Deus ex Machina

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Über Gott und die WWWelt

Diese krassen Medien werden 2018 mit billigen Nudelvideos vom Markt gefegt

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Das Projekt heisst “Struggle Meals” und gibt sich nicht die geringste Mühe, das dahinter stehende Elend der Zielgruppe zu verheimlichen. Bei Struggle Meals geht es darum, jungen und zumeist kochunfähigen Leuten zu erklären, wie sie in ihrer durch Netflix, iPhones und Studienkrediten verursachten Finanznot für weniger als 2 Dollar ein Essen zubereiten, Die Ratschläge sind ganz einfach: “Just add water“ und “Put an egg over ist”, heisst es in der Beschreibung. Dazu gibt es Videos, die für Facebook optimiert sind, und sich mit Untertitelung auch ohne Ton und auf dem Mobiltelefon abspielen lassen. Und wenn nun jemand denken sollte, das sei ja wie bei den Asozialen und warum haben die Eltern den Kindern nicht beigebracht, wie man kocht, dem muss ich sagen: Es kann schon sein. Aber wichtiger ist: Dieses Reduziertsozialenprogramm wird darüber entscheiden, wie Medien 2018 in Deutschland aussehen.

Denn die Videoserie Struggle Meals und die dahinter stehende Firma Tastemade machen nicht nur Videos, eine gewisse Menge an Eigenwerbung für ihre Produkte, und weitere Serien über das Kochen. Sie sind damit auch wichtiger Partner von Facebook. Und Facebook wiederum kennt seine Nutzer genau und weiss, welcher Nutzer am Monatsende eher pleite ist, und solche Ratschläge brauchen kann. Facebook entscheidet selbst, welches Kochvideo im Nachrichtenstrom dem Nutzer vorgeschlagen wird, und Tastemade ist ein sehr erfolgreicher Partner mit seinen Videos. Ausserdem sind die Videos inzwischen nicht mehr kurz, sondern bis zu 5 Minuten lang. Das erlaubt es Facebook, in die Videos eigene Werbung einzubauen. Tastemade und Facebook sind bei Kochvideos also sehr gute Partner. Trotzdem wäre das Erziehungsversagen der Amerikaner für Deutschland bedeutungslos – gäbe es nicht zwei Konkurrenten von Tastemade, die in diesem Bereich ebenfalls hohe Erwartungen auf Wachstum und Gewinn hatten: Die Medienkonzerne Vice, hervorgegangen aus einem Punkmagazin in Kanada, und Buzzfeed, eine Seite mit früher leicht konsumierbaren Witzeleien und Katzenvideos – und beide sind die Vorbilder für deutsche Trashseiten wie Bento, Ze.tt, Watson und jetzt.de.

2016 war noch das Jahr, in dem der scheinbar unaufhaltsame Aufstieg dieser Netzpublikationen die klassischen Medien bedrohte: Buzzfeed und Vice wussten, wie man Beiträge so anreisst, dass sie bei den sozialen Netzwerken verlinkt und geklickt wurden, und orientierten sich gnadenlos an den Nutzerinteressen. Beide Firmen definieren mit ihrem Stil heute auch in Deutschland das Anteasern von Beiträgen, und beide zwangen die deutschen Medien., vermehrt in Social Media Abteilungen zu investieren – oder eben selbst Konkurrenzangebote zu entwickeln. Und tatsächlich blieb in Deutschland der Durchmarsch der Amerikaner aus: Buzzfeed leistete sich unter der ersten Chefredakteurin Juliane Leopold einen, vorsichtig gesagt, verhaltenen Start. Und Vice versuchte sich auf dem deutschen Markt als Content Netzwerk mit vielen gut besuchten, aber finanziell eher erfolglosen Blogs aufzustellen. Allzu viel ist davon nicht übrig, frühe Beteiligte zeigten sich enttäuscht über die Ergebnisse der Zusammenarbeit. 2014 schloss Vice noch eine Vermarktungskooperation mit Gruner + Jahr – die Pressemitteilung prahlt mit den Vice-Partnerblogs Amy & Pink und We make the cake. Heute vermarktet sich Amy & Pink selbst, und das Modeblog we make the cake hat die letzten Pantoffeln im Frühjahr 2017 ausgezogen. Vice konzentriert sich inzwischen unter der Leitung der früheren Stern-Journalistin Laura Himmelreich eher auf die eigenen Seiten, teils mit übersetzten US-Inhalten, teils mit deutschen Eigenproduktionen.

Aber weder Vice noch Buzzfeed ist es in Deutschland gelungen, mit ihren reisserischen Geschichten eine dominante Rolle in den sozialen Medien zu erreichen Vice hat mittlerweile bei Nischenthemen wie Linksextremismus, Polizeigewalt, Drogen, Porno und Feminismus eine Art relativer Marktführerschaft erreicht. Diese Position hat sich folgerichtig darin niedergeschlagen, dass in den amerikanischen Arbeitsverträgen ein “non traditional workplace agreement” unterzeichnet werden musste: Mitarbeiter erklärten sich einverstanden, dass bei der Erstellung der Inhalte auch die Beschäftigung mit extremen Themen wie Sex, Drogen und Gewalt eine Rolle spielen konnte. Die New York Times, deren Spitzenstellung auf dem Medienmarkt lange von Vice und Buzzfeed bedroht war, hat diesen nicht traditionellen Arbeitsbedingungen jetzt einen grossen Beitrag gewidmet, in dem es um sexuelle Belästigung bei Vice geht: Ein Zeichen dafür, dass Vice schon länger kein Jäger der Etablierten mehr ist, sondern eine Marke mit ethischen und finanziellen Wachstumsschwierigkeiten.

Die internen Sexskandale der Nachwuchsmedien ließen sich noch mit Entschuldigungen und Entlassungen im Rahmen der #MeToo-Debatte bereinigen. Aber schon davor war das Geschäftsmodell der lustigen und krassen Inhalte an Grenzen gestoßen, weil sich allerorten Nachahmer wie Heftig.co und Upcoming fanden, die den Stil und die Machart der Originale kopierten. Mitte dieses Jahres hat Vice noch einmal 450 Millionen Dollar erhalten, und einen Börsengang in Aussicht gestellt. Auch Buzzfeed deutete an, man könnte mit üppigen Gewinnen für die Investoren im Jahr 2018 an die Börsen gehen. Aber gleichzeitig entließen die beiden Firmen im Zuge der Neuorientierung auf die wachsenden Videosparten 60 bzw. 200 Mitarbeiter – nicht wirklich ein Signal für gelungene Unternehmensführung. Im November machte dann die Runde, Buzzfeed würde das Umsatzziel von 350 Millionen Dollar um 50 bis 70 Millionen verfehlen, und auch bei Vice vermuten Beobachter, dass der Konzern beim Umsatz deutlich hinter den Erwartungen zurück bleibt. Der kleinere Konkurrent Refinery29 nutzte die Weihnachtszeit, um ebenfalls ein paar Leute zu entlassen.

In dieser Situation hat John Peretti, der Chef von Buzzfeed, eine Memo an alle geschrieben. Er beruft sich auf jene allgemeine Medienkrise, der Buzzfeed in Zeiten des rasanten Wachstums scheinbar mühelos widerstanden hatte. Peretti klagte über das Verhalten von Google und Facebook, die zu viel Geld behielten und den Content-Lieferanten zu wenig Erlöse erlaubten. Im gleichen Text äußerte er sich auch zu den grossen Hoffnungen, die der Konzern in seine eigenen Kochvideosparte namens “Tasty” setzt. Dort jedoch ist Buzzfeed trotz einer umfassenden Strategie ebenso wenig der Marktführer wie der auch zum Kochgeschäft hin expandierende Konkurrent Vice. Perettis Manager werden von anderen Diensten wie Tastemade bedrängt, die sich auf dieses Thema spezialisieren, und Facebook wunschgemäße Videos liefern – und einen Markt beliefern, in dem manche Konsumenten weniger als 2 Dollar für das Essen ausgeben. Das ist nicht wirklich die kaufkräftige Zielgruppe, die alle bewerben wollen.

Das Drama spielt sich vor einen robusten US-Konjunktur, einer unternehmensfreundlichen Steuerreform, einer andauernden Krise der Printmedien und einem Allzeithoch der US-Börsen ab – die Rahmenbedingungen für neue Medien könnten eigentlich gar nicht besser sein. Da mag es für Buzzfeed tröstlich sein, wenn es hierzulande schadenfroh einen Beitrag namens “20 Menschen, die ein deutlich schlimmeres Jahr 2017 hatten als du ” bringen kann, Aber trotz der diversen Unternehmungen bis hin zum “branded content” der werbenden Industrie ist der Siegeszug erst einmal vorbei. Um eventuelle Käufer und Investoren gnädig zu stimmen, bräuchten beide Firmen entweder außergewöhnlich gutes Wachstum, oder erkennbare Schritte in Richtung Gewinne der Anteilseigner. Letztere sind nur durch Sparbemühungen zu erreichen, etwa durch den Ausstieg aus teuren und unprofitablen Märkten, in denen sich die Firmen gegen die Konkurrenz nicht durchsetzen können. Gegner sind dabei in Deutschland nicht nur Bento und Heftig bei den Inhalten, sondern auch all die Videoinfluencer mit ihren total vermarkteten Kosmetik- und Spielekanälen. Deren Inhalte sind zwar mitunter noch etwas flacher, aber sie verfügen als eigenständige Marken über jene begeisterten Anhänger, die die Amerikaner hierzulande bislang nicht gefunden haben.

Es kann durchaus sein, dass “ein Nordfriese wohl ungestraft mit seiner Hanf-Plantage davonkommt”, wie Vice Deutschland schreibt, aber wie diese Portale die Fehler und Versäumnisse auf dem deutschen Markt 2018 aufholen wollen, wird sich noch zeigen müssen. Ich wäre, höflich formuliert, nicht überrascht, wenn das ein oder andere nicht gerade mit Werbung überfrachtete Projekt als Kostenfaktor auf den Prüfstand kommt.

Das ist natürlich nur eine Vermutung. Aber das Geschäftsmodell der Videos ist für diese Firmen zu wichtig, und wurde in Zeiten des Nutzerwechsels weg vom Rechner und hin zum Handybildschirm zum leuchtenden Pfad in die Zukunft erklärt. Das alte Geschäftsmodell ist ausgereizt: Irgendwann kennt jeder die 999 besten Gründe, warum man nach dem Klicken bei Buzzfeed enttäuscht wird, und weiss, was passiert, wenn man als bekiffte Drag-Queen auf den AfD-Parteitag geht. Gleichzeitig versuchen beide Portale auch, seriöse Inhalte zu erstellen, um bei Erwachsenen besser anzukommen. Aus den Vorreitern werden damit Nachahmer, die sich bei herkömmlichen Medien Personal beschaffen müssen. Die Erfahrung zeigt, dass Nachahmer in heftig umkämpften Märkten bei hohen Verlusten und stagnierendem Wachstum nicht mehr die Vorbilder anderer Medien sind. Die New York Times und die Katzenvideos werden natürlich im Netz bleiben, und vielleicht spricht man über Vice und Buzzfeed 2019 immer noch.

Als abschreckendes Beispiel des letzten, gescheiterten Internethypes.


534 Lesermeinungen

  1. Bitte nicht, Don Alphonso, auch wenn es in normalen Zeiten
    völlig normal und in Ordnung wäre, zu vermuten, jeder wisse „was passiert, wenn man als bekiffte Drag-Queen auf den AfD-Parteitag geht.“

    Nur haben wir leider keine normalen Zeiten. Und wie sich die oben beschriebene Figur auf dem Parteitag von CDUCSUSPDFDP machen würde; also auch da könnte ich keine Hand ins Feuer legen.

    Ein cooling off für Trump- und AfD-bashing wäre, meines Erachtens, durchaus mal angesagt. Echt etwas Neues und Erfrischendes!

    • Ich bin mir sicher, dass Vice das irgendwann machen wird, wenn sie lang genug leben.

    • Trump Bashing
      Ja, das ist so eine Sache. Sollten nach seiner Amtszeit die USA besser dastehen als nach Obama, werden manche ihm das nie verzeihen.
      Sehr aufschlußreich: Alle finden die Steuerreform toll, wenn man ihnen den Text vorliest und sagt das seien Pläne von Bernie Sanders ;)

      https://www.youtube.com/watch?v=Ctz_dHfYfb8

    • Nochmal auf Anfang @ Dippel "Keine Hand ins Feuer legen für die Reaktion
      …. wenn eine (bekiffte) Drag Queen auf dem Parteitag der AfD oder von CDUCSUSPDFDP würde…“
      .
      Ich weiß nicht recht, was als Kollegialorgan zur demokratisch legitimierten Meinungsbildung (Parteitage) in Relation zum Verfassungsorgan „Bundesversammlung“ höherrangig anzusiedeln ist. Ein Parteitag wird es nicht sein. Wenn aber, wie jetzt bei einem dieser berühmt berüchtigten „Jahresrückblicke“ mittendrin und unübersehbar eine leibhaftige Drag-Queen feuerrotfüllig an Haupt und Mund und mascaraschwer hervorleuchtet, dann mache ich mir schon Gedanken über dieses Land und die Zusammensetzung seiner zeitgeistangepassten BuVers. Ob diese bei dieser Gelegenheit bekifft war, kann ich nicht abschätzen, wäre auch nicht wesentlich für das Ergebnis. Sind wir, die nicht erst seit kurzem hier Wohnenden, nicht längst alle ein wenig Bluna?
      .
      Wir müssen praktisch jetzt also nur noch auf eine Bundespräsi-Quote für ein weiteres als die zwei bisher bekannten Geschlechter hoffen. Andererseits sehe ich persönlich den Zweck der Veranstaltung als drittrangig für unser Gemeinwesen an. Ein Grüß-und Winkeaugust, ggf. eine Augustine halt. Aber darüber wurde zum Abgang Wulff ausgiebig genug- aber für die Katz diskutiert.
      .
      Dass bei dieser Versammlung welche dabei waren, die sich darüber ergötzten, dass einer ursprünglich ernsthaften Angelegenheit wieder ein Stück Seriosität abhanden gekommen, damit werde ich hier sicher niemanden überraschen.
      .
      Ach-bei Parteitagen der AfD wird dieser Zeitgeist auch noch Einzug halten, Sie werden sehen. Gemäß Muttikutter soll ja der spreitzhufig-dreischwänzige Sexteufel gerade unter den AfD-Mitgliedinnen sein Unwesen treiben. Sogar in schwarzledrigen Nazi-Bretsches, Reitpeitschen und…oder waren das linke Leser-Phantasien aus der Eifel auf den F.A.Z.-Artikel? Ich weiß es nicht mehr genau.
      .
      Und an Drogenfreiheit bei Parteitagen glaube ich so wenig wie an einen drogenfreien Bundestag.
      (DdH)

    • was passiert, wenn man als bekiffte Drag-Queen auf den AfD-Parteitag geht?
      Wollen sie ein Bier oder etwas alkoholfreies?, würde
      man wohl fragen. Hier drinnen dürfen sie leider nicht rauchen,
      wäre der nächste wichtige Hinweis.

      bekiffte Drag-Queens sind idR nicht sonderlich
      aggressiv und damit unproblematisch.

      Alkoholisierte Jusos stürmen auch mal die
      Räumlichkeiten der Konkurrenz.

      * Die Verbindung von Cannabis Und Alkohol ist
      ggf heikel. Ich gehe aber davon aus das bei AfD Veranstaltungen
      auch Leute sind die Kenntnisse in erster Hilfe haben.

    • Da Homosexualität haram ist und man sie bei Drags so gut sieht, und die Häuser hier hoch und die Böden hart sind, findet sich vielleicht keine, die sich für den Beitrag hergibt.

    • Alles Relativ
      Lieber eine bekiffte Drag-Queen, die man sieht, als eine verschwundene Kanzlerin, von der man nichteinmal weiss, ob sie überhaupt noch lebt.

      Wenn uns diese untoten Regierenden demnächst aus ihrem Berliner Untergrund wieder besuchen, um uns mit ein paar kurzen Informationen und Befehlen bezüglich dessen, was man in den Geheimverhandlungen so ausgemausch..beschlossen hat, beglücken, uns erzählen, ab dem Jahre 2020 wären alle Autos verboten,
      die Solidaritätsabgabe betrüge 100%,
      Deutsche Kartoffeln dürften nur noch vegan leben
      und bei der Bundeswehr gäbe es nur noch Generäl_*Innen und Admiräl_*Innen (4-Sterne: Generäl_****In),
      dann sind alle wieder glücklich.
      Und Mutti, die uns alle wieder gerettet hat, wird als Begründung für die Beschlüsse sagen: „Weil der Wähler die grosse Koalition gewählt hat“. Warum auch sonst?

      Nur eine Frage bleibt bei mir offen: Hatten die Roboter aus dem VEB Robot schon Bluetooth und könnten die bösen Russen unsere Mutti hacken? Was passiert, wenn die das bei der Neujahrsansprache machen und Mutti sagt was falsches?

      Da ist eine bekiffte Drag-Queen noch das kleinste Problem. Wahrscheinlich bewirbt sie sich als nächste Kanzlerin (falls dem Mutti-Robot mal die Batterien ausgehen)

    • Das Trump-bashing
      der westlichen Medien ist verständlich.

      Trump ist ihr perfekter Spiegel, in den sie täglich
      fasziniert und gleichzeitig angewidert schauen
      müssen.

    • Maintenant...
      Im Gegensatz zu ihrem Nick wird es sicher keinen Neu-Anfang geben, sondern immer so weiter gehen, wohin auch immer…
      Was sie nämlich ignorieren ist die Quelle dieser alles umpflügenden Macht: Was sie beschreiben ist zur Kenntlichkeit entstellte DEMOKRATIE !

      Willkommen im wahren Deutschland

    • Zuagroaster
      „I could listen to this man for hours!“ (G. Marx)

      Ganz herzlichen Dank, you made my day! Achtung, Achtung, es gibt da nicht nur diesen einen, die gibt es in beinah endenlosen Mengen, inklusive eines fast noch lustigeren beim Convent der Demokraten, wo – bis auf eine Lady – alle sagen, wie toll Hillary’s Sprüche sind. Die eigentlich Originalzitate Donald Trumps sind.

      Wenn da noch jemand Lü*enpresse bezweifelt, sieht man hier, wie die Medien das Riesenschiff ‚öffentliche Meinung‘ ins Schlingern gebracht haben.

  2. Bier kommt mir nur in die Haare....
    Soviel zu Ihrem Kloster-Dingens da.
    Kann zwar auch nicht kochen oder gar backen. Weil ich keine Küchenwaage habe. Die unablässige Werbung für irgendwelchen Kram artet immer mehr aus. Google ich nach den neuesten Publikationen eines zutiefst seriösen Wissenschaftlers, soll ich teure Bettwäsche kaufen, peinlich.
    Danke für den witzigen Beitrag zum Jahresende!

    • Gern geschehen. Ich empfehle wirklich Trackingblocker, das stoppt fast alles.

    • Nicht nur Google weiß,.....
      ….dass Sie ein Sommer- und ein Winter-Schlafzimmer haben, Frau Biniok.
      Insofern passt doch der Ratschlag zur teuren Bettwäsche ;)

      Außerdem haben Sie diese Werbung nicht als Reaktion auf Ihre Suche nach einem Wissenschaftler bekommen, sondern als Folge Ihrer Suche nach teuren Stoffen.

    • Man muss nicht um jeden Preis
      googeln, es existieren auch andere Suchmaschinen!
      Selbst kochen kann man ohne Waage. Das Gewicht steht ja, zumindest bei den Nudeln, sogar auf der Packung. ;-)
      Außerdem ist „Kochen nach Gefühl“ (TM) angesagt. 8-)
      Hebt das Selbstwertgefühl. Und selbst wenn es nix wird, kann man immer noch das Essen in die gegoogelte Bettwäsche packen und zurückschicken.
      Ich empfehle übrigens: uBlock Origin – außer (u.a) beim Don.

    • Anfixen
      Tracking Blocker ist ja okidoki, but:

      Die neuste Masche von jenen klassischen „Print“ Unternehmen ist es, mit netter Meldung doch adblocking zu deinstallieren.
      Eine wirkliche Lösung haben sie nicht. OK, die FAZ bleibt mit einigen anderen bisher eine Ausnahme.

      Was Ich übrigens nicht verstehen werd..
      Jenes Handy „Syndrom“ auf ein iPhone reduzieren zu wollen.
      Als Click Baiting mag das Ok sein – nicht, aber ansonsten?
      Daran zu glauben, das andere besser wären, wäre wie Trackingblocker abschalten zu wollen.

    • Braucht man mehr als die FAZ?

    • Liebe Frau Biniok, Kochen ist eigentlich einfach!
      Wenn es an der Küchenwaage scheitert, ist das, als ob ich sagen würde, ich kann im Haus nix reparieren, weil ich weder Hammer noch Zollstock habe.
      Also entweder ein bisschen kokettiert, so wie es in letzter Zeit „in“ ist, sich mit Akalkulie oder Dyslexie zu schmücken, oder schlicht keine Lust zum Kochen, mit einer netten Begründung verbrämt?
      Ich benutze höchstens mal eine Waage, wenn ich Marmelade koche, um das Geliermittel richtig zu dosieren, oder aber bei unbekannten Rezepten, die ich noch nie ausprobiert habe.
      Aber die Flut an Kochsendungen im TV zeigt ja deutlich, was im Argen liegt: bereits die Grundkenntnisse fehlen, die z.B. früher eine Mutter an ihre Töchter vermittelt hat (ja, ich höre schon den Aufschrei der Feministinnen, aber so war es nun mal…ich hatte 3 Schwestern).
      (Mithin bin ich auch ein „alter weißer Mann“, aber damit kann ich leben)
      Ebenso zu beobachten ist das Anwachsen der Regale mit Fertigprodukten, in fast jedem Supermarkt, das mit einem Verlust an einfachsten eigenen Kochkenntnissen einhergeht.
      Das alles spielt natürlich einer Nahrungsmittelindustrie in die Hände, die daraus wachsende Profite generiert.
      Oder z.B. die steigenden Verkaufszahlen von teils appgesteuerten Kochgeräten der neuesten Generation, die Rezepte gleich auf einem Chip mitliefern, so dass die Nahrung zubereitende Person (ich sage nichts Geschlechtsspezifisches mehr!) nur noch die Zutaten im richtigen Moment einfüllen muss, wiegen tut der Apparat ja auch.
      Kochen zu können bedeutet m.E. nicht, irgendein hochgestochenes Essen in stundenlanger Küchenarbeit genau nach Rezept auf den Tisch bringen zu können, sondern aus einigen vorhandenen Zutaten und dem in der Küche vorhandenen Zubehör an Gewürzen und anderen Utensilien etwas Schmackhaftes kreieren zu können, nach eigenem Gusto und unter Verwendung von etwas Kreativität. Alles andere kommt dann von selbst (So eine „Kochshow“ gab es tatsächlich auch mal im TV).
      Aber die erste Voraussetzung ist Freude und Interesse daran, etwas selbst zu machen, und da sind wir mit der ganzen „Fertigkost“, auch auf allen anderen Ebenen, auf einem ganz schlechten Weg.
      Wer nur bereits Gedachtes, Vorgefertigtes, Vorverdautes konsumiert, und hier sind auch die ganzen „sozialen“ Medien inklusive Youtube eingeschlossen, limitiert sich selbst.
      Nebenbei wird deshalb dann immer noch die Botschaft mitgeschickt, „du entscheidest“, „du bist etwas Besonderes“, „Hauptsache, du hast Spass“ und ähnlicher Nonsense, und die Leute sind inzwischen dumm genug, diese Einflüsterungen für bare Münze zu nehmen und klicken wie wild drauf los.
      Weil der Hausherr zum Skriptblocker riet:
      Ich hatte Anfang Dezember das Vergnügen, kurze Zeit ohne Skriptblocker unterwegs zu sein, als Noscript nicht mehr mit der neuesten Firefox Version kompatibel war, und sah dann erstmal, was da so alles auf der Seite an Werbung aufpoppt: unglaublich! Mein Hauptgrund für die Verwendung ist jedoch das Tracking durch teilweise bis zu 25 auf einer Seite im Hintergrund laufende Skripte, die sämtliche Aktionen des Users verfolgen, aufzeichnen und weiterleiten, um das Nutzerverhalten zu analysieren und z.B. „passende“ Werbung einzublenden.
      Allerdings nervt es auch, ständig Berechtigungen an erstmals besuchte Seiten vergeben zu müssen, damit man alle Inhalte sieht, zumal Noscript anscheinend einen Bug hat, da diese Einstellungen nicht in jedem Fall gespeichert werden.
      Und auf vielen Seiten taucht inzwischen eine Aufforderung auf, entweder den Werbeblocker abzuschalten oder einen Werbespot anschauen zu müssen bzw. zu bezahlen, um die Inhalte sehen zu können.
      Auch können Funktionen fehlen, die Skripte benötigen, z.B. auf Bankseiten oder beim Bestellen und der Bezahlfunktion in Onlineshops.
      Dann fängt die mühsame Suche an, welches Skript für die Funktion benötigt wird.
      Teilweise wissen darüber nicht einmal die Seiteninhaber Bescheid, wenn man anfragt, da die Webseiten extern entwickelt wurden.
      Das setzt natürlich die Attraktivität solcher Anwendungen beim eher unbedarften Nutzer herab, wenn der Ärger/Aufwand den Nutzen überwiegt.

    • Ich empfehle wirklich Trackingblocker
      Welchen? Oder ist das nur eine Frage
      der Einstellung (im Browser)

    • Vielleicht so?
      Schmeißen Sie einfach 500 g Nudeln, 1/2 l Wasser, eine Gewürzmischung und einen toten Eichelhäher in den Thermomix, er macht was draus, und das preiswert!
      In der finanziellen Oberschicht der norddeutschen Großstädte ist Kochen mega-out.
      Gruß K

    • Blocker
      ich nutze „Adblock“ und fahre seit drei Jahren gut damit.

    • Adblock schnüffelt leider auch.

    • Firefox ...
      … add-ons:

      – Ghostery
      – uBlock origin
      – Adblock Plus

      In den „Einstellungen“ noch die „pop-up Fenster“ blockieren –

      und „a ruah is“!
      (Ok, so klingt es eben wenn Preußen meinen bayerisch reden zu müssen.)

    • @Emil Meins
      „Ebenso zu beobachten ist das Anwachsen der Regale mit Fertigprodukten, in fast jedem Supermarkt, das mit einem Verlust an einfachsten eigenen Kochkenntnissen einhergeht.“

      Da habe ich in Berlin aber anderes beobachtet. Gerade bei Billigketten wie Aldi oder Netto wurde das Gemüseangebot doch deutlich verbreitert, auch frische Kräutertöpfe sind durchgängig im Angebot und es wurde Frischfleisch (also nur gekühlt, nicht tiefgekühlt) ins Sortiment aufgenommen; mitunter gibts auch frischen Fisch. Richtige „Fertigessen“, also wie vom fahrbaren Mittagstisch, zum in-die-Mikrowelle-stellen gibt es kaum im Angebot. Dafür bekommt man beispielsweise sehr zuverlässig frisches Suppengemüse; das war vor zehn Jahren noch nicht oder – nicht mehr – so. In den Tiefkühltruhen finden sich nur noch so Dinge wie Suppenhühner, Speiseeis, Pizza, Aufbackbrötchen und Torten. Was deutlich zurückgegangen ist, sind übrigens die Angebote im Bereich Fertig- (Tüten-) suppen und Fertignachtische (dafür gibts immer normalen Joghurt). Wenn ich mal auf den Einkauf vor- oder nach mir achte, finde ich fast immer auch Grundnahrungsmittel.

      Ein bißchen anders ist das bei den teureren Ketten; da findet man häufiger bereits angerichtete, frische Salate oder aufzuwärmende Suppen oder Sushi etc.pp. Dafür gibts dort eine richtige Fleisch- und Fischtheke, wo man frische Wurst bekommt und sich mal Carpaccio oder sowas bestellen kann.

      Unterm Strich: Soweit die Zeit vorhanden ist, scheinen die normalen Leute wohl auch zu kochen und im übrigen auch wieder zu Saisonware zurückzufinden; immerhin sind so Sachen wie Rote Beete oder Weißkrautsalat ganz regulär im Angebot. Aber ich vermisse im Sommer Kirschen aus der Heimat, die man bezahlen kann. Und Erdbeeren, die nicht nur duften, sondern auch schmecken. Bestimmte Kartoffeln! Wohlschmeckende Tomaten und Gurken. Milch, aus der man saure Milch machen kann, die man mit Zucker isst. – Bloß nicht drüber nachdenken, Nacht.

    • Ping Pong
      uBlock Origin
      können sie hier getrost eingeschaltet lassen es blockt genu ZERO requests.

      Als Haupt-Such Maschine: https://startpage.com benutzen.

    • Klaus Keller
      Es gibt KEINE Sicherheit. uBlock Origin scheint derzeit das Mittel der Wahl… und die Benutzung eines VPNs natürlich.

      Wichtig ist es niemals zu vergessen, dass kostenlose Software NIE kostenlos ist.

      Firefox Quantum zB blockt einiges an tracking, aber in about:config finden sie auch dort zwanzig telemetry scripts, die ihr Tun in Ff an Mozilla senden.

      Die sogenannte Anti-Virus Software Avast sammelt seit Jahren alles was sie findet und auch der ccleaner ist schon längst nicht mehr kosher

      Ghostery zB gehört einer Werbefirma

    • "Braucht man mehr als die FAZ?"
      Inzwischen sogar weniger.

      (Übrigens: Einfach nur faz.net erlauben reicht nicht mehr, es muss das ganze Addon deaktiviert werden.)

    • Mehr als die FAZ?
      NZZ z.B.

    • Waage wozu?
      @ Frau Biniok und auch @ Emil Meins:

      es kommt ganz darauf an, was man machen will. Spätzleteig z.B. braucht genau 3% -4% Salz, bezogen auf das Mehl. Ähnliches gilt, wenn man Brot bäckt. Ist ganz wichtig in Mittelitalien, wo das Brot meist ungesalzen also schlichtweg ungenießbar ist.
      Feine Waagen für solche Mengen – also z.B. 15 g – gibt es in den Headshops. Das sind Läden für Kifferbedarf.
      Ferner sind Messzylinder für 10, 20 und 50 ml nützlich (Laborbedarf), wenn man verlässlich Mayonnaise machen will.
      Für größere Mengen mag man sich ja mit Hohlmaßen behelfen.

    • An TDV und andere: Danke für die Hinweise
      Ich nutze AdBlock was ggf aber nicht gegen Tracking hilft.

      https://startpage.com lässt sich von Google wohl helfen
      und man muss wohl Snowden mögen dem das Leben
      in Russland besser gefällt als eine mögliches Strafverfahren in den
      USA. Kann ich verstehen, finde ich aber nicht gut.

      Das Verfahren könnte interessant werden.
      Leute die sich von W. Putin schützen lassen sind
      für mich nicht sonderlich Vertrauenswürdig.

      Das ist so als würde man Sicherheitssoftware von
      Kaspersky kaufen. Da ist mir sogar Microsoft lieber
      die lt Gates natürlich mit den Behörden in den USA
      zusammenarbeitet.

      Ich muss zugeben das die NSA für mich gar nicht das Problem ist.
      Ich würde G. Schröder, S. Gabriel, FW Steinmeier, Dr. M usw
      auch überwachen wenn ich könnte.

      Das Problem ist das uns die NSA
      ihre Kenntnisse nicht mitteilt :-)

    • @ Klaus Keller
      Startpage speichert die Suchen nicht, im Gegensatz zu Google.

  3. es war alles schon mal da
    Wer hat nicht ältere Damen in der Verwandschaft, die ganz ordentlich kochen, aber weitgehend auf dem Niveau des Dr. Oetker Kochbuchs stehengeblieben sind? Die Maizena statt Stärke kaufen?

    Oetker schuf sich mit Teigmischungen und bunten Papiertüten ein risiges Vermögen. Bild, Text, 50g Kartoffelstärke und Aroma. Hausfrau gibt Zucker und Mich dazu, eventuell Ei und Butter – fertig ist der Dr Oetker Pudding.

    Das klappt mit Erklärvideo 2018 weltweit. Kann ich Struggle Meals Aktien kaufen?

    • Nein, und das Problem ist, dass diese Leute zwar videos gucken, aber nicht mehr als Mikrowelle können.

    • Maizena
      Maizena ist Stärke, genauer Maisstärke.

    • „Das Problem ist, dass diese Leute zwar Videos gucken, aber nicht mehr als Mikrowelle können ...
      Das verhält sich wie beim Sex …

      Die gucken zwar alle YT-Pornos, können aber nicht mehr wie Tinder-Scrollen, Facebook-Likes verteilen, Bilder auf Instagram und Flickr up- und downloaden und über Whatsapp austauschen.

      Etwas Praxisnähe, verfasst in einfacher Sprache oder mit Videos dargestellt, wäre bestimmt hilfreich und am Ende gar Art-rettend.

      Struggle Meals sollte sich die Erschließung neuer Geschäftsfelder überlegen …

      Struggle Sex, so was wie Uber, aber in anderen Verkehrsbereichen, inkl. bei Google hinterlegter, detaillierter Einverständniserklärung nach schwedischem Vorbild und raffinierten Algorithmen zur Verkupplung paarungswilliger User anhand ihrer Präferenzen.

    • Show
      „Die gucken zwar alle YT-Pornos, können aber nicht mehr wie…“
      Der Mann kommt nach Haus, die Frau guckt eine Kochshow.
      „Was guckst Du Kochshows? Du kannst doch sowieso nicht kochen!“
      „Du guckst ja auch Pornos!“

    • @melursus
      Allein der Umstand, dass man überhaupt Stärke zu kaufen bekommt – und zwar in jedem beliebigen Supermarkt – belegt doch, dass die Leute tatsächlich kochen und backen! Ich meine – wozu braucht man Stärke? Außer für Pudding ohne Fertigpackung und etwas feineren Kuchen, ebenfalls ohne Fertigmischung? Ach ja, für Tortenguß … und einen selbstbefüllten Deoroller; aber mehr fällt mir wirklich nicht ein.

      Meine Tochter war in der dritten Klasse mal zu einer Forscherfahrt, was Spaß gemacht hat. Da gabs jedenfalls auch eine Küche, mit allerlei Zeug ausgestattet, das man nicht so einfach verwerten kann. Trockene Hülsenfrüchte z. B.; die muss man erstmal weichen lassen (sie waren nämlich nicht anderweitig vorbehandelt). Jedenfalls hat sie Stärke gefunden und Kakao (letzter leider auch eine Mischung) und Milch und hat dann also tapfer einen Pudding fabriziert. Das war dann aber wohl auch das einzig Essbare, was jemand zustande gebracht hat …

      Eine Mikrowelle habe ich nicht mehr.

  4. Schulzzug
    Der Martin sollte einen dieser Bottom20 Plätze sicher haben. Der Schulzzug ist grandios in die Eastwood Ravine gestürzt. Das sollte für die Global20 reichen.

    • So schade, wo sich die SPD doch so für das Netz und seine Zensur breit gemacht hat.

    • melursus @ 29. Dezember 2017 um 14:33 Uhr
      melursus sagt:
      „Schulzzug
      Der Martin sollte einen dieser Bottom20.. „

      Jetzt weiß ich endlich woran mich Martin Schulz die ganze Zeit erinnert hat.

      Es war der Sketch von Dieter Krebs „Also ich bin der Martin, ne “.

      Siehe youtube.

    • Und das war noch das beste Ergebnis, von hier an geht es abwärts.

    • Ich hatte Schulzug gelesen ...
      … und mir dann jefragt, watt Martin denn da so wieder vorhat, aber nein. Wer lesen kann, war klar im Vorteil.

    • i bin dr maddin
      Danke Foxrommel. Diether Krebs.

      1995 1985 2015 Vor dreißig Jahren sah ich BTTF im Kino (Calvin Klein Unterhosen) und ein paar Jahre später den Zug in die Eastwood Ravine.

      Jung waren wir und Clint Eastwood war schon ein altes Zitat. Jetzt ist Eastwood politisch aktiv und (meine ich) ein großer Regisseur.

  5. Facebook und die anderen Datenkraken...
    …machen mir, nach einer ziemlich interessanten und gut recherchierten Doku auf ZDF Info vor einer Weile, richtiggehend Angst.

    Gut dass im Fahrwasser mitschwimmende „Kutter“ auch evtl. untergehen. Das lässt für die „Supertanker“ auch hoffen.

    Ich weiß, die Hoffnung stirbt zuletzt.

    • Mein mitleid für die Trittbrettfahrer der Kraken hält sich auch in engen Grenzen.

    • Ein importierter Oberbayer @ 29. Dezember 2017 um 14:34 Uhr
      Ein importierter Oberbayer sagt:
      „Facebook und die anderen Datenkraken… „

      Facebook ist und bleibt indiskutabel. Inzwischen haben die sogar zugegeben, dass ihnen Untersuchungen bekannt sind, dass intensive Mediennutzung in diesem Bereich die Psyche modifiziert. Und das lässt man Kinder ran.

      Boykottieren, ignorieren.

    • Hm, ZDF und
      „gut recherchierte Doku“ gibt es das ?

    • Ja, die namens „Das Drehbuch des Terrors“ ist auch nicht so verkehrt, nur der Schluß fällt wirklich ab.

  6. Mediennutzung
    „…gibt sich nicht die geringste Mühe, das dahinter stehende Elend der Zielgruppe zu verheimlichen“

    Manche Leute (Rezipienten) machen sich nicht bewußt, dass ihre Mediennutzung wenig über das Medium, aber viel über sie selbst verrät. Halten sich für intellektuell und fordern entsprechende Jobs und Gehälter, aber konsumieren Inhalte, aus dem man leicht auf den IQ und ihre ethische Ausstattung rückschließen kann.

    • Es istb vielleicht auch eine garstige Einstellung gegenüberder eigenen Ernährung.

    • Don Alphonso @ 29. Dezember 2017 um 14:59 Uhr
      Don Alphonso sagt:
      „Es istb vielleicht auch eine garstige Einstellung gegenüberder eigenen Ernährung.“

      Gibt es diese Armut? Dass es, wenn es eines solchen Angebots bedarf, eine geistige Armut gibt, ist eh klar, aber gibt es eine solche breite gesellschaftliche Armut oder man könnte sagen Elend in den USA, dass solche Sparrezepte breite Resonanz finden? Das ist ja erschütternd.

      Wenn ja, dann war die Trump-Wahl ja umso weniger überraschend.

    • es gibt wie in Deutschland einfach einen Niedergang der Kochkunst, und viele wollen gar keine Küche mehr, oder gar Porzellan, die wollen lieber Lieferheld und Essen aus Styropor.

    • Vielleicht sind die in jungen Jahren
      in Helmut Schmidts Truppe daran gewöhnt worden, daß die Verpflegung den täglichen Kalorienbedarf zu decken habe, Geschmack und Ausgewogenheit dabei zweitrangig und durchaus verzichtbar.

    • Don Alphonso @ 29. Dezember 2017 um 17:35 Uhr
      Don Alphonso sagt:
      „… und viele wollen gar keine Küche mehr, oder gar Porzellan, die wollen lieber Lieferheld und Essen aus Styropor.“

      Das ist auch der Grund für die Inflation von Kochsendungen und -videos. Die Leute schaun sich das gerne an, sind davon aber so erschöpft, dass sie sich erst mal eine Pizza bestellen müssen.

      Es ist eine Charakterfrage. Menschen, die nicht selber kochen, haben eine andere Einstellung zum Leben und zur Welt.

      Als ich zum ersten mal gehört habe, dass in New York Wohnungen ohne Küchen gebaut werden, dachte ich, das sei ein Witz.

    • Gibt es wohl auch schon in Berlin…

    • Kochkurse ...
      … sind aber gerade total in. Das scheint wie mit dem eher beschwiegenen Ende der Lesestudie zu sein, demnach nämlich die Zahl und Quote der wirklich excellenten Leser ebenfalls deutlich gestiegen ist. Es gibt also keine selbst nach diesem Maßstab keine einheitliche Entwicklung, sondern eine Scherenbewegung. Und das stellt die Frage nach dem wer und nach dem warum.

    • @ Foxrommel
      Als Student im 2. Semester ohne Nebenjob und BAföG überlegen Sie sich sehr genau, wieviel sie für Ihr Essen ausgeben, wenn am Freitag noch ein Zugticket nach Hause übrig sein soll.
      Übrigens war dies der Grund für mich, kochen zu lernen, da Nudeln mit Ketchup nach 5 Tagen sehr fad werden.

      Ich möchte mich an dieser Stelle Emil Meins anschließen:
      Kochen bedeutet nicht, mit Stoppuhr und Milligrammwaage ein Rezept zu kopieren, sondern aus den vorhandenen Dingen etwas Schmack- und Nahrhaftes zuzubereiten.
      Aus diesem Grund kommt mir auch kein Thermomix ins Haus!
      Für über 1000 Euro kann ich sehr viele Jahre lang den Herd sowie den Mixer ein- und ausschalten.

    • Schoenwetterschreiberling @ 29. Dezember 2017 um 22:30 Uhr
      Schoenwetterschreiberling sagt:
      „Als Student im 2. Semester ohne Nebenjob und BAföG überlegen Sie sich sehr genau, wieviel sie für Ihr Essen ausgeben, wenn am Freitag noch ein Zugticket nach Hause übrig sein soll.
      Übrigens war dies der Grund für mich, kochen zu lernen, da Nudeln mit Ketchup nach 5 Tagen sehr fad werden.“

      Sehr gut! Man lernt auch viel über Land und Leute, wenn man das Kochen anfängt – was gibt es saisonal (grad günstig), wie haben die Leute früher in dieser Region in der Winterzeit gekocht (Vitamine!) etc.

      Und bei kluger Vorratshaltung wird man völlig unabhängig von anderen.

    • Gastro-Motor
      „Der Motor der Gastronomie ist der Zwang, mit dem auszukommen was man hat. Sogar die französische Küche basiert darauf, aus wenig viel zu machen“.
      (Anthony Bourdain).

      Weiss nicht so recht, ob dies vorbehaltlos für die Gastronomie so stimmt. Bei meinen Erlebnissen mit franz. Hochküche bisher war es eher so daß nicht besonders viel auf dem Teller landete, auf der jew. Rechnung aber schon. Im Kontext „Mutti-macht-den-besten-Braten-und-Bub-schaut-über-die-Schulter“ könnte ich diese Aussage allerdings untermauern.

  7. Titel eingeben
    Struggle meals klingt irgendwie ähnlich wie struggle sessions, also eher abschreckend.

    • Es wird aber wie blöd geklickt.

    • Zu viel ADHS am Set
      Ich habe mir das angesehen und wurde schon nach zwei Sekunden total nervös von diesem labernden Koch-Boy. Ehrlich, auch mit Hunger und ohne Kochkünste, das kann sich ein normaler Mensch doch nicht ansehen.

      Was da in den Topf kam und vor allem wieder heraus, sah so wenig essbar aus, wie Bento lesbar ist.

  8. schlag ein Ei drüber
    „Die Ratschläge sind ganz einfach: “Just add water“ und “Put an egg over ist”,“

    Das war auch die Empfehlung meines Onkels „schlag ein Ei drüber“ – wie man sich im Russlandfeldzug als Offizier 1942 durchgeschlagen hat, seitdem ist das in unserer Familie ein Familienmotto.

    • Oder „mit Käse überbacken“.

    • Am besten...
      …veganer Analogkäse, würg.

    • schlag ein ei drüber
      @Foxrommel

      ja, das erklärte mir in Untertürkheim schon ein Schulkamerad, dessen Vater im Stürmer auf dem Titelblatt war.

      Grüsse an Frau S.Berg, ich meine den echten Stürmer, nicht die Weltwoche. Sie verwechselt das immer !

      es war wohl teilweise so heiss, dass zum Spiegelei das Ei einfach auf das Panzerblech geschlagen wurde !

      ja, so Sachen sterben einfach nie aus. ich habe das dann auch mal auf C. Börsig`s anthrazit-grauem VW-Käfer probiert und da hat das auch geklappt.

      ansonsten werter DON, wo nehmen sie diese Effektivität her ? diese totale SchreibENThemmung ? fast schon Suchtverhalten !

      keine Radtouren ? nur besonnen in der Stille sitzen und Tee aus Silberkannen ? und an den Rädern basteln ? und Toskana-Touren planen ?

      ich kriege angesichts der Nachrichten aus so beschaulichen Orten wie Kandel eher eine Schreibhemmung. ulFuM hat wohl sowohl eine Schreib- wie eine Sprechhemmung aktuell.

      hatte auch Schweizer Bürger am Weihnachtstisch, alle freuen sich wenn ulFuM weg ist. dann werden die Langlaufloipen in Pontresina nicht mehr grossräumig gesperrt, wenn ulFuM langloifelt !

    • Schwiegermutterrat
      „Mach Rahm dran und iss es selbst.“

    • djangohatnemonatskarte @ 29. Dezember 2017 um 15:31 Uhr
      djangohatnemonatskarte sagt:
      „… es war wohl teilweise so heiss, dass zum Spiegelei das Ei einfach auf das Panzerblech geschlagen wurde !“

      Das war mit Rommel in Afrika.

    • @djangohatnemonatskarte
      Ich bin seit langem ein Leser dieses Blogs. Auch wenn ich mich jetzt total oute und die ganze Don-Blogwelt über mich lacht…….. ich hätte trotzdem mal eine Frage. Was genau bedeutet ulF bzw. ulFuM. Ich habe schon oft gegoogelt, mir ist natürlich klar dass damit unsere liebe Mutti gemeint ist, aber was es heißen soll, ist mir eben nicht klar. Wenn ich hierzu keine Antwort bekomme oder meine Frage nicht in den Blog gestellt wird, auch okay. Ein Versuch ist es mir aber wert.

      Grüße Fresko

    • @ fresko 30.12.
      Unsre liebe Frau (und Mutter)

      Jedenfalls erschloss ich mir dieses Kürzel so aus dem Kontext, nachdem ich selbst einige Wochen der sprichwörtliche Ochse vorm Berg war.

  9. Asozialenprogramm
    „Dieses Asozialenprogramm wird darüber entscheiden, wie Medien 2018 in Deutschland aussehen.“

    „Asozialenprogramm“ ist, glaube ich, nicht zu hart gegriffen. Man sollte sich nur mal auf youtube.com anschauen, welche Videos die meisten Klicks bekommen. Da fällt einem nix mehr ein und man fragt sich wirklich, ob man wirklich weitermachen oder nicht doch auch einfach H4 beantragen soll.

    Insofern liegt dieses Medienangebot im Trend.

  10. Nischenthemen
    „Vice hat mittlerweile bei Nischenthemen wie Linksextremismus, Polizeigewalt, Drogen, Porno und Feminismus eine Art relativer Marktführerschaft erreicht.“

    Dass gerade diese Themen bearbeitet werden, zeigt dem Publizisten natürlich auch, wohin die Reise gehen soll. Sehr wichtig ist, dass diese Probleme bestehen oder sich vergrößern, so dass diese Kuh weiter eifrig gemolken werden kann. Der Durchschnittsleser, der keine Ahnung hat, wie relevant die Texte und die Argumente darin sind, staunt und will mehr davon.

    Manche sind wie auf Drogen und wollen immer mehr von dem Stoff, noch härtere Texte, noch mehr vermeintliche Fakten. Und das ist das Geschäftsmodell.

    • Die kämpfen halt gegen die anderen Jugendportale mit ihren SJW-Themen, vieles kann sowohl bei Vice, Bento oder Ze.tt stehen, sie haben auch die gleichen role models wie die Kübra, die antisemitische Demos mit organisiert hat, oder die üblichen Kempers dieser Welt.

    • Don Alphonso @ 29. Dezember 2017 um 15:17 Uhr
      „Die kämpfen halt gegen die anderen Jugendportale…“

      Ich versteh den Businessplan nicht. Jugendlich haben nun wirklich nicht das große Geld, so dass man Werbetreibende für lukrative Kampagnen dafür gewinnen könnte.
      Ein anderes Geschäftsmodell wäre natürlich, dass man schon sehr früh an personalisierte Daten der Nutzer rankommt, die man dann in 10 Jahren, wenn die dann gute Gehälter haben, ausschlachten kann. 😎

    • Sie sind aber ausgabefreudig und lassen sich Lautsprecher mit Bestellfunktion schenken, und wenn sie pleite sind, bekommen sie Geld von ihren Eltern.

  11. Ich habe immer mehr den Eindruck...
    …daß die gehypten „digital natives“ in Wirklichkeit einfach eine verlorene Generation sind. Spannend sind Spekulationen über die Zukunft – geht es so „Idiocracy“-mäßig weiter oder kommt es irgendwann zum großen Bruch und die Menschen entsagen der technologiegesteuerten Entmündigung wieder? Mich hält z.Zt. nur noch die Hoffnung auf Letzteres aufrecht…

    • Das ist „Warten auf die Vollbeschäftigung“, aber ich fürchte, das wird so nicht kommen. Da gibt es die einen, die sich durchsetzen, nach alter Art, und die anderen prügeln sich dann um die Restjobs.

    • Das läuft dann irgendwann...
      …auf gated communities heraus. Mal schauen, ob ich es noch erlebe.

    • Also bzgl. Zukunftsaussichten zusammen mit den ewig Digital-Pubertären ist es ja so...
      „Wenn alle Stricke reißen, dann kann man sich nicht mal mehr aufhängen.“

      (Volker Pispers, deutscher Kabarettist)

  12. Titel eingeben
    „Und Facebook wiederum kennt seine Nutzer genau und weiss, welcher Nutzer am Monatsende eher pleite ist, und solche Ratschläge brauchen kann.“

    Das find ich immer lustig:
    Leute, die nicht in der Lage sind, ihr Geld so einzuteilen, dass es bis Monatsende reicht, wollen uns dann erklären, wie wir zu leben haben.
    Oder dass die Steuern erhöht werden sollen. Oder dass 2Mio Flüchtlinge aufgenommen werden sollen, gerne mehr.
    Oder oder.

    • Ja, das finde ich auch erstaunlich. Wer so eteaqs schaut, obwohl er eigentlich Geld hat, sollte 10 Jahre nicht wählen dürfen.

    • Geld nicht einteilen können
      ist eine Voraussetzung für links/Gutmensch, sonst dringt die Realität U sehr in den Vordergrund.
      Ernsthaft, die wirtschaftlichen Folgen der Zuwanderung werden viel zu wenig thematisiert, wir haben ca. 700.000 Geburten im Jahr, dagegen müssen die 200.000 oder mehr Zuwanderer gerechnet werden und von denen landet mindestens die Hälfte im Sozialsystem.

    • Ja. Irre. Irgendwann kommt eine Rezession, und dann verstehen die Leute, was sie mit Merkel hatten. Die schlimmste Kanzlerin seit 1948.

    • Nutzerdaten
      So zu tun, als würde nur Facebook jenes wissen, ist mit Verlaub ein wenig Fadenscheinig. Ich muss z.b. auch massig Seiten (Tracking) aus der BRD blockieren, weil sie Nutzerdaten sammeln.

      Pauschal hier nun jene mit mehr wie geringen Einkommen über ein Kamm zu scheren.. Nuja..
      Da wo einige Eisbein „futtern“ müssen halt andere für auf Nudelhippster umschwenken.

    • Es wendet sich nicht an Menschen mit geringem einkommen, sondern an Menschen mit hohem Kontrollverlust, die danach die Kochbücher etc. kaufen sollen, weil sie ihr Leben sonst nicht in Griff kriegen.

    • "Kontrollverlust"
      Ach Don..
      So einfach ist es doch nun auch nicht..
      Und „einfach“ nur drauf „trumpel“ wird nichts wirkliches positiv bewegen können.

    • Bitte
      Don

      draufhauen bringt hier rein gar nichts.

    • Das Preußische Wahlrecht
      ist zwar diskriminierend nach heutiger Meinungslage, hatte aber durchaus Vorteile.

    • rhadamanthys @ 29. Dezember 2017 um 15:36 Uhr
      rhadamanthys sagt:
      „Ernsthaft, die wirtschaftlichen Folgen der Zuwanderung werden viel zu wenig thematisiert, wir haben ca. 700.000 Geburten im Jahr, dagegen müssen die 200.000 oder mehr Zuwanderer gerechnet werden und von denen landet mindestens die Hälfte im Sozialsystem.“

      Das ist nur die halbe Wahrheit. Von den 700T ist ein fester Prozentsatz, der ebenfalls langfristig (zT generationenübergreifend) vom Sozialsystem leben wird, das steht schon fest, siehe gut erforscht und dokumentiert in Berlin. Nicht gerechnet sind ebenfalls die Schäden, die produziert werden, und damit ist nicht nur der Drogenhandel gemeint.

      Die Folgen werden schon thematisiert, zum Teil auch von Volkswirten wissenschaftlich aufgearbeitet, und das schon recht lange und sehr gut (zB Prof Bernd Raffelhüschen, Uni Freiburg), aber sie werden verschwiegen, verunglimpft und in die rechte Ecke gestellt.
      Solche Professoren werden an Universitäten beleidigt, an den Pranger gestellt, eingeschüchtert.
      Aber das kennen wir ja schon alles.

      Wenn die ersten Anzeichen einer Krise kommen, wird mich keine deutsche Großstadt mehr sehen.

    • Mal wieder freuen sich die Krankenkassen...
      … aber eine detaillierte Analyse lässt vermuten, dass die politisch und wirtschaftlich Verantwortlichen -wider besseren Wissens über die Folgen der Zuwanderung von hunderttausenden von Taugenichtsen aus Afrika und Arabien- einfach weiter jubeln so lange es noch geht.
      .
      Geld ist schliesslich genug da …. es ist halt nur in den „falschen“ Händen.

    • @Foxrommel u.a.
      Ich habe irgendwo mal gelesen daß hier nur noch approx. 15 Mio Anschaffende (SteuernundAbgabenSystemEinzahler*) den Laden am Laufen halten. Noch halt. Tendenz abnehmend. Zukunftsgrusel.

    • nicht dran denken
      „Irgendwann kommt eine Rezession, und dann verstehen die Leute, was sie mit Merkel hatten. Die schlimmste Kanzlerin seit 1948.“
      Und dann will es wieder keiner gewusst haben. Aber da denken wir lieber nicht dran…

      „die wirtschaftlichen Folgen der Zuwanderung werden viel zu wenig thematisiert, …“ Man findet schon Zahlen, aber natürlich nicht in den Staatsmedien.
      „Eine Billion Euro Sonderschulden aber hatte Deutschland bereits 2007 für Migranten, …“
      (Artikel „Deutschland verschläft den Kampf um Talente“ in der FAZ)
      „Flüchtlingskrise könnte fast eine Billion Euro kosten“
      (Welt)

    • Immer diese Optimisten!

    • Schlechteste Kanzlerin seit Beginn der Zeitrechnung
      Natürlich ist die Leibhaftige (A.M.) die schlechteste, grausigste, inkompetenteste und unsympathischste Kanzlerin seit Beginn der Zeitrechnung.
      Leider ist sie auch die netteste, intelligenteste und sympathischste Kanzlerin seit Beginn der Zeitrechnung.
      Sie ist nämlich die einzige Kanzlerin seit Beginn der Zeitrechnung.

      Was KANZLER betriffft, so hat sie den Titel „Schlechtester seit 1948“ mit Sicherheit schon inne, schickt sich aber an, auch den derzeitigen Rekordhalter, der noch den Gütesiegelzusatz „aller Zeiten“ trägt, auf der Überholspur zu deklassieren.

      Immerhin verstand der sich noch mit den Italienern und Rumänen und versuchte, bezüglich der Amerikaner wenigstens neutral zu bleiben.

      Nicht so die Herausforderin. Die ist mit den Russen, den Amis, dem gesamten ehemaligen Ostblock, den Griechen, den Bayern und den Dieselfahrern über Kreuz. An Insekten und Goldhamstern arbeitet sie gerade noch.

      Vermutlich werden wir in 20 Jahren die Buchstabenkombination „AM“ nicht mehr verwenden dürfen, selbstverständlich auch nicht deren Zahlencode „113“. Des weiteren gilt das Wörtchen „Nu“ als Hatespeech und öffentlich dürfen keine Rauten mehr gezeigt werden.

      Die noch freie Hansestadt Hamburg, die bereits in den ersten Buchstaben ihres Namens nicht nur die Kombinationen „A.M“ und „A.H.“ (rückwärts) beinhaltet, sondern zu allem Überfluss auch noch „HH“ als Kennzeichen hat, wird dann in „Gendertrötenhausen am Schwesig-Hohlsteinischen Meetoo-Busen“ umbenannt.

      Für das dann dort vegetierende (oder heisst es „veganierende“) Prekariat wird Bayern im Jahre 2050 eine Obergrenze einführen.

      Leider werden die Einserabiturienten 2050 aus Gendertrötenhausen am Schwesig-Hohlsteinischen Meetoo-Busen nicht wissen, was eine „Obergrenze“ ist, und wenn sie es wüssten, könnten sie sie nicht berechnen, weil man ihnen beides im Leistungskurs „Genderstudies“ nicht nur nicht beigebracht hat, sondern alles, was nach der Zahl „3“ kommt, „strukturelle Untrerdrückung durch das Patriarchat in Person des alten weissen Mannes“ bedeutet (der bekanntlich immer „oben“ sein will und deshalb ist „oben“ auch böse) und in „esoterischer Genderphilosophie“ im Jahre 20 nach Butler dort nicht mehr gelehrt wird.

      Dafür schieben sie freiwillig Dienst an der Deutsch/Deutschen Sexismusgrenze, die von Buxtehude über Seevetal / Winsen nach Lüneburg verläuft.

      Grenzzäune und Schiessanlagen sind dort aber nicht nötig, weil die Genderbefreiten aus dem Norden bei den „Bayerischen Binären“, die nichteinmal Multigendertoiletten haben, sowieso nicht überleben können. Bekanntlich bekommt man vom „Im-Stehen-Pinkeln“ Rückenmarkserweichung.

    • Wiederaufbau
      „… der noch den Gütesiegelzusatz „aller Zeiten“ trägt, auf der Überholspur zu deklassieren.
      Immerhin verstand der sich noch mit den Italienern und Rumänen und versuchte, bezüglich der Amerikaner wenigstens neutral zu bleiben.“
      Jedenfalls ist ein Krieg irgendwann zu Ende, und man kann sich an den Wiederaufbau machen. Das, was uns jetzt beschert wurde, werden wir auch in drei Generationen nicht los.

  13. Tempo
    …mir fehlt ein Bezug zu Tempo, die zumindest für meine Generation als Vorreiter für endlose metoo Produkte gelten darf. Vice als Print Produkt verschenkt machte dagegen von Anfang an stutzig. Kein Wunder wieso die Kids heute glauben, eine Million Flüchtlinge sind eine gute „Story“… Es ist inzwischen über soviele Wunder berichtet worden, das man einfach darauf vertraut, das alles schon seine Richtigkeit hat. Und die Alten sind zu faul und zu ängstlich da noch korrigierend einzugreifen. Wie war das noch mal mit Plato, der Jugend und dem schönen, jugendfrohen Anfang der Thyrannei?!

    • Ich bin noch nicht alt genug, um da aufzugeben.

    • Titel eingeben
      und endlich hat sich jemand mal dem Kinderprogramm angenommen. Man glaubt es kaum was da ungestraft den Äther passiert. Waren es früher noch vom Computer inszenierte Comics (mit denen jetzt sogar die Allianz wirbt) erscheinen die aktuellen Charts und Print Produkte nur noch als ausgekochte Brainwash Derivate. Irgendwoher muss es ja kommen…

  14. Put an egg on it!
    Wirklich genial. Ich musste beim Titel erst einmal lachen, dann beim Blick auf die Webseite nochmal. Zwei Dollars pro Mahlzeit, das ist schon erstaunlich wenig. Aber ich denke da wieder an die Genderstudierende, die ihre Doktorarbeit über die Frisuren der Frauen bei irgendwelchen Stämmen am Amazonas geschrieben hat. (Nein, kein Witz). Die wird mit ihrem Fachwissen schnell an einkommenstechnische Grenzen stoßen.

    Ich packe jetzt erst einmal meine Einkäufe vom Dallmayr aus, und mache mir noch ein paar Gedanken über das, was mir dort heute so aufgefallen ist. Später schaue ich wieder hier herein, wegen der Kommentare. Sie mögen mir das verzeihen, lieber Don, aber nebst Ihren tollen Beiträgen sind es auch die Leserkommentare, wegen denen ich hier gerne lese.

    • Jahresendpralinenkäufe bei Lengmüller: 1t Mahlzeiten für 400 Gramm Pralinen und zwei Glücksschweine.

    • @ Zugroaster sagte:
      „Aber ich denke da wieder an die Genderstudierende, die ihre Doktorarbeit über die Frisuren der Frauen bei irgendwelchen Stämmen am Amazonas geschrieben hat. (Nein, kein Witz). Die wird mit ihrem Fachwissen schnell an einkommenstechnische Grenzen stoßen.“
      .
      Sie sollten, meinungsbildenden Einfluss auf die „Bekannte“ vorausgesetzt, schleunigst von dem einseitigen Thema abbringen -oder zumindest zu Kombi-Sujet anraten, z.B. „Gleichgeschlechtliche Sexualpraktiken indigener Völker im Flüsse-Einzugsbereich des Amazonas´ östlich der Anden-Wasserscheide“
      .
      Kleine Abschweifungen der Studienarbeit hin zu flußnetzregional übergreifenden aphrodisierenden Naturprodukten sowie deren
      Zubereitungsformen, könnten nicht von Schaden sein.
      (DdH)

    • Bedient Euch ggf des Genitivs...
      Text eingeben

    • Titel eingeben
      @Don

      Ich esse gerade die Schokolade aus dem Adventskalender, weil ich seit Wochen so viel anderes Zeug geschenkt bekommen habe. Und Elly Seidl geht nur mal vor Adventskalenderschokolade.
      Addendum zu meinem vorherigen Kommentar: Ich gehe ja nicht oft zum Dallmayr, aber heute fiel mir auf, wie sich das Sortiment verändert hat. Auch das Publikum. Es kam mir vor als wollten die alles streamlinen, und mehr auf durchtrapsende Touristenscharen ausrichten. Unschön.

      @Le donneur de conseil de la ligne de partage des eaux du Neckar

      Ich habe das nur mal irgendwo gelesen, höchstwahrscheinlich bei realpeerreview auf Twitter. Die führen immer solche akademischen Perlen vor, wie „Kochbücher für Männer festigen die hegemoniale Maskulinität”
      https://twitter.com/RealPeerReview/status/944619431736602630

  15. Auf das auch 2018
    für Sie ein gutes Jahr wird, Biere auf Ihren Bildern weiterhin Ihrem Gegenüber gehören und sie so unterhaltsam aus dem Neuland berichten!

  16. Der Mensch ist, was er isst
    Lieber Don,

    Interessante Beobachtungen, auch wenn das zweite Foto weitere Fragen aufwirft z.B. sind Schweinshaxe und Kartoffelknödel wirksames Antidot gegen die „Küche“ der struggling mealers? Wo ist die vegetarisch/anspruchsvolle Alternative?
    Ursprünglich geprägt wurde das obige Zitat von Ludwig Feuerbach in seinem gastrosophischen Werk. Übrigens hielt er die Kartoffel für ein „unmenschliches und naturwidriges Nahrungsmittel“, ähnlich kritisch waren Leibniz und Goethe. Tommaso Marinetti kämpfte später gegen die Nudelkultur seines Landes. Feuerbachs Nahrungsfavorit war übrigens die Erbse – er hielt die Kartoffel für mitschuldig am Zusammenbruch der 1848iger Revolution.
    Insofern – Essen geht über die kommerzielle Dominion hinaus – es ist immanent politisch, als es durch Biochemie mehr order weniger effektive Individuen produziert. Oder wissen die das bei „struggle meals“/face book bereits, und nutzen dies zur Programmierung besser angepasster Menschen? Ich sehe bereits ein Hollywoodskript..

    Frohes, eiweißreiches Neues Jahr!
    Ihr „Onkel“

  17. Titel eingeben
    Hmm, ich hatte diese ‚mit wie wenig Geld kann man sich ernähren‘
    Überlegungen ebenfalls erfahren in den USA, als jemand arbeitslos
    wurde. Da war es Ramen mit heissem Wasser für deutlich unter
    einem Dollar. Allerdings schwingen bei solchen ‚Tips‘ bei mir so viele
    Konnotationen mit, die aus normaler europäischer Sicht, gar deutscher,
    überhaupt nicht aufkommen können, dass mir dadurch nur klar wird,
    wie grundsätzlich unterschiedlich die Denkweisen aus angelsächsischen
    Ländern im Mittel sein kann zu allen europäischen, die ich kenne.

    if all you’ve got is lemons, make lemonade

    • und wenn man 4 Söhne hat;
      aber nur 3 Äpfel, macht die Mutter Apfelmus, um allen gerecht zu werden.Es gibt hier ein nettes Mundartlied darüber.

    • Na ja
      Als ich nach meiner Meisterschule total abgebrannt war, habe ich mich sieben Monate lang fast nur von Kartoffeln, Nudeln und Reis ernährt (ich möchte dazusagen, daß ich Grundnahrungsmittel wie Mehl, Milch und Eier sowieso immer zuhause habe, weil Grundnahrungsmittel).
      Das ging gut, und hat viel Geld gespart, bis mein Konto wieder ausgeglichen war. So erwas kann man mal machen, aber als grundlegendes Ernährungskonzept möchte ich es dennoch nicht empfehlen.

  18. Titel eingeben
    Ich fühle mich wie ein Dinosaurier: Von keinem dieser Portale habe ich je gehört. Und ich habe nicht den Eindruck, dass ich da was verpasst habe. Menüs unter 2 Dollar kenne ich eine ganze Menge. Sowas bringt man seinen Kindern frühzeitig vor Studienbeginn bei. Mein 11jähriger hat letzte Woche gelernt, wie man Pfannkuchen macht. Darauf wird dann in den nächsten Jahren aufgebaut. Semmelknödel mit Pilzen, Zwiebelkuchen, Gemüsesuppe, Rühreier mit Speck auf Toast, Kartoffelgratin, etc.. Und wer keine Mutter hat, die ihm was beibringt, dem rate ich zu Chefkoch.de . Da steht auch immer gleich der Schwierigkeitsgrad dabei. Das Internet ist nicht per se schlecht. Kommt immer drauf an, was man sich raussucht.

    • Gratuiliere, wenn einem das alles hier nichts sagt!

    • Arme Ritter
      Unschlagbar!
      Übrigens kostet eine Portion Pasta mit zwei Spiegeleiern und etwas Butter höchstens 1.20 E.
      Lindensuppe oder Irish Stew, 1 mal pro Tag aufgekocht, ab Tag 3 ein Gedicht.
      Das Problem ist, das riecht. Die haben schon ihr ganzes Geld für Augenrandmäh ausgegeben (Kontraindikation: Zwiebeln, Zwiebelsuppe, Zwiebelkuchen), und wie Kackmolton und Kohl zusammen gehen, will niemand erforschen. Frag Aldi.

    • @ Cassandra
      … Kartoffeln und Quark, Pellkartoffeln und Matjes, Quarkkeulchen, Bratkartoffeln und Ei, Kartoffelpuffer mit Apfelmus, selbst gemachter Kartoffelbrei mit Fischstäbchen und Möhrengemüse, Salzkartoffeln mit Spinat und Rührei, Süßsaure Kartoffelstückchen, Sächsische Kartoffelsuppe …

      Liebes HENGAMÄÄH – ich bin so gerne eine deutsche Kartoffel!!

    • Viertelstunde
      Butterkartoffeln mit etwas Muskat,dazu vielleicht,wenn vorhanden und sozial verträglich,grüne Bohnen in Knoblauchsahne – geht auch gut nach Radtouren,weil schnell gemacht. Mein Dank und Respekt an Don Alphonso für die blickerweiternde Beschäftigung mit Medienexoten von einem Ü60er,dem ansonsten das ganze aufgeregte Marshmalloworchideenorchester an der Sattelbestimmung vorbeigeht.Allen einen guten Jahreswechsel!

    • Ihnen auch! Ich habe es leider nicht so mit Kartoffeln.

    • Wenn es riecht helfen gute Weihrauchräucherstäbchen.
      Schon eines führt innerhalb der Abglühdauer zum Wohlgeruch in der ganzen Wohnung!

    • Wenn Sie so weitermachen ...
      … mit der Erziehung Ihres Sohnes, kriegen Sie bald mal eine Vorladung des Schulrats wegen notorischer Unbelehrbakeit in Sachen interkulturell diskriminierender Kulturtechniken, Hierarchisierung und Othering, Vermittlung hegemonialer Unterdrückungsformen, ausgrenzenden Positionierungs- und kulinarisch rassifizierten Differenzierungspraktiken.

      „Semmelknödel mit Pilzen, Zwiebelkuchen, Gemüsesuppe, Rühreier mit Speck auf Toast, Kartoffel(!)gratin …“

      Pffffffff …

      Integrativ motivierte Kinder besorgen sich ihre Kalorien beim Döner, bei Pizza Hut, Burger King, KFC oder McDonalds.
      Tankstelle geht natürlich auch.

    • .
      „Ich habe es leider nicht so mit Kartoffeln.“

      damit scheinen sie, lieber gastgeber, in gewisser gesellschaft ;-).

      (man kann ja auch ei darueber schlagen und das ganze mit dem reichlich vorhandenen kaese ueberbacken… ahem.)

    • Ich mag Gratin, aber sonst…

    • .
      lieber don, dann passt es ja: jemandes schwiegermutter riet hier ebenso zu sahne, andere wieder zu ei und wer mag, kann das ganze mit etwas kaese verfeinern. dann nur noch ueberbacken… – und selbst essen.

    • Schmand! Unbedingst Schmand!

    • Titel eingeben
      …die Quote derjenigen, die Tischkultur „können“ und schätzen, bleibt immer gleich. Warum? Die meisten Leute, die hier fit sind, wissen genau, daß beides einem großartigen Ziel dient: In gehobener Stimmung in anregender Runde die Welt neu zu erfinden. So ein Erlebnis vergisst keiner, man denkt mit Freuden daran und wird es immer wiederholen wollen.

    • bin ich eigentlich der einzige, dem das
      „Virtue-Signaling“ hier irgendwie ein wenig … fad vorkommt? Welche große Heldentat soll es denn bitte darstellen, wenn man sich selber eine Kartoffelsuppe …? Wo sind wir denn bitte angekommen …

      Ich selber habe das Kochen ja tapfer vermieden – auch jegliche Kenntnis darüber abgestritten – bis ich 20 war und leider meine Oma gestorben ist. Ich hatte also Angst, nie wieder leckeres Essen zu bekommen und – ab da hat es ein Vierteljahr gedauert, bis ich mich an die meisten Dinge und Kniffe, die sie mir natürlich seufzend präsentiert hatte, erinnert und sie eingeübt habe – was ich früher nie, auch unter Strafandrohung nicht, getan hätte! Am schwersten war es, sich an Liebstöckel zu erinnern … Also – seit dem kann ich halt kochen. Weil ich halt muss und auch meinen Opa nicht ohne Weihnachtsessen lassen konnte!!

      Meinem Kind erspare ich Belehrungen darüber und stöhne lieber, es möge vom Herd fernbleiben. Mit dem Ergebnis, dass es sich für den Herd erwärmt. Gelegentlich. Müsste es, so könnte es auch.

  19. Sie sind jahresendmilde
    Denn „Laura Himmelreich“ ist ja niemand anderes als die Elende, die ein Jahr nach einem missglückten Herrenwitz an einer abendlichen Bar (Brüderle), über Sexismus „aufschrie“, um die Publicity clever dafür zu nutzen, sich auf einen Führungsposten mit viel Knete hochzuschla… äh, hochzuhetzen. Da hat es mal mit der Denuziation prima geklappt, aber „Journalismus“ ist das nicht, das ist doch eher eine „Maasküre“…

    • Ich glaube, das muss man nicht extra erwähnen. Und es hätte den Erzählfluss gestört. Ausserdem ist sie noch nicht so lange bei Vice (und ich weiss auch nicht, ob sie da lange bleiben wird, der fehlt der Sinn für das Harte).

  20. Verstehe ich nicht....
    bei Youtube werden mir Opern satt, klassische Musik und Künstler, Geschichtsbeiträge, Investment- und Anlagethemen vorgeschlagen (recommended, damit wir uns richtig verstehen), also alles Themen, welche ich bisher so aufgerufen hatte. Ich habe bis ganz nach unten gescrollt – habe keine Clips zum Zubereiten von Nahrung gefunden. Das wird ja fürchterlich enden, wenn der bisherige Youtube Konsum des genegten Hipsters derart krass war und durch entsprechende, noch krassere, völlig sinnbefreite Beiträge verstärkt wird. Keine Chance da rauszukommen. Die perfekte, selbst gewählte Manipulation, ein Mahlstrom, der alles Neue und möglicherweise interessantere Themen verschlingt.

    • Das mag sein, aber ich muss jedes verlinkte Video aufmachen und kontrollieren, wenn ich hier freischalte, und ich habe mittlerweile einen echten Hass auf YT.

  21. Titel eingeben
    „I’m too old for that shit“

  22. Das Schönste an diesem Beitrag
    ist für mich das Bild #2.

    Und das von einem Vegetarier!
    Famos, dass Ihnen dabei nicht die Hände zitterten.

  23. Titel eingeben
    Bei aller berechtigten Kritik am Umfeld, an Facebook & Co. sowie an den Dünnpfiff-Clickbait-Portalen: ich kann am Inhalt der Struggle Meals Videos nicht viel beanstanden. Ich hab mir ein paar Folgen auf YT angesehen und es scheinen schmackhafte und recht gesunde Gerichte zu sein. Der „Gag“ bei den Struggle Meals, ein Gericht billig herzustellen, besteht vor allem darin, selbst zu kochen statt beim Delivery Hero anzurufen, viele frische Zutaten zu verwenden anstelle von Fertigprodukten, und sinnvolle „Investitionen“ wie z.B. ein ganzes Huhn zu kaufen um daraus drei Gerichte zu machen, statt die schön bequeme fertig filetierte aber eben auch teurere Hähnchenbrust. An der Qualität der Zutaten kann man natürlich drehen, etwa am Olivenöl oder dem Fleisch.
    Etwas grenzwertig ist nur, dass dort manche Zutaten letztlich geschnorrt sind, weil sie wie z.B. Zuckertütchen, Sojasauce-Tütchen usw. von Lieferdiensten bzw. Fertigprodukten stammen. Natürlich ist auch eine ordentlich ausgestattete Küche (Gasherd, gusseiserne Pfanne, scharfe Messer) vorhanden was nicht immer der Fall ist. Insgesamt aber eine schnelle, frische, fleischarme Küche, für die man sich nicht zu fein sein braucht.

    Und es spricht aus meiner Sicht gar nichts dagegen, beim Essen auf die Kosten zu achten. Solange die Qualität der Zutaten stimmt. Aber für das Geld, was manche Leute zu viert beim Lieferdienst lassen, schnell mal 50-60 EUR, würde man selbst mit feinsten Bio-Zutaten etwas viel viel besseres und gesünderes hinbekommen.

    Deshalb: wenn die Kinder und Jugendlichen dadurch animiert werden, selber zu kochen und lernen, wie gut und trotzdem günstig es sein kann, warum nicht. Wie dann hinterher die Küche aussieht, steht auf einem anderen Blatt, wie Eltern wissen.

    • Das mag ja sein, ABER WOZU HAT MAN HAUSHÄLTERINNEN WENN DIE ES EINEM NICHT BEIBRINGEN?????

    • Kochen lernen
      Wer soll es den Kleinen denn beibringen, wenn die den ganzen Tag in der der betreuten Verwahrlosung rumhängen, damit beide Eltern, sofern vorhanden, arbeiten können, um die Ganztagsbetreuung(was für ein scheußlicher Begriff!) zu finanzieren. Neulich haben sich uns bekannte Omas (nicht die eigenen) beschwert, daß sie ihre Enkel gar nicht mehr sehen.
      By the way: Unser Sohn macht demnächst ein zweiwöchiges Praktikum in der Küche eines angesehenen Restaurants, kann backen und lernt immer mehr beim Kochen in der häuslichen Küche von seiner nicht alleinstehenden Mutter.

    • Stimmt, die Aktivierung der Frauen sorgt natürlich auch für einen Rückgang des Kochenlernens.

    • Ich hörte, dass heute in Schulen gekocht wird?
      Naja, wenn die Lehrerin es dann auch nicht kann, kann’s nichts werden. Das richtige Würzen ist auch eine Gabe, die gekonnt sein will.

    • Schule und kochen
      in den Schulen kochen vor allem viele Lehrer und Eltern, ohne Töpfe aber vor Wut.

  24. Die reinigende Kraft des Marktes
    Lasst die Trashmedien ruhig verschwinden. Ein Medienmarkt, aus dem Akteure auch mal ausscheiden erscheint mir jedenfalls wesentlich gesünder als das deutsche Szenario. Hier betreiben Waldsiedlungsmedien unter der selbst verliehenen Tarnkappe des Demokratiefernsehens politische Beeinflussung und selektive De-/Mobilisierung. Gleichzeitig gelten sie trotz wachsender Unterhaltungsquote als systemrelevant, agieren vom Markt abgekoppelt mit stetem Mittelfluss und weitgehend außerhalb wirtschaftlicher Rechenschaftspflicht. Einführung des Bezahlmodells mit verschlüsseltem Signal und das Problem wäre in einem Jahr erledigt. Ihnen übrigens einen guten Jahreswechsel, lieber Don.

  25. lieber Hunger als ein "Ei-Drüber"
    „weniger als 2 $ für ein Essen“

    werter DON, das ist noch reichlich luxuriös und scheint in ihren gehobenen sozialen Schichten irgendwie exotisch zu sein. wahrscheinlich kostet ihr Teegebäck aus Schottland schon mehr pro Stück !

    kommen sie mir jetzt nicht damit, dass Herr Merz, der aus der MerkelSenke geholte TurboKapitalist sagt, mit 5 Euro pro Tag sparen wird mann oder frau „reich“………….ahja, sicher so reich, dass es für ein Konto bei BlackRock reicht…………..

    aber nein, bleiben wir beim Thema, dem 2$-Essen………..das ist nichts, gar nichts gegen die sozialen Verhältnisse meines Doktorvaters, der mit einem Freund in jungen Jahren in Wien ein Gastsemester einschob, wegen Geldmangel wurde gewettet: wer kann am längsten hungern ?

    gibt es dazu Tips auf web-seiten ???

    klar gewann mein geliebter Professor, denn mit dieser Strategie hungerte er auch den Fakultätsrat mit endlosen Sitzungen aus, bis alle Hungernden zu JAsagern wurden.

    siehe auch K.Marx: das Sein bestimmt das Bewusstsein !

    • Ich beschwere mich nicht über billiges Essen.

      Ich beschwere mich darüber, dass sich manche ein iPhone leisten, aber nicht günstig kochen können,

    • WO ER RECHT HAT, HAT ER RECHT !
      werter DON, da haben sie ja so recht !

      ODER MANCHE NOCH EIN TAZ-ABO HABEN !

    • TAZ-Abo
      Und ob ich ein TAZ-Abo habe (wenn auch zwischendurch gekündigt, wg. Köln-Silvester) … worüber wollten Sie denn lästern, wenn es diese Widerwurzn nicht gäbe?! Aber mal im halben Ernst: Treibt Ihnen, werter Don, dieser nibelungentreue Haufen von gläubigen AdorantInnen hier im Forum nicht manchmal ein bißchen Ennui ins Gemüt … bei denen ist alles so vorhersehbar.

    • "aber nicht günstig kochen können"
      .
      Wer kochen kann [wer es wirklich kann!],
      kann sowohl günstig kochen als auch aber
      sündhaft teuer.

    • K.Marx: das Sein bestimmt das Bewusstsein !
      Vier von Marx’ Kindern starben noch im Kindesalter; Jenny Caroline starb 1883 im Alter von 38 Jahren, gerade zwei Monate vor ihrem Vater. Die beiden ihn überlebenden Töchter beendeten ihr Leben durch Suizid.

      Bei dem Vater ist das keine Überraschung wenn der
      Satz oben stimmt.

    • Don Alphonso @ 29. Dezember 2017 um 17:21 Uhr
      Don Alphonso sagt:
      „Ich beschwere mich darüber, dass sich manche ein iPhone leisten, aber nicht günstig kochen können,“

      Man kann ohne Probleme für 100 Oironen im Monat täglich Biokost auf den Tisch bringen. Das erfordert Planung und eine gewisse Übersicht und grundlegenede Kochkenntnisse.

      Es gibt eine gewisse Korrelation zwischen koordinativen und planerischern Fähigkeiten und dem Ruf nach noch mehr Migration.

    • a propos 2 Euro/Tag für Essen
      Wurde nicht ein gewisser Herr Sarrazin vor ein paar Jahren noch öffentlich (auch von den Medien) gegrillt, als er genau DAS behauptete? = man könne auch mit sehr wenig Geld gesund und ausreichend essen …und jetzt machen die gleichen Grill-Typ*_innen Reklame dafür? Sieh an.
      .
      Gemüse wird von mir/meiner Gattin auf dem Wochenmarkt gekauft … und reichlich Wochenmärkte gibt’s: Bei uns im Süden Berlins jeden Mittwoch und Samstag. Eine S-Bahn-Station weiter jeden Dienstag.
      Das Gemüse der brandenburgischen Bauern ist sehr preiswert. Und zudem gesünder als so manches Überteuerte, das man in Plastik verpackt im Supermarkt kauft.

    • Das war halt der Falsche. Und er ist nicht hip.

    • kdm @ 30. Dezember 2017 um 09:51 Uhr
      kdm sagt:
      „a propos 2 Euro/Tag für Essen
      Wurde nicht ein gewisser Herr Sarrazin vor ein paar Jahren noch öffentlich (auch von den Medien) gegrillt, als er genau DAS behauptete? „

      Zur Ehrenrettung der Griller und Medien muss man sagen, dass DIESE Leute wirklich aufrichtig der Meinung sind, dass man für so wenig Geld sich nicht gesund ernähren kann.
      Weil sie eben nicht kochen können – für die ist das sowas, was Mutti zu Hause mal gemacht hat, und wofür die gute Frau NULL Anerkennung von ihren Kindern bekommen hat, besonders von den Töchtern und wofür sie sie insgeheim verachtet haben.

      Und weil sie nicht mit Geld umgehen können, sonst wüssten sie, dass das geht. Aber sie wissen, dass dieses Land Millionen unqualifizierter Analfabehten vertragen kann, dass wissen sie ganz sicher. Ganz ganz sicher.

      Und Volkswirte, die warnen, dass beim ersten ökonomischen Schock die Situation eskalieren könnte, sind Nazis.

    • @donquichotte
      Wir lungern ja nur hier herum, weil wir auf Ihre originellen Beiträge warten.

  26. Oiso, de Haxn midsaumd den Hendl und den glosign Erdäpfignedl
    .
    ..
    ..
    kriagn ‚S niagandsd fia zwoa Dollar, ned amoi, waun’S des Matrial fladern (geldfrei erwerben ) .

    Vo da oodrunganen Moß gauns zun Schweign !

    Mei, und waun de Ami eana Konjuntua so goa neama mog,

    nao soins de NSA privadisian !

    Wos glaums, wos do aun da
    Wool Striet los is !

    Aus da Haund reißns dena de Aktien, de Ami auf oamoi schuidnfrei !

    Mid oan Schnoitsa !

    Den iagendwos- mid- Medien Leit :

    Papp a Oa driwa, und guad iss !

    • Ich glaube, 16 Euro oder so. Aber unsereins verdient ja bei der FAZ und nicht bei der Vice sein Geld.

    • Sakrisch vegetarisch, und ohne Aikohoi ,
      .
      .
      .
      . an Guadn winsch I !

      Endli essn’S amoi wos G’schaids !

    • Etwas nerviges Pseudobayerisch...
      Auf dem Foto ist ein Viertel Gans zu sehen, oder nicht?

      Und: wenn die Kartoffeln gerieben wurden wie hier, dann sind es „Reibaknedl“…

    • Huhn und Schweinshaxe, jeweils geviertelt, glaube ich.

    • Nix gegn Bodenständigkeit, werter Herr Moser, aber
      wir leben hier nicht in einer bayerischen Provinz.
      .

      Oder glauben sie im Ernst, Provinzialismus sei die Rettung Deutschlands?

      Doppelt-Pünktchen

      So sehr ich Ihre oft geistreichen Beiträge auch gerne lese, die politischen sind ja gelegentlich etwas grenzwertig,

      Dreifach-Pünktchen

      die kulinarischen meist etwas hausbacken, also wieder provinziell,

      ….

      aber Ihre sprachliche Folklore ist dann doch zu anstrengend.

      ….5

      Stellen Sie sich einfach mal vor, alle Foristen schrieben in ihren lokalen Dialekten,

      6-Pünktchen

      dann, ja dann könnte unsere Kannslerin und das ganze Personal in den Medien und Instituten,

      7-Pünktchen

      gar nicht mehr verstehen, was das Volk eigentlich so denkt.

      Lassen Sie uns wieder zu einer gemeinsamen,
      verständlichen sprachlichen Ausdrucksform zurückfinden.

      Grüß Gott

    • @Moser
      I moan, da muaß si „unsa Oberpfälza“ Moser des Buidl no amoi oschaugn, i glaub, daß dees koa Hendl net is, sondern ea a Antn a hoibe. Genauso wias koa Maß net is, sondern bloß a dunkle Hoibe.

      Werd vo da Tageskartn sa, auf da Speiskartn hob i den „Daller“ net gfundn. Und 16 Euro, moan i, glangt net ganz ;)

    • Griaß di, Mosa!
      Da Waassamau saagt, waun s xindl nedda a oa zan fladan kriegt, soid s es haaid raa aussaufn, vielleicht zerscht nu afs hian haun und laungsaum awarina laassn.

    • Kaam von Aikohoi ausn Bett lossn ,zoit howi ned , muaß I heid wieda saffa ,
      ..
      .
      Schlissl gfundn, ois is guad, muaß I mi scho wieda ärgan !

      Mei laungs, aunsntrendans Lebtog woa I in koana Pfoiz neda , und ,,Pseudo.bayerisch “ braach I ma ned gfoin lossa, von an Preissn !

      Weas ned vastehd, brauchds ned lesn .

      Gehd um nix, es Haunswuaschdn !

      Hod mi uma zehne de Freindin ogruaffa, se hed de Inventur schoo ferdig !

      Sog I, no daun gemma saffa !

      Zwoa Hugo hods midgmochd, kennd hods eh oi Leid do drei , owa d‘ Musi woa ia zlaud, und saffa, so richtig, is ned ihras .

      I find inda Frua s‘ gaunze Geid in da Hosn, und de Knepf woan a nu zua .

      Muaß I heid zoin geh, und zwoa Steaks mit midanaund an hoibn Kilo fressa, vuahea.

      I oama Bua !

      Scheeeee !

      Owa jetz brauch I an Kafee !

    • @ E.Gast
      „Lassen Sie uns wieder zu einer gemeinsamen, verständlichen sprachlichen Ausdrucksform zurückfinden“

      Des foid si no, dass ma am Moser s’Mei vabied!
      Englisch redn’S doch aa?!
      Ja samma ‚etz auf da Brennsuppn dahergschwummna Exodn?
      Diskriminierung mid Untertitl „Originalton Süd“?
      Obgseng davo … Brovinz is Berlin.

      Na, der Moser soi redn wia eahm da Schnobl gwachsn is.
      A Guada hoits aus un uam an Schleachta is ned schaad. Da muasch drieberschdeiga end derfsch di ned drum bucka. De guadn Gedankn un’da hingada Roaß kemma oiwei hintnach.

      Apropos „sprachliche Folklore und was das Volk eigentlich so denkt“ …

      Mim Wind is leichd blosn un gegan Wind is schlechd brunzn

    • Dialekt durchaus schmeckt
      @E.Gast. Wie gelingt es einem Nordlicht, geschriebene provinzialbairische Dialekttexte zu verstehen?! Ganz einfach – versuchen Sie bitte mal, das Geschriebene halblaut in mittlerer Sprechgeschwindigkeit nachzusprechen. Sehen Sie … geht doch. Nur keine Schenanz – Sie können sich ja mit einem Platt von der Waterkant revanchieren. Hier gilt das gleiche Prinzip: Nachsprechen.

  27. Die Bilder vom Tegernsee haben mir mehr Seelenfrieden gebracht.
    Ihr heutiger Blog hilft mir aber die Welt besser zu verstehen. Die virtuelle.
    Ich tue mir schon schwer, die Welt zu verstehen, der ich in der FAZ
    begegne. Was treibt die Menschen an, kulturelles Harakiri (allerdings ohne Stil) zu begehen. Die vielen schnellen Informationen lassen eine Orientierung nicht mehr zu. Gestern beim Entmisten alter Papiere habe ich eine selbstschuldnerische Bürgschaft entdeckt, die mein Vater für einen Schwager eingegangen ist. 3000,- DM, die für ihn viel, viel Geld waren. Es war halt kein virtueller Schwager, sondern ein realer. Der Bürgschaftsfall ist natürlich nicht eingetreten. Bei manchem Handwerker habe ich noch dieses Gefühl von Bodenständigkeit und Verlässlichkeit. Der Präsident der Frankfurter Eintracht – ein wirrer Kopf – meinte in dieser Zeitung, dass er niemanden mehr traue. Es ist eine einsame Zeit mit den zahllosen schnellebigen Freunden und guten Menschen all überall. Viel Schaffenskraft im Neuen Jahr, Don, und danke für Ihr „hier stehe ich, ich kann nicht anders.“

    • Aport mit Politik verbinden war noch nie eine besonders gute Idee, aber natürlich fühlt sich da niemand als Putin.

    • Aport gibt es auch.
      Eine kasachische Apfelsorte (Internetsuche). Der Kopf hat unnötig rotiert,
      einen Zusammenhang herzustellen.

  28. der Stagnierende Markt
    und die Flucht in Nischen und Personalabbauprogramme beschreibt der stille DON !

    werter DON, sie beschreiben das so schön, als hätten sie M.E.Porters Bücher nur so verschlungen und in Harvard zu seinen Füßen gelauscht.

    der Markt den sie beschreiben, ruft die gleichen Reaktionen hervor, wie die bei bayrischen Bierbrauern……….warum sollte es auch anders sein, Markt ist Markt………………..lesen sie also werte Freunde die Ergüsse von Porter zu schrumpfenden oder stagnierenden Märkten mit konkreten Handlungsempfehlungen wie DownSizing, Nischenstrategien, Rückzug auf lokale/spezialisierte Märkte, Kooperationen und Übernahmen, Flexibilisierung der Kosten, Outsourcing und Offshoring, Aufbrechen der Wertschöpfungskette und direkten Vertriebskanälen………etc.

    oder besuchen sie meinen bahnbrechenen Vortrag dazu im überfüllten Audimax der Uni Hohenheim vor gefühlten 100 Jahren, sogar mein Schwiegervater kam als Zuhörer !

    • Ich kenne halt den Twitteraccount von Broadley. Broadley hat hinter sich einen Medienkonzern, gegeh den die FAZ klein ist, und er wird sowas von lahm gefüllt, kein Mensch klickt da was. Das ist für einen Laden, bei dem geklickt werden muss, zu wenig. Das endet irgendwann bitter.

  29. Ich erröte bis unter den hohen Haaransatz...
    @Gast + andere Mitforisten und kümmere mich um den frisch gefallenen Schnee.

  30. hätte ich nur ein Video gemacht . . .
    . . . dann wäre ich jetzt hip, aber sowas von! Meine Mutter, schwäbische Hausfrau, hat mir schon früh Resteverwertung beigebracht. Ein Ei drüber verbindet manches wunderbar, sofern man mit Gewürzen umgehen kann. Wenn dann noch etwas Bergkäse übrig ist und ein Salat im Haus, schmeckt das tatsächlich.

    Was mich aber wirklich erschüttert ist die ständige Widerkehr des Immergleichen. Die vermeintlich aufregenden Sexgeschichten habe ich beispielsweise Anfang der 90er analog in Cosmopolitan gelesen, Rezepte in der Brigitte.

    Jetzt gibt es digital natives und dasselbe wird billig auf Videos gepriesen. Diesen Mangel an inhaltlich Neuem finde ich deprimierend.

    Sind bento und Konsorten wirklich Jugendportale oder handelt es sich nicht doch um Tummelplätze von Berufsjugendlichen ohne andere Perspektive? Ich kenne keinen realen Jugendlichen, dem der Name bento etwas sagt.

    Herzliche Grüße sendet

    Hessin

    • Ganz bei Ihnen,
      Genau so ist es. Das Immergleiche (was per se nicht schlecht ist) in neuer Verpackung als „Hype“ zu vermarkten find, ich auch schwach.
      Ich liebe alte Haushaltsbücher (und Kochbücher), z.b. Erna Horn (ja, hat eine „Vergangenheit“), da könnte man noch viel abkupfern.
      ( ohh, hätt ich jetzt nicht verraten sollen).

      Auch mit den „Jugendportalen“ haben Sie recht…kennt niemand.
      Ich denke, das ist die krampfhafte Suche nach „Applikation“….

      In der Tram neulich aufgeschnappt: „ich hab das bayerische Kochbuch gekauft. Da sind ja so viele vegetarische Rezepte drin. Sogar vegane“.

      Tja, Hirse und einen Sterz gab es schon, bevor die Neuschlauen draufgekommen sind…

    • "die ständige Widerkehr des Immergleichen."
      Dieter Hildebrandt 1994 im Radio-Interview:
      Frage: „Jede Generation fängt immer neu an, nichts zu wissen“ – Bedeutet das, dass man von einer zyklischen Verblödung ausgehen muß, die von Generation zu Generation wiederkehrt?“
      Dieter Hildebrandt: „Ich glaube ja“.


    • Bildzeitungsniveau eben – wer’s braucht.

  31. Was passiert...
    „wenn man als bekiffte Drag-Queen auf den AfD-Parteitag geht“

    …versuchen Sie erstmal durch den Ring an Linksradikalen unbeschadet durchzukommen. Da hilft kein „Drag-Queen sein“, da brauchen sie dann Polizeischutz.

  32. Gehirn einschalten und: Aufgemerkt! Warum Trump der Mann des Jahres 2017 ist
    Vorab: Erneutes Kompliment an Don für seine Expertise auf Gebieten, von denen ich nicht einmal die Akteure kenne.
    Aber zum Thema: Stellen Sie sich eine ganz einfache zum Jahreswechsel altertümlich-traditionelle Frage. Welches war das wichtigste Ereignis des Jahres 2017, oder vielleicht die Top3. Darf ich anmerken, daß diese Fragestellung in der öffentlichen Diskussion fast keine Rolle spielt – und niemand merkt es. Macht diese Form des Ausblendens und Vergessens nicht per se neugierig?
    Die Antwort: Die Vernichtung des IS-Staates. Ab 2014 gelang es dem Terror, ein echtes Staatsgebilde mit Territorium aufzubauen. Größer als Bayern (rund 90.000 qm) und über 8 Millionen Einwohnern, Städten wie Mossul usw. Und Erdöl, erheblichen Steuereinkünften.
    Und natürlich Kopfabschneiden, Brutalitäten sondergleichen. Scheinbar unbesiegbar.
    Solange der IS ein festes Territorium hatte, war der Terror nicht zu besiegen, da es ja dieses Rückzugsgebiet gab. Nun aber ist er vernichtet und versucht, in Afghanistan erneut Land zu sichern.
    Und wer ist die entscheidende Figur, die das erreicht hat. Donald Trump. Ja stöhnen Sie auf (ich teile vermutlich eine Reihe Ihrer Gefühle). Darum geht es aber nicht, sondern mit historischen Blick die Handlungsstränge und Akteure zu erkennen.
    Darf ich zusammenfassen: Als Opfer der deutschen Lügenmedien haben Sie etwas Wichtiges vergessen, ohne es zu merken. Daher ist Ihnen das einzige wirklich wichtige Ereignis von 2017 entgangen. Und das könnte damit zu tun haben, daß die dummen und mental korrupten Journalisten die Antwort nicht mit ihrem Weltbild vereinbaren können.
    PS: Anders als Don war ich zwar nie in der SPD, bin aber einst mit Autoaufklebern wie „Lieber Brandt/Scheel als Barzel/Strauß“ herumgefahren. Kurz, typische Vorstufe einer Nazi-Karriere…

    • Titel eingeben
      Trump natürich auch aber wenn dann zu spät und im Endeffekt waren es m.E. die Russen…

    • ..das war leider nicht vor allem Trump
      sondern Trump nur insoweit, als er nicht wie Obama/Clinton den Krieg aktiv befeuerte, indem Truppen und Geld dorthin geschickt wurden, auch der IS gefördert und alimentiert, die dann gegen Russen und Syrer kämpfen, die sich zu recht wunderten, warum das Recht auf einen souveränen Staat und Selbstbestimmungsrecht der Völker von der „Mutter der Demokratie“ nicht für alle Länder der Welt gewährt werden soll.

      Das Ende hat allein Putin herbei geführt, indem er
      – zum einen echte Truppen dorthin schickte, die kämpfen können und wollen (empfehle allen, die wirklich sehr lehrreiche Geschichte der frühen 1980er in Beirut nachzulesen mit der Angewohnheit der Vorläufer von Hisbollah, Westler zu entführen und gegen hohes Geld frei zu lassen, was bei den Deutschen natürlich, bei den Sowjet-Russen wirklich nicht gelang = allerliebste Realpolitik und Erkenntnis, was manchen Stämmen zu klarer Erkenntnis verhilft) und Munition haben,
      – zum anderen den USAnern klar machte, daß sie ihre Mühen entweder beenden oder auch echte Truppen schicken sollten, anschließend die elektronische Kommunikation der USAner über Syrien im Bereich der russischen Truppen komplett lahm legte
      – Erdogan sehr klar machte, daß er ihn jederzeit mit einer Rakete persönlich aus der Verantwortung nehmen würde, wenn nötig, und dafür eine Rakete vom Schwarzen Meer über die Türkei auf sehr kompliziertem Flugweg nach Syrien schickte, obwohl eine Rakete auch ganz einfach von der russischen Flotte im Mittelmeer hätte gesandt werden können, damit auch Erdogan es verstand.

      Interessant wird es, wenn im Auftrag von Trump Kushner schaffen sollte, was alle anderen nicht erreichten, nämlich „Frieden“ in Nahost. Zusammen mit MBS scheint dies sehr real; man wird den angeblichen „Palästinensern“ (deren Status als „Flüchtling“ selbst in der dritten Generation, geboren in Jordanien oder Ägypten, den Medien und Linken so essentiell wichtig ist, um sich gegen „Israel“ zu empören, wohin gegen ein Kind vertriebener Sudetendeutscher niemals als „Flüchtling“ geadelt worden wäre, dem man im Namen der Menschlichkeit unbedingt helfen mußte) den Nordsinai schenken, wo sie dann ein Arrangement mit den Islamisten finden können. Saudi-Arabien hat – wie alle anderen arabischen Länder – einfach keine Lust mehr, sich von den „Palästinensern“ daran hindern zu lassen, die Iraner bald auch heiß und direkt zu bekämpfen, wofür man dann Israel als Verbündeten gut nutzen kann.

      Aber selbst wenn das gelänge, würden die Medien und der Staatsfunk in D immer noch lieber einem Obama oder einer Clinton – trotz deren aktivem und wohlbedachem Befeuern aller Konflikte in Nordafrika und Mittelosten zur Krisenursache Europas – die Stiefel lecken als anerkennen, das auch ein womöglich eher schlechter Mensch nur nach seinen Taten beurteilt werden müßte, nicht nach seiner Gesinnung.

    • @Oberbayrischer Gast
      Der wahre Verdienst Trumps besteht darin, im Gegensatz zu seinen Vorgängern, die IS- und Konsorten-Bekämpfung NICHT aktiv verhindert zu haben und, darüber hinaus, durch verschiedene Maßnahmen die USA aus anderen Ländern und Konflikten herauszuziehen.

      Das gelingt natürlich nur peu á peu weil der tiefe Staat noch teilweise von Globalisten dominiert ist und der Entmachtung der Globalisten erheblichen Widerstand entgegensetzt. Wer die Ergebnisse globaler Entwicklungen der letzten Zeit mit denen der vergangenen Dekaden vergleicht, sieht den enormen Fortschritt. – Sofern er sich nicht davon ablenken läßt ;-)

      Und à propos „Oberbayern“: Mich stört es nicht, in diversen Dialekten geschriebene Kommentare zu lesen und sie auf diese Weise besser verstehen zu lernen. Zwar sind sie weniger einfach zu „konsumieren“ als solche in Hochdeutsch, aber – etwas Interesse vorausgesetzt – durchaus verständlich. Von daher gerne weiter so!

    • Man wird bei mir immer mit Dialekt rechnen müssen.

    • Wichtigstes Ereignis in 2017
      Stimme zu, dass dies der Sieg über den IS in Syrien und dem Irak war.
      Aber was machen wir nun mit den „Kriegsflüchlingen“, sie wissen schon, die mit dem subsidären Schutz?

      Man hatte gehofft, deren Familien, die sie im Kriegsgebiet zurückgelassen hatten, nun nachholen zu können und dann das!

      Ich nehme an, die neue Formulierung wird lauten, dass sie (und ihre Familien) erstmal hier bleiben dürfen, bis ein Pandabär syrischer Ministerpräsident ist.

  33. Vorbilder "Role Models"
    Was wird nur aus den alten Gewerken und auch Kochkünsten, wenn sich die Jugend in „irgendetwas mit Medien, Werbung“ oder etwas „Nützlichem“ in Vietnam verrannt hat?!
    Warum gibt es keine Videos über Metzger, Bäcker, Handwerker und die Fähigkeit mit seinen eigenen Händen ein Lebenswerk zu schaffen?

    Das erinnert mich, gleich noch einmal ins 3Tageszeiten zu gehen, nachdem der Wirt zum Jahresende verkauft hat und sich der Neue auf Pizza spezialisiert. Obwohl es schon 5 Italiener um die Ecke gibt. Aber es scheint Steuerlast mindernd Geld investiert werden zu müssen. Auch eine Form der Reduktion auf Wasser und Ei. Irgendwann wird man wieder selber kochen MÜSSEN.

    • 5ter sein
      viele Gastro-Betriebe sind wahrscheinlich Geldwäsche-Einrichtungen.

      Anders kann ich mir nicht erklären, dass sie sich einige Jahre halten, bis sie dicht machen, vor allem mit einer vagen Vorstellung im Hinterkopf, was die Pacht so kostet und man selten bis nie einen Gast sieht, der sich hinein verirrt.

      Mein verfressenes Sandwich-Kind schaute früher am liebsten Kochsendungen (mediathek) am Computer an.
      Seitdem ist „mei, is der Schu… bläd“, einer wenig achtsam en passant von mir hingeworfenen Bemerkung, bei uns ein geflügeltes Wort.

      ot, Kandel.

      Besonders ärgerlich ist, dass die MUFL-Geschichte locker seit einem Jahrzehnt läuft, inclusive eines wundersamen Jungbrunnens bei Grenzübertritt.
      Wenn jetzt von Krethi und Plethi, um geographisch die Brücke zu schlagen, gefordert wird, eine Altersüberprüfung verpflichtend zu machen, so ist das Augenwischerei.
      Von allem, was den Einsatz von Stichwaffen betrifft,mal abgesehen, geht es wohl auch um massenhafte Verstöße beim Sexualstrafrecht, wenn man jedem Greis abnimmt, dass er 15 ist.

      Die Schwachstellen sind gewollt, die Betrüger aus dem Orient arbeiten mit den Betrügern in diesem unseren Land zusammen. Klingt komisch, ist aber so.

  34. nulla poena sine culpa
    Selbstbehalt: jemand sagt
    [ im saturierten Glanz der Selbstherrlichkeit ]: Soziokulturelles Existenzminimum:
    damit sie nicht alles gleich versaufen, denn die Fülle des Lebens
    überläßt man besser uns: wer nicht mal Geld für Buddhatexte & Vollkornflakes
    beiseite legen kann, ist selbst schuld.
    Was eigentlich subsumiert sich unter Schuld?

    Oberschicht. Mittelschicht. Unterschicht.
    Schichten sichten, ordnen und verwalten.
    Selbst Familie Wiki vermag mir einstweilen noch nicht
    den tieferen Begriff »Wucher « in seiner gegenwärtigen
    Wirkungsbreite ausreichend zu erhellen.

    Was unter Fiskalreuse zu verstehen sei,
    verdeutlicht indes tageintagaus ein vom Brutto zum Netto
    dahingerafftes Guthaben.
    Soll und Haben. Plus, Minus.
    Haben unter welcher, wessen Schuld?

    • Dialekt
      Der Don sagte ja weiter oben, dass in diesem Blog mit Dialekten gerechnet werden muss. Dieser ist mir allerdings nicht geläufig. Jedenfalls habe ich kein Wort verstanden.

  35. Brave New World
    Als Ü40er faszinieren mich die Millenials in gewisser Weise. Meine persönliche Theorie ist, dass sich da gerade so etwas wie ein Copy/Paste-Narzissmus verselbständigt. Will meinen: mit ein paar Vice-Links, Spotify-Tracks, MadeMyDay Quotes, Secret Places Empfehlungen usw. gelingt es doch recht schnell und effizient, sich den Anschein des Trendspotters mit Savoir Vivre zu geben.

    Was ich sagen möchte: in Wirklichkeit liest/schaut/konsumiert den Scheiß doch keiner wirklich. Ist wie früher die CoffeeTable Bücher – alles nur Fassade. Mein Lieblingszitat aus dem privaten Umfeld: „Kannst Du mir das Buch leihen, das Du geposted hast?“ – „Nee, hab‘ nur die Zusammenfassung gelesen.“ Heißt doch: gib mir eine Wunsch-Personality und ich klicke Euch das zusammen. „.

    Gesellschaftlich finde ich das interessant, weil es selbstverstärkend und angleichend wirkt. Es wird konsumiert, was hip erscheint und es wird produziert, was mainstreamfähig ist. Klar, schon immer so gewesen aber das Netz ist doch ein krasser Katalysator. Läuft letztendlich darauf hinaus, das sie alle mehr oder weniger die gleichen Top 50 Spotify-Hits weltweit hören, weltweit die gleichen Fitness-Trends nachtrainieren, die gleichen Netflix-Serien anschauen und eben in Bitcoins investieren. Kultur wird Monokultur, global. Oh – und Aufwerksamkeit ist echt die neue rare Ware. Netflix fragt nicht ohne Grund: „Sind sie noch da?“.

  36. DAS bezweifle ich: "Deren Inhalte sind zwar mitunter noch etwas flacher"
    Das geht nämlich eigentlich nicht mehr :-).

    Vice und Buzzfeed sind sowohl in der deutschen wie in der englischen Sprache unerträglich flach, hohl, ungebildet, faktenarm, meinungsstark. Wenn das die Vorbilder für bento &Co. gewesen sind, dann weiss ich jetzt wenigstens, welches Vorbild deren gesammelte Dummheiten spiegelt.

    Sollten sie untergehen war es jedenfalls kein Verlust für Gesellschaft und Politik, deren Output an eigenständigen Informationen oder wenigstens Gedanken war nicht messbar. Höchstens die wegfallenden Jobchancen für das Medienprekariat mögen manche bedauern.

    Gruss,
    Thorsten Haupts

    • Bento etc. müssen sich wenigstens an ein paar Regeln zu Schleichwerbung halten (wobei ich da beim Werbekunden netflix meine Zweifel habe), die Youtuber müssen das nicht. Oder sie machen es zumindest nicht.

  37. Proche de Paris. Feldpost nach Württemberg
    Vor Paris, 28. Oktober 1870:
    „Morgen, so wird gemuthmast , werden wir erneut auf Le Bourget avancieren. Unsere Artillerie wirft Granaten nach Fort de l´ Est, Dugny und Aulnay-sus-Bois. Unser Kompanieführer, Hauptmann von Trotha erlitt gestern beim ersten Sturm auf Le Bouget bei Pont Yblon an der großen Straße nach Lille den Heldentod. Heute gab es die neue Erbswurst-Suppe. Ich habe drei Teller davon gegessen.
    (DdH)

    • War das der von Trotha,
      der auch in Namibia war? Also, Deutschsüdwest?

    • wohl nicht
      @Philomena Wenn er den Heldentod erlitt wohl kaum

    • Ja, die Frage war unüberlegt.
      Text eingeben

    • Frage
      Bin etwas hinterher mit dem Kommentare lesen, trotzdem eine Frage, die ich mir schon länger stelle: Was soll DdH heißen?
      Eine guten Rutsch

    • wüsste auch gerne, hab schon mal gefragt.
      DdH könnte heißen

      Duc de Heilbronn
      Daniel der Herrschsüchtige
      Docteur des Herbes
      Diedrich der Halbsanfte
      Drei durch Hundert
      Demoiselle du Hotel

      irgendsowas, oder ganz schlicht: Damian der Heilige.

  38. Vom Besser-Menschen zum Schlechter-Esser
    Also wie sage ich das jetzt ohne wie ein Unmensch zu klingen? Ich empfinde eine gewisse Genugtuung bei dem Gedanken, dass auch aufstrebende Bento-Hipster in naher Zukunft von ihrem Chef zum Drehen von Kochvideos mit Billigstzutaten abkommandiert werden könnten. Immerhin können sie dafür gleich die Kamera ihres kreditfinanzierten Eierfons benutzen. Also auf zum Discounter, Mannen und Mann_innen!

  39. Hau ein Ei drüber oder wirf's über d' Schulter num...
    …sind für mich keine böhmischen Dörfer, Facebook und Co schon.
    Wir können noch alle kochen und wenn man, glaube ich, mal wüsste, für wie wenig Geld für Krankenhäuser, Schulen und Kindergärten gekocht werden muss, würde mancher staunen.Es schmeckt auch so.

    Die Zweizuchteier, die ich kaufe, kosten 46 Cent und waren vor den Feiertagen und auch heute wieder, ausverkauft.

    Günstig kochen wäre bei mir:

    Pellkartoffeln mit Kräuterquark an warmen Tagen.(Viel frische Kräuter)
    Pfannkuchen mit Hollunderblüten im Teig und Rhabarberkompott.
    Spinat mit Spiegelei und Salzkartoffeln.
    Reiberdatschi mit Apfelkompott, Heidelbeeren oder Zwetschgen.(Lachs)
    Pfannkuchen mit abgebratenen Pilzen, herzhaft mit einigen Zwiebelwürfeln
    dazu gem. Salat.
    Krautkrapfen, Kässpätzle,Ofengemüse,Aufläufe usw, usf. Mir fiele viel ein, auch mit Fleisch.Z.B. Tafelspitz mit Meerrettich und am nächsten Tag die Nudelsuppe mit dem Restfleisch.Beim Huhn ebenso. Erst das Frikassee, dann die Suppe, vielleicht mit Reiseinlage.

    So, Don, das haben Sie nun davon, wenn Sie mir mit solchem Quatsch kommen.😜

    Zum Umgang mit Geld fällt mir eine verstorbene Frau ein, die mir sagte, sie hätte immer 4 Geldbeutel gehabt, als die Rente in bar ausgezahlt wurde:Für die Miete, das Haushaltsgeld, Sonderausgaben und Versicherungen/Urlaub. Es war eine schwäbische Kriegerwitwe, die gut nähen konnte.

    • Gefüllte Pfannkuchen „Calzone“. Überzeugt jeden, sieht toll aus und kostet nur einen Arbeitsgang extra.

    • für wie wenig Geld für Krankenhäuser, Schulen und Kindergärten gekocht werden muss,
      Als ehemals im Krankenhaus Tätiger kann ich
      folgendes berichten:

      Mehrere Mitarbeiter wollten Zuschüsse damit sie
      in der Kantine des benachbarten Unternehmens essen können.
      Die gleichen Leute haben ihren Patienten erklärt wie wichtig
      gesundes essen sei und das sie das von der Küche gelieferte
      nun doch bitte essen sollen.

      Ein Klinikdirektor in einer anderen Stadt meinte etwas anderes.
      Die Qualität beim Essen müsse stimmen.
      Wenn jemand im Krankenhaus sonst nichts beurteilen könne,
      dann das aber sicherlich.
      Gesundes Essen gehöre auch zum gesunden Leben und
      er würde sich freuen wenn Fremde gerne in der Kantine
      der Klinik essen würden. – Das das Essen für die Patienten nicht schlechter sein darf als das für die Mitarbeiter dürfte klar sein.

      Wenn wir als künftige Patienten meinen das alle öffentlichen
      Krankenhäuser gefälligst zu sparen hätten dürfen wir
      uns später nicht wundern wenn uns der Fraß nicht schmeckt.

    • Bitter.

    • Sie werden lachen,
      Philomena: Ich überlege mir heute noch in reiferem Alter und gewachsenem Wohlstand an jedem Monatsanfang, wofür ich in den kommenden Wochen Bargeld brauche. Das kommt dann in ordentlich beschriftete Briefumschläge. Ein gewisser Betrag zum Verlumpen in den Geldbeutel (separate Haushaltskasse gibt es natürlich auch).
      Nach Möglichkeit ohne EC-Karte aus dem Haus. Ist natürlich schrecklich spießig, aber Angewohnheiten aus dürren Jugendjahren legt man nicht so einfach ab.

    • @ Rheintochter
      In jungen Jahren hatte ich am Monatsende auch immer noch mindestens 5DM im Geldbeutel, den Lohn gab es ja bar.1957 waren das 170 DM netto, 100 DM weniger, als in Norddeutschland. Mein oberste Chef wollte mich dazu überreden, dazubleiben.Bayern war damals Niedriglohnland, sozusagen.

      Wir haben das Einteilen noch gelernt, überzogene Konten gab es nicht.

      Bei uns wurden Schulden nur fürs Bauen aufgenommen, sonst nie.Die Banken hätten uns gern mehr gegeben.

    • Eine Vice-Autorin schrieb geute Nacht, dass sie wohl doch erhebliche Schulden hat.

    • @Klaus Keller: Kantinenessen
      Als es in unserer Mensa noch feste Menüs ohne große Wahlmöglichkeit gab, häuften sich die Beschwerden der Studenten über das ungesunde, viel zu fette Essen eines Tages derart, dass das Studentenwerk auf kostenintensiveres, gesünderes Essen nach Wahl umstellte.

      Ein Vierteljahr später dann ein offener Brief des Chefkochs, die Studenten sollten sich doch bitte gesünder ernähren: Es wurde fast nur noch paniertes Schnitzel mit Pommes frites oder Kroketten abgenommen, die Gemüseschälchen gingen praktisch alle in den Müll.

    • @Don, der Vice-Autorin
      bleibt es unbenommen, Elektrotechnik oder Maschinenbau zu studieren. Da bekommt man als Werkstudent schon mehr, als sie jetzt verdient, wenn man fähig ist jedenfalls. Es scheint deutschen Frauen i.d.R. zu blöd zu sein, sich mit sowas abzugeben. Macht aber nix, die Chinesinnen übernehmen den Part gerne und gut. Wir hatten gerade erst wieder eine Studentin, deren Weggang zutiefst bedauert wurde.

  40. Wenn er wüsste!
    Eine Minute lang: FJS 1986
    https://www.youtube.com/watch?v=MhMk8NzwI5g

    Nur, wenn Sie wollen: Ab Minute 4, Helmut Kohl bei Gottschalk und Jauch über die Zwangsläufigkeit von Fehlern:
    https://www.youtube.com/watch?v=j9Kj9KKlCuU

    Seine eigene Schülerin würde niemals einen Fehler zugeben, denn Linke sind immer makellos.

  41. Ein Michelin Stern für eine zwei Euro Mahlzeit?
    Ich hätte ja nicht gedacht, dass unser werter Don so kurz vor Ende des Jahres noch mit einer Herausforderung kommt: eine Mahlzeit für zwei Euro? Erst dachte ich, dass ist unmöglich, wenn es schmecken soll. Dann fielen mir mehrere ein, die ich koche:
    .
    (1)Spagetti mit Speck und Eiern, aber das steht ja schon oben (etwas alte, harte Wildschweinsalami, die keiner mehr auf dem Brot essen will, macht die Sache noch leckerer, und wenn die Alternative der Mülleimer ist, dann ist das de facto eine Null-Euro-Zugabe)
    .
    (2) Das schwäbische arme Leute Gericht: Dampfnudeln.
    .
    (3) Selbstgemachte Pizza sowieso.
    .
    (4) Indische Linsen
    .
    (5) Kastaniensuppe aus Kastanien, die hier sonst keiner sammelt und zum Nachtisch gebackene Apfel(stücke) mit Haselnüssen, die auch keiner sammelt außer mir und den geschmeidigen Eichhörnchen.
    .
    (6) Alle meine Pilzgerichte von Champignons, Pfifferlingen und Steinpilzen, die ich mindestens fünf Monate im Jahr finde. Letztere trockne ich damit ich sie auch im Winter servieren kann, ein/zwei Löffel Sahne zur Verfeinerung sind allemal im 2 Euro Budget, Petersilie wächst in einem meiner Blumentöpfe genauso wir Basilikum für die Pizza. Kostet also nur die Handbewässerung. Mit diesen Gerichten könnte ich vielleicht sogar einen Michelin Stern kriegen.

    • Tomatensuppe für 5 Tage schaffe ich auch mit 2€.

    • Der Tiger @ 29. Dezember 2017 um 21:03 Uhr
      Der Tiger sagt:
      „Ein Michelin Stern für eine zwei Euro Mahlzeit?“

      In Schwaben gibt es eine ganze Bataillon solcher Gerichte.

      Sie müssen auch nicht „indische“ Linsen (Dhal) kochen, es reicht, wenn sie Spätzle mit Linsen kochen (schwäbisches Nationalgericht).
      Ist sogar vegan, da kann man mal sehen, welche Hippster die Schwaben früher schon waren!

      Selbst wenn sie die Spätzle selber vom Brett schaben und die besten Bio-Zutaten verwenden, sie kommen nicht über die 2 Orio-Grenze (für eine Person).

      Aber mit genau solchen Vorschlägen sind die Schwaben in Berlin die meistgehasste Gruppe mit Migrationshintergrund 🤵👰👨‍⚖️👨‍🔬 geworden.

    • Gerichte der schwäbischen Hausfrau
      @Foxrommel – Sie haben Recht, die Schwaben haben viele 2 Euro Spezialitäten. Im Neuen Jahr werde ich gleich mal wieder Zwiebelkuchen backen. Bubaspitzle (Schupfnudeln) mit Sauerkraut sind auch gut.

    • @ Foxtrommel
      Gersde habe ich wieder über den Hannes und seinen Bürgermeister gelacht.Herrlich.

  42. Trump als Mann des Jahres
    Wer jetzt Trump als den Bezwinger des IS bejubelt gehörte vor nicht allzu langer Zeit oftmals zu denen, die Obama im speziellen und die USA generell als Förderer und Mäzen des IS verteufelten. Also entweder hat sich die amerikanische Politik um 180 grad gewendet – dann kann aber der so oft bemühte Hinweis auf den außerhalb der Kontrolle des POTUS stehenden Deep State nicht stimmen, denn DT wird wohl kaum selbst zur M4 gegriffen sondern sich gerade eben dieses militärischen Komplexes bedient haben – oder man akzeptiert, dass nicht nur die Mainstreammedien unglaubwürdig sind sondern auch deren alternative Pendants nicht frei von Fehlern sind.

    • Trump hat anders geführt @Veto
      Verehrter Veto,
      Ja, Trump hatte natürlich nicht die MP in der Hand; wie Sie diesem Artikel entnehmen können hat er jedoch anders geführt:
      http://www.achgut.com/artikel/trumps_sieg_ueber_das_kalifat

      Jeder Polizist der auf der Straße arbeitet wird ihnen bestätigen, dass Einsätze die außerhalb der normalen Bürozeit anfallen und gleich von den Kräften vor Ort erledigt werden, meist gut ausgehen.

      Sobald sich jedoch die Schreibtischtäter und Politiker an die Führung setzen, geht es meist schief, prominente Beispiele: Gladbeck 1988 und Bad Kleinen 1993.

    • Führung....
      D’accord!

  43. Der kleine Gott des Menschen
    Was sind das für erbärmliche nichtsnutzige sogenannte Eltern, die ihren Kindern weder sparen noch kochen beibringen.

    Schon als die Zeit des Internets aufdämmerte war mir klar, nun tauchen sie auf aus ihren Löchern, die Ratten und Haifische wie angebliche sozialen Kontakte von Facebook-Zuckerberg, diesem ausgekochtem Ganoven bis zu ich-weiss-nicht-wen, alles Verbrecher die die Schwäche des Menschen ausbeuten, um sie auszulaugen und ihnen vergammelte substanzlose Nudeln vor die Füße zu klatschen: Hier friss den Fraß.

    Was für eine erbärmliche Welt das geworden ist. Die Lobpreisung wir alle brauchen Google – ach quatsch, wir brauchen nur unsere fünf Sinne, aber es scheint zu spät zu sein. Ich werde auch nie verstehen wie man einen Homosexuellen als „Drag-Queen“· hochpreisen kann, ein Narr der sich wie eine Frau kleidet, aber nicht mal eine ist. Es gab mal andere Begriffe für solche Fetischisten.

    Wir Deppen in den frühen 60er Jahren habe auf ein gebrauchtes Fahrrad gespart und heute sind Kleinkinder bereits bis ins Greisenalter verschuldet dank Internet und dem ganzen Mist. Der neue Gott des Menschen heißt Technik, sie wird angebetet wie einst Savonarola das Kruzifix angebetet hat, wo verdammt ist da eigentlich der Unterschied im Fanatismus?

  44. Waage
    Und diese faulen Ausreden, die ich hier lese, ach Gottchen, nein, kochen geht nicht, ich hab leider keine Waage….tragisch tragisch….
    Merkts euch ihr faules Kochpack:

    Augenmaas und Handgewicht
    verlaesst die fleissge Hausfrau nicht !

    Uebung macht den Meister, nicht das Kochbuch.
    Mahlzeit.
    Jeder Pfadfinder hatte das mal gelernt….

    • Wer kochen kann, braucht keine Waage – ich habe jedenfalls keine.

    • two cups of flour, 1cup of sugar, 4 eggs: biscuit
      In GB gibt’s das Tassenmaß. Eine cup hat jeder.

    • Meine Vinaigrette und meine Mousse au Chocolat
      … bereite ich grundsätzlich aus dem Handgelenk. Wie den ganzen Rest auch. Mein 12jähriger ist bereits stolz, das Abendessen für die ganze Familie vor-, zu- und nachbereiten zu können.

      Ich bin der festen Überzeugung: an solchen Petitessen erkennen sich in Zukunft die Mitglieder der gebildeten Stände noch ein wenig müheloser als bisher. So wird Wohlstand zu Wohlstand sich finden und fügen.

      Derweil die SPD dem Buschfunk nach an einer neuen, total stimmanteilfördernden Definition von „Reich“ arbeitet: alle mit Nettovermögen>1€.
      Im gleichen Zug wird auch Besserverdiener neu festgelegt: alle die weder Stütze noch Aufstockung erhalten.

    • Auch auf die Uhr
      kann man beim Kochen verzichten wenn man das Rocker-Kochbuch hat. Dort sind alle Zeitangaben in Zigarettenlängen angegeben.

  45. "Put an egg over it"- Genau. Da kann man ein Ei drüber hauen.
    In der modernen Welt sind manche sich für nichts zu schade. Geschmacksgrenzen sind ohnehin längst aus dem Weg geräumt. Und man hat erkannt, dass es ein digitales Prekariat gibt, mit dessen Elend sich noch Geld machen lässt. Und das ist wohl genau das was hinter allem steckt. Die (im wahrsten Sinne des Wortes) zur kurzsichtigen Generation gehörenden Nerds mit ihren Glatzen (nein, ich meine nicht Skinheads, die sich die Haare scheren, den Nerds sind sie ausgefallen oder gar nicht erst gewachsen-wäre auch viel zu viel Natur für diese urbanen Kreationen), ihren dicken Brillen, ihren Pickelgesichtern und (damit es wenig nach etwas Straßentauglichkeit ausschaut) Sifftättoos sind entweder, die die melken, oder gemolken werden sollen. Die Schnelllebigkeit sorgt dafür, dass der Rollentausch ebenfalls oft in Windeseile vonstatten geht.

    Ach ja, die Medien von heute. Wenn man mal den Verlauf gelöscht hat und Youtube daher beim nächsten Start nicht die persönlichen Präferenzen anzeigt, sondern den brechreizerregend bunten, infantilen Muckefuck der halbstarken Zielgruppe ist man eigentlich schon bedient. Mehr inflationäre Bedeutungslosigkeit geht kaum.

    Na gut, das Internet hat seine nützlichen Seiten und ich gebe zu: ich nutze sie ja auch. Aber was sich da sonst an üblem Schrott vor einem auftürmt ist mindestens so kotztütenfordernd wie Lindenstraße oder moderner Tatort. OK, es geht um Geld, um „total vermarktete Kosmetik und Spielekanäle“. Dass man damit Reibach machen möchte kann man ja noch verstehen. Aber: muss man das Ganze immer noch mit einer verlogenen, meist linken, Moralfassade abtünchen und verbrämen, nur damit der Konsument, pardon User, kein schlechtes Gewissen haben muss?

    Na klar, wo käme man denn hin, wenn man seine Karten so ehrlich auf den Tisch legen würde wie ein gewisser Donald J. Trump, der sich als weißer Heteromann alter Schule obstinat weigert sich dem ganzen plakativen Zirkus verlogener Bescheidenheit anzuschließen und unterzuordnen (auch beim Genderwahn und dem Anbiedern an die vermeintlichen Interessen von Minderheiten geht es in Wirklichkeit wohl nur darum, Frauen und Minoritäten als Zielgruppen zu erschließen, nur um bei denen noch mehr absahnen zu können) und stattdessen köstliche Witze macht wie den hier: „What’s the difference between Donald Trump’s hair and a wet raccoon? A raccoon doesn’t have eight fucking billion dollars in the bank!“

    Trump ist für mich ein guter, offener, ehrlicher, hemdsärmelig-handwerklicher Kapitalist, ganz im Unterschied zu dieser Internet-Abzockmischpoke.

    Irgendwann werden die auch noch einsehen, dass man Handys, Turboprofit, Stress und mit Pseudomoral getünchtes Strebertum nicht essen kann.

    Herzlichen Dank, werter DON, für das Bild mit der appetitlichen Gänsekeule.

    Das ist eher meine Welt.

  46. Vice Ihr Himmelreich
    Don,

    kurze Frage, wie passt eigentlich „#Aufschrei Dirndl Laura“ und Vice zusammen ?

    „Paulus zum Saulus“ oder „ich brauche das Geld“ wie wird das argumentiert ??

    Ciao

  47. Doch nicht langweilig
    Erstmal dachte ich: „Herrgott, ist der Don diese Woche langweilig!“ Aus Pflichtgefühl habe ich bis zum Ende gelesen, vor allem, weil mich die Antworten interessierten.
    Dann schreibt er noch: “ … ich habe mittlerweile einen echten Hass auf YT.“
    Okai (mein Üpsilon ist kaputt ;-) , hier zwei unverlinkte ÜT-Linkempfehlungen, weil ich finde, dass ÜT durchaus – zwar sehr selten – gute Inhalte bietet, wenn man nur sucht:
    – Indianajack (gefällt vielen, nicht nur Leuten wie mir mit Trucker-Vergangenheit)
    – ScottReaProjekt (englischer Metzger, Fishmonger und Hobbükoch, der übrigens einige <2 Euro/Person-Rezepte zu bieten hat)
    Und viel Musik. Sehr gute Musik. ÜT ist geil, man muss es nur zu nutzen wissen.
    Von ScottRea zum Billigessen: Als ich 2001-2005 erwerbslos war, habe ich mich nicht arbeitslos gemeldet, sondern auf Basis des Einkommens meiner Frau und meiner Abfindung mit einem Budget von 10 Euro / Tag (über die Woche gerechnet) Nahrung, weiteres aus dem Supermarktsortiment und einiges an Genussmitteln für vier Köpfe gekauft und verkocht: Kein Problem, das ist ein auskömmliches Budget, und da ist jede Menge Fleisch (ab und zu auch Rinderfilet oder Entenbrust) und Wurst vom Metzger, Frischfisch, und Käse von der Theke und nebenbei die ganze Zeit auch das FAZ-Print-Abo drin, wenn man einen eigenen Gemüsegarten, eine Obstwiese und ein paar Bienenvölker hat und das Aufwärmen der Gerichte nicht scheut. Danach hatte ich wieder einen Job und inzwischen haben wir ein Haus gebaut.
    Und die Abfindung war übrigens nicht soooo riesig.
    All die von Don aufgeführten Websites kann man wirklich in der Pfeife rauchen. Das ist dann Entscheidung auf Basis der edlen Konsumentensouveränität, die heute leider nicht mehr so stark propagiert wird wie früher. Mir reichen online NZZ und Guardian für den medialen Tagesgebrauch (FAZ wie gesagt ist Print-Frühstückslektüre, herzlichen Dank an den Austräger, der sie zwischen 0200 und 0300 in die Röhre steckt) und ein paar special-interest-websites, über die ich mich hier nicht auszulassen brauche.
    Gruß vom Erdenstern

    • Schauen Sie, wenn ich Pech habe, sind unter meinen Beiträgen bis zu 50 YT-Links. Ich muss jeden einzelnen aufrufen, mir oft die Werbung anschauen, aud das Ruckeln warten, wieder zu machen – und manchmal ist das auch etwas, für das ich hier Ärger bekommen würde. Leute, die sich als Gast nicht erkenbar zeigen und mir 5 Links reinhauen, vier sind ok und einer kann mich den Kopf kosten. Es ist meine Lebenszeit. Es nervt gewaltig.

    • Youtube
      Man kann schreiben: Auf Youtube gibts ein Video. Dann den Titel des Videos nennen und jeder den es interessiert kann es aufrufen. Ohne hier den Link zu posten. Wo ist das Problem?

    • Es macht keiner.

    • Werter Don, also ich würde jeden (YT) Video Link, den Sie nicht selbst kennen, löschen ....
      …. und irgendwann setzt sich dann schon die Empfehlung von Thomas durch.
      .
      Ich weiss, dass Sie ungern löschen, aber den ganzen Kram anzuschauen und zu bewerten, das würde ich mir an Ihrer Stelle nicht antun.
      .
      Nehmen Sie sich da lieber noch mehr Zeit für Ihre Kommentare oder freuen Sie sich über einen weiteren Punkt auf Ihrer „Not-To-Do-List“ für 2018.
      .
      Starten Sie gut nach 2018 – hoffentlich ohne Strassenkämpfe in Ingolstadt!

  48. Nichts verkommen lassen
    war schon die Devise meiner Großmutter – einer Meisterin der pfiffigen Verwertung von Übrigem. Dass hierbei weder die Haushaltskasse noch der Genuß leidet, ergibt sich dann mit etwas Aufwand, Geschmack und Liebe zum Kochen praktisch von allein.

    Aus prekär beschäftigten Vice-, Buzz- oder Sonstwo-Medienschaffenden ließe sich beizeiten und mit etwas gutem Willen sicher auch was Anständiges machen, selbst wenn die Branche an sich bereits einen Hautgout der Verkommenheit verströmt. Wenn sie einmal komplett „über-standig“ sind, kann sie wahrscheinlich sowieso niemand mehr retten.
    Dann bleibt nur noch die Filterblase, als Bratschlauch zum Dünsten im eigenen Saft. Ob die platzt? Wir werden es vielleicht erfahren..!

    • Verwertung alter Dinge ist nicht gerade das, was die Werbung sehen will, daher wird da immer neu gekauft.

    • Verwertung
      Dann ist der „Upcycling“-Trend erfolgreich an Ihnen vorüber gegangen. Manches mag sinnvoll sein; anderes wird einem erfolgreich mittels einer guten Dosis guten Glaubens schon in Dritteweltläden angedient, wie Serviettentechnikverzierte Plastikflaschenböden als Behältnisse für Dies und Das; ein Portemonnaie aus einem Tetrapak wird man jenseits frühstudentischer Zeiten kaum mit sich führen wollen.
      Bilder mit Kalkfarbe zugestrichener und mittels grobem Schmirgel nachbearbeiteter Echtholzmöbel – möglichst mit schöner Schnitzerei oder Intarsien – verursachen mir Schmerzen. Anleitungen, falls gewünscht, sind bei YT zu finden. Konzertmitschnitte finde ich da wieder schön, man muss sich halt nur die Perlen unter dem Überangebot herauspicken.

    • Das neudeutsche "Upcycling"
      ist wirklich die Pest, @Achenbach, und hat mit dem eigentlichen Grundgedanken der Sparsamkeit nichts mehr zu tun.

      Man produziert heute absichtlich Müll aus Müll, um es kurz zusammenzufassen. Schlechter Geschmack für gutes Geld.

      Einer „bad-taste-party“ bleibe ich ja auch grundsätzlich fern, selbst wenn sie für den guten Zweck wäre.

      Nur: Schon durch das Einschalten des TV´s befindet man sich unverhofft inmitten so einer grässlichen Veranstaltung – tja, eigentlich wollte man sich doch nur mal kurz die Nachrichten anschauen…

      Leider läuft (ganzjährig in Endlosschleife?) die immer gleiche, gebührenpflichtige bad-taste-party. Es spielt das RHS-Tanzorchester und alle legen sich grad mächtig in´s Zeug, um am Ende PartykönigIn zu werden.

      Momentan liegt A. Nahles ziemlich weit vorn, hab ich mir sagen lassen.

      Ich geh´ jetzt zum Bleigiessen, so lange ich das noch darf! Wofür ich das benutzte Orakelblei dann ab nächstem Jahr verwenden werde, wird mir schon noch einfallen… ;)

      Einen guten Rutsch in ein gesundes, glückliches und friedvolles 2018!

    • Schlimmer noch,
      es werden mutwillig brauchbare und schöne Dinge zerstört bei den Basteleien meist junger Damen, die es nicht besser wissen wollen, von Omas ihr kostbaren goldverierten Sammeltassen, die durchbohrt als Etageren enden bis zu schönen Holzmöbeln, was mir besonders wehtut angesichts meiner bescheidenen aus Kellern geretteten und selbst aufgearbeiteten Schränke. Auf diese Art werden die Überlebenden der jeweiligen Ära natürlich auch „wertvoller“.
      Ad TV, ich werde ungeduldig und bin jeden Abend mehr geneigt, ins Gerät zu springen, weil vor das bißchen Lokalfernsehen noch die täglichen ÖR Zuschauervergackeierungen gesetzt sind wie das hauswirtschaftlich begleitete Zubereiten schmackhafter Mahlzeiten aus Gemüseabfällen; dazu die ach so beiläufig eingefügten Nudgings wie ein Interview mit dem eminenten Psychologen, Theologen und Bestsellerautor, der davon schwärmt, wie befriedigend es doch sei, Weihnachten mit Flüchtlingen zu feiern – und so fort.
      Ach, Frau Nahles… Es gab eine Zeit, in der SPD-organisierte Arbeiter bestrebt waren, sich zu bilden, auch sprachlich, um weiterzukommen; das scheint in Vergessenheit geraten zu sein, wie die derzeitige SPD mir recht vergeßlich vorkommt. Ich glaube kaum, dass es ihre Aufgabe ist islamistischen U-Booten ein Vorwärtskommen zu ermöglichen, aber was red ich, mein Großvater war ja nur Bergmann.

  49. ....freier Markt
    sollte doch auch für Angebote im Netz gelten. Die Nutzer entscheiden, was gefällt, und was gefällt findet Werbung, was nicht, verschwindet. Dieser Grundsatz des freien Marktes scheint mir so elementar, daß ich auch subjektiv als wirklich falsch Empfundenes nicht verbieten würde. Leider funktioniert das beim Staatsfunk nicht. Ich würde mich freuen, wenn auch dafür die Möglichkeit der bewußten Abwahl bestünde, selbst wenn ich selbst diese nicht nutzen würde, obwohl ich mich über diese unsouveränen sozialistischen Moralapostel immer ärgere.

    Die haßerfüllte Hetze der 68er gegen den Erwerb der Grundfähigkeiten selbstbestimmten Lebens, nämlich neben der Sehnsucht nach Schönheit auch die Kunst, sich etwas zu kochen, müssen wir wohl anders bekämpfen.

    Ihnen wünsche ich für 2018 weiter den klaren Blick auf die wahren Dinge des Lebens und die tanzfreudige Feder zur Beschreibung des Standes der politischen Dinge, weil das – so schrieb es sehr richtig ein anderer Leser – neben der Freude, Ihre Artikel zu lesen, auch den Zauber eines wirklich schönen virtuellen Salons in den Kommentaren schenkt. Was früher eine Varnhagen oder Sand, sind heute Sie (bitte sehen Sie mir den Geschlechtsdreher nach). Danke dafür !

    • Mit den Quasimonopolen Google und Facebook – und dem, was die spielen und was nicht – gibt es den freien Markt nicht mehr.


    • Also diese unqualifizierte Hetze gegen 68er, Sozialisten und Linke insgesamt, egal zu welchem Thema, die kann mich wirklich aufregen.

      Gerade erklärte ein Experte, oder war es doch nur ein Lobbyist, warum die Mitglieder der gesetzlichen Krankenkassen den Privatversicherten auf Knien dafür danken müssen, im Krankheitsfall überhaupt noch versorgt zu werden. Derartige Argumentation (!) bewegt sich auch auf einem Niveau, welches nicht nur beim Kochen vorzufinden ist.

      Ansonsten halte ich es für ziemlich sicher, daß gerade 68er, Sozialisten und Linke ganz allgemein in Mehrheit noch richtig kochen können und der Schönheit gegenüber nicht abgeneigt sind. Sie, Solon, halten wohl alle politisch anders Denkenden für links. Aber glauben Sie mir, das täuscht.

    • Es gibt nicht „die 68er“ – und die meisten sind heute längst Rentner. Was gemeint ist, ist eine bestimmte Gruppe innerhalb der Generartion. Ob die kochen konnte? Ich weiss es nicht.


    • Sollte tatsächlich eine bestimmte Gruppe gemeint sein, was ich angesichts der immer wiederkehrenden Pauschalität nicht denke, so waren das spätestens zwei, drei Jahre später sicher keine 68er mehr. Darüberhinaus dürfte schon aufgrund der Zeit das Kochen noch überwiegend Standard gewesen sein, Stichwort Henkelmann etc.

      Aber hauptsächlich nervt es doch, wenn Kochen und politische Ausrichtung derart in Zusammenhang gebracht werden. In einen Zusammenhang, den ich zumindest nicht erkennen kann, nicht einmal heute.

      Aber egal, ich mußte das einfach loswerden.

  50. .... mal ausnahmsweise o.T,
    … haben Sie das gesehen

    http://www.polizei.bayern.de/oberbayern_nord/news/presse/aktuell/index.html/272729

    Ich hoffte immer, die kleine dumme Stadt wäre reich und sicher.

    Mögen diejenigen, die das herbeigeschrieben und verharmlost haben, für den Rest ihres elenden Lebens Gerichte unter 2 Euro konsumieren und sich abends nur heimlich und mit Hund auf die Straße trauen …

    • Ich weiss nicht, ob die Täter aus dem Umfeld stammen, aber vor der Stadt ist ein Lager mit 700 aussichtsosen Nigerianern, bei denen es schon einmal zu einem Massenangriff bei der Auszahlung kam.

      Deshalb wird Silvester hier äh spannend.

    • Erstaunlich
      detaillierte Täterbeschreibungen. Bei uns würde man erfahren, dass sie humanoid und irgendwie bekleidet waren. Ansonsten windet man sich.
      Ich erwäge, an Silvester gar nicht erst vor die Tür zu gehen; der Anblick zweier PoC-Damen letztes Jahr, die sich gegen 00:30 nachts beim Straßenqueren mit Kinderwagen den Vortritt vor einem RTW im Einsatz erzwungen haben, hat mich demotiviert.
      Zentren größerer Städte kommen seit 2015/16 gar nicht mehr infrage. Wo wollen wir eigentlich auf Dauer die Polizeistärken hernehmen, jede größere Veranstaltung mit Hundertschaften abzusichern?

    • In Bayern sind die Polizisten nicht so zimperlich.

    • again and again and again...
      Ach, am 24. Dez hatten wir noch einen Fall, wo ein Mädchen abgestochen wurde…

      „Ein 16 Jahre alter Jugendlicher (Flüchtling) soll in Darmstadt mit einem Messer mehrfach auf seine Ex-Freundin eingestochen haben.“

      http://www.b ild.de/regional/frankfurt/messer/sechzehnjaehriger-sticht-ex-nieder-54292920.bild.html

    • Ja. Es kommt was aus der Richtung, aber mehr zur Frage, wie das gewichtet wird.

    • What's a person worth to you?
      Hier werden jetzt gerade täglich Mädchen und Frauen abgestochen, vergewaltigt, verprügelt, vor Züge geworfen etc.

      Und keinen interessiert es.

      Ich kann ja verstehen, dass nicht alle vor 2 Jahren begreifen konnten, was hier passieren wird, aber jetzt, wo es de facto passiert, jetzt kann doch keiner bitte wie unsere Großeltern sagen:
      Ich habe das nicht gewusst…

    • Doch, es interessiert, sonst müsste SPON kein Beschwichtigungsinterview mit einem „Experten“ von Pfeiffers Truppe machen.

    • "PoC-Damen"
      .
      Nur mal so als Frage . . .
      Was für Damen sind denn PoC-Damen?

    • „People of Colour“

    • "People of Colour"
      .
      Na, zum Glück sind sie nicht gestreift.

    • „Ich habe das nicht gewusst…“
      … doch, es ist mE dasselbe Psycho-soziale Phänomen im Merkel-Sozialismus, wie im DDR-Soz. oder im NS: die Unfähigkeit zu trauern, die Sturheit mit der ein als alternativlos erklärter Weg bis zum „Endsieg“ verfolgt wird … nur die Erlösungsziele haben sich gewandelt.

    • Don Alphonso @ 30. Dezember 2017 um 06:16 Uhr
      „… aber vor der Stadt ist ein Lager mit 700 aussichtsosen Nigerianern“

      Das wird noch lustig werden, die alle abzuschieben. Die werde sich mit Brotmessern wehren bis aufs Blut. Und die bekommen alle H4 wieder jeder Arbeitnehmer nach 40 Jahren Arbeit und einem Jahr ALG.

      In der NZZ meint man heute über IM Erika „Ende einer Narkotiseurin“. Ich finde das ungerecht – immerhin hat die CDU noch 26% ergattert, das ist doch nicht schlecht, nach all den Leistungen.

    • Ich bin deshalb nicht am Tegernsee, das Risiko ist mir zu gross, dass hier etwas in der Stadt passiert.

    • Viele Bars hier lassen Silvester zu.

      Wer aufmacht, bereut es jetzt schon: Kaum Umsatz und nur Ärger.

    • Ich bin gespannt auf morgen.

    • „People of Colour“
      .
      Ach du Scheisse,
      zum Glück bin ich farblos.

    • Dafür müssen Sie dann die Gleichstellung bezahlen.

    • straight talking
      Ich denke der Bodycount an Sylvester wird die deutsche Bevölkerung doch etwas verunsichern.

      Aber wir bunkern uns ja jetzt alle ein, in unseren Häusern.
      Weil wir uns nicht mehr auf unsere Straßen trauen.
      Weil wir wissen, dass nicht der Rechtsstaat sondern Fremde die Straßen regieren.

      Dafür haben unsere Eltern und Großeltern sich abgemüht.
      Damit wir uns wie Feiglinge hinter unserer Moral verstecken.

      Mal ne ganz ehrlich Frage:

      Wie kommt Ihr auf die Idee, dass Euch die Fremden respektieren sollten?
      Wofür?
      Dass Ihr Euch unterwerft?

      Niemand, der sich wie das deutsche Volk verhält, wird respektiert.
      In der Welt da draußen.

      Die Fremden kämpfen für ihre Recht.
      Ihr nicht!

      Das ist der Unterschied.

    • Das hängt davon ab, es gab hier jetzt schon mal so ein paar Übergriffigkeiten, die für die Täter nicht gut ausgingen. Und natürlich Einlassverbote en masse.

    • POC
      Meinen Skihelm tritt ein Pferd. Er ist People of Colour. Stimmt schon, es gibt ihn in vielen Farben.

      „Schmeiß diesen arrogant grinsenden Franzosen vom Stuhl“, schrie ich Paris zu. Fast. Bei den letzten sieben eingefädelt. Schade. Doppelsieg in Bormio wäre schön gewesen.

      Peter Fill dafür Zweiter. Viva Alto Adige!
      Die Italiener haben auch Chancen in Peng Chang oder wie das heißt.
      Alfa Romeo hat die beste Autowerbung zur Zeit. Der Stelvio und die Giulia in Rot auf einer Eisfläche. Schön, Alfa, Italia.

      Sie sind in Mantua?

    • Nein, aber da kaufe ich immer meine Vorräte.

    • I'm living in...., and in ..., you're on your own.
      Don, ich kenne bisher nur „Tanzen gegen Terror“.
      Und mehr wird auch in naher Zukunft nicht geschehen.

      Die einzigen Kämpfer sind die Linken, und die zerlegen Hamburg und fackeln Häuser von AFDlern ab.

      Da die Frauen ja anscheinend auch nicht dagegen sagen, wenn junge Mädchen hier abgeschlachtet werden, tja, … ich denke das ist wirklich das Erbärmlichste an allen, das Verhalten der Frauen. In der Politik, in den Medien und auch hier. Unfassbar.

      Naja, am Ende muss der alte weiße Mann sich selber kümmern.

    • Don Alphonso @ 30. Dezember 2017 um 17:18 Uhr
      Don Alphonso sagt:
      „Und natürlich Einlassverbote en masse.“

      Was bedeutet das? Du, Afghane, kommst hier nicht rein? Wie kann man sich das vorstellen? Das wär doch eindeutig diskriminierend.

    • Das war hier früher extrem verpönt, aber die Strasse runter ist eine Discothek, da sind manche davor zum Rauchen und andere, um zu behaupten, sie seinen Italiener, Griechen oder wenigstens Syrer. Und in den Arkaden sind öfters mal, so sagt die Polizei, gambische Endverkäufer. Mag sein, dass man da klagen könnte. Aber ich glaube nicht, dass man damit nach ein paar „Einzelfällen“ noch durch käme. Nicht schön, aber es ist so.

    • Don Alphonso @ 30. Dezember 2017 um 20:15 Uhr
      Don Alphonso sagt:
      „Mag sein, dass man da klagen könnte. Aber ich glaube nicht, dass man damit nach ein paar „Einzelfällen“ noch durch käme. Nicht schön, aber es ist so.“

      Stimmt, ich erinnere mich, das selbst in Freiburg in Breisgau, dem Mekka der Welttoleranz, bereits beim letzten Jahreswechsel Diskotheken für gewisses Publikum gesperrt wurde. Wenn es dort geht, geht es bundesweit.

    • PoC
      Wennschondennschon: Ist „bunte Leute“ (mein Gott, ist der blau!) nicht viel diskriminierender als das klassische (lieb & anerkennend gemeinte) „Neger“ oder „Mohr“?

    • .
      ein farbiger freund von mir, lieber kdm, ein recht lebensfroher und amuesanter mann mit afrikanischer herkunft und in guter position, moechte lieber : farbiger genannt werden, welches im uebrigen durch rezenteren gebrauch ein des laengeren abgesicherter begriff ist. das wort ’neger‘ sei beleidigend.

      man entsinne sich eines praesidenten ihres landschaftlich schoenen landes – name leider entfallen -, der doch dereinst eine ansprache gehalten haben soll : liebe damen und herren, liebe neger.

      [grosshust.]
      [roechel.]

    • @Donna Laura
      Der „liebe Neger“-Präsident war Lübke, aber angeblich wurde es ihm angedichtet, weil er auch sonst zuweilen Obskures von sich gab. Die Zeit hatte mal einen guten Artikel darüber.

      Was die „Farbigen“ betrifft, ich halte den Begriff für reichlich absurd, denn SchwarzAfrikaner sind ziemlich einheitlich dunkel, sodass „Schwarze“ es viel korrekter beschreibt. Farbig sind eher Europäer mit ihrer Variation an roten/blonden/dunklen Haaren, grünen/blauen/braunen Augen, blass rosa bis leicht dunkler Haut, Sommersprossen, etc..

  51. Anlegertipp
    Investieren Sie für Ihre Kinder und Enkel in Aktien der Alphabet Inc.

    Da liegt die Zukunft, die Sie heute schon in den Straßen und Cafés besichtigen können. All diese mit ihren Tamagotchis förmlich verwachsenen Kids, die selbst wenn sie neben einander sitzen, über das Smartphone kommunizieren, um ihr limbisches System bei Laune zu halten.

    Jeder Klick ein kleiner Dopaminschub. Formen der Belohnung, die das reale Leben nicht mehr hergibt, schon gar nicht beim Kochen oder Radeln.

    Kein Dopamindealer weit und breit, der das Geschäftsmodell mit den Neurotransmittern besser beherrscht. Ist zwar grässlich, aber nicht mehr aufzuhalten.

    Alternativtipp für Börsenmuffel und Nostalgiker …

    YT (Tochtergesellschaft von Google Inc.) xd1Fd-WzF7k
    Hank Williams: Hey, Good Lookin‘

    • Niemand weiss, ob Google in 20 Jahren nicht auch aufgerollt wird.

    • @Zuvielgesellschaft
      Bis sie geklickt werden. Oder mit jeder Bewegung den alles sammelnden Zentraltamagotchi klicken, wie in China.

      Vielleicht zu schwarz gesehen auf kurze Entfernung. Aber hier ist das Wetter schlecht und ich hatte heute nacht zuviel Dystopie in den Augen.

    • Zentraltamagotchi
      LOL Danke! Evtl. hat das eine Chance für das Wort des Jahres 2018?

    • Alphabet "ist gut".
      Nichts gegen eine vorausschauende Planung der Finanzen Ihrer Kinder und Enkel.
      Der Mischkonzern Alphabet wird in zwanzig Jahren aller Voraussicht nach zerschlagen sein (Beispiele: Standard Oil und IG Farben) und in Form von mehreren prosperierenden Einzelkonzernen weiterbestehen; – und in Summe den Aktionären noch mehr Freude bereiten.
      Mit den Produkten der Geschäftsfelder „Ich-kenn‘-dich“ und „Golem“ werden die nachfolgenden Generationen wohl leben müssen; die derzeit in Kooperation mit dem US-Militär im Aufbau befindliche Kampfrobotik (haust du meinen, hau ich deinen) dürfte aber dereinst selbst unter kirchlichen Investoren als haram gelten. Pragmatischen Anlegerkreisen wird der bekannteste Spruch des Imperators Tiberius als finanzielle Richtschnur dienen.

  52. Ein Trauerspiel
    Ob die 14-29-Jährigen in Zukunft Buzzfeed, Vice oder doch nur noch Influencer-Videos von Youtubern schauen interessiert mich weniger. Eher, wie man junge Menschen überhaupt wieder an richtige Nachrichtenmedien heranführen kann, wenn der Unterhaltungsschrott nur einen Klick entfernt ist. Für FAZ-Leser sind es traurige Zeiten, man kann dem (gedruckten) Blatt beim langsamen Sterben durch Aussterben der Leserschaft zusehen.

    • Vielleicht wachsen sie ja noch rüber, und die FAZ hat doch ganz angenehme Reserven.

    • "an richtige Nachrichtenmedien heranführen"
      .
      Welche Nachrichtenmedien, sind denn richtige
      Nachrichtenmedien?

    • richtige Nachrichtenmedien
      Die Nachfrage sollte wahrscheinlich eine billige und dumme Provokation sein, aber sie ist mir doch eine Antwort wert:

      „richtige“ Nachrichten werden überwiegend mit eigenen Korrespondenten bestritten (NZZ!!!)

      Abschreiben aus Nachrichtenagenturen und sonstiges Zusammenklicken aus dem Netz ist es meist nicht wert, irgendwas dafür zu bezahlen.

      Wenn der Don das macht, passt es aber. Erstens klickt er sich durch Müll, den ich mir selbst aus vielen Gründen nie zumuten würde. Außerdem leistet er eigene Denkarbeit und stellt Querverbindungen her…

  53. Bots. Manipulation und Meinungsmache
    Ich hab gerade ein sehr lehrreiches Interview mit Sam Woolley gehört, zum Thema Bots und Meinungsmache durch bots.
    Wer sich für den Hintergrund solcher Bot- oder Troll-Farmen interessiert und wie sie benutzt werden, wie sie entstanden sind und wohin die Entwicklung geht, der wird hier seine Zeit gut anlegen.

    https://content.blubrry.com/stealthisshow/S03_E012_Propaganda_Bots_with_Sam_Woolley.mp3

    • interessant
      Willkommen zurück. Offenbar aus Japan.

      Das eigentlich Traurige ist, dass die meisten Menschen stark beeinflussbar sind.

    • bots?
      Ist nicht gerade „Entwarnung“ gegeben worden in Sachen Bots, auf der Leipziger C34C3, vom Michael Kreil, der das untersucht hat?
      Wusste man als denkender Mensch nicht bereits & sowieso, dass all diese pösen „russischen“ Bots, die Wahlen beeinflussen wollen, herbeigeschrieben wurden? …von denen, die nun wirklich permanente Propaganda für die Parteien machten, die man gefälligst zu wählen habe.

    • Ich kenne ein paar AfD-nahe Twitternutzerinnen, die sind besser als jeder Bot und wissen genau, wie man das macht. Die brauchen keinen Russen. Macht die Sache auch nicht besser, aber so ist das eben.

    • Die aktivsten Twitterer brauchen mit ihrer zahlenmässig eindrucksvollen Schar
      von „Followern“, keine Bots. Weder scharf links noch scharf rechts in der politischen Landschaft. Soweit ich das auf twitter überblicken kann, spielen Bots jedenfalls in den deutschsprachigen Kulturkriegen eine völlig untergeordnete Rolle. Die regelmässige „Bot“-Panik in den deutschen Medien ist, wenn man sie ernst nimmt, nur mit ziemlicher Ahnungslosigkeit zu erklären.

      Frohes neues Jahr in Japan, tdv, Gruss,
      Thorsten Haupts

    • "die sind besser als jeder Bot"
      .
      Weshalb, genau, können Sie das einschätzen?
      .
      .
      Trauen Sie niemandem. Denken Sie selbst.


    • Bots sollten bei Nutzung sprachlicher Feinheiten trotz aller KI-Gläubigkeit relativ leicht erkennbar sein. Und, braucht es in Echokammern überhaupt noch Bots?

    • Titel eingeben
      Don Alphonso sagt: 30. Dezember 2017 um 10:38 Uhr
      Ich befürchte, sie unterliegen da einer bösen Illusion.
      Sie sollten sich die Zeit nehmen und da mal reinhören.
      Allen Respekt vor ihren Damen, aber jemand der selber die Software für bot-farmen entworfen hat, weiss sicher besser wie die Zukunft in diesem Riesen-Business aussieht.
      Das gilt auch für Sie Thorsten Haupts…. Allerdings nehme ich an, sie besitzen (wie ich) weder Twitter noch ähnliches account? (D.A. braucht seines sicher wegen dieses Jobs)
      „Die aktivsten Twitterer brauchen mit ihrer zahlenmässig eindrucksvollen Schar von „Followern“, keine Bots.”
      Es wäre doch interessant zu wissen wie viel davon in bots gekaperten Computern sitzen?
      Man kann das derzeit nur manuell an jedem einzelnen Computer mit einigen Zeit Aufwand testen, die Software die ganze twitterer Scharen exploriert, scheint einer der grossen Märkte der Zukunft zu sein, wobei die Software die diese andere umgehen kann… usw usw

      Sie Otto Meier, liegen da leider völlig falsch, man kann es kaum noch erkennen… Es arbeiten anscheinend viele Entwickler permanent daran dies nur mir grösserem Aufwand erkennen zu können, und diese Leute wissen was sie tun.

      Man sollte also zumindest mal eine wenn auch kleine dafür aber präzise Vorstellung davon bekommen, was da eigentlich für Grössenordnungen ablaufen.

    • Nachtrag zu den bots
      Gerade sehe ich, dass ich zum Thema bots etwas ganz Wesentliches unterschlagen habe.
      Man muss sich unbedingt von der Vorstellung trennen, dass da irgendwo ein Alu-Hut Tragender in einem Keller vor seinen drei Monitoren sitzt und vor sich hinhackt.

      Bots sind die Werkzeuge der grossen Werbefirmen, von der Madison Avenue über Düsseldorf nach Moskau und Peking, die das im ganz grossen professionellen Stil betreiben.
      Nicht nur für Produkte, oder präziser: auch für Produkte wie Politiker. Spätestens bei der US Wahl waren sie offenbar entscheidend für den Ausgang.
      Beide politische Parteien haben anscheinend zweistellige Millionen Beträge an PR Firmen bezahlt…. und Trump hatte eindeutig die Bessere.

    • bots werden sicher
      für Werbung – auch für Wahlkämpfer – genutzt. Die Manipulationsmaschinerie ist aber reich an Werkzeugen, bots sind hier mE nicht die wirkungsvollsten.

      Leseempfehlung: „Ich habe nur gezeigt, dass es die Bombe gibt“ auf http://www.dasmagazin.ch

      Wer heute noch in FB herumklickt, läuft Gefahr sich zum Remote-Controlled-Ork entwickeln zu lassen.


    • Nun ja, TDV, Microsoft hat doch beispielhaft gezeigt, daß das mit den Bots nicht wirklich funktioniert, sobald es etwas komplexer wird. Meines Wissens nach können die einen zwar zumüllen, aber inhaltlich eben nicht folgen. Und daran sind sie eben (noch) erkennbar.

      Der Link, Hausschwein, bestätigt nur, was ich schon seit Jahren „predige“, was aber niemand hören will. Die Bequemlichkeit siegt halt mal wieder über die Vernunft. Hinzu kommt der Hang zum Exhibitionismus. Die Kritik an der Warnung geht auch in einem Punkt ganz eindeutig fehl. Immer mehr Menschen haben „Freunde“ eben nur noch im Internet und wer dort die Echokammern beherrscht, der hat in Zukunft ein mächtiges Instrument zur Beeinflussung der Massen.

      Die eigenen Überzeugungen permanent auf Fremdbestimmung zu kontrollieren, wird immer wichtiger.

  54. suppennudeln
    mit Brennesseln, bissl Öl, Knoblauch und Parmesan dazu. Ist gesund und kostet max. 1 e. Vor allem, wenn der Herd sowieso geheizt wird und nicht extra Strom verbraucht wird.
    Zu Vice & co: Ist das nicht nur Indoktrinationsschund, sondern auch Symptom eines allgemeinen Kulturverfalls? Wir, früher, diskutierten in der Klasse über Bücher, fuhren ins Theater, oft sogar freiwillig, und jetzt – ravekultur. Bei allem, was ich davon zu hören bekam, meinte ich viel Destruktives zu spüren. Oder gibt es gar keine neg. Entwicklung, und alles ist nur immer irgendwie anders, und die Kinder beim Musikschulkonzert spielen so schön wie die Generationen vor ihnen. Natürlich sind Zeitschriften, die guten und die bösen, natürlich ist auch Kultur nicht notwendig, sie lenken vom Wesentlichen ab und können dann auch abgelegt werden. Quasi Häutung.

    • Ja. Ich würde heute nicht ,ehr jung sein wollen. Die Schwerpunkte haben sich verlagert, Vice, Bento und Buzzfeed sind noch dümmer als Bravo.

    • und jetzt – ravekultur
      Was aus den Autofenstern dringt an Rap sind Kriegsgesänge, aggressive Fahrweisen wundern mich da nicht. „Tagging“ an jeder Art Gebäuden, öffentlich oder privat; Eigentum, das nicht sofort gereinigt wird, scheint damit für weitere „Verschönerung“ freigegeben zu sein. Mir ist das in seiner übergriffigen Art sehr fremd, ebenso wie das sich selbstverständlich herausgenommene „Recht“, anderen seinen Musikgeschmack zu beliebigen Zeiten aufzuzwingen. Natürlich wandelt sich Kultur über die Jahre, diese Rücksichtslosigkeit scheint mir eher neueren Datums.
      So, jetzt kann Herr donquichotte sich bestätigt fühlen – alles so vorhersehbar.

    • Bücher, Theater früher
      Das war aber auch Anfang der 80er eine Minderheit, wir hatten einen Deutsch-LK, der wurde mal lässig auf die Hälfte runtergeprüft, da gab es zu Anfang auch welche, die hatten Deutsch LK gewählt, weil sie ein zweites Buch gelesen hatten.

      Theater war zwar kein Kostenfaktor, aber die meisten wussten bspw. nicht, dass man Schüler/Studentenkarten sehr günstig bei der Abendkasse nach dem ersten Klingeln bekam.

      Ja, es wurden mangels Internet mehr Bücher gelesen, aber es war eben außerhalb von Großstädten (Bibliotheken) eben auch weniger verfügbar.

    • schon immer
      „…seinen Musikgeschmack zu beliebigen Zeiten aufzuzwingen. Natürlich wandelt sich Kultur über die Jahre, diese Rücksichtslosigkeit scheint mir eher neueren Datums.“
      .
      Neu? Nicht ganz. Mitte bis Ende der Fifties habe (nicht nur) ich mit meinem Kofferradio die (älteren) Leute ganz schön genervt. Ja, wir haben denen ‚unsere‘ Musik frech aufgezwungen, anders kann man’s nicht nennen. Wir hatten unseren Spaß an den zornigen Gesichtern und schimpfenden Opas.
      Diese Transistor-Kästchen mit Batteriebetrieb hatten allerdings nicht diesen nervend lauten Bass wie heute – der Klang damals war eher schrill …aber auch recht unangenehm.
      Ich war nicht der einzige „Halbstarke“ damals, der so’n Teil hatte und es laut benutzte. Koffer/Transistor-Radios waren damals neu und natürlich schick. Erst recht, wenn man damit den AFN bekam und „Negermusik“ („Hottentottenmusik“, „Urwaldmusik“) hörte: ‚Frolic at Five‘, wochentäglich eine Stunde mit George Hudack. Diese Sendung prägte den Musikgeschmack der Heranwachsenden in der „amerikanischen Zone“.
      Damals war diese Musik bei allen Älteren verhasst… Heute leben zig Radiosender vom 24-stündigen Versenden dieser inzwischen klassischen Rock & Pop-Musik.
      Und weil ich diese meine Erwachsenen-nerven-Zeit gut erinnere, hab ich heute ein wenig (aber nur sehr wenig) Toleranz mit den heutigen Bumm-Bumm-Bumm-Deppen.
      Teddy Hecht zur aktuellen ‚ravekultur‘: Früher nannte man das Marschmusik.

    • @kdm
      Der Spaß, den Sie daran hatten, klingt immer noch durch. Und, ja, das Transistorradio kann natürlich nicht gegen heutige Anlagen „anstinken“ und ich spreche auch eher von Uhrzeiten jenseits von Mitternacht. Da störts dann schon, wenn die Nacht in der Früh zu Ende ist und die Ansprache an die schlafbedürftige „Alte!“ auch eher der Höflichkeit entbehrte.

    • Transistorradio
      Grauenhafte Vorstellung! Ich leide an Voxparvaephobie (Angst vor Musik, die aus kleinen Lautsprechern kommt) und muss immer flüchten wenn jemand sein Smartphone zückt und „hör mal“ sagt.

  55. Wissen ist Macht, nicht wissen macht nichts?
    Meine Kochkünste sind weniger entwickelt, als mein Vermögen, gutes Essen zu würdigen. Ich muß immer noch lachen, wenn ich mich mal wieder erinnere (jetzt gerade, moderner just now), als bei „Verstehen Sie Spaß“ bester Rotwein mit Cola veredelt und jede Speise mit reichlich Ketchup eßbar gemacht wurde. Dazu die Gesichtszüge von Vico Toriani, dem Opfer.
    Ich koche nicht viel, aber zur Tomatensoße nur aus Tomaten, etwas Balsamico, Olivenöl, Ziegenrahm, falls da und Gewürzen, die gerad vorhanden sind und passe reicht es inzwischen wieder. (Es soll schmecken und ich habe kein Tomatensoßenverbot!) Ich erinnere mich auch noch schwach, wie man Mayonese herstellt: Das Eigelb vorsichtig ins Öl tropfen und rühren – halt, das Eigelb tropft schlecht (denk, denk), also anders herum.
    Und dann aus den Zutaten etwas machen, die gerade verfügbar waren. Ist das die Gnade der frühen Geburt in der Mangelwirtschaft? Wenn ich westsozialisierten Freunden zuhöre, dann ging es in den 70gern im Westen auch weitgehend „normal“ zu. (Ich habe in dieser Zeit in der DDR mehr Westfilme im Kino gesehen, als meine damals dort lebenden, heutigen Freunde zur gleichen Zeit sich im Kino anschauen konnten. Dabei hatten sie die „freie“ Auswahl. Theoretisch – praktisch war nicht genug Geld vorhanden, und man konnte sich das nicht leisten. DDR: 2×10 Pfg. Straßenbahn, 70 Pfg. Kinokarte – bitte nicht als Werbung mißverstehen)

    Da noch 2 Beiträge kommen, warte ich noch mit dem Guten Rutsch.

    Aber bedanken kann man sich ja für jeden Beitrag. Das sei hiermit ausdrücklich geschehen.

    • "Tomatensoßenverbot!"
      .
      .Verbote – Verbote – Verbote
      .
      .
      Tomatensoßenverbot <– Gibt es denn das auch schon
      in Deutschland?

    • Tomatensoßenverbot
      Vielleicht falsch verstanden? Das ist mehr so privat, im Rahmen der friedlichen Koexistenz zweier Nervensysteme (Ehe). Wenn es wiederholt und immer wieder niemandem schmeckt, ist ein Tomatensoßenverbot doch angebracht. Oder? Ich habe übrigens seit langem ein Waschmaschinenverbot wegen grauer Wäsche (einmal reichte). Das ist, langfristig gesehen, ganz praktisch!

      Man könnte das auch ohne Verbote regeln, also positiv als: Tomatensoßenführerschein, Waschmaschinenführerschen, … Im Berufsleben nennt sich das dann *-Zertifikat.

      ;-)

    • Zuckerphobie
      Tatsächlich las ich in einer britischen Zeitung mal, dass sie dort auf Tomatenketchup herumhacken, weil Zucker drin ist. Das kommt vom Verlust der Kochkunst vieler „SpezialistInnen“, auch in den Medien. Kein gutes Dressing inkl. Mayonnaise ohne eine Prise Zucker.

      Der Witz ist zudem, dass dort viele Getränke auf zuckerfrei umgestellt wurden (pfuideibi), die jungen BritInnen aber im Schnitt immer dicker werden.
      Es will wohl nicht verstanden werden, dass der einzige Weg zu einer akzeptablen Gestalt der von Otto Moser ist: FdH. Auch in puncto Umsatz will das nicht verstanden werden.

      Der von Don geht aber auch: Birnenschichttorte, kombiniert mit Eroica degli Dolomiti bei winterlichen Verhäjtnissen. Ich finde den Otto Moser-Weg komfortabler und bin insgesamt komfortabel (Sport nur bei exzellentem Wetter).

    • oberländer....
      … kleiner Tip: Recherchieren sie doch einfach mal ob in Ketchup wirklich nur eine „kleine Prise“ Zucker steckt…. sie werden sich wundern.

  56. ... Eintagsfliegen ...
    … unsere jugendlichen Inter-netten sind Eintagsfliegen …

    ich internete … also bin ich …

    guck ich „Medien“ – studie´r ich ´was mit Medien (auch gerne Lehrer neuerdings … doch doch, Lehrer für Kunst – er konnte doch in der Grundschule so gut malen … und wasweißich – ) – bin ja fast schon PROFI – so kommen die einem …

    höchstpersönlich erlebt beim diesjährigen Weihnachts-Treff der Family – ja, da kommen die Eintagsfliegen schon gerne mal mit bei Tantchen vorbei … gibt doch immer lecker Futter – selbstredend „Handmade“ – net „Handymade“ …

    da wird sogar das lecker knusprige Hendl nicht verachtet – man is(ß)t das Jahr sonst streng(er) Vegetar!!! – Veganer kommen NICHT an meinen Tisch – das wissen jetzt ALLE – irritierte Blicke der Jugend ignorier´ich…

    da gab´s kurz mal Alarm bei den Alten –

    … wenn sie nur bei ihren KRÖTEN öfter mal alarmen würden …

    O-Ton der Eintagsfliegen: „das KOCHEN“ sei soooo zeitaufwändig – und es täte sich doch wegen einer Eintagsfliege nicht lohnen …man kaufe sich oder bestelle sich bei …oh Gott.

    Jüngste Nichte schaltete sich per What´sapp dazu … sie befindet sich seit ihrem mageren Abiturabschluss 2016 auf „Chilling“-Tour im (N)Irgendwo …. wenn sie zurückkommt „macht sie was mit „Medien oder so“ – Jooornalismusschulen tät´s geben in Deutschland …

    neee, kochen sei völlig überbewertet – kann man sich alles aus´m Indernet saugen … also die Rezepte – DIE REZEPTE – sage ich, haben grad´mal 3 Zutaten … SIE: das langt doch, mehr KOHLE hätt´ sie eh´ grade nicht – klar doch, aber Australien, Thailand, Chile usw. sind ja für umsonst?!

    … meinem jüngsten Sohn trat ich sowas von in´s Kreuz, als er mit 18/19 in dieser faul-elenden Phase war:

    Du bist nix – du kannst nix und du hast nix – und bevor DU nicht mindestens eins von diesen dreien KAPIERT und geändert hast:
    wirst du genau das tun was ich dir sage – oder du ziehst aus!!!

    … 14 Jahre sind seit diesem Eklat vergangen …

    alles gut!!

    … vor Weihnachten kam die Nachfrage nach Mutter´s großem „Bräter“ – er bekomme Besuch und koche Rehkeule mit Spätzle und Gemüse …

    … es gibt noch Mehrtagsfliegen – ein paar WENIGE.

    • Iieber das Rind statt Junge Frauen !
      @mira belle

      das klingt sehr gut mit dem Bräter, da kommen bei mir nach dem Rudererlebnis heute

      (See noch sehr ruhig, kaum Wind, leichter Nieselregen)

      gleich mal 2kg vom Rind rein………………ich bin immer der Meinung, lieber ein Rind abschlachten als 15- oder 19jährige junge Frauen !
      mit dieser Meinung stehe ich wohl nicht alleine !

      aber wie sagt der sog. Bürgermeister von Kandel: alles hier in bester Ordnung, und der

      MUTTERKUTTERVOLLMUTTIVIZIERT

      bietet dem noch unkommentiert eine Plattform !

      aber werter DON, das lernten wir auch heute in MUTTISKUTTER, nicht das von ihnen so kritisierte Fast Food soll jetzt angegangen werden, nein dieses Teufelszeug das sich BIER nennt…………….das sagt diese wirre EU-Kommission !

      was sagt ihre so geschätzte Freundin HENGAMEH aus ihrem letzten Beitrag dazu, ist sie doch eine der ExpertInnen für FAT EMPOWERMENT !

      ah sie sagt: Lieber noch ein Ei drüber !

  57. Siebzehn endet langsam...
    …..
    Life would be infinitely happier if we could only be born at the age of eighty
    and gradually approach eighteen.
    Mark Twain

  58. Bampf
    Es gibt ja Situationen, in denen man genau dieses wenig aufwändige Essen mag. Bei mehrtägigen Bergtouren, beim Klettern, generell draußen, fernab der Zivilisation.
    Das Essen ist besserer Treibstoff und schnell fertig. Zeitmangel, Hunger und Erschöpfung sind die Zutaten. Und wenig Gewicht.
    Oder man möchte abnehmen, so kurz wie möglich am Herd stehen und ist zu schwach es wie Moser anzugehen.
    Dann sind Packerlsuppen mit viel Gemüse auch ganz o.k.

    Aber wenn ich mir so vorstelle, an wen die Tips gerichtet sind, dann sehe ich in erster Linie Unfähigkeit als Leitmotiv.

  59. Don, Edelware von Rummo, Farfalle N°85
    Lunghezza: 32 mm
    Diametro: –
    Spessore: 1,35 mm
    Larghezza: 24,90 mm
    Tempo di Cottura: 13 min
    Doppia Cottura: 7′ + 50
    , http://www.pastarummo.it/templates/rummo/images/logo.png
    (DdH)

    • Das ist meine Notration, ich war am Tegernsee 2 Tage eingeschneit.

    • 2 Tage eingeschneit
      .
      Ach doch so schlimm?
      .
      .
      Ein richtiger sibiro-Russe lacht sich jetzt sicher
      1,5 Liter Wodka aus der Leber.

    • Ich verwerte das!

    • Andere haben Niederlagen, aber ich habe neue Beiträge und Einnahmen.

    • Dramatisieren als Stilmittel
      “ ich war am Tegernsee 2 Tage eingeschneit.“

      Ich nicht.

    • Ich mache daraus aber einen lukraticven Beitrag.

    • Pasta Mancini aus den Marken (Doppelausrufezeichen)
      _http://www.pastamancini.com/it/

      (ich habe keine Beteiligung…).

    • Edelware?
      Rummo gibt’s zur Zeit im Angebot für 75 cent das Pfund.

    • Echt? In Mantua nicht.

    • Yep
      „Ich mache daraus aber einen lukratiiven Beitrag.“

      Und ich helfe Ihnen dabei.
      Mit den anderen Uneingeschneiten.

    • Das ist doch schön.

    • Wenn der Don im Außenbereich wohnt,
      …und die Zufahrtsstraße als letzte geräumt wird, kann das passieren.Ich hatte auf 825m ca. einen halben Meter.Der Pflug kam täglich 3x.

      In und um München war doch auch alles weiß, ich bekam ein Bild von der Koppel.Wenn es so richtig schneit, werden in Waldtrudering die schmäleren Straßen auch überhaupt nicht geräumt von der Stadt.Die Anwohner räumen dann selbst,damit sie rauskommen.Wenn der Schnee dann in Furchen gefahren ist, und gefriert, ist es besonders schön.
      Grundsteuern zahlen aber alle gleich viel…

    • Das Problem war der spiegelglatte Hügel nach der Tiefgarage.

  60. OT: Tilmann Steffen
    Der gute Herr twittert da übrigens einen Artikel, der die Zahlen, die die tagesschau später korrigiert hat, ungeprüft übernimmt – unter den 357 Opfern sind auch Opfer versuchter Tötungsdelikte.

    Die Statistik war zu schwer zu verstehen, aber bei der SZ macht man nichtmal eine Korrektur unter den Artikel, sondern zieht ihn für Kandel nochmal raus.

    „Hinweis der Redaktion: In einer früherer Version dieser Meldung war eine falsche Zahl von 357 Todesopfern genannt worden. Grund war, dass in einer Agenturmeldung und in Tabellen des BKA nicht zwischen versuchten und vollendeten Fällen bei Mord und Totschlag unterschieden worden war. Tatsächlich handelte es sich um insgesamt 357 Fälle – 208 davon waren versuchter Mord bzw. Totschlag, 149 vollendet. Wir haben den Fehler nach einem Hinweis des BKA korrigiert und bitten um Entschuldigung.“

    Hier: https://www.tagesschau. de/inland/gewalt-113.html

    • Ja, ich weiss.

    • Tilmann Steffen
      Lesen Sie nur turbokurz quer unter diesem seinem Twitter Eintrag einige Antworten darauf. Also wer da immer noch von „social“ bei diesem Medienschund spricht, dem ist wirklich nicht mehr zu helfen. Der immense Hass aufeinander – hier der dreiste Relativierer vs. den Realos – scheint täglich massiv zu steigen (das Ziel vielleicht? aber wohin?).

    • Keine ahnung. Das Kalkül war, dass sich das in ein, zwei Jahren schon einrenken wird. Um so hässlicher wird der Streit jetzt.

  61. Wer BILD hat, braucht Vice, Buzzfeed usw. wohl eher nicht, nicht einmal zum Kochen,
    denn Kochen ist für viele tatsächlich auch ein Zeitproblem. Und das weniger wegen der Kochzeit als wegen des generellen Zeitmangels, speziell am Mittag. Mangels guter Kantine oder Metzger mit angeschlossenem Imbiß um die Ecke, sind Fastfood und Fertiggerichte ja quasi vorprogrammiert. Da fällt der Griff zu Nahrungsmüll für den Rest des Tages dann umso leichter.

    Wer sich in besserer Qualität bekochen lassen will, kommt mit zwei Euro jedenfalls nicht weit. Und wer sich beliefern läßt, für den gilt wohl dasselbe.

    Laut Studien geben die Deutschen sowieso nicht gerne mehr als unbedingt nötig ihres Einkommens für Nahrung aus. Da wundert die überwiegend schlechte Qualität nicht wirklich, da ist Selberkochen dann auch nicht mehr unbedingt besser.

    Ganz gebeutelt sind die, die neben guten Nahrungsmitteln und Selberkochen auch noch Wert auf den Genuß des selbst Zubereiteten legen. Denn dann wird die Zeitfrage wirklich zum Problem.

    Und auch, wenn man das heute ja so nicht mehr sagen oder schreiben darf: Die Hausfrau am Herd ist Goldes wert. Und das ist wirklich nicht diskriminierend gemeint, es darf auch der Hausmann sein. Die Kinder wird es jedenfalls freuen, früher oder später oder generell.

    Nach 100% CPU-Auslastung durch Vice und IE, dürfte auch das ein Grund sein, solche Seiten zu meiden. Da ist Buzzfeed zwar besser, aber letztlich scheinen Google, Facebook und YouTube nicht wirklich Gefahr zu laufen, da echte Konkurrenz zu erhalten. So hat doch alles auch etwas Gutes, denn Vielfalt in Einfalt wäre nun wirklich das Letzte, was man sich wünschen sollte.

    • Eigentlich fassungslos
      Als wir Kinder waren, meine Geschwister und ich, brauchten wir mindestens die Hälfte von dem Kram nicht. Wir aßen am liebsten den Pudding, Erdbeeren mit Sahne (nur sonntags!), von den Reiberdatschi am liebsten das Apfelmus, Arme Ritter, Omas Klöße mit einer Suppe dazu aus Äpfel, Birnen und Pflaumen, Spiegeleier mit Kartoffelpüree, die neu aufkommende Pasta asciutta, Pfannkuchen, krossen Bratfisch, der damals günstig war, und Kuchen.
      Wir waren billig. Wenn es nur den Pudding gegeben hätte, wären wir hochzufrieden gewesen.
      Die eigenen Kinder fanden zusätzlich Gefallen an Germknödeln und Kaiserschmarrn. Alles spottbillig.
      Wir hatten kein Geld und bekamen morgens Brötchen, die geliefert wurden (schöne Sitte), mit Honig oder Marmelade.
      Teuer waren immer schon Schinken, Salami, guter Käse.
      Wir lernten alle kochen, weil Vater, Mutter und Großmutter kochen konnten. Und wir mussten zuweilen das Sonntagsessen zubereiten. Die eigenen Kinder machten das freiwillig. Sie dachten sich Menüs aus, dann nahmen sie feinere Kleider von uns aus dem Schrank und servierten. Mehrere Gänge.

      Daher stehe ich recht fassungslos vor den oben beschriebenen -äh- Abartigkeiten.


    • Tja, Oberländer, der Verlust an Lebensqualität hat eben viele Facetten. Aber wer die Lebensqualität durch gutes Essen niemals kennenlernen durfte, der vermißt scheinbar heute auch nichts mehr.

      Als Kind wußte ich Muttis Kochkünste ja nicht immer zu schätzen. Bei späteren Besuchen dafür umso mehr. Und heute vermisse ich sie oft. Wie Sie schreiben, es waren meist nur einfache Gerichte, aber geschmacklich einfach toll. Bei uns waren die seltenen Highlights der Sauerbraten oder die Rouladen, aber auch die Grießklößchensuppe oder der Pudding mit Milch frisch von der Kuh.

      Und heute, da ist die BIO-Tomate ebenso unreif und geschmacklos wie die Schlangengurke, da schmeckt ein Ei nicht mehr wie ein Ei, da verdirbt der Süßstoff die Gewürzgurke und das Brot …

      Heute sind die Gewürze doch oft die letzte Rettung, um sich über mangelnde Qualität hinwegzutäuschen.

  62. Für weniger als zwei Dollar oder Euro
    kann man, wenn man kochen kann, leckere Mahle für zwei zubereiten. Da muss man kein Ei drüberschlagen. Und es geht auch ohne Nudeln (aber auch mit).
    Z.B. eine deftige Linsensuppe, mit viel Gemüse und zweierlei Linsen (rote und Beluga).
    Ein Gratin mit gehobelten Kartoffeln, Zwiebeln, Butter und Knoblauch.
    Geröstetes Wurzelgemüse mit Chili & Aioli.
    Ein Saté mit Gemüsespiess, Reis und Erdnusssauce.
    Alle möglichen Curries. Usf.
    Preiswert kochen heisst nicht nur ein Topf und fantasielose Nudel-Mumpe. Vielleicht sollte ich Videos aufnehmen.

  63. Liefern denn die üblichen Massenmedien noch anderes als Billignudeln?
    Darüber ließen sich gleich mehrere Bücher schreiben, wie sich die Medien billig gemacht haben und immer billiger machen – inklusive Verlage dahinter, Öffentlich-Rechtliche – Billigjournalismus überall, vor allem Gefühlsjournalismus für den leicht erregbaren Massenkörper.

    Der fromme Don gibt sich sichtlich Mühe, wenngleich säkularisiert und Peppone immer noch der absolute mediale Bürgermeister ist.

  64. Von Plänklern und Panzerreitern
    beide hatten in der schiesspulverfreien Kriegsführung ihre Berechtigung.
    Und beide Gruppen wurden mehr nach Geburt denn nach Fähigkeiten eingeteilt.

    Um so mehr überrascht es, einen Don bei den Plänklern zu finden.
    Zumal er vom Wissen und vom Talent her einen guten Panzerreiter abgeben würde.

    Aber aktuell ist seine Beschäftigung Küchenmäuslein in ihre Löcher zu scheuchen und den 500 Pfund schweren Gorilla, der das ganze Haus zerlegt zu übersehen.

    Nun hoffe ich für 2018, dass er wie es sich für einen Don geziemt vor seinen König tritt:
    „Sire, geben sie Themenfreiheit!“, was im wesentlichen beinhalten würde, den Feuilleton-Maulkorb ablegen zu dürfen.

    Der Unterschied wäre: über Plänkler amüsiert man sich, Panzerreiter entscheiden Schlachten.

  65. NUR ZUM INTERNEN GEBRAUCH
    Text eingeben

  66. .....
    ze.tt, bento, buzzfeed usw.
    Der absolute Bodensatz des Internetjournalismus. Aber irgendwo müssen ja all die Studenten hin die nix brauchbares können.

  67. Alter Hut von Sarrazin
    Komisch, die Mahlzeit-für-2 Dollar-Seite wird wie verrückt angeklickt und 2009 ist man über Sarrazin hergefallen weil er gemeint hat:

    “ … So sei etwa ein Frühstück mit Müsli, Honig, Milch, Kaffee und einer Banane für 1,18 Euro zu haben. Spaghetti Bolognese oder Bratwurst mit Sauerkraut zum Mittag würden mit 1,03 bzw. 0,95 Euro zu Buche schlagen; ein Abendessen mit zwei Scheiben Brot, Käse, Wurst und Krautsalat mit 1,07 Euro.“

  68. Sarah Wieners Aussage ist wahr
    Mal so nebenbei: Sarah Wiener sagte vor Jahren, dass man nicht kochen müsse, sondern auch kalt essen könne. Immer. Ich teile diese Meinung. Bei uns zu Hause wird von Mai bis Sept./Okt. fast nur kalt gegessen, weil wir alle das lieber mögen.
    In einem Punkt kommt man damit billiger: Kein Herd, weniger Energie.

    Darüber hinaus mache ich mich etwas darüber lustig, wie die Mehrheit Punkt 12 Uhr zusammenbricht, wenn sie nicht in die Kantine kann, früher regelmäßig begleitet von einem „Maaahlzeit“.

    Da ich die Mensa ablehnte, gewöhnte ich mir schon im Studium an, mich zu ernähren, wenn ich Hunger hatte und dabei häufig kalt. In den USA: Pastrami-Sandwiches, in Frankreich: Croissant aus amandes oder ein kleiner Salat vom charcutier, fertig, in Deutschland war es damals am schwierigsten, etwas Passendes zu finden, heute nicht.

    Wenn man nach festen Zeiten isst und immer warm, häufig mit Sauce, ist man ab ca. 50 Jahre dick. Und davon läuft viel herum. Ich finde, man sollte mehr nach Bedürfnis essen. Löwen sind nie dick.
    Natürlich sagt einem das keiner, denn der Kapitalismus lebt auch von: Friss und dann kauf ein Sportgerät. Vernünftige Lebensweise ist nicht gut für den Warenfluss.

    • Kaltes Essen
      Sie sparen die Kalorien, die der Körper schon mal verbraucht, um das Kalte auf Körpertemperatur zu bringen, um es zu verdauen zu können.

    • @Philomena
      meine Mutter hat mir oft genug einen Schwank meiner Kindheit erzählt, als ein, mein , leicht adipöser Freund im Schwimmbad dabei war, im Wasser am Beckenrand stand und die Bemühungen meiner Mutter, ihn zum Schwimmen zu bewegen, mit der Bemerkung quittierte, dass Zittern mehr Energie als Schwimmen verbrauchtt.

      Ein TCM Arzt weihte mich mal ein, dass die Milchleistung von Kühen, die warmes Wasser zum Trimken bekommen, deutlich höher ist als die von KaltwassertrinkerInnen.

      Kommt drauf an, was man will.

  69. Titel eingeben
    Ohne TV, Facebook und Twitter lebt es sich ganz wunderbar. Von Buzzfeed und Vice hatte ich bis gestern noch nichts gehört und ich werde mich auch in Zukunft nicht damit beschäftigen. YT habe ich am 09.12. genutzt, um für meine Stollenbäckerei etwas Anleitung zu bekommen. Entstanden sind sechs handgefertigte Stollen – das Zitronat und Orangeat habe ich selbst geschnitten, die Mandeln gebrüht, gepellt und zerkleinert und die Rosinen in Rum eingelegt. Es war ein wunderbarer Duft in der Küche und es hat Spaß gemacht, mit den eigenen Händen etwas zu schaffen, das man essen und verschenken kann. Gestern habe ich ein Hühnercurry gekocht und heute Gulasch. Klar, dazu gehört planen, einkaufen, vorbereiten, kochen und hinterher die Küche aufräumen. Aber genau diese ganz bodenständigen Tätigkeiten tun der Seele gut und beschäftigen die Hände und den Geist ganz anders als der Job in der IT. Übrigens: Nach Jahren des Lesens auf dem iPad bin ich wieder zu richtigen Büchern und Zeitungen zurückgekehrt. Positiver Nebenbeieffekt: es gibt es wieder genug Anzündmaterial für den Kamin… ;-)

    Ich gehe mittlerweile fest davon aus, dass jede Bewegung, die übertreibt, eine Gegenbewegung auslöst. Wir stehen vermutlich noch ganz am Anfang, aber die Gegenbewegung nimmt Fahrt auf. Darum versuchen die öffentlich-rechtlichen Medien über sog. lokale Ereignisse zu schweigen, aber es funktioniert nicht mehr. Wenn man dann selbst recherchiert und auf Anabel Schunke und weiter vordringt, dann erkennt man unschwer, dass dort ein kulturfremder Mittzwanziger eine fünfzehnjährige Schülerin im Grunde gefoltert und hingerichtet hat. Erstechen war das nicht. Mein Mitgefühl gilt den Eltern der Fünfzehnjährigen. Allen Eltern von jungen Mädchen kann ich nur raten: 1. Passt auf eure Töchter auf. 2. Stellt die Erziehung um, das sorglose Leben unserer Jugendzeit (1973 -1983) und der Adoleszenz meiner Kinder (1999 – 2009) ist unwiederbringlich dahin. Dank Frau Merkel und der mit ihr assoziierten links- und grünlastigen Politikgarde. Meine Hoffnung: Immer wenn es Deutschland ganz dreckig ging, ging es auch wieder aufwärts. Wir werden noch einmal die Ärmel hochkrempeln und den Dreck beiseite schaffen. Schön wäre es gewesen, es wäre nicht soweit gekommen. Aber „hätte wäre wenn“ – es ist wie es ist… Silvester bleibe ich daheim und am 01.01. wird in mein Bewusstsein dringen, was wieder ungünstig gelaufen ist. Weil Polizei gar nicht überall sein kann, wo es notwendig wäre und die neuen „Schutzzonen für Frauen“ mich fatal an eine Burka und das Ende der Selbstbestimmtheit erinnern.

    Lieber Don, kommen Sie gut rüber in ein gesundes und glückliches Jahr 2018 und schreiben Sie weiter!

    • Es sind nicht nur die ÖRs, ich habe heute jede Menge anderr gesehen, die das unterdrücken wollen, SPON, Zeit, der Niggemeier von Ubermedien… das ist fast Konsens. Man macht das m.E. nur, um es der AfD nicht zu überlassen.

    • ..um es der afd nicht zu überlassen ?
      Don, das verstehe ich jetzt nicht: mit dem Unterdrücken überlässt man es doch gerade der AfD und Schlimmeren Medien, oder?

    • Es wird nicht unterdrückt, bei SPON und SZ online wird beschwichtigt, relativiert und einsortiert. Die Medien wollen den Diskurs in de richtigen Bahnen lenken. Ob es klappt, das wage ich zu bezweifeln.

    • You made my day @ 30. Dezember 2017 um 14:24 Uhr
      You made my day sagt:
      „1. Passt auf eure Töchter auf. 2. Stellt die Erziehung um, das sorglose Leben unserer Jugendzeit (1973 -1983) und der Adoleszenz meiner Kinder (1999 – 2009) ist unwiederbringlich dahin.“

      Das ist so. Ich bin von ganzem Herzen dankbar, dass ich in dieser Zeit aufwachsen durfte, welches Privileg.

      Aber diejenigen, die sich nach wie vor als „Medieneliten“ sehen und im ÖffUnrechtlichen satte 5stellige Monatsgehälter kassieren, werde das niemals, niemals zugeben – dass sie sich so fatal geirrt haben, während Karl-Heinz und Uschi, von einigen Politikern auch als „Pack“ bezeichnet, intuitiv, unbewußt sofort erkannt haben, was da auf sie und ihre Kinder zukommt.

    • Make my day
      Ja denken Sie wirklich, man zieht uns noch mal ein?:-)) Ich hätte zwar kein Problem damit, denke, mein G3 könnte ich immer noch im Schlaf reinigen, aber diese Bilder im Anschluß, und die ganzen Kollateralschäden.

      Aber im Moment sieht es schon so aus, die oder wir. Es werden noch unruhigere zeiten werden, denn der Zustrom an jungen unzivilisierten aggressiven Männern reißt nicht ab. Und dann die Geburtenrate…

    • Für denkende Leute ...
      … ist das jetzt zu spät, das hätte sofort kommen müssen.Mich hat man anfangs auch z.T. belächelt, jetzt höre ich ganz andere Töne.

    • 2018
      2018 wird das Jahr des endgültigen Bruchs der Deutschen mit diesem Staat.

    • übermedien
      Ich habe jetzt mal so einen Text von denen gelesen, den ich auf dem Profil eines Fotografen fand, der die Meldung des mdr, bei einem Brand in Plauen könne „Rechtsextremismus nicht ausgeschlossen werden“, 4 Schwerverletzte!, verlinkte und so in meine timeline kam.

      Die verletzten Ausländer sind Slovaken.

      Das wirkt so plausibel wie die Rechtsextremismusbehauptung zum Attentat auf den BVB-Bus, aber ich schweife ab:

      Übermedien schreibt, die Kontrollen seien racial profiling, und in Flüchtlingsheimen könne man nicht feiern, man müsse in die Innenstädte, und zu den Sexualdelikten schreibt er – nix. Ein ekelerregender Text war das; wie ist es nur so weit gekommen?

      Frohes neues Jahr an alle!

    • @Philomena,
      Sie glückliche.
      In meinem (zu großen Teilen schon fast nur noch ehemaligen) Freundeskreis wird weiter tapfer geleugnet, verbogen und gelogen und ich schief angesehen.

      Obwohl nun doch schon weit mehr als nur die Spitze des Eisbergs zu sehen ist.

  70. Hoffnung
    Kurze Anmerkung zum Text:
    Neben den offensichtlichen Defiziten in der Kochkunst enthält der Text doch einen viel wichtigeren Aspekt: Unterstellt man die Richtigkeit der zugrundliegenden Stoffsammlung, schwingt das Pendel von den oberflächlichen Inhalten zu werthaltigen (Wert = Gehirnschmalz) Inhalten zurück.
    Die neuen Medien mit ihren „epochalen“ Neuheiten entpuppen sich zumeist als reißerisch aufgemachte, inhaltsleere Verpackung. Der Vorteil des Geschäftsmodells, das schnelle generieren von Reichweite mit copy-paste-Texten, stößt an seine Grenzen wie der Inhalt einer Raviolidose. Der Nachteil des Geschäftsmodells kommt nun zum Tragen: Es erscheinen Nachahmer aufgrund der geringen Markteintrittsbarrieren. Der Vorreiter geht in der Beliebigkeit verloren.

    Um nun einen verlorengegangen Vorteil zurückzugewinnen, wird Personal zur Erstellung von höher-wertigen Texten benötigt und soll abgeworben werden. Journalistische Inhalte unterscheiden sich somit vom hysterischen Grundrauschen des Internet! Und wenn überall die gleiche Kost geboten wird, teilen sich die Konsumenten, je nach nuancierter Vorliebe, auf. Deren Anzahl und verfügbare Zeit sind begrenzt. Diese Erkenntnis setzt sich langsam durch.

    Hier könnte nun die Renaissance der „klassischen Medien“ einsetzen, wenn sie sich mit werthaltigen Inhalten abgrenzen und einen Sinn stiften, der in die Lebenswirklichkeit der Menschen übertragbar ist. Für Katzen- und Tütensuppenvideos sind die Menschen nicht bereit zu zahlen, für die Auslegung eines Gesetzes, das die Menschen freier macht, schon. Die NZZ wildert bereits mit Angeboten speziell für deutsche Leser im Markt. Nicht ganz ohne Erfolg nehme ich an.

    Viel spannender ist jedoch die Frage, ob sich diese Entwicklung auf andere Bereiche übertragen lässt, wo gerade bewährte Geschäftsmodelle beerdigt und durch nicht zu Ende gedachte digitale Modelle ersetzt werden. Vielleicht gibt es auch für andere Branchen Hoffnung, trotz „digital first, Bedenken second.“
    Das wäre eine hoffnungsvolle Entwicklung für das Jahr 2018.

    • Ich weiss es nicht. Mir ist immer geaagt worden. Blogtexte mit mehr als 4k Zeichen würde keiner lesen, aber ich habe selten weniger als 8k. Es trifft also nicht wirklich zu,

    • Geschätzter Don, dass Ihre Blogs nicht langweilig sind hat Gründe
      einer ist, dass Sie nicht wie ein Gemeindeschreiber, der es allen Recht machen will, schreiben sondern Ihr ganz spezieller Stil und die Ehrlichkeit die man da rausliest
      und
      ganz besonders die Auflockerung mit Bildern. Habe gerade den Nebenblock über Antisemitismus überflogen. Alles korrekt aber Oberlehrer-Beamtenstil, Viel Text ohne Bilder. Wer vom Don verwöhnt ist langweilt sich da.

    • Danke, ich bin halt jetzt nicht so arg akademisch.

  71. Biofenchel
    Selten habe ich hier einen Blogtext gelesen, der meiner eigenen Wahrnehmung so widerspricht. Zumindest hier in München eröffnet ein Bioladen, Wochenmarkt, Gemüsestand usw. nach dem anderen – nicht nur in Schwabing oder Haidhausen.
    Klar, es eröffnen auch viele Burgergrills, aber irgendwer muss den ganzen Bio-Kram doch auch kaufen.

    • Das ist eine spezielle weibliche, gut verdienende Schicht zwischen 30 und 60, aber keine Hipster.

    • aber irgendwer muss den ganzen Bio-Kram doch auch kaufen
      Ganz normale Leute kaufen inzwischen Bio. Das sind diejenigen, die zuhause ordentlich kochen und für die Mühe auch ordentliche Zutaten möchten. Bio ist bezahlbar geworden.

      Insofern besteht hier kein Widerspruch.

    • Bio
      in München, Untersendling, vor ca 35 Jahren, morgends um 6.
      Ein Bioladen bekommt eine stinknormale Apfellieferung von der Großmarkthalle, die Äpfel werden umgefüllt und drapiert. Seitdem Skepsis.

      Solange mir nicht explizit erkläert wird, wie und warum Bio und wo genau der Unterschied ist, kaufe ich es nicht, oder ungern. Mein Weib sieht das anders.
      Ich mag die blutleeren, valiumschwangeren Gestalten in den Bioläden nicht, die den Gehsteig mit queergestellten Radanhängern blockieren.

    • queergestellte Radanhänger
      Ein Traum – auch in der Kombination mit 2 umgeschmissenen Kindertretrollern.

    • Titel eingeben
      DA, Das mit dem „gut-verdienen“ ist zwar richtig, aber dass man tagsüber in den Läden meist Frauen trifft liegt daran, dass die dazu gehörenden Männer gut verdienenden Männer genau dieses tun.
      Auch die über 60 übrigens, die das Ganze ja gestartet haben.
      Nicht nur Vegetarier leben gesünder, die natürlich auch.
      Was sie da zu Recht im Blog anprangern, ist ja weltweit nicht zu übersehen. Ich frag mich schon länger: Ist das einfach nur der „freie Markt“ am Werk, oder steckt da was dahinter?
      Kommt bald Soylent Green?

      Naja, Nahuatl, wenn sie das nicht mögen, dann sind sie, was die eigentlichen Problem unserer Zeit angeht, voll auf dem Laufenden.
      Ich kann ihnen sogar noch weiter helfen.
      Anfang der 70er, als das alles begann, gabs in der Elsässer Strasse am Münchner Ostbahnhof einen der ersten Bio Läden, den „Schwarzmarkt“.
      Der, und die Karl-Marx Buchhandlung neben der Uni, waren für Blatt-Leser und andere Baader Meinhof Sympathisanten ein Umschlagplatz von Informationen für Subversives. Als Cohn Bendit noch Cohn Bendit war und nachts im Club2 mit Dutschke zusammen die Spiessbüregr verarschte, und Bild-Walden dabei vor Ärger grün im Gesicht werden liess, gab CB den „Pflasterstrand“ heraus. Ich kann mich nicht erinnern jemals für viele Jahre eine bessere Zeitschrift in der Hand gehalten zu haben.

      Sie dürfen also in ihre Argument-Liste aufnehmen, dass Bio-Fresser nicht nur Gehwege blockieren, sondern auch immer schon Terroristen Sympathisanten waren!

    • Danke, TDV,
      für die Anregungen, aber ich bastel mir meine Vorurteile gern allein.

      Ich hab was gegen Obstruktionen jeder Art, in den Gängen vom Naturkosttempel, der kurzerhand zu einem Communication Center umgewidmet wird, über bereits erwähnte Stolperfallen auf dem Gehsteig bis zum in zweiter Reihe geparkten SUV.
      Das alles finde ich in und um den Basic, Hauptdarsteller sind Leute, die wahrscheinlich auch Sie als Paradespießer einstufen würden.

      Das Essen mag ich, auch wenn die gelben Rüben manchmal dergestalt sind, dass man kein Taschentuch als Gedächtnisstütze braucht, sondern sich gleich der Wurzel bedienen kann.

    • Nahuatl, danke!
      Eine erfreuliche Antwort, ich bin da auch ganz bei ihnen.
      Nur, ich kenn halt aus Erfahrung den Unterschied zwischen Basic und den Läden in denen ich einkaufe.
      Es ist schon einige Zeit her, aber es gab bei Basic zwecks Business mal eine grössere Sauerei, die den Laden (trotz der Qualität der Ware dort) für sehr viel Leute inakzeptabel machte.

      Das mit dem „Communication Center“ finde ich allerdings gut, aber in zweiter Reihe geparkte SUVs haben NICHTS mit BIO Läden zu tun, oder?
      Das ist ein Problem aus der neo-liberalen Gegenwelt zu den Bio Läden und passt daher zu Basic.

  72. Böhmische Dorfmarine
    Boheme: Künstlerkreise außerhalb der bürgerlichen Gesellschaft.
    prekär: durch Bitten erlangt; widerruflich.
    (Duden Band 5, 1982)

    Sind wir nicht alle Ideen habend?
    Nenne mich einen Bohemien,das Prekäre ist meine Medaille.

    Eine Masse vermessener Bohemiens in den Konzernnetzwerken?

    Die bürgerliche Gesellschaft geht an die Weltkulturerbe-Organisation.

  73. Es ist das Vorbild
    ..das zählt: Von unseren vier Kindern, aufgezogen zum Großteil mit verschiedenen Kartoffel- und Gemüsegerichten, haben auch die vorher Kochunwilligen spätestens in der zweiten Woche nach ihrem Auszug um telefonische Unterweisung bezüglich eigener Herstellung häuslicher Lieblingsgerichte gebeten und sind seitdem firm darin bzw. haben teils sogar eigene Weiterentwicklungen kreiert.
    Fertiggerichte sind für sechs Personen viel zu teuer (von anderen Nachteilen ganz abgesehen), schon deshalb gab es sie in ihrer Kindheit nur selten.

    Auch einen qualitäts-kritischen Blick auf Internet-„Fertigprodukte“ kann man bei jüngeren Kindern trainieren. Bento, Buzzfeed und dergleichen konsumiert m. W. von unserem Nachwuchs keiner.

    Zum Thema Youtube (das ich bisher wg. des relativ großen Angebots verlinkter Gregorianik gerne geschaut/gehört habe) ganz aktuell: Das Video, das Martin Sellner dort zum Kandel-Fall eingestellt hatte, wurde gelöscht und ist nun nur bei Bitchute (vorher nie gehört/gelesen, den Namen) zu sehen.
    Mit solchen Zensurmaßnahmen graben sich bisherige Groß-Portale in gleicher Weise das Wasser ab wie bisherige Groß-Verlags- und „Nachrichten“medien durch ihre sehr „selektive“ Informations- (bzw. Lösch- oder Verhinderungspolitik). Zensurfreie, neue Portale werden davon profitieren. Gut so.

    • Ja, die Loscherei ist ein absolutes Elend. Nicht weil ich Sellner mag, sondern weil ich irgendwann der nächste sein werde.

    • Blue Angel @ 30. Dezember 2017 um 15:29 Uhr
      „Das Video, das Martin Sellner dort zum Kandel-Fall eingestellt hatte, wurde gelöscht und ist nun nur bei Bitchute (vorher nie gehört/gelesen, den Namen) zu sehen.“

      Ich hab mir das Video dort angeschaut, nicht weil ich das unterstütze oder gut finde, was der da von sich gibt, sondern weil ich das bewerten wollte, alle 8min.

      Er äußert sich schon deutlich, aber da ist nichts dabei, weswegen man eine Zensur ausüben sollte, weder beleidigend und schon gar nicht strafbar.

      Wenn wir soweit sind, dass solche Meinungsäußerung zensurtechnisch diskreditiert werden, dann sind wir schon ziemlich weit.

    • Foxrommel
      seh ich auch so. Man sieht seitlich Geschorene und denkt, dieser Undercut ist meines nicht und man liest von Toten und Vergewaltigten ums Eck und denkt sivh, das ist noch viel weniger meines.

      Kürzlich hat sich die Sendlinger Bauernschlacht gejährt, sowet muss es ja nicht gehen, aber ist schon an der Zeit Position zu beziehen, against odds, müssen ja nicht all sein.

    • diese hoffnung wird sich schwerlich erfüllen
      kaum zu glauben, aber youtube ist für google immer noch ein verlustgeschäft. in silicon-valley-CEO-sprech „we are still in investment mode“ und „there’s no timetable for profitability“.
      da youtube marktführer ist, muss ein konkurrent mindestens genauso tiefe taschen haben wie google. kosten sind vor allem die großen datenmengen, die anfallen und die „bezahlung“ der youtuber, die ein konkurrent für einen wechsel aufbringen müsste. gegengerechnet mit fallenden werbeeinnahmen in einem markt, der von google und facebook dominiert wird. facebook hat mittlerweile eine eigene videoplattform.
      ähnliches phänomen twitter als marktführer, der probleme hat profitabel zu werden. kleinere konkurrenten haben es viel schwerer.

  74. Bücher, Theater, früher
    Ich hab mich bei meinem Beitrag an die 60-er-Jahre erinnert.

  75. @ Philomena fragte am 30. Dezember 2017 um 11:19 Uhr
    „War das der von Trotha, der auch in Namibia war? Also, Deutschsüdwest?
    .
    Aber Philo! Dieser Hptm von Trotha war doch am 30. Oktober (nicht am 28.10.70) bei Le Bourget gefallen. Er führte an jenem Tage das Füsilierbataillon des Garde Grenadier Regiment „Königin Augusta“ (später, ab 9.1.1890, Garde Grenadier Regiment „Königin Augusta“, Nr. 4)
    .
    Mein „Feldpostbriefle“ ist zwar zusammengestupfelt aus Einzelereignissen, entspricht aber Tatsachen. Von der Erbswurstsuppe, einem Qualitätsprodukt aus Heilbronn, war tatsächlich die Rede in einem Brief an die Heimat)
    .
    Die Trothas, altes sächsisch-anhaltinisches Adelsgeschlecht (Halle a.d. Saale, Raben-Blason), sind inzwischen über die ganze Welt verstreut. Ein Klaus von Trotha war von 1991 bis 2001 Kultusminister in Baden-Württemberg. Carl Dietrich und Margarete von Trotha gehörten Kreisauer Kreis, also dem Widerstand gegen den Nationalsozialismus an.
    .
    Den Trotha von „Heia-Safari“ war Adrian Dietrich Lothar von Trotha (* 3. Juli 1848 in Magdeburg; † 31. März 1920 in Bonn). Der bei Le Bourget gefallene Hptm von Trotha könnte ein Bruder des Lothar gewesen sein.
    .
    Wie Sie sehen, kann ich ab und zu auch ernsthaft.
    (DdH)

    • Ach, DdH,
      da sehn Sie mal, wie dumm ich bin…Es gibt aber auch eine „Filmemacherin“ gleichen Namens?
      Wenn ich das richtig erinnere (Herr Marx?), hat der Wüstentrotha doch immer etwas ungenaue Depeschen an den Kaiser nach Berlin geschickt.

    • kann es sein,
      dass da v. Trotha und v. Trotta etwas durcheinandergerieten?

    • @ Nahuatl,
      kein Ding ist unmöglich.

  76. Ich war jetzt über die Feiertage nicht so brav ,
    ..
    .
    . wie ich sollte, wenn auch ohne feststoffliche Übertreibung, was Flüssigkeiten anlangt, schweige ich wegen äthanolischer Sprachlosigkeit .

    Aber :

    Auch wenn die Waage seit Monaten die gleichen Anfangneunziger in bunter Mischung anzeigt-

    wenn ich illuminiert heimkomme, öffne ich den Gürtel, lasse Knopf und Reißverschluß zu, et voila- sans pantalon.

    Sobald also die p.t. Geschäfte wieder geruhen, zu öffnen, werde ich mal Jeans 36 mit Stretch probieren.

    Eppur si muove !

  77. tolle Bilder aus Nordamerika
    Die Klimaerwärmung schreitet munter voran: Niagara Falls frieren partiell ein.
    http://www.dailymail.co.uk/news/article-5222179/220M-Americans-prepare-chilly-New-Years-Eve.html

    • @Oberländer
      Klimaerwärmung liest man nicht mehr oft.

      Es heißt jetzt Klimawandel.
      Das passt immer.

    • tun sie öfters.

      wie schon mal geschrieben, wir leben, relativ betrachtet, am Ende einer Eiszeit, die noch nicht vorbei ist.

    • Klimakatastrophe
      heisst das Neudeutsch.
      Damit ist es egal ob zu kalt oder zu warm.

      Asylkatastrophe ist dagegen haram, so allgemein in der deutschen Presse und Medien

    • Klima
      Lieber Herr Oberländer,

      Bei allem Respekt, aber Ihre ironische Einlassung wirkt etwas fachfremd.

      Kälte ist immer (bloß) Wetter, d.h. eine Kapriole der Natur.

      Im Gegensatz zu Wärme – die ist stets dem Klimawandel geschuldet und der wiederum, aber das wissen Sie natürlich, ist beinahe ausschließlich von Menschen verursacht.

      Es dürfte schwerfallen, einen Klimaphysiker zu finden, der öffentlich eine andere Meinung kundtut. Die hängen alle an ihren Jobs. Jobs allerdings gibt’s in der Branche nur um den Preis der Unterwerfung unter den staatlich verordneten Lyssenkoismus.

    • "Lyssenkoismus"
      Wissenschaftliche Untersuchungen der Klimaveränderungen = Lyssenkoismus? Sind Sie noch gescheit – oder hängen Sie tatsächlich der Meinung an, in unseren Forschungsstrukturen gäbe es einen Stalin, der Scharlatane wie Lyssenko vorsätzlich als unabdingbar proklamierte. Gegen diese Form von bodenloser Diffamierung protestiere ich ganz entschieden. Entweder wissen Sie nicht, was Sie da schreiben – oder Sie sind ein unverbesserlicher Trumpist.

    • @ donquichotte
      „Gegen diese Form von bodenloser Diffamierung protestiere ich ganz entschieden“

      Na, dann suchen Sie erst mal nach Boden, bevor dem Protest die Luft ausgeht und bauen Sie besser nicht auf Unterstellungen. Sie haben es mit Windmühlen, nicht wahr? Da müsste ich Sie ohnehin enttäuschen. Gegen so was reite ich nicht an. Kurz, keinerlei Interesse an einer Klimadebatte, nicht jetzt und nicht hier.

      Die Gelegenheit wird sich irgendwann bieten.
      Bewahren Sie sich bis dahin Ihren Groll, unbedingt!

  78. Linke scheinen weibliche Opfer zu mögen
    Es ist nicht zu fassen, aber die selbsternannten „Antifaschisten“ wollen offenbar den Polizeibeamten, die Mehrfachschichten in Eiseskälte schieben und sich mit aggressiven Jungmännergruppen herumschlagen müssen, das Leben noch schwerer machen und sie sogar juristisch verfolgen!
    ht tps://philosophia-perennis.com/2017/12/30/silvester-2017/

    • Ich würde alles nicht zwungend so nehmen, wie es bei PP steht… wirklich.

      Aber die Antifa ist nicht wirklich Teil der Lösung der Probleme, das stimmt.

    • @Oberländer
      Danke für den Link! – Der Inhalt verwundert (leider) nicht.

    • Die zukünftige pol. Ausrichtung des Staates
      Wird nicht durch Blogger oder der Zwitscherei und Gegenzwitscherei entschieden sondern durch Schlägereien auf der Straße (und manchmal auch im Parlament, noch nicht bei uns aber vielleicht bald).

    • Weibliche Opfer
      …sind aber nicht gleich, Herr Oberländer, manche sind „gleicher“ als andere:
      ht tp://www.danisch.de/blog/2017/12/30/ueber-den-unterschied-zwischen-tugce-und-mia/

      Dazu auch:
      ht tp://www.danisch.de/blog/2017/12/30/zur-loeschung-vorgeschlagen-die-bedeutung-toter-frauen/

      – Links bitte durch Kopieren und Leerstelle exen aktivieren: Wir sollten uns alle bemühen, dem Don das (Über-)Leben (des Blogs) etwas zu erleichtern.

    • DA
      Die Radikalisierung ins Dümmliche ist auf beiden Seiten dieselbe, AntiFa und Afd&Co sind sich da gleich.

      Das Problem ist die merkelsche Mitte die untätig allem zusieht, statt Politik zu machen.
      Andererseits… wer Politik machen will wird halt nicht gewählt

      Es ist falsch bei den Extremen das Problem sehen zu wollen. Es sid die Medien, von Tagesschau über die taz zu den vielen PP, die die Menschen mit ihren Halbwahrheiten und Lücken verblöden und eigentlich nötige Politik unmöglich machen.

      Und am Wichtigsten:

      „Pressefreiheit ist die Freiheit von zweihundert reichen Leuten, ihre Meinung zu verbreiten.

      Da die Herstellung von Zeitungen und Zeitschriften immer größeres Kapital erfordert, wird der Kreis der Personen, die Presseorgane herausgeben, immer kleiner. Damit wird unsere Abhängigkeit immer größer und immer gefährlicher. Frei ist, wer reich ist. Das ist nicht von Karl Marx, sondern von Paul Sethe. Da Journalisten nicht reich seien, seien sie auch nicht frei. “
      Paul Sethe

      (Heute sind es natürlich in jedem Land nur mehr zwanzig, keine 200)

    • TDV 30.12.17 23:12
      „Die Radikalisierung ins Dümmliche ist auf beiden Seiten dieselbe, AntiFa und Afd&Co sind sich da gleich.“

      Als wäre es nicht schon dümmlich genug, „AntiFa“ und „AfD&Co“ als Antagonisten (oder gleich radikal) zu begreifen, wird dann auch noch Paul Sethe als Kronzeuge aufgerufen.
      Der hat allerdings wirklich eindrücklich bewiesen, daß ein brauner Nazi zugleich ein roter Nazi sein kann.

      Nochmal zur Erinnerung (die 20 pösen Medienmogule verschweigen Ihnen das offenbar, vlt. sollten Sie aber auch einfach nur mal den Aluhut abnehmen):

      Antifa (=PDS, i.e. Gysi, Wagenknecht und ihre Helfershelfer in der SPD) schießt auf Flüchtlinge einschl. Frauen und Kinder bzw. legt Landminen gegen sie aus

      AfD macht sowas nicht und fordert es auch nicht

      Ist doch eigentlich ganz einfach, oder?

    • @ Sylter
      „Paul Sethe … hat allerdings wirklich eindrücklich bewiesen, daß ein brauner Nazi zugleich ein roter Nazi sein kann“

      Der Neugierde halber: verfügen Sie über Belege für den „roten Nazi“?

      „Braun“ war er offenbar auch nicht wirklich, sondern konservativ, aber wie viele seiner Generation während der NS-Zeit angepasst, feige und unfähig sich aufzulehnen, meines Wissens kein Parteimitglied.
      Was seine Arbeit bei der FAZ und beim Völkischen Beobachter angeht, gibt es nichts zu beschönigen, Sethe war u.a. mit seinen Elogen auf Hitler eindeutig „braun“ verstrickt – aber „rot“?

    • Sylter
      „Ist doch eigentlich ganz einfach!“

      Dass mir die Welt ihrer „einfachen Ideologie“ zu dumm reaktionär ist, habe ich ihnen doch schon vor Jahren mehrmals erklärt, oder?

      Wenn Leute sich für Realitäten interessieren, dann haben sie äusserst unterschiedliche Gründe für die Ablehnung von Antifa und AfD.

      Aber von jemanden der eine Verbindung zwischen der Linken und der Antifa sieht wäre das natürlich zu viel verlangt.
      Wenn Politiker aus Der Linke mal in Macht-Posten kommen, dann haben sie sich mittlerweile als ebenso staatstragend neo-liberal erwiesen, als die der anderen sechs Einheitsparteien

    • @Mores
      „Nichts ist uns verhasster als der rechtsstehende, nationale Besitzbürgerblock.“
      Joseph Goebbels, 1931, in: „Der Angriff“, Gauzeitung der Berliner NSDAP.

    • @LIchtenberg,,,,
      Es ist noch viel viel schlimmer!

      Die Rechts- und Links Radikalen haben wegen einer weiteren Zusammenarbeit ein noch grösseres Problem! Man hat bemerkt, dass BEIDE gegen Päderastie sind, und das sogar aus identischen Gründen!

      Da die natürlich alle hier mitlesen und die Ratschläge der wenig wirklich Weisen Foristen, sehr ernst nehmen, lassen beide Seite bei ihnen anfragen wie man jetzt vorgehen soll? Was meinen sie, wer sollte jetzt besser für Päderastie sein um seine Glaubwürdigkeit zu erhalten, indem er keine gemeinsame Sache mehr mit den anderen macht?

      ALso Lichtenberg, dass sie sich mit Goebbels und einer Gauzeitung der Berliner NSDAP auskennen, zeigt den wahren vorurteilslosen Wissenschaftler.

      Tun sie sich mit Sylter zusammen und grümnden eine Partei, die das Vaterland rettet. Es gibt ausser euch beiden sicher noch ein paar die auch noch nicht bemerkt haben, dass Begriffe wie rechts und links in der heutigen Politik nichts mehr zu bedeuten haben.
      (Damit sie nicht gleich wieder in die nächste Grube fallen: Ich habe „in der heutigen Politik“, nicht der tatsächlichen Welt, geschrieben)

    • aber, TDV, …
      … Parteien gab und gibt es doch schon mehr als genug in diesem Land, und noch mehr Menschen, „die nicht mit dem Tempo unserer Zeit mitkommen“.
      (NeujahrsMerkelsprech 31.12.2017)

      Kimi tte GURAMARASU kaenaide Style!

    • TDV sagt 31. Dezember 2017 um 21:12 Uhr
      „…Wenn Politiker aus Der Linke mal in Macht-Posten kommen, dann haben sie sich mittlerweile als ebenso staatstragend neo-liberal erwiesen, als die der anderen sechs Einheitsparteien…“

      Aber ja doch!
      Der Gysi und der Döpfi – der Adi und der Hugi

      Und wo wir gerade beim Adi sind:

      „Dass mir die Welt ihrer „einfachen Ideologie“ zu dumm reaktionär ist, habe ich ihnen doch schon vor Jahren mehrmals erklärt, oder?“

      Der Adi mochte laut Speers Erinnerungen solche Witzchen, in denen Fritzchen dem Lehrer vermeintlich etwas erklärt, und nicht umgekehrt, auch immer sehr gern.

      Aber schreiben Sie doch mal was, über das man zumindest schmunzeln könnte.

  79. Krasser Blog - kein Kommentar möglich
    Werter Don,

    Ihre „Nudelvideos“ dürfen kommentiert werden. Aber der krasse Blog des Blogführers nebenan (digital, pausen), er mag sich gegen den bekannten Ausgang des Menschen aus selbstverschuldeter Unmündigkeit auslassen wie er will – nämlich „dass im Entzug individueller Namen und den auf die Unterarme der Juden tätowierten Nummern die funktionale Rationalität der Aufklärung ihre Erfüllung erreicht hatte“ – kann nicht kommentiert werden, keine Kommentarfunktion.

    Interessant wie in faz die Kommentarfunktionen, so wie gerade nebenan die Aufforderung zum selbstständigen Denken und die Kritik des gelenkten Denkens (als „funktionale Rationalität der Aufklärung“) in die Tonne getreten wird, verteilt oder noch besser gar nicht vorhanden sind.

    Wird diese funktional rationale Gegenaufklärung auch darüber entscheiden, wie Nichtkommentierfunktionen 2018 in faz aussehen?

    • Liebe(r) emoticon ,ich lese in der FAZ ausschließlich den Don,
      ..
      .
      das Mutterschiff nicht einmal mehr fallweise, seit man dort ad-blocker nicht mehr mag.

      Für den Sums, der von der einstmals stolzen FAZ übriggelassen wurde, schalte ich rein gar nix ab.

      Deutsche Zeitungen ?

      Da gibt es doch das schöne Wort unseres Dichterfürsten .

    • Ich kann den Kollegen Hanfeld nur dringenst ans Herz legen, auch den Herrn Wieduwilt und doch etliche andere.

    • Ich musste da auch schlucken. Das ist mir zu, nun, simpel, auch als Code. Aber ich will mir damit nicht den Tag verderben. Ich schreibe weiter.

    • Gumbrecht
      Den Text hab ich auch gelesen, ein herrliches Geschwurbel, bei dem die Bestätigigung die Bestätigung bestätigt:

      „dass die Bestätigung von Jerusalem als Hauptstadt …. nicht mehr und nicht weniger als eine aufgrund der politischen Kraft Israels durchaus funktionierende Realität bestätigt.“

      Das gleiche konnte und kann man jederzeit von anderen besetzten Gebieten behaupten.

      Wie er auf Thesen wie

      „Antisemitismus und sein bleibender Status in Deutschland“

      kommt – da bleibt er Argumente schuldig, seine Hauptargumente waren unappetitliche Witze in der Nachkriegszeit (von Kriegsteilnehmern) und das ein Kranz bei Arafat abgelegt wurde, bevor andere Punkte auf der Agenda abgearbeitet wurden.

      Und das in Berlin Flaggen von denen, die noch nicht so lange da sind werden – was soll man da als Deutscher machen?

      Wenn man sich aufregt, ist man fremdenfeindlich, ist man tolerant und sagt nichts, ist man antisemitisch. Stellt man den Sachverhalt dar, ist man tendenziell Nazi, weil man es relativiert. Meine Güte, was denn jetzt, Herr Gumbrecht?

      Sehr amüsant, dieser Text.

    • Kritische Theorie
      emoticon, das ist doch die Grundüberzeugung der Kritischen Theorie aus den ’50-er Jahren des letzten Jahrhunderts, die Gumbrecht wieder aufgreift. Humanisten hatten die Aufklärung auf den Weg gebracht und irgendwie ist sie ihnen ausgebüchst und auf den Fließbändern der Industriellen gelandet und die haben Auschwitz daraus gemacht, Legebatterien betrieben oder Atombomben gebaut und andere schreckliche, „zweckrationale“ Dinge. Ursache, Wirkung, Korrelation, … ?

      Sonderbar nur, dass sich das bis heute in dieser oder in vergleichbarer Form nicht wiederholt hat, wo doch der Grad der weltweiten Industrialisierung ungleich höher ist als noch 1942, zur Wannseekonferenz. Wenn etwas nicht singulär ist, dann sind es Aufklärung, Rationalismus, Industrialisierung oder auch reaktionäre Elemente des Finanzkapitals. Das gab es vor 1942 und auch nach 1945. All das spitzt sich nicht zu, hat keinen Klimax und ordnet sich auch sonst nicht brav in romanhafter Form an.

  80. Gott bewahre!
    @ Don

    „…sondern weil ich irgendwann der nächste sein werde…“
    Gott bewahre!!!

    @Fresko
    ulf bzw. ulFuM = unsere liebe Frau bzw. unsere liebe Frau und Mutter
    Frau Simon hat immer liebenswürdig aufgeklärt…

    • Sie können darauf wetten, dass irgenwann die Pengs und ZPSse dieser Welt auch vor meiner Tür stehen.

    • Titel eingeben
      Danke, dass Sie Frau Simon erwähnen. Ich vermisse sie hier sehr..

    • Bitte nicht...
      …in diesem Sinne ein gutes neues Jahr!

      Vielleicht kehrt ja auch mal wieder etwas Vernunft in den öffentlichen Diskurs zurück, dann können wir alle besser schlafen.

    • ulF
      … oder etwas weniger liebenswürdig auf „nordkoreanisch“ : unsere liebe Führerin.

  81. ach Don,
    wünsche allen eine neue Wundertüte 2018 ohne Fastfood, ohne Paranoia, ohne Nannys, ohne Ohnmacht.

  82. Marktpreise in Bayern, August 1809
    Weil hier öfters mal gesagt wurde, Fleisch sei heutzutage zu billig, hier die Preise, gültig für Viktualienmärkte des Königreiches Baiern, August 1809:

    Ein Pfund Ochsenfleisch: 11 Kreuzer
    Ein Pfund Stier-oder Kuhfleisch: 9 Kreuzer
    Ein Pfund Schweinefleisch: 10 Kr.
    Ein Pfund Hammelfl.: 9 Kr.
    1 Pf. Kalbfleisch: 8 Kr.
    1 Gans: 46 Kr.
    1 alte Henne: 20 Kr.
    1 Huhn: 12-18 Kr.
    1 Pfund Butter: 18-20 Kr.
    1 Pf. Rinderschmalz: 20-22 Kr.
    1 Pf. Seife: 20 Kr.
    1 Pf. Kerzen, gegossen: 25 Kr.
    dito, gezogen: 24 Kr.
    1 Pf. „ordinärer Käs“: 12 – 24 Kr.
    1 Metzen (43 Liter) Semmelmehl:26 Kr.
    dito Kochmehl: 18 Kr.
    dito Brotmehl: 10 Kr.
    1 Maaß Milch: 4 Kr.
    9 große Eier: 8 Kr.
    1 Maaß Bier: 4 Kr.
    1 Metzen Salz: 30 Kr.

    • Herr Marx,
      was hieße das denn nun in DM oder Euronen? Mir fällt auf, das Fette und Mehl zeuer waren.Und Kerzen.

    • Kuhfleisch dieser Zeit war kein Angusrind, sondern eine ausgezehrte Milchkuh, also quasi Resteverwertung.

      Und Kerzen waren so ein Luxus, dass sie auch in adligen Haushalten nach der Benutzung gemessen und inventarisiert wurden. Geflügel ging nicht gleich in den Topf, sondern konnte noch eine Weile eier legen, bis zum Winter – und die 8 Kreuzer musste man mitsamt Brennholz auch erst mal haben. Schreckliche Zeiten.

    • Fiktiver Umrechnungskurs
      Geht man von einem Liter Milch für € 1.- aus, dann kosteten 9 Eier im Jahre 1809 2 Euro. Preis 2017: Euro 2,19 (für 10), 9 Eier würden daher heute Euro 1.97 kosten. Ein Pfund Butter hätte 1809 5 Euro gekostet, heute: 6 Euro. 40 kg Salz 1809: € 7,50. 2017: € 86.-. Ein königlich bayerisches Huhn: € 4.50. Ein EU-Standard-Einheitssuppenhuhn: € 2.50 + (€ 4.50 Versand). 1809-er Mehl: € 2.50 – 4.50 der „Metzen“. Heute: Euro 14.00 – 16.00. Ein Liter Bier 1809: 1 Euro. Heute: 2 – 4 Euro.

      Richtig teuer geworden ist daher in den letzten 200 Jahren: das Salz. Der Preis hat sich verzehnfacht. Platz 2: Mehl. Verfünffacht. Der Rest kostet etwa das Gleiche.
      Das Huhn war 1809 etwas teurer, aber hat vermutlich noch gelebt. Dafür war das Mehl billiger und hat auch noch gelebt.

    • Schreckliche Zeiten?
      Na ja, damals brauchte man also 12 Kr. (3 Mass) um sich 1 alte Henne (20 Kr.) schön zu saufen. Nicht jedermanns Sache aber finanziell machbar.

    • Ick nix speak Latein
      In der Publikation von 1809 steht auch geschrieben, „das „verarmte“ Berchtesgaden habe 160 kirchliche Feiertage pro Jahr“. Und als Kommentar steht darunter: „Es sei schon immer ein Pfaffenwinkel gewesen“ und dann: „Exempla trahunt – Nos numerus sumus, fruges consumere nati““.

      Was heisst das?

    • Hört, hört
      Auf der Suche nach den Jahreseinkommen von 1809 (die Einkommensteuer 1809 habe ich schon gefunden. Die betrug in 8 Steuerklassen 0 – 5%) lese ich auf Seite 595 (von 756 Seiten) des „Allgemeinen Kameral-, Polizei-, Oekonomie-, Forst-, Technologie- und Handels-Korrespondenten“, aus Erlangen, 1809:

      „Der erste Grundsatz allen Nationaleigentumes ist, daß der Staatsbürger die Freiheit habe, Arbeit und Kapital auf die ihm am vorteilhaftesten erscheinende Weise anzuwenden, insofern er dem allgemeinen Staatszwecke (Sicherung der angeborenen und erworbenen Menschenrechte) nicht entgegenhandelt.
      Jede Bemühung, dieser Freiheit eine gezwungene Richtung zu geben, ist ein unnatürlicher Eingriff in die natürliche Ordnung der Dinge, ist widerrechtlich und in staatswirtschaftlicher Hinsicht schädlich“.

      Hört, hört. Da sage nochmal einer was gegen die alten Bayern von 1809.

      Hat in Berlin vielleicht jemand mitgehört?

    • köstlich
      „Dafür war das Mehl billiger und hat auch noch gelebt.“

    • Die gute alte napoleonische Zeit
      Ach joo, da konnten wir noch alle unsere Mieten, die Rentenversicherung, Gesundheitsvorsorge – und vor allem unsere tägliche Extraportion Fleisch bezahlen.
      (ich gehe angesichts der Akribie, mit der obiger Blödsinn vorgetragen wird, davon aus, daß es sich nicht um sinnfreie Ironie handeln soll)

      Noch 40 Jahre später betrug der Wochenlohn eines Baumwoll- und Leinenwebers: 2 Taler, 3 Silbergroschen

      und die Wochenkosten eines 5 Personenhaushaltes beliefen sich auf 3 ½ Taler.

      http://wiki-de.genealogy.net/Geld_und_Kaufkraft_ab_1803

      Ok, die hätten ja auch Torte essen können.

    • Guate Morge, Herr Marx,
      Herzlichen Dank für Ihre Bemühungen, die mich auch immer schmunzeln lassen.
      Ca. vierteljährlich gehe ich zum Aldi, um schwefelfreie Rosinen für die Amseln zu holen, weil die da 40% weniger kosten, wie sonstwo. Eine Amsel ist ja schließlich auch nur eine Amsel. Da habe ich gesehen, das 1 kg Mehl für 35 Cent zu haben ist! Woher es kommt, habe ich nicht eruiert. Immerhin könnten aber Leute, die wenig Geld haben, viele Spätzle und Pfannkuchen damit herstellen. Große Broccoli übrigens 65 Cent, ich habe gestaunt.Mein Mitleid hält sich nun in Grenzen, Zeit haben die Leute ja auch zum Knipfeln an ihren Tablets.
      Ach ja, 1 kg la Ratte (kl. Kartoffeln) 99 Cent, lagen gleich daneben.

    • Exempla trahunt
      Mehr oder weniger “ Beispiele bleiben im Kopf“
      Wörtlich: Beispiele ziehen, der zweite Teil von verba docent , Wörter lehren.

      Der zweite, irdische Teil wurde schon übersetzt.

    • Massanzug
      Ich habe gelesen das der Preis eines Massanzugs mit Gold bezahlt heute noch derselbe ist wie vor 150 Jahren. Gold ist Geld, scheinbar mit stabilem Wert durch die Zeit. Im Gegensatz zu den künstlich erzeugten Geldwährungen die irgendwann alle bei Null gelandet sind.

    • Titel eingeben
      Damals hatte ein Schwein ca. den Wert eines Monatslohnes von einem gutverdienendem Industriearbeiter. Zu Ostzeiten war das auch so. Deshalb lohnte es sich Brot und Buttermilch zu verfüttern. Ich habe die Zahl von 60 RM um 1900 in Erinnerung.

    • Es lohnt gewiss, nochmal bei der Anna Wimschneider nachzulesen.
      Oder die „Siebtelbauern“ anschauen. Oderoderoder.

      Gute alte Zeit? Das sind doch erkennbar vergebliche Träumereien. Und völlig falsche „Erinnerungen“. Diese gute alten Zeiten hat es nie gegeben. Empfehle im Selbstversuch mal einen Morgen Wiese zu mähen. Am besten an einem Hang. Viel Vergnügen.

      Zu Ihren lustigen Preisen, Herr Marx, gehörte eine kleine Statistik über die Einkommenssituation der Knechte, Mägde, Gesellen usw.

      2018 ist das interessante Jahr.

    • @philomena 31. Dezember 2017 um 08:00 Uhr
      Wenn Ihnen das Schicksal unserer Abendsänger am Herzen liegt, empfehle ich anstatt „schwefelfreier Rosinen“ stark geschwefeltes Katzengift vom Apotheker Ihres Vertrauens.

      Denn dieses von der Natur nicht vorgesehene Menschengezücht quält jedes Jahr mehr Singvögel zugrunde als alle Italiener, Libanesen und Afrikaner zusammen.

      Das gilt entsprechend auch fürs Nachbars Wauwi. Denn auch der Köter als solcher hat in unserer Zivilisation keine Daseinsberechtigung mehr und macht mehr Lärm und Dreck als jeder Diesel.

      Und von dem solchermaßen gesparten Haushaltsgeld empfehle ich den Erwerb einer kleinen Packung Grillanzünder.
      Bereits ein angeglühtes Stückchen auf den Hinterreifen der dröhnenden Harley, die der liebe Nachbar sich im Zuge seiner Endlife-Crisis zugelegt hat, reicht, um seine Verwechslung der Straße zwischen Kampen und Braderup mit dem Highway Nr. One in Rauch aufgehen zu lassen.

      Nichts zu danken

    • Es gibt sie noch, die guten Dinge...
      „Dafür war das Mehl billiger und hat auch noch gelebt.“

      Vegetarier/ Veganer aufgepasst: Was harmlos als „Eiweiß-Brot“ daherkommt, entpuppt sich bei genauerer Betrachtung möglicherweise als „Sirkkaleipä“ und kommt aus Finnland. Angeblich sei´s sehr proteinreich, knusprig und gesund…

      Würde mich ja nicht wundern, wenn es demnächst in einem bekannten Retro-Geschäft (neben dem Dallmayr in München) erhältlich wäre.

    • "nos numerus"
      Horaz, Epistulae, I,2, 27: Mit „numerus“ sind im Kontext die feisten Phäaken gemeint, denen es leiblich gut geht (wie dem pummeligen Dichter auch), zumal aber die Freier der Penelope, die schon seit Jahren die Erträge der Odysseus-Güter futtern und denen der angeblich angestrebte Sex mit der reifen Hausfrau doch nachrangig ist.
      „Verba docent – exempla trahunt“ eine frühestens hochmittelalterliche Schulsentenz, abgeleitet aus Seneca „Epistolae morales ad Lucilium“: „Longum iter est per praecepta, breve et efficax per exempla“ (Lang ist der Weg über Vorschriften, kurz und wirksam durch Beispiele).
      Ob diese Weisheiten dem Marktpreis-Inspektor von 1809 im Original bekannt waren, darf füglich bezweifelt werden … so gut war der Lateinunterricht an altbairischen Schulen vor 200 Jahren nun auch wieder nicht.

    • @Thomas Marx
      Auch in Berlin gab es mal vernünftige Ansichten:

      „Eine Regierung muß sparsam sein, weil das Geld, das sie erhält, aus dem Blut und Schweiß ihres Volkes stammt. Es ist gerecht, daß jeder einzelne dazu beiträgt, die Ausgaben des Staates tragen zu helfen. Aber es ist nicht gerecht, daß er die Hälfte seines jährlichen Einkommens mit dem Staate teilen muß.“

      Friedrich II. der Große (1712-1786), König von Preußen

    • @ikkyu - Die Friedrich II - Legenden sind nicht totzukriegen. Mit welchen Absichten eigentlich?
      Ingrid Mittenzwei:Friedrich II von Preußen. VEB Deutscher Verlag d. Wissenschaften. Sehr, sehr empfehlenswert. Übrigens auch von Christopher Clark in dessen Preussen-Buch empfohlen. Nach der Lektüre ist man dann klüger.

      Aus der Pahl-Rugenstein-Ausgabe 1980 auf Seite 130:
      „Die Bevölkerung in einigen Provinzen hatte schrecklich unter dem Krieg (der Siebenjährige) gelitten…Menschenverluste, die sich auf rund 400 000 Personen beliefen, also etwa zehn Prozent der Gesamtbevölkerung des Jahres 1756…“
      „Viele Städte seien von Grund auf zerstört, andere zur Hälfte in Flammen aufgegangen; 13 000 Häuser bis auf die letzte Spur getilgt. „Nirgends bestellte Äcker“ und „kein Korn zur Ernährung der Einwohner.“…“

      S.131
      „Die Lebenshaltungskosten erreichten im Jahre 1763 den höchsten Stand des gesamten Jahrhunderts.“

      „Die Münzverschlechterungen, die ihm zur Bestreitung der Kriegskosten gedient hatten, forderten ihren Tribut. In Preußen gab es inflationäre Erscheinungen…Kaufleute und Unternehmer erlitten bei der Geldreduktion hohe finanzielle Verluste….“uswusf.

      In Linie gegen einen geringen oder auch gar keinen Sold gegen Kanonen vorzugehen erfordert mit Sicherheit zunächst einen enormen Drill. Aber wenn dann nach dem Gassenlauf den Unwilligen das Fleisch blutend vom Rücken runterhing, hat das die Zuschauer ganz sicher „motiviert“ weiter zu marschieren.

      Auch Friedrich und gerade er wollte nicht nur ein paar Steuern, die natürlich auch, der ließ sich seine Kriege mit dem Blut „seiner“ Soldaten bezahlen. Die Bewohner der eroberten Gebiete haben, das ist alles nachlesbar, jedesmal umgehend andere als die zitierten Steuerforderungen erlebt.

      Ich musste schon schmunzeln. Der alte Fritz nun also auch noch als gerechter Steuerkönig. Dagegen sehen Merkel & Co dann angesichts von ca. 6 Billionen Euro Sparguthaben der Deutschen aber verdammt alt aus.

      Schönes Neues wünsche ich.

    • @Grigorij
      Ihre Kritik richtet sich ja offensichtlich nicht gegen die Aussage des Zitates, sondern gegen den Urheber. Ich finde es jedenfalls vernünftig.

      Außerdem:
      Sie können nicht Kriegszeiten mit Friedenszeiten vergleichen.

      Die schrecklichen Bilder und Beschreibungen aus den Kriegen, an denen die deutschen Regierung über militärische und/oder finanzielle Unterstützung beteiligt ist, kriegen sie in Muttis-GEZ-Zwangssender garnicht zu sehen.

      Solange Geld für die Verteidigung Deutschlands am Hindukusch vorhanden ist, können imo auch die Steuern gesenkt werden.

      Über die 6 Bio. Euro Sparguthaben der Deutschen -als Indikator für den Wohlstand des gemeinen Volkes- reden wir in ein paar Jahren nochmal.:-)

      Ich wünsche auch ein gutes Neues!

    • @Sylter456 Eine unvollständige Berliner Übersicht:
      http://www.brennende-autos.de/

      Eingestellt 2010!

      Es führt nicht weiter. Da kann brennen, soviel es will. Von wem auch immer angezündet.
      Allerdings kochen auch auf diesen Feuern viele ihre trüben politischen Süppchen. Das dürfte dann in oder auf Sylt nicht viel anders sein.

    • Lebenshaltungskosten 1900
      Fakten zur Kaufkraft um 1900
      Lohn:
      Hafenarbeiter 61 Reichsmark
      Chemiearbeiter 120 Reichsmark
      Preise:
      1 kg Schweinefleisch 1,50 Mark
      1 kg Butter 1,86 Mark
      1 kg Roggenbrot 0,23 Mark
      1 l Bier 0,24 Mark
      1 Stuhl 3,75 Mark
      1 Herrenanzug 10 – 75 Mark
      1 Zentner Kohle 1,20 Mark
      Quelle : wiki-de.genealogy.net

    • Pfarrer hätte man sein sollen
      Ein baierischer Beamter verdiente 1809 400 – 500 Gulden pro Monat brutto. Einkommensteuer war etwa 5%.
      Pfarrer verdienten 1800 – 2000 Gulden und waren von Steuern befreit.
      1 Gulden = 72 Kreuzer

    • Titel eingeben
      Ach, Grigorji, sie überbewerten das.

      Ich weiss nicht ob es noch da ist, aber es gab bei YouTube ein G20 Video auf dem ein schwarz gekleideter Herr mit Baklava vermummt, eines jener billigen gebrauchten Automobile abfackelte, die die pösen beinahe-Terroristen ja en masse (statt Porsche, Audi und Daimler) in Flammen aufgehen liessen.

      Das Video ging aber noch weiter…
      Besagter Vermummter rannte anschliessend mit Volldampf auf die Polizeikette zu, die ca 50 Meter weiter die Strasse sperrte.
      Und wundersamerweise öffnete sich diese Kette und liess den Herrn durch und schloss sich hinter ihm wieder. Da das Video von einem Dach aufgenommen wurde, konnte man dann noch sehen, dass er unweit der Kette in einen grünen Kleinbus stieg.

      Honi soit….

    • TDV sagt 1. Januar 2018 um 22:17 Uhr
      „…Ich weiss nicht ob es noch da ist, aber es gab bei YouTube ein … Video …“

      Ich weiß nicht, ob es noch da ist, aber es gab bei YouTube ein Video, auf dem am 11.9.01 alle Juden aus dem WTC liefen, bevor…“

      Das hab ich wirklich gesehen.

      Wir alle wissen ja auch, daß in unserer Kindheit der Himmel viel blauer war.
      Fast so blau wie TDV…

  83. Titel eingeben
    Lieber DA,

    verraten Sie uns, was es bei Ihnen an Silvester und Neujahr gibt? Und sind Sie am Tegernsee?

    • @Thomas Marx
      Großes Latinum liegt lange zurück, daher ohne Garantie: Beispiele überzeugen. – Wir sind (nur?) Nummern/Zahlen, geboren, um (Früchte) zu konsumieren/zu verzehren. – So in etwa.

    • @sylter 456
      Weder Katzen, noch Hunde oder andere Raubtiere sind schuld am Arten- und Vogelsterben sondern Monokulturen, Vergiftung und Vernichtung von Insekten, Nist-/Brutmöglichkeiten, Wiesen und anderen Biotopen.

      Wenn Sie was für die Vogelwelt tun wollen pflanzen sie eine Wildschutzhecke, legen einen Tümpel oder Teich an und bearbeiten ihren Garten/Park ohne Gift statt solche **** Maßnahmen zu propagieren.

      In meinem 8000 m2 Ökoprojekt stimmen die Lebensbedingungen, deshalb gibt es dort neben allerlei streifenden Raubtieren (u. a. Katzen vom benachbarten Hof, Füchse, einem Hund) viele Schmetterlinge, Wildbienen, Hummeln, viele Vogelarten, jede Menge Feldhasen, Igel und Amphibien u. v. m.

    • Blue Angel sagt 31. Dezember 2017 um 12:40 Uhr
      „In meinem 8000 m2 Ökoprojekt stimmen die Lebensbedingungen, deshalb gibt es dort neben allerlei streifenden Raubtieren…“

      In meinem 80 m2 Wohnzimmer stimmen die Lebensbedingungen auch, deshalb gibt es dort neben allerlei streifenden Räubern auch ein paar Katzen (i.e. Muschis).

  84. Volkserziehung auf tagesschau.de
    Auf tagesschau.de gibt es gerade einen wohlwollenden Artikel über das NetzDG mit gnädiger Erwähnung der Kritiker. Die Kommentarfunktion war zuerst blockiert, dann haben sie 32 Kommentare durchgelassen, von denen (oh Wunder!) 28 das Gestz befürworten und danach wurde die Kommentarmöglichkeit beendet. Wenn man so veralbert wird und das noch zwangsweise bezahlt, kann man nur noch die Faust in der Tasche ballen. Da sind Nudelvideos doch ehrlicher.

    • @Uli49
      Es gibt Abhilfe: Einfach nicht mehr einschalten (und im Internet nicht mehr anklicken), das „hochwertig-seriöse“ „Nachrichten“angebot der ÖR. „Ned amol ignoriern“ sozusagen. Das spart Nerven, die man heutzutage ja für Ernsthafteres dringend braucht.
      Angenehmer Nebeneffekt: Sinkende Einschaltquoten bringen die Verantwortlichen (noch ein bißchen mehr) in´s Schwitzen und unter (Rechtfertigungs-)Druck ;-)

    • Plattitüden-Bingo (auch genannt "Küstenbarbie-Lotterie")
      Machen Sie ein Feld 4×4. Schreiben sie in jedes Feld einen der untenstehenden Begriffe.
      Streichen Sie das Feld durch, wenn einer der Begriffe im Bericht der Tagesschau oder den Kommentaren vorkommt.
      Gewonnen hat, wer alle Felder als erster durchgestrichen hat.

      Die Begriffe: Kampf gegen Rechts – Hatespeech – Sexismus – Flüchtende – brennende Asylheime – NSU – Trump – Faschismus – soziale Gerechtigkeit – Obergrenze – Mut – Zivilcourage – Patriarchat – strukturell – Rape Culture – Einzelfall

  85. Das ist leider nicht unwahrscheinlich
    “ Sie können darauf wetten, dass irgenwann die Pengs und ZPSse dieser Welt auch vor meiner Tür stehen. “

    Mein Rat ist die Anschaffung eines nicht zu kleinen, möglichst dunklen (die wirken noch ein bißchen gefährlicher) Hundes. Unser Exemplar ist ein Schäferhund-Mischling mit ungarischem Kettenhund-Migrationshintergrund, freundlich und ruhig im Umgang, aber SEHR wachsam in potentiellen Gefahrensituationen. Im Alarmfall schneller wach als arglos schlafende Menschen und dann umgehend, sowie sehr schlecht gelaunt, an oder vor der Haustür :-B

    In Ihrem Fall (zum Glück ist bei uns niemand prominent) wäre die zusätzliche Aufstellung eines Feuerlöschers im Eingangsbereich sicher ebenfalls sinnvoll.

    Nichtsdestotrotz fest gedrückte Daumen, daß Ihre diesbezüglichen Befürchtungen unbegründet sind!

    • Feuerlöscher
      Ja, am besten einen CO2-Löscher.

      Dann können sie das Gesindel gleich festfrieren bis die Polizei kommt ;-)

  86. Zweifach verschnürt
    Lagebesprechung heute Abend mit dem IT-Experten meines Vertrauens. Thema: Darf man noch einen Paradigmenwechsel im Internet erwarten? Rollenverteilung: Ich der glaskugelnde Chefstratege, er der allwissende Branchenkenner. Unsere Analüse:
    1. Microsoft und Intel sind alte Fahrensleute, zwar auf dem absteigenden Ast, aber in ihrer sümbiotischen Beziehung bis auf weiteres nicht unterzukriegen.
    2. SoftBank-Chef Masayoshi Son hat The Donald und seinem Land roundabout 50 Mrd. $ Investitionen in the USA in Aussicht gestellt.
    Das sind die Rahmenbedingungen. Alles weitere leitet sich davon ab.
    Unterm Strich: Zwei ziemlich feste Stricke lassen erstmal nicht viel Änderung erwarten. Erstmal nicht, es braucht die eine zünde(l)nde Idee.

  87. Ich sag nur "NO BILLAG" ....
    das ist die nächste Volksabstimmung in CH, die das Leben dort um 451 CHF p.a. günstiger machen würde. Ich füllte gerade den Einzahlungsschein für die BILLAG aus, daher fiel mir das Thema auf.
    .
    Im GEZsatz zu DE dürfen die Schweizer darüber abstimmen und ihre fetten Öffis-Katzen vom Sofa jagen.
    .
    6000 Jobs weg – egal, die finden schon wieder was – vermutlich halt nur noch „für CH-Verhältnisse nur gut bezahlt“ im grossen Kanton nebenan.

    • dürfen die Schweizer darüber abstimmen und ihre fetten Öffi-Katzen vom Sofa jagen
      Darum gehts!

      Es ist das gute Recht der Schweizer, oder auch der Deutschen, zu entscheiden, ob ihnen die Öffis ein passables Preis-Leistungsverhältnis bieten. Falls nicht sollte man diese stutzen oder in den freien Markt entlassen.

      Wer weiß was man in D machen müsste?

    • Wer weiß, was man in DE machen müsste?
      Sie können mal nach denen, die nicht genannt werden dürfen, weil sie Kälte im Herzen tragen, und öffentlichen Rundfunk im Netz suchen.

      Ob das dann für eine entsprechende Entscheidung reicht, müssen Sie wissen. ansonsten gibt es eigentlich keine Möglichkeiten.

      Man muss das auch mal ganzheitlich betrachten, es gibt die Rundfunkräte, die, bspw. beim WDR zwischen 1000 und 3000€ pro Monat bekommen. Beim bayrischen RUndfunkrat ist es etwas weniger zwischen 700 und 1400€ im Monat, dazu kommen dann 100€ pro Sitzung. Der bayrische Rundfunkrat hat 50 Mitglieder.

      Da müssen Sie eine ordentliche Masse bewegen, ca. 8 Milliarden beträgt die „Demokratieabgabe“ jährlich dazu kommen die Werbeeinnahmen, damit wären sie als Einzelunternehmen unter den Top 100 der deutschen Unternehmen.

      Die bekommen sie noch schwieriger weg als einen minderjährigen Afghanen.

      Witzigerweise bekommt in Österreich der öffentlich rechtliche Rundfunk mit einem zehntel, also ziemlich genau proportional zur Einwohnerzahl, auch eine Grundversorgung hin, ok, die verfügen auch nicht über ein Dutzend Orchester und und Intendanten, aber das muss es Ihnen schon wert sein.

    • "Öffis"
      … und stattdessen das gefräßige Blocher-Monster aufs Sofa lassen, das die Gehirnwindungen wegschleimt?!

  88. "Die Fremden kämpfen für ihre Recht. Ihr nicht!"
    @Goodnight am 30. Dezember 2017 um 17.12 Uhr

    Zum ersten Teil Ihrer Aussage: ein solches Recht kenne ich nicht!

    Zum zweiten Teil: Da haben Sie leider recht.

    In den 70er Jahren haben wir uns noch über die Zukunft unserer Gesellschaft Gedanken gemacht,

    worüber denken wir heute nach?

    Dem Don und Ihnen allen einen guten Rutsch ins neue Jahr, unfallfrei selbstverständlich und ohne unheimliche Begegnungen,

    welcher Art auch immer.

    E.G.

    • You should have become a poet. Or a rockstar.
      Das Recht des Stärkeren.

      Das gilt übrigens immer, seit Jahrtausenden.

      Auch in der Moderne.

      Nennt sich bei uns Staatsgewalt.

      Haben wir nur leider vergessen.

  89. Ketchup
    TDV, ich habe nachgesehen. Mehr als eine Prise, ja, 23-24%. Dennoch halte ich das für unproblematisch, weil Ketchup kein Gramm Fett enthält und außerdem, positiv, ein Karotinderivat und Vitamin C. Schokolade enthält 46% Zucker, außerdem Fett (Kakaobutter). Die Mischung macht’s. Ich würde sagen, beim Menü ist am wenigsten problematisch das Salatblatt, dann der Burger, dann das Ketchup. Das Problem der meisten Dicken ist das Fett und zwar einerseits das Fett um die Kartoffeln, genannt Pommeh, und das Fett in der Mixmilch sowie im Käse.
    Das Hauptproblem der meisten Dicken ist, dass sie nicht den Burger solo bestellen, sondern das ganze Menü.

    Grundsätzlich halte ich zuviel Fett für ein viel größeres Problem als Zucker. Eine Kombi aus beidem (Birnenschichttorte) hat es auch in sich, aber nur, wenn man sie täglich verspeist, nicht wie der Don nur einmal im Jahr ;-).
    Mayo, im Vergleich zum Ketchup, enthält wirklich nur eine Prise Zucker, aber einen Haufen Fett.

    Gleiche Summary wie zuvor: Dosis ist alles.

    Fettassoziierte Gesundheitsprobleme: Völlegefühl, Sodbrennen, Reflux, Refluxösophagitis, Gallenblasenleiden bis hin zur chronischen Entzündung, Leberleiden, vermutlich Obstipation. Nach einer überstandenen Gastroenteritis mit Erbrechen und Durchfall wird Cola (auch mit Zucker) und Zwieback (Kohlehydrate) schnell wieder vertragen, dann Reis. Obst nur nach Zerreiben, damit die Säure gebunden wird, Laktose und Fette sehr spät. Ich hatte gerade sowas recht schwer zusammen mit der ganzen Familie (hintereinander, versteht sich). Mit Cola und Salzstangen ein paar Stunden nach der Krise kommt man gut über die Runden, altes Hausrezept, Wasser, Mineralien, Salze und Kohlehydrate.

    Die Angriffe auf Zucker halte ich daher für einseitig. Ich glaube auch nicht, dass Zucker „süchtig macht“, sondern, dass es Suchtcharaktere gibt, von denen sich einige auf Süßes einschießen, andere auf Drogen incl. Alk oder exzessiven Fernsehkonsum.

    • Titel eingeben
      Das übliche Salatblatt ist das am meisten vergiftetste auf Menutellern; fragen Sie mal einen Fachmann wie Vincent Klink.

    • @Oberländer
      Das Problem bei den meisten Ernährungsempfehlungen ist, dass es sich meistens um Meinungen und Ideologie handelt, die wissenschaftlich nicht bestätigt werden können. Häufig noch mit Moral vermengt.

      Als Beispiel können die erst kürzlich veröffentlichten Zwischenergebnisse der PURE Studie dienen:

      The saturated-fat findings will be particularly controversial, especially in the cardiology community, which has traditionally held the mantra that saturated fat is the number-one dietary enemy.

      Commenting on this at her hotline presentation, PURE co–lead author Dr.MahshidDehghan (McMaster University) said:

      „The upper levels of saturated fat intake in our study (mean 10%–13% of dietary energy) was associated with a significantly reduced mortality compared with low levels of saturated fat, and very low saturated-fat intake appears harmful. Current guidelines that recommend total fat below 30% and saturated fat below 10% of energy intake are not supported by our data.“

      The authors conclude:
      „Our data are at odds with current recommendations to reduce total fat and saturated fats. Reducing saturated-fatty-acid intake and replacing it with carbohydrate has an adverse effect on blood lipids. Substituting saturated fatty acids with unsaturated fats might improve some risk markers, but might worsen others. Simulations suggest that the apoB-to-apoA1 ratio probably provides the best overall indication of the effect of saturated fatty acids on cardiovascular disease risk among the markers tested. Focusing on a single lipid marker such as LDL cholesterol alone does not capture the net clinical effects of nutrients on cardiovascular risk.“

      Oder schaun Sie hier:
      https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/77869/Neue-Ernaehrungsregeln-Mehr-Fett-weniger-Kohlenhydrate-koennten-Sterblichkeit-verringern

    • Ausgewogenheit
      @ ikkyu

      Vermag ich so nicht zu glauben und ist mir zu einseitig, da es nur um kardiovaskuläre Erkrankungen geht. Mir geht es aber keinesfalls darum, Zucker einseitig gut zu schreiben, sondern lediglich um Ausgewogenheit mit einer so limitierten Nahrungszufuhr, dass Adipositas nicht entsteht.
      Allerdings muss man das dem Einzelnen überlassen. Wenn aber der Einzelne plötzlich eine Gruppe entfernt, meinend, das wäre das Zauberwort, bleibt er oft so dick wie zuvor und hat dann andere Probleme.

      Abgesehen davon sind gerade kardiobaskuläre Erkrankungen von der Genetik abhängig. Wie wir alle habe ich zwei Familien unter den Vorfahren. Alle schlank, schon kriegsbedingt. Eine wurde uralt, die andere starb 20 Jahre früher an kardiovaskulären Erkrankungen.

      Juden werden übrigens oft erstaunlich alt, wobei ich zugeben muss, dass ich das hauptsächlich bei Prominenten beobachtet habe. Dafür bekommen sie öfter entzündliche oder bestimmte Entymdefekte. Genetik steht zu selten zur Debatte. Lässt sich kein Umsatz mit machen. Die Diskussionen an der Realität vorbei haben meistens mit Lobbyismus zu tun.

      Das Salaltblatt, KDM, hefte ich unter der Überschrift Dosis ab wie auch die Kiki-Strahlenbelastung beim Röntgen der Hand oder ein paar Schichtaufnahmen des Schlüsselbeins.

    • Korrektur muss hier sein
      bekommen sie öfter entzündliche* oder bestimmte Entymdefekte.

      *Darmerkrankungen

    • @Oberländer
      Mein Beitrag bezog sich einzig auf ihre Behauptung es sei eine“ Prise!“

      Allerdings finde ich schon, dass sie die Schädlichkeit des Zuckers unterschätzen. Wenn ich mir in Europa die hässlichen fetten Kinder überall anschaue, dann…..

      Selbstverständlich machen sowohl Gut-Menschen, als nun mal unbestreitbar auch die Lebensmittel Konzerne ihren Lebensinhalt aus solchen Themen. Da haben sie völlig Recht.
      Aber: Wie viele „vernünftige“ Menschen, was das Essen angeht, sehen sie denn wenn sie spazieren gehen?

      Kommen sie mal nach Japan, dann sehen sie wie ein Volk aussieht das weit weniger Zucker zu sich nimmt.

  90. Shane was/is a good guy
    Mit Verlaub ,
    Vice ist schon seit 24 Jahren unterwegs, solange wie ich in den USA residiere. Seit etwa 2005, also 11 Jahre nach seiner Gründung habe ich die Jungs auf meinem Schirm.
    Und ich muss sagen dass sie die Hoffnung und auch Realiät einer völlig neuen art von Journalismus in diesen Tagen erfüllt haben. Unvergessen die Reportagen von Shane aus North Korea oder Liberia, Gespräche mit dem General “Butt Naked” das muss man erst einmal machen bevor man sich hier aus dem Fenster hängt ( https://m.youtube.com/watch?v=ZRuSS0iiFyo) Vice ist sicher nicht “bento” oder irgendein anderes Deutsches weichgespültes Portal.
    Ja, die Jungs haben ein wenig verloren durch die globale Ausdehnung, aber ich kann in vielen originalen Vice productions immer noch den Geist von Shane finden. Soweit so gut. Zeig mir mal ein anderes Medien Produkt was auch nur annähernd authentisch ist.
    Ich glaube lieber Don, hier geht die Kanone nach hinten los. Shane Smith and Co sind genauso subversive wie Sie es sind und ebenso liebenswert.
    regards

    • General butt naked und der Kannibalismus
      Habe einige Dokus über Liberia gesehen. Solche Menschen kommen ungeprüft nach Deutschland. Da helfen keine safe zone Zelte in deutschen Städten.

    • Es gibt speziell aus Liberia extrem kultivierte Menschen – ich kenne über das Radeln einen, der nie ohne Einstecktuch das Haus verlässt. Er ist das Gegenstück zur die richtigen Schuhe tragenden Asiatin, die sich lieber die Beine bricht, als in Verona auf dem Marmor Turnschuhe zu tragen.

    • Dons Nigeria-Beispiel
      ..und es gibt auch in Berlin kultivierte Menschen.
      (es gibt überall einige)

    • Kannibalen und extrem kultivierte Menschen in demselben Land
      Vielleicht gibt es da einen Zusammenhang. Das Eine erzeugt das Andere.

    • @ Don,
      …in Liberia habe ich ein sg. Patenkind.Der jährliche Bericht zeigt, dass es inzwischen draußen auf dem Land Solarstrom gibt und sogar an einem Platz 2 Straßenlaternen.Das 10 jährige Mädchen hat nur einen Bruder.Es ist ein Tropfen in den großen Ozean, es geht aber etwas voran in dem Dorf.In Nepal hatte ich das auch schon.Man kann sich die Freude nicht vorstellen über einen Bau aus Hohlblocksteinen, in denen es nun getrennte Toiletten und Duschen gibt für das ganze Dorf. Keiner muss mehr hinter den Busch.

      Manche halten mich für naiv, das ist mir aber wurscht. Ich halte sie für geizig.Es wird nicht überall nur besch….Mein Vogelfutter kostet auch p.a.
      Meine Frage wäre nun, was der Herr mit dem Einstecktuch unternimmt.

    • Manche halten mich für naiv,
      „Bleeding heart whites“

  91. Frau Merkel führt Selbstgespräche
    Frau Merkel sagt:
    „Dass wir uns wieder stärker bewusst werden, was uns im Innersten zusammenhält, dass wir wieder deutlicher das Gemeinsame in den Vordergrund stellen, dass wir uns bemühen, wieder mehr Achtung vor dem anderen zu haben, und zwar Achtung im umfassenden Sinne – aufmerksam sein, wirklich zuhören, Verständnis aufbringen -, das sind meine Wünsche für das neue Jahr.“

    Da kann man nur empfehlen, gleich mal bei sich selber anzufangen.

    • Da hat sie ausnahmsweise Recht
      Ich glaube das durch diese produzierte Katastrophe unsere Widerstandskräfte und der Selbsterhaltungstrieb, nicht nur der individuelle, sondern der als Deutsches Volk insgesamt, aber auch als Europäer, neu entfacht wird. Ein gemeinsamer Feind (kein Gegner) schweisst zusammen. Es ist ein Impfung. Wenn es schiefgeht kann man davon sterben. Wenn sie erfolgreich ist wird man immun. Ich glaube aber wirklich das ein gesamteuropäisches Bewusstsein entsteht. Das wir alle im selben Boot sitzen. Ein kleines Segelboot in Sturm. Mitten im Ozean. Jetzt brauchen wir einen guten Steuermann. Einen Churchill. Besser wenn es kein Deutscher ist.

    • ... na ja ..
      … man muss die Merkelei ja immer übersetzen:

      „wir“ = alle, auch die schon länger hier leben (Dankeschön!).
      „im Innersten zusammenhält“ = Wischi-Waschi-„Werte“
      „in den Vordergrund stellen“ = Piktogramme und Kinowerbung
      „mehr Achtung vor dem Anderen“ = Özuguz, Fahimi und Co. bekommen Stellen im öffentlichen Dienst und islamische „Kulturvereine“ und Moscheebauvereine werden subventioniert.
      „wirklich zuhören“ = Reden lassen und Raute zeigen.

      Man kann nur hoffen, dass diese Frau möglichst rasch abgesägt wird, egal ob durch Putsch, Revolution, Hungerstreik oder Aufruhr.

    • Es spricht ja nix gegen Selbstgespräche ...
      … wenn sie sinnvolles von sich gibt und auch auf den Redenschreiber hört. Der Fisch stinkt ja bekanntlich vom Kopf. Die bisher dokumentierten Heilungschancen für das Entstinken des Fischkopfes sprechen aber eher für einen Austausch desselbigen.

    • Nach der Kretsche-Rede in Auszügen
      bei der Landespropagandatröte schon gehört. Scheint die Rede zu sein, die der Walter seinem Schreiber um die Ohren gehauen hat.
      .
      „Das wir uns wieder stärker…“
      Ich gehöre nicht zu dem „wir“, dem jeglicher innere Rest-Zusammenhalt von Dir genommen wurde, du böse Hexe.
      (DdH)

  92. Diese krassen Farben werden 2018 mit bunten Neuwahlen aus der Regierung gefegt
    „Die Welt wartet nicht auf uns“.

    Der Main-Pott titelt, als ginge es um die Ankündigung eines neuen Bond-Films. Der Name jedenfalls passt in eine lange Serie verwandter Titel …

    „Leben und sterben lassen“, „Niemand lebt für immer“, „Nichts geht mehr“, „Man lebt nur zweimal“, „Der Morgen stirbt nie“, „Ein Minimum an Trost“ oder „Die Welt ist nicht genug“ etc.

    Ikonografisch interessante Bildstrecke übrigens.

    Erinnert irgendwie an die bunten Kapseln in einem Nespresso Flagship Store. George, der Markenbotschafter war ja mal auf Besuch … „Wir wollen sie fragen, was wir tun können“.

    Tja … ob sie das weiß?

  93. Mehlpreis 35 Cent @ Philomena
    Der Bauer bekommt derzeit ca. 16 Cent/kg für Weizen Handelsklasse A franko Mühle. Sie sehen, es bleibt genügend Marge für die Mühle, Fracht und Aldi, wobei Aldi ganz sicher den größten Anteil kassiert. Beste Grüße aus der Nordheide.

    • Mehlpreis
      Danke für die Aufklärung, @ Jürgen Meier. Jetzt frage ich aber, was die für eine Marge haben, die das Fünf – bis Siebenfache verlangen…

      Grüße zurück aus dem heute sonnigen Oberallgäu. Alles Gute für das kommende Jahr.

    • Bei 35 ct für das Endprodukt @Jürgen Meier
      und 16 ct für die Rohstoffanlieferung an den Anfang der Produktions- und Lieferungskette sich über Margen aufzuregen zeugt von betriebswirtschaftlichem Analphabetismus

  94. Merkels Ansprache
    Kann ich nicht ansehen. Ich würde Schreien. Schreien, Schreien, Schreien.

    • Dieses (dieser?) Blog ist mein Grundnahrungsmittel
      @Thomas: Ich würde mitschreien. Kann solchen Horror nicht ertragen. – Danke dem Don und allen Foristen: bitte macht weiter, ich brauche diesen Blog als Grundnahrungsmittel. – Ein gutes neues Jahr wünsche ich Ihnen und Euch allen.

  95. Toto, I've a feeling we're not in Kansas anymore.
    Zur Merkels „Rede“ nur kurz.

    Auf ein

    „Die sich sorgen, dass es zu viel Kriminalität und Gewalt gibt….aber auch die Ängste und die Zweifel.“

    folgt ein:

    „Für mich ist beides Ansporn.“

    „Ansporn“, so sieht die Angie den Mord an dem 15 jährigen Mia in Kandel.

    Übrigens ist Angie nicht mehr 15, sie ist über 60 und unsere Bundeskanzlerin.
    Auch wenn man den Eindruck haben könnte, da spräche eine 15 jährige aus dem Fernsehgerät.

    Aber vielleicht ist Angie noch in der Schule und betrachtet Mord und Chaos auf den Straßen wie eine neue Klassenarbeit:
    Ansporn, Angie, Du schaffst das.

    • DIE :::
      … „schafft“ nur ÄRGER und VERDRUSS …

      nimmer lang!

      Die Zeiten ändern sich …

      morgen ist Tag Nr. 1

      Packen wir´s an …

      Guten Rutsch …

      und besten Dank an den „Grundnahrungsmittel-Lieferanten“.

    • Emotionen
      Die letzte Rede unserer Kanzlerin habe ich vor etlichen Jahren für ca. 2 Minuten konsumiert. Mein Eindruck war, daß sie mich als Empfänger ihrer Worte wie einen betrunkenen, grenzdebilen, 6jährigen kleinen Jungen angesprochen hat.

      Dafür hält sie wohl auch einen großen Teil ihrer Untertanen, dumm, unmündig. Wenn ich diese Gestik, Mimik und Diktion empfange, lösen diese bei mir unbändigen Zorn, Wut und Haß auf diese Person aus. Kann mich da kaum noch beherrschen, scheint bei mir einige Trigger zu aktivieren. Deshalb tue ich mir diese Dame nicht mehr an, besser für mein emotionales Gleichgewicht. Nicht ganz so schlimm finde ich unsere Büroklammer im Schloß, fühle mich aber auch verars….

    • Passend zum Messern
      Der Blazer ist doch großartig.
      Farbe wie gerinnendes Blut.

    • nur ein Satz dazu
      Ich kann diese Frau nicht mehr ertragen.

    • zu viel Kriminalität und Gewalt ... ist beides Ansporn ...
      … für SIE.

      OK, verstanden.

      Die Frage bleibt wozu?

      Zum Import von weiteren Hau“Syrern“?
      Oder doch, endlich mit der Bekämpfung der islamistischen Invasion zu beginnen?

      An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen – egal wie wischiwaschi das übliche Gesudere auch ausfallen mag…

    • Titel eingeben
      Was ist hinter dem Vorhang? Ich vermute nichts.

    • Angeblich...
      Angeblich appelliert sie vehement für den gesamtgesellschaftlichen Zusammenhalt, die… die größte gesellschaftspolitische Spalterin der deutschen Nachkriegsgeschichte. Diese Chuzpe muss frau erstmal haben.
      Ach, warum gibt es nochmal eine neue Partei auf dem politischen Parkett, die schon das Pendant zu dieser unsäglichen Politik in ihrem Namen trägt?

    • Dr. Merkels gesammeltes Schweigen
      Es sind aber viel Masochisten hier, die sich das Relativieren der geschäftsführenden Kanzlerin antaten. Ich kann mich nur Thomas Meyer anschließen!

  96. PASTA von ....
    … kleiner Tip – kürzlich in der Toscana weilend:

    martelli

    famiglia di pastai – Pastificio tradizionale

    Via dei Pastifici, 3
    56035 Lari (PI) Toscana

    past@martelli.info

    … ein Gedicht.

  97. Redehülse wie immer
    Die Rede ist doch klar: Wir, „die Gesellschaft“, sollen den Riss zudecken, den sie kreiert hat, sollen uns sozusagen als Näherinnen und Schneider betätigen, wobei sie auslässt, dass sie den Riss erzeugt hat. In ihren Augen waren das lediglich Rechte und „Rechte“, die dafür verantwortlich sind, und jetzt soll der Bürger den anderen „achten“ als Fahrradflicken für den Riss. Das ist so simpel, dass man sich fragt, wer sich das überhaupt anhört, wer das anstellt außer Personal im Gemeinschaftsraum im Altersheim. Das ist unerträglich. Man hätte sich dort ein anderes Gesicht gewünscht und eine tiefergehende Rede.

    Eine krasse Minderheit wünscht sich eindeutig, dass sie bleibt, immerhin 43%, dass sie sofort geht, ein weiterer Prozentsatz, dass sie abtritt, falls die Koalitionsverhandlungen scheitern.
    Klassisch ist auch, dass sie mit der Welt ankommt, „die nicht auf uns warte“. Welche Welt? Die von Donald Trump, den sie nicht schätzt? Die der Vereinigten Staaten? Israel, zu dessen brennenden Flaggen in Bln sie sich nach satten zwei Tagen geäußert hat? Oder etwa die der Räuber von Griechenland bis Frankreich, wo man schon auf glühenden Kohlen sitzt, weil 2017 noch nichts verschenkt wurde an die Grande Nation mit Angies neuem Bussi-Freund? Die Welt der Briten, für deren Austritt sie verantwortlich ist? Welche Welt also?

    Hoffnungslos seicht.

    • Umfrage
      Herr Oberländer, an der Umfrage bei Givey habe ich mich beteiligt. Die Rohdaten für SOFORTIGEN Rücktritt besagter Person betrugen mehr als 70%. Keine Ahnung wie man auf die Zahlen knapp über 40% (erst las ich was von 46%, Sie schreiben jetzt schon von 43%) kommt.

      Sehen oder hören kann ich die Person auch nicht, jetzt noch weniger als schon vor Jahren. Muß daher beim Anklicken der Medien, wo ihr Bild abgebildet ist, mit halb geschlossenen Augen schnell runter scrollen, damit es keine direkten, körperlichen Reaktionen gibt. Was sie inform von propagandistischen Plattheiten von sich gibt, ist kein Kommentarwort wert. – Ich hoffe, wir können sie bald für immer vergessen und auch, daß es noch gelingt, die maßgeblich durch sie verursachten Schäden zu reparieren.

      In diesem Sinne wünsch ich uns allen schon mal ein BESSERES 2018!

    • Maßloses Verwundern
      ergreift mich, wenn ich lesen muß, daß eine erkleckliche Anzahl von
      Foristen sich das Anschauen dieses Gesichts und das Anhören dieser,
      wie immer, jede Intelligenz beleidigenden
      Verbalausdünstungen, angetan haben.
      Ich vermeide das aus mentalhygienischen Gründen schon seit jeher.

    • Erstaunlich....
      Hier, in diesen Blogs, gibt es Leute. die sich sowas anschauen?
      Und dann auch noch drüber diskutieren ?????
      Gut, dass ich mein Micardis schon genommen habe….

      Aber eines, Oberländer….

      „…wobei sie auslässt, dass sie den Riss erzeugt hat….“

      Darf ich sie daran erinnern, dass diese Person MEHRMALS freiwillig in legitimen demokratischen Wahlen vom Volk zur Kanzlerin gemacht worden ist? Das letzte Mal erst vor wenigen Monaten?
      Das ist also wohl kaum ihre Schuld, oder?

      Und es wäre höchst erfreulich wenn endlich mal mehr und mehr Leute akzeptieren würden, dass sowieso NIEMAND die Deutschen so perfekt repräsentiert wie sie.

      Und genau das ist nämlich, was man ihr jetzt, knapp zwanzig Jahre später so übel nimmt.

      Kohls Töchterlein halt… und den korrupten Primitivling halten die ganz Verblödeten (also die Mehrheit) ja immer noch für einen akzeptablem Kanzler.

  98. Vom kulturellen Kannibalismus
    Thomas Marx: Und als Kommentar steht darunter: „Es sei schon immer ein Pfaffenwinkel gewesen“ und dann: „Exempla trahunt – Nos numerus sumus, fruges consumere nati““.
    Was heisst das?

    Exempla trahunt: „Um ein Beispiel zu zeichnen: …“

    Nos numerus sumus … : „Wir zählen die Summe…“

    … fruges consumere nati: “ … schockiert der hinterlassende Abfall.“

    Also übertragen etwa:
    –> „Um eine Metapher zu gebrauchen: Wir zahlen letztlich dafür, dass wir unsere Kultur verbrauchen.“
    oder
    –> „Hört, hört! Der Preis für die Kinder ist (zu) hoch, wenn man seine eigenen (kulturellen) Reserven verheizt!“

    • "Kannibalismus"
      Wow, was für ein exegetischer Muttermord! „fruges consumere nati“ – der olle Horaz hat allerdings auch ein ihm geläufiges Zitat aus homerischer Blütenlese in ein mehr hedonistisches Verständnis gebracht: In der Ilias (Z 142) steht die Phrase „brotoi hoi aroures karpon edousin“ (im Sinne von: Die Sterblichen fressen die Frucht des Ackers). Und wer hat natürlich „fruges consumere nati“ wortwörtlich aufgegriffen?! Na, wer schon: Karl Marx in seiner Betrachtung von Nutznießern der Grund- und Boden-Rente.

    • Das Sein verstimmt das Bewusstsein
      donquichotte: In der Ilias (Z 142) steht die Phrase „brotoi hoi aroures karpon edousin“ (im Sinne von: „Die Sterblichen fressen die Frucht des Ackers.“).

      „brotoi hoi aroures karpon edousin“ (arabisch) heißt wörtlich:
      -> Hart ausgedrückt: Es sind die Pfeile des Kohlenstoffs beim Jüngsten Gericht!

      und dann: „Es ist nicht das Bewusstsein der Menschen, das ihr Sein, sondern umgekehrt ihr gesellschaftliches Sein, das ihr Bewusstsein bestimmt.“

      – Marx: Zur Kritik der Politischen Ökonomie. Vorwort, 1859

    • Kulturelle Reserven verheizt.....
      Die kulturellen Reserven welche die Landwirtschaft während vieler
      Generationen erzeugt und tradiert hatte, vom mentalen, übers biologische
      bis zum haptischen, hat der Industrialismus gnadenlos verheizt.
      Das Einzige, was dazugelernt wurde war, über die Predigten des Pfarrers
      zu witzeln.
      Und schnell hat man sich in Gestalt von Polito.-, Psycho.-
      und Soziologen eine andere Pfaffenkaste hergezüchtet, deren
      Worten man andächtig lauscht.

  99. zum Text vom 30.12.17 /16:17 Uhr
    Werter DON, eure Texte sind immer sehr gut. Ob die Texte 4000 oder 8000 Worte lang sind, ist nebensächlich. Eure Leserschaft ist für schöne Worte, gepaart mit Inhalt, nicht unempfänglich. Leute mit einer Aufmerksamkeitsspanne, die nur für 146 Zeichen reicht, lesen die Texte wahrscheinlich nicht. Diesen Leuten erschließt sich diese Betrachtungsweise nicht.
    Vielleicht ein Hinweis zum Mehrwert der journalistischen Arbeit, sofern es mir zusteht, Hinweise zu geben: Auf der Hauptseite (faz.net) gab es einen Artikel zur Inflation. Für Leser, die sich öfter mit dem Thema beschäftigen, hätte die Aussage genügt, dass nach offizieller Messung das Inflationsziel von 2% noch nicht erreicht wurde. Der Text wurde jedoch länger und bot die Möglichkeit des Widerspruchs. Dieser erfolgte in den Kommentaren. Eine erfahrene Journalistin sollte der Leserschaft einen Schritt voraus sein. Das Thema „Inflation“ begleitet alle Wirtschaftsteilnehmer und wird daher genauestens beobachtet. Hier wäre es möglich, die offiziellen Zahlen einzuordnen und damit einen Mehrwert zu schaffen, gerade weil in den vorangestellten Artikeln über steigende Energie- und Immobilienpreise berichtet wurde. Das Material ist somit vorhanden.
    Von Euch, DON, ist mir der Artikel über die durch das Erdbeben zerstörte italienische Stadt in Erinnerung geblieben. Auch wenn das Leid der Menschen kein schönes Thema ist, war er ZWINGEND notwendig! Das Thema war sehr gut aufbereitet. Chapeau!!! Ob nun auf FAZ-Webseite zum 1001. Mal berichtet wird, dass unsere geliebte Angie die SPD noch nicht unterworfen hat, ändert nichts an der Faktenlage. Es könnte somit auch ein anderes Thema zwi-schendurch aufgegriffen werden. Damit könnte man sich deutlich von Webseiten mit weniger qualifiziertem Personal positiv abheben. Die Expertise ist da!

    Vielen Dank für die Musikempfehlungen!

    Kommen Sie alle wohlbehalten ins neue Jahr, was vermutlich nicht schwierig ist, wenn Sie Köln meiden.

    • Trommelfeuer der Propaganda-Maschinerie
      … Köln meiden. Da haben wir’s. Nach Trump-, Orbán- und Kaczyński-Bashing auch die alte Tante Colonia! Jedoch wird es in der Rambo-Nacht keinen sichereren Ort in der Bunzrepublik als der Kölner Bahhhofsvorplatz geben, nehme ich an.

    • Halten wir's fest, nachdem fast nichts passiert war, ...
      … worüber man sich 2018 nicht mehr aufregen soll: … Die Kölner Polizei ist in der Silvesternacht zu mehreren Schlägereien im ganzen Stadtgebiet ausgerückt. Neun Frauen hätten zudem angegeben, unsittlich angefasst worden zu sein, sagte ein Polizeisprecher am Montagmorgen. Hier seien drei Tatverdächtige identifiziert worden. Insgesamt sei die Einsatzlage in etwa vergleichbar mit der an einem normalen Wochenendtag. „Es waren unfassbar viele Menschen in der Stadt“, sagte der Sprecher. Szenen wie in der berüchtigten Kölner Silvesternacht vor zwei Jahren habe es nicht gegeben. So sei es nirgendwo zu Zusammenrottungen von mehreren hundert Menschen gekommen. …

  100. Dankeschön
    Danke an den Don und die Foristen für vielfältige Denkanstöße im abgelaufenen Jahr! Auf ein neues!

  101. Mehlpreis 35 Cent @ Philomena
    Auf der Tüte steht dann irgendwas wie Gold….. oder gesund usw. Mehl Typ 405 ist Mehl Typ 405 ganz gleich was auf der Tüte angepriesen wird, nur die Marge ist größer wie Sie es selber feststellen konnten. Beste Grüße aus der regnerischen Nordheide.

  102. Dem Don und allen Mitforisten ein Gutes, Neues Jahr !
    .
    .
    .
    . Ja, wir kriegen eine Kotz-GroKo, als neu wird daran nur die noch sozialistischere, selbstverstümmelnde Ausrichtung.

    Was hat man denn erwartet, wenn ein gerüttelt Maß an Wählern den selben Sums wiederwählt ?

    Keep saming, and pray for the Dear Lord to bring about change ?

    Ich richte gerade meinen Schweinsbraten zu , gespickt mit Knoblauch, dann wird er nicht bitter, sondern durchzieht das Fleisch, Kümmel, Butterschmalz als Bratmedium, ein schöne Rein für das Ganze, geschälte Kartoffeln roh dazu, die saufen sich mit der Fett’n an, und komplettieren meinen leichten Sommerteller !

    Kümmel, Majoran, Estragon (wird viel unterschätzt !) Liebstöckel, Pfeffer und Salz, ein kleiner Spritzer Angostura (jaaa, auch in der Küche, nur gegen Cholera hilft es wohl nicht-kleiner Nachlesetip ),
    dazu ein Bett aus Schweinsknöcherln, 3 Stunden, denke ich, wird der Deifi scho braucha,

    owa daun………

    Sakra !
    1,3 kg hat das Trumm, gerade recht.
    Und bleibt was übrig-
    na morgen ist auch noch ein verkaterter Tag, obwohl ich eh wenig Symptome entwickle.

    Nie Schädelweh, nie Übelkeit oder gar Erbrechen, nie Appetitlosigkeit, Gliederschmerzen, Kreislaufzirkus-

    da kann ich nicht meckern.

    Abends dann fort, und langsam freue ich mich auf meine Trockenphase, weil mir der Alk irgendwie beim Hals raushängt.

    PROST- MAHLZEIT !!!!

    • ein Beitrag kommt noch!

    • @ der moser otto ...
      …. breitestes Grinsen – werter Herr OttO …

      … alte deutsche Eiche halt … unverwüstlich Sie!

      … bleiben´s g´sund und am Puls der Zeit …

      guten Rutsch auch an Sie und bleiben Sie „sichtbar“.

      … auf ein Glas – PROSIT!

    • Vom fernen Berliner Gemauschel den Appetit nicht verderben lassen
      Lieber Herr Moser,

      ein gutes Neues, will heißen ein Besseres, wünsche ich Ihnen auch.
      Bleiben’s gsund und behalten Sie den Appetit in jeder Hinsicht.
      Anhaltenden Erfolg bei der moserschen Wechsel-Diät und einen Blutdruck im grünen Bereich wünsche ich Ihnen außerdem.

      Estragon: ganz meiner Ansicht. Was wäre die Küche ohne Sauce béarnaise z.B.?

      Kümmel, Tipp: fein mörsern, evtl. zusammen mit einer oder zwei Nelken, einem Zweig getrocknetem Rosmarin (nur die Nadeln) und – nach Gusto – ein paar Korianderkörnern. Die Wirkung von etwas geriebenem Ingwer auf Ihre Bratensauce probieren Sie bei Gelegenheit vielleicht auch mal aus.

      Bon app und auf ein Neues!

  103. Noch ein Beitrag- aber gerne, ich hab' Zeit und Leselust !
    Freu‘ mich schon auf Ihr Hirnschmankerl !

  104. 2018
    Mit dieser Nudel – und Kochgeschichte kann ich nichts anfangen. Und für so wenig Geld ist Unsinn.

    Ich wünsche Ihnen ein gesundes Jahr 2018.
    Für uns alle wünsche ich uns Weltfrieden, damit all unsere Wünsche in Erfüllung gehen können.

    Vielen Dank für Ihre Geschichten. Es war mir ein Fest, sie zu lesen.

  105. Ihnen auch...
    …Herr Moser und eine kulinarische Frage: Verwenden Sie gelegentlich auch Ysop zu Fleischgerichten? Soll zu einigen sehr gut passen, zu Gemüsegerichten eher nicht. Als Nicht-Fleischesser hab ich´s deshalb bisher nur für Kräuter-(Duft-)Sträuße verwendet.

    • Nein, Ysop ist mir gänzlich unbekannt,
      ..
      .
      muß ich erst guckln und vielleicht probieren.

      Ghead a no ned .

  106. Vielen Dank
    Dem Don und seinen Lesern Dank für Texte,Themen,Denkanstöße und Musiktips, die ich sonst lange suchen würde.
    Ich freue mich auf den Don in 2018.
    Allen einen guten Rutsch.

  107. Respect
    In der Zeller Zeitung auf Seite 520 links unten ist ein Hinweis zur Modifikation der Armbändchen. Nette Idee.

    • Prosit Neujahr!
      Danke für das Gedicht,liebe @Zuvielgesellschaft.Es scheint immer schon so gewesen zu sein mit den Zweifeln.

      Es hat irgendwie sogar zu mir gepasst, das Keller – Gedicht. Ein väterlicher Freund, der in Glashütte aufgewuchs, war mein Trauzeuge.In seinem dann gebauten Haus hier im OA hatte er eine alte Glashütter Standuhr einmauern lassen rechts von der Eckbank. Gegenüber war der Kamin an dem wir oft gesessen sind.

      Er war ein Ur – SPDler und wurde, weil unbelastet, in die Vorgängerin der Deutschen Bundesbank berufen: der Bank deutscher Länder. Er duzte Carlo Schmid und Walter Hesselbach z.B. Ersterer soll in einer Landesvertretung nach zuviel Rotwein in geselliger Runde plötzlich sein Gebiss auf den Tisch gelegt haben.Es menschelte ganz schön damals.

      Es hat hier Thormäßig gerummst heuer, war viel Wucht hinter dem Geknalle.Im Gebirge hallt es ja noch anders.Selbst musste ich 30 Jahre lang den Jahreswechsel feiern, heute geht’s gemächlich zu. Habe nur 2 Glas Rotwein getrunken, wie man ihn professionell einschenkt.

      Ihnen und Ihren Lieben nochmal ein gutes Neues!

  108. Bevor Sie sich Schale werfen oder alles herrichten...💅
    … wünsche ich allen hier Schreibenden und Lesenden einen guten Rutsch ins neue Jahr.🎉🍾 Ich hoffe, es wird für uns zusammen ein gesundes.

    Besonders Ihnen, Don, sei ein Abend ohne besondere Vorkommnisse gewünscht, verbunden mit dem Dank für Ihre treffenden Beiträge auch wieder im vergehenden Jahr.Rutschen’S gut rein!

    • Danke!
      Liebe Philomena,

      herzlichen Dank für die guten Wünsche, die ich gerne erwidere.
      Gesundheit, Lebensfreude und Zufriedenheit wünsche ich Ihnen, außerdem viel Kraft beim Schneeschippen und abnehmenden Ärger beim täglichen Medienkonsum (ein selbstsüchtiger Wunsch, zugegeben).

      Als unverbesserlicher Silvestermuffel, der mit dem gloriosen Wendetag und dem darum herum zelebrierten Getöse nie viel anzufangen wusste, habe ich Ihnen ein Gedicht von Gottfried Keller rausgesucht …

      So werd ich manchmal irre an der Stunde
      An Tag und Jahr, ach, an der ganzen Zeit!
      Sie gärt, sie tost, doch mitten auf dem Grunde
      Ist es so still, so kalt und zugeschneit!

      Habt ihr euch auf ein neues Jahr gefreut,
      Die Zukunft preisend mit beredtem Munde?
      Es rollt heran und schleudert weit, o weit!
      Zurück euch, ihr versinkt im alten Schlunde!

      O hätt den Hammer ich des starken Thor,
      Auf das Jahrhundert einen Schlag zu führen,
      Ich schlüg sein morsches Zeigerblatt zu Trümmern!

      Tritt denn kein Uhrenmacher kühn hervor,
      Die irre Zeit mit Macht zu regulieren?
      Soll sie denn ganz in Staub und Rost verkümmern?

      Mit oder ohne Uhrenmacher – vui Spaß allerseits!
      Um Mitternacht werden die Gläser gehoben, in alle Himmelsrichtungen und an die Adressen der kommentierenden Mitleser.

  109. An Herrn Prof. Dr. Gumbrecht
    Wenn Herr Prof. Gumbrecht mich kommentieren ließe, dann hätte ich folgendes bei ihm gepostet:
    .
    Ich bin ein Jahr jünger als Sie, aber ich habe in meiner Jugend andere Erfahrung gesammelt. Salicia Landmann wurde in unserem Haus auch gelesen und meiner Eltern Bemerkung war: wenn es einem richtig schlecht geht, dann hilft Humor. Es ist eine Art Medizin, und an den Witzen kannst du sehen, wie schwierig die Situation der Juden über Jahrhunderte war. Daran habe ich in schwierigen Situationen oft gedacht.
    .
    Dann gibt es da noch eine Beobachtung. Diejenigen meines Bekanntenkreises, die ein paar Jahre später reichlich links oder reichlich rechts (und israelfeindlich) wurden, waren Mitte der sechziger Israel Fans. Sie arbeiteten in den Ferien in einem Kibbuz und wären vielleicht sogar in den Sechs Tage Krieg gezogen, wenn der nicht nur sechs Tage gedauert hätten. Vor allem die Begeisterung für Mosche Dajan, dem „Kriegshelden“ habe ich noch gut in Erinnerung und dass ich dieser Begeisterung gegenüber (nicht dem israelischen Tun selbst) skeptisch war.

    • Salcia Landmann
      passt ganz wundervoll unter diesen Text und ans Jahresende. Denn neben dem erwähnten Buch über den jüdischen Witz schätzt man in unserer Familie das von der jüdische Küche. Nicht grad gefilte Fisch, aber die gebutterten Zimtstangen – wer die kann, hat was zum Tauschen, wenn es eng wird.

      Salcia Landmann konnte beim Betrachten des kulinarischen Niedergangs schon beinahe tragisch werden, sei es beim Topfen, den einzig gescheiten Waldpilzen oder eigentlich überhaupt: „Man kann es auch heute finden, es ist aber natürlich nicht mehr dasselbe.“

      In diesem Sinne: Kommen Sie alle unbeschadet ins neue Jahr!
      Dem Don danke für alles und damit es nicht ganz so platt klingt, etwas das mir immer die Seele hebt (auch wenn es inhaltlich nur äußerst bedingt passt und ohne den Youtube-Link, wir bessern uns):

      Marco Beasley, Canto dei sanfedisti.

    • @Tiger
      Mit Verlaub.

      Ja, meine Generation wuchs mit dem Lernen über das 3.Reich auf und so waren wir erfreut, dass es da ein Israel für die Leute gab sie solch Grauenhaftes erleben mussten.

      Aber dann haben wie mehr und mehr über die Realität gelernt….
      … von Sykes/Picot bis zu Netanjahu.

    • Israelfeindlichkeit
      Ich schätze, der Grund für die Israelfeindlichkeit Ihrer Bekannten lag darin, dass sich Israel politisch selbst nach rechts bewegte, also voll arrogant und „faschistisch“ wurde? So zumindest sagte man in den 80-er Jahren.

      Das führt zu kuriosen Repolarisierungen. Auf Achgut.Pogo gab es nach der Bundestagswahl ein Video, dass von einer israelischen Jüdin aufgenommen wurde, die ihren ganzen Mut zusammen nahm, um sich auf die Wahlparty der AfD zu begeben, zu den „Nazis“, nur um dann von Komplimenten überschüttet zu werden und auf lauter Leute zu treffen, die von Israel schwärmten. Die wären sicherlich wenig davon angetan wenn Israel seine Defensive fallen ließe, um sich selbst in liberaler Willkommenskultur für die ganze 3-te Welt aufzulösen. Respekt und Bewunderung stehen und fallen damit, wie man die eigene politische Situation auf andere projiziert und ob diese dabei besser, schlechter oder gleich abschneiden.

  110. Dank
    Ein würdiger Abschluss für ein für mich amüsantes und nachdenkliches Jahr mit den journalistischen Perlen des Dons. Don Alphonso verbindet scharfsinnige Beobachtungsgabe mit exquisitem erzählerischem Talent und und brillianten Formulierungen. Möge das neue Jahr ebenso erfolgreich und produktiv wie das alte sein.

  111. wünscht Guten Rutsch!
    Für alle Läuds auch die wo keine Pallasd oder privat Kiez oder laib Aigner ham…

    https://youtu.be/B-uEzblwUmI

    Döner & Piece!

  112. Gar nichts ist los nur Stimmen im Wind
    Der Grund für ihr weiteres Handeln als gäbe es keine Probleme, liegt an den „Stimmen im Wind“. http://www.songtexte.com/songtext/juliane-werding/stimmen-im-wind-5bdb4ba8.html

    In Ermangelung meinerseits und der Sprachmelodie, wäre ich fertig – doch bin ich gewillt, schielend „Korrektur“ zu lesen. ^^

  113. ulFuM sendet aus dem Hochsicherheitstrakt und PanzerAudi !
    @Thomas Meyer
    @Bemaba
    @Goodnight

    so schön die gesamten Kommentare und Hinweise zu Dr. Merkels Gesammelten Schweigen……………

    da fällt mir nur der alte Lateinerspruch

    „Hättest du geschwiegen, wärest du ein Philosoph geblieben“

    ein.

    nach alles was ich lesen darf, wieder ein Wortbeitrag auf dem Niveau einer Unterprimanerin aus der Uckermark in Grammatik und Wortwahl, leicht verbessert durch den stets unterwürfigen Pressesprecher.

    der immer aktuelle

    WIRSINDMUTTISECHOMUTTERKUTTER

    erklärt uns dann noch über ein Interview, dass der dDT lieber zum Iran schweigen sollte, wohl so wie der grosse Obama oder der noch grössere HappeasementHippo bisher, von der Frau, die den Iran mitsamt ihrem immer am Körper getragenen Zelt besucht hat – CR__00 – ganz zu schweigen.

    soviel für 2017, gerade auf dem wie ein Lämmchen ruhigen See abgeschlossen…………DON wann kommt der nächste Happen ?

  114. Dank an Don Alphonso
    und das Kommentariat für Ihren Einsatz:

    https://www.berlin.de/ba-tempelhof-schoeneberg/_assets/ueber-den-bezirk/historisches/freiheitsglocke_mp3.mp3

    Vielen Dank und bitte weiter so im Neuen Jahr.

  115. frohes Neues
    Ich wünschen allen ein gutes Hinüberkommen nach 2018 und harre der Dinge, die 2018 kommen werden.

    Es könnte sich etwas bewegen, manches öffentlich werden, was bisher nur unter Freunden geäußert wird.

    Herzlichen Dank an Don Alphonso, der viele heiße Eisen anfasst und bestimmt manchem die Augen geöffnet/die Suppe versalzen hat. Ihr Januarprojekt ‚Frauen für Freiheit‘ mache ich weiter publik im Bekanntenkreis. Es ist großartig auch konservative feministische Stimmen zu hören.

    Grüße aus der Mitte Deutschlands

    Hessin

    • Ja, danke, zwischendrin gab es welche, die schon meinen Abgang feiern wollten – aber ich bin seit 9 Jahren hier, ich bleibe.

  116. Eine kleine...
    …Einstimmung einer besonders feierfreudigen Gruppe kann man erleben, wenn man auf Twitter unter „Onlinemagazin“ schaut (und hört). – Bleibt zu hoffen, daß der starke Regen etwas Abkühlung bringt.

    Einen friedlichen Jahreswechsel in angenehmer Gesellschaft wünsche ich dem Don und allen Kommentatoren.

  117. Freies Geleit
    Dem Blog, dem Blogführer, den Bloglesern, den Blogkommentatoren ein freies Geleit in das Jahr 2018.

    Und Dank an die FAZ, die dies hier ermöglicht.

  118. Schweinsbraten hervorragend gelungen, zart, saftig , würzig ,
    .
    .
    .
    ein echtes Gedicht, ich muß mich loben !

    So ein Genuß zum Jahresausklang, und als Unterlag‘ zum Silvesterfeiern ,

    makes me happy.

    Gemacht hab‘ ich ihn in einer teflonbeschichteten Billigrein aus China, um zehn Euronen, weil ich meine guten nicht finde.

    Selber kochen zu können , ist eine Freude, als spielte man ein Instrument.

    Die achtjährige Tochter einer Freundin hilft in einem Wirtshaus aus, an der Schirmbar, aber auch in der Küche.

    Sie hat dafür auch von der jungen Wirtin ein Outfit, bestehend aus einer kurzen Lederhose und einem T-Shirt mit dem Lokalnamen, bekommen.

    Als wir dort vor ein paar Wochen Essen waren, sagte sie, wir würden sie nicht viel sehen,
    sie arbeite in der Küche, Uniform angezogen, sie war gefühlte sechs Meter groß.

    Dann kam sie an den Tisch, mit einem Teller, das Schnitzel selbst herausgebacken, ebenso wie die Zuspeis.

    Lässig !

    Früh zu lernen, was Arbeit ist, was andere Menschen für den Lebensunterhalt tun. und das zu respektieren,
    ist gut und richtig.

    Ich liebe es Profis zuzuschaun, gleich, ob Metzger, Elektriker, Gastro-Mitarbeiter ,
    oder Chirurg.
    Vor ein paar Jahren mußte ich am Unterarm eine Biopsie haben, der Arzt meinte, ich könne ruhig wegschaun.

    Ich antwortete :

    Jetzt hab‘ ich sooo lange gewartet, jetzt will ich unterhalten werden.

    Er machte das super.

    Wie er den chirurgischen Knoten über die Stanzwunde zuzog, und die Wunde schloß- herrlich !

  119. Wunsch an alle
    Martje Flors Trinkspruch (Detlef von Liliencron)


    Sie nimmt das erste beste Glas
    Und hebt sich auf die Zehe:
    „Auf das es im Alter,ich trinke euch das,
    Im Alter uns wohlergehe“.

  120. Wenn das mal gut geht
    http://www.israelhayom.com/caricatures/31-12-2017/

    Eine schöne Karikatur zum Jahreswechsel.
    ggf die Beste.

    Die Erde als Luftballon, übergeben an ein Kleinkind
    von einem alten weißen Mann angesichts
    vieler Kakteen.

    Guten Rutsch.

  121. Ein noch besseres Neues
    2017 war okay. Viel Arbeit (147 Überstunden hab ich noch auf dem Konto). Hiermit Stelle ich Antrag auf Verfassungsänderung: Nach zwei Monaten Geschäftsführung Neuwahlen, spätestens drei Monate nach der vorigen Wahl. Deckelung der Zahl der MdB’s – 400.
    Neujahrsansprache war die einer geschäftsführenden Kanzlerin – kann man ihr nicht verargen. Sie ist mir weiterhin die liebste, solange ich keine(n) bessere(n) erkennen kann. Ein gutes neues allerseits!

  122. Macht euch nicht allzu viel Hoffnung....
    Bei mir ist schon 2018 und ich muss euch allen leider mitteilen: die Welt ist nach wie vor dieselbe.

  123. bassd scho !
    En gude Rudsch un ä guds Neies Joar 2018 fär dä Don un all die Annere, die in dem Blog do mitkommentdiere, un a for all die Nervesäge und die Besserwissa a noch. Machds mol gud un rudsch gud nei ;)
    Donkschee an Eich alle, huscht!

  124. Nuijoahrstag
    ’s oalt Joahr
    des ischt rum sid nächt.
    Was nimmt ba mit?
    Ma mecht de guate Täg
    grad no amoal vrleabe.
    De mindre? Nui, die kanes pfebe.

    In diesem Sinne allen ein gutes neues Jahr.

    Na, das war ja eine schöne Rutschpartie,Don. In den 80igern hatten wir Bekannte, die sich im Winter in den BMW immer 2 Waschbetonplatten in den Kofferraum über die Räder legten, um Steigungen meistern zu können.Mein Mann schwörte auf VW. Als mein erstes Auto mit ESP hatte und ich es nicht deaktivierte, kam ich eine Steigung nicht hoch.

    Wir hatten eine mondhelle Nacht mit schönem Sternenhimmel und es gab m.M.n.diesmal größere Werke, allerdings mit viel Wumms.Ich fand es lauter, kriegerischer und dachte an die armen Viecher.

    Morgens waren aber viele Amseln da, wenn auch nicht 20, wie sonst. Auch Meisen habe ich gesehn.Übrigens habe ich festgestellt, dass Sie, Don, einen ähnlichen Ausblick haben, wie ich. Bei mir gibt es noch die andere Talseite mit Beleuchtung, aber keine Strommasten.Bei mir werden Scheinzypressen und eine Tanne auch von Zeit zu Zeit beschnitten.
    Laubgehölz incl. Hainbuchenhecke überwiegt aber und son Bläser kommt nicht ins Haus.

  125. dotcomtod wiederbeleben!
    Haben Sie Ihre Adresse „www.dotcomtod“ noch? Wäre höchste zeit, sie wieder zu beleben…

  126. Digitalphilosophie, way way back
    Interessante VICE-Details, danke!
    Jo mei, anno 1991 oder 92 fragte der Jim Goad (ANSWER ME!) den Tim Leary: „You’ve said that what use to be called ’spiritual‘ is what we now call ‚digital'“. Darauf Leary: „Write down a list of all the words that used to define ’spiritual‘, and you’ll find that quantum, or digital, communication – using computers – meets that definition.“
    Eine zauberhafte Welt, wie es schien …
    Hnnnnnnnnggggggg.

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