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Über Gott und die WWWelt

Wizorek und Pirincci – was bringt Hass im Internet?

| 88 Lesermeinungen

Ideologisch sind sie getrennt, inhaltlich aber einer Meinung: Alle Radikalen im Netz fühlen sich vom Mainstream verfolgt und von Kritik tödlich beleidigt. Aber taugt die Blutrache auch als Geschäftsmodell?

mit sehr vielen, leider sehr hässlichen Links

Manche Vorgänge sind so treffend, man könnte sie gar nicht besser erfinden; Vor ein paar Wochen gab die Zeit zwei feministischen Autorinnen viel Platz, sich negativ über eine „Horde“ von „wütenden, weissen, alten Männern“ auszulassen, die Angst um ihre Privilegien hätten und deshalb gegen den Feminismus anschrieben. Das nahm der Zeit-Magazin-Autor Harald Martenstein zum Anlass, ironisch zurückzufragen, ob sie denn jung und schwarz wären, und ab welchem Alter man eigentlich nicht mehr von einem Netzwerk, sondern von einer Horde sprechen könnte. Die meisten Leser dürften das als Hinweis verstanden haben, dass die feministisch-verbale Herabwürdigung und die Definition über Alter und Rasse vielleicht keine so guten Ideen sind, selbst wenn solche Umschreibungen im Internet – eine der Autorinnen ist verbunden mit der Aufschrei-Bewegung – üblich sind.

Der Berliner Caspar Mierau ist ebenfalls den Protagonistinnen dieser Bewegung nahe und schrieb einen weithin verbreiteten Beitrag, in dem er Martenstein wegen seiner Ironie als „Rassist“ bezeichnete. Das geht schnell in unseren bewegten Zeiten, und andere FreundInnen des Aufschrei stimmten ein und fragten die Zeit, warum sie so einem ein Forum bieten würde, und forderten seine Entlassung – seine, wohlgemerkt, nicht die derjenigen Autorinnen, die mit ihrer Zuschreibung ganz unironisch tatsächlich typologisierende Merkmale definiert und an realen Personen dargestellt hatten. „Dude“ ist dafür das feministisch-bewegte Slangwort, das im Internet für all die negativen Merkmale steht. Oder gleich Begriffe wie „Masku“, „Nazi“ oder „menschlicher Abschaum“.

Martenstein, so der Tenor bzw. der Sopran der Empörten, muss weg. Weg muss auch eine Rezension des Männerrechtlers Arne Hoffmann, der bei Amazon das neue Buch der selbststilisierten Aufschrei-Initiatorin Anne Wizorek hinterfragt, und deshalb mit einer gezielten Aktion diskreditiert werden soll. Weg muss der Blogger Sascha Pallenberg, der es wagte, einer Aufschrei-Feministin eine falsche Aussage zu nachzuweisen, und deshalb Anne Wizorek zufolge keinen Platz mehr auf einer Konferenz mehr erhalten sollte. Und dann ist da noch der freie Mitarbeiter der Süddeutschen Zeitung Hakan Tarniverdi, der auch bei Anne Wizoreks Projekt kleinerdrei wirkt und bei der SZ einen höhnischen Beitrag schrieb, als die Übertragung einer Ansprache von Wikileaks-Gründer Julian Assange zusammenbrach – im Vorfeld der Veranstaltung hatte man in Aufschreikreisen öffentlich Stimmung gegen den Vortrag gemacht. Tarniverdi hat jetzt eine Kolumne in der deutschen Wired und bezeichnet Meinungsfreiheit wörtlich als „verlogenes Ideal“, wenn eine Debatte sich gegen den Feminismus wenden sollte.

Ein gewisser Jürgen Geuter – auch er im Aufschrei-Netzwerk gut verdrahtet – betreibt aus vermutlich ähnlichen Gründen eine Seite im Internet, die die Frage stellt, ob der Autor dieses Beitrags noch bei der FAZ arbeitet. Kleinigkeiten wie Hitler-, Breivik-, NPD- und AfD-Vergleiche lasse ich einfach mal aussen vor; es wäre jedenfalls nicht weiter schwer, aus den Ereignissen der letzten Wochen einen Beitrag zu bauen, der überdeutlich aufzeigt, warum der Kern dieser Gruppe mit seinen Zielsetzungen vielleicht doch besser nicht „das neue Gesicht des Feminismus“ werden sollte, wie das so hoffnungsfroh von einer äusserst wohlwollenden Feministin in der Zeit geschrieben wurde. Dieser spezielle, alles andere als repräsentative Netzfeminismus ist mit seinen stetig wiederkehrenden Empörungs- und Diskreditierungswellen nicht nur in flapsigen Bemerkungen wie „Feminismusfuckyeah“ obszön, sondern auch hinderlich für die eigentlich verkündeten Ziele.

Denn auf der anderen Seite des politischen Spektrums stehen nicht minder simpel agierende Autoren wie Thilo Sarrazin oder aktuell ähnlich obszön Akif Pirincci, die genau das als angebliche Normalität beschreiben, was hier von ein paar ExtremistInnen versucht wird: Dass es in den Medien eine Meinungsdiktatur gibt, die den „gesunden Menschenverstand“ ignoriert, Andersdenkende wegbeisst und der „schweigenden Mehrheit“ Ideologien aufzwingt, die sie nicht haben will. Dass Pirincci ähnlich wie Wizorek einen Hang zu F-Wörtern bei der Bekräftigung seiner Thesen hat, ist nur ein Detail am Rande. Beide Welten ergänzen sich perfekt: Auf der einen Seite steht der von seinem Führungsvermögen viel haltende Facebook-Star, dessen Zoten von seinen Anhängern bejubelt werden, auf der anderen Seite ist die Twitter-Prominenz, die in unserer Gesellschaft eine gewohnheitsmässige „Rape Culture“ am Werk sieht. Tatsächlich zeigt der Erfolg von Pirinccis Buch „Deutschand von Sinnen“, dass es einen Markt für Misogynie und es das, was man nicht nur in feministischen Kreisen als Frauendiskriminierung bezeichnet, im Übermass gibt. Gleichzeitig zeigen Wizorek und ihr Umfeld, dass es ihnen durchaus ernst mit dem Anliegen ist, abweichende Meinungen auszuschalten – allein schon, weil Sprache und Kritik in ihren Augen ebenfalls Gewalt sind, und Gesetzesverschärfungen hätten sie natürlich auch gerne. Und die Entlassung der alten, weissen Männer in den Medien, oder gar eine „Abwrackprämie“ – so stand das letzthin über Gegner einer Frauenquote in der SZ. Da sind zwei Lager am Werk, die so überzeugt und abgesunken sind, dass sie die Gegnerschaft als Fäkalien oder Schrott bezeichnen.

Und auf Seiten Pirincci und seiner Anhänger geht es ebenfalls um uns, die wir hier in den Medien auch seine Thesen nicht stützen wollen. Der neue Spin in seinem nächsten Buch ist, dass das erste Buch gar nicht schwulen-, fremden- oder frauenfeindlich sei, sondern ein Angriff auf den Mainstream, der Deutschland zu einer Untertanenhaltung gegenüber diesen Gruppen zwingen möchte – „NPD Kreisverband Unna/Hamm, Carolin Arcos, Dominik Bernstein und 28 anderen gefällt das“. Wer schon einmal das Vergnügen hatte, über Princci und sein Gefolge zu schreiben, weiss, welche Meinungen sich dann in den Kommentaren finden. Nicht unbedingt bei ihn bestätigenden Artikeln, die offensichtlich ohne Kenntnis des Grundgesetzes fragen, wieso potenziell gefährliche Anhänger des radikalen Islam frei herum laufen dürfen. Aber dass sie hier aufschlagen werden, sei es, weil sie von rechten Propagandaseiten wie Politically Incorrect hergeschickt werden, oder weil Pirincci selbst seine Anhänger in Gang setzt, ist kaum zu bezweifeln. Das Empörungspotenzial ist einfach da, und es geht auch ohne islamistische Attentäter und Enthauptungsvideo: Beweise für die Richtigkeit finden sich zuhauf, die andere Seite ist in der Wahl ihrer Methoden nicht zimperlich. Der eine sieht die Pay Gap als Beweis für die Überlegenheit des Mannes und die andere als Beleg für die Unterdrückung der Frau, und weil man dazwischen nicht so einfach nickt und mitschreit, sondern vielleicht auch mal ironisch ist und es sich nicht ganz so leicht macht – ist man der gleiche Feind. Wie alle, die nicht der Freund sind.

Es ist eine Frage der Feindbilder. Ziehen alle ihre Fronten nur weit genug, ist in der Mitte ein riesiger Bereich von Menschen und Meinungen, die gleichzeitig als „rotgrünversifft“, „Dhimmis“, „Volksverräter“ „Rassisten“, „Sexisten“ und „Stalker“ umschrieben werden können, weil sie nicht die jeweils einzige Wahrheit akzeptieren. Das rechte Lager rund um Pirincci wirkt vielleicht beschränkter und dümmer als die studienversessene und sprachideologisch geschulte Linke, macht aber nicht deren Fehler, die Reinsten der Reinen sein zu wollen. In Pirinccis Gosse kann sich jeder sammeln, der unzufrieden ist und einfache Feindbilder mag, Feministinnen – und sie sind hier nur ein Beispiel, ähnliche Konflikte gibt es auch zwischen den Richtungen der Linken, des Islam oder in der schwullesbischtranssexuellen Nichtcommunity – neigen zu aberwitzigen, internen Säuberungsprozessen, mit dem Ergebnis, dass frau sich mit Pirincci sofort auseinandersetzen würde, wenn frau erst mal im eigenen Lager die Vorherrschaft über das „verlogenes Ideal Meinungsfreiheit“, das wird frau wohl noch sagen dürfen, errungen hat.

Lohnt sich all der Hass? Für Pirincci wie auch für andere Autoren, die derartige Pamphlete in den Verkauf bringen, leider durchaus – wobei das Publikum auch nicht dauerhaft treu ist, und neben der Stars der Szene viele Schriften unbeachtet bleiben. Anne Wizoreks Buch steht bei Amazon aktuell bei Rang 14.000, was überhaupt nicht zum sorgsam gepflegten Image der Initiatorin eines Aufschreis mit angeblich zehntausenden Stimmen passt. Ideologische Siege im Sinne der Vernichtung nicht genehmer Journalisten sind indes nicht bekannt, aber vielleicht ist das auch gar nicht beabsichtigt: Solange man unsereins als gleichzeitig als Gutmenschen, Frauenstiefelknechte, Terrorunterstützer, Schwulenhelfer, Nazisympathisanten, Koppverlagsautoren, Orwelldystopien und Meinungsfaschisten darstellen kann, wird es immer einen Grund geben, dem eigenen Lager an unserem Beispiel die grundsätzliche Verdorbenheit des sog. Mainstreams zu beweisen, dessen wahres Interesse stets die Verhinderung der einzig wahren Wahrheit ist. Pirincci hat ja gar nichts gegen Frauen und Wizorek hat nichts gegen Männer. Sie haben nur was gegen das System und seine Auswüchse. Weil in Deutschland ein Aufschrei von Sinnen nicht reicht.

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88 Lesermeinungen

  1. endlich mal...
    …schreibt’s einer deutlich. Die spinnen alle.
    Man erkennt sie auch an ihrer entlarvender Sprache.

  2. Wenn Dummheit, Mittelmässigkeit, Wehleidigkeit und Geltungssucht sich vereinen, kommt dabei
    ein Pir-zorek bei raus. Das war gestern so und das wird morgen so bleiben. Vollständig ingnorieren wäre deshalb weiser, als immer erneut bloggen. und es beschleunigt die unausweichliche Selbstvernichtung dieser Erscheinungen. Die genauso unappetitlich sind, wie die K Gruppen der siebziger. Genauso unerbittlich, genauso dumm, genauso kleinlich und genau deshalb – genauso irrelevant.

    Gruss,
    Thorsten Haupts

    • Ignoranz?
      Ist es nicht genau diese Haltung, die zu den roten und braunen totalitären Diktaturen führten?

      Oder ist es nicht sinnvoller gerade dies, wie der Don hier, immer wieder anzusprechen?

      Ist es nicht besser, dies als „etwas stimmt in der Gesellschaft nicht, wenn solche Gruppen entstehen“, zu erkennen und die Handlungsoptionen zu überdenken?

      Ich fand im übrigen weder die RAF, noch die NSU, als irrelevant, schon gar nicht in Anbetracht des verbreiteten Schreckens, des Mord und Totschlages.

      Gruß

    • Ich messe beiden Seiten nicht die Bedeutung
      der totalitären Bewegungen bei. Um NSU oder RAF ging es in dem Beitrag erkennbar nicht, das wäre ein neues Thema.

      Gruss,
      Thorsten Haupts

    • Das Thema ist erkennbar Ignoranz
      Das Thema ist Ignoranz, das SIE aufgeworfen haben. Probleme lassen sich nun einmal nicht wegignorieren. Sie sprachen von K-Gruppen. Es gab aber nicht nur diese, sondern auch die RAF. Diese und aktuell die NSU sind ebenfalls das Ergebnis von Ignoranz, das ist die Aussage.

      @sternschnuppe
      Psychisch krank oder nicht, die Probleme sind am wachsen. Die Selbstvermarktung fördert soziopathisches Verhalten. Genau deshalb ist Ignoranz, jedenfalls für mich, kein sonderlich intelligenter Weg.

    • Freizeit
      Noch finden diese Expert_innen ihr Publikum auf dem Marktplatz der Eitelkeiten. Sollte der kommende Winter in vielerlei Hinsicht härter werden, wäre allerdings schnell Schluss mit Trallala.

      Haben diese Freizeit-Beschäftigungen etwa mit der heutigen Akademiker-Schwemme zu tun?

    • "Probleme lassen sich nun einmal nicht wegignorieren" Stimmt. Wenn Sie real exisitieren.
      Und was die Radikalfeministen angeht – einige hundert Aktivisten und Unterstützer machen kein Problem, sind kein Problem und werden kein Problem. Bei den Pipifanten von PI bin ich mir zugegeben nicht ganz so sicher.

      Gruss,
      Thorsten Haupts

    • Titel eingeben
      Zum einen von unausweichlicher Selbstvernichtung zu reden, zum anderen den Bogen zu schlagen zu den K Gruppen der 70er, entbehrt nicht einer gewissen Ironie.

      Auch wenn sich die Themen ändern, die Erscheinungen bleiben.

  3. Umgang mit Kranken
    ja die im Artikel beschriebenen Zustände deuten auf viele psychisch Kranke hin mehr gibts dazu nicht zu sagen

    • Krank?
      Ich würde aufgeblasene Borniertheit nicht mit Krankheit verwechseln- da tun Sie vielen psychisch Kranken unrecht. Nur weil jemand grob beleidigenden Unfug von sich gibt, ist er noch lange nicht krank.
      Wobei der Gedanke ja schon seinen Reiz hat, dass man nur die richtigen Pillen verabreichen müsste, um die öffentliche Diskussionskultur zu verbessern.

  4. Herrlich, dieses Internet...
    Jeder darf einmal Despot(in) spielen.

    Der Andrang scheint groß.

  5. Beide Seiten sind bestimmt glücklich das es die andere gibt.
    Denn ohne Feindbild läßt sich so schlecht hetzen. Liebe Feministinnen:

    ” Es ist vielmehr ein selbstverständlicher Bestandteil von Gleichberechtigung, von einem Umgang der Geschlechter miteinander auf Augenhöhe, dass man auch Thesen einer Frau und/oder Feministin zurückweisen kann; dass eine Frau/Feministin ebenso ein Idiot und/oder ein Hochstapler sein kann wie ein Mann, und dann auch so genannt werden können muss”

    transportiert das mal zu der Anne, denn ich bin nur ein weißer, heterosexueller Mann und auf alles was ich zu sagen haben, gehen solche wie Anne und die Zeit-Autorinnen sowieso nicht ein. Das ich die Hautfarbe und Sexuale Ausrichtung habe, disqualifiziert mich nämlich schon von vornherein. Aber nicht vergessen: die Feminimuskritiker sind die Nazis.

    • Die Seiten unterscheiden sich allerdings sehr
      Denn während für Pirincci und Konsorten die Feministinnen der Feind sind, sind es für die Feministinnen alle Männer.

  6. bey
    An sich guter Text dem ich in weiten Teilen zustimme. Großes Autorenlob dafür! Allerdings ist zwischen den beiden radikalen Lagern schon ein nicht unbedeutender Unterschied in Bezug auf die mediale Strahlkraft vorhanden. Während die Pirincci-Radikalen (zum Glück) kein mediales Forum erhalten und von dieser Seite auf Widerstand stoßen, werden bei den Wizorek-Radikalen medial noch bei den radikalsten und sexistischsten Parolen vor dem Hintergrund der „ach so guten Sache“ gelobt.

    • Kann so schlimm nicht sein, Pirincci und Sarrazin verkaufen sich weit besser als Wizorek.
      Also stimmt Ihre These entweder nicht oder die mediale Strahlkraft ist eher eine nukleare Strahlung …

      Gruss,
      Thorsten Haupts

    • Die ach so gute Sache
      rechtfertigt jede Abscheulichkeit.

      Das wirkt auf mich verstörend.

    • ...
      dabei bin im unklaren, ob es positiv ist die
      eigene Abscheulichleit in den Dienst einer guten
      Sache zu stellen.

    • Nukleare Strahlung ?
      Also gesundheitsschädlich bis tödlich ???
      Davon abgesehen hat ja wohl der lächerliche „Aufschrei“ ein unglaubliches mediales Echo erzeugt, oder nicht ?

    • allerdings erzielte Pirinccis Buch riesige Auflagen
      während disparat Feministinnen mit ihrem Klamauk wohl nur ihresgleichen treffen, und das sind verschwindend wenige.

    • Doch.
      Nur wirkt die „nukleare Strahlung“ eben ganz unterschiedlich. Die einen beginnen zu leuchten, bei den anderen setzt der Geigerzähler ein und sie sind froh, wenn sie ein geistiges Terrain finden, das ihnen nicht verstrahlt vorkommt, weil der Grundgedanke ein gegensätzlicher ist. Dass dieser bei näherer Betrachtung zumindest über weite Strecken halbgar-polemisch, stellenweise dumm und gefährlich ist, stört sie in ihrem „Mainstreamfrust“ zunächst nicht. Ich kann das teilweise sogar gut nachvollziehen und meine, Don Alphonso hat hier den Nagel auf den Kopf getroffen. Dass Martenstein wegen seines Winks mit dem Zaunpfahl, mit dem er den offensichtlichen rassistischen und sexistischen Ansatz des altbekannten Old-white-man-Bashings aufzeigt, in der Gegenreaktion selbst als Rassist und Sexist etikettiert wird, ist einfach zu absurd (und ja beim besten Willen kein Einzelfall), um von nahezu der gesamten medialen Öffentlichkeit kategorisch ignoriert zu bleiben. Hier entlarven sich Tabus, Dogmen und die ideologische Eingleisigkeit in der breiten Berichterstattung. Dass vor diesem Hintergrund einige Wutbürger vor lauter Distanzierung nicht mehrmerken, dass sie kopflos ins andere (unterkomplexe) Exrrem rennen, ist nicht ganz unverständlich.

    • These schon nicht ganz falsch
      Wenn man unter Medien die „etablierten Massenmedien“ meint (die periodisch erscheinenden Zeitungen und Zeitschriften, sowie das Fernsehen), dann stimmt die These von seba schon.Wenn man auch Bücher unter Medien subsumiert, dann natürlich nicht.
      Dass sich Pirincci und Sarrazin gut verkaufen, die in den „etablierten Massenmedien“ (Definition oben) vertretene Wizorek nicht, zeigt, dass offenbar von den „etablierten Massenmedien“ (die wohl derzeit an Strahlkraft verlieren) bestimmte Probleme nicht (zumindest nicht ausreichend) angesprochen werden.
      Wenn der stets sachliche Sarrazin dann mit anderen, die sicher nicht immer ganz sachlich auftreten, unter der Überschrift „Hass im Internet“ gebracht wird, kann man dann tatsächlich über die „etablierten Massenmedien“ (dieser Blog steht ja in der online-Ausgabe der FAZ) nur den Kopf schütteln.

    • Der Gouvernantenjournalismus ist längst auf verlorenem Posten...
      Man muß hier zweierlei Dinge trennen – den Verkauf der Bücher und die Rezeption in den Medien. Den linksrotgrünversifften übrigens. An der Kasse stimmt der Bürger ab, in den Medien (schrieb ich schon „linksrotgrünversifften“?) übernimmt die Entscheidung der Gouvernantenjournalismus.

      Natürlich sind die Medien völlig und restlos linksrotgrünversifft. Abweichende Meinungen werden nicht zugelassen. Wer beispielsweise den Hinrichtungsjournalismus der Meinungsgouvernante und ehemaligen SED-Journalistin Maybritt Illner vor einigen Tagen gesehen hat (Opfer: armes kleines doofes Lucke), den Hinauswurf von Nicolaus Fest aus der BILD oder einen Tag WDR gehört hat, weiß längst Bescheid.

      Aber das schöne dabei ist: die linksrotgrünversiffte Medienquatsch ist offenbar ziemlich wirkunglos.
      Zeigen, wie Hr. Haupts richtig schreibt, die Verkaufszahlen von Thilo & Akif.
      Und die stupenden Wahlergebnisse sämtlicher „rechtspopulistischer“ Parteien in Europa.

      Der Gouvernantenjournalismus ist also längst auf verlorenem Posten…

    • Gouvernantenjournalimus
      … auf verlorenem Posten
      Och, nicht doch. Ich hatte mich gerade daran gewöhnt.

    • ...
      wenn ich nicht dauernd umerzogen werde,
      fehlt mir was.
      Also ich fühle mich geschmeichelt ob all der
      Mühe die man sich gibt.

    • Nur eine Bitte hätte ich
      Soll ich nun zu Toleranz oder zum Hass erzogen werden.
      Oder durch Hass zur Toleranz. Toleranz für Hass.

      Da blick ich nicht mehr durch.

    • Ist doch einfach....
      Einzig akzeptabler Masstab ist die politische Korrektheit und schon kann man sich im Blog Dickicht nicht mehr verirren.

      Ist doch was Feines… man gehört dann immer zur Mehrheit!

      Toleranz oder Hass, wie kann man sich nur über solche Banalitäten Gedanken machen…

    • Danke

  7. Parallelgesellschaft
    Mir scheint die Grenze längst erreicht – sie geht aber nicht wie früher von Ost nach West
    oder von Oben nach Unten sie hat längst alle Menschen unterschiedlichster Geschlechter
    und Bevölkerungsgruppen erreicht.
    Wer Hass säht wird Aufmerksamkeit ernten – nach diesem einfachen Prinzip ist der Großteil
    der Brandstifter dabei an unserer Gesellschaft Feuer zu legen.
    Waren es früher vielen dummen Männern vorenthalten mischen derweil auch großzügig viele
    verblödeten Frauen mit.
    Kollisionskurs statt Dialog gang wie es die Fanatiker der jeweiligen Seite provozieren.

    Stell Dir vor es ist Krieg und keiner geht hin – von einst sollte zu – Stell Dir vor es gibt
    ein Genderproblem und keiner macht mit ?

  8. Die Feministinnen 2.0 wärmen nur das Schwarzersche Geschäftsmodell 'Opfer' auf
    Ist doch viel angenehmer als Parteien- und Politikapparatschka seine verquasten Gehirnpupse zu ventilieren und dafür noch bezahlt zu werden, als richtig arbeiten zu gehen.

  9. Die Kunst der Information ist verlorengegagen!
    Für Zeitungen gibt es eine einfache (und früher vielfach bewährte Art) sich davor zu schützen, dem Mainstream oder einer vorgegebenenen Meinung zu folgen: Einerseits Nachrichten und Berichte völlig wertfrei und ohne viele Adjektive und Attribute wiederzugeben (vordergründig wirkt dies langweilig) und andererseits subjektive Kommentare.
    Was selbst den besten Zeitungen heute den Charme und die Glaubwürdigkeit nimmt, ist, dass sie Nachrichten und Berichte bereits kommentieren, indem sie erkennen lassen, ob sie einem Sachverhalt zustimmen oder nicht. Mehr und mehr wollen Zeitungen überzeugen und immer weniger objektiv informieren. Sie folgen damit – wissentlich oder nicht – dem miserablen „Vorbild“ des öffentlich rechtlichen und dem später hinzugekommenen privaten Fernsehens.

  10. "oder weil Pirincci selbst seine Anhänger in Gang setzt"
    Wie stellt sich der Verfasser dieser Zeilen das konkret vor? Eine von Pirincci gesteuerte fünfte Kollone gegen die politisch korrekten Schreiberlinge? Wenn das keine Verschwörungstheorie ist, Herr Alfonso. Pirinccis Analyse der Zustände in der „Bunten Republik“ Deutschland könnte zutreffender nicht sein. Über Pirinccis Sprache können sich nur linke Spiesser aufregen, die noch nie etwas von Bukowski oder Henry Miller gelesen haben (wobei gerade diese beiden Herrn eher als Pflichtlektüre bei den linken Möchte-Gern-Intelektuellen gelten). Pirinccis Verdinst liegt darin, dass er uns alle daran erinnert, dass es so etwas wie Meinungsfreiheit gibt, und dass diese immer auf s Neue behauptet werden muss. Leider auch gegen Schreiberlinge wie Don Alfonso. Voltiare wird der Satz zugeschrieben: Ich teile Ihre Meinung nicht, aber ich würde allas dafür tun, dass Sie sie äussern können. Leider ist dieser Grundsatz und Grundvoraussetzung der Meinungsfreiheit in Deutschland längst in Vergessenheit geraten. Auch dank Autoren, wie Don Alfonso.

    • Der Don hat Knast und Zensur gefordert? Oder ist Ihr Gegreine über fehlende Meinungsfreiheit nur
      das Übliche im Netz – ey, ich werde für das, was ich sage, kritisiert, also wird meine Meinungsfreiheit eingeschränkt? Vergessen Sie die Frage, die Antwort haben Sie schon selbst gegeben. Hinge Meinungsfreiheit von Figuren wie Ihnen ab, wäre sie schon lange abgeschafft. Weichei.

      Gruss,
      Thorsten Haupts

  11. Was soll der ganze Hass?
    Urgs, is mir schlecht. Ich werde mich auch weiterhin aus dem Thema raushalten, denn so wie die Seiten sich gegenseitig anhassen kann dabei kein vernünftiges Ziel verfolgt werden. Ich kann mir nicht vorstellen, dass DAS die Gleichstellung zwischen Mann und Frau irgendwie weiterbringt.

    • Titel eingeben
      Die „GleichSTELLUNG“ sollte auch keinesfalls weitergebracht werden. Denn dies bedeutet: von oben erzwungene Quote, einseitige Protektion von Frauen, Aushebelung des Leistungsprinzips, Diskriminierung von Männern. Willst du das, Momo?
      Ganz im Gegensatz zur GleichBERECHTIGUNG – die etwas ganz anderes ist. Sie ist ergebnisoffen und besagt, dass Männer und Frauen die gleichen Rechte haben. Das steht so im Grundgesetz und ist seit Jahrzehnten erreicht. Eigentlich eine gute Nachricht, oder?

  12. Titel eingeben
    Lieber Don Alphonso,
    schön geschrieben, und recht haben Sie (aus meiner beschränkten Sicht des alten weissen Mannes, wenngleich mit einem Freundeskreis, in dem ziemlich viele Hautfarben und Identitäten vertreten sind…). Aber eines vergessen Sie hier. Dieses Feminismus-„Netzwerk“ ist natürlich auch eine Maschine des Machtgewinns und Machterhalts für die wenigen machtbewusst-cleveren Damen (und Herren), die auf dem Glauben ihres Fußvolkes nach oben surfen – bei den 68ern hieß das noch „der Marsch durch die Institutionen“.

    • In aller Regel wirken diese "Damen" vor allem eben auch häufig leider nur, wie
      die fehlgeleitete öffentliche Hälfte jeder anderen Beziehung zwischen Mann und Frau auch.

      Vermutlich hat oder hätte jede von denen am liebsten meist auch nichts weiter, als ihre treue, einzige, gute, aufopferungsvolle Liebe zu Haus, und deren ewige Anerkennung und Anbetung. Und wäre es unbewußt.

      Und wehe wenn nicht, dann gehts raus auf den Sportplatz. denn irgendwo müsste die autoaggression ja bleiben. Wobei, wenn es man nur rausginge auf den Sportplatz- wo man von Familie, Schule und Stadtviertel her den Begriff „fair play“ kennte und mit in Verbindung brächte.

      Aber weit gefehlt, soweit ginge unfairer Kampf – und die kompensatorische Lust an ihm – nicht. Und ob gggfls. grundsätzlich notwenige Bildungserlebnise, gesellschaftliches Lernen auch noch nachholend so weit möglich wären, dürfte bezweifelt werden. Höchstwahrscheinlich bei den Schreihälsinnen Zukurzgekommen-sein und familiäre resp. charakterliche Herkunftsmängel (leider objektiv) zu groß. Und außerdem wollen sie ja gar nicht zuhören können wollen.

      Und das Frauen grundsätzlich so kämpfen müssten, würde ja keiner annehmen wollen. Noch sich jemals einreden lassen.

  13. Eternal September
    Was wir hier sehen sind die Auswirkungen des Eternal September. Twitter macht es der Generation Dumm halt ganz einfach ihren Unsinn auf die Menschheit loszulassen. Frueher gabs da einen super Filter gegen sowas; Ging einer der #AufschreierInen auf den Marktplatz um die DorfbevoelkerungInen mit seinen/ihren Thesen zu bereichern, wurde er/sie eingewiesen oder mit Mistgabeln fortgejagt …

  14. Piratengesichter
    Es ist sehr anstrengend und verstörend, die Links zu Twitter zu verfolgen. Erfreut hat mich als Pirat dabei jedoch, dass die Piratengesichter, die dort zum Teil auftauchen und ********** Dinge von sich geben, alle mittlerweile Ex-Piratengesichter sind.

  15. Gleichwertige Kombattanten?
    Eines scheint mir doch recht bizarr an diesem Pirin-zorek-Artikel:
    Auf der einen Seite haben wir einen Migranten von Mitte Fünfzig, der ohne Abitur und Studium sich zum internationalen Bestsellerautor emporgearbeitet hat. Mehrere seiner Bücher wurden verfilmt – momentan steht gar Hollywood in den Startlöchern für einen „Pirincci-Film“. Wir haben es also nicht nicht einfach mit einem Trottel zu tun, der „Hass-Bücher“ verbreitet – sondern mit jemandem, dessen Vita und Leistung beeindrucken. Züge einer narzisstischen Persönlichkeit trägt Pirincci aber unverkennbar.
    Und auf der Gegenseite? Ein Internet-Prinzesschen von 32 Jahren, dessen „Leistung“ sich im Anzetteln eines Twitter-Shitstorms erschöpft. (Auch wenn dieser irgendwelchen Grimme-Hanseln einen Preis wert war). Da findet sich dann außer Narzissmus so gut wie gar nichts.
    Diese Zwei als gleichrangige Kombattanten ins Feld zu führen, entbehrt nicht einer gewissen Komik…

    • INteressant....
      … wie man heutzutage einen lesenswerten Autor definieren kann.
      Wieder was dazu gelernt…

      Nein, doch nicht, aber immerhin was zum Lachen wars.

  16. Titel eingeben
    Wäre die Sache nicht so ernst, würde mir etwas mit Hunden, Karawane, Sultan und Dooscht einfallen. Vielleicht muss man aber nicht jedes Geschreibsel eines armen Irren lesen, um mitreden zu können. Manchmal ist Schweigen echt Gold. Haben wir nicht genug Katzenfreunde in unseren Reihen, die uns Aufklärung bringen können (im Sinne von: der Dummheit Schaden tun)?

  17. Hüstel...
    „Tanriverdi“, lieber Don, der Wired-Kolummist heißt Tanriverdi. Aus dem türkischen übersetzt in etwa „von Gott gegeben“.

  18. Titel
    Geil geschrieben! Noch geiler finde ich aber regelmäßig, daß die darin beschriebenen teilhabenden Spinner beiderseits im richtigen Leben aber mal sowas von unwichtig und uninteressant sind – das geht aber ebenso regelmäßig über deren Auffassungsgabe hinaus…

  19. Knapp daneben....
    Ich bin erfreut zu fühlen, dass mir solche Konflikte emotional einigermassen am Allerwertesten vorbeigehen. Als ich im Sommer in Europa war konnte ich sowas aber intensiv wahrnehmen, und mein altes Ressentiment gegen alles ich für Dumm kochte des Öfteren hoch. Anscheinend kann man tun was man will, man bekommt das deutsch-sein nicht aus einem Deutschen raus, zumindest solange man in DE ist. Es ist mein Land und ich bin betroffen. Nun bin ich wieder weit weg von dieser übelriechenden Form der Dummheit und muss sie nicht mehr wahrnehmen. Nicht missverstehen: Hier gibt es andere Ausdrucksformen für Dummheit, nur…. Die berühren mich nicht, es ist nicht mein Land. Ich bin Gast….

    Aber auch betreffs DE kommt mir solcher Umgang des natürlich genau so und nicht anders existierenden Phänomens übertrieben vor. Aber ich betreibe keinen Blog und so kommt mir niemals irgendeine Versuchung zur Selbstzensur in den Sinn. Es ist meinem geistigen Wohlbefinden auch heute noch grundsätzlich unerlässlich, meine Meinung direkt und unverkleidet auszudrücken, wenn ich es für nötig halte…. und fuck the consequences.

    „Der eine sieht die Pay Gap als Beweis für die Überlegenheit des Mannes und die andere als Beleg für die Unterdrückung der Frau, und weil man dazwischen nicht so einfach nickt und mitschreit, sondern vielleicht auch mal ironisch ist und es sich nicht ganz so leicht macht – ist man der gleiche Feind. Wie alle, die nicht der Freund sind.
    Es ist eine Frage der Feindbilder.“

    Warum also überhaupt auf die Kreischer reagieren?
    Gesellschaft, Regierung und das ganze Land formen sich nach den Mehrheiten in einer Demokratie. Keifende Minderheiten sind das, was früher die Stammstische waren, ohne Internet undenkbar, diese wenigen würden sich ohne IT nie finden. Man sollte solche Bestätigung ihrer Existenz zur Kenntnis nehmen, „Aha!“ sagen, mit dem Kopf nicken… und das wars dann.
    Es gibt Wichtigeres. Viel Wichtigeres!

    Meiner Meinung ist nämlich hier ein anderes Problem von wesentlich grösserer Bedeutung. Das Gekeife fanatischer Dummköpfe mag den Level der Gesamtgesellschaft des Landes verdeutlichen, wichtig ist es nicht.
    Wichtig ist etwas anderes. Dummköpfe fallen nur zum Teil vom Himmel, die meisten werden geformt. Und zwar von den Medien. Und das wäre tatsächlich wichtig!

    „Dass es in den Medien eine Meinungsdiktatur gibt, die den „gesunden Menschenverstand“ ignoriert, Andersdenkende wegbeisst und der „schweigenden Mehrheit“ Ideologien aufzwingt, die sie nicht haben will.“

    Sollten jemand dieses Statement für falsch oder übertreiben halten, dann rate ich, schauen Sie einfach mal zB bei FAZ, SPON und Süddeutscher nach, klicken ein paar Tage lang dort herum um zu lernen zu welchen Themenkreisen niemals Foren zugelassen werden.

    Ich nehme an, dann wird Ihnen einiges deutlich werden.

    Sehr hilfreich sind hierbei die nachrichtenseiten.de die seit vielen Jahren gegen Meinungsmache und Manipulation in den Medien ankämpfen und die eben keineswegs von einem verbohrten Fanatiker wie mir, sondern von Albrecht Müller, dem ehemaligen Bürochef Helmut Schmidts geleitet werden!

    Ich habe die beiden erwähnten Artikel in der Zeit gelesen, und war nicht sonderlich überrascht, weil ich von einem Joffe/di Lorenzo Blatt nichts anderes erwarte. Warum sollte man um so ein „Konsum-Produkt“ grosses Aufheben machen? Man kann die gesamte Zeit wöchentlich aus dem Internet herunterladen, und es gibt Woche für Woche 2 bis 5 lesenswerte Artikel drin, wunderbar auf dem Tablet in einem Cafe zu lesen. Diese Woche ist es arg mager, aber der Artikel über die AfD ist lesenswert. Was man von dem widerlichen Gehetze des Jasper von A. in der FAZ ganz bestimmt nicht behaupten kann….

    PS Ist Euch allen schon mal aufgefallen, dass der Server der FAZ so getrimmt ist, dass das Schreiben von Kommentaren erschwert und behindert wird? Nein, das ist nicht Euer Computer, es ist die FAZ!
    Man umgeht das ganz einfach dadurch, dass man die eigene Meinung getrennt zuerst in MS Word schreibt, und dann mit copy und paste einfügt.

    Probieren Sie es mal selber aus….

    Man will in unseren heutigen Medien keine Kommentare mehr. Und man nimmt die von DA beschimpften Deppen als Ausrede. Zu manchen Themen aus Prinzip, und bei den anderen, weil man ja nie weiss und beim Zensieren halt doch noch, als Schirrmachers Erben, ein schlechtes Gewissen hat.

    Kein Word Press Link?

  20. Spinner gibt's immer
    Es sind die etablierten Medien, die Menschenhassern mit eingeschränkter Intellektualität Geltung verschaffen.

    Die wichtigste Frage ist für mich, warum bei großen Medienkonzernen/ Staatsmedien so häufig die besonders großen Spinner ihrer jeweiligen Glaubensrichtung berühmt gemacht und eingeladen werden. Ich möchte ja Vielfalt haben, und dazu gehören ein Stück weit auch dumme und verletzende Meinungen. Die Medien organisieren aber nicht Meinungsvielfalt sondern Krawall und Hass gegen Schwächere in unserer Gesellschaft. Ich erwarte, dass Menschenhasser – wenn schon eingeladen – nicht die Mehrheit in einer Talkshowrunde stellen, dass ein Gespräch mit Argumenten stattfindet und dass sich die Gäste auch im Internet ohne Obzönitäten ausdrücken und keine Statistiken erfinden. Im Grunde ist es der Wunsch nach Qualität.

  21. Hier jetzt auch?
    Ist das jetzt grad die Mode? Hat sich jemand das Shit-flinging mit Gamersgate vs Feminists hinterm Teich angeschaut und gedacht „Oh Toll, das brauchen wir jetzt auch“? Oder ist das nur Zufall das jetzt auch in Deutschland so ein Stuss losgetreten wird?

  22. Pentagramm der Zwietracht
    Man zeichne ein Pentagramm der Zwietracht.
    Man beginne mit einem horizontalen Strich von „Rechts“ nach „Links“.
    Man zeichne den nächsten Strich von „Links“ oben nach rechts unten zur „Exekutive“.
    Man zeichne den nächsten Strich von rechts unten zur mitte oben zur „Legislative“.
    Man zeichne den nächsten Strich von der mitte oben nach links unten zu den „Migranten“.
    Man zeichne den letzten Strich von links unten von „Migranten“ zu „Rechts“ oben.
    Die Judikative ist nicht dargestellt.
    Sie befindet sich immer auf der Seite der Gegner, ist wahlweise auf dem rechten oder
    linken Auge blind, verfolgt keine Polizeigewalt, vergibt milde Geldstrafen an Reiche
    und lässt jugendliche Migranten mit 50 Straftaten ungestört weiter arbeiten.
    Divide et empera.
    Vielen Dank für Ihre Kooperation.

  23. Danke, Don
    für Ihre erhellenden Worte.

  24. Haters gonna hate
    Wie im Song von Marcus Wiebusch: Haters gonna hate
    Bis einer heult

  25. Man kann sich natürlich auf das Betrachten schöner Bilder zurückziehen
    und darüber vergessen, dass die hysterisch-aggressiven Aufschreitanten zuerst da waren. Herr S und Herrn P stellen Sie und ihre Claque einfach nur bloß, worauf sie noch hysterischer reagieren. Hier ist in Jahrzehnten viel Übles entstanden, man denke z. B. an die Tuider oder die Vergottung von Zuwanderern, z.T. mit wohlwollendem Segen und Schweigen der „Qualitätsmedien“.

    Es ist wie beim Märchen vom Kind, das sagt, dass der Kaiser keine Kleider anhat. Das wäre, so verstehe ich den Artikel, bereits potentiell Hatespeech, Hass und Hetze, weil der „Respekt“ für den Kaiser fehle und sich das „Klima“ in der Gesellschaft ändere. Ich halte solche Betrachtungen für abwegig. Ein Wort noch zur Sprache von Herrn P: Es ist gutes Deutsch, eine Art moderner Luther, klar und schnörkellos und kein orwellsches Schwiemeldeutsch. Bezeichnenderweise hat sich keiner an „Obszönitäten“ à la Fischer (Herr Präsident, Sie sind ein A..) oder Schwartzer gestört; das galt als hip und wurde gefeiert, jetzt muss man sich halt, saturiert geworden, diese Sprache gefallen lassen. Neu ist ansich nur die hysterische Reaktion auf Kritik und die gänzliche Unfähigkeit darauf zu reagieren außer mit Sprech- und z.T. Berufsverboten und blanker Gewalt – man denke nur an die Lesungen von Herrn S. Das ist schon ein Absturz, wie wenn sich ein wertgeschätztes Gemälde als plumpe Fälschung aus China herausstellt, demaskierend und peinlich für Besitzer und Betrachter.

  26. Was ich bei dem Artikel nicht verstehe
    Ist u.a. das Folgende:

    Anne Wizorek bettelte förmlich um positive Rezensionen und bekam dann ca. 30. Die Chronologie dieses #Amazongates kann man übrigens hier nachlesen: http://emannzer.wordpress.com/2014/10/07/aufkreisch-chronolgie-eines-desasters/

    Selbst die W&V war erstaunt darüber und auch Meedia legte nach.

    Pirincci tat dies, meines Wissens nach nicht und lieferte ein Buch, dessen Semantik ich zwar merkwürdig fand aber die wohl einen Nerv im Volk (darf man das überhaupt noch so schreiben?) traf.

    Insofern teile ich diese Gegenüberstellung vom Don Alphonso nicht unbedingt, obwohl ich ihn sehr schätze. Denn Wizorek vertritt eine Minderheit und wird dafür medial gepusht. Akif P. (oder auch Sarazin) schreibt ein Buch, dass wohl ggf. von einer Mehrheit getragen wird – und bekommt in den Medien dafür eins auf die ‚Fräse‘.

    Wie passt das zusammen?

  27. Pirincci
    Guten Tag,
    ich habe mir eben mal die Einträge bei FB des Herrn Pirincci angesehen. Was ist das denn für ein merkwürdiger Mensch? Fäkalsprache gefolgt von pauschalen Beleidigungen. Und so etwas ist Autor? Meine Güte, in welchem Land leben wir eigentlich? Absurdistan?

    • Titel eingeben
      Das nennt sich Satire, Thomas. Einfach mal googeln. Die Beleidigungen sind für mein Empfinden keineswegs pauschal, sondern immer direkt auf ein Thema oder einen Presse-Artikel bezogen. Und immer verknüpft mit konkreten Aussagen derjenigen, die da „beleidigt“ werden. Kann man drüber lachen, muss man aber nicht. Ist – wie gesagt – Satire.
      Ihre Vermutung, dass wir in Absurdistan leben, würde Akif P. übrigens sofort unterschreiben.

  28. "Feminismus" erledigt sich von selbst - einfach links liegenlassen
    Im Gegensatz zu ISIS der erkannt hat das eine Bewegung über die Familie weitergegeben wird (vulgo: Kinder) besteht die Gefahr bei den Feminist*_Innen nicht, oder?

    Gruss
    Erik Weber.

  29. .
    Solche Komentarspalten sind ein bisschen das Kolosseum der modernen westlichen Welt.

  30. Titel eingeben
    Doch alle Meinungen, sowie von allen außer unserer Gruppe stehenden Individuen, welche in hier und jetzt nicht die unsere, die einzig wahre Überzeugung ™ hat, gelten euch als Greuel! Ein Greuel seien sie für euch! Auf ihre Argumente dürft ihr nicht hören und ihre Worte müßt ihr verabscheuen! Bashen und beschimpfen müsst ihr alle, die anders denken als ihr! Alles, was unseren Sektierer-Überzeugungen zuwider läuft und nicht zu uns linientreu ist, sei für euch ein Greuel.“ (Leviticus 11 – politradikale Fassung)

  31. ich zünd jetzt mal ein Kerzlein an ....
    und denke wehmütig daran, mit welcher Wärme und Zuneigung ein Don Alphonso hier an dieser Stelle
    Tätowierte, Nudelesser, Berliner und Opelfahrer bedachte …..

  32. Gute Intention...
    ich stimme inhaltlich voll zu, aber leider ist der gesamte Beitrag seltsam konfus und überladen….Martenstein bringts mit seiner feinen Ironie auf wesentlich kürzerer Strecke besser auf den Punkt.

  33. Wir müssen den Hass verstehen lernen!
    Na, geht doch!

    Titel heute auf Spon.

    Geht zwar um eine andere Gruppe,
    doch HASS wird hoffähig.

  34. Monopol auf Meinung
    Es gibt kaum noch Kommentarbereiche (bis auf FAZ und einigen wenigen) wo man eine nicht linksorientierte Meinung äußern darf. Wenn das Geschriebene der Wahrheit entspricht, dass ist es eben die Wahrheit und kein Hass.

    • Das ist richtig
      Und ein beschämendes Zeichen von Unsouveränität, das aber von „linksgrünversiffter“ Stelle – für mich übrigens eine echte Sprachbereicherung – frech blinzelnd mit dem „Hausrecht“ gerechtfertigt wird.

      Man stelle sich so etwas mal in den 70er Jahr vor. Diese Leute sind halt derzeit an der Macht und missbrauchen sie

      Ein gutes Stilmittel dagegen sind Parodien, à la “ schlimm war der Pirinçci, der Sarrazinclon wieder schreibt! Das ist hatespeech. Und ein Rolllback der Maskulinisten. Brandgefährlich ist das. Diese Leute habe aus der Geschichte nichts gelernt! Wir brachen mehr UmFairteilung und nicht weniger, sondern mehr Europa. Warum dieser Hass? Diese Typen haben Angst, dass sie abgehängt werden und in einer modernen Gesellschaft, wo Menschen gemeinsam lernen und lieben und keiner mehr nach seiner Hautfarbe und Herkunft verurteilt wird.“ Das sind so SPON oder Faz Artikel in Grünspeech.

  35. Aber taugt Blutrache auch als Geschäftsmodell ?
    Es ist das Geschäftsmodell.

    Man ist ja lernfähig.

  36. Ideologie kennt keine Hautfarbe oder Geschlecht
    Einen Unterschied zwischen den beschriebenen Feministen und den Pirincis meine ich schon ausgemacht zu haben: die Feminsten sind nicht ganz so heuchlerisch. Die Feminsten sagen jedenfalls zumeist „ich bin Feminist“, während die braune Fraktion nie zugibt, daß sie braun ist, sondern sich immer hinter einer vermeintlichen Neutralität verstecken will. Deswegen verachte ich die Neubraunen noch ein bisschen mehr, die sie nicht mal die Eier haben, öffentlich zu ihrer Ansicht zu stehen und stattdessen immer was anderes vorzuschützen versuchen. Das machen die Feministen auch, aber erst nach dem sie sagen durften: Ich bin Feminist.

    Ansonsten sehr schöner Artikel über die ideologischen Irrwege in diesem Land. Wenn unsere Kinder dann in 30 Jahren mal nachfragen, sag mal woher kam eigentlich der geistige Verfall dieses Landes?, so kann man ihnen dann diesen Artikel vorlegen.

  37. Wenn man bedenkt,...
    Wenn man bedenkt, dass Frauen – bei gleicher Ausbildung, gleicher Kompetenz und gleichem Lebenslauf – in einer qualitativen Kleinstudie (mit akademischen/studendischen Probanden und Probandinnen als Beurteiler) als weniger kompetent als der männliche Gegenbewerber eingeschätzt wurden, nur aufgrund des Frauseins …

    Und wenn man bedenkt, dass sogar genau diese Frauen in der Probandschaft mehrheitlich dies taten, ihre eigenen Geschlechtsgenossinnen bei offensichtlich gleicher Kompetenz als weniger kompetent einzustufen,…

    … ja, was soll dann da ganze Hate-Geschrei.

    -/-

    Ich würde vorschlagen, dass Frauen erstmal genau dieses aufarbeiten müssten, warum sie selbst so sind.

    Erst dann in die Arena.
    Und zwar dann vernünftig argumentieren – auf diese Weise krakeelenden Maskulisten keinen Raum lassend.

    Aber ich häng wohl schon wie in meinem Lieblingsbaum ab und träume wohl. Das Netz ist nicht so, dass es den Verstand fördert, eher fördert es die Dummheit.

    Gruß
    Der Kater

    PS: Was Akif Pirinçci betrifft, nun so reden eingemeindete schlitzohrige Halborientalen hier in D gerne: deftig, unflätig und temperamentvoll. Sheherazaden; Märchenerzähler alle. Der Kater hat da Erfahrung, kennt er doch selbst männliche Sheherzaden, hing er doch mit ihnen gemeinsam an der Shisha ab und und hat mit ihnen bei Callas-Arien schon Nächte durchgesoffen. (Man muss nur seinen Edel-Cognac mit der Hand beim Trinken abdecken, dann sieht Allah das nicht …)

    1. Ich kann aber nicht sagen, halb so wild mit dem. Er hätte wohl besser sich manches verkniffen.

    2. Wicorek müsste sich überlegen, ob sie die Sache der Frauen wirklich einen Gefallen tut.

    3. Und Don soll sich überlegen, ob er den Opelfahrern nicht demnächt ein Liebesgedicht rüberschiebte.

    4. Ich werde wohl weiterhin Twitter meiden. Ein guter Cognac in Ruhe vor dem Kamin, ähm ein schälchen Milch hust, ist eben durch nichts zu ersetzen.
    Das Internet macht manchmal ganz schön aggressiv. Neulich erst …

  38. Nach einem geflügelten Wort: Wer mit 20 nicht Kommunist ist, hat kein Herz, wer es mit 40 immer
    noch ist, keinen Verstand. Betrachtet man die Wizorek-Kreise unter diesem Aspekt, sind viele davon doch überhaupt noch nicht satisfaktionsfähig. Kämpfen mit spätpubertären Problemen und halten das für Politik.

    Gruss,
    Thorsten Haupts

    • Naja....
      … ich will jetzt nicht lästern, aber wenn man eine „bessere Welt“ will, dann sollte man solchen Leuten den Wind aus den Segeln nehmen. Man könnte, nur mal so als Beispiel damit anfangen gleichen Lohn für gleiche Arbeit zu zahlen.

      Es ist ja nicht so, dass diese Damen so ganz und gar Unrecht haben, oder?

    • Gleicher Lohn für gleiche Arbeit
      „Es ist ja nicht so, dass diese Damen so ganz und gar Unrecht haben, oder?“

      Zwar ging es den Aufschreierinnen nicht ums Geld, gleichwohl haben zumindest Sie Unrecht, denn für gleiche Arbeit gibt’s in Deutschland durchaus gleichen Lohn. Den „gender pay gap“ gibt es, weil Männer und Frauen im Durchschnitt eben nicht die gleiche Arbeit machen. Alles andere wäre auch ein Wunder, denn die Kapitalisten sind nicht gerade dafür bekannt, möglichst hohe Löhne zahlen zu wollen, warum sollten sie also für gleiche Arbeit mehr bezahlen?

      Falls Ihnen dieses Argument zu wenig empirisch, statistisch ist, es gibt haufenweise Studien, die das belegen, der im Artikel ebenfalls genannte Arne Hoffmann hat sie enzyklopädisch gesammelt, und es gehört eben zu den nervigen Seiten des Feminismus, etwas zu skandalisieren, das gar nicht der Fall ist. Der Umstand, dass alle Welt – nicht nur Sie – glaubt, der Verdienstunterschied sei eine schreiende Ungerechtigkeit, zeigt wie verbreitet stereotype aber falsche Vorstellungen über angebliche Benachteiligungen von Frauen sind. Woran das wohl liegt?

  39. vermeintliche MITTE
    Die Suche nach der Meinungsmitte sollte Ausgangspunkt der gesellschaftlichen Gestaltung in einer Demokratie sein. Nicht die häufigste und am lautesten verbreitete Propaganda sollte in Gesetze gegossen werden. Politiker müssten sich m.E. eher als Moderatoren und Meinungsforscher betätigen, damit sie wissen, wo die Mittellinie durch alle Meinungen verläuft. Dieser gemeinsame Nenner verdiente es dann verteidigt zu werden. So würde der innere Friede gewahrt und Extremismus verhindert. Jetzt scheint es aber, als hätten Pfarrer und Pfarrerstöchter mit Investoren und Imperialisten eine gemeinsame Glaubensgemeinschaft gegründet, in die alle Beteiligten ihre Dogmen einbringen dürfen. Immer seltener sucht die Regierung bei ihrer paternalistischen Frontalerziehung die Mitte zwischen ideologisch überhöhter Heiligkeit und globalisierter Rücksichtslosigkeit. Ein klein wenig erinnert mich das an die Verbissenheit von Pirincci und Wizorek oder von NPD und Antifa. Auch die Extremisten glauben nicht selten, sie müssten nur noch schnell die schweigende Mehrheit aufrütteln, dann würde ihr Fanatismus ganz automatisch zum Mainstream werden…

  40. Der Unterschied zwischen Pirincci und Wizorek
    Er ist witzig.

  41. "Oh Freunde - nicht diese Töne!"
    So werdens wohl die meisten FAZ’ler gedacht haben – und zu Recht. Aber zumindest am Rande müsste man leider eben doch gewisse Kenntnisse haben. Nicht, dass das dann auch gleich jeder wissen müsste, aber immerhin leider doch.

    Wobei, was das Internet so bewirkt. In der mehr- oder minder direkten Nachbarschaft dieser Kleingemeinde (man sah mal über Schultern, auf Bildschirme und Tastaturen, ging recht schnell unter Verbeugungen um nie wieder dorthin oder zurück zumüssen, sehr höflich) würde von den Einfachsten – „und vom Leben Schwerstgeprüften“ sicher! – grad genauso geschrieben – grad von Dorf zu Dorf, von Randsiedlung zu Randsiedlung, Dorfgemeinschaftshaus zu Sportverein, von Berg zu Tal und zurück und was sich da so Berg und Tal nennte. (Und wollten da auch gar nicht wirklich weg.)

    Da wünschte sich manchmal einer auch am besten gleich wie die „Pastorin Höhlenrauch“ zu sein. Gnädige Schicksale, verschont uns!

  42. Halloooo, jemand znhaage aufn mondn
    meine Güte…es ist ja unglaublich welch Äusserungen man hier lesen darf.
    Oh mein Gott…und dann dieser Schwall von bedeutungsschwangeren Worten auf Twitter…Masku’s?
    wirklich?

    Ich hoffe den teilnehmenden hier ist bewusst, dass man ausserhalb der twitter-und-blog-sphäre NIX von dem hier mitbekommt und das Leben geht trotzdem weiter.
    Wenn ich mit offlinefreunden eine Diskussion um dieses Thema anstossen will bekomme ich nur fragende Gesichter.

    Aber damit meine ich nicht das diese Diskussion unnötig ist, ganz im Gegenteil.
    Ich finde dass sie in dieser Iteration(ist ja nicht das erste mal das sie aufkommt, ich erinnere mich noch an Frau Schwarzer) endlich an einem Punkt angelangt ist an dem sie weitergeführt werden kann ohne in sich selbst zu ersticken.Oder vielleicht auch nicht…

    Das einzige was mir zu den unzähligen Twitter-Mitteilungen einfällt ist: Geht mal raus Leute!

    Weiter so, und macht immer schön eure Backups!

    sebban

  43. knapp daneben dies ist, junger padawan
    Moinsen,
    ich zitiere: „Don Alphonso ist eine Kunstfigur, die seinem Verfasser nicht vollkommen unähnlich ist“.
    Ich bin geneigt, zu Ihren Gunsten anzunehmen, dass Folgendes gemeint war, aber aus nicht näher bestimmbarer Ursache nicht formuliert werden konnte:
    „D.A. ist eine Kunstfigur, die ihrem Urheber nicht vollkommen unähnllich ist“.
    Andernfalls wäre die Aussage nicht nur missverständlich, sondern strenggenommen kein richtiger deutscher Satz.
    Der Rest? Wenn Sie meinen… ist mir egal, aber sowas von!

  44. Twitterdeppen
    Jetzt pinkeln die auch noch den fefe an, http://bit.ly/1uZdmZR (weil der den Text vom Don hier verlinkt hat)

  45. Eines Tages
    wenn die Heilserwartung an die
    Zuwanderung in Erfüllung gegangen ist,
    werden sich die Damen sehnsuchtsvoll
    an ihre pöhsen, alten, weißen Männer
    erinnern.

    Was waren das doch für Suggar Daddy.

  46. Autoritäre 'Linke'
    Habe auch schon öfters Bekannschaft mit solchen und ähnlichen Leuten über Twitter gemacht. Was ich nicht verstehe ist, dass diese Menschen zwar laut mancher Eigenaussage für eine vielfältigere, buntere, Gesellschaft sind, das aber innerhalb der eigenen Filterbubble ein gnadenloser Konformitätszwang herrscht, wenn es darum geht abweichende Meinungen gelten zu lassen.
    Hinter der Fassade von mehr Fairness und Gerechtigkeit steckt ganz banaler Autoritarismus und eine fundamentalistische Denke, die glaubt die Wahrheit für sich gepachtet zu haben.

  47. Jürgen von der Lippe
    “ Diese Gender Scheiße macht mich fertig.“

    Treffer! Versenkt!

  48. Titel eingeben
    „Grau is alle Theorie – entscheidend is auf’m Platz“ (Adi Preißler)
    Solange diese Theoretiker sich nur im net verlustieren und nicht aufm Kölner Domplatz wird ihre öffentliche Wirkung einem Kindergartenfest im Tegernseer Land gleichkommen. Der zufällige Beobachter bemerkt nur, wie schlecht erzogen so manche Wänste sind.

  49. fotos?
    kann mich die redaktion bitte aufklären, in welchem zusammenhang die fotos mit dem artikel stehen.
    danke.
    confused.

  50. Keine Reflexion - keine Erkenntnis
    Es ist leider wie mit den Salafisten und letztendlich jeder radikalen Gruppierung… quasi gescheiterte in der Gesellschaft/Mainstream nicht aktzeptierte Existenzen suchen sich, finden sich und feiern sich in ihrer selbstkonstruierten Herrlichkeit! Hinzu kommen die eigentlich wirklich zu verachtenden Menschen, die diese Bewegungen/Strömungen ausnutzen um sich selbst zu bereichern. Wer es jetzt wagt Kritik zu äußern, stellt sich gegen ihre persönliche Lebenserfüllung und wird mit allen Mitteln bekämpft… Reflexion findet da einfach nicht statt!

  51. entlarvung der mechanismen
    als nicht twitter user, nicht bloggender aber stets mitlesender habe ich mich in diese ganze problematik mal intensiver eingelesen.
    die pirincci sache ist einfach klar und deutlich. da ist jemand der die provokation, die beleidigung und das stete spielen am rechten rand zum berufsprinzip erhoben hat. ich finde seine meinungen abscheulich und nicht haltbar. aber es ist erwartbar.
    auf der anderen seite haben wir die berliner twitteria. hier zeigt sich sich meiner meinung nach ein psychologisches phänomen. nach den ersten wahrnehmungen durch die presse und die öffentliche meinung kommen menschen in den fokus, die dem ganzen einfach nicht gewachsen sind.
    wenn wir uns mal anschauen welche ausbildungen diejenigen genossen haben, frage ich mich auf welcher basis nun quasi wissenschaftliche publikationen via twitter verbreitet wird. meine these ist.
    sie machen es weil sie können. eine frau wizorek, genau wie ein herr seemann. es ist der irrglaube, dass erfolg auf twitter eine inhaltliche absolution geben könne. so kommen wir zu dem punkt, das halbgare meinungen in buchform postuliert werden und das ganze als wissenschaftlich fundiert und gesellschaftlich relevant verkauft werden soll.
    man hat sich so sehr in einem selbstreferentiellen system verfangen, dass es keinen ausweg mehr gibt. es gibt nur das postulat, aber keinen diskurs. jeder der das postulat anzweifelt wird in kindergartenmanier abgekanzelt, herabgewürdigt oder geblockt.
    gehen sie doch mal in eine kleinstadt und fragen nach gendermainstreaming oder filterbubble. da weiß kein schwein was drüber. warum auch – im alltag der meissten menschen ist das vollkommen irrelevant. die friseurin frau o. aus luckenwalde mit 4,50€ interessiert ein gender pay gap einen scheiß. die hat ganz andere probleme und vor allem wichtigere. man könnte diese liste stundenlang fortführen.. das erspare ich mir in einem kommentar.
    wichtig ist aber die reaktion der akteure, wenn kritik oder auch nur eine diskursaufforderung aufkommt.
    hier greift der psychologische faktor.. hey.. wir werden wahrgenommen.. wir werden gefragt..wir haben recht… das ist ein fataler trugschluss. letztendlich zeigt sich ja vor allem an den nun immer häufiger erscheinenden büchern eines. die twitteria ist nicht avantgarde. sie ist nicht boheme. sie ist nur stinkend konservativ und kleinbürgerlich und robbt sich nach und nach an die tröge derjenigen systeme die sie verurteilen. soviel eigenwerbung für bücher wie bei wizorek und seemann wie bei twitter hätte mich in jeder fernsehtalkshow zum angewiderten ausschalten angehalten. sie tuns aber und sonnen sich in einem ruhm der nicht der breite der gesellschaft entspringt, sondern einem recht kleinen kreis von menschen der stets um sich selbst kreist. twitteraffine redakteure ( bewusst ohne femininum) befeuern diesen kreislauf noch. das erzeugt bei den frontakteuren erhabenheit und das gefühl eine art meinungsdiktakt abgeben zu können.
    genau an diesem punkt kommt wieder der punkt der befähigung. ein souveräner mensch, der sicher in seiner argumentation ist und auch noch jedes noch so kleine detail durchdacht hat, würde inhaltlich jeden kritiker zerlegen. da aber die thesen dermaßen halbgar sind und berechtigte kritik darstellen flüchtet man sich in polemik, beleidigung und ausgrenzung. genau das gegenteil dessen, was man sich vermeintlich auf die fahnen geschrieben hat. die twitteria bedient sich schlicht der ausgrenzung und agiert antidemokartisch. das ist nicht neu… extremismustheorie hilft hier…
    ich stand ihnen werter don alphonso stets skeptisch gegenüber, da wir wohl aus sehr unterschiedlichen milleus stammen. aber ich danke ihnen für diese wahren worte im blog, die so vieles was trollige gefährten ob links oder rechts (ja darauf lässt es sich reduzieren) in ihren mechanismen gemein haben. dieser post war das erhellendste was ich seit langem zu der ganzen debatte gelesen habe.

  52. Dies ist ein Amoklauf!!!
    *ratsch* *ratsch* *klick*

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    (*sich gepflegt einen von der Palme wedelnd*)

  53. Wer glaubt
    dass es im Feminismus um Frauen geht,
    glaubt auch die SPD sei eine Arbeiterpartei.

    False Flag wohin man schaut.

  54. Pingback: Der Ruhrpilot | Ruhrbarone

  55. Pingback: Ihr seid der Mob

  56. Pingback: Warum ich diese drei Skandale bemerkenswert finde, Teil 1 | Geschlechterallerlei

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