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Deus ex Machina

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Über Gott und die WWWelt

Der Nafri, seine Invasion und das Schwammerl

| 755 Lesermeinungen

Niemand redet heute noch über den Bahnhof München, den Mittelpunkt dessen, was findige Journalisten 2015 als Sommermärchen bezeichneten. Er ist aus den Medien weitgehend verschwunden, und es ist vielleicht auch ganz gut so. Man wünscht sich im Rahmen des kommenden Wahlkampfs eine Sicherheitsdebatte, und da stört die Erinnerung an die Zeit, als jeder ungeprüft kommen und bleiben konnte – und an die Politiker, die damals die erwarteten Gewinne versprachen, wie sie nun Sicherheit versprechen. Der Hauptbahnhof ist etwas vergessen worden, es ist ja nur ein Ort, und was 2015 noch als bösartiger, dunkeldeutscher Defätismus des Packs galt, ist heute teils Realität in Köln, teils Inhalt führender Politikerreden von Freiburg bis zum Breitscheidplatz.

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Für Münchner ist das anders. Der Bahnhof ist nicht mehr wirklich Szenerie des Heldenmuts einer Stadt, deren Bürger damals – ich war dabei – im Gegensatz zu den Legenden in ihrer grossen Mehrheit gar nicht an den Geschehnissen aktiv teilnahmen. Mehr als ein paar hundert Applaudierende, darunter sehr viele Freunde und Angehörige der Ankommenden, gab es auch nicht. Dieses München der offenen Herzen war eine zuerst überschaubare, nach drei Tagen aus den Fugen geratene Veranstaltung. Als es die Möglichkeit gab, wurde der Ansturm aus der Stadt weg hin zu den grenznahen Regionen verlegt, über die dann auch prompt keiner mehr berichtete. Trotzdem hat sich der Bahnhof im letzten Jahr massiv verändert, es gibt offen – wenngleich nicht überregional – angesprochene Sicherheitsprobleme und eine Verdreifachung der Überfälle. Kurzfristig gab es wohl auch den Versuch, eine Drogenszene wie in Frankfurt, Wien oder Berlin einzurichten, aber das wurde von der Polizei knallhart unterbunden.

Aber Probleme bleiben, und sie bleiben vor allem am Schwammerl. Das ist ein auf Stelzen ruhendes Vordach vor dem Bahnhof, unter dem früher Ankommende bei Regen trocken zu den Taxis gelangen sollten. Eine nette, architektonische Geste. Dieses Vordach ist inzwischen ein Kriminalitätsschwerpunkt und Sammelplatz für Menschen unterschiedlicher Herkunft in der Nacht, die den Hauptzugang zum Bahnhof eng und bedrohlich machen. Reisende werden angegangen und bepöbelt, und das ist nun nicht wirklich eine schöne Visitenkarte für die Stadt. Zum Glück ist der Bahnhof heute vergessen, und deshalb gibt es für den Schwammerl und seine Gäste eine nachhaltige Lösung Münchner Art:

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Denn der Schwammerl wird abgerissen, und rund um den Bahnhof herrscht Alkoholverbot. Sprich, man nimmt den Menschen, die Alltagsirritationen verbreiten, ihren Schutz und ihre bevorzugte Droge. Die SPD ist da mit von der Partie, und das geht recht geräuschlos über die Bühne. Probleme werden deutlich angesprochen, Tätergruppen und ihre Herkunft werden klar benannt, Konsequenzen werden gezogen und eine Debatte darüber, dass das Problem nicht gelöst, sondern nur verlagert wird, kommt erst gar nicht auf: Es hat sich ein massives Problem entwickelt, das muss weg, auch wenn es den Bahnhof sein Schwammerl kostet. Das Interesse der Allgemeinheit an einem sicheren Bahnhof geht vor die Selbstverwirklichung einer als belastend empfundenen Personengruppe.

Es gibt zu diesem Thema beispielsweise einen sehr offenherzigen Beitrag in der Abendzeitung. Es ist ein wenig wie mit den Silvestergeschehnissen in Köln: Eine insgesamt weder übergrosse noch für alle Deutschen oder Migranten repräsentative Gruppe stellt an einem neuralgischen Punkt ein Problem dar, das sehr viele Menschen betrifft und verunsichert. Man kann die Lösung völlig übertrieben finden, oder als viel zu hart, oder das Alkoholverbot als unangemessen bezeichnen. Aber es gibt eine klar erkennbare, unerwünschte Entwicklung, und sie wird beendet. Und es ist auch nicht so, dass die Angehörigen der Gruppe keinen anderen Ort haben, an dem sie verweilen könnten.

schwaf

München hat das Glück, dass das alles unter dem Radar der grossen Medien läuft, die das alles ganz anders aufziehen könnten: “Herzloses München! Nach dem Sommermärchen kommt die Winterkälte: die unsolidarische Bayernmetropole macht ihrem alten Ruf als Hauptstadt der Borniertheit und Xenophobie wieder alle Ehre, indem sie einen Schutzraum für Geflüchtete, sozial Bedrängte und Verlierer der gnadenlosen Gentrifizierung dem Erdboden gleich macht. Bislang fanden sie zumindest noch einen trockenen Platz unter dem menschenfreundlichen Baudenkmal des Schwammerls, jetzt sollen sie restlos aus den Augen der Glitzermetropole verdrängt werden. Verantwortlich ist ein Dezernent, der mit Zahlen hantiert, die auch auf der gestiegenen Bereitschaft zu Anzeigen beruhen können, und der ohne stichhaltige Beweise pauschal Geflüchtete aus Schwarzafrika und dem Balkan verantwortlich macht. Das Klima in der Stadt wird dadurch massiv vergiftet, aber die SPD lässt sich lieber von der CSU vorführen und gibt ihr Einverständnis für dieses Sakrileg an der sozialen Verpflichtung für die Notleidenden des gnadenlosen Kapitalismus.”

Na, so in der Art, man durfte es ja hinlänglich oft in der Zeit und anderen Medien lesen, schuld sind immer die Deutschen mit ihrem falschen Verständnis, und es finden sich immer ein paar hundert Leute im Netz, die solche Geschichten mit dem Hashtag #Kaltland versehen und unter Gleichgesinnten verbreiten. Dabei zeigt der Fall des Schwammerls etwas ganz anderes: Es ist in einer Stadtgesellschaft durchaus möglich, Probleme zu erfassen, sie mit treffenden Worten zu umschreiben, und so durchzusetzen, dass für die Mehrheit der Bürger eine Verbesserung der Situation spürbar wird. Es ist eine Geschichte, in der die Betroffenen unter den Passanten und Geschäftsleuten ihre Sorgen, Ängste und Bedenken frei artikulieren konnten, und die Politik hat eine Lösung gefunden, die man von links und rechts in Frage stellen kann – für Rechte könnte der Abriss des Schwammerls auch eine Kapitulation vor Elementen sein, denen man mit anderen Methoden offensichtlich nicht mehr Herr wird. Aber im Kern ist es eine spezifische Ansprache für ein spezifisches Problem, für das es eine spezifische Lösung gibt. Und Hunderttausende bekommen beim Betreten des Bahnhofs wegen einer kleinen, pöbelnden Gruppe nicht den Eindruck, beim Scheitern der Integration mittendrin statt nur dabei zu sein.

schwac

Ich habe in meinem letzten Text das Wort Invasion benutzt, und das Wort Nafri – dafür gab es heute im Internet geteilte und teilweise sehr harsche Reaktionen. Verkehrsminister Dobrindt – von dem ich auch nicht allzu viel halte – wurde allein wegen der Verwendung des Wortes Nafri heftig attackiert. Man merkt als Journalist und Politiker deutlich, dass eine gewisse Klientel in den Berufen sofort bereit ist, einem alles Schlimme nachzusagen, besonders natürlich “Rassismus” und “Rechtsradikalismus”, wenn man deutliche Beschreibungen verwendet, die das Geschehen nicht verwischen. Es gibt Versuche, aus dem massenhaften Auftauchen einer bestimmten Personengruppe, die tatsächlich vor Ort war und deutlich überprüft wurde, eine Art eher zufälliges Aufeinandertreffen zu machen. Man möchte nicht mehr den Begriff Nafri verwendet sehen, und unterstellt ein Racial Profiling, das einfach alle aussiebte, die nicht Deutsch aussahen. Schliesslich wurden auch türkischstämmige Menschen mit deutschem Pass und Migranten eingekesselt, die nicht aus Nordafrika stammen. So wird der Eindruck geschaffen, es gäbe da gar keine Invasion der Nafris.

Nur, die Frage ist dann: Wie nennt man eine vierstellige Zahl von hochmobil angereisten Menschen mit recht frischem Migrationshintergrund mit einem einheitlichen Ziel, das sie trotz der Verbrechen des Vorjahres und Polizeiaufmarsch ansteuern, und der speziell deutsche Frauen mit so viel Unbehagen begegnen und fernbleiben, auf dass die Gegend einem Bürgerkriegsszenario ähnelt, bei dem der meist nichtmigrantische Polizei-Mann gegen den jungen, migrantischen Mann steht. Wie nennt man das, und zwar so, dass die Bevölkerung, die offensichtlich nur so mittelentspannt auf die Ereignisse reagiert, die Begriffe einerseits akzeptiert. Und andererseits nicht pauschal von den Anwesenden auf alle Migranten schliesst. Und da haben Worte wie Nafri und Invasion für die begrenzte Situation wieder ihre Vorteile, weil sie sich in ihrer Schärfe von der vierköpfigen Familie aus Syrien oder dem seit 40 Jahre ansässigen Tunesier leicht und eindeutig absetzen lassen. Versucht man aber, allein schon die Begriffe zu verbieten, und das in Form eines SPD-Mann, der im Netz wegen seiner Ausfälle Pöbel-Ralle genannt wird, einer Vertreterin einer Partei, deren Vorgängerin die letzte Diktatur und die Stasi zu verantworten hatte, und als beim Drogenerwerb gestrauchelter Moralist der Grünen: Dann sollte sich niemand wundern, wenn die Sprachregelung dieser Politiker mangels ethischer Strahlkraft von weiten Kreisen nicht ernst genommen wird.

schwad

Es gab Versuche, eine neue Terminologie zu erfinden – das Wort “Geflüchtete” anstelle von Flüchtling, oder der “Newcomer”, “Angekommene” oder “Menschen, die noch nicht so lange hier leben” – alles Ideen, um wegzukommen von einer befürchteten, negativen Konnotation. Ich kenne solche Worte im praktischen Sprachgebrauch überhaupt nicht, und im Internet meistens mit sarkastisch-ironischer Note. Das liegt daran, dass sich Menschen nur ungern beschönigende Worte für etwas aufzwingen lassen, das sie als weniger schön erleben. Wenn es dann wirklich, erkennbar, offensichtlich sehr unschön ist, und es dafür eine angemessen unschöne Wortwahl gibt, kann man sich damit wenigstens angemessen über die sehr unschöne Situation unterhalten, auch wenn es nicht angenehm ist.

Die Alternative sind die Kipping-Pöbelralle-Beck’schen Sprachverbotsversuche, die bei Rot Rot Grün reflexhaft kommen, weil sie die moralische Deutungshoheit erlangen möchten: Sag, was wir wollen, oder wir nennen Dich einen Rassisten. Harmlosere Worte sollen den Einstieg in eine harmlosere Debatte ermöglichen, aber das ändert nichts daran, dass am Bahnhof in Köln über Tausend und in München jeden Tag über hundert unerquickliche Zeitgenossen sind, die nur die wenigsten als Bereicherung oder auch nur dauerhaft erträglich empfinden. Eine nüchterne, gelassene und Probleme ansprechende Politik, die nicht ideologisch, sondern realistisch ist, kann einen Konsens herstellen. Aber wenn die erste Reaktion auf solche Ereignisse ist, anderen über den Mund zu fahren, damit das Thema in den gewünschten Bahnen bleibt und Meinungsfreiheit nur dann gilt, wenn sie gefällt, ist die Kommunikation eine einseitige Sache.

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In jeder Krise kommt der Punkt, an dem man sich überlegen sollte, welche Positionen geräumt werden müssen, um andere halten zu können. Die Migrationskrise begann mit völlig überzogenen Erwartungen, die immer weiter zurückgenommen werden mussten, unter Hinterlassung verbrannter Wortruinen wie Rentenzahler, überdurchschnittlich gebildet, Facharbeiter, Ärzte, niemals Terroristen und Wir schaffen das. In Köln könnte man sagen: Ja, es gibt ein begrenztes Problem mit einer Invasion von Nafris, da müssen wir ran, aber Hunderttausende von Flüchtlingen sind brav daheim und denken gar nicht daran, sich anzuschließen und Randale zu machen. Statt dessen verbittet man sich Begriffe, und muss im Gegenzug damit leben, dass für viele Köln zum Problem “der Flüchtlinge” und “der Politik” wird, die keine andere Lösung als Polizei für die einen und Sprechverbote für die anderen kennt.

Und ansonsten warnt, mit der AfD drohe ein autoritärer Staat.

Hey, ich überbringe nur die schlechte Nachricht, ich mache sie nicht. Schlagen Sie bitte jemand anderen mit ihren Keulen.

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755 Lesermeinungen

  1. Schöner vorher-nachher-Vergleich
    Der Vergleich der Situation am Bahnhof von 2015 (davor) zu 2016 (danach) zeigt, wie stark der Alltag der Deutschen durch die offenen Grenzen 2015 und die resultierende Flüchtlingsflut beeinträchtigt wird.

    Bin gespannt, wann die Statistiken das widerspiegeln. Wenn ein drastisches Ansteigen der Kriminalitätsrate auch da verzeichnet wird, ist das Kind aber schon in den Brunnen gefallen.

    • Das Kind ist schon in den Brunnen gefallen !
      Die verfälschten oder durch Änderung der Parameter, nicht vergleichbaren, Statistiken sind schon Realität. Fragen Sie einen Polizisten oder Justizbeamten in ihrer Bekanntschaft, der ist informiert. Aber nicht anscheissen, denn Erdogan=Merkel=vom Job entfernt !

    • Statistik
      Ich empfehle zum Thema Statistik mal diesen Beitrag:

      http://www.michael-klonovsky.de/artikel/item/363-fluechtlinge-sind-nicht-krimineller-als-deutsche

      Spätestens wenn Sie den gelesen haben, werden Sie wissen, wann sich das alles in den Statistiken widerspiegeln wird: nämlich gar nicht. Da wird solange gedreht und geschustert werden, bis diese Statistiken gar nichts mehr aussagen. Und das wird uns dann Anfang September spätestens als weitere Beruhigungspille verabreicht werden.

    • Sir Winston Churchill
      sagte vor langer Zeit dass „er nur den Statistiken glaubt, die er selbst gefälscht hat.“ Guter Rat, besonders heute!

    • @ Saarländer - das Churchill-Zitat lässt sich nicht bewahrheiten - ist höchstwahrscheinlich - -
      – – gefälscht…

      Im Ernst: Es ist wie bei allen Zahlenmethoden, die Bereiche abbilden, die verwickelt sind: Dann geht die Diskussion los: Wer sagt was, warum.

      Ohne diese Diskussion geht es nicht, weil es n i e
      Zahlen als solche gibt.

      Aber es wurden genau hier zwei Quellen über aktuelle Zahlen genannt, beide operieren mit Statistik.

      Die eine Quelle ist Michael Klonovsky, die finden Sie bei Wutmeier weiter oben, die andere Quelle ist Klaus hier auf dem Blog mit einem link.
      Klaus finden Sie ctr. + f Klaus eingeben.

      Ich schreibe die links nicht hierher, damit der DA nicht dauernd gucken muss.

  2. Postskriptum
    Laut Abendzeitung war es eine 2,5-fache Steigerung der Roheitsdelikte. Das lässt Schlimmes ahnen für die Zukunft.

    • Maghreb
      Wer den Abschaum des Maghreb anlockt und mit Kuschelpolizei bemuttert sollte sich nicht wundern wenn die öffentliche Sicherheit unter marokkanische Slums fällt. Dort gibt es nämlich eine Staatsmacht, die selten zimperlich ist.


    • @Wassermann: Problem deutlich umrissen.

  3. bayerische Mentalität
    Lieber Don,

    danke für den Hinweis zum Münchener Hauptbahnhof, denn die Berichterstattung hierzu findet tatsächlich überregional nicht statt.

    Dabei ist es ein bemerkenswertes Stück Lokalkolorit. Hier zeigt sich m.E. das, was man – in diesem Falle neidvoll anerkennend – wohl ein bayerisch eingefärbtes Verständnis für Recht und Ordnung nennen könnte.

    Hierzu gehört, daß von Politik bis zur ausführenden Polizei die Verantwortungsträger hinter den Maßnahmen stehen und sich nicht von ideologisierten Lautsprechern (meist von Steuergeld alimentiert) von ihrem Tun abbringen lassen.
    Die Mentalität scheint in BY einfach verbreiteter zu sein als im Rest der Republik.
    Daß man auf ebenfalls rigorose Weise die Probleme am Frankfurter HBF angehen könnte, dürfte wohl leider unter dem Thema Realsatire zu verorten sein.

    • Das ist Bayern !
      Hier steht der Staat noch hinter seinen Leuten /Beamten !
      Leider habt ihr die Linken und 68er zur Selbstverwirklichung in den Osten, zum Aufbau geschickt oder auch nur, weil sie bei Euch keine Chance mit ihrem verquerem Weltbild hatten. Sch…, wir müssen es Ausbaden. Bitte,bitte, ich bettle auf den Knien, holt sie zurück, die Nafris will auch keiner zurück, aber bitte, geht mit gutem Beispiel voran.

    • Irgendwann wird er noch abgeriegelt werden...
      …der Weisswurstäquator! Baden-Württemberg wird sich aber arg beeilen müssen, wenn es noch mit dabeiseindürfen will. Mal sehen, ob Stuttgart den Tübinger OB Palmer ernst nimmt, der hat wenigstens schon mal die verbale Anti-Mehltau-Offensive gestartet.

    • Halleluja Berlin!
      Auch wenn München’s Schwamerllösung das Problem nicht wirklich behebt erklärt dieses Beispiel recht deutlich, warum auf der einen Seite München prosperiert und dort die Löhne (und Mieten) durch die Decke gehen, während Berlin das Assi-Kaff Deutschlands ist und bleibt.

      Wenn wir dieses rückständige, Berliner Loch jetzt noch vom Länderfinanzausgleich abschneiden könnten, dürfen die Einwohner dort gerne Ihr venezolanisches Gesellschaftsexperiment zu Ende bringen.

      Wozu brauchen wir eigentlich Aufnahmelager in Afrika? Bauen wir wieder eine Mauer um Berlin und dort können die neuen und alten Mitbürger dann alle zusammen glücklich werden.

  4. Zitat Artikel
    „Das liegt daran, dass sich Menschen nur ungern beschönigende Worte für etwas aufzwingen lassen, das sie als weniger schön erleben. “

    Das Schlimme ist, da rede ich aus persönlicher Erfahrung, dass Betroffene – nicht irgendwelche Menschen – , stets sehr deutliche Worte für ihre eigene Situation finden und diese auch im Alltag benutzen.

    „Menschen mit …“ klingt duddeliduddeli-total-nett. Das sagt aber fast kein Betroffener und wenn, nur oder oft ganz bewusst mit Absicht. Der „Mensch mit“ „körperlich“ sagt oft oder in der Regel sehr unschön z.B. „Behindi“ über sich, der „Mensch mit“ „geistig“ sagt oft oder in der Regel „Psycho“ über sich selbst. Es ist ja kein Maßstab, was Menschen mit geringem Selbstwert sagen. Könnte man meinen.

    Stimmt aber nicht, zumindest sehr oft nicht. „Fishing for compliments“ trifft es oft genug eher, denn wer auf seiner behaupteten Diskriminierung reitet, anstatt sie zu widerlegen, versucht billig Vorteile zu bekommen. Es ist immer leichter, zu sagen, „meine Frau hat einen Behindertenausweis, bitte lassen mich vor zur Kasse“, als zu sagen, „ich (und meine Frau) möchte behandelt werden, wie alle anderen auch“. Genug Menschen können das nicht. Aber längst nicht jeder, der einen Behindertenausweis auf dem Parkplatz aufs Armaturenbrett legt, nutzt dieses Privileg nicht, ohne Eigennutz.

    Und das Prinzip lässt in alle Bereiche des Lebens übertragen. Es würde den Status „Menschen mit…“ nicht geben, wenn er keine Vorteile brächte – JA, auch wenn es vorher Nachteile gegeben hätte! – , aber „Menschen mit…“ sind oder sollten NIEMALS besser behandelt werden ohne Grund, als „Menschen ohne…“. Und wenn das „mit“ der Herkunft geschuldet ist, sollte die Verantwortlichkeit auch klar sein. (Mensch aus Eritrea mit Behinderung -> Behandlung in Deutschland -> Kürzung Entwicklungshilfe Eritrea , wobei Eritrea übrigens ein super Urlaubsland sein soll, selbst für Zeit- und ARD-Journalistinnen)

  5. Ganz schön in die Pilze gegangen.
    Nur: Das Schwammerl wird nicht wegen der aktuellen dreifachen Überfalllage und der Nafri-Alki-Deali-Problembären abgerissen. Sondern der Abriss war längst geplant. Wegen der 2. Stammstrecke und der damit verbundenen Bahnhofneubauarbeiten.

    Großstädte und ihr öffentlicher Raum, der wird auch ohne Flüchtlingspalaver zunehmend ungemütlich designt: Persönlich bedauere ich es, dass es am Münchner Hbf wohl keine überdachten Fahrradstände mehr gibt und man vom Taxi direktemang pudelnass in seinen ICE hupfen muss.

    Auch dass überall die sogenannten Stadtmöbel (Sitze in den Wartehäuschen Tram und Bus) und die U-Bahn-Wartebänke so ungemütlich designt sind, dass das Sitzen kein Vergnügen mehr ist, nur damit die Obdachlosen aus der Optik des Touristen oder des Shoppenden verschwinden. Da sind sie trotzdem.

    • Titel eingeben
      Ach so. Ich fragte mich schon, ob München jetzt allen Ernstes so eine Kapitulation hinlegt wie Dresden mit der Schließung der „Wiener-Platz-Passage“ vor dem dortigen Hauptbahnhof (wegen einem „Umbau“, von dem bis heute keine Spur zu sehen ist).

    • Vorgezogen.
      Naja. Sie haben den geplanten Abriss schon vorverlegt. Aus Gründen.

      Auf Wunsch der hiesigen Polizei. Denn die „neue“ Drogenszene, die sich dort seit 2015 gebildet hat, benimmt sich im Vergleich zur „alten“ für die Polizei recht unstrukturiert. Jeden Tag neue Dealer. Das ist ein Problem. Auch richtig mehr Arbeit, diese stündlich vergrämen zu müssen und morgen stehen komplett neue da. Das war vorher angeblich überschaubarer und steuerbarer (man kannte seine Klientel besser.)

      Kann den vorgezogenen Abriss auch formal verstehen. Das Ding, als Schutz vor Witterung gedacht, dunkelt den Vorplatz zu sehr ein, es lässt sich zu gut rumstehen und mauscheln. Und nachts ist es DER Treffpunkt. Es wirkt formal durch die runden Formen sehr einladend und organisch-wuchernd. Auch sitzen jede Menge Taubenbruten in der Form. Öffentliche Gebäudeplaner und die Bahn sollten nach meiner Meinung in Zukunft besser Feng-Shui-Berater hinzuziehen, kein Flachs.

    • Hoffentlich ist es aus Beton
      War auch mein Gedanke beim Lesen des ansonsten hervorragenden Textes: war das wirklich der (einzige) Grund für den Abriss? Das Schwammerl sieht sehr typisch für 50er/60er Architektur aus. Diese Stukturen, große Flächen auf dünnen Betonstelzchen, sind ja oft so marode, dass sie nicht mehr zu retten sind.

      Das wären also mehrere Gründe für den Abriss. Was DA schreibt bleibt aber richtig. Eine Stadt hat beschlossen, nicht einfach nur Opfer zu werden.

    • Übel, kleineres
      Es gilt halt die Maxime des kleineren Übels.
      Lieber nass als ohne Geld und Telefon, etc.

  6. Volksverhetzung, Wehrkraftzersetzung und Umvolkung
    Die drei Titelbegriffe aus dem Faschismus passen, wenn kakophonische Krisen chaotisch kriegerisch kulminieren. Das Volk dämmert dahin, hypnotisiert von der Raute des Grauen. Schock und Schrecken wie von Selbstmordmassenmördern oder von archaischem Aufruhr Koran konditionierter Krawall-Kollektive verweht kurz den Merkel-Mehltau, der sich wenig später wieder über Land und Leute legt.

    Da unseren verehrten D.A. meine Links nerven, muss Interessierte an meinem Kommentar zum Thema dessen Inhalt bei Google suchen.

    • Ganz ehrlich, die drei Titelbegriffe sind voll daneben. Das ist auch wieder Verwischen, aber von der anderen Seite.

      Und ja, Links gehen mir auf die Berven, speziell bei obskuren Webseiten oder gar videos, die ich mir erst mal anschauen müsste, bevor ich freischalte.

    • Rinks und Lechts
      Mal ein paar Anmerkungen….

      Ich kann nicht beurteilen wie die Drogenszene am Schwammerl aussieht, aber sie dort zu vertreiben heisst natürlich nur eines, dass sie woanders hinzieht.
      Die „intelligente“ Form der Problemlösungen, wie man sie in Bayern ja schon seit Franz-Josef seligen Zeiten kennt.
      Und so sollte man vielleicht bei der Aufzählung der unliebsamen Mitglieder unerwünschter Parteien, auch jene ur-bayrische Partei nicht vergessen, deren Mitglieder schon auch mal besoffen Unschuldige im Strassenverkehr auif der Autobahn ums Leben bringen, ohne ihrer Karriere mit so was Schaden zuzufügen.
      Und wo noch dazu sogar ich (am Sphincter der Welt lebend) weiss, dass der Abriss schon sehr lange vorher geplant war.

      Ich habe jenen fraglichen Raum dort seit vielen Jahrzehnten nicht betreten und auch wenn der Blog-Text so tut, als handele es sich bei den paar Quadratmetern unter dem Schwammerl um einen der Hauptteile der Fussgängerzone, so ist es doch vielmehr so, dass es KEINEN Grund gibt, diesen Ort überhaupt zu betreten. Egal aus welcher Richtung man kommt und egal wo man hin will!

      Das Gerümpel angefangener Baustellen liegt und steht dort, und zwar nicht nur vor dem Haupteingang, sondern auch an beiden Nebeneingängen, Nord und Süd, von besagtem Bahnhof, bereits seit dem vorigen Jahrhundert herum und Polizei sieht man keine… Denn die tut 50 Meter entfernt am Anfang der Dachauerstrasse ihren Dienst, der darin besteht Radfahrern, die für die nötigen 15 Meter zur Fahrbahn den 10 Meter breiten, leeren Fussweg benutzen, um nicht einen Kilometer Umweg fahren zu müssen, Strafzettel in Höhe von 5 Euro (zu meinen Zeiten) zu verteilen, die man im Papierkorb an der nächsten Ecke entsorgen konnte, weil die Verfolgung unbezahlter 5 Euro teurer wäre, als die zu erwartenden Einnahmen…

    • das Volk dämmert dahin
      das tut jedes Volk der Welt. Aus guten Gründen.

      Wenn es das nicht täte, hätten wir noch Krawall in
      jeder Ecke der Welt.
      Jeder gegen Jeden. Nichts würde
      mehr funktionieren, nirgendwo.

    • Raute
      Raute der Grauen oder Raute des Grauens?

      Oder lieber Auswandern nach Graubünden?

      Ihnen graute vor der Raute der Grauen,
      da klaute die Raute des Grauens
      alle Fingern und Nägel durch Kauen,
      mit Müh und Not entkamen sie deren Klauen,
      flüchteten zu den den Bündnern, den Grauen.

      (Verbesserungs- und Ausbauvorschläge erbeten!)

    • Binvonhier...
      Binvonhier…

      Ja, sie haben recht…

      Nur, wie lange will man sich das mit anschauen, dass es genau diese Angst vor den ja wirklich unerfreulichen Konsequenzen ist, die es dem Abschaum in Finanzwelt, Konzernetagen, Militär und Politik ermöglicht ihr grenzenloses Unwesen mit den Völkern der Welt zu treiben?

      Bitte nicht missverstehen ich habe da natürlich keine grosse Hoffnung auf Änderung, ich beschreibe nur die tatsächlich existierende Welt und ich selber beobachte das ja alles auch nur und ziehe halt einfach in Weltgegenden wo man besser leben kann…

      Allerdings ist eben auch gerade ein Trump ein nicht zu übersehender Hinweis darauf, dass es an dieser Front langsam Ärger gibt. Und die üblichen Verdächtigen versuchen massiert Widerstand gegen diese Entwicklungen zu leisten. Da sie das Medien Monopol besitzen und die Masse zu blöde ist, funktioniert es zZt ja auch ganz gut.
      Man muss sich nur die Medien anschauen. ALLE, ausnahmslos, auf besonders dümmliche Art bei der FAZ, scheinen die Hosen voll zu haben. Keinerlei Nachdenken, sondern dummes primitives verlogenes Gesabbere über Trump und vor allem totale Unterstützung für die Kriegstreiberei gegen Russland.
      Herr Clapper der sogar den Congress belogen hat, legt zwar genauso viele Belege für die angeblich von Putin persönlich angeordnete Spionage vor, wie er gegen die WMD Saddams vorgelegt hat, aber er behauptet es, und alle stimmen in den Chor ein! Obama (ich verkneif mir mittlerweile lieber jedes Adjektiv zu diesem „Herren“) verlegt gerade massenhaft Panzer, Soldaten und knapp 100 Kampf Hubschrauber nach Ost-Europa. Ich wünsche viel Spass…

      Die Mächtigen Amerikas haben begriffen, dass es an genau der Front bröckelt, die sie beschrieben haben.
      Man darf es gern meinem bösartigen Charakter zuschreiben, dass ich dabei eine klammheimliche Freude empfinde


    • TDV, ich bin mit Ihnen oft einig in Einzelfragen (z.B. daß Trump besser als Clinton wäre, oder daß man die Drogenszene nicht wirklich von Bahnhofsnähe wegbekommt, allenfalls verschiebt), aber Ihre Volksbeschimpfung hat mich schon immer hochgradig wütend gemacht. Das Volk kann nie was machen, wenn nicht ein Teil der Elite tut, was dem Volk nützt. Die Vorstellung, jeder Hinz und Kunz könnte sich hinstellen und durch Krakeel etwas ändern, ist einfach nur hirnverbrannt, das hat E.R.BinVonHier sehr sanft ausgemalt.
      Sie sind in der Welt rumgegurkt und haben mal hier, mal da gewohnt und wohnen jetzt in einem Land, in dem die Leute weitgehend daheimgeblieben sind und das auch weiterhin mehrheitlich tun wollen. Es gefällt Ihnen dort, und warum? Eben weil es dort viele Leute gibt, die weniger weltreisen und mehr daheimbleiben.
      Und weil die Eliten dort die vielen Weltreisenden (die NAFRIs gehören auch dazu, wie die ganzen „Flüchtlinge“) möglichst raushalten, statt sie bevorzugt ansiedeln zu wollen.
      Kurz, wenn alle das täten, was Sie getan haben, gäbe es keinen solchen Fluchtpunkt, wie Sie ihn sich gesucht haben, mehr.
      Das scheint Ihnen völlig aus dem Blick geraten zu sein.

    • @ colorcraze
      Ach, colorcraze, ich kann verstehen, dass sie angesichts der Lage in DE frustriert und verärgert sind, aber man sollte sich doch davon nicht blind machen lassen.
      „Das Volk kann nie was machen, wenn nicht ein Teil der Elite tut, was dem Volk nützt.”
      Das ist dann der totale Fatalismus, denn es gibt nicht nur keinen Grund für die Elite irgendwas gegen ihre eigenen Interessen, bzw gegen ihre Zahlmeister zu tun, es ist dies vielmehr das Prinzip, nachdem immer schon gehandelt wurde, weil die Krämerseelen im Falle einer tatsächlichen Auflehnung noch grössere Verluste befürchten. Habgier und Geiz sind nun mal die Triebkräfte des Kapitalismus und der perversen Form der Demokratie, die man deshalb solchem Volk auch problemlos andrehen kann.
      Diese Wahrheit ist ja auch der Grund dafür, dass ein Trump zumindest mal die weniger schlechte Wahl ist:
      Egal was! Aber nicht noch mehr von dem ewig Gleichen!

      Wenn sie genau lesen, so bin ich nicht gegen dieses Verhalten, sondern nur gegen die Heuchelei und die Ausreden. Nur wer klar die Schuld für die eigenen Zustände bei sich selber verstanden hat, der will raus und sieht dann auch einen Weg, das geht DANN von ganz alleine.
      Der grosse Rest bleibt Schafe in der Herde, die den Hund fürchten und rationalisiert selber oder glaubt sowieso der Lügenpresse. Ein Musterbeispiel?

      http://www.globalresearch.ca/the-war-against-the-truth-when-the-lie-becomes-the-truth-is-obama-preparing-war-against-russia/5567181

      „Sie sind in der Welt rumgegurkt und haben mal hier, mal da gewohnt und wohnen jetzt in einem Land, in dem die Leute weitgehend daheimgeblieben sind und das auch weiterhin mehrheitlich tun wollen. Es gefällt Ihnen dort, und warum? Eben weil es dort viele Leute gibt, die weniger weltreisen und mehr daheimbleiben.”

      Ich weiss nicht wie sie auf die Idee kommen, dass in manchen Ländern die Leute gerne daheim bleiben. In Japan zB verhindert die katastrophale Wirtschaftslage, dass zumindest die Jüngeren grosse Sprünge machen. Die Alten reisen nach wie vor.
      Hier gibt es nun mal keine 100 Euro Malle Flüge oder 400 Euro MUC-New York. Wenn Japaner die Welt sehen wollen, dann kostet das Tausende. 100 Euro Flüge gibt’s nach Hokkaido und Okinawa…

      Und ich bin ein wesentlich weniger netter Mensch als sie zu glauben scheinen. Ich habs vor langer Zeit schon mal erklärt. Japan ist ein Feudalstaat der von einer kleinen Clique, Finanz- und Industrie Magnaten, alle zTeil weit über 80 oder sogar 90, der Mafia/Yakuza und den Führern des Beamtenapparates, den Bürokraten widerstandslos und in einem ein-Parteien-Staat oppositionslos geführt wird.
      Die Kultur des Landes ist eine Verherrlichung des Todes und jeglicher Versuch Individualität zu entwickeln wird in den Schulen mit brutaler Gewalt im Keim erstickt! Checken sie mal die Selbstmordrate, oder sogar Morde durch Mitschüler Bullying an den Schulen!
      Das Resultat ist auch hier ein Volk von Schafen, das ein Leben von allerunterster Lebensqualität brav akzeptiert.
      DESWEGEN lebe ich hier.
      In DE könnte man es besser wissen, aber das Volk ist zu dumm die Konsequenzen seines Nicht-Handelns abzusehen und so kommen halt die nur gerechten Folgen, wie jetzt gerade.
      Hier wird sich, bis man mal wieder einen Krieg feiert, nichts ändern und so kann man hier zumindest mittlefristig sein Leben ganz wunderbar zwischen höflichen, netten und freundlichen Menschen, ebenso höflich, nett und freundlich wie diese leben, aber NUR, wenn man das Glück hat nicht für seinen Lebensunterhalt arbeiten müssen.

  7. Ein Hoffnungsschimmer...
    ….dass uns Vernunft und gesunder Menschenverstand noch nicht ganz verloren gegangen sind… das sind für mich Ihre Texte, werter Don!
    Danke.

    • @Don Alphonso: "(...) drei Titelbegriffe sind voll daneben."
      Auch ganz ehrlich, mir „tümelt“ es in manchen Beiträgen doch arg. Das braucht es nicht, um sich mit der der ganzen Problematik auseinander zu setzen.
      Es ehrt Sie, lieber Don, dass Sie erst mal alles freigeben. Aber an der ein oder anderen Stelle ein bisschen härter dazwischenkrätschen, würde nicht schaden ;-)

  8. Titel eingeben
    Hmm, der Artikel liest sich irgendwie so als ob 2017 noch ein richtig übles Jahr werden wird.

  9. verdient
    Dass die Grünen/Linken jetzt hyperventilieren, ist kein Wunder. Die sehen halt, wie gleich zwei ihrer Lieblingsthemen – Frauen und sexuelle Belästigung – zu Kugeln in den Kanonen des politischen Gegners werden. Daher der Versuch, den Fokus weg von den Folgen der ungesteuerten Masseneinwanderung, hin zur vermeintlichen Schuld der Einheimischen zu lenken.

    Das ist ja ein immer wiederkehrendes Argumentationsmuster der Linksgrünen. Egal was passiert, am Ende liegt es immer an den Einheimischen. Komplett im Unrecht sind sie damit natürlich nicht. Schließlich haben wir selbst zu verantworten, welche Art Einwanderungs- und Flüchtlingspolitik in Deutschland gemacht wird. Die Nafris sind letztlich nur ein Symptom und die Diskussion über den Begriff lenkt (gewollt) von der Ursache ab:

    Wer den Rechtsstaat an der Grenze nicht verteidigt, der verliert ihn auch im Landesinneren.

    • Man muss Österreich wirklich dankbar sein, dass sie das staatliche Schleusen beendet haben.

    • Wenn man nämlich die Statistiken richtig bereinigt
      dann kommt heraus, dass die Gewalt alter weißer Männer abnimmt. Mit Überkompensation durch Invasoren.
      Malmö, Stockholm, Ronneby sind die Blueprints. Klare Sprache, klares Denken, bittschön.

    • Nicht das Land war es, sondern ein junger Mann!
      Werter Don!
      Danke, dass Sie „den Österreichern“ dankbar sind. Doch hat dieses Ende, diese wahrlich gute Tat einen Namen, dem man sie zuordnen kann: Sebastian Kurz! Er hat dies trotz erheblicher Widerstände durchgesetzt. Ich war ja seinerzeit ob seiner Berufung in die Bundesregierung, sehr, sehr skeptisch. Doch seit seiner (!) Schließung der Balkanroute hat er einen gewaltigen Stein im Brett.

    • Danke an Österreich,
      auch an die armen Länder weiter unten, IHR seid die Retter Europas, nicht die f… Ente. Ihr habt der Invasion ein Ende gesetzt !!! Auch der Vorschlag der SPÖ, ich mußte erstaunt nochmals lesen, ja SPÖ, keiner bekommt Asyl ,insofern er Europa betritt, ist genial !!!
      So geht Europa !!!!Asselborn schäm dich, du Heuchler !
      Kleine Anektode: Letztes Jahr bedankte ich mich bei Ösis im Urlaub, für die Aktion des Herrn Kurz, die dachten ich will sie verarschen. Ich sagte nein, mein Schwager ist Steiermärker und wir sind Ossis, da gab es kein Halten mehr.Auch Briten erklärten mir, wir germans wären very crazy, ich sagte nein,just the duck. And she is the new hitler, brexit is our right ! Und wer denkt, wir Blauen sind Rassisten, fragt Euch, habt ihr vor Ort in den nordafrikanischen Ländern Urlaub gemacht ??? Das Ist Hilfe zur Selbsthilfe, wie Castro es wollte, keine ALMOSEN, im Sinne von abgelegten alten Klamotten.
      Wir sind International und Ökologisch, verstehen uns mit Kulturen, die andere nicht unterdrücken wollen, wie Linksfaschisten und ihre islamischen Frauenunterdrücker/-Mißbraucher.

    • @Pfarrer Hirn
      Ich war auch sehr skeptisch, als ich ihn auf Fotos gesehen habe und dachte, wieder so ein österreichischer Schönling.
      Aber dann habe ich ihn über verschiedene Themen kompetent und entschieden sprechen hören.
      Seitdem beneide ich die Österreicher um einen solchen Politiker.

    • War doch unmöglich...
      Die Kanzlerin hat doch gesagt das es unmöglich ist die Grenzen zu schützen und die Migranten abzuhalten und selbst wenn es ginge wäre ihr großes Herz dazu nicht in der Lage!
      All die gemarterten vor der grassierenden Männerverfolgung im nordafrikanischen Raum Fliehenden nicht aufzunehmen ist aus humanitären Gründe nicht möglich gewesen.
      Auf Ungarn und Österreich lies sie eine Philippika niedergehen und die Raute verzerrte sich fast zu einem gehässigen Quadrat! So schlimm war das.

      Was hätten wir also tun soll? Alternativen wählen ist doch verboten und macht einem zum Populisten oder gar Nazi.

    • Die vorläufige Rettung Europas
      haben wir nicht etwa Deutschland, Frankreich oder Italien zu verdanken, sondern dem kleinen Österreich, Ungarn und Mazedonien.
      Und geerntet haben sie dafür von offizieller Seite zunächst nur Undank. Der öffentlich rechtliche Rundfunk ließ seinen Hofbarden im Chanson des Monats „Österreich hat uns verraten“ jammern.

    • Die dritte Kugel wartet schon...
      Nämlich Bus und Bahn. Dank der Zustände im öffentlichem Raum werden nämlich die Fahrgäste wegbleiben…

    • Passau oder Hindukusch
      Wer da plappert, D wird am Hindukusch verteidigt aber in Passau hat es keinen Sinn oder geht gar nicht, der bewirbt sich wohl nicht als Intelligenzbestie. Im Dorf könnte man fragen: „Haben sie der in Hirn gesch…en?“ (oder dies als simple Tatsachenfeststellung äußern…)

  10. viele Nafris - viele Bahnhöfe - wenig Polizei
    „In jeder Krise kommt der Punkt, an dem man sich überlegen sollte, welche Positionen geräumt werden müssen, um andere halten zu können.“

    Also zum Zeitpunkt sind wir wohl dabei die Bahnhöfe zu räumen und zwar von der Polizei. *

    In Frankfurt, Düsseldorf, Köln, Bonn, Hamburg, Essen, Berlin (besonders viele), Hannover, Dresden, Leipzig, Erfurt u.v.a.m.

    Das Problem, selbst danach haben wir immer noch jede Menge Nafris oder Afris oder Türkis oder Äthopis oder Refugis über, aber leider keine Schwammerl die man abreißen könnte.

    Kasernen hat die Polizei ja auch nicht mehr in die sie sich noch zurückziehen könnten, das sind ja schon die Heime der Landnehmer.

    Ein Innenminister, der geraden an einer Jagd als zu erledigende (oder war es zu erlegende) Beute teilnimmt, lies (nach Gerüchten) Oliver Huth, stellvertretender Landesvorsitzender in Nordrhein-Westfalen beim Bund Deutscher Kriminalbeamter (BDK) mitteilen, die Polizei habe zu wenige Nafris in den eigenen Reihen, um diese zu verstehen.

    Ich finde das hat was: Nordafrikanische Intensivstraftäter bei der Polizei. Da muß man erst einmal drauf kommen!

    Siehe auch http://www.fr-online.de/politik/polizistenausbildung-kulturelle-kompetenz-dringend-benoetigt,1472596,35057568.html

    Aber da zeichnet sich natürlich auch eine gutmenschliche Lösung des Konflikts ab: das BGB wird die Scharia und die Nafris treten geschlossen in die Polizei ein und sorgen ab sofort für die Gesetzestreue der Bürger.

    Geschichtliche Vorbilder für solche Lösungen gibt es ja. Z.B.: Konstantinopel, Westrom, die Rus, Song Dynastie.
    Naja, danach gab es sie nicht mehr lange, aber was macht das schon?

    Aber wir wollen ja dem spannenden Jahr nicht vorgreifen. Zurück zu München.
    Da sind immer noch die von Ihnen erwähnten Pöbler, Packbeschreiber, Gutmenschen, Gegenderte und Nazifinder.

    Wetten, dass die dafür sorgen werden, dass umgehend in München ein schönes, neues Schwammerln gebaut wird aber dann mit Moschee und Teestube, man will sich ja verbessern.

    Gruß Paule

    • Migranten in die Polizei - zwecks besseren gegenseitigen Verständnisses
      Auf die Schnelle finde ich das Originalzitat nicht, aber der weltbekannte Münchner Sohn Himmler Heini (u.a. gewesener Chef der Deutschen Polizei) sagte einmal, man habe mit Brandstiftern sehr gute Erfahrungen gemacht, wenn man ihnen eine offizielle Aufgabe in der Feuerwehr übertragen habe.

    • Die Menge, die Menge macht's
      @Herr Streck,

      „Alle Dinge sind Gift, und nichts ist ohne Gift. Allein die Dosis macht, daß ein Ding kein Gift ist.“

      Philippus Theophrastus Paracelsus

      (1493 – 1541), eigentlich Philippus Aureolus Theophrast Bombastus von Hohenheim, deutscher Arzt und Reformator der Medizin

      ~
      Wie’s die Alten sungen, das summen auch die Jungen!

      Gruß Paule

    • Kriminalitätsschwerpunkt
      ist nicht der Bahnhofsvorplatz, das Schlimmste spielt sich in den „Katakomben“ unter dem Karstadt ab. Vor einem Monat wollten sich Vertreter des Stadtrats „vor Ort“ informieren lassen. Ob sie in die Hölle/Höhle hinabgestiegen sind, habe ich nicht erfahren können.

  11. Der Don bringt's wieder auf den Punkt
    So schaut’s aus! Wieder ein Klassetext – wie machen Sie das?
    Eine hohe Frequenz Ihrer Texte auf hohem Niveau, kompensieren Sie damit das nicht radeln koennen. Dann eine Bitte, haengen Sie die hundert Fahrraeder an den Nagel und schreiben weiter, zumindest bis zur BTW. Diese Deppentruppe muss weg, sonst geht das vor die Hunde!

    Ich habe mir einen Poltspruch zum Motto gemacht: Er wird gefragt „Sind Sie tolerrrand?“ Er grantelt:“Spezl, hob I g’sogt, fia mein Bedarrff g’langtst“.

    Mir g’langtst scho lang – schleicht’s Eich Ihr Politschicksen.

  12. Die Sprache
    Gut, dass wieder auf die Schludrigkeit beim Umgang mit der deutschen Sprache hingewiesen wird, die natürlich der Verschleierung von Tatsachen dient. Flüchtlinge sind m.E. nur eine Teilmenge von Migranten (ich verzichte mal auf gendergerechte Schreibweise). Im weitesten Sinn bin ich auch ein Flüchtling, wenn ich mein Heim verlasse, weil ich meine Frau nicht mehr ertrage.
    Ich finde es richtig, wenn der Begriff Flüchtling für die reserviert bleibt, denen man ernsthaft an die Existenz geht. Tatsächlich aber hat sich der Begriff als Oberbegriff etabliert.
    Refugees sind eine Teilmenge von Migrants. Islamophobe sind eine Teilmenge von Islamgegnern usw.

    Ich würde mir ernsthaft wünschen, dass ein Konsens über die Begriffsverwendung hergestellt wird, aber damit meine ich nicht einen Erlass des heraufziehenden Wahrheitsministeriums. Vielleicht versuchen wir es mal mit ein paar qualifizierten Germanisten.
    Was mich geradezu amüsiert, ist der Versuch, triviale Erkenntnisse zu verleugnen oder zu relativieren. Dass Migranten ohne Arbeitsmöglichkeit und anderen Perspektiven, insbesondere solche, die nicht den Flüchtlingen zuzuordnen sind, in höherem Maße kriminell werden können, trivial.
    Indem ich das sage, sollte man mir noch kein Etikett anhängen. Die Lösung von Problemen gelingt halt am besten, wenn man sie benennt.
    So gesehen ist Dons Beitrag zum „Schwammerl“ richtig.

    • Die Sprache
      Sogar mein 11jähriger Sohn hat schon erkannt, dass „mit Migrationshintergrund“ ungut konnotiert ist. Schlimmer als „Ausländer“, weil im Subtext ein Defizit, sei es intellektuell oder sozial, mitschwingt und entschuldigt wird“.

    • Für mich ist das das neue „sozial benachteiligt“, auch so eine Giftnatter aus dem neostalinistischen Gemütsstreichelzoo.

    • Noch was ...
      … ich fände es mal sehr aufschlussreich wie der Begriff „Asylsuchende“ statt Asylbewerber eingeführt wurde. Meine Google-Recherche hat ergeben, dass dieser vor 2015 nur in der Schweiz verbreitet war. Im laufe 2015 hat es dann „Klick“ gemacht und alle Mainstreammedien haben nur noch von Asylsuchenden gesprochen. Hat ja auch eine völlig andere Konnotation. Eine Bewerbung kann man rational prüfen und zurückweisen. Einen Suchenden zurückzuweisen eine moralisch schlechte Konnotation.
      Mich würde es ehrlich interessieren wie es zu dieser „Synchronisation“ der Medienlandschaft auf den hier eigentlich nicht geläufigen Begriff kam. Hat Don Alphonso hier Hintergrundwissen?

      Gruß
      Sebastian


    • Habe eben versucht zu recherchieren, wo das Wort Schutzsuchender eigentlich herkommt, weil es inzwischen auch in Finnland benutzt wird. Das ist für mich nämlich der kuscheligste Ausdruck, und ich dachte eigentlich, dass er aus den USA stammt. Das ist jedoch nicht der Fall. Im Englischen redet man von asylum-seeker, sowohl in UK als auch in USA.

      Das Resultat der Recherche: Der herzerwärmende Ausdruck ist own European „design“ und taucht in offiziellen EU Dekumenten schon im Jahr 2009 auf.

    • 'asylum seeker'
      dürfte mE allerdings die Vorlage gewesen sein für Schutz*suchende*

      Wobei eben *suchen* die neutrale, ‚harmloseste‘ Übersetzung darstellt, auch möglich wären etwa:
      – Bittsteller, Bewerber wie in: asylum applicant
      – Hungriger, Jäger: pleasure seeker
      – Begehrer, Gieriger: curiosity-seeker
      – Lustiger, Lüsterner: sensation seeker
      – Gräber: gold seeker
      weitere Kombinationen mit *~seeker*: partner, self, power; work, office; adventure, truth (Abenteuer Europa; die Wahrheit herausfinden über den Mythos vom goldenen Schland zB)
      Allen gemeinsam: Motivation, Interesse, äußerer wie innerer Drang oder Trieb -alles menschlich bedürftig, allzu menschlich bis hin zur ‚Ver-Tierung‘, vielfältig/’divers‘, ggfls auch ‚legit’im: nur eben nicht jedesmal würdig der Anerkennung, des Entgegenkommens, der Toleranz oder Akzeptanz. Was einer ‚erbittet‘ vom Anderen, kann der sich ‚verbitten‘. Allen Fürbitten zum Trotz. Jenseits dessen beginnen Zwang und Gewalt (newspeak: ‚Freiheitlichkeit‘, top-down-Variante)

      Wirtschaftsteil und Feuilleton des MuSch (Mutterschiffs) versuchten gar seinerzeit sophistisch, den Begriff ‚Wirtschaftsflüchtling‘ neu zu konnotieren:
      Bollmann http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/menschen-wirtschaft/wirtschaftsfluechtlinge-in-deutschland-kommentar-13787210.html
      http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/hass-auf-wirtschaftsfluechtlinge-in-deutschland-13776696.html

      Das waren klare Einladungen an die Hascherl, Nascher und nafris

    • Tamarisque | 7. Januar 2017 um 21:00 Uhr
      463 v. Chr.: »Die Schutzflehenden«
      Das älteste überlieferte griechische Theaterstück von Aischylos.
      (Chor als Träger der Handlung!)
      Töchter des Danaos | Flucht aus Ägypten | Vetternheirat | flehen um Aufnahme und Schutz bei König Pelasgos von Argos | moralisch-politischer Konflikt (Unterschlupf gewähren wg. argeischer Abstammung oder Krieg mit dem Land der Ehemänner)

      2013: »Die Schutzbefohlenen«
      Literaturnobelpreisträgerin Elfriede Jelinek | Flüchtlingsproteste in Wien (2012) | Humanitäre Katastrophen (2012|13) | Blitzeinbürgerungen von Prominenten (2006|2009)

      2016: Mannheimer Inszenierung »Die Schutzflehenden«:
      »Das antike Asylverfahren, die Hikesie, war ein religiöses Ritual und hatte mit der Aufnahme der Schutzflehenden in die neue Gemeinschaft abzuschließen.« (Gendersternchenalarm)
      (Meine Meinung: pervertiertes Regietheater | PC-Umdeutung des Inhalts)

      Herkunft: Asyl
      In der Antike ein Heiligtum, in dem ein Schutzsuchender vor jeglichem Zugriff sicher war. Dem Tempelasyl folgte später das christliche Kirchenasyl. (Schutzsuchende ergriffen den Asylring am Kirchenportal bzw. an der Klosterpforte und waren vor den Verfolgern sicher.) Über das sakrale Objekt hinaus erhielt das Asyl früh eine räumliche Komponente und bezeichnete auch die gesamte Umgebung, den Tempel, den heiligen Hain oder Bezirk, was sich bis in die heutigen Bedeutungen erhalten hat.

      Intermezzo I:
      Antikes Griechenland:
      Athen | Metöke (Ansiedler) | kein Bürgerrecht | spezielle Steuer
      Sparta | Periöke (Umwohner in Lakonien) | Kriegsdienste für Sparta

      Mittelalter bis zur Bauernbefreiung:
      Beisasse (Schutzverwandter, Schutzbürger) | eingeschränktes Bürgerrecht
      Hintersasse (abhängige Landleute mit Haus, Garten, einzelnen Feldern)
      Hörige (Bauern) | Abgaben und Frondiensten
      Kötter (Katenbesitzer, meist Tagelöhner auf Bauern- und Herrenhöfen)
      Büdner, Häusler, Gartenkosaken etc. …

      Intermezzo II:
      Karolingerzeit | Heiliges Römisches Reich
      Juden »Schutzjuden«
      Die ursprünglich persönliche Bindung an König bzw. Kaiser (Regal | Hoheitsrecht) wurde zuerst ein übertragbares Steuerprivileg (Kammerknechte) und mit der Goldenen Bulle eine verkäufliche Ware.

      ––––– Schutzsuchende ––––– finden sie hier:

      2003: »Kirchenasyl, Ein Handbuch« Hg.: Wolf-Dieter Just/Beate Stärker:
      1.5. Wie entsteht ein »Kirchenasyl«?
      » … wenn sich die Schutzsuchenden mit …«

      Prof. Dr. Wolf-Dieter Just (Ehrenvorsitzender)
      Ökumenische Bundesarbeitsgemeinschaft Asyl in der Kirche e.V.
      (Zusammenschluß der Kirchenasylbewegung in Deutschland)

      Prof. Dr. Wolf-Dieter Just (Hauptamtlich Lehrender)
      Evangelischen Hochschule Rheinland-Westfalen-Lippe Bochum
      Fachbereich: Soziale Arbeit, Bildung und Diakonie

      Prof. Dr. Wolf-Dieter Just (Lehrbeauftragter in Erziehungswissenschaften)
      Hochschule Düsseldorf | Fachbereich Sozial- & Kulturwissenschaften

      seine Forschungsschwerpunkte:
      • Ethische Fragen zu Asyl und Migration
      • Wirtschaftsethik
      • Menschenrechte
      • Islam in Deutschland
      seine Projekte
      • Gesprächskreises Christen-Muslime an der Merkez-Mosche in Duisburg
      • Mitarbeit im Duisburger Flüchtlingsrat

      Ökumenische Bundesarbeitsgemeinschaft Asyl in der Kirche e.V.
      (Zusammenschluß der Kirchenasylbewegung in Deutschland)
      beruft sich auf die
      1987: »Die Charta von Groningen«
      (Flüchtlinge | Asylsuchende | Gewährung des Schutzes für Flüchtlinge)
      die fortgeschrieben wurde in der
      2010: »Charta der neuen Sanctary-Bewegung in Europa«
      (Migranten und Migrantinnen | Schutzsuchenden)
      und endet mit dem Schlusssatz:
      Ganz Europa muss zu einem Schutzraum, einem »sanctuary«, für Migranten und Migrantinnen werden! Dafür wollen wir eintreten – in der Überzeugung, dass Gott die Fremden liebt und wir in ihnen Gott selbst begegnen (Mt. 25, 31ff.).

      Intermezzo III:
      Das Zustandekommen eines Kirchenasyls:
      Die Entscheidung, Kirchenasyl zu gewähren, wird meist von den (die Kirchengemeinden leitenden) Gemeindekirchenräten oder den – dem (die Gemeinde leitenden) Pfarrer beigeordneten – Pfarrgemeinderäten getroffen. Diese Gremien sind dann für die Unterbringung und Versorgung sowie das weitere Betreiben der asyl- und zuwanderungsrechtlichen Verfahren der Schutzsuchenden und das strategische Vorgehen in einem Kirchenasyl verantwortlich.

      Meine HeidenMeinung:
      Ich empfinde großen Respekt für die (anfänglichen) Leistungen der 70er bis 90er Jahre, in denen Menschen (in handhabbaren Kontingenten) – wenn auch nicht immer zu Recht – Schutz geboten wurde.
      Mich erinnert der religiös und ideologisch aufgeblasene Wunsch und Wille zu uneingeschränktem Kirchenasyl (Charta 2010) an den »apostolischen Sozialismus«, welcher antirassistisch antikapitalistisch die »brüderliche Gemeinschaft« zum Suizid zwang.

      Danke für die interessante Frage (Tamarisque)!
      Ich hoffe die Autokorrektur macht mich nicht schon wieder zum Menschen mit besonderen Bedürfnissen.

      Frage ans Blog: Wie funkt die fett im Textfeld?

  13. Doppelstandard reloaded
    Vielen Dank für diesen Text.
    Die Tradition, dem Überbringer der schlechten Nachricht mundtot zu machen gehört zum Standardrepertoire der genannten Personen sowie zahlreicher Parteigenossen. Die beschriebenen Euphemismustretmühlen sind die nächste unabdingbare Ingredienz für diese Art der politischen Verantwortungslosigkeit.
    Wofür wollen diese Leute gewählt werden? Einfach dafür, dass sie schon länger mit dabei sind? Dafür, dass sie ihren Wählern giftige Ausreden liefern?
    Auf keinen Fall dafür, dass sie ihre Arbeit machen.

    • Gern geschehen. Solche Debatten werden übrigens von linksextremen Elementen vorgedacht, und sickern dann in die Mitte. Eigentlich wäre das ein Thema für den Verfassungsschutz. Stegner sagt oft auch nur das, was bei Indymedia steht.

    • "mundtot...machen..Ingredienz für diese Art der politischen Verantwortungslosigkei"
      Über sämtliche Hierarchien hinweg. Kurz und knackig auf den Punkt gebracht hat es im Grunde der Herr

      Gauck, 14.10.2016:
      „Ihr könnt hassen, so viel Ihr wollt. Dieses Deutschland werdet Ihr nicht in die Hand bekommen.“

      _______________________________

      @D.A.
      Sehr lesenswerten Link zur RP. Danke.
      Abseits dessen geht es bemerkenswerter Weise denn auch sprachlich weit unverkrampfter zu. Neulich auf dem Mutterschiff:

      „Schweizer Nachbarn Die Invasion der Eidgenossen

      Deutschland ist für Schweizer ein Einkaufsparadies. Sie geben Milliarden in der Grenzregion aus. Das schafft Arbeitsplätze – und Verdruss.

      Von Johannes Ritter, Jestetten
      http://plus.faz.net/evr-editions/2017-01-05/41651/306817.html

    • Deppen überall
      Und bei Indymedia und Co. geben wiederum spätstalinistische und „antiimperialistische“ Gaddafi- und Assadfans in Refugee-Fragen den Takt vor (und eigentlich weniger diese ganzen Antideutsch-Gruppen, die es da mal gab). Das ist dumpfestes Niveau und oft verbal gar nicht weit weg von der NPD, was aber kaum wen dran hindert, es dann auf Twitter entrüstet nachzuplappern. Da trifft man sich in der Bewertung des arabischen Frühlings als „inszenierte amerikanische Soros-Farbenrevolution“ mit dem saudischen und weiteren Königshäusern der Region, sowie dem IS und dem hiesigen Donalphonso-Kommentariat. Eine gruselige autoritär-konservative Front der Dämlichkeit und des Grauens, denn seit wann hatten die Amis (das sagt man nicht!) denn was gegen ihre eigene Marionette Mubarak oder gegen günstiges Öl vom Gaddafi. Oder gegen ihren Stützpunkt in Bahrain mit dem netten König. Oder was haben die mit Tunesien überhaupt am Hut, garnix haben sie mit Tunesien am Hut gehabt oder gegen den Ben Ali. Denn Assad wollten sie halt weghaben wegen Russland, und da endete es dann ja nun auch alles endgültig im geopolitischen Stellvertreterkrieg dieser ganzen Leute. Wenn ich von jemandem wüsste, er hat da im arabischen Frühling das Risiko auf sich genommen zu demonstrieren, weil er echte Hoffnung auf Veränderung hin zur Moderne hatte und Demokratie wollte und Menschenrechte, und das gab es vielfach, würde ich ihm dafür jederzeit Asyl hier zugestehen, anders als den kriminellen Mehrfachtätern. Er hats wenigstens versucht, sich ethisch auf der Höhe gezeigt, was will man mehr verlangen, das ist mehr als die meisten Deutschländer hinkriegen unter ungleich softeren Bedingungen. Die wählen ihren Mist lieber noch selbst. Deutschland hat mit der ganzen EU zusammen diese Leute damals in Stich gelassen, feige und desinteressiert, oder gleich so irre ideologisch wie zuvor beschrieben. Vielleicht sind die Nafris und ihre Verteidiger und deren Gesülze jetzt nur die gerechte Strafe dafür.

  14. Reicht das?
    Lieber Don,

    so notwendig es sein mag, den öffentlichen Raum für die Bürger zu schützen, so ist der Abriss des Schwammerls doch nur Symbolpolitik, wenn nicht auch die Zahl der Ausschaffungen (Danke, liebe Schweizer, für dieses treffende Wort) deutlich nach oben geht.

    Ohnehin ist das ganze Asylkonzept einmal insgesamt auf den Prüfstand zu stellen. Die Genfer Flüchtlingskonvention wurde 1951 verabschiedet, als die Weltbevölkerung 2,5 Mrd. Menschen betrug. Heute sind wir beim Dreifachen davon. Damit ist der Migrationsdruck entsprechend gestiegen, und der entlädt sich in Länder, die auch schon deutlich stärker bevölkert sind als damals.

    Bezüglich Eritrea gibt es ja schon erste Ansätze, zu überlegen, ob es dort wirklich so schlecht bestellt ist und z.B. die Verweigerung des Kriegsdienstes als Asylgrund gelten kann. M.E. setzt ein solches Asyl die Leistung aller Wehrdienstleistenden in unserem Land herab. Ich hätte keine Sekunde gezögert, unser Land gegen die Sowjets zu verteidigen. Auch damit eine MS oder KGE heute frei ihren Senf zu allem geben können statt im Gulag zu landen. So im Sinne Voltaires. Im Vergleich mit dem heutigen Asylverfahren hätte ich aber besser total verweigert. So nach dem Motto: Mir doch egal, wenn die Sowjets kommen. Dann beantrage ich halt Asyl in der Schweiz.

    Auch wenn sie Sunniten und Schiiten gegenseitig die Köpfe einschlagen, sehe ich nicht ein, warum ich dafür zahlen soll. Sollen die die Folgen doch selbst regeln. Wenn man nämlich immer den Druck aus von anderen angezettelten Kriegen übernimmt, befördert man diese am Ende und wird selbst Kriegspartei.

    • @Otto Krug
      Ich bin zwar kein Jurist aber was Sie da ansprechen scheint mir mit einer grundsätzlichen Zeckentfremdung des deutschen Asylrechts zusammenzuhängen. Dieses ist als Individualrecht konzipiert, dass eine individuelle Prüfung von Sachverhalten erfordert, die zu temporärer Schutzbedürftigkeit führen, und nicht wie es derzeit angewandt wird als Kollektivrecht, bei dem bspw. die Einordnung als sicheres oder unsicheres Herkunftsland in irgendeiner Form relevant für die Feststellung von Schutzbedürftigkeit ist.
      (Alles unter der Bedingung gedacht, dass es überhaupt möglich ist bspw. aus Österreich nach Deutschland zu flüchten.)

      Statistische Indizien dafür stellt das BAMF selbst. Wenn man sich den Trend der Anerkennungsquoten über die letzten Jahrzehnte anschaut, dann sieht man einen sprunghaften Anstieg in den 2010er Jahren.

  15. Bereicherung
    Danke.

  16. Bereicherung
    In Deutschland diskutiert man eben lieber über Befindlichkeiten als über die Probleme an sich…

  17. Kulturelle Bereicherung - Zeit für eine erste Bilanz
    Wenn Silvester nun nur noch unter großem Polizeiaufgebot gefeiert werden kann – ist das jetzt eine kulturelle Bereicherung oder ein Kolateralschaden?

    Wenn ein Klima entstanden ist, in dem Meinungen durch Diffamierung oder was auch immer unsagbar gemacht werden sollen – ist das jetzt eine kulturelle Bereicherung oder ein Kolateralschaden oder wurdees eh Zeit?

    Danke, wieder mal – wie fast immer – sehr gut auf den Punkt gebracht. Und: In BY wird wenigstens gehandelt!

    Verglichen mit dem, was sich da zusammenbraut, kommt es mir so vor, als wäre die DDR nur Spielspaß gewesen (zumindest für mehr als 80% der Menschen). Es war offen, direkt benennbar. Heute ist es nicht nur offen, sondern das meiste vor allem sehr subtil.

    • In Deutschland hat man immer wieder gelernt: Schweigen ist Gold.
      Die Deutschen sind ein konformistisches Volk. Kaum jemand ist originell oder mutig genug, um sich notfalls auch gegen den Mainstream eine Meinung zu bilden. Geschweige denn, sich den Luxus eines Standpunkts zu leisten. Macht doch bloß Probleme. Man wird geschnitten oder gemobbt; in „Friedenszeiten“ hielten sich manche Gruppen originelle Quoten-Köpfe höchstens noch als pseudoavangardistisches Feigenblatt im Schaufenster. Oder als abhängigen Spaßmacher, um die heuchlerische Routine als Kleinstadt-zoon politikon zwischendurch erträglicher zu machen.
      Der einzige Trost angesichts unserer XXL-Koalition der moralisch Großmannssüchtigen im Land, die im Namen des politischen Anstandes gern Andersdenkende mit Shitstorms in die braune Ecke wasserwerfen und dann kielholen lassen: in Deutschland kann man seine Arbeit verlieren, wenn man die „falsche“ Meinung laut sagt. Aber nicht mehr den Kopf.

  18. "Man wünscht sich im Rahmen des Wahlkampfs eine Sicherheitsdebatte?"
    Doch nicht unsere Frau Merkel :-0

    Ansonsten sind Ihre Überlegungen wie immer sehr klar und wahr.
    Ihre Wortschöpfungen haben Chanchen zum „Wirt des Jahres‘!
    Grüße aus dem verschneiten Dirtmund, jawoll :-)

  19. Verbrannte Erde
    „Wortruinen“ wären Unterkünfte, in denen sich einmal wohnlich leben ließ. Abgebrannt werden Hütten und Paläste in der Regel in Kriegs-, nicht aber in Krisenzeiten.

  20. Neu
    Lieber Don,
    Seit einem Jahr lese ich nun Ihren Block und freue mich jedesmal auf
    den Nächsten.
    Ich lebe seit langer Zeit in der Mitte Afrikas und sehe mit Wehmut und
    Bedauern was aus Deutschland geworden ist.
    Ich glaube dass Deutschland so ziemlich die einzigste Industrienation
    ist die keine Heimat kennt,keine Tradition hat, und Ausdrücke wie
    Pünktlichkeit, Tüchtigkeit etc. verpönt sind.
    Ich kenne keinen außer Ihnen der im Block kommentiert mit seinen
    Kommentatoren und ich bedanke mich dafür.

    Alles Gute fürs neue Jahr und noch viele schöne Bergstrecken

    Madala

    • Gern geschehen!

    • Sehr geehrte Madala,
      schön, solche Worte aus Afrika zu hören. Wenn es Hilfe vor Ort benötigt, keine abgelegten Lumpen, ich versuche zu helfen, wo es den Menschen am hilfreichsten ist. Wir Blauen sind keine Rassisten !

  21. Schwule Mädchen – Sondereinheit
    Liebe Freunderin Christopher, Simone, Ralf, …

    ob ihr »Feministische Linguistik« bei einem Freudomarxismus Reich’scher Prägung knüpft der sich dann klangschalend über ihn hinaus zu einem »Materialistischen Feminismus« emporhäkelt zu den weisen Worten:
    »Wer die menschliche Gesellschaft will, muss die männliche überwinden*« – keine Ahnung – aber ihr solltet lieber Wein und nicht so viel Wasser trinken!
    Ergo: Die Seminare mit Geistern wie Senta Trömel-Plötz, Luise F. Pusch, Deborah Tannen sind gestrichen!

    schänder gap:
    ohne öffentliches Femininum – kein generisches Maskulinum

    gay-for-payroll:
    nafrikanische Traum u. Traumdeutung (Beck’sche Reihe):

    mündlich überliefert:
    Jeder Eseltreiber hat an Kugelschreiber, aber unsereiner, der hat nix, …
    Jeder Menschenfresser hat sein Taschenmesser, …

    2013: Statistischer Jahresbericht der Ausländerbehörde der Stadt Köln
    • Projekt »NAFRI« mit der Polizei Köln
    (NAFRI=Straftäter aus den nordafrikanischen Staaten)
    https://politik-bei-uns.de/file/54a06f9b1ae6a01537c52342

    2014: SPIEGEL TV Magazin
    • »Erst angetanzt, dann abgehockt – Trickbetrug in Köln«
    http://www.spiegel.de/video/erst-angetanzt-dann-abgezockt-trickbetrug-in-koeln-video-1512472.html

    2016: Drucksache 16/10798 des NRW-Landtags
    Im Antrag vom 19.01.2016 zur Kölner Silvesternacht 2015/2016 zur Einsetzung eines Untersuchungsausschusses des Landtages von den Fraktionen der SPD, CDU, Bündnis90/Grüne und FDP wurden das Projekt bzw. die Sonderkommission NAFRI genannt.
    https://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/GB_I/I.1/PUA/PUA_IV_16._WP/MMD16-10798_Einsetzungsantrag.pdf

    Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen:
    Nafri – Abk. für »Nordafrikaner« oder »Nordafrikanischer Intensivtäter«
    Tatverdächtige aus Ägypten, Algerien, Libanon, Libyen, Marokko, Syrien oder Tunesien, meist zwischen 15 und 25 Jahre alt, die Raub-, Körperverletzungs-, Betäubungsmittel- oder Taschendiebstahldelikte in Innenstadtbereichen begehen.

    *verankert im SPD-Programm 1989 u. Hamburger Programm 2007

  22. 4. Absatz
    Und immer wieder in die Fresse rein…fast subtil…aber ein Treffer nach dem anderen. Nicht das die Brille kaputt geht.. ahahaha

    • Die Grenzen der Macht und ihr W I R
      Danach kommt nicht mehr wirklich was zum lachen, weil es so beängstigend und das Scheitern verdeutlicht. Man beschwichtigt denunziert und verurteilt DIE, die den Kern der eigentlichen Ursache ansprechen. Auch Rassismus oder Rechtsradikalismus – werden die sichtlich, erodierenden Situationen nicht verwischen: Die auf lange Sicht, Schäden in der Gemeinschaft anrichten.

      Die Wortruinen werden sich vervielfältigen und eine Altpartei nach der anderen, abstürzen lassen; Ob es dann Beifallklatscher gibt(?) Man muss jedem Bürger klar machen, dass dies ein Wahljahr ist! Ganz offensichtlich sind die Altparteien am Ende. Aus meiner Sicht hat das politische System in Deutschland seinen Zenit erreicht und muss dringend verändert werden. Nicht nur, auch das Wahlsystem scheint Immanent, undemokratisch und asozial zu sein.

      Was die Bürger/das Volk brauchen, ist ein Gremium, dass ihre Rechte zum Wohl aller vertritt und schützt. Eine Institution, die im Stande ist; F Ü R das Volk zu a g i e r e n.

      .
      .

      W I R

      Ihr; Das scheiß Volk,
      werdet das tun,
      was wir beschließen.
      Wir fluten Deutschland mit Migranten,
      damit Ihr; Das scheiß Volk,
      leichter zu steuern seid.
      Wir werden Euch weiterhin klein,
      die Löhne tief halten
      und weiter die Steuern erhöhen.
      Ab und zu eine Vergünstigung,
      die den Anschein erweckt,
      wir würden Euch was Gutes tun.
      Ihr; Das scheiß Volk,
      habt und werdet auf uns
      keinen Einfluss haben –
      geschweige denn, bei Wahlen.
      Was glaubt Ihr, warum W I R; Die Politiker,
      mit Euch machen können was wir wollen?

  23. HC Andersen’s „Des Kaisers neue Kleider“
    Werter Don,
    Ihr Beitrag läßt mich an HC Andersen’s „Des Kaisers neue Kleider“ denken. http://www.maerchen.com/andersen/des-kaisers-neue-kleider.php Uns Deutsche – äh, schon länger Hierige – betrügen die Medien UND die Politik. Die erschreckenden Reaktionen auf den Versuch Sebastian Dalkowski zeigen das Ausmaß der von unseren Betrügern angerichteten Verwüstung. Wo ist bei uns das Kind, das im Märchen den Betrug aufdeckt? Ich befürchte, daß die Lügen noch zunehmen und es in Deu richtig unangenehm werden kann, wirtschaftlich, politisch und hinsichtlich der Informationsmöglichkeiten (Pressefreiheit).
    Die verfehlte Politik Merkels (Energie, Euro, EU usw.). Statt uns auf die Herausforderungen der Zukunft wie z.B. die Alterung der Bevölkerung vorzubereiten, werden in großem Umfang ungedeckte Schecks ausgestellt. Politisch könnte sich der nächste Bundestag durch die Überhangsmandate noch mehr aufblähen; ich muß zunehmend an die Scheinparlamente in totalitären Staaten denken. Daß Sie die Dinge einfach korrekt beim Namen nennen, ist schon ein großes Verdienst- soweit ist die deutsche Presse gefallen!
    Ich verstehe nicht wirklich, wie die Deutschen sich so dumm verhalten können. Nach dem Zusammenbruch der DDR haben wir de facto wirtschaftlich und politisch wesentliche Elemente von ihr übernommen, halt DDR 2.0 . Der Sieger übernahm die nachgewiesenermaßen verfehlten Rezepte des Verlierers! Möglicherweise wirkt das Trauma des Nazitums so stark nach, daß man sich eine Bedrohung von links überhaupt vorstellen kann, obwohl sie sich in vielfältiger Weise manifestiert, z.B. Antifa.
    Daher weiß ich nicht recht, was der Normalbürger tun kann. Man sollte die alternative Presse finanziell fördern. Wenn Sie nicht eine neue Partei gründen, sehe ich unter den aktuellen Umständen als einzigen Hebel die AFD, das Altsystem aufzubrechen, trotz aller mir sehr berechtigt erscheinenden Bedenken. Im sozusagen geschützten privaten Umfeld finde ich viel Übereinstimmung. Besser: ich profitiere von den Einsichten von Menschen, die klüger sind als ich. Es ist halt DDR-artig.
    PS: Gewöhnen Sie sich an die – wahrscheinliche? – Möglichkeit, daß das nächste faschistische Regime in linksgewobenen Kleidern daherkommt.

    • Des Guten wird man sich erst bewußt, wenn man es verliert.
      Es ist fast schon entsetzlich, wie jene westdeutschen Freiheitskämpfer (mit dem Wort!), die damals gönnerhaft meinten, uns die Freiheit höstpersönlich gebracht zu haben, nicht merken, wie diese Freiheit durch ihr Tun verschwindet. Ja, die haben sie bisher nie vermisst, sie war ja da.

    • Nicht überschätzen
      von den Wahlberechtigten sind bestenfalls 20% „politisiert“, insbesondere wenn ihre Berufe im politischen Bereich liegen, nicht nur der ÖD und die Ministerialen in Bund und Ländern. Und dazu gehören nicht nur alle, die kommunalpolitisch aktiv sind, sondern die höhere Funktionen in den Verbänden und bei den Kammerorganisationen. Nimmt das zusammen, so dürfte diese „politisch relevante Schicht“ ganz gut informiert sein. Mehr als 10 Millionen sind es nicht. Nimmt man die Parteien, die letztlich für die Kandidatenauslese zuständig sind, ist der Kreis der „politischen Basis“ recht überschaubar, ein Blick in Kreisverbände reicht, wo überwiegend nur Ehrenamtliche zu finden sind. Insofern sind die für den sog. Populismus empfänglichen Kreise, die in einfachen Lösungsmustern denken, in der absoluten Mehrheit. Das ist die Zeitbombe, die ich meine, wenn über Deutschland eine Terrorwelle hereinbricht. Man muss sich nur die Äusserungen von Herrn Maaßen zu den Salafisten ansehen. Da ist auch das Problem klar benannt, es ist kommunizierbar, aber unerwünscht, so, wie Flüchtlinge des Öferten ihre Flüchtlingsheime anzünden und nicht Neonazis, oder eben Rassisten.

    • Merkel ist nackt
      @Charles

      Die Hoffnung dass ich verstehen könnte, was Merkels Plan war, habe ich aufgegeben. Ebenso dass da noch was kommen könnte.

      Den Herrn Dalkowski kenne ich nicht. Sein Artikel ist akzeptabel – mehr aber nicht.

      Mich wundert es schon, wenn ein Journalist bei Facebook nach Nordafrikanern sucht, um einen Artikel über Silvester/Köln zu schreiben.

      Dass da so mancher Zweifel hat dass da was vernünftiges raus kommt, kann ich verstehen.
      Wer soll sich da melden? Ein Vergewaltiger von 2015?

      Da ich beruflich zehn Jahre im Ausländerrecht tätig war, wundert es mich schon, das ich weder in der Presse noch im Rundfunk jemals eine Einschränkung gelesen habe, wenn ein sog. Flüchtling seine Geschichte erzählt.

      Ich betrachte es ja als Zeichen der Intelligenz, dass dann eine Geschichte erzählt wird, die nach den deutschen Gesetzen einen positiven Asylbescheid nach sich zieht. Dass diese Geschichten meist nicht stimmen, sagt nichts über die Moral dieser Leute aus, aber trotzdem sollte ein Journalist das doch hinterfragen.

      Ich habe noch keinen Facebook Aufruf gesehen, wo nach Insiderinformationen gesucht wird. Die rufen wohl alle bei ProAsyl an, klar bei Recherche zu Schadstoffen in Zigaretten ruft man ja auch bei Phillip Morris an….

      Kritischer (investigativer) Journalismus findet in diese Richtung nicht statt.

      PS @ DA, schöner Artikel, aber auch der Fleischauer war diesmal gut

  24. Titel eingeben
    Lieber Don,
    vielen Dank für die klare Benennung der Tatsachen.
    Obwohl es jedem normal denkenden Menschen spätestens Anfang 2016 hätte klar sein müssen, wie sich die Sache nach dem September 2015 entwickeln wird, hat die Aussage einer bestimmten Dame nach Silvester einmal mehr gezeigt, dass es im Land nach wie vor Menschen gibt, die diese Probleme nicht sehen bzw sie aus falsch verstandener PC nicht aussprechen wollen.
    Es fängt ja schon im Kleinen an, dass ich z.B. nach einem abendlichen Meeting jetzt mit dem Taxi von Tür zu Tür fahre, anstatt, wie früher, eine halbe Stunde zu Fuß nach Hause zu gehen oder ein öffentliches Verkehrsmittel zu nehmen. Mit dem Auto zu fahren ist auch kein Thema mehr, seit ich in einer Tiefgarage von einer Gruppe von Nafris beim Kassenautomat angepöbelt wurde.
    Dasselbe Dilemma eröffnet sich mir bei Fahrten nach München, wo ich oft zu tun habe – aus Österreich mit dem Auto kommend im Worst Case stundenlange Wartezeit am Walserberg, mit dem Zug kommend eben oben erwähnte Situation am Hauptbahnhof.
    Joggen im Englischen Garten ebenfalls eingestellt.
    Bin ich einfach nur paranoid oder ist es wirklich gewollt, dass ICH mich nach und nach den gegebenen Situationen anpasse?
    Witzigerweise sehen und denken in meinem Umfeld alle gleich, deshalb glaube ich keinen Umfragen mehr, wo es ja angeblich immer noch einen große Zahl derer gibt, die die Probleme immer noch nicht sehen (wollen) bzw die Täter zu Opfern (eines racial profiling) machen wollen.
    Man mag zu Seehofer stehen wie mal will, aber es dürfte schwer, wenn nicht unmöglich sein, den Stoppel wieder auf die Flasche zu kriegen.

    • Es gibt einfach ein subjektiv nachlassendes Sicherheitsgefühl in München.

    • Subjektiv nachlassendes Sicherheitsgefühl in München
      …kann ich als Münchener bestätigen: U-Bahn-Benutzung zu später Stunde, Schwimmbadnutzung, etc. – das beschäftigt die Leute. Objektiv sind die großen Lebensrisiken weiterhin Verkehrsunfälle, schlechte Ernährung, Bewegungsmangel, Alkohol und Nikotin – nicht das Risiko, Opfer migrationsbedingter Kriminalität zu werden.

    • SIE sind nicht paranoid, oder höchstens wir beide.
      @ Heidi Sulzbacher:
      Ihr Wahrnehmung erscheint mir korrekt. Wir werden getäuscht. Aktuelles Beispiel: http://www.krone.at/oesterreich/kripo-chef-vertrauen-aufs-tiefste-erschuettert-uebergriffe-in-tirol-story-547326
      Lassen Sie mich meine pauschale Behauptung mit nur 3 Beispielen belegen. Keine Inflation? Die Entwicklung der Vermögenspreise (Haus, Wohnung…) ist gerade in München dramatisch, wird aber nicht gezählt. Bei den Verbraucherpreisen wird getrickst durch Gewichtung und die Einarbeitung des technischen Fortschritts. Die wahre Arbeitslosigkeit ist fast um EINE Million Menschen höher als die offizielle, weil älter 58, 1-Euro Jobs usw. nicht eingerechnet werden. Quelle: Die Linke. Rente: Bei Null-Zinsen (zukünftig gar Negativ?) ist es sehr, sehr schwer, eine Rücklage für das Alter aufzubauen. Mehr z.B. bei Prof. Sinn. Wer eine „alte“ Lebensversicherung hat, möge sich einmal die damaligen Projektionen anschauen. (Halten Sie einen Magenbitter bereit). Staatliche Rentenversicherung: Wie soll sie funktionieren bei der zukünftigen Alterszusammensetzung? /
      Die Menschen lesen die Zeitung/sehen ÖR-TV und glauben, daß sie selber nicht richtig tickten. Falsch: Sie ticken richtig, aber „offiziell“ belügt man sie. —
      Ich erlebe und beobachte seit Jahren die Entwicklung im Großraum New York: Tolles Leben, wenn man Geld hat, sonst – also für die allermeisten Menschen – sehr hart und schwierig. Die dortige Situation ähnelte der unsrigen heute. Eine interessengeleitete, gekaufte (z.B Washington Post) und verbohrte Presse (voran die NYT) täuschte das Volk. Trump ist für die dortige Presse deshalb ein GAU, weil er sie mittels Twitter und Breitbart übergeht.
      Wir werden sehen, was Trump für die USA bewirkt. Vielleicht wird man zu dem Ergebnis kommen, auch wir bräuchten einen Trump, der aber nicht so trumpig sein dürfte. Meine Gedanken wandern auch zu Pinochet. Seine Ergebnisse waren hervorragend und wirken bis heute, aber um welch fürchterlichen Preis der Menschlichkeit?!
      Deutschland? Ein Bruch erscheint mir unvermeidbar, offen ist der Zeithorizont. Je später er eintritt, desto brutaler wird er sein, daher besser möglichst bald. Meine Abwägung, die man keineswegs teilen muß: Heute haben wir die AfD, morgen riskieren wir einen Haider, Orban oder Berlusconi – übermorgen einen richtig schlimmen. Wie bereits gehabt.

    • Titel eingeben
      Liebe Frau Sulzbacher

      Meine Frau und ich haben im Oktober 2016 mit einem Charterboot einen der städtischen Yachtliegeplätze auf der Spree in Berlin an der Lessingbrücke – Regierungsviertel!!!! – für eine Übernachtung angelaufen. Nach Kontakt mit fünf jungen Männern vor dem Boot haben wir den Platz fluchtartig verlassen und in Charlottenburg in der Nähe der Wasserschutzpolizei übernachtet. Eigentlich wollten wir noch zum Bundestag gehen. Wurde leider nichts daraus, wir mussten uns klüger verhalten. Ich stelle mir vor, das wäre eskaliert. Fünf junge Männer, die übereinstimmend behaupten, ich hätte sie grundlos angegriffen. Wir leben auf dem Land, wir werden nie mehr in die Bundeshauptstadt fahren.

    • Titel eingeben
      Habe eben in der U-Bahn erlebt, wie eine Russin laut und heftig einen jungen dunkelhäutigen Mann zur Schnecke gemacht hat, von dem sie sich offensichtlich angemacht fühlte.
      Obwohl er kein Wort verstand, kapierte er doch alles.
      Ich wünsche mir mehr solche Szenen in den Öffis.

    • Russinen
      können Wunderwaffen gegen penetrante MusliMänner sein.
      Wir hatten hier an der Uni auch gewisse Probleme, und die wurden dann intern durch den Einsatz einer toughen Russin beigelegt.

      Unsere Justiziarin hatte durchs Telephon verleisen lassen, ‚ja bloß nichts aktenkundig‘ werden zu lassen.

  25. Eine ganz andere Sicherheitsfebatte
    wird sehr wahrscheinlich die „öffentliche Meinung“ zu den diesjährigen Wählen beherrschen.

    Wie sicher sind unsere Wahlen?
    Wie stark wird unsere Wahl von „Fake News“ beeinflusst?
    Wie wird die derzeitige Bundesregierung dieses Thema (für sich?) nutzen?
    Kann ich mir denn noch sicher sein, dass die Stimmzettel korrekt ausgezählt werden?
    Ist es ggf. sinnvoll, Wahlbeobachter zu entsenden ;-) ?
    Wird die Bundesregierung/ werden die etablierten Parteien in der Bundesregierung nicht mit „gefakten Daten“ ihre Bilanz aufhübschen, um ihre Aussagen/Versprechen der Vergangenheit/vor-/letzten Jahres als wahr/gehalten zu argumentieren? Und Zweifel daran mit Hinweis auf „Fake News“ abweisen?
    Werden etablierte Parteien ggf. ein Ihnen unangenehmes Wahlergebnis mit Blick auf geleakte Daten nicht akzeptieren? Was dann?

    Alle in diesem Zusammenhang aufkommenden Aussagen von Politikern, alle im Zusammenhang mit der Wahl des US-Präsidenten aufgekommenen Diskussionen veranlassen mich zu fragen, wie sicher und verlässlich die demokratischen Prozesse in unserer Nation sind. Inwieweit Parteien diese anzweifeln können, um daraus einen gewünschten Vorteil zu erzielen.
    Guten Morgen Deutschland

    • Wahlbeobachtung kann man auch selbst machen
      Sie haben das Recht, bei der Auszählung dabei zu sein und eigene Aufzeichnungen zu führen.

    • Wahlbeobachter?
      Vielleicht kann Putin helfen. Putin mag ulF nicht.
      Dann braucht man auch keine Wahlbeobachter.

    • Verehrte Universa -Wahlen- Ihr Gefühl könnte richtig liegen.
      Sie schrieben am 07. Jan. morgens.
      Sie müssen, falls nicht geschehen, mal -Heute- und -Heute_Journal- vom Abend des 7. anschauen. Da redet eine sogenannte Geheimdienstexpertin aus USA schon wie Putin „Angela Merkel ins Visier nehmen“ (wörtlich) wird.

      Werden wir rechtzeitig darauf eingestimmt, dass die Wahl im Herbst, wenn das Ergebnis sehr unpassend ist, ungültig sein wird?

      Dazu ein ironischer und bestens gelungener Beitrag von Herrn Broder:
      http://www.achgut.com/artikel/werden_die_kommenden_bundestagswahlen_abgesagt

  26. Seit Anfang 2015
    musste das einem intelligenten, seit Mitte 2015 einem durchschnittlich intelligenten und seit Ende 2015 auch dem letzten klar sein. Warum kommt das bei manchen immer noch nicht an?

    • Titel eingeben
      Auch das Scheitern der DDR und die unmittelbare mögliche Vergleich hat nicht zur Folge, dass die Anhänger alle umgedacht haben, Frau Wagenknecht ist bspw. seit 1989 Mitglied der SED/Linke.

    • ... man darf die Verstrickungen nicht übersehen ...
      … selbst wenn Einsicht besteht, wird sie davon überlagert, dass man die Zustände herbeigeführt hat. Deshalb wird unverdrossen weitergemacht und die Zustände schöngeredet.

      Außerdem ist die Lage differenziert. Ich mache (eingeschränkte) Werbung für das aktuelle Heft des Spiegel (Nr. 2/2017), das neben einer dreisten es-gibt-doch-in-der-Praxis-kaum-Probleme-was-wollt-ihr-denn?-Schmonzette (S. 56 ff.) auch einen Bericht des syrischen Schriftstellers Khaled Khalifa über den Exodus aus Damaskus und die Tragödie des syrischen Volkes enthält (S. 116 ff.).

      Die Probleme mit den Nafris und Kriminellen haben wir imho dadurch, dass man viel zu viele muslimische junge Männer unkontrolliert hereingelassen, viel zu wenige rausgeschmissen hat und sich von der „Hochkultur“ und ihren Beschwichtigern auf der Nase herumtanzen lässt. Der weitere Skandal ist aber, dass das trotz der Toten, Beraubten, Verletzten und allen Erfahrungen unverdrossen so weitergeht.

  27. Kein Grund zurückzurudern, lieber Don!
    Sie haben sich doch mit den letzten Beiträgen klar positioniert. Ich kann da keinen Unterschied zwischen der Nachricht und ihrem Überbringer feststellen. Und ich bin sicher: die Mehrheit jener Menschen, die Ihre Texte kommentieren und teilen auch nicht. Schön, dass Sie solche Positionen in den Mainstream-Medien einspeisen können! Weiter so!

    • Don for President !
      Ich hoffe das sein Chef JvA, ihn nicht in die JVA einweisen läßt. Doch kann er auch dort seinem Beruf nachgehen und der FAZ den Mittelfinger zeigen.Don möge sich doch alternativ bei der JF anstellen lassen.Der FakeNewsMüll und RusslandistanallemSchuldFake kotzt mich mittlerweile total an. Die Journalisten können sich gern selbst verwirklichen, jedoch nicht, in der Hoffnung ,die Leser verdummen zu dürfen. Wir DENKEN selbst !

  28. Titel eingeben
    Lieber Don, vielen Dank für Ihre Artikel der letzten Tage (31.12.2016-07.01.2017), die ich stillvergnügt gelesen habe. Wieso stillvergnügt? Es ist die Eloquenz, mit der Sie die Themen aufbereiten und zum Nach- und Weiterdenken anregen. Dazu die Fotos, die zum Text passen. Einige machen Appetit, andere machen nachdenklich. Ich hoffe aus ganz egoistischen Motiven, dass Sie die hohe Produktivität beibehalten und uns Leser in 2017 recht oft mit Ihren Beobachtungen und Gedanken beglücken. Viele Grüße vom gut gedeckten Frühstückstisch!

  29. Vorhut
    „Nur, die Frage ist dann: Wie nennt man eine vierstellige Zahl von hochmobil angereisten Menschen“

    Vorhut?…. offensive Aufklärung?…. Mich beschäftigt allerdings noch eine ganz andere Frage. Was hat der PP Mathies gemeint, als er sagte, der Einsatz hätte auch KIPPEN können? Das besonders vor dem Hintergrund, daß wohl große Teile der Einsatzreserve des Landes aufgerufen wurden.

    • Nun, ich denke doch, dass man mit dem Kippen auch noch fertig geworden wäre. Die hatten doch sicher Wasserwerfer, oder?

    • Kippen?
      Es wurden keinerlei Werkzeuge des unmittelbaren Zwangs eingesetzt. Man möge sich das Geheul bei mehr oder minder umfangreichen Gebrauch von
      * Pfefferspray
      * Reizgas
      * Schlagstock
      * Wasserwerfer
      * Schußwaffen

      vorstellen.
      Ein Nachgeben war eigentlich unmöglich, egal was passiert.

    • Whoa, wait, this is crazy. You want me to hit you?
      Nope, Wasserwerfer setzt der Staat nur ein, wenn alte weiße Männer friedlich gegen Stuttgart21 demonstrieren. Da wird mal das ein oder andere Auge ausgeschossen.
      Aber bei nichtdeutschen jungen Männer ist so etwas undenkbar, weil Rassismus.

    • Titel eingeben
      ganz privat für mich sage ich dazu: die Plänkler der Re-Reconquista,
      ob sie sich so sehen spielt keine Rolle, die Wirkung ist entscheidend

    • Wasserwerfer
      Den Einsatz von Wasserwerfern *im* Deutzer Bhf oder *in* einem Regionalzug stell ich mir spannend vor. Auch im Umfeld des Hbf ist nicht viel Bewegungsfläche. Und spätestens wenn eine Absperrung durchbrochen ist, sich die Störer mit den Passanten mischen und aus der Menge (oder schlimmer noch: in der Menge) agieren, ist Schluss mit Wasserwerfer. Auch andere Zwangsmittel können dann wegen der Drittwirkung nur sehr beschränkt eingesetzt werden. Da geht’s dann nur noch um Manpower. Außerdem ist die Zahl von 1500 eingesetzten Beamten in so einem Einsatz nicht gleich zu setzen mit der Anzahl derer, die auch wirklich in der Linie stehen. Insofern sind diese Angaben immer nicht ganz „ehrlich“. Es bedarf ja auch einer Menge Leute für Logistik, Transport, etc. pp. Daher nochmal die nachdenkliche Frage, was meint in diesem Zusammenhang das Wort „kippen“?

    • Oskar, vielleicht hatte der PP Befürchtungen, dass
      unser überaus fähiger NRW-Innenminister den Einsatz noch kippt bzw. die Einsatzkräfte reduziert und die Kontrollen abbläst. Es wurden ja alle anderen Besucher der Domplatte kontrolliert, mussten ihre Taschen herzeigen, das hätte ja wohl reichen können…

      Jäger sieht in Marxloh ja auch keine no-go-area, geschweige bei sich irgendeine Mitschuld am Totalversagen im Fall Amri.

      Man kann nur noch zynisch denken und nach Lesen der Statistik-Aufdröselung durch Frau Laufer, die das, was man für sich schon lange dachte, bestätigt, ist Zynismus noch eine harmlose Reaktion.

    • Organisationsfreiheit
      @Renate Simon
      Ein PP ist durchaus „autark“ was so etwas angeht. Das Stichwort lautet Organisationsfreiheit. Als Behördenleiter kann er entscheiden, muss aber auch die Verantwortung tragen bzw. die Konsequenzen erleiden. Minister in NRW sein, ist nicht so leicht. Da kann nicht einfach „durchregiert“ werden. Aber ihre Ironie ist mir nicht entgangen, insofern eine durchaus amüsante Betrachtungsweise.

    • @Goodnight
      „Alte weiße Männer“ – natürlich ist das Rassismus in Reinstform.
      Man kann machen was man will, man bleibt ein AWM (Aussehen, Abstammung) – und damit der Feind der Antifa, Gendertröten uam.

      Die Diskriminierung wird schrittweise weiter zunehmen. Man wird versuchen, uns zu enteignen und uns auch sonstige Mittel der Macht zu entziehen.

      Wir werden uns wehren.

    • Na ja, Oskar, denken Sie an den Vorgänger des PP
      man hat doch dann gewisse Zukunftsängste… da hilft Rekers Armlängenabstand auch nicht.

      Meinen Sie ernsthaft, der Innenminister teilt Ihre Sichtweise? Ich meine, das ist in NRW sehr leicht, wie sonst könnte er noch im Amt sein.

    • AWM
      @H von Tronje

      AWM ist kein besonders gelungenes „Label“. Ich präferriere: VSOP = Very Superior, Old and Pale….. meint das gleiche ;-)

      @Renate Simon
      Der Innenminister Jäger ist nicht meiner Meinung…. das hat er mir auch schon mal bestätigt. Aber er ist fair genug andere Meinungen gelten zu lassen. Bevor man urteilt, sollte man den Mann auch erst mal „live“ erlebt haben! Und da schneidet er gar nicht so schlecht ab.


    • @ Goodnight
      Ja, gegen deutsche Jugendliche Wasserwerfer einzusetzen – kein Problem. Der Mann wollte denen damals helfen, weil sie vom Wasserstrahl weggefegt worden waren und wurde dafür besonders hart gestraft. :-(
      An einem Auge verlor er die Sehkraft zu 100%, am anderen beträgt die Sehkraft 8%, was weder zum Lesen noch zum Autofahren reicht. Abgefunden wurde er mit € 120.000. Peanuts halt.

    • Gefahr
      @Tamarisque

      Wer sich in Gefahr begibt, kommt darin um. Es gehört schon eine gehörige Portion „Starrsinn“ dazu, sich „blank“ einem Wasserwerfer direkt entgegen zu stellen. Natürlich ist das Unrecht, was passiert ist. Aber, wieviel Ignoranz gehört dazu, sich so aufzuführen? Da gibt es deutlich intelligentere Arten sich der Staatsgewalt entgegen zu stellen!

    • kann nur vermuten
      mein Eindruck war, „kippen“ bezog sich auf ein Szenario, wo sich die eingekesselten Überprüften organisiert gegen die Kontrollen gewehrt/verteidigt hätten (so black block-mäßig) bzw es zu Strassenschlachten ausgeartet wäre. Dazu scheint aber keine Organisation vorhanden gewesen zu sein. Kann ja zukünftig noch kommen.

    • Would you hold still, please, sir?
      @Oskar der freundliche Polizist

      Äh, mal ne Frage: Die, die euch jeden Tag bespucken, schlagen und treten, die haben noch volle Sehkraft, oder?

      Wenn einer einfach nur friedlich vor einem Wasserwerfer stehen bleibt, dann aber fragen Sie, wie er sich so „aufführen“ kann.

      Anscheinend kommt nicht jeder, der sich „in Gefahr begibt, …darin um“

    • Kippen = Verlust der Kontrolle: über die Bilder
      Bilder, die eine Eskalation gezeichnet hätte: etwa Bilder vom ‚unmittelbaren Zwang‘, von der Gewalt in ‚Gewaltmonopol‘

      Bilder, die für eine sich liberal wähnende, tatsächlich aber permissive Gesellschaft unter dem Diktat von Schneeflocken und safe spaces nicht kommensurabel sind (Palmer: ‚beißen sich Realität und unser Weltbild‘) mit ihrem credo:

      *Begründen wir doch alles nach unseren Vorlieben, nach unserem Glauben. Und legen je nach Eigeninterpretation das Leben und Lieben so aus, wie wir es zum Auslegen geeignet halten* – Zitat aus
      *Huffington Post*.

      Schlimmes ‚medium‘, diese HuffPo? Gewiss, oder: ‚durchaus‘, fast sogar ‚durchweg‘. Immerhin aber pluralistisch ‚übel‘, also mit Kröten auch für ‚die Guten‘:
      *Menschen, die hiesige Werte nicht akzeptieren, müssen wieder weg!*
      *Warum die linke Bourgeoisie den Faschismus liebt*, lauten manche Headlines – oft gezielt desinformatorisch untertreibend ‚Reißer‘ (nach dem Muster von ZeitArtikeln: ‚Das Gegenteil von Dankbarkeit
      Kriminelle missbrauchen das Asylrecht. Warum tun wir uns diese Leute an?‘) wie *So könnten bald 500.000 syrische Flüchtlinge zusätzlich nach Deutschland kommen* (statt des Mehrfachen der 2015er Million), clickbaits: die Texte laufen dann wieder in die Gegenrichtung. Vieles ‚unter Niveau‘, aber nur so lässt sich manchmal unter die selbstauferlegte PC durchschlüpfen:

      *“Die Deutschen sind zu gutmütig“ – Marokkaner erklärt, was im Umgang mit kriminellen Nordafrikanern falsch läuft*
      ->“Das sind Asoziale. Auch hier in Marokko. Die haben keine, oder eine schlechte Erziehung genossen.“ In Marokko seien diese Menschen Außenseiter, häufig Kleinkriminelle, erklärt Rouicha. „Niemand will diese Menschen, also wandern sie aus“. (natürlich fallen auch Begriffe wie eben ‚Außenseiter‘, ’stigmatisiert‘ …: Couplands jilted generation halt)
      Diese ‚Unehelichen‘ sind im Innersten vor allem eins: ohne Maß, Struktur, Orientierung.
      Vaterlose. Vaterlandslose.
      Die in Muttis Reich ihr Heil suchen: welch bittere Ironie des Schicksals.

    • Eines Tages muss es kippen
      2015 waren es ca. 1000 feierwillige „Schutzsuchende“, 2016 doppelt so viel. Wenn sich jedes Jahr die Zahl dieser Leute, aber nicht die der Polizisten, verdoppelt, wie lange dauert es dann, bis die Migranten die Oberhand gewinnen? Zumal sie sich an keine Regeln halten müssen, die Polizei aber schon?

    • @Gast
      Ich liebäugel‘ ja schon länger mit dem Gedankenspiel, wie es wohl wäre, wenn die Polizei mit scharfen Schwertern ausgestattet und an ihnen ausgebildet wäre. Man mag sich denken, dass dies, verbunden mit einer geringeren Toleranz, durchaus respektfördernd sei.
      Auf der anderen Hand wird das nie geschehen. Was nicht ausschließlich negativ ist.
      Das Übertragen der Verantwortung an den Staat und die obszöne Unterwerfung*, die das in letzter Zeit annahm, muss und wird enden, zwangsläufig. In diesem Sinne wird die Lösung nicht durch die Polizei kommen, sondern aus der Bevölkerung – falls sie kommt, und das ist die Crux.
      Die sich am Horizont anbahnende Krise wird eine große Herausforderung sein, für viele und vieles auf verschiedensten Ebenen. Wird sie gemeistert werden, dann werden wir ihr viel verdanken.
      Es ist eine großartige Gelegenheit, das Verhältnis des Bürgers zum Staat, die politische Ausrichtung und Meinungsbildung, die Frauen- und Männerrolle und vieles mehr zu erneuern und einen neuen Gründungsmythos zu finden. Es wird von kommendem Bürgerkrieg gesprochen, und ich bin gespannt, ob es so weit kommen wird oder ob vorher das Pendel ausreichend in die derzeit nötige Richtung schwingt. Mag es nicht zu kurz oder zu weit schwingen.
      Das es zu dieser Krise gekommen ist, ist ein Versagen der Bevölkerung, zumindest teilweise. Ein Herausreden ist feige. Wir haben nicht ausreichend für das Richtige gekämpft. Jeder Mensch lebt immer auf dem Leichnam seiner Kultur und es ist jedem aufgegeben, sich durch und über seinem Leben in einer Weise zu transformieren und die Kultur zu beeinflussen, dass sie sich der aktuellen Realität anpasst und Korruption bekämpft wird.
      Es ist ein anderer Blickwinkel, Solshenitsyn spricht vom Widerstand gegen das Sowjetregime, aber seine Gedanken sind vielleicht dennoch lesenswert: „And how we burned in the camps later, thinking: What would things have been like if every Security operative, when he went out at night to make an arrest, had been uncertain whether he would return alive and had to say good-bye to his family? Or if, during periods of mass arrests, as for example in Leningrad, when they arrested a quarter of the entire city, people had not simply sat there in their lairs, paling with terror at every bang of the downstairs door and at every step on the staircase, but had understood they had nothing left to lose and had boldly set up in the downstairs hall an ambush of half a dozen people with axes hammers, pokers, or whatever else was at hand? […]
      If…if…We didn’t love freedom enough. And even more – we had no awareness of the real situation. […] We purely and simply deserved everything that happened afterward.“
      Und vielleicht hat er doch Recht mit seinem letzten Satz?
      Man denke an die Bilder von München? An die Schwedinnen, wie sie die Migranten willkommen hießen? „Free kisses for refugees“? Der fusswaschende Papst? Die „Religion des Friedens“-Schreier? Schäubles Inzestbemerkung?
      Mich überrascht mein Zorn, wenn ich das schreibe.
      Ich hoffe für eine Feuertaufe – vermutlich das Beste, worauf man guten Gewissens hoffen kann. Mag es nicht unser Untergang sein.
      Wir haben viele Errungenschaften, und die Entfremdung von unserer Kultur, der Zerfall der Familie und der kulturelle Marxismus stehen nicht ganz zuletzt in der Liste der Ursachen. Ach, denke ich an meine Schule…
      Ich könnte noch mehr schreiben.

      Empfehlungen: Jordan Peterson (Psychologieprofessor Kanada, weigert sich, genderkorrekte Pronomen zu verwenden, Debatte zwischen ihm und … Debatte mit der zwischen David Suzuki und Philip Rushton verglichen),
      Philip Rushton, Charles Murray, Stefan Molyneux, Robert Spencer, „The Myth of the Andalusian Paradise“ Dario Fernandez Morera. Weiteres Interessantes: die Eroberung Konstantinopels, die Kreuzzüge (Robert Spencer), Die Berberpiraten und der arabische Sklavenhandel, Islam und IS (TheMaskedArab, Youtube). Zu diesen Themen gibt es viel Material, Youtube ist ein guter Einstieg.
      *Achja…

  30. Wir brauchen weitere Behörden...
    Nachdem sich das Anti-Nazi-Ministerium in Gestalt der Kahane-AAS und das sich um Fake-News kümmernde Wahrheitsministerium des Herrn mAAS installiert wurde, brauchen wir jetzt erstmal nur noch eine Sprachpolizei, die falschen Zungenschlag, flapsige Akronyme bestraft (Simone Peter wäre als Präsidentin geeignet) sowie eine Gedankenpolizei, die sich mit der Ahndung falscher Meinungen befasst (hier fällt mir Herr Grosse-Brömer ein, der als Volljurist sicher richtige von falschen Meinungen zu unterscheiden weiß). Weitere Institutionen wären für die Zukunft noch denkbar, denn wir haben ja sonst keine Probleme.

  31. Geschenke
    „Wir bekommen Menschen geschenkt…. Wir brauchen auch Menschen, die sich in unseren Sozialsystemen zuhause fühlen“, so Katrin Göring-Eckardt. Auf die plausible Antwort, warum wir die brauchen, warten seit Sylvester 15 und 16 nicht nur ich und viele andere vergeblich. Warum die Sozialsystem diese Menschen brauchen, ist mir auch ein Rätsel, ich dachte immer, es sei umgekehrt.
    Wie das so ist mit Geschenken; manchmal ist es schon sinnvoll dem geschenkten Gaul ins Maul zu sehen (wenn man schon nicht weiß wo er her kommt).
    Das waren noch Zeiten als die SPD Politiker von Format hatte. Wehner, Brandt, Ehmke, Vogel, Voscherau, Dohnany, oder der einzigartige Helmut Schmidt. Alles Politiker mit Bildung, auch mit Herzensbildung, die auf hohem Niveau diskutieren und handeln konnten, zum Wohle des Volkes (meistens). Heute leistet sich die älteste Partei Deutschlands einen rotzfrechen Lausbuben, einen karrieregeilen Piraten und Denunzianten, einen Jäger, Stegner, Scholz, Schulz, Maas, eine Kraft, Schwesig, Nahles, Fatimi. Lauter Rüpel und Kleingeister, die eine Politik des Verachtens der Realität (also der Fakten) betreiben, Scheingefechte um Wortklaubereien führen, unfähig zur offenen Diskussion, und die beharrlich daran arbeiten, dass die Bürgerinnen und Bürger bloß nicht die Wirklichkeit benennen, weil nicht sein kann was nicht sein darf. Die erst genannten Politiker wären schon längst aus Anstand zurückgetreten, wenn sie soviel Bockmist produziert hätten wie der NRW-Innenmininster, der Pirat Lauer oder der Flughafenexperten Wowereit.
    Von den grünen Wortpolizisten fange ich jetzt lieber nicht an.

    • Titel eingeben
      Die „Geschenkten“ sollen dann „Zuhause“ wählen dürfen, Linke und Grüne natürlich. Zuerst, und solange sie die auch brauchen (für doppelte Staatsangehörigkeit, Sozialleistungen, Moscheen, Koranschulen etc. etc.). Göring-Eckhardt wird sich noch wundern, dann wird es aber zu spät sein.

    • @Fabrice del Dongo
      Wenn es zu spät ist, was wohl schon eingetreten ist, wird sich Göring-Eckhardt samt ihrer gesamten Parteispitze nicht wundern sondern feiern, denn dafür haben sie sich ihr Leben lang hart gearbeitet. Viele gehen immer noch davon aus, dass die ganze Miesere ein Ergebnis von vielen großen politischen Fehlern ist. Man will halt nicht glauben, dass es Leute gibt, die ihr eigenes Land ruinieren WOLLEN. Wer nüchtern ist, kann in den Entwicklungen der letzten Dekaden keine Fehler erkennen, sondern ein Programm, das parteiübergreifend verfolgt wird. Das Progam stammt größtenteils von grünen Federn. Übrigens, ich denke Göring-Eckhardt mit Kollegen sind keineswegs dümmer als die meisten Wähler ihrer Partei und haben das erreicht, was die Wähler eigentlich nicht wollten. Die Grünwähler wollten die Welt retten jedoch nicht ihr eigenes Land zerstören. Gute Vorsätze halt…

    • @Oskar "VSOP
      Hahaha, das ist gut! Man muss die halt nur mögen. Also, ähm, die Spirituosen selbstverständlich … ;-)

    • außer Nahles
      Andrea Nahles fällt da raus, denn die ist gar nicht so schlecht.

    • Humanistisches Schenken
      Im Blog ist ja teilweise die Linguistik ausgebrochen. Nicht unsympathisch! Im Proseminar ist „schenken“ ein Standardbeispiel für direkte Objekte, die auf Gegenstände beschränkt sind. Man* liebt einen Nafri, schenkt ihn aber nicht.

    • @Antesde: Chronologie beachten
      Der Essener Parteitag, der Lucke abservierte, war vor (!) Merkels Flüchtlingseuphorie. Lucke hat als Parteiführer Mängel gehabt, aber er war kein in der Wolle gefärbter Rechter und kein Opportunist. Nun haben wir den Höcke, für den wohl nur ein Weißer überhaupt ansprachewürdig ist und der schlechtverstandene psychologische Forschung von Rushton für eigene Rassetheorien verwurstet, Gauland, der neben “ einem Boateng“ nicht leben will, aber seine “ Integration“ lobt ( Boateng ist gebürtiger Deutscher) und die gute Frau Petry, deren hervorstechendste Eigenschaft das Zänkische ist und die das “ Völkische“ wiederbeleben will, ist ja nur ein Wort, und Gauland springt ihr bei. Wissend, dass die Völkischen des 19. Jhdt fanatische Antisemiten waren und sonst fast gar nichts. Man ist so weit ins Dumpfe gegangen, dass auch die Rechtskonservativen in der Union wie Bosbach nicht mitgehen können. Es ist nämlich ein Riesenunterschied, ob man aus Vernunft rechts steht oder aus Bösartigkeit. Tut mir leid, ich halte das für einen Fehler. Das rechte Potential hätte man sowieso bekommen, aber man wäre anschlußfähig gewesen.Nun hat man die Rechten und die Protestler ( weniger als möglich) , aber keine Koalitionsoption und darum muss Merkel sich nicht wirklich fürchten. Frauke Petry hat Merkel einen Riesengefallen getan.

  32. Zukunft des Lokaljournalismus
    Die völlig überzogenen Erwartungen an die „geflüchteten Newcomer“, die ganzen projizierten Wünsche, die, als sie unrecherchiert publiziert, und, dem Internet sei Dank, auch schnell weltweit kolportiert wurden, sind nie widerrufen wurden. Jedenfalls nicht von den damaligen (und heutigen) Akteuren.
    Ich habe kürzlich mal mit einem Lokalreporter einen Meinungsaustausch über die Zukunft des Journalismus geführt und eine Art Buße vorgeschlagen, um den Rest Glaubwürdigkeit zu erhalten, à la: „Ja, ich habe 2014/2015/2016 oft spekuliert statt recherchiert, es war falsch, aber in gutem Glauben. Ich habe verstanden, ab jetzt geht’s nur noch nach journalistischen Grundsätzen weiter.“
    Das kam für ihn überhaupt nicht in Frage.

    Mir kommt die journalistisch bepuschelnde Behandlung der R2G-Sprachpolizei eher als eine Art Symbiose vor.

    Kann man so machen, aber dann geht’s weiter bergab.

    • Sie sehen ja, die R2G-Stasis kommen nicht nach Bayern durch.

    • Titel eingeben
      Die kommen nicht nach Bayern vor, weil die Posten da schon anderweitig besetzt sind.

    • Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern
      sagt sich so ein Journalist und wird auch zukünftig Spekulations- und Schwafelchancen finden. „Postfaktisch“ wurde rein faktisch vor Jahr(zehn-)tausenden erfunden. (Mal die Ausführungen von Dawkins zur evolutionsbiologischen Rolle von Mythen und Religionen lesen).

      Ebenso unkomisch sind die seriös daherkommenwollenden Aufklärer aus der Hobby-Ecke. Da meint bspw. einer, Religion substanziiert kritisieren zu können,
      http://www.focus.de/politik/videos/herr-matussek-wer-leichter-glaubt-wird-schwerer-klug-paedagoge-erklaert-in-vier-minuten-warum-die-welt-ohne-religionen-besser-waere_id_5848381.html
      und zitiert als Kronzeugen ausgerechnet Marx, Produzenten einer in den Kernaussagen leicht als perfekt abwegig erkennbaren Säkular-Religion. Welche zudem unter Anwendung mit Abstand mehr Schaden angerichtet hat als die ganze mittelalterliche Inquisition, bei Anwendung der gleichen Methoden.

      Entdeckt wurde „postfaktisch“ dagegen erst jetzt. Dass die Antwort auf postfaktischen Hobbyphilosophen-, Regierungs- und Journalistenstil aus Trump & zugehörigen Sprechblasen besteht, macht die Sache nicht viel besser. Ist aber logisch und im Grunde sogar vertretbar. Denn wenn schon unterirdisch, dann bitte unter allgemeiner Beteiligung.

      @DAs Blog als eine der wenigen Ausnahmen, wo Faktizität noch den traditionellen Rang hat. Das wirkt eigenartig. Irgendwie hat man schon den Eindruck, sich demnächst als Geisterfahrer outen zu müssen.

    • Das bloggt
      Im zweiten Kellergeschoß des Hausherrn schlägt unsichtbar Tillys Herz der Gegenreformation.
      (Außenstelle für Herzbestattungen, Gnadenkapelle (Altötting)

    • Tilly hätte für mich sicher nichts übrig.

    • @Gastarbeiter
      Ich sehe die CSU heute in einem weitaus milderen Licht als früher, weil ich die Zustände in Bayern immer noch deutlich besser finde als in anderen Bundesländern und im peinlichen, desorientierten Reichshauptslum.

      Wer eine Sawsan Chebli zur Staatssekretärin macht, bettelt förmlich um Verachtung.

      Da kann selbst ein noch so verfilzter CSU-Landrat nicht mehr mithalten.

  33. Es kommt noch dicker
    Denn die „Kanzlerin“ wird dieses Jahr wiedergewählt werden. Von den Rentnern, den Beamten. Vielleicht auch von „Frauen“.
    Nachdem jede Partei mal Steigbügelhalter spielen durfte sind wahrscheinlich wirklich die Grünen dran. Don Alphonso, soviel können Sie dann gar nicht schreiben, wie Sie müssten!
    Einziger Besserung, es wird eine Opposition geben.

    • Sie übersehen da etwas. Die Grünen haben 10%, und die CDU 28, wenn es hoch kommt. 6-7% sind CSU. Die wird das aber vermutlich nicht mitmachen.

    • @Gastarbeiter
      Wieso glauben Sie, die Kanzlerin würde von Beamten, Frauen und Rentnern wiedergewählt werden? Ich bin Frau und Beamtin und eine Wahl dieser nägelkauenden Dame kommt für mich nicht in Betracht. Auch ich zahle Steuern, die ich zugunsten meiner Landsleute verwenet wissen möchte? Auch bezweifle ich, dass allzuviele der Kölner Polizeibeamten eine Politik des „Weiter so“ unterstützen.

    • Entschieden nein!
      Als Frau und pensionierte Beamtin muss ich hier entschieden widersprechen. Meine Stimme bekommt sie nicht.

    • Als Frau und Beamtin
      meine Stimme bekommt sie nicht!

    • Kanzlerin Merkel
      Unter den Prämissen, dass die CDU eine Koalition mit Linke sowie AfD ausschließt, der aus meiner Perspektive heraus reichlich verwegenen Annahme, dass die CSU das erste mal überhaupt nicht mitspielt und nicht auf Bundesebene den Bettvorleger gibt (bzw. -6% für CDU/CSU), ergeben sich nach den letzten Umfragen (vom 05.01.) folgende Konstellationen, die Frau Merkel im Kanzleramt halten:
      Schwarz-Rot: 50,5% (30,5+20)
      Schwarz-Rot-Grün: 60% (+9,5)
      Schwarz-Rot-Gelb: 56,5% (+6)
      und die Notfall-Übertriebengroße-Koaltion, die sich als „Koalition der demokratischen und nicht-populistischen Parteien“ bezeichnen wird:
      Schwarz-Rot-Grün-Gelb: 66%
      Und das ist zur Basis 100% gerechnet (was man eigentlich anders machen müsste, nachdem ‚Sonstige‘ aus der Basis rausfliegen).

      Nichts anderes geht im Moment, auch nicht R2G. Merkel wird aktuell in jedem Fall Kanzlerin bleiben.

      Man kann aber eine simple Kontrarechnung betreiben, um zu sehen, wann Merkel nicht Kanzlerin werden würde.
      Afd und Linke müssten zusammen mehr als 50% der wirksamen Stimmen auf sich vereinigen.
      Das impliziert aber R2G. Um das gleichzeitig zu verunmöglichen müsste die AfD schon als stärkste Kraft aus den Wahlen hervorgehen.
      Obwohl es dann wahrscheinlich eher eine Minderheitenregierung geben würde.

      Konklusion: Die CSU ist irrelevant für die BT-Wahl. Wir werden bis 2021 von irgendeiner merkelgefälligen Koalition (A) oder von R2G (B) regiert. Das einzige Mittel gegen beide Konstellationen ist die AfD (C), die aber niemand in der Regierung sehen will.

      Tja, wer nicht C sagen will, der muss A oder B sagen.

      Ich sage C, im Bewusstsein eine möglichst starke tatsächliche Opposition im Bundestag zu haben, die die katastrophale Regierungsarbeit von A oder B möglichst lähmt oder diese Regierungsarbeit für soviele Bürger wie nur möglich offensichtlich macht.

    • @ drei Beamtinen: quo vadetis...
      im Fall: Pension oder Remonstration?

    • Das wird mir ein
      Hochgenuss, ein polizeirechtliches Fest, das Sinnen, Trachten, So-Sein und So- nicht-sein unseres Herrn Innenminister in spe von Notz miterleben zu dürfen.

    • Good cop Bad cop
      Bin mir leider nicht sicher, ob die CSU Störfeuer echt sind, oder ob sich die Union bloß *breiter aufstellt*.

    • @ ^Rheintochter
      Bei Pensionnären und Beamten einfach aufgrund monetärer Anreize. Diese Gruppen profitieren, solange der Status Quo noch aufreechtgehalten wird. Und Merkel gestaltet nunmal nicht, sondern steht für den Status Quo.
      Bei Frauen ist es ein etwas willkürlichere Unterstellung. Sorry.

    • Der Rechtsruck der AfD
      Es ist der Rechtsruck der AfD, der Merkels Macht sichert. Denn eine völkische AfD unter Petry, Gauland und Höcke ist für die CDU als Koalitionspartner undenkbar, auch für eine CDU, die sich der Merkel entledigt. Strategisch war das Vergraulen Bernd Luckes ein Fehler, moralisch war es das sowieso.

    • @Candidesgarten Lucke
      Ah was, Lucke hat sich mitsamt seinen Anhängern ins Bockshorn jagen lassen von der allgemeinen refugee-welcome-Antifa-Kakophonie. Mittlerweile ist das, was die AFD so vor 1-2 Jahren bemäkelt hat, Konsens und der Terminus „Menschengeschenke“ ist ca. im Nirwana gelandet.

      Jetzt könnte Luicke zu ganz großer Form auflaufen und helfen, die AFD auszubalancieren. Ein halsstarriger Patriarch, der die größte Chance seines Lebens verpasst hat.

    • @Candidesgarten
      Lucke wurde meines Wissens nach nicht vergrault, sondern abgewählt

      Nachfolgend schien er der Illusion verfallen zu sein, seine Person und sein Netzwerk wäre zentral für den Erfolg der AfD gewesen. Das waren sie nicht. Man ist lediglich über eine rechtsliberale Marktlücke im politischen Spektrum gestolpert, die von der FDP und der CDU geschaffen wurde, durch ihr verstärktes Heranrücken an SPD, Grüne und Linke.

      Und was die CDU für koalitionsfähig hält ist irrelevant.

    • CSU
      @Don Alphonso
      „Sie übersehen da etwas. Die Grünen haben 10%, und die CDU 28, wenn es hoch kommt. 6-7% sind CSU. Die wird das aber vermutlich nicht mitmachen.“

      Ihren Optimismus in allen Ehren, aber Seehofer bläst seit über einem Jahr die Backen auf, ohne irgendetwas zu tun. Wenn die CSU demonstrieren wollte, dass es ihr mit der Obergrenze o.ä. ernst ist, müsste sie vor der Wahl aus der Regierung austreten. Wird sie aber nicht machen.

      Und zwar aus einem einfachen Grund: Weil die CSU, solange sie Merkels Kurs mitträgt, zwar viele Wähler an die AfD verliert, aber würde sie Merkels Kurs nicht mittragen, würde sie noch viel mehr Wähler an R2G verlieren, weil die meisten Menschen im Prinzip noch hinter Merkel stehen, wenn auch ohne Enthusiasmus. Deshalb eiert meiner Meinung nach Seehofer so herum, haut verbal auf den Putz, wagt es aber nicht zu handeln.

      Wenn ich mich richtig erinnere, war da vor ein paar Tagen eine Umfrage, wonach Merkel bei CSU-Wählern mehr Sympathien hat als Seehofer. Die Umfrage mag pro Merkel frisiert sein, gibt aber noch die Grundtendenz der Menschen wieder, die „schon lange hier leben“ und sich irgendwie für bürgerlich halten.

    • Es wird ebenfalls eine Schein-Opposition werden, nehme ich an. Blockflöten halt.
      Gastarbeiter – 7. Januar 2017 um 09:05 Uhr … die „Kanzlerin“ wird dieses Jahr wiedergewählt werden. … Einziger Besserung, es wird eine Opposition geben.

      Die derzeitige AfD-Bundesvorsitzende scheint mir im Regierungsauftrag zu Handeln. Erinnert mich an den Regierungsdirektor (Abteilung Personal des Bundesverteidigungsministeriums) als „Piraten“-Bundesparteivorsitzenden. Vgl. https://de.wikipedia.org/wiki/Bernd_Schl%C3%B6mer#Parteivorsitz_der_Piratenpartei

      … 2012 wurde Schlömer auf dem Bundesparteitag in Neumünster zum Vorsitzenden der Piratenpartei Deutschland gewählt, nachdem er zuvor den stellvertretenden Vorsitz innegehabt hatte. Er erhielt bei der Wahl durch Zustimmung 66,6 Prozent der Stimmen.

      Schlömer löste Sebastian Nerz ab, der die Partei ein Jahr lang geführt hatte. Einen Sitz im Bundestag strebte Schlömer nach eigenen Aussagen nicht an.

      Nach der Bundestagswahl 2013, bei der die Piratenpartei 2,2 Prozent der Stimmen erzielte, erklärte Schlömer öffentlich, zur Vorstandsneuwahl auf dem Bundesparteitag Ende November nicht mehr antreten zu wollen. …

      Seit Oktober 2015 ist Bernd Schlömer Mitglied der FDP im Ortsverband Berlin-Kreuzberg. Er trat als Spitzenkandidat der FDP für die Berliner Abgeordnetenhauswahl 2016 im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg an und wurde in das Berliner Abgeordnetenhaus gewählt.

  34. Stadtluft macht unfrei
    Der Stuttgarter fährt bei Fernreisen mehr und mehr nicht länger vom Hauptbahnhof ab, sondern mit der S-Bahn nach Böblingen, Plochingen und Schorndorf, um dort den IC zu erreichen, nicht wegen der Baumaßnahmen am Bahnhof, sondern um der Sicherheit willen. Der ICE ist ihm damit verwehrt

    Er steigt mit der S-Bahn, wenn er zu Oper, Staatsgalerie oder Landesibliothek möchte nicht mehr am nahen Hauptbahnhof aus, da er dann durch den Oberen Schloßgarten muß, ein Lager- und Rummelplatz für Campierer und Drogensüchtige. Den Umweg nimmt er in Kauf. Möchte er aber in die Oper, kann er von den Eingängen wählen, welchen er will, er muß durch den Geruch von abgestandenem Soich, der trotz aller Putzerei nicht weichen will. Beim Kartenvorverkauf geht es durch ein Heerlager von Punkern.

    Als auf der Königstraße Bänke, auf denen diese Leute hausen, abgebaut werden sollten, ging ein von den Zeitungen verbreiteter Aufschrei durch die Stadt. Die Unzumutbarkeit der Zustände wird hingenommen.

    Wer beklagt sich über die Zustände in unserer Stadt und in unserem Land? Unsere Nachbarn aus Albanien, der Türkei und Afghanistan, die putzen gehen, Taxi chauffieren und beim Daimler arbeiten.

    • HBF Stuttgart
      Man ist beim Stuttgarter Bahnhof zwischen Architekturfans (der Bahnhof wurde von Paul Bonatz und Friedrich Scholer erbaut und ist angeblich ein Denkmal „klassischer Architekturmoderne“, das letzte, das in Stuttgart noch steht) und antideutschen Antifaschisten (Bonatz baute später Rasthäuser für die Hitlerautobahnen und lästerte über den Stuttgarter Weissenhof, eine von Le Corbusier erbaute Mustersiedlung, die Bonatz einen „Vorort von Jerusalem“ nannte) hin- und hergerissen. Der Kompromiss scheint zu sein, daß man ihn einfach vergammeln lässt und hofft, wenn genug Drogensüchtige an die Säulen pinkeln, dass die irgendwann von selber einstürzen. Da man früher aber in „Führereinheiten“ (1 Führereinheit = tausend Jahre) gedacht und gebaut hat, wäre ich da nicht so sicher.

  35. Die Sprache bestimmt das Bewußtsein
    „Nafri“… hm, ich weiß nicht. Der Begriff deckt z.B. die Klientel am Münchner Hauptbahnhof überhaupt nicht ab. Zur treffenden Verallgemeinerung möchte ich erneut den Vorschlag „Deplazierte“ in den Ring werfen, analog zu (engl.) „displaced persons“, aber auch Konnotation zu (franz.) „se déplacer“ = „sich fortbewegen“ (z.B. seit Altersher Eigenschaft vieler Stammesgruppen in Afrika, aber auch Südosteuropa), und (dt.) „deplaziert“ = „[hier] fehl am Platz“.

    Eine Alternative wäre auch „Bahnhofssteher“…

    • Vorschlag: Naschi
      für ’nordafrikanische Schutzsuchende‘

      kam leider nicht so gut an im SchuSu-Schutzlager (wohl wegen EigentorGefahr: ‚tun nix, wollen nur…na‘, Sie wissen schon)

      Berliner nannten solche mal ‚Eckensteher‘ (anderswo: loiterer, chiffoniers, lazzaroni https://nummer.hypotheses.org/160)

  36. Begriffe
    Laut Kreisverwaltungsreferent, siehe verlinkter AZ-Artikel, „neben deutschen Staatsangehörigen vor allem Osteuropäer und Schwarzafrikaner“. Münchener Politiker, auch die Münchener Polizei, können sich auch vernünftig ausdrücken, keine verunglimpfenden Pauschalwörter wie das unsägliche „Nafris“, nichts von „Invasion“, „Kulturräumen“, etc. Es geht auch ohne Stimmungsmache; auch das ist in München besser als anderswo.

    • Das haben wir in München noch alles unter Kontrolle, aber ich kann ihnen gern auch mal die Berichte über die Dealerverfolgung raussuchen. Das finden Sie dann auch nicht mehr spassig.

    • Titel eingeben
      Abwarten. Bald wird sich jemand finden, der „Schwarzafrikaner“ total schlimm findet. Weil ja nicht „alle“… Und, zweites Argument: so richtig „schwarz“ (Schornsteinfeger?) sind die ja auch nicht. Wenn solch Sprachzensur so weitergeht, sind wir bald wieder bei „Neger“.
      .
      Schade, mein erster Kommentar ist futsch, weil ich angeblich „zu schnell“ war. Ich glaube, dies „DU bist zu schnell“ nervt inzwischen jeden hier.

    • Ich wende mich nochmal an die Technik. Es ist ein Graus.

    • yogi, ja eben BEGRIFFE!
      „NAFRI“ ist ein deskriptives technisches Akronym für eine relevante Sachverhaltsbeschreibung
      „Invasion und Kulturraum“ sind interprätatorisch erklärende Begriffe, über deren Relevanz und Zutreffen man diskutieren muß. D.h. aber, man MUß darüber reden und die Worte verwenden dürfen.
      Ich finde diese Begriffe im Übrigen rehct zutreffend,- aber ich bin ja auch nicht bei der „Sprachpolizei“…. Den Begriff würde ich übrigens anders konstruieren: Sprachdenunziaten und Wahrheitsministerium beim Bundeskanzleramt…

    • Kompromissvorschlag
      Wir nennen Nafris „Babe“ (Bahnhofsbeklatschte) oder „Tewofs“(Teddybärbeworfene).

  37. Den autoritären Staat haben wir in einer paradoxen Form schon
    er will in privateste Belange mithineinreden. Er will durch Steuererhöhungen die Ärmeren zum veggie day zwingen und irgendwann bekommen die einen Bonus, die nur 4x in der Minute ausatmen und die einen Malus, die es häufiger als 12x tun!
    Nur bei eigentlichen Hoheitsaufgaben wird der Staat von den bewußten Rallen-Meths zielgerichtet entkernt und geschwächt. Das ist paradox und nicht wirklich stringent, aber wer hat von dieser Klientel je etwas Stringentes gesehen? Eine Konsequenz, in der der Verursachende auch in Veantwortung zu siceh als politischer Ursache steht!

    Die Obrigkeitshörigkeit und Staatsgläubigkeit läßt sich heute recht eindeutig im grünlinken mainstream und seinen Medien festmachen.
    Die AfD will genau DAS nicht, es besteht eine gesunde Skepsis gegen einen Staat, der alles Private zur Staatlichen Regulationssache machen will. Die meisten AfD-Anhänger wollen einen liberalen Staat, der seine zentralen Hoheitsaufgaben erfüllt und ansonsten den Bürgern jene Freiheit läßt und garantiert, von deren Erträgen dieser Staat letztlich nur existieren kann!

    Ansonsten ist das Schwammerl-Beispiel ein gutes. Es zeigt, daß es diesen Dreischritt braucht: Problem erkennen, offen drüber reden, Handeln!
    DANN nämlich sind Probleme nicht @alternativlos, sondern lösbar Und eine Gesellschaft kann an ihnen, wie der Einzelne auch-, wachsen.

    Damit kann man die drei Problemgruppen benennen, die diesem Dreischritt hier systematisch entgegenstehen: a) die Relativierer und Verdunkeler (auch des Doms!)
    b) die Sprach-und Gedankenpolizei der PC-hatespeech-fakenews und Denunziationsfraktion c) die fatalisten Diätenbezieher des Alternativlos-Vorsehungs-Kultes
    Die Namen sind bekannt.

    • Der Staat geht halt dorthin, wo nes für ohn am einfachsten ist. Einen hochmobilen Migranten, der eh nichts hat, muss er nicht verfolgen, aber ein sesshafter Bürger mit Geld, der lohnt sich.

    • DA, ich glaube ja, daß die Logik nochmal perfider ist
      Denn die sogen. Migranten werden nicht verfolgt, WEIL sie Migranten sind.
      Andererseits werden die Deutschen (und erfolgreich Integrierten!) gerade verfolgt,WEIL sie keine „nochnichtsolangehierlebenden“sind, sondern eben“schonlängerhierlebende“.

      Die Zielrichtung ist eindeutig konkordant mit den bisherigen Umerziehungsversuchen-statt-Politik. Und das Ziel scheint mir eine @Verbesserung,- nicht nur der Welt,sondern des Menschen. Das Konzept dahinter ist ein rassistisches: der böse Abendländer/ explizit Deutsch vs. der gute Wilde (weil Kreuzzüge und Kolonialismus).

    • You're making a big mistake, fellas!
      @Feldmann

      Keine Sorge. In nicht all zu ferner Zukunft wird sich auch der Deutsche fragen, ob er einen Staat finanziert, der sein Leben nicht mehr schützen kann. Wenn der Kriminelle mehr Freiheiten hat als der Anständige, dann kippt der Staat. Und wir nähern uns diesem Zustand.Die Gefängnisse sind voll. Die Gerichte überlastet, die Polizei überarbeitet.

      Und der Staat ist zu dumm um zu begreifen, dass er sich in den Untergang führen lässt.

    • @ Don
      …weshalb sich der Staat bei den Abschiebungen auch gerne an die leidlich integrierten mit festem Wohnsitz, Spracherwerb, Jobs, Kindern mit guten Schulnoten/Ausbildungsplätzen hält und so etwas für die Statistik tut, leider unter Dabehalten der einschlägigen Problemfälle. Es ist einfach nur absurd.

    • Der deutsche Michel ist (leider) kein Franzose
      @Goodnight

      „Wenn der Kriminelle mehr Freiheiten hat als der Anständige, dann kippt der Staat.“

      Haben wir doch schon lange, siehe M-Kurden.

      Einfach die Stimmung bei Kollegen, Freunden, Bekannten ausloten. ARD, ZDF, Spiegel und Co. haben an der Meinungsfront immer noch die Führung inne. Einfach weil die Meisten nichts anderes kennen.

      Für den Rest der Freizeit gibt es die Dschungelcamp-Berieselung mit der Kombi „Blondine mit Doppel-D mampft Känguruhhoden“. Solange dieses noch funktioniert (und das tut es), gibt es keinen „Aufstand“.

    • "Solange dieses noch funktioniert (und das tut es), gibt es keinen „Aufstand“.
      @Adam Cartwright
      Der deutsche Michel und seine Unfähigkeit zu revolutionärem Umsturz wird Lenin mit folgender Ausspruch zugeschrieben: „Deutsche Revolutionäre besetzen einen Bahnhof erst nach Kauf einer Bahnsteigkarte.“
      Freiherr Carl Friedrich von Weizsäcker bewertete diejenigen, die schon länger hier leben wenig schmeichelhaft wie folgt:
      Absolut Obrigkeitshörig, des Denkens entwöhnt, typischer Befehlsempfänger, ein Held vor dem Feind, aber ein totaler Mangel an Zivilcourage!
      Der typische Deutsche verteidigt sich erst dann, wenn er nichts mehr hat, was sich zu verteidigen lohnt. Wenn er aber aus seinem Schlaf erwacht ist, dann schlägt er in blindem Zorn alles kurz und klein, auch das was ihm noch helfen könnte.

  38. Ex-Zeitleser
    Es ist wichtig und endlich an der Zeit manche Realitäten ungeschminkt und unbeschönigt zu benennen. Ansonsten erleiden Politiker und Medien einen irreparablen Vertrauensverlust, der ja zum Teil auch bereits eingetreten ist. Zur deutschen Innenpolitik lese ich z.B seit einem Jahr verstärkt Medien aus unseren Nachbarländern.
    Durch die „verzerrte“ Darstellung der Situtation fühle ich mich und wohl viele Bürger schlicht vera… und wenn das so weitergeht wird das Ergebnis tatsächlich eine zunehmende Radikalisierung vieler Wähler sein. Ich zumindest bin schon fast „wütend“, nicht zuletzt weil ich riesige finanzielle Lasten auf uns Steuerzahler zukommen sehe.

    Es ist der groteske Kontrast. Da wird z.B. täglich verbereitet die Welt in D sei doch ziemlich in Ordnung und die Kriminalität geht sogar zürück oder ihre Entwicklung sei nicht auffällig. Gleichzeitig müssen sich junge Frauen in ihrer Bewegungs- und Lebensweise den neuen Verhältnissen anpassen. Klar war da schon immer Vorsicht und Umsicht angezeigt, aber dass öff. Verkehrsmittel und Bahnhöfe „Gefahrenzonen“ werden, war doch kaum vorstellbar. Wir und viele Eltern von jugendlichen Töchtern aus unserem Bekanntenkreis sind mehr als „besorgt“. Und meine 80 jährige alleinlebende Mutter hat z.B. schlicht Angst, nachdem in ihrem Dorf nun mehrfach eingebrochen wurde und es zu dreisten Betrügereien und Bedrängungen von sehr betagten Senioren gekommen ist. Klar man kann auch da noch an Zufälle glauben…. und von subjektiven Ängsten sprechen…..

    • Traue keiner Statistik.. dazu kommt nächste Woche noch etwas.

    • Titel eingeben
      Zur „offiziellen“ Statistik gibt’s hier das Pendant, eine seriöse Statistik:
      https://is.gd/cVRg8p

    • Crime
      Lesen Sie folgenden Bericht von Klonovsky:

      http://michael-klonovsky.de/artikel/item/363-fluechtlinge-sind-nicht-krimineller-als-deutsche

      Die Befunde sind – mit einigen Variationen – beunruhigend (sorry, ein „Euphemismus“).

      „Zufälle“, „Einzelfälle“ war gestern.

      Ziehen Sie Ihre Schlüsse.

    • @Klaus
      Das schlimmste an ihrem Link ist, dass der mit seiner Kritik an den offiziellen Manipulationen der Kriminalitätsstatistik Recht hat.

    • Zur Statistik eine Anekdote
      Von einer Berliner Kollegin wurde berichtet, dass ihre Gruppe beim Ausgehen überfallen wurde, es gab aber keine Beute und die Täter rannten davon, da sie erkennen mussten, dass die Gruppe größer war als die zwei ausgesuchten Opfer.
      Auf meine Frage, was die Polizei dazu sage, wurde mit Hohngelächter geantwortet, da man nichts für die Versicherung benötigte, wurde auch die Polizei nicht informiert, da dies nur Aufwand für keine Ergebnis sei.

      Damit bekommt man auch keinen Eintrag in die Statistik und damit keinen Anstieg der Kriminalität.

    • UNBEDINGT die von Herrn Klaus verlinkte Site lesen !
      Klartext ohne Blabla, Zahlen, Fakten, den Reim soll sich laut Verfasserin jeder selbst machen .

      Gute Basis für eigene Gedanken (s.DA) und Diskussionen.

      Statistik KANN nützen, wenn man will.

    • @ rhadamanthys
      Das deckt sich mit den Beobachtungen in dem Artikel Birgit Kelles in der WELT, die zum Schluß kam, Frauen hielten die Statistiken durch defensiveres Verhalten „sauber“. Gut für die Statistik, schlecht für die Bewegungsfreiheit von Frauen im öffentlichen Raum.


    • @Klaus: Danke für den Link. Unbedingt lesens- und verbreitenswert.

    • Danke, Herr Klaus für den link! SEHR LESENSWERT
      es kommt das heraus, was alle „wissen“, doch dort so methodisch dargelegt, daß es in der Tat erschütternd ist(Herr Marx), wie sehr selbst vermeintlich kritische Leute wie B.Palmer die Statistiken dengeln biegen von Demagogen wie den Merkels Gabriels Roths pp ganz zu schweigen.

      Das sehr vereinfachte Resümee ist eine Bestätigung der schlimmsten Erwartung.

      warning! für naive cduspdgrünWähler absolut ungeniesbar und Weltbild destruktiv!

    • Bürgerkrieg
      Vor Jahren traf die Schweizer Armee eine Übungsannahme „Bürgerkrieg in Frankreich“ soll nicht in die Eidgenossenschaft überschwappen: Aufschrei in F.

      Vielleicht hatten sie ja recht: D bemüht sich redlich Erster zu werden…

      Die Frage für die ich keine Antwort finde:
      Ist es Dummheit oder Böswilligkeit der Maria Antonia „Erika“, Ludwig mAAS, etc. ?

    • Die sind Getriebene, ich wüsste's auch gern, durch wen.
      Wassermann – 8. Januar 2017 um 22:15 Uhr … Die Frage für die ich keine Antwort finde: Ist es Dummheit oder Böswilligkeit der Maria Antonia „Erika“, Ludwig mAAS, etc. ?

      Diese traurigen Gestalten wollen einfach „oben bleiben“, eine Rolle spielen. „Eine tiefere Botschaft soll nicht übermittelt werden.“ http://www.bz-berlin.de/berlin/unten-ohne-in-die-u-bahn

    • @Externet, die winterlichen Nacktbeinler
      in der U-Bahn habe ich nicht gesehen.
      Dafür den Nachbarn (Mieter) aus dem EG letztes Jahr bei Schnee und Eis in Shorts und Badelatschen beim Mülleinwerfen.
      Heute jagte die Feuerwehr den verbrannten Topf in unserem Aufgang.
      Also, ich habs ja gerochen.
      Erst roch es nach Essen, dann angebrannt (der angekokelte Rinderbraten meiner Mutter, als der Dampfkochtopf mal zu heiß hatte und sie weg war, kam mir in den Sinn), und dann nur noch brennerig.
      Anscheinend zog soviel Qualm ins DG, daß der Nachbar dort vor Schreck die Feuerwehr rief. Zum Glück war ich da, als die kamen, so konnte ich meine Tür und die meines Etagennachbarn vorm Eingeschlagenwerden retten. Denn es ließ sich nicht recht orten, stank aber.
      Es war dann in der EG-Wohnung, bei der sie ins Fenster einstiegen. Sie ist, wie sich herausstellte, untervermietet (ich vermute, AirBnB), und die junge Frau, der ihre Suppe angebrannt war (der Topf war innen Kohle, man erkannte noch ein paar schwarze Wurstscheiben, die wohl für das Kokelbratenaroma gesorgt hatten), hatte wohl den Topf bereits beiseitegestellt gehabt, als sie es merkte, sinnloserweise auf ein Geschirrtuch, das auch ankokelte.
      Danach war sie aus dem Haus gegangen, dummerweise ohne der Nachbarin ihr Mißgeschick zu beichten, als die sie traf und nachfragte.
      Ergebnis: Schaden für nichts, 3 Feuerwehrwagen in der Straße, ca. 12 Feuerwehrleute und PolizistInnen mehr als 1 Stunde beschäftigt, 5 Türen kaputt. Und 1 Kochtopf.

  39. Blasphemie
    Für einen Anhänger des Welcome-Kults ist der Münchner Bahnhof ein heiliger Ort, ein Mekka des „hellen“ Deutschland, an dem die göttergleichen und guten Erlöser ankamen und eine Wandlung eines öden, schlimmen Landes bewirkten. Erstmals habe man stolz sein können.

    Deshalb will die rotgrün regierte Stadt die Folgeprobleme schnell und leise beerdigen. Mekka muss sauber bleiben. Wie im Kölner Dom werden Berührungsreliquien aufgestellt und die Religionspolizei wird mit langen Stöcken kommen auf Sie einprügeln.

    Man sollte das Schwammerl m.E. nicht abreißen, sondern einen Altar aus Sperrholz und großen Lautsprecher installieren, und jeden Tag eine gute Nachricht über Bereicherungs- und Integrationserfolge vorlesen, mit arabischer Simultanübersetzung versteht sich. Und viele Piktogramme.

    Ohne Sarkasmus: Spätere Historiker werden den Münchner Bahnhof als Parallele zur Potsdamer Garnisonskirche aufführen, als bildhaftes Beispiel für das Durchbrennen aller institutionellen Sicherungen vor naiven vulgärsozialistischen Verheißungen, knallharten Geschäftsinteressen, Claninteressen und Erlösungssehnsüchten, und Ort des Auftaktes einer – rückblickend wird man sagen – unausweichlichen Katastrophe. Und man wird mit Zeigefingern auf die Berichterstattung in ausländischen Medien verweisen, in denen das doch alles deutlich zum Ausdruck kam.

    • Der Bahnhof soll umgenbaut werden, und tatsächlich gab es Überlegungen, den Starnberger Flügelbahnhof als geschichtsträchtigen Ort zum Denkmal zu machen, so eine Art Ellis Island der Deutschen. Ich weiss nicht, ob dss noch aktuell ist.

    • Bei Anne Will...
      …schrieb ein Münchner damals war sinngemäß:
      An diesem Abend kam meine Schwägerin von einem Besuch aus Franken zurück und machte folgende Beobachtung. Claudia Roth war mit ca. 10 Leuten und Kameramann angerückt und diese hießen die Flüchtlinge willkommen. Als alles im Kasten war, waren sie so schnell verschwunden, wie sie gekommen waren.

      Leider habe ich mir das nicht kopiert.Fakenews waren es wohl kaum? Frau Roth könnte helfen…

    • Der Tag von Potsdam
      Der Tag von München.

      Sehr gut.

    • Titel eingeben
      Wenn ich mich recht erinnere, ist der Starnberger Flügelbahnhof seit 2011 denkmalgeschützt. Und mindestens seit dieser Zeit wird auch wieder ernsthaft über einen Umbau des Bahnhofs diskutiert, wovon einige Alternativen einen Abriss des Gebäudes vorsehen.

      Eigentlich wird da schon immer diskutiert. Ein „München 21“ bleibt den Bürgern zwar erspart, aber auch Stoibers Transrapid hätte erhebliche Umbauten bzw. Teilabrisse erfordert. Aktuell ist es die 2. Stammstrecke, und das Gebäude, nach dem Krieg Anfang der 1950er schnell hochgezogen, ist wohl von der Substanz her auch nicht so dolle. Es hieß mal, es solle auch Denkmalgeschützt werden – keine Ahnung, was daraus geworden ist.

      Auch die Lage beim Schwammerl ist nicht so neu. Meine eigene Wahrnehmung der Situation um den Bahnhof beginnt 2007, und auch damals schon wurde die Situation rund ums Vordach als, sagen wir, verbesserungswürdig, empfunden. Eine reine Taxistation war das da schon lange nicht mehr, und vor 2015 waren da halt die Drogies und Alkies und ein paar Obdachlose, Dealer. Die den Weg versperrenden Fahrradständer helfen nicht, und die jahrelange Baustelle – beim Umbau der B-Ebene wurde da Baumaterial gelagert – sorgte eher für mehr Nischen und Verstecke.

      Generell hat sich das Bahnhofsviertel schon verändert. Zwar gab es auch vor 2015 den Schwarzarbeiterstrich an der Landwehr/Goethestrasse, und ohnehin zieht das Viertel südlich des Hauptbahnhofs, im Osten und Westen begrenzt durch Sonnenstraße und Paul-Heyse-Straße, im Süden bis etwa Pettenkoferstraße reichend, zumindest tagsüber eine wilde Mischung aus Balkan, Orient und Afrika an, mit ein paar versprengten Touristen dazwischen. Ich finde das da eigentlich ganz prima, um Einzukaufen oder essen zu gehen.

      Aber, eben seit 2015 ist zu beobachten, dass sich eben immer mehr Leute auf den Bürgersteigen aufhalten, im Sinne von „halten“, und nicht lediglich als Verkehrsweg nutzen. Ähnliches sieht man im Alten Botanischen Garten, wo zumindest im Sommer 2016 sehr, sehr viele Leute den ganzen Tag verbrachten. Und in den Lokalblättern zumindest gefühlt jeden 2. Tag von einem Überfall, einer Schlägerei oder einer (versuchten) Vergewaltigung berichtet wurde. Dass da die Leute dann allergisch reagierten, als sie merkten, dass über die Herkunft der Täter sehr selektiv berichtet wurde, kann man vielleicht noch besser verstehen, wenn man weiß, dass direkt nebenan mehrere Schulen, darunter eine Berufsschule und ein großes Gymnasium, liegen.

  40. Sprechverbindung nutzen nur der AfD!!
    Abermals heißen Dank für diesen Text!!

    Insbesondere die Sprachverbote (und damit nachgelagerten Denkverbote) der bekannten – und hier benannten – Protagonisten sorgen dafür, dass man sich weder differenziert mit der Flüchtlingskrise, dem Opportunismus von Angela Merkel noch der – meiner Meinung nach – unappetitlichen AfD auf einem gewissen intellektuellen wie demokratischen Niveau auseinander setzen kann.

    Und das Kassandra-Schicksal kennen wir doch alle, Don Alphonso! ;-)

    Schnitt.

    Wann kommt denn endlich die große „Der badet gerne Lauer!“-Aufarbeitung?!

    • Montag. Ich warte da noch was ab.

    • Ich freue mich schon SEHR auf den Lauer-Text...
      … denn diese Mimose hat mir meinen allerersten Block auf Twitter seit neun Jahren (sic!) eingebracht.

      Vergeben vielleicht – vergessen niemals.

    • Hallo,
      schön denunziert die BLAUEN, ist okay. Ich ,Unappetitlicher, werde jetzt erst recht zum BLAUEN, obwohl ich derzeit CDU-Volksverräter bin.
      Ist Ihre Meinung, aber nicht Jammern, wenn ihre Frauen zum Invasorenrapport(FickiFicki) antreten dürfen.

  41. Titel eingeben
    In zwei Wochen muss ich nach Stuttgart. Es macht mir etwas Angst, mich durch Bahnhof und unbekannte Stadt im gruenroten Land zu bewegen.

    Schlechte Nachrichten sind hilfreiche Informationen. Danke, Tuermer Don
    Ich hoffe, es ist nicht zu kalt in Ihrem einsamen Wachturm hoch ueber der Stadt.

    • Schlimm soll es im Sommer auf dem Schlossplatz sein. Da hatten wir mal einen Bericht.

    • Sie werden überrascht sein, wie schön und normal noch alles wirkt,Helarctos
      -zur richtigen Tageszeit und mit etwas Glück!

    • Morgens geht das noch ganz gut - die Herren kommen erst so gegen 11,
      halb 12, wenn die ehrenamtlich eingeteilte Reinigungskraft die Gemächer in Augenschein nimmt und wieder wohnlich herrichtet.
      Auch anderswo, nicht nur in Stuttgart.

  42. Der autoritäre Staat droht mit oder ohne AfD
    Denn ein Staat, der Zerfallserscheinungen zeigt, wird sich zwangsläufig mir allen Mitteln wehren – oder eben, noch schlimmer, im Bürgerkrieg zerfallen. Silvester unter Polizeischutz und Weihnachtsmärkte hinter Gittern sind die ersten Anzeichen davon. Demnächst Registrierungspflicht für Bus- und Bahnreisen (in Belgien) und die totale Kommunikationsüberwachung die nächsten. Nach Nazi- und Stasi-Staat droht demnächst der Merkel-induzierte Orwellsche Polizeistaat 3.0.

    Evtl. gibt es eines Tages sogar wieder KZs, Verzeihung, Ausreisezentren für Kooperationsunwillige mit unbegrenztem verpflichtenden Aufenthalt. Nicht, daß ich mich auch darauf freuen würde, angesichts des Unsinns, den man mit solchen Instrumenten anrichten kann, wenn sie denn einmal da sind. Aber der Bürger wird’s hinnehmen, der Sicherheit wegen.

    In einigen Jahrzehnten werden vielleicht ein paar alte nostalgische Säcke wie ich ihren Enkeln von einer Zeit erzählen, in der es zwar keine Sozialleistungen für Menschen ohne Paß, die noch nicht so lange da, gab und man bei der Fahrt nach Italien 2x kurz mit dem Ausweis wedeln mußte, aber das Leben sonst recht entspannt und in geradezu unvorstellbarer Weise sorglos und unüberwacht war.

    • Ich verspreche Ihnen: Davor wird man es erst mit Umerzuiehungslagern für Abweichlern versuchen, das ist einfacher. Und davor kommen noch viele Denunzianten.

    • ... Sie schreiben auch an anderer Stelle ...
      … häufiger über Denunziationsversuche aus bestimmten Richtungen. mE ist es wie bei den Erpressungsversuchen der Mafia. Das kann letztlich wohl nur durch Transparenz und die Drohung mit Transparenz und über einen sehr langen Zeitraum und mit vielen mutigen Falcones und Borselinos durchbrochen werden.

      Ich will damit nur sagen, dass ich Ihre Artikel sehr schätze und auch die Strategie, die Denunziationsversuche anzusprechen, ohne in Einzelheiten zu gehen, derzeit für die Richtige halte. Nicht jeder will ein Roberto Saviano werden und nur noch mit Personenschutz auf der Rolle radeln.

      Meine Bitte wäre nur, das alles sicher aufzubewahren, denn irgendwann wird die Zeit kommen, wo den Stochowskis, Lobos und V. Becks die Omertà nicht mehr hilft.

    • I found freedom. Losing all hope was freedom.
      Ach, die werden dem Don nichts tun.

      Denn wenn die FAZ den Don rauswirft, dann wartet da draußen ein Breitbart oder ein RT und wird den Don mit offenen Armen empfangen.

      Niemand will einen radikalen DON mit einem Mrd. Konzern/Staat hinter sich.

      Niemand mit Verstand.

    • RIP BRD
      Die Bundesrepublik Deutschland wurde 2015 liquidiert. Deutschland wird nicht in Europa aufgehen. Es wird keinen Europäischen Staat geben. Es wird einen autoritären Polizei- und Überwachungsstaat in Deutschland geben. Ich glaube allerdings nicht geführt von den jetzt agierenden Kräften, obwohl diese den Weg dafür bereiten.
      Wir alle haben es vermasselt.

    • @Goodnight
      Gewiss, dem Don wird nicht passieren.
      Aber können wir sicher sein, dass wir uns nicht um Kopf und Kragen kommentieren?
      Wer weiss denn, ob nicht schon via NSA für den Verfassungsschutz eine „Nörgler“ – Datenbank angelegt wird?

      In dem Sinne:
      Es muss erst schlimmer kommen, bevor es ganz schlimm kommt.

    • Ihre Daten sind sicher und ich verlange ja effektiv nicht umsonst keine echte Email oder Registrierung.

    • Thomas Meyer, haben Sie etwa Angst?
      Bloß nicht, denn dann hätten Maas, Kahane usw. ja ihr erstes Ziel schon erreicht.

      Ich für meinen Teil werd einen Teufel tun und mir ein Pseudonym zulegen.

    • @Don
      Es wird alles überwacht, Danke für ihre liberale Haltung.
      Wer auf dem Schirm ist, die IP gibt die FAZ gern an die MAASKahaneStasi raus, um nicht bei der Merkeldiktatur,anzuecken.
      Freie Meinung,freies Leben= Nazi !

    • @Renate Simon
      Nein, Angst habe ich nicht, aber viel Fantasie.
      (Last mich blos nicht an die Macht kommen!)

      Pseudonym brauche ich auch nicht aus naheliegenden Gründen. ;)

    • None of you understand. I'm not locked in here with you. You're locked in here with me!
      @Thomas Meyer

      Wir sind der Staat.
      Der Staat kann uns nicht exkludieren.
      Denn dann ist er nicht mehr unser Staat.
      Und dann ist es egal, ob er uns exkludiert.

    • Nun ja
      Klingt schlimmer als es ist, denn in anderen Staaten (US, GB, France) ist längst mehr davon. Man merkt es kaum. Hier ist die Insel der sich Seligglaubenden. Hier konnte Mohammed Atta in aller Ruhe etc.

    • doch lieber den antiautoritären Staat
      in dem jede Gruppe/Clan/Bande etc eigene
      Regeln durchsetzen will?

      Das Gewaltmonopol sollte an Rechtsregeln gebunden
      beim Staat* liegen. Genauer bei den Personen die
      dazu beauftragt wurden.

      Der Staat besteht aus dem Staatsgebiet und dem Staatsvolk.
      Oft werden mit dem Begriff aber nur bestimmte
      Strukturen benannt die für bestimmte Aufgaben zuständig sind.

      Ich denke der antiautoritäre Staat ist kein friedlicher Ort da
      Regeln täglich neu erkämpft werden müssen. Er wäre nämlich
      ein riesiger Gewaltraum im der Stärkere seine Macht durchsetzt
      und die Regeln selbst bestimmt.

      Streiten wir also über die Regeln
      die im autoritären Staat gelten sollen.

    • Keine Bange, ungesicherte Daten suchen sich ihre Adressaten wie von selbst.
      @Thomas Meyer
      Die Mentalität der Menge: das ist ihr schlechtes Gewissen, das sind ihre Fälscher und Wortverdreher, ihre „jahraus jahrein galoppierenden Federn“ und Denunzianten, ihre Spitzel und Rabulisten, ihre Großmäuler, Demagogen und Faselhänse. Ein heilloses Konzert! Eine Orgie seltsamer Verzerrung! Wehe dem Land, wo solche Mentalität den Geist überschreit, aber dreimal wehe dem Land, wo sie allein nur herrscht und sich selbst für den Geist hält.
      Hugo Ball (1886 – 1927), deutscher Schriftsteller und Kulturkritiker, Mitbegründer der Dada-Bewegung

    • autoritär ./. antiautoritär
      Demokratie ./. Diktatur sind die Gegensätze

      Ich hätte gerne eine autoritäre Demokratie.
      In einem antiautoritären Staat müsste man als
      erstes die Gerichte abschaffen dann die Polizei und
      den Gestzgeber.

      Ich glaube nicht das dies eine gute Idee wäre.

      Ich debattiere lieber mit der AfD über Regeln
      als mit anderen über Regellosigkeit bzw über
      die Steigerung von legal zu illegal und scheißegal

    • der autoritäre Staat und die Verkehrsregeln
      Wenn sich alle 3 Tage an einer Kreuzung im Outback Australiens
      Fahrzeuge begegnen sind keine Regel erforderlich da
      man individuelle Absprachen treffen kann.

      Im Stadtgebiet von München ist die Sache ggf schwieriger.
      Hier hat man an einer Kreuzung mehrere Möglichkeiten:
      -Keinerlei Regeln, nicht einmal rechts vor links, also individuelle Absprachen.
      -Schilder die Vorrang gewähren.
      -Eine Ampelanlage (besonders autoritär)
      -Ein Kreisverkehr in dem selbst unterschiedliche Regeln gelten können:
      zB Der Einfahrende nuss immer warten, er muss immer rechts abbiegen.

      Der ideale Kreisverkehr verhindert trotzdem Unfälle nicht,
      idR wird aber die schwere des Unfalls reduziert.
      Ein Frontalaufprall oder Ofestcrash ist zB unwahrscheinlich.

      Verkehrsgegener könnten vorschlagen: Der Einfahrende muss immer rechtsabbiegen, sieht aber bei jeder Ausfahrt ein weißes rundes Schild mit rotem Rand das die Ausfahrt verhindert.

      Nun könnten die Bürger bei der Planung einbezogen werden und Fachleute teilen ihre Erfahrung mit. Selbst wenn das zur Zufriedenheit aller abläuft und umgesetzt wird kann es passieren das jemand benötigt wird der die Einhaltung der Regeln überwacht und die Mißachtung sanktioniert. Dieser jemand müsste schon ein gewisses Maß an Autorität haben, wer sollte sich sonst im Zweifel seiner Entscheidung beugen wollen.

      Es geht m.E. nicht um die Frage der Autorität überhaupt, sondern wie so oft um die Details.

    • Verstand?
      @Goodnight
      „Niemand will einen radikalen DON mit einem Mrd. Konzern/Staat hinter sich.

      Niemand mit Verstand.“

      Sehen Sie da draußen irgendjemanden mit Verstand?

  43. "Sprachverbotsversuche, die bei Rot Rot Grün reflexhaft kommen"
    Wie ich u.a. soeben den Nachrichten im Deutschlandfunk entnehmen konnte, haben die Versuche beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk – wie stets – vollen Erfolg gezeitigt.

  44. Danke für die klaren Worte!
    Vielen Dank für die klaren Worte. Ich frage mich oft, ob diejenigen die am lautesten „Rassismus“ schreien auch die sind, die sich auf dem Land und in den Kleinstädten kümmern damit es nicht zu unschönen Szenen kommt. Diejenigen, die wie hier beschrieben den Kopf hinhalten, haben nämlich anderes zu berichten: https://readonmydear.wordpress.com/2017/01/06/woruber-ich-rede-wenn-ich-uber-sex-rede/

    • Gern geschehen. Ich denke auch, dass die wahren Kliumavergifrt gar nicht die grossen Ereignisse sind, sondern die kleinen, aber stetigen Irritationen. Allein schon das Thema „Spucken“ müsste man mal aufgreifen.

    • Ich glaube es ist noch viel schlimmer: die, die "Rassismus schreien",
      sind allzuoft die wirklichen Rassisten, denn erst in ihren Köpfen verknüpfen sich schlichte Fakten zu ominösem §Rassismus!

  45. zweiter Sendeversuch: „Des Kaisers neue Kleider“
    Werter Don,
    Ihr Beitrag läßt mich an HC Andersen’s „Des Kaisers neue Kleider“ denken. http://www.maerchen.com/andersen/des-kaisers-neue-kleider.php Uns Deutsche – äh, schon länger Hierige – betrügen die Medien UND die Politik. Die erschreckenden Reaktionen auf den Versuch Sebastian Dalkowski zeigen das Ausmaß der von unseren Betrügern angerichteten Verwüstung. Wo ist bei uns das Kind, das im Märchen den Betrug aufdeckt? Ich befürchte, daß die Lügen noch zunehmen und es in Deu richtig unangenehm werden kann, wirtschaftlich, politisch und hinsichtlich der Informationsmöglichkeiten (Pressefreiheit).
    Die verfehlte Politik Merkels (Energie, Euro, EU usw.). Statt uns auf die Herausforderungen der Zukunft wie z.B. die Alterung der Bevölkerung vorzubereiten, werden in großem Umfang ungedeckte Schecks ausgestellt. Politisch könnte sich der nächste Bundestag durch die Überhangsmandate noch mehr aufblähen; ich muß zunehmend an die Scheinparlamente in totalitären Staaten denken. Daß Sie die Dinge einfach korrekt beim Namen nennen, ist schon ein großes Verdienst- soweit ist die deutsche Presse gefallen!
    Ich verstehe nicht wirklich, wie die Deutschen sich so dumm verhalten können. Nach dem Zusammenbruch der DDR haben wir de facto wirtschaftlich und politisch wesentliche Elemente von ihr übernommen, halt DDR 2.0 . Der Sieger übernahm die nachgewiesenermaßen verfehlten Rezepte des Verlierers! Möglicherweise wirkt das Trauma des Nazitums so stark nach, daß man sich eine Bedrohung von links überhaupt vorstellen kann, obwohl sie sich in vielfältiger Weise manifestiert, z.B. Antifa.
    Daher weiß ich nicht recht, was der Normalbürger tun kann. Man sollte die alternative Presse finanziell fördern. Wenn Sie nicht eine neue Partei gründen, sehe ich unter den aktuellen Umständen als einzigen Hebel die AFD, das Altsystem aufzubrechen, trotz aller mir sehr berechtigt erscheinenden Bedenken. Im sozusagen geschützten privaten Umfeld finde ich viel Übereinstimmung. Besser: ich profitiere von den Einsichten von Menschen, die klüger sind als ich. Es ist halt DDR-artig.
    PS: Gewöhnen Sie sich an die – wahrscheinliche? – Möglichkeit, daß das nächste faschistische Regime in linksgewobenen Kleidern daherkommt.

  46. Wie Wahr
    Danke für diese Klarstellungen. Sie haben so recht, indem Sie die Dinge beim Namen nennen, aber gleichzeitig den Dampf herausnehmen.
    Es wird Zeit, dass man wirkliche die Diskussion beginnt, nund sich nicht auf Wortdiskussionen („NAFRI“, „Obergrenze“, HASS, …) beschränkt.
    Auf allen Seiten gibt es Schreiber, die gewaltig über die Grenzen hinaus gehen, die jeder im eigenen Interesse im Hirn eingebaut habe sollte.
    Was wir aber brauche ist statt der Semantik oder Metadiskussion über ‚wer hat was gesagt und wen damit in erträglicher Weise beleidigt‘, eine Diskussion über Lösungen. Nicht nur in München wie oben, sondern in ganz Deutschland:
    – Neuüberprüfung aller Flüchtlingen, um die unbeteiligte und absolut unschuldige Mehrheit von der gefährlichen Minderheit zu unterscheiden.
    – Stärkung der überregionalen Polizeikräfte (in der Schweiz und Österreich gibt es eine Fremdenpolizei), um hochmobilen und ungebundenen Kriminellen entgegen zu treten. Dies sind schnell 10.000 neue Planstellen, die sowohl die Polizeigewerkschaften als auch Überwachungsminister freuen werden, aber das muss uns das Geld wert sein. Nicht nur Sozialarbeiter und bürgerbespitzelnde, aber unfähige Dienste.
    – Entschärfung von Migrantenghettos
    – Unterscheidung der Migranten in agressive und weniger agressive. Dies wird sicherlich ethnische Linien aufzeigen, aber das muss als Ergebnis und nicht als Ausgangspostulat erscheinen. Überaschungen wie die ‚christlichen‘ Georgier sind zu erwarten.
    – Beleuchtung der Umstände, unter denen unseren europäischen Nachbarn 2015 die Problemfälle aus ihren Gefängnissen ’nach Norden‘ hin abgeschoben haben. Oder sehe nur ich zwischen Breitscheidplatz und Dreisam Parallelen?
    – Zukunftsplanung um auch die nächsten Weihnachtsmärkte, Silvester und andere Feste für alle besuchbar zu machen.

    Und nicht als geringstes: Die Diskussion selbst; es gibt nicht nur Schwarz und Weiss.

    • Pardon, aber der Umstand, dass Italien die Leute nicht mehr auf Lampedusa zurück gehalten hat, verdanken wir den Deutschen, die das so unmenschlich fanden und Druck ausgeübt haben.

    • wg. Lampedusa - ich erinnere die Geschichte so: Es waren ein paar hundert (!)
      Migranten auf Lampedusa, als sich die italienische Regierung bereits an Brüssel wandte: man könne den Ansturm definitiv nicht bewältigen. Und man brauche dringendst (!) m e h r Geld.

      Wie gesagt, da ging es um ein paar hundert Leute.
      Und ich erinnere einen Fernsehbericht, wo die ziemliche charmante, aber auch sehr gerissene Bürgermeistern von Lampedusa an die Angelandeten gewandt erklärte – alle Repression geht von Brüssel aus – nehmen Sie, liebe Flüchtlinge!, uns das bitte nicht übel, das ist nicht gerecht, es ist alles wg. Brüssel – ahhh – und dann haben sie sie ohne jegliches Federlesen (ohne die ganze, eigentlich zwingend vorgeschriebene Frontex-Prozedur: Identifizierung, Registrierung usw.) in die Bahn und in Reisebusse Richtung — Norden praktiziert – mit gültiger Fahrkarte.

      Allora, signori & signorini – tutto va bene!

    • "Neuüberprüfung aller Flüchtlingen"
      … das wäre zwar ansich gut. Da 70-80% (bewußt) ohne Papiere einreisen, können Sie aber nur überprüfen,

      a) ob die schon woanders registriert worden waren. Das bleibt folgenlos.

      b) ob die als kriminell aufgefallen waren. Das bleibt auch idR. folgenlos, weil daraus ja allenfalls ein Grund für eine Visaversagung folgen würde, aber die sind ja bereits im Land.

      c) ob die als potentieller Gefährder registriert sind. Dann würden die überwacht werden.

      d) ob die falsche Papiere verwendet haben; das bleibt idR folgenlos.

      und ob die sich an die Phantasiestory erinnern („Mohammed aus Aleppo“), die sie erzählt hatten.

      Solange nicht alle ohne Papiere – entsprechend der Gesetzeslage – ohne Ausnahme an der Grenze zurückgehalten werden bzw. sofort und umstandlos gehen müssen und keinen Cent Sozialleistungen kriegen, bringt das nur in der Fallgruppe c) etwas, d.h. es ist bloße Symbolik …

    • @sirisee
      es wäre schon viel gewonnen, von allen Flüchtlingen Fingerabdrücke zu haben, in einer Zentralkartei, die dann auch deutschlandweit (und europaweit) wirklich abgeglichen werden. Allein zur Verhinderung des Sozialleistungsmissbrauchs wäre es sinnvoll. Zudem ein wichtiges Zeichen der staatlichen Kontrolle an die Migranten.

      Aber viele Flüchtlinge sind bisher nicht mit Fingerabdrücken registriert und (wie ich auf Welt oder faz las) die Termine zur Nachregistrierung muss man nicht wahrnehmen. Ist das nicht verrückt? Keine Mitwirkungspflicht, aber staatliche Leistungen fließen weiter?

    • Keine Mitwirkungspflicht?
      Gast… wer? Ich fände einen Namen wirklich gut

      also eine Mitwirkungspflicht ist doch vorhanden, für die, die schon länger hier leben und ihre Steuern bezahlen, damit die, die noch nicht so lange hier sind, daran teilhaben können. So wirkt doch jeder auf seine Art und Weise irgendwie mit.

      Man muss die Sache nur mal richtig betrachten, dann sieht das gar nicht mehr so schlimm aus. Die Ironie dürfen Sie behalten.

  47. Sie wollen uns doch wohl nicht ernsthaft die Beseitigung der Überdachung als Lösung verkaufen?
    Ich nenne das Kapitulation! Was kommt als nächstes? Abtragen des Bahnhofsdaches? Bahnsteigkarten?

    Genau so, wie der Staat sich weigert, mit robusten Mitteln die Grenzen zu sichern, genau so weigert er sich, mit robusten Mitteln den öffentlichen Raum zu sichern. Die Leute unter dem Schwammerl verschwinden nicht, die gehen nur unter andere Dächer innerhalb des öffentlichen Raumes.

    • Das Verkleinern von Aufenthaltsflächen ist seit vielen Jahren ein Mittel der Wahl zur Verdrängung, Schauen Sie sich mal die Konstruktion von U-Bahn-Bänken an. Hier ist es nur mal ein grosses Beispiel.

    • Eben!
      So verschwindet nach und nach der öffentliche Raum und verlagert sich in kapitalistische Privaträume, in denen ein Kapitalist das Hausrecht und entsprechende Security hat. Dann ist es nicht mehr weit bis zum US-Amerikanischen Verständnis von privatem Grund und Boden und letztlich dem stand-your-ground law. Wohl dem, der dann über privaten ground verfügt.

    • Flugratten werden vergrämt...
      …mit diesen enggepflanzten Drähten auf Fensterbänken, Pfeilern und Trägern öffentlicher Gebäude, dann lassen sie sich halt woanders nieder und lärmen und k****n dort.

    • Für mich ist das Schwammerl nur ein Symbol dafür,
      was man nicht mehr sieht, ist auch nicht mehr da.

      So denken kleine Kinder, Katz und Hund und leider wohl immer noch ein großer Teil des Volkes.

    • Flugratten
      Gut, daß Sie „Flugratten“ sagen, „Tauben“ ist nämlich rassistisch. Jeder denkt da doch sofort an die Blinden.

  48. Overton
    Hm, ich weiß nicht, ob dieses ganze „handeln“ (hier Abriss des Schwammerls) nicht auch Teil eines Spiels ist. Ein Spiel um Macht und Deutungshoheit. Ein Schauspiel für uns Zombies in der Matrix. Letzteres stammt übrigens nicht von mir sondern von Analitik. Overton übrigens auch. Ich verlinke hier mal den Artikel:
    http://analitik.de/2017/01/03/das-overton-fenster-der-fluechtlingskrise/

  49. schöner Text...danke
    das Problem klar benannt, aber man wird Ihnen vermutlich dafür mal wieder „fremdenfeindlicher Subtext“ unterstellen. Es gibt übrigens jetzt ein größeres aktuelles Problem, das zeigt, wie unausgegoren das Asylrecht ist. Viele Syrer, die gemerkt haben, dass in Deutschland „nichts geht“, möchten jetzt zurück. Gerne mit finanzieller Rückführungsunterstützung von der Bundesrepublik. Erstmal zurück in die Lager, wo sie herkamen und vorher waren, in die Türkei oder den Libanon, weil dort ihre Frauen und Kinder sind, die sie vermissen. Das geht aber nicht, weil sie für diese Staaten ein Visum brauchen, das sie niemals bekommen, weder von der Türkei noch vom Libanon. Denn dies wäre keine Rückkehr, sondern es ist eine Weiterwanderung in einen Drittstaat, die nicht vorgesehen ist und nur auf demselben Weg über Land vorgenommen werden kann wie reingekommen. Sie sitzen also in Deutschland in der „Sackgasse“, was bedeuten kann, dass die Frustration wächst und sie alles daran setzen werden, trotz subisdärem Schutzstatus den Familiennachzug nach Deutschland hinzubekommen. Sprich: Klage.

  50. Feindfunk
    Herr Lobo schwadronierte auf SPON von der Gefährlichkeit der „Sofortpolitik“, was in meinen Augen eine reine Umschreibung der von Regierungsseite gewünschten Ruhe im Angesicht der Katastrophe ist. Wir sollen doch besonnen sein!
    Herr Augstein schoss endgültig den Vogel ab, als er die vom Innenminister rein zu Wahlkampfzwecken vorgeschlagenen Maßnahmen, die Polizeistrukturen zu verschlanken, als Weg in den Terrorstaat beschrieb. „… 2016 war Köln ein grundrechtsfreier Raum.“

    Bei Ihnen, werter Don, hingegen lese ich, was ich im Alltag sehen kann:
    Gruppen von Nafris, die auch in der Kleinstadt die öffentlichen Plätze in Beschlag nehmen; meist weil es dort kostenloses WLAN gibt.
    Meine 60 jährige Schwiegermutter wurde mit eindeutigen Gesten und Worten zu sexuellen Handlungen aufgefordert; meine Frau wurde quer über den Stadtplatz verfolgt, weil sie sich erdreistete, kein „Hasch Hasch Hasch“ zu kaufen. Da half auch der Kinderwagen mit dem 10monatigen Säugling nichts.

    Das Schwesternwohnheim musste aufgrund mangelndem Wohnraum geräumt und saniert werden, damit die Neubürger ihre Dreizimmerwohnungen beziehen können. (Das ist keine Vermutung, das war ein Stadtratsbeschluss!)

    Stadtfeste werden wie der G7 Gipfel gesichert.
    Am Bahnhof steht die Bundespolizei mit der MP.

    Der Bürger (darf man das noch so verallgemeinernd schreiben?) jedoch soll seine Sprache anpassen. Aus „Gschwearl“ wird „jemand, der noch nicht so lange hier ist“.

    Wir leben in herrlich interessanten Zeiten!

    • Verdammt, jetzt erst weiss ich,
      warum die in großen Gruppen die U-Bahnsteige blockieren, 300 Meter Luftlinie vom Asylbewerberheim. Die Kopftücher betreuen den Anhang, der Bahnsteig wird zum Spielplatz und die zugehörigen Männer lümmeln auf den Bänken herum und starren in ihre Handys. Das kostenlose W-LAN ist der Grund. Da wäre ich allein nie drauf gekommen. Danke für den Hinweis Schoenwetterschreiberling. Hier bekommt man tatsächlich diese neue beschissene Welt erklärt.

  51. Trotz alledem
    Einen Vorteil hat ja das Migrationsfiasko: Die autoritärgepolte Linke, die rot-rot-grünen Euphemisten, die LIGIS (=links-gestrickten-intensivschwätzer) haben ihre Deutungshoheit verloren. Inzwischen kann man doch ganz schön dagegenhalten und die frohen Botschaften dekonstruieren. Ich glaube das Land ist auf dem Wege zur Besserung, auch wenn es noch einiges zu tun gibt. Aber: Wir lassen uns nicht einmachen.

    • @ grünbär sagte am 7. Januar 2017 um 10:43 Uhr
      „Wir lassen uns nicht einmachen.“
      .
      Jo oba gwiis need (der Neckarfranke fränkelt einmal, immer nur Schwäbisch ist auch langweilig). So lange wir noch eine Altersschicht von richtig Gedienten, dazu zählt mehr denn je auch die solide NVA-Ausbildung, haben, so lang noch eine Hand…..Sie wissen schon.
      Wir alten Säcke (und SäckInnen), die das Werden dieser fast völlig danieder liegenden Nation auf beiden Seiten erlebt und mitgestaltet haben, wir werden das nicht kampflos hergeben. Nicht gegen Euch verkommene, unfähige Saubande!
      .
      Ihr, die Ihr fruchtlos in unseren Gymnasien, Oberschulen und Universitäten herumflätztet, Ihr die Eure Parteiväter wie Schuhmacher, Brandt und Schmidt verraten habt, Ihr, die Ihr eine einst funktionierende Konsensgesellschaft an den Rand des Wahnsinns treibt. Ihr, die Ihr uns mit Euerem Gendergeschwurbel und Eurem irren Willkommenskult auf unsere Kosten Halbwilde aus den gescheiterten Staaten Afrikas und Vorderasiens aufhalsen wollt, Eure seelenlose Sprache, Euer Denunziantentum, Eurem Willen zur Umvolkung, demographisch perpetuierter Auslöschung….
      .
      Ihr, nicht an oder auf die Barrikaden sondern als Barrikaden, an Sandsack statt. Jawoll, aufgemerkt, an Sandsack statt! Merkelt Ihr es schon, spürt Ihr es, jetzt dreht der Wind auf, vielleicht wird er ein Sturm…Ihr habt einfach überzogen, habt uns verachtet und ausgelacht, habt uns als Nazis beschimpft….Wir werden, wenn die Zeit reif, einfach ohne zu fragen Teile der Marseillaise an unsere Hymne anhängen…lest sie Euch durch….und gnade Euch Gott.
      .
      Und diejenige, die 56%ige, die Euch im Sinne ihres Auftrags in wohligem Erschauern als Auftragsgehilfen*Innen gewähren läßt wünschen wir, die alten Säcke und SäckInnen, so bald wie möglich ihr Varennes en Argonne, aber ohne das von Margot und Erich gemachte Bett in der Ataclama.
      .
      Und @ Klausens Link https://is.gd/cVRg8p wird Anklageschrift, denn DIE, les responsables, haben das alles gewußt. Der Citoyen muß erst alles mühsam zusammenklauben, im Internet, den die Presse können wir vergessen.
      Danke @ klaus für den Lesestoff für den Nachmittag, hat fast eine ganze Druckpatrone gekostet.
      .
      PS: @ Django, où est-il ? Seeg´förene vor Überlingen oder schon wieder bei der Cantiere Navale in San Vincenzo (LI)?

      (DdH)

    • Titel eingeben
      Nicht mir ist zu denken wegen des Statistik-Links,
      sondern Mark783, der ihn in Dons Blog „Rebellmarkt“ zuerst veröffentlicte

    • @grünbär
      Allmählich kommen die Einschläge so nahe, dass viele der naiven Willkommensflöter endlich erkennen, was auf uns zukommt.

      Die heftigsten Fakten warten noch in der Zukunft,
      so gesehen leben wir in präfaktischen Zeiten.

  52. ignorieren
    Wenn man zur Kenntnis nimmt, dass es in Deutschland nur eine, oder lass es zwei handvoll Menschen braucht um die Meinungshoheit zu erobern und das „Wording“ zu setzen…
    Das finde ich schon erstaunlich, vor allen dass die überregionale Presse von Nord bis Süd, bis auf einzelne Ausnahmen darauf anspringt.

    Mir ist auch nicht entgangen, dass man die Strategie verfolgt durch ignorieren das Problem zu lösen.
    Die Seiten der üblichen Verdächtigen, wie „ARD“ und „Spiegelonline“
    waren schon gestern gefüllt mit Trump hier und da.
    Von Silvester war keine Rede mehr.

    Manche schrieben wenigstens noch über das Böse an sich:
    „Breitbart“ zum Thema Dortmund.

    • ... wir hatten immer schon ...
      … einen sehr engen Kreis einflussreicher Journalisten und Medien.

      Was die Zuwanderungskatastrophie aber mE unabhängig von den konkreten Auswirkungen existenzbedrohend macht ist der vollständige Ausfall aller institutionellen Sicherungen, einschließlich der sog. 4. Gewalt, der Medien.

      Wir haben seit spätestens 2014 in einem wichtigen Teilbereich de-facto eine Willkürherrschaft, weil jeder, der es nur will, entgegen der Verfassungs- und Gesetzeslage in unser Land und die Sozialsysteme einwandern kann, unabhängig davon, ob er aus einem sicheren Drittstaat (wie Italien, Österreich) kommt. Die Gesetze werden einfach nicht vollzogen mit wohlwollender Billigung der Leitmedien.

      Ich hätte es vorher nie geglaubt, dass es so simpel ist, nach dem Modell von Lenin mittels kleiner entschlossener Gruppen unseren Staat nahezu widerstandslos zu übernehmen, indem man die Rundfunkanstalten besetzt. Erst seit Köln wird dies allmählich anders, aber unendlich langsam. 2015 hätte der Artikel vom Don schon um 8:02 eine Strafanzeige von V. Beck ausgelöst, um 8:30 Uhr eine Distanzierung des Presserates, um 8:45 Uhr wäre er gelöscht gewesen, um 18:00 Uhr hätte es eine mahnende Worte des Bundespräsidenten gegeben („Wir müssen als Gesellschaf die Menschlichkeit verteidigen) und um 19:00 und an den Folgetagen wären symbolisch im ganzen Land alte Stahlrennräder zersägt und Barockportraits verbrannt worden…

  53. @D.A.
    Dankeschön!

  54. Die Sache mit den Äpfeln
    Wenn in einem großen Korb mit Äpfeln einige faule sind, dann nimmt man sie raus. Nur außerordentlich dumme Menschen kommen auf die Idee, mehr Äpfel hinein zu tun.
    (Sprichwort aus Vierlande)

    Und nur dumme Menschen, möchte man ergänzen, glauben, dass die Äpfel alle wieder schön rot und heil werden, wenn man nicht über die Verrottung spricht. Oder vielleicht die braunen Stellen als „nicht normschön“ umschreibt.

    Wer nicht klar sprechen kann, der kann auch nicht klar denken.

    • Die Kunst des klaren sprechens
      ist eine die geübt und gefördert sein will.
      Wer im ungefähren bleibt ist ggf auch nicht mutig
      und auch die Angelegenheit mit dem Mut will
      auch geübt und gefördert sein.

      Hier kann man wenigstens üben.
      Und wenn man Übermütig wird erfährt man das idR.

      Dumm ist ggf nur jemand der wissentlich seine Fehler wiederholt.
      Man muss die Sache mit den Äpfeln ggf auch manchmal erklären.

  55. Anderes Thema: Die Verärgerung von rechtschaffenden Bürgern mit Migrationshintergrund
    In einem der letzten Artikel war ein Kommentar mit Link auf Facebook. Da hat sich ein (zu Recht) erschütterter Türke beschwert und geschlossen mit „Das Land, in dem ich mich zu Hause fühlte“

    Wieso beschwert der sich nicht bei den Arschlöchern, die Mädchen angrapschen und beklauen? Wieso beschwert der sich bei der Polizei, die das das „a tutti Costa“ verhindern musste.

    Nur, weil es ein ziemlich klares Täter-Muster gibt, heißt das noch nicht Rassismus.

    • Fühlt sich als "Opfer" der Deutschen - kam ja aus dem post so raus -
      sein Opa kam aus der Türkei und hat Deutschland wieder aufgebaut und sich dabei den Rücken kaputt gemacht – und seiner Oma ging es auch nicht gut usw. usw. und jetzt geht er nach Köln, an Silvester, und die lassen ihn nicht durch auf die Domplatte und jetzt ist er echt beleidigt, der wohl hier Geborene und sich seiner Identität nicht sichere.
      Schon seltsam. Opa kam, dann müssen die Eltern wohl auch hier gelebt haben oder leben – und er, er kann ja jetzt seinen „Doppelpass“ aus der Türkei aus Hose ziehen und den Deutschen in den Gully schmeißen (oder auch, man weiß nie, was kommt, behalten).

    • Facebook ist geduldig, was Texte betrifft
      Nackte Brüste passen angeblich nicht da rein, sonst jeder Schwachsinn. Von dem erwähnten Text da habe ich kein Wort geglaubt, nicht einmal das Gegenteil davon.

  56. Danke
    Guten Morgen Don,

    danke, mal wieder, für Ihren Text.

    Ein interessanter Aspekt ist, dass man in München scheinbar verhindern konnte, den Bahnhof zu einem Hauptumschlagplatz für Drogen werden zu lassen, während man in FFM dazu scheinbar keine Handhabe hat. Da die Gesetzteslage doch die gleiche sein müsste, frage ich mich, wie das geht. Sind die Münchner Dealer noch Anfänger (weil gerade frisch zugereist), während man in FFM jahrzehntelange Erfahrung hat? Oder liegt der Unterschied in der Strafverfolgung?

    Viele Grüße gen Süden
    Jacques

  57. Zerfall des gesellschaftlichen Konsenses
    Die demagogisch, faschistoiden Versuche, den öffentlichen Diskurs zu monopolisieren, entlarvt die eigentliche Agenda von Antifa und Konsorten im Netz, in der Politik, in manchen Medien.

    Die Systemveränderer, konzentriert in R2G und ihren Unterstützern, sind keine Kämpfer für mehr soziale Gerechtigkeit, wie in früheren Zeiten, sondern wollen utopistische Ideen in einem großen gesellschaftlichen Experiment umsetzen: u.a. freier Zuzug, no borders, alle dürfen die Solidargemeinschaft betrügen und ausnehmen, solange sie nur keine bereits länger in Deutschland Lebenden sind.

    Wenn wir dies zuließen, hätten wir in nicht zu ferner Zukunft die Möglichkeit selbst zu erleben, wie sich die Kulturrevolutionen der Schanghaier Viererbande oder Kim Il-sungs angefühlt haben. Unmöglich? Ich fürchte nicht.

    Viele der sehr großen Spannungen in unserer Gesellschaft werden durch den scheinbaren Überfluss überdeckt. Deutschland (Regierung) kauft sich Europa, soziale Ruhe, relatives Wohlverhalten der irregulären Neumigranten etc. durch sehr hohen finanziellen Aufwand.

    Dieser Scheinreichtum ist allerdings unter extremem Druck. Die globale und europäische Tsunami zeichnet sich bereits ab, politisch, wirtschaftlich, finanziell.

    Deutschland bereitet sich aber nicht ausreichend darauf vor. Wir erhöhen die Transferleistungen, auf die wir nie eine Rückzahlung bekommen werden, weder von der überwiegenden Zahl der Wirtschaftsmigranten noch von den EZB gesponserten EU-Staaten-Transferleistungsempfängern.

    Gleichzeitig wird nicht ausreichend viel dafür getan, Deutschland im härter werdenden globalen Wirtschaftskrieg wettbewerbsfähig zu halten.

    Wenn die länger in Deutschland Lebenden verstehen und in ihrem eigenen Leben spüren werden (materiell, sozial, ideell), dass sie von den bisherigen Volksvertretern nicht vertreten sondern verkauft wurden, dann wird der Aufschrei groß sein – aber für eine Gegenaktion wird es wohl auch zu spät sein.

    Die Mehrzahl der Medien spielt dabei die Rolle von Staatspropaganda, die Meinungsvielfalt und der öffentliche Diskurs werden marginalisiert.

    Unsere zwei Blogs bei der FAZ tun gut, sind Möglichkeiten des Austauschs – laufen aber auch Gefahr „Opium / Torten fürs Volk“ zu sein.

    In diesem Sinne: Auf ein spannendes, gemeinsam zu diskutierendes Jahr 2017.

    • Ex-Zeitleser
      @ H von Tronje „Zerfall des gesellschaftlichen Konsenses“

      Guter Kommentar, dem ich in vielen Punkten zustimme.

      Wenn ich als Hauptverdiener einer vielköpfigen Familie oder in meiner verantwortlichen beruflichen Position im „Kleinen“ so handeln würde wie unsere Regierung im Großen, würden mir meine Frau, samt Kinder und evtl künftiger Enkel wohl zurecht Vorwürfe machen ihre Zukunft fahrlässig zu „verspielen“.

  58. München HBF vs. Frankfurt HBF
    Am Frankfurter HBF spielt sich das Drama leider nicht so schon konzentriert an einem Unterstand ab, sondern ist über die komplette so genannte B-Ebene verteilt, eine unerirdische Einkaufsmeile, die den HBF mit der Innenstadt verbinden soll. Die B-Ebene kann man leider nichgt einfach zuschütten. Noch dazu sind die Möglichkeiten der Polizei dort begrenzt, denn deren Digitalfunk funktioniert nicht unter Tage und die Videoanlage ist veraltet.

    Und so treiben dort die Dealer ihr Unwesen, bis man sich im Dezember 16 zu einem kompromissloseren Vorgehen seitens der Polizei mit permanenten Personenkontrollen und kompromisslosen Festnahmen entschlossen hat. Leider aber sehen die Polizisten das festgenommene Klientel in der Regel 1-2 Tage später schon wieder an gleicher Stelle beim unseligen Tun, manche Intensivtäter werden laut Ausage von Polizisten in der FAZ bis zu 30mal festgenommen, und sind wenige Stunden bis Tage wieder an alter Wirkungsstätte aufgegriffen worden.

    Das Ganze ist mittlerweile so schlimm, dass ich meine Geschäftsreisen nicht mehr vom HBF aus antrete, sondern vom ICE-Bahnhof am Frankfurter Flughafen aus. Ich weiß ja nicht, woran das liegt und wie man das schafft, aber dort hat man diese Probleme nicht. Vielleicht ist es dem Nafri auch zu anstrengend, mit der S-Bahn bis zum Flughafen zu fahren. Vielleicht ist man dort noch konsequenter in der Abwehr des unerwünschten Klientels, weil der Flughafen ein noch viel prestige-trächtigeres Aushängeschild nicht nur von Frankfurt, sondern von ganz Deutschland ist. Ich hoffe im eigenen Interesse, dass es dort noch lange so angenehm bleibt.

    • Titel eingeben
      Danke für die Aufklärung!

      Dass der Digitalfunk nicht in der B-Ebene des Bahnhofs funktioniert, ist ein großartiges Symbol für „Fortschritt“.

      In Norwegen wurde nun der FM-Funk abgeschaltet. Dort gibt es nur noch Digitalfunk. Bin gespannt, wie das so funktionieren wird. (Ich rede hier von der Anwendung im Radio, nicht mal vom Polizeifunk).

    • Das ist ein Irrtum
      TETRA Digitalfunkgeräte lassen sich zu sogenannten „Gruppen“ zusammenschalten und im „TMO“ (Trunked Mode Operation) und DMO (Direct Mode Operation) Modus betreiben. TMO funktioniert in etwa wie die alten analogen 4m-Geräte (mit einem Relais und über grosse Reichweiten), DMO wie früher 2m-Funk (ohne Relais, direkte Verbindung, in etwa auf Sichtweite). Im DMO Mode lässt sich jedes Gerät zum Repeater (Relais) machen, um zur Leitstelle, die im TMO Mode funkt, Kontakt zu bekommen. Das wird in Gebäuden und Funklöchern gemacht und ist angeblich der grösste Vorteil des Digitalfunks.

    • Der Bahnhof Frankfurt/main und die B-Ebene
      Eine weitere Frage ist ggf die der Zuständigkeit.
      Die Bundespolizei als Rechtsnachfolger der Bahnpolizei
      ist sicherlich für den Bahnhof zuständig.
      Was ist nun mit dem Rest?
      Ich weis es nicht aber auch das könnte ein Problem sein.

      Wenn die Frankfurter eine linksliberale Linie fahren
      und die Bahnpolizei(Bund) grundsätzlich eine rechtsliberale
      gibt es sicherlich hin und wieder Rangeleien zwischen den Gruppen.

      Ich bin dafür das man Drogen in der Bahnhofsapotheke kaufen kann.
      Die bisherige Drogenpolitik kostet viel und bringt gar nichts.
      Das Problem wird u.a. dadurch verharmlost das über die Drogentoten kaum berichtet wird. Wenn ich von 1200/Jahr ausgehe sind es 100/im Monat also 3 am Tag. Das Mutterschiff berichtet so gut wie gar nicht.

      Ich würde das Geld in Prävention und Therapie stecken und nicht irgendwelchen Dealern hinterherlaufen.
      Afghanistan ist das größte Schlafmohnanbaugebiett? Sehr schön, die Landwirtschaft funktioniert also. Wir müssen nur die Preise drücken.
      Heroin (eine Bayererfindung) müsste für 1€ je Gramm herstellbar sein.
      wegen 5 €uro am Tag wird keiner Süchtiger kriminell und die Afghanistan müssten es dann mit Kaffee oder sonst was versuchen.

      PS:
      Wikipedia schreibt:
      Nicht als Drogentote werden die Opfer legaler Drogen (z. B. Tabak und Alkohol) betrachtet. Zum Vergleich: Drogentote gab es im Jahr 2011 in Deutschland etwa 1000, als Folge von Alkoholmissbrauch über 70.000 und als Folge des Tabakrauchens über 110.000 Todesfälle.

      Um die Relationen des Aufwandes darzustellen.
      Wenn jemand erzählt die Bundeswehr sei in Afghanistan um den Drogenanbau zu unterbinden, lachen sie Sie/Ihn einfach aus.

  59. 2 Versuch
    Nach einem Kommentar, den ich mit fast 5900 Zeichen, ganz ruhig über einen Zeitraum von etwa einer Stunde geschrieben habe, um dann gemeldet zu bekommen: sie schreiben zu schnell, noch ein ganz kurzer Kommentar.
    Sie schreiben über einen Bahnhof, einen Brennpunkt. Schauen sie sich mal um. Diese Brennpunkte haben sie in ganz Deutschland. Nicht zwangsläufig ein Bahnhof, sondern ein Dorfplatz, ein Park, öffentliche Plätze usw. Die Probleme existieren vom kleinsten Dorf bis zur größten Stadt. Ich lebe in einer Kleinstadt mit etwa 27ooo Einwohnern. Wie das Leben sich hier innerhalb der letzten 18 Monate verändert hat (und nicht zum besseren), ist einfach unglaublich. Das ist jetzt schon nicht mehr das Land in dem ich aufwuchs und lebte, und es wird Tag für Tag nur schlimmer. Ich verfluche die Regierenden, die Schuld daran sind.

    • Herr Hendrix, wie ich schon einmal geschrieben habe :
      Der öffentliche Raum wird zur NO-GO area .

      Der Deutsche verschwindet aus dem Bild.

      In Deutschland.

    • Technischer Hinweis
      Vorm Abschicken von längeren Texten in Foren etc. sichere ich immer mit „Alles markieren“ und ctrl-c ins clipboard, um bei missglücktem Senden den Text noch parat zu haben.

    • Was sie beschreiben, kann ich bestätigen - es hat sich vieles zum Schlechten verändert.
      Kopieren Sie Ihren Text, bevor sie auf „abschicken“ klicken.
      Sollte der zuschnellsschreibhinweis auftauchen – einfach „einfügen“ und nochmals abschicken.
      Bisher klappt es dann beim 2. Versuch ;-)

    • @Franz - Josef Hendrix
      schuld daran sind Leute, die Regierenden gewählt haben und 2017 das gleiche tun werden, als wäre Deutschland Deutschland geblieben. Die Regierenden haben sich längst daran gewöhnt, dass jede Schandtat bei der nächsten Wahl folgendlos bleibt und der Wähler die ewige Alibi-Frage wirft, was soll ich denn wählen?

  60. Denkmal
    Was uns geblieben ist, sind die Ausdrücke „Bahnhofsklatscher“ und „Teddybärenwerfer“. Auch wenn das den Berufsempörten schon wieder nicht passt. Wären vielleicht „BafKlat“, „TedWe“ und „Bepö“ (oder „Berupö“) genehmer? Genauso könnten wir auch die „SpraPo“ (Sprachpolizei), „Ofabe“ (Offizielle Fake News-Bekämpferin), „Mepove“ (Merkelpropagandaverbreiterin), „Stabe“ (Statistikbetrüger), „FePa“ (feministische Platzpatrone), „Lüge“ (Links-Grüner Erleuchter), „PatiFa“ (Patriarchatsfan), „Bekhese“ (bekennender Heterosexueller), „Bekhesehe“ (bekennender heterosexueller Hegemonist), „Awemauglü“ (alter weisser Mann und glücklich darüber), „Aschreschra“ (Aufschreischreckschraube), „Grokopo“ (Grosskoalitionärer Populist), „Nakesi“ (Nazikeulenschwinger), „UvdL“ (Ursula von den Laien), „Lobo“ (rothaariger Rentnerpunk), GröFaz (Gutes rechtlich öffentliches Fernsehen aller Zahlenden)** und „Merde“ (Merkelrede) einführen.

    **Aus der GröFaz Zeit stammt übrigens auch die „Naziröhre“ (volkstümlich für „UBoot-Waffe“ und deren Ein-Mann-Version: „Nazi-Einbaum“), die „Entfettungskur“ (Kriegsgefangenschaft) und der „Ersatz-Reserve-Ersatz“ (Volkssturm).

    • Alles sehr gut, Herr Marx , aber MERDE für Merkelrede ist preiswürdig !
      Wirklich .

      Für die, die gar kein französisch können-
      Merde heißt Scheisse auf französisch, also doucement avec la merde, wie mir mal in einem Club Med zwei französische Mädchen gesagt haben, als ich sauber fluchte.

    • Merde für Merkelrede
      Passt wie die buchstäbliche Sch… auf’s Auge, also insbesondere durch die deutsch-französische Freundschaftsbrille betrachtet. Danke für die vielen Anregungen. Ich habe mir zudem von Insidern sagen lassen daß bereits heute schon „Die onychophage Raute des Grauens“ als (Un-) Wort des Jahres 2017 heiß gehandelt wird.

  61. Spielen
    Gerade beim Einkaufen gesehen: unter den Zeitschriften liegen kleine Spielzeugpackungen als Mitbringsel. Darunter ein Lego Sets zum Thema „Flüchtlinge“ mit Boot, uniformiertem Legomännchen und einer schwarzhaarigen und bärtigen Legofigur. Was bedeutet das? Gibts das auch schon von Playmobil? Politik für den Kindergarten wie weiland Kaisers Zinnsoldaten?

    • piratenschiff
      Das sind Restbestaende vom Piratenschiff.

      Kennen Sie es nicht?

    • Spielen mit dem "Flüchtling", wer´s braucht. Ich hätte da gerne mal die Domplatte nachgestellt
      Nonn oder Nonna? Sie hätten mal das flüchtlingsadaptierte Krippenspiel in der Schule unserer Enkelin (2. Klasse) sehen sollen. Nun bieten sich die Lukas-und Matthäus-Erzählungen ja füglich dazu an. Aber wenn dann die außerplanmäßig im Stall, also known as: jetzt nicht mehr unser Land, Hinzukommenden als Fliegen dargestellt werden ?….na, ich weiß nicht….
      (DdH)

  62. Mythologie
    Und eines Tages rief der Seher sie alle zusammen, all die vornehmsten Helden des langen Krieges, zusammen im Schutz der Nacht, weit entfernt von der Zivilisation, ohne all diese Handys und Notebooks und verkabelten Fahrzeuge, weit unterhalb des Radars und der Dronen und der Satelliten des Feindes.

    Lernt von dem letzten Jahrzehnt, flüsterte er in den dunklen Raum, von all unseren Niederlagen, all dem Blut eurer Kinder, aus dem Chaos und Leid. Lernt, dass der Feind in Besitz mächtigster Waffen, mächtigster Technologien, nicht zu besiegen, nicht hier, nicht von uns, nicht in einem Krieg. Lernt. Akzeptiert. Und dann fangt an zu denken.
    Lernt euren Gegner lesen, seht sein Schwäche, seht sie an, diese Zivilisation. Nach außen eine starke Mauer, gebaut von der stärksten Armee der Welt. Unbesiegbar.
    Aber dahinter, hinter der Mauer. Da ist sie schwach, so schwach und verletzlich, diese Zivilisation.

    Lasst uns eindringen, in diesem Raum der Schwäche. Lasst uns die Mauer durchdringen. Nicht mit Gewalt, nein, das aktiviert nur Ihr Militär. Das ist unser Untergang.

    Nein, attackiert sie mit unserer Schwäche.

    Denn dann werden sie nicht ihr Militär senden, sondern ihre Hilfe, ihre Liebe, ihre Schwäche.

    Schickt Eure besten Kämpfe, gebt ihnen nur ein Messer und ein Handy, verdeckt unter dem Gewand. Schickt sie los. Lasst sie weinen und klagen und nach Hilfe rufen. Ja, lasst sie betteln, um Gnade und Asyl.

    Schickt nicht einen, schickt nicht hunderte, nein schickt sie alle. Schickt auch Frauen und Kinder. Viele. Sie werden die Herzen der Zivilisation erweichen.

    Schickt sie alle an die Mauer. Weinend, jammernd und klagend.

    Und ihre werdet sehen, die Mauer wird sich öffnen.

    Alle werden sie reinlassen. Alle.

    Sie werden ihnen nicht nur die Hand reichen, sie werden sie füttern und pflegen und ihnen ein Heim anbieten.

    Sie werden all die Warnungen des Priesters Alphonso und der Kassandra Goodnight ignorieren.

    Sie werden blind in ihren Untergang laufen.

    Verteilt Eure Männer. Über das ganze Gebiet des Feindes.
    In jedes Stadt, in jedes Dorf. Immer einige hundert Mann.

    Ist dies erreicht, so sollen sie das Handy nutzen und uns kontaktieren.

    Dann werden wir unseren Feind zerstören, Stück für Stück.

    • Alles schön
      nur wozu?
      Ist das die neue Version von „Volk ohne Raum“?

    • Soweit, so richtig.
      Und was machen wir jetzt?

    • It's only after we've lost everything that we're free to do anything.
      Wozu?

      Völlig egal. Warum fressen Tiere sich gegenseitig? Warum wollte Trump Präsident werden? Warum wollte Putin die Ukraine? Was will die IS?

      Egal.

      Was machen wir jetzt?

      Wir werden zunächst den schwierigsten Schritt vollziehen müssen:
      Akzeptieren, dass wir nicht weiter Party machen können und alles andere ignorieren.

      Dass wir den Konflikt angehen müssen. Dass wir uns ändern müssen. Dass wir auch Konflikte führen müssen und können und werden.

      Nur wenn wir uns ändern, ändert sich nicht die Gesellschaft.

    • because we’ve got the strength to do what’s necessary
      Einfach mal nach Israel schauen, was da gerade geschieht. Wenn der Rechtsstaat die Realität auf der Straße ignoriert. Die Israelis lassen sich von ihren Politikern nicht auf der Nase rumtanzen. Da ist man sehr schnell ein Verräter….

      Das Problem ist, dass auch hier noch alle glauben, man könnte, mit den bestehenden Strukturen und Politikern, die Angelegenheit wieder in geordnete Bahnen führen.

      Die Polizei und die Gerichte könnten ja, wenn man nur ein bisschen aufstockt, alles kein Problem, ein Plan, ein bisschen Geld und schon ist alles gelöst.

      Und während sich diese Mehrheit noch diesen Träumen der Vergangenheit hingibt, redet eine Minderheit schon von „allen Ausländern“.

      So ist der Deutsche, von einer radikalen Irrung in die nächste radikale Wirrung, immer knapp an der Realität vorbei.

      In der Realität könnte man Lösungen finden. Dazu müsste man erwachsen werden und sich der Realität stellen. Dann könnte man über Modern Warfare, über kollateral, über Differenzierung, über Exklusion, über Ausnahmen, über Gesetzesänderungen, über Zwangsmassnahmen etc. reden.

      Aber da sind wir noch lange nicht, und wahrscheinlich wird der Deutsche das alles mal wieder überspringen und eine einfache radikale Lösung wählen.

      Er ist halt ein Romantiker.

    • @Goodnight: "der Deutsche ein Romantiker"
      Untergang ist nicht romantisch – ich sehe mir die Götterdämmerung lieber in der Oper an, als sie im wirklichen Leben erfahren zu dürfen.

    • It's called a changeover. The movie goes on, and nobody in the audience has any idea.
      @von Tronje

      In einer moderne Gesellschaft soll sich der Bürger nicht mit Straßenkampf beschäftigen. Er soll in seiner Freizeit in die Oper gehen können.

      Denn in einer modernen Gesellschaft existieren Institutionen, die die Sicherheit der Bürger garantieren.

      Und jetzt überlegen wir kurz, und fragen uns, ob wir noch in einer modernen Gesellschaft leben.

    • Sie, Goodnight,
      haben mir vor einigen Wochen das Privileg bescheinigt, die moderne Gesellschaft noch erlebt zu haben. Auch wenn Sie netterweise hinzufügten, ich wäre bloß nicht fähig das weder damals noch heute als solches erkennen zu können.

      Damit sind wir tatsächlich – ähnlich wie bei der PostDemokratie – heute beim PostModernismus. Und das trifft die Situation schon ganz gut.
      Wilde Gleichmacherei, beschränkte Meinungsfreiheit, eine bestimmte Klasse von Menschen darf unmöglich kritisiert werden, man lebt entweder reich oder prekär, und wenn man durch den Wald in den nächsten Ort geht, kann es einem gut passieren, von einem Wegelagerer ausgeraubt zu werden.
      Das wäre so ein guter Teil der Kriterien, die man uns in der (guten, alten, dreigliedrigen) Schule als ‚endgültig überwundene Vergangenheit‘ beibrachte, und die historisch ganz pi-mal-Daumen im 17. oder 18. Jahrhundert angesiedelt wurde, während sich spätestens seit dem 19. Jahrhundert daraus die Moderne entwickelt habe.
      Unsere Lehrer konnten ja wirklich nicht ahnen oder vermuten, dass wir quasi aus uns heraus diese Moderne auch wieder abwickeln würden. Denn es war sogar gelungen, den Grossteil der Trümmer der zwölf Jahre eines Tausendjährigen Reiches ziemlich sauber aufzuräumen, an dessen Resten nur die Biologie noch etwas nagen musste.

    • Things don't always go as planned, Mr. Angier. That's the beauty of science.
      Herr Dippel,

      das mit dem theoretischen Teil wird kompliziert und ich denke für 99,9% der Leser zu abstrakt. Luhmann verstehen nicht all zu viele.

      Es ist zudem zu früh, gegenwärtig ist die Zeit für Handlung, nicht für Analyse.

      Whatever, das gegenwärtige Problem der Moderne liegt darin, dass man meinte, der Natur nicht mehr Herr werden zu müssen, dass man sich schon entkoppelt sah.
      Grundlage der Moderne war die Vernichtung der Natur, solange, bis man sie vermisste. Das ist halt unsere Natur, dass wir die Natur mit uns tragen.
      Was der Moderne eigentlich den Gedanken entwickeln ließen könnte, dass der Mensch nicht mehr zur Moderne passt.
      Mal sehen wie schnell die Kids in Silicon Valley sind. Schneller als die Völkerwanderung?
      Für uns hier in der Sandwichposition, zwischen Menschfreier Postmoderne und Zivilisationsfreier VorModerne, ist und bleibt es so oder so unerfreulich, was die Zukunftserwartungen betrifft.

    • @goodnight
      Danke, dass Problem wunderbar auf den Punkt gebracht:

      Mal sehen wie schnell die Kids aus dem Silicon Valley sind.
      Schneller als die Völkerwanderung?

    • ...
      Sind die Deutschen die einzigen, die auf beiden Hochzeiten
      tanzen wollen?

  63. Tabu
    Es ist schon merkwürdig, dass Viele, die früher Tabus brechen wollten, heute selber Sprachtabus errichten wollen. Die irrationale Hoffnung, dass dasjenige, das man nicht benennt, auch keine Macht besitzt, ist noch in vielen Köpfen verankert. Der Gottseibeiuns verschwindet nicht, wenn man ihn höflich umschreibt.

    • Dies ist keineswegs merkwürdig
      Auch die Sprachregeln der Political Correctness, des Feminismus und der Gender und Queer Studies sind nichts anderes als eine Fortsetzung unter heutigen gesellschaftlichen Bedingungen der Umschreibung zum Beispiel von Raubtieren durch Tabunamen in archaischen Gesellschaften. So wird zum Beispiel in den slawischen Sprachen Bär regelmäßig „Honigesser“ genannt.

    • Nostalgie
      Kennt jemand noch:
      „Baghdadi Bob“ bzw. „Comical Ali“?

      Irgendwie bringt die heutige Situation alte Erinnerungen hervor.

      Vorne wird abgewiegelt, im Hintergrund brennt die Stadt.

    • Respekt für Muhammed Saeed al-Sahaf aka Baghdadi Bob aka Comical Ali
      Der Mann hat bis zum Ende seine Pflicht getan. Was sonst tun Anetta Kahane, Heiko Maas oder Julia Schramm?

    • Comical Ali erinnert an die Misere bei uns,
      ein Beamter, wie er im Buche steht, treu, bis in den Tod.
      Aber irgendwie ist es bei denen dann trotz allem doch wenigstens weiter gegangen, was ja auch Hoffnung machen kann.

  64. neue Drogenszene München HBF
    dass die Etablierung einer neuen Drogenszene durch die Polizei „knallhart verhindert“ wurde, kann ich nicht bestätigen. Ein Vergleich mit dem Frankfurter HBF mag evtl hinken (ich war persönlich noch nie dort), aber auch am HBF in München hat sich eine neue Drogenszene entwickelt und zwar wenn man vom HBF rauskommt zur U5 bzw zur Tram. Die Polizei konnte das nicht verhindern, sondern muss eher tatenlos zusehen und der Münchner SPD ist es wichtiger, daß die Radl-Ständer sauber sind.

  65. Die Migrationskrise begann im September 2015 mit mit einer spontanen Entscheidung
    Die völlig überzogenen Erwartungen kamen dann hinzu. Typisches Pfeifen im Walde. Und irgendwie musste der ganze Blödsinn ja rationalisiert werden. Vielen Deutschen hat es Selbstbestätigung und ein moralisches Überlegenheitsgefühl durch Hilfsbereitschaft gebracht. Das politische Klima in Deutschland ist leider inzwischen vergiftet. Einige Terrortote waren ebenfalls die Folge, und tausende männliche Migranten, verwirrt durch islamische Moral und freizügige europäische Weiblichkeit, geistern mehr oder weniger aggressiv durch Deutschland.

    Über den Nutzen für die Flüchtlinge lässt sich streiten. 2016 sind 5000 oder mehr von Ihnen im Mittelmeer ertrunken. Angela Merkel hat die Menschen, zusätzlich zu bestehenden Anreizen, dazu ermuntert, zu uns zu kommen und das Risiko einer Überfahrt auf sich zu nehmen. Werden es 2017 weniger sein.

    Deshalb sollte man sich mal fragen, ob Deutschland oder die EU es heute besser machen. Die Grenzen über den Balkan sind relativ dicht. Dank eines angehenden Diktators, südosteuropäischer Rechtspopulisten und anderer Politiker, denen Verantwortungsethik noch etwas bedeutet. Ansonsten existiert auch heute weder ein Konzept noch eine Strategie. Es könnte nochmal schlimmer kommen. Ich sehe keinerlei Vorbereitung für diesen Fall. Weder in Deutschland noch auf europäischer Ebene.

    Andere Länder wie Singapur und Australien haben den Laden dicht gemacht. Und es funktioniert. Eine Tatsache, die sich all die deutschen Gesinnungsethiker mal vor Augen halten sollten, statt ihre Zeit mit Sprachlenkungsversuchen und des Versuchs der Beibehaltung der moralischen Deutungshoheit zu verschwenden.

  66. Rettungsversuch mit feuchter Decke
    Neben der erfolgreichen Begriffsentkernung, die uns ratlos mit sinnentleerten Worthülsen hinterlässt, wird zunehmend Verharmlosung betrieben, in dem die üblichen Verdächtigen eine feuchte Decke über Vorfälle werfen, die ihnen als brandgefährlich erscheinen. So stellt Zeit online die These auf (zusammenfassend, verkürzt) „Hat es den Nafri-Aufmarsch überhaupt gegeben? Waren es nicht vielmehr junge abgehängte Menschen, die zusammen ausgelassen feiern wollten? Wir sprachen mit zwei Schulabbrechern, die tagein tagaus in der Nähe unter freiem WLan abhängen …“ Oder noch kürzer: Die Polizei hat sich die Gefährdungslage womöglich nur eingebildet.

    Noch einen Gang höher schaltet man im Fall Dortmund. Da ist eigentlich gar nichts außergewöhnliches passiert. Denn die Ruhr Nachrichten, die schreiben das so: 1000 Leute ziehen spontan vom Hbf zu einer Kirche, schwenken Fahnen der Freien Syrischen Armee und zielen mit Feuerwerkskörpern in die Menge und auf Beamte. Die einzigen Raketen, die zufällig vertikal gezündet werden, treffen die Kirche … so ein dummer Zufall aber auch. Die RN: Man feierte ausgelassen den Waffenstillstand in Syrien. Na klar.

    Alles, was diese kuschelweiche Berichterstattung in Frage stellt, wird nun als Fake News klassifiziert. Dankenswerterweise kann man sich an Breitbart abarbeiten (die tatsächlich einen miesen Artikel dazu verbrochen haben). Dieses Basta allerdings erstickt jede weitere Evaluierung der Ereignisse. Dass die RN parallel auch eine Fotostrecke aus DO veröffentlichten, deren Motive einem teilweise den Kiefer herunterklappen ließen, scheint kein Grund zu sein, Skepsis zu entwickeln.

    Weiter geht es in Augsburg. Da bestreitet die Lokalpresse ebenfalls, dass es irgendwelche ungewöhnlichen Vorkommnisse gegeben hat. Sogar im Kommentarbereich der Welt tauchen angebliche Reporter auf, die so etwas abstreiten. Augsburg fand also ebenfalls nicht statt. Basta reloaded.

    In den verschiedenen Polizeiberichten, die ich gelesen habe, wird Silvester durchgehend als ruhig getitelt. Im Textverlauf dann eine ganze Latte von Übergriffen. Durchgängiges Motiv: Homogene Gruppen (darf man das noch so schreiben?), die sich – auch in kleineren und mittleren Städten – in Bataillonsstärke zusammenfinden (!) und mit Böllern Jagd auf Passanten und Polizei machen.

    Ich empfinde das – tut mir sehr leid – nicht als normal! Und ich möchte diese beunruhigende Entwicklung gerne genau analysiert haben.

  67. Einmal mehr eine klingenscharfe Analyse des Ist-Zustandes, Respekt!
    Vielleicht darf ich – nachdem immer wieder in den Kommentaren anklingt, wie außerordentlich wertvoll doch die Beiträge unserer politischen „Repräsentanten“ sind (letztlich völlig egal, zu welchem Thema) – an dieser Stelle darauf hinweisen, daß der Deutsche Bund der Steuerzahler eine Petition auf den Weg gebracht hat, um bei der kommenden BTW ein weiteres Ausufern der Abgeordnetenzahlen durch Überhangs- und Ausgleichsmandate zu verhindern (man wäre dann nämlich bei locker 700 „Spezialisten“, die heute mal Verteidigung, morgen Soziales und übermorgen innere Sicherheit usw. beherrschen; müssen allesamt ja wirklich nobelpreisverdächtige Intelligenzbestien sein).

    Wenn also nichts dagegen spricht, hier der link zu dieser Petition:
    https://www.change.org/p/nein-zu-einem-xxl-bundestag

    Und an Don Alphonso noch einen herzlichen Dank für diesen blog, der seinesgleichen sucht. DANKE! und weiter so

    • Die Petition dürfte absolut nichts bewegen,
      erforderlich wäre die vom Bundesverfassungsgericht zigmal angemahnte Änderung des Wahlrechts. Lammert hat erfolglos versucht, Bewegung in die Sache zu bringen. Die nächste Wahl wird also wieder nach altem Recht durchgeführt werden, denn dass Karlsruhe vorher nochmal Druck macht, glaubt nicht einmal der Weihnachtsmann.

      http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/lammert-dringt-auf-aenderung-des-wahlrechts-13988656.html

    • Vorsicht!
      Nur kurz als Warnung: die seit langer Zeit stattfindende Landflucht spiegelt sich momentan noch nicht in der Aufteilung der Wahlkreise wieder. Somit haben die alten weißen Männer auf dem Land über die Vergabe von Direktmandaten prinzipiell mehr Stimmrecht als die LGBT-bewegten in den Ballungsräumen. So entstehen Überhangmandate. Der Ruf nach einer Begrenzung der Überhangmandate ist daher auch als verkappter Versuch zu sehen, die Macht von R2G und Konsorten zu stärken…

  68. Direkte, Schweizer Demokratie, vehement eingefordert, rettet uns vielleicht noch .
    Der Berufspolitik und dem Bestell-,,Journalismus“ muß das Heft aus der Hand geschlagen werden vom Souverän, bevor diese Hausmeier-Gang fertig hat.

    Was immmer die versteckte Agenda dieser Leute sein mag, drauf gefurzt, lassen wir sie nicht weitermachen.
    Das Ergebnis ist HEUTE schon eine Katastrophe, und allein das kommende Jahr wird vielen, die noch ein bissl Michel-Mütze tragen, die Augen öffnen.
    (Einigen wird das kommende Jahr auch die Augen für immer schließen).

    Merkel muß weg, und ihre ganze Bande dazu, inklusive die anderen Blockflötenparteien, besonders die grüninnen HetzerInnen .

    Dazu muß man entschlossen sein Kreuz in der Kabine machen, und vorher mit Menschen reden, auch ZUHÖREN, ja, gehört dazu, und dort (wie hier z.B.) schreiben.

    KEINE der Katastrophen der letzen zehn, zwanzig Jahre, Aufgabe der Mark für diesen ,,Euro“, ,Griechenlandwahnsinn, Rettung der Monopoly-Währung, Zuzug, Migration, Flüchtlingswahn, Engagement in sinnlosen Kriegen am A.der Welt, strafrechtsbewehrte Lufthoheit linker Totalnarren,
    sonstige Maulkörbe,

    hätten je das Votum der deutschen Mehrheit in einer verbindlichen Volksabstimmung passiert.

    So aber fuhrwerkt die narrische Raute immer weiter, und Politberlin klatscht, und wirft mit Teddybären.

    Nur liebe Menschen vedienen einen Teddy !

    Und nur solche Menschen, die es mit Deutschland WIRKLICH gut meinen, dürfen ein Amt bekleiden.

    Und entscheiden muß immer, nicht alle Jubel-Wahl-Jahre, der Souverän,

    das deutsche Volk.

  69. Die Probleme spielen sich
    nicht nur am HBF ab, zB sind die Einsatzzahlen in den Flüchtlingsheimen in und um München inzwischen auf das fast 3-fache angestiegen.

    Liest/hört man davon was?

    Nope.

    Alles in Ordnung, solange die grosse Masse an Bürgern nicht erfährt, wie es wirklich zugeht…

    Der geneigte Leser sollte sich mal die Mühe machen und mit einem Münchner Polizisten in einer ruhigen Minute darüber reden.

    Aber auf die hört man ja – immer noch – nicht…

    Aus gutem Grund darf offiziell nur über die politisch gesteuerten Pressestellen der Polizei zu den Themen angefragt werden.

    Da werden dann Statistiken zitiert und beschönigt – man will ja den Bürger eben nicht beunruhigen…

    Die Realität ist eine andere.

  70. Who dunnit?
    Nachdem nun weitgehende Einigkeit herrscht, dass die Herren Nordafrikaner nicht zufällig in so grosser Zahl auf einem so kleinen Punkt aufgeschlagen sein können, spekuliert natürlich jeder, wer dahintersteckt.
    Offensichtlich sollte es ein Statement sein, eine Machtdemonstration mit spezieller Demütigungskomponente. Gab es so etwas schon mal? Antwort: Im Prinzip ja – das zeitgleiche Eintreffen vierstelliger Zahlen hochmobil angereister nordafrikanischer Jungmänner wird im Rheinland immermal wieder beobachtet, zuletzt 1923. Die Drahtzieher sassen damals in Paris. Wohin dann 17 Jahre später eine 5-stellige Anzahl deutscher Jungmänner hochmobil sich auf den Weg machte, mangels Kolonien wurden keine Nordafrikaner mitgenommen. Die erschienen dann wieder in Trier unter der Sammelbezeichnung Regiment de Spahis und blieben bis 1986.
    Hinkende Vergleiche? Sowas geht einem halt durch den Kopf wenn man auf Spekulationen angewiesen ist, insofern hoffen wir mal dass die Kölner SoKo bald Fakten liefern kann

    • @Hansjorg Rothe sagte am 7. Januar 2017 um 13:09 Uhr "..hochmobil angereist.."
      Herrlich, Geschichtsunterricht jenseits Guido Knopp.
      .
      Aber „hochmobil angereiste“ erst 1923. Das war „Ruhrkampf“.
      .
      Ich nehme mir jetzt mal mein antiquarisches Schätzchen, den Heinz Gorrenz´“Die Franzosenzeit 1918-1930″ hier zu Rate, im Bes. die Geschichte des nassauischen „Flaschenhalses“ (wurde übrigens vom der Urmutter der F.A.Z., den „Frankfurter Nachrichten“ J.G. Holzwarth Nachf., G.m.b.H,, Frankfurt a. M. verlegt)
      .
      Also, Mainz: “ Der Einmarsch der Franzosen verzögerte sich bis zum 13. Dez.(1918!), Mainz mußte bis 8. Dez. „geräumt“ sein (eigenes Militär) zum „Quartiermachen“ für franz. Truppen…Einführung franz. Zeit, Einstellung des Fernmeldeverkehrs (vermutlich damit keine unkonvenablen Kürzel wie „de Nescher komme“ durchgegeben werden konnten). Aushänge der Militärbehörde, z.B. in Wiesbaden: „Die Einwohner haben sich jeder feindseligen Handlung, sei es Wort oder Tat gegenüber der alliierten Behörde zu enthalten. Sie sind verpflichtet, den auferlegten Requisitationen Folge zu leisten.“….21. Dez. „Den Herren Offizieren der französischen Besatzungstruppen ist von dem Publikum bei Begegnungen auf der Straße auszuweichen und ihnen genügend Platz zu machen. Alle Personen die Uniform tragen, haben alle französischen Offiziere militärisch zu grüßen. Hut ab vor franz. National-und Regimentsinsignien… gez. Maréchal Foch“ ….24. Dez.1918, „Die Sieger haben sich herabgelassen am Heiligen Abend die Sperrstunde auf 21:30 zu verlängern, am 1. Feiertag war Verkehr bis 23 Uhr erlaubt… Und so geht das weiter…
      .
      Ach, kleines aperçu: Die Presse erhielt am 23. Aug. 1919 neue Richtlinien, in denen die Verbote eine große Rolle spielten. Ers war unter anderem verboten: „…jede verletzende Kritik, die eine Mißstimmung hervorrufen, jede Kritik an den Waffenstillstands-und Friedensbedingungen, jede übelwollende Kampagne gegen die Akte der alliierten Behörden, jede Anspielung auf Unstimmigkeiten zwischen den verbündeten Mächten.
      .
      Die Mutter aller Mainkutter hielt sich scheinbar nicht daran. Sie wurde am 13. September 1919 auf Befehl eines General Fayolle im Bereich der 8. und 10. franz. Armee verboten.
      (DdH)

  71. da blick ich nicht mehr durch
    Einerseits die tolerierte Zerstörung der offentlichen Mobilitätsstruktur,
    anderseits so wundervolle Visionen von selbstfahrenden Zügen, Autos
    und LKWs
    Wie passt das zusammen?

    • Das passt schon zusammen:
      Die Idee, die hinter den ach so tollen selbstfahrenden Autos und Loks steckt, ist die, sich Personal zu sparen. Kosten senken. Nichts anders. It’s the economy, stupid. Industrie 4.0.

      Diese Sch ….-Dinger werden so gehypt, dass man parteienübergreifend „vergisst“, ob solcher strahlender Zukunftvisionen an die Maschinensteuer zu denken.

      Das genau ist der Sinn des glamourösen Hypes, verwirrenderweise angeblich den Privatfahrer zu meinen.

      Und dann iiser passiert, ist der disruptive massive Personalbbau passiert, noch mehr Leute dann verschwinden als nicht einmal als Arbeitslosenzahl existent hinter dem Maßnahmen-Bot-Vorhang der Arge. Aber die Maschinensteuer wurde vergessen, ja mei. Ablenkung machts möglich.

      Sie glauben doch nicht im Ernst, dass der bundesdeutsche Privatautofahrer, seiner Selbstermächtigung am Steuer stolz wie Rübe, der sich bereits beim E-Mobil mit dem geringen Wirkungskreis schwertut, dass der mit Begeisterung nach einem solch seltsamen selbstfahrenden Roboter greift – und freiwillig so ein Ding kaufen wird!

      Alore, Lokführer (eh viel zu selbstbewusst) und erfahrene LKW-Fahrer ab aufs ARGE-Teil der Alten und Überflüssigen. Und dafür sehr junge kräftige Migranten rein, die man mit Löhnen für Fensterputzen und Altenpflege unter dem Mindestlohn abspeisen kann. Dass ein juner Nordafrikaner sich deutlich mehr für Parties, BMWS und SmartPhones interessiert als dafür, alte Herrschaften vom Bett auf Rollstühle zu wuchten, geschenkt oder gar Fenster zu putzen (gibt bald die selbst reinigenden). Man vergisst so einiges.

      Da wird auch vorübergehend von solch einer Industrie- (nicht Menschen-) freundlichen Regierung akzeptiert, dass die jetzigen sozialisierten Unterbringungs- und Verpflegungskosten dieser neuen jungen Menschen beim uns den erwünschten „ROI“, den Return On Invest, nie wieder einholen werden. Aber der Industrie hats gefallen. Diese Sozialkosten trägt der Bürger. Merkel hält sich nur noch oben, weil sie von der Industrie gehalten wird. Sie wäre sonst schon längst weg.

    • Um mit Münte zu sagen, ...
      … von der (internationalen) Industrie und den (internationalen) Finanz-Heuschrecken.

  72. Titel eingeben
    Lieber DA,

    Ich bin häufig in der Republik mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs. Die Bahnhöfe in München, Frankfurt, Berlin usw. unterscheiden sich kaum noch. Für die Reisenden ähnelt der Aufenthalt einem Spießrutenlauf. Die Bettler werden immer aufdringlicher und aggressiver. Zusätzlich kommt das beklemmende Gefühl der Angst, dem ich mich als Frau vor allem Abends nicht entziehen kann. Und ja, auch ich ziehe mich mehr aus der Öffentlichkeit zurück. Städtetouren nach NRW vermeide ich, wenn ich kann. Und das schlimme ist, dass wir Reisenden für diese Zustände immer mehr bezahlen müssen. Für den ersten Eindruck, den unsere Touristen von unseres Städten erhalten, kann man sich nur noch schämen.

    Hashtag gegen Bayerns Maßnahme wird es nicht geben. Da tobt man sich doch lieber an Sachsen, den …idas und der AfD aus. Es werden noch viele weitere Veränderungen stattfinden müssen, um öffentliche Lebensräume wie Parks, Einkaufszentren, Fußgängerzonen, Schwimmbäder usw. wieder zurückzuerobern.

    Aber ein verändertes Denken findet statt und im Wahljahr 2017 wird die Politik sich wieder an ihre Wähler erinnern müssen.

  73. Bei uns steht die Labskaus-Koalition vor der Tür
    Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Torsten Albig hat gestern mitgeteilt, dass er nach der LTW im Mai 2017 mit jeder demokratisch legitimierten Partei außer Rechtspopulisten eine Regierung bilden will – dies schließe theoretisch die Linkspartei ein. „Wir sollten nicht den Fehler machen, ein solches Bündnis kategorisch auszuschließen.“ Um des Machterhaltes willen wird er Kompromisse mit der Mauerschützenpartei eingehen – das ehemals sozialdemokratische Profil geht in einer undifferenzierten Gemengelage unter – eben Labskaus.

    • Herr Edgar, Labskaus schmeckt gar nicht soo schlecht, und das
      sage ich als Bayer.

      In Bayern würden wir zu so einer Koalition eher Gscheibalads, also Erbrochenes, sagen.

    • Titel eingeben
      Bis vor kurzem war die „Linkspartei“ der pöse Bube: man erinnnere sich an „linke Socken“, SED=PDS=Linke,
      … und das mediale und politische Draufschlagen auf erst Gysi dann Wagenknecht; auch das unwürdige Verhalten des Bundestages dem „linken“ Alterspräsidenten Stefan Heym gegenüber…
      .
      Doch nun braucht man sie? Und die Linke spielt gerne mit? Locken lukrative Pöstchen?
      Also sind jetzt auch die „Linken“ bei mir unwählbar.

    • Gabriel zimmert in der Welt schon alle möglichen Koalitionen
      außer mit der AfD grundsätzlich mit allen. Wenn es gar nicht anders geht, auch wieder eine große mit der Union, bei er sich nur sorgt, dass die Europäische Union auseinanderbrechen könnte, wenn die Union an der Sparpolitik der vergangenen Jahre festhalte.

      Hauptsache, an den Trögen der Macht, dann das Geld anderer Leute ausgeben, alles andere interessiert nicht.

  74. Ob der Abriß am Ende wirklich Erfolg haben wird?
    Doch zuerst noch eine letzte Bemerkung bezüglich der vorherigen Beiträge, von denen sich dieser wieder sehr wohltuend und differenzierend unterscheidet. Niemand hätte sich aufregen müssen, wären in Köln nur Personenkontrollen vorgenommen und nur in begründeten Fällen Platzverweise erteilt worden. So aber war es eben nicht.

    Dem Begriff des Nafri habe ich insofern keinerlei Bedeutung beigemessen, als er auf entsprechende Personengruppen angewandt wurde. Ich wüßte auch nicht, was dagegen spräche. Aber so wurde er in Köln eben nicht benutzt und das war dann der Stein des Anstoßes, zumindest bei mir.

    Nun aber zum Schwammerl. Es ist wohl zu befürchten, daß sich das Geschehen nun in den Bahnhof verlagern wird. Dabei gäbe es durchaus die Möglichkeit, Menschen ohne Reisedokumente und ohne erkennbaren Grund, der die Anwesenheit im und am Bahnhof erfordert, einen Platzverweis zu erteilen. Das ist übliche Praxis, erfordert aber zumindest bundespolizeiliche (Bahnpolizei) Anwesenheit. Das wäre jedenfalls das mildere Mittel gewesen.

    Das Erfreuliche ist, daß zumindest in diesem Fall politische Konsequenzen gezogen wurden, parteiübergreifend. So einfach und unspektakulär können Problemlösungen (hoffentlich) sein, wenn sich an der Sache orientiert wird. Das wäre auch in Köln möglich gewesen. Die Instrumentalisierung der Probleme führt eben weder zu Lösungen, noch zu gesellschaftlichem Frieden. Das Negieren der Probleme allerdings auch nicht.

    Persönlich ist mir ja völlig unverständlich, wie man die offensichtlich vorhandenen und unübersehbaren sowie nicht zu leugnenden Probleme zum Teil in Politik und Medien derart ignorieren bzw. schön reden kann. Das muß doch zu Gegenreaktionen der Bürger führen, alles andere wäre höchst erstaunlich. Dieses weiter fortzusetzen, muß einen Grund haben, der sich mir noch nicht so richtig erschließt, schließe ich Dummheit mal als abwegig aus. Will man mit aller Gewalt einen Aufstand provozieren? Wozu? Das ist doch kontraproduktiv. Und beim Ignorieren und Reden bleibt es ja nicht. Die zunehmend ins Auge gefaßte Ungleichbehandlung der In- und Ausländer kommt ja noch erschwerend hinzu. Das subtile Ausbremsen der Exekutive macht es auch nicht besser. Die falsche Rücksicht und Toleranz gegenüber kulturellen Unterschieden, teilweise schon gesetzlich manifestiert, ist ein weiterer Punkt. Und all das soll ohne Folgen bleiben? Das kann doch kein halbwegs intelligenter Mensch glauben. Was also soll das?

    • Titel eingeben
      Das frage ich mich schon die ganze Zeit. So dumm kann niemand sein, schon gar eine gesamte Regierungstruppe. Wer oder was steckt dahinter? Auch der Erklärungsversuch des eigenen Machterhalts um jeden Preis scheint mir nicht schlüssig.

    • was das soll
      Die globalen Eliten haben Europa aufgegeben, zu schwach (wirtschaftlich, militärisch) und politisch nicht zu retten. Ausverkauf bei der Industrie, staatliche Überregulierung, gigantische Bürokratien, zu hohe Staatsquote, Steuern, Luftwährung etc. etc.

      Aber auch in der Krise gibt’s Gewinnler, die Kirchen z. B. die ihre enormen Verluste bei leichtsinnigen EE-Investitionen derzeit und auf ganz anderen Feldern wieder wett machen. Ist nicht alles im Kern christlich, was sich so gibt und nennt.

      Und dann dieser ewige feuchte Traum der Internationalisten, Multikulti-Traumtänzer und sozialistischen Wolkenkuckucksheimer. Erst dachte man, mei was für eine Biografie, aber gut, dieser Fischer, reden kann der ja und tüchtig scheint er auch zu sein. Der Anfang vom Ende, der erste von den vielen, die ihm folgen sollten. Die begriffen auf einmal, ok, Studium haben wir geschmissen, aber deshalb brauchen wir nicht nur Farbbeutel schmeißen und uns an Bäume ketten, nö, die nehmen uns ernst. Tja, dann können wir das auch, regieren, kann ja nicht schwer sein, wenn man sich das Personal so anguckt … Und jemand hat die dann tatsächlich gewählt, mit den bekannten Ergebnissen.

      Inzwischen sitzen die in so vielen Verwaltungen, an so vielen Schalthebeln und Futtertrögen, da ist kein zurück mehr.
      Sie werden das schon aushalten müssen, Moser. Die Agonie wird noch etwas dauern, bevor alles kollabiert. Ob Bayern sich da raushalten kann, ist eher zweifelhaft, vielleicht wird man sich hier etwas länger dagegen stemmen. DA versucht’s, Sie lesen und kommentieren mit. Ob’s hilft?

    • Titel eingeben
      HINTERHER hat man (vor allem Außenstehende, gemütlich vorm Monitor sitzend) immer die besseren bis allerbesten Vorschläge.

    • Fluch der bösen Tat. Merde alors.
      Lieber Herr Otto Meier,

      Der einzige Grund für Frau Merkel, tausende männlicher Jungsyrer nach Deutschland zu locken, war und bleibt für mich die Schwächung der syrischen Armee mangels human resources.

      Interessante und fast erfolgreiche Kriegslist, ausgeheckt in transatlantischen Hinterzimmern, in denen Frau Merkel zur versteckter Teilnahme an dem Krieg gegen Herrn Assad gebeten wurde.

      Ich bin davon überzeugt, weil in der Politik nichts grundlos passiert und Frau Merkel weder naiv noch dumm ist. Es gelang ihr schließlich, innerhalb kürzester Zeit, in die Führungsriege der größten Partei zu gelangen und einen der gewieftesten Politiker, Herrn Kohl, in einem schwarzen Loch verschwinden zu lassen. Also, weder dumm, noch naiv, noch derart empathisch dass man von christlicher Nächstenliebe für ihre Entscheidung ausgehen könnte.

      Dass Sie damit D. derart in die Merde bringen würde, war wohl so nicht geplant. Aber wer konnte die vielen anderen Nordafrikaner schon voraussehen, die sich dem Exodus in die westliche Glimmerwelt anschließen würden. Pass wegwerfen und sich Syrer nennen war die Zugangsberechtigung für alle.

      Und dann kam der weisse Ritter, Herr Putin, auf das Schlachtfeld, rettete Herrn Assad in letzter Minute und Sie und alle anderen deutschen Steuerzahler dürfen die Zeche zahlen. Inklusive weiterer Unannehmlichkeiten im Zusammenleben mit den Neubürgern. Bis hin zu Gute Nacht Deutschland, falls der intelligente Herr Goodnight Recht behält.

      Schlecht gelaufen kann ich da nur sagen. -:))

    • Herr Meier, man könnte einen Plan dahinter vermuten
      denn so blöd kann man nicht einmal in Berlin sein, die Probleme, die in der oben verlinkten Statistik von Frau Laufer genannt werden, nicht zu kennen.

      Ich hirne schon lange darüber nach, welche Absichten Frau Merkel mit Anhang hat, uns so ins offene Messer laufen zu lassen. Denn es passt nichts zusammen, da wird zum einen von toll laufender Wirtschaft, von Big Data und allen möglichen neuen Technologien schwadroniert, wobei die dann nach China verkauft werden und andererseits flutet man das Land mit Analphabeten, die das Sozialsystem zum Einsturz bringen werden. Mal abgesehen von der ständig anwachsenden Kriminalität, auch die sehr gut im Facebook-Beitrag von Frau Laufer erklärt.

      Dann forciert man Einsätze der BW im Inland, ist bei Facebook usw. auf der Pirsch, wer alles hate speech oder was Maas und Kahane dafür halten, absondert, hat Angst vor der AfD, hält das Volk in absoluter Dummheit dank der öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten, wünscht (Gabriel, UvdL, Klöckner), dass die Volksansprache doch auf RTL-Niveau sein soll, alldieweil wir alle so verblödet sind und wenn wir Jahre weiter denken, ist das Land demografisch und technisch auf einem Stand, der sich Drittweltstaaten annähert.

      Die EU wäre in der jetzigen Form längst erledigt, aber der Weg für eine EU nach Plänen von Kalergi, der UN aus 1990, Barnett, Friedman, Sutherland u.a. wäre frei.

      Das wäre eine Möglichkeit, die andere wäre die völlige Verbohrtheit einer Kanzlerin, die den Sozialismus à la Gorbatschow toll fand, eine weitere wäre, sie hat sich dermaßen in eine Sackgasse manövriert, wobei man dann fragen muss, warum folgen ihr alle Parteien.


      Ich komme zu keinem Ergebnis, so sehr ich mir auch das Hirn zermartere. Es ist für mich einfach nicht nachvollziehbar.

    • "Das subtile Ausbremsen der Exekutive macht es auch nicht besser."
      Herr Meier,

      nachdem auffallend häufig EU-Referenden thematisiert werden in letzter Zeit rd. um die „Gefährlichkeit von Populisten“, und gerade gestern auch wieder bei Hn. Lammert auf dem Mutterschiff auffiel, was für ihn NICHT verhandelbar sei und weshalb er Referenden ablehnt …, vermute ich mal, dass es bei sich zuspitzender globaler Finanzlage um das Referendum selbst geht, oder um eine den Verfassungskern berührende Strafrechts-Harmonisierung hins. „Nutzung der dynamischen Blankettermächtigung nach Art. 83 Abs. 1 UAbs. 3 AEUV, “ und damit ggf. um eine „Erweiterung der Zuständigkeiten der Europäischen Union“.

      http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/eurokrise/im-gespraech-andreas-vosskuhle-mehr-europa-laesst-das-grundgesetz-kaum-zu-11369184.html

    • Titel eingeben
      Erkläre nie mit böser Absicht, was man auch durch Unfähigkeit erklären kann.

      Lesen Sie von Barbara Tuchmann „Die Torheit der Regierenden“, bereits in der Einleitung

      „Die gesamte Geschichte, unabhängig von Zeit und Ort, durchzieht das Phänomen, daß Regierungen und Regierende eine Politik betreiben, die den eigenen Interessen zuwiderläuft.“

    • Rätselraten
      Wie es aussieht, machen sich viele Bürger Gedanken über Sinn und Zweck der aktuellen Politik. Und je nach Blickwinkel führen die Überlegungen zu sehr unterschiedlichen Ergebnissen. Das ist wohl darauf zurückzuführen, daß die politischen Entscheidungen keine klare Linie mehr erkennen lassen.

      Statt daß die Politik eine Richtung vorgibt, die Zukunft gestaltet, reagiert sie nur noch auf Ereignisse, ohne diese zu beeinflussen. Die logische Konsequenz daraus ist, daß nichts mehr zusammenpaßt. Wie ein antriebsloses Schiff zum Spielball der Natur wird, ist das führungslose Deutschland zum Spielball fremder Interessen geworden, bestenfalls.

      Die Frage danach, was das soll, erübrigt sich angesichts dieser Einschätzung. Denn ein Wollen ist nicht mehr erkennbar, welches ein Sollen erklären könnte.

  75. Verstand
    Werter Don,
    seit ich ihn vor fast zwanzig Jahren gelesen habe, geht mir ein Satz des großen Max Goldt nicht mehr aus dem Kopf (ich zitiere aus der Erinnerung): „Manche Menschen halten den gesunden Menschenverstand für genauso spießig wie die gutbürgerliche Küche oder gar für identisch mit ihr.“ Exemplifiziert wird mir diese Einsicht seit anderthalb Jahren jeden Tag aufs Neue. Man hat das Gefühl, viele Menschen haben eine solche Angst, als bieder, normal, spießig angesehen zu werden, daß sie schon deshalb das Banale, Einfache, Unspektakuläre, auf der Hand liegende scheuen wie der Teufel das Weihwasser. Es ist ja auch viel cooler, mit aufgeregten Begriffen wie „racial profiling“ und „trigger warning“ etc. zu hantieren und damit zu signalisieren, daß man Trends aus den USA mitbekommt, als die Kirche im Dorf oder den Dom in Köln zu lassen und das Sinnvolle, der Situation Angemessene zu tun oder zu erkennen.
    Es geht denen um Linkssein als Lifestyle und virtue signaling. Den gesunden Menschenverstand kann man bei Ihnen besichtigen, dem Herrn und Ihnen sei’s gedankt.

    • @ Kurt Droffe
      Sie haben Recht. In der öffentlichen Diskussion muss man nur mal „Gesunder Menschenverstand“ sagen, schon höhnt es aus der linken Ecke zurück: „Ah, sag doch gleich „gesundes Volksempfinden“.

    • Ja, Herr Droffe, ich glaube, Sie haben da einen wichtigen Motivator
      des Linksirreseins angesprochen- den Chic-ismus.

      Früher spielte die politische Einstellung , zumindest in D , beim chicsein kaum eine Rolle, heute ist es, wie Sie oben beschreiben.

      Bloß nicht als ,,abgehängt“ gelten !!

      BEI WEM GELTEN, ihr Dödel ?!

      Aber gute Worte überzeugen solche Abgeflogenen nicht mehr.

      Lieber Veggie-Day statt Hausmannskost.

      Käme mir weder auf den Teller, noch in den Sinn.
      Sorry, Don, owa Beilag‘ und Nachspeis is ka Essn .

    • @ Kurt Droffe
      Sie haben Recht. In der öffentlichen Diskussion muss man nur mal „Gesunder Menschenverstand“ sagen, schon höhnt es aus der linken Ecke zurück: „Ah, sag doch gleich „gesundes Volksempfinden“.

    • Wirklich Linke haben gesunden Menschenverstand
      …und sind genauso von der Entwicklung in Deutschland schockiert.

      Die uns bewegende Debatte zielt auf eine Schicht, die ich als „digitales und politisches Lumpenproletariat“ bezeichne. Wer den Begriff „Lumpenproletariat“ mit seiner wirklichen nicht Bedeutung kennt: bitte googeln.

      Um was es hier geht ist nicht „Links gegen Rechts“ – es geht um die ideologische Utopie eines neuen Mobs, der das bestehende, ihn ernährende ‚System‘ zerstören möchte, ohne ein Alternativmodel zu haben.

      Einige dieses irrwitzigen Mobs nennen sich Linke, sind es aber nicht. Andere nenne sich Antifa, und sind doch nur die neuen Statthalter der Unterdrückungs-Kultur, die Kinder und Enkel der STASI.

    • Die Gefüllte Kalbsbrust-Fraktion
      Ich glaube immer, dass die da was verwechseln: Starre Essenszeiten zu Hause in der Kindheit mit einer an sich unschlagbaren Küche.

      Nichts geht über:
      1. Gefüllte Kalbsbrust (Schwabenland) oder
      2. Tafelspitz (Österreich) oder
      3. Kalbs- oder Schweinshaxn (Bayern) oder
      4. Fangfrische Scholle (SH)

      Lasse ich’s dabei. Aber offen gestanden kenne ich heute noch, vor allem mehr in der Mitte Deutschlands, Pfalz und so, richtig spießige Leute, bei denen alles nach einem Regelwerk abläuft, die aber gleichzeitig oft hervorragend kochen.

      Ich glaube schon, dass das überaus Biedere bedrückend sein kann. Wer kennt nicht diese behäbigen Paare im Urlaub, die nichts, aber auch nichts miteinander reden? Solche, habe ich bemerkt, bei denen alles vom Aufstehen bis zum gestreiften Pyjama exakt geregelt ist, die also wenig Eigenständigkeit aufweisen, sind auch diejenigen, die jeden Schmu von Orwell’scher Sprachregelung bis hin zu völlig regelloser Humanitätsekstase kaufen mangels eigener Gestaltungs- und Ideenfreiheit.
      Dass wir da nichts verwechseln, bitte. Dieselben waren unter den Nationalsozialisten, die ersten, die stumm abnickten und sich über ihr schönes ersteigertes Schnäppchen aus der Wohnung vom Levy freuten.
      Dieselben gingen damals öfter und heute zuweilen in die Kirche und lassen sich vor dem Sonntagsbraten vom Pfarrer was einflüstern. Es sind diese Leute, die jeden Kram abnicken und sonntags unbedingt die Will schauen.

      Aber kochen können sie meistens.

    • Bieder & Bourgois
      Die Bauhaus-Apologeten haben in NYC die Abruck-Formen zerstören lassen. Wie überhaupt alles Ornament böse war usw usf
      Der Adjektiv des Todes lautete:
      „Bourgeois! Wie überaus bourgeois!“

      Natürlich ist das ein weiter Bogen, den ich hier spanne. Aber ich beobachte den Trend in irre vielen Bereichen:
      * Noten an Schulen: Bourgeois, weil die Kinder in der Mittelstufe demotiviert würden
      * Verantwortung: Bourgeois, denn sonst müßte die Bank zumachen, der Immigrant sein Brot verdienen, der MethBeck die Klappe halten
      * Faktenbasierte, möglicherweise Zahlen-gestützte Berichterstattung: Bourgeois! Bourgeois! Bourgeois! Wo kommen wir da hin?
      * gesunder Menschenverstand. Don’t get me started… sowas von Bourgeois!

  76. Kleinigkeit
    Man wird „einer Sache“ Herr (Genitiv), also hier besser „deren man Herr wird“.

  77. Schbieschl
    Ad acta.

    Konnte dieser Tage für Umme die Numero eins 2017 lesen. Mit Interview mit Sebastian Kurz. Nein, nicht SPON und die notorious pipl.
    Aber auch keine Journalisten. Zwei Seiten lang versuchten sie ihm eine Falle zu stellen, ohne Erfolg, da müsste man wahrscheinlich früher aufstehen als es diese beiden wohl getan hatten, und das Interview war zu Ende.
    Man hätte ja *auch* ein spannendes Interview machen können; nach OSZE-Vorsitz fragen, nach Wahlen in Österreich, nach Visionen und nach Politik*alternativen*. Richtig kritisch hätte man fragen können.
    Hat man aber nicht. Die – Verzeihung – Kuh war nicht aufs Glatteis zu führen, und damit der Rest uninteressant.

    Sebastian Kurz hat ja auch einen schlechten Ruf. In Talkshows im deutschen Fernsehen kommt er besser rüber als die meisten eigenen Politikern für die man das ganze ja schließlich inszeniert, er war beteiligt daran, Angela Merkel ihre geliebte Balkanroute zuzustopfen.
    Und jetzt will nicht nur er, sondern die ganze Regierung die Grenzkontrollen auf unbestimmte Zeit weiterführen, weil die EU nicht in der Lage sei, die Aussengrenzen zu schützen, und der Innenminister in Brüssel vorstellig werden, um eine gesamteuropäische Obergrenze für Flüchtlinge zu erreichen (wovon man – bitte: *keine* Korrekturen, es mag hier oder da sogar gestanden haben – in den grossen Medien nichts las aus Rücksicht auf Frau Merkel und ihre Querelen mit Seehofer), und dann will man hereinkommende, gerettete Geflüchtete [meinetwegen auch in Anführungszeichen] auf eine außereuropäische Insel bringen, für die Zeit des Asylverfahrens.
    Man hätte ja alles mit Sebastian Kurz richtig durchsprechen können, war aber offenbar nicht gewünscht. Hätte vielleicht den einen oder anderen ins Denken bringen können. Aber bitte nicht in Wahljahr, in dem der inherente Auftrag der Presse, inklusive des Spiegel, zu sein scheint, die CDU an die Macht zu zimmern.

    Die FAZ jedenfalls hat brav gleich zwei Drittel der österreichischen Vorschläge abgewatscht: Grenzkontrollen dürfen nicht länger als die EU erlaubt. Und auch gleich Asselborn „Das ist rechtsnationales Gedankengut“ blubbern lassen. ‚Blubbern‘ mit Absicht, weil die Aussage irgendwie nach Textbaustein riecht, und nicht wirklich treffen kann, wie immer man den gedanklichen Hintergrund sieht.
    Und auch das war wieder der gute alte Schbieschel. Dem hätte das verquere Attribut ja auffallen müssen, und entsprechend nachfragen/kommentieren können.
    Allerdings müsste man dafür als Journalist wahrscheinlich ausgeschlafen sein.

    • Schöner Beitrag, Herr Dippel, Respekt.
      Das Trauerspiel EU-Politiker, deutsche Politiker, wird nirgends schmerzlicher deutlich, als am Beispiel dieses Sebastian Kurz.

      Ist bei den österreichischen Konservativen, hat auch unsinnige Behauptungen zum Thema aufgestellt und unterstützt.

      Aber hat den Vergleich mit der Realität angestellt, und gefunden, jetzt müssen andere lösungen her, Pippi Langstrumpf ist eine Figur aus Kinderbüchern, sie existiert nicht real.

      Nein, wirklich, Nahles, Inger Nilsson ist eine Schauspielerin, nicht Pippi.

      Und im Western und Krimi sterben die nicht wirklich, sind Schauspieler, stehen nachher wieder auf.

      Tja, und deutscher Journalismus- Bestellpresse, Lohnschreiberei, Quark.

      Sogar, und in erster Reihe, die FAZ.

    • Luxemburg
      bis gestern fand ich Asselborn einen gescheiten und umsichtigen Politiker. Seit er aber beim Floskeln-Bingo mitmacht, hat er ziemlich an Ansehen verloren. Ich vermute mal warum es diesen Zwergstaat überhaupt gibt: die wollte niemand, auch nicht geschenkt.
      Der österreichische Außenminister läuft Asselborn schon seit geraumer Zeit den Rang ab, vielleicht deswegen diese dumme Reaktion mit der Nazi-Keule. Vor dem Kurz ziehe ich meinen Hut; so jung und an Erfahrung und analytischem Denken allen europäischen Kollegen um Längen voraus.

    • ... na ja --
      … die Frage ist ja eher WARUM der Asselbohm sich so positioniert. Das hat drei Gründe:

      1. Die Folgen der Zuwanderungskatastrophe tragen andere. Finanziell zahlt es zu 90% der deutsche Steuerzahler.

      2. Es gibt in der EU Technokraten, die tatsächlich das Märchen von der Demographierettung mittels Fachkräften GLAUBEN (zB der Barroso).

      3. Die Katastrophe wertet die EU auf, weil man immer sagen kann, man brauche „europäische Lösungen“. Dabei bräuchte man die wohl garnicht, sondern nur – wie im Fall Spanien – eine energische Verteidigung der eigenen Grenze … Das geschieht im Fall von Italien/Griechenland deshalb nicht, weil (früher jedenfalls) ohnehin die meisten nach Norden abwanderten.

    • Verkürzt gesagt, Herr Moser,
      und manchmal leidet meine Umgebung von meinen Verkürzungen, der Politkommissar.
      Den ich bis heute nicht richtig verstehe. Mein Lieblingswidersacher, HO, hat bei solchen Sprüchen von mir die Neigung, erbost den Diskussionstisch verlassen zu wollen. „Willst du etwa sagen, es gäbe in den deutschen Medien einen Politkommissar, wie in der Sowjetunion, bei allen Medien!?“
      Ich halte es mit einem der ganz wenigen guten Dinge des Altkanzlers Kohl: Entscheidend sei was hinten rauskäme.
      Natürlich gehe ich *nicht* davon aus, dass da ein belederter, beschnauzbarteter Hans-Dampf-in-allen-Meldungen zur Not den Not-Aus-Schalter der Heidelberg zieht.
      Genau deshalb verstehe ich es ja nicht, und halte es in diesem Falle mit dem Altkanzler und stelle fest, dass das was hinten herauskommt nicht viel anders aussieht. Es sieht so als als ob. Der virtuelle Politkommissar.
      Die alteingeführte Schere im Kopf kann ich ja noch nachvollziehen. Da gibt es persönliche, private, weltanschauliche Motivationen.
      Aber ganze Redaktionsstuben?

      Die Goldmedaille bisher dieses Jahr bis zum 7. Januar geht von mir aus leider mal wieder an die FAZ. Für den ersten, obersten, Beitrag
      „Russische Beamte sollen einander nach Trump-Wahlsieg gratuliert haben“ von gestern.
      Einmal tief durchatmen, frische kühle Luft (geht zur Zeit vorzüglich vor der Haustüre), den Kopf zum Aufschütteln kurz gegen die Wand, und dann zurück zum Monitor.
      Entweder ist diese Meldung in dieser Position ganz oben der letzte Versuch wenigstens für sich selbst als kluger Kopf hinter dem Kahn zu erscheinen. Oder Beispiel für einen Versuch in Kriegspropaganda.
      Nochmal: Ja, und!? Sind Sie so sicher dass sich seit anno dunnemals *keine* deutschen oder amerikanischen Beamten gratuliert hätten, wenn bei einer Wahl in Russland … (was auch immer). Und, wieso wäre das berichtenswert? Gerade so als fiele eine Schachtel Reis irgendwo in China … .
      Was an Interpretationsmöglichkeit bleibt, ist ‚Stimmungsmache‘. Zu sonst irgendetwas anderem kann so eine Meldung nämlich wirklich nicht dienen.
      Der gebildete Kopf *vor* der Zeitung oder dem Bildschirm kann bei so etwas nämlich nur denselben schütteln.
      „sollen einander nach Trump-Wahlsieg gratuliert“. ‚Sollen‘ das ist also lediglich kolportiert. ‚Vielleicht‘ also. Und wenn schon. Wer interessiert sich schon dafür? Ausser derjenige der sowieso ‚weiß‘ dass die amerikanischen Präsidentschaftswahlen gerigged waren. Wie viele Beamte? zwei? zwanzig? Und wo? Samara? Kasan? Omsk? Vielleicht sogar in Moskau!??
      „Unglaublich!! So eine Provokation! Da müssen wir sofort Panzer an die Ostgrenzen schicken!“ Halt, nein, das tun wir ja schon. Seit vorgestern.

    • Sie meinen DEN "SPIEGEL"?
      Das Sturmgeschütz der Kanzlerin?

    • Perkeo,
      da sich (auch das Printmedium gleichen Namens) durch die Verballhornung einer ehedem kritischen Berichterstattung als des Namens nicht länger würdig erwies, sollte eine ebensolche Verballhornung des Markennamens erfolgen.
      Das was da so die grössere Mehrheit der Seiten auffüllt sollte nicht mit Rudolf Augstein in Verbindung gebracht werden. Sylt ist zu fragil, um dort jemanden wie einen Hochgeschwindigkeitsbohrer in seinem Grabe rotieren zu lassen.

      Ja, der SPIEGEL, die Dicke Berta der Bundesraute.

  78. Politik beginnt mit der Betrachtung der Wirklichkeit...
    …denn nur dann kann man zu pragmatischen Lösungen kommen. Und genau das ist heute das Problem, weil das nicht ohne Eingestehen eines Kardinalfehlers möglich ist. Also lieber den Schein wahren und alles weichzeichnen. Nur damit die große Vorsitzende nicht beschädigt wird und auch nicht das Projekt Schwarz-Grün. Stellt man deren Lieblingsideologie als das dar, was es ist…

    Mir tun jetzt schon die einkommensschwachen Deutschen leid, die demnächst Tür an Tür mit arabischen Großfamilien leben werden. Anstatt getrennte Blocks in Anerkennung der sehr unterschiedlichen Kulturen und Lebensweisen zu planen. Alle hätten was davon und es ließe sich viel vorprogrammierter Ärger sparen. Aber da müsste man halt wieder was zugeben. Und die KGE´s , Peters und co, die das propagieren, müssen selbst nie in den Blocks leben…

  79. Das ist bei Multikulti
    nicht anders. Das häufigste Argument der Welcomer, das ich gehört und
    auch gelesen habe war die Angst, dass sie ihr geliebtes Restaurantangebot nicht mehr nutzen könnten.
    Kann durchaus sein, dass sich die gefühlte Vielfalt darin erschöpft.

  80. Bahnhofsgegend = auch Visitenkarte einer Stadt
    Und da sieht’s bei den meisten Großstädten – und nicht erst seit dem Einfall (wollte das Wort Invasion vermeiden) weiterer Horden von Neuankömmlingen – ziemlich düster aus. Dunkel. Ja, das wahre Dunkeldeutschland liegt oft dort. B-Ebene Frankfurt Hauptbahnhof sag ich nur, sogar in letzter Zeit (hört hört) die Zustände dort des öfteren von der FAZ thematisiert (eher lau, und auch schon wieder „Geschichte“). Aber wahrscheinlich muß erst ein Reisender dort abgestochen werden bevor von den Stadtoberen reagiert wird.
    Von den MSM werden diese unsäglichen und außerhalb München geduldeten Zustände sowieso nicht thematisiert, dort ist wichtig den „Rest der Bevölkerung“ nachhaltig darauf hinzuweisen daß z.B. Dresden durch die Montagsspaziergänge einen touristischen SuperGAU erlebt und weitere erhebliche Einnahme-Einbußen durch evtl. weitere geplante Zusammenkünfte des Packs den Fortbestand von Elbflorenz quasi verunmöglicht. Wenn man’s oft genug wiederholt bleibt bestimmt was hängen.
    Zu Ihrem Aufzieh-Könnte-Absatz über das „Herzlose München“, hoffentlich liest das keine(r) aus dem Berliner Print-/Online-Medien-Slum, Sie Don, werden sonst glatt engagiert (mit goldenen Weihnachtskugeln geködert, jeder ist käuflich…).
    MfG von einem aus dem „Rest der Bevölkerung“

    • Ich bin gestern mit dem Stasi-Im-Versteher Bagel von der Zeit zusammengerasselt, der dort die Kahane hofiert und meine Schreibe nicht mag, da dachte ich mir, ich zeige dem mal, wie einfach Charakter- und Klassenlosigkeit geht.

    • Titel eingeben
      Also entschuldigen Sie schon – scheinbar sind Sie nicht hier gewesen. Montags ist ÖVP-mäßig ein Supergau. Blöd, wenn man es vergisst. Ich weiß nicht, wie Sie es finden würden, wenn seit hmzig Monaten einen Tag pro Woche der Innenstadtverkehr kurz nach Feierabend (also die Zeit so nach gefühlt 18 Uhr) stillsteht. Das kostet dann schon mal anderthalb Stunden, um zu Fuß von A nach B zu gelangen. Ein derart touristischer Supergau mag sich eventish auszahlen. Für die nichtbeteiligte Bevölkerung ist er eher entnervend.

      Ich finde ziemlich viele Dinge äußerst misslich, vor allem die in absehbarer Zeit nicht zu heilende Spaltung der städtischen Gemeinschaft, die Sie auch sehr gern an der neuen Vereinigung Dresden.Respekt festmachen können (googeln Sie ruhig, es ist nicht schön). Auch winkt demnächst wieder der 13. Februar – jedes Jahr eine neue Situation, immer anders. Zu dem mich in Beziehung zu bringen ich schon lange aufgegeben habe. Das, glauben Sie mir, schmerzt auch. Zumal wenn man aus Liebe zu seiner Stadt den Hintern riskiert hat, als es noch wirklich schwierig war.

      Aber was mich, sofern ich den Kalender wieder vergessen habe, akut und direkt verletzt, ist die auftrumpfende Selbstgewissheit der „Spaziergänger“. Die nebenbei das doch sehr schöne Wort spazieren absolut unmöglich gemacht haben. Und Herr Elsässer dann und wann ist jetzt auch keine Zierde.

      Man steht dann da, sieht die fortwährenden Beeinträchtigungen sowohl als auch und fühlt sich weder da noch dort zugehörig. Sondern einfach entfremdet. Wie sagten Sie? Rest der Bevölkerung? In a way …

      Vielleicht kommen Sie ja von hier, dann sorry für die Schilderung. Mit ein bisschen Reflexion müsste man es besser wissen. Ich mag das alles auch nicht. Seit der Bahnhof von Dealern gesäubert wurde, läuft die Szene vor der Polizei her. Mittlerweile ängstigt sie Eltern eines Innenstadtgymnasiums, das sich fatalerweise in unmittelbarer Nähe eines Parks befindet, der sich angeboten hat für die vom Bahnhof so arg Vertriebenen. Die Situation ist völlig unmöglich und nicht nur an diesem Ort in der Stadt.

      Danke an den Don für auch diesen Artikel, der fokussiert, wenn einem selbst vor fortwährender und (all)täglicher Triggerei die Synapsen immer mal versagen. Hier beginnt die Sprache wieder zu strahlen. Ich vermisse das so jeden anderen Orts. Man spürt, wo es herkommt. Hört die Obertöne. Und darf die eigene, so geschundene Sprache wieder ein bisschen streicheln.

    • Deutlichkeit
      ist ja manchmal von Vorteil.

      Jener Chef vom Dienst bei der Zeit hat nicht nur aktiv daran mitgearbeitet, Leute wie Tichy, Broder, Lengsfeld usw. zu Nazis und somit zum Abschuss freigegeben zu erklären.

      Dieser feine Herr hat dieses initiiert und aufgesetzt und eben auch versucht, durch zu ziehen.

      Bei kritischen Bemerkungen verzieht jener sich auch gern ins Wochenende.

      Jener Chef vom Dienst bei der Zeit ist einfach nur ein erbärmlicher und widerlicher Zeitgenosse.

      Und ich frage mich ja ernsthaft, wie die Zeit solche menschenverachtende Haltung, Andersdenkende vernichten zu wollen, toleriert oder akzeptiert.

      Der Chef vom Dienst der Zeit ist feige im Umgang mit anderen Meinungen und ruft andererseits zum Vernichten Andersdenkender auf.

      Mag ja zur Zeit passen, dass müssen die Verantwortlichen dort entscheiden.

      Ich jedenfalls verachte solches Verhalten.

  81. In Indien macht man das seit Jahrhunderten so
    Getrennte Wohnquartiere und auf dem Lande religiös homogene Dörfer sind die Voraussetzung dafür, dass ein einigermaßen friedliches Zusammenleben möglich ist. Hier in Mumbai bekommen Muslime keine Wohnungen in hinduistischen Housing Societies und umgekehrt. Praktische Lösungen für das oft Unvereinbare. Pogrome finden trotzdem noch regelmäßig statt. https://en.wikipedia.org/wiki/2002_Gujarat_riots

    • Quartiere
      Weise san die scho, die Inder, das gilt halt dort, wie Sie schreiben „seit Jahrhunderten“!
      Nur in manchen deutschen Vierteln wollen neuerdings die „schon länger hier Wohnenden“ inzwischen kein Quartier mehr zusammen mit den „geschenkten Menschen“ haben. Das ist irgendwie – ganz komisch – so wie mit einem Magneten, eben sich abstoßende Pole. – Aber ist Indien denn überhaupt für Tschland Beispiel und Ziel, echt jetzt? Der Rhein hat so gar keine Tradition für Witwenverbrennungen und Reinwaschungen in den Fäkalien der flußaufwärts Wohnenden. Dessen Wasser wird am Niederrhein stattdessen geklärt und gefiltert getrunken.

    • Weder Beispiel noch Ziel
      Nur mögliche Konsequenz politischer Fehlentwicklungen. Zumal das Ganze in Deutschland derzeit vor allem ökonomisch zusammengehalten wird. Und es besteht ein wesentlicher Unterschied zu Indien. In Indien ist die Geburtenrate der Hindus nur unwesentlich geringer als diejenige der Muslime.

    • In Deutschland allerdings
      wohnen spätestens seit dem 19. Jahrhundert jüdische und christliche Menschen häufig Tür an Tür.

    • Die Inder und ihre Wirrnisse
      Die haben noch ein anderes Problem.
      Wenn sie in die unterste Kaste einer bestimmten Religion
      hineingeboren wurden können sie nicht auftsteigen.

      Der einfachste Ausweg in diesem Leben ist die Religion zu wechseln.
      Es ist doof wenn einer Religion die Basis wegbricht die für die
      niederen arbeiten zuständig ist und die auch noch die größte Gruppe ist.

      Ein Teil der Gewalt ebenda ist diesem Umstand geschuldet.

      Das internationale IT Unternehmen nimmt die junge Christin oder Muslima gerne, sehr zum verdruss ihrer zurück gebliebenen Klassenkameraden. Da kommt die Religion als beförderer von Neid und Missgunst sehr gelegen und die Religionsführer freut es auch wenn abgefallene bestraft werden.

  82. Mit den Nafris droht ein autoritärer Staat
    oder glaubt hier einer, die kämen aus klassisch-liberalem Umfeld? Selbiges verachten die höchstens, wie sonst wäre die Provokation an Silvester zu verstehen? Die Nafris sind auch nicht das Problem, dass die es versuchen wenn man sie lässt kann man ihnen nicht so ganz verdenken.
    Es sind die verblödeten Lindenstraßenpantoffelhelden hierzulande, jene spießig-engstirnige Monokultur, die man hier in den letzten Jahrzehnten kultiviert hat. Ich habe hier schon öfter über die vermutlichen Gründe geschrieben (Alt-68-er Filz, rot-rot-grün-schwarz, etc.) und will das nicht alles nochmals entwickeln, wird langsam langweilig und ich hasse nicht so sehr wie Langeweile. Stattdessen möchte ich mal am Beispiel des Lebensbereiches Schule aufzeigen wie sich diese Seuche entwickelte: Als Kind/Schüler war Französisch eines meiner Lieblingsfächer. Ich bin grenznah zu F aufgewachsen und habe es quasi mit der Muttermilch eingesogen. Meine ersten Französischbücher sahen so aus: auf dem Einband im Hintergrund eine schöne, typisch-französische Landschaft (Champagne) mit Weingut, darunter eine Mirage (ein sehr schnittiges Jagdflugzeug), daneben eine Concorde, die Lektionen behandelten Alltagsbereiche (Einkaufen, Reise, Arzt-und Marktbesuch, etc.) Die Figuren hießen Jean, Alain, Francoise, Ninette. Motivierend, hübsch, die Frauen im Buch sahen meist aus wie Concorde-Stewardessen (motivierend, hübsch). Ich war von Französisch begeistert, habe es studiert (außerdem Englisch, das für mich allerdings in der Folge Schwerpunkt wurde), war dann einige Jahre Gymnasiallehrer. Die Französischlehrwerke, mit denen ich dann als Lehrer arbeiten musste haben mich angeekelt, ja angekotzt. Wie kam es dazu? Die Figuren in den Lektionen hießen irgendwann nicht mehr wie oben, sondern Ahmed, Malika, Babaka. Nun haben Ahmed, Malika, etc in F wie bei uns eine gewisse Berechtigung, ich hätte auch nichts dagegen gehabt, wenn sie Gegenstand EINER (von 14) Lektionen gewesen wären (denn das hätte in etwa dem bevölkerungsmäßigen Proporz in F entsprochen). Sie kamen aber in JEDER Lektion vor um es ging nur noch und wieder und wieder und immer wieder und nochmals, und noch nöcher um Antirassismuskaffekränzchen. Die „Frauen“ sahen so aus wie Grünenparteitagsstrickmuttis (igitt) hierzulande. Von Frankreich keine Spur mehr, nicht jedenfalls von dem was ich schon früh kennen und lieben lernte und was dem Selbstverständnis des Durchschnittsfranzosen auch heute noch entspricht. Nun könnte man ja sagen, wenn es um Toleranz geht kann man gar nicht genug tun. Doch, man hat die Schraube so überdreht, dass eine langweilig-eintönige Monokultur entstanden ist, die einem nicht nur das Fach Französisch verleidet hat, es hat auch unsere einst (unter Helmut Schmidt und Giscard D’Estaing) guten Beziehungen zu F belastet. Nachdem man dort nämlich mitgekriegt hat, dass es in deutschen Französischlehrwerken nur noch um Ahmed et al ging haben die Franzosen nachgezogen und ihre Deutschlehrwerke genau so monoton mit Quotentürken etc. gespickt, so dass den französischen Schülern das Fach Deutsch verleidet wurde (es ist in F mittlerweile nur noch 3. Fremdsprache).
    Hurra, na da haben unsere einfältig-barbarisch-infantilen Toleranzfanatiker der Völkerverständigung aber einen Dienst erwiesen.
    Nun, ich bin kein Lehrer mehr, und so könnte das alles mir egal sein. Ist es aber nicht, ich will mich nicht damit abfinden. Denn dieser Müll ist mitverantwortlich dafür, dass unser Schulsystem immer weiter hinten runter fällt. Und wenn ich mir die Medien hierzulande anschaue (Don Alphonso macht eine löbliche Ausnahme), auch da muss man mittlerweile die Kotztüten immer mit dabei haben. Der ganze moralinsaure Dreck, das ganze verlogene Toleranzgetue (das in Wirklichkeit das Gegenteil bewirkt), die ganze intelligenztötende Zwangskultur, die Penetranz des erhobenen Zeigefingers irgendwelcher selbsternannter Moralwächter mit Neanderthalhirn- da muss einem ganz einfach speiübel werden.

    • Titel eingeben
      „löbliche Ausnahme“ = schauen Sie doch auch mal vorbei bei
      – Nachdenkseiten
      – Abels Kolumne
      – Klonovsky
      – Nicolaus Fest
      – Rebellmarkt
      – readonmydear
      – Westendverlag
      – Der Postillon
      – Schweizer Medien
      und zig andere (zum Glück)

    • Alternativen - "löbliche Ausnahmen"
      @Klaus
      Jo mei! Der N. Fest, der Klonovsky… – Preßfritzen halt, die vorher bei BILD und FOCUS jahrelang ihr Wesen zur Volksverblödung getrieben haben. Denn wohlfeil schreiben haben sie beide gelernt, und dieses Know-how setzen sie jetzt weiter ein, weil der Wind sich vielleicht dreht, nun bei der AfD. – Beiß‘ nicht gleich in jeden Apfel, er könnte sauer [oder faul] sein…

    • Titel eingeben
      Das sind nicht die Schulbücher oder Printmedien allein. In Werbeprospekten ist jede dritte Kleiderpuppe hautmäßig ein wenig nachgedunkelt, im teils unsäglichen Bayerischen Fernsehen kommt täglich dieser Spot „Man Name ist Abdul Schlagmichtot und da bin i dahoam“ mit gefühlt 25% Darstellern, die noch nicht so lange bei uns leben. Die IHK-Zwangspostille Niederbayern überschlägt sich förmlich mit Beiträgen zu Nutz und Frommen der zukünftigen Firmengründer. Der Pfarrbrief – er wird bei uns ausgetragen – kommt selten ohne eine rührende Flüchtlingsgeschichte aus und im Polizeibericht schlägt sich das Gute Miteinander gelegentlich nieder.

      Ob es gelingen wird, den Ballast der Korrektheit nochmal abzuwerfen? Das wird sehr schwierig werden und lange dauern. Obwohl, eine unserer beiden regionalen Zeitungen (online-auftritt idowa.de) scheint langsam umzuschwenken. Aber das sind die honorigen Leute des Professors Balle, die haben sich auch 1940 mehr getraut als andere.

    • Schule ist von der politischen Elite gehijackt worden
      Und so geht es in den Fächern in Geschichte, Politik und Wirtschaft, Sozialwissenschaften „lustig“ weiter. Und so manche Deutschlektüre dient dem Mainstreamziel. Aber: Wir schreiben ja nichts vor. Wir waschen nur die Hirne. Und dazu hält dann der 10. Jahrgang im Gymnasium her. Was da getrieben wird, kann jeder nachlesen. Einen größeren Zeigefinger kann man sich kaum vorstellen. Mit Geschichte hat das nichts mehr zu tun. Muss man sich das auf Dauer zumuten? Was anderes ist es, in Berlin-Mitte in einer Sekundarschule zu arbeiten. Deutschenanteil: 1%.

    • @ Gamskampler
      ob es gelingt, den Zwangspanzer der politischen Korrektheit nochmals abzuwerfen? Das kann sehr schnell gehen, wie man in den USA gesehen hat. Das Herkunftsland von pc ist auch als erstes wieder davon weg, weil es den Leuten zu den Ohren und anderen Körperöffnungen raus kommt. Nur die Halbgebildeten und nicht ganz so Schlauen unter den Städtern und Studis halten in einer Art kollektivem Rausch (der wohl oft auch wörtlich zu nehmen ist, denn mexikanische Drogenbarone leisten ganze Arbeit, zumindest solange Trump seine Mauer noch nicht gebaut hat) an dieser linken Stammtischideologie fest. Der renommierte, hochintelligente (und dabei konservative) US-Satiriker Greg Gutfeld macht es in seinen viel beachteten Shows immer wieder zum Thema. Zuletzt war dort zu lesen R.I.P -P.C. (rest in peace political correctness). Er verglich sie mit anderen Trends, die in den USA irgendwann grassierten, mittlerweile aber total out sind.
      Wenn man sich das Meinungsbild hier bei den DA-Zuschriften ansieht (und das sind ja, ähnlich wie die Zuseher der Gutfeld-Show, nicht gerade die Dümmsten der Republik, eher schon eine Art intellektueller Avantgarde), dann weiß man, dass sich der Wind auch hier dreht. Wir dürfen nur eben nicht aufhören der PC- und gender-Pest den Hahn abzudrehen. Steter Tropfen höhlt den Stein (hoffentlich)!
      Das und ein begleitender Merxit wäre bei uns schon mehr als nur ein erster Schritt zurück in eine normale Gesellschaft.

    • Frankreich heute und morgen
      …Houllebecqs ‚Unterwerfung‘ ist dazu die neue Pflichtlektüre, auch wenn es nur ein moderates Szenario darstellt. Die Wirklichkeit wird härter.

    • @ H von Tronje
      wenn Sie heute in der gymnasialen Oberstufe irgendeines Gymnasiums im Französischunterricht „Soumission“ von Houellebecq lesen wollen, dann würde das an folgenden Dingen scheitern:

      1. Es wäre nur möglich es im Leistungskurs zu lesen. Grundkurse wären dafür viel zu schwach, die meisten LKs allerdings auch (eine Folge der immer weiter sich verschlimmernden Bildungskrise). Die Schülerschaft, die konsequent auf rot-grün gehirngewaschen ist würde die Problematik auch nicht erfassen, selbst wenn die rein sprachlichen Schwierigkeiten geklärt wären. Leistungskurse gibt es allerdings kaum noch, auf Grund der in meinem blog beschriebenen Problematik (Französisch [zu meiner Zeit als Schüler sehr beliebt, es kamen immer Leistungskurse zustande] wurde durch zu viel politisch korrekten Druck und einseitige Minderheitenthematik als Fach kaputt gemacht). Französisch heute=ein Fach zum Abgewöhnen, wie vieles andere in unseren Schulen.

      2. Wenn irgendein Lehrer den Mut hätte, „Soumission“ zu behandeln würde er garantiert von irgendeinem übereifrigen rot-grünen Streber (oder dessen nicht minder unangenehmen Eltern) bei der Schulleitung angeschissen. Diese würde ein Riesenbohei und eine Eingabe an die Schulbehörde machen, mit disziplinarischen/dienstrechtlichen Folgen für den Lehrer (bis hin zur Entfernung aus dem Dienst). Das ist kein Witz, so weit sind wir schon und engstirnige Schulleiter sind heute keine Ausnahme, eher die Regel. Aber was will man von einer Gesellschaft schon erwarten, die systematisch Denkverbote kultiviert. Und Schule ist da nicht anders.

    • Naja, dank Madame Najat Vallaud-Belkacem...
      hat diese elitäre Fremdsprachenlernerei jetzt ein Ende.

      http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/bildung/reform-fuer-mehr-gleichheit-an-frankreichs-schulen-13780043.html

      Oder auch: Was von Hollande übrig blieb.

    • Perkeo,
      Nomen est omen

    • ARD
      Die Verbrecher im Tatort heißen Christ (Islamverächter) oder Michel (Nazi). Ich lese DA während die Tatorte laufen (zur Zeit wieder einer aus Frankfurt, ein Witz-Film). Meine Frau liebt die Tradition zu sehr, auch wenn sie selbst gar nicht mehr hinschaut.
      Die Reklamefilme für Merkels Einwanderungspolitik bei der ARD spalten, fürchte ich, auch hier. Die einen macht der Überdruss immer wütender. Bei den andern wirkt das wie die Werbung für Nescafe, auch wenn sie die Absicht durchschauen. Denn Reklame wirkt ja angeblich trotz besseren Wissens. Es sind weniger die Reden, Interviews und Leitartikel, die wirken, sondern das hidden curriculum der Unterhaltung.

    • @ BöserGast 21:55
      über den „modernen“ Tatort habe ich in Lesermeinungen schon genug geschrieben. Es kommen einem die Tränen in die Augen, wenn man an den guten alten Tatort (Kommissare Trimmel, Haverkamp) zurückdenkt, ein cineastisches Juwel verglichen mit dem oberflächlichen rot-grün Propagandamachwerk von heute. Was besonders bizarr ist: dieselben Spießertypen, die in den 50-er und 60-er Jahren Heimatfilm sahen, die gucken heute Tatort und Lindenstraße, wo es in erster Linie darum geht, die Heimat kaputt zu machen (siehe kriminalisierter „Christ“). Auch da gibt es Parallelen zur Schule: die rot-grüne Indoktrination der Kinderchen in der Schule wird abgerundet durch Lindenstraßenpropaganda zu Hause. nach dem Motto „säge an dem Ast, auf dem du sitzt, dann wird es dir gut gehen.“ Wenn man früher (ich rede von nach 1945) in den Schulen preußische Tugenden mit preußischer Disziplin durchdrücken wollte, dann machte das noch irgendwie Sinn, heute nutzt man preußisches Zwangsdenken in den Schulen um das Gegenteil preußischer Tugenden und rot-grünes Chaosdenken durchzudrücken. Das ist so als wenn man mit feinstem Kochgeschirr Hundekacke brät und sie auf silbernem Tablett anrichtet. Die ganze Spießergemeinde hat sich von leicht rechts nach links manövrieren lassen und sie merken es nicht einmal. Soll man das nun lächerlich oder tragisch finden? Wahrscheinlich ist es beides.
      Die Leute verharren schnarchsäckig in Gewohnheiten und merken es nicht mal wenn man ihnen völlig andere Inhalte unterschiebt. Viele hören das alte Tatort-Intro (das und den Namen müsste man endlich mal ändern, denn es ist eine Schande, die alten, guten Tatorte mit diesem Lindenstraßengartenzwergschwachsinn zu identifizieren) und denken, das ist immer noch wie früher. Nein, ist es nicht mehr. Und es macht einen sprachlos, dass die Leute anfangen Wäsche zu bügeln, während das Haus am Abbrennen ist. Und man fragt sich wie lange sie noch brauchen bis sie sehen, dass jetzt gelöscht werden muss.

    • Ikea
      War letzthin bei Ikea, hab mir den neuen Katalog mitgenommen und erst zu Hause dann mal drin geblättert. Abgesehen davon, dass der neueste Einrichtungstrend scheinbar depri-dunkelschwarz ist, besteht gefühlt 40 % des Inhalts nicht mehr aus Möbeln und Klüngelzeug, sondern aus gefühligen Geschichten „mit Haltung“ – würg. Selbstredend, dass die Bewohner und Werbefiguren in den restlichen verbliebenen Möbelseiten mehrheitlich Nichtweiße sind.

      Der Katalog landete dann unverzüglich in der Papiertonne.

  83. Ganz von vorn
    Jenseits aller Rechts- und Vertragsbrüche, die wir erleben, jenseits aller innerstaatlichen Vollzugsdefizite, die wir erleiden, stellt sich doch auch die Frage, was uns so hilflos macht, diese im Namen der Globalisierung oktroyierte Invasion abzuwehren: Es ist der Universalisierungsanspruch der Aufklärung in Fragen der Menschenrechte, Wissenschaft, Technik und regelnder Demokratie.
    Empirisch erleben wir im Heute das Scheitern der abendländischen wohlgemuten Aufklärung angesichts derer, die nichts davon wissen wollen, sich aber gleichwohl auf sie berufen.
    In der Quintessenz heißt das, die Segnungen der Aufklärung, der Rechtsstaatlichkeit, des offenen Diskurses, zumindest im Inland jenen zu verweigern, die als Invasoren kommen wollen.
    Also: Alle Verträge und Abkommen mit den UN kündigen, die Genfer Beschlüsse und die universellen Menschenrechte streichen – nur für diejenigen gelten lassen, die sie in Nachfolge verteidigen und achten – und dann von Fall zu Fall entscheiden.
    Historisch hatte das Friedrich II (der Staufer) in der Sphärentrennung mit dem Sultan von Jerusalem in intensiven Gesprächen 1229 erreicht, die solange wirksam blieben, bis die Muslime Wien angriffen und dreifach abgeschlagen werden konnten, wenn wir nicht an die desaströse Abkoppelung des Balkans bis zur Jetztzeit denken wollen.
    Ja, das wäre ein fundamentaler Bruch mit allen Irrtümern nach dem WK II, die der Westen über die Welt gebracht hat – eine bescheidene Rückkehr zu den Möglichkeiten der Aufklärung, die zwar ausstrahlen mögen, aber dennoch nicht die Geschicke anderer Völker bestimmen sollen.

    • ... das eigentlich Problem ...
      ist nicht der „Universalisierungsanspruch“ und die „Menschenrechte“, sondern das Missverständnis dass daraus, eine – rechtliche oder auch nur moralische – Verpflichtung, sich selbst zu schädigen.

      Dazu ist niemand verpflichtet. Es spricht nichts dagegen, Migranten im Rahmen des Zuträglichen aufzunehmen, wenn sie sich selbst versorgen können und nicht stören, aber das Zuträgliche ist ja eigentlich schon seit langem meilenweit überschritten.

      Eine Veränderung unseres Landes ist nach keiner Moral dieser Welt oder sonstigem Sollenssatz geboten und wer das Gegenteil erzählt, erzählt Unsinn.

    • und denken Sie daran - die gekommenen muslimischen haben ihre eigene
      die Kairoer Erklärung der Menschenrechte. Die hat mit der von der UN wenig gemein.

  84. Nafri - Schwammerl - usw...
    KISS = keep it short & simple = good old Oswald (Spengler) = wo er recht hat, hat er recht:
    1….Die Europäer werden in den nächsten 50 Jahren eine tiefe Verwandlung ihres Charakters durchmachen, und diese Verwandlung wird das Schicksal ihrer Kultur bestimmen
    2…..die Geschichte verurteilt jene Völker zum Tode,
    denen die Wahrheit wichtiger ist als Taten
    und Gerechtigkeit wesentlicher als Macht.
    VG
    HaGe

  85. Sag, was wir wollen, oder wir nennen Dich einen nafrionalen Sozialisten
    Klingt doch viel besser.

    • Nein
      das klingt nicht besser.
      Werter HM555, warum tun Sie sich das an?

    • @E.R.Binvonhier: Wegen Fefe!
      Fefe sagt, man muss mit allen reden.
      .
      Das werde ich versuchen.
      .
      Und ich bin wirklich gespannt, wie sich das hier weiter entwickelt.
      .
      Niemand hat die Absicht, Don Alphonso bei der WELT enden zu sehen.

    • nafrionalen Sozialisten?
      Ist das ein Lob, ein Tadel oder die geografische Zuordnung eines Mitglieds der sozialistischen Internationalen.
      Was wäre daran schlecht zu nennen?

  86. at Don von 10:50
    da bin ich wieder ganz bei Dir, lieber Don:

    „Immer wenn Du denkst es geht nicht blöder, kommt irgendwas vom/mit S…!“

    Obwohl, wenn ich mir die S-„öden“ Äusserungen seit 2015 als Nicht-Bajuware anschaue/-höre, klingt dieser aus dem ganzen Politik-Quark-Jesülze heraus…echt durchdacht und nicht populistisch. Die nackten Zahlen sprechen für ihn.

    Zur Erinnerung:
    Wir hatten bisher erst einen bayrischen BKanzler-Versuch…war 1980…Oktoberfest, da wurden Attentate noch von der für die heutige Presselandschaft richtigen SEITE verübt!

    Aber das war ja ein sog. „Einzeltäter“, HAHAha vonne WSG Hoffmann! Bei AAmri werden´se trotz aller Elektronik (Handy-Telefonate von Salafisten beinhalten immer nur das beschissene dt. Wetter!) wohl auch niemand finden; der AA radikalisierte sich nur um ca. 16:00 am 19.12.16 richtig böse, oder? Nach 20:10 war er dann wieder ein normaler RAFRI (Reisefreudiger Afrikaner).

  87. Nicht Alles so negativ sehen
    Schließlich hat die Masseninvasion auch Vorteile. Endlich kann man wieder die vermeintlich gefährlichen Länder dieser Welt gefahrlos bereisen. Die Verbrecher sind ja mittlerweile wohl Alle bei uns.

  88. Der Balken im eigenen Auge
    Andere Leute werden Don Krawallo genannt, warnen vor „Kulturraumveränderung“, werfen mit Nazivergleichen um sich, propagieren explizit eine „Kultur der Beleidigung“, verharmlosen Breitbart und wollen trotzdem immer noch für die Stimme der heilenden Vernunft gehalten werden.

    • 'Es sind „Prüfungen“ über uns gekommen.'*
      „Es sind „Prüfungen“ über uns gekommen.“ (Merkel, aus ihrer Neujahrs-Physik-Vorlesung)

      Der Spin und der Spinn

      Herr ‚Don‘ Meier555, wenn solche Widersprüche bei anderen Don-Wesen auftauchen, dann steckt bestimmt ein Spin dahinter. Und wenn doch nicht, dann hat sich halt gewandelt. Das einzig Beständige ist der Wandel.

      Unfassbar, aber muss man beides akzeptieren, oder?

      ____________________________
      Genauso, wie ich akzeptieren muss, dass und wie sich der Kommentatoren-Clan in Richtung Spinn geändert hat. Das pauschale Geifern über das Fremde ohne Differenzierung aber angeblich als kulturell notwendig nimmt mir nach meinem Geschmack überhand. Doch was kann ich tun. Es ist eine Prüfung. Diese hier ist wirklich eine, und ich bin nicht der Einzige, der das beklagt.

      Mich interessieren eigentlich nur noch die echten Ursachen, warum Nordafrikaner hier bei uns so eine Welle machen. Der eine oder andere Kommentator hat vielleicht eine helle Minute, daher lese ich wissbegierig mit. Auch wenn mir manches ganz gewiss nicht schmeckt.

      *(Die „Prüfung“, die Merkel da sagt, ist für mich eine unfassbare verlogene Abschiebung der Probleme auf angeblich Extraterrestrisch-Göttliches-Unvermeidbares. Das geht gar nicht. Was für eine Rhetorik der Unfähigkeit. Und man kauft ihr das Ding mit dem Schicksal ab! Wie unfähig muss sie eigentlich noch werden, damit sie das nicht mehr als Schicksal ‚verkaufen‘ kann.

      Akzeptieren muss man das aber nicht. Man kann sie und ihre Partei ABWÄHLEN.

      Ein Blog auch, kann man es auch abwählen, wenn es einem GAR nicht mehr passt und es einem auch als schicksalhafte Fügung nicht mehr recht ist: Man muss es einfach NICHT LESEN.)

    • Das pauschale Geifern über das Fremde
      Man kann es so oder so beschreiben. Bei mir ist es ein großer Skeptizismus gegenüber den Muslimen und der islamischen Welt. Nicht zuletzt weil ich über Jahre in Ländern mit einer muslimischen Mehrheit bzw. einer starken muslimischen Minderheit gelebt habe. Nicht das Schicksal setzt Deutschland nun Prüfungen aus. Es ist die Folge von mindestens 25 Jahren verfehlter Politik.

    • HansMeier555, schreiben Sie, was Sie wollen, DIE LACHEN SICH AUCH DANN KAPUTT.
      http://www.express.de/news/politik-und-wirtschaft/-die-lachen-sich-ueber-uns-kaputt–silvester–polizisten-erlebten-kontroll-wahnsinn-25495632

      «… Die Einsatzkräfte seien von einer tanzenden Menge umringt worden, die ihnen grinsend den Weg versperrt hätten. „Die haben Konfrontation gesucht. Natürlich waren die verabredet. Vielleicht nicht alle, um hier Straftaten zu begehen. Aber wenn wir nicht da gewesen wären, wäre das schnell gekippt.“

      „Wenn wir die Leute auf Deutsch angesprochen haben, forderte man uns auf, Arabisch zu lernen. Sie hätten keinen Bock auf einen Deutschkursus. Jeder, der in Gewahrsam musste, fing an, theatralisch um Hilfe zu schreien. „Nix gemacht“ und „Warum, warum“. In der Zelle wird dann gegen die Wände getreten und krakeelt.

      Und gleichzeitig lachen die sich über uns kaputt. Einer hat uns das so erklärt: Wenn ihn die Polizei nicht schlagen würde, bedeute das ja, dass er nichts getan habe. Also müssten wir ihn laufen lassen. Das ist deren Logik.“ …»

    • Ah, "verharmlosen"...
      auch so eine notorische argumentative Platzpatrone – geht’s noch langweiliger?

  89. Bayern
    Wenn die Politik in Bayern weiter so beherzt von ihrem Verstand gebraucht macht, dann wächst irgendwann mit der Bevölkerung im Freistaat auch die Spannung zum Rest der Republik so weit, dass Bayern heraus will – es aber natürlich nicht darf. Denn auf die Früchte des Erfolgs vom Freistaat werden die anderen Bundesländer ebensowenig verzichten, wie deren Bürger darauf, ohne Grenzkontrolle nach Bayern einreisen und als de facto Flüchtling vor den Zuständen im Rest der Republik in Bayern leben und arbeiten zu dürfen, ohne ein langwieriges Asylverfahren durchlaufen zu müssen. Somit wird das Beharren schlecht regierter Bundesländer und des Bundes auf die dauernde Mitgliedschaft des Freistaats im Bund nichts weiter sein als eine Diskriminierung gegen Flüchtlinge, Pardon: Flüchtende, also Migranten, die von außerhalb Deutschlands nach Bayern kommen, um sich auch für die Zukunft Zahlungen aus Bayern zu sichern. Warum bloß kommen andere Bundesländer nicht auf die Idee, es selbst einmal mit guter Politik im eigenen Land zu versuchen, bevor Bayern auf die Idee kommt, die Obergrenze auch für N’schlandis zu fordern?

    • @Luja.. wg. von Ihnen angedachter Bayerischer Einreisesperre für Norddeutsche -
      – ich hab‘ vor einiger Zeit gelesen, Norwegen hätte so etwas beschlossen – u. a. mit Blick auf Schweden! – Weil die Norweger da nicht mehr so zuversichtlich sind, wie das schwedische Groß-Experiment ausgeht.

      Also selbst wenn die Lage in Schweden brenzlig werden würde – es gäbe an der Norwegischen Grenze für die lieben Nachbarn kein Pardon!

      – Falls sich jemand erinnert, wo das stand – bitte posten – danke.

    • @ Reante simon wg Norwegen - das geht in die Richtung -
      Text eingeben

    • @ Reante Simon wg. Einreisesperre für Schweden (!) in Norwegen (!) - das geht in die richtige -
      – Richtung, danke.

      Allein – es fehlt noch das Sahnehäubchen: Die Bemerkung von Norwegischer Seite, wenn es den Schweden wg. bürgerkiegsähnlicher Zustände in ihrem eigenen Ländchen zu heiß unterm Hintern würde, dürften sie nicht mit der Aufnahme in Norwegen rechnen! Die Grenze würde dann komplett dicht gemacht – und nicht nur für die Migranten, sondern ganz sicher auch für die Schweden!

      Ich meine, das habe so – mit schönem nordischen kühlen Ernst, eine offizielle Stimme aus der Norwegischen Politik verlautbart. – Schillernd zwischen Sarkasmus, Ironie und – einem echten Warnhinweis – – wahlweise einer ehrlich besorgten nachbarlichen Stellungnahme.

      Vielleicht taucht’s mal wieder wo auf.

      Was mich in diesem Zusammenhang auch sehr beschäftigt ist folgender Umstand: Die Presse (TV usw. auch) funktioniert nicht mehr, was ihre uralte Aufgabe angeht, interessante Geschichten zu liefern. – So ein Nachbarschaftskrach wie zwischen Norwegen und Schweden in Sachen Asylpolitik ist doch interessant! Auch die Konsequenzen aus den völlig verschiedenen Politiken in Norwegen, Dänemark auf der einen, einwanderungskritischen Seite und Schweden auf der extremen Gegenseite.

      Aber diese ganzen sehr interessanten Geschichten werden nicht erzählt. Unsre Presse klemmt auf dem Gebiet, sozusagen.

      Übrigens – einer, der das gemerkt hat, – dass da haufenweise hochinteressante Geschichten n i c h t erzählt werden, ist Steve Bannon, der bald mit Trump im Weißen Haus sitzt – und der u. a. d e s w e g e n mit Breitbart News so einen riesigen Erfolg gehabt hat…Er hatte eine Nase für die interessanten Geschichten.

      Er sagt sogar in dem langen Skype-Gespräch mit den Vatikan-Korrespondenten, wie sehr ihn die Begegnung mit Leserinnen und Hörerinnen und Zuschauern oft bewegt hat – weil die so dankbar und interessiert waren, dass einer diese interessanten Geschichten erzählt.

      Verglichen damit ist die heutige FAS eine fast vollkommene Wüste. Zumal auch noch Niggemeier als manchmal zurechnungsfäher Kopf, heute komplett in den Karton haut – von wegen, rechte Promi-Anwälte würden ihre Klientel jetzt dazu ermuntern, Vergewaltigungsdrohungen gegen unliebsame Grüne usw. abzusondern. Muss er aufpassen, dass er keine ganz unliebsame Post bekommt – diese Promi-Anwälte sind ja keine Schlafmützen. Und Niggemeier hat sich vollkommen vergallopiert, d. h. angreifbar gemacht…
      Uff – kann mal passieren…

      Das Journalismus-Grundprinzip, dass in aufgeregten Zeiten haufenweise für Normalos überaus interessante Geschichten in der Luft hängen, die eigentlich nur einen entschlossenen Zugriff erfordern, schon hat man sie im Sack – das kapiert, sage ich, hat freilich auch – Don Alphonso.
      Worüber ich nicht wegkomme, das ist, dass er so herausragt. Das liegt, wie ich fürchte, nicht nur daran, dass e r so gut ist.

      Jedenfalls – wir loben ihn schon zu recht, das darf man wohl so sagen.

    • Diese Meldung,
      dass Norwegen die Grenze zu Schweden dicht macht, hatte ich wenn mich nicht alles täuscht im englischsprachigen Angebot von sputnik oder rt gesehen. Mit den richtigen Suchbegriffen sollte sich das wieder zutage fördern lassen.

    • @ Renate Simon - Doppelpardon!
      ich seh‘ links-rechts Unterschiede nichtrichtsch, daher fallen mir solche Fehlschreibungen leider nur schwer ins Auge…

    • RT oder so habe ich jetzt nicht gefunden,
      i.Ü. kann ich doch auch gar kein Englisch, weiß doch jeder, is ja schon fast peinlich….

      Hallo unangemeldeter Marco, wie isses auf der anderen Rheinseite, auch so schattig wie in Ddorf?

      Was ich fand, ist u.a. das hier von 2/2016 mit Premier Solberg

      http://www.epochtimes.de/politik/europa/asylkrise-norwegen-will-genfer-konvention-brechen-falls-schweden-kollabiert-a1309646.html

      oder aber die DWN, die nun von mir Geld wollen… geht nicht, da werde ich ja langsam arm, kann also nix lesen

      https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2015/12/29/fluechtlinge-norwegen-macht-seine-grenzen-zur-eu-dicht/

      Herr Kief, in Ihrem Compi sollte sich auch irgendwo eine Suchmaschine versteckt halten, wenn nicht, täts mich aber arg wundern ;-)

    • @ Renate Simon - Ihr Epochtimes-Link isses - danke, danke!
      – Das ist ein Hammer!

      Ich könnte jetzt anfangen, die Bannon-Begründung zu referieren, weshalb Breitbart so ein großer Erfolg wurde und so weiter – weshalb der Don so gut ist, aber dann würde ich diesmal Sie noch mit einbeziehen wollen. Ich mach’s bloß nicht, weil ich es ja weiter oben bereits gemacht habe, hehe.

      Ein bißchen ist es auch so, dass es hier so interessant ist, weil sehr viele andere (z. B. der vollverpeilte Spiegel, aber auch die FAS usw.) offenbar den Kompass verloren haben – oder wenigstens ist er ihnen angelaufen und sie können ihn nicht ablesen osä. …).

      So gesehen – viel vernünftiger wäre es, diese Dinge, die hier auftauchen, würden überall sonst auch auftauchen.

      Da es nun aber mal nicht so ist, ist es hier eben überaus kurzweilig und informativ …

    • @Renate Simon
      Meerbusch ist keine Insel der Seligen, aber abgesehen von einer lange mit Flüchtlingen belegten Schulturnhalle hat sich in den letzten anderthalb Jahren nicht viel geändert. Die Japaner sind wohl immer noch die größte Ausländergruppe, und die macht null Trouble. Mit diversen Kopftuchmuttis hatte ich als Elternsprecher in der Grundschule zu tun, und mit denen war gut auszukommen. Dass deren Kids auch Laterne laufen, war nie die Frage, und beim Grillfest gab es immer einen zweiten Grill, auf dem kein Schweinefleisch brutzelte. Hier gegenüber ist eine syrische Familie mit zwei Kindern eingezogen, die soweit ich das sehe ganz gut betreut wird. Es könnte alles weitaus schlimmer sein (da brauche ich nur auf den Worringer Platz oder nach Duisburg zu gucken) .

    • Hallo Marco, wir in Gerresheim sind auch noch auf
      der ruhigen Seite. In der Heyestraße ist es etwas bunter, sicher zur Freude der Italiener, aber noch geht es. In anderen Stadtteilen Flingern usw. geht es schon etwas munterer zu, Oberbilk – Eller Straße ein ganz heißes Pflaster. Die Worringer Straße und der Bahnhof waren wegen der Drogen schon immer verrufen, na ja, schaun wir mal. Wir können nur zuschauen und uns wundern.

      Da der Zustrom ja nicht aufhört, 360.000 hat Easy im letzten Jahr registriert, mit allem Vorbehalt, aber wenn die Schleuserei der EU im Mittelmeer nicht aufhört, wird’s auch hier wesentlich bunter werden. Der polnische Bekannte meinte gestern, in Duisburg würde es immer dunkler, man sähe in der Stadt weniger Nahost, statt dessen immer mehr Afrika.


      OT und PS an den Don, wenn er schnieft, sind’s grad die Erlen, Hasel ist noch nicht so heftig. Ist ganz toll, ich schniefe begeistert mit.

    • Ach, Gerresheim,
      das ist ja ein Mikrokosmos für sich. Über Duisburg schweigt des Sängers Höflichkeit, und was ich aus meiner Heimatstadt Mannheim höre, stimmt mich auch nicht gerade hoffnungsfroh. Da ist echt was am Kippen, den Wahlkreis Nord hat die AfD geholt bei den letzten LTW, und SPD-Stadtrat entblödet sich nicht zu fordern, es müssten noch viel mehr SchuSus aus Idomeni eingeflogen weden, die Stadt habe noch Kapazitäten. Als ob es nicht schnell genug ginge, die Stadt zur Drittwelt-Metropole zu machen. Und dass mein geliebtes Heidelberg anders als im WK II diesmal nicht veschont blleibt, bricht mir das Herz.

    • Ja, Gerresheim ist wirklich noch eine Insel
      und die Gerresheimer ein Volk für sich, das verächtlich auf die junge Stadt da unten guckt.
      Der radschlagende OB, der ja mehr im TV als im Amt ist, sucht wohl gerade ein neues Logo. Solange er damit beschäftigt ist und damit, den Haushalt vollends in den Orkus zu reiten, besteht wohl weniger Gefahr der vermehrten „Flüchtlings“aufnahme. Würde den Japanern auch ganz sicher nicht gefallen und die braucht die Stadt.

      Heidelberg, andere haben hier ja schon berichtet und wer sein Herz in Heidelberg verlor, sollte es dort jetzt besser nicht suchen.

      Über Duisburg schweigen, nö, der polnische Bekannte wohnt ja dort und berichtet täglich, auch von Moers, wo er arbeitet… die Stimmung ist überall mehr als aufgeheizt. Leute, die sich vor ein, zwei Jahren überhaupt nicht für Politik interessierten, durchforsten das Netz nach Infos und schimpfen und wir verteilen natürlich fleißig Links, auf dass keiner in Dummheit sterbe.

  90. Die alte Welt....
    ist längst perdu, die kann man nur noch ein bissel beweinen. Schön, diese Schulbücherbeschreibung, symptomatisch auf dem Weg zu Mulitkulti. Bahnhof heisst übrigens längst „Mobility Center“. Was heute hier zählt, ist global village, no borders, no nations, sharing-Kultur, Mikro-Apartments, Bitcoins, Online-Häppchen, twitter-Gestammel, Trauma-Seminare, arabisch lernen….Viele werden sich wieder ein Biedermeier-Gärtchen zulegen mit einem großen Zaun drumrum, wo sie dann endlich mal wieder richtig so wie früher….Millionenfache Rückzüge ins Private, aber das wird auch keinen Spass machen. Bleibt die Bibliothek, sich totstellen oder auswandern. Oder mit dem Rad in die Einsamkeit der Berge fahren, wie das der Don manchmal macht. Gruss an alle „sentimental-Kommentatoren“.

  91. Erfolgreiches Ablenkungsmanöver
    Die Grünen können sich ob des erfolgreichen Ablenkungsmanövers ihrer Frontfrau Peters zufrieden zurücklehnen. Hat sie es doch geschafft, die Diskussion vom eigentlichen Problem auf den Nebenkriegsschauplatz des „Nafris“ umzuleiten.
    Eigentlich sollte es aber darum gehen, wie es denn längerfristig weiter gehen soll. Werden jetzt alle Volksfeste, Open-Air-Konzerte, Gottesdienste u.a. eingezäunt und eingepollert, mit massiver 1:1-Polizeipraesenz wie an Sylvester in vielen Großstädten (1 Polizist auf 1 Nordafrikaner)? Ist das dann die freie und liberale Gesellschaft, deren offene Lebensweise es zu verteidigen gilt?
    Und hat uns die Politik nicht selbst aktiv in diese Situation hineinlaviert, in der vermutlich nicht mehr viel übrig bleibt, als unsere Freiheitsrechte massiv einzuschränken? Warum hat man eigentlich aus den Erfahrungen der Vergangenheit und hier insbesondere aus dem Zerfall Jugoslawiens nichts gelernt und agiert hier frei nach dem Lebensmotto von Pippi Langstrumpf: „Ich baue mir meine Welt, grad wie sie mir gefällt!“ ?
    Diese Fragen werden immer noch nicht gestellt, insofern hat sich Frau Peters als wahre Frontfrau bewiesen.

  92. Ich hätte da mal eine Frage:
    Wieso wird eigentlich die „islamistische“ Banditenorganisation überall auf der Welt „Daesh“ (auch in abweichenden Schreibweisen) genannt, in unseren Medien aber immer wieder als „sogenannter … Staat“ aufgewertet?
    Klarheit der Sprache? …sähe anders aus.
    Für Aufklärung dankt

    A. C.

    • Die reichen Ölscheichs zahlen gut, ...
      … nehme ich an, auch an die Sprach-Regulierer.

    • Daesh/Daech
      ist nichts anderes. Nämlich das Akronym dafür. Allerdings kenne ich es nur aus der Verwendung durch seine Gegner, weswegen ich finde, es wäre besser, Daech zu verwenden.
      ‚Islamischer Staat‘ klingt, als erkennten wir diesen Staat als ‚islamisch‘ und als ‚Staat‘ an.
      Aber Deutschland/Deutsche und Araber hatte schon immer Affinitäten.

      „List du hier“ würde Kaya Yanar sagen:
      https://www.amazon.de/Eine-Moschee-Deutschland-Geheimdienste-politischen/dp/3406614116

      „Eine für Soldaten praktische und sympathische Religion“, schwärmte Heinrich Himmler.

      Googlen Sie nach ‚Handschar‘.

    • ISIS ISIL DAESH
      IS bedeutet „Islamic State“ und impliziert, diese Gruppe verfüge über ein eigenes Territorium, was vökerrechtliche Bedeutung hätte.
      ISIS bedeutet: Islamic State in Iraq and Syria
      ISIL bedeutet Islamic state of Iraq and Levante (welches ziemlich genau der ganze Nahe Osten wäre)
      DAESH wurde von den Franzosen nach den Charlie-Hebdo Morden kreiert und heisst „al-Dawla-al-Ilsamya fi al-Iraq wa al-Sham“ und bedeutet: „Die Betbrüder, die anderen ihre Meinung aufzwingen“ oder „..die auf anderen herumtrampeln“. Der IS hat öffentlich bekanntgegeben, jedem die Zunge herauszuschneiden, der das Wort „DAESH“ benutzt.

    • Klarheit der Sprache
      Warum darf sich die SPD sozialdemokratisch nennen?
      Das verbietet ja auch keiner.

      Würde sich die Partei BUKDSEKT* nenen würde das der Wirklichkeit wahrscheinlich näher kommen aber das öffentliche Ansehen und die Wahlergebnisse wäre uU schlechter.

      Es gibt dazu viele Beispiele:FDP, PKK, CDU um nur einige zu nennen.

      * Bei Uns Kannst Du Sonntags Einen Kaffee Trinken.

    • Lassen wir mal die Kirche im Dorf, Herr Marx, bitte!
      Ihr Sinn für Ironie ehrt Sie, und dennoch sollten Sie den so gemeinten Teil kenntlich machen („Betbrüder“).

      Es ist nicht so, dass es diesen Ausdruck erst seit Charlie Hebdo im Französischen gäbe, er ist gebräuchlich spätestens seit der Ausrufung des Staates. Und dann ist es im Französischen Deach, Daesh wäre das englische Äquivalent.

      Gut, das alles findet sich leicht bei Dr. Google.
      Der Grund für meine Antwort war meine Vermutung, die Frage habe eine rhetorische Komponente. Vielleicht sogar eine Prise vom Thema.
      Und dann ist es ja eventuell symptomatisch dass sich der Deutsche vom IS diktieren lässt, wie er ihn nennen soll. (So wie mit der ‚korrekten Berichterstattung über den Islam‘ zu dem dieser Tage die Chefredakteure der deutschen Medien beim BMI einbestellt werden.)
      Der Deutsche lässt sich ja auch eine Diskussion aufschwätzen, ob ein Akronym wie ‚Nafri‘ rassistisch sei. Obwohl ‚N‘ *nicht* für ‚Neger‘ steht, und auch alle anderen Buchstaben ausschließlich für unverfängliche Worte stehen: Himmelsrichtung, Erdteil, Deliktwahrscheinlichkeit.

    • Link für Herrn Dippel
      Wollte eigentlich nicht verlinken, aber wenn man mich einen „Deppen“ heisst:

      http://www.ibtimes.com/isil-isis-islamic-state-daesh-whats-difference-2187131

  93. Auch die Berichterstattung über Sylvester in Dortmund fand nicht statt,
    also dem Versuch einer Tausendschaft Allah Hui Akbar schreinenden Menge eine Kirche anzuzünden; ausgenommen dem Faz-Artikel, in dem, dem von mir weder gelesenen noch goutierten Breitbartblog, Lügen und Manipulation vorgeworfen werden, während man im selben Artikel die tatsächlichen Ereignisse, den eigentlichen Sachkern, so schildert, dass der Leser weiß, dass Breitbacht den Verlauf richtig dargestellt hat.
    Wir sind jetzt schon wieder 7 Tage danach und außer diesem drollig verqueren Breitbachverriss, der sich selbst widerspricht und aus dem die Wahrheit zwischen den Zeilen hervorquillt, nix, keine Berichterstattung, noch nicht einmal ein Miniwahrminister reklamiert angesichts dieser Lücken.

    • Lobo? Sascha Lobo? zumindest Sascha Lobo Niveau
      Kurz „dortmund kirche silvester“ in google eingegeben, und man („Lobo“) hätte sich nicht blamiert.
      Interessanter finde ich da z.B. https://www.bayernkurier.de/ausland/872-wieder-bedroht-europas-juden

    • Wahrheit
      Es gibt drei Primärquellen:

      1. Der Polizeibericht, der von politischen Vorgaben beinflusst ist

      2. Dormund Echo, was die Hauszeitung der „Rechten“ ist und natürlich darauf bedacht ist ihre rechtsaussen Agenda zu verbreiten.

      3. Die „Ruhr- Nachrichten“ in Person von Herrn Bendermann, den man „links“ ansiedeln muss und der sich schon einige Scharmützel mit 2. geliefert hat.

      Das ist eindeutig ein Fall von: Suchen sie sich ihre Wahrheit aus.

    • @ Thomas Meyer; also ich habe am 2.1.17 ein video im Netz vom allah Mob gesehen
      und da ich die Örtlichkeiten kenne, kann ich sagen, ja, das ist Dortmund vor der Reinoldikirche.
      Es ist also nicht so, daß man auf Meinungen zu den offensichtlichen Fakten angewiesen ist.

    • ich bezog mich auf folgende Sekundärquelle:
      „Wie Breitbart News in Deutschland Stimmung macht“ FAZ.net vom 05.01.2016. Einfach nur dreist, wie einerseits die Faktenlage bestätigt und was da andererseits im Anschluss als Bewertung postuliert wird. Man stelle sich vor, da hätten sich 50 Glatzköpfe versammelt, HH geschrien, es wäre zu Personenschaden gekommen und der Bauzaun um die Moschee wäre in Brand geraten.
      Das hatte dann alles nichts mit nichts zu tun.
      DA hätte ich gern mal den Miniwahrchef und den Pöpelkralle gehört.

  94. Foto 4 - Fuß an Schaufenster
    Wäre das mein Ladengeschäft, würde ich dem Typ mit seinem Turnschuh am Fensterglas was erzählen. Host mi?

  95. München und "diejenigen, die schon länger hier leben" und" jene neu hinzugekommenen"
    Mit 27,6 % hat München deutschlandweit einen der höchsten Ausländeranteile. Weitere 14 % der Münchner haben einen Migrationshintergrund. Jugendliche insgesamt mit Migrationshintergrund mittlerweile bei etwa 50 %.

    Quelle: Zahlen 2015, Stadtportal der Landeshauptstadt München

    Menschen, die schon länger hier leben, erfüllen hier eher eine folkloristische Einlage als besondere Touristenattraktion.

    München ist gelaufen.

    • Spitzenreiter München?
      Dem steht Nürnberg in nichts nach. Bald jeder Zweite mit Migrationshintergrund oder Ausländer.

      http://www.nordbayern.de/region/nuernberg/bald-jeder-zweite-nurnberger-mit-migrationshintergrund-1.4775836?searched=true

      Einige Stadtteile liegen schon über 70%. Man nennt das Integration. Aaaaber jetzt, jaaa jetzt – mit den neuen Flüchtlingen – jetzt will man aaalles besser machen… kein Ghettos, keine Separation, volle Teilhabe, etc. – Man sieht bloß niX davon.

      Die dort „schon länger leben“ haben längst mit den Füßen abgestimmt.

    • München
      ananda2, was glauben Sie, was das für Leute sind, die in München bei IBM Watson IoT, Giesecke & Devrient, Google, Rhode & Schwarz, Microsoft, an der LMU, in den Max-Planck Instituten bei Garching und Neuried oder einem der 6 DAX Unternehmen mit Hauptsitz im Großraum München arbeiten?

      „München ist gelaufen.“

      Ach

      Verglichen damit sind Durchschnittsdeutsche mittlerweile schwer integrierbare Problemfälle, Modernitätsverlierer usw.

    • ... so that we know how much we have to cut to save the patient.
      Erster großer Fehler in Modern Warfare:

      Nicht mehr zwischen Gut und Böse zu unterscheiden, sondern alle in einen Topf zu werfen.

      Also, noch einmal von vorne:

      Migranten bzw. Ausländer sind nicht das Problem.

    • Wessen Heimacht? Munich bleibt ReGierbar
      Allianz, BMW und Siemens garantieren hart dafür;
      ’soft engineereing‘ by SZ, CSU und dem FCB

      Wenn’s nicht reicht: Grafenwöhr, mon Ami

      Achso, wozu ‚Sezession‘: Frei-, oder 52. Bundesstaat?

    • @ Goodnight
      > Migranten bzw. Ausländer sind nicht das Problem <

      Auf dem Wohnungsmarkt schon.

    • Ein Südländer in München
      @naphtalin, natürlich ist die SZ ein Münchner Regionalblatt, was sonst?

      Auf einer ICE-Fahrt nach München. Neben mir sitzt ein schmaler, junger Mann, „südländischen Aussehens“, der irgendwie Probleme damit hat, seinen Koffer zu verstauen. Ich sehe, dass er deutsch lernt und an seinem Handy rumfummelt, sonst beachte ich ihn nicht weiter. Nachdem wir ausgestiegen sind, wird er von einer jungen Blonden empfangen, die auf ihn zugeht. Umarmungen, Küsse, kleines Glück.

      Zumindest in München scheint Integration durch deutsch lernen und Sex ganz gut zu funktionieren.

    • @ Dreamtimer
      Bei der Blondinen ist noch nicht aller Tage Abend:

      https://www.youtube.com/watch?v=dnnk6Vj2D_4

      Vielleicht „Integration umgekehrt“?
      Oder gar Soumission?

      Meine Mädels wissen jedenfalls genau, was in so einem Fall mit ihrem Erbe passiert. Ich hau es lieber selber auf den Kopf, als dass es in den Nahen Osten exportiert wird.

      (Sorry Don, für den SPON-Video-Link)

    • Muttergefühle
      Der Bursche dürfte eher Muttergefühle bei der jungen Frau geweckt haben. Adoration allein kann es nicht gewesen sein.

      BTW drohen Sie Ihren Töchtern wirklich mit Enterbung, wenn Sie Spaß mit Männern haben, die Ihnen nicht zusagen? Glauben Sie das hilft und machen Sie sich damit nicht zum Familiendeppen?

    • @ Dreamtimer
      > drohen Sie Ihren Töchtern wirklich <

      Nein, das ist ein Automatismus ;-)

      Natürlich kann jede/r tun und lassen was sie/er möchte. Lediglich die Konsequenzen sind bekannt. Der Familien-Zusammenhalt war bisher größer als die Selbstverwirklichungs-Fliehkräfte :-) Und das Anschauungsmaterial aus einigen Erfahrungen unserer (noch lebenden) Familien-Generation davor, sind Warnung genug.

      Emporkömmlinge spaßen nicht mit ihrem Vermögen.

    • Es wird nicht immer lustig enden - und wenn es gelingt, ein Kind zu zeugen,
      ist die Verantwortung dafür ein Grund, wenigsten Bleiberecht zu bekommen.
      http://www.tagesspiegel.de/berlin/mordprozess-in-berlin-toedliche-stiche-auf-schwangere/19216188.html
      Gute PPP-Projekte sind künftig sicher Frauenhäuser, weil die sozialisierten Prägungen der sich heute noch liebenden sich etwas später dann manchmal doch als nicht so ganz passend erweisen.

    • Warum spekulieren?
      Voilà Heilbronn – Nur Offenbach und Pforzheim haben prozentual noch ein paar mehr: Einwohner mit Migrationshintergrund. Mit einem Anteil von 46,1 Prozent, das sind 52 930 Bürger mit Zuwanderungsgeschichte, steht Heilbronn bundesweit auf Platz drei.
      (DdH)

    • Multikulti in Bayern
      SIE haben vielleicht Probleme. Mein Sohn hat vor kurzem geheiratet. Und woher kommt die neue Schwiegertochter? Natürlich aus dem Ausland (aus Franken). Noch dazu aus der Stadt, wo immer diese Nazi-Opern aufgeführt werden**, Sie wissen schon, von dem, der mit Vornamen heißt, wie der König Löwenherz und mit Nachnamen wie ein Automechaniker. **Der einzige Platz der Welt, wo Frauen Hörner aufgesetzt bekommen).

    • Respekt @ hefe60
      ‚was Du ererbt von deinen Vätern, erwirb es um es zu besitzen‘

      Erben verpflichtet; zu viele Erben, vor allem aber zu viele Erblasser geben nichts auf ‚Tradition‘. (vermutlicher Grund: den ‚Babyboomern‘, der Generation Gold scheint zu leicht zugefallen sein, was Vorvätern noch Mühe abverlangte. Sentimentalismus als Kulturverlust – das Buddenbrooks-Thema..)

  96. Autoritärer Staat
    „Und ansonsten warnt, mit der AfD drohe ein autoritärer Staat.“

    Das kann gut sein, aber mit den Linken und den Grünen in jeden Fall. Zumindest für Andersdenkende, für deren Recht auf freie Meinung heute keine Rosa Luxemburg mehr streitet.

  97. Fehlendes Regierungshandeln
    „Schnee satt“ melden heute Freunde aus GaPa.

    Aus hiesiger Sicht erneut an falscher Stelle. Der bajuwarische Bergbauer kann nun beim Jodeln rodeln, den preussischen Leistungsträger auf der Fahrt zum Dienst erwartet dagegen lediglich Glatteis.

    Ich fordere Schneegleichheit für Gesamtdeutschland!

    In dieser Sache wäre energisches Regierungshandeln genauso gefragt wie beim Schlittenfahren mit Simones Jungmännertruppen.

  98. Titel eingeben
    Volle Zustimmung, sowohl was die Massnahmen am Münchner Hauptbahnhof betriddt, als auch hinsichtlich der Kritik an manchen allzu „politisch korrekten“ Linken, Sozen und Grünen

  99. Verpeterung stoppen!
    Stoppt die Verpeterung des öffentlichen Diskurses.
    Gebt der Verpeterung keine Chance.

  100. ok meier 555, Sie haben sich das jetzt verdient:"der Staat eine Lachnummer"
    ein video Beitrag von Dr. Nikolaus Fest. Ab min.3 übrigens ein sehr interessantes Statement zur video-Totalüberwachung ALLER BÜRGER als Folgerung aus islamitischem Terror und Grenzenlosigkeit.
    Da ich Don nicht damit belasten will, bitte unter o.g.Titel guugeln

  101. Mal was ganz anders...
    Don, ich hab‘ was für Sie! Ich würde in der FAZ sehr gerne einmal eine Reportage darüber lesen, wie das BAMF ganz konkret die Asylberechtigung von Flüchtlingen überprüft.

    Ich frage mich nämlich schon seit einiger Zeit, wie eine solche ‚Überprüfung‘ überhaupt durchgeführt werden soll, da das BAMF z.B. in den Maghreb-Staaten außer dem diplomatischen Personal keine Mitarbeiter vor Ort hat.

    Meiner Ansicht nach läuft es auf Folgendes hinaus: Das Asylbewerb*in erzählt eine Geschichte. Das BAMF prüft diese Geschichte grob auf Konsistenz („Gibt es das Dorf überhaupt? Hat es da schon mal Ärger gegeben?“) Und wenn es keine eklatanten Widersprüche findet, wird die Prüfung positiv abgeschlossen.

    Das Dumme mit konsistenten Geschichten besteht darin, dass sie sich herumsprechen. Das ist wie damals bei der Gewissensprüfung, wo man genau wusste, was man antworten musste, wenn die berühmten Fangfragen kamen („Was tun Sie, wenn Sie im Wald mit ihrer Freundin spazieren gehen und es kommen Ihnen plötzlich drei russische Soldaten entgegen, die ihre Freundin vergewaltigen wollen. Zufällig haben Sie ein Gewehr dabei…“).

    Läuft es so ab, oder hat das BAMF tatsächlich Möglichkeiten ‚Geschichten‘ konkret zu überprüfen? Und was passiert bei abgelehnten Asylbewerbern? Prüfen die Richter besser oder schauen sie nur, ob der Asylbewerber ‚glaubwürdig‘ auftritt?

    • Lesen Sie bei Tichy
      Asyl: Der Rechtsstaat kapituliert

      Tichy schildert den Ablauf sehr detailliert.

    • Da gibt es Coaches, Berater und Instrukteure
      und die erklären, wohl gegen bares, wie die Tür ins Paradies auf ewig geöffnet werden kann.

    • In "Deutsche Geschichte – Ein Versuch"
      … schreibt Rosendorfer über die Zeit um 1000 AD Folgendes:
      „[…], daß damals der Zeitpunkt gekommen war, in dem die Informationsmittel und die Durchsetzungsmöglichkeit, die juristischen Infrastrukturen nicht mehr mir seit dem achten Jahrhundert ständig wachsenden Bevölkerungszahl Schritt halten konnten.“

      Irgendwie kommt mir das bekannt vor.

    • .... meines Wissens ...
      ist das auf beiden Ebenen eine reine Schlüssigkeitsprüfung, dh es wird nur geschaut, ob die Angaben Sinn ergeben.

      Zu beachten ist, dass die wenigsten Asyl (wegen politischer Verfolgung) bekommen, sondern nur Flüchtlingsschutz, wofür sie nur glaubhaft machen müssen, dass sie „Mohammed“ aus Aleppo sind.

      Und das wird beurteilt, von (a) tendenziell wohlwollenden Leuten, die (b) möglichst schnell ihre Fälle vom Tisch haben wollen, zumal (c) die Folgekosten ja jemand anderes zahlt.

      Nach meiner Kenntnis geht das schlicht nach Schema und zwar danach, wer glaubhaft machen kann, aus welchem Land er kommt. Das ist ein reines Landprinzip und hat nur oberflächlich und am Rande mit persönlichen Kriterien zu tun, z.B. wenn tatsächlich eine politische Verfolgung glaubhaft gemacht wird (was aber eine Ausnahme ist).

      Durchgewunken werden daher die Schlauen, Gerissenen und gut Instruierten, die halt das „richtige“ Land (z.B. Syrien) angeben.

  102. Nafri & Co
    Werter Don,

    wieder einmal ein sehr gelungener Artikel, besten Dank.

    Gerne möchte ich als „wham“ (weißer, heterosexueller, alter Mann (Jg 1961) ein paar Anmerkungen zur Debatte beitragen:

    1. Haidhauser Kessel
    Möglicherweise können sich noch ein paar andere whams an den Haidhauser Kessel Anfang/Mitte der 80er Jahre in München erinnern. Damals hatte die Polizei in der Nacht zum 1. Mai ca. 500 (?)(linksautonome) Randalierer eingekesselt und ca. 6 Stunden in dieser Situation gelassen und danach alle einzeln erkennungsdienstlich aufgenommen. Der Grund war, das im Jahr zuvor genau diese Gruppe von Randalieren erheblichen Sachschaden usw. in der Nacht zum 1. Mai angerichtet hatte.
    Wer sich noch erinnern kann, kann sich auch noch an die bundesweite Medienschelte – allen voran die Prantlhauser Zeitung – erinnern, die ähnlich argumentiert hat wie heute zum Thema Nafri.

    Das Ergebnis war jedoch, dass seitdem in München keine Randale mehr zum 1. Mai stattfindet sondern diese Mitbürger lieber nach Berlin fahren, um dort die „Sau rauszulassen“.

    2. Integration
    Wir haben doch schon seit Jahrzehnten ein „Integrationsproblem“, das in den Medien weder benannt noch diskutiert wurde.

    Ich nenne ein Beispiel.
    Ich sass im Frühjahr 1992 an einem Samstag Vormittag in Berlin am Ku’damm draußen und habe einen Kaffee getrunken. Plötzlich wurde der Ku’damm durch die Polizei in Richtung Gedächtniskirche vom Westen her kommend abgesperrt. Auf der rechten Fahrbahnseite fand dann eine Demonstration von Türken und/oder Arabern statt. Schön getrennt in Gruppen von je ca. 50 Männern und dann wieder 50 Frauen -alle irgendwie verschleiert – kamen ca. 30.000 bis 50.000 „Demonstranten“ Richtung Gedächtniskirche gezogen. Ich kann nicht mehr erinnern, ob sie irgendetwas gesagt oder gerufen haben. Aber an die Schilder kann ich mich noch sehr gut erinnern: auf diesen Stand „Tod den Juden“ und „Tod Israel“. Ich war platt – kein Polizist, der die Demonstration „gesichert“ hat, hat etwas getan. Kein Passant hat sich aufgeregt. Und auch die Presse hat in den folgenden Tagen nicht darüber berichtet!

    Was soll man da noch sagen?

    3. „Kampf der Kulturen“
    Mitt der 90er Jahr erschien das Buch „Kampf der Kulturen“ von Huntington. Da wird die Situation, die wir heute erleben, genau beschrieben.
    Auch damals gab es in den Medien nur Verrisse, nach dem Motto Rassismus usw.

    Ein Fazit habe ich leider nicht, außer, dass es in dieser Gesellschaft anscheinend viele Leute gibt, die solche Veränderungen – sagen wir – mindestens goutieren. Die haben alle die Bodenhaftung verloren.

    Mal sehen, wie das enden wird.

    Beste Grüße vom See.
    Michel

    • Lernen
      @SeeMichel
      zum Thema Haidhauser Kessel:

      alte Regel:… Lernen durch Schmerzen, Motivieren durch Entsetzen!
      Kennt jeder Schutzmann.

      oder wie man bei uns im Hause sagt:

      Gewalt ist eine schlechte Lösung, aber es ist EINE.

  103. Alkoholverbot am Münchner Hauptbahnhof...?!
    Servus Don,

    bin beruflich dazu verdammt mich häufig am Hauptbahnhof rumtreiben zum müssten… – und begrüße die Maßnahmen.

    Allerdings frage ich mich: wie lässt sich das Alkoholverbot – praktisch – durchsetzen. Das Gschwerl wird doch net freiwillig die Bierflasche aus der Hand geben, oder?! Da werden doch die Fetzen richtig fliegen…

    Gruß
    martin

    • Alkoholverbot
      @martin

      Das geht sich schon aus… Das krieg ‚mer hin…. lasst uns mal machen.

  104. Danke
    Einfach nur danke!

  105. So, jetzt mach ich Pause, bis morgen. Im Sinne der Leitkultur
    geh‘ ich jetzt a Schweinanes Essen, mit allem drum und dran, und dann brenn‘ ich mir richtig einen eine, dass die Leber woggelt !

    Unterm Wirtshaus iust so eine Disco, die ist wie eine Zeitreise, Oldies und Schlager, als bis auf wenige alte Nummern nicht so mein Ding, aber das ist wie eine Schihüttn , da hörst die auch jeden Schmarrn an, den du sonst abdrehn tätst.
    Sogar so eine Spiegelkugel haben sie da noch.
    Und Wodka in Strömen, zu vernünftigen Preisen.
    Festplattenreinigen, oder Punktsprengung , nennt man das.
    Scheee ! Saufleisch und Alkohol, das, was mit nix nix zu tun hat, kann mich am A … lecken !

    Vielleicht taucht einmal eine Seuche auf, die gezielt wegrafft, was gar nicht tut .

  106. Die lieben Leuten wollen sich doch nur spiegeln
    Das kann sehr schön sein und zu erfreulichen Ergebnissen
    führen wie hier:
    https://www.youtube.com/watch?v=-6jSYJQcvDY

    Dagegen ist gar nichts einzuwenden. Das Problem besteht
    lediglich darin das es noch eine andere Wahrnehmung der Welt gibt.
    Man könnte sagen eine andere Wirklichkeit.
    In meinem Beispiel die Welt vor dem Konzertsaal oder der Besucher
    der gerade den Saal verlässt oder gähnt oder lieber sein Bier kippt.

    Ich gehe gar nicht davon aus das jene die ein Problem nicht
    so genau betrachten wollen per se Realitätsfremd sind.
    Man filtert aber gerne Informationen aus die der eigenen Überzeugung
    widersprechen. Aktienbesitzer kennen das. Man merkt gar nicht gleich
    das man lieber die positiven Bewertungen liest wenn die Aktie den Weg
    ins Depot gefunden hat.

    Warum sollte das an anderer Stelle nicht funktionieren.
    Mein Sohn,Bekannter,Zuwanderer macht so etwas nicht, der bringt auch immer gute Noten,Rotwein,Literatur mit!
    – Wirft aber gerne auch mal mit Wackersteinen in Wackersdorf.

    In diesem Fall muss man machen Leuten nicht den Spiegel vorhalten
    sondern ihnen denselben weg nehmen und ihnen helfen die Wahrnehmung zu vervollständigen.
    Man muss aber damit rechnen das die Leute nicht erfreut sind
    über das was sie dann zu sehen bekommen.

    Nun ja, man übt dann wieder Selbstvergewisserung,
    am liebsten dort wo man sich spiegel kann.
    zB auf Parteitagen gefestigter Gruppen,
    oder in den passenden Zeitungen.

    Danke für die Vervollständigung
    Herr Alphonso

  107. zutsel
    Wunderbar.
    Ich finde es hervorragend, das München sich eine solche Lösung einfallen lässt, kurzerhand das Schwammerl abreissen zu lassen. Ja, es sollte Schutz für Menschen bieten, dass war aber in einer anderen Zeit und für andere Menschen gedacht, als man sich noch frank und frei durch die Metropolen bewegen konnte. Ich selber wohne momentan in Dresden und habe in den 90er Jahren in München gelebt aber auch hier kennt man das Problem des anpöbelns. Zu einem weiteren Thema würde ich mir gerne noch Luft machen. Ich bin 38 Jahre und kein Rassist aber ich wurde schon von einem Türken grundlos ins Gesicht geschlagen, von einem Albaner mit einem Maßkrug ins Gesicht, mein Auto wurde in St. Gallen von einem Thunesier aufgebrochen und mir wurde schon 3mal die Geldbörse entwendet, sogar vor meiner eigenen Haustüre als aufschliessen wollte und in der Dunkelheit ein Ausländer wartete – gegen ihn konnte ich mich wehren, ein anderes mal nicht. Und jetzt möchte ich gerne die Frage stellen inwieweit Politiker und Gutmenschen überhaupt schon einmal direkt – wie jetzt in München – von solchen Attacken betroffen sind und was diese Poliguties sagen würden, wenn Ihnen so etwas passieren würde? Meine Meinung ist die, dass solche Taten massiv Gegen die Grundrechte „der Deutschen!!“ verstossen und dem mit allen Mitteln, die zur Verfügung stehen, einheit geboten werden sollte.

    • Einhalt in Einheit
      Klagen, klagen, klagen! Wo kein Kläger, da ist kein Richter.

    • Rückzugsabriss
      Kommt mir weniger ‚wunderbar‘ vor, mehr wie eine Taktik der verbrannten Erde.
      Und bevor Vetreter der jeweiligen politischen Richtungen der alten BRD frohlocken: Die Demontage wird Rechtsstaat wie Sozialstaat gleichermaßen treffen, die Mittelschicht als Konzernsklaven überleben. ‚Oben‘ wird sich noch freikaufen können, sogar profitieren. Ist aber das Ende europäischer Gesellschaft, wie wir sie kannten.

  108. Eins und eins - zusammengezählt
    Lieber Don,

    danke für die mal wieder offenen und deutlichen Worte.
    (Auch wenn es traurig ist, dass man sich für eigentlich Selbstverständliches schon extra bedanken muss.)

    Die heute eingetretene Entwicklung habe ich abgesehen, seit mich eine Femdenführerin in Marokko (oder wars Tunesien) vor jetzt wohl 30 Jahren auf den schon damals überaus hohen und stetig wachsenden Anteil von Jugendlichen an der dortigen Gesamtbevölkerung hinwies. Und ich gleichzeitig auf den abgelegensten und verfallendsten Behausungen Satellitenschüsseln sah, die der Jugend dort den Blick auf vermeintliche westliche Wohlstandsgesellschaften eröffnete.

    Eins und eins zusammengezählt war bereits damals für mir klar, wie das enden würde, wenn nichts geschähe. Nämlich mit dem, was heute mit „Willkommenskultur“, „Sommermärchen“ oder sonst so verniedlichend beschrieben wird.

    Unfassbar,

    – dass viele Menschen in den Migraten-Herkunftsländern immer noch zu glauben scheinen, sie müssten und könnten ihre Altersversorgung durch möglichst viele Kinder absichern. Was vielleicht in früheren Zeiten (z.B. wegen Kindersterblichkeit, Seuchen usw.) eine durchaus sinnvolle Strategie war – aber heute kontraproduktiv ist.

    – dass verantwortliche Politiker (außer vielleicht chinesische mit ihrer vom „Westen“ besserwisserisch kritisierten Ein-Kind-Politik) und deren zuarbeitende Verwaltungen eins und eins anscheinend bis heute NICHT zusammenzählen konnten oder wollten.

    PS
    Wäre „Bevölkerungsentwicklung“ in den kommenden (rad- und damit doch wohl eher freudloseren) Tagen nicht ein Thema für Sie?

    • Heinsohn oder auch Koopmans haben sich damit schon ausführlich befasst -
      und ich glaube, auch Thilo Sarrazin.

    • Nahöstlicher und afrikanischer Kindersegen
      vielleicht können sie einfach nicht rechnen, trotz arabischer
      Zahlen.

  109. Newspeak
    Die Art, wie CDU, SPD, Grüne, Linke und insgesamt ein selbsterklärtes, linksliberales Meinungsführerschaftsmilieu normativ mit Sprache und Begriffen hantieren, wie sie die Auseinandersetzung um Bezeichnungen über die um die eigentlichen, z.T. von ihnen verschuldeten Probleme stellen, finde ich im besten Falle lächerlich, oftmals aber zynisch, feige, unaufrichtig oder gar niederträchtig. Die übelste, erniedrigendste, Verächtlichmachung der deutschen Bürger allerdings ist für mich deren Betitulierung als die, „die schon länger hier leben“. Wer so redet, disqualifiziert sich vollständig. So jemand hat in seiner „postnationalen“ Seifenblase offenbar jeden Bezug verloren.

  110. gleiches Spiel
    Wiener Platz Passagen Dresden (Hbf). Eskalation seit Ende 2014. Nach massivem Wiederstand gegen die Polizei zweimal monatlich Razzien mit einer halben Hundertschaft. Schliessung der Passage Anfang 2016. Verlagerung auf den überirdischen Teil, erneut regelmässige Razzien und private Sicherheitsdienste. Verlagerung ans Rundkino, nächster Stop Bürgerpark…

    Die Sächsische Zeitung (Gruner + Jahr / ddvg!!!) nennt seit Mitte 2016
    Nationalitäten soweit der Polizeibericht das hergibt.
    http://www.sz-online.de/sachsen/fakten-gegen-geruechte-3434300.html
    Aber wer die Augen aufmacht sieht das ja eh.

    Ganz besonders grosser Spass wenn dort der importierte Mob mit dem einheimischen (aka Fussballfans) zusammentrifft. Das bekommt dann in den Pressemitteilungen den Zusatz „politisch motiviert“. Nicht, dass ich das in irgendeiner Art und Weise gutheissen würde – es sind besoffene Idioten, die auch gerne und oft den Falschen erwischen.

    Mein Dank den Beamten von Landes und Bundes Polizei für zweijährigen Dauereinsatz. Wenn ich FFM und Köln besuche freue ich mich immer in meinen „Polizeistaat“ zurückzukehren.

  111. Das Spiel mit den Zahlen
    Ich kann, Ihnen, Herr Alphonso, im Großen & Ganzen zustimmen – hier jedoch nur eingeschränkt: „Ja, es gibt ein begrenztes Problem mit einer Invasion von Nafris, da müssen wir ran, aber Hunderttausende von Flüchtlingen sind brav daheim und denken gar nicht daran, sich anzuschließen und Randale zu machen.“
    Die Zahlen an sich werden wahrsch. mehr od. weniger zutreffen, nur die Folgen nicht. Es kommt nämlich gar nicht auf die Menge an. Ein radikaler, aggressiver, anti-freiheitlicher und gegen Frauen gerichteter Bodensatz reicht schon aus, um das Gesamtklima zu vergiften. Dass überhaupt so viele (~1.000) sich verabreden, um an einem Ort des Landes, das Ihnen freiwillig helfen will, gemeinsam Verbrechen zu begehen, und zwar aus einer ethn.-kulturellen Gruppe heraus, ist schon unglaublich. Es kommt aber bei den Daheimsitzenden auf etwas Anderes, kaum Überprüfbares an: Wie ist deren Geisteshaltung? Wo stehen sie, wenn es drauf ankommt? Viel wichtiger als die paar Intensivtäter, die man zu sehen und zu spüren bekommt, ist wie fast immer die „graue Eminenz“ in Form von Sympathisanten, Mitfühlenden, geistig die Aktionen gegen die Einheimischen Mittragenden, „leisen“ Demokratiefeinden entscheidend; die Haltung derjenigen, die z.B. nach erfolgreichen Attentaten – ohne im Entferntesten mitgewirkt zu haben, in Molenbeek (Brüssel) auf die Straße gehen und den Tätern, die es den Europäern, den Ungläubigen, den Schweinefleischfressern, insgesamt dieser sog. freien Gesellschaft mal so richtig gezeigt haben, durch Freudentänze ordentlich Beifall zollen. Diese zunächst unscheinbare Menschengruppe der „erst seit Kurzem hier Lebenden“ ist die entscheidende, nicht die relativ wenigen Grabscher oder sogar Mörder und Attentäter, die bestenfalls die Speerspitze sind. Diese undurchdringliche Grauzone hat das größte Potenzial, uns in Zukunft die gesamtgesellschaftliche Suppe zu versalzen.

    • Pilzgeflecht
      Diese Zersetzung der Gesellschaft im Untergrund wird von Herrn Uwe Kranz in einem sehr interessanten Interview bildlich als Pilzgeflecht beschrieben, die Terrorakte sind dabei die sichtbaren Pilze.
      Er geht übrigens in Deutschland von ca 10000 islamistischen Schläfern aus.
      ht tps://kenfm.de/kenfm-im-gespraech-mit-uwe-kranz/

  112. Douce France
    @Harry Charles
    So in etwa ist auch mein Werdegang: gleiches Studium, gleiche Erfahrungen mit Schule. Nur die Verursacher sehe ich woanders. Das Lehrwerk, mit dem ich an einer bayerischen Realschule in den Nullerjahren gearbeitet habe, entstand unter Mitarbeit von Azouz Begag, seines Zeichens früher Integrationsminister unter Chirac. Die Personen im ersten Band heißen Charlotte, Malika, Pierre und Farid, Alle französischen Familien sind irgendwie kaputt oder kommen einfach nicht vor. Die arme Charlotte, anscheinend ohne Familie, wird in einer der ersten Lektionen eingeladen von ihrer Klassenkameradin Malika zum ersten französischen Gericht, das die Schüler kennenlernen: yassa au poulet aus dem Senegal. In einer fortgeschrittenen Lektion geht es um das „Abziehen“ unter Schülern, auch so ein typisch französisches Hobby. Der Täter wird ganz eindeutig beschrieben als blond und blauäugig. Für mich umgekehrter Rassismus. Als Strategie gegen die Gewalt malen die Schüler dann Plakate mit „Non à la violence“. Durch Zufall habe ich Azouz Begag mal in einer Live-Fernsehshow in TF1 erlebt. Auf eine harmlose Bemerkung hin ist er total ausgerastet und hat völlig die Beherrschung verloren. Anlass war eine Verordnung von Sarkozy, die das Schlachten von Hammeln Privatwohnungen Hammel verbot. Klar, das kann ja nur rassistisch sein. Hygiene wird ja auch überschätzt und Ratten sind doch allerliebst.
    Neben all den vielen anderen, hier regelmäßig genannten Punkten, kreide ich Merkel und den deutschen Medien vor allem auch an, dass sich das Verhältnis zu und die Darstellung von Frankreich in Deutschland so verschlechtert haben. Wenn Journalisten zum wiederholten Mal die Probleme in den französischen Vorstädten damit erklären wollen, dass man die Migranten dorthin „abgeschoben“ habe, zeigt das allein ihre eigene Ignoranz, ungetrübt von jeder Faktenlage. Noch nie was gehört von „villes nouvelles“ etc. Nach den Unruhen von 2005 habe ich einen Migrantenvertreter in einem Interview im französischen Fernsehen auf die Frage „Was bedeuten für Sie die französische Geschichte und Kultur?“ antworten hören: „Das interessiert uns nicht. Frankreich ist für uns ein in die Zukunft gerichtetes Projekt“. Deutlicher geht’s nimmer.. Aber in Deutschland hat man es ja nicht nötig, die europäischen Nachbarn mal nach ihren Erfahrungen zu fragen. Dann ist man halt dazu verurteilt, alle Fehler selber zu machen.

  113. Geschmackssache - "Polizeistaat"
    Zumindest ich kehr(t)e nicht gern zurück in einen Staat, in dem letztlich dann die eine Hälfte der Bevölkerung die andere Hälfte in Schach hält bzw. bewacht.

    • werte Frau Enigmayr
      ich gebe ihnen vollkommen Recht, dass es eigentlich nicht Sache des Staates ist, seine Bürger „in Schach zu halten“. Ich halte das ebenfalls für mindestens geschmacklos.

      Meiner Ansicht nach schaut aber durchaus in einer halbwegs intakten Gesellschaft der eine Bürger schon drauf, was der andere – öffentlich – tut.

      Zum „Hin- und nicht Wegsehen“ wir ja auch gerne mal unter dem Stichwort Zivilcourage aufgerufen und ich gehe da ganz konform, dass ungebührliches Verhalten in der Öffentlichkeit (und das schliesst nota bene auch rassistische Auswüchse meiner lieben Landsleute mit ein) gesellschaftlich geächtet sein soll und man da als Bürger nicht einfach vorbei geht sondern eben zumindest hin schaut.

      Leider trifft dieses Hinschauen vermehrt auf eine „Wasguckstdu“ Kultur,
      und das „Wasguckstdu“ ist ersichtlich nicht als Aufforderung zum gesellschaftlichen Diskurs gemeint.

      Ich selbst denke, dass an dieser Stelle, wo die gesellschaftliche gewaltfreie Kontrolle versagt der Staat, dem wir das Gewaltmonopol übertragen haben dieses ausüben muss. Und ich bin froh, wenn er das tut (wie in Dresden) und sich nicht davor drückt (wie in FFM und Köln).

      In diesem „sich drücken“ des Staates vor der Ausübung der von mir an ihn abgetretenen Rechte mit der Ausrede keine totalitären Zustände zu wünschen liegt meine sarkastisch gemeinte Wortwahl vom „Polizeistaat“.

  114. Jetzt bitte noch Zustandsbeschreibung der Unterwelt
    Sehr, sehr gut geschrieben und verglichen, vorher, nachher. Kompliment.

    Es ist zwar nicht so schlimm, wenn man ein bisschen nass wird auf dem Weg zu Taxi oder Bus, doch muss man schon sagen, dass diese spezifischen Männer nicht nur Geld kosten, sondern auch noch Komfort. Ich glaube aber nicht, dass sie sich an schöneren Tagen dort vertreiben lassen ohne Kameras und regelmäßige Patrouillen mit Stichproben,
    denn
    in Zürich sah ich kürzlich auf dem zentralen Platz am See eine Patrouille, die dafür sorgte, dass vier einschläg.. Männer ihre Reisetaschen auspacken mussten. Nein, was da alles auf dem Pflaster lag! Manch einer mochte zu dem Zeitpunkt noch gar nicht realisiert haben, dass seine Uhr, statt am Handgelenk zu sein, gerade aus einer Reisetasche ausgepackt werden musste.

    Dass die Grünen diese Clientèle nicht zurückführen wollen, versteht niemand.

    Was ist eigentlich mit der Bhf-U-Bahn? Gibt es unterirdisch auch Probleme? Oder, Frage, werden die Geschäfte sich dorthin verlagern? Ich weiß schon – jeder weiß das – chinesische Geschäftsleute fahren nicht mit der U-Bahn.
    Ich hoffe, das ist jetzt nicht zu böse. Mich betrifft das nicht. Seit mir an HH Hbf meine schönste gefütterte Winterjacke, vom Koffer, auf dem sie kurz unbeobachtet lag, als ich mich umdrehte, gestohlen wurde, habe ich keine neue Bahn-Card mehr bestellt. Man hat keine Lust auf diese zunehmende Übergriffigkeit.

  115. Titel eingeben
    „Es gab Versuche, eine neue Terminologie zu erfinden – das Wort “Geflüchtete” anstelle von Flüchtling…”
    Also – mit „Geflüchtete” habe ich inzwischen meinen Frieden gemacht –
    seit ich in der taz las:

    „Die Tatverdächtigen, die versucht haben sollen, einen schlafenden Obdachlosen in einem U-Bahnhof anzuzünden, sind gefasst. Es handelt sich um Geflüchtete.”

    Kein Witz!
    https://www.taz.de/Archiv-Suche/!5365651&s=Geflüchtete/

  116. Hey, ich überbringe nur die schlechte Nachricht, ich mache sie nicht.
    Sie sind ja der (Kunst-)Historiker, aber wurden früher nicht die Überbringer schlechter Nachrichten ähm, ….?
    Somit mache ich mir Sorgen um Sie, werter DON, denn ich möchte weder Sie als Mensch, noch als letzten lesbaren Journalisten missen!
    Appropo Sprache, hat denn niemeand seinen Konfuzius gelesen?
    Ich zitiere, z. B.:“
    Wenn die Worte nicht stimmen, dann ist das Gesagte nicht das Gemeinte. Wenn das, was gesagt wird, nicht stimmt, dann stimmen die Werke nicht. Gedeihen die Werke nicht, so verderben Sitten und Künste. Darum achte man darauf, daß die Worte stimmen. Das ist das Wichtigste von allem.“

  117. hab ich doch glatt vergessen:
    vielen Dank für den Beitrag, werter DON!
    Bayern, du hast es gut.

  118. Titel eingeben
    Bei allem Respekt, aber der Münchner Bahnhof war für mein empfinden außer den paar Wochen ums Oktoberfest, immer extrem sauber und hat durch Polizeipräsenz geglänzt. Sie müssen nur mal in einen ICE nach Hamburg/Berlin steigen, der Unterschied beim aussteigen ist wie Tag und Nacht. Liegt aber auch daran, dass in Bayern die Polizei anderen politischen Rückhalt genießt als im Rest der Republik. Schmeißt ja auch niemand Steine am 1. Mai. Überdies hat München eine der höchsten Ausländerquoten überhaupt in Deutschland, nur sieht man das im vgl. zu anderen Städten erst auf dem zweiten Blick, weil viele aus Westeuropa/Amerika kommen und bei internationalen Konzernen angestellt sind oder an LMU/TU studieren.

  119. @ D. A.: "mit Migrationshintergrund" als Etikett des/der Neuen Deutschen
    Könnte es sein, dass „mit Migrationshintergrund“ sehr viel weitreichender
    inhaltsschwer (gedacht, gemeint) ist als nur neubegrifflich für „sozial benachteiligt“?
    Nämlich: Menschen ohne dt. Erbschuld und vermeintliches Privileg Später Geburt … . Die Hoffnung, Erwartung (Strategie ?) in neue, andere Deutsche … ? Aus welchen vielfältigen und Eigennutz-Motiven der Initiatoren und Ausführungsgehilfen auch immer… .
    Anm.: Werter D. A., das wäre ein analytisch tiefgründiges Blogthema.
    mit vorzügliches Hochachtung,
    J. F.

    • @ Jens Finow - klar- je mehr Neue, desto weniger Alte (= Deutsche = Hitler) - - - heilige Unschuld!
      – Es ist wie beim Jesuskindchen – nur – – Jesus ist auch kontaminiert, wg. Hitler-Kooperation der christlichen Kirchen – – – also braucht’s Muslim-Kindchen zur endgültigen deutschen Vollreinigung aller nazistischen Übel: Dass die wirkliche, also die islamische – – Frohbotschaft über uns komme! – – – und zwar frei von deutschen Sünden!!

      Alles wird gut.

  120. Andere Zeiten!
    Niemals hätte ich es für möglich gehalten – als ehemalige Strauß-Gegnerin usw.- , niemals, aber die Zeiten haben sich geändert, und wie. Herzlichen Dank der bayerischen Polizei und den Verantwortlichen, die in München einfach mal was tun. Nämlich die Bürger schützen. Klasse.

  121. Na ja, ich weiß nicht so recht ...
    Einzelmaßnahmen schön und gut: letztendlich heißt das aber, wir haben uns eine Problemgruppe ins Land geholt und versuchen, sie dort, wo sie zu prominent auffällt, wegzukriegen. Aber sie bleibt immer innerhalb des Landes.

    Dass wir sie ganz „ausschaffen“, wie die Schweizer sagen, davon redet schon gar keiner mehr ernsthaft.

    Und dass man, wenn klar ist, dass jeder Ankömmling kaum mehr wegzukriegen ist, niemand mehr reinlassen dürfte, soweit reicht’s bei den Verantwortlichen auch noch nicht.

    Siehe dazu Tichy, „Von der Überforderung zum Kollaps. Asyl: Der Rechtsstaat kapituliert“

    http://www.tichyseinblick.de/tichys-einblick/asyl-der-rechtsstaat-kapituliert/

    Ich halte nichts davon, Politiker dafür zu loben, dass sie die von ihnen verursachten Probleme ein bisschen zu lösen anfangen. Wir haben nicht mehr endlos Zeit.

    Merkel muss weg!

  122. Schwammerl
    a) Ein Baudenkmal aus den 50ern wird der wunderbaren neuen Zeit geopfert. War im Verhältnis zu der ‚Schönheit‘ des Hbf. glatt ’ne Aufwertung.
    Ist es nicht eh schon ein Problem, dass die Bauten aus den 50ern mit ihrem ganz eigenen Charakter immer weniger werden?
    b) Nun, bis Aleppo ist noch weit … oder ’45

  123. Titel eingeben
    Ich bin spät dran diesmal mit meinem Kommentar, vor mir nichts, was noch nicht gesagt worden wäre. Wie immer ein sehr ansprechendes Forum.
    Danke, dass Sie ansprechen und aussprechen, was mittlerweile den Alltag der Bevölkerung prägt, aber trotz Wahlkampf noch immer nicht die Politik – von Worthülsen mal abgesehen. Und auch in München mag es die Probleme mit den Namenlosen nun nicht mehr am Schwammerl geben, gut so!, aber dann eben woanders. Die Aggressivität der täglich mehr werdenden Namenlosen bleibt ja ein Problem. Da hängt Bayern genauso in der Warteschleife der Scheinkämpfe führenden Bundespolitik wie der Rest Deutschlands. Abspaltung ist ja jetzt gestrichen. Aus Thüringer Perspektive: Gottseidank.

  124. Schwammerl, Nachtrag
    c) Das Schwarmmerl gibt’s nur ein Mal. Das G… drunter öfter. Dafür den iPark?
    (Wenn ich zu bösartig werde, …)

  125. Ich glaube dass wir ob dieser Situation in Deutschland scheitern werden
    Lieber Don Alphonso,
    danke für den wie immer perfekten Klartext.
    Wenn man sieht mit welcher Wucht und Wut die Grün-Linke Seite um den Verlust ihrer Deutungshoheit kämpft, wenn man mitbekommt dass die Bundesregierung schleichend, aber nachhaltig, die ungeliebte veröffentlichte Meinung (Blogs, etc.) ‚mundtot‘ machen möchte (Stichwort: Wahrheitsministerium, Bundeseinheitliche Presseausweise, Hatespeech-Taskforce etc.), offensichtlichste Tatbestände noch umgedeutet werden und schein-naiv öffentlich gerätselt wird (ja was wollte der Nafri nur in Köln?). Ja dann denke ich werden wir alleine hierüber in nicht allzu ferner Zukunft wieder Strassenkämpfe wie in den 68ern erleben. Und da habe ich noch gar nicht von den weiteren Problemen gesprochen, die durch die Masse von Migranten entstehen bzw. sich auswachsen. Spätestens beim nächsten wirtschaftlichen Abschwung, beim Platzen des Euro usw. wird Tabula Rasa sein. Versprochen. Da ist das jetzt noch ein laues Lüftchen.

  126. Die "drastische" Veränderung der deutschen Gesellschaft sollte uns freuen...:-(
    Lieber Don Alphonso, einmal mehr reden Sie Klartext, herzlichen Dank. Dass die Münchner über diese Probleme offen reden, finde ich klasse.

    Vor der Millioneninvasion war ja nie die Rede davon, dass „wir“ uns ändern und anpassen sollten, sondern umgekehrt. (Wenn, kann ich mich daran jedenfalls nicht erinnern.)

    Erst als die Haustüren offen standen und jeder Gast mit offenen Armen willkommen geheißen wurde, ging es mit den Sprüchen los, wie z.B. dass „wir“ uns verändern werden und müssen.

    Die damaligen Worte von Göring-Eckardt „Die deutsche Gesellschaft wird sich drastisch ändern. Und ich freue mich darauf!“ kommen mir heute wie der blanke Hohn vor.

    ****

    Eines verstehe ich nicht. Angeblich können viele der hier noch nicht lange Lebenden vor den Gerichten nicht angeklagt werden, weil deren Identität nicht bekannt sei.

    Angenommen einer von denen verübt einen Terroranschlag und wird festgenommen. Wie kann der Attentäter dann verurteilt werden?
    Nach meinem Rechtsempfinden ist das entsprechende Gesetz eindeutig und erlaubt keine Ausnahmen.

    Oder ist das nur eine bequeme Ausrede, um sich mit der lästigen Kleinkriminalität die Gerichte, die eh unterbesetzt sind, nicht zu belasten? Ist auch gut für die Statistik…

    • Angeklagt werden die schon ...
      @Tamarisque

      Angeklagt werden Kriminelle unbekannter Herkunft schon, es weiss dann nur eben niemand, wer da eigentlich auf der Anklagebank sitzt.

      Ich zitiere kurz mal eine Richterin, die sich zu einem Verfahren äußert: „Mir ist nicht im Geringsten gelungen, zu klären, mit wem wir es hier zu tun haben. Ich habe nicht mal eine ungefähre Vorstellung davon, wer Sie sind. Das ist ein Phänomen, das Angst macht.“

      Da Verlinkungen hier nicht gern gesehen sind – Quelle: Kölner Stadtanzeiger, „Bewährungsstrafen für zwei Täter …“

    • Was die Links in Kommentaren angeht,
      darf ich das vielleicht aus Sicht des Hilfsfreischalters ein bisschen präzisieren. Ganz schlecht sind Youtube-Links, denen sieht man kein bisschen an, was einen erwartet, und um sicher zu gehen, dass da nichts Verwerfliches kommt, müßten wir uns jedes Video von Anfang bis Ende angucken. Medien-Links wie RP-online & Co. sind in aller Regel unproblematisch (egal, wie man da letztlich inhaltlich dazu stehen mag, man handelt sich jedenfalls i.d.R. keine medienrechtlichen Kuckuckseier ein), und dann gibt es noch einen großen Grenzbereich von Einzelfall-Entscheidungen. Angeblich unwiederlegbare Beweise, dass die Einwanderungspolitik von den Illuminaten, den Gnomen von Zürich oder den halbreptiloiden Formwandlern auf dem englischen Königsthron gesteuert wird, darf die geschätzte Kommentatorenriege gerne für sich behalten. Wir als Insider wissen schon Bescheid. ;-)

    • @ Marco Settembrini
      Schön, dass Sie es mit Humor nehmen können. Danke.

    • Links
      Ich weiß ja nun wirklich nicht, wie Don Alphonso oder die an seiner Seite dazu stehen.

      Ich hatte lediglich empfohlen, spärlich damit umzugehen, da in Hamburg ja ein eigenartiges Urteil gefällt wurde und es ärgerlich wäre, würde auf solche Weise Don Alphonso etwas untergejubelt.

      Das zur Klarstellung – ich habe darum gebeten, weniger zu verlinken, nicht Don Alphonso oder einer seiner ihm Beistehenden.


    • @ Marco Settembrini
      Vielen lieben Dank für die Erklärung bzgl. der Links. Habe verstanden, worum es geht und werde versuchen, mich danach zu richten.

      Was ist aber mit Youtube-Musik-Videos? Eigentlich kann man in Sekundenschnelle feststellen, dass es sich um ein bestimmtes Stück handelt. Also ich finde Musik-Links schön und freue mich, wenn die gepostet werden oder wenn ich sie posten darf.

      Ihnen vielen Dank im Voraus für Ihre Antwort.

    • @tamarisque:
      Ach, ich wäre da ja gar nicht so, aber nicht mein Wille geschehe. Der Hausherr, der die Hauptlast der Bespaßung hier stemmt, ist froh um jeden Extra-Rechtsklick, den er nicht machen muss, und angesichts der schieren Masse verstehe ich seine Genervtheit, wenn das überhand nimmt. Das geht nicht gegen Ihren Musikgeschmack oder den Zeitgenossen, der hier bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit Händel verlinkt. Das mag nett gemeint sein, trägt aber letztlich zum Thema ab einem gewissen Punkt nicht mehr so rasend viel bei.

      Gehen Sie mal davon aus, dass unser Gastgeber über eine extrem gut gepflegte Tonträgersammlung (und standesgemäße Abspielgeräte) verfügt. Man exportiert also womöglich Pfeffer nach Cayenne. ;-)


    • Werter Marco Settembrini, vielen Dank für Ihre freundliche Antwort.

      Ja, Don Alphonso hatte hier schon mal erwähnt, dass er z.B. die Musik von Telemann gern hört. Habe sie also probeweise gehört und war zum Teil überrascht, weil ich diese Musik lieber mochte als Händel und Bach.

      Vielleicht gibt es mal einen Blog über Musik. ;-)

    • Immer gerne!
      Ein Musikblog – ich bin mir ziemlich sicher, dass der Gastgeber es zu füllen wüsste. Irgendwo in einer Garage steht auch ein englischer Oldtimer und wartet auf den Tag X, der wäre auch Blogstoff vom Feinsten, aber da geistert auch das Thema Fahrradblog durch den Flurfunk. Ich sorge mich manchmal ein bisschen, ob er diese hohe Taktzahl auf Dauer halten kann.

    • @ Marco Settembrini - "Ich sorge mich manchmal ein bisschen, ob er diese hohe Taktzahl halten -
      – kann“.

      Zu recht – bei seinen Eß- und Trinkgewohnheiten – ich würde mich ja nicht dazu äußern, wenn er sich nicht selbst ausführlich dazu ausließe – also, das sind heroische Expeditionen ins Bayerische Niemandsland per eigenem Leib. Puh – jeder versucht halt das Schicksal auf seine Art.

      Dann denk ich wieder – wenn er die Taktzahl mal senkt – – das macht mir gar nix. Hauptsache Qualität!

      Und die wird er schon halten, solange er schön die Radln auf die Berg hochtritt und über sanfte Auen lenkt…und solange der Ehrgeiz nicht einschläft.

      Weil ichs an Weihnachten mit Genuss gelesen habe: Auch Klonovskys alter ego in Land der Wunder bezwingt irgendwann einmal die Alpenpässe per Rad mit mehr Begeisterung als für alles andere (Sex inbegriffen, wenn man die ausführlichen Schilderungen gegeneinanderhält, auch die Rotweintrinkerei, die ein wenig Raum gewinnt daselbst, unterliegt zum Schluß).

      Naja – weil ganz zum Schluß siegen in „Land der Wunder“ die Kinder! – Wenn das Günter Grass noch hätte erleben dürfen – ! So ein deftiger Kollege – und dann auch noch kinderfest!

  127. Einstand
    Ich lese nun schon einige Zeit breitgefächert Artikel, Analysen zum Thema. Man will und kann nicht verstehen, daß so klar auf der Hand liegende Tatsachen, Zahlen, Fakten einfach ausgeblendet werden, daß Realität so konsequent geleugnet werden kann, „nur“ um der Aufrechterhaltung der eigenen ideologischen Lebenslüge willen. Wie geht das? Rhetorische Frage, aber auch hilflos! Wie viel Manipulation und Druck und auch kriminelle Energie ist notwendig, um einen Großteil unserer Medienlandschaft auf Linie zu bringen. Ich kann nicht mehr sagen, wann es angefangen hat, daß man sich plötzlich auf der anderen Seite wiedergefunden hat. Dort, wo man sich noch objektiv mit einem Problem auseinander setzt, wo man empirisch erhobene Daten verwendet, nachvollziehbar und allgemein zugänglich dokumentiert. Warum haben diese ganzen, wo uns alimentierten Politker keine Eier mehr in der Hose? Frauen wie Männer? Warum muß ich es immer weiter ertragen, daß mein Geld doppelt und dreifach besteuert wird um diesen ganzen Irrsinn weiter zu treiben? Leider, leider bleibt nur die AFD, die ihnen Angst macht ihre Pöstchen zu verlieren. Sie müßten in den heraufziehenden Wählkämpfen jeden Tag nur eine Zahl plakatieren, egal zu welchen Problem auch immer. Kurze Erklärung dazu, ganz faktisch!!! Mit der Aufforderung einer Stellungnahme und Problemlösung. Es wäre einen Versuch wert. Man darf sich auf nichts anderes mehr einlassen. Es ist genug gesagt, eigentlich zählen nur noch die Zahlen, egal ob bei Energie, Bildung, Infrastruktur, Gesundheit, Rente und natürlich Einwanderung.
    Ich habe lange im Ausland gelebt, habe zum Beispiel die Anfänge der Sverigedemokraterna in Schweden miterlebt, wie aus einer rechten, teilweise Nazi-verseuchten Partei innerhalb von 10 Jahren eine rechte Partei wurde, die stabil bei ca. 17% liegt und auch deshalb nicht mehr verschwinden wird, weil die anderen Parteien die Probleme verleugnet haben. Sie haben den Schweden eine heile multikulti Welt verkauft, die aber nur in ein paar Stadtvierteln Stockholms Realität ist. Und alle anderen versuchen von der anderen Welt nach Möglichkeit verschont zu bleiben. Es ist erstaunlich wie lange diese Schizophrenie gehalten hat, aber die Realität hat die Blase platzen lassen. Und seitdem wird uns Schweden auch nicht mehr als das super sauber heile Wunderland vorgehalten, egal in welchem Bereich, es hat eh nie gestimmt, ich kenne die Wirklichkeit! Aber es bleiben uns ja die skandinavischen Krimis. Übrigens wächst die schwedische Wirtschaft letztes, wie dieses Jahr um mehr als 3%, auch eine Wahrheit, die in der gannzen Euro Diskussion nicht erwähnt wird. Über die Jahre in Spanien gäb es auch einiges zu berichten, ein anderes mal mehr dazu. Zurück zur bayrischen Wirklichkeit, oder zur speziellen münchnerischen: Die CSU ist ein Papiertiger, sie hat einfach zu oft gebrüllt und jeder weiß, daß sie nichts von dem umsetzen können wird, wenn sie sich nicht trauen bundesweit anzutreten. Aber dafür sind die Hintern schon viel zu breit, als daß man sie noch hoch kriegt. Und Nafirs und sonstige vom Bahnhof zu vertreiben löst nicht im Ansatz das Problem, sondern verschiebt es nur woandershin! Also very typisch, leider.
    Einen schönen ersten Gruß!

    • Sometimes we make wrong choices to get to the right place.
      Ja, selbst der Don glaubt ja noch, dass die CSU einen Unterschied machen wird. Wo er das zu erkennen meint haben wollen sehen können möchte, das wird wohl für immer sein Geheimnis bleiben.

      Der Deutsche kann halt nicht flexibel, er bleibt in seiner Struktur gefangen, auch wenn er sie nicht mehr versteht, er bleibt, jeder Paradoxie zum Trotz, bis sie, die Struktur, letztlich völlig zerbricht.
      Dann wird sehr schnell eine neue Struktur erschaffen. Egal wie. Egal zu welchen Preis. Hauptsache Struktur.

    • CSU in ganz Deutschland?
      So gern ich CSU im Norden Deutschlands wählen würde. Die CSU kann nicht in ganz Deutschland antreten, denn:

      1. Auch die CDU würde dann in Bayern antreten und wenn sie auch nur wenige Prozent bekäme, die Chancen der CSU auf die absolute Mehrheit wären dahin.

      2. Spiegel, ARD und Co haben die ganzen letzten Jahre (Jahrzehnte) mit ihrer CSU und Bayern-Hetze der CSU erfolgreich einen Negativ-Stempel aufgedrückt. Zusätzlich zur „natürlichen Rivalität“ zwischen Preussen und Bayern. Daher kommen bei vielen Norddeutschen ungewollt auch negative Assoziationen, wenn sie an die CSU und Bayern und Seehofer denken. Auch wenn viele etlicher CSU Vorschläge sinnvoll halten. Zum CSU Wählen reichts dann wohl doch nicht.

      3. Nur ein Teil der Wähler sind Wechsel-Wähler oder unentschiedene Wähler. Viele wählen noch traditionell das gleiche, was sie immer gewählt haben.

      4. professionelles und vor Ort verwurzeltes Personal hätte die CSU außerhalb Bayerns auch nur bedingt. Viele Möchtegern-csu-politiker im Norden Deutschlands würden das Ansehen der gesamten CSU massiv schädigen (wie es ja bei der AFD passiert).

      Fazit: die CSU kann nur verlieren, wenn sie deutschlandweit antritt, das ist das Dilemma.

    • Schweden...
      Überall ist neuerdings Krise in Schweden. Obwohl, es hat sich ja alles angebahnt über die Jahre und nun hilft es nicht mehr so richtig, in altbekannter schwedischer Manier den Kopf in den Sand zu stecken. Die Mängel sind mittlerweile einfach zu krass und offensichtlich. Die Schulen sind schlecht, die Polizei überlastet und frustriert, die Justiz überfordert, die medizinische Versorgung wird immer schlechter, es herrscht gravierender Wohnungsmangel in den grösseren Städten. Allerorten Knappheit aber Platz für Zuwanderer aus fremden Kulturen gibts ja immer, nicht wahr?
      Es ist bedauerlich aber nicht überraschend, dass die Schwedendemokraten auf dem Vormarsch sind, bei diesen Zuständen.

  128. Der Merxit und der Nafrixit würden keinen autoritäten Staat schaffen
    sie wären im Gegenteil (notwendige, aber nicht hinreichende) Grundvoraussetzungen um unsere Demokratie (und unsere Ruhe) wieder herzustellen. Der PC- und Genderxit müssten noch dazu kommen.

  129. Wir sägen bis es KRACHT
    Wir sägen an Eurer Macht, weil Ihr Eure Arbeit nicht macht.
    Unsere Arbeit die ist schwer, verdienen tun wir auch nicht mehr!
    Wir sägen an Eurer Macht, weil Ihr Eure Arbeit nicht macht.
    Ständig hören wir Euch krakeelen, nach Diäten und der Steuer heben.
    Wir sägen an Eurer Macht, weil Ihr Eure Arbeit nicht macht.
    Banken Krise – Europas Schreck, die Schulden darf der Deutsche roll´n.
    Wir sägen an Eurer Macht, weil Ihr Eure Arbeit nicht macht.
    Barbaren kehren wieder „Heim“, gefährden Leib und Eigenheim.
    Frauenschänder aus Herren Länder, morden unsere Frau´n und Kinder.
    Wir sägen an Eurer Macht, weil Ihr Eure Arbeit nicht macht.
    Und wenn´s noch nicht reicht, kommen Sprechverbot und Denunziation.
    Wir sägen an Eurer Macht, weil Ihr Eure Arbeit nicht macht.
    Die Krönung Eurer Macht, soll´n Kinder später nicht monieren – deshalb
    habt Ihr euch gedacht; Ein Gender-Gaga zu injizieren.
    Wir sägen an Eurer Macht, weil Ihr Eure Arbeit nicht macht!

  130. Wenn ich richtig erinnere, habe ich bereits im August 2015 prognostiziert,
    dass die Willkommenskulturalisten in Politik und Medien die Willkommenskultur sichtbar selbst vor die Wand fahren. Mit Vollgas.

    Als erklärter Gegner von Massenzuwanderung aus deutlich weniger zivilisierten Weltgegenden habe ich mich tatsächlich über jeden Beitrag gefreut, der Probleme verleugnete, Kritiker zu Nazis machte und lautstark „Rassismus“ brüllte.

    Ich weiss, was die Refugee Welcomer nicht wissen – mit jedem ihrer Beiträge verkleinern sie die (noch) Mehrheit derjenigen, die Massenzuwanderung zum kleinen Teil begeistert und zum grösseren Teil leise seufzend hingenommen hätten. Den Peters, Becks, Lauers und Kippings dieser Republik kann ebensowenig genug gedankt werden, wie den Medien, die deren vergeistigte Realitätsfluchten breit und laut ins Land blasen.

    Die AfD wird ihnen allen ein Denkmal bauen lassen, wenn sie nach der Bundestagsdwahl fair sein will. Eine Claudia Roth Statue in Regenbogenfarben in typischer Empörungspose. Arbeitstitel „Ehre dem siegreichen Zuwanderungsverhinderer“. :-).

    Gruss,
    Thorsten Haupts

    • Leider schlecht gerechnet,...
      …denn selbst mit 20% AfD haben immer noch „80% Merkel gewählt…“

    • @Haupts
      So isses Herr Haupts. Wenn irgend jemand noch Zweifel daran haben sollte, dass die „Grünen“ jenseits von gut und böse sind, nur mal einen Satz von Roth anhören (sofern die Ohren es aushalten und nicht sofortiger Brechreiz einsetzt) und man weiß sofort woran man ist.

      Nur eine Frage beschäftigt mich: wer wählt die eigentlich immer noch?

  131. Titel eingeben
    „Und ansonsten warnt, mit der AfD drohe ein autoritärer Staat.“

    Genial, YMMD

    Ingo

  132. Invasion oder Aggressivität?
    Hätte es der Titel »Die Aggressivität einiger Nafris und das Schwammerl« nicht auch getan? Der Grat ist schmal.

    Um das schöne Dach ist es sehr schade. Ich habe den Bahnhof gemocht, wann immer ich dort ausgestiegen oder umgestiegen bin. Auch die Halle mit der historischen Uhr und auch den (so langen, schmalen) Bahnhofsbuchladen. Kommt dort auch (wie in Köln) eine Polizeiwache hinein?

    • @Stenfan: "Der Grat ist schmal"
      Richtig, „Aggressivität“ oder wegen mir auch „Penetranz“ hätten sicher auch gereicht, um sich dieses Themas anzunehmen. Aber der zunehmende Verlust bzw. die Aufgabe des öffentlichen Raums sorgt mich mittlerweile schon. Gerade als Frau.

  133. Sprachgebrauch
    Wir Rechten können uns durchaus an Begriffe wie „Schutzsuchende“, „Ankommende“ oder „Geflüchtete“ pauschal für alle Migranten gewöhnen, wenn wir dafür unsere Auffanglager in Afrika „Willkommenszentren“ und unsere Internierungslager „Transitzonen“ und „Ausreisezentren“ nennen dürfen.

    Dann kann ein jeder sich die hässliche Welt so schön heucheln, dass sie für ihn erträglich bleibt und er sein Gesicht wahren kann.

  134. Vielen Dank
    Lieber Don, Sie sind ein Hoffnungsschimmer mit Ihren Artikeln!
    Gruß von der Nordseeküste

  135. 10 vor 12.
    Lieber Don,
    Ihre Bilder schaue ich immer wieder gerne an.
    Sehr lustig Ihr Bild Nr. 1, die Bahnhofshalle.
    Die Uhr zeigt 10 vor 12.
    Absicht oder ein amüsanter Zufall?
    Grüße
    B.

    • Zehn vor zwölf voll verpennt, danke, Obama
      Zehn vor Zwölf war 2001. Inzwischen ist mindestens fünf vor zwölf.

  136. Indymedia - Dr. Ralf Stegner
    Das ist der entscheidende Satz, sehr geehrter Don,
    den Sie in einer Kommentaranwort geben:

    Ein SPD-Bundesvorstand, Dr. Ralf Stegner, ist charakterlich mit Pöbel-Ralle noch sehr liebenswürdig beschrieben, da er mE intelligent ist, und daher bewusst seine perfiden und übergriffigen persönlichen Attacken gegen jede Kritik der linksextremistischen Gedankenwelt richtet.

    Und niemand in den Mainstream-Medien analysiert dies, es wird nicht thematisiert, wie in der Tat ein Dr. Ralf Stegner (SPD) die Argumentationsmuster von Indymedia / Antifa („Kein Mensch ist illegal.“ Mein Lieblingsbeispiel.) in die aktuelle Regierungspolitik von

    Heiko Maas
    Ralf Jäger
    Manuela Schwesig

    übersetzt.

    Der EU-Parlamentspräsident Schulz warnt vor Populisten, vor Hasspredigern auf der politischen Bühne, die mit „einem groben Keil“ – also gewaltsam – anzugreifen seien.

    Dr. Ralf Stegner habe ich zweimal live reden hören. Er ist ein Hetzer, der seinen politischen Gegner spürbar verachtet und – ich behaupte – hasst.
    Es ist Jahre her, aber ich empfand in zweimal als „Hatespeaker“ – als diesen Begriff noch niemand nutzte.

    Wer würde fordern, dass die SPD sich von einem solchen – im Zweifel eben auch gewaltbereiten – Mann trennt, der regelmäßig mit sublimen Aussagen zu extremen politischen Aktivitäten aufruft?

    Man muss ihm nur zuhören. Und eben darüber kritisch öffentlich berichten.

    Ich hoffe, 2017 werden wir solche Politiker in ihrer Sprache endlich zur Verantwortung ziehen können. Denn richtig ist: wer Hass predigt, initiiert die Kämpfe, die auf der Straße ausgetragen blutig werden. Ein Dr. Ralf Stegner predigt Toleranz, er lebt sie aber nicht – im Gegenteil. Und wenn solche verlogenen Politiker die Richtung einer Gesellschaft maßgeblich bestimmen, führt dies in Situationen wie derzeit in Deutschland und Europa: Grenzen friedlicher Menschen werden politisch gewollt missachtet.

    Wer dies nicht möchte, wird mit einem groben Keil verfolgt?
    So spricht der noch amtierende Karlspreisträger und EU-Parlamentspräsident Schulz (SPD).

    Es ist Zeit, auch wenn es mir durchaus leid tut, die Partei SPD und ihre Tochter, die Grünen, als derzeit größte Gefahr einer rechtstaatlichen, toleranten, vernünftigen, und vor allem ehrlichen und nicht-kriminell-ideologischen Demokratie anzusehen.

    Nicht weil andere Parteien so viel besser sind, sondern weil sie den o.g. faktisch seit 15 Jahren folgen. Mal mit etwas Unmut von LINKE, mal mit etwas Unmut von Wirtschaftsliberal – im Prinzip koalieren sie jedoch alle miteinander, was an sich ur-demokratisch und in Ordnung ist, aber nicht, wenn letztlich einem einzigen Dogma gefolgt wird.

    Das Dogma ist die grenzenlose Gesellschaft. Und die wird mal mit Friedensprojekt Europa, mal mit Menschenrechten, mal mit sozialem Gewissen, mal in den Kirchen mit Christenpflichten begründet.

    Nur menschlich – im Sinne des humanisten Ideals des Maßhaltens und Abwägens – ist das lange nicht mehr.

    Und dafür, für diese Gedankenschleife, ist Ihr kleiner Hinweis auf Indymedia und Dr. Ralf Stegner so hilfreich!

    Es höre sich ein jeder Leser dieses Blogs die gesammelten Statements von Ralf Stegner an – man beachte dabei, wann er sich zu Wort meldet! Es ist immer dann, wenn die Grundlagen linksextremistischer Argumentationsmuster berührt werden.

    Und darüber müssen wir alle sprechen. Vor der Bundestagswahl. Und danach noch viel mehr.

    • Alles richtig
      die SPD wird sich jedoch von den Stegners unabhängig von Wahlergebnissen nicht trennen, da die Partei im Sterben liegt und ihr Heil verzweifelt in Extremisten sucht. Mit den Türken in der Nachbarschaft haben sich SPD-Wähler abgefunden, wenn aber die arabische Clans in die Reviere einziehen, werden die letzten SPD Fans nach Alternativen schauen und sie auch finden. Dann rutsch die SPD in die Regionen von FDP/Grünen und die ihre Extremisten können weniger Schaden anrichten, weil die zum Glück einfacher gestrickt sind, als die grünen Fischers, die eigentlich die ganze Misere zustande gebracht hatten. Aufarbeitung der Verbrachen ist jedoch nicht so schnell zu erwarten.

  137. Titel eingeben
    übrigens erwehrt sich Boris Palmer erfreulich souverän und abgeklärt in der taz einer Interiewerin, die bzgl. „Nafri“ und „Köln 2016“ vorwurfsreich und holzschnittartige Plattitüden anzubringen versucht ….

    • Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer - und Wagenknecht steht
      mitnichten für die Partei der Linken. Wo sich bei CDUSPDFDP was kritisches regt, ist auch nicht erkenntlich. Also, was bleibt?

  138. Generalprobe bereits 2005 - oder erinnert sich noch jemand an die "Visaaffäre",...
    als unter der Verantwortung des damaligen Außenministers J. Fischer und seines ministerialen Helfershelfers L. Volmer 300.000 Personen völlig unkontrolliert einreisen konnten? Nur dass es da noch einen O. Schily gab, der den Verstand nicht völlig verloren hatte.

    Äußerst aufschlussreich, den Artikel von 2005 aus heutiger Sicht nochmals zu lesen:

    https://www.welt.de/print-welt/article423170/Risiko-Deutschland-Joschka-Fischer-in-Bedraengnis.html

    • "Visaaffaire"
      Ja, doch, ich erinnere mich noch. Fischers Buch habe ich nicht gelesen, evtl. ein Fehler?


    • Ja richtig, gut daß Sie dran erinnern, ich hatte die Jahreszahlen nicht im Kopf.
      Damals betraf es die Ukrainer, heute weitaus größere Teile der Welt.
      Die spiralige Systematik des Grenzen Öffnen und Fluten springt allerdings ins Auge.

    • Im Programm der GrünInnen steht es seit Jahrzehnten:
      „Bleiberecht für alle“. Dass der Fischer sein Programm umsetzen wollte, ist nicht überraschend. Dass Merkel ihre Wiederwahl für das grüne Ziel riskieren würde, hatte ich nicht erwartet. Da sie es doch tut, ist es für mich ein Beleg dafür, dass sie Risiken eingeht, zu denen sie nicht von den Wählern sondern von anderen Kräften gezwungen ist.

    • So weit hat Merkel nicht gedacht
      die hat einfach wie bei ihren anderen Volten gedacht, Sie kann mal wieder Punkte beim Volk sammeln. Weil im Herbst 2015 war ja nur von Wilkommenskultur zu lesen – ganz in der Linie der vorherrschenden veröffentlichten Meinung. Im Hinterkopf die Stimmen im Volk bzgl Pegida etc. in den Monaten zuvor. Deswegen der Satz „Wir schaffen das“ – weil sie wirklich geglaubt hat die Mehrzahl der Deutschen steht hinter ihr. Deswegen die Rhetorik damals gegenüber ihren Kollegen der Balkanländer. Sie hat sich einfach nur verzockt. Gedacht, sie handelt nach dem Willen des Volkes. Nicht bedacht, dass die Dosis zu hoch war und die Stimmung umschlug… Nicht erkannt, dass die veröffentlichte Meinung nicht der öffentlichen Meinung entspricht…

    • @Hans_Nase
      Merkel ist klüger als die meisten ihrer Kritiker. Kein Mensch mit einem durchschnittlichen IQ kann hoffen, dass eine 7-stellige Zahl von einwandernden männlichen funktionalen Analphabeten aus Krisenregionen mir archaischer Sozialisierung PRO JAHR für irgendeine Gesellschaft verkraftbar ist. D hat umfangreiche Erfahrungen mit Migranten, es gibt Daten (nicht nur dank Sarazin), die eindeutig belegen, welche Kosten Sicherheitsrisiken dabei entstehen. Jeder halbwegs verantwortungsbewusster Regierungschef würde sich ein Bild von den Erfahrungen und der Struktur der anströmenden „Schutzsuchenden“ machen bevor über die Öffnung der Grenzen nur ein halber Gedanke verschwendet wird. Merkel wusste sehr wohl, was sie tat. Ja, Merkel hat sich verspekuliert im Glauben, dass jede Schandtat unbestraft bleibt, weil die Folgen erst später (€, GR) und langsam (Ausdünnung) eintreten. Nun sind aber die Folgen dieser Tat so ziemlich für jeden unverkennbar, den noch bei Sinnen ist und sehr viele persönlich betroffen sind.

  139. Anonyme Schilderung zweier Polizisten zur Silvesternacht in Düsseldorf u. im Zug nach Köln
    Kleine Detailschilder der Szenerie am Abend des 31.12.2016 von zweien, die an vorderster Front dabeiwaren:

    http://www.rp-online.de/nrw/panorama/silvesternacht-ploetzlich-waren-es-ganz-viele-aid-1.6508624#comment-list

    Moneyquotes:

    Als Sprachen überwogen in dieser Nacht Arabisch und Französisch. „Wenn wir die Leute auf Deutsch angesprochen haben, forderte man uns auf, Arabisch zu lernen. Sie hätten keinen Bock auf einen Deutschkursus.“ Meist behalfen sich die Polizisten bei ihren Gefährderansprachen mit Zeichen. Ein Dach mit den Händen bilden heißt „Arrest“. Das versteht das Gegenüber.“

    „Jeder, der in Gewahrsam musste, fing an, theatralisch um Hilfe zu schreien. ,Nix gemacht‘ und ,Warum, warum‘. In der Zelle wird dann gegen die Wände getreten und krakeelt. Und gleichzeitig lachen die sich über uns kaputt. Einer hat uns das so erklärt: Wenn ihn die Polizei nicht schlagen würde, bedeute das ja, dass er nichts getan habe. Also müssten wir ihn laufen lassen. Das ist deren Logik.“

    • You met me at a very strange time in my life.
      Gewalt ist eine Sprache.

      Die wir verlernt haben.

    • Goodnight, im Umkehrschluss heißt das
      Wiedereinführung der Prügelstrafe. Kann mich noch lebhaft daran erinnern, ohne je selbst Prügel bezogen zu haben.

      Antiautoritär und ohne Setzen von Grenzen erreichen wir nichts, weder bei Kindern noch bei Nafris.
      Womit ich hier nicht dem Schlagen von Kindern das Wort rede. Was man mit Nafris machen könnte, vielleicht Rat bei den Saudis holen?

      In Tunesien protestieren die Leute wie bekloppt. Amri u.a. wären erst bei uns zu Verbrechern geworden, solche wollnse nicht zurück…

    • de.wikipedia.org/wiki/Mara_(Jugendbande)
      Seit einem Vierteljahrhundert sind Probleme mit der Rückführung aus den USA (von Einwanderern in ihre Herkunftsstaaten auf dem amerikanischen Kontinent) bekannt. Tja, von Amerika lernen, kann auch Verlieren lernen heißen.

      Mit Mara bezeichnet man vor allem in El Salvador, Guatemala und Honduras kriminelle Jugendbanden (syn. Pandilla Juvenil) bzw. Bandenvereinigungen, die in verschiedenen Ländern Mittelamerikas, aber auch in den USA und Italien, aktiv sind.

      Sie sind meist straff organisiert und weisen oft mafiaähnliche Strukturen auf. Sie kontrollieren zumeist weite städtische und ländliche Bereiche und sind teilweise auch übergreifend in mehreren Ländern Mittelamerikas und ebenso in den Vereinigten Staaten aktiv.
      […]
      Das Wort „Mara“, mit dem sich die Gangs selbst bezeichnen und das in Zentralamerika mittlerweile in den alltäglichen Sprachgebrauch (und in Gesetzestexte) Eingang gefunden hat, ist möglicherweise eine Kurzform von Marabuntas.

      Dies sei der Name einer in der Amazonasregion vorkommenden Wanderameisenart Cheliomyrmex andicola, die massenhaft in ein Gebiet einfällt und erbarmungslos alles zerstört, so die gängigste der Entstehungsmythologien der Maras und eine entsprechende Theorie über die Wortherkunft. …

  140. Es hilft nur eines: Aufwachen!
    Was die Sprache verwirrt und verrückt
    und auf irgendeine Weise den klaren und
    lauteren Fluß trübt, das hat auch den Einfluß der
    Verwirrung und Trübung des ganzen Volkes.
    Ernst Moritz Arndt (1769 – 1860)

  141. In Österreich möchten ganz offensichtlich...
    diverse Muslimverbände, die dorten wohl so notorisch sein dürften wie hierorts, mit Integrationsminister Kurz „Tacheles reden“. Auf den Ausgang darf man gespannt sein.

    http://www.krone.at/oesterreich/muslime-wollen-nun-mit-kurz-tacheles-reden-streit-ums-kopftuch-story-547449

    Tollster Satz des Artikels: „Die Stimmung gegen Muslime sei durch Terroranschläge ohnehin schon schwer belastet.“

    Erinnert mich an die MMs, die nach dem Berliner Attentat umgehend loszogen, um die muslimische Community suggestiv zu befragen, wie verängstigt sie denn nun seien.

    • Hat eigentlich
      irgendeiner der einschlägigen Verbände glaubhaft angekündigt, zur Lösung beizutragen?

      Im Sinne von: Die Hassprediger am Schlafittchen packen und in hohem Bogen aus der Moschee werfen? Den Gläubigen klar mitteilen, dass sie Teil dieses Staates sind und sich voll und ganz vom Terror, von der Kriminalität distanzieren müssen? Dass Gleichberechtigung von Mann und Frau hier in der Verfassung festgeschrieben sind?

      Nö.

      Mich interessiert es einen feuchten Filzhut, wie sich die Muslime fühlen. Mich fragt auch kein Schwein (pun intended), ob ich das dullidulli finde, mit meinen Steuern Container statt ordentliche Schulen, Straßen und Gerichte zu bezahlen!

      Sollen sie den Aberglaubensbrüdern klar sagen, dass es eben nicht richtig ist, die Schwester abzustechen, weil sie keinen Cousin heiraten, sondern leben möchte. Diese Wackelköppe sollten mal Ihre Hunderttausende und Millionen auf die Straße bringen und gegen den islamischen Terror und die Kriminalität demonstrieren lassen, bevor sich da jemand erdreistet „Tacheles“ zu reden. Und wenn sie grad dabei sind: Gegen Kinderehen und Gewalt tin der Familie gleich mit. Und für Gleichberechtigung.

      Ach ja, geht leider nicht, weil die Prediger von Herrn Erdogan bezahlt sind, der ganz fortschrittliche Vorstellungen hat. Gute und schlechte Opfer von Terror – je nach Blutalkoholspiegel im post mortem.

  142. Das ist wieder die Methode: Schnitze Dir deinen Gegner wie er Dir passt
    Es gibt schon ein paar, die von sich aus ins Raster passen wie Frau Peters, aber das ist doch klar die Minderheit. Und die richtige Kritik an der Nutzung des Begriffs Nafri im Polizeitweet hat ja der Polizeipräsident von Köln geübt. Bis dahin war ja der Öffentlichkeit die Abkürrzung mit dem I für Intensivtäter nicht bekannt, so dass der Eindruck entstehen musste oder jedenfalls konnte, mit Nafri seien Nordafrikaner per se unabhängig von ihrem Verhalten gemeint, also auch der seit 40 jahren hier lebende Gemüsehändler (Zitat Don Alfonso).
    Bedenklicher als Nafri finde ich den der Invasion, der normalerweise nicht das Einsickern einiger Tausend Kleinkrimineller bezeichnet sondern militärische Eroberung und in diesem Sinne zur rechtsextermen Terminologie gehört, wie etwa auch das Wort Schuldkult.
    Also gegen große Teile dieses Artikels lässt sich nicht viel sagen außer der albernen Phantasie der imaginierten Proteste gegen das Alkoholverbot am Mümchner Hauptbahnhof, der erste Absatz ist mal wieder ultrapolemische Zuspitzung, z.B. in der Nutzung des Worts Pack, das Herr Gabriel in einem ganz bestimmten hier weggelassenen Kontext genutzt hat; ich denke eigentlich nicht wirklich, dass Alfonso die so von Gabriel angesprochenen wirklich verteidigen möchte.

    • Der STINKEFINGER, HELLDEUTSCH in kontextualer Zitation
      Also, gast, wenn Sie sich der Mühe unterziehen, einigen der links in dem von malcolmX , ihrem folgenden,Beitrag zu lesen oder wenn Sie dem bedeutsamen Beitrag hinter dem link von „Klaus 7.Januar 2017 10.35“ Aufmerksamkeit schenken, dann rückt sich Einiges zurecht

    • "Nafri"
      Diesen Begriff habe ich zum ersten Mal Anfang 2016 gehört. Er fiel nach den Silvesterereignissen in verschiedenen Berichten über „Nordafrikanische Intensivtäter“, vor allem in NRW.
      So habe ich das bislang auch immer verstanden. Also, die nicht wirklich geistreiche, Abkürzung im Polizeijargon für eine hoch problematische Klientel, aber eben nicht für alle Leute aus den Maghreb-Staaten. Die Tendenz, „Nafri“ nun für alle Nordafrikaner zu benutzen und zwar auch in diskreditierender Weise, sehe ich aber schon. Ich wünsche mir weiterhin mehr Differenzierung, nicht zu verwechseln mit Verharmlosung und Relativierung.

    • An gast: Das Problem der Invasion (hinein gehen, eindringen)
      ist nicht der Vorgang an sich sondern die Zielsetzung in Verbindung mit ggf Mitteln die angewendet wurden. Die Inavasion in der Normandie, beginnend am 6. Juni 1944 durch alliierte Truppen wurde von vielen Franzosen m.E. freudig begrüßt. Nicht alle Deutsche dürften traurig gewesen sein, war es doch der Beginn der Befreiung.
      Was soll daran schlecht gewesen sein?

      In der Biologie verteht man den Begriff als einwandern einer Gruppe
      in ein anderes Gebiet.

      Wenn ich den Begriff auf menschliches verhalten beziehe
      (also Biologie) ist er hier anwendbar.

      Das Ergebnis einer Invasion kann für alle Beteiligten später erfreulich sein, muss es aber nicht.

      Das Wort beschreibt nur den Vorgang.

      Welche Zuschreibungen jemandem dazu einfallen
      kann individuell sehr verschieden sein.

  143. Ideologie der 'Eliten'
    Vielleicht ergibt sich aus folgenden Artikeln, die andere dankenswerterweise fast alle im Laufe der letzten 1½ Jahre verlinkt hatten, die hinter der Politik von Schäuble und Merkel stehende Ideologie? Sehr geehrter DA, mir scheint die Zusammenschau hier die Ballung von Links zu rechtfertigen.

    1. Die Welt, 01.09.2011 – ‚Maxeiner & Miersch’_ Bis 2050 wird der ‚Normalbürger‘ abgeschafft
    https://www.welt.de/debatte/kolumnen/Maxeiner-und-Miersch/article13578319/Bis-2050-wird-der-Normalbuerger-abgeschafft.html
    2. BBC News, 21.06.2012 – EU should “undermine national homogeneity” says UN migration chief
    http://www.bbc.com/news/uk-politics-18519395
    3. Die Welt, 08.02.2014 – Zuwanderung, Gauck lockt Inder_ ‚Wir haben Platz in D‘
    https://www.welt.de/politik/ausland/article124661961/Gauck-lockt-Inder-Wir-haben-Platz-in-Deutschland.html
    4. dlf – 2015.01.13 – ‚Der Islam gehört zu D’_ Die Geschichte eines Satzes
    http://www.deutschlandradiokultur.de/die-geschichte-eines-satzes-der-islam-gehoert-zu-deutschland.1895.de.html?dram:article_id=308696
    5. EU Commission, 01.10.2015 – Opening remarks of First Vice-President Frans Timmermans at the First Annual Colloquium on Fundamental Rights
    http://europa.eu/rapid/press-release_SPEECH-15-5754_en.htm
    6. FAZ, 08.06.2016 – Schäuble zu Flüchtlingskrise_ ‚Abschottung würde Europa in Inzucht degenerieren lassen‘
    http://www.faz.net/aktuell/politik/wolfgang-schaeuble-abschottung-wuerde-europa-in-inzucht-degenerieren-lassen-14275838.html
    7. Katholisches Magazin für Kirche und Kultur, 21.11.2016 – Rassenvermischung, Marxismus, Politik – Der „Revolutionär“ Franziskus im Gespräch mit Eugenio Scalfari (Osservatore Romano ist mir leider nicht zugänglich)
    http://www.katholisches.info/2016/11/21/rassenvermischung-marxismus-politik-der-revolutionaer-franziskus-im-gespraech-mit-eugenio-scalfari/

    Ideologie verbinde ich hier mit einem Realitätsverlust. Im vorgegebenen Fall heißt das, die ‚geschenkten Menschen‘ wurden als Mittel zum (eigenen) Zweck (der europäischen Eliten) gesehen, ohne zu berücksichtigen, dass diese ‚Geschenke‘ als Einzelne und als Gruppe eigene Zwecke umsetzten wollen könnten. Das könnte z.B. eine Begründung für Merkels Äußerung sein, „Es wäre besonders widerwärtig, falls der Täter tatsächlich ein Asylsuchender gewesen sein sollte.“ (FAZ, 2016.12.20 – Attacke auf Weihnachtsmarkt – Merkel spricht von Terroranschlag) und die Leugnung/Verdrängung der Realität. Und dann gibt’s noch die, die schon länger hier sind.

    Die in den Artikeln in Bezug genommenen Personen (z.B. zu 2.) zu googlen ist auch spannend.

    DA und allen Mitforisten noch alles was jeder für 2017 braucht.

    • Yale-Studenten allenfalls auf Hawaii
      Ich weiß echt nicht, woher dieser Quatsch in Elitenköpfen stammt. Sowohl die Europäer als auch die Lateinamerikaner sind schon lange vermischt. Wer nicht besonders gemischt ist, sind Araber aus dem Nahen Osten sowie Türken.

      Während die Mischung z.B. auf Hawaii nicht die schlechtesten Ergebnisse gebracht zu haben scheint (beruhend auf Briten, Haitianern, Japanern und Chinesen), darf man in Lateinamerika (weltweit höchste crime-rate in Brasilien) und Nordafrika daran zweifeln.

      Bei den Völkern, die relativ ungemischt sind, dominieren Japaner, Chinesen und Israeli, während alle Staaten der OIC Defizite vorweisen.
      Die stark gemischten Europäer sind erfolgreicher als die Lateinamerikaner.

      Daraus könnte man zwei unterschiedliche Forschungsansätze ableiten: Liegt es an der Hautfarbe oder an den beiden idiotisch missionierenden Monotheismus-Religionen? Ich tippe auf Letzteres, weil keine Leistung entstehen kann, wenn arme Leute mehr Kinder in die Welt setzen als sie ausbilden und ernähren können.

    • "... als Mittel zum (eigenen) Zweck ..."
      „… die ‚geschenkten Menschen‘ wurden als Mittel zum (eigenen) Zweck (der europäischen Eliten) gesehen, ohne zu berücksichtigen, dass diese ‚Geschenke‘ als Einzelne und als Gruppe eigene Zwecke umsetzten wollen könnten. Das könnte z.B. eine Begründung für Merkels Äußerung sein, „Es wäre besonders widerwärtig, falls der Täter tatsächlich ein Asylsuchender gewesen sein sollte.“ (FAZ, 2016.12.20 – Attacke auf Weihnachtsmarkt – Merkel spricht von Terroranschlag)“

      Lieber Malcolm X:

      manche munkeln tatsächlich von einer gewissen „Katalysator“-Funktion. Aber das ist häßlich. Kein anständiger, dem Rechtstaat und den grundlegenden Menschenrechten verbundener Zeitgenosse würde dergleichen nie nicht niemals.

      Wenn ich in allerhöchst zutiefst weiblichst hierzulande gebotenen Bescheidenheit, also aus dem Zwielicht meiner mir angediehenen Mittelalter-Hütte heraus … schüchternes Fingerschnipps … dennoch den entscheidenden Satz am Ende Ihrer obigen Erzählung ergänzen dürfte:

      „Gut zu wissen, wie wirksam wir in Europa uns Terrorismus entgegenstellen“.

      Denn siehe, der D-Generierte Deutsche braucht keinen Holzhammer. „Gute Deutsche treten für Europa ein“ (tm W. Schäuble, 15.10.2016, Stuttgarter Zeitung)

      So what, Brüder und Schwestern, die ihr schon länger und vielleicht sogar lange genug hier lebtet: Refugees welcome!

      Allerdings vermisse ich Teddybären und jede Menge herzensgute Menschen, die mir fortan über die Straße helfen, Behördengänge abnehmen, mir eine bezahlbare Hütte – gern auch ein herrenloses Schloss mit viel Grün drumherum – organisieren, meinen Clan zum kostengünstigen Arztbesuch hin- und her kutschieren und zur gepflegten Zerstreuung jede Menge Kumbaja-Trommel-Orgien. Für sämtlichst künftige ausversehene Verfehlungen erwarte ich liebevoll therapeutische Betreuung und präventiv sowieso die eine oder andere Gehabthaben-Adresse. Schließlich migriert meinereins nicht einfach nur so, sondern wegen seines Geschlechts, vulgo wegen eines läppischen Kromosooms. Was auch nicht besser ist als finsterste Rassenlehre. Entsprechend sind zu meinem besonderen Neue-Heimat-Schutz auf meinen stets Vogi-freundlich Böller-freien Silvester-Feten anfliegende Feind-Geschosse freihändig und mit links abzufangen. Gebratene Tauben dito. Gebt Schwänen eine Chance!

      Wo also geht’s hier zum EU-Menschenrechts-Beauftragten? Alle Menschen sind gleich! Nur ich bin gleicher. Ich will was Warmes. Mit Meerblick. Raus aus Kalt-Land. Brrrr.

      Alles weitere an prominenter Stelle derzeit exklusiv auf dem Mutterschiff. Förderalismus Ahoi …

      http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/f-a-s-exklusiv-schily-unterstuetzt-de-maizieres-reformvorschlaege-14608954.html

  144. Vorschlag
    Den Schwammerl könnens ruhig abreißen. Mein Vorschlag: Alle, die dort rumlungern, nach Schwabing auf den
    Feilitzschplatz (Münchner Freiheit) schicken. Dort gibts einen modernen Schwammerl in grün. In Schwabing wählen auch über 30 Prozent Grün! Dazu die Flüchtlingscontainer, die bevorzugt in den Außenbezirken aufgestellt wurden, abtransportieren und zwischen die edlen Schwabinger Jugendstiltaltbauten stellen. Dann hat es sich ausge-gendert. Mal schauen wie dann die nächsten Wahlen ausgehen. Das hilft auch gegen die immer weiter steigenden Immobilienpreise (Alfons, tut mir leid wegen der Wohnung).

    • @Booooster: Bevölkerungsexplosion
      Die Kraft der Exponentialkurve wird jeden Versuch zerbröseln, diese Entwicklung und ihre Folgen zu stoppen – leider.

  145. Also in Hamburg ist alles ruhig
    Gerade (und auch am früheren Abende) bin ich mit den öffentlichen Verkehrsmitteln durch Hamburg, auch über den Hbf gereist. Und habe mich überaus sicher gefühlt.

    ABER:
    Frankreich, Schweden dräuen.

    Eine befreundete Veterinärmedizinerin wußte sehr genau über die Wirkung verschiedener Substanzen Bescheid. Sie sagte mir einmal beim Genuss vergorener Substanzen: Man muss nicht Koksen, um zu lernen, dass Koks die Persönlichkeit verändert und süchtig macht.
    Wir müssen nicht selbst ausprobieren, ob es so schlimm wird, wie in Malmö oder Ronneby. Wenn wir weiter unkontrolliert Subjekte hereinlassen.

    Im übrigen gibt es einen Grund, warum diese Subjekte hier anbranden: Weil es in ihren Ländern einfach besch***en ist. Aber das ist nicht meine Schuld, wird es auch nie sein. Es ist deren eigene miese, dreckige Schuld. Weil sie den miesen Hintern nicht hochbekommen. Als Gesellschaften, meine ich. Und es ist nicht unsere Schuld.

    Die kommen hier an mit der Erwartung, schnell Geld heim schicken zu können. Bedenken aber nicht, dass selbst der letzte Depp mit Arbeit hier wirklich einen Schlag reinhaut und irgend einen Schulabschluss hat. Und dafür Jahre gearbeitet hat. Diese Subjekte eben nicht. Weil ihre Gebräuche keine Anstrengung zulassen. Kultur haben sie nicht. Das ist 800 Jahre her.

    Ich habe mal im Zug mit einer Japanerin gesprochen, die hat innert 3 Monaten in Abendschule in Tokyo Deutsch gelernt. So gut, dass ich mit ihr konversieren konnte.
    Wer nicht in 6 Monaten gut Deutsch kann muss raus. Von mir aus gibt es nach 6 Monaten kein Geld mehr und nach 9 geht es raus. Wer auch nur den geringsten Rechtsverstoß begeht, der muss raus (das betrifft für mich auch falsche Angaben zur Herkunft oder mehrfache Versuche).

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass mein hart arbeitender marokkanischer Kollege es gut findet, dass seine Steuergelder für Schmarotzer alliiert werden, die sich einen Dreck um die hohen Hürden scheren, die er auf dem Weg hierher und durch sein Studium überwunden hat.

    • Logik und Sprache
      Erst lautet es so:

      »Weil ihre Gebräuche keine Anstrengung zulassen. Kultur haben sie nicht. Das ist 800 Jahre her.«

      Dann heißt es:

      »Ich kann mir nicht vorstellen, dass mein hart arbeitender marokkanischer Kollege es gut findet, dass seine Steuergelder für Schmarotzer alliiert werden«

    • Wie kalt und wie eisig war es denn gestern?
      Da waren weder die einen noch die anderen unterwegs! Auch tagsüber!

    • @ Prospero - oh - so funktioniert Sprache - der Booster differenziert, da ist nix falsch
      Die Differenz, die er aufmacht ist kulturell – sein schuftender Marokkanischer Kollege hat hier gelernt – auch gelernt, sich anzustrengen. Etliche der Zuzieher haben das nicht, wenn man den Zahlen (Vermittlungen in den Arbeitsmarkt) glauben darf.

    • Logos
      Oh, Herr Kief, wenn Sie wüßten, daß Sprache weder funktioniert, noch beherrscht wird, noch gebraucht wird, sondern Organ für das Denken ist…

      Die Sprache unterscheidet so einfach zwischen generellen und speziellen Aussagen. Wenn sie etwas generell aussagt, kann etwas Spezielles nicht das Gegenteil sein.

    • Was haben wir zu erwarten
      ab Monat 6, wenn man sie nicht mehr alimentiert, bis Monat 9, wo sie abgeschoben werden?

      Meinen Sie, die betreffenden hätten Ersparnisse, von denen sie dann leben oder wäre es nicht wahrscheinlicher, dass sie ihren Lebensunterhalt hier dann durch kriminelle Handlungen bestreiten werden?

    • Averoes / Ibn Rushd war den Hardlinern ein Dorn im Auge
      Seitdem hat die Islamische Welt wenig hervorgebracht, bester Prospero.

      Wie immer geht es um eine Normalverteilung. Es gibt faule Äpfel, die alles verderben, womit sie in Berührung kommen. Die kommen her. in großen Mengen. Es gibt weiterhin auch andere Gruppen.

      Aber Fakt ist: Die wirklich guten sind schon lange hier, oder im Valley. Sie haben ihre Studien abgeschlossen, alles im geregelten Betrieb, vorher Anträge gestellt, gewartet, mit großem Elan deutsch gelernt und arbeiten und tragen bei zum Gelingen des guten Miteinanders, das ich kenne. Und schätze.
      Diese Jungs und Mädels können und wollen sich anstrengen. Sie sind Outlier. 30% Analphabeten in Marokko. Die Herrscher missbrauchen ihr Volk. Und wir sind dafür nicht zuständig und auch nicht schuld daran. Schuld daran ist die schwere Last intellektuellen Mangels, welche die gesamte islamische Welt trägt: Symbolisiert in der Verbannung Ibn Ruschds. Beten für alle und Reichtum für die Herrscher ist wichtiger als Lernen. Als Probleme Lösen. Als Toiletten installieren.

      Ich vergass zu erwähnen, dass diese Maßnahmen natürlich offensiv beworben werden müssen. Warum kommen die ganzen faulen Äpfel her? Weil selbst die Bundesregierung selig (denn sie regiert nicht mehr, sie simuliert nur noch… eigentlich auch das wie in der DDR, aber das ist ein anderes Thema…) das Image herstellt und verbreiten läßt: „Money for nothing and chicks for free“.

      Es muss aber unmissverständlich, nochmal: UN-MISS-VER-STÄND-LICH klar sein, dass wir die faulen Äpfel, die alles verderben, was sie anfassen, hier nicht brauchen. Wer sich anstrengt und beiträgt – der ist willkommen. (Mir willkommen – anderen auch).

      @Krächzit: Auf dem Tisch liegt natürlich immer das zum Greifen nahe Ticket in die Heimat. Und ein Topf mit Cada-Dia. Kennen Sie das? Fragen Sie Herrn Tico! Wäre doppelt und dreifach gut: nahrhaft, Halal, gute CO2-Bilanz und obendrauf die unmissverständliche Botschaft. Am Tag 500gr, Bohnen und Mais. Das bekommst Du. Du leidest keinen anderen Mangel als den Deiner geistigen Armut.
      Klare Regeln und deren Einhaltung. You learn, you stay. You assimilate, you stay. You marry your 14yr to someone: You are in jail and the kid in a foster home. You steal – you’re on the next plane south. You forge your papers – next plane south. You lie about your origin – next plane south. Your son does any of this – he next plane south.

    • @ Prospero wg. Logos - ok, er redet ein wenig unscharf - aber es ist leicht zu sehen -
      – auf was die Geschichte rauswill – und das wiederum ist plausibel (ich dachte – das gehe jedem so, der das liest; vielleichtwar das ein Fehler meinerseits).

      Sprache – Organ des Denkens – – lange nicht mehr gehört…

      Ich meinte mit „funktioniert“ eigentlich nur, – dass wir sprechen – – und uns ggf. damit etwas sagen.


    • Bester Prospero, Sie haben natürlich recht: Sprache ist Ausdruck des Denkens.
      Ich bin aus persönlichen Gründen sehr dünnhäutig, wenn es um Gewalt geht und um den betriebenen Ausstieg aus dem staatlichen Gewaltmonopol.

      Um der lieben Klarheit willen muss ich noch hinterher schicken: Bei aller Polemik gegen Kriminelle Einwanderer ist es doch im Kern so:
      1) Wir haben keinerlei Regeln/Regelung für Einwanderung, wir haben keine Infrastruktur für die Vermittlung unserer Werte (Einzige mir bekannte Ausnahme von öffentlicher Seite: Der Rosenheimer Bürgermeister, der das GG übersetzen und verteilen ließ)
      2) Selbst die Strukturen, die da sind: Die sind hoffnungslos überfordert, keine Aussicht auf Besserung
      3) Bis in höchste Stellen ist keinerlei Entschlossenheit zu erkennen, mit den Gefahren umzugehen. Die Sprechverbote, die ja auch Denkverbote sind, überziehen die dafür Zuständigen mit Mehltau
      4) Weiterhin ist es so, dass die Gewohnheiten in vielen der Herkunftsländer massiv anders als unsere sind. Und neben tatsächlich Schutzbedürftigen kommen in ausreichenden Zahlen solche, vor denen unsere Gesellschaft des Schutzes bedarf. Weil sie a) unsere Gastfreundschaft missbrauchen und b) Kristallisationskeime für mehr Segregation sind, gutmeinende aber dennoch Chancenarme anstecken.

      All das zusammen erfordert besondere Massnahmen. Kurzfristig und langfristig. Kurzfristig ist das vielversprechendste erstens Grenzschließung, zweitens rigorose Abschiebung von Straftätern (und dazu gehört auch Betrug iSv falsche Angaben). Dazu: offensive Kommunikation der Massnahmen in allen Sprachen.
      Langfristig: Aufbau anderen Einwanderungsrechts (wir wollen die schmackhaften Äpfel, nicht die verrotteten) und Investitionen in Staatsbürgerkunde und Sprache für die, die tatsächlich Schutzbedürftig und hier sind.

      Ferner gilt es, die Ursache der Flucht zu bekämpfen, auch wenn das eine sehr, sehr langfristige Perspektive sind. Die Ursache ist Überbevölkerung. Und Überbevölkerung wird bekämpft über Bildung, Gesundheitsvorsorge und Geburtenkontrolle. Statt also einen mittleren zweistelligen Milliardenbetrag in die Alimentierung von „Geschenken“ zu stecken, sollte in großem Umfang für Bildung, Gesundheit und Geburtenkontrolle in den Herkunftsländern investiert werden.

      Mein Zorn, meine Empörung richtet sich im Kern natürlich gegen das Regierung-Simulat. Keinerlei Entschlossenheit. Bund-Länder-Kleinklein statt klare Ziele. Und eine Immigrationsbeauftragte, die allen Ernstes bejaht, dass Rechtsbrüche durch Geschenke geduldet werden müssen. Zwar mit Weasel-Words, aber doch deutlich. (youtube: ein Staat zwei Gesellschaften).

  146. SPD und AfD
    Ich glaub ja immer noch, dass die SPD der AfD im Zweifel eine Regierungsbeteiligung anbieten wird, damit sie weiter kamellen kann.

    Es würde vollkommen ins Weltbild vom wetterwendischen Gabriel, kinderpornoaffinen Parteimitgliedern nicht laut widersprechenden wie Oppermann, Karreristen wie Schulz usw. passen.

    Warten Sie ab, werte Damen und Herren.

    Die CDU/CSU wird sich nicht so herablassen.

    • Dann hat die AfD aber ein ganz offensichtliches "Populismus-Problem", Thomas Cgn!
      Ich bin mir auch nicht so sicher, ob eine Partei der Oppermanns, der Stinkefingers, der Ralles, der Maasi und Schwesigs usf.(da wimmelt es geradezu!) überhaupt für eine bürgerliche Partei koalitionsfähig ist. Ich denke, daß da erstmal einige Semester Katharsis und Fegefeuer als Selbstreinigung Vorraussetzung erforderlich wären.

      Zur AfD kann man sich vllt. mal den Beitrag von Dirk Müller zur AfD bei youtube anhören, um ein wenig aus dem propagandistischen Vermeinen herauszukommen (ich meine nicht SIE, Thomas Cgn, sondern, was hier sonst oft im Forum ostentativ vor der Brust getragen wird)

    • Titel eingeben
      Statt Dirk Müller kann man auch Klonovski lesen.

    • @ Klaus
      Ich habe extra Dirk Müller angeführt, da dieser weniger pro-AfD hervorgetreten ist, was seinem Wort bei den Bauchladenskeptikern vllt. mehr Gewicht verleiht.

      Klonovsky ist Klasse. Aber auch Nikolaus Fest ist hervorragend (ich habe hier andererorts auf sein letztes Video „Der Staat eine Lachnummer“ (in dem er auf die Silvestergeschehnisse und Videoüberwachung Bezug nimmt) hingewiesen.

      Anderer Orts verweise ich auf Don. Es gibt Einige Leute, die klar denken und die Sachen auch aussprechen. Ich sehe da keine Konkurrenz.
      Nochmals Dank für Ihren substanziellen Link oben!

  147. Danke
    Danke für diesen Artikel – Es ist wahr Probleme müssen angesprochen werden dürfen ohne dass man in irgendeine politisch stigmatisierte Schublade gesteckt wird. Nicht das hinweisen auf Probleme macht einem zu jemanden der rechts ist , sondern die Lösungen entscheiden aus welchem Holz man geschnitzt ist.

  148. Titel eingeben
    Ein absolut gelungener Beitrag. Was die gegenwärtige
    Politik uns an bestehender Sicherheit suggerieren will, entspricht nicht den Tatsachen. Ich hoffe sehr, dass diese Verschleierung endlich aufhört. Ein klares Benennen der Situation würde das z. Zt. bestehende „Selbstbewusstsein“ krimineller Ausländer (Nafris u.a.) einschränken. Da dies im grössten Teil der BRD politisch nicht gewünscht ist, machen sich diese Leute über unsere Sicherheitskräfte lustig. Machtproben wie zuletzt in Köln sind die Folge. Unser Staat hat seit Jahren die Kontrolle verloren.

  149. Gemengelage
    Mein lieber Don, sollte man also einen Park, in dem sich Drogenhandel abspielt, abholzen? Oder ist die staatliche Bevormundung, wie der Bürger mit Drogen umzugehen oder nicht umzugehen habe, nicht der Grund für solche illegalen Adoptionen unseres ansonsten schöngeredeten Geschäftsmodells? Das Kürzel NafrI ist ja nicht eo ipso ein Skandal, genausowenig wie die Bezeichnung Jude oder Homo. Der Gebrauch macht die Musik und kann dann eben unliebsame Geräusche hervorbringen. So sorgt er bei nur noch manchen für Misstimmung, die Ich aus folgenden Gründen teile: Wenn der Staat sich darin gefällt und Gefallen findet, zu einem Schutzstaat zu werden oder vielmehr es schon weitgehend zu sein, ist das Ziel erreicht, wenn neben jedem Einwohner mindestens ein Beschützer herumsteht – unsere Dienste gehen eher von der Relation 1:30 aus – wie wir es bei unseren mutigen Verantwortlichen ja unverantwortlicherweise ständig ins Bild gesetzt bekommen, was dann dazu führt, dass die noch nicht mal mehr demonstrieren können sondern so tun als ob – siehe die Inszenierung der EU-Spitzen nach dem Anschlag in Paris. Man müsste also an dem Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt kritisieren, dass der mutmaßliche Täter eben keinen Schutz“engel“ bei sich hatte.
    Ich meine, wir müssten die Polizei wieder darauf ausrichten, Straftaten aufzuklären statt sie mit der Verbrechensvorsorge ständig zu überfordern. Dass dabei hilfreich wäre, den Gesetzeswust und die ausufernden Verwaltungsvorschriften kräftig zurechtzustutzen, sei nur am Rande erwähnt. Ein funktionierender Staat wäre das erfreuliche Ergebnis, weil er seine wenigen Aufgaben weil gut kontrolliert erfüllen könnte.
    Doch zurück zu unseren NafrIs zu Sylvester in Köln: Der Skandal besteht also darin, dass dort ohne Anlass, sondern lediglich auf Grund des Aussehens viele Leute von der Polizei eingekesselt wurden, weil ihr Aussehen es nicht ausschloss, dass unter diesen auch ein aus Nordafrika stammender Intensivtäter sich befunden haben könnte. Wir dürfen also wohl bis zum Sankt Nimmerleinstag darauf gespannt warten, wieviele solche unseren Freunden und Helfern in ihr Netz gegangen sind… Es wurden also von den Uniformierten auf Anordnung von oben die Freiheitsrechte einer bestimmten Personengruppe auf Grund von Merkmalen, die mit einem begründeten oder begründbaren Tatverdacht gegen ein Individuum nun herzlich wenig zu tun haben, mit dieser Kesselbildung erheblich eingeschränkt.

    • das technische Akronym Nafri mit dem Begriff "Jude" zu überblenden hat schon Chuspe!
      Und wenn ich bös wäre, würde ich diese Instrumentalisierung der Juden (mit ihrer Geschichte in Deutschland) als Antisemitismus interpretieren…

    • Wie wollen Sie sie anders genannt wissen als Nafri?
      Die Jungs haben ihre Ursprungsdokumente entsorgt, sodass sie jetzt mit einem Papierwisch rumlaufen, der sie bestenfalls als „Asylsuchende“, schlechterenfalls als „Geduldete“ oder „Zur Ausreise verpflichtete“ ausweist – ohne weiteren Hinweis auf ihr jeweiliges Geburtsland.
      Das heißt auch, dass jeder von denen zumindest einmal gelogen hat – zudem, dass er unberechtigt etliche Grenzen überschritt, und, wiederum schlechterenfalls, seine Ausreise verzögert oder gar nicht in Angriff nimmt.
      Die Jungs selbst sind es doch, die ihre Herkunft verwischt haben und sich jetzt unter NafriSyrAfga einzuordnen haben – mit den Jungs aus allen anderen Ländern, die zwischen den Anfangsbuchstaben der genannten liegen.
      Und es waren nur die, die von der Polizei erwähnt wurden, die sich am 31. Dezember 2016 wie schon am 31. Dezember 2015 aufgemacht haben in die Städte, um unangenehm aufzufallen.
      Weshalb sich jemand vor solche stellen kann – ich fass es nicht!

    • Deja vu - all over again.
      In medias res:

      Wenn Sie einen Rechtsstaat haben, der Straftäter nicht mehr abschiebt, nicht in Gefängnisse wegsperrt, in der Regel gar nicht mehr verurteilt, und oft überhaupt nicht ermitteln kann, dann funktioniert er nicht mehr.
      Und dann transformiert er sich so, wie Sie es befürchten.

      Die Lösung wäre eine Änderung des Strafrechts, der Bau neuer Gefängnisse und konsequente Abschiebung von Straftaten.

      Das aber wollen die Linken nicht, also CDU, CSU, SPD und Grüne.

      Die sind dann aber die ersten, die jammern, wenn die Polizei dann mit ihren begrenzten Mitteln versucht, die Bürger zu schützen.

      Unser Problem sind nicht die Migranten.

      Unser Problem sind unsere Politiker.

      Unsere Bürger und die Migranten sind die Opfer, die am Ende aufeinander los gehen.

      Eine Politik, die 1 Mio. Menschen unkontrolliert ins Land lässt und nicht für deren Integration und zugleich für unsere und deren Sicherheit sorgt, eine solche Politik ist Verrat…an der Nation, an den Bürgern, an den Flüchtlingen.

      Nur leider sind wir zu blöd das zu erkennen. Und wählen weiterhin CDU, CSU, SPD und Grüne.

      Irgendwie alles wie damals, bei unseren Großvätern.

    • @G. Scherer
      Wie Sie mit etwas Suche leicht feststellen können, bestanden zu einem nicht unerheblichen Teil der in Köln vorübergehend festgesetzten Verdächtigen „fahndungsrelevante“ Informationen. Hätte die Polizei hier (offensichtlich abgestimmte Anreise mit dokumentiert aggressivem Verhalten) nicht gehandelt, stattdessen das Unheil seinen Gang nehmen lassen, so wären im nachhinein und berechtigt massiv Vorwürfe wegen fehlerhafter Polizeitaktik gekommen. Es ist also kein „Skandal“ – der fand Silvester/Neujahr 2016 in Köln statt.
      Überdies ist die polizeiinterne Abkürzung seit 2013 in der öffentlichen Diskussion, vollkommen ohne jede unsachliche Unterstellung (u. A. sogar in der „Zeit“). Erst mit der Äußerung einer sachlich und rechtlich erkennbar überforderten Politikerin wurde sie zu einem Diskussionspunkt.
      Müßte man sich hier nicht eher fragen, ob ganz andere Motivationen hinter der Äußerung dieser Politikerin stehen? „Heischen nach öffentlicher Aufmerksamkeit“ käme da in den Sinn, so als Beispiel.
      Um Ihrem „Parkabholzen“-Argument den Boden zu entziehen: dies ist eine falsche Analogie. Schließlich wurde in Köln nicht der Dom und die Platte zurückgebaut, sondern eine Gruppe von wahrscheinlichen Gewalttätern kontrolliert. Korrekt hätten Sie also davon sprechen müssen, die Parkbesucher gezielt zu kontrollieren, die dem Erfahrungsmuster „Drogenhändler“ entsprechen.
      M. A. Titz

    • Danke goodnight - und die Polizisten stehen dazwischen -
      wenigstens noch ein Weilchen. Dieser Dilettantenhaufen in Berlin kann doch nicht gänzlich ahnungslos das alles in Gang gesetzt haben.

    • Es ist die Rede davon, daß in Schweden 4/5 Polizisten aus dem Dienst ausscheiden wollen,
      da ihre Situation inzwischen unerträglich ist.

    • irgendwie alles wie damals
      was die sprachlich/propagandische Auseinandersetzung angeht,
      scheinen diese berüchtigten 12 Jahre wirklich ein Highlight deutscher
      intellektueller Fähigkeiten gewesen zu sein. Ein Fundus für Jeden.

    • @Trojaner
      Guter Punkt. Während meiner Schulzeit wurde aus dem „Asylsuchenden“ und dessen eigenem Sprachgebrauch „Asiiiiiiel“ zunächst der „Asy“, dann der „Asi“ und dann der „Assi“.

  150. Titel eingeben
    Ich als einer der schon länger hier wohnt, schaue neidvoll auf die Münchner. Der Essener HBF ist noch immer fest in NAFRI-Hand.
    Am vergangenen Freitag Abend konnte man immerhin einen Polizeibeamten im Bahnhof sichten.
    Es ist schon so übel, dass Bekannte lieber eine Station vor dem Hauptbahnhof aus der S- Bahn steigen. Na ja bald wird in NRW gewählt.

    • "Na ja bald wird in NRW gewählt"
      Na und? An das Einzige an das ich mich in letzter Zeit nach Bekanntgabe der ersten Hochrechnungen an Wahlabenden (Berliner Senat als Musterbeispiel letzten Sept.) erinnern kann, ist, daß sich wiedermal die SPD-Linken und Grünen in den Armen liegen und mir nicht klar ist, ob meine Wahrnehmungsstörungen wirklich nicht therapierbar sind oder ich das Ritual mit dem Glas (oder zwei) Rotwein am Sonntag Abend nicht doch langsam mal bleiben lassen sollte. So sieht’s (leider) aus in Armuts-Deutschland. Arm an (…bitte Beliebiges einsetzen…).

    • In NRW wurde schon des öfteren gewählt
      und Nafris sind nicht erst seit 2015 da. Also werden die NRW-ler wohl auch 2017 ihre Schlächter selber wählen.

  151. Funfact
    Hier ein kleines „funfact“: Wussten Sie, dass der Begriff Rassismus erst seit 1973 im Duden geführt wird?
    Da wird dann klarer, woher die Manipulationen an der Sprache kommen, nämlich von den 68’ern und ihre von der Frankfurter Schule (IfS, gegründet 1923) vorgeschriebene Agenda der Zerstörung der abendländischen Kultur. Denn diese Kultur verhinderte die von Marx mit wissenschaftlicher Logik prophezeite Revolution, die mit Beginn des Ersten Weltkriegs in den Industriestaaten ausbrechen sollte.
    Doch das Volk, damals Proletariat genannt, marschierte mit glühenden Eifer in die Schlacht, für Gott und Vaterland. Das hat man den Mittel-und Westeuropäern nicht verziehen. Deshalb wird das böse Kind abgestraft und umerzogen.
    http://www.duden.de/rechtschreibung/Rassismus

    • Rassismus und der Duden
      ich würde so interpretieren: Dass der Duden so spät den Begriff aufgenommen hat, könnte womöglich darauf zurückzuführen sein, dass er dem Gedankengut von Meyers Lexikon aus dem Jahre 1942 verhaftet war: Dort wurde Rassismus als gegen „urspr. Schlagwort des demokr.-jüd. Weltkampfes gegen die völkischen Erneuerungsbewegungen und deren Ideen u. Maßnahmen, ihre Völker durch Rassenpflege zu sichern und das rassisch wie völkisch und politisch-wirtschaftlich zerstörende Judentum sowie anderweitiges Eindringen fremden Blutes abzuwehren und auszuschlagen“ gewertet. Dieser Intention scheinen Sie ja nicht fernzustehen…

  152. Menschen suchen Sicherheit, Wohlstand und Freiheit gleichzeitig sind Regeln sowie
    deren Einhaltung unabdingbar! Schade, dass die Stadt Frankfurt nicht in der Lage ist von Münchener Kollegen zu lernen!

    • Großer Irrtum
      Die F-er Polizei darf nicht tun, was in M gemacht wird. Übrigens: Einhaltung von Recht und Ordnung wird an allen Polizeischulen unterrichtet, nur in der Praxis verbietet die lokale Politik eben das Gelernte. In Bayern ist die Verbotsdichte am geringsten. Ist schon erstaunlich, dass einfachste Zusammenhänge von Wählern übersehen werden: Recht und Ordnung korreliert mit Wahlverhalten. Ich werde demnächst den Rhein-Mein-Raum Richtung Bayern verlassen, da nicht mehr arbeitsortgebunden, und die bayerischen Wähler sind mir viel lieber als die hessischen. BW habe ich 2016 als möglichen Zufüchtsort gestrichen, M noch viel früher.

    • "Recht und Ordnung korreliert mit Wahlverhalten."
      Danke, Herr Pabst, man muß das gelegentlich so einfach wiederholen!

      Wer „alternativlos“ iwill, der kann nicht „Recht und Freiheit“ wollen.

  153. Gut so
    Ich finde es gut das München und auch Bayern klare Kante zeigt! Die s.g. Nafris sind nicht hier um sich zu integrieren und eine Ausbildung zu absolvieren, die sind total auf Krawall gebürstet und genau so muss man denen auch begegnen! Man muss denen auch nicht mit Bildern im Freibad erklären das man keine Frauen befummelt, das wissen die ganz sicher. Nur sehen die Deutschland als rechtsfreien Raum in dem man machen kann was man will und die Strafe ist dann höchstens noch ein dududu von der Richterin, die lachen sich doch tot! Umso so früher denen klare Grenzen und Konsequenzen aufgezeigt werden umso besser für uns alle!

    • Die Bayern haben das, was Heisig über Belin erkannte und beschrieb, ernst
      genommen und umgesetzt. Das zahlt sich jetzt aus.

    • Erwerbszone
      Übersspitzt gesagt:
      Deutschland ist einfach nur Erwerbszone für dieses Klientel.
      Hier wird ohne Rücksicht und Gewissen (sind ja eh Kuffa) das Geld abgezockt, für die Lieben in der Heimat.
      Aber es wird ihnen durch die Politik auch leicht gemacht.

    • Titel eingeben
      Wie recht Sie haben.
      Und noch vor gar nicht allzulanger Zeit war solch ehrliche Beschreibung der schlichten Realität – und der Gefühle dabei – sowas von „rechts“, „nazi“, „rassistisch“… Bei großen Teilen der Presse & der Politik ist’s heute noch so.
      Ein gescheites Wort und schon bist du Kommunist …hat Walter Jens mal in der ZEIT vor langer langer Zeit geschrieben. Da hab ich sie noch gerne gelesen. Heute kann man diesen Spruch wieder benutzen, nur „Kommunist“ muss man mit dem Wort fürs Gegenteil austauschen.

    • eine Bitte
      Sehr geehrter Freidenker, inhaltlich bin ich ja mit Ihnen d`accord, aber bitte, bitte verwenden Sie nicht solche Formulierungen aus dem Sprachversatzstückkästlein der Politik und der Öffentlich-Rechtlichen. Ich reagiere da mittlerweile allergisch.

    • Turing-Test nicht bestanden
      @M.A.Tilda:

      Freidenker10 ist ein Trollbot, ebenso wie auch Freidenker01-09. Allerdings keiner mit flexibler, rudimentärer AI wie die neueren Chatbots, sondern die ältere Keyword- und Formulargesteuerte Sorte. Die sparsame Verwendung von Kommata und die allseits beliebten Schreibfehler („das“) sind der „finishing ‚human‘ touch“:

      Ich finde es gut das klare Kante zeigt! Die sind nicht hier um Umso so früher [wir/die/denen] umso besser für uns alle!

      Indeed.

  154. Danke Don Alphonso
    für diesen Beitrag. Wenn ich sowas Kritisches in meinen Kommentaren schreibe, werden sie in faz-net fast immer gelöscht. Bestimmte Themen darf man da nicht mehr realistisch darstellen, bestimmte Personen nicht kritisieren. Nicht mal, wenn man nur Fakten aus anderen FAZ-Beiträgen verwendet.

  155. Sicherheit Deutschland, Südafrika, China
    Vor einigen Monaten war ich mit dem Mietwagen in Südafrika unterwegs. Es galt die Regel nach 18:00 nicht mehr nach draussen auf die Strasse zu gehen. Vor einigen Wochen habe ich Deutschland verlassen und bin nun einige Zeit in Südchina. Die letzten Wochen war ich noch zwei mal am Münchner Hbf und nächtlich am Stuttgarter Hbf. Ganz so schlimm wie hier geschildert erschien es noch nicht.

    Auch wenn den Bürgern hier einiges an Freiheiten fehlt, Männer und Frauen können auch noch um 21 oder 22:00 alleine und auch mit Kindern auf die Strassen. Hier in Shenzhen (ein den Schwaben durch Schaffigkeit und nicht allzugroßes politisches Interesse ähnlicher Menschenschlag) befindet sich am Strand (Seaworld) ein Schild mit folgender Aufschrift: „Crack down on illegal immigration and Smuggling. Make police-civilian joint defense against criminal activities. Reward for relevant information provided.“ Beim Benutzen der U-Bahn (MTR) wird jedes Gepäckstück durchleuchtet.

    Sind die Zustände in Ruanda (war nie dort) so unangemessen nachdem hundertausende von Menschen abgeschlachtet wurden?

    Zunächst ist zu überlegen ob der öffentliche Raum nicht eingegrenzt wird. Ohne Ticket hat zunächst einmal niemand etwas auf dem Bahnhof zu suchen. Generell können wir den Zugang durch automatische Personalausweis Lesegeräte an Gebäuden und Grenzen (ggf auch innerdeutsch) ähnlich wie die Firmenzugänge absichern. Bedauerlich aber wenn es denn sein muss.

    • Just how dangerous is he? Compared to what? The bubonic plague?
      Yep, natürlich ist alles noch harmlos, verglichen mit Ruanda 1995, Deutschland 1945, Vietnam 1968, Europa 1618-1648, …. natürlich, wir können doch froh sein, dass wir nicht jeden Tag vergewaltigt werden. Uns gehts doch gut. Wer will schon Zivilisation?

      Whatever, Fakten:

      „Umso erstaunlicher, dass die baden-württembergische Landeshauptstadt in Sachen Faustrecht in negativer Hinsicht führend ist: 6901 Körperverletzungen registrierte die Polizei in Stuttgart – so viele wie noch nie. Selbst vor 20 Jahren, als es noch erheblich mehr Kriminalität gab, hatte es fast nur halb so viele Fälle gegeben. “

      http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.kriminalitaet-stuttgart-ist-brutaler-als-frankfurt.63e0be50-bd3a-41ba-b115-f0beb1580408.html

    • Titel eingeben
      Damit bekommen Sie dann sowas wie das steinzeitliche Menorca: kein freier Durchgangsweg nirgends, nur ummauerte Kompartements allüberall. – China hat eine lange Tradition von Grenzen, in denen die Leute eingehegt sind. Freies Reisen innerhalb Chinas gab es selten.

    • Gut IT- erschlossen
      Ruanda ist inzwischen ein Vorzeigestaat. 2015 gab es dort sogar einen internationalen Wirtschaftsgipfel.Kigali sei sehr aufgeräumt und hübsch. Wenn “ irgendwo in Afrika“, dann Ruanda, sagt jemand, die ich gut kenne. Man hat aber z. Zt. auch Angst, dass der Bürgerkrieg aus Burundi sie in Mitleidenschaft zieht.Ruanda hat auch ev. und kath. Christen.Anteile müsste ich googlen.
      Ich habe mir sagen lassen, wenn man im Taxi in westafrikanischen Hauptstädten feststellt, dass es plötzlich aufgeräumt und sauber ist, kann man davon ausgehen, dass in kurzer Zeit eine Kirche zu sehen ist…

    • @Schwabe in PRC
      „Generell können wir den Zugang durch automatische Personalausweis Lesegeräte an Gebäuden und Grenzen (ggf auch innerdeutsch) ähnlich wie die Firmenzugänge absichern. Bedauerlich aber wenn es denn sein muss.“

      Sie haben offenbar nicht so viel Drive wie viele andere, die sich dem nicht so leicht ergeben wollen, wie Sie? Sie würden das dann alles akzeptierten? Hmm, Ihre Sache.

      Also, ich würde mich da sehr viel mehr sperren; insbesondere wenn ich berücksichtige, *warum* das alles so ist. Es ist ja kein Naturereignis, das uns da entgegenfällt, keine ausserirdische Invasion als Grundlage der Situation.
      Wir *hatten* es vor einer Generation anders. Deshalb kann ich auch Ihre Vergleiche mit anderen Staaten in anderen Situationen nicht akzeptieren.
      Wir rutschen doch nur in diese ganze Sch***** weil der oder die eine oder andere sich an der eigenen unterschiedslosen Menschlichkeit besaufen wollten.
      Warum sollte ich es akzeptieren, deshalb darunter zu leiden, alles versperrt, kontrolliert zu haben, und sogar zum nächstbesten Volksfest ohne Rucksack, dafür mit Ausweiskontrolle und Scanner zu gehen, um hinter Zäunen und zwischen berittener Polizei zu ‚feiern‘?

  156. Danke
    „mangels ethischer Strahlkraft“ – wunderbar. Lese hier und nebenan schon lange mit, immer gerne auch die Kommentare. In den letzten Monaten bis Jahren war das hier für mich eine der wenigen Inseln der Vernunft in einem Meer aus Desinformation, Einheitsmeinung und Jubelpersertum. Danke dafür, lieber Don.

  157. Vielleicht zu kurz gedacht?
    Könnte es nicht sein, dass das Schwammerl in seiner jetzigen Form massiven Investorenplänen im Wege steht und man nur durch die Verbindung mit dem absolut Bösen, wie Drogenabhängigen, Alkoholikern und illegalen Einwanderern eine Abrissgenehmigung erhalten kann?

    Es wäre nicht das erste Mal, dass ein Baudenkmal (-ich finde die ästhetische Erscheinung des Bauwerkes hinreißend schön-) aufgrund von herumlungernden Gesocks abgerissen wird, und das Gesocks sich hernach lediglich keine 100 Meter weiter entfernt trifft.

    Ich will damit das Gesocks nicht schützen, wenngleich ich schon denke, man müsste erst einmal wirklich eruieren, wer sich dort tatsächlich aufhält und wem vielleicht geholfen werden kann.
    Das deutsche Obdachlose inzwischen wesentlich weniger Rechte als Asylbewerber haben, dürfte hinlänglich bekannt sein. Es ist mir unverständlich, warum ein deutscher Obdachloser seine Notunterkunft täglich am Vormittag, egal bei welchem Wetter, verlassen muss, während der bisher nichtsnutzige Asylbewerber den ganzen Tag im Container im Warmen herumlungern darf.

    Es wäre auch nett, wenn mir mal jemand erklärt, wieso in Deutschland immer mehr Menschen auf der Straße leben, während man immer mehr Zuwanderer in das Land hineinläßt. Wo sind denn endlich die versprochenen Wohnungsbauprogramme? Läuft da schon was? Auch für Deutsche?

    Man könnte doch als Maxime ausgeben: Erst wenn jeder Deutsche bezahlbaren Wohnraum hat, können wir uns um Flüchtlinge kümmern. Bis dahin herrscht Asyl- und Einwanderungsstop, weil wir das nciht schaffen. Deutsche zuerst. Das ist in anderen Industriestaaten ganz normal.
    In Japan werden zuerst Japaner vom Zoll abgefertigt, schließlich kommen dort die eigenen Landsleute nach Hause.
    Der Rest der Welt kann warten, das finde ich sogar richtig so.
    Sagen Sie mal einem Japaner, dass man das bei uns Diskriminierung oder Rassismus nennen würde. Da ernten Sie höchstens Gelächter, vielleicht noch Mitleid und Bedauern.

    Und ich prophezeihe: Das Schwammerl abreissen nützt gar nichts! Ein deutsches Baudenkmal aus der schönen Nachkriegszeit weniger, die problematischen Menschen bleiben, zwar nicht unter dem künstlerisch interessanten Dach, aber sie suchen sich ein anderes Fleckchen.
    Freuen wird sich nur der Investor für Gewerbeflächen.

    Ich hätte mir von Ihnen, lieber Don, schon etwas mehr ausgeglichene Recherche erwünscht. Vor allem hätte mich interessiert, wer an dem Abriss, bzw. Neuaufbau verdient, gerade bei Ihren journalistischen Fähigkeiten.

    Das sich in unseren Innenstädten viel zuviel kriminelles Gesindel aus dem Ausland aufhält, wissen wir alle. Nur muss man deshalb sicher nicht seine eigene Baukultur verleugnen und im Sinne eines vorauseilenden Gehorsams für die Immobilienwirtschaft gleich in deren Hörner blasen.

    Es reicht doch, mehr Wohnungen, Obdachlosenheime, Gefängnisse oder Abschiebelager zu errichten, um die störenden Gestalten vernünftig unterbringen zu können.

    Wer wirklich glaubt, der Abriss des Schwammerl (ein Stück deutscher Kulturgeschichte, mit dem unpfleglich umgegangen wurde,) würde irgendwie gegen Bettelei, Alkoholismus oder Drogen-Kriminalität helfen, der wählt auch Merkel oder Gabriel und glaubt alles, was in der Zeitung steht.

  158. Katakomben unter dem Münchner Hbf.
    Die Katakomben haben Bahnpolizei und Landespolizei schon längst aufgegeben. Dagegen ist der Görlitzer Park ein Luftkurort. Man kann jetzt nur noch auf den Abriß des scheußlichen Gebäudes warten, der ja nun endlich kleinmütig begonnen hat.

    Details zu den Katakomben siehe Google „Katakomben Münchner Hauptbahnhof“. Wie man aus Stuttgart hört, haben sich dort die Verhältnisse wegen der endlosen Baustelle verschlimmert, ähnliches ist in München zu erwarten.

  159. Titel eingeben
    Man muss immer wieder feststellen, das Bayern das einzige Bundesland ist was noch versucht, Recht und Ordnung durchzusetzen. Alle anderen Bundesländer sind von Multi-Kulti so durchsetzt und begeistert, das alles andere unter die Rubrik „Ausländerfeindlichkeit“ formuliert wird. Berlin ist dafür ein Paradebeispiel.

  160. Wirklich?
    „Es gab Versuche, eine neue Terminologie zu erfinden – das Wort “Geflüchtete” anstelle von Flüchtling, oder der “Newcomer”, “Angekommene” oder “Menschen, die noch nicht so lange hier leben” Text eingeben.“

    Und ich dachte immer, das wären ganz einfach nicht-preussische „Zugreiste“

  161. Das Schwammerl - ein bayrisches Sonderwegs-Menetekel?
    Lieber Don,

    vielen Dank auch für diese Schilderung abseits der multikultiklonesken grünen Post-68iger-, Zwangsgebühren-GEZ- und Wirtschaftslobby-Welt.
    Wirtschaftslobby: Zuwanderung, Zuwanderung, Zuwanderung…und dann verlagern sie eh ihre Firmen ins Ausland, ihre Konten ins panamanesiche, ihre Popos ins Angesagte und in Gated Communities (und der Roboter kommt zusätzlich zu den Arbeitslosen auch noch).

    Sieht man Bayern als übrig gebliebenes Modell Deutschland mit funktionierender Verwaltung an (Strauß: wir sind die letzten Preußen), schaut andererseits auf die nackten Zuwanderungszahlen in Bayern und die Folgen (Bahnhof München, Dons Sparkasse), dämmert der Gedanke, dass Seehofer nicht nur gegen das Imagelifting der Kanzlerin Angela Merkel von der Eiskönigin zur Weltmutter auf Kosten der eigenen Familie anschreit, sondern: er schreit als Riesen-Sancho-Pansa gegen seine eigenen Zahlen und eigene „Don-Quichotte-Überdehnung“ an; denn, was passierte wenn in Bayern die Wirtschaft nicht mehr „brummte“?

    Denjenigen, die von Bayern wie ein magisches Auge angezogen werden, sollten Dons Ausführungen zumindest ein leichter Schlag auf den Hinterkopf – meinetwegen ins Dialektzentrum, das kein dialektisches ist – sein.

    • Leider ist auch Bayern nicht mehr das, was es war
      aber um einiges besser als der Rest – es lebe Föderalismus. Ich werde unter den Bajuwaren meinen Alterssitz suchen und denke, dass ich nicht alleine bin. Ich habe neulich einen Ex-M-ner kennengelernt, den nach B zum Harzten zog und sich da bestens aufgehoben fühlt. Und ich kenne einen Hanseaten, der nach Oberfranken ausgewandert ist, wo er große handwerkliche Erfolge feiert. Ich denke, der Trend wird sich verstärken. Und den Kindern der grünaffinen bessergestellten Großstädtler werden neue persönliche Erfahrungen mit den „Geschenkten“ leider nicht erspart, so dass der elterliche Einfluss, wo weit vorhanden, dick überdeckt wird und der Spuk sich nicht weiter vermehrt. Noch ist D nicht verloren, dank Jugend und noch mal Föderalismus.

  162. Zwischendurch mal was Aufheiterndes
    Danisch verlinkte auf einen Comic, der mir den Sonntag rettete.

    • wirklich trefflich.
      Hier ist er: https://is.gd/e3B8M3

    • Gott, ist der Comic schön böse !
      Aber aus dem Leben gegriffen. Mehrfach wurde auch hier im Blog schon festgestellt, dass Frauen und Homosexuelle als Spielzeug der Linken in die Ecke geworfen werden, sobald der Islam auftritt.

      Und wir ,,alten“ Hetero Männer weißer Rasse sind sowieso jedermanns Spucknapf.

      Wie kann eine geistekranke Ideologie dermaßen Platz greifen ?

      Klar, dass da gewisse Krise ihre respektiven Süppchen kochen, aber ALLE?
      Alle Einheitspampe-Parteien und Medien haben denselben, irrealen , Dachschaden, und verlangen vom Bürger linientreu Miterkrankung ?

      Nur die AfD, von Splitterparteien einmal abgesehen, spricht noch Normaldeutsch ?

      Und kriegt dafür (und für manche Entgleisungen, die zwar jede Partei kennt, aber halt…..) ständig Beschimpfung und Nachteile, bis ins Berufsleben ihrer Wähler ?

      Kein Aufstand, vor allem nicht innerhalb der früher konservativen Parteien, außer das dicke-Hose-machen-und sich-dann in-die-Hose -machen der CSU, sobald kim Jong Merkel hustet ?

      Niemand mag Deutschland, wie es noch vor kurzem war, JEDER will Verschlechterung bis zum Bürgerkrieg, wenn sich dafür unsere Restcourage überhaupt ausgeht ?

      Alles so schrecklich gewesen, und jetzt sind wir Merkels Land, und werden es immer mehr, und die linken Teufelsanbeter springen im magischen Kreis ?

      Passt dieses abgeschaffte Deutschland wirklich der Mehrheit ?

      Sind schon so viele Fremde eingebürgert, dass die gemeinsam mit den paar Idioten jede Wahl gewinnen ?

      Sollen wir Vernünftigen uns doofsaufen, und am Ende die Schrotflinte in den Mund stecken ?

      U.A.w.g.

    • "Krieg im Klassenzimmer"
      Eine Doku über das Miteinander von Autochthonen und Geschenken im Pott. Es läuft einem so kalt den Rücken runter. Fällt aber genau in diese Kategorie.

      In der Abteilung Mann/Frau
      A (m.) „Ich find halt scheiße, wenn Mädchen feiern gehen!“
      Lehrer: „Ah – und wenn ihr in der Disko tanzen wollt? Mit wem wollt ihr das dann machen?“
      G (f.): „Sollen sie sich doch eine dreckige Hure holen“

      In der Abteilung „Deutsche = Opfer / Türken = Männer)

      Türke: “ Die kennen Schläge halt nicht von zuhause, deshalb sind das auch so Opfer…“
      Lehrerin später, ohne Kids: „Ich überlege mir inzwischen dreimal, ob ich die Eltern zum Gespräch einlade, wenn es um Fehlverhalten geht – der eine Junge kam danach ein paar Tage nicht zur Schule, weil er grün und blau geschlagen war. Mehrmals. Angeblich die Treppe runter gefallen“

      Das im Abgleich mit dem hier verlinkten Facebook Post zum Thema Statistik: Gewalt in den Familien ist einfach weit verbreitet. Wer ist da erstaunt, dass sie auch sonst eine massiv erhöhte Wahrscheinlichkeit haben, gewalttätig zu werden?

    • Booster, und, hat sich was geändert?
      Immerhin ist der ARD-Film aus 2012 und alles ist noch viel schlimmer.
      Ebenso sehenswert und auch bei youtube abrufbar
      ZDF-Zoom vom 02.09.2015 – Ein Staat – zwei Welten?

      Geht in die gleiche Richtung und man fasst sich nur an den Kopf.

    • @ Otto Moser
      Naja, ganz so schlimm ist es ja noch nicht, aber bis die konservative Wählerschaft mal ihre Meinung oder ihr Wahlverhalten ändert, das dauert halt.
      Aber bite auch beachten, in MV hat die Afd bereits die CDU geschlagen, in Sachen liegt die Afd zwar nich zwölf Punkte hinter der CDU, aber holt steig auf. Hier hatte die CDU mit ihr stärktes Ergebnis.
      In unserem Dorf (Einfamilienhäuser und Bauernhöfe) bekäme die Afd geschätzt 40-50 Prozent, zumindet bei den 30-60 Jährigen.
      Es tut sich was, allerdings zu langsam, da muß ich Ihnen recht geben.

    • Geändert?
      Beste Frau Simon,

      klar hat sich etwas geändert. Es sind mehr Ankommende. Und mehr Toleranz ggü. haarsträubenden (Menschen)Rechtsverstößen wie Zwangsehe, Kinderehe, Gewalt gegen andere Glaubensgemeinschaften.
      Danke für den Beitrag. Man glaubt kaum, so etwas im öffentlichen Sektor. Eigentlich ist das doch Lokalkolorit. Alles supi.

    • Booooster, ich sag doch, es ist noch viel schlimmer geworden
      Heute ein empfehlenswerter Beitrag von Bassam Tibi in bazonline, http://bazonline.ch/ausland/europa/die-grosse-voelkerwanderung/story/23505365

      Leider dringen die Einsichten von Tibi, der die ja auch nicht erst seit heute hat, bis Berlin durch.

      Dort übt sich der Kaninchenexperte der Kanzlerlin lieber in Beschimpfungen anderer Parteien. Wenn die sich weiter in der untersten Schublade tummeln wollen, gibt das einen denkwürdigen Wahlkampf, der Trump ./. Clinton in den Schatten stellen wird.

    • Wirklich ermutigend!
      … nicht das, was der Kollege Tibi klar sagt. Ach was! Das ermutigende ist: Er strukturiert das Problem klar und ohne Denkverbot. Man möchte ihm Blumen schicken.
      Vielen Dank für den Link, Frau Simon, der als „related“ diesen Artikel im Schlepptau hatte:
      http://bazonline.ch/ausland/europa/diese-maenner-denken-deutsche-frauen-sind-schlampen/story/22916308

  163. Für die Frankophonen in dieser Eckkneipe...
    ein paar interessante Links: Caroline Sinz erläutert Motivation und Zustandekommen ihrer TV-Doku (die in F wohl für ziemlichen Wirbel gesorgt hat), wonach Frauen (vor allem in bestimmten Bereichen) zunehmend aus dem öffentlichen Raum verdrängt werden:

    http://www.francetvinfo.fr/societe/quand-les-femmes-deviennent-indesirables-dans-les-lieux-publics-une-journaliste-de-france-2-veut-briser-la-loi-du-silence_1959221.html

    Obwohl sie sich bemüht, die offensichtliche Implikation gleich zu relativieren: „Mon reportage est filmé dans des banlieues, mais on pourrait aussi parler de certaines campagnes en France.“

    Auch interessant, weil die Autorin selbst Opfer von „taharrush“ geworden war: http://www.francetvinfo.fr/monde/egypte/une-journaliste-et-un-cameraman-de-france-3-violemment-agresses-au-caire_31213.html

    Und auf derselben Seite auch ein guter Artikel über das gegenwärtige Leben von Lassana Bathily, dem muslimischen Angestellten des jüdischen Supermarkts „Hyper Cacher“, der im Verlauf des Charly-Hébdo-Attentats durch sein Handeln sechs Geiseln vermutlich das Leben gerettet hat:

    „Les musulmans, on est mal vu avec ces problèmes d’attentats. Mais mon cas a montré le contraire. Les autres personnes ont tué des gens pour la religion, moi j’en ai sauvé“.

    http://www.francetvinfo.fr/faits-divers/terrorisme/attaques-du-13-novembre-a-paris/victimes-des-attentats-a-paris/deux-ans-apres-l-attentat-de-l-hyper-cacher-lassana-bathily-se-confie-ma-vie-ne-sera-plus-jamais-comme-avant_1970373.html

    • Musulman
      Warum sagen wir eigentlich nicht mehr „Muselmann“. Das war in den 60ern die übliche Bezeichnung für Moslems. Das fand ich viel schöner. Ist das auch rassistisch konnotiert wie „NAFRI“ und warum regt sich da bei den Franzosen keiner darüber auf?

    • Ja, Frankreich mit seinen beurs ist da schon weiter, dient aber niemandem
      in Politberlin als Warnung, eher als Blaupause.

      Und allen Sprachkurs-Fetischisten in Deutschlands Teddybärenfraktion ins Stammbuch :

      Die Araber in Frankreich sprechen großteils relativ fehlerfrei französisch.

      Und was nützt es den echten Franzosen ?

      NIX !

    • Fehlerfrei…
      Es ist so lange her, dass ich keine Quelle habe. Aber vor langer Zeit habe ich mal (im Spiegel?) gelesen, dass der Banlieu-Bewohner zT mit einem Wortschatz von 500 Wörtern auskommt.

      Wie gesagt: Keine Quelle. Aber wenn ich mir das im Alltagsenglisch überaus übliche „I was like […] and then he was like […].“ vergegenwärtige, dann kommt mit das nicht unplausibel vor. Aber die 500 Vokabeln sind natürlich fließend und fehlerfrei ;-)

  164. Ich liesse lieber DE-Landschaften "menschenleer veröden", als dort Idioten anzusiedeln ...
    … und die Gegenden zu „verblöden“ mit Jungmännern, die keinen Cent in das sie alimentierende DE-Sozialsystem einzahlen werden, niemals.
    .
    Dieser Beitrag ist da anderer Meinung:
    .
    http://m.spiegel.de/wirtschaft/soziales/a-1129045.html
    .
    Blos wo brauchen wir überhaupt noch Jobs für Geringqualifizierte, wenn in den kommenden 10 – 15 Jahren die Taxen, Busse, Strassenbahnen und Laster autonom fahren sollen, am Produktionsfliessband des E-Autos kaum noch Jobs für „3 Handgriff – Intelligenzien“ vorhanden sein und in der KFZ Werkstatt nicht mehr an hunderten verschiedener Aggregate rumgewerkelt werden kann/muss?
    .
    Ich sehe da nur die Altenpflege und dafür würde ich eher Filipinas (die ja auch unter einem Despoten leiden) nach DE holen, als „stolze afrikanische Jungmänner“.
    .
    Last but not least: Mit einer weiblicheren Immigration aus südost-asiatischen Ländern wäre auch der irre sozialistische Vorschlag der „Prostituierten auf Krankenschein im Altenheim“ vermutlich viel leichter umsetzbar. Aber halt, im Altenheim sitzen ja überwiegend Omis, auf die wir die „sexuell hyperaktiven afrikanischen Jungmänner auf Krankenschein“ loslassen wollen oder was habens die Greens sich da so als „win win Situation für Omis + Nafris“ ausgedacht?

    • Ob da eher Nicht-Hetero Bio-Männer ...
      … sich durch klobürsten-haarschnittigen Strichjungen-Nachschub bereichert fühlen?

    • Und keine schwarz-weißen LKWs mehr
      http://www.zeit.de/2017/02/terrorismus-kampf-anschlaege-islam/komplettansicht

      Übrigens gehen die hyperaktiven Jungmänner eh in die Alters- und Pflegeheime, grad Ende letzter Woche wieder über einen Vorfall gelesen, dass jemand über 80jährigen pflegebedürftigen Frauen nächtens das Nachthemd hochhob und die Brüste „streichelte“. In Ddorf wurde geen Ende letzten Jahres eine 90jährige vergewaltigt, die Ansprüche der Jungmänner scheinen nicht sehr hoch zu sein, Hauptsache eine Frau.
      Wäre es für die Opfer nicht so tragisch, könnte man fast drüber lachen. Ich fordere Gummipuppen für alle.

    • Werte Renate, da muss der Journalist wohl einer Wahrnehmungsstörung aufgesessen sein ...
      … denn der kolportierte Brüste-Streichler war doch sicher der erste „Altenbefriedigungs-Fachangestellte (Abefri-Fag)“, der schon mal ein bisserl vorausschauend geübt hat.
      .
      Der ist danach auch nicht in den Knast sondern in die Berufsschule gefahren, um seine Streichel- und Deutschkenntnisse weiter zu vertiefen.
      .
      Die Greens zahlen ihm mittlerweile sogar einen Ausbildungslohn von etwa EUR 1.100 im Monat. Kost und Logis ist bei diesem enormen Fach-Potential selbstverständlich frei.

    • Ach werte Köstlich, möglich ist ja alles bei uns
      und nachdem die grünen Damen reihum Blödsinn absondern, könnte es natürlich auch so gewesen sein.

      KGE möchte nun auch alle nochmal kontrollieren, aber die Maghrebstaaten sind immer noch nicht sicher… Wer hat denen bloß ins Hirn geschissen oder waren die als Kinder schon zum Speien?

      https://www.welt.de/politik/deutschland/article160974478/Gruene-wollen-Migranten-nachtraeglich-Kontrollen-unterziehen.html

    • Werte Renate, ich verstehe auch nicht was die bisher "kontrolliert oder erhoben" haben ...
      … die Papierform der in den Medien gezeigten Duldungstitel lässt vermuten, dass überwiegend KEINE biometrischen Daten erhoben wurden.
      .
      Da frag ich mich doch weshalb – waren die 15 EUR Kosten für das Kärtle zu hoch? Einen Fingerscanner gibts mittlerweile in jedem Dorf-Amt.
      .
      Warum kann ein Nafri plötzlich mit 14 Identitäten jonglieren und bei den Ämtern europaweit hausieren gehen, bis er sich schliesslich zum LKW – Fahrer fortgebildet hat?
      .
      Unfassbar und das mit vermutlich millionenteurer Unterstützung eines namhaften Beratungsunternehmens, das zumindest in den auftraggebenden Firmen auf „effiziente Rausschmisse“ spezialisiert ist.

    • Köstlich, das ist möglich, alldieweil die 600 Ämter noch immer
      keine einheitliche Software haben, ergo nicht vernetzt sind. Weise beklagte das ja Ende letzter Woche in der Welt, den Link hatte ich wohl bei den anderen Nafris gesetzt.

      Dann erfasst das Easy-System die Daten auch nicht vollständig, womöglich werden Fingerabdrücke noch immer auf Papier und somit für die Tonne erfasst. D.h. mit Easy sind schon mal etliche Fehlerquellen gegeben. Es ist ein einziger Kuddelmuddel. Hinzu kommt die Schwierigkeit des Auseinanderhaltens der Gesichter, da gibt es dann Aussagen, die sehen doch alle gleich aus. Nun gut, das werden die Nafris von uns womöglich auch denken.
      Wenn dann in den Ämtern bei den doch recht fordernden Zuwanderern gedacht wird, was solls, mir doch egal, Hauptsache, der ist ruhig und gleich wieder draußen, kann man das fast verstehen.

      Wie das Verfahren als solches abläuft, hat Tichy gut beschrieben, da war einiges dabei, war mir auch völlig neu war. Schauen Sie mal dort, Asyl: Der Rechtsstaat kapituliert, und Ihnen wird manches klarer.

    • Omis und Opis
      @ Köstlich und Frau Simon,

      es kommt noch soweit, dass Omis auch noch schwanger werden sollen. Wenn die Greens sich das Baby dann mal anschauen wollen, müssen sie warten, bis es schreit, weil Omi nicht mehr weiß, wo sie es hingelegt hat…
      Wenn’s nicht zum Weinen wäre, wär’s zum Lachen.Alle hirnkrank.

      @ Frau Simon,
      Merkel scheint von Verwaltung keine Ahnung zu haben, sonst hätte sie nicht so hirnrissig entschieden.Da ist jede/r BürgermeisterIn, die sie nie war, kompetenter. Horsti hatte die Katastrophe wohl gleich vor Augen. Er war der Erste der Etablierten, der das alles kapierte.Das ist nun mal Fakt.

    • die Branche der Zukunft
      ist Security.
      .
      War schon in Mannheim vor 30 Jahren so, wer da keine Türken in seiner Disco haben wollte, stellte ein paar türkische Türsteher ein. Die hielten den Laden sauber.

  165. Titel eingeben
    „Strauß: wir sind die letzten Preußen“
    Hat der das wirklich mal gesagt (wenn auch ironisch) ?
    .
    Da hatte er wohl Recht – wie man heute sieht.

    • zum Bayern-Tick @kdm
      Ja, hat er. Es ist Sonntag, suche den Beleg jetzt nicht.
      Vielleicht reicht ff (Wikipedia):
      Strauß änderte auch den Text der „Bayern-Hymne“.

      „1. Gott mit dir, du Land der Bayern,
      deutsche Erde, Vaterland! …“

      Wolfgang Herles, so aufschlußreich seine Texte sind (Tichy),
      hat wohl eine schwere Kindheit gehabt (Sudeten ?), er ist
      ein resistenter Bayern-Hochhalter geworden (wenn das nicht
      alles Mimikry ist, um unter der Mütze des leicht Verwirrten gegen
      den Strom schwimmen zu können).

      So produktiv das Lesen von Herles ist (u. a. Beschränkung des Mandates von Bundeskanzlern auf 2 Legislaturen gegen Führer_I*kollaps), so trivial ist das von einer Dame, sie taucht zunehmend in Talk-Shows auf, hat auch ein Institut, will die Nationen
      dekonstruieren und zurück zu Gauen und Stämmen oder so was ähnlichen, weil dann Frieden ist und Europa kommt.
      Dr. Best (Wikipedia) hatte dieses Rezept auch schon als Deutschland für NS zu klein geworden war…

      Seehofer ist noch lange nicht so „reif“ wie Strauß und meilenweit von einer CSU-Ausdehnung entfernt. Seehofer spielte schon mit zu Separatisten gewordenen (Gauweiler). In der FAZ finden Sie eine Rezension pro Separatismus von Gauweiler (samt merkwürdigen Historizismus) zum entsprechenden Scharnagl-Buch.

      Aber, „wir“ sollten, angesichts der dominierenden grünen Spätpubertären in allen Parteien, freundlich mit den „eigenen Normalos“ umgehen und, wenn es der Vernunftgestaltung in D dient,
      den Bayern-Tick (es kann auch ein sächsischer, hamburgensischer… sein) hinnehmen.

  166. Im Bermuda-Dreieck der Freiheitsbekämpfer
    Da kämpft er wieder, der einsame Don. Umzingelt von drei Seiten, die gegenseitig ihr Süpplein auf der Angst der Bürger vor den anderen kochen. Die sogenannten Linksintellektuellen mit ihrer Antifa-SA, die die braun-völkischen Möchtegern-Diktatoren und der kalte Überwachungsstaat, bei dem man internationales Großkapital im Hintergrund wähnt. Er kämpft mit Logik, Vernunft und Humanismus gegen Dummheit und Freiheitsberaubung. Nein, die islamistischen Mörderbanden, eingewanderte Sozialbetrüger und Frauengrapscher sind unser Problem. Sondern diejenigen, die sie reingelassen haben und nichts dagegen tun, weil sie sich so schön instrumentalisieren lassen, um die jeweilige Ideologie in Staatsform zu backen. Nach der Wahrheit stirbt die Freiheit. Was fehlt ist eine biedere Alternative, die den Leuten nicht vorschreibt, wie sie zu leben haben. Aber genau hier liegt das Dilemma. Denn sie wird sich nicht, um nicht vermeintlich gegen ihre eigenen Grundsätze zu verstoßen, durchsetzen gegen die Wölfe. So kann man nur aufschreien und am Wahltag sein Kreuzchen taktisch machen. Nicht um jemanden zu wählen, sondern um den allzu Etablierten richtig Angst zu machen.

  167. Früher Neukölln … heute überall
    Gut finde ich an diesem Blogbeitrag, dass auch Männern ein Bedrohungsgefühl zuerkannt wird. Die Frau, die befürchtet begrapscht zu werden, steht allgemein im Zentrum der Aufmerksamkeit. Was ist mit ihrem männlichen Begleiter, der im besten Fall damit rechnen muss, sich eine blutige Nase zu holen, wenn er die Dame verteidigt?

    Ich empfinde im Übrigen auch muslimische Frauen als Bedrohung:

    – wenn die einem zu viert und in voller Breite auf dem Bürgersteig entgegenkommen, ohne das geringste Ausweichmanöver, sodass man verblüfft an den Rand treten muss, wo die Hundescheisse liegt.

    – wenn die im U-Bahnhof mit ihrem Anhang lautstark und ganz selbstverständlich den gesamten Gang blockieren, weil sie sich sicher fühlen, durch die Anwesenheit ihrer männlichen Begleiter, die faul auf den Bänken lümmeln und auf ihre Handys starren.

    – wenn die in der Besuchszeit die Sitzecke einer Krankenhausstation besetzen und plötzlich ganz hysterisch und lautstark ein deutsches Pärchen anschreien, es solle gefälligst aufhören sich zu küssen. Dabei wollte der Mann sich nur von seiner kranken Frau auf landesübliche Weise verabschieden.

    Früher empfand ich es als Bereicherung, wenn in einigen Stadtteilen mehr Migranten anzutreffen waren, als in anderen. Heute kann man mit den Öffentlichen kreuz und quer durch die ganze Stadt fahren. 70 Prozent der Fahrgäste sind immer Migranten. Schon diese allgemeine und offensichtliche Überfremdung an sich empfinde ich als Bedrohung.

    • Damit sind Sie nicht allein
      „Googeln“ Sie mal bitte mit zum Beispiel http://www.bing.com/search?q=papst%20franziskus%20arabische%20invasion

    • ich mach es so!
      – wenn die einem zu viert und in voller Breite auf dem Bürgersteig entgegenkommen, ohne das geringste Ausweichmanöver, sodass man verblüfft an den Rand treten muss, wo die Hundescheisse liegt.

      Ich bleibe einfach stehen weiche keinen Zentimeter dann gehen die ganz brav um mich herum.

      – wenn die im U-Bahnhof mit ihrem Anhang lautstark und ganz selbstverständlich den gesamten Gang blockieren

      siehe oben

      – wenn die in der Besuchszeit die Sitzecke einer Krankenhausstation besetzen und plötzlich ganz hysterisch und lautstark ein deutsches Pärchen anschreien

      Ich lag mit einen Tunesier im Zweibettzimmer ,es kamen für ihn gezaehlte dreissig Besucher,aber nur einmal.Am nchsten Tag durften die Bes