Deus ex Machina

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Über Gott und die WWWelt

Mit grüner Selfiepolitik gegen Erfahrung und Substanz

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Eigentlich ist in Österreich gar nicht so viel passiert: Die bisherige Kanzlerpartei SPÖ und das Lager der in Deutschland gefürchteten Freiheitlichen haben ihre bisherigen Ergebnisse in etwa behalten – die Freiheitlichen profitierten dabei von der Aufgabe der eigenen Abspaltung BZÖ. Die ÖVP hat unter dem Jungpolitiker und Balkanroutenschliesser Sebastian Kurz dagegen über 7% dazu gewonnen – also fast so viel, wie seine politische Widersacherin Angela Merkel mit CDU und CSU jüngst verloren hat. Allerdings relativiert sich dieser Sieg, wenn man die Aufgabe der Partei des Autoindustriellen Frank Stronach berücksichtigt, die 2013 noch mit 5,7% erfolgreich war: Das Team Stronach hatte sich schon während der letzten vier Jahre zerlegt, und trat wie das BZÖ nicht mehr an. Kurz ist es offensichtlich gelungen, dessen liberal-konservativ-populistische Wähler an sich zu binden.

Eine relevante Wählerwanderung gab es trotzdem: Die SPÖ verlor einen Teil ihrer Wähler an die FPÖ und ÖVP, und glich diese Verluste durch massive Zugewinne von den Grünen aus. Die Grünen sind die eigentlichen Wahlverlierer – sie verloren über 8 Prozentpunkte und kommen aller Wahrscheinlichkeit mit 3,9% nicht mehr in den Nationalrat. Der Umstand, dass eine Oppositionspartei 2 von 3 Wählern verliert, während eine unbeliebte grosse Koalition herrscht, ist ebenso erklärungsbedürftig wie interessant. Denn die Katastrophe ist selbst verschuldet und kennt einen weiteren Sieger: Die Liste des grünen Urgesteins und Skandalaufdeckers Peter Pilz, der die Grünen kur vor der Wahl verlassen hat, weil diese bei der Listenaufstellung dem Jungpolitiker Julian Schmid den Vorzug gaben. Die Grünen scheiterten an der 4%-Hürde, die Liste Pilz dagegen nahm sie mit minimaler Vorbereitung und wenig Geld ohne Probleme im ersten Anlauf.

Es lohnt sich, den zugrunde liegenden Konflikt zwischen dem Politsenior Pilz und dem Nachwuchsstar Schmid etwas genauer anzuschauen, weil ähnliche Entwicklungen auch bei deutschen Parteien des linken Lagers erkennbar sind. Pilz hat in der Migrations- und Heimatpolitik deutlich vertretene Ansichten, die von den Grünen als rechts und populistisch kritisiert wurden. Er ähnelt dabei grünen Parteirebellen wie Winfried Kretschmann und Boris Palmer, deren politische Vorstellungen ebenfalls von den migration- und integrationspolitischen Vorgaben der grünen Parteibasis abweichen. Auch die Partei Die Linke erlebt momentan einen derartigen Konflikt, weil das Lager rund um die Fraktionsvorsitzende Sahra Wagenknecht bei der klassisch sozialistischen Parteiführung rund um Katja Kipping in Verdacht steht, offen für rechte Thesen zu sein. Ähnlich wie die Grünen in Österreich tobt in den linken, deutschen Parteien ein Konflikt um die Ausrichtung der Politik aud die Interessen der jungen, gebildeten, urbanen Wähler, während klassische Protestwählergruppen und sozial Benachteiligte, speziell auf dem flachen Land, eher zu Rechtspopulisten abwandern. Die Liste Pilz hat sich dagegen – ähnlich wie Wagenknecht, Oskar Lafontaine und Boris Palmer – nicht radikal gegen die kritische Hinterfragung von Migration und deren soziale Folgen abgesetzt.

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Nun haben die Grünen in Österreich mit ihrem Dogmatismus – eines der Wahlplakate lautete “Sei ein Mann – wähl eine Frau. Das ist Grün.“ – sicher viele Fehler gemacht, weshalb sie in ihren Hochburgen in den Städten ebenso wie in der Provinz verloren haben. Es gab einen abrupten Wechsel an der Parteispitze, Gerüchte über fragwürdige Kandidatenwahlen und die Abspaltung der Parteijugend. Aber trotzdem sind sie die Partei, die hinter dem auch in Deutschland gefeierten Sieg des Bundespräsidenten van der Bellen gegen den Vertreter der FPÖ steht, und diesen Absturz von der Mehrheitspartei zur ausserparlamentarischen Opposition muss man erklären. Und das ist gar nicht so schwer, wenn man sich einmal anschaut, wie die Grünen sich um die junge, urbane, netzaffine Zielgruppe gekümmert hat.

„Hey! Ich bin Grüner Abgeordneter im Nationalrat, vertrete die Jungen & will mit euch die Welt retten“ schreibt Pilz-Bezwinger Julian Schmid und Platz vier auf der Liste für die Wahl bei Twitter über sich. Dahinter steht gleich seine Whatsapp-Nummer, über die er für jeden erreichbar ist. Als er nach seinem Sieg über Pilz nach seiner Bekanntheit und seinen Methoden in der öffentlichen Darstellung gefragt wurde, sagte er dem Standard:

„Meine Generation kommuniziert anders. Nennen Sie es Augenzwinkern oder Optimismus. Viele Vertreter älterer Generationen können das nicht nachvollziehen, auch in den Medien. Dazu kommt, dass junge Menschen andere Medienkanäle als die klassischen Zeitungen nutzen. Ich habe immer darauf geschaut, dass ich zeitgemäß kommuniziere. Dass das manchmal poppig ist, ist mir klar.“

Damit wurde Julian Schmid schon bei der letzten Wahl in Wien 2015 bekannt, als er sich als “Öffi für alles” mit Lippenstiftküsschen auf einem Wahlplakat zeigte – in einer Zeit, da sich Peter Pilz mit dem NSA-Umtrieben und dem Skandal rund um den Verkauf des Eurofighters an Österreich beschäftigte. Diese Methode hat Schmid in den letzten Jahren perfektioniert: Bei Twitter, Instagram und Facebook präsentiert er sich als Selfie-Politiker, zumeist in einer Schar glücklich lächelnder junger Leute.

Peter Pilz, dessen Blick unbestätigten Gerüchten zufolge bei schlechter Laune Wasser zu Eis verwandeln kann, schrieb dagegen detailliert auf seiner eigenen Seite im Internet über seine Arbeit in Untersuchungsausschüssen und beim Studium staubtrockener Akten. Seine Pressearbeit – oft auch an der eigenen Partei und am Parlamentsklub vorbei – zeigte sich in einer Flut an Pressemitteilungen und Interviews zu schwerer und komplizierter Materie. Pilz hat den Anspruch, die Unregelmäßigkeiten von Politik und Wirtschaft aufzudecken, während bei Schmid mit seinem Bekenntnis zur Klimapolitik im Ungefähren bleibt, wie er mit Facebook und Selfies das hohe Ziel der Weltenrettung erreichen will.

Das ist fraglos poppig, jung, offen und anpassbar, so wie es in den Empfehlungen der modernen Politik-PR steht. Die Weltenrettung ist da keine harte Arbeit und kein Kampf, sondern ein nettes Treffen unter jungen, gut aussehenden Menschen, die auch für Zahnpasta oder Almdudler werben könnten. Keine Demonstration, kein Aufstand, sondern ein Event mit einem Promi, den man liken, retweeten oder folgen kann. Schmid hat den immer gleichen, immer jungen Gesichtsausdruck des Lächelns, es sieht immer so aus, als stünde die Jugend hinter ihm, egal ob in Schulen, bei Lehrlingen oder auf der Strasse beim Wahlkampf. Schmid gibt sich als Mann und Stimme des Jungvolks. Er ist ein Multiplikator und eine Marke.

Und er hat sein Mandat damit verloren, während sein alter, weisses, nicht gekussmundeter und menschlich nicht ganz einfacher Gegner Pilz mit Sicherheit im neuen Nationalrat sitzen wird. Es zeigte sich, dass 64.000 Wähler der Grünen überhaupt kein Problem mit der Islamkritik haben, und auch gut damit leben können, wenn ein Grüner seine Bewegung für Vertreter nichtgrüner Überzeugungen öffnet, solange sie ehrlich und nicht skandalbelastet sind. Die Grünen haben versucht, Schmid gegen den Nimbus des unbestechlichen Pilz zu setzen. Schmid sei “0% dirty, 100% Grün.”

Sachmid sei der “sexy Posterboy” der Grünen, jubelte das Jugendmagazin Vice. Schmid verwendete in seiner Kommunikation modische Emojis und sprach mit Worten, die jeder urbane, junge Buchstabierer von Bento und Buzzfeed verstehen kann: “Wer Grün im Parlament will, muss auch Grün wählen!” Schmid schrieb nicht wie Pilz detailreiche Bücher über Machenschaften, sondern so epische Sätze wie: “Gemeinsam mit Cem Özdemir von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN  #dasistgrün #Klimaschutz #Europa #Bildung #Solidarität #Respekt” Darunter lächelnde Politiker. Was daran Respekt, Klimaschutz, Europa, Bildung, Solidarität und Respekt sein soll, und was das in der konkreten Umsetzung bedeutet – egal. Rother, Anna Yesilyurt, Magdalena Elkmann und 49 anderen gefällt das.

Von solcher Zustimmung in sozialen Netzwerken können andere Politiker nur träumen, aber es ist wie bei den Piraten in Deutschland: Die Zustimmung in der eigenen politischen Filterblase im Netz deckt nicht die Realität ab. Von der Realität hatte Pilz offensichtlich mehr Verständnis als das Spitzenpersonal seiner früheren Partei. Die hat immer noch den sexy Posterboy Schmid, und Vice ist sicher nicht das Netzmedium, das jetzt freundlich über die Liste von Pilz und deren islamkritische Töne schreiben wird.

Schmid flogen nur die Sympathien und Herzen derer zu, die sich für ein Selfie mit ihm zeigten. Schmid kommt bei Facebook gut an und weiss, wie man sich dort inszeniert. Damit ähnelt er den Resten der Piraten, die inzwischen bei Grünen, SPD und Linken angedockt haben, und dort im Bereich Netzpolitik aktiv sind – und inzwischen auch bei Debatten helfen, um Personen wie Wagenknecht, Lafontaine, Palmer und Kretschmann zu isolieren. Auch sie haben Freunde bei Vice und Bento, die sie als Stimme der Jugend, speziell der gut ausgebildeten und trotzdem unzufriedenen, linken, urbanen Millenials präsentieren können.

Man muss das fatale Ergebnis dieser Bemühungen nicht mögen, aber in Österreich hat sich gezeigt, dass die Wähler solcher Parteien nicht im Mindesten ein ideologisch gleichgeschalteter Block sind, der genau das will, was im Parteiprogramm und in bildungsreduzierter Form und leichter Sprache bei Facebook steht. Ein erheblicher Teil der früher grünen Wähler stimmte für die Liste eines Kritikers des politiuschen Islams. Und was geblieben ist, zwingt den sexy Posterboy zum Abtritt von der Karriere als jener grüne Weltenretter, der immer lächelt. Es ist nicht so, dass diverse Medien die Grünen in Östereich nicht deutlich vor diesem Kurs gewarnt hätten. Sie haben sich trotzdem für den Netzprotagonisten und die lächelnde, ideologisch zuverlässige, urbane, junge Filterblase entschieden. Schmid schweigt seit der Wahl auf seinen Netzkanälen, sieht aber im Interview nicht die Schuld für das Debakel bei sich selbst.

Wieviele Prozente die Linke und die Grünen wohl ohne Wagenknecht und Kretschmann noch bekämen?

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495 Lesermeinungen

  1. Ohne Kretschmann?
    Ohne Kretschmann würden die Grünen in Baden-Württemberg bei weitem nicht die Hälfte der Stimmen erhalten, mit denen sie zuletzt geglänzt haben.
    Es sind dieses Mal übrigens besonders viele Tippfehler im Text.

    • Jaja, ich geh gleich drüber.

    • Lieber Don Alphonso,
      meine Mutter wird bald 91,
      mit 50 ist man also noch nicht alt,
      die Gegenlichtaufnahmen von Ihnen aus der letzten Zeit lassen Sie durchaus nicht hässlich erscheinen und schlechte Laune…

      Geschenkt!

    • Ex Zeitleser
      Nun ja als Kenner trinken Württemberger, äh als Kenner des Ländles meine ich, dass dort so langsam Schluss ist mit lustig. Selbst Landesobervater Kretschmann kommt angesichts des dramatischen Absturzes der Schulleistungen in Land der Denker und Tüftler nun in ziemliche Erklärungsnot. So langsam können sich viele Württemberger nicht mehr vorstellen, dass sie es sich weiterhin leisten können Grün zu wählen. Ich war vor einigen Tagen auf Verwandtschaftsbesuch im pietistischen Kernland des Landes. Der Einzige Politiker, der dort noch ungeteilt „Lob“ findet ist Palmer aus Tiebinga. Ach ja schwarze Politiker
      finden kaum mehr Erwähnung, zu profillos, zu unbedeutend….


    • Ach ja schwarze Politiker finden kaum mehr Erwähnung, zu profillos
      Aha, interessant. Bin ja gespannt wie BW weitermutiert, wenn die Grünen entzaubert sind (und derart drastisch verschlechterte Schulleistungen werden vielleicht schon von einigen noch als problematisch angesehen).

    • fishing for compliments
      Da am 17. Oktober 19:10 wurde von Krächzit schon aufgespießt. Wir kennen zuviele Don Portäts (Gucktip Fahrradkellersalon) um diese Aussage anders zu werten als Fishing vor Compliments

      Wäre gerne so fit, würde gerne so aussehen.

    • Tippfehler...
      Das kann bei so aufwühlenden Themen, wie dem schrecklichen Abschneiden unser allen Lieblings Julian S. bei den Wahlen, schon mal passieren!

  2. ... die Prozentanteile der GrünInnen ...
    … sind – folgt man der BT-Wahl – keineswegs zu unterschätzen.

    Die haben eine fanatische Kernwählerschaft (Lehrer, Genderisten, Beamte, Migrantenindustrie, Sozialarbeiter, Windanlagenbesitzer), die unmittelbar und direkt von ihrer Politik im Geldbeutel profitieren (sog. „UmFairteilung“). Dieser Klientelismus ist bei wohl keiner anderen Partei so unmittelbar ausgeprägt und zugleich hinter Anständigkeitsphrasen so geschickt verborgen.

    Dann haben die das Potential der von linksgrünen Lehrern und Medien nachhaltig Verstrahlten, die Grün wählen, weil das Grün ist. Das ist die Zielgruppe des Selfie-Man.

    Palmer und Kretschmann runden das nur nach oben hin ab, so ähnlich wie Buschkowski für die SPD, fischen aber m.E. Stimmen woanders als der Selfie-Man.

    Das Selfie mit der lächelnden Mädchenklasse ist köstlich & ließe sich mit den Don Alphonso-Anhängerinnen sicherlich auch erstellen.

    • Nein, denn ich hin alt, hässlich und schlecht gelaunt. Wie ein Peter Pilz in fett und mit Triefaugen. Die Grünen sind doch gerade in Niedersachsen auch unter die Räder gekommen. Warten sie ein Jahr Jamaika ab.

    • "Die haben eine fanatische Kernwählerschaft (Lehrer.."
      Ich sag mal so: Gerade bei den L e h r e r n setzt gerade so was wie ein Realitätsschock ein…

      ht*tp://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.schlechte-noten-fuer-grundschulen-am-rande-der-verzweiflung.0fa33901-9d02-4abe-b738-095a00152010.html

      Mal sehen, wohin sich das noch entwickelt.

    • Pensionierte Lehrer halt.

    • D.A.
      Sie sind bloß kokett, sind Sie, waren Sie schon immer – und Ihre Freundin lacht sich vermutlich scheckig …

    • Wer wählt grün?
      „Warten sie ein Jahr Jamaika ab.“ … Die Parteien, die nach einer Bundestagswahl die Regierung stellen, verlieren bei den Landtagswahlen danach immer, so als würde der deutsche Wähler sich nicht trauen, die einmal getroffene Wahlentscheidung zu bestätigen und über die Landtagswahlen die Mehrheitsverhältnisse im Bundesrat so zu gestalten, daß die im Bund gewählte Regierung ihr Programm tatsächlich umsetzen könnte. Von daher ist diese Prognose keine große Kunst.

      Im Falle der Grünen wäre aber damit zu rechnen, daß die Stimmen eher zu SPD oder den Linken als Oppositionspartei abwandern. Bis ein überzeugter Grünenwähler zu der Einsicht gelangt, daß da grundsätzlich mit der Richtung der Grünlinkspolitik etwas grundlegend falsch ist, müssen noch viele Katastrophen passieren.

    • @Sirisee
      „Dann haben die das Potential der von linksgrünen Lehrern und Medien nachhaltig Verstrahlten, die Grün wählen, weil das Grün ist.“

      Yep. Und Multikulti ist toll… weil… äähmm… Multikulti toll ist! Endlos fortsetzbar der Ausbund an dieser kreativen Argumentationsgabe.


    • Im Falle der Grünen wäre aber damit zu rechnen, daß die Stimmen eher zu SPD oder den Linken als Oppositionspartei abwandern.
      Gut möglich.

    • "Pensionierte Lehrer halt."
      Ich denke eher, es ist (war) umgekehrt. Die pensionierten Lehrer können vielfach mit vielen grünen Projekten nichts anfangen und „Schreiben nach Hören“ hat einen äußerst durchwachsenen Ruf. Die jungen Lehrer und die noch im Schulbetrieb vorhandenen älteren wachen aber langsam auf.

      Es ist aber so deprimierend: man las die Umstrukturierungen des Lehrplans, die Pläne für die Inklusion und es war mit beinahe an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit klar, dass das in abnehmender Qualität und überforderten Lehrern endet. Und jetzt ist das Gejammer groß, wird noch größer und die Kinder haben den Schaden. Super. :(

    • @Felix Silvestris
      Der Artikel in den Stuttgarter Nachrichten wurde übrigens wundervoll kommentiert bei Danisch. Ausschnitt:

      „Farben benennen – so diskriminierend wie Menschen nach der Geburt ein Geschlecht zuzuweisen. Seit Foucault und Butler wissen wir, dass solche Sprechakte Performances von Gewalt sind […] Deshalb ist es unbedingt notwendig,[…] diese Lehrerinnen davon abzuhalten, Kindern einzureden, dass es unterschiedliche Farben gäbe, weil nur so die Diskriminierung nach Hautfarben beendet werden kann. “

      „http://www.danisch.de/blog/2017/10/15/lehrerinnen-am-rande-der-verzweiflung/

    • @Felix Silvestris
      … die Lehrerinnen aus Ihrem Text beklagen ja im Grunde genommen nur, dass die migrantischen Familien zu kleine Wohnungen hätten und – das kann man dazusetzen – die Restdeutschen (unfairerweise) einen Vorsprung, wodurch verhindert wird, dass die „Riesenchancen“ sich entfalten … die sind so wie die verstrahlten und verbitterten „Linken“-Wähler, für die die DDR die 6. größte Wirtschaftsnation war und weiter wäre, wenn die fiese Treuhand und das Finanzkapitalistentum nicht über das Paradies der Werktätigen hergefallen wäre … Ein Realitätsschock hilft da nicht mehr.

    • Nein, Don, Sie wirken einfach wie ein ...
      …heimlich verschmuster, etwas melancholischer Labrador. Unterm Liebesstern geboren und mit feurigem Temperament gesegnet. Vermutlich mit übermenschlichem Gerechtigkeitssinn ausgestattet, da kann angesichts Ihres allzu weiten Herzens schon mal German Weltshmerz aufkommen, den Sie mit Schnoddrigkeit, Zynismus oder Torte zu ersticken suchen.
      Sympathisch und eine romantische Seele von Mensch! Auch wenn Sie einerseits geliebt werden wollen, während Sie immer wieder em Rückzug wählen und Ihre Unlust schwitzend abstrampeln, um das geistige Reset vom täglichen Irrsinn zu erreichen, der Sie in Ihrer Hilfswilligkeit anzieht, bis Sie sich mit Abscheu wieder abwenden müssen: Verbittern Sie nicht! Viele Menschen denken liebevoll an Sie. Was Sie geben, kommt zurück, selbst wenn Se nicht subjektiv profitieren.

    • "Nicht beschulbar" ist mein neuester Lieblingsausdruck ....
      …. wenn ich anhand der Gespräche im Biergarten merke, dass Lehrer anwesend sind.

  3. Meine Stimme...
    …bekäme die LINKE, die ich bisher zwar mit Bauchschmerzen wegen deren Flüchtlingspolitik, aber eben auch wegen der Kompetenz von Wagenknecht gewählt habe, nicht mehr. Und da bin ich offenbar nicht alleine, wenn man die Kommentare in diversen Medien zur geplanten Palastrevolution gegen die bisherige Fraktionsspitze durchliest.

    Allerdings weiß ich nicht, was ich denn sonst noch wählen könnte, da geht es mir ähnlich wie DA.

    • Kipping wäre das Ende der Partei. So einfach.

    • Wäre? Don Alphonso?
      Seit ihrer Inauguration schreibe ich mir die Finger wund, dass sie es *ist*.
      Vielleicht auch nur auf die langsame Art, wie beim Foltern. Dann tut es noch mehr weh. Kann ich aber nichts für, das entscheiden die Mitglieder der Linke.

    • Mein Mitleid mit der einen Hälfte der SED ist auch nicht gross.

    • Vereinigungsparteitag
      Letzter Ausweg: Vereinigungsparteitag mit der SPD.
      Wie es begann, so endet es.

    • Personalexegese der "Linke"
      Frau Wagenknecht wie auch ihr Ehemann Oskar Lafontaine kann man mit Sicherheit als die Vordenker der „Linke“ in neuerer Zeit bezeichnen.

      Bei beiden Personen findet man geistige Flexibiltät gepaart mit intellektueller Brillianz und einem starken Bezug zu den tatsächlich vorhandenen Fakten.
      Bei diesen beiden wird nicht jeder Gedankengang durch eine sozialistische Schablone genötigt, beide sind frei im Denken, Schreiben und Reden und verstehen den Sozialismus als sicheren Anker im Weltbild, der auch mal auf einer Schifffahrt in den Schiffsrumpf eingeholt werden muss um weiter vorwärts zu kommen und nicht als traditionelle Glaubenswahrheit, die immer wieder bis zum Erbrechen heruntergebetet werden muss.
      Wahrhaftig, wir sitzen alle in einem Boot!

      Ähnlich frei ist die Gedankenwelt des Gregor Gysi, allerdings ist bei ihm noch etwas zuviel Respekt vor den vergangenen Fehlleistungen des real existiert habenden Sozialismus vorhanden.
      Dietmar Bartsch beurteile ich ähnlich, allerdings ohne die populistischen Fähigkeiten des Herrn Gysi, aber auch er hat durchaus intellektuell meisterliche Momente und ist ein ähnlich begabter Vollblutpolitiker wie Wagenknecht und Lafontaine, aber leider auch manchmal mit zuviel Respekt vor der Parteilinie.
      Er stößt (leider) keine neuen Diskussionen an, kann aber neue Gedanken oder Leitlinien durchaus glaubwürdig vertreten. Ich nehme ihm ab, dass es ihm um seine Wählerzielgruppe geht und nicht nur um Parteimitglieder. Er kann geistig flexibel sein, was traditionelle Sozialisten wahrlich eher selten sind.

      Frau Kipping vermittelt -und da gebe ich meinen Vorkommentatoren und auch unserem Gastgeber recht- leider nicht den Eindruck fortschrittlichen Denkens oder auch nur den Versuch, sich mit neuen Ideen jenseits der klassischen sozialistischen Leitlinien anzufreunden.
      Sicher beherrscht sie die Geschichte des Sozialismus und deren marxistisch-leninistischen Kontext vermutlich hervorragend und kann mit ihrem Wissen in internen Parteidiskussionen punkten.

      Aber sie wirkt trotz ihrer Jugend geistig etwas alt, allgemeinpolitisch -also jenseits der internen sozialistischen Diskussionen- rudimentär veranlagt und verknöchert, wenn man mir erlaubt, so unhöfliche Vokabeln zu nutzen um über eine politisch sicher sehr engagierte Frau zu schreiben. Den Sozialismus Kippingscher Prägung will sicher niemand mehr haben.

      Auch der Herr Riexinger erinnert zu sehr an das längst vergangene Politbüro, auch wenn das jetzt vielleicht nicht ganz fair ist. Er wirkt wenig glaubwürdig, wenngleich auch er sicher ein guter Sozialist ist.

    • Der
      Rotweinsueffel und der Kleiderständer sollen die Nation retten??!
      .
      Oh arme Deutschland wie hast du heisse Gras.

    • Kipping...
      …sprach heute von sozialer Gerechtigkeit, wie bezahlbaren Wohnraum etc. Gleichzeitig forderte sie offene Grenzen und keine Obergrenze für Zugelaufene und merkte überhaupt nicht, dass das Eine mit dem Anderen zusammenhängt.Und dafür gibt es auch noch Diäten und schöne Pensionen später…Es ist zum Heulen.

    • Man muss dankbar sein um Kipping, das hält Die Linke klein.

    • Also
      Ex-Stasis ja, aber die bösen Rechtspopulisten der AfD sind keine Alternative?

      Kann man, muss man aber nicht verstehen…

    • Die Linke
      Niedlicher Name, immerhin sind sie das Kürzel „PDS“ (stand für: Plattenbau-Datscha-Seilschaften) los, aber mit dem ideologischen Ballast ist es schwieriger, zumal der von den zugewanderten Wessis weiter gedüngt wird. Wenn die Partei dann irgendwann mal in der Realität ankommt, kann sie (vielleicht nach einer Übergangsphase als USPD, um den historischen Kreislauf zu vollenden) in der SPD aufgehen.

    • Realitätssinn
      „Bei beiden Personen findet man geistige Flexibiltät gepaart mit intellektueller Brillianz und einem starken Bezug zu den tatsächlich vorhandenen Fakten.“
      Bei Lafontaine? Selten so gelacht. Gegen Lafontaine war sogar Arafat noch ein Exempel an Realitätsbewußtsein.

  4. Kluge Analyse,
    … werter Don. Bin ganz Ihrer Meinung.

    Und dazu ein Schmankerl von einem kurzen Motorradausflug aus dem Ruhrgebiet ins wunderschöne Allgäu: Vorgestern, am Wahlsonntag, kam mir hinter der Grenze in Österreich eine riesige Kolonne Trecker entgegen. Auf dem Weg ins Hotel dann totales Chaos in Füssen. Überall Trecker, Stauungen von Kreisverkehr zu Kreisverkehr. Habe mich mit Mühe durchgeschlängelt. Sitze dann in Schwangau im Biergarten, da knattert auch dort ein Trecker nach dem anderen vorbei.

    Und warum das alles? In Füssen war Bauerntag, und wer mit dem Trecker kam, kriegte zehn Prozent Rabatt. So sind sie halt, die Ösis.

    • die lieben aber auch ihre Trecker – wenn man mal länger auf den Landstrassen unterwegs ist, dann weiss man das. Vieles kann man sich bei uns so gar nicht vorstellen.

    • Nicht nur die Oesis
      Als ich im Juni mit dem Rad die Grossglockner-Hochalpenstrasse hochgefahren bin, war dort Traktorentag. Und wissen Sie was, eugene und Don Alphonso? Die meisten Traktoren waren aus Deutschland.

    • Titel eingeben
      @eugene: Jaaaa, die guten Deutschen dagegen, die blicken nur verachtungsvoll und ablehnend auf Sonderangebotsschilder der Läden & Kaufhäuser. Kein Deutscher fährt je über irgendeine Grenze, um dort das um zwei Cent preiswertere Benzin zu tanken… Und überhaupt kaufen alle Deutschen sowieso und grundsätzlich nur beim kleinen Händler an der Ecke und verachten den pösen, preiswerten Amazon-Moloch!
      So sind sie halt, die bewundernswerten Deutschen.

    • Oesis und Ossis
      haben wohl das verbindende Treckertag-GEN; hier in BRB kommen einige nur zu Alt-Techniktreffen aus´m Haus raus…und verbringen den Rest des Jahres mit´m TöffTöff inner LPG-Scheune.

  5. Titel eingeben
    Dr Don sitzt nah dran an Österreich. Dieser Artikel zeigt mehr Kenntnis unserer nahen Verwandten als alle Zeitungs- und Radiobeiträge, die ich sonst gehört und gelesen habe.

    Dritter Blog in Politik darf gerne folgen. Tu felix FAZ, vide

    • Danke, ich habe 2000 lange in Österreich gearbeitet und kenne das alles noch recht gut. Allerdings bin ich Feuilleton und will da niemandem bei der Politik in die Quere kommen.

    • Infantile bis pubertäre Partei in allen Ländern
      Ja, erstaunlich. Detaillierte Kenntnis.

      Wenn ich über J. Schmid so lese, verstehe ich, dass die immer Jugendliche als Wähler haben wollen. Die Grünen werden nie aus der Pubertät kommen.
      Die Pilzpalmers sind ihnen zu erwachsen.

  6. Wieviele Prozente die Linken und die Grünen....
    …ohne Wagenknecht und Kretschmann noch bekämen?
    Hochinteressante Abschlussfrage! Ich denke, dass Kretschmann und Pallmer für die Grünen wichtiger sind, als Wagenknecht für die Linke.
    Deshalb ist auch der Gegenwind der Grünen gegen die beiden nur ein laues Lüftchen im Vergleich zum Gegenwind der Linken gegen Wagenknecht, der sich inzwischen zu einer starken Brise entwickelt hat. Danke für den hochinteressanten Blogbeitrag, der einen wieder mal auf ganz neue Gedanken kommen lässt.

    • Gern geschehen.

      Wagenknecht hat sich in den letzten 20 Jahren ganz erheblich verändert, und ich würde ihr durchaus trauen, dass sie ehrlich ist – auch wenn ich nicht alles richtig finde. Bei Kipping gehen bei mir alle Alarmglocken an, das ist jemand, die nie in eine Machtposition kommen darf. Und ich glaube, das sehen viele so. Da wird sich die Linke auch noch anschauen.

  7. Manches scheint in Feuilleton und Netzöffentlichkeit
    ähnlich zu sein, bezieht sich einer tatsächlich auf in Jahrzehnten angelesene Kenntnisse aus dem Kanon der Weltliteratur und im Leben unter Anstrengungen und widrigen Umständen selbstgemacht Erfahrungen damit, dann möchten ihn angestellte Bürokraten, deren Lebensziel es insgeheim immer war, unter schwerer Flagge leicht gesegelt zu sein, am liebsten ausgrenzen – wärend das Leben genau so solche sucht und gut findet. Die Dekadenzanteile nehmen anscheinend weiter zu, solange es freie Medien gibt, die unabhängig und umfassend berichten, wird man die in der Politik auch weiterhin abwählen können.

    • Ja, das gibt es. Man sollte halt dagegen anschreiben. Ich persönlich arbeite nicht in der Redaktion, ich lebe draussen und schreibe darüber.

  8. Pilzsaison
    Es ist eh Saison für Pilze.

    Den österreichischen macht besonders macht, dass er nicht nur hart in der Sache sein kann, sondern auch charmant. Man sehe sich einmal das Video an, das Die Presse mit ihm geführt hat. Man könnte es Charisma nennen, und das lässt sich in sozialen Netzwerken nicht generieren. Die können nur Image.

    Beeindruckend zudem, wie Pilz die Kontrollfunktion des Nationalrats in Wort und Tat hochhält.

    Nicht, dass wir in Deutschland so etwas bräuchten. Unsere Abgeordneten folgen brav der guten Hirtin und sind im Hinterhertrotten so geübt, dass eigene Wege zu gehen inzwischen zu gefährlich geworden ist. Braves Nicken, treues Blöcken, Trott wie immer. Denn Ausreißer wie Erika Steinbach holt der Wolf.

    Also sollte der deutsche Bundestag weiterhin darauf verzichten, seine Kontrollfunktion auszuüben, nicht das Recht wahren wollen, wo man Alternativlosigkeit zelebrieren und feiern kann. Wir aber können mitunter verstohlen nach Österreich blicken und wünschten wir hätten so einen, so einen wie den Pilz: einen Linken, der das Recht hochhält, Gefahren nicht leugnet, sondern den Mut hat, sich seines Verstandes zu bedienen (und überhaupt einen hat). So einer wäre glatt wählbar…

    Aber in Deutschland ist Herbst und für unsere Pilzsaison gilt, was immer schon gegolten hat: Das meiste, was hervorsprießt, ist ungenießbar.

    • Man nennt das bei den Österreichern „Handschlagqualität“. In Deutschland braucht man so ein Wort nicht.

    • Schön!
      Diese Vokabel kannte ich bisher nicht, weil man hier oben sogar ohne den Handschlag auskommt, unter Hamburger Kaufleuten gilt das gesprochene Wort.
      Gruß K

    • Schwammerlsaison
      In der Tat kann man den Pilz für einen Krypto- oder zumindest Ex-Marxisten halten und ihm trotzdem eine nützliche Funktion attestieren.

      Auch wenn seine Kontrollfunktion mitunter einseitig war und vor allem der Selbstdarstellung diente hatte sie doch im allgemeinen nützliche Nebenwirkungen.

      Grüne weg von der Schüssel und Pilz – reduziert – noch da zeugt von einer undeutschen Intelligenz der Ösi-Wähler, würde ich meinen…

    • Gratuliere Österreich
      wenn ich mich an die sechziger Jahre erinnere,
      wie die da Politik machten u n d darüber im Staatsfunk berichteten,
      da lobte ich mir Deutschland in jeder Hinsicht.
      Heute beneide ich es – wie tief ist man hier gesunken.
      Da sind die österreichischen Ränke von damals harmlos.

    • Titel eingeben
      Ich fand die Frau Steinbach mal ganz schrecklich.
      Heute nicht mehr.
      Hab‘ ich mich geändert? Hat Frau Steinbach sich geändert?
      Sind die Zeiten radikal andere geworden?

    • Titel eingeben
      Frau Steinbach hat sich von der Ein-Thema-Lobbyistin als Sudetendeutsche emanzipiert zur Frau, die sich mit Grundsatzfragen konservativer Politik befasst. Das bisschen Nachdenklichkeit reichte, dass sie herausragt, und schwups, ist sie einer der letzten Mohikaner mit – wie heißt es oben? – Handschlagqualität.
      Das kann man nicht vielen zubilligen. Unter den Konservativen, vermeintliche und ehemalige inbegriffen, fällt mir sonst nur Gauweiler ein, hatte „früher“ bei vielen als Hassfigur herzuhalten, heute einsame Avantgarde.

    • Ich glaube, etwas mehr Ruhe beim Twittern wäre fürsie auch hilfreich.

    • Titel eingeben
      Es macht ja auch ein bisschen Spaß, das Zwitschern. Wenn man erst einmal davor sitzt, wird in die Tasten gehauen, bis die Leitung glüht, dann ist ein paar Tage Ruhe.

  9. Die Prozentrechnung
    Lieber Don,

    ich lese Ihre Kolumne ausgesprochen gern. Umso schwerer fällt mir die folgende Kritik an Ihren Rechenkünsten.

    Die Grünen haben nicht acht Prozent, sondern acht Prozentpunkte verloren. Denn wie Sie richtig im nächsten Satz schreiben, waren es 2 von 3 Stimmen, also 66 Prozent.

    Zum Vergleich: Als die Mehrwertsteuer unter Frau Merkel von 16 auf 19 Prozent stieg, waren es drei Prozentpunkte, aber 18,75 Prozent Anstieg.

    Nichts für ungut, und bitte inhaltlich weiter so. Sie sind mit das Beste, was man in Deutschland so lesen kann. Danke für Ihre Beiträge.

    • Danke für den Hinweis, ist korrigiert.

    • Mehrwertsteuerlüge 16 > 19%
      Schon, schon „…unter Frau Merkel…“… Die Vollversion ist jedoch, daß die CDsU vor den Wahlen (ehrlich?) eine Erhöhung der Mehrwertsteuer um zwei Punkte angekündigt hatte, und die SPD warb mit einer Null. – Und als sie dann beisammen in einer Regierung waren, wurden daraus drei Prozentpunkte Steuererhöhung. Wer hat also mehr gelogen? Dies schreibt „kein Merkel-Fan seit 1999“

  10. Titel eingeben
    #listepalmer <3

  11. Wahlen in Ö
    Die Bilder mit den Slogans von dort – goanz forschbah, wie man als ehem. Südhesse babbelt. – Leider habe ich Sie auch schon einmal falsch buchstabiert angeschrieben, werter Don Alphonso, aber die werte Frau Wagenknecht heißt mit Vornamen nun einmal Sahra.

    Mine [gemeinsam mit mir seit langer Zeit] wahlabstinente Fru sagt, daß sie die zur Bundeskanzlerin wählen würde, wenn es in Direktwahl ginge. Komisch, aber angesichts der deutschen Verhältnisse: Ich als Konservativer auch! Nur nicht unbedingt eingebunden in der LINKEn…

  12. Danke, gut aufgenommen!
    Der Link wäre egal, aber noch am Sonntag Abend, und nach den 3,9 Prozent hat sich dieses Greenhorn in Kameras und Mikrophon von ORF sehr selbstzufrieden gezeigt, über die Verjüngung der Grünen.

    Peter Pilz schraubt derweil am downfall von EADS, dem heutigen Airbus, wegen Millionen-Korruptionen bei der Auftragsvergabe.

    Man *hätte* auch noch als dicken Fehler Ingrid Felipe einbauen können, deren Dummheit wahrscheinlich noch irgendwo in den Sommergesprächen mit Tarek Leitner zu finden ist. Jahrelang ist mir kein derartig dummer Politiker untergekommen. Föderl-Schmid als zukünftige Prantlhausener* hatte sich politisch korrekt immerhin dazu versteigen können, ihr lediglich ‚Frische‘ zuzuschreiben. Während die Grünen (3) sich feierten, wie wunderbar sie im Team stärker sein könnten als Eva Glawischnig (1) vor ihnen.
    Der Realitätsverlust der österreichischen Grünen hat eben im letzten halben Jahr das Merkel-Niveau erreicht. Nur, dass sie eben nicht an der Regierung sitzen und nicht von Speichelleckern umgeben sind.

    Leid tut mir lediglich Ulrike Lunacek, die sich da einfach mangels Alternative als Spitzenkandidatin einbringen, und dort gute Miene zum bösen Spiel machen musste. Sie hat ganz sicher gelitten, als einzige seasoned politician, wie die im Blog so wunderbar beschriebene frische Jugendlichkeit in ein alternativloses Desaster münden muss.
    Politik machen ist nicht, followers und likes zu sammeln. Denn dann müsste Strache Bundeskanzler werden.

    • Man hätte noch vieles erwähnen können, die Rolle der Wiener Grünen etwa, aber das hier ist ja ein Internetblog, also halte ich mich an den Netzpolitiker Schmid und die Leute, die nicht verstehen, dass das Gegrinse nach dem vierten Mal stocksauer macht.

    • Strohdumm
      Also, doch noch im Nachgang. Für wen zu viel Zeit hat:
      https://www.youtu be.com/watch?v=xjm5HEvRaKc

      Es hat mir keine Ruhe gelassen, das zu finden. Der ‚anchor man‘ Tarek Leitner versucht verzweifelt, irgend etwas Intelligentes aus Ingrid Felipe, der Bundesvorsitzenden der Grünen, herauszulocken. 50 Minuten Vergeblichkeit.
      „Nu sagen Sie uns doch [endlich], was die Grünen vorhaben, um zu den Klimazielen zu kommen. [Bitte!!!]“

  13. Es gibt Bewegung
    sowohl in Östereich als auch in Deutschland. Schön seziert Don, und die Luftnummern offen gelegt. In D sehe ich ebenso die Linke in eine entscheidende Häutung eintreten. Mit Kipping wäre es nur noch ein schlimmer Abklatsch des Vorher; aber nur zu. Bei den Grünen glaube ich, dass es nun die letzte Chance ist in eine Regierung einzutreten (und so heiß sind die Führenden auch darauf…), Die FDP muss erst noch zeigen, ob sie das hält, was sie verspricht (ähem). Insofern: Es gibt Bewegung.
    P.S. Natürlich auch mit Auswirkungen auf die EU.

  14. Kleine radikale Minderheit
    Die Wahlergebnisse in Austria zeigen offenbar, dass der harte Kern der Grünen, die sich voll und ganz mit einer gewissen Form der selbst-stilisierten „modernen Weltoffenheit“ identifizieren bzw. für so eine Art besonders aufgeklärt denkender Avantgarde halten, nicht weit reicht als Anteil an der Gesamtheit der Bevölkerung.
    Erstaunlich finde ich das von Ihnen, Señor Alphonso, hier beschriebene andererseits doch etwas – angesichts dessen, dass selbst die SPÖ vermutlich nicht annähernd so grün-nah auftritt wie in Deutschland SPD und Merkel-CDU. M.a.W. nicht nur die österr. Grünen selbst sind arg dezimiert, sondern es gibt dort anscheinend auch wenig „nahestehende“ andere Parteien, die sich an grüne Rockzipfel hängen, so wie es eben SPD und CDU in Deutschland tun. Ist der „grüne Zeitgeist“ tatsächlich eine dermaßen flüchtige Erscheinung zwischen Wien und Bregenz?
    Was lehrt uns das? Ist die Bevölkerung im Nachbarland so grundsätzlich anders gestrickt? Irgendwie „rechter“ o.ä.? Oder hat dort der Erfolg der FPÖ schon seit Haiders Zeiten einfach schon soviel am öffentlichen Meinungsklima gedreht, dass das „grüne Denken“ schon (erfreulich) marginalisiert worden ist?
    Jedenfalls möchte man hoffen, dass sich der harte grüne Kern auch in Deutschland endlich erfolgreich eindämmen lässt und ihm die Meinungsführerschaft in gewissen Kreisen, darunter 90% der Medien, entzogen wird. Was natürlich nur funktionieren dürfte, wenn aktuell vor allem die CDU mal so langsam von derjenigen Strömung befreit wird, die nichts lieber wäre als der Mehrheitsbeschaffer der Grünen, so wie es bisher die Paraderolle der SPD war.
    Wenn das mal gelingen würde, bräuchte man sich auch über irgendwelche 10% der Bevölkerung, die dauerhaft grün bleiben, nicht sonderlich zu ärgern, obwohl natürlich je weniger desto besser.
    Das Problem sind nicht die Grünen, sondern die ideenlosen und oberflächlichen Nachplapperer in den anderen Parteien.
    In diesem Sinne heißt es nun also von unseren Nachbarn lernen!

    PS Ich kann es nicht genau beurteilen, aber ich vermute, dass Sebastian Kurz auch auf vielen Selfies auftaucht und sich um die „sozialen Medien“ – was für eine absurde Begriffsprägung übrigens – bemüht. Das für sich genommen sollte durchaus angängig sein. Aber Herr Kurz weiß offenbar, dass das nur „nebenher“ läuft und dass das „klassische Politikmachen“ die Hauptsache bleibt?

    • D auf AT sind nur schlecht zu vergleichen, weil die grossen Parteien so unfassbar verfilzt sind, die einen in den Dörfern und die anderen in den Städten. Und letztlich immer miteinander können, wenn es um die Bereicherung geht. Deutschland hat sich in den letzten vier Jahren in die Richtung entwickelt, aber halt mit grünen Vorzeichen.

    • Eine andere Antwort
      möchte ich dazu beitragen dürfen.

      Vor knapp zwei Jahren waren Österreich und Deutschland ziemlich parallel. Äusserlich, mit Migrationspolitik. Feymann und Merkel sassen auf dem gleichen Dampfer.

      Österreich hatte allerdings schon die internen Kritiker, die auch schon seit 30 Jahren im Geschäft sind, die FPÖ.
      Zusätzlich hatten sie einen jungen, frischen, Aussenminister, der zuhause gescholten wurde, er sei der Aussen- und Integrationsminister und kein deutscher Fernsehstar. Der nachdem er auch noch die Crème des deutschen ÖR und der deutschen Merkelpolitik öffentlich in Grund und Boden argumentiert hatte, zur persona a non grata erklärt, eben mal mit Orban gegen den Wunsch der Kanzlerin Merkel die Balkanroute geschlossen hatte …

      … war die öffentliche Meinung durchaus offener gegenüber den sich schnell abzeichnenden katastrophalen Auswirkungen von ’no borders‘.
      Meines Erachtens konnte sich in Österreich schon ab Ende 2015 die ‚refugees welcome‘ nicht länger als mainstream durchsetzen; sondern wurde wenigstens diskutabel ohne dass Debattierern vorgehalten wurde, sie wollten den Anschluss von 1938 wiederholen. Oder ähnlichen Mist.
      In Deutschland hingegen scheint es mir zu jener Zeit nur einen einzigen, besoffenen, moralischen Gleichklang gegeben zu haben.
      Einen, auf dem eben auch Grüne und Linke geritten sind. Die Grünen sich kompromittierend, die Linke als Opposition.
      Man merkt den Grünen auch in Deutschland die von vorn komende Leere an. Ohne ‚Weltoffenheit‘, und ohne ‚(ausschliesslich) menschen gemachten Klimawandel‘ – wo wären sie denn da? Da gäbe es kaum mehr potentielle Parteiprogrammpunkte, die sich von anderen Parteien unterschieden.
      Sobald es eine gefestigte konservative Partei gibt, und eine nicht-SED-Linke (egal ob die aus Linke oder Grünen kommt), und die jeweils tendenziell gute Politik machen, so wie Strache/Hofer oder Wagenknecht, wird sich auch Bündnis90/Grüne schnell in Luft auflösen.

      Da kann man gegen alte, weisse Menschen sein, solange man will. Die Erfahrungen eines Peter Pilz oder auch Ulrike Lunacek als Politiker can beat the greenhorns hands down.
      Trotzdem werden die Greenhorns immer die Peter Pilzens und Ulrike Lunaceks loswerden wollen, selbst wenn sie sich damit in die Bedeutungslosigkeit katapultieren.

  15. Titel eingeben
    Ganz passalber Kommentar.

    Beste Grüße in den Norden.

  16. Diese grüne Politik
    ist Populismus reinsten Wassers.

  17. Times are a changing
    Alles ganz einfach:

    Wenn es allen doll geht, dann hat man viel Zeit für Spass und Quatsch und Blödsinn.
    Also so Sachen wie Umwelt, Liebe und Gendergedöns.

    Das war die Zeit von 1980-2010.

    Vorbei.

    Die neue Realität ist nun endlich in die Kommunikation eingedrungen. Nach 2 Jahren.

    Dort wird sie bleiben, für lange Zeit.

    Wer jetzt noch tanzt und lacht und laut Weltfrieden ruft, der ist raus, aus der Kommunikation.

    Die Party ist vorbei.

    • Realität
      Nach allem was man so über kommunale Finanzen hört, steht noch viel mehr Realität vor der Tür.


    • Die Party ist vorbei.
      Heißt es schon seit Jahren, aber ernsthafte Sachlichkeit bemerkt man nirgends.

    • I' ll kick you out of my home if you don' t cut that hair
      Wir tanzen und lachen noch, mein lieber goodnight, wenn an Miesepeter wie Sie schon lange keiner mehr denkt.

    • Bitte, Contenance.

    • No, Tony! You can't fuck the future. The future fucks you!
      @skag

      Tanzen und lachen ist immer parasitär, weil keinem Funktionssystem zugehörig.

      Die Welt wird nicht von Tänzern und Partyboys bestimmt.

      Folglich kann man Meinungen von Tänzern und Partyboys lächelnd ignorieren.

      Wobei ich es ohne Lächeln ignorieren muss, weil Miesepeter.

  18. Pilz
    Vielen Dank für Ihren heutigen Text. Ist wirklich ein Schmankerl: witzig geschrieben (Jungpolitiker und Balkanroutenschliesser Kurz – einfach herrlich!), Charmant und intelligent.
    Ich dachte erst die Liste Pilz sei ein Witz, aber dann habe ich mich informiert und seinen Webeclip gesehen, der Pilz ist echt sperrig und authentisch. Eine richtige Persönlichkeit, kein Schleimer. Respekt den österreichischen Wählern.

  19. Einblick ins Ösiland
    Lieber Don Alphonso, vielen Dank für diesen schönen und interessanten Einblick in die Politik in Österreich und vor allem für die Gegenüberstellung der beiden Grünen bzw. ehemals Grünen Kandidaten.
    Der Beitrag erklärt wirklich einiges. Vorher hatte ich mich noch etwas gewundert… Warum tritt Herr Pilz nicht für einen anderen Listenplatz an? Aber das muss für Herrn Pilz wirklich ein Schlag ins Gesicht gewesen sein. Da macht er gewissenhaft sehr ordentliche Arbeit und die Parteileute danken es ihm, indem sie einen Selfie-Facebook-Futzi vorziehen. Tja dumm gelaufen für die Grünen.

    Die Konsequenz für Deutschland? Muss jeder selber wissen. Für mich sind die Grünen jedenfalls nur noch in BW wählbar. Und falls die Linke wirklich Sahra Wagenknecht absägen sollte, bekommt die Linke meine Stimme frühestens wieder in der nächsten Eiszeit. Und wenn Frau Wagenknecht eine neue Partei aufmacht, habe ich eine neue politische Heimat.

  20. Rundmail
    Kopierer in 10.32 defekt.
    Techniker ist informiert.
    #Klimaschutz #Europa #Bildung #Solidarität #Respekt

    Ich finde die hashtag-Reihe als Stilmittel großartig. Ich werde es übernehmen. Es ist offensichtlich albern, aber doch wirkungsvoll.

    Da lassen sich sicher weitere schöne Reihen bilden. Gibt es Vorschläge?

  21. Die großen Themen unserer Zeit
    Hier schön dargestellt: Völlige Aussagelosigkeit und Flüchtlinge. Hier rätseln die Politiker immer noch, was den den Wähler geritten hatte, so zu wählen. Vorgeblich kommen sie auf kein Ergebnis. Bräuchten sie mal den Link zu Don Alphonsos Blog?

  22. Dank an unsere freundlichen Nachbarn,
    die mit über 90 Prozent dem WillkommensIrrsinn und ich kann keine Grenze schützen-fake den Stinkefinger gezeigt haben.
    Hut ab, DAS ist Zivilcourage!
    Leider hatten die Deutschen nicht diesen Arsch in der Hose und haben Mutti mit 87 Prozent in ihrem Irrsinn bestätigt.
    Ganze Arbeit vom Staatsfunk!
    Siehe dazu ihre Aussagen nach den Verlusten in D und H.
    Die ist wahnsinnig, wie ein prominenter AH aus Braunau am Inn.
    DAS ist nicht mehr mein Volk !
    Lindner hab endlich Eier, setze deine FAZ-Ansagen durch oder hau ab !!!
    Echt schade um Sahra, die hatte die armen Schweine in D, wirklich auf der Agenda. Vllt. dockt sie bei der bööösesten, aller bösen Parteien an und zeigt Frauke, wie es Deutschland besser geht.
    Grüsse an die Ösis im Blog, hoffe der Urlaub im bööösen Osten war schön. Bei Euch ist es immer nett !
    PS: Muss meinen Ösi-Schwager noch kontaktieren, wie er es sieht, war aber eher spö-ler.

    • 90 Prozent WillkommensIrrsinn-ich kann keine Grenze schützen-Stinkefinger
      Das finde ich eine zu positive Einschätzung.

      ich meine das sind eher nur 50 bis 60 %.
      Sicher über 90% bei der FPÖ, aber weniger als die Hälfte bei der SPÖ wo man ja auch viele Ex-Grünis findet, die eher gegen Strache und Kurz als für Kern stimmten.

      VP u der Rest irgendwo dazwischen.

    • Schade ist nur
      daß sie die Grenze nicht die ersten 3 Wochen im September 2017 nochmal aufgemacht haben. Täglich 5 Sonderzüge, direkt von Athen nach Salzburg.

      So als kleine Retourkutsche für die Ausfälligkeiten der Kanzlerin Richtung Osteuropa in den letzten 2 Jahren. Was hätte ich gelacht. Aber Orban und Co haben ihr für ihre Unverschämtheiten auch noch den Arsch gerettet. Manchmal fällt es mir schwer, an Gerechtigkeit zu glauben.

    • Titel eingeben
      Die SPÖ ist unglücklich. Jetzt gibt es das erste Mal eine Verfassungsmehrheit (türkis/schwarz + blau + rosarote ex-schwarze Neos) ohne sie.

    • Nachtrag zu grünen Fake-News !
      Keine Insekten mehr in D seit der Einheit, laut NABU !
      Ihr elenden heuchlerischen Hetzer, in meinem altdeutschem Bauerngarten( 1000qm), gibt es sooo viele wie noch nie. Macht euch doch endlich die Arbeit und bewirtschaftet Land so, wie ihr es Euch in eurem warmen Loft vorstellt.
      Aber Vorsicht, das ist Arbeit und ihr werdet dreckig, das wollt ihr Heuchler jedoch nicht.
      Nie wieder falsche Grüne, aber ehrliche Bauern und Gärtner, die wissen wie Grün funktioniert.
      Meine Bienen fliegen auch noch 1a und wo ist Euer Beitrag, grüne Hetzer?
      Schelm wer böses denkt, Insektensterben wegen der Ossis.
      Wie dumm seit ihr nur, beste Fake.News in der Faz.

    • Ob in ihrem kleinen Garten noch ein paar Insekten fliegen, spielt bei der Beurteilung keine Rolle.
      Mein Grundstück ist um ein Mehrfaches größer als Ihres, und wenn ich im Sommer darüber gehe, werde ich von Insektenwolken umschwirrt. Aber selbst mein sehr großes Grundstück ist nur eine winzige Insel der Insektenvielfalt inmitten eines Maismeeres.

      Der Insektenrückgang ist Fakt, daran wird auch das Verbot von Verbrennungsmotoren nichts ändern. Von einem Verbot von Dieselmotoren in landwirtschaftlichen Nutzfahrzeugen habe ich jedenfalls noch nichts gehört, obwohl das ein erster, richtiger Schritt wäre, die wahre ökologische Katastrophe zu bekämpfen.

      Das Paradies wird nicht ohne Grund als Garten beschrieben. Von landwirtschaftlicher Nutzfläche ist da nicht die Rede. Aber vielleicht ist das ja der Plan hinter der Zuwanderung, nämlich die industrielle Landwirtschaft durch eine gärtnerisch-handwerkliche Nahrungsmittelerzeugung zu ersetzen.

  23. Titel eingeben
    Als Bundespräsident Van der Bellen vor gut einem halben Jahr ausführte, dass man eines Tages alle Frauen in Österreich werde auffordern müssen, aus Solidarität mit Musliminnen ein Kopftuch zu tragen, sich selber aber offenbar nicht in der Lage sieht, wenn schon auf diese Weise selber Solidarität auszudrücken, hatte ich es sehr bedauert, nicht dazu beitragen zu können, die Grünen in Österreich in die politische Bedeutungslosigkeit zu befördern.

    Das Purgatorium der ausserparlamentarischen Opposition sei ihnen gegönnt!

    • Solidarität
      Als nächstes fordert vdB alle österreichischen Männer auf, aus Solidarität mit den männlichen Muslimen ihre Ehefrauen zu schlagen!

    • Kopftuch
      Das erste und wichtigste Kopftuch sollte Bello selber ausführen.
      Er ist doch hoffentlich ein Guter Genderist!

  24. Oder kurz: Ein männlicher, weisser, heterosexueller, beinharter, Macher
    (und auch noch … alt!) hat sich gegen einen metrosexuellen, weichgespülten, berufsjugendlichen Posterboy durchgesetzt, dem es wahrscheinlich peinlich ist, weiss zu sein.

    Dürfte heutzutage, nach allem, was in der Kulturlinken gerade so hip ist und „analysiert“ wird, gar nicht mehr passieren. Genausowenig wie zwei rechte Parteien, die ausgerechnet von einer Mehrheit der unter Dreissigjährigen gewählt werden.

    Ausgeschlossen. Beides.

    Also dann, wenn man den dummen, faulen, feigen und ungebildeten Nullachtfuffzehn“analysten“ und -„journalisten“ der Linken und Linksliberalen folgt. Deren Tellerrand, über den sie nicht gucken können, auf die Masse eines Eierbechers eingeschrumpft ist.

    Yep, es bereitet mir ein diebisches Vergnügen, den Linken in der westlichen Welt bei der Eigen- und Fremdzerlegung zuzusehen. Weitermachen bitte.

    Gruss,
    Thorsten Haupts

    • zwei rechte Parteien ...
      … sind sich nicht so ähnlich wie Ihnen das vorkommen mag.

      Bei der VP finden Sie jede Menge Beamte, ansonsten sind sie eher für einen weniger gierigen Staat.

      Die FP ist die neue Arbeiterpartei, in großen Teilen sozialistisch wie die von dort übernommenen Wähler, natürlich mit einem nationalen Flügel aber nur mehr wenig Liberalen.

    • diebische Freude....
      Und das ist noch gar nichts zu der Freude, die mich befallen wird, wenn die Damen und Herren erst feststellen, daß die Menschen nicht „weniger“ und „kontrollierte“ Zuwanderung, sondern erstmal „gar keine“ mehr wollen. Wenn die Menschen mehrheitlich den Schutz ihrer Grenzen fordern werden und wenn die Menschen die Entfernung der Sozialsystemprofiteure und Kleinkriminellen durchgesetzt sehen wollen.
      Und diese Erkenntnis wird dann nicht auf den Kreis grüner oder linker Jugendpolitprominenz beschränkt sein. Es werden spannende Zeiten. Das Pendel braucht ja bekanntlich die Extreme, denn in der Mitte steht es still. Popcorn bitte!

    • Metrosexuell
      Hat eigentlich jemals ein unrasierter Zausel eine Wahl gewonnen? May-be demnächst, aber …


    • wenn die Damen und Herren erst feststellen, daß die Menschen nicht „weniger“ und „kontrollierte“ Zuwanderung, sondern erstmal „gar keine“ mehr wollen.
      Och, die nächste Zeit (sicher noch 2 Jahre, möglicherweise auch länger) wird man erstmal alle Register ziehen, derartige Äußerungen zu verbieten.
      Aber die stehen halt denn doch irgendwann im Raum, und gehen nicht mehr weg.

    • @ Oskar der freundliche Polizist
      „Das Pendel braucht ja bekanntlich die Extreme, denn in der Mitte steht es still.“

      Einspruch Euer Ehren: im tiefsten Punkt hat das Pendel die MAXIMALE Geschwindigkeit. Siehe Physiklehrbuch.

      Popcorn bitte. Wir gehen Goodnight’schen Zeiten entgegen.

    • Einspruch Euer Ehren: im tiefsten Punkt hat das Pendel die MAXIMALE Geschwindigkeit. Siehe Physikleh
      Oh…. ich meinte natürlich den Endstand…. am Ende steht es doch zweifelsfrei still? ….. und zwar eben in der Mitte. Aber ich weiß…. nicht alles was hinkt, ist ein Vergleich. ;-)

  25. zu DA, 19:10, Korrekturvorhaben
    Aber bitte, bitte korrigieren Sie nicht die
    „Schar glücklich lchelnder junger Leute“!
    (unter dem „Ich bin Öffi“-Plakat)
    „Ichelnder“ las ich zunächst – und damit einen so schönen, bereichernden, deutungsmächtigen Tippfehler wie selten (wenn je).

    Und im Übrigen sehr herzlichen Dank für Ihren Blog!

  26. Danke,
    daß Sie einmal mehr eine Frage ausleuchten, über die man in unseren Breiten so wenig liest, die Schlagzeilen lauten ja überall Rechtsruck…

    Einer Ihrer Links verwies in seiner Kommentarfußnote sogar auf einen nicht gänzlich uninteressanten Beitrag in vice:

    https://www.vice.com/de_at/article/xdkjz4/klaus-werner-lobo-haette-ich-den-basiswapplern-das-goderl-gekrault-waere-ich-wahrscheinlich-wiedergewaehlt-worden-123

    Was Werner-Lobo da von sich gibt, wird man sicherlich 1:1 auch auf unsere Parteien übertragen können.

    Nette Randnotiz in diesem Interview die Stelle, wo es um ein grünes Wahlkampfjackerl geht:

    ‚In der Partei wird nicht geschaut, was du politisch geleistet hast. Da wird nur geschaut, wie oft du bei wem warst und ob du eh das grüne Jackerl anhast.

    … das du nicht anziehen willst.

    Ich habe die Jacke irgendwann hergeschenkt, weil sie „Made in China“ ist, also aus ausbeuterischer Arbeit stammt, und ich einen Ruf zu verlieren hab: Ich hab Bücher über diese Themen geschrieben. Meine Kollegen haben mir angekreidet, dass ich diesen Scheiß nicht trage.‘

  27. Die Lehren aus der programmatischen Leere
    Die Ära der Posterboys scheint vorbei, bevor sie richtig begonnen hat.
    Am Land verfängt so was nicht oder nicht lange jedenfalls. Die Entzauberung (s. a. Griechenland, Frankreich, Italien) setzt rascher ein, als die Spindoctors an der medialen Inszenierung schrauben können. Mal sehen, wo Kurz, Lindner und Özdemir in 2-3 Jahren landen.

    Interessant übrigens, dass sich die Social Media als Instrumente der Bürgerverblödung (bzw. Beheimatetenverblödung) nicht in dem Maße eignen, wie vielenorts befürchtet und andernorts naiv geglaubt wird. Offenbar gibt so etwas abgehängtes und modernisierungsverweigerndes wie ein analoges Leben bei Wahlentscheidungen doch den Ausschlag.

    Das ist alles gut zu wissen, während die MSM gerade fleißig an ihrem jüngsten Posterchild basteln: Jamaica. Der Name bedeutet „Holz- und Wasserland“. Für die Wortbildung „Holz- und Wasserköpfe“ ist mein Arawakisch leider nicht gut genug. Vielleicht kann ein mitlesender Healing-of-the-Nation-Hipster-Rastafarian aushelfen.

    Danke für den erhellenden Text und die den bornierten Zeitgeist gnadenlos entlarvenden Bilder.

    • @Zuvielgesellschaft : Wortbildung „Holz- und Wasserköpfe“
      Wooden and water heads (engl.)
      Cabezas de madera y agua (span.)
      Ahşap ve su kafa (türkisch)
      Beheimatete (deutsch)

    • Deswegen kommt jetzt als Erdapfelersatz "beheimatet" ins Spiel bzw. in den Buchstabenmixer:
      Beheimatet = I am the beet, die Rübe also, die eh ab muss, weil zu holzig und aufgequollen.

      Man kann sowas natürlich auch zeitgenössischdenglis(c)h betrachten:

      I am the Beet, das Beet nämlich, das laut Wikipedia eine abgeteilte und landwirtschaftlich bzw. gärtnerisch bearbeitete Fläche zum Anbau von … Baumschulkulturen ( http://blogs.faz.net/stuetzen/2017/04/17/eine-neue-heimat-fuer-gruene-und-erdoganwaehler-7601/#comment-159176 ) ist. Als Beete werden von der zu bestellenden unterzogenen Bodenfläche lang-nein, nicht link, sondern-nazieckige Streifen abgeteilt. In der Regel werden die Beetbreiten an die Breite der Schlepperspur angepasst und die enorm großzügig ausgeprägten Spuren der Schlepper – die kann man wunderschön besonders südlich der Alpen in Augenschein nehmen…

      (Jaja, lieber armer geplagter Nahuatl: Sie können die Buchstabenumlegerei um Größenklassen besser, aber…)

    • @ Frauke Amgelin
      Gut von Ihnen zu hören!
      Ihre Beiträge werden sehr vermisst. Sie natürlich auch.

      Wenn Sie Zeit haben, widmen Sie sich mal dem Begriff „Wölbäcker“.
      Vielleicht taugt er zum Beschreiben von bunten Koalitionen bzw. Dreifelderwirtschaften … „In feuchten Jahren wächst das Getreide in der Ackermitte besser, in trockenen Jahren das Getreide am Rand“

    • Wenn Macron alle kriminellen Illegalen versorgt,
      so wie er angekündigt hat, ist ihm ein Platz im Pantheon sicher.

      Egal was Kurz noch macht, er hat (mit Orban) die Balkanroute geschlossen. Weshalb es jetzt nicht ganz so viele gibt, die – wie Merkel sich gewünscht hätte – jetzt ‚eben mal hier sind‘.

      Lindner wird sich noch beweisen müssen. Özdemir halte ich für chancenlos, sich zu beweisen.

  28. Déja vu
    Als die PDS an ihren ersten gesamtdeutschen Wahlen (unter neuem Markennamen) teilnahm, plakatierte sie ein junges Mädchen, herausgestreckte Zunge, vollständiger Text: „Links ist lebendig“.
    Hatte wohl auch irgendeine Werbeagentur auf die Schnelle hingezimmert. Wenn man sich dazu die Parteimumien vorstellte … naja.
    Das ist was, das den Rechtskonservativen eher abgeht – die zeigen selten
    so deutlich dass sie ihre Wähler für deppert halten.
    Im Übrigen: Mal wieder schön analysiert. Weitermachen !

    • .
      Das war vielleicht als Ablenkungsmanöver gedacht.
      Denn die PDS-Alten -mit dem eloquenten Gysi –
      hatten hinter den Kulissen genug zu tun.

      Zitat aus welt-online:
      „Dieser Zeitung liegt das Schlüsseldokument zu der
      Geheimoperation vor: Eine „Vorlage für das Präsidium
      des Parteivorstandes“ mit Datum vom 5. März 1990,
      bestimmt für den innersten Zirkel der PDS und deshalb
      nur in 23 Exemplaren ausgeliefert.
      Kurz darauf beschloss das Präsidium in Anwesenheit
      von Gysi genau das, was in der Betreffzeile der Vorlage
      steht – die „Vernichtung von
      Kader- und Registraturunterlagen der ehemaligen SED“.

      „…Der PDS gelang es, Schuld auf die Stasi abzuwälzen,
      deren schriftlicher Nachlass zu großen Teilen erhalten ist.
      Dabei war der DDR-Geheimdienst lediglich Schild und
      Schwert der SED, die ihre Funktionäre zu schützen wusste.“

      https://www.welt.de/politik/deutschland/article7663752/So-trickreich-entsorgte-die-SED-ihre-Vergangenheit.html

  29. Ich würde mir wünschen,
    Sie könnten ‚gut aussehend‘ wieder streichen.
    Geht das?

    Bezogen auf:
    „ein nettes Treffen unter jungen, gut aussehenden Menschen,“

    • Selber bloggen
      Wie wäre es, wenn Sie selbst bloggen, statt den Don Ihre Schreibwünsche diktieren zuwollen. Sorry, aber das ist unhöflich von Ihnen.

    • Sie liegen zwar recht falsch,
      .
      dafür haben Sie eine schöne Auffassung von Humor.

  30. Shiny Happy People
    Immer wenn ich solche Typen (ich meine geschlechtsneutral diesen Typ Politik_x_er_innen) auf Twitter oder sonstwo sehe, frage ich mich, wer darauf hereinfällt. Dieses Heile Welt Getue mit Dauergrinsen, Flausch und Einhorn-Emojis, das kann doch nicht sein. Es gibt einen alten Leitspruch: If it looks too good to be true, it probably is.

    Immerhin ist es tröstlich nun den Beweis zu haben, daß Filterbubbles doch begrenzte Reichweite haben, egal wie sehr man diese Märchenwelten auf Vice, Buzzfeed und anderen sogenannten Medien pusht.
    Viele glauben die Mär vom angeblichen Rechtsruck, aber in Wahrheit ist es wohl eher ein Realitätsruck.

  31. Für die Lesbarkeit
    Bitte verbessern:
    weisses, nicht gekussmundeter und menschlich nicht ganz einfacher Gegner …

    politiuschen Islams…

    Danke für den Text! Die Hintergründe für die Niederlage der Grünen in Österreich waren mir nicht bekannt.

    Die Idee von Van der Bellen, man werde vielleicht dazu kommen, „alle Frauen künftig bitten zu müssen Kopftücher zu tragen aus Solidarität mit Musliminnen“ fand ich allerdings sehr sonderbar.

    …Und ein Grund mehr, auf gar keinen Fall grün zu wählen, in welchem Land auch immer.

  32. Sehr zufrieden
    Ich habe als alte grünwählerin diesmal auch die liste pilz gewählt …mit leichtem zögern, denn inhaltlich klaffen bei der jungen partei noch etliche lücken. Trotzdem ….ein urgestein, an elder statesman wie pilz sägt man nicht ab, und die blauäugigkeit der grünen in puncto migration ist einfach verantwortungslos. Insofern bin ich mit dem schicksal der grünen sehr zufrieden.
    Schön, dass Sie immer mal. wieder mit soviel Expertise von österreich berichten.

  33. #weltenretter
    Diese #weltenretter-Marketingstrategie ist ja ordentlich in die Hose gegangen.
    Der Typ, der das Marktsegment „Jungwähler/innen“ gem. Marketingstrategie hätte abdecken sollen, hat etwas derart anbiedernd Schleimiges – darauf wollten selbst viele junge Frauen (Zielsegment) nicht so gerne ausrutschen.

    Wenn die Zeiten härter werden, dann sind Wähler/innen durchaus in der Lage, zu beurteilen, wer sie für dumm verkaufen will (siehe Trump vs Clinton), und wählen das kleinere Übel.
    Das erleben wir in Deutschland auch noch, spätestens dann, wenn Deutschland noch für viel mehr ein Land wird, in dem man gar nicht mehr gut und gerne lebt.

  34. Warum heißt der Senat eigentlich so?
    Weil er ein „Ältestenrat“ ist, also ein Gremium, das aus Leuten bestehen sollte, die (auch) durch Erfahrung schlau geworden sind. Die Idee, dass der Älteste das Sagen hat findet sich auch in Begriffen wie „Stuben- oder Standortältester“.

    Nur wer auf eine gewisse Lebensspanne zurück blicken kann ist in der Lage Prozesse durch Vergleich zu validieren. Um so mittels dialektischen Vorgehens aus These und Antithese eine optimierte Synthese ableiten zu können. Wer keine Erfahrungsspanne hat ist dazu nicht in der Lage. Es gibt nur eine Situation wo ein Jüngerer einem Älteren überlegen ist: wenn Letzterer dement ist.

    Die Jungen haben zuerst den Alten zuzuhören-wenn es umgekehrt läuft ist das so als ob der Schwanz mit dem Hund wedelt. Oft steckt hinter dem Aufstand der Unreifen das penisneidische Weib: es gönnt dem erfahrenen Mann keine Lebensleistung, er soll sich nichts aufbauen dürfen.

    Unfassbar und vor allem oberpeinlich, dass ausgerechnet welche von den Ösis hier auf dem dümmlich-juvenil-naiven, Nordlicht-Hanseaten-Piefke Optimismuseinfaltspinselweltbessermachertrip unterwegs sind. Von denen hätte ich das eigentlich am wenigsten gedacht. Die sind ja noch mehr Piefke als die Ur-Piefkes, eine Mischung aus Didi Hallervorden, Albert Schweitzer und Mutter Teresa. So wie dieser unerträgliche Tatort-Kommisarspiefke, Krassschlitzer oder wie der heißt.

    Da lobe ich mir doch viel eher pessimistisch-misstrauisch-grantelnde Typen wie die hier:

    https://austria-forum.org/attach/Wissenssammlungen/Essays/Kunst/Der_sympathische_Grantler_%28Fritz_Eckhardt%29/Eckhardt_Fritz.jpg

    http://www.steffi-line.de/archiv_text/nost_buehne/img/virginia_shue7/63_jaggberg.jpg

    Übelgelaunt-autoritär-authentisch!

    Auch sonst hat Ösiland viel zu bieten, vor allem kulinarisch: Ob echtes Wiener Schnitzel, Tafelspitz, Serviettenknödel, Kaiserschmarrn, Sachertorte, Mozart-Kugeln (und so vieles mehr)-alles bombastische Geschmacksgranaten.

    Wenn man sich den grünen Plombenziehermüslidreck und andere modernisiert-fanatische, geschmacksamputierte Scheußlichkeiten dagegen anschaut (und davon essen sollte man besser nicht)-selbst ein undressierter Affe ist schlau genug um sowas einen Bogen zu machen.

    Einer, der immer lacht hat einen Namen. Es ist der alte Unterschied zwischen Ochs und Stier, zwischen Wallach und Hengst-die, denen man was weggeschnitten hat sind immer nett.

    Wenn ich das nächste mal bei den Ösis unterwegs bin hoffe ich nur, dass mir keiner dieser hippen, handyschwingenden, heiterkeitshysterischen Bussi-Antanzer über den Weg läuft.

    Ich steh auf Traditionen, nicht auf rotznäsig-peinliches Urwaldarzt-Halbstarkentum.

    Die meisten Ösis denken wohl auch so.

    • und sehrsehr viele Jahre
      in Österreich gearbeitet. Auch wegen 14 Pensionen halt.
      Und mit: “ hört auf einen Alten, auf den die Alten schon hörten, als er noch jung war….“ kann der H. v.Bellen nur noch wenig niemand ansprechen, so als Präsident oder so im Parlament oder zum gemeinen Volk halt.

      Beste Grüsse zu Ihnen allen

    • Jüngerer einem Älteren nur überlegen wenn Letzterer dement
      Das wird manchmal so sein.

      Im Falle von Ö billige ich aber die Kurz mehr Hausverstand zu als dem Dauertschicker (deutschländische Übersetzung: Kettenraucher) vdB.


  35. Das sind ja interessante Einblicke ins Politikgeschehen im Nachbarland.
    Daß die Wähler den Dickbrettbohrer Pilz wählten und den Posterboy nicht, spricht dafür, daß sie eben Politik nicht als bloßes Köpfchenkraulen mißverstehen, sondern durchaus sachliche Auseinandersetzung mit wirklichen Fakten möchten.

    • Dickbrettbohrer Pilz ...
      … ist sehr charmant ausgedrückt!

      Man könnte auch sagen Lästian und Zwiderwurzn (Grantscherben), alles nördlich des Weißwurstäquators sicherlich unverständliche psychopathologische Fachwörter für typische (ost-)österreichische Seelen- und Allgemeinzustände.


    • Lästian und Zwiderwurzn (Grantscherben)
      Naja, das ist halt die Ausprägung, die es in einem kaschmirveredelten Filz annimmt. Immerhin wurde er gewählt, das ist eine Leistung.

  36. grün
    Ich, mitte 40, Lehrer, lebe in BW. Ich habe Kretschmann gewählt, nicht die Grünen! Die Grünen als Bundespartei sind nicht wählbar. Kretschmann wäre in jeder Partei ein Alphatier, er kann sich fast mit Schäuble messen, fast.

    Wenn ich den Artikel lese, dann kommen eindeutige Paralellen zu den inhaltsleeren SPD Wahlbemühungen auf. „21% weniger Lohn bei 100% Leistung“, wer den Mut hat mit solchen Aussagen den mündigen Büger anzusprechen, dem sollten weniger als 20% als Wahlergebnis zugestanden werden.

    • Aber
      BW „regieren“ kann jeder. Ist ganz einfach. Immer mehr im Geldbeutel haben, wie man ausgibt. Einfache Versicherungsmathematik, s. letzter Blog.
      Lernen von den schon länger hier Beheimateten. Sehr viele Gastarbeiter habens gemacht. ( …schlimm das Wort, nicht wahr? )

      Beste Grüsse zu Ihnen

    • Ex Zeitleser
      Das Problem ist wie in Bayern, wer Kretschmann wählt, wählt am Ende KGE, Trittin, Roth und Co.

      Die Grünen ohne Palmer, Kretschmann und Özdemir müssten arg um die 5% -Hürde kämpfen.

      Ich komme aus der Nähe Tübingens. Was es da und der Region inzwischen täglich an sex. Übergriffen in die Polizeimeldungen schafft, ist nur noch zum k…..Inzwischen gibt es sogar verstärkt Übergriffe an stark frequentierten öffentlichen Plätzen und auch mitten am Tag bzw. an ausgeleuchteten Orten, so erst am FR am Balinger Bahnhof. Die nächste Kriminalstatistik wird wohl noch stärker erklärungsbedürftig bzw. die Medien müssen die Interpretation anleiten und betreuen.

    • „21% weniger Lohn bei 100% Leistung“
      Das wär ja genial!

      Da würde ich als Firmenchef nur Weiber anstellen und mit den 21% einer der profitabelsten Konzerne nicht nur Deutschlands sein!

  37. Lassen wir sie einfach weiterbuchstabieren,
    denn wenn Bento, Buzzfeed, Vice & Co. ihre extremistischen Radikalinskis bei „Die Linke“ und „Bündnis90/Die Grünen“ weiter so heroisieren, kommt es zur klassischen Win-Win-Situation: Sie schaffen sich alle gemeinsam ab.
    Dann können sie anschließend in den Sozialen Netzwerken als Abklingbecken noch ein wenig weiterbrummeln.

  38. Österreich
    Werter Don,

    sehr schöner und interessanter Artikel.

    Hinzufügen möchte ich noch, dass die Österreicher nicht nur charmant sondern auch extrem locker sind. Geschichte besteht bei ihnen aus „Franz Josef“ (Nummer bzw. Name bzw. Doppelname egal). Ab ca. 1950 waren sie dann neutrale Nation und immer Austragungsort für den „Opernball“. Bei der Geschichte kann man – biiitte – locker sein.
    Es sei ihnen von Herzen vergönnt!

    Aus deutscher Sicht würde ich sagen, dass sie mittlerweile viel mehr Bodenhaftung haben als die Deutschen.
    Das macht sie umso liebenswerter!

    Grüße vom andern See!

    • Franz Josef - neutral - Opernball ...
      … ist nicht schlecht.

      Intern wird aber auch gern auf Maria Theresia Bezug genommen.

      Außerdem soll Geld verdient werden mit Gästen, die entweder nur Sound of Music und Känguruhs in Venice kennen oder Niquab in Sellamsi…

      Die darf man auch nicht überfordern!

  39. Frau Dr. Merkel ist sich auch keiner Schuld bewusst
    Don, vielen Dank für den (für mich) erhellenden Einblick in die Austria-Politikszene. Leider wird in den hiesigen Medien für meine Begriffe nur wenig über den Wahlausgang in Ö. berichtet. Das beigefügte Bildmaterial spricht für sich – eigentlich eher etwas zum fremdschämen. Wenn man „Medien“ wie Bento (damit wird eine japanische Spezialität lächerlich gemacht) oder vice im Vorbeisurfen überfliegt, kann man sich nur zutiefst erschüttert vom dortigen Flachsinn abwenden (aus Bento.de: „Ich bin chronisch pleite, was soll ich nur tun?“ Fehlt nur noch Dr. Erika Fuchsens „flenn“, „wein“). Meint dieser Himbeertoni Julchen Schmid wirklich, dass man Politik via whatsäpp oder FB machen kann? Ich hoffe nur zutiefst, dass nicht alle Altersgenossen so däm…-ähm- merkbefreit sind, dass es sich nur um eine kleine grünrefugeeswelcome-benebelte Minderheit handelt. Sie, verehrter Don, deuten es zumindest an – das lässt doch noch hoffen.

    • merkbefreit ...
      … ist super – Sie müssen nur noch zwei Buchstaben einfügen: EL zwischen k und b!

  40. Hier was Unwichtiges, da nicht so grün
    Am 28.9. berichtete jene Zeitung, die schon mal als neues Westfernsehen bezeichnet wurde:

    dpa) «Es waren sicher Wölfe. Das haben wir nach einer mehrstündigen Untersuchung zusammen mit einem Veterinär-Experten festgestellt», sagte der zuständige Gerichtsmediziner, Nikolaos Kifnidis, der Deutschen Presse-Agentur am Donnerstag. Das Opfer wanderte nach Angaben der Polizei von Komotini am 21. September in der Nähe der antiken Stätte von Maronia und wurde zunächst als vermisst gemeldet. «Wir ermitteln weiter», sagte ein Polizeisprecher am Donnerstag.

    Hat jemand zufällig etwas darüber seitdem im deutschen Blätterwald gelesen? Zufällig nicht? Passt nicht ins idyllische Bildchen von den lieben, verkannten Wölfchen, ist auch nicht so wichtig, war ja nur von dpa, und Tode, ja mei, gibts alleweil so viel.

    • @Moritz ohne Max: Prantlhausener gibt lebensrettende Ratschläge gegen Wolfattacken
      SZ 17. Oktober 2017
      Wölfe im Bayerischen Wald
      „Einfach ein schönes Liedchen singen“
      Jan Turner ruft Nationalparkbesucher auf, mit Geräuschen die Wölfe zu verscheuchen und sie so vor dem Abschuss zu retten!

  41. Die Grünen in D sind der politische Arm der RAF,
    der sog. Rote Armee Fraktion. Beide entspringen der 68er Bewegung, beide wurden aus dem kommunistischen Studentenmilieu heraus gegründet und beide waren bzw. sind ideologisch und totalitaristisch. So wie die RAF vorgab, klassenkämpferisch zu sein, geben die Grünen bis heute vor, tolerant zu sein. Sie sind, wie wir wissen, die intoleranteste Partei des Landes.

    • der politische Arm der RAF ...
      … ist sicher eine knackige Definition der Grünen!

      Hab ich so noch nicht gehört und gesehen.

      Herzlichen Dank!

      Deshalb liest man hier die Kommentare gern vollständig und mit Gewinn!

  42. europäische Gedanken statt nationale grüne
    Heute saß ich zum Nachmittagstee in einem italienischen Cafe am Schumanplatz in der Mitte des Europaviertels in Brüssel. Das ist ein guter Platz, um die Leute zu beobachten, die die unzählige Regeln in Europa für uns alle festlegen, die dann über einen langen Prozess von der Kommission und dem Europaparlament über die nationalen Parlamenten rechtskräftig werden. Während ich da saß, kamen lauter smarte Beamte verschiedener Nationalitäten vorbei und ich stellte mir die Frage: wo ist die Verbindung zwischen diesen smarten Beamten zu den Leuten in meinem Dorf Wassenaar, zu einem Dorf in Oberösterreich oder irgendwo in Finnland? Ist es nicht völlig egal, ob die Linken, Grünen oder Türkisen in Deutschland oder Österreich gewinnen? Ein großer Teil der Entscheidungen in Europa wird von diesen smarten Beamten ohne echte parlamentarische Kontrolle gemacht……

    • Frau Tiger ich bin auch schon um den Schumanplatz
      gelaufen und habe auf einer Bank im Park beim Triumpfbogen Mittagspause neben Romano Prodi gemacht.
      https://media-cdn.holidaycheck.com/w_1024,h_768,c_fit,q_80/ugc/images/925fea40-274c-3f62-b88e-8a81c9f4777d
      Auf die Entscheidungen der smarten Boys können wir verzichten.
      Das Wort „echte“ ist Beschönigung.
      Sei Ihnen vergeben, weil sie im System der Euroklaturmitspielen.
      Ciao

    • Wir holen uns die Politik zurück ...
      … wäre eine passende Antwort auf Ihre Frage, ergänzt um den Nebensatz … und delegieren die Verantwortung dafür nicht länger an rückgratlose Parlamentarier, die sie an gesichtslose Funktionäre in Brüssel weiterreichen.
      „Mehr Demokratie wagen“, das angedachte, aber nie verwirklichte Jahrhundertprojekt verdient ein Comeback, die Erinnerung an den Urheber, einen herausragenden Europäer, übrigens auch.

    • @Tiger
      Genau das ist ja das Problem, dass diese smarten, karriergeilen Typen und die Junkers die wunderbare Idee „Europa“ an die Wand fahren. Ich kann nicht jahrtausende alte Traditionen von Brüssel aus verwalten. Ein sizilianischer Fischer lebt nun mal anders als ein deutscher Landwirt.

      Dass deutsche Politiker jedes ihrer Probleme auf europäischer Ebene gelöst wissen wollen, ist Ausdruck ihres Unvermögens und ihrer Verantwortungslosigkeit.

      Daher sind wir jetzt soweit, dass der ganze Verwaltungsapparat in Brüssel die entscheidenden Fragen (Finanz- und Steuerpolitik, Außenpolitik, Wehrpolitik, Sicherheitspoliik, Migrationspolitik, Gesetzgebung bzw. Gesetzeinhaltung) kein Jota weit beantworten konnte, aber Glühbirnen, Gender, Inklusion und weitere „lebensnotwendigen“ Verordnungen für alle Mitgliedsstaaten durchsetzen konnte. Junker, Schulz und wie sie alle heißen sind die eigentlichen Totengräber dieses Jahrhundertprojekts. Den normalen Leuten(Bürgerinnen und Bürger) stößt sowas immer mehr auf. Die separatistischen und nationalistischen Strömungen sind die folge davon.

    • Das isses ja, werte Tigerin.
      Beamten aller Couleur haben wir diese Zustände zu verdanken, die dafür auch noch hoch entlohnt werden.Eigentlich ist es nicht viel anders, als mit den KGB-Leuten in Moskau und ihren Oligarchen.

      Die schöne Idee eines gemeinsamen Europas, für die ich mich immer begeisterte, wurde total verhunzt.Allerdings spielen auch viele Politiker in den Hauptstädten eine unrühmliche Rolle, auch da wieder mit Beamten.

      Eine Story aus dem wahren Leben:
      Letze Woche traf unseren ehemaligen MdL bei der Raiba.
      Griaß di, wie hoscht’s? Goat scho wiedr.Was war? Weischt es garit, mei Wohnung war ausbrennt.

      Waas, wie des? Er hatte im Gegensatz zu mir schon Rauchmelder überall. Half aber seinem Sohn im Stall, der ein Stück vom Wohnhaus entfernt ist wegen der Emissionen.Als er in seine Wohnung zurückkam, rauchte und stank es gewaltig.Die Kaffeemaschine war’s.Von Polstermöbeln über Gardinen und Bettzeug musste alles raus.Er selbst hatte eine Rauchvergiftung erlitten. Nach 3 Monaten konnte er (Witwer) wieder einziehen und die Versicherung zahlte wohl auch.

      Fazit: Was nützen Rauchmelder, wenn keiner vor Ort sein kann? Nichts.

    • Aber ein paar Steine
      kann man ihnen schon in den Weg legen. Der ehemalige Ostblock zeigt doch, wie das geht.

    • Brand
      @Philomena – Hier eine Uraltpersiflage auf Feuerlöscherwerbung:
      Hast du Minimax im Haus, kriegst du jedes Feuer aus. |
      Nur Minimax ist großer Mist, wenn du nicht zu Hause bist!

    • Entscheidungen in Europa ... ohne echte parlamentarische Kontrolle
      Danke für die treffende Beobachtung!

      Ich finde aber Ihren Optimisums bezüglich parlamentarischer Kontrolle übertrieben! Speziell in Deutschland wenn Sie z.B. Euro- und Griechenland“rettung“ oder die Invasion der Merkelmänner anschauen.

      Daher mein altes ceterum censeo:
      EU-Austritt und Schweizbeitritt (bzw. autonomer Nachvollzug einer verfassungsmäßigen Ordnung, die den Steuerzahler ermächtigt über die wesentlichen Staatseinnahmen und -ausgaben zu entscheiden – weil die Eidgenossen ja zu langsam sein werden um mehr als das Aostatal oder Südtirol aufzunehmen). *

      * Letzeres natürlich auch nur mit Zustimmung Italiens…

    • nicht viel anders, als mit KGB in Moskau und Oligarchen
      Philomena,

      auch Sie treffen den Nagel auf den Kopf!

      zuviel Planwirtschaft in Brüssel und Berlin.
      Wenn die Kleinen keinen Aufstand wagen werden sie weiter entmündigt!

    • It's easily said, but difficult to do ---- Europe
      @Blue Monday – Wollen Sie mit Ihrer Bemerkung “Sei Ihnen vergeben, weil sie im System der Euroklaturmitspielen’, behaupten, ich sei von der EU bezahlt? Da täuschen Sie sich. Ich finanziere mein Tun aus eigener Tasche.
      .
      Gestern war ich bei einer Debatte über den Brexit. Ich selbst habe nicht debattiert, sondern nur zugehört, wie der verzweifelten Vertreter der UK (David Campbell Bannerman) versuchte, eine Lösung für das zukünftige Zusammenleben zwischen EU und UK zu entwickeln. Ich hätte da einen Lösung, aber ich kann abwarten.
      .
      @Zuvielgesellschaft – Wie stellen Sie sich “Wir holen uns die Politik zurück” vor? Das haben die Britten auch gesagt. Jetzt fehlt ihnen eine Alternative und sind mit der Gefahr konfrontiert, ins Chaos zu rutschen.
      .
      @Bemaba – Ich denke der Abstand zwischen einem Fischer in Sizilien und Rom, oder besagtem Fischer und Brüssel ist gefühlt gleich – Rom und Brüssel sind weit, weit weg. So denken wenigstens meine italienischen Freunde. Das Problem des Abstands zwischen dem bayrischen Normalbürger und Berlin ist ständiges Thema hier. Das ist auch Wilders Erfolgsrezept in unserem viel kleineren Niederlanden. Man muss das Problem an sich lösen. Allerdings gilt auch hier: “It’s easy said, but difficult to do.”
      .
      @Philomena – Logisch, wenn keiner da ist, meldet ein Feuermelder ins Blaue. Aber das ist nicht automatische ein Gegenargument gegen den von der EU propagierten Feuermelder. Sind Sie schon einmal mitten in der Nacht vom Rauchmelder geweckt worden, weil Sie die Herdplatte anließen und ein Topflappen in Hitzewellenweite lag und zu kokeln anfing? Dann sind Sie sehr dankbar, dass sie nach kanadischen Regeln vorschriftsmässig einen Feuermelder haben und der Alarm die Kleinen im Nebenzimmer nur erschreckte – aber vorm Tod durch Ersticken oder Verbrennen rettete.

    • Titel eingeben
      @ Wassermann, in Moskau haben ja z.Zt. überwiegend KGB- Leute das Sagen.In Brüssel Lobbyisten etc.

      @ Don F’s Schwester, dieser Tage bekam ich die Aufforderung,den Minimax prüfen zu lassen…

      @ Tiger, das, was Sie da dräuen, ist mir noch nie passiert! Sie meinen, das könnte noch kommen, weil ich ja schon älter bin? Glaube ich nicht, weil es meiner Mutter und meinen Großmüttern auch nie passierte.

      Ein Haus von 1752 hatte bis heute noch keinen Brand und wir können Don ja mal fragen, wie es um sein denkmalgeschütztes Haus steht.

      Man möchte einem alles Mögliche andrehen, am liebsten mit Vernetzung: Da piept es dann überall gleichzeitig vom Keller bis zum Dach und das ist dann auch das Teuerste.Und wissen Sie was? Aus allen Zimmern hier kommt jeder auf den Balkon oder die Terrassen.Balkonhängeleitern habe ich vorsichtshalber auch.Trotzdem müssen Fluchtwege extra bepiept werden. Tatütata, kann ich da nur sagen.O

    • Brandgefahr - statistisch gesehen
      @Philomena – Ich habe aus eigener Erfahrung geschrieben. Wie oft so etwas vorkommt, kann ich nicht beantworten. Bei uns ist der Feuermelder auch ein zweites Mal begründet losgegangen. Da hatte ich eine Pfanne mit Öl auf dem Herd und wurde angerufen. Die Pfanne wurde so heiß, dass das Öl Feuer fing. Aufgescheucht durch den Alarm sprang ich in die Küche und warf die Pfanne aus dem Fenster. Wenn kein ernstes Feuer entsteht und nicht nach der Feuerwehr gerufen wird, wird es auch nicht gemeldet. Darum läßt sich auch keine Statistik aufstellen.
      .
      Brandgefahr scheint aber ein anerkanntes Problem zu sein. Meine Tochter kaufte vor ein paar Jahren eine Altbauwohnung in Amsterdam. Das Haus (Baujahr um 1900) war renoviert worden mit der Auflage (vorgegeben von der Stadt, nicht von der EU), zwischen den Stockwerken so zu isolieren, das ein Feuer nicht einfach so von einer Etage zur nächsten springen kann.
      .
      Vielleicht allerdings sollte sich die EU Feuerwehr um Gebäudeverkleidung kümmern. Dann wäre vielleicht der Hochhausbrand in London im letzten Juni vermieden worden — verursacht durch einem defekten Kühlschrank.

    • Don Franciscos Schwester
      Aber: Hast Du Minimax im Keller, brennt der Dachstuhl umso heller.

    • Ja, Subsidiaritätsprinzip war einmal
      Wenn man sich die Rolle der UNESCO anschaut, die für unser Schulsystem die wesentlichen Parameter festlegt, die da lauten Integration und Vielfalt geht vor „akademische“ Inhalte, die infolgedessen weniger wichtig seien, so sieht man, das Brüssel noch vergleichsweise nah ist. Das Schulsystem wird bedenkenlos ruiniert, dafür haben sich alle lieb.
      Diese Kernfrage wird völlig undemokratisch von oben nach unten durchgeschleift, mit der ausdrücklichen Absicht, sie nicht inhaltlich zu diskutieren. Und das soll dann für Stuttgart wie für den Amazonasdschungel gelten.

      Wenn es nicht so schlimm wäre, könnte man über solche absurden Vorstellungen nur lachen.

  43. ermutigend
    Danke für diesen schönen Einblick. Ich finde das alles in Allem ziemlich ermutigend, dass das Bullshitting des Surferboys beim Wähler nicht verfangen hat. Es erinnert auch ein bisschen an die Guidomobil-Ära, mit dem wohl ein ziemlicher Abwärtstrend der Spaßpartei eingeläutet/begleitet wurde. Naja, manche lernen halt lieber aus eigener Erfahrung.
    Bange wird mir vor den Zeiten, zu denen diese substanzlosen Showmaker tatsächlich Mehrheiten hinter sich versammeln.

  44. Warum nur
    gibt es bei uns keine junge Poltikerin, die einem Kurz ähnlich
    politisch und medial so gut ankommt?

  45. ..urbane, junge BUCHSTABIERER von bento und Buzzfeed !!!!!!!
    .
    .
    .
    ..
    sääähhhrrrr preiswürdig , Don !

    Lesen, und damit Leser, waren gestern, heute wird in leichter Sprache buchstabiert .

    Vae, Germania !

    Zum abwandern der Grünwähler zur SPÖ , die, nebenbei, einen ziemlich dreckigen Wahlkampf durch einen dirty trickster führen ließ, oder auch nicht, wenn man dem SP-Chef Kern glaubt ,

    da ist der letzte Buchstabe noch nicht getwittert, da scheint auch die humorlose, gar nicht junge Staatsanwaltschaft noch zu werken ,

    diese Grünwähler , als sie sahen, dass die Resterlpartei allenfalls stürzen könnte,

    wählten die Sozialisten, weil diese vor schwarz-blau, also Kurzens ,,neuer“ ÖVP (die dortige konservative Partei, so etwas gibt es in D nicht mehr) und Straches pöhser FPÖ , warnten.

    Inzwischen werden schon Fühler der Sozis zu Strache kolportiert , obwohl das nicht viel Gegenliebe, aber eben Kanzlerschaft für Sozi Kern
    bedeuten würde .

    Ironie der schmutzigen Politik, wie sie halt wirklich ist.

    Möge es auch bei uns die Grünen zerreissen, und die Büttel dieser fragwürdigen Ideologie in den übrigen Parteien gleich mit.

    Hoffentlich ist das nicht auch schon wieder ähem .

    Aber,

    wie schon richtig geschrieben-

    social media

    sind eine Blase , die aber nicht wahlentscheidend ist.

    Sorry, Julian Schmid und ähnliches , rofl, oder wie man so sagt.

    ##### Hey, ich habe auch so eine Taste .

    • humorlose ... Staatsanwaltschaft
      Otto Moser,

      ich kenne Sie ja gar nicht als übertriebenen Optimisten!

      Wenn Sie glauben, dass eine österreichische Staatsanwaltschaft bei der SPÖ Verbrecher finden wird, kennen Sie Wien und Ostösterreich GAR NICHT.

      Aus unerfindlichen Gründen wurde zwar der Salzburger Bürgermeister zu Gefängnis verurteilt, der Linzer aber nie angeklagt (obwohl größere Schadenssumme) weil er nie las was er unterschrieb bzw. nicht verstand / verstehen konnte / wollte was er da unterschrieb.

      In Wien ist das alles von der finanziellen und moralischen Größenordnung eine Zehnerpotenz schlimmer aber außer einer gelegentlichen Frühpensionierung oder Wegbeförderung ist mir da aus dem letzten halben Jahrhundert kaum was bekannt (Außer Androsch und Proksch – auch nur wegen eines außergewöhnlich lästigen und begabten Journalisten).

  46. Letztlich haben Politiker doch 3 wichtige Aufgaben
    1. Probleme benennen
    2. Lösungsvorschläge erarbeiten
    3. Mehrheiten zur Umsetzung derselben organisieren

    Mir scheint, die Popularität von Kretschmann, Palmer, aber auch Wagenknecht, Bosbach & Co lässt sich damit erklären, dass sie sich glaubhaft bemühen, zumindest Punkt 1 auf die Reihe zu kriegen. Die Tatsache, dass dies allein schon vielen Bürgerinnen und Bürgern genügt, um diese Leute zu wählen, spricht Bände.

    Dabei wäre Punkt 1 auch eine Aufgabe der Medien, der diese jedoch nur zum Teil nachkommen (Interessant hierbei ist, dass es eher konservative/liberale Journalistinnen und Journalisten sind, denen es, zumindest hin und wieder, gelingt, die Probleme unserer Zeit auf den Punkt zu bringen – ja werter Don, Sie dürfen sich gerne mit gemeint fühlen!).

    Ein Gros der heutigen Politiker- und Journalistengeneration scheint seine Aufgabe dagegen eher folgendermaßen zu verstehen:

    a) Die Größe des eigenen Egos betonen
    b) Sich des Gefühls einer moralischen Überlegenheit vergewissern
    c) Mit allen Mitteln gegen jene vorgehen, die Punkt a) und b) in Zweifel ziehen.

    Frei nach Nietzsche: Wenn Gott tot ist, ist die größte Angst des Menschen die vor der eigenen Bedeutungslosigkeit.

    • Ja, schon, aber,
      wer ist denn „&Co“?

    • Volle Zustimmung, UJ
      Inbesondere bei der lieben Sahra hapert es bekanntermaßen an den Punkten 2, 3 und 4 (letzteren möchte ich an dieser Stelle ergänzen: „Verantwortung übernehmen“). Sie wird ja auch nicht müde zu betonen, dass sie es nicht nötig habe, sich aufzureiben (wie jüngst).
      Sie ist und bleibt die Salonkommunistin, die sie schon immer war und damit unwählbar; vom Rest der Partei ganz zu schweigen.

  47. Sie haben da was vergessen, Don Alphonso...
    Das Team Lindner und Kubicki könnte zwangsläufig genauso gespalten sein (werden), denn auch hier haben wir es nun, wie sich immer deutlicher herausstellt, vermutlich mit zwei sehr unterschiedlichen Persönlichkeiten und Absichten zu tun. Das fiel mir schon im Wahlkampf auf, dass Lindner wert auf ein Image des Verlässlichen, auf Glaubwürdigkeit, Kompromisslosigkeit setzte. Kubicki hingegen war schon im Wahlkampf nicht zu greifen, nach der Wahl in Schleswig-Holstein dann auch zu allerlei Kompromissen bereit. Für Wähler ist Kubicki grundsätzlich wenig zum Dialog bereit (wie man in diversen Chats/Foren sehen konnte, wo sich Lindner Fragen stellte, Kubicki praktisch nie). Dafür habe ich vielleicht auch Erklärungen – so lief es wohl auch in Kiel: Kubicki ist es gewohnt nur mit Zuständigen auf gleicher Augenhöhe zu verhandeln. Er steht für die Hinterzimmer-Politik, die das Ding „schon schaukeln“ möchten. Er hat in Schleswig-Holstein bereits verhandelt, denkt er, was er im Bund der FDP schon noch irgendwie reindrücken wird. Nur so kann man seine Relativierungen verstehen. Für ihn steht persönlich nichts auf dem Spiel. Lindner hingegen wird nach einem Scheitern im wahrsten Sinne des Wortes arbeitslos, nie wieder aufgestellt. Kubicki hat mit Jamaika in Kiel zudem ein Druckmittel. Zum Beispiel der uneingeschränkte Familiennachzug wurde dort bereits beschlossen, mit Kubicki.

    Bei der FDP könnte es also demnächst genauso knallen, insbesondere dann, wenn die Mitglieder und Delegierten einen Kurs absegnen müssen, die diese unmöglich ihren Protestwählern erklären können.

    • Naja, Kubicki ist eindeutig ein Auslaufsmodell, das aus guten Gründen im Bund nicht in Erscheinung tritt -der käme im Süden überhaupt nicht an. Bei Lindner frage ich mich, wo da die Substanz ist, aber man wird sehen.

    • .
      Der > Rechtsanwalt Kubicki verteidigt z.Zt.
      seinen Parteifreund Hanno Berger,
      der vor allem reichen Privatleuten gezeigt hat,
      wie sie den Fiskus austricksen und ihr Vermögen
      mit Cum-Ex-Deals vermehren können.

      Schätzungen gehen von Verlusten für das
      FinMin von 12 bis 30 Milliarden Euro aus.
      Daher wird Kubicki nmM kein Minister werden.

      (kubicki und hanno berger googeln)

    • Schaut mich nicht so an, ich habe nie FDP gewählt.

  48. grün - nice - klingt gut!
    Nun, dass junge Frauen an Schulen und Universitäten von eloqueten, hübschen, frohgemuten, positiven und für das Gute sich selbstlos einsetzenden jungen Dreitagebart-Hipster attraktiv und sympathisch finden – das findet sich aber in allen Parteien. Kurz, Lindner, Macron – die sind dann so austauschbar wie Wahl- und Waldmeisterbrause-Werbung.

    Und so sehen wir es ja auch im Netz. Permanent.

    Aber was wollen wir erwarten, wenn die jungen Frauen an Schulen und Universitäten zu 80% denselben Haarschnitt tragen? Uniform lange glatte Haare. Nice. Aber ich finde es irgendwie uniform.

    Aber genau darum scheint es zu gehen: nicht anzuecken. Nett sein, zum Klima, zu anderen Kulturen, zur Kursleiterin.

    Aber auch hier gilt – war das früher so anders? Wohl kaum.

    Was mich jedoch wirklich – ganz Merkelsprech – besorgt, dass ist die Tatsache, dass den Linken und den Grünen und den Kirchen, und es sind wirklich diese drei Milieus, zu 80% jeglicher Ansatz von Kritikfähigkeit, insbesondere Selbstkritikfähigkeit verloren gegangen ist, sofern sie diesen jemals hatten.

    Heute Abend höre ich im NDR-Radio eine Rückschau zur Landtagswahl in Niedersachsen. Und die eingeladene „Bildungsexpertin“ sagt ungelogen, ja, also die Ergebnisse an den Schulen, die sie ermittelt habe, zeigten eindeutig, dass der von der Landesregierung in den letzten Jahren neu eingeschlagene Weg in Lehre und Curricula der absolut richtige sei und fortgesetzt werden könne, ja solle.

    Ich bin selten sprachlos. Aber das hat mich wahrlich umgehauen. Die meinte das ernst und überzeugt.

    Ich weiß nicht, wann diese Dame das letzte Mal in einer Grundschule war. Bei mir ist es nicht allzu lange her. Und es ist ein Drama, was sich dort abspielt. Eine ganze Generation – sprich 10 bis 15 Jahrgänge – werden nur dann lesen und rechnen gefestigt in den – festhalten! – Grundlagen beherrschen, wenn die Eltern die Lehre zu 50% mitübernehmen. Sozial? Nachhaltig? Gerecht? Gesund?

    Grün. Inklusiv. Eine Schule für alle. Grundschule nach Hörensagen.

    Vom Angebot an Deutschkursen für hier Lebende möchte ich gar nicht anfangen. Unsere kleine Stadt wurde nun vier Jahre von DREI Bundestagsabgeordneten vertreten, jetzt werden wir aus unserem Wahlkreis DREI Landtagsabgeordnete haben – kurzum, wir sind die Stadt mit den viertmeisten Stimmen für die Grünen und haben dieses Jahrzehnt die überdurchschnittlich starke Vertretung in Parlamenten. Aber Deutschkurse – bietet die VHS an, ein paar, und ein paar Freiwillige wohl noch immer… das war’s.

    Wie kann ich mit jemandem etwas an den bestehenden Verhältnissen verbessern, wenn die Person sich strikt weigert, die Realitäten ungefiltert und ungeschönt, nüchtern und offen (ja: umweltoffen!) wahrzunehmen?

    Linksgrüne Kirche erinnert mich im Jahr 2017 nur noch an den alten Witz aus der DDR: „Es ist uns gelungen, aus Sch…ße Butter herzustellen. An Geschmack und Farbe wird noch gearbeitet.“

    Klingt weder grün, noch nice, noch gut.
    Dann lieber griesgrämige Pilze ins Parlament.

    • Zu den Schulen komme ich die Tage noch.

    • Radio Alpenwelle
      Bertelmannstiftung Nudging

      In HH sind 9/10 aller Schüler in Ganztagsschulen, in Bayern 1/7.

      Fazit des Beitrages: Bayern hat Nachholbedarf.

      Kein Wort zu schulischen Leistungen, neudeutsch „Kompetenzen“.

      Wenn ich Bertelsmann höre, geht mein Hirn auf standby, bei anderen Gelegenheiten auch, wie mir manchmal ungerechterweise vorgeworfen wird.

    • Das geht mir auch so. Ganztagsschule ist Hölle.

    • Schulen
      Bertelmann will den Kindern und Lehrern die Hölle von klein auf und für immer andichten und weniger Gehalt für mehr Leistung gibt es dazu.
      Wer wohl das Bildungsministerium bekommt?
      KGE for shure…

    • DDR-Butter
      Das sind eben die Vorzüge der DDR 2!

      Jetzt gibts das auch in der Ex-BRD am Markt…
      und wird auch von 80% gekauft!

      Das nenne ich Wettbewerbsfähigkeit auf dem freien Markt!

      Kein Wunder dass viele Deutschländer von den kulinarischen Genüssen der Nachbarländer begeistert sind…

      (Ich kannte diesen Witz, hatte ihn aber schon wieder vergessen.)

      BITTE weiter schürfen in dieser Goldmine!!!

    • Freiburg oder wo?
      Das finde ich eine echte Katastrophe die Ganztagsschule, ganz schwer verdaulich; aber bestimmt so eingerichtet, weil Parlamentarier den ganzen Tag anwesend sein sollen, dann dachten diese eben dann wischen wir den Schülern gleich mit eine aus.

    • "meinte das ernst und überzeugt. "
      … das ist das Wesen von quasi-religiösen Gruppierungen; die meinen ja auch „ernst und überzeugt“, dass der Massenimport afrikanischer, arabischer und asiatischer Analphabeten ohne Deutschkenntnisse „Riesenchancen“ vermittelt, der Islam eine „Hochkultur“ ist, der ein kulturloses Land bereichert, und dass der Strom „schon irgendwie“ aus der Steckdose kommt und die „Energiewende“ alternativlos sei.

      Das eigentlich Schlimme ist aber, dass die es nicht mit dem bereits angerichteten und irreversiblen Schaden bewenden lassen, sondern sich jetzt „ernst und überzeugt“ der Digitalisierung zuwenden, so dass wir auch auf diesem Feld bald die Lachnummer sein werden …

    • das mit der Sch...e
      Text eingeben

    • @ Don Alphonso
      „Das geht mir auch so. Ganztagsschule ist Hölle.“

      Exactly. #Folter #Gram #Pein #Verzweiflung

      Oh, bitte schreiben Sie etwas zur Schule.

    • Die Hoheit über die Kinderbetten,eine Hamburger SPD Losung,
      der Ganztagsschulunterricht auf dem Pfad.
      Aus der Tradition heraus geht in der Schule doch manches Kind als drei Groschenausschuß verloren.Den Pflegern von noch zu beheimateten Zuzüglern wird ein Aufwand von 2800 Euro pro Monat belohnt.
      Den Grundschullehrern 700 Euro pro Monat pro Schüler,die Republik würde bürgerlich.(Nein,es fehlt das beheimatete Proletariat.)
      Die SPD ist eine Partei für Bescheuerte.Und sie ist nicht alleine.

    • @Wassermann
      In der DDR gab es selbstverständlich keine Ganztagsschule, da gabs nämlich keine Vollkloppis. Guten Tag.

  49. rote Ticketts und Weltkulturerbe
    Die meisten Stimmen haben die Grünen an die SPÖ verloren und das vor allem in Wien.
    Aus zweierlei Gründen: in Wien leben viele auf einem roten Tickett, wählen aber sorglos grün, solange das Rote Wien nicht in Gefahr ist; nach den Beraterskandalen um Kern, die kurz vor der Wahl öffentlich wurden, bekamen viele Angst, daß die SPÖ sehr schlecht abschneiden würde und wählten daher taktisch und existenzsichernd rot. Den zweiten Grund für grüne Stimmenverluste in Wien lieferte das miserable Vorgehen der grünen Wiener Planungsstadträtin, die sogar gegen eine innergrüne Abstimmung einem den Status der Wiener Innenstadt als „Weltkulturerbe“ gefährdenden Bauprojekt zustimmte.

    • Ja, auch das sind Gründe – der Umstand, dass ausgerechnet die Wähler einer „moralisch guten“ Partei in so einer Situation ausgemachte Lumpen wählen, spricht Bände.

    • Perverse Bände, Don Alphonso!
      Sogar dem Gangster Tal Silberstein gegenüber. Zuerst wurde der angeheuert, von der SPÖ, um gegen die Konkurrenten ‚dirty campaigning‘ zu machen. Für 500.000+ € (also mehr als eine halbe Million). Dabei spricht er kein Wort Deutsch.

      Im Januar hatte er einen Haftbefehl gegen sich, in Rumänien, und Kern erklärte öffentlich, alles sei nur von den politischen Gegnern so aufgefahren, Silberstein voll okay.

      Seit Juli sass Silberstein dann im Knast in Israel, wegen verschiedener schmutziger Millionengeschäfte, Geldwäsche, Bestechung, u.s.w. Kern meinte *dann*, es handle sich lediglich um einen kleinen, unbedeutenden Fisch im Getriebe des SPÖ-Wahlkampfes, ‚bedeutungslos‘. Bis kurz vor der Wahl, als die Dokumente mit dem Auftrag und Vertrag an Silberstein auf den Tisch kamen.
      Kern hat ihn fallen gelassen wie eine heisse Kartoffel. Das ist nicht cricket. Aber verständlich.

      Dieser ganze Hintergrund ist zu berücksichtigen, weil der auch denjenigen bekannt war, die statt Grün SPÖ wählten. Mehr als 160.000 haben SPÖ gewählt, um FPÖ zu verhindern.
      Und da darf man schon einmal nachfragen, welche ‚Moralvorstellungen‘ denn hier von den abtrünnigen Grünen-Wählern bedient wurden!
      Ist das nicht ähnlich blind wie in Deutschland? Eine ‚rechte‘ FPÖ schlimmer als eine SPÖ die einem Gangster eine halbe Million gibt, um die Konkurrenz in den Dreck zu ziehen (und dann ‚als Belohnung‘) auch noch gewählt zu werden? Da muss doch eine ähnliche Pathologie wie in Deutschland ‚gegen Rechts‘ vorliegen, die alles, aber auch alles, rechtfertigt, ‚gegen Rechts‘ zu kämpfen. Oder?

    • Grüne wählten daher taktisch und existenzsichernd rot
      Da haben wir ja den Beweis dass ihre Intelligenz nicht unter der einer Amöbe liegt!

      Als Abkassierer von Staatsknete hätten sie mehr zu verlieren als jeder Werktätige im produktiven Sektor.

  50. Höchst informativer Blogtext
    Vielen Dank, lieber Don, für den höchst informativen Blogtext.

    Man hat ja heutzutage gar nicht mehr die Zeit, sich überall einzulesen, und ich gestehe, dass die österreichische Politik -obwohl sie sicherlich wichtig ist, gerade auch in Bezug zur EU- mich seit dem Erscheinen der FPÖ nicht mehr so sehr interessierte.

    Es ist schön, wie Sie dem grünen, politischen Scharlatan die Maske herunterreissen und sich darunter das wahre Gesicht offenbart.

    Ihr Blog verdeutlicht aber auch, dass ehrliche Arbeit sich immer lohnt, und dass man die Früchte seiner Arbeit in steter Erdverbundenheit heranreifen sehen kann und die Ernte schließlich -selbst in höherem Alter- in Form von Wählerstimmen sicher einfahren kann.

    Da nützen übertriebene, fotografische Selbstexpressionen in „sozialen“ Netzwerken relativ wenig. Was heute „modern“ ist oder wirkt, ist morgen schon Schnee von gestern, gerade in der Computerwelt.

    Man muss sich genau überlegen, ob man ein zweiter Hugh Hefner sein will oder ernsthafte politische Arbeit betreiben will, soviel sei zum österreichischen Grünen-Debakel angemerkt.
    Der Wähler merkt instinktiv, ob jemand als Hauptziel Abgeordneten-Diäten erwirken will, oder ob sich jemand intensiv Gedanken um das gemeinschaftliche Fortkommen auf diesem Planeten macht und die Sorgen und Nöte der Wähler ernst nimmt.

    Erlauben Sie mir einige Anmerkungen zu „unserem“ Posterboy von der FDP, der sehr ernst und staatstragend in einem heutigen FAZ-Interview die CDU warnte, dass er möglicherweise mit einem CDU-Finanzminister nicht einverstanden sei. Zudem geißelte er voreilige, finanzpolitische Beschlüsse in Brüssel, er will diese erst nach einer deutschen Koalitionseinigung vertreten sehen.

    Wenn es nicht so traurig wäre, wäre es zum Lachen!

    Herr Lindner braust auf, um nicht in den Verdacht zu geraten, dass er am künftigen Koalitionstisch eine Duckmäuserrolle übernehmen werde. Darin vermutet er den Verlust der FDP-Mandate bei der vorletzten Bundestagswahl, als die FDP nicht im Bundestag vertreten war.

    Meiner Meinung nach sieht die Wahrheit aber anders aus: Mich erinnert diese ungefragte Meinungsäußerung eher an die Westerwellischen Worte a la:“Ihr kauft mir den Schneid nicht ab!“, wobei diese wesentlich prägnanter und deutlicher ausfielen als die jetzigen Lindnerschen Erklärungen.

    Dabei hat Herr Lindner in der Sache noch nicht einmal unrecht, und das schreibe ich als bekennender Nicht-FDP-ler sehr ungerne!

    Seine Argumentation war klug und schön durchdacht, ganz ehrlich: ich habe ihm soviel Berufspolitikertum kaum zugetraut.
    Doch ich muss schon wieder Wasser in den Wein gießen: So richtig es möglicherweise inhaltlich war, so ungeschickt und tölpelhaft ist der Zeitpunkt seiner Einlassung.

    Es ist doch so: In Brüssel kann jetzt ohne bestehende deutsche Regierung alles mögliche verhandelt werden. Herr Altmeier als Interimsfinanzminister wird sein möglichstes geben und auf die Anweisungen der Kanzlerin oder auch auf Herrn Schäuble hören.

    Vielleicht ist sogar der späte Zeitpunkt der Aufnahme der Sondierungsgespräche von der Kanzlerin absichtlich so gewollt, um noch einige Dinge in Brüssel zu ihrer Zufriedenheit zu regeln, ohne die mögliche Einflussnahme von FDP und Grünen.

    Das dies Herrn Lindner ärgert, kann ich verstehen.
    Mich ärgert dies auch, aber dennoch gehört zur Politik meiner Meinung nach auch ein gewisses Maß an Akzeptanz der gegebenen Umstände.

    Durch diese Attacke Lindners werden die Sondierungen nicht einfacher werden.
    Merkel und ihre CDU werden sich nicht von Herrn Lindner die Butter vom Brot nehmen lassen, egal wie sehr der junge Vorsitzende jetzt den Finger in die Wunde legt.
    Merkel ist verliebt in die EU und nutzt den ihr möglichen politischen Gestaltungsraum, ob es den Deutschen gefällt oder nicht. Sie hat ihre Agenda, und da wird sie die Meinung des Herrn Lindner noch nicht interessieren.

    Sollte Lindner sich also weiterhin so aufplustern, kann es durchaus sein, dass die Sondierungen oder die Koalitionsverhandlungen aufgrund überzogener Forderungen der FDP platzen. Die Grünen stünden dann großäugig und unschuldig daneben. Dann würde es Neuwahlen geben müssen. Die FDP müsste als Spielverderber -ähnlich wie ich es für die SPD prophezeihe- mit herben Verlusten rechnen.

    Gestärkt käme nach diesem Szenario wohl nur die CDU und die AfD aus den Wahlen.
    Die FDP hätte ihre Regierungsunfähigkeit erneut bewiesen, der Vorsitzende der FDP kann die Füße nicht stillhalten und auch sein Mundwerk öffnet sich zur falschen Zeit, da nützen dann auch die tollen Plakate nichts mehr, wenn man als strategischer Dilettant dasteht.

    Die Grünen werden ebenfalls Verluste erzielen, da man als Wähler nicht weiss, in welche Richtung das grüne Parteischiff segelt, ob mit CDU oder SPD? Das wüssten viele bestimmt schon gerne vor der Wahl.

    Die SPD hat sich im Bund durch ihre Verweigerungshaltung disqualifiziert und möchte in den einstelligen Prozentbereich. Regieren ist einfach nicht ihr Ding!

    Die Linke und die AfD würden hinzugewinnen, weil dann offen sichtbar würde, dass die Altparteien die Wähler nur an der Nase herumführen.

    Die Thesen von Herrn Lindner sind zu diesem Zeitpunkt -auch wenn man diese als richtig ansehen kann- höchst brisant und sehr gefährlich. So gewinnt man kein Vertrauen.
    Ich glaube nicht, dass die CDU sich von der FDP (oder den Grünen) erpressen lässt.
    Etwas mehr Zurückhaltung in der Öffentlichkeit wäre Herrn Lindner dringend zu empfehlen. Seine derzeitigen Einlassungen sind eine gute Warnung und auch das Zeichen dafür, dass man diesem Mann nicht vertrauen kann.

    Politik macht man nicht mit Geschrei, sondern durch viel Diplomatie und Geschick. Daran mangelt es Herrn Lindner, die wie die Axt im Walde auftritt, statt still den richtigen Zeitpunkt abzuwarten.

    • Jamaika
      egal wie die Jamaikakoalition aussehen wird. Allen beteiligten Parteien werden einen Kompromiss eingehen müssen, der die Kernwähler verschreckt. Das bedeutet, daß die Parteien immer mehr Akzeptanz verlieren. Wahrscheinlich ist das der Grund, warum die AfD z.Zt. ganz still ist und nur abwarten braucht. Eine bessere Werbung kann ihr gar nicht passieren. Diese Lehre hat zumindest die SPD hinter sich.

    • Julian Hefner
      Kurt Gnadenbrotler,

      ich möchte Ihnen meinen herzlichen Dank für diese knappe und prägnante Formulierung aussprechen.

      Dem Altpilz sollte es gefallen.
      Kontaktieren Sie ihn!

  51. Pit Bull
    ist ein Spitzname vom Pilz, der richtet nicht die Wadl firre, der verbeist sich darin, Ex Finanzminister Grasser kann deshalb eine Oper jaulen. Wenn du den als Feind hast bist fertig, sagen Freund u Feind über ihn mit Respekt, deswegen wurde er gewählt.

    Die Grünen, wurden auf ihren Heimatplaneten geschossen, Ö ist so grün das sie eine Partei deswegen nicht brauchen, da langt eine Bürgeriniative und Trekker, dann steht das Land und der EU Binnenverkehr. (§ Trekker auf der Autbahn, der BMW kann auch nicht mehr in den Süden fahrn)

    Ansonsten kein wirkliches Programm mit Sinn, ausser gegen alles und vor allem Rechts ( der Ö’er ist konservativ) zu sein und dazu eine EU Hörigkeit (Lunacek, Fehlbesetzung aller bester Güte) und Globale Ansichten, die EU muß es richten. Jawohl, man hat es gesehen oft genug.

    Es war keine EU Wahl, es war eine Wahl für Ö Politik und Interressen vertreten und sogar die Jugend hat begriffen, das E Autos nichts nutzen, wenn man sie sich nicht leisten bzw man selber nicht mehr fähig zum fahren ist, durch Verletzungen. Die hat Kurz oder Blau gewählt, ansonsten die Realos SPÖ die linken u Protestler den Pilz.
    In Ö waren die grünen eine Oppositionspartei.
    Nächstes Jahr stehen Landtagswahlen an, da wirds weiter gehen, man ist schon mit Schadensbegrenzung bemüht – mit No Border Anhängern, das wird nichts.

    Pilz den verlangten Platz und damit seine eigene Liste zu geben war ihr Waterloo, wahrscheinlich blüht Helena nicht Elba.

    Die Sharas, Cems, Boris sind wichtigst in D, in Bayern ist die Umfall-CSU gefährdet und damit das Mix besäufnis der Großkonzerne sonst wirds nix mit Cuba Cola.

    • es hat sich ja schon bei den NEOS und Team Stronach gezeigt, wie flexibel die Verhältnisse in Österreich geworden sind. Die nächste Partei, die auseinander brechen könnte, wäre die SPÖ, wenn sie geeignetes Personal hätte. Die Grünen haben sich wie in Deutschland während der letzten Jahre radikalisiert, mit Gendersprech und offenen Grenzen. Das kommt halt in Österreich nicht so gut an.

      Während die Deutschen glauben, dass Frau Sargnagel identisch mit der jungen Generation ist, und die IBster da nur eine Fehlentwicklung sind.

    • ergänzung
      die restlichen Parteien sind ja alles Abspaltungen der großen 3 (gewesen)

      Machisto qoutista feministi*inne,

      (der Pilz hat eine Männerqoute durchgesetzt)
      war auch ein Grund.

      Ps:

      http://www.kleinezeitung.at/steiermark/graz/grazumgebung/5014498/KPOe-Graz_Elke-Kahr-als-Nagls-Stellvertreterin-angelobt

      Könnt ihr euch vorstellen das es Politiker gibt, die einen Teil ihres Gehaltes, in einen Fond für schnellste Ersthilfe geben, dies ist der Hintergrund.

  52. Sie können nicht mal für besseres und günstigeres Internet kämpfen!
    Sehr schön belichtet, was so merkwürdig unterbelichtet bleibt in den Berichten über das Ergebnis in Österreich, sehr geehrter Don (und Spaß macht es, so einen Journalismus in Form und Inhalt genießen zu können!)!

    Hier nur ideologisches Geschwurbel, wo die Demoankündigung für Sonntag, wo symbolisch der Reichtstag gegen die AfD (und damit Wähler) abgeriegelt werden soll (gibt es keine Bannmeile mehr? Vermutlich nicht für jeden…). Campact (man kann nur empfehlen sich deren Ideologie-E-Briefe senden zu lassen) argumentiert da exemplarisch… Die Begründung – unten – ist tw. hanebüchen (sind deren Briefe oft – lohnt zu empfangen).

    Ein Fest für die Medien: Demokraten riegeln demokratisch das Parlament ab, wohl damit eine gewählte, aber ihnen unbeliebte Partei symbolisch nicht rein kommt.

    „Die Demonstration am kommenden Sonntag, den 22. Oktober in Berlin stellt klar: Pöbeleien, Hass und Diskriminierung haben im Herzen unserer Demokratie nichts verloren.“

    Na wer da nicht mal an die Massenpöbelei, den Hass und Beschädigung von Büchern auf der Büchermesse denkt (und die lt. Meedia falsche Berichterstattung). Oder die Gewalttaten des Gegner der AfD in Leipzig und Hamburg und vielen weiteren Orten.

    Insofern kann man nur herzlich lachen über den Unfug, der fast ausschließlich dafür da ist, jene die nicht weiter denken wollen, als die Propaganda im Merkelschen Sinne vorgibt.

    Aber es kommt noch eine steile These vor:
    „Der österreichische Rechtsruck entwickelte sich über Jahre – hier in Deutschland ist er noch am Anfang. Das heißt: Wir müssen sofort handeln. Damit sich bei uns erst gar nichts etablieren kann, das gegen Menschen hetzt, an Grenzen schießen will oder den Holocaust leugnet. „

    Das ist ja quasi alles eines.

    Aber zum Betreff: Da sind sie schon so „netzaffin“, aber schaffen es nicht mal sich für ein besseres und günstigeres Internet stark zu machen (geschweige denn für sanierte Schulen – in Berlin musste gerade eine Schülerin klagen, weil der Brandschutz ausgehebelt worden war, letztes Jahr mussten Schulen wegen Baumängel geschlossen werden – und die seit ewig regierenden SPD erdreistet sich für bessere Schulausstattung zu plakatieren, als ob sie wer gehindert hätte). Die Freundin eines meiner Söhne ist derzeit in der Entwicklungsarbeit in Afrika, in einem Problemstaat (aber man zieht derzeit Gelder in Richtung Herkunftsstaaten ab – es geht wie immer zu viel um Kampagnenwirtschaft und Rechtfertigungsaktionismus), aber man hat dort überall 4 GB! Wir haben die teuersten Internetpreise in Europa (!) und bekommen nicht mal ansatzweise vertraglich versprochene 1 GB! Und wer thematisiert es?

    Nur ideologisches Geschwurbel, an statt für die eignen Interessen und die anderer Bürger zu kämpfen! Immer schlechtere Bezahlung und immer mehr nur befristet…? Na und? Man ist ja so „reich“ und müsse erst mal für andere… (und dann beschweren sich prekäre Linken-Genossen in der Taz über Zuwendungen ihres vermögenden Chefs Dieter Dehm, und versuchen dabei Sarah Wagenknecht anzuschwärzen, mit einem relativ nichtssagenden Schriftstück das 15 Jahr alt ist und wo man für eine Bewertung weit mehr Hintergründe bräuchte).

    Ideologisches Geschwurbel, in dessen Schatten diese unfähige Kanzlerin und ihre meist unfähigen Minister weiterhin nichts für ein zB besseres Internet machen muss!

    Für sich können sie nicht kämpfen, die jungen Genies. Nur Selfis mit Cem und vielen Hashtags… jaja.

    Überall wirkt die alten Propaganda nach: Alles für die Bürger sei zu teuer. Bezahlte Propaganda via Konvent für Deutland und Initiative „neue“ „soziale“ Marktwirtschaft (die wie man nun weiß, unerkannt jede Woche einen Platz in der Runde von Sabine Christiansen, der Nachfolge des viel besseren Talk im Turms, besetzen konnten und rumbarmen, wie schwer es die Wirtschaft habe und wie teuer die Leistungen für Bürger wären) haben ihren Zweck erreicht! Neoliberale Neurosen wohin man schaut (derzeit gesteigert zu hysterischer Paranoia).

    Weiß noch jeder, wei ständig gedroht wurde, dass mit dem Mindeslohn (den es sogar in GB seit Jahren gab!) die deutsche Wirtschaft zusammenbräche? Kaum ein Journalist setzte sich da mit einen Bericht über Mindestlohn in anderen EU-Staaten durch. Denn nur nicht anecken… (zumal man ja viel schneller fliegt – und die Preise der Freien brutal verfielen: TV-Leute bekannter Sender, die auch von meiner Agentur vermittelt wurden, bekommen tw. nur noch 35 % des Bisherigen, ebenso bei den Pressefotografen usw. Hat ja auch das Bundeswirtschaftsministerium im Sommer zugegeben: in 40 Prozent der Jobs- vorzugsweise bei den unteren Rängen – habe man vor 20 Jahren mehr verdient).

    Und wie wurde gedroht: Dass das Kapital ein scheues Reh wäre (und für jede industrielle Ansiedlung fast jedes Prinzip über den Haufen geworfen – oft waren die nach Absahnen der Förderung weg, so wie die Westwerften sich bekanntlich mit der Ostförderung, die sie für ihre Neuerwerbungen holten, sanierten. Bremer Vulkan usw. Und wie das mit Leuna lief, ist ja bis heute fast unbekannt. Die CDU hatte die Federführung und es hatte mit Finanzierung bestimmter Neoliberaler in Frankreich zu tun). Und immer drohte man mit dem Verlegen ins Ausland, wenn nicht gespurt würde!

    Ein Volkswirtschaftler wies schon damals an Hand der PPP-Staaten nach (Polen, Portugal, Peru), dass das gar nicht so einfach wäre. Und dieser Tage lobt der Applechef die hiesigen Verhältnisse (vielen sicher „über den grünen Klee“), in dem er feststellt: „Deutschland hat unglaubliche Fähigkeiten. Wir arbeiten mit einer Reihe von Unternehmen zusammen. Man kann auf der ganzen Welt keine Unternehmen finden, die auch nur annähernd vergleichbare Fähigkeiten haben. Das liegt an ihrem handwerklichen Können, der Präzision dessen, was sie tun. Sie sind perfekt. Die Basis, auf der diese digitale Transformation also stattfindet, ist eine unglaublich

    • Fasse dich kurz, dann schneidet das Programm auch nichts ab.

    • Heute nicht mehr
      Aber recht hat er.

    • Alles klar - nur die vorgegeben Zeichenanzahl ist nicht identisch
      Sehr geehrter Hausherr,

      weiß ja was Sie meinen und will es gern beherzigen. Nur haben Sie es vielleicht schon mal mitbekommen? Man bekommt beim Schreiben einer Leser-Antwort einen Zähler, der 6.000 Zeichen runter zählt. Aber wenn man diese ausnutzt (was man nicht unbedingt sollte, ich weiß :)), dann wird einem das Ende abgeschnitten (würde gern mal wissen bei wie viel Zeichen eigentlich).

      Übrigens schrieb mir heute Campact, dass sie wegen des Rechtsruck (man könnte direkt sagen: Rechtsruck hilft) soziale Forderungen stellen, die Jameika umsetzen soll, damit der AfD der Boden entszogen werden soll:

      „Deutschland driftet auseinander: Auf dem Land fühlen sich mehr und mehr Menschen abgehängt. In der Stadt drängen hohe Mieten Ärmere an den Rand. Und viele, selbst die Mittelschicht, plagen Abstiegsängste. Das macht sie empfänglich für die einfachen Botschaften der Rechtspopulisten von der AfD.

      Eine Jamaika-Koalition muss jetzt dringend die Probleme lösen, die viele Menschen umtreiben – und die Spaltung des Landes überwinden. Erste wichtige Schritte sind:
      – Für die Städte: Eine wirksame Mietpreisbremse, höheres Wohngeld und mehr sozialen Wohnungsbau.
      – Fürs Land: Flächendeckende Gesundheitsversorgung, Ausbau von Bus und Bahn, schnelles Internet für alle.
      – Für den Job: Mindestlohn ohne Schlupflöcher, verlässliche Arbeitsverträge, eine auskömmliche Garantierente.
      – Für unsere Kinder: Investitionen in gute Kitas, Schulen und Universitäten, Maßnahmen gegen Kinderarmut bei Hartz IV.“

      Da könnte man ja richtig froh sein, dass die AfD sowie Kurz (lt. Titanic „Baby-Hitler“, vor allem nur, weil er Merkels Kurs nicht mitträgt!) und FPÖ solche Erfolge hatten! Und wie gesagt: Der Rechtsruck wirkt! Man kümmert sich endlich mal wieder um Belange der Bürger!

      Hab denen geschrieben, denn telefonieren kann man mit ihnen nicht. Da geht auch am Tage nur ein AB ran. Es ist wie mit deren E-Mails: früher konnte man darauf antworten. Nun bekommt man schon eine Weile eine automatisierte E-Mail, dass es nicht möglich sei die E-Mails zu bearbeiten, also zu lesen: „Vielen herzlichen Dank für Ihre Nachricht an Campact! Wegen des sehr hohen E-Mail-Aufkommens sind wir leider nicht mehr in der Lage, Nachrichten … zu bearbeiten.“. Nun gibt es nicht mal eine allgemeine info@ auf deren Website, sondern nur ein „Kontakt-Formular“ (und wer weiß, ob da etwas durchkommt).

      Es ist wie sehr häufig bei der Politik und vielen in den Medien: Meist nur senden, aber nicht zuhören wollen (oder besser können).

      Zum Glück ist auch das bei Ihnen anders. Habe Ihren Artikel, der ja nun wirklich sehr viel erklären kann, was sich in Österreich tut, gern einigen Freunden und Familienangehörigen, aber auch Campact ans Herz gelegt.

      Woher nehmen nur etliche die Einbildung, sie wüssten am Besten, was für „ihr Nebenan“ am Besten sei? Leider sind es besonders jene, die meist wenig Hintergrundwissen haben. Parolen, Worthülsen oder leere Formeln… Aber sich als Weltretter gerieren.

      Und gerade noch bei 3.000 Zeichen frage ich mich, ob diese Leute nicht mitbekommen, dass gerade sie die Bedingungen schaffen, dass sich niemand um die eigentliche Sorgen der Bürger mehr kümmern muss. Sie machen ständig eine riesen Trara, aber viele Probleme und die eigentlichen Verantwortlichen in der Politik werden fast nie benannt.

      Warte ja sehr auf die App, mit der Gewerbetreibende denunziert werden sollen, wenn sie angeblich unkorrekte Werbung betreiben.

      Was passiert eigentlich, wenn viele ständig alles melden?

      Wenn jemand jemand anderen falscherweise Missetaten unterstellt, die strafrechtlich relevant sind, wehrt sich die Justiz mittels des Straftatbestandes (oder gern auch der Denunzierte mit einer Gegenanzeige wegen) falscher Verdächtigungen § 164 StGB (und es gibt auch im BGB einige Möglichkeiten, mit denen man Schadensersatz bei Kreditschädigung oder Unterlassung fordern kann). Die Begründung ist, die man dazu im Jurastudium paukt und die in allen Rechts-Kommentaren steht, dass die knappen Ressourcen der Rechtspflege geschützt werden müssen.

      Wer wird eigentlich die ganzen Anzeigen wegen: „da ist eine lachende chice (weiße) Frau auf dem Fahrzeug des Küchenstudios, wo es auch ein Mann sein könnte…“ bearbeiten? Wer die Sanktionen verhängen und welcher Art? Na wir werden es von Ihnen erfahren und das ist gut so!

      Viele freundliche Grüße, auch wenn es noch ein paar Zeichen kostet (aber noch weit vom Abgeschnitten werden :) )

    • ich habe diesen scheiss-Youtube-Link rausgeschmissen. ICH WILL DAS HIER NICHT! In Zukunft haue ich einfach den ganzen Kommentar in die Tonne.

      Und ganz ehrlch, alles über 3k Zeichen schadet der Debatte – am liebsten würde ich sowas erst gar nicht freischalten. Ich muss das nämlich lesen und meistens ist es verzichtbares Gewäsch.

    • Na da hat man doch eine Orientierung und Verständigung ist möglich
      Text eingeben

    • Machen Sie ein eigenes Blog auf?
      Anstatt dieses für reichlich banale Textwüsten zu vergewaltigen?

      Wenn Sie was zu sagen haben, dampfen Sie es auf den Kern ein und hauen es raus. Alles andere ist genau genommen Leserbeleidigung.

      Gruss,
      Thorsten Haupts

    • @azur
      Ich halte mir die mails von Campact und avaaz auch nur um über die Überkandideltheit der Initiatoren zu lachen.

  53. Interessante Analyse
    In den Niederlanden gewannen die Grünen im März bei den Parlarmentswahlen mit dem Superstar Jesse Klaver fulminant die sozialdemokratische Hochburg A’dam und wurden von den rechtskonservativen (VVD,CDA) und linksliberalen (D66) zum Traumkoalitionär erkoren, sind aber dann in den Koalitionsverhandlungen – die einen würden sagen, uneinsichtig und die anderen, unbestechlich geblieben. Jetzt sitzen sie auf der Oppositionsbank – Was in Wien und in Den Haag den Grünen wieder fährt sollte den Grünen hierzulande eine Warnung bzw. Beispiel sein. Die einen schielen auf Ministerposten u.sind Steigbügelhalter einer Regentin und die anderen verzichten und sind Teil einer linken Opposition. Wagenknecht und Palmer sind Ausnahme Erscheinungen und Stimmenmagneten. Die Grünen vertreten heute keine originäre Positionen, sie gehören heute zu jenen Besserwissern(8-10%), wie die Lindner FDP, die behaupten sie könnten alles viel besser und an ihrem Liberalen oder ökologischen Wesen könnte unser Land genesen. Was für eine Selbstüberschätzung, beide Parteien sind redundant.

    • Die Grünen sind einfach keine Protestpartei mehr, sondern Teil des Establishments mit einer speziellen Klientelpolitik. Also so eine Art Zweit-FDP oder CDU-Ergänzung. In deutschland sind sie zudem von Trittin, der wirklich wenig beliebt ist, belastet.

    • Titel eingeben
      Trittin? Nicht doch eher Claudia Roth?

    • Posterboy Palmer
      Palmer ist Bürgermeister – sonst nichts.

      Die Reichweite innerhalb seiner Partei ist doch eher beschränkt.

      Vergleichbar mit Drehhofer (TM) sind das Worte ohne Relevanz.

      Wenn wir eines aus 12 Jahren Merkelismus gelernt haben – es ist völlig egal was Politiker sagen, es kommt darauf an was sie tun oder nicht tun.

      Und wie wir auch gelernt haben jeder Vertrag und jedes Gesetz kann irgendwie ausgesetzt oder einfach ignoriert werden

    • Nun, die CDU mitsamt Wählerschaft ist gerade zerbrochen. Das ist heute öfters so, auch in anderen Ländern.

    • Immerhin
      ermöglicht das Trittinsche Einwegpfand vielen osteuropäischen Obdachlosen in Berlin das Überleben (lt. gestriger FAZ)

    • Besonders schön finde ich in dem Zusammenhang, wie man osteuropäisch schreibt, wenn es sich um Tschetschenen handelt.

      Ich denke bei Osteuropa erstmal an Bulgarien, oder vielleicht die Ukraine.


    • osteuropäisch schreibt, wenn es sich um Tschetschenen
      Ja, das ist auf alle Fälle eine Falschbezeichnung.
      Mindestens „kaukasisch“ sollte es schon sein.

    • @Don
      Marc-Uwe Kling, Zug der Opportunisten:

      Doch die Blumenkinder, wer konnt‘ das ahnen,
      gehen den Weg aller Bananen
      Heute grün und morgen gelb und übermorgen schwarz

      In der Tube: SRZ7C01mDRI

  54. Den Ball flach halten
    Bester UJ, wir leben in einer Zeit schlecht ausgebildeter Akademiker, denen keine kaufkraftfähige Nachfrage gegenübersteht. Anders gesagt: was die können, braucht kein Mensch. Es kauft auch keiner. Wir haben hier in des Dussels Dorf, das gerade nach 11 Millionen Euro sucht, welche die Startveranstaltung der radelnden Pharmareferenten (Tour de France) gekostet hat, 20.000 Unternehmensberater. Vulgo arbeitslose Betriebs- und Volkswirte. Wir haben aber nur 34.000 Betriebe. Dann haben wir Tausende Projektentwickler. Zum Beispiel wurde der alte Güterbahnhof mit Wohnsilos gepflastert. Als dann die Interessenten ihre 4.000/m² Eigentumswohnungen bezogen hatten, stellte die Feuerwehr fest, dass die feuertechnischen Einrichtungen nicht den Vorschriften entsprachen. Kurz darauf platzten versorgungstechnische Installationen. Die waren nicht, wie avisiert, aus Edelstahl, sondern aus Stahl, der nur so aussah. BER, S21, Rastatt, Leverkusener Brücke gibt es auch im Kleinen.
    Die einzige Hülfe sähe ich darin, dass Staatsanwaltschaften nicht von Justizministern ernannt werden, sondern direkt von den Wahlbürgern gewählt werden. Dann hätten wir erst mal die Chance, dass die größten Wirtschaftsganoven zügig in den Knast wandern.
    Zuvörderst brauchen wir einen General-Bundesanwalt für Regierungskriminalität. Erster Kandidat für den wäre der intelligenteste Verkehrsminister in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, Herr Alexander Dobrindt. Wegen des Verkaufens der Netze (nicht nur der Autobahnen). Dann muss die/der in U-Haft, wo uns Ceta, Tisa und Ttip eingebrockt haben, ich meine erinnern zu können, dass es vornehmlich nicht sachkundige Sozialdemokraten waren.
    Dann hätten wir noch diverse NGO, wie Atlantikbrücke und ähnliche verfassungsfeindliche Organisationen. Da würde ich zuallererst den Friedrich Merz in U-Haft stecken. Unsere Elite befreit sich ja gern mal von ihren Emporkömmlingen wie Middelhoff und Achenbach. Bei Merz können sie die Tradition fortsetzen.
    Wir gingen so herrlichen Zeiten entgegen: Bevor ich´s vergesse: Riester und Maschmeyer gehören in den Sack und Frau Dr. Merkel wegen Asse.

  55. Epischer Rechtschreibfehler?
    „…Selfie-Politiker, zumeist in einer Schar glücklich lchelnder junger Leute.“…
    Gelesen habe ich „Ichelnde junge Leute“…
    Rechtschreibfehler?
    Irgendwie macht es Sinn, wenn Leute auf Selfies „icheln“. Ich verbuche es unter „epischer Wortschöpfung“ – Danke dafür…
    ^^

    • Rechtschreibfehler.

    • General-Bundesanwalt für Regierungskriminalität
      … ich wäre dafür!

      ist aber ein Wunschkonzert das nicht gespielt wird.

      Besser:
      mein altes Patentrezept der Verschweizerung, d.h.
      Schuldenbremse, 8% Mehrwertsteuer, Pensionssystem, Bildungssystem, Steuerwettbewerb, Volksabstimmung, Armee, bewaffnete Bürger, etc., usw., usf.

    • Rechtschreibfehler
      Don,

      das macht nix!

      ist sogar ein erwünschter Freudscher Verschreiber!

    • "Icheln" als Wort des Jahres 2017!
      Analog zu Wörtern wie „menscheln“ und „fremdeln“ ist es sicherlich d a s Wort, welches die Generation Selfie charakterisiert. Ein kleiner Tippfehler für den Don, ein großer Wurf für die Deutsche Sprache :-).

    • Mein Kleinster würde sagen...
      „Der Onkel da hat aber geil gedeutscht.“

      Don, „icheln“ ist ein Error Wonder wie Goodyear’s Gummi.

    • Wie aus einem kleinen l ein großes I wurde,
      und somit eine neue, aussagekräftige Wortschöpfung gebar,ist ja toll! Ich werde es nun öfter für Egoismus einsetzen, wenn’s passt. Danke!

  56. Daemonen der Politik
    Werter Don,

    dieser wunderbar geschriebene Hintergrundartikel kann mir den Glauben an das Gute in der Politik wiedergeben!

  57. Party
    So sind sie nunmal, unsere Grünen 2017. Die Spaßgesellschaft kommt endlich in der Politik an. Ob ein Julian Selfie-Schmid das Jungvolk begeistern will oder ein Volker Meta-Beck Konfetti im Bundestag wirft, weil die Ehe für alle kommt, oder eine Claudia Ich-Bin-Empört-Roth mit Vorhang um den Hals hinter „Deutschland ist Scheiße“ herläuft aber wieder Bundestagsvizepräsidentin werden will, oder eine Katrin Ich-freu-mich-drauf-Göring-Eckardt, die Deutschland mit seinen weltweit 2% CO2-Ausstoß als Weltenklimaretter sieht (am deutschen Wesen …), ist einfach nur widerlich. By the way: Wo ist eigentlich das [ahem] Renate Knast abgeblieben, die ist so (Gott sei Dank) medienscheu geworden?

    Klar, daß man das Wahlalter zukünftig auf Kindergartenniveau senken will. Alles geht, alles läuft, jeder mit jedem, keiner trägt Verantwortung, das Leben ist schön, Grundeinkommen für jeden, Autos sind schlecht, vegan ist gut, Atomstrom nur aus dem Ausland, die nächste Demo (AntiFa geht immer) als Dorffestersatz; blöd sind nur die 8,9 % Akzeptanz in der Bevölkerung. Das macht aber nichts, das rechtfertigt schon mal ein Außenministerium oder das Finanzressort und weitere Posten. Hallo, euer Ressort wäre eigentlich Agrar oder Umwelt, aber da ist gesellschaftspolitisch nichts zu gestalten, gell? Wir machen das Beteiligen an der Politik trotz eines fünftschlechtestem Wahlergebnis besser und konsequenter als es die FDP je vermochte.

    Warum werden eigentlich alle halbwegs Vernünftigen aus den Parteien weggemobbt? Bosbach, Wagenknecht, Palmer, Steinbach, Sarrazin, um nur mal die aktuellen Opfer zu nennen.
    Vielleicht sollten die mal eine eigene Partei gründen: Die Unbestechlichen.

    • Sie haben sich verschrieben, die Dame heisst nicht Knast, sondern Künaxt.

    • "Wo ist Renate Künast abgeblieben"?
      Dero hwgb beliebt es derzeit, auf Twitter den nicht durch Wählung gesalbten Pöbel auf seinen ihm zustehenden Platz zu verweisen:

      https://twitter.com/RenateKuenast/status/919545287718391810

      Habet Ihr verstanden?

    • Neues Buch: „Hass ist keine Meinung“ Ohne den Untertitel „wie Grüne Bürgerrechte diffamieren“

    • Möchte auchmal so'n Salär haben für dummdreistes Twittern in Dauerschleife
      Das Buch hat die Renade bestimmt auch nur in ihrer Freizeit gemalt, oder?? Ach, hätt ich nur was Gscheits gelernt. Selber schulz.

    • Ghostwriter, nehme ich an.

    • Don, ...
      … ich hab nicht genau verstanden, heißt sie nun Kühnaxt oder Knastü?

    • Vielleicht auch Künixt?

    • Palmer weggemobbt ?
      Woran machen Sie das fest ? Ich denke eher, so Leute sollen die Stammwähler die ihr Abi nicht in Berlin gemacht haben bei der Stange halten. Irgend einer muss halt immer mal wieder eine banale Selbstverständlichkeit raushauen wie z.B. die, dass Vergewaltigungen nicht gut sind, sonst sind manche Leute irritiert und bleiben am Wahltag zuhause. Die anderen sind zufrieden mit dem der unvermeidlichen Shitstorm. Die Regelmäßigkeit, mit der Palmer das Murmeltier gibt lässt doch keinen anderen Schluss zu.
      Außerdem markiert er schon mal die Fall-Back-Position, für den Fall dass zugunsten der guten Sache (Dienstwagen) Kompromisse angesagt sind.
      Man sollte nicht den Fehler machen, Grüne für Idealisten zu halten. Das sind sie weder im guten noch im schlechten Sinne.

  58. Wenn ich mir Herrn Schmid so anschaue
    erinnert er mich unweigerlich an David Hasselhoff. Ein Hoch auf die Wähler in Österreich.

  59. Julian Schmids Späßle werden teuer.
    Aus „jugendlichem Leichtsinn“
    verlieren nun die Ösi-Grünen > 8,9 Millionen Euro.

    Schuld ist der Wähler.
    Dieser sture Simpl hat die „Message“ nicht verstanden.

  60. Schmid
    Komisch, daß das noch keiner erkannt hat:

    Wenn der Schmid Politik für „die Jungen“ macht, dann hat er damit auch „die Mädchen“ ausgeschlossen. Und das ohne Shitstorm!

    Ist halt doch Bildungsprekariat.

  61. Danke, werter Don
    für Ihren brillianten Einblick in die nachbarschaftlichen Verhältnisse.

    Man kann gespannt sein, welchen Einfluß diese auf die entsprechende Entwicklung bei der SPD, der Linken und den Grünen in D haben wird – aktuell wird ja eifrig „sondiert“ und „neu aufgestellt“, um an die Fleischtöpfe zu gelangen.

    • Die sind da nicht lernfähig, siehe die Grünen in Berlin oder der Umstand, dass Ralle Stegner immer noch eine Rolle in der SPD spielt.

    • @Don Ralle ist einfach zu erklären
      Er weiß, wo welche Knochen vergraben sind ;-)

  62. Wir sehen eben überall auf der Welt das Phänomen der 'Reformtoten'
    ahnen sie, dass eine Reform droht, dann machen sie sie tot. Und mit den Formen, mit denen drohende Reformen tot gemacht werden, ist man nicht zimperlich. Das beliebteste Mittel der Wahl ist zur Zeit ‚Der Tod des Reformators‘ – und zwar schon lange bevor der/ein solcher überhaupt auch nur Wirksamkeit entfalten kann.

  63. Urbane Jugend
    Wieder mal ein sehr lesenswerter Artikel. Danke.

  64. Meine österreichische Großmutter
    fällt mit dazu ein. In den 80-er Jahren verbrachte ich oft die Ferien bei ihr. Zwei Weltkriege veränderten ihr Leben von der behüteten Großbürgertochter hin zur frühen Witwe, die ihr Lebensende schließlich in einem Einzimmerappartement eines Salzburger Hochhauses verbrachte.

    Österreich ist, denke ich, nach wie vor von seiner Zeit als Großmacht geprägt. Die jetzigen Überlegungen von Herrn Kurz zum Umgang mit dem (politischen) Islam gehen wohl auch auf ein Papier aus dem Vielvölkerstaat zurück. Es gab dort vergleichbare Probleme in Bosnien.

    In den Augen vieler Österreicher ist Deutschland ein kulturloser Emporkömmling. Unsere höchsten Repräsentanten haben das in den letzten Jahren ja leider auch immer wieder bewiesen. In Österreich bemüht man sich selbst im Alltag um einen zivilisierten Umgang. Die Ausdrucksweise, die man hier unter Spitzenpolitikern pflegt, überlässt man dort dem Prekariat. Und vielleicht ist auch das der Grund, weshalb sich in Österreich die politischen Extreme nicht so sehr ausbilden wie in Deutschland. Verliert ein Volk die Fähigkeit des respektvollen und toleranten Umgangs miteinander, ist es nicht mehr weit zu handfesten Auseinandersetzungen und blindem Fanatismus.

    Meine Großmutter war befreundet mit einem Hamburger Juden. Sie bekam nach dessen Freitod mitte der 30-er Jahre in Salzburg unerfreulichen Besuch von der dortigen Gestapo. Sie sollte bestätigen, dass er sich ihr gegenüber unsittlich verhalten hätte. Den Gefallen tat sie dem Gestapohauptmann nicht. Sie könne über diesen Mann nur das Beste sagen. Am Ende des Verhörs erwies ihr der Hauptmann nonverbal seinen höchsten Respekt. Ich denke, auch das unterscheidet Österreich von Deutschland.

    Berlin hat sich in der deutschen Geschichte oft als wenig hilfreich erwiesen. Es wäre Bayern vielleicht doch anzuraten, sich mehr an seinen westlichen und östlichen Nachbarn zu orientieren.

    • Umgangsformen in Ö
      Naja, es waren schon auch ein paar Österreicher in der SS, wie man hört, unter den Überzeugtesten. Und die hatten nicht immer die besten Umgangsformen. Wie man so hört.

    • Österreich ... nach wie vor von seiner Zeit als Großmacht geprägt...
      Im Guten wie im Schlechten: JEIN!

      Bis in die 1970er ganz sicher!
      Ö konnte noch aus dem Personalpotenzial des alten Großreichs schöpfen.
      (Sie erinnern sich: Kreisky, ein antisemitischer Jude, paktiert mit dem SS-Mann Peter. Ihr gemeinsamer Feind waren die Nachfahren der Austrofaschisten, die sie zusammen in Wöllerdorf eingesperrt haben. Als Wirtschaftspolitiker katastrophal wie Birnes Währungsunionen.)

      Auf dem Balkan profitiert Ö halt von der kulturellen Ähnlichkeit.
      (Deutsche Dialekte schaffen den Übergang ins Slawische wenn man sich jahrhundertelang aneinander gerieben hat.)

      Die ganzen Wiener und Kärntner Schlawiner und Schlaucherl sind von Laibach bis Tirana und Bukarest zwar keine Meister, aber – mit ein bißchen Geld – doch interessante Gesprächspartner.

    • Titel eingeben
      Filmtipp dazu: Der Bockerer.

    • die linke Politik ist am Ende...
      wobei dies vor allem für die linken Flügel all dieser Parteien gilt, die im Grunde immer als getarnte U-Boote die deutlich mittigeren Wähler über den Tisch zogen.
      Man kann es auch deutlicher sagen, alle Populisten scheitern am Ende an der Unerfüllbarkeit ihrer Ideologien. die Wähler brauchen nur viel Zeit bis sie das realisieren.
      Und die Flüchtlingskrise war so ein kalter Guss, der das schlagartig verdeutlichte.
      Die Grünen und auch die Linkspartei und zum großen Teil auch die SPD haben ihre Glaubwürdigkeit verloren, nachhaltig. Weil ihre Ziele und Kompromisse mit der Realität so unvereinbar geworden sind, das Ihnen keiner mehr glaubt.
      Die SPD kann sich vielleicht erholen wenn sie sich ideologisch von ihren traditionellen Pfründen abkapseln kann.
      Was aus den restlichen linken Splittern wird ist dagegen völlig offen

    • Bosnien 1908 ist nicht der politische Islam 2017!
      In der 2. Republik ist man sich der Geschichte im Guten wie im Schlechten bewusst. Als Großmacht sieht man sich auch nicht mehr. Ehr als mit seinen Nachbarn im Osten gut vernetzt und historisch verbunden. Wobei bereits in Prag die Bewertung der gemeinsamen Geschichte stark abweicht. Tschechen – von diesen habe ich persönliche Erfahrungen – sehen die K&K-Zeit nicht rosig und verkitscht. Dort erinnert sich nicht nur der brave Soldat Schwejk daran, dass es Franz Josef war, der formell den 1. Weltkrieg begann!

      Aus der Zeit der Annexion stammt übrigens das österr. Islamgesetz von 1912. Dieses bezieht sich auf Hanafiten, eine der Richtungen innerhalb der Sunniten.

      Im übrigen: ich freue mich diebisch über den Rauswurf der Grünen aus dem Nationalrat! Frei nach Schwejk: „Also nachm Wähln, um fünf Uhr abend!“

    • Solches war auch in Deutschland tausendfach zu finden...
      vielleicht nicht in allen Regionen, doch sind viele Bürger auch ins KZ gewandert, die bei Übergriffen interveniert haben.
      Aus meinem persönlichen Umkreis sind mir Umstände bekannt, bei denen Juden über Jahre versteckt wurden.
      Im Kleinen haben sich mein Vater und seine Brüder der Eingliederung in die Hitlerjugend erfolgreich widersetzt, als die katholische Jugend aufgelöst wurde.Trotz beträchtlichen Druck.
      Es hing damals sehr stark auch vom Sozialgefüge ab, wie ausgeprägt Opposition gelebt wurde.
      Bei meiner Oma kontrollierte der Blockwart jeden Haushalt darauf, ob in jeder Wohnung das Hitlerbild hing. Das die Rückseite des Rahmens ein Bild meines Onkels enthielt und die meiste Zeit nach vorne gedreht war, bemerkte der Blockwart nicht.
      Das waren nur 2 km Distanz.
      Es kam also sehr stark darauf an, wo und mit wem man es zu tun hatte.
      Mir sind aus Dokumentationen im Fernsehen Fälle bekannt, bei denen das Verhalten ihrer Großmutter Abtransport oder Erschießung zur Folge hatte.
      Da ist es nicht verwunderlich, das viele sich bedeckt hielten.
      Und das kenne wir schließlich ja auch von der Stasi.
      sie können sicher Stolz auf ihre Oma sein, aber ein generelle moralisch oder politische Schlussfolgerung lässt sich daraus eben nicht ziehen. Weder für Österreich noch für Deutschland

    • in die Suchmaschine
      Amon Goeth eingeben. Ein Wiener. Das war der der zum Frühstück immer vom Balkon aus einen Häftling erschossen hat. In Schindlers Liste im Film zu sehen.

    • na ja
      Die Geschichte mit Ihrer Großmutter ist, so sie sich so zugetragen hat, wirklich schön.

      Was den Umgang miteinander angeht ist die Prägung nur bedingt auf die einstige „Großmacht“ zurückzuführen. Und vor allem „Schichtabhängig“. Bei allen jenen Familien die bereits im 19.Jhdt vermögend waren und es bis heute mehr oder weniger noch sind, ist der Umgang untereinander ebenso gepflegt wie in jedem anderen europäischen Land.
      Man kennt einander sogar, weil man mitunter die selben Schulen besucht hat, oder die Verwandtschaft halt über den Kontinent verstreut lebt. Das gibt es auch außerhalb der ehemals hochadligen Familien. Und in dem verbliebenen „Rumpfösterreich“ – bis etwa Mitte der 1990er Jahre sogar ziemlich verdichtet, vor allem in Wien. Ich denke, da weiß ich wovon ich spreche. Dann wurde restituiert oder wieder rückgekauft – je nachdem…

      Beim Durchschnittsösterreicher sieht die Sache allerdings völlig anders aus. Unverlässlich, schlampig, hinterfotzig und feig. Und das sind nur einige der Attribute, die Liste ließe sich noch deutlich verlängern.
      Das eigentlich Schreckliche ist aber, dass die Sozialdemokraten es nicht geschafft haben – weder in der ersten, noch in der zweiten Republik – einen großen Teil der Österreicher aus der echten, oder empfundenen Leibeigenschaft zu führen. Es gab, insbesondere in Ostösterreich, so gut wie keine Freibauern. Das ist die bittere Erkenntnis.
      Aus dieser Orientierungslosigkeit heraus gab es dann in Ö wahrscheinlich auch die widerlichsten und gehorsamsten Nazis. So erkläre ich es mir zumindest.

      Kreisky und Peter, muss man, glaube ich, aus der Zeit heraus sehen. Meine Familie ist erst sehr spät nach dem Krieg wieder aus dem Exil gekommen. Aus Erzählungen weiß ich, dass es da noch unendlich viele belastete (Nazis) gegeben hat. Was sollte man denn tun? An die Wand stellen. Die Gerichte bemühen? Das gemeine ist ja, dass dieser Schuss leicht nach hinten losgehen hätte können. Die Konsequenz jedenfalls war eine bis Haider relativ liberale FPÖ.

      Dann kam die erste schwarz blaue Regierung und hat gezeigt, dass dem „Volk“ bei uns nicht zu trauen ist. Die wollen wieder wie Dreck behandelt werden. Es ist Ihnen nicht zu helfen.

      Die Grünen bei uns sind einfach nur Kollateralschaden und bis auf ganz wenige, einfach zu dumm…

    • Naja, immerhin war es der Kronprinz nebst Gattin...
      …Ihres Landes, die erschossen wurden und somit den alten Willem zwang, sein Bündnis zu Ö. einzuhalten um mit Ihrem Land in den 1. Weltkrieg zu ziehen.
      Schlimm war das eigentlich, wie die Cousins sich gegenseitig in den Krieg manövrierten, der Zar machte zuerst mobil.So habe ich es gelesen.

    • @adeo barnard
      Amon Goeth wurde von der SS dafür zum Tode verurteilt, wegen Drogensucht aber zum Dienst in einer Strafkompanie in Russland „begnadigt“. Dort ging er verloren.

      Googeln Sie: Konrad Morgen, the „Bloodhound Judge“

    • Unverlässlich, schlampig, hinterfotzig und feig
      Ronreg,

      ich behaupte Sie kennen Österreich gar nicht,
      wahrscheinlich nur Wien und Umgebung!

      Weder die Vorarlberger, Oberösterreicher und dazwischenliegenden hätten mit ihrer Exportindustrie jemals viel gerissen wenn sie so wären wie Sie sie darstellen…

    • Es gab, insbesondere in Ostösterreich, so gut wie keine Freibauern.
      Rongeg II:

      Es gab, insbesondere in Tirol, fast nur Freibauern!

    • @Müde Mutter: Auch ein Postkartenmaler, wie man so hört.
      —————————

    • @Wassermann
      Österreich kenne ich ganz gut. Bei einer nördlich orientierten Karte ist der Osten übrigends auf der rechten Seite. Tirol, Vorarlberg und Salzburg, sowie das westliche OÖ sind demzufolge auf der – nicht politisch sondern geographisch – linken Seite. Dies nur zur Orientierung. ;-)

      Beste Grüße aus dem westl.Salzkammergut

    • Aber vorher Schwanstein zurückgeben/zahlen,
      das war das Bestechungsgeschenk für den Beitritt zum Reich

  65. Ein Blödmann
    „Hey! Ich bin Grüner Abgeordneter im Nationalrat, vertrete die Jungen & will mit euch die Welt retten“

    Wer nur die Jungen & nicht die Mädchen vertritt …

    Mittlerweile scheint Otto Waalkes in der Politik angekommen zu sein. Wer es nicht glaubt, lese seine Geschichte des „Heiligen Hein“.

    • Jungen
      „Junge“ bezieht sich in Österreich ausschließlich auf das Alter und nicht auf das Geschlecht. Bursche ist das Gegenstück zu Mädchen.

  66. Wie der soweit als möglich schon längst geretteten Umwelt schlecht auf den Fußboden gekotzt.
    Diese Art Julians wirken eben wie schon längst gestorbene ‚Jung-Zombies‘ und ’strategische Untote‘. Ihrer lebendigen Menschenseele beraubt hat man ihnen wunschgrünes Buntmarketing stattdessen pseudo-eingefüllt. Daher sind sie aber nicht nur am Leben vorbei, sondern auch am Friedhof. So besonders junge Untote, in lebendigen Abklatsch gekleidet, also erfolgreich zu Abklatsch von Lebendigkeit gewandelt, überbringen eben nicht noch nicht empfangene Botschaften, sondern tragen schon längst erfüllte Forderungen wie in Endlosschleife untergegangener Gewölbekeller vor.

    Und die Botschaft ist klar: Auch von längst verblichenen Graffitis von Opas teuer ererbten Gewölbefeuchtkellerwänden ganz unten kann man sich erfolgreich ernähren, wenn man nur gelernt hat auch solches verborgen-digitalintelligent abzukratzten – und ein Zombie ist, der wirklich lebendige Nahrung vom freien Markt nicht braucht.

    Das Volk hat aber längst begriffen, derartige Gewölbekeller, mit so Ernährung, gibt es gar nicht, die existieren nur in der Vorstellung solcher, wie der, die solche Juliane uns vorstellen.

    Immerhin beschützen uns fremde Mächte noch, ein gestern aufrechtzuerhalten, aber die fremden Mächte wären anscheinend auch längst zu ‚Zombies‘ heruntermutiert. Denn auch Untote Armeen möchten die Wege in die Zukunft nicht freimachen – für die normale Perspektive einer digital vereinten Welt.

    Früher hatten wir wenigstens ‚Willy Birgel Reitet für Deutschland‘ – die Rückständigkeit kenntlich zu machen. Heute schwenken sie nur noch bunte Pappschilder – und können auch gar nichts anderes mehr, als bunte Pappschilder schwenken, noch nicht einmal mehr reiten.

    Okay Almosenempfang, das geht noch. Denn gewählt werden, das heißt bedingungslos Almosenempfänger werden von Staat und Volk. (Und daher ist die Selbstwerbung, die einer machen muss, um sich als Wählbarer vorzustellen, ihm selbst vermutlich psychologisch unbewusst so vorzustellen, dass die Zusatzattribute ‚bedingungslos‘ und ‚Almosenempfänger‘ gleich von Anfang an mit kommuniziert wurden, weil sich das heute eben bei solchen eben so gehört.)

    Und der nächste Schritt, quasi in Kombination, wäre dann eben ‚Willy Birgel – Reitet für Untote – und zwar auf seinem bunten Zombiepferd. Mal sehen, wann sowas auftritt.

  67. Verkäuferlächeln
    In Zeiten der totalen Medialität tut es einfach gut, jemanden zu sehen, dem seine eigenen Anliegen offenbar wichtiger sind als ein gutgelauntes Gesicht und sexy Selfies. Österreich hat Pilz, Deutschland hätte bspw. Sarrazin. Jemanden, dessen Prioritäten offenbar bei einem penetranten Verkäuferlächeln irgendwo zwischen amerikanischer Hostess und Staubsaugervertreter liegen und der Politik nur noch als ein unlesbaren Brei aus #hashtags begreift, nimmt man nicht ab, dass er Anliegen hat, die über das eigene Wohlbefinden hinausgehen. Mit sowas kann man die Erstwähler locken, denen jugendliche Lockerheit noch nahe steht, aber der Rest wird sich nicht ernst genommen fühlen. Gut so, und danke an den Don für die stimmige Illustration des medialen Zirkus.

  68. Politik mit bisschen Bart
    Was ist das mit diesen Dreitagebart-Politikern jetzt überall? Wollen die besonders wild wirken? Oder leger? Und wo bleiben die Hipster-Vollbart-Politiker? Diese Minderheit ist politisch bisher völlig unterrepräsentiert. Scheint aber keinen zu kümmern, und der Dreitagebart wird nach 4 Tagen wohl immer sorgfältig zurückgeschnitten. Mit Kurt Beck (unhipper Vollbart) zusammen möchte man diesem jungen Grünen empfehlen: „Rasieren Sie sich mal anständig, dann finden sie auch einen Job!“

  69. Wer haupsächlich vor dem Klimatod/Weltuntergang warnt, wie dies Lunatschek immer tat,
    der wird halt nicht ernst genommen.

  70. Titel eingeben
    Ich wollte nur bemerken, dass die Grünen in BW ohne Fukushima nie so weit gekommen wären.

    • Vielen ist der Kretschmann halt einfach sympathisch, und bei der Atomkraft hatten die Grünen einfach recht.

    • Titel eingeben
      Den Stuttgarter Bahnhof mitsamt seinem Mappus nicht vergessen!

    • Schöne heile Welt
      lassen Sie sie Recht haben, aber man hätte sie langsamer vom Netz nehmen können. Was ist eigentlich aus der Fusionstechnik geworden?
      Brisenräder und Solarpaneele in überwiegend wolkigem Land werden Energie nicht decken.

      Es ist alles zu einfach gedacht, denn wir importieren teilweise Atomstrom.

      Abgesehen davon ist es kein Kunstwerk, Brennstäbe, auch verbrauchte, nicht zu mögen. Ein Kunstwerk wären realisierbare Alternativen, die effizient sind. Zu Realität ist kaum ein Grüner in der Lage. Es sind Vertreter von Träumern.

    • Ex Zeitleser
      Stark begünstigt durch totale Ausfälle bzw. extreme Minderleister und Politik-Opportunisten bei der CDU, beim zweiten Mal war dann Fukushima für die Landes-CDU der Merkel Malus.

      Erinnert sich eigentlich noch jemand wie die junge CDU-Garde Alt MP Teufel jagden und absägten. Den letzten CDU-MP mit Glaubwürdigkeit und Geradlinigkeit. Damals gab es übrigens einen Staatsminister
      Christoph Palmer (mit Boris verwandt), der sich tätlich mit CDU-Abgeordneten anlegte. Der Name Palmer steht in BW für unangepassten Widerstand gegen Behörden(Willkür) und Staat. Als Schüler lernte ich auf dem Marktplatz RT noch Palmer senior kennen.
      Allerdings stehen sie sich manchmal auch etwas selber im Weg.

    • Weit kommen und recht haben.
      Also Don!? „Einfach recht haben“ mag stimmen. Nur in welchem Sinn. Z.B.: einfach recht wenig Tote haben in Fukushima. Ok: Mehrere in Tschernobyl, aber nebenbei ungestörtes Tierleben. Großes Unrecht haben in Frankreich, und, und, und.

      Und überhaupt: ganz großes Unrecht des Demiurgen, eine Welt zu generieren, in der halbschlaue Wesen so was radioaktives machen können.

    • Das mit Fukushima ist eine Mär...
      …die von den Konservativen immer gerne als Entschuldigung wie eine höhere Macht angeführt wird, als ob sie nichts dafür könnten, so wie sie jetzt bei der mißlungenen Bundestagswahl ja auch nichts dafür können wollen und auch nicht wissen, was man hätte besser machen sollen.

      Nein, den gemeinen Schwaben als solchen juckte es sehr wenig, was dort in Japan fern der Heimat geschehen ist, zumal derlei Vorkommnisse gerne mal mit Extrabestellungen bei schwäbischen Tüftlern einherzugehen pflegen.

      Der Aufschwung kam schlicht durch die S21-Mauscheleien und dann das unsägliche Abkärchern relativ friedlich gegen ein sowieso als allgemein als grober Unsinn empfundenes Bahnprojekt demonstrierender Leute, das erkennbar nicht nötig gewesen wäre, gekrönt durch eine kläglich-feige Abwälzung von Verantwortung auf Subalterne durch einen noch nicht mal durch Volkes Stimme legitimierten Ministerpräsidentendarsteller. Fukushima lieferte vielleicht einen Bonuspunkt für die Grünen, aber S21 mit seinen Pfründeverteilern und Wasserwerferarroganz waren stabile Bausteine für den Wechsel.

      Ganz abgesehen davon, dass man im Südwesten einem zweimal von den eigenen (zumal relativ erfolglosen) Leuten abgesägten Durchbeißer sowieso mehr traut als jedem noch so Weiter-so-Schönschwätzer, frei nach dem Motto „et gmault isch globt gnuag“.

  71. Die Welt als Dorf
    „Meine Großmutter war befreundet mit einem Hamburger Juden. Sie bekam nach dessen Freitod Mitte der 30-er Jahre in Salzburg unerfreulichen Besuch von der dortigen Gestapo. Sie sollte bestätigen, dass er sich ihr gegenüber unsittlich verhalten hätte. Den Gefallen tat sie dem Gestapohauptmann nicht.“

    Von dieser Haltung könnten sich Hollywoods unbegabte Hillary-Schnepfen mal eine dicke Scheibe abschneiden, dann wäre die Welt ein besserer Ort.

  72. Wagenknecht, Palmer, Petry, Kurz und Sellner
    „Wieviele Prozente die Linke und die Grünen wohl ohne Wagenknecht und Kretschmann noch bekämen?“

    Die umgekehrte Frage ist interessanter.
    Wieviel % würden wohl eine Liste Wagenknecht oder eine Liste Palmer bekommen?
    Ich denke in beiden Fällen mehr als 5%.
    Im Ergebnis hätte man Parteien, mit denen objektiv parteiübergreifende Kompromisse zum Wohle dieses Landes und unter Berücksichtigung der Interessen der jeweiligen Wählerschaft möglich sind, statt sich mit dem Unfug der politreligiösen Fundamentalisten beider Parteien samt ihrer linksgrünen Heilsvorstellung rumschlagen zu müssen.

    Das was Petry bei der AfD gemacht hat und dem ich keine Erfolgschancen einräume, könnte bei den Grünen mit Palmer und bei der Linken mit Wagenknecht tatsächlich funktionieren. Deren Diagnosen teile ich zwar als AfD-Wähler häufig (oder betrachte sie zumindest als legitim), nur deren Medizin halte ich für pures Gift (Wagenknecht) oder naiv (Palmer).

    Und zur Wahl in Österreich. Denke es gab einen deutlichen Kurz-Effekt.
    Habe mir die letzten Tage ein paar Polittalkshows mit dem angeschaut.
    Von so einem politischen Talent können wir in Deutschland nur träumen bzw. führt einem Kurz schmerzlich vor Augen, was für inkompetentes politisches Spitzenpersonal wir hier in Deutschland zur Auswahl haben.

    PS: Der relativ prominente Identitäre Martin Sellner freut sich übrigens wie ein kleines Kind auf Youtube über den Rausschmiss der Grünen aus dem österr. Parlament. Ich beneide Österreicher darum, diese widerwärtigen Verrückten nicht mehr durchfinanzieren zu müssen.

    • Von Mitleid habe ich auch nichts gemerkt. Ich denke, ich werde aber noch einen Beitrag über die Fehlwahrnehmung unter Berücksichtigung von Frau Sargnagel – gleiches Kaliber wie Schmid – schreiben.

    • Frau(ke) Petry und andere AfD-Ausstiegskandidaten
      Ich würde wenn ich könnte mal die Kontoeingänge der letzten Wochen dieser Musterabgeordneten* checken, incl. etwaige Auslandskonten.

      Zum Erhalt der Plätze an den vollen Futtertrögen wird mit allen! Mitteln gearbeitet werden. Nicht daran zu glauben wäre naiv. Und der Film mit Kevin Costner und Sean Connery (Die Unbestechlichen), das ist lange her…

      Petry wird wie Lucke im Kontext möglicher politischer Gestaltungsmöglichkeiten in der Bedeutungslosigkeit verschwinden.

  73. Lindner
    Wenn ich der Lindner wär würde ich den Kurz 1 zu 1 kopieren und 2021 Bundeskanzler werden. Mit der Liste Lindner.

    • Thomas, dafür braucht es aber auch einen Typen
      vom Format und der Begabung eines Kurz.

      Ob Lindner da wirklich mitkann? Ich bezweifle es. Wagenknecht könnte, hingegen.

    • kritisch wären aber erstmal die nächsten 2 Jahre
      Regieren oder nicht? Wenn nicht, dann Neuwahlen – was macht das mit dem Ausblick?

  74. ich höre die Worte
    Werter Don,

    mal wieder sehr schön seziert. Netz-Hype-Aktivist ohne Ahnung, Haltung, Überzeugung und konkreten Positionen (aber dem tollen Slogan des „Welt rettens“) verliert gegen politisches Arbeitstier mit Erfahrung, Haltung, Überzeugungen und konkreten Positionen (gemeinhin „kantig“ genannt).
    Und ich bin hocherfreut, daß es Politiker wie Pilz noch gibt und diese sogar gewählt werden.

    Trotz dieses highlights bleibt festzustellen, daß es auch dort beim südlichen Nachbarn nicht anders zugeht wie anderswo und speziell wie in Deutschland. Kantige Typen sind leider die absolute Ausnahme. Weil das Parteiensystem beim Rennen um die Futtertröge erfordert, daß aus Gründen der Parteiräson nur die stromlinienförmigen auf die Listen und in Positionen kommen. Kante zu zeigen, kann man sich nur leisten, wenn man schon „oben“ und dadurch in gewisser Weise unanfechtbar ist (wie Kretschmer) oder nichts zu verlieren hat (wie Steinbach).

    Daher denke ich, das einzige, was die unsrigen daraus lernen werden, ist, daß man noch früher einschreiten muß, wenn Typen mit Kante entstehen und diese zu kalt zu stellen. Merkel hat das in der CDU ja ausgiebigst zelebriert…

    Insofern ist das Einzige, was hilft, wohl in der Tat die Gründung neuer Parteien. Welche dann die entsprechenden Kanten (im Vgl zu den anderen Parteien) haben – aber intern ebenso auf Parteilinie achten müssen und damit langfristig genauso werden die die „Altparteien“.

    Wäre nur schön, wenn das in den Mainstream-Medien auch so gesehen und publiziert würde, daß jede neue Partei also erst einmal etwas Positives ist. Und zwar urdemokratisch im Sinne eines breiteren Politik-Angebotes, aus dem der Wähler wählen kann. Aber diese Hoffnung habe ich aufgegeben…

    • Grenzen des Wachstums
      Meinen Sie wirklich, dass mehr Parteien zu mehr Wahlfreiheit führen?
      Tatsächlich ist das größere Angebot doch eine Scheinlösung, weil dadurch Klientelparteien entstehen, die nie eine eigene Mehrheit bekommen, deshalb Koalitionen eingehen müssen, in denen sie Abstriche von Ihren Forderungen machen müssen und damit ihre Wähler enttäuschen, die sie nur wegen ihrer kompromisslosen Forderungen gewählt haben und dann eine weitere Protestpartei brauchen. Verbreitert dann wieder das Angebot, aber regierungsfähige Mehrheiten sind immer schwerer zu erreichen. Aber man kann viel besser über untätige Politiker schimpfen….

  75. zuerst einmal gilt:
    es gilt das gesprochene wort.
    und jetzt zunächst einmal:
    nicht umfallen.

  76. Österreich ist Deutschland 10 Jahre voraus....
    Das liegt auch an den besonderen politischen und medialen Strukturen, die dermaßen eng verwoben sind, dass sie extrem Bestand sichernd wirken.
    Teilweise ist das auch dem ökonomischen Erfolg geschuldet, egal wie sehr der auf Sand gebaut sein mag.
    Bis also ein Typ Macron oder Kurz bei uns überhaupt erst möglich wird müssen diese Strukturen sich erst noch eine Zeit lang zerlegen.
    Mit Jamaika haben sie die Chance dazu.

  77. Was wohl wäre, die Deutschen hätten wie die Österreicher gewählt?
    Nun ja, das ist in Teutschland wohl eher eine hypothetische Frage. Ein Land, von dem Tucholsky sagte: „Deutschland ist eine anatomische Merkwürdigkeit: Es schreibt mit der Linken und tut mit der Rechten.“

    Das Lächeln in die Kameras gehört nunmal dazu, das Lachen abseits der Kameras nach ausgiebigem Vergießen von Krokodilstränen ist da schon deutlich entlarvender.

    Der Posterboy erinnerte mich stark an den Bambusvertreter, das Schicksal der Grünen in Österreich an das der FDP vor Lindner. Yuppies halt, die ohne Substanz sehr schnell an Boden verlieren. Das wird den Grünen in Deutschland nicht so schnell passieren, nicht mit Fremdkörpern wie Kretschmann oder Palmer. Aber, sind die denn grün? Hinter den Ohren sicher nicht.

    Ein Fremdkörper ist auch die Sahra Wagenknecht in der Linken. Die Linke sähe ohne sie schlecht aus, verlöre endgültig die Bodenhaftung und wäre selbst für mich dann kaum mehr wählbar.

    Das Wahlergebnis in Österreich könnte als Blaupause für die nächste Bundestagswahl in Deutschland angesehen werden, sollte es Merkel wieder gelingen, ihre Anhängsel zu dominieren. Einen ernsthaften Zweifel habe ich daran nicht.

    Der Pilz-Erfolg ähnelt dem des Macron in Frankreich. Ob so etwas in Deutschland denkbar wäre? Vermutlich nicht. Sonst würde ich Wagenknecht und anderen auch hier mehr Mut zur Lücke wünschen. Obwohl, der Lindner …

    Aber vielleicht, aber das ist selbstverständlich völlig abwegig, besinnt sich die in Zukunft auf Bürgernähe setzen wollende SPD ja doch noch ihrer Wurzeln, distanziert sich von der Agendapolitik, schickt den Seeheimer-Kreis zurück in die CDU/CSU und versöhnt sich mit Oskar. Denn wenn der linke Flügel der SPD das Ruder übernähme, könnte Sahra wechseln und die SPD hätte endlich eine glaubwürdige Kanzlerkandidatin.

    Wahrscheinlicher ist allerdings, daß die aktuelle und die zu erwartende Regierungspolitik, die EZB hat nun auch vom BVerfG grünes Licht für neue Gelddruckmaschinen bekommen, beim nächsten Mal zu einer blau/schwarzen Regierungskoalition führen wird. Zumindest, sollte Tucholsky recht behalten.

    Wirklich, ein schöner Beitrag trotz düsterer Aussichten. Denn auch ein Kurz kann sich nicht einmauern, auch ihn wird die Realität noch einholen. Wie sprach Tucholsky doch: „Kaufen, was einem die Kartelle vorwerfen; lesen, was einem die Zensoren erlauben; glauben, was einem die Kirche und Partei gebieten. Beinkleider werden zur Zeit mittelweit getragen. Freiheit gar nicht.“ Und wo der Tucholsky ist, darf der Ossietzky nicht fehlen: „Der Krieg ist ein besseres Geschäft als der Friede. Ich habe noch niemanden gekannt, der sich zur Stillung seiner Geldgier auf Erhaltung und Förderung des Friedens geworfen hätte. Die beutegierige Canaille hat von eh und je auf Krieg spekuliert.“

    Ich empfehle Schaubühne, Weltbühne, Ossietzky und Das Blättchen, da wußte man immer schon, was die Stunde geschlagen hat. Und um das hier nicht ausarten zu lassen, ein Link nicht nur für Linke, dafür aber mit einer Buchempfehlung, falls erlaubt.
    http://das-blaettchen.de/2009/08/teutschland-und-deutschland-10531.html
    Und speziell zu Österreich bei linksnet und ganz undogmatisch:
    https://www.linksnet.de/artikel/47224

    Die Karawane zieht weiter, hoffentlich verdurstet sie (nicht).

    • Liste Spahn?
      Könnte er versuchen. Mit Petry und Palmer und Freiwilligen.

    • Pilz hätte es schwer in Deutschland
      Muss gestehen ich hatte den Herrn Pilz nicht so richtig auf dem Schirm. Danke Don Alphonso für den Focus auf einen interessanten Politiker. Sollte einer das hier versuchen, wäre er aber auch mit der 5%-Hürde konfrontiert. Das ist echt hoch. Ich meine in Österreich hat Pilz ja auch nur 4,1%. Ist er da überhaupt schon sicher drin (wegen der Wahlkarten…). Wünsche ihm, dass er es schafft.


    • In Österreich würden 4% ja reichen, Kpax.

      Spahn? Also ehrlich, Oberländer!

  78. Sympathieträger
    Pilz hat ein typisches Berggesicht, wie wir das hier unten viel von Leuten kennen, die bergwandern oder Bergbauern sind, sehr sympathisch.

    Der Sympathiefaktor wird allgemein unterschätzt. in unseren Polit-Etagen sind sehr wenige nur anzutreffen, die Sympathie und gleichzeitig Kompetenz ausstrahlen. Einer davon ist zweifellos Kretschmann.

    Lindner kann das auch, wenn er das Image seiner Partei aufpoliert. Kubicki gehört auch dazu.
    Als Gegenbeispiele fallen mir alte weiße Frauen und Männer mit Gehorsamkeitsgen à la Tauber/Kauder ein.

    • Gesichter
      Ganz einverstanden, @Oberländer! – Was ich immer sage, bzw. was der große Arthur lange schon vor mir so schön gesagt hat: „Jeder Mensch ist es wert, daß man ihn aufmerksam ansieht – aber nicht jeder, daß man mit ihm redet.“

  79. poupette Kretschmann
    Liebe Poupette

    da sind sie nicht ganz richtig informiert. Kretschmann wurde durch das Unsinnsprojekt Stuttgart 21 in die Regierung befördert, unter Assistenz einer unfähigen CDU (falls sich jemand noch an Mappus erinnert und die Art, wie er mit Demonstranten umging)

    Wer es fertigbringt, derart ignorant seine Stammwählerschaft zu vergrätzen, der landet zu Recht in der Opposition.

    Und Kretschmann ist ein sehr beliebter Landesvater geworden, der samt seiner bodenständigen Gattin. Beide passen einfach nach Bawü.

    Herzlichen Dank für diesen informativ-amüsanten Artikel, liebet Don Alphonso. Mich hat ja der grüne Julian auf einem Foto fatal an Atze Schröder erinnert! Kann der noch etwas anderes außer Selfies (reine Neugierde)?

    Grüße aus dem Stammland Ihrer Zeitung sendet

    Hessin

    • Ich weiss es nicht, ich habe von dem nur wenig wirklich Substanzielles gefunden.

    • Baden-Württemberger sagt
      Rambo Mappus mußte weg. Hat soweit geklappt. Der Preis dafür waren starke Grüne. Das geht hier im BaWü Schlaraffenländle, die kann man sich hier (leider) leisten. Monetär gesehen.

      Papa Kretschmann kommt von der Schwäbischen Alb, bodenständig und gläubig. Könnte auch in der CDU sein, bzw. eigentlich auch wiederum nicht wegen akuter Bissgefahr aus einer bestimmten Richtung, Wu(l)ff.

    • Posterboy Kretschmann - oder Image ist alles
      Ich lebe in BaWü und ehrlich, ob Kretschmann oder Mappus, beim Bürger ist da kein Unterschied festzustellen – ausser : Bildungspolitik

      Bildungsplan (!), Inklusion, abschaffen der Hauptschule und jetzt durch die Hintertür ( verschiedene Leistungsklassen in der Realschule) die Vermählung des linksgrünen Lieblingsprojektes Gesamtschule mit der Realschule.
      Die Ergebnisse des grün-roten und grün-schwarzen Wirkens kann man ja jetzt im Leistungsvergleich begutachten.

      So weit, so schlecht.

      Ansonsten, was Verspargelung der Landschaft, Willkommenswinken, Abschiedskultur, Deindustrialisierungsplitik, Entdieselung, Feinstaub und NOx Hysterie angeht, da paßt kein Blatt zwischen die grün-schwarzen Koalitionäre.

      Wenn Kretschmann da mal ein Bierzelt gespräch auf Youtube leaken läßt – dass die grünen mit 6-8% zufrieden sein sollen wenn sie so gegen den Diesel wettern, nice to know.
      Er ist die Regierung, er sitz im Landtag, da sollte er doch mal „Zeichen setzen“ und ein paar Verordnungen „aussetzen“ oder zumindest eine Diskussion vom Zaun berechen ob das alles noch so vernünftig ist, der Landesvater.

      Bräsig in die Kamera schwäbeln und nach Jamaika segeln – das können auch andere.

  80. Das Messer gehört zu Deutschland
    Warum es nicht gleich Messerstan nennen, unser Land:
    http://www.achgut.com/artikel/die_jungen_maenner_mit_den_messern_gehoeren_auch_zu_deutschland

    Urlaub in Messerstan: Was mögen ausländische Freunde denken? Ich zeig’s ihnen nicht. Noch nicht. Man soll niemanden verunsichern.

    • Nicht nur Messer
      sind im Aufwind. Mir war bis 2015 nicht bekannt, dass andere
      Leute anspucken ein geläufiges Verhalten in Deutschland ist.

    • Wahnsinn
      Ich finde nach kurzer Suche zwei bis drei aktive Messermuslime pro Tag. Aber da hat einer genauer hingeschaut. Dutzende Messerstechereien täglich.
      .
      Allahu akbar!

    • Hier sind nicht nur die mit Messern tanzen aufgeführt sondern auch die,
      die u.a. Omas, Opas, Rollstuhl- und Rollatorfahrer sowie ältere Damen auf Friedhöfen angehen und andere, bisher unbelästigte Bürger, irgendwie nicht nur mit Geldwechslertricks über den Tisch ziehen. Von Übergriffen auf Frauen ganz zu schweigen.
      Und natürlich die, die sich gegenseitig nicht grün sind und derob ihre Rage ausleben.
      https://einzelfallinfos.wordpress.com/
      Und es scheint, dass längst nicht alles, was so in Deutschland passiert, da auch aufgelistet wird. Auch die Polizeiberichte wirken, für Großstädte gar, überaus dürftig, wenn ich mir das tägliche Martinshorngeheule vor Augen halte.

      Wo Kommunikation nicht gelingt, da unmöglich, wird halt gespuckt oder getreten – die Spucktüten für die grünen Minnas sind sicher auch erst ab 2015 notwendig geworden und nicht als Schutzkleidung für Polizisten zu verstehen. Sanitäter und Feuerwehrleute können auch davon berichten.

    • Messerstan?
      „Messerstan“ ist nicht schlecht, aber ich würde „Schnittland“ bevorzugen. Begründung:

      1. Das Überkleben der alten Schilder wäre einfacher
      2. Rechtsgesinnte könnten denken, es bezöge sich darauf, dass wir so schnittig sind oder auf ihren korrekten Haarschnitt
      3. Sozialpädagogen könnten sagen, das wäre so, „weil im Schnitt….(bitte irgendetwas mit 21% ergänzen)“.
      4. Radikalfeministinnen könnten sagen, das hiesse so, „weil allen Männern, ausser den kanadischen Beta-Pantoffeln, die auf Kommando heulen können, „etwas abgeschnitten gehört (Aua!)“.
      5. Cis-hetero-normative Normalhegemoniale könnten „Schnittenland“ hineininterpretieren.
      6. Fundamentalvegane Weltenerretter könnten es auf den Schnittlauch beziehen, den es in Zukunft 3x täglich, 7 Tage die Woche gäbe, wenn sich die Welt endlich von ihnen retten ließe.
      7. Der gemeine Wähler wird an den radikalen „Schnitt“ erinnert, den es bezüglich der zur Verfügung stehenden Wahlalternativen endlich geben sollte.

      PS: Aus Solidarität mit den „Welcome-Schnitt….Aktivistinnen“ könnte auch „Schnittanbuhl“ in Frage kommen (mit der Hauptstadt „Beschnitt“, wo der Verschnitt tagt).

    • Gehört zu Deutschland
      Alles gehört zu Deutschland. Ausser Rechte.

  81. @kdm @'Frau Steinbach'
    Nein! Geändert hat sich allein der Glaube an die veröffentliche Meinung. Die sog. Qualitätsmedien verspielten 2015 ihre Deutungshoheit. Den islam. Irrwitz gibts schon lange in dt. Städten.

    Der Brandbeschleuniger war Merkels ‚Brüder zur Sonne, zur Freizeit‘ via islam. Analphabetenimport: Als Moraltiger losgesprungen und als Gebetsteppich für islam. Rassisten gelandet. Trotzdem noch Erste am 24. 9. sagt viel über die Grundgesetzwirklichkeit alias alliierte Maulkorbverfassung. Ein Witz.

    Fast noch witziger, wie rotgrüne Redaktionen weiterrudern, obwohl ihre Boote längst auf dem Trockenen festsitzen, wie die teilweise tägliche Meldung vom Berliner Alexanderplatz zeigt.

    Vielleicht gelingt Kurz ein Anschluss Deutschlands an Österreich-Ungarns Doppeldemokratie und Steinbach wird Heimatbeauftragte?

  82. Selfie-Politiker
    Jaja, die Selfie-Politiker. Davon haben wir in Deutschland auch jede Menge, allen voran Madame M.
    Es stellt sich ferner legitimerweise die Frage, ob man ein Programm, einen Plan – eine durchdachte politische Aussage auf 140 Zeichen minimieren kann. Im Regelfall wird dies aufgrund der Komplexität eines Sachverhaltes wohl nicht gelingen.
    Fazit: Ob Selfie, Dauer-Twitter-Hashtag-Beschuss, Facebook oder ähnliches: manche mögen sich Aktivisten nennen – aber im Eigentlichen handelt es sich hierbei um das Mittel der Wahl von und für Populisten und inhaltslosen Selbstdarstellern.

    Denn ganz im ernst: wenn jemand glaubt, dass gerade er dazu auserkoren ist, dass die Menschheit und seine (ja seine!) Anhänger auf ein verkürztes Statement, eine Meinungsäußerung gerade von ihm zu allem Sch… der sich in der Welt zuträgt warten – der leidet nicht nur maßlos an Selbstüberschätzung, sondern auch an Realitätsverlust: Die Welt geht eben nicht unter, wenn sich ein Herr Schmid, eine KGE oder diverse Feministinnen zu etwas nicht äußern – ja oftmals wäre es sogar besser (frei nach FJS) einfach mal sein Maul zu halten, wenn man schon kein Hirn hat (bzw. keine klare, durchdachte und ausdifferenzierte Meinung/Information zu einer Sachfrage hat).

    Letzten Endes handelt es sich hierbei jedoch nur um einen weiteren Aspekt eines Phänomens, das sich schon seit über 10 Jahren mit wachsender Tendenz feststellen lässt: die intellektuelle Pleite der Linken. Es gibt heutzutage – mit Ausnahme weniger beim Parteimainstream (im Gegensatz zum Wahlvolk) nicht beliebter Protagonisten (Sahra & Oscar, Palmer & Kretschmann) kaum mehr Personen aus dem linken Spektrum die tatsächlich über den Intellekt verfügen, ein Weltbild aufzubauen das zumindest teilweise in die Realität umsetzbar ist und echte reale Probleme zu erkennen. Zu weit klaffen Wunsch und Wirklichkeit/Realität auseinander, zu groß ist auch die inhaltliche Differenz zwischen den Forderungen für die vermeintlich beglückten „einfachen Menschen“ und deren tatsächlichen Ansichten/Wünschen.

    Leider bleibt festzustellen, dass auch auf (tatsächlich) liberaler und auch konservativer Seite in den letzten 12 Jahren jegliches Konzept und jegliche Wertvorstellung verloren gegangen – oder über Bord geworfen wurde: Beliebigkeit allerorten – auf eine sachliche Argumentation über Sinnhaftigkeit, Werte, einen langfristigen Plan/Ziele etc. wurde und wird seitens der Protagonisten konsequent verzichtet.
    Die These der linken und nicht mehrheitsfähigen Meinungsblase, in der sich die Grünen und Herr Schmid befinden ist sicher richtig. Genauso richtig ist es jedoch, Teilen der Union und auch großen Teilen der (echten) Liberalen eine Abgehobenheit von den Ansichten und Meinungen der breiten Bevölkerung zu attestieren die in diesem Umfang noch nie da war.

    Fazit: So sägt man nicht nur am Ast auf dem man selbst sitzt (siehe Herr Schmid), so fördert man neben der Politikverdrossenheit auch die Polarisierung und Radikalisierung der Gesellschaft und delegitimiert nebenbei den Rechtsstaat.

    Danke für den Beitrag.

  83. wie der GRÜNE POPULISMUS sich verrennt !
    @poupette
    @DON

    zu den GRÜNEN in BaWü ist nicht viel zu sagen: ohne Erdbeben in Japan und Hysterie hier, ohne Kretschi und ohne studentische und „post-studentische“ Massenbasis in HD, TÜ und FR kein Wahldurchbruch damals………….vor allem weil ja die KKW in BaWü so unsicher waren !

    zur CDU in BaWü ist zu sagen: der Schwiegersohn hat noch nie einen Wahlkampf als Kandidat gewonnen und der von der Parteibasis bestimmte Ersatzkandidat als ehemaliger Regierungspräsident war in Inhalt und Tonfall eher beim Mülltonnenmanagement der Landkreise. Und: dann trat noch ulFuM bei Wahlveranstaltungen in Weingarten und Radolfszell auf. wer immer sie eingeladen hat: die Grüne Bewegung sagt DANKE !

    und wie gefährlich Kernkraft ist, sieht man am besten beim Vergleich der Todeszahlen Wasserkraft vs. Kernkraft in Europa. Wasserkraft schlägt alles………..wo bleibt der GRÜNE AUFSCHREI ? ah, ich höre, damit lassen sich keine Wahlen gewinnnen ! auch gut !

    nur ein Beispiel:

    https://www.nzz.ch/cleuson-dixence_prozess-1.536221

    vom Vajont-Unglück mit 2000 Toten ist hier von berufener Seite schon mehrfach geschrieben worden.

    • Ökopopulismus - @ djangohat... 14.09
      Wen eine Partei Angst zur Kunstform erhoben hat dann die Grünen:

      Angst vor dem Atomkrieg
      Angst vor dem Atomtod
      Angst vor Atommüll
      Angst for Genmais
      Angst for Gentechnik
      Angst for CO2
      Angst vor Chemie
      Angst vor Konzernen
      Angst vor Steinkohle
      Angst vor Reagan
      Angst vor Impfungen
      Angst vor PET Flaschen
      Angst vor Bush
      Angst vor Platiktüten
      Angst vor Dieselautos
      Angst vor Chlorhühnechen
      Angst vor AfD
      Angst vor dem Meeresspiegel
      Angst vor Braunkohlekraftwerken
      Angst vor Überlandleitungen
      Angst vor Handymasten
      Angst vor USA
      Angst vor Israel
      Angst vor Gentechnik an Schulen
      Angst vor dem Internet
      Angst vor Hatespeach
      Angst vor (der alten) CDU
      Angst vor Deutschland
      Angst vor Feinstaub
      Angst vor NOx
      Angst vor „den Deutschen“
      Angst vor der Zukunft
      Angst vor dem Verletzen von „Mutter Erde“
      Angst vor Glyphosat
      Angst vor Fracking
      Angst vor dem Klimawandel
      Angst vor Trump
      Angst vor Fibronil
      Angst vor XYZ (hier Substanz mit Grenzwert eintragen)
      Angst vor Technologie die es nicht schon 1980 gegeben hat
      Angst vor Veränderungen
      Angst vor Politischen Visionen, die es nicht schon 1980 gegeben hat

      Angst ist der Kern der Grünen Wählermobilisierung, ohne Apokalypse gehts nicht.

    • Ökopopulismus
      Sehr altes Business Model: Angst machen und kassieren.

      Als Bewahrer einer von einem Mitforisten geprägten Modifikation des Spruchs auf dem Tetzelkasten, muss ich den ab und zu mal bringen:

      „Wenn die Münz‘ im Kasten klingt, der Eisbär auf die Scholle springt.“

      Amen.

    • Ökopopulismus II - @ djangohat... 14.09
      Sorry, ich habe noch ein paar Ängste „der Grünen“ vergessen -kann ja mal vorkommen:

      Angst vor Heteronormativität
      Angst vor Schulmedizin
      Angst vor Heimat
      Angst vor „Nation“
      Angst vor der Deutschlandfahne
      Angst vor der Bundeswehr
      Angst vor etwas was noch nicht verboten ist
      Angst vor etwas was schon verboten ist
      Angst vor etwas was Greanpeache noch nicht kennt
      Angst vor Männern, die Männer sein wollen
      Angst vor Frauen, die Frauen sen wollen
      Angst vor Menschen die das Binnen I blöd finden
      Angst vor denen die schon länger da sind
      Angst vor 12,6% die das Kreuzchen an der falschen Stelle gemacht haben
      Angst vor Klimawandelleugnern
      Angst vor Safe Space Ignoranten
      Angst vor Breitbart
      Angst davor morgen früh mit einem neuen Geschlecht aufzuwachen
      Angst davor morgen früh nicht mit einem neuen Geschlecht aufzuwachen
      Angst vor Gentechnik in meinem gentechnikfreien XYZ

    • Angst vor dem Sterben der Insekten
      wird als Neuestes panisch hoch propagiert.
      Ist gerade Herbst und die Biester machen sich fertig für den Winterschlaf. Also auch noch falsches timing für die Horrormeldung.
      In China geht Bestäuben mit der Hand – zumindest bei Obstbäumen.
      Genügend Kapazität wird ja inzwischen zu finden sein.
      Die Instruktion ist einfach:
      Jedem ein Pinselchen und ein Tütchen Blütenstaub und ab auf die Leiter…

      So kommt man dann auch weniger auf dumme Gedanken.

    • @ djangohatnemonatskarte, wie der GRÜNE POPULISMUS sich verrennt !
      Alle Arten der Energiegewinnung führen zu Todesfällen. Nicht alle sind auf den ersten Blick gut zu erkennen. Wasserkraft ist gefährlich wegen der Stauseen (möglicherweise auch anfällig für Terrorangriffe), beim Kohleabbau müssen viele Bergarbeiter dran glauben und wegen Erdöl werden sogar Kriege geführt (diese Toten werden normalerweise auch nicht gegen die der Kernenergie aufgerechnet). Dennoch ist die Atomkraft nicht ungefährlich und kann im schlimmsten Fall zu einer Verstrahlung riesiger Flächen führen. Die Radioaktivität ist den meisten auch besonders unheimlich, da wir sie mit unseren Sinnen nicht wahrnehmen können. Man weiß im allgemeinen ob man unterhalb einer Talsperre wohnt und wer nicht im Bergwerk arbeitet hat auch ein viel geringeres Risiko eine Staublunge zu bekommen. Aber wer fröhlich in einer Stadt seinem Leben nachgeht, könnte schon unbemerkt eine tödliche Strahlendosis abbekommen haben, während im Fernsehen noch verkündet wird, dass die Situation im AKW jetzt völlig unter Kontrolle ist. Ob der Ausstieg aus der Kernenergie völlig rational ist, ist gar nicht so einfach zu entscheiden, und es spielt eben auch eine Rolle womit der Atomstrom ersetzt wird. Wer wirklich so viele Leben wie möglich retten will sollte Energie sparen. Das bedeutet nicht unbedingt ständiges ausschalten jeder LED. Wichtiger ist oft der Verzicht auf Produkte aus energieintensiven Rohstoffen wie z.B. Aluminium. Verzicht auf Kinder und Einwanderer die ja auch irgendwann unseren Energieverbrauch übernehmen schlägt vermutlich die meisten anderen halbherzigen Sparbemühungen um Längen. Vielleicht ist Massenarmut die Lösung all unserer Umweltprobleme. OMG.

    • Nicht Massenarmut, Kpax, sondern Massenbescheidenheit.
      Armut ist fast immer relativ, absolute Armut sehr selten. Für ein ökologisch gerechtes Leben sind bereits die Diäten von MdBs mindestens zehnfach zu hoch.

  84. Parteibasis
    Ich bin mir nicht sicher, ob sich die Grünen mit der Forderung nach alternativloser, bedingungsloser Willkommenskultur nicht auch von Teilen ihrer Parteibasis entfremden. Die ist vielleicht nur etwas reaktionsträger als ihre Wählerschaft.

  85. Das ist Demokratie!
    Die Nationalratswahl in Österreich und die Bundestagswahl in Deutschland zeigen wieder einmal die Richtigkeit des Sprichworts:
    „Jedes Volk bekommt die Regierung, die es verdient.“
    Man nennt das Demokratie. Als nix mit „tu felix Austria“ – die Ösies sind einfach nur Realisten – im Gegensatz zu den Deutschen (It’s that simple!)

  86. Die Partei DIE GRÜNEN ist doch schon lange tod.
    Sie starb im Oktober 1992 durch die Kugel einer doppelläufigen Deringer.


    • So gesehen war die Partei schon 1990 tot. Denn da übernahmen Fischer und Co. das Erbe der Petra Kelly.

    • Fütterung
      Neinneinnein, diese Schüsse Bastians haben das grüne Element erst gefüttert.

    • Bastian und Kelly
      Ja, 25 Jahre her.
      Damals habe ich sie gewählt, mittlerweile hat es allerlei Gschmoaß hochgespült.

  87. Lieber Don,
    Sie schreiben:
    „Balkanroutenschliesser Sebastian Kurz “

    Seit wann ist denn s. kurz für die schliessung der balkanroute verantwortlich?

    Kann es sein, das hier gerade (von ihnen ungewollt?) versucht wird, ein neues narativ in die welt zu setzen?

    PS: es ist mir nicht nur bei ihnen aufgefallen, das die lorbeeren für die schliessung s. kurz zugesprochen werden, obwohl dieser doch nur reagiert hat.

    • à propos Balkanroute
      .
      Ist denn der Norbert Blüm immer noch in Idomeni?
      Man liest gar nichts mehr von ihm.

    • Ist wieder retour - und ging ganz schnell, da dort auch gar zu matschig.
      Zwischenzeitlich gab er Auskunft hinsichtlich der Gates Stiftung und referierte, dass der reiche Mann lieber anständig Steuern zahlen solle, statt mit seinem Geld in fremde Systeme einzudringen, von denen er nichts verstünde und damit Durcheinander zu schaffen auf der Welt.

    • Zumindest
      in „Die Getriebenen: Merkel und die Flüchtlingspolitik: Report aus dem Innern der Macht“ von Robin Alexander wird es auch so dargestellt, dass Kurz die Schließung der Balkanroute initiiert hat. (Zum Ärger von ulF)

      Neu ist „das Narrativ“ jedenfalls nicht. Dass es dann doch so einfach ist, eine Grenze zu kontrollieren (auch ohne auf Frauen und Kinder zu schießen) kam hier bei „Eliten“ und MSM nicht so gut an.

  88. Frage dazu
    Ich frage mich gerade,ob wir (also der Don und das Kommentariat) den Grünen auf diesem Weg kostenlos erklären müssen, was sie falsch machen. Gut, der Don kriegt von der FAZ eine Gage, von der er sogar andernorts erklärt, daß er sie nicht unbedingt benötigen würde.
    Aber ich? Muß ich einem Saftladen, bei dem ich nicht einkaufe, erklären, warum ich woanders kaufe? Dasselbe gilt für ulF, der ich die Begründung für meine CDU-Wahlabstinenz ja auch nicht für sie kostenlos aufdränge. Sollen sie doch alle in Gütersloh einschlägige Studien in Auftrag geben.
    Die neoliberale unsichtbare Hand des Marktes kann das alles viel besser! Und kostet auch nix, oder?
    LG K

  89. LÜGE als Politikstil
    @anonymus_content

    danke für diese ANGSTLISTE, ja, das ist der Marketing-Trick der GrünenPartei, der bisher aber immer recht gut gelang.

    neben der Angst hat diese Partei aber auch die LÜGE zur Kunstform erhoben:

    die Energiewende bekommen wir zum Preis einer Packung Eis für jeden Haushalt pro Jahr

    die Energiewende schafft 100.000de von Arbeitsplätzen mehr als sie vernichtet

    stets waren gefällige Gutachter zur Stelle, die dies mit pseudo-wissenschaftlichem Getue gegen Geld bestätigten…………….dem Geld des Steuerzahlers natürlich………….

    • Titel eingeben
      Auf der Angstliste fehlt immerhin auch noch das Rauchen, ein Paradebeispiel dafür, wie erwachsene Menschen mit dem pädagogischen Holzhammer drangsaliert werden. Die dreisten Lügen und bewussten Verzerrungen von Forschungsergebnissen, auf denen diese Hysteriekampagne basiert, war der erste Anstoß für den massenhaften Vertrauensverlust in die Grünsozialisierten „Qualitätsmedien“, inklusive FAZ. Nun jammern sie über Rechtsrucks und alternative Fakten und werden doch nur mit der Medizin behandelt, die sie selbst gebraut haben.

    • Naja, Rauchen ist jetzt mal wirklich nicht gerade gesund. Aber jeder, wie er meint.

    • Also, wenn Sie mich fragen:
      Ich bin, wie viele Andere froh, ohne Raucher essen zu können.Die hatten einfach auch ein schlechts Benehmen, indem sie meinten, einen dauernd anpaffen zu dürfen. Der Trinker trinkt halt für sich allein, der Raucher belästigt nichtrauchende Mitmenschen.

      Was die Insekten angeht, stelle ich heuer auch fest, dass es u.A.wenige Schmetterlinge gab. Das führe ich auf den Frost von 12^ hier Ende April zurück, es gab auch weniger Schnecken.Aber im großen Ganzen finde ich schon, dass da Manches auf der Liste (Glyphosat) nicht gut ist. Die Studien wurden augenscheinlich von Monsanto bezahlt.

      Wenn Sie meinen Efeu sehen könnten, hätten Sie Freude. Alles voll von Bienen und 3 Admiralfalter waren auch da. Es scheint für diese Tierchen die letzte Frucht zu sein vor dem Winter.

    • Vorm passiven Mitqualmen war ich allerdings immer bloß während der Laborarbeiten geschützt.
      Ich hatte ja nichts dagegen, dass sich jemand so’n Glimmstengel entzündet und dann die (Teil-)Verbrennungsprodukte möglichst vollständig in sich hereinzieht – wenn er sie denn einfach auch dort belassen hätte!!! Aber nö, das ging ja wohl nicht…

      Täuscht mich mein Eindruck, dass die Wolken aus den derzeitigen Elektrokonstrukten, mit denen man bewusst unhöflich ausblasraumfordernd umweht wird, vielfach größer als die der herkömmlichen Papierröhrchendinger sind?

    • So war es wohl,
      @ Frauke Amgelin,sie nahmen sich oft 5 Minuten, um eine Z. zu rauchen,die andere nicht hatten…

      In meinem ganzen Umfeld raucht keiner solche E- Glimmstängel, ich kann das nicht beurteilen.

      Ich hoffe, es geht Ihnen besser? Noch schöner wäre ja, wenn Sie schon daheim sein könnten.Alles Gute!

  90. Alles versteinert,
    auf Weinstein folgt Silberstein. Tz, Tz…..

  91. Die Hoffnungen auf die „rechte“ Politik werden enttäuscht werden
    Rechte Parteien werden heute gewählt, weil die Wähler auf deren Neo-Nationalismus besser: Pseudo-Nationalismus und der damit verbundenen Illusion von „Politik fürs Volk“ bzw. von „Volksgemeinschaft“ hineinfallen.

    Früher haben die meisten dieser Wähler Sozialdemokratie gewählt, weil sie diese als ihre Interessenvertretung, nämlich der Arbeitenden, ansahen.

    Inzwischen haben die etablierten linken Parteien ihre traditionelle Klientel verraten.

    Die heutigen Linken sind zu Komplizen der Herrschenden (geworden) und produzieren falsches Bewusstsein. So hat sich z. B. eine Wagenknecht im Verlaufe ihrer Berufspolitikerkarriere zu einer anti-marxistischen „Linksreaktionärin“ gewandelt und propagiert sozialdemokratischen Umverteilungsillusionen.

    Echte linke Politik müsste ganz anders aussehen, nämlich eine wirklich moderne ökonomische Politik machen auf Basis der Möglichkeiten des wissenschaftlich-technischen Fortschritt. Vgl. dazu die Ausführungen im Nebenblog.
    http://blogs.faz.net/stuetzen/2017/10/14/separatismus-als-duenger-der-guten-staaten-8315/#comment-179702

    Die linken Parteien machen reaktionär-neoliberale Politik und deshalb befinden sie sich die im Niedergang.

    Die Rechten haben aus diesem Grund so leichtes Spiel. Sie fangen Stimmen mit ihrem illusionären „Neo-Nationalismus“.

    Aber der propagierte Nationalismus täuscht. Denn die rechten Parteien sind im Kern neoliberal und ihre Politik wird, wenn sie an der Regierung sind, genauso der Logik des „Klassenkampfes von oben“ folgen wie die der anderen neoliberalen Blockflötenparteien.

    Ein Kurz wird genausowenig eine „Politik fürs Volk“ machen wie ein Macron. Vielleicht eine etwas intelligentere Politik als die deutsche, was jedoch nicht allzu schwer ist.

  92. Julian Schmid hat jetzt auch meine Sympathien
    Auf einem Plakat frohlockte Julian Schmid in großen Buchstaben: „Entstauben wir das Parlament! Das ist grün.“ Das ist ihnen gelungen. Absolut vorbildlich, da können Cem und KGE noch was für die nächsten Wahlen von dem jungen Kerl lernen!

    • Lächeln ist in Wien gefährlich
      In keiner Großstadt Europas habe ich so wie in Wien erlebt, dass ein freundliches Lächeln übelgenommen werden kann. Heiterkeit wird dort anscheinend durchaus als beleidigend wahrgenommen. Das hätte der Julian wissen müssen.

    • Candides Garten, ...
      … fahren Sie einfach weiter die Donau hinunter und auf den Balkan.

      Ich hatte nie den Eindruck dass es in Budapest, Bukarest, Belgrad oder Tirana besser wird…

      Dort passt Wien meist besser dazu.

      (So wie RHS zu Westsibirien.)

  93. Titel eingeben
    Lehrer, die noch Grün wählen? In NRW hatten wir den Praxisschock schon, Frau Löhrmann sei Dank. Nur die ganz ideologisch Verblendeten werden ihr Kreuz bei dieser Partei gemacht haben. Kretschmann ist in Ordnung, die Wagenknecht auch, aber sie sind nicht ihre Partei.
    Ein Helmut Schmidt hätte heute in der SPD auch so seine Schwierigkeiten…

    • Löhrmanns Leistung
      Die Löhrmann hat es sogar geschafft, zwei Lehrerinnen in meinen Bekanntenkreis – offensiv grün seit Jugend – zu vergraulen. Ich hätte nie gedacht, dass das überhaupt möglich ist. Aber die Inklusion war da der Tropfen zuviel. Was man aus eigener Anschauung kennt, beurteilt man anders.

    • Inklusion war nur die Um-Beschreibung.
      dafür, wie unsere Eliten es alternativlos schaffen Lehrer, Kosten und Bildung für alle einzusparen. Heute werden viele gute Lehrer verheizt für Schäubles falsche verlogene schwarze Null.

    • Ein Helmyut Schmidt
      … hatte auch schon damals in der SPD seine Schwierigkeiten. Nur die oeffentlich-rechtlichen Medien glauben heute noch, die sozialliberale Koalition sei an Uneinigkeiten mit dem Koalitionspartner FDP gescheitert.

  94. Der Teufelin Generäle
    Werter Don welch ein Genuss mal wieder, wenn altes Rad und Auto und ewig junger Berg und Sonnenschein außen vor bleiben.

    Nur eins noch, oder zwei: Palmer und die Klohbürste bei mir hier im Ländle, die machen ja eben keinen Abgang wie Pilz. Die laufen schon eher unter „Rommel als der Gute unter dem Bösen“. Was ja auch stimmt, aber zukünftig maximal bis zur moralischen Straffreiheit gereichen wird.

    Und diese Differenz Pilz versus Palmer dürfte in Ungefähr auch den charakterlichen Eigenschaften, der jeweiligen Volksgemeinschaft entsprechen.

    Denn man sehe eben auch die Wahlergebnisse. Die muss man garnicht immer tiefsinnig hinterfragen. Sie sind die bestmöglichen Messergebnisse, warum wir etwa zu Führers Zeiten denselben (fast) in absoluter Mehrheit gewählt haben. Und nun schon wieder und deutlicher: Deutschland 87% für den Untergang. 60% für den Erhalt Österreichs.

    Und die Messinstrumente stehen bereit für Bella Italia!

    • Deutschland 87% für den Untergang. 60% für den Erhalt Österreichs.
      Finde ich auch!
      Gratulation zur gelungenen Zusammenfassung.

  95. old white man says...
    Alter weißer Mann speech:

    Sie sind völlig bento

    =

    Obwohl wir die gleiche Sprache benutzen ist Ihren Sätzen von meiner Seite aus kein wirklicher Sinn zurechenbar.

  96. Anonymous
    WUNDERBAR!

    Inzwischen macht übrigens auch zu viel Fluor dumm. WDR, NDR, SZ.

    • @Kölner
      Danke, Fluor hatte ich echt vergessen

      Oh und auch Aluminium Salze im Deo
      Und Weichmacher im Kunststoff
      Und Rückstände von Antibiotika im Essen
      Und Hormone im Trinkwasser

      Man wird echt irre wenn man all die Skandale Revue passieren laesst

      Hey BSE aufgrund Massentierhaltung


    • Inzwischen macht übrigens auch zu viel Fluor dumm.
      Kenn ich seit 82, diese Ansicht. Stammt möglicherweise aus einem Buch von Jean Ziegler. Wurde mir damals erzählt, selbst gelesen habe ich es nicht.

    • Fluor macht dumm
      Fluorverbindungen wie die Hydrofluorosilicansäure werden im „Retikulohistiozytären System“ („RHS“, früher „RES“) des Menschen abgelagert und über sehr lange Zeit wieder ausgeschieden. Zum RHS gehören Bindegewebe, Knochen und die Zähne. Dadurch vermeidet der Körper toxische Konzentrations-Peaks. Das ist der eigentliche Sinn, warum Fluor in den Zähnen abgelagert wird.
      Das RHS funktioniert wie ein Schwamm, der toxische Substanzen „aufsaugt“ und langsam wieder abgibt.
      Wird, wie in Kanada oder den USA, das Trinkwasser fluoriert (z.B. mit Hydrofluorosilcansäure, einem Abfallprodukt der Kernwaffenherstellung), dann wird diese Puffer gesättigt, der „Schwamm“ ist voll.
      Jede weitere Exposition mit fluorhaltigen Medikamenten (z.B. Prozac = Fluoxetin oder Narkosegase) führt dann zu toxischen Hirnschäden.
      Darüber gibt es Tonnen von wissenschaftlicher Literatur.
      Deshalb: Fluor macht wirklich dumm. Aber nur dort, wo das Trinkwasser fluoriert ist-.

    • Soso, Herr Marx ...
      ‚Das RHS funktioniert wie ein Schwamm, der toxische Substanzen „aufsaugt“ und langsam wieder abgibt.‘

      Aufsaugen toxischer Substanzien ist ja gut. Auf das Abgeben kann der Rest der Res Publica gerne verzichten, würde ich sagen.

      Fluoridierung des Trinkwassers ist eh alles nur ein communist plot, aber der ist auch hier im Blog mittlerweile bärtig … .

  97. Smart, aber nicht unbedingt karrieregeil
    Bemaba – Über ihre Bemerkung: “smarten, karriergeilen Typen und die Junkers die wunderbare Idee „Europa“ an die Wand fahren” habe ich heute sehr lange nachgedacht.
    Sicherlich, die Leute, die ich im Europaviertel von Brüssel beobachtete, waren überdurchschnittlich smart. Um dahin zu kommen muss man überdurchschnittlich smart sein. Aber manche Menschen sind halt mit überdurchschnittlichen Begabungen geboren und langweilen sich in Oberbayern oder Berlin. Ich gehöre zu dieser Klasse Menschen. Ich glaube nicht, dass Junker die Idee von Europa an die Wand fährt. Aber ich glaube, dass er den schwierigsten politischen Job in Europa hat. Man muss sehr viel Nerven haben, die überbordenden Animositäten der nationalen Regierungen und Bürger immer wieder abzuschütteln. Für so einen Job genügt es nicht “karrieregeil” zu sein. Man muss eine Vision haben.
    .
    In dem Meeting gestern war ein alter Herr – mindestens 10 Jahre älter als ich. Als die Diskussion darum ging, ob andere Länder den Britten nacheifern werden, erwähnte er, warum Austreten ursprünglich in den EU Regeln gar nicht vorgesehen war. Man wollte Deutschland nicht die Möglichkeit geben, sich wieder als unabhängige Nation groß aufzuspielen.

    • Tigerin, Sie sind sehr aufmerksam, wie der Name erwarten läßt,
      aber die Konstruktion eines Zentrums mit Visionaritäten Peripherien ist zu scheitern verurteilt. Ich wiederhole mein Gleichnis mit dem Limes des Römischen Reiches – speziell in Bayern.
      Eine bürgernahe Subsidiarität, die Prodi im Sinne hatte, haben Baroso und Juncker verspielt. Es wird kein akzeptiertes Parlament als Volksvertretung geben.
      Sprechen Sie doch mal mit Sven Giegold von den Grünen bei einem Käffchen und fragen, wie wir uns am besten auf eine neue Währung vorbereiteten. Die Niederlande sind ja auch dabei…
      Die Länder werden einfach nicht mehr zum EU-Rat gehen, die €-Aufnahmekandidaten im Osten schon garnicht.
      Und ich habe von der anhaltenden Korruption genug – no money for criminals.

    • smart?
      „Manche Menschen sind halt mit überdurchschnittlichen Begabungen geboren und langweilen sich Oberbayern oder Berlin“

      … smart und begabt wie sie sind, widmen sie sich in der Folge dem weiteren Ausbau der Milliarden teuren Brüsseler Planwirtschaft und byzantinischen Bürokratie oder dem Wanderzirkus zwischen Brüssel und Straßburg. Sie schaffen Richtlinien zu Glühbirnen, Staubsaugerleistungen, Pommes- Bräunung, Schnürsenkeln etc., setzen immer neue Meilensteine der Regulierungswut und der Marktzerstörung, treiben Unternehmer in den Wahnsinn usw. usf.
      Selbstverständlich halten die selbsternannten Smarties wenig von Demokratie und Bürgerbeteiligung, denn die drohen den gewohnten Geschäftsgang nachhaltig zu stören.

      Muss echt hart sein, die Animositäten der Bürger abzuschütteln, die einfach nicht smart und begabt genug sind, ihr Glück über die lenkende und segensreiche Brüsseler Hand zu fassen.

      Dennoch danke für den humoristischen Beitrag. So gelacht habe ich schon lange nicht mehr.

    • Anfrage:
      Werter Tiger,
      ich habe es teilweise nicht verstanden, tut mir leid.

      Ihre Aussage: Ich gehöre zu dieser Klasse Menschen.
      Zu welcher, bitte. Könnten Sie mir diese Frage beantworten? Ich komme nicht mit, aber in diesem Fall interessiert es mich.
      Nochwas , doch nicht Europa. Die Europäische Union.
      MfG

    • Junckers Job...
      …verlangt ihm sicherlich Einiges ab, das kann man sich vorstellen. Trotzdem finde ich, seine Eigenmächtigkeiten, die ihm nicht zustehen, müssen gebremst werden.Die Kommission gehört entmachtet.

      In Oberbayern oder bay. Schwaben muss man sich nicht langweilen, wirklich nicht. Man kann beruflich z.B. nach Washington, Lima und Malaysia sowie Afrika fliegen oder in Singpur Gastvorlesungen halten, wie auch Digitales entwickeln für eur. Firmen.

      Wussten Sie, daß eine Firma aus meinem Regierungsbezirk die Glasfronten der EZB und dem Applebau geliefert haben.Andere Beispiele könnte ich anfügen.Es waren die Weltbesten(im Machen),schwätzen tun inzwischen viel zuviele.Und all die Schwätzer kommen sich auch noch elitär vor, was falsch ist.Es läuft Vieles verkehrt, auch zwischen Erzeugern und Handel.

    • Bürokratie zur Bekämpfung von Langeweile, interessant
      Diese Langweiligen, Verachteten, die sich in Bayern oder auch Berlin, zwischen denen ich gewisse Unterschiede sehe, nicht langweilen, sind die Stützen jeder Gesellschaft.

      Hierzu gehören nicht zwangsläufig Pariser – das sind Leute aus einem Vorort von Brüssel (oder umgekehrt), aber auch solche, die sich in Bordeaux, Toulouse oder Aix-en-Provence nicht langweilen.

      Was machen Sie dort in Brüssel, um sich nicht zu langweilen?: Ratschen?

      Fragen Sie mal unsere Bauern (auch gern die französischen), wie die das finden. Grüße an Herrn Stoiber, falls er dort noch seine angebliche Langeweile bekämpft.

    • ...
      … da für die smarten Leute das einfache zu einfach ist, machen die smarten Leute aus einfachen Sachen komplexe Geschichten… und anstatt folglich einfach von A nach B zu kommen, veranlassen smarte Leute Verordnungen, Gesetzte und Regelungen, um von A über C-D-E-Q-X-Z nach B zu kommen…. da das jetzt aber schon wieder so smart komplex ist, braucht es smarte Consultants, die den einfacher Gestrickten erklären, wie man nun von A per Umweg nach B kommt… das Ganze funktioniert auch wunderbar und schafft schön viele Jobs und komplexe Organisationen, solange nicht mal irgendwann irgendwie irgendein Land auf die Idee kommt, die Rahmenbedingungen so zu schaffen, dass man wieder einfach von A nach B kommt… ab dann wird es für die Länder mit den zu smarten Leute eventuell zu was ganz anderem, nämlich zu einem Standortnachteil… (Es gab da einen Spruch so in etwa: Der typische Silicon Valley Gründer wäre in Deutschland schon daran gescheitert, dass man hier nicht einfach ein Unternehmen in der Garage gründen darf, ohne zuvor 270 Verordnungen zu beachten und 340 Anträge zu stellen).

    • sie dürfen das einfach nicht in Garagen machen. Im der Garage dürfen nur autos und Fahhrräder aufbewahrt werden, sonst erlischt der Versicherungsschutz.

    • Och wirklich? Sowas aber auch
      „In der Garage dürfen nur autos und Fahhrräder aufbewahrt werden, sonst erlischt der Versicherungsschutz.“

      Na und? Solange keiner einen Generator darin aufstellt oder vermietet, kein Thema. Sie haben wohl noch nie eine bewohnte Garage gesehen. Die geht so: Wenn sie abgenommen ist, macht man die hintere Wand für eine große Fenstertür wieder raus. Also wirklich, manchmal sind Sie mir zu brav, Bua.

      Wasserschäden melden entfällt dann natürlich.

    • Ich hatte hier eine Hausbesitzerversammlung zu dem Thema, so leicht ist das wirklich nicht – wenn in der Garage was passiert, erlischt auch der Versicherungsschutz für das restliche Haus.

    • Und ja, Deutschland ist das Land, in dem ich solche Vorschriften auch ernst nehmen würde.

    • @Tiger
      Dann hat der ältere Herr wenigstens die Wahrheit ausgesprochen, also das, was man ja anhand von der Nichtaustrittsklausel, dem gemeinsamen Verschulden und der jetzigen Völkerwanderung eh schon hinter der Hand vermutete. Man darf sich dann allerdings nicht wundern, wenn reaktionäre Kräfte in Deutschland erstarken, also genau das eintritt, was man verhindern wollte. Das hatten wir alles schon einmal. Die historische Dimension sollten Herr Juncker als auch die smarten und überdurchschnittlichen Eliten erkennen.

      Warum gibt es denn gerade jetzt, wo Europa so groß geworden ist, soviel separatistische Tendenzen? Irgendwas läuft da gehörig schief! Die Provinzler sind, so mein Eindruck, ziemlich gelangweilt von dieser Art der europäischen Politik, um es mal vorsichtig zu sagen.

    • Weil die eine Schweigeminute gemacht haben
      wegen der Hinrichtung der Journalistin, aber noch nicht mal die Unterlagen der Ratsarbeitsgruppe “Verhaltenskodex Unternehmensbesteuerung” bekommen.
      http://www.sven-giegold.de/2017/abschlussbericht-des-panama-papers-untersuchungsausschusses-schwere-anklage-gegen-europaeische-regierungen/
      Und heute und morgen sitzen die zusammen und können nicht mal 100.000 Menschen verteilen.
      Die EU ist an der Realität gescheitert – Ende
      Selfie and cut!

    • Ich befürchte, Tiger, Sie überschätzen diese Leute
      Formale Bildung ist die eine Sache, viele Sprachen, Literatur, Musik.
      Es gehört aber mehr dazu als das.
      Adenauer, de Gaulle, Brandt sind gute Beispiele dafür, dass dass eine gute Politik nicht notwendigerweise auf guter Bürokratie aufgebaut ist. Eigentlich fällt mir keine gute, visionäre, Politik ein, die auf Bürokratie aufgebaut ist.
      Und Juncker hat auch schon in Luxembourg keine gute Politik gemacht. Bruxelles war eher sein Abschiebegleis. Und für die Nerven, naja, da hat er ja sein tägliches Beruhigungsmittelchen, spätestens ab Nachmittag.

      Es bleibt ihm wahrscheinlich kaum eine andere Möglichkeit, als das (hippe) ‚an die Wand fahren‘. Das hat aber weniger mit ihm selbst zu tun, sondern zum Beispiel damit, dass die Kommissare nicht von der Bevölkerung gewählt oder bestimmt werden. Und dass die Kommission weiterhin eine Art Gegenregierung zu den nationalen Regierungen ist. Und dass die Kommission – zur Not aus Eitelkeit – versucht, alles zu regieren, was sie regieren kann.
      Ausser den Staubsaugern und den Glühbirnen auch alles andere. Gerade vor wenigen Tagen hatte ich hier berichtet, wieweit das Bankenwesen ge-micro-managed wird von der EU.

      Und ob der ältere Herr Recht hat, man weiss es nicht.

    • @ Blue Monday,
      mein Weiberkränzchen meint immer, dass die EU mafiöse Züge trägt und mein Sohn meint, dass deswegen der € eingeführt wurde, weil das dann alles viel einfacher geht.(Schwarzgeld und sonstige Schiebereien).Uns hätte man weiterhin Wechselstuben ansteuern lassen bei unserer Reiserei.

      Donnerlittchen! Was mein unstudiertes Kränzchen angeht, haben wir doch einen guten Überblick. Ich staune und sage ihnen demnächst, wie gescheit sie sind.📭

    • doch nicht Europa - die Europäische Union!
      MrMaman,

      mir geht dieses Märchen der alternativlosen Greuelpropaganda auch auch jedes mal auf den Keks!

      Stirbt der Euro …

      … geht es wahrscheinlich den meisten Europäern besser:
      Draghi & Co können im Club Med Gelddrucken bis sie arm sind, die Balten können den Stabilitätswettbewerb mit der Schweiz aufnehmen, wenn es sie danach gelüstet!

      Stirbt die EU …

      … gilt wahrscheinlich das Gleiche: Wäre sie nicht in Hybris verfallen und hätte ihr Imperium nicht überdehnt, gäbe es sie noch länger.

    • Smarties und Regulierung
      Nur zur Erinnerung: Regulierungen aus Bruessel werden nur dann zu geltendem Recht, wenn das Europaeische Parlament und der Rat sie verabschieden. Wer also mit einem in Bruessel beschlossenen Gesetz nicht einverstanden ist, sollte sich an seinen Europaabgeordneten und die Bundesregierung wenden (und auch an den Bundesrat, denn der mischt auch mit, wenn eine EU-Vorschrift Laenderkompetenzen beruehrt).

      Zu Prodi und der Subsidiaritaet: Subsidiaritaet ist als politisches Prinzip eine sehr deutsche Vorstellung, in der EU mit ihren (noch) 28 Mitgliedstaaten versteht das nicht jeder. Und das EU-Parlament regelt gerne so viel wie moeglich, wenn man gegenueber der EU auf Subsidiaritaet pochen will, muessen sich schon die nationalen Parlamente bewegen, die koennen nach dem Lissabon-Vertrag Subsidiaritaet einfordern. In der Hinsicht unterscheidet sich Prodi auch nicht von Juncker.

      Und wer aus dem schoenen Oberbayern nach Bruessel flieht, um der Langeweile zu entgehen (koestliche Vorstellung), dem ist wohl kaum zu helfen. Es sei denn, er sucht den ultimativen Kick mittels Resozialisierungsversuchen bei Moelenbeeker Kulturbereicherern, das waere natuerlich eine echte Herausforderung, pardon: ein challenge.

    • Stirbt der Euro...
      dann darf ich wieder drei Brieftaschen mitschleppen, wenn ich bei mir daheim im Dreilaendereck einkaufen gehe. Danach sehne ich mich auch nicht unbedingt zurueck, bei allem Unbehagen an alternativloser Rettungspolitik.
      Eigentlich schade, dass es keine Parallelerde fuer wissenschaftliche Experimente gibt,beispielsweise: wo stuende die EU heute, waere der Euro nicht eingefuehrt worden. Oder: wie ginge es Grossbritannien, waere das Land 1973 nicht der EU beigetreten…

      Ich bin fast sicher, so manche Kritik an heutigen Zustaenden haette sich eruebrigt.

    • Was wollen Sie mit drei Brieftaschen, AH? In welchem Jahrhundert leben Sie?
      Aber das ist halt das Problem, dass die meisten Menschen Gegebenheiten aus ihrer kleinen und beschränkten Position heraus beurteilen. Bei der Einführung des Euro spielte die Bequemlichkeit der Verbraucher die geringste Rolle und wäre im Jahre 2017 überhaupt kein Kriterium mehr. Die passende App auf dem Smartphone, und es spielt keine Rolle mehr, wo Sie was in welcher Währung zahlen.

    • „Sich als unabhängige Nation groß aufspielen“
      Ich will ums Verrecken unabhängig sein ( da hat sich ein Tacitus schon
      drüber verwundert ), auch liebe ich es „mich groß aufzuspielen „
      und zeige gerne, daß ich dies und jenes etwas besser kann als so
      manch anderer. Das fiel auch dem Jungen J.F. Kennedy auf. So vermerkt
      er 1937 in seinem Reisetagebuch: „ Die Deutschen sind wirklich zu gut—
      deshalb rottet man sich zusammen, um sich zu schützen.“

      Genau dieser Eindruck ist es, der auch mich verfolgt, seit ich denken
      und die menschliche Geschichte verfolgen kann; Diemeisten Länder
      dieser Welt besuchen und beobachten durfte und mit meinem eigenen
      Land vergleichen konnte.

      Auch den Unwillen und den Neid derer, denen der Erfolg Anderer ein Dorn
      im Auge und“ pain in ass ist“,kennt die Welt: Es ist allgegenwärtig.

      Ein klassisches Dilemma und wie kommt man raus?

      Die Berliner Zentrale hat uns seit ihrer Etablierung im Kaiserreich immer
      und ausschließlich die Pest gebracht.

      Robert Koch Institut und Hauptpostamt, alles schön und gut: Der Rest
      war größtenteils des Teufels. Eine kreativ veranlagte Kultur verträgt
      zentrale Gängelung nicht.

    • Das Jahrhundert, in dem wir leben
      Mein Beispiel stammt zugegebenermassen aus dem 20. Jahrhundert, vor der Euro-Einfuehrung. Ich habe halt den Eindruck, einige wollen ganz dringend wieder dahin zurueck.

  98. Petra Kelly
    @Dr. Seltsam:

    Sie ist nicht Tod, sondern tot und die Deringer hatte nur einen Lauf.

  99. Danke
    geschätzter Don Alphonso (lese seit einiger Zeit mit großem Vergnügen Ihre Beiträge), ganz besonders für diesen gut recherchierten und extrem erfreulichen Text über die österreichischen Grünen. – Und mögen deren X (in beheimateter Sprache: Brüder und Schwestern) in D ihrem Beispiel baldmöglichst folgen!

    À propos „beheimatet“: Ein kleiner Hinweis auf einen Achgut-Text, in dem die Problematik der Hinweg-Definition von allem, was mal deutsch war, ebenfalls sehr schön beleuchtet wird:
    http://www.achgut.com/artikel/jede_kultur_ist_wertvoll_so_lange_es_nicht_die_eigene_ist

    Da eben jemand die „links“-„liberale“ Deutungshoheit ansprach: Der Buchmesse-Eklat war m. E. der Wendepunkt, der ihre letzten Reste verstreut hat. Das Studium desselben (bei YT gibt es einige Videos dazu) vom Vergnüglichkeitsfaktor vergleichbar mit dem österreichischen Wahlergebnis und Ihrem Text über den Untergang der österreichischen Schneeflocken. Fazit: Überfällige Morgenluft!

  100. war schon einmal so
    Wir hatten das Erlebnis schon einmal in Ö: Kreisky versprach vor der Zwentendorfabstimmung, wenn er verliert (kein AKW in Ö) tritt er zurück – ÖVP warf alle Kraft in die Abstimmung GEGEN Zwentendorf (obowhl eigentlich dafür) – Kreisky trat ein paar Monate danach zur Nationalratswahl an – die ÖVP war ausgebrannt – Kreisky gewann. Grüne: Alle Kraft gegen Hofer und für Van der Bellen – bei der Nationalratswahl keine Kraft mehr – weg vom Fenster.

  101. Trauer trägt Don Alphonso
    Der linke Gesellschaftsentwurf ist tot.

    Er stand auf dem Zenit , er war vollendet , umfassend implementiert, alle waren begeistert, ein rechts gab es praktisch nicht mehr,die Mitte war links, alle eins, wunderbar, herrlich.
    Es fehlten nur noch die begeisterten Massen aus aller Welt.
    Mit dem orientalischen Flüchtlingsstrom 2015 war die Hürde auch genommen.

    Nur der Strom hat quasi mit dem Arsch umgehauen, was man jahrelang aufgebaut hat.

    Hybris, Selbstverliebtheit , Überfluss , Realitätsverweigerung hat dazu geführt.

    So langsam dämmerst einigen Verantwortlichen, aber die Fassade muss halten.

    Jamaika ist der letzte Wiederbelebungsversuch.

    Nochmal Party! Dolles Programm!

    Für und mit allen, den schon länger Beheimateten und den Zugewanderten plus 200.000 mehr pro Jahr, mindestens, fortlaufend, auch mehr , wenn es irgendwo auf der Welt hässliche Bilder geben sollte.

    Digitalisierung, Wirtschaft 4.0, EU -Erweiterung , Armee zusammen, am liebsten ohne Waffen, gemeinsamer Haushalt , gemeinsame Sozialversicherungen ,Euro-Stärkung, Mobilität ohne Abgase, Klimarettung , Investitionen in Integration , Inklusion , Bildung , Lehrer, Kitas, Wohnungen, Polizisten, auskömmliche Renten , gepflegte alte Popos , Bienenrettung, sanfte , ökologische Landwirtschaft, ökologischer Verkehr , Bekämpfung von Fluchtursachen , Abwerbung von Fachkräften aus aller Welt, schlanke Bürokratie, gerechte Steuern , Kampf gegen Hatespeech, für Gleichstellung aller Befindlichkeiten, klare Kante bei Google, Apple, Monsanto , Nestle, Trump, Kim, Erdogan, Putin, eventuell aber auch nicht , auf jeden Fall aber mit Macron , Juncker und bestimmt nicht “ nach rechts “ rücken.

    Die Aufzählung ist nicht vollständig, aber ich frag mich schon, wer kindischer ist , der grüne Julian oder die Strategen hier.

    Im BR wurde heute bei der runde erzählt, Seehofer und Lindner hätten sich geselfiet.

  102. Immer wieder Freude mit den Schützlingen der Grünen
    So wolle er nun noch einmal über den Punkt mit den religiösen Festen verhandeln: „Wenn zum Beispiel das Fastenbrechen betroffen ist, dann dürfen wohl auch keine Weihnachtsfeiern mehr an der Uni Hamburg stattfinden“, sagt Gülbas.

    ht tps://www.welt.de/regionales/hamburg/article169771272/Hamburger-Universitaet-muss-religioesen-Verhaltenskodex-einfuehren.html

    • Hat so was wie einen Versuch von "minority pressure". Noch.
      http://www.uni-islam.de/uber-uns/

    • ... man hätte die „Hochkultur“nie ins Land lassen dürfen
      … die machen jahrzehntelang die Hand auf, kommen dann mit der Story, dass sie das Land aufgebaut hätten, gerufen worden seien, unterdrückt seien und man mit ihnen verhandeln müsse, kurzum orientalische Berber- und Bazarmentalität mit viel Gekreische und Aufplusterei…

      Die Osteuropäer mit ihrer Erfahrung mit der „Hochkultur“ waren und sind weise.

  103. Beste Frau Dr. Heuse
    Der Herr Juncker hat keinen schwierigen Job. Der ist beauftragt, den Lissabon Vertrag zu exekutiere. Dessen Zweck ist bekanntlich, mittels der Dienstleistungsfreiheit „hintenherum“ (alle Arbeit ist auch Dienstleistung) alle Sozialstandards der Hochlohnländer zur zerlegen. Lesen Sie mal die einschlägigen Nachrichten auf transport-online.nl oder von inspectie leefomgeving en transport. Es werden gerade die Transportbetriebe durch solche aus Südwesteuropa ersetzt. Da geht es um ungefähr 500.000 Fahrer-Arbeitsplätze.
    Das ist die Funktion der EU. Sie ist zugleich die endgültige Erscheinungsform des bürgerlichen Parlamentarismus. Ein Parlament, das nichts zu melden hat und eine Kommission, die dealt, wie es ihr gerade passt. Können Sie sich erinnern, dass irgendein nationales Parlament den Auftrag gegeben hat, die nationale Gerichtsbarkeit durch CETA, TISA, ISDS und TTIP auszuhebeln? Oder: welche politische Legitimation hat die „Eurogruppe“ in Griechenland. Jetzt mal abgesehen, dass da mein spezieller Freund Jeroen Dijsselbloem mitwirkt.
    Dann haben wir ja einen neuen Kasper: Rothschild-Bank-Macron. Was macht der Bube als erstes?- Er blockiert alle Intiativen zur Finanztransaktionssteuer.
    Wenn Sie mich fragen: diese Figuren gehören alle vor Gericht: Untreue, Verträge zum Nachteil der Nationen, Kriegstreiberei und Vernachlässigung der Flüchtlingsfrage, siehe dem UNHCR die Gelder streichen.
    Und anschließend ab in den Knast. Für Ikea Stuhlbeine ablängen. Da können sie nicht weiter gefährlich werden.

    • Das Märchen vom gerechten Staat
      https://www.youtube.com/watch?v=bPjacDLIZyM

      jaˈmaɪ̯ka und uLF erklärt uns mir brauchen noch mehr Parlamentarismus, Europa, Brüssel, Subventionen …

    • Und warum "spielen" die Mainstream Medien alle mit?
      Von der Algarve bis zum Kaukasus eine einzige versklavte enteignete willenlose und gut steuerbare Pampe. Fertsch.

      Und nein, die Bulgaren, Rumänen und Ukrainer werden nicht alle SUV’s und/oder Roadster fahren und abends nach dem Dienstleistungstagwerk in ihre Vorstadtvillen zurückkehren. Andersrum wird’s werden, Ausformulierung mit Begriffen wie Staatsstütze, Eselskarren und Plattenbauten und Bruchbuden nach belieben. Over and out.

    • Naja, das Systemj bröckelt ja nicht zufällig, visegrad-Staaten, Österreich, Brexit, die nächsten Wahlen in Italien… nichts davon ist wirklich schön, aber anders ist es.

    • Vielen Dank, Herr Braun,
      für die Replique.
      In dubio pro vermute ich, dass Sie Ihre Suchterme absichtlich in der Zielsprache angegeben haben.

      Frau Dr. Heuse glaubt offensichtlich, was uns erzählt wird. Also zum Beispiel, dass die EU und der Euro für die Menschen geschaffen wurden. Das sei ihr unbenommen.
      Allerdings kann man das auch anders sehen. Es hiess schon zu Anfang ‚Montan-Union‘. Da war noch niemand auf die Idee gekommen, der Bevölkerung weis machen zu wollen, es sei wegen eben der. Heute tut man so, als gäbe es das alles, damit Familie Meier in den Urlaub nach Portugal fahren kann, ohne Ausweise zeigen oder Geld tauschen zu müssen.

      I beg to differ. Für mich ist es noch-ein-(letzter?)-Versuch, den Kapitalismus am Leben zu erhalten.
      Und der ist – leider – im Moment ziemlich erfolgreich; so erfolgreich dass sich kaum eine europäische Partei mehr leisten kann, einen *xit auf die Fahnen zu schreiben. Nicht, dass ich – und einige andere Menschen die ich kenne – zurück zum alleinigen Nationalstaat wollten. Im Gegenteil.
      Aber zu einem Format C: der EU; oder dem – Danke für alle Vorschläge! – mv EU /dev/null.
      Und dann das Betriebssystem neu aufsetzen, und vor allem ein anderes, ein demokratisch Legitimiertes.

    • Die EU ist alles schuld.
      „Können Sie sich erinnern, dass irgendein nationales Parlament den Auftrag gegeben hat, die nationale Gerichtsbarkeit durch CETA, TISA, ISDS und TTIP auszuhebeln?“ Bi- und multilaterale Handeslvertraege, die die nationale Gerichtsbarkeit einschraenken, gibt es zu Hunderten. Auch zwischen Laendern, die mit der EU rein gar nichts zu tun haben. Die Antwort auf Ihre Frage lautet daher: ja. Die EU ist die hingegen der erste Handelsblock, die den oeffentlichen Protest aufgenommen hat und jetzt auf Abkommen hinverhandelt, wo etwaige Streitfaelle vor ordentlichen (internationalen) Gerichten landen.

    • Legitimation der Eurogruppe
      Die Troika (letztere meinen Sie vermutlich) hatte die Aufgabe, Ihre Steuergelder zu schuetzen, die zur Besicherung der griechischen Staatsschuld eingesetzt wurden. Gegruendet auf Beschluessen der an der Griechenland-„Rettung“ beteiligten nationalen Parlamente, darunter des deutschen Bundestags. Wenn Ihnen das nicht legitim genug ist, koennen Sie Ihr Geld ja auflagenlos spenden. Griechenland haette die (Teil-)Entmachtung seines Parlaments durch die Glaeubiger uebrigens ablehnen koennen; dann waere das Land heute pleite.

  104. To tell auf long story short: Vier Jahre in Regierungsverantwortung
    können den Grünen evtl. dahingehend den Rest geben, dass sie 2021 unter der 5 % Hürde blieben. Eben auch, weil die anderen Parteien längst alle ausreichend ‚pro Umwelt‘ wären, ganz normal. Und bis dahin werden die Grünen vermutlich noch ein bißchen in Regierungsverantwortung mit herumzappeln – ‚wie die Untoten‘. Das, was sie tun aber ‚wichtige Aktivität‘ nennen.

    Und die von Don Alphonso beschriebene ziemlich seelenlose Werbung dieses Julian, ‚wirbt für Grün‘, die leicht erkennbar nur bunt bemalter Oberflächenkitsch war und billige Effekthascherei, machte dafür die Zeigerpflanze – eben bereits schon vor der Wahl. Gut gesehen von der FAZ.

    • Julian ist Grün!
      Anhand der vom Don zitierten Wahlwerbung darf das aber nur für hinter den Ohren als bewiesen gelten.

      Ansonsten ist auch der Pilz nicht allzu grün, d.h. er ist eher ein Fliegenpilz (schön rot) als ein Knollenblätterpilz (doch nicht ganz so giftig).

  105. Problem grüner Politik-Quelle
    Hart aber fair vom 07.04.2014

  106. Lernerfolgskontrolle bei der Linken
    Hat es nach den letzten Wahlen einen Lerneffekt bei der Linken gegeben?
    Das Ergebnis überzeugt wohl nur eingefleischte Andrej Holm Fans:

    http://www.tagesspiegel.de/berlin/nach-ruecktritt-als-staatssekretaer-andrej-holm-arbeitet-als-berater-im-senat/20463276.html

  107. Wie, wie, wieeee?
    @DON

    Nicht nur bei SPON &Co. haben so einige einen an der Schacke.

    Patrick Bahners meint:

    „Die Einbildung, ein von Menschen gemachtes Gesetz müsse über den heiligen Büchern der Religionen stehen, ist der wahre Fanatismus.“

    https://twitter.com/PBahners/status/919673664769052672

    Irgendwie braucht der dringend eine neue Jacke.

    • Casus Bahners
      B. fiel schon vor Jahren im Feuilleton der FAZ negativ auf durch a) heißes und unablässiges Bemühen, den Begriff „Islamophobie“ zu etablieren, und b) – besonders perfide – Kritik am Islam mit Antisemitismus gleichzusetzen.

      [editiert, weil Unterstellung. Es ist wie so oft in der FAZ, es gibt einen sehr breiten Pluralismus, und es wäre nett, wenn man andere Meinungen einfach nehmen oder lassen könnte. Ich bin da offen gesagt allergisch, weil das bei mir auch oft versucht wird, und daher mövhte ich das hier auch über andere nicht denattieren. Ich bitte um Verständnis. Don]

      Lesen Sie das Buch „Europa und das kommende Kalifat von Bat Ye’Or. Erschienen bei Duncker & Humblot. Die groben Hintergrundlinien bezüglich dessen, was hier abgeht, werden sich klären.

      Danach werden Sie auch verstehen, warum Gabriel unlängst einen Kranz am Grab des Terroristen und Mörders Yassir Arafat niedergelegt hat.

    • Bahnershausen
      „Die Einbildung, ein von Menschen gemachtes Gesetz müsse über den heiligen Büchern der Religionen stehen, ist der wahre Fanatismus.“

      Ich schätze mal, er will nur Prantl Konkurrenz machen, daher hat er da was verwechselt. Außerdem braucht die SZ irgendwann einen Nachfolger. Wenn der gottgläubig-linkesgrüne Stil des wahren Fischeinwicklers dieser Republik erhalten werden soll, kommt Bahners doch eindeutig in Frage.

      Wenn die Richtung geändert werden soll, leider (weil wir dann weniger Vergnügen hätten) der Don.
      Da die SZ sich an den Machtverhältnissen orientiert, seit der Boss ihres Gründungsblatts in Dachau draufging, werden wir sehen.

      Die Enten gacken schon derweil. Oh, der bessere Donald!

      Wobei man eins sagen muss: Würden die zehn Gebote öfter eingehalten, wäre vieles in der Welt in besserem Zustand.

    • Patrick Bahners hat seine in sich schlüssigen und respektablen Ansichten. Von der ihm hier nachgesagten Karriereplanung sehe ich nichts, bei der SZ ist dagegen vollkommen klar, wer als neuer Prantl aufgebaut wird – es ist kein Mann, sondern ein Team mit mehreren Frauen. Und die sind nochmals ganz anders drauf.

      Aber könnten wir dieses Thema jetzt bitte beenden? Das ist hier einfach fehl am Platz.

    • Details
      Zusatzerklärung: Gerling, Münchener Neueste Nachrichten. War von Anfang an stringent gegen den Nationalsozialismus.

      Don: Sie meinen, die Zeitung würde dann franziskanisiert, oder? Das Thema Stein hatten wir oben schon. Viele Steine, solche und solche. Den Steinfisch kann man leider nicht essen.

    • die SZ versucht sich als Stimme der Frauen zu positionieren, ganz einfach. Weil die alten Leser wegsterben und Frauen noch eher Zeit haben.

  108. Allerdings laut Tagesspiegel keine Vergütung für Holm
    Ein richtiger Senatsmitarbeiter ist Andrej Holm laut Tagesspiegel wohl nicht. Jedenfalls bekommen die „Mitarbeiter des „Begleitkreises zum Stadtentwicklungsplan Wohnen 2030“…keine Vergütung“. Dennoch frage ich mich, warum die Linke sich überhaupt mit ihm belasten will.
    Warum?

  109. Jean Pütz sagt:
    „Er ärgert sich fast jedesmal(ätsch) über die Grünen.“

    gSmwdQyNwqo

  110. Angstmacherei zur Kunstform
    Na? Noch ein Paar Pikogramm Ruthenium106 gefällig?

    Die ganze Angstmache funktioniert nur leider eben nicht richtig, wenn man nicht dazu sagt, warum man Angst haben muß – also wie das Zeug uns Manipuliert.

    Immer nur von Krebs reden, das ist am Ende eher unglaubwürdig. Und da ist auch nicht so viel dran, wie suggeriert wird.

    Aber darüber wird geschwiegen.

  111. the empire strikes back....
    Exklusiv für die Morphs dieser Welt:

    Die Kommunikation der Moderne inkludiert die Krise, sie exkludiert die Ignoranz, die Spinnereien, sie richtet sich neu aus, an neuen Differenzen.

    Die Moderne stellt sich, endlich. Ab jetzt schlägt sie zurück.

    • Jamaika
      Ich denke die totale Eskalation in Form von Jamaika und Familiennachzug bei gleichzeitig ungebremster Drittweltzuwanderung ist leider nicht zu vermeiden. Immer noch verschliessen zu viele Deutsche die Augen vor der Wirklichkeit bzw. geht es ihnen materiell so gut daß sie sich einbilden den Folgen ausweichen können und das im Moment auch noch möglich ist mit etwas Geschick. Tatsächlich sind es weniger als 10% der Bevölkerung die sich aus allem rausziehen können. Der Rest hängt voll drin. 1 Mio. Vermögen ist zu wenig (als Beispiel).

    • Ich war am sonntag in einem Schlosspark, dann in einer Innenstadt und jetzt bin ich am Tegernsee -in der abfolge fallen einem die Unterschiede schon serh deutlich auf. Aber wer den ganzen Tag arbeitet und am Abend daheim vor der Glotze sitzt, simmt das gar nicht so wahr.

    • Mensch Goodnight,
      Du wirst mit Deiner Moderne und der Knarre bald in so ein Asylflugzeug gesetzt und in die Wirklichkeit geflogen…
      „Die Moderne stellt sich, endlich. Ab jetzt schlägt sie zurück.“
      Hast Du heute morgen die Tabletten verwechselt?
      Europa geht einfach an Überdehnung zu Grunde und das mit unfähigen Akteuren. Die können nicht mal 240.000 Ausreisepflichtige des Landes verweisen.
      Absolute Versager sind da in Regierungsverantwortung.
      http://bc03.rp-online.de/polopoly_fs/bundesverteidigungsministerin-ursula-leyen-cdu-15082014-duvenstedt-1.4454812.1412440562!httpImage/571374206.jpg_gen/derivatives/d950x950/571374206.jpg


    • Die Moderne stellt sich, endlich. Ab jetzt schlägt sie zurück.
      So, tut sie das?
      Wie und wo??
      Sehe nix.

    • Vielleicht
      hat sich jemand Goodnight’s Nick ausgeliehen?
      Schlägt zurück? Hä?

      Vielleicht war „Haut auf den Pudding“ gemeint?

    • Europa? Ja gerne, aber ohne Transfers. Wir haben schon genug Bremens
      Er sieht das schon richtig. Die CDU hat 26%, die SPD ca. 20% bei der Wahl bekommen. Das sind unter 50%. Der Rest hat irgendeine der kleineren Parteien gewählt. Nur eine war in der Regierung, und diese hatte Einbußen hinzunehmen.

      Insofern ist doch erstmal die Erkennznis gewachsen, dass hier nicht zu unserem Vorteil herumgewurstelt wurde. Die Erkenntnis ist der erste Schritt, der Anti-Teddibärenwerfer sozusagen.

      Kaufte die Woche den Spiegel wegen Macron-Interview. Alles recht sympathisch, viel Lobhudelei für Mme Merkel; Der Spiegel wagt zu bemerken: „Das klingt fast ein wenig verliebt“, S. 17. Der Hammer steht in einem Haufen Text mittendrin: „Deutschland will keine Finanztransfers. Dieses alte Denken aber müssen wir hinter uns lassen“, S. 15.

      Nachtijall, er hat gesprochen.
      4.90 Euro. Aber jetzt habe ich es auf Papier. Für die Nachkommen. Der Versuch der Demontage einer Wirtschaftsnation, ganz ungeschminkt.

    • weniger als 10% der Bevölkerung können sich ... rausziehen. 1 Million ist zuwenig.
      Thomas,

      Ich stimme weitestgehend mit Ihnen überein!

      Aber es gilt der Prophet zu Hause wenig und Kassandra war nicht beliebt…

    • „Deutschland will keine Finanztransfers. Dieses alte Denken aber müssen wir hinter uns lassen.“
      Oberländer,

      seien Sie nicht schockiert!

      Das ist mit diversen Anpassungen französisches Standardrezept seit spätestens L XIV.

      Ich habe hier schon früher einmal bemerkt, dass meine Bewunderung nur dem Esprit gilt, wie man das dem Michel immer wieder unterjubelt…

    • facts of life
      – goodnight ist immer etwas schneller. Manchmal 2 Jahre, manchmal nur Monate.

      – Die Kommunikation bestimmt, was wir von der Realität in der Gesellschaft wahrnehmen.

      – Die Kommunikation braucht immer ein bisschen Zeit, bis sie die Realität aufnimmt.

      Vor zwei Jahren war die Kommunikation in Deutscheland noch bei „alle Menschen wollen nur Liebe bringen“.

      Jetzt ist die Kommunikation bei „Nicht alle Menschen wollen nur Liebe bringen“

      Das ist der Punkt der Bifurkation. Die Realität wurde in die Kommunikation eingefürht, d.h. die Menschen konnten leibhaftig beobachten, dass Menschen vor ihrer Haustüre keine Liebe bringen wollen.
      Viele Menschen konnten das beobachten. Solange mussten wir warten. Bis alle selbst die Schmerzen spüren.
      Die Mehrheit hat nun beobachtet. Dieses „nicht Liebe bringen wollen“
      Das ändert alles. Für die nächsten 30 Jahre.

      Wenn wir nicht aufpassen, dann wird die Kommunikation bei „auch wir wollen keine Liebe mehr bringen“ enden.

      Whatever, da wir zu dumm sind zum aufpassen, werden wir von einem Extrem ins andere rutschen.

      Vielleicht wird am Ende irgend einer begreifen, warum es „wehret den Anfängen“ heißt…


    • Wenn wir nicht aufpassen, dann wird die Kommunikation bei „auch wir wollen keine Liebe mehr bringen“ enden.
      Schon, aber was ist daran „modern“?

  112. IT WASN'T MY FAULT, I SWEAR TO GOD!
    …und die Posterboys geraten in die Defensive:

    http://www.spiegel.de/netzwelt/web/woran-die-medien-wirklich-schuld-sind-sascha-lobo-kolumne-a-1173504.html

  113. Dee Liberalismus parasitiert am Konservativen
    Wie geflügelt,- auch hier im blog-, ist doch das wohlige Selbstverstehen als „Linksliberal“, daher hier meine Interjektion. Denn im Eigentlichen ist mir linksliberal ein Oxymoron.
    Links ist meist ideologisch, was bedeutet, daß da selbst die Idee der Freiheit über echter realer Freiheit (und ihren Unwägbarkeiten- s. Frankfurter Messe des erlaubten Buches) steht. Wie Frank Jordan (alias) richtig bemerkt ist man in ideologischen Kreisen in keiner Weise am Individuum interessiert. Das Individuelle ist dort ein Störfaktor, dem man durch Gleichmachen begegnet.
    Das Liberale, und deutlich: das sind dezidiert nicht die fdp&Co, wäre hier eine Chance der Besinnung auf individuelle Freiheit/Verantwortung. Das Problem der Liberalen wird deutlich, wenn sie in der Begründung der Freiheit versagen (bes. der Nexus von Freiheit und Verantwortung) und damit entweder in Ideologie oder Willkür abgleiten. Abschreckend stehen hier für mich sogen. Libertäre pathognomonisch hervor.

    Nun treffe ich eben auf diesem sehr lesenswerten* blog von Monica Hausammann (Frank Jordan)** ein Zitat, daß den Zusammenhang aphoristisch aufschlüsselt:
    15.06.2017 „Das eigentliche Problem des Liberalismus ist, daß eine liberale Praxis nur möglich ist, wenn gewisse Traditionsbestände an Gewohnheiten und tief eingerasteten Sitten noch vorhanden sind, mit deren Hilfe die Gesellschaft ihre Schwierigkeiten meistert. Salopp gesprochen: sechs konservative Jahrhunderte erlauben es zwei Generationen, liberal zu sein, ohne Unfug anzurichten. Sind aber jene Bestände in der permissiven Gesellschaft einmal aufgezehrt, so werden die bestgemeinten liberalen Parolen zu Feuerlunten.“ ~ Armin Mohler

    *Wieviele Sterne mag es noch geben dort in den Weiten des web?
    **https://frankjordanblog.wordpress.com/taegliches-alltaegliches/

    Der Don verzeihe mir das längere Zitat, aber ich habe das noch nirgendwo so klar gelesen und es hat mich getroffen, weil ich mich selbst als liberal auf der Basis eines Wertekonservativismus betrachte.

    • Ich kenne ja noch die Ausläufer des repressiven Konservativismus und ich weiss, warum ich da nicht zurück will. Das ist das eine. Das andere ist: Ich hatte gestern einen Disput mit der veganen Spitze des Fortschritts. Das kommt hinten beim Kasernenhofton wieder raus. Es erstzt nur den einen sozialen Druck durch den anderen.

    • @Don Wie immer eine Frage des Maßes
      Es kann ja nicht darum gehen, das Eine als Ideologie durch das andere als Ideologie zu ersetzen, sondern im Besten geht es darum, zu erkennen, wie Eines das Andere benötigt.

    • Das kann man aber mit Veganern nicht diskutieren, weil für die alles, was nicht vegan ist, falsch ist, und zwar in jeder Hinsicht. Es gibt kein Übel von Krebs bis Krieg, das nicht durch Fleisch- und Milchkonsum entsteht.

    • ok, ich meinte das auf Konservativismus und Liberalismus bezogen
      Magisches Weltverhältnis wie „Veganismus“ hat perse einen Diesseitseschatologischen Grundzug.

      Ich fange mit diesen Leuten immer das Gespräch mit „Ich bin Katholik, ich muß nicht an jeden Blödsinn glauben“ an. Das führt dann meist schon zu einer bereinigenden Irritation, (die das Gegenüber dann auf „Missbrauch, Priesterweihe für Frauen etc.“ einschwenken lässt).

      Ich weiß nicht mehr von wem das Zitat ist, aber es trifft! Frei: „Mit Menschen, die Überzeugungen haben, kann man diskutieren. Mit Menschen ohne eigene Überzeugungen, die eine große – geklaute – Idee vor sich hertragen, ist das nicht möglich.“

    • Ach, ich höre mir ja alles an, solange ich nicht Ja sagen muss. Das ist aber das Problem an den meisten Debatten, die reden nur, wenn sie auch gewinnen.

    • Yes!
      Links (Gleichheit) und Liberal (Freiheit) stehen sich diametral gegenüber. Da gibt es keine Berührungspunkte.

      Dass wir in D keine liberale Partei haben, ist sehr schade. Für die gäbe es von Steuer- und Ausgabenpolitik über Vorratsdatenspeicherung und Totalüberwachung bis zum Waffenrecht eine Menge zu tun.

      Der Michel hat für sowas aber keinen Bedarf, er möchte es doch lieber nochmal mit Sozialismus versuchen. (2 Versuche hatten wir schon)

    • "zuhören" @Don
      Zu Ihrer Aussage passt eine hübsche Sentenz in einem Beitrag von „Frank Jordan“(alias) bei jouwatch(falsch bei David Berger)*:
      „Wer einzig von einer Idee her argumentiert, dem ist der andere in Wahrheit egal. Mehr noch: Wer einzig seine Idee als das Richtige durchdrücken will, der muss den Menschen, das Individuum ab einem bestimmten Punkt ausklammern, will er die Idee „rein“ erhalten“

      Und ich füge noch einige sehr klare Sätze bei, die mich letztlich veranlasst haben, den blog der Autorin zu markieren:

      „Aufschriften von „Vielfalt“ und „Freiheit“ zum Trotz, nur einen Eindruck hinterlässt: Unsere Idee von Menschlichkeit steht über dem Individuum“

      „Schlagwort der Toleranz in die Hirne der Menschen hineingehämmert wird, ist in Wahrheit nur eines: Freiheitshass“

      *ht tps://philosophia-perennis.com/2017/10/19/buchmesse-2017/

    • Ich hoffe nicht,
      Don Alphonso, dass ’sie‘ (die vegane Spitze) gewonnen hat!?

      Hausschwein, dass ‚liberal‘ und ‚links‘ sich konträr gegenüberstehen.
      Und ich sehe das auch nicht. Wobei ich allerdings ’neo-liberal‘ und ‚wirtschaftsliberal‘ ausschliesse.

    • Es wurde ein unerquicklicher abend, aber wenigstens nicht für mich allein.

    • Nahuatl, ...
      … „Fluchtursachen bekämpfen“ schaut meiner Meinung nach so aus:

      Flüchtlingen wird irgendwo ein Existenzminimum geboten, dass sie durch produktive Eigenleistung verbessern können.

      Im Gegenzug wird den Ländern aus denen sie abhauen äquivalent Land entzogen, um sie für die schlechte Regierungsführung zu bestrafen.

      Details wie man das am besten organisiert wären noch zu klären. Mit UNO allein wird es sicher nicht gehen (vor allem der produktive Teil!)

      Vielleicht sollte es eine internationale Auktion für Staaten, Genossenschaften und Firmen geben, die eigenes Kapital investieren und verdienen können, wenn sie das besser verwalten auch schaffen!

      Das Modell Staat kann auch nur durch Wettbewerb Effizienzsteigerung produzieren…

    • @Don...Veganer = Spätrömische Dekadenz
      Seien Sie bitte nicht so frustriert wegen der veganen Tusse. Bleiben Sie gelassen, da gibt’s die biologische Lösung.

      Wir haben im Sommer in Alaska ein Freilichtmuseum der Inuit über das Leben der Ureinwohner besichtigt. Beim Anblick von Robbenjagd und Fischverarbeitung musste ich sofort an vegane Hippster denken. Die wären innerhalb eines Tages tot. Nicht verhungert aus Mangel an Obst und Gemüse, sondern schlicht erfroren. Ist schon blöd, wenn man alles Tierische ablehnt und dann bei -40°C nichts zum Anziehen hat. Dabei gibt es keine nachhaltigere und der Natur angepasstere Lebensweise als die von indigenen Völkern. Aber sowas verstehen Großstadtmenschen nicht.

  114. .
    Der grüne Hansl namens Julian
    ist letztendlich nur ein weiterer Sargnagel zu einer
    ehemals für Umweltbelange angetretenen Partei.

    Wer sich z.B. die Filme über Plastikabfälle in den
    Ozeanen anschaut: wie in Indonesien die Kinder
    in all dem Müll baden; wie die Fische daran
    verrecken, der kann über das Regenbogenmimimi
    + Hochzeitstheater UNSERER Grünen nicht mal
    mehr lächeln.

    Persönliche Sexgepflogenheiten als Religion
    vor sich herzutragen, gleicht einer ständigen
    bizarren Fronleichnamsprozession, oder wird
    zum Pendant der Verhüllung im Islam.
    Schauen Sie sich das Nollendorfplatz-Ghetto mal an!

    Jeder soll nach seiner Fasson glücklich werden,
    aber OHNE diesen Anspruch auf Überhöhung!

    Eigene Wohlstands-Sorgen so aufzublasen, halte
    ich für hochnotpeinlich, wenn gleichzeitig dieselbe
    Klientel sich im Tiergarten/Berlin am Frischfleisch
    von Flüchtlingsbuben bedient!
    Man sieht da nämlich viele gutsituierte Herren.
    > Weggeworfene Taschentücher pflastern ihren Weg
    aus dem Gebüsch.

    Bigottes Getue und Selbstbeweihräucherung,
    dies in einem Mantra zum Zuzug von Menschen
    aus ruinierten Volkswirtschaften in unser Land enden
    zu lassen, ist mir zu simpel.

    https://pbs.twimg.com/media/DMTRd-cUMAAWUgb.jpg

    • Die Grünen können nur erfolgreich sein, wenn sie mehr als Umwelt bieten, aber das, was sie dabei aufsammeln und was zu ihnen passt, ist halt wiederum abschreckend für andere. Manchmal geht das gut, manchmal nicht. Aber Konsequenzen ziehen sie auch nicht.

    • Ist es denn überhaupt zielführend,
      wenn die Parteien sich nun alle „breit aufstellen“ und fast für jeden etwas bieten? Inzwischen ist es doch schon so, dass sie sich nur noch im Weglassen bestimmter Aussagen unterscheiden.Deshalb braucht’s nicht soviel Sitze im hohen Haus, meine ich.

      Spezialisierung wird doch immer propagiert.

    • Das ist eben eine Antwort auf die individualistische Gesellschaft – und einer dieser Individualismen ist dann auch wieder die AfD von CSU bis IBster. Es ist schwierig.

    • Sie, werter Don, glauben immer noch an diese Mär, die Grünen interessierten sich für die Umwelt?
      Das Einzige, wofür die sich interessieren, sind sie selbst.

      Die Umwelt stirbt weiterhin in atemberaubendem Tempo. Sie stirbt aber nicht an der Atomkraft oder den Dieselmotoren. Sie stirbt am weiteren ungebremsten Flächenverbrauch, an der industriellen Landwirtschaft und daran, dass gar niemand bereit wäre, ein Leben im Einklang mit der Natur zu führen. Das wäre auch bei der Bevölkerungsdichte in Europa unmöglich.

      Die von Ihnen geliebte Toskana ist das Ergebnis ungebremsten Raubbaues an der Natur. Nur die Entdeckung fossiler Brennstoffe hat den endgültigen Zusammenbruch hinausgezögert. Am Ende siegt immer Malthus Gesetz. Es wird auf jeden Fall der letzte Liter Erdöl, das letzte Gramm Kohle und der letzte Kubikmeter Erdgas verbrannt werden. Wenn nicht von uns, dann von irgend jemand Anderem auf der Welt.

      Der Erfolg der Grünen basiert auf dem Ablasshandel mit den wohlstandsverwarlosten Bürgerkindern der westlichen Gesellschaften, sonst nichts. Anders ist die Tatsache, dass die Grünen so vehement die Einwanderung ihrer eigenen Abschaffung befürworten, nicht zu erklären. Diese Zuwanderung ist der Ablasshandel hinsichtlich der Taten der Nazi-Vorfahren. Die Grünen haben jetzt nur das Problem, dass der eine Ablasshandel mit dem anderen nicht kompatibel ist.

      Und dass Sie, Don, Gestalten wie Kretschmann oder Palmer so vehement als wählbare Vertreter dieser Partei benennen, zeigt nur, wie sehr Sie eines dieser Bürgerkinder sind. Kretschmann ist das Paradebeispiel für die Salonlinken, die ganz schnell die wahren Umwelt- und Naturschützer aus der Partei gedrängt haben. Und Palmer ist beispielhafter Vertreter der Ökoschickeria, für die grüner Lifestyle den wohligen Touch für das ansonsten bürgerliche Leben bietet. Mehr nicht.

      Die Atomkraft wird weltweit eine Renaissance erleben. Anders wird der Energiehunger der neuen Babyboomer in der dritten Welt gar nicht zu befriedigen sein. Und die werden auch keine Rücksicht auf irgendwelche übersättigten westlichen Wohlstandskinder nehmen. Diese Babyboomer wollen nämlich die Party, die wir bereits hatten, erst noch feiern. Die drängen nicht zu uns, um der umweltbewussten Lebensweise zum Durchbruch zu verhelfen. Was all die zu uns gekommenen Jungmänner als Erstes wollen, sind dicke, PS-starke Autos, vorzugsweise von deutschen Prämiumherstellern. Bei denen ist nämlich das Auto immer noch Statussymbol Nr. 1!

      Bin mal gespannt, wie lange die Freude der Links-Grünen über die geschenkten Goldstücke anhält, wenn deutlich wird, wie weit diese beiden Lager hinsichtlich der Zukunftserwartung auseinander liegen.

    • Ja, es gibt zu viele Menschen und von denen wollen auch noch zu viele westlichen Lebensstandard. Besser wäre es also für die Umwelt, manche würden sich in Sizilien in Boote (aber nicht aus Holz, sondern Recyclingplastik) setzen und von den Libyern retten lassen. Das kann man schon so sagen.

    • Wahre Worte, @Dunque,
      zur Ware Mensch.

      Wer eine Ahnung davon hat, wie es auf de Welt zugeht, der wird nicht Stehklos für Frauen oder Burkinis für Frauen in Schwimmbädern oben auf die Agenda setzen. Außer er ist blöd oder zynisch.

      Neulich ist mir ein Artikel über die Sahel-Zone in die Hände gefallen, von 2008.
      Vom Klima mal ab, grausamer Umgang unter Menschen, die sich relativ nahe stehen ( Christen und Muslime, die mal miteinander auskamen, sich aber jetzt (2008) gegenseitig abmetzeln, Muslime unterschiedlicher Richtungen und Interessen untereinander, Menschenmaterial, das nachproduziert wird, würden Bellizisten sagen. Unfassbares Leid, da ist das, was ich in SAF erlebt habe, ein Klacks.

      Wenn ich höre: Fluchtursachen bekämpfen: Zynischer und verlogener geht es nicht.
      Da werden mit lokalen Duodezfürsten und Potentaten Geschäfte gemacht, da gibt es militärische Berater an jeder Straßenecke, da gibt es Waffenhändler, die sich dumm und dämlich verdienen und da gibt es Leute mit einer Reproduktionsrate und ohne Zukunft, die als Garant für das gerade genannte Geschäftsmodell herhalten.

      Was wäre zu tun, in einer idealen Welt: Raus! Auf Rohstoffe verzichten, Einschränkungen, die eigene Lebensweise betreffend.
      Schließlich trägt man ja eigentlich keine Verantwortung.

      Oder, in einer etwas weniger idealen: Rekolonialisieren, weiterhin der böse weiße Mensch sein, der die Dunkleren unterjocht, aber die Wirtschaftlichen Rahmendaten boostet.

      Oder aber, in einer wirklich zynischen und wirklich schlechten Welt: Von „Fluchtursachen bekämpfen“ reden, vor Ort bei Menschenschinderei zusehen oder unterstützen, den Geburtenüberschuss, der nichts kann und nichts außer seine Ellenbogen einzusetzen, gelernt hat, importieren.

      dass damit keinem geholfen ist, egal. Dass man der einheimischen Bevölkerung schadet, egal.

      ich frage mich ernsthaft, wie einigermaßen intelligente Menschen die Realität und die Brüche und Ungereimtheiten in der Argumentation nicht erkennen, ein „Weiter so!“ wählen und sich gut fühlen können.

  115. Titel eingeben
    Nachklapp: Für heute bleiben in Österreich noch 37.000 Stimmen auszuzählen, aber es ändert sich nix mehr: Pilz bleibt drin, der amselige grenzdebile Selfie- und Fakebookladen #Respekt draussen:
    https://www.sn.at/politik/nationalratswahl-2017/gruene-braeuchten-36-prozent-der-donnerstags-wahlkarten-19456453

    Es gibt sie also noch, die guten Nachrichten. Warum nicht auch im grossen dummen Land am Rhein?

    • Nun, die Grünen sind hier bald an der Regierung. Ist das gut?

    • Das mit den Grünen an der Regierung glaube ich erst, wenn die Minister vereidigt werden.
      Dass CSU und FDP sich tatsächlich die Klippen hinabstürzen, kann ich noch nicht so recht glauben. Wenn ja, wär’s auch kein Schaden drum. Das Schöne ist, danach ist auch Merkel weg. Und die CDU hoffentlich gleich mit.

  116. Titel eingeben
    Honnecker hätte sicher seine helle Freude an der weisen, vom Wähler ganz offensichtlich so gewünschten dialektischen Eskalation der Probleme gehabt – nur bei beim CSU-Vorsitzenden bin ich etwas unsicher, warum er so gern die Hauptrolle im Stück „Tod einer Partei. Kleinbürgerliche Bauerntragödie anno Herbst 2018“ spielen will.

    • Seehofer hätte vor 2 Jahren den Stecker ziehen müssen. Das war sein grosser Fehler. Jetzt ist es zu spät.

    • zu spät?
      Es ist nie zu spät. Er bräuchte nur Konservative von der CDU, die aufmüpfig sind. Und das soll sich abzeichnen.

      Außerdem gibt es Unterstützung aus Ungarn und voraussichtlich aus Österreich.

    • wo sollen die in der Tauber-Altmaier-CDU sein? Diese Leute sind doch gerade erst aus dem Parlament mit geflogen.

    • hier erstmal CSU, aber an der CDU-Basis gärt es auch
      n der CSU rumort es demzufolge trotz der Einigung mit der CDU weiter. Bereits drei Bezirksverbände haben sich offen gegen den bayerischen Ministerpräsidenten und CSU-Vorsitzenden Horst Seehofer gestellt und fordern einen personellen Neuanfang an Parteispitze und Landesregierung.
      Das tun sie natürlich nicht wegen der Steuer- oder Verkehrspolitik, sondern allein wegen der Zuwanderungspolitik. Die entscheidende Frage lautet daher: Anwendung geltenden Rechts (das käme einer Obergrenze Null für illegale Einwanderung nahe), wie es die KPV der CSU beschlossen hat, oder im Grunde alles weiter wie bisher mit dem „Regelwerk zur Migration“?
      http://www.achgut.com/artikel/duerfen_die_das_obergrenze_null_beschluss_von_der_csu_basis

    • Der Ball mit CSU Logo liegt wieder auf dem Elfmeterpunkt!
      Die kleine Frau im Tor mit den kurzen Armen im Torfraublazer hat eine dicke undurchdringliche Augenbinde um. Der 2. Kairos Moment nach Sept. 2015 für den Horst. Kein Tschamaika, keine GroKo Notlösung ohne CSU Stimmen im BT möglich. Klarer geht’s nicht mehr. Ich tippe auf eine Lederallergie (Ball), das wird wieder nix! Over and out.

    • @Oberländer
      kennen Sie die verlässliche Position Söders zur Landnahme?

    • weiß nicht genau, was Sie meinen
      Zielt die Frage in diese Richtung, Nahuatl?:
      „Im Grunde haben wir die Grenzen der Belastbarkeit schon jetzt überschritten. Wir werden in diesem Jahr eine Million Flüchtlinge oder mehr aufnehmen müssen. Das bedeutet, dass wir weniger Geburten im Land haben als Zuwanderung. Die Generation 2015 wird damit als Minderheit im eigenen Land geboren. Dies ist auf Dauer nicht haltbar. Wenn es uns nicht gelingt, die jetzige Zuwanderung rasch und massiv zu begrenzen, sind wir bald nicht nur finanziell, sondern auch kulturell überfordert.“
      http://www.focus.de/politik/deutschland/politik-und-gesellschaft-die-kulturelle-statik-des-landes-wird-veraendert_id_4983294.html

      Das Hauptproblem hier ist folgendes: Wenn diese in den nächsten zehn Jahren Kinder bekommen, dann sicherlich mehr als die Deutschen, was bedeutet, dass heute geborene Kinder in 18 Jahren in der Minderzahl wären. Daher müssen mindestens zwei Drittel wieder zurückgeführt werden.

      Es ist nicht vorstellbar, dass die Grünen, die gegen Obergrenze und Familiennachzug schreien, das nicht nachrechnen können. Für mich bedeutet es, dass die Grünen die Deutschen, die ursprünglichen Deutschen, geplant zur Minderheit machen wollen, und Frau Merkel, die wegen der Energiewende scharf auf die Grünen ist, ebenfalls. Das ist schlimmer als der Morgenthau-Plan, denn es könnte, wenn es später abläuft wie in Syrien und dem Irak, zur Ausrottung der Deutschen führen. Die Grünen und Frau Merkel nehmen dieses Risiko in Kauf, wissend übrigens, dass vorher noch die jüdischen Deutschen dran wären. Mich wundert, dass die Grünen überhaupt Stimmen bekommen haben außerhalb von BaWü. Frau M. hat nur noch ein Viertel, nicht vergessen.

    • ja, danke, @Oberländer, das war die Frage.
      Eine andere Frage ist, ob diese Meinung eine Privatmeinung ist oder eine, die ans Wahlvolk gerichtet ist, oder eine, die man gewillt ist, in Koalitionsverhandlungen durchzusetzen.

      Aber nochmals danke, wusste ich bisher nicht.

    • Nahuatl, sehr gute Frage!
      Stelle ich mir auch schon länger.
      Nicht, dass ich Söder will, im Gegenteil. Er hat aber auch noch nie wirklich gesagt, was genau er will.
      Nein, Oberländer, hat er nicht. Auch Seehofer hatte ja schon alles Mögliche und Unmögliche verlauten lassen, ist jeweils eingeknickt. Söder will – so glaube ich – zusätzlich zum neuen CSU-Big-Boss auch gross in Berlin aufschlagen. Und dafür muss er sich der AM unterwerfen, und das wird er – denke ich – bedarfsweise auch tun. Oder, wie die Yankees zu sagen pflegen, sich beliebig nach hinten verbiegen.

    • Ausrottung der Deutschen
      Oberländer,

      bezeichnen wir es etwas freundlicher als demografische Zeitbombe.

      Aus meiner Sicht wurde die schon vor ein paar Jahrzehnten gezündet!

      +/- 1% pro Jahr ist sicher verträglich, davon ist D aber ein Stück entfernt.

      Auch die bisherigen Zahlen wurden schon überdeckt von dem was Sarrazin aufgezeigt und kritisiert hat.

      Mit den Merkelbuben läuft das Fass natürlich schneller über!

    • Carthafinem esse delendam
      Das andere ist die Rentenmär. Man behauptet immer, eine gewisse Anzahl würde als Rentenzahler gebraucht. Andernorts hört man dann, dass einige Individuen mindestens zehn Jahre bräuchten, um überhaupt so etwas wie Rente einzahlen zu können, wenn überhaupt.

      Die Geburtenreichen sind schon dabei, in Rente zu gehen. Wenn man das Ende der Jahrgänge mal großzügig mit 1970 ansetzt, ist diese Phase ca. 2050 durch Ableben weitgehend beendet. Die zahlreichen erwarteten Kinder der Neubürger braucht man dann also nicht mehr für diese Mammutrenten.

      Und dafür bürdet man sich neben den Renten, die jetzt gezahlt werden müssen, noch reichlich andere finanzielle Belastungen auf, die man sonst in Schulen und Renten stecken könnte. Da eine Unlogik der nächsten folgt, muss man davon ausgehen, dass es sich nicht um Deutschland handelt, sondern um Carthago und um Böswilligkeit. Wo diese ihren Ursprung hat (UN?) und warum nicht dezidiert gegengearbeitet wird, auch von Merkel, erschließt sich wohl niemandem. Warum macht eine Physikern, die diesen Unsinn ausrechnen kann, ohne etwas dazu zu lesen, dabei mit? Will sie uns auflösen?

      Das wäre übrigens auch in vieler Hinsicht schwierig für Israel, und Staaträson für Israel kann man das nicht mehr nennen. Was die UN jedoch betrifft, gibt es dort eine antisemitische Tradition. Das wäre dann zwei Fliegen mit einer Klappe für die UN.

    • Torfraublazer, BlackBlacky
      da hatte ich zu beißen.

      TorfRaubLazer, aber was ist Lazer?

      Ich brauchte ziemlich lange, bis ich von nachwachsenden Rohstoffen auf athletische Frauenmode kam.

  117. Kasernenhofton
    Die Prohibition kann so vielfältig sein.

  118. Dunque
    Da capo!

  119. ein Pilz, bitte
    Endlich mal wieder ein guter Text – bis auf die kleine Unkorrektheit, Peter Pilz kurzerhand Islamkritik zu unterstellen. Pilz unterscheidet einen politischen Islam und benennt diesen als ein freiheitseinschränkendes Problem für eine Emanzipation der Frau – klassisch links also. Pilz steht auch zur „Budapester Entscheidung“ von Merkel, plädiert aber für eine Neuordnung der Einwanderung (legale Wege, Einwanderungsländer suchen sich Einwanderer aus bei Gewährung des Asylrechts). Hier in den Kommentaren wird über die Sache gar nicht diskutiert, da tobt wieder nur das Vorurteil. What for? Der im Blog für seine Sacharbeit gelobte Pilz hätte bei solchen Rezipienten keine Chance.

    • Das mit dem politischen Islam steht m.E. auch explizit an einer Stelle so im Beitrag.

    • I beg to differ...
      Ich glaube nicht, dass hier im Forum jemand etwas gegen ein Einwanderungsgesetz hat, sofern klar ist, dass die Einwanderung sich an den Bedürfnissen des Aufnahmelandes orientiert und dieses sich die Einwandernden selbst aussucht, so wie dies all „klassischen“ Einwanderungsländer ebenfalls tun.

      Die Kritik der großen Mehrheit in diesem Forum – so wie ich dies wahrnehme – richtet sich dagegen, dass über das Asylrecht faktisch eine ungesteuerte Einwanderung ohne jede Kontrolle erfolgt, weil man die zu 99 % unberechtigt Asylsuchenden nicht mehr los wird und – von linksgrüner Seite – auch gar nicht mehr loswerden will.

      Wenn Sie meinen, die Argumente eines Herrn Pilz würden hier im Forum gar nicht gehört, sondern es würde nur das Vorurteil toben, dann ist vielmehr ihre Äußerung sehr undifferenziert und Sie tun m.E. der Diskurskultur hier im Forum Unrecht.

    • ... ich bin klar dagegen ...
      … weil das nicht einen illegalen Migranten weniger und viele „legale“mehr bringen wird.

      Wir bräuchten ein Ministerium für Heimatschutz und Rückführung und meinethalben ein „Illegalenabwehrgesetz“

      Im übrigen zeigt das wie sehr das Land gekippt ist, dass das Wohl und Wehe illegaler Typen und Glücksritter mit „Hochkultur“ an erster Stelle steht und nicht die Interessen der Bürger.


    • Ich glaube nicht, dass hier im Forum jemand etwas gegen ein Einwanderungsgesetz hat
      Doch, ich. Denn wenn man erstmal „Einwanderung“ in ein Gesetz schreibt, schreibt man diese auch fest. Dann wird Einwanderung zu einem Recht. Es ist aber allenfalls eine Gnade.

  120. Die Grünen, die Schwarzen, die Roten gibt es gar nicht (mehr),
    das sind im wesentlichen Laiendarsteller, welche versuchen ihre Rolle zu füllen so wie ein Weihnachtsmann-Darsteller. Die Anfänge der Grünen waren noch anders. Heute ist sich die Laienschar sehr schnell einig, dass individual Denkende, mit nicht ins Bild passenden Einstellungen, unverzüglich zu „dissen“ sind. Damit werden Leute wie Pilz, Wagenknecht oder Palmer vertrieben und andere von vornherein gehindert, mitzuwirken. Alles frei nach dem Motto, ich habe keine Ahnung, kann denken nur simulieren, gehöre eigentlich hier nicht hin und damit es niemandem auffällt, bleibe ich immer im Schwarm mit der Mehrheit meiner Gruppierung, welche sich durch dissen „schwarzer Schafe“ ihren gegenseitigen Rückhalt versichert.

    • Bei den Grünen geht das ja bis zur grün-uniformierten Kleidung. Das finde ich schwierig. Ich mag keine Uniformierten. Da ist in der bayerischen Tracht noch mehr Diversity.

    • grün-uniformierte Kleidung
      selbst Frau Merkel lockert ihren Mao-Look
      farblich auf.

  121. Ich oute mich nur ungern,
    aber meine 3/4 Hirschlederne trage ich bevorzugt beim Inlinern, da ist der Knieschutz quasi integriert. Tolles teil. Der Shitstorm möge kommen….

  122. die Quittung
    für die von den GRÜNEN, HappeasementHippo und ulFuM durchgezogene sog. Energiewende präsentiert aktuell SIEMENS, bitte beachten sie die aktuellen Durchsagen im

    MUTTIISTFÜRIMMERDIEALLERBESTEMUTTERKUTTER

    die Frage ist nur, warum veröffentlich SIEMENS dies jetzt und nicht VOR DER BTW ?

    und es trifft mal wieder den OSTEN, besonders Görlitz und Erfurt.

    die Arbeitsplätze wandern dann aus zu ddDT ! die können das !

    • Der Don ist wirklich ziemlich liberal
      und sehr menschenfreundlich – er lässt alle Leute in seinem Blog über jedes Thema schwadronieren, damit es sie nicht zerreisst.

      Schöner Grossbuchstabensalat. Tastatur kaputt?

      Gruss,
      Thorsten Haupts

    • Es war wohl eher die Ölkrise 2014
      die Siemens nicht vorhergesehen hat und noch kurz
      vorher eine US-Firma für Milliarden dazu kaufte.

      Der Weltmarkt für Kraftwerksturbinen ist eingebrochen!

      Deutschland für den Nabel der Welt zu halten,
      ist nicht nur ein Problem der Grünen.

    • Danke, Hilfssheriff,
      aka T.H.

  123. kein Titel
    A pro po shistorm:
    »Hängt die … Noch so locker, alles hält die Knickerbocker«
    Sorry, ich habe es versucht, ich konnte es mir nicht verkneifen.

    PS: Danke für die Aufklärung bezüglich der Österreich Wahl.

  124. It's lonely on the top
    @Bemaba – Sie überschätzen den Einfluss den Junker hat. Der Mann ist zwar Präsident der europäischen Kommission, aber völlig alleine. Sein Personal setzt sich aus Personen aller Länder zusammen, die ihm gegenüber nicht loyal sind, sondern sich als Vertreter des französischen, deutschen, österreichischen…. Staat verstehen. Stellen Sie sich mal vor, sie gehen morgens ins Büro und sie wissen, dass sie da keinen Vertrauten haben und dass sie jeden Satz sorgfältig abwägen müssen.
    .
    Die Regierungschefs im EU Rat sind de facto die Gegner des Präsidenten der Kommission. Sie handeln im Interesse ihres Landes, weil da ihre Wählerbasis sitzt. Alle wissen zwar, dass es Dinge gibt, die man nur europäisch lösen kann und wo es in der EU klemmt. Aber keiner denkt europäisch und keiner greift die Themen auf, weil sie dann Macht abgeben müssten… als nationale Regierung, nationales Parliament und nationales Verfassungsgericht.
    .
    Eine Zeitung für Europa gibt es auch nicht. In der Zeitung für Deutschland hat Frau Merkel echte Fans unter den Schreibern (wenn auch nur wenige hier im Block). Manche triefen vor Ehrerbietung. Der Kanzlerverein steht hinter ihr und klatscht selbst wenn das Wahlergebnis zu wünschen lässt. Das Personal im Kanzleramt unterstützt sie sowieso. Junker hat kaum einen Fan. Wenn der liest, was über ihn geschrieben wird und wie er – trotz seiner schwierigen Position – beurteilt wird, muss er Nerven haben.
    .
    Anderes Thema: Mit einem meiner Freunde im Fahrradclub habe ich über dieses Thema heute geredet während wir über die niederländischen Deiche sausten. Der ist pensioniert und arbeitete als Beamte in Den Haag. Als ich ihm von den diversen Kommentaren hier im Block berichtete, sagte er: Wenn ein Beamter einen Änderungsvorschlag nicht seinem niederländischen Minister verkaufen kann, dann schickt er den Vorschlag zu seinen Freunden in Brüssel. Mit ein bißchen Glück, setzten die das dann europaweit als Richtlinie durch.

    • Der Einsame
      wird der nicht mit -ck- geschrieben?

      P.S.: Wenn er manchmal nichts sagen würde, wäre er sympathisch.

    • @Tiger
      „schickt er den Vorschlag…“ ist seit Jahrzehnten gelebte Praxis der Mitgliedstaaten, besonders um das jeweils eigene Volk oder die evtl. vorhandene Opposition auszuhebeln. Nennt sich „über Bande spielen“ im Behördenjargon. Da das EU-Parlament kein Initiativrecht hat und mangels Sanktionen kein wirksames Kontrollrecht hat kann so alles unter den Kommissaren ausgekungelt werden. Das jeweilige Wahlvolk bekommt davon 1. nichts mit und kann 2. nichts dagegen tun. Dies ist, denke ich, einer der Gründe für die EU-weit beginnende Bildung von mehr national orientierten Gruppierungen.
      M.A.Titz

    • Ja, Oberländer, und doch nicht.
      Ich glaube, ich würde gerne mal mit ihm trinken. Wahrscheinlich ist er – bestimmten Youtube-Clips nach zu urteilen – dann sehr witzig und charmant.
      Ich meine das. Allerdings erst, wenn er kein Kommissionspräsident mehr ist. Vorher könnte ich nicht dafür garantieren, dabei die Contenance zu bewahren.

    • @Titz
      Wenn die Kommission nicht brav tut, wozu sie vom Rat und/oder Parlament aufgefordert wird, streichen die ihr die Mittel zusammen. Rat und Parlament beschliessen den Haushalt, nicht die Kommission. Die Kommissare muessen dafuer sorgen, dass ihre Beamten die Vorlagen liefern, die die Damen und Herren Minister und die Abgeordneten gerne haetten.

  125. Die EU als anti-demokratisches, supranationales Monster
    Die EU ist ein bürokratisches Instrument des „Klassenkampfes von oben“.

    Ziel ist die Zerstörung des nationalen Rechts- und Sozialstaats und die Errichtung einer bürokratischen Diktatur, die sich – vergleichbar mit den Diktaturen in den untergegangenen realsozialistischen Staaten – pseudo-demokratisch verkleidet.

    Der Staatsrechtsprofessor Karl Schachtschneider bezeichnet den Lissabon-Vertrag daher als „Diktaturverfassung“.

    Neoliberale Politik ist eine Politik der „reaktionären Modernisierung“.

    Ihre Protagonisten argumentieren – wie damals Gerd Schröder – mit „Modernisierung“.

    Die damit verbundene „marktkonforme“ Politik mit Deregulierung, Privatisierung = Enteignung von Volkseigentum, Abbau von Schutzrechten von Arbeitenden, Mietern etc. wird als Modernisierung dargestellt, ist aber real eine reaktionäre Politik des Abbaus von Freiheits- und Sozialrechten und sozialen Errungenschaften.

    Es ist eine Politik der herrschenden Klasse gegen die Majorität der arbeitenden Bevölkerung. Diese Politik wird getarnt als „Politik für die Mitte“. Sie gibt sich eine linksgrüne Verkleidung (z.B. Klimapolitik, Ausländer- und Immigrationspolitik, „Politik der offenen Grenzen“ usf.).

    Die Merkel-Politik ist typisch für diese links-grün-reaktionäre Politik. Diese Politik wird von den Medien propagiert und unterstützt.

    • Are We Ourselves
      Lost feelings return
      So maybe I can learn
      To stop the world of a lie
      This time around.

      Faktencheck oder an ihren Taten soll man Sie messen.

      Harmlose Links, wie unsere Eliten Umweltpolitik machen.
      Auch das geliebte Elektroauto gibt ein Stelldichein.

      https://www.youtube.com/watch?v=BGnXj8pCrLQ
      https://www.youtube.com/watch?v=-C_F45g1yZE

      Richtige (sinnvolle) Wirtschaft-Politik wird doch gar nicht mehr gemacht. Geld wird sinnlos verprasst.
      Technologiestandort Deutschland – Fehlanzeige.
      jaˈmaɪ̯ka soll jetzt Besserung bringen – ich lach mich tot. Im Grunde wird doch alles kaputt gemacht.

      Die meisten übersehen aber eine meines Erachtens sehr wichtige Tatsache. Wenn Deutschland zum Dritte-Welt-Land globalisiert wird – wer soll die nicht kleinen Probleme wie Klimawandel, Umweltzerstörung (bitte beliebig ergänzen) lösen.

      Wenn wir hier, im Land der Beheimateten uns schon leisten, über Jahrzehnte Totalversager an den Schalthebeln in Berlin, der Wirtschaft, Brüssel (bitte beliebig ergänzen) merkeln zu lassen, wer soll dann bitte die Weichen umstellen. Wie groß ist die Vogel-Stauß-Kopf-in-den-Sand-nach-mir-die-Sinnflut-Mentalität-hauptsache-meine-Tasche-ist-gefüllt schon in die DNA programmiert, dass nicht mal darüber nachgedacht wird, welch einen großen Rattenschwanz diese Lemminge-folgt-mir-Politik nach sich zieht.

      Billionen werden versenkt um den EURO, die BANKEN und den STATUS QUO von Millionären, Politikern, Aktionären, Milliardären zu erhalten – aber unser Land, Kultur, Gemeinsinn, Freiheit und Recht wird auf dem Altar der Neuen Weltordnung – sprich der Gewinnmaximierung von wenigen Gewinnern geopfert.

      Völkisch, am deutschen Wesen, Deutschland verrecke, nie wieder Deutschland (bitte beliebig ergänzen) sind die verlogenen von den Propaganda-Eliten ausgegebenen BILD-dir-eine-Meinung-Alibi-Schlagworte um in aller Gemütlichkeit alles kaputt zu machen und in den Dreck zu ziehen was Millionen an Arbeitern in Deutschland geleistet haben.

      Die Effizienz mit der diese machtgeilen und geldgierigen Neros und Caligulas sich am Staat und den Bürgern festgesaugt haben ist unglaublich.

      EINIGKEIT aller die es geschehen lassen.
      Ist es das RECHT es geschehen zu lassen.
      FREIHEIT für grenzenlose Völlerei und sich wegducken.

      Nein liebe Freunde, so einfach kommen wir aus der Nummer nicht raus.
      Das dicke Ende wird sowieso kommen – es ist nur die Frage wie dick es kommen wird.

      Erkennen wir das wir in den falschen Zug eingestiegen sind oder jammern wir weiterhin an jeder Station das der Punkt der Umkehr sich immer weiter entfernt.

      Lassen wir es weiter geschehen, dass uns die parlamentarische Seilschaft in Berlin (und anderswo) den Totentanz der Dummheit als alternativlos demokratisches Ideal verkaufen.

      Sind wir wirklich so feige dem Schmid der uns die Ketten anlegt noch den Hammer zu reichen.
      Lächeln wir dankbar für den Schierlingstrank der uns von den allmächtigen Eliten gereicht wird.

      Und ja – ich hasse kleine Menschen.

      Well, lost spirit returns
      Now maybe we learn
      To stop this world of a lie
      To this earth we are bound I ask you

      Are we, are we, are we ourselves?

    • Die EU ist ein bürokratisches Instrument des „Klassenkampfes von oben“.
      Danke für die brauchbare Problemdefinition.

      Mein alter Lösungsvorschlag: EU-Austritt und Schweiz-Beitritt bzw. autonome Nachbildung.

    • unusual music
      I love the FIXX as well …

      GH

    • Phantoms
      „…Because seen through these eyes
      We lead a double life
      No one will know
      So check it out steppin‘ out here I go…“
      https://pbs.twimg.com/media/DLpb1zyXcAEy8Fs.jpg
      1984 gekauft

      Danke Frau Tigerin für Ihre klaren juristischen Sichtweisen.
      Aus ökonomischer Sichtweise sind die Bundesbank und die anderen NZB Buchungskonten. Das sollten alle Macher wissen und verkünden.
      Denn der Popanz mit eigenen Verfassungen würde dann offensichtlich.
      Sie erkennen das auch an den Vorschlägen Macrons und Junckers ein EU-Währungsgebiet zu schaffen. Sie werden es auch mit Gewalt durchsetzen wollen. Da es diese Synchronizität der EU und des € nie geben wird, Großbritannien, Dänemark, Sweden, Norwegen, Bulgarien, Tschechien, Slowakei, Ungarn, Rumänien Kroatien haben eigene Währungen, ist nur ein EWS ohne gemeinsame Wirtschafts- und Geldpolitik erfolgreich.
      Die Überstülpung eines Dollarwährungssystems ist ohne Gewalt nicht möglich, was wiederum die Grundsätze unseres bisherigen Europas zerstört. Das ist nicht demokratisch, da mache ich nicht mehr mit.
      Wie es keine zentrale Währung gibt, so gibt es keine zentrale militärische Verteidigung und eine zentrale Kultur mit Sprache am wenigsten.
      War eine erfolglose Einbildung der deutschen Bevölkerung.
      Übrigens der Macron mit seinen Kulissen spielt für mich den Hochstapler.

  126. @Tiger
    Das was Sie schildern, leuchtet mir alles durchaus ein. Wir haben also ein Europa, das von allen gewollt ist, wenn es denn nationalstaatliche Interessen vertritt; so jedenfalls ist das Resümee Ihrer Erzählungen. Das macht es aber eher noch schlimmer.

    Vielleicht wäre es mal anders Zeit, eine Verfassung und eine transparenteres Parlament zu implantieren. Es kann auch nicht sein, dass die paar gemeinsame Regeln nach Gutdünken eingehalten oder gebrochen werden, z.B. Schengen und bail out, um nur mal die Aktuellsten zur nennen. Und es war ein großer Fehler, keine Ausstiegsklausel zu haben. Es wäre ein probates Druckmittel. AfD, Kurz, Visegard, Orban sind die Resultate dieses zahnlosen Europas, das sich im übrigen keinen Deut um die Flüchtlinge kümmern will, weil genau diese Problematik Deutschland noch mehr in die Knie zwingt.

    Um es klar zu sagen: Ich bin, wie viele hier, ein Befürworter Europas. Die Generation meiner Kinder wird auch mit oder ohne diesen Beamtenmoloch Europa lebendig halten. Schüleraustausch, Studentenprogramme, Arbeiten im europäischen Ausland, Reisen usw. sind selbstverständlich geworden, ebenso ein grenzübergreifendes Denken. Sorgen habe ich nur, dass ein zentralistisches Brüssel unliebsame Gegenbewegungen hervorruft.

    • Lieber Bemaba,
      „Das Wort Europa höre ich oft aus dem Mund von Politikern, die es nicht wagen, ihre Forderungen direkt vorzubringen.“

      Diese Bismarck zugeschriebene Äußerung (klingt mir dafür fast etwas zu aktuell) fasst das ganze Dilemma zusammen.

      Frankreich ist dabei, weil man das Nachkriegsdeutschland irgendwie unter Kontrolle bringen musste (insbesondere die Bundesbank) und es für Frankreich preiswerter war als ein neues Versailles.

      Benelux ist dabei, weil die Kleinen zwischen den Großen sonst schnell unter die Räder kommen.

      Der Club Med sowie alle Nettoempfängerländer sind aus offensichtlichen Gründen dabei.

      Die Engländer sind eher versehentlich dabei, weil sie dachten, dass es um Freihandel geht.

      Keines dieser Länder hatte jemals eine konkrete Absicht, seine eigene Staatlichkeit in den Vereinigten Staaten von Europa aufgehen zu lassen.

      Ausser den Deutschen. Die Glauben immer noch, dass es eines Tages auf friedlichem Wege dazu kommen wird. Dass die anderen ihre staatliche Souveränität in entscheidenden Punkten gerne behalten möchten, ist den Deutschen herzlich egal, was – historisch betrachtet – keine gute Konstellation ist.

      Zum Thema Verfassung: den Versuch gab es doch schonmal. Wir wurden erst gar nicht gefragt, aber andere haben das dann ohnehin abgelehnt (gell, Frau Heuse?).

      Solange das Europäische Parlament nicht in freien, gleichen und geheimen Wahlen gewählt wird, ist es für mich kein echtes Parlament und hat keine echte demokratische Legitimation. Wollten Sie darauf hinaus?

      Demokratietheoretisch bewegen wir uns mit dem Europäischen Parlament quasi auf dem Niveau des preussischen 3-Klassen-Wahlrechts. Aber glauben Sie ernsthaft, dass die anderen Mitgliedsstaaten es jemals zulassen werden, dass sich daran etwas ändert ?

    • Fluch der bösen Tat:
      Zurück (z.B. zur reinen Freihandelszone) wollen die meisten Bevölkerungen Europas eher nicht. Vorwärts Richtung Bundesstaat will aber auch keiner so wirklich.

      Aber der so verlängerte Schwebezustand dazwischen ist leicht erkennbar die schlechteste aller denkbaren Welten.

      Gruss,
      Thorsten Haupts

    • Ich warte ja auf den Tag, an dem sie TTIP wieder neu auflegen.

    • Und die Grünen dann auch mitmachen.

    • TTIP - die Grünen dann auch mitmachen
      Don,

      natürlich machen Sie mit – solang sie den Rüssel im Sautrog haben!

      (Ist ja auch nicht schlimmer als die Freiheit am Hindukusch…)

    • Warten auf Godot .... oder TTIP
      Werter Don, da wünsche ich Ihnen viel Geduld, nachdem Sie in einem der letzten Blogs noch acht Jahre Trump prophezeit haben. Nach den 8 Jahren ist die Welt dann vielleicht eine andere, Handelsabkommen sind vielleicht moderner, zivilgesellschaftstauglicher geworden, oder sie werden tatsächlich auf reine Handelsabkommen herabgestuft, da weitergehende Vereinbarungen (wie Investitionsabkommen) nur noch zwischen (Rechts-)Staaten geschlossen werden, wo beide Seiten sich darauf verlassen können, dass ausländische Unternehmen vor den Gerichten des Vertragspartners fair behandelt werden.

      Zu „EU“ als Klassenkampf- und Deregulierungsinstrument in einer der Leserzuschriften: Vielen Dank für die Welterklärung. Dass die EU inzwischen wieder mächtig gerne reguliert (Stichwort: Bankenunion), ist Ihnen aber schon aufgefallen? Wohl doch, denn in anderen Leserzuschriften wird sich ja gerne darüber echauffiert, dass die EU angeblich alles und jedes regelt. Mir ist daher nicht ganz klar, worauf sich die EU-Kritik denn nun gründen soll: reguliert sie zu viel oder zu wenig?

  127. Orwell-Speech
    Politik und Medien verdrehen „rechts“ und links“, „reaktionär“ und „modern“.

    Neoliberal verkleidet sich als „links“ und „modern“, reaktionäre Politik, die gegen einen gesellschaftlichen Fortschritt gerichtet ist, sieht sich als „konservativ“.

    Kampf für den Erhalt eines antiquierten Systems wird als Kampf für die Moderne angesehen.

    Politik, welche die Einhaltung von Recht und Verfassung fordert, wird als „rechts“ und „Nazi“ bezeichnet.

    Begriffliche Totalkonfusion in einer niedergehenden Gesellschaftsformation.

  128. Der Botschafter ist nicht bei Trost.
    Sharia Chebli ist nicht schön. Jeder Kieferorthopäde ist bei ihrem Anblick – um ein Lieblingswort der Empörungsjongleuse zu verwenden – […]
    .
    Wo lernen die Botschafter des Landes der Beheimateten Stil und Geschmack? [editiert, nicht diese Töne. Don]

    • mittlerweile hat er sich entschuldigt
      für seinen schlechten Geschmack.

      Leider nicht. Nicht jeder ist ein Oscar Wilde.

      *der soll bei einer Gerichtsverhandlung wg. vorgeworfener Homosexualität mit Blick auf den Kläger gemeint haben, ob man ihm zutraue, sich mit einem so häßlichen Menschen einzulassen.

  129. Ein zerstörtes Land mit einer verheerenden Justiz
    11 Jahre. Davon ein Teil Untersuchungshaft, wird also „verrechnet“. Bei guter Führung Absitzen eines Drittels der Haftzeit. Maximal drei Jahre. Nach einem Jahr erster Freigang, um sich an anderen Kartoffelfrauen erproben zu können.
    .
    Die Opfer dagegen bekamen lebenslänglich.
    .
    Die Muslime haben ja recht: ein Land der Feiglinge und Kriecher. Täter werden hofiert und von „Recht“ und „Richtern“ geschützt. Opfer bekommen von Gesetzgeber und Justiz noch einen Tritt.
    .
    https://www.welt.de/vermischtes/article169819683/Reuelos-Der-boese-Geist-in-der-Horrornacht.html

    • Ich denke, der wird bei der erstbesten Gelegenheit abgeschoben.

    • die goldenen Brücken
      in der Urteilsbegründung – auch kaum nachvollziehbar, auch wenn man Opferschutz voraussetzt.

      Alles kein Einzelfall, leider.

      Auf einer Waage, auf der einen Waagschale, eine dicke Lippe, um die zwischen Büchern in FFM gebettelt wurde, auf der anderen unzählige ähnlicher Fälle, in allen Variationen. Medial natürlich reziprok, quasi.

    • @ Don: bei erstbester Gelegenheit abgeschoben ?
      Wie denn, dazu müsste erst einmal ein gültiger Pass her. Wird, wenn überhaupt nur mit viel „nützlichen Aufwendungen“ vom Heimatland zu erlangen sein. Und bestimmt findet dann ein findiger vom Staat über Prozeßkostenhilfe finanzierter Rechtsbeistand spätestens beim EUGH ein Abschiebehindernis.

    • Sorry, aber das ist einfach Quatsch.
      Für eine Vergewaltigung 11 Jahre sind eine ziemliche Hausnummer. Ich habe nichts dagegen, dass Sie offenbar jeden Kriminellen für echt lebenslang hinter Gittern sehen wollen, aber das ist nicht das offizielle Ziel unseres Strafsystems. Und wenn ich mir die Zustände in den USA so ansehe – mit dem „Three Strike“ System lebenslänglich für 3 geklaute Äpfel eines der härtesten Strafsysteme der Welt – möchte ich auch nicht tauschen.

      Oder einfacher – bisher hat mir niemand praktisch zeigen können, dass maximale Härte des Strafrechtes in irgendeiner Verbindung zu Minimierung der Verbrechen steht. Und das letztere ist (gesellschaftlich) auch mein Ziel. Nach Poppers goldener Zivilisationsregel: Minimize Pain.

      Gruss,
      Thorsten Haupts

    • Minimize Pain, Herr Haupts?
      Dann hätten wir 2015 die Grenzen schließen müssen. Das hätte sehr viel Pain minimized.

      Ein Strafsystem entwickelt sich innerhalb der Gesellschaft, für die es gilt und ist abhängig von der Sozialisation der Mitglieder dieser Gesellschaft. Bei Menschen, die anders sozialisiert worden sind, funktioniert es nicht.

    • Eher nicht...
      Da diese, in Hinsicht auf Wiederholungsgefahr, lebende Zeitbombe angeben hat, in Ghana einen Schwager getötet zu haben, werden Abschiebungsgegner mit der dortigen, zwar sogar laut Amnesty International seit 1993 nicht mehr vollstreckten Todesstrafe argumentieren. Ich bin ratlos. Was macht man mit solchen Männern wie Eric X. oder Hussein K. – mal davon abgesehen, dass sie sich illegal hier aufhalten, gar nicht erst ins Land hätten kommen dürfen und falls doch, stante pede wieder abgeschoben gehört hätten? Das hehre Prinzip und seine militanten Reiter*nnen hinterlassen für meinen Geschmack zu viele Opfer bei der Zivilbevölkerung.

    • Sicherungsverwahrung, wegen akuter Gefährdung der Bevölkerung?
      Da wird Juristen schon was einfallen, wenn man sie dazu auffordert.

      Und gar nicht erst reinlassen. Grenzen lassen sich nämlich sichern. Echt.

      Gruss,
      Thorsten Haupts

  130. Fehlende Gewaltenteilung in EU und EZB
    @Oberländer – Sie haben Recht, Juncker statt Junker. Schuld ist die automatische Verbesserungsfunktion meines Appleprograms. Die kennt anscheinend nur den preußischen Junker…. Und nicht den europäischen mit “ck”. Die verbessern so schnell, da habe ich es nicht gemerkt.
    .
    @H. v. Goslar – Der Vertrag von Lissabon verstößt gegen das deutsche Grundgesetz, insbesondere gegen die ersten 19 Artikel. Denn einem deutschen Bürger wird im GG Schutz gegen Übergriffen garantiert – und zwar unwiderruflich, siehe Paragraph 19. Darin ist das deutsche GG eine Ausnahme innerhalb der europäischen Länder (Ergebnis des dritten Reiches und der Judenverfolgung). Aber der kleine deutsche Mann in der EU ist der Willkür der Vorgesetzten ausgeliefert, denn es gibt keine unabhängige Justiz, die für kriminelle Aktivitäten innerhalb der EU zuständig ist. Das bedeutet auch, dass kein Staatsanwalt morgens unverhofft vor der Tour der EZB stehen kann, um Akten einzusehen und mitzunehmen. Korruption wird kein Einhalt geboten. Der zweite Senat des Bundesverfassungsgericht wußte das sehr wohl. Aber bei den Verhandlungen war das kein Thema, denn den Klägern ging es um den Einfluss des Bundestags und nicht um die Grundrechte des kleinen Mannes und der Korruption in der EU. Herr Voßkuhle und co. stellten sich auf den Standpunkt: ‘Wo kein Kläger, da kein Richter“ – nullo actore nullus iudex’. Fand ich eine ziemlich schwache Haltung des hochlauchten Richters.
    .
    @Bemaba – Europa fehlt eine Verfassung, die dem rechtsstaatliche Prinzip der Gewaltenteilung genügt. Dazu gehört nicht nur ein Parliament mit demokratischen Rechten, sondern auch eine unabhängige Judikative. So eine Verfassung aufzusetzen, ist nicht schwer. Was fehlt, ist der Wille. Die bestehenden Regierungen ist der Mauschelkurs lieber und gewissen hohen EU und EZB Beamten auch.

  131. SIEMENS UND ulFuM
    @Thorsten Haupts

    werter Herr Haupts, was ist denn inhaltlich falsch bei mir heute um 14:03, es geht doch in diesem Blog hier und heute um die Grünen und ihre HelfershelferInnen wie z.B. ulFuM. und um die Folgen irrationaler Politik in CDU und bei den sog. Grünen.

    haben sie noch Fragen offen zum Wahlergebnis in Görlitz (wo Siemens jetzt Fabriken schliesst) mit KanzerInnenwahlverein 27 % und AfD 33 %.

    oder betreiben sie noch Schönrednerei ! oder schon Ursachenforschung was Frau alles richtig gemacht hat ?

    und dann noch: sind sie Promotor der Rechtschreibreform und wenn ja: welcher ?

  132. JUnker For Ever !
    @Der Tiger

    ist so schön, wie sie über die Deiche sausten heute…………..ich sauste im EmpacherR10 dafür über das Wasser.

    aber jetzt mal im Ernst und zu Junker:

    die schwedische Aussenministerin berichtet erneut über einen Vorfall in Brüssel, von einem Vorfall auf „höchstem Niveau“, sie meint natürlich das poltitische Niveau. siehe Prantlhauser Bote !

    wo könnte dies höher sein als bei Tätschel-JU, der ja auch gerne küsst ?

    die Frau nennt keine Namen, wahrscheilich ist ihr entfallen, wer damals neben ihr sass, ja der Schock eben. ein „JEMAND“ legte etwas auf ihren Schenkel, ob Ober- oder Unterschenkel lässt sie offen. Ihr Tischnachbar begrapschte sie, sagt sie. vielleicht ist ihr aber auch nur ein Hähnchenschlegel vom Teller auf den Rock gefallen und das hat sie erschreckt !

    JU war das sicher nicht, denn kräftig Rotwein wurde ja erst anschliessend getrunken, dass er so früh am Abend aus der Rolle fällt glaube ich kaum.

    • Landesüblich eben
      Das von Ihnen Beschriebene gehört zu den gängigen Luxemburger Tölpeleien. Peinlichem begegnet man dort auf Schritt und Tritt.
      Inzucht, so wird von manchen vermutet.
      Kleinfürstentümliche, unappetitliche Unausweichlichkeiten, die mit unerklärlichem Selbstbewusstsein daherkommen.
      Daß von dorten große europäische Impulse ausgehen sollen,
      ist ein schauerlicher Witz.

  133. GERECHTIGKEIT?
    Es ist nicht nur eine Frage, die Merkel und ihren Kanzlerverein betrifft. Der SPD ist der kleine Mann auch egal. Schulz, als ehemaliger Präsident des Europaparlaments, hatte genug Insider Information, um zu wissen, wie es um die Judikative da steht. Statt das Thema aufzugreifen, hat er über Gerechtigkeit philosophiert. Gerechtigkeit ist in erster Linie die Möglichkeit, sich an ein unabhängigen Gericht wenden zu können. Keines der europäischen Gerichtshöfe ist unabhängig, denn die Richter werden auf vier Jahre verpflichtet, und diese Verträge sind erneuerbar. Die Richter sind also von der Gunst ihrer Arbeitgeber abhängig. Zum Vergleich: Deutsche Richter haben eine lebenslange Anstellung oder – wie die am Bundesverfassungsgericht, 12 Jahre ohne Wiederwahl. Ich koche heute noch vor Wut, wenn ich daran denke, wie der Präsident des Bundesverfassungsgericht (der der SPD nahesteht) seine Erklärung des Lissabon Urteils mit dem Satz anfing: “Das deutsche Grundgesetz steht hinter Lissabon.”

  134. da solten wir doch gleich mal
    bei unseren Wasserwerken nachfragen,
    was da so alles bei der Aufbereitung zugesetzt wird (neues Arbeitsfeld für die Grünen, wenn sie denn den eigenen Ast
    absägen wollen) – vordringlich wäre das
    in Berlin(-Mitte). Vielleicht auch in Seehofers Heimatgemeinde.

  135. Wasserfrage; Mein Glück, lebe als Landpomeranze mit Pumpenschwengel, wenn's klemmt
    Könnten auch Nestllé fragen. Oder wer war der Wasserbetreiber vorher. Französische Firma. Name entfallen. So geht’s. Viel Wasser, viel Erinnerungsvermögen. Nicht mehr da.

    • Ist´s vielleicht diese hier:...
      „SUEZ Global aufgestellt, vor Ort präsent

      SUEZ ist eine internationale Unternehmensgruppe für industrielle Dienstleistungen und Lösungen, die sich insbesondere auf den Schutz und die Wiedergewinnung von Ressourcen spezialisiert hat.“
      .
      Fahren teilweise bei uns schon den Müll weg. Die französische Bourgeoisie mit Suez-Aktien muss schließlich, wenn schon nicht mehr mit Kanal-Durchfahrtsgebühren, anderweitig bei Laune gehalten werde. Und was käme da besser in Frage als EU-weite Ausschreibungen?
      .
      Und dann schaut sie Euch an, die Mimik und Restkörpersprache (in theologischer Formalgestik mit dem Händchen den Flug der Seele nachahmend bei der Segelohrigen mit den 3 Buchstaben) bei den Sondierungsgesprächen. Die Erregung, die zu unnatürlich lächelnden Fratzen verzogenen Visagen, mit denen sie an die Tröge drängen. Es fehlt nur noch das Grunzen (oink, oink…). Jamming-Cem glaubt sogar ein Witzchen gerissen zu haben, als er auf den Einwand des nordischen Advokaten*, die Grünen erst besser „abklopfen“ (was gibt es da denn für Unsicherheiten?) zu müssen, damit antwortete, dass „die FDP“ in den letzten 4 Jahren so selten im Parlament zu sehen gewesen sei. Ein wahrhaft fulminanter Brüller.
      .
      * Ein angedeuteter Handkuss mit dieser Person kommt der Vorstellung gleich sich ulF in Strapsen oder Lackleder mit aufgesetzter Gasmaske aus sowjetischen Beständen zu imaginieren. A propos Gasmaske, jede Menge Altmodelle der Sowjetarmee habe ich jetzt am letzten WE auf dem Fest der Nationen in Arezzo am Stand von Russland gesehen. Da wird ein Land mit Gasmasken, Klappspaten, Offizierstellermützen und Patronen-Imitationen vorgestellt bzw. in Verbindung gebracht. Wie irre ist das denn? Da lobe ich mir den deutschen Stand mit Thüringer, Schweinshaxen (Stinci), Bretzeln und Hendln.
      .
      Btw, hat übrigens jemand schon ihr marmifiziertes (bitte nicht „mumifiziert“ lesen) Antlitz in der Art der römischen Kaiser auf der neuen Zeitschrift CATO gesehen?)
      .
      Bitte, bitte, tut uns das mit den Grünen nicht an. Als Dankesgelübde für ein Scheitern und Neuwahlen biete ich an in der Woche nach Bekanntgabe von Neuwahlen die letzten 20 m zur Schlachtplatte im Erlenbacher Besen auf Knien zu rutschen und nur reinen Lemberger Barrique ohne Trollinger-Verwässerung zu trinken.
      .
      Wem das jetzt wieder zu ADHS-ig oder zu detailverliebt oder zu auskunftsfreudig war, möge es einfach überlesen. Ich kann hier übrigens auch nur den meisten, aber nicht allen Beiträgen folgen.
      .
      Don-San, das war die Antwort auf eine Frage.

  136. @Dieter Rose
    Da gibt es noch viel schönere Sachen. Warum dürfen niederländische Gülletankwagen in Deutschland geleert werden? Weil es in den Niederlanden das „meststoffenwet“ gibt. Wenn der Tanker beim Bauern die Brühe lädt, wird sofort eine Probe genommen. Die wird via GSM dem Landwirtschaftsministerium (Teil des Wirtschaftsministeriums) zugestellt. Und das Ministerium entscheidet aufgrund der Daten, wo das Zeug injiziert werden darf.
    Unsere Nachbarn haben der damaligen Agrarministerin, Frau Aigner, CSU, vorgeschlagen, dieses System zu übernehmen. Die hat das abgelehnt, denn in Deutschland genüge das Formular des Abfallkontrollscheins (womit die Autos fahren, die vorn und hinten ein schwarzes „A“ auf einer weißen Tafel haben) und was der Fahrer dort in den Papieren eingetragen hat, was er wohl befördern täte.
    Was den Nachbarn an Gülle-Zusammensetzungen nicht gefällt, bieten sie in Deutschland an und zahlen viel Geld, bei uns verklappen zu dürfen. Wir hatten hier an den Rheinwiesen bei Stromkilometer 750 bis 751 schon auf einem Quadratkilometer 180.000 Liter. Denn es sind Tankwagen mit 30.000 Litern Ladevolumen. Die wiegen auch nicht 40 t, wie bei uns vorgeschrieben, sondern 50t, wie in den Niederlanden zulässig. Technisch ist das richtig. Denn die Tanker werden voll beladen. Bei nur 3/4-Ausladung würden die wegen des Schwalls der Brühe bei jeder Gelegenheit umfallen. Das ist aber unserer Verwaltung, sprich Wasser- und Schifffartsdirektion samt Stadtverwaltung Meerbusch alles völlig Neuland.
    Uns wurde aber schon angekündigt, dass die Wasserpreise steigen, weil die Wasserwerke das Nitrat nicht mehr herausbekommen mit der bisherigen Technik.
    Dasselbe ist in Niedersachsen in der Gegend von Vechta und Cloppenburg auch schon passiert. Die betroffenen Wasserwerke wurden erst mal stillgelegt. Wir kippen die Schei$$e in die Böden rein, machen das Grundwasser kaputt und dann filtern wir dieselbe Schei$$e wieder heraus. Wie wir in der Zwischenzeit unsere Ackerböden ruinieren, interessiert offenbar nicht.
    Die Grünen, so habe ich vernommen, haben das Thema in Niedersachsen nicht zur Sprache gebracht. In der Gegend, wo der Kittel am meisten brennt.
    Wenn wir Steuerzahler nicht langsam anfangen, solche Leute zu wählen, die solche Themen angehen, müssen wir uns nicht wundern, dass Dummschwätzer, Nasse-Pappe-Bohrer, Koofmichse und Vollpfosten in den Parlamenten herumturnen.
    Wieviele Firmen hat der Heiopei-Staatssekretär im Finanzministerium, der aus Ahaus-Ottenstein, bisher gegründet? Aktuell bin ich bei zwei Stück.
    Parlamentsarbeit lastet heute keinen Parlamentarier mehr aus. Da muss gegründet werden. Aber nichts in Sache Gülle.


    • Das Problem ist schon mindestens 35 Jahre alt, denn schon damals gab es am Oberrhein Nitratprobleme und den „Güllegürtel“ bei Vechta/Cloppenburg, von dem mir ein Lkw-Fahrer erzählte.
      Man ist die Stadtbrände durch Brandmauern losgeworden, man konnte den Zuckermangel mit Zuckerrüben bekämpfen, warum zum Kuckuck bekommt man keine verträgliche Gülleverarbeitung hin?

  137. Homofeindlich?
    Der Grünen-Spruch „Sei ein Mann – wähle eine Frau“ ist ja sowas von … also wirklich, als ob man als Mann auch andere Wahlmöglichkeiten hätte.

    Solche Sprüche wären in Deutschland (bes. Köln und Berlin) ein Fall für den Staatssschutz ;-((

  138. Der Fischer Joshi
    Auch Erfahrung ist kein Garant für Substanz – insbesondere bei den Grünen nicht.

    http://www.faz.net/-gpg-92z5e?GEPC=s3

    Der prügelnde Taxifahrer Joschka Fischer belegt dies aktuell eindrücklich.
    Bestechend ist vorallem seine „Argumentation“ für die inhaltliche Linie von der NSDAP zur AfD.

    In seiner Phantasie sieht er Bilder des Zweiten Weltkriegs, wenn er Gauland oder Höcke reden hört. Bestechend!
    Welch großen Geist das Außenministerium 2005 verlor.

    Assoziation = Die Kausalität des auf Reize abgerichteten geistig Armen (in diesem Fall und auffallend häufig hier die des Grünen).

    Aber hierbei ist ihm zuzustimmen: ‚The Times They Are a-Changin‘.

    Nur ganz anders als sich Fischer das vorstellt. Siehe aktuell Österreich, oder vor wenigen Wochen die BTW, oder Brexit, oder Trump, oder Wilders, oder Le Pen, oder SD in Schweden, oder oder oder…
    Und das sind nur wenige politische Beispiele für einen beobachtbaren grundlegenden Wandel des Zeitgeistes. Auch in Deutschland; auch wenn hier mal wieder alles länger dauert bedingt durch zum Mäusemelken stark ausgeprägte Obrigkeitshörigkeit und Mediengläubigkeit.

  139. Ein Interview im Spiegel war es, die FAZ hat "lediglich" multipliziert
    Ein Interview von AfD Hatern mit dem AfD Verteufler „vor dem Herrn“ für Contra-AfD Rezipienten (Spiegel-Leser*), also richtig homogenes Gebräu. Surprise surprise was da hinten übelriechend bei rauskommt. Wird das – für den Alt-68er – „honoriert“? Also gibt’s Kohle hinten(d)rein?

    Spaltet halt weiter und weiter. Cui bono?

    Kann den bitte mal jemand anzeigen wegen Hateverhetzung? Oderso.

  140. colorcraze sagte am 20. Oktober 2017 um 09:08 Uhr
    „Das Problem ist schon mindestens 35 Jahre alt, denn schon damals gab es am Oberrhein Nitratprobleme und den „Güllegürtel“ bei Vechta/Cloppenburg,….“
    .
    Joooh, ammenort, am Oberrhiii, aber jener Güllegürtel um Vechta/Cloppenburg (wo man übrigens auf seiner Skandinavienreise, die Autobahn verlassend, z.B. in Emsteck, hier und da vorzügliche Sülze mit Bratkartoffeln essen kann (min Frau un die Kinners schwärmen 42 Jahre danach noch davon) würde ich große Bedeutung zumessen. Vor allem, nachdem ich hier im Blog, kaum aus Hesperien zurück, Artikel zu lesen bekam, dass sich unsere muslimischen Erbnachfolger Gedanken darüber machen, nein, jetzt schon, nachdem sie nicht einmal beerbt sind, Forderungen nach eigenen Gräberfeldern erheben.
    .
    Ja wissen DIE denn nicht, dass die Erde der Ungläubigen, nicht nur auf Friedhöfen, nach Seuchen, Stammesfehden und anderen Kriegen über zehntausende von Jahren hin vom zerfallenden Fleisch Ungläubiger kontaminiert ist? Ein zertifiziert sicheres Ungläubigen-Grabkataster besteht bekanntlich nicht. Ein kompletter Erdaustausch des Ungläubigenlandes wie etwa in Seveso, wird schwierig werden. Und vor allem wohin damit in einem irgendwann später eingetretenen „vor Wien“?
    .
    Nicht dass dieses Problem mir neu wäre. In unserer, schon quasi halb in osmanischen Besitz übergegangenen Großgemeinde, bestattete man in unserem Vorort ein verstorbenes muslimisches Kind in kaum Armabstand neben Ungläubigen. Dieser Zustand muß den Angehörigen in Osmanien unerträglich gewesen sein. Das gläubige Kind wurde jüngst ausgebuddelt und in würdige Erde expediert.
    .
    Und wie komme ich jetzt auf den Schweinegürtel unterhalb des Nordseestrandes? Don mit seinen Dschornalisdischen Ressourcen des Muttimainaalfängers könnte doch einmal in Erfahrung bringen, ob die Dichte der wahren Gläubige im Schweinegürteldunstkreis nördlich der Linie Hannover-Großenkneten (dadadad im Landkreis Meppen) sich signifikant von der grüngewünschten Populationsdichte von „Deutschland verrecke“ unterscheidet.
    .
    Wenn ja, melde ich hiermit ein Problem-Lösungspatent für Deutschland an.

    • Aller liebster DdH,
      hoffe Sie haben nicht allzu oft Kontakt mit Dionysos Künsten gehabt in Hesperien.
      Weil wir brauchen Ihre weitverzweigten lyrischen Tendenzen im Land der vergangenen Dichter und Denker wie die Marmelade auf dem Biobrötchen.
      Als Imperator der Pontifexe erteile ich Ihnen vollste Absolution – meinetwegen auch für unser germanisches Gerstengebräu
      http://www.das-oldenburger-pferd.de/images/Friesland/jever_bier.jpg

    • Ungläubige und Schweine
      Die Gläubigen scheuen sich nicht, die über Jahrtausende mit dem Blut
      von Ungläubigen und geschlachteten Schweinen getränkte Erde Europas
      zu okkupieren.
      Im Grunde ist das denen völlig gleichgültig.

      Ihr Aberglaube läßt sich aber wunderbar funktionalisieren um ihn
      den Ungläubigen um die Ohren zu hauen.

      Die huldigen nämlich fanatisch dem Aberglauben der „Religionsfreiheit „
      und sie entsagen Recht und Vernunft, nur um die Gläubigen der Wahren
      Religion zu kalmiereren.

      Und sei es auch nur bis zu deren nächsten Forderungen;
      Die werden nämlich von Fall zu Fall am laufenden Band ausgehandelt.
      Und das — Inschallah—erfolgreich.

  141. nicht schlecht
    gemacht dieser blog-artikel. leider wurden die grünen in österreich von sogenannten bobos und feminazis übernommen. pilz musste nicht versprechen dass er sachliche arbeit leisten kann. immerhin haben dies 4% der österreicher erkannt. dafür bedurfte es keiner werbung. denn der wahlkampf des hrn. pilz dauert bereits 30 jahre. jede/r kennt den hohen wert der funktion des hrn pilz. seiner arbeit hätte ich gern auch 40% gegönnt. ich vermute es wäre auch der person pilz recht wenn man seine arbeit etwas eigenständiger bewerten würde – und nicht mit seiner person zu sehr verbindet (abseits von sympathie und antipathie).

  142. Wählerstromanalyse
    Ich stimme in vielem überein, empfehle aber, sich die Wählerstromanalyse anzusehen. Die Grünen haben mehr WählerInnen an die SPÖ verloren als sie behalten haben, sie haben aber auch an die ÖVP und sogar die FPÖ verloren. Die an die FPÖ verlorenen Stimmen alleine hätten auf die 4% gereicht.

    Die Nachwahlmeldungen der grünen Funktionäre und nahestehender Medien legen nahe, dass man der Meinung ist, dass die Stimmen von Ex-GrünwählerInnen eigentlich den Grünen gehören und diese abtrünnigen WählerInnen jetzt sicher Schuldgefühle haben und das schon längst bereuen. Die Vorstellung, dass Leute viele Dinge nicht teilen und die Grünen als kleinstes Übel bzw. auch wegen der Skandalabstinenz gewählt haben, ist inkompatibel mit dem Sektenfeeling im internen Diskurs.

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