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Deus ex Machina

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Über Gott und die WWWelt

Ein Tag: Von der Empörung der ARD-Redakteurin zur Morddrohung der Antifa

| 280 Lesermeinungen

Das Thema Feminismus ist umstritten. Also griff die Zeitung Die Welt aus dem Hause Springer zu einem üblichen Stilmittel und ließ dazu drei konträre Beiträge schreiben. Eine flammende Begründung, wie wichtig Feminismus auch in unseren Tagen ist, eine ambivalente Meinung, die sich mehr als unbeteiligt sieht, und eine persönlich gehaltene Begründung, warum eine junge Autorin speziell mit dem lauten Netzfeminismus nichts anfangen kann – er ekle sie an. Das ist eine nachvollziehbare Haltung – vielleicht nicht nett, sicher kritisch, aber nichts, was man als „rechtsradikal“ bezeichnen könnte.

Wenig erstaunlich war es dann dieser dritte Beitrag, der vom erwähnten Umfeld verdammt wurde – hier einmal ein Beitrag in der taz, in dem die Autorin Margarete Stokowski sagt, der Beitrag enthielte keine Argumente, und „der Ring nationaler Frauen applaudierte“, weil ein Mitglied sich positiv dazu geäußert hatte. Andere sahen das mit den Argumenten anders, und die 290 Kommentare, die sich unter dem Beitrag der Welt finden, drücken das nicht weniger als hunderte von weiteren Verlinkungen in sozialen Medien aus.

roena

Einmal kam unter den hunderten Verlinkungen also auch eine Empfehlung vom Ring Nationaler Frauen, der Frauenorganisation der NPD. Der Ring hat eine Facebookseite, auf der er immer wieder Beiträge etablierter Medien aufnimmt, sofern sie ihm irgendwie auch nur halbwegs passend scheinen. Wehren kann man sich dagegen nicht. So etwas kommt vor, im Internet. Dort wird vermutlich auch vorschnell verlinkt: Es ist kaum anzunehmen, dass die Aussage der Autorin, sie sei karriereorientierte Egoistin, von den heimat- und familienliebenden NPD-Frauen richtig verstanden wurde. Wie gesagt, unter hunderten von Verlinkungen innerhalb einer breiten politischen Debatte war auch der Ring dabei.

Die Autorin des Beitrags schrieb in letzter Zeit noch zwei andere Geschichten, die im Kreise der Netzfeministinnen ungnädig aufgenommen wurden. Über Depression und deren Vermittlung im Netz, wie andere dafür von den üblichen Aktivistinnen attackierte Medien auch, und jüngst über den von vielen Feministinnen getragenen Shitstorm, der sich gegen eine Autorin des Westfalen-Blatts wendete.

Gestern nun wurde bekannt, dass die Welt-Autorin – ihr Name ist Ronja von Rönne – auf Einladung des Jury-Präsidenten mit dreizehn anderen jungen Schriftstellern am Wettlesen des Ingeborg Bachmann Preises in Klagenfurt teilnehmen wird.

Die Reaktion von Anna-Mareike Krause darauf sieht im anhebenden Feministinnen-Shitstorm so aus:

Diese Autorin wird Ihnen empfohlen von dem Jury-Vorsitzenden des Bachmannpreises und dem Ring Nationaler Frauen. – screenshot.

Um in den Kontext des Rechtsradikalismus gestellt und im Internet öffentlich vorgeführt zu werden, reicht es also, etwas zu veröffentlichen, was ein einziges Mal einer rechtsradikalen Person gefallen hat.

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Anna-Mareike Krause ist nicht irgendeine Twitternutzerin, die schnell mal eine dumme Bemerkung macht. Sie arbeitet bei ARD aktuell und tagesschau.de, und so steht das auch oben auf ihrem Twitteraccount. Dazu „Meine Meinungen sind meine“. Ob das nun ein Account der ARD ist, der Privataccount von Frau Krause oder eine Mischform, ist nicht zu erkennen. Jedenfalls steht diese Aussage neben ARD Aktuell und Tagesschau.de.

Nun könnte man eventuell sagen, dass da jemand vielleicht in Unkenntnis des Funktionierens des Internets etwas überreagiert hat. Kann ja mal passieren, dass man nur eine Information über den Ring Nationaler Frauen hat und dann daneben greift. Aber so einfach ist das speziell bei dieser Mitarbeiterin von ARD Aktuell und tagesschau.de nicht. Anna-Mareike Krause wird ausgewiesen als

Social-Media-Koordinatorin von tagesschau.de

bzw.

Koordinatorin Social-Media- und Communitybereich ARD-aktuell

Sprich, sie ist Spezialistin und eigentlich in einer Funktion, in der sie die Grundlagen des Netzjournalismus ganz genau kennen müsste – allein schon, weil sie selbst bei anderen diskriminierenden Kommentaren „Präsenz, Haltung und konsequenter Moderation“ das Wort redet. Sie weiß mit Sicherheit, dass kein Autor im Netz etwas dagegen tun kann, wenn andere auf ihn verlinken oder Beiträge gut finden, ohne dass deren Haltung vom Autor in irgendeiner Form erwidert, unterstützt oder geteilt werden würde. Jeder, der wie Anna-Mareike Krause im Netz unter anderem auch bei Publikative.org publiziert, sollte zudem wissen, dass Extremisten gerade aus seriöseren Medien gern zitieren, um ihre Standpunkte zu untermauern – denn auch linksradikale Webseiten bedienen sich bei Publikative. Und zwar ohne, dass man den Autoren dort gleich nachsagen sollte oder könnte, dass sie von Gewaltverbrechern empfohlen werden, oder der ARD, dass staatsfeindliche Gruppierungen und Verfassungsfeinde die gleichen Autoren schätzen.

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Trotzdem macht Anna-Mareike Krause diese, den eigentlichen Sachverhalt grob entstellende Aussage und sieht dafür die Verantwortung offensichtlich bei der Autorin. Anna-Mareike Krause, das sollte man vielleicht wissen, ist neben ihrer Tätigkeit bei der ARD auch eine Vertreterin des besagten Netzfeminismus. Es überrascht einen beim Lesen ihres Accounts nicht sonderlich, dass sie es für ratsam hält, wegen einer nicht beeinflussbaren Verlinkung unter Hunderten eine Autorin und den Vorsitzenden der Bachmann-Jury in die Nähe von Rechtsradikalen zu stellen.

Viel wird im Moment über die Betreiber des Blogs Münklerwatch gesprochen, die einen Berliner Professor mit ähnlichen Methoden öffentlich als Sexisten und Rassisten zu schädigen suchen. Diese Leute agieren anonym, und ihr Treiben wird hämisch begleitet. Anna-Mareike Krause wird mit ihrer – man kann das durchaus so sagen – diffamierenden Behauptung im linken Spektrum ganz offen verbreitet, etwa von:

Volker Beck, grüner Bundestagsabgeordneter und eine der Hauptfiguren im Shitstorm gegen das Westfalen-Blatt

Sebastian Brux, sein Büroleiter, der auf seinem Twitteraccount schon länger gegen von Rönne agitiert

Jan Schnorrenberg, politischer Geschäftsführer der Grünen Jugend

Katharina König, Landtagsabgeordnete der Linken in Thüringen – und Inhaberin der Website Haskala.de, die den jüdischen Begriff für Aufklärung für sich in Anspruch nimmt

Sabine Schmollack, eine Redakteurin der taz

Jasna Strick, Co-Gewinnerin des Grimme Online Awards für den Hashtag Aufschrei zum Thema Alltagssexismus

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Und auch, und jetzt wird es heikel, von ANK Frankfurt. ANK Frankfurt agiert anonym und ist ein Zusammenschluss verschiedener autonomer Strömungen und Personen aus dem sog. autonomen Spektrum mit Hang zu „Übungen“, deren radikale Selbstbeschreibung für sich selbst stehen kann. Und damit ist ein völlig normaler Debattenbeitrag über Feminismus von NPD-Frauen, die ihn kaum verstanden haben, mit einem einzigen Tweet von Anna-Mareike Krause bis zu den gewaltbereiten Autonomen gewandert. Weil eine junge Autorin beim Bachmann-Preis lesen darf und eine Ansammlung aus Journalisten, Aktivisten, Politikern, einer Professorin und gewaltbereiten Autonomen eine eigentlich unhaltbare und gezielt rufschädigende Darstellung übernimmt, getätigt von einer Person, der man unterstellen darf, dass sie genau weiß, was sie als Aktivistin im Netz tut.

Das ist formal der Versuch, Kritik an der feministischen Ideologie mit Rechtsextremismus gleichzusetzen. Es ist aber auch von den Vordenkern über die Verbreiter bis zum gewaltbereiten Mob eine unschöne Dystopie aus dem Endzustand Vorratsdatenspeicherung, im Privaten und Mittelgroßen von Leuten angewandt, die sich oft gern als die Guten und Freude des Datenschutzes präsentieren: Eine Autorin ist nicht mehr das, was sie sagt, sondern das, was aus perfide ausgewählten Reaktionen Dritter auf sie konstruiert werden kann. Das ist eine Methode totalitärer Regime, der stalinistischen Schauprozesse gegen Trotzkisten, Internationalisten und Konterrevolutionäre, der Kulturrevolution in China. Und so funktioniert der Shitstorm auf einem Twitteraccount, auf dem Abteilungen eines öffentlich-rechtlichen Senders genannt werden, bis zu den gewählten Volksvertretern, die von sich sagen, sie engagierten sich gegen Vorratsdatenspeicherung. Und einen jüdischen Begriff dazu auf ihre Homepage kleben.

roend

– o –

Auf eine umfassende Anfrage läßt der Leiter von tagesschau.de lediglich wissen, dass dieser Account „privat“ sei und er sich „dazu nicht äußern möchte“.

– o –

Am Tag, nachdem Krause mit der Kampagne gegen von Rönne begann, stehen auf dem Twitteraccount der Antifa von ANK Frankfurt zwei Angriffe auf von Rönne mit der Unterstellung einer rechten Haltung. Von Anna-Mareike Krause, und von einer Netzfeministin namens @pöbelrauschen.

Am Abend verbreitet ANK Frankfurt noch eine weitere Nachricht.

Diesmal ist es eine Morddrohung gegen von Rönne.

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280 Lesermeinungen

  1. Ich hab das vorgestern mitbekommen. War eklig.
    Der offene Versuch, eine Autorin mit dem Geruch verbrennender Vergasungsopfer zu verbinden, weil sie Beifall von der falschen Seite bekam. Ich kenne das aus der Hochschulpolitik auch aus eigener Erfahrung und es ist ausschließlich eines – widerlich.

    Der wirkliche Anlass war auch ganz sicher nicht der Beifall von der falschen Seite, dazu ist Krause viel zu lange im Geschäft. Es war einfach der Versuch, jemanden mundtot zu machen, der als junge Frau und bekennende Nichtfeministin nach Netzmobdefinition zu viel Aufmerksamkeit bekam. Damit typisch für den twittermob.

    Neu daran ist nur das Outing von „Journalisten“ zur aktiven Verwendung dieser Rufmordmethoden.

    Gruss,
    Thorsten Haupts

  2. Leiter
    Der Leiter von tagesschau.de ist eine Leiterin:

    Redaktionsleitung
    Christiane Krogmann

    http://www.tagesschau.de/impressum/

    • Ich habe mit dem Chef gesprochen und glaube nicht, dass das etwas mit dem Geschlecht der Vorgesetzten zu tun hat.

  3. Feuern
    ARD, feuern sie diese Person. Politisch Extreme sollten nicht derart medienwirksame Positionen bekleiden.

    • Nein. so etwas halte ich für die falsche Reaktion. es muss Raum für Fehler geben.

      Das Problem ist in meinem Augen mehr die politische Ebene. Volker Beck ist nach meiner bescheidenen Meinung ein Problem für seine Partei.

    • Die wird nicht gefeuert
      sondern garantiert befördert.

    • Titel eingeben
      Richtig!

    • Titel eingeben
      Warum ist eigentlich noch niemanden aufgefallen, dass die politische Berichterstattung der ARD extrem linkslastig geworden ist? Grund hierfür sind die Landesgesetze zu den Rundfunkräten. Dort wird gesetzlich geregelt wer Rundfunkräte entsendet. Es finden sich für Hamburg maximal 3 Konservative aus 11, wenn man die Jüdische Gemeinde mithinzurechnet.

  4. Bestätigt nur mein Gefühl...
    dass viele meiner Kollegen und Bekannten, zögerlicher und abwartender in Ihrer Meinungsäußerung bezüglich bestimmter politischer Themen geworden sind.

    • Ja, das merke ich auch. Man zensiert sich lieber vorab aus angst vor dem shitstorm.

    • Genau so ist es, ...
      … mein Eindruck ist ebenfalls, dass wir immer mehr in einem Klima leben, in dem bestimmte politische Überzeugungen vorgegeben, vulgo geheuchelt werden müssen. Und tatsächliche Ansichten, die sich vollkommen innerhalb des legitimen Meinungsspektrums bewegen, nur hinter vorgehaltener Hand geäußert werden. So muss es, unter anderen Randbedigungen, in der DDR gewesen sein.

  5. Gesinnungswatch scheint die neue rot-grüne Kultur sein, die die "neue moderne
    Demokratie“ ausmachen soll. Die Antifa ist der „neudemokratische Stoßtrupp“, um diese Ideologie ins Wohnzimmer zu bringen. Sind die Antifa die neuen Jakobiner?

  6. Die alte Leier: Linksgrüne ertragen keine Kritik
    Die Reaktion von Linksgrünen (und früher, als es noch keine Grünen gab: von Linken) auf Kritik ist in der Regel von der Absicht getragen, den Absender der Kritik als Person zu brandmarken und zum Ziel von Boykott-Aufrufen zu machen. Wenn’s nicht anders geht, wird auch gerne gefordert, den Kritiker aus seiner beruflichen Position zu entfernen.

    Das dann von Leuten, die bei anderer Gelegenheit mit gespitzten Lippen „Toleranz und Weltoffenheit“ flöten – aber Diffamierung und Ausgrenzung von Kritikern meinen.

    Übrigens bin ich der Ansicht, dass die politischen Sendungen incl. Nachrichten von ARD und ZDF zu mindestens zwei Dritteln von Linksgrünen dominiert werden.

    • also so oft wie meine moderaten Bekannten bei den Nachrichten die Glotze anschreien, kann das nicht sein. Ich glaube schon, dass die Kollegen der ARD einen feinen Job machen, und wenn da eine andere Meinung ist, solltr man sie aushalten und überlegen, wie man seine eigene besser macht.

    • Ja, und deshalb meine ich
      daß den ÖR der Stecker gezogen werden sollte, denn sie sind nicht politisch unabhängig sondern heizen propagandistisch in eine Richtung. Meist verteufeln die Beiträge jegliche Meinung, die nicht mit der eigenen übereinstimmt. Freie Meinungsäusserung (solange die geäusserte Meinung auf dem Boden FDGR steht): Fehlanzeige. Solange das gilt: Stecker ziehen.
      Ich hatte in einem anderen Kommentar (steckt wohl noch in der Z-Pipeline) noch hinzugefügt, daß der Steckerzug bei den ÖR auch die von diesen mitinduzierte Korruption bei der FIFA beenden würde.

    • linksgrünTitel eingeben
      Wieso linksgrün, habe ich da was verpasst? Das sind grün lackierte neolibs. Das sind die neuen Konservativen, die brauchen Verbote, Verbote…

    • Bitte nicht pauschalisieren!
      Was Sie so die Regel nennen, erlebe ich „in der Regel“ ganz anders. Ich will aber gar nicht mit Ihnen zu streiten anfangen, ob „linksgrüne“ Extremisten nun häufiger diffamieren als Extremisten der Mitte oder von rechts – denn darum gehts hier nicht. Was Don Alphonso hier betreibt (und was auch bitter nötig ist), ist, dass er (durch das Internet beschleunigte) Diffamierungen auch als solche brandmarkt.
      Ihm geht es um freien, fairen Meinungsaustausch. Also bitte keine pauschalen Vorurteile über irgendwelche politischen Richtungen und ihre angebliche Dominanz.

    • Titel eingeben
      Wenn das mal reicht….

  7. Hätte es diesen Artikel nicht gegeben,
    hätte keiner etwas von diesem „shitstorm“ mitbekommen….

  8. leider
    Leider trauen sich nur wenige, dieser Frauschaft und ihrer schrecklichen Sprache Einhalt zu gebieten.
    Danke.
    .
    „Feminismus ist ein tolles Konzept, wenn die Eltern noch die Krankenkasse zahlen“(Don A.)
    .
    „Idioten sind eine nachwachsende Resource.“ (fefe)

  9. Antifa
    der Schlägertrupp der Linken und Grünen zur Diziplinierung von anders Denkenden.
    Hatten wir doch schon einmal in unserer „Deutschen Geschichte“ solche Gutmenschen als Schlägertrupps.

  10. ich hab' mal bei frau krause von der ard
    also was die so schreibt: da atmet ja der hass in der frau, aber volle pulle. und nicht nur wegen der rönne, sondern generell bei allem, was ihr so vor die flinte kommt. klar , das liest man nicht gerne, wenn die rönne schreibt, die feministinnen usf. wollen 50-50 bei den geilen jobs, bei den scheißjobs hingegen verzichten wir gerne auf die quote! aber ob man deswegen gleich den bund irgendwelcher frauen ins spiel bringen muss, den keine sau kennt…also kannte: ich denke, da merkt man dann schon: es geht ums fertigmachen, ums dikreditieren, ums niedertreten, womit wir ja dann schon in der nähe nazionalsozialistischer vorstellungen bzgl. umgang mit den juden wäre, was hier ja nicht der fall ist, denn es geht ja von der krause aus nicht gegen die juden, denn die krause ist ja kein nazi, sondern etwas anderes. dieses andere – keine ahnung , was genau – ist jedenfalls das, was recht hat, was gut ist, was es zu promovieren gilt. wer sich dem entgegenstellt, tja, da braucht es aus sicht der frau krause keine gute kinderstube mehr, da muss man vielmehr handeln und sich diesen reaktionären menschen MIT ALLER MACHT in den weg stellen, sonst hört das nie auf. tut mir leid, aber für mich lodern hier gewaltphantasien eben bis hin zum morden, und zwar am linken rand unserer gesellschaft. es ist erschreckend, wenn menschen ihren emotionen so freien lauf lassen.was ist denn, wenn dieser frauenbund artikel von krause empfiehlt? beschäftigt dann die ard eine autorin, die von der rechten szene unterstützt wird?

    • Rechts hat bman das ja genauso oder noch übler, ich sage nur NSU – Extremismus ist das Problem, und Entmenschlichung als Vorstufe. Und das passiert überall, wo Menschen nicht mehr zuhören.

    • eben nicht
      ich sage nur nsu? tja bei dem nsu thema reicht es leider schon lange nicht mehr nur ein wort zu sagen. viel zu undurchsichtig, ist diese ganze story. lügen, zeugensterben, aktenvernichtung, wer hat schon interesse sich im internet durch die bka nsu leaks zu arbeiten? journalisten in diesem land offenbar nicht, weil es dann eben nicht mehr reichen würde, einfach nur nsu zu sagen. diese aussage hat inzwischen nämlich nullwert!

  11. Danke
    … für diesen Beitrag! Was sich da so alles bei den ÖR tummelt, Anna-Mareike Krause ist nur eine kleine Spitze des Eisbergs.

    • Gern geschehen . nach meiner Beobachtung ist das allesdings nicht so, es ist ja nicht so, dass man dauern solche Vorkommnisse hätte.

  12. Redakteure beim ÖR
    Unabhängig von der konkreten Geschichte muss die Öffentlichkeit sich endlich mit der politischen Einstellung und persönlichen Ideologie der Redakteure im ÖR auseinandersetzen, denn diese haben eine riesige und demokratisch nicht legitimierte Medienmacht.

    • Ich sehe das anders – ich komme ja aus Bayern und da war sowas durchaus üblich. ein breites Spektrum ist absolut zu begrüssen, aber die Leute müssen dann eben auch mit den Möglichkeiten ordentlich umgehen.

    • Beispiel WDR
      Dazu nur 2 Beispiele aus dem WDR: Während der Pegida-Demonstrationen vor einigen Wochen leitete die Redakteurin im TV-Studio zu einem Beitrag der Abendnachrichten über mit den Worten: „Leider (!) müssen wir uns auch heute wieder mit den Geschehnissen in Dresden auseinandersetzten“. Als neulich Informationen zu den Vorkommnissen im Zusammenhang mit der angeblichen Mißhandlung von Asylbewerbern in Hannover bekannt wurden, begannen (!) die 24-Uhr-Radio-Nachrichten mit diesem Thema, am Folgetag um 8 Uhr dasselbe, dazu noch ein O-Ton. Von wem?? Frau Göring-Eckhart. Seriöse Berichterstattung à la WDR/ARD.

    • ÖR vs.private
      aber die alternative wie sie in den USA stattfinden möchte ich auch nicht. Siehe Fox news.
      Guter Journalismus regelt sich leider nicht von selbst bzw. mit rein marktwirtschaftlichen Instrumenten.

  13. Der Schoss ist fruchtbar noch
    Wie im vorliegenden Fall kann man mittlerweile an viel zu vielen Beispielen erkennen, dass das Vorgehen der „Antifas“ und der Feministinnen jedes Kriterium für Faschismus erfüllt. Dieser „Neofaschismus“ mag nicht sehr viel Substanz haben, gleichwohl erreicht er eine große Medienpräsenz und damit auch erkennbaren Einfluss. Es wäre an der Zeit, dass mehr als nur ein paar mutige Blogger diese fatale Entwicklung entlarven.

    • Ich würde da wirklich lieber von totalitarismus und seinen Strukturen sprechen. Ich will das auch keinem ohne Grund unterstellen, aber diese Mechanil ist nun mal universell anwendbar. leider, und man muss halt sehr aufpassen. Wenn man das nicht tut, kommt halt das raus, was rauskommz.

    • Antifa
      wie sagt doch mal ein Staatsanwalt: Antifa ist auch nur eine Art das Hakenkreuz zu tragen. Der Mann hatte recht.
      So wie sich der Faschismus heute mit seinen Spielarten Feminismus, Genderismus und „Antifa“ präsentiert, sieht es so aus, als seien wir wieder in den 1910er Jahren angekommen. Wer die Geschichte kennt, weiß,dass sich damals der Faschismus auch noch als links präsentierte. Wer die Geschichte nicht kennt muss sie wiederholen……….

  14. Titel eingeben
    Breite Schultern und harte Fäuste
    dazu ein schnelles Rad und unscharfer Aufenthaltsort
    ich wünsche Ihnen freundliche Nachbarn mit einem Blick auf weiße Kleinlasterund schwar gekleidete Rumschnüffler in der Umgebung Ihrer Wohnsitze
    Und Danke

    • Danke. Tatsächlich war es mir eine Erlösung, beim Schreiben etwas radeln zu können. Ich blogge gern, aber das hat keinen Spass gemacht.

  15. Demokratie und Grundrechte
    sind nicht für alle Menschen wichtig, z.B. Netzfeministen oder Münkler Watch. Perfide und beängstigend. Das Netz holt aus manchen Menschen nur das Schlechteste hervor.

  16. Feminismus, was ist das?
    Das Problem mit Feminismus: Akademiker versuchen eine Definition über diesen weit verbreiteten Begriff zu erstrecken. Allerdings sehen viele selbst ernannte Feministinnen und Feministen sehr unterschiedlich. Einige beschreiben sich als „Vorkämpfer für eine gleichberechtigte Welt“, andere sehen Feminismus „Kampf für mehr Rechte für Frauen“.

    Wir leben in einem Modernem Zeitalter! Die absolute Mehrheit ist für Gleichberechtigung, die meisten würden sich allerdings nicht als Feministen bezeichnen. Es gibt so viele Feministen: gute, wie Esther Vilar und Männerhasserinnen und Islamfeindliche, wie die liebe Alice Schwarzer. Wer es als „Frauenfreude“ bezeichnet, wenn ein Mann sein Fallus abgeschnitten bekommt, den würde ich als leicht psychopathisch beschreiben: aber offenbar ist dies toleriert? Gleichberechtigung wäre es gewesen, wenn jetzt Kachelmann über den Steuerbetrug, die absolute Kriminalität am Vaterland, Alices schreiben würde. Dort hatte sich Alice, mal wieder, als Richterin gesehen – und nicht als Journalistin.

    Das Problem mit dem Feminismus wie er Heute existiert: er ist nicht für Gleichberechtigung. Er ist für eine Bevorteiligung der Frauen! Frauenquote und höheren Lohn, nur weil man Frau ist, das nenne ich ungerecht. Also, ja, Feminismus ist unnötig und gehört abgeschafft. Die meisten Menschen wollen Gleichberechtigung, und es gibt auch Organisationen die sich für Gleichberechtigung kümmern, ohne einfach nur ein Geschlecht bevorteilen zu müssen.

    Feminismus ist veraltet. Das „Männer Täter“ und „Frauen Opfer“ gehört abgeschafft!

    • Feminismus ist veraltet. Das „Männer Täter“ und „Frauen Opfer“ gehört abgeschafft!
      spätestens seit dem die christianisierung einzug in die Köpfe der Völker trat.

  17. Terror
    Was beschrieben wird ist nichts als „Terror“ von und mit LINKS. TERRROR der „korrrekterweise“ sich selbst als korrrekt apostrophiert.
    Und zwar NICHT der Versuch irgendwelcher Deppen sondern institutionalisierter professionell betriebener Terrror der rein garnichts mehr mit grundgesetzlicher Meinungsfreiheit zu tun hat.

  18. Intoleranz
    Freiheit ist immer die Freiheit des Andersdenkenden. Feministinnen, die sich als fortschrittlich empfinden, werden in so einem Fall durch Intoleranz (bis hin zur Morddrohung?!) zu Faschistinnen!

  19. "wir erschiessen zu wenige", sagte Stalin
    ja, so musste es kommen, begleitet vom deutschen staatsfernsehen und einem mob, dem lynchjustiz nicht mehr ausser reichweite liegt.
    es gab vor jahren schon dazu mahnende stimmen, dass es so kommen wird, rufmord schreitet dem eigentlichen nur zeitlich etwas voran.
    was mich anekelt ist, dass der deutsche zwangsstaatsfernsehbezahler diesen personenkreis auch noch luxuriös alimentiert.
    da ist die FIFA ein sauberer verein mit lauter pazifisten.

    • Ich habe in der Überschrift den Urheber nachgetragen, damit es zu keinen Missverständnissen kommt.

    • sehr richtig!
      die Assoziation ‚Stalin‘ kommt mir hier auch dauernd in den Sinn. Und dass das Staatsfernsehen einen Linksdrall hat – das leugnet nur der Stalinist.

    • josef dschugaschwilli
      „sagte stalin“ habe ich mit absicht weggelassen………….denn: nicht nur er dachte so…………die die heute so denken tarnen sich nur geschickt, haben aber die muttermilch des totalitarismus bereits eingesogen, sind getrieben durch ideologien oder noch schlimmer durch wahn: verfolgungswahn und allmachtsfantasien. der boden für linken und rechten faschismus.
      aber: danke für den nachtrag DON.
      und danke, dass sie dieses thema so gut aufgreifen und aufarbeiten.

    • Danke für das Lob

  20. Zu einfach
    Frau von Rönne betreibt sehr einfache und nicht reflektierte Propaganda. Es ist wohl richtig, dass viele sog. Feministinnen teilweise übertreiben (müssen sie teilweise aber auch – denke ich), allerdings nimmt Frau von Rönnen den bequemen, aber extrem gefährlichen Weg. Es ist der Weg, den viele erfolgreiche Frauen nehmen, den der Angepasstheit, an eine noch immer männerdominierte Gesellschaft (hier ist auch Frau Merkel kein Vorbild). Es gibt noch immer Frauen in dieser Gesellschaft, die nicht verzichten möchten Kinder zu kriegen, eine gute Mutter zu sein und trotzdem Karriere zu machen oder sich für etwas einzusetzen, was ihnen am Herzen liegt. Soetwas lässt unsere Gesellschaft jedoch trotzdem nur in Ausnahmefällen zu oder Frauen werden dazu verdammt auf die oben genannten Dinge zu verzichten. Viele derer, die der Feminismus „anekelt“ sind eben diejenigen, denen diese Dinge nie wichtig waren oder sich eben daran gewöhnt haben, auf diese verzichten zu müssen. Ich kann mir daher gut vorstellen, dass die lapidare Darstellung von Frau von Rönne als Faust ins Gesicht derjenigen gewertet werden muss, die für Feminismus und damit die vollständige Gleichstellung von Frauen eintreten. Es ist einfacher zu sagen: Frauen können es auch heute schaffen, schaut mich an. Dabei wird aber vergessen, dass diese Einzelfälle nicht repräsentativ sind und wir in unserer Gesellschaft noch viel Arbeit vor uns haben, bevor wir sagen können, dass Frauen und Männer vollständig gleichgestellt sind. Wenn diese harte Arbeit, die dahinter steckt, durch eine nicht reflektierte und einfache Meinung einer jungen und erfolgreichen Autorin derart in den Dreck gezogen wird, habe ich volles Verständnis für gewisse Überreaktionen – das ist menschlich und sicher nicht so gemeint. Morddrohungen sind stets überflüssig und nicht akzeptabel, aber wohl auch in den meisten Fällen nicht ernst zu nehmen. Ich wünschte mir, dass grade Frauen wie Frau von Rönne die Forderungen unterstützen, aus einer starken Position, statt billig Stellung dagegen zu beziehen. Unreflektierte, aber erfolgreiche Frauen werden in den nächsten Jahren zu Hauf von den Universitäten in den Arbeitsmarkt kommen (nicht deren Schuld, sonder die der Universitäten und bei Männern nicht besser, sondern eher noch schlimmer). Hoffentlich kann wenigstens der Feminismus diese entsolidarisierte Gesellschaft wieder etwas solidarisieren. Ich bin übrigens ein Mann mit großer Hoffnung…

    • Mir ist klar, dass Frau von Rönne zuspitzt. Aber es ist immer noch klar im akzeptierten, demokratischen Spektrum. Man muss das nicht mögen, aber man sollte es bedenken.

      Das Problem hier ist, dass eine gängige Haltung so verunglimpft wird, dass es Gewalttäter anzieht. Und genau das sollte nicht passieren.

    • Andersrum...
      …wird ein Schuh draus: anstatt sich über die mangelnde Unterstützung von einflussreichen Frauen zu beklagen, sollten sich vielleicht Frauen, die wirklich daran interessiert sind, erfolgreich Karriere zu machen, ein Beispiel an bereits erfolgreichen Frauen nehmen und sich nicht von kinderlosen hauptberuflichen Bloggerinnen wie Frl. Wiczorek erklären lassen, wie sie Familie und Karriere am besten unter einen Hut kriegen im ach so furchtbaren Patriarchat. Kleiner Tipp: das Erfolgsgeheimnis besteht wahrscheinlich eher nicht darin, mögliche Inkongruenzen zwischen Realwelt und eigener Vorstellung emotional dadurch zu bewältigen, daß man die Vertreter von Meinungen, die nicht der eigenen entsprechen, pauschal als Nazis diffamiert…

    • Titel eingeben
      „…die für Feminismus und damit die vollständige Gleichstellung von Frauen eintreten.“ Gleichstellung ist das genaue Gegenteil von Gleichberechtigung! Fast unbemerkt wird die „Gleichberechtigung“, die in diesem Lande Realität ist, durch „Gleichstellung“ ersetzt. Das bedeutet die Bevorzugung von Frauen trotz schlechterer Leistung.

    • Frauen als Mütter, die Karriere machen
      Wenn ein Mann Vater wird und sich um die Kinder kümmern will anstatt sie von seiner liebenden Gattin betreut zu wissen und am Wochenende mal vorbeizuschauen, dann ist auch Ende der Karriere. Das liegt nicht an der Gesellschaft, sondern an unserem Wirtschaftssystem bzw. an den Spielregeln, die in gewinnorientierten Unternehmen herrschen. Ich kann dieses einseitige Gejammer ehrlich nicht mehr hören. (Männer, die sich über die Unvereinbarkeit von Beruf und Familie beklagen werden gemeinhin als Jammerlappen dargestellt – ich sehe nicht warum es bei Frauen dann anders sein sollte.)

      Auf diese besch…ne Relativierei von Morddrohungen aus dem linken Spektrum reagiere ich mittlerweile auch ziemlich allergisch, weil dort immer recht unverblümt der Doppelstandard durchscheint, mit dem gemessen wird. Wenn das gleiche von Rechts passieren würde, hätten Sie vermutlich Schaum vor dem Mund ob der Unverantwortlichkeit, mit der agiert wurde.

      Und dass der Feminismus (insbesondere der Netzfeminismus) in D’land eine solidarisierende Wirkung hat – dazu fällt mir ehrlich gesagt überhaupt nichts mehr ein … doch, vielleicht der Begriff Zwiedenk aus „1984“.

      Viele Grüße
      Günther Werlau

    • Sprachbilder und das Internet oder die ungewollte Eskalation
      Ich gehöre auch zu den Menschen, die sich gerne „kräftig“ ausdrücken. Dies ist in persönlicher Kommunikation meist kein Problem (zumindest hierzulande).

      Im Internet meiner Erfahrung nach schon, sowohl in Blogs als auch in EMails. Niemand kennt den Menschen, der schreibt. Niemand weiss ob der andere in seiner Freizeit Einkäufe für seine alte Nachbarin erledigt oder kleine Kinder frisst.

      Und so werden die geschriebenen Dinge mangels Kontext (und gerne ausserhalb des Zusammnhangs) wortwörtlich genommen.

      Was könnte man z.B. aus der Formulierung „Ich kann mir daher gut vorstellen, dass die lapidare Darstellung von Frau von Rönne als Faust ins Gesicht derjenigen gewertet werden muss, die für Feminismus und damit die vollständige Gleichstellung von Frauen eintreten.“ machen?

      Sie enthält ein „gewaltätiges“ Bild. Die Faust ins Gesicht. Das ist die erste Stufe der Eskalation. Minimal umformuliert (quasi vertwittert) wird es noch drastischer „Frau Rönne möchte den feministischen Frauen mit der Faust ins Gesicht schlagen“. Hoppla! Da ist die Morddrohung nicht mehr weit inklusive „vollem Verständnis für die Überrekation“.

      Und ja, natürlich verdrehe ich Ihnen hier das Wort im Mund und habe das komplett aus dem Zusammenhang gerissen. So wird das halt gemacht. Ich könnte sie als Urheber eine Eskalation die auf mein „Zitat“ folgt benennen.

      Für gepflegten Diskurs müssen wir wohl alle – zumindest im Internet – einen Gang zurückschalten, das gilt sowohl für den der schreibt, als auch für den der liest.

    • Titel eingeben
      > Es gibt noch immer Frauen in dieser Gesellschaft, die nicht
      > verzichten möchten Kinder zu kriegen, eine gute Mutter zu sein
      > und trotzdem Karriere zu machen oder sich für etwas einzusetzen,
      > was ihnen am Herzen liegt. Soetwas lässt unsere Gesellschaft
      > jedoch trotzdem nur in Ausnahmefällen zu oder Frauen werden
      > dazu verdammt auf die oben genannten Dinge zu verzichten.

      Daß man nicht alles haben kann, liegt in der Natur der Sache. Geht uns Männern aber ganz genau so. Kinder groß ziehen und groß Karriere machen geht halt nunmal nicht zusammen. Die Feministinnen wollen aber ALLES und das auch noch geschenkt, siehe Quote.

  21. ...die Meinungsdiktatur!
    Schoene Beschreibung derselben, aber was sollten wir daraus lernen? Bin gespannt, wann endlich eine unserer heutigen Mitte/Links-Einheitsparteien sich dem Thema stellt – wahrscheinlich hoffe ich aber vergebens! Ein kluger Kopf hat vor ungefaehr 2 Jahren in einem Artikel uns auf dem Weg in ein neues Mittelalter gesehen, die Inquisition findet jetzt halt im Netz statt…..

    • Die Inquisition, wenn ich das als Bewohner eines Jesuitenkollegs so sagen darf, hat meist weitaus feinsinniger und differenzierter gearbeitet. Und war viel besser als ihr Ruf.

    • "Mitte/Links-Einheitsparteien"
      Die werden sich solange nicht dem Thema stellen, solange die Gegner Links/Grüner Positionen dadurch bekämpft werden. Der Feind meines Feindes ist mein Freund. Durch dieses dusslige Politik haben die sich die USA permanente Probleme geschaffen. Also auch gut für uns Mutti.

      Und zu DA: Die Inquisitoren waren auch grundsätzlich gebildete, machtbewusste Leute, keine Plebs, daher die Feinsinnigkeit…..

  22. Pressefreiheit ade?
    Die FAZ (wurde eigentlich sie von der Frankfurter Rundschau übernommen?) trägt in jüngster Zeit selbst zum Verlust der Pressefreiheit bei, indem sie – ähnlich glatt gebürstet wie die meisten anderen deutschen Tageszeitungen – im wesentlichen als Außenstelle des Bundespresseamtes einer SPD-geführten(!) Regierung fungiert und auf eigene Meinungen weitgehend verzichtet. Abgesehen von dem Verlust der Freiheit hierzulande tun sich die Journalisten selbst keinen Gefallen damit, denn zum Abschreiben der amtlichen Verlautbarungen braucht man sie gar nicht mehr. Das können die Computer besser.

    Eine eigene politische Meinung leisten sich hierzulande nur noch die Wirtschaftswoche, die Welt und – erstaunlicherweise – die VDI-Nachrichten.

    • Die FAZ (wurde eigentlich sie von der Frankfurter Rundschau übernommen?)
      Diese Frage habe ich mir in letzter Zeit auch gestellt, denke aber es sind die ÖR und nicht die FR. Achten Sie mal auf die Einstiegsseite mit der Konkurrenz (Heute in 100 sek; TS in 100 sek) an prominenter stelle. Würde auch zur ersten Ableitung, die ich inhaltlich glaube diagnostiziert zu haben, passen.

    • genauso ist es!
      Text eingeben

    • Wie bitte?
      Wieviel bekommen Sie denn gezahlt für diesen PR-Eintrag? Fast schon traurig bis dreist, ausgerechnet einem Blatt wie „Die Welt“ aus der Springer-Presse (suchen Sie mal in einer Suchmaschine nach den Worten „Springer“ und „Statuten“ oder sehen Sie einfach auf der Springer-Website nach) zu attestieren, die würden sich eine eigene (also unabhängige) Meinung leisten können/dürfen/wollen… Alles tanzt nach der Pfeife jenseits des Atlantik.

  23. Ausgezeichneter Blogeintrag
    Schön analysiert und sehr schön verdeutlicht.

    Ich bewundere allgemein die hervorragende Organisation der Netzfeministinnen.
    Wie viele gibt es von denen eigentlich? 100? 1000?

  24. Die Realität ist nun mal wichtiger als die Idee
    Das gilt auch für Feminismus, der nach dem die Gleichberechtigung nun weitgehend vorhanden ist sich in einer Sinnfindungskriese befindet.

  25. Oh Gott, was ist aus dem Internet geworden
    Einst für den wissenschaftlichen Austausch gedacht, ist es heute der virtuelle Schauplatz von Progromen und Diskriminierung abweichender Meinungen, die sich der Meinungsfreiheit erfreuen. Denn nix anderes ist ein Shitstorm, es ist ein Progrom auf geistiger Ebene um das Gegenüber zu brechen. Wobei er sich dann auch materiell manifestieren kann, wie hier mit einer Morddrohung. Dann springt der Progrom aus dem Netz in die Realität.
    Es wird gehetzt und mit Propaganda Mitteln gearbeitet die zuletzt von Goebbels so exzessiv verwendet wurden. Und wieder zeigt sich, die meisten ducken sich weg und schauen in die andere Richtung, bloß nicht selber in das Feuer laufen.
    Der Terror der auf vielen Seiten läuft, lässt schlimmes für die Zukunft befürchten. Denn er zeigt, dass Freiheit im Internet nicht funktioniert und dass es Mechanismen benötigt, die Menschen vor solchen Attacken schützt. Eigentlich wäre hier der Rechtsstaat gefragt, denn an sich könnte man solchen Umtrieben einen Riegel vorschieben, denn üble Nachrede und Beleidigung/Drohung sind hier ja voll erfüllt worden.

    Doch dank der Agitation politischer Vertreter die selber begeistert zündeln, um Abweichler mundtot zu machen, wird dies nicht geschehen. Es scheint sich zu großer Beliebtheit zu erfreuen, potentielle Widersacher frühzeitig damit auszuschalten und für die Zukunft zu diskreditieren.

    • Naaaahhh, wo denken Sie hin: Ich kenne Bayern noch unter Strauss und da war so etwas voll-kom-men normal und hat sich auf mir ausgetobt.

      Komich ist jetzt nur, dass „meine“ politische Richtung jetzt genau so weiter macht.

    • Strauß war Bayern, nicht Deutschland
      Der Einfluß von Strauß war in Bayern, nicht ganz Deutschland.
      Da es damals noch nicht das Internet gab, was eine Eskalation in Stunden ermöglichte, kann man diese Eskalationsarten nur schwer vergleichen.
      Außerdem war Strauß eine Person. Hier steht ein ganzes Heer jederzeit bereit, wie ein Überfallkommando über einen herzufallen.
      Bei Strauß war mit CSU der Feind gut zu erkennen, wenn man sich verkracht hatte. Nur hier lauert der Feind an jeder Stelle und ist nicht im Vorraus erkennbar.

    • "Es wird gehetzt und mit Propaganda Mitteln gearbeitet die zuletzt von Goebbels so exzessiv
      verwendet wurden.“

      Ja. Nur diesmal bezahlen wir diese „politisch unabhängigen Meinungsbildner“ mit unserer „Demokratie“abgabe und helfen gleichzeitig auch noch den „paupers“ bei der FIFA. Ein wahrhaftiges Gutmenschenprojekt.

    • Das Problem ist nicht das Internet
      Natürlich gibt es sie noch, die „alten“ Teile des Internets. Wo sich wissenschaftlich, fachlich oder – einfach nur – über Kochrezepte ausgetauscht wird; zwischen höflichen und engagierten Menschen weltweit.

      Dieser Teil des Internets ist sogar grösser als jemals zuvor und er wächst weiter.

      Aber es gibt halt jetzt auch die anderen Teile, die lauten, schrillen. Da wo Teile der Gesellschaft die bis jetzt nicht im Internet vertreten waren plötzlich eine Platform finden.

      Aber sie verdrängen den anderen Teil nicht. Sie ergänzen ihn bloss. Wer diesen Teil mit dem „ganzen“ Internet gleichsetzt erweist dem Rest IMHO einen Bärendienst.

      Dadurch, dass das Internet zu einem Massenmedium wird, erscheinen natürlich dort (mehr und mehr) alle Teile der Gesellschaft. Aber auch eine Gesellschaft will man ja nicht bloss nach denen bewerten, die am unangnehmsten sind oder?

    • Was aus dem Internet geworden ist?
      Fünfzig bis siebzig Prozent der Dinge im Internet sind durchschnittlich und kaum erwähnenswert, eben der Abrieb des Lebens von durchschnittlichen und kaum erwähnenswerten Menschen — manchmal verblüffend interessant, wenn man aus völlig unerwarteter Ecke zu gedanklicher Tätigkeit angeregt wird. Es ist nicht überraschend, dass ein niedrigschwellig und preiswert zu nutzendes Medium nicht nur Großartiges hervorbringt. Und. Es ist gut, dass das so ist, denn es ist ein genauer Spiegel unserer Zeit und der Menschen, die in dieser Zeit leben, hoffen, lieben, verzweifeln, denken, handeln oder resignieren.

      Fünf bis zehn Prozent der Dinge im Internet sind großartig. Einfach nur großartig. Und dabei niedrigschwellig zugänglich, durchsuchbar, offen, fast schon frei. Kunst, Musik, Wissenschaft (nicht die Wisschenschaft einiger Pseudos, die in ihrem Blendwerk wissenschaftliche Mimikry betreiben, um mithilfe des Stiles darüber hinwegzutäuschen, dass die angewendete Methode ein Mechanismus zur Bestätigung von Vorurteilen ist) für jeden, ein Traum ist wahr geworden.

      Ein kleiner Teil sind oft aufwändige private Arbeiten und Sammlungen zu bestimmten Themen, zu denen sich außerhalb des Internet kaum Informationen finden lassen.

      Der Rest besteht aus Paranoia, Agitation, Hass, Bullshit, Vergötzung der Psyche auf Kosten des Bewusstseins und Denkverzicht. Er findet da statt, wo das neudeutsche »social media« – von mir gern als S/M abgekürzt – die Tatsache verkleidet, dass man keine technischen Kenntnisse mehr haben muss, um sich mitzuteilen und dafür erhobene Däumchen, Retweets und andere virtualisierte Formen des Applauses einsammeln zu können. Weil diese… sorry… S/M-Kacke ein ganz großes Geschäft (übrigens zurzeit immer ohne seriöses Geschäftsmodell) ist, wird sie von der gerichteten Aufmerksamkeit der Presse und Glotze überproportional stark ins Bewusstsein getragen. Und das zieht dann wieder gewisse Leute an… und das zieht dann wieder die gerichtete Aufmerksamkeit der Presse und Glotze an… und so weiter ad nauseam. Ich bin verdammt froh, dass ich weiß, dass es sich bei dieser hoffentlich nur vorübergehenden Erscheinung – ich bin mir sicher, dass sich selbst mit »data mining« gestützte Reklame nicht als tragfähiges Geschäft erweisen wird, aber das ist eben ein Glaube – nicht um »das Internet« handelt. Die meisten Journalisten scheinen das noch nicht zu wissen, die holen sich irgendwelche Twitter-Streams und erklären ihren Zulesern und Zuschauern anhand dieser trüben Quelle, was »das Internet denkt«. (Das habe ich tatsächlich mehrfach in Sendungen auf ARD und ZDF so gehört.)

      Tja, und das zieht dann wieder gewisse Gestalten… ach!

      Gut, dass es jenseits dieses herabsaugenden, dummen Kreiselstrudels noch ein Internet gibt, das sich ertragen lässt.

  26. Gabriel und Fahimi werden sich artig bei Frau Krause bedankt haben.
    Frau von Rönne hat einfach das Pech gehabt, mit ihrem Artikel der Mitarbeiterin (Redakteurin?) der ARD (NDR, davor 4 Jahre WDR) Anna-Mareike Krause aufzufallen, der sozialistische Ideologie und Genderismus vor Objektivität und ethischer Bericherstattung geht. Sie sitzt mitten im übermächtigen „Rotfunk“ und entscheidet nach Gusto, was ihrer Meinung nach noch tolerierbar ist und was nicht. Wir erinnern uns: WDR, NDR und Süddeutsche Zeitung bilden ein rotes „investigatives“ Medienkartell, das einer neuen Deutschen (roten) Politik den Boden bereiten soll. Die Dreistigkeit, mit der sie nun versucht, aus ihrer mächtigen Position heraus Einfluß zu gewinnen und Frau von Rönne mit Gewalt in die rechte Ecke zu drücken, belegt in meinen Augen eine menschliche Verderbheit, die eigentlich nur unter eindimensional agierenden Ideologen zu finden ist. Objektive Bericherstattung ist die Aufgabe der ARD, aber mit Sicherheit nicht die Verbreitung einer bestimmten politischen Richtung. Ich kann nur hoffen, daß der NDR sich bei Frau von Rönne für die Fehlleistung der Mitarbeiterin Krause entschuldigt. Ich vermute leider nur, daß dort soviel an ethischem Selbstbewußtsein und Rechtsempfinden nicht zu finden ist.

    • Man kann über Gabriel viel sagen und das tue ich auch, aber ein Feminist ist der mit absoluter sicherheit nicht.

    • Gabriel ist doch gar nix, lieber Don
      Der hängt doch sein Fähnlein schneller in den Wind der öffentlichen Meinung als jeder Populist.
      Da agiert er auf der einen Seite für die Vorratsdatenspeicherung und Überwachung. Aber dann ist die NSA ganz ganz böse.
      Ich denke an den Beitrag im ZDF aus „Die Anstalt“ dazu mit dem Kommentar:
      Bei soviel schizophrenen Ansichten, braucht der Mann eine echt stabile Psyche

    • WDR
      ist das der sender, der von walter ulbricht und herbert wehner in moskau 1944 gegründet wurde ?

  27. die bekannten Verdächtigen
    wen wundert es noch, wenn in diesem Zusammenhang die Namen Volker Beck und die seines Büroleiters Brux fallen – Beck ist ein Propagandist. Was sich hier generiert ist eine Übelkeit erregende Form der Stimmungs- und Meinungsmache, frei nach der Devise – wir machen uns mit jeder Position gemein, so lange sie unsere Gegner diffamiert – Gesinnungsjournalsimus statt Qualitätsjournalismus – Respekt an Don Alphonso – er hat ein übel riechendes Thema leserlich serviert.

    • Meines Erachtens wollte Beck nach dem von ihm tragend mitgestalteten Shitstorm gegen das Westfalen-Blatt gleich nochmal.

      Aber ich finde, es reicht.

    • Beck hat schon öfters gehetzt
      Kann mich an einige Eskalationen im Netz erinnern wo sein Name in vorderster Front aufgeführt war.
      Ich frage mich was der eigentlich den lieben langen Tag so macht, wenn er soviel Energie und Zeit in solche Aktivitäten stecken kann. Aber denke mal, in langweiligen Bundestags Debatten ist das eine super Beschäftigung, besser als Sudoku von Schäuble…

  28. Antifa
    Die „Antifa“ sollte das Präfix streichen und das „fa“ ausschreiben, das trifft ihre Intentionen am besten!

    • Titel eingeben
      von wegen faschisten, das sind die enkel ihrwer nazi-opas oder ausgeschrieben natonalsozialistischer grossväter.

  29. Putin-Versteher et al.
    Schau ich mir die Berichterstattung in den Medien an, die dem Mainstream zugerechnet werden, so erscheint es mir, als sei das, was Frau von Rönne widerfährt, heute der Standard. Anstatt sich inhaltlich auseinanderzusetzen, geht es nur noch darum, jemanden in eine bestimmte Ecke zu stellen, um damit jede Diskussion und Debatte abzuwürgen und die andere Seite zum Schweigen zu bringen. Ich denke da bspw. nur an den Umgang mit der AfD oder an den Umgang mit Pegida oder auch eben an den Umgang mit Leuten, die in Putin nicht gleich einen neuen Hitler/neuen Stalin sehen. Ich halte das für keine gute Entwicklung. Aber es scheint mir das Zeichen dafür zu sein, dass unsere offene Gesellschaft bei weitem nicht so offen ist, wie sie sich gerne gibt. Ja, ich habe den Eindruck, dass wir auch schon einmal – was Offenheit des Diskurses und Diskursqualität und Erkenntnishöhe des Diskurses desselben angeht – viel weiter waren, Stichwort Aufklärung (Haskala).

    • Das ist immer ein Balance-Akt – und nach meiner Erfahrung ist gerade bei Pegida ein Dialog ausnehmend schwierig. Was man da alles abbekommt, ist wirklich unfein.

    • "Nichtdialog"
      DA: „Das ist immer ein Balance-Akt – und nach meiner Erfahrung ist gerade bei Pegida ein Dialog ausnehmend schwierig. Was man da alles abbekommt, ist wirklich unfein.“
      Der Nichtdialog und die nicht-Beschäftigung bzw. das Ignorieren publizierter Äusserungen berechtigen aber noch nicht zum Desavouieren von Gruppen durch „Meinungsführer“ bzw. Meinungsgeführte (z.B. Aussagen wie „Hass im Herzen“). Intellektueller interessierte Mitmenschen versuchen mit den Einzelnen zu sprechen, was mir persönlich bisher immer gelang. Ich habe versucht *zuerst zuzuhören* (Gesamtbild) und mir dann meine (vielleicht nicht mehrheitsfähige) Meinung zu bilden.

  30. Ihre Demokratieabgabe an der Arbeit
    So könnte man dem Blatter und der korrupten FIFA beikommen: Statt der WM in Russland einfach Frauenfußssball zeigen.

  31. Wie ist es möglich, dass Radikale wie Anna-Mareike Krause beim öffentlichen Rundfunk arbeiten?
    Derartige Personen sind für um sich greifende Begriffe wie „Lügenpresse“ verantwortlich. Soll Sie Ihren AgitProp veröffentlichen wo Sie will, aber nicht in dem von der Gesellschaft finanzierten Öffentlichen Rundfunk!

    • Ah was, lügenpresse, damit kommt man doch nicht weiter. Ich finde es auch angemessen, wenn diese Strömung ihren Platz und Möglichkeiten zur Darstellung hat. Was gar nicht geht, ist das Liefern von Zielen für die Antifa.

    • Titel eingeben
      „Was gar nicht geht, ist das Liefern von Zielen für die Antifa.“ Stimmt: Aber die Devise dieser Demokraten ist und war: Und willst du nicht mein Bruder sein, dann schl** ich dir die F***e ein. So krude können angebliche Demokraten (die Gewerkschaften und Parteien unterstützten die Antifa, wenn sie ihren Zielen hilft) daher.

    • Wie ist es möglich, dass Radikale wie Anna-Mareike Krause beim öffentlichen Rundfunk arbeiten?
      das ist nicht nur möglich, das ist gewollt, das hat System. Beim ÖR gibt es, wie bei jedem anderen Arbeitgeber, einen Test, ob Bewerber ‚ins Team passen‘. Beim ÖR heißt das, es wird gecheckt, ob jemand ‚weltanschaulich‘ dazu passt. Und Leute, die nicht mindestens den üblichen Linkspopulismus an den Tag legen, die werden beim ÖR noch nicht mal Kabelträger. Dafür sorgen die schon. Und damit bekommt man eine schöne große Familie, die sich in allen wesentlichen Punkten einig ist. Und diese Familie reproduziert sich laufend, es kommen ständig junge Menschen nach. Und vor allem die jungen MenschInnen wollen sich hervortun, wollen Karriere machen. Und beweisen, dass sie besonders ’scharf‘ sind. Und so war das bei Anna auch – jede Wette. Die wollte ihrer Chefin mal zeigen, dass sie ’sone Rechte‘ so richtig in die Pfanne hauen kann. So dass die nicht mehr aufsteht. Und Anna hofft jetzt, dass ihre Chefin sie dafür so richtig schön lobt (Bussi, Bussi) und sie das nächste Treppchen nach oben schubst. Schließlich hat sie sich an der (Klassenkampf-) Front bewährt und sich für höhere Aufgaben empfohlen.

    • Äh – also ich lebe in Bayern und sehe da nichts vom Linksradikalismus im ÖR.

    • Feste Radikale
      „Wie ist es möglich, dass Radikale wie Anna-Mareike Krause beim öffentlichen Rundfunk arbeiten?“

      Ja, wo denn sonst? Besser da als an einer wichtigen Position. Da ist sie sicherlich gut versorgt und kann keinen größeren Schaden anrichten. Ich bin immer froh, dass solche Leute keine Hirnchirurgen geworden sind oder gar Klempner. Jeder Shitstorm ist immer noch besser als ein verstopftes Klo.

    • so kann man das auch sehen.

  32. Faschismus von links
    Bei den Attacken auf RvR kann man sicher vom Versuch einer gezielten „Character assassination“ sprechen. Es ist nicht verwunderlich, dass auch hier wieder die eher linken, eher feministischen üblichen Verdächtigen rädelsführend sind.
    Der Rechtsextremismusexperte und Publikative.org Gründer Patrick Gensing ist übrigens ebenfalls Mitglied der Tagesschau-Redaktion. Ich weiß allerdings nicht, in welchem Verhältnis dieser zu Frau Krause steht.

    Ein gesonderter Beitrag über das linke journalistische/politische Spektrum und deren Vernetzung auf Twitter wäre spannend.

    • Befreundet.

    • Faschisten diverser Couleur
      Ich stimme Ihnen zu, JR. Ich sehe deutlich mehr Gemeinsamkeiten als Unterschiede zwischen Linksfaschisten, Rechtsfaschisten und Islamfaschisten. Das Gemeinsame ist das Totalitäre, die Bevorzugung der Eigengruppe und die Feindschaft gegenüber der Fremdgruppe, der unbedingte Wille zur Machtübernahme, die dann alles daran setzt die Fremdgruppen zu diffamieren, zu unterdrücken oder auszumerzen. Da die Machtübernahme legal, also demokratisch nicht realistisch ist, fordert man die „Weiterentwicklung der Demokratie“ und agiert zwischenzeitlich mit Terror. Pluralität, Meinungsfreiheit, die freie Wahl der Lebensgestaltung, kurzum das freie Denken gilt als bedrohlich und wird deshalb bekämpft, „mit allen Mitteln“ außer: mit sachlichen Argumenten, dafür umso hinterhältiger. Ich sehe auch mehr und mehr meiner Mitbürger geduckt und sich selbst zensierend umhergehen, um bei diesen Leuten nicht aufzufallen. Neulich habe ich mal wieder „BIedermann und die Brandstifter“ zur Hand genommen. Wie wahr….

  33. Titel eingeben
    Man kann das auch andersherum sehen. Einem Journalisten oder Autor, auf den noch nicht der Geifer der Indymedia-, Antifa-, Feministen- oder Gendergemeinde trieft, muss man schon vorwerfen, weder Rückgrat noch Haltung oder Profil zu besitzen. Für einen Intellektuellen sollte es Ehrensache sein, solchen Figuren als Zielscheibe zu dienen.

    • Es gibt Sachen, die mehr Spass machen, aber man kann es sich halt nicht immer aussuchen.

    • Zielscheibe für eine Diskussion ist ok, aber als Ziel von Morddrohungen?
      Da ist der Spaß aber schnell vorbei.
      Die Reaktionen ähneln ja schon den Fatwas aus Saudi Arabien. Wer gegen den Wahhabismus argumentiert darf nen Kopf kürzer gemacht werden, egal wo.

    • Titel eingeben
      @Clemens Hüttler, man kann das auch anders sehen. Einem Journalisten oder Autor, der bei Indymedia-, Antifa-, Feministen- oder Gendergemeinde vor Geifer trieft, muss man schon vorwerfen, weder Rückgrat noch Haltung oder Profil zu besitzen. Für Intellektuelle sollte es Ehrensache sein, solchen Figuren nicht das Wort zu reden. Es gibt zwar Sachen, die mehr Spass machen, aber man kann es sich halt nicht immer aussuchen.

    • Groesstenteils Harmlos
      Ich finde die sind rechts wie links herum ziemlich harmlos. Es fehlt denen einfach nur der Respekt fuer alles andere. Die Kommentare in der Welt von (vermutlich eher rechts drehende Leser) sind da nicht besser. Es gibt von derselben Frau Roenne ein Video in der sie die „besten“ Kommentare selbst vorliest. Nicht nur denen sondern auch den anderen fehlt der Repekt und man neigt zur Skandalisierung: Titel: „Die Welt geht unter“ und Text: „Vielleicht doch nicht, man weiss eben noch nichts neues. Ich gehe vorher duschen“.

    • Ich bin ja stolz darauf, dass es bei mir nicht wie bei der Welt zugeht.

  34. Morddrohung
    Netter, interessanter Text.

    Aber der letzte Satz, mit der Morddrohung, kann ich nicht ganz nachvollziehen. Laut Wikipedia heißt Ça ira – ‚wir werden es schaffen‘.
    Oder wo ist die Morddrohung in dem Screenshot versteckt?

    • Titel eingeben
      Sie haben die Laterne überlesen.
      Ich glaube, der Spruch ging so:
      „Ah, ca ira, ca ira, ca ira,
      les aristocrats a la lanterne“

    • Titel eingeben
      Versione della Fête de la Fédération
      (14 luglio 1790)

      “ Ah ça ira ça ira ça ira
      Les aristocrates à la lanterne
      Ah ça ira ça ira ça ira
      Les aristocrates on les pendra
      Et quand on les aura tous pendus,
      On leur fichera la pelle au cul!

      Deutlich? Sehr deutlich, was damit gemeint ist – oder? Der Account der diesen Tweet – in Richtung der Journalistin absetzte hat eine klare und unmissverständliche Botschaft.

      Soweit sind wir wieder, dass Journalisten und Kolumnisten angegriffen werden – die Verrohung des Diskurs ist im vollen Gange – es reicht auf Twitter die Einträge zu #vonRoenne zu lesen.

  35. Gutes Beispiel für ein bekanntes Problem
    Wie in so vielen Bereichen des öffentlichen Diskurses wird in diesem Fall die inhaltliche Auseinandersetzung vermieden.
    Anstatt mit Argumenten zu überzeugen werden jegliche Gegenpositionen diskreditiert und zur gesellschaftliche Ächtung aufgerufen, werden abweichende Perspektiven und damit die Meinungsfreiheit bis aufs Messer bekämpft unter dem Anspruch selbst über die endgültige Wahrheit zu verfügen.
    Man ist geneigt Vergleiche zu religiösem Fanatismus früherer Tage oder anderer Erdteile zu ziehen, wenn auch das sicher zu weit ginge.

    Dennoch bleibt zu konstatieren, dass diese Zerstörer des produktiven Miteinanders unter dem Deckmantel der „Political Correctness“ mehr Erfolge verbuchen als einer freien Gesellschaft zu Gesicht stehen

  36. Titel eingeben
    Wenn die Mechanismen im Netz so funktionieren, könnten die Rechtsradikalen doch mal auf die Idee kommen Netzfeministinnen massenweise zu liken/zu verlinken. Dann müssten diese doch ganz schön ins schwimmen kommen. Wäre eine feine Trollierung und würde mich amüsieren bis zur Erheiterung.

  37. die ARD muss Position beziehen - öffentlich
    Frau Krause hat die Rote Linie überschritten. Sie betreibt wissentlich und willentlich im harmlosesten Fall Rufmord.

    Die ARD muss nun Farbe bekennen. Passt solch ein Charakter zur ARD und lässt sie zu, dass sich Frau Krause weiterhin öffentlich als ARD Mitarbeiter bzw. Redakteurin adelt?

  38. Wirklich beeindruckend
    Eigentlich zeigen die meisten Reaktionen in den Kommentaren zu diesem Blogeintrag, nämlich jener „Gutmenschen“, „Linksgruener Mainstream“, „neuer Faschismus“ und ähnlich idiotische Verschwörungen schreiender Volksmob, wie leicht man sich einerseits Applaus von der „falschen Seite“ einholt und andererseits wie notwendig doch der Feminismus ist. Ihre Leserschaft möchte ich nicht haben. Die ist mindestens so widerlich, kleingeistig und menschenfeindlich, wie die hier so angeprangerten bösen Feministinnen.

    • Aber was hat denn das Zeigen auf einen in der Schusslinie der
      Antifa befindlichen Befürworter der Frau von Rönne und die Sippenhaft, die ihr durch dieses öffentliche Zeigen zuteil wurde, bitteschön mit „Feminismus“ zu tun? Muss Feminismus jetzt eigentlich für alles herhalten? Ich dachte, da gehts um Frauen … und nicht um Typen, die wie Pawlows Hunde auf alles reagieren, an das das Etikett NPD geklebt wird!

  39. Denunzierung als Mittel des politischen Kampfes
    Die Verleumdung des Kritikers, mit Hilfe von sinnentstellenden Interpretationen, oder persönlicher Denunzierung vor der Öffentlichkeit, mit dem Ziel der Mobilisierung gegen die Person, ist ein im Medienfeminismus häufig eingesetztes Mittel. Da ist auch (oder gerade!) derjenige, der sich sachlich äußert und treffend argumentiert, im Handumdrehen „Nazi“ oder ähnliches.

    Das gilt auch für die ganze Debatte um Privilegien für Homosexuelle, bei der mit identischen Mitteln gearbeitet wird. Kein Zufall, dass Beck und sein Büroleiter, in dieser Angelegenheit involviert sind.

  40. Volker Beck
    Als Volker Beck verleumderisch die Dresdener Polizei anzeigte,
    war das in den allermeisten Medien zu lesen.

    z.B. http://www.spiegel.de/panorama/justiz/toter-fluechtling-in-dresden-volker-beck-zeigt-ermittler-an-a-1013145.html

    Als Volker Beck deswegen zurecht von den verleumdeten Beamten angezeigt wurde, war das nur in foren wie blu-news zu lesen,
    und, erst heute entdeckt (!), in genau einer Zeitung zu lesen
    http://www.welt.de/politik/deutschland/article136548610/Fall-Khaled-Kriminalbeamte-zeigen-Volker-Beck-an.html

    Die deutsche Medienlandschaft ist fest im Griff der links-grünen Gutmenschen

  41. Simone, nicht Sabine Schmollack
    So heißt die Redakteurin der taz.

  42. Pingback: Das Rauschen des Netzpöbels : Burks' Blog

  43. auch Shitstorms werden von den Medien klassifiziert
    so hat sich zum Beispiel keine Zeitung sonderlich aufgeregt, als die stellvertr. CDU Bundesvorsitzende und Fraktionsvorsitzende im Rh.-Pf. Landtag von der Manu Dreier SPD als Shitstorm in Pumps verunglimpft wurde. So ergeht es halt Frauen die sich politisch nicht nach links orientieren

  44. Politische Aggitation und Manipulation nicht akzeptieren!
    Es ist schon traurig, wie da Menschen, die vorgeben, für Demokratie und Meinungsfreiheit zu sein, mit übelsten Techniken der Manipulation und durchsichitigem politischen Kalkül – oft unter dem Deckmantel der Anonymität – versuchen, andere Meinungen zu diskreditieren.

    Es ist immer leichter sich gar nicht erst mit den Argumenten Andersdenkender zu beschäftigen und sie stattdessen pauschal mit Dreck zu bewerfen.

    Und was die Beteiligung der Grünen an diesem Trauerspiel angeht: Vielleicht wäre es für diese Partei einmal an der Zeit, nicht nur ihre Kindersex-Vergangenheit sondern auch ihre braune Wurzeln freizulegen, darüber Buße zu tun und sich zurück auf einen Weg des fairen Miteinanders zu bewegen. Dann könnten sie in einigen Jahren vielleicht wieder eine ernstzunehende politische Größe werden.

  45. Bald ist es zu spät.
    Grüne und speziell die extreme Linke der Antifa und & Co. haben momentan eine unerträgliche Arroganz und Meinungshoheit, die der freien Meinung und Rede dermassen entgegenläuft, dass hier bereits von faschistischen Methoden gesprochen werden muss.
    Allerdings hat Presse und Politik das jahrelang toleriert – jetzt ist der Hund raus, den man nicht mehr bändigen kann. Die wenigen, die sich noch trauen, werden gnadenlos bis zum Arbeitgeber und in das private Umfeld hinein verfolgt.
    Bald klopft der Uniformierte im grünen Ledermantel an der Tür!

  46. Was mir an Rönne's Text besonders gefällt:
    1. Die Overtüre – „Ich bin keine Feministin, ich bin Egoistin. Ich weiß nicht, ob „man“ im Jahr 2015 in Deutschland den Feminismus braucht, ich brauche ihn nicht.
    1. Das Thema – „Mittlerweile ist der Feminismus eine Charityaktion für unterprivilegierte Frauen geworden, nur noch Symptom einer Empörungskultur, die sich fester an die Idee der Gleichheit klammert als jedes kommunistische Regime.“
    3. Der Schluss – „Der Feminismus bleibt im Flur stehen und beschwert sich, dass Frauen keine Türen offen stehen. Bis irgendwann eine Frau kommt, über den zeternden Flurfeminismus steigt und die Tür selbst aufmacht.“
    Herrlich erfrischen dieses Stakato kurzer Sätze, klarer Aussagen – ein Pperfekt komponierter Text – rhetorisch brillant.
    Sorry, dass ich jetzt nicht Don Alphonso, sondern die Ronja lobe

  47. Titel eingeben
    Werter Don, Danke dass Sie hier das Banner fuer die zivilisierte Diskussion ergreifen.

  48. Gut und Böse
    Dem gedanklichen Schematismus, es gäbe in der Welt die Guten und die Bösen, kann sich offenbar kein Mensch so ohne Weiteres entziehen. Auch hier in den Kommentaren.
    Selbst halbwegs aufgeklärte Menschen denken sich das kleine Ein-mal-eins der Gesellschaft so und laufend dann morodierend herum, um das Böse zu stellen und zu erledigen, indem sie die Bösen kalt machen.
    Immer wieder zu beoabchten, wie nachahmerisch Menschen sich in ein Geschrei einreihen, sobald dieses Gut-Böse-Schema getriggert wird. Anna-Mareike Krause geht diesem kindlichen Schema halb selbst auf den Leim, halb heizt sie es an. Deshalb werden ja auch so gerne die Meinungspistolen mit den Nazi-Patronen geladen, weil die ja nun – unbezweifelbar – die Bösen in Menschengestalt waren.
    Erstaunlich nur, bei wem der Abbau von Verstand und Aufbau von verbaler Unmäßigkeit schon so weit fortgeschritten ist. Wer da alles quasi mit geistig gezückten Messern herumläuft, jederzeit bereit, auf irgendjemanden „Bösen“ mit einer tötlichen Verbalattacke einzustechen, … sehen Sie, jetzt schreibe ich auch schon so unmäßig ;)

  49. Besonnenheit
    Der Artikel ist diskussionswürdig. In vielen Lesermeinungen vermisse ich aber die Besonnenheit – sichtbar werden stattdessen erschreckenderweise aggressive Emotionen. Das ist genauso bedenklich wie der im Artikel geschilderte Sachverhalt. Und: Wenn ich gesagt habe, was zu sagen ist, muss ich nicht immer das letzte Wort behalten. Die Überzeugungskraft der Argumentation steigt nicht mit der Anzahl der Wortmeldungen.

  50. Titel eingeben
    Die öffentlich-rechtlichen Sender wegen Frau Krauses Reaktion nun so zu verunglimpfen hat m.E. eine ähnliche Qualität, als würde man aufgrund von Frau von Rönnes Artikel sagen: „da kann man mal sehen, was der Springer-Verlag für eine reaktionäre Organisation ist“.
    Ronja von Rönnes Artikel kommt vielleicht an einigen Stellen etwas naiv daher: „Ich habe einfach selbst noch nie erlebt, dass Frausein ein Nachteil ist.“ „…daß Männer und Frauen gleich viel verdienen (…)- mir ist das nicht wichtig“. Daß sie selbst noch keine Diskriminierung als Frau erlebt hat, hat sie zum großen Teil dem Feminismus der früheren Jahre zu verdanken. Und die nachweislich unterschiedliche Bezahlung von gleichqualifizierten (nota bene!) Männern und Frauen ist nach wie vor nicht in Ordnung, da bin ich ganz Feminist.
    An anderen Stellen spricht sie mir aber aus der Seele: Das Gendern der Sprache finde ich ebenfalls nicht nur ausgesprochen hässlich, mir gehen auch Frauen auf die Nerven, die sich über solche Äußerlichkeiten definieren. Und daß meine (nicht eben geringen) Steuergelder verschwendet werden, um z.B. die Straßenverkehrsordnung zu „gendern“, ist eigentlich ein Skandal.
    Vielen Dank für Ihren Artikel, Don Alphonso

    • Da isser also ganz Feminist...
      Himmelherrgottsakra!
      Die „nachweislich unterschiedliche Bezahlung“ GIBT ES NICHT!!!
      Wieder und wieder und wieder ist es widerlegt worden. Wie oft soll man es denn noch sagen!?
      Anscheinend immer einmal öfter, als die Lüge aufs Tapet kommt. Und was die Lüge angeht – immer wieder die Frage stellen: Cui bono?
      Falls Sie’s nicht glauben, fragen Sie Herrn Google (falls Sie den kennen).
      Das ist denn auch der einzige Schwachpunkt an dem Rönne-Artikel: Dass selbst sie, die den Feminismus „ekelhaft“ findet, seine Lügen trotzdem teilweise glaubt.

  51. Pingback: Feminististische nazitotschlagkeule des tages | Schwerdtfegr (beta)

  52. Der Mensch ist noch viel näher am "Tier" als viele glauben.
    Je mehr Freiheit, desto bedrohlicher und zerstörerischer…
    humane Qualität auf einer Skala von 1-10…ca. 2,015.

    Gruß
    W.H.

  53. Feministen - oder innen Mob
    Immer erschreckend wie die sog. ANTIFA sich wie die braunen Horden (damals und heute) auffuehrt. Moralisch, rassisch, intellektuel ueberlegen war schon immer gefahrlich.
    Eine Horde besoffener Ultras nach dem Spiel, kommt dem Gefaehrdungspotential von ‚Femministinen‘ nahe.

    Freiheit ist die Freiheit der andersdenkenden – sie hat’s auch nicht ueberlebt.

    Und der ‚mainstream‘ zelebriert auch noch diesen genderunsinn. Wenn eine Frau nicht weis das sie eine Frau ist und es immer gesagt werden muss – armes Hascherl.

  54. Nun ja,
    die „Welt“ war bis vor ca. 10 oder 15 Jahren mal ein seriöses Blatt. Zum Lesen und Verstehen benötigte man schon fast ein Fremdwörterlexikon. Dann, einige Zeit später dann die hausinterne „Erleuchtung“: „Mit Seriosität kann man kein Geld verdienen“. Ergo kam man intern offenbar zu der Einsicht, zu einem „billigen“ Bezahl-Massenblatt a la Bild Zeitung zu verkommen. Wer mehr als 20 Beiträge lesen und kommentieren will, soll dafür bezahlen. Dagegen ist ja nichts einzuwenden. Ich habe dafür auch online ca. ein halbes Jahr lang 4.95 € im Monat bezahlt. Aber die Artikel und Beiträge wurden und wurden deswegen auch nicht besser. Im Gegenteil. Das Niveau sank weit unter die Gürtellinie. Ergebnis: Zensur ohne Ende. Beiträge im Forum wurden nur völlig willkürlich veröffentlich und nach der Veröffentlichung auch wieder gestrichen.

    • Die Welt war vor 15 Jahren ein seriöses Blatt?
      So wie die FAZ heute.

    • Springer = seriös?
      „die “Welt” war bis vor ca. 10 oder 15 Jahren mal ein seriöses Blatt. “
      .
      ???
      „seriös“? vielleicht mal eine geraume Weile in den späten Fifties.
      Es ist nun mal der Axel Springer Verlag.

  55. Schade
    dass Frau Anna-Mareike Krause die „Welt“ und ihr Publikum ernst genommen hat. Sie als Netzaktivistin sollte eigentlich wissen, dass diese „Zeitung“ und insbesondere ihr aus Ewiggestrigen, Verschwörungstheoretikern und AFD-Jüngern bestehendes Publikum mittlerweile in einem eigenen Kosmos existiert und debattiert.

  56. Perlt ab
    Shitstorms werden gemeinhin überbewertet. Gerade als Hanseat wettert man das trocken ab. „Es gibt gor kein‘ schiet Storm, nur die unpassne Kleidung“ weiß man hier schon seit Generationen. Nach ein paar Tagen ist wieder eitel Sonnenschein. Ist so wie irgendein Schiet in der „Bild“-Zeitung, gar nich‘ erst ignorieren. Läuft sich tot.

  57. donalphonso 30. Mai 2015 um 13:40 Uhr
    Ein ähnliches Schicksal haben (neben vielen anderen) erlebt: Eva Herman (!), Tilo Sarrazin, Nikolaus Fest und Bernd Lucke. Das waren öffentlich-mediale „Hinrichtungen“, nicht durch einen Shit-Storm im Netz sondern durch Politiker, Presse und Fernsehen. Der Medienwissenschaftler Professor Bolz nannte das 2009 “hysterische Reaktionen der linksliberalen Öffentlichkeit“ und “Rückzugsgefechte“ der Linken, der “neuen, besonders arroganten Jakobiner“.

  58. Dr.
    Man muss schön sehr behämmert sein, um die Artikel Ronja von Rönne als Journalismus zu bezeichnen! Als sehr schön Beispiel kann ihr artikel über Depression und psychisch Kranke herangezogen werden. Da besucht sie ihre Kranke „Freundin“ in der Psychiatrie und weiß sofort Bescheid was bei psychisch Kranken im Kontext der Gesellschaft falsch läuft. Evidenz? Recherche? Befragung mit Psychiatern? Fehlanzeige!
    Diese Form des Kinderkartenjournalismus ist selbst für die Welt eine Beleidigung. Mal ganz abgesehen von der wirklich kranken Menschen in den Kliniken! Durch ihr oberflächliche und schlechte Analyse gefährdet Sie eine sachliche Diskussion zu dem Thema!
    Ähnlich verhält es sich zum Thema Feminismus. Den Shitstorm hat sie sich mehr als verdient und damit sollte Soe immer rechnen, wenn Sie so schlechte Arbeiten abliefert!
    Die aufgeblasene Diskussion die hier versucht wird zu entzünden ist lächerlich. Fragen Sie sich doch lieber, warum der Kreis der nationalen Idiotinnen auf Sie aufmerksam wurde. Davon habe ich hier noch nichts gelesen! Lassen Sie uns doch ihre Argumentation analysieren und dann schauen, warum sich rechtsnationale und vorurteilsbehaftete Gruppen davon erkannt fühlen.

    • Selbst wenn die Beiträge nicht gut wären; es gibt keinen Grund, daraus eine Nazikiste zu machen. Text debattieren ist super, Frau fertig machen ist mies. So einfach.

    • Titel eingeben
      ja, lassen Sie uns bitte analysieren – vorweg darf ich an Hanns-Joachim Friedrichsen erinnern, so als Grundlage für den journalistischen Diskurs – machen wir es an den Inhalten fest und nicht an den Personen…

      «sich nicht gemein machen mit einer Sache, auch nicht mit einer guten, nicht in öffentliche Betroffenheit versinken, im Umgang mit Katastrophen cool bleiben, ohne kalt zu sein».

      Die Korrelation von der Leserschaft auf den Autor zu schließen und umgekehrt, halte ich für sehr wenig geeignet, um Qualität zu definieren. Nur weil ich dumm bin und auf ihren Text reagiere, infiziert Sie nicht mit meiner Dummheit. Und meine Cleverness andererseits färbt auch nicht auf Sie ab.

      Was ist nun das Thema? Die Journalisten R.v.R. oder die Medienkritik?
      Don Alphonso betreibt Medienkritik, sie betreiben Personenkritik.

  59. Ich verstehe die Aufregung nicht ...
    das ARD-Fräulein verfolgt konsequent die Nachrichtenpolitik, die ich aus ihrem Hause kenne: man imitiert zunehmend (zumindest inhaltlich) den Stil der Bild-Zeitung. Dabei gibt man sich stets staatsmännisch.

    Allerdings ist für Otto-Normalverbraucher ja meist nur die Nase des Sprechers/der Sprecherin zu sehen. Hier dürfen wir uns den Text und die Nase einer Schmierfinkin aus dem riesigen Team zu Gemüte führen.

    Und die ist so, wie ich sie mir vorgestellt habe: eine selbstverliebte Rotznase. Danke für diesem Einblick, ARD!

    Leider kann ich im Gegensatz zur Ekelpresse nicht selbst wählen, ob ich für einen derart skandalösen Mist auch noch zahlen soll …

  60. Langeweile
    Ach was würden wir uns alle ohne Internet langweilen. Und Morddrohungen, naja. Als ich mal welche bekam, meinte mein Chef (der hatte als Prozeßvertreter der KPD vor dem BVerfG wohl duzende bekommen) gefährlich sind nicht die, die drohen, sondern die, die es einfach machen. Etwas mehr Gelassenheit also.

  61. Titel eingeben
    So geht das mit dem konservativen Shitstorm: Eine FAZ-Kunstfigur rückt eine Journalistin der „Tagesschau“ in die Nähe der Linksextremen und stellt in Frage, ob so jemand Journalist sein soll. Ein Kommentar kommt zum anderen, viele machen mit. Das Ganze mündet schließlich…
    Merken Sie noch was?

    • Nein, die Journalistin deklariert eine Nichtexreme als Extrem und weiss sehr genau, warum sie das tut und bekräftigt das auch. Damit zieht sie dann das linke spektrum an. Ich berichte darüber. Sonst nichts.

    • Titel eingeben
      Nein, don Alphonso, Sie berichten nicht nur neutral, sondern sind konstitutiver Bestandteil des Diskurses! Sie sagen, dass AMK eine Nichtextreme als Extreme deklariert. Ich lesen ihren Tweet dagegen ganz anders. Fakt ist: hätten Sie diesen Artikel nicht geschrieben, wäre das „diffamierungspotential“ von Frau Krause sehr sehr viel kleiner… Kaum jemand hätte den Tweet gelesen. ist ihr Artikel nun auch Schuld daran, dass Frau Krauses Aussage erst so eine Wirkmacht bekommen konnte? Ist er vielleicht auch mit Schuld daran, dass durch die Wirkkraft aus dem Tweet erst eine Öffentlichkeit angesprochen wurde, vor deren Augen man nun laut und deutlich behauptet AMK wollte eine Nichtextreme als Extreme darstellen. Mir kommt es eher so vor, als suchten Sie die Öffentlichkeit, um AMK und den Netzfeminismus zu denunzieren.
      DOnalphonso, ich habe gehört, sie hätten bereits andere Texte über einige Protagonisten des Netzfeminismus geschrieben. Stimmt das?

      Ich zum Beispiel den Tweet wie oben geschrieben anders gelesen: für mich hatte er eher den Bachmann Preis in ein schlechtes Bild gerückt. Dass der Text von Frau Rönne von der falschen Seite Applaus bekommen hat, ist nicht von der Hand zu weisen, auch wenn sie das nicht wollte, es ist Fakt. Dass sie nominiert wurde für den Preis ist auch Fakt. Beides kann man in einen Satz bringen und die nicht uninteressante Paralelle erst sichtbar macht. Das ganze Bohei um die angebliche Absicht von Krause ist alles Interpretation. Das als neutralen Journalismus zu bezeichnen, finde ich nicht richtig.

  62. lustig lustig
    Da schreibt der Don einen Blog über die Entstehung eines Shitstorms inklusive Morddrohung und was ist die Reaktion?
    Ein Shitstorm :D
    (okay, zugegebenermaßen moderat, da moderiert)
    Ich habe aber ohne alle Kommentare gelesen zu haben, schon 2 Aufforderungen direkter oder indirekter Art gefunden, die eine Entlassung Frau Krauses fordern.

    Das Problem ist in diesem Fall nicht unbedingt politischer Extremismus, sondern wie der Don ebenfalls schon erwähnt hat (ich zitiere aus dem Zusammenhang heraus und ignoriere den Bezug zum Extremismus, da es so doch viel schöner passt):
    „Und das passiert überall, wo Menschen nicht mehr zuhören.“

    Ich denke, das beste ist, diese Leute und ihre Forderungen zu ignorieren, so lange sie nur im Netz sind. Das Problem sind eher die Politiker und Funktionäre, die diese Meinungen zu ernst nehmen und tatsächliche Konsequenzen folgen lassen.

    Es wäre einfach zu schön, wenn Menschen anfangen würden, selbst zu denken, anstatt die Meinungen anderer zu adaptieren. Es entstehen so viele Probleme, weil Ansichten blind übernommen werden, ohne die Fakten zu prüfen.

  63. Faustrecht
    Leider ist es so, dass wir unsere primitive Vergangenheit noch nicht wirklich im Griff haben. In einer gewissen, direkten Art lebt der Steinzeitmensch noch immer in uns fort. So wird dann die persönliche Ablehnung einer Person oder Meinung recht brachial auf den Punkt gebracht.
    Heute zählt nicht nur die Größe der (öffentlichen) Keule, die Reichweite ist der entscheidende Faktor. Und dem Gedanken folgt dann irgendwann und von Irgendwem die Tat. Ich hatte mir von dem „lassen wir es mal die Frauen auf ihre Art versuchen“ mehr erwartet.
    Also ist Mann (ich) versucht zu sagen: „Im Westen nichts Neues“. Schade.

  64. Herr
    Die Meinugsfreiheit wird stets weiter eingeschränkt. In diesem Falle durch die sogenannte Antifa.
    Die Antifa arbeitet eng mit zwei deutschen Parteien, die im Bundestag sitzen, zusammen. Die Antifa ist der gewaltumsetzende Flügel dieser Parteien.

  65. Morddrohung ?
    Da gehen Don Alphonso die Pferde durch : das tweet ist keine Morddrohung sondern eine langweilige und dumme Erwiderung auf von Rönnes Wort vom Feminismus für Unterprivilegierte.

    • Machen Sie das mit meinem Namen und Ihrer anschrift und lernen Sie alle Freuden des StGB kennen.

  66. PS.:
    Gratuliere herzlichst, möchte mehr Aufmacher an prominenter (erster) Stelle von Don Alphonso sehen!

  67. Wundert Sie das bei der ARD und ihren führenden Redakteuren noch?
    Mich nicht. Deshalb ist es um so wichtiger, gegen solche infamen Diffamierungen vehement zu protestieren und die Suspendierung solcher „Journalisten“ zu fordern, denen es nicht um neutrale Berichterstattung, sondern offenbar nur um politisch motivierte Hetze geht. Je mehr das – privat – unter ihrem Klarnamen tun, desto besser.

  68. Masche?!
    Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass hinter all diesen Arktionen, vorliegend, wie auch in dem Fall an der Berliner Humboldt-Universität, System steckt. „Links“ gegen „Rechts“. Es ist zum Kotzen.

  69. grundsätzlich guter Text
    Aber warum werden (oliv-)Grüne und die taz im linken Spektrum verortet? Diese Zeiten sind nun wirklich lange lange vorbei.

  70. Repressive Gleichschaltung wie in einer DIktatur!?
    Der Feminismus (boese Maenner) und die Antifa (boese, was nicht links ist) sind mE zu gefaehrlichen Doktrinen geworden. Die Menschen wurden durch Politik und Medien gleichgeschaltet, Maenner boese und Frauen gut bzw. links gut und alles rechts davon boese zu finden. Dabei werden allerdings mittlerweile die gleichen repressiven Methoden verwendet wie Sie eben den Maennern und sagen wir diktatorischen Regimen vorgeworfen werden. Nun sind wir sogar bei Morddrohungen gegen Abweichler angekommen. Inhaltlich konnte ich dem Feminismus sowie Antifa immer nur widersprechen, aber das scheint nun gefaehrlich geworden zu sein und macht mir etwas Sorge. Im uebrigen disqualifizieren sie sich damit als nicht vereinbar mit unserer demokratischen Gesellschaft. Liebe Systemmedien, legt die moralischen Doppelstandards ab und gebt den Leuten wieder eine vernuenftige Richtung vor!

  71. ... tell them they are being attacked ...
    Ich weiß, ich begebe mich auf’s Glatteis. Ich finde allerdings, am besten wird die perfide Manipulation die mal wieder angewendet wird, durch den perfidesten aller Manipulatoren erklärt, nämlich in dem von Gustave Gilbert mit Hermann Göring kurz vor dessen Verurteilung als Kriegsverbrecher und Selbstmord geführte und in seinem Buch „Nuremberg Diary“ dokumentierte Interview:

    Interview in Görings Zelle am 3. Januar 1946:

    Göring: „Why, of course, the people don’t want war. Why would some poor slob on a farm want to risk his life in a war when the best that he can get out of it is to come back to his farm in one piece? Naturally, the common people don’t want war; neither in Russia nor in England nor in America, nor for that matter in Germany. That is understood. But, after all, it is the leaders of the country who determine the policy and it is always a simple matter to drag the people along, whether it is a democracy or a fascist dictatorship or a Parliament or a Communist dictatorship.“

    Gilbert: „There is one difference. In a democracy, the people have some say in the matter through their elected representatives, and in the United States only Congress can declare wars.“

    Göring: „Oh, that is all well and good, but, voice or no voice, the people can always be brought to the bidding of the leaders. That is easy. All you have to do is tell them they are being attacked and denounce the pacifists for lack of patriotism and exposing the country to danger. It works the same way in any country.“

    Im vorliegenden bereits angezettelten Netzkrieg brauchten die Leader (Beck und Krause) nur möglichst laut zu schreien „you are being attacked“ und das doofe Volk schießt seit 5 Uhr 45 zurück.

    Was kann man tun. Jede(r) für sich überprüfe ob er tatsächlich angegriffen wird bzw. worden ist, und dann stelle sie/er sich vor es sei Krieg, und niemand ginge hin. Mit anderen Worten, „make love not war“ :-)

  72. Raum für Fehler
    Sehr geehrter donalphonso, hin und wieder ist Ihnen zuzustimmen, hin und wieder auch nicht, jedenfalls zählen Sie in dem ganzen Irrsinn, den man nicht mehr anders als eben irrsinnig zu nennen vermag, zu den Menschen mit einem eignenen Gehirn. In dieser Überzeugung möchte ich Sie auf einen gewissen zwar üblichen, aber sehr fatalen Denkfehler aufmerksam machen, der sich in einer Ihrer Antworten ausdrückt: „Nein. so etwas halte ich für die falsche Reaktion. es muss Raum für Fehler geben.“ Das entspricht dem Vorurteil, das „System“, was immer man darunter versteht, sei „gut“/“funktioniere“ etc. Wenn man dieses Vorurteil durch folgendes ersetzt: Was da jeweils als Einzelfall zu konstatieren ist, könnte einem systematischen Fehler entsprechen, soll heißen: Leute wie diese ARD-Redakteurin sind selbst der Fehler. Das wäre natürlich ein sexistisches Vorurteil. Damit ausgestattet, könnten Sie sich allerdings womöglich dem großen Ganzen zuwenden…

    • Ich weiss nicht, ob das system gut ist, aber es würde m.E. durch eine Entlassung nicht besser werden. Kann sein, dass Frau Krause oder eine ihrer Herlfer_Innen gerade etwas aushecken, weshalb ich diesen Satz bedauern werde, und tatsächlich finde ich mittlerweile, dass ich Herrn Beck lieber nicht mehr im bunestag sähe. Aber diese „sofort Rübe ab und feiern“-Tour würde ich gern den Becks dieser Welt als Regal auch überlassen. Ich musste selbst durchau auch schon eingreifen und auf mein konto gehen Entlassungen. Aber das hatte gute Gründe und war gut durchdacht.

  73. Ist das nicht irgendwie ironisch?
    Der Aufreger in dem Artikel, dass Frau Krause „der Autoin“ vorwirft rechtsradikal zu sein weil rechte Gruppen deren Text verbreitet haben, ist schon irgendwie ironisch unter dem Gesichtspunkt, dass der Artikel Frau Krause vorwirft links(radikal) zu sein, weil linke Gruppen ihre Texte verbreiten.

    Disclaimer: Ich habe keine Ahnung ob irgendeiner dieser Frauen rechts oder links ist. Ich finde nur die Ironie dieses Textes faszinierend.

  74. Gruselig...
    Es gruselt mir beim lesen. Und ich bin sehr froh (!), dass Sie sich die Mühe machen diesen Grusel zu veröffentlichen. Ich habe mir schon gedacht, dass etwas nicht stimmen kann, seit mein Feed Reader nicht mehr auf das Sudelheft (Rönnes Blog) zugreifen kann. Ich hoffe doch bald wieder von Ihr zu lesen. Sie ist talentiert und auch gescheit, Ihre Ansichten muss man nicht teilen, sind jedoch bei weitem kein Grund zu Diffamierung. Was für ein Armutszeugnis. Und so verlogen, da reichen auch schon keine Balken mehr!

  75. Totalitäre Methoden
    Mit totalitären Methoden zu arbeiten, ist offensichtlich inzwischen ein Markenzeichen des Feminismus. Noch kafkaesker als bei uns geht es in den USA zu (und mit etwas Verzögerung vermutlich auch bei uns). Zufall oder auch nicht, fast zeitgleich findet gerade die nächste Episode im Laura-Kipnis-Skandal statt, s.

    Laura Kipnis: My Title IX Inquisition
    http://m.chronicle.com/article/My-Title-IX-Inquisition/230489

    Hier noch mal der den Skandal auslösende, sehr lesenswerte Text (obwohl von einer Feministin stammend ;-) ):
    Laura Kipnis: Sexual Paranoia Strikes Academe
    http://chronicle.com/article/Sexual-Paranoia-Strikes/190351/

  76. Der ÖRR arbeitet an seiner Abschaffung...
    und das ist gut so… politisch neutral und informativ war der ÖRR noch nie… schon eher ähnelt er meher und mehr einer Organisation für Gendertheologie, Ökoreligion und Minderheitenanbetung… und Selbstversorgung für die Angestellten. Informativ ist der ÖRR auch nicht… und das Gebot von Neutralität wird grundstätzlich auch nicht eingehalten von dem ÖRR… damit hat der ÖRR keine Legitimation mehr und die Bürger können somit auch nicht mehr zu Zwangsbeiträgen gezwungen werden.

  77. Das Konzept dieser Dame
    ist uralt. Seit 45 Jahren mache ich die Erfahrung, dass jeder, der nicht flammend bekennender Linker ist, zum Faschisten gestempelt wird. Und die Linken haben gelernt: Man muss es immer wieder aufsagen, irgendwann wird es geglaubt. Diese Art der Fälschung wird bewusst eingesetzt. Sozialisten machen keine Gefangenen. Da wird vernichtet.

  78. Trolle und Pöbel
    …sollte man einfach ignorieren. Sogenannte „Shitstorms“ zeigen doch nur Wirkung, wenn sie von Leuten beachtet werden und zur Grundlage ihres Handelns gemacht werden.

    Diese Trolle und der Pöbel im Internet ist doch ohne entsprechende Aufmerksamkeit vollkommen machtlos. Sollen die sich gegenseitig das Maul zerreißen, das tun die doch sowieso. Bedenklich wird es erst, wenn jemand diesen Idioten entsprechend Aufmerksamkeit schenkt und sein Handeln ändert.

    Und bei Morddrohungen bzw. übler Nachrede und Verleumdung? Ganz einfach die Staatsanwaltschaft einschalten!

  79. Täter als solche benennen
    Ich finde es großartig, das die Faz das sauber herausarbeitet und insbesondere die Namen der Verleumder und Shit-Stormer nennt! KRAUSE, BECK und die anderen sind TÄTER! Bitte weitersagen?

  80. Die AfD
    wird auch regelrecht im Netz und in Realita verfolgt: AfD-Watch, Endofroad, Interventionistische Linke, Junge Grüne, Antifa, Junge Verdi und schaut-schaut von: „Gesichtzeigen“ dessen Förderer u.a. Uwe-Cartsten Heye ist.
    Meine einzige Hoffnung ist die zunehmende Inflation der Begriffe: Rechts und Nazi, Feminismus und Gender

  81. Titel eingeben
    „Das Thema Feminismus ist umstritten.“

    Bei mir nicht. Längst nicht mehr.

  82. Simone Schmollack
    Simone, nicht „Sabine Schmollack“. Eine Petitesse, aber diese Feministin und Journalistin ist nicht ganz irrelevant, wenn es um irrwitzige Unterstellungen als Reaktion auf missliebige Meinungen geht. Siehe etwa

    http://genderama.blogspot.de/2012/01/simone-schmollack-blind-vor-hass.html

    Wenn journalistische Ethik massiv einbricht, findet man natürlich nicht nur, aber immer wieder auch die feministische Ideologie als zentrale Ursache.

  83. Hetze und Menschenverachtung
    Mario Sixtus ätzt auf Malte Weldings FB gegen den Autor und meint man dürfe diesen Artikel nicht verlinken und droht mit „Entfreundung“.

    Zitat: „Wer menschenverachtende Hetzer wie Don Alfons verlinkt, wird von mir normalerweise direkt entfreundet.“

    Nicht verwunderlich, dass dieser die antideutsche, linksextreme Feministin Anne Helm als Sprecherin für seine gebührenfinanzierte ZDFinfo-Sendung „Elektrische Reporter“ beschäftigt.

    Als bayerischer Katholik (Taufscheinchrist) empfinde ich die Tweets von Mario Sixtus über Bayern und die katholische Kirche übrigens auch als Hetze und „Menschenverachtung“. Würde mich interessieren, ob das die ZDF-CSU-Männer Söder und Scheuer ähnlich sehen.

  84. Demokratie quo vadis - ARD muss personelle Konsequenzen ziehen
    Es wird immer deutlicher, dass die Grün-Rot-Linke Mischpoke offensichtlich nicht nur aber auch beim Frauenthema erhebliche Probleme damit hat, in einer freiheitlichen Demokratie zu leben und abweichende Meinungen zu tolerieren. Wenn jemand nicht deren Meinung teilt wird er in allzu vielen Fällen sofort diffamiert und möglichst in die rechte Ecke gestellt. Fundierte und faire inhaltliche Auseinandersetzung? Meist Fehlanzeige! Von Journalisten diverser Printmedien erwarte ich ja nichts anderes. Aber an Mitarbeiter- und innen der ARD und der anderen öffentlichen Sender stelle ich andere Ansprüche. Schließlich sind ARD und ZDF nach dem Rundfunkstaatsvertrag u.a. verpflichtet, die Würde des Menschen zu achten und zu schützen sowie die sittlichen und religiösen Überzeugungen der Bevölkerung zu achten. Außerdem sollen ihre Angebote dazu beitragen, die Achtung vor Leben, Freiheit und körperlicher Unversehrtheit, vor Glauben und Meinungen anderer zu stärken (§ 3 Rundfunkstaatsvertrag). Mitarbeiter dieser Sender, die andere mit den im obigen Beitrag geschilderten unfairen Mitteln ungerechtfertigt nur wegen deren abweichender Meinung öffentlich stigmatisieren, sind m.E. daher weder fachlich noch charakterlich für eine Tätigkeit bei einem öffentlich rechtlichen Sender geeignet. Das gilt auch für Anna-Mareike Krause. Es ist daher Sache der ARD, die gebotenen personellen Konsequenzen zu ziehen.

    • Sie ändern mit entlassungen gar nichts. es geht um die Frage, wie Diskurs organisiert wird und zwar so, dass er im Rahmen bleibt und niemandem die Rechte zur Äusserung abspricht. Mondtotmachen ist da keine Option, für keine Seite. Gerade das kann man doch hier schön sehen.

  85. Geradlinigkeit und intelektuelle Redlichkeit
    sind nun mal mit persönlichen Kosten und wiederholten Ent-Täuschungen verbunden. „Aber hier steh ich nun und… „

  86. Wird die FAZ wieder besser?
    Ich muss die Frage in die Runde stellen: Ist es nur meine persönliche Wahrnehmung oder wird die FAZ in letzter Zeit allmählich wieder besser? Also kritischer, weniger dem Zeitgeist verpflichtet, detailgetreu?

  87. "Soziale Netzwerke"
    Das fatale an moderne Medien ist durch den Gebrauch dem Voyeurismus überproportionalen Vorschub zu leisten. Selbst wenn man nicht selbst Voyeur ist, trägt man durch Kommentierung doch selbst aktiv zur Bewegung des Gelesenen und Erlebten bei. Ohne es zu wissen verändert man den Kontext. Gerade weil man die primäre Quelle nicht kennt, oder sich nicht die Mühe macht (es muss ja schnell gehen) diese selbst zu lesen.
    Man schaut also vermeintlich nur zu, gibt nur seinen Meinung dazu ab.
    Tatsächlich ändert man immer das Geschehen. Da Inhalte des Senders nicht völlig beim Empfänger ankommen!
    Dieser den „anders“ empfangenen Inhalt aber aus seiner Sicht verändert weiter gibt.

    Das Geschilderte ist weniger tragisch, wie hier täglich zu beobachten!
    Daher sind alle „sozialen Netzwerke“ eher das Gegenteil.
    Sie tragen mehr zum bewußte oder auch nur unbewußten „Misverstehen“ bei.
    Wer sich dieser Medien bedient muss weit mehr darauf achten, was er schreibt; als derjenige der einen Dialoge mit physischer gegenseitiger Presents führt.
    Der Zuhörer des Dialogs darf und kann auch Teile des Gesprächs“ misverstehen, hat aber keinen direkten Einfluß auf das gesagte.
    Selbst wenn er den Dialog bewußt falsch wieder gibt, ist die Geschwindigkeit und Verbreitung nicht in gleich schädlicher Höhe!

    „Soziale Medien“ spiegeln weit schneller unreflektierte Meinung.
    Das ist für eine Gesellschaft sehr anfällig. Die überproportional schnellere Verbreitung erzeugt schnell eine Mindestmenge, die auch unreflektiert, den gelesenen Umstand als „Echt“ empfinden.
    Ist die Menge groß genug, entsteht daraus Meinungsdruck!
    Der macht vor Abgeordneten nicht halt!

    Es ist übrigens der Grund, warum die Rede die tatsächlich gehalten wird im Bundestag protkolliert wird, und nicht die auf dem Blatt des Redners!

    Das Redakteure durch ihren „Auftrag“ trotz des umfangreichen Wissens um Sender/Empfänger Modell lapidar auf die Privatheit des „Sozialnetzwerkkontos“ sich herausreden, zeugt von wenig bis keiner Ahnung von Medienwirkung!
    Das dies einem öffentlich rechtlichen Sender, wie der ARD ist nicht weiter verwunderlich!

    Auswirkung von „Meinung“ bis zum Rufmord kann man anhand jeder beliebigen Schule ab der 6. Klasse täglich erleben.
    Ich empfehle den Verantwortlichen Redakteure ein „Sozialtraining“ wie sie in Schulen durch Geschehnisse durch „Handy Netzwerke“ nötig sind!
    mfG

  88. Lebenserfahrung fehlt
    Aus meiner Sicht fehlt es vielen jüngeren KollegInnen an Durchstehvermögen und an Lebenserfahrung. Laßt sie doch in den Netzwerken schreiben was sie wollen. Wenn man ein „reines Gewissen“ hat, wie in diesem Falle, freuen sich doch nuir die Kritiker, dass man nervös wird. Ich bin immer damit gut gefahren, „…nur wer sich reibt, profiliert sich auch“.

  89. Erschreckend
    Erschreckend ist nicht speziell die Mordrohung, die mMn eher ein Papiertiger ist.
    Die Tendenz gewisser Kreise schamlos andere mundtot stellen zu wollen, bzw. es auch zu können zieht sich mittlerweile durch die ganze Gesellschaft. Frau von Rönne wollte provozieren, und hat es auch geschafft. Eine so breite Gegenoffensive mit unfairen Mitteln sollte sich mit starker Kritik konfrontiert sehen. Allein, in Anbetracht der letzten Jahre, #Aufschrei, Gamergate et cetera, wird das wohl nicht passieren. Wer am lautesten schreit, wer die größte Ausdauer, sich mit Nebensächlichem zu befassen, besitzt, gewinnt.
    Der Standard gesamtgesellschaftlicher Debatten sinkt immer mehr ab. Wahrscheinlich lässt sich in 140 Zeichen mehr einfach nicht zustande bringen.
    Hier übrigens @Pegida – sie haben das lediglich weiterverfolgt. Argumentum ad populum, viel Quantität, wenig Qualität. In den Methoden gleichen sie Frau v. Rönne nicht, sind noch näher an den Gegenspielern.

    Die Behandlung hat sich Pegida letztendlich selbst zuzuschreiben („wir reden nicht mit den Medien“), auch wenn natürlich Voreingenommenheit bestand. Über die richtige Reaktion lässt sich streiten. Klar ist, dass für Bewegungen wie #Aufschrei das gleiche gelten muss, und was Formfehler betrifft sind die Medien tatsächlich oft auf dem linken Auge blind.

  90. Feminismus
    Der Feminismus frisst seine Kinder. Vielleicht hat sich das Problem in ein paar Jahren erledigt:

    http://jezebel.com/feminist-students-protest-feminist-prof-for-writing-abo-1707714321?

  91. ist doch nichts Besonderes
    Also Denunziation ist doch eine allgegenwärtigen Form der demokratischen „Debattenkultur“. Putinfreund, Gutmensch, Nazi, Kommunist etc. etc.. Und dass der Auftraggeber – früher Moskau, na ja heute auch wieder – alles an Gegenarugment erledigt, ist ja auch Usus. Da ist doch dieser Shitstorm nichts Besonderes. Im übrigen, und wenn die Autorin eine Rechtsradikale wäre, was dann? Es gehört auch zu dieser denunziatorischen Debattenkultur, dass irgenwie mit Nazi schon alles gesagt wäre. Im Übrigen kann ich auch nichts Rechtsradikales entdecken. Wer einen Artikel damit beginnt, dass er einen Sachverhalt nicht für existent hält, weil er ihn/sie noch nie erlebt hat, dem kann ich ja nur intellektuellen Autismus bescheinigen, vornehm eine – öhm – solipsistische
    Einstellung. Und wenn sowas für den Ingeborg-Bachmann Preis nominiert wird, nur zu. Das hat die Bachmann schon verdient. Radikaler Subjektivismus und so, der ja der modernen Kunst zu eigen ist. Ihrerseits denunziatorisch wird Frau Rönne, wo sie von einer „charityaktion“ spricht, wenn Menschen für Andere und nicht sich selbst demonstrieren. Nur weil sie eine Egoistin ist, was sie eigentlich nicht extra betonen muss, kann es ja sein, dass Andere auch mal für Andere auf die Straße gehen. Mir kommt das so vor, als würde hier jemand auf dem Ticket heldenhafter Kämpfer gegen einen angeblich linken Mainstream reisen (Fleischhauer macht das ja auch ganz gut) und dafür ziemlich viel dümmliches Zeug verbreiten. Das dann mit ja „schon extrem“ einzuordnen ist dann ja auch eine Art sie nicht für voll zu nehmen. Aber ich denke mir dieses Stürmlein wird sich auch wieder legen.

  92. der lauf der zeit...
    tja liebe Post-Privacy- Feminismus- Vegan- usw… Generation. Die Dekade- nach-euch-Geborenen glauben euren Mist nicht mehr, so wie die Dekade nach mir, meinen nicht mehr geglaubt hat. Viel Spass beim Dreck fressen, ich hab den Mund noch voll.

    grüsse

  93. Viel Feind, viel Ehr
    Aus eigener Erfahrung würde ich sagen: ‘Viel Feind, viel Ehr.’ Ferner, Shitstürme finden nicht nur im Internet statt. Noch viel fieser sind die, die hinter dem Rücken geführt werden und von denen man nur auf Grund dessen, wie sich Leute einem gegenüber verhalten, eine Ahnung hat. Selbst wenn es sich um üble Nachrede von strafbarem Ausmaß handelt, kann man sich nicht wehren, weil man keinerlei gerichtsverwertbaren Beweis kriegt.

  94. Pingback: Meinungsfreiheit in Deutschland: Zwei Fälle in zwei Wochen - Tichys Einblick

  95. wenns noch geht ein kleiner Nachtrag
    viele Kommentatoren handeln hier das Ganze nach dem Rechts-Links Schema ab. Das finde ich sehr kurios. „Linken“ Feminismus gabs vielleicht mal in den 70-igern (z.B. die Zeitschrift „Courage“, dies heute wohl noch als MLPD-Eortsatz gibt (falls das jetzt jemandem was sagt)). Der Emma-Feminismus ist doch nur die bewusste Form der Integration der Frau in den (Lohn-)Arbeitsprozess. Mit der Aufhebung der reinen Abhängigkeit vom Einkommen des Mannes wuchsen dann eben auch die Ansprüche auf Anerkennung. Bis hin zum guten Sex. Was dann auch wieder Erziehungsprogramm wurde, auf dass die Zeugung des Nachwuchses nicht an der Unlust der Frau und ihrer Möglichkeit der Wahl (Pille) scheitert. Seitdem lernen auch die jungen Männchen wie man das bewerkstelligt. Und dann wieder die Forderungen, diese Integration zu ermöglichen – Kindergartenpätze, familiengerechte Arbeitszeiten etc. etc. . Und seitdem die diversen deutschen Regierungen die Arbeitskräftelücke entdeckt haben, geht das doch sogar prima konform mit CDU-Regierungen. Lustigerweise gerät dann diese mit ihrer eigenen Basis aneinander, weil das dem christlichen „Frauenbild“ so gar nicht entspricht. Dann gibts wieder als Trostpflaster das Betreuungsgeld, was dann wieder gaaanz böse ist. Aber, was bitte ist daran links?

  96. Problem?
    Volker Beck ist genauso ein ‚Problem‘ für seine Partei wie die Forderung nach Marijuana-Freigabe, welche die Grünen pünktlich vor jeder Wahl erheben.
    Irgendwelche Wahlargumente müssen die Grünen Ihren radikalen Sympathisanten schon liefern. Beck für die Antifa, Göring-Eckardt für die umweltbewegte Bourgeoisie. Woher sollte Beck sonst so viele Follower haben? Er ist allerdings der Ausdruck eine Problems…

  97. Hehehe
    > Auf eine umfassende Anfrage läßt der Leiter von tagesschau.de lediglich wissen, dass dieser Account „privat“ sei und er sich „dazu nicht äußern möchte“.

    Ist ja auch alles so kompliziert.
    Da benimmt sich jemand unredlich, aber das geschieht ja im Internet.
    Was kann man da noch sagen?

    Da hat man schon jemanden eingestellt, der diese komplizierten Dinge zu behandeln hat, und wenn derjenige eben selber das Problem ist, dann stellt man sich halt dumm.

    Ich persönlich kann das verstehen, ein „Leiter“ einer „Tagesschau“ kann per se nie jemand sein, der auch nur angeleckt wurde von Dialektik.

    Und wo diese fiese Wort, „Dialektik“ nämlich, nun schon gefallen ist:
    So wie wir das Netz nutzen, findet eigentlich das Genannte statt oder doch eher ihr Gegenteil?

  98. Irgendwer hat mal gesagt...
    …dass es nicht so aufschlussreich ist, wie sich ein Mensch gibt, wenn man ihm gegenübersteht. Viel interessanter ist, wie er sich verhält, wenn er sich unbeobachtet glaubt.
    Genau diesen Satz bestätigt das Internet Tag für Tag, da wird nämlich regelmäßig unter dem Schutz der Annonymität der Bodensatz der Gesellschaft ans Licht gespült. Trifft im vorliegenden Fall mal wieder auf die AntiFa zu.
    Kompliment übrigens zum hervorragenden Bericht – insbesondere das Foto mit der grünen Algenbrühe fand ich ganz ausgezeichnet…made my day.

  99. Die Krux...
    M.E. ist ganz klar, die Deutschen haben zuwenig Kinder. Weil u.a., um auf den Artikel einzugehen: Die ganzen unausgelasteten Femi…. leider nicht in ihrer biologischen Rolle der umfassenden Nachwuchsbehütung aufgehen können und deshalb „Ersatzbaustellen“ eröffnen.
    Mich beschäftigt Frank Schirrmachers „Minimum“ ununterbrochen. Ich meine, er hat dort ein wichtiges Evolutionsgesetz entdeckt, nämlich das der „Familie“ und die dortige Rollenverteilung. Diese implementiert für jedes ihrer Mitglieder eine befriedigende und beglückende Daseinsberechtigung ohne KOLLATERALSCHÄDEN!

  100. Pingback: Über das Zurückschlagen von Empörungswellen und eine seltsame Argumentation im Fall Rönne – Annette Baumkreuz

  101. Titel eingeben
    Kann es sein, dass der Dunning-Kruger-Effekt in solchen Kreisen verstärkt auftritt? Und wenn ja, gibt es dafür eine Erklärung?

  102. Pingback: Feynsinn » Was gehen mich die anderen an

  103. Titel eingeben
    Vielen Dank für diesen Artikel – leider bestätigt mich das in meiner Entscheidung, privat zumindest nicht eindeutig identifizierbar im Internet unterwegs zu sein. Eigentlich ist das schade – als ich noch im Usenet (zumindest de.ALL) aktiv war, galten Klarnamen eigentlich als selbstverständlich und ich meine, es ging deutlich gesitteter zu (aber vielleicht ist das auch das Alter).

    Aber was kann man dagegen machen, gerade wenn man wie Ronja von Rönne noch jung ist und eben nicht die Unterstützung hat, die einen solche Anfeindungen überstehen lassen? Gibt es eine Möglichkeit zu helfen oder zumindest das Klima wieder zu verbessern?

  104. das ganze Netzwerk
    Lieber Don, ein weiteres Mal vielen Dank für die Transparentmachung solcher Vorgänge und die Offenlegung der vernetzten Strukturen. Menschen wie Anna-Mareike Krause sind VertreterInnen eines neuen Totalitarismus und die Methoden ähneln stark denen in den 20ern. Wir kommen hier in Deutschland einfach nicht davon weg, immer ins Extreme zu gehen. Nein, es darf keine Debatte geben, die könnte ja aus Versehen zu einer Verbesserung führen. Dann müsste mensch sich ja ändern, auf andere zugehen und Feindbilder ablegen. Mein großes Bedauern dafür, dass Frau von Rönne jetzt so unbarmherzig angegriffen wird. Das wird den jungen Menschen in unserem Land – männlich oder weiblich – vor allem eines sagen: Die Meinungsfreiheit existiert nur auf dem Papier, wer die Meinungsfreiheit tatsächlich in Anspruch nimmt – gerade in sensiblen Fragen – wird an den Pranger gestellt und ausgepeitscht. Schöne neue Welt. Und vielen Dank auch noch an Frau Anna-Mareike Krause und Herrn Beck dafür, dass sie so erkenntnisbefreit mit ihrem Handeln den neuen Rechten die Wege freilegen.

  105. Eifersucht
    Erstaunlich, wie hoch politisch die Sache angebunden wird. Frau Krause kann also leider nicht so gut schreiben wie die Frau von Rönne. Womöglich hatte sie noch dazu gerade ihre … ich schreib es lieber nicht. Interessant ist also weniger ihre Einstellung Frau v. Rönne gegenüber. Sondern vielmehr, dass sie die – ungestrafte – Möglichkeit sah, Frau v. Rönne derartig eine mitzugeben! DAS ist in der Tat eine neue gesellschaftliche Qualität. Oder auch nicht neu; in meinem Bücherschrank steht ein (älteres) Buch von der RAK Berlin, in dem u. a. aus der NS-Zeit bittere Szenen beschrieben wurden, in denen Frauen hemmungslos bei den Behörden denunzierten und dann vergeblich versuchten, diese Anzeigen wieder zurückzunehmen – teils mit der Begründung, sie hätten eben ihre … gehabt und das sei alles nicht so gemeint gewesen. Fand ich damals ungeheuer frauenfeindlich!

  106. Pingback: Ingeborg Bachmann-Preis 2015. Oder „der Aufstand der Anständigen“ und was das mit Literatur zu tun hat | AISTHESIS

  107. Danke Don Alphonso
    Mal wieder zeigen sie mit dem Finger auf die Radikalen die Menschen ihren Willen aufzwingen wollen.

    Ohne sie geben es wohl kaum einen der das noch macht.

    Das die Antifa mehr Menschenjäger als eine Nazi-Abgreif-Truppe sind hat man ja auch bei der Attacke auf Frauke Petry gesehen.

    Die sind schon lange nicht mehr partei-unabhängig. Und liest man sich etwas in die DGB-Ordnungen steht dort ja auch das ziviler Ungehorsam wünschenswert ist sofern er hilft politische Ziele zu realisieren.

    Ein explosives Gemisch.

  108. Gesinnung vs. Meinung
    Wir leben leider in einer Zeit, in der die richtige Gesinnung zählt, nicht das richtige Argument. Was richtig und was falsch ist, sollte in einer freien Gesellschaft jedem selber überlassen sein. Selbst Extreme haben in einer funktionsfähigen, starken Demokratie Platz, weil sie von der Mehrheit i.d.R. automatisch absorbiert werden. Gesinnungstäter stellen sich über das Gemeinwesen, weil sie sich moralisch überlegen fühlen. Der von ihnen ausgemachte, nicht mehrheitsfähige Feind wird aufs Übelste diffamiert und persönlich angegriffen. Dabei scheint ihnen jedes Mittel recht zu sein. Das ist einer freien, demokratisch legitimierten Gesellschaftsordnung unwürdig. Immerhin erkennt man erw. Kreise bereits an ihrem Gebaren: Die Freiheit, die Meinungsfreiheit zumal, zählt in ihren Augen nichts und soll einem höheren Ziel geopfert werden. Damit entblössen sie ihre wahre Fratze.

    Nein, Totalitarismus hat in unserer Zeit nichts mehr verloren: Man sollte diese Akteure- eine Minorität nota bene, wie ein Vorredner von mir richtig bemerkt hat- mit einer liberalen, publizistischen Offensive begegnen und die vielen Feinde der offenen Gesellschaft beim Namen nennen, wie Sie das in Ihrem Blog verdankenswerterweise tun, donalphonso: Endlich findet bei den Medien wieder eine Akzentuierung politischer Positionen statt. Insofern scheinen wir uns nach Jahren des einfältigen Siechtums wieder auf eine publizistische Vielfalt zu zu bewegen!

  109. rechtfertigung.wordpress.com
    Vorschlag: Etablierung einer Debattenkultur, die fehlschlüssige Argumente auch als solche identifiziert. Niemand muss auf den Scheiterhaufen, weil er eine Meinung hat, die anderen nicht gefällt. Aber umgekehrt kann auch nicht jede Meinung gelten, nur weil sie geäußert wurde.

    Was Frau Krause da gemacht hat, nennt man einen assoziativen Fehlschluss, in diesem Fall „guilt by association“. Der Fehlschluss ist eine Unterart des Korrelations-/Kausalitäts-Fehlschlusses (cum hoc ergo propter hoc) und basiert auf der Annahme, dass das, was man in eine Verbindung bringen kann, irgendwie wesentlich – also: notwendig, kausal, folgend oder anders regulär – in dieser Verbindung steht.

    Auf den Punkt gebracht: (1) A teilt die Meinung X – (2) B teilt die Meinung X – (3) Fehlschluss: A teilt eine wesentliche Verbindung mit B.

    Dabei wird a priori ausgeschlossen, dass A und B unabhängig voneinander X teilen. Ferner wird – da es sich immer um partikuläre Überschneidungen handelt – ein mereologischer Fehlschluss etabliert, der von einem Aspekt auf das Ganze schließt. Ad absurdum kann man das führen, indem man anführt, dass, wenn gilt, dass „Feminismus ist doof“ für X eingesetzt werden kann, auch jede andere beliebige Phrase eingesetzt werden kann – womit dann alle die Sichtweisen alle anderen teilen und ihr Gegenteil: reductio ad absurdum. Bei partikulären Überschneidungen muss immer das Kriterium mit angegeben werden. – Begrünstigt wird diese Sichtweise außerdem durch einen impliziten Psychologismus, der Ideologie als eine Art letzten Rahmen setzt. Das hat damit zu tun, dass man „Überzeugungen“ nicht nur diskursiv – also: als argumentativen Debattenbeitrag -, sondern auch psychologisch betrachten kann. Aus dieser Äquivokation ergibt sich das vermeintlich starke ideologiekritische Argument, dass man nur ideologische „Anteile“ identifizieren muss, um die Welt gemäß der eigenen einfachen Weltsicht einzuteilen. Diesen Psychologismus muss man natürlich nicht akzeptieren, weil er formal eine petitio principii, eine dogmatische Setzung darstellt. Ironischerweise etabliert Frau Krause damit also genau diejenigen Argumentationsmuster, gegen die sie sich ideologisch einsetzt – das ist die typische Crux der Ideologiekritik, die Dogmatismus immer nur mit Gegendogmatismus beantworten kann.

    Ideologiekritik arbeitet also immer mit einer „Hermeneutik des Verdachts“: Sie setzt eine These a priori – und dann sucht sie nach Bestätigung für diese These und gerät so in einen Bestätigungsfehler (confirmation bias). Die Assoziativschlüsse werden so schnell zu „Belegen“ für die These, dass „dahinter“ eine bestimmte ideologische Überzeugung arbeitet. Und wen das an eine Verschwörungstheorie erinnert, der hat recht: Genau so funktionieren auch Verschwörungstheorien.

    Das bedeutet aber auch: Man kann Frau Krause schlicht darauf hinweisen, dass Ihre implizierte Verknüpfung zwischen Ronjas Beitrag und den NPD-Frauen nicht gelten kann – weil sie fehlschlüssig ist. Sie behauptet etwas, das weder nachgewiesen, noch begründet ist, indem sie „jede mögliche Verbindung“ (Assoziation) mit „wesentlicher Verbindung“ verwechselt. Wer das weiß, kann ganz gelassen reagieren – und ohne persönlich werden zu müssen. Wer eine These aufstellt, der muss sie begründen können. Wer die Begründung verweigert oder nicht gibt, dessen These kann nicht gelten. Wer eine Meinung öffentlich macht und sie nicht als eine kennzeichnet, die keinen Geltungsanspruch hat, dessen Meinung wird als solche mit Geltungsanspruch wahrgenommen und steht in der Begründungspflicht.

    • Alles sehr hübsch. Und unter hinreichend intelligenten, gebildeten UND erzogenen
      Menschen ohne aktivistische Agenda auch gültig. Wieviele der von mir gerade genannten Voraussetzungen (die ich alle für notwendig halte, damit Debatten auch unter Gegnern zivilisiert verlaufen), glauben Sie, treffen auf die Wortführer des „Rape Culture“ Netzfeminismus zu?

      Das fängt doch schon bei den Grundlagen menschlicher Interaktion an. „Rape Culture“ heisst, eine Mehrheit von Männern befürwortet oder unterstützt die Vergewaltigung von Frauen (nein, das ist nicht verkürzt, das belege ich mit von den Mädels geposteten Links gerne). Und dann beschweren sie sich lautstark und immer wieder über den (zum kleinen Teil tatsächlich unerträglich hasserfüllten) Sound, der ihnen im Netz und ausserhalb entgegenschlägt? Soll das ein Witz sein? Wenn man mir zur Begrüssung mitteilt, ich unterstützte qua Geschlecht eines der widerwärtigsten Verbrechen, das ich kenne, es sei denn, ich lecke die Stiefel der Anklägerinnen (aka übernehme und unterstütze ohne Widerworte alle ihre Prämissen, Annahmen und Thesen), dann fällt bei mir der Vorhang. Auf der Grundlage dieser Anklage ist keine vernünftige Diskussion und keine „anständige“ Gesprächsführung mehr möglich, Case closed.

      Davon können und/oder wollen die Netzfeministinnen aber nicht einen Zentimeter weit abrücken, womit sie den Ton jeder nachfolgenden Diskussion selbst gesetzt haben. Und das war ihre freie Entscheidung.

      Gruss,
      Thorsten Haupts

  110. Mit Epikur gegen Morddrohungen
    Morddrohungen im Internet erspare ich mir indem ich bei Sozial Media nicht mitmache. Aber gestellte Unfälle sind mir geläufig, und eine saftige Vergiftung hatte ich auch schon einmal. Bevor man sich von so etwas einschüchtern lässt, empfehle ich, sich an Epikur zu halten: “Wenn es der Tod ist, bin ich nicht; wenn ich bin, ist es nicht der Tod.”

  111. Danke für die Textempfehlung
    Hier nur ein Dankeschön für die Thematisierung Artikel von Ronja von Rönne, die ich ohne diesen Blogeintrag nicht gesehen hätte. Die Empörungen einer Netzgemeinde hatten nun immerhin den Sinn, dass ihre klugen Beobachtungen ein breiteres Publikum finden. Nur ist weiter the medium the message; und Drosophila-Aufmerksamkeitsspanne und gegenseitiges Falschverstehen in 140-Zeichen führen wohl zwangsläufig dazu, dass Trolle an allen „Fronten“ solche Texte eher für ihre Zwecke (der Selbstdarstellung) einnehmen als eigentliche Aussagen sachlich/konstruktiv zu diskutieren. Zudem hat speziell die Front Netzfeminismus hier wohl die Sorge, dass sich mit Ronjas Artikel eine andere radikale, vielleicht gefährlichere Netz- oder Stammtischgruppierung bestätigt fühlt, die maximal die Überschrift konsumiert und deren Gedankenwelt erst recht nicht über Parolen hinausgeht. Das ist keinesfalls eine Rechtfertigung für derartige Reaktionen, nur eine Erklärung.

  112. Ich frage mich, was bei denen im Kopf falsch läuft.
    Wie kann man als Antifaschist immer und immer wieder genau die Methoden des Faschismus anwenden? Wie vereinbart man das? Oder muss man da eine Störung haben weil es sonst nicht funktioniert?

    • Titel eingeben
      Ich konnte das gestern beim Feuerwerk zum Japantag in Düsseldorf beobachten. Von oben sass da eine Gruppe Teenies auf dem Boden und gröhlte von „Antikapitalista, Antifascista..“ etc. Natürlich war jeder von denen von Mami und Papi eingekleidet, es wurde geraucht, gesoffen und gekifft ohne Ende und jeder von denen zückte zwischendurch ein aktuelles Smartphone um Fotos zu machen. Zwischendurch mußte ich mich beherrschen, nicht eine leere Bierflasche da runterzuschmeissen. Kopfmäßig konnte man da wohl eh nichts mehr kaputtmachen.
      Antifanten, das sind meistens nur besonders dumme, idiotische und retardierte Kinder, die gegen ihre Eltern opponieren. Manche von denen bleiben eben bis 30 oder bis ans Lebensende auf dem Schwachsinn hängen.

      Vor etlichen Jahren schulte ich die Praktikantin einer Fotografin. Es war die Tochter einer Freundin der Fotografin und sie machte einen auf Punker. Also entsprechenden Frisur, rauchte , fand Ratten und ihren versifften Punker-Freund toll, der sie offenbar vorrangig ls externe Geldbörse benutzte. Vor allem aber ärgerte es ihre geschiedenen Eltern, die sich natürlich sorgen machten, dass sie irgendwann mit Drogen auf der Straße enden könnte. Zur „Motivation“ war ihr zu ihrem nächsten Geburtstag neben dem Führerschein ein damals gerade erschienener New Beetle samt Übernahme aller Kosten von der Mutter versprochen worden und den wollte sie natürlich einsacken.

      Kurzum, dieses ganze Antifanten-Getue wächst bei Menschen mit mindestens durchschnittlicher Intelligenz irgendwann raus, bei den Dummen bleibt es länger und die ganz Dummen bleiben ein Leben lang so.

  113. Es wird offensichtlicher, aber es ist im Kern nicht neu,
    dass der heutige so genannte Feminismus eine faschistoide Strömung ist. 200 Genderprofessuren, verlogene mediale Rezeption einer vermeintlichen Lohndiskriminierung von Frauen, die Tatsache, dass tatsächlich Erzieherinnen als unterbezahlt wahrgenommen werden, obwohl sie mehr verdienen als Handwerker, Feuerwehrleute oder Polizisten, die Gleichsetzung von Unterrepräsentanz von Frauen in Spitzenpositionen mit Diskriminierung, die Ignoranz der Benachteiligung von Männern gegenüber u. v. m. zeigten dies schon längst.

  114. Witzig
    An den ganzen rechten Kommentaren hier und den Verschwörungen zu grünen, linken und antifas, weiß ich nicht wer wirrer ist: twittergemeinde, autor/in oder Kommentierende.

    Haben sie mal darüber nachgedacht, dass autonome und links Partei Meilen trennen?

  115. Hi hi ...
    … wie hübsch sich die Rechtsextremen in Selbstmitleid und Selbstgerechtigkeit suhlen. Man möchte meinen, das alles habe ein sehr schlauer Kabarettist geschrieben.

    • Komischerweise geht es im Beitrag nirgendwo um einen Rechten.

    • MS? Der Seemann?
      Klingt fast wie ein Tweet eines Berliner Typen auf Twitter, der Männerrechtler gerne mal als „Abschaum“ beschimpft und auch sonst zu dem ekligen Lager rund um Blogger, Feministen, SJWs & Co. gehört. Leider mit einer nachteiligen, da antiproportionalen Kombination von Sendungsbewußtsein und Intelligenz.

    • Ohje
      @MS:
      Nicht alles, was Sie nicht verstehen, ist automatisch rechtsextrem. Denn dann wäre verdammt viel plötzlich „rechtsextrem“, nicht wahr? Sie argumentieren nicht, sondern werfen lediglich verleumderisch mit Dreck. In der hoffnung, es bleibt etwas davon hängen, weil Sie Signlwörter wie „rechtsextrem“ benutzen. Zwischen konservativ, rechts und rechtsextrem kann Ihr bescheidener Intellekt vermutlich auch nicht unterscheiden, oder? Wenn Sie bereits an der grundlegenden Beschreibung politischer Realitäten scheitern, sollten Sie lieber irgendwas anderes machen. Zum Beispiel Butter stampfen oder mit Ihren Genossen im Geiste von linksunten.indymedia saufen, kiffen und den öffentlichen Raum mit Schmierereien verschandeln.

  116. Pingback: Untitled | digitalereintopf

  117. Kleinmädchenfeminismus
    Nix gegen Feminismus als Spezialdisziplin von Emanzipation im weitesten Sinne. AEr war notwendig und ist es wohl noch. Was dagegen unter dem Label „Netzfeminismus“ abläuft, hat ja nur noch Schulmädchenniveau, die Qualität von

  118. Der Kinder- und Menschenbeglücker
    Volker B. wieder. Warum wird diesem durch und durch sympathischen Menschen nicht endlich der Stecker gezogen.

    Der hat so viele Schweinereien veranstaltet, der toppt den Dani locker.

    Aber diese Typen sind teflon.

  119. Es ekelt mich an
    Ich halte es für widerlich, dass hier in den Kommentaren bei einigen Herrschaften eine Gleichsetzung des Feminismus mit dem Faschismus behauptet wird, also mit einem Regime der KZs und des Holocaust. Eine widerwärtige Respektlosigkeit gegenüber den vielem Millionen Opfern, außerdem völlig unhistorisch. Adolf Hitler hatte den Kampf für die Frauenemanzipation abgelehnt und als „jüdisch“ bezeichnet. Das scheinen die Herrschaften, die für alles und jedes, was ihnen nicht gefällt, das Wort „Faschismus“ kreischen, offenbar vergessen zu haben!

    • Ich finde das auch unpassend, aber erstens Meinungsfreiheit und zweitens glaube ich, dass damit vor allem totalitäre strategien gemeint sind. Begrifflich unschön, sicher.

  120. Krawallomat
    Der Krawallomat steht niemals still
    Wenn der Denunziant es will.

    Keine Woche ohne denunziatorische Behauptungen. Die Ähnlichkeit zur Methode Schauprozeß ist evident. Wissen diese Denunzianten eigentlich, dass der Schauprozeß einer der großen Totengräber der Aufklärung war?

  121. Denk selbst
    Diese uralte Methode funktioniert heutzutage besser denn je: Wem schadet man, wenn man sich z.B. Netzfeministin nennt und unter diesem Label extrem und/oder totalitär und/oder total bekloppt agiert? Richtig: der Frauenbewegung.

    • Naja, es sorgt auf der anderen Seite für eine Hegemonie innerhalb der Frauenbewegung – und deshalb wird es gerade bei kleinsten Anlässen gemacht.

    • false flag
      Es werden mit dieser Methode ständig sowohl wichtige Themen verbrannt als auch Begriffe negativ besetzt. Man denke z.B. nur an Begriffe, wie Transparenz, mehr Bürgerbeteiligung (Liquid Feedback) und Datenschutz (Spackeria) bei den Piraten. Verwandte Methode: Astroturfing. Hier werden sogar ganze Bürger(Graswurzel)wegungen false flag mäßig simuliert, um die Emotionen der Öffentlichkeit gezielt zu beeinflussen —> bitte einfach mal recherchieren! Da wir heutzutage trotz den Erfolgen der Fauenbewegung (Wahlrecht ect.) leider immer noch keine Gleichberechtigung (z.B. im Bereich Löhne und Gehälter) haben, wird kräftig von den für die Frauen wirklich wichtigen Themen abgelenkt (alberne Debatten zu gegenderter Sprache usw.). Es wird versucht, die Bewegung zu spalten und von ihr ein radikales Bild in der Öffentlichkeit zu zeichnen. Dazu eignen sich Pappnasen, die sich bezahlt totalitär und bekloppt verhalten, bestens. Ich habe solche Strategien oft erlebt. Wer denkt, dass z.B. Lobbys (zu deren obersten Prioritäten Profit und Macht gehören) für ihren Machterhalt unlautere Mittel scheuen, der ist entweder völlig naiv oder bezahlt naiv. Willkommen in der Realität!

  122. Links ist die neue Religion der guten Menschen
    Die moderne linke Bewegung ist seit ihren Anfängen aus der französischen Revolution geprägt von einer massiven Intoleranz und begleitet von Hekatomben von Opfern. Nicht verständlich, dass links heute in dieser Gesellschaft synonym für gut steht. Ich bekenne mich als Rechter, weil ich Freiheit als Freiheit für, als Freiheit zu und nicht als Freiheit von definiere; weil ich im Gegensatz zu den Libertären Wirtschaften und das Gebot der Achtsamkeit stelle und weil ich mich zuerst und vor allem unter keinen Umständen in die Tradition der rotbemützten Kopfabschläger aus der Französischen Nationalversammlung von 1789 gesteckt sehen will.
    Es gab mal – die 100-jährigen werden sich erinnern – eine Unterscheidung zwischen rechts einerseits und reaktionär, rechtsradikal, rechtsextrem, braun andererseits. Und es gab einmal eine Zeit als der Begriff Totalitarismus in dieser Bundesrepublik eine Kategorie zur Unterscheidung der Geister war. Heute Schnee von gestern, dafür wurden Kommunisten salonfähig gemacht.

  123. Wie bebildert
    Mir gefiehl das Bild mit der „grünen Kloake“.

  124. Pauschal gegen die Paschalisierer
    „Pauschale und unfifferenzierte Verurteilungen rennen immer gegen die Mauer, die sie selbst gebaut haben.“ So enden Sie Ihren Beitrag. Und wie fängt er an?

  125. Textkritik
    ich hab mir das jetzt durchgelesen und komme nur zu einer Frage: Wiederholt der hier vorliegende Text nicht exakt die gleichen Methode, wie die, die er kritisiert? Nämlich: Diffamierung einer Person, indem die Aussagen dieser in einen schlechten Kontext gestellt werden?

    Der vorliegende Text ist in keinster Weise neutral gehalten, sondern erscheint mir eher ebenfalls wie (Zitat oben) „eine Kampagne“ gegen Frau Krause. Ich denke, dass der Autor es schon selbst weiß: in den Tweet von Frau Krause war keine Meinung impliziert, sondern eine Parallelisierung von Tatsachen. Die Auslegung dieser Informatiom hat sie dem Leser selbst offen gelassen. Dann kommt so ein Text wie oben und baut sensibel einen Kontext, wie die Aussage von Frau Krause zu verstehen ist. Dadurch geschieht folgendes: Der Text konstruiert die Antwort, die Frau Krause offen gelassen hat und zwar so, dass von Rönne verstärkt in den rechten Raum gedrängt wird. Das Problem ist, dass Frau Krause dies ja gar nicht gesagt hat, der Text es jedoch unterstellt und diese Unterstellung als Argument gegen Frau Krause und dem Nettfeminismus verwendet. Das ist ein sensibler Mechanismus. Viel offenkundiger und gerade durch seine Plakativität nimmt sich der Text selbst die Glaubwürdigkeit: er kritisiert und unterstellt, dass Frau Krause eine Journalistin nähme und sie in den rechten Kontext setzte. Der Text aber selbst nimmt Frau Krause und setzt sie explizit und ohne dass es erst jemand unterstellen muss in einen totalitären Kontext: Zitat oben: „Eine Autorin ist nicht mehr das, was sie sagt, sondern das, was aus perfide ausgewählten Reaktionen Dritter auf sie konstruiert werden kann. Das ist eine Methode totalitärer Regime, der stalinistischen Schauprozesse gegen Trotzkisten, Internationalisten und Konterrevolutionäre, der Kulturrevolution in China.“

    Und jetzt frage ich noch mal: wiederholt der Text nicht genau die Methode, die er kritisiert?

    • Titel eingeben
      Bedenkenswerte Antwort. Sicher auch der Text von Alphonos kommt nicht ohne Personalsierung der Auseinandersetzung aus und das ist der eigentlich zentrale Kritikpunkt, statt des inhaltlichen Diskurses wird personalisiert.
      In beiden Fällen hat es die inhaltliche Diskussion nicht voran gebracht. Wir sollten vielleicht die Frage nach der Parallelisierung stellen, wo ist sie zielführend und wo macht sie keinen Sinn. Krause’s Parallelen makes no sence – in ihrem Beitrag schon.

    • Falsch. Einer der Nachfolgetweets von Frau Krause lautete sinngemäss:
      (An Frau Rönne): „Ihre Texte sind so geschrieben, dass die Zustimmung von Rechtsextremisten zwangsläufig ist.“ Hier musste nichts konstruiert werden, Krause hat den Zusammenhang selbst hergestellt. Dem Leser den Geruch von verbrennenden Vergasungstoten in die Nase treiben war Absicht!

      Gruss,
      Thorsten Haupts

    • an Danja
      Liebe Danja,

      da es hier schon um Frauen geht: Wie gesagt, ob die hochpolitische Anbindung in der alleinigen Verantwortung der Denunziantin steht – das mag mal dahingestellt sein. Natürlich bedarf sowas eines bestimmten gesellschaftlichen Klimas! Aber notwendiger Weise bedarf das auch einer ganz bestimmten Unart, die schon auf dem Schulhof jeder unangenehm fand: Nämlich einer bestimmten Schamlosigkeit, einfach laut jemandem ins Gesicht zu sagen: Du, Du hast übrigens einen Pickel auf der Nase! Ich sag ja nur, wie es ist!! (Und das natürlich so laut, dass es jeder mitbekommen muss, auch und gerade wenn er sich viel mehr für Dich als für den Pickel interessiert!) Sehen Sie, als ich zur Schule ging, gab es dafür mitunter noch saftige Dresche. Als Sie bzw. wo Sie zur Schule gingen, durfte nicht mal mehr heimlich sozial diszipliniert werden – und jetzt ist´s auch zu spät, Ihnen das noch beizubringen. Deswegen sehen Sie auch keinen Unterschied zwischen der Denunziantin – und Don Alphonso.

    • @Danja "in den Tweet von Frau Krause war keine Meinung impliziert..."
      „in den Tweet von Frau Krause war keine Meinung impliziert, sondern eine Parallelisierung von Tatsachen.“

      Ist das ernst gemeint? Im Tweet von Frau Krause steckt unübersehbar die implizite Behauptung, daß Frau von Rönne der NPD nahestehende Meinungen vertritt, also im Endeffekt der NPD selber politisch nahesteht.
      Wenn das stimmen würde, würde sich niemand über den Tweet aufgeregt haben.
      Es stimmt aber nicht, daher ist dieser Tweet denunzierend.

      Einem Medienprofi und Polit-Akteur wie Frau Krause dürfte diese Propagandatechnik wohl kaum aus Versehen passiert sein. Man kann also von Absicht dahinter ausgehen.

      Welche Meinung Frau Krause über v.Rönne hat, ist für die Bewertung der impliziten Falschaussage unerheblich. Das braucht der Tweet auch gar nicht erschöpfend darzustellen. Es reicht, eine Handvoll Tweets von Krause durchzublättern, um sie klar dem radikaliserten Netzfeminismus zuzuordnen. Dessen Meinung über Rönne oder ähnliche Meinungen kennt man zu genüge. Das Motiv für eine Denunzierzung ist also auch offensichtlich.

      Die Darstellung von Don Alphonso ist dagegen in der Sache zutreffend, ihm kann keine Falschdarstellung vorgeworfen werden. Sein Text wiederholt somit die Methode, die er kritisiert, keineswegs.

    • Genau
      Genau das ist mir auch aufgefallen. Sehr gut analysiert!!!!

  126. Merkwürdig
    ich verfolge seit 2Tagen die Debatte um die Netzreaktion auf den V.Rönne
    Artikel und die Repliken. Abgesehen davon dass das Netz zu merk-
    würdigen Reaktionen neigt, fast noch mehr erstaunt der Anlass. Die Artikel von Rönne sind ja eher schlicht und mehr vom Stil und Hinter-
    grund an Schülerarbeiten gemahnend“ Diskriminierung habe ich nicht erlebt“,noch putziger ist ihre Ausführung zuDepressionen. Sachkenntniss ist die Sache der Autorin nicht. mir bleibt es also Rätselhaft ,warum dieser Aufstand. Schaden wird es der Popularität der Jungautorin sicher nicht,oder ?

  127. Widerstand
    Die von Rönnes war immer schon Widerstandskämpfer …
    erst gegen Hitler

    http://de.wikipedia.org/wiki/Alexis_von_Roenne…

    nun gegen den links-roten-ARD-Gesinnungsterror. Das Bürgertum und Adel sollte endlich aufstehen und sich nicht von den Rotfaschisten den Mund verbieten lassen !

    P.S. wie geht es weiter in der Causa Krause/ – noch tragbar für ein plurales ÖR-Medium?

  128. Linke Toleranz
    So wie diese Krause denken die meisten linken Schreiberlinge in den Redaktionsstuben. Sie versprühen täglich ihren ideologischen Haß auf alles, was ihnen nicht gefällt. Besonders die linke ARD tut sich hier besonders negativ hervor.

  129. Zersetzung durch Diffamierung
    … so hieß eine Methodik in der ehemaligen DDR, um Andersdenkende aus dem Verkehr zu ziehen, indem man sie geschickt durch üble Nachrede auf das gesellschaftliche Abstellgleis versetzte.

    Ein paar Jahre früher galt man als „Volksfeind“…

    Ich beobachte diese Strömungen ebenfalls mit großer Sorge, möchte aber dem Eindruck entgegenwirken, nur der „Mob“ im „Netz“ würde sich dieser infamen Mittel bedienen. Seit vielen Jahren ist dies leider auch eine allzu gängiges Methode vieler Journalistinnen und Journalisten (allerdings nimmt sich die FAZ dabei meist positiv aus).

  130. wieviele Namen gibt es?
    Ich denke es gibt viel zu besprechen!!!
    Zunächst möchte ich wissen wer diese Blogger sind!!!
    Seltsam ist auch das viele dieser sogenannten Datensammler nie ihre eigene Meinung sagen sondern nur aussagen in mir zu kommt

  131. O tempora, o mores!
    Danke, lieber Don Alphonso, dass Sie es unternommen haben, diesen leider gar nicht so untypischen Vorfall hier so minutiös zu dokumentieren!

    Mir fällt es schon seit Jahren mehr und mehr unangenehm auf, dass eine neue Gesinnungs-Diktatur in unserer Shitstorm-Medienwelt die Macht ergriffen hat, da sie sich auf Twitter und facebook ebenso gut versteht wie auf die Unterwanderung der öffentlich-rechtlichen Medien (die ja schon lange nicht mehr die Gesamtheit der gesellschaftlichen Wirklichkeit dieses Landes widerspiegeln, wiewohl dies ihr Anspruch ist) – und dass sich viele der neu zur Herrschaft berufenen Rede-Verbote und Denk-Zwänge mitlerweile auch in unseren selbstzensierenden Köpfen etabliert haben. – Ebenso amüsant wie bezeichnend empfand ich da eine jüngst ausgestrahlte „Augstein und Blome“-Folge zum Thema Homo-Ehe, in der Herr Blome gleich zu Beginn rechtfertigend klarstellte, er sei selbstverständlich auch für die volle rechtliche Gleichstellung der gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaft mit der Ehe, und es sei an sich unmöglich, darüber überhaupt noch ernsthaft zu diskutieren, weil es keine Gegenargumente gäbe, wie jeder vernünftige MEnsch wisse… aber WENN er gegen die Gleichstellung wäre – was er selbstverständlich nicht ist!! -, dann könnte er eventuell wie folgt argumentieren… Man erkennt: Gewisse Dinge und Themen dürfen in unserer ach so freien Gesellschaft nicht einmal mehr angesprochen geschweige denn ernsthaft diskutiert werden – oder eben nur mit einer vorgeschalteten Rechtfertigungs-Litanei, die formal an das allgemeine Sündenbekenntnis vorm lutherischen Abendmahl erinnert… Und wer sich über diese Vorgaben hinwegsetzt, dem droht der shitstorm!

    Während Sie, lieber Don Alphonso, all diese unschönen Entwicklungen aus der aus der relativierenden Sicht Ihrer wohlhabenden Rentner-Kolonie am Tegernsee betrachten können, bin ich heilfroh, dass ich mittlerweise im Oldenburger Münsterland (der laut Prof. Kuropka „schwärzesten Ecke Deutschlands“) untergekommen bin, wo es das Volk traditionell nicht stört, welche heidnischen Stürme draußen vorbeiziehen. Und bis ich hier in meinen wohlverdienten Ruhestand gehen kann, werde ich mich weiterhin an Ihren trefflichen Artikel erfreuen und derweil meine Kinder mit fremdsprachlichen und lebenskundlichen Fähigkeiten ausstatten, so dass sie sich in einigen Jahren hoffentlich Existenzen auf einem anderen Kontinent aufbauen können, von wo aus sie den Niedergang dieses einst schönen und zu meiner Jugendzeit auch freien und weltoffenen Deutschlands in entspannter Gelassenheit mitverfolgen können.

    Ihnen an dieser Stelle jedenfalls ein herzliches Dankeschön für Ihre immer lesenswerten Beiträge auf diesem Portal!

  132. Blog oder auch Mensch?
    Weiß eigentlich jemand wer hinter dieser viel diskutierten Person steht? Wird man von Mensch zum Blog dekradiert? Und erst durch eure vielen Meinungen schizophren? Oder ist die Schizophrenie ein einfach billiger Veruch um meine Meinung meine Ansichten zu entwerten? Und! Ich wusste nicht das ich so eine Welle los trete! Aber ich denke das in allen Kneipen ähnliche Gespräche geführt werden! Ich hatte leider keine Zeit mich auf meine aussagen vorzubereiten so wie das im Bundestag der Fall ist…. Aber offenbar finden sie bei mir mehr gehör was die oft schlafenden BundestagsMitglieder zeigen…. Achso! Das ist richtig pervers wie man sich daran hochzieht wie ich mich um um ein Kind kümmere! Ein Zeichen dafür das die Argumente ausgehen!

  133. Es gibt keine taz-Redakteurin ...
    .. des Namens Sabine Schmollack.

    Klar: Kann vorkommen, sowas. Sollte aber wohl nicht.

  134. Deine Shitstormtwitterei ist nur ein Schrei nach Li-hiebe ...
    Trotz allem sei mal wieder Canettis „Masse und Macht“ als Lektüre empfohlen.
    .
    Wie sich Hetzmassen bilden, wie sich Vogelschwärme gegen Räuber wehren (durch kollektives „Hassen“), wie sich die Welt im Kreise dreht.
    .
    Aber vielleicht geht es hier doch um was anderes. Gar nicht wirklich um Hass und Ablehnung (das ist nur der billige, täglich neu gefundene Vorwand), sondern: Darum, selber Aufmerksamkeit zu kriegen.
    .
    Dafür muss man halt lauter, schriller schreien als andere.
    .
    Und so ist das ein lustiger Kontrast: In der Öffentlchkeit werden wir immer angepasster, freundlicher, normierter, glattgebügelter, bessererzogener, aber in der Parallelwelt des Internet immer agressiver, ungerechter, schriller, lauter, dümmer. …
    .
    Aber wirklich weil wir wirklch so dumm und agressiv sind, sondern weil die Windeln voll sind. Das Geschrei im Internet stammt von Säuglingen, die endlich von ihrer Mutter auf den Arm genommen werden wollen.
    .
    es geht nicht um Hass, sondern ums Schreien nach Liebe …

  135. Ich like Mareike,
    heute, vor 70 Jahren begann die Verteibung von 27000 Deutschen aus Brünn. Über 5000 Frauen, Kinder und alte Männer kamen während des Brünner Todesmarsches ums Leben. Danke Frau Krause, dass auch sie dagegen sind Flüchtlinge als Feinde zu behandeln !

  136. Anschwellender Fischsgestank
    Auch wenn da gar kein Kopf mehr dahintersteckt, so wissen wir trotzdem, wo der Gestank herkommt.
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    Die Berichterstattung der sogenannten „Qualitätsmedien“ wirkt auf mich immer kampagnenartiker, immer agressiver, immer schamloser.
    .
    Darum kann ich mich über so ein paar Tröten, die zudem noch Angst vor Altersarmut haben müssten, wirklich nicht aufregen.
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    Gottschalk kriegt von unseren Zwangsgebührengeldern Millionen zugeschanzt, oder hab ich die Überschrift falsch verstanden? Egal ob es stimmt oder eine Ente war, die Qualität der Medien läßt sich dran ablesen.
    .
    Oder jetzt grade mal ein ausgesprochen harmloses Beispiel. Da ist im SPON-Artikel von „Attacken“ die Rede. Blatter soll Platini „attackiert“ haben.
    http://www.spiegel.de/sport/fussball/fifa-praesident-joseph-blatter-verspottet-michel-platini-a-1036411.html
    .
    Tatsächlich waren es allenfalls süffisante Bemerkungen oder hämische Indiskretionen. Trotzdem das Wort „Attacken“.
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    Also eine unnötige Zuspitzung. Damit ein Aufreger draus wird!
    .
    Und das tagaus tagein als normale Praxis, als übliches Handwerk …
    .
    So was muss doch den Charakter von Schreibern und Lesern verderben. Auch wenn es im Einzelfall harmlos scheint, so tun die stündliche Dosis Gift doch ihre Wirkung.
    .
    Aber wir jetzt hier: Forderneinen fairen Umgang miteinander, im anonymen Internet. Dass man immer genau lesen und immer auch den VErtretern der Gegenmeinungen gerecht werden soll. Und immer darauf vertrauen, dass berechtigte Einwände und vernünftige Argumente irgendwann Gehör finden müssen.
    .
    Aber SPON und FAZ können ruhig so bleiben wie sie sind?
    .
    Das erscheint mir als aussichtlos. Was interessiert mich denn der Volker Beck. Die Bundeskanzleri ist beim Lügen ertappt worden und hat zum NSA-Skandal immer noch nicht Stellung bezogen. Und keinen kratzt es und die Medien träumen der Sommerpause entgegen und rümpfen die Nase über den Zickenkrieg bei Twitter.

  137. ARD Krause
    die bisherigen Beiträge der ARD-Krause sind für mich tendenziös, links-feministisch und unjournalistisch:

    http://www.tagesschau.de/suche2.html?query=Anna-Mareike+Krause

    (Zwangs) Prostituierte werden hier „Sexarbeiterinnen“ genannt ..was hat das mit neutraler, ausgewogener Berichterstattung der Tagesschau zu tun ?!

  138. Funktioniert wie immer ...
    … das reflexartige Aufeinandereingehacke von „Links“ und „Rechts“, bestens gerührt aber nicht geschüttelt und in guter Deutscher Tradition.

    Die Zutaten diesmal (ohne gewollte Ähnlichkeit mit lebenden Personen und die hier an manchen Stellen unterschwellig vertretenen Vorurteile karikierend):

    Man nehme auf der einen Seite eine adelsschnepfige Strickliesel mit verkanntem Schreibtalent, auf der anderen Seite die blaubestrumpfte intrigante Kampfsuffragette aus Arbeiterkreisen und lasse diese medial wirksam aufeinander prallen. Im Hintergrund vielleicht noch ein nettes kleines Hinterhofballett mit einer Fummeltrine, ihrem buckligen Krampus im Schlepptau, den „Bitterfelder Hirntoten“ sowie den „Frankfurter Neutschekisten“ und einem Potpourri ihrer schrägsten Schlager als katzenmusikalische Unterlegung.

    Spass beiseite, mich interessieren solche Debatten eigentlich wenig. Allenfalls bekomme ich hiervon – wenn ich mal die Muße habe, ihn zu lesen – im SPIEGEL auf den Seiten ff. von solchen Dramen etwas mit.

    Na ja, nun haben sich die Meinungen ja kraft gegenseitiger Schuldzuweisungen wohl neutralisiert. Das die ganze Feminismus-Gender-Thematik langweilt, sei am Rande hinzugefügt. Mir fällt dazu nur ein, dass eine ehemalige nordelbische Bischöfin mal die Bibel umschreiben lassen wollte („ArbeiterInnen im Weinberge des Herrn“ und so ähnlicher Schnickschnack). Man reiche mir die Salzstreuerin. Gähn. Wird Zeit, dass die Arbeitswoche wieder beginnt.

  139. donalphonso sagt: 30. Mai 2015 um 13:42 Uhr
    „Das Problem ist in meinem Augen mehr die politische Ebene.Volker Beck ist nach meiner bescheidenen Meinung ein Problem für seine Partei.“

    Als Problem sehe ich jene Partei insgesamt an. Beck ist nur deren Symptom.

  140. Titel eingeben
    Ziel der Aktion von Anna-Mareike Krause war ja eigentlich der Ausschluss von Ronja von Rönne vom Bachmannpreis. Ich frage mich, ob sie damit Erfolg gehabt hätte, wenn der Don den Vorgang nicht öffentlich gemacht hätte.

    • Objektiv bleiben!
      Wo steht das? Sie behaupten hier etwas, wofür es keinerlei Beweise gibt.

  141. Mal ein Lob an die FAZ
    Ich habe die letzten Monate häuifiger auch auf die FAZ eingeschlagen weil sie genauso linksverblödet berichtet hat wie der Rest der MSM der Republik.

    Aber es scheint sich doch etwas zu tun.

    Danke für diesen Bericht und die Machenschaften der links-linksextremen Netzwerke – an deren Ende immer die gewaltbereite und gewalttätige Sozialistische AntiFa (SA) steht, die wiederum nur deshalb wirken kann weil sie in der Poltik Untersützung findet bzw. sogar dort Ihre Auftraggeber sitzen (Grüne, Linke und manchmal auch SPD)

  142. Titel eingeben
    Die Grünen, sind nicht mehr wählbar! Nach diesen ganzen Skandalen, um die Unterstützung päderastischen Einstellungen und Aussagen wie: „Wenn ein Konsens mit dem Kind besteht, sei es kein Missbrauch.“ Gebe ich keinen Pfifferling mehr auf die Meinungen eines Grünen Politikers. Diese Partei muss aus dem Bundestag verschwinden, je schneller desto besser! Diese Partei, schädigt den Rechtsstaat und das Ansehen Deutschlands in der Welt!

  143. Helden des Terrorismus
    Fefe macht gerade darauf aufmerksam, dass ein BILD-Redakteur Snowden als „Helden des Terrorismus“ betwittert.
    .
    Das finde ich, eherlich gesagt, noch etwas schlimmer als das hier.
    .
    Und über eines werden wir uns auch nicht im Unklaren sein: So eine Bezeichnung (Held des Terrorismus) impliziert ebenfalls eine subtile Morddrohung, die zweifellos ernster zu nehmen ist als die mit der Laterne.

  144. Antifa in der Tradition der kommunistischen Ueberfälle
    Immer wieder die Aggressionen der Antifa mit denen der SA verglichen. Das aus zwei Gründen nicht korrekt:
    Zum einen benutzt man dabei an die selbe Masche, die man bei anderen kritisiert: politische Gegner in die rechte Ecke zu stellen, um sie zu diskreditieren.
    Zum anderen, und vor allem, ist es historisch unkorrekt: wie die Statistiken (von Dr. Bracht, Bevollmächtigter des Reichskommissars für Preussen) zu den politisch motivierten Ueberfällen zeigen, waren bei zwei Drittel der Gewalttaten die Kommunisten die Verursacher, bei einem Viertel Nationalsozialisten.
    Dies beschreibt auch Christian Stiefler in seinem Buch „Kampf um die Macht“ so, „dass zumindest in Berlin die Eskalation der politischen Gewalttaten von der KPD ausging“ und “ die Zahl der von ihr verübten Morde und Körperverletzungen wesentlich höher lag als die Zahl der von der NSDAP zu verantwortenden Opfer“.
    Da agiert die Antifa in ihrer politisch-historischen Kontinuität. Vielleicht ist sie stolz darauf?

  145. mob
    ziemlich viele nazivergleiche + schreie nach entlassung in den kommentaren hier. unter’m strich also keine überraschungen:

    egal ob links oder rechts – dem mob trieft halt der geifer aus den lefzen.

  146. Gender
    Aktuell: „Auf einer Veranstaltung von Evolutionsbiologen in San Jose, auf der Kreationismus als Pseudowissenschaft besprochen wurde, haben US-Forscher auch über Deutschland gesprochen und dabei „Genderismus“ als Form der kreationistischen Pseudowissenschaften betrachtet. …“
    (via fefe. Der hat auch Links).

  147. Pingback: Ronja und die Nazis « Trippmadam

  148. Pingback: Abschalten ist auch keine Lösung | Markus.technology

  149. Ich glaube die meinen Dich.....
    Ich glaube die meinen u.a. Sie…..: „auch wenn Kohorten sorgenvoller Kommentatoren im Internet zu glauben scheinen, Journalisten müssten immer dann, wenn sie jung sind und auch noch weiblich, vor sich selbst geschützt werden, sie bräuchten gleichsam eine väterliche Hand, die ihnen streng und gütig den Weg weist.

    Die Leute, die so etwas schreiben, sind meistens saturierte Medienmenschen im besten Mannesalter.“

  150. Pingback: Was zu neulich | Der letzte Biss

  151. Pingback: Social-Media-Koordinatorin der ARD shitstormt | Basedow1764's Weblog

  152. Gut analysiert
    Dieses Posting von Don Alphonso ist die bisher beste Analyse des Falls. ich wüsste nur gerne, woher so viel Hass kommt. Das wird ja nicht allein das böse böse Internet sein.

  153. Das ist doch nicht ihr Ernst??
    Sagt mal gehts noch?? Die Überzahl der Kommentare hier ist hasserfüllt, misogyn und greift direkt auf Holocaust-Vergleiche zurück. – Der größte Witz dabei: Also das, was ihr eigentlich selbst kritisiert!

    Ich wäre nicht stolz darauf, einer jungen (bzw. zwei Damen) das Leben schwer zu machen, wenn ich öffentlich Zustimmung von Menschen bekommen, die keine Debattenkultur kennen, aber froh sind, wenn sie den anscheinend übermächtigen Feministinnen mal wieder das Rückrad brechen können, um diese kleiner zu machen. Ich wäre schockiert, wenn ich solchen Zuspruch und Hassreaktionen auf meine Texte bekäme!

    Was mir nicht einleuchten mag: Wie kann man ernsthaft die Autorin eines Tweets zusammenbringen mit einer „Morddrohung“ (in den Kommentaren bei Twitter habe ich übrigens sehr viel explizitere Morddrohungen gegenüber Frauen gelesen), die eine ganz andere Person geschrieben hat?? Hier werden bewusst Kausalitäten verdreht! Hätten Sie es neutral wie Frau Krause paralellisiert, hätten Sie schreiben müssen: „AMK schreibt diesen und jenen Tweet. Ein Pfarrer paraphrasiert eine „Morddrohung“. Das wäre fair gewesen, aber sie münzen alles in Kausalität um und schreiben: Es gab eine Morddrohung, WEIL AMK dieses und jenes gewittert hat. Wissen Sie was? Das ist genau die gleiche Struktur, wie man einen Mythos aufbaut. Sie versuchen sich wohl sehr ambitioniert darin, den Mythos der radikalen, aggressiven jungen Netzfeministin aufzubauen.

    Alle die hier darauf hinweisen, dass Frau Krause angeblich die Diffarmierungmethoden aus der NS- und Stasizeit verwendet, greift euch selbst an die Nase! Ihr macht genau das gleiche, aber unreflektiert, wie der Mob, der gesagt bekommt, „Diese Frau ist eine Hexe“ und ihr glaubt es und hetzt.

    Feministinnen werden ja immer gerne als „Spaßfrei“ bezeichnet: ich frage mich: Warum versteht hier niemand den Witz an dem Tweet von Frau Krause? Man könnte ihn ja auch einfach mit Humor lesen. Alles hier ist so bigott!

  154. wo?
    Welcher Beitrag benutzt am Ende (oder sonst) das Wort „Mauer“ oder die Floskel „selbst gebaut“? …oder gar den zitierten Satz?
    Ich finde nix. Weder hier oben noch im Rönneartikel

  155. Der Überbringer der schlechten Nachricht exponiert sich immer
    @ Gero von Randow – Hass kommt oft daher, dass man sich von einer Idee hat verleiten lassen und man dann merken muss, dass man falsch liegt. Meistens richtet sich der Hass aber nicht gegen die, die einem hinters Licht geführt, sondern die, die es ans Licht gebracht haben.

  156. In der chinesischen Provinzhauptstadt Fuzhou
    ist soeben ein Sack Reis umgefallen. Verletzt wurde niemand.

    Was die Grünen betrifft, stimme ich dem großen deutsch-türkischen Philosophen Mehmet Scholl zu: „Hängt die Grünen, solange es noch Bäume gibt“

  157. Eine fiktive Frage an ......
    Herrn Werner D’inka, Herrn Berthold Kohler, Herrn Holger Steltzner und vor allem an Herrn Jürgen Kaube.

    Sind die hier unten stehenden Meinungsäußerungen, in ihrer Mehrheit, das Niveau Ihrer Zeitung ?

    (Eine gewisse Ähnlichkeit zu Meinungen, die im „Völkischen Beobachter“ zu lesen waren, wäre rein zufällig ? )

    Mit freundlichem Gruß

    B.Klingenberger

  158. Feminismus
    Der verstorbene Neonazi Michael Kühnen hatte sich 1988 im Magazin ‚Tempo‘ positiv über den Feminismus geäußert:

    „Klingt wie ein Plädoyer für radikalen Feminismus?“

    „Ja, solange es keine weiblichen Dachdecker und Kranführer gibt. Heute denken einige Feministinnen in die gleiche Richtung wie ich: Sie lehnen die Koedukation ab, verehren eine Muttergöttin und beleben die Hexentradition. Das deckt sich mit meinen Vorstellungen.“

    http://www.waahr.de/texte/ich-kühnen-–-deutschlands-gefürchtetster-nazi-erklärt-sich

  159. Sieht man sich drei Tage später die Verteidigungsstrategie des twittermobs an,
    ist der teilweise zum Brüllen komisch. Einige der „prominentesten“ Protagonistinnen (Lasersushi, Tugendfurie) twittern natürlich mehr selbst, dass sie Rönne für rechtsextrem halten (dafür reicht die eigene Intelligenz so gerade), sie lassen das nur über retweets von anderen erkennen, die genau das ganz offen aussprechen.

    Was im Zusammenhang mit der Verteidigungsstrategie des direkten Krause-Freundeskreises (P. Gensing) dann ein mir aus dem Usenet der neunziger bekanntes Gesamt-Muster ergibt:
    1) NIE hat eine von uns unterstellt, Rönne sei rechtsextrem, wir haben ja nur mal kritisch nachgefragt
    2) Wenn wir dann doch unterstellt haben sollten Rönne sei rechtsextrem, geschah das völlig zu Recht

    Dieses Muster ergab sich (Spoiler – ich benutze jetzt die Methode Krause) natürlich nur rein zufällig in Diskussionen mit … Holocaustleugnern, braunem Pöbel.

    Gruss,
    Thorsten Haupts

  160. Pingback: Der Bachmannpreis 2015: Mediale Aufregung um Ronja von Rönne

  161. Pingback: Ronja von Rönne | Kritik und Kunst

  162. Die Publikative
    „Jeder, der wie Anna-Mareike Krause im Netz unter anderem auch bei Publikative.org publiziert, sollte zudem wissen, dass Extremisten gerade aus seriöseren Medien gern zitieren, um ihre Standpunkte zu untermauern – denn auch linksradikale Webseiten bedienen sich bei Publikative.“

    – Wir sollten uns fragen, ob die genannte „Publikative.org“ überhaupt als ein „seriöses“ Medium bezeichnet werden kann.
    Denn wenn die Publikative.org nicht als linksextremes Medium bezeichnet werden kann, so ist sie doch ein extrem linkes Medium.

    Die Publikative.org wird von der berüchtigten Amadeu Antontio Stiftung finanziert, deren Gründerin und Vorsitzende Annetta Kahane -neben vielen fragwürdigen Äußerungen- im Sommer 2012 erklärte, dass die gesamte „weiße“ Bevölkerung Deutschlands ein Problem sei, gegen das Politiker „aktiv werden“ müsste.

    Ideologisch und hinsichtlich ihres Forderungskatalogs trennt diese Organisation auch wenig von der linksextremistischen Antifa. Die Stiftung fordert einen wortwörtlichen Kampf gegen „rechts“ – (die Begriffe rechts und rechtsextrem werden synonym verwendet), bezeichnet alle Parteien, Gruppen und Medien rechts von der SPD als „rechts“ bzw. „extrem rechts“, unterstützt die Gender-Theorie, fordert eine noch weitere Liberalisierung der europ. Asylpolitik, die treffend als „Asyl für Alle“ und „Kein Mensch ist illegal“ subsumiert werden kann. Der wesentliche Unterschied ist, das auf offene Gewaltaufrufe, unverhohlene Gewaltbefürwortung, und direkte Angriffe auf die freiheitlich-demokratische Grundordnung verzichtet wird. Ebenfalls unterscheidet durch ihre grundsätzlich „pro-amerikanische“, USA-hörige Haltung und ihre unbedingte Treue zu Israel und der israelischen Regierung, deren Weltanschauung und Politik, die Amadeu Antonio Stiftung hierzulande als „rechtsextrem“ „völkisch“ oder „rassistisch“ geißeln würde. Letzeres wird wohl auch mit Kahanes jüdischer Herkunft zu tun haben.
    Was die Ideologie der Stiftung angeht, kann man sie grob der sogenannten „antideutschen Linken“ zuordnen, also einer Linken, die sich durch eine bedingungslose Unterstützung der USA und eine kritiklose Solidarität zu Israel auszeichnet, und deren Bewunderung für die USA manchmal soweit gehen, dass sie eine pro-kapitalistische, neoliberale Haltung vertreten.
    Was die Radikalität und das Gebaren der Stiftung betrifft, könnte man die „Amadeo Antonio Stiftung“ gewissermaßen als eine Antifa-Light bezeichnen.

    Ebenfalls grob der „antideutschen Linken“ zuzurechnen, ist der Betreiber der „publikative.org“ , Patrick Gensing.

    Gensings Verehrung der USA reicht soweit, dass er die teilweile völkerrechtswidrigen US-Kriege in der arabischen Welt verteidigte und im Juli 2013 einen Artikel auf Publikative.org veröffentlichte, in welchem er die, gegen fundamentale Grundrechte verstoßende Überwachung der Bevölkerung Deutschlands und anderer europäischer Länder durch NSA und PRISM verteidigte.
    Auch bedienen sich nicht nur linksextreme Webseiten bei der Publikative, auch umgekehrt bedienen sich die Publikative und ihre Gründer bei linksextremen Webseiten.
    Gensing postete gerne Artikel der extrem linken „Jungel World“ auf seiner Facebook-Seite, die selbst vom eher linken NRW Verfassungsschutz als linksextrem eingestuft wurde.

    Und so schließt sich der Kreis zu Krause: Auch Gensing ist trotz seiner Nähe zum Linksextremismus, seinen fragwürdigen Positionen über Grundrechte und Kriege, ein ARD-Journalist, der für tagesschau.de Artikel schreiben darf.

  163. Pingback: Lesen mit Links

  164. Auch Gut
    Wer das eine liebt, der muß das andere mögen! Soll heißen, wer Newspeak haben möchte, der muß auch mit der antifa leben, welche die Einhaltung davon überwacht.

  165. Pingback: Der Sudel-Ede von der Spree | DiskursKorrekt im Tagesspiegel

  166. Pingback: Was noch? IX | Exportabel

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  169. Pingback: Blockwart 3.0 reloaded | emannzer

  170. Pingback: Intellectual Deathmatch | Les Flâneurs

  171. Wo leben wir? In der intoleranten Moderne der Vorreformation?
    Wo ist der Unterschied zum IS? Doch nur in der Wahl der Mittel. Symbolisch gesehen – nach Lesen dieses hier beschriebenen Desasters, incl. der pingbacks – schreiben die meisten über unsere Form der Enthauptungskommandos. Um was es hier geht, ist nichts anderes als die „Philosophie des Talibans“. Wie konnte es dazu kommen?

  172. Abmahnung oder Entlassung - aber aus anderen Gründen
    Krause sollte in der Tat abgemahnt oder entlassen werden; es steht zu hoffen, daß es beim ARD ordentlich geknallt hat, sie verweist in ihrem Twitter – Freitext nicht mehr auf ihre Arbeitgeber.

    Jeder Fleischwarenfachverkäufer (w) bei der Bundeswehr lernt, daß es in Uniform besondere Verhaltensregeln gibt. Ein Brigadegeneral, der eine persönliche Meinung auf offiziellem Briefpapier rausgab, wurde entlassen (Fall Günzel).

    Auf Twitter kann jeder Freitext eingeben, wie er will („weiblich, ledig, jung und brauche das Geld“, „Vorsitzender des Mütterfreudenschutzvereins Unterammergau e.V.“, „Wer das liest, ist zu oft auf Twitter“…). Ohne Zwang hat Krause ihre Arbeitgeber direkt benannt. Damit muß sie die Verantwortung genauso tragen, wie ein Fleischwarenfachverkäufer (w) bei der Bundeswehr; nicht wegen ihrem dummen Tweet oder ihrer Werbung für eine NPD-Frauenorga, sondern weil sie gegen die Pflicht zum Wahren des Ansehens ihrer Arbeitgeber in der Öffentlichkeit verstoßen hat.

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