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Deus ex Machina

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Über Gott und die WWWelt

Narzissmus 2.0: Das Egogoogeln

| 44 Lesermeinungen

Wie gerne spiegelt sich das Selbst auf Google! Dort vergewissert es sich allem, was es braucht: Aufmerksamkeit, Wirkung, Affektion. Mit einem Klick: Ego-Kick. Wie weit reicht also die grandiose Illusion?

Ich bin so schön. Ich bin so toll. Ich bin auf Google. Ich drücke auf den Knopf und finde mich. Seitenweise. Hunderttausend Mal gibt es mich dort, – mein Selbst schlägt Purzelbaum. Jeder kann mich sehen.

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Früher musste man dafür ins Fernsehen: „Die an der Rezeption, gell, das war ich!“
Oder ins  Radio: „Ich hab dich gegrüüüüßt. Hast du es gehört?“

Früher war jede noch so kleine Öffentlichkeit schwer zu beschaffen. Man musste geduldig sein, hing ewig in der Warteschleife. Wenn man überhaupt durchkam. Oder man hatte Glück und wurde in der Einkaufspassage von Pro-Sieben-Praktikanten angesprochen und konnte dann einmal die Nase in die Kamera zu halten. Was für ein Erlebnis!

Heute aber bin ich omnipotent. Jederzeit kann ich mich meiner Geltung vergewissern. Dafür brauche ich nicht mal alle Buchstaben von meinem Namen eingeben. Auch ohne die letzten Letter weiß die Suchmaschine, wer gemeint ist. Man hat mich schon erwartet. Wobei hilfreich ist, dass ich nicht Bett-ina heiße. Dann hätte ich wohl keine Chance beim Egogoogeln.

Doch so nudelt sich mein Ich durchs Internet. Per se schmeichelt jeder Link dem Selbstwertgefühl, mit jeder Erwähnung glimmt illusionierende Grandiosität auf. So viel über mich, überall, wo ich hinschaue. Narzissmus, – leicht gemacht.

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Genial dabei: Anders als ein Auftritt in den alten Medien, dem stets der Verdacht auf Selbstinszenierung anlastet, kann ich mich beim Egogoogeln bescheiden geben.

Erwischt man mich – Generation Großraumbüro – kann ich so tun, als hätte ich es zwar nicht nötig, aber es müsste halt sein. Leicht lässt sich Argwohn auf Geltungssucht und Selbstliebe zertreuen. Man muss das heute machen, um aktuell zu bleiben. Kommt gar nicht drum herum. Als Blogger sowieso nicht. Ebensowenig der Journalist, der Schriftsteller, Schauspieler, Politiker, der illustre Industrielle oder missverstandene Regisseur. Jeder, der sich äußert und nach gesellschaftlichem Einfluss lechzt. Man muss schließlich wissen, was alle über ihn erfahren können: Information ist die Währung, Google ihr Bankomat.

Egogoogeln hat aber auch Tücken.

Opfer von Nachstellungen und Hass können davon ein Lied singen: Links treffen wie Schlagstöcke. Die Exploration führt auf ein Minenfeld, das Egos zerreißt, eines wie das andere. Keine Gnade, keine Läuterung. Niemals wird Dein Fehltritt vergessen sein. Du kannst dem nicht entkommen, wie du dir selbst nicht entkommst. Da hilft auch kein digitaler Selbstmord. Profile löschen, Ende aus? Das ist nichts als höhnende Illusion. Das Internet leidet nicht an Demenz, wenn es von einem Gegner immer neu erinnert wird. Früher drohte Fegefeuer, heute fressen sich die Flammen durch digitale Realität.

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Deine einzige Chance: Versteck dich! Ändere deinen Namen in einen Spitznamen. Erschaffe verschiedene Profile, vermerke sie mit variablen Charakteristika. Im informativen Dschungel ist Verwirrung schnell gestiftet. Erfinde, lüge, verschweige, jede Taktik ist erlaubt, wer soll Dir schon nachweisen, dass es nicht stimmt. Hauptsache, es sieht schön aus.

Google ist zwar allmächtig, aber auch chaotisch, wahllos und ein klein wenig dumm. Es kennt nur die Informationen, die man hineinschreibt. Es bewertet nur Webseiten, keine Menschen. Oder was da sonst noch mit hohem Lügengehalt anzutreffen ist. Selbst ohne Versteck-Spiel gilt der Status Quo: Das Ich ist zwar auf Google, aber Google-Ichs gibt es viele. Wenn das eine nicht mehr passt, wird es eben editiert und mit Informationen gefüttert, bis Google nicht mehr weiss, wo sein nicht vorhandener Kopf ist.

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Ein Beispiel? Glaube ich der Verlinkung von Google, lebe ich in Berlin, vertreibe DFB-Sakkos, werde mit dem Schlagwort „Design-Niederlage“ etikettiert; führe außerdem ein Tagebuch für Annika. Weiter gebe ich eine Kollektion mit Aktentaschen raus und male mit Obsession Aktbilder meines Freundes, wobei ich allerdings schon zwei Mal verheiratet bin, mit Ewald und mit Johann. Außerdem bin ich die Mutter von sechs Kindern. Suchen Sie sich eines raus! Google macht mir sicher bald ein paar Neue: die Reproduktion steht niemals still.

 

„Eine Lüge reist einmal um die Welt,
während sich die Wahrheit

noch die Schuhe anzieht.“

– Englisches Sprichwort –

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44 Lesermeinungen

  1. "Deine einzige Chance:...
    „Deine einzige Chance: Versteck dich! Ändere deinen Namen in einen Spitznamen. Erschaffe verschiedene Profile, vermerke sie mit variablen Charakteristika. Im informativen Dschungel ist Verwirrung schnell gestiftet. Erfinde, lüge, verschweige, jede Taktik ist erlaubt, wer soll Dir schon nachweisen, dass es nicht stimmt. Hauptsache, es sieht schön aus.“

    Das ist eine wunderbare Beobachtung. Denn genau da wird die zwangsweise Datennacktheit natürlicherweise enden. Damit wäre dem Netz ein für seine Propagandisten furchtbares Paradoxon gelungen – maximale Unübersichtlichkeit und gewohnheitsmässige Verstellung statt Transparenz&Wahrheit. Auch eine Leistung, das erste Paradoxon menschlichen Strebens wäre es eh nicht.

    Gruss,
    Thorsten Haupts

  2. <p>..denn Guerilla hilft am...
    ..denn Guerilla hilft am besten gegen Goliath.

  3. My name is x. I bought a...
    My name is x. I bought a guitar to punish my ma.
    Welcome to the machine, Sophie!

  4. <p>Warum nicht gleich...
    Warum nicht gleich Schlagzeug, my dear xx ?

  5. @Sophie: Weil Originalzitat...
    @Sophie: Weil Originalzitat aus Liedtext („Welcome to the Machine“, Pink Floyd).

  6. Stimmt ja! Das erinnert mich...
    Stimmt ja! Das erinnert mich gleich daran, endlich die ganze cd-Sammlung zu digitalisieren. Seit Jahren schon ein finally-to-do-so.

  7. Thanx, Dude. This cigar is 4...
    Thanx, Dude. This cigar is 4 u.
    http://www.youtube.com/watch?v=I0p4ISRbSTU

  8. Zapperlot, werte Sophie von...
    Zapperlot, werte Sophie von Maltzahn, mein Narzissmus ist anscheinend auf Null, und trotz beachtlicher Anstrengung ueberhaupt nicht im Internet zu finden.
    Ich folgte ihrem Exempel, und guckte hier und dort, und da war keiner der mich erwaehnte.
    Sehr traurig.
    Anscheinend existiere ich nicht, oder bin total irrelevant. Schade.
    A Mr. Nobody…. und ich hatte schon immer eine sehr hohe Meinung ueber mich selbst.
    Puff, weg isses, was?
    Ich hoffe nur dass ich stark genug bin solch einen Mangel und Malheur zu ueberleben.
    Meine Zukunft braucht anscheinend mehr Narzissmus.
    OK.
    Ich werde mich der Sache widmen. Mit Satire. Ob das hilft?
    Best of Luck to everyone, in the brave new Egogoogle World !

  9. ...ich liebe Sie....
    …ich liebe Sie.

  10. @L-Aurora: Ich sehe, Sie...
    @L-Aurora: Ich sehe, Sie verstehen mich. Sehr schön!

  11. <p>@EgonOne: Komisch. Haben...
    @EgonOne: Komisch. Haben Sie Google auf eine andere Frequenz geschaltet? Ich habe da was gefunden.
    Sie lieben Grafitti, slawisch/nordische Bärte und selbstgemachten Spuk. Außerdem verleiten Sie die Verkäuferin Pepita zu einem digitalen Bauchtanz
    (º¤ø,¸¸,ø¤º°PERFEKT°º¤ø,¸¸,ø¤º°BESSER GEHT’S NICHT!°º¤ø,¸¸,ø¤º°VIELEN DANK°º¤ø)
    und rebellieren gegen alles, was sich der Kunst in den Weg stellt.
    Voilà, ihr Google-Ich.

  12. "...gegen alles, was sich der...
    „…gegen alles, was sich der Kunst in den Weg stellt.“
    Ja, das kann man so sagen.
    Was sich ihr in den Weg stellt, ist ihre Arbeit.
    Es ist ihre Arbeit, der Welt Qualität abzuringen.

  13. "Keine Gnade, keine...
    „Keine Gnade, keine Läuterung. Niemals wird Dein Fehltritt vergessen sein.“ Aber das ist doch bei z.B. Zeitungen nicht anders. Alles wird (heutzutage) achiviert. Wenn jemand dann etwas sucht, kann er es finden. Bei Google ist das Suchen nur etwas komfortabler. Aber man muss schon wissen, was man sucht, die Suchbegriffe muss man selber vorgeben (denn die Autovervollständigung vergisst mit der Zeit DOCH, z.B. wird beim Suchwort „Christian Klar“ inzwischen nicht mehr die Vervollständigung „Praktikumsplatz“ vorgeschlagen).

  14. Aber die Stichwortsuche...
    Aber die Stichwortsuche funktioniert auf archiviertem Papier doch etwas anders als im Suchmaschinenturbolauf, meinen Sie nicht, liebes Triple-A?

  15. Für sich langweilige, sich...
    Für sich langweilige, sich langweilende Büro-Angestellte, für eitle Blogger-Vögel … wenns schee macht …
    Diese faden Brüder erhitzen mich nur lauwarm.
    .
    Der wahre Fluch. Eine Streitschrift:
    .
    Es heißt richtig: Wer nicht lächeln kann, soll kein Geschäft aufmachen.
    Nur hat Konfuzius dabei noch nicht das Internet gekannt. Er hätte ergänzen müssen: Wer kein PR-Fuzzi oder Problogger ist und nicht ständig egogooglen will, soll sein Geschäft nicht im Internet bekannt machen.
    .
    Dieses elektronische Branchenbuch (mehr ist es doch nicht) ist für Normalo-Selbständige ohne narzisstische Persönlichkeitsstörung die Verdammnis zum permamenten Kontrollieren und Plastik-Dauergrinsen. Nur dass es kein narzisstisches Bedürfnis ist, sondern unspaßige Existenzsicherung. Die alten Gelben Seiten waren ein entspannendes Paradies. Unter A hat man Autowerkstätten gefunden, unter M den Maschinenbau, unter W die Werber. Und gut wars.
    .
    Das Internet nu wieder: Wer auf Qype oder sonstwo mal „Kunden“-Bewertungen zu Ärzten, Nagelstudios und Friseuren gelesen hat, weiß was ich meine. Für den unbedarften Leser dort ist das informationsarme aber meinungsreiche Pöbeln gegen den Anbieter Unterhaltung – für den betroffenen Friseur oder Arzt muss dieser fast-justiziable Mountainview-Thrash irgendwas zwischen Dantes Hölle, Sumpf und Insektenschwarm in Finnland sein.
    .
    Die Leserin fand die Idee soziale Interaktion im Netz mal richtig gut. Um 2003.

  16. Hautse, mautze, immer auf die...
    Hautse, mautze, immer auf die Pauke! – sehr schön, Vronschi!

  17. @ Sophie
    Muss ich mir Sorgen...

    @ Sophie
    Muss ich mir Sorgen machen. Alkohol vor fünf?

  18. Wenn man noch keinen...
    Wenn man noch keinen wikipedia-Eintrag bekommen hat ist man eh nix;
    ganz leicht hingegen aber kommt man zu einem fb-account unter eigenem Namen (den man selbstredend nicht selber angelegt hat)

  19. - und wer gar nix ist,...
    – und wer gar nix ist, schreibt unter eigenem Namen eine lobhudelnde Bewertung für ein teures Restaurant – die billigste Selbstnimbierung

  20. Stimmt. Wikipedia-Eintrag ist...
    Stimmt. Wikipedia-Eintrag ist natürlich der digitalgesellschaftliche Aufstieg in die nächste Klasse.

  21. <p>Mit Verlaub, werte Sophie...
    Mit Verlaub, werte Sophie von Maltzahn, die von ihnen erwaehnte Persona mit nordischem Bart, Graffiti Erguessen etc etc bin ich nicht. Das muss von einem anderen Google Universum kommen. Es muss sich wohl um einen Hochstapler,Doppelgaenger, oder sinstigen Boesewicht handeln, der die Kunst des Lebens noch nicht entdeckt hat.
    A pity.
    Ansonsten, Have a lovely Day.

  22. Sich selbst googlen ist von...
    Sich selbst googlen ist von gestern. Heute setzt man einfach einen google alert und wird sofort mit jeder kleinen Veränderung des Online-Ichs beglückt.
    .
    Keiner ist gezwungen einen online Seelenstriptease hinzulegen oder eine von Qype-Bewertungen abhängige Werbeklitsche aufzumachen. Von daher halte ich es für klassisches Problem von Leuten die „irgendwas-mit-Medien“ machen. Bei diesen Selbstdarstellern trifft es dann auch nicht die falschen.

  23. @EgonOne: quod erat...
    @EgonOne: quod erat demonstrandum.

  24. Liebe Sophie,

    jeder kann...
    Liebe Sophie,
    jeder kann Spuren im Internet hinterlassen und das ganze ohne einen Gedanken an später. Insofern sollte man immer mit persönlichen Posts, Fotos und Profile vorsichtig haushalten. Im übrigen, sehe ich das zum ersten Mal, dass ein Autor, so viel Zeit zum Antworten verwendet.
    VLG, S.

  25. <p>Ach wissen Sie, Sanaz...
    Ach wissen Sie, Sanaz Elsner, mein digitales Ego ist schrecklich kommunikativ, geradezu geschwätzig, könnte man dazu sagen.

  26. Keiner ist gezwungen...
    Keiner ist gezwungen …
    .
    Sprüche gepflegter Ignoranz.
    q.e.d.

  27. Bringt das Googeln des eigenen...
    Bringt das Googeln des eigenen Namens nicht auch Angst zum Ausdruck: Angst, was ein potenzieller Arbeitgeber finden mag, der pontenzielle Partner?
    Haben die Suchtreffer über uns vielleicht zu einer Vetrauenskrise geführt?

  28. Werte Sophie,
    die von Maltzahn...

    Werte Sophie,
    die von Maltzahn sind ja anscheinend eine recht grosse Sippe, und Sophie ein auesserst populaerer Name innerhalb dieser. Interessanterweise kennt google aber lediglich eine Sophia [Augusta] v. M., und die stammt auch noch aus dem 17. Jhd.
    Das mit der Auffindbarkeit und richtigen Zuordnung kann uebrigens auch in anderen Berufsfeldern auesserst relevant sein, zum Beispiel in den Wissenschaften. Auch hier macht Big Brother G uebrigens einen hervorragenden Job verglichen mit der kostenpflichtigen, etablierten Konkurrenz. So kann google scholar ziemlich akkurat zwischen meinen Publikationen und denen anderer T.I.M.s unterscheiden. Und ich kann ein eigenes Profil anlegen und darin googles Zuordnungen verifizieren, so dass jeder, der nach mir sucht (in Hinblick auf meine Arbeit), auch (und vor allem nur) die richtigen Ergebnisse findet.
    (So gesehen ist klout ja der h-index fuer „Kreative“.)
    Gruss
    T.I.M.

  29. Mir würde schon genügen,...
    Mir würde schon genügen, wenn die Frustrierten einen guten Friseur hätten. Einen, der zuhören kann.
    Sophie, ich habe mich auf Sie gefreut. Lassen Sie sich nicht mundtot machen.

  30. Ich lese und bin nur dabei...
    Ich lese und bin nur dabei wenn ich schreibe. Ähnlich wie bei der DRadio Werbung will ich wissen, hören, fühlen. Die drei Punkte zusammen bespielen als digitale Zumutung 1/5 der Sinne. Wie gut das man hier wie dort als erwachsener angesprochen wird.
    Die Vogelkrallen auf dem Beton. Walk of (twitter)fame.
    Also wenn man immer und überall den kategorischen Imperativ ansetzt, kommen die übrigen 4/5, so als Lebensfreude, zu kurz.
    Ich schreibe hier mit Vornamen, in Silben 3 von 5 :-)

  31. Sehr hübsch, die Causerie...
    Sehr hübsch, die Causerie über die virtuellen Narzisse(n). Aber kein Selbstverliebter ohne die vorherige Gugelberg-Nymphe Echo – also sollte man vielleicht von „Echogoogeln“ reden?!

  32. Liebe Sophie, da haben Sie...
    Liebe Sophie, da haben Sie mich pfeilgrad mit meinem Steckenpferd erwischt. Es heisst ‚Pflege deine Paranoia‘.
    Ob Internet oder erdgebundenes Leben, ich kaufe in fuenf Supermaerkten [1], besuche vier Baeckereien, suche mir die Friseure in drei verschiedenen Nachbarstaedten. Das Handy wird willkuerlich ein-und ausgeschaltet.
    .
    Nur einmal in Erinnerung an den Wahn meiner Jugend trug ich mich in ein Schulportal ein. Das aergert mich noch heute. Gluecklicherweise blieb es ohne Konsequenzen; kein Mensch erinnert sich an den Mitschueler F, oder will es nicht.
    .
    Doch, ich weiss es sicher, das Internet ist vergesslich. Es gibt ein Wayback-Archiv. Mit Freude vermerke ich dort das Unsichtbarwerden frueherer Taetigkeiten.
    .
    Ich bin die Katze aus Alice‘ Wunderland. Verfolgungswahn ist besser als der 40te Napoleon in der Klapse zu sein.
    .
    [1] Selbst dort achte ich peinlich darauf, niemals bei derselben Kassiererin zu bezahlen.

  33. @Ellia: Welcher potentielle...
    @Ellia: Welcher potentielle Arbeitsgeber? Hallo Weltwirtschatskrise!

  34. <p>"die ganze cd-Sammlung zu...
    „die ganze cd-Sammlung zu digitalisieren.“
    .
    Ist das jetzt irgendein hinterfotziger Witz oder meinten Sie „LP“-Sammlung?
    (Weil: CDs sind digital)
    .
    Wie kindisch ist das eigentlich, seinen eigenen Namen zu gugeln?

  35. @Filou. Wenn Sie die Katze...
    @Filou. Wenn Sie die Katze sind, bin ich der Hutmacher. Treffen wir uns zum Tee?

  36. Ach, lieber Klaus. Sie haben...
    Ach, lieber Klaus. Sie haben es doch auch schon mal getan. Können es ruhig zugeben. Muss man sich doch nicht für schämen. Wirklich nicht. Ist schon oke.

  37. Sophie, wo und wann Sie auch...
    Sophie, wo und wann Sie auch immer moechten. Ich werde meine beste Jeans tragen und vorher noch alle Benimmregeln nachschlagen, glauben Sie mir, das ist ein Opfer.
    Denken Sie wirklich, mich erkennen zu koennen? Mein Sichtbarkeitszustand ist aus mir selbst heraus nicht zu beeinflussen. Das katerige Laecheln ist nur zu ahnen. Auf dem Baum hockt oft ein Kakadu.

  38. Liebe Sophie,
    wo ich gerade so...

    Liebe Sophie,
    wo ich gerade so vor mich hin googele, sind Sie vielleicht weitläufig verwandt mit dem Drachen aus Michael Endes „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“, der später zum „goldenen Drachen der Weisheit“ wird ?

  39. Bonjour Apreslude, es gibt...
    Bonjour Apreslude, es gibt keine Verwandtschaft zum Drachen Mahlzahn und auch keine Frau Maltzahn, die Michael Ende dazu inspiriert hätte. Der Name kommt von dem letzten Zahn, den der Drachen noch im Maul hat. An dem Lukas und Jim Knopf ihn festbinden und hinter der Lokomotive Emma hinterher schwimmen lassen bis nach China. Der Zahn ist die einzige Schwachstelle des Drachens.
    Kleine Anekdote: Ich hab mal in Berlin mit einer Münchhausen zusammen gewohnt. Der Pizzalieferant hat sich nicht mehr eingekriegt! Maltzahn/Münchhausen. Wo war er bitte gelandet? Im Märchen?

  40. ...
    http://de.wikipedia.org/wiki/Maltzahn

    „Die neueste Familiengeschichte (1979) unterscheidet für die Maltza(h)ns knapp 60 Stämme, Linien, Äste, Unteräste, Zweige und Häuser, letztere teilweise in älteren und jüngeren Stammfolgen unter demselben Namen.“

    Gruss,
    Thorsten Haupts

  41. Nach diesem Beitrag frage ich...
    Nach diesem Beitrag frage ich mich, weshalb wir so auf den Schutz der Persönlichkeitsrechte und den Datenschutz drängen, wenn man so offensichtlich sich im www zur Schau stellt und auch noch jede Veröffentlichung bejubelt.
    Für Datensammler/ Arbeitgeber/ Geschäftspartner etc. ist dies nahezu perfekt, da man ein schönes Persönlichkeitsprofil (kostenlos) erhält.

  42. @Mathias: Ich sehe da nicht...
    @Mathias: Ich sehe da nicht unbedingt einen Widerspruch. Ich lebe, was meine personenbezogenen Angaben wie Adresse, Telefonnummer und dergleichen angeht, im Netz recht zurückgezogen, freue mich aber trotzdem über Googletreffer, die mit meiner Arbeit zu tun haben. Und das umso mehr, als der Großteil meiner journalistischen Arbeit hinter irgendwelchen Paywalls und bei Genios weggesperrt bleibt. Im Wissenschaftsbetrieb gilt im Übrigen doch auch „publish or perish“.

  43. Da ist natürlich was wahres...
    Da ist natürlich was wahres drann. Aber das was man wirklich sucht, findet man leider nicht. Vorher ist man schon zig Adresshändlern aufgesessen. Wenn man nicht gerade nach sich selber sucht.

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