Deus ex Machina

Deus ex Machina

Über Gott und die WWWelt

Die feministische Aktivistin im Bett mit dem Nazi

| 78 Lesermeinungen

“kann man der nicht mal was mitgeben“

Weev ist das Letzte.

Sagen Feministinnen und führen den Hacker gern vor, wenn sie Gesetzesverschärfungen für Onlinebelästigung und Stalking verlangen. Denn Weev, bürgerlicher Name Andrew Auernheimer, ist nicht nur ein Hacker, der für seine Taten im Gefängnis sass, sondern auch ein Frauenhasser, Rassist und gefährlicher Diskriminierer, der nicht davor zurückschreckt, Frauen aus dem Netz zu vertreiben und dann zu sagen: I did it for the Lulz, ich machte das zum Spass. Weev prahlt mit seinen Taten gegenüber Medien, betrieb eine Seite mit Neonazi-Inhalten, bezeichnet sich als Fan von Massenmördern und ist, alles in allem, die Verkörperung allen Übels, das das Netz davon abhält, zu einem sicheren Ort des korrekten Austauschs und der diskriminierungfreien Sprache zu werden. Weev hat keine Skrupel, anderer Leute Privatadresse im Netz zu verbreiten und andere auf sie zu hetzen.

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Weev ist das Letzte und gehört ins Gefängnis, sagen sie, und nehmen ihn als Beispiel, wo es hinführt, wenn andere für sich die Freiheit der Rede in Anspruch nehmen: Es führt in den verbalen Missbrauch, in die Unterdrückung, in die Schweigespirale und ins Trauma für die Opfer. Weev mag ein Extrem sein, aber das Netz ist voll von Leuten, die in seinem Windschatten ebenfalls die Aussagen von „Überlebenden“ von Belästigungen bezweifeln, Vergewaltigungsanklagen nicht allein aufgrund der Aussage des angeblichen Opfers glauben, gar ein faires Verfahren fordern oder ihre Texte nicht mit Triggerwarnungen zum Schutz traumatisierter Menschen versehen.

Ich sehe gerade, das ich habe das auch vergessen, obwohl das hier noch übel wird. Aber jetzt ist es zu spät.

Na wie auch immer, das Netz ist jedenfalls voll von solchen cisheterosexuellen, mittelalten weissen Privilegienmännern, die ihre Machtposition schamlos ausnutzen, um das Patriarchat weiterhin in seiner Funktion als Rape Culture im Krieg gegen die Frauen einzusetzen. „War on Women“ ist der amerikanische Begriff. Er wurde im letzten Wahlkampf häufig benutzt, als die Demokraten besonders Akademikerinnen mit Themen wie schlechter Bezahlung oder dem sog. „Campus Rape“, einer besonderen Gefährdung von Studentinnen, für ihre Sache gewinnen wollten. Naturgemäss ist das die Seite des Lichts und der Toleranz – auf den Seiten der Finsternis stehen dagegen die Republikaner mit dem Fernsehsender Fox, Webprojekte wie das rechtsgerichteten Nachrichtenportal Breitbart News, oder das Independent Women’s Forum, in dem den Konservativen nahestehende Forscherinnen Zweifel an den Erkenntnissen der Genderforschung formulieren und verbreiten.

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In diesem mit allen Tricks und Hinterhältigkeiten ausgetragenen Krieg des Patriarchats gegen die Kräfte von Wahrheit und Fortschritt wird kein Bereich ausgespart. Weil die dritte Welle des Feminismus besonders stark im Netz vertreten ist, werden auch die erfolgreichen Tech-Firmen des Silicon Valley und ihre meist männlichen Gründer, Finanzierer, Chefs und Manager an ihre Verantwortung für Diversität, Gleichberechtigung und diskriminierungsfreie Sprache erinnert. Diese Aufgabe hat das Projekt „Model View Media“ übernommen. Auf einer Webseite, und vierteljährlich als hochwertig gedrucktes Magazin Model View Culture, beschäftigt es sich mit allem, was im Silicon Valley falsch läuft: Zu wenig Rücksicht auf Minderheiten, Netzwerke weisser Männer, Diskriminierung von Frauen, mangelnde Akzeptanz der diversen Gender, warum Code sexistisch ist und wie man sich dagegen wehren kann. Geschrieben werden die Beiträge von den jeweilig betroffenen Aktivistinnen und Aktivisten, derer es im Silicon Valley wohl genügend gibt, dass die Webseite und das Leben der Herausgeberin finanziert wird. Das Projekt ist einseitig und möchte als Gegenstandpunkt auch so sein. Als Gründerin, CEO und Herausgeberin firmiert Shanley Kane, seit dem Beginn von MVM ein neuer, gefeierter Stern am Himmel des Fortschritts.

Und tatsächlich hat Shanley Kane mehr im Sinn, als einfach nur jede Woche ein paar lange Anklagen gegen das System zu veröffentlichten. „Tech Critic“ wird sie genannt, und diese Kritik äussert sie vor allem auf Twitter: Kaum ein Tag vergeht, da sie nicht in rüden Worten Rücktritte oder Entlassungen fordert und Menschen persönlich obszön angreift, egal ob sie nun ihre Firmen anders als gewünscht führen oder einfach nur eine leicht abweichende Meinung vertreten. Kane geht an die Grenze der Meinungsfreiheit und verbreitet mit ihren Followern ein Klima der Angst spätestens seit dem Tag, da der Shitstorm auf das Ausgraben alter, von derbem Humor geprägter Tweets die Karriere eines Reporters zerstörte. Allerdings reichte ihr auch schon ein harmloser Versuch eines Portraits über sie vollkommen aus, um einen veritablen Shitstorm gegen die Autorin zu starten – nur weil diese gesagt hatte, sie würde auch mit anderen sprechen. Kanes letztes Opfer war im Dezember der Linuxgründer Linus Torvalds, der sich unsensibel über die Frage der Diversität in der Softwareentwicklung äusserte – sie und im Gefolge viele andere forderten, dass die Linuxcommunity ihren verdienten Chef wegen dieser Äusserung rauswerfen sollte.

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Man kann diese Tweets heute nicht mehr anschauen, weil der Account von Kane geschlossen ist. Denn kurz nach dem Angriff auf Torvalds erschien bei eben jener verrufenen, rechten Seite Breitbart ein Artikel, der es in sich hatte. Verfasst wurde er von dem auch nicht gerade durchwegs sympathisch erscheinenden Autor und Gamergate-Aktivisten Milo Yiannopoulos, den nach Eigenaussage Gott schwul gemacht habe, damit er Feministinnen jagen könnte. In diesem Beitrag bestätigte ausgerechnet der berüchtigte Weev, dass Shanley Kane nicht nur früher seine Geliebte war, sondern auch noch seine Umtriebe teilte. So absurd die Geschichte klingen mag – die bejubelte Diversityaktivistin als Rassistin, die an der Seite des übelsten Trolls des Internets über genau jene herzog, die sie nun zu fördern vorgab – sie stimmt. Kane hat ihre Sicht der Dinge inklusive der Bestätigung, „mentally ill“ zu sein, selbst aufgeschrieben, sich zum Opfer gemacht und daraufhin ihren Twitteraccount auf privat gestellt.

Damit nicht genug: Im Gegensatz zu ihren Angaben hat Kane Model View Media nicht allein gegründet. Unter den Tisch fiel die Feministin Amelia Greenhall, die bald ohne genauere Begrünung ausgeschieden war. Jetzt aber legte sie nach und beschrieb ihre Erfahrung mit Kane: Sie habe sich leider ohne genauere Überprüfung ihrer Partnerin sehr blauäugig auf das Abenteuer eingelassen, das sich wie eine Art „abusive Relationship“, eine Missbrauchsbeziehung anfühlte. Damit eskalierte der Konflikt endgültig – es gab nicht mehr nur die extremen Seiten von Weev, Yiannopoulos und Kane, sondern auch noch eine feministische Kritik an der Frau, die kurz davor noch als schärfste Waffe des Feminismus im Kampf gegen das Patriarchat galt. Weil Kane im Laufe des Konflikts auch noch die private Telefonnummer von Yiannopoulos veröffentlicht und ihren Anhängern mitgeteilt hatte, wird sie nun auch noch des „Doxxings“ bezichtigt – ein Verhalten, das Feministinnen ansonsten besonders gern ihrem Ex-Freund Weev unterstellen.Mittlerweile haben sich Autoren von Model View Media öffentlich losgesagt.

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Der Vorfall kommt zu einem kritischen Zeitpunkt, denn schon in den Wochen davor hatten linksgerichtete Aktivisten schwere Niederlagen im Kampf um die öffentliche Meinung erlitten. Ein sensationeller, aber nur angeblicher Fall von ritueller Massenvergewaltigung an der University of Virginia hat sich, obwohl sich sogar Deutschlands Vorzeigefeministin Anne Wizorek mit der Anklägerin solidarisch erklärte, nach Recherchen der Washington Post und Untersuchungen der Polizei als frei erfunden herausgestellt. Und der Medienliebling Lena Dunham, deren Autobiographie auch dank der Darstellung einer erlittenen Vergewaltigung viel Aufmerksamkeit bekam, musste mitsamt ihrem Verlag einräumen, dass die Geschichte so nicht stattgefunden hat. Auch hier hatte ausgerechnet Breitbart vor Ort recherchiert und die Schauspielerin und Feministin, die einen Unschuldigen ans Messer des Internetnobs geliefert hatte, erst nach langem Schweigen zu dem Eingeständnis gezwungen. Und es waren Forscherinnen des Independent Women’s Forum, die in den letzten Wochen die Behauptung der Demokraten entkräfteten , eine von fünf Frauen werde an den Universitäten Opfer sexueller Gewalt – die Linke hatte sich bei dem plakativen Vorwurf auf eine sehr fragwürdige Studie berufen.

Möglicherweise wären vor dem Internet solche Konflikte in geordneten Bahnen verlaufen. Ein Weev hätte kein rechtsradikales Gedankengut veröffentlichen können, eine Kane hätte sich im normalen Medienbetrieb für ihre Anliegen mässigen müssen, niemandes Adresse wäre veröffentlicht worden, und Personen, die nicht zum Helden taugen, wären Spongebobunterhosenverkauferinnen geblieben. „Im Internet weiss niemand, dass Du ein Hund bist“ ist so ein alter Spruch, und speziell im Bereich des politischen Aktivismus kommen besonders viele Hunde an Positionen, an denen sie nichts verloren haben – die Geschichte der linksbizarren Unterwanderung der Piratenpartei legt davon trauriges Zeugnis ab. Wenigstens, könnte man denken, bleibt man in Deutschland ansonsten von solchen Auswüchsen verschont.

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Das ist ein Irrtum. Denn Yiannopoulos hat schon im Dezember bei Breitbart kritisch über die Vorgeschichte von Kane geschrieben. Und ein Redakteur der deutschen Welle hat das im Twitteraccount retweetet, als Gegenposition zu einem ebenfalls verlinkten, sehr schmeichlerischen Interview mit Kane. Daraufhin wurde von Freunden und Mitarbeitern der Feministin Anne Wizorek ein Shitstorm gegen den Autor angezettelt. Die Berlinerin und kleinerdrei-Mitarbeiterin Lucie Höhler schwärzte ihn direkt und öffentlich beim Mutterhaus an. Ein Autor, der für Kane arbeitet, verlangte  eine öffentliche Entschuldigung für den Link. Mit Jürgen Geuter, Martin Pittenauer, Helga Hansen und Michael Seemann beteiligten sich weitere bekannte Gesichter des Aufschrei-Umfelds und teilweise Mitarbeiter von Anne Wizorek an der Hatz, damit kein unerwünschtes Wort über Shanley Kane von so einer „rassistischen“ Webseite weiterverbreitet wird. Sofort war die Rede vom „Staatspropagandasender“, der „ultrarechtskonservative Verschwörungstheoretiker retweetet  – man muss nicht zu Pegida gehen, um den Hass im Internet zu finden.

Das sollte man vielleicht wissen, wenn sich Frau Wizorek öffentlich zum Thema Stalking äussert. Auf eine Entschuldigung wartet man jedenfalls von ihr, von Shanley Kane oder anderen AktivistInnen vergeblich. Und morgen wird Frau Wizorek dann in der Böllstiftung erzählen, wie das mit dem Internetaktivismus geht. Man wird sehen, ob sie dort auch klare Worte über die Machenschaften ihres eigenen Umfelds findet.

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78 Lesermeinungen

  1. Kindergarten...
    Da geht es ja zu wie in der Anstalt. Bewundernswert erscheint mir der Autor, der akribisch, wohl lebenserfüllend und womöglich dafür bezahlt, diesen Schwachsinn hier kleinlichst auflistet.

    Das haben die Leute von Stasi, BND usw. doch schon alles registriert, katalogisiert,archiviert.

    Doch das kümmert, nach der ersten Empörung, inzwischen keinen Menschen mehr, obwohl, in seinen Folgen, wesentlich schwerwiegender, als das von Ihnen beschriebene Gebrabbel aus der Kinderanstalt. (Da hat der Autor, wie auch Sascha Lobo wohl aufgegeben.)

    Was soll`s, sie werden es auch regeln wie die Kinder.

    • Nein, kindergarten ist das natürlich nicht, das sind erwachsene Menschen, die gezielt versuchen, abere fertig zu machen oder ihnen massive Probleme zu bereiten. Und natürlich muss man über solche Vorfälle reden. gerade wenn es dann um irgendwelche kleinen Blogger geht, die wegen einer einzigen Bemerkung von Leuten gejagt werden, die sich in der Öffentlichkeit dann auch noch als gerecht produzieren.

  2. Nanu?
    Kein Wort über Karl Dall?

    ;-)

  3. Ja, Anne Wizoreks "Empörung" ist wahrscheinlich frei erfunden, mindestens ihr direktes
    Umfeld bedient sich ähnlicher und im Kern nicht wesentlich anderer Methoden, als die erbärmlichen Internettrolle, die mit direkter Gewalt- und Vergewaltigungsdrohung arbeiten. Ich habe mir daher erlaubt, AW in dieser Frage bei 10 vor 8 direkt zu stellen, ich bin auf eine eventuelle Antwort gespannt im Sinne von „Mal schauen, welchen Eiertanz sie aufführen muss, um ihr Image nicht zu gefährden“. Das ist das eine, ich habe die vom Don dargestellten Ereignisse mitverfolgt und exakt genauso wahrgenommen, wie von ihm dargestellt. Die linksradikalen Feministinnen und SJWs sind tatsächlich, da muss ich mich für meine Fehleinschätzung an die eigene Nase fassen, gefährliche, intellektuell wie moralisch unredliche, Internettrolle mit dem klaren Ziel, Menschen für von ihren abweichende Meinungen bestrafen zu lassen.

    Ich kenne diese Irren aus der Hochschulpolitik der achtziger. Und habe dem folgend unterschätzt, welche Machtmittel ihnen die Mischung aus Überschätzung sozialer Medien, der Feigheit von Arbeitgebern und Medienhäusern und einem dumpfen Schuldgefühl anständiger Männer inzwischen in die Hand geben. Wird tatsächlich Zeit, dass man sich dem offen in den Weg stellt.

    Und trotzdem ändert das alles nichts daran, dass es völlig inakzeptabel ist und bleibt, dass sich auch radikale Feministinnen einem steten Strom aus sexualisierten Gewalt- und Morddrohungen ausgesetzt sehen, die deren accounts wohl tatsächlich förmlich überfluten. Dass diese Aktivistinnen selbst natürlich freihändig unter den von ihnen selbst gelegten Messlatten durchrutschen und als moralische Instanzen vollkommen unbrauchbar sind, ist dafür keine Entschuldigung, nicht einmal eine ausreichende Begründung. Man kann sie auch ganz seriös immer wieder stellen und ihre Unredlichkeit immer wieder aufzeigen, Breitbart oder C. Hoff Summers leisten da gute, notwendige und vor allem: durch echte Faktenrecherchen gedeckte – Arbeit.

    Wizoreks Beteiligung an dem Versuch, eine Information durch einen deutschen Sender unterdrücken zu lassen, weil ihr der Ursprung der sachlich inzwischen völlig unstrittigen Darstellung nicht gefällt, spricht für sich selbst und bedarf keines weiteren Kommentars. Mir tun die Frauen leid, die ernsthaft meinen, sie würden von einer moralisch wenigstens „normal“ anständigen Feministin vertreten.

    Gruss,
    Thorsten Haupts

    • Morddrohungen
      Das das Androhen von Gewalt inakzeptabel ist, da sind wir uns wohl alle einig.
      Allerdings muss man auch beachten was genau hier in der Presse als „Attacke“ gewertet wird.
      Wenn man eine grosse Gruppe von Leuten über einen Kamm schert und sie alle als zurückgeblieben, gefährlich, frauenhassend usw. hinstellt, darf man sich kaum wundern wenn einige dann ähnlich beleidigend antworten.
      Ein „go die in a fire“ ist, in meinen Augen, keine ernstzunehmende Morddrohung. Die betroffenen Frauen scheinen das ähnlich zu sehen, denn hätten sie (wie bei Morddrohungen in den USA üblich) das FBI kontaktiert, hätten sie Anweisung erhalten nicht über den Vorfall zu sprechen, schon gar nicht auf Twitter.
      Wenn ich jede Beleidigung die ich online erfahren habe bei der Polizei gemeldet hätte, hätten die für mich eine eigene Sonderkommision gründen müssen.
      Online das Opfer harscher Worte zu werden hat nichts mit dem Geschlecht zu tun, sondern meist eher damit das der Gegenüber einen für ein Arschloch hält, egal ob die Einschätzung nun angemessen ist oder nicht.

    • Sie dürfen sich das hier mal ansehen:
      http://femfreq.tumblr.com/

      Das ist nicht mehr das klassische „Geh sterben“ der traditionell „guterzogenen“ netznerds. Ich dachte auch zuerst an eine gewisse Überempfindlichkeit einiger Mädels, leider musste ich mich korrigieren.

      Gruss,
      Thorsten Haupts

    • Allein mir fehlt..
      der Glaube..
      https://twitter.com/RodrigoSalcedo8/status/560210192693219329
      Als Sarkeesian das erste Mal wegen einer Bedrohung in der Persse war, hat sie angeblich Anzeige erstellt. Das konnte sie nicht belegen. Auch sollte man meinen, dass es da ein Ergebnis gab. Sowohl eine Einstellung als auch ein ermittelter Täter wäre für sie doch interessant gewesen, da kam aber nichts.
      Schaut man sich die Unterschiede ihrer Einahmen q1-q3 und dann q4 an.. http://www.gamesindustry.biz/articles/2015-01-27-feminist-frequency-planning-two-new-video-series-in-2015 finanziell gelohnt hat sich das schon oder?

    • Ich glaube, Brianna Wu haz diese Fakeaccounts gemacht, in denen dann gedroht wurde. Generell denke ich aber, dass der Versuch, das Opfer zu sein, nur so lange wirkt, wie man tatsächlich ein Opfer ist. Sobald da zweiterlei Massstäbe angelegt werden, verschwindet das Mitleid. Presse st da nochmal ein spezielles Problem, weil besonders Feministinnen zu derartigen Themen schreiben. Oder Mäner keine Lust haben, sich da schlachten zu lassen. aber es ändert wenig an den grundlegenden Problemen.

  4. Opfer
    Das schlimme an diesen ganzen Machenschaften und erfundenen Campus Vergewaltigungen und Hexenjagden ist, daß dadurch echten Opfern sexueller Gewalt massiv geschadet wird.

    Wer einaml mit einem solchen Opfer zu tun hatte, der merkt, welch schreckliche Folgen das für die Betroffene hat.
    Und je mehr hier gefaked wird, desto mehr beweifelt man dann die Aussagen wirklicher Opfer.
    Wir sind ja noch gar nicht lange weg vom generellen „die sind doch selber Schuld“.
    Und jetzt versuchen die im beitrag beschriebenen „Aktivisten“ eine Unschuldvermutung in eine Exkulpationpflicht umzukrempeln und veranstalten Hetzjagden.

    Jedes vermeintliche Opfer hat das Recht, daß sein Fall nüchtern und vorurteilsfrei genauestens untersucht wird, damit Täter der Strafe zugeführt werden.
    Aber jeder Verdächtigte hat auch seine Grundrechte auf Unschuldsvermutung und Verteidigung.

    Binäres Haberfeldtreiben auf bloße Anschuldigung hin gefährdet die Rechtststaatlichkeit und schadet Opfern von sexuellem Missbrauch.

  5. Titel eingeben
    Wah, was für ein Piranhabecken. Die sind doch alle nicht ganz knusper. Die schwierige Frage ist, wie geht man mit solchen pathologisch streitsüchtigen Leuten um. Reduktion auf eine Minderexistenz ohne Aufrührmöglichkeit wäre wünschenswert, aber die ist schwierig zu bewerkstelligen, weil sie für ihre Privatfehden stets Unterstützer finden.

    • Prinzipiell bin ich ja dafür, dass man Argumente austauscht und gegensätzliche Meinungen vertritt. aber sich hinstellen und Andersdenkenden die Meinung zu verbieten, ist halt das Kernproblem, und da muss man auch mal darüber schreiben und erklären, wer die sind.

    • Titel eingeben
      Die handeln halt nach dem Motto, „sind wir möglichst extrem, wird schon ein Stück was in unsere Richtung rauskommen“. Das ist Taktik. Und da hilft kühles Argumentieren nur bedingt, es sei denn, es ist sich darüber bewußt, daß da eben Extremtaktik zum Anschlag kommt, und man u.U. knüppelhart dagegenhalten muß.
      Wieimmer, finde es jedenfalls schon völlig i.O., daß Sie darüber berichten, eben gerade über solche Dauerextremen (mal so, mal so – Hauptsache extrem), die mit ihrem Gekreisch alle zu übertönen versuchen. Eben weil man sie nur still untergehen lassen kann.

    • Werte Colorcraze...
      … ich glaube, Sie sind da ein wenig naiv in Ihrer Vorstellung, wie weit sowas geht. mir war das auch recht neu.
      Es gibt da nämlich Leute die das weit weniger fein als Don Alphonso in eben der Sprache jener Leute beschreiben. Was hier im Blog noch als etwas Ärgerliches, aber relativ Harmloses daherkommt, das sieht in der, den hierbei Betroffenen abgeschauten Schreibe in der encyclopediadramatica schon weit unappetitlicher aus.
      Falls es Sie als Kontrast zum Austausch auf dieser Seite interessiert
      https://encyclopediadramatica.se/Shanley_Kane

      Der Vorteil dort ist, dass man es unmöglich misverstehen kann.

    • Titel eingeben
      @Ross/TDV: zu Ihrem Link fällt mir nur der alte Song „the lunatics have taken over the asylum..“ ein. Trolls unter sich im Wettbewerb um die längere Schimpfkaskade. Boring, weil bekloppt.

    • @colorcraze
      Genau das ist es was ich meine. Ich kann nicht verstehen wie da jemand mitmachen will.

      Würde mich wirklich mal interessieren, warum der Don dort irgendetwas Nützliches vermutet. Piratenpartei? Wirklich?

    • Titel eingeben
      @Ross/TDV: Es ist halt so, daß derartige Volltrolls dann irgendwann nach Posten suchen. Und sie auch bekommen. Ob Uni, Medien oder Politik. Und falls es da dann noch ein bißchen ein Hebelchen für die sonstige Öffentlichkeit gibt, ist es gut, wenn die diese Leute schon kennt.

  6. Bedauerlich
    Hochverehrter Herr Meyer,

    die Person des „Don Alfonso“ bisher vorausschauend, bestrebend das „Große Ganze“ zu sehen, dies begleitend, unterstützend mit vergleichenden Anekdoten aus unserer Geschichte, scheint in dieser, zweifellos empörenden Berichterstattung, doch, vermutlich aus persönlicher Betroffenheit, den Blick für das „Ganze“ und den gewohnten Stil der FAZ verloren zu haben.

    Ich wünsche mir zunächst ein freies, demokratisches Internet. Doch die Worte frei und demokratisch werden zur Zeit mit umgedeutet, mit anderen Inhalten gefüllt.

    Und als Mensch in einer fortgeschrittenen Lebensphase sei es mir gestattet weiter zu träumen.

    Ein freies, demokratisches Internet beinhaltet, wie jede Demokratie, Missbrauch.

    Und bei Mißbräuchen vertraue ich noch immer der Bundesdeutschen Rechtsprechung …. na ja, jedenfalls, solange es noch Bundesrichter wie Herrn Thomas Fischer gibt, der wie, einst, „Don Alfonso“ auch den Gedanken an das Gute und Schöne offensichtlich noch nicht aufgegeben hat.

    Ich würde mir wünschen, Don Alfonso würde wieder aus einem größeren Abstand berichten.

    Mit freundlichem Gruß
    B.Klingenberger

  7. Bisschen besser recherchieren
    Shanley ist nicht Gruenderin, sondern Mit-Gruenderin.

    • Das steht genau so auch im Beitrag, bitte einfach weiter lesen, da kommt dann auch Amelia Greenhall.

  8. Titel eingeben
    Man muss das immer wieder aufschreiben. Gut, dass Sie Ihre Zeit hierfür hergeben werter Don. Sie machen das eben auch hervorragend.

    • Danke – das Problem ist, man kommt gar nicht ,ehr hinterher, bei all dem Irrsinn, Gerade jetzt geht es gegen Wikipedia, weil die eine feministische Taks Force blocken.

    • Ja, aber das ist der normale Kampf um Deutungshoheit
      und bei politisch umstrittenen Themen nicht wirklich zu beanstanden – es gibt für diese Themen keine ernsthaft „neutralen“ Betrachtungen, sobald es über reine Fakten hinausgeht. Weshalb ich das auch von den Versuchen trennen würde, einzelne Leute mundtot zu mache. Bei bestimmten Themen gab es für wikipedia schon seit ewigen Zeiten wütend und ausdauernd geführte Editionsschlachten von überzeugten Ideologen wirklich aller politischen Farben.

      Ich würde da auch nie Artikeleditor werden wollen, viele wikipedia-Editoren haben grauenhafte Umgangsformen, wenn sie ihre Sicht der Dinge durchdrücken wollen.

      Gruss,
      Thorsten Haupts

    • Dominanzlinge
      Wobei ich kolportieren will, geschätzter Herr Haupts,
      dass in Wikipedia ein sogar von Männern gefürchteter, männlicher und ziemlich selbstgerechter, ärgerlicher Dominanzhaufen regiere.

      Ziemlich beste Feinde.

      Wurde mir so von einem in Wikipedia tätigen männlichen Autor gesagt. Welcher in meinen Augen bizarr-feministischer Umtriebe eher nicht verdächtigt werden kann.

    • @Gast: In aller Kürze:
      Ja.

      Gruss,
      Thorsten Haupts

  9. Hassspirale
    Das nannte man in den damals noch biederen, fröhlich vor sich hin un-gegenderten, dem offziell anerkannten Friedenstifter Ghandi* zugeneigten Sozialwissenschaften der 70er, 80er Jahre so:
    „Gewalt erzeugt Gegengewalt“ und „Spirale der Gewalt“ (Kalter Krieg, Atomaufrüstung etc.)

    Und heute?
    Die Aufrüstung, die verbale Gewaltspirale im Internet.

    Waren und sind schon Existenzen und Leute wie diese Weevs keine sonderlich emotional intelligenten und sonderlich sympathischen Geister, sondern einfach nur unzufriedene, untervögelte Internet-Klopper vor dem Herrn, die sich per Tastatur auskotzen, stehen die benannten Damen dem wohl nicht nur in nichts nach. Sondern toppen das noch. Immer noch eins „besser“ als die hassenden, mäkelnden, austeilenden Herren … mannomann …

    Nein, ich will das nichts entschuldigen, diese „Damen“ setzen bösartigen Männer-Sticheleien und Derbheiten der vermuteten „Gegenseite“ leider noch eins drauf: Immer noch eins mehr als du.

    Als da sind noch schärfere Gefühllosigkeiten und Derbheiten voller Hass, Rufmord gar und Hetze und Aufruf zur Vernichtung der beruflichen, womöglich auch privaten Existenz. Das ist nicht entschuldbar.

    Wobei ich mich des Gedankens nicht erwehren kann, dass manche überzogenen und durchaus justiziablen Derbheiten und Rufmorde womöglich Alk-Konsum am Tablet geschuldet sein können. Wer weiß.
    If you surf, don’t drink. If you drink, don’t surf.

    Ob es sich aber so verhält: Gäbe es diese zum Teil genüsslich gezielten Derbheiten gewisser männlicher Internet-Existenzen nicht, dann gäbe es auch diese aufgehetzten Furien-Existenzerienen nicht. ! ? Oder doch?

    Ja. Nein.
    Ich weiß es nicht.

    Doch plädiere ich entschieden für verbale Abrüstung in diesem Krieg den keiner gewinnen kann.

    Was mir entschieden größere Sorgen macht, ist die Anwerbung und Aufhetzerei junger Leute für die ISIS. Die sind wirklich gefährlich für das Seelenheil ihrer „Zielgruppen“ und bringen perfider- und organisierterweise Leute im echten Leben um.

    Während diese spiralig aufgestachelten männlichen und diese „gefährlichen“ (für mich: nur strunzdumme) weibliche Verbal-Furien, die nur fett austeilen können, aber nicht ein Körnchen einstecken, lediglich Anwälte ernähren und Gerichte sattsam von ihrer sonstigen Arbeit abhalten.

    * Ghandi inoffizell: Der gepriesene Friedensengel soll Gerüchten zufolge privat ein rechter Kotzbrocken gewesen sein.

  10. Titel eingeben
    ja pathologisch gesehen alles kranke leut leider gibt es derer zuviele

  11. In tiefen Gedanken
    Sehr geehrter Don!
    Vielen Dank für den Bericht. Eine der von Ihnen genannten Damen kenne ich persönlich seit sie ein Baby war, denn ihre Mutter ist eine Schulfreundin von mir aus Grundschulzeiten. Was Sie schreiben, hat bestätigt, was ich über die Dame schon seit langem denke. Meine Frage ist nun, erreicht man etwas, wenn man so ein Verhalten mit Mutter und/oder Tochter persönlich anspricht?
    In tiefen Gedanken
    D.T.

    • Titel eingeben
      Über die Mutter garantiert garnichts außer noch eine Verstärkung solchen Verhaltens, und der Tochter gegenüber offen zu sein ist auch nur note to self, auf die man sich später berufen kann – „ich habs Dir gesagt“.
      Die müssen sich ihre Nase im RL anrennen, und das richtig schmerzhaft, vorher ist da auf keine Einsicht zu hoffen.
      Wer einen solchen Umgangsstil pflegt, der bleibt dabei…

  12. Interessanten Mitstreiter haben sie sich da ausgesucht.
    https://twitter.com/Nero/status/243394893177815040

  13. Psychopathen als Karrierevorbilder
    So vor zwei Jahren kam das auf SPON: Da hat so ein Karriereguru erklärt, dass Psychopathen genau die Eigenschaften haben, die man zum Karriere machen braucht, und dass man sich darum bei denen was abgucken soll. Es natürlich nicht zu weit treiben, nein nein! Aber so ein kleines bißchen halt nachmachen, so im Modus als-ob, und dann wieder die Kurve kriegen — das müsste sich doch machen lassen?!

  14. Herr Haupts hat mich darauf gebracht ...
    Wg. Wikipedia. Männliches Dominanzverhalten in Gruppen …
    … ist nachweisbar gerne gezielt derb, gezielt ungerecht und gezielt …[man setze fast alles ein, was einem an Übel-ismen einfällt] … istisch.

    Auf solche typischen – und wie ich finde leicht durchschaubaren dirty tricks im Off- und Online-Leben, nur um die männliche Dominanz aufrechtzuerhalten, fallen geübte und strategisch geschickte ältere Frauen kaum mehr rein. Und wenn, dafür gibt es den Boxsack neben dem Notebook.

    Erfahrung aus zig Disputen und Gruppenerfahrungen in Beruf und Vereinen genügen zur Wissensbildung. Denn man(n) will ja zur Machterhaltung erreichen, dass frau überreagiert. Sie sind ja so schön emotional, leichte Beute hach.

    Eine mit allen Wassern gewaschene Feministin alter Schule schüttelt da nur noch mit dem Kopf.

    Reihenweise laufen junge Frauen in diese Falle von Männern.

    Klar geht es Männern – und jetzt eben auch Frauen, wundert es einen wirklich? Surprise! – um Macht und um Bestätigung der Macht. Wenn schon nicht im echten Leben (da herrscht das System des Duckens im Büro …), dann an der Tastatur. Um was denn sonst. Wo kann man sich denn bitte sonst noch ausleben.

    Der Backlash existiert.
    Die jungen Frauen reagieren nur fast alle leider völlig falsch. Weil ihre Nerven blank liegen. Leider lassen sie sich von alten Vor-Kämpferinnen nichts mehr sagen – das sattsam bekannte Problem von nächstfolgenden Generationen scheint es.

    Während die jungen Männer vielfach durch Nachahmung das spielerisch geschickt wiederholen, was ihre Väter, Vorbilder und Väterväter einst erfolgreich durchzogen: bluffen, noch frecher bluffen, Dominanz zeigen, notfalls mit extrem unfairen Mitteln …
    lernen das junge Frauen anscheinend recht schwer bis gar nicht. Ihren Mamans oder weiblichen Vorbildern hören sie nicht wirklich zu, dabei müssten sie nur ihre Brüder studieren …

    Mir scheint, dass es daran liegt, dass weiblicherseits seit Jahrhunderten kein dem entsprechendes „Erfolgs“-modell gebildet wurde. Es fehlt. Männer haben eins. Dieses Es ist zwar in die Jahre gekommen, moralisch anfechtbar, übler Steinzeit-Style mit lauernder Haudrauf-Strategie, aber es funktioniert. Don wendet es auch an. Wer dann in seiner Wut noch eins draufsetzt, ist dann der Blöde und verliert.
    So geht das Spiel.

    Fraeuen müssen das endlich kapieren.
    Und ihre Rübe strategisch anstrengen, statt reaktant überzureagieren. Es ist schwer, ich weiß wovon ich rede. Manchmal schwillt einem trotz aller Klugheit der Kamm – und sie haben schon wieder gewonnen.

    Aber liebe Frauen, trotz allem empathischen Nachvollziehenkönnen: Hört auf mit diesem Aufhetzen und dem Blockieren anderer Meinungen. Das ist eine totalitäre Sackgasse, die euch genau in das Unrecht setzt, wohin man euch haben will, damit ihr weiter machtlos bleibt. Durchschaut das doch endlich. Wie lange können Frauen in Gym und Uni emsig und deutlich mehr Einser schreiben als die meist fauleren Männer und dennoch strategisch so BLÖD bleiben?

    — Never argue with an idiot. They will only bring you down to their level and beat you with experience. —

    • Madame, you made my day :-).
      Übersimplifiziert und einseitig natürlich, aber lebensweise. Ich dürfte das den Mädels ja nicht sagen (mansplaining), aber ich weiss auch, warum ich mich zeitweise gerne mit Feministinnen gezofft habe. Mit den klugen, ironischen, sich im Effekt mir überlegen fühlenden besonders gerne, die fühlten sich sicher genug für einen offenen Schlagabtausch.

      Gruss,
      Thorsten Haupts

    • Nana, man nich übertreiben:
      „Mit den klugen, ironischen, sich im Effekt mir überlegen fühlenden besonders gerne, …“

      Woher wollen Sie das wissen (dass die sich Ihnen überlegen fühlen)?

      Da mag es ja jemand besonders sportlich …,
      deutlich ein Symptom männlicher Dominanz („Ich nehme es mit den Besten von euch auf, kein Problem …“ – Jerrymouse kriegt den Tom immer klein, ja ne is klar …)

    • Richtig, aber...
      „So geht das Spiel.“

      Ja, das haben Sie präzise beschrieben, genauso läuft es.
      Nur…. man kann es ja eigentlich sehen, und wer dann trotzdem mitspielt…

      Ist es nicht so, dass es nur diejenigen sind, die bei dem Spiel verlieren, die sich beklagen?
      Und zwar ausschliesslich immer nur dann? Und im Falle eines „Sieges“ eben jene „Regeln“ für ganz toll halten?

      So wie im richtigen Leben auch?

    • @Ross Dorn
      Irrtum. Es ist die Sorte Spiel, bei der man mit ein bisschen Grundmathe à la Nash wissen sollte, dass – anders als beim per se ergebnisoffenen Schach – wenn Schwarz anfängt und Weiß nachzieht, dass Schwarz immer den Vorteil des ersten Zuges hat (KOMI, Go).

      Ein versierter Spieler weiß das.
      Und verhält sich danach – oder lässt es aus.

    • @Gast....
      Schauen Sie sich die Kommentare noch mal genauer an. Jene über die sich Shanley beklagt und jene die sie selber loslässt…

      Sie meinen ernsthaft, da kann man ein Interesse daran haben, wer da gewinnt???

      Naja, Leute die Nash gut finden vielleicht schon… Sie haben schon mitbekommen, dass es sich seit ein paar Jahren herumspricht, dass die Spieltheorie doch nicht der Weisheit letzter Schluss ist? Vielleicht sind Inhalte ja doch ein klein wenig wichtiger?

  15. Titel eingeben
    Dass Problem mit Leuten wie Kane ist, dass diesen gestörten und massiv übergriffigen Personen auch im Fall schwerer persönlicher Verfehlungen nur maximal ein “ I don’t wish to offer excuses for my past.“ einfällt.

    Das gilt für einige der Autoren beim Rechtsausleger Breitbart in gleichen Maßstab. Anne W. weist jedoch nicht den gleichen Grad an regelmäßiger Übergriffigkeit und Unfairness auf. Ich finde es nicht richtig, sie in den gleichen Topf zu sortieren, und zwar auch dann nicht, wenn ich ihre Positionen oft nicht bzw. nur geringenteils teile.

    • Titel eingeben
      Na ja. Nein, auf ihren veröffentlichten Beiträgen achtet sie sehr darauf, was sie sagt, auf twitter sagt sie meist eigentlich gar nichts. Logisch, sie will im mainstream ankommen und ihre politische Aktivität ist gleichzeitig ein ökonomisches Standbein.

      Aber wen man öffentlich mag, wem man zustimmt, wen man retweetet und mit wem man sich austauscht, ergibt auch ein Bild. Und ich persönlich würde mich lieber mit einer offen proletarisch Aggressiven wie sanczny als mit AW auseinandersetzen. Das mag ihr Uneecht tun, aber ich halte ihre Intelligenz für begrenzt, ihr Bildung ebenso und sie selbst für eine clevere Businessfrau denn für eine Aktivistin mit einem Kern innerer Haltung.

      Gruss,
      Thorsten Haupts

  16. Danke
    Bei Herrn Danisch habe ich manchmal das Gefühl, er übrrtreibe das Problem. Sie sind für mich ein anerkannt aufrichtiger Autor >>> dieser Artikel ist ein Weckruf

    • danke an Danisch
      Beim Danisch bin ich auch zwiegespalten. Manchmal ist er schon recht (wahnvorstellig? tunnelblickig?) … aber meist trifft er den Nagel auf den Kopf.

    • Ich bin da teilweise auch sehr eserviert, muss ich gestehen – es ist halt so, dass man bei den wirklich Radikalen fast nie falsch liegt, wenn man etwas bemängelt.

  17. Titel eingeben
    Diesen Beitrag fand ich auch deswegen sehr interessant, weil ich selbst nie in Twitter herumlese. Vorheriges Jahr wollte ich da mal mitmachen. Aber es gab schon “DerTiger” und “DerechteTiger” haben die nicht akzeptiert. Manchmal denke ich, wenn es da einen Shitsturm gegen mich gibt, weiß ich das nicht einmal — eigentlich schade.

  18. Titel eingeben
    Das ist stark. Es bestärkt mich zu sehr in meinem Vorurteil gegen jegliche Ideologien und ihre Vertreter als dass ich es einfach hinnehmen könnte. Darüber muss ich nachdenken. Aber vielleicht sind die wirklich so? Genauso primitiv?

  19. English
    Germans are nazis

  20. Von draussen strahlt die Sonne ins ZImmer...
    Ah… göttlich, Don…. Danke… Nach der Bayernniederlage gleich noch was zum Lachen zum Frühstück.
    Für jemand wie mich, der nicht mal ein Handy besitzt sind solche Blogbeiträge der TV Soap Opera Ersatz. Besser, intelligenter und mangels Werbung eben nicht 30 Minuten lang.

    „Spongebobunterhosenverkauferinnen“
    Wie politisch unkorrekt, statt „…verkäufer/…verkauferinnen“! Wie kann man nur, da ist der nächste Shitstorm schon programmiert!

    Hoch erfreut konnte ich beim Lesen feststellen, dass ich ausser dem meiner Lieblings-Milf, nicht einen der erwähnten Namen kannte. Gut, 4chan kenne ich natürlich, es gibt herrlich politisch unkorrekte Witze…
    Es baut mein Ego mal wieder auf, dass ich von Anfang an keinerlei Zweifel daran hatte, dass es keine gute Idee sein wird, bei den Facebook, Twitter & Co Mitglied mitzuspielen. Und es war ebenso kinderleicht das Schicksal jener sogenannten „Piraten“partei vorherzusagen und zu den Hoffnungen so Mancher, die das für eine politische Möglichkeit hielten, nur den Kopf zu schütteln.

    Der Kernsatz ist richtig und eine gute Einsicht:
    „Möglicherweise wären vor dem Internet solche Konflikte in geordneten Bahnen verlaufen“, am besten mit dem Zusatz „Denn auch im Internet herrschen Masse, Quantität, Mittelmass und somit Dummheit.“
    Darüber Illusionen zu haben kann in der Praxis sogar teuer sein. Aber Lernfähigkeit bleibt nun mal selten…
    Und im Internet treiben sich nun mal genau dieselben Leute rum, die man auch im realen Leben nicht treffen will.

  21. Pingback: Zitat des Tages | Männerstreik

  22. Merkbefreit
    Frau Kane scheint ja sehr merkbefreit zu sein. Die Linuxer sollen Linus Torvalds raus werfen? Wie hätte das wohl gehen sollen? Hätte sie uns einen neuen Kernel gestrickt? Linus ist Linux. Ihm gehört die Marke Linux. Er redigiert das Kernelprogramming.

    Außerdem hat er Recht.

  23. Titel eingeben
    Du bist Theaterpädagogin?
    Oder hast Altägyptologie studiert?
    Bist Ethnologin – unter den 10% der besten Deines Jahrgangs?
    Hast vielleicht sogar Informatik studiert (Vertiefungsgebiet: Technikfolgenabschätzung) ?

    Und nun jammerst Du rum, dass Dir niemand einen Job gibt…?

    Komische Alte…
    Jammer nicht!
    Nimm es wie ein Mann!
    Mach den Taxischein!

  24. Titel eingeben
    Versuch nicht Frauen zu verstehen. Frauen verstehen Frauen, und sie hassen sich gegenseitig.

  25. So ganz
    …verstehe ich die Aufregung nicht.

    Es ist doch wohl marktkonform sich und die eigene Befindlichkeit
    zum Maßstab aller Dinge zu machen.
    Damit werden auf Facebook, Twitter & Co Milliarden verdient.
    Will jemand, dass das ganze Social Media Show mitsamt ihren
    Verfolgern den Bach runter geht?

    Fake oder nicht Fake – Geld stinkt nie.

  26. ...
    Sobald man anfängt das Internet mit einer Besserungsanstalt
    zu verwechseln, hat man wohl verloren.

  27. Social Media
    Die Bezeichnung ist selbst ein Fake.

    Die Veranstaltung ist hochinzestiös.

  28. Fatales déja-vu
    Es war schon entlarvend, wie sich das Denkmal zur BILD ins Bett legte, um gemeinsam einen Unschuldigen zu verfolgen.
    .
    Da kann der wohlwollendste Beobachter nicht mehr dran glauben, dass es um „Gleichberchtigung“ geht und nicht um das Ausleben eigener Rache- und Machtgelüste.

    • Ausleben eigener Rache-und Machtgelüste
      Ich bitte Sie,
      “ das göttliche Gesetz in mir und der bestirnte Himmel über mir“

      Das reicht für jede Fatwa.

  29. Alter Mist in neuer Verpackung
    Was früher über den Copycenter-Drucker ging, und per Flugblatt vor Ort verteilt wurde, wird halt jetzt in die „Unsozialen Medien“ gekippt. In der Glotze gibt’s ja Entsprechendes aus dem Fake-Dschungelcamp (ich bin eine Niete).

    Die realen Krieger kommen allerdings aus dem Nahen und Fernen Osten.

    Wer sich jetzt noch auf Facebook tummelt, darf sich bei den geänderten AGBs nicht über deren Datenstaubsauger beschweren. Lieber mal wieder ein Buch in die Hand nehmen!

  30. Hass ist nicht jederfraus sache
    @Veil – Ich bin eine Frau. Ob ich andere Frauen wirklich verstehe, weiß ich nicht. Aber ich weiß, dass ich Frauen nicht hasse. – selbst wenn mir Männer naturgemäß mehr liegen.

  31. Ist die Antifa auf indymedia auch
    „Weev hat keine Skrupel, anderer Leute Privatadresse im Netz zu verbreiten und andere auf sie zu hetzen.“

  32. Titel eingeben
    alles sehr komische kommentare falsche abteilung

  33. Nitpick - Dezember?? 16. Januar 2015 NZDT
    Linus Torvalds‘ Auesserung zum Stellenwert von diversity fiel am 16. Januar auf der LinuxConfAU 2015 hier in Auckland, anlaesslich der Frage wie er eigentlich den Niedergang der Diskussionskultur in der community faende.

    Tenor der Antwort, und Konsens bei den Meisten – die Diskussionskultur hat sich stetig verbessert, Ausreisser gibt’s immer, und die ‚vocal minority‘ ist eben genau so was: ein Ausreisser. Mit ‚diversity‘ saehe er selbst kein Problem, sondern waere immer ueberrascht welche riesige Bandbreite von Interessen und Faehigkeiten da zusammenkaemen.
    Das scheint nun nicht die richtige Lesart von ‚diversity‘ gewesen zu sein.

    Alles in Allem, eine gute Vorlage um die filterbubbles mal vorzufuehren.

    Video:
    https://www.youtube.com/watch?v=Hw4ihJr82PA

    (ziemlich zum Schluss, wenn mich die Erinnerung nicht truegt – der Kommentar sorgte im Auditorium fuer null Erregung, und wurde erst nachtraeglich durch die Twitter-‚Berichterstattung‘ aufgeblasen. Nothing to see here – move along).

    ‚I am not a nice guy‘ scheint Linus‘ Standardantwort zu sein wenn jemand mit Gegenwind (so gut wie immer aus handfesten technischen Gruenden) nicht klarkommt. Seine klaren Ansagen scheinen insbesondere in den USA oefter mal an der einen oder andere Aura zu kratzen (meine Lesart). Besonders schockierend: selbst seine Tochter findet, er sei ’not a nice guy‘ ;)

    • Ja. Limux leidet ähnlich wie die Wikipedia auch unter der Unterwanderung von Extremisten – wenn ich schon „feministische Task force“ lese, wird mir übel.

  34. MVM
    Ms Kane scheint ein Fall für professionelle Hilfe zu sein. Ich habe mir MVM mal angesehen und denke, dass da die richtigen Fragen gestellt werden. Bedauerlich ist, dass im feministischen Umfeld viele Projekte mit Medienresonanz von aufmerksamkeitsheischenden Narzisten und anderen Extremisten gekapert werden.

    Nötig wäre MVM auch in Deutschland. Sonst kann die Rocket Internet HR-Chefin Vera Termühlen noch lange ihre Weltsicht von den Frauen ohne Karrierewünsche zum Besten geben.

    http://www.gruenderszene.de/allgemein/frauen-bei-rocket-internet

    • MVM, wasesnichallesjiebt
      MVM ist die Abkürzung für:

      Magyar Villamos Művek, ein staatliches Energieversorgungsunternehmen in Ungarn
      Militärverbindungsmission
      Modiran Vehicle Manufacturing, ein iranischer Automobilhersteller

    • Model View Media halt – aber wie es ausschaut, wird Shanley Kane wohl nicht mehr auftauchen.

    • Gut, fairerweise muss man schon sagen, dass die Arbeit in solchen Firmen nicht wirklich spassig ist. Ich kenne da welche von früher und würde schon denken, dass es das generelle Klima ist, das hier aussiebt. Da bleiben nur die wirklich Harten und Unerfreulichen.

  35. Is not a nice guy
    @kiwi – I am also not a nice guy! Nice guys are boring.

  36. Unzucht verbieten
    Dieser Richter-Fischer hat auch nicht begriffen, dass die neuen feministischen Strafrechtsverschärfungen doch nur auf Wiederherstellung des Unzuchtsparagraphen hinauslaufen würden, was ja kein ordentlicher Mensch ablehnen kann.
    .
    Frage: Warum sieht eigentlich niemand in Maria Theresia sein Vorbild?
    — Ihr gehörte die Toskana
    — Sie verbündete sich mit anderen Frauen
    — Sie bekriegte die Männer
    — Sie schuf eine Sonderpolizei zur Wahrung der Sitten am Hof
    — Sie zog den Bayern die Lederhosen aus

  37. troll-soap
    ah, ah haha;

    http://valleywag.gawker.com/the-shanley-show-was-the-whole-thing-an-elaborate-hoax-1681398966

    im valley macht wohl das gerücht die runde, die ganze nummer sei eine aus dem ruder gelaufene troll-veranstaltung alà weever-„satire“. ganz schön sick und nicht unplausibel.

    • Das ist leiglich eine Spekulation und das denke ich offen gesagt nicht, dazu war es zu gross aufgezogen und es ist nicht die einzige derartig Gepolte.

    • Sehe ich genauso, wie der Don.
      Dazu ist das Media Outlet Model View Culture tatsächlich professionell aufgemacht. Die Texte sind zum Teil queer-feministisches Habsoziologen BlaBla, aber das Internetmagazin ist gut gemacht und einige Texte taugen sogar was (ich kenne den Entwicklerbereich aus einer früheren Tätigkeit ein wenig).

      Für einen hoax ist das alles viel zuviel, Texte, Auftritt und Beteiligte. Dünne Theorie, die deren Autor auch nur als Gedankenspiel anbietet.

      Gruss,
      Thorsten Haupts

  38. halt -wie gesagt- vielleicht aus dem ruder gelaufen ist...
    @don: natürlich ist das spekulation, aber angesichts des irrsinns der amerikanischen medienwelt und aufmerksamkeitskultur im besonderen eben trotzdem -für mich- nicht unplausibel. und „gross“ aufgezogen, nuja, MVC mag reichweite haben, ist aber letztens nur ein blog. der aufwand für.ein.blog! ist jetzt nicht so der burner. was war sonst noch? ein twitter-acount. FB.

    mal abgesehen davon, daß „echte“ trolle auch einen an der waffel haben, sollte sich kane so oder so in therapie begeben; ich weiss ja nicht was in ihrer kindheit passiert sein mag, schiefgelaufen ist oder sie „nur“ ein klassischer soziopath ist, gesund ist jedenfalls was anderes.

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