmal schwindelig wird.

    Wie selbstverständlich man über Geld spricht, so, als wenn es auf Bäumen wächst, aber man vergisst dabei, dass hinter all diesem Geld, hart arbeitende Menschen stehen, oft sind es Männer und Frauen, die sich Sorgen machen, um ihre Kinder und Enkel und weil sie nicht wissen, in welcher Form ihre Lebensleistung im Alter honoriert wird.

    Wie genau nimmt es eigentlich die übrige Welt mit Feinstaub und alles was den Menschen noch so krank macht.
    Sind wir genauer als genau, also so typisch deutsch, und stellen wir uns nicht damit selbst ein Bein?

    • Epoche im Griff de* Soz.-Päd.*
      Ein Augenöffner war mir das Radio-Feature
      „Sie machen alles falsch“ – Die Pädagogisierung der Gesellschaft, 16. Nov. 2016, Autorin Anja Kempe,
      erstaunlicherweise im SWR, einem der penetrantesten Erziehungssender und evtl. dort noch zu finden.

      Da gab es Zahlen:
      „… die Anzahl der Pädagogen und Sozialpädagogen ist explodiert. Sie stieg von
      151.000 in den 90ern bis zur Jahrtausendwende auf 931.000. Seit 2000 stieg die Zahl
      der Beschäftigten in sozialen Berufen auf 1,4 Millionen.“

      Daß diese Branche ständig wachsen muß, ist ihr Selbstverständnis.

      Schlußzitat der Sendung:

      „0-TON PETER RÜTTGERS / SOZIALWISSENSCHAFTLER:
      Aber man muss sagen, dass die Pädagogik es natürlich nicht schafft, mit der
      Krankenkasse abzurechnen. Das wäre vielleicht der Traum von Pädagogen, dass
      man diesen Status erreichen würde.“

  142. Schöner Gedanke eines freien Menschen
    Leider sieht die Realität eines Arbeitnehmers anders aus. Die Wege zur Arbeit sind länger geworden. Es können nicht viele sinnvoll (!) mit dem Rad zur Arbeitsstelle. Bei uns auf dem Land sind wir mit einem eigenen Bahnhof gesegnet. Als Kind bin ich dort zur weiterführenden Schule gefahren. Heutzutage hält hier kaum noch ein Zug. D.h. wir Eltern fahren mehrfach die Woche in den Nachbarort, um dort unsere Kinder abzuholen. Der Busverkehr ist genauso zusammengeschrumpft. Früher verläßlich, heutzutage ist ab 18:00 Uhr Schluss, am Wochenende fährt gar nichts mehr. Früher gab es sogar Werksbusse, die die Arbeitnehmer morgens zur Arbeit und Abends wieder nach Hause brachten. Bei schönem Wetter bin ich früher gerne abseits der Strasse die fünf Kilometer zur Arbeit gefahren. Heutzutage habe ich es bei der 32 entfernten Arbeitsstelle noch nie versucht. Arbeitnehmer haben immer flexibler zu sein. Das funktioniert ohne Individualverkehr nicht. Auch bei Ihnen, lieber Don, habe ich herausgelesen, dass Sie das Fahradfahren als Freizeitbeschäftigung betreiben. Oder erledigen Sie Ihre geschäftlichen Termine mit dem Fahrrad?

  143. Oder: eigener Herd ist Goldes wert. Oh, auch schon am 2. Dez. 12:19 im Muttikutter angekommen,
    Nachdem der verschlafene Landessender SWR das schon am 1. Dez. zur Frühstückszeit wissen ließ. Kann man verzeihen, der AfD-Parteitag bietet ja so einigen gehässigen Stoff zu melden für jene, welche die K….angerührt haben.
    .
    „Kleine Gruppen von „unbegleiteten minderjährigen Ausländern“ (UMA) sind in der Lage, eine ganze Stadt zu peinigen und die Akzeptanz einer humanitären Flüchtlingsaufnahme zunichtezumachen. In Freiburg, Berlin oder Hamburg gab es ähnliche Entwicklungen….“ Der gesamte Artikel liest sich wie eine vollzogene Bankrotterklärung.
    .
    „Systemsprenger“ ist übrigens der neueste Euphemismus für notorische Verbrecher (Sozialbürgermeister Dr. Ulrike Freundlieb, Mannheim).
    .
    Aber wartet nur mal ab, ihr Bürschlein, wenn der gute Thomas (Schwiegersohn) seine Augen zusammenkneift und seine Stimme einen entschlossenen Klang bekommt….dann aber….passiert….meistens nichts.
    .
    Noch im Kutter: FLÜCHTLINGE :
    Bundesregierung will freiwilligen Rückkehrern Küchen finanzieren. Ich fürchte das wird der bankrotten Alno nicht helfen. Ob die Kommentare zu dem Artikel wohl die Zahl „0“ überschreiten werden?
    (DdH)

    • er möge mich............................
      werter DdH, die potentiellen Rückkehrer werden einen Ausspruch verwenden, den einer der Vorfahren des Sozietätspartners des Schwiegesohns schon vor längerer Zeit salonfähig gemacht hat !


    • dann aber….passiert….meistens nichts
      Dieses „nichts“ wird noch Monate anhalten. Mindestens. Eher länger.

  144. ... nur so nebenbei ...
    …. Dank an alle Gratulanten …

    … vom Feiern wieder auferstanden …

    … schönen Sonntag an´s schrei(b)ende „Volk“.

    grüsse MiraBelle

  145. @(DdH): Bundesregierung will freiwilligen Rückkehrern Küchen finanzieren.
    Das ist ein kannibalischer, lächerlicher Wohlfahrtsstaat, kein Sozialstaat.
    99% der deutschen Politiker der letzten 30 Jahre sind hierfür verantwortlich (werden aber natürlich – leider – niemals zur Rechenschaft gezogen werden).
    So wie die Mehrzahl der deutschen Politiker der 30er Jahre mitschuldig an der damals folgenden Katastrophe waren.
    Abstoßend ist, dass sich die Deutschen von diesen Politikern verhöhnen (verar…) lassen und trotzdem wählen sie immer wieder die gleichen Politiker. Die globale Lachnummer!

    • Lebensversicherungen und Bankguthaben , ein hiesiger Link vergangene Woche;
      Hans Werner Sinn vermittelt die Erklärung einer Gefahr, die Aufzeichnung abrufbar bei You Tube.
      (Helmut Kohl muß sich für seine Verachtung gegen die Professoren nicht mehr verantworten.)
      In Sinns Rede wird auch kurz die Kompetenz von Martin Schulz beleuchtet.
      (Zur Angela an Kohls Nabelschnur,das für Genderexperten.)
      Es gibt so viele Gründe,uns Deutsche zu lieben.

    • @Heinz Busch: "Deutsche lieben"! Bitte wie geht das?
      Das ist schön bei den Deutschen: Keiner ist so verrückt, dass er nicht einen noch Verrückteren fände, der ihn versteht.
      Heinrich Heine


    • Wenn ich „Sinn“ höre, denke ich immer „Unsinn“.

  146. Don, eben oben im Blog „15. Lesung: Napalm und ein Brief aus der DDR“ vom 2. Dezember 2017 von B
    Auch wenn sie nur Parteigequirltes zitiert:

    „……Aber in der DDR gebe es keinen latenten Antisemitismus, so die Unterzeichner des Briefes. Auch wenn die vom Faschismus Verführten sich durch die Erkenntnis der „Bestimmung des Bewußtseins durch das Sein“ geläutert hätten, könnten sie keine wichtigen Positionen im Staate und der Partei bekleiden, Minderheiten jeder Art würden in der DDR gleich behandelt, wie sich besonders am „Abwehrkampf“ gegen „den rassistischen, suprematistischen und kolonialistischen Zionismus“ zeige……“
    .
    Klingt interessant. Könnten Sie die mal als Ko-Autorin einschalten, so wie kürzlich den vorzüglichen „Todesengel“?

    • Es ist hier eigentlich nicht üblich, Blogautoren, die schon ein Blog haben, auszutauschen. Und icb werde hier sicher niemand fragen, diex was Gendersternchen macht. Das ginge nicht gut aus.

    • @DdH - kolonialistischen... Was ist das?
      „kolonialistischen Zionismus“ – Was soll das sein? Israel hat doch keine Kolonien. Oder sind die paar jüdischen Siedlungen in den besetzten Palästinensergebieten gemeint? Kann man natürlich so sehen, allerdings denken die meisten bei Kolonien wohl eher an die ausgedehnten Besitzungen in der Zeit des Imperialismus. Selbst Deutschland mit seinem im Vergleich eher kleinen Kolonialreich kontrollierte in Übersee eine Fläche die weitaus größer als ganz Israel war.

  147. So isser halt, der Schmidt,@ Elly Seidl,
    auch noch stolz auf seine Affinität zur Agrarindustrie.Verseuchte Böden und leidende Tiere interessieren da nicht.Export um jedes Artensterben ist angesagt.Wir müssen längst nicht mehr nur unser Volk ernähren, sondern die ganze Überbevölkerung mit.

    Meine Kinder und ich tun dagegen, was in unserer Macht steht.Zum Frühstück gab es das Zwei-Geschlechterei. Das sind die, von denen die Küken nicht geschreddert, sondern aufgezogen und teurer angeboten werden.Aber das wissen Sie sicher.

    Wir haben uns an dem schönen Winterwetter hier erfreut, das phantastisch ist. Gestern bei einer Wanderung hatten wir auch noch an den Spektralfarben, die plötzlich am Hang in einer Mulde erschienen, neben dem Märchenwald unsere Freude.Man sich nicht dauernd nur runterziehen lassen.

    Gerade sind die Kinder wieder i.R. Kreis

    • das Zwei-Geschlechterei = Gender-X Ei?
      .
      Also, das Ei, das zum Frühstück aufgegessen wurde,
      wird wohl eher kein schredderbares Küken mehr
      hervorbringen – und auch mit dem Aufziehen und teuer
      anbieten wird das eher schwierig. – Meine ich mal so.

      Aber – sicher wissen Sie das.

    • Das Zweinutzungshuhn heißt es korrekt.
      1. Werden sie gegessen oder anders verwendet, z. B. zum Backen.
      2. Werden sie bebrütet und Henne und Hahn aufgezogen.Einmal zu Legehennen und einmal zu Masthähnchen. Es gibt tatsächlich viele Verbraucher, die das unterstützen.

      Aber Sie haben recht, in unserem Frühstücksei war kein männliches Küken, das wir retten konnten.Nicht mal ein Tritt war zu sehen, falls Sie wissen, was das ist.

  148. Luxusprobleme
    wie Feinstaub, zuviel Stickoxyd oder den menschengemachten Anteil des Klimawandels kann man sich nur in einer Gesellschaft mit einer Geburtenrate unter 2 leisten. Bei einem Nachwuchs von weit mehr als 3 Kindern pro Familie (zB Irak, Syrien, Afghanistan, Sub-Sahara) muss man neue Gebiete erobern. Wenn man dazu technisch-militärisch nicht in der Lage ist, geht das nur mit einem Massenansturm und der Mitleidsmasche.

    Dabei passt der menschengemachte Anteil des Klimawandels wunderbar als angebliche „Fluchtursache“ und zur weiteren Befriedung der schon länger hier Lebenden.

    Fröhliches Radeln!

  149. „Macron drängt Martin Schulz zur GroKo“ , Ça vaut pas tripette
    Bockmist. Oh jaaaa, gemeinschaftliche Etats, vergemeinschaftete Sozialversicherungen und, und….
    .
    Auf die Ratschläge eines hier kürzlich schreibenden Frongraich-Panegyrikers („…mehr angesammelte Vermögen der Borgoisie…, Lebensstil…..“) . Wie lustig es dann ist, mit anzuschauen wie Jahrhunderte lang in einer Hand gewesene Weingüter im Médoc an solche Kulturbanausen wie die Chinesen abfließen.
    .
    Malgré cela, samedi prochaine 10:54 Gare de l’Est und schöne Adventgrüße nach Aquitanien.
    .
    Ahja, @ Don Alphonso sagt: 3. Dezember 2017 um 11:53 Uhr
    „Es ist hier eigentlich nicht üblich, Blogautoren, die schon ein Blog haben, auszutauschen. Und icb werde hier sicher niemand fragen, diex was Gendersternchen macht. Das ginge nicht gut aus. »
    .
    D´ accord Don, aber ich dachte, wir tun ihr mal was Gutes. Immer nur zero points ist auch frustrierend.
    (DdH)

  150. Oh, das ist einem Antuf geschuldet...
    …man kann sich nicht runterziehen lassen
    und es geht in den Kreis Miesbach. Sorry, habe nicht mehr drübergeschaut.

  151. @ Kpax fragte am 3. Dezember 2017 um 13:10 Uhr
    „@DdH – kolonialistischen… Was ist das?“
    .
    Oh, fragen Sie mich nicht nach Einzelheiten aus zitierten Zitaten. Ich hatte doch auf gequirlte DDR-Parteikacke hingewiesen. Da sollten Sie schon mal in den Blog von der Napalm-Dame gehen.

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