Deus ex Machina

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Über Gott und die WWWelt

Wie man gegen satirische Journalisten, StaSi-Opfer und die Polizei hetzt

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Hier haben Sie das passende Instrument, mit dem Sie die Niedertracht der Berliner Eliten, um die es in diesem Text geht, geistig anfassen können – Sie werden es brauchen:

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Hatespeech im Netz geht ganz leicht: Es reicht, bei Migration mit dem Wort “Wirtschaftsflüchtlinge“ auszudrücken, dass ökonomische Interessen bei der Asylsuche in Deutschland im Vordergrund stehen können. Tatsächlich werden die Asylgesuche bei Herkunftsländern wie Georgien, Albanien, Algerien und Marokko fast durchwegs als unbegründet abgelehnt, was, wie die Fluchtbewegung in Länder mit möglichst guter Versorgung, tatsächlich auf wirtschaftliche Interessen hinweist. Es ist aber Hatespeech. Und auch, wenn man im Internet schreibt, dass man sich im eigenen Land fremd fühle oder Sexismus mit Flüchtlingen zusammenbringt – es gab da so einen Vorfall in Köln – äüssert man schon Hetze im Internet.

Sagte zumindest die Amadeu Antonio Stiftung in ihrem neuen Faltblatt.

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Darin wurde dann auch gleich detailliert erklärt, wie man solche Hetze entweder bei sozialen Netzwerken meldet, an engagierte Organisationen weiterleitet, oder gleich bei den Strafverfolgungsbehörden zur Anzeige bringt – auch wenn es „als Satire oder Humor getarnt oder im Nachhinein als Ausrede benutzt“ wird, wie die Stiftung die perfiden Methoden der Internetnutzer ausführt.

Einer, der offensichtlich so perfide ist, dass man ihn anzeigen muss, ist der Fernsehmoderator Achim Winter. Mit humoristischen Beiträgen in der ZDF-Sendung “Hallo Deutschland“ nimmt er gern Entwicklungen der Gesellschaft aufs Korn, und letzthin war es eben der Wunsch der Amadeu Antonio Stiftung, im Internet gegen Hatespeech zu kämpfen. Allerdings beteiligt sich Winter auch am konservativ-liberalen Gemeinschaftsblog “Tichys Einblicke“, das durch seine migrationskritischen Berichte schon länger vielen linken Aktivisten ein Dorn im Auge ist. Die Stiftung, die im Frühjahr angekündigt hat, nun auch in eigener Sache gegen Hatespeech juristisch vorzugehen und „Rufmord“ beklagte, sah nach drei läppischen Minuten TV-Witzelei offensichtlich das Mass des Erträglichen erreicht. Sie beschwerte sich beim ZDF im Erdogan-Modus, man sei “schwer getroffen“ – wozu Satire bekanntlich da ist – und das ZDF sollte doch den Beitrag aus der Mediathek nehmen, und der ganze Vorgang sollte Thema im Fernsehrat werden.

Tilman Steffen heisst der Autor von Zeit Online, dem der Klagebrief der Stiftung an das ZDF vorlag, und der daraus einen ganzen Beitrag machte. Tilman Steffen vergass nicht, neben dem offensichtlich durchgestochenen Brief auch noch Achim Winters Twitteraccount zu durchforschen, und zwar so, wie die Amadeu Antonio Stiftung das empfohlen hat: Tilman Steffen unterstellt in seinem Beitrag auch zwei Bekannten von Achim Winter wegen zwei ironischen Bemerkungen, sie verbreiteten selbst “Hasskommentare“, und befragte wegen ihrer Gesinnung das ZDF.

amadl

Was Tilman Steffen zu erwähnen vergisst, ist die Quelle, aus der er das Schreiben hat. Die Weitergabe interner Schreiben an die Presse seitens des ZDF oder des Fernsehrates wäre höchst ungewöhnlich – Sender sind normalerweise allein schon zum Schutz ihrer Mitarbeiter bestrebt, Attacken von Dritten nicht zu verbreiten. Auf Anfrage war Tilman Steffen bislang nicht in der Lage, seine Quelle des Briefes der Stiftung zu benennen. Es liegt aber nahe zu vermuten, dass die Stiftung selbst sehr erfreut über das Leck ist. Was Steffen zudem zu erwähnen vergisst: Zeit Online ist offizieller Partner der Amadeu Antonio Stiftung. Die ZEIT-Redakteurin Andrea Böhm ist Mitglied im sechsköpfigen Stiftungsrat. Mit anderen hat Steffen die von der Stiftung gesammelten, mutmasslichen Straftaten gegen Asylbeweber in Deutschland übernommen und zu einem schlagzeilenträchtigen Bericht aufgearbeitet.

Tatsächlich gibt es im Pressekodex nichts, was das Verschweigen einer Kooperation mit einer nichtkommerziellen Stiftung verbieten würde. Die Amadeu Antonio Stiftung ist mit dieser Form der unterstützenden Berichterstattung, die ihr Anliegen mit weiteren Vorwürfen anreichert, offensichtlich hoch zufrieden und verbreitet den Beitrag mehrfach.

amadf

Und als Privatmann bei Twitter hängt sich Tilmann Steffen auch noch hinein und vergleicht die ZDF-Satire mit der rechten Zeitschrift Junge Freiheit – und zwar so, dass es das ZDF auch mitbekomt:

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Was die Amadeu Antonio Stiftung dann sogleich retweetet:

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Denunziation beim Arbeitgeber mit den Methoden des 21. Jahrhunderts. Ebenfalls deftig wird es bei Matthias Meisner, der bei der Geschichte gleich die Unterstützung des Innenministeriums für die Stiftung und ihre Broschüre ins Spiel bringt, was die Stiftung auch gern weiter trägt:

amade

Wenn man nun zusätzlich erfährt, dass Matthias Meisner ebenfalls Autor bei Tagesspiegel bzw. Zeit Online ist, kann man sich des Eindrucks nicht ganz erwehren, einem orchestrierten Schauspiel beizuwohnen, wie es beispielsweise vor 1989 zwischen SED und Neuem Deutschland üblich war, als dort noch Max Kahane schrieb: Ein reibungslose Zusammenarbeit zwischen Verbündeten in einem demokratischen Staat zur Ausgrenzung von Meinung, bei der es auch schon zum Urteil reicht, dass man eine andere Meinung teilt oder weiter verbreitet oder über eine Stelle des Systems Witze reisst. Achim Winter hat den Witz an einer Stelle gerissen, wo man ihn anschwärzen kann – und da wird er angeschwärzt. Von der Stiftung direkt, und ergänzend von einem kooperierenden Medien und deren Journalisten als Privatleute bei Twitter. Natürlich sagt Winter nichts, was auch nur im Entferntesten illegal oder nicht von der Pressefreiheit gedeckt wäre. Aber zwischen legal und illegal ziehen die Amadeu Antonio Stiftung, Tilmann Steffen und Matthias Meisner die “schwer getroffen“-Grenze ein, erkennen Hatespeech und winken mit dem Innenministerium.

amadg

Nur gibt es da noch einen weiteren Schönheitsfehler bei den verdienstvollen Beihilfswirken von Zeit Online, und der betrifft eben das Innenministerium, das sich hinter die Broschüre gestellt haben soll. Denn auch hier hat Tilman Steffen nicht die ganze Geschichte geschrieben, die für den Zeitpartner Amadeu Antonio Stiftung wenig schmeichelhaft ist. Die Veröffentlichung der Broschüre zog massive Kritik nach sich – vor allem, weil bei der Stiftung und der Broschüre die weithin für ihre deftigen Ausfälle bekannte Julia Schramm mitarbeitet:

Darauf angesprochen, trat das Innenministerium auf die Notbremse und distanzierte sich in einem reichlich ungewohnten Schritt.

amadi

Das ist auch dringend nötig, wenn das Ministerium die Berliner Polizei nicht in wüsten Anschuldigungen stehen lassen will. Ein linksradikaler Twitternutzer namen “Kentrail_ticker“ war im Zusammenhang mit den von ihm unterstützten Konflikten rund um das Hausprojekt Rigaer94 im Internet auf die Adressen einiger Bewohner gestossen:

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Und mutmasste mit einem einschränkenden “offenbar“, die Berliner Polizei stecke hinter der Weitergabe der Daten an Neonazis, die die Daten veröffentlicht haben sollen. Nun sollte man bei Linksradikalen eigentlich wegen ihrer staatskritischen Haltung vorsichtig sein, und gerade beim Konflikt um die Rigaer94 gab es wenig, was Sicherheitskräften nicht nachgesagt wurde. Die Gewaltexzesse – bei der letzten Demonstration wurden 123 Polizisten verletzt – müssen ja irgendwie befeuert werden.

amado

Eindeutig Hatespeech. Das hielt aber den hier schon bekannten und ansonsten wegen Hatespeech jammernden Matthias Meisner nicht davon ab, diese Unterstellung weiter zu verbreiten. Zuerst mit einer Anfrage bei der Polizei:

schramme

So geht Journalismus heute! In einem Tweet vom anonymen Gewaltfreund aus der Hausbesetzerszene zum Polizeipräsidium. Im Anschluss liess sich Meisner vom grünen Abgeordneten und Rigaer94-Konfliktlöser Benedikt Lux verifizieren, dass die Daten im Netz stimmen:

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Das löste mit haufenweise Retweets einen Sturm der Entrüstung aus, wobei es bis zu diesem Zeitpunkt nicht den geringsten Grund zur Annahme gab, die Polizei könnte die erheblichen Straftaten, die ihnen ein dahergelaufener Extremist aus dem Internet unterstellte, tatsächlich begangen haben. Andere Medien sprangen auf den Fall auf, wobei die linksradikale Verdächtigung bald entkräftet wurde: Aufgrund einer Schlägerei zwischen Bewohnern der Rigaer94 und Neonazis hatten deren Anwälte Zugang zu den Gerichtsakten, in denen die von der Polizei aufgenommenen Personendaten der Bewohner der Rigaer94 waren.

Julia Schramm jedoch, Hatespeech-Spezialistin der Amadeu Antonio Stiftung und Mitarbeiterin der von Ministerien empfohlenen Anzeigenempfehlung gegen Hasskommentierende, machte aus der vorschnellen Veröffentlichung von Matthias Meisner aus dem Partnermedium das hier:

schrammb

Es wird aber noch besser. Kurz zuvor hat die Amadeu Antonio Stiftung einen lukrativen Auftrag zur Beobachtung von Extremismus bekommen. In Thüringen. Von der dortigen Regierung aus SPD, Grünen und Die Linke, unter massiver Kritik der CDU, mit Projektmitteln in Höhe von 207.281‎ Euro. Schramm, die persönlich selbst der Linken nahesteht, schickt ihrer Unterstellung dann noch eine Wahlempfehlung gegen die CDU und für die Linke nach:

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Wenn Sie glauben, Sie hätten jetzt langsam alles gesehen: Es kommt noch besser. Der CDU-Bundestagsabgeordnete Phillipp Lengsfeld hat selbst erhebliche Erfahrung mit der DDR-Staatssicherheit. Seine Aktion der sog. Ossietzky-Affäre mit staatlich verordnetem Rauswurf gilt als einer der Auslöser der gewaltfreien Revolution von 1989. Als Schüler hatte er sich damals für freie Rede eingesetzt – und mutmasslich im Zuge der Berichterstattung über das Vorgehen der Stiftung gegen Achim Winter twitterte er:

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StaSi ist nicht nett, aber am Umstand, dass die Stiftungsratvorsitzende Anetta Kahane selbst 8 Jahre unter dem Decknamen Victoria inoffizielle Mitarbeiterin der StaSi war, kommt man nun mal nicht vorbei. Fast 800 inzwischen freigegebene Seiten Material tragen den Namen von IM Victoria, und nachdem ihr Vorleben weithin bekannt wurde, hat Kahane eine Untersuchung in Auftrag gegeben, nach der sie – laut dem zur Verfügung stehenden Material – niemandem geschadet haben soll. Es mag durchaus nachvollziehbar sein, dass Lengsfeld dem neuen Aufruf zum Gesinnungsschnüffeln sowie dem Versuch, das ZDF unter Druck zu setzen, kritisch gegenüber stehen könnte.

Was für ein Glück für die Ex-StaSi-IM Kahane, dass es sogleich den Privatmann und unbescholtenen Journalisten Tilman Steffen gibt, der Lengsfeld für solche Aussagen – systemkonform mit der Stiftung von Anetta Kahane – dann selbst in die Hatespeechecke rückt:

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Und sein Kollege Matthias Meisner – der mit dem guten Draht zur Antifa – bringt einen Pegida-Vergleich.

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Möglicherweise sind das alles nur Zufälle. Es sieht für mich aber wie bei Tim Hunt und Jakob Appelbaum aus, oder bei stalinistischen Kampagnen: Scheinbar unabhängige Personen und Gruppierungen stützen einander im Feldzug zur Diskreditierung einzelner Opfer. Mit dabei sind übrigens auch wieder  die Büromitarbeiter des Grünen-Abgeordnete Volker Beck Charlotte Obermaier und Sebastian Brux, die man in diesem Blog auch schon beim Kampf gegen Andersdenkende kennenlernen durfte – aber zur Illustration des Umfelds der Stiftung und seiner Tätigkeit sollte das genügen.

Gefördert vom Familienministerium. Manches dann auch wieder retweetet von Kentrail_Ticker.

amadn

Nach dieser hässlichen Geschichte voller mehr oder weniger offener Kooperationen, verdeckter Dolchstösse, Gesinnungsschnüffelei über Freunde, Gleichmarsch zwischen Medien, Institutionen und echten Hatsepeech-Aktivisten ist es für mich an der Zeit, auch etwas offen zu legen:

Ich bin mit niemandem in dieser Geschichte persönlich verbandelt, und ich bin bayerischer Staatsbürger. Bayern hat kein Auslieferungsabkommen mit der DDR und auch nicht mit ihren Nachfolgeorganisationen, sollte es da oben noch welche geben. Da schreiben sich solche Texte in Richtung eines drohenden Arbeiter- und Umerziehungslagerbauerstaates natürlich leicht.

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444 Lesermeinungen

  1. SIE SIND EIN RASSIST
    ich bin ein Rassist, die Allermeisten imForum sind Rassisten und überhaupt kenne ich vermutlich nur Rassisten. Damit wäre auch geklärt, was das Verbindende an uns ist. Ungeklärt bleibt, warum ich einen tiefen Abscheu vor den Rassisten der Kahane-Stiftung empfinde. Gibt es in mir etwa noch etwas, das sich gegen Rassismus wehrt?

    Die Saat der naiven Gesinnungsjustiz mit ihren esoterischen maasschen Geheimbegriffen, die so naiv wie destruktiv für unser Rechtssystem sind, geht krüppelig auf. Dieses @ , @ ist hatespeechpur! Wer das nicht sieht, ist der Kollaboration verdächtig!

    Danke für das erhellende Zitat des Max Kahane! Mit solchen Aussprüchen an der Wiege ist nichts mehr Zufall.

    • Unsupervised Learning
      Was „Rassismus“ genannt wird, ist meistens das, was in Computer Science und Artificial Intelligence als „Unsupervised Learning“ tituliert wird. Hier funktioniert das menschliche Gehirn so wie neuronale Algorithmen, die nach x Beobachtungen von Youtube-Videos, bei denen y mal eine Katze auftaucht, schließlich den Schluß ziehen, daß es tatsächlich so etwas wie eine „Katze“ geben muß. Ein derartiger, empirisch trainierter Erkennungsalgorithmus kann sich natürlich irren – so wie ein gewisser Prozentsatz falsch erkannter Youtube-Videos keine Katzen enthält, oder ein gewisser Prozentsatz „Schutzbedürftiger“ tatsächlich kriegsverfolgte Chirurgen und Ingenieure sind. Es ändert nichts an der grundsätzlichen Brauchbarkeit derartiger, evolutionär bewährter Denkmuster. So funktioniert einfach das menschliche Gehirn, und zwar egal ob die Haut, die sich darüber spannt, mehr oder weniger Melanin produziert.

      Die „Anti-Rassisten“ lehnen diesen einfachen biologischen Zusammenhang natürlich ab. Sie vertreten das Konzept des „Supervised Learning“, wobei sie gerne der Supervisor sein möchten.

    • @A.Hunter
      Danke für Ihre qualifiziert differenzierende Antwort. Geisteswissenschaftlich könnte man das, was Sie aus der AI formulieren, mit Kant sagen: Anschauung ohne Begriffe ist blind, Gedanken ohne Inhalt sind leer.
      Ohne Begriffe und die Fähigkeit zur Begriffsbildung gibt es kein Denken, keine Freiheit, usf..
      Die hoheitlichen Scheindefinitionen, die im Wesentlichen der BEgriffsverwirrung dienen, unter Strafandrohung zielen auf eine Verminderung der Denkfähigkeit der westeuropäischen Bevölkerung (denn dem Rest ist das schlicht schnurz).
      Nach meinem Verständnis ist DAS dann wiederum rassistisch und im Herrschaftsanspruch faschistoid.

    • das sind keine Rassisten
      Rassismus ist eh nur ein Knebelwort. Es sind aber Dummköpfe, die sich weigern den Menschen zu lernen. Deshalb wollen sie ihn berichtigen. Das ist dann auch die entscheidente Dummheit daran.

    • Ah! Ja, Holger und sie sind dann derjenige.....
      ….der entscheidet das natürlich auf Frauen steinigende und Dieben die Hand abhackende Muslime nicht zutrifft? Oder sind das keine Menschen?

      Es ist immer wieder beeindruckend wie so mancher (nicht alle, ThorHa!) Reaktionär keine Gelegenheit auslässt sich zu blamieren…..

  2. Titel eingeben
    Donnerwetter….. da stellt sich doch wirklich die Frage, ob der Ausspruch „Der neue Faschismus wird sagen, er sei der Antifaschismus“ nicht gerade eindrucksvoll bestätigt wird. Man kann hier schon echte Nazi-Methoden vermuten: öffentliches Denunzieren und Diskreditieren oben und unten prügeln und bedrohen die Mobs der SA, die sich jetzt Antifa nennt und die braunen Hemden nur kurz ausgezogen hat.

    In den Medien wird alles verharmlost (wurde mal etwas von den Krawallen in Berlin in der Tagesschau gezeigt?) oder noch verdreht (am 10.07. kam ein Beitrag in der Tagesschau, wo erst eine Nullmeldung über die „rechtspopulistische AfD“ gebracht wurde und dann danach einige Aufnahmen der Antifa-Krawalle, wobei dort nichts auf die Linken hindeutete, nichts gesagt wurde, von wem die Demo ausging und auch nicht, dass sich die Politiker von SPD-Grünen-Linken-Piraten mit diesem Schlägermob auch noch solidarisiert haben. Was bleibt beim arglosen Zuschauer hängen? AfD = Krawalle in Berlin).

    Man, ist unser Land am A…..

    Don Alphonso, Dank einem Aufrechten für das bisschen Wahrheit in diesem verlogenen Land!

    • Wie Herr Broder mal feststellte:
      „Lieber ein zerbrochenes Hakenkreuz auf der Jacke, als überhaupt keines..“

  3. Noch lässt mich der Facebook-Zensor schreiben.
    Fragt sich, wie lange? Auch dieser Beitrag von Don Alphonso passt zum Zeitgeist und damit zum Thema:

    Im Strudel sich steigernder Schrecken.

    http://n0by.blogspot.de/2016/07/im-strudel-steigernder.html

  4. Polarisation
    damit wird die Teilung der Bevölkerung vorangetrieben. Schwarz gegen Weiß!
    Überlegungen, Nachdenken , Grautöne und logische Erklärungen werden nicht mehr realisiert und zugelassen.
    Mich würde interessieren, wie der Verfassungsschutz hier ansetzt?
    Meine Großmutter berichtete über die Zeiten vor 33. Es gibt durchaus Vergleiche!

    Bitte arbeiten Sie weiter! Vielleicht wacht doch jemand an verantwortlicher Stelle auf, und erkennt auch hier Hass!

    Eine gute Woche trotz allem an das Forum
    Tine

  5. Es gibt legitime Kritik, auch wenn sie sich in geschlossenen Filterblasen abspielt.
    Und, lieber Don, das meiste von dem, was Sie hier zitieren, ist nichts anderes. Ich kann – auch im Verein mit anderen – die ZDF Satire unmöglich finden. Ist für einen Linken zwar ein bisschen Spagat – schliesslich ist Satire die anerkannte Entschuldigung für einen Linken, endlich mal Ziegenficker sagen zu dürfen, wo ein Rechter sich satirelos auf ein von Herzen kommendes „Arschloch“ beschränkt. Aber mei, wer erwartet von Linken ernsthaft eine Haltung? Sind auch nur Menschen …

    So weit, so gut. Der eigentliche Skandal liegt in der Stiftungsforderung, den Beitrag aus der Mediathek zu entfernen. Das ist tatsächlich der unverhüllte Wunsch nach Zensur entlang politischer Auseinandersetzungslinien. Und dass ZEIT-Journalisten diesen Wunsch auch noch offen sympathisierend begleiten … nun, es gibt Gründe für den Aufstieg westlicher Rechtspopulisten. Jetzt einen mehr.

    Wenn man weiss, dass die fragliche Stiftung von einer Stasilette geführt wird, wundert einen allerdings nichts mehr. Auch die Zusammenarbeit von Ministerien mit dieser Stiftung steht in einer langen deutschen Tradition. Wer einmal die vorübergehende Meinungshoheit erkämpft hat, ruft fast automatisch nach dem Staat, um sie zu schützen. In den fünfzigern war das die CDU beim heroischen Kampf gegen Kommunisten, jetzt sind es GRÜNE und Linke beim heroischen Kampf gegen Nazis. Dieselbe Denkweise, dieselben Methoden, dieselbe Doppelmoral, dieselbe Angst, in einer offenen Auseinandersetzung zu verlieren, derselbe Ruf nach Mama und Papa aka Staat.

    Meinungsfreiheit wird sich auf Dauer nur dort halten können, wo eine politische Richtung befürchten muss, selbst Opfer von Zensur zu werden. Weshalb der Aufstieg der westlichen Rechtspopulisten auch die einzige Chance darstellt, die Zensurwünsche einer ohnehin weitgehend linksliberalen veröffentlichten Meinung im Zaum zu halten. Die zahnlosen Flausch“konservativen“ christdemokratischer Parteien wären dazu weder imstande noch bereit.

    Gruss,
    Thorsten Haupts

    • Es geht denen wohl darum, Journalisten zu verunsichern. Deshab speielen sie es auch so gross. Nach dem Motto „Wir kriegen Euch“. Wie gewisse radikalislamische Extremisten, die sich auch juristisch wegen jede Kleinigkeit aufmandeln.

    • Don - mir scheint, viele von Journaisten, wenn nicht Medien, haben sie ja auch schon "gekriegt".
      Und die scheinen jetzt sonst wo hin zu kriechen. Berlin und die Krawalle sind kein Thema, auch die Demonstration von Türken in verschiedenen Städten nach dem wie auch immer Putsch des Nachts nicht. Auch Nizza und der islamische Todesfahrer fallen rasch aus den Schlagzeilen, werden im Ausland aber weiter im Auge behalten. Gescheite Leute reden von der Million Einwanderer 2015 und merken nicht, dass die preisgegebene Zahl um die andere Million Auswanderer bereinigt ist.
      Gut, dass es die Seiten und blogs gibt, die noch beleuchten, was ist.
      Tichy schießt mit verschiedenen Artikeln zurück – unter anderem so:
      http://www.rolandtichy.de/feuilleton/medien/empfindliche-gesinnungsjaeger/
      und so:
      http://www.rolandtichy.de/gastbeitrag/der-moralistenstadel-macht-jagd-auf-den-muendigen-buerger/

      Vieles andere ist nur zu lesen um zu wissen, wie getürkt werden will. Und sag mir keiner, die wissen nicht, was sie tun.
      Danke für ihre Mühe und das Schreiben!

    • Ich vermute, dass es in diesem Fall auch gar nicht so um das ZDF geht, sondern um einen generellen Hinweis, sich nicht mit Tichy und Co. einzulassen.

    • Jetzt also endlich doch: Erdogan-Anhänger verbreiten Angst in Deutschland
      So viele Demos nach dem „Putsch“ und eine „Kopftuchaktivistin“ hat „Säuberungswünsche“
      http://www.welt.de/politik/deutschland/article157140254/Erdogan-Anhaenger-verbreiten-Angst-in-Deutschland.html

      Und wie geht die Stiftung damit jetzt um? Oder ist das was anderes?
      Das ist übrigens eine der Richtungen, in die der Maasmann nicht schaut, vor lauter Rechtsdrift.

    • Das dazu aus Österreich - wo Politiker bereits Stellung nehmen,
      während man bei uns von keinem was hört:
      http://www.krone.at/Oesterreich/Die_Allahu_Akbar-Demos_sind_ein_Warnsignal-Regierung_gefordert-Story-520545

    • Naja....
      …da ich nichts von ihm gekannt habe, hab ich mir einen der hier genannten Links, eine 22 min Rede von Tichy angehört.
      Für einen tatsächlich denkenden Menschen reicht das eigentlich um sich nicht mit Tichy & Co einzulassen.

      Und was die Rigaer angeht hab ich auch mal ein wenig recherchiert und gefunden, dass:

      Offensichtlich hat eine Richterin des Berliner Landgerichts gerade entschieden, dass der Einsatz von 300 Polizisten zur Teilräumung eines besetzten Hauses in Berlin-Friedrichshain rechtswidrig war.

      Anscheinend ist überhaupt nicht klar, wem dieses Haus gehört, das Berliner Polizisten mit Riesenaufwand und eben rechtswidrig räumen wollen – wem sie also eigentlich dabei helfen, in das eigene Haus einzubrechen, und warum der Steuerzahler dafür zahlen soll.

      Die Rigaer 94 gehört der Londoner Briefkastenfirma Lafone Investments Ltd., die ihren Sitz im Offshore-Steuerspar-Spekulations-Panama-Leaks-Karibik-Paradies Jungferninseln haben will. Der Treuhänder und einzige Firmen-Anteilseigner John Dewhurst ist vor ein paar Tagen als Direktor zurückgetreten. Über die wahren Eigentümer schweigt er sich aus.

      Da muss ich Dietz recht geben wenn er frägt: „Wer also räumt hier aus welchen Gründen für wen und ohne Rechtsgrundlage ein Haus und facht eine Stimmung an und prägt eine Sprache, als sei man daran interessiert, möglichst großen Schaden für alle herzustellen?“

      Ihr jammert hier alle lauthals über diese Lächerlichkeiten der dumpfen politisch korrekten Volldeppen, während ein Innensenator Frank Henkel und ein Innenministre wie de Maiziere von der CDU, die so gern von Regeln und Rechtsstaat reden, selbst nicht an Regeln und Rechtsstaat halten?

    • @TDV, Rigaer Strasse, Versäumnisurteil, Eigentümer-Anwalt bedroht
      Ganz so einfach war es nicht – die Vertreter der Rigaer haben vorläufig Recht bekommen in einem Versäumnisurteil (!), da der Anwalt des Eigentümers nicht erschienen war. Eine wirklich Verhandlung in der Sache steht noch aus. Der Anwalt gab an, er habe sich und seine Familie (!) an dem Morgen bedroht gefühlt, da in der Nacht zuvor vor seinem Haus ein Auto (eines Nachbarn) angezündet worden war, und er habe es nicht geschafft, rechtzeitig einen Vertreter zu finden.

      Falls die Behauptung des Anwalts des Eigentümers stimmt, stellt sich die Frage, wie überhaupt noch Recht gesprochen werden soll in einer Stadt, wo Anwälte mit sagen wirs mal so: „Mafia-Methoden“ eingschüchtert werden. Und natürlich, ob man sich an solche Methoden von Linksextremisten jetzt gewöhnen soll?

      http://www.tagesspiegel.de/berlin/polizei-justiz/konflikt-in-berlin-friedrichshain-justizsenator-schaltet-sich-in-streit-um-die-rigaer-ein/13889638.html

    • Die einzige Chance für Meinungsfreiheit?
      Sehr geehrter Herr Haupts,

      vielen Dank für Ihre historische und aktuelle Analyse, Ihnen nimmt
      man das, nach vielen gelesenen Beiträgen von Ihnen, ab. Vermutlich, wenn man sich auch noch streubt, haben Sie sogar recht, dass das Setzen auf die Demokratische Öffentlichkeit zum Schutz der Meinungsfreiheit nicht ausreicht, sondern es bedarf der Gruppen, der „westlichen Rechtspopulisten“, um letztendlich die Meinungsfreiheit zu schützen.

      Das ist zwar ein sozialtechnologischer Ansatz und eine Enttäuschung über „Öffentlichkeit“ aber auch die sinnvolle Wurzel der Idee von der Gewaltenteilung mit der Versammlungs- und Parteiengründungsfreiheit zum Schutze der Meinungsfreiheit zu Ende gedacht.

      Freilich, ganz ohne die Don Alphonsos aus dem Westen, den Klonovskys und Roger Letschs http://www.achgut.com/artikel/selbstanzeige_wegen_hate_speech_verdacht aus dem Osten wird es auch nicht gehen.

      MfG

    • Links, TDV?
      „einen der hier genannten Links, eine 22 min Rede von Tichy angehört.
      Für einen tatsächlich denkenden Menschen reicht das eigentlich um sich nicht mit Tichy & Co einzulassen.“

      Welchen? Ich sehe hier keinen.
      Also habe ich mir einen auf Youtube gesucht, 22 Minuten. Gefunden habe ich diesen hier: https://www.youtube.com/watch?v=SA2Mhv_LX2E
      Er spricht über die Begrenzungen des Journalismus. Nicht umwerfend, es gibt sicher Besseres als Tichy. Dennoch eine nicht uninteressante Aufarbeitung. Der Link steht deshalb nicht hier als Empfehlung; sondern als mögliche Diskussionsgrundlage, was daran unappetitlich wäre.

    • Bei Tichys Einblick liest man viele interessante Beiträge von verschiedenen
      Autoren. Z.B. Anabel Schunke, die ebenfalls den Gesinnungsterror von Maas anprangert
      http://www.rolandtichy.de/meinungen/snowden-orwell-und-die-internet-denk-und-sprechpolizei/

      http://www.rolandtichy.de/meinungen/von-freiheit-reden-wir-nur/

      oder Gerd Held
      http://www.rolandtichy.de/kolumnen/helds-ausblick/integrationsgesetz-der-zweite-dammbruch/

      Tichy selbst lese ich auch nicht immer, ansonsten sind immer wieder lesenswerte Beiträge zu finden.


    • Wer einmal die vorübergehende Meinungshoheit erkämpft hat, ruft fast automatisch nach dem Staat, um sie zu schützen
      Ja.
      Was ich mich nur frage: wieso zweimal?
      reicht das denn nicht, daß Kahane die Braschs ruinierte, muß die auch noch ein zweites Mal rangelassen werden?
      Abgesehen davon, daß dieser Brandenburger Stasi 2.0.-Skandal schon Jahre vor sich hin schwärt – die Stiftung gibt es schon seit Jahren -, wie hält man sowas davon ab, bundesweit überzugreifen?

    • Danke Thomsen,
      wie gesagt ich kenn das alles nur aus zweiter Hand, aber…

      Bei aller Abneigung gegen SPON, aber eine Behauptung, dass der Besitzer eben nicht feststellbar war, das saugt sich nicht mal Spon aus den Fingern…

      Aber nicht das war der Kernpunkt meines Kommentars sondern, dass das Gericht EINDEUTIG festgestellt hat, dass die gewaltsame Räumung durch Krypto-Faschisten wie Henkel und Maiziere, die meinen sich an keine Gesetze mehr halten zu müssen, das bleibt Tatsache.
      Ob das nun ein Versäumnisurteil war, oder nicht, das spielt da ja wohl keine Rolle, oder?

      Um es mal krass auszudrücken: Wir haben einen grossen Mangel an bezahlbaren Wohnungen für Kleinverdiener weil der Staat die Steuern der Bürger für Bankenrettungen und Kriegseinsätze benutzt anstatt für den Bau von Sozialwohnungen. Deshalb gibt das Problem ja überhaupt nur! Und dieselbe Regierung veranstaltet jetzt teure Polizei Einsätze ohne rechtliche Grundlage!

      @Uwe
      Der Link war so weit ich mich erinnere auf den Nachdenkseiten und ich wollte halt lediglich mal hören was der Herr so von sich gibt.
      Er interessierte mich vorher nicht und nachher nicht… es ist dieser selbstgefällig ignorante Konservatismus wie man ihn in der Kohl Zeit öfters antraf, wo dann bestimmte Standpunkte „selbstverständlich und nicht zu hinterfragen“ waren. Ich will sicher keinen daran hindern von sowas Fan zu sein, für mich ist das nichts… nur peinlich.

    • @17.Juni: Danke, aber
      ich kenne das Muster schon aus den Studentenparlamenten. Da wurden Geschäftsordnungen auch nur solange ernst genommen, wie man sich absolut sicher war, dass sich Missachtung und Missbrauch nie gegen einen selbst richten würde.

      Ich war mit 25 ziemlich sicher, dass wirklich Erwachsene aus rationalem Eigeninteresse mehr Selbstdisziplin aufbringen würden. Ja, ich weiss mit Stand heute – reichlich naiv :-).

      D.h., eine scharfe und prinzipiell mehrheitsfähige Konkurrenz ist zur Sicherung demokratischer Grundlagen unerlässlich. Und da mindestens drei deutsche Parteien zu einem sich nur noch in Nuancen unterscheidenden Einheitsbrei verschmolzen sind und grosse Teile der Medien diese Entwicklung mitvollzogen haben, kann diese Konkurrenz nur noch von scharf links oder scharf rechts kommen.

      Ich halte Phänomene wie FN, AfD, Trump, UKIP abweichend von der verbreiteten Sichtweise nicht für Krankheits-, sondern für Gesundheitssymptome. Reaktionen des demokratischen Immunsystems auf funktionale Führungs-Eliten, die schleichend von Benefactoren zu Erregern zu degenerieren drohen.

      Gruss,
      Thorsten Haupts

      Gruss,
      Thorsten Haupts

    • Titel eingeben
      Ich stimme Ihnen aus vollem Herzen zu. Gut formuliert

    • Herr Haupts,
      vielen Dank für Ihren Beitrag, Sie haben mir u. vielen „Nachdenklichen“ aus der Seele gesprochen! Diese Stasilette wurde ja ganz im Stil des Apparates ausgebildet u. ist eine Verhöhnung der Opfer des damaligen Regimes- für diese Opfer wäre eine Wiedergutmachung angemessen, nicht für dieses unsägliche We ib in ihrer Stiftung!

  6. Fazit
    „Gelenkte Demokratie“.

  7. Danke, werter Don
    für diese Einblicke!
    Gerade die ZEIT wird mir immer suspekter mit ihrem elenden Erziehungsjournalismus – den Begriff muß man nicht mal in Anführungsstriche setzen.
    Und die Bemrekung der Fr. Kahane „sie habe niemandem geschadet“ erinnert doch stark an Jan Ulrichs „Ich habe niemanden betrogen“
    Gruß an den Tegernsee

    • Die Zeit schreibt kaum mehr über das, was ist, sondern fast nur noch, was sein sollte. Das nervt. Steffens Beitrag ist da nur die Spitze des Eisbergs.

    • Titel eingeben
      …eigentlich muss man gar nicht bis zum Herrn Ulrich schauen. Es reicht, nach der „harten, aber liebevollen“ Hand des Herrn M. zu schauen: „Ich liebe euch doch alle“. Genau da kommt sowas her, genau diese Leute machen wieder und wieder das (einzige) was sie können, und im selbstgefälligen Gefühlsrausch der im Text beschriebenen Journalisten vergisst man die kleine unbequeme Wahrheit, dass man doch eigentlich vierte Gewalt und unabhängige Presse sein müsste, um seinen Privilegien gerecht zu werden, und nicht Bettgenosse der vermeintlich Mächtigen und der Schreihälse. Denn dafür bräuchte es nur den Anspruch an Freiheit, der für die Bäckerblume reicht.

    • Zeit und Moral
      Früher, ganz früher, als es noch kein Internet gab, kam jeden Donnerstag „Die Zeit“. Ich bekam sie erst am Freitag, als mein Vater sie von hinten bis vorne gelesen hatte. Für ihn war das der Gipfel des deutschen Journalismus. Und ich dachte nachher, was für gebildete und blitzgescheite Leute diese Zeitung doch machen. Der Theo Sommer allen voran. Bei den Ansprüchen müssen das moralisch unantastbare Menschen sein.
      Ebenjener Theo Sommer wurden unlängst wegen Steuerhinterziehung verknackt. Sein aktueller Nachfolger im Amte findet gar nichts dabei, im TV damit zu prahlen, dass er bei der Europawahl gleich zweimal seine Stimme abgegeben hat.
      Inzwischen bin ich älter, und wenn ich hier über diese Seilschaften-Nummer zwischen der Stiftung und dem ZEIT-Journalisten lese, denke ich, dass meinem zu früh verstorbenen Vater manches Elend erspart blieb.

    • Online-Redaktionen in linksradikaler Hand
      Die (privaten) Twitteraccounts diverser Journalisten und Online-Moderatoren von Tagesspiegel und Zeit sind aufschlußreich. Ist ein ideologischer Klüngelclub.

      Zum sanften Einstieg:

      http://www.tagesspiegel.de/altun-atila/6780234.html

      https://twitter.com/atilaaltun

    • Putziger Artikel über den Honorarprofessor, der den Persilschein erstellte: Sie habe niemandem gesc
      Der Herr „Adjungeretprofessor“ aka Adjunct Professor aka Honoratprof. (der drittgrößten dänischen Uni), der den Persilschein erstellt hat (als Privatmann, versteht sich, denn die haben alle Doppelstandard in der Doppelstandardausführung – wie die Leute mit einem Privattwitteraccount und einem Dienst- bzw. Funktionsaccount – und können damit quasi https://de.wikipedia.org/wiki/Sockenpuppe_%28Netzkultur%29 spielen ),

      im Kreise seiner Lieben (ein Rührstück):

      http://www.bz-berlin.de/berlin/familie-mueller-engbers-so-kaempfen-wir-um-mutter-conny

      „Nach einem Herzinfarkt kümmern sich Söhne und Ehemann seit fünf Monaten um Conny Müller-Enbergs.“

      Das hat die Welt noch nicht gesehn.

      Persil, da weiß man, was man hat!

      — Achtung — ab hier kann gern wegelassen werden:

      Apropos „weiß“. Das stimmt wirklich: Frau Kahane findet es ein Verbrechen äh. „Die größte Bankrotterklärung der deutschen Politik seit der Wiedervereinigung ist“, dass der Osten weiß sei (nur vermutlich nicht, dass es anderswo auf der Welt anders herum ist, etwa in Afrika):

      „Die größte Bankrotterklärung der deutschen Politik seit der Wiedervereinigung ist, daß ein Drittel des Staatsgebiets weiß geblieben ist“ – sagt die Antonio-A-Stiftung (der arme Namensgeber)

      http://www.tagesspiegel.de/politik/fluechtlinge-in-deutschland-es-ist-zeit-fuer-einen-neuen-aufbau-ost/12062620.html

      „Sie hält die geringe Präsenz von Flüchtlingen in den Ostländern für ein großes Problem: „Im Osten gibt es gemessen an der Bevölkerung noch immer zu wenig Menschen, die sichtbar Minderheiten angehören, die zum Beispiel schwarz sind. Und es gibt einen Strukturwandel, ganze Gegenden entvölkern sich“, sagte Kahane. „Wenn ich mir etwas wünschen dürfte, würde ich sagen: Es ist Zeit für die zweite Wende und einen neuen Aufbau Ost, infrastrukturell, emotional, kulturell.“

      Ein Drittel Deutschlands blieb weiß

      Das bedeute aber auch größeres Engagement: „Das muss man wollen, man muss sich darüber klar werden, dass es im Osten mehr Unerfahrenheit mit Fremden, mehr Abwehr gibt“. Es sei „die größte Bankrotterklärung der deutschen Politik nach der Wende“ gewesen, dass sie zugelassen habe, „dass ein Drittel des Staatsgebiets weiß blieb“. Kahanes Stiftung engagiert sich seit Jahren gegen Rassismus und für den Aufbau demokratischer Gegenstrukturen, vor allem in den östlichen Bundesländern.“

      Tja, wie hätten die Methoden wohl ausgeschaut, das zu ändern?

      Ein CDU-Abgeordneter fand diese Bemerkung Anettas rassistisch. Aber das brachte nur eine Zeitung, die manchen gern als Beleg für die Missratenheit von dort Schreibenden und Interviewte gilt.

      — Achtung — ab hier kann auch gern wegelassen werden

      Egon Bahr hat es noch gewagt: https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2015/man-kann-die-nation-nicht-unter-den-teppich-kehren/

      Persilschein und Ablasshandel. Das sind alles alte zwischenmenschliche Mittelchen…

  8. Danke - und zur Ergänzung noch mehr Fakten zur ernannten Schnüffelstiftung:
    http://www.achgut.com/artikel/dossier_amadeu_die_deutsche_zensur_avantgarde

  9. Spitzel in Deutschland, hört seine eig'ne Schand
    Bezeichnend war ja auch, wie schnell die Reaktion auf Herrn Lengsfelds Tweet kam. Fällt das Wort Stasi, kriecht die Stiftung aus dem Unterholz und fragt, wer gemeint ist.
    Eine beängstigende Entwicklung, diese Verquickung von Aktivisten, Politik(er_innen) und Medien. Von daher, vielen Dank für diesen Artikel. Auch Menschen die das alles nicht in den sozialen Medien mitverfolgen müssen darauf aufmerksam gemacht werden.

    • Das überrascht gar nicht, Sie müssen sich doch nur mal Meisners Wirken anschauen. Eine traurige Sache für den Journalismus, aber ein gutes Stück einfluss für Lederer und seine Linke. Der macht das auch ganz offen.

    • "Lederer und seine Linke" ?
      Lederer? Muss man den kennen?

  10. Noch in Jahrzehnten
    wird man Ihre Texte heranziehen, um zu verstehen was hier medial abging. Es bedarf auch einer Lebensleistung diese unfassbaren Verknüpfungen entschlüsseln zu können.

    Neben vielen anderen glanzvollen Demontagen – „Erdogan-Modus“ muss in den allgemeinen Sprachgebrauch übergeben, besser kann man´s nicht ausdrücken, zum niederknien.

    Die Involvierung „Der Zeit“ in diesen ganzen Sumpf schmerzt aus sentimentalen Gründen besonders. Kann mich noch sehr gut erinnern, als das Zeit-Feuilleton Wundertüte und Paradiesgarten exzellenter und maßstabsetzender Debatten war. Bevor nicht die Henrichs-Burgtheaterkritik gelesen war, wagte man gar nicht seine eigene Meinung zu bilden – und das war durchaus berechtigt.

    Und natürlich müssen Sie an eine Buchveröffentlichung denken, das darf nicht verlorengehen.

    • Zeit Online bitte. Das Problem ist der Sumpf in Berlin. Dessen Chef kenne ich übrigens, und fand den immer gut.

  11. Bravo
    Eine offene Gesellschaft, die solche Freunde hat , braucht wahrlich kein Feinde mehr.

    Aber der Fisch stinkt bekanntlich vom Kopf her.

    Wenn die Parteien, die Justiz, Verwaltung und natürlich Gesetztgebung per Parteibuch und Proporz lenken, keine Transmissionsriemen der Gesellschaft sondern ZK der Sozialen Ökologischen Einheitspartei Deutschlands sind, wirds halt dunkel in Deutschland.

    Eine Frau Schwesig hat die Mittel gegen Linksextremismus gestrichen( da wirkungslos) und die gegen Rechtsextremismus erhöht.

    Wenn es guten Extremismus und schlechten Extremismus gibt und man den guten Extremismus durch Steuergelder adelt – wird man die Geister die man rief nicht mehr los.

    • Ja, Frau Schwesig scheint da ein paar Probleme zu haben – aber im nächsten Beitrag hier helfen wir ihr nach.

    • @Wenn es guten Extremismus und schlechten Extremismus (für eine n)gibt @
      dann muß man annehmen, daß derjenige selbst Extremist ist!

    • Wie - und an Extremismus aus Richtung Islam denken die noch gar nicht?
      Das wird aber ein böses Erwachen, ein ganz arg böses.

    • Schwesig und Mr. Pink
      Schwesig ist wohl eher Mitläuferin, die womöglich gar nicht versteht, warum ihre steilen Thesen (sie hat doch nur nachgeplappert, was derzeit angesagt ist) soviel Abwehr hervorrufen.
      Was Mr. Pink angeht, so ist mir sein Verhalten rätselhaft – vielleicht glaubt er tatsächlich, was er sagt? Vielleicht handelt er von einem dunklen Drang getrieben? Oder auch ein Mitläufer auf höchster Ebene?

      Komisch ist, was für Leute es bei uns heutzutage in ein Ministeramt schaffen … Wahrscheinlich stören im Kabinett fähige Leute mit begründeter eigener Meinung.

      Und wieso lagert man jetzt die Regierungspropaganda gegen Andersdenkende in private Vereine aus? Man bedenke: auch bei Pegida handeln „Aktivisten“, auch das ist eine „NGO“ und somit „Teil der Zivilgesellschaft“. Wenn man sich vorstellt, dass eine zukünftige nach rechts neigende Regierung, dem jetzigen Vorbild folgend, ihre gesellschaftlichen Aktivitäten dereinst nach „rechts“ auslagert, kann einem schon seltsam werden.

  12. Elektronische Durchfallerkrankungen, ansteckend!
    Lieber Don,

    auch an diesem sehr schön herausgeschälten Beispiel kann man wieder sehen, daß elektronische Medien es jedem Dahergelaufenen ermöglichen, in bislang ungekanntem Maß seine Anliegen an die Öffentlichkeit zu bringen. Das führt unter mündigen Bürgern sicherlich auch zu positiven Ergebnissen.
    Und wenn es in Zeitungsblogs und dergleichen geschieht, so wird es doch wenigstens in aller Regel moderiert.
    Twitter, Facebook, „privat“ geführte Blogs und dergleichen erfüllen allerdings diese Voraussetzungen nicht. Sie sind somit KEIN Kommunikationsmedium für mündige Erwachsene.
    So sollten sie dann auch behandelt werden. Dies ist ab sofort eine Daueraufgabe für jedermann; insbesondere aber für unsere Qualitätsmedien, die m.E. zu oft diesen Müll in ihre Berichterstattung integrieren. Ob man dabei so etwas kritiklos weiterverbreitet oder es eben kritisch begleitet – erst so entsteht m.E. eine Plattform dafür jenseits der hermetischen Zirkel, in denen sich diese Paranoiker normal gegenseitig ihre moralische Überlegenheit bestätigen.

    • Ja, so einfach ist es.....
      „Twitter, Facebook, „privat“ geführte Blogs und dergleichen erfüllen allerdings diese Voraussetzungen nicht. Sie sind somit KEIN Kommunikationsmedium für mündige Erwachsene.
      So sollten sie dann auch behandelt werden.“

      Wer sich in oder bei solchen Medien aufhält ist selber Schuld.

      Wer es nicht tut, der sollte sich auch nicht beklagen.

      „Das führt unter mündigen Bürgern sicherlich auch zu positiven Ergebnissen.“

      Hmmmm…. wie viele von der Sorte kennen sie denn?
      Genau das ist ja das Problem!

  13. Kriegs- und Boykotthetze
    Lieber Don,

    vielen Dank für Ihren Artikel. Sie wissen ja, wie das läuft. Daher möchte ich ein wenig Kriegs- und Boykotthetze beisteuern.

    Es wundert mich bei keinem der Beteiligten, insbesondere auch nicht bei Tilmann Steffen, der bei „Zeit Online“ bekanntlich u.a. für die „Berichterstattung“ über die AfD zuständig ist und hier einmal recht deutlich die Maske fallen ließ. Natürlich kann man von solchen Leuten generell keinen Journalismus erwarten, der diesen Namen verdienen würde. Aber wenn man ihnen das sagt, sind sie natürlich gleich wieder beleidigt.

    Wirklich schlimm ist jedoch, dass die Amadeu Antonio Stiftung, die seit Jahr und Tag fragwürdige Inhalte mit klarer politischer Agenda verbreitet, in erheblichem Umfang mit Steuergeldern gefördert wird. Tatsächlich könnte diese obskure Stiftung ihre im Kern verfassungsfeindliche Agenda ohne das Staatsgeld, das man den „Rassisten der Mitte“ aus der Tasche zieht, gar nicht verfolgen.

    Daran kann man sehr gut erkennen, wie die verfassungsmäßige Ordnung in Deutschland in Teilen bereits entkernt worden ist. Sie sagen es zu Recht: Viel von dem, was dieser Tage unter „Hassrede“ verbucht wird, hat damit entweder gar nichts zu tun oder ist trotzdem von der Meinungs- und Kunstfreiheit gedeckt. Für alles andere gibt es staatliche Gerichte. Freiheit ist immer die Freiheit der Andersdenkenden. Der Staat bedient sich hier jedoch gezielt externer Akteure, um die Grundrechte auszuhebeln, indem Personen, die sie gebrauchen, zum Beispiel im Internet im Zuge massiver Kampagnen bloßgestellt oder bei ihren Arbeitgebern angeschwärzt werden. Die Grundrechte gibt es so zwar noch auf dem Papier, aber in der Realität gilt bereits etwas anderes. Das ist in der Tat bereits eine Form von „Doppelstaatlichkeit“, wie man sie aus allen unfreien Staaten kennt.

    Ansonsten noch ein Wort zu Philipp Lengsfeld: Ich will ja seine Verdienste rund um den Sturz der SED nicht madig machen. Aber wessen Partei ist es denn, die seit über zehn Jahren das Bundesinnenministerium „besetzt“ und deren Spitze nun selbst ganz unverhohlen mit Rassentheorie hausieren geht? Schäubles Wort sind unvergessen. Ich muss es ehrlich sagen: Ich kann nicht verstehen, wie man noch Mitglied dieser Partei sein kann, schon gar nicht bei dieser Vorgeschichte.

    Ich persönliche gehe übrigens auch davon aus, dass Hans Georg Maaßen bei nächster Gelegenheit durch einen etwas servileren Mann ausgetauscht werden wird, ähnlich dem BKA-Präsidenten Münch. Zurzeit hält man diesbezüglich zwar lieber den Ball flach, aber wohin die Reise geht, kann man deutlich erkennen.

    Allerdings denke ich, dass sich dieses Treiben in seiner Gesamtheit noch gehörig rächen wird. Auch Deutschland wird bald seine ersten Lahouaiej-Bouhlels bekommen. In einem solchen Umfeld wird das, was die Amadeu Antonio Stiftung staatlicherseits tut, der ganze deutschenfeindliche Rassismus, der hier sein Haupt erhebt, ein Brandbeschleuniger ungeahnten Ausmaßes sein.

    • Es geht denen um Verunsicherung. Die schreiben das so hart, damit sich jeder betroffen fühlt. wie bei einer grossen Säuberung. Deshalb muss man ihnen ab und zu auch ihre Nacktheit vorführen

    • das Märchen von...
      „Freiheit ist immer die Freiheit der Andersdenkenden“ der Rosa Luxemburg.

      Eine kleine Anmerkung.

      Ein belesener Kollege hat mir mitgeteil, dass dieses Zitat durchaus immer sinnentstellend verwendet wird.
      Im Ursprünglichen Kontext soll es zu Flügelkämpfen der verschieden „K-Sekten“ der Kommunisten gefallen sein.

      Es gilt mithin nicht im Kampf gegen den Klassenfeind und rassistische Burgeoise unter Stuck und Kronleuchtern.

      Insofern wären die von Don Alphonso vorgestellten Protagonisten, ganz auf Linie.

    • Erstmal
      fahren wir noch tiefer in den Keller. Sie haben es gesehen: Wenn es zu massenhaften Rechtsbrüchen durch eine klar abgrenzbare Personengruppe kommt, wird nicht etwa gegen diese und die politischen Verantwortlichen bei der Außerkraftsetzung von Rechtsvollzug vorgegangen, sondern es wird ein dubioses und tendenziöses Gesetz in die Welt gesetzt, um den ideologischen Kampf voranzubringen.

      Die Amadeu-Antonios dieses Landes haben längst die Strategie für das Ereignis X entworfen. Achten Sie drauf, wenn es soweit ist. Dann wird erklärt werden, dass die Integration von der Bevölkerung nicht mit dem nötigen Engagement durchgeführt werde und die Immigranten unter so erheblichem Stress leiden, so dass es zu (stillschweigend: verständlichen) Überreaktionen gekommen sei. Nicht lange danach wird eine neuer §130 StGB mit ausgeweitetem Strafrahmen verabschiedet. Haftstrafen für den Gebrauch von Worten wie „Immigrantenkriminalität“ werden nicht lange auf sich warten lassen.

  14. Danke!
    Sehr guter Text und serh schön die Zusammenhänge aufgezeigt. Wenn man jetzt noch schaut wie es um die Finanzströme dieser zweifelhaften Stiftung steht, welche Ministerien involviert sind und warum das ganze an die Affäre Baer erinnert, wird es richtig dreckig. ;)

    http://www.achgut.com/artikel/der_kampf_gegen_rechts_muss_sich_lohnen_die_amadeu_antonio_bank

    http://www.danisch.de/blog/2016/07/17/steuerbetrugsmodell-amadeu-antonio-stiftung/

    Zum tiefer graben wird angeregt!

    • Die Stiftung kriegt Druck, daher reagiert sie so. Das geht aber sicher noch weiter.

    • Titel eingeben
      H.D. ist in der Recherche meist sehr gut, stellt auch häufig interessante Zusammenhänge her, oszilliert aber leider auch immer wieder schwer in den Bereich Verschwörungstheorie, womit er seine ansonsten gute Arbeit immer wieder ein wenig entwertet.

      Ich sehe es aber wie Sie: bei den genannten Autoren liegen eine Reihe von sehr schönen Stücken bereit, die die Presse nur aufgreifen und in einen saftigen Braten verwandeln könnte.

      H.D. hat dazu auch sehr schön die m.E. zutreffende Schlussfolgerung aufgeschrieben, BMJ und BMGedöns hätten hier einen Weg gefunden, Zensur mit öffentlichen Mitteln zu finanzieren, und letztlich eine „Flucht ins Privatrecht“ angetreten: unter dem Deckmantel einer Stiftung, und mit willigen Helfern, wird Zensur etwa auf Facebook oder, wie hier, Fernsehen und letztlich die gesamte öffentliche Diskussion ausgeübt.
      Die zuletzt kolportierten Äußerungen des BMJ Maas etwa gegen Facebook nehmen die Betreffenden dann nur noch scheinbar von einer anderen anderen Flanke aus unter Beschuss.

      Hier geht es auch längst nicht mehr „gegen Nazis“ (was auch immer man da grad reindefiniert) oder „gegen Pegida, gegen AfD“ oder pauschal „gegen Hass“ (was auch immer man grad als solchen definiert). Sondern hier geht es darum, mittels Deutungshoheit über „zulässige“ Meinungen die Lufthoheit im ehemals demokratischen Diskurs zu bekommen bzw. zu festigen, damit dann die „alternativlosen“ Lösungen um so einfacher durchgesetzt werden können.
      Da sich BMJ Maas, der immer mehr wie eine Marionette wirkt, nicht davor scheut, sich mit Wahnsinnigen zu umgeben, bekommt das immer mehr einen Charakter wie zu Zeiten Pol Pots und den Roten Khmer. Achja, damals gab es noch sowas wie Presse, die über solche Dinge berichtete.

    • Ja, Greenbowlerhat!
      Das haben sie sehr gut formuliert. Endlich mal jemand der Begriffe wie links und rechts da rauslässt. So zu tun als habe das alles was mit dem einen oder anderen zu tun, heisst der dumpfen, politisch korrekten Klugscheisserei von Spiessern aller Couleur zu viel der Ehre zu erweisen.

  15. Ehrenmitgliedschaft dr AfD-BY
    Lieber DA,
    für diesen hübschen Beitrag zur Lügenpresse/AA-Stiftung werde ich bei der AfD-BY die Ehrenmitliedschaft für Sie beantraggen.

    • Danke, das ist so nötig wie ein Kropf.

    • Kropf
      Haha

      Diese Ehrenmitgliedschafts-Offerte („hübscher Kommentar“) wird künftigen Hate-Huntern bei der „politischen Verortung“ des DonAlphonso als „Beweisdokument“ dienen.

    • Was macht die Sonne?
      Die Sonne scheint. Was macht ein Koch? Ein Koch kocht. Was macht ein Fahrer? Ein Fahrer fährt. Was macht ein Lügner…?

    • Anatole France ....
      …. Sagte einmal so schön:

      „Wenn 50 Millionen Menschen etwas Dummes sagen, bleibt es trotzdem eine Dummheit….“

      Kann man aber auch umdichten:

      „Wenn 50 Millionen Dumme etwas Wahres sagen, bleibt es trotzdem eine Wahrheit….“

      Wie dem auch sei, die plumpen Versuche, Sie für die AfD zu vereinnahmen, werden wohl nicht nachlassen, weder von der AfD, noch von deren Gegnern – bleiben Sie standhaft.

      Aber dieser Versuch hier kam nicht zufällig mit IP-Adresse vom NDR …?

      Herzliche Grüße aus dem Rheinland
      SchallundRauch

  16. Damals wirklich Neuland-schade
    um die bestens geschulten und geschassten Stasispezln. Man stelle sich vor, Herr M. aus S., z.Zt. B., könnte in seinem Kampf gegen HS (nicht Hispano Suiza) auf diesen Personalfundus zurückgreifen (gut so, Erlangen?). Und die faltnackigen Vopos, die leider ebenfalls gegangen worden waren, könnten immer noch als Chauffeure (na gut, inzwischen wären die längst Rentner) für die Zweiertrupps mit Hut und Regenmantel ihr Brot verdienen.(Wer von uns ist befreit von der Vorstellung, dass nicht eines Tages derartige Herren an der Haustüre stehen, wenn wir hier so weitermachen?). Denn nicht jeder Vopo hatte das Glück des authentischen PHM Horst Krause, der die Olga L. im privateigenen Dienst-Beiwagenkrad auspotsdamvergütet durch die Landschaft hart unter der Uckermark chauffieren darf (durfte)?
    .
    Aber wer könnte Herrn M., in vertrauensvoller Zusammenarbeit mit Herrn d.M. und dem Finanzier Sch. davon abhalten aus überschüssigen Geisteswissenschaftlern und beim juristischen Staatsexamen-failurers eine neue spezielle Interventionstruppe aufzustellen?
    .
    Anderes Thema, Türkei [Yurtta Sulh, Cihanda Sulh („Frieden in der Heimat, Frieden in der Welt“)] . Sind wir nicht alle entsetzt über die Masse an deutschem Kriegsgerät, das die Putschisten gegen den geliebten Führer der Türken ins Feld, äh auf die Straßen brachten? Vom geschenkten Gewehr G 3, dass noch im Jahre 2005 nagelneu mit Anschußbild in den Waffenkammern der Bundeswehr unschädlich vor sich hinlag über die ebenfalls verschenkten Unimogs, die nicht ganz so unschädlich ihren Diesel-Feinsstaub in die anatolische Steppe husten bis zu den symbolisch für einen Euro gelieferten Kinder der Leoparden-Familie. Das wird in gewissen Kreisen ein Nachspiel haben.
    .
    Dabei lässt uns der Scheng Asselborn wissen, dass man sich die Aufnahme der Türkei in die EU bei Einführung der Todesstrafe nicht unerheblich verzögern könnte (Wir waren im März dort, kein Mensch mit dem wir dort gesprochen hatten will in die EU). Die Türkei würde mit ihrem Staatsdefizit von < 40% in der EU ohnehin eine totale Fehlfarbe abgeben.
    .
    Nedda vergessa, z´Ulm, Schwörmondig un Naabaada.

    • weiss Gott,
      „aus überschüssigen Geisteswissenschaftlern und beim juristischen Staatsexamen-failurers eine neue spezielle Interventionstruppe aufzustellen?“
      .
      eben. so hat das schon einmal funktioniert.

  17. Danke, wichtig
    Danke für diesen wichtigen Text. Ich habe schon die Appelbaum Affäre verfolgt und die Parallelen sind augenscheinlich. Danke Danke!

  18. MUTIG!
    Aber glauben Sie, dass außer Lengsfeld irgendein MdB der Union auch nur eine Ahnung davon hat, was da vor sich geht?
    Das sickert und unterspült, vergiftet und zersetzt quer durch alle Medien und Institutionen. Das Rufen aus bayerischen Hecken mag vorerst noch sicher scheinen, aber ob es das auf Dauer bleibt?
    ARD und ZDF, frühere „Leitmedien“ wie der Spiegel und die Zeit sind vom Strudel fortgerissen, andere – auch die FAZ – rudern an den gefährdeten Rändern.

    Um so mehr gilt Bewunderung für Ihren Mut. Danke!

    • Die Zeit und die Prantlhausener Zeitung in ihrem Kielwasser sind nicht die Medien, aber man muss schon au8fpassen.

    • bewusst
      Ich glaube, das ist denen bewusst.
      Die Namensvetterin von Herrn Lengsfeld, Vera Lengsfeld klagte vor einiger Zeit über das sperren des Facebookaccounts, ohne Begründung.
      Nur nach bohrenden Nachfragen wurde der Account plötzlich wieder freigegeben. Es hatte sich um irgendeinen „Blabla“ Fehler gehandelt.
      War wohl in machen Belangen zu kritisch gegenüber den „Regierenden“.

    • @DA
      Mechthild Küpper, politische Korrespondentin aus Berlin für faz.net.
      Lesen Sie mal nach was diese Ihre Kollegin hier so veröffentlicht und versuchen Sie spaßeshalber mal anonym einen ihrer Artikel kritisch zu kommentieren.

      Da hat jemand in Ihrem Haus nicht aufgepasst.

    • Ich kann hier nur für mich reden. Ich schalte auch heftigste Kritik an mir frei, solange sie ein paar minimale Anstandsregeln beachtet. Andere Abteilungen arbeiten anders. Als ich hier angefangen habem gingen 90% der Kommentare auf den Müll, mangels Interesse. Ein anderes Blog hat es sich hochnädig vorbehalten, nur kluge Kommentare freizuschalten. So ist ds nun mal.

    • Na, Herr di Lorenzo
      fängt schon mal an, zurückzurudern :o)
      https://www.youtube.com/watch?v=08L–O01WDs

    • Er könnte schneller rudern. würde er welche über Bord werfen.

    • Thomas Meyer - Vera Lengsfeld ist die Mutter
      Mutter und Sohn haben aber wohl seit VLs Austritt aus der CDU Stress miteinander, kommt in den besten Familien vor.

    • Vera Lengsfeld
      @Thomas Meyer: Das ist Philipp Lengsfelds Mutter.

    • Danke!
      Danke Ihnen beiden für die Richtigstellung.
      Hätte ich eigentlich auch alleine drauf kommen müssen, ist ja nicht so häufig der Name, wie meiner. ;)

  19. Hallo Don,
    Beim lesen Ihres Blogs und der von Ihnen recherchierten Personenzusammenhänge, bekomme ich regelrecht Angst vor der Zukunft dieses Landes und wähne mich in eine eigentlich überwunden geglaubte Zeit zurückverstetzt. Wo sind eigentlich die vielgerühmten Instrumente und Warnmelder der sogenannten „wehrhaften Demokratie“, die uns ja eigentlich vor einer Entwicklung analog zur Weimarer Republik schützen sollen, wo sind sie??? sehen die alle den Wald vor lauter Bäumen nicht?

    ein langsam unruhig werdender Leser

    • Manchmal finde ich das alles auch nicht wirklich prickelnd.

      Man muss den Tatsachen ins Auge sehen; Diese Organisationen haben Macht und wollen einen erledigen. Bei mir ist es halt schwer.

    • @Thomas K.
      Die Ironie liegt darin, dass dieses Treiben unter dem Begriff „Wehrhafte Demokratie“ firmiert bzw. sich die Handelnden in ihrer Selbstwahrnehmung als wehrhafte Demokraten begreifen.

      Merke: Die Idee, sich mittels staatlicher Gewalt gegen vermeintlich demokratiefeindliche Ideen zu schützen, vertritt und unterstützt man nur solange, wie man nicht selbst zum Feind erklärt wurde bzw. solange wie man nicht zufällig auf der anderen Seite landet. Denn von der anderen Seite erkennt man sehr schnell, welches Gefahrenpotenzial die Idee einer wehrhaften Demokratie in sich trägt und wie es sich konkret äußert.

    • Wehrhafte Demokratie
      Quis custodiet custodes? Nirgends auf der Welt gibt es einen „Verfassungsschutz“, es gibt überall nur Staatsschutz – oder noch deutlicher gesagt, einen Schutz der Amtsinhaber. So ist das Gesetz der Macht, indem alle Staaten vertikal organisiert sind. Von Zeit zu Zeit ist es deshalb auch nötig, zu Jeffersons Tree of Liberty zu wallfahren, um Stockungen bei der Elitenrotation zu beheben.

    • @Eraser
      Ihr „Merke“ trifft den Kern…
      „…nur solange, wie man nicht selbst zum Feind erklärt wurde…“

      So ist das halt wenn eine Demokratie an einen Punkt kommt, an dem den Oberen daran gelegen ist, dass die Massen sich in der staatlich gewünschten Version der Blödheit eingerichtet haben, und jene dann auch freiwillig darin bleiben wollen.
      Alle andere sind der Feind, der durch den Mangel an gutem Willen definiert ist und deshalb uneinsichtig bleibt…

      Man sollte sich vor allem darüber keine Illusonen machen, die Möglichkeiten des Internets und damit eben auch sein Machtpotential könnten wenigstens schon annähernd erreicht sind!

    • @TDV
      Dass die technischen Kontrollmöglichkeiten des Internets noch nicht ausgereizt sind, darüber mach ich mir herzlich wenig sorgen.

      Im selben Maße wie die Kontrolle zunimmt, werden Ausweichmöglichkeiten genutzt bzw. deren Bekanntheit steigen.

      Tor bzw. das Onionnetzwerk ist noch eine relativ unbekannte, frei verfügbare Ausweichmöglichkeit von dem unser Justizministerlein und sonstige PC-Aktivisten nichteinmal wissen dürften, geschweige denn davon, dass Zensur und Strafverfolgung dort fast unmöglich ist.

    • @Eraser
      Ich bin da weniger optimistisch, aber auch ein wenig weiter drin…

      Über Tor sollte man keine Illusionen haben, zumindest staatliche Stellen haben da mit der „Ent-anonymisierung“ keine Schwierigkeiten. Manche VPNs sind aber anscheinend sicher, zumindest noch, die führen keine Nutzer Logs, können also auch auf gerichtliche Anordnug hin, keine Logs herausgeben

      Gestern hat mir meine Bank in Deutschland mitgeteilt, dass ich mir um der höheren Sicherheit Willen ein Smartphone für das Tan System zulegen und benützen müsse… Mal sehen obs einen Weg drum herum gibt…

      Sie schienen Zweifel an der kommenden staatlichen Total Überwachung zu haben? Oder lese ich sie falsch?

  20. Titel eingeben
    Erstaunliches über die Finanzierung dieser Stiftung kann man bei Danisch.de nachlesen.

  21. Und Sie sind sich sicher, also ganz sicher,
    dass die Herren Bender, Frankenberger, Leithäuser und Georgi (diese sind mir in den letzten Wochen besonders negativ aufgefallen) den Putschplan gegen Sie nicht wenigstens (!) schon ausgearbeitet haben? Aber vielleicht haben Sie ja Glück, und der Putsch gegen Sie wird auch nur mit zwei Flugzeugen und fünf Panzern durchgeführt…
    Spaß beiseite, aber ich wundere mich immer wieder, dass die mittlerweile linkspopulistische FAZ (siehe Beiträge der oben genannten Herren) Sie nach wie vor unzensiert schalten und walten läßt.
    Egal, von meiner Seite, wie immer: ein herzliches Dankeschön! Und bitte, bitte weiter so.

    • Die FAZ ist pluralistisch.

      Abgesehen davon ist es ja nicht so, dass mich sonst keiner will.

    • Pluralistisch
      „Die FAZ ist pluralistisch.“
      Deshalb lese ich sie. Ist zwar immer wieder gut für Bauchkrämpfe, heute aus ganz anderen Gründen als vor wenigen Jahren, aber das ist der Preis den man für echte Vielfalt zahlt. Heute, nachdem ich offenbar das Lager gewechselt habe, stelle ich fest dass die selbsternannten Progressiven weder mit Verantwortung noch mit abweichenden Ansichten zurecht kommen.
      Erst in der Krise sieht man, mit wem man es zu tun hat.

    • Es sind schwierige Zeiten, man muss dauernd umdenken, und was heute richtig war, kann morgen falsch sein. Die Stiftung hat sich in den letzten vier Jahren enorm gewandelt, weil die Politik Angst hat und die Stiftung verspricht, als vorgelagerter Aufpasser zu agieren,

    • Die FAZ-Stiftung
      Äh, egal.

  22. Hatespeak Expertin
    Hatespeak Expertin Julia Schramm weiß sehr gut wovon sie schreibt. Ihre eigenen Twitter und facebook-Ergüsse strotzen nur so vor Hass, dass Herr Maas hier den Bock zum Gärtner gemacht hat.

  23. Furchterregend
    „Man muss den Tatsachen ins Auge sehen; Diese Organisationen haben Macht und wollen einen erledigen.“

    Das gab es früher nicht in diesem Ausmaß. Es ist regelrecht furchteinflößend.

    Ich bewundere Sie für die Genauigkeit, die Mühe, die Sie sich geben bei der Dokumentation und die Sachlichkeit. Vielen Dank.

    • Leider ist es nicht so einfach Oberländer....
      Nein, man darf das Symptom nicht mit der Krankheit verwechseln. Solche Leute sind es halt die sich konsequente der Möglichkeiten des Internets bedienen. Sollte man es irgendwie schaffen solche Organisation auszuschalten, so ist man der Lösung des Problems keinen Schritt näher, denn die nächste Ideologie, je mittelmäsiger, desto mächtiger, wird sich des Nets bedienen. Merken kann man dies per Definition natürlich stets erst dann, wenn es zu spät ist.

      Wie Eraser oben so schön formuliert hat, die Massenmenschen haben nicht das Geringste gegen dieses System, solange sie auf der richtigen Seite stehen.
      Ich bin sicher, man sollte sich da völlig raushalten, solche Dinge können sehr, sehr böse enden!

  24. Gast
    Vielen Dank!!

  25. @ Don: 18. Juli 2016 um 10:42 Uhr "Die FAZ ist pluralistisch"
    Sicher ist sie das. Nur haben genannte Herren Beiträge verfasst, die in Sachen Demagogie auch den übelsten Machwerken von ZON, SPON, Prantlhausener Zeitung, etc. in nichts nachstehen.
    Das gab es, insbes. in dieser Häufung, bei der FAZ bis vor Kurzem jedenfalls noch nicht.
    Im Gegenzuf finden die stets sehr einwanderungs- und somit regierungskritischen Kommentare insbes. der Herren von Altenbockum und Müller praktisch nicht mehr statt.

    • Und als ERgänzung zu den von Ihnen Genannten, Lizzy, kann man auch
      nichts mehr von Phillip Plickert lesen. Dabei war DAS GUTER JOURNALISMUS!

  26. Titel eingeben
    Grazie Don Alphonso, grazie lei

    Dass sich hinter unserer ehrlichen roten Arbeiterfaust solche Menschen eingenistet haben. Schramm, Helm, Kahane sind kein Aushängeschild für die Linke oder die SPD.

  27. Don, sie sind wirklich unsere einzige Hoffnung
    90% der Menschen hierzulande bemerken es nicht mal. 9,999% stehen dem ganzen hilflos gegenüber. Kritische Äußerungen von Nobodys werden sogar noch rigoroser geplättet, als man es noch bei den etwas prominenteren Kombattanten mit ansehen kann. Schauen Sie mal bei den Kollegen achgut und danisch rein, wie sich dieses Stasi- Revival sogar von der SPD und dem Familienministerium weit mehr als kostendeckend finanzieren lässt, um damit sämtliche regierungskritische Äußerung im Mao-Stil zu verniichten

  28. Der Wandel hin zu durchfinanzierten inoffiziellen Behörden
    Auf die sich selbst verstärkenden linksextremen Kreisläufe sowie Ausläufer in Medien und Politik im Umfeld der Amadeu-Antonio-Stiftung konzentrieren sich mittlerweile einige mir bekannte Blogs.

    Was mich als Ökonom noch mehr stört, ist der Umstand das 9 von 10 der Handelnden innerhalb dieses totalitären Biotops mit Steuergeldern finanziert werden. Im Unterschied zur DDR und Weimar ff. müssen also nichtmal offizielle Behörden eingerichtet werden, die zumindest theoretisch rechtlich belangbar sind. Nein, im pro-ag-gressiven Deutschland des Jahres 2016 übernehmen das Anlammlungen von inoffiziellen Mitarbeitern freiwillig in ihrem wahnhaft erscheinenden #kampfgegenrechts. Man könnte das als inoffizielle Gesellschaft oder Behörde (IG oder IB) bezeichnen. Die IG/IB Amadeu-Antonio-Stiftung und ihre IMs bei der Zeit und im Justizministerium sozusagen.

    Interessant in diesem Kontext: Man kann diesen Ideologen meines Erachtens nur dadurch beikommen, in dem man ihnen sie finanziell austrocknet.
    Auch wenn Herr Lengsfeld im Blogbeitrag noch als einer der vernünftigeren Personen auftaucht, er, die Berliner-CDU und die Bundes-CDU tragen Mitverantwortung für das Treiben, dass ihm selbst nicht ganz geheuer zu sein scheint.* Die SPD ist maßgeblicher Initiator dieser steuerlichen Förderung, die CDU duldet es wenigstens und Linke sowie Grüne würden eher noch die Fördermittel erhöhen. Das führt einen wieder zu den politischen Auswahlmöglichkeiten um diesem Treiben beizukommen zurück.
    Was ich wohl bei der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus diesen September und nächstes Jahr wählen werde?

    *Interessierten sollte klar sein, dass die IG/IB AAS nur die Spitze des Eisbergs darstellt. Es existiert eine Unzahl von IGs/IBs, deren Anzahl sich nur auf Basis von diverser Förderungsströme, die in den „Kampf gegen Extremismus“ investiert werden, rückschließen läßt.
    Achja, allein der Etat für den „Kampf gegen Rechts“ wurde erst Anfang diesen Jahres um satte 100% auf 100 Millionen erhöht (und dieser Etat stellt nur eine von vielen Quellen dar). Der Eisberg schmilzt nicht, sondern wird größer.

  29. Achtung Wiederholung
    Bei Ihrem Text spüre ich den unwiderstehlichen Drang mich selbst zu zitieren (Kommentar zu einem Achgut Artikel), ich bitte dafür um Verzeihung:
    „Wenn es so rasant weiter geht, gibt es bald für kritische Stimmen eine Vorladung vor das Komitee für “undemokratische Umtriebe”.
    Dort werden dann medienwirksam Menschen von Frau “Mc“Kahane und ihren Mitkämpfern befragt und abgeurteilt.“

    PS: Ob es gut ist, in diesen Zeiten zu zeigen, wo es einem überall im Internet hintreibt?
    PPS: „Auch wenn ich paranoid bin, heisst es noch lange nicht, dass sie nicht trotzdem hinter mir her sind.“

    • Ich weiss nicht so recht....
      … aber nachdem ich eine halbe Stunde an Reden von Tichy verschwendet habe, kann ich zwischen dem Herrn und Kahane keinen prinzipiellen Unterschied erfinden. Seine Seite hat schlicht und einfach weniger „Likes“!
      An dem Geschwafel der Henkel oder Maiziere kann man ja sehen auf was das alles hinauslaufen, wenn solche Figuren mal ans tatsächliche Ruder kommen!

  30. Kinnlade runter
    Die WAZ meldet:
    Hannelore Kraft ist „froh, dass Grenzen erstmal dicht sind“

    Das man einer solchen Rassistin öffentlich solche HS durchgehen läst,
    ist unerträglich.

    (auch wenn es mich nicht vor Verfolgung schütz, das war ironisch gemeint!)
    http://www.derwesten.de/politik/hannelore-kraft-froh-dass-die-grenzen-erstmal-dicht-sind-id12018027.html

  31. Die linksradikale Republik
    Mehr als 45 Jahre „langer Marsch durch die Instiutionen“ und mehr als ein Vierteljahrhundert linksgrünen Agitprops haben das Land verändert. Der Nachweis, dass diese Republik inzwischen linksradikal tickt, ist recht einfach zu führen: Es gab die Situation in der Weimarer Republik, wo Gewalttaten von Rechtsextremisten zu denen linksextremen Urpsprungs relativ weniger bestraft oder verharmlost wurden. Heute beginnt sich eine ähnliche Tendenz zu manifestieren – aber mit umgekehrten Vorzeichen.

    http://www.welt.de/politik/deutschland/article157108767/Der-verschwiegene-Antisemitismus-der-deutschen-Linken.html
    Mangel im Verfassungsschutzbericht des Bundes. „Die hohe Zahl von als nicht extremistisch eingestuften linken Gewalttaten wird unterschlagen. Wir haben sie vom Bundeskriminalamt angefordert und schließlich auch erhalten“, sagt Schroeder.
    Der Forschungsverbund-Leiter macht in diesem Zusammenhang auf einen frappierenden Unterschied zwischen Länder- und Bundesangaben aufmerksam. So sei im Landesverfassungsschutzbericht Berlin „von 361 linksmotivierten Gewaltdelikten die Rede“. Demgegenüber führe jedoch der des Bundes nur 83 solcher Gewalttaten auf. „Das ist eine bedeutende Differenz, die von den Verantwortlichen auf unsere Anfrage hin nicht aufgeklärt werden konnte.“

    @Don, Ihre Aussage dass die Linke staatskritisch sei, ist grundfalsch. Das Gegenteil ist wahr. Linke sind bei der Durchsetzung ihrer Konzepte ausgewiesene Staatsanbeter. Jegliches revolutionäre Getue verwandelt sich in extrem autoritäres Verhalten nach Erlangung von Machtpositionen. Staatskritisch tut die Linke nur, wenn ihr das Ergebnis von Rechtsvollzug gerade nicht passt. Sie würde mit allergrößtem Vergnügen und dabei übrigens nicht unähnlich Erdogan ihre Gegner am liebsten nicht nur per Rufmord oder Einschüchterung vernichten, sondern gerichtlich aburteilen lassen.

    • Wurde bei mir schön öfters versucht, Sie sehen ja, wo das endete.

    • Etwas vergessen,
      nämlich für Ihren exzellenten Artikel zu danken. Mindestens mit Transparentmachung ihrer Methoden sollten die linken Kleriker rechnen müssen. Damit die Freude über parlamentarische Geschenke in Form von verunglückten Veranstaltungen wie AFD nicht zu groß wird.

      Sonst macht es ja niemand. Die so entstehende Dokumentation ist einzigartig, es handelt sich im Grunde um zeitgenössische Geschichtsschreibung. Sie könnten gelegentlich ein Buch daraus machen.

    • Bitte. Ich bleibe da auch dran.


    • Die so entstehende Dokumentation ist einzigartig
      Yep. Den Alltag protokolliert so gut wie keiner.

  32. Lebe ich eigentlich hinter dem Mond?
    Muß ich jetzt unbedingt Twitter und Facebook nutzen, um Gefahren für die „Demokratie“ zu erkennen? Oder handelt es sich bei dem, was da so abläuft, im Grunde doch nur um die Ergüsse Spätpubertierender, um Selbstbeschäftigung?

    Denn, auch ohne diesen ganzen Schmutz bilde ich mir immer noch ein, mir eine eigene Meinung bilden zu können, die nicht ganz fernab der Realität ist. So bleibe ich dabei, daß zwischen dem Tod durch eine Kugel oder durch Hunger und Durst kein elementarer Unterschied besteht, Humanismus also in beiden Fällen unverzichtbar ist. Auch bleibe ich dabei, daß patriotisch verbrämter Nationalismus Teufelszeug ist und Grenzen keine Lösung sind. Aber selbstverständlich darf das nicht zur Selbstauflösung führen, müssen daraus resultierende Probleme nicht nur genannt, sondern auch beseitigt werden.

    Daß die Medien ihrer Aufgabe nicht mehr gerecht werden, daß die Politik versagt, daß falsche Toleranz gelehrt wird, all das ist mir auch ohne Twitter und Facebook nicht verborgen geblieben. Nur, vertretbare Lösungsangebote sehe ich auch dort nicht. Warum sollte ich mich der dort herrschenden Blockwartmentalität anschließen?

    Die Einseitigkeit der Lager, die Spaltung der Gesellschaft durch die Krisen der letzten Jahre, das ist das, was Lösungen letztendlich im Wege steht. Ich denke nicht, daß eine Seite hier gewinnen kann. Vielmehr schüren die Lager den jeweils eigenen und gegenteiligen Extremismus. Am Ende werden alle verlieren.

    • Ja, so zeimlich....
      Bei mir gehen immer Warnflaggen hoch wenn ich in solchen Zusammenhängen lese wie jemand die Begriffe Rechts und LInks verwendet, dann ist immer einer am Jammern, dass die andere Seite wieder was gemacht hat: „Herr Lehrer, Herr Lehrer! Schauen Sie! Der böse Junge dort macht es schon wieder!“

      Sie schreiben:

      „Ich denke nicht, daß eine Seite hier gewinnen kann. Vielmehr schüren die Lager den jeweils eigenen und gegenteiligen Extremismus. Am Ende werden alle verlieren.“

      JA!

    • Grenzen keine Lösung?
      @ Otto Meier

      In den nächsten 15 Jahren wird sich die Bevölkerung von subsahara Afrika um 434 Millionen Menschen vermehren. (Laut UNO Studie, also 29 Millionen Menschen pro Jahr)

      Welche Alternative sehen Sie zu Grenzen?

      Wie sollen bei dem Migrationsdruck, der uns erwartet, hier noch Sozialsysteme funktionieren?

      Wer soll das bezahlen?

      Die Zeiten großen Wirtschaftswachstums sind vorbei.
      (Hierzu interessanter Artikel von Uwe Sunde in der Print FAZ vom Freitag.)


    • Am Ende werden alle verlieren.
      Sowieso.
      Das sind nicht die Auseinandersetzungen, die irgendjemand als strahlenden Gewinner hervorgehen lassen, allenfalls für Minuten in den Augen von Gläubigen, aber auch die Gläubigkeit hält nicht lange vor.
      Win-Win ist lange vorbei, wir haben lose-lose.

    • Wird ihnen nicht gefallen, Desperado....
      „Welche Alternative sehen Sie zu Grenzen?“

      Einfach jene Subhara Staaten nicht als Kühe und sich selber als berechtigter Melker zu sehen.

      Noch weniger wird ihnen gefallen, dass man da sehr viel von den Chinesen lernen könnte.. die machen das nämlich tatsächlich anders als der „Westen“.

    • @Desperado wg Grenzen
      Absolut richtig. Egal wieviele Migranten wir aufnehmen, die Bevoelkerungsexplosion in Afrika macht JEDES Bemuehen zunichte.

      Es wird nicht darum gehen, wer das bezahlt, sondern wer das wie lange ueberlebt – wenn die Grenzen nicht geschlossen werden – und der zu limitierende Zuzug streng kontolliert wird.

    • Wann waren Grenzen denn jemals eine Lösung, Desperado?
      Für kurzfristige Lösungen gibt es sicherlich Beispiele, aber auf Dauer gesehen gibt es keine Lösungen durch Grenzen, es sei denn durch Gewalt. Wenn aber Frauen und Kinder an der Grenze stehen, wollen Sie dann den ersten Schuß abgeben?

      Die Lösung kann daher nur in der Unterstützung und Entwicklung der Heimatländer liegen. Wir haben ja die Wahl, entweder die Menschen kommen zu uns oder wir gehen zu ihnen. Was die Bevölkerungsentwicklung betrifft, so verweise ich auf die Zeit der Entwicklung der Industrienationen. Die Zeit des Imperialismus muß ein Ende haben, sollen Völkerwanderungen vermieden werden.

      Dabei vergesse ich nicht, daß viele Probleme in den betroffenen Staaten auch hausgemacht sind. Daß Hilfe schon allein dadurch kaum möglich ist, ohne daß sich dort die Regierungsstrukturen etc. grundlegend ändern. Wer aber an Grenzen und Nationen festhält, wird dieses Problem wohl nie lösen können.

      Am Ende werden alle verlieren.

    • Aber Otto Meier
      „Wann waren Grenzen denn jemals eine Lösung, Desperado?“

      Wie sagte Gert Fröbe so herrlich in „Those magnificent men in their flying machines“ Ein deutscher Offizier kann alles!

      Dass man beim Militär diesbezüglich Neues gelernt haben könnte, halte ich für extrem unwahrcheinlich…

      Man vergleiche mal die Zahlen in diesem Amnesty Intrenational Bericht:

      https://www.amnesty.org.uk/press-releases/syria-call-investigation-civilian-deaths-us-led-airstrikes

      mit der Zahl der Terrortoten in Europa….
      Oder gar in deutschen Zügen! Dem Land in dem ein 17jähriger mit einem Messer und einer Axt Bewaffneter nicht von einer Spezialeinheit zur Terror Bekämpfung kampfunfähig gemacht und verhaftet werden kann, damit auch ja keiner auf die Idee kommt, die offizielle ISIS Version sei möglichweise nicht ganz so wahr wie behauptet….

      Ich bin sicher solche Fachleute können auch unsere Grenzen gegen andere Kinder sichern, sollte das dann nötig sein.


    • Ja, TDV, alles ist möglich, egal wie unmenschlich es auch immer ist.

  33. "Kahanology-Stiftung setzt Preis auf nichtislamischen Terroranschlag aus"
    so nachzulesen bei Bernd Zeller (http://www.zellerzeitung.de/)

    • Titel eingeben
      Ist Ihnen nicht klar, welche Absichten eine Online-Satirezeitung verfolgt? ROFL
      Man sollte schon recherchieren, bevor man wieder auf einen Soziale Medien Hoax reinfällt….

    • Mensch, gut, dass Sie mich darauf hinweisen
      ich habe das tatsächlich für eine Nachrichtenmeldung gehalten…

      (aber mal so unter uns_ ich glaube das besser verstanden zu haben- als Sie. Zumindest habe ich mich königlich amüsiert, denn es trifft die Sache auf den Nagelkopf!)

  34. "Ohne Kompass"
    „Wenn in einem unterdrückten Land revolutionäre Funken sprühen, können die Facebook-Mechanismen dazu beitragen, daraus ein Feuer zu entfachen. Wenn in einem demokratischen Gemeinwesen das Misstrauen wächst, lässt Facebook die Stimmen derjenigen lauter werden, die der Gesellschaft schnelle Lösungen vorgaukeln.“
    .
    http://www.faz.net/aktuell/politik/wie-soziale-medien-den-terror-anfachen-14343778.html
    .
    Also jedwelcher Zensur-Kooperation zwischen etablierten Parteien und etablierten Medien wär man da nicht vollkommen abgeneigt, hör ich da raus.

  35. DDBR
    Einiges läuft seit Jahren schon bis ins kleinste Dorf hinein.

    Die Vernetzungen dieser „Vereine“ welche hier angerissen und dargestellt werden, ist die Spitze dieses Eisberges.
    H4 über Drohungen mit der Psychiatrie.
    Drohungen die Existenz zu vernichten über Drohungen mit der Psychiatrie und weiteres.
    Eine simulierte Demokratie, welche mit offener Gesellschaft argumentiert, diese in ein Korsett der Politischen Korrektheit wie ein mechanistisch Bergwerk mit dem täglichen
    „Es kann nicht sein was nicht sein darf“ ausgestatteter Maschine eine Käseglocke übergezogen hat, das selbst Chemtrails ein Sinn ergeben, wenn man einfachste mal betrachtet, wie mit dieser Hoax Geschichte Daten erzeugt werdenden und somit auch eine „nette“ Einnahme Quelle derer ist, die jene im Glaube hält.
    Die DDR hat die BRD übernommen und seit wie vielen Jahren nun dank eines s.g. „Qualität“ Journalismus in einer Art Umerziehungslager gesteckt.
    Es reicht, sich z.b. das Thema „Operative Psychologie“ anzutun, um zu erkennen welch krudere „Wissenschaft“ dort systematisch zur Unterdrückung führt.

    Danke für Ihren Beitrag Don

  36. HappyHippo an der Front !
    danke für diese aufklärerische arbeit des zusammentragens und analysierens und wir erkennen, wie fronten geschlossen werden sollen, sozusagen ein westwall der anständigen gegen den unbequemen, unerwünschten, unkonformen anti-liebefrau-mainstream.

    vor diesem westwall der denunziation und verächtlichmachung kann dann der sturzkrampfbomber dieser „anständigen“ im kampf gegen rechts – HappyHippo – die konvois der rechten ideologielieferanten sich aus dem sonnigen gegenlicht stürzend mit wild umherexplodierender streu-rhetorik eindecken – kaum wegen rohrkrepierern notgelandet jubeln ihm dann 10.000tausende geretteter Tengelmann-verkäuferinnen mit heilsrufen zu und wollen alle ein kind von ihm.

    • Titel eingeben
      Ich vermute, Sie haben zu viel Ernst Jünger konsumiert…..und Projektionen sind doch ne feine Sache, oder?

  37. traurig, as time goes by
    1960 in den Sommerferien habe ich zum ersten Mal „die Zeit“gelesen. Es war ein richtiger Sommer, ich fühlte mich schon fast erwachsen mit meinen 12 Jahren. Voriges Jahr im Sommer habe ich das langjährige Abo, das vom Vater auf die Tochter übergegangen war, gekündigt. Jetzt vermisse ich sie nicht mehr.

    • Titel eingeben
      Aber das ZEIT-Kreuzworträtsel, das ist noch das alte.
      Immer noch empfehlenswert.
      Am besten die Online (die PDF-) Version ausdrucken und dann in Ruhe lösen.

    • Das Wurstblatt
      musste man kaufen, wenn man an die Stellenanzeigen im akademischen Bereich kommen wollte. Wieviel Dummheit ist da wohl in die Gehirne, einschließlich meines eigenen, gesickert. Aber am Schluss habe ich nur noch die Richtigstellungen der journalistischen Fehlleistungen durch den eigenen Herausgeber Bucerius gelesen. Jedes mal, wenn ich über eine neue Schandtat von Mugabe lese, muss ich an jenen Zeit-Artikel denken, der gar nicht genug schwärmen konnte anlässlich der Installierung dieses Intellektuellen als Staatschef.

    • Ich weiss nicht so recht....
      Weder die ZEIT noch die FAZ Online existieren noch auf meinem Computer, beide verderben das Niveau zu sehr und ärgern kann ich ich auch über anderes,
      Die Print Zeit, aber bekomme ich aus dem Internet und in den letzten Jahren habe ich nicht eine Ausgabe gesehen, in der nicht mindestens ein lesenswerter Artikel war. Mehr als drei selten, aber immerhin…
      Sehr lehrreich diese Woche fand ich zB einen längeren Artikel über einen Hamburger Kaufmann namens Witt, also einen echten Buddenbrook, und Hintergründe über den Charakter solcher Leute, wenn sie nicht von einem Möchte-Gerne Dazugehörer wie dem erbärmlich verklemmten THomas Mann beschönigt werden.

      Dazu ein Bericht über das real existierende Polen, aus dem polnische Frauen nach Deutschland fahren müssen, wenn sie abtreiben wollen. Da versteht man warum Europa so schnell zerfällt. Solche Kulturen sind ebenso inakzeptabel wie islamische…. da kann es keine Gleichberechtigung geben.
      Einmischung steht uns nicht zu, aber akzeptieren sollte man nur gleiches Niveau. Habgier als einziges Kriterium für die EU, wie es derzeit noch ist, wird nicht mehr lange funktionieren, weil es nichts mehr zu holen gibt!

  38. Titel eingeben
    Es ist unfassbar mit welcher Dreistigkeit in Deutschland operiert wird, wenn es um den „heiligen Krieg gegen rechts“ geht. Was aber bedeutet das genau?

    Wir sind keine Diktatur, das Menschen Frau Schramm solche Worte in sozialen Medien verbreiten können und dabei selbst beruflich gegen „Hetze“ arbeiten, ist vielsagend. Dass aber solche Methoden sogar gegen das ZDF angewendet werden, kann nur eines bedeuten:

    Die politischen Eliten sind sich absolut sicher, dass all diese Dinge KEINERLEI negative Forlgen für sie haben können. Sie sind sich ihrer selbst 100% sicher, dass sie unter dem Label „Kampf gegen Rechts“ alles tun können und ihnen weder in Medien noch in der Politik irgendjemand ernsthaft widerspricht.

    Leider haben sie recht mit dieser Sicherheit. Oder hört jemand außerhalb der sozialen Medien lautstarken Protest? Das Vertrauen der Menschen in den Staat und die Medien wird rapide sinken, wenn hier nicht endlich ein Gegengewicht entsteht.

    • Naja, Sie sehen ja, was aus der SPD wird. So doof sind die Leute auch nicht.

    • Titel eingeben
      Irgendwann, wenn „diese Heiligen“ alle dann rechts verortet haben erkennt wer die Despoten, die heute so noch nicht sichtbar sind.
      Sie spielen auf Zeit, Alternativlos.
      Datenhandel im Mediokristan ist voll Porno.
      Und beim Datenhandel schweigen bald alle.

  39. Sonst noch:
    Ich sprach heute mit meinem Friseur, der mir im possierlichsten Sächsisch erklärte, endlich müssten die Wessis ihre dummen Ossiwitze einmal selbst fressen, die mit den grauen, duckenden Mäusen und Stasispitzeln und SED-Bonzen, endlich nun, da selbst Ministerpräsidenten und Hüterinnen der Meinungsfreiheit – da erhob ich den warnenden Finger, was schwerfiel, gehörig schwer und nach Erektion aussah, da unter dem Umhang verborgen, und sprach, ob er wohl Seite 2 seines Staatsbürgerkundepappheftersklassefünf nicht mehr rekapituliere, die mit den Faschisten, Militaristen und Imperialisten und was mit denen geschehe, die ihren Staatsbürgerkundepapphefter nicht auswendig – schon brach er in heftiges Jammern aus – ich ließ es also dabei bewenden und tätschelte ihm gerührt den Wackelkopf, nun, wollte es, bekam aber die Hand nicht frei. Ein Vierteljahrhundert sei vergangen, mahnte ich, ein Vierteljahrhundert, er müsse doch gelernt haben, dass unqualifizierte Kommentare noch immer verdächtig – da zitterte, murmelte, kämmte er fort, bis er in einem letzten, trotzigen Aufbäumen den Kunert gab, auch die Würmer hätten ein Reich, das Erdreich, wer sonst dort leben will, muss tot sein…

    Da muss ich so finster die Brauen verzogen haben, dass er mir vor Schrecken eine Scharte über’s Ohr schnitt, die Schere streckte und mich vom Umhang befreite.

    Tja, ich bin ja kein Unmensch, durfte ihn also beruhigen, das Gedicht habe damals schon kein Gemeinter begriffen und wird es auch heute nicht und solange er es nicht bei facebook – nein, facebook hat er gar nicht, ist kapitalistisches Teufelszeug.

    Darauf tranken wir ein Gläschen Metternich und weinten vor Rührung um die alten Zeiten.

    ——————-
    Danke, natürlich.

    • Ein Gleiches
      Werter Interim,
      es ist jedesmal fein, ein Stücklein aus Ihrer digitalen Feder zu lesen.
      Mit freundlichen Grüßen aus dem Bistum von Woelki dem Guten.
      L.

      P.S.:
      „Da muss ich so finster die Brauen verzogen haben, dass er mir vor Schrecken eine Scharte über’s Ohr schnitt, die Schere streckte und mich vom Umhang befreite.“
      Eben dieses widerfuhr mir vor drei Wochen. Ursächlich für den koinzidenten Scherenhieb war ein Gespräch, seitens des Figaros im possierlichsten Rheinländisch, über die jüngste liturgische Inszenierung des kölschen Kardinals und Oberbootsmanns.

    • @Lichtenberg
      Kann ich sehr gut nachvollziehen, fand die Art und Weise völlig! daneben. Dabei muss ich zugeben, dass mir das rechte Attribut dazu nicht eingefallen ist. Unanständig, scheinheilig, …? Trifft es nicht.

      Ich kenne den Mann sonst gar nicht, finde, man hätte rein symbolisch da durchaus was machen können. Eine Predigt ist eine Predigt, es wird ja kaum einer den hl. Franz geben. [Aber beeindruckt hätte es mich ein Stückweit ;) ]

      Herzliche Grüße!

  40. Bluatsauremarie, des gibts wieder?
    Welch eine Fleißarbeit. Vielen Dank! Mein erster Gedanke war: Ja, haben wir denn schon wieder Stasi? Mein 2. kapierte nun, was ich vor Jahren las. Dass wir nämlich medientechnisch an einem riesengroßen See stünden, dessen anderes (gefährliches) Ufer wir nicht erkennen könnten.

    Und dann kam mir in den Sinn, was man wohl mit Lilo gemacht hätte. Als sie das 2. Mal von ihrem Hein zum Tanz aufgefordert wurde, der einen Ticken dunkleren Teint hatte, wie wir alle? Sie fragte ihn nämlich keck: Sagen Sie mal, sind Sie Mulatte??

  41. I told you so
    Das Problem sind ja weniger irgendwelche „Blogger“ oder „Twitterer“ , sondern ihre medialen und letztendlich auch politischen Unterstützer.

    Auch als Wessi mit geschichtswissenschaftlicher Ausbildung war mir klar, daß „hate speech“ ganz deutlich in Richtung des politischen Strafrechts der DDR (§ 106 StGB der DDR, „staatsfeindliche Hetze“ geht.
    Und angesichts der Schwammigkeit der Begriffe und der Einseitigkeit der Auslegung des „Hasses“ hätte jedem klar sein müssen, daß dies ein Quasi-Ermächtigungsgesetz ist.

    • Ja, wir haben da ein Problem und es heisst einerseits Maas und anderereits Schwesig, und einen De Maiziere, der das passieren lässt.

    • Mein Gott... wie oft denn noch !
      Das Problem sind die nicht diese drei und einige andere sondern, dass die Mehrheit hinter solchen Figuren steht.
      Das war natürlich früher nicht viel anders was Minister angeht, aber da hatten wir Probleme der jetzigen Dimension nicht, und auch kein Internet das zum Missbrauch ja einlädt!

      Es ist weit und beit keinerlei Ansatz zur Lösung zur sehen, der massive Kollisionen verhindern könnte, das scheint mir am gefährlichsten zu sein….

    • @TDV
      Doch TDV, ich finde Maas ist ein Problem.
      Ich habe heute die Berichterstattung zur „Axt-Attacke“
      verfolgt, wer hat sich als Mitglied der Bundesregierung dazu geäussert, bzw. wurde von den Medien befragt: Maas.
      Nicht der Bundesinnenminister (Chef der Bundespolizei), nein der Justizminister.
      Was ist da los, sind Thomas de Maizière still und heimlich Kompetenzen entzogen worden?
      Wurde er faktisch entmachtet, ohne das Merkel es kundtat?
      Das war nicht der erste Vorfall, wo de Maizière still blieb und stattdessen Maas zu Wort kam.
      Achten Sie mal drauf…

      Noch mal zur „Axt-Attacke“:
      N24, NTV und der ARD – Nachrichtenkanal, benutzten die selbe Bezeichnung. Seltsam.
      Keiner Sprach es aus: „Terroranschlag“

    • Ist es aber offensichtlich. Irgendwo las ich auch Amoklauf. Ich glaube bei SPON.

    • Nach Auftauchen des Bekennervideos hat sich Altmeier geäußert
      und ja, es ist ein islamistischer Anschlag. Was sonst, dieses Gehampel von wegen psychisch gestört (wer ist das nicht, der ihm gänzlich unbekannte Menschen umbringt) oder aber schwerst traumatisiert.
      Es wurde auch ein Abschiedsbrief an den Vater gefunden, also keine Ausreden mehr möglich.

      Ich habe mich auch gefragt, wieso schon wieder Schnelltwitterer Maas, besteht die Bundesregierung nur noch aus SPD oder was soll das? Von Merkel kam überhaupt noch nix…

    • Vorschlag zur Güte
      Die islamische Welt läuft Amok.

      Immer um den Globus rum.

    • Solange...
      … es keiner sagt, solange ist es auch nicht passiert.

      Sollte sich herausstellen, dass die Person im vom IS veröffentlichen Video identisch mit der die Tat begangener Person ist, ja dann wird es lustig. Weil wenn man dann nur eine 1 Promille der minderjährigen, unbegleiteten Flüchtlinge als potentiell für den IS empfänglich annimmt, bleiben wenigstens 200 mögliche Gefährder. Und das wäre konservativ geschätzt.

    • @Thomas Meyer
      Bitte nichts hinein interpretieren… ich habe nie gesagt, dass Maas kein Problem sei, ich habe gesagt, dass er nicht das eigentliche Problem ist, sondern nur ein Symptom.
      Wenn der grosse blöde Haufen nicht bei den Wahlen solche Kreuzchen machen würde, käme der Kaspar Maas auch nicht auf eine solche Position.

      Ich hab gerade ein 44 sek Video auf dem Monitor, in dem das sehr präzise erklärt wird!

      George Carlin – if you vote you have no right to complain

      https://www.youtube.com/watch?v=2Jnf9GILjFM

  42. Es ist das alte Lied von der Gesinnungs-Ethik
    Die befindet sich halt auf einer schiefen Ebene und muss immer Gesinnungsradikaler werden.
    Drauf gefurzt. Echte Helde üben sich in Verantwortungsethik und bedenken, was am Ende rauskommt. (Und gehen deshalb noch lange nicht den rechten Deppen auf den Leim.)
    Die Gesinnungsethik dann in pseudowissenschaftliches Geschwurbel zu verstecken, was abseits Twitter passiert.
    Langer Rede, kurzer Sinn: Danke für den Beitrag. Für die Recherche. Und für die aufrechte linke Haltung gegen die Sozial-Imperialisten vom Stalinblock.

    Eine letzte Bitte, bester Herr Porcamadonna: Können Sie nicht das dumme Julchen aus dem ansonsten lesenswerten Blog herauslassen? Ich bekomme immer ein leichtes Zucken, wenn ich dieses moralisch unendlich biegsame, arbeitsscheue Narziss serviert bekomme. Ich musste einmal einen Vortrag von ihr erdulden, der so unendlich überheblich und dabei dumm und unamüsant war, dass ich es gar nicht mehr leiden mag.

  43. Diese "Stiftung"....unfassbar
    Mit Steuermitteln offene Aufrufe zur Denunziation zu finanzieren, finde ich schwierig, um es mal zurückhaltend zu formulieren.
    Oder was soll das hier sonst sein?
    „Die Meinungsfreiheit wird in diesem Land durch
    Artikel 5 des Grundgesetzes besonders geschützt.
    Das heißt auch, dass Meinungen, die
    man nicht teilt und rundweg ablehnt aus rechtlicher
    Perspektive hinnehmen muss. Eine Anzeige
    macht daher nur Sinn, wenn es sich um
    einen strafrechtlich relevanten Beitrag handelt.
    Aber auch, wenn du dir nicht sicher bist: Eine
    Anzeige zu viel, ist besser als eine zu wenig.“

  44. Trotzdem
    DA, ich weiss, Sie mögen keine in Versalien geschriebenen Wörter, – trotzdem:
    DANKE und HUT AB

  45. Da hilft nur noch die massenhafte Selbstanzeige
    Vielleicht implodiert der Laden, wenn man ihn mit Arbeit zuschüttet. Jeder FB-User, Twitterer und Blogger fordere bei Schramm & Co. einen Korrekte-Gesinnungs-Nachweis an! Ich bin jedenfalls gespannt, ob ich Antwort bekommen…

    http://unbesorgt.de/selbstanzeige-wegen-hate-speech-verdacht/

    • Ich denke, man sllte mal über Hatespeech von Links reden. anzeigen ist mE fast immer falsch.

    • ıch finde, man sollte überhaupt erstmal thematisieren, ob es "hatespeech"überhaupt gibt
      Das wäre nämlich die Grundlage jeder weiteren Diskussion. Und ich behaupte mal, dass der Begriff an sich weder linguistisch noch sprachphilosophisch durchkommen wird, sondern eine reine Propagandamischung ala Opium gegen das Volk ist.

    • Das ist Satire!
      …sorry, dass hätte ich dazu schreiben sollen. Auch als Warnung.

    • Definitionsbeliebigkeit...
      Eine Definition von „Hate-Speech“ gibt es nicht und wahrscheinlich will die auch niemand von der Gesinnungskontrolle, weil ansonsten könnte man darauf ja festgenagelt werden.

      Definitionen nach Belieben umzudeuten bzw. diffuse Begrifflichkeit ist im Bereich der logischen Argumentation absolut verboten, aber logisches Argumentieren ist auch nicht das Ziel von Leuten, die das tun.

  46. das macht mir Angst
    sowohl die Verbindungen , als auch die Koordination. Nicht jeder hat sein Internetauftritt komplett unter Pseudonym. Lieber Don Alphonso, in Bayern (nach 5 Jahren hab ich wohl eine Aufenthaltsgenehmigung), droht mir da bei Abspaltung die Ausweisung in ein links regiertes Bundesland ????? Gerade unter Berücksichtigung von #R94 können die unmöglich als sichere Herkunftsländer klassifiziert werden! Falls doch, gibt es ausser Österreich, Schweiz und Osteuropa eigentlich noch Alternativen, wo man dann auch mal Zeitung lesen kann, ohne umerzogen zu werden? Was ist eigentlich die Kernkompetenz dieser sogenannten Journalisten? Das sind also embedded Journos …

  47. sprachlicher Coitus retro
    Lieber Don Alphonso,

    wie schön Sie doch immer schreiben. Vorab will ich Ihnen noch sagen, daß ich schon etwas aufgeregt war, als Sie in Ihrer letzten Geschichte so beschrieben haben wie Sie den Wiesenhang heruntergerutscht sind und, wie Sie ja sagten, ohne Helm.

    Mit dem Helm ist das ja so eine Sache für den Kopf und jener bestimmt ja Ihr Schreiben, doch als ich Ihre hübschen Zeilen über den Wiesenrutsch zur Kenntnis nahm, dachte ich so bei mir: Glück hatte er ja schon damals, der kleine Don Alphonso, da könnte ja auch ein Stein auf der Wiese gelegen sein und wer keinen Helm trägt, bekommt von seiner Mutti sicher auch kein Herren Tiefschutz Suspensorium von „ShockDoctor“.

    Na ja , zum Glück scheint ja alles gut gegangen zu sein und der Herr im Himmel hatte alle Steine aus dem Weg geräumt.

    Zurück zu Ihrem heutigen Thema.

    Satire, Hetze, einfach häßliche Dinge, die Sie heute hier ansprechen und wieder eine Menge Namen. Selbst wenn man sich die Mühe machte gäbe es am Ende doch wieder einen, der sagen würde, daß dies doch alles Einzelfälle seien.

    Ich verstehe solche, von Haß geprägten Nachrichten, als einen Sprachverfall, ein Leben ohne Geschichtshintergrund. Bedauerlich, und ich glaube, daß man dies hinnehmen muß wie die Katze des Nachbarn, die mir ständig auf mein Grundstück – mir kommt es kaum über die Lippen – „scheißt“.

    Die von Ihnen beschriebenen Nachrichten scheinen mir auch ein Art „Kurzläufer“, denn schon Morgen werden sie im Nachrichtorkus wieder verschwunden sein und alles geht weiter wie gehabt.

    Das Wort „Satire“ aus Ihrer Überschrift aufgreifend fragte ich mich beim Lesen Ihrer Zeilen: Wer denkt heute noch an Herrn Böhmermann ?

    Es ging um ungewöhnliche Worte, die ich selber nie in Anspruch nehmen würde und heute?

    Doch als vor wenigen Tagen die Panzer in Ankara auffuhren um, wie es hieß, den kleinen Sultan vom Sockelchen zu stürzen, kam mir wieder der Herr Böhmerman in den Sinn. Was ist nur aus ihm geworden? Sein Gedicht löste eine kurzfristige Debatte aus und dann wurde es still.

    Ziel eines satirischen Gedichtes soll es ja sein, die völlige Verderbtheit einer Person durch die Beschreibung zur Schau zu stellen.

    Vielleicht währen die Putschisten erfolgreicher gewesen, wenn sie sich auch der Satire bedient hätten.

    Man denke hier nur an den walisischen Dichter Dafydd ap Gwilym, der einst seinen Rivalen Rhys Meigen mit einer Satire getötet haben soll.

    In einem, in Gedichtform ausgetragenem, Streit zwischen den beiden nannte Dafydd ap Gwilym seinen Rivalen Rhys in einer Satire, einen Feigling, verfressenen Fettwanst, der stinkt und dauernd besoffen ist.

    „Fierce quick-lipped man, he’d get drunk on beer,
like a raucous piglet when he puked;
ragged coat sifting mallows, meat-beggar’s cockles, wild amazingly ugly clothes, coarse, piss-stained and full of holes.

    Although you cannot make either awdl or englyn, thrust of sticky shit-filled breeches, leather-fisted thief. Bitter lad babbling madly, most swiftly
can you drink the dregs of taverns.“
    (Übersetzung aus http://www.dafyddapgwilym.net)

    Als Rhys Meigen die Zeilen zur Kenntnis nahm soll er tot umgefallen sein.

    Wäre die K. dem Herrn Böhmermann nicht so in den Rücken gefallen, wären die Toten in Ankara bei jetzigen Putschversuch vielleicht nicht notwendig gewesen.
    Aber die K. mußte ja ihrem türkischen Sultan zur Seite stehen, damit dieser die sog.Flüchtlinge fernhält.

    Sollte man Böhmermann nicht doch noch einmal eine Chance geben ?

    Man hat sich zu allen Zeiten Wortgefechte geliefert, doch persönlich bin ich stets wieder erstaunt wie tief der sprachliche Umgang noch sinken kann.

    Wie ich oben schon sagte, sehe ich als eine Ursache die mangelnden Geschichtskenntnisse, die zu einer solchen Verrohung führen und wenn man keine Bücher mehr lesen will, bleiben den Menschen als Vorbilder nur unsere Politiker.

    Na ja, seien wir doch einmal ehrlich, mit diesen Leuten will ein kultivierter Mensch doch wirklich nichts zu tun haben.

    Seien Sie herzlich gegrüßt
    ObjectBe (objectbe.blogspot.com)

  48. Titel eingeben
    Die Amadeu Antonio Stiftung verbreitet nicht nur ein befremdliches Demokratieverständnis. Auch zur Nutzung der Diskurs-Ressource Humor hat sie recht eigenwillige Vorstellungen.

    Zu Beginn des Faltblattes heißt es:

    „Oft wird rassistische Hetze auch als Satire oder Humor getarnt oder im Nachhinein als Ausrede benutzt, es sei ja nur witzig gemeint gewesen.“

    Gegen Ende dann:

    „Gemeinsam lässt sich auch eine größere Aktion im Internet realisieren:zum Beispiel eine Hashtag-Kampagne oder eine witzige Facebook-Seite, um rechte Hetze mit Humor in den Schatten zu stellen.

    Ich weiss nicht, ob man das heutzutage noch so schreiben darf, aber dieses „Faltblatt“ beinhaltet schon ein gehöriges Maß an geistiger Zerrüttung, gefördert mit steuerlichen Mitteln.

    • "„Faltblatt“ beinhaltet schon ein gehöriges Maß an geistiger Zerrüttung"
      Es geht ja konkret um die Zerrüttung des Geistes frei denkender Menschen! Denn die müssen diesen gefährlichen Nonsens erstmal widerlegen.
      Kahane und die Linksextreme versuchen ja nicht nur eine „Umwertung aller Werte“, sondern eine Aufhebung aller Denkstruktur durch Sprachverbot und- gebot. Und die implizite Zerstörung der Begriffe macht die Menschen blind und stumm- das ist so gewollt! Es geht, wie immer , um Herrschaft über andere. Unsere linksextremen Mitbürger hauen ja schon länger auf diesen Nägeln herum. Durch das Maas’sche hatespeech Gespeeche kommt da aber nun der Zündsatz an den Sprengstoff, denn darüber kann die Gedankenpolizei auf alles zugreifen- zumal der Gute kleine Mann (der mich so sehr an den debilen E.Honnecker erinnert- hat das Saarland nur solche Botschaften an die Welt?) de facto auch die Gewaltenteilung aufgehoben hat und nun ausserhalb seines Ressorts Strukturen aufbaut, die Aufspüren, Verurteilen und Exekutieren in Eins fassen. Gelegt in die Hände von so vertrauenswürdigen Personen wie Viktoria Kahane und ihren Schergen als Spitzel und Vollstrecker.

  49. Schöne Aussicht!
    Ist ‚Berliner Elite‘ einfach nur ein Oxymoron oder ist es Satire oder ist es hatespeech? Diskriminierend ist es auf jeden Fall, z. B. gegenüber der Plundersweilener Elite oder der Elite der kleinen dummen Stadt.
    Ansonsten erinnere ich mich ein einen diskriminierenden Spruch aus meiner Studentenzeit: Trau keinem über 30! Wiki sagt, daß J. S. über 30 ist, woran man erkennt, wie sexistisch und voller Haß Wiki ist. Die anderen hier Zitierten sind es wahrscheinlich auch. Die Konsequenz daraus: Trau keinem!
    VG K

  50. Farm der Tiere
    Sehr geehrter Don,

    danke an Sie für diese wundervolle Recherche und an den Verlag, der die Veröffentlichung gestattet hat.

    Dieses Kleinod ist eine wundervolle Vorlage für den Unterricht an der gymnasialen Oberstufe zum Thema „Strukturen und Methoden des Totalitarismus“.

    Tatsächlich ist es so, dass sich im politisch-medialen Komplex parteiübergreifende Netzwerke ausgebildet haben, die unter dem Radar der öffentlichen Wahrnehmung und ohne Mandat durch den Souverän agieren.

    Zum extrem einflussreichen Gender-Netwerk gehören u.a. Schwesig, Kahane, Beck, Leyen, Schavan, Baer sowie ein signifikanter Teil der Zeit-Online Mitarbeiter. Nur mal als Beispiel.

    Christina Schröder könnte sicher aus dem Nähkastchen plaudern, was die Auseinandersetzung mit dem politisch protektionierten Genderfeminismus/Linksradikalismus betrifft. Was immer man von ihr halten mag, aber ihr Standing gegen die übermächtigen Netzwerke verdient Respekt.

    Diese Geschichte ist noch lange nicht auserzählt.
    Im Gegenteil: Die Erzählung beginnt erst.

  51. Pingback: Die Überwachung der sozialen Medien als Gefahr für die Demokratie | stefanolix

  52. Alles sauber.
    Die sogenannte politische Meinungsbildung der Parteien, ihre als Stiftungen getarnte Geldwäschereien, quersubventionierte Institute und die hunderte schwarze Kassen in Brüssel, Luxemburg und anderen deutschensprechenden Landen.

    Bekannte Kennwörter: Koch, Lambsdorff, Kohl.

    Werter Don,
    nein, ich kann leider keinen Link anbieten der zu der CDU-Abgeordneten führt, die über 500 schwarze Kassen innerhalb der Verwaltung der Europäischen Union entdeckte. Trotz langer Suche fand ich hierzu nichts. Hier wurde perfekt „gesäubert“ (ein sehr aktuelles Wort).
    Auch auf youtube fand ich keine Spuren, welche das auf die Dokumentation verweist, die vor Jahren im Fernsehen ausgestrahlt wurde.

    Im Grunde genommen spielt es ja keine Rolle.

    Das System „Nation der parlamentarischen erb- und Wirtschaftsdiktatur ostdeutscher Prägung“ (NWO) steht kurz vor der Perfektionierung. Der Großteil der Bevölkerung ist konditioniert bis selbstkonditionierend.

    Zur Alternativlosigkeit gibt es keine Alternativen mehr. Andere Meinungen braucht niemand mehr – diese werden als staatsfeindlich, rechtspopulistisch und nur als ausländerfeindich eingestuft.
    Die Unaussprechliche (A. M. ) ist über allem erhaben. Die Grenzen fallen in allen Bereichen und die flächendeckende Gleichschaltung aller Medien ist vollzogen.

    https://www.youtube.com/watch?v=uPvGtlYxv5U

    Die SED wurde durch die christlich soziale grüne Politikmafia – kurz auch Parteien der Mitte genannt – ersetzt. Die AfD funktioniert als Sammelmagnet für gehobelte Späne.

    Die Fahne nieder
    Die Reihen sind gelichtet
    Die Mitte schleicht
    Mit weichem Schritt

    Der Weg nun frei
    den bunten Gruppen
    Die Freiheit trauert
    Nur noch kurze Zeit

  53. Nie mehr einen Unrechtsstaat a la DDR
    Die Linken Chaoten und ihre „(un) heimlichen Unterstützer, gefördert durch Leute wie die Minister Maas und Schwesig, sind gefährlicher als die rechten Idioten. Bei letzteren weiß man meistens, wie sie agieren, bei den ersten weiß man nur eines: sie treiben das Mobbing über das Internet zur Perfektion und akzeptieren nur eine Meinung: IHRE!

    Ich hoffe, dass diese Chaoten und ihre Unterstützer nie an die Macht kommen. Denn wir wissen aus den Erfahrungen im Unrechtsstaat DDR, was das bedeutet: die Macht geht nicht mehr vom Volk aus, Entscheidungen wird nur noch von der sogenannten Elite getroffen und freie Wahlen sowie die Akzeptanz einer politischen Opposition, Verfassungsmäßigkeit, Schutz der Grundrechte, Schutz der Bürgerrechte und Achtung der Menschenrechte, Meinungs- und Pressefreiheit kann man sich abschminken.

    Mein Plädoyer an Don Alonso: bleiben Sie dran und legen immer wieder den Finger in die Wunde!

  54. Titel eingeben
    Gut findet Meisners argumentlosen Twitter-Post zum Beitrag des Don übrigens auch Christiane Germann (https://twitter.com/amtzweinull), SocialMediaManagerin beim BMI, aber natürlich nur „hier:Privatmeinung“.

    Das scheint Schule zu machen – tagsüber Social Media Dingsbums irgendwo, wo es ausgewogen zugehen sollte und nach Dienst dann Meute bei den gleichen Themen wie im Dienst.

    • social Media ist deren Türöffner.

    • Gar nicht so übel
      dieses Teilen durch Frau Germann.

      Wird auf diese Weise auf Don Alphonso´s Blog – vielleicht auch für diesen bisher nicht Kennenden – aufmerksam gemacht.

  55. Erdogan-Modus zum Wort des Jahres!
    Es ist wunderbar, wie Sie die Machenschaften wie versuchte Verleumdung anderer Meinungen bzw. Verwässerung der Meinungsfreiheit ausgearbeitet und bloßgestellt haben. Der heutige Blog ist wieder einmal ein Kleinod inmitten der Misere des Nanny-Journalismus.

    Gemäß der Auflistung der Richtlinien der Stiftung wäre jede Äußerung über Flüchtlinge rechte Hetze, nicht nur eine negative. Und „Lügenpresse“ dürfte man nach deren Vorstellungen auch nicht mehr sagen, wobei der Ausdruck alle möglichen Themen meinen kann.

    Tja, Stasi-Background: gelernt ist gelernt.
    Passt auch in die politische Richtlinie der von oben verordneten Willkommenskultur. Wenn jedermann sich aus Angst nach jenen Richtlinien richtet, gäbe es den Anschein ab, als ob die ganze Nation die Politik unterstützt. Das kann man nicht übersehen, der Kreis schließt sich.

    Jetzt könnte ja SPON anfangen, ganz nach den Richtlinien zu zensieren. Viel fehlte da nämlich nicht, mich hatte die Zensur völlig zermürbt und war ein Grund, warum ich im Januar von Don Alphonsos Blog so begeistert war und hier meine geistige Heimat fand. „Heimat“, verflixt und zugenäht, wäre gleich bei der AA unangenehm aufgefallen. ;-)

    Durch Erdogans gelungene Entfernung der Satire aus der Mediathek wurde die Büchse der Pandora geöffnet, und nun sieht man sich halt des Öfteren zu einer Wiederholung des Vorgangs veranlasst: Was einmal ging, geht öfters, so läuft es nun mal. So kann sich das Volk langsam aber sanft an eine Dauerzensur herangebracht werden, die offiziell nicht wie eine Zensur aussieht, sondern nur „bedarfsbedingt“ und soft, und dies, bis der letzte Journalist verstanden hat, dass er linienkonform berichten sollte, denn sonst…
    Welcher Fernsehreporter möchte denn gerne sehen, dass sein mühevoll ausgearbeiteter Beitrag womöglich kurzerhand entfernt wird und auch nicht mehr durch andere ÖR Senderausgestrahlt wird?

    Trifft natürlich bei Printmedien ebenso zu. Welcher aufstrebende ehrgeizige Journalist würde denn jemals einen der begehrten Jobs bei Spiegel oder Zeit bekommen, wenn er nicht nach den Spielregeln spielte? Also werden schon junge Journalisten daran gewöhnen, dass sie das „Richtige“ schreiben, wenn sie jemals solch einen Job bekommen geschweige denn Karriere machen wollten. Unter derlei „idealen“ Bedingungen wird Zensur obsolet bzw. konzentriert sich auf social media und alternative Medien.

    So wird das Rückgrat der vierten Gewalt allmählich gebrochen, sodass die Zunft letztendlich nichts Eigenständiges mehr zu bieten hat: Drosselt man die freie Entfaltung der investigativen und intellektuellen Kräfte, verkümmern sich die Medien von systemkritischen zum System-Appendix.

    Es gibt so viel US Bashing, aber was Meinungsfreiheit angeht, so sind die USA diesbezüglich haushoch überlegen.

    • Die Stiftung versucht, sich damit als „Schwert und Schild“ der Groko und der Willkommenskultur zu positionieren. Diesmal ging sie halt deutlich zu weit – sie arbeitet für sich selbst und gegen einen Journalisten. Natürlich finden sie dabei Helfer, aber das endet irgendwann.

    • Wer wird überhaupt einen Job bekommen, wenn er nicht nach den
      Spielregeln spielt? Und besonders nach den bereits verinnerlichten?
      Das ist doch nicht erst seit heute die Frage. Oder was glauben Sie, weshalb sich so viele seit langem eher so zurück halten?
      Propaganda: systematischer Versuch, öffentliche Sichtweisen zu formen und zu erwünschten Reaktionen zu steuern
      http://www.miprox.de/USA_speziell/Warum_Amerikaner_beinahe_alles_glauben.html

    • Die strukturell unabhängige
      und faktisch unvoreingenommene „Qualitäts“-Presse gibt es in D nicht mehr. Reales Leben findet seinen Spiegel mittlerweile eher in manchem Provinzblatt.
      M. A. Titz

  56. Meistens super, nicht immer
    Don Alphonso sagt:
    17. Juli 2016 um 15:25 Uhr
    Es gibt Dinge, die klicke ich nicht an.

    Sehen Sie, so in etwas geht es mir bei solchen Artikeln. Die Beteiligten kenne ich nicht; was viel schlimmer ist: Habe auch echt null Interesse, die kennen zu lernen; auch weil ich mir von keiner dieser potentiellen Bekanntschaften etwas Intelligentes erwarte.

    Ganz persönlich lese ich lieber etwas Erhellendes statt die Geschichte einer Verdunklung: „Fast übergangslos vom Blockwart über die Stasi zum Blogwart“.

  57. Wir haben die Zeit von "wehret den Anfaengen" verpasst!
    Die Berliner Republik ist durchsetzt von Seilschaften der ehemaligen SED und STASI, die sich die spiessbuergerliche, protestantisch-preussische, pseudosozialistische DDR zurueckwuenschen.

    Die gut geschulten Kader benutzen bekannte Techniken und aktivieren Kollaborateure, Denunzianten, Provokatuere aus allen demokratiefeindlichen Ecken (gerne auch querulatorische Borderliner im Netz) fuer Ihre verfassungsfeindlichen Ziele.

    Die Untergrabung der Meinungsfreiheit ist einer der wesentlichen Schritte zum totalitaeren Ueberwachungsstaat. Die Ausgrenzung und Diffamierung Andersdenkender und des politischen Gegners ist Programm.

    Wenn solche Gruppierungen (gerne als Stiftung getarnt) staatliche finanziert werden und sich mit „mainstream“ Mediengruppen vernetzen ist Gefahr im Verzug.

    Wo bleibt der Verfassungsschutz, der uns gegen diese Feinde des GG schuetzen soll? Auch schon unterwandert?

    • ........
      Ich würde Preussen da nicht einbringen, Friedrich der Grosse oder Bismarck hätten wohl sehr kurzen Prozess gemacht mit diesen Leuten.

    • erratum
      Das „ihre“ im 2. Abs. letzte Zeile natuerlich kleingeschrieben…

    • Wehret den Anfängen
      @ H von Tronje
      Ich stelle mir ähnliche Fragen wie Sie.
      Als der 25. Jahrestag der Wiedervereinigung gefeiert wurde, habe ich etwas erstaunt beobachtet, wie unkritisch der Rückblick vieler ex DDR-Bürger auf die Vergangenheit ausfiel. Ich kann verstehen, dass nicht jeder ein mutiger Oppositioneller sein konnte. Ich kann verstehen, dass nicht alles „schlecht“ war und dass es auch gute Erinnerungen gab, doch mir schien bei viel zu vielen das Bewusstsein dessen zu fehlen, welch ein politisches Monster die DDR wirklich ge-wesen ist. Dass ich nicht ganz unrecht hatte, bewiesen die vernichtenden Aussagen der wahren Oppositionellen, die gefährlich lebten, im Gegensatz zu den a posteriori Möchtegern-Widerständlern, von denen solche Sätze nicht über die Lippen kamen.

      Vergessen habe ich auch nicht den Streit über die DDR: Unrechtsstaat Ja oder Nein? Welch eine Haarspalterei um einen einfachen, für meine Begriffe angemessenen Ausdruck für ein Land, das seine Bürger politisch entmündigte bzw. sogar vorsätzlich ermordete, sobald sie versuchten, das Land zu verlassen.

      Es hat mich auch ziemlich überrascht, wie meine Kritik an der DDR hier in Don Alphonsos Blog neulich von manchen aufgefasst wurde, und zwar wie eine Beleidigung. Beinahe so, als ob man die DDR heute lieber nicht mehr kritisieren sollte.

      Ich frage mich: Gibt es jetzt einen Neuzugang zur Kategorie „deutsche Tabus“, war doch das Thema Drittes Reich schon immer off-limits. Es gab wenig Gelegenheiten, über das Terrorregime der Nazis oder den Holocaust gebührend zu diskutieren. Für mich sah es in Deutschland eher so aus, dass das Thema in der Schule abgehandelt wird, um es dann nach Möglichkeit für ewig zu begraben. (Dafür liefen Jahre lang Dauer-TV-Dokumentationen auf Phoenix et al., die mein Mann ausgiebig verkonsumierte, sodass ich mich daraufhin veranlasst sah, mich TV-technisch zu emanzipieren.)

      Die Tabuisierung der eigenen Vergangenheit ermöglicht keine angemessene Aufarbeitung, und so bleibt der Spuk dort, wo es besser nicht hingehört: im Dunklen. Nachdem der Prozess der Verdrängung nun auch bzgl. der DDR-Diktatur offenbar ähnlich erfolgreich abläuft, wundert es mich kein bisschen, wenn ehemalige Stasi-Mitarbeiter auf ihre gewohnte Art Karriere machen, um dafür zu sorgen, dass das „bessere“ System immer etwas mehr Fuß fassen kann.

      Für mich ist dies bemerkenswert: Die Bürger der DDR haben zwei Diktaturen hintereinander über sich ergehen lassen müssen. Nach der Wiedervereinigung war die Euphorie so groß, dass es beinahe an Blasphemie gegrenzt hätte, an einer rückhaltlosen Hinwendung zur Demokratie zu zweifeln.

    • Titel eingeben
      Bitte nicht wieder alles auf die pöse DDR, SED, Kommunisten, Sozialisten, etc. schieben. Das ist doch zu schlicht.
      Die gibt’s nicht mehr, die haben den „Kalten Krieg“ verloren.
      Es ist eine neue Generation von engstirnigen Deppen. Und deren neue Mode (Gender etc.) kommt nicht aus dem pösen Sowjetreich…

    • Es ist nun mal ein Unding, dass so eine Stiftung von einer Ex-Stasi-Frau geleitet wird. Ginge es um Aufklärung, wäre es negal, aber hier geht es um Überwachung und Zensur und da will ich weder Ex-Stasi noch den Neostalinistenflügel der Linken sehen.

    • v. Tronje
      „Die Berliner Republik ist durchsetzt von Seilschaften der ehemaligen SED und STASI, die sich die spiessbuergerliche, protestantisch-preussische, pseudosozialistische DDR zurueckwuenschen.“

      Selbstredend. Infiltriert! – Wenn es nur ´89 nicht gegeben hätte, dann würden jetzt bestimmt schon alle kleinen Kinder sexuell befreit und wir hätten längst überall Duisburg-Marxloh, allzeit freien Zugang zu bewusstseinserweiternden Substanzen wie Christiane F. und allerorten Aufregung durch jugendliche, resozialisierte Gestrauchelte mit steuerfinanzierter Kampfsportausbildung als liberaler Bewährungsauflage.

      Aber die „Infiltrationen“ durch vom Westen gewählte Abziehbilder … pardon: Politiker aus dem Osten hat das gewiss verhindert, genau … oder sind wir doch dort oder wenigstens im Vorort dessen angekommen? Das dürfen Sie entscheiden, v. Tronje, frei, wie Sie sind!

      Leider empfinde ich die von Ihresgleichen glorifizierten Verhältnisse als mindestens als so abstoßend wie Sie die politische Bevormundung. Das bringt mich irgendwie in ein böses moralisches Dilemma: So wenig ich mir persönlich von jedermann über den Mund fahren lassen mag – so wenig behagt mir der Gedanke, dass jeder, wirklich jeder Unflat einen Nährboden findet und sei er noch so anmaßend.

      Ich glaub, da muss am Ende halt doch einer weichen.

      Ihre Kriemhild.

    • @Tamarisque
      Es geht nicht um eine kritische oder nicht-kritische Auseinandersetzung über die DDR, Tamarisque. Es geht darum, wem diese zusteht – und wem nicht. Sie wissen nichts nichts über unser Leben dort, da Sie es weder teilten, noch auf Zeit daran teil hatten. Wir sind so erzogen worden, dass wir uns über Dinge, an denen wir nicht teilhaben, nur sehr vorsichtig eine Meinung erlauben – was im übrigen zu einer so unkritischen Haltung gegenüber dem Westen führte, dass viele von uns ein bescheidenes Begrüßungsgeld und Bananen fürs erste täuschen konnten.

      Aber die Täuschungen waren natürlich bald verflogen. Wir brachten nichts in die rechtliche Grundstruktur der BRD ein, so dass die jetzigen Probleme eben einzig und allein Ausflüsse dessen sind, was im Westen schon immer angelegt war. Auch die Kanzlerin wurde mehrheitlich im Westen gewählt. Aber diese Fakten werden ignoriert. Stattdessen heißt es nur immer wieder: „Haltet den Dieb!“

      Nur ein Beispiel: Das Wirken der verstorbenen Frau Honecker wird regulär auf einen bestimmten JWH verkürzt. Der ist nicht zu verharmlosen. Aber nicht diejenigen, die Erfahrungen damit machen mussten oder die selber davon bedroht waren, sind gewöhnlich nicht diejenigen, die sich am lautesten darüber echauffieren. Sondern das sind i. d. R. diejenigen, die gelernt haben, die Opfereigenschaft anderer für die eigenen Zwecke zu instrumentalisieren (ob sie damit nun Randale rechtfertigen oder Steuergelder beanspruchen). Das löst hier kein öffentliches Befremden aus, sondern wird als normales, sozial besonders begrüßenswertes Verhalten angesehen – sonst gäbe es bestimmte Stiftungen und Vereine nicht (die gab es schon vor der Wende, und sie waren i. d. R. Steuersparmodelle in der Grauzone und haben mit Drogenopfern o. ä. gearbeitet).

      Über das praktische Ergebnis einer solchen moralischen Verfasstheit braucht nicht wundern: Dann wird eben darüber hinweggegangen, dass die Volksbildung unter Margot Honecker jedenfalls insoweit funktionierte, als jedem Kind (von stark geistig Behinderten abgesehen) Lesen und Schreiben beigebracht wurde. Die DDR-Bevölkerung war alphabetisiert.

      Aber das geistige Dogma, an allem aus der DDR dennoch nur das Schlechte sehen zu wollen, hat natürlich seinen politischen Grund: Man kann sich eine differenzierte historische Betrachtung schlicht nicht leisten, selbst wenn man in der Lage wäre, sie überhaupt zu leisten (was ich nicht glaube). Denn dann müsste man sich ja der Tatsache stellen, dass man selber zwar autoritär genug ist, alle Kinder mit der Schulpflicht zu überziehen – aber mangels Kompetenzen unfähig, ihnen im Zuge dessen tatsächlich durchgängig das Lesen und Schreiben beizubringen (was man dann wiederum auf die Eltern der Kinder schiebt – als müssten diese es besser können als studierte Grundschullehrer). Im Ergebnis gab und gibt es einen nicht unerheblichen Prozentsatz struktureller Analphabeten in der Bundesrepublik.

      Wer darauf hinweist – oder wer vor dem Hintergrund einfach nichts mehr aus unberufenem Munde über die eigene Vergangenheit hören möchte, weil er die angemaßte Deutungshoheit von Menschen, deren unreflektierte Vergangenheit bruchlos in die heutigen Probleme führt (Terroranschläge, Analphabetismus, Obdachlosigkeit, Drogenmissbrauch, mangelndes Vertrauen in die Staatsgewalt) vernünftiger Weise nicht anerkennen kann – wird mit Drohungen mundtot gemacht, nicht wahr? Das geht i. d. R. von Menschen aus, die meinen, dass ihre – ihren Landsleuten überlegenen – Kenntnisse und Fertigkeiten würden sie dazu berechtigen.

      Ich kann dazu nur sagen – sogar jeder Bauer weiß, dass eine solche Rechnung nicht aufgehen kann. Deshalb zitiert er, wenn er einen Schweinestall betritt, auch nicht Goethe, sondern er klappert mit dem Futtereimer. Denn aus einem Niveauunterschied kann man nunmal nur dann Honig saugen, wenn der andere überhaupt in der Lage ist, diesen wahrzunehmen; sonst gewährt er nunmal keinen Kredit. Ich weiß natürlich, wer Grieg ist, denn wir waren ja schließlich diejenigen, die sich ärgerten, wenn die Touristen aus Westberlin mal wieder alle Platten gekauft hatten und in der S-Bahn noch lamoryant den Zwangsumtausch beklagten. Aber Ihre eigenen Landsleute – soweit Sie sich mit der BRD-Bevölkerung als Ihren Landsleuten identifizieren, was die Finnen, denen ich begegnet bin, abgelehnt hätten – können ja nicht mal flächendeckend lesen und schreiben, weil dafür in der BRD eben nicht gesorgt wird. Geschweige denn, dass sie etwas von Grieg kennen würden – der bei Ihnen natürlich nicht flächendeckend auf dem Lehrplan stand, so wie bei uns. Ihre eigenen Leute könnten Sie mit ihren Andeutungen und Spitzen also überhaupt nicht beeindrucken. Das macht Ihre Ausfälle gegen die DDR-Bürger, die Ihnen immerhin weit genug folgen können, um inhaltlich zu reagieren, doch etwas fade, finden Sie nicht?

    • @ Tamarisque sagt 19. Juli 2016 um 01:05 Uhr: Wehret den Anfängen
      Die Beschäftigung mit der Geschichte der DDR hat man leider auf einige Spezialisten abgeschoben, während die große Öffentlichkeit eher desinteressiert scheint. Wenn man heute einen (pseudo-)“Linken“ auf die DDR anspricht, kann es passieren, dass man „die DDR war doch gar nicht links“ zur Antwort bekommt.

      Tatsächlich wäre es wichtig, die Entwicklung der DDR angefangen mit der sowjetischen Besatzungszone genauer zu betrachten – und natürlich die Interaktion mit der Entwicklung der Bundesrepublik, was hier in diesem Zusammenhang aber zu weit führen würde.

      Gerade während der ersten, stalinistischen Zeit haben sich eine ganze Anzahl hochanstängier Personen zum Aufbau eines demokratischen, friedlichen sozialistischen Deutschlands bekannt, darunter ehemalige Emigranten und Widerstandskämpfer. Sie sind allerdings alle gescheitert. Man sollte die Absichten dieser Menschen nicht schlechtreden, sondern lieber untersuchen, wie sie gescheitert sind, und warum. Es lag ja nicht alles am sowjetischen Druck – Polen hat trotz Druck aus Moskau schon in den 50er Jahren eine ganz andere Entwicklung genommen: wirtschaftlich schlechter, geistig liberaler.

      Abgesehen von der geopolitischen Situation der DDR am Rande des Ostblocks sollte man sich einmal dafür interessieren, wie beste Absichten, linke Loyalität, bestimmte parteitreue Sprache, Unfähigkeit entgegengesetzte Meinungen auszuhalten, und versteinerte Freund-Feind-Bilder aus subjektiv hoffnungsvollen Anfängen zu so einem verbiesterten Staats- und Gesellschaftssystem führen, welches am Ende keinen anderen Ausweg sah, als immer mehr Ressourcen in die allgemeine Überwachung zu stecken.

      Während z.B. in Polen schon wenige Jahrzehnte nach Kriegsende linke Ideale in der Bevölkerung und auch von den Herrschenden nur in zynischer Weise gesehen wurden, haben viele gutwillige Menschen in der DDR lange Zeit an diesen Idealen trotz gegenteiliger Erfahrung festgehalten (wider besseres Wissen und damit wider alle Vernunft).
      Störende Einzelfälle waren eben „Fehler“, die korrigiert werden mussten.
      („I’ll work harder“ sagt das Pferd in Orwells „Animal Farm“ dazu).

      Mir scheint diese Gutwilligkeit, der Glauben, auf der richtigen Seite zu stehen, und die Abwehr aller dagegensprechenden Informationen aus der realen Welt charakteristisch für eine gewisse diffuse „Linke“ zu sein, und die wirkt auch nach der Wiedervereinigung, auch im Westen nach, und schafft ein Klima, in welchem auch ehemalige Stasis mit zweifelhaften Absichten wieder mitmischen können.

      „Die Schlange hat einen Igel verschluckt“ – Stephan Heym zur Wiedervereinigung.

    • Ich war aus solchen Gründen für eine Zweistaatlichkeit.

    • Diskussion nur mit Gehemigung und Staatssiegel
      @ GnM
      „Es geht nicht um eine kritische oder nicht-kritische Auseinandersetzung über die DDR, Tamarisque. Es geht darum, wem diese zusteht – und wem nicht. Sie wissen nichts nichts über unser Leben dort, da Sie es weder teilten, noch auf Zeit daran teil hatten.“

      Wenn jeder nur darüber diskutieren dürfte, was er persönlich kennt, gäbe es gar keine Diskussion. Was Sie schon im ersten Satz schreiben, klingt absurd. Angesichts dessen habe ich an dieser Stelle aaufgehört zu lesen.

      Eine demokratische Diskussion steht *jedem* zu. Es ist traurig, dass Sie das nach über 25 Jahren immer noch nicht verstehen.


    • @ Gast
      19. Juli 2016 um 16:33 Uhr

      Herzlichen Dank für Ihre ausgewogene und einsichtsvolle Antwort. Sie haben nicht nur die ideologische, sondern die menschliche Seite der Geschichte der DDR von der Gründung bis hin zum Scheitern wunderbar skizziert.

    • @Tamarisque
      Vielleicht besteht das Problem darin, Tamarisque, dass Ihnen womöglich die Kriterien fehlen, zwischen einer Diskussion (die nunmal notwendig Kenntnisse voraussetzt) und Tratsch zu unterscheiden? Das geht Ihnen nicht alleine so, sonst hätten wir uns nicht in den letzten Jahren Dinge wie „Pack“ und „Mischpoke“ und „braune Sauce“ anhören müssen, die bei Ihnen offenbar deshalb unter die „Meinungsfreiheit“ fallen, weil – und das ist nun wahrlich keine DDR-Erfindung – es trotz „Mischpoke“ keinesfalls auf Juden und auch nicht auf Menschen mit Migrationshintergrund bezogen war. Es betraf vielmehr Menschen aus Ostdeutschland. Deshalb war es in Ordnung. Wir haben das verstanden; der Skizze hätte es nicht bedurft.

      Was mich angeht, so empfinde ich schon das Wort „hatespeech“ als eine Zumutung. Aber ich bin deshalb noch lange nicht beschränkt genug, das Pferd nun auf einmal vom Schwanze aufzuzäumen:

      Ursprünglich habe ich mich wirklich sehr wohl gefühlt mit Art. 3 und Art. 5 und auch mit Art. 33 des Grundgesetzes; dabei hätte es gerne bleiben können, darauf hatten wir uns eingelassen, darauf würde ich jederzeit wieder einen Eid leisten.

      Nur leider bin ich ganz alleine in dem Club, und das macht mich irgendwie zu einer komischen Gestalt. Denn das schöne GG reicht unseren westlichen Europafreunden eben keinesfalls aus. Sie wollten nicht gleichbehandeln, nein – sie wollten gleich-gleichbehandeln und schufen – das AGG nach eine europarechtlichen Vorlage.

      Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz kommt natürlich nicht zum Tragen, wenn ein Ostdeutscher gleichbehandelt werden möchte, denn die gibt es ja gar nicht (deshalb kann man sie ja auch bepöbeln, hihi). Deshalb kommen rein praktisch auch nicht mehr Artt. 3 oder 33 GG zur Anwendung (wieso sollte man auch ein Recht auf nichtexistente Existenzen anwenden?) – Europarecht geht doch vor! Nein, das AGG ist dafür da, genau den nach vorne zu ziehen, der einem gerade passt. Und genau wie beim „hatespeech“ reicht dafür – ein einziges, dürftiges Indiz.

      Diese unsägliche hatespeech-Erfindung ist im Hinblick auf ihre Konstruktion also keineswegs auf „DDR-Dünger“ gewachsen, das hat sich der Westen vielmehr ganz alleine ausgedacht. Und entsprechend sucht er sich auch die passenden Protagonisten aus:

      Frau Kahane ist ehemalige DDR-Bürgerin, das ist richtig. Eine von der Sorte, die wir eigentlich ganz gerne zur Verantwortung gezogen gesehen hätten. Der eine oder andere mag sogar darauf vertraut haben. Aber stattdessen – simsalabim – gibts im Westen dafür noch eine Stiftung obendrauf! Bei uns gabs für sowas allenfalls mal ein paar Pralinen … Aber: Beispiele von steuer- und betrugsfreundlichen Vereinen und Stiftungen, die ebenfalls mit schlimmen Verhältnissen um Steuergelder hausieren gingen und deren Vorsitzende dann dicke Autos fuhren, gibt es im Westen nun wirklich genug.

      Jetzt darf sich nochmal jemand hinstellen und mir erzählen, dass mit mir etwas nicht stimmt, weil ich am IDEAL des GG doch sehr gerne festgehalten hätte! Weil ich doch tatsächlich lieber versucht hätte, das umzusetzen! Ich kann dazu nur sagen: Wer es für „unvernünftig“ hält, überhaupt ein Ideal als gedankliche Kategorie anzulegen, muss sich eben im Schweinestall arrangieren. Da gibts bloß Fressen und Gefressenwerden – statt einer Moral.

      Was Sie angeht, Tamarisque – Ihre Haltung überrascht mich nicht. Wäre ich Finnin, so wie eine alte Freundin von mir, würde mir die Tatsache, dass Sie schwedische Wurzeln haben, schon genug sagen.

    • Zur weiteren Diskussion...
      Wo werden denn im vereinten Deutschland „Die Linke“ und „AfD“ gewaehlt mit zusammen ca einem Drittel der Landeswaehlerstimmen: in gescheiterten Stadtstaaten (inkl. Hauptstadtslum) und den ehemaligen DDR-Laendern.

      Das geht dann auch in die Bundespolitik.

      http://www.wahlrecht.de/umfragen/landtage/

    • GnM und Hagen
      Hagen, wissen sie, wenn ich ihre Beiträge zu sowas lese, dann kommt mit trotz Don Alphonso und einigen anderen hier immer nur der Gedanke: „Hmm…. da können die anderen sooooo unrecht nun auch wieder nicht haben!“

      Was Sie, GnM angeht, und ihre DDR berichterstattende Bewertung, so sollten sie sich vielleicht mal ein wenig durch den Kopf gehen lassen wie das von unserer Seite aus ausgesehen hat?
      Anfang der 70er studierte ich in München und hatte einen Bruder mit Familie in Ost-Berlin, der mir bei meinen Besuchen auch stets die Vorteile des DDR Lebens mit seinen 5 Pfennig „Schrippen“ und der kostenlosen Nutzung des volkseigenen Firmen Wartburg, die ihm zustand, in höchsten Tönen pries.
      Was ich aus meiner Ente, mit Rolling Stones Platten unter der Fussmatte bei Hof über die Grenze über die Brücke fahrend unter dieser sehen musste, das interessierte ihn weniger. Auch beim x-ten Male war ich wieder ganz unfassbar erstaunt, dass es da tatsächlich einen Minenstreifen gab und in beiden Richtungen in Sichtweite Wachtürme mit Soldaten, mit geschulterten Maschinen Pistolen!

      Glauben sie wirklich, dass es ausser in einigen der verblödeten K-Gruppen auch nur einen Deutschen gab, der sowas für akzeptabel oder diskussionsfähig gehalten hat? Wir haben die DDR immer schlicht und einfach als lächerlich empfunden, und hatten UND HABEN nicht den geringsten Respekt für Leute die in sowas vor sich hinlebten, statt das eigene Leben zu riskieren um dem zu entkommen.

      Wenn das Gesockse, das in jener Gesellschaft dort sozialisiert worden ist, jetzt anfängt in der Freiheit in der es jetzt leben kann, seine dümmlichsten aller linken Spiessbürger Gut-Menschen Sprüche zu Alltags Wahrheiten erklären zu wollen, dann werden sie die Ursache für die neue Popularität von AfD und Ähnlichem schon in der eigenen Vergangenheit suchen müssen!

    • TDV
      „Was Sie, GnM angeht, und ihre DDR berichterstattende Bewertung, so sollten sie sich vielleicht mal ein wenig durch den Kopf gehen lassen wie das von unserer Seite aus ausgesehen hat?“

      Nein, und das interessiert mich auch wirklich nicht. Denn wir haben Sie ja nicht zum Anschluss gezwungen, bitteschön, wir wollten lieber eine Wiedervereinigung und notfalls eben den eigenen Laden; was Polen konnte oder Tschechien oder die Slowakei hätten wir auch noch fertig gebracht. – Bekanntlich haben wir dann aber überhaupt keine einzige Bedingung diktiert, schauen Sie doch bitte mal ins Grundgesetz. Wo wäre denn da die Regelung, der Halbsatz, das Komma, das wir inhaltlich zum bundesrepublikanischen Konsens beigetragen hätten? Das werden Sie nicht finden; wir waren nur gut genug, Ihren Einflussbereich zu erweitern! Ansonsten ist das ganz und gar Ihre Party und ich fürchte, Sie werden am Ende auch den Dreck aufkehren müssen, denn es wird niemanden mehr geben, dem Sie das noch auftragen können.

      Im übrigen ist mir die mit pöbelhaften Begriffen (Gesockse) unterlegte Haltung, die Sie und Ihresgleichen zu uns einnehmen, sehr wohl ein Begriff; man kommt ja leider nicht daran vorbei, so sehr man sich auch müht: Das ganze Missvergnügen hätte sich wohl vermeiden lassen, wären Sie und Ihresgleichen wenigstens ehrlich genug gewesen, uns vor der Wende darüber in Kenntnis zu setzen, statt Werbefernsehen in den Osten zu strahlen. Sudelede hätte gar nicht geifern (und damit nur unproduktiv unser Misstrauen herausfordern) müssen, hätte man die DDR-Bevölkerung schon damals so den Platz zugewiesen, wie das eben zu tun pflegt: Die anderen als „Pack“, als „Mischpoke“, als „braune Sauce“, oder als „Gesockse“ beschimpfen.

      Damit hat Ihre Gesellschaft allerdings das Urteil über sich selber gesprochen, TDV, ob Sie das nun begreifen – oder nicht. Denn erbärmlicher als jemand, der sich nicht schämt, anderen so etwas an den Kopf zu werfen ist nur derjenige, der nicht mal dazu stehen kann, dass man mit dieser Pöbelei genau bis zum Anschluss gewartet hat; in Ihrem Fall, weil man Sie sonst selbstverständlich nicht hätte einreisen lassen, sondern ihre Anwesenheit bei uns als vermeidbare Zumutung betrachtet hätte.

      Aber das ist alles kalter Kaffee, der hier nur aus einem Grund wieder gewärmt wird: Man möchte gerne ablenken. Die jetzigen Verhältnisse sind natürlich nicht auf das Fehlverhalten von DDR-Bürgern zurückzuführen; dafür fehlt es nachweislich an Einfluss derselben. Um diesen Umstand zu kaschieren, ist ja die Kanzlerin aus dem Osten – oder was haben Sie gedacht? Sie gehören doch auch zur Schar derjenigen, die meinen, sie könnten das alles viel besser! Wenn dennoch Angela genommen wurde – dann muss der Grund wohl „taktische Aushilfe“ genannt werden, oder? Alles andere wäre nämlich eine Verschwörungstheorie und ist nach den Maßstäben Ihrer Landsleute dann also – verboten (bei uns herrschte, schon wegen des Dia-Mat, permanent „Verschwörungstheorie“, aber das war ja falschtotalitärfalsch!)

      Also unterm Strich, lieber TDV: Die DDR gibt es nicht mehr, schon 26 Jahre nicht und auch das Dritte Reich ist doch schon ein Weilchen her und zieht nicht mehr ganz so. Es ist also – leider keiner mehr da, dem man die Verantwortung zielführend zuschustern könnte! Also unterlassen Sie den Versuch, die Lächerlichkeit desselben ist sogar für mich – einen ehemaligen DDR-Bürger – offenkundig; und das sollte Ihnen doch zu denken geben!

  58. Ach du meine Güte, auch ich bin ein Nationalist und Rassist,
    wenn es nach der Amadeu Antonio Stiftung geht. Na ja, als der erste Schreck darüber nachließ, daß ich ein Kulturrassist und relativierender Nationalist bin, der den selbsternannten Eliten und Experten bei Medien, Politik und Wirtschaft schon lange vor der Willkommenskultur nicht mehr über den Weg traute, der insbesondere die Zwangsfinanzierung des Staatsfunks bislang immer noch erfolgreich vermeiden konnte, fiel mir glücklicherweise noch rechtzeitig ein, ein unverbesserlicher Querulant zu sein.

    Und so werde ich auch weiterhin ein Humanist bleiben, der die Grenzen des Humanismus durchaus zu nennen wagt. Denn Humanismus ist keine einseitige Angelegenheit und erfordert keinesfalls die Relativierung von übergeordneten Werten oder eigener Kultur. Und diese rote Linie wurde und wird permanent überschritten. Nicht nur von den „Eliten“ oder den Flüchtlingen (Achtung: Hetze, unzulässige Verallgemeinerung und Gegenüberstellung von Wir und Die), sondern wohl auch von dieser Stiftung, deren einseitiges (die Anzahl der Seiten ist nicht gemeint) Faltblatt geradezu dazu geeignet ist, genau das Gegenteil von dem zu erreichen, was beabsichtigt ist, zumindest bei weißen Deutschen, speziell bei weißen älteren Männern, gern auch mit Migrationshintergrund.

    Nicht nur, daß mich das an die zuvor gelesenen Erkennungsmerkmale von Rassisten erinnert, die genannten Zahlen erinnern mich auch direkt wieder an „Lügen mit Zahlen“. Und der Aufruf, sich als Blockwart zu betätigen, der erinnert mich an dunkelste Zeiten in diesem Land. Dazu fällt mir dann auch nur noch August Heinrich Hoffmann von Fallersleben ein: Der größte Lump im ganzen Land das ist und bleibt der Denunziant. Und der wird auch noch besonders geschützt, indem seine Meldung „vertraulich“ behandelt wird. Na, da denke ich sofort wieder an „Nein heißt Nein“ und mögliche Folgen. Etwas weiter ist denn auch zu lesen: „Eine Anzeige zu viel, ist besser als eine zu wenig“. Na, wenn das so ist …

    Muß da eigentlich noch erwähnt werden, daß die einschlägigen und für Laien mitunter schwer verständlichen Paragraphen nebst Musteranzeige gleich mitgeliefert werden? Auch die Anleitung zur Beweissicherung darf nicht fehlen sowie der Hinweis darauf, daß solche Anzeigen auch gerne im Hunderterpack anonym aufgegeben werden dürfen.

    Eigentlich wollte ich an dieser Stelle nicht mehr weiterlesen. Doch dann kam doch noch etwas Sinnvolles, etwas generell Sinnvolles: Argumentationsstrategien etc. Leider dann am Ende wieder gefolgt von einem kritiklosen Aufruf zur Unterstützung der Willkommenskultur und eines demokratischen Miteinander. Und damit fielen mir wieder die ersten neun Seiten ein. Wer so pauschal zu einer indifferenten Willkommenskultur aufruft und das dann auch noch mit Demokratie vermengt, dem fehlt im Grunde jede Glaubwürdigkeit, was die Aussagen zu Hetze usw. betrifft. Denn die unübersehbare Einseitigkeit könnte ebenso als Hetze verstanden werden. Wer auf hoaxmap.org verweist, sollte nachgewiesene Flüchtlingskriminalität nicht einfach ignorieren.

    Es ist die Einseitigkeit, die mich, nicht nur bei dieser Stiftung, von Anfang an so stört. Denn diese Einseitigkeit verhindert eine emotionslose Auseinandersetzung mit den Problemen, derer es dringend bedarf.


    • emotionslose Auseinandersetzung
      werden Sie wohl kaum jemals bekommen, denn die Medien sind eine Emotionsmaschine.


    • Wohl wahr, colorcraze. Und nicht nur die Medien, sondern auch die Menschen, nicht nur die Menschen hinter den Medien. Emotionen sind ja auch nicht generell schlecht, zielen sie in dieselbe Richtung, kann das ja durchaus positiv sein. Und reduziert man die verschiedenen Emotionen auf das, was sie als Ziel haben, so sind sie doch im Grunde auf dasselbe Ziel orientiert, nur eben auf verschiedenen Wegen. Könnten diese Wege auf einen Weg reduziert werden, so wäre schon viel gewonnen.

      Dem aber steht die totale Kompromißlosigkeit und die daraus resultierende Einseitigkeit im Wege. Es ist schon sehr enttäuschend, daß dies auch gerade für die gilt, deren Wertebewußtsein mir noch am nächsten ist.

  59. Im Grunde erstaunlich
    Vollkommen unjüdisch, nebenbei bemerkt, DDR-assimiliert am ehesten als Grund anzunehmen.
    Juden sind meistens für möglichst breite Meinungsfreiheit, aber der Atheismus macht alles möglich.
    Es gäbe keinen Talmud ohne diesen intensiven Auseinandersetzungsprozess.

  60. Wolfsschlucht...
    Ich hoffe, sie machen sich nicht selbst schmutzig, wenn sie einen solchen Morast durchforsten. Sie wissen schon, Nietzsche und der Abgrund, in den man schaut und der zurückschaut. Meisner ist aber in der Tat einer der Journalisten beim TSP, bei dem ich mich immer frage, welche Zielgruppe das Produkt damit bedienen will? Die können doch gleich ihr Gleichgesinnungsbalsam bei der TAZ abholen. Es ist die Art Journalismus, den Lorenzo doch gerade erst kritisiert hat oder wurde er völlig falsch verstanden? Es ist der Antagonismus zu Friedrichs und seinem Aufruf zur Distanz, eben der Anti-Kleber.

    Diese selbsternannte Art der Bevormundung ist es, die einen aufbringt. Ich war als Student öfter in der DDR und diese geistige Enge kriecht immer näher. Sie haben offensichtlich nichts gegen „Hatespeach“, nur, daß er von den „Falschen“ benutzt wird. Schramm kennt sich damit, aus, die A…loch Twitter von ihr haben sie gnädig unterschlagen. Das brachte jedenfalls selbst das BMI zu einer leisen Distanzierung. Es läuft aber nach dem Motto, engagiere den Dieb, der kennt sich aus mit der Sicherheitstechnik. Wobei das ein gewisses Risikopotenzial mit sich trägt. Ich habe den Winter Beitrag gesehen. Er ist eine der wenigen, die sich nicht an den Mainstream kuscheln und AfD und billig alle Pegidas dieser Welt abwatschen.

    Sie wedeln nun mit dem BMI/ BMSFJ Auftrag, um der Kampagne die Seriosität zu verleihen, die die taktisch korrekte Zersetzung aus dem Handbuch der Staatssicherheit braucht. Verbreite Lügen, aber immer kombiniert mit einer Handvoll Wahrheit, um den Aspekt der Gewissheit zu erhöhen. Wenn der Fernsehrat wirklich diese feine Priese Ironie und Satire im Sinne dieser Seilschaften missbilligen sollte, dann wäre die Umbenennung von „Heute“ in Aktuelle Kamera konsequent. Und Kahane käme wieder unter dem Sofa hervor, unter das sie dieser böse Winter mit seiner Hatesatire getrieben hat.

  61. Krank?
    Kann es sein, das dieses ganze SozialMedia Gedöns die Leute krank im Kopf macht? Denunzierungen mit über 200000 Euro zu finanzieren? Ex-Stasi IM’s in irgendwelchen NGO Stiftungs-Vorständen? Wie krank ist diese Republik eigentlich? Es macht mir Angst!

    • Da hab ich einen Gedanken für Sie!
      Ist ihnen eigentlich klar, dass wir erst am Anfang dieser Entwicklung stehen?


    • erst am Anfang dieser Entwicklung
      Hm, wie wird die wohl weitergehen… wieder mehr Geschichtenerfinden? Internetbenutzung nur nach Gesinnungskontrolle? Keinerlei Meldungen mehr, weil alles nur noch von einem Blähfilz überzogen ist?

  62. Doch die... die mit dem Strom schwimmen, wie es sich gehört,
    Warum all die Aufregung?

    Ich beobachte nur Positives:

    Deustcheland funktioniert wie es funktionieren sollte. Die Erfinder der Bürokratie haben wie eh und je eine unendliche Masse an Rückgratlosen gefunden, die sich ohne zu zögern den inhaltlichen Vorgaben der Führung bedingungslos unterwerfen und jeden Angriffsplan bedingungslos exekutieren.

    Die ganzen 68er Friedenstänzer sind im Kern aus der gleichen Qualität wie ihre Väter, d.h. bar jeglicher Selbststeuerung, konditioniert, dem System zu folgen. Der einzige Unterschied ist nur die Richtung. Die Eltern marschierten nach Rechts, die Kinder nach Links.

    Genau das war und ist das Erfolgsrezept dieser Nation. Der bedingungslose Gehorsam seiner Knechte.

    Der deutsche Charakter war, ist und bleibt. Er ist nie verschwunden. Er hat einfach nur die Farbe gewechselt.

    Und an dem Tag, an dem die Rechten wieder die Macht übernehmen werden, da werden all diese Staatsknechte innerhalb von Sekunden nach Rechts drehen. Wie von Wunderhand.

    Das ewige deutsche Wunder. Kann man bei jedem Fußballturnier beobachten:

    Keine Führer, keine Stürmer.
    Aber dieses Mittelfeld: Wie ein Uhrwerk.

    Wunderbar, ganz wunderbar.


    • Immer wenn ich derartiges über die 68er lese, dann zeugt das im Grunde nur von eben jenem Mittelfeld. Ich wünschte, wir hätten mal wieder 68er, um diese Bananenrepublik intellektuell mal wieder gehörig aufzumischen.

    • Hannah Arendt fühlte sich bestätigt -
      vielleicht sollte man sich mit ihrem Denken wieder vermehrt beschäftigen:
      https://de.wikipedia.org/wiki/Elemente_und_Urspr%C3%BCnge_totaler_Herrschaft

    • @Otto Meier
      Kleiner Tip aus meiner Erfahrung?

      Sie können die Welt nicht ändern, sie ist genau so, wie sie nur sein kann.
      Sie können nur sich selber ändern.

      Tip von einem meiner Meister:

      “Forget safety.
      Live where you fear to live.
      Destroy your reputation.
      Be notorious.”
      ― Rumi


    • Nun, der Tip würde die Welt doch ändern, oder nicht, TDV?

  63. Ich staune, über die FAZ und bewundere
    Don Alphonso. Es ist zu hoffen, dass weder Wohnung noch Auto beschädigt bzw. abgefackelt werden.

  64. Journalismus
    Das Problem sind doch die Arbeitsbedingungen im Journalismus. Es gibt einige mit guten Verträgen, die Menge schreibt für Zeilenhonorar und hat keine Chance auf sichere Perspektiven, und die Unis produzieren laufend immer mehr KonkurrentInnen. Die miesen Arbeitsformen gelten besonders im Internetjournalismus, das ist das Bergwerk, und um dort weiter zu kommen und aufzusteigen in die Höhen der Redaktionen, muss man Gesinnungsgruppen herankarren, das ist mittlerweile nicht anders als bei irgendwelchen Vertretern. Deshalb halten sich die Herausgeber alle möglichen Typen, und schauen, was das bringt. Dafür ist das Internet besonders geeignet. Das ist dann keine Zeitung mehr, mit der man sich auseinandersetzt, mal zufrieden ist und dann nicht, sondern eine Unzahl von Gesinnungsseiten, wo man das anklickt, was nur die eigene Erregtheit bedient. Herr Alphonso scheint immerhin von diesem Elend nicht leben zu müssen, er besitzt Häuser am See und in München und wirkt daher angenehmer Weise nicht so verkrampft und sendungsbewußt, vorausgesetzt sein ganzes Bessere-Leute-Trara ist kein Fake, was ja niemand wissen kann. Vielleicht ist er ja nur ein armer Ex-TAZ-Redakteur im zweiten Bildungsweg mit zwei Semestern Kunstgeschichte der ein paar Ölschinken und alte Räder ins Internet stellt und Geschichten erfindet. Dann zeigte er immerhin Talent, si non e vero e bene trovato. Das wäre ein guter Scoop.

  65. .......
    Gerade das ist es was mir Sorgen bereit, dieser quasi „tiefe Staat“ von links.
    Verschiedene Personen und Medien verstärken sich gegenseitig und schaffen damit eine Öffentlichkeit deren Grenzen sie selber abstecken.
    Bereits bei Dingen wie „critical whiteness“ und damit verbundene Konzepten sieht man wohin das führt, Meinungsführerschaft ausschliesslich bei bestimmten Personen, wer unliebsame Meinungen vertritt, dem kann man sie vielleicht nicht verbieten aber man macht ihm das Leben schwer.
    Meinungsfreiheit verkommt dann zur Farce, wenn Meinungsäusserung mit Sanktionen belegt werden kann ohne das die Meinung verboten wäre, man wird dann halt „untragbar“ für die staatliche Position die man bekleidet, der Arbeitgeber wird unter Druck gesetzt usw.
    Der Stasi-Staat ist quicklebendig wenns um bespitzeln, überwachen, im Augen behalten usw. geht und immer weniger Leute merken es.


    • „Meinungsfreiheit verkommt dann zur Farce, wenn Meinungsäusserung mit Sanktionen belegt werden kann ohne das die Meinung verboten wäre“

      Gesinnungsschnüffelei, Gewissensfreiheit und Radikalenerlaß – alles schon mal dagewesen.

  66. Übel
    Üble Machenschaften. Danke für die Screenshots, insb. dieser Julia Schramm.

    Wird Zeit, mal wieder daran zu erinnern, daß es neben dem Volksverhetzungs-Paragraphen, der auch für Deutsche gilt, noch das sog. Neutralitätsgebot gibt, das einen parteiischen Eingriff in den Gesellschaftlich politischen Diskurs ausdrücklich nicht vorsieht.

    Über die besagte Stiftung bin ich letztes Jahr irgendwann mal gestolpert und hatte mir diese Seite hier gemerkt …
    http://www.amadeu-antonio-stiftung.de/verschwoerung

    Wäre ich Jude, würde ich im Kontext der vorgeblichen Rassismus-Bekämpfung der Stiftung die Zusammenstellung der Stichwörter dort als üble Instrumentalisierung empfinden. In meinen Augen völlig inakzeptabel.

  67. Demokratie ist schön, macht aber viel Arbeit! ( - in memoriam Karl Valentin - )
    Das zeigt ja auch Ihr Text, werter Don Alphonso!

    @ EraserSF vom ca. 11. 6.
    Heute Mittag ging mir im Bus der Kommentar von EraserSF vom ca. 11. 6. wg. Haftungsübernahme EU (Beispiele Griechenland und aktuell: Italien) durch den Kopf.

    Der hatte auch dieses Fazit – und sehr auf den Punkt und mitten aus dem finanzpolitischen Material heraus: Es ist viel einfacher, Italien demnächst wieder mit EU-Geld zu bedienen, als die in allen entsprechenden EU-Verträgen als vorrangig bezeichnete Gläubigerhaftung durchzuziehen: Das macht richtig Arbeit. So wie diese hirntötenden Mikroverschränkungen der AA-Stiftung, des Familienministeriums, von Volker Becks Büro (großer Gott!), der Zeit-online usw. auseinanderzufieseln, und denen allen – hoffentlich nicht ganz kostenlos – „das Standgas einzustellen“ (musst‘ ich lachen!). Was für eine Hunds-Arbeit… (grazie!).

    So ähnlich verhält es sich auch mit den Migranten: Es ist sehr viel einfacher zu sagen, jetzt sind sie nun mal da und unsere Gesetze binden uns ohnehin die Hände usw., als das, was der zwar greise, aber fidele ex-Papstberater Robert Spaemann eine Falschauslegung der christlichen Nächstenliebe nennt, nämlich wie die Kanzlerin alle bedürftigen Menschen als Nächste zu betrachten, erst einmal theologisch zu begreifen – und dann auch noch in einen vernünftigen politischen Diskurs umzuformen..

    @ Lizzy 10:36 @ dauergast 13:39, @ EraserSF 12:31
    Hier sehe ich in der FAZ tatsächlich eine Erosion des klassischen konservativen Gedankenguts. Es ist schon ziemlich verquer, wenn ich das hier konstatiere. Aber z. b. bei der FR, die ich jahrzehntelang las, habe ich solche Ansprüche fast aufgegeben. Ich lese ab und zu rein – und dann sinkt mir regelmäßig das Herz. – Hoffnung gewiß, aber wo? – Man sieht sie nicht, man spürt sie nur, wie das Messer im Rücken…
    Wieso die FAZ den Spaemann-Gedanken nicht weiterverfolgt, beschäftigt mich jedenfalls. Die einfachste Erklärung vielleicht auch hier: Wenn man sowas aufgreift, braucht man schon einen gewissen Schnauff, wie die Schweizer sagen.

    Wie gesagt: Gegen den Strom zu schwimmen, ist n a t ü r l i c h anstrengend.

    Offenbar hilft es, ab und zu auf einem Stück Linoleum vom Schlossberg gesaust zu sein. Bei anderen Orden aus dem bürgerlichen Heldenleben (Studienstiftler), bin ich skeptisch. Man hat den Eindruck, es fehlt der Sinn für einfache, aber wichtige Signale. Fatale Schule: Alle Zeichen sind gleichwertig – und beliebig miteinander kombinierbar, ganz egal, was eigentlich los ist. Folglich lautet die erste Maxime: Zusehen und abwarten! Bloß nicht aufregen – oder sich gar in übertriebene Arbeit stürzen.
    Das aber ist langweilig – und in bürgerlicher Hinsicht eigentlich total fragwürdig: Unproduktiv und unverantwortlich. Überdies widerspricht es dem – schon wieder das konservative Kulturgut – carpe diem! Gedanken der Alten – und das ausgerechnet in einer TAGES-Zeitung.

    PS – Der Ausdruck Hate-Speech ist häßlich – und er ist immer noch von der unmittelbaren Nachkriegszeit geprägt. – Warum sonst wäre er englisch? Es scheint mir das gleiche, wie bei der „RAF“ (= Royal Air Force). Das Schlimme daran ist natürlich nicht die Bezugnahme auf die briten oder die amis selber, sondern die Identifikation mit (einem Teil…) der Hitler-Besieger. Das waren aber von Ausnahmen abgesehen nicht wir, die den Hitler usw. besiegt haben (schön wär’s ja…) – das waren die anderen!

    Dann gibt es noch einen wichtigen Punkt: Wer immer mit Randfiguren zu tun hatte weiß, dass die unsere Posh-Anglizismen schon gar nicht verstehen. Am allerwenigsten die Eltern. Das geht also an der eigentlichen Zielgruppe mit Sicherheit vorbei und ist auch insofern – mit Schäuble (metaphorisch, bitte…) zu reden: Inzüchtig (bezogen auf die irgendwas mit Medien-Kids, die sich nun um diese lächerlichen paar Stellen balgen, weil sie sonst im Copy-Shop o. s ä. stehen würden usw.).

    PPS: Zeit-online war hier vor einigen Monaten Thema, als es denen einfiel, Sloterdijk und Safranski mit Weimarer Freicorps-Strassenmörderbanden insinuativ zwangszuvermählen. Ich schlucke immer noch, wenn ich mir vorstelle, dass derlei sich einfach irgendwannn einschleicht – und dann toleriert wird…? – Nein.

  68. Die sogenannten sozialen Netzwerke gab dem Mob eine Stimme gegeben
    Usprünglich gefeiert als allgemein zugängliche Informationsquelle zur Verbreitung der Wahrheit und des Wissens, ist das Netz zum Instrument der Niedertracht geworden. Dummheit, Lüge und Hass geben den Ton an. Schaltet das Internet ab!

  69. Cry me a river
    Naja, auch diese diversen linken Wächterräte werden noch ihren ganz persönlichen Brexit-Moment erleben. Lohnend ist er allemal, der Blick in das kleine anglosächsische Rest-Imperium. Natürlich ist das nur ein putziges Inselchen ohne nennenswerte Autoindustrie (har! har!), und von A-Z durchseucht mit CCTV und PC. Aber im Land von „speaker’s corner“ fehlt die mit der Muttermilch aufgesogene Selbstkasteiung und Selbstzensur, von „Three Lions“ ist man schnell bei „Spitfires“ und „their finest hour“. So läßt man dort Leute schreiben wie Katie Hopkins, eine Art britische Eva Herman, aber mit mehr wits („I have no hate! Listen darling, I look for the best in everyone, it’s just that I so seldom find it.“)
    https://www.youtube.com/watch?v=w18wzHbz9v4

    Und in der Postille, in der eben jene Katie Hopkins regelmäßig mit Statements vom Leder zieht, die hierzulande längst die Maas’sche Hass-GSG9 und ihre fünften Kolonnen auf den Plan gerufen hätte, in dieser Postille also findet man auch den folgenden interessanten Beitrag über den aktuellen Subsahara-Migrantenstau am Comer See. Bisher blieb er unkommentiert, obzwar man von Gutmenschen wie dem Nespresso-Schauspieler George Clooney und seiner iranischen Frau, die dort zeitweise wohnhaft sind, durchaus eine Einordnung erwarten dürfte:

    http://www.dailymail.co.uk/news/article-3689928/We-don-t-want-refugees-George-Clooney-s-super-rich-Lake-Como-neighbours-say-Italian-idyll-RUINED-migrants-doorstep-Switzerland-closes-border.html

    Ein Menetekel für den Tegernsee? Oder vielleicht: Merkel, da kommt noch was auf uns zu, da muß man die Kahane-Stiftung schon in Stellung bringen, vor der nächsten Wahl?

  70. Startbild erkannt --
    — ist das nicht der gefürchtete Mistgreifer ?

    Ja, es gibt sie noch, die guten Dinge.

    Und auch meinen Dank für diesen beunruhigenden Artikel!

  71. Wir und Die
    Wir Kölner sind qua Geburt Hatespeecher. Ziehen wir doch seit Ewigkeiten über die Düsseldorfer her.

    Anderererseits, die Düsseldorfer machen das ja genauso über uns.

    Da wir linksrheinischen Kölner solchen Gleichstand nicht akzeptieren wollten, ziehen wir halt auch noch über die rechtsrheinischen her, über die von der schäl Sick.

    Und in der Tat, wir tarnen das gegenseitig als Humor und Satire.

    ———-

    Kahane weiß schon, weshalb sie hinter Witzigem und Satire Hatespeech sieht. Eine Lehre ihrer Stasiausbildung, denn der politische Witz in der DDR war mitnichten nur humorig gemeint.

    ———-

    Ungeheuerlich und widerlich ist einfach nur noch, dass Stasimethoden der Zersetzung gegenüber Andersdenkenden usw., Einschränkung der Meinungsfreiheit und eben einiges mehr durch z.B. die erwähnte Stiftung, pinkstinks u.a. durch Bundesministerien überaus großzügig gefördert wird.

    ———-

    Don Alphonso wurde einige male für seine Standhaftigkeit gerühmt. Ich nehme an, diese bringt ihm auch einiges an Informationen ein, von Leuten, die Detailwissen haben, sich in ihrem beruflichen Umfeld von Medien, Ministerien und anderem den Umständen fügen müssen, aber das nicht einfach so hinnehmen wollen.

    Gleichwohl, wieder einmal vielen Dank für den feinen Beitrag.

    • Gern geschehen.

    • Ganz vergessen
      meinen Namen einzugeben, unter dem ich hier gelegentlich zu lesen bin.

      Und ich habe ebenfalls vergessen, dass ich vor meinem Umzug nach Köln nahe Düsseldorf erwachsen wurde, also quasi Düsseldorfer war.

      Ich bin als wir und die.

      Ein arges Dilemma, ich weiß ;)

  72. "Warum habt Ihr damals nichts gemacht ?"
    Werter Don, sonst nur ein stiller Leser dieser Zeilen, fällt es mir schwer, folgende Gedanken nicht loszuwerden.

    Als Kinder in der Schule ließ man uns immer politisch korrekt fragen: Wie konnte es dazu kommen? Zum Holocaust natürlich, zum Faschismus. Nun konnte ich über die Jahre diese Frage für mich immer besser beantworten, weil zunehmend ich sehe, wie die Menschen nun einmal sind, und ganz vielleicht die Deutschen besonders: Sie schwimmen mit dem Strom, und auch, wenn dieses manchmal in der Katastrophe endet, so tut es das gerade für diejenigen, die mit dem Strom schwimmen, stets am wenigsten. Das gilt auch für die DDR-Zeit, aber es gilt ebenso für jedes andere mehr oder minder absolutistische Regime, und in abgemildertem Maße auch für die Zeit des Antikommunismus in der Nachkriegs-BRD.
    Und nun, heute, also dieses: Denunzianten, die vom Staat offen gefördert werden. Freie Denker, die öffentlich als Feinde des Systems gebrandmarkt werden. Und wieder scheint sich kaum jemand dagegen zu wenden. Aber das ist natürlich Quatsch. Es gibt Blogs mit vielen besorgten Stimmen, auch diesen, auch viele andere. Nur, ändern tut es gar nichts. Wirklich, aber leider. Das hat Gründe, die vielleicht auch von den Kritikern zu wenig erkannt werden: Diese Unterdrückung von Meinung durch ideologische Büttel nutzt der Obrigkeit. Und so kritisieren die noch irgendwie aufgeweckten Linken die Obrigkeit, zumindest die Alt-Linken, die Neu-Linken kennen sowieso nur noch den Neoliberalismus. Und die aufgeweckten Rechten kritisieren die Intoleranz der Linken. Das alles sehr vereinfacht. Aber zu wenige begreifen die Win-Win-Situation für jene an diesem System beteiligten, dass sich deswegen so prächtig selbst stabilisiert. Früher mag die Kirche eine ähnliche Rolle eingenommen haben: Das Volk unter Kontrolle halten, während die Reichlichkeit nach Laune lusten konnte.
    Ein Blick in die Zukunft: Während sich jene, die schnell und affluent genug sind, um irgendwann den Ernst der Lage zu erkennen, sich außer Landes retten, wird es für viele nicht so enden. Daher meine Frage, ganz ernst: Warum habt Ihr damals nichts gemacht – heute?


    • Wie konnte es dazu kommen?
      Ach Gottchen, man muß sich schon als Demiurg betrachten, um nicht in Rechnung zu stellen, daß „es einfach anders kommt, als man denkt“.

    • ufffff.... Thomas.....
      Man muss schon sehr Fantasie begabt sein, um die heutige Situation mit dem dritten Reich zu vergleichen.

      Von der völligen Ignoranz anderer, WIRKLICHER Probleme mal ganz abgesehen!

  73. Neues aus Entenhausen
    Donald hat Micky zum Vize ernannt.

    • Hmmmm
      Wetten, dass sich so mancher Deutscherin den nächsten Jahren wünschen wird, die hätten den Orang Utan statt dieser widerlichen Republikanerin gewählt?

  74. Frankreich ist das Vorbild
    Dort müssen die Regimekritiker inzwischen ins Exil gehen, um einer Strafe wegen „Hassrede“ zu entgehen, wobei es sich bei näherem Hinsehen idR um Nichtigkeiten handelt: http://inselpresse.blogspot.de/2016/07/breitbart-gesetze-gegen-die.html

  75. Titel eingeben
    Nur 1,1 der Syrer kriegen Asyl, nach Angaben des Bundesamtes für Migration. 1,2 Prozent der Iraker. Bei anderen Herkunftsgruppen fast keiner.

    https://www.bamf.de/SharedDocs/Anlagen/DE/Downloads/Infothek/Statistik/Asyl/201512-statistik-anlage-asyl-geschaeftsbericht.pdf?__blob=publicationFile

  76. Eine Blase, aber keine Verschwörung ...
    Lieber Don, was Sie hier vor uns ausbreiten, ist doch keine Kampagne … sondern ist genau das, was eine kleine Blase Gleichgesinnter auf Twitter so veranstaltet, wenn sie sich angepiekst fühlt. Das ist doch kein Gesinnungsterror, das ist gegenseitige Bestärkung von Vertreter/innen einer Mindermeinung.
    Von dieser meiner Beobachtung schließe ich ausdrücklich die Hetze gegen die Berliner Polizei aus. Es ist zwar hochnotpeinlich, eine Hausräumung durchzuführen, ohne dass es richterlich angeordnet wurde, aber das Gegenmittel gegen solche Willkür ist keinesfalls Steine schmeißen, Molotovcocktails werfen und Autos anzünden.

    • Titel eingeben
      Wenn ein durchgeknallter Minister mit Hilfe irgendwelcher halbseidenen subventionsabgreifenden Schattenorganisationen und deren ebenso durchgeknallten Repräsentanten, mit StaSi Methoden eine private aber faktisch staatlich veranlasste Zensurinfrastruktur aufbaut, dann ist das kein Thema einer Blase mehr.
      Sondern das betrifft Sie und mich. Was heute nur Facebook betrifft, ist morgen in diesem Forum vielleicht ein Thema. Dieselbe Denkschule (Künast) fordert Klarnamenpflicht im Internet, und ist damit in einem Boot mit Rechtsaußen-CSU-Innenministern der späten 1990er Jahre.

      Nee, hier sind Demokratiefeinde am Werk, die den öffentlichen Diskurs filtern und steuern und letztlich zensieren wollen. Das geht mir zu weit, und das hat gar nicht, aber auch überhaupt nichts, mit links oder rechts oder AfD oder sonstwas zu tun.

    • @Wolram
      „….aber das Gegenmittel gegen solche Willkür ist keinesfalls Steine schmeißen, Molotovcocktails werfen und Autos anzünden.“

      Sondern?

    • Wolfram !
      Ich warte…?

  77. Schwer zu ertragen
    Ist das wirklich der Twitteraccount von Frau Schramm? Was dort im Screenshot zu lesen ist, gehört nicht auf Twitter oder sonst irgendwohin.

    Wenn es Frau Schramm nur noch darum geht, andere Personen öffentlich herabzuwürdigen, dann sollten die entsprechenden Paragrafen des Strafrechts bezüglich Beleidigung bzw. Verleumdung zum Einatz kommen und die Autorin entsprechend hart bestraft werden.

    • Ja, eindeutig. Es gibt da auch noch mehr davon.

      Warum die Berliner Polizei da keine Anzwige macht, verstehe ich auch nicht.

    • Don
      Die Polizei ist halt zu sehr damit beschäftigt das Eigentum unbekannter Hausbesitzer ohne Rechtsgrundlage zu beschützen.

      Nun sagen sie bloss nicht, das sei nicht wahr!

  78. Pressefreiheit nur wenns uns nicht trifft
    Herr Philipp Lengsfeld schreibt oben: „Habe jetzt doch nicht übel Lust zu testen ob Meinungsfreiheit nicht doch nur noch für politisch korrekte Statements gilt“
    Der Test ist schon gelaufen, hier das Ergebnis.
    Der Beweis wurde am 03.Mai 2916 erbracht. Am 29.04.16 erschienen solche Pressemeldungen:

    „Propaganda-Vorwurf Arte stoppt Doku über Fall Magnitski
    Eine TV-Doku zum Tod des russischen Steueranwalts Sergej Magnitski stellt die gängige Version zu dem Mordfall auf den Kopf. Angehörige sind entsetzt.“
    ( http://www.tagesspiegel.de/medien/propaganda-vorwurf-arte-stoppt-doku-ueber-fall-magnitski/13520964.html )

    „Arte kippt Doku nach Protest Wie starb der Anwalt in Moskau?
    Im November 2009 kam der Wirtschaftsprüfer Sergej Magnitski in einem Moskauer Gefängnis unter dubiosen Umständen ums Leben. Arte wollte die Geschichte kritisch beleuchten. Doch der Film wurde abgesetzt. [….]
    Nach Angaben von Arte steht nun „Aussage gegen Aussage“: Auf der einen Seite habe man die aufwendige und investigative Recherche von Andrej Nekrassow, der sogar Moskauer Polizisten für Interviews gewinnen konnte. Widerspruch kommt hingegen von Bill Browder und Magnitskis Verwandten, die ihn in den Schmutz gezogen sehen und Nekrassow Nähe zur offiziellen Lesart aus dem Kreml unterstellen.Deshalb stehe man vor einem „langwierigen Prozess“, heißt es bei Arte, bei dem die Filminhalte und insbesondere die Persönlichkeitsrechte der Betroffenen zu prüfen seien. Die Ausstrahlung des Films ist auf unbestimmte Zeit verschoben
    ( http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/arte-dokumentation-der-fall-magnitski-abgesetzt-14206523.html )

    Andere Beispiele: Mohammed-Karikaturen. Damit trifft man eine Religion, die sich bei uns wegen terroristischer Aktivitäten einiger Täter unbeliebt gemacht hat. Dass man damit Millionen Muslime beleidigt ist egal. Der Mainstream findet es politisch korrekt. Die Freiheit solcher beleidigender Karikaturen wird bis aufs Blut verteidigt.

    Der Fall Böhmermann. Es ist politisch korrekt den Präsidenten der Türkei zu beleidigen, er ist eine Unperson geworden. Das ZDF sagt zu, die veröffentlichten Schmähungen (Ziegenficker, Fellatio mit hundert Schafen) bis zur letzten Instanz zu verteidigen.

    Der Fall Magnitski aus Sicht der meinungsmachenden westlichen Medien: Magnitski und Browder gut, alle beteiligten Russen schlecht. Alles derart passende wird veröffentlicht und fällt natürlich unter die Meinungsfreiheit.
    Der Falll Magnitski aus Sicht des Regisseurs Nekrassow: Eine andere Darstellung des Falles, die die westlichen Darstellungen in Frage stellt. Politisch also unkorrekt. Arte und ZDF stoppen die für den 03.05.16 geplante Ausstrahlung. Der 03. Mai war übrigens der Tag der Pressefreiheit. Proteste sind nicht erkennbar. Als Ersatz wird bei Arte am 03. Mai „Tod an der Kremlmauer“ ausgestrahlt.
    Dem Sender (ZDF) der im Falle übelster Beleidigungen den Moderator Böhmermann durch alle Instanzen schützen will nimmt einen Film über einen ernsthaften Fall sofort nach einem Protest von Angehörigen und einem amerikanischen Investmentbanker aus dem Programm. Es könnten Persönlichkeitsrechte verletzt sein. Ziegen ficken und Fellatio mit Schafen verletzt natürlich keine Persönlichkeitsrechte
    Pressefreiheit also nur wenn es in die richtige Richtung geht. Putin würde wohl sagen: „Gelenkte Pressefreiheit.“

    • @Georg D. zu Mohammed-Karikaturen
      Manche Muslime sollten generell allmählich lernen, sich nicht ständig bis aufs Blut provoziert zu fühlen.

      Wenn es um die zeichnerische Herabsetzung von Juden geht, kann ich keinerlei Rücksichtnahme auf z. B. iranischer Seite feststellen.

      https://de.wikipedia.org/wiki/Internationaler_Holocaust-Karikaturen-Wettbewerb

    • Vorschreiben der Grenzen der Karikatur und Satire
      @Georg D.
      18. Juli 2016 um 22:26 Uhr
      Pressefreiheit nur wenns uns nicht trifft

      Zitat: „Andere Beispiele: Mohammed-Karikaturen. Damit trifft man eine Religi-on, die sich bei uns wegen terroristischer Aktivitäten einiger Täter unbeliebt gemacht hat. Dass man damit Millionen Muslime beleidigt ist egal. Der Mainstream findet es politisch korrekt. Die Freiheit solcher beleidigender Kari-katuren wird bis aufs Blut verteidigt.“

      Mit den Karikaturen wird die Religion nicht karikiert, sondern der Terror. Das ist der Unterschied, den die Schweden, Dänen und Franzosen in Bezug auf die in ihren Ländern aufgetretenen Fällen offenbar verstanden haben.

      Aber freuen Sie sich doch: Die Karikaturisten haben inzwischen genug Angst vor Konsequenzen und trauen sich nicht mehr.

      „Der Fall Böhmermann. Es ist politisch korrekt den Präsidenten der Türkei zu beleidigen, er ist eine Unperson geworden. Das ZDF sagt zu, die veröffentlich-ten Schmähungen (Ziegenficker, Fellatio mit hundert Schafen) bis zur letzten Instanz zu verteidigen. […]
      Es könnten Persönlichkeitsrechte verletzt sein. Ziegen ficken und Fellatio mit Schafen verletzt natürlich keine Persönlichkeitsrechte
      Pressefreiheit also nur wenn es in die richtige Richtung geht. Putin würde wohl sagen: „Gelenkte Pressefreiheit.““

      Ich kannte Böhmermann gar nicht, aber habe mir trotzdem die Mühe gemacht, mich mit dem Fall zu beschäftigen.

      Die Grundlage zu den Geschehnissen war ein harmloser Song, wegen dessen Erdogan extra den deutschen Botschafter einbestellt hatte.

      Dieser Vorgang wurde in einer nachfolgenden Sendung von Böhmermann un einem Kollegen durch da Gedicht karikiert. Dabei hat ein zweiter Satiriker, der einen Medienanwalt mimte, Böhmermann beim Vorlesen des Gedichtes kritisch „beratend“ begleitet und ihn nach und nach dafür gerügt, dass einzelne Stellen so eben keine Satire mehr seien, sondern illegal und verboten. Das sollte wohl aufzeigen, wie grotesk und überzogen Erdogans Reaktion auf das eher harmlose Lied gewesen war.

    • B.s.
      Ich gehöre zu denen, über deren Gesicht ein Grinsen huschen wird, wenn Erdogen eines Tages xxxxxxx.
      Aber was Böhmermann gebracht hat war keine Satire, das war primitiv.
      Jeder Satiriker dreht sich da mit Grausen.

      „Ziegenficker“ ist ein satirischer Ausdruck?

  79. So ist die Berliner linke Szene
    Das haben Sie wirklich sehr fein herausgearbeitet: Anerkennung. Weil ich auf Twitter Gesichtsbuch und Co verzichte, sondern nur mit Zeitungen informiere, waren mir einige Schmankerl dieser Posse entgangen.

    Die GutenMenschen von ZEIT und Tagesspiegel haben zwischen Mitte 2015 und Januar 2016 jede Erwähnung von evtl. wirtschaftlichen Gründen für Einwanderung in einem meiner Online-Kommemntare mit dem Löschen von Accounts bestraft. (Seither ist man etwas toleranter …)

    Jeder Hinweis, dass zwischen Kritik am Islam in bestimmten Formen und Islamophobie doch wohl Unterschiede bestehen, führt aber immer noch zu „Rassismus“-Vorwürfen; die Gleichsetzung von Islamkritik und Rassismus wird mit Rückgriff auf Amadeo-„Studien“, gesponsert u. a. von der Gewerkschaftsjugend, bewiesen. Mit in dem Verbund spielt auch eine Professorin einer Berliner Fachhochschule.

    Das Berliner linke Milieu zwischen Ex-Stasi, Partei LINKE, Anti-Imperialismus, Anti-EU, Anti-Hausbesetzerszene mit Autos abfackelnden Unterstützern, Multikulti-Visionen, Flüchtlingsunterstützer der EKD und einiger Pastoren, alte Nachrüstungsgegner, die nie reflektiert haben, dass sie von der DDR/Stasi ausgehalten wurden, ist wirklich sehr speziell.

    Dazu kommt in vielen Fällen eine merkwürdige Überschneidung mit den Putin-Verstehern der Rechten. Linke und rechte gleichermassen gegen Parlamentarismus, gegen EU, gegen faire offene Diskussionen. Wer anderer Meinung ist, wird gebissen. Dabei ist der Tagesspiegel merkwürdigerweise oft den Linken und z. B. den Chaoten der Rigaer Strasse 94 gegenüber gewogener als die (ehem. DDR) Berliner Zeitung.

    Der Westberliner Salonlinke erfreut sich am Tagesspiegel, die Ostberliner die – oftmals vernünftigere – Berliner Zeitung.

    Nochmals: Danke für das Lesevergnügen (trotz Kopfschütteln über die Hirnies).

    • Es gibt beim Tagesspiegel einige recht deutliche Unterstützer der linksradikalen Szene Berlins. Das ist aber nicht neu, schon zu meiner Berliner Zeit war das kein Geheimnis.

  80. Titel eingeben
    Sehr geehrter Herr Alphonso,
    das klingt ja mächtig nach AfD was Sie so von sich geben.
    Sie sollten aufpassen nicht der Nächste auf der Liste zu sein.
    Allerdings: während Sie noch irgendwelche personellen Verbindungen ausforschen, folgen Andere schon der Spur des Geldes. Ein Informatiker (der über eigene Ansichten bloggt) hat da über die Stiftung schon interessantere Sachen herausgefunden. Diese könnten durchaus justiabel sein.

    • Was soll hier nach AfD klingen? Die Aussagen kommen von denen. Ich stelle sie nur dar.

    • Titel eingeben
      Leider gibt es im HTML-Standard keine Ironietags und so Einiges kommt dadurch mißverständlich rüber.

  81. zur ZEIT
    Es ist amüsant, dass sich viele die gute alte ZEIT zurückwünschen. Mit diesen Protagonisten?
    Falls irgendjemand noch einmal Lust auf ein Abo der ZEIT hat oder der Meinung ist, das sei eine respektable Akteurin in der Medienlandschaft…
    (Kommentar auf einem Blog von) Ro 80 30. JUNI 2016 UM 21:18:
    »Ekliges Blatt, diese ZEIT, schon Gräfin Dönhoff sei Mitbegründerin der Atlantikbrücke gewesen, verrät Ulfkotte, und Kissingers Busenfreund Helmut Schmidt sei auch „in diesem Verein gewesen“
    Der ehemalige stellvertretende Chefredakteur des Bayerischen Rundfunks, zuvor in leitender Stellung bei den Münchener Boulevardzeitungen Abendzeitung (total linksversifft, ein ekliges antideutsches Alt-68er-Blatt, welches nicht zufällig zum Verlag der ebenso antideutschen Süddeutschen Zeitung gehörte, bis es vor einigen Jahren pleite ging und von irgendwelchen Investoren übernommen wurde) und tz und danach langjähriger Bundesvorsitzender der Republikaner, Franz Schönhuber in seinem Buch »Die Volksverdummer. Persönliche Erfahrungen mit deutschen Medienleuten« (Nation-Europa-Verlag, Coburg 2005, S. 46 ff.) unter der Kapitelüberschrift »Die Zeit, das Brevier des Gutmenschen«: »Heute ist Helmut Schmidt, wie schon erwähnt, Mitherausgeber der „Zeit“, des deutschen Bildungsbürgers Lieblingsorgan. Zumindest war es lange Jahre so. Da gehörte es zum Schick liberaler Gutmenschen, aus der linken Rocktasche den „Spiegel“ heraushängen zu lassen – und aus der rechten die „Zeit“. Deren Gründungsvater war der Jurist und Publizist Gerd Bucerius, eine der dubiosesten Figuren deutscher Pressegeschichte. Er war „jüdisch versippt“, wie es im Jargon des Dritten Reiches hieß, und trotzdem Mitarbeiter der NS-Presse. Daraus ist ihm kein Vorwurf zu machen. Überleben war damals alles. Was man ihm aber vorwerfen muß, ist der nach 1945 „kultivierte“ Haß gegen das deutsche Volk. In der „Zeit“ Nr. 9/1988 schrieb er: »Unsere Nation hat durch Schuld mehr verspielt als irgendeine andere in der Welt. Mein Volk wurde der tierischsten Verbrechen schuldig, die die Weltgeschichte kennt. Noch auf dem Sterbebett wird uns die Rechnung vorgehalten werden. (…) Die Schuld aller Deutschen ist unstreitig. Es waren keine Taten Hitlers, wie oft gesagt und geschrieben wird, sondern deutsche Verbrechen.« Alle Deutschen unterschiedslos und kollektiv schuldig? Ein solches Verdammungsurteil ist ebenso absurd wie unmenschlich. Noch unfaßbarer erscheint mir, was Bucerius 40 Jahre nach dem westalliierten Bombenangriff auf Hamburg (damals, 1943, starben rund 50.000 Menschen) zu Papier brachte: »Ich stand an den drei Angriffstagen auf dem Dach meines Häuschens in der Hamburger Vorstadt. Oben flogen die englischen Bomber. „Endlich“, rief ich immer wieder, „endlich!“. Endlich kamen sie, die Engländer. (…) Was habe ich damals gedacht: Grauen und Mitleid, natürlich. Aber auch: Ihr, die Toten, habt es so gewollt. Um wen habe ich während des Angriffes gebangt? Um die Piloten. Sie waren ja tapfer und taten, was ich von ihnen erhoffte.« Da stockt einem der Atem! In Hamburg kamen fast 10.000 Kinder um. Haben auch sie den Krieg gewollt, sie, die als lebende Fackeln durch die Straßen liefen, bis sie elendig verbrannten? Wie konnte ein Mann, der so haßt, eine Zeitung gründen und betreiben, die in diesem Land als liberales Leitorgan gilt? Welche Motive und Antriebskräfte waren wirklich am Werk? […] „Zeit“-Chefredakteur Müller-Marein wurde von Marion Gräfin Dönhoff abgelöst, die den Krieg komfortabel als Gutsverwalterin in Ostpreußen überstanden hatte, bevor sie vor den Sowjets, hoch zu Pferd, nach Westen flüchtete. Die Gräfin verstand sich rückblickend irgendwie als Widerstandskämpferin, weil sie in adligen Zirkeln an regimekritischen Gesprächen teilgenommen haben will. Dort seien sogar Witze über Hitler erzählt worden. Für ihren langjährigen Feuilletonchef, Fritz J. Raddatz, steht fest, daß die hohe Damen „gewiß rein gar nichts mit ‚Widerstand‘ zu tun gehabt hat“.«

    • "Da stockt einem der Atem!"
      Allerdings, denn es waren nicht die Engländer, die den Tod unschuldiger Kinder verursacht haben, sondern deren Eltern. Und so gesehen waren es tatsächlich alle Deutschen, die sich nicht im Widerstand befanden. Untertanen, Obrigkeitsgläubige und Opportunisten, die immer noch versuchen, ihre Schuld zu verneinen.

    • Hmmmm... O.M.
      Glauben sie wirklich, dass es sinnvoll ist auf so etwas zu anworten?

      Ich sehe sowas viel eher ein Argument für die sogenannte „linke“ Szene. Ich sehe ja vieles anders als hier der Blog, zB bei der Rigaer scheinen unbedingst drauf zu bestehen nicht sehen zu wollen, bin aber trotzdem kein Freund dieser Szene.
      Aber wenn ich zwischen diesem Foristen und denen in Berlin wählen müsste, ich wüsste wo ich hingehöre, auch als Konservativer.


    • Ja, ich halte es nicht nur für sinnvoll, sondern für absolut notwendig, auf solche Kommentare zu antworten. Denn es lesen ja auch Menschen mit, die einen derartigen Kommentar, bliebe er unerwidert, unreflektiert übernehmen könnten.

      Auch die Freiheit des Kommentierens, so wie dankenswerter Weise bei DA, muß permanent verteidigt werden.

  82. Auf der Liste...
    feindlich-negativer Subjekte zu stehen, hilft gegen manche Verzweiflung. Glauben Sie nicht? Mich haben die anderthalb Meter Stasi-Akten, die in Augenschein zu nehmen ich 1991 Gelegenheit hatte, davon überzeugt, dass ich mit niemandem tauschen möchte. In diesem Sinn würde mir wohltun, wenn Sie und ich auf derselben Liste stünden, an der offensichtlich die Menschheitsbeglücker unterm Protektorat eines machtbewussten (Vorsicht, Euphemismus!) Saarländers in der Nachfolge von Erich, dem Schalmeienbläser & Erich, dem Polizistenmörder, intensiv arbeiten.

    • WWie gesagt, ich lebe in Bayern. Linksextremismus hat hier keine Chance.


    • Dagegen kann ich nicht anstinken, was über mich im Fundus gelagert ist, sind nur 3, 4 Seiten.
      Was aber andernseits dafür, daß ich ein völliges BRD-Geschöpf war und nur touristischerweise mal die DDR querte, doch eigentlich ziemlich viel ist.

  83. Faden verloren
    Alle Achtung werter Don; da frag ich mich wie Sie das alles recherchieren;
    ich jedenfalls habe im ersten Drittel bereits den Faden verloren und mir ist schwindelig.
    Aber einer muß die Arbeit ja wohl machen, danke dafür.
    Ihren Italien-/Auto-/Fahrad- und kulinarischen Beiträgen kann ich besser folgen!
    Lassen Sie sich nicht unterkriegen!

  84. Titel eingeben
    Lieber Don!

    Ich warte immer gespannt auf Ihre Kolumnen und lese auch alle Leserkommentare. Sie, achsgut und Tichy sind meine Lichtblicke in einem immer dümmer werdenden Deutschland.

    Machen Sie sich nichts aus Möchtegern-Politikern à la Heiko Maas oder „unserem“ Thüringer Landesvater :(( Bodo Ramelow, die meinen, twittern sei schon Politik machen. Ich bin mir sicher, dass echte Politiker wie Helmut Schmidt oder Hans-Dietrich Genscher nie auf solch schwachsinnigem Niveau agieren würden. Die sind noch ihrer Arbeit nachgegangen.

    Außerdem möchte ich aus der beschaulichen Thüringer Provinz noch eine kleine Ergänzung zur Amadeu-Antonio-Stiftung, ihren politischen Netzwerken und Finanzierungquellen machen. Schauen Sie mal auf diesen Link:
    http://www.mdr.de/thueringen/dokumentationsstelle-menschenrechte-kritik-100.html

    PS: Katharina König ist übrigens auch so eine nervtötende Twitterin…

    • Mal ehrlich, ich glaube nicht, dass R2G die nächste Wahl überlebt.

    • @"stand your ground": In der Mitteilung des MDR steht übrigens
      „… Das Ministerium begründet seine Wahl damit, dass die Amadeu-Antonio-Stiftung über einmalige Erfahrungen und internationale Kontakte zum Thema Rassismus und *gruppenbezogene Menschlichkeit* verfüge. …“

    • Das ist falsch, das muss vermutlich Menschenfeindlichkeit heissen. Speziell bei Kahane.

  85. Hatespeech
    Schon bei harmlosen Bezeichungen wie
    .
    „Altpartei, Journaille“
    .
    alarmieren seriöse Journalissten heute
    die Sprachpolizei.

  86. Tut mir leid
    Aber solchen Quatsch habe ich lange nicht gelesen. Wer langjährig die Beiträge von Mathias Meisner gelesen hat, dem ist klar, daß er keineswegs ein Anhänger der Linken ist, wie hier suggeriert wird. MM hat im Gegenteil seit langen Jahren jede Gelegenheit genutzt inhaltliche Berichterstattung über die LINKE durch Personaltrash zu ersetzen.
    Tilman Steffen bemüht sich redlich, seine DDR-Sozialisation durch besonders eifrige Gegenrede vergessen zu machen.
    Der Verfasser dieses Beitrages sollte mal wieder zu etwas Sachlichkeit zurückfinden.

  87. Tue Recht
    Weiter so! Lassen Sie mich mit Ernst Moritz Arndt aus seinem Gedicht „teutscher Trost“ (1813) zurufen: „tue recht und fürchte nichts!“

  88. Kooperationen
    Lieber Don Alphonso,

    danke, dass Sie das Thema „Hatespeech im Netz“ aufgreifen und vor allem: in sehr aufschlussreiche Zusammenhänge einordnen.

    In welchem „Leitmedium“ außer FAZ.NET ist so etwas – selbst für einen freien Geist wie Sie, lieber Don Alphonso – in heutiger „Zeit“ überhaupt noch möglich?

    Das Muster: „mehr oder weniger offener Kooperationen, … , Gleichmarsch zwischen Medien, Institutionen …“ trifft m.E. leider auch auf viele andere Sachverhalte zu. Erstmals meine ich es bei Einführung der Hartz-IV-Gesetze und parallel laufender Neuorganisation der Arbeitsverwaltung beobachtet zu haben. So etwas kommentieren zu wollen, bringt aber „normalen“ Schreiberlingen i.d.R. nichts als „rote Balken“ (Betroffene wissen, was – oder besser: welches Medium ich damit meine). Aber man sollte deshalb nicht frustriert aufgeben – weil genau das ja deren Absicht sein könnte.

    Und was das „orchestrierte Schauspiel“ betrifft – dazu gehört für mich z.B. auch die „Melden“-Funktion im Kommentarbereich einiger Qualitäts-Onlinemedien: Sie glauben ja nicht, wie schnell man da bei entsprechenden „Reizwörtern“ gelöscht und im Wiederholungsfall bald ganz ausgesperrt ist. Wesentlich schneller jedenfalls, als beim „amerikanisch angehauchten“ (das meine ich hier durchaus positiv im Sinne von Meinungsfreiheit) facebook.

    Gut, dass Ihnen das mit Ihrem Blog nicht passieren kann.
    Hoffentlich noch lange …

    • Sie machen sich falsche Vorstellungen vom Innenleben. Ich kann hier tun und lassen, was ich will. Niemand liest meine Texte vorab. Die FAZ habe ich immer als sehr liberal kennengelernt. Ich kenne da nicht alles, aber ich kann mich beim besten Willen nicht beklagen.

    • Tja, Don.....
      …. NOCH haben wir ja auch keine Krise die den Status Quo in Frage stellt.

  89. Kahanekahn "schwer getroffen"? Schön, aber darf den jetzt Bomber Harris versenken?
    Und ja, liebe Bertelsmaasis, schickt schön fleissig Anzeigen gegen den Hasspoeten Johnson, der es wagte, unseren verbündeten Großsultan niederträchtigst zu verhöhnen in einem englischen Sudelblatt:

    There was a young fellow from Ankara
    Who was a terrific wankerer
    Till he sowed his wild oats
    With the help of a goat
    But he didn’t even stop to thankera.

    http://blogs.spectator.co.uk/2016/05/boris-johnson-wins-the-spectators-president-erdogan-offensive-poetry-competition/

    • Titel eingeben
      Er ja „türkisches Blut“ in seinen Adern und soll 6 Sprachen sprechen.Das wird dem rabulistischen Außenminister sicher zugute kommen.

  90. Titel eingeben
    Vielen Dank, lieber Don Alphonso, für die gründliche und sorgfältige Recherche, und für den Mut, diesen Text gegen interne Widerstände bis zur Veröffentlichung zu bringen. Lesenswert und voller Erkenntnisgewinn sind darüber hinaus auch fast alle Kommentare von Menschen, die sich das Denken noch nicht haben abgewöhnen lassen. Dass der Text sogar noch einen Platz in Print bekommen soll, kann ich in der heutigen Zeit kaum glauben. Dennoch ist seine Wirkmacht begrenzt. Vielleicht sollten Sie ein Recherchenetzwerk mit Fleischhauer, Broder, Schümer, Kroker bilden und sich entsprechend koordinieren – da wär‘ was los.

  91. Viele Fragen, aber keine Antworten
    „Gast sagte am 18. Juli 2016 um 15:44 Uhr
    Na, Herr di Lorenzo fängt schon mal an, zurückzurudern :o)
    https://www.youtube.com/watch?v=08L–O01WDs

    Ich habe die Hamburger Wochenzeitung viele Jahre (ebenso wie Nonna weiter oben) gern gelesen. Letztes Jahr fing das an, dass die unkontrollierte Zuwanderung regelrecht bejubelt wurde. Das habe ich zwar nicht verstanden, weil es klar sein dürfte, dass Leute immer auch Probleme mitbringen werden, aber noch hingenommen. Es wurde dann weiter geschwurbelt von „Gottesgeschenk“ und „geflüchtete Lebenskunst“ und so etwas, da bin ich misstrauisch geworden. Für die Orte, in denen Erstaufnahmestellen für die fordernd auftretenden Angekommenen eingerichtet wurden, war das definitiv keine Folkore, für diese war plötzlich kein Stein mehr auf dem anderen. Ein Bürgermeister einer Ortschaft, der sich in diesem Chaos per Merkblatt im Interesse seiner Gemeinde bestimmtes Mindestanstandsverhalten von den ungehobelten Neuankömmlingen erbat, wurde regelrecht von den Unterstützern/ Helferkreisen angefeindet, das sei ja „rassistisch“.

    Im Kollegenkreis schüttelten wir nur noch den Kopf und ahnten, dass dieses Experiment nicht gut ausgehen kann.

    Irgendwann aber erreichte dieser immer noch regierungstreue Jubelkurs der bis dahin geschätzten Zeitung die Erträglichkeitsgrenze. Ich habe deshalb unter Angaben dieser (sachlich vorgebrachten) Gründe unser Abo gekündigt. Es würde mich mal interessieren, wieviele Abonnenten verprellt wurden. Oder warum rudert Herr Lorenzo jetzt zurück?

    Ich finde das alles gespenstisch. 45 Jahre lang haben sich zwei deutsche Staaten entfremdet. Wir dachten doch, wir finden wieder zusammen. Aber das war ein Irrtum. Das Grundverständnis über die Aufgaben und Kernkompetenzen des Staates, staatsrechtliche Wesentlichkeitstheorie, Gewaltenteilung etc. scheinen bei unserer Führungselite anders als bisher zu sein. Das Parlament wird bei grundlegenden Entscheidungen übergangen, es wird auf Ausforschung gesetzt. Einheitsberichterstattung auch durch vormals kritische Blätter. Merkwürdige Regierungsberater werden angeheuert. Was ist da passiert? Haben wir uns mit der Wiedervereinigung doch verhoben? Woher kommt der Riss in der Gesellschaft, oder war der schon vorher da? Und seit wann?

    • Selbst di Lorenzo wird inzwischen merken, dass sich zwischen erfunden gedrucktem
      und der Wirklichkeit ein riesiger Spalt auftut, den selbst die Jubelpresse durch nichts füllen kann ;-)
      Vielleicht hat er sich auch nur einmal die nicht zum Abdruck frei gegebenen Kommentare angeschaut oder auch die, die inzwischen doch wieder zu lesen sind.
      Oder in seiner Nachbarschaft wurde eingebrochen. Vielleicht inzwischen mehrmals.
      Oder eine Bekannte kam in näheren Kontakt zu den Geschenkten.
      Oder er hat sich mit diversen Suren des Islam näher auseinander gesetzt.
      Oder er war wieder mal in Berlin – wobei – auch Hamburg soll sich seit September ungemein verändert haben.
      Oder ihm ist die veränderte Kopftuchdichte aufgefallen, oder die Vermehrung der Vollverschleierungen.
      Oder er hat gemerkt, dass man lieb gewordene Orte nicht mehr so ohne weiteres aufsuchen kann…
      So was oder so was in der Art, könnte ich mir vorstellen, hilft, aus Wolkenkuckucksheim wieder auf festen Grund zu kommen.
      Wie das dann in der Zeit für den Leser wieder zurecht gebogen werden soll – da freue ich mich, einige Kapriolen zu erleben!

    • ich habe auch....
      mein seit über 25 Jahre laufendes ZEIT abo gekündigt.
      und es geht mir wirklich nicht ab.
      Leider.

    • à propos Kopftuchdichte
      selbige ist in meinem Viertel (Charlottenburg) nach wie vor am Zunehmen.
      Ich weiß nicht warum, denke nur nun inzwischen nach dem Erdogan-Putsch ist das noch stärker angesagt als zuvor.

    • Di Lorenzo rudert und die Zeit himmelt sich dennoch weiter!
      http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2016-07/minderjaehrige-unbegleitete-fluechtlinge-wuerzburg

      Da scheinen einfach einige lernresistent dort – so was nach Würzburg zu drucken ist schon arg ignorant.
      Zumal: Nicht nur Hamed Abdel-Samad beschreibt in seiner Biografie die verschiedenen Stufen seines Ankommens in Deutschland, und auch seinen wechselnden Wut und Hass auf vieles hier. Auch die eigene „Schlagkraft“ als Lösung.
      Er ist durch das alles durchgegangen, hat sich damit auseinander gesetzt und seinen Weg gefunden.
      Nun gibt es eine Häufung von derartigen Gewaltexzessen bei Menschen, die in einem kulturellen Umfeld aufwachsen, das Gewalt nicht prinzipiell ächtet, sondern partiell hochachtet, wie ja überall zu beobachten ist.

      Wie viel Zeit braucht es, bis sich jemand solcher epigenetischen Übertragung entwindet, wenn mit dieser Tradierung das Weltbild eines orthodoxen Islams weitergegeben wird?
      Und der Mensch ansonsten ungebildet und der Reflektion eigenen Verhaltens unfähig ist?

      Aber was schreib ich, auch bei uns kommen manche halt auch nie aus ihrer Haut – womit ich wieder beim Thema wäre.

  92. Sie sprechen mir aus der Seele
    Journalisten wie Tilmann Steffen und Stiftungstätigkeiten wie diese ominöse Faltblatt der AAS sind die besten Stimmensammler für die AfD. Wenn ich die AfD nicht ganz genau von innen heraus kennen würde, dann würde ich vor lauter Ärger über solche Veröffentlichungen auch die AfD wählen.
    Menschen wie Steffen oder Kahane schädigen das Vertrauen der Bürger in die Demokratie und die Presse. Leider sind sie genauso verbohrt wie die AfD- Heinis und genauso unbelehrbar. Aber dass ZON solche Leute gewähren lässt, ärgert mich als ZON-Leser wahnsinnig. Das ist unterste Journalismus-Schublade.

    • Ich verstehen das auch nicht, Jochen Wegner ist ein prima Kerl und an sich Befürworter von Pressefreiheit. Dass er jetzt den verlängerten Arm von Kahane zulässt, ist schade.


    • Dass er jetzt den verlängerten Arm von Kahane zulässt, ist schade.
      Naja nun, „wes Brot ich eß, des Lied ich sing“ – da gibt es schon genug Abhängigkeiten. Wer weiterbeschäftigt werden will, hält den Ball flach bzw. „macht mit“.
      [DA] Sie sind eine Ausnahme, weil Sie es nicht nötig haben. Das erzeugt eine sonst ungewohnte Unabhängigkeit.

  93. Pingback: Die heiligen Kühe als gewöhnliches Rindvieh - Sententia

  94. Hier wird nur die Spitze des Eisbergs thematisiert
    Text eingeben

  95. Leider bisher nur die Spitze der De-Konstruktions-Strategie beleuchtet ...
    und deshalb Anerkennung mit den besten Wünschen für Fortsetzungen Ihres Enthüllungsjournalismus, Don Alph.
    Wir werden gespannt verfolgen, bis zu welcher Schmerzgrenze das
    Solidaritäts-Netzwerk der Anständigen es zulassen wird, seine linksextremen Helfer ins mediale Scheinwerferlicht geschubst zu wissen.
    Wahrscheinlich wird eine umfassende AntiFA-Enthüllung für Sie der
    letzte Sargnagel als FAZ-Blogger sein, geschätzter Don.

    über

    • Was sollen die denn schreiben? Dass ich ein Freund der Leibeigenschaft bin, Österreich erneut versklaven will und für eine Reknstruktion von Bayern in den Grenzen von 974 bin? Dass ich Berlin an die Russen verkaufen möchte? Dass eine Gastautorin als Prostituierte arbetet? Dass ich mir ein Leben ohne Drittwohnsitz nicht vorstellen kann? Dass mir soziale Ungleichheit gefällt?

      Das steht doch schon alles hier. Und die Rigaer94 würde ich mit dem Caterpillar räumen lassen.

  96. Kenn ich nicht
    Was ist Junge Freiheit? Ist das lesbar?

  97. Guter Artikel,
    der zeigt, wie schnell in sozialen Netzwerken Andersdenkende diffamiert und an den öffentlichen Pranger gestellt sind. Wirklich interessant ist nähere Recherche zu Kahanes persönlichem Hintergrund: Klare kommunistische Prägung durch ihr Elternhaus und später 8 Jahre lang inoffizielle Mitarbeiterin des MfS. Sehr interessant ist auch die Tatsache, dass sie angeblich niemandem durch ihre Aussagen niemandem geschadet habe. Da stellt sich für mich die Frage was sie denn als inoffizielle Mitarbeiterin anderes machen kann, als ihr Umfeld zu bespitzeln. So weit, so gut. Wir sehen uns also mit einer stark linksgeprägten Autorin mit DDR Hintergrund konfrontiert. Allein daher scheinen mir ihre regelmäßigen Beiträge in der Frankfurter Rundschau und ihre Äußerungen doch stark ideologisch eingefärbt. Man stelle sich dieses Szenario einmal umgekehrt vor, also klar rechte Stiftung mit Vorsitzender ebenfalls klar rechter Prägung. Undenkbar. Eine solche Stiftung würde in der Luft zerrissen werden. Es ist nunmal schick und gesellschaftlich akzeptierter links zu sein und sich gegen rechts zu engagieren, als umgekehrt. Das ist der einzige Grund warum Kahane und ihrer Stiftung immer wieder eine Bühne geboten wird, siehe z.B. ihre Kolumne in der FR, deren Bewertung ich mir hier ersparen werde. Engagement gegen rechts ist unzweifelhaft richtig, aber ich bezweifle, ob Kahanes Methode nicht häufig durch ihre moralischen Ergüsse und vermeintliches Erkennen von Extremismus in jeder Kleinigkeit über das Ziel hinaus schießt.

    • Hat die FR noch Leser? Meines Erachtens hätte man sie in guter Erinnerung sterben lassen sollen.

    • @ Jonas Jonas 19. 7. 04:00 Uhr - mit der Verschiebung der Begriffe fängt es an.
      „Engagement gegen rechts ist unzweifelhaft richtig, aber ich bezweifle, ob Kahanes Methode nicht häufig durch ihre moralischen Ergüsse und vermeintliches Erkennen von Extremismus in jeder Kleinigkeit über das Ziel hinaus schießt.“

      In Deutschland tobt der Furor „gegen rechts“ was natürlich gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit und deshalb im Sprachgebrauch der „Linken“ als „Rassismus“ bzw. als Ausdruck einer (Dextero-)“Phobie“ anzusehen ist.

      In nicht propagandistisch aufgeladener Sprache sind „rechts“ und „links“ nur Ausdruck einer *relativen* politischen Positionierung bzw Orientierung – man kann sich „rechts von X.“ oder „links von Y.“ positionieren, aber nicht absolut „rechts“ oder „links“. So ist der internationale Sprachgebrauch seit der französischen Revolution, als im Parlament die Sitze nach polizischer Orientierung eingenommen wurden.

      In Frankreich hat man z.B. kein Problem damit, Sarkozy mit seiner Partei als „rechts“ – nämlich von angenommenen Mitte – und Hollande als „links“ – s.o. – zu bezeichnen, ohne dass damit der eine als Gottseibeiuns und der andere als Lichtgestalt dargestellt würde.

      „rechts“ in diesem Sinne heißt nur „vergleichsweise mit der Tendenz zur Aufrechterhaltung des Status quo bzw. zur Wiederherstellung eines vergangenen Zustandes“ (aka „konservativ“) und „links“ nur „vergleichsweise mit der Tendenz zur Veränderung des Status quo“ (aka „progressiv“). Zweifellos war Merkels autokratische Entscheidung zur totalen Grenzöffnung in diesem Sinne „links“, da auf allgemeine Veränderung gerichtet, während ihr jetziges Zurückrudern „rechts“ ist, mit dem Ziel, vom früheren Status quo zu retten, was noch zu retten ist.

      Der Aufruf zum „Kampf gegen rechts“ setzt dagegen die Leerform „rechts“ als ein absolutes, in das man jeweils den politischen Gegner packen kann, um dann hemmungslos über ihn herzuziehen.

      Der Aufruf zum „Kampf gegen rechts“ ist deshalb meiner Ansicht nach genauso scheusslich wie die antikommunistische Hetze der fünfziger und frühen sechziger Jahre (die ich damals noch erlebt habe).

      Der Krampf gegen rechts entspricht also einer Haltung, die letzendlich jeden Gläubigen auffordert, einmal im Leben an der „Steinigung des Teufels“ teilzunehmen.

      Ps. Natürlich ist es richtig, Extremismus, Rassismus, Antisemitismus, religiösen Fanatismus, und allgemein jeden totalitären Machtanspruch zu bekämpfen.
      Aber man sollte darüber nicht die eigenen Begriffe verwirren lassen.

  98. Titel eingeben, SONST ......
    Dass es das noch gibt, in den Neo-FAZ- Zeiten !
    Danke, Don Alfonso, und weiter so !

    Otto Moser

  99. Today...I am declaring state of martial law in this city.
    Ach ja, so ne kleine Terrorattacke im Zug. Mitten in Deutschland. Gestern Abend.
    Ach, heute schon nur noch eine Nebenmeldung.
    Täter war Afghane, Flüchtling und rief „Allahu Akbar“ und schlachtete wahllos fremde Menschen ab.
    Ob das was mit dem Islam zu tun hat und/oder wirklich eine Terrorattacke zu sein scheint, da sind sich die Experten der deutschen Presse aber nunmal überhaupt noch gar nicht sicher, dass kann auch einfach nur ein Schrei nach Liebe gewesen sein.

    Die Angst der deutschen Presse quillt aus jeder Zeile, man kann sie bis nach nach Afghanistan riechen. 17 Jährige mit Messern reichen, damit deutsche Journalisten sich nicht mehr trauen die Wahrheit zu schreiben.

    Die Wahrheit ist immer das erste Opfer.

    Soweit sind wir.

    Schaun wir mal, wie viele Opfer wir hinnehmen, bis wir uns wehren.

    Und an alle:

    Viel Glück. Da draußen in den Straßen, Zügen, Fussgängerzonen.

    Denn mehr ist nicht, in diesem Staat, den wir durch Steuern tragen:
    Glück muss ausreichen zum Überleben.
    Sonst nichts.
    Wie in Kabul ….

    • Sowas hat man ja auch bei der Amokfahrt von Graz kleingeredet, mit Erfolg.

    • Diese @fremden Leute@, die von dem Afghanen mit Axt und Messer
      angegangen wurden, sind übrigens Hongkong Chinesen (lt.BBC).
      Und Integrationsmäßig ist bei dem Terroristen auch nichts falsch gelaufen, er lebte ineiner Gastfamilie in Ochsenfurt. Bleibt nur noch, daß er @verwirrt @ war.
      Doch nur durch was?


    • Schon seit dem Pariser Attentat ist es bekannt, dass ISIS seine Anhänger zu unauffälligen Einzeltaten auffordert, etwa: Fahrt die Ungläubigen mit eurem Auto über, stecht ihn mit eurem Messer ab. Tötet so viele ungläubige, wie ihr könnt.

      Drei Taten sind schon in Deutschland bisher verübt worden:
      1. eine junge Frau wurde in Berlin von einem Iraner vor den Zug geworfen und verstarb,
      2. ein Polizist wurde in Hannover von einer jungen Frau mit Messer schwer verletzt,
      3. ein 27jähriger Deutscher hat am Grafing Bahnhof einen Mann mit dem Messer getötet und dabei „Ihr Ungläubigen“ und „Allahu Akhbar“ gerufen.

      Vom Fall 1 und 2 hieß es in den Medien, dass die Täter psychisch krank seien. Damit war die Sache erledigt.

      Inzwischen berichtet SPON, dass die Ermittler bei dem Attentäter von Würzburg eine handgemalte ISIS-Flagge fanden. Trotzdem gibt es eine aktuelle Meldung, laut welcher Innenminister Herrmann keine ISIS-Vernetzung sieht. Na, dann können wir alle ganz beruhigt sein.

      Offenbar hat es sch in Deutschland noch nicht herumgesprochen, dass ein Smpathisant gar nicht vernetzt sein muss, sondern die Anweisung zum Töten in Allahs Namen im Internet auf ISIS Zeiten direkt abrufen kann.

      Mal sehen, wie schnell die Meldungen aus den Medien ganz verschwinden. Ist ja noch niemand daran verstorben, gelle. Und die Opfer sind ja auch bloß nur Hong Kong-Chinesen.

      btw. eine Axt war als Tatwache auch dabei.

    • Bei Fall 2 ist die Verbindung erkennbar da, Fall 3 ist ähnlich schwierig wie die Amokfahrt von Graz.

    • This happens. This is something that happens.
      Die deutsche Regierung und die deutsche Presse hat einfach nur furchtbar Angst, dass es wirklich dazu kommt, dass die IS hier Anschläge verübt.

      Nun ist es geschehen und nachdem alle 20 Stunden lang versucht haben, diese Wahrheit wegzuschieben, müssen jetzt doch alle dem Grauen ins Gesicht schauen:
      Die Gewalt ist da, der Terror ist da, Deutschland ist keine Insel mehr.

      Das wird jetzt alles ändern.

      Bifurkation. Auf Jahrzehnte.

      Zumal die junge männliche Bevölkerung der Türkei eine weitere Dimension des Wahnsinns bringen wird.

      (Erinnere mich, wie ein Herr Huett und so ein Ex-US Think Tank Experte laut auf twitter lachten, als ich vor 10 Monaten warnte, dass wir ca. 700 Tsd. junge Männern mit Messern in dieses Land gelassen haben. Und man nicht Heinsohn gelesen haben musste, um zu wissen was darauf folgt, insbesondere da Deutschland nie wirklich integriert. (Heinsohn sollte man übrigens lesen!). Tja…..ich hatte damals zwei schlafloses Nächte, in denen ich mich auf ein neues Leben vorbereitete. Jetzt wird es Realität.)

  100. Schreckliche Perspektive
    Bisher habe ich aufgrund negativer Erfahrungen vielen Institutionen und allen Politikern mißtraut.

    Aber wenn ich DAS hier alles lese, fühle ich mich unfrei und bedrängt. Was mache ich nun mit diesem Gefühl?

    Sind wir schon auf dem Marsch in die Diktatur? Ist sie schon unausweichlich?

    Ich fürchte meine Reaktion: Erkenntnis, Bedrückung, Wut, Ohnmacht, Haß, Gewalt … so ist doch die Kette? Wie kann ich damit leben?

  101. @ OM: "...Humanismus ist keine einseitige Angelegenheit...."
    sagte sich auch der jungbereichernde zunächst unbegleitete Abkömmling aus dem Hindukusch, wo unsere schimmernde Wehr seit Jahren geradezu als Werbekolonne der Willkommenskultur à la Tour de France unterwegs ist. Das Mutterschiff ist, im Gegensatz zum Moma-Staatssprachrohr scheinbar ja noch nicht auf dem Laufenden, aber der junge Herr scheint mit seinen archaischen Mordwerkzeugen auch Besucher aus Fernost behandelt zu haben, ohne dass diese Besucher mit Sicherheit der Willkommenskultur zuzurechnen wären.
    .
    Diejenigen aber, die es trifft tragen auch ein winziges Stück Unterlassungsschuld. Da nähme ich mich nicht aus. Niemand ist in jenem September auf die Straßen gegangen, im Gegenteil.
    .
    Zurück zum Humanismus. Der junge Mann war laut Meldung von einer deutschen Pflegefamilie aufgenommen. Das dürfte dann wohl der Schlußpunkt eines allzu strapazierten Humanismus sein. Und nun warten wir mal schön geduldig auf „unseren“ Mohamed Lahouaiej-Bouhlel. Geben Sie auf sich acht.


    • Es würde viel weniger Böses auf Erden getan, wenn das Böse niemals im Namen des Guten getan werden könnte. (Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach)

      Es ist nunmal so, daß der Humanismus so etwas nicht verhindern kann. Dazu müßte sich schon die gesamte Menschheit humanistisch verhalten, was anzunehmen mehr als abwegig sein dürfte. Aber solche Fälle können niemals ein Argument gegen den Humanismus sondern nur für den Humanismus sein. Denn niemand will solche Taten und es gibt halt nur ein Mittel, sie zumindest zu minimieren.

      Die Hintergründe sind mir nicht bekannt und daher spekuliere ich auch nicht über den Vorfall und auch nicht über Täter und Tatmotiv. Alle derartigen Taten immer mit dem IS oder dem Islam in Verbindung zu bringen, hilft nicht wirklich weiter, die Hintergründe des Einzelfalles zu verstehen, um weitere Taten verhindern zu können. In meinen Augen macht man es sich da zu einfach.

      Viel gefährlicher ist in meinen Augen die Spaltung der Gesellschaft aufgrund sozialer Mißstände. Da tickt die Zeitbombe, derer sich IS und Co. bedienen.

  102. Shitstorm
    Ein bisschen beruhigend ist es
    schon zu erfahren, dass nicht nur vollkommen Unbeteiligte unter der Flüchtlingspolitik der
    Grünen zu leiden haben wie jetzt in Würzburg, sondern auch
    Frau Künast ihren Shitstorm abbekommt.

    • die Aussage war auch saudämlich.

    • ...
      Saudämlich sein, und sich immer noch für das Licht der Welt halten

    • Die FAZ setzt mal wieder andere Prioritäten
      Faz.net setzt mal wieder andere Prioritäten als die Leser:
      Ganz oben heute um 7: 50 Uhr: „Der Parteitag in Cleveland hat seinen ersten Skandal: Donald Trumps Ehefrau Melania hält eine Rede… “

      Inzwischen haben sie wohl gemerkt, dass die Frau eines Präsidentschaftskanditaten-Kandidaten nicht unbedingt das ist, was die Menschen hier bewegt und den Afghanen in den Titel gerückt…

    • Hühner-KZ
      Das ist doch dieselbe Frau, die Legebatterien mit Konzentrationslagern verglichen hat. Was soll man da verlangen?

    • saudämlich?
      Aber – was haben Sie denn eigentlich erwartet? – Vor Jahren sah ich eine Talkshow mit Frau Künast. Sie wurde von enttäuschten Menschen zur Rede gestellt; es ging um Hartz4. Frau Künasts Replik lautete: „Aber wir haben die Menschen wenigstens bewegt!“ Darauf hatte niemand mehr eine Antwort. Mir wäre auch nichts eingefallen. Was auch? „Menschen bewegen“ als seien sie … Spielzeug? Bei Puppen könnte man immerhin schon mal böse werden, wenn eine kaputt geht, so dass man sie nicht mehr reparieren kann! Muss doch nun wirklich nicht sein! – Es gab hier mal einen Fall, der sich in einem kleinen Wäldchen abgespielt hat, das ich früher oft durchquert habe. Dort begegnete man damals schlimmstenfalls einem Exibitionisten; das galt schon als Skandal. Nun, im Westen angekommen, trug sich folgende Tat dort zu: Ein Nachkomme von Gastarbeitern, die unsere Landsleute zum Zwecke niederer Tätigkeiten hereingeholt haben, schloß sich mit seinem Kumpan zusammen, um seiner „ungläubigen“ ostdeutschen Freundin das dem von ihm gezeugte, bereits lebensfähigen Kind aus dem Bauch zu stechen. Anschließend verbrannte er sie bei lebendigem Leib. Das ordentliche, brave Mädchen, das zur Berufsschule ging, war vermutlich deshalb so unbedarft seine Freundin und – ohne verheiratet zu sein – von ihm schwanger geworden, weil sie alles geglaubt hatte, was sie die West-Schule lehrte: Alle, außer Nazis, teilen alle unserer „Werte“, alles andere sind Vorurteile und diese sind schlecht. Sie hatte sich auf den Westen und seine Bereicherung eingelassen. Sein Geschwätz im Vorfeld von wegen „ungläubig“ hatte sie zwar beunruhigt; wenn ich mich recht entsinne, war sie deshalb sogar mal bei der Polizei gewesen. Aber natürlich hatte man ihr dort nicht weiter geholfen. Schließlich hieß „nein“ im Westen auch schon immer „nein“ – richtig, Don Alphonso? – Ich kann mich im Nachgang an keine einzige Äußerung von einem Politiker erinnern. Insbesondere hatte die Berlinerin Renate Künast keine Fragen, das wäre mir nämlich aufgefallen. Aber – weshalb denn eigentlich nicht?

      Wenn Tamarisque und ihre Mitstreiterinnen irgendwann mal die säuischen Verhältnisse „aufgearbeitet“ und abgestellt haben werden, die dazu führten, dass diese bestialische Tat keinerlei menschliche Regung ihrer feministischen Politikerinnen zur Folge hatte, gibt es vielleicht eine sinnvolle Gesprächsbasis für Gedichtinterpretationen oder Musikkenntnisse oder welcher Fähigkeiten sie sich hier sonst noch berühmen mögen. Vorher kann man allenfalls dafür Sorge tragen, dass nicht noch mehr Amoralität in die Welt geblasen wird; denkt sich wohl die Frau Kahane … nichts für ungut.

    • @ DA #saudämlich# ist zu wenig
      Künast macht hier genau das Gleiche, was kentrail oben mit der Polizei macht: unterminieren, diskreditieren usf….
      Und damit liefert die Dame eigentl. eine Fortsetzung Ihres hervorragenden Artikels hier!

    • Titel eingeben
      Rückblickend sicher ja.

      Allerdings ist die Polizei in Bayern bereits mehrfach dadurch aufgefallen, dass man zuerst, gerne und freigiebig schoss und erst mal guckte. Der Fall Tennessee Eisenberg dürfte bekannt sein, und es ist auch nicht der einzige. Dass da Reaktionen gegen die Polizei ausgelöst werden, kann ich nachvollziehen. Vielleicht ist an dieser Trigger-Thematik wirklich was dran.

      Von einer erfahrenen Politikerin wie K erwarte ich aber, dass sie sich im Griff hat, und daher hat sich wieder einmal bestätigt, dass mein Verzicht, dieser Partei zukünftig irgendeine Stimme zu geben, richtig ist.

      Blöd halt, wenn einem langsam die Parteien ausgehen, aber da geht es wohl nicht nur mir so.

    • What am I doing? I'm quietly judging you.
      @greenbowlerhat

      Bitte, was qualifiziert Sie dazu, überhaupt irgendwelche unqualifizierten Aussagen zum Einsatz von Schusswaffen zu tätigen?

      Kino mit Popcorn?

      Bitte um Antwort.

    • rätselhaft...
      @GnM
      19. Juli 2016 um 15:55 Uhr
      „Wenn Tamarisque und ihre Mitstreiterinnen irgendwann mal die säuischen Verhältnisse „aufgearbeitet“ und abgestellt haben werden, die dazu führten, dass diese bestialische Tat keinerlei menschliche Regung ihrer feministischen Politikerinnen zur Folge hatte, gibt es vielleicht eine sinnvolle Gesprächsbasis für Gedichtinterpretationen oder Musikkenntnisse oder welcher Fähigkeiten sie sich hier sonst noch berühmen mögen. Vorher kann man allenfalls dafür Sorge tragen, dass nicht noch mehr Amoralität in die Welt geblasen wird; denkt sich wohl die Frau Kahane … nichts für ungut.“

      Ich verstehe nicht, was Sie meinen, und das ist wahrscheinlich auch gut so.

      Ich weiß nicht, für welche „säuischen“ Verhältnisse ich in diesem Land zuständig/verantwortlich sein soll, als Ehefrau, Mutter und 100% Familienmensch. Und welche Frauen wären denn meine „Mitstreiterinnen“? Die Mitglieder des Internationalen Frauenclubs, dessen Präsidentin ich war? Oder die Frauen aus der Elterorganisation, deren Bundesvorsitzende ich war? (In welcher ich wegen einer inzwischen ausgeheilten Krankheit in der Familie engagiert war.) Aber vielleicht meinen Sie auch meine beiden reizenden Töchter oder meinen Mann, mit dem ich, seitdem er sich in Hong Kong ein eigenes Unternehmen gründete und seitdem selbstständig ist, zusammen arbeite. Viele andere Möglichkeiten fallen mir nicht ein. Fragen über Fragen…

      Wenn ich Ihren Post richtig verstanden habe, so werden Ihre Einwürfe immer absurder. Wenn das ein weiterer Versuch war, mich zu beleidigen, geschenkt.

      Ich werde Sie weiterhin ignorieren und bitte Sie inständigst, das auch in Bezug auf meine Person zu tun. Dank für Ihr Verständnis.

    • Abfällig
      Ich denke doch, dass kein Polizist “ freigibig schießt und dann guckt“. In deren Haut möchte ich oft nicht stecken. Hier war es übrigens das SEK, also gut ausgebildet. Gestern hieß es, seien sie nicht zufällig vor Ort gewesen,wäre es noch schlimmer gekommen.

    • @Tamarisque
      Ich habe Sie nicht mal angesprochen, Tamarisque, das „saudämlich“ war ein Zitat aus einem Post von Don Alphonso. Sie sind nicht Don Alphonso. Und lesen sollten Sie auch können, oder?

      Sie können nämlich sogar schreiben: Oben haben Sie aufgefordert, irgendwelche DDR-Geschichten „aufzuarbeiten“. Warum sollte ich das tun, bitteschön? Ich war zum Zeitpunkt der Wende 15 Jahre alt. Ich habe überhaupt gar nichts falsch gemacht und ich muss einen Scheißdreck, insbesondere muss ich mir keine „Aufarbeitung“ anheimstellen lassen, habe ich mich jetzt verständlich ausgedrückt? Reicht das nun? Oder wollen Sie mich wieder mit einer Anzeige bedrohen, wie sie das zur allgemeinen Erheiterung hier schon mal taten?

      Aber Sie, Tamarisque, sind nicht erst 15 Jahre, oder? Sie waren erwachsen und Sie waren voll verantwortlich, als im Westen bestimmte Dinge immer weiter vorangetrieben (Gastarbeiter) und propagiert (Antirassismus) wurden; das nennt sich demokratische Teilhabe!

      Und wenn das Ergebnis dann etwas unschön ausfällt – wie eine leider zusammengestochene und bei lebendigem Leib verbrannte Ostdeutsche, die blöde genug war, das alles für bare Münze zu nehmen, dann gibt es – null Interesse. Kein Politiker interessiert sich auch nur für fünf Pfennig; falsche Zielgruppe, gelle?

      Wie Sie: Wenn Sie sich schon in eine fremde Konversation einmischen, dann wäre es ja – unter normalen Menschen – denkbar gewesen, Betroffenheit zu zeigen, dass andere in ihrer eigenen Stadt nicht mehr durch den Wald gehen können, dass sie damit nur noch Horror verbinden! Dass es ganz grauenvolle Angst auslöst – gerade wenn nach solchen Ereignissen einfach zur Tagesordnung übergegangen wird, dass das belegt, dass das Leben einer jungen, hochschwangeren Frau gar nichts wert ist – wenn sie aus dem falschen Bezirk kommt! Ich bin auch Mama, was glauben Sie, wie ich mich bei dem Gedanken daran fühle, dass meiner Tochter genau das bevorstehen könnte? Aber das sind eben die Verhältnisse, mit denen sich Ihresgleichen wohl fühlt, anders ist es nicht zu erklären, dass sie – statt selber mal zu schauen, was da falsch läuft, ständig vor fremden Türen kehren, die vor 26 Jahren ins Schloß fielen! Für Ihresgleichen gestaltet eine Frau Künast also Politik. Und jetzt ist der Horror auch woanders angekommen. Ich bin noch Mensch genug, das schrecklich zu finden, auch wenn ich nicht in Bayern wohne.

      Und dann erklärten Sie, man könne doch zu allem eine Meinung haben

    • Mässigung, bitte. Nicht solche Töne

    • welche Töne, bitte, genau,
      denn ich verstehe es nicht. Habe ich hier vielleicht das pöbelhafte Wort „saudämlich“ benutzt? Oder habe ich vielleicht doch nur zitiert? Habe ich hier anderen etwas unterstellt? Oder habe ich mich vielleicht doch nur gegen eine Anmaßung verwahrt?

      Ich habe auf etwas hingewiesen: Darauf, dass es kein nennenswertes Echo auf eine Tat gab, die für jeden normalen Menschen eigentlich alles in den Schatten stellt, was man bisher an Grausamkeit für möglich gehalten hat, hier um die Ecke!

      Und nur die Tatsache, dass es darauf so gut wie gar kein Echo gab, habe ich mir, tatsächlich herausgenommen zu bewerten!

      Das kam dann wohl falsch an? Passte die PLZ nicht zur Wertung? Oder konnte sich die Tat ungünstiger Weise nicht auf die Schrecken der Vergangenheit zurückführen lassen?

      W. z. b. w.

      Unterhalten Sie sich mit Tamarisque, das ist Ihre Liga.

  103. Ein gutes Stück #hatespeech
    Verehrter Don, ich habe hier noch ein schönes Stück #hatespeech von einem einigermaßen bekannten #Rassisten, das ich sehr gerne verbreiten würde:
    „Das Recht von der Einwanderung ohne Bremse, das dabei ist sich als europäische Ideologie zu konstituieren, die die Rechte der mobilen Ausländer, polnische oder mittelöstliche, über diejenigen der Landsleute stellt, die also die Bevölkerungen in einen Zustand der Unsicherheit versetzt, ist ein Anti-Humanismus, der sich hinter guten Gefühlen versteckt.

    Aber hier befinden wir uns im frontalen Zusammenstoß mit einem strukturell wilhelminischen, abenteuerlichen Deutschland, das den Kontinent destabilisiert

    Einwanderung als Chaos heißt das Projekt Deutschlands.“
    https://hintermbusch.wordpress.com/2016/07/18/deutschland-im-manischen-modus/
    Das einzig Erstaunliche daran ist die Tatsache, dass das zuhause niemand für #hatespeech hält. Der Autor erläutert im Interview, warum er sich das erlauben kann und dreht seinen Kritikern mit Vergnügen eine lange Nase.

  104. TDV doziert:
    „Wie Eraser oben so schön formuliert hat, die Massenmenschen haben nicht das Geringste gegen dieses System, solange sie auf der richtigen Seite stehen.
    Ich bin sicher, man sollte sich da völlig raushalten, solche Dinge können sehr, sehr böse enden!“

    TDV doziert hier häufiger, was mich zumeist inspiriert. Allerdings fragt sich ein weniger in den Info-Tiefen der Web-Links Vertrauter, aus „was“ und vor allem „wie“ man sich aus „solchen Dingen raushalten“ soll?

    In dieser Nacht stößt im Strudel sich steigernder Schrecken ein 17jähriger Afghane Axt und Messer in Zug-Reisende. Wer nicht gerade mit wissenschaftlicher Akribie wie Don Alphonso, wie Gerichts- und Geschichtsprofessoren, fähig ist, Wort für Wort, Schritt vor Schritt die Motivation und Hintergründe von Tatvorgängen aufzuklären und Tätern von Opfern zu trennen vermag, was soll der glauben, meinen, fühlen? Entscheidet der Mensch in existenzieller Bedrängnis sich nicht geradezu naturgemäß und automatisch FÜR oder GEGEN eine Seite? Sucht SEINE schützende Seite?

    Die Sicherheit, „sich da völlig rauszuhalten“, scheint mir ein leichtfertiger Rat, weil mit jedem Schritt in der realen Welt wie mit jedem Byte in der digitalen Welt, Spuren verbleiben, denen folgen kann und wird, wer dies verfolgen will.

    Wer lebt, ist schon verfangen in Fallen, die am Ende töten!

    • Ach Noby, wie immer, bla bla bla
      „Entscheidet der Mensch in existenzieller Bedrängnis sich nicht geradezu naturgemäß und automatisch FÜR oder GEGEN eine Seite? Sucht SEINE schützende Seite?“

      Ja das ist ein Problem die Chinesen im Zug zB haben sich auf die falsche Seite gesetzt.

      Man hält sich in diesem Fall und zwar ganz ohne existentielle Bedrängnis raus, in dem man sich nicht mit einem Land gemein macht, dass zwar über die „Beseitigung der Ursache der Flüchtlingswelle“ unter dem Beifall der Gut-Menschen schwafelt, aber dann doch lieber die Bundeswehr weiter beim Bomben helfen lässt, bis die Anschläge auch in DE hochgehen! Und da beschweren sich die Leute darüber, dass ich den Urnenpöbel für blöde halte!

      Ich habe viele Male geschrieben, wer meint Merkel Deutschland sei sein Land, ja warum sollte der nicht mit den Folgen leben müssen?

      Wer weiss ob es jemals einen „echten“ Terroranschlag in DE geben wird? Niemand. Die Chancen keinen zu erleben werden durch die „Arbeit der Bundesregierung“ nicht gerade gesteigert, oder? Und da keiner von euch Dummschwätzern seinen Arsch in die Höhe bringt um dem Saftladen in Berlin ein Ende zu machen, verdient ihr dann halt was kommt. Wo ist denn das Grossmaul von einem bayrischen Ministerpräsidenten auf einmal abgeblieben?
      Es geht dir halt gar nicht um “ FÜR oder GEGEN eine Seite“, du möchtest dich einfach als unschuldiges Opfer fühlen. Ganz so als diese bescheuerten Muslime nicht den geringsten Grund sich so aufzuführen!

      Ihr seid solche Heuchler, ihr und die Muslime, ihr verdient einander!

  105. Kollegen unter sich...
    Deutschen Journalisten Verband (DJV) Sachsen-Anhalt
    „..Über zwei Stunden lang diskutierten mehr als zwei Dutzend Mitglieder unseres Verbandes auf dem außerordentlichen Verbandstag am Donnerstag das Thema „Stasi-Vergangenheit“. Der amtierende Landesvorsitzende Uwe Gajowski informierte die 25 Teilnehmer und fünf Gäste über die in der BILD-Zeitung vom 5. September geäußerten Vorwürfe gegen die Vorstände Klaus-Peter Voigt und Wolfgang Salzburg (Beisitzer Jörg Bönisch hatte den Verband schon Ende Juni 2015 verlassen). Diese Vorwürfe hatten zum Rücktritt des gesamten Vorstandes und zur Einberufung des außerordentlichen Verbandstages geführt… Die Mitglieder eines DJV-Landesverbandes hätten das Recht zu wissen, ob ihre gewählten Vertreter eine IM-Vergangenheit haben. Dies sei keine strafrechtliche Kategorie, sondern eine Frage der Glaubwürdigkeit für den Verband und den Journalismus, so der Landesvorsitzende. Allerdings gehöre auch das Recht auf eine zweite Chance dazu….Es komme nicht so sehr darauf an, was das Mitglied vor 25 Jahren gemacht hat, sondern wie es heute mit seiner Vergangenheit umgehe. In Zeiten von Pegida, in der die Medien unter Generalverdacht stünden, helfe jedoch bei der Bewertung weder ein genereller Verdacht gegen alle, sondern nur eine Einzelfallprüfung.“ http://tinyurl.com/jef2skh

  106. Re.: So selten auch wieder nicht
    Was ich meinte, Don Alphonso (jetzt ist es richtig geschrieben) ist, dass die Diskussion hier im blog fast schmerzlich an den Geschmack der Diskussion im FAZ-Forum von vor zehn Jahren erinnert. Aber nur FAST schmerzlich, so etwas wie eine kleine Schweiz im heutigen Foren-Biotop.
    Danke nochmals, und bestimmt nicht für nichts, sondern für Luft zum atmen, die hinten und vorne anderwärts rasant abgedrückt wird (s. Gegenstand vorliegenden blog-Beitrags) .

    Otto Moser

    • Ich hatte da heute so ein Erlebnis, da kann man sich nur wundern, wie es im Netz zugeht.

  107. Tja, wenn man nur Berlin im Blickfeld hat:
    „Als einziger Verfassungsschutz in Deutschland darf die bayerische Behörde nun auf die Vorratsdatenspeicherung zugreifen. Sie kann also über einen Zeitraum von zweieinhalb Monaten zurückverfolgen, wann wer wie lange mit wem telefoniert hat. Eigentlich ist das bundesweit nur Polizei und Strafverfolgungsbehörden gestattet. Doch Innenminister Joachim Herrmann wendete einen rechtlichen Trick an.
    Er definierte den Verfassungsschutz einfach als „Gefahrenabwehrbehörde“. Damit missachte er das in der Verfassung verankerte Trennungsgebot von Polizei und Verfassungsschutz…Das neue Gesetz sieht vor, dass bis jetzt besonders geschützte Personen wie Journalisten oder Rechtsanwälte leichter beobachtet werden können….“ SZ

    „Zwar kann die umfassende und anlasslose Bevorratung sensibler Daten über praktisch jedermann einen erheblichen Einschüchterungseffekt bewirken, weil das Gefühl entsteht, ständig überwacht zu werden. Der in der Speicherung für Einzelne liegende Nachteil für ihre Freiheit und Privatheit verdichtet und konkretisiert sich jedoch erst durch einen Abruf der Daten zu einer möglicherweise irreparablen Beeinträchtigung.“ BVerfG
    http://tinyurl.com/j3ehl9x

  108. Etwas mehr Gelassenheit würde der Sache gut tun
    Ach.
    Ich weiß nicht.
    Sie konstruieren da ein organisiertes Meinungsverbrechen, wo es vielleicht nur um die sonderbare Psychodynamik des Sofort-Anwortens per Smartphone geht.
    Bei dieser Psychodynamik blenden Sie einige Fragen aus, die man auch an den Witzemacher stellen müsste. Mir lief da auch ein Tweet über den Weg, ich sah mir a) den ZDF-Beitrag und b) die Broschüre an. Und ich war schon einigermaßen baff, dass so viel Bereitschaft zum böswilligen Entstellen noch witzig sein soll.
    Die Fragen, die sich da stellen sind für mich aber nicht, wer in der Affäre das größte Schwein ist oder ob sich etwas alle Beteiligten auf dem gleichen Niveau der moralischen Verkommenheit befinden. Die Frage ist für mich, an welchem Punkt im Zerfall der guten Sitten wir uns eigentlich befinden? Wozu in Gottes Namen sollte der Beitrag eigentlich gut sein?! Helfen Sie mir bitte, aber ich kann beim besten Willen keine Intention erkennen, die sich vor irgendeiner meinetwegen bescheidenen Form von Vernunft rechtfertigen könnte. Ich hasse dieses ideologisch verkrümmte Agenda-Denken, wo auch immer es einem begegnet und haltes auch für quasi logisch, dass die Provokation entsprechend Wirkung zeigte – für den Witzemacher war das vielleicht der „Scoop“?
    Sie sollten vielleicht, IMHO, selbst auch aufpassen, nicht ständig immer mehr die Backen aufzublasen, sondern lieber öfter die Augenbrauen zusammenziehen, um das benötigte Nachdenken anzustoßen. Ich würde vermuten, dass in dem ausgebreiteten Stoff mehr drin steckt als nur eine Gelegenheit, die Spirale des Unterstellens eine halbe Umdrehung weiter zu drehen. Am Ende haben wir ein Klima, in dem selbst diejenigen, die noch nicht jede Fähigkeit zum Besinnen verloren haben, mehr und mehr dazu beitragen, die öffentliche Kommunikation …. nun ja …. zu versauen. Es wird doch allerseits immer übereilter reagiert und „auf Gegner“ draufgehauen, statt die Rettungsgasse für Bedenken, Fragen, Prüfen, gerechtes Formulieren zu öffnen.

    • Titel eingeben
      Hurra. Was für ein toller Beitrag! Danke.
      (Und nur, weil man in der von Ihnen richtig analysierten Hysterie ja kaum noch vernünftig reden kann, ohne dass das nächste Missverständnis lauert: Das ist ganz ernst gemeint und ohne jede Ironie.)

    • Fritz...
      … ja, das haben Sie zwar präzise beschrieben, aber das Ganze scheint doch wohl eine Entwicklung zu sein, die sich bereits vor einiger Zeit verselbstständig hat.

      Mittlerweile sollte man da wohl nur mehr zwei Seiten unterscheiden, die drinnen, egal ob linke oder reaktionäre, und die, die versuchen sich nicht rein ziehen zu lassen.
      Es ist wahr, viele der Kommentare hier zeigen unübersehbar, dass das kein linkes Problem ist, sondern einfach auf eine völlig andere Art und Weise der Auseinandersetzung deutet, die das Internet nun mal ermöglicht kann. Und natürlich sehen beide Seite nicht, dass sie dasselbe tun. Was hatten sie denn erwartet?
      The Genie is out of the bottle…. und nichts bringt diesen Geist des Internets da wieder rein und noch viel schlimmere Konsequenzen in Form obrigkeitsstaatlicher Zensur! Man sollte also vorsichtig sein, was man sich wünscht!
      Nur deshalb hat Don Alphoso Recht. Seine einseitige Sicht kann man kritisieren und nicht gut finden, aber das Problem existiert unübersehbar auch ohne ihn, und hier können sie drüber reden, versuchen sie es mal bei Kahane oder auch Tichy.
      So weit unten sind wir nämlich mittlerweile bereits….

  109. Trend richtig vorausgesagt. Das ging aber schnell
    Frau Künast ist wahrscheinlich nur lautstärker als die grünliche Basis, die denkt, dass im Zuge der Migranten-Integration mit religiös motivierten Gewalttätern zu unsensibel umgegangen wird.

    Da das Umdefinieren der Realität eine ergiebiges Ding ist, wird bestimmt schon darüber nachgedacht, dass sich ein Paragraph gut machen würde, der das Provozieren von Moslemterroristen unter Strafe stellt. Inklusive Beweislastumkehr für die Betroffenen.

    Dies würde denn auch Sanktionen gegen hatespeech-nahe Ausdrücke wie „Opfer islamistischer Gewalttaten“ ermöglichen und die politische Korrektheit endlich auf das erwünschte Niveau hieven.

  110. Pingback: Anetta Kahane - wieviel Hass braucht ein Mensch, um Stasi zu werden? - Tichys Einblick

  111. Renate Künast
    Renate Künast gehört doch bekennend zu denen, die die real existierende Willkommenskultur der Deutschen auch als Wiedergutmachung für Auschwitz sehen.

    Das ist ja das Problem.
    Die Grünen als geistige Nachlassverwalter der 68er und der ihnen soufflierende Journalismus haben ein unglaublich konstruiertes, absurdes Narrativ erschaffen, welches sie jetzt mit Zähnen und Klauen verteidigen.
    Und wer mit diesem Storytelling aus Schutzsuchenden, Gottesgeschenken und lauter demographischem und ökonomischem Unsinn nichts anfangen kann und das auch noch äußert, soll mit Mitteln zum Schweigen gebracht werden, die mit pluralistisch-demokratischem Prozedere nichts mehr zu tun haben.

    Pausbäckig wollen sie mit aller Gewalt Deutschland ab- die neue bunte Republik erschaffen.
    Was mit albern-infantilen Refugees welcome-Plakaten begonnen hat, zeigt inzwischen seine hässliche Seite.

  112. Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren,
    dass der ganze hatespeech-Gelaberhype und auch die sonstigen Modewort aus und in dieser Richtung Zeichen eines, so glaubt man in diesen Kreisen, fortgeschrittenen abgehobenen und allseligmachenden überlegenen politischen Bewußtseins. Man, bzw. die „andere Seite“, hat auch schon ein Wort für diese Schicht der vermeintlich Richtigdenkenden. Gutmenschen. In den verschiedensten Ausprägungen. Die Einen belassen es bei Teddybären-Ballistik auf Bahnhöfen und Darreichung von Getränken, die Anderen gehen einen Schritt weiter und giften Diejenigen verächtlich an, die da nicht mittun.
    .
    Übrigens, wäre das jeweilige Modewort gerade nicht in Englisch bereits irgendwo vorgekaut, so vermute ich, fände es nicht in die Netze.
    .
    Richtige Haßtiraden konnten wir uns früher bis in die Zeit nach den Helsinki-Abkommen anhören, wenn man bei der Sendersuche abends auf Radio Belgrad (oder Ostberlin) stieß. Da wurde gegen die Bundesrepublik vom Leder gezogen dass die Schwarte krachte, obwohl seit Ende 1968 zehntausende von Jugos aus allen Teilrepubliken hier arbeiteten konnten. Regte sich damals niemand drüber auf, genau so wenig wie wenn uns heute Erdi ans Bein pinkelt.

  113. Grundgesetz
    Da Hate-Speech nur bestimmte Themen betrifft besteht doch wohl die Frage ob das ganze überhaupt mit dem Grundgesetz konform ist. Wesentliche Bürgerrechte werden dadurch und die enge Definition eingeschränkt, und ob eine Stiftung dieser Aufgabe in diesem Ausmaß nachgehen kann halte ich auch für fraglich.


    • „Hatespeech“ ist ein Gummibegriff, der vor allem die Andersdenkenden dem Risiko der Existenzvernichtung aussetzt.
      Heißt soviel wie: Debatten sind nicht mehr erlaubt, „wir“ marschieren durch, egal, was die auf den billigen Plätzen murmeln.

    • @ colocraze hatespeech
      … heißt soviel wie @alternativlos@


    • Hatespeech richtet sich immer gegen Personen. Die Themen sind nur die Auslöser. Hatespeech ist das Ergebnis dessen, daß auf Argumente überhaupt nicht mehr eingegangen wird, daß nicht mehr sachlich diskutiert wird, daß Argumente ohne jede Wirkung verhallen, schlicht und oft auch arrogant ignoriert werden.

      Wenn Argumente nicht mehr zählen, dann wird es eben oft persönlich.

  114. Erinnerung an Abitursklasse
    Befreiend angenehme Denkgruppe, substantielle Information, historische und projektive Verknüpfung. Dank an Freischaltungsmedium, Autor, Kommentatoren.

  115. Colonel, they're shooting at us!........Well shoot back!
    Zu Künast, da ich da ein bisschen Ahnung habe:

    Man schießt immer auf den Körper.
    Ziel ist immer, die Person unmittelbar zu stoppen.
    Deutsche Polizei verwendet extra spezielle Munition, die dazu dient mittels Körpertreffer unmittelbar zu stoppen.
    Sicherheitsabstand bei Messerattacken sind mindestens 7 Meter. Weil ein Angreifer bei dieser Distanz noch über eine Sekunde benötigt um sie zu überwinden und sein Messer zu nutzen. (Kann jeder zu Hause mal durchspielen)

    Gezielte Schüsse in Schulter und Gliedmaßen gibt es nur in Hollywoodfilmen.
    Die anscheinend die Bildungsgrundlage der Vorsitzenden des Rechtsausschuss des Deutschen Bundestag sind.

    Dabei könnte sie jeden Tag die Personnenschützer des BKA fragen, denn das sind die Praxisexperten im Verteidigungsschiessen.

    Aber vielleicht wollen die Grünen ja auch dort Elektroschocks statt Schusswaffen. Könnten ja mal bei Ihrem eigenen Schutz anfangen, wenn sie es ernst.meinen mit der Liebe und dem Frieden und so.
    Das zur Praxis.

    Bezüglich der politischen Qualität der Dame kann ich mich bei Ihr nur bedanken.
    Je mehr diese Personen den Mund aufmachen umso schneller verlieren Sie all ihre Reputation.

    Lasst Sie reden, Twitter, bloggen.
    Je mehr, umso besser.


    • Künast kann ja das Labern anfangen wenn so ein Axeman vor ihr steht.
      Kann sie gern versuchen. Auf eigene Gefahr.

    • Das labern anfangen nützt nichts - denkt an Theo van Gogh
      Ermordet am 02.11.2004
      http://www.welt.de/kultur/article133887433/Nun-wisst-ihr-auch-was-euch-erwartet.html

      „“Gnade! Wir können doch drüber reden!“,
      waren van Goghs letzte Worte an seinen Killer, und sie beschreiben messerscharf den Abgrund, der sich auftut. Seit den Religionskriegen kämpfte die Aufklärung über 300 Jahre lang dafür, Konflikte auf der diskursiven Ebene auszutragen: Worte statt Morde. Mit Theo van Goghs Ermordung gibt es inmitten der laizistischen Gesellschaften Europas wieder Themen, über die man besser nicht redet. Jedenfalls nicht ohne Gefahr für Leib und Leben.“

  116. Stay in school and use your brain
    Besonders interessant die neuen Psychoexperten Herr Diehl und Herr Reichelt.
    Die jetzt entscheiden, wer ein wirklicher IS Terrorist ist und wer nicht.
    Nein, das entscheidet nicht mehr der Attentäter alleine oder die IS, das entscheiden Spiegel und BILD Redakteure.

    Die Welt ist so dumm geworden, je mehr sie die Kontrolle verliert, umso grössenwahnsinniger werden die Kommentare.

    Yep, machen wir doch einfach mal mit:

    Die RAF war gar keine RAF sondern nur selbstradikaliserte Einzelgänger.
    Der Reichelt ist kein BILD Online Chef sondern nur ein selbstidealisierter Einzelschreiber.

  117. Wie kann man nur so dumm sein
    Wie kann man nur so dumm sein, die an sich ja sympathischen Ziele mit derartigen Mitteln zu verfolgen? Wer sich noch unterhalb des Niveaus derjenigen begibt, die man vorgibt zu bekämpfen, der erweist der eigenen Sache doch einen Bärendienst.

    Feuer bekämpft man nur ganz selten erfolgreich damit, indem man andere Häuser (oder vielmehr: Autos) anzündet. Denunzination und Verächtlichmachung ganzer Gruppen, also mithin das, was in anderem Kontext durchaus strafbar ist, wird nicht dazu führen, dass diese anderen Gruppen plötzlich damit aufhören.

    Insgesamt ist eine Verrohung im Umgang miteinander zu beobachten, die vermuten lässt, es geht gar nicht um die Sache. Sondern schlicht um Macht und Deutungshoheit, also Definitionsmacht.

    Jetzt ist es sicher so, dass Politik nicht ohne Definitionen auskommt, und von Einflüsterern, die mit ihnen operieren (siehe dazu übrigens den aktuellen Beitag von Scott Adams, der sich sinngemäß sehr gut auch auf die Lage in Deutschland übertragen lässt).

    Aber muss es denn so plump, so dumm sein? Selbst die verlogene bigotte Hillary Clinton verkauft eine bessere Story als die, die sich für unsere politische Elite halten und noch nur die gleicheren unter den gleichen auf dem Bauernhof sind.

    • Titel eingeben
      <em<Sondern schlicht um Macht und Deutungshoheit, also Definitionsmacht.
      Aber ja, was sonst?
      Eben das wird mit Zähnen und Krallen verteidigt – darum diese Kampagnen gegen jegliches Eigendenken.


    • Wie kann man nur so dumm sein
      Dumm dumm dumm
      drah di um
      Wenn mich etwas absolut „nicht überzeugt“, dann ist es die „Dummheits-Argumentation“.
      Ob von TDV, Ihnen oder jemand anders.
      Politik ist nicht dumm, sondern geht den Weg des geringsten Widerstands.
      Und geringster Widerstand heißt, die Machtlosen werden untergebuttert.
      Und machtlos ist z.Zt. „das Volk“ (eine politische Größe, die mehr virtuell denn tatsächlich in Anschlag kommt).

    • @colorcraze....
      Sie dürfen gerne jedes Wort benutzen das ihnen besser gefällt.

      Wer in der heutigen Weltlage die Bundeswehr nach Afghanistan, Syrien und weiss der Geier wo noch hinschickt, „weil da unsere Freiheit verteidigt wird“ der erhöht die Gefahrenlage im eigene Land!
      Sie wissen schon noch mit welchem verbrecherischen Krieg die USA die Welt in diese Lage gebracht haben?

      Keines der Länder in denen die Bundeswehr mit USA/NATO in der gegen herumschiesst hat Deutschland irgendetwas getan!
      Diese verrückten religiösen Volldeppen zu provozieren ist DUMM!
      Und, solche Politiker zu wählen ist DUMM!
      Sie dürfen gerne einen anderen Begriff nehmen, aber DUMM ist der beste!

      Da ich es gerade heute morgen gefunden habe, ein Beipiel.
      Die Nachdenkseiten bringen die „Gedanken“ der Dame Merkel mit denes sie am 13. September 2002 im Bundestag die Regierung Schröder angegriffen hat weil diese sich weigerte mit in den Iraq Krieg zu ziehen!

      Lesen sie es einfach mal durch und dann erklären sie mir nochmal was ihnen an dem Ausdruck DUMM nicht gefällt oder was an dem unpassend sein soll!

      http://www.nachdenkseiten.de/?p=34284#more-34284

      Nehmen sie sich die Zeit und lesen sie das mal….


    • Mit dem Denken ist das so eine Sache. Denn Vordenker gab es immer schon. Man stelle sich nur mal vor, alle müßten alles selber denken. Die Menschheit hätte sich doch nie weiterentwickeln können.

      Heute übernehmen Medien, Politiker, Experten und Denkfabriken das Vordenken. Selbst scheinen sie aber nicht mehr an Vordenkern interessiert zu sein, entwickeln eigene Gedanken, blenden aus, was längst durchdacht ist.

      Ja, es ist an der Zeit, wieder selbst zu denken, an längst vergessene Vordenker zu denken. Auch wenn es unbequem und schwierig ist.

    • @Otto Meier Immer dasselbe....
      Das Problem sind eben nicht diese peinlichen Vordenker. Das Problem sind die peinlichen nachfolgenden „Denker“ bzw „Nicht-Denker“. Die den Mist einfach übernehmen.

      Haben sie irgendwo in den Medien den Gedanken geschrieben gefunden, dass der Afghane vielleicht nicht in einem deutschen Zug auf andere losgegangen wäre, wenn die Bundeswehr nicht von Merkel zum Mit-Morden in sein Land geschickt worden wäre? Und einen der den Tod von 142 unschuldigen Afghnanen verursacht hat, statt bestraft zu werden lieber vom Oberst zum General befördert worden ist?

      Ooops…. da hat sich bei mir wohl ein Fehler eingeschlichen, wir sind ja auch hier mittlerweile an einem Ort wo Zensur nur das ist was die linken tun… oder irre ich?

      Die Beseitigung der Ursache der Flüchtlingswelle beschränkt sich hierzulande auf den Satz, man müsse die Ursachen beseitigen.
      Mehr war da nie…
      Naja, Politiker benutzen ja auch keinen Regio Zug, und mit diesem Volk kann man es ja auch machen, ohne Konsequenzen befürchten zu müssen.

    • Da kommen wir nie zusammen, TDV.
      Sie können von den Menschen aufgrund ihrer intellektuellen und sonstigen Unterschiede sowie mangelnder Information und/oder generellem Desinteresse nicht erwarten, daß sie alle in der Lage sind, Zusammenhänge zu verstehen und entsprechend zu handeln. Daher machen Eliten, die diese Bezeichnung auch verdienen, durchaus einen Sinn. Leider mangelt es an solchen Eliten in entsprechenden Positionen. Daß das überhaupt erkannt oder auch gefühlt wird und zu Reaktionen führt, ist doch schon ein Fortschritt.

      Was den Angriff auf die Tanklaster betrifft, so ist die Entschädigung der Familien der Getöteten und Verwundeten Zivilisten ein eindeutiges Schuldeingeständnis. Sich am Oberst abzureagieren, halte ich für falsch. Es sollte immer ganz oben in der Hierarchie begonnen werden, da dort in der Regel die Ursachen gesetzt bzw. die Folgen nicht verhindert werden. Andererseits, ich war nicht dabei und jeder Krieg ist einer zuviel, fordert unschuldige Opfer. Gestern liefen wieder die ersten beiden Teile von „Unsere Väter, unsere Mütter“ im TV, dort gewinnt der, der noch keinen Krieg erlebt hat, einen Eindruck davon, was Krieg bedeutet. Auch wenn wie immer der Eindruck entsteht, es solle etwas beschönigt werden.

      Was in diesem Zusammenhang die Kampfeinsätze der Bundeswehr betrifft, bin ich mir ziemlich sicher, wäre das Volk gefragt worden, es gäbe sie nicht. Aber das Volk wird ja nicht gefragt.

      Selbstverständlich müssen immer die Ursachen beseitigt werden, um Probleme beenden zu können. Im Fall des Terrors und der Flüchtlinge muß also der Terror beseitigt werden, um die Fluchtursachen zu beseitigen. Um den Terror zu beseitigen, sind Bomben allerdings der falsche Weg, Bomben verursachen nur noch mehr Terror und noch mehr Flüchtlinge, Äxte und Messer in Zügen. Nur, was sind die Ursachen des Terrors? Eine, wenn nicht die Ursache dürfte sicherlich sein, daß die Lebensqualität weltweit derart unterschiedlich ist. Daraus resultiert in meinen Augen der Erfolg religiöser aber auch weltlicher Ideologien und deren Vertreter. Diese Ursache ließe sich beseitigen, wenn die Menschheit es nur wollte. Unsere „Eliten“ haben daran selbstverständlich kein wirkliches Interesse.

      Ja, es bräuchte schon eine Revolution, daran etwas zu ändern. Aber Revolutionen haben dauerhaft nie wirklich etwas verändert. Auch das liegt unter anderem an Nationen und Grenzen, an einer entzweiten Menschheit. Eine weltweite Revolution aber sehe ich noch in weiter Ferne, wenn überhaupt, wenn die Menschheit sich nicht vorher selbst ausrottet.

      Das grundlegende Problem ist die Allmacht der „Eliten“, auch in so genannten Demokratien. Nur dann, wenn die Menschen z. B. im Rahmen Direkter Demokratie o. ä. tatsächlich Einfluß auf das Wirken der Eliten haben, kann sich nachhaltig etwas ändern. Eine andere Möglichkeit sehe ich einfach nicht.

  118. Frei nach Tolkien: a light for me in dark times when all other lights go out....
    Werter Don,

    Ihre Blogs sind für mich ein Hoffnungsschimmer, ein trügerischer wahrscheinlich, denn Sie sind ein Rufer in der Wüste. Nach dem Lesen dieses gleichsam spannenden wie gruseligen Eintrags stellen sich mir viele Fragen, hier nur die dringendsten:
    – Wie konnte die vierte Gewalt nur so versagen? Keine Sturmgeschütze der Demokratie weit und breit, die den so offensichtlichen Blödsinn zerpflücken, den man uns vorsetzt!
    – Wie ist es gelungen, die CDU-Mitgliederschaft derart zu anästhesieren? Diese Partei hatte mal den Anspruch für Recht & Gesetz zu stehen. Man sollte erwarten, dass angesichts der Vorgänge in diesem Land ganze Gliederungen wenn schon nicht in offene Rebellion übergehen (zu unfein für die Herren und sehr wenigen Damen), dann doch wenigstens mit den Füßen abstimmen und Merkel, Schäuble, Kauder und Tauber allein politischen Selbstmord verüben lassen.
    – Und warum hilft niemand dieser wahrscheinlich umnachteten Frau Schramm? Ich glaube, die braucht Hilfe.

  119. Fragen eines (die Bild-Zeitung lesenden) Arbeiters
    Statt eines eigenen Kommentars:
    http://www.michael-klonovsky.de/acta-diurna

    • ja,
      habe ich auch gelesen. Noch vitaler aber der Voreintrag zu den stilisierten Äußerungen der deuts.Presse auf Nizza!
      Insgesamt sind die acta diurna aber auch sprachlich wie geistig sehr stimulierend!


    • Zum Autor:

      Am 1. Juni Wechsel in die Politik als publizistischer Berater von Frauke Petry.
      Keine Kirchen- oder Parteimitgliedschaft. Kein Wahlverhalten.

      Ach so.

    • Klonovsky
      ist absolut super – da she ich täglich nach!

  120. Danke
    Einfach nur mal Danke! Deine Texte zeigen, dass doch noch nicht alle verrückt und blind/taub geworden sind! Leider bleibt der große #Aufschrei über diese Vorgänge – von einigen Rand- und Inselmedien abgesehen, in der Presse aus. In der Tendenz ist man lieber vermeintlich „gut“ als wirklich „vernünftig“, scheint mir.

    • Das ist nur das gute alte Brainwashing
      Der Täter von Würzburg war höchstwahrscheinlich ein islamistischer Schläfer aus einer pakistanischen „Religionsschule“. Seine Tarnung und Verstellung war vollkommen. Die sog. Willkommenskultur mit Desinteresse für Einreisemotivation und Identät war für seine Ziele äußerst nützlich. Ansonsten war sie völlig bedeutungslos. So sieht vermutlich die simple Realität aus.

      Für gestandene Brainwasher, die in der Tradition von G.W. Bushs Neokons geschult sind, erzeugt dies natürlich den unwiderstehlichen Reiz, dieselbe definitorisch auszulöschen. Mehrfach war in der Prässe zu lesen, dass es „gefährdete Personen“ gibt. Gemeint sind damit nicht etwa die Opfer von Attentätern, sondern Attentäter. Last but not least Gauck: „Laut dem Bundespräsidenten werden viele Menschen nur zu Terroristen, weil sie „aus dem gesellschaftlichen Abseits“ kommen. Er verlangt deshalb bessere Zukunftsperspektiven – und ruft die Bevölkerung zur Mithilfe auf.“
      http://www.faz.net/aktuell/politik/kampf-gegen-den-terror/bundespraesident-joachim-gauck-fordert-nach-attacke-in-wuerzburg-mehr-integration-14348550.html

      Und wieder die Umkehrung von Kausalitäten mit angedeuteten Schuldzuweisungen an diejenigen, die nicht zur Koalition der (Mithilfs-)Willigen gehören. Ich glaube, mein Irakkriegs-Schwein pfeift.

  121. Kahane entlarvt Willy Brandt als Grund für "nationalistischen Auftrieb"
    Das da aussm Tagesspiegel, der Frau Kahane zitiert:

    – – Es sei „die größte Bankrotterklärung der deutschen Politik nach der Wende“ gewesen, dass sie zugelassen habe, „dass ein Drittel des Staatsgebiets weiß blieb“. Kahanes Stiftung engagiert sich seit Jahren gegen Rassismus und für den Aufbau demokratischer Gegenstrukturen, vor allem in den östlichen Bundesländern. „Willy Brandt sprach vom Zusammenwachsen dessen, was zusammengehöre, und meinte die weißen Deutschen“, sagte sie. „Das hat einen nationalistischen Auftrieb ausgelöst.“ – –

    – Was ist eigentlich mit den Ost-Intellektuellen, wenn man sie mal braucht – Ingo Schulze, oder dieser fabulöse Dresdner Essayist und Lyriker Durs Grünbein – keene Möge, keene Zeit?!

    • Und die zusammenverwachsen-kahanebleichen Westimporte? Tönte beispielsweise aus dem Kragen der engagierten Lederjacke von Juli Z. in letzter Zeit mal was realitätsbezogenes?

  122. Axeman
    @DA: Standgas einstellen bei Stasi&Co.: immer zu. „Niemand geschadet“ ist eh selbstverliebt verlogen, man google mal nach „Brasch“.

    @All: Der Axeman von Würzburg ließ mich an „Shining“ (Jack Nicholson) denken. Freilaufende Psychotiker, die es aber ernst meinen.
    Da ist mit psychiatrischer Intervention nichts mehr zu machen, da geht nur noch „tit for tat“.
    a) Tourism Collapse: nachdem die USA schon Reisewarnungen für Europa/Deutschland rausgegeben haben, und Armstrong sein jährliches Treffen deswegen nicht mehr in Europa machen will, weil er Bürgerkrieg befürchtet, ist es nicht gerade erfreulich, daß eine Hongkonger Touristenfamilie geaxt wurde. Die erzählen das weiter, und werden lange nicht wieder kommen.
    b) die öffentliche Ordnung: Großes Lob an die bayrische Polizei – Sie haben richtig reagiert und die öffentliche Ordnung geschützt. Diese wurde verletzt durch einen Axtschwinger, der im Regionalzug ein Schlachthaus anrichtete. Das kann man nur so schnell wie möglich zu stoppen versuchen, denn die Gefährdung der alltäglichen Öffentlichkeit muß so gut es geht unterbunden werden, um den Alltag nicht zur Horrorshow werden zu lassen.
    c) Das war nach langer, langer Zeit endlich mal ein richtiges Signal: wer die öffentliche Ordnung verletzt, hat mit (auch drastischen) Konsequenzen zu rechnen. Das war absolut überfällig nach „Köln“.
    Ich bin eh der Meinung, daß man mit den „Sprachuntüchtigen“ mehr per Körpersprache kommunizieren sollte, und das heißt z.B., wenn welche aufgegriffen werden, die wohl Vergewaltigungen begangen haben: kräftige Dresche, mit blauen Flecken. Das wird dann schon verstanden.

  123. Even a fool learns something once it hits him.
    In der FAZ wird jetzt überlegt wie jetzt der Rechtsstaat alles wieder heile machen kann.

    Tja, kann er nicht.

    Denn diese Bundesregierung hat, in ihrer unendlichen Dummheit, im letzten Herbst den Homer nachgespielt, insbesondere den Part mit diesem Trojanischen Pferd. Sie haben es reingezogen in die Festung Deutschland, obwohl sie wissen hätten sollen was drin ist. Und dann haben sie die 700 tsd. junge Männer über ganz Deutschland verteilt. So dass diese, im unschönen Fall, auch überall Angst und Schrecken verteilen können, und man sie nicht konzentriert rechtstaalichen kann.

    Kein Feldherr, kein Genie hätte sich eine effektivere Kriegsstrategie einfallen lassen können: Man führt 700 tsd. Schläfer in ein Land, diese werden verteilt und von der Bevölkerung gefüttert. Und dann ….

    Das ist jetzt eventuell die Situation. Der unschöne Fall. Den man ja nicht ahnen hätte können, wenn man 700 tsd. junge Männer ohne Perspektive unkontrolliert und ohne Arbeit in einem Wohlstandsgebiet herumlaufen lässt.

    Egal.

    Jeder Deutsche fühlt sich ab heute unsicher. Im Zug, auf der Straße, im Geschäft, im Schwimmbad, in der Kneipe, selbst zu Hause.

    Die Angst ist überall. Sie wird das Land lähmen.

    Die Moderne, die Zivilisation ist somit beendet.

    Heute. 19. Juli 2016

    Wir danken Frau Merkel, dem deutschen Bundestag und der deutschen Presse.

    • Oooops...
      Jetzt haben sie aber vergessen auch dem Wähler zu danken, denn ohne dessen Hilfe gäbe es weder diesen Bundestag noch die Regierung Merkel, oder?

      Ehre wem Ehre gebühret!

    • meine Unterschrift
      haben Sie hiermit!

    • passender Vergleich
      Ein schöner, passender Vergleich!
      Ich habe mich immer gefragt, wie die Trojaner nur so dämlich sein konnten.
      Da konnte ich noch nicht ahnen, dass die Bundesregierung das noch übertrifft.
      Das Pferd wird bildlich gesprochen nicht nur reingeholt, ihm wird ein Luxusstall gebaut, nur das beste Futter besorgt und ein Team von 24/7 Pflegern und Psychologen zur Seite gestellt, um es zu umsorgen.
      Da müssen wohl bald die Erzählungen Homers um ein paar tragische Helden und Walküren ergänzt werden.

    • schmerzhaft, aber wahr
      …wie wahr, wird sich schnell zeigen. Im Deutschland / Europa der schwachen Opportunisten werden wir wohl noch die Houellebecqsche Vision erleben!?

      P.S.: Was jetzt alten Menschen, die Deutschland nach dem Krieg fuer UNS wiederaufgebaut haben, denken und fuehlen?

    • Antrag an die Heeres-Leitung mit 8 Durchschlägen:
      Goodnight sagt:
      19. Juli 2016 um 22:53 Uhr
      „Jeder Deutsche fühlt sich ab heute unsicher. Im Zug, auf der Straße, im Geschäft, im Schwimmbad, in der Kneipe, selbst zu Hause.“

      Hm … wenn das ein Befehl sein soll, ersuche ich um Aufstellung weich ausgeschlagener Holzkisten, damit „Private’s“ der Sorte „meinereiner“ ohne weitere Umweltbelastungen feinstaub-arm suizidieren können.

      PS.: Darf ich noch einen letzten Wunsch äußern?

    • Titel eingeben
      Bei allem Entsetzen und aller Wut…das ist dann doch ein paar Nummern zu fett. Was sollen denn dann Fanzosen und Belgier sagen? Und bei denen waren die Koranisten-Killer überwiegend keine Insassen irgendwelcher Holzpferde aus dem letzten Jahr.

      Ich sehe Hysterie und vollkommene Realitätsverweigerung allerorten. Von „Refugees welcome“ bis zu „700.000 Schläfer“. Lebt Ihr alle nur im Internet oder wie kommt das?

    • !0 Schläfer wären schon 10 zuviel.


    • Nun, als Deutscher fühle ich mich nicht unsicherer als zuvor. Beiträge wie der Ihre könnten das jedoch ändern. Und das hat nichts mit Flüchtlingen zu tun.

    • Würzburg
      Heute bei NTV (oder N24?), egal, kommt auf das selbe hinaus, einen neuen Begriff gelernt, der sofortigen Eingang in meinen Thesaurus Linguæ Germanicæ fand:

      „Blitzradikalisierung“

      Frage an die Sinologen unter den Foristen:
      Geht das auch in Mandarin? Das Kanzleramt ist sicher dankbar für jede Unterstützung – es gibt Erklärungsbedarf gegenüber der Regierung der Volksrepublik China.
      „Wir schaffen das .“

    • Der Schritt zum Gotteskrieger ist in Westpakistan nicht gross.

    • Vom ersten Tag an
      hat sich genau dieses Szenario in meinem Kopf abgespielt. Die lähmende Angst ist tatsächlich schon seit Oktober da.

    • Aber Osmin....
      Nun sagen sie bloss solche Kommentere von diesen Foristen überraschen Sie??? Ist doch was Schönes wenn man endlich mal ehrlich sein darf!


    • Blitzradikalisierung gibt es nicht, Lichtenberg. Zur Radikalisierung braucht es immer eine über einen längeren Zeitraum erfolgte Ideologisierung.

      Solche Begriffe sind einzig Beweis fehlender Erkenntnis oder mangelnden Handlungswillens. Letzteres jedenfalls in der Politik.

  124. @TDV, Rigaer
    Ich habe in meinen Lehrlingszeiten in den 80ern selbst Zeiten in besetzten Häusern verbracht.
    Es war damals aber etwas anders: diese Häuser sollten abgerissen werden, und daß „wildfremde Leute“ dort einzogen, bewahrte sie vor diesem Schicksal.
    Die besetzten Häuser heute gehören ängstlichen Briefkastenfirmen aus der Anglosphäre, die sich vor Brandanschlägen fürchten.
    Gleichwohl ist in Anschlag zu bringen, daß Häuser alle 30, 40 Jahre saniert werden müssen, um zu überdauern (die Jahrhunderte).
    Das heißt, es gibt zwar eine gewisse Zeit, in der Halligalli-Besetzertum gelebt werden kann, weil der Eigentümer sich nicht durchzusetzen getraut, aber eben nicht endlos.
    Denn die üblichen Hausbesetzer vermurksen die Bude, abgerissenes verfeuertes gedrechseltes Treppengeländer ist da nur eine kleine Episode.

    Es ist halt die Frage, wieviel Ordnung und wieviel Anarchie man haben will.
    In den 1950ern (bis End-60er) war die Anarchie die Bombentrichter und -Brachen, in den 1980ern (bis End-00er) die besetzten Häuser.
    ich meine, man könnte schon mal wieder ein „ordentliches Jahrzehnt“ haben, in dem alles Eigentum ist, und man sich mit Eigentümern gutstellen muß, wenn man was will.
    Kann ja dann mal wieder anders werden, wenn welche sich nicht um ihr Eigentum kümmern. Aber so ein bißchen mehr persönliche Beziehungen fände ich Z.Zt. nicht verkehrt.

    • Schon mal eine PK mit Vermummten gesehen?
      http://www.spiegel.tv/filme/rigaer-strasse-94-berlin-hausbesetzer/

      Vermummte kennt man auch aus diversen Drohvideos, erklären, ihr Sieg vor Gericht, der nur erfolgte, weil der bedrohte Kollege die sogenannte Flucht ins VU antrat (der Fachmann weiß ja, dass das eben in der Sache unschädlich und eine häufig genutzte Alternative ist), wäre durch ihre Taktik errungen. Dem hätte der Innensenator nichts entgegenzusetzen.

      Besonders possierlich an dem o. g. 10minütigem Bericht ist die Antwort von einem Besetzer, ob er Gewalt ablehne. Er windet sich heraus, in dem er erklärt, er könne niemandem die „Protesformen“ vorschreiben.

      So etwa, wie einen Fuhrpark anzünden: http://www.berliner-zeitung.de/berlin/polizei/treptow-koepenick-saemtliche-dienstfahrzeuge-des-ordnungsamtes-angezuendet-24418348

      Dabei sind die Sicherheitskräfte ohnehin überfordert:

      http://www.berliner-zeitung.de/berlin/polizei/moabit-kleiner-tiergarten-ist-neuer-brennpunkt-der-kriminalitaet-24410854

      http://www.berliner-zeitung.de/berlin/polizei/kotti-und-raw-gelaende-polizei-bekommt-kriminalitaet-kaum-in-den-griff-24193632 (wer es las, weiß was wie optimistisch die Formulierung der Überschrift geriet)

    • @colorcraze....
      Ich bin da zwar anderer Meinung, aber das ist nicht Punkt.

      Mein Punkt war, dass ein Gericht fetsgestellt hat, dass Herr Henkel und zumindest nachträglich Herr de Maiziere, also zwei der Leute die dafür bezahlt werden dass DE ein Rechtsstaat bliebt, einen gesetzeswidrigen Gewalteinsatz der Polizei gegen deutsche Staatsbürger angeordnet haben!

      Ich glaub, ich habs weiter oben schon mal geschrieben:

      Es herrscht in DE ein sehr grosser Mangel an bezahlbarem Wohnraum für Leute mit niedrigem Einkommen, weil die Regierungen der letzten 20 Jahre Steuergelder lieber für Bankenrettungen und Kriegeinsätzen ausgegeben haben, als für den sozialen Wohnungsbau.
      Wenn sie sich jetzt noch „böse“ TV Sendungen wie Monitor, Report, frontal21 anschauen dann sehen sie regelmässig Beiträge über ganze Wohngebiete, die von Finanzunternehmern aufgekauft werden um sie erst zu entmieten und dann in profitable Wohnobjekte umzuwandeln. Und genau diese Regierungen schicken dann illegale Polizeieinsätze um für solche Schweine die Drecksarbeit zu machen, OBWOHL keinerlei gesetzliche Grundlage dafür gegeben ist!

      Ihre Argumentation hat mit den Tatsachen der Rigaer leider nichts zu tun.


    • Instandbesetzer, schon mal gehört?

      Richtig ist, fremdes Eigentum sollte durchaus respektiert werden. Aber es heißt auch, Eigentum verpflichtet. Die Frage ist doch, wie kam es zu den Hausbesetzungen und waren die wirklich unvermeidlich? Warum wurden sie geduldet? Gab und gibt es zuwenig bezahlbaren Wohnraum? Hat der Staat etwas damit zu tun? Sollte es Grenzen um Städte geben, deren Aufnahmekapazität erschöpft ist? Obergrenzen und Grenzen der Freizügigkeit?

      Von nix kommt nix, oder?

    • Otto Meier !!!!
      Das war ein extrem unvorsichtiger Kommentar!

      Wer solche Fragen ernsthaft auch nur denkt ohne sie an öffentlichen Orten niederzuschreiben (was sie ja getan haben), der steht in der Tradition der Sympathisanten der 70er Jahre!
      Weiter oben steht bereits man müsse den Anfängen wehren! Und so haben sie einige der Kommentatoren hier auf „die Liste“ gesetzt!


    • Otto Meier, ich war in so einigen besetzten Häusern in Berlin, Freiburg und Düsseldorf, und von Instandsetzen war da äußerst selten mal was zu sehen. Das mag z.T. daran liegen, daß mich die Grünlinge nie sonderlich interessierten und ich folglich auch nicht ihre Projekte wahrgenommen habe.
      Was ich dreist fand, aber darüber grinsen mußte, waren die Schwaben auf der O-Straße, die sich beim Bezirk von Hausbesetzern zu Hausbesitzern hochjazzten.
      TDV, Wohnungsnot in Städten gibt es so lange wie es mehr Leute gibt, die lieber in eine bestimmte Ecke der Stadt ziehen wollen als raus. Die Liebe zur Sozialwohnung ist einstweilen noch nicht sonderlich wiedererwacht, habe ich so den Eindruck. Für billige neue Wohnungen würde es vermutlich reichen, Bauvorschriften zu verringern und billige Kredite dafür bereitzustellen, dann würden die schon gebaut. Nur, wo: hier in der Innenstadt sind nun auch die letzten Brachen zugebaut. Ich sehe schon durchaus das Problem, wenn in einem Häuserblock nur teure oder nur billige Wohnungen mit entsprechenden Bewohnern sind, ich bin durchaus Anhängerin einer gewissen Mischung, wie sie im Berliner Gründerzeitbauboom ohnehin von Anfang an vorgesehen war. Aber die wirklich billigen Substandardwohnungen sind nunmal inzwischen wegsaniert, und wie man eine Bude billig vermieten soll, wenn man sie nicht marode werden läßt und man die nötigen Investitionen jahrzehntelang aufschiebt (mit den entsprechenden Folgen wie 2 Wochen ohne Klo, weil Abwasserrohrbruch), hat noch keiner rausgefunden.

    • Ach was.
      Bin halt ein Kind meiner Zeit, TDV, die leider schon vor meiner Zeit final abgelaufen zu sein scheint.

  125. Erschleichung eines höchstdotierten politischen Amtes unter Vortäuschung falscher Tatsachen ...
    …. der würde ich zumindest mal die fette Rente streichen….
    .
    …. oder hat denn der falsche Arzt vom Kreuzfahrtschiff etwa auch weiterhin Ansprüche gegen sein Versorgungswerk oder die getäuschten Arbeitgeber?

    • ...
      Rente streichen- warum?
      Sie hat doch niemand geschadet.

    • Causa H., Causa SPD !
      Ohne den hochstapelnden Lebenslauf wäre die Person nicht in den Bundestag gelangt. Nicht nur die Abgeordnetenpension, auch die Diäten sind Früchte ihrer Wählertäuschung. Bezeichnenderweise stapelt die SPD-Bundestagsfraktion in dieser Causa eher tief.
      Und wie verhalten sich die übrigen Fraktionen?
      Man denkt unvermeidlich an das Sprichwort von den Krähen.

    • Nun E.R. dann versetzen Sie sich mal in die Lage des / der Niemand, der / die nicht zum Zuge kam ...
      …. weil der eigene Lebenslauf nicht so schön getürkt war.

  126. ERNST JÜNGER nacheifern
    @Bluebeardy

    nein, EJ eifere ich nur im lebensalter nach und ich lebe auch nicht im glückseligen Oberschwaben. ich trage meine ritterkreuze auch nicht öffentlich.

    und ich bezeichne auch nicht alle, die bei Tengelmann arbeiten als Verkäuferinnen, da hat HaHi wohl ein sehr abwertendes weltbild von dem, was im handel abgeht. er hätte immerhin vom Lebensmittel-Einzelhandels-Kaufmann bzw. der Lebensmittel-Einzelhandels-Kauffrau reden können.

    trage dagegen gerne noch was aktuelles bei:

    der pfarrrer aus dem osten profiliert sich als linksverdrehender terrorismusforscher, viele „kämen aus dem gesellschaftlichen abseits“. steht heute morgen schon im hauptblatt.

    ja, vor allem M. Atta, der kam frisch gehätschelt von der Universität Hamburg-Harburg, die liste kann endlos verlängert werden………..vor allem die London-Bus-Attentäter, waren alles studierte leute in ihren communities voll integriert. und der zug-axt-terrorist wurde ja von der pflege-industrie super-gepampert !

    bei dem 17jährigen in Mittelfranken hat wohl die zeit für die integration nicht ausgereicht, stand ja kurz vor der lehrstelle. vielleicht wollte er gar nicht integriert werden ?

    die frage ist ja, muss mann oder frau in der FAZ alles drucken, auch wenn es einfach nicht wahr ist ? vermeide bewusst eine andere forumulierung !

    • Ts, ts, ts´....
      Wir lebenin einem freien Land. Konsum-Produkte wollen verkauft werden und so muss gedruckt werden was der Bürger lesen will!

  127. I'll tell you in another life, when we are both cats.
    Wie reagiert eine von jungen Männern dominierte Welt auf eine Putsch?
    Mit Säuberungen und dem Ruf nach der Todesstrafe.

    Wie reagiert eine von Frauen dominierte Welt auf ein Attentat?
    Mit Therapieangeboten und dem Ruf nach mehr Entgegenkommen, Toleranz und Liebe.

    Irgendwo dazwischen, zwischen Testosteron und Östrogen, gab es mal eine Welt, wo wir keinen dummen Tiere waren, wo der Verstand bestimmte.

    Nannte sich Moderne.


    • Erdogan ein junger Mann, der die Welt dominiert? Und mit Frauen kennen Sie sich auch nicht aus? Vor allem aber:

      Nichts dagegen, wenn Sie sich als „dummes Tier“ bezeichnen, aber das „wir“ bitte streichen, Goodnight.

  128. @ colorcraze sagte am 19. Juli 2016 um 23:51 Uhr
    „…à propos Kopftuchdichte…“
    .
    Und mir fällt zur Kopftuchdichte zunehmend das sichtbar werdende 1 zu 2-Kopftuchverhältniss (so verhält sich doch gemittelt das Verhältnis der Geschlechter) unter den Herzen der seit September 2015 weiblichen Eingereisten auf. Immerhin ein wirksamer Abschiebeschutz, falls man (noch) nicht auf Atteste wegen anderer Leiden zurückgreifen möchte.

    • Reißleine gezogenen
      Da hat wohl jemand im Hause FAZ die Reißleine gezogen.
      Der Link ist nun im Nirwana.

    • Danke für den Hinweis.
      Da konnte man auch nichts anderes ziehen. Oder eine kleine Bombe drunterlegen, damit sich alles in seine Moleküle auflöst.
      Deshalb, und das ist selten bei mir, ‚ohne Worte‘, weil sogar mir die Kinnlade offen blieb.

  129. Über Speichellecker usw.
    http://www.welt.de/geschichte/article157160323/Umarme-nicht-jeden-Druecke-nicht-jeden-an-Dein-Herz.html

    Vielleicht sollte man einigen der TwitteterInnen mal den Knigge schenken,virtuell jedenfalls.
    Vieles ist immer noch up to date.Das Meiste eigentlich.

  130. Pingback: Worte = Taten (oder auch „Traue keiner Definition, die du nicht selbst verdreht hast.“) | Der Doktorant

  131. Axtterroranschlag - Bundespraesident fordert bessere Integration
    Herrn Gaucks Kommentar paraphrasiere ich frei:

    Wenn Ihr (die Bundesbuerger) Euch bei der Integration mehr angestrengt haettet, dann waere das nicht passiert….

    Zynisch oder dumm? Wir haben uns durch die Aufgabe der Grenzkontrollen 1-2 Mio Migranten eingeladen, von denen nach allgemeinen Bevoelkerungsstatistiken ca. 0.6 Prozent Soziopathen sind (vermutlich mehr: Sozialisiation in Herkunftslaendern, Fluchttrauma).

    Also runden wir mal: ca. 6000-12000 der Migranten (nur aus 2015) sind Soziopathen. Durch ihre kulturell-religioesen Wurzeln sind diese Soziopathen leicht und schnell radikalisierbar – kann sich jeder ausrechnen, was da noch auf uns zukommt.

    Moeglicherweise werden wir ja aber alle von Herrn Trump, wenn am roten Knopf, erloest.

    Weiterhin eine schone Woche.

    • Sweetheart....
      Hilary ist die, die Kriege führen will. Trump ist der, dem sie zu teuer sind!

    • Trump?
      Mir berichtete unsere amerikanische Deutschlehrerin von ihrer Reise vor ein paar Wochen nach Deutschland, daß wohin sie auch kam alle angstvoll nach Trump fragten. Liegt das an zuviel spiegel online Lektüre? Begreifen die Leute nicht, daß Außenministerin Clinton Obama mit zwei anderen Damen (eine davon Susan Rice) zur Intervention in Libyen und anderswo überredet hat, obwohl drei Männer !!!, noch dazu solche, die es wissen mußten, sein Verteidigungsminister, sein Sicherheitsexperte und sein Antiterrorexperte ihm aus Gründen davon abgeraten haben und Europa das mit den so entstandenen Flüchtlingswellen nun ausbaden muß? Begreifen Deutsche nicht, daß mit Clinton eine außenpolitisch wesentlich gefährlichere Kandidatin ins Weiße Haus käme als Trump? Obama sagt das heute öffentlich, Libyen war sein größter Fehler.

  132. Pingback: Heiko Maas lost in Twitter: Post mit Hass-Posts – Die Kolumnisten. Persönlich. Parteiisch. Provokant.

  133. Whisky Tango Foxtrott
    Bei der Welt erklärt uns jetzt ein Herr Flade was der IS von uns will.

    Herr Flade meint wir sollen uns nicht wehren, weil das wäre das,was der IS will.

    Wenn wir uns schlachten lassen, dann würden wir den IS moralisch besiegen.

    Es gibt Momente da wünsche ich mir einen deutschen Erdogan….

  134. Schlampe
    @Goodnight

    der täter war doch gut integriert, das wort „schlampe“ kannte er doch schon, so lesen wir wenigstens !

  135. Nur Mut!
    „Goodnight sagt:
    Jeder Deutsche fühlt sich ab heute unsicher. Im Zug, auf der Straße, im Geschäft, im Schwimmbad, in der Kneipe, selbst zu Hause.
    Die Angst ist überall. Sie wird das Land lähmen.“

    Es ist leider nie zu vermeiden, dass Relativierungen von Greueltaten immer etwas zynisches anhaftet. Ich möchte auch lieber gar nicht wissen, wie dieses Volk von Angsthasen, welches schon durchdreht, wenn ein Vogel mit Grippe tot vom Himmel fällt, reagieren wird, wenn es erstmal zu Hunderten beim Abendessen oder im Rockkonzert erschossen oder nach dem Bestaunen eines Feuerwerks totgefahren wird.
    Das dürfte sehr unschön werden.

    Bis es soweit ist, machen Sie sich doch einfach ein wenig Mut mit Katrin Göring-Eckardt:
    „Willkommenskultur ist der beste Schutz vor Terroristen.“


    • So schreiben wohl nur Angsthasen oder solche, die Angst schüren wollen als Mittel zum eigenen Zweck.

  136. Was die dauerhafte Verhinderung
    des Meinungsumschwungs (weg von der Willkommenskultur hin zur Vorbereitung auf einen Religionskrieg) betrifft, dürften diese Propagandisten ungefähr die Wirkung des Volkssturms im letzten Weltkrieg haben.

    Interessanter ist allerdings, dass alte StaSi-Methoden der „Zersetzung“ mit Billigung und Finanzierung des SPD-geführten Familienministeriums unter Führung einer ostdeutschen Ministerin und der „Qualitätspresse“ wieder Anwendung finden, um gegen „Andersdenkende“ vorzugehen.

    Falls die intellektuelle Verblödung nicht über den Restverstand siegt, dürfte seit „Würzburg“ jedem klar sein, um was es geht. War „Köln“ vielleicht noch von der Gesellschaft tolerierbar und wäre mit ausreichenden polizeilichen Mitteln beherrschbar gewesen, hat sich jetzt die Situation vollkommen verändert, da „Würzburg“ den unmittelbaren Lebensbereich der Gesellschaft getroffen hat. Das „tägliche Leben“ der Bürger mit polizeilichen oder militärischen Mitteln gegen Angriffe einer Untergrundarmee zu schützen ist unmöglich, ausser man wendet die Methoden der französischen Fallschirmjäger in der Schlacht von Algir an.

    Wenn Herr Altmeier dann noch im Fernsehen sagt, dass „alle Erkenntnisse aus den letzten zwölf Monaten klar daraufhin deuteten, dass die Gefahr des Terrorismus bei Flüchtlingen nicht größer und nicht kleiner ist als in der übrigen Bevölkerung“, müsste selbst dem Dümmsten klar werden, dass er von dieser Regierung nichts mehr zu erwarten hat.

    Da helfen dann selbst auch keine StaSi-Methoden mehr, um Ursache-Wirkungsketten auszuhebeln. Wäre ein Ausländer, dessen Herkunft und Alter unbekannt und der Mitglied einer gewalttätigen Religion ist, nicht nach Deutschland hereingelassen worden (Ursache), hätte er hier kein Gewaltverbrechen begehen können (Wirkung).

    Denn lieber 5 Minuten „Rassist“ als ein Leben lang tot.

    • Unsinn vom Gebirgler
      Die meisten Attentäter sind Franzosen, Belgier und Deutsche, nicht nur mit Migrationshintergrund. Und Attentate gab es in Deutschland schon vor den Flüchtlingen. Aber solcher Unsinn zeigt, wes Geistes Kind die Verfasser sind.

  137. *die Niedertracht der Berliner Eliten*...?!
    *die Niedertracht der Berliner Eliten*….!

    Ich lese Ihren Blog leider viel zu selten, lieber Don Alphonso, aber die Heftigkeit und Deutlichkeit Ihrer Worte hier scheint mir neu…..

    Ich empfinde genauso wie Sie: *Doppelmoral*, *Scheinheiligkeit*, *Verstellung*, *Lügen* und *Korruption* waren bislang in ihrer Verbreitung in die höchsten Führungsschichten der Bundestags-Parteikader schlimm genug, aber nun kommt noch *organisiertes Denunziantentum* und *willkürliche Zensur* dazu?! Und zwar legitimiert und gefördert von den *Führern* dieser Republik???!!

    Deutschland schlittert auf einer krass schiefen Ebene immer schneller in den „frei“ gewählten Tod!

  138. Klonovsky le terrible
    @Otto Meier, 20. Juli 2016 um 12:18 Uhr

    Lieber Herr Meier,
    zu Michael Klonovsky kann man ja einiges sagen, man muss ihn nicht mögen (auch er hat zu seinen Lesern ein durchaus distanziertes Verhältnis), aber Sie haben doch ein paar Details seiner Biographie ausgelassen. Angefangen mit seiner Herkunft und Prägung (Kahane Country). Sich um den umfangreichen Rest zu bemühen kann m. E. den Zeitaufwand lohnen. Auch die (vermeintlich) ach-so-gearteten haben ihre besonderen Facetten, die – im Fall von M. K. – aus den vielfältigsten Gründen kennenswert sein können.
    Die gedruckten acta werden in den kommenden Jahrzehnten unverzichtbar für die mit unseren burlesken Zeitläuften befassten Historiker sein. Seine Puccini-Biographie und ganz besonders sein mit autobiographischen Zügen ausgestattetes „Land der Wunder“ (Gutmenschen lesen letzteres mit Sonnenbrille, aus Schutz-, aber auch Tarnungsgründen) verdienen es, zur Kenntnis genommen zu werden. Wer jemals als Westler in den 80er Jahren das seltsam berührende Vergnügen hatte, die unverwechselbare Atmosphäre des Arbeiter- und Bauernstaates zu genießen, findet in „Land der Wunder“ eine (im merkelisierten Rückblick) gespenstisch dichte Milieubeschreibung, die mittels einer Überfülle von Details zu einem Augenöffner auch im Hinblick auf unsere Gegenwart werden kann. Wer Augen hat …
    Im übrigen fand ich es schon immer hilfreich, auch und gerade solche Autoren verschiedenster Sprachen, Epochen, weltanschaulicher und religiöser/philosophischer/politischer Provenienz mit besonderer Gründlichkeit zu lesen, die mir eben nicht zwingend sympathisch und eingängig daherkamen; beginnend immer mit einem einzigen Qualitätskriterium: Stil. – Neuerdings, zum Beispiel, Renaud Camus. Vor zwanzig Jahren Erwin Chargaff. Es blieb nicht bei stilistischen Erwägungen, nicht nur bei den drei genannten Autoren.
    Lesen Sie den brillanten Provokateur M. K. aus dem Wunderland (das er nie verlassen hat, wir wurden, später, zunächst unbemerkt, eingemeindet); vorausgesetzt, Sie können seinen Stil ertragen – wenn nicht, dann nicht. In dem Fall wäre es vertane Zeit.
    Mit freundlichem Gruß, Lichtenberg

    • Sie klingen ja fast wie....
      ..Klonovsky! Bravo – sehr gut geschrieben!


    • Das Problem ist, auch ich kann nicht alles lesen, Herr Lichtenberg. Beim Lesen des Klonovsky Beitrags leuchtete denn auch immer AfD vor meinem geistigen Auge auf. So dachte ich mir, sieh dir doch mal die biographischen Daten an. Dabei stieß ich auf den von mir dann fast unkommentiert notierten Widerspruch.

      Mit Provokation kann ich gut leben und ein Körnchen Wahrheit ist fast immer und überall zu finden. Das regt zum Nachdenken, aber nicht unbedingt zu genereller Zustimmung an. Insbesondere die gezogenen Schlüsse und von mir angenommenen Intentionen führen so gut wie nie dazu, Dichter, Denker oder Autoren vorbehaltlos zu akzeptieren. Was bleibt, ist ein von mir destilliertes Extrakt aus allem, meine Meinung, die absolut sicher auch nicht widerspruchslos ist, nicht mal für mich.

      Es ist halt immer eine Abwägungsfrage. Welche Werte besitzen Priorität und was bedeutet das im Einzelfall für mich und für andere. Wo muß ich Zugeständnisse machen, auch wenn es mir schwer fällt, weil die Realität so ist wie sie ist. Ja, es ist schwierig und niemand hat wirklich allgemeingültige Lösungen parat. Das Leben ist ein einziger Kompromiß. Doch der sollte so gut wie möglich für alle ausfallen.

    • Danke Herr Lichtenberg!
      Stil ist wirklich ein hervorragendes Kriterium!

      Und auch der Grund, warum ich bspw.Houellebecq für ein großes Genie und Raspaille für einen kaum lesbaren Visionär halte.

      Sehr gutes Plädoyer für Klonovsky gegen politischen Moralismus!

  139. Martenstein meint...
    Dazu fällt mir der neue Martenstein ein:

    http://www.zeit.de/zeit-magazin/2016/28/harald-martenstein-radikalisierung-mitte

    Herrlich! Ach ja, bevor ich es noch vergesse: Auch ich bin ein Nazi! Warum weiss ich zwar nicht, aber Hauptsache, andere wissen das…

    P.S. Sie sind Gold wert, Don, ein Lichtblick in der publizistischen Dunkelkammer!

  140. Diskussion, andere Meinungen, Demokratie
    Bei all unseren Problemen ist derzeit meiner Ansicht nach eine wesentliche Ursache, dass durch Internet (und Presse) die Leute, die eine etwas differenziertere Sichtweise haben, immer von der einen oder der anderen Seite in einer Form angegriffen werden, die nicht erträglich ist.

    -Dass sich also in die Politik derzeit überall nur die Leute trauen können, denen das nichts ausmacht. Das sind aber die Menschen, die andere Meinungen entweder nicht gelten lassen, oder nicht verarbeiten können. Daher fehlen uns derzeit gut Politiker.

    Ich bin jedes Mal wieder schockiert, wie viel vernünftiger, begründeter und einfach besser jede Äußerung unserer alten Politiker (z.B. Lambsdorff zum Brexit) ist (oder war, als sie noch lebten), als die unserer derzeit an der Macht befindlichen Leute.

    Auch hier im Forum sind die Meinungen teilweise sehr auf einer Seite, aber es ist doch immerhin noch eine Diskussion möglich. Im Internet generell eben nicht mehr, und das ist der Tod einer jeden Demokratie, die von einer freien Meinungsäußerung und einer freien Meinungsbildung mit Diskussion lebt. Die Politik, die sich zunehmend nur von einer gefühlten öffentlichen Meinung treiben lässt, ist zu einem ausführenden Organ derer geworden, die am lautesten schreien- im Internet oder in der Presse.

    An sich haben wir eine wunderbare Demokratie, aber es beteiligt sich niemand mehr. Man redet von „der Obrigkeit“, aber die sind wir doch selbst, oder könnten es doch zumindest sein.

    Bei den Entscheidungen zu Flüchtlingen finde ich, dass man es schon differenziert sehen sollte. Ich glaube, hier ist auch das Problem, dass die Eliten (und Journalisten) überwiegend mit wirklich vernünftigen, zu uns passenden Menschen zu tun haben, wenn sie mit Flüchtlingen zu tun haben- wie ich auch. Ich treffe da Akademiker, die mir in Werten sehr ähnlich sind. Aber die „normalen“ Menschen treffen eben die „normalen“ Flüchtlinge, und da treffen atavistische Ehrbegriffe, Frauenverachtung, altmodische, überholte Familienstrukturen plus Kastendenken, sowie eine Ethik, bei der Betrügen und List nicht verachtet wird, Arbeit nicht geachtet wird, Toleranz fehlt und viele Werte und Handlungsweisen einer westlichen Gesellschaft (Deeskalation, z.B.) als Schwäche ausgelegt werden, auf eine moderne Gesellschaft mit ganz anderen Wertvorstellungen. Unser sogenanntes Prekariat ist größtenteils wesentlich gebildeter und moderner, als die hier eintreffenden Flüchtlinge. Gleichzeitig wird gesagt, wir brauchten diese Leute, die gerade einwandern -wo man sich auf der anderen Seite über Jahrzehnte aus angeblichem Geldmangel viel zu wenig bemüht hat, unser sogenanntes Prekariat und die hier befindlichen Menschen mit Migrationshintergrund, sowie unsere „bildungsfernen Schichten“ zu einer besseren Ausbildung und Integration zu führen.

    Gleichzeitig werden alle Menschen, die Bedenken dieser Art äußern, per se als fremdenfeindlich dargestellt…

    Mich hat sehr beeindruckt, was der Leiter eines Integrationsmodells in Rosenheim sinngemäß etwa sagte: Dass ihm bei dem Versuch, die jungen, hochmotivierten Flüchtlinge auszubilden, klar geworden sei, was für hohe Ansprüche an einen Lehrling in Deutschland gestellt würden. Und dass diese Flüchtlinge mit wenig bis keiner Schulbildung dieser Ausbildung eben, bei aller Motivation, nicht gewachsen seien.

    Und hier sind wir wieder beim Ausgangsthema: Wenn so eine Äußerung „hatespeech“ ist, was kann man dann tun? Man darf ja nicht einmal darüber reden? So fährt man die Sache aber sicher an die Wand.

    Also muss in erster Linie die Meinungsfreiheit in Deutschland wieder verteidigt werden, und es muss wieder unterschieden werden zwischen beleidigenden Äußerungen und freier Meinungsäußerung, damit in der Diskussion ein Ton ist, der auch die zu Wort kommen lässt, die sich beleidigende Äußerungen zu Herzen nehmen.- suaviter in modo, fortiter in re!

    • Maasi-Affäre und Meinungsfreiheit, der Fisch stinkt vom Kopf
      @ Gast

      Sehr gute Analyse. Danke. Nur ein Problem haben wir. Der Fisch stinkt vom Kopf. Und in der Causa Maasi sind ja gleich drei Ministerien involviert. Nicht nur der kleine große Saarminister, sonder auch Inneres und Familie. Somit alle drei derzeitig „staatstragenden Parteien“. (Das ist in meinen Augen sowieso eher ein Geschwurbel als eine ordentliche Regierung. Da macht jeder seins, um nicht zu sagen, jeder ist des anderen “ Freund“. Die SPD mit ihren Flügeln und dem Irrlicht an der Spitze rudert kräftig gegen CDU/CSU, manchmal auch umgekehrt. Und einen Regierungschef im Sinne von Richtlinienkompetenz sehe ich so richtig auch nicht.) Nur die Grünen sind fein raus. Die machens vermutlich in der Maasi-Affäre indirekt über den grünen parlamentarischen Staatssekretär im Justizministerium. Die Meinungsfreiheit wird quasi von der kompletten Regierung in Gesamtheit gefährdet.
      Wenn ich an die Spiegelaffäre, eine Geschichte mittlerweile aus einem anderen Land, denke! Deutschland stünde wochenlang Kopf! Vierte Gewalt wo bist Du? Glücklicherweise gibt es Inseln, wie diesem FSZ-Blog.

      Und diese vom DA auf den Punkt gebrachte Analyse hat durchaus eine solche Dimension. Zensur und Angriff auf die Meinungsfreiheit und eigentlich gegen das Grundgesetz. Von den Amtspflichten eines Ministers der Justiz will ich mal nicht weiter sprechen.

    • @Gast
      Gute, korrekte Gedanken und den Kern des Problems erkannt.

      Die Meinungsfreiheit ist ein gefährliches Gut, dass wissen inkompetente Politiker und die Lügenpresse gleichermassen.
      Es war eine lange, 30 Jahre! lange Entwicklung die uns hierher gebracht hat. Immer mehr Bürger wollten nicht wissen was los ist, verstehen warum, und ganz undenkbar! die eigene Meinung hinterfragen?
      Man will keine Informationen, man will die eigene Meinung bestätigt sehen.
      Die Kohl Wähler hatten es damals damit noch schwer, aber heute, mit Internet, muss sich keiner mehr die Mühe machen und eine von seiner Meinung abweichende Meinung auch nur zuzulassen…

      Man kann das nicht rückgängig machen. Hatespeech ist das was Zensur hoffähig machen soll und wohl auch wird, denn die Polarisierung wird zunehmen. Zensiert wird wie immer stets die „andere“ Seite, und richtig und falsch wird identisch mit gut und böse sein.

      Als man die geschaltetet manipulierende Meinungmache zum ersten Mal offen zur Sprache brachte, es war beim Thema Ukraine als sich eine denn doch zu grosse Zahl der Bürger weigerte in Putin DEN Böen zu sehen, war es für eine Kehrtwende bereits zu spät. Man erfand den Begriff des Putin-Verstehers und es reichte um den grossen blöden Haufen an weiterer Nachfrage zu hindern.

      Die Entwicklung wird weitergehen, in ungenehme Richtungen. Passen sie auf sich auf! Selber Denkende werden schnell unpopulär!


    • „Man redet von „der Obrigkeit“, aber die sind wir doch selbst, oder könnten es doch zumindest sein.“

      Nun, das wäre schön. Wie stellen Sie sich das vor, Obrigkeit zu sein? Wie möchten Sie das in die Realität umsetzen?

  141. Wenn der Rechtsstaat am Ende ist...
    Wenn der Rechtsstaat am Ende ist…

    … regieren Willkür und Diffamierung.

    https://text030.wordpress.com/2016/07/21/fundstueck-auf-facebook-identitaere-bewegung-besucht-die-amadeu-antonio-stiftung/

    • Die Identitären haben m.E.zwar bei der Linken gelernt, das macht aber auch nichts besser.

    • Aber diese Identitären
      stellen eben doch die richtigen Fragen!
      Egal wie man zu den Antworten stehen mag!

  142. Ist das noch relevant?
    Mr.Alphonso ist ja eine rühmliche Ausnahme. Er kann halt lebendig schreiben und sogar ein Thema wie „Radtour durch langweilige Landstriche“ derart mit italienischem Flair anreichern das sogar ich Sie lese.

    Aber der Rest steht halt unter enormen Verkaufsdruck. Das in einem Markt in dem die Ware Info wertlos ist. Da muss man sich halt eigene Themen (oder ein mehr oder weniger abgefahrenes Profil) erdichten.

    Die Zeit setzt auf Männerhaß (das Feminat ist halt Staatsdoktrin) und Staatsapologie. Die bedingungslose Unterwerfung hat ja bei den öffentlich rechtlichen auch geklappt und (nennen wir mal Zahlen) die 20 000 pro Monat die ein Bekannter von mir für kaum was tun erhält bis St. Nimmerlein gesichert. Vielleicht klappt es ja, wenn nicht ist eh der Ofen aus.

    Aber warum soll ich diesen zeitlosen Müll konsumieren oder gar kommentieren?

    • Warum auch....
      Keiner zwingt sie, wir sind in einem freien Land.
      Natürlich nur so lange sie die Zwangsgebühren brav abführen.

  143. Habe ich das richtig verstanden?
    Habe ich das richtig verstanden: Der Autor setzt (auf der Webseite der altehrwürdigen FAZ!) das Anzeigen rechtsextremer Straftaten mit dem Denunzieren in der DDR gleich? Geht’s noch?

    • Nein. In der Broschüre geht es ja nicht zwingend um Straftaten, sondern um alles, was Hatespeech nach deren Definition sein könnte, aber durchaus hierzulande unter freie Meinungsäusserung fält.

  144. ZON als Referzenzjournalismus
    @Don, weil bento bei dir – natürlich nicht ganz unberechtigt – so oft als negative Referenz auftaucht. Solche Artikel hätten es dort allerdings bestimmt auch nicht leicht: http://www.zeit.de/hamburg/stadtleben/2016-07/neonazis-zug-hetzrede-asylpolitik-demonstration-bad-oldesloe

    Sind das auch die Berliner, die sich so für Zugfahren im Norden interessieren? ;-)

  145. 17+Hackebeil(ist) aus Paschtunistan
    Auch mir ist in der Hackebeil-Berichterstattung die anfängliche tastende, abwartende Haltung in der Berichterstattung aufgefallen. Insbesondere in den Tagesthemen des Thomas Roth am Tag danach zeigte man viel abwartendes Verständnis, Stichwort Flucht-Traumata, minderjährig, unbegleitet usw. usw.

    Der DLF sprach am Tag danach vom „Flüchtlingsjungen“, das Adjektive “ arm“ hat man sich allerdings (gerade noch) verkniffen.

    Mühsam muß man sich alles zusammenklauben.

    Sehr aufschlussreich der Standard aus Hongkong.

    http://www.thestandard.com.hk/section-news.php?id=171779

    Voller Name, Alter, Herkunft des Täters. Namen, Alter und Nationalität der Opfer. Tathergang. Zitate von Augenzeugen und Opfern.

    So wie ich das verstehe, hat sich unser angeblich minderjährige paschtunische Flüchtling zuerst einer Vierersitzgruppe des Zuges mit fünf chinesischen Touristen aus Hongkong, einer Familie, „gewidmet“.

    Die beiden Männer haben offensichtlich wie die Löwen um die beiden Frauen gekämpft.

    Meine Vermutung: dadurch haben sie Schlimmeres verhindert, der Hackebeilst konnte sich nicht schlachtend von einem Einzelreisenden zum anderen im Zug „durchschlachten“ oder „durchhacken“. Das waren zudem Frauen und Kinder.
    Der wohl wirklich 17-jährige Sohn der chinesischen Familie konnte sich seinem angeblichen und schlachtenden „Altersgenossen“ entziehen und mit diesem sprach also die Presse vom anderen Ende der Welt. Die haben vermutlich wohl keinen deutschen Pressekodex, dafür aber ordentliche Recherche und ausgewogene Berichterstattung, ohne Schaum vorm Mund.
    Auch die BBC lieferte Details incl. unverpixeltem Foto, bis hin zur kleinen Paschtu-Sprachanalyse.

    http://www.bbc.com/news/world-europe-36844223

    • Pro Bono?
      In meiner wilden Zeit in Westberlin hatte ich eigentlich immer für alles pro bono Anwälte.
      Nun frage ich mich, ob es heutzutage nicht mehr fashionable ist, mal die eine oder andere Klage zu erheben? Letztes Jahr schon, mit den offenen Grenzen.

      Jetzt aber noch viel mehr, wenn wir wissen, unser Freund mit dem Hackebeilchen wurde ’so‘ reingelassen. Wie im Karneval ‚Wolle mer hem neilasse?!‘
      http://www.faz.net/aktuell/politik/kampf-gegen-den-terror/sicherheitsluecken-an-deutscher-grenze-14351538.html

      Da wäre doch – ich bin kein Anwalt, sonst wäre ich gerne pro bono – angezeigt, sich mal bei der Staatsanwaltschaft vorstellig zu machen, und gegen den Bundesminister des Inneren einen Strafantrag zu stellen.
      in London und Hongkong weiss man wie es war, nur der BMI faselt noch immer wirres Zeug, wenigstens öffentlich. Das wäre schon mal Strafvereitlung im Amt. Aber ich bin kein Anwalt. Vielleicht auch nicht, weil der Täter schon nicht mehr unter den Lebenden weilt. Aber die unkontrollierte Einreise, da muss etwas ähnliches stattgefunden haben.
      Da ist jemand aus Pakistan eingereist, und die zuständigen Grenzbeamten haben – statt nach einem Visum zu fragen – Teddy- oder Gummibärchen verteilt. Und wenn in einem Ermittlungsverfahren gefragt wird, wieso das so war, werden sie auf eine Dienstanweisung rekurrieren.
      Wenn ich der deutschen Rechtssprechung noch trauen würde – habe ich früher mal – wäre dann bei dem aufgelaufenen Schaden schon mal eine Zeit gesiebte Luft drin, für denjenigen der diese ausgefertigt hat.
      Ja, keinen Schreck bekommen, so ist das. Egal ob es aus Gutmeschentum dazu kam, oder aus anderen Gründen: um eine Cosa Nostra Importaktion oder einen Drogenimport durch asiatische Triadenmitglieder zu ermöglichen. Gezieltes Durchschleusen von bestimmten Leuten durch die Grenzkontrollen fällt unter irgendeinen Paragraphen des STGB. Das ist keine Zivilklage, das ist etwas das der Staatsanwalt von Amts wegen verfolgen muss.

      Es ist so schade: Alles was mir meine Gemeinschaftskundelehrer, Geschichtslehrer so überzeugend erzählt haben über diese so tolle Bundesrepublik Deutschland, war alles – wenn auch mit persönlicher Überzeugung der Lehrer – alles nur heiße Luft.

      Es würde schon eine echte Revolution brauchen, um Merkel und de Maizière dahin zu befördern, wo sie nach Anwendung der Gesetzeslage womöglich hin gehörten.

      Allerdings, auf der anderen Seite, TDV wird zurecht darauf hinweisen, dass die Mehrheit der Deutschen weiterhin Merkel gutheisst, die GroKo weitergeführt haben will, etc., blabla.
      Als Demokrat muss man – auch unter Lemmingen – den anderen schon zugestehen, dass es geil sein muss, wenigstens für sie, diese letzte Klippe hinunter in den Tod zu stürzen.

    • Ach ja....
      Da geben sie Quellen die Únbestätigtes als unbestätigt bezeichnen, aber selber wissen sie natürlich ganz genau wer, was, wann, wo war…

      Das Problem ist relativ einfach. Wer aus einem islamischen Land hierher kommt, der bringt seine Konditioniereung natürlich mit. Der deutschen Sprache nicht mächtig wird er sich im Net herumtreiben und ISIS Texte finden. Die banale Wahrheit, so unangenehm sie auch sein mag ist nun mal, dass es diesen Leuten nicht schwerfällt sogar einigermasse wahre Horrorstories über das aufzutischen was der „Westen“ den Arabern/Muslimen angetan hat und noch immer antut.
      Das was nicht nur Maiziere zu Recht befürchtet ist, dass sich Einzelne, die niemals tatsächliche Berührung mit ISIS hatten durch das INternet radikalisieren und zu Tätern werden. Einen LKW mieten, und wie in Nizza damit in Fussgängermassen zu rasen kann ein Einzelner ohne Kenntnisse zum Bomben Bauen. Eine Axt passt in jeden Rucksack.

      Wenn diese Entwickliung so weiter geht….

    • TDV,
      Sie hatten das schon neulich falsch auf dem Radar. Ich war nur zu faul …
      Also, Nizza war kein Einzeltäter. Aus und vorbei. Der hatte Helfershelfer. Nicht weil ich dabei war, aber weil der Figaro das seit Tagen auseinanderlegt. Die haben das schon zum 14. Juli letztens Jahres alles gefilmt, die Sicherheitssperren aufgenommen, blablabla. Und jetzt sitzen 5, in U-Haft, wegen akuten Verdachtes auf Beteiligung.
      Die französische Polizei hatte mal PCs gefilzt, und Kommunikationswege ergründet, und dann hatte ihm wohl einer von den 5 sogar ‚Viel Erfolg‘ gewünscht. Irgendsowas. Bin aber jetzt zu faul das alles rauszusuchen und gar noch zu übersetzen.

      In a nutshell: Wenn Sie’s mir glauben wollen: Nizza war von einer Gruppe von langer Hand geplant.

  146. Ihr seid Ossi-isiert ...
    …. daher wundert mich nix mehr.
    .
    Wäre mal interessant, wer von den hier gescholtenen Protagonisten einen Ost-Migrationshintergrund hat (damit meine ich „born in the Täterä“).

  147. @ W.Ürger sagte 20. Juli 2016 um 10:31 Uhr
    “ Antrag an die Heeres-Leitung mit 8 Durchschlägen:
    Goodnight sagt:
    19. Juli 2016 um 22:53 Uhr
    „Jeder Deutsche fühlt sich ab heute unsicher. Im Zug, auf der Straße, im Geschäft, im Schwimmbad, in der Kneipe, selbst zu Hause.“

    „Hm … wenn das ein Befehl sein soll, ersuche ich um Aufstellung weich ausgeschlagener Holzkisten, damit „Private’s“ der Sorte „meinereiner“ ohne weitere Umweltbelastungen feinstaub-arm suizidieren können.“
    .
    Von wegen W.Ürger! Das käme ja fast einem geheimen Führerbefehl gleich. Welch eine Verschwendung von Resourcen, auch dann noch, wenn die, wie im Falle von Schwäbisch Gmünd im Vogelhäuschenbau vorberuflich ausgebildeten Ebenisten im Auftrag der Heeresleitung diese Kisten produzieren sollten.

    „PS.: Darf ich noch einen letzten Wunsch äußern?“ Ich meine ja-und meine mich. Die Heeresleitung sollte jetzt einmal langsam machen mit dem Verschenken der aus der Auflösung von zwei kampfkräftigen Armeen entstandene Waffenüberschuß. Nun, die H. muß die ja nicht gleich an die für zuverlässig erachtete Bevölkerung ausgeben, aber zurückhalten für eine evtl. bald erforderliche Landwehr. Was meinen Sie.

    • Schutzpflichten
      Entre temps déjà de l´´ autre cot´de lan lune sagt:
      23. Juli 2016 um 13:48 Uhr
      „Nun, die H. muß die ja nicht gleich an die für zuverlässig erachtete Bevölkerung ausgeben, aber zurückhalten für eine evtl. bald erforderliche Landwehr. Was meinen Sie.“

      Wenn es dem erwartbaren Szenario angemessen tatsächlich Sinn machen sollte bei all dem Potential gegen uns allein unter unseren Allerwertesten seit nunmehr rd. 7 Jahrzehnten, und solange Sie mich nicht fragen, ob ich Einzug und Verbreitung von Händlern via TTIP begrüßen würde … Annodunnemals war die Landwehr jedenfalls mal sehr respektiert, wurde mir überliefert.

  148. Pingback: Wie SPD, Amadeu Antonio Stiftung und Die Zeit den ZDF-Humoristen Achim Winter in den Geistesknast stecken – Kopp Online – Andreas Große

  149. Die Krönung an der Broschüre ist, zu anonymen Anzeigen aufzufordern
    Die Krönung an der Broschüre ist, zu anonymen Strafanzeigen aufzufordern, so dass ein ggf. zu Unrecht angezeigter Bürger nicht seinerseits gegen diejenigen, die zu Unrecht mit Strafanzeigen aus politisch-ideologischen Gründen um sich werfen,
    juristisch vorgehen kann. Als Vorwand nennt man hier drohende Gewalt, als würde
    Deutschland 83 Mio. Gewalttäter beherbergen.

    Ich finde es eigentlich unverschämt, dass solche Dinge noch aus Steuergeldern gefördert werden.

  150. Pingback: Heiko im Wirrwarr - Tichys Einblick

  151. Etwas läuft falsch in Deutschland
    Wie am erneuten Anschlag in Ansbach sehen, wird es nicht besser werden – im Gegenteil, die Situation verschlimmert sich Tag für Tag. Würden unsere Politikdarsteller einmal ihre bewachten Wohngebiete verlassen und ihre Leibwächter vom BKA zu Hause lassen, dann würden sie mal sehen, wie die wirkliche Welt ist. Aber damit ist natürlich nicht zu rechnen…
    Wir hier in Attendorn hatten jetzt schon zwei IS-Terroristen, die festgenommen wurden. Laut CIA sollen sich bis zu 3.000!!!! weitere in Deutschland aufhalten, die alle Dank der merkelschen Willkommenskultur ohne Hindernisse ins Land kommen konnten. Aber das darf man ja ncht sagen, sonst hetzt einem die Amadeu Antonio Stiftung, unter Leitung der Ex-Stasi-Mitarbeiterin Anetta Kahane, ja die Polizei auf den Hals oder teilt der Merkeljugend – vormals bekannt als Antifa – sofort meinen Namen und die Adresse mit…

  152. Pingback: „Wir“ und „Die“: Wie erkenne ich einen Rassisten? - Tichys Einblick

  153. JF Lob
    Verehrter Don,
    als Lichtblick werden Sie aktuell in der Jungen Freiheit erwähnt gegen die Maas-sche Zensur Behörde.
    Nun ja, auch Sahara Wagenknecht wird ja von der anderen Seite gelobt. Das passiert unabhängigen Geistern!

    • Ich habe mit der JF nichts zu tun. Es gibt halt nicht so viele Beitrge wie meine, also hängen sie sich da dran. Ich bin alles andere als rechts, und dass links heute von Irren beansprucht wird, ist nicht meine Schuld.

  154. einmal schnüffler immer schnüffler
    offensichtlich gibt es in diversen stiftungen menschen die ihre eigene stasivergangenheit nicht verarbeitet haben, oder diese verarbeitung in form von nochmaliger wiederholung derselben schnüffelfehler erledigen wollen.

    dabei gibt es doch heute viel bessere methoden der vergangenheitsbewältigung! man muss heute zur eigenen vergangenheitsbewältigung weder andere menschen denunzieren, noch muss man so politisch andersdenkenden schaden zufügen.

    und nach dem faltblatt dieser stasi2-behörde ist eigentlich alles hatespeech was sich politisch rechts von der kommunistischen plattform bewegt, und / oder sich gegen masseneinwanderung von wirtschaftsflüchtlingen ausspricht.

    tolle leistung der herr minister! respekt!

  155. Pingback: Die Lügen werden sich nicht durchsetzen! | Norbert Back

  156. Pingback: #NoHateSpeech und die Meinungsfreiheit

  157. Pingback: Wer nicht für uns ist, ist Hass - Sententia

  158. Pingback: Matthias Meisner: Der „Heiko der Woche“ | DiskursKorrekt im Tagesspiegel

  159. Pingback: Die dummen Nazis von der AfD – berlinnow

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