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Über Gott und die WWWelt

Wer hat Roland Tichy verraten? Die Splitterpartei Sozialdemokraten

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Vielleicht sollte ich zuerst von meinem Landrat erzählen. Mein Landrat hat einen Nachnamen, aber alle kennen ihn nur als den Beppo. Der Beppo sieht bayerisch aus und spricht bayerisch, er trägt bayerische Tracht und mag Geselligkeit und Eishockey. Der Beppo ist unser neuer Landrat, weil der alte Landrat wegen Verschwendung, einer fragwürdigen Doktorarbeit und anderen Skandalen sogar der CSU zu peinlich wurde. Danach dachte die SPD, sie könnte den Landkreis gewinnen, aber der Beppo kam besser an. Und seitdem er da ist, läuft der Landkreis wieder rund und skandalfrei, der Beppo macht eine gute, ruhige Arbeit, zimmert Mehrheiten, spricht mit allen, und wenn wir das nächste Mal in dieser tiefschwarzen Region wählen, kriegt der Beppo sicher noch mehr Stimmen. Denn der Beppo kommt bei allen, und sogar seinen politischen Gegnern, wirklich gut an, und bei mir sowieso. Dass der Beppo eigentlich ein Grüner ist, wird nur ab und zu von anderen Grünen thematisiert, denen er oft nicht grün genug ist. Der Beppo ist für die kleinbäuerliche Landwirtschaft und Gesellschafter bei der Naturkäserei, er rettet Almen und schaut auf die Bilanzen der Sparkasse.

richa

Nur ist der Beppo halt nie in den bundesweiten Medien, sonst stünden die Grünen in den Umfragen nicht nur bei 9% der Stimmen. Die meisten Deutschen kennen den Beppo gar nicht, sie werden ihn nie auf einer Bürgerversammlung erleben oder ihn im Biergarten treffen. Die wissen nicht, was das sein kann, so ein Grüner. Der normale Deutsche erlebt Frau Künast, Frau Göring-Eckardt, Herrn Hofreiter, Herrn Beck, Herrn Özdemir, Frau Peter und Frau Roth, er mag auch die Wählergünstlinge Palmer oder den Kretschmann sympathisch finden, aber das hilft dem Deutschen nichts, denn die Letzteren kann man wie meinen Landrat nur regional wählen. Die anderen sind nicht zwingend die grössten Sympathieträger im Land. Das ist der Grund, warum heute niemand mehr sagen würde, die Grünen wären eine neue Volkspartei, wie es noch vor sechs Jahren gern geschrieben wurde. Die Grünen schauen gerupft aus, und das liegt an vielen Vorstellungen, die in der Bevölkerung auf Ablehnung stossen – gerade dort, wo das Volk tatsächlich im Grünen lebt, und nicht nur im Biosupermarkt kauft.

Ein Elektroauto mag in der Stadt Sinn machen, aber bei uns in den Alpentälern ist es in der Nacht bis zu -20 Grad kalt, und man möchte nur ungern mit schwachem Akku im Schneesturm erfrieren, und will nicht diskriminiert werden, weil man im Diesel überlebt. Höhere Steuern auf Milchprodukte sind ein Frontalangriff auf unsere Jahrhunderte alte – und unter Naturschutz stehende – Almenkultur. Die Reaktion auf das bisserl Kessel da in Köln war bei uns auch unter Linkesten der Linken, dass sich Frau Peter bei uns einen Polizeieinsatz anschauen sollte, da lacht der Wasserwerfer-Toni. Vorschläge zur Kinderehe, Volker Becks Skandale und seine Moralpredigten, Künast nach dem Anschlag von Würzburg, Verbote von Feuerwerk und Fleisch und vielem anderen – wer nie daran gedacht hat, dass er ein oder andere Grüne im Oberstübchen Möbelverstellungsbedarf hat, der werfe den ersten veganen Strickpullover aus Wolle von totgestreichelten Schafen. Und wer noch anderer Meinung ist, kann sich gern mit Bombardierungswünschen des Grünenpolitikers Matthias Oomen oder Überlegungen zur Vergewaltigungsvortäuschung als Mittel der politischen Vernichtung Andersdenkender durch eine grünennahe Autorin beschäftigen.

richb

Die Grünen sind bundesweit bei 9%, weil sie zwar durchaus gute Ansätze und viele Freunde in den Medien haben, aber immer wieder Ideen in die politische Landschaft tragen, die dort mit Verstörung aufgenommen werden. Die Grünen tun das, weil sie denken, sie wären progressiv, alternativ, mutig und unkonventionell. Die Motorenbauer bei der Audi, die Kartoffelbauern in der Holledau, die serbischstämmige Lagermanagerin, die Verwaltungsangestellte mit Realitätskontakt, die für 9 Euro arbeitende Bäckereiverkäuferin, die von Frauenquoten und gläsernen Decken hört, die alleinerziehende Mutter, die grüne Ratschläge für nicht ganz billiges Spielzeug aus Holz und Bioernährung erhält: Sie alle haben möglicherweise Probleme, ihre Argumente dagegen in einem angemessenen Debattenstil vorzutragen, und fühlen sich daher überfahren, ausgegrenzt und teilweise auch überrumpelt. 9% wollen eine grüne Republik. Die restlichen 91 können entweder argumentierend dagegen halten, sind apathisch-indifferent, oder sind halt der Meinung, dass die Entfernung von den realen Bedürfnissen so gross ist, dass diese grünkognitive Selbstausgrenzung vom Seienden nur mit Worten zu beschreiben ist, die entweder der Pathologie oder derben Beschimpfungen entstammen. Ich weiss, es tut vielen zarten Mimosen in den Gärten Nafristans weh, aber es herrscht auch bei vielen früheren Grünenwählern in meinem Umfeld brutal gesagt die Meinung vor, dass die oft nicht zurechnungsfähig sind, dass man mit denen gar nicht mehr reden braucht, und dass man die einfach nicht mehr wählen kann. Unbeliebte CSU-Themen wie das G8, Olympia und die dritte Startbahn am Flughafen würde man auch ohne die Grünen wegbürgerbegehren.

richg

Jetzt ist es raus, und jetzt kann man über Roland Tichy und die neuerliche Hetzjagd auf ihn sprechen, die zu seinem Rücktritt als Herausgeber der Newsabteilung des Karrierenetzwerks Xing führte. Anlass war ein Beitrag, der es in sich hatte und auf eine nicht atypische Meinung unter 91% der Bevölkerung über die Grünen noch das ein oder andere grobe Stück draufsattelte. Wären die Grünen beliebter, könnten sie und ihre lachenden Anhänger achtlos darüber hinweg schreiten, in eine R2G-Zukunft für Deutschland. Das ist aber nicht der Fall, und die andauernde Schwäche der Grünen ist ein Grund, warum es diese Koalition absehbar nicht geben wird. Auch keine Ampel und auch keine schwarz-grüne Koalition. Das – und die überdeutliche Erklärung, warum das in der Natur vieler Grüner angelegt ist – ging manchen gegen den Strich, und dazu gehörte zuerst der Auslöser des XING-Boykotts Mathias Richel, aktuell Creative Director bei der Agentur Torben, Lucie und die gelbe Gefahr TLGG, die zum Agenturennetzwerk Omnicom gehört.

richd

Richel trat 1998 der SPD bei, und hat im aktuellen Jahrzehnt eine schillernde Karriere im Vorfeld der SPD hinter sich: Er war bis 2012 Vorsitzender des SPD-nahen Digitalvereins D64 und als solcher in ein Skandälchen des Lobbyismus verwickelt. Er war für D64 Media GmbH tätig, eine Agentur für “Kampagnenwerkzeuge”, die de facto der SPD gehörte, und nach 2013 mit der SPD-Tochterfirma Network Media GmbH verschmolzen wurde, eine hauseigene Kampagnen- und Werbeagentur. Network Media war erst kürzlich in den Medien, weil sie Termine mit SPD-Ministern für mehrere tausend Euro angeboten hatte. Vor der Verschmelzung gestaltete Richel mit dem D64 Verein und GmbH noch Wahlkampfplattformen der SPD, 100 Tage vor der Bundestagswahl 2013 wird er als Leiter des reinen Online Wahlkampfes der SPD mit D64 Media vorgestellt. Von Januar 2012 bis Juni 2014 war er laut seines Linkedin-Profils als Creative Director bei Network-Media beschäftigt. 2015 trat Richel noch als Redner des Campaigncamp der SPD auf. Er passt gut zu TLLG, denn die Agentur hat 2010 die Social Media Aktivitäten der SPD neu gestaltet, und TLGG arbeitet für das Wirtschaftsministerium des SPD-Vorsitzenden Sigmar Gabriel.

richc

Richel – bei TLGG in der zweiten Führungsebene – bringt als  Kampagnenmacher mit besten SPD-Beziehungen bei einer Kampagnenagentur der Bundesregierung mit einem aufgehetzten Mob einen SPD- und regierungskritischen Journalisten um seinen Job, weil der einen hart grünenfeindlichen Beitrag brachte. Es gibt keinen Grund zur Annahme, Richel hätte nicht gewusst, was er da tut. Berufliche Vernichtung beginnt nicht mehr bei der Tätigkeit für verfassungsfeindliche Organisationen oder kruden Reichsbürger-Ansichten, sondern schon bei zu hart formulierten Beiträgen, ausgeführt durch eine Kampagne eines halbverdeckt agierenden politischen Gegners. Andererseits vernehmen Wähler von jenen Politikern, die auf die Richels und Lauers dieser Welt mässigend einwirken könnten, viele Aufrufe, die Gesellschaft sollte doch bitte gegen Hetze, Hass und Intoleranz zusammenstehen.

lauer13

Diese Aufrufenden distanzieren sich mit keinem Wort von Bomber-Harris-Freund Matthias Oomen, der  Tichys Magazin aus den Regalen vertreiben wollte. Die tolerante Seite toleriert Doxxing und Versuche, anderen die Lebensgrundlage zu entziehen. Es wird nicht heimlich gemacht, es geschieht mit grösstmöglicher Offenheit und Überzeugung, genau das Richtige zu tun. Bei Spiegel Online wird ganz offen gefragt, ob es nicht die “heilige weibliche Pflicht” von Frauen sei, unliebsame Männer mit Vergewaltigungsvortäuschung abzuservieren, beklatscht von einer Redakteurin. Das mag in Berliner und Hamburger Redaktionen und in den Unisexklos auf dem 33C3 anschlussfähig sein, aber man kann mit guten Gründen bezweifeln, ob das bei SPD-wählenden Angestellten oder bisher aus Tradition die Linke wählenden Arbeitern in Ostdeutschland der Stand der Überzeugungen ist. Oder jedem anderen, der gute Gründe hat, sein Kreuzerl bundesweit nicht bei Grünen und Linken zu machen.

richh

Ich bin mir nicht sicher, ob man hier von Spaltung der Gesellschaft reden kann – beteiligt an Richels Kampagne waren nach meiner Beobachtung vor allem die randständigen und prekären Nachwuchskader von SPD, Grünen, Linken und einige Piratenreste, die allesamt nicht zu den einflussreichen Kreisen der deutschen Politik gehören, sondern allenfalls zu den Lauten bei Twitter – wenngleich mit Anbindung an Parteien, die sich gerne für Stimmen des ganzen Volkes halten würden. Speziell in der denunziantenbelasteten SPD wurde vor Kurzem noch betont, man wollte die AfD inhaltlich hart bekämpfen, aber nicht ihre möglichen Wähler. Die Grünen wollten einen besseren Schutz für Frauen, und dürfen nun Überlegungen lesen, wie man diesen Schutz kriminell missbraucht, um andere zu vernichten. Wenn das der Kampf um Mitte und Mehrheiten und Abwehr “der Rechten” sein soll, könnte das auch weiterhin zu einer eher einsamen Angelegenheit jenseits politischer Mehrheiten werden. Niemand kann den potenziellen Teilnehmern an der Allianz gegen Rechts garantieren, dass sie bei kleinen ideologischen Differenzen nicht auch im Internet an den Pranger gestellt und als Vergewaltiger angezeigt werden. Ist es nicht für Andersdenkende sicherer, sich ein anderes Umfeld zu suchen?

Die gezielte Vernichtung ist die denkbar klarste Absage an den Diskurs. Grüne, Linke und SPD haben das bis in die eigenen Reihen hinein – man denke an die Angriffe gegen Frau Wagenknecht – hinlänglich demonstriert. Es gibt welche, die das angemessen finden, aber Volksparteien haben sich früher solcher Methoden aus guten Gründen enthalten, weil sie lieber eine Heimat für viele denn ein Nest für Extremisten und aus dem Ruder laufende Kader waren. Dass die SPD sich nun von Leuten im Netz repräsentieren lässt, die jeden versöhnlichen Ansatz ruinieren, spricht Bände über den Zustand der Partei, für die es bereits im Mai in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen um alles gehen wird, und die es sich mit ihrem grünen Partner eigentlich nicht leisten kann, zweifelnde Wähler Methoden weiter zu vergraulen.

Mathias Richel hat übrigens seine Arbeit nicht verloren, was auch etwas über TLGG und deren politische Kunden aussagt.

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676 Lesermeinungen

  1. Wenn das mal alles wäre...
    … aber die SPD verfolgt das Projekt 18% scheinbar viel konsequenter. Bei Saskia Esken (in Kooperation mit Sleeping Giants) oder Schmalbart mit Christoph Kappes sollte sozialdemokratisch wohl in sozialistisch gewandelt werden. Und auch Herr Oppermann als Steinmeier/Stegner Abklatsch gewinnt wohl kaum Sympathiepunkte.
    Werter Don, ich hoffe auf eine diesbezügliche Fortsetzung Ihrer wie immer sehr lesenswerten literarischen Ergüsse – Material liefert die ehemalige Volkspartei beileibe genug.

    • Offensichtlich hat Kappes noch freie Kapazitäten neben dem Erfolgsprojekt Sobooks, da kann man nur gratulieren – mal schauen, ob er Fördertöpfe aufmacht füer sein „neutrales“ Projekt.

    • Schmalbart
      Ja, vorbereitet wollen die Linken schon sein.
      Man sitzt bereits in den Startlöchern, und obwohl Breitbart in D noch gar nicht antritt, wird versucht mit Schmalbart dagegen zu halten.
      Da haben Sie denen gestern im DLF erst mal breiten Raum gegeben und Breitbart als Lügner bezeichnet.
      Das wird ja immer doller.

    • Aus Schmalbart wird nichts, das macht der Kappes, der setzt sich vorne hin, will die Aufmerksamkeit und die anderen sollen arbeiten. Schauen Sie sich Sobooks an. Das ist Kappes.

    • Selbstreinigungskraefte
      Der Listenplatz Saskia Esken 2013 wird sie nicht mehr zum Einzug in den Bundestag berechtigen. Mitarbeiter und Strukturen im Wert vo etwa 20.000 pm werden dieser Spezialistin verloren gehen.
      Es besteht kaum die Gefahr, dass Frau Esken um soviele Positionen besser plaziert werden wird, wie die SPD im Rahmen des #Projekt18%SPD Mandate verlieren will.

    • Man muss auch klar sehen: Für die SPD geht es um immens viel Einfluss und Möglichkeiten, sollten sie unter 20% landen – oder gar in NRW nicht weiter machen können. Denn sie hat keinerlei Aufstiegsoption mehr.

    • @Moritzburger
      an welchem Sendeplatz war das denn im DLF? Das würde ich gerne einmal nachhören.

    • Die digitale Illumination, spirituelle Durchdringung, die zu höherem Bewusstsein führt.
      Gleichheit ist eine Hauptstütze der Billigkeit. Und wer hat sich zu beklagen, wenn gleichen Brüdern gleiche Kappen zugeschnitten werden?
      Michel de Montaigne (1533 – 1592),

    • Alte und neue Bärte
      Es ist schon erstaunlich, was manche Leute unter „Anti-Populismus“ und „Kampf gegen Fake-News“, verstehen:
      >Ziel des „Agenda-Parade“ Produktes ist positives Agenda-Setting im digitalen öffentlichen Raum. Die Agenda zu wichtigen politischen Themen wird nicht nur von einzelnen Medien oder prominenten Bloggern bestimmt sondern auch durch die Google-Ergebnisseiten und SERPs von bestimmten Aussagen und Meinungen. Aus diesem Grund schlage ich eine ständige Blogparade von „Gutwilligen“ vor, deren Teilnehmer sich durch Verlinkungen untereinander vernetzen und auf diese Weise ein grosses Backlink-Netzwerk positiver politischer Impulse darstellen. Mit Hilfe dieses Netzwerks lassen sich – eine gewisse Mindestgröße vorausgesetzt – sowohl Meinungen strategisch positionieren als auch im akuten Fall politische Positionen unterstützen.Versachlichung und Klärung, um saubere Diskussion und Streit um Standpunkte< [Zitat: Website Schmalbart]. Es scheint, dass der kommende Wahlkampf ein großes Fest der Manipulation, Agitation und Propaganda wird.

  2. Diskursive Simulakra !
    Ja, die Grünen und Netzaktiv*XYnen sind durchgeknallt. Das nennt man wohl „negative autoritäre Bindung“: gegen rechts, gegen XYismus, Nazis. Dabei haben die Jungpimpfe vergessen, woFÜR sie sind. Ein typischer Befund für pubertierende Teenager. Identifikation mit allem Nicht-Deutschen, also negative Bindung an Deutschland, Heimat, Sprache und Volk (dem in der post-Nazi-Verfassung vulgo GG).
    Danke, DA, für Ihre nächtliche Analyse. Wie (fast) immer kann ich nur zustimmen. Allerdings, wie Sie sagen, riechen die Leute ja den Braten. Also: Sollen sie ihre Erfahrung machen. Die Sozi-Umfaller machen gar keine Angst und Happy Hippo bleibt eine Witzfigur. Gegenkandidat als Vize? Steigbügelhalter forever.
    Mit den gezielten Denunziationen scheinen sich die Digitalkampagnen aber auch sehr schnell zu erschöpfen. Wir können Wetten abschließen auf die Halbwertszeit von A. Holm. Um einen Vergleich zu bemühen: Wir erleben das Revival der 70er Jahre. Wer „bürgerlich“ genannt wurde, hatte verloren (heute „Sexist, Rassist, Nationalist“). Aber die Polit-Sekten mit ihren Hearings im Plenum zerfleischen sich selbst von innen. Auch die Grünen. Video-Überwachung hat eben auch eine gute Seite. Genießen wir die Show!

    • Wir könne auch wetten, wann sie auf mich losgehen werden – es gab da schon ein paar Vorgeschmäcker während der letzten Tage.

    • DA
      Sie werden sicher auch noch erfahren (müssen), wer gegen „Haas und Hetze“ kämpft.
      Die Linksfaschisten werden sicher kommen, wenn nicht mit der Faust oder dem Farbbeutel dann eben beruflich.
      Wer gedacht hätte, das gibt es in D nicht, der wird sich wundern.

    • Das weiss ich, es wird schon offen von grünen Parteigängern aufgerufen, mich persönlich fertig zu machen. In Berlin könnte ich das hier auch nicht tun.

    • Vorgeschmack, elegant und virtuos
      Da DA es bereits kennen wird, verlinke ich, ausnahmsweise:

      https://www.metronaut.de/2017/01/tichy-co-warum-es-legitim-ist-unternehmen-zu-einer-politischen-positionierung-zu-zwingen/

      Ein Fan kommentiert:
      „Habe gesehen, dass Don Alphonso auf Twitter mit juristischen Schritten gegen Metronaut droht.
      Es dürften sich vermutlich genug Opfer finden lassen, die nach seinen Artikeln mit Morddrohungen überschüttet wurden. Das Perfide ist ja, dass Alphonso die Morddrohungen nicht selbst aussprechen muss, denn das erledigt seine Leserschaft für ihn. Das ist wirklich elegant und virtuos.“

    • nur mal so...
      „Identifikation mit allem Nicht-Deutschen, also negative Bindung an Deutschland, Heimat, Sprache und Volk …“

      Wieso sprechen die eigentlich Deutsch? Ist das nicht die Nazi-Sprache?
      Ich finde die sollten sich eine andere Sprache suchen.

    • @Gast
      …die sollten sich ein anderes Land suchen….

    • Don Alphonso sagt: 13. Januar 2017 um 02:54 Uhr
      „Wir könne auch wetten, wann sie auf mich losgehen werden – es gab da schon ein paar Vorgeschmäcker während der letzten Tage.“

      Wie sie wissen bin ich gegen jede Form von Zensur, auch wenn die grosse Mehrheit der kommentare hier von Dummheit nur so strotzt.
      Aber, ich gestehe auch mir fällt einiges auf… vielleicht hat es ja mir ihrem neuen Vertrag mit der FAZ zu tun? (Ich frag später nochmal nach)

      Als überzeugter Nicht-Nutzer von facebook, twitter und was dergleichen noch Internet rumseucht, stehe ich gelegentlich kopfschüttelnd vor meinem Monitor, wenn ich lesen muss, was Don Alphonso so alles mittlerweile für so bedeutend hält, dass es ihn zwingt einen solchen Text über dermassen dämliche Leute auf allen Seiten eines Konfliktes zu schreiben.

      Don, ist ihnen eigentlich bewusst, dass die Amis gerade Soldaten, Panzer und sonstiges an die russische Grenze verlegen? Und zwar mit deutscher Hilfe, und der Hilfe der Medien sie die verteidigen?
      Können sie uns, bzw mir und einigen wenigen anderen, mal erklären warum sie wirklich Bedeutendes nie zum Thema machen?

      Ich verstehe ja, dass ihnen Medien Angelegenheiten wichtiger sind…. Aber auch da gäbe es Wichtigeres. Ich kann nicht glauben, dass ihnen der „Konflikt“ zwischen „Die Anstalt“, und „Die Zeit“, bzw deren heuchlerisch lügenden Vertretern Joffe und Bittner entgangen ist…
      Ich frage also mal ketzerisch: Beinhaltet ihr neuer Vertrag bei der FaAZ eine Liste von Themen die sie entweder völlig zu vermeiden haben, oder zu denen sie eine eindeutige Meinung zu publizieren haben, die von den Medien Bossen vorgegeben ist?

      Tichy und Richel? Echt? DAS ist ein Problem? Und die nicht die gleichgeschaltete Lügenpresse?

      Was auf ein ECHTES Problem in Medienwelt hindeutet, das hat wohl sehr viel eher mit den Joffes und Bittners der Welt zu tun, als Tchy und Bittner!

      „Joffe und Bittner (Die Zeit) gegen ‚Die Anstalt‘ (ZDF): Worum es eigentlich geht.„´

      http://www.nachdenkseiten.de/?p=36608#more-36608

      Kopfschüttelnd, TDV

    • @TDV
      Danke, gut zu wissen, dass wir immer einen dabei haben, der uns daran erinnert! ;-)
      Zum Beispiel den hier:
      http://blogs.faz.net/deus/2017/01/07/der-nafri-seine-invasion-und-das-schwammerl-4012/#comment-52055

      Allerdings wird nicht immer nur auf einem Schlachtfeld gekämpft.
      Wenn jemand aus japanesischer Ferne dem ganzen Getümmel zusehen darf, das ist eine Sache. Für diejenigen im Scharmützel kann das anders aussehen: Da muss von allen Seiten und an allen Fronten aktiv gearbeitet werden. Und Don Alphonso sieht manches – vollkommen normal – mit anderen Prioritäten besetzt.

      Zum Beispiel auch ‚unser‘ Thema. Und trotzdem ist dieser Beitrag so wichtig. Es gibt nicht nur Fake-News sondern auch Half-News. Und ich war einigermaßen geschockt, im Mutterkutter (war es dorten??) lesen zu ‚dürfen‘, dass der Westen beschlass, ‚gegen die russischen Provokationen‘ einige 4000 NATO-Soldaten an die Ostfront (allerdings irgendwie anders verschwurbelt ausgedrückt) zu schicken, und die ersten seien bereits angelandet.

      WTF, habe ich mir gedacht. Es brauchte eigentlich nur eine Halbbildung, um Luft zu holen, auf die zweite Hälfte der Nachricht wartend.
      Oder – im Falle dass diese zweite Hälfte ausbleiben würde – einen Wutanfall gegen diese sogenannten Journalisten loszutreten. Hallo-Hallo, wer erinnert sich an eine fulminante Provokation durch die Russen dieser Tage? Ich nicht.
      Was ist es, 4000 Soldaten an die Ostfront zu verlegen (also an der russischen Westfront aufzustellen)?

      Sehen Sie, deshalb sind auch die Tichys wichtig. Wenn das Nachrichtenfeld erst einmal so weit erobert wäre, dass die Verlegung einer Armee an die Ostfront
      1. als ‚Antwort auf eine Provokation‘ durchgeht
      2. derjenigen der nachfragt fürderhin als ‚Putinversteher‘ markiert ist,
      wäre die Fake-News-Geschichte ad absurdum geführt.
      Weil diese ‚News‘ eben schon von sich aus ein fake ist. Leider nicht der Teil der Truppenverlegung, aber der Teil mit dem ‚warum‘. Und einer, für den der zuständige Redakteur nicht einmal das Blatt um die Ohren gehauen kriegt.

    • @Uwe
      „Die zweite Hälfte der Nachricht…“ gabs schon, aber sie anders aus.
      Die Amis sind auf CNN gerade ganz stolz drauf, dass britische und französische Soldaten gestern in Estland gelandet sind, weil sich „die Esten vor einer Invasion durch Russland fürchten“.

      Lassen sie uns also beten, dass Trump tatsächlich der Businessman ist, der er vorgibt zu sein. Und möge uns Gott noch 8 Tage lang vor dem Verbrecher im Weissen Haus schützen… ;-)

      Bin ja gespannt wielange die veröffentlichte Meinung braucht umsich der öffentlichen anzuschliessen, dass Obama einer der übelsten Präsidenten war den die USA je hatten.

  3. Titel eingeben
    https://twitter.com/TRUMPelMAN/status/819712106937389056
    Schlicht und ergreifend entsetzlich. Der Wähler ist nur noch Instrument, diesen Leuten ihr Schlachtfeld zu verschaffen. Mit „Demokratie“ hat das absolut nichts mehr zu tun. Es regiert ein „Abgrund von mafiösen Strukturen“.

  4. Demokratieverständnis der Grünen
    Bitte nicht vergessen, dass Frau Göring-Eckardt für ihre Ämter proklamiert wurde in der Art des Kölner Dreigestirns, wenn vermutlich auch nicht in diesem Konsens.

    Jene Frau kommt in alle Ämter und kannn nicht abgewählt werden, so sehen es die Regeln der Demokratiefreunde der Grünen vor.

    Nannte man solches früher Gottgnadentum? Erbfolge?

    Alles in allem, da in der Partei Die Grünen die Spitzenkanditaten nicht gänzlich frei gewählt werden können sondern nur zu einem Teil, erweisen sich die Grünen als demokratiefeindlich und diktaturnäher.

    PS: Es gibt natürlich einen Weg, die Proklamation jener Frau Göring-Eckardt nicht in höhere Weihen wie einem Mandat oder anderem zu verhindern – Die Grünen dürfen keine 5 % in der kommenden Bundestagswahl erzielen.

    Die Parteimitglieder können keinen innerparteilichen Einfluß nehmen.

    • Titel eingeben
      Gut beobachtet, dieses basis-demokratische Selbst-Verständnis hat auch mich überrascht.

      Allerdings kam mir dann in den Sinn, dass sich der Vorstand von Bü90/Grü subtil dem Vorwurf einer mangelnden Repräsentativität durch den liebevollen Fingerzeig entziehen könnte, dass auch Transgender in den Vorstand gewählt werden können.

      So habe ich jedenfalls die augenfällige Positionierung an (hierarchisch?) erhöhter Stelle des Konterfeis von Signorina Dottoressa Hofreiter*in verstanden. Das ist ja sicherlich nicht nur als handreichende Wahlempfehlung zu verstehen, oder? (beliebigen smiley einsetzen)

    • Buchempfehlung
      „Wir sind die Wahnsinnigen“, von Christian Schmidt.
      Sehr lehrreich, was die Gründungsgeschichte der Grünen angeht, ihre Methoden und ihre höheren Ziele (Staatsknete).

    • Die GrünnInnen sind nicht das Problem:
      Kranke Seelen gibt es in jeder Gesellschaft. Es bedarf jedoch Mitwirkung der Gesellschaft, damit die Kranken anfangen, die Gesellschaft zu kränken. Allen oben genannten Problemfällen würde ihre Möglichkeit, der Gesellschaft zu schädigen, über Nacht entzogen, wenn der Wähler wüsste, was er täte. Die Wähler sind das Problem.
      Mein guter Bekannter liest das Programm der GrünInnen und wählt GrünInnen. Da er zwei Kinder hat, hatte ich ihn vor 15 Jahren gefragt, wie lässt sich die Forderung „Bleibe recht für alle“ (steht im Programm seit der Gründung) mit der Zukunft seiner Kinder vereinbaren. Der meinte, die Realos müssen den Extremisten Raum im Programm lassen, aber in der realen Politik wird die Vernunft schon gewinnen. Der Bekannte ist intelligenter als ich. Bei den Wahlen in D wird Intellekt durch Glaubenssätze ersetzt.

  5. Mehr als Wahlkampf mit allen Mitteln?
    Gestern entlarvte eine „WDR-Story“, Autorinnen Caterina Woj, Andrea Röpke, Redaktion Jo Angerer, wie ein „Deutsches Kolleg“ – ein halbes Dutzend Personen um Dr. Oberlercher zusammen mit der deutschen Industrie namens eines Sohnes bei der Firma „Merck“ – der Kern eines „braunen Netzwerkes“ (Titel der Story) sei, dass hinter vielen steckt, wenn heute Deutschland so „rechts“ ist. Die Herleitungen fußten gelegentlich nur auf Rundmaillisten, Zeitsprüngen und einer Rezension (in der Sezession über Dr. Oberlercher).

    Nun geht es wieder gegen Tichy… Das neue „Deutsche Kolleg“? Was würde Experte Hajo Funke dazu sagen? Geht der schmutzige Wahlkampf jetzt schon los?

    Don, Sie benennen hier Roß und Reiter journalistisch. Sie versuchen die Vernünftigen mit „höherer Vernunft“ zu erreichen, damit diese sich von dem Denunzianten-Stadl, dem der Einfältigen und dem der beleidigten Leberwürste trennen.

    In einem Blog der FAZ wird die Meinungsfreiheit hochgehalten – während Bundespräsident Gauck große Oper in Hamburg mimt – die Blumen gehen an Sie Don Alphonso.

  6. Die Hälfte gelesen ... Kommentar 1
    Wir alle waren mal „grün hinter den Ohren“ und manche so blöd wie ich, deshalb Rot-Grün 1998 in die Regierung gewählt zu haben mit Erststimme „Rot“ und Zweitstimme „Grün“. 16 Jahre CDU und Kohl waren ja auch erst einmal mehr als genug genug. Das ging nicht mehr. Der musste weg.

    ABER: Derzeit war Rot-Grün (!) noch ein Denkzettel!

    HEUTE ist/wäre Rot-Grün im Vergleich zu 1998 eine Bestätigung für alle Parteien(!). Ein Aufruf, „Ja, bitte, macht weiter so, wie bisher!“.

    • Dito !
      So wie Sie’s schildern, ging’s mir damals auch und geht es mir jetzt auch! Ganz genau so!

  7. Titel eingeben
    So müssten eigentlich viele andere anständige Journalisten auch schreiben. Der Beitrag trifft wie ein frisch aufgerissenes Packl Fotzn, Danke, Fonse.

    Kleine Berichtigung: Landtagswahlen sind dieses Jahr zuerst im Saarland, dann Schleswig-Holstein und NRW. Die Umfragen dort müssen bitterlich sein, denn seit 2 Monaten werden keine neueren veröffentlicht. Oder man will unseren noch andauernden Weihnachtsfrieden nicht stören, die „staade Zeit“ endet liturgisch erst am 2.Februar, wie man als benediktinischer Ex-Zögling gerne mitteilt.

    Übrigens, wie wärs denn mal mit einem Beitrag zu den ganzen KirchenlehrerInnen und ScholastikerInnen wie Bedford, KGE, Käßmann, Schavan, Böhmer, Marx usw, (ihrer Namen sind sonder Zahl) und ihre Rollen in Ethikkommissionen, Rundfunkräten, Menschenrechtsorganisationen und hüstel, weltanschaulichen Trägerschaften?

    • So masochistisch bin ich nicht.

    • ..Gamskampler : ..ein frisch aufgerissenes Packl Fotzn !!!!! Sehr scheee !
      Übrigens- des schaug i ma oo, wia See a Gams kampln.

      Im Wirtshaus traf ich einen, Jäger mit kleiner, eigener Jagd. Der hat mir am Handy a Photo zoagd, von an 14-jahrign Gamsbock, Schleich a so hoch, dass d as ois Spaziastoog nehma kannsd .
      Der war immer in seinem Revier. Er hatte ihn in 14 Jahren nicht einmal in natura gesehen, bis zum Tag des Abschusses.
      Nur Photos von der Wildkamera.

      Trotzdem der Moo jeden Tag, wo s nua iagend geht, draußn is.

      Oiso, des min kampin glauw i neda .

    • @otto moser
      Also früher, olim, als ich noch jung war, habe ich sie nicht nur gekampelt, sondern die weiblichen auch noch gemolken. Glaub mir, lieber Otto, so schnell war ich. Die Milch konnte ich übrigens an Uschi Glas verkaufen, die hat daraus Gesichtscreme gemacht.

      Ich war damals so schnell wie Fonse heutzutage von seinem Radeln erzählt. Aber das sind alles alte Geschichten.

    • "So masochistisch bin ich nicht..."
      …, sagt der reitende Bote. Wie auch, wenn das Ross der Hybris den Seelengrund zur Gänze beackert? Was sagt denn der Benediktiner hierzu?

  8. Alles fake news?
    Roland Tichy ist ein die individuelle Freiheit verteidigender integrer kluger Kopf.
    Manchmal fragt man sich, ob das noch Realität ist oder alles virtuell, fake news? Leider ist es real.
    So auch die am Donnerstag publizierte „Studie“ der Antidiskriminierungsstelle:
    http://www.antidiskriminierungsstelle.de/SharedDocs/Downloads/DE/publikationen/Umfragen/Handout_Themenjahrumfrage_2017.pdf?__blob=publicationFile&v=3

    Ich wusste bisher gar nicht, dass es diese Steuergeldverschwendungsstelle gibt… aber diese Studie erscheint mir zahlenmässig sehr interessant. Im Beppo-Landkreis wurde da wohl nicht so oft angerufen? Ist das Land inzwischen wirklich schon total brainwashed? Einzelne Aussagen, man erinnere sich nur an die Grünen und ihre „Kita-Historie“, erscheinen mir nur für Schöneberger Stadtvierteln repräsentativ. Wenn man sich aber den Forschungsschwerpunkt auf der Uni-Seite des Berliner Mitarbeiters der Studie (der mit dem hübschen Ohrring) anschaut, sind eigentlich keine Fragen mehr nötig.

    Welch herrliches Land! Wann wird denn eigentlich Don A. „abgeschossen“ – wie ist Ihre Einschätzung?

    • Man sollte diese Stelle mal hart durchdiskriminieren, so zum Realitätsabgleich.

    • Telefonstudien...
      Die Leute werden gerne tagsüber angerufen. Überlegen Sie mal, wer da zuhause ist…

    • @Telefonstudien:
      Dieser Verzerrungsfaktor ist den Instituten wohlbekannt. Deswegen wird mit einem Zufallsschlüssel dafür gesorgt, dass die Person, die den Hörer abhebt, nicht unbedingt die Zielperson ist, die interviewt werden soll. Bei der Forschungsgruppe Wahlen beispielsweise wird nach der Person über 18 gefragt, die als letztes im Haushalt Geburtstag hatte.

      Das größere Problem ist aber die abnehmende Repräsentativität von reinen Festnetz-Stichproben.

    • Uff, schwer verdaulicher Stoff
      Mir reichte die Illner-Gefährder-Diskussion und der sich in die Brust werfende saarländische Justizstutzer im zweiten deutschen Erziehungssender eigentlich für zwei Wochen Ärger vollkommen aus.
      .
      Und dann war da noch der Kommissar Özakin, den meine Frau ja unbedingt sehen wollte, der deutschliberale gleichgeschlechtliche Einfärbungen an Kolchis´Gestaden heimisch macht. Es reicht!
      (DdH)

    • Festnetzstudien
      Da kommen zwei Aspekte hinzu:
      – die Generation junger Eltern (~35 +) hat nach meiner Beobachtung häufig die Festnetznummer nicht mehr im Telefonbuch; man will in der kurzen Zeit zu Hause nicht auch noch von Werbern oder Fragern gestört werden, wenn es sich vermeiden lässt.
      – die Generation junger Eltern ist nicht zu Hause, wenn die Frager anrufen, denn dann arbeiten sie ja, beide Gruppen.
      Gegen beides helfen keine Zufallsschlüssel.

    • Bis zu einem gewissen Grad
      lassen sich diese Repräsentativitätsmängel ausgleichen: Die Aussagen der unterrepäsentierten Subgruppe werden dann eben stärker gewichtet. Wird bei den Einschaltquoten im TV und Media-Analysen auch so gemacht.

      Telefonbuch ist seit Ewigkeiten kein Thema mehr, zum Teil werden Nummern ohne Eintrag auf gut Glück erzeugt. Ich hatte vor 30 Jahren, als ich noch Politbarometer & Co. bei der FGW telefonierte, immer wieder Leute am Rohr, die überzeugt waren, eine Geheimnummer zu haben und voll rumstressten. Das war immer lustig.

      Wenn man sich ein bisschen mit der Materie auskennt und weiß, wo methodisch wirklich der Schuh drückt, kann man sich nur wundern, wie nah dran am Ergebnis die Wahlumfragen meistens sind. Selbst die US-Wahl war jetzt nicht das demoskopische Desaster, das viele drin gesehen haben wollen. Aber das auszuführen habe ich jetzt leider nicht die Muße…

    • Titel eingeben
      Marco:
      Wird IMMER & von allen Meinungsumfragern so integer verfahren? Auch wenn das erwünschte Ergebnis bekannt ist?

    • @kdm:
      Die Repräsentativitäts-Anforderungen sind hoch. Wenn das Ergebnis vorher feststeht, wird nicht unbedingt an der Stichprobe gedreht, sondern am Fragebogen. Man kann so oder so fragen und damit an der Wahrscheinlichkeit drehen, dass dann eben eher so oder anders geantwortet wird.

      Als die FGW kürzlich im Auftrag des ZDF zu dem Ergebnis kam, dass das Vertrauen in die großen Medien nach wie vor sehr hoch sei, dachte ich mir im stillen Kämmerlein, na, den Fragebogen hätte ich gern mal gesehen. Und ich behaupte, es wäre ein leichtes gewesen, mit ein paar subtilen Änderungen in den Fragen und Antwortvorgaben ein ganz anderes Ergebnis zu erzielen.

      Aber ich bin nicht mehr ganz so tief drin im Thema wie zu meiner Studienzeit, als Wahlforschung eines meiner Steckenpferdthemen war.

    • Titel eingeben
      In der oben genannten „Studie“ der „Antidiskriminierungsstelle“ stecken zwei meiner Meinung nach handfeste Skandale. Der erste ist die, laut meinem Lieblingsminister Maas, „überprüfungslose finanzielle Entschädigung aller nach § 175 Verurteilten“, angeblich, „weil es ein Nazi-Gesetz sei“.
      Das stimmt erstens nicht, denn den § 175 gibt es seit 1872. Und zweitens hatten die Nazis den 175a (Homosexuelle Handlungen unter Ausnutzung von Abhängigkeit oder Androhung /Ausübung von Gewalt und Homosexuelle Handlungen an Minderjährigen) und 175 b (Unzucht mit Tieren) hinzugefügt.
      Der 175b wurde irgendwann abgeschafft und der §175a wurde 1973 durch „Staftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung“ und „Sexuelle Handlungen an Minderjährigen“ ersetzt. Im Rahmen der Wiedervereinigung wurde der § 175 dann ganz abgeschafft. Das heisst: die Gruppe der bis 1973 nach § 175 Verurteilten beinhaltet auch die nach § 175a (dem eigentlichen „Naziparagraphen) verurteilten Vergewaltiger und Päderasten. Man stelle sich einmal vor, der Bundestag beschlösse, alle bis 1973 wegen „Notzucht/Vergewaltigung“ (von Frauen) Verurteilten finanziell zu entschädigen, was für eine Welle durch dieses Land gehen würde.

      Das zweite ist die in der oben genannten „Studie“ zitierte EU-Studie zur Diskriminierung von LGBT-Personen. In dieser wird z.B. als Beispiel für „ubiquitäre Diskriminierung“ angegeben, 60% der LGBTs hätten sich während ihrer Schulzeit nicht getraut, sich zu outen, 30% könnten sich am Arbeitsplatz nicht outen, dann werden noch andere Orte wie Fussballverein etc. beschrieben.
      Das allerdings sind keine Vorurteile heterosexueller Schüler, Arbeitskollegen oder Fussballer gegenüber ihren homosexuellen Nebensitzern, Hausmeistern oder Stürmern, sondern es ist genau umgekehrt. Es sind Vorurteile der Homosexuellen gegenüber ihren hèterosexuellen Mitmenschen, nämlich dass die nicht tolerant genug sind, ihre sexuelle Einstellung zu ertragen. Ob die das können oder nicht, haben sie durch das fehlende Outing ja garnicht ausprobiert, das heisst: sie haben ihnen feindlich negative Gesinnung einfach nur unterstellt – das klassische Vorurteil.

    • @kdm 11.43
      Mir scheint das zu einem guten Teil kein graduelles, in der Tat durch Gewichtung ausgleichbares, sonder ein qualitatives Phänomen zu sein.
      In Familien in denen beide Eltern (fast) Vollzeit arbeiten spiegeln sich teils andere Realitäten, Lebenseinstellungen und Lebenserfahrungen, und hieraus Folgen teils andere politische Einstellungen und Erwartungen an die Regierungsführung.
      Und wenn das nicht erhoben wird, wird es halt auch nicht abgebildet.
      Praktisch sehe ich das fast durchweg bei Gesprächen mit Freunden, die ein „traditionelles“ Modell fahren.

    • Telefon-Umfragen
      @ Paulchen P sagt:
      „– die Generation junger Eltern (~35 +) hat nach meiner Beobachtung häufig die Festnetznummer nicht mehr im Telefonbuch; man will in der kurzen Zeit zu Hause nicht auch noch von Werbern oder Fragern gestört werden, wenn es sich vermeiden lässt.
      – die Generation junger Eltern ist nicht zu Hause, wenn die Frager anrufen, denn dann arbeiten sie ja, beide Gruppen.
      Gegen beides helfen keine Zufallsschlüssel.“

      Trotz einer Geheimnummer wird man durch ei Umfragen trotzdem belästigt. Die Nummern werden automatisch erfasst und angewählt, das hat mit dem Telefonbuch wohl nicht so viel zu tun als mit Gruppen von Nummern aus gewissen Ortsnetzen, die in die Software einprogrammiert werden.

      Aber immer weniger jüngere Menschen haben überhaupt noch Festnetz. Wozu, wenn jeder ein Smartphone bei sich trägt? Man telefoniert kostenlos durch Whats-App, und die Eltern werden von denen auch damit ausgestattet, weil es so cool und bequem ist: Es gibt massenhaft süße Emoticons, man kann bequem Fotos und Videos mailen etc. etc. Die brauchen also gar kein Festnetz mehr.

      Das Dumme: Die Handy-Nummern können nicht automatisch erfasst werden. Dazu bräuchte man eine ausgeklügelte extra Software, die es in Deutschland höchstwahrscheinlich noch nicht gibt, denn selbst die US Umfrage-Insititute haben solch eine Software das allererste Mal in der Präsidentchaftskampagne 2015-2016 eingesetzt. Handys, das Hauptkommunikationsmittel der jüngeren Generationen, sind von den Umfragen ausgeschlossen.

    • Meine Kollegin 50+ erzählte mal, dass wenn es zwischen ihr und ihrer Mutter zur Diskussion kommt
      und ihre Mutter nicht weiter weißt, dann sagt sie: „Aber der Pfarrer, der Apotheker und der Lehrer haben doch gesagt …“ und ist jedes Mal ist sie über die Tochter erstaunt, wie wenig die Tochter von den „Autoritäten“ hält.
      Die Autoren des Blogs sind für D nicht repräsentativ. Viel mehr hat ein Großteil der Wähler weder eigene Meinung noch wollen sie eine eigene haben, da es anstrengend und neuerdings gefährlich ist. Die ganze Medienmaschinerie (FAZ nicht ausgenommen) hat als Zielgruppe die letzteren und, wie an den Wahlergebnissen bislang abzulesen ist, nicht ohne Erfolg. Das ist der Grund, warum eine Frau, die alles verbockt hat, was sie je angefasst hat, die Landesfahne in die Ecke schmeißt und verängstigten Müttern Kirchenbesuch als Mittel gegen steigende Kriminalität empfiehlt, sich zum 4. Mal zur Wahl stellen kann und wohl auch von den Müttern gewählt wird.
      Deswegen überraschen mich Umfrageergebnisse nicht. Ich wurde mal auch vor ca. 10 Jahren angerufen. Die Call Center Dame musste mir jede Frage zwei Mal stellen, weil sie glaubte, sie hätte meine Antwort nicht verstanden. Daraus habe ich abgeleitet, dass ich ganz andere Antworten gegeben hatte als der Rest.
      Die Wähler sind jedoch nicht mal so geboren worden, sie wurden es so zumindest in großen Teilen von den Medien gemacht. Übrigens, klassische Medien sind relativ einfach unter Kontrolle zu bringen, viel schwieriger ist es Social Medien und daher bin ich verhalten optimistisch auch wenn es Wahrheitsministerien geben wird.

    • Es würde ein gewisser Mut dazu gehören, abweichende Antworten zu geben – in Berlin galten vorab 14 Prozent für die AfD als Horrorszenario, und es ist doch so gekommen. Leute wie Richel tragen daher massiv zur Verunsicherung der Menschen bei, und zum Aussetzen der Umfragen.

    • Diskriminierung durch Umfragegestaltung?
      Es wäre in der Tat sehr aufschlussreich, den benutzten Fragebogen der Telefonbefragung zu sehen und ebenso die Kriterien der Auswahl der Befragten.
      Wieso wird hier keine Transparenz geschaffen? Diese Diskriminierungsstelle ist staatlich durchfinanziert und wäre ich Steuerpflichtiger in DE, würde ich gerne Transparenz sehen.

      Ein Beispiel: „Wie fühlen sich die folgenden Situationen für Sie an? Sie erfahren dass… der Betreuer Ihres Sohnes in der Kita schwul ist.“ Da wird bei dieser Frage eine um ca. 50% reduzierte Fallzahl gemeldet, aufgrund der Verwendung eines Fragebogensplits. Wie der gesplittet wird (vermutlich nach Geschlechtern?) und warum – unklar!
      Dann das Ergebnis dazu: kumuliert 34.9% ist es eher bzw. sehr angenehm (sic!); kumuliert 24.1% ist es eher bzw. sehr unangenehm; der Rest irgendwie neutral. Diese Fragestellung am Telefon transparent nachvollziehen zu können, wäre sicher aufschlussreich. Möglicherweise würden viele Eltern die Variante „ich lasse alles liegen, hole ihn sofort in der Kita ab und wähle eine andere für ihn aus“ wählen oder ich kenne nur solche, aber das ist natürlich Spekulation, denn diese Variante gab es vermutlich nicht im telefonischen Fragebogen.
      So bleibt die – eventuell gewünschte? – Schlagzeile für die Medien übrig: 83% sind für die Homo-Ehe. Ziel erreicht?

    • Statistik ist eindeutig
      Da möchte ich Herrn Marco Settembrini recht geben.

      Man muß halt nur um die gewählten statistischen Verfahren und die Fragebögen und die Darstellungsweise der Ergebnisse wissen.

      Nicht die statistischen Methoden sind falsch, wenn, dann sind es die Fragestellungen, die Darstellungen usw., mit denen erwünschte Ergebnisse zurecht gemodelt werden.

  9. und verpasst
    die doch schon vielen Chancen im Leben, dieser ganzen Entwicklung in D was entgegengesetzt oder mich zumindest damit auseinandergesetzt zu haben. Gehofft und geglaubt, es richtet sich.
    Hier finde ich einen gehäkelteten Spruch im Flur meines Freundes: „Tue recht und scheue niemand“. Neben einer Kuckucksuhr.
    Hier im Haus eines Locals, der sich selber Neger nennt, Analphabet ist und 20 Jahre in Deutschland in einer Futtermittelfabrik gearbeitet hat, die besten Erinnerungen an Deutschland hat und beide Söhne haben in D studiert. Und sind noch dort.
    Aus Westafrika schreibe ich Ihnen. Auch hier hat sich sehr sehr vieles geändert.
    Vor 20 Jahren wurde ihnen der verlorene Geldbeutel wieder gebracht ( schlimmes Wort: Geldbeutel! ) Heute natürlich nicht mehr. Was gleich geblieben ist: Du darfst dich wehren, wenn einer versucht ihn Dir abzunehmen. Und das wird akzeptiert und spricht sich sehr schnell herum.
    Der Muselman ( so nennt er sich selber ) im Nachbarhaus streichelt sogar meinen schwarzen Hund. Zum Fastenbrechen bring ich ihm immer einen Hahn.
    Warum passt alles in Deutschland nicht mehr?
    Niemand wäre hier bereit Migranten ohne Pass und Geld aufzunehmen, geschweige denn das eigene Leben darauf einzurichten und dafür zu bezahlen. Niemand hier.
    Jeder versucht seinen Lebensunterhalt zu verdienen irgendwie, und das ist sehr schwer.
    Nach D will aber im Moment keiner, den ich kenne, obwohl früher dies die beliebteste Adresse war.
    Schlecht für Deutschland, hier gibts sehr sehr gute und hochintelligente junge Leute. Ich garantiere Ihnen, sie wären wirklich eine Bereicherung.
    Freudig, lachend und mit Lebensmut. Und ohne Kontakt mit abgebrochenen Soz.Päds oder Theatersie wissenschon .Oder na ja.
    Mit 16 Jahren schrieb ich nach Frust mit den mich zu erziehenden Patern an die Tafel: Humanisten sind Kulturbremser!
    Ich hatte Unrecht.

    pars diaboli minuere.
    ignis quis vir

    Menschenrechte gelten hier auch.

  10. Mensch Riebesehl Richel, kannst du nicht einfach aus XING austreten wie andere auch?
    Dieses „Das könnt ihr auch“ von Richel, naja.

    Ich habe keine Ahnung, ob Betroffene und wirtschaftlich Geschädigte gegen solch eine andeutige Formulierung juristisch was machen können.

    Fein wars nicht. Ja, es war schon eine gewisse komische Mentalität. Kriegs aber nicht hin, deswegen guttural ‚Stasi!‘ ‚Verleumdung!‘, ‚Diffamiergutmenschen!‘ zu schäumen. Bin wegen dieser Internetkriege der gegenseitigen digitalen Verleumdungen (‚pathologische Gutmenschen!‘ versus ‚Linke, kauft nicht bei Tichy!‘) nicht gut zum Schäumen zu bringen. Da schon reichlich abgestumpft, was soll das alles noch. Deppenkram. Alle zusammen in einen Sack und mal kräftig … .
    Oder soll ich? Hier?

    Zum Artikel
    Netten Landrat habts ihr, Respekt; und ja klar spinnen manche Bundesgrüne arg rum. Nichts Neues unter der Wintersonne. Und ein verirrt aufrufender roter Richel als Nachspeise …, naja. Wo bleibt der Hauptgang.

    Aber wir leben in lauten, aufstachelnden, auftrumpfenden Zeiten. Don stachelt auf seine Art auch mit. Man ließ sich von Tichys Gastautor hinreißen, weil man sich als pathologisch beschimpft sah, statt ruhig zu bleiben.

    2017 wird noch richtig laut, stachelig und grob. Es ist schade, dass man dadurch die Leisen noch weniger hören wird.

    • Ja, und achten Sie darauf – es sind schon viele in Lauerstellung, um mir auch was mitzugeben. Ich bin das nächste grosse Ziel.

    • Ziele kann man sich setzen
      Aber mal ehrlich, wieviel der gesetzten Ziele wurden denn erreicht?

      Ich hoffe, Sie sind gut gewappnet, Don Alphonso

  11. Lieber Don Alphonso , da muß ich jetzt aber ein bissl deutlich werden,
    was die Natur der GrünI*nnen angeht.
    Es ist eben NICHT nur der eine oder andere Ausreißer bei den Themen, NICHT nur ein bissl Extremismus bis zur Verherrlichung von Völkermord, Kinderficken, Diffamierung und Verleumdung, NICHT nur der völlig unverständliche Einfluß der K-Gruppler, die die Partei gekapert haben, NICHT nur das kranke Verständnis von Mann-Frau Beziehung, das oftmals aus vulgärhomosexuellen Quellen sich speist, das oberlehrerhaft dozierende, volxerziehende,

    es ist die ganze griie Soos .

    Umweltthemen, ebenso wie Widerstand gegen Wahnsinnsprojekte aus der etablierten Politik, brauchen keinen Grünen.

    Und das andere, das, da zögere ich nicht, pathologische, ist der KERN der Grünen.
    Und es sind nicht nur vereinzelte Unsympathen, es ist die ganze Bundesgrünentruppe , die absolut indiskutabel sind.

    Und nicht nur das Personal, sondern auch die Wähler, diese selbstgerechten Neopietisten, die, nachdem die Partei das heute offiziell anders sieht, das mit den SEHR jungen Menschen, eh nur mehr dann Erregung verspüren, wenn es VERBOTE gibt.
    Das ist die Erotik des Grünwählers.

    Anderen ganz normale Dinge verbieten, und sie, bei Ungehorsam, existentiell zu vernichten qua ,,Shitstorm und Co“ .

    Sie sollten, cher Don, wo Sie sich mit dm Beppo, den ich nicht kenn‘, gut reden, jenselbigen einmal fragen, ob er nicht für sein Landratsmandat eine unabhängige Wählerliste gründen mag, und den linksnazigen Kinderfreunden ein herzhaftes Pfiad eich und schleichz eich hinwerfen.

    Weil- wenn der Beppo wirklich so ein guada Spezi der Bürger ist, muß man ihn vor mitgehangen-mitgefangen, oder umgekehrt, warnen.

    Wenn mir einer offenbart, er sei auch nur Grünenwähler, hab‘ ich einen dringenden Friseurtermin, um zwei Uhr Früh, und ich habe eine selbstrasierte Stoppelfrisur, weil ich mir die Haar‘ und die dummen Illus und das G’schnader vo de Frisearmuschn neama oodua.

    Also, der Beppo soll sich reinigen. Von dem Gschwearl .

    Was jetzt die Hetzjagd auf Tichy angeht, ist das GENAU der typisch linke Standard des Demokratieverständnisses, wohl Mißverständnisses, der auch zu obigen Ausführungen passt.

    Die SPD, immer lächerlicher durch Vortrag und Personal, und für mich, als eher Konservativen, ein Verräter an allen Interessen der Arbeiter, Angestellten, und des Landes, nähert sich dem Zustand der Grünen.
    Linke Hetze, siehe Maasmännlein mit Stasi-Kahane und GenossInnen, randständige Figuren und unvermittelbare , bizarre Themen und Meinungen zu wirklich wichtigen Themen, und sonst….ja, sonst NIX .

    Das Elend der SPD in seiner ganzen Flamboyance wird , ob der Totalidiotie der Merkelwahlvereinigung, insbesondere beim Thema afro-asiatische Invasion, nicht klar genug gesehen, aber

    Schade um die mangelnde Sichtbarkeit der Schädlichkeit-

    das eine sollte das andere, und umgekehrt, nicht verdecken.

    Hätten wir einen echten CDU-Kanzler, müßte der ein Machtwort gegen Maasdarm und Inhalt sprechen, überhaupt vor einer Wahl.
    Aber so natürlich, mit IM Angela als SesselkleberIn , läuft alles gegen die Wand.
    Es sollte gegen solche Shitstorms gesetzliche Möglichkeiten geben, die ihrerseits dann nicht Zensur sein dürften.
    Ja, zugegeben, ich wüßte jetzt auch nicht ad hoc, wie das rechtlich zu gestalten wäre, aber die vereinigte Weisheit der Berufspolitik weiß halt GAR nichts, also mach ich mir keinen Vorwurf.

    Überhaupt, wo ja die ehemaligen Volksparteien diese Zustände ohnedies gutheißen.

    SCHMEISSN soids es aso, bei der BTW, dass sie alle miteinander die 5%-Hürde verstolpern.

    Liebes Christkind, mach das so, und ich verzicht‘ auf die Modelleisenbahn und die Krawatte !

    • Der Beppo ist quasi an dem Tag überparteilich geworden, als er Landrat wurde. Der Hofreiter wohnt ja nebenan, da will man nicht verglichen werden, glaube ich,

    • Maasdarm
      @otto moser
      Ja, der Reichsjustizminister Memel wäre auch mal einen ganzen Artikel wert.
      Der will ja scheinbar alles unter Strafe stellen, außer vielleicht Ehebruch.

    • Überparteilichkeit als Heilmittel?
      Ich kann nicht umhin mir zu vergegenwärtigen, dass wirklich, im wahrsten Sinne des Wortes, überparteiliche Kommunalpolitiker die mir am besten bekannten und von der Bevölkerung anerkannten Ergebnisse erzielten.

      Muss man da wirklich mal über die verfassungsgewmäße Rolle der Parteien nachdenken oder liegt das nur am Charakter des Personals und die Überpartielichen sind da einfach anders gestrickt?

      Ich frage das nicht in den luftleeren Raum, weil es hätte hadnfeste Auswirkungen auf unsere Parteienlandschaft.

    • Otto Moser
      Hut ab vor Ihrer hellsichtigen und richtigen Beurteilung der Lage.

    • Der Parteiapparat zieht den charakterlichen Apparratschik an,
      modelt ihn nach Apparatgeschmack um, füttert ihn, benützt ihn, bis er ein gut funktionierendes Rädchen ist.
      Die Partei als Ganzes nimmt das Land als Beute, und verteilt an die Apparatschiks.
      Die Partei vermeidet zunehmend innerparteiliche Diskussion (alternativlos, mäkeln ist schlecht) , und zerstört so den Teil der Demokratie, der ihr unterliegt.
      Neuerdings (s.Thema dieses Blogs) nutzt die Partei auch das ,,Neuland“, um außerparteiliche Gegner und Kritiker illegal zu schädigen.
      Das hat auch einen generalpräventiven Aspekt für die Apparatschiks, sozusagen, pour encourager les autres, um die auf Linie zu halten.

      Alles wie im Stalinismus.

      Wir brauchen Schweizer Demokratie, um diesen Pamp wegzukriegen.

      Der Bürger ist der Souverän, und nicht eine quantite negligeable, die , die schon länger hier sind.
      (Was erlauben sich Ente !?!)

      Also soll der Bürger entscheiden.
      Herr Moritzburger, danke Ihnen, und. lieber Don, wenn der Beppo überparteilich ist, sollte er das auch dokumentieren.
      Und den Maasdarm muß man entleeren, ja, aber dringendst.
      Die Konstipation nimmt bedrohliche Züge an.

    • Sie können ja mal nachlesen, wie die Grünen heute der direkten Demokratie in den Rücken fallen. Das war nur cool, als es gegen die CSU ging, Heute will man das auf gar keinen Fall. Oder nur in passenden Regeln. Und die CSU möchte das dagegen durchsetzen.

    • Haargummi-Mann des Jahres
      Kennen Sie schon den neuesten Spott über Hofreiter?
      Die LeserInnen der Zeitschriften InStyle und Cosmopolitan haben Anton Hofreiter zum Haargummi-Mann des Jahres 2016 gewählt. Er konnte sich u.a. gegen Cameron Diaz, Günther Netzer und zwei Entenküken durchsetzen.

    • Wahre Worte
      Hallo Herr Moser,
      Nicht nur der Don, auch die Mitdiskutieren sind hier toll.

      Ihnen vielen Dank für den Beitrag.

      Gruß aus Lüneburg

    • Otto Moser 13. Januar 2017 um 10:50 Uhr
      Ja, da sagen Sie was vom allerwichtigsten:

      SOUVERÄN!

      Wer ist das?

      Aus meiner Sicht der Steuerzahler.
      Der darf sich auch irren, es geht eh auf seine Kosten.

      Dass sich irgendwelche Subventionsempfänger und Abkassierer wichtig machen um dem produktiven Teil der Gesellschaft noch mehr aus der Tasche zu ziehen stellt eines der Grundübel in Westeuropa dar.

      (Neuerdings auch gerne im Stil von Inquisition, GröFaZ, Honecker, und Genossen)

    • Sowas von gelungen...
      …ist dieser Beitrag,sowie die Beiträge von Don Alphonso,daß man nichts mehr hinzufügen kann und muß.Nur noch Eins:bitte,bitte weiter so,bis sich bei den Wählern Vernunft und Verstand durchsetzen!!!!!

  12. Die zweite Hälfte
    Nach der zweiten Hälfte …

    … lieber Don …

    Smartphone-Probleme …

    „OH-Gott, ich habe ein Smart-Phone!“ und „es ruft mich an!“ oder „es blinkt/(wie geil, es vibriert, aber gerade jetzt)!“ oder „ich muss es anfassen!“.

    Schmeiß‘ den Schrott doch in die Tonne. Wenn Du GPS, eine Wasserwaage, WLAN oder anderes brauchst : kostet einmalig 8 Euro – ohne Datenabgleich. Besorg‘ ich gerne ohne User-Orgasmus. (Als Smartphone-Feind aber Technologie-Nutzer)

    Suchst irgendwer einen neuen Job:

    Ein Selfie vom Chef als Irgendwer ist im Social Network nicht mehr oder weniger als eine Aufforderung gleiches zu tun, weil andere kein Selfie haben, aber solche Freundschaftsbilder und Anfragen billig sind. Also werden alle anderen auch ein Selfie mit Chef machen wollen.

    Wer Pluspunkte sammeln will, macht das, wenn er mit dem Chef an der heimischen elektrischen Miniatur-Eisenbahn bastelt und sich näher kommt, aber nicht, wenn er im dicken Benz oder Jet nach Berlin fliegt, oder den Chef auf dem Flur hinterrücks erwischt. Linkedin ist auch nicht Vitamin B. Vitamin B kann ein Fürsprecher sein, mit dem man in gemeinsam in der Schule war, den man über Freunde kennt. Aber Vitamin A nach oben scheißt darauf, wer wen kennt, sondern es interessiert, wen der Chef kennt. Auch ohne Smartphone. (Und kein Mensch hat keines, nur die meisten wissen es nicht)

    • Wie soll das gehen?
      „Wenn Du GPS, eine Wasserwaage, WLAN oder anderes brauchst : kostet einmalig 8 Euro – ohne Datenabgleich. Besorg‘ ich gerne ohne User-Orgasmus.“

      Beschäftigen Sie für 8€/h einen Wasserwaagenträger, der sein Smartphone immer dabei hat, oder wie sollte das sonst gehen? Diese Information würde mich wirklich interessieren.

  13. Jedes Prozent ist noch eins zu viel
    Wunschtraum wäre es, die Grünen bundesweit unter 5% zu bekommen, denn nur eins kann noch schlimmer sein als die Hölle oder der Tod in Scheiben, und das ist R2G.
    Ich habe die Genese der Grünen von Anfang an miterlebt. Und ich würde fast sagen ich war mal einer von ihnen. Als Kind war eines meiner Hobbies das Angeln. Ich war fanatischer Fischer und Naturfreund. Mir fiel auf, dass damals unglaublich viel ungereinigte Abwässer in die Flüsse kamen. Die Fische wurden krank und auch ungenießbar. Ich wollte dieser Zerstörung meiner unmittelbaren Lebensumwelt (für uns Kinder waren Schulferien zu Hause immer das Größte: Angeln, im Bach Staudämme mit einer Lücke in der Mitte bauen, mit der Luftmatratze durchrauschen, Ufergrillfeste, etc.) nicht tatenlos zusehen. Ich weiß noch, dass ich damals auf einer JUSO-Ortsvereinssitzung (ich war passiv JUSO) einen später prominenten SPD-Politiker (er war damals noch Studi und in der Lederjacke zünftig mit 2CV unterwegs) auf das neue Thema „Umweltschutz“ ansprach (das für die SPD damals noch keins war). Seine Antwort: „Ja, das ist kein zentrales Thema für die SPD. Bei uns geht es um Gewerkschaftspolitik und Arbeitsplätze…“. Jahre später war er als prominenter Politbürokrat dann längst auf den grünen Trendzug aufgesprungen und hat andere mit seinem belehrenden Gelaber genervt.
    Auch unter den ersten Grünen gab es schon Chaoten, aber auch ein paar wenige Vernünftige (aus gutem Instinkt bin ich nie bei denen Mitglied geworden). Heute sind die Grünen für mich Brechmittelpartei und Feindbild Nr. 1. ‚Grün‘ kann bei denen nur für Unreife stehen, es gibt wohl kaum einen naturferneren Verein. Getragen von urbanen Yuppietypen und rotznäsig-präpotent-halbstarken gymnasialen Strebertypen nerven die nur noch mit unsäglichen Initiativen wie „Inklusion, political correctness, gender-Irrsinn“ etc. Wohl noch zu keinem Zeitpunkt in unserer Geschichte war das Verhältnis zwischen Mann und Frau so nachhaltig vergiftet, haben sich hässliche (ja, das sind sie allerdings; der revolutionäre Schwung ist weg. Heute sehen Grünenvertreterinnen meist aus wie vorzeitig gealterte, fett gewordene Hausfrauen; daran ändert auch ihr nerviges Gequatsche nicht das Geringste) Genderflintenweiber so zur Seuche entwickelt wie heute. und das geht vor allem aufs Konto der Grünen. Auch wenn die 9% (jedes davon zu viel!!) haben, in Wirklichkeit sind sie für mehr verantwortlich. Die CDU hat sich wahrscheinlich nur ihretwegen so extrem nach links gewendet. Es waren wohl taktische Überlegungen: die CDU-Leute, die ihre Familien mögen und erleben mussten, dass ihre Kindchen an den Schulen (und durch Politkitsch wie „Lindenstraße“, etc.) fast ausnahmslos rot-grün indoktriniert wurden, wollten sie nicht verlieren und haben sich nicht nur für grüne Themen „geöffnet“, sie haben ihren Charakter so weit verändert, dass sie eigentlich jenseits von gut und böse sind. Wenn man früher in die Gemeindeboten reinschaute, dann waren die JU-Ortsvereine immer die größten Gruppierungen, sogar noch VOR den Sportvereinen. Heute gibt es sie kaum noch. Wo sind die alle hin? Bingo (Filmempfehlung: DER CAMPUS, da wird u.a. schwarz-grüner Opportunismus thematisiert). Durch diese Kapitulation wurde übrigens die CDU in Baden-Württemberg erst unterwandert und hat dann ihre solide, jahrzehntelange absolute Mehrheit verloren.

    Die „Grünen“ stehen heute für Opportunismus, urbanes Karrieretreiben, genderfanatisierte Ökotanten einerseits und pseudointellektuellen Jahrmarkt der Eitelkeiten andererseits, Naturferne, dilettantische „Energiewende“, Ellbogenmentalität, Heuchelei, Pharisäertum, Engstirnigkeit, Spießermentalität, etc.

    Unsere Parteienlandschaft hat sich ganz schön festgefahren. Keine der etablierten Parteien hat noch echtes Leben. Sie sind bürokratische Zombies. Vor allem die Grünen.Es muss eine neue Partei geben, die aus der Sackgasse rausführt (ich nenne jetzt keine Namen, sonst wird das hier nicht gebracht und ich will, dass es gebracht wird und sich mehr Leute meiner Meinung anschließen).

    Lasst alle Menschen guten Willens mithelfen, die Grünen unter 5% zu bekommen. Wir wollen wieder Ruhe im Land.

    • Charles
      Danke für den inhaltsvollen Beitrag. Das ging mir genauso. Als Angler und als Sympathiesant der Grünen, bis ich dann mal mitbekommen habe, dass es den Verantwortlichen um ganz was anderes als Umweltschutz ging.
      Gut, das war denen sixher auch wichtig, aber nur um an junge, interessierte Leute zu kommen, die dann anderweitig doktriniert werden sollten.
      Damals noch ein hinterfragender GrünenMann kamen mir dann doch die Lebenswirklichkeit und die konservativen Werte (auch mit der sicher vorhandenen Verlogenheit) zu kurz.
      Mit dreißig waren die Grünen nicht mal mehr mit der Zweitstimme wählbar.
      Als Konservativer ist mir dann auch die CDU nach über 25 Jahren abhanden gekommen, und ich bin zum ersten Mal in meinem Leben in eine Partei eingetreten, und das ist jetzt nicht die Linkspartei.
      Nein, was die CDU zur Zeit macht, ist ein Anbiedern an Merkel und deren parteischädigende Politik, die jeden Standpunkt und dadurch dann keinen mehr vertritt.
      Das ist das Gegenteil von dem, was man als konservativer Wähler erwartet oder wünscht.
      Dann noch der Medienbrei wie gestern Abend in der ARD, nee so einen Entwicklung hätte ich in D gar nicht für möglich gehalten.

    • Grüne / Campus / Neue Partei
      Bester Harry Charles, hier meine 2cts
      1) Für mich als langjährigen Wähler der Grünen ist’s seit zwei Jahren vorbei. Spätestens seit der Oktoberfestlüge Anfang 2016. Meine Stimme zur Abwahl der Grünen haben Sie.
      2) Als der „Campus“ damals als Buch rauskam, da konnte man sich gar nicht vorstellen, dass diese Überzeichnung etwa 20 Jahre später blass aussehen würde. Und zwar nicht nur im Hochschulkontext, sondern überall.
      3) Tja, es fehlt an mehrerlei. Zum einen fehlt es an Diskurs über Ziele. Irgendwie wird zwischen den Parteien nicht einmal mehr darüber gestritten, was wir an Immigration wollen. Es wird nur „Selbstmordattentäter: Böse!!!“ gebrüllt, danach wird „Rechtsextreme Asylbewerberheimpyromanen: Böse!!!“ gebrüllt.
      Ziele werden auch nicht diskutiert: Wollen wir als Gesellschaft alle bunt werden? Wollen wir Parallel-Justiz, Kinderehen, Zwangsehen, Ehrenmorde usw. einfach dulden? (Wie Frau Özus das als ziemlich alternativlos darstellt.) Es fehlt der Hauch von Ansatz von einer Diskussion über Ziele. Das muss ja dann gar nicht zu 100% meine Position sein. Aber es müsste doch diskutiert werden.
      Roland Koch hat es von der Konservativen Seite her versaut: Er wollte keine Diskussion dazu, wen wir wie immigrieren lassen wollen (wenn mich meine Erinnerung nicht täuscht… „Kinder statt Inder“). Und auf der anderen Seite wird jede Diskussion darüber verunmöglicht. Seit der verbrannten Diskussion über „Leitkultur“ gab es nix mehr. Das versauen die Dauerempörten Laut-Sprecher.
      Es fehlt tatsächlich eine neue Partei. So etwas wie die „Partei bürgerliche Mitte“, die sich ideologiefrei für das Wohlergehen des Landes und seiner Bewohner einsetzt.

    • Die wird es aber mit der CDU sicher nie geben, das war schon immer ein Kanzlerwahlverein und eine Machterhaltungspartei.

    • @ Moritzburger @ Booooster
      1. @Moritzburger: Petri heil und viele Grüße. Ihre Erfahrungen validieren die meinen. Ich lese Ihre Meinungen zu meinen Beiträgen immer gern. Es tut gut zu wissen, dass es (aber sogar möglicherweise mehr und mehr) Gleichgesinnte gibt.

      2. @Booooster: Rolli Koch hat noch wesentlich mehr versaut. ich erinnere mich an die Wahl 2005. Die CDU hatte erst noch keinen Kanzlerkandidaten. Als man sich dann auf Merkel festlegte fielen die Umfragewerte kurz vor der Wahl um ~10%, weil offensichtlich die Leute sie nicht wollten. Vor der Kamera wurde Koch dann gefragt, ob die CDU unter diesen Umständen an Merkel als Kandidatin festhalten wolle und (als betonköpfiger Politbürokrat und einer der sich an grüne Wählerpositionen anbiederte um dort Stimmen zu fangen) der antwortete pflichtgemäß „natürlich“. Also nicht zuletzt der ist schuld daran wenn wir sie jetzt haben. Kurz danach hat die CDU dann inflationär Frauen in politische Ämter gebracht (und nicht nur Merkel und von der Leyen machen da negativ auf sich aufmerksam), eine erstaunliche Wendung wenn man bedenkt, wie sich in den 80-ern noch mit den Grünen-Weibern im Bundestag gezofft haben.
      Der Spruch mit dem „Kinder statt Inder“ stammt übrigens so weit ich weiß von einem namens Rüttgers, genau so eine Pf..fe wie Koch.
      Sie haben recht und man kann es gar nicht oft genug sagen: wir brauchen eine neue bürgerlich-konservative Partei.

    • Macht
      >>Booooster sagt:
      13. Januar 2017 um 10:05 Uhr
      „…Es fehlt tatsächlich eine neue Partei. So etwas wie die „Partei bürgerliche Mitte“, die sich ideologiefrei für das Wohlergehen des Landes und seiner Bewohner einsetzt.“<> Don Alphonso sagt:
      13. Januar 2017 um 10:25 Uhr
      Die wird es aber mit der CDU sicher nie geben, das war schon immer ein Kanzlerwahlverein und eine Machterhaltungspartei.<<

      Ja klar.
      Und das hat in der Vergangenheit recht gut funktioniert, bei der CSU sogar noch etwas besser. Und auch das finde ich völlig in Ordnung (s.o.). Das ist die Aufgabe dieser Veranstaltung!

      Frau Merkel war in dieser Logik auch nicht schlecht…(und ist es eigentlich immer noch).

      Sie wird vermutlich Kanzlerin bleiben, nicht aufgrund eigener Mehrheiten, sondern aufgrund alternativlosen Koalitionsarithmetik der bisherigen parlamentarischen Parteien. Insoweit hätte sie dann das Ziel erreicht.

      Aber – sie hat die CDU um (mindestens 1/3) geschrumpft. Weniger staatliche Zuschüsse, weniger Mandatsträger, weniger Einflussnahme auf staatsnahe Einrichtungen. Die CDU verliert deutlich an Macht und Einfluss in der Fläche! In Baden-Württemberg ist das deutlich zu sehen, wo die Grünen zunehmend ihre Leute platzieren!

    • Titel eingeben
      Ja, ich schließe mich Ihrer so deutlich wie drastisch formulierten Meinung gerne an.
      …denn ich war auch mal (in der Achtzigern) Grünen-Fan und -Wähler.

    • Ich erlaube mir eine Richtigstellung:
      Die CDU in Ba-Wü wurde durch den unsäglichen Öttinger und den noch unsäglicheren Mappus „unterwandert“. Die haben ihre Mehrheit verloren, weil Mappus gewütet hat wie die Axt im Walde und wegen des Tsunamis. Und weil sie bei der CDU kein besseres Personal haben. Sehen Sie sich doch mal Hauk und Strobl an, die sind doch zu Weglaufen.

    • Es haben alle Parteien aus­dau­ernd gecastete Frauen in politische Ämter verbracht, ...
      @Harry Charles
      … die nun in einer staatlich subventionierten, leistungsfreien, abgehobenen Parallelwelt leben.
      Darunter viele Frauen über 30, getrieben vom nicht verwirklichten Reproduktionstrieb und dem beginnenden, sichtbaren Zerfall, mit psychischen Auffälligkeiten, die oft erst nach geraumer Zeit zu Tage oder zur Sprache kamen.
      Zitat vom kompromisslosen Charles Bukowski, satirisch überhöht: „Der Feminismus wurde von hässlichen Frauen erfunden, um sich mit seiner Hilfe in die Gesellschaft zu integrieren.
      Und noch ein verständnisvoller Ausspruch vom mitfühlendem Womanizer Goethe: „Behandle die Frauen mit Nachsicht. Aus krummer Rippe wurde sie erschaffen, Gott konnte sie nicht gerade machen.“

    • Die Liste der negativen Eigenschaften der GrünInnen ist recht lang ausgefallen,
      ich will sie nicht kürzen, nur denke ich, dass all die Eigenschaften nur Attribute einer fundamentalen Singularität sind – Antideutschtum – die schon bei der Gründung der Partei voll ausgeformt war. Ich glaube nicht, dass der pädophile Gründer sich an den Kindern seiner Landsleute vergriffen hätte, bei den deutschen Kindern ist es ihm halt „passiert“. Ausdünnung als Ziel war von Anfang an da, nicht verheimlicht aber nicht hoch gehängt und wenn die GrünInnen im Bundesrat Abschiebeerleichterung nach Nordafrika blockieren, ist es nur Umsetzung des alten Programms. Heutige grüne Spitze marschiert medienwirksam hinter Transparenten „D verrecke“, das wäre auch in den Gründungsjahren der Fall, wenn es denn damals solche Demos gebe. Einer der größten Feinde war schon immer die Polizei, weil die ja von der Idee her Landsleute schützen sollte. Usw, usf… Umweltschutz war ein schöner Köder, das sehen heute sehr viele ein aber weiter an die Wurzel bei Analyse will kaum einer gehen. Kann ich auch verstehen, wenn einer schuldig geboren ist, was ich übrigens keineswegs bin.

    • Raus aus der Sackgasse
      Ich helfe auf alle Fälle mit !

    • Auch ich war jung und dumm
      Ähnlich meiner Karriere. Das Rotationsprinzip, die absolute Trennung von Amt und Mandat, Friedensinitiativen, Umweltinitativen all das erschien mir sinnvoll, um Käuflichkeit und Filz zu verhindern und eben Frieden und Umwelt zu bewahren. Nach und nach wurden die Grünen zu einer Partei von mediocren Karrieristen umgeformt und ich dachte erst, dass die Realos das Übel sind. Mittlerweile sind sie mir vollumfänglich ein Graus, und die Wähler, auch die in meinem Bekanntenkreis, noch mehr.

    • @gast des gastes und alle anderen
      es ist erstaunlich und auch tröstlich zu sehen wie viele Gleichgesinnte es doch mittlerweile gibt und man hat den Eindruck es werden immer mehr, auch wenn es sich „nur“ (das „nur“ bezieht sich dabei nur auf die Quantität) um FAZ.NET-Leser handelt. Aber da das ja bekanntlich nicht unbedingt die Allerdümmsten der Republik sind hat man doch noch Hoffnung. Multiplizieren Sie doch einfach ihre klare Sicht der Dinge und werden Sie nicht müde wo und wann auch immer es ohne viel Risiko möglich ist andere zu überzeugen. Wäre doch gelacht wenn sich dann nicht Dinge ändern ließen.

  14. Der Stachel
    Danke für die gute journalistische Arbeit!

    Aber so bei der Gemengelage auf dem künftigen Marsfeld muß ich doch mal gegen den Stachel löcken.
    Wünscht sich der Don jetzt heimlich das die AfD mit mehr als 33% in den Bundestag einzieht?
    Immerhin könnte sie dann die kommenden GG-Änderungen verhindern, die sonst diese formidable Bastion des investigativen Journalismus, der die Meinungsfreiheit zelebriert, schleifen könnte.

  15. Tränen, ja, Tränen...
    „wer nie daran gedacht hat, dass er ein oder andere Grüne im Oberstübchen Möbelverstellungsbedarf hat, der werfe den ersten veganen Strickpullover aus Wolle von totgestreichelten Schafen.“

    … hab ich gelacht!

    Aber ich darf konstatieren: Selbst in NRW sieht es auf dem Land anscheinend von der Stimmung nicht anders aus als in Bayern. Nur gibt es in Bayern mehr Land im Verhältnis zu weniger Stadt. Der Niederrhein und Ostwestfalen sind aber so schwarz wie bayerisches CSU-Kernland. Kippen Köln und das Ruhrgebiet, dann sieht es in NRW plötzlich ganz anders aus…

    • Hat ne Wirkung wie gefrorene Torte
      ..so ein vorher eingenässter Pullover (anstelle von an g´frorenen Fet´zn)
      (DdH)

    • Jaaa, ein gfrorner Pulli gibt a saubere Betonwatsch'n !
      Aber schon der nasse Fetzn, am besten mit an Knotn drin, gibt aus !

      GENAU, was der Arzt diesen miesen Figuren verordnet hat !

  16. Text
    Vielen Dank für den interessanten, mutigen und wie nebenbei auch ungemein unterhaltenden Artikel. Eine kleine Bemerkung vielleicht: Bitte auch mitdenken, dass man sich möglicherweise bei Tichys Einblick tatsächlich und ohne Druck von außen vom besagtem Stein-des-Anstoßes-Text distanziert hat. So wie in der Meldung dazu formuliert. Und vom Autor, der nun (wieder?) bei Elsässer Platz genommen hat.
    Herzlichen Dank!

    • Veränderungen bei TE
      @Alexander Wallasch
      Sicher kann es sein, dass TE den Artikel, den ich noch auf der Seite gelesen hatte, von sich aus gelöscht hat.
      Allerdings halte ich dies für den falschen Schritt. Mehrere Kommentatoren hatten gefordert, den Artikel ausdrücklich zur Diskussion freizugeben, evtl. mit einer Gegenansicht. Diese Meinungen wurden bei TE nicht mehr veröffentlicht, ebenso, wie der Hinweis, wo der vielgeschmähte Artikel, dem ich in seiner Deutlichkeit so auch nicht unbedingt zustimmen würde, nunmehr zu finden sei. Nachzulesen auf einem anderen Blog, wo sich auch der fragliche Artikel von Jürgen Fritz befindet. Man kann sich auch von etwas distanieren, OHNE den Text gleich vollständig zu entfernen.

      Denn darum geht es doch gerade in dieser Situation, um Diskussionen anzuregen und auch zuzulassen.

      Was TE angeht, habe ich das Gefühl, dass gerade auch die erste Attacke im vergangenen Jahr zu einer Veränderung der Beiträge geführt hat und sie deutlich weniger kritische Stimmen zulassen und stattdessen zwar vorsichtig Kritik üben, aber dann doch ausdrücklich zur Wahl von SPD bzw. CDU aufrufen oder die Ausweisung von Kriminellen und Islamisten ablehnen.

      Kurz, die Artikelstruktur und Kommentarzensur bei TE hat sich für mein Empfinden verändert. Und das macht Angst. Denn wo kann man dann bald noch ernsthaft diskutieren, wenn die Meinungsguerilla alle Andersmeinenden einschüchtert???

      Gerade deshalb empfinde ich DAs Blog so wichtig, weil er aufzeigt, was so alles abläuft. Und machen wir uns nichts vor, bis zum Herbst wird sich das noch deutlich steigern.

    • Titel eingeben
      @heike

      Glauben Sie mir, dass täuscht. Verändert hat sich nichts. Es ist doch eher so, dass Beiträge wie der von Herrn Fritz etwas verändert hätten, was dann abgewendet wurde. Zunächst in interner Diskussion, dann kam die self-Profilierung des Wichtig-Berliner-Agentur-Jungen dazu, dann wurde es hektisch. Nicht mehr und nicht weniger. Intern funtioniert das alles gut.

    • Das finde ich falsch
      Die Distanzierung vom Autor finde ich feige, und das Entfernen des Artikels völlig daneben. Wenn man meint, damit die Faschisten zu besänftigen, dann liegt man falsch. Sie werden das lediglich als Zeichen von Schwäche interpretieren und das nächste Mal noch doller draufschlagen.

  17. Titel eingeben
    Expecto Patronus möchte man rufen.
    Ein kleiner Patron sind Sie geworden, Don. Don, warum auch immer bei Mozart gewählt, passt im ursprünglichen Sinn auf Sie. Vorangehen oder dahinter stehen.
    Ich hoffe, dass genügend hinter Ihnen stehen werden. Dass Sie sagen können „you have my back“.

    Vielleicht wäre es jetzt Zeit für eine patreon oder gofundme Seite. 10% der Leser düften damit vertraut sein.
    Ein, zwei Rechtsanwälte zusätzlich zur FAZ als Contingency.
    Auch für einen Bodyguard würde ich spenden.

    • Den bayrischen Landboten
      – tät ich wohl abonnieren :P

      Aber im Ernst: bitte nicht so jammerläppisch hier herumseiern, ’nächstes (großes) Ziel‘ von rufmordender Demontage zu sein etc.

      Wie dem tichy sei angelegentlich weniger mimimi, mehr Härte und Standfestigkeit -selbstbewusste Gelassenheit- angeraten:
      Stil hat man nicht einfach, von Stand und Erbe her, den muss man / der hat sich eben immer wieder (zu) beweisen, Haltung (Geradheit!) sich erneuernd üben.
      Nicht über jedes St(ok)ökkchen springen, soll’n doch die Säue sich schubbern. Bitte mehr bayrisch Mannsbild.
      Be a Don, or be done!

      Nachfrage: nix Neues? zu:
      >Don Alphonso ‏@faz_donalphonso 9. Jan.
      Republica dos Bananas Nafristan https://blog.fefe.de/?ts=a68d2e79
      (geheimfonds im kanzleramt von ‚freunden‘)
      Nur kurz drüber berichtet von Zeit und focus, seither… Maulkorb?
      Investigieren Sie doch mal…

    • Melursus
      glauben Sie denn, Don Alphonso wäre ohne solch einen „Bodyguard“ zur was weiß ich wie die sich im Jargon nennt Konferenz des Chaos Computer Club gefahren?

      Sein Auto hat ihn ja vor möglicherweise Üblem bewahrt.

      Doch ich glaube nicht, dass Don Alphonso leichtfertig agiert.

  18. Frau Stokowski die Grosse
    Ich finde immer wieder beachtlich, in welchen Sphären Frau Stokowski sich bewegt.

    Vor allem dann, wenn sie ein allgemein bekanntes Thema aufgreift und sich dazu äußert.

    Ich denke dann oft beim Lesen erst mal: „Ja, komme soweit mit. Mal gucken, was der Beitrag einer Feministin ist.“

    Und dann schafft sie es jedes Mal, aber dermaßen daneben zu greifen, dass ich mich frage, ob sie überhaupt das Thema verstanden hat. Mal jenseits der Buchstaben.

    So auch bei dem Artikel über falsche Vergewaltigungsvorwürfe. Hat Frau Stokowski platt gesagt gerafft, warum das ein Thema ist?

    Nach dem Artikel habe ich schlicht nicht den Eindruck. Die macht sich über die Opfer solcher Taten auch noch lustig. „Hahaha, ich würde es ja gern so machen.“

    Werter Don, wie heißt so ein Verhalten szenetypisch, wenn es umgekehrt von einem Mann ausgeht? Ist das nicht schon Rape Culture?

    • Feministische Rape Culture
      So muss man sich wohl die feministische Variante von rape culture vorstellen. Erstaunlich, wie locker an 111 StGB herumgeschraubt wird und lediglich mit methodischen Schwierigkeiten „es geht nicht“ juristische Relevanz notdürftig kaschiert wird. Wahrscheinlich konsequenzlos in Berlin. Stokowski ist derart daneben, dass man sich über die verantwortliche Spon-Redaktion auch nicht mehr wundert.

    • Zynische, moralische Verkommenheit von sadistisch gestörten Permanenzpubertätlerinnen
      Der Journalist und Publizist Udo Ulfkotte ist am Freitag im Alter von 56 Jahren überraschend an einem Herzinfarkt gestorben.
      Die ARD-Journalistin Julia Rehkopf markierte den Tweet mit „udoulfkotte ist tot.“ Einige Zeit später entfernte sie die Markierung „Gefällt mir“ wieder.
      Hatice Ince, Autorin für die Spiegel-Seite „Bento“ twitterte:
      „Das Jahr fängt gut an. Hahahaha! Darauf ein Schnaps!“,

  19. Vielen Dank, Don Alphonso
    Über den Vorgang habe ich an anderer Stelle gelesen, aber wie schon öfter blieb es Ihnen überlassen, an dieser Stelle aufzuzeigen, wer da warum aus welchen niedrigen Beweggründen gehandelt hat.

    Wissen Sie, ich wurde in Bayern geboren. Treuchtlingen, um genau zu sein. Mit ca. 3 1/2 sind meine Eltern dann mit mir nach Nordrhein-Westfalen gezogen, gerade rechtzeitig, daß ich, als Arbeiterkind, zum Profiteur der SPD-Bildungspolitik der 70er werden konnte. Eigentlich sollte ich ein Ur-SPD-Wähler sein, oder? Ich meine: nichts gegen Bayern, aber die Schulpolitik…

    Ich habe immer Rot-Grün gewählt…bis Gerhard Schröder. Agenda 2010, Jugoslawienkrieg, Hedgefonds. Die SPD hat es geschafft, mich – der seinen sozialen Aufstieg zum guten Teil den Möglichkeiten zuschreibt, die SPD-Politik ihm eröffnet hat(!), angewidert und endgültig zu vergraulen. Glückwunsch!

    Bitte, informieren Sie mich/uns Kaum-Twitterer und Nicht-Facebooker, sobald sich der digitale linke Lynchmob in Ihre Richtung in Bewegung setzt. Ich find in meinem digitalen Keller bestimmt auch noch eine Fackel und eine Mistgabel zu Ihrer Unterstützung! Zur Not abonniere ich sogar die FAZ!

  20. Wenn sie es denn für opportun halten ...
    … können eben auch Linksliberale diskriminieren. Die Zahl an menschlichen Gruppen, die unter Diskriminierung leiden oder gelitten haben, ist beinahe unendlich. Historisch betrachtet ist die Diskriminierung und Verfolgung aus ökonomischen und weltanschaulichen Gründen genauso verbreitet wie die Diskriminierung und Verfolgung aus rassischen Gründen. Verlogen wird es immer dann, wenn nur bestimmte Gruppen vor Verfolgung und Diskriminierung geschützt werden sollen. Das absurde ist nun, dass die tölpelhaften und ungeschickten Versuche von Grünen und Sozialdemokraten, angeblich schützenswerte Gruppen vor Diskriminierung zu schützen, sie selbst dazu nötigen, andere zu diskriminieren. Der Schuss ging nach hinten los. Und gegen Hass und Intoleranz zusammenstehen heißt jetzt ökonomische Vernichtung Andersdenkender.

    • Verfolgung aus "rassischen" Gründen ...
      … ist meist auch eher ein Raubzug:
      Denken Sie an Inder in Ostafrika, Chinesen in Indonesien – um 2 jüngere Beispiele anzuführen.

      Es gibt nun einmal einen „klassischen“ politischen Dreisatz aus Lügen – Stehlen – Umbringen – von Kain und Abel bis Pol Pot.

    • „heißt jetzt ökonomische Vernichtung Andersdenkender“
      Vernichtung Andersdenkender ist in jedem Land üblich gewesen, wo Linken zur Macht kamen, da die Andersdenkenden für die helle Zukunft nie tauglich waren. In Russland durch Aushungern und Arbeitslager (Konsens > 25 Mio Menschen), in China ähnliche Zahl allein während der Kulturrevolution und in Kambodscha > 20% der Landesbevölkerung in 7 Jahren und ohne technische Mittel, alles Handarbeit. In Europa geht physische Vernichtung nicht mehr, daher hat man sich auf „ökonomische“ verlegt, die ja ähnliche Ergebnisse liefert und die man auch ohne Machtübernahme sehr gut betreiben kann – von privat zu privat sozusagen. Das ist der wahre asymmetrische Krieg, denn nur eine, die falsche Seite des politischen Spektrums bekämpft wird und die private Armeen in D (sic) mit Steuermitteln ganz legal über die Länderhaushalte gestützt werden. Dafür reicht bloss der Aufkleber „gegen Rechts“. Den Aufkleber kann jeder selber erstellen und anbringen.

    • @Sascha Pabst: Es ist nur eine Frage der Zeit
      „In Europa geht physische Vernichtung nicht mehr, daher hat man sich auf „ökonomische“ verlegt“ – es gibt einige Zukunftsszenarien, in denen die Antifa-Sektierer (und manche Grüne) auch zu Gewalt greifen werden, da sie ihre Gegner bereits jetzt zu Unmenschen gemacht haben.

      Die Begründungen sind im Netz schon vorformuliert, aber noch funktionieren einige der demokratischen Regeln des Rechtstaates.

      Aber es ist nur ein kleiner Schritt, bis die sogenannte Antifa und Konsorten zu gezielter und auch breiter Gewaltanwendung übergehen könnten.

      In den zurückliegenden 10 Jahren ist bereits so viel passiert, was man/wir für unmöglich hielten…

  21. Rechtschreibung?
    Ich finde Ihre Beiträge sehr lesenswert, aber ist es zu viel verlangt, etwas mehr auf die Rechtschreibung zu achten? „Jétzt ist es raus, und jetzt kann man über Roland Tichy…“ – ein ‚accent aigu‘ tut beim Lesen schon weh.
    Da Sie immer Ihre Bildung und Ihr Vermögen einfließen lassen, erwarte ich hier einfach mehr.

    • ˚accent aigu˚ tut Ihnen beim Lesen weh
      … Schmérzgrenze erhöhen, dann liesst es sich hier ohnehin besser.

  22. Titel eingeben
    Das mit Tichy ist bitter. Ich hab mich gewundert, WARUM er eingeknickt

    ist. Das bisschen Hetze von pseudo-links? Nun sehe ich klarer.

    Was früher Apo und später RAF war wird heute mit Steuer- und

    Parteimitteln

    gepäppelt.

    Die grün- und rotlackierten faschos haben die Hoheit über die

    Twitter accounts.

    Und auffällig viele hochbezahlte Pseudo-Creative mit Aufträgen

    aus Berlin verkünden heute die ganz reine Lehre.

    Subventionierte Militanz – der lange Marsch ist abgeschlossen.

    • Westsibirien
      So was kann passieren wenn man nicht aufpasst und ein Staat von den russischen Ex-Sklaven aus Westsibirien gekapert wird …

  23. "Weder ein noch aus"
    Werter Don
    Als Mensch, der vor nicht allzulanger Zeit selbst auf die Straße Gegangen ist, um gegen das bestehende „System“ zu kämpfen („linker“), und dort von gleichgesinnten genötigt wurde, nicht gegen das System, sondern gegen andersdenkende vorzugehen („rechte“), lese ich Ihre Beiträge seit geraumer Zeit mit großem Genuss.

    Ich schätze Ihre Ehrlichkeit und den knallharten, realistischen Klassenstandpunkt mit Augenzwinkern, im Gegensatz zum, wie man bei uns in Österreich (und vielleicht auch in Bayrn) sagt, „wischi waschi“ der linken;

    Heute würde ich mich vielleicht als Anarchisten, Anarchokommunisten, Rätekommunisten oder ähnliches Gesocks mit freuden bezeichnen lassen, aber keinesfalls als „linken“.

    Seit einigen Wochen beschleicht mich allerdings das dumpfe Gefühl, dass auch Sie, wie in Ihrem Blog erwähnt, mittlerweile „Weder ein noch aus“ wissen.

    Bitte nicht falsch verstehen, ich schätze Ihre Beiträge sehr und sie gehören zu dem wenigen, was ich im Internet regelmäßig aufsuche.

    Aber zerfällt nicht gerade alles im undefinierbaren Chaos,ohne dass irgendjemand weiß was dagegen zu Tun wäre?

    Sind wir nicht mittlerweile wo angelangt, wo es zum ersten Mal in der Geschichte der Menschheit, keine passende, positive Perspektive parallel zum Untergang des alten gibt?

    Und ja, man könne mir hier vielleicht Dinge und Sachen aufzählen, wo es zum Untergang noch weniger Perspektive gegeben hat, aber ich gehe davon aus dass ich das gegenwärtige unbehagen halbwegs skizziert habe;

    Ich weiß, ein jeder hält sich hier in elendslangen Forenbeiträgen damit auf, zu sagen was alles sein sollte, sein darf, nicht sein sollte, keinesfalls sein darf (…) ist es nicht müßig?

    • Rules for Righties
      Also ich persönlich bin ja nicht rechts. Für mich stehen Arbeitnehmerrechte, gute Bildung für alle, Umweltschutz und BÜRGER-Rechte ganz oben.

      Ich bin so verzweifelt wie Sie, bester Beratungsresistent. Ein Grund für die endlosen Forenbeiträge ist m.E., dass der eigentlich notwendige Diskurs nicht stattfindet. Also im politischen. Man schaue sich nur das Klein-Klein nach dem Attentat vom 19.12. an. Da definiert man Maßnahmen, ohne über das Ziel gesprochen zu haben.

      Die Stützen hier sind einer der wenigen Räume, in denen andere Meinungen zumindest zugelassen werden. Klar, wir stecken hier auch in unserer Echokammer. Aber die ist nicht so schalldicht wie bei Indymedia.

      Diese Möglichkeit zum Diskurs ist es, was das Blog und die Forenbeiträge eben nicht müssig sein lassen.

      Und zur Abwehr der Angreifer: Suchbegriff „Rules for Righties“ beim unsagbaren Nachrichtenportal googeln.
      1) Die Verschlagenheit des Gegner nicht unterschätzen
      2) Wir erinnern uns immer daran: Wir sind besser
      3) Wir werden den Krieg zum Gegner tragen, nicht im Niemandsland kauern
      4) Niemals entschuldigen, niemals erklären, niemals aufgeben
      usw. usf.

      Die dort scharf gemachten Republikaner sind natürlich aus deutscher, bürgerlicher Sicht unsäglich. Aber der Punkt ist tatsächlich: Kein Fußbreit den Linksfaschisten.

    • Nein, es ist NICHT müßig. Es verändert und heilt nicht eo ipso,
      aber stellt dar, was viele, unterschiedliche, Menschen denken.

      Nicht umsonst schießt sich das linke Gschwearl auf den Don ein.

      Freie Rede und Pressefreiheit, Freiheit von politischem Zwang, alles Werte, die gerade massiv unter die Räder kommen.
      Mit Ihrer Einstellung (eh ois wuaschd) haben es die Täter leicht.

      Stachel sein im Fleisch derer, die Animal Fram führen, dann gibt’s am End‘ auch a guats BRATL !

  24. Masturbation is not physically necessary.
    Ach, der Don ist schon zu beneiden. Überall in Berlin werden gerade ganz viele junge weiblichen Wesen beim Flaschendrehen auserwählt, um mit dem Don Frühsport zu machen.

    Hallo? Ich will auch, ich bin auch hatespeecher!
    Bitte vergesst mich nicht.

    • @ Goodnight: Moment, ich mach das
      … Ich gründe die Facebook-Gruppe für Frühsport, Sie stellen den Champagner kalt und in 15 Minuten rufen wir Frau Stokowski an?

      Ich meine, ich kenne noch wen im Hotel de Rome in Berlin – vielleicht haben die noch eine große Suite frei.

      Und wenn nicht: einer der SPD-Pressemänner war mit mir auf der Schule. Dem hat Gerüchten zufolge der Papa ne ETW gekauft in Berlin. Die kriegen wir bestimmt!

    • Aber lieber Goodnight,
      ist eine Kunstfigur denn zum Frühsport fähig ? Und dann dafür eigens nach Berlin fahren ? Aber gut, wenn dies Ihnen solche Mühen wert ist…

      Ich warte lieber ab, bis der Don – wie vor einiger Zeit angekündigt – aus Notwehr vor staatlichen Zugriffen in Form überbordender Vermögens- oder Erbschaftssteuern sein Vermögen* in der schönsten aller Städte (*hust*) vor dem Reichstag in Orgien transfundiert. Das werde ich mir dann doch gerne mal ansehen und die Fahrt in die Sonderbewirtschaftungszone auf mich nehmen; vielleicht sehen wir uns dort und Sie stellen Ihre Frühsport-Assistentinnen dem Foristenkreis vor.

      Mit rheinischem Gruße
      SchallundRauch

      *(der hier vielfach von ihm fehlgebrauchte Begriff „Besitz“ kommt in dem Zusammenhang uns, den in diesem Forum allen Anschein nach reichlich vertretenen Juristen, nur schwer über die Lippen, aber ihm sehen wir das gerne nach)

    • Goodnight
      Na, ich wäre mir da nicht so sicher, ob Sie den Damen, die das Flaschendrehen für sich entscheiden, etwas abgewinnen könnten.
      Ihren Beiträgen folgend würde ich annehmen, die in flachen Schuhen auflaufenden Parkas wären eher nichts für Sie.
      Aber manchmal versteckt sich unter langen Haaren und grünen Parkas auch so mancher ungehobene Schatz.
      Ich würde es nicht probieren….

    • Suchen Sie mal nach Bildern von Frau Stokowski, da gibt es auch welche ohne 5 Kilo Photoshop. Oder lesen Sie ihre Autobiographie und überlegen sie sich, ob sie mit einer Autoaggressiven was haben wollten. Natürlich ist jemand, die sich selbst zu so einer Figur macht. auch nicht zimpoerlich, wenn es darum geht, andere kaputt zu machen.

    • ... aber nicht vergessen ...
      … was Trump seinen Mitarbeitern immer sagt: Es gibt überall Kameras. Seien Sie vorsichtig.

      Ein Dossier ist seit langem in der maas-vollen Hauptstadtpresse unter der Überschrift „Kompromittierende Nachrichten über den umstrittenen Fakenews-Erzeuger X aus Y“ im Umlauf. Haben Sie es noch nicht gesehen? Es enthält delikate Gruppen-Videos mit Anne W., Mely K., Volker B., Kai D. und Julia S., Rokokoperücken und roten Rennrädern. Es hat mich, ehrlich gestanden, schockiert, wofür man ölverschmutzte Kugellagerkäfige gebrauchen kann… Und das im Adlon! In der Suite, in der einst Petra Kelly und Gerd Bastian ruhten, die es – anders als die Terroropfer von Berlin oder die anderen Bereicherungskollateralschäden – ja immerhin zum Staatsbegräbnis brachten.

      Das waren Zeiten, als die Fronten klar waren und Götter des Guten gegen das Böse kämpften, und letztlich ist die Kampagne gegen Tichy doch nur ein Versuch der Revitalisierung alter glorreicher Schlachtpläne: Diesmal das Befreiungsheer der göttergleichen Erlöser aus Afrika und Asien, an ihrer Spitze wetterleuchtend die Kanzlerin in der strahlenden Rüstung der Jeanne d’Arc, dahinter Hand in Hand KGE, Anton, Gabriel und Özuguz unter dem Banner „Wir schaffen das und das ist gut so. Nie wieder Deutschland“, gegen die Rotte der ewiggestrigen Mauler, Fakenews-Erzeuger und Hatespeecher, die keine Lösungen haben, sondern nur habgierig und postfaktisch wie Uncle Scrooge an ihren Besitztümern hängen, die sie doch nur durch das brutale Wegfischen des Fischs vor afrikanischen Küsten, Rüstungsexporte und das zeitweilige Verbot des Jesuitenordens ergaunern konnten.

    • Goodnight, Ihr Plan nötigt mir ein ,Na dann Gute Nacht!'' ab.
      Stokowski will nur diffamieren, nicht vorher für diletto sorgen .

      Abgesehen davon, dass wenig gewaschene, häßliche Keifweiber nicht sehr attraktiv sind, gäbe es da keinen Sex, sondern nur Behauptungen abzustauben.

      Und Sirisee:
      Die Merkel als Jeanne d’Arc ?

      Sie wissen, wie Jeanne d’Arc endete.
      Ich sammle schon mal Holz.
      Die Hoffnung stirbt zuletzt.

    • Konservativer Ethos?
      „Don Alphonso sagt:
      Suchen Sie mal nach Bildern von Frau Stokowski, da gibt es auch welche ohne 5 Kilo Photoshop.“

      Da fehlt ein ethischer Rahmen zum Bild.

  25. gut
    gut, dass sie auf den richel und seine spd-hintergründe mal eingehen. ich hätte mich ja gefreut, wenn auch das schmierenblog metronaut sein fett abbekommen hätte.

  26. Nur eine Frage der Zeit ....
    … bis jemand auf persönliche und ökonomische Existenzvernichtung mal mit physischer Existenzvernichtung des Angreifers reagiert.
    Sehr unerbaulich, das.
    Danke für die Hintergrundrecherche.
    Den intelligentesten Beitrag zur Causa Lauer kam meiner Meinung nach von einem Frankfurter Anzeigenblatt:
    http://www.journal-frankfurt.de/journal_news/Politik-10/Outing-eines-AfD-Waehlers-von-der-Kreissparkasse-Die-Entmenschlichung-des-Christopher-Lauer-28656.html
    Das ist auch mal eine Erkenntnis.

    Grüße
    Sebastian

  27. So ist es
    Volle Zustimmung! Das SPD-Denunziantentum erreicht gerade ein neues Hochniveau. Wie war noch der Ignazio Silone zugeschriebene Satz?

    „Wenn der Faschismus wiederkehrt, wird er nicht sagen: ‹Ich bin der Faschismus›. Nein, er wird sagen: ‹Ich bin der Antifaschismus›.“

    War ich bis zum Sommer 2015 zwar mit manchem unzufrieden und habe mich oft geärgert, so habe ich es doch immer zähneknirschend hingenommen, hinnehmen müssen. Doch das ist vorbei. Seit einem Jahr informiere ich mich zunehmend anders (auch auf dieses famose Blog bin ich erst vor etwa einem Jahr aufmerksam geworden). Und ich muss sagen: noch nie in meinem bewussten Wählerleben war die Politik, waren die Politiker so zum Erbrechen wie heute. Das, was hier abläuft ist der Weg in die „antifaschistische Meinungsdiktatur“. Ihr sinniges Wortspiel, dieses Land „Nafristan“ zu nennen trifft leider zu sehr die Realität.

    Ich hoffe, dass ich noch lange etwas von Ihnen lessen kann und die neuen Faschisten Ihnen nicht das Dach über dem Kopf anzünden.

    • Ich bekomme keine Morddrohungen, es betteln mich nur manche um einen Notwehrexzess an.

      Ich bin jetzt nicht so wirklich der Typ, mit dem man sich gern schlägern würde.

  28. Stochowski fordert: alle mit dem SEK sofort verhaften !
    aber werter DON was regen sie sich auf: was Frau Stokowski schreibt und vorschlägt ist doch schon längst praktische realität oder hätten sie der dame kreativität oder erfindungsreichtum zugebilligt ?

    erinnern wir uns: ein friedliebender Kachelmann wird in einem parkhaus am flughaben F. von einem SONDEREINSATZKOMMANDO gewalttätig verhaftet.

    ach hätte der attentäter von Berlin doch solche aufmerksamkeit bekommen !?

    wir laufen in zeiten des denunziantentums, da waren die zustände im und um das Hotel LUX ein harmloser erholungsurlaub !

  29. Der Beitrag in der Kurzfassung
    Nur weil ich so ein genialer Hetzer bin, heisst das nicht, dass andere das ebenfalls dürfen. Mit Euch Verrätern spiele ich nicht mehr! Und Euren Kampf gegen „Rechts“ werdet Ihr künftig ohne mich führen müssen. Habt Ihr Euch gut überlegt?
    Heul.
    Flenn.
    Mimimi.

  30. Cui bono?
    Man darf nicht vergessen, dass die gesamte Meinungsdruck-Kulisse, die von den besagten Kreisen aufgebaut wurde, letztlich funktionieren dürfte. Schließlich sind die Verteufelung und der Hass, die Rechts- und Andersdenkenden ins Gesicht geschlagen werden, inzwischen überall angekommen, bis hin zum Trachtenverein, der keine AfD-Politikerin akzeptiert.
    Im Klartext geht der Riss doch quer durch die Gesellschaft, durch die Arbeitswelt und durch das gesamte Privatleben, so dass nur wenige noch riskieren, ihr Denken öffentlich zu machen. Kontakt zur AFD kann, das ist Tatsache, ein Leben ruinieren.
    Das wird sich auch an der Wahlurne äußern, wo viele, womöglich mit Magengrimmen, CDU und CSU als Alternative zur AfD wählen werden, um R2G zu verhindern. Und womöglich hebt diese Situation auch die Hotelierpartei wieder ins Parlament. So könnte Mutti dann mithilfe der Rest-SPD und der Rest-Grünen bleiben, wo sie ist. Und die CSU wird letztlich das tun, was sie immer tut, nämlich nichts, Hauptsache, dabei. Falls in der SPD noch irgend jemand klar denkt (was angesichts eines der ausgeklügeltsten politischen Suizide aller Zeiten zu bezweifeln ist) wüßte er, dass er die dampfenden Aschereste seiner Partei inklusive damit verbundener Personen mit einer Großkampagne gegen Rechts noch in Ämtern halten könnte. Der lachende Dritte ist Mutti, die mit Nichtstun und massiver Zuwanderung einfach weiter macht wie bisher und sich dann nur mit den grünen Irren herumärgern muß…

    • Ich glaube nicht, dass Merkel grössere Wahlpleiten im Vorfeld überleben wird. Ich glaube auch nicht, dass es einen engagierten CDU-Wahlkampf geben wird. Es wird viel Nettes in den Medien geschrieben werden. egal ob Merkel jetzt wieder die Flüchtlinge, die sie gerufen hat, nach Griechenland schickt. Und die EU wird implodieren.

    • Nein, es wird NICHT funktionieren.
      Es funktioniert jetzt schon sichtbar nicht. Die jetzigen Denunziationskampagnen sind Angstbeisser in voller Flucht vor dem Verlust der Deutungshoheit.

      Ich habe das (wenn auch nicht in dieser Form, mangels twitter und Facebook) übrigens schon einmal erlebt, damals in der Gegenrichtung: Die sogenannten „neuen sozialen Bewegeungen“ der siebziger, aus denen dann in den achtzigern die GRÜNEN hervorgingen.

      Es amüsiert mich deshalb prächtig, dass Liberalen und Linken jetzt sichtbar derselbe Staub nicht schmeckt, den sie damals ihren politischen Gegnern zu fressen gaben.

      Gruss,
      Thorsten Haupts

    • Wahlkabine
      Ich gehe davon aus, dass mir kein Aufpasser in die Wahlkabine folgt. Und Kameras sind da vermutlich auch nicht angebracht. Daher werde ich mir das diesmal erlauben, ausnahmsweise (aber eventuell nicht letztmalig) AfD zu wählen.
      Es muss einfach auch eine rechte Opposition ins Parlament, welches auch mal ab und zu große/kleine Anfragen bezüglich links-grün-faschistischer Terrortaten stellt.
      Dass die regieren, will ich ja gar nicht. Aber schlimmer als wie jetzt ein Parlament mit rotgrüne Opposition und rotgrüner Regierung kanns eigentlich gar nicht werden.

    • Merkels Wahlpleiten und die Personalreserve
      Schäuble baut ja schon mal vor, „Personalreserven sind schon da“ und nennt 5 seiner Meinung nach sehr fähige jüngere Leute aus der Partei. Natürlich ist auch sein Schwiegersohn Strobl dabei, neben Klöckner, Spahn, Linnemann und McAllister.
      https://www.welt.de/politik/deutschland/article161132672/Schaeuble-nennt-top-fuenf-aus-der-CDU-Fuehrungsreserve.html

      Man darf gespannt sein, wie die Wahlen im Saarland, SH und NRW ausgehen.

      KK wird das Saarland m.E. halten können, SH mit Albig… ich weiß es nicht, Laschet wird NRW nichts ausrichten, das Kampfduo will auch kaum noch jemand, es wird bei uns auf jeden Fall interessant.

      Den Wahlkampf hat Merkel ihrem Kaninchenexperten ja schon aus der Hand genommen, das Kanzleramt kümmert sich selbst, die Agentur will einen rein auf Merkel personenbezogenen durchziehen… das könnte gewaltig nach hinten losgehen. Aber nun, das soll nicht unser Problem sein.

    • Wer Leute ins Parlament wählt, von denen er nicht will, dass sie regieren,
      ist in meinen Augen politisch nicht ernst zu nehmen. Sie sind doch selbst schon Opfer der Propaganda, die Sie vorgeblich mit dem Stimmzettel bekämpfen wollen. Sie verhalten sich wie ein Kind, dass der Mutti droht, sie nicht mehr lieb zu haben, wenn Mutti nicht endlich tut, was das Kind möchte.

  31. Numero UNO
    Numero 1, Uno, One usw.

    … das sollten wir in der westlichen Welt (angesichts Türkei, Syrien usw.) nicht vergessen …

    ist …

    Dr. Helmut Kohl (auch die Amtszeit)

  32. Würzburg
    Ich will ja nicht mäkeln, aber der Axt-Anschlag, nach welchem Künast diesen unsäglichen Mist von sich gegeben, war bei Würzburg und nicht bei Aschaffenburg.

  33. Warnung vor den Unscheinbaren
    Wenn diese Entwicklung nach Spätweimarer Vorbild weiter eskaliert und dabei munter Kollateralschäden anrichtet, werden diese emotionsgesteuerten Minderbegabten damit irgendwann Dämonen wecken, von deren Existenz sie bisher keine Ahnung hatten. Da Draussen gibt es nämlich noch ganz andere Sonderlinge.
    [Selbstzensiert. Rest des Absatzes würde Bevölkerung verunsichern]

    PS: Hemingway was wrong.

  34. Überlebens Chancen
    Gut Don Alphonso, das Sie über das Thema nachdenken, wenn ich mit der beschriebenen Gruppe spreche, insbesondere bei Frauen, habe ich die gleichen Empfindungen wie der Fritz. Ich war angenehm überrascht über die vortreffliche Beschreibung, und hatte schon die Erwartung das am Ende des Artikels ein Rezept abgedruckt wäre. Für die Heilung.
    Doch steht zu befürchten das dies von der einen Seite nicht gewollt, und auf der anderen Seite nicht gekonnt ist.
    Eine neue Partei entsteht immer dann, wenn neue Lügen entspringen. Für gewöhnlich gibt es nur den einen rechten Weg um ins Paradies auf Erden zu kommen. Sobald Jemand andere Geschichten und von anderen Richtungen erzählt, wird das ganze Land in die Hölle kommen. Eine Zeit lang wird das vielleicht erträglich sein, beim Party machen läßt sich auch ums Feuer springen, doch nach siebzig Jahren nimmt das Entsprechend seinen Gang, alle krank.
    Zur Gesundung empfiehlt sich also der Umkehrgang, die Parteien dürfte kein Bürger wählen, nur den Einen, der alles Richtig macht.
    Bei dem zutiefst verzweigten Land, ist es als wenn Don Quichote gegen die Windmühlen anreitet. nur eine Chance.
    Eine achtundachtzigjährige Frau sagte vor einiger Zeit, das die Kriegslügen der letzten Jahre, die nachhaltigsten Lügen in der Geschichte sind.
    Besonders grüne Frauen, werden feststellen müssen, das zunehmend StraßenVerhältnisse wie in Israel herrschen, Vor vielen Jahren, haben die Grünen einem Satz geprägt, „Es ist Krieg, und keiner geht hin“ Als Kind habe ich den Satz in seinen Deutungen nicht verstanden. Heute sind die Auswirkungen offensichtlich. Sobald ich eine Partei wähle, die niemals eine Lösung anbieten kann, wird es zwangsläufig nie besser werden.
    Im Grunde sind die psychischen Störungen als Kriegsverlierer vorgegeben, Fremdgesteuerte Medien die das Bewusstseins und Denken verändern, haben die letzten Generationen großgezogen. Es wird regiert über Glotze und Bild.
    Die Konsequenz ist damit vorgegeben, Ein Land, ein Kontinent der nicht einig ist hat keine Überlebenschance. Im Grunde wartet die ganze Welt auf die Lösung.

    • Naja, es ist auch die Folge der Merkeljahre und ihrer bleiernen Wuschtelpolitik: Plötzlich wollen alle dss Radilale, die Union packt ihre alten „Sicherheits“-Träume aus und muss feststellen, dass es nicht reicht. Das sorgt für die Verbissenheit und die Gräben in allen Lagern. Die einzige Ausnahme ist Bayern mit 70% Zufriedenheit mit Seehofer. Insodfern berichte ich auch momentan über „Ausland“.

    • Titel eingeben
      Es waren nicht die Grünen, es war Carl Sandburg (1878-1967), aus seinem Gedicht THE PEOPLE: Sometime they’ll give a war and nobody will come (Stell dir vor, es ist Krieg und keiner geht hin).
      Der Spruch wurde in den späten Sixties von uns (damals:) Hippies benutzt.
      .
      Die Grünen wurden erst 1980 gegründet.

    • Fremdgesteuerte Medien die das Bewusstseins und Denken ausgeklügelt verändern
      @Rosinante
      Bei Verhaltensatavismen handelt es sich um angeborene Verhaltensweisen, die im Verlauf der Stammesgeschichte abgelegt wurden. Beim Verhaltensatavismus des Menschen treten seine artspezifischen kognitiven und kommunikativen Fähigkeiten in den Hintergrund zugunsten instinktgesteuerter häufig irrationaler Reaktionen. Irrationale Faktoren: Man lässt sich von Stimmungen und Wohlfühl-Rhetorik einlullen und ignoriert dabei die realen politischen Taten und Absichten der Umjubelten und Verherrlichten.
      Ein willenloser Haufen Schafe ohne Leithammel. Die Bevölkerung hat ihre politischer Urteilskraft verloren und merkt es nicht einmal. Keine Nation auf dieser Welt lässt sich mit diesem politisch-korrekt-geformten Helotenvolk vergleichen. Eine antideutsche Hysterie, die mit wachsender zeitlicher Distanz vom Nationalsozialismus noch anzuwachsen scheint. Schuldkult und Selbstbezichtigungswahn ist in Deutschland zum Selbstläufer geworden. Pathologischer Selbsthass, ein Fall für die Psychiatrie.
      Die hochgelobte Psychoanalytikerin Margarete Mitscherlich meinte, für sie bedeute es weder einen Grund zur Besorgnis noch Anlass zur Trauer, wenn das deutsche Volk in nicht allzu ferner Zukunft aussterben würde. »Denn es habe in den beiden Weltkriegen des letzten Jahrhunderts unendlich viel Schuld auf sich geladen. Nur eine intensive Vermischung mit den kinderreichen Farbigen der Dritten Welt könne den verbrecherischen Volkscharakter allmählich verändern.
      Jetzt stehen die bundesdeutschen Politikdarsteller und ihre bezahlten Pseudointellektuellen hilflos mit dem Rücken zur Wand, weil sie die vorhergesagten negativen Ergebnisse ihres Tuns nicht mehr wegreden können, und nicht die leiseste Idee haben, was sie tun sollen.

    • "Stell dir vor ..
      es wäre Krieg und keiner geht hin.“
      Ich meine mich an folgende Fortsetzung zu erinnern:
      „dann kommt der Krieg zu dir“

  35. Die Eskalationsgeschwindigkeit nimmt zu: Bald haben wir Polen von links!!
    Wenn das bis zur Bundestagswahl 2017 mit den ganzen Eskalationen und groteskem Schwachsinn (Roland Tichy als Opfer und Täter, Peter Tauber mit einem sehr stumpfen AfD/FDP-„Vergleich“ und Siggi Pop, der sich jetzt ernsthaft als „Kanzlerkandidat“ und Kulturkämpfer positionieren will) in diesem Tempo weitergeht, haben wir bald einen KALTEN BÜRGERKRIEG wie in Polen.

    Von Großdenunziatoren wie „Der Herr badet gerne mal Lauer“ und dem Gros der hier erwähnten Figuren erst gar nicht sprechend.

    Kämme! Kämme! Kämme!

    • Naja, mit Siggi haben wir erst mal jemanden, der nicht nur den Bauch, sondern auch die Partei verkleinert. Ob es danach noch viele Tröge für marodierende Truppen gibt, wage ich zu bezweifeln.

    • Naja,
      die fehlenden Tröge schafft man sich doch heutzutage selbst – die AAMs nimmt sicherlich noch ein paar Fördermittel zur Finanzierung neuer Pöstchen für Ex-MdBs mit Soziologie- ider „IrgendwasmitMedien“-Hintergrund an…

    • politische Aktion
      Zitat:
      „Peter Tauber mit einem sehr stumpfen AfD/FDP-„Vergleich““

      Mir kam es so vor, als sei diese Aktion abgesprochen gewesen zwischen Lindner und Tauber, um für die FDP AFD affine Wähler anzulocken.
      Nach dem Motto: „Wenn ihr schon die etablierte CDU nicht wählen wollt, dann wählt halt die „gaulandische“ FDP.“
      Natürlich mit dem Hintergedanken, dass sich die Liberalen nach der Wahl ohnehin zu Merkel ins Bett legen…

    • Titel eingeben
      ach ja, der arme lindner. scheiterte so klaeglich daran, das circa 25köpfige „Personal“-Büro zu managen und schmiß nach sechs Monaten oder so bereits enerviert hin …… der bahr roduziert jetzt wenigstens „kohle“ ….

      die fdp erinnert mich (leider) immer ein wenig an Goethens poem vom feuchten weib, das einem Irgendwem ein boeses ende bereitete: „halb zog sie ihn, halb sank er hin“ …..

      aber damit hat lindy-boy natürlich keine schwierigkeiten.

  36. Ex Zeitleser
    Hm, die von Ihnen dargestellten Vorgänge sind für mich schon erschütternd und kratzen auch etwas an meinem gewachsenen Demokratieverständnis.

    In meiner Jugend (leicht links grün) war das Feindbild, das Böse und die Demokratiegefahr recht klar umrissen eben von Strauß, über Kohl bis später Koch, bzw. es war v.a. die CSU und die alten weißen Männer der CDU. Des waren halt schoa no richtige Huand gerissene Schlawiner. Die Welt war noch schön schwarzweiß: NGOs von Gr€€np€ace über BUND samt den Grünen das waren die Guten und der Spiegel und die Zeit noch „Sturmgeschütze“ der Demokratie. FAZ oder Welt hätte ich damals nicht mal mit der Beißzange angefasst.

    Obwohl als nüchterne Naturwissenschaftler jeder Art von Verschwörungstheorie fern, kommt man bei solchen Vorgängen in den letzten Monaten schon in Grübeln…“Was für eine bedenkliche Entwicklung…..Don weiter so….

    • Ich kann nur sagen: Von SPD und Grünen kommt heute exakt das, was man sich früher von der CSU erwartete. Die CSU ist immer noch rigide im Umgang mit Medien, aber nicht so.

  37. A tergo lupi!
    Werter Don!
    Ihre Hintergrundanalysen sind mir stets ein Erkenntnisgewinn. Nüchtern und an Fakten ausgerichtet. Einen wie Sie vermisse ich in Österreich. Gerade im Moment, wo es so viele Stiftungen in Niederösterreich gibt, über die zu wenig berichtet wird. Manus manum lavat?

    Non desistas, non exieris! A tergo lupi!

  38. SPD
    Gestern sagte ich bekümmert zu meiner Mutter, dass die SPD dabei ist, sich komplett zu demontieren. Anlass war genau die Thematik Ihres Artikels zusammen mit den Vorgängen um DITIB (speziell in Hamburg).

    Deutschland braucht eine säkulare Partei, aber die SPD hat sich den Spottnamen Scharia Partei D inzwischen redlich verdient. Sie haben ganz recht, man fühlt sich verraten. In jedem Bereich. Keine soziale Politik, keine Verteidigung des Säkularismus, keine sinnvolle Bildungspolitik, katastrophale „Arbeit“ von Gabriel als Minister (Bericht in der FAZ gestern zur Energiewende sollte breiter diskutiert werden) und schon gar kein Frieden. Die Rüstungsdeals und die Verhinderung der Transitzonen (oder wie auch immer man es genannt hätte) sind wohl die beiden Punkte, die ich besonders Gabriel am meisten übel nehme.

    Und zu allem Überfluss muss die SPD nun auch noch gegen die Meinungsfreiheit kämpfen. Anstatt die eigenen Fehler zu erkennen und eine bessere Politik zu machen, will man die Bürger per Propaganda und Zensur gefügig machen. Macht nichts, wenn unsere Politik nicht gefällt, so lange die Regierungsbeteiligung mit anderen Mitteln als überzeugten Wählern auch erreichbar ist.

    Ich verfolge mit Interesse die Sonntagsfrage bei SPON. Rohdaten geben momentan 28% AFD und 13,7% SPD. Bei SPON! Wenn einem dagegen nur Zensur und Diffamierung einfällt….

    Danke für den schönen Text; ich hoffe sehr, dass diese Fieslinge endlich von ihrem Treiben ablassen. Es ist allerdings eher eine verzweifelte Hoffnung.

    • Naja, es ist halt so, dass meine Arbeit dieses Treiben riskanter werden lässt. Richel braucht sich keine Sorgen machen, TLGG ist motralisch nicht gerade hochstehend und anders als Scholz and Friends. Aber bei anderen könnte man das schon so machen, dass sie danach echte Probleme haben.

    • Sharia Partei
      Beste Jessica, die Deutung kannte ich nicht.
      Erscheint mir aber zulässig, da unsere (trotz allem bezeichne ich die Bundesregierung als die unsrige) so genannte „Integrationsbeauftragte“ allen ernstes vor laufender Kamera die Frage, ob wir Rechtsbrüche aufgrund kultureller Unterschiede dulden müssen mit einem zwar klausulierten aber deutlichen „Ja“.
      Sharia Partei Deutschland.
      Wunderbar. gibt es dazu einen Hashtag?

      Es bleibt dabei: Wenn man keine Ziele definiert, dann ist jede Massnahme auch nur Aktionismus. Egal ob
      > unsere Verteidigungsministerinnendarstellerin sagt, die Wehr des Bundes könnte die Grenzen desselben nicht schützen
      > unser Innenministerdarsteller sagt, dass wir „mit dem Terror leben müssen“ (Nein, das glaube ich nicht)
      > Oder der Dicke sich mit der Bekanntgabe einer wie auch immer gearteten K-Fragen-Lösung der Lächerlichkeit preis gibt und plötzlich die Sicherheit als Thema entdeckt
      > Ob der Justizministerdarsteller Massenüberwachung und Zensur durchsetzen möchte

      Alles Aktionismus. Und ganz ehrlich: die Zeitung mit den großen Buchstaben hat gestern über der Titelstory die Meldung gehabt: „Genderkurse bei der Wehr – warum Flintenuschi bei der Eröffnung der Seminarreihe persönlich Flagge zeigt“
      Glauben die, so Wählerstimmen zu bekommen? Ernsthaft?
      Die ShariaParteiDeutschlands ist nicht die Einzige mit Suizid-Tendenzen.

    • @Booooster
      Man kann es leider schon noch ärger treiben.

      Sharia Pädophile Denunzianten.

      Und der Aktionismus der letzen Tage in Sachen „Sicherheit und Gefährder“,
      bedeutet wohl das die internen Umfrageergebnisse deutlich schlechter sind als die veröffentlichten.

      Beste Grüße aus der Haupstadt

    • @den Lunte
      Die Stichworte „Arsch“ und „Grundeis“ kommen in den Sinn.
      Darf ich Sie etwas persönliches zu Ihrem Pseudonym fragen:
      Hat Ihr Pseudonym seinen Ursprung in einem Dialog, der so ähnlich hier wie:
      „Nun steck ihn schon rein!“
      „Na wen?“
      „Na den Lunte!“


      Das würde mich doch interessieren, weil ich das Bild der Protagonisten gar nicht mehr aus dem Kopf bekomme…

    • Titel eingeben
      Oh, die Entdeckung habe ich doch mit Erstaunen wahrgenommen: Da wird in der BRD der Untergang des „Säkularismus“ konstatiert …. oder wenigstens das Fehlen meinungs- und handlungsstarker „säkularismusfreundlicher“ Protagonisten?

      Tja, da ließe sich viel drüber wundern …. von Bundespastoren, Staatsklerikern und durchgebrannten Senaten des BVerfGs bis zur seligen Umarmung „geschenkter Menschen“ oder eines fundamentalistischen Islams nach iranischem oder saudischen Vorbild ….

      Der Totalitarismus ist auf dem Vormarsch, und Merkels Deutschland/EU begibt sich in machtpolitischer Schieflage in eine Abhängigkeit von Erdogan, Putin&Co. ….

    • An Booster: Über die Lunte: zB Docht für die lampe
      http://woerterbuchnetz.de/DWB/?lemma=Lunte

      Den Lunte könnte etwas mit beleuchten zun tun haben.
      In der Jägersprache meint man mit Lunte den Schwanz
      (Verlängerung der Wirbelsäule) des Fuches

      PS Mutmaßungen über dritte sind oft eher eine Selbstauskunft.

  39. Titel eingeben
    hier auch Ex-Grün-Wähler: Wohl nie wieder …

    Ich frage mich immer, woher Leute auf Twitter die Zeit für Flamewars (und schlimmeres) nehmen – müssen die nicht auch mal „was richtiges“ arbeiten? Oder gilt Twittern schon als Arbeit (außerhalb von Journalisten etc)?

    Ansonsten (nur halb-witzig gemeint) wäre vielleicht eine Kontaktaufnahme mit einer passenden Münchner Abmahnkanzlei angemessen, die können dann die hohe Anzahl an zu erwartenden Abmahnungen parallel und in der nötigen Qualität an die Twittergarde verschicken. Im Krisenmanagement ist die Hilfe von professionellen Dienstleistern nicht zu unterschätzen.

    • Sie sehen ja, was das für Leute sind, neben dem Werber. Lauter Schreibtischmittäter, Leute mit viel Zeit und wenn sie verurteilt werden, mit Tagessätzen von 30 Euro. Das digitale Lumpenproletariat.

    • Titel eingeben
      @latifundius: vielleicht ist das in der Tat eine Geschäftsidee für Abmahnkanzleien, die Schnelldrucker und Frankiermaschinen auch zukünftig auslasten zu können, wenn es mal mit den Filmchen und MP3s nicht mehr so läuft. So als Gegengewicht zur MaasiStasi.
      Das Abmahngeschäft ist ja weitgehend automatisiert. Quasi-Roboter senden Abmahnungen aus, und auf Abgemahnte spezialisierte Kanzleien senden ebenfalls, quasi-Roboterartig, ihre Antworten aus, bis am Ende alle etwas verdient haben und der Abgemahnte sein Geld los ist, vielleicht nur etwas weniger als ursprünglich befürchtet.
      Warum sollte das mit Beleidigungen im Internet nicht auch funktionieren? Man müsste nur die Äußerungen automatisiert dokumentieren und bewerten.

    • Domschei... oder wie auch immer
      Ja, jene Frau hat geäußert, man müsse vor Gericht keine Einkünfte offenlegen, obwohl es anders ist.

      Die wurde zum Mindestsatz verurteilt.

      Ich nehme das als Menetekel all jener aus dieser politischen Richtung – Lumpenproletariat und bald sehr viel mehr heulend und lamentierend.

      Statt mal die eigenen Dinge aktiv anzugehen.

  40. Midori no Tō - Big in Japan?
    Die oberfränkischen Grünen haben sich zur Einstimmung auf den Bundestagswahlkampf gerade erst programmatisch festgelegt: „Wir sollten uns konsequent für Ökologie und Gemeinwohldenken einsetzen“, ein ausführlichster Vortrag über das wirklich spinnerte „Gemeinwohl-Ökonomie“ von Christian Felber folgte. Allerdings sah es bei denen nach der letzten BTW stimmenmäßig schon mau aus: Erststimmen 5,6%/ Zweitstimmen 6,5%.

    Zu behaupten, „Fukushima“ wäre den Grünen heimlich ganz recht gekommen, ist Spekulation. Aber die seit nun Jahrzehnten fortwährend praktizierte journalistische Massenpepuschelung der Partei und das Zeitungssterben, sowie Vertrauensverluste in sämtliche selbsternannten Qualitätsmedien sind nicht zu trennen.
    Die allermeisten Vorschläge der Grünen sind inhaltlich vom Wähler soweit entfernt, wie dieses Kernkraftwerk in Japan.

    • Die Grünen haben es nach Fukushima einfach bei der Neusetzung von Themen deutlich übertrieben. Atomkraft war weg, und was darunter zum Vorschein kam und den Grünen überhaupt noch blieb, war halt nicht sonderlich mehrheitstauglich. Dem Kretschmann kann man trauen, aber KGE hat ein Verständnis für Netzsperren gehabt. So vergrault man natürlich Kernwähler.

    • Wenn
      den Grünen auch noch der menschengemachte Klimawandel – oder schon vorsichtiger, der menschengemachte Anteil am Klimawandel – abhanden kommt, haben sie fertig. Das Leugnen dieses hervorragenden Konzepts für allumfassende Repression und phantasievolle Steuern sollte deshalb von Oppermann und Kauder bei der nun bald zu erwartenden Gesetzesvorlage gegen Fake-News als Straftatbestand „Leugnen des menschengemachten Anteils am Klimawandel“ berücksichtigt werden.

  41. Rattenrennen
    Spitzenplätze in steuerfinanzierten Nebengesellschaften
    und hochgejazzten Wagniskapitalempfänger-Start-ups
    sind durch lauter „Toller-, Schneller-, Besser-Menschen“
    längst besetzt.

    Also begannen die Mittelmäßigen mittels Ellbogen
    und Vitamin B einander in die verbleibenden Nischen ‘reinzuhieven und sich irgendwie ‘reinzudrängeln.

    Warum?
    Gewerkschaftsbosse ließen zu, dass die reelle Arbeit starb.
    Der FORT-Schritt wurde immer schneller und nebenbei
    schafften sich die Optimier-Hiwis selber ab. Irre!
    Der Zeit-Arbeits-Firmen-Obermacker Clement hat das
    Desaster geschaffen, von dem er selbst profitierte.

    Das soziale Gewissen wurde geschrödert.
    Kaltblütig hat die Nahles dem Müntefering aufgelauert.
    Die Sozen haben das Rattenrennen eröffnet .

    Grüne Besserwisser füllten ihre Tröge vorsichtshalber
    mit Dünkelbrot.
    Aber der Mensch lebt nicht von Brot allein …
    Es muss auch Meth und Rotwein sein…

    Das Gehirn verarbeitet Sinneseindrücke, nun wenn
    der Stoffwechsel langsam nachläßt, kommen im
    Elfenbeinturm halt nur noch Seifenblasen an.

    Viele fürchten, dass die Blasen platzen könnten.
    Sie versuchen nun ihrer Abstiegsangst Herr zu werden.
    Jämmerlich.

    • Manche beginnen auch zu ahnen, dass gewisse Bullshitjobs bald seltener werden könnten. Ws gibt dieswe Ansiegsangst auch bei den Linken.

  42. Gute Beschreibung des deutschen Biedermannes mit Schafskopf
    Großartig:
    „wer nie daran gedacht hat, dass er ein oder andere Grüne im Oberstübchen Möbelverstellungsbedarf hat, der werfe den ersten veganen Strickpullover aus Wolle von totgestreichelten Schafen.“
    Und hinreißend: „Nafristan“

    Als ich kürzlich las, dass ein Shitstorm in GB entstand, weil Herzogin Kate Weihnachten eine Fellmütze von einem frühzeitig verendeten Tierbaby, also nicht für den Zweck geschlachtet, trug, wusste ich mal wieder, dass es sich um eine Hetze von zurückgebliebenen uninformierten und oft auch neidischen heimischen Minderheiten handelt. Das arbeiten Sie in diesem Stück sehr gut raus.

    Das Problem an deren Autorenhetze ist vor allem, dass sie gute Autoren mit Argumenten durch ihre grünroten haschversifften Dörfer treiben. Diese Leute haben keine Argumente, und sie instrumentalisieren Zuckerbergs an sich geniale Empfindung für ihre Zwecke, die aus exponieren, denunzieren, isolieren, kurz Hetze bestehen. Auch anders formuliert: Mit dem Zeigefinger auf jemanden zeigen. Und deswegen sind sie typisch deutsch und extrem bieder.

  43. Verdeckte Parteienfinanzierung
    Mich würde interessieren, was ein Verfassungsrechtler zu dem ganzen Treiben von ministeriell engagierten Agenturen, Agenturnetzwerken, Stiftungen und anderen Organisationen unter dem Blickwinkel verdeckter Parteienfinanzierung zu sagen hat und ob und wie dem Spuk ein Ende gemacht werden kann.

    Art. 21 Abs. 1 Grundgesetz:
    „Die Parteien wirken bei der politischen Willensbildung des Volkes mit.“ „… Sie müssen über die Herkunft und Verwendung ihrer Mittel sowie über ihr Vermögen öffentlich Rechenschaft geben.“

    „Ziel der deutschen Gesetzgebung ist es, den Parteien es auch wirtschaftlich zu ermöglichen, an der politischen Willensbildung mitzuwirken. Hierfür soll die Abhängigkeit der Parteien von externen Großspendern reduziert oder zumindest offengelegt werden. Gleichzeitig soll eine finanzielle Abhängigkeit vom Wohlwollen der jeweiligen Regierung vermieden werden; Partei- und Staatsfinanzen sollen sauber getrennt bleiben.“
    (Wikipedia, Parteienfinanzierung Deutschland)

    • Richel arbeitet, soweit ich weiss, nicht fr Gabiels ministerium. Es gibt bei sowas einen Pitch und dann eine „Fachentscheidung“. Alles andere istv Zufall. bei „Zum Goldenen Hirschen“ sah man das Spiel bei den Grünen. bei S+F bei der CDU.Natüelich hat keine Partei Interesse, der anderen nachzusagen, sie parke da ihre Mitarbeiter.

    • Titel eingeben
      Die Frage wird bereits ganz lange gestellt, und manche sagen, die Parteien ziehen sich wie ein Krebsgeschwür durch die Republik. Das fängt bei Presseverlagen in SPD Hand an, geht über die Partei-Stiftungen und Agenturen und hört beim Beauftragten-Wesen und Betriebsratswesen (Gewerkschaften) noch lange nicht auf. Die heute größtenteils parasitär agierende Helferindustrie ist damit aufs tiefste verquickt.
      Keine der nennenswert bedeutenden Parteien ist bereit, sie wirklich zu beantworten, selber eine „Die Linke“ nicht. Warum auch, würde sie doch an den Grundfesten ihrer Existenz rütteln und an ihrem Ast sägen. Selbst eine FDP, im Tagesgeschäft weitgehend in die Bedeutungslosigkeit versunken, macht da mit.
      Die Piraten hätten vielleicht was geändert, bevor die Gestörten kamen, bei der AfD kann ich es nicht einschätzen, aber sonst?

      Ohne jetzt hier ein neues Thema aufmachen zu wollen: die Leute in den USA haben u.a. deshalb vor Trump so viel Angst, weil er zwar Establishment ist, aber nicht „dieses“ Establishment, und offenbar keine Beißhemmungen hat, da reinzugrätschen. Zeigt sich u.a. am Umgang mit den Geheimdiensten, die seit Wochen immer deutlichere Drohsignale an Trump senden, sie gefälligst in Ruhe zu lassen.

    • Die AfD würde es nicht anders machen. wenn sie mal an den Fleischtöpfen ist.

    • Titel eingeben
      Als es in Niedersachsen um die Offenlegung der Parteifinanzen/-finanzierung ging, soll sich die SPD im Gegensatz zur CDU sehr gesträubt haben.

      Unabhängige Journalisten sollen damals festgestellt haben, dass die Partei ihre Gelder in den Medien investiert hatten – in sehr vielen Redaktionen saßen. So eine Konzentration … .

      Es wäre sehr interessant eine aktuelle Untersuchung/Recherche zu diesem Thema zu machen – welche Partei hat in welchen Medien/Verlagen wie viele direkte und indirekte Anteile/Einfluss. Einfach mal sehen wo der Haase lang läuft.

    • In der Finanzindustrie gibt es auch die Disclaimer, die auf Interessenkonflikte hinweisen
      Warum nicht auch in der Good-News-Presse?

      Dieser Artikel wurde gesponsert von
      – Parteien CDS (nein, nicht Credit Default Swaps), mit €:
      – „Stiftunge“/ Internationalen Organisatione y, mit €:
      – Unternehmen, Industrie- und NGO-Stifungen z, mit €:
      – Anzeigenkunden, mit €:

      Dann wird transparent, was heute verschachtelt und verborgen ist.

      Das wäre eine sinnvolle Neuerung in der Medienlandschaft. GEZ-Gebühr für Medien allgemein ausweiten? Das ist doch sowieso eine verkappte Steuer. Dann kann man einen Sender machen, der heißt: Regierungsorgan, alle Unterhaltung dient dazu, das Volk zu erziehen oder in Regierungssinne zu xxx. Und es gibt Oppositionskanäle.

      Bürger bezahlen einfach nur ihrer gewünschten Organisation und die macht dann, was der Bürger will. Dann darf man auch an Bundeswehr, Antifa, ProFamilia oder ProAsyl, an ACDC oder ADAC überweisen und bekommt, was man zahlt. Ströme sind nicht anonym und alle bisherigen politischen Geldstromentscheidungen „gewählter“ oder „nichtgewählter“ Akteuere entfallen zugunsten einer Klientel-gesteuerten Verteilung von zugewiesenen Mitteln. Kredite sind verboten. Ausgegeben wird, was man einnimmt.

      Problem dieser Lösung ist halt, es gibt eine offene Plutokratie. Und es wird dann Leute wie Sanders geben, die viel Kleinmist sammeln müssen, weil ihre Verbindungen zu Ford und Rockefeller, Soros oder Koch-Brüder nicht so gut sind. Möglicherweise ist das aber in Summer doch auch demokratischer, weil es mehr Arme als Reiche gibt und die Reichen die Armen irgendwie auch brauchen, um reich zu sein.

      Frage wäre in die Runde: wäre eine solche kapitalistische Lösung wirklich schlechter als die derzeitige Check-and-Balance-Intransparenz?

      ! Diese Frage ist nicht rhetorisch gemeint !

    • Es wäre fraglos eine gute Sache, wenn Leute, die eine berufliche Agenda haben, das auch wenigstens ansatzweise offen machen. Übel wird es erst, wenn sie nichts sagen und ich das dann rausklauben muss. Natürlich könnte das „jeder“, weil es „im Netz“ steht, aber auch ich habe zwei Tage gebraucht, um alles zu überprüfen und das macht niemand bei 140 Zeichen.

    • @ Don
      „… aber auch ich habe zwei Tage gebraucht, um alles zu überprüfen und das macht niemand bei 140 Zeichen“

      Ihr Engagement und Ihre Ergebnisse können nicht genug gewürdigt werden, aber man sollte sich nichts vormachen: es wird sich kein Ministerialer und kein Ministerium eine Verbindung mit mauen Projekten irgendwelcher Agenturen oder Netzaktivisten nachweisen lassen, schon gar nicht zweifelhafte Aufträge in bestimmter Richtung.

      Kann sein, dass es Leute gibt – abhängig in anderer Hinsicht – die gewisse Erwartungen freiwillig bedienen und in vorauseilendem Entgegenkommen liefern.

      Völlig naiv wäre es allerdings anzunehmen, die Denunzianten und Kampagnisten würden ausnahmslos alle aus eigenem Antrieb, aus weltanschaulicher Überzeugung und „zivilgesellschaftlichem“ Sendungsbewusstsein tätig und wären in der Lage, erheblich Zeit und Mittel zu opfern, um mit einer klaren, zunehmend sichtbar werdenden Strategie gegen missliebige Meinungsvertreter vorzugehen. Dafür wirkt das Ganze in der Summe und in einzelnen Vorgängen zu professionell.

      Es bräuchte wohl sowas wie ein investigatives, deutsches Woodward&Bernstein-Team, um all die unappetitlichen Verbindungen, Fellows, Netzwerke und Geldflüsse aufzudecken. Dass Sie nicht Masochist genug sind, um sich mit der halben Welt anzulegen, wird Ihnen niemand vorwerfen, der von den Sümpfen der Politik eine halbwegs zutreffende Vorstellung hat.

      Unabhängig von den Details würde mich nach wie vor interessieren, was ein Verfassungsrechtler über den Wildwuchs bei öffentlichen Ausgaben zugunsten von fragwürdigen und parteinah agierenden Organisationen zu sagen hat.
      Scheint keiner den Blog zu verfolgen, bedauerlicherweise.

  44. @DA, inhaltlich der Volltreffer
    aber könnten Sie vielleicht die Artikel vor der Veröffentlichung irgendwohin zum Querlesen geben? Die Eliminierung der Schreibfehler wäre für ein „frisches Auge“ Sache von Minuten. „Form erschlägt Inhalt“, wer’s gesagt hat ist bekannt. Ok, Asche auf’s Haupt: Ich mache es auch nicht gut, bin aber als Instanzfreier auch nicht ganz so gefordert.

    • Wenn sie mich darauf hinweisen, korrigiere ich.

    • ok
      Folgende absolut unautorisierte Vorschläge.
      „+[]“ hinzufügen, „-[]“ entfernen

      dass +[d]er ein+[e] oder andere Grüne im Oberstübchen
      Die Motorenbauer bei -[der] Audi
      die entweder der +[Psycho]pathologie oder derben Beschimpfungen entstammen
      Er war für +[die] D64 Media GmbH tätig
      eine+[r] hauseigene+[n] Kampagnen- und Werbeagentur


    • @Antesde:
      hm, also „die Motorenbauer bei der Audi“ würde ich niemals nicht um das „der“ kürzen. Warum? Weil die Leute, die da arbeiten, genau so sagen. In Schwaben schaffen sie „beim Daimler“. Das so zu schreiben, und nicht neutral-hochdeutsch „bei Audi“, zeigt eine gewisse lokale Verbundenheit.

    • Ach so
      wie man sieht gar nicht so einfach sowas

  45. Titel eingeben
    Nebenbei. Ein Elektrofahrzeug ist auch für die Stadt nicht der grünen Weisheit letzter Schluß. Der Kampf um die Ladesäulen wird fürchterlich sein. Wenn dann die App nachts um 1 meldet, dass gerade eine Ladesäule freigeworden ist…

    • Das könnte man eventuell durch gelagerte Wechselakkus beheben, aber natürlich ist man dann auf dem Land immer noch aufgeschmissen.

    • Begrenzt
      Nur wenn man den Sommer durch Alpen hoch und runter trainiert hat, und dann noch mit alten Fahrrädern mit Stahlrahmen lässt sich so eine Batterie wechseln.
      Na gut, von mir aus – sollte unter GrünSchwarz leicht werden – gibt es dann neue Vorschriften für den Gragenbau, mit integriertem Gabelstapler.

      Achtung-Achtung-Achtung: Die Batterie des e-Golf wiegt 318 kg. Andere sind nicht leichter.

    • Glänzende Geschäfte
      für Parkhauseigentümer, die dann auch nachts ihre Stellplätze vollkriegen. Sie müssen dann nur noch ein Kraftwerk daneben stellen.

    • Früher gab es Pferdewechselstationen
      Das Akku-Wechseln kann dann ein intellektuell einfaches Geschäft sein, für diejenigen, die sich einen Tesla-Renner nicht leisten können. Die dürfen dann vom Handyladen in den Akku-Changer-Laden wechseln.
      Und so werden sie zu guten Hilfsbürgern.

      Ladestationen in der einen wie anderen Form sind eine Eskalation des Zeitverbrauchs, wie vom terrestrischem Radio und Fernsehen (Klick-nächster Sender) zum Internetradio (Such-Klick-Passwort-Warten-Aufbau-Speicher laden-Sender hören).

      Also ein Pferdewechsel gibt schon Gelegenheit, sich mit anderen Reitern zu unterhalten, insofern könnte man das verbinden mit Socializing unter modernen E-Auto-Fahrern.

      Apple Store bekommt somit eine neue, alte Bedeutung.

    • Ein bisschen antiquierte Vorstellungen
      von Elektromobilität hier. Der fensterlose – dafür aber mit Netzzugang ausgestattete – selbststeuernde oder ferngesteuerte, elektrisch angetriebene Rollcontainer wird per induktiver Energieübertragung mit sauberer Energie versorgt.

    • Postreiter
      Das Konzept der geladenen Wechselakkus erinnert an frische Pferde, die bereit stehen. Haflinger für die ELaster, Araber! für die Eiligen.

    • An Blum: Früher gab es Pferdewechselstationen
      Das ist kein Problem wenn man einen Postdienst hat
      und einem alle Pferde gehören die dort gestauscht werden.

      Die Post könnte solche Systeme sicherlich in Städten verwenden.

  46. Titel eingeben
    Der Zweck heiligt nicht die Mittel, die Mittel verraten den Zweck.

  47. @Felix Silvestris, 07:21 Uhr (die Hand reichend)
    Es geht „nur“ um die Plätze an den gut gefüllten Futtertrögen!! Und da ist (fast) jedes Mittel recht und diese Aktionen sind meist link(s), im Sinne von boshaft. Sieht man sich die Vernetzungen und Beteiligungen der SPD in den (Print-) Medien, Gewerkschaften, Stiftungen, Instituten (Meinungsforschung, pol. Bildung) und wasweissichnoch Organisationen an, dann ist doch folgendes klar: jeder potenzielle „Nebenbuhler“, der diese über Jahrzehnte aufgebaute (Haus-) Macht auch nur peripher gefährdet, wird niedergemacht, denunziert, diffamiert und bloßgestellt. Und das was wir nun sehen und lesen und hören ist erst ein laues Lüftchen, denn das Wahljahr 2017 (NRW, BT) wird in dieser Hinsicht richtig rücksichtslos, verroht und verkommen werden.

    Und ich schreibe das als ehemaliger SPD-Wähler, aus einer Arbeiterfamilie stammend, als pol. noch Unbekümmerter vom Vater die ersten Wahlentscheidungen (BK Schmidt) „übertragen“ bekommen und auch noch nachfolgend und eigendenkend durchaus dankbar, da ich durch Brandt/Schmidt’s SPD und deren Bafög studieren konnte, was sonst aus monetärer Sicht nicht möglich gewesen wäre. Die SPD heute hat damit NICHTS mehr zu tun, für mich schon lange unwählbar und ich verstehe die 20+% Anhänger sowieso nicht, die bei dieser Denunzianten- und Migranten Partei noch ihr Kreuzchen machen. Verbohrt, unbelehrbar und einfältig (passt aber wiederum zur akt. Politik).
    Werter Don, dran bleiben an diesen unsäglichen Machenschaften und veröffentlichen, es geht ums Ganze, es geht um den Erhalt der Demokratie in Deutschland (aber nicht so wie die SPD/Grünen dies verstehen!), die seit ein paar Jahren und immer mehr aus dem letzten Loch pfeift!!

    • BlackBlacky
      Kleine Anmerkung am Rande:Ich kann hier in Dresden keine Tageszeitung kaufen (jetzt mal außer der BILD), ohne die SPD zu unterstützen. Die hier mit direkter Verbindung zum DDV, die jetzt auch noch Namensgeber vom Stadion ist, hantierende Partei beherrscht die öffentliche Meinung derart, das macht keinen Spaß mehr.
      Wird natürlich alles abgestritten. Aber auch die Auflagenverluste von etlichen Prozenten halten die nicht ab, ausnahmelos negativ über die Pegida z. b. zu berichten.
      Jetzt muss ich auch noch auf sie Tageszeitung verzichten.

  48. The law of unintended consequences
    Das Tragische an den beschrieben Politexzessen sind neben den individuellen Opfern die weiteren unbeabsichtigten Folgen. Als Warnung können hier die USA gelten, wo die Ausschluss- und Kollektivschuldkampagnen gegen Rechts nach hinten losgegangen sind.

  49. Der Beitrag in der Kurzfassung (zweiter Versuch)
    Nur weil ich ein genialer Hetzer bin, heisst das doch nicht, dass andere ebenfalls hetzen dürfen. Mit Euch Verrätern spiele ich nicht mehr!
    .
    Heul. Flenn. Mimimi.
    .
    P.S.: Euren Kampf gegen Rechts werdet Ihr künftig ohne mich führen müssen.

    • Auch die erste Version habe ich schon freigeschaltet und kommentiert.

    • Gibt es einen Kampf gegen rechts?
      Sieht doch eher nach wildem umsichhauen aus.

      Auch die beklagte Medieninfiltration der Parteien, scheint den
      Niedergang nicht aufzuhalten. Irgendetwas macht man falsch.

    • Und auch die 2. Version war nicht
      informativer oder lesenswerter.

      Und wenn Sie den Don bein Moderieren entlasten möchten,
      dann ist das ein bei Ihnen unvermuteter , aber durchaus nobler
      Entschluß.

      Beste Grüße aus der Hauptstadt

    • Heul. Flenn. Mimimi.
      Sind Sie’s wirklich?
      Stegner? Lauer?

    • Ach Gottchen,
      hat keiner Sie zur Kenntnis genommen? Deshalb versuchen Sie’s noch mal?

      Heul. Flenn. Mimimi.

  50. Titel eingeben
    1. Pack Dich von wegen Existenvernihtungsversuche mal an die eigene Nase, Du Heuchler!

    2. Wer will ne Wurst mit 10k Followern „vernichten“ wollen? Du hast doch noch nichtmal ne Lampe an!

    • Sie können das bei Metronaut.de nachlesen.

    • Und Du, ,,Gast'' , würdest die Lampe nicht sehen, blind vor Hass,
      wie Du bist !

      Gast- wenn ich das schon lese.

    • Hier stinkt's
      Warum wohl, Zitat „Gast“: „an die Nase packen“?
      Nicht, weil der Autor des obigen hochintelligenten Beitrages ein „Gast“ ist, sondern weil er „gast“ (Gas absondert).
      Lieber Gaser: das merkt man.

    • Twitterdenken
      … ist ziemlich beschränkt. Was glauben Sie wieviele Leute hier lesen, die keinen Twitteraccount haben? Die Twitter einen feuchten Kehrricht interressiert? Ich vermute einfach mal, nicht ganz so wenige.

    • Sehr interessant!
      Einfache Gedankengänge und einfache Sprache zusammen
      mit etwas grob wirkendem Schriftgebrauch verleihen
      diesem Beitrag eine erfrischende Authentizität.

  51. PolizeiGrün
    Haben Sie schon diesen neuesten Versuch mitbekommen, diesmal Herrn Wendt von der Polizeigewerkschaft mundtot zu machen? Hier: https://twitter.com/vonDobrowolski/status/819195397390344192
    Allerdings kriegt er auch gleich die Reaktionen dazu, die doch recht deutlich zeigen, daß sich der Wind gegen die Grünen gedreht hat und daß eine Sensibilisierung zu den Grundrechten Meinungs-, Rede- und Pressefreiheit stattgefunden hat.

    • Ja sicher, aber Herr Wendt ist halt auf seine Art zu unterhaltsam, der wird sich halten.

    • Da hat der adelige Linksgrünpolizist aber sauber Shit abbekommen.
      Bastel dir deinen eigenen Shitstorm, damit du gesunde Farbe im Gesicht hast !

      VERGÖNN !!

  52. Weiter so
    Mhhhhh…, ich kann gar nicht sagen, wie sehr ich mich als Wähler auf die Wahlen in NRW und im Bund freue. Bitte nicht locker lassen mit der Aufklärungsarbeit, Don.

    • Machen Sie sich keine Illusionen, bitte.
      Die Wahlen in NRW werden leider keinesfalls so ausgehen, wie Sie und ich uns das wünschen würden. Die SPD mag ein wenig verlieren, aber nicht so viel, dass das nicht immer noch berechtigt als Erfolg bewertet werden könnte. Der durchschnittliche Wähler hier weiß gar nicht, dass man was anderes wählen kann/darf als die (sogenannte) SPD.

  53. "Regimegegner"
    Mein Tipp für das (Un-)Wort des Jahres 2017: „Regimegegner“.

    Zwar hatte sich mit dem Regierungsumzug nach Berlin einiges zum Schlechten gewandelt und zogen schleichend US-amerikanische Politik- und Eahlkampfsitten ein. Ich hätte ich nie gedacht, dass die politische Moral so schnell so sehr verkommt, dass politisch Andersdenende von regierungsnahen Stellen persönlich angegriffen werden. Ich weiß nicht, ob da ein Plan dahintersteckt, oder ob das Schwarmverhalten ist – aber wenn man z.B. die ellenlangen programmatischen Texte des Herrn Hensel zum Kampf gegen Rechtspopulismus liest, liegen Radikalisierung und physische Angriffe fast schon spürbar in der Luft. Irgendwie fühle ich mich an die 1970er zurückerinnert…

    • Wenn es man bei den 1970ern bleibt.
      Die Bullshit-Job-Inhaber kämpfen um’s nackte Überleben. Sehen wir ja in den USA, was da noch alles kommt. Erinnert mich eher an die deutschen 1920er.

  54. Implosion?
    Ich glaube, Merkel überlebt es. Allein schon deshalb, weil die alternativen Köpfe eine noch schlechtere Wahl darstellen, dafür haben die Menschen ein Gespür. Allerdings ist damit zu rechnen, dass in Frankreich die Rechte drankommt, dort haben alle schon lange die Nase voll und auch viel mehr erlitten als wir hier. Und dann ist die EU Geschichte. Möglicherweise erübrigen sich die Brexit-Verhandlungen also ohnehin … Apropos EU: Dass Griechenland und Italien nicht schon längst auf die Barrikaden gegangen sind, ist mir unverständlich. Dort liegt doch die Hauptlast des Flüchtlingsproblems. Übrigens werden uns die paar Syrer und Afghanen eines nicht zu fernen Tages wie ein Faschingsspaß vorkommen, wenn sich in Afrika erst mal die – letztlich von der Klimaerwärmung getriebene – ganze Größenordnung der Migration zeigt.

    • I beg to differ
      Ich bin natürlich nicht Experte auf dem Gebiet… bitte aber folgendes zu bedenken: Die wirklich vom Klimawandel betroffenen sind zu arm, um sich Schleuser leisten zu können. Die darben einfach.
      Was ein wirklicher Treiber ist: Bevölkerungswachstum ohne Wirtschaftswachstum: Mangelnde Perspektive führt zu Bürgerkrieg und Migration.

      Die Lösungen sind bekannt, aber nicht durchsetzbar: Bildung, Gesundheitsvorsorge, Geburtenkontrolle. Massiv da hinein investieren und in 20 Jahren ist Ruhe und auch die Umweltprobleme der Welt lassen sich dann lösen.
      Wird nicht gemacht. Warum? „Charlie Wilson’s War“ ansehen…

    • Es ist nicht der Klimawandel
      Es ist die Reproduktionrate in diesen Ländern.
      Syrien 1970 etwa 7 Millionen, 2010 etwa 21 Millionen Menschen.

      Beste Grüße aus der Hauptstadt

    • Dazu ein Kommentar von berufener Seite:
      „Europe is where Australia was in about 2012, early 2013” before it launched Operation Sovereign Borders in September 2013“

      http://www.politico.eu/article/architect-of-australias-controversial-immigration-policy-jim-molan-how-to-do-it-in-europe-terror-extremism/

    • ... das ist recht einfach ....
      GR und Italien bekommen Finanzhilfen und haben Verhandlungshebel. Wir sind es, die für die Schnappsidee von Frau M. zahlt (auch hintenrum über die EU).

      Die M. hält sich trotz verbrannter Milliarden, Toter und Mißbrauchter, weil sie es versteht, so zu tun, als hätte das mit ihr nix zu tun und alle dabei mitmachen.

      In Fr. scheitert Le Pen jedenfalls in der Stichwahl (Modell Anti-Hofer-Koalition).

  55. Nicht ganz einverstanden, Don Alphonso
    Nun, ich wähle dieses Jahr sowieso am 15. März.

    Aber für den Fall, dass ich in Deutschland wählte, wüsste ich sehr wohl, wen ich *nicht* wählen würde. Und das wären eben nicht die Grünen, bei denen ich das Kreuzchen unter der Rubrik ‚Die aber auf gar keinen Fall!‘ machen würde.
    Die sind derzeit personell wirklich im Minusbereich, und sollten unter 5 Prozent gehalten werden; ich würde ihnen dennoch ihre vergleichsweise Jugend nachsehen.

    Während die SPD – da folge ich der Anstalt vom November – alle ‚Die aber auf gar keinen Fall!‘-Stimmen auf sich vereinigen sollte! Denn wer hat seine Wähler verraten, für beinahe nichts, und das nicht erst neulich sondern seit 2 Generationen? Genau, eben die. Wer hätte seinen Fuss in die offene Balkantüre stellen können, und ’nein!‘ sagen? Genau, eben die. Hätten sie sogar tun müssen, denn trotz Schäubles ‚wird nicht teuer, keine Steuererhöhungen‘ hat genau – und das tut weh! – das potentielle Wählerklientel der SPD zu leiden, dass Sozialwohnungen (zur Erinnerung: das war mal gedacht für die untere Mittelschicht, die sich nicht auf dem Wohnungsmarkt zum Marktpreis bedienen können) seit Jahrzehnten wegen Geldmangels nur sporadisch gebaut werden konnten, plötzlich in rauen Mengen erstellt werden, für die noch nicht so lange bei uns Wohnenden. Und die Krankenkassenkosten hochgehen, damit auch die jungen kräftigen neudazugekommenen Männer eine gute ärztliche Versorgung erhalten können (die schon länger bei uns Lebenden müssen da schon mal einen Schritt zurück treten, die hatten diese Privileg schon seit Jahren auskosten können). Und so weiter.

    Die alte Tante SPD hat ihrem Wählerpotential schon vor 2 Generationen den Stinkefinger gezeigt. In Zusammenhang mit einer Anekdote aus meinen frühen Jahren erwähnten Sie die beinah vergessene ‚Neue Hai-Mat‘, die zur Bereicherung wohlverdienender Genossen sich – learn and adopt – die übelsten Machenschaften der privaten Wohnungseigentümer abgeschaut hatte.
    Und das zog sich dann so durch, vom Wähler beinahe unabgestraft, die letzten Eskapaden als Regierungspartei werden auch noch die Jüngeren erinnern können, den Peter Hartz, bei VW eingekauft als die Softwaremanipulationen noch nicht als Geschäftsmodell entdeckt hatten, nach Brasilien geschickt um einen ‚Lonely Planet‘ der dortigen Puff-Szene zu recherchieren, derweil vom Konzern Bertelsmann einen Wunschzettel schreiben zu lassen, wie mit Arbeitslosen und Prekären umgegangen werden könnte, und dann vom nouveau rich Gerhard Schröder durchs Parlament gebracht.

    Tut mir Leid, Don Alphonso, aber die Grünen sind Waisenknaben – gut, Waisenknäb* – im Vergleich. Denen fehlt in vielen Fällen jeglicher esprit, dauernd eine gesunde Selbstzensur, es fehlt ein guter Spiegel, der morgens beim in-denselben-schauen schon mal zur Prinz* sagt: „Du Faschist!“.
    Dennoch, nicht so hoffnungslos durchtrieben böswillig wie die alte Tante.

    Weil es in der Kategorie ‚Die aber auf keinen Fall!‘ leider nur eine Stimme gibt, bitte gut nachdenken bevor das Kreuz an die falsche, emotionale, Stelle gesetzt wird.

  56. Ein weiterer Sargnagel
    Was wir sehen, ist nichts anderes als eine grossangelegte Dekonstruktion der Gesellschaft, in der wir leben. Die Abschaffung der Demokratie als Herrschaft des Volkes. Nicht als grosse Verschwörung sondern als ungeplant-orchestrierter Generalangriff vieler unterschiedlicher Akteure auf allen Ebenen: Angriff auf die Familie, Angriff auf die ländliche Bevölkerung, Angriff auf die (arbeitenden)(alten weissen Männer (nebenbei das Rückgrat der deutschen Wirtschaft, die das alles finanzieren), Angriff auf die Meinungsfreiheit, Angriff auf die Integrität der Nation etc. pp.
    Ein Angriff selbsternannter Eliten, ganz in der Schule Montesquieus’schen Denkens („Das Urteil der Minorität müßte zum Beschluß erhoben werden, da die Mehrheit der Menschen töricht ist und die Klugen stets die Minderheit einnehmen.“) – ohne jedoch nur ansatzweise dessen intellektuelle Klasse zu haben.
    Das mit Tichy ist nur ein weiterer trauriger Sargnagel in diesem Spiel, das jeglichen demokratischen Diskurs im Keim zu ersticken sucht. Gesinnungsethisches Blutsaugertum – schlimmster Egoismus um die Pfründe der Macht (um dort hinzugelangen und/oder zu verbleiben), zugekleistert mit Moralin um sich dabei noch als „besserer“ Mensch fühlen zu können – auf Kosten der normalen Bürger. Die Ironie des Ganzen ist, dass scheinbar nur die Partei, die das Wort „Alternative“ im Titel führt, das Alte Deutschland bewahren will während alle Anderen – über die ehemalige Arbeiterpartei SPD bis hin zur ehemals konservativen CDU – eine Alternative fürs alte Deutschland erschaffen – oder zumindest nicht verhindern – suchen…

  57. Grüße aus dem Reichshauptslum
    Ich schätze Ihre journalistische Unabhängigkeit und Ihren Kampfgeist, lieber Don Alphonso.
    Es würde Ihren Texten jedoch eine höhere Durchschlagskraft verleihen, wenn Sie mehr Sorgfalt auf die Sprache verwenden würden. Bandwurmsätze, unverständliche Anspielungen und reichlich Rechtschreibfehler machen Sie handwerklich angreifbar.
    Lassen Sie einen fertigen Text ruhig mal einen Tag liegen und korrigieren ihn dann frischen Auges erneut.

    • Fehler
      Mich ärgert beim Lesen gedruckter Zeitungen, dass dort auf Sprache kaum mehr Wert gelegt wird – im Vergleich zu früher, als es Redakteure gab, die korrigierten.

      Doch erwische ich mich selbst nach elektronischem Schreiben häufig dabei, Form, Satzbau, Wortwahl, Endungen verschlampert zu haben.
      Grund ist meiner Erfahrung nach, neben der Hektik, auch die Backspace-Taste, die viele kleine Schleifen erlaubt.

      Wo jemand „dass“ und „das“ korrekt verwenden kann, fällt es mir aber immer leichter, über offensichtliche Fehler hinwegzusehen, einfach wegen der eigenen Erfahrung der Fehlbarkeit. Mir ist es lieber, wenn der Don auf die Inhalte und die Recherche legt und zügig verbreitet, statt einen Tag dazu zu geben, Redakteur zu sein und andere Dinge vernachlässigen müsste.

      Lieber lese ich lustige oder verschwurbelte Ideen, die vielleicht nicht ganz durchentwickelt und abgeschliffen sind, lieber lese ich schnell hingeworfene Kommentare auf Kommentare.

      Ein wenig Unvollkommenheit zeigt auch die Offenheit für Verbesserung an. Und da hier zumindest keine Prolosprache verwendet wird, die Kommentare wie die Texte ein Niveau zeigen, das anderswo selten ist, freue ich mich auf den Austausch wie im Entrée eines Luxushotels. Das Vorläufige ist der Charakter des hier bedachten Geschehens. Insofern hat das etwas von einer elitären Macke.

      Es ist das doch ein Blog und keine Shakespeare-Aufführung und kein gedrucktes Buch der Weisheit.

      Hoffentlich können Sie so weit mit mir mitgehen, dass Sie nicht verzweifeln an der Qualität der Beiträge hier, und darauf anders gucken als auf Medienergüsse, die aus der Gosse kommen oder mit Gossensprache daherkommen.

  58. Titel eingeben
    Schon schräg, hihi ,
    die größten Kapitalismushasser profitieren von Zuckerberg und Co.
    Mark ist schon ein schlaues Kerlchen, bekommt von allen Gruppierungen Dollares auf sein Konto geschubselt, gut gemacht Mark ;)
    Gebt ihnen Geräte aus sozialistischer Produktion in die Hand und schon ist Ruhe im Karton ;)

    Mich erinnern diese Leute , angefangen von Augstein bis…,
    immer an Karl Eduard von… , hätte nie gedacht dass dies je wieder möglich ist.
    Titanic schwimmt noch….

    • Schlaues Kerlchen
      Studierte Informatik und Psychologie;
      Wikipedia: „Er kaufte alle vier Grundstücke um seine Villa in Kalifornien, um sich vor den Blicken der neugierigen Nachbarn zu schützen.“
      Ein Menschenkenner.

  59. In Deutschland gibt es einStrafrecht
    Wenn ich in den Kommentaren den Ärger über Frau Stokowski und andere lese, frage ich mich immer: Warum lesen die Leute deren Kommentare? Ohne diesen sehr geschätzten Blog wüsste ich gar nicht dass diese Person existiert.

    Da ich beruflich mit Straftaten beschäftigt war habe ich mit Fassungslosigkeit zur Kenntnis genommen, dass es Überlegungen gibt, Männer durch bewusste Falschanzeigen auszuschalten.

    Nun musste ich den Artikel von Person Stokowski („Frau“ wäre falsch da eine Beleidigung für Frauen) doch lesen.
    Zur Beruhigung: Alles ist juristisch abgesichert mit Fragezeichen versehen. Habe dann noch die ersten 7 Kommentare unter dem Artikel gelesen. Durchweg der Person S. widersprechend. Schon der zweite Kommentar weist auf Fälle hin wo Männer nachgewiesen unschuldig waren und ausgeschaltet wurden. (Stand: Vormittag des 13.01.17).

    Sollten aus diese Ecke weitere Aufrufe und Anleitungen kommen oder die Fragezeichen weggelassen werden, dann wäre eine ernsthafte strafrechtliche Prüfung fällig.
    Alle folgenden Paragraphen beziehen sich auf das Strafgesetzbuch (StGB).

    § 164 Falsche Verdächtigung. (Anmerkung: Freiheitsstrafe bis 5 Jahre für Strafanzeigen wider besseres Wissen).

    Angezeigte Sexualtaten haben oft Untersuchungshaft vor dem Prozess und /oder Freiheitsstrafe aufgrund des Urteils zur Folge. Die wider besseres Wissen Anzeigende ist damit mittelbare Täterin einer Freiheitsberaubung (§ 25).
    Die Freiheitsberaubung unmittelbar begehen Polizisten, Richter und Justizvollzugsbeamte, die sich logischerweise jedoch nicht strafbar machen, da sie in gutem Glauben ihre Pflichten aufgrund der angezeigten Straftat tun.
    Bei nachgewiesener Falschanzeige und wenn der falsch Verdächtigte mehr als eine Woche in Haft ist liegt sogar ein Verbrechen vor, denn:

    Alle Taten die mit mindestens einem Jahr bedroht sind, sind Verbrechen (§ 12) und die Freiheitsberaubung (§ 239) ist von einem bis zehn Jahren bedroht wenn das Opfer länger als eine Woche der Freiheit beraubt war.

    Aufruf und Anstiftung:

    § 111 Öffentliche Aufforderung zu Straftaten
    (1) Wer öffentlich, in einer Versammlung oder durch Verbreiten von Schriften (§ 11 Abs. 3) zu einer rechtswidrigen Tat auffordert, wird wie ein Anstifter (§ 26) bestraft.

    § 26 Anstiftung. Als Anstifter wird gleich einem Täter bestraft, wer vorsätzlich einen anderen zu dessen vorsätzlich begangener rechtswidriger Tat bestimmt hat.

    § 30 Versuch der Beteiligung
    (1) Wer einen anderen zu bestimmen versucht, ein Verbrechen zu begehen oder zu ihm anzustiften, wird nach den Vorschriften über den Versuch des Verbrechens bestraft.

    Persönliche Anmerkungen:
    –- Wer zu wissentlichen Falschanzeigen anregt, aufruft oder dies als Frage vorbringt unterscheidet sich in nichts, aber auch gar nichts, von Denen die eben solches zum Beispiel hinsichtlich rechtsradikaler Verbrechen tun.

    –- Das berufliche, familiäre und physische (durch Suizid) Vernichten von Menschen durch Falschanzeigen sollte strafrechtlich und gesellschaftlich ebenso verfolgt und geächtet werden, wie Sexualverbrechen.

    –- Jede wissentlich falsch angezeigte Sexualtat schadet enorm jeder Frau die eine tatsächliche Tat anzeigt und begünstigt jeden tatsächlichen Sexualstraftäter da mit jeder einzelnen Falschanzeige Polizeibeamte und Richter skeptischer und misstrauischer werden und immer mehr hinterfragen und es für die tatsächlichen Opfern schwerer wird glaubwürdig zu sein.

    • danke
      für die Übersicht.

    • Stokowski und die Konterrevolution der hässlichen, alten Männer
      Mich hat die höchst kundige und kompetente Aufzählung von Paragrafen amüsiert. Als ob Gesetze noch das Papier wert wären, auf das sie gedrückt sind! Experten von höchstem Kaliber zeihen Grenzöffnung und ungeregelte Zuwanderung als Bruch der Gesetze. Welcher Gesetze und was sind sie wert? Postjuristische Traumata wohin man sieht!

      Indes macht sich Furcht breit. Kommentatoren hier beharren auf Anonymität, um sich nicht angreifbar zu machen. Oppositionelle Kräfte, selbst wenn sie nur mit der AfD sympathisieren, fürchten um ihre Reputation. Don wappnet sich gegen Angriffe – nicht der Argumente, sondern der Gewalt, der beruflichen Ausgrenzung.

      Hat jemand hier verfolgt, wie die missglückte Rede von Akif Pirincci bei der Pegida in Dresden gegen ihn und seine Arbeit verdreht und verwendet wurde? Wie Bibliotheken seine Bücher entsorgten, der Buchhandel seine Arbeiten aus ihrem Sortiment nahmen? Gerade Klagen gegen die Autoren des Links-Staat, Streitwert 150.000 Euro.

      Soll heißen: Den Zeitgeist vertreten höchst erfolgreich Repräsentanten wie Stokowski, Merkel, Roth, Peter, v.d. Leyen und deren Küss-die-Hand-Marionetten wie Maas, Altmeier, Stegner, Gabriel und, und und….

      Intellektuelle Gegenkräfte versickern im Feuilleton. Geschwätzwissenschaftler*Innen bestimmen die Richtung. Steuergeld-Säufer einer wuchernd wachsender Fraktion gewinnen post-juristische Verteilkämpfe.

      Um unserer verehrten Vorkämpfer, der zunehmend gegen den Stachel des Zeitgeistes löckt, nicht mit Links zu nerven, für die er sich hier wohl noch zu verantworten hat vor aufmerksamen Gegner, die Schwachstelle ausspähen und Shit stürmend bedrängen, sei zum Verständnis des Zeitgeistes bei YouTube das Video empfohlen, welches unter den Wörtern

      „Why Women DESTROY NATIONS * / CIVILIZATIONS – and other UNCOMFORTABLE TRUTHS “

      zu finden ist.

      Hier klärt sich für mich als Alt68iger selbst mittlerweile 68 Jahre alt die Notwendigkeit, unsere vielfach verbreiteten Jugenideale der 68iger konterrevolutionär zu verraten und sich dem mobbenden Zeitgeist und seinen exponierten Vertretern entgegen zu stellen.

  60. Migration: Ergänzung
    BtW und Entschudligung für die Themaverfehlung: Abgesehen von Ausnahmen (wie dieses Jahr) sind die langfristigen Klimaeinschätzungen für den Mittelmeerraum offenbar ziemlich ernüchternd. Das betrifft auch Spanien, Südfrankreich, Griechenland und, Sorry, auch Italien. Überall geht es dabei um Niederschläge, die drastisch geringer werden sollen. Im Moment scheinen die Klimaforscher von der Geschwindigkeit des Geschehens reichlich von den Socken zu sein (was man so liest). Das würde letztlich bedeuten, dass sich noch ganz andere Leute Richtung Norden (oder wieder nach den USA?) in Bewegung setzen (müssen).

  61. Das Ende der Fahnenstange ist noch lange nicht erreicht.
    Wie tief der Sumpf in Deutschland ist, kann man sich nicht wirklich vorstellen. Aber wie sagte ich schon vor Jahren: Das Eis ist dünn über einem See von Scheiße. Das Wahljahr 1721 wird uns noch zum Tragen von Gummistiefeln oder Ganzkörperkondomen zwingen.

    • Das Ende der Fahnenstange ist noch lange nicht erreicht.
      Yep. Zum Saarländer Wahl-Auftakt meint denn ja auch Tante Krampp-Karrenbauer bedeutungsschwanger: „Jeder muss sich bewusst sein: Zum ersten Mal in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland gibt es ernsthafte Bemühungen, eine rot-rot-grüne Bundesregierung zu bilden. Dies müssen wir verhindern, sonst werden CDU und CSU ihrer historischen Verantwortung nicht gerecht.“

      Die da wäre? Da schweigt sie nun wieder verschämt. Los. Stop. Schade.

      Whatever … die stärkste Gruppe dieses Landes ist ohnehin seit Jahr und Tag die der Nichtwähler, die sich von keiner Partei mehr vertreten sieht. Man sollte ihnen eine Stimmabgabe ermöglichen. Hat nicht wer einen alten, ohnehin chancenlosen Partei-Mantel abzugeben, den man dafür umbenamsen könnte? Hätte was, um sich in kollektiver Trauerarbeit zu üben. Daran mangelt’s ja angeblich. Partei-Spenden hätte ich nicht anzubieten. Suizidale Tendenzen auch nicht. Aber ein Motto tut’s ja vielleicht auch:

      http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/gerausch/dkultur_200702111158.mp3

  62. Heulst du noch?
    Schon wieder das alte Rumgeheule über Denunzation und Petzen.
    Andere Meinungen sind keine Denunziation.
    Und Diskurs kann auch ein Rainer Meier nicht mit einem „Es kann ja wohl nicht sein, dass…“ Gestakse wegwischen.
    Anstatt über uns Gutmenschen aus der Ferne zu schreiben, reden Sie doch mal mit einem und versuchen Gemeinsamkeiten zu erkennen.
    Oder ist das schon zu sozialoptimisch linksgrün, diese Denkweise?

    • Maxe,
      es geht nicht allein oder ausschließlich ums Denunzieren. Das tun ja alle Schurken. Was aufstößt, ist vielmehr das Zusammenauftreten von moralischem Überlegenheitsgestus und unmoralischem Verhalten.
      Anders formuliert: um dreckiges Verhalten bei zugleich höchstmöglicher Selbstgefälligkeit: „wir sind die moralisch guten, deshalb dürfen wir tun, was wir bei anderen für bösibösi/rechts/faschistisch anprangern.“
      Und nochmal anders: würden grüne oder SPD-Denunzianten offen sagen: „wir löschen Andersdenkende aus, weil wir so sind wie die“, dann würde sich niemand verärgert fühlen.

    • Diskurs
      Bester anderer Max,
      es wäre ja schön, wenn es Diskurs gäbe. Aber leider erscheint bereits das beschreiben des allgemeinen Ist-Zustandes zu schmerzhaft für die grüne Seele, dass ein Diskurs niedergeschrien wird. So jedenfalls mein Eindruck.
      Allein die komplett undifferenzierte pauschale Behandlung von Immigranten verschiedenster Herkunft (sowohl regional als auch kausal) erschwert so etwas wie einen Diskurs.

      Das Problem ist, dass es einen Diskurs eben nicht gibt. Und daran, bester anderer Max sind von Ihnen (ich erlaube mir das jetzt mal, Sie stellvertretend anzusprechen) hart betriebene Sprachverbote. Ohne klare Sprache kein klares Denken. Ohne klares Denken keine echten Standpunkte, keine Argumente. Ohne Argumente… Geschrei.
      Sie ernten, was Sie sähen.

    • Es kommt auf die Sichtweise an oder waren die Gedanken je frei?

      1933-1945 gab es das Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda, das Reichssicherheitshauptamt ab ’39 …

      Da stolpert man irgendwann zwangsläufig über seine eigenen Gedanken, wenn man des öfteren hier das Wort Reichshauptslum liest.

    • Paralleluniversum
      Ich gehe mal davon aus, dass der Don sich zu schade ist, sich auf Ihr Niveau zu begeben. Ich bemüssige mich daher mal, mir dies an seiner statt anzutun. Zunächst die Frage, was Sie mit „altem Rumgeheule“ meinen? Das Rumgeheule in den 30-40er Jahren, wo die Folge von Denunziation Folge ja „nur“ eine Umquartierung zur Folge (sprich Deportation ins KZ) hatte. Oder sprechen sie über die DDR, wo die Folge „nur“ fürsorgliche Beobachtung durch besorgte Mitbürger (StaSi), incl. ultima ratio einer vorsorglicher Entferung aus dem privaten Umfeld zecks Sozialhygiene (nach Bauzen etc.)? In der Tat sind andere Meinungen keine Denunzation. Aber öffentliche Anprangerung und Aufrufe, Jemandes wirtschaftliche Existenz zu zerstören (siehe causa C. Lauer oder eben wie wie gegenüber Broder oder Tichy) mögen zwar eine Meinung darstellen, sind aber ganz klar auch Denunziation. Was Sie hier also despektierlich als „Rumgeheule“ bezeichnen, läuft bei Menschen meiner Sozialisation unter der Überschrift „Wehret den Anfängen“. Um eben die nächste Diktatur zu verhindern. Es ist mir unbegreiflich, wie man diesbezüglich – gerade ob unserer diesbezüglich nicht sehr ruhmreichen Vergangenheit – solche Balken im Auge haben und diese Zusammenhänge übersehen kann. Sie müssen in einem Paralleluniversum leben… Ich bin mir jedenfalls ganz sicher, dass heutige Denunzianten zu den damaligen Zeiten in einem andern System genau gleich systemkonform gehandelt hätten. Denn dies nicht zu tun erfordert Rückgrat – was ich nciht erkennen kann. Im übrigen mutmasse ich mal, dass Hr. Meyer wahrscheinlich mehr deckungsgleiche Ziele mit Ihnen „Gutmenschen“ hat, als Sie sich vorstellen können. Letztendlich handelt es sich bei Don Alphonso um eine Kusntfigur, welche aus Sicht der „Oberklasse“ schreibt. Ich bin mir jedoch ebenfalls sicher, dass die grosse und unüberbrückbare Diskrepanz in der Einschätzung liegt, welche Mittel zur Umsetzung dieser Ziele geeignet und akzeptabel sind – und welche nicht.

    • Name
      Ich fänd’s ja schon mal schön, wenn man mich nicht direkt mit „Maxe“ herabwürdigt, aber gut, kenn man ja schon.

      Lesen Sie mal die letzte Kolumne von Sascha Lobo, dann merken Sie viellecht, dass auch Sie in einer Blase feststecken, so wie die linksgrünen auch.

      Es geht nur mit Dialog, ich hoffe, dass auch Rainer Meier dies bald erkennt und mit seinen Diffamierungen aufhört.

    • Hallo Max,
      die Kolummne habe ich nicht aus erster Hand gelesen; aber diesen Verriss dazu:
      https://lollipops4equality.wordpress.com/2017/01/12/das-wird-man-ja-wohl-endlich-mal-sagen-mussen/
      :)

    • P.S.
      Lieber Max, warum gehst Du eigentlich nicht auf die von Booooster oder Altgast gemachten Angebote zum Diskurs ein?

    • Max, Sie Gutmensch!
      Ihre abschließende Frage „Oder ist das schon zu sozialoptimisch linksgrün, diese Denkweise?“ machte mir Hoffnung, da ginge noch was.
      Aber der davor stehende Text? „Rumgeheule“? „Gestakse“?
      Und das Hauptproblem im Gespräch mit Ihnen wäre für mich die Begriffsverwirrung, die Sie anzetteln. Sie wissen schlicht nicht, was Denunziation ist und erklären, „Denunziation“ sei in Wirklichkeit nur „andere Meinung“. Das ist „Neusprech“.
      Und dass Sie später Lobo als Ihren Kronzeugen anrufen, ist – pardon – ganz großes Kino.

    • Wenn Du die Sauerei von dem Lauer
      nicht als Denunziation verstehst, was denn dann?

    • @Max: Lobos Metamorphosen
      Ich habe Lobos Kolumne gelesen und fand sie nicht übel. Nur muss man wissen, dass Lobo vor nicht allzulanger Zeit anders schrieb, da forderte er zum Zeitpunkt, als in der Flüchtlingskrise die Stimmung kippte, wortwörtlich “ Her mit der Nazikeule“, um jede (!) Form der Kritik zu kontern. Und da ging es nicht um das Gepöbel der Pegida oder die Mausrutschereien der Storch. Lobo hat den Diskurs, den er jetzt einfordert, selber verraten. Verglichen mit Augstein, der unsäglichen Stokowski und Ha-Ha-Harvard-Diez lässt er Diskursfähigkeit gelegentlich aufscheinen, und das ist besser als nichts, aber bei weitem nicht genug. Was das „Petzen“ betrifft: Es geht nicht um Kritik. Tichy ist ein harter Hund, beißende Hunde werden getreten, das ist ok. Aber bewusste Versuche, per Lynchjustiz die berufliche Existenz zu schädigen, bei einem Gegner, der unzweifelhaft Demokrat ist,- das halte ich für ungeheuerlich. Es geht da nicht ums knallharte Argumentieren, es geht ums Vernichten. Und Tichy und Don Alphonso werden sowas überstehen, was aber wenn so ein Shitstorm jemanden trifft, der in einer Lokalzeitung schreibt? Oder am Anfang der Karriere steht? Da sieht es ganz anders aus. Und mich fröstelt dabei. Jemand der rechter ist als Ich, der soll nicht essen, er soll nicht atmen.Drum warte ich auf einen Fehler, den er macht, und mach ihn fertig. Er entschuldigt sich? Sogar ernstgemeint? Oder behauptet gar, im Recht zu sein? Sein Blut komme über mich: Entschuldigung, das ist eine faschistische Moral. Wenn man einen Demokraten für einen rechten oder linken Narren hält, dann nennt man ihn einen Narren und hofft, dass er nachdenkt oder seine Positionen im Diskurs unterliegen. Man sucht nicht seine Vernichtung. Tichy kritisieren? Das ist ok. Tichy vernichten? Das ist bereits als Versuch unfassbar.

    • Ich bin gerne Denunziant
      Wikipedia dazu
      Unter Denunziation (lat. denuntiare, „absprechend berichten, Anzeige/Meldung machen“; denuntiatio, „Ankündigung, Androhung“) versteht man die – häufig anonyme – öffentliche Beschuldigung oder Anzeige einer Person oder Gruppe aus nicht selten niedrigen persönlichen oder oft politischen Beweggründen, von deren Ergebnis der Denunziant sich selbst oder den durch ihn vertretenen Interessen einen Vorteil verspricht.

      Das Problem ist nicht die Anzeige sondern die falsche Anschuldigung.

      Wikileaks denunziert jeden Tag und wird dafür gefeiert.
      Der bekannteste Denunziant ist vermutlich Snowden.
      Der am meißten verrehrte der Enthüllungsjournalist.
      Die Deffinition oben sagt nicht wem berichtet wir

      Wenn sie meinem Nachbarn einen Grillanzünder auf den Reifen legen
      werde ich sie natürlich bei der Polizei verraten da in meiner Nachbarschft keine Politiker der SPD wohnen.

      PS Wenn jemand die Denunziation fürchtet hat das ggf
      mit dessen handeln zu tun. ggf wäre es günstiger das zu ändern
      also sich so zu verhalten das man jederzeit dazu stehen kann.

  63. Die Vernichtung ...
    … der Existenz des politischen Gegners war bislang ein Markenzeichen totalitärer Ideologien. Das sich Rotgrün mittlerweile ebensolcher Praktiken bedient, zeigt ja ganz gut, was da auf uns zukommt.

    Und noch ein kleiner Exkurs in die Farblehre. Rot und grün gemischt ergibt ein diffuses braun. Man könnte auch sagen, grün ist das neuen braun.

  64. Rotation im Grabe
    Hat eigentlich schon mal jemand auf dem Waldfriedhof Zehlendorf nachgeschaut?

  65. Mir fällt nichts ein, aber ich sag's trotzdem
    Alle Schwarzen müssten auf Donald hoffen, aber es wird noch eine Weile dauern.

  66. Format-Fehler
    wenigstens bei mir und meinem ‚Chrom‘ gibt es seit einiger zeit einen Formatfehler nach diesem Kommentar:
    http://blogs.faz.net/deus/2017/01/13/wer-hat-roland-tichy-verraten-die-splitterpartei-sozialdemokraten-4023/#comment-52709

    Ich habe ein paar Mal ‚reload‘ gemacht, der Fehler bleibt. Ich vermute einen nicht geschlossenen HTML-Tag.

    • Nach wenigen Stunden, und mit dem letzten Update, erledigt
      Danke schön!

    • Immer gerne!
      Dank Ihrer konkreten Angaben konnte ich das schnell beheben. Da hatte der Kollege einen / vor ein p gebaut, das wird es gewesen sein.

      Auf meinem uralten Ubuntu-FF sah alles ganz normal aus.

  67. Wir leben hart am Rande einer Meinungsdiktatur.
    Diese Diktatur verhält sich wesentlich geschickter als die braunen und roten Vorgängerveranstaltungen. Der Gegner wird nicht mehr in Bautzen und Dachau direkt vernichtet. Man vermeidet diesen moralisch offensichtlich angreifbaren, auch materiell viel zu hohen Aufwand und vernichtet den Gegner über eine Art automatische, reflexgesteuerte Gesinnungspolizei mit gezieltem Facebook-Twitter-Medien Mobbing in seiner bürgerlichen Existenz.
    Der Effekt ist der gleiche. Man überlegt sich, was man in der Öffentlichkeit sagt, sucht sich seine Gesprächspartner sorgfältig aus und wer wirtschaftlich oder sonstwie abhängig ist, kann es sich nicht leisten, das nicht zu tun: politische Monokultur, DDR2.0
    Das ist schon schlau eingefädelt.

    Aber die politischen Borkenkäfer wie AfD und Trump sind auch unterwegs. Es wird eine Menge Kleinholz geben, aber langfristige Zukunft hat dieser moralische Gleichschritt hoffentlich nicht.

    • Wir leben wo bitte?
      Wir leben allerhöchstens in einem Zeitalter, in dem einige Manager und Bürokraten das tun, was Bürokraten schon immer am besten konnten – den Kopf einziehen, wenn ein wenig Scheisse fliegt und ein paar Bauernopfer bringen.

      Aber das Risiko ist arg überschaubar, sorry. Selbst Tichy ist nichts weiter passiert, als dass er neue Abonnenten für sein (inhaltlich reichlich dünnes) Monatsmagazin gefunden hat.

      Ich bin ja durchaus immer dafür zu haben, Linken eine virtuelle Hasenscharte zu ziehen. Aber wir leben weder in noch hart am Rande einer Meinungsdiktatur. Dafür leben wir schon so lange ich mich erinnern kann in einem Land, in dem Rechtskonservative und Rechtsradikale in Dauerschluchzen über das ihnen angetane Unrecht verfallen, wenn die Luft mal ein wenig virtuell bleihaltiger wird. Mimöschen. Safe Space gefällig?

      Gruss,
      Thorsten Haupts

    • @ Thorsten Haupt
      Offensichtlich kann man die gleiche Lage unterschiedlich einschätzen.
      Das steht uns zu, Ihnen wie mir.
      Ich hoffe, wenigstens hier sind wir einer Meinung.

      Ihrem letzten Satz könnte ich zustimmen, wenn Sie nicht doch Lechts und Rinks verwechselt hätten.
      Dass ich keinen Kuschelraum benötige, erkennen Sie daran, dass ich hier nicht als „Mausi“ oder „Sonnenblume“ auftrete.

      Gruss zurück,
      Konrad Vogeler

  68. Blumen
    von mir für den Autor für seinen edlen Strauß.

    Ich weiß nicht, ob es etwas zu bedeuten hat, aber im Layoutstil des Diskussionsteils der Seite ist übrigens vor dem Eintrag

    „Stochowski fordert: alle mit dem SEK sofort verhaften !“

    von Kommentator djangohatnemonatskarte, 13. Januar 2017 um 08:31 Uhr, plötzlich ein Bruch: Andere Fontformatierung, trotz eingerückter Avatarbildfläche keine Beitragstext-Einrückung mehr. Hoffentlich keine Injection-Anfälligkeit der Blogsoftware …

  69. Die plötzlich aufgetauchte RIESENSCHRIFT
    sorgt jetzt aber nicht für bessere Lesbarkeit- wieder ein WordPress-Glitch ?

  70. „grün-linke Gutmenschen“ - „geistig psychisch krank“
    Für die, die den Beitrag von Jürgen Fritz nicht kennen:

    http://webcache.googleusercontent.com/search?q=cache:5QAYxjTf6HgJ:www.tichyseinblick.de/gastbeitrag/warum-sie-mit-psychopathologisch-gestoerten-gutmenschen-nicht-diskutieren-sollten/comment-page-4/+&cd=22&hl=de&ct=clnk&gl=de

    Im Zusammenhang mit den dort verlinkten Beiträgen des Autors

    https://philosophia-perennis.com/2016/08/07/merkelhass/

    https://philosophia-perennis.com/2016/12/22/floete-spielend-umarmen-wir-unsere-spaeteren-moerder/

    https://philosophia-perennis.com/2016/10/10/merkel-dumm/

    stellt sich mir nur noch die Frage, ob Tichy mit dem wirklich auf einer Wellenlänge ist.

    Nach dem „Genuß“ des Machwerkes dieses „Philosophen“ muß ich mich doch erst mal sammeln, gehöre ich selbst in seinen Augen doch sicherlich auch der ihm verhaßten Mehrheit an, auch wenn das mit Gefühlen bei mir wohl weniger zu tun hat.

    „Schonen Sie also bitte Ihre Nerven und tun Sie es nicht. Reden Sie lieber mit denen, die geistig offen, die – abgesehen von kleinen psychischen Störungen, die wir wohl alle haben – innerlich weitgehend gesund sind. Das ist a) befriedigender für einen selbst und b) kann man so etwas Positives bewirken, indem man selbst von dem anderen lernt und dieser von einem, so dass beide vorankommen und sich weiterentwickeln können, was vielleicht eine Sinndimension unseres Daseins darstellt.“

    Mit diesem Schluß fällt jedenfalls alles, was der Fritz da schrieb, auf ihn selbst zurück. Ob er das wohl schon verstanden hat?

    • Links GRÜNE Gutmenschen
      @ Otto Meier, danke für den Link, ohne den könnte ich einen Teil der Diskussion nicht nachvollziehen.

      Nach der Lektüre verstehe ich die Aufregung aber nicht. Hier wird ja niemand persönlich pathologisiert (oder habe ich etwas übersehen?)

      Vor ca. einer Stunde habe ich über die SZ einen Artikel des Jetzt Ablegers gelesen. Da ging es um ein Interview mit einem engagierten Studenten, man könnte ihn als links grün bezeichnen, der ein gewaltsames Verhindern einer AfD Veranstaltung an der Universität verharmlost.

      Aus meiner Sicht fühle ich mich nicht berufen den Artikel dort zu kommentieren. Ich glaube dass eine Inhaltliche Diskussion hier erst in 10 bis 15 Jahren, wenn der Mensch 30 oder 40 ist, Sinn macht.

      Der Inhalt der Aussagen des Studenten ist so widersprüchlich, dass es mir Schmerzen bereitet. Wenn ich es als pathologisch bezeichnen würde anstatt Jugendliche Naivität, macht das einen Unterschied?

      @ Don, ohne Fehl und Tadel!
      PS: was wurde aus TeamGinaLisa? Habe kein RTL….

    • Kennen Sie den, Tomterror?
      Fährt jemand auf der Autobahn, hört die Verkehrsnachricht über einen Geisterfahrer im Radio und denkt sich: Einer? Hunderte!

      So könnte man den Beitrag von Jürgen Fritz auch interpretieren, da er das Pathologische, also das biologisch Krankhafte, ja auf die Mehrheit der Gesellschaft projeziert und nicht auf die Jugend.

      Die Aufregung über diesen in meinen Augen nicht beachtenswerten Beitrag verstünde ich grundsätzlich auch nicht, wäre er nicht als Gastbeitrag bei Roland Tichy erschienen, dem er dadurch zugerechnet wird. Das kommt allen Tichy-Gegnern selbstverständlich sehr entgegen, können die sich doch mal so richtig künstlich über Tichy aufregen.

      Es wäre denkbar, daß Roland Tichy den Gastbeitrag vor der Veröffentlichung nicht gelesen hat, das nehme ich zu seinen Gunsten einfach mal an. Er wird daraus gelernt haben.

      Was die Person Jürgen Fritz betrifft, so kann ich den angesichts solcher Texte nicht wirklich ernst nehmen. Das ist einfach nur niveauloser Unsinn in meinen Augen, über den, zu diskutieren, sich wirklich nicht lohnt.

    • Plagiat?
      Danke für den Link. Was der Autor Jürgen Fritz über die Psychopathologie der Gutmenschen schreibt, stammt ziemlich wortwörtlich aus: Rossiter Lyle H.: The Liberal Mind: The Psychological Causes of Political Madness, Free World Books 2011 (ISBN-13: 978-0977956319).
      Rossiter ist ein forensischer Psychiater aus den USA. Sein Ausgangspunkt war der Ärger darüber, dass seit Adorno und seiner „autoritären Persönlichkeit“ Generationen von linksdrehenden Soziologen und Psychologen über die Kindheitsstörungen von vermeintlichen faschistoiden Rechtsradikalen schreiben, die Linken aber von psychoanalytischer Betrachtung ausgenommen sind. Deswegen macht er das und das macht er richtig gut. Er macht es aber nicht im Sinne von „krank“, sondern als Antithese zum vermeintlich psychisch gestörten, autoritätshörigen, fremdenhassenden, frauenfeindlichen, hegemonialem, patriarchalischem weissen Konservativen, zusammengefasst: Rechten. Der Cover-Text: „The Liberal Mind is the first in-depth examination of the major political madness of our time: The radical left’s efforts to regulate the people from cradle to grave. To rescue us from our troubled lives, the liberal agenda recommends denial of personal responsibility, encourages self-pity and other-pity, fosters government dependency, promotes sexual indulgence, rationalizes violence, excuses financial obligation, justifies theft, ignores rudeness, prescribes complaining and blaming, denigrates marriage and the family, legalizes all abortion, defies religious and social tradition, declares inequality unjust, and rebels against the duties of citizenship. Through multiple entitlements to unearned goods, services and social status, the liberal politician promises to ensure everyone’s material welfare, provide for everyone’s healthcare, protect everyone’s self-esteem, correct everyone’s social and political disadvantage, educate every citizen, and eliminate all class distinctions. Radical liberalism thus assaults the foundations of civilized freedom. Given its irrational goals, coercive methods and historical failures, and given its perverse effects on character development, there can be no question of the radical agenda’s madness. Only an irrational agenda would advocate a systematic destruction of the foundations on which ordered liberty depends. Only an irrational man would want the state to run his life for him rather than create secure conditions in which he can run his own life. Only an irrational agenda would deliberately undermine the citizen’s growth to competence by having the state adopt him. Only irrational thinking would trade individual liberty for government coercion, sacrificing the pride of self-reliance for welfare dependency. Only a madman would look at a community of free people cooperating by choice and see a society of victims exploited by villains“.

    • Das ist zwar interessant, Marx,
      dessen ungeachtet sind solche Aussagen aber generell Unsinn, ob von links gegen rechts oder umgekehrt. Da sind wir uns sicher einig.

  71. Upps
    Die Formatierung der Beiträge scheint fehlerhaft zu sein.

  72. Unterwegs
    Ich war eine Weile unterwegs, in Gegenden, wo es kein stabiles Netz gibt. Jetzt kann ich ENDLICH wieder unseren Don lesen, und schon verdirbt er mir die Lust am Nachhausekommen – kann man denn diese Leute nicht irgendwie zur Ruhe bringen?

  73. Erschreckendes Demokratieverständnis
    Lieber Don,

    vielen Dank noch einmal für die Zusammenfassung der kürzlichen Ereignisse im „Social“ Media. Eigentlich bin ich einer von (wahrscheinlichen) Vielen, die nicht kommentieren sondern „nur“ mitlesen. Insofern erstmal ein großes Dankeschön (stellvertretend an Sie) dafür, dass sie solchen wie „uns“ eine mediale Heimat (in Form von Positionen und Gegenpositionen) geben. Gegen die vorherrschende Meinung über „BWLer“ bin ich „Sozialromantiker“ (fairness, ethik und so…), also eigentlich eher „links“. Gleichzeitig bin ich aber auch Verfechter von Eigenverantwortung (als studiertes Arbeiterkind wohl irgendwie normal), Disziplin, sich an Regeln & Gesetze halten, was ich von ALLEN (Flüchtlingen, Politikern) erwarte, also konservativ bis neuerdings „(neu) rechts“. Das hier viel beschriebene Dilemma von politischer Heimat bzw. dessen Fehlen, empfinde ich auch.

    Mittlerweile kann ich nachvollziehen, warum mein Vater sagt, dass es für ihn mittlerweile schon fast genauso schlimm ist, wie in der DDR (Das lässt schon tief blicken). Wenn ich sehe, wie mediale Reichweite (von Politikern o.Ä.) eingesetzt wird, um wirtschaftlichen Druck ausgeübt wird, um „nicht passende“ Meinungen zu eliminieren. Ich glaube niemand wird ernsthaft bestreiten, dass Firmen momentan nicht sofort reagieren, wenn auch nur leise Verdächtigungen im Raum stehen, man würde mit „Rechten“ kooperieren. Da kuscht man in der Regel schnell, bevor man einen Shitstorm provoziert. Selbst, wenn es gegen die Überzeugung der Firmenpolitik ist, im Zweifel muss sich der Vorstand rechtfertigen, warum er seine persönliche Überzeugung vor die (Profit-)Interessen der Firma stellt. Über den aktuellen Trend zu solchen Methoden kann ich nur den Kopf schütteln (man wähnt sich ja im Auftrag des „Guten“). Diese Abneigung – aber auch Verwunderung – wird umso größer, wenn man sich die Hintergründe derer anschaut.

    1.) Nehmen wir nochmal den Hr. Richel: Er bewegt sich mit seinen Äußerungen mMn schon deutlich näher an Hetze und ruft zur Verfolgung gegenüber Andersdenkenden aufruft (z.B. gut bei Tichy dokumentiert: http://www.tichyseinblick.de/kolumnen/dushan-wegner-metaethics/kampa-2017/) als seine „Beschuldigten“. Er fordert den Stimmentzug bei Personen, die eine realistische Mehrheitsbildung links der Mitte „im Vorfeld“ ausschließen (was auch immer das heissen mag). Das von einem Mitglied einer demokratischen Partei. Wie kann sich denn so jemand noch über den besagten Tichy-Artikel aufregen? Das frage ich mich ernsthaft!

    2.) Mr. „when they go low, we go Lauer“:Ich muss ja neidlos anerkennen: für ungelernte Fachkraft (ohne Studienabschluss) sind Beratungsaufträge bei Axel Springer (sowie anschließend „Leiter Strategische Innovation“) schon lukrativ – und sogar für gelernte Kräfte. Von monatlichen Einkünften Stufe 2 (bis 7.000€) träumen so Einige. Allerdings: Als Berater für Datenschutz sollte ich doch eigentlich wissen, was ich so bei Twitter veröffentlichen darf. „Fragen!“ Der Demokrat führt neue Methoden zur Rückbesinnung auf den demokratischen Diskurs ein: „Mail-hatern“ will er zukünftig nur noch im Boxring begegnen – für den guten Zweck! Gewalt ist eigentlich nicht mein Ding, da würde ich doch glatt zuschauen – ob er nen „rechten“ Haken verträgt?

    Diese ganze Aufregung tut mir nicht gut, daher freue mich heute auf ein wenig Ablenkung durch Sport: die Handball WM geht wieder los (der DKB sei dank!). Natürlich bin ich schon gespannt, ob Hr. Eilenberger von der Zeit sich wieder äußert – zum „bürgerlich blutnahen“ Handball mit einer Nationalmannschaft“ ohne jeglichen Migrationshintergrund. 100 Prozent kartoffeldeutsche Leistungsbereitschaft“. „Wenn Fußball Merkel ist, ist Handball Petry.“ (Wer gern den ganzen Artikel lesen möchte: http://www.zeit.de/sport/2016-02/handball-deutschland-europameister-alternative-fuer-deutschland)

  74. TLGG
    Ich kenne TLGG als ehemaliger Mitarbeiter einer Online-Publikation, deren Webseite von denen gebaut wurde: große Fabrikhalle mit Sesseln, die von er Decke hängen, WG-Küche, viele Macs, direkt am Kanal in Kreuzberg: der Traum eines jeden „Was mit Medien”-Prekariers.

    In solchem Milieu sind links-regressiven Extremisten heute also daheim.

  75. Bliebt nur zu hoffen...
    Lieber Don Alphonso,

    ich hoffe, dass die Beppos dieser Welt sich durchsetzen, und den Laden am Laufen halten.

    Weniger Ideologie und statt dessen mehr Pragmatismus – das wäre der Politik quer durch alle Parteien hindurch gerade für dieses Jahr zu wünschen.

    Liebe Grüße von der Kleinen Waldhexe

  76. Wären Merkel und ihr Wahlverein nicht so links, und so schwach,
    gäbe es den ganzen Spuk nicht.
    Weder, dass wir für Griechenland und zig andere failed states horrende Garantien geben, noch die ganze Invasionsmisere, noch die erweiterte Euro-Spinnerei, noch diesen unsäglichen Einfluß, den linxgrüne Teufelanbeter in Deutschland haben.

    Und dass in dem Eunuchenkolloqium keiner aufsteht, keiner herbe Kritik übt, auch angesichts steigender Werte für die AfD, ist kollektiver Selbstmord der früheren bürgerlichen Mitte.

    Und der Bestellpresse kommt ein gehöriger Packen Schuld zu .

    Eine ECHTE Presse würde , ungeachtet des ÖR, der dann wohl auch anders besetzt wäre, diesen Wahnsinn zerreissen, im Sinne des Volkes.

    Es ekelt mich gewaltig an, was diese Mafia aus Deutschland macht.
    Alle miteinander, die genannten Wichte .

    Und der Michel schläft.

    Aber die höhere Wahlbeteiligung, die vielen, langjährigen Nichtwähler, die ihren Allerwertesten dann doch hochbekommen haben,
    die machen etwas Hoffnung.
    UND die immer gegenläufigeren Reaktionen auf versuchte Shitstorms, siehe der adelige, Grüne Polizist.

  77. Beppo und MB (Miesbach)
    Der Beppo ist eine Besonderheit. Er vereint Menschen, die auf den Menschen, und nicht dessen Partei gucken. Er respektiert und wird respektiert. Nicht als Repräsentant einer Ideologie, sondern als solcher einer praktischen, direkten, persönlichen Haltung wird er angesehen. Das spricht für den gereiften Beppo wie für die lebensklugen Bürger und auch für Politiker im Kreis MB. Die haben schnell eingesehen, dass sie keine bessere Alternative mit ihren Parteibüchern gab und vertrauten dann ihrem gesunden Menschenverstand mehr als ideologischen Scheuklappen. Vorbehalte und Vorurteile kann man haben, aber man sollte sie dann auch ablegen können. Und das geschah in Miesbach.

    Durch die Nähe zwischen Kulturraum, Politikern und Bürger kann sich ein soziales Gemeinwesen entwickeln, das abseitigen, ideologisch aufgeladenen Leuten weniger Raum gibt als in ver-rückten Städten oder dem der Realität oft ganz ent-rückten Internet möglich ist.

    Das heißt nicht, dass es in MB nicht auch Intrigen gibt, Leute, die dem politischen Gegner das Gute nicht abkaufen wollen, weil es nicht von ihnen kommt. Doch unterm Strich ist der Übergang zwischen Kerkel jun. – dem „wie – … Guttenberg“ stolperer* und dem Beppo reibungslos und eher zum Wohle des Landkreises gewesen.
    (Exkurs: *auch Kerkel ein Sohn eines „größeren“ Papas, riskante Nachfolger, siehe auch vdL (geb. Albrecht)).

    Fazit: am Ende zählt der einzelne Mensch, nicht der ganze Überbau von Gut und Böse einer Ideologie. Und auch der Mensch in Fehlbarkeit, der dann aber dazu steht. Ich wünsche Ihnen, Don, dem ich danke für dieses positive Beispiel menschlichen Umgangs und hoffe, ich werde Sie persönlich kennenlernen, bevor Ihnen etwas zustößt. Achsam sei das Eichhörnchen, flink und mit vielen Wohnungen ausgestattet.

    • Grüßgott, Servus und Baba
      Es ist gut, dass der alte Holzmichl das alles nicht mehr mitbekommt. Hätte der alte Holzmichl das alles heute noch mitbekommen, was da abläuft, von der Heimat her, das hölzerne Herz wäre ihm in seiner Brust zersprungen!

  78. Einverstanden ...at Booooster
    Richtig. Die prognostizierten Geburtenraten dort sind furchterregend. Aber seien wir mal ehrlich: Um vor Ort wirklich nachhaltig etwas bewirken zu können, müsste man in jenen „Staaten“, in denen nichts funktioniert, die volle dauerhafte Kontrolle haben. Was das hieße, darf man heutzutage (selbst wenn es gut gemeint ist) nicht einmal denken. (Außer, man heißt Putin). Also wird es, weil selbst die zu geringen Investitionen versickern oder in Waffen umgesetzt werden, genau so kommen. Ein Flüchtlingstreck biblischen Ausmaßes benötigt keine Schleuser, sondern ernährt sich wie Dschingis Khans Truppen vom jeweiligen Standort. Ich wiederhole mich: Das aktuelle Geschehen wird in 15 – 20 Jahren möglicherweise als Kleinkram verortet.

    • Titel eingeben
      @Roland: Diese Vision hat mir mal ein junger Taxifahrer vor drei Jahrzehnten (!) erzählt:
      „Die werden kommen, kommen müssen, aus den armen Ländern, die können ja gar nicht anders … Wassermangel zum Beispiel, Übervölkerung, … usw.“
      .
      Ich hielt den Chauffeur damals für einen Spinner. Heute nicht mehr.
      .
      Damals, da gab’s noch keine Taschentelefone, mit denen sich Hungerleider fix verabreden können, für die beste Route.

    • Kahn, Dschingis
      „Ein Flüchtlingstreck biblischen Ausmaßes benötigt keine Schleuser, sondern ernährt sich wie Dschingis Khans Truppen vom jeweiligen Standort.“
      Das ist richtig, impliziert aber Bewaffnung bei der Okkupation. Und ggf. Gegenwehr, Notwehr (wiederum bewaffnet), natürlich nicht bei aussichtsloser Übermacht. Da gilt dann das Prinzip der bedingungslosen Unterwerfung. Und was bedeutet dies auf jeden Fall? Trübe Aussichten.

    • @Roland
      Genau so sieht es aus, und deshalb werden die Regierenden auch gar nicht umhin kommen, eine Lösung zu finden, die Grenzen, wo auch immer, zu schließen. Dann müßte man aber der Afd Recht geben. Das will man nicht, und so wurschtelt man weiter zum Nachteil von D.

    • Nicht unser Bier
      Ich bin ein Freund von Grenzen.
      Als solcher darf ich sagen, dass es uns nicht zusteht, über den idealen Weg zur Reduzierung der Bevölkerungszahlen anderer Nationen nachzudenken – das finde ich geradezu pervers.
      Für mich als Grenzfreund besteht unsere Verantwortung allein darin, dass unsere *eigene* Nation stabil und handlungsfähig bleibt, also z.B. nicht zum Überlaufbecken der Bevölkerung anderer Nationen und so destabilisiert wird. Von einer Position der stabilen Stärke aus kann man auch über Hilfen an andere Nationen bei der Bewältigung ihrer aus dem Ruder laufenden Bevölkerungszahlen nachdenken.

      Wer indes keine Grenzen anerkennt und am liebsten global handeln möchte, fühlt sich sicherlich auch bemüßigt, die „Bestie Mensch“ global zahlenmäßig zu reduzieren. Tröstlich ist wohl nur, dass es es nicht schaffen wird: Opfert er doch zuvor sein eigenes Land und damit seine langfristige Handlungsfähigkeit.

      Angesichts der schieren Zahlen ( https://www.welt.de/wirtschaft/article161128728/Starker-Anstieg-der-Migrationsbereitschaft-in-Nordafrika.html ) ist eine „Abschottung“ der „Festung Europa“ nach Spanischem Modell (siehe Ceuta) das Mindeste, was geschehen muss.

  79. Vielen Dank für die Darstellung eines erschütternden Zustandes
    Mal die Frage hier so in den Raum geworfen: Ist der SPON-Beitrag von Stokowski vom 10.1.17 justiziabel? Gibt es Möglichkeiten diese Dame anzuzeigen, z.B. wegen:

    – Volksverhetzung
    – Anstiftung zu Straftaten
    – Störung des Rechtsfriedens, usw?

    Welche Paragraphen könnten greifen? Für jede fachlich fundierte Info wäre ich dankbar. Vielleicht erbarmt sich dann jemand und transportiert die Dame mit den Mitteln des Rechtsstaates aus dem öffentlichen Raum.

    • Das ist etwas schwierig, sie wird sich auf Satire hinausreden.

      Was ich interessanter finde ist die Frage, woher sie Kenntnis von der Existenz von Sexpraktiken hat. Wikipedia oder Internetgerüchte?

    • .
      @Herr Gärtner. Ich finde diese Person auch unerträglich. Sollte sie justiziables schreiben, so ist das zu ahnden.
      Allerdings muß man auch jegliche Gegenmeinung, soweit es nichts kriminelles ist, erdulden. Die Meinungsfreiheit gilt auch für Frau Stokowski und Frau Petry im Rahmen der Gesetze.

    • @ DA
      „Was ich interessanter finde ist die Frage, woher sie Kenntnis von der Existenz von Sexpraktiken hat“

      Bento!
      http://www.bento.de/themen/Sexkolumne

    • @Pfortner
      Ja „Bento“ ist schon grossartig.
      In dieser Woche gab es die Lektion: „Was ist Vaginismus?“

      1000 Dinge, die man nicht wissen will.

  80. OT: Leseschwäche
    Eben informiert der der Manipulation unverdächtige ÖR-Rundfunk darüber, daß bei den in Köln eingesetzten Beamten in der Silvesternacht kollektive Legasthenie geherrscht haben muß. Nicht NAFRI waren es, sondern – wie die (auf wessen Angaben beruhenden?) Ausweispapiere bei nachträglicher Auswertung zeigen – allesamt Geschenke aus den Geberländern Syrien, Irak und Afghanistan. Keine Nordafrikaner – nirgends. Also mal wieder völlig unnötige Hysterie zu Jahresanfang.

    • Offizielle Fake News
      Und wieder aus Köln. War wohl nichts mit 2.000 Nafris bei „nur“ ca. 600 „Kontrollen“. Aber dem Abnicken sämtlicher Begehrlichkeiten eines Überwachungsstaates sind wir so wieder einen großen Schritt näher gekommen.

    • An Silvester wurden kaum Nordafrikaner kontrolliert
      An Silvester wurden kaum Nordafrikaner kontrolliert

      650 junge Männer hat die Polizei an Silvester in Köln überprüft. Doch bei ihnen handelte es sich nicht wie angegeben überwiegend um Nordafrikaner

      Warum Nordafrikaner nicht kontrolliert wurden steht da aber nicht.
      Es steht auch nicht da das keine da gewesen seien

      Es gibt also Interpretationsspielräume die man nutzen kann;-)

    • @ Herr Meier
      Mit Verlaub, aber die Tatsache, dass „nur“ 600 Personen kontrolliert wurden widerlegt nicht die Tatsache, dass 2000 Personen vor Ort waren. Sie sind halt, wie Sie unschwer wissen könnten, zu erheblichen Teilen gleich ungeprüft wieder in abgehende Bahnen verbracht worden.

    • Wichtige Ergänzung
      Man muss natürlich alle Leute kontrolliert haben
      um Aussagen darüber machen zu können
      welche Staatsangehörigkeit die Personen haben
      An äußeren Merkmalen kann man es m.E. nicht erkennen.

      Also:
      Wie viele Leute waren überhaupt da?
      650 Personenüberprüfungen , klingt viel,
      aber bei der Menge der Leute in Köln ist es eher wenig.
      Wo wurde kontrolliert? In ganz Köln und Umgebung
      oder beziehen sich die Aussagen nur auf den Bahnhof?

    • Dann ersetzen wir Nafri
      durch SaM, Südländisch aussehende Männer.

      Solche Diskussionen zeigen unser Problem: Wir sehen keines.
      Dass 1000 bis 2000 Männer sich zum 2. Mal verabreden, um eine Silvesterfeier aufzumischen, ist scheinbar nicht das Thema.
      Wir diskutieren stattdessen ernsthaft, wie wir ihre Herkunft für den Dienstgebrauch politisch korrekt abkürzen, damit sich keiner diskriminiert fühlt.

    • Worüber disskutieren wir, Herr Vogeler?
      „Dass 1000 bis 2000 Männer sich zum 2. Mal verabreden, um eine Silvesterfeier aufzumischen, ist scheinbar nicht das Thema.“

      Das ist auch nicht das Thema. Thema ist, warum diese Leute überhaupt im Land sind. Die Diskussion über kriminelle Zuwanderer suggeriert nur, dass die Zuwanderer, die (noch) nicht kriminell geworden sind, eine Bereicherung für uns seien.

    • Die Frage ist doch eine ganz andere.
      Wie kommen solche Meldungen zustande? Der ÖR hat sich das doch nicht ausgedacht. Was ist da los in Köln, daß dort von den Pressestellen der Behörden solche falschen Informationen herausgegeben werden. Was wird dadurch bezweckt? Welchen Behördeninformationen darf denn dann überhaupt noch vertraut werden?

      Wenn aus 2.000 nordafrikanischen Intensivtätern plötzlich 30 Nordafrikaner werden, dann sollte das zu denken geben, oder etwa nicht?

    • @Deresschonimmerwusste
      Für mich sind das zwei getrennte Baustellen:
      1. Wie kommen diese großen Mengen rein und warum akzeptieren wir das?
      und
      2. (OT Kanzlerin: „Sie sind nun mal da. Da kann man nichts machen“)
      Wie benehmen sie sich hier und warum akzeptieren wir das?
      Da müssen wir dann ausser Köln- und Berlin- ähnliche Verbrechen dann auch den ganz normalen Betrug mit falschen und mehreren Identitäten in den Fokus rücken.

  81. Splitterdemokratie
    Sitzt ganz schön in der Bredouille, die alte Tante, wenn sie sich als Splitterpartei nur noch einen Platz am Katzentisch erhoffen darf.

    Klientelpartei trifft es auch, mit dem im Unterschied zu anderen Klientelparteien hervorstechenden Gschmäckle, dass die Kernklientel mehrheitlich, direkt oder indirekt in staatlicher Besoldung steht.
    Wer sonst sollte SPD wählen?
    Weil sich immer weniger Verirrte dazu überreden lassen, bangen viele der bisher Privilegierten um ihre Pfründen. Da geht es um Existenzen und Lebensmodelle, die bei weiteren Wahlverlusten vermutlich auf den Prüfstand gelangen oder ohnehin auf der Kippe stehen.

    Entsprechend unerbittlich und schmutzig werden die politische Debatte und der Wahlkampf geführt. Nicht von den Leuchten und Erzdemokraten an den Parteispitzen, die sich öffentlich besorgt zeigen über Hass und Hetze, sondern hinten rum, im Web, über Social-Media-Kanäle, obskure Agenturen und Netzwerke.
    Die AchGut-Affäre bot einen Vorgeschmack, TE ist erkennbar unter Druck. Ob der Druck sich auch auf diesen Blog erstrecken wird, bleibt gespannt und aufmerksam abzuwarten.

    Der beispiellose Niedergang dessen, was sich selbst in den Zeiten der beinharten Auseinandersetzungen zwischen Brandt, Wehner und Strauß als politische Kultur bezeichnen ließ, müsste alarmierend sein für die Demokraten im Parlament, die sich einer Großfraktion von Staatspaternalisten, Parvenüs und lobbyhörigen Opportunisten jeder Sorte gegenüber sehen.
    Weit lieber aber wird hierzulande von demokratischen Defiziten in Ungarn und Polen oder gar in den USA gesprochen.

    In dieser Schieflage appelliert Herr Lammert mit nonchalantem Zynismus an das Vertrauen der Bürger in die repräsentative Demokratie. Denkt er dabei an die nicht zwingend Vertrauen erweckende, über beinahe alle Parteien wirkende und an die SED erinnernde Fraktionsdisziplin in gewissen Fragen? An die zahlreichen Durchnicker, die sie ermöglichen? Oder bekundet da einfach einer sein unerschütterliches Vertrauen in die Vergesslichkeit der Bürger?
    Hybris?

    • Der Druck ist längst da, ich schalte ja auch schon in die Vorwärtsverteidigung, und demnächst erwischt es wieder eine Stiftung wegen der Förderung von Linksextremisten.

    • @ Don
      „Der Druck ist längst da“

      Den halten Sie aus.
      Außerdem stehen Sie nicht allein.
      Ich bin bestimmt nicht der einzige hier in diesem Blog, der zumindest in Gedanken schon mal die Mistgabel schärft für den Fall der Fälle …

    • Titel eingeben
      Danke Zuvielgesellschaft

    • repräsentative Demokratie
      ich plädiere dafür diese nur als Surrogat, Falsifikat, bzw. als eine eher untaugliche Schönwettervariante zu betrachten.

      in einer sturmtauglichen Veranstaltung müssen Stimmrecht und Steuerleistung irgendwie zusammen passen und Bürger auch bewaffnet sein (dürfen).

      Die Schweiz hat also wiederum gute Chancen die absehbaren Blödheiten der Nachbarn zu einem höheren Prozentsatz zu vermeiden – so wie auch in den letzten 100 Jahren.

      Wer erinnert sich dass eine Abstimmung über den EU-Beitritt wegen völliger Chancenlosigkeit (trotz Interesse der classe politique) nach der Ablehnung des EWR gar nicht zustande kam? Der Euro würde sicher noch drunter rangieren!

      Es geht also nicht nur um WK I + II für die man dort natürlich auch zu bedächtig war.

    • haha
      „ich schalte ja auch schon in die Vorwärtsverteidigung“ – hätte nicht gedacht, dass Sie schalten müssen. Sie fahren doch blogmäßig ein Fixie.

    • Nein, sicher nicht.

      Ich habe gerade ein paar Kommwentare gelöscht. Anonyme Leute, reisst Euch am Riemen, Drohungen und Beschimpfungen sind hier nicht erwünscht

  82. Willkommen in Kakophonia
    Während Merkel ihre Mitstreiter zu Claqueren degradiert und diese – bis auf ein paar versprengte Lautsprecher – weitgehend im Griff hat, hat sich die SPD unter Gabriel zu einer bemerkenswerten Anarchie zusammengerauft. Da es dort keine gemeinsame Themen mehr gibt, müssen gemeinsame Gegner für den inneren Zusammenhalt sorgen, das ist bei Putin nicht anders. Die dafür nötigen Knallfrösche zünden dann ein paar Agenturheinis, die mit ihren strategischen Aufgaben entweder nicht ausgelastet oder überfordert sind und deshalb den ganzen Tag im Netz rumgammeln.

    Was mich daran bestürzt, ist nicht nur die moralische Verkommenheit, sondern das niedrige intellektuelle Niveau dieser Neonetzplayer. Dessen wird man sich erst so richtig bewusst, wenn man liest, was Richel & Co noch sonst so in den Orbit entlassen. Es sind eben nicht nur Denunzianten, es sind auch noch ausgesprochen doofe Denunzianten.

    Ein Grund mehr, warum ich nicht verstehe, warum Roland Tichy (der nun gewiss alles andere als „doof“ ist) gegenüber einer solchen begrenzten Meinungsmeute nachgibt. Der Artikel um den es sich dreht, gehört auf seinen Einblicken zu den schwächeren, weil er „starrköpfig“ mit „pathologisch“ gleichsetzt – und das auch noch via Holzhammer. Na und? Es gibt auf SPON und ZON Hunderte von Artikeln, die selbst dieses Niveau weit unterschreiten, antidemokratische, hetzerische Texte, bei denen man sich fragen muss, ob Autor und der für die Freigabe zuständige Redakteur die Brille im Etui gelassen haben. Juckt im besagten öffentlichen Raum keinen.

    Und Morddrohungen? Ich will nicht wissen, was die Broders (und auch Tichys) dieser Welt so alles in ihrem Postkasten finden. Darüber hinaus: Morddrohungen dienen doch heute eher sogar als Ehrenabzeichen für die eigenen Relevanz. Jeder Autor, der heute irgendwas auf seine antirechte Attitüde hält, nennt ein paar Morddrohungen sein eigen. Nun ist Deutschland nicht der Iran. Vollzugsrate bis dato, so weit ich weiß: null.

    Bleibt im Fall Tichy, dass ihm Xing den Abtritt nahegelegt hat – was wirklich eine Schande wäre und vermeldet werden sollte. Will Tichy hier seinen alten Auftraggeber schützen? Sollte er nicht. Wenigstens: Warum hat er sich nicht dagegen gewehrt? Knicken wir jetzt so leicht ein?

    Stattdessen. Eine wachsweiche Entschuldigung für einen auf der eigenen Plattform erscheinenden, nicht sehr klugen, aber eigentlich harmlos im Ungefähren bleibenden Artikel.

    Zu wenig um denen flachköpfigen Fightern wider Anstand und Meinungsfreiheit Dampf unterm Hintern zu machen. Viel zu wenig.

    • „Es geht im Krieg nicht darum, für das Vaterland zu sterben. Es geht darum, jemand anderes für sein Vaterland sterben zu lassen.“ hat Patton einmal gesagt, und tichy hat das eventuell nicht verstanden. Broder hat sich ja deutlich effektiver gewehrt.

    • Es gibt den "Bobbycar-Effekt"
      … d.h. das Phänomen, dass aus Nichts urplötzlich ein Wind wird, der eine ohnehin geschwächte Tanne umwirft.

      Zu bewundern bei Wulff (wobei es da mediengemacht war).

      Deshalb ist Tichy nicht zu kritisieren.

      Den Artikel selbst fand ich analytisch schwach und es stimmt, da gibt in den Qualitätsmedien tausende schlimmere Beispiele. Wer erinnert sich zB noch an die vor Empörung lodernde Reschke? Mely K. & Co. sind im Moment (noch) in der komfortablen Situation, dass sie sich alle sprachlichen und gedanklichen Ferkeleien leisten können. Jede noch so sprachmächtige Empörung, jeder kleine oder größere Skandal tröpfelt ab.

      Oder denken wir an die große Schwester, die Frau M.: Hunderte Milliarden verbrannt, Tote, Begrapschte und sie reist fröhlich irgendwohin, um einen Ehrendoktor einzuheimsen.

      Das ist Macht: Wenn man sich alles leisten kann und dafür noch als anständig gefeiert wird.

      Aber das wird sich ändern. Und wir sind mitten drin.

    • @DA
      War is not about who is right.
      War is about who is left. :-)

  83. Pingback: „Die gezielte Vernichtung ist die denkb | XY-Einzelfall

  84. Nicht zu vergessen: Die verstockte Stokowski
    MS gehört genau zu dem Typ von Mädchen, bei deren Beiträgen im Deutschunterricht wir früher unsere Augen verdreht haben und die unsere Mathelehrer so lange belaberten, bis sie doch noch (über ihre mündliche Beteiligung) eine Vier minus bekamen.
    Sie verdankt ihre Wesentlichkeit dem SPON-Marionettenkabinett, wo sie unter dem Label „empfindsame Feministin, die oft beleidigt wird und dann wütend zurückschlägt“ rangiert. Entsprechend interessiert keinen, ob sie schreiben, geschweige denn logisch denken kann (sie kann beides – wie fast alle SPON-Kommentatoren – nicht).

    Also aufpassen. Da boxt Klitschko gegen Regine Halmich. Das ist keine Gegnerin für Sie, Don Alphonso, nicht einmal eine Sparringspartnerin. Diese PrenzlauerBergBlume hat in ihrem Leben nicht mal den Rockzipfel eines originellen Gedanken erhascht. Daher, genauso wie bei IMTalkshowGregor: Geflissentlich ignorieren. Das hilft auf die Dauer immer.

  85. Danke für die Blockempfehlungen
    Oomen und Domscheit-Berg gleich mal geblockt bei Twitter. Vielen Dank für die Empfehlungen!

  86. Den Metzgern beim Wurst machen zusehen
    Früher(ich weis aber nicht wann das war)
    wollte man eigentlich nur wissen ob die
    Wurst denn gut sei.
    Hausschlachtungen gab es auch,
    aber nicht überall.

    Einiges kann man auf die Politik übertragen.
    Ich denke der Unterschied zu früher ist das wir mehr
    zu sehen bekommen.

    Ich möchte nicht wissen wie viele talentierte
    Politiker einst verwurstet wurden.*

    Zu den Splittergruppen der Sozialdemokraten, also cdu,csu,
    fdp, grüne (die spd ist m.E. eigentlich keine sozialdemokratische Partei)

    Zu einem aktuellen Thema aus dem Mutterschiff.
    Die Grünen wollen den Ausstieg aus der friedlichen Nutzung der Braunkohle und geben der cdu eine schöne Steilvorlage.
    Die wollen zwar auch das braune Zeug los werden setzen sich und ihre Wähler dabei aber nicht so unter Druck(wobei das Zieldatum der Grünen ein Witz ist)
    ggf haben auch ein paar bemerkt das Steinkohle aus Australien
    auch nicht so ökologisch ist und der CO2 Ausstoß ja ein globales Problem sein könnte und der Transport in Australien zur Küste, der Hafenumschlag dort, der Transport nach Rotterdam,der Hafenumschlag dort,der teure Transport via Güterzug zum Kraftwerk
    (die Rheinschiffahrt hat Probleme wegen des Niedrigwassers deshalb gibt es Kraftwerksausfälle am Oberrhein) auch ein paar Emissionen zur Folge hat. Die lagerstättennahe Vertromung der Braunkohle hat so gesehen etwas für sich.
    Zum anderen muss man natürlich warten bis die neue Erdgaspipline durch die Ostsee nach Russland und jene durch Italien, den Balkan,die Türkei über Syrien in den Iran fertig ist. Gastanker sind auch eine schöne Alternative aber Panzerfaustanfällig. Und man muss helfen die Region militärisch zu sichern wenn man Öl und Gas von eben da haben will, das macht die Sache auch nicht billiger. (Die langzeitsichere Lagerung von Atommüll bei Herfa-Neurode z.B.ist dagegen ein Schnäppchen)

    * Zu den verwursteten Politikern.
    An anderer Stelle erinnerte ein Besucher an Brand und Genscher
    und die Agenten der DDR.
    ggf hat es die spd auch heute mit Maulwürfen zu tun.
    Wobei ich davon ausgehe das Genscher ein Maulwurf der fdp war.

  87. Politisches Desinteresse?
    Zunächst mal auch von mir herzlichen Dank, Don Alfonso, für diese hervorragende Recherche und an die hier Kommentierenden für ergänzende und geistreiche Posts. Ich bin immer wieder schockiert, was bei uns in Deutschland inzwischen möglich ist. Das Schlimmste: Die meisten Menschen interessiert das gar nicht. Wenn ich versuche, in meinem seit der Jugend linksgrünen Freundeskreis oder mit meinen braven bürgerlichen Arbeitskollegen zu diskutieren, dann stelle ich fest: Die sind so uninformiert. Amadeu -Stiftung? Kahane, die Stasilette? Lauer als Denunziant eines KSK-Mitarbeiters? Werbt nicht bei Juden, äh, Rechten? Sind entweder vom Namen her gänzlich unbekannt oder die Zusammenhänge völlig wuppe. Das macht ganz schön einsam. Sogar mein lieber Ehemann wähnt mich auf dem Weg in den (Rechts-)Extremismus. Er guckt noch brav nur Tagesschau und heute, sogar die unsäglichen Politmagazine usw. Wenigstens hab ich jetzt durchgesetzt, das Abo der Prantlhausener zu kündigen. Die mag ich wirklich nicht mehr finanzieren.

  88. Titel eingeben
    Auch in anderen demokratischen Ländern werden Menschen mit hilfe der inszenierten Shitstorms gejagt und ihre Existenzen vernichtet. Allerdings sehe ich einen wichtigen Unterschied. In Großbritannien z.B. oder in den USA kommt die Hasswelle gegen Andersdenkende von privaten Strukturen oder NGOs raus (Stichwort Tim Hunt). NUR in Deutschland (zumindest so viel ich weiß) sind es die von der Regierung oder von den regierenden Partein bezahlten Firmen, die Jagd auf Menschen veranstalten. Das ist sehr beunruhigend. Noch nicht mit den Tonton Macoutes des berüchtigen Papa Doc zu vergleichen, aber ein Schritt in diese Richtung.

  89. Titel eingeben
    Roland sagt:
    13. Januar 2017 um 14:09 Uhr

    Einverstanden …at Booooster
    Richtig. Die prognostizierten Geburtenraten dort sind furchterregend. Aber seien wir mal ehrlich: Um vor Ort wirklich nachhaltig etwas bewirken zu können, müsste man in jenen „Staaten“, in denen nichts funktioniert, die volle dauerhafte Kontrolle haben. …

    Nicht richtig, die Staaten können/ könnten es auch selber, wenn sie keine
    Kleptokratien sind, schauen sie sich mal Botswana an.

    „Die zuverlässige Wirtschaftspolitik der botswanischen Regierung, gute Regierungsführung und Wachstumsaussichten haben dazu beigetragen, dass Botswana die Wirtschaftskrise ohne größeren Schaden überstanden hat. Um dringend benötigte ausländische Investitionen anzuziehen, werden in verschiedenen Bereichen (Bildung, Medizin, Transport, Diamanten, Landwirtschaft) sogenannte „Hubs“ (Exzellenz-Zentren) errichtet, in denen den Firmen von der Regierung besonders gute Arbeits- und Entwicklungsmöglichkeiten geboten werden sollen. “
    https://www.liportal.de/botswana/wirtschaft-entwicklung/

    • Botswana
      ist ein Land, in dem die Leute durchschnittlich 2,33 Kinder haben. Wäre das überall in Afrika und im Nahen Osten so, dann hätte die Menschheit ein paar gewichtige Sorgen weniger und auch in Europa müsste man nicht fürchten, von Migranten aus diesen Regionen überrollt zu werden.

      Zum Vergleich:
      In Somalia haben sie durchschnittlich 5,99 Kinder, in Afghanistan 5,33, im Irak 4,12 und in Eritrea 4,02.

      Es gibt da also innerhalb Afrikas und der arabisch-muslimischen Welt große Unterschiede und auch teilweise Fortschritte.

      Überall dort, wo die Menschen und vor allem die Frauen eine gute Gesundheitsversorgung sowie einen breiten Zugang zu Bildung haben, wo ein einfacher Zugang zu Verhütungsmitteln besteht, da kann der schlimmste malthusianische Alptraum verhindert werden.

      Vielleicht schafft es die Menschheit ja doch noch, die Kurve zu kriegen.

    • Not my fault
      Tja, es gibt Vorbilder. Aber das übliche ist: Einmal an der Macht, wollen die (Neu)Mächtigen profitieren und das Profitieren maximieren. Ich habe da kein Rezept. Null.

      Aber ich weiß eines: Ich bin nicht schuld. Und keiner meiner Mit-Foristen hier ist schuld.

      WIR SIND NICHT SCHULD UND MÜSSEN NICHT DIE WELT HEILEN.

      Jeder Versuch, Dinge zu ändern, die sich dem eigenen Einfluß entziehen führt zur Reduktion des Einfluß. Aus diesem Grund bin ich sehr kritisch, wenn es darum geht, sich selbst weitere Probleme aufzuladen. Als Individuum, als Gruppe, als Gesellschaft.

      Ich habe vermutlich mehr internationale Freunde aus 4 Kontinenten, als eine ganze Multimulti Diskussionsrunde in Berlin Mitte/PrenzlB/F’Hain. Aber irgendwelche Menschen, die unsere Werte nicht im Geringsten teilen hier „by the bushel“ zu importieren heißt nichts anderes, als genau das: Wir importieren Probleme.

  90. Sic transit?
    Die Frage ist doch:worüber will man sich jetzt aufregen?
    Mit Herrn Tichy muss ich wohl eher kein Mitleid haben, er teilt oft und gerne selber aus, in dieser Angelegenheit hat er schlicht gepennt. Er gehört zu jenen, die von vergangenem Ruhm zehren und von Ehrenpöstchen leben. Von daher sollte er doch Verständnis für die dem Untergang Geweihten haben.

  91. Ich kann Tichy verstehen und halte das auch für vernünftig, wenn er XING draussen lässt
    Tichy ist eher so ein Typ der alten Schule. Er muss nicht des Prinzips wegen auf seinem Sessel kleben bleiben. Das mit der WiWo scheint auch relativ anständig beendet worden. Er schmeißt auch keinen Dreck auf seine Nachfolgerin. Bei XING vermute ich mal zu seinen Gunsten:
    – er hat sich gedacht, die Hauptarbeit ist erledigt, ich wünsche dem Netzwerk Erfolg, und will es nicht als Schutzschild nutzen für mich, denn
    – ich bin in eigener Verantwortung stark genug, vermische dann auch nicht Interessen, muss keine falschen Rücksichten nehmen und
    – kann meine Kräfte auf das neue Projekt konzentrieren, den TE.

    Außerdem wird er sein Ausscheiden selbst gleich angeboten haben,
    nach kurzem Gespräch. Das halte ich für einen Unternehmertypen für sehr vernünftig. Ökonomie gilt ja nicht nur für Geldangelegenheiten als Richtschnur, sondern auch für Strategen, die ihre Kräfte nicht unnötig auf Nebenkriegsschauplätzen vergeuden müssen.

    Dazu kommt, dass mit solch‘ integrem Verhalten Rückwege zur WiWo und XING nicht ausgeschlossen werden. Es erhöht die Zahl der Handlungs-Optionen. Und es reduziert die Angriffsflächen.

    Der Klügere gibt da nicht nach, er lässt die Kräfte der Gegner nur ins Leere laufen.

    Ähnlich dürfte der bewusste Trump-Ausspruch gewesen sein, „ja, bin ich denn hier in Nazi-Deutschland.“ Da hat er den Spieß einfach umgedreht, sodass künftig der Vorwurf, er sei der Nazi, lächerlich wirkt.

    Es ist eine Technik des Jiu-Jitsu. Und eine Funktionsweise natürlicher Systeme. Am Ende kann man die Natur nicht besiegen, am Ende kann man auch nicht die Ökonomischen Prinzipien besiegen (analogen Verweis auf alle „Preisbremsen“, „Mundverbote“, Abschottungen, Filterblasen, Rechtsverdrehungen, Lügen, Indoktrinationen, Realitätsverweigerungen, Euphemismen etc.)

  92. Denn sie wissen nicht was sie tun!
    Man fragt sich, wo das alles noch hinführen soll, wenn Existenzbedrohung und Denunziation wieder salonfähig werden. Einige scheinen jedes Maß verloren zu haben. Der Feind ist klar und gegen den wird stramm marschiert. Die Folgen sind egal, was zählt, ist die kurzfristige Befriedigung dem Gegner eins ausgewischt zu haben. Selbstreflektion findet offenbar überhaupt nicht mehr statt.

    Auch wenn schon ein alter Hut, zum Thema Selbstreflektion eignet sich der gute Herr Lauer hervorragend. Den kleinen Sparkassenmitarbeiter an den Pranger stellen, weil er AfD wählt und dann behaupten:
    „Aber es ist schön zu sehen, worum es AfD-Anhängern eigentlich geht: Persönliche Vernichtung politischer Gegner. Ziemlich übel.“ Aha

    Richtig komisch war dann Herrn Lauers Beschwerde über die vielen „Rüpel“ bei Twitter. Vor allem wenn man sich anschaut, was schon so aus dem lauerschen Schnabel geflattert kam. Besonders ‚hübsch‘: „Und was die ganzen Herrenmenschen nicht zu kapieren scheinen: R. kann wählen was er will, er kann sich den Wahlzettel auch rektal einführen, wenn ers geil findet… “

    Wenn es noch mehr von der Sorte Richel, Hensel, Lauer gibt, rücken Gespräche in immer weitere Ferne.

  93. Titel eingeben
    Tichys Einblick scheint doch verstärkt eine meinungsrelevante Gruppe zu erreichen (ähnlich wie dieser Blog und wahrscheinließ stärker als die Achse des Guten) und deshalb werden auch die aufmerksam, deren ideologische Enge wenig Toleranz ermöglicht und die sich deshalb schnell im Ton vergreifen. Der Ton kann schon mal schief sein, wenn er für die eigene Sache gesungen wird. Nur gut, dass einige Musikkenner mithören, wie der geschätzte Don Alphonso, und der Öffentlichkeit die nötigen Hinweise geben können.
    Der Artikel, um den es in Tichys Einblick ging, gehört zu den schwächeren. Ihn heraus zu nehmen war falsch. Ihn kontrovers, auch redaktionell zu diskutieren, geboten.
    Dies hätte man bei SPON auch mit dem Blog von Frau Stokowski machen müssen, die ja sehr frei im Feststellen von Tatsachen (auf dem Oktoberfest gibt es mehr Sexattacken als Silvester 2015 in Köln) und zum möglichen Aufruf von Straftaten (sexuelle Belästigung vortäuschen für eine gute Sache ) ist. Dass der Feminismus hier auf unglaubliche Art und Weise diskriminierte wird, scheinen die Feministinnen nicht zu merken, oder merken zu wollen
    Dass Frauen, die sexuelle Übergriffe erfahren haben ( auch in Köln) hier bloß gestellt werden… Was solls. Oder waren das in Köln die falschen Übergriffe.
    Soll ich jetzt zum Boykott vom Spiegel aufrufen? Eine Nachricht mit Bild vom Spiegel an Kaiser Tenagelmann schicken und die darauf hinweisen, dass sie Zeitschriften im Regal haben deren Autoren zu strafbaren Handlungen aufrufen.
    Werde ich natürlich nicht machen. Ich fordere ja auch nicht eine Bombe über Dresden fallen zu lassen.

  94. Die ich rief, die Geister... - Was wusste der damals vom Internet?
    Die Einen wissen, dass die Anderen. Die Anderen wissen, dass die Einen. Altes unerfreuliches Ping-Pong. Wozu ist es eigentlich gut?
    Ist die Empörung hier nicht vielleicht doch etwas maßlos und der Wettbewerb um die aggressivsten Formulierungen überflüssig?

    Die „Linken“/Linken auf die „Rechten“/Rechten hetzen und umgekehrt. Und bei diesem Geschehen selbst den edlen, klugen, aufrechten… Zuschauer geben wird nicht funktionieren. Das sollten wir als Deutsche wissen. Und zwar für alle Zeiten.

    Erschreckend ist, wie wir uns mit immer größeren Schritten denunziatorischen Zeiten nähern. Eigentlich stecken wir ja längst tief drin. Es scheint regelrecht eine Pflicht zur Teilnahme zu geben. Und sage niemand, diese würde nur in die eine Richtung stattfinden.

    Gnade uns allen, wenn dann demnächst die Wirtschaft einbricht, Trump, wie angekündigt und zu befürchten, in der Weltpolitik und Weltwirtschaft rumtrampelt und vielleicht doch nochmal eine Millionen Flüchtlinge nach EU und D kommen werden. Letzteres wird mit Sicherheit stattfinden, denke ich mal.
    Und nur so am Rande sei mal gefragt:Warum werden die US-Panzer, die gegen den drohenden russischen Angriff auf Polen installiert wurden, hinter die deutsch-polnische Grenze gestellt? Wollen sich die Amis diesmal eine Landung am Atlantikstrand ersparen? Oder noch ganz was anderes mitteilen?

    Angeschliffene Mistgabeln, wie ein ganz besonders kluger Schreiber hier empfahl, werden gar nichts helfen. Überhaupt gar nichts!

    Im Übrigen denke ja, dass die FAZ hier ein sehr spezielles Experiment installiert hat.

  95. Titel eingeben
    Vorzüglich!

  96. Zitatspielereien
    „Bei Spiegel Online wird ganz offen gefragt, ob es nicht die “heilige weibliche Pflicht” von Frauen sei, unliebsame Männer mit Vergewaltigungsvortäuschung abzuservieren.“

    Tatsächlich steht da etwas völlig anderes:

    „Wenn es so einfach wäre, jemanden wegen Belästigung, Missbrauch oder Vergewaltigung verurteilen zu lassen oder zumindest im großen Stil unbeliebt und machtlos zu machen, dann müssten Frauen mit einem Mindestmaß an krimineller Energie das doch tun. (…) Hätte, wäre, könnte, wenn: Es geht nicht.“

    Wer derart „ungezwungen“ zitiert, Don A., hat den Grundkurs Polemik im Blockseminar „Propaganda“ der AfD-Rhetorikschule Miesbach schon so gut wie absolviert.

    • Soll ich Ihnen das „Leider nein“ aus dem Teaser des Beitrags nach der Frage, ob so etwas geht, nachreichen, oder finden Sie es selbst?

    • Titel eingeben
      Werter Don,

      „Soll ich Ihnen das „Leider nein“ aus dem Teaser des Beitrags nach der Frage, ob so etwas geht, nachreichen, oder finden Sie es selbst?“
      ich denke, es hat überhaupt keinen Zweck, mit bestimmten Leuten zu reden. Man kompromittiert sich dadurch selbst, in gewisser Weise…
      ;-)

      Ihr ganz ergebener Diener

    • Spielereien?
      „Wenn es so einfach wäre, jemanden wegen Belästigung, Missbrauch oder Vergewaltigung verurteilen zu lassen oder zumindest im großen Stil unbeliebt und machtlos zu machen, dann müssten Frauen mit einem Mindestmaß an krimineller Energie das doch tun. (…) Hätte, wäre, könnte, wenn: Es geht nicht.“

      Ist Ihnen das nicht deutlich genug?

  97. Neue Zahlen
    Werter Don.

    In der FAZ werden heute neue Zahken zur Kölner Silvesternacht veröffentlicht. Zitat: An Silvester wurden kaum Nordafrikaner kontrolliert. Insgesamt ermittelte die Polizei die Identität von 674 Personen. Davon konnte bisher bei 425 Personen die Nationalität festgestellt werden. Von diesen 425 waren 99 Iraker, 94 Syrer, 48 Afghanen und 46 Deutsche. 17 waren Marokkaner und 13 Algerier. Zitat Ende. Alles nur vorläufg, laut Polizei. Aber das ist doch mal eine gute Nachricht. Oder nicht?

    • Was sol daran gut oder schlecht sein? Sie kamen in Gruppen, auch wenn klar war, dass das keine so gute Idee ist, und wurden überprüft.

    • 674 minus 425 sind 249
      249 sind mit 36,94% die größte Gruppe.
      674 Kontrollen sind nicht viel.
      Warum so wenige?

    • ... das ist lächerlich ...
      … die haben einen Wisch in der Tasche, der sie als „Mahmut Alisi“ aus Aleppo ausweist, weil sie diesen Namen angegeben haben.

      Natürlich gab und gibt es keinen „Mahmut Alisi“ und statt aus Syrien ist das ein staatenloser Kurde aus dem Libanon und 19 ist er auch nicht sondern 28 und Analphabet, aber er weiss, dass in dem Witzstaat jeder Hartz IV bekommt und manche auch dreimal, wenn sie es schlau machen.

    • Strichliste
      Man braucht 2 Wochen für diese Erkenntnis? Levante, Nordafrika, alles eins? Da präsentiern ja Kiga-Kinder, die einige Stunden am Vormittag mit Strichlisten bunte Autos zählen, am Nachmittag schon genaue Ergebnisse. Oder gab es etwa wieder einen nicht zurückverfolgbaren Telefonanruf wie ein Jahr zuvor?

  98. Keinen Schimmer
    „Die Grünen sind bundesweit bei 9%, weil sie zwar durchaus gute Ansätze und viele Freunde in den Medien haben, aber immer wieder Ideen in die politische Landschaft tragen, die dort mit Verstörung aufgenommen werden.“
    Dennoch: „Grünes“ Denken durchsetzt inzwischen weite Teile der Politik, der Medien und nahezu das gesamte Bildungssystem. Dabei haben die weder von der Natur eine Ahnung, noch vom Menschen. Die Natur ist stockkonservativ. Um nicht zu sagen, reaktionär. Pazifismus, Sozialismus und Genderwahn sind ihr völlig fremd.
    Grünwählen ist heute eine Art Ablasskauf. Man möchte ganz normal leben, gut verdienen, Fernreisen machen usw., hat dabei aber „irgendwie“ ein schlechtes Gewissen.

    • Grün heisst in der Praxis
      – lassen wird die üblichen Verdächtigen der öffentlichen Absurdität wie Roth, KGE, Peter, die eh von allen guten Geistern verlassen sind und die mit „Verstörung“ aufgenommenen „Ideen“ mal außen vor – in die Ämter gekommen, auch mal, realistissimo tatkräftig dabei mitzuhelfen, an der abgasverseuchtesten Stelle einer Innenstadt eine Shopping Mall zu bauen, unter großzügigem Abholzen störender Bäume einschließlich einem Naturdenkmal, das selbst in der Nachkriegszeit nicht der Not geopfert wurde und ohne Rücksicht auf die Lungen der Anwohner. Den Neubau einer Stadtbahn hat man so dilletantisch angepackt, dass das Projekt wieder einmal für Jahrzehnte verbrannt ist – dabei fällt mir ein: haben sich die Grünen eigentlich jemals ersthaft mit der Autoindustrie angelegt? Man selber wohnt stadtrandnah im „besseren“ Viertel und begibt sich nur noch höchst ungern in die Niederungen, wo die weniger „geschmeidigen“ Gründungsmitglieder eh nichts mehr mit einem zu tun haben wollen. Den „Marsch durch die Institutionen“ haben leider etliche erfolgreich abgeschlossen.

      Ihr Beppo ist so gesehen ein Goldschatz.

    • Treffende Beobachtung!
      Ablasshandel ist ein passender Vergleich. Wer früher im Bio-Laden einkaufte, machte schon anhand des Angebots eine Verzichtsübung. Heute lebt man seinen ungezügelten Konsum im Bio-Supermarkt aus und fühlt sich umso erhabener je länger der Kassenbon gerät. Nur keine Einschränkungen hinnehmen müssen.

  99. Objectiv about Tichy und so....
    Hi,

    ich wurde zum ersten mal auf Tichy aufmerksam als er in einer Fernsehshow über eine Asylantenfamilie berichtete die einen möglichen Sozialbetrug angeblich in Berlin begangen haben sollten….

    Es kam so rüber als ob er grundsätzlich einen Ausländerhass in sich tragen würde ( bin selbst einer )

    Es ist schon recht merkwürdig das er sich ausgerechnet eine Asylantenfamilie ( also Menschen mit der größtmöglicher Hilfsbedürftigkeit) herab abwertete. Ich könnte jetzt viele andere Beispiele über andere Rassen hervorbringen, das werde ich natürlich nicht tun, ich werde mich nicht auf dieses Niveau begeben.

    Tichy hat bestimmt seien „Schäfchen“ im trockenem kann daher womöglich über Sozial Schwache „einfach herablästern“, ich wünsche mir aus dem Herzen, das Herr Tichy so tief stürzt, das er das gesagte Tausend mal bereut. Ein Freund von mir der Kriminalkommissar ist und sich mit den Abgründen der Menschlichkeit tag täglich beschäftigt, hat mal gesagt „Der stärkere suchst sich immer einen schwächeren Gegner“ was in dem Fall auf den A- sozialen Tichy zutrifft.

    Erschreckend kommt noch hinzu das das im ersten Deutschem Fernsehen so ausgestrahlt wird, „shame you ARD“, warum müsst Ihr immer auf der Gruppe von Menschen „rumhaken“ die unsere Hilfe am nötigsten haben !? Habt Ihr keinen anderen gefunden den Ihr erniedrigen könntet, müsst Ihr immer das Gefühl haben das „Ihr“ immer besser seit als der „Abschaum“.

    Ich wünsche dem Tichy den sozialen Abstieg erster Klasse, und wünsche mir erneut seinen Aufstieg alsl Sozialer Held in de Medien.

    Grüsse
    Euer „möchte gern“ sozialer Held

    • Das dürfen Sie natürlich Herrn Tichy wünschen. Das Problem ist vermutlich, dass sie schon einen abgesicherten Menschen wie Herrn Tichy brauchen, um so einen Aspekt in die Debatte einbringen zu können. Ich höre oft von Kollegen „Gut, dass Du das machst“, und wenn ich dann frage, warum sie es nicht selbst tun, kommen Geschichten, die tief blicken lassen. Viele haben einfach Angst, dass ihnen so etwas wie Tichy droht. Daher bleibt die Rolle dann an denen hängen, die es sich aus dem ein oder anderen Grund schon leisten können.

      Sozialbetrug ist nun mal leider ein Problem, basierend auf der Überforderung der deutschen Behörden. Das reicht von „Freund ging nach England und sein Kumpel holt das Geld für ihn“ bis zu den krassen Fällen eines Rundreisetourismus und den Jungs mit 10 Identitäten und Franzosen, die einfach mal kommen. weil es geht. Es ist nicht die Mehrheit und es sind nicht alle, aber es beschädigt das System.

    • Menschen mit größtmöglicher Hilfebedürftigkeit
      sind Alte, chronisch Kranke, Obdachlose, Waisen. Menschen also, die Manpower brauchen, um menschenwürdig zu leben. Solange Ihre Empathie sich nur auf Geldempfänger beschränkt, sind Sie kein sozialer Held, sondern nur ein Lobbyist.

    • Ja, die armen Menschen sind natürlich auch deswegen...
      so größtmöglich „hilfsbedürftig“, weil die meisten von ihnen saftige Summen für Schleuserdienste abstottern müssen, während die wirklich Hilfsbedürftigen (wenn sie Glück haben) in einem Lager im Libanon oder in der Türkei festsitzen oder (wenn sie Pech haben) in Aleppo krepieren.

    • Analytisch
      Natürlich habe ich Verständnis für den OP.

      Es geht uns Menschen allen so, und es ist nur menschlich, dass wir unsere Vorstellungen und Selbstbilder haben; unsere individuelle raison d’être.

      Und wenn uns dann diese unter den Füssen weggezogen wird wie ein Teppich, fallen wir ins subjektive Nichts, in ein schwarzes Loch. Der Selbstschutz gebietet es uns, mit allen verfügbaren Mitteln gegen den Schwindel auch Irrationales und Widersprüchliches aufrecht zu erhalten, wenn wir uns dem einmal verschrieben hatten.
      Persönlich kannte ich einige Menschen, die als überzeugte Kommunisten den Zusammenbruch der DDR und der UdSSR nicht gesund überleben konnten.

      Es begann ja alles so schön im Sommer 2015, ganz menschlich, und im Grunde sehnen wir uns meistens nach Menschlichkeit, und dann für Viele immer noch unter dem Schatten des Holocaust.
      Es wäre nur verständlich, sich immer mehr festzuklammern an diese Visionen, je mehr sie zweifelhaft werden. Am Schluss klammert sich ein Ertrinkender auch an ein Rasiermesser.

      In diesem Falle sehe ich die Möglichkeit, dass der OP nicht gänzlich anders motiviert ist. „Asylantenfamilie (also Menschen mit der größtmöglicher Hilfsbedürftigkeit)“ erscheint da verräterisch. Objektiv sind diese Menschen in Sicherheit, sie sind ‚unter‘, sie erhalten sogar Essen. Ich schreibe ’sogar‘ weil das für viele andere Menschen in dieser Gesellschaft anders ausschaut. Übrigens auch bei Themen wie ‚Dach über dem Kopf‘ und der medizinischen Versorgung.
      Damit ist die Flucht ein voller Erfolg, alles vor dem diese Menschen geflüchtet sind, haben sie tatsächlich hinter sich gelassen. Inklusive Krieg und Bomben. Übrig geblieben sind wahrscheinlich Traumata. Traumata von den Fluchtgründen bzw. solche die während der Flucht durchlebt werden mussten.

      Peter Gärtner hat das schon vor mir erwähnt, ich dachte aber es könnte gut sein, die objektiven Tatbestände nochmals aufzuzählen.

      Der Sozial Beobachter tut mir Leid, denn er lässt seine grundsätzlich lobenswerten Anstrengungen eben nicht – wie er offenbar glaubt – denjenigen „die unsere Hilfe am nötigsten haben“ zukommen.

      Ich würde hoffen, dass er es tatsächlich schafft, als ’sozialer Held‘ sich darin zu verwirklichen, denen zu helfen, bei denen die Notwendigkeit am grössten ist.

  100. Ja, was würde geschehen, wenn die Grünen, die SPD einen Mißerfolg hätten?
    Ja, was würde geschehen, wenn die Grünen, die SPD einen Mißerfolg hätten?

    Lieber Don Alphonso,

    vor wenigen Tagen war ich im Theater St. Gallen bei der Uraufführung von Friedrich Dürrenmatts Roman „Durcheinandertal“ und beim Lesen Ihrer Zeilen mußte ich wieder an diesen wundervollen Abend in St. Gallen denken wie doch die Dinge manches Mal zusammen passen.

    In Dürrenmatts Roman stand Moses Melker, dem „Selig-sind-die-Armen-Prediger“, stellvertretend für die SPD.

    Jürgen Fritz, Dipl.Psych schrieb bei Tichy:

    „Grün-linke Gutmenschen (eigentlich nur Gutmeiner, weil gute Menschen etwas anderes meint) erscheinen mir – und ich sage das nicht einfach so dahin – krank. Nicht körperlich, sondern geistig-psychisch. Daher ist es auch weder sinnvoll noch empfehlenswert, sich auf größere Diskussionen mit ihnen einzulassen.“

    und damit ist eigentlich alles gesagt; ich persönlich teile vollumfänglich Herrn Jürgen Fritz´ Gedanken und meiner Meinung nach gab es für Herrn Tichy weder einen Grund diesen Artikel zurückzuziehen noch andere Konsequenzen zu ziehen.

    Nun ja, Herr Tichy ist ein kluger Mann und weiß ganz sicher seine Entscheidungen zu treffen und dabei sollte man es belassen.

    In meinen Gedanken an Sie zu ihrem letzten Artikel, versuchte ich andeutungsweise ja schon ein wenig meine aufkommende Sorge um die Gedanken- und Meinungsfreiheit zum Ausdruck zu bringen und unsereins hat da ja auch nur ganz wenig Möglichkeit einen kleinen Betrag zu leisten.

    Ich mag ja die Geschichte, die Vergangenheit. Nicht, weil sie immer gut und kuschelig war, sondern weil ich davon überzeugt bin, hieraus lernen zu können.

    Ich weiß ja nicht wie Herr Tichy sich so erlebt und vermutlich werde ich nie das Vergnügen haben ihn persönlich kennen zu lernen. Vielleicht sieht er sich nur als einfachen Schreiber, der seinen Lebensunterhalt bestreitet und dem an seinem Land liegt, oder als berufenen Journalisten oder als Intellektuellen? Vielleicht mag es auch eine Mischung aus allem sein.

    Auf jeden Fall schätze ich Herrn Tichys Gradlinigkeit, wie die seiner Mitautoren sehr, denn er zeigte bisher noch keine Anzeichen sich der gegenwärtig vorherrschenden Meinung anzupassen.

    Die FAZ hatte da ja schon andere Erfahrungen machen müssen, weshalb diese Zeitung schon ein Profi „des leise ausgesprochenen Widerstandes ist“, um die Gleichschaltung der Presse zu überleben.(Wikipedia)

    Ja, wenn man in der Geschichte etwas zurückschaut findet man ja doch Mahnendes und so schauderte mich als ich vor wenigen Tagen folgende Zeilen gelesen habe:

    „Wenn ich so die intellektuellen Schichten bei uns ansehe, leider, man braucht sie ja; sonst könnte man sie eines Tages ja, ich weiss nicht, ausrotten oder so was. Aber man braucht sie leider. Wenn ich mir also diese intellektuellen Schichten bei uns ansehe und mir nun ihr Verhalten vorstelle und es überprüfe, mir gegenüber, unserer Arbeit gegenüber, dann wird mir fast angst. Denn seit ich nun politisch tätig bin und seit ich besonders das Reich führe, habe ich nur Erfolge. Und trotzdem schwimmt diese Masse herum in einer geradezu oft abscheulichen, ekelerregenden Weise. Was würde denn geschehen, wenn wir nun einmal einen Misserfolg hätten? Auch das könnte sein meine Herren. Wie würde dieses Hühnervolk denn dann sich erst aufführen? Die sind schon jetzt, da wir doch überhaupt nur Erfolge haben, und zwar weltgeschichtlich einmalige Erfolge, unzuverlässig.“

    (Adolf Hitler: Rede vor über 400 Journalisten und Verlegern im Führerbau München, 10. November 1938)

    Ja, bei so einer erfolgreichen Regierung, die in Deutschland herrscht, kann man Herrn Tichy und seine Autoren ja schon verstehen.

    Herr Tichy, der intellektuellen Schicht zugehörig, wird mir seine Meinung hierzu sicher nicht zukommen lassen, doch wie sehen Sie das ?

    Mit freundlichem Gruß

    ObjectBe – ( objectbe.blogspot.com )

    • Finden Sie, dass ich leise bin? Im Netz wird immer geklagt, ich sei viel zu laut.

    • @Don Alphonso
      Lieber Don Alphonso,

      nein, ich glaube nicht, daß Sie zu leise sind. Eher wandelbar, diplomatisch und Ihr Blog ist ohnedies eine eigene Ecke im Feuilleton der FAZ.

      Im Leben gibt es eben Situationen im richtigen Augenblick am richtigen Ort zu sein und so mag es gewesen sein, als Sie zur FAZ kamen.

      Doch Frank Schirrmacher ist bedauerlicherweise nicht mehr da und es hat wenig Sinn, noch Lebende ständig mit Schirrmacher vergleichen zu wollen.

      Weder Sie, noch der gegenwärtige Feuilletonchef sind ein Frank Schirrmacher oder gar ein Benno Reifenberg.

      Benno Reifenberg, der in ähnlich schwierigen Zeiten wie heute für das Feuilleton verantwortlich war, sagte ja :

      „Die Zeitung muß sich nicht nur darüber im Klaren sein, daß alle Wähler des
      Nationalsozialismus Blut sehen wollen, sondern daß es auch nutzlos ist, diesen Wählern eine zivilisatorische christliche Haltung zu imputieren.“

      In irgendeiner Weise wollen einige Leute in Deutschland auch, wenigstens symbolisch, Blut sehen. Benno Reifenbergs Ansicht zur Sinnlosigkeit den „Wählern eine zivilisatorische christliche Haltung zu imputieren“, deckt sich in gewisser Weise mit der von Herrn Jürgen Fritz, dem bei Tichy geopfertem Artikel.

      Auf jeden Fall werde ich mir den bei Tichy erschienenen Artikel sehr gut aufbewahren. Es war schön von Ihnen zu hören, danke.

      Seien Sie herzlich gegrüßt
      ObjectBe – ( objectbe.blogspot.com )

    • Sind Sie sich sicher?
      …dass Sie die richtige Person sind, um über die psychische Gesundheit andere Menschen zu befinden?

      Derartige Stillosigkeiten und Anwürfe gegen Personen, die anderer Meinung sind, zeichnen den typischen Rechtshetzer und seine Fankurve aus. Nach deren Meinung sind halt die Wohlmeinenden auf schlimmste Weise psychisch krank, und nicht eben nur: im Irrtum. Oder halt anderer Ansicht, mit durchaus guten Argumenten, nur dass man eben andere Argumente höher gewichtet – und folglich zu einer anderen Auffassun gelangt.

      Das würde Ihnen natürlich nie passieren. Ein Irrtum oder eine höchst lässliche Entgleisung.

      (mir übrigens schon)

      Und Sie würden sich niemals dafür entschuldigen, gleich eine ganze Gruppe von Menschen für „psychisch krank“ zu erklären, deren einzige „Schuld“ nur darin besteht, dass diese nicht Ihre (pardon: höchst extremistische) Sichtweise teilen.

      Sie merken es selbst, oder?

      Manchmal frage ich mich, welche Kräfte wohl stärker sind: Einerseits die Abstoßungkräfte linksbizarrer Sektierer, oder eben die überaus natürliche Abstoßungkraft, welche dann entsteht, wenn man sich mit Rechtsextremisten und/oder Tichy-Bejublern näher befasst.

      Ich denke, ganz ernsthaft, dass die zweite Gruppe erheblich dazu beiträgt, dass Don noch kein Stammautor in der Sezession geworden ist. Zum Glück, wenn ich das anmerken darf.

  101. Der Beppo..
    Wie lange gedenkts denn der Beppo noch bei den Grünen zu bleiben?
    Ist ihm das nicht irgendwann zu peinlich? Hat die CSU kein Platz mehr für Überläufer oder was will der Mann denn bei den Grünen noch?

    • Es ist ja nicht so, dass es ihm bei uns schaden würde, auch die restlichen lokalen Grünen sind keine Zwidawuazn.

  102. Wir sind also wohl jetzt wieder so weit ...
    „Kauft nicht bei der AfD!“

    • Titel eingeben
      Sogar Fefe denunzierte vor ein, zwei Tagen einen von der AfD mit dem einzigen Aufhänger: der ist ja von Beruf Gerichtsvollzieher (und wohl mit dem Hintergedanken, dass die sowieso keiner mag ?!?)

  103. Ich denunziere jetzt auch mal ...
    Folgendes habe ich gerade in einem Forumsbeitrag im „Metronaut“ gelesen (Der Ausgangsbeitrag heisst „Tichy & Co: Warum es legitim ist, Unternehmen zu einer politischen Positionierung zu zwingen“)
    „… Wir müssen nicht hinnehmen, dass unsere Zivilgesellschaft untergraben wird. Darum geht es. Ticky und alphonso müssen endlich lernen, wo der Hammer hängt. Ich lass mir unser Welcome nicht vermiesen. Die Menschen sind da. Wenn Tichy & co danit ein Problem haben, versündigen sie sich gegen europäische und demokratische Werte. Da ist Widerstand Pflicht. Nie wieder Deutschland!“
    Da bleibt mir doch glatt die Spucke weg. Wenn das kein Aufruf zu Gewalt ist. Mich graust es.

    • Antifa-Sound
      Das ist der Antifa-Sound. Noch nie gehört?

    • @Gast - Aufrufe zur Gewalt sind Aufrufe zur Gewalt - und metaphorische Rede ist metaphorische
      Rede.

      Ihr Beispiel zeigt nicht, was Sie zeigen wollen.

      Der o. a. Unterschied ist wichtig, weil er ein formales Kriterium darstellt, um zwischen Polemik einerseits und strafrechtlich Bedeutsamen andererseits zu unterscheiden.

      Sie wollen diese Unterschiede in Anspruch nehmen, also dürfen Sie nicht daran vorbei oder darüber hinweg sinnieren.
      Das hat keinen Zweck. Schafft nur unsinnigen Zwist.

  104. Wer hat uns verraten...
    Früher hat die SPD die „kleinen Leute“ wenigstens erst in schwierigen Zeiten verraten wie z. B. in den Kriegsjahren 1914-1917 mit ihrer Zustimmung zu den Kriegskrediten, in den Revolutionsjahren 1918/19, als sie mit Hilfe der Reichswehr und der Freikorps die kommunistische Revolution niederschlug und in der Weltwirtschaftskrise 1930, als sie ihre Regierungstätigkeit einstellte und damit die politische und wirtschaftliche Krise verschlimmerte.

    Rot/Grün unter Schröder/Fischer haben mit den „Hartz“-Gesetzen nicht nur die deutschen „kleinen Leute“ verraten, sondern mit der Lohndrückerei die Arbeitslosigkeit in die übrigen Euroländer exportiert (siehe H. Flassbeck in seinem Vortrag „Europa in der Dauerkrise“). Soviel zur sozialistischen Internationale.

    Wer den Vorträgen von Herrn Flassbeck oder Herrn Sinn („Euro-Desaster Europas vom Dezember 2016) zuhört, muss feststellen, dass wir uns nicht nur kurz vor einer wirtschaftlichen und politischen Katastrophe in Europa befinden, sondern auch noch von Idioten (siehe H. Flassbeck in seinem Vortrag „Europa in der Dauerkrise“ ab Minute 37: „…Wenn der Olli Kahn hier gestern gesagt hätte, nächsten Samstag gewinnen wir alle im Fußball, hätten wir gesagt „Idiot“, wenn Frau Merkel sagt „wir müssen alle wettbewerbsfähig werden“, sagt niemand „Idiotin“, warum nicht?) regiert werden, die sich lieber mit irgendwelchen Quoten, „hatespeech“ und Genderproblemen beschäftigen, als die wirklichen Probleme zu lösen und das Land „wetterfest“ machen.

    Sind etwa Herr Schäuble und Herr Gabriel z. B. in der Lage, die Frage, was mit den 750 Milliarden Forderungen der deutschen Volkswirt (lt. Sinn die Hälfte unseres Auslandsvermögens) gegenüber dem Eurosystem (Targetsalden) passiert, wenn Italien und Frankreich den Euroraum bzw. die EU verläßt, zu beantworten.

    Im Hinblick auf das, was uns noch bevorsteht, ist dieser „Twitterkindergarten“ eigentlich nicht der Rede wert.

    • Titel eingeben
      >Rot/Grün unter Schröder/Fischer haben mit den „Hartz“-Gesetzen nicht nur die deutschen „kleinen Leute“ verraten<

      Was haben denn die "Hartz-Gesetze" eigentlich so verschlimmert?

    • Vorsicht!
      Es gibt einen fundamentalen Unterschied zwischen Hans-Werner Sinn und Heiner Flassbeck:
      Hans-Werner Sinn weiß absolut Bescheid über das was er vorträgt.

    • An Anton Azubi: Was haben denn die "Hartz-Gesetze" eigentlich so verschlimmert
      Das erste was mir einfällt:
      Es ist egal wie viele Jahre sie vorher gearbeitet haben.
      Bei Arbeitslosigkeit oder Arbeitsunfähigkeit
      (zunächst bekommen sie noch Krankengeld)
      folgt auf 12 Monate ALG1 ALG2 also Grundsicherung(Sozialhilfe)

      Das gilt nach 2(?*) Jahre versicherungspflichtigem tätigem Seiens
      ebenso wie nach 25 Jahren.
      Davor gab es einen Zusammenhang zwischen der Dauer des Tätigseins und der Höhe und Dauer der Zahlung vor dem nötigen Gang zum Sozialamt.

      * Ich kenne die Frist nicht die man vorher gearbeitet haben muss.

      Da frage ich mich schon warum man so lange so hohe Versicherungsbeiträge beszahlen musste.
      Das könnte man Privat günstiger versichern.
      Ich würde die gesetzliche Arbeitslosenversicherung abschaffen.

  105. Hä?
    Ich hab nichts kapiert. Was ist denn XING? Und was hat denn das mit den nächsten Wahlen zu tun? Dass die Grünen unterirdisch sind is ja schon lange klar?

    • XING
      …ist das Geräusch, das entsteht, wenn ein gallischer Barde seine Laute stimmt. Danach hat sich eine Website für Musikfreunde im Seniorenalter benannt.

  106. Anleitung, wie man garantiert einen Sturm im Ventilator auslöst:
    Man muss nur die anderen im Diskurs als geistig krank bezeichnen.
    Dann läuft es, hundertpro.

    Fritz, schein-schlau: „Normalerweise liegt es mir vollkommen fern, Menschen zu pathologisieren.“ Genau das tat er. Warum das nicht einfach lassen.

    Solche Diffamierungen und pauschalen Geisteskrank-Zuschreibungen befinden sich am obersten Ende der Fahnenstange der unfairen schwarzen Rhetorik. Nur noch Häme, wenig Inhalt.

    Tichy tat recht daran, diesen Artikel zu entfernen.
    Denn der Artikel war nahe dran an:
    Beleidigung von Personengruppen

    Sogenannte Kollektivbeleidigungen sind dann strafbar, wenn ein zahlenmäßig überschaubarer Personenkreis beleidigt wird.

    (Anm. von mir: wie Gutmenschen, oder Grüne.)

    Grüne dürften ja neuerdings mit 9% eine relativ überschaubare Personengruppe darstellen. Gutmenschen gibt es anscheinend auch nicht sonderlich viele (proof of concept: sonst hätten wir z. B. kein Obdachlosenproblem).

    Ich wäre daher als Herausgeber, Autor oder als Kommentarist sehr vorsichtig, Grüne oder Gutmenschen als geistig krank zu beleidigen.

    An die, die eine Veröffentlichung fordern

    Derart möglicherweise oder tendenziell strafbare und deren Autor auch noch selbstschädigende Arikel sind nicht Teil des Diskurses, sondern Diskurs-Gift. Punkt,

    • Ist es jetzt schon strafbar, sich zu sorgen, dass das Verhalten Anderer auf eine
      Krankheit hindeutet? Würden Sie ersichtlich Gehbehinderte zum Wettlauf auffordern?

    • Bitte nicht so viel bold
      Text eingeben

    • an den Typographen
      Sein’s froh, dass es nicht Versal Bold oder Thunderbolt 2 ist.
      ;-)

      Drei magere Zeilen Bold muss man ab und an aushalten können.
      Es sei denn, es handelt sich um eine grotten-hässliche Schrift (z. B. Co-bold Sans). Dann würde ich Ihnen recht geben. ^^

  107. Tichy der komische Vogel
    Hallo Ihr lieben,

    Tichy muss weg aus der öffentlichen Bühne, warum ?

    Ganz einfach, weil dieser Vogel nicht tragbar ist!

    Der Typ ist extrem Gesellschafts Spalterisch und ist das Gegenteil von Sympatisch und Medientauglich !! Damit unsere Gesellschaft funktioniert bedarf es Personen die „Menschlich“ rüberkommen und absolut Medientauglich sind, das trifft alles auf den Tichy definitiv nicht zu, genau das Gegenteil würde zutreffen.

    Ich appelliere an die öffentlichen Medien, geben Sie diesem komischem Kauz keine öffentliche Bühne !!!

    Bitte, bitte, bitte! Ich wünsche mir nichts mehr als eine Gesellschaft die seines gleichen sucht, bzw. wo die „ausländischen“ auf „uns“ dann „neidisch“ sind ;-)))

    LG
    Euer Dingo

  108. Wenn ich mir ihre Blogs zur Netzwelt ansehe
    habe ich doch sehr den Eindruck, dass Sie sich genauso wie Ihre bösen Feinde in einer selbst-referentiellen Blase bewegen in der alte Rechnungen aus den Kindertagen des Internets beglichen werden. Was über Twitter und die sozialen Medien läuft, erinnert mich doch sehr an den dummdreisten Kindergarten, den die Piratenpartei aufgezogen hat und der dann ja auch sehr schnell wieder verschwunden ist.

    Wie Sie ganz richtig beobachten, hat nämlich die „Debattenkultur“ in der Netzwelt nichts mit Regierungsarbeit wie in Ihrem Landkreis zu tun und die Twitterer sind periphere Figuren oder gescheiterte Existenzen. Sollten es die die Twitter-Größen jemals in Regierungsämter schaffen ist es mit dem Twittern ganz schnell vorbei. Trump’s Twitterei ist ja nur deswegen wahrgenommen worden, weil die Print- und Funkmedien darüber berichtet haben.

    Wie man schon am arabischen Frühling sehen kann, sind soziale Netzwerke ungeeignet, um nachhaltige politische Bewegungen zu organisieren. Deshalb haben ja auch die Muslimbrüder und nicht die Twitterer vom Tahrir Platz die Wahlen gewonnen. Wer wirklich langfristig mitspielen möchte, muss es so wie Kretschmann, Palmer und Ihr Beppo machen, die sich eben nicht nur in 140 Zeichen äußern.

    • Trump hat bei Twitter 19,8 Mio Follower.
      Nur deshalb wird in den Medien darüber berichtet. Trum selbst braucht die Berichterstattung in den alten Medien nicht mehr.

  109. Gute Nachricht
    Eine gute Nachricht ist, wenn es konkrete Informationen über die Ereignisse gibt. Alles unter Vorbehalt des ausstehenden Abschlussberichts der polizeilichen „Arbeitsgruppe zur Aufarbeitung der Silvesternacht“: aber wenn „sie“ in Gruppen gekommen wären, dann hätten sich die „99 Iraker, 94 Syrer, 48 Afghanen und 46 Deutsche. 17 waren Marokkaner und 13 Algerier“ miteinander verabreden müssen. Unmöglich ist das nicht, aber denkbar auch. Es wird sich zeigen, ob das Narrativ „Nafri“ zur Debatte taugt.

    • Was mich wundert: berichtet wird von 674 Feststellungen der Identität
      und von 425 Feststellungen der Nationalität.

      Konnte man etwa von der Differenz, also von 249 Personen, die Nationalität gar nicht feststellen?
      Oder werden die aus einem anderen Grund nicht erwähnt?

    • Glaubhaft?
      Also, die Frage stelle ich schon mal, weil die Nachricht hört‘ ich schon, allein, mir fehlt der Glaube.
      Da waren 1500 Polizisten im Einsatz, Personenfeststellung am Bahnhof, also Ausweise, Duldungen … . Am 1. Januar stellt die Polizeiführung fest, das Nafris das gros waren. Heute ist der 13, und heute wird festgestellt, von der gleichen Polizeiführung, dass nur wenige Nafris dabei waren.

      1500 Polizisten, also wenigstens nicht unterbesetzt, einige hundert Personalfeststellungen, auf Grundlage dieser eine Meldung über Nafris.
      12 Tage später erst stellt man fest, es wären hauptsächlich keine gewesen.

      Kommt mir zunächst nur eins vor: unwahrscheinlich – unglaubwürdig.

      Weiss da jemand mehr?

    • PS: Und - muss es hier eventuell nicht auch heißen "vermeintliche":
      „Es waren 99 Iraker, 94 Syrer, 48 Afghanen und 46 Deutsche. 17 waren Marokkaner und 13 Algerier.“
      Auf welche grundlegenden Identitätsdokumente stützte sich die Polizei bei der Kontrolle?
      Die „Deutschen“ glaube ich denen unbenommen – nur wüsste ich gerne, ob da eventuell welche mit Doppelpass dabei waren.

    • "unsichere" Dokumente, daraus folgt: unsichere/nicht geklärte Identitäten?
      http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/12415/3534677

      „Viele dieser Personen haben sich mit Dokumenten und Bescheinigungen ausgewiesen, die nicht als sichere Dokumente im Sinne einer zweifelsfreien Bestimmung der Staatsangehörigkeit gelten.“

      37%, 249 Männer, also mehr als 1/3, konnten bis heute, dem 13. Tag nach Silvester, noch gar nicht zweifelsfrei identifiziert bzw. zugeordnet werden?

      Was jetzt, wenn man das auf die uns mitgeteilte Gesamtallgemeinheit der zu uns „geflüchteten“ hoch rechnet? Oder gar auf die Zahl, die über das hinaus, inzwischen hier anwesend ist?

    • Nur Nafris sind die Bösen?
      Da wurden Fake-News produziert, um Vorderasien und Nahost sauber zu halten. Man sollte besser die Religionszugehörigkeit nennen, dann wäre die Übereinstimmung 100 %. Aber diese Diskussion will natürlich niemand.

    • Titel eingeben
      Wenn man es so sehen will, dann geht die Verschleierei bereits intern, innerhalb des Dienstbetriebs der Polizei, los. „Nafri“ als Codewort für etwas, das unaussprechlich ist.

  110. Hyperbole-Tollhaus
    @ Greenbowlerhat
    „Ohne jetzt hier ein neues Thema aufmachen zu wollen: die Leute in den USA haben u.a. deshalb vor Trump so viel Angst, weil er zwar Establishment ist, aber nicht „dieses“ Establishment, und offenbar keine Beißhemmungen hat, da rein-zugrätschen. Zeigt sich u.a. am Umgang mit den Geheimdiensten, die seit Wo-chen immer deutlichere Drohsignale an Trump senden, sie gefälligst in Ruhe zu lassen.“

    Es ist eher umgekehrt so, dass die Amerikaner sich Sorgen machen, weil Trump sich offenbar für die Basics seiner künftigen Arbeit als Präsident nicht sonderlich interessiert, wie z.B. für die Sicherheitsbriefings, an denen er idR nicht teilnahm, weil er sie nicht brauche, weil er „a smart person“ sei. Dann zweifelte er an deren Findings, erkennt die inzwischen jetzt doch an, z.B.: Also war es doch Russland, das die Server der Demokraten gehackt hatte, gibt selbst Trump inzwischen zu.

    Trump holt das Establishment, auf welches er in seiner Kampagne wüst geschimpft hatte, direkt in sein Kabinett, wie z.B. einen Goldman Sachs Partner zweiter Generation als Finanzminister und weitere Wallstreet Größen, Hedge Fonds Manager z.B., von denen er in der Kampagne wie von seinen größten Feinden redete.

    Tja, Trumps Hyperbole-Tollhaus macht süchtig.
    Es gibt ja jetzt einen richtigen Skandal, der so abläuft wie ein B-Thriller. In Hauptrollen:
    Trump; ein ex UK MI6-Mann, ex Leiter der Moskau-Operations, (hatte mitge-holfen, den FIFA Sumpf trocken zu legen; inzwischen untergetaucht, fürchtet um sein Leben aus Russlands Rache);
    Sir Andrew Wood, ehemaliger UK Moskau-Botschafter, der jenen Ermittler an McCain empfohlen hatte, um in Trumps Russland-Connection zu ermitteln; Buzzfeed, das nicht verifizierte Geheimdokumente veröffentlicht hat;
    die US Geheimdienste *und* das FBI, welche in der Sache jetzt noch ermitteln.

    Inzwischen hat „Penthouse“ eine Belohnung von 1 Mio. Dollar für Trumps Moskau Ritz-Carlton-Sex-Video „Golden Shower“ ausgesetzt.

    Wer Lust hat, sich ein bisschen im Dreck zu suhlen:
    The most hilarious comment, ein Must für alle, die Trump nicht mögen:
    (Rumours) „The Sheer Perfection of Donald Trump’s Golden Shower“, New York Magazine, 11.1.17.
    Unglaubliche Berichte findet man in den UK Tabloids, vor allem in Daily Mail.
    Last, but not least: Die aktuelle Pressekonferenz von Trump unbedingt empfehlenswert. Full video on Youtube; full transcript on BBC.

    • ... das ist einfach widerwärtig ..
      … man muss den Trump nicht mögen, aber nur mal überlegen, ob so ein offenkundiger gestörter Dreck über die Clinton nicht direkt im Papierkorb gelandet wäre. Natürlich wäre das geschehen. Und wer das nicht getan hätte, wäre als krank und gestört bezeichnet worden.

    • Meine/deine Wahrheit >< meine/deine VT ;-)
      @ Sirisee
      Sorry, aber die übelsten Verschwörungstheorien über Clinton wurden hier in Don Alphonsos Blogs fleißig kursiert. Haben Sie das nicht mitbekommen? Ihr wurde *alles* unterstellt, und Trump hat sie in seiner Kampagne sogar Devil genannt.

      Nun tue ich exakt dasselbe, und zwar *nicht* mit Information aus dubiosen VT-Websites, wie beim Pizzagate etc., sondern aus ganz normalen Medien.

      Wussten Sie nicht, worum es bei Pizzagate ging? Ich finde die damit verbundenen Vorwürfe noch weitaus widerlicher. Diese VT wurde hier wiederholt und genüsslich verbreitet.

      Warum also so sensibel?
      Nachdem Trump selbst die ekelerregendsten VT öffentlich präsentiert hat, wie z.B.: Der Vater von seinem gefährlichsten Rivalen Ted Cruz sei am JFK-Attentat involviert gewesen, bzw. wie seine engsten Bera-ter und Verbündeten die kranke VT Pizzagate verbreitet haben, sollte ich jetzt Rücksicht haben. All das haben Sie hier nicht mitbekommen, hm…?

      Sorry, ich habe kein Mitleid. Das erste Mal erntet er das, was er selber gesät hat. Nun weiß er vielleicht, wie es sich anfühlt, wenn man mit Dreck geschleudert wird.

      Und btw: Wenn das alles so harmlos wäre, warum ermitteln dann sogar das FBI und die US Geheimdienste? Warum wurde Trump über die Vorwürfe von offi-zieller Seite, vom Geheimdienst *und* FBI ihm gebrieft und auch schriftlich in-formiert. Just asking…

    • Ergänzung
      Ich hatte vorhin geschrieben:
      „Sorry, aber die übelsten Verschwörungstheorien über Clinton wurden hier in Don Alphonsos Blogs fleißig kursiert.“

      Natürlich nicht von Don Alphonso, sondern von einigen Teilnehmern seiner Blogs.

    • Manneskraft
      Klingt für mich einfach wie eine Fakenews Retourkutsche nach #pizzagate und den Verdächtigungen der Clintons, in einem Kinderfickerring involviert zu sein.

      BTW Wenn DT in seinem Alter noch einen perfekten Sinusbogen hinbekommt, dann werden ihm Respekt und Anerkennung zumindest der männlichen Hälfte des Planeten sicher sein, abzüglich einiger empfindsamer „liberals“, die traumatisiert sein werden, beim Anblick von so viel Männlichkeit in Aktion, aber die zählen ja ohnehin nicht mehr.

    • ... Das ist keine Frage des Mitleides ...
      … Sondern der schiefen Sicht. Bei Trump wird von der Qualitätspresse so berichtet, dass selbst der gröbste Dreck „kompromittierend“ sei; dabei ist nur das Ernstnehmen und Verbreiten von derartigen Dreck gestört.

      Das ist ungefähr so, als würde über Merkel in der Tagesschau berichtet mit dem Aufmacher sie werde durch ein Dossier komprommiert, über das auch schon der BND informiert sei, wonach sie jeden Tag ein Flüchtlingskind zum Frünstück isst und eine Finca in Paraguay habe, wo sie Sklaven arbeiten lässt. Wer so was verbreitet wird und würde als gestört bezeichnet…


    • @ Dreamtimer
      Ich finde moderate Liberale immer noch besser als ultrarechte religiöse Eiferer, Sektierer bzw. Evangelisten, mit welchen sich Trump in seiner Administration umgeben sein wird. Ich wüsste auch nicht, dass normale Liberale oder Linke verklemmter wären als diese.

      Es geht ja hierbei vornehmlich darum, ob Trump den Russen Geld schuldet bzw. ob er sonst erpressbar ist. Die Ermittlungen wurden nicht durch die Liberalen beauftragt, sondern von Trumps Opponenten aus den eigenen republikanischen Reihen, vor allem durch John McCain. Dass es diese Ermittlungen gegeben hat, ist ein Fakt. Die Findings sind lediglich nicht nachgewiesen bzw. sind so grotesk, dass der normale prüde Durchschnittsbürger so etwas sich nicht vorstellen kann. Dabei soll jedes klassische Bordell ein paar „Spezialistinnen“ haben, die derlei und ähnliche Dienste anbieten, also so abwegig ist das nicht. Jedenfalls weniger abwegig als die Pädophi-lie/Pizzagate-Gerüchte.

      @ Sirisee
      Sie haben die Sache offenbar nicht verfolgt.
      Seriöse Medien, wie z.B. Washington Post, New York Times oder CNN etc. haben kein einziges Wort über den Inhalt der Vorwürfe enthüllt, das war Buzzfeed, dem deshalb auch unseriöser Journalismus vorgeworfen wird.

      Ich selbst redete von „normalen“ Medien und meinte damit the Yellow Press, die das nun genüsslich ausschlachtet. Was soll daran so ungewöhnlich sein? Soll Donald Trump ein unantastbarer Heiliger sein?

      Hier ist auch gar nicht die Rede von strafbaren Handlungen wie Pädophilie, sondern von ungewöhnlichen Sexpraktiken, die nicht strafbar und auch nicht verboten sind. Was daran so empörend sein sollte, dass Sie das mit Kannibalismus mit Kindern vergleichen, erschließt sich mir nicht.

      Ich finde die Story amüsant, nicht auf Grund dessen, was Trump vorgeworfen wird, sondern weil er selbst, Meister der Verschwörungstheorien, nun selber von solchen Vorwürfen betroffen ist. Ich empfinde halt eine gewisse boshafte Schadenfreude, das ist alles, was mich bei der Sache interessiert.

    • nö, nö
      … da müssen Sie zB die FAZ schon mal genauer lesen:

      „Der Kreml hat keine kompromittierenden Dokumente zu Trump“

      oder TZ noch fieser:

      „Belastendes Dokument aufgetaucht

      Das steht in den angeblich kompromittierenden Papieren über Trump“

      Der Punkt ist doch, dass ständig insinuiert wird, als gäbe es zur Person Trump kompromitterende Informationen.


    • @ Sirisee
      Es sind keine Unterstellungen, sondern Fakten. Solche Dokumente liegen tatsächlich vor, und zwar bei sowohl den US Geheimdiensten als auch beim FBI, und dort wird auch ermittelt. Dass solche Dokumente vorliegen, wurde Trump von denen auch mitgeteilt. Nach seinem letzten und bisher wohl mit dem einzigen Sicherheitsbriefing, an welchem er teilgenommen hat, erhielt er durch die Geheimdienste eine zweiseitige Anlage zum Briefingsdossier, in welchem er solch eine Mitteilung bekam.
      Das sind unwiderlegbare Fakten, die belegt sind.

      Dass Kreml alles abstreitet, ist wohl logisch, oder.

      Wenn Sie die US Medien nicht jeden Tag verfolgen, wie ich, können Sie das natürlich nicht wissen. Ich lese kaum noch deutsche Medien, weil ich den Schreibstil bzw. den Inhalt in 90% der Artikel nicht mehr ertragen kann.

      Eine andere Sache ist, dass unseriöse Medien nun den angeblichen Inhalt der bisher unbewiesenen Vorwürfe enthüllt haben. Sie hatten nicht verifizierte Dokumente publiziert, was zu beanstanden ist.

      Darum geht es: Es gibt Vorwürfe, denen nachgegangen wird. Worum es geht, ist weder vom FBI noch von den Geheimdiensten bekanntgegeben worden.

      Naja, interessant für mich ist, dass manche Menschen keine Probleme damit haben, Clinton zu unterstellen, dass sie einen Pädophilen-Ring unterhält, doch jetzt große Probleme damit haben, sich mit Fakten abzufinden, laut welchen gegen Trump ermittelt wird. Weswegen auch immer, steht nicht zur seriösen Diskussion, nur, dass diese Gründe kompromittierend sein könnten. Denn sonst würde man ja in der Sache wohl nicht ermitteln, gell.

      Aber don’t you worry. In weniger als in einer Woche ist Trump der Präsident der USA. Dann kann er seinen Geheimdienst neu besetzen und den FBI-Direktor feuern, und dann wird die Sache eh einschlafen. Ist doch schön für Trump und seine Anhänger.


    • Mhm, naja. Der Wahlkampf, der nicht enden will, oder so.
      Trump wird natürlich auch vom Apparat nicht sonderlich gern gesehen. Als Außenseiter hat er es schwer, Deckung zu bekommen.
      Daß er auch Geschäfte mit Rußland gemacht hat, hat er doch nie bestritten? Und er war nie im Staatsdienst, konnte also auch betört von den Schönsten einfach keine Staatsgeheimnisse verraten, weil er keine kannte?!

  111. Vielen Dank
    Es ist noch nicht so lange her, da habe ich mich mit eifrigen Mitstreitern von Bahnschienen tragen lassen.
    Der Kampf gegen Nazis, gegen Umweltsünder, gegen Korruption und Kriegstreiberei war und ist mir ein Anliegen.
    Wohl auch aus diesen Gründen bin ich nicht in einer großen Kanzlei oder Mediengruppe tätig, sondern engagiere mich auf der Straße und in den sozialen Brennpunkten und halte über mein Engagement in der Öffentlichkeit mehr oder weniger die Klappe.
    Leider kam ich nicht umhin, einige sich erweiternde Problempunkte zu registrieren. Einer dieser Punkte ist die Aggressivität und das Weltbild vieler Flüchtlinge, und deren nahezu straffreies Ausleben von Antisemitismus und Homophobie, sowie eklatanter Christen- und Frauenhass.
    Hätte ich mal die Klappe gehalten. Ich bin seit 2015 im Kollegen und Bekanntenkreis als Nazi diffamiert, von Menschen die 08/15 im Sessel sitzten und sich von dort aus echauffieren. Ich bin konsterniert, verwirrt und traurig. Vielleicht auch ein bisschen wütend.

  112. Blankes E
    Hallo Don,
    nach der Idee „Sex auf Rezept“ war der Artikel bei Tichy ein interessanter Diskussionsbeitrag.
    Als ich von der linksgrünen Reaktion erfuhr …. Mir fehlen für diese beginnende Diktatur die Worte.
    Ich danke Ihnen wieder mal für Ihren Mut bei der Verteidigung der Demokratie (ja soweit ist es schon). Bei der FAZ bedanke ich mich ebenfalls.
    Gruß von der Küste

    • Sex auf Rezept
      soll es in den Niederlanden schon in den 90er Jahren gegeben haben.
      Die Betroffenen waren psychisch Kranke die keinerlei (normale) Sexualkontakte hatten und davon ggf profitieren konnten.

      Ich war in der Psychiatrie Bezugspfleger eines ca 30Jährigen der verschiedene Störungen hatte. Nebenbei erzählte er das er gerne auf der Bank sitzt und die Mädchen beobachtet die auf den Schulbus warten.

      Eines Tages berichtete eine Bezugspatientin mit einer chronischen Psychose(ca 50) das sie noch Geld von ihm zu bekommen hätte wegen eines Oralverkehrs(?) mit Ihm am Vorabend in der Dusche.

      Fast alle Kollegen waren empört. Ich nicht und unterstütze die Frau in Ihrem anssinnen ihren Lohn zu bekommen.

      Was mich erfreute war die Tatsache das der Mann einen einigermaßen normalen sexuellen Kontakt hatte. Er was m.E. auf dem Weg der Besserung.

      Mit gelebter Sexualität beschäftigt sich die Akutpsychiatrie idR kaum.

  113. Sex auf Rezept für alle!
    Danke Don, hör bloß nicht auf!
    Gruß von der Küste

  114. ....sie praktizieren halt Bevormundung und Gehirnwäsche.
    Sie predigen Toleranz und Meinungsfreiheit, praktizieren aber sobald sie 1 cm Machtgewinn haben, Bevormundung und Gehirnwäsche. Denkverbote und Wahrheitsministerien.
    Grüne, SPD-Maas, große Teile der Neu-CDU, so dass sogar ein Herr Bosbach freiwillig geht.
    Sie nennen sich Humanisten und sind übellaunig. Irgendwie verirren sie sich stets auf die falsche Seite, finden sich unversehens auf Demos wieder, wo „Deuschland verrecke“ skandiert wird, wollen nicht Antisemiten sein aber sind stets gegen Israel. Sie kennen ihr aktuell gefühltes *Geschlecht nicht genau und belehren alle anderen dahingehend. Stets verirrt, stets verwirrt.
    Da wo sie sind ist vorne, alle Nachbarn um Deutschland herum sind auf einem Irrweg – wirklich alle!! Denn: Wo sie sind ist ganz vorne!!
    Sie sind die Spitze des Eisbergs, die Krönung, die allerhöchste Lehre. Sie würden bedingungslos Grundeinkommen machen für alle: Hurra, isch hab im Lotto gewonnen!
    Aber wehe, du kommst ihnen in die Quere. „Du wirst doch nicht stänkern!? Wie, das siehst du anders??
    Kusch dich!!“
    ..die Grün*innen, schade, die SPD hab ich mal als Arbeiterpartei gesehen, heutzutage kann ich Grüne, EKD und SPD und – seit Merkels Pirouetten – große Teile der CDU irgendwie nicht mehr unterscheiden. Kann mir jemand weiterhelfen?
    Bin ich schon zu alt ?? (55 Jahre – nicht werberelevante Gruppe – mittlererer Bildungsabschluss – jährliches Einkommen unter 50.000.- Euro, männlich – reicht das?)
    Wahlberechtigt.

  115. Volksverräter
    Der Übergang vom Florett zum Degen, gelingt Ihnen doch sehr trefflich.

    Über den geschmeidigen Beppo – den sich wohl fast jeder wünscht, der für einen wohlgesonnenen, fruchtbaren und Kultur förderten Landkreis sorgt – der so ein untypischen Grünen gibt, aber so scheint, nicht wirklich die Polit-Baronessen mimt, die man in ihren Ausschweifungen derzeit ständig um die Ohren bekommt, dass es einem nur noch zur Porzellan-Krönung treibt, ist eines Kommunalpolitikers würdig.

    Dieser Beppo, macht seine Arbeit! http://blogs.faz.net/deus/2017/01/07/der-nafri-seine-invasion-und-das-schwammerl-4012/#comment-52135

    Es sind erbärmliche Individuen, die meinen, über Denunziation+++ und finanziell unterstützenden Schlägerbanden, „eine Demokratie“, nach ihren Maßstäben zu rechtfertigen. Aber das ist in Ordnung, weil Nazis. Sensationell! Magdeburg und Fulda sind ein Beispiel, wie man einer Partei, die Redefreiheit entzieht.

    Was soll man dazu noch schreiben: https://twitter.com/Winston2084/status/819902354384388096

    Bemerkung:
    Selbst verletzt; Und hinter einer unausgegorenen Selbstdarstellung, einer weiblichen Person, deren Fantasien, bezogen mit einem Mann, wohl nie wirklich geistig empor stieg, klammert man sich daran: „Wenn die Hölle heiß ist,…?“
    Spiegel kaputt? Nein, man ritzt in diesem, männerfeindliche Gedanken, die bei Bedarf, einer vorgetäuschten Vergewaltigung – demjenigen – das öffentliche, wie das private Leben zerstört.

    Und das ist nur eine Form, der sexuell strafrechtlichen Zerstörung.

    Wie verschachtelt diese hinterfotzige Politik ist, bringt der Autor sehr gut zu Tage. Die Politik ist nicht mehr glaubwürdig.

    .

    https://pbs.twimg.com/media/C1urQDlUsAANud4.jpg

    .
    .

    PS: Den ersten Ehrenmord gab es auch schon. Und die Angriffe gegenüber Frauen(nicht nur), gehen unvermindert weiter.

  116. Danke!
    Bravo und danke (mal wieder)!
    Was mich neben den Anzeigen-Boykott-Aufrufen, die sich zumindest gegen in der Öffentlichkeit agierende Unternehmen und Personen richten, allerdings noch stärker beunruhigt, ist die „Meldung“ (Denunziation) von „normalen“ Bürgern mit missliebigen Meinungen bei Ihren Arbeitgebern zum Zwecke der persönlichen, wirtschaftlichen Vernichtung. Die Causa Lauer wurde genannt, die Causa Bütikofer (der, wenn ich Wikipedia richtig verstehe, noch nie in einem normalen Beruf gearbeitet hat!) gehört da m.E. auch zu (wobei ich den Auslöser dort nicht kenne).
    Was mich dabei am stärksten beunruhigt: Diese Personen erkennen noch nicht einmal im Ansatz, dass ihr Handeln frappierend dem Handeln der Karrieristen in totalitären Systemen ähnelt. Sie kämpfen gegen Systeme, deren Mittel sie selber gutheißen und anwenden, und sehen das Offensichtliche nicht.

  117. Verlustmeldung
    Frau Simon , bei Ihnen alles okay ?

    • Wer vermisst mich denn da?
      Pardon, aber Daily sagt mir nun grad überhaupt nichts.

      Tja und sonst… alles o.k., nee nicht so richtig. Ich bin sehr angespannt, so angespannt, dass meine Wirbel völlig blockieren und ich demzufolge entsprechende Schmerzen habe. Eine Spritze entlang der Wirbel gestern beim Doc brachte eine ruhige Nacht, aber als ich hier anfing zu zu lesen, fing das Theater von vorn an. Gymnastik hilft grad nur sehr begrenzt, ich sollte mich wirklich nicht so aufregen.

      Ich lese also hier über den Tag verteilt immer mal, schäme mich schon ein wenig, so viele Jahre SPD gewählt zu haben, wenn auch noch rechtzeitig zur Vernunft gekommen, meinen Vater im Stillen um Verzeihung bittend und wundere mich über die vielen Grünenwähleroutings hier.

      Ich war schon gegen Kernenergie/Atomkraft, als Adenauer damit anfing und Kritiker über die Halbwertszeiten usw. aufklärten. Das ging damals ziemlich parallel, dazu habe ich keine Grünen gebraucht, die kackten da noch in die Windeln oder waren noch gar nicht geboren.

      Was sich nun Mitglieder der SPD erlauben, lässt einen an das Dritte Reich denken. Einem Lauer oder Richel kommen solche Gedanken der Parallelen wohl nicht, das ist denen so fremd wie Empathie oder der Grundgedanke der Demokratie. Dazu Maas und Konsorten, es ist einfach zu viel Idiotie im Umlauf.
      Was soll ich zu solchen eindimensional und kleingeistig gestrickten Leuten denken und sagen, mir fällt dazu nichts mehr ein.

      Die Zeit wird auch über diese Leute hinwegrollen, sie hoffentlich wegspülen, ganz aussterben wird diese merkwürdige Spezies wohl nicht.

  118. Unfassbares Pack
    Früher wären diese Leute bei der SA gewesen und hätten missliebigen Personen die Scheiben eingeschmissen. Wie kriegt man das wieder los? Diese Domscheid-Berg hätte ich auch intelligenter eingeschätzt.

    • Immernoch tätig
      http://blogs.faz.net/deus/2017/01/13/wer-hat-roland-tichy-verraten-die-splitterpartei-sozialdemokraten-4023/#comment-52915

      Hallo @Werner,
      wieso früher, das machen sie doch immer noch, und nicht nur Fensterscheiben.
      Aktuelles Beispiel: Magdeburger Uni, und der Umgang mit Andersdenkenden.

      Da haben die Spät-68ziger (MZ) mal mit Fäusten, Polenböller, viel Geschrei und Gepöble gezeigt wie Meinungsfreiheit bei der heutigen SA (Studentische Arschlöcher) geht.

      Hier schauen: https://www.youtube.com/watch?v=dSDIngUsYvE&feature=youtu.be&t=89

      gesamt 3 Minuten unkommentiert: Gender an der Uni?- Ohne AfD! 12.Januar 2017 Magdeburg

    • ... wir müssen mit dem Phänomen ...
      … des durchgedrehten Fanatikers leben lernen. Das sind Leute die total enthemmt und entgrenzt und genuin feige sind. Die gab es schon in den 80er Jahren vereinzelt, aber die fielen nicht auf und fanden eine Nische.
      Jetzt haben sie sich wie die Zombis massenhaft vermehrt und sitzen jeder Redaktion.

    • Irgendwie wird hier ziemlich kenntnisfrei argumentiert ...
      Derartige Proteste waren in den achtziger Jahren an einer Reihe von Unis Alltag, es traf so gefährliche Rechtsausleger wie Forschungsminister Riesenhuber oder Umweltminister Töpfer.

      Ich kriege auch bei 25jährigen mit Idealismus- und Hormonüberschuss nicht gleich die Staatskrise. Auch die AfD Politiker werden lernen, das auszuhalten, die Unionsminister blieben damals ziemlich gelassen (ja, ich war dabei).

      Also lassen Sie die „SA“ mal stecken. Klar haben die Protestierer einen an der Waffel und ein seltsames Demokratieverständnis, aber bei mir stehen sie unter Kinderschutz :-).

      Gruss,
      Thorsten Haupts

    • Titel eingeben
      Also, Vergleiche von „Schutzstaffel“ und SPD gehen mir definitiv zu arg daneben! Das wird der historischen Dimension nicht gerecht und nivelliert die Bereitschaft von SPD-MitgliederInnen, immerhin in einen deutlicheren Widerstand gegen „Nationalsozialisten“ und ihren drchgeknallten Super-„Führer“ zu treten, als viele andere …..

      Und soweit ich die „Historie“ kenne, sind Regierungsmitglieder von SPD-Landesregierungen auch in deutliche Oposition zu Großkirchen getreten, explizit der Röm.-Kath. Kirscheli in Deutschland, als deren Repräsen-tanten und -tucken noch sehr feudal und selbstherrlich agierten ….

      Dass die BRD-SPD den „eleganten“ Massenmörder Stalin recht toll fand und die SPD in NRW dann als feudaler Sumpf endete, der teils schlimmer gewesen muß als CSU im Freistaat Bayern, ist ja nicht mein Problem (-;

    • QED
      Das lustigste an dem Video ist das lustige runde Poster oder Transparent (wohl seitens der Uni?) das da oben drüber hängend einmal kurz mit ins Bild rutscht. „Für Diversität und Pluralismus“ steht da groß drauf. Und unten drunter gibts aber gerade ordentlich Dresche für zuviel Diversität und Pluralismus. Herrlich! Und jemand hat da offenbar im Getümmel sein Gehirn verloren. Das kommt im Rechtschaffenheits-Eifer aber wohl schon mal vor. Alles in allem bleibt jedenfalls sehr unklar, wer hier jetzt die „Guten“ sind, oder ob solche hier überhaupt anwesend sind. Aber der Unterhaltungswert ist sicher groß.

  119. An sich ein Witz ...
    … dass wir im 21. Jahrhundert feststellen müssen, dass ausgelebte, unhinterfragte Ideologie (egal, welche) und ausgelebte, unhinterfragte Religion (egal, welche) die Aufklärung, die Toleranz und den gesunden Menschenverstand (nebst der Intellligenz) zum Teufel jagen.
    Auch, weil neuzeitliches, tolerantes und aufgeklärtes Denken ein Produkt der Bequemlichkeiten eines bis dato funktionierenden, prosperierenden Gemeinwesens darstellt. Diejenigen, die davon profitiert haben, sind nun die Ersten, die diese Errungenschaften wieder kaputt machen. Auch unter dem moralisch erhabenen Vorsatz des Gutmenschentums in seiner dümmstmöglichsten, selbstverleugnerischsten Variante, die bis zur Selbstaufgabe noch die andere Wange hinhält. Dass andere Menschen aufgrund ihrer Anpassung (und Erziehung) an ihre jeweiligen Lebensumstände längst noch nicht so weit sein könnten, kommt den Gutmenschen nicht in den Sinn. Ist jemand so saudumm (Sorry), einen Löwen aus dem Käfig zu lassen und sich dann zu wundern, dass er sich nicht gesittet an den Tisch setzt? (Wobei wir ihn vorher ohne Aufhebens seitens der Gutmenschen mit blutigen Knochen, vulgo: Waffen beliefert haben? Die here Ideologie (alle gleich gut, gleich schön, gleich vernünftig, gleich befähigt, etc., pp) verschließt ihre Augen vor der Realität, die man, sofern man will, im Netz betrachten kann. Der gute Mensch köpft und foltert, sei es, weil er irgendeinem Geheimdienst angehört oder Isis. Und er ist justament dabei, mitten in Europa wieder Meinungsdiktaturen zu errichten, unter rechtem, linkem oder religiösem Duktus. Oder schlicht nur wegen reiner Machtgier, die sich nie ausrotten lässt.
    Was uns zur Selbstverteidigung und zum Überleben fehlt, ist Realitätssinn und gesunder Menschenverstand. Womit wir wieder beim Miesbacher Beppo wären. Bei einem funktionierenden Modell, das pragmatisch und, viel wichtiger, womöglich einfach nur pflichtbewusst, diszipliniert und liebevoll ist.

  120. Titel eingeben
    „Es ist ein Unglück, dass die SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands heißt. Hieße sie seit dem 1. August 1914 Reformistische Partei oder Partei des kleineren Übels oder Hier können Familien Kaffee kochen oder so etwas – vielen Arbeitern hätte der neue Name die Augen geöffnet und sie wären dahin gegangen, wohin sie gehören: zu einer Arbeiterpartei. So aber macht der Laden seine schlechten Geschäfte unter einem ehemals guten Namen.“
    (K. Tucholski. Die Weltbühne 19.7.1932)
    Es hat sich nichts geändert.

  121. @ Gebirgler 17:49 Den Sinn-youtube-Vortrag habe ich auch angehört - ziemlich unschön...
    – und ich hab‘ geschaut: Wer registriert ihn wenigstens? Weitgehend Fehlanzeige in den Medien. Die FAZ hatte vor Weihnachten einen kurzen Überblicksartikel im wirtschaftsteil, ganz ok, und da war ohne „huch hier spricht der Teufel“- Anmoderation Alice Weidel zitiert mit einer ziemlich klaren, wenn auch etwas steilen Aussage in dieser Sache.

    Die gute Nachricht in Sachen Target-Salden und EZB-Fantastillionen, die gerade ausgegeben werden, lautet: Das meiste davon ist weg. – Es wird uns insofern nicht mehr wehtun, wenn sich, vermutlich in einiger Ferne, herausstellt, dass die „Rückzahlung“ in einer weiteren EU-Konstruktion besteht, vielleicht derart, dass man Auslandsanteile an der Deutschen Wirtschaft annimmt (mögliches Kriterium – deutsche Anteile am Klimawandel (die natürlich höher liegen als von mir aus die Italiens usw. (schon allein, weil die deutschen Zahlen besser sind – … und genau diese Zahlen werden bei den endlosen Talkrunden, in denen die Sache dereinst besprochen werden könnte, auch auf den Tisch kommen, von Frau Will z. B: – mit süffisantem Lächeln: Ja, da haben wir in Deutschland solche „miesen Ökobilanz-Zahlen“, und dann beklagen sich einige noch, dass das nun kosten soll… usw., usw. …. es ist von einer Komödie nicht mehr zu unterscheiden…

    – Jedenfalls werden dann die deutschen „Öko-Schulden“ von mir aus genommen, und die Zahlen werden verrechnet mit sozusagen echten Schulden, die Positionen werden glattstellt, oder – kulanterweise – halt nur fast glattgestellt, und alles ist in Butter, nur halt das schöne Geld auf nimmer Wiedersehn verschwunden.

    Denkbar sind noch weitere Kriterien – bedienen könnten sich die kreativen Verrechner auch beim formidablen Duo Wagenknecht-Lafontaine, die ja davon ausgehen, dass Deutschland aufgrund viel zu niedriger Wechselkurse sowieso die Rest-EU – – da halten wir jetzt die Luft an und bleiben lächelnd vis-à-vie – – tatatatatataaaaa: „Ruiniert“ (wahlweise auch gern vorgebracht von Oskar un „sinnere gerngesehene“ Frau Wagenknecht: „Zugrunde richtet“).

    Von den gewaltigen deutschen Aussenständen blieben auch nach dieser Wagenknecht/Lafontaine-Argumentation tatsächlich nur Bruchstücke (mein Tipp: Von 32 % abwärts), die wieder hierher zurückfließen müssten.

    Ausserdem könnte man ja auch die aus der deutschen Öko-Schuld resultierende und die aus der deutschen Wechselkurs-Schuld resultierende Summe zusammenzählen: Dann wären die übernächsten deutschen Netto-Zahlungen auch schon wieder finanziert.

    Das alles ist schon formidabel.

    Es würde mich interessieren, wenn man in Redaktionen – von mir aus anonymisiert – herumfragte, so wie Gigerenzer das bei den Medizinern gemacht hat wg. Medizinstatistik, wo rauskommt, dass der Durchschnittsmediziner praktisch kein Verständnis von medizinischen Statistiken und Prognose-Instrumenten hat – es würde mich interessieren, ich wäre wirklich ein wenig neugierig, sag ich, mal Mäuschen zu machen, wenn man ein paar deutsche Qualitätsmedien aushorchte, wer eigentlich so einen Vortrag wie den von Ihnen hier aufgeführten von Sinn kapiert.

    Oder in den Gewerkschaften – oder in der CSU von mir aus, in der FDP oder bei der Linkspartei usw.

    Mein Bauchgefühl ist, es käme so ein Kenntnistand zutage, wie Gigerenzer ihn für die Mediziner in Sachen Verständnis von Forschungsergebnissen ermittelt hat. Also schwach bis unglaublich schwach.

    Und die große Ausnahme wäre die Hayek-Fraktion in der AfD. Also Meuthen und Weidel u. a. kapieren das Zeug, da bin ich sicher. In der SPD – Srrazin (hhe) und? Scholz? FDP – Lambsdorff. – CDU – ein paar sicher – Klaus-Peter Willsch; CSU dito. Wagenknecht/Lafontaine kapieren auch den Mechanismus, ziehen aber teilweise unsinnige Schlüsse daraus. Grüne – Palmer.

    – Den aktuellen Gigerenzer Aufsatz findet man übrigens bei edge.og – dort Gigerenzer eingeben.

    • Gigerenzer
      Gut, dass Sie den hier mal erwähnen, interessanter Mann.

      Wäre ein guter Zeuge für die Tauglichkeit von Volksentscheiden bzw. direkter Demokratie, nachdem er schon vor Jahren nachgewiesen hat, wie kollektive Entscheide beliebig zusammengestellter Laiengruppen jenen von sog. Experten überlegen sind.

  122. Meinungsmafia
    Ich selbst habe auch im Privaten schon Drohungen bzgl. Aufträgen erlebt und von Bekannten geschildert bekommen. Das hat schon was.
    Heute muss man keinen Stern tragen, das wird noch hinterhältiger in sozialen Medien erledigt.
    Was mich immer wieder fassungslos macht, dass die vermeintlichen Wahrheitsverteidiger sich der Bewaffnung (Denunziation, Isolation) ihrer erklärten Gegner schamlos bedienen. Sie merken das anscheinend nicht mal.

  123. Linxgrüne und Demokratie- oder -eine entzauberte Beziehung.
    Anfangs, als wir alle noch jung waren, da hampelten die Grünen auf die Bühne, linkisch, selbst jung, umweltverliebt,
    aber bald gesellten sich stalinistisch orientierte, und geschulte K-Gruppler dazu, und übernahmen den Laden ohne viel Federlesens.

    Anfangs sprach man noch viel von direkter Demokratie, weil man, wie auch die 68er, vor allem in Frankreich damals, glaubte, den ,,Arbeiter“, von dem man noch weniger Ahnung hatte, als von der Arbeit, bei sich zu haben, ja, geradezu, zu befreien.
    Dass die Arbeiter alles richtige Erwachsene waren, die täglich neu lernten, wo der Hammer hängt, im Gegensatz zu den linken Spinnern aus behüteten Milieus, dämmerte erst langsam.

    Man dachte, direkte Demokratie würde die Grünen an die Macht spülen.

    Pustekuchen !

    Die Mehrheit der Deutschen wollte und will partout nicht so, wie die Erleuchteten.

    Dann war es bald, auch unter Führung der K-Gruppler, mit der Verliebtheit in direkte, oder sonstige, Demokratie vorbei, im Hause Grün.

    Es begann die Phase der Verbote, wobei gewisse Dinge, extrem junge Menschen betreffend, wieder NICHT verboten sein sollten.
    Nein, ein Cohn-Bandit, ein Beck, und wie sie alle heißen, wollte da befreiend auf die liebe Kinderseele einwirken.
    Und nicht nur auf die Seele.

    Und so freundete man sich mit der Diktatur der grün-Erleuchteten an, fand Demokratie und das Volk und so, doof.

    Wer nicht ganz vorne im Diskurs mitquakte, weil etwa -Vernunft, Hausverstand, Intelligenz, Studium gar abgeschlossen, und nicht eines aus feministischem Schamanismus, odgl., der war

    abgehängt, ein Verlierer, Pack,

    und den durfte man mit den Mitteln der Diktatur, Strassenschlägerbanden wie weiland die SA, oder den vielfältigen Mitteln der Denunziation, bekämpfen.

    Nicht umsonst waren linxgrüne Kreise eine sehr stabile Gedankendisziplin, wissen sie doch, wie es Abweichlern ergeht.

    Daher auch praktisch nie ein Umdenken, etwa in der Migrationskatastrophe, nein, weiterhin Teddybären, Wäällkaam, geradezu Salti rückwärts schlagen sie, um es den gekommenen Schätzen recht zu machen.

    Was soll man mit solchen Leuten machen ?
    Man kann sie nur von der Macht weghalten, und ihnen ihren eigenen Shitstorm zu kosten geben .

    Aber diskutieren bringt nichts.
    Sie sind von der Realität, die sie instinktiv fürchten, viel zu weit entfernt.

    Und sie sind KEINE Demokraten- das sollte man nicht vergessen.
    Es gibt noch pseudodemokratisches Getue bei denen, aber das ist Kasperletheater.

    Es wird Zeit, das Joch dieser Teufelsanbeter in Politik und Medien abzuwerfen, und ihnen nahezulegen, in ihre Unisextoiletten zu springen.

    • @Otto Moser
      Genau, und aus diesem Grund können und werden die Grüninnen nie für Volksentscheide sein oder auch nur in die Mähe davon kommen, mal das Volkmzu befragen.
      Sie könnten keine Mehrheiten generieren.
      Aber das Kunststück besteht ja darin, den restlichen 90% der Bevölkerung ihre Meinung aufzudrücken bzw. ihren Willen durchzdrücken.
      Am Besten noch getarnt als Demokraten.
      Und noch was: Finde ichnauch immer lustig, dass die Afd als „antidemokratisch“ tiuliert, obwohl sie die einzige Partei ist, die sich dür die Volksentscheide ausspricht.
      Aber eines muss man den Grünen zugestehen:Sie sind weit gekommen, und es ist Zeit, dass die Truppe mal ein paar Schritte zurückgeht.

    • Allerdings!
      Ja, Moritzburger, und dabei sollte sich hinter den Grünen, nur sehr wenige Schritte, ein tiefer Graben auftun. Bitte!
      Natürlich nicht für die Individuen, wohl aber für die Partei als Organisation.
      Und ich bin ein Grüner, so wie ich ein Linker bin.
      Leider machen Grünen schon länger keine grüne Politik mehr; ebenso wenig wie die Linken kaum mehr eine linke Politik machen.

      Grüne Politik wäre, dafür zu sorgen, dass auch aus Flüchtlingswohnheimen nicht länger der Müll in Plastikbeuteln aus den Fenstern geworfen, sondern anständig getrennt abgeliefert und in die bereitstehenden Mülltonnen platziert wird.
      Oder die Verteilung von Fahrrädern an Geflüchtete und nicht länger eine Erstattung ziemlich beliebiger Taxikosten.
      Oder sind das rassistische Vorstellungen?

  124. @ peter bernhardt, 13. Januar 2017 um 19:28 Uhr, M. Mitscherlich
    Margarete Mitscherlich re deutsches Volk: „Denn es habe in den beiden Weltkriegen des letzten Jahrhunderts unendlich viel Schuld auf sich geladen. Nur eine intensive Vermischung mit den kinderreichen Farbigen der Dritten Welt könne den verbrecherischen Volkscharakter allmählich verändern (“).

    Hat Mitscherlich das wirklich gesagt/geschrieben? Haben Sie eine Quelle?

    • Angeblich am 15.12.1986 im ZDF in "5 nach 9"...
      Einsehen kann ich das jetzt natürlich nicht unmittelbar, aber es klingt zunächst mal theoretisch nachprüfbar.

    • Fraglich
      Die Quelle sei die ZDF-Sendung „5 nach 10“ vom 15.12.1986, lese ich bei eindeutig mediokren Seiten wie Kopp-Verlag und Sezession.de und PI-News, andernwärts habe ich es nirgends gefunden.

    • Mitscherlich oder nicht, das ist schlicht verrückt
      Es gibt solche Gedankengänge. Der Witz daran ist, dass sie völlig ausblenden, dass man in Afrika und Nahost ebenfalls reichlich Schuld auf sich läd und lud, eingeschlossen der Krieg gegen das junge, gerade entstandene Israel.
      Das Gemetzel der Südafrikaner von den Buren bleibt auch regelmäßig unangesprochen, die Art und Weise vor allem.

      Die deutsche Selbstanklage geht über das Schlechte der menschlichen Natur hinweg, das sich in jeder Gruppe, jedem Volk, finden lässt.

      Die Briten haben längst zugegeben, am Ausbruch der Ersten Weltkriegs nicht ganz unschuldig zu sein. Die Deutschen sind nicht solitär Meister des Tötens ( nur bez. Holocaust), doch auf jeden Fall herausragend in der Selbstbezichtigung, die über das eigentliche Ziel hinausgeht. Der Focus Holocaust wird dabei zunehmend schwammig; plötzlich soll man verantwortlich sein für jeden missratenen Zustand.

      Es fehlt ihnen insgesamt die gesunde Wurzel, den Deutschen, die in Bayern vorhanden ist durch tausend Jahre Königreich. Dabei muss ich auch anmerken, dass sie im Rest des Landes keineswegs zu wenig gemischt sind, sondern vielleicht zu viel, so dass Identität fehlt. Identität ist wichtig, wie man auch oft in Afrika an ethnischen Konflikten sehen konnte. Und diese beschissenen Quadrate, einfach so, wie ein Spielbrett, hat nicht Deutschland gemacht, auch nicht die verfehlte Politik im Kongo.

      Daher sind solche Typen, von denen es einige gibt, auf dem falschen Pfad. Wenn ein jüdischer Nachkomme uns etwas vorhielte, wäre das ja berechtigt, nicht aber diese generelle Selbstanklage, vermischt mit Büßergedanken für alles. Aber bedenken Sie, D hatte den Luther und hat den Buß- und Bettag. Da hält keine andere Nation mit.

    • Korr. in eigener Sache
      Meinte natürlich tausend Jahre Wittelsbacher, nicht Königreich.

      Mit anderen Dingen beschäftigt und etwas zerstreut, sorry.

    • Ich empfehle "Der Schuldkomplex" von Pascal Bruckner
      Bruckner erläutert darin, dass die Freude an der Selbstbezichtigung und die „Schuldlust“ durchaus kein rein deutsches Problem ist, sondern den gesamten Westen befallen hat (siehe auch Schweden).


    • @Oberländer: mir geht die religiös überhöhte Büßerhaltung auch auf den Keks. Vor allem wenn sie mit schlichter Hybris verquirlt wird, wie der, an allem Elend der Welt schuld zu sein. Aber in anderen westlichen Ländern gibt es diese Haltung auch bei einigen, spezifisch deutsch ist sie nur in bestimmten Ausprägungen, nicht insgesamt. Das schlimme ist, daß es sich zu Larmoyanz auswächst, das nahe Umfeld soll sich am besten umbringen, man selbst büßt nur ein wenig.

    • Jaaa,
      dann hätten alle mit der Zeit eine leichte Bräune, die ja Vitalität vermitteln soll und die Sonnenstudios gingen pleite.

      Ich habe über manche Wissenschaftler meine eigene Meinung. War gestern auch auf 3sat interessant: Im Land der Lügen.

    • Titel eingeben
      Dass Herr und vor allem die Witwe Mitscherlich etwas an der…
      Naja, kann man trefflich bei Henscheid nachlesen.

    • Kalergi Plan
      die Mutter einiger Verschwörungstheorien sprach dieser Schriftsteller und politisch aktiver Denker aus.

      Einige seiner Gedanken wurden in EUropa umgesetzt.

    • Frau Mitscherlich wandelt in den spirituellen Fußstapfen von Graf Coudenhove Kalergi
      @Oberländer, @Philomena, @kdm
      Er war der Gründer der „Paneuropa-Union 1922, Mitglied der Wiener Freimaurerloge Humanitas und forderte in seinem Buch von 1925 „Praktischer Idealismus“:
      S. 22f: Der Mensch der fernen Zukunft wird Mischling sein. Die heutigen Rassen und Kasten werden der zunehmenden Überwindung von Raum, Zeit und Vorurteil zum Opfer fallen. Die eurasisch-negroide Zukunftsrasse, äußerlich der altägyptischen ähnlich, wird die Vielfalt der Völker durch eine Vielfalt der Persönlichkeiten ersetzen.
      S. 32f: Nun stehen wir an der Schwelle der dritten Epoche der Neuzeit: des Sozialismus. Auch er stützt sich auf die urbane Klasse der Industriearbeiter, geführt von der Aristokratie revolutionärer Schriftsteller. Der Einfluss des Blutadels sinkt, der Einfluss des Geistesadels wächst. Diese Entwicklung und damit das Chaos moderner Politik, wird erst dann ein Ende finden, bis eine geistige Aristokratie die Machtmittel der Gesellschaft: Pulver, Gold, Druckerschwärze an sich reißt und zum Segen der Allgemeinheit verwendet.
      S. 56f: Nur den edelsten Männern wird die Verbindung mit den edelsten Frauen freistehen und umgekehrt — die Minderwertigen werden sich mit den Minderwertigen zufrieden geben müssen. Dann wird die erotische Lebensform der Minderwertigen und Mittelmäßigen Freie Liebe sein, der Auserwählten: Freie Ehe. So wird der neue Zuchtadel der Zukunft nicht hervorgehen aus den künstlichen Normen menschlicher Kastenbildung, sondern aus den göttlichen Gesetzen erotischer Eugenik.
      Winston Churchill hielt 1946 in Zürich eine von Coudenhove-Kalergis Visionen inspirierte Rede, in der er die Schaffung der „Vereinigten Staaten von Europa“ anregte und dabei die zentralen Forderungen der Paneuropa-Idee aufnahm.
      Coudenhove Kalergi war 1950 der erste Träger des Karlspreises.

  125. Als Bayer
    könnte ich eigentlich relativ gelassen sein, aber ich bins nicht, so sehr ich mich auch bemühe…

    Es ist einfach nur noch traurig, wie weit es mit dieser Schneeflocken-Generation gekommen ist.

    Stasi und Nazi Methoden unter dem Deckmäntelchen ‚Gegen Rechts‘.

    Und wenn man sich dann die Bilder von diesen Typen (null Schultern und Arme) im www ansieht, dann beschleicht einem das Gefühl, solche Typen von früher zu kennen, zB vom Skilager oder Schulhof.

    Das waren immer die Typen, die aufs Maul bekommen haben, von denen ‚die Weiba‘ nie etwas wissen wollten.

    Jetzt ist die Zeit ihrer Rache gekommen – ich hoffe, sie kommen damit nicht durch.

    • o.t.?
      „diese generelle Selbstanklage, vermischt mit Büßergedanken für alles. Aber bedenken Sie, D hatte den Luther und hat den Buß- und Bettag. Da hält keine andere Nation mit.“
      .
      Das hat auch Schwanitz vor 18 Jahren in seinem Buch „Bildung. Alles. was du wissen musst“ trefflich beschrieben; diese lutherischen, dann calvinistischen und dann vor allem die puritanischen (USA!) Einstellungen und Gesellschaften. Schuld, Schuld, Schuld.
      .
      Ja, ich blätter‘ gerade mal wieder in diesem Schwanitz und fand was; eigentlich zu Kopernikus, aber auch das passt auch so schön in die heutige Zeit:
      (Kopernikus‘ berühmtes Buch über die Himmelsbewegungen war lange auf dem päpstlichen Index). „Erst 1757 wurde es wieder gestrichen. Seitdem behaupten die Polen, Kopernikus sei Pole gewesen, und die Deutsche, er sei Deutscher gewesen; vorher war es umgekehrt.“

    • Schon Einstein
      musste diese Erfahrung machen, werter kdm:

      Wenn meine Theorien stimmen, werden ich für die
      Deutschen ein Deutscher sein, für die Engländer ein Jude.
      Sollte sich herausstellen, dass meine Theorien nicht stimmen,
      bin ich für die Deutschen ein Jude und für die Engländer ein
      Deutscher.
      Soviel zur Frage wieviel Information man/mensch zur
      Meinungsbildung benötigt.

  126. ...
    Und der Zweck der ganzen Hysterie liegt, wenn ich richtig verstanden habe, nur darin, die Grünen vor ihrem eigenen Untergang zu bewahren?

    • grün wie eine hexe
      natürlich. ihr* untergang personifizieren sie höchstpersönlich. und peinlich dazu.

      *hier könnte ihr name stehen.

    • entschuldigung
      ich war vor lauter lustiger gedanken, am versenden.

  127. Kabale und Liebe
    Manchmal möchte man den Friedrich Schiller aus dem Grab zerren, um ihm zu zeigen, was aus der Aufklärung und der sie tragenden bürgerlichen Zivilgesellschaft so geworden ist. Da kann er dann schauen, was die modernen Nachfolger des Sekretärs Wurm da so hinter ihren Tastaturen treiben. Die Idee den verrotteten, dekadenten erblichen Adel durch einen von Bildung und Anstand hell schimmernden geistigen Adel zu ersetzen, war wohl nur eingeschränkt erfolgreich. Irgendwie sind sich die Menschen dann doch treu, und auch ihren niederen Instinkten stets Knecht geblieben. Sie sind wohl nur in engen Grenzen erziehbar.

    Der Beppo sowie die Herren Kretschmann und Palmer sind auch nur Einzelfälle von regionaler Bedeutung. Ein Wunder, dass die Tagesschau zumindest über die beiden letzteren gelegentlich berichtet. Ein paar vernünftige Leute gibt es wohl in fast jeder Partei. Bei den Grünen scheinen sie sich jedoch besonders gut gegenüber den anderen abzuheben. Daher sind sie klar zu erkennen.

    Photoshop hin oder her – wenn ich Bilder von manch einer Kriegerin für die soziale Gerechtigkeit sehe, dann ertappe ich mich bei der Frage, ob die Physiognomie nun eher einen üblen, bösartigen Charakter oder den häufigen Genuss von billigem Bier und minderwertigen Lebensmitteln reflektiert. Mein erster Eindruck scheint da ganz von Ressentiment geleitet zu sein. Aber immerhin bin ich mir klar darüber und bemühe mich weiter offen zu bleiben, bevor ich mir ein abschließendes Urteil erlaube. Ich hoffe geradezu darauf, mich zu täuschen. In vielen Fällen ist es aber leider so, dass ich mich dann eher bestätigt sehe, wenn ich dann lese, was diese Leute so von sich geben.

    Im Grunde genommen finde ich diese Menschen gar nicht so schlimm. Sie gehören, wie alle anderen auch, zur bunten Gesellschaft. Aber diejenigen, die ihnen eine Plattform geben, die sie unterstützen und ihnen Einfluss verschaffen, die sind schon eher bedenklich.

    • Primitive Fleischtopfpolitik
      Wenn Sie Kretschmann oder Palmer nehmen oder gern auch Özdemir, sehen Sie Leute mit einem gesunden Selbstwertgefühl. Beppo mag auch dazu gehören. Sie wissen, was machbar ist und was nicht.

      Guckt man die generelle Tendenz der Partei an, sieht man folgenden Trend: Ein Käfer in Stuttgart löst Empörung aus, nur um das böse kapitalistische Projekt Stu 21 zu verzögern und im Endeffekt zu verteuern. Ein im Windrad verendeter Greifvogel erzeugt keinen kritischen Ton bei Grün. Nähme aber einer einen solchen Greifvogel mit und ließe ihn ausstopfen, ginge das Geschrei los. Grundprinzip der Partei: Grundsätzlich gegen den Stärkeren. Die Tendenz ist seit Jahren erkennbar. Sie war für mich anfangs eine respektable Truppe, nachdem sie das Stricken im Bundestag abgelegt hatte, mutierte dann aber zu einer Schreihalspartei für Kröten und Käfer.

      Die Asylpolitik, mit der sie, zusammen mit der SPD, Merkel beeinflussen, scheint auch den Schwächeren (gegenüber denen, die schon länger hier leben) zu bevorzugen, und das dürfte der Grundgedanke sein. In der Realität bevorzugt sie den Stärkeren unter den Asylsuchenden, den, der Geld für einen Schlepper hat, den, dem ein kriminelles Netzwerk die Reise finanziert. Der Grundgedanke hier war, dass der schon länger Hierseiende der Stärkere ist, und davon wurde alles abgeleitet. Der soll in seinen Grundfesten erschüttert werden, und das ist gelungen. So etwas ist einfach nur traurig und psychologisch fragwürdig. Letztlich muss man im Leben lernen, mit dem Stärkeren gut auszukommen und den Klügeren zu kopieren, wo möglich. Dieses Prinzip wird von Grün und manchem Rot völlig unterlaufen zugunsten eines zu erstellenden Umverteilungsstaates, der sie selbst zum Stärkeren macht. Primitiv, wenn man es durchdenkt.

    • erster Eindruck
      „…ob die Physiognomie nun eher einen üblen, bösartigen Charakter oder den häufigen Genuss von billigem Bier und minderwertigen Lebensmitteln reflektiert. Mein erster Eindruck scheint da ganz von Ressentiment geleitet zu sein.“ Der erste Eindruck stimmt in den allermeisten Fällen, und für die seltenen Ausnahmen ist das Leben zu kurz. Man kann es nicht allen recht machen. Und was mir beim Anblick so mancher, öffentlicher Gestalt einfällt, sage ich lieber nicht.

  128. "Verrat"
    Und waren die Metronauten Tichy eigentlich zur Treue verpflichtet?

  129. Ein Ex- Gründungsmitglied der Grünen
    Ein alter Freund und Kämpfer für soziale Gerechtigkeit war in den 80er Jahren der Anwalt Bissinger, der Ausländer ebenso kostenlos verteidigte wie Feministinnen, die ihm den Pimmel abschneiden wollten, weil er es wagte, einen als Vergewaltiger bezichtigen Mann in juristischen Schutz zu nehmen. Der Mann war unschuldig und die Feministinnen forderten natürlich, weiter kostenlos beraten werden in ihren Frauenhäusern. Naturrecht quasi.

    Dieser Mann hatte einst in Baden-W. die „Grünen“ mitbegründet. Aber dann, als im Zuge der 3. RAF-Generation (er war auch RAF Anwalt) , er dreimal mit falschen Haftbefehlen verhaftet wurde, flüchte er nach Costa Rica.

    Nachdem die Sache mit dem internationalen Haftbefehl gegen ihn geklärt war als Unrechtmäßig (man verfolgte ihn der Delikte seiner Klienten wegen!), konnte er 13 Jahre später wieder in die alte Heimat zu Besuch kommen.

    Dazu schilderte er seine Begegnung mit den alten grünen Genossen.}

    Ich zitiere:“
    Und er traf natürlich die alten Freunde. In der Fraktion der „Grünen“ wurde für ihn ein Empfang gegeben. Die alten Freunde kamen, es war richtig lustig, und sie lachten viel.

    Die „Grünen“ als Partei allerdings hält Bissinger nicht für einen Fortschritt.

    Da hat er seine Bedenken. Er zählt sich zu den Pazifisten, die aber auch in der Lage sind, den Widerspruch, das man den Pazifismus Handfest verteidigen muss, zu klären.
    Doch wenn er hörte, dass die Grünen dem Kampfeinsatz in Mazedonien begrüßt haben, oder den Einsatz der Bundeswehr in Äthiopien, muss er verneinen.“

    Und:
    „Lesen wir, was Rechtsanwalt Wolfgang Bissinger selber sagt:
    „Ich muss sagen, dass ich viel Glück hatte im Leben. Das größte Glück war der Haftbefehl des Staatsanwaltes Bachmann. Ich fühle mich sehr wohl in Costa Rica, ich habe nie bereut, dass alles kam wie es kommen musste. Im Nachhinein kann ich nur vom Glück reden, das ich Deutschland verlassen musste“.

    Soviel zu den Grünen und der Zukunft Deutschlands aus der Sicht eines Grünen-Anfang-Gründers, der sich bereits vor mehr 10 Jahren schaudernd von ihnen abwandte.
    Heute wäre er wohl in großer Verzweiflung oder tiefster Schwermut über sie. Die Grünen haben nicht mehr das geringste mit Grün und Natur zu tun. Der schrecklichen Oberlehrer aus dem Film „The Wall“ ist ihr Vorbild.

    • Sehr seltsam, tatsächlich
      Ich sag nur Petra Kelly. Und Eva Quistorp, Tochter blitzsauberer Eltern (Bekennende Chridten) kann auch Geschichten erzählen.
      Renate Künast, dumme Sprüche, doch auch politische Klugheit, ist kaltgestellt worden. Auf der Liste für die Spitzenfrau steht nur eine. Das ist dann keine echte Wahl. Wie diese dorthin kommt, erschließt sich mir nicht, außer durch die Aussage vom Don weiter oben, er sei nicht maso genug, sich mit den Kirchen anzulegen.

      Witzig ist sehr viel an den Grünen, zum Beispiel, dass sie sich für jeden Baum einsetzen und ein Mordsgezeter machen würden, käme einer auf die Idee, die Skigebiete Spitzing, Bayerischzell und Achensee durch Erschließung neuer Pisten zu verbinden, auf der anderen Seite aber keinen Mucks von sich geben, wenn Massen Bäume für Energietrassen gefällt werden. Ganz seltsame Leute. Viel Sozialneid. Inzwischen haben sie die Nespressokapsel auf dem Radar. Grund: Kann sich nicht jeder leisten, Nespresso.

    • passt!
      Das erste Mal, dass ich diesen Vergleich lese:
      „Der schrecklichen Oberlehrer aus dem Film „The Wall“ ist ihr Vorbild.“
      .
      Er passt zu den Grünen.

    • Another Brick in the Wall, Part II
      „We don’t need no education
      We don’t need no thought control
      No dark sarcasm in the classroom
      Teacher, leave the kids alone
      Hey, teacher, leave us kids alone!“

      Ja, das passt. Ist mir in letzter Zeit auch öfters durch den Kopf gegangen. Das Lied wurde ja damals vom Apartheids-Regime in Südafrika verboten. Ob es wohl auch mal in Deutschland verboten wird?

  130. Kopf hoch!
    Kopf hoch, DA, es wird sicherlich bald Kampagnen geben.

    Es gibt drei Dinge, die vielleicht mal helfen können, wenn es richtig los geht:

    1) Adenauer hat nie auf seinen Mittagsschlaf verzichtet.

    2) Die Stasi ist immer auf die Familie / privaten Bindungen zuerst losgegangen und hat das soziale Umfeld zu zerstören gedroht – mit dem Schaden für Dritte erpresst. Je klarer man sich darauf vorbereitet, um so weniger können Dritte in Mitleidenschaft geraten.

    3) Innerlich nie den Glauben an sich selbst zu verlieren und die Ruhe zu bewahren. Der innere Kompass kann zeitweise verwirrt werden, weil niemand alles überblickt – aber er stabilisiert sich immer wieder, wenn man die Ruhe behält, gerade wenn es wirklich bedrohlich wird.

    Was gibt es zu verlieren, wenn man nicht lügt und leugnet?
    Etliches. Zugegeben.
    Aber der Grund, warum man nicht lügt, er wiegt alles auf.

    Das war jetzt nicht zur Veröffentlichung gedacht, sondern lediglich für Sie.

  131. Martin Heidegger
    In Martin Heidegger erkennt Dugin den weltweit einzigen Präzeptor, aus dessen Denken sich eine derartige Philosophie entwickeln ließe. Zwei Gründe für dieses erstaunliche Ansinnen werden namhaft gemacht: Erstens habe Heidegger – Dugin bezieht sich vorab auf die nachgelassenen «Beiträge zur Philosophie», auf die «Geschichte des Seyns», auf die Schrift «Über den Anfang» – die europäische Philosophie von Anaximander bis Nietzsche vollumfänglich aufgearbeitet, habe sie gleichsam auf den Punkt gebracht und so endgültig vergegenwärtigt, dass sie als erledigt gelten und somit einen ganz «anderen Anfang» eröffnen könne; zweitens biete er mit seiner Daseinsphilosophie ein Modell, das besser als jedes andre geeignet sei, für ein neues, eigensinniges und eigendynamisches russisches Denken vorbildlich zu werden.

    Um diese Übertragung zu bewerkstelligen, schlägt Dugin mit zahlreichen Argumenten und lebenspraktischen Beispielen eine Modifikation des Heideggerschen Modells vor, dessen primäre Orientierung an der Zeitlichkeit er durch räumliche Perspektiven ersetzt sehen möchte. Das «Dasein» soll demzufolge auf das «Da» fokussiert werden, auf den Natur- und Lebensraum, auf Heim und Heimat, auf das spezifisch russische «In-der-Welt-Sein». Was Heidegger metaphorisch als «Geviert» oder «Lichtung», als «Feld-» oder «Holzweg» ausweist, sieht Dugin im «Design» der realen russischen Lebenswelt konkretisiert – der Gleichklang von «Design» und «Dasein» soll diese eigenwillige Übertragung auch auf der Wortebene beglaubigen. Doch der Gleichklang markiert auch eine fundamentale Differenz, die durch die Übertragung erst eigentlich erkennbar wird: Nach Dugin ist das russische «Design» nämlich «prinzipiell und wesentlich chaotisch, steht also auch in einem prinzipiell andern Verhältnis zum Sein als das europäische Dasein». Das reale russische «Da» soll im Verein mit der system- und fortschrittsfeindlichen russischen «Dummheit» einen andern (nämlich

    erstmals den eigenen) Anfang russischen Philosophierens ermöglichen: Solches Philosophieren wird notwendigerweise chaotisch sein, denn das Russentum selbst ist «das Chaos», und das Da-Sein, ist «das Sein der Erde, ist eine Erde für alle, ist die Russische Erde, und wir sind die Träger der Philosophie dieser Erde».“

    http://www.nzz.ch/aktuell/feuilleton/uebersicht/heideggers-russische-sendung-1.12675975

  132. Must-read
    Lesetipp: In Großbritannien ist man schon viel weiter als hier, sozusagen Weltmarktführer in der Verfolgung von „hate crimes“. Der Artikel des Londoner FAZ-Korrespondenten beschreibt anschaulich, wie es jemandem ergeht, der in UK in die Mühlen der aufgeblähte Spezialbürokratie gerät, die Haßverbrechen erfindet und dank Orwellscher Gesetze unerbittlich verfolgt. Hört sich an wie der feuchte Traum von Heiko M. – bald auch in diesem Theater?

    http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/politische-gewalt-die-briten-hassen-einander-14609363.html

  133. Titel eingeben
    Wo ich ja mal ein Diplom bekommen habe vor 43 Jahren an der „bolschewistischen Kaderschmiede“ (Otto Suhr Institut der FU-Berlin), bin ich entsetzt, welcher grobe Unfug hier über unser politisches System erzählt wird. Erstens: es gibt nur immer zwei Fraktionen des Kapitals, die sich bekriegen. Das sind die Exporteure und die Inlandsprofiteure. Das hatten wir in der Weimarer-Republik mit AEG-Rathenau gegen Stahlfraktion Hugenberg auch schon.
    Gegenwärtig hat die Inlandsfraktion in den USA gewonnen und die Transatlantiker heulen. Bei uns heulen unsere Exporteure mit, denn das sind ja Kumpels.
    Das Dumme ist nur, dass wir keine richtige rechte Inlandsfraktion haben. CDU und SPD sind ja mehrheitlich transatlantisch, die Grünen mit Beck, Fischer und Özdemir auch. Wer da noch eine Runde Beten ausgibt wie KGE, ist ein durchlaufender Posten.
    Es ist deswegen schwer zu beurteilen, welche Wahlempfehlung INSM und Bertelsmann-Stiftung für den September geben werden. Wir werden das aber in den ihnen angeschlossenen Publikationen beizeiten zu lesen bekommen.

    • Titel eingeben
      Gegenwärtig hat die Inlandsfraktion in den USA gewonnen und die Transatlantiker heulen. Bei uns heulen unsere Exporteure mit, denn das sind ja Kumpels.
      Das Dumme ist nur, dass wir keine richtige rechte Inlandsfraktion haben.

      So in die Richtung habe ich auch neulich gedacht.
      Inland hat keine Lobby, nur Fußvolk. Vermutlich auch in anderen europäischen Ländern nicht (F, I, E).

    • Das Dumme ist nur, dass wir keine richtige rechte Inlandsfraktion haben.
      @Folkher Braun
      Made my day.
      Um aber nun zwischenzeitlich nicht völlig orientierungslos in der Luft hängen zu bleiben, sei auch der generöse „German Marshall Fund of the United States“ nicht vergessen. Und da lt. Neulich-Umfrage für die D-Generierten „Migration und Sicherheit“ ganz oben auf der Themen-Liste steht, hab ich mir diesbzgl. eine Dame mit entsprechender Expertise dort herausgegriffen:

      „Astrid Ziebarth
      Migration Fellow, Europe Program
      Berlin
      Expertise:
      Policy, Immigration & Integration / National Identity“
      http://www.gmfus.org/profiles/astrid-ziebarth

      Im Verlauf der beschriebenen Mitgliedschaften landet man dann – zum Beispiel – über die Robert-Bosch-Stiftung “ bei deren „Robert Bosch Expertenkommission“ unter Vorsitz von Armin Laschet, seines Zeichens Stellvertretender Vorsitzender des CDU-Bundespräsidiums. Die Robert Bosch Expertenkommission zur Neuausrichtung der Flüchtlingspolitik unter Vorsitz von Armin Laschet wurde im März 2015 einberufen.

      Mitglieder der Kommission sind neben

      Armin Laschet (Vorsitz), Stellvertretender Bundesvorsitzender der CDU und ehemaliger Integrationsminister des Landes Nordrhein-Westfalen
      u.a. auch …

      Prof. Dr. Renate Köcher, Geschäftsführerin des Instituts für Demoskopie Allensbach

      Roland Preuß, Süddeutsche Zeitung

      http://www.bosch-stiftung.de/content/language1/html/71794.asp

      Noch ein Hupf zum Philantrophen Soros und man fühlt sich wieder sicher eingebettet im Erdenrund.

      https://www.opensocietyfoundations.org/sites/default/files/partners_20090720_0.pdf

      Selbst der zutiefst Glaubensorientierte, religiöse Mensch findet sich nun also wieder zurecht: alles ist mit allem verbunden und so …

      ;-)

    • Die Inlandsfraktion
      war im II. Reich, in der ersten Republik und danach die Kohle- und Stahlindustrie. Dazu zählte auch die Rüstungsindustrie.
      .
      Davon ist heute nicht mehr viel übrig, siehe Saarland, siehe Ruhrgebiet.
      .
      Die Musik spielt anderswo. Wenn der nächste PotUS beschließt, die Importe zu behindern, trifft er damit unsere Exportfraktion, die noch selber Geld verdienen kann. Wenn dieser die Verpflichtungen der USof A gegenüber den Verbündeten zurückfahren will, trifft er damit bei uns die Atlantiker.
      .
      Wenn es schlecht läuft, holen uns die Russen heim ins großrussische Reich. Den hier so geschätzten Kleiderständer wird es freuen. Wenn es besser läuft, kaufen uns die Chinesen. Das hält wenigstens die Grundstückspreise an den bayrischen Seen weiter in der Höhe.

  134. Die Wilden von Trumpistan
    Als ob das schlimm wäre, wenn die AfD ein paar Prozentpünktchen zusätzlich bekäme und die Grünen statt neun nur fünf oder vier.
    .
    Wirklich traurig ist doch was ganz anderes: Zu sehen, dass Leute mit echten Talenten nix besseres zu tun finden als im Müllcontainer des „medialen Lumpenproletariats“ herumzuschnüffeln, das Übergewicht von SPON-Kolumnistinnen zu thematisieren und mit Hilfe der FAZ-Rechtsabteilung mal die Grenzen auszuloten, wie viel Hetze gegen Ausländer grade noch legal ist.

    • Angewandter Philosemitismus
      Ausländerfreunde sind solche Ausländerfeinde, die Ausländer lieben. (Ja, ich darf so daherreden, was meinen Sie, worauf der Anfang meines Pseudonyms hindeutet.)

  135. Das Kalkül von „Fake News“
    heißt ein Artikel bei FAZ.Net vom 13.1.2017. Mein fundamentales Unverständnis Don Alphonso gegenüber ist, dass er die dort beschriebenen Fake News und Hetzbeiträge sowie deren Entlarvung offensichtlich viel unwichtiger findet wie die wichtigen Themen, mit denen er sich immer wieder befasst.

  136. @Folkher Braun
    Danke zur späten Stunde für das setzen des Rahmens.

    Können Sie mir als Physiker erklären was das jetzt mit dem Angriff gegen Fiat in den USA zu tun hat. Ich fahre ja einen Audi – aber nur weil ich ihn mit Managementempfehlung …- und ich innerfamiliäre Diskussionen mir ersparen wollte.

    Aber die Multijets von Fiat sind doch den Diesel-Aggregaten des VW-Konzerns weit voraus (Patentrechtlich wurde mir gesagt wäre dieses individuelle Ansteuern der Ventile ohne Nockenwelle geschützt).

    What’s up in der Geschichte?

    • vielleicht
      braucht man neben GM und Ford keinen Dritten, also Fiat-Chrysler.
      .
      Oder es macht da jeder seins, jeder will befördert werden, jeder braucht einen Skalp

    • Titel eingeben
      Bester Berthold iv: Sie sehen das schon richtig. VW ist eine Benzinmotorbude, die 1974 beschlossen hat, aus dem 1,5 l Benziner einen Diesel zu machen. Aus Furcht vor Peugeot. VW hat aber von Dieselmotoren keine Ahnung (fahre gerade den vierten). Bis heute nicht. Wenn sich die EPA-USA sich mit Fiat anlegt, dann ist das eine andere Hausnummer. Denn Fiat besitzt seit 1982 das Diesel-Entwicklungszentrum von Saurer in Arbon in der Schweiz. Daimler war beim Kauf von Saurer-Lkw so arrogant, die Abteilung nicht zu übernehmen.
      Fiat-Industrial ist der zweitgrößte Hrsteller von Dieselmotoren in der Welt und hat Verbindungen zum Größten, das ist Cummins in den USA. Da wollen wir mal nicht annehmen, dass EPA Einspritzsysteme bemängelt, die in Columbia, IL entwickelt wurden. Und die Fiat in Lizenz in Italien baut. Das ist der 1 Liter/Zylinder- Diesel namens Cummins ISB. Auch zu finden im Dodge RAM.
      Zwar hat Fiat die Patente bezüglich Common-Rail-Einspritzung in den 90ern an Bosch verkauft, aber Cummins, Scania und Fiat konstruieren gerade darum herum.
      Also bitte: bezüglich Diesel-Technologie ist VW ein Assembler ohne eigene Kenntnis. Von den zehn Dieseln, die ich bisher gefahren habe, gingen nur bei den VW die Zylinderkopf-Dichtungen durch. Vier Stück. So etwas kaufe ich nie wieder.

  137. Aber erst wenn es einem selber ans Leder geht...
    Vollstandigkeithalber muss man aber auch sagen, dass solche Medien wie TE und vorher die Achse erst laut werden, wenn sie selber angegriffen werden. Vorher, als anderen Blogs der Saft von Extremen abgedreht wurde, da haben sie geschwiegen. Fair, liberal und solidarisch geht anders. Diesen Kommentar habe ich bei TE unterbringen wollen – und er wurde nicht durchgelassen. Und weil ein Kommentar von mir zum wiederholten Mal zensiert wurde, hat es sich erledigt bei mir mit diesen „meinungsfreiheitlichen“, „liberalen“ Medien wie TE und Achse. Zum Fenster Meinungsfreiheit predigen, nach hinten diese unterdrücken – das nenne ich Heuchelei.

  138. Panik vs. Souveränität
    Es scheint so einige Anzeichen zu geben, dass SPDler, Grüne und Linke den Boden unter ihren Füßen zu verlieren scheinen.

    Wie soll man sonst erklären, dass Parteigänger oder gar Funktionsträger jener Parteien zu Übelstem fähig wären, dieses praktizieren und Andersdenkende und dies Äußernde auslöschen wollen.

    Auslöschen, ich weiß, ein problematischer Begriff, doch wie soll man sonst die Aktivitäten von Hensel, Lauer, Richel, Ensken und anderen bezeichnen?

    Bei den Grünen, der SPD und den Linken scheint das Vertrauen in die Bürger abhanden gekommen zu sein, oder wie ist z.B. zu erklären, dass sich Göring-Eckardt ohne jede demokratische Legitimierung – also Wahl in ihrer Partei noch Wahl durch Bürger ihres Wahlkreises – als Repräsentantin des Deutschen Volks in den Bundestag hieven möchte? Ohne jegliche Wahl, das ist schon etwas Besonderes.

    Nun gut, Frau Göring-Eckardt hat erlebt, wie Honecker in seinen Ämtern bestätigt wurde. Sie mag in der Tradition jener stehen, die mit zwangs- oder gewohnheitserhobenen Kirchensteuern wie frühere hohe Funktionäre der evangelischen Kirche mit diesen Kirchensteuern Waffen für sogenannte Freiheitsbewegungen in Mosambique bezahlten. Sozusagen – ihr zahlt, wir bestimmen, wer zu sterben hat.

    Der Vernichtungswille ist außergewöhnlich in seinem Ausmaß dieser Tage.

    Nun ja, ich verstehe ja eine gewisse Panik bei diesen oder vielen dieser Protagonisten.

    Da sich der Wind zu drehn gescheint hat, scheint das staatlich gesicherte Einkommen solcher Politschmarotzer gefährdet zu sein.

    Nicht nur das politikschmarotzender Leute in Regierungsamtlichspdgesteuerter Nicht Regierungs Organisationen.

    Man möge sich nur vorstellen, weder SPD noch Grüne noch Linke säßen auf ministeriellen Sesseln, wohin gingen dann die Mittel der Ministerien von z.B. Schwesig, Maas, Gabriel?

    Also, ich verstehe ganz und gar die Existenzängste jener Leute.

    Doch das Verhalten ist bei allen Existenzängsten nicht zu akzeptieren.

    Nur als ein Beispiel der nur bedingt getarnte Aufruf der Spiegel-Kolumnistin Stokowski:

    Diese ruft im Namen der deutschen Feministinnen, der progressiven Kräfte an sich, des Spiegels (sonst hätte dieses einst so wertvolle Medium das nicht veröffentlicht) usw. dazu auf, Unbescholtene mittels übelstem Rufmord um Beruf und Leben, ja, um ihr Leben zu bringen. Werft Euren politischen Gegnern halt irgendeinen sexuellen Übergriff vor, macht das vor der Justiz und ihr ruiniert Eure Gegner. So weit ist es also schon.

    Als Student kam ich dank eines Freundes dazu, gegen Sekten und destruktive Kulte zu arbeiten. Der Vorwurf sexueller Übergriffe war damals das Mittel der Scientology Church, um Kritiker zu erledigen, die haben genau das gemacht.

    Da scheint Frau Stokowski in einer unrühmlichen Linie zu stehen, in einer widerlichen.

    —–

    Mich erstaunt eines (allerdings habe ich in den letzten Tagen wenig lesen können, es könnte also auch anders gewesen sein):

    Kein Verantwortlicher dieser Parteien, Medien und überhaupt jener hat Widerspruch geäußert.

    Ganz so, als ob Testballons gestartet werden sollten, um die Reaktionen zu beobachten und zu schauen, was denn so alles in den kommenden Wahlkämpfen möglich wäre.

    Habe ich da etwas übersehen? Nun ja, ich werds ja mitbekommen.

    —–

    Nun ja, die ministeriell oder sonstwie durchgefütterten nicht offiziellen Hartz 4 Empfänger fürchten halt genau das, dass sie den Bearbeitern Rede und Antwort geben müssen, wo sie diese doch so unendlich verachten.

    Irgendwann muß man halt nicht mehr einem Genossen Rede und Antwort stehen sondern einem redlichem Beamten.

    Gut, dass Grüne, SPD und Linke endlich mal erkennen, wie es im Land empfunden wird.

    Ob Erkenntnisse draus gezogen werden, werden wir ja erleben können.

    • Also, wer eine "Social Justice WarriorIn"...
      mit was anderem anfaßt als mit der für so was gedachten verbalen Kneifzange, und das strikt unter unverdächtigen Umständen, verdient im Falle absehbarer unliebsamer Folgen kein Mitleid.

  139. Nervöse Mimosen
    …“dass diese grünkognitive Selbstausgrenzung vom Seienden nur mit Worten zu beschreiben ist, die entweder der Pathologie oder derben Beschimpfungen entstammen.“

    Mein lieber Don, wenn ich so schreiben darf, da haben Sie ja auf den Beitrag bei Tichys Einblick noch einen draufgesetzt. Gut so.

    Nebenbei, sollte Melursus Anregung sinnvoll und nötig werden, dass eben zur Finanzierung eines Bodyguards oder von Anwälten beigetragen werden sollte, schreiben Sie es. Ich verfüge nicht über viel, aber ich verzichte gern auf einige Mahlzeiten, um Ihre Stimme weiter hören bzw. lesen zu können.

  140. Titel eingeben
    Das tut weh, weil es so zutreffend ist. Habe diese Woche ein öffentliches Streitgespräch des sächs. SPD Chefs Dulig und Prof.Patzelt erlebt. Letzterer war redlich bemüht, dem Minister Realität und echtes Leben als wesentliche Bezugsgröße zu vermitteln. Es sah nicht so aus, als ob da was angekommen wäre. Die leben ganz für sich.

  141. Die Morddrohung wird salonfähig
    Einerseits lese ich Tichys Einblick, andererseits schreibe ich ab und zu auch für den XING Klartext (als dessen Herausgeber Tichy ja nun zurückgetreten ist). Die ganze Sache mit Tichy hat mich sehr nachdenklich gemacht und ich erlaube mir in diesem Zusammenhang, als thematische Egänzung auf meinen Artikel zu Meinungsfreiheit und die Verrohung der kommunikativen Sitten hinzuweisen:
    http://www.markusvaeth.com/kolumne/die-morddrohung-wird-salonfaehig/

    P.S. DA, keep up the good work! :-)

  142. Die Saat geht auf
    In der Sache Lauer, Riechel und Hensel gehe ich davon aus, das es keine Mitwisserschaft von „oben“ gab. Es zeigt aber sehr schön, wie die Saat beim Fußvolk aufgeht. Wenn von „oben“ der politische Gegner als Pack und ungebildet denunziert wird, neigen die Mitläufer gerne dazu überzureagieren, in der Art wie: „Schau mal Chef, guck mal hier was ich ich gemacht habe. Habe ich doch toll gemacht oder?“
    Das ist das typische Mitläufertum.

  143. Exportfraktion
    Es gibt keine „Exportfraktion“ in den USA. Die USA hat zwar hunderte von Global Playern, aber die exportieren nichts aus den USA. Genau das will Trump ja korrigieren.

    • PS
      Das sollte nicht in der Wildnis herumstehen sondern war ein Kommentar zu Folkher Brauns Analyse (14. Januar 2017 um 00:16 Uhr).

  144. Psychoanalyse der Meinungsfreiheit
    Werter Don,
    FAZ.net leistete sich heute einen Freudschen Verschreiber, der tief blicken lässt:
    „Facebook, Twitter und andere Plattformen sollen künftig innerhalb von 24 Stunden regieren [sic!].“
    Zwischenzeitlich hat „rad.“ seinen Artikel korrigiert. Eine Wurzelbehandlung ist nicht mehr erforderlich.

    Kleine Ergänzung zu Tichy:
    Vor einiger Zeit verlieh er Gerhard Schröder den Ludwig-Erhard-Preis. Die SPD könnte also werben: „Wir sind Soziale Marktwirtschaft!“ Stattdessen verleumden ihre Funktionäre alle, die auch nur eine Ahnung davon vermitteln, dass es mal sozialdemokratische Mehrheiten und Kanzler gab.

    Im kritisierten Tichy-Artikel wurden angeblich Linke als krank bezeichnet. Die Formulierung war zwar zu drastisch. Aber im Kern scheint mir am Vorwurf was dran zu sein. Man gleiche einfach mal die Definition einer Depression im Pschyrembel mit x-beliebigen Aussagen von Aktivisten aus dem Lager der politischen Frigidität ab. Willy Brandt stand noch für Fortschritt, Zukunft, Optimismus. Eines ist freilich seit damals gleich geblieben: Die Zukunft der Linken sind immer noch die – mittlerweile nostalgisch verklärten – 1970er Jahre. Dummerweise sind sie für die Wählernehrheit eine ferne Vergangenheit.

    • Im Kern
      „Im kritisierten Tichy-Artikel wurden angeblich Linke als krank bezeichnet. Die Formulierung war zwar zu drastisch. Aber im Kern scheint mir am Vorwurf was dran zu sein.“

      Im Kern richtig oder im Kern falsch?

      „Herr Doktor, letzte Nacht ist der Hypochonder gestorben.“
      „Nun übertreibt er aber wirklich!“

  145. Ein kluger Geist
    Ein wirklich hervorragender Artikel ich hoffe Sie lassen sich durch Linke, die im Netz und sozialen Medien völlig undemokratisch, intolerant und hochideologisiert agieren , nicht einschüchtern, wer die Realität aufzeigt wird ja mittlerweile in Deutschland bedroht und man versucht diese Menschen zu ruinieren und mundtot zu machen – eine Katastrophe für unsere Demokratie!!!!

  146. WTF
    Also hier hat leider noch keine Berlinerin angerufen oder angeklopft oder gesimst oder getwittert. Was soll das? Außer mir scheinen alle ganz viel Spass zu haben… selbst zwischen Spiegel und AFD.. hinter den Kulissen:

    „Die in der AfD allseits bekannte Spiegel-Redakteurin, die sich u.a. dadurch auszeichnet, …. ungeniert einen (laut gut dokumentierten Zeugenaussagen) sehr vertrauten privaten Umgang mit dem AfD-Pressesprecher Christian Lüth pflegt “

    https://www.facebook.com/Dr.Frauke.Petry/posts/1349131271806183

    https://twitter.com/MarcusPretzell/status/801811731987173378

  147. Titel eingeben
    Ich frage mich langsam, wie lange es noch dauern wird bis ein unfreundlicher Blick reicht, um eines Hassverbrechens beschuldigt zu werden.

    • Solange echte Hassparolen
      aus der linken und der islamistischen Ecke staatlich geduldet, sanktioniert und z.T sogar alimentiert (Antifa) werden, warte ich mit grossem Interesse auf die ersten öffentlichten maasvollen Maasnahmen.
      Ich glaube, dass die Justiz da ernsthafte Probleme bekommen kann.
      Es wird also bei den schon bekannten informellen Shitstorms, dem digitalen Mobbing, deren historische Vorbilder mal „Volkswille“ genannt wurden, bleiben.

    • Zählt Augen verdrehen auch?
      An der Salzburger Uni gibt es einen Gender Watch Protokollbogen, mit dem Verstöße gegen die Gender Ideologie auf Sitzungen der Hochschülerschaft festgehalten werden sollen, das gibt es auch das Feld „Lächerlich machen“ (Grimassen, Augen verdrehen)
      Satire hat es wirklich schwer, immer wenn man glaubt, etwas wäre übertrieben, überholt die Realität.

    • Augenrollen
      Nur weil es dazu gerade passt: http://www.krone.at/oesterreich/salzburg-oeh-blamiert-sich-mit-gender-protokoll-verstoesse-sammeln-story-548693

      Ich wäre schon beim Lesen des Protokolls abzumahnen…

    • @Solange echte Hassparolen
      Das muss natürlich heissen: NICHT sanktioniert werden …

  148. So ein Käse
    Wenn es einen Preis für Bullshit und Weltverschwörung geben würde, dann wären Sie der diesjährige Preisträger. Abgesehen davon hat jeder sein Recht zu entscheiden, ob man eine Plattform unterstützt oder nicht. Herr Richel hat dieses Recht für sich in Anspruch genommen. Nicht Herr Richel schreibt die unterirdischen, am liebsten würde ich dies anders bezeichnen, Blogartikel sondern der Herr Tichy. Und zu ihrem Geschriebenen kann man echt nur von „Verschwörungsbullshit“ reden ohne Substanz.

    • Möchten Sie mir erklären, wo hier eine Verschwörung seim soll? Es ist doch alles offen, man muss es nur zusammenstellen.

  149. Hass und Panik...
    …bei der FAZ: der unbändige Hass der FAZ auf die AfD hat das Niveau des Blattes auf dem Boden aufschlagen lassen. Man ist bei Tiervergleichen angekommen. Wie groß muss die Not sein…
    http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/wir-muessen-draussen-bleiben-die-angsthasen-von-der-afd-14641225.html

    • @Herkules: Wie groß muss die Not sein…
      wenn ein Forist mit solch‘ kraftvollem Namen eine so „großartige“ Behauptung aufstellt? Wessen Niveau ist da wohl auf dem Boden aufgeschlagen? Wollen Sie hier eine AfD-Lügenpresse-Filterblase eröffnen?

    • Wählerauffangschüssel die 975ste
      @Herkules:

      „Negativität im Wahlkampf führt zu mehr medialer Aufmerksamkeit1 (vgl. u.a. Podschuweit 2007: 22; Schweitzer 2010b: 19)“ erzählt Wiki.

      Auch hypsch:

      http://www.faz.net/aktuell/politik/erklaervideo-wie-die-afd-immer-radikaler-wurde-14468695.html

    • ... na ja ...
      … offenbar, so verstehe ich das, ist das ja die Reaktion auf die „Qualitäts“-Berichterstattung, die in den letzten drei Jahren auch von der FAZ kein Ruhmesblatt war (speziell vor „Köln“ war das ja alles auch vom hysterischen Unterton her kaum noch erträglich) und wo sich der „Hetze“-Tatbestand vs. seriöser Journalismus einmal durchdeklinieren ließ…

  150. Empörungs-Ping-Pong
    Und wer hat damit angefangen?
    .
    Auch wenn das in D-land viele nicht so gerne hören: Das war gar nicht Luther, sondern
    .
    Jan Hus
    .
    Das wird man ja wohl noch sagen dürfen.

  151. Gesetzesentwurf gegen Dummkommentare?
    http://blogs.faz.net/deus/2017/01/13/wer-hat-roland-tichy-verraten-die-splitterpartei-sozialdemokraten-4023/#comment-52986 – TDV – 14. Januar 2017 um 01:12 Uhr … bin ich gegen jede Form von Zensur, auch wenn die grosse Mehrheit der kommentare hier von Dummheit nur so strotzt. …

    Dass die Größt-Koalition von CDUCSUSPDLINKEGRÜNE darauf noch nicht gekommen ist, so etwas zu verbieten, wirkt inzwischen fast wie ein Wunder.

  152. Die SPD, nicht die Sozialdemokraten, lernt es einfach nicht mehr.
    Gibt es eigentlich noch Sozialdemokraten in der SPD? In führenden Positionen kann ich jedenfalls keine mehr erkennen. Wer sich allen Ernstes seit Schröder fragt, warum die SPD geradlinig die 10% anpeilt, dem ist wirklich nicht mehr zu helfen.

    Helfen werden der SPD irgendwelche familienpolitischen und andere Gimmicks kaum, solange die Patei das hohe Lied der Agenda 2010 singt. Die letzten aus nostalgischen oder was auch immer für Gründen in der SPD verbliebenen Sozialdemokraten wissen das sehr wohl, haben aber keine Chance, Einfluß auf die Führung der Partei, den Seeheimer Kreis, zu nehmen. Eine sozialdemokratische Partei ohne Sozialdemokraten ist die SPD. Diese SPD braucht niemand mehr, sie stellt keine Alternative zu CDU/CSU dar, die es, zu wählen, lohnt.

    Die Wahl in NRW wird vermutlich als Schlacht bei Waterloo in die Annalen der SPD eingehen. Ob das allerdings zu einem Umdenken in der Bundespartei führen kann, darf bezweifelt werden, es bräuchte schon einen Aufstand der in der SPD verbliebenen Sozialdemokraten, an den ich nicht so recht glauben mag. Ohne den ist die Bundestagswahl für die SPD aber schon jetzt verloren, da Angela Merkel längst wieder fest im Sattel sitzt.

    Auf Die Grünen braucht die SPD auch nicht zu setzen, denn auch für die Grünen wurde Schröder zumindest indirekt zum Totengräber. Die Zeit der rot/grünen Bundesregierung Schröder machte aus den Steine werfenden Turnschuhträgern die Oberlehrer der Nation, die aus fünf DM für den Liter Sprit und dem Singen der deutschen Nationalhymne auf türkisch selber nichts gelernt hatten. Das Ende der Fundis war das Ende der grünen Träume. Aus Rebellen wurden Mitläufer ohne praktikable Alternativangebote. Abstruse Visionen reichen in der Politik eben nicht, insbesondere beim Fehlen signifikanter gesellschaftlicher Unterstützung. Denn, Oberlehrer mögen die meisten Bürger nur dann, wenn sie die Belehrung nicht zu deutlich erklärt bekommen.

    Auch mit Der Linken kann die SPD keinen Blumentopf gewinnen. Zu lange hat sich die SPD mit der CDU/CSU darin gemein gemacht, Die Linke als Nachfolgerin der SED zu verteufeln. Das hat beim Wähler Spuren hinterlassen, die so einfach nicht mehr zu beseitigen sind. Und das, obwohl schon lange mehr Sozialdemokraten, Gewerkschafter und linke Wessis in Der Linken als in der SPD zu finden sind. Sicher, auch bei den Linken, wie in allen Parteien, gibt es ein paar Wirrköpfe, doch, was wären die Parteien ohne sie? Bleibt nur noch das Vermögen der SED, der Neid der „Volksparteien“. Aber angesichts vieler Parteispendenskandale und vergeßlicher, auch durch Ehrenwort straflos verbliebener Politiker, ist auch das nicht wirklich ein Argument. Dennoch, Die Linke kann sich selbst zwar helfen, aber nicht der SPD.

    In den letzten beiden Bundestagswahlen hätten Grüne und Linke der SPD noch zur Kanzlerschaft verhelfen können, da wollte die SPD das aber nicht, berief sich nach dem Blick in die Glaskugel auf den Wählerwillen, der keine rot/rot/grüne Koalition auf Bundesebene wolle. Kein Wunder, sonnte man sich doch im Glanze des Lobes der CDU/CSU über die Agenda 2010. Da wurden die Stimmen, die vor den negativen Folgen „großer Koalitionen“ warnten, gerne überhört. Nun, da die SPD auf die 10%-Marke zusteuert, würde es die Partei gerne mit rot/rot/grün versuchen, nun aber glauben nur noch hoffnungslose Fälle an eine derartige Möglichkeit. Und überhaupt, ohne Abkehr von der Agenda 2010 würde das sowieso nichts, wird die SPD der FDP in die Bedeutungslosigkeit folgen, bestenfalls als bedeutungsloses Anhängsel der CDU/CSU enden.

    Vielleicht sollten sich die Linken in Deutschland mal ernsthaft Gedanken über eine neue Partei machen, ohne Agenda 2010 und SED Manko. Eine Partei, die die Auswüchse des Kapitalismus im Rahmen des Sozialstaatsgebotes korrigiert und für einen gesellschaftlichen Ausgleich sorgt, die Armut beseitigt, ohne Reichtum zu verteufeln. Vielleicht mit Sahra Wagenknecht als Kanzlerkandidatin, das wäre mein Traum. Und träumen, träumen wird man ja noch dürfen.

    Realistisch betrachtet wird die Zukunft aber eine Zeit „großer Koalitionen“ bleiben, da mag die AfD noch so viele Stimmen erhalten. Und das soll sie auch, denn anders ist dem „weiter so“ und noch Schlimmerem nicht mehr beizukommen. Diese „Demokratie“ braucht dringend eine Opposition, die die etablierten Parteien an den Rand des Abgrundes führt. Vielleicht bringt sie das zur Besinnung. Denn wenn nicht, ist selbst die aktuell nur als Scheindemokratie zu bezeichnende Demokratie endgültig am Ende, da hilft die offene Ablehnung demokratischer Mittel, wie der Plebiszite auf Bundesebene, auf Dauer dann auch nicht mehr. Dann könnte die nächste Bundestagswahl zum Abgesang der etablierten Parteien werden, das Ende der Demokratie einläuten.

    • Im Falle der CDU hilft langfristig...
      sowieso nur die „Democrazia Cristiana“-Lösung.

    • Nur ein paar Anmerkungen, Herr Meier ...
      Linke Träume habe ich jetzt nicht, deshalb vielleicht meine Forschheit gegenüber solchen.

      Stegner, Nahles- nicht links genug ?

      Nur Honecker und Mielke stechen ?

      Die Enttäuschung vieler Linker , oder Sozialdemokraten, über die Agenda 2010 nehme ich zur Kenntnis.

      Und ich sage auch klar, dass diese Agenda zu einer deutlichen Pauperisierung der ,,kleinen Leute“ (keine Häme.) geführt hat.

      Auch und gerade im EU-Vergleich.

      Aber die Volte , bei der Sie zuerst Lob über die Linke (Partei) ausschütten, und dann deren Oppositionsarbeit aber dermaßen ungenügend finden (samma zwoa) , dass Sie als eher linker Sozialdemokrat (meine Vermutung) gemeinsam mit mir, der ich doch ganz woanders bin, hoffen, dass die AfD möglichst viele Stimmen bekommt, damit endlich wieder eine spürbare Opposition m Bundestag arbeitet, finde ich spannend.

      Die Wagenknecht hat ihre Meriten, Intelligenz und Courage, klare Sprache statt zuviel Polit-Neusprech – aber, unter uns Klosterschwestern –

      eine selbstbezeichnete Stalinistin als Anführerin ins Arbeiterglück ?
      Darf ich als Gegenthese die Geschichte der Sowjetunion, und in Teilen, Rotchinas zur Andacht geben ?


    • Die Nachfolge Stalins liegt sicher nicht im praktischen Interesse von Sahra Wagenknecht, Herr Moser.

      Eine gewisse Widersprüchlichkeit ist das Ergebnis, mit dem man leben muß, falls man die Dinge differenziert betrachtet. Das ist zwar nicht immer befriedigend, schützt aber vor unseligen Schnellschüssen und unüberlegten Handlungen – meistens.

  153. SPD und Grüne
    waren für mich einst ein echte Alternative. Heute halte ich es mit Jörg Meuthen:“Was ist nur geworden aus der Partei eines Kurt Schumacher und Helmut Schmidt? Heute haben sie Sigmar Gabriel, Andrea Nahles und Ralf Stegner“. Die Grünen hatten mal Petra Kelly und Herbert Gruhl. Heute geben Cem (korrupt) Özdemir, Claudia (dumm) Roth und Katrin (überheblich-naiv) Göring-Eckardt den Ton an.

    Für die Zukunft wünsche ich der SPD alles Gute beim Projekt 20- und freue mich auf Sachsen als das erste Bundesland, in dem die SPD an der 5%-Hürde scheitern wird, vielleicht schon 2019.

    • Grün ist die Heide
      Herbert Gruhl scheint mit seinem „Himmelfahrt ins Nichts“ nicht falsch zu liegen, weil überall Uneinsichtigkeit herrscht, vom Fußvolk bis zur Elite.Wachstum, Wachstum über alles…

  154. Die Wissenschaft hat aufgepasst - Gender-Queer-Elite African Studies at Ithaca-Collge USA
    Und nun, sehr geehrte Damen und Herren – blicken Sie mit mir in die akademische Zukunft (Sie blicken gleichzeitig in die fasnächtliche Zukunft, man/frau könnte den Text unten mit ein bißchen Vorbereitung einfach vorlesen und hätte Lacher über Lacher – – – ich mach‘ mal Name u Anschrift raus, wg. Vorsicht.
    Es schreibt eine junge schwarze Frau „Assistenz-Professor“. Akdemische Arbeitsschwerpunkte

    1) Hüftwiegen und

    2) Pressetext-Exzerpte/ schwarze Hitparade-Sängerinnen

    M M
    Assistant Professor, Center for the Study of Culture, Race, and Ethnicity
    Faculty, Women’s and Gender Studies

    Specialty: African American and African Diaspora Studies, Black Feminism, Black Queer Theory, Black Music Videos, Black Female Sexuality, Visual and Sonic Culture, Black Women in Hip-Hop, Film and Media Studies
    Phone:
    E-mail: Center for Health Sciences
    Ithaca, NY 14850

    I am a pleasure seeking activist visual artist scholar. Unapologetically Black and sexually liberated. I use visual and sonic culture as tools of empowerment for Black girls and women to define and embrace our sexuality, femininity, women and bodies. The driving force behind my research is my passion for social justice and Black female liberation.

    I am currently expanding my dissertation into a book, which interrogates Black female sexual liberation through the trope of Black femme(inine) in popular and sonic culture.

    My dissertation Nasty Girls: Reclaiming the Black Freak in Music Videos and Sonic Culture, argues that the sight and sound of contemporary Black female soul singers and Hip-Hop artists is an affirmative space for navigating pain and claiming pleasure. Artists accomplish this through the exaltation of Black culture’s “freak” as a figure who challenges the social conditions responsible for pain in Black life. Through the Black femme and stud aesthetic I access the pleasure of Black imagination. I read the self-representation of four Grammy-winning contemporary Black female musicians—Beyoncé, Lalah Hathaway, Missy “Misdemeanor” Elliott, and Nicki Minaj, locating them within Black representational spaces—claiming their own insights as the most authentic way to investigate the political significance of the Black female body in ecstasy. These artists construct visual and sonic representations of poor and working-class Black women’s sexuality in music and video for the purpose of creating a radical self-love politic.

    These musicians were specifically chosen because they use their bodies strategically to deliver social justice messages that are intended to combat anti-Blackness rhetoric; this is done by constructing spaces in music videos that depict the artist as queer, fat, monstrous, or a sex fiend. In this dissertation I contend Black female musicians offer alternative futures for musicians in Hip-Hop, R&B and soul music and the Black female as consumer of music, video and fantasies.

    Essential to this study is understanding the ways in which Black female Soul singers and Hip-Hop artists move or guide and potentially redirect the listener to remember and imagine a shared experience based on feelings. The range of their instrument/voice and their choices while performing evoke from listeners the sentiment of their messages, through incarnations of excess.

    I am a native of Southern California. I received a PhD in African American and African Diaspora Studies with a minor in Media Studies from Indiana University. I hold a M.A. in Women’s Studies and M.Ed. from Claremont Graduate University. I graduated Summa Cum Laude from UCLA.

    I’m dangerous Black femme

    • Hmmm.. wenn alle diese Unis normal wären, und dem dienten,
      was man Wissenschaft, Forschung und Wissensvermittling nennt, dann dürfte Frau dangerous Doktor den Hof kehren.
      Ich will festhalten, dass dieses mein Statement nichts mit ihrer Hautfarbe, sondern nur mit ihrer Hirnfarbe, zu tun hat.

      Wenn Schmarrn Wissenschaft wird, und derlei Köstlichkeiten dürfen wir ja auch an deutschen ,,Unis“ naschen,

      dann neigt sich eine Zivilisation in ihr Grab.

      Endzeit.

    • Schade um die Idee,
      denn musiksoziologisch ist die Fragestellung interessant: Mechanismen der Identitätsbildung, Identifikation und Positionierung auf dem Musikmarkt von farbigen Sängerinnen.

      Und die Idee des Rollen-Modells für die schwarze weibliche Unterschicht wäre diskussionswürdig. Nur ist dafür die Autorin dafür erkennbar ungeeignet, von Distanz zum Gegenstand keine Spur.

      Bezeichnend, daß von Geld im Musikgeschäft nicht die Rede ist. Unpolitisch, harmlos, belanglos.

      Ist das repräsentativ für den wissenschaftlichen (oder meinetwegen intellektuellen) Stand des Feminismus, darf man ihn dürftig nennen.

    • Herr Moser - das war jetzt echt trocken - und schon lustig - Hirnfarbe - das kennich nich' - -
      behalt‘ ich mir!

      Ich hab mir noch eine Universiätsreform ausgedacht:

      Habilitation in einfacher Sprache – das könnte das nächste große Ding werden!

    • Diese Professorin
      spielt in der gleichen Liga wie unsere Genderwissenschaftlerixxen.

      Das sind ideologisch getriebene Themen wie früher Leninismus-Stalinismus, die alleine dem geistigen Gleichschritt dienen, aber keinen gesellschaftlichen Nährwert haben.

    • Herr Kief- Pidgin Professor for simple topics an nuffin too dificut.
      Maaaaan, ya gotta talk to da piple so dey unnerstaand ya !
      Cant have dat balloney roman stuff and things.
      Be REAL !

      Einleitung der Habilschrift obiger ProfessX.

    • @Habilitation in einfacher Sprache
      Heute ist alles möglich.

      „Anleitung zur Abfassung von Forschungsanträgen in gendergerechter Sprache“ gibt es schon.

    • Als Partner-Uni bietet sich Witten-Herdecke an, weil:
      „These musicians were specifically chosen because they use their bodies strategically to deliver social justice messages that are intended to combat anti-Blackness rhetoric“.

      – „Gefährliche Schwarze femme“ will damit vielleicht sagen, dass man die schwarze Botschaft t a n z t !
      Das ist Anthroposophen-Spezialgebiet, getanzte Botschaften „Rassischer“ Forschungen – wie im New Yorker Ithaca… Das passt wie Arsch und Eimer!

      „Der Gender-Queere Black-Tanz als Meme der körperbasierten Aufklärung“ – Das wäre der Arbeitstitel für die Drittmittelanträge.

      Vielleicht hilft sogar Brüssel mit, wg. Sonderforschungsbereich – oder gleich Exzellenzcluster u. Kooperation mit der „Heinarich“ (MRR) „Bell“ (MRR Gott hab‘ ihn selig) – Stiftung.

      KulturGeschichte wird gemacht – es geht voran!!

  155. §§
    Wer in Stokowsksis Kommentar eine Aufforderung zu Straftaten (Falschbeschuldigung) erkennt, kann es ja mal mit einer Strafanzeige versuchen.
    .
    Wovon ich abraten würde. SPON hat sicher ebenso taffe Anwälte wie die FAZ.
    .
    Ergo: Geben Sie sich einmal Mühe bei der Lektüre und versuchen Sie selbst herauszufinden, woran eine solche Anzeige mutmaßlich scheitern würde.

    • Falls Sie mögen - lesen Sie oben Adeo Bernard - der hatte die gleiche Idee wie Sie
      Hier das Zitat:

      „Da ich beruflich mit Straftaten beschäftigt war habe ich mit Fassungslosigkeit zur Kenntnis genommen, dass es Überlegungen gibt, Männer durch bewusste Falschanzeigen auszuschalten.
      Nun musste ich den Artikel von Person Stokowski („Frau“ wäre falsch da eine Beleidigung für Frauen) doch lesen.
      Zur Beruhigung: Alles ist juristisch abgesichert mit Fragezeichen versehen.“

      PS – alles andere wäre von SPON-Seite unprofessionell.

      Tja – und dann gibt es da noch den sittlichen Bereich, der rechtlich nicht berührt ist, aber dennoch relevant.
      Und den Bereich gibts auf jedem Punkt des politischen Spektrums, wenn es auch so ist, dass man unter politisch aktiven Methodisten z. B. erheblich weniger finden wird, was rechtlich oder gar sittlich bedenklich wäre, als unter säkularen Linken oder Rechten.
      Mein Gott – dass einer mit recht barschen Worten Stalin verteidigte, das konnte man bis vor kurzer Zeit selbst im FAZ-Feuilleton lesen – und ja, verglichen mit derlei ist Stokowski gar nix und gar nicht vorhanden.

      Andererseits – mir ist Stokowski z. B. doch auch nahe – und ich meine in der Tat wie DA, hier finde eine gewisse Zerrüttung der guten Sitten statt, die auch ich nicht einfach so hinzunehmen bereit bin. U. a. deswegen bin ich hier.

    • Danke, dass Sie mich drauf gestoßen haben Herr 555.
      Ich denke, dass man eine Anzeige anstreben sollte, auch wenn die Erfolgsaussichten gering sind. Wenn man nichts unternimmt, ändert sich auch nichts. Hier Beispiele für wenig erfolgversprechende Interventionen, die man trotzdem machen sollte:

      – Richterablehnungen werden immer zurückgewiesen, nerven den Richter aber ungemein und disziplinieren ihn, sofern man die Eier dazu in der Hose hat

      – Dienstaufsichtsbeschwerden sind immer fruchtlos, erzeugen aber im Hintergrund jede Menge Wirbel

      – Böhmermann war ganz sicher, dass er mit seiner Satire durchkommt. Dann hat Erdogan ihn angezeigt und plötzlich hatte das Böhmermännchen die Hosen voll und bat (wie peinlich) die Kanzlerin um Hilfe. Böhmermann würde heute nie wieder so eine Satire machen, da bin ich ganz sicher.

      Insofern macht eine Anzeige Sinn.

      Wen wollen Sie übrigens mit den Spiegel-Anwälten erschrecken? Glauben Sie, dem Spiegel macht es Spass, die zu beschäftigen? Der Spiegel will auch nur in Ruhe sein Geld verdienen und wird seine Ressorcen nicht für eine kleine durchgeknallte Emanze verpulvern. Stokowski ist nicht Strauß.

      Ich gehe davon aus, dass eine Anzeige zur Folge hätte, dass Stokowski so etwas nicht wiederholt. Und das wäre als Zielstellung in Ordnung. Sollte eine Verurteilung rauskommen, wäre das auch gut.

    • Mit Fragezeichen abgesichert?
      Kann ich dann schreiben: „Stokowski ist doof?“?

  156. Alldieweil...
    man sich hierorts noch über astroturfend-blockwartisierende kleinkalibrige Amateure ereifert, zeigen die Profis schon mal die Instrumente vor:

    https://www.welt.de/politik/deutschland/article161167447/Kauder-fuerchtet-um-Fairness-im-Bundestagswahlkampf.html

    Da ist man noch nicht mal zu einer juristisch wasserdichten Definition des sog. „Hasskommentars“ gelangt, unterdrücken will man sowas aber auf jeden Fall, und zwar ohne weitere strafrechtliche Abwägung.

    Und wenn charakterlich solcher“maas“sen gestrickte Figuren wie Merkels „Blutgrätsche“ Kauder (R. Willemsen) und „Kaninchenjäger“ Tauber, die noch nicht mal ihren eigenen Partei“freunden“ gegenüber einen anständigen Umgangston wahren können bzw. wollen, um „Fairness im Bundestagswahlkampf“ fürchten, ist das Ende der Glaubwürdigkeit erreicht, wenn nicht überschritten.

    • Bist du noch zu retten !
      Möchte man der Restdemokratie und dem Restrechtsstaat hierzulande zurufen.

      Darf man aber nicht, da Hatespeech und FakeNews.

      Weit hammas bracht, mit der ehemals konservativen, ehemaligen Volkspartei und ihrem roten Wurmfortsatz !

  157. Gaga-Stadt und Lala-Land
    Während ich mir etwas wirklich Großartiges im sog. Mutterkutter ansah, kam zwischendurch breaking, dass Holm entlassen werden soll. Das ist doch was.

    Und das (meine die kommentierten Filmausschnitte) ist wohl was für die Seele, wenn man bei dem ganzen Mist zwischendurch mal hingerissen sein will, großartig zusammengestellt von Bettina Aust:
    http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/menschen/emma-stone-im-gespraech-ich-war-ein-fruehreifes-kind-14638840.html

  158. Na bitte, Holm muss gehen!
    Glückwunsch an den Don.

  159. Der Dachstuhl brennt,...
    der Keller steht unter Wasser, Rauch und Feuchtigkeit arbeiten sich so allmählich in die dazwischenliegenden Stockwerke vor. Ein Helmut Schmidt wäre fällig:

    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-32655070.html

    Und alles, was die größte deutsche „Volkspartei“ zum Auftakt des Wahlkampfs zu liefern gewillt bzw. fähig ist, sind altbekannte Platitüden:

    „Viel mehr als Allgemeinplätze gab es auf der gemeinsamen Pressekonferenz von Bundeskanzlerin Angela Merkel und der saarländischen Ministerpräsidentin Kramp-Karrenbauer eigentlich nicht zu hören.

    Die CDU möchte ein Angebot für alle deutschen Wähler schaffen, um damit gegen die Populisten in den Wahlkampf zu ziehen. Gleichzeitig will die CDU die restlichen Monate bis zur Bundestagswahl nutzen, um mit ihrer Lösungskompetenz zu glänzen. Abseits der Bundespolitik will sich die Partei aber auch auf die Landtagswahlen wie etwa im Saarland konzentrieren.

    Merkel ist „innerlich motiviert“, den Wahlkampf zu führen, zu dem wahrscheinlichen SPD-Kanzlerkandidaten Sigmar Gabriel möchte sie sich aber nicht äußern. Das Ergebnis der Klausur mündete nun einer gemeinsamen „Saarländer Erklärung“, die sich kurz und knapp so zusammenfassen lässt: Wohlstand für alle, Arbeit für alle, Sicherheit für alle.“

    Sehr entlarvend, diese Zusammenfassung seitens des Focus. Es lohnt sich aber, die ganzen Statements nachzulesen, um das Ausmaß der Platitüdenhaftigkeit, mit der diese Frau und der ihr angeschlossene Kanzlerwahlverein bereits seit Jahren das Land chloroformiert (R. Willemsen), und dies unangefochten vier weitere Jahre zu tun gedenkt, wirklich würdigen zu können.

    http://www.focus.de/politik/deutschland/pressekonferenz-im-live-ticker-fluechtlingspolitik-und-innere-sicherheit-jetzt-erklaert-merkel-den-neuen-cdu-kurs_id_6494785.html

    • Substanzloses Geschwurbel kann sie gut
      ich habe mich ja köstlich bei der Verlautbarung, sie wolle doch auf Drängen und überhaupt noch einmal kandidieren und all ihre Gaben und Talente einbringen. Da fragt man sich doch, wie hat sie denn nur in den vergangenen Jahren vor sich hingewurschtelt bzw. haben wir es ja erlebt. Von Gaben und Talenten habe ich nichts bemerkt, ja ich frage mich seit vielen Jahren, was kann die Frau denn überhaupt.

  160. Jetzt hat´s geholmfunkt
    in der RHS und es wird peinlich, so ähnlich wie bei Arschiamri. In beiden Fällen wußte man alles, aber….. Oh Don, legen Sie sich schon mal ein Art nemeisches Löwenfell zu, von dem in Ihrem Vorartikel ja leider nur eine Tatze als Feigenblattersatz zu sehen war. Ich schätze, das kommt jetzt knüppeldick, Sie Inkarnation eines Karriereminenriegels. Denn wie die Experten der F.A.Z. uns gerade erklären, ist auch der Leo 2 A7, das nemeisches Löwenfell deutscher Ingenieurskunst dank rückwärts eingelassener Lindenblätter (geplante Obsoleszenz der türkischen Muster?) nicht unverwundbar. Würden Sie uns als Ihre Begleitinfanterie akzeptieren?
    (DdH)

  161. Freibier für alle ! Ach nein, pardon, wie islamophob von mir.
    Na, dann…….

    alles für alle ?

    Das pfeift doch !

    Oder

    Laber für alle !

    oder

    Irgendwas !

    Es geht nur darum, IM Merkel weiterhin als Gonslerin autokratisch gegen Deutschland werkeln zu lassen,

    notfalls mit einer Fünf-Parteien-Koalition , doch, das geht alles, nur die böse AfD muß verhindert werden,

    ALLES andere geht, auch die SED.

    Und das wird wohl auch gelingen, mit diesem (und der anderen Koalitionäre, gegenwärtig und künftig) QUATSCH an sogenannten Programmen und Perspektiven.

    Mir graust dermaßen , ich kann es gar nicht salonfähig zum Ausdruck bringen (Das wird ja eh niemand von mir erwarten) .

    Spinnt das ganze Land, oder zumindest die Mehrheit ?

    Ich muß es annehmen.

    Verstand macht dich in Deutschland zum nicht einbürgerungsfähigen Ausländer.

    Alles andere geht, s.o.

  162. Holmdämmerung
    glatt versenkt.
    (Du schreibst die Kommentare zu schnell. Bitte etwas langsamer <= hä???)

  163. Und es hat
    ZOOOMMMMM

    gemacht.

    Herr (alles, was recht ist ) Staatsekretär Holm wurde entlassen.

    Also, ALLES geht auch in Berlin unter (wie passend!) rrg nicht.
    Die Holme wachsen nicht in realsozialistischen Himmel.

    Teurer Don-

    neben allen anderen Gründen- ein Beweis, dass ECHTER Journalismus, wie Sie ihn betreiben (wirklich machen, nicht reden)

    dem Land und der Demokratie und den Menschen-

    gut tut .

  164. A deer has to be taken with one shot.
    Tja, die Parteien sind nervös, das Wahljahr hat begonnen, jetzt werden die Flure gefegt. Alles was irgendwie gefährlich werden könnte, das wird jetzt aus den eigenen Reihen entfernt oder erhält Redeverbot.

    Könnte schwierig werden, angesichts all derer, die da in diesen Fluren verkehren und gerne laut twittern. Viel zu viele seltsame Gestalten.

    Vielen Dank dem Don, dass er die die ganze Arbeit übernahm.
    Er hätte auch einfach nur AFD wählen können, aber nein, er wollte es ja auf die harte Tour: Alles selber machen.

    Ps: Hoffe mein letzter Kommentar wurde wenigstens registriert und ist nicht einfach so unveröffentlicht geblieben.

  165. Einmal Nafri-Syrer und zurück,,,
    wie sirisee schon so richtig vermutete, es gibt ja neuerdings „Genderfluide“ und Nafris sind halt gerne mal „Herkunftsfluide“:

    https://www.welt.de/politik/deutschland/article161150791/Gaben-sich-Nafris-als-Kriegsfluechtlinge-aus-Syrien-aus.html

    Selten wurde anhand eines Artikels die behördliche Uneinlösbarkeit des „Wir schaffen das“-Geschwafels deutlicher. Merkel hat unter Wahrung eines „freundlichen Gesichts“ (und persönlicher Entgegennahme der humanitär begründeten Huldigungen inklusive grüner Ergebenheitsadressen) buchstäblich das Problem restlos bei überförderten Kommunen und völlig überrollten behördlichen Institutionen „abgekippt“. Sauber!

    Hübsch auch die Äußerung eines marrokanischen Feierlustigen zum Schluß des Artikels, warum alle nach Köln aufgebrochen seien: „Ganz einfach“, sagt Farid O., „erstens kommst Du aus jeder NRW-Stadt ohne Umsteigen nach Köln. Und außerdem: Da steigst Du aus, gehst zehn Meter aus dem Hauptbahnhof raus und da fängt die Party auf der Domplatte schon an.“

    Nur dass diesmal bei der in Aussicht gestellten „Party“ keine im Vorbeigehen penetrierbaren blonden Maiden unterwegs waren, sondern handfeste Spielkameraden in Straßenkampf-Panzerung. Es gibt, ja einige Bilder, die wirklich köstlich die verdutzten Gesichter der umsonst Angereisten zeigen.

    https://www.welt.de/politik/deutschland/article161150791/Gaben-sich-Nafris-als-Kriegsfluechtlinge-aus-Syrien-aus.html

  166. Titel eingeben
    Herr Moser,
    wenn ich alles richtig verfolgt habe, ist Herr Holm Stadlsoziologe.

    Wird sich doch was finden für ihn auf Don Alphonsos Anwesen.
    Heustadl ausmisten, Holzrücken mit den Arbeitspferden des Hausherrn.
    https://www.youtube.com/watch?v=CKnJ9VEu6lY

    • Nene, das wird nix,...
      das schaut irgendwie zu sehr nach richtiger Arbeit aus…

    • @FJ45 aaaaalso : Der Don will als Knecht nur jemanden, der etwas kaa, und arbeitswillig ist.
      Damit hätte sich das Thema Holm bei Don Alphonso gleich wieder erledigt.
      Abgesehen davon- möchten Sie so einen Ungustl auf Ihrem Anwesen haben ?

      Was das Holzrücken mit Pferden angeht :
      Ich bin nicht der Pferdespezi, aber aus verläßlicher Quelle weiß ich, dass das Holzrücken zu den schwierigsten Disziplinen der Pferdearbeit gehört.
      Wirklich gut wird das Gespann Mann-Pferd erst durch langes ZusammenARBEITEN .
      Also- eine gewiße Intelligenz, die Fähigkeit, das Vertrauen eines sensiblen Tieres zu gewinnen und zu halten, Fleiß, wohl auch Talent, und Arbeit,Arbeit,Arbeit.

      FJ45, Sie meinen es sicher gut mit dem Holm (hmmmmm) ,aber der bringt so GAR nix mit.

      Den kann man sich nur sauer einmachen.

    • Hallo, Perkeo ! Shakespeare - Longfellow, falls Sie sich
      erinnern (Dick und Doof Filme mit Wenzel Lüdecke Synchro in den Siebzigern.) .

  167. arme Frau Stochowski
    Muss hier doch in Sachen Stochowski Hans Meier 555 rechtgeben. Der Text, um den es geht, ist ja nun wirklich ironisch gemeint und deshalb auch gespickt mit Ironiesignalen, die dem übereifrigen Leser quasi ununterbrochen demonstrativ zublinzeln. Wenn ich mich mal in die andere Fraktion versetze, könnte ich den Artikel wohl wegen des Gedanken!spiels!, das er enthält mit Genuss lesen. Das sollte besonders ein sonst so genüsslicher Ironiker wie DA souveränerweise auch dem Gegner zugestehen können, selbst wenn es zugegebenermaßen bei dieser Dame recht schwer fällt.

    • Titel eingeben
      Wenn die Atmosphäre immer aufgeladener wird, geht Ironie eben immer schneller nach hinten los.

      Davon abgesehen erschließt sich mir das ständige Abarbeiten an dieser Autorin von Spiegel Online auch nicht so recht. Mit Verlaub: Ist die auch nur ansatzweise so wichtig, wie sie hier gemacht wird? Gilt auch für Schponn insgesamt.

  168. Geredet wird viel
    Dass die Grünen allem Anschein nach nicht alle Latten am Zaun haben, liegt auf der Hand. Schließlich ist ihr Auftreten in der Öffentlichkeit von wilden Aussagen geprägt, über die der NormalBürger entweder lacht oder sich furchtbar aufregt. Die Grünen sind jedoch wichtig für Deutschland: Sie verteidigen unser Recht uns in der Öffentlichen Debatte lächerlich zu machen. Je mehr sie für Randgruppen eintreten, statt für normale Bürger, desto mehr % verlieren sie eben. Alles trivial soweit.

    Es ist jedoch irrelevant für wie richtig man diese Auffassung der Sachlage hält. Es bleibt ein persönlicher und beleidigender Angriff (eines nicht unbedeutenden Mediums) auf die politische Gesinnung einiger Leute.

    Der KonsumBoykott ist nunmal das Mittel der Wahl in alternativen Kreisen. Interessanterweise geht aus Ihrem Text nicht hervor, dass man in alt-hergebrachter Weise direkt den Rücktritt oder die Kündigung des Herrn Tichy verlangt hätte, man es von der Opposition erwarten würde.

    Was der Text irgendeiner Feministin mit der Sache zu tun hat, ist mir nicht ganz klar geworden. Hat sie Mumpitz fabriziert weil sie grün ist (Ist sie das?) oder weil sie Feministin ist? – mir völlig egal. Mich interessiert die Meinung von irgendwem zu irgendwas… einfach nicht. Hat sie denn irgendetwas mit Herrn Tichy zu tun?

    Und der VergewaltigungsText ist nichtmal so unsinnig wie Sie suggeriert haben: scheinbar antwortet sie auf jemandes These „Frauen könnten falsche VergewaltigungsVorwürfe nutzen um unliebsame Gegner aus dem Weg zu räumen“ mit einem ausschweifenden „Nicht machbar“. Laaaaaaangweilig! Gleich 2 mal positionieren Sie dieses belanglose Geschwafel als Aufreger. Tja, Herr Alphonso, da hat Sie ihr HassGegner wohl die Mentale Hygene gekostet. ;)

  169. Entholmt
    Kaum vom Rad gestiegen und zwei Damen den Koffer aus dem Zug gehoben sehe ich mit der ersten Internet Verbindung im gruen regierten Land die FAZ vermelden Entholmung, Abholmung, Ausholmung

    Der Don hat ein feines klein wenig Scherflein beigetragen.

    Berlin leuchtet mit 25 Watt mehr

    • dem Hausherren
      meinen Dank und Glückwunsch.
      .
      Meines Wissens das erste Mal, dass ein Blogger einen Politiker erlegt hat. Soll ja in der Familie liegen.
      .
      Hat nächstens die Rosa-Luxemburg-Stiftung einen Referenten mehr. Da hat ja auch die Kahane überwintert.

    • Ich will niemanden abschiessen. Allein schon, weil dann ein anderer kommt. Der schwache Holm wäre mir lieber gewesen.

    • @DA
      Welch Sinneswandel! Wozu dann die ganze Mühe zuvor? Langeweile?

    • "Wenn die Affen es dahin bringen könnten, Langweile zu haben, so könnten sie Menschen werden."
      von Goethe, Quellenangaben z.B. unter https://www.aphorismen.de/zitat/323

  170. die arme Frau Stochowski
    (Hatte meine Antwort versehentlich schon als ‚Gast‘ abgeschickt. Hoffentlich kein Doppelpost.)
    Muss hier doch in Sachen Stochowski Hans Meier 555 rechtgeben. Der Text, um den es geht, ist ja nun wirklich ironisch gemeint und deshalb auch gespickt mit Ironiesignalen, die dem übereifrigen Leser quasi ununterbrochen demonstrativ zublinzeln. Wenn ich mich mal in die andere Fraktion versetze, könnte ich den Artikel wohl wegen des Gedanken!spiels!, das er enthält, sogar mit Genuss lesen. Das sollte besonders ein sonst so genüsslicher Ironiker wie DA souveränerweise auch dem Gegner zugestehen können, selbst wenn es zugegebener-maßen bei dieser Dame recht schwer fällt.

    • verehrte Frau Andrea Beil
      wenn in einem öffentlichen Medium jemand die Frage stellt, ob man mißliebige Männer ausschalten könnte indem man eine wissentlich falsche Tat bei der Polizei anzeigt … ich stelle mir gerade vor, mir passiert das.

      Festnahme vor den Nachbarn oder am Arbeitsplatz,
      Untersuchungshaft,
      Verlust des Arbeitsplatzes, bei Kollegen, Verwandten und bisherigen Freunden als „übles Schwein ..hätten wir nie von ihm gedacht“ zukünftig angesehen,
      Scheidung,
      die Kinder wollen den Rest ihres Lebens nicht mehr mit mir reden, besuchen mich nicht im Knast,

      Veruteilung, Nachteile im Knast, weil wenn jemand im Strafvollzug die Tat trotz Verurteilung leugnet er alle Vergünstigungen der anderen Gefangenen nicht erhält,
      da bleibt nur der Strick, bzw das Bettuch der Zelle.

      In so etwas Ironie oder Ironiesignale zu entdecken ist mir leider nicht möglich.

    • Punktgenau ins Ziel, knall hart richtig, Herr Bernard !
      Das Beispiel Kachelmann und die unsägliche Rolle der Schwarzer dabei, dieser linke, langhaarige Staatsanwalt, dem nichts zu schmierig war…..

      das spricht heute noch Bände.
      Aber nach der Domplatte 15/16 gab es nur DuDu !.

      Da ist wirklich was üassiert, aber der linke Frauenschutz fällt sofort, wenn es um Islam oder sonstige Ausländer geht.
      DIE sind heilig.

    • Verehrter Herr Bernard,
      endlich jemand, der das Problem auf den Punkt bringt. Vielen Dank dafür.

      Verehrte Frau Bleil,

      der Text ist keine Ironie, sondern ein Aufruf zur massenhaften strafwürdigen Verleumdung des anderen Geschlechts, unter dem Deckmantel der Ironie. Aber Sie selber wären ja nicht betroffen. Da kann man das natürlich „mit Genuss“ lesen.

    • Stochowski und Ironie?
      Das ist ja schon fast zynisch.

    • Ironie ist absichtliche Verstellung
      Ironie (altgriechisch εἰρωνεία eirōneía, wörtlich „Verstellung, Vortäuschung“) bezeichnet zunächst eine rhetorische Figur (auch als rhetorische Ironie oder instrumentelle Ironie bezeichnet).Dabei behauptet der Sprecher etwas, das seiner wahren Einstellung oder Überzeugung nicht entspricht, diese jedoch für ein bestimmtes Publikum ganz oder teilweise durchscheinen lässt. Sie kann dazu dienen, sich von den zitierten Haltungen zu distanzieren oder sie in polemischer Absicht gegen angesprochene Personen zu wenden.

      Warum haben Leute die Neigung ihre Vorstellungen hinter Verstellungen
      durschscheinen zu lassen ansatt klar zu sagen was sie denken, tun was sie sagen und sind was sie tun?

    • Ironie? Man muss immer damit rechnen
      das es sich eben nicht um Ironie handelt.

      ggf vermuten wir Ironie nur weil wir nicht glauben
      möchten das gemeint ist was gesagt wurde.

      Warum sollte man sich verschwurbelt und
      missverständlich ausdrücken wenn man es besser kann?
      Politisch Tätige wollen m.E. verstanden werden.
      Ironie würde da nur in die Irre führen.

  171. Der ( H) olm ist ja nun weg von den Trögen
    und das ist gut so…und der DON hat daran seinen Anteil gehabt…DANKE
    nun ist der Publizist Ulfkotte tot…R.I.P
    wer hier Interesse hat,sollte mal seinen Lebenslauf studieren….er war auch lange Zeit bei der FAZ,hat auch neben Islamwahrheiten ein Buch über „Journalisten“ geschrieben…daher wohl auch überall das Adjektiv “ umstrittener “ Journalist.
    Don,seien Sie vorsichtig,Sie werden das Buch ja wohl kennen,oder?
    Er wäre einen Artikel in Ihrem Blog wert,der umstrittene Publizist Udo Ulfkotte….oder ist das schon zu gefährlich?

    • Ist es nachtragend,
      das der Tod Ulfkottes bei der FAZ so gar nicht erwähnt wird? Ich wundere mich.In jedem Dorf hier würde man sagen: Der Tod hebt alles auf.

    • Das, Frau Philomena, ist Schäbigkeit. Die ist modern.
      Sehen Sie sich unser Staatsoberhaupt an, der zufrieden mit den Eliten ist, aber sich ein anderes Volk wünscht.
      Und Merkel, die diesen Wunsch stante pede erfüllt.

      Und die ganzen grindigen Denunzianten.
      Alles schäbig, alles hip.

    • Wird wohl nichts, Bahners ist noch bei der FAZ tätig und hätte zudem nichts zu sagen, weil d.m.n.n
      Schwierige Lage für die beleidigte „Ex-Familie“, denn einfach eine Oligopol-Agenturmeldung 1:1 übernehmen geht heutzutage auch nicht mehr: alles propagandaattributisch kontaminiert.

    • Ups, dass natürlich, früher mit ß.
      @ Herr Moser,mal sehen, was heute noch passiert. Respektvoll ist es jedenfalls nicht.

  172. Entlasung
    Danke an den Blogger!
    M. A. Titz

  173. ...
    In kleineren Gemeinschaften hätte es so mancher schräge Vogel da draußen (wie die Stochowski) es wohl etwas schwerer, sich so ein Publikum zu verschaffen oder halbwegs ernstgenommen zu werden. Da hätte die das dörfliche Wirtshaus betreten und zu einer Rede angesetzt und jeder hätte gesagt, lass die mal kurz quatschen, die hatte ne schwere Kindheit, einfach nicht ernst nehmen und danach wäre man zur Tagesordnung, also dem nächsten Weißbier, übergegangen.
    Aber heutzutage ist es schon schwerer, da kaum noch jemand was über die Geschichte des anderen weiß und so mancher Blender oder sonst wie Gestörte massiv davon profitiert, wenn er in ne anonyme Großstadt wechselt und sich da auslebt.
    Dieser Piraten-Politiker, der den anderen Parteifreund mit der Sackkarre durch die Stadt geschippert hat, der wäre wohl auch nicht so weit gekommen, hätte man mal etwas früher ein paar Leute aus seiner Grundschulzeit oder aus der Nachbarschaft gefragt.

  174. Kleiner Nachtrag...oder die Obszönität der Politik
    Lieber Don Alphonso,

    Ihre Frage: „Wer hat Roland Tichy verraten?“ , viel besprochen scheint nun wirklich beantwortet und der SPD-Netzexperte gab heute, drastisch bis zum kaum Erträglichen, doch schon ekstatisch und mit leidenschaftlicher Erregung bei n-tv ja selbst die Antwort:

    „Es gibt die Möglichkeiten, dass auf Seiten, die nachweislich gezielt Lügen verbreiten, keine Werbung mehr auftaucht und ihnen dadurch Finanzierungsquellen entzogen werden.“

    Und was Lügen sind entscheidet bekanntlich das Berliner Wahrheitsministerium.

    Ihnen noch ein schönes Wochenende.

    ObjectBe – ( objectbe.blogspot.com )

    • Ekstase gegen Fake News...
      …aber ein paar Zeilen davor titelt n-tv (Bertelsmann, Liz Mohn, Freundin der Hohen Frau?) unter dem Photo eines berauhreiften „Fiat“-Emblems: „Abgas-Schummelei wie bei VW?“

      Wie bitte? Schummelei? Etwa so, wie unter der Dorfschulbank ein bißchen abgeschrieben? – Nein, VW hatte eine gewerbsmäßige Betrugsbande, die USA nennen es gerne „Verschwörung“, gebildet.

    • Quellenstudium ...
      @ObjectBe
      Werte ObjektBe,
      auch das Nachstehende aus dem Hause „Justice, Consumers and Gender Equality“ ist noch nicht die Ursprungsquelle. Wie in vielen anderen Fällen.
      Angesichts dessen, wohin uns die vertiefte EU-Reise führen soll, ein IMO nicht zu vernachlässigender Aspekt. Denn das Auswechseln des allerletzten Gliedes in der Kette bringt entsprechend genau gar nichts. Was sich hier aber viele durch Wahl-Entscheid zu erhoffen scheinen. Kann man so träumen. Muß man aber nicht. Ein neuschneearmes Restwochenende. Wir schaufeln uns jetzt allesamt mit vereinten Kräften frei.

      “The recent terror attacks have reminded us of the urgent need to address illegal online hate speech,” Vĕra Jourová, EU Commissioner for Justice, Consumers and Gender Equality, said in a joint statement from the European Commission and the participating companies. “Social media is unfortunately one of the tools that terrorist groups use to radicalize young people and racist use to spread violence and hatred.”

      http://time.com/4352179/facebook-twitter-google-hate-speech/

    • Schummeleien
      Danke, Frau Enigmayr, für die Aufdeckung!
      Ist schon ein starkes Stück, da stimme ich mit Ihnen überein. Dass ‚unser unabhängiger Journalismus‘ sich schon so weit in alle Richtungen gebogen hat, einen kriminellen, aktiven, Betrugsversuch für gesetzmäßig vorgeschriebene Messungen im Interesse von [wem eigentlich? doch wohl nicht dem Kapital?] den Lesern als ‚Schummelei‘ unterzujubeln?

      Wie lange, war zu lesen, könnte der Manager verknackt werden? Waren es nicht 167 Jahre? Also von mir aus, das wäre mal ein Signal. Aber wahrscheinlich wird sich die Sache ‚diplomatisch‘ lösen lassen, damit das Wirtschaften nicht in Gefahr gerät.
      Wäre ich ein Unmensch, der ich nicht bin, könnte ich, in Anlehnung an Inspirationen von Frau Stokowski, auch vorschlagen, ihn in einen Raum zu verlegen, in den alle die Schadstoffe von all den Autos geleitet werden, die diese nach Angaben von VW *nicht* ausstoßen. Dann wäre ja eine prima Atemluft in diesem Raum.
      Hüstel-hüstel-hüstel
      Or, as they say in English: eat your own dog food.

  175. Lieber Don,
    Tichy hin oder her, die Musik spielt woanders. Z.B. bei der KFW-Bank, wo das Flüchtlings-Wohnungsbeschaffungsprogramm auf 1.000.000.000 (in Worten eine Milliarde) für Kommunen erhöht wurde. Zinslose Darlehen mit Laufzeit bis zu 30 Jahren und 10 Jahre Zinsbindung für die
    Schaffung von 100.000 Unterkunftsplätzen. Bitte FAZ + Don, kümmert Euch um die Wirtschaft und diese künstlichen Konjunkturprogramme, da erfährt man nicht viel. Danke

    • 10000 Euro pro Platz?
      Da werden die Neubürger aber nicht einziehen wollen. Der qm Neubau ist selbst unter besten Voraussetzungen kaum unter 2000 E/qm zu haben.

      Irgendjemand muss mal ein klares Statement abgeben:
      Wenn wir im Schnitt 500000 neue Bürger jedes Jahr vernünftig unterbringen wollen, dann muss diese Regierung auch jedes! Jahr! das Äquivalent einer Großstadt bauen: Wohnungen, Schulen, Krankenhäuser, Verwaltungsgebäude, Strassen, Wasser, Gas, Elektro usw. — ARBEITSPLÄTZE

      Ich schlage vor, wir fangen gleich nach der Fertigstellung des Berliner Flughafens an.

  176. Die Grünen legen bei Meinungskontrolle noch mal nach...
    Ein wunderschöner Artikel, zu einem häßlichen Thema. Die Spirale dreht sich übrigens astronomisch schnell weiter. Wie heute auf Heute zu lesen war, fordert Lammert jetzt ein

    Mindeststrafmaß.
    Für Beschimpfungen.

    Das hat beim Krieg gegen Drogen ja auch schon super funktioniert.
    Nicht daß der Richter da nachher noch eigenen Verstand walten lässt!1!!
    Warum das nur gegenüber einer bestimmten Gruppe (Politiker) nicht hinnehmbar ist, bleibt sein Geheimnis…

    Hier nachzulesen: http://www.heute.de/koalition-will-offenbar-schaerfer-gegen-hasskommentare-vorgehen-46321968.html

    So.

    Und jetzt ratet doch mal, welcher Partei die Propagandagesetze von SPD und CDU noch zu lasch sind… Na?

    https://twitter.com/FranKee_HH/status/820313982124826624

    Der gute Beppo sollte wirklich weiterhin parteipolitisch undercover arbeiten.

    • Ja, der Zusatz ist mir auch aufgefallen:
      „Für solche Delikte sollte es ein Mindeststrafmaß geben, um Staatsanwaltschaften und Richtern die Möglichkeit zu nehmen, Strafverfahren wegen vermeintlicher Unerheblichkeit gleich niederzuschlagen.“

      Bei anderen Straftaten sind ja die Rufe von Seiten der Politik, Staatsanwaltschaften zu höherer Verfolgungsfreudigkeit und Richter zu harscheren Strafen zu bewegen, nicht so zu vernehmen:

      „Die Täter und ihre Angehörigen geben sich nur wenig beeindruckt von der Tat und ihren Folgen. Landgericht Hamburg, Saal 337. Viele Bekannte sind zum Urteil gekommen. Die Stimmung ist super. Seit Monaten sitzen die vier Täter in Untersuchungshaft. Nun kommen drei von ihnen frei. Die Angehörigen jubeln, als der Vorsitzende Richter das Urteil verkündet, einer beruhigt sich erst wieder, als das Gericht ihm mit Saalverweis droht.“

      http://www.zeit.de/hamburg/2016-10/hamburg-vergewaltigung-prozess

      Ach, nebenbei: Ich habe auch aus den den Reihen der sonst notorisch Dauererregten und -empörten keinen Pieps und keinen #aufschrei zu dieser nachträglichen Verhöhnung des Opfers (und des Rechtsempfindens) gehört.

    • Lammert
      Der Herr Lammert jammert. Auch über die Sicherheit der Politiker. Über die Sicherheit der Bürger scheint er sich ja weniger Sorgen zu machen. Wenn ich es richtig verstanden habe, gedenkt er ja abzutreten. Gut so!

  177. ...
    Noch kurz was zu Afrika, weil das vorhin mal Thema war…. In Ländern mit ordentlich Bodenschätzen ist es eben deutlich leichter, dass mal ein korrupter Clan an die Spitze des Landes kommt und die Herrschaft behält.. die Bevölkerung ist vergleichsweise unwichtig und kann gut unterjocht werden.. man braucht eigentlich auch keine gut ausgebildeten Einwohner… denn zur Not vergibt man einfach eine Lizenz an nen auslänischen Konzern, der die Rohstoffe fördert… es kommt genug Geld rein, damit der Clan in Saus und Braus leben und ein Unterdrückungapparat finanziert werden kann…. Russland hätte beispielsweise genug Rohstoffe… die DDR hatte da wohl weniger..

  178. @Leute, die Don Alphonso Ausblendung ´´größerer´´ Themen vorwerfen
    Zwischen Schwarz und Weiß gibt es immer Graustufen, die teilweise nicht weniger wichtig sind. Gerade in der Berichterstattung. Bei welcher Stufe jemand steht, das muss man regelmäßig neu bewerten. ´´Dunkelgraue´´ gibt es in der heute Medienwelt reichlich. Doch Don Alphonso gehört meiner Meinung nach ins helle Gefilde. Große Feuer entstehen meist aus kleinen Funken. Ich schätze er nutzt die Mittel, die ihm zur Verfügung stehen. Täte er dies nicht, würde er wichtige Ressourcen opfern. Wer weiß was der linksgrüne Volksvirus nun mit ihm anstellen wird? Auch wenn es geopolitisch nicht groß relevant zu sein scheint, ist ein Beitrag wie dieser von DA in der Welt des Internets umso enormer. Ob Tichy oder Don Alphonso, beide tragen einen ´´unsichtbaren´´ Krieg für uns aus. Theatralisch gesagt versuchen sie das Tor zwischen Hell und Dunkel, Wahrheit und Lüge, gegen niedere Mächte zu verteidigen. Wenn diese Wächter nach und nach verstummt werden(!), dann war es das auch generell mit der kritischen Berichterstattung im Internet. Wenn es dem Internet hier ergeht wie dem Fernsehen…gute Nacht. Fallen die letzten neutralen Informationsquellen, dann fallen die letzten neutralen Meinungen. Extremisten machen sich jetzt schon breit, zumeist Links. Man muss also Opfer bringen, öfter als einem lieb sein kann. Der Kampf gegen Räääächtz ist nur ein Wegbereiter, bald schon eine ´´Reinigung´´. In welcher ´´Demokratie´´ wird denn der Kampf gegen eine politische Richtung, die enorm wichtig für die Machtbalance ist, zumeist staatlich finanziert? Wer da nicht auf die Idee kommt, dass es um Meinungsimperialismus geht, dem kann man kaum noch helfen. So wie bei Orwell Lügen aus dem Wahrheitsministerium kamen, kommen die Faschisten aus den Reihen der Antifa(schisten). Eine Organisation, die auf staatliche Förderung angewiesen ist, würde sich ja wohl kaum ´´Faschisten´´ nennen. Auch wenn die Unterschiede zur SA Hitlers dahinschmelzen. Wird die Lüge nur oft genug wiederholt, wird sie für viele zur Wahrheit, leider. Gerade wenn, wie von DA beschrieben, die meisten Journalisten eine Minderheitsmeinung im Volk haben. Gnade den Kritikern, wenn überzeugte´´Meinungsbeauftragte´´ eine Lizenz zum tröten bekommen. Es wird verleumdet und denunziert, die Dümmsten sind meist die Lautesten. Weswegen wir auch ständig mit grünlinker Protestberichterstattung genervt werden, wo sie sich wieder an Gleise ketten oder „Deutschland verrecke“ rufen. Gebildetere Leute müssen unter der Woche arbeiten und haben kaum Zeit laut schreiend durch die Stadt zu ziehen, bekommen de facto wenig Aufmerksamkeit. Dies ist die märchenumwobene ´´Stille Mehrheit´´. So interpretieren viele Journalisten die Lautesten in eine Mehrheit um, ein fataler Trugschluss in der heutigen Medienwelt. Da sie aber unter sich sind, verhärten sie sich zu einer selbstherrlichen Erziehungsllianz und drohen langsam im Weihrauchduft zu ersticken. Ob Brexit oder Trump, sie ließen es kaum zu uns eine eigene Meinung bilden zu lassen, sie bewarfen uns mit einseitigen Boulevardberichten und Lügen. Sie, die Journalisten der Massenmedien, belästigten uns regelrecht mit ihren Emotionen. Die Beweispflicht haben sie schon lange entsorgt, der Konjunktiv II ist ihr bester Freund. Sie waren sich bei beidem so sicher, Brexit scheitert und Trump verliert. Doch dann kam alles anders. Nun hyperventilieren die MSM und wollen die Reste kritischer Berichterstattung im Internet vernichten, weil sie diese zuvor in Selbstherrlichkeit unterschätzt haben. Es dürfte klügere Leute wenig wundern, dass hier die Debatte um Fake News und Hate Speech ausgerechnet da aufkommt, wo die Bundestagswahl kurz bevor steht. Sie haben gemerkt, dass immer mehr Leute sich lieber eine eigene Meinung im Internet bilden, statt sich eine im TV abzuholen. Sie feuern nun aus allen Rohren gegen alternative Medien. Es gibt keine klare Definition von Fake News und Hate Speech, beides sind nur große Gesinnungskeulen, die das größtmögliche Spektrum an Kritikern treffen sollen. Daher ja auch wieder in englisch verbreitet, als möglichst trendiges Wort. Hasssprache und Falschnachrichten als Bezeichnungen waren da wohl doch zu seriös…

    • @Dom sehr guter Beitrag, der das Gewicht dieser Blogs überzeugend
      herausarbeitet.
      Ja, wir stehen am Rande einer neuerlichen Diktatur, und hier ist Gegenwehr Pflicht.
      Wir wollen alternative Quellen, und eine Möglichkeit, selbst Meinung und Fakten zu äußern, ohne Stasi 2.

      Was die deutsche Einheitspampe aufführt, spottet jeder Beschreibung in einer, immerhin formal NOCH Demokratie.
      Der Don wählt die Themen richtig aus.
      Niemand kann alles auf einmal machen.

      Aber, siehe causa Holm- man kann etwas machen.

      Machen wir weiter mit.

    • Ja, Otto Moser, man kann etwas machen, und man muss etwas machen
      Oder, wie man etwas brutaler auf Englisch sagen könnte, die Bilanz vom 14. Januar ist ‚two down, a few more to go‘.

      Natürlich werden drogenabhängige GEZ-Einzahler Claus Kleber und Marietta Slomka an den Lippen hängen und glauben. Und natürlich sich vom Bundespresseamt gerne informieren lassen, welche der online-Nachrichten fake und welche real sind.
      Schon heute kann ich Ihnen vorhersagen, wie der Stand im September 2017 sein wird: eine irgendwie geartete patchwork-Regierung wird aus den Blockparteien konstituiert werden.

      Die klammheimlichen kleinen Freuden können wir allerdings bis dahin genießen, wenn die Vertreter der Blockparteien wie die aufgescheuchten Hühner durch die Gegend rennen. Panisch und ängstlich. And bending over backwards for reelection. Also auch peinlich.

      „Je besser wir arbeiten, je weniger die Menschen beunruhigt, je mehr sie den Eindruck haben, es werden Lösungen für ihre Themen angeboten, umso stärker werden wir auch werden“ ist peinlich. Und durchsichtig. Dass ihr den niemand um die Ohren haut, zeigt den derzeitigen Zensurpegel (egal ob intrinsisch or extern). Bis vor wenigen Jahren hätten sich Journalisten und Kabarettisten auf solche Worte gestürzt wie die sprichwörtlichen Polen auf Oberschlesien.
      „Je weniger die Menschen beunruhigt“ impliziert zunächst, dass es nicht um Fakten sondern um Nachrichten geht. „Je weniger der Sch****e den Menschen ins Bewusstsein kommt“ heißt das eigentlich.
      Und der nächste Abschnitt wird noch deutlicher: „je mehr sie den *Eindruck* haben […] umso stärker werden auch wir […]“. Wow. Warum hat sie sich nicht auf ihren Merkzettel schreiben lassen „je mehr Lösungen für ihre Themen angeboten [werden],“? Natürlich, weil sie keine anzubieten hat. Da wird mit Erklärungen, Gesetzesverschärfungen, Zahlenmanipulationen u.s.w. jongliert bis auch der Bestwillige die Übersicht verliert, aber spätestens bis September zugehubert / vollgestopft ist mit ‚Eindrücken es würden Lösungen […] angeboten‘.
      Hallo Leute da draußen, Journalisten, Kabarettisten, Wähler: Die Bundeskanzlerin hat gestern ganz deutlich ihre Regierungserklärung zum Wahlkampf 2017 abgeliefert!

      Und wir können da natürlich was machen.

    • Titel eingeben
      Sie sagen es. Im Vergleich mit ARD und ZDF ist das Internet glaubwürdig wie Köpke oder Dan Rather.
      Schnelle Ergänzung zu FAT und NZZ

      „mit Bild und der Glotze“ regierte Schröder

    • Aber Herr Dippel....
      drogenabhängige GEZ-Einzahler Claus Kleber…

      newsjunkies wie….

      Auch eine Art der Abhängigkeit, ggf meinten sie das ja.

      PS ggf erfolgt der Drogentot dann aufgrund einer Überdosis Fakenews.

  179. Die Anzahl und die Qualität der Kommentare hier
    sind beispiellos.
    Das macht Mut.

    • Titel eingeben
      Ich fürchte, das ist nur eine Filterblase, am Ende wird eine Mehrheit ja doch wieder CDU/SPD/Grüne wählen. Die ganzen Rentner, die ZDF-Nachrichten glotzen und Claus Kleber für glaubwürdig halten sowieso.

  180. Aus gegebenen Anlass
    Yeah, gotcha.

  181. Andy Hunt, viel zu viele lawyer!
    @ Andy Hunt Eintrag 0.00 Uhr:

    Habe folgenden Link interessehalber gelesen:
    http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/politische-gewalt-die-briten-hassen-einander-14609363.html

    Das ist in der Tat brisant. Wenn alles so stimmt, überhört jemand ein Privatgespräch und hört darin etwas falsch oder richtig, was ihm missfällt, und mischt sich einfach ein. Das ist schon in sich perfide.

    Dann wird die Sache jedoch ad acta gelegt. Angeblich insistiert aber die ursprünglich involvierte Polizei!, die Angelegenheit doch zur Anklage zu bringen. Wenn das stimmt, geht etwas nicht mit rechten Dingen zu.

    Den Verklagten kostet der Vorgang allein 18.000 BP an Anwaltskosten, die Anwälte freuen sich. Nun muss ich zurückkommen auf den frühen John Grisham, der detailliert beschreibt, wie in den USA zu viele Anwälte heranwachsen, die dann z.B. vor Hospitälern auf Unfallopfer warten und diesen, frisch verletzt, ihre Dienste aufdrängen. Diese Unsitte gibt es diskreter auch in GB. So weiß ich von einem Unfallopfer mit Bagatellschaden, der in dem Wagen eines Freundes verletzt wurde und penetrant per SMS (hierfür brauchen sie u.a. die Daten) aufgefordert wurde, auf compensation zu klagen.

    Ich will hier festhalten, dass es sich bei dieser Praktik keineswegs um eine linke Spezialität handelt, sondern um aufdringliche Finanzinteressen, in diesem Fall von Versicherungen und Anwälten.
    Das Bagatellopfer widerstand zugunsten seines Freundes. Das ist nicht die Regel.

    Wir haben hier also mit mehreren schleimigen Vorgängen zu tun:
    1. Erfundene hate crimes
    2. Gier der (zu großen) Anwaltlobby
    3. Gier, manchmal sekundär nach Aufforderung, des gemeinen Bürgers auf compensation

    In dem beschriebenen Fall mögen alle drei zutreffen. Unterirdische Entwicklung jenseits von Ethik. Sehr traurig. Ändern kann der Bürger es nur, indem er der Versuchung, zu klagen, widersteht und sich klar macht, dass ihm jederzeit exakt dasselbe passieren kann. Die Briten sind jetzt aber gute dreißig Jahre in diesem aus den USA zu ihnen gewanderten Sumpf. Sie sind sich nicht mal klar darüber, dass es sich um einen solchen handelt.

    Die Deutschen sollten hier auf der Hut sein. In einem Land, in dem manche mit Taliban beten und mit Terroristen reden wollen, sollte es möglich sein, Dinge gütlich zu regeln. Manche Entwicklungen aus dem Justizministerium scheinen jedoch auf einen anderen Weg zu weisen. Und der wäre verkehrt, weil er zu Duckmäuserei, Verlogenheit, Hysterie und Paranoia führen würde. In einem Land, in dem man zweimal mit organisiertem Denunziantentum zu tun hatte, sollten solche Entwicklungen sofort angehalten werden.

    An dieser Stelle mein Dank an D.A., der das regelmäßig aufgreift.

  182. Tagesspiegel lesen lohnt sich (wieder):
    Doch, doch, nicht nur wegen Holm.

    Keine Ahnung, wem der Artikel da von Norbert Bolz unterm redaktionellen Radar durchgeflogen ist. Jedenfalls schnell lesen, bevor sie ihn „mit Bedauern“ zurückziehen:

    https://causa.tagesspiegel.de/politik/haben-wir-es-mit-der-politischen-korrektheit-uebertrieben/politische-korrektheit-fuehrt-zur-geistigen-knechtschaft.html

    • Lesenswert
      Großartig.
      Die Accademia lebt m.E. gefährlich, und wir sehen das sowohl am Brexit als auch an der US-Wahl. Ihre Vertreter können manchmal nicht einmal einen Nagel gerade einhämmern, geschweige denn, eine Bohrmaschine verwenden oder einen Reifen wechseln; der ADAC lebt davon. Wenn sie überziehen, ist der von ihnen weit unter ihnen vermutete verschmähte Rest durchaus in der Lage, ihnen Schaden zuzufügen, wie man in der Historie vielfach nachlesen kann.

      Das Volk hat viele Male vorgemacht, wie man sich gängelnder bürokratischer Monstergebilde mit starkem ideologischen Unterbau entledigt, zuletzt 1989, dort ohne Blutvergießen.

      Darüber hinaus ist eine ideologisch einspurige Accademia nicht mehr wissenschaftlich. Das Land des Einstein (der zu seinem Glück rechtzeitig „verloren“ ging wie auch die vorübergehend anwesenden Physiker Neumann und Teller), eines Diesel, Otto, Robert Koch und Wilhelm Röntgen, eines Goethe und eines Schiller, die miteinander debattierten, sollte sich mal besinnen. Hier ist ein tiefer Humus für Wissenschaftlichkeit vorhanden, und wissenschaftlich wertvolle Ergebnisse können nur aufgrund von Zweifel und Debatte entstehen.
      Dasselbe gilt für geistig wertvolle Erkenntnisse. Falls die Medien endlich aufwachen, ist das schon die halbe Miete.

    • Es kann einem schon schummrig werden
      bei einigen Kommentaren dazu.

      Dolchstoßlegende fällt dazu ein.
      Es gibt wirklich da (RHS) offenbar die ersten Kommentatoren, die versuchen, aus dem Stein mit der Aufschrift ‚Meinungsfreiheit‘ eine andere Form herauszumeißeln.
      Eine die mit der handelsüblichen Lesart nicht in Übereinstimmung ist.

  183. Schlechte Nachricht
    Die CDU will als Partei der Sicherheit ins Wahljahr ziehen ..
    Und gleichzeitig den Kampf gegen Hate Speech anführen.
    .
    Als Vernunftpartei der Mitte, wehrhaft postiert gegen die Extreme von Rechts und Links.
    .
    Tja wollen wir doch nicht zurückstehen und knöpfen uns gleich mal ein paar linksgrüne Spinner vor…

    • Die linksgrünen Spinner...
      finden sich ja nun bevorzugt in der CDU und sitzen da an allen möglichen Schalthebeln.

      Um die Grünen und die SPD muss man sich nicht kümmern, die demontieren sich mit Fleiß selber, und wenn in der Linken sich etwas gesunder Menschenverstand zeigt, wird der gleich aus den eigenen Reihen nieder“getortet“.

    • Linksgrüne Spinner gibt es zuhauf auch in der Reste-CDU.
      Allen voran die Migrationsexpertin Gonslerin von Gottes Gnaden.

      Und ihre ganze kasperhafte Entourage.

    • Perkeo, das war auf Kommando, wie bei der Bundeswehr seligen
      Angedenkens- ROFL !

      Aber , ja, die CDU in ihrer heutigen Form als Merkelwahlverein ist linksgrün.

      Und FEST antideutsch.
      Wir Deutsche sollten uns in der Wahlkabine dafür saftig bedanken.

  184. Gerda Steinbach: „Würde ich aktuell CDU wählen? Nein.
    Würde ich heutzutage gar in die CDU eintreten? Nein. Daraus kann ich nur die ehrliche Schlussfolgerung ziehen, die CDU zu verlassen.“

    https://www.welt.de/politik/deutschland/article161173232/Erika-Steinbach-verlaesst-die-CDU-und-wirft-Merkel-Rechtsbruch-vor.html

    • Man darf gespannt sein,...
      wie ihre „Hohmannisierung“ ablaufen wird. Vermutlich wird ihr ebenfalls ein gesondertes blaues (oder braunes?) Einzelstühlchen irgendwo rechts im Bundestag zugewiesen werden wie ihrem Vorgänger.

      Übrigens interessant (weil exemplarisch) das Vorgehen Merkels in dieser Angelegenheit schon damals:

      „Die CDU-Bundesvorsitzende Angela Merkel maßregelte Hohmann am 3. November 2003, hielt jedoch weitergehende Konsequenzen zunächst nicht für nötig, sofern Hohmann sich nicht erneut im Sinne seiner kritisierten Rede äußere. Wegen der fortgesetzten öffentlichen Diskussion beantragte sie eine Woche später schließlich doch seinen Ausschluss aus der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und kündigte auch an, seinen Ausschluss aus der CDU zu betreiben.

      Nachdem die Parteispitze der CDU in Bezug auf Hohmann zunächst keine weiteren Konsequenzen ziehen wollte, übernahm sie am 10. November 2003 die Position Merkels. Am 14. November 2003 beschloss die CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Hohmann auszuschließen. Mit 78 % stimmten zwar mehr Abgeordnete für den Antrag als die erforderlichen zwei Drittel, jedoch weniger als erwartet.“

      Klassisch: Zunächst Stillehalten, Horchen auf die veröffentlichte Meinung. Nach gescheitertem Versuch des Aussitzens schließlich kurzentschlossen demonstrative Opferung des Sündenbocks.

      Wäre interessant zu sehen, wieviel Prozent sie heute noch hinter sich hätte.

      https://de.wikipedia.org/wiki/Hohmann-Aff%C3%A4re

    • Gerda....!
      …bringt nämlich immer den Kaffee und die Tabletten. – Aber Erika ist aus der CDU ausgetreten.

    • oh je, Erika
      mit mir ist grad nichts los.

    • @ Gerda - ok Erika Steinbach-Zitat: "Würde ich aktuell CDU wählen - nein." - Hammä!
      Text eingeben

  185. STARK, Frau Steinbach !
    Respekt, wo er hingehört, und ein Tritt gegen das Merkelsche Schienbein !

    • Titel eingeben
      Früher fand ich Erika Steinbach ganz furchtbar, eine echte Belastung für das Verhältnis zum östlichen Nachbarn, und ihre Selbstdarstellung als Heimatvertriebene ist mir bis heute suspekt.
      Aber durch ihre offene Kritik an Merkels Kurs in der Migrationskrise hat sie meinen Respekt erworben. Ihr CDU-Austritt ist konsequent. Aber wenn man sich den Rest dieser Partei anschaut…was müssen die meisten CDU-Abgeordneten doch für feige, verachtenswerte Gestalten sein, dass da keiner offen aufmuckt oder aus der Partei austritt. Oder sie glauben den Stuss, den ihnen ihre Parteigrößen erzählen, wirklich, dumm genug sind die meisten CDUler wohl.

    • .
      Die CDU wird gewiss froh sein, dass sie sie endlich los ist – zumindest die 90%, die neulich in Essen ihre Liebe Führerin wiedergewählt hatten.

    • >>die 90%, die neulich in Essen
      Ha ha, ja:
      Diejenigen, die da 11 Minuten am Stück (im Stehen!) Beifall klatschten,
      werden das sicher noch als körperliche Arbeit deklarieren.

      Was für ein komisches Volk.

  186. Schlechte Nachricht: Stokowski dürfte mehr Reichweite haben als Don Alphonso
    Einfach weil es SPON ist und an einem Ort, wo jeder vorbeiscrollt. Man muss einmal weniger klicken.
    .
    Nein, es sagt nichts über die Qualität aus. Aber in der quantitativen „Einfluss“-Rangliste dürfte Stokowski vor Don Alphonso stehen, mehr Leser erreichen und mehr Werbeklicks generieren. So wie das Dschungelcamp relevanter ist als David Lynch.
    .
    Und das, sagen Sie, soll man jetzt einfach ignorieren, übergehen, wegstecken?
    .
    Wie wenig Sie doch von dem Ganzen hier begriffen haben.

    • Nicht wegstecken, HansMeier555
      man muss es schärfstmöglichst verurteilen!
      Überlegungenen, ob und wie man Andere unschuldig in den Knast bringen könnte kann man keinesfalls wegstecken.

      Man muss es als rechtsstaatlich denkender Mensch anprangern, mindestens so wie es Don Alphonso gemacht hat, wenn nicht noch aggressiver.
      Man muss auf der Hut sein vor Denen, die diese Gedankenspiele in die Tat umsetzen.
      Und man muss Opfer von Sextaten vor solchem Missbrauch der Rechtsorgane schützen damit die echten Opfer auch noch ernst genommen werden!
      Ist das so scher zu verstehen?

    • Meier555, das können Sie so sehen,
      ich z.B. habe die Ergüsse der von Ihnen erwähnte Dame innert der letzten anderthalb Jahre genau zweimal gelesen. Mir reicht das freundliche Gesicht und ich bin dann ganz schnell wech. Auch sonst bietet der Spiegel wenig mit Substanz, das mir lesenswert erscheint, an manchen Tagen schau ich gar nicht mehr bei denen rein. Mit Zon und SZ geht es mir übrigens genauso.

    • Selbstgespräche
      „Stokowski dürfte mehr Reichweite haben als Don Alphonso“

      „Und das, sagen Sie, soll man jetzt einfach ignorieren, übergehen, wegstecken?“

      ???

      Führen Sie Selbstgespräche, HMFünffünffünf?
      So was sollte man nicht auf die leichte Schulter nehmen. Muss nichts Ernstes sein, gehört aber beobachtet oder ggf. abgeklärt.

      „Wie wenig Sie doch von dem Ganzen hier begriffen haben“

      Wer? was? welches „Ganze“? „Dschungelcamp“? „David Lynch“?

      Mei, Meier, Sie werden doch nicht vor den Wahlen die Nerven verlieren?
      Die Splitterpartei braucht Sie noch. Das sagt zwar auch nichts über deren Qualität aus, aber in der „quantitativen Einfluss-Rangliste“ winkt Ihnen eine einmalige Chance, wo die doch jeden Tag weniger werden.

    • "Relevanz" sagt ja nix über Moral aus
      BLÖD gefragt: Wer war der relevanteste deutsche Sachbuchautor im 20. Jh.?
      .
      Jaja ich weiss. Bitte keine Moralpredigt, okay?

    • HansMeier555
      Sonst bin ich zwar oft gegenteiliger Meinung, aber hier könnten Sie mit Ihrer Behauptung bzgl der Reichweite durchaus richtig liegen (auch wenn Sie den Beweis, wie bei Ihren vielen sonstigen Annahmen auch, schuldig bleiben).
      Auch wegen und vor allem solcher Berichterstatter oder von mir aus auch Meinungsjournalisten hatte ich mein Spiegelabo nach zwanzig Jahren gekündigt.
      Man kann also auch durchaus sagen, dass die Reichweite groß ist aber sicher abnimmt, siehe auch IVWZahlen.
      Nichtsdestotrotz, ärgern wollen Sie den Gastgeber schon, oder?

    • Warum lässt SPON jemanden wie Stokowski da schreiben?
      Warum lassen die Stokowski da schreiben, wo sie doch geistreichere, witzigere, klügere, attraktivere Autorinnen finden könnten?
      .
      SPON ist bei allem Müthos ein privates, profitorientiertes Unternehmen.
      .
      Was meinen Sie?

    • HM555 Wer war der relevanteste deutsche Sachbuchautor im 20. Jh.?
      Vermutlich Adolf Hitler. ggf könnte man sein Buch aber auch unter Belletristik einordnen auch wenn es nicht schön war.
      Man muss einschränkend dazu sagen das er als er es schrieb ggf gar kein Deutscher war.

      ggf habe ich aber einen wichtigen Kochbuchautor übersehen
      und der Autor des Duden war auch wichtig

      Bilbelautoren verbuche ich nicht unter Sachbuch.

      Ganz vergessen:
      ggf gibt es noch einen wichtigen Sachbuchautorautor
      der Schulbücher verfasst hat.

      Ich denke aber an Adolf Hitler kommt keiner vorbei,
      schon gar nicht was die Auflage angeht. Leider.

    • HansMeier555
      Gute Frage, nächste Frage. Keine Ahnung, vielleicht wollen die SPONLeute beim jungen Publikum punkten.
      Ich weiss auch gar nicht, warum de, Klaue Brinkbäumer wenig Raum gegeben wird, er ist nicht ganz so insoktriniert wie der Rest, aner gut, mir soll es egal sei , obwohl der Spiegel schon ein Teil meines Lebens war.
      Aber wenn man sich so entfernt.
      Aber Ihre Frage HM555 ist klar berechtigt, ne Lösung weiss ich nicht, vielleicht fehöt mir der Einblick oder der Geist.

  187. Na klar, deswegen dümpelt "Untenrum frei",...
    obwohl’s seinerzeit von sämtlichen „befreundeten“ MSMs weidlich hochgejazzt wurde und einem bei jedem Besuch der Kolumne neu angedient wird, als Print gerade auf Platz 1.346 rum.

    Aber als e-book steht’s unter Kindle-Shop>ebooks>Erotik immerhin unter 525.

    Und mal sehen, wer von beiden übrigbleibt, wenn SPON demnächst aus Rentabilitätsgründen beschließt, dass eine wöchentliche Dosis Feminismus reichen muss.

  188. Schaut so fake news aus?
    Schmalbart hat ausser vollmundigen Ankündigungen nix zu bieten, hält einem als Erstes aber die Spendendose unter die Nase.

    Und für das sog. „Schmalbart-Camp“, auf dem die potentiellen Content-Generatoren wohl auf Linie gebracht werden sollen, wollen sie auch noch mal Geld (oder ist das der Selbstkostenpreis für die Ausmalbücher?)

    Ich glaub‘ so wird das nix.