Deus ex Machina

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Über Gott und die WWWelt

GCHQ: Der Überwachungs-Brexit ist längst da

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Das sind die Ruinen der Thermen von Volterra: Marmorsäulen, Mosaike, diverse Bäder, Saunen, eine imposante Architektur, die der römischen Kultur zu verdanken ist. Nicht umsonst greifen moderne Badhersteller gern auf Bezüge zur Antike zurück. Dass es in Europa eine lang zurückreichende Kultur der Sauberkeit gibt, verdanken wir natürlich dem Imperium und seinem segensreichen Wirken.

gchqa

Was Rom in der Kulturgeschichte des Bades ist, sind London und das Vereinigte Königreich bei Menschenrechten, Toleranz und Aufklärung. Die Insel war – von ein paar gern übersehenen Verbrennungen Andersdenkender der ein oder anderen Religion, brutalen Bürgerkriegen und zynischer Politik auf dem Kontinent mal abgesehen – ein Land, in dem die Bürgerrechte gegenüber dem König gesetzlich in der Magna Carta verankert waren. Es war ein Land der Gewaltenteilung, des Parlamentarismus, der Toleranz, des Liberalismus, des technischen Fortschritts, des Frauenwahlrechts und der Gleichheit der Menschen vor dem Gesetz. Wer auf dem Kontinent verbotene Bücher drucken wollte, konnte auf die Insel ausweichen, sofern sie nicht auch dort zur Verbrennung führten. Vieles, was uns heute als Demokraten selbstverständlich erscheint, wurde im Vereinigten Königreich erfolgreich entwickelt. An diesem Schicksalstage also blicken wir verträumt auf die Leistungen dieses Volkes, wie wir auch gern in unseren Bädern den Marmor der Römer hätten.

Wir ignorieren dabei, dass in vielen italienischen Cafes die Toilette noch aus einem nackten Loch im Boden besteht, das meist nicht sonderlich sauber und für zivilisierte Europäer unbenutzbar ist. Einen grösseren Unterschied als den zwischen römischer Badekultur und einfachen Toiletten in Cafes kann man sich kaum vorstellen. Ausser man vergleicht die theoretischen Bürgerrechte und demokratischen Ideale früher Briten mit der Kloake, die britische Regierungen, egal ob sozialdemokratisch oder bürgerlich, mit dem alptraumhaften Überwachungsapparat GCHQ und ihrer sonstigen Netzpolitik dem freien Internet vor die Tür gesetzt haben.

gchqc

Ich höre aus der Szene der Datenschützer nur vergleichsweise wenig Sorgen über den Austritt der Briten aus der EU. Es kann sein, dass das Volk heute über diese Frage zu Ungunsten des Gemeinsamen befindet. Aber dank Snowden weiss jeder, der sich etwas mit dem Thema beschäftigt und es im Gegensatz zu vielen Europapolitikern wirklich wissen will, dass die Briten in der Frage ihrer angeblichen “inneren Sicherheit“ den Rest Europas wie einen Feind behandeln, und dabei auch keinerlei Rücksichten auf geltendes Recht in der EU nehmen.

Das GCHQ sitzt auf den Überseekabeln und speichert, wie es ihm gefällt, und ohne jede Rücksicht auf den Datenschutz von EU-Bürgern.

Dazu kommt mutmasslich – ganz genau wollte das niemand untersuchen – der komplexe Hack der Firma Belgacom, die die Telekommunikation unter anderem für die Europäische Kommission, das Europäische Parlament und den Europäischen Rat übernimmt.

Da könnte man noch sagen, dass es eine unschöne Sache unter Freunden war, und alle so etwas tun. Aber das GCHQ hat auch Amnesty International infiltriert und überwacht.

gchqb

Das GCHQ hat Möglichkeiten, digitale Schmutzkampagnen gegen Feinde zu fahren.

Und kennt auch SIM- und Kreditkartennummern, was es natürlich leicht macht, solche Kampagnen zu fahren.

Wenn sich das kompromittierende Material mal nicht in den Emails von Journalisten finden lassen sollte.

Wissen, wer Webradios, Pornoseiten und Chats mit welchem Passwort benutzt hat? Kein Problem für das GCHQ, ist alles zur Abwehr des islamistischen Terrors gespeichert.

Natürlich sind auch Antivirenhersteller, deren Produkte Angriffe aufspüren könnten, nicht ausgenommen.

Schliesslich hat man beim GCHQ eigene Viren, die ungestört ihre Arbeit tun sollen.

Am Parlament vorbei läuft die Massendatenspeicherung übrigens schon seit anderthalb Jahrzehnten.

Und manche Mitarbeiter bedienen sich gern auch mal privat aus den Beständen.

gchqe

Währenddessen sehen deutsche Ministerien die Aufklärungsmöglichkeiten als “erschöpft“ an – die Briten haben damit gedroht, deutsche Dienste von den Informationen abzuschneiden. Und Versuche von Bürgerrechtlern, die Angriffe des GCHQ aufzuklären, werden von den Briten fast immer torpediert, etwa indem Gesetze passend zurecht gebogen werden.

Und obendrein leistet sich die Regierung in London jetzt ein Internetüberwachungsgesetz, das 12 Monate Vorratsdatenspeicherung und Angriffe auf Kryptographie legitimieren soll.

Und es liefert nach all den Skandalen auch eine VoIP-Verschlüsselung, die das nachträgliche Abhören von Gesprächen erlaubt.

Ohnehin sieht das GCHQ seine Zukunft an Seiten der USA und ihrer Dienste, mit denen es vom Boden der EU aus noch enger zusammen arbeiten will.

Und es ist absehbar, dass diese Sonderrolle des GCHQ als fünfte Kolonne der amerikanischen Geheimdienste in Europa bestehen bleibt, egal welche Regierung in London öffentlich Solidarität mit den europäischen Werten beschwört.

gchqd

Man liest viel vom gemeinschaftlichen europäischen Haus: Wenn es das gäbe, stünde der Stalker und Schnüffler GCHQ längst mit seinen Erziehungsberechtigten vor einem Gericht. Wenn Politiker, die so etwas parteiübergreifend tun, fördern, finanzieren und abnicken, durch den freien Willen des eigenen Volkes vor die Tür gesetzt werden, und nicht mehr Teil der EU sind, ist das aus Sicht des Datenschutzes zuerst einmal der Ausschluss eines inneren Feindes, der kaltschnäuzig Eigeninteressen über die gemeinsamen Grundwerte stellt. Und es ist ein schwerer Schlag für die kontinentalen Überwachungs- und Kontrollbefürworter, die mit den Briten einen wichtigen Verbündeten beim Abbau von Grundrechten haben. Wie etwa jene Zeitgenossen in der EU-Kommission, die dafür gerügt werden, dass sie den Briten – vermutlich aus Rücksicht auf die Verbündeten bei der Abwehr des Brexit – nicht endlich in Sachen digitale Bürgerrechte auf die Füsse steigen.

Es gibt offen ausgetragene Debatten, ob man Griechenland wegen seiner Defizite aus dem Euroraum werfen sollte. Es gibt offene Überlegungen und Massnahmen, wie man Polen und Ungarn wegen ihrer Politik gegenüber der Opposition, Minderheiten und Grundlagen des Rechtsstaates über die EU disziplinieren kann. Aber wenn es um den grössten Spionageskandal der westlichen Welt geht, hüllt man sich in Schweigen und arrangiert sich mit den Schuldigen, um von den Briten eine Zustimmung für die EU in ihrer jetzigen, erkennbar reformbedürftigen Form zu erhalten. Dieser Deal der Mächtigen hat mit der Magna Carta so viel zu tun wie ein Fallrohrabort in Agrigent mit den römischen Bädern. Man sollte sich also nicht wundern, wenn Datenschützer auch in der EU, die sich von den Briten in dieser Sache öffentlich bekoten lässt, oftmals eher eine Kloake denn einen Ort der Reinigung erkennen.

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221 Lesermeinungen

  1. Die Magna Carta...
    …hat keine Bürgerrechte verankert.

    • Titel eingeben
      Begründet.
      Klar waren die ersten Nutzniesser dieser Bürgerrechte die Adligen, die dem König die Charta abgetrotzt haben.
      Doch war die Idee, dem Souverän gegenüber Rechte zu haben, damit in der Welt.
      Der König verkörperte zu dieser Zeit das Land, die Pflanzen, Tiere und Menschen, vertrat sie gegenüber Gott und Dämonen.
      Eine lange Bewegung zum Autokraten hin fand in England zumindest Pause.

  2. Titel eingeben
    Wieso liest man solch fundierten deutlichen Worte, Sätze, Artikel nicht im Redaktionellen? Und: wieso geschieht all das? Auch, weil die Redaktionen nix tun (außer die üblichen Verdächtigen: der hier oft verlinkte Heise, dann die Nachdenkseiten, und noch ein paar) Aber die „Qualitäts“medien, gar das von uns doch alimentierte TV… nix. Keine Kritik an den herrschenden (pun intended!) Zuständen. Nur wenn ein C-Promi einen Pups läßt, dann, aber dann …

    • .
      C-Promis? Also bitte, Carolin Emcke hat gerade den Frieden in unserer Zeit gerettet! Und Sie bemängeln die harte Arbeit der Presse?

    • Dieses Ringelmoralpiez mit Anfassen wird uns auch noch teuer zu stehen kommen.

    • Post mortem & Postskriptum
      „Wieso liest man solch fundierten deutlichen Worte, Sätze, Artikel nicht im Redaktionellen?“

      Gegenfrage: Wie oft tauchte im letzten Artikel von Hn. Schirrmacher seinerzeit der Begriff „Krieg“ auf?

      Ergänzend zu Don’s Beitrag hier sei zum Thema Brexit & „Menschenrechte“ der Artikel …

      http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/06/26/nato-strebt-wegen-eu-krise-staerkere-rolle-in-europa-an/

      erwähnt. Dort heißt es allen Ernstes …:

      „Der Brexit würde zwei potentiell wichtige Sicherheitsgewinne mit sich bringen: Die Fähigkeit die europäische Menschenrechtskonvention außer Kraft zu setzen (…) und was noch wichtiger ist, eine größere Kontrolle über die Einwanderung aus der EU“, zitiert City A.M. Dearlove. Die Möglichkeit, dass einer der EU-Staaten seine Beziehungen zu Großbritannien einfrieren würde, hält er für unwahrscheinlich.“

      (…)

  3. habeas corpus
    Verehrter Don, wenn Ihre Prämissen mal haltbar sind…
    Die alt- ehrwürdigen Verbriefungen von Bürgerrechten galten in den Vereinigten Königreichen doch nicht allen (Bürgern) sondern den in den Bürgerstand aufgenommenen Besitzbürgern. Andere darunter waren schlechter gestellt, andere darüber besser (manchmal) oder anders.
    Meine Mutter lernte als Krankenschwester in Diensten der Britischen Armee in einem Militärlazarett am Ende des Krieges den Offizier Lord de Cl. kennen. Dieser war vor dem Krieg in einen Verkehrsunfall mit Personenschaden verwickelt gewesen. Als Seine Lordschaft vor Gericht, also vor ein ordentliches, sollte, remonstrierte er unter Verweis auf die von der Tradition und uralte Dokumente geheiligten Rechte seines Standes. Und in due course traten die law Lords des Oberhauses zusammen und verhandelten den Fall. Das wurde einigermaßen berüchtigt als der letzte Fall der englischen Rechtsgeschichte in dem ein Adeliger vom Vorrecht, nur von Standesgenossen gerichtet zu werden, gebraucht gemacht hat. Aber Gleichheit und Bürgerrecht ist das wohl nicht wirklich.
    Und was das Mithören angeht, zum Mythos der siegreichen Führung des 2. WK in UK gehört auch Blechtley Park. Wenn Sie die Erfahrung gemacht haben, dass der Einbruch in die Kommunikation des Gegners und die Entschlüsselung seiner Meldungen und Befehle die Niederlage verhindert, besonders im U-Boot Krieg, würden Sie dann auf diesen Vorsprung verzichten? Und wenn man nicht weiß wer morgen der Gegner ist, Terrorist oder Staat, dann sicherheitshalber doch am besten alles abhören was geht.
    Ich überzeichne ein wenig, aber ich kenne die Mentalität der Kameraden dort. Recht hat die Royal Navy noch nie an bestimmten Maßnahmen gehindert, wenn der Erfolg wesentlich für den Fortgang des Krieges war, ob das Kopenhagen war (als Bezeichnung des Verfahrens in den englischen Navy Sprachgebrauch eingegangen), die Versenkung eines Kaiserlich Deutschen Kreuzers in neutralen Chilenischen Gewässern im I WK oder der Beschuss und Versenkung der französischen Flotte im Rahmen der „Operation Catapult“ bei Mers el Kebir im II.WK.
    Wer wird denn da bei GHCQ mit europäischem Recht so kleinlich sein? Wir sollten uns freuen so potente Verbündete zu haben (Vorsicht, Ironie).
    Mit herzlichen Grüßen aus dem hochsommerlichen Berlin

    • Hauptstraßen und Eselspfade
      das ist mein Eindruck von der digitalen Welt.
      Die Informationsverarbeitung auf der Hauptstraße ist rasend
      schnell, geht es um scheinbar nebensächliches, wie auf einem
      rostigen Eselskarren.
      Ich erinnere mich noch wie auf dem Höhepunkt der Ukraine Krise
      das Nato Hauptquatier mit dem eigenen Informationsstand
      zu kämpfen hatte und Herr Rasmussen dies mit immer schrilleren
      Erklärungen übertünchen mußte.

      Die Royal Navy war eben nicht berührt.

    • Es gehören immer zwei
      dazu. Der Glanzleistung der Entschlüsseler (befördert durch die Erbeutung einer Enigma) auf der britischen Seite steht das unerschütterte Vertrauen in die Sicherheit des Marineschlüssels des OKM im Dt. Reich entgegen. Bis zuletzt wurde nach allen Untersuchungen immer ausgeschlossen, daß es Entschlüsselung und nicht doch Geheimnisverrat waren. Wie damals – so auch heute. Deutsche Politiker schließen Verträge mit dem Ausland und ignorieren, wenn diese gebrochen werden (jüngstes Beispiel: die türkische Umsetzung des Flüchtlingsabkommens, wie in der F.A.Z. berichtet).
      „Es kann nicht sein, was nicht sein darf“ – nach diesem Motto scheint die herrschende politische Klasse zu agieren.
      Ich kann nur hoffen, daß ein Brexit die Initialzündung für einen Neuanfang in der Europäischen Union liefert, die in Wirklichkeit alles andere als geeint ist.
      Gruß.
      M.A.Titz

    • @ PM
      Ich weiss nicht so Recht ob sie da nicht nur, wie sie es ausdrücken, “ein wenig überzeichnen”.

      „Wenn Sie die Erfahrung gemacht haben, dass der Einbruch in die Kommunikation des Gegners und die Entschlüsselung seiner Meldungen und Befehle die Niederlage verhindert, besonders im U-Boot Krieg, würden Sie dann auf diesen Vorsprung verzichten?”

      So weit mir bekannt, führen wir gerade keine U-Boot Krieg und es steht auch keiner an, es sei denn, die UK/US Verbrechergemeinschaft bricht einen vom Zaun.

      Aber selbst gesetzt den Fall….

      Muss ich sie wirklich daran erinnern, dass wir vor ungefähr einer Woche bestätigt bekamen, dass der Gross-Alarm wegen der russischer U-Boote vor Schwedens Küste vor ein paar Monaten eine unverschämt erlogene Propaganda Meldung eben jener NATO Verbrecher war?
      DIE WUSSTEN breiets damals schon, dass es sich dabei um ein deutsches(!) und ein schwedisches U-Boot handelte!

      Sie können sich also diesmal ihre staatstragenden Lügen sparen. In diesem Blog geht es um den Missbruch, denn der, und in der Realität, der ALLEIN ist der Zweck dieser Überwachung. Seit dem Iraq Krieg sollte das eigentlich auch bis zu ihnen durchgedrungen sein…
      Aber ich vergass, sie arbeiten ja selber für diese Firma… gell?

    • Die simple Sache ist halt, dass die Überwachung von Journalisten befreundeter Staaten – in der Folge musste ich inj jener Zeit direkt zu Schirrmacher ins Büro – vergleichbar ist mit dem NS-Regime. Ich glaube, es wird getan, weil es geht und Gedanken macht sich da keiner. Das ist einfach der Job.

    • I have missed you!
      Your Highness The Prince Matecki!

      (Fürst oder Prinz: Wie soll ich mir prince übersetzen?) Egal, danke für Ihren Beitrag, die ich fast (aber nur fast) so gerne lese wie Don Alphonso selbst. Sie sind mir wirklich schon abgegangen!

      With hugs from Austria! (Hug a german!)

    • @Don
      „Ich glaube, es wird getan, weil es geht….“

      Ja, das ist der Kernsatz, aber man sollte nicht vergessen, dass die technische Entwicklung unaufhaltsam weiterschreitet und der Satz dann immer noch wahr bleiben wird!

      Das Endresultat wird, ich schätze so in 2 Jahrzehnten, dann NICHTS MEHR mit dem was wir (ohnedies masslos übertrieben) als freiheitliche Gesellschaften bezeichnen.

      Es gibt nichts was die Menschen heute oder dann dagegen tun können.
      Nehmen sie noch die Konsequenzen dazu die die Entdeckung von sowas wie CRISPR/Cas9 unvermeidbar nach sich ziehen wird….
      Und ich wünsche schöne Träume allerseits…

  4. Titel eingeben
    Morgen wissen wir mehr.

    Jetzt brauche ich dringend einen alten James Bond und ein, drei gin tonic

    • "Morgen wissen wir mehr...".
      Haha, was denn? Die Österreicher haben vorgemacht wie man so was hinkriegt.

    • Wunderbare Idee. Auf welcher Seite ist unsere Sympathie?
      Dry Martini, bitte. Geschüttelt.

      Brexit. I want Brexit. I want Brexit.
      Weil die Welt sowieso täglich weniger Individualismus hat, die guten alten Engländer den ihren deutlich zu erhalten versucht haben.
      Weil selbst *mit* Brexit Bruxelles kein Wort versteht wenn EU-Bürger was wollen. Ohne noch weniger als kein Wort.
      Weil wenn die Briten sich gegen Brexit entscheiden, das eigentlich nur ein Erfolg der seit Monaten laufenden Propagandamaschinerie ist, die abwechselnd Zuckerbrot und Peitsche auf uns und die Briten niederregnen lässt zu diesem Thema. Und am Schluss und wenn sich die Briten gegen Brexit ausgesprochen haben, sich leider zurecht feiern werden. Als Desinformationsquellen, Newspeak.

    • Der Sapphire in der blauen Flasche
      oder reicht auch der von Aldi?
      Wenn man den schon mit Tonic verwässert.
      Bond nahm sehr trockenen Martini.
      Vermouth brauchte man dazu nicht.
      Man stellte die Flasche zur Tarnung daneben.

    • Titel eingeben
      Mediensegler, ich hab schon einige Sorten da, Sapphire und S East gehoeren dazu.

      Haben Sie Kingsman gesehen? Für mich der beste Bond seit Diana Rigg. Gegen Ende soll der Kellner eine geschlossene Flasche Vermouth ansehen

      Tonic ist so schön heimtückisch, wickelt den Alk ein.

    • Nun gibt es ihn!
      Nein, Aldi taugt nicht. Blau ist gut für Tonic, weil schön kräftig im Geschmack, der ganz normale Blaue.

      Für Dry Martini darf er nicht so stark sein, dafür nehme ich die grüne Flasche, mit dem Brustring.

      Und ein wenig Vermouth muss (Noilly Prat), und auch wenige Tropfen Angostura.
      Hier zeigt der Meister wie es geht, wenn man es demonstriert haben möchte:
      https://www.youtube.com/watch?v=YDKGmW-5nbw

      Und für diejenigen, die noch lesen können:
      https://www.amazon.fr/Mon-dernier-soupir-Luis-Bu%C3%B1uel/dp/2841148149

  5. Das Theater
    um den Brexit ist kaum auszuhalten. Die international agierende Industrie und Finanzjongleure scheren sich doch sowieso keinen Deut um die EU. Viel Lärm um nichts – aber bei dem Krach kann man fein das im stillen Hinterstübchen wursteln, was nicht öffentlich werden soll. An der Tür das Schild mit dem Knopf: „bitte klüngeln“. Und die Medien zerreißen sich beinahe im Ausmalen der Szenarien – beinahe witzig.

  6. Titel eingeben
    prince Matecki sagte:
    < Und was das Mithören angeht, zum Mythos der siegreichen
    < Führung des 2. WK in UK gehört auch Bletchley Park.
    < Wenn Sie die Erfahrung gemacht haben, dass der Einbruch
    < in die Kommunikation des Gegners und die Entschlüsselung
    < seiner Meldungen und Befehle die Niederlage verhindert,
    < besonders im U-Boot Krieg, würden Sie dann auf diesen
    < Vorsprung verzichten? Und wenn man nicht weiß, wer
    < morgen der Gegner ist, Terrorist oder Staat, dann
    < sicherheitshalber doch am besten alles abhören, was geht.

    Das bedeutet meiner Meinung nach nichts anderes, als daß die
    Regierung ihr eigenes Volk zum Gegner erklärt hat.
    Und – aber das ist schon fast wieder positiv zu sehen – Angst
    vor diesem Gegner hat. Gründe für diese Angst gibt es in der
    Tat genug.

    GH

  7. Sie werden sich nicht trauen, auszutreten.
    Den Krämerseelen zählt Geld immer noch mehr als Freiheit.

  8. WISSEN IST ALLES !
    was finde ich schlimm daran, dass jemand, und seien es die geliebten engländer, bescheid weiss, was z.b. die europaabgeordneten oder die damen und herren kommissarinnen und kommissare auf kosten der steuerzahler so treiben….würde mich bei Oeti ja auch immer brennend interessieren !!! kommt er wie früher auch heute immer noch erst nachts um 23 uhr nachhause von der arbeit ? hat er schon nebeneinkünfte aus eheberatungen in der AfD-spitze ? hat er nebeneinkünfte aus vorträgen über digitale demenz in Meckenbeuren ?

    ….warum soll es denen anders gehen wie mir, über den MAN alles weiss, nehme ich an, zumindest seit schon vor jahren der BND vor meiner haustür stand, dem wohl die kombination meiner vierteljüdischen kinder, von norm abweichender ehefrau und häufiger reisen in das heute von Victor Orban regierte tiefland allzu auffällig erschienen.

    und wir wissen ja, dass die entschlüsselung der ENIGMA einer der drei ww2-kriegsentscheidenen faktoren war…………was auch beweist, wie absurd und kriegsverbrecherisch die flächenbombardements der deutschenhasser in London doch waren. oder wusste das Allied Bomber Command, dass in der Würzburger Residenz nicht kunstwerke von unschätzbarem wert lagerten, sondern V2-raketenteile produziert wurden ? dank geschickter aufklärung wurden neue rekorde möglich, so in Pforzheim, 20/20…………was heisst 20.000 tote in 20 minuten.

    • That skull had a tongue in it and could sing once
      Ist halt blöde, wenn man alles enigmatisiert. Also Wetterberichte, sexuelle Vorlieben, die letzte Sommerfrische im Berchtesgadener Land, Aufmarschpläne oder den köstlichen Pudding bei Carin Hall… Und wenn man dann noch seine Verschlüsselungstechnik einfach mal rumliegen lässt, dann kann man mit entsprechender Man- und Rechnerpower eben total easy prognostizieren, ob der Nazi Jagdflieger bei Beschiss eher nach links, nach rechts, nach oben oder doch lieber gleich abschmiert. D’r Albion isch a Cleverle.

    • Django,
      „nebeneinkünfte aus vorträgen über digitale demenz in Meckenbeuren“ ist nicht schlecht.
      .
      Obwohl, in der Nähe haben sich viele Ingenieure mit Arbeitsstellen in Friedrichshafen (ZF ist digital schon voll da, Tognum, früher mal Maybach, später mtu, auch) und Immenstaad (Airbus Defence and Space, früher mal Dornier, dann DASA, dann Astrium, hatte das mit dem Digitalen fast erfunden) ihr Häusle gebaut, Herr Oettinger würde da vielleicht nicht so ganz seine Zielgruppe erreichen.
      .
      Mein Vorschlag: Vorträge über digitale Demenz in der Stiftung Liebenau.

  9. Titel eingeben
    Ich empfehle „Feuerball“, der mit der Rolle des Graf Lippe auch einen bösen Deutschen enthält.

  10. Der Wunsch nach totaler Überwachung...
    … kennt leider keine Partei. Hier unterscheiden sich Uniformierte nicht von ehemaligen Autonomen, Genderisten nicht von Schützenfestbesuchern. Hier ist jeder anfällig, und so beschwert sich niemand, wenn mal die Hand ausrutscht.

  11. Proles
    Wow, Sie ziehen ja mächtig vom Leder, zupfen am Ende aber doch bloß einen der Bengel am Ohr, während die anderen Rüpel (Amis, Russen, Franzosen, Chinesen, EU INDECT, kalifornische Softwarebuden, deutsche Amtsstellen aller Art etc.) hinter Ihrem Rücken feixen.

    Wer seinerzeit schon hinsichtlich des angeblich zuverlässig geschützten Briefgeheimnisses seines Zweifel hegte, kann nur den Kopf darüber schütteln, mit welcher Bereitwilligkeit auch vermeintlich kluge Leute alles aber auch wirklich ALLES dem Netz anvertrauen: Adressen, Bankverbindungen, Privates, Privatestes.

    Wie dämlich muss man eigentlich sein, um sich im Wahn eingebildeter Fortschrittlichkeit, Adabei- und Share-Bessenheit der Neugierde einer erweiterten Öffentlichkeit vollkommen auszuliefern?

    Bildet GCHQ das zentrale Übel oder eher nur die logische Folge einer von kalifornischen Schlaumeiern mit viel New-Age-Brimborium, Surf-Fun und Good Vibrations garnierten und mit social pressure geförderten Mitteilungswut, die inzwisichen den hintersten Winkel dieser Welt – selbst da, wo die Sonne nicht scheint – ausleuchtet?

    Bleiben das Radfahren ohne Handy auf noch nicht kameraüberwachten Nebenstraßen, die ungestörte und nicht gewattsappte Rast auf Heuwiesen unter weißblauem Himmel, das Bad an nicht zugänglichen Seeufern, die Einkehr in lauschigen Wirtschaften, die keine Kreditkarten akzeptieren und die nicht mitgeschnittenen Gespräche unter echten Freunden.

    • W. Smith
      Alles richtig, nur…..

      Es ist halt schon auch so, dass alle diese Regierungen von ihren Bürgern, und zwar ohne Zwang, an die Macht gewählt wurden, oder?

      Ein wunderbares Beispiel dafür hatten wir doch letzte Woche.

      Da kann sich ein Herr Maassen hinstellen und rotzfrech behaupten, Snowdon sei ein Lügner und arbeite für die Russen.

      Dass sich jemand für so einen Job hergibt… geschenkt, auch Primitivlinge brauchen einen bezahlten Job.
      Der eigentliche Skandal ist meiner Meinung nach, dass kein Bürger aufsteht und dem in die Fresse haut!

      Das wäre nämlich endlich mal ein Anfang und alle würden Geld spenden um ihm den besten aller Verteidiger vor Gericht zur Verfügung zu stellen. Die Kommentare in der Lügenpresse dazu lassen sich natürlich unter Kontrolle halten wenn sowas passiert, aber in vielen BLogs liesse sich eine Diskussion generell über Widerstand nicht länger unterdrücken.
      Regierungen die nicht im Interesse der Bürger arbeiten, besitzen keine Legitimation…. Wo dabei die Grenze zu ziehen ist, das wäre das Thema.

  12. Vielleicht weckt das einige Tor-Gläubige und andere auf
    Nun ja, ich habe meine Netzwerke soweit möglich abgeschottet. Und da alle Sicherheitsvorkehrungen letztlich für die Katz sind, aber einen immensen Aufwand bedeuten, verzichte ich schon lange auf übertriebene Bemühungen. Dafür steht Smart… in jeder Form bei mir auf der schwarzen Liste und spätestens 2020 wird diese Liste um sämtliche kommerzielle Software erweitert, die dann durch handverlesene Open Source ersetzt wird.

    Der größte Unsicherheitsfaktor aber sitzt vor dem PC. Wer zu bequem, unvorsichtig oder zu gierig ist, den bestrafen die Datendiebe oder Schlimmere. Nur wer darauf verzichtet, kann maximale Sicherheit im bezahlbaren Rahmen schaffen. Und die Späher lauern überall.

    Nun ja, ich fürchte, das Hardwareproblem läßt sich so kaum lösen, BIOS, Firmware etc. sind letztlich kaum zu kontrollieren, mogeln sich an jeder Software vorbei, wenn es darauf ankommt.

    • Aber es gibt auch Positives
      Immerhin weigern sich sehr viele von Win 7 umzusteigen.
      Es gibt genügend Foren in denen man lernen kann wie man den „Zwangsumstieg“ verhindern kann. Und die VPN Providern boomen.


    • Immerhin weigern sich sehr viele von Win 7 umzusteigen
      Schonschon. Es hat ja wohl selbst die chinesische Regierung Windows 10 als unbrauchbar für China bezeichnet. Aber wie die Zeit halt so vergeht, gibt es irgendwann keine Updates und keine Hardware mehr dafür. Selbst die Brandenburger Archäologen wollten 2013 denn doch von Win 97 auf XP umsteigen.

  13. *Beihilfsschweigen*
    Für mich ein ernstzunehmender Contender für das Wort des Jahres. Nicht nur beim GHCQ anwendbar sondern auch bei Merkel, Schäuble und dem gesamten wahrheitsdisjunkten Politikbetrieb und seiner Haltung zu Eurorettung, Nullzinspolitik und Grundgesetzmissachtung (§§16A) letztens.

  14. The world ain't all sunshine and rainbows. It's a very mean and nasty place
    Kurz und schmerzvoll:

    Leben war und ist immer Überlebenskampf.
    Die Starken und Bösen werden gewinnen, die linken Tagträumer wie immer verlieren.

    Ja, die USA ist böse. Und seine Verbündeten sind auch böse.
    Aber sie haben die Macht und das Wissen und die Zukunft.
    Weil sie so böse sind.
    So wie wir, als wir noch Freunde des Bösen waren.

    Jetzt sind wir EU und voller Liebe und Träume und Zuneigung und Gerechtigkeit und Wahrheit jammern nur noch wie Waschweiber über zuwenig Liebe überall, nirgendwo Frauenquoten und keiner schützt unsere Daten.

    Viel Spass beim Warten auf die allumfassende Datenschutzliebe zwischen grünen Federn und blauen Seen.

  15. Mohnfelder und Radfahren ist nicht alles
    Also Don,
    soeben saß man mit Ihnen gedanklich auf dem Rad und glitt an Mohnfeldern vorbei, da stoßen Sie einem nun mit Macht ins – machiavellistische – Leben der Anderen. Und dieses ist voller Dialektik zwischen Magna Charta, ehemaliger Weltherrschaft und britischen Geheimdienst und das Ganze ohne Verklärungsbrille und Amüsierpotential. Also nein – trotdem danke für die kalte, aufklärerische Dusche Wirklichkeit.

  16. Nach diesem Artikel,
    werter D. A., sind Sie und alle Teilnehmer hier dort wahrscheinlich auch als „zu beobachtend“ gespeichert. Wie schön, wenn man solche Freunde hat.
    Und ja, kdm von 16:44 stellt die richtige Frage.
    M. A. Titz

    • .....
      Am achten Tag hat der liebe Gott dafür VPNs erfunden.

      Leider hat die US Regierung, die Führer der freien Welt, das mittlerweile verstanden und bemüht sich um Gesetze gegen sowas.

    • Es gibt doch schon genug Versuche – auch in Deutschland – Krypto zu kriminalisieren. einfallstor sind hier die Franzosen, die zwar eine miese Polizei, aber volle Überwachung haben – die sie nicht nutzen.

    • Sorry,
      aber weder VPN, noch Verschlüsselung bieten echte Sicherheit. Sie erzeugen nur eine erhöhte Aufmerksamkeit seitens der Überwacher und vielleicht einen erhöhten Aufwand bei der Kontrolle. Vielleicht deshalb, weil kaum davon auszugehen ist, daß es auf diesen Gebieten keine gedeihliche Zusammenarbeit gibt, oder daß ausgerechnet dort nicht spioniert wird. Und, wer den Schlüssel nicht persönlich übergibt, kann sich die Verschlüsselung sowieso sparen.

      Egal wie man es auch immer dreht und wendet, mit der Vernetzung endet die Sicherheit.

    • OM
      Noch gibt es keine Software mit der man VPN knacken kann… man kann aber davon ausgehen, dass „Man“ sich darum kümmern wird, wenn es sowas mal gibt!

      Ich habe da eher nur langfristige Befürchtungen….

      Interessant sind immer die täglichen Meldungen. Heuet:

      http://www.heise.de/newsticker/meldung/Eilgesetz-Bundestag-verabschiedet-verschaerftes-Anti-Terror-Paket-3248865.html

      „Das Parlament hat eine Gesetzesinitiative beschlossen, wonach binnen eines Jahres ……. die Kooperation mit ausländischen Geheimdiensten deutlich ausgebaut werden soll.“

      Sehr nett auch:

      http://www.heise.de/newsticker/meldung/Bundestag-beschliesst-Zwangsbeglueckung-mit-intelligenten-Stromzaehlern-3248056.html

      Diese Zähler ermöglichen Hackern abzulesen, wann regelmässig kein Strom verbraucht wird, also niemand im Hause ist und dadurch die Einbruchszeiten zu entscheiden.

    • OM
      Wenn sie sich das nächste mal einen Computer kaufen, benutzen sie von Anfang einen neuen Namen und gehen NIEMALS ohne VPN ans Netz…. wenn sie meine sie müssten ein Handy haben, dann können sie alles getrost vergessen. Es ist wie bei Zombies, Heilung ist nicht möglich.

      PS Tor ist Spielzeug für Kinder und kein VPN

    • VPN
      Eine VPN-Verbindung ist nicht mehr, als eine mit einem (!) Schlüssel gesicherte Verbindung, dessen Schlüssel ebenfalls übertragen werden muß. Das ist ebenos sicher oder unsicher wie bei jeder Verschlüsselung, die auf die Übertragung des Schlüssels angewiesen ist. Man könnte VPN auch bildlich gesehen als private Leitung im Netz bezeichnen. Und Leitungen können nunmal angezapft werden.

      Gegenüber Kriminellen reicht eine VPN-Verbindung in der Regel aus, gegenüber Geheimdiensten wohl eher nicht. Am Ende ist aber jeder Schutz, egal wie zuverlässig er ist, besser als kein Schutz. Das eigentliche Problem beim Datenschutz ist eben, daß er vor allem beim alltäglichen Gebrauch moderner Kommunikationsmittel immer wichtiger wird, also abseits der Bedrohung durch Geheimdienste. Da jedoch siegen eindeutig das Unwissen und die Bequemlichkeit.

  17. Falsche Folgerungen?
    Der britische Überwachungsstaat muss illegal arbeiten, weil England demokratisch ist. In Deutschland kann man in der Wahlkabine ankreuzen was man will, raus kommt immer Merkel. Das ist legal. Deswegen ist Deutschland keine Demokratie und kann offen mit Blockwarts und IMs arbeiten. Besser?

    Bleibt die Frage, ob Demokratie vs. Despotie nur ein Komfortabstand ist wie der Unterschied zwischen Haussklave und Feldsklave. Rom hat sowohl als Republik als auch als Kaiserreich andere Völker ausgerottet oder versklavt, um seine Komfortzone zu finanzieren. Diese Tradition hält Angloamerika bis heute hoch, Demokratie und Menschenrechte hin oder her. Der Rechtsstaat greift beim Falschparken.

  18. frage nicht
    streit kräfte vor breite

  19. Perfekt - Danke! (Und so etwas wie: "Ufff, das wurde aber auch Zeit!")
    Evtl. sehr ausnahmsweise auch den Stern von heute noch zur Kenntnis nehmen. Darin das Interview mit Ben Ferencz (96).

    „wir leben heute in einer vollkommen irrationalen weltgemeinschaft. nur verrückte nehmen an diesem wettbewerb teil, und leider sind die verrückten zufällig staatsoberhäupter und regierungschefs. so lange es keine int. institution gibt, die die staaten zur friedlichen beilegung von konflikten zwingt und das auch durchsetzen kann, werden wir dieser spirale der gewalt nicht entkommen.

    seit 2004 sind durch amerikanische drohnenangriffe allein in pakistan mehrere tausend mneschen getöt worden., darunter zahlreiche zivilisten. sind das „kollateralschäden“, wie die us-regierung behauptet, oder kiregsverbrechen?

    der begriff „kollateralschäden“ ist eine schwache ausrede für fahrlässige tötung. die drohnenangriffe sind weder durch den un-sicherheitsrat gedeckt, noch ein akt der selbstverteidigung. sie sind ein verbrechen gegen die menschlichkeit und damit strafbar. … wir müssen die leute, die soetwas planen und durchführen vor ein int. gericht stellen und ihnen zeigen, dass ihre taten kirminell sind.

    es ist für mich bitter, dass meine regierung heute dinge tut, für die wir damals in nürnberg deutsche als kriegsverbrecher gehenkt haben.“ etc., usw., usf..

    evtl. auch: http://tinyurl.com/hczduer

  20. Hammerhart, Don Alphonso!
    Kaum noch ein Unterschied zwischen Udo Ulfkotte, einstmals FAZ, und Don Alphonso – immer noch FAZ. Man lese selbst! Alles Verschwörungstheoretiker? Wohl kaum
    http://n0by.blogspot.de/2016/06/innere-wie-auere-kampfe-bedrohen-pegida.html

  21. Titel eingeben
    Na ja, klar, aber im Grunde sind alle westeuropäischen Staaten nur Vasallen der USA. Solange es keinen Willen dazu gibt, daran was zu ändern, mit allen Konsequenzen, ist alles Klagen über Überwachung etc. sinnlos.
    Das mit dem britischen Liberalismus war m.E. auch immer in Teilen ein Mythos, jedenfalls war die politische Progressivität im Vergleich oft nicht so ausgeprägt wie behauptet (Wahlrecht für wirklich alle Männer gab es schließlich auch erst in Folge des 1.Wk); und ein Dokument des Feudalismus wie die Magna Carta als Quell der Bürgerrechte…na ja, Nationen mögen Mythen brauchen, aber Sie als Historiker wissen doch, dass die Sache komplizierter ist.

    • Vasall zu sein
      kann sehr angenehm sein, wenn einem andere die Kastanien aus dem Feuer holen.
      .
      Erinnert man sich noch an den Vertrag von Lissabon, mit dem sich die Mitglieder der EU, darunter auch das UK, zu einer gemeinsamen Aussen- und Militärpolitik verpflichtet haben? Eine einzige Abstimmung, und Aktenschränke voller Verträge sind zu Makulatur gemacht.
      .
      Wahrscheinlich kommen noch mehr solcher Abstimmungen. Wenn die Ötzen und die Miinheers künftig ihren Kram selber machen wollen, bitteschön. Das eine führt dazu, dass die unappetitlichen Freiheitllichen zu Hause bleiben, gut so. Das andere entlastet unsere Autobahnen – der Leser in NRW weiss, was mit diesem Hinweis auf Wohnwagen mit gelben Nummernschildern gemeint ist. Auch die Norditaliener wollen raus, erst aus der EU, dann aus Italien. Na ja, das mit dem raus aus Italien ist begreiflich, nachdem die frisch gewählte Bürgermeisterin von Rom anlässlich ihres Wahlkampfs etliches über die römische Verwaltungpraxis hat gucken lassen.
      .
      Frau Le Pen hat sich bereits zu den Vorgängen auf der Insel geäußert, auch sie will ein Referendum. Das könnte dann das Ende der EU und der Achse Paris-Berlin sein. Keine gute Aussichten. Vor allem dann, wenn von Deutschland Entscheidungen verlangt werden. Duie jetzige Koalition kann es nicht, Grün-Schwarz kann es nicht, Rot-Rot-Grün kann es nicht. Und Frau Petry und ihr postengeiler Haufen kann es auch nicht. Wären besser Vasallen geblieben, so schlecht war es unter dem Sternenbanner nicht.
      .
      Da ist noch de NATO, für die der künftige PotUS, ein gewisser Trump, die entscheidende Revision angekündigt hat: Die Vasallen möchten doch selbst für ihre Freiheit einstehen und die erforderlichen militärischen Anstrengungen selbst übernehmen. Wahrscheinlich dachte er an das von sich selber besoffene Deutschland, dessen Hubschrauber nicht abstürhzen, weil sie nicht fliegen und dessen Flinten höchsten pazifistischen Anforderungen genügen, weil sie nicht treffen.
      .
      Ganz Schlaue haben sich schon einen neuen grossen Bruder ausgeguckt, dem sie Vasallendienste leisten wollen: Pegida in Desden und Legida in Leipzig heulen schon nach eienm gewissen Putin, der diese mißglückten Deutschen an der Hand und ins nächste Wirtschaftswunderland führen soll.
      .
      Vielleicht erbarmen sich die Chinesen.

    • Es ist doch ganz einfach: wenn die Mehrheit insgesamt von der Politik was hat, zufrieden ist und nicht dauernd drangsaliert wird, wählt sie etwas -sofern es ein korrupter Sauhaufen ist. Das hat die EU nicht geliefert, und Deutschland als primus inter pares auch nicht. Das war’s.

  22. Beruhigend
    Wenn die Briten wirklich so gut sind beruhigt mich das ganz außerordentlich. Ich bedaure lediglich das wir so wenig erfahren. Das blöde an den Geheimdiensten ist ja das sie nur öffentlich machen sollen was gerade nützlich ist. Fuck the EU, hat da mal jemand am Telefon gesagt, es wurde dann auch von den Kollegen der anderen Seite(es gibt derer viele) veröffentlicht, ich weis aber immer noch nicht warum man sich so geärgert hat. Ging es darum wer verhindert das die Ukraine endlich in das westliche Verteidigungsbündnis aufgenommen wird? Ich hoffe wir erfahren später mehr. – 10 Jahre Datenspeicherung sind m.E. viel zu kurz. Egon Bahr wurde mal gefragt nach welcher Zeitdauer man denn alles veröffentlichen könnte, er meinte sinngemäß nach 30 Jahren aber nicht alles, man müsse das im Einzelfall genau überlegen. Da ging es aber eher um andere Daten. Ich dachte mir sofort: Ich würde nicht veröffentlichen was nach 30 Jahren immer noch strafbar ist. – PS Ich gehe davon aus das man von den besten Geheimdiensten gar nichts hört. PSS Anmerkung: Der liebe Gott sieht alles(Überwachung) und schreibt es in ein dickes Buch(Datenspeicherung) habe ich mit ca 5Jahren gelernt. Ich denke das ist Teil des kollektiven Unbewussten, wir haben ggf auch mit 50 noch ein schlechtes Gewissen wenn wir etwas tun von dem wir glauben das wir es ggf nicht sollten. Wir übertragen das paranoide Gefühl beobachtet zu sein heute Erfolgreich auf die Dienste. Herr E. wurde auch nur verhaftet weil er seine Datenspuren in großen Mengen auf Geräten in Kanada hinterlassen hat.PSSS Was haben Gabriel und Steinmeier alles in Teheran erzählt das die plötzlich alte Schulden bezahlt haben. Weis das jemand? Ich vermute das ist so geheim das es die beiden selbst nicht mehr Wissen was sie wann wem erzählt haben. Ob die Briten da helfen können?

    • Titel eingeben
      Sie immer mit ihren satirischen Beiträgen…
      Ich lach ja gern, aber viele da draussen sind so dumm, dass sie das, was sie da schreiben, völlig ernst nehmen!

  23. Don Alphonsos Gedankenblog als Hausväterliteratur?
    Lieber Don Alphonso,

    sollte der Leser heute Ihren Zeilen eine gewisse Empörung entnehmen zu verfeinerten Nazi- und Stasimethoden, zu einer Überwachungsideologie, die uns als zivilisierte Gesellschaften seit Jahren als quasi- religiöses System zur Seite gestellt wurden?

    Wie uns stets wieder, aus vertrauensvollem Munde, gesagt wird, nur zu unserem Besten, zu unserem Schutz.

    Nun, mir persönlich ist es ja vollkommen gleichgültig, ob mich der GCHQ überwacht, oder der Geheimdienst eines anderen Staates. Derartige Institutionen, als Abtrittfilter, werden ja auch sicher nicht Respekt oder gar Anerkennung von mir erwarten.

    Ist es nicht vielmehr so, daß der Bürger nur noch an flachliegende Standards herangeführt und gewöhnt werden muß?

    Das scheint ja nicht nur bei der Überwachung so zu sein, an der sich doch eigentlich keiner mehr so ernsthaft stört und es geht ja alles so weiter, wie vor den Tagen der Snowden Enthüllungen.

    Vor einigen Tagen war ich ja schon sehr erstaunt darüber, daß sich bei dem Bemühen Menschen, so auf die untersten Stufen der Kultur zu begleiten, auch ein Kolumnist der NZZ beteiligt.

    Wie zu lesen war, geht es darum was so eine Beziehung aushält, ganz so wie bei der Überwachung, wo wir ja feststellen können wie belastungsfähig der Bürger ist.

    Der Autor der Kolumne, Milosz Matuschek, möchte die Flatulenz salonfähig machen.

    Lesen Sie einfach mal selber bei der NZZ die Überschrift lautet: „Flatulenz ist ein Liebesbeweis“.

    Wie schon gesagt, es ist wie mit der Überwachung, die doch auch nur ein Liebesbeweis der Staaten für den freien Bürger ist.

    Die meisten Menschen werden die neuen „Freiheiten“ gerne annehmen und Menschen mit Stil und Würde muß man nicht erst auf die diesbezüglichen Zeilen von Freiherrn von Knigge aufmerksam machen.

    Es sind einfach Prüfungen, die den Bürgern auferlegt werden. Andere sagen jedoch:
    „Wenn mein eigenes Volk an einer solchen Prüfung zerbrechen würde, könnte ich darüber dann keine Träne weinen, es hätte nichts anderes verdient. Das würde sein eigenes Schicksal sein, das es sich selbst zuzuschreiben hat.“

    Hab´ ich das so richtig zitiert?

    Seien Sie herzlich gegrüßt
    ObjectBe (objectbe.blogspot.com)

    • Respekt, ObjektBe!
      Ich lese Ihre Beiträge meist mit gemischten Gefühlen, aber diesmal überraschen sie mich doch….

      „Wenn mein eigenes Volk an einer solchen Prüfung zerbrechen würde, könnte ich darüber dann keine Träne weinen, es hätte nichts anderes verdient. Das würde sein eigenes Schicksal sein, das es sich selbst zuzuschreiben hat.“

      Ein interessanter Satz über den die Meisten aber nur solange nachdenken werden, bis ihnen einer sagt, von wem er ist….

      Das haben sie gut gemacht….

    • Ich denke, die meisten wissen das. Wennn ich Stalin einstreue – mache ich gerne, wenn es um soziale Fragen geht – , merkt das keiner.

    • Stalin einstreuen
      Ob Stalinismus oder Feudalbolschewismus, Könige oder Kaiser, Adel oder Geldadel, Kommunisten oder Demokraten, was macht das schon für einen Unterschied. Die (ideologisch geprägte) Diktatur hat immer dieselben Folgen.

    • @Don Alphonso, TDV, Otto Meier
      Man muß heute ja soviel im Kopf haben und ist unentwegt beschäftigt, da kann es ja schon mal zu einem kleinen Fauxpas kommen. Worte und dahinterstehende Inhalte sind sich ja oft so nah.

      Natürlich dachte ich bei meinen Zeilen an die Bundeskanzlerin und ihren Satz:

      „Ich muss ganz ehrlich sagen: Wenn wir jetzt anfangen, uns noch entschuldigen zu müssen dafür, dass wir in Notsituationen ein freundliches Gesicht zeigen, dann ist das nicht mein Land.“

      und

      „Wenn mein eigenes Volk an einer solchen Prüfung zerbrechen würde, könnte ich darüber dann keine Träne weinen, es hätte nichts anderes verdient. Das würde sein eigenes Schicksal sein, das es sich selbst zuzuschreiben hat.“

      sagte eine andere Person der deutschen Geschichte am 8. November 1943 im Münchner Löwenbräukeller.

      So ein kleiner Irrtum kann ja mal vorkommen. Aber diese inhaltliche Ähnlichkeit ….

      Mit freundlichem Gruß

      ObjectBe (objectbe.blogspot.com)

    • GB ist nicht mehr ihr Land.

    • @Don Alphonso - "GB ist nicht mehr ihr Land."
      Lieber Don Alphonso,
      Mein Land, Dein Land…….. das geht ja zu wie in der Anstalt. Es ist ja Alles so menschlich und in dieser Menschlichkeit würde ich der K. bei ihren politischen Blähungen des Hochmutes eine Art logischer Kur, einer „emendation intellectus“ wünschen.
      Soweit nochmals zu dem Liebesbeweis der Flatulenz.

      Heute wird hier nur noch über die Entscheidung der Britten geschrieben, doch bei aller Freude, oder Enttäuschung darüber sollte man auf dem Boden bleiben.

      „This was the day the British people defied their jailers“ schreibt der telegraph.

      An diesem Tag tricksten die Briten ihre Gefangenenwärter aus – mehr nicht.

      Seien Sie herzlich gegrüßt
      ObjectBe (objectbe.blogspot.com)

    • Merkel wollte in euroa durchregieren, die Briten wollten nicht – meines Erachtens müsste sie wegen ihrer Politik der offenen Grenzen zurücktreten.

    • @Don Alphonso "Rücktritt"
      Lieber Don Alphonso,

      wie recht Sie doch haben.

      „Der ist nicht gelehrt, der das natürliche und übernatürliche Licht untereinander wirfft“ meinte schon Thomasius in seiner Einleitung zur Vernunftlehre.

      Doch solange sich die Medien dieser Person unterwerfen wird nichts geschehen. Dabei sollte man doch die Dinge beim Namen nennen und man sollte doch endlich einmal damit aufhören das Wort „Flüchtlinge“ zu strapazieren, es zu mißbrauchen.
      Es handelte sich bei den Eingeladenen um eine, in der Masse gesehen, provozierte Armutszuwanderung islamischer Herkunft, bei , in der Mehrzahl, geringstem Bildungs- und Kulturhintergrund und hohem Potential zur Kriminalität.

      Die Britten haben das offensichtlich erkannt und unter anderem auch als Teil für ihre Entscheidung gesehen.

      Bis zum nächsten Mal
      ObjectBe (objectbe.blogspot.com)

    • Titel eingeben
      Es wird halt immer weniger deutsch gesprochen – in Europa.

      Offene Grenzen sind für mich kein Rücktrittsgrund, aber die Grenzenlosigkeit wäre einer.

    • Otto Meier - Rücktrittsgründe
      Es sind ja nicht nur die offenen Grenzen, die nie zu schaffende Energiewende, die nie enden wollenden Bankenrettungen, und ja, auch die Endlagerung in der Asse, von AM als Umweltministerin zu verantworten. Dazu die elend vielen Vertrags- und Gesetzesbrüche, Missachtung/Kaltstellung des Parlaments – welche Gründe brauchen Sie denn noch, um einen Rücktritt dieser Frau zu fordern?

    • Warum??
      Don Alphonso, sollte sie denn zurücktreten?

      Doch sicher nicht wegen Brexit. Und noch weniger wegen ihrer Untertanen. Die lieben sie doch fortwährend. Ja, ich weiß, zwischendurch mal ein wenig weniger. Aber dann doch wieder.

      Und wer sollte uns (und vielleicht Resteuropa) durch die Stromschnellen führen, leiten und rudern, wenn nicht unsere Kanzlerin? Na also!

    • Weil der Brexit ihr Werk ist. Ohne die Migrationskrise und die daraus entstandene EU-Krise wäre es nie so weit gekommen.

    • @ObjectBe
      Oha, ein Artikel über Flatulenzen löst bei Ihnen schon die Angst vom Niedergang der Kultur aus. Ich gehe davon aus, dass Sie den Artikel
      „Am Ende des Darms: Ein Loblied auf ein Tabu-Organ“ in der NZZaS
      letztes Jahr nicht gelesen haben. Dieser dringt noch in ganz andere Regionen vor.
      Sie müssen mir verzeihen, wenn mir Ihre Zeilen etwas witzig anmuten.
      Die Gefahren des 21. Jahrhunderts sind Ihnen egal, aber Stil und Würde, mit Verweis auf ein 228(!) Jahre altes Buch um so wichtiger.

      Ein Jeder hat seine/ihre eigenen Präferenzen, nur steht die Zeit nicht still werte ObjectBe, auch wenn dies viele, wie man heute wieder gesehen hat, gerne so haben wollen. Und darunter fallen dann auch Artikel über
      Körperfunktionen, die jeder täglich macht.

      Schöne Grüsse

      Dahoam

      PS: Fast vergessen. Ein Zitat des Braunauers. Ernsthaft?

    • Hmmmm....
      Ich muss gestehen, so links bin ich denn doch noch, dass offene Grenzen für mich kein Rücktrittsgrund wären.

      Eine Politik zu machen, die offene Grenzen unmöglich gemacht hat, weil diese Politik Millionen von Flüchtlingen verursacht, das wäre ein Grund die Dame mit Knüppeln aus dem Kanzleramt zu jagen!

    • Frau Simon, TDV
      Also ich kenne keine Politiker/innen, die keine Fehler machen oder mit denen ich immer einer Meinung wäre, Frau Simon. Allerdings bin ich auch fair genug, einzuräumen, daß mir nicht alle notwendigen Informationen zur Verfügung stehen, politisches Handeln immer richtig beurteilen zu können. Wer also einen Rücktritt fordert, der sollte auch Alternativen sachlicher und personeller Natur anbieten. Vielleicht käme eine Rücktrittsforderung dann tatsächlich einmal in Betracht.

      „Eine Politik zu machen, die offene Grenzen unmöglich gemacht hat, weil diese Politik Millionen von Flüchtlingen verursacht, das wäre ein Grund die Dame mit Knüppeln aus dem Kanzleramt zu jagen!“ Dem kann ich zwar durchaus zustimmen, TDV, aber Merkel hat das ja nicht allein verbrochen und ihr Rücktritt würde nicht das Geringste an der Situation ändern. Veränderungen globaler Probleme erfordern eben globale Maßnahmen.

  24. Bundesstelle für Fernmeldestatistik
    Auch nicht so schlecht. Ich gebe zu das ich die meisten Einrichtungen die sich mit dem Sammeln von Briefmarken, Münzen, Daten oder Unterschriften beschäftigen gar nicht kenne. Man kann vermuten das jeder Staat mehrere Dienste beschäftigt da man sich wechselseitig nicht über den Weg traut (vgl auch CDU und CSU) lt Wikipedia gibt es zur Zeit ca 194 Staaten mit ca 7.309.000.000 potentiellen Kunden für Nachrichtendienste bzw 7.309.000.000 Mitarbeiter dieser Institutionen.
    idR beschäftigt man sich im Füllkarton nur mit der NSA, den Briten, den Russen, ggf Frankreich und dem BND. ggf machen die Schweizer und die Israelis auch noch etwas. Ob die diverse Priester an die oberen Dienststellen berichten weis ich jetzt nicht. Es sollen aber welche nicht nur an den lieben Gott berichtet haben. – Manchmal ist es ggf besser man weis es nicht. Im Ö1 gab es eine Radiosendung über den Bürgerkrieg in Spanien, eine Frau wollte sich darüber informieren wer ihren ersten Ehemann ans Messer geliefert hat. Mit Grauen stellte sie fest das es ihr zweiter war.

  25. Titel eingeben
    Ich kann Ihre Kritik hinsichtlich der anscheinend lückenlosen Überwachung im UK sehr gut nachvollziehen – allerdings erstaunt es mich, daß eine andere Überwachung von den meisten Kritikern der Briten (fast) komplett ignoriert wird. Denn während die meisten Briten die Kameraüberwachung akzeptiert haben, so empfindet man hier die Idee einer Melde- oder Ausweispflicht absurd und wehrt sich intensiv zum Beispiel gegen die Einführung von Personalausweisen (zuletzt hat das Tony Blair versucht – ohne Erfolg).

    Ist es nicht faszinierend, daß unterschiedliche Länder sehr unterschiedliche Vorstellungen davon haben, was der Staat darf – und was nicht? In Deutschland scheint es kaum jemanden zu stören, daß es ein zentrales Melderegister gibt und bewaffnete(!) Polizisten jederzeit einen Ausweis verlangen können – die Kameraüberwachung von öffentlichen Plätzen gilt jedoch als nicht akzeptabel.

    Könnte das vielleicht an der unterschiedlichen Geschichte der Länder liegen? Im UK gab es in den letzten Jahrhunderten keine Diktatur die die eigene Bevölkerung bespitzelt und unterdrückt hat – die meisten Bürger haben ein gewisses Vertrauen in den Staat und auch darauf, dass möglicher Missbrauch schnell aufgedeckt und beendet wird.

    PS: Ich kann leider angemeldet nicht kommentieren und bekomme eine Fehlermeldung.

    • Die Kameras bringen m.E. ein falsches Gefühl der Sicherheit und bekämpfen Symptome. Tatsächlich ist der Umgang der Leute in Städten miteinander inzwischen, naja, verbesserungswürdig. Aber an dieses grosse Thema geht wohl keiner gern ran und in Berlin sieht man das ja auch.


    • Könnte das vielleicht an der unterschiedlichen Geschichte der Länder liegen?
      Mit Sicherheit liegt es daran, bzw. der unterschiedlichen gewachsenen „Rechtskultur“.
      Die Kameras in UK sind eine Art Spätfolgen von Cromwells Puritanismus, die Ausweispflicht in D eine Folge der Übernahme römischen Rechts, oder so ähnlich.

  26. Titel eingeben
    Großartig ! Danke Don Alphonso ! Solange es solche Kommentare gibt, lässt sich Unbill leichter ertragen.

  27. Dagegen unser Leichtsinn?
    Bin da ganz anderer Ansicht. Der britisch-amerikanische Komplex hat einen Haufen Feinde. Anti-Amerikanismus, häufig vergesellschaftet mit Anti-Zionismus, hat auch den kleinen Bruder Hass gegen das Vereinigte Königreich.

    Kann vollkommen verstehen, dass aus dieser Situation heraus Massen an Daten gesammelt und gescreent werden auf potentielle Feinde, die überall sitzen, auch in Deutschland, vor allem in Deutschland mit seinem grassierenden Antiamerikanismus. Big Brother mag ja leicht paranoid sein, aber aus der Luft gegriffen ist das nicht.

    Es passt uns nicht, aber wie oben von einem Kommentator erwähnt, sind Leute aber auch selbst schuld, wenn sie alles ins Internet stecken. Und wenn man genau ist, Kinder gehören dort nicht rein. Auch einkaufen könnten die versammelten Blödisten dort weniger und statt dessen lokale Händler stärken.

    Nun hat das Fallstricke. So kann man einen Missliebigen, der dort auffällig geworden ist, in der Regel im schlüpfrigeren Sektor, besser erpressen (schlecht) oder loswerden (manchmal gut). Klar. Das hat Nachteile und Schattenseiten. Dass aber der antiwestliche Reflex stark ausgeprägt ist und Verantwortlichen in den USA und im UK erhebliche Bauchschmerzen bereitet, lässt sich nicht leugnen. Ich finde sie da gegenüber ihren Bürgern viel verantwortlicher als die Leichtsinnigen hier, deren Leichtfertigkeit sich immer mal wieder in De Maizières besorgtem Gesicht widerspiegelt.

    Allerdings fragt man sich, wie ihnen dieser Schwulenhasser durch die Lappen gehen konnte. Und es fehlt die Konsequenz aus dieser Überwachung, bei denen Gefährder im Fadenkreuz stehen: Fußfessel, elektronisch. Nicht genug Personal vermutlich.

    Andererseits wundert man sich über die Effizienz. Osama lebte völlig unbehelligt ohne Medien, bis ihn ein Verräter (genau wie in alten Zeiten) ans Messer lieferte. Also überhaupt nützlich, der Zinnober?

    Und wenn man den Satz hört „War den Behörden bekannt“, wird man doch sauer und sagt sich: Die spielen nur Malefiz.

    • Ich denke, dass Geheimdienste durchaaus zielgerichtet arbeiten sollten. Aber die anlasslose Massenüberwachung ist nun mal was gan anderes und nicht umsonst verönt. Und sie zieht Leute von wichtigen Aufgaben ab. In Frankreich sieht man ja, wie der Notstand genau nicht funktioniert: Typ wird entlassen und bringt zwei Leute um. Da braucht man keine Überwachung.

  28. Aktueller Stand 46,11% >< 53,89% für Brexit
    Wie so oft, auch diesmal geniale Allegorien mit fließenden Übergängen zwischen römischer Badekultur, der mehr oder weniger gründlich versteckten Kloaken und der menschlichen Abgründe, die sich in diesem Fall in der Bespitzelung von „Freunden“ zutage treten.
    Ich schaue gerade CNN und warte auf die Ergebnisse.
    David Cameron hat Stimmenfang gemacht mit Versprechungen, damit sein Land in der EU bleibt. Er würde dafür kämpfen, gelobt er feierlich, dass das Problem mit den Grenzen gelöst wird (damit war augenscheinlich ein Kampf gegen Merkel gemeint, denn Hauptargument für Brexit sind Flüchtlinge). Er würde dafür kämpfen, dass die die Briten von der EU mit deren Gängelungs- und Regelungswut nicht mehr traktiert. Will *kämpfen*, betont er das Wort kämpfen dezidiert, um dem Nachdruck zu verleihen. Damit das Volk es diesmal glaubt. Und die EU endlich demokratischer wird.
    Im Moment führt Brexit. Wenn das so bleibt, haben die Briten das nicht (mehr) geglaubt.

    ****
    Warum regen sich die Menschen über Themen wie NSA und die Bespitzelung durch die Briten zunächst über alle Maßen auf, um die Themen wieder ganz schnell zu vergessen?

    Warum finden die Menschen solche Enthüllungen zunächst ganz ganz schlimm, um diese nach einer relativ kurzen Zeit gar nicht mehr weltbewegend zu empfinden.

    Ist es Resignation, weil es sich sowieso nicht lohnt, sich darüber aufzuregen, weil man eh nichts ändern kann?

    Oder könnte das mit dem folgenden Phänomen zusammenhängen:
    „Solange wir online sind – was wir an vielen Tagen fast den ganzen Tag sind – werden wir angestrahlt von dieser komprimierten Außergewöhnlichkeit. Das ist das neue Normal.“ […] „Die schlechte Nachricht könnte sein, dass dieser unstillbare Appetit nach Super-Superlativen dazu führt, dass wir mit allem Gewöhnlichen unzufrieden sind.“
    Zitat aus „The Inevitable“, einem Buch des „Wired“-Gründers Kevin Kelly

    Könnte es deshalb sein, dass angesichts des blitzschnellen Wandels der schier unglaublichen Menge an erschütternden Nachrichten über Katastrophen, Kriege, Verbrechen, Terroranschläge, Verwässerung der Demokratie, soziale Ungerechtigkeit, Hunger, Umweltverbrechen etc. etc. die Fähigkeit der Menschen, darüber tief zu empfinden, angemessen und nachhaltig darauf zu reagieren und zu handeln, allmählich verkümmert…?

    ***

    So, wie das jetzt aussieht, heißt es Brexit. Daran haben vermutlich die wenigsten geglaubt. Ein Grund darüber nachzudenken, welche Rolle Deutschlands eigenmächtige Flüchtlingspolitik dabei gespielt hat, als von der Mehrheit der Briten angegebener Hauptgrund für Brexit. Und wie lange ihr eigenes deutsches Volk sich das noch gefallen lässt.

    • Die bdeutsche Regierung wollte NSA/GCHQ selbst möglichst schnell begraben, nachdem Merkels Plan, sich in die Five Eyes hinein zu erpressen, gescheitert ist. Man redet nicht gern über Plait4en und Migrantenselfies waren schöner.

      Die Epoche Merkel wird ein rauchendes Trümmerfeld hinterlassen.

    • Reizüberflutung führt zu Abstumpfung, Tamarisque.
      Und die Erkenntnis, in einer parlamentarischen Diktatur zu leben, läßt friedlichen Widerstand schnell erlahmen.

      Daß Merkel nun aber auch noch für den Brexit verantwortlich sein soll, kann ich nicht teilen. Das liegt wohl eher daran, daß die Engländer niemals wirklich Mitglied der EU waren, dies auch nie sein wollten, immer schon Privilegien verlangt haben und dies schließlich mit „i want my money back“ auch deutlich zum Ausdruck gebracht haben. Die Engländer halten sich immer noch für eine Großmacht, lieben ihre Königin und werden aufrecht stehend im Nationalstolz untergehen.

      Allerdings droht das nun auch der EU, sollten die Brücken nach England nicht unverzüglich abgebrochen werden. Und damit rechne ich nicht wirklich. Dann aber werden weitere Länder dem britischen Beispiel folgen, die EU, der Euro etc. pp. den Bach runter gehen. Und dann, dann werden Wechsel fällig, die ganz Europa an den Rand des Ruins bringen werden. Oder auch einen Schritt weiter.

      In meinen Augen ist der Brexit die Antwort auf die City of London, die Antwort auf wachsende Armut und mangelnde Demokratie. Die Menschen haben die Nase voll von einer (nicht nur nationalen) Politik, die sie zu Objekten der Willkür gemacht hat.

      Na ja, so oder so, ich denke, das Ende der EU ist nun eingeläutet.

    • Brexit - Gründe
      @ Otto Meier
      „Daß Merkel nun aber auch noch für den Brexit verantwortlich sein soll, kann ich nicht teilen.“

      Die von den meisten Briten in den Umfragen angegebene Grund, der am schwersten wog, waren 1. die offenen Grenzen, 2. die Flüchtlinge. Als ein CNN Reporter in England unterwegs war und die Menschen persönlich nach dem Grund fragte, hieß der Grund fast ausnahmslos „migration“.

      Aus der Sicht der anderen Länder *ist* die deutsche EU Politik eigenmächtig und zu dominant, und es wäre vielleicht hilfreich, wenn da auch einmal etwas Selbstkritik geübt werden könnte. Aber da sehe ich schwarz. Denn was z.B. in den SPON Forumsposts zu diesem Thema bisher dominierte, waren unerträglich arrogante Posts, in welchen vor allem das Gefühl der Überlegenheit Deutschlands zum Ausdruck kam,nach dem Motto: „Wir“ dürfen alles zahlen. Ich versuchte zu kontern, in dem ich anhand der offiziellen Zahlen darlegte, dass Deutschland nur wegen der Bevölkerungszahl am meisten einzahlt, dass Deutschland relativ gesehen aber auch genauso viele Zuwendungen einnimmt, wie andere Länder, wie z.B. GB und Frankreich auch. Ein Tropfen im Ozean inmitten der Eigen-Lobhudelung der meisten Teilnehmer.

      Die führende politische Rolle in der EU ist vielen Deutschen offenbar in den Kopf gestiegen, und das wird nicht positiv wahrgenommen, ob in Bezug auf Griechenland, wo Merkel und Schäuble das Land nach Art von Moskau-Inkasso unter Druck setzte (die meisten Gläubiger sind deutsche Banken), während das darbende Volk von der christlichen Kanzlerin mit keinem Wort erwähnt wird, sondern dessen Leid eiskalt übergangen wird. All das wurde in den internationalen Medien beobachtet, während Merkel in Deutschland wie eine Sonnenkönigin verehrt wurde für ihre „Besonnenheit“ und ihre Grandeur. Mit der eigenmächtigen Flüchtlings- und Grenzpolitik hat sie nun die rote Linie überschritten. Das wollen andere Länder nicht länger dulden, selbst die Skandinavier nicht, und sie hat bisher nichts erreicht, um das Problem zu lösen. Aber in diesem Land wird das wohl inzwischen erfolgreich totgeschwiegen, eine bewährte Methode.

    • 4.000 syrische Flüchtlinge pro Jahr, Tamarisque,
      wollte Cameron für die Zeit von fünf Jahren aufnehmen. Wer da befragt wurde, weiß ich nicht, aber angesichts von aktuell ca. 100.000 Arbeitern aus Polen ist das nun wirklich keine Zahl, mit der sich irgendetwas begründen ließe. Das traue ich selbst den Briten nicht zu.

      Eine Führungsrolle Deutschlands kann ich auch nicht erkennen, die hat Deutschland dem eigenen Opportunismus schon zu Anfang der EU geopfert. Daran ändert auch der Umgang mit Griechenland nichts, denn der ist weniger politisch, denn durch Gläubigerinteressen motiviert. Und gerade die europäische Flüchtlingspolitik zeigt doch, daß Deutschland keine Führungsrolle innehat. An keiner Stelle hat Deutschland, schon aus geschichtlichen Gründen, jemals eine Führungsrolle in Europa eingenommen bzw. einnehmen können. Immer waren zumindest Engländer, Franzosen und Italiener an den Entscheidungen beteiligt. Nur in einem Punkt nimmt Deutschland tatsächlich eine Führungsrolle ein, als Sündenbock.

      Aber das ist nur meine Sicht der Dinge, es gibt sicherlich noch weitere Aspekte. Die Flüchtlingsproblematik aber ist in meinen Augen nur ein Aufhänger für die Rechten, die darin einen willkommenen Aufhänger für ihre anderweitigen Interessen gefunden haben. So ungefähr muß das damals auch mit den Juden und anderen gelaufen sein, politisches Versagen wird einer unzufriedenen Bevölkerung durch die Präsentation eines geeigneten Sündenbocks erklärt, der nicht zu den etablierten Gruppen der Gesellschaft gehört bzw. ausgegrenzt wird.

    • Brexit - Gründe
      @Otto Meier
      Da werden wir uns wohl nicht einig werden.

      Vielleicht sollten Sie die Lage nicht aus Ihrer bzw. aus deutscher Sicht betrachten, sondern aus der Sicht der anderen Mitgliedsländer. Es geht ja darum, wie Deutschlands Rolle von anderen Ländern wahrgenommen wird, nicht wahr.

      Die gesamte EU sieht Deutschland in der Führungsrolle, das ist ein Fakt. Wenn Sie meinen, dass diese Rolle beinahe nur als Gläubigerrolle wahrgenommen wird, so ist das doch der Knackpunkt: Die EU ist kaum noch politisch, sondern eine Wirtschafts- und Finanzunion, gerade in der Eurozone. Und weil die Wirtschafts- und Finanzfragen die EU/Eurozone dominieren, dominiert natürlich Deutschland und nimmt genau aus diesem Grund die Führungsrolle ein.
      Und gerade jene Entscheidungen haben gravierenden Einfluss auf Länder, denen z.B. Sparmaßnahmen aufoktroyiert werden. Das sind tiefe Einschnitte in die Lebensweise und Lebensqualität der Durchschnittsbürger, welche durch reguläre politische Gesetzgebung nur schwer auf diese rigorose Art erreicht werde könnten. Die Bevölkerung eines überschuldeten Euro-Staates hat weder Einfluss darauf, noch kann sie sich dagegen wehren.

      Ich beobachte ein seltsames Phänomen immer wieder, jedenfalls in den vielen Jahren auf SPON: Die Forums-Teilnehmer schimpfen auf Merkel wie nichts Gutes, aber wehe dem, wenn Kritik aus dem Ausland kommt, so wird Merkel unisono leidenschaftlich in Schutz genommen. Besonders empfindlich reagiert man auf Kritik aus Großbritannien.

      Bzgl. nur 4.000 syrische Flüchtlinge pro Jahr:
      Die Briten haben höchstwahrscheinlich den Frieden nicht getraut, sondern sind davon ausgegangen, dass es irgendwann letztendlich zu einer Verteilungsquote kommen wird, und da wollten sie lieber nicht dabei sein. Die Briten haben doch beobachtet, wie Deutschland sich in der Eurozone selbst mit unangenehmen und belastenden Maßnahmen durchsetzt, also warum denn hier. Dem wollten sie vorbeugen, aus einem einfachen Grund: Kaum ein anderes EU Land hat mehr Erfahrungen mit Einwanderern aus islamischen Ländern als Großbritannien, höchstens nur noch Frankreich. Für mich ist das mehr als verständlich.

    • 100.000 Arbeiter aus Polen und 4000 Migranten - wer findet den Unterschied?
      Neues aus Freiburg: dem Kämmerer fiel auf, dass er 2016 Euro 60.000.000,00 aus der Stadtkasse für ca. 4000 Freiburger Neubürger aufbringen muss.
      Zusätzlich zu den vom Bund gezahlten Euro 670,– pro Monat pro Nase. Was das Land zuschießt müsste ich raus suchen – wobei alles sind ja wohl Steuergelder von den übrig gebliebenen Steuer zahlenden Urbürgern.
      In Bonn wurde aufs 1. Quartal runter gebrochen bei ähnlicher Anzahl neu Hinzugekommener ebenfalls ein Betrag in Höhe von 15 Millionen Euro aus der Stadtkasse verwandt. Hochgerechnet aufs Jahr ebensolche Euro 60.000.000,00
      Und wenn es stimmt, dass nach 5 Jahren Aufenthalt der deutsche Pass winkt, dann hat der Brexit für mich mehr als Sinn, um sich von solchem Unsinn abzugrenzen.


    • Und wie lange ihr eigenes deutsches Volk sich das noch gefallen lässt.
      Anders als TDV bin ich der Meinung: das Volk muß, denn es hat keinerlei Handhabe. Es gibt keinen Volkstribun, der einfach den Kanzler verhaften könnte.

    • Man muß sich nicht immer einig sein, Tamarisque.
      Das wäre ja auch nur langweilig und ich schätze andere Meinungen sehr, sind sie doch Kontrollinstanz meiner eigenen Meinung.

      Die Briten würden die Polen liebend gerne nach Hause schicken, das ist der Punkt. Daß sie keine Flüchtlinge wollen, kommt noch hinzu. Welches Bild man sich dann von den Briten machen sollte …

      Es ist mir bislang noch nicht aufgefallen, daß Deutschland sich gegenüber England, Frankreich, Italien oder Spanien als wirtschaftliche Führungsmacht geriert hätte. Den Gedanken halte ich auch für abwegig. Griechenland dagegen hat keine wirtschaftliche Bedeutung, so daß sich die Kernländer der EU da schnell über das Vorgehen einig waren. Es ist auch nur schwer vorstellbar, daß ein Land, das als erstes die Stabilitätskriterien für sich selbst außer Kraft setzt, eine überzeugende Führungsrolle einnehmen könnte.

      Das Vorgehen gegen Griechenland habe ich von Beginn an kritisiert. Allerdings sehe ich die Schuld nicht nur bei Merkel. Griechenlands Problem begann schon vor dem Beitritt zur EU, der nie hätte stattfinden dürfen. Dann ließ man Griechenland ins offene Messer laufen.

      Und schließlich gelten Euro- und Staatsschuldenkrise als Folge der amerikanischen Immobilienblase und der Zockerei für ganz Europa. Was sich da in der Folge als Rettungsmaßnahmen bis heute abspielt, ist nicht auf deutschem Mist gewachsen. Von Führungsrolle keine Spur.

      Aber wie dem auch sei, ich respektiere Ihre Meinung, auch wenn es nicht die meine ist.

    • Lieber Gast,
      Humanität ist nunmal nichts für Krämerseelen.

  29. Danke....
    Zunächst mal Danke, dass sich neben all dem Anderen auch mal ums Nebensächliche kümmern ;-)
    Noch mehr hinzuzufügen ist ja da nicht mehr nötig…

    Aber rein zufällig hat sich heute auch heise mal mit etlichen Beiträgen zu diesem Thema gemeldet.

    „Der Bundestagsabgeordnete Andrej Hunko (Die Linke) weist daraufhin, dass eine wirksame parlamentarische Kontrolle dieser Entwicklung nicht möglich war: „Zwischen Beschluss und Umsetzung der neuen Meldestelle lagen nur wenige Monate. Diese Geschwindigkeit macht eine parlamentarische Kontrolle unmöglich.“ Die Bundesregierung müsse sich nicht zu Maßnahmen von Europol äußern. Auf EU-Ebene dauern Anfragen der Europaabgeordneten jedoch über drei Monate – im Bundestag sind es zwei Wochen. Im Zeitraum von drei Monaten seien die Zuständigkeiten von Terrorismus/Extremismus auf Schleusertum und nicht definierte „hybride Bedrohungen“ erweitert worden.”
    http://www.heise.de/newsticker/meldung/Europol-Meldestelle-veranlasste-die-Loeschung-tausender-Webinhalte-3247902.html

    Im NSA Ausschuss hat sich herausgestellt, dass „unser“ Geheimdienst Merkel Phone nie überprüft hat und dass die Leute in den Kontrollkommissionen den BND DIREKT von diesem diesen dorthin wechseln!
    http://www.heise.de/newsticker/meldung/NSA-Ausschuss Das-BSI-hat-Merkels-Handy-nicht-untersucht-3247898.html

    Wer Genaueres wissen will, wie sich normale Nutzer Sicherheits-mässig am Computer verhalten kann das hier nachlesen:
    http://www.heise.de/newsticker/meldung/Student-verschreibt-sich-absichtlich-und-US-Regierung-fuehrt-potentiellen-Schadcode-aus-3246728.html

    Wie gesagt all dies nur von heute.
    http://www.heise.de/newsticker/ ist sicher nicht weltbewegend, aber bekommt beim täglich schnell-check schon einen gewissen Eindruck von der tatsächlichen Realität dieser Vereine, die nun mal nicht aus Unterstützung in U-Boot Kriegen besteht, sondern ausschliesslich in der Erhaltung des Status Quo!

    • Neuland halt. aber irgendwie fand ich, dass dieser Artikel auch mal irgendwo stehen sollte, anstelle der ganzen Remain-Besoffenheit, die sonst so verpflichtend war wie die Willkommenskultur.

  30. Titel eingeben
    Was genau sagt mir dieser Artikel?
    Die gchq arbeitet mit der nsa zusammen und ist daher gegen Europa bzw die EU?

    Demokratische Staaten sollten keine Geheimdienste haben? (Denn das Gefasel von oeffentlicher kontrolle derer ist quatsch denn dann sind sie nicht mehr Geheim).

    Sicher gibt es gefahren nur was ist die alternative, spionage allein Russland und China ueberlassen?

    Ich habe immer das Gefuehl das es bei dieser Debatte unterschwellig um antiamerikanische Resentiments und gefuehlte Europaeische ueberlegenheit geht und weniger um spionage an sich. Wie bei TTIP uebrigens auch (dazu: natuerlich kann man vor verhandlungen das Volk befragen was der minimalkonsens ist – ist nur keine gute Verhandlungsstrategie, weil man danach sicher in verhandlungen kein bisschen mehr bekommt, denn der Verhandlungspartner kennt die positon ja auch).

    • Ich finde das weder „Gefasel“ noch „Quatsch“. Es gibt Gesetze. Und wer sie bricht, muss Konsequenzen statt Belobigungen spüren.

    • Zwischen Inlands- und Auslandsspionage sollte schon noch unterschieden werden.
      Gegen Auslandsspionage kann kaum jemand etwas haben, aber bei der flächendeckenden und anlaßlosen Überwachung der eigenen Bevölkerung hört der Spaß einfach auf. Da sticht die Terrorgefahr auch nicht wirklich, denn Terror läßt sich dadurch auch nicht wirklich verhindern.

      Überhaupt, in Deutschland ist die Terrorgefahr wohl aus einem ganz anderen Grund nicht so besonders groß. Terroristen haben in Deutschland einen Stützpunkt (Belgien) gefunden, den sie nicht so ohne weiteres gefährden wollen. Denn wenn sie es täten …


    • Naja, wenn jeder nur die Seinen nicht ausspieoniert, werden denn doch alle n-1 ausspioniert, und da der Staat natürlich an den Seinen überhaupt das höchste Interesse hat (an wem denn sonst, wo soll er sonst Ordnung schaffen als unter seinen Staatsbürgern), greift man halt zum guten alten Tausch unter Freunden, sofern diese sich drauf einlassen und nicht „ihre Leute“, die ihnen ja auch wichtig sind, zu schützen haben.

      Wie hieß es doch: vor Gericht und auf hoher See, usw.
      Die hohe See fängt halt auf dem Laptop an.

    • Titel eingeben
      Das ist selbstverständlich richtig und wird ja auch unumwunden eingeräumt, colorcraze. Die Zusammenarbeit auf dieser verlogenen Basisi soll ja jetzt auch drastisch verbessert werden. NSA war gestern.

  31. OT, zur Medien Qualität. Unter der Rubrik: Wissenswertes
    Natürlich gibt es täglich jede Menge Dinge die man unter diesem Header anprangern könnte, aber heute hab ich glaub ich ein ausserordentliches Exemplar entdeckt, im Spon:

    http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/objektsexualitaet-fotos-warum-menschen-gegenstaende-lieben-a-1099320.html

    Auszug:
    „Valentina war zum Beispiel lange in einen Kran verliebt, den sie Tristan nennt. 2003 hat sie ihn in ihrer Straße entdeckt, konnte wegen eines Bauzauns aber nicht näher an ihn heran. Bis 2007 stand Tristan dann an verschiedenen Orten am Niederrhein, bis seine Baufirma ihn verkaufte – und Valentina seine Spur verlor.“

    Ich hab das NICHT erfunden, steht wirklich so da!

  32. TV Tip
    ARD, Morgen früh 1:20 aufnehmen: Agora
    Film über Hypatia von Alexandria, lohnt sich sehr….

  33. BREXIT
    Im Westen geht die Sonne auf.

    • Ich ahnte schon, dass es in D mehr Brexitbefürworter als angenommen gibt.

    • Sehen sie das Wesentliche?
      Ich glaubs zwar, aber sie schreiben nie drüber:

      Deutsche die für den Brexit waren, und es sind sehr sehr viele… die meinen damit den Deexit.
      Das ist weniger ein Bedürfnis Richtung Isolationismus, viele wollen einfach mit Willigen auf gemeinsame Ziele hinarbeiten. Profitmaximierung wird immer weniger als Sinn des Lebens akzeptiert…
      Ich hab natürlich keineIllusionen, aber wenn man mit Leuten spricht, oder korrespondiert, dann merkt man schon, dass vielen die Ursache der ganzen Sch…. deutlicher geworden ist.
      Beim eigenen Geld gilt das natürlich (noch) nicht ;-)

  34. @ Déjà de láutre coté...sagte am 23. Juni 2016 um 18:39 Uhr
    „Morgen wissen wir mehr…“.
    „Haha, was denn? Die Österreicher haben vorgemacht wie man so was hinkriegt.“
    .
    Kommando zurück, habe das nicht für möglich gehalten. Die Wasserstandsmeldungen von Presse und Radio/Fernsehen vermittelten den ganzen Tag über das Gegenteil. Hat nichts genutzt.
    .
    Köstlich, das bedröppelte Gesicht Schulzens beim Morgenmagazin. Was wohl die Melkerin dazu sagt?

    • Es war doch klar, dass die Leute da lügen so wie bei der AfD oder der Frage, ob sie Flüchtlinge baufnehmen.

  35. Bin mal gespannt ...
    wie man uns jetzt verkauft,
    dass Griechenland unbedingt drin bleiben muss.

    • Schwierig wird es, wenn England jetzt gar nicht untergeht, wie immer behauptte. Das wird dann erst lustig. Merkel jedenfalls verliert diese Wahl auch.

    • Nie im Leben!,
      Don Alphonso, wird Merkel ‚diese Wahl‘ verlieren.

      Und England wird ein Stück weit untergehen, besser: untergegangen werden (lassen), damit bloss nicht noch mal eine Nation auf diese Idee kommt.
      Deshalb wird ein Exempel statuiert werden.
      Man stelle sich vor, es ginge den Briten zukünftig besser!?

  36. Wow, zornig und zutreffend...
    …dachte ich gestern schon. Schickte meinen Senf dazu aber nicht ab, weil ich technisch nicht versiert bin.Wie gesagt, bei uns ist keiner bei Facebook und Co.Eine HP( mit schönen Bildern) muss ich haben.

    Heute nun der andere Brexit. Nun kommt die Scheidung mit Rosenkrieg. Hier gibt es den Spruch “ Wohlfurt ist ’ne schöne Stadt „.So richtige Europäer wollten die Briten nie sein.In den letzten 6 Jahren soll kein Staat der EU soviel Vetos eingelegt haben, wie sie. Dieses Referendum war von Cameron wohl mehr als Erpressung gedacht, nun hat er den Salat. Es ging ja mit Maggi schon los.Wenn 50% der Briten der Kontinent nicht gefällt, können sie ja nochmal abstimmen, ob sie evt. der 51. Staat der USA werden wollen…

    Hier möchte jemand auf einer Heuwiese rasten. Bitte aber nur, wenn sie abgemäht ist;ansonsten ist das für den Bauern genau so schlimm, wie das Abhören für uns.🕶 Wohl dem, der einen Dialekt beherrscht.

  37. heute morgen ist Brexit
    Ein Hoch auf die Briten, sie sind nicht nur Krämerseelen, sondern lieben auch ihre Unabhängigkeit ! Recht so ! Klasse !
    Wir sollten den Briten dankbar sein . Die wollen sich an Träumen über Europa nicht beteiligen ,mit denen scheinheilig durchregiert wird, gelenkte Demokratien, alternativlos. Sie haben das deutsche Element in Europa abgewählt. Diese Komfortzone für die politische Führung in Europa ist beendet.
    Europa steht heute wieder mehr auf den Füssen !
    Die Welt geht nicht unter !
    Jetzt müssen alle mal zurück Marsch Marsch ins Reich der nackten Tatsachen. Der wahre Zusammenhalt wird sich zeigen müssen, es wird anstrengend für die Großkopferten.
    Und was die Geheimdienste angeht , den vermeintlichen Datenschutz , die massenweise Speicherung , habe ich eh keine Illusionen. Ich hoffe , der BND ist grad so kompetent , wie die anderen Dienste, um einigermaßen mitzuhalten.
    Man mag gegen die Amis sagen , was man will, sie haben uns im Westen überleben lassen , was werden lassen , Anschubfinanzierung und Rosinenbomber , in der SBZ gab es keine Komfortzone nach dem Krieg, also vertraue ich nach Westen mehr als nach Osten .

    • Zuerst mal ist es eine nationale Entscheidung. Die gilt es zu respektieren, siehe Selbstbestimmungsrecht der Völker. Das haben wile offensichtlich vergessen, jetzt ist es wieder da. Schuld sind die Deutschen selbst, denn wie übel die EU sein konnte, sah man auf der britischen Ferieninsel Zypern.

    • Titel eingeben
      „Man mag gegen die Amis sagen , was man will, sie haben uns im Westen überleben lassen“

      So denkt wahrscheinlich auch Frau Merkel.

      Alles andere: dass die USA seit ’45 in zig Ländern …

    • Titel eingeben
      Nationale Entscheidung? Sie haben schon recht Don. Ich meine, Merkels Türkeideal mit der Visafreiheit für Türken und Kurden hat Cameron mindestens 3% gekostet.
      Doe Situation in Calais und den andren Häfen ist uns nicht so bewußt wie den Briten.

    • Mir schon, aber deutsche Medien halten den Dschungel für geräumt. Die Devise war auch „Merkel muss weg“. ganz klar.

  38. Der Austritt hat zwei Gründe: Brüssel und:
    Angela Merkel hat Europa, so wie es war, ruiniert, und vielleicht ist das gut so. Mit unbegrenzter Haftung und unbegrenztem Zustrom von Billigarbeitskräften und durchreisenden Terroristen. Keine Grenze, Träume von ständiger Erweiterung, wackelige Deals mit der Türkei, unglaubliche Machtgelüste, die als Alternativlosigkeit verkauft werden.
    Who next? Frankreich oder die Niederlande? Dänemark oder Italien? Felix Austria?
    Eins wäre schön: Falls wir, allein zurückbleibend, die blaue Flagge mit den Sternen bekämen. Die ist sehr hübsch. Das ist aber schon alles.

    • Ja, der eindruck, nur noch Passagier auf einer Titanic zu sein, hat offensichtlich viele angewidert.

      Italien ist das nächste Land, das jetzt den Weg geht.

    • Boris prima
      Vergessen, den Namen einzutragen. Bin in guter Gesellschaft, wie ich sehe.

      Boris ist großartig, hat Schreib- und Organisationstalent (Olympische Spiele). War einer der wenigen, der sich mal bedauernd über Palmyra geäußert hat. Rebell gegen den Vater, der für Remain war. Sonniger Charakter, aber auch Verantwortungsbewusstsein. Kein Mitglied im Chipping Norton-Kreis, soweit ich weiß.

      So kann es nicht gehen: London nur für Banker und Bauunternehmer, Dorado für Immobilienmakler, der Bürger außen vor. Entscheidungen über Regeln und Migration übergezogen ohne Mitspracherecht. Immenser Druck auf den Londoner Immobilienmarkt, Rückgang von Wohlstand beim kleinen und mittleren Bürger, Luxus für Leute mit Boni.

      Kleine Revolution mit limitierbaren Schäden. Vor Italien sehe ich noch Frankreich und Österreich.

    • Ich bin jetzt mal auf die Wahlen in Spanien gespannt.


    • Jetzt wird es doch noch mal interessant, weil jetzt kommt die Schubumkehr.
      Die Uhr ohne Zeiger (EU-Flagge) mag ich nicht haben, es ist mir zu zeitlos.
      Es wird jetzt wirr, und der Imperativ einer neuen Ordnung und Sortierung unerbittlicher. Ob es auch Politiker geben wird, die das gestalten können, steht dahin.

    • So einer wie Schmidt wäe jetzt gut. Schmidt oder de Gaulle.

    • Servus auch drin
      Bayxit wäre auch eine Idee.

    • Frankfurt müsste dann Wassergräben weichen aber Opfer müssen nun mal gebracht werden.


    • So einer wie Schmidt wäe jetzt gut. Schmidt oder de Gaulle.
      Solche Personen gibt es derzeit schlicht nicht: mal Offizier gewesen, im zivilen Politikgeschäft erfahren, den Geheimdiensten gegenüber mißtrauisch.
      Wir werden ohne auskommen müssen.

  39. der MOB WÜTET
    im netzt wütet der gemeine mob gegen die sog. „ALTEN“, die mit schwung den brexit herbeigestimmt haben.

    aber bleiben wir fair, es war auch eine abstimmung gegen kommissare wie OETI und gegen die liebe frau, was brauchen mann oder frau in UK da noch sachargumente.

    das berliner establishment steht recht einsam da. leider sind nun kindliche trotzreaktionen nicht mehr auszuschliessen !

    • Ich finde Farrange und Johnson ganz schauderhaft, aber dass ich deshalb auf Seiten von James Pornfilter Cameron oder Juncker – der m.E. zurücktreten muss – stünde, kann ich auch so nicht sagen. Es is wias is. Reiche zerfallen. Das ist ein Naturgesetz.

    • Feind
      Jetzt kommt die richtige Zeit für einen Bösen Feind von aussen, der die EU zusammenschweisst.

      Wer wird es?
      Der Russe?
      Der Islamist?
      Der Ausserirdische?

    • Der innereuropäische Nationalist – zumindest in Deutschland.


    • Ja, ein Ende der Inneren Feinde ist nicht abzusehen.
      Ab und an werden mal ein paar „Islamisten“ aus dem Hut gezogen, aber die überwältigende Überzahl, auf die sich der Apparat einschießt, sind „Nationalisten“, aka „Einheimische“, aka „Volk“.
      Man ist sich da auch nicht zu schade, die DDRige „Wachsamkeit“ vor diesen Teufeln allen zu verordnen.

    • Natürlich haben die Alten so abgestimmt
      @djangohatnemonatskarte

      die wissen ja, was sie verloren haben. Die jungen Leute haben außer EU nix anderes kennengelernt und wer begibt sich schon gern auf unbekanntes Terrain. Und ja, natürlich auch eine Abstimmung gegen Merkel, Juncker und all die anderen in ihren Heimatländern ausrangierten Tölpel, die nur noch in Brüssel ihre Pensionen aufbessern können. Aber wir können sicher sein, wir werden nie gefragt werden, was unser Begehr ist. Wir werden ja angefangen von Gauck bis sonstwem für zu blöd gehalten und wo käme man denn hin, wollte man u.a. auch noch das Volk befragen. Ich denke da grad an die Rede der lieben Frau zur Videoüberwachung https://www.youtube.com/watch?v=wcVRlzP6SQA

    • Danke Frau Simon - doch was kümmert die gute Frau ihr Geschwätz aus 2009?
      Die letzten Sätze mit der Übertretung von Gesetzen – alles für die Katz und alle anderen, aber nicht für die Angela aus der Uckermark!
      https://www.youtube.com/watch?v=wcVRlzP6SQA

  40. Lieber prince Matecki, Überwachung und Sammlung sind eigentlich lediglich
    erste Schritte zu Etwasganzanderem, was es damals so noch nicht gab, das aber heute vielleicht helfen kanndarfsollmuss Kriegerisches zu verhindernundoderabzukürzen:

    http://blogs.faz.net/deus/2016/04/30/leben-und-untergang-ohne-internet-3359/#comment-36210

    In kleinerem Rahmen kann man dann halt auch E-Mailinhalte nachträglich manipulieren – beispielsweise jemandem eine eigens für ihn zugeschnittene Kinderpornografie ins Postfach schieben: Wie oft liest man schon den Inhalt Jahrealtermails nach? Seltenbisüberhauptnicht – inhaltliche Änderungen würden also kaum bemerkt werden, solange die Behörden von interessierter Seite keinen Hinweis bekommen. Und dann: Gilt Beweislastumkehr – Vielvergnügen!

    (Bandenwerbung im Stadion ist eine andere als die, die Sie daheim auf Ihrem Bildschirm sehen. Beziehen Sie Fernsehprogramm (wer hat denn noch eine wackelige Antenne auf dem Dach?) und Internet über Kabel, dann kann es sein, dass der Bildschirm Ihres Wohnungsnachbarn im selben Programm andere Werbung zeigt als Ihrer, der – nur durch eine Wand getrennt – vielleicht bloß knapp einen halben Meter vom anderen entfernt hängtsteht.)

  41. Prost !
    Auch wenn es in den Medien keiner ehrlich sagen wird: Der Tag an dem Cameron sagte er möchte keinen Brexit, da wussten die Bürger was die Entscheidung sein muss, die in IHREM Interesse die richtige ist. Bravo !

    (Bitte Tipp fehler verzeihen, der Pommery ist beriets leer…. mit dem Perignon warte ich auf Merkel!)

  42. Es ist Zeit „Die Unaussprechliche“ ins Exil zu schicken.
    Gast sagt: 24. Juni 2016 um 09:17 Uhr
    Der Austritt hat zwei Gründe: Brüssel und: Angela Merkel…

    Eins wäre schön: Falls wir, allein zurückbleibend, die blaue Flagge mit den Sternen bekämen. Die ist sehr hübsch. Das ist aber schon alles.

    Diese Idee hatte ich auch schon.
    Eher wird es wohl der berühmte weiße Adler auf weißem Grund werden. Nachdem „Die Unaussprechliche“ zusammen mit ihrem Helfershelfern Europa und im besonderen Deutschland in Schutt und Asche regiert hat.

    Jetzt werden sicher wieder alternativlose Durchhalteparolen folgen.

    Es ist Zeit „Die Unaussprechliche“ ins Exil zu schicken.
    Ihre NWO-Wahnvorstellungen müssen gestoppt werden.
    Rücktritt heute noch. Neuwahlen sofort!

    • Nein, heute erklären wir Nationalisten für dumm und gefährlich.

    • Titel eingeben
      Genau, Don Alphonso.Für unsere Familie käme die AfD nicht infrage.Auch, wenn wir ziemlich ratlos sind, was wir 2017 machen.
      Kommt Zeit, kommt Rad.🚴🏿

    • Ist ja noch etwas hin und in Bayern gibt es ja noch weitere halbwegs sinnvolle Parteien. von den Freien Wählern habe ich keine schlechte Meinung.

    • DA,
      meinen Sie den Opfelsoft? Für den Bund sind die, glaube ich, nicht so gut aufgestellt. Unsere Bürgermeister hier waren und sind wieder daher.
      Ich wünsche Ihnen ein schönes WE in Holland. Es ist Matjessaison.Da der keinen Kopf hat, kann er auch nicht – Sie wissen schon.

    • Danke -leider gibt es da gerade Komplikationen.

  43. Midnight Letters
    As you roll down towards Milan, an hour or so south of the border, the scene of devastation becomes almost overwhelming. It’s not how we think of Italy, is it? Our heads swim with images of sublimely terraced gardens, mossy balustrades, domed churches, palaces, ornate fountains, streets of severe Palladian town-houses, sunny piazze … and all those things are there, of course, squeezed in amongst the industrial parks, the shabby forests of high-rise apartments, the abandoned wrecks, the dilapidated farmsteads and stinking, steel-grey rivers. Now and again you see a tiny copse of bedraggled trees awaiting the axe beside the railway line, and occasionally you catch sight of an ancient church or campanile amongst the giant neon signs and hideous human antheaps, but by and large this land has been macadamized and concreted over, ploughed and cropped, built on, sprayed, polluted and poisoned to the point where Nature has been obliterated. (Robert Dessaix, Night Letters) So ist es auch mit der schönen Datenwelt – sie hat eine sehr hässliche dunkle Seite.

  44. @ TDV, 24. Juni 2016 um 02:03 Uhr
    Auch alles richtig, nur …

    … geraten einem Leute der von ihnen genannten Sorte leider nie unter die erforderliche Armreichweite, aber – gesetzt der Fall – gäb’s kein Pardon.

    Heute aber lassen Sie mich einfach feiern. Die beste Nachricht für Europa, nicht für die EU („See EU!) freilich, seit dem Ende des II. WKs.
    Ne, nicht mit dem blauen Sapphire-Zeugs, lieber mit Hendricks.
    Cheers!

  45. Titel eingeben
    Ein guter Tag für die Demokratie in Europa. Das größte postdemokratische Experiment der Welt, die EU, hat den ersten Schlag in den Nacken bekommen. Weitere werden folgen, hoffe ich. Denn der Klüngel von Brüssel kann ersatzlos wegfallen. Politisch ist der Nigel Farage zwar eine Null, aber wie der den Van Rompuy gefaltet hat, das war schon angemessen. Jetzt interessiert mich nur noch, wie Bertelsmann-Brok die Sache sieht. Denn unsere Bundespolitik kommt ja schon länger aus Gütersloh.

  46. Magna Charta -- DANKE
    Der Satz zu den Bürgerrechten in der Magna Charta ist genial, weil er das gängige Klischee so herrlich karikiert.

  47. Gebot XI
    Ach, ich wollte gar nicht so auf die historischen Details hinaus als auf die Mentalitätsunterschiede zwischen den Ländern. Über den Unterschied bei Videoüberwachung im Gegensatz zur Ausweispflicht und dem Melderegister wurde ja weiter oben schon kommentiert.
    Im Bereich der Dienste gilt seit eh und jeh, dass es zwar so etwas wie Fairness gibt (sehr vage definiert und nicht einklagbar) aber keine Achtung aller einschlägigen Gesetze. Sonst ließe sich rechtskonform nicht spionieren, denn natürlich ist in XYZLand das Ausspionieren durch Agenten aus D Land strafbar, und die unberechtigte Speicherung von Daten usw usw auch.
    Natürlich gilt dass die Gesetze des eigenen Landes, insbesondere wo sie Schutzrechte für die Bürger abbilden, eingehalten werden müssen. Allerdings gibt es da gesetzlich normierte Ausnahmen, bei den Diensten auch ohne „Richtervorbehalt“, dafür mit Informationspflicht an das Aufsichtsgremium.
    Nur glaube doch keiner, dass das Agieren in solchen Grenz-, Loch und Ausnahmebereichen auf die Motivation und Mentalität der Handelnden keinen Einfluss hätte.
    Für den Bereich der Soldaten im Kampf hat das John Keegan in „The Face of Battle“ (From Agincourt to the Somme) anhand englischer Beispiele gut beschrieben.
    Für den Bereich der Dienste ist der entstehende Zynismus bei John le Carrée in seinen Smiley Bänden ganz gut beschrieben. Und jeder Mitarbeiter im Verfassungsschutz steht vor dem Dilemma wie weit er Straftaten eines Informanten nicht der Ahndung zuführt um sich nicht von einer Informationsquelle abzuschneiden.
    .
    Was das Blackberry Mobiltelefon der Frau Bundeskanzlerin angeht, da ist die Sachlage in der Netzanbindung und im Betrieb nicht ganz so wie heise, ct und Blogger glauben, aber dazu darf ich nicht schreiben was ich weiß.
    Nur, völlig unfähig und dumm im Hinblick auf die technische Gefährdung sind unser Leute von BSI et al auch nicht.

    • Sagen wir mal so: Es ist nicht wie bei hillarys Maiolkonto. Immerhin.

    • Mit guter Zusammenarbeit läßt sich vieles regeln.
      Wenn in- und ausländische Dienste zusammenarbeiten, kann jeder fast alle Gesetze des eigenen Landes einhalten. So einfach ist das.

  48. Die Briten sind vollkommen rational
    5 Mrd. im Jahr gespart
    Marktzugang bleibt weitgehend erhalten
    Pfund wertet ab (ohne Negativzinsen)
    Der zugewanderte Sozialkassen-Stresstest kann an die Einladende zurückgeschickt werden.

    Was ist daran so irrational?

    Mutti will realize that Germany will be left holding the bag.

    • Es gibt Gründe für beide Seiten. Ich wüsste nicht, was ich da gemacht hätte. Stimmen für Juncker? Oh weh.

    • rational betrachtet
      Ergänzend hierzu mal die Sicht eines renommierten Volkswirts (nein, kein Berater von Madame):
      http://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/zum-paukenschlag-was-tun-heute/

    • rettende Handreichung
      Der SPIEGEL fürchtet die Brezession:

      „Was die Europäer jetzt brauchen, ist ein Notfallpaket gegen die Schockstarre. Und seien es Schecks für alle.“

      http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/brexit-notfallpaket-der-europaeischen-union-gegen-die-rezession-a-1099548.html

    • Was soll schon jetzt passieren? die Briten verlassen die EU, der Freihandel wird vermutlich bleiben, weil alle daran ein Interesse haben, und mit dem abgewerteten Pfund fängt man eventuelle Verluste durch billigere Arbeit da drüben auf.

      Ich sehe nicht, dass die Briten jetzt wieder, wie in der Finanzkrise, die Silberkannen verschleudern.

    • Was soll schon passieren
      Nun, wenn es so kommt, daß sich aufgrund deckungsgleicher Interessen der Brexit nicht besonders negativ für die Briten auswirkt, wovon auch ich ausgehe, dann wird es aufgrund der Nachahmer bald keine EU mehr geben. Sonst wird nicht viel passieren.

    • DIe banale Wahrheit.....
      …ist, dass sich kaum was ändern wird. Komischerweise war CNN der einzige Kanal auf dem sich alle einig und völlig ungläubig auf die Märkte zu starrten! W.T.F.!
      Dabei ist im Grund egenommen nichts passiert, ein paar Europer die im UK leben, die müssen sich halt einen andereren Arbeitsort suchen, aber sonst?

      Interessant wird es wenn die kommenden Wahlen in Rest Europa plötzlich ganz anders ausgehen wie gedacht, weil viele Leute jetzt merken, dass Menschen überall so denken wie sie das tun, und sie halt die ganze Zeit schon nur mehr von der Lügenpresse manipuliert worden sind!

      Der Spon gestern war das beste Beispiel. Die ersten zehn Artikel, alle voller Entsetzen über den Brexit, bei einem ein Forum dazu erlaubt.
      Ein echter Lacher: Denn, offen nur kurzfristig, dann, alle Kommentare Brexit Beifall klatschend… alles weg-zensiert und unter dem leeren Forum steht in fettem Font:
      „Diskussion geschlossen! Lesen sie die Beiträge!“
      Herrlich, welch ein Drecksblatt!

      Abends dann, im Geiste, Bittere Tränen am Grabe Rudolf Augsteins geweint.

    • Vorsicht, TDV
      Der rotiert derart schnell, dass es zu Erdverwerfungen kommen könnte.

      Ich warne genauso bei den Gräbern von Marion Gräfin Dönhoff und Helmut Schmidt.

      Es gibt bei einigen indigenen Völkern Regeln, nach den infanticide nicht nur erlaubt ist, sondern sogar vorgeschrieben, sollte sich der Nachwuchs als debil herausstellen. Hat der Jakob offenbar Glück gehabt.
      Das heißt aber noch lange nicht, dass er regelmäßig im Fernsehen aus irgendeinem orifice Luft herausblasen lassen muss. „Gärtner, bleib bei deinen Kräutern“ möchte man rufen wollen.

  49. Wechsel von Generationen und Perspektiven
    Über jeden gibt es gesammelte Daten zuhauf und damit potentielle Dossiers und Profile, jederzeit aktivierbar
    Wieso glauben die und großen Mittuer der diversen Dienste, dass sie davonkommen? Nichts geht verloren, nicht mal die E-Mails von amerikanischen Präsidentschaftskandidatinnen und Generalen nebst Freundin.
    Die Mittuer-Profile bedürfen spezialisierter Mittäter. Und das globale Geschehen sorgt für die wechselnden Perspektiven und Bewertungen. Und für die Konsequenzen. Eine schöne „Brave New World“ noch, auch den Beflissenen.

    P.S.: Auch der Zuckerberg fand ein spontanes Interview vor seiner Hütte gar nicht amüsant.

  50. Die Geigen spielen weiter ...
    Gabriel: Brexit-Votum „Schuss vor den Bug“.

    Ne, Ne Sigmar – die Lenzpumpen laufen schon auf Maximum.
    Streifen Sie schon mal die Rettungsweste über. Frauen und Kinder zuerst!

    • Der kapiert gar nichts, wie bei seiner eigenen Partei. 18% sind keine Delle in den Umfragen und der Brexit der Anfang vom Ende.

    • Unter dem Titel "Brexit- unser Einsatz geht weiter"
      hat mich heute dieses unfassbare Gesülze von „avaaz“ erreicht:

      „In den letzten Wochen ist unsere Gemeinschaft über sich hinausgewachsen und hat ihr Licht in die Welt getragen — hunderte von uns in ganz Europa haben der Politik der Angst und Spaltung mit Liebe und Zusammenhalt entgegengewirkt. Sie haben für Anzeigen und Aktionen gespendet, die es auf die Titelseiten der Medien geschafft haben, sind für Zusammenhalt auf die Straße gegangen, haben dazu aufgerufen, den Chefredakteur einer Zeitung zu feuern, die Angst verbreitet, und tausende Menschen angerufen, damit sie für den Verbleib stimmen.

      Viele britische Wähler – vor allem ältere Menschen in ländlichen Gebieten in England – waren davon überzeugt, dass Europa und die damit einhergehende Zuwanderung ihre Gemeinden, ihre Freiheit und den Wohlstand bedroht. Einige wollten einfach am Status quo rütteln. Vieles hatte mit einem skrupellosen Teil der britischen Presse zu tun, der sich in eine unverblümte Propagandamaschine für den Brexit verwandelt hat. Aber auch wir als Bewegung müssen beim Thema Immigration bessere Arbeit leisten — und dafür sorgen, dass politische Entscheidungen über Zuwanderungszahlen in den Herzen und Köpfen der Menschen Unterstützung finden. Dies ist eine Schwachstelle in vielen Ländern, die von Hasspredigern gerne ausgenutzt wird.“

      Wie weit kann man sich noch von der Realität entfernen?

      Am besten gefällt mir „Aber auch wir als Bewegung müssen beim Thema Immigration bessere Arbeit leisten — und dafür sorgen, dass politische Entscheidungen über Zuwanderungszahlen in den Herzen und Köpfen der Menschen Unterstützung finden.“

  51. 24. Juni 2016 12:28 h: @Don Alphonso: "GB ist nicht mehr ihr Land"
    Die plötzlich veränderten politischen Gewichte zwingen mich zu einer Stellungnahme, in der ich zunächst einmal den Grundsatzblogtext bezüglich des GCHQ loben möchte, die Verknüpfung mit dem Abortthema allerdings nicht so gelungen finde, wenngleich ich die inhaltlichen Übereinstimmungen durchaus anerkenne. Aber das ist mein persönlicher Geschmack und nur eine kleine Einzelmeinung.

    Geheimdienste arbeiten im geheimen, und so richtig die Beleuchtung dieser dunklen Machenschaften ist, so sollte man beim Fingerzeig in Nachbars Garten nicht vergessen, dass auch in unserem schönen Mutterland Vater Staat die Verfassung mit einem Dienst zu schützen weis, dessen Vertreter sicher auch andere Dinge absolvieren, als nur gemächlich die Zeitung zu lesen.

    Nun jedoch zum eindeutigen Brexit-Referendum-Ergebnis: Aus Regierungssicht würde ich behaupten, es ist der Beweis, dass man Bevölkerungen nicht einfach abstimmen lassen darf, da diese einem die schönsten politischen Pläne versauen können. Die Last der Demokratie wiegt schwer, soll man sie deshalb aufgeben?

    Interessant finde ich, dass nun vielleicht in kurzer Zeit mindestens drei Staaten auf dem Staatsgebiet des heutigen Großbritanien entstehen könnten: Scottland, Reunied Great-Ireland and Little Britain. Von diesen drei Staaten werden zwei so schnell wie möglich der EU beitreten wollen. Und das ist einerseits gut so, andererseits für den dann vermutlich wirtschaftlich ziemlich arm dastehenden Süden, das dann vielleicht sog. „Little Britain“ ziemlich schwer zu ertragen. Der Euro könnte also durch die Hintertür zu 2/3 zur Währung auf dem jetzigen Staatsgebiet von Großbritanien werden, also in Scottland und im dann vielleicht wiedervereinigten Groß-Irland.

    Die Folgen könnten dramatisch sein: Wir erinnern uns, dass die in Zentraleuropa fast schon vergessenen Religionskriege in Nordirland nie so ganz aufgehört haben. Es könnte durchaus zu blutigen Vertreibungen kommen, weil man nun endlich Morgenluft für Rachegelüste wittert. Hoffen wir, dass es nicht so kommt und man auch in Nordirland sich eines friedlichen Miteinanders befleißigen kann.

    Wenn die Schotten EU-Mitglied werden und den Euro erhalten, wird die englische-klein-Britanien-Wirtschaft bereits am Boden liegen. Die einst so ruhmvolle Empire-Nation wird dann für den Schotten zum preiswerten Reiseland, so wie zu DM-Zeiten die deutsche Reise in den sonnigen Süden. Ob die stolzen englischen-klein-Britanesen-ex-Empire und Ex-EU-ler das so hinnehmen können, wenn die fleißigen Polen alle vertrieben wurden und schon längst in Deutschland wieder Arbeit gefunden haben, und stattdessen reiche Schotten zum Ausverkauf der letzten Reste des einst großen Empire einfallen, dies wage ich zu bezweifeln.

    Aber auch auf dem zentralen Mutterkontinent sieht es zur Zeit nicht besser aus. Die Jubelrufe der extremen Nationalisten sind unüberhörbar, auch der Ruf nach demokratischen Volksbefragungen wird in verschiedenen Festlandländern der EU immer lauter. Zu Recht, weil die Demokratie die von der überwiegenden Mehrheit favorisierte Staatsform ist, wie ich vermute. Jedoch, könnte da – quasi durch die Hintertür – ein altes, totgeglaubtes Gespenst wieder Einlass begehren? Ich wage keine Prognose, und das ist kein gutes Zeichen.

    Wie kam es zu diesem „britischen“ Wunsch nach Freiheit von der EU?

    Frau Dr. Merkel lies mit ihrer fundamentalchristlichen Einstellung, dass man in Deutschland Leute mit deutschem Pass ausstatten sollte, die z.B. unseren Frauen nicht gerne die Hand geben, mehrere Millionen Menschen in unser Land, die nach längstens etwa fünf Jahren abwarten quasi automatisch den von ihnen begehrten deutschen Pass erhalten.
    Deutsch muss man deshalb nicht beherrschen, und wie man sich hierzuland verhält, ist auch egal.
    Jedenfalls hat man nach nur einigen Jahren Wartezeit das begehrte EU-Dokument in der Hand und kann dann problemlos auf die britische Insel übersiedeln, denn Englisch haben die Zugewanderten bereits in ihren Herkunftsgebieten gelernt.
    Da die Engländer als alte Welteroberer durchaus um die Probleme der „Integration“ wissen, schwante vielen Briten bereits, was ihnen in ein paar Jahren droht: Die massenhafte Zuwanderung „deutscher“ Orientalen, die in Deutschland keine Heimat finden konnten oder wollten. Dies lies sich nur mit der Stimme für den Brexit verhindern, werden sich viele Briten gedacht haben, und sie haben nicht Unrecht.

    Die Migranten bleiben nun also bei uns und können nicht mehr weiterwandern. Deshalb kommen auch schon nicht mehr so viele. Und weil ein Land wie Ungarn es schafft, seine eigenen Grenzen zu sichern, was ich nach wie vor sehr bewundere. Inzwischen sichern viele „Balkanstaaten“ die südliche EU-Grenze, weil Griechenland aufgrund seines Küsten- und Inselstaatenmodus dazu nur schwerlich in der Lage ist. Aber die freundliche Türkei hilft ja auch noch ein bißchen mit.

    Wir müssen die EU weiter vergrößern, damit weiterhin Beamtenposten für Parteimitglieder entstehen. Nach der Aufnahme der Türkei, Schottlands und Groß-Irlands, schlage ich eine Erweiterung in Richtung Syrien, Jordanien, Ukraine und der Krim vor, bevor wir Nord-, Mittel- und Süd-Afrika und Südamerika in unseren europäischen Staatenverbund einbeziehen. („Und morgen die ganze Welt…“)

    Die Rechtsstaatlichkeit ließe sich durch die positive Annahme der Scharia in allen diesen europäischen Ländern wesentlich erleichtern und kann dann neue Fachkräfte aus diesen neuen Mitgliedsstaaten in unserem Heimatland etablieren. Lästige Rechtsreformen entfallen und der Koran kann sich endlich in seiner ganzen Qualität der europäischen Bevölkerung gegenüber klar entfalten. Es gibt keine lästigen Zwischentöne mehr, sondern nur noch die klare Botschaft der Friedensrichter, Mullahs und Immame.

    Ich kann die Briten verstehen, auch wenn ich die Methode eines Austritts für völlig verfehlt halte. Eine europaweite Aussetzung von Zuwanderung und d

    • wenn es alle viel Jahre ein EU-Referendum gäbe und das nach dem zeiten Nein zum Austritt führte, würde die EU anfangen, Politik für die Bürger zu machen statt Gendeer Mainstreaming. Ich fände das gut. Richtige demokratische Kontrolle und Druck.


    • Ja, Sie sprechen ähnliche Dinge an, die meinem Mann und mir heute auch durch den Kopf gingen.
      Mein Mann hatte auch die flüchtige Idee, daß die in D Zugelaufenen womöglich zum Großteil auf die Insel wollen. Und wie das dann läuft – (mein Mann:) die EU winkt sie einfach durch – (ich) Merkels Rache – weiß man nicht.
      Die Idee, daß das UK womöglich zerbröselt durch Abspaltung von Schottland und Nordirland, ist jedenfalls auch eine historisch sehr bemerkenswerte Sache, immerhin wurde Schottland 1707 einverleibt, und ich hielt es für hinreichend verdaut, daß es zu mehr als folkloristischem „Anderssein“ nicht käme.
      Falls das passiert, werden wir jedenfalls sicher auch noch ein eigenes Katalanien erleben.

      Trotzdem kann ich mich einer Sympathie für die echten Engländer, die einfach die Nase voll hatten und lieber ihr ererbtes mittelalterliches System bewahren wollen, nicht entwinden.
      Was draus wird – man wird sehen.

    • Wohin mit Millionen von Migranten?
      Knut Gnadenbrotler schreibt: “ Dr. Merkel lies mit ihrer fundamentalchristlichen Einstellung, dass man in Deutschland Leute mit deutschem Pass ausstatten sollte, die z.B. unseren Frauen nicht gerne die Hand geben, mehrere Millionen Menschen in unser Land, die nach längstens etwa fünf Jahren abwarten quasi automatisch den von ihnen begehrten deutschen Pass erhalten.
      Deutsch muss man deshalb nicht beherrschen, und wie man sich hierzuland verhält, ist auch egal.“

      Wenn man Wolfsohn und seiner These von Youth Bulge, Sarrazin oder anderen zuhört, wenn man Statistiken zum Bevölkerungswachstum sieht, dann verdichtet sich die Anzahl Menschen auf jedem Quadratkilometer unaufhaltsam. Diese Verdichtung von Menschen können Großlager wie in Jordanien auffangen, wo Hundertausende schon seit Jahren, Jahrzehnten hausen. Auch Ghetto-Lager in Schland können Menschen auf engem Raum „verdichten“ mit absehbaren Folgen. Bei geschlossenen Grenzen verdichtet sich die Zahl der Wanderer in vorgelagerten Ländern. Wie man es dreht und wendet, die Verhältnisse für Wanderungswillige wie die im Land verwurzelten „Eingeborenen“ werden zwangsläufig prekärer.
      Das Volk in GB hat mit feinem Gespür die Reißleine gezogen, um auf ihrer Insel ungestörter zu bleiben. Das damit die Herrschenden mit ihren angeschlossenen Medien-, Partei- und Manipulationsapparaten sich abfinden, scheint ausgeschlossen. Im Gegenteil wird sich der Kampf gegen unbotmäßige Wähler verstärken. Finanzieller Druck auf widerspenstige Wähler ist das Mindeste. Sollten weiter die Polit-, Wirtschafts-, Kultur-Eliten unter Druck des aufmüpfigen „Packs“ geraten, geistert als letzte Repressalie schon häufiger das Wort von „KRIEG“ durch die Landschaft.
      Dabei sind keine bewusst gewollten – höchstens durch weitere Aufrüstung begünstigte Faktoren geschaffen, die ein Explosiv-Gemisch in Staaten mit Mittellandlage und vielen Grenzen anreichern. Ein Fluch wird wahr: „Fürwahr, wir leben in spannenden Zeiten!“

  52. Pingback: Zitat des tages | Schwerdtfegr (beta)

  53. Titel eingeben
    Unter der Leitung eines Dr. Matthias M. Mayer veröffentlichte die Bertelsmann-Stiftung 2015 eine Untersuchung mit dem Titel: Zuwanderungsbedarf aus Drittstaaten in Deutschland bis 2050. Dort ist auf S.24 zu lesen, dass „…nur mit einem Wanderungssaldo von 530.000 das Erwerbspersonenpotential bei 55 Millionen gehalten werden kann.“ Kaum war das gute Stück als Dienstanweisung nach Berlin geschickt worden, tönte es von dort „wir schaffen das.“

    • Zuwanderung: Ja. Aber qualifiziert. Das hat man nicht erkannt.

    • Differenz (ierung)
      Ich würd mal qualifizierte Zuwanderung bitte endlich von
      Kriegs-Emigration unterscheiden wollen.

      Stell dir vor, in deinem Land ist brutaler Krieg, du musst weg mit deiner Familie um sie zu schützen und kannst nirgendwohin, weil sie dort von qualifizierter Zuwanderung schwätzen.

    • Stell Dir vor, Du stehst in der Steiermark an einem Bus und er ist voll mit wohlgelaunten jungen Männern, die sich auf Haus und auto freuen.

      Nichts gegen Resettlementprogramme, aber spätestens ab Oktober war das meist keine Flucht mehr, sondern neoliberale Suche nach den besten Möglichkeiten.

    • Selektion bleibt Selektion
      Anders kann ich das nicht nennen.


    • Wenn man so doof ist, nur nach Zahlen zu malen, hat man die Beklopptheit unserer „Eliten“ (ja, sie sind das wirklich, leider, aber sie sind so unterirdisch) beisammen. Keinerlei Menschenkenntnis, keinerlei Voraussicht, „aber rechne könne mer“.
      Me hät sich halt _ver_rechnet.
      Prognosen bis 2050, aufgrund welchen Modells?
      So wie die „Klimaerwärmung“, wo 99% der Variablen fehlen?
      (Lese gerade Spengler, und die Weltfremdheit des Priester-, Gelehrten-, Wissenschaftler- und Literatenstandes stößt mir gerade auf)

    • Stell Dir vor, Du wanderst durch etliche sichere Länder bis Du ins
      Immigrationswunderland kommst. Und dass es viele sind, die aus „Ländern, wo brutaler Krieg“ herrscht, los gewandert sind, hat sich inzwischen auch als flüchtlingsfreundliche Gutmenschenbehauptung herausgestellt.
      Manche fahren ja auch zurück – nach Syrien, in den Iran oder den Irak. Nur die aus dem Maghreb bleiben fest hier sitzen, verlangen Schokoladenpudding und nehmen sich gewaltig viel anderes, was wir nicht gewohnt sind, und werden zudem großzügig vollstversorgt.

      Die von Herrn Meier beschriebenen 100.000 polnischen Arbeiter in GB tun mir leid – deren Löhne sind ja nun praktisch über Nacht ins bodenlose gesunken…

  54. Wann ...
    Wann gibt es Merxit?

  55. business is local
    Nachdem die klugen Briten jetzt national unterwegs sind:
    Watch your German Abgeordnete!

    Zum Beispiel beim Fracking (Fracking-Neuregelung:
    „Der Bundestag hat unkonventionelles Fracking, wie es u.a. in den USA praktiziert wird, im Grundsatz verboten. Nach Ansicht der Opposition geht das Gesetz jedoch nicht weit genug.“):

    Local:
    Ergebnis für München-City/Isarvorstadt:
    http://www.abgeordnetenwatch.de/index.php?cmd=1105&show=abstimmungsverhalten&id=797&filter=80469#abst_verhalten

    Die SPD war dafür! Was ein Saftladen.

    Mein Gott, bin ich froh, dass ich schon längers ausgetreten bin.
    Sonst würde ich jeden Morgen statt im genüsslichen Alpha_mode irrtümlich mit dem Übel-Laufwerk S: (S: wie SPD) hochfahren und der Tag wär gelaufen!

    • Ach, die Frau T. – gross werden in der erfolglos linken Bayern-SPD, natürlich fernab vom Volk in München, und dann in Berlin doch die Parteilinie vom dicken Siggi tragen – so ist das. Zum Glück ist Benzin gerade so billig – und keines unter München.

    • Trau schau wem
      Kann Abgeordnetenwatch nur empfehlen.
      #BesseralsTwitter

    • Abgeordnetenwatch
      ist eine ganz miese Nummer, die Anfragen an Abgeordnete auch gern mal zensiert.

    • SIe haben da was missverstanden.....
      „Der Bundestag hat unkonventionelles Fracking, wie es u.a. in den USA praktiziert wird, im Grundsatz verboten.“

      In ehrlichen Worten heisst das nämlich, man hat das ganz normale Fracking genehmigt.
      Ich hab den Artikel dazu vor ein paar Tagen gelesen, das ganze soll während(!) eines EM Spieles stattgefunden haben…. es war sogar der Ort angegeben, wo man anfangen wird….

  56. Es ist nicht deine Schuld ...
    Brechzit:
    Es ist nicht deine Schuld, dass die Welt ist, wie sie ist; es wär nur deine Schuld, wenn sie so bleibt. (Die Ärzte)
    https://www.youtube.com/watch?v=kRrP-bZvD2s

    Schönes sonniges Wochenende allen.

  57. Er könnte Eintritt nehmen
    Ein grandioser Rhetor. Danke.

  58. diesmal korrekt
    @Arete, 24. Juni 2016 um 14:35 Uhr

    Ein grandioser Rhetor. Danke.

    Da hatte ich doch den Bezug zu Arete vergessen, dieser Riesling…

  59. alternativlos sinkend:TREFFER MITTSCHIFFS
    @Arete: ja, van Rompuy zusammengefaltet ist sehr köstlich, er ist ja das musterbeispiel, ebenso wie Barroso, wie MANN zuerst das eigene land zugrunderichtet und dann dies auch europaweit versucht. Farage ist zwar nicht liebenswert und nett wie CR_00 oder CR7, aber ehrlich und direkt.

    ja, die kapelle auf der Titanic spielt schon, statt dem schuss vor den bug, so lese ich es hier von Happy Hippo, ist ein treffer mittschiffs in den maschinenraum geworden. keine rettungsboote oder schwimmwesten greifbar, da alternativlos sinkend unsinkbar. zum glück ist sommer und der see hatte gestern schon 19 grad C., plus zum glück. die liebe frau lädt derweil nächste woche zum kaffeekränzchen mit den käuflichen des inneren zirkels, dies wird die tangentialkräfte eher verstärken. politik im stil des politbüros.

    die engländer fahren derweil mit der barkasse davon, alle die den untergang herbeireden liegen falsch, schon der GröFaZ scheiterte mit der luftschlacht und seinen invasionsfantasien kläglich an der zähigkeit dieser ex-wikinger. und die walliser bleiben ja auch dabei, nehmen wir uns in acht, Gareth Bale soll einen schuss wie ein pferd haben.

    was folgt nach dem kaffeekranz der vom scheitern bedrohten lieben frau mit dem vom scheitern bedrohten Hollande und dem vom scheitern bedrohten Renzi ? eine koordinierte operation Cerberus mit erfolgreichem kanaldurchbruch als letztes aufbäumen ?

    • @djangohatnemonatskarte: alternativlos sinkend...
      Sehr anregend, Ihr poinierter Kommentar. Bliebe noch hinzuzufügen, dass der SPD-Vorsitzende und künftige Oppositionsführer Siggi Gabriel heute verkündete, dass die Zugbrücke nach England nicht hochgezogen wird.
      Da habe ich mich direkt gefragt, ob er die Briten jetzt noch weiter bedrohen und provozieren muss? Diese wollen ja schließlich mehrheitlich jenseits des EU-Abenteuerlandes leben. Da würde ich mich als Brite von einer europäischen Zugbrücke doch auf das Äußerste belästigt fühlen. Über diese könnten dann die in Großbritanien so unbeliebten Einwanderer problemloser dorthin einwandern, als mit ewigen Wartezeiten und strengen Kontrollen am Euro-Tunnel in Calais.

      Wann wird der Tunnel in Calais eigentlich endlich freigegeben? Die Franzosen sind doch fremden Nicht-EU-Staaten gegenüber nicht mehr verpflichtet, deren Grenzsicherungsaufgaben zu übernehmen, oder irre ich mich?

      Der Brexit wird uns allen noch viel Freude bereiten.

  60. abwarten und Tee trinken
    Man kann doch die Briten auch ein 2.Mal abstimmen lassen.

    Dem Maastrich-Vertrag stimmte Dänemark erst im 2. Anlauf zu.
    Der Vertrag von Lissabon wurde (nachgebessert) in Irland dann in einem 2. Referendum angenommen.
    .
    Außerdem kann ein Staat
    – nach dem EU-Vertrag, Schlußbestimmung Punkt 5-
    der aus der Union ausgetreten ist und erneut Mitglied werden möchte, dies nach dem Verfahren des Artikels 49 beantragen.
    http://dejure.org/gesetze/EU/50.html

  61. Die EU steht vor der Frage: Pro oder Kontra Nationalstaat
    Dahin hat uns der Mangel an Demokratie gebracht. Der Alleingang politischer Eliten nähert sich seinem Ende, die Kommentare zeugen von vollen Hosen.

    Die Briten haben unter diesen Umständen eine gute Entscheidung getroffen, zumindest langfristig betrachtet. Sie haben die Notbremse gezogen, bevor sie mit der EU untergehen. Und daß die EU untergehen wird, liegt an ihrer undemokratischen Verfaßtheit, die sich kaum von der ihrer Mitgliedsstaaten unterscheidet. Wer die Bürger derart ignoriert, bekommt irgendwann die Antwort, wenn nicht durch die Bürger, dann jedenfalls durch die globale Realität.

    Die EU hätte nur eine Chance, wenn sie nun umgehend zu einer echten Union würde. Daran mag aber wohl niemand so recht glauben. Daher werden den Briten andere folgen. Spätestens seit der Lossprechung der EZB durch das BVerfG sind alle Dämme gebrochen, CETA, TTIP, TISA etc. werden den Rest erledigen. Der Flüchtlinge bedarf es dazu nicht, die sind nur ein willkommener Vorwand, um sich der politischen Verantwortung für den Fehlschlag des EU- und Euro-Versuchs zu entledigen.

    Wie würde wohl ein Referendum in Deutschland ausgehen?

    • 60/40 für Remain.

    • Im Leben nicht!
      Die Deutschen haben nämlich ein Verschaukelungsgen. Sie gieren danach, sich verschaukeln zu lassen. Von Vatis, Muttis, Schnauzbärtern, Medien und ÖRen.
      Zu letzten Konsequenzen nicht bereit, lassen sie sich in jede bessere braune Masse verbal hineintreiben, um dann die Ärmel hochkrempelnd eben diese braune Masse brav auszuschaufeln, dabei angefeuert von denjenigen, die sie vorher hineingeschickt haben.
      Stalingrad, Griechenland-Rettung, Aufnahme von mehr als 90% aller sich eingeladen Fühlender, in 2018 Schuldenschnitt Griechenland finanziert, Übernahme der Ausfälle EU-Fonds nach Brexit, Lebensborn, Vereinigung mit Nichteuropäern zur Genpoolerweiterung, u.s.w.
      Es macht den Deutschen auch nicht viel aus, an den Rand gedrängt zu werden, HartzIV, Armut im Alter, Diesel-PKWs aufzugeben, ohne Glühlampen zu leben, ihre Frauen mit Migranten zu teilen.
      Solange nur das Ganze einen grösseren Guten dient. Und das muss man ihnen nur einreden. Zur Not würde Angela Merkel sich mal wieder bei Anne Will einladen, um den Deutschen mehrheitlich den *xit auszureden.

      Dem Deutschen reicht es, sich selbst moralisch überlegen fühlen zu können. Schon deshalb gäbe es keinen DEexit: ‚Wir sind besser, schlauer, sozialer, europäischer‘.
      Egal, dass wer nicht LINKE oder AfD wählt, automatisch Merkel wählt. Hauptsache, nicht kommunistisch und nicht fremdenfeindlich. Merkel bis zum Abwinken ist – moralisch gesehen – das geringere Übel. Und da kann der Deutsche sich drinnen sonnen: Aus den 12 Jahren des Tausendjährigen Reiches hat man schließlich gelernt! [Allgemeines gegenseitiges Schulterklopfen]
      „Wir baden einfach alles aus!“ als Instantiierung von „Wir schaffen das!“


    • Zu letzten Konsequenzen nicht bereit
      Daß man davor nach 2 verlorenen Weltkriegen zurückschreckt, finde ich jetzt nicht so verwunderlich. Allerdings ist die Flucht ins Träumen so allgemein gezüchtet worden, daß selbst das Denken in Konsequenzen tabuisiert ist.

  62. sehr geehrter herr alphonso
    vielen dank für diesen schönen querschussartigen beitrag. komme beruflich leider nicht um massenmedien herum und konnte die sogenannte „debatte“ im vorfeld schon nicht mehr ertragen. sie haben die wunderbare fähigkeit, auf unterhaltsame weise auf dem boden der tatsachen zu bleiben, die leider oft übersehen werden.

    mittlerweile bin ich von der idee der bayerischen sezession abgerückt, besser wäre eine autonomie innerhalb deutschlands. sie haben mich davon überzeugt, dass es doch sehr positiv ist, leute möglichst einfach mit helikoptern in andere länder zu verscheuchen.

    es ist erstaunlich, wie gut druck funktioniert, trotz freier bewegunsmöglichkeiten. zumindest lassen die zahlen für einbrüche das übliche nord-süd-gefälle erkennen.

    • Ja, gell? Auch der Räuber ist neoliberal und orientiert sich an den Diebesmärkten, und die sind rotgrün.

  63. Unserer lieben Frau und GröKaZ ...
    … ist die Missionierung Europas gründlich misslungen.

    In Brittanien z. B. ziehen sie das alte Zweiparteiensystem, mit sozialen Gegensätzen und harten Bandagen im Parlament (s. Farage), einem schlecht temperierten Orchester kurzatmiger Blockflöten vor. Andere Länder werden folgen und ebenfalls ausscheren.

    Lässt sich alles mit halbwegs klarem Blick erkennen.
    Weshalb man sich immer mehr um die FAZ zu sorgen beginnt. Was für ein Geist weht hier eigentlich, wenn überhaupt noch einer weht?

    Siehe Artikel UND Leserreaktionen …

    http://www.faz.net/aktuell/politik/brexit/wahl-analyse-die-alten-waehlten-den-brexit-14301861.html

    http://www.faz.net/aktuell/politik/brexit/warum-wir-nach-der-brexit-referendum-neue-rebellion-brauchen-14306632.html

  64. Mal schaun
    Ich weiß noch nicht, ob ich das Ergebnis des gestrigen Referendums eher begrüße oder eben nicht.

    Ein unbestreitbarer Vorteil wäre jedoch, dass der Einfluss der USA über London in die EU verschwände.

    Allerdings bin ich mir noch nicht mal sicher, dass es tatsächlich zu einem Brexit kommt.

    Ich gehe davon aus, in den nächsten Monaten wird sachlicher über mögliche und tatsächliche Folgen debattiert werden. Die Auseinandersetzung wird sachlicher und weniger emotional sein. Eben vorübergehend kein Wahlkampf mehr.

    Und dann? Ja dann sehe ich zwei Wege, das Ergebnis des Referendums zu „korrigieren“.

    Zum einen eine Neuwahl des britischen Parlaments, dass dann womöglich je nach Wahlkampfdebatten legitimiert sein könnte, für den Verbleib in der EU zu stimmen.

    Zum anderen ein erneutes Referendum, selbst das halte ich nicht für ausgeschlossen.

    So oder so, in der EU muß und wird sich manches ändern. Zumindest das Parlament muß größere Rechte erhalten.

    Erschreckt hat mich heute eines: die Politiker Großbritanniens sind ja leicht zurück gerudert und wollten zumindest mal einige Monate, bevor eine grundlegende Entscheidung seitens des Parlaments gefällt wird.

    Juncker und Schulz dagegen haben einen sofortigen Austrittsantrag gefordert.

    Ich möchte mir nicht ausmalen, was die grad aushecken.

    Und nein, ich glaube nicht, dass es lediglich der Abschreckung anderer potentieller Austrittskandidaten gelten sollte.

    • Wenn der Brexit nicht kommt, wird es in GB heiss. Da sehe ich Riots am Horizont.


    • Ich glaube nicht, daß sich das stolze UK zu so einer unwürdigen Nachkarterei hergibt. Die hatten immer ein Mehrheitswahlrecht, in dem auch knappe Ergebnisse richtig was bewegten – dabei werden sie bleiben.

    • Medien und Meinungen
      Es funktioniert einfach, schrecklich!

      Es werden wahrscheinlich relativ viele Menschen in diese Falle tappen, und dabei vergessen, dass 17.410.742 für den Austritt gestimmt hatten. Und die ‚Jetzt schon mehr als 3 Millionen!‘ der tagesschau nichts anderes als Nebelkerzen sind.

      Mit Sympathie wurde dann dort ja auch die Studentin bedacht, die meinte, sie wolle in der EU bleiben, habe aber einfach mal so für den BRexit gestimmt, in der Überzeugung dass der ja doch nicht käme.
      Da hat man durchaus Verständnis, nicht wahr.
      Genauso wie für diejenigen, die ‚einfach zu beschäftigt‘ waren, um zur Abstimmung zu gehen. Ist doch unfair, nicht wahr, da kommt der BRexit, und man hat ihnen einfach nicht die Musse eingeräumt, sich ebenfalls zu äußern.

      Aber diejenigen, die in 1933 AH wählten, die waren ja soooo dumm. Also gut, in der tagesschau hat man das natürlich gestern nicht gesagt.

      Es ist dennoch furchtbar wie sich unsere (eh schon Pseudo-)Demokratie immer mehr verbiegt hin zu einem Applaudierclub für die politisch richtige Meinung du jour.
      Wie aus einem vierten Pfeiler der lebendigen Demokratie, einem objektiven Journalismus der zwischen Fakt und Meinung klar unterscheiden wollte, eine Journaille wurde, die einzig danach giert, die ‚richtige Haltung‘ in alle Himmelsrichtung zu posaunen.

  65. Der Brexit ist ein Wunder
    Gestern Nacht bis zum Beginn der Auszählung – als die ersten schon Remain schrieben – zugesehen, dachte ich am Morgen wenn es nur kein Erdrutsch- sondern wenigstens ein knapper Sieg der Befürworter ist. Auf Leave hätte ich niemals zu hoffen gewagt

    Nach Monaten und Monaten ein wirkliches Zeichen der Hoffnung und noch dazu aus dem Land, das ich immer besonders geliebt habe und dessen überragender Mut im 2. Weltkrieg vor allen anderen europäischen Ländern steht.

    Über eins war ich aber gewiss: wie es auch ausgeht, in Ihrem Kommentaren werden Sie sich heute selbst übertreffen. Und so war´s natürlich auch. Ich hab mich zerkugelt. Ein guter, ein wunderbarer Tag. (Den ich mir auch nicht durch die Polit-Parade des Grauens, die gerade nebenbei läuft und die absolut nichts verstanden hat, verleiden lasse. Oder doch, jetzt kommt gerade die Verursacherin ins Bild …)

  66. Journalisten applaudieren Junckers
    Folgendes Geschichte zeigt mal wieder Haltung zum Haltungzeigen. Journalisten sollen berichten, und sich immer distanziert zum Akteuren und Gegenstand der Berichterstattung halten.

    „Es war der wohl einzige Lichtblick an diesem Brüsseler Tag, an dem die EU zu schrumpfen begann. Gerade eben hatte Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker die Auslandskorrespondenten über sein Treffen mit Parlamentschef Martin Schulz, dem Ratsvorsitzenden Donald Tusk und Mark Rutte, als niederländischer Premier derzeit auch EU-Vorsitzender, informiert, als eine britische Journalistin ihn fragte, ob die Entscheidung der Briten der Anfang vom Ende der EU sei. Junckers Reaktion war ein knappes, aber leicht zu überhörendes: „Nein“. Dann wandte er sich um und ging. Die Journalisten aber taten, was sie noch nie getan haben: Sie applaudierten.“

    Aus: http://www.fnp.de/nachrichten/politik/Europas-Angst-vor-den-naechsten-Tagen;art673,2077846

    Da gibt es doch diese Geschichte, wie junge „Journos“ (oder besser bei Medien beschäftigten „Aktivisten“?) beim Abschluss der „Klimabeschlüsse“ von Paris in frenetischen Jubel ausbrachen und sich um den Hals fielen: https://twitter.com/BecketAdams/status/675753128692723712/video/1

    Einer dank USA unverbindlichen Nummer:

    „Aber eins nach dem anderen: Da waren zunächst einmal die Amerikaner. Sie hatten ein Problem in Artikel 4.4 des geplanten Abkommens. Nur ein einziges Wort. Ein „shall“, so forderten sie, sollte durch ein „should“ ersetzt werden – „sollen“ durch „sollten“. Sechs Buchstaben statt fünf. Das roch nach Haarspalterei. Allerdings ging es um eine Passage des Textes, auf die man vor allem im Kongress in Washington genau schaute – weil sich daraus womöglich eine völkerrechtlich bindende Verpflichtung für CO2-Minderungen hätte ableiten lassen.

    Die Türkei will weiterhin eine Sonderrolle behalten

    Die republikanische Parlamentsmehrheit hätte dann mit Sicherheit darauf beharrt, über den Vertrag abzustimmen – und ihn anschließend in der Luft zerrissen. Dieses Risiko konnte die US-Delegation nicht eingehen. Deswegen zeigten sich Außenminister John Kerry und seine Leute hart. Gipfelpräsident Laurent Fabius würde das Problem später in der Sitzung mit einem Kniff aus der ganz hohen Schule der Diplomatie lösen: Das betreffende Wort „shall“ sei an dieser Stelle ganz einfach ein Schreibfehler, erklärte er gewitzt, verursacht von einer übernächtigten Hilfskraft.

    In früheren Fassungen des Textes habe dort schließlich auch ein „should“ gestanden. So werde man es flugs wieder korrigieren. Problem gelöst – auch weil Staaten wie Indien, China und Brasilien vorher unter der Hand ihre Zustimmung zu diesem Ausweg signalisiert hatten. “

    http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/paris-papst-soll-klimakonferenz-vor-dem-scheitern-bewahrt-haben-a-1067562.html

    Nur das interessiert die jungen Talente nicht.

    (By the way: http://www.welt.de/politik/deutschland/article156552267/Koelner-Polizei-nimmt-Linksautonomen-mit-Rohrbombe-fest.html – wer die Kommentarspalten zum Brexit bei der Zeit und der Tagesschau.de las, weiß, dass mit Brexit angeblich der Faschismus bevorsteht und nur den alten bösen Weißen geschuldet ist:

    „SicTransitGloriaMundi
    #118
    Seufz – nur sehr selten empfinde ich meinen Nickname („sic transit gloria mundi“) so zutreffend. Dieses Ergebnis der Brexit Abstimmung Ergebnis ist…
    …der Sieg des Populismus über das Argument…
    …der Sieg der Dummheit über die Intelligenz…
    , vor allem aber der Sieg der Alten über die Jugend. Weisse zornige frustrierte rassistissche alte britische Männer und Frauen verbauen die Zukunft von Europa. Was sie zu vergessen scheinen, ist dass ihre Zukunft von den Chancen und der Energie der heutigen Jugend abhängt.
    Vielleicht sollte man Rentnern das Wahlrecht entziehen? Oder das Stimmrecht der Jugend verdoppeln – zwei Stimmen pro Kopf unter 30? Es ist ja leider auch in Deutschland so, dass die Zukunft (Bildung, Infrastruktur) zugunsten der Vergangenheit (Pensionen, Renten, …) zu kurz kommt.
    Das vielleicht tragischste ist, dass es die ungebildeten Geringverdiener in den UK am härtesten treffen wird – die Elite wird nicht wirklich leiden; notfalls ziehen sie halt um, in die EU.“

    silberelch #208
    Die vielen Meinungen für den Brexit machen mir Angst. Wir haben wohl alle vergessen in unserem reichen Deutschland/Europa wie sich Krieg und Elend anfühlt. Mir fällt der Vergleich mit dem nassen Alkoholiker ein, der erst aufhört zu trinken, wenn es ihm schlecht genug geht. Uns geht es noch nicht schlecht genug. Ich muß bloß an meinen Schulunterricht in Volkswirtschaftslehre denken um zu wissen dass der Brexit uns allen schadet. Er ist eine kindliche trotzige Reaktion, den Schwierigkeiten von Konflikten in der EU aus dem Weg gehen zu wollen (ohne anzuerkennen dass Konflikte nur in einer gegenseitigen Aussprache gelöst werden können). Stattdessen pusten wir unser Ego weiter und weiter auf. Hoffentlich darf ich das Ende des Zeitalters der Selbstdarstellung noch erleben. Jetzt hoffe ich erstmal dass die Italiener sich ihrer Pflicht erinnern und unsere überhebliche, arrogante und selbstverliebte Nationalmannschaft aus der EM kicken.“

    Klar, dass ist das Mindeste…

    Vielen Dank vor allem, dass der eklatante Rechtsbruch, zugleich auch ein Angriff auf Prinzipien eines Lebens in Freiheit sowie Moral und Anstand, beim anlasslosen Ausschnüffeln nicht in Vergessenheit gerät.


  67. Ach, ob das mit den antiken Bädern im Vergleich so hinhaut… der Armstrong, der ja versucht hat die Geldgeschichte Roms zu rekonstruieren (indem er alle greifbaren Münzen aufkaufte und nach ihrem Prägestempel sortierte, denn ein Pägestempel hält wohl für X Münzen, so daß man daraus die maximale Zahl abschätzen kann), erzählte da auch schon unschöne Geschichten über die bauwütige Kaiserzeit, wie da Spitzelsysteme immer wieder aufkamen… insofern schließen sich schöne Thermen und Spitzelei keineswegs aus, im Gegenteil…

  68. der echte
    Was haben wir doch damals alle gelacht über „ich möchte dein Tampon sein“ ha ha ha.

  69. Hilfe gefällig?
    Eigentlich sollte es eine großangelegte Hilfsaktion für die tapferen Briten geben. Ich meine das ernst. Ich weiss nicht wie, stünde aber grundsätzlich zur Verfügen, sollte ich etwas tun können, etwas beitragen können.
    Solidarität war mir immer wichtig, und es ist ja nicht ausgeschlossen, dass UK für seine ‚falsche‘ Entscheidung entsprechend abgestraft werden wird.
    Ich glaube nicht, dass sie mich brauchen, aber dennoch: ich stehe bereit!
    Wo kann ich mich melden?

  70. django
    Ich kann ihre Freude verstehen, aber ein wenig Kenntnis der Realität sagt mir, dass sich trotz des Brexit nicht viel ändern wird….

    Der Brexit könnte ein Anfang sein, andere könnten folgen und damit dem korrupten und inkompetenten Laden in Brüssel den Saft abdrehen.
    Wenn normale Menschen andere normale Menschen zu Kanzlern und anderem dergleichen wählen würden, könnte man der EU, dem Euro und der NATO den Rücken zukehren und neu beginnen, ohne die Fehler der alten Konstruktion. An EU und Euro könnten nur Gleiche teilnehmen. Ein Land qualifiziert sich nicht dadurch, dass es den Multi Konzernen einen Markt von2 Millionen Konsumenten zur Verfügung stellt und eine gemeinsame Währung geht nur mit gemeinsamer Wirtschafts-, Steuer- und Finanzpolitik. Ohne Ausnahmen und Extrawürste. Eine neu zu gründende europäische Verteidigungsgemeinschaft würde die Interessen Europas und nicht länger die der USA vertreten. Perverse Provokationen wie Manöver an der russischen Grenze wären nicht mal diskussionsfähig!

    Das Problem, sie haben es sicher erkannt ist hier versteckt:
    „Wenn normale Menschen andere normale Menschen zu Kanzlern und anderem dergleichen wählen würden…“

    Jens Berger hat auf den nachdenkseiten.de recht Gutes dazu geschrieben:

    http://www.nachdenkseiten.de/?p=33943#more-33943


    • neu beginnen
      Jaja, ist es vermurkst, schmeißt mans weg.
      Geht nur mit ganzen Ländern und Staaten nicht so einfach, als da sind ökonomische und Zusammenbrüche der öffentlichen Ordnung, die ohne Organisation für die Masse der Leute nicht zu überleben sind.

      Provokationen wie Manöver an der russischen Grenze
      Ach je, solange die Baltenstaaten dazugehören, wird sich das nicht vermeiden lassen. Die Kunst wäre, trotzdem ein gutes Verhältnis zu Rußland zu haben. (Als in den 1970ern Schweizer Projektile auf deutschem Boden landeten, wurde auch nicht gleich der Botschafter einbestellt)

  71. Titel eingeben
    Ewigkeitsklauseln
    Sowhl Merkel als auch Juncker haben ihre Posten für vier oder fünf Jahre erhalten. Mit Merkel „wir schaffen das“ bzw der Weiterbeschäftigung aller Briten in den EU Kommission nach dem Austritt (Juncker) werden Entscheidungen für mindestens eine Generation geschaffen.

    http://www.faz.net/aktuell/politik/brexit/brexit-juncker-fuerchtet-weitere-eu-referenden-14307666.html

    http://www.faz.net/aktuell/politik/brexit/warum-der-brexit-in-bruessel-auf-dem-index-steht-14280265.html

    Es ist bis heute nicht beantwortet was in den Verträgen der EU Mitarbeiter steht. https://www.asktheeu.org/en/request/eu_referendum_cameron_sets_june

    Was hat der so wohlwollende Juncker (es ist nicht sein Geld, lügen wir mal und schauen ob es Widerstand gibt) aber wir können uns sicher sein der GCHQ wird nicht nur die Internet Kabel anzapfen. Die Britischen Maulwürfe (Shotter ist der ehemalige Kollege von Reding, die beide gute Verbindungen zu Bertelsmann haben) sind positioniert:
    https://www.asktheeu.org/en/request/nomination_of_previous_assistant
    und sollen bleiben.
    Das sind langfristige Entscheidungen welche einzelne Politiker nicht treffen dürfen sondern welche sich wegen der langjährigen Auswirkung nur über Volksentscheide legitimieren lassen.

  72. Allmachts-Phantasien
    eines nicht sehr langen Luxemburgers. Wenn die Meldung der F.A.Z. stimmt, Junckers wolle alle anderen Währung zugunsten des Euro abschaffen, dann ist klar, daß er – und seine Zuarbeiter – nichts, aber auch gar nichts, verstanden haben. Wie der einsame Leserkommentar zu dem Artikel so schön sagt: Es wird keine Euro-Vollendung geben.
    Hoffnungsfrohe Grüße für ein Europa aus den Ruinen der Phantasten
    M. A. Titz

    • Der Mann ist ein Albtraum.


    • alle anderen Währung zugunsten des Euro abschaffen
      Das sagt der JETZT? Der will JETZT weitere Baustellen aufmachen, anstatt sich um die Abwicklung der bestehenden zu kümmern?
      Kriegen wir BER nicht hin, fangen wir in Jüterbog an, so in der Art?

    • Verfolgen Sie doch mal den Weg der Frau aus Berlin -
      die macht seit Jahren nichts anderes als neue Baustellen auf. Welche von denen erfolgreich abwickeln? Fällt der Dame doch im Traum nicht ein.
      Weshalb andere den Kopf für solche Politik hinhalten kann ich nicht verstehen.
      Die ersten Bürgermeister geraten wegen der von ihnen unhinterfragten Zugezogenenvollverpflegung und der darob ausgegebenen Millionen Steuergelder in die Schusslinie der Bürger und müssen sich verantworten.
      Bin neugierig, wie sich ihre Verteidigung von einem gewissen E. in I. damals unterscheiden wird.
      Das Banale des Bösen – nichts dazu gelernt, über all die Jahre…
      Aber stimmt schon, wir haben die Jungs ohne A**** in der Hose irgendwann gewählt.

    • Nachdem der bekennende Lügner
      und undemokratisch dorthingelangte Mensch jetzt innert weniger Tage den zweiten unsäglichen Fauxpas losgelassen hat muß man fragen, was das soll. So borniert nicht zu sehen, was er damit anrichtet kann auch dieser Politiker nicht sein. Ich habe den Verdacht, das ganze Gedöns ist eine Nebelkerze, um die Öffentlichkeit noch mehr als durch die EM abzulenken. In diesen Tagen muß man das Amtsblatt der EU genauer als sonst lesen – es würde mich nicht wundern, wenn darin unter unverdächtigem oder unverständlichem Titel noch eine viel weitergehendere Mißachtung des Demokratieprinzips veröffentlich würde.
      Villeicht schauen auch noch andere genau hin – umso weniger kann den Eurokraten durchgehen.
      [http://eur-lex.europa.eu/oj/direct-access.html?locale=de]
      Glück Auf!
      M. A. Titz

  73. Und Gott strafte England
    Wird das Albion jetzt filetiert?
    .
    Und was nehmen wir als Chips?

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