Deus ex Machina

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Über Gott und die WWWelt

Medien, Kunst, Sex: Die Weinsteins im Kulturdorf lassen

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Es gibt da einen bemerkenswerten Beitrag im Guardian. Der Guardian ist vom Weinstein-Skandal selbst betroffen, zwei frühere Mitarbeiter der linken, britischen Tageszeitung gehören zu denen, die bislang wegen Anschuldigungen des sexuellen Fehlverhaltens ihre Arbeit verloren. Der Guardian weiss also, dass er auf der einen Seite zwar Feministinnen wie Jessica Valenti schreiben lässt, aber auf der anderen Seite Leute beschäftigt hat, deren Verhalten im krassen Gegensatz zur Blattlinie und den von ihnen verfassten Artikeln stand. Es erinnert ein wenig an Harvey Weinstein, der selbst ein liberales, feministische Anliegen unterstützendes Aushängeschild Hollywoods darbot, aber sein eigenes Verhalten war den Anwürfen zufolge ganz anders. Der Guardian jedenfalls beschäftigt sich mit der sogenannten “Shitty Media Men”-Liste, auf der 70 Namen von problematischen Vertretern der Branche vor allem aus New York zusammen mit ihren Verfehlungen aufgeführt werden.

Wer gedacht hätte, dass der nach weiteren Informationen gierende Guardian als Aufklärer die Namen veröffentlicht, sieht sich allerdings getäuscht. Es gibt zwar inzwischen mit dem Publizisten Leon Wieseltier einen Fall, der auch auf der Liste stand, seinen Job verlor und sich veranlasst sah, sich für sein Verhalten zu entschuldigen – insofern ist es zumindest plausibel, dass die Liste kein Hoax rechtsextremer Kreise ist, die linke Journalisten beschädigen wollen. Die Guardian-Autorin Helen Gould beschreibt die Liste als eine Zusammenstellung der Notwehr, um Betroffene vorab still über Problemfälle zu informieren. Sie fordert dann eine kulturelle Änderung der Gesamtsituation, damit Fälle wie jene 70 nicht mehr vorkommen. Es geht also nicht primär darum, 70 vermutete Skandalpersonen in den Medien für ihre Taten haftbar zu machen, sondern um alles und jeden. Um die gesellschaftliche Realität, die geändert werden soll, um die Machtverhältnisse, um den Siegeszug des Feminismus.

Darüber kann man nur lächeln, wenn man selbst in linken Projekten mit feministischen Ansprüchen tätig war und Fälle kennt, sei nun in fortschrittlichen Medien oder in sozialen Kontexten, in denen mittelalte Frauen mit Minderjährigen für die Männerseite reichlich frühe sexuelle Erfahrungen teilten. Die Geschichten sind in diesem Kontext wie immer, es gibt eine von den 68ern herrührende, eher distanzlose Feierkultur, die Einnahme von Drogen ist nicht wirklich atypisch, und rückblickend würden die beteiligten Frauen heute vermutlich auch das sagen, was Harvey Weinstein zu seiner Verteidigung angebracht hat: Dass sie eben aus einer anderen Zeit stammen. Diese Verteidigungslinie gab es auch beim Skandal um den sexuellen Missbrauch von Kindern im Umfeld der damals noch jungen grünen Partei, oder bei anderen Vertretern der Öffentlichkeit, die sich in Folge der sexuellen Revolution provokant gaben, und derartige Aussagen heute nicht mehr treffen würden. Ich will das hier nicht bewerten – kaum zu bestreiten ist jedenfalls, dass die westlichen Gesellschaften bis in die 60er bis 80er Jahre von rigiden Sexualnormen dominiert waren, und bei deren Durchbrechung tatsächlich bisweilen wenig zimperlich argumentiert, mit fragwürdigen Gruppen koaliert und gehandelt wurde. Ich habe mal ein Interview mit einem Starphotographen gemacht – heute ein alter Mann, verheiratet, Kinder – und der meinte, man könnte das nicht vergleichen, damals seien die Drogen viel weicher gewesen, und der Sex wurde als gewünscht vorausgesetzt – das wusste jeder, deshalb wurde man Teil der Bewegung, und wer das nicht wollte, war einfach nicht in diesen Kreisen unterwegs, nach deren Details nun lüstern im Guardian gefragt wird.

Der Photograph, der früher wüste Backstage-Orgien abgelichtet hat, macht heute Portraits bekannter Künstler und Politiker, und ist, wie so viele aus dieser Generation, im Mainstream angekommen. Andere haben sich totgefixt oder umgebracht, vielen Heroen war kein langes Leben beschieden, 2016 hat uns das noch einmal deutlich vor Augen geführt. Die Gesellschaft jedoch hat sich mit dem Erbe der sexuellen Revolution in Form einer allgemeinen Sexualisierung arrangiert – was man am Aufschrei merkt, wenn plötzlich eine junge Muslima meint, im schwarzen Burkini ihre Runden zwischen der Rentnerinnenschwimmgruppe in bunten, freizügigen Badeanzügen drehen zu können. Pornographie ist leicht verfügbar, und statt Perversionen der Vergangenheit gibt es heute einfach Kategorien von Wunschdarstellungen. Bei Elitepartner findet man das erwartete Vermögen des Anderen, bei den diversen Seiten für düstere Leidenschaften kann man sich die nächste Traumorgie zusammenklicken. Wer in den Medien heute homosexuelle Praktiken verurteilen würde, bekäme schnell den Ärger der Lobby zu spüren. Wir leben in einer Gesellschaft, die Wagenladungen von Halbnackten inzwischen auch von konservativen Parteien auffahren lässt, und die gleichzeitig selbstgerecht und mit Medienunterstützung Gruppen blockiert, die für ein traditionelles Familienbild stehen.

Um das klar zu sagen: Ich war mit schwulen Freunden auf dem Hans-Sachs-Strassenfest, als das noch kein Mainstream war, und empfinde Abtreibungen als Ausdruck des gesellschaftlichen Fortschritts, der mit Zähnen und Klauen verteidigt werden muss – ich weiss nämlich noch, was für ein Drama das im Bayern der 90er Jahre war. Sex hat diese Gesellschaft zum Guten verändert und ihre Fundamente komplett neu organisiert, und vor allem wurde Sex demokratisiert: Der Markt, vor allem im Internet, macht möglich, was früher in kleinen Kreisen machbar war. Ich könnte rückblickend auch #metoo twittern, einfach, weil eine bekannte amerikanische Schriftstellerin das Morizz in München schätzte, und ich eine Stunde dort auf sie wartete: Das, was heute als “unwanted advances” Karrieren beenden kann, war in diesem Raum gegenüber allein herumsitzenden Männern völlig normal. Allein die Anwesenheit galt als Zeichen der Verfügbarkeit. Ich habe das aber nicht als Belästigung empfunden. Und wenn ich auf der Strasse gewartet hätte, wäre es schlagartig vorbei gewesen.

Feministinnen im Guardian und in anderen Medien wollen nicht an die Shitty Media Men in ihrem eigenen Morizz heran, sondern lieber das gesamte System vor der Tür ändern. Sie gehen von einer Rape Culture aus, aber ich, als Wanderer zwischen den Welten, sehe darin die Liste der vor allem betroffenen Medien: Darunter sind auch Vice, Mother Jones und Buzzfeed, die sich den Feminismus auf die Stirn gemalt haben. Kunst, Kultur, Theater, Medien, Film, diese Szenen sind durchsetzt mit den Bunten, den Kreativen, den Säufern, den Anderen, den Freaks und generell denen, die im engen Korsett einer reaktionären Gesellschaft keine Chance hätten. Die gesellschaftliche Veränderung zur Dienstleistungsgesellschaft bringt es aber mit sich, dass in diesem Bereich nicht mehr jeder ein Caravaggio, eine Lee Miller, ein Hendrix, eine Sackville-West, ein Cohn-Bendit oder eine Kiki de Montparnasse ist. Die Folge ist, dass nun die Trennschärfe verloren geht: Metoo ist aus Sicht der Betroffenen oder sich betroffen Fühlenden undifferenziert alles von den widerwärtigsten Erscheinungen der Pädophilie bis Verhaltensweisen der Annäherungen oder Komplimente, die nur Lieschen Müller-Chebli aus dem HU Genderseminar wirklich schockieren. Aber nicht diejenigen, die zur eigenen Freude und Erholung die Clubvorhöfe der Kreativbranche besucht haben. Für die Nachgeborenen reicht es, wenn sie einmal eine alte Ausgabe der Tempo um 1990 herum lesen. Da findet man freizügige Texte, die heute von keinem Medium mehr abgenommen würden, das auf der anderen kein Problem hat, Antifagewalt zu fördern.

Das weiss jeder, der damals dabei war. Es gab zwei Sphären, die einen tanzten am Montag morgen im Springbrunnen vor dem Parkcafe und die anderen fuhren von der Familie aus daran vorbei zur Arbeit. Wir sangen in Zegna und Moschino höhnisch “Holzfällerhemd und Samenstau, er studiert Maschinenbau”. Extrempositionen, Abgrenzung vom Normalen, Hedonismus und hemmungsloses Überschreiten von Grenzen gehörten zum Prinzip der Selbstdefinition. Wir hatten damals in den späten 80er Jahren das Glück, dass wir die Hippies schon abstoßend finden konnten, und uns nicht sexuell, sondern luxuriös revolutionär geben durften. Aber das, was wir damals alle, gleich welches Geschlecht oder welche sexuelle Orientierung, als Befreiung vom restriktiven Druck der Kleinstädte empfanden, wäre nach den strengeren Massstäben der #Metoo-Bewegung höchst fragwürdig. Es trifft nicht die Maschinenbauer, die wir ausgelacht haben, und die mit zwei Kindern und Frau glücklich wurden. Es trifft nicht Alt Right, wo man in einer männerbündischen Szene die Vergangenheit beschwört. Es betrifft vor allem den Bereich der Lebens- und Arbeitswelt, der die Anderen, die Schrägen, die nicht Passenden magnetisch anzieht.

Die Shitty Media Men gehören vermutlich in diese Kategorie, und man darf davon ausgehen, dass es wirklich eine Vielzahl von Problemfällen gibt. Für manche macht diese Halbwelt auch den Reiz aus – ich möchte in diesem Kontext an den taz-Journalisten mit der Keylogger-Software erinnern, der sich um die jungen Mädchen bemühte. Der Guardian und andere Medien sitzen auf einer brisanten Liste, und es wäre wirklich spannend, sie durchzugehen und zu schauen, was diese Leute angetrieben hat, und wie sie an ihre Machtpositionen gelangten. Es ist anzunehmen, dass Leute die wirtschaftliche und publizistische Macht, die sie hatten – und dank des Schweigens über die Liste immer noch haben – hemmungslos benutzten. Meine Bekanntschaft mit Maschinenbauern sagt mir gefühlsmäßig: Die Branchen, bei denen Kreativität, Enthemmung und Egomanie zwingende Teile des beruflichen Erfolgs sind, sind dafür anfällig. Speziell, wenn die Abhängigkeitsverhältnisse so ausgeprägt wie im Bereich von Kunst und Kreativität sind, und das Leben derartig prekär ist. Das Erpressungspotenzial muss übrigens noch nicht mal sexuell sein: Man hört böse Geschichten über von Journalistinnen betreute Jugendportale, bei denen andere Journalistinnen zu möglichst krassen Texten gedrängt werden, die sie mit Sicherheit später bedauern werden. Auf einen wie mich, der die Aufmerksamkeitsmaschinerie des Netzes reiten kann, kommen viele Abgenutzte der Klickzuhälterei mit Burnout und sozialer Traumatisierung.

Und linkskreative Kreise leiden hier unter dem Umstand, dass momentan der 3.-Welle-Feminismus mit seinen Rape-Culture-Verschwörungstheorien zugeführt wird, der unbedingt seine Weltsicht durchsetzen will. Da liegt es natürlich nahe, den Inquisitorinnen, die im Morizz keine 10 Minuten ohne Herzinfarkt überstanden hätten, den Weg zur allgemeinen Gesellschaft zu weisen, zu den Spiessern, zu den Normalos, und zu den weissen, heterosexuellen Männern, die bitte auch twittern sollen, wie schlimm sie das finden. Spätestens seitdem es aber auch um Schwule und Pädophilie auf der Besetzungscouch geht, seitdem eine Liste, die vermutlich inzwischen jeder hat, unterdrückt werden muss, und dort eine Vorsicht im Umgang angeraten wird, die dem alten, weissen, heterosexuellen Mann als Hauptschuldigem nicht gegönnt wird – seitdem würde ich fast annehmen, dass hier ein spezielles Problem einer speziellen Schicht zur Kollektivschuld verallgemeinert werden soll.

Sie haben die hochbrisante Liste. Sie kennen die Namen. Sie würden aber lieber über alle anderen reden. Auch das erinnert mich an Harvey Weinstein, der beim Women’s March mitgegangen ist, um es allen draußen zu zeigen – aber das Problem in sich selbst trug. Ich kann vollkommen verstehen, dass niemand in der kreativen Szene jetzt selbst mit dem Strafkatalog der Genderreligionspolizei von Stokowski, Butler und Aufschreierinnen beurteilt werden möchte, die man so lange gehätschelt hat und die lustig waren, solange ihre extreme Empfindlichkeit mit ihren Gendersternchen nur andere traf. Die Anklägerinnen werden selbst vermutlich nicht beurteilen wollen, was die 50-Jährige damals in der linken Szene mit dem Joint und dem Nachwuchsdemonstranten gemacht hat, ganz zu schweigen von dem, was die famose Melisa Erkurt über Flüchtlinge und Frauen recherchiert hat. Mein Vorschlag wäre wirklich, Vergehen als das zu sehen, was sie sind: Etwas, das einem Schuldigen unter Berücksichtigung der Umstände nach klaren Kriterien nachgewiesen werden sollte.

Alles andere sorgt nur für einen Generalverdacht, in dem die Täter dann wieder untertauchen können, weil angeblich “alle” so sind. Wir sind nicht alle, und wir sind in einem Bereich, in dem alle individuell sein wollen. So leben wir. So sollten wir auch beurteilt werden.

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453 Lesermeinungen

  1. Hinweis
    „und empfinde Abreibungen als Ausdruck des gesellschaftlichen Fortschritts“

    Tippfehler? Und AbTreibungen sind gemeint?

    • Freudscher Verschreiber.

    • Meinten Sie nicht eher
      die Straffreiheit von Abtreibungen? Ich empfinde es als gesellschaftlichen Fortschritt, dass die Leute heute i.d.R. so aufgeklärt sind, dass es immer seltener zu Abtreibungen kommt.

    • Titel eingeben
      war doch in Bayern schon immer erlaubt, wenn nicht sogar erwünscht
      [url=http://abload.de/image.php?img=abtreibenh1jxb.jpg][img]https://abload.de/img/abtreibenh1jxb.jpg[/img][/url]

  2. Titel eingeben
    Kleiner Hinweis: Im fünften Block müsste es wohl Abtreibungen statt Abreibungen heißen.

  3. Ach Don, Sie haben mich um Minuten überrumpelt mit dem neuen DexM
    Systemimmanent ist wohl nicht die passende Deklarierung für Wainstiiiins dieser Welt. Nach Polanski, dem Teppichbesamer von NY und jetzt dem Toback…..
    .
    Somit überstelle ich auch meinen letzten Post in SdG, den mit dem Dreyfus, Ihrem Wohlwollen.
    (DdH)

    • Ich würde da schon einen Unterschied sehen zwischen dem geleimten Libertin aus Frankreich und den Moralaposteln aus Amerika.

    • Auch hier bleiben Sie mal wieder freundlich
      Wollen Sie die Provokation nicht erkennen?

    • Würde es Ihnen etwas ausmachen, mich meine Kommunikation nach meinem Gusto betreiben zu lassen?

      Im Gegensatz zu Ihnen lese ich jüdische Medien, aber googeln Sie mal selbst „Tobak jewish“, dann werden Sie merken, dass die Identität fast nur für jüdische Medien von Interesse ist. Glauben Sie, dass Haaretz und jta Anrisemiten sind? Ich könnte Ihnen jetzt auch mit einem Weizman-Zitat kommen.

      Aber lieber würde ich Ihnen sagen: Verschonen Sie mich mit dieser Gesinnungsschnüffelei. Sobald hier jemand eine Verbindung zwischen Missbrauch und Herkunft macht, gehe ich dazwischen. Aber Ihr winseliges Genöle nervt.

    • War hier nicht mal ein Beitrag,
      der auch auf sexuelle Angriffe von Menschen mit Berufen außerhalb der Medienwelt hinwies? Z.B. von Plantagenbesitzern der US Südstaaten zur Zeit der Sklavenhaltung? Entscheidend ist doch wohl das Machtgefälle zwischen Agressor und Opfer.

  4. Dreifach Like von mir dafür.
    Auch wenn ich Ihre Sicht der Dinge nicht zu 100 % teile. Bin eher so der Holzfällerhemd-Typ. Gern mehr solcher Artikel aus den 1980er und 1990er Jahren, die zeigen, was hier gerade für eine netzfeministische Reaktion stattfindet. Aus Einzelfällen wird Generalverdacht, wird Prüderie, wird Unfreiheit.

    • Es ist kein zufall, dass Katholizismus, Faschismus, Stalinismus und Feminismus alle mit der gleichen Kollektivschuldthese udn Verallgemeinerung von Einzeltaten kommen. Braun sind sie alle.

    • Titel eingeben
      Dazu passt eine Warnung vom Lenny Bruce:
      Take away the right to say ‘fuck‘ and you take away the right to say ‘fuck the government.‘

    • Das Wahrheitsministerium wird Bruce auch bald untersagen.

    • Alles braun oder was
      „Es ist kein zufall, dass Katholizismus, Faschismus, Stalinismus und Feminismus alle mit der gleichen Kollektivschuldthese udn Verallgemeinerung von Einzeltaten kommen. Braun sind sie alle.“ Einfach herrlich! Differenziertes Urteilsvermoegen in Reinkultur. Genau so bekaempft man Pauschalisierungen ;-))

    • Katholizismus, Faschismus, Stalinismus und Feminismus
      Oh, da haben Sie ja mal den Protestantismus verschont…

  5. aus einer anderen Zeit
    Don, Sie sind der Autor, Gastgeber und der liberalste Journalist Deutschlands (nicht gerade sub specie aeternitatis)

    und doch scheinen auch Sie aus einer anderen Zeit zu kommen. Ihre Erfahrung aus den Zeiten des seilgen FJS bewegt Sie zu einer Haltung, die mich nicht per se verwirrt, doch in der Absolutheit, mit der sie diese Haltung wieder und wieder vertreten.

    Abtreibung ist rechtswidrig aber straflos

    Die Situation ist für mich und Viele stoßend. Die einzelne Frau, die in Not ihr Kind abtreibt, darf gerne straflos bleiben.

    Stoßend ist die Politisierung, das Abfeiern der Abtreibung als Frauenrecht und die Selbstverständlichkeit. 100.000 Abtreibungen im Jahr in Deutschland.

    Auf Kosten der zwangsweise krankenversicherten Arbeitnehmer und Selbständigen.
    Auch in späten Monaten. Unser sehr geschätzter Thorha diskutiert nicht mit Leuten, die Zellhaufen als Mensch ansehen. Die Dreimonatsregel mag da praktikabel sein. Doch hält sich die Abtreibungsindustrie auch in D nicht daran.
    Wunschkinder werden mit sechs Monaten am Leben erhalten, Frühchen sind süß. Abtreibungskinder sind bestenfalls Föten – sehr wohl Schmerz erleidend.

    Für mich ist das Embryo kein Teil des Körpers der Frau. Es ist ein Mensch, gewiß jenseits des sytatus nascendi

    Wer sich gruseln will, der suche nach den Filmen und Bildern des David Daleiden und des Centers for medical progress.

    • Ich habe mal eine Frau zu einer Abtreibung gebracht, mit dem Auto, Vollgas, nach Nürnberg. Auf den allerletzten Drücker. Es kann mir niemand erzählen, dass Frauen das gern machen, und man sollte sie daher nicht auch noch vorführen.

    • "Nach Holland fahren"
      ist Ihnen noch ein Begriff? Die verpfuschten Abtreibungen auf dem Küchentisch, die Stricknadeln, Treppenstürze, Gift-Experimente? Kein Verhütungsmittel funktioniert 100% und keine Frau macht sich das leicht.

      Don, Sie erinnern sich sicher noch an den Memmingen-Prozess und Dr. Theissen – ich tue das noch lebhaft.

    • Ich auch. Bayern war damals ein schreckliches Land. Es war wirklich, wirklich schlimm.

    • Titel eingeben
      Danke für die Antwort Don.

      Ihre Sicht ist hier wieder auf den Einzelfall der Frau in Not gerichtet. Die Dame und viele Zehntausend der Hunderttausend mögen in Not gewesen sein und das Kind schweren Herzens aufgegeben haben.

      Mich stören das System, die Profiteure, die aktiven Propagandisten und die schiere Zahl.
      Es dürfte in Ihren Kreisen eher verhütet werden und seltener „weggemacht“ werden.

    • Titel eingeben
      Das Unterthema will ich nicht weiter hier ausbreiten.

      Danke für das Aussprechen der Machtgefälle zwischen starker LGBTTI+ und schwachem Mann oder schwacher cis-het Frau die ihren Körper für das Karriereziel opfern.

      toyboy

    • Das kommt auch nochmal irgendwann in gross.

    • Soziale Notwehr....
      nenne ich das und es ist für Dritte nicht möglich, darüber zu urteilen.
      Ich sehe es auch als Unrecht an, aber auch wie die Notwehr, sich gegen eine Straftat zu verteidigen.
      Abtreibung ist eine sehr intime Entscheidung, die viel von den Frauen abverlangt. Man kann sie im Prinzip, aber nicht im Einzelfall verurteilen.
      Daher ist es eine Gewissensentscheidung, weshalb ich das damalige Verbot für Donum Vitae entsprechende Beratungsscheine auszustellen mit christlichen Grundprinzipien für unvereinbar halte.
      Denn Donum Vitae nutze die Beratung um aufzuklären, aber nicht zu bevormunden oder die Gewissenentscheidung sich selbst anzumaßen wie dies mit dem Verbot Johannes Paul II meiner Meinung nach tat.

    • (Ich wollte zu dem Thema eigentlich keine Generaldebatte aufmachen, aber ich bin da jedenfalls sehr liberal)

    • melursus, nur um das klarzustellen:
      Es gibt zwischen Leuten, die nach der Verschmelzung von Eizelle und Samen einen Menschen sehen und denen, die vor der Entwicklung eines Gehirns als Träger von Bewusstsein nur einen Zellhaufen sehen, nullkommagarkeine gemeinsame Grundlage für ein Gespräch.

      Da kann man nur seine sattsam bekannten Ansichten vortragen und das war´s.

      Der deutsche Gesetzgeber hat diese Unvereinbarkeit in einem fast irrsinnigen Kompromiss anerkannt: Abtreibungen sind prinzipiell strafbar, bleiben aber in den ersten drei Monaten straffrei, wenn sich die Frau vorher einer Beratung stellt. Rechtssystematisch wie logisch ist das vollkommener Quatsch, aber eben die Folge von absolut unvereinbaren Ansichten zu dem Thema.

      Sie werden jemanden, der einen 3 Tage alten Embryo für menschliches Leben hält, nie von irgendeiner Art von Abtreibung überzeugen können. Und Sie werden jemanden wie mich, der das gleiche für einen Zellhaufen hält, nie vom Verbot von Abtreibung überzeugen können.

      Also hat man keine Basis für ein sinnvolles Gespräch. Manchmal ist das so – und wenn nicht einer der beiden Parteien eine massive 95% Mehrheit in der Bevölkerung hat, wird es auch nie eine gemeinsame Basis geben.

      Und ich habe dabei noch habeas corpus Überlegungen völlig ausgespart – eine der Grundlagen westlicher Rechtsvorstellungen, nach der niemand das Recht hat. über den Körper eines anderen zu verfügen, es sei denn, nach Verurteilung vor einem ordentlichen Gericht. Bis heute sind Embryonen unterhalb eines bestimmten Entwicklungsstandes aber untrennbarer Bestandteil des weiblichen Körpers. Und ein Zwang zum Austragen ein massiver Eingriff in habeas corpus.

      Das ist für die meisten Menschen nämlich bereits erheblich zu kompliziert. Für Männer allemal, die haben das Problem nicht mal theoretisch.

      Gruss,
      Thorsten Haupts

    • Wäre meine Mutter
      nicht bei drei Ärzten abgeblitzt als sie mit mir schwanger war, wären mir wenigstens die Grünen erspart geblieben.

    • Bitte differenzieren
      Ich kann mich auch noch an die dunklen Zeiten erinnern, und auch ich habe zwei Frauen zur Abtreibung begleitet, sprich über die Grenze gefahren.

      Ich stehe absolut zur Abtreibung als legale Möglichkeit. Allerdings stieß mir neulich ein Artikel in der taz sehr sauer auf, von einer Schreiberin die anscheinend zu dumm fü Vehütung ist, und die letzte Abtreibung als ihre „Lieblingsabtreibung“ bezeichnete. Sowas muß ja nun nicht sein.

    • Nein, das ist auch eine Verhöhnung von Frauen in Notlagen.


    • Na ja, Herr Haupts, ein Zellhaufen bleibt der Mensch ein Leben lang. Und was die Rechtssystematik betrifft, so ist eine Tat dann vollendet, wenn alles getan ist, den Erfolg eintreten zu lassen. Und damit wäre rein rechtssystematisch eine Abtreibung immer eine Straftat.

      Aber statt sich darüber zu streiten, da gibt es kein Zusammenkommen wie es scheint und wie Sie selbst ja schreiben, sollte man nicht unterschlagen, daß es durchaus Gründe für Abtreibungen gibt, die zu Straflosigkeit führen. So z.B. bei Vergewaltigungen und medizinischen sowie sozialen Gründen.

      Im Grunde sind sich da Gegner wie Befürworter doch weitestgehend und mehrheitlich einig. Der Hauptgrund für die Streitereien liegt wohl in der Frage der Folgen für „verantwortungsloses Handeln“. Wer das Risiko einer Schwangerschaft ausschließen will, muß halt verhüten, Männlein wie Weiblein sind da in der Pflicht. Wer sich trotz besseren Wissens darum nicht kümmert, hat in meinen Augen kein Recht auf eine Abtreibung, denn für mich haben menschliche Zellhaufen in allen Stadien ihrer Existenz dieselben Rechte.

      Aber, das ist eben eine Frage von Ethik und Moral. Wer mit Zellhaufen ungestraft herumexperimentieren will, der hat da noch ganz andere Interessen. Und so betrachtet, gibt es viele Gründe, Abtreibungen usw. dem Auge des Gesetzes entziehen zu wollen. Da erscheint der Zellhaufen dann plötzlich in einem ganz anderen Licht.

    • ich kann damit leben
      Ich sehe es wie TorHa. Es gibt da unüberbrückbare Sichtweisen zum Thema Abtreibung. Insofern kann ich mit dem jetzigen Umgang mit diesem Thema ganz gut leben. Auf der einen Seite flächendecken Aufklärung, um ungewollte Schwangerschaften erst gar nicht entstehen zu lassen und auf der anderen Seite das Zulassen von Abbrüchen, aber unter Auflagen. Eben um dem Einzelfall gerecht werden zu können.
      Ausreißer (Stichwort „Lieblingsabtreibung“ – was für mich eher unter „Lifestyle-Tötungen“ firmiert) gibt es immer. Aber solche disqualifizieren sich auch anderweitig.
      Sind wir wieder beim alten „Leben und Leben lassen“. Tu felix Bavaria. Per Aspera (wie Don so schön die FJS Zeit beschreibt) ad astra (so wie es sich bisher entwickelt hat ist im Spagat zwischen Tradition und Moderne).

    • Titel eingeben
      Bei den – von melursus schon angedeuteten – sogenannten Spätabtreibungen wird es wirklich haarsträubend. Auf welcher Grundlage will man eigentlich noch jemandem erzählen, das sei etwas anderes, als ein Baby absichtlich sterben zu lassen, wenn Wikipedia die Lage so beschreibt: „Der frühestgeborene überlebende Mensch kam 2010 nach nur 21 Wochen und fünf Tagen zur Welt und wog 460 g bei einer Größe von 26 cm (Stand 2010).“

      Auf der anderen Seite war die alte Indikationslösung auch von ausgesuchter Verlogenheit. Eine Spiegel-Redakteurin hatte unlängst sehr eindrucksvoll geschrieben, welchem Druck zum „wegmachen“ sie sich ausgesetzt sah, als bei dem Fötus, der heute ein zwei Jahre altes Mädchen ist, Down-Syndrom festgestellt wurde. Ironischerweise wäre es ohne die pränatale Diagnostik, die zu diesem Entscheidungsdruck führte, zu einer Totgeburt gekommen (es wurde dann, als die Butter anfing, braun zu werden, das Baby per Kaiserschnitt geholt und in den Brutkasten gelegt).

      Wen dieses Thema interessiert, der schaue sich auch einmal an, wie das in der DDR war. Zum Beispiel gab es wohl einige Krankenschwestern und Ärzte, die nach 1972 ihre Tätigkeit aufgaben. Die es einfach nicht aushalten konnten, wie das in den Krankenhäusern zusammen mit Entbindungen abgehandelt wurde.

      Die Art und Weise, in der das alles eben nicht diskutiert wird (einfache Antworten gibt es ja dummerweise nicht), ist dann wieder die, wie man sie auch im Falle Winestone beobachten kann.

    • Ich sage ja auch nicht wie die Schramm „Abtreibungen bis zum 9. Monat“

    • Abtreibungen @melursus
      Was Sie eher emotional darlegen, war schon in den 70er Jahren Stand der Forschung und Stand der Rechtsprechung. Auch mir kommt es anmaßend vor, von einem „Recht auf Abtreibung“ zu schwafeln und das als „gesellschaftlichen Fortschritt“ zu bejubeln. Und damit völlig an der Realität derjenigen vorbeizugehen, die tatsächlich einmal abgetrieben haben und das meist eben nicht, um eigene „Rechte“ zu wahren, sondern, weil es, beispielsweise aus medizinischen Gründen, nicht anders ging.

    • Ich war ein Embryo
      Jetzt muss ich es doch schreiben: Meine früheste Lebenserinnerung geht auf die achte Lebenswoche, sprich achte Schwangerschaftswoche zurück. Wie kann ich das wissen, wenn ich zu dem Zeitpunkt doch noch gar kein funktionierendes Gehirn hatte? Die Erinnerung ist an meine damalige Körperform gebunden, die jede medizinische Illustration der achten Schwangerschaftswoche zuordnet. Gerade weil noch kein Gedankenpotential entwickelt war, war ich zu dem Zeitpunkt Körper pur. Und ich war damals schon der, der ich heute auch bin.

      Meine Einstellung zur Abtreibung wird man sich aus der Erfahrung denken können.

    • Titel eingeben
      Ja, ja: Ernst Benda und das himbeerähnliche Gebilde.
      Wer wie @thora für die beachtlichen Argumente der Abtreibungsgegner nur ein Rülpsen übrig hat, hat das Dilemma nicht ansatzweise begriffen.

      Die Fristenlösung ist genau so willkürlich wie die Annahme, ein Mensch entstehe erst in der Geburt (wann eigentlich genau?)
      Es gibt durchaus beachtliche medizinische Studien, die einem Säugling in den ersten Lebensmonaten das Ich-Bewußtsein, das wir Menschen ja so gern für unser Alleinstellungsmerkmal unter den Lebewesen und folglich für ein Argument gegen die Menschqualität des nasciturus halten, schlicht absprechen.

      Was also würde nach der Argumentation dieser verkürzt denkenden wie @thora gegen eine Abtötung noch nach der Geburt sprechen? 3 Monate: ok. 8,5 Monate vielleicht auch noch? 9,5 Monate aber nicht mehr?

      Selbstverständlich ist jede Abtreibung eine Tötung menschlichen Lebens. Nur sollte man sie deshalb verbieten?
      Es liegt in der Natur des Menschen, Artgenossen zu töten. Wir machen das täglich im Straßenverkehr und vor allem zur Sicherung unseres Wohlstandes oder zur Erlangung von Macht.

      Der Unterschied – und daran erregen sich die Abtreibungsgegner – liegt allein darin, daß bei einem Schwangerschaftsabbruch das Opfer individuell bestimmt und nicht zufällig aus der Masse getroffen wird.
      Und das soll ein moralisch oder gar rechtlich relevanter Unterschied sein? Wenn ich mit geschlossenen Augen in die Menge schieße: straflos? Wenn ich auf jemanden absichtlich ziele: strafbar?

      Das Verbot und die Erlaubnis des Tötens hat allein an den schützenswerten Interessen des Tötenden zu erfolgen. Und da sind die der Mutter (und mitunter auch die des Vaters!) sehr, sehr mannigfaltig und vor allem vielschichtiger als es die Abtreibungsgegner sich vorstellen können.

    • schuetzneswerte Interessen
      Genau das wurde ja mit der Fristenloesung versucht: schuetzenswerte Interessen zu definieren, die das gezielte Toeten des „ungeborenen“ Lebens rechtfertigen. Die Interessen der Vaeter und Muetter koennen mannigfaltig sein, aber welche von ihnen schuetzenswert sind, darueber kann man wohl geteilter Meinung sein.

    • Titel eingeben
      @ User mit den merkwürdigen Initialen:
      Die Fristenlösung ist also so eine Art Verjährung des Rechts zu töten?
      Da kommen wir der Sache schon näher…


    • „Das Verbot und die Erlaubnis des Tötens hat allein an den schützenswerten Interessen des Tötenden zu erfolgen.“

      Wenn ich so etwas lese, dann …

      Aber egal, die Karawane ist doch längst weiter gezogen.

  6. “Holzfällerhemd und Samenstau, er studiert Maschinenbau”
    Mit „Karohemd“ passt das Versmaß.

  7. Was ich nicht verstehe
    In Hollywood war das mit Weinstein und anderen also ein offenes Geheimnis? Für wen denn? Für die, die es nach oben geschafft hatten, nicht selten durch Austausch von Gefälligkeiten. Wenn man erst ein Star ist, lässt sich leicht die Schuld verlagern. Man kann vergessen, daß man ein wie auch immer verwerfliches Angebot angenommen hat, und kreischt laut „me too!.

    Warum haben die Betroffenen lieber bussigebend mit Weinstein vor Kameras posiert, statt Neuankömmlinge mit Starambitionen laut zu warnen? Ist das nicht sträflich nachlässig?

    Als Zeitzeuge kann ich das mit dem Morizz übrigens allen Lesern hier bestätigen. Ich kannte den Laden sehr gut, auch schon davor, als er nur ein Loch in der Wand mit Soundanlage und Tanzfläche war (das Tanzlokal Größenwahn, Szeneveteranen werden sich erinnern).

    Jetzt mache ich mir einen Milchkaffee und schwelge in Erinnerungen an alte, bessere Zeiten. Damals waren Männer auch Schweine, aber Frauen waren ihnen gleichgestellt. Ohne Rosinenpickerei. Kuchen wäre jetzt auch nicht schlecht. Mit Rosinen. Zum Milchkaffee.

    À bientôt, lieber Don.

    • Weil sie die eigene Karriere über die Moral gestellt haben, die dann ohnehin andere ausbaden mussten. Jatzt, da es eine neue Moral gibt, machen sie auch mit.

    • ebenfalls : À bientôt, lieber Don
      und ein Rosinenwecken zum Latte…
      Schöner Retrotext den nur Erleber verstehen und geniessen können.
      Individualismus endet nicht nur in Kriminalität und es kommt Bedauern auf die gefehlten Personen zurück zuschauen es gibt noch viel mehr wahnsinnige Solos als von Jimi Hendrix und die klingen genauso kosmisch wie Ihre Worte.
      Going on with „Truth and Bone“ (Heather Nova) from Oyster
      The singing at the end of the song drives you mad.

    • Gern geschehen.

    • Noch mehr Inspiration
      Dank an Blue Monday, für Truth and Bone.
      Ja, man muß diese Zeit erlebt haben. Heute hört man oft „das ist so Achtziger“, für alles was man der Schelte wert sieht, ob Familienbild oder Nationalstaat. Aber diese Zeit war eine Periode des Ausgleichs, alles schien sich in die richtige Richtung zu bewegen. Wie sehr manches über das Ziel hinauss hießen würde, konnte man noch nicht wissen.

      Obwohl, einer vielleicht doch, Maxim Biller. In seiner ´100 Zeilen Hassˋ Kolumne im Tempo war er oft sehr prophetisch, wie man jetzt sieht.
      „Hass, damit das endlich klar ist, bedeutet Wahrheit – und etwas mehr Ehrlichkeit.“. Den Spruch möchte ich Heiko Maas und seiner No Hate Speech Fraktion an die Türe nageln.

    • Ja, aber recht haben ist nicht alles, denke ich.

    • Wicked Game
      @Blue M. Truth is a beautiful thing – London Grammar

  8. Abtreibungen
    Der Autor begrüßt also Abtreibungen. Soso.

    Also im Sinne von „Je mehr desto besser“ und „Sollte jeder mal gemacht haben“?

    • Im sinne von „Diese Option sollte im Notfall offen stehen“.

    • Don Alphonso @ 27. Oktober 2017 um 11:23 Uhr
      Don Alphonso sagt:
      „Im sinne von „Diese Option sollte im Notfall offen stehen“.“

      Ja, im Notfall. Das ist der Punkt

    • Schwierig,.... sehr schwierig
      Notfall? … Was ist ein Notfall? Wer bestimmt das? Ich bitte um etwas Mäßigung aus Rücksicht ggü Menschen, die irgendwann in ihrem Leben erfahren haben, daß sie ihre physische Existenz nur dem glücklichen Umstand verdanken, daß eine ge“wünschte“ Abtreibung aus irgendwelchen „hindernden“ Umständen nicht stattgefunden hat…. Ich halte dieses Thema für wenig geeignet, sich darüber im Feuilleton zu disputieren. Das geht vielen Menschen einfach nur an die Wurzeln. Man kann es befürworten….. man kann es ablehnen…. Es ist jedenfalls nicht so einfach (schwarz/weiß), wie manche es hier postulieren. Wer nie mit dem Gefühl gelebt hat, daß die eigene Mutter einen selbst eigentlich töten wollte und man seine Existenz dem zum Trotze nur glücklichen Umständen verdankt, der sollte einfach mal bitte einen Moment innehalten. Denn der einzige tröstliche Gedanke, der einem solchen Menschen bleibt, ist wohl der an „die List der Vernunft“…. wie gesagt….. sehr schwierig.

    • Ende der 50er Jahre
      wurde ich geboren, unehelich.

      Ich habe meine Mutter nie gefragt, ob sie damals lieber abgetrieben hätte und ich werde es auch nicht machen in ihren späten Jahren.

      Vielleicht hatte ich einfach das Glück, dass trotz deftiger politischer Überzeugungen meines Grossvaters meine Grosseltern und die gesamte Familie zur Unterstützung meiner Mutter bereit waren.

      Was ich sage möchte – die Umstände können verdammt hart sein und Optionen soll es geben.

      Es kommt doch immer wieder auf das Umfeld und dessen Unterstützung an.

      So darf ich noch heute leben :)

    • Der veränderte Umgang mit unehelichen Kindern ist eine ganz famose Sache.

    • Das ist der zentrale Punkt:
      Den Notfall, den sollte es nicht geben. Da sollte alles, was so seine Kohle von der Finanzverwaltung bekommt [die Formulierung schließt Kirchensteuern ein], schon etwas mehr anzubieten haben als die Schwangerschaftskonfliktberatung gemäß § 218a Abs. 1.

    • Ehelose Kinder
      „Der veränderte Umgang mit unehelichen Kindern ist eine ganz famose Sache.“ In einem Satz wunderschoen zusammengefasst. Ein Kirchenhistoriker erzaehlte mal in einem Seminar an der Uni (80er Jahre) von den Gewohnheiten im mittelalterlichen Europa: „Da galten Leute als verheiratet, wenn die Kinder da waren.“ Eine ehrlichere Handhabung des Ehesakraments als das, was dann die Neuzeit gebracht hat.

  9. Hoffentlich kommt das durch die Zensur und Don sperrt mich nicht...
    … für die nächsten 120 Jahre*….hmmm , mal sehen.
    http://www.ansichtskarten-center.de/webshop/shop/ProdukteBilder/60088/AK_60043857_gr_1.jpg

    https://img.oldthing.net/8867/24246123/0/n/Kroev-Mosel-Reichsschenke-zum-Ritter-Goetz-Croever-Nacktarsch-Kat-Kroev.jpg

    *War teilweise schön mit Ihnen hier an Bord ;)

  10. Cremor Tartari
    „Anbandeln“, „Den ersten Schritt machen“, „Firten“ … alles bloß noch in Gegenwart eines befreundeten und zuverlässigen Anwalts? Oder besser unter der Aufsicht einer nicht hetero-normativen Anwältin*?

    Gleichzeitig machen sich Parallelkulturen breit, die einen deutlich robusteren Umgang unter den Geschlechtern pflegen. Aber da gilt die feige, katzenpfotenleise und kolonialschuldbedingte critical-whiteness-Zurückhaltungsschleicherei. Eingedroschen wird vornehmlich auf die Subspezies WAM.

    Andererseits: Die Hölle kennt keine Wut wie die einer verschmähten Frau …

    http://media0.faz.net/ppmedia/aktuell/politik/1251489795/1.5262054/article_multimedia_overview/sie-werden-zusammenarbeiten.jpg

    • Man sollte sich jedenfalls gut überlegen, was man in einer Mail so witzelt.

    • Na hoffentlich,
      hat da keiner Mundgeruch. Der Kubitzki wird mir jetzt langsam unheimlich -auch wenn ich aufgrund seines scharfen Verstandes mit im syphatiere. Nach dem Handkuss mit KGE fragt ich mich aber auf was der noch alles steht. Andererseits kann ich mir wiederum nicht vorstellen, dass eine Liebeserklärung in seinem Schnodderton (der Habek kann´s besser) jemals bei (ich betone „normale Frau“) ankäme.

    • MeNot @ 27. Oktober 2017 um 11:03 Uhr
      MeNot sagt:
      „„Anbandeln“, „Den ersten Schritt machen“, „Firten“ … alles bloß noch in Gegenwart eines befreundeten und zuverlässigen Anwalts? Oder besser unter der Aufsicht einer nicht hetero-normativen Anwältin*?“

      Das frag ich mich auch schon lange. Wie machen die Heteros das jetzt? Von Monat zu Monat wird das Verhältnis der Geschlechter mehr vergiftet.

    • Ziehen sie nach Bayern, hier zählen noch Hektar und Kühe!

    • Tschuldigung, Don Alphonso, aber das ist doch irgendwie
      dasselbe in Blau, finden Sie nicht?
      Statt Couch beim Besetzer der nächsten Rolle von Spielbergs nächstem Film, nun Couch beim Erben des 300-Ha-Hofes mit 37 Ha Wald und 170 Milchkühen?

    • Da muss die Frau auch schon was mitbringen, so ist das nicht,

    • @ Déjà de bonnes connaissances de la condition humaine
      „Der Kubitzki wird mir jetzt langsam unheimlich“

      Kein Wunder, der entspricht ungefähr dem, was die Schwaben gutmütig als Fetz oder Feddz bezeichnen. Muss er auch sein, denn von „normalen“ Frauen ist in dem Umfeld keine Rede …

      Mundgeruch
      Der Möchtegern-Koalitionär könnte historische Erfahrungen und Stern-Enthüllungen abwandeln … „Die übermenschlichen Anstrengungen der letzten Tage verursachten mir Blähungen im Darmbereich und Claudia sagt, ich habe Mundgeruch“

    • @ Don
      „Liebe vergeht, Hektar besteht“. So heißt es.

      Meint am Ende aber auch nichts anderes als, daß man sich jemanden hingeben sollte, ohne dies zu wollen – wegen Aussicht auf späteren Wohlstand.

      Ist aber zumindest nachhaltiger und mit höherer Erfolgswahrscheinlichkeit als der Versuch, sich im Kulturbetrieb (wo auch immer) hochzuschlafen.

    • Ernsthaft, das Leben ist so voller Unwägbarkeiten, etwas Geld auf der Seite ist da immer gut – auch wenn der Mann dann kein Künstler ist.

    • stimmt schoa
      „…nach Bayern, hier zählen noch Hektar und Kühe.“
      .
      Genau dies entnahm ich gestern Nacht einigen Erzählungen des Oskar Maria Graf in seinem „Das bayrische Dekameron“.

    • Das hat sich auch nicht sehr geändert.

    • @D.A. Noch besser, ziehen sie nach Kenia, hier zählen Hektar, Kühe und Polygamie!
      EastAfrica.de:
      Massai Frauen sind sehr devot, unterwürfig dem Mann im Hause ergeben. Ihr Verhalten würde den für bedingungslose Gleichberechtigung kämpfenden europäischen Emanzen den Verstand rauben.
      Massai Frauen sind sehr bodenständig und familienorientiert, sie träumen nicht von der Korrektur und Bekehrung der Männerwelt. Sie sehen ihren Ehemann als das unangefochtene Oberhaupt der Familie. Die Frauen der Massais arbeiten wie Ochsen vor dem Pflug. Sie sind die Bauherren der manyattas, versorgen das Vieh und Kochen. Neben der Vermehrung des Rinderbestandes sind sie auch für das Wachstum der Familie mit vielen Nachkommen verantwortlich.
      Die Massaifrauen gehen mit ihren Ehemännern aber sehr tolerant um. Selbst wenn ihr Ehemann die siebte Frau in drei Jahren heiraten möchte, werden sie keinen Einspruch erheben. Im Gegenteil, sie regen ihre Gatten nicht ganz uneigennützig zu einer weitere Hochzeit an, um die viele schwere Arbeit künftig besser geteilt zu wissen.

    • Ich habe eine Vorliebe für langweilige, kulturinteressierte, deutsche Streberinnen.

  11. Zeitgeist surfen will gelernt sein
    Wer hart am Zeitgeist segelt oder – neudeutsch – diesen „surft“ lebte schon immer gefährlich. Die nächste große Welle nicht rechtzeitig gesehen und schon – schwupp – abgesoffen oder noch Schlimmeres. Den wenigen Gewieften, die z.B. erst eine völkisch einwandfreie Nazi-Karriere hingelegt und später als DDR-Parteikader verwöhnt wurden, stehen Heerscharen an Revolutionären und Avantgardisten gegenüber, die früher oder später den von ihnen selbst mit angezettelten Umstürzen zum Opfer fielen. Nichts anderes ist es, wenn der noch vor kurzem mit offenem Mund bewunderte Alphagorilla von Hollywood heute blutend an den kaum mehr vorhandenen Haaren durchs globale Dorf geschleift wird. Oder auf einmal mit großer Erschütterung festgestellt wird, dass die sexuelle Revolution tatsächlich irgendwie auch einiges an emotionalen Kollateralschäden zurückgelassen hat. Gottseidank haben die meisten hennagefärbten Rentnerinnen ihr Langzeitgedächtnis durch Drogen ausreichend erleichtert. Oder steht uns hier auch noch eine „Metoo“-Welle bevor?

    Was heute alle toll finden landet morgen schon am Pranger oder auf dem Scheiterhaufen und wer nicht dafür gebaut ist sollte schauen, dass er nicht zu nahe am Feuer landet. Das ist alles nicht neu aber dennoch immer wieder amüsant zu beobachten. Vor allem wenn es dann auch noch so kompetent kommentiert wird wie von Don Alphonso.

    • Ach, irgendwann wird der SPON auch des Genderrassismus überdrüssig, und Frau Kiyak erträgt man auch nicht ewig. Das ist eine Phase.

  12. Titel eingeben
    Warum habe ich immer mehr den Eindruck,Sie werden bald der Einzige sein,der in diesem Land noch mit wachem Geist
    in die Abgründe blickt und das Beobachtete unideologisch
    +mit klarem Verstand einzuordnen weiß?
    Zu allem Überfluss auch noch schön zu lesen und nicht
    ohne die seltene Tugend der Selbstironie.

    Riesen Dank dafür!
    P.S.
    An manchen Tagen bin ich mir fast sicher,Sie sind schon
    der Einzige.

  13. Das führt doch hoffentlich final zu massenhaftem # metoo ?!
    Ich beobachte seit einiger Zeit in „meiner“ Stadt in einem Café, das sich einen Teil der drei Grundforderungen der franz. Revolution als Namen gegeben hat – und von Damen aus der „besseren“ Gesellschaft frequentiert wird, in der Regel nicht nur mit einer einzigen vorteilhaften Scheidungshistorie (ich weiß das aus erster Hand von einer Bekannten).
    .
    Man könnte es ein „Frauencafé nennen-und es ist nicht ganz billig dort Gast zu sein. Immer häufiger saßen dort, auch jetzt noch in der milden Herbstsonne, Gruppen von jungen Männern, noch separat, neben Gruppen chic gekleideter Damen. „Junge Männer“, den Begriff habe ich gewählt, weil man den immer häufiger in der Presse zu liest.
    .
    Ich kann mir nicht helfen, aber irgendwie geht mir der einst gespielte Witz von Diddi Hallervorden nicht aus dem Sinn, den ich hier nicht nachvollziehen möchte.
    (DdH)

    • Naja, jeder wie er will. Sex ist weitgehend Privatsache.

    • Und, Don Alphonso, geht der letztgenannte
      ohne Couch? Sicher?

      Ist das nicht in einer gewünscht-fabuliert-eingebildet geschlechterlosen Zeit eine contradictio in terminis wenn die knappe Hälfte der Bevölkerung bei der Vorauswahl zu diesem Zeitvertreib übelster unmenschlicher, gar krimineller Umtriebe bezichtigt wird; die andere etwas mehr als die Hälfte der Bevölkerung umfassende Untermenge bei gleichem Tun aber für ihre Selbstbefreiung gefeiert wird?

    • Das sind ja nicht „die Frauen“. Gehen Sie in einen Biergarten, und Metoo ist weg.

    • Damen aus der „besseren“ Gesellschaft
      Pfui Deifi – mehr hab ich dazu nicht zu sagen.

    • Diese "jungen Männer"
      wären für mich schon ein Grund, das Cafe zu meiden. Mag es an meiner fehlenden Scheidungshistorie liegen?
      Jedenfalls beobachte ich mit Argusaugen, wenn sich dieses Klientel in „meinem“ altmodischen Lieblingscafe meiner Heimatstadt (mit den guten Torten) niederlässt und hoffe, dass die sich in der gediegen /gedämpften Atmosphäre einfach nicht wohlfühlen.
      Proseccotrinkende Sugarmamas findet man da allerdings auch seltener.

    • @Rheintochter : „Todos somos jineteros“
      Diese „jungen Männer“ heißen in Cuba Jineteros („Reiter“) und bedeutet „Aufsatteln“. Ein Synonym für alle semilegalen bis illegalen, individuellen ökonomischen Aktivitäten am Rande des staatlich kontrollierten Tourismus. Die weibliche Spezies heißt Jinetera („Reiterin“).

  14. Traurig aber Wahr
    Ihre aggressive und kompromisslose Art mag zur Zeit vielleicht ziehen, aber ich denke das ebbt mit der Zeit auch wieder ab.
    Und ich fürchte dann werden diese Weltverbesserinnen allen Frauen einen „Bärendienst“ erwiesen haben, indem sie das vorankommen der wirklichen Gleichberechtigung ausgebremmst haben.
    Denn alle zu extremen Ansichten und Vorgehensweisen fallen einem irgendwann selbst auf die Füße.
    Und nebenbei sind sowieso alle Ismen schlecht und von ihrer Natur aus überzogen.
    Aber wie man sich bettet so liegt man, oder wird man liegen.

    Ansonsten wieder Daumen hoch für den Artikel!

    • Das Problem ist halt: Ich überlege mir inzwischen dreimal, wem ich hier eine Chance gebe und wem nicht. so ein gewisser, Ärger versprechender Typ kann sich gern bei Broadley und Bento ausbeuten lassen, ich bin da nicht mehr hilfreich.

    • Dr. Gonzo @ 27. Oktober 2017 um 11:30 Uhr
      Dr. Gonzo sagt:
      „Und ich fürchte dann werden diese Weltverbesserinnen allen Frauen einen „Bärendienst“ erwiesen haben, indem sie das vorankommen der wirklichen Gleichberechtigung ausgebremmst haben.“

      Da haben Sie etwas missverstanden. Darum geht es ja. Diese vereinsamten Gestalten wollen ja nicht etwas „Gutes“ für ihre Geschlechtsgenossinnen. Im Gegenteil, diese sind Konkurrenten/innen, und durch das Vergiften der Atmosphäre soll es denen genauso dreckig gehen wie ihnen selbst.
      Sprechen Sie mal mit Diätberatern.

    • @Foxrommel
      Ich bezweifle ernsthaft, dass es denen wirklich nur um Zerstörung geht.
      Zumindest nicht anderen Frauen gegenüber. Die wollen sich an den Männern rächen(aus welchem, jeweils persönlichen Grund, auch immer) und halten dabei ihre eigenen Ansichten für die unbedingte und alleinige Wahrheit.
      Ähnlich wie militante Veganer oder Tierschützer.

    • Dr. Gonzo @ 27. Oktober 2017 um 14:54 Uhr
      Dr. Gonzo sagt:
      „Ich bezweifle ernsthaft, dass es denen wirklich nur um Zerstörung geht.
      Zumindest nicht anderen Frauen gegenüber. Die wollen sich an den Männern rächen(aus welchem, jeweils persönlichen Grund, auch immer) und halten dabei ihre eigenen Ansichten für die unbedingte und alleinige Wahrheit.“

      Das ist der Heteroblick auf Frauen. Heteromänner denken, Frauen denken und handeln so rational wie sie selber.

      Frauen interessieren sich nur für Frauen. Männer sind in diesem Kampf nur Mittel zum Zweck.

    • Es gibt auch Frauen, die einfach nur Frauen zu einem anderen Leben zwingen wollen. Nichts hassen die mehr als Selbstbestimmung jenseits von Fett in Leggins.

  15. Muslima im Burkini samt männlichen Anverwandten
    Lieber Don Alphonso

    ein wunderbarer Text gegen Heuchelei, in einem (Neben)punkt muss ich jedoch entschieden widersprechen:

    Das Problem ist nicht die eine Frau im Burkini, das Problem sind ihre männlichen Anverwandten. Diese benehmen sich häufig, als wären weltlich gekleidete Frauen eine kostenlose Peepshow. Selbst mir mit meinen über 50 Jahren wurde jüngst hinterhergepfiffen, während die streng verhüllte Gattin den Nachwuchs im Kinderwagen von dannen schob. Vielleicht wollen Sie einmal zu dem Thema einen Bildungsausflug nach Offenbach machen?

    Es ist ganz einfach: je mehr Burkinis, Hijabs und sonstige Verhüllungen das Straßenbild prägen, desto mehr wirken sie in westlicher Kleidung wie eine wohlfeile Schlampe. Je mehr Burkinis sie dulden, desto mehr werden die Werte, die dieses Kleidungsstück transportiert, als normal angesehen.

    Das kann man als Form der Integration begreifen, man kann auch darüber schweigen aus Gründen des vermeintlichen Rassismus, man kann es aber auch als Angriff westlicher Werte und der errungenen Gleichberechtigung von Mann und Frau sehen.

    Ich neige da zur letzten Version und würde es sehr begrüßen, dieses Problem nicht zu verniedlichen.

    Herzlichen Dank, dass sie das Thema ‚Frauen missbrauchen Männer‘ einmal mehr öffentlich machen. Es kommt leider öfter vor, als man denkt.

    Grüße sendet Ihnen

    Hessin

    • Ich hätte nichts gegen die Burka
      .. wenn jeder Mann einer Burkaträgerin, bei Meidung eines hogen Bußgeldes, verpflichtet wäre auch eine zu tragen …

      Wollen doch mal sehen, wie die Herrschaften dann zu der Sache stehen.

    • Gute Idee.

  16. Gedanken einer alten Dame
    Sehr geehrter Don!
    Mit “Allein die Anwesenheit galt als Zeichen der Verfügbarkeit. Ich habe das aber nicht als Belästigung empfunden“ haben sie etwas Entscheidendes sehr gelassen ausgedrückt. In meiner Jugend ging ich des öfteren mit einer (heterosexuellen) Freundin zu Lokalen und Plätzen, einschließlich Bars für Gays und Lesbien, in denen die Anwesenheit als Zeichen der Verfügbarkeit galt. Ich selbst bin ein sehr analytischer Typ. Mich fanden die Männer und lesbischen Frauen da nicht zu attraktiv. Ich ging hin, weil ich gerne diese Milieus beobachtete. Meine Begleiterinnen dagegen schmissen sich ins Gewühl. Als sie kurz davor waren mit einem, einer oder mehreren Männern gleichzeitig ins Bett zu gehen, nahm ich sie am Kragen (bildlich gesprochen) und wir gingen nach Hause oder zurück ins Hotel oder Jugendherberge. Am nächsten Tag hatten die Damen dann einen leichten Kater und wir sprachen kaum über die Vorkommnisse des Vorabends.
    .
    Heute frage ich mich, wieviele dieser metoo eigentlich in einer ähnlichen Situation waren – nur eben nicht in Begleitung einer analytisch denkenden Freundin?
    .
    Vielen Dank für Ihren exzellenten Artikel
    Der Tiger

    • Nun, es gibt einfach einen Unterschied zwischen klar falschem Verhalten und allem, was auf dem Weg dorthin klappt, oder auch nicht. Es gibt Komplimente, die um 10 Uhr morgens fragwürdig und um 2 Uhr Nachts erwünscht sind. Es ist alles eine Frage von charme, Zuneigung und Verständnis. Fehler können immer mal passieren. Mei. Das sollte man nüchtern betrachten und dann urteilen.

  17. Ich bewundere immer wieder Ihr Geschick...
    brisante Populismen aufzugreifen, treffsicher, deren Heuchelei aufzudecken, ohne im Eifer des Gefechts oder einer zu zentrierten Sicht über das Ziel hinauszuschießen oder zu sehr zu provozieren.
    Ich wünschte es gäbe mehr von ihrem Kaliber, ich würde mich dann nicht so genötigt fühlen, das Risiko einzugehen, für das Richtige mit weniger Talent immer mal wieder über das Ziel hinauszuschießen.
    Ich habe zur Entwicklung auch nicht mehr Zutrauen, um so gelassen diese Dinge auf den Punkt zu bringen, weil die die es betrifft anscheinend ohnehin nicht mehr zuhören und sich weder in Frage stellen noch beirren lassen.

    • Danke. Der Punkt ist, es gibt bei diesem Thema immer eine gewisse Schicht autorinnen, die das machen, und viele denken sich „Warum soll ich mir den Ärger einhandeln“, und lassen es geschehen.

  18. Herr Alphonso
    Sie waren aber ein ganz Schlimmer!

  19. der mit Zähnen und Klauen verteidigt werden muss - nunja, geklaut wird ja mittlerweile
    fast durchweg, gestohlen kann der Tastatur gestohlen bleiben. Weil „Abreibungen aber so antifanazimodern sind, spendiere ich rotzdem das erste t aus trotzdem für „Ab t Reibungen“…

    • Sehr schön,
      Sie zu lesen, liebe Frau Amgelin.

      Denken Sie bitte daran, dass Don Alphonso´s Mailbox für Sie geöffnet ist :)

  20. Frauen sind nicht besser als Männer
    Im März dieses Jahres war ich auf einem Nouruz – Fest, eine afghanische Familie hatte mich eingeladen.
    Danke für den Link „Sugar Mamas und ihre Flüchtlinge“ von Melisa Erkurt, denn dieser Artikel spiegelt genau das wieder, was ich dort auf dem Fest erlebt habe.
    Frauen, jenseits der vierzig und der fünfzig, die ich dem linken und grünen Spektrum zuordnen würde, haben sich den jungen Flüchtlingen regelrecht angebiedert.
    Es war nicht schön anzusehen, wie diese Frauen auf der Tanzfläche um ihre Jünglinge buhlten. Auf der Heimfahrt war ich peinlich berührt, weil ich solche Gedanken hatte, und ich redete mir ein, dass das nur mein ganz persönlicher Eindruck ist.
    Aber trotzdem ließ mich dieser Gedanke nie los, dass diese ehrenamtliche Gutmenschinnen, auch noch etwas anderes im Sinn hatten.
    Ich kann nur „ Danke“ sagen, Don Alphonso, für ihre Fleißarbeit und für das Gucken hinter den Kulissen…

    • Gern geschehen.

    • Klara @ 27. Oktober 2017 um 11:57 Uhr
      Klara sagt:
      „Es war nicht schön anzusehen, wie diese Frauen auf der Tanzfläche um ihre Jünglinge buhlten. Auf der Heimfahrt war ich peinlich berührt, weil ich solche Gedanken hatte, und ich redete mir ein, dass das nur mein ganz persönlicher Eindruck ist.
      Aber trotzdem ließ mich dieser Gedanke nie los, dass diese 2
      ehrenamtliche Gutmenschinnen, auch noch etwas anderes im Sinn hatten.“

      In Berlin kann man das seit 2 Jahren beobachten. Überall.

      Ekelerregend. Übrigens, wenn man mit den jungen, meist gutaussehenden Typen spricht – die ekeln sich genauso.

    • @Klara: Bitte sozial & nachhaltig denken!
      Wenn mittlerweile die Zahlen öffentlich sind, [editiert. Bitte nicht so. Don]

    • Was sagt frau da...
      … als Frau über Fünfzig? Endlich Gleichberechtigung beim Nachstellen…? Der Umstand, dass alle älter werden, macht Mann wie Frau nicht gleich physisch abstoßend und wenn da welche was aneinander finden, warum nicht…? In der Regel handelt es sich ja nicht um Wiegenraub. Ob dabei nun viel wechselseitiger Respekt zustande kommt steht auf einem anderen Blatt. Den Punkt mit den wegen Minderwertigkeitsgefühlen zu befürchtenden Aggressionen der Männer gegen andere Frauen finde ich allerdings auch bedenklich.
      Was mir an dem Artikel aufgestossen ist, ohne in Abrede zu stellen, dass es in Beziehungen ungleiche Verhältnisse gibt, sind die männlichen „Opfer“. Jeder dieser Männer hatte im Herkunftsland eine Existenz, Familie, Frau, Kinder… Was wurde aus denen? Was tun die Männer in Österreich oder Deutschland?

    • „Jeder dieser Männer hatte im Herkunftsland eine Existenz, Familie, Frau, Kinder…“

      Eltern ja, eigene Familie und Kinder nicht zwingend.

    • Muss ich das Problem hier verstehen?
      „Aber trotzdem ließ mich dieser Gedanke nie los, dass diese ehrenamtliche Gutmenschinnen, auch noch etwas anderes im Sinn hatten.“
      Sehr wahrscheinlich hatten sie. Und? Wollen sie denen das verbieten? Kann man Gedanken oder heimliche Wünsche verbieten? Oder überhaupt darüber nachdenken, es zu versuchen? It beats me.

      „Ekelerregend. Übrigens, wenn man mit den jungen, meist gutaussehenden Typen spricht – die ekeln sich genauso.“
      Also, ‚ekeln‘ finde ich etwas überzeichnend. Dennoch: Was ist daran falsch? Sie brauchen das ja nicht mitzumachen. Die Jünglinge können genauso eindeutig feststellen, dass sie begehrt sind; und genauso ’nein‘ sagen oder mitteilen. Oder aus bestimmten Gründen mitmachen. Ich verstehe das Problem nicht.

    • Wen wunderts?
      „Frauen, jenseits der vierzig und der fünfzig, die ich dem linken und grünen Spektrum zuordnen würde, haben sich den jungen Flüchtlingen regelrecht angebiedert“.
      Wer tut sich schon freiwillig eine [edit. Es wäre wahnsinnig nett, wenn Sie mich nicht in Schwierigkeiten bringen würden, DANKE. Don] an?

    • @ Uwe Dippel
      „Ich verstehe das Problem nicht“, ja das Gefühl hatte ich auch nach Ihrem Beitrag.
      Aber zuerst einmal darf ich Ihnen mitteilen, dass der Autor des obigen Posts geschrieben hat, dass die jungen Männer sich ekeln würden; er hat also mit denen gesprochen und ist so zu der Aussage gekommen, da können Sie nicht sagen, dass sei „überzeichnet“. Es wird schon so gewesen sein.

      Bei dem festgestellten Sachverhalt geht es doch im weiten Sinne darum, dass eine gewisse, ich will das mal so nennen, „Marktwirtschaft“ der Partnersuche aus den Fugen gerät, und die entsprechenden Damen sozusagen ein zusätzliches Angebot oder eine zusätzliche Möglichkeit haben, sich Sexualpartner auszusuchen, wobei der Kontakt hier keine großen, wie immer auch gearteten, gesellschaftlichen Konsequenzen oder auch Nachteile in sich birgt.
      Hinzu kommt natürlich noch, dass die Migranten sich durch den Kontakt, neben der Liebe und dem Sex, sich sicherlich auch andere Vorteile, sei es gesellschaftlich, sei es finanziell erhoffen.

      Und das so etwas keine natürlichen Partnerinnen sein können, die von den Zugereisten bevorzugt werden würden, liegt doch auf der Hand. Es gibt da sicherlich auch Ausnahmen.

      Wie auch immer, hier wird die aus meiner Sicht natürliche Waage der entsprechend möglichen Partner aus dem Gleichgewicht gebracht. Dafür mussten die Damen ansonsten oft weite Flüge in Kauf nehmen, jetzt eben nicht mehr.
      Gruß aus Sachsen

    • Moritzburger,
      richtig, richtig, richtig.
      Nur: ganz verstanden haben Sie meinen Beitragsversuch nicht. Ich will niemandem ausreden, sich subjektiv zu ekeln. Aber ich möchte auch die durchschnittliche mittelalte Frau zwischen 40 und 100 davor bewahren, als ‚eklig‘ durchzugehen.
      Ich vermute viel eher ein sprachliches Defizit und/oder eine Attribuierung des Verhaltens.
      Soweit dazu.

      Und natürlich schreiben Sie ganz zurecht, dass die Zeichen da kaum auf eine ’normale‘, gleichberechtigte Partnerschaft stehen können. Eher erhoffen sich beide Beteiligten etwas leicht anderes, wenn auch nicht Kongruentes. So haben Sie das ja auch beschrieben.

      Nur, erstens finde ich da erst einmal nichts Verwerfliches bei. Deshalb meine Frage ‚Wo ist das Problem?‘. Dass ich das sicher nicht wollen würde, weder so noch so herum, ist doch etwas gänzlich anderes. Aber das kann ich doch nicht verallgemeinern, und anderen vorgeben wollen, wie sie das erleben sollen. Jeder nach seiner Façon.

      Zweitens, diese seltsame marktwirtschaftlich basierte Nicht-Kongruenz der „natürliche[n] Waage der entsprechend möglichen Partner“ ist nichts Neues. Das habe ich in Asien, z.B. Thailand, eher als Normalität erlebt denn als Ausnahme. Die fetten, ekligen, alten Männer auf dem Hocker beim Juwelier mit der gewissen Falte sichtbar zwischen unterem Ende des T-Shirt und (oben) leicht zu kurzer Hose; mit einem Mädchen auf dem Sitz daneben, die altersmässig leicht die Tochter hätte sein können, meist hübsch, zierlich, gut anzuschauend. Da gibt es dann ein Stück Gold für zu leistende oder geleistete Liebesdienste. Manchmal auch wirklich nur für die Gesellschaft, oder zum Angeben (‚trophy wife‘).
      Wir haben das dann immer ‚Fraktion‘ genannt.

      Deshalb verstehe ich das Problem grundsätzlich nicht. In jedem Falle – solange es freiwillig ist – realisieren die Beteiligten für sich einen kleinen oder grossen Traum; wenn auch klar ist, dass es sich nicht um einen gemeinsamen Traum handelt.
      Wer wäre ich, das moralisch-sittlich zu verwerfen? Sollten wir nicht alle versuchen, unser kurzes Stück Leben soweit zu (er)leben, wie es uns das Leben eben zugesteht?
      Wenn etwas nicht schön anzusehen ist, schaue ich nicht hin. Wenn ich etwas eklig finde, mache ich es nicht. Wo ist das Problem??

      Gruss nach Sachsen

    • @Foxrommel
      Nanana, so sehr ich das Verhalten der Damen auch ablehne – nur weil sie über 50 sind, sind sie noch lange nicht eklig.

    • @ Uwe Dippel
      Da gebe ich Ihnen schon durchaus Recht, daß jeder nach seiner Facon glücklich werden soll, gleichzeitig bin ich auch der Meinung, dass eine Frau nur wegen ihres Alters von sagen wir mal vierzig oder fünfzig Jahren automatisch eklig wäre.
      Das Gegenteil ist der Fall, eklig finde ich manchmal die jugendlichen Grauem, wie die sich anziehen mit fettigen Haaren, ungepflegt halt.
      Denen haben viele Fünfzigjährige und drüber noch viel voraus, was die Pflege angeht, das nur vorweg.
      Ich kann auch nachvollziehen, was Sie über Thailand etc. schreiben, finde ich viele Sachen nicht schön. Aber in der Stammesgeschichte des großen Teils der Menschheit ist es halt so, dass vermögende Männer im Alter immer schon junge Frauen ausgehalten haben, andersherum ist es halt bisher kaum oder gar nicht möglich gewesen, jetzt ändern sich aufgrund des Feminismus die Zeiten, aber ich muss das ja nicht finden.
      Grüße

    • Rheintochter @ 28. Oktober 2017 um 04:33 Uhr
      Rheintochter sagt:
      „Nanana, so sehr ich das Verhalten der Damen auch ablehne – nur weil sie über 50 sind, sind sie noch lange nicht eklig.“

      Falsch verstanden. Niemand ist eklig, weil er über 50 ist. (Merkwürdig, dass dieses Missverständnis überhaupt aufkommt. Da ist noch mehr als freudsche Fehlleistung im Spiel. Ich fass es nicht.)

      Ekelhaft ist das Verhalten dieser Frauen, die oft im Migrantenbusiness arbeiten und von wegen Marktwirtschaft – es wird natürlich davon ausgegangen, dass entsprechende Dienstleistungen unentgeltlich erbracht werden.

      Schließlich zahlt frau nicht für Sex, frau ist ja die Begehrenswerte, die ihre Gunst verschenkt, das wäre eine tiefe Beleidigen.

    • Ich möchte allgemein zu bedenken geben, dass sichz auch ein gewisser einem gewissen Alter nähert. Wählen Sie die Worte weise.

    • politisches Spektrum
      Servus Klara,

      woher wollen Sie wissen, welchem politischen Spektrum die Frauen auf dieser Party angehören?
      Es gibt so manche Sachen auf dieser Welt, bei der die politische Einstellung
      sehr egal ist. Darunter das Thema Sex.
      Ich habe keine Ahnung welchem politischen Spektrum Frauen angehören,
      die nach z.B. Kenia fahren und sich junge Männer dort als toy boy angeln
      oder die, der Frauen, die in dem Biber-Artikel beschrieben werden.
      Genauso wenig wie ich dasselbe über Männer weiss, die z.B. nach Thailand fahren und dort äh Gesellschaft suchen.
      Eine Kollegin, die dem konservativen Spektrum zugehörig ist, ich habe mich mit ihr darüber unterhalten ergo weiss ich das, unternimmt in ihrer Freizeit Dinge, die vielen hier im Forum die Schamesröte ins Gesicht treiben würde.

      Es ist immer ein Leichtes einer Personengruppe, hier links,grün bzw. Gutmensch, irgendwelche Attribute zuzuweisen, die man selber nicht mag
      oder nicht verstehen kann. Das schlägt in dieselbe Kerbe, wie Don sie so schön beschreiben hat. Generalverdacht, Generalisierung,??.
      Nennen Sie wie Sie es wollen. Es ist dasselbe, nur von einem anderen Standpunkt aus gesehen.

      Sie waren peinlich von den Vorfällen berührt. Das kann ich voll verstehen,
      ich hätte wahrscheinlich auch den Kopf darüber geschüttelt.
      Doch ist es eine Verletzung der persönlichen Schamgrenze, aber nicht die der anderen. Das ist die Crux an dieser Sache.

      Über einige Themen, die bei #metoo hochkommen, sollte man laut und deutlich darüber reden. Andere wiederum, die auf groteske Weise durch den Äther geknallt werden, kann man einfach nur noch geflissen ignorieren.
      Da fällt mir als liberaler Geist auch nur “ ja ja, is scho gut“ ein.
      Denn letztendlich ist es so, wer sind wir, um darüber zu urteilen?

  21. Dieser Aktivismus bleibt nicht folgenlos.
    Und dann wundert man sich, warum diejenigen, die man zwanghaft alle, ohne Ausnahme, als „alte weiße abgehängte Männer aus dem Hinterwald“ bezeichnen muss, um sowohl politisch wie politologisch korrekt zu sein, irgendwann sagen „Jetzt reichts aber mit diesem ausgeflippten Zirkus!“, und nach Überlegen, was man gegen Bestrebungen, päpstlicher als der Papst zu sein tun kann, sich „ganz unerwartet“ der einzigen offensiv anbietende Alternative zuwenden, die im Mutterland derartigen Aktionismusses und der inzwischen einförmigen Medienlandschaft „Trump“ heisst.
    Noch mehr wundert man sich, dass deren Frauen, die erstaunlicher Weise niemals „alte weiße abgehängte Frauen aus dem Hinterwald“ genannt werden, sagen: „Mo-ment, nicht nur immer DU!“ und entgegen aller Gendertheorien plötzlich exakt dasselbe tun.
    Naja, wundern… Das tun nur noch die, die in jeder Beziehung desselben Zuschnitts wie die, freundlich formuliert, „Aktivisten“ sind.

  22. Mitleid?
    Wenn Don Alphonso eine Satire schreibt, über die ich mich amüsieren kann, hat der Text seinen Zweck erfüllt.
    Wenn bulgarische Bauernmädchen sich von Zuhältern erzählen lassen, dass sie in Deutschland eine gut bezahlte Stelle in einem Büro bekommen, dann aber im Puff landen, kann man Mitleid haben angesichts von soviel (unverschuldeter?) Dummheit.
    Wenn eine Möchte-gern-Schickeria nach Hollywood pilgert, um dort eine Karriere als Filmstar zu machen und auf dem Schoß von Weinstein und Konsorten landet, tja, wie soll man da reagieren? Warum haben die nicht Machinenbau studiert?

    Und was geht das mich an?
    Diese Sternchen halten sich für den Nabel der Welt, und unsere Medienschickeria tut ihr den Gefallen und macht daraus ein Menscheitsproblem und berichtet lang und breit darüber in der Tagesschau. Es gibt weiß-Gott wichtigere Probleme.

    • Aber deshalb will man es ja verallgemeinern. Weil da viele Inteesessierte wissen, wie gering tatsächlich da das Interesse an einer 12000 km entfernten Tinseltown ist.

  23. Hochinformativ , nachdenklich, denkanstoßend
    .
    .
    .
    weniger ätzend, als oftmals beim Don, aber um nichts weniger explosiv .

    Eine journalistische Arbeit samt recht nüchternem Kommentar, die man weiterverbreiten sollte .

    Nach dem Motto -SO geht Journalismus, liebe Systemmediengemeinde !

    Unbekannt war mir die Keylogger-Affäre bei der taz , und das Sugar Mama-Phänomen habe ich den vielen , ältlichen Teddybärenwerferinnen immer privat unterstellt .

    Menschen sind Menschen . Und eben nicht immer so gut, wie sie sich ins Licht rücken .

    Dass gerade linke Kreise sich so sehr für den Islam und den Zuzug von noch mehr recht naturverbundenen, männlichen Moslems einsetzen ,

    ist schwer nachvollziehbar .

    Lesen diese Leute den Koran eigentlich, machen sie sich ein objektives Bild vom Leben mehr oder weniger gläubiger Moslems, von ihren Gedanken, auch über uns Kuffar ,

    oder haben sie ,,eyes-wide-shut-syndrome“ ?

    Rein technisch-politisch gesagt, die Wählernützlichkeit moslemischer Menschen in D etwa wird dann in nichts zerfallen , wenn diese ausreichend viele sein werden, um eigene, moslemische Prteien zu gründen und zu wählen.

    Mit einer deutlich anderen Agenda, als SPD, Grüne, etc.

    Bei der Geschwindigkeit wird das relativ bald zu beobachten sein, wie auch heute der Rückzug der Mainstream-Politik gegenüber Wünschen und Befindlichkeiten der Moslems in D .

    Auf der Strecke bleiben wir normale Deutsche, die gern eine liberale , offene (auch Diskussionen ohne Shitstorm, bittschön ) ,demokratische,
    den Grundfreiheiten verpflichtete,
    eine gesunde Sexualität, in der diese positiv gesehen und gelebt werden kann ,

    haben und behalten möchten.

    Das wird Essig !

    Gerade deshalb ist ein Beitrag , wie der vorliegende vom Don, der verschiedene Aspekte , Ausbeutung ,Datenklau, aggressiven Feminismus, der dem Faschismus schon recht nahe kommt, beleuchtet ,
    so wertvoll.

    Weil diese Themen gerne totgeschwiegen werden.

    Passt nicht ins p.c.-Weltbild.

    Ist aber Realität .

    Auch, dass wir deutschen Männer die Leidtragenden des Domplatte-Phänomens sein sollen, weil man lieber einen verlogenen, links-feministischen Sitzkreis betreibt, als das Dingens beim Namen zu
    nennen ,

    ist typisch Dummdeutschland 2015 ff .

    Frauen in die Politik, weil sie Frauen sind, oder über eine profunde DDR-Ausbildung in Intriganz , Wühlarbeit und Antidemokratie verfügen,
    halte ich nicht für eine gute Idee .

    Als Beweis führe ich Merkel, von der Laien , Nahles , Schwesig, an.

    Die Liste ist nicht vollständig, um es gelinde zu sagen.

    Die freizügigen Zeiten sind vorbei.

    Cui bono ?

    Soll sich die sexuell aktive, meist heterosexuelle Mehrheit von ener verbitterten, oftmals weiblich-homosexuellen Minderheit von

    leider-nicht Patientinnen den Lebenstil diktieren lassen ?

    Ich meine, aus demokratischer Sicht- Nein .

    Der Schwanz soll nicht mit dem Hund wedeln .

    • Der Schwanz soll nicht mit dem Hund wedeln
      Uff, gewagtes Bild in diesem Kontext, lieber Otto Moser,

      vielleicht äußert sich Frauke Amgelin zum delikaten Thema, aber ersatzweise sei mal vorgeschlagen …

      Der Schoß soll nicht um das Becken kreisen (?)
      Die Scham soll nicht mit dem Uterus schlenkern (?)
      Die Yoni soll nicht mit der Genderbeauftragten wedeln (?)

      Vorschläge, bitte …

    • Nein, Herr Zuvielgesellschaft , ich alludierte keinesfalls
      ..

      . primäre Geschlechtsmerkmale mit der Hundsparabel,
      sondern meinte, eine gesellschaftliche Minderheit soll nicht die Mehrheit kujonieren dürfen.

    • Schwanz Hund
      Von Strauß bei Koalitionsverhandlungen mit der FDP. Analog: Die Watschelente soll nicht mit gespaltener Zunge reden.

  24. Erinnert mich irgendwie an einen Ausschnitt aus den Vorlesungsunterlagen der Soziologen in Genderst.
    Da ging es um die Begründung, warum so wenig Frauen Ingenieurswissenschaften studieren würden.
    Erster Grund war, dass sexualisierte Bild des Ingenieurs (noch besser konnte man kaum das Ego des gemeinen Maschinenbauers streicheln)
    Zweitens der Ethos von „Work hard, play hard“ (das stimmt sogar, ich kenne nur von technischen Studiengängen die Tradition, sich nach der letzten oder einer besonders schwierigen Prüfung bis zum Verlust der Muttersprache zu besaufen)
    Es gab noch mehr Gründe, die mir leider entfallen sind. Scheint so zu sein, dass die jeden Beruf im Visier haben.

  25. Wie schon mal erwähnt - die Besetzungscouch war schon in meiner Jugend ein
    running gag. Und wirklich jede/r mit einer halbwegs vernünftigen Erziehung wusste genau, was im weiten Bereich der darstellenden Künste auf sie oder ihn wartete.

    Während ich bei meinen vielen Gesprächen der letzten 20 Jahre aus den Ingenieur- und IT-getriebenen Branchen zwar durchaus das eine oder andere Mal Grenzüberschreitungen mitbekam (zu enges „Auf die Pelle“ rücken oder anzügliche Bemerkungen). Mehr aber nicht. Und das bei einem Männer/Frauen-Verhältnis von 5:1 oder schlechter.

    Was mich zu dem Schluss kommen liess, dass die ganzen „Rape Culture“, Sexismus- und Machtmissbrauchsvorwürfe aus feministischen Zirkeln tatsächlich ein Problem beschreiben. Aber nicht eines der Gesamtgesellschaft, sondern eines ihres (beruflichen) Umfeldes.

    Und man müsste mir schon mit harten Fakten kommen, um das zu erschüttern. Fake-Umfragen, nach denen jede dritte Frau in ihrem gesamten Leben schon einmal „sexuelle Belästigung“ erlitten hat, unter Einbeziehung dummer Sprüche oder anzüglicher Blicke, gehören nicht dazu.

    Insoweit sind mein Weltbild und das des Hausherren kongruent, obwohl wir uns in radikal unterschiedlichen Lebenswelten bewegen.

    Gruss,
    Thorsten Haupts

    • Es hat was mit den Strukturen zu tun. In einem Medum, in einem Theater, kann man als Vorgesetzter immer einen Text oder eine Rolle absagen, ohne grosse Begründung. Da gibt es keine klaren Kriterien und kaum alternativen. Das ist beim Banking, in einer Kanzlei oder bei Firmen mit HR-Abteilung nochmal ganz anders.

    • Thorsten Haupts @ 27. Oktober 2017 um 12:21 Uhr
      Thorsten Haupts sagt:
      „Was mich zu dem Schluss kommen liess, dass die ganzen „Rape Culture“, Sexismus- und Machtmissbrauchsvorwürfe aus feministischen Zirkeln tatsächlich ein Problem beschreiben. Aber nicht eines der Gesamtgesellschaft, sondern eines ihres (beruflichen) Umfeldes.“

      Das sehe ich auch so. In welchen Kreisen bewegen sich diese selbsternannten Weltenretterinnen? Doch kaum repräsentative. Wer will/kann solche Knallchargen ertragen?
      Da vereinigt sich neurotischer Tunnelblick mit selektiver Wahrnehmung.

    • Nein, das Problem existiert
      Richtig, Schauspiel und Künste haben die Promiskuität serienmäßig eingebaut, ob gewollt oder nicht. Was Weinstein übelgenommen wird ist seine schauerliche Stillosigkeit. Jedoch kenne ich auch einige Fälle aus der seriösen Welt, von der bedrängten Rechtsanwaltsgehilfin bis hin zur erst bedrängten, dann gemobbten Managerin mittlerer Ebene eines Großkonzerns. Ex-Managerin muss man wohl sagen. Ist nicht der Regelfall, ist juristisch sehr gefährlich, kommt aber durchaus vor. Strauss-Kahn soll beim weiblichen Spitzenpersonal der Weltbank auch einen grausigen Ruf gehabt haben. Und baggernde Professoren sind so komisch auch nicht, wenn man bedenkt, dass sie d. Prüfungen bewerten. Hier wurde manche Studentin eher vom spöttischen Mundfunk und der Möglichkeit zum Untertauchen in der Massenuni geschützt, als von der Tugend des Lehrpersonals.

    • Baggernde Professoren ...
      Ich war knappe 5 Jahre lang in der Studentenpolitik sehr aktiv. An verschiedenen Hochschulen, in meinen Rollen als Bundesvorstand sowie Seminarreferent und -leiter vertraut mit Studenten aus 50 Hochschulen bundesweit. Schwerpunkte Bwl, Jura, Ingenieurwesen, Medizin.

      Ich habe in dieser Zeit von keinem einzigen Fall von Machtmissbrauch durch Professoren gehört. Keiner wie keiner.

      Heisst nicht, es gibt diese Fälle nicht. Heisst nur, sie scheinen ausserordentlich selten zu sein. Und ausserordentlich seltene Fälle rechtfertigen keinen öffentlichen Aufschrei, weder bei diesem noch bei einem anderen Thema.

      Die einzigen Gerüchte aus dieser Zeit, in Gesprächen mit Studentenpolitikern aus linken Gruppen, bestätigen erneut meine oben geäusserte Vermutung – sie bezogen sich auf (wenige) Fälle in den Geistes- und Kulturwissenschaften.

      Es scheint, die Linken und Linksliberalen haben ein echtes Problem mit sexueller Belästigung.

      Gruss,
      Thorsten Haupts

    • Stimmt, die wüstesten Geschichten gab es im Bereich Kulturwissenschaften, Soziologie und Kunst.

    • @ Don Alphonso - Es hat was mit den Strukturen zu tun.
      Unsere Obrigkeit hat ja in Hollywood eher wenig Einfluss. Allerdings könnte an den Strukturen in Deutschland etwas geändert werden. Wie wäre es denn damit, für den Anfang bei staatlichen oder staatlich subventionierten Theater-, Kunst- und Filmbetrieben die Rollen von Intendanten und ähnlich mächtigen Figuren radikal herunterzustufen. Auf die Funktion von Managern, welche sich wie alle anderen Angestellten mit einer Personalabteilung arrangieren müssen. Wenn ein Kollektiv in der Personalabteilung über Einstellung und Entlassunge zumindest mitentscheidet, ist individueller Missbrauch weitaus schwieriger.

  26. Man muss die Schizophrenie gesehen haben
    Werter Don, das hast Du wirklich sehr vornehm und universalistisch geschrieben. Sehr jugendfrei.
    Auch Männer werden dominiert, wenn sie sich dominieren lassen. Und Frauen sind durchaus in der Lage, einem Weinstein willig die Beine breit zu machen und anschließend allen anderen Männern Moralpredigten wegen #Sexismus zu halten. (Umgekehrt gibt es natürlich auch alles, hat mich aber weniger bewegt)
    Wichtig ist tatsächlich nur eines: kein Individuum, das nicht wie Weinstein handelt, muss sich wegen Weinstein ein schlechtes Gewissen machen lassen. Entsprechende Versuche darf man kühl an sich abtropfen lassen. Der Moralismus trägt die Lüge und die Unterdrückung bereits in sich, auch der Frauenmoralismus. Wer’s nicht glaubt, schaut sich einfach mal glamouröse Fotos mit Weinstein an:
    http://www.zimbio.com/photos/Heidi+Klum/Harvey+Weinstein/Weinstein+Company+Netflix+Golden+Globes+Afterparty/9Qhl_a29Dhq
    Der Einzelne ist in erster Linie vor den Zumutungen der gesellschaftlichen Doppelmoral zu schützen, vor allem die Jungen.

    • Annie Lennox /Eurythmics hat alles dazu gesungen
      Ausschnitt:
      Some of them want to use you
      Some of them want to get used by you
      Some of them want to abuse you
      Some of them want to be abused

      Sweet dreams are made of this
      Who am I to disagree?
      I travel the world and the seven seas
      Everybody’s looking for something

      Read more: Eurythmics – Sweet Dreams Lyrics | MetroLyrics

  27. Die Triebfeder der Moderne ist der Individualismus
    Mit ihm gedeihen Freiheit, technischer Fortschritt usw. usf. Der Individualismus ist darüber hinaus auch ein Ergebnis unseres weißen Patriarchats.
    Pauschal alle Männer zu Vergewaltigern zu machen ist ebenso dumm wie moralisch rückständig. Und es hat im Kern ja vor allem ein Ziel: Alles das abzustrafen, womit die 3.WaveFeministinnen nicht auftrumpfen können: Kultur, Intellekt, Gewissenhaftigkeit und Fleiß. Kurz: das Patriarchat.
    Sie suhlen sich in, dem was Nietzsche „Sklavenmoral“ nannte: Die Überhöhung der eigenen Unzulänglichkeiten zu Tugenden. Und die Verdammung der weniger Unzulänglichen.

    • Ganz anderes Thema – ich bereite gerade Montalcino vor… Mail kommt.

    • Booooster @ 27. Oktober 2017 um 12:28 Uhr
      Booooster sagt:
      „Pauschal alle Männer zu Vergewaltigern zu machen ist ebenso dumm wie moralisch rückständig. Und es hat im Kern ja vor allem ein Ziel: Alles das abzustrafen, womit die 3.WaveFeministinnen nicht auftrumpfen können: Kultur, Intellekt, Gewissenhaftigkeit und Fleiß. Kurz: das Patriarchat.“

      Sollte man Wahrheiten so unverblümt in der Öffentlichkeit äußern?

    • Montalcino
      ich mach schon mal den Kofferraum bereit. #subito

    • @Foxrommel
      Tja. wahrscheinlich ist das schon Hääätschpiietsch und wird vom Ministerium für Wahrheit abgestraft. Da kann die FAZ nur froh sein, eine begrenzte Nutzerschaft zu haben und somit nicht in die Kategorie „soziales Netzwerk“ zu fallen sonst würden Heiko „ich weiß, was Du denken sollst“ Maas und Aneta „ich weiß, dass Du ein dreckiger Na*i bist und sage es Deinem Chef, Deinen Kumpels und dem Heiko sowiso“ Kahane schon den digitalen Tintenkiller ansetzen.

      Ich sage übrigens nicht, dass Frauen intellektuell zu nix taugen. Nur die Feministinnen taugen halt nix. Um es mit Freud zu sagen: „Manchmal ist eine Haus ein Haus!“ Manchmal gibt es einfach nix zu interpretieren und die Wirklichkeit ist die, als die sie erscheint. Und verhärmte 3.WaveFemis sind halt genau das: Verhärmt und unfähig Positives zu schaffen.
      Da kommt eine „sklaven-„moralistische Scheinreligion wie der NeoMarxismus gerade recht. Es geht diesen unter normalen Umständen nicht mal als Supermarktkassier taugenden Mensch*innen um Macht. Und Macht, schlag nach bei Foucault, erlangt man, indem man die Begriffe prägt und zuordnen kann.

      So bin ich halt ein Vertreter des Patriarchats, damit Teil des Problems. Egal ob ich mich an Frauen vergriffen habe oder nicht (habe ich nicht). Egal ob ich Menschen ihrer Hautfarbe, Religion, Herkunft, Sexualität wegen diskriminiere oder nicht (mache ich nicht). Egal ob ich mit meinen Steuern, Sozialabgaben und der Erziehung meiner Kinder zur Gesellschaft beitrage oder nicht (tue ich). Egal, ob ich beruflich kürzer trete und Zeit für meine Kinder habe und meiner Frau ermögliche eine verantwortlichen Job gut auszufüllen, oder nicht (tue ich).

      ch bin für diese moralisch toten und intellektuell bettlägerigen Subjekte das Problem: Weil ich (hoffentlich) kompetent, (nicht so sehr, aber doch ziemlich) gewissenhaft und den schönen Dingen unserer Kultur durchaus zugetan bin.

      Respekt habe ich vor Feministen erst, wenn sie a) eine Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung durchrechnen können oder b) Eine Brücke bauen können oder c) Eine Segelyacht bei 7+Bft sicher führen können (so dass die Crew hinterher noch mit ihr spricht) oder d) bei einem Auto den Zylinderkopf wechseln können, so dass es hinterher noch läuft. Oder e) einen Blinddarm so entfernen können, dass der Patient hinterher noch lebt. Oder f) Nach 10h Schicht auf dem Rettungswagen noch einem an seinem Erbrochenem erstickenden Junkie die Kotze aus dem Rachen holen, damit er wieder atmen kann oder g) einen Cum-Ex Steuerbetrüger durch konzise und widerspruchsfreie Interpretation von Gesetzen und Steuererklärungsanhängen gerichtsfest anklagen und verurteilen lassen kann. oder h) einer Schulklasse voller unterprivilegierter Kinder Rechnen, Schreiben, Lesen so beibringen kann. Aber eher friert die Hölle zu, als dass das passiert. Und in der Zwischenzeit:
      Verachtung für Dummheit und Anmaßung und fortgesetztes Nuckeln an der prall gefüllten Brust des Staates (unseres Staates) ist das Mindeste, was ich diesen Subjekten entgegen werfen darf.

    • @Don
      freue mich auf Details.

    • @ Booooster
      Na da haben se aber ne ganz schön lange Listen aufgemacht, wollen Sie etwa die weniger Begabten hier ausgrenzen?
      Nee, ganz im Ernst, sowas sollte man den ganzen Feministen a la Roth, KGE usw mal ganz klar vorhalten, damit die sich in ihrer morlaischen Überlegenheit mal nicht ganz so toll vorkommen.
      Da würde sich das aber dennoch nicht annehmen, dann kämen wieder die alten Scheinargumente wie „die wollen das Patriarchat erhalten“ usw.
      Aber den Widerspruch zu den Machos, die sie sich zu Hunderttausenden hier reinholen, den werden sie nicht auflösen können, das ist dür mich zumindest ne kleine Genugtuung.
      Ansonsten ein sehr hellsichtiger Beitrag von Ihnen, vielen Dank, sowas lese ich immer gern!

    • @Moritzburger
      Vielen Dank für die Blumen. Sie irren allerdings wenn Sie meinen, ich grenze irgendwelche, wie auch immer man das definieren möchte, Minderbegabten aus. Ich steige eher ein auf das, was man in der DDR „Stasi in die Produktion!“ rief.
      Ich habe am Band gearbeitet: Die Menschen, die dort produktiv arbeiten sind nicht so unterbelichtet, dass sie von den geistig scheintoten linken Lautsprechern Denkgebote bräuchten. Ganz im Gegenteil: Das sind ausgesprochen schlaue, wenn auch nicht in üblichen Sinne intellektuelle Menschen.

      WAS mich im Gegensatz zu diesen Mitmenschen wirklich anwidert, das sind die Lautsprecher. Das Schlimme ist: Die wollen ja alle nur „das Gute“. Das ist gut und schön. Aber sie verkennen, dass unser versammelter Wohlstand gesamthistorisch absolut eine nahezu singulare Ausnahme ist. Und es ist eben nicht Zufall, dass sie hier im Westen entstanden ist.
      Ohne das Patriarchat würden Roth und Konsorten mit einem Alphabet aus 11 Buchstaben grunzen. Und die Begriffe zur Beschreibung der Ungerechtigkeiten, die wären gar nicht erfunden.
      Armut ist über die gesamte Menschheitsgeschichte der 99,99%ige Regelfall. Man muss also gar nicht darüber fabulieren, wie wir die Armut abschaffen können (oho, durch Umverteilung). Wir sollten uns darüber Gedanken machen, wie man Wohlstand (oder zumindest Abwesenheit von bitterer Armut) herstellen kann.

      Und da gibt es (für mich zum Glück, für Berliner 3rdWaveFeministen zum Pech) einen klaren Zusammenhang zwischen den Faktoren Intelligenz und Gewissenhaftigkeit einerseits und beruflichem Erfolg andererseits.

      Ausschließlich im Journalismus, der Politik und in Unternehmen mit strikten Quoten für Frauen/Transsexuelle/Undefinierte/definiertendieabernichtdefiniertwerdenwollenweilsdannbocklangweiligerscheint/Überdefinierte/Intersexuelle/uswusf. haben Dumme und Faule eine Chance.

      Und das bringt mich zur Weißglut. Zertifizierte Versager, anders kann man Studienabbrecher, die auch sonst nie im Leben was geschafft haben (und auf diese Einschränkung lege ich Wert) , haben einfach die Klappe zu halten. Die Empörung über die Umstände sind ja OK. Aber mit zu jederzeit aus gutem Grund gescheiterten Rezepten zu kommen, das lasse ich mir nicht bieten. Die Rezepte sind übrigens aus gutem Grund gescheitert: Weil sie nämlich nicht auf dem Wettstreit von Ideen basieren, sondern auf der Stigmatisierung abweichender Meinungen. Und so funktioniert halt kein Fortschritt.

      Sehr lesenswert in dem Zusammenhang: Hadmut Danischs Besuch einer linken Podiumsdiskussion: http://www.danisch.de/blog/2017/10/28/schales-kartoffelpueree/

    • @booster,foxrommel&moritzburger
      Es war wieder sehr unterhaltsam euer Wortgefecht zu verfolgen.
      Ich denke, wir sollten die Rückzugsgefechte der „tollen“ ( damit der Hausherr nicht edit. muss) Frauen nicht überbewerten und die mit medialer Unterstützung abgefeuerten MG-Salven, in der Deckung, vorbei gehen lassen. Und danach lachen wir diese einfach aus und geniessen weiter unser Leben, als böse weisse Männer,egal welchen Alters. Schönen Sonntag noch!

  28. Chauvinismus
    Man darf aber schon Verhaltensweisen kritisieren, die nicht unbedingt zu einer strafrechtlichen Verfolgung führen. Dass eine Vergewaltigung und eine unangebrachte Bemerkung nicht das gleiche sind, sollte eigentlich jedem klar sein. Aktionen wie #MeToo möchten ja gerade auch auf einen alltäglichen Chauvinismus aufmerksam machen, mit denen anscheinend viele Frauen zu kämpfen haben. Die mangelnde Differenzierung ist aber sicherlich ein Problem dieser Aktionen.

    • Halte ich für eine Erfindung, Wettersturz, leider:
      „Aktionen wie #MeToo möchten ja gerade auch auf einen alltäglichen Chauvinismus aufmerksam machen“.
      Alltäglicher Chauvinismus ist unschön. Nach allem was ich gelesen habe, will #metoo aber was anderes. Da können Sie mich auch nicht mit mangelnder Differenzierung als Problem überzeugen, auch wenn das stimmt. Weinstein, wenn er gemacht hat was man ihm nachsagt, stand eben nicht als Startpunkt einer critique des allgemeinen Chauvinismus. Und damit ist #metoo vorbelastet, und vollkommen ungeeignet für das von Ihnen postulierte Thema. So gut und wichtig es auch immer wäre, sich damit zu beschäftigen.

    • Titel eingeben
      „mit denen anscheinend viele Frauen zu kämpfen haben.“
      .
      Das bezweifel‘ ich.

    • "mit denen anscheinend viele Frauen zu kämpfen haben"
      Nein. Wenige. Aber die lautstark.

      Die drckigsten Witze und die direktesten Anspielungen habe ich fast immer von Frauen gehört. Die sind allerdings geradezu vorsätzlich keine Feministinnen.

      Gruss,
      Thorsten Haupts

  29. Karohemd
    Der Vers ist selbstkritisch/melancholisch und lautet korrekt,
    vorgetragen mit Welpenblick:

    Karohemd und Samenstau,
    ich studier Maschinenbau.

    • Titel eingeben
      Wurde mir geschildert als Spruch von Studierenden aus Aachen, wo Studierendeninnen wohl in drastischer Unterzahl sind.

  30. Hmm, das Ende? Die Konsequenz?
    Wie fast immer, ein toller Text, insbesondere gegen Anfang. Beim Lesen dachte ich fortlaufend im Sinne von ’schön, gut, aber was kommt am Ende?‘. Und das war dann auch, irgendwie, wie abgeschnitten, fand ich.

    Also die Lösung, das gute Ende beim Märchen. Denn eine gute Geschichte ist das Ganze überhaupt nicht; ich meine natürlich nicht Ihre Geschichte, sondern die hypocrazy des #metoo.

    „Heaven has no rage like love to hatred turned, nor hell a fury like a woman scorned“ schrieb Congreve.

    Und die Feminist* sind ständiger Beweis. Ich wäre der letzte, der dagegen wäre, einen *Vergewaltiger* an seinen, naja, am nächsten Laternenpfosten aufzubaumeln.

    Was aber ist mit den Frauen,
    – sich verfügbar geben, aus z.B. Karrieregründen?
    – sich verfügbar geben, und – wenn abgewiesen – (siehe Congreve)?
    – sich verfügbar machen, und abgewiesen werden, (siehe Congrave)?
    – deren Verfügbarkeit akzeptiert wird, denen die Gegenleistung danach verwehrt wird?
    – deren Verfügbarkeit akzeptiert wird, denen die Gegenleistung geboten wird, die aber ab einem bestimmten Moment diese nicht mehr brauchen?
    – die selbst aktiv sich einen von ihnen abhängigen Stecher requirieren?

    Oder den Frauen, die sich als ‚zu lange / lüstern angeschaut‘ empfinden?

    Alles über eine gleiche Klinge springen lassen? Alles #metoo? In jedem Falle alles abschneiden?
    Das kann doch wohl nicht sein!

    Es gibt auch Frauen mit Lüsten. Insbesondere mit Lüsten auf mächtige Männer. Egal ob Politik, ‚Irgendwas-mit-Medien‘ oder Filmproduzenten. Frauen, die einfach auch Lust auf diesen einen Mann haben.
    Es darf unmöglich sein, dass die dann, direkt oder 20 Jahre später die #metoo-Karte ziehen können.
    Oder wenn ihr Partner echt sauer/trennungsaffin wird, wenn er von dem Seitensprung erfährt; und diese Karte dann ziehen.

    Dieses Gemengelage ist meines Erachtens ein einziger Irrsinn, der unmittelbar gestoppt werden sollte!
    Das muss alles wieder aus dem #metoo herausgezogen und in einzelne, getrennte, Schubladen einsortiert werden.

    Ich bin noch älter als Don Alphonso, und deshalb mindestens genauso froh über das Aufbrechen der Sexualmoralitäten seit den Sechzigern! Meine berechtigte Angst ist, dass mit solchem Unsinn wie dem #metoo nur Post-Ex-Prüderie, also Neo-Prüderie, aufkommen wird.

    • Es gibt keine Kollektivschuld, so einfach.

    • Es gibt sehr wohl Kollektivschuld
      und kollektive Haftung. Harmloses Beispiel: Euro – Wer nichts davon hält, Bankrotteure zu retten, zahlt dennoch. Politikfehler sind bindend, auch nach langer Zeit.

  31. Can someone get the snowflakes and Guardianistas out of here?
    Ich mache lieber jeden geschmacklosen Modetrend mit, als mir von Vordenkern beiderlei Geschlechts mein „Privatleben“ reglementieren zu lassen.
    Komplimente nehme ich erstmal als Schmeichelei. Verbal Entgleisten drohe ich schon mal mit einem Tag Einzelhaft im Dixie-Klo. Männer finden das witzig. Frauen in ihrer Gesellschaft reagierten mit einem gezischten „frech“.

  32. Flüchtlinge und Frauen
    „… gemacht hat, ganz zu schweigen von dem, was die famose Melisa Erkurt über Flüchtlinge und Frauen recherchiert hat.“

    Das betrifft nicht nur alte Frauen – auch Schwule profitieren von der Zufuhr von Frischfleisch. Ganz Berlin ist inzwischen voller Stricher, die für geringen Obolus für Männer und Frauen alles anbieten.
    Es ist ekelerregend.

    • Ja, das wird aber bald wieder zugekehrt. Ausserdem, die meisten Sexarbeiterinnen für Männer kommen aus Osteuropa.

    • @ DA
      Das kann nun aber wirklich keinen wundern, schließlich begehrt man ja doch eher schöne Frauen, und die gibt es nunmal reichlich in Osteuropa.
      Hinzu kommt ja noch ein gewisser Ehrgeiz, durch diese Tätigkeit auch zu etwas kommen zu wollen, liegt ja in der Natur der Sache.

    • Ich hatte mal das Vergnügen, eine serbische Lehrerin kennenzulernen, die hier als Altenpfelgerin jobbte. Wie soll ich sagen, irgendwie müssen sich die Genderistinnen ja aus dem Genpool entfernen.

  33. Mit Verlaub
    ich halte Ingenieure (auch die mit Maschinenbau) für hochgrad Kreativ. Bleiben also nur Enthemmung und Egomanie als Alleinstellungsmerkmal des Berufsbild. Vielleicht bin ich dann doch lieber der Spießer mit Reiheneckhaus und Passat Kombi.

    • Gut, konstruktiv kreativ. Das Kreative in den Medien ist nicht problemlösend, sondern problematisierend.

    • Michael @ 27. Oktober 2017 um 13:06 Uhr
      Michael sagt:
      „Mit Verlaub
      ich halte Ingenieure (auch die mit Maschinenbau) für hochgrad Kreativ.“

      Das ist so. Wenn Sie Softwareingenieure (Informatiker) auch zu den Ingenieuren zählen, dann haben Sie eine Bevölkerungsgruppe, die mit ihren kreativen Lösungen die ganze Bevölkerung auf den Kopf stellen.

    • @Michael
      Volle Zustimmung, Michael.
      Als Abgrenzung zu den „Kreativen“ in Medien oder Kulturbetrieb würde ich letzteren eher „narzisstische“, „egoistische“ und „zerstörerische“ Kreativität unterstellen.

    • Dass aber Inschinöre...
      gerne karierte Hemden tragen, kann ich bestätigen. Zumindest von meinen Kollegen im technischen Bereich.
      Scheinen praktischer zu sein. Die Hemden, meine ich.
      Die Kollegen sind alle schwer in Ordnung. ;-)

    • die muss man nicht so oft waschen.

    • Alternativer Lebensunterhalt durch die staatlich ausgehaltenene Medien und Kulturschickeria
      @Foxrommel
      Ohne Ingenieure und Naturwissenschaftlern läuft gar nichts. Sie fallen nicht vom Himmel. Sie schießen nicht wie Pilze aus dem Boden.
      Was wäre die BRD ohne konkurrenzfähige Industrie? Ein Land ohne Rohstoffe und abhängig von pflanzlichen und tierischen Lebensmittelimporten!

  34. Die Unterschiede
    Sehr schöner Artikel, der das Problem auf den Punkt bringt. Die Unterschiede zwischen damals und heute sind auf der zwischenmenschlichen Ebene gar nicht so groß, denn die Menschen und ihre Bedürfnisse ändern sich nicht. Es ist nur die Kultur, getrieben von Kapitalismus und Aufmerksamkeitsökonomie, die sich ändert.

    Dann aber wäre das herrschende Savonarolatum nur eine Mode, die ebenso schnell verginge wie damals in Florenz, sobald sie an ihr Extremum stößt.

    Das aber darf nicht sein – unsere Bentoisten und Stokowskijer wollen schließlich einen besseren Menschen für eine bessere Welt. Wie alle ‚Bewegungen‘ seit dem Hl. Augustinus. Also machen sie unbeirrt weiter.

    • Die Fanciulli ziehen durch die Medien
      Aber der Widerstand ist heute größer. Abgesehen davon, derart extreme Ensichten setzen sich auf Dauer niemals durch. Ob Savonarola oder Robespierre, wer sich anmaßt die Gesellschaft in einer Art Standgericht aburteilen zu können, nimmt ein unrühmliches Ende.

    • Manche merken halt, dass es langsam doch etwas ernster wird.

  35. Der letzte Absatz ist destillierte Altersweisheit
    Don, wunderbar geschrieben!
    Danke, Uli

    • Uli49 @ 27. Oktober 2017 um 13:27 Uhr
      Uli49 sagt:
      „Der letzte Absatz ist destillierte Altersweisheit“

      Und dabei geht es ja nur um die Selbstverständlichkeit, nicht pauschal kollektiv beleidigt, verurteilt und vorverurteilt, brüskiert, herabgesetzt, diskreditiert oder angeschwärzt zu werden

      So etwas muss man manchen Damen erst wieder beibringen.

  36. Gesellschaftliche Disruption gestern und heute
    Sie sind mir ja ein ganz … Schlimmer (Schmieriger?). Mit der Vorstellung von Sexualität als der Gabe, Paare zu binden, daraus Familien zu begründen und die Gesellschaft aufzubauen und zu erhalten, können Sie sicher nichts anfangen. Was denken Sie, wo Gesellschaft herkommt? Das eine habe mit dem anderen nichts zu tun? Das sahen Ihre Altvorderen noch anders, als sie ihren Kampf um „sexuelle Befreiung“ unter dem Motto „heute die sexuelle Revolution, morgen die sozialistische!“ führten.

    Gleichzeitig arbeiten Sie Sich an den aktuellen Hebeln der gesellschaftlichen Disruption wie Feminismus und Gender-Mainstreaming (oder Migration) ab, die auch nichts anderes wollen als die sexuelle Revolution (die Überwindung der gesellschaftlichen Verhältnisse).

  37. Bigotterie
    …ist ein guter Oberbegriff für das was, da passiert. Neo-Prüderie (die ein Vor-Kommentator befürchtet) längst etabliert.
    Wer in den Achtzigern als verklemmter Spießer bezeichnet wurde, weil er dem Trend vom Körpers als Konsumgut nichts abgewinnen konnte, findet sich heute staunend auf der anderen Seite der dominierenden „Moral“. Diesmal als „zu heteronormativ“ angefeindet von einer „Avantgarde“ aus denselben Szenen, die Neo-Prüderie ebenso als Macht- und Zwangsmittel benutzen wie früher Ausuferungen der sexuellen Revolution.

  38. Die gehabte Angst vor Frauen....
    …die den echten konservativen Mann schon seit den 68ern arg bedrängen.
    Sehr amüsant. Die modernen Zeit sind zu hart für den einen und den anderen ;-)

  39. Im Laufe der Zeit wird man eventuell noch zu einem differenzierterem 'wir' finden?
    Das changiert nämlich auch, ist eben niemals fix , und diese triebhaft-selbsternannte, junge, nachwachsende, weibliche Sozial-, Gedanken- und Verhaltenspolizei möchte natürlich nämlich vor allem nicht nur die Herrscherinnen über dieses ‚changieren‘ stellen, sondern aus dieser Aufgabe ‚am wir‘ via gesellschaftlicher Umverteilung auch noch ein Monatseinkommen bekommen.

    Und selbstverständlich gilt für den erwachsenen, reifen, aufgeklärten, durch Fähigkeiten vermögenden Bürger, dass er das Gewaltmonopol auch weiterhin vollständig beim Staat wünscht.

    Samenstau hin oder her, Samenstau wird häufig auch völlig überbewertet. Wenn es so weitergeht changiert am Ende nämlich alles?

    Und nein, natürlich ist das nicht so, die Weltgesellschaft das Internet wird aus dem Fall Weinstein lernen – und vermutlich ein kleines später auch noch lauter Fehlverhaltensfälle deutsch-feministischer Bloggerinen machen, die haben nämlich bestimmt von früher her, aus ihrer eigenen Vergangenheit, auch ‚Leichen im Keller und Dreck am Stecken‘, man hat nur noch nicht genau genug hingesehen?

  40. Eine Krone hab ich doch vermisst:
    Ein beiläufiges Einwerfen der ‚Liste‘. Nebenbei, im Nebensatz.

    Aber vielleicht gibt es ja demnächst noch nen Blog – „Von 70 Ikonen des linken Mainstream“, hm?

    Ich muss gestehen, ich geniesse diese Zerfleischung die da jetzt hoffentlich kommt.

    Ich halte es für fragwürdig den Moralstandpunkt von Zeitpunkt A (nennen wie ihn mal: jetzt) auf Zeitpunkt B (sagen wir mal: 1969) anzuwenden.
    Das sich jetzt ein Groß dieser mich schon immer als scheinheilig wahrgenommen Gestalten als deren eigenes Klischee von bösen Konservativen entpuppen, oder deren Helfer – auch 1972 hab es schon Gesetze gegen Nötigung – das macht mir Freude.

    Sollen die sich doch gegenseitig hauen und stechen. Sie sage es ganz recht: Damals waren die Zeiten – und ich bedaure das es wieder etwas bieder geworden ist – wilder und jeder wusste es. Wenn man das damals tolerierte, die Dinosaurier welche es in die Neuzeit schafften deckte, sich selbst aber als schon immer den heutigen Erwartungen entstprechend handelnder Heiliger zelebrieren lässt – ja dann hat man diesen Sturm des Fäkals jetzt reichlich verdient.

    • die Liste wird beislang – erstaunlicherweise – noch nicht durchgestochen.

    • Das könnte was mit möglichen Verleumdungsklagen zu tun haben,
      denn das tut in den USA, wenn es durchkommt, so richtig weh.

      Gruss,
      Thorsten Haupts

  41. Ansonsten scheint die unbemerkte gesellschaftliche Akzentverschiebung in der Tat mit Händen greifba
    Genau genommen ist es doch wohl so, am Montagmorgen mit völlig ausgelaugten Körper und vom langen und über langen Wochenende völlig leer geschossenen Pimmel in irgendeinem blöden Pool rum planschen mit kalten nassen Füßen – DAS ist eigentlich nicht der Hit.

    Aber mit einer gewissen Power und einem gewissen Willen, auch aus Überschüssen, Montag früh gut, freundlich und energisch wieder zurückzugehen an die eigene Arbeitsstelle und was durchzusetzen an der Arbeitsstelle und in der Welt – das ist doch eigentlich das gegebene und das Gebotene und das wichtigere und das Richtige, nicht wahr?

    Nun denn, also weiterhin Veränderung und Verschiebung.

  42. Morizz
    Ach wie ich es angesichts Ihrer Zeilen bedaure in jüngeren Jahren nichts von der Existenz des Morizz gewusst zu haben

    … natürlich hätte ich mich gegen den Missbrauch durch eine amerikanische Schriftstellerin oder andere weibliche Wesen vehement zur Wehr gesetzt.

    • Das war der angenehmste Ort in ganz München.

    • Morizz
      @Adeo
      Im Morizz hätten sie sich eher gegen den Missbrauch durch amerikanische Schriftsteller wehren müssen.
      Vor dem Morizz war in dem Laden übrigens das „Tanzlokal Größenwahn“ – selten hat ein Name einer Disko den Geist der 80er und den Irrsinn der Stammgäste so treffend erfasst…

  43. "empfinde Abtreibungen als Ausdruck des gesellschaftlichen Fortschritts"
    Ach wirklich? Ich empfinde das nur noch als brutal. Ist es echt so schwer ne Pille zu nehmen, sich ne Spirale einsetzen zu lassen oder ein Kondom ordnungsgemäß zu gebrauchen?

    Sex überall, zu jeder Zeit. Wenn was Unerwünschtes passiert, wirds eben schnell weggemacht. Das das ein Mensch in der Mache ist – egal. Dafür aber dann großes Geheule wenn irgendein Linker sich getriggert fühlt. Da vergeht man vor (Selbst-)Mitleid. Aber einem Fetus das Leben zu nehmen ist gut und freiheitlich und modern.

    • Wie schon gesagt, ich wollte keine Nebendiskussion vom Zaun brechen.

    • Auch ich die Abtreibung eher als notwendiges Übel...
      denn als lobenswerte Erungenschaft.

      Pille. Kondom. Spirale. Oder auch nen anderes Loch. Eigentlich sollte es nie zur ungewollten Zeugung kommen.

      Idealerweise. Für die nicht so idealen Umstände – Vergewaltigung, Gefährdung des Lebens der Mutter etc. – dafür ist die Abtreibung dar. Sollte sie da sein. Weil eigentlich sollte es heutzutage genug Möglichkeiten geben es nicht ungewollt zu dem Punkt „Abtreiben?“ kommen zu lassen.

    • Es ist die Karikatur von gesellschaftlichem Fortschritt
      Dass das soziale Klima in Bayern vor noch nicht allzulanger Zeit für ungewollt Schwangere und für ledige Mütter extrem rau war, ist schon richtig. Aber warum sollte man heute noch darin verhaftet sein, wenn sich die Situation für die Frauen deutlich verbessert hat und zugleich Standards und Stigmatisierungen neu definiert und fast schon ins Gegenteil gekippt sind?
      Als ich um die Jahrtausendwende mit meinem dritten Kind schwanger war, geriet diese Schwangerschaft zu einem regelrechten sozialen Albtraum. Jeder und jede hatte einen kritischen Kommentar parat, Ärzte inklusive. Tenor: es ist doch heute nicht mehr notwendig, eine dritte Schwangerschaft auszutragen. Niemand, wirklich niemand konnte sich (ungefragt) für sich selbst vorstellen, den Lebensstandard auch nur geringfügig einzuschränken, auf nur eine einzige Reise zu verzichten, überhaupt wieder für längere Zeit „angebunden“ zu sein oder es gar Kindern zuzumuten, mit Briuder oder Schwester ein Zimmer zu teilen, und sei es auch nur vorübergehend. Ich war anscheinend auch die letzte, die sich Gedanken über das berufliche Fortkommen machte. Ich hatte glücklicherweise die Nerven, diesen ganzen Stress einschließlich diverser Herabwürdigungen auszuhalten. Wie ich inzwischen weiß, haben die nicht alle, die hohen Zahlen der Abtreibungen bei dritten usw. Schwangerschaften weisen auch in diese Richtung.
      Hyperindividualismus, kompromissloses Konsumstreben und die vollständige Ökonomisierung der Frau – das ist die Karikatur von gesellschaftlichem Fortschritt.

    • Ach? Erstaunlich, ich kenne immeer noch den Druck, das Kinf zu bekommen.Gerade wird er wieder stärker, weil kinder in Mode sind.

    • Titel eingeben
      Riecht schwer nach einem weiteren Fall der Unterschiede zwischen Großstadt und Land. Und was Theresa hier vor allem aufzeigt, ist mal wieder die ganze übliche Verlogenheit.

  44. Verklemmte haben mehr Spaß....
    Den Größenwahn namens Weinstein (besser Harnstein, ätzend) auf alle oder die meisten Männer zu übertragen scheint mir unrealistisch. #metoo haut leider auch in diese Kerbe.
    Männer in verantwortungsvollen Positionen erlebe ich eher als sympathisch schüchtern.
    Überlegenheit genießen sie eher nach Art der alten Griechen im Wettkampf mit anderen Männern.

    Unter Frauen fallen mir persönlich harte Verteilungskämpfe auf. Weniger um mögliche Partner, sondern um das gesellschaftliche Prestige. Der angesehene Job ist da nur der Sandkasten.

    • Mit Männern komme ich besser aus als mit Frauen
      …Stutenbissigkeit, Neid auf Jüngere und Zickenkrieg, auch teilweise zur Kompensation fehlender Autorität, das habe ich gerade auch von Frauen oft erlebt.

  45. Nebendiskussion
    Vielleicht haben Sie wenigstens gemerkt, dass das Thema Abtreibung zu ernst für eine beiläufige und ersichtlich unreflektierte (zu reflektieren wäre, welche Notlagen die Tötung unschuldigen menschlichen Lebens rechtfertigen können) Beifallsbekundung ist…

    • Ja, das mag ja sein und ein Abtreibungsblog würde auch gut geklickt werden. Ich wollte damit aber nur sagen, dass ich trotz Kritik näher am CSD als am Marsch für Leben bin.

  46. Christa
    Muslima ist eine grammatisch fragwürdige Feminin-Form von Muslim. Korrekt wäre Muslimin. Oder ist eine Anhängerin des Jugentums eine Juda, und die des Christentums heißen wohl alle Christa?

    • Mei, wir wissen alle, was gemeint ist. Ich finde den Begriff in Ordnung.

    • Christa
      .
      Und bei den Buddhisten die Buddha.

      . . Hinda

    • Jesus @ 27. Oktober 2017 um 16:11 Uhr
      Jesus sagt:
      „Christa
      Muslima ist eine grammatisch fragwürdige Feminin-Form von Muslim. Korrekt wäre Muslimin. Oder ist eine Anhängerin des Jugentums eine Juda, und die des Christentums heißen wohl alle Christa?“

      Es ist der korrekte Ausdruck:
      مسلم
      Jesus, der drittwichtigste Prophet, sollte das wissen.

    • das ist bitter
      Alte weiße Männer wollen entscheiden wie
      MuslimInnen in Deutschland genannt werden
      dürfen.

    • Leitkultur, Baby!

    • E. R. Binvonhier
      Logisch ist das doch, wer soll denn sonst bestimmen, Jungen oder Mädchen von 18-24?
      Das geht nun seit Jahrhunderten so, und jetzt soll das alles falsch sein?
      Nee, ganz so einfach ist das nicht.

    • Christina
      Judea und Christina müsste es dann sein.

  47. Bei Elitepartner findet man das erwartete Vermögen des Anderen
    Klären Sie mich bitte auf. SO ETWAS habe ich noch nie gesehen.

  48. Sind Abtreibungen gesellschaftlicher Fortschritt?
    Hier ein paar Zahlen: 2014 gab es offiziell 99.715 Abtreibungen in Deutschland. Das überschreitet die Fehlerquote der Pille erheblich. 41 davon aufgrund von Vergewaltigungen, 3,1% medizinisch indiziert. 1701 Abtreibungen zwischen der 12. und 18. Woche. 1079 nach der 19. Woche. In dieser Woche sind die Gesichtszüge deutlich erkennbar, die Geschlechtsorgane voll ausgebildet (so viel zum Thema „Zellhaufen“). Wenn dies straffrei bleibt, dann muss man sich fragnen, was eigentlich gegen die in er Antike übliche Tötung unerwünschter Neugeborener spricht – die sind auch nicht alleine lebensfähig, haben keine Bewusstsein ihrer selbst und verstehen nicht, dass sie getötet werden.
    Bill Clinton forderte in seinen Wahlkampagnen, Abtreibung solle „sicher, legal und selten“ sein. Das hat Hillary übrigens nie wiederholt, und ihre einschränkungslose Befürwortung von Abtreibung war aus Sicht meiner amerikanischen Freunde der Grund für ihre krachende Wahlniederlage. Selten ist auch Abtreibung bei uns, wie gezeigt, überhaupt nicht. Und das in einer Situation, wo Verhütungsmittel ubiquitär zur Verfügung stehen und Kinder staatlicherseits schon in Kindergärten und Grundschule aufgeklärt werden. Und in einer Situation, wo tausende Möchtegerneltern auf Adoptionskinder warten. Der großartige Film Juno zeigt, dass diese Möglichkeit für alle Beteiligten eine gute Lösung sein kann. (Der einzige Pro-Life-Film aus der Geschichte Hollywoods übrigens.)
    Es ist schon eine ungeheure Schizophrenie, wenn der Begriff der sexuellen Belästigung von feministischer Seite jetzt auf wiederholte Einladungen zum Essen ausgedehnt wird (im Fall von Harveys Bruder Bob Weinstein) und erotische Frauen in der Werbung zu struktureller Gewalt erklärt werden, aber die hundertfache Tötung vollausgebildeter Föten überhaupt kein Thema ist (und der Hinweis darauf als Beweis von Frauenfeindlichkeit dient). Die Tötung von Unschuldigen und Wehrlosen, die schon wenige Wochen später vollausgebildete Neugeborene gewesen wären. Warum nur regt sich die moralisch hochsensible ZEIT darüber nie auf, sondern diskutiert lieber den sexistischen Gehalt von Komplimenten an Kollegen im Büro? Oder das Schreddern von männlichen Küken?
    Ja, wir haben das uneingeschränkte Recht, über unseren eigenen Körper zu bestimmen. Und das ist auch ein gesellschaftlicher Fortschritt. Aber wenn ich – nur ein Beispiel – selbstbestimmt durch die Fehlsteuerung meines Verkehrsmittels aus Versehen, aus Blödheit oder Fahrlässigkeit, genau wie im Fall der unerwünschten Schwangerschaft, einen Verkehrsunfall verursache und jemand anders schwer schädige, dann habe ich auch die Konsequenzen zu tragen. Auch wenn sie teuer und langfristig sind. Ich kann nicht nach Holland fahren oder pro familia besuchen, um mich der Kosten zu entledigen. Gerade weil ich selbstbestimmt gehandelt habe, muss ich auch die Verantwortung tragen.
    Ich schließe mich Bill Clinton an: Abtreibungen sollten sicher, legal und selten sein. Vom letzten sind wir weit entfernt, und auch nicht auf dem Weg dahin.

    • Ich wollte dazu eigentrlich keine Generaldebatte und erst recht nicht ohne Frauen.

    • Hat euch zu dem Thema die Störchin hergeschickt um euch zu empören?
      Text eingeben

    • Hat euch zu dem Thema die Störchin hergeschickt um euch zu empören?
      Das Thema ist zu ernst , und die Intention war eine ganz andere die DA hatte.
      Das Textverständnis vorausgesetzt.

      Und obwohl der Don meine Hilfe bestimmt nicht braucht , warum schreiben das immer die Y Chromosomenträger die nur mittelbar betroffen sind ?

      In West Berlin hieß der Laden Las Vegas.
      Money for nothing and chicks for free.

      Beste Grüße aus der Hauptstadt

    • Abtreibungen
      Man kann es so sehen, dass man die Interessen derer vertritt, die sie nicht selbst vertreten können, Lunte. Frauen vertreten ihre Interessen ja normalerweise selbst.

      Meine Mutter war wegen ihrer Eierstöcke Mal in Klinik, ihre Zimmergenossin hatte gerade die siebte Abreibung hinter sich.

      Sowas muss auch nicht sein.

    • Ja, es gibt solche und solche. Aber die, die ich kenne, waren nach dem ersten Msl kuriert (mit 1 einzigen Ausnahme).

  49. Ferkelfaktor
    geht’s mal nicht um AfD issues, sinkt die Zahl der Kommentare in normalere Bereiche…
    Dass Sexualität das revolutionäre Potential verloren hat, und man seine Latex Butt Plugs in verschiedenen Farben und Grössen im Internetversand bestellen kann, hat eine andere Messlatte an Devianzen vom maschinenbauenden Familienvater angelegt.

    Don, Sie haben einen Kernsatz geschrieben, dass unter Kreativen, Enthemmten und Egomanen andere Schwellen der Übergriffigkeit zum Tragen kommen. So bitter das ist – Sexualität ist immer ein bisschen neben der Spur der gepflegten Konversation, und da sie mittlerweile als tendenziell eher böse gebrandmarkt und aus der Medienwirklichkeit verbannt ist, schaukelt sich das ganze Problem auf, weil nur noch die mit dem dicksten Fell sich trauen, sie zu leben.

    Auf Planet Porno lebt eine merkwürdige Symbiose von ganzkörpertätowierten Aliens, Edelstahl-Durchgetackerten, Pizzakarton-Nerds und Modelleisenbahnbauern und der Rest fragt sich gerade noch mal, warum in einem als „gewagt“ etikettierten „Tatort“ zum Thema Hardcore kaum ein riskantes Bild zu sehen war.

    Das spielerische, höfliche, freundliche ist aus der „normalen“ expliziten Sexualiät verschwunden, weil niemand gerne ein Ferkel ist – man vergleiche den Münchner Fasching in den 80er mit den Überresten von heute.

    Andere Zeiten, andere Sitten. Man muss ein Schwein in dieser Welt, um zum Stich zu kommen.
    Und man unterschätze nicht den Hochdruck auf den Samenstrangleitungen unserer Maschinenbauingenieure und den Gierlechz nicht mehr ganz junger Wieder-Singlefrauen im caritativen Milieu.

    • Naja, die Gesellschaft zerbricht da sicher auch, aber kommen Sie mal auf eine Stadlparty im Oberland, da geht es noch wie früher zu. Nicht wie im Berghain mit Darkroom unten und Feministin oben.

    • Ansonsten, 160 Kommentare an einem halben Freitag ist jetzt weder gut noch schlecht.

    • Langsames Kommentieren
      Der Artikel verknüpft soviel tour d’horizon und Grundsätzliches, dass man erstmal sacken lassen muss. Die verlinkten Artikel sind diesmal ausgesprochen reichhaltig und teils sehr lang.

      Die hier entbrannte Debatte um ein anderes, dafür viel zu großes Thema empfinde ich als „Derailment“. Oder es verhält sich hier so, wie in einer Szene aus „Sinn des Lebens“: Einer Konferenz profilierungssüchtiger Manager wird eine einfache-absurde und eine komplexe Antwort auf eben jenen vorgesetzt. Nach kurzer Stille diskutieren sie lautstark die einfache: „Die Menschen kaufen nicht genug Hüte.“

    • Ich finde es auch gar nicht schlimm. wenn eine Debatte mal nicht ins Rollen kommt. Wobei, „nicht ins rollen kommen“ wäre 170 kommetare weniger.

    • @ The Great Artiste
      „…der Rest fragt sich gerade noch mal, warum in einem als „gewagt“ etikettierten „Tatort“ zum Thema Hardcore kaum ein riskantes Bild zu sehen war.“

      Vielleicht, weil er um 20.15h gesendet wurde?!

    • @The Great Artiste: Queen Victoria: „We were very much amused.“
      Neoliberaler Paradigmenwechsel zur heuchlerischen Doppelmoral des viktorianischen Zeitalters!
      Auf viktorianischen Märkten wurde als besondere Attraktion hin und wieder die schweinsgesichtige Frau ausgestellt – ein betrunkener Bär, dessen Fell abrasiert wurde.

  50. Kathleen Hildebrand hat das da auf SZ-online - -
    – – – „Erst jetzt, langsam, und wer weiß für wie lange, wird auch der Gedanke aussprechbar, dass interessante Fotos und gute Filme vielleicht doch nichts sind, wofür man einem Menschen alles erlauben und vergeben muss.“

    (Das ist Frau Hildebrands Grundidee – vor mir hat es auf der Welt keinen Anstand gegeben! Ich aber bin jetzt da, um euch zu retten! Es fungiert der eigene Bauchnabel als einziger Kompass.

    Ergebnis: Journalistische Selbstbezogenheit in Reinform. – Letztlich also: Ein wirkliches Dokument unseres Zeitalters. – Danke, lieber Perlentaucher, für diesen auf seine Art sehr aufschlussreichen Hinweis…

    • Die SZ hätte halt gern einen Scheiterhauf für alle filme von Hitchcock und alle Bilder von Anne Applkebaum. Ganz ehrlich, da, wo die diese Autorin ausgegraben haben, da gehört ein Warnschild hin: „Achtung AfD-Wahlförderung“

    • Bitte um Aufklärung, Don Alphonso
      Mit viel Phantasie kann ich bei Hitchcock Sexismus sehen wollen – wenn ich unbedingt will.

      Anne Applebaum? In meinem Internet und bei meinem Google kommt da eine Redakteurin und Historikerin übern Bildschirm geschwebt.

      Ich sollte mal Fahrenheit 451 nach sicheren Verstecken durchsuchen, damit ich weiss wo meine externe Festplatte mit den zukünftig verbotenen Filmen versteckt werden kann vor den Blockwärt* der modernen Genderforschung, den Prantlhaus*, und Tesla Zweiundsiebzig, der Einheit, die mit 72 Tesla Speichermedien löscht.

      Jedenfalls habe ich da mehr Angst um meine Russ Meyer Kollektion als um meine gesammelten Hitchcocks.

      Diese Frau Hildebrand scheint auf jeden Fall eine zu spät Geborene zu sein. Knapp hundert Jahre früher hätte sie sowohl westlich als auch östlich der Oder-Neisse -Linie eine glänzende Karriere machen können mit ihrer Philosophie dass es keinerlei Grund gibt, Menschen alles zu erlauben, auch wenn es gut ist. Dass gestreamlinierte Mittelmässigkeit mehr als ausreichend ist.

    • „Über den Dächern von Nizza“, wurde mir gesagt, wird von Genderistinnen besonders gehasst.

    • @ Uwe Dippel
      Ich kenne nur eine Szene bei Hitchcock, die mich schon als junges Mädchen sehr störte und einen kleinen schwarzen Fleck (bei mir) auf dessen Lebenswerk hinterließ.
      In seinem vorletzten Film „Frenzy“ wird eine Frau erwürgt und vergewaltigt. Als den untersuchenden Polizisten die Umstände des Mordes einschließlich der Vergewaltigung berichtet werden, bemerken sie dazu trocken (in etwa):“ So hat es wenigstens noch sein Gutes gehabt.“
      Würde mich eigentlich wundern, wenn das bei heutiger Ausstrahlung nicht geschnitten wäre.

  51. und nu?
    Im Regelfall lese ich vor allem Ihre Beiträge, um mich zu informieren wie der „Klassenfeind“ so tickt. Hin und wieder lächele ich ob mancher Formulierungen, meist denke ich mir, nicht schon wieder diese Leier, immer und immer wieder in ein und dieselbe Kerbe – an dieser Stelle die Bitte, ersparen Sie mir Ihren obligatorischen Hinweis, ich müsse es ja nicht lesen. Ich muss gar nix außer sterb, sagt da die Unterfränkin. –

    Und heute ist es das erste Mal, dass ich eine Schnittmenge mit dem Klassenfeind wahrnehme – das erschreckt mich schon, ich räume es ein.

    Ich ordne mich selbst der Frauenbewegung der sog. 2 .Welle zu, in einem bestimmten Lebensabschnitt auch aktiv. Manche Forderungen konnte ich nie nachvollziehen, etliche gingen mir nicht weit genug.

    Mein Eindruck ist, dass, nachdem für eine Weile ein Umgang zwischen den Geschlechtern auf Augenhöhe in vielen Bereichen möglich war und auch andere, neue Lebensentwürfe umgesetzt werden konnten, das Pendel nunmehr in die andere Richtung ausschlägt, sei es die neue „Mütterlichkeit“ oder die Auswüchse des Genderismus. Intuitiv sage ich, dass das Pendel noch nicht seinen höchsten Stand erreicht hat. Diese Enge wird noch mehr Raum beanspruchen. Auf Kosten der Rechtsstaatlichkeit, durch Aushöhlung der Grundrechte?

    Wie gehe ich damit um? Falte ich die Hände saturiert über den Bauch und rede von den good old days? Gebe ich mich dem Konsumrausch auf hohem Niveau getreu dem Motto „Ich kaufe, also bin ich“ hin? Ziehe ich mich (resigniert) ins Private zurück? Alles sehr unbefriedigend.

    Ja richtig, es gibt sowohl Sugar Mommies als auch Sugar Daddies. Frauen sind nicht per se besser als Männer. Aber auch nicht per se schlechter. Sowohl Frauen als auch Männer haben einen Sexualtrieb. Es gibt sowohl Frauen als auchMänner, die kein Problem mit einer (finanziellen) Gegenleistung in einer sexuellen Beziehung haben. Und manchmal gibt es einfach junge Männer (oder Frauen), die fühlen sich zu einer älteren Frau (oder einem Mann) hingezogen. Einfach so.

    – Schön, dass Sie Rechtschreibprüfung in Ihrem Textprogramm entdeckt haben. Echt blöd, dass es sowohl Abreibungen als auch Abtreibungen kennt. Die zu der Zeit, auf die Sie Bezug nehmen, für Frauen in Bayern einfacher im benachbarten Hessen waren, so z. B. im erzkatholischen Fulda. –

    • Wahrscheinlich ist es eine Mischung aus Unterbewustem, Gewöhnung und Dauerbeschallung, so eine Art Blogholm-Syndrom.

    • Hier sind alle willkommen
      Klassenfeind oder nicht. Gerade diese Toleranz schätze ich am Don besondern. Und außerdem:

      „Es ist eine alte Wahrheit, dass man in der Politik oft vom Feinde lernen muss.”
      (Wladimir Iljitsch Uljanow, besser bekannt als Lenin)

  52. O.T., aber muss sein:
    Dumpfbacke Gabriel jubiliert von einer Rückkehr der Türkei zum Rechtsstaat. Nichts könnte noch dümmer und falscher sein.
    Dass Frau Dr. Merkel den Autokratenkriecher Schröder von Putin abgezogen und auf Erdogan angesetzt hat und, dass Erdogan folgsam seine Autokratenmacht nutzte, um im Einzelfall Gnade walten zu lassen, belegt das genaue Gegenteil eines Rechtsstaates. Allerdings gibt es bei uns so gut wie keine Politiker mehr, die das kapieren.
    .
    Und keine „Journalisten“. Das Schundblatt Spiegel juchzt, wie erfolgreich Schröder doch war. Das vereinzelte Gnadenhandlungen von kriminellen Autokraten oder Diktatoren gerade nicht auf eine Rechtsstaatlichkeit verweisen, bleibt den deutschen Qualitätsmedien fremd.

    • Wir nähern uns halt der Türkei an, ohne dass die sich bewegt.

      Hat die SPD sonst was vorzuweisen?

    • Oh, die SPD hat einiges vorzuweisen, werter Don,
      z.B. hat, entgegen meiner Erwartung, seine Exzellenz Gabriel der Erste es fast ans Ende seiner Amtszeit (ich höre das Amt soll grün werden?) geschafft ohne US-Präsident Trump die Verhaftung beim nächsten Staatsbesuch (öffentlich) anzudrohen.

      Das ist doch mal ne Leistung. Ich weiß, erwartet man gar nicht von der SPD.

      Weiteres Beispiel: Trotz mehrwöchiger Koalitionsverhandlungen hat sich bisher die SPD Führung noch nicht öffentlich die Messer in den Rücken gerammt (*Auf Nahles schiel*).
      Auch hier übertrifft die SPD alle historischen Erwartungen!

      *in die Ecke geht und heult*

    • Gut, man haz erfolgreich noch ein paar Arbeiter vergrault.

    • Schröder war da schon der der Richtige
      Dem Zaren ist sicherlich nicht an einer völlig konsequenten Umsetzung der Sanktionen gelegen, da passt es ganz gut, wenn sein Bote dem Möchtegern-Sultan und frischen Kremlfan ein Stirnrunzeln übermitteln lässt, um ulF etwas milder zu stimmen.

    • Vermutlich...
      …haben Sie Recht, @Rabe. Aber wenn es so ist, dann sollten Sie das Thema „Rechtsstaat und Finanzmacht“ anstossen. Sonst versteht es keiner.

  53. Gemeinsam nackt aber hochanstaendig!
    Heute:

    Ich hoffe auf den Tag, da diese Moralbewegung sich mal entschließt sich Lateinamerika vorzuknöpfen.
    Die Damen werden ja nicht nur in Deutschland oder der USA auf ihre Verfügbarkeit hin durch ferkelhafte Männer überprüft. Diese Kerle gehen sogar bereits so weit, dass sie sich extra zu diesem Zweck in Lateinamerika angesiedelt haben, zig-tausende, ja Millionen von braunen Männern, so dass die anständigen aber alleine reisenden Frauen ab 40 keine Ruhe mehr an der Einsamkeit des Strandes finden. Die gestapelten Liebesbriefe bei diesen braunen Strandlatinos sind Beweis dafür, wie wenig Respekt diese in Badehosen spazierenden Kerle vor den bleichen aber kichernden deutschen Frauen haben. Unschuldig verführt sage ich nur. Wehe, das Ende ist nah.

    Damals: Wir haben damals an der Uni ganze Sommernächte durchgemacht, und dann, nackt aber erfrischend lustvoll baden gegangen, gemeinsam natürlich, doch nie ins Wasser gepinkelt, immerhin. Soviel Anstand hatten wir. Ich bin mal gespannt, wann sich da die erste findet: ich auch !

    Stimmt, sie auch, sie hatte mich angebaggert, als sei ich die Sexmaschien des James Brown. Und ich? Anständig wie ich war, habe mich ihr natürlich unterworfen, das gehört sich so.

    Aber es bleibt eine Schande dass in den Zeiten der Pille und sonstigen vielfältigen Verhütungsmitteln noch immer Abgetrieben wird. Notfall?
    Zeugt eher von einfältiger Gedankenlosigkeit.
    Eigentlich alle Frauen leiden nach der Abtreibung, das wird übersehen. Manche ein Leben lang.

  54. Weinstein und das Patriarchat
    Was mich immer mehr erstaunt ist die feste Verknüpfung von Patriarchat und Tyrannei. Ich kann mich an kein Zeitalter erinnern, in dem der Tyrann einen guten Leumund hatte. Und wenn gesagt wird, das Patriarchat deckt Leute wie Weinstein, findet sie gut und fördert sie, dann ist das schlicht falsch. Es hat bisher als anerkannte Pole den „weisen Herrscher“ und den „Tyrannen“ gegeben. Heute werden der „weise Herrscher“ und der „Tyrann“ als „Patriarchat“ bezeichnet. Dann gibt es schnell noch den Kurzschluss „Patriarchat“=“Tyrann“ und fertig ist das neue einfache Wertesystem.

    Diese Simplifizierung finde ich schade, da die Ausbildung von hierarchischen Strukturen ein gruppendynamischer Zwang ist und als solcher nicht zu vermeiden und das positive Vorbild für diejenigen, die oben landen, durch die genannte Vereinfachung fehlt.

  55. Ex Zeitleser
    Wieder guter Beitrag Don. Alles hat zwei Seiten und die Medien und der Feminismus neuester Prägung ist meist auf einem Auge blind.

    Dazu aus meiner Lebenserfahrung; Meine Kumpels und ich vom Land/Dorf waren ziemliche Naturburschen, durchtrainierte Leistungssportler, alle um die 190cm und optisch wohl nicht ganz negativ auffallend. Einer von uns studierte z.B. Forstwirtschaft und war nebenher Bergführer und Skilehrer, mehr muss ich dazu wohl nicht ausführen :-).
    Da wir zudem durch den Sport regional etwas bekannt waren, gab es viele Schwärmereien meist von gleichalten und jüngeren Mädels. Oft mit ganz klaren „Angeboten“, manchmal so offensiv, dass sie verunsicherten, zumindest musste ich lernen wie man damit umgeht, ohne die Mädels zu verletzten, bloßzustellen oder auszunützen.

    Später gingen Einige von uns zeitgleich in eine größere südd. Unistadt.
    Da wurde mein bis dato eher naives Welt- und Rollenbild bezgl. Frauen dann doch etwas erschüttert. Ein Freund wurde z.B. mehrfach massiv gestalkt. Neu in der Stadt war aber, dass hier auch ältere, reifere Damen sehr offensiv ran- bzw. vorgingen. Ich und meine Kumpels erzählen sich heute noch Erlebnisse z.B. bei der Wohnungssuche. Einige davon waren absolut wie eine Besetzungsouch mit der Vermieterin. Ich hatte Angebote fast umsonst in einer beliebten Unistadt zu wohnen! („über die Miethöhe können wir dann später immer noch sprechen“). Ich habe regelrecht die Flucht ergriffen und wollte mich auch nicht abhängig machen und bezog ein teures Zimmer in einer Zweck-WG, darunter einige feministische Mitbewohnerinnen. Deren Verhalten hat mich bis heute nachhaltig vom Feminismus kuriert und geheilt….

    Heute habe ich mehrere Töchter und einen Sohn. Meine Güte die Töchter samt Freundinnen geben sich wirklich absolut nichts in Sachen Mobbing/Eifersucht/Intrigen/Raffinessen usw. da ist der Sohn (17) und seine Kumpels wirklich absolut naiv bis harmlos. Man muss ihm manchmal in Sachen Mädchen/Frauen auf die Sprünge helfen und dezente Mahnungen/Warnungen aussprechen, damit er nichts ins Messer rennt oder „Opfer“ wird.

  56. Es gibt Asymmetrien auf mehr als einer Ebene
    Frauen dürfen alles-Männer dürfen sich alles gefallen lassen.

    So ähnlich sieht es aus Sicht der Frau wohl aus. Es ist vermutlich eine Facette des Penisneids, dass Frauen sich alle möglichen Zickigkeiten erlaubt sehen wollen. Ich wäre der Letzte der hier das schmierig-unappetitliche Verhalten eines Weinstein legitimieren wollte. Aber solche Typen werden doch gerade von Frauen immer wieder stark gemacht. Es gibt ein englisches Sprichwort: „Frauen loben bescheidene Männer, aber sie mögen sie nicht.“

    Auch in dem Lied „Du musst ein Schwein sein“ von den „Prinzen“ steckt viel Wahrheit:
    https://www.youtube.com/watch?v=I5pqbN2Cl6I

    Wenn Frauen ernst genommen werden möchten sollten sie sich endlich mal darüber klar werden was sie eigentlich genau wollen. Wenn man sie fragt, sie wissen es oft selbst nicht. Frauen reden zwar gern viel, aber meist nur über belanglose Dinge. Frauen sind zutiefst inkonsequent-man sieht es an ihren Geschmacksverirrungen. Mir selbst geht es wohl wie sehr vielen Männern: mein Geschmack hat sich seit ich denken kann nicht im geringsten geändert. Hätte man mir vor 30 Jahren Bilder mit diversen Frauentypen vor die Nase gehalten und mich gebeten, die anzukreuzen, die mir gefallen, und würde man mich heute bitten diese Übung zu wiederholen-ich würde dieselben ankreuzen wie damals.

    Ich würde mich nie mit einer hässlichen Frau einlassen, und wenn sie das letzte Weib auf der Welt wäre. Auch wenn ich 2000 Jahre mit einer auf einer einsamen Insel wäre-ich würde auf die andere Seite der Insel ziehen-immer da sein wo die nicht ist. Zumindest charakterstarke Männer (und dazu zähle ich mich bei aller Bescheidenheit, hat mich auch viel gekostet) haben ihre Prinzipien-Frauen haben grundsätzlich keine.

    Die taumeln was Männer angeht von einem Extrem ins andere-von potthässlich bis metrosexymäßig. Status spielt eigentlich bei allen Frauen eine Rolle. Hässliche Hausfrauen und Muttitypen heiraten ihren Langweiler weil er ihnen ein Nest bauen kann-karrieregeile Edelnutten machen die Beine auf der Besetzungscouch breit. Kann man es da Typen wie Weinstein (der rein von der Optik her wohl keine Chance hätte eine abzukriegen) verdenken, dass sie diese Karte spielen?

    Und wenn Frauen sich am Arbeitsplatz aufreizend anziehen (biologisch gesagt „Schlüsselreize darbieten“), so müssen sie sich dessen bewusst sein, dass sie bei JEDEM Mann ein Reiz-Reaktions-Schema in Gang setzen (außer sie sind fett). Kann sein, dass sie nur einen bestimmten Macker ansprechen wollen, dann sollten sie sich ein Schild um den Hals hängen „ich habe die high heels und den Minirock nur an um den XY anzumachen, alle anderen Deppen bitte weggucken“.

    Man redet immer nur davon, dass Frauen von Männern angemacht werden, dabei gibt es den umgekehrten Fall genau so oft (oder öfter). Wenn man sich dann als Mann wehrt gilt das gleich als seelische Grausamkeit. Dabei setzt man sich nur gegen das sprichwörtlich weibliche Wunschdenken zur Wehr: ich selbst hole mir immer nur EINEN Korb, ein zweites Mal würde ich es bei keiner versuchen (lohnt sich nicht, es gibt so viele); aber eine Frau kann eine unglaubliche Nervensäge sein weil sie es wieder und wieder versucht. Obwohl man oft genug deutlich gemacht hat „lass mich in Ruhe“.

    Was auch nervt: wenn ein Mann eine jüngere Frau (oberhalb des Schutzalters natürlich) auch nur ansieht proben die ganzen Muttis und Hausfrauen den Aufstand. Wenn eine 39-jährige Lehrerin mit Vornamen Brigitte einen 15-jährigen namens Emmanuel Macron ins Bett zieht kann sie immer noch First Lady in Frooonkreich werden-die darf das!

    Das Weib ist so voller Zickigkeiten, Widersprüchlichkeiten, Unberechenbarkeiten-nicht umsonst gab es schon in der Antike den Spruch „varium et mutabile semper femina“. Von mir aus kann sie auch so sein, nur muss man sich angesichts dessen schon die Frage stellen, ob Frauen für Führungspositionen in Politik und Wirtschaft geeignet sind. Meiner Meinung nach nicht, und die Erfahrungswerte die wir haben sprechen eine deutliche Sprache.

    Ich selbst war mal Lehrer, hatte an drei der Schulen wo ich war eine Schulleiterin-das war jedes mal die Hölle, eine war schlimmer als die andere. Ich bin nicht grundsätzlich misogyn, mag hübsche Frauen gern (vor allem Stewardessen, hoffentlich gibt es da nicht irgendwann Inklusionsquoten für Hässliche), mag es wenn ein Frau Format hat, ladylike ist. Solche Frauen konnten sich immer schon durchsetzen-die brauchten kein feministisches Kampfgeschrei und keine grundgesetzwidrigen Quoten.

    Das ganze Durcheinander was wir im Moment hier haben ist wohl die Folge einer überdrehten, durchgeknallten Zivilisation. Da die aber nur durch Raubbau an der Natur und einen abartig hohen Energieverzehr möglich ist wird der Kosmos all das irgendwann normalisieren. Da können die Femi- und Genderterroristinnen noch so viel Aufstand machen-sowas hatte noch zu keinem Zeitpunkt in der Menschheitsgeschichte Bestand. Und da man das weiß kann einen der ganze Zirkus kalt lassen.

    Was ich oben geschrieben habe erscheint teilweise etwas zusammenhanglos-aber das ist intendiert, denn es reflektiert ja nur das Wesen der Frau.

    • Es ist vor allem etwas lang. Und erzwungene Enthaltsamkeit hat schon viele mürbe gemacht.

    • Sie sind aber verbittert
      gut, mit den meisten Frauen kann ich auch nichts anfangen, aber so schlimm sind sie nicht, jedenfalls nicht alle. Man trifft nur öfters mal den Typen der nicht so richtig weiß, was er (sie) will oder es zu spät erkennt. Schön hier beschrieben:

      https://www.heise.de/forum/Telepolis/Kommentare/In-Japan-breiten-sich-die-Singles-aus/Re-Kein-Wunder/posting-1644629/show/

    • @ DON, um 17:54
      Erzwungene Enthaltsamkeit gibt es schon längst nicht mehr. Auch was das Angebot an bezahltem Sex angeht leben wir in einer Überflussgesellschaft. Da (wie in meinem Text mehr oder weniger nachgewiesen) das Verhältnis Mann-Frau ohnehin meist eine Form von Prostitution ist (Hausfrau/Mutti/Besetzungscouch: versteckt; Bezahlnutte: offen) ist es auch nicht ehrenrührig Geld dafür hin zu legen.

      Selbst wer auf Hartz IV ist kann es sich (bei vorsichtigem Wirtschaften und etwas Zuerwerb) 1-2 mal im Monat leisten.

      Und was das „mürbe“ angeht: jene, die bereits mürbe gemacht wurden haben Mutti oder grün gewählt. Und das habe ich nicht getan.

      Erhobenen Hauptes kann ich sagen, dass ich zu einer echten Elite von 0,xx % der Bevölkerung gehöre, die sich ganz sicher nicht mürbe machen lassen.

    • Titel eingeben
      Verehrter H.Ch.

      ich habe mich köstlich amüsiert über ihren Beitrag.
      Er ist so herrlich unausgegoren und subjektiv.
      Nein,ich will sie nicht kränken und lassen sie sich nicht abhalten weiter so zu schreiben.(machen sie auch nicht,ich weiss)
      Das ist das Schöne hier an dem Blog von D.A. und den vielfältigen Meinungen,man erfährt viele geistigen Anregungen.
      Darum: Dank an D.A. und alle anderen.Ich möchte keinen missen.

      Freundliche Grüße

    • Gern geschehen!

  57. Doppelmoral und geschlossene Gesellschaften
    So ganz rund las sich das diesmal für mich nicht. Nach dem Winterrad war der Schritt zur Doppelmoral ja nicht sehr weit und durchaus nachvollziehbar. Aber warum in geschlossenen Gesellschaften andere Rechte gelten sollen als im Rest der Gesellschaft, das leuchtet mir nicht ein oder ich habe da was falsch verstanden.

    So undurchlässig, daß es keine Schnittmengen gäbe, man denke an Groupies etc., sind die Grenzen der gesellschaftlichen Teilmengen ja nicht. Für unterschiedliche Betrachtungen und Behandlungen sehe ich da, ehrlich gesagt, keinen Grund. Ich kann mich auch nicht daran erinnern, daß bei den in Kinderheimen etc. mißbrauchten Kindern jemand Anstoß daran genommen hätte, daß die Vorfälle erst Jahrzehnte später und in ebensolcher Art und Weise publik wurden. Das lange Schweigen ist in beiden Fällen gleich.

    Und ob das alles so vergleichbar ist, da habe ich doch so meine Zweifel. Einvernehmlicher Sex ist eben doch etwas anderes, als das Nutzen von Abhängigkeiten zur Befriedigung des eigenen Triebes.

    Letztlich sollten alte weiße Männer nicht so laut aufschreien und die „Feministinnen“ angreifen, den sie haben zu lange zu- und weggesehen. Sie hätten das Thema längst erledigen können. Das haben sie nun davon. Mitleid empfinde ich mit denen nicht.

    Was SugarDaddy, -Mommy und -Baby betrifft, so nehme ich mal an, daß es sich dabei um eine Win-Win-Situation handelt, auch bei den Flüchtlingen. Wer sich darauf einläßt, sollte hinterher nicht jammern, gezwungen wird dazu niemand.

    Inwieweit das mit dem Zwang auf der Besetzungscouch anders ist bzw. sein könnte, das ist eine Frage, die wohl nur die Beteiligten beantworten können. Für mich scheint das doch sehr ähnlich zu sein. Und solange keine körperliche Gewalt im Spiel ist …, obwohl, es gibt ja auch andere Formen der Gewalt. Ach, das wird mir jetzt zu spekulativ. Ohne handfeste Beweise geht da eben nichts. Sollte es zumindest nicht. Denn es könnte ja auch sein, daß manchen ihre Handlungen, die nun öffentlich werden könnten, einfach nur peinlich sind, daß sie nach einem Ausweg suchen, das Gesicht wahren zu können. Wer will schon hören, er oder sie habe sich „hochgeschlafen“. Das geht doch nicht.

    • Mir tut es auch nicht um die Täter leid – ich finde es nur falsch, alles in einen topf zu werfen.

  58. Seltsam
    rührts mich an, zu welch tiefsinnigem Gebrabbel dieser YellowPress Schiet
    manche Leute verführt.
    „Sie MÜSSEN das nicht lesen!“
    ok,ok…..ich habe mich halt kurz reingelesen, weil hier sonst sehr gute
    Sachen zu finden sind.


  59. Nun ja, das

    „Es geht also nicht primär darum, 70 vermutete Skandalpersonen in den Medien für ihre Taten haftbar zu machen, sondern um alles und jeden. Um die gesellschaftliche Realität, die geändert werden soll, um die Machtverhältnisse, um den Siegeszug des Feminismus.“

    hat mich halt stutzen lassen.

    Sexuellen Mißbrauch generell zu verfolgen und dadurch die gesellschaftliche Reaöität zu verändern, sehe ich nicht als negativ an. Und was haben Machtverhältnisse und der Siegeszug des Feminismus denn damit zu tun? Es dürfte und sollte sich doch um ein allgemeines Interesse handeln, oder?

    Anders sieht es da dann schon beim neuen Knigge nur für Männer aus.
    https://www.theguardian.com/lifeandstyle/2017/oct/16/a-simple-list-of-things-men-can-do-to-change-our-work-and-life-culture
    Sollte so etwas gemeint gewesen sein, dann wäre mir das etwas verständlicher gewesen.

    • Das setzt aber voraus, dass Männer schon jetzt zu doof sind, sich richtig zu verhalten. Wenn das so wäre, würden wir uns dem aussterben zuneigen. Nichts gegen gesellschaftlichen Fortschritt, aber den würde ich nir nur ungern von prüden Leuten mit einer Sexualmoral wie von 1900 diktieren lassen. Und ich finde auch Frauen, die das genauso sehen.


    • Also was die Fertilitätsrate und damit Männer und Frauen betrifft, denkt so mancher ja schon über das Aussterben nach und steht dem frischen Blut schon aus diesem Grunde nicht unbedingt ablehnend gegenüber. Mit der Prüderie ist das ja auch so eine Sache. Gibt es die denn noch? Wenn ich mich so umsehe, habe ich daran Zweifel. Obwohl, in den USA sieht das teilweise tatsächlich so aus, als habe man die Prüderie geradezu kultiviert.

      Wenn Frauen aber damit beginnen, Männern nahezulegen, sich ihnen gegenüber bestimmter Verhaltensweisen zu befleißigen, dann hört der Spaß selbstverständlich auf. Glücklicherweise bin ich von solchen Exemplaren bis heute verschont geblieben.

    • Man schaue sich nur um
      Es gibt heute schon eine große Gruppe von Männern gleicher Sozialosation, die ihre Triebhaftigkeit ganz offenbar nicht im Griff haben, sich die Welt aber einfach machen und deshalb von ihren Frauen und Töchtern erwarten, daß sie sich in weite Säcke hüllen und das Gesicht verbergen.

      Aber offenbar will man sich auf Seiten der Feminanzen, Schneeflöckchen und #metoo Schreierinnen lieber erst mal nur an die Männer wagen, bei denen man mit dem Geschrei mehr (persönlichen bzw. wirtschaftlichen) Erfolg haben könnte, ohne die eigene Position zu schwächen (wie es ggfs. der Fall wäre, wenn man an die 70 konkreten Personen aus dem eigenen Umfeld ranginge).
      Das ist purer Opportunismus, gepaart mit unsäglicher Dummheit. Auf dem Rücken der echten Opfer. Unter dem Gütesiegel des Feminusmus.

    • @Otto Meier
      „Mit der Prüderie ist das ja auch so eine Sache. Gibt es die denn noch?“

      Also in den Münchner Grundschulen soll der Anteil von Kindern mit Migrationshintergrund derzeit bereits 58% betragen.
      Davon dürfte die Mehrzahl dem islamischen Glauben angehören.

      Die Prüderie dürfte damit auf dem Siegeszug zurück zu uns sein, fürchte ich.


    • Nun ja, die Prüderie stand der sexuellen Aktivität doch nie wirklich im Wege. Die Gründe für Geburtenrückgänge liegen eher an anderer Stelle, hängen mehr an Bildungs- und Einkommensfragen.

  60. Verwunderung
    weil viele Opfer sich erst melden, wenn sie nicht mehr für Rollen gebucht werden.

    • Alfred_E @ 27. Oktober 2017 um 18:39 Uhr
      Alfred_E sagt:
      „Verwunderung
      weil viele Opfer sich erst melden, wenn sie nicht mehr für Rollen gebucht werden.“

      … einerseits, und andererseits wenn ihr Angebot wegen langer Lagerung die Marktgängigkeit nicht mehr erfüllt.

  61. darf man das
    Abstrakte Selbstreflektion, breite Sicht und der Blick in die dunkle Kammer, in der man die schwarze Katze sucht.

    Es gibt allerdings auch sexuelle Belästigung von Frauen die durchaus subtiler ist.

    Aber sich an so ein aufgeheiztes Thema zu wagen, das so gar nicht besprochen werden darf; Respekt!

    Don Alphonso for Mitherausgeber.

  62. Nach Holland fahren
    Donum vita!

  63. Mein Motto...
    „be a girl with a mind, a woman with attitude, and a lady with class“.
    Robbespierre? Saint-Just.

  64. ... ein Libertin mit Strickpulli auf Abwegen ...
    … mäandernd, ein wenig wie antonie Blanche oder O. Wilde … Reichtum macht halt logger …

    … bei #metoo geht es schlicht um Diskurshoheit mittels Narrativen, das ist nur entsetzlich banal… insbesondere wenn man das Kapitel Übergriffige Hochkultur verklemmt ausblendet …

    Wir aber, die wir jeden Tag von 8 Uhr bis 20 Uhr in einem irgendwelchen Job tapfer lächeln, und froh sind, dass wir ihn haben, wir sind schon dankbar, wenn das Wochenende beginnt und überlesen die Feinheiten und sollte J. Butler ein neues Buch veröffentlichen, wir würden es nicht einmal merkeln.

  65. Bush senior sexuelle Belästigung
    Grade gelesen, Bush Senior (!) soll Frauen sexuell belästigt haben. Gut dass das denen noch eingefallen ist, bevor der Mann ins Grab sinkt

    Kopfschüttelnde Grüße sendet

    Hessin

  66. es grabscht sich was grabschen muss
    @“Harry Charles“ sagt:
    „Wenn Frauen ernst genommen werden möchten sollten sie sich endlich mal darüber klar werden was sie eigentlich genau wollen.“

    „Ich würde mich nie mit einer hässlichen Frau einlassen, und wenn sie das letzte Weib auf der Welt wäre.“

    „Zumindest charakterstarke Männer (und dazu zähle ich mich bei aller Bescheidenheit, hat mich auch viel gekostet) haben ihre Prinzipien-Frauen haben grundsätzlich keine.“

    Uff. Ziemliche frauenverachtend diese Sätze. Sagt ein Mann, der seit 50 Jahren alle Frauen liebt, weil es keine hässlichen gibt, weil das äußere vergeht, die Schönheit Falten wirft, aber die – ja, doch- inneren Werte bleiben, wie etwa Treue, Fürsorge, Zärtlichkeit, Liebe, Hingabe, Kochkunst….“
    Schönheit liegt im Auge des Betrachters und mit (allgemein gesagt) Begriffen wie „fette Maennerschweine“ oder „hässliche Weibszicke“ kann ich nichts anfangen.

    Was wollen „die“ Frauen¿
    Tja, was wollen „die“ Männer?

    So pauschal wie banal.

    Und was die Charakterstärke betrifft – manche nennen es auch „verbiesterte Rechthaberei“ oder auch „Kaltherzigkeit“ usw.

    Im übrigen, wir Männer lieben die Frauen, weil sie sind, wie sie sind. Und darum lieben sie uns ebenso. Vielleicht sollte man mal das als Zielgerade betrachten.

    Weinstein liebt Frauen, aus höchst vergnüglich animalischen Gründen. Und die Frauen liebten den Erfolg, die Karriere, das Scheinwerferlicht. Und darum haben sie geschwiegen.

    Was ist daran empörend?

    Schon im frühen Mittelalter wurde das „fahrende Volk“, die Theaterleute, als unmoralisches Gesindel betrachtet. Weil, Theaterspielen hat etwas mit Erotik zu tun. Mit Sinnlichkeit, Ausstrahlung, mit Liebe zum Körper. Und darum sind sie angreifbar in der Welt der frustrierten Menschen. Irgendwo sitzt da der blanke Neid in Redaktionsstuben und bei den Feministen.

    Und die empörten Frauen „er hat mich auch….“ sind vielleicht empört geworden, weil die Karriere nicht so lief, wie sie wollten und der Oscar an eine andere ging und irgendwer doch, verdammt nochmal, Schuld haben muss.

    Ich will das nicht abwiegeln, aber den Ball etwas flacher halten.

    Was mich stört ist die allgemeine, quasi Weltumspannende Vor-Verurteilung und Vernichtung eines Mannes, ohne dass bisher seine Schuld gerichtlich festgestellt wurde. Und auch da darf er nicht vernichtet werden, dann da stimmt die Relation schon lange nicht mehr. Die Feministen 3. Grades (!) brauche immer neue Empörungsquellen. Die Hausfrauen und Mütter sind vorbei, nun kommt die Filmbranche, danach kommen die Bloger, danach die Nationalhymne, also irgendwas werden die schon finden.

    Ich sehe das gelassener. Auf der Schauspielschule lernten wie „Körpererfahrung“, das blinde sich gegenseitige berühren und abtasten, egal wer und wo es am Körper ist, um Sensibilität für den Körper zu entwickeln und ihn beim Spiel einsetzen zu können. Es gibt da verschiedene Übungen, die heute noch gelehrt werden. Entsetzlich. Richtiges berühren. Ach nee, abtatschen oder abgrabschen heisst das ja heute.

  67. greise Maenner voller Sex
    Tja, nun hat es den greisen, im Rollstuhl sitzenden Alt-US-Praesidenten Bush erwischt.

    “ In einem Essay für das Onlinemagazin „Slate“ schreibt die Schriftstellerin Christina Baker Kline, Bush habe während der Aufnahme eines Fotos im April 2014 „meinen Hintern fest gedrückt“. Gleichzeitig habe er einen unangebrachten Witz erzählt – sogar den gleichen, von dem auch schon Jordana Grolnick berichtet hatte“ teilt das Seblatt der Spiegel mit.

    Unangebrachte Witze…so so….

    Der Mann im Rollstuhl “ Weil der Präsident an einen Rollstuhl gefesselt sei, falle sein Arm bei Menschen, mit denen er für Fotos posiert, auf den unteren Teil der Hüfte“ heisst es weiter.

    Was fuer eine defekte Welt, der Wahn wird immer doller.

    Wer wird der Naechste sein? Wann wird man den Leichnam von Mark Twain ausgraben, schaenden und an den Pfahl haengen?

    Es wird Zeit dass „wir“ Maenner nur noch geduckt umherhuschen, und die erwuenschet Demutshaltung Frauen gegenueber einnehmen. Ohne hoch zu blicken bitte….

    • Gegen Twain wird schon länger angeschrieben.

    • Titel eingeben
      Mark Twain?! Der wurde schon zu Lebzeiten p.c.-Zensur-Opfer.
      Zweimal wegen seines Wortes „Nigger“.
      Einmal weil er zu freundlich über N. schrieb und das zweite Mal genau anders rum: weil er zu bös (eben: „N.“) über sie schrieb.
      Mal so mal so, wie der modische Wind eben weht. Zu allen Zeiten. Auch hier & jetzt.

    • Ich habe noch die alten Ausgaben. Brauche ich einen Giftschrank?

    • Giftschrank
      „Ich habe noch die alten Ausgaben. Brauche ich einen Giftschrank?“

      Unbedingt. Am besten ein feuerfestes, geräumiges, unzugängliches Kellergewölbe mit getarntem Eingang und genügend Platz auch für Ihre nackerten Damen. Es gibt ja schon Forderungen nach Bekleidet-Saunieren und getrennten Badetagen für Männlein, Weiblein und ganz besonders keuschen Weiblein, sowie erfolgte sprachliche Optimierung von Kinderbüchern. Hüten Sie ihre Schätze gut.
      Ich hoffe, man muss sich nicht dereinst mit ausgeschaltetem oder besser daheimgelassenem „Händi“ im Hinterhof-Speakeasy zur Twain-Lektüre nebst verbotenen Käsebrötchen treffen.

    • Callgirl, das ist ein Beruf mit Zukunft, nehme ich an. Einfach ohne Gefahr reden.

    • maciste grüßt den don
      der beste giftschrank ist der eigene kopf.
      battle on.

    • Da ist aber zu wenig Platz.

    • @kdm : Femi-Sektiererinnen-Alarm!
      Mark Twain:

      Jeder Mann braucht fünf Ehefrauen:
      einen Filmstar,
      ein Dienstmädchen,
      eine Köchin,
      eine Zuhörerin und
      eine Krankenschwester.

  68. Principles only mean something when you stick to them when its inconvenient.
    Die Funktion des Skandals ist immer die Reinigung des Systems.

    Paradoxien entstehen, wenn man Differenzen in Einheiten beobachten kann,
    d.h. wenn z.B. Moral als Doppelmoral wahrnehmbar ist.

    Paradoxien sind unerwünscht und deshalb muss sich das System davon befreien. Weinstein war eine Paradoxie, denn alle wussten, dass Weinstein diese Dinge machte, denn zu viele konnten es beobachten.
    Damit verstieß er gegen die Einheit, die nur in der Nichtbeobachtbarkeit der Differenz existierten kann.

    Es geschieht das, was geschehen ist.

    Die Einheit kann sich in Verbindung mit der Person Weinstein nicht mehr als Einheit stabileren und öffnet sich der Paradoxie.

    Nun entsteht Chaos, denn die ehemalige Einheit der Doppelmoral kann nicht mehr halten und damit ist der Bereich der Kommunikation nun unendlich. Folglich wird jetzt alles hineingerissen, alles gesagt und verneint und erzählt und ganz viele Namen genannt. Frauen erzählen wie sie vor Jahrzehnten irgendwie von dem Restaurant ins Hotelzimmer in die Dusche gefallen wie Engel und dann und wann Kronjuwelen küssten, ohne es jemals gewollt zu meinen gedacht zu haben.
    Man bzw. Frau redet sich um Kopf und Kragen, weil gerade keine Einheit einer Moral die Kommunikation steuert. Plötzlich sind da Listen und plötzlich sind dann alle auch irgendwie oder ganz und gar ebenso mittendrin und keiner kann dann mehr einen Unterschied erkennen, zwischen Mann und Frau und Opfer und Täter und Täter und Mitwissern und Auch-Tätern und Noch-viel-mehr-Täter.

    Das ist der Moment, wo die Kommunikation wieder nach Einheit sucht, wo sie stoppt, sich fängt wo dann Listen wieder verschwinden, Schweigen beginnt, Schubladen wieder schließen und sich darauf konzentriert den einen bösen Weinstein einzig und allein zu lynchen. Was dann aber nicht mehr so richtig, weil ja schon kommuniziert, dass alle anderen auch ein bisschen Fickificki wollten konnten hatten.

    So lässt man den Weinstein dann in einer Klinik, nennt alles eine Krankheit und wünschen Genesung.

    Die Einheit der doppelten Moral hat sich des Weinsteins entledigt, den Skandal wieder eingefangen und operiert weiter, wie bisher.

    Amen

  69. Ich wiederhole mich zwar,
    aber trotzdem (mal) wieder:

    Danke für diesen Text!

    Mit hohem Niveau auf den Punkt gebracht.

    Gott sei Dank gibt’s noch normal denkende Autoren, denn manchmal denkt man sich, der gesunde Menschenverstand gilt als aussterbende Art – auch bei der schreibenden Zunft.

  70. Wenn Sie heutezutage eine Attraktive näher kennenlernen (sollen), so lassen Sie sich ZWINGEND
    repeat ZWINGEND die ORIGINAL-Geburtsurkunde zur eingehenden Echtheitsprüfung vorlegen. Könnte nämlich von Ihnen unerwünscht passieren, dass Sie sonst an einen mittlerweile perfideperfektumgepfriemelten Geschlechtsgenossen geraten…

    • Genderchanger
      Ich habe einen ex Herren jetzt Dame in der Verwandschaft. Man bekommt eine neue Original Geburtsurkunde.
      Insidertipp, besser dieSchuhgrösse prüfen!

      Gott zum Gruss

    • Es gibt Drag Queen Shops, die helfen* da.

      *Fachwissen aus der bunten Szene.

    • Ich räume ein, dass nicht jeder die Möglichkeiten hat, eine
      EINGEHENDE Prüfung eines Papiers durchzuführen: Alter des Papiers, chemische Veränderungen in „Druckerschwärze/Tinten“-Nähe, Alter der Farben et al., mittlerweile oftmals lediglich geringfügige Änderungen der Dienststellenbezeichnungen… Will ES (als Abkürzung für er/sie) keine solche Untersuchung, ist der Fall eh klar.

      Die Umgepfriemeltentäuscher sind bislang wohl fast alle noch in der Vorphotoshopzeit geboren und deswegen durchweg mit Zellulosematerial ausgestattet. Wenn’s sowas eines Unschönentages nicht mehr gibt…bin ich sowieso nicht mehr da.

      Unser lieber, armer, geplagter Nahuatl hat ja in weiser Voraussicht ( http://blogs.faz.net/stuetzen/2017/10/24/mit-dem-winterrad-die-privilegien-anderer-gesinnungsterroristen-checken-8358/#comment-181354 v.gd/YLPXOE ) schon mal den weiteren Ablauf skizziert: „…Und das Bett lehnt zum Schluss noch am KH-Computer und verfasst launige Beiträge…)

      Also werd‘ ich dem Bett noch jede irgendwie entbehrliche Mengen Moleküle zuschieben und die Umbenennung in „Frauke Amgelins Sterbebett = Greatest snakebite fumbler“ oder „Frauke Amgelins Totenbett (nein, NICHT Tortenbeet, hmm, obwohl Fett…) = Bulkiest fat to enragement“ veranlassen – ach, das wär was für unsere liebe Renate gewesen…

    • Ich habe DAS...
      … nicht aus Jux und Dollerei mitgemacht, sehr geehrte Frau Amgelin.
      Wenig Hochachtungsvoll
      Eine von diesen Umgepfriemelten

    • Stöckelwild mit xy
      Darf ich eine Analogie?

      Der Vertreter hat 17 Taschen. Im Jahresgespräch können Sie nicht in jede Tasche greifen. Manche Taschen sind leer, manche prall.
      Sie greifen in drei oder vier, nie in alle.

      Jeder Flirt ist anders. Jede Regel wird gebrochen. Aber eine Regel stellt ein kleiner Bär hier auf, liebe Frau Amgelin:

      Sie können die Dame nicht nach dem Ausweis fragen.

      Wenn mann das maximale Risiko minderjaehrig nicht eingehen will, jagd man auf Stöckelwild welches sicher volljährig ist.

      Wenn es dann wirklich kein cis het Dame sondern ein trans homo Herr ist…
      dann verberge man seinen E und seine Enttäuschung und gehe anständig.
      „Ich rufe Dich an“

    • Sie können mit Buchstaben umgehen, Sie können Wörter daraus formen, Sie können diese aussprechen
      also können Sie auch fragen, sogar nach einem Ausweis. Sie dürfen das obendrein, selbst wenn welche schon Solcherleifragen gerne als Heetspiitsch eingestuft sähen.

      (((NS: Ganz klitzeklein, hab mit meinem Kommentar lediglich einen Zuvielgesellschaftswunsch ( http://blogs.faz.net/deus/2017/10/26/medien-kunst-sex-die-weinsteins-im-kulturdorf-lassen-4706/#comment-72577 v.gd/lrlrti ) erfüllt – denn wenn der Mann Stöckelwild jagt, wird die Ratio in Urlaub geschickt und die Schwellkörper übernehmen das Kommando: Der Schwanz wedelt mit dem Hund!)))

    • Betten zu Beeten
      Selbst gemacht, Frauke. Aus dem Hochbett wurde ein Hochbeet, dieses mir vierzig Erbeerpflanzen bestückt. Ertrag. Zwei. Nicht Zentner,nicht Kilo, Stück.

      Grüner Daumen.

      Im Krankenhaus stirbt man, Frauke, öfters als sonstwo.
      MIttelfristig kein guter Ort, außer eben…. Das hat noch Zeit.

    • "Im Krankenhaus stirbt man öfters als sonstwo", echt jetzt, lieber Nahuatl? Wie oft denn???
      Muss doch gleich mal Erin Pfleg deswegen ins Gebet (nein, weder ins Bett noch unters finale Beet!) nehmen. Also, wenn das stimmt, dann lass ich mich stantepedesubito ins Hospiz verlegen, da sterbe ich höchstens zweimal – nämlich zum ersten und zum letzten Mal, glücklicherweisegleichzeitig, beruhigt die Tastatur wegschieb…

  71. Treffer
    „Lieschen Müller-Chebli“

    Im Übrigen habe ich gelernt, dass Aktivistinnen jeder
    Art, das Ergebnis ihrer Bemühungen vollkommen egal ist.

    Es ist ein Spiel mit der eigenen Bedeuting.

    • In dem Moment, als klar wurde, dass die nicht die volle Wahrheit gesagt hat, ist sie einfach nicht mehr ernst zu nehmen.

    • Titel eingeben
      Gab es von ihr nicht auch eine frühere Äußerung von Bedauern darüber, im Interesse der Karriere kein Kopftuch tragen zu können?

    • Kopftuch ≠ Karriere
      Ja. Frau Chebli ist ein weiteres rotes Tuch für alle, die es nicht mit den religiösen U-Booten in den Parteien haben.

    • Warum sollte man auch? Ich mag die Bischöfe bei der CSU ja auch nicht.

  72. Es geht wie immer um Macht
    Weinstein hatte sie und nutzte sie aus. Die sog. Feministinnen wittern sie jetzt und würden sie ohne zu zögern genauso missbrauchen. Respekt sieht anders aus. Ich arbeite seit 15 Jahren überwiegend mit Männern zusammen. Meist in sehr angenehmer, sachlicher Atmosphäre. Annäherungsversuche bei alkoholgeschwängerten Tagungen gab es regelmäßig. Amüsant und nie respektlos.

    Und zum Thema Memmingen und Theißen. Bei der Demo gegen §218 war ich auch dabei. Da hielten ein paar Nonnen Protestplakate hoch und die Polizei filmte die Demonstranten. Teilnehmer von Lebensschutzdemonstrationen werden heute von den Gegendemonstranten bespuckt und niedergeschrieen. Mit Respekt hat auch das nichts zu tun.

  73. The times they are a'changing
    A woman alone at the beach. A man comes to it. Does not settle too far away.

    May I talk to you?
    Nodding.
    May I look at you?
    Ǹodding.
    May I come closer?
    Noddding?
    May I admire you?
    Nodding.
    May I hold your hand?
    Nodding.
    May I kiss you?
    Nodding.
    May I kiss you again?
    Nodding.
    May I kiss you without asking?
    Nodding.
    May I touch you?
    Nodding.
    Everywhere?
    Nodding.
    May I take off your clothes?
    Nodding.
    May I take off my clothes?
    Nodding.
    May I get an erection?
    Nodding.
    May I go in?
    Nodding.
    May I go out?
    Nodding.
    [Repeat 100x the last two questions and nodding]
    May I come?
    Nodding.

    Hardly she had nodded, her eyes widened in horror and she screamed „NOOOOO!“

    Last scene: Policemen around, the man in handcuffs, the woman sobs: „But I said `no‘…“

    • Subrationaler Trieb und Jura...
      … passen ganz hervorragend zusammen. Wie oft fand ich mich schon in den Wirbeln der Lust geistig die gerade relevanten Paragraphen des StGb durchgehend: „Wenn sie sagt, dass du sie mal schlagen oder würgen sollst, solltest du dich da nicht schriftlich absichern? Ist der Rechner gerade an? Mist, du hast keinen Drucker hier, um den Vertrag zwecks Unterschrift auf Papier zu bringen.“ Die beste aller Welten.

    • Alles, was irgendwie kink ist, wird nochmal extra schwierig.

    • Wenn Sie bloß(!) noch den Rechenknecht anhaben, dann
      erstellen Sie halt das inhaltlich passende Word-Dokument, lassen sich mithilfe von https://studio.stupeflix.com/v/3IcqYqMMrCUn/ (keine Bange, bloß sechs Sekunden lang, einfach unmittelbar nach Laufbeginn pausieren) eine Unterschrift anfertigen, kopieren deren .png-Bild an den Unterschriftplatz und verkleinern es durch Verschieben eines Rahmeneckpunktes in Richtung des diagonal gegenüber legenden Rahmeneckpunktes bis zur gewünschten Größe. Die Strichbreite schrumpft mit, deswegen vorher die dickstmögliche Strichbreite wählen. Über pdf24.org o. Ä. konvertieren und an einen Verteiler wie mail.ch senden lassen, bestätigen – fertig!

    • Die Abfolge der Fragen (mit Ausnahme der letzten 2) sind übrigens
      tatsächlich eine Empfehlung einiger radikaler Feministinnen aus den USA für die optimale, stressfreie und lustvolle Einleitung von Sex. Gibt da ein schönes youtube Tutorial zu.

      Ich hätte das heutige Trauerspiel ja gerne abgekürzt und bin für die sofortige Rückkehr zum bewährten viktorianischen Modell: Jungmann/-frau Treffen nur unter Aufsicht, Sex erst mit der Ehe, sobald verheiratet Aufrechterhaltung der Fassade, hinter der „anything goes“.

      So kriegen alle, was sie brauchen. Die wirklich Sensiblen und Verletzlichen einen safe space, die anderen ihre Freiräume hinter dem Schutzschild einer Ehe.

      Gruss,
      Thorsten Haupts

  74. Ein Bundesministerium für den Guten Geschmack,
    ein rivalisierendes für den Schlechten Geschmack,beim Würfelspiel ausgeknobelte Advatare als Minister.Die Expertise ist gerade karrierefrei gestellt worden,die Weinstein Brüder beraten auf Honorarbasis.
    Tinseltown wird Hauptstadtableger.
    Is it strange to dance so soon.
    I danced myself right out the womb.
    T.Rex,Cosmic Dancer

  75. Männliche Mitheuler
    Die #metoos und ihre männlichen Mitheuler sollten sich mal die häusliche Gewalt ansehen.
    Konkret – falls da die #metoos mal wirklich Hilfe brauchen, werden sie in
    Frauenhäusern keinen Platz finden, da diese voll mit Migranten-/Zuwandererfrauen belegt sind.
    Genauso wie sie kaum Sympathien für die Silvesterfrauen hatten (ALLE Männer sind Schweine), so lenken sie mit der #mettoo-Aktion von den
    noch viel schlimmeren Zuständen ab.

    So eine Art Damenprogramm.

    • @ Wilma - 27. Oktober 2017 um 21:16 Uhr
      Das ist tatsächlich so zu beobachten, zudem haben die betreuenden Vereine vermehrt migrantische Beraterinnen eingestellt, so dass auch die autochtone Frau sich vorab im orientalischen Klagen üben sollte, sonst findet sie mit ihrem Anliegen schon aus Mentalitätsgründen kein Gehör mehr. Traurig, aber wahr.

  76. Das Weichziel ist das Gehirn.
    Das Weichziel ist das Gehirn.

    Nicht der Mensch. Der ist austauschbar, irgendwie universel. Weswegen er nicht besonders erwähnt werden muß.

  77. Linke Bigotterie
    Es ist bestimmt gemein, aber ich kann nur Schadenfreude empfinden, wenn die Inquisition jetzt auch „linksliberale“, männliche Feministen durch den Wolf dreht. Erinnert mich ein bisschen an das Hotel Moskau. Und auch die Jakobiner haben sich ja mit Begeisterung gegenseitig umgelegt. Was finden die radikalen Linken bloß an dieser Säuberung im eigenen Lager? Mal schauen ob das historische Muster jetzt korrekt abgespult wird. Dann müssten jetzt die linken männlichen Promis sich gegenseitig denunzieren und ans Messer liefern. In der Absicht, dass man selbst nicht der Verbrechen gegen die Weiblichkeit überführt. Ging aber immer daneben und die eifrigsten Denunzianten und sind selbst im Gulag gelandet. Erste männliche Absetzversuche sind ja schon der Yellow Press zu entnehmen. Warten wir also jetzt auf die holde Maid, die Tarantino, Clooney oder Matt Damon der unerwünschten Grapscherei bezichtigt. Steinigt sie (bzw. euch)!

    • Ich kann das nachvollziehen. Aber es ist wenig überraschend, dass sich auch viele Scheusale an den Trend zu Gender drangefängt haben. Da konnte man mies und morslisch überlegen sein.

    • Meinen Sie das Hotel L(j)ux?
      Text eingeben

  78. Don Alphonso beim Wellenreiten - "Surfin' USA" (Beach Boys)
    Lieber Don Alphonso,

    für einen, der von sich behauptet, daß er „die Aufmerksamkeitsmaschinerie des Netzes reiten kann“, haben Sie sich, für Ihre Verhältnisse, ja wieder mächtig ins Zeug gelegt.

    Keiner wird bezweifeln, daß Sie die „Aufmerksamkeitsmaschinerie des Netzes“ exzellent bedienen können. Ihr Dauerfahrradthema lockt stets all Ihre Kombattanten aus ihren düsteren Arbeitsstellen und bürgerlichen Familien hervor für eine kurzfristige Träumer- wie Schwärmerei und es ist ja wirklich keine Kunst, wie auch die drei Buchstaben „Sex“ die Mehrheit ihrer Leser zu umgehendem Speichelfluß anregt, obwohl sie alles, was mit diesem Thema zu hat, ja tagtäglich in ihren glücklichen Ehen und Partnerschaften bis zur totalen Ermüdung praktizieren ( darf ).

    Als zugeneigte, wie ebenso aufmerksame Leserin Ihrer humoristischen Erzählungen fragte ich mich ja am Ende Ihrer Zeilen zunächst, wer da wohl reitet?

    Ist es der nette Herr in seinem flotten Kostümchen vom letzten Beitrag, der auf der Bank saß, neben sich sein Dienstrad, der jetzt wieder auf seinem Sattel reitet?

    Oder ist es der Vater mit seinem Kind, der hier so spät durch Nacht und Wind reitet?

    Oder gar der Spezi vom Peer Steinbrück, der jetzt mit der Kavallerie kommt?

    Der Peer Steinbrück ist ja wohl auch einer derer, der eine Vorliebe für irgendwelche Prangerlisten hat, so daß die “Shitty Media Men”- Liste des Guardian doch wirklich keine Zeile, oder gar einen ganzen Artikel mehr wert ist.

    Das Feindbild der Deutschen, die Schweiz hat doch gezeigt wie das geht. Irgendwelche Listen, ganz gleich, ob sie grau oder schwarz sind, gelten als Drohmittel der Gegenwart, gleich wie das Fegefeuer im Mittelalter.
    Und weil das keiner aushalten mag, tut man alles, um seinen Namen wieder auf einer reinweißen Liste zu finden.

    „Die Schweiz gehört auf die Schwarze Liste“ sagte damals der Chef der deutschen Kavallerie und das deutsche Fußvolk spendete ihm frenetischen Beifall.

    Und was hat die Schweiz gemacht ? Alles, aber wirklich alles, was Deutschland und die OECD nur zu wünschen wagten, bis an die Grenzen der Selbstaufgabe.

    Solch eine Selbstverleugnung scheint heute eben zum guten Ton zu gehören ohne, daß es auch etwas bewirken würde, was soweit führt, daß ein aufgeklärter Mensch wie Herr Weinstein sich soweit selbst aufgibt und in der Öffentlichkeit davon spricht seine „Dämonen in den Griff bekommen“.

    Ebenso scheint unter der gegenwärtigen Hatz auch der von Ihnen angesprochene Leon Wieseltier nahe der Selbstaufgabe, um nicht vollkommen von der Meute zerrissen zu werden.

    Der reitende Blogwart sagte vor einiger Zeit in seiner Aufmerksamkeitsmaschinerie einmal:

    „Zerfall ist nicht schlimm, Zerfall gehört dazu, aber die Frage ist immer noch, wie man zerfällt, und wie man im Zerfall den Gebildeten in Erinnerung bleibt.“

    Das könnte zwar nur ihm selbst gegolten haben, wenn er nun in seinen Fahrradleibchen posiert, das könnten sich aber ebenso Herr Weinstein wie Herr Leon Wieseltier und all die anderen Opfer fragen und nicht zuletzt die andere Seite, eben die Frauen, die meinen heute nur noch als Opfer eine gewisse Aufmerksamkeit zu erlangen.

    Aber vielleicht ist alles auch nur ein von den Medien unterstütztes Ablenkungsmanöver, um nicht mehr von den tagtäglichen, unsittlichen Belästigungen und Vergewaltigungen der Islamis zu reden.

    Camille Paglia sagte: „Ich bin immer wieder schockiert und bestürzt über die beinahe viktorianischen Vorstellungen, die heutige Feministinnen verkünden – als seien Frauen hilflose, zerbrechliche, naive Wesen, denen es nicht gelingen kann, ihr Liebesleben unter Kontrolle zu bekommen. Junge Studentinnen, die unfähig sind, die lümmelhaften Vergnügungen und Gefahren von Männerpartys auf Universitäten zu meistern, werden kaum darauf vorbereitet sein, in Zukunft Führungspositionen in Politik und Wirtschaft zu erringen.“

    Über diese Ausführung sollte man doch auch einmal nachdenken.

    Na dann bis zum nächsten Mal,
    und wenn Sie das nächste Mal beim Reiten das Kommando „Aussitzen“ hören, wünsche ich Ihnen doch sehr, daß Sie keine Probleme haben.

    Seien Sie herzlich gegrüßt

    ObjectBe – ( objectbe.blogspot.com )

    • ich kann zumindest dauerhaft mit dem erfolgsdruck umgehen ohne daran kaputt zu gehen, und mir fällt immer was Neues ein. Das schaffen viele nicht, die gehen daran kaputt. Das ist der Unterschied.

    • @ ObjectB - Camille Paglia ist hier einschlägig, stimmt genau; dazu noch Catherine Millet -
      – die hat in der Hochzeit der Strauß-Kahn Deutung mit Romain Leick ein bewundernswert unhysterisches Spiegel-Gespräch geführt

      http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-78689668.html

      PS
      (Camille Paglia – „Die Masken der Sexualität“ – schon allein wegen der Prinz von Homburg Deutung).

    • sie dürfen oder sie darf ?
      oder war das das Unbewußte?

  79. @D.A.
    Junger Mann. Jetzt faltense sich mal nicht klein. Texte in dieser Präzision und in dieser Stückzahl herzustellen und das über Jahre, zeigen Sie mir mal Leute, die das auch schaffen.
    Ich kann das beurteilen, denn in meiner aktiven Zeit habe ich 50 bis 100 Artikel pro Jahr bei der VG-Wort angemeldet. Bei mir ist es aber ein überschaubarer Themenbereich gewesen, wo die Hersteller das Thema selber lieferten.
    Als Bezieher einer Regelaltersrente seit 10 Monaten und ehemaliger Zuarbeiter der Berufsgenossenschaft Verkehr möchte ich bemerken: Machse mal Pause. Bei uns in der Branche ist das durchschnittliche Verrentungsalter 60,7 Jahre. Weil kaputtgearbeitet. Ihre definitionsgemäß „intrinsische Motivation“ ist zwar gut für die FAZ, aber nicht zwangsläufig für den Akteur selbst.

  80. Sexuelle Freiheit 2017 a.d.
    Ich habe die Schwulen immer für ihren unverkrampften Umgang mit Sex beneidet*. In Hetero-Kreisen, gerade in akademischen Hetero-Kreisen, ist Sex seit meiner Jugend ein immer delikaterer Eiertanz geworden, hinter dem sich härteste Verhandlungen verbergen. Einfach mal Sex haben wäre was schönes. Zu dumm, dass der Geschlechtsverkehr das ganz große power game ist, bei dem der Mann immer wagen muss und die Frau unter 30 immer abwarten kann. Da erinnere ich mich an die Kolumne des Don, warum das Paarungsverhalten von Frauen (immer nach oben) der wahren Gleichtstellung im Weg steht und an die Anmerkungen anderer, dass das heutige Paarungsverhalten der totale, da entgrenzte Kapitalismus sei. Alle Frauen auf Tinder streiten sich um die obersten 20% der Männer. Dem männlichen Rest bleibt nur pr0n und Bestenlisten in letztendlich belanglosen digitalen Spielen.

    *Die negatives Aspekte dessen sind mir bewusst, sollen hier aber nicht der Kern sein.

    • Titel eingeben
      Frauen über Dreißig sind auch wunderbar.
      Manche wissen nicht nur, was sie wollen sondern sprechen es aus. Oder deuten es verständlich an.

      Dumme kleine Bären haben elende Probleme damit, auszuführende Aufgaben oder zu erfüllende Wünsche zu erkennen, die nicht mal zwischen den Zeilern stehen.

  81. Zu viele Einsame....
    Die kulturmarxistische Auffassung von Samenstau als autorepressive und nach Reich’scher Entladung rufende Triebabfuhr („Einsamer sucht Einsame ..zum Einsamen“) findet seit der Flüchtlingskrise und der angekoppelten Emergenz von „sugar mamas“ eine feministische Umdeutung, die zu neuen – und deviant befreiten – Formen der Triebabfuhrindustrie führen könnten. Man stelle sich dazu nur vor, dass die gutsituierte Dame aus dem linxgrünen Milieu – von rechtsradikalen Kräften auch gerne als „sugar mama“ herabgewürdigt – ihre „lover boys“ wie beim Pizza-Bringservice bestellen könnte, zum Festpreis versteht sich. Per Internet und Paypal oder Bitcoin-Option. Im Menue auch Exotisches wie gang bang mit einer bestellbaren Anzahl von lover boys aus garantiert arabischer („1001“) Herkunft. Oder punishment mit geflochtener Kamelpeitsche und einer bestellbaren Anzahl von sharia strokes. Alles was der Herz der Dame begehrt. Für den betagten (oder versagten) Gatten sogar noch die cuckold option.

    Alles wird möglich, was Gewinn bringt. Die satanische „Entschämung“ unserer Goldstücke wird sogar zu ihrer Integration/Assimilation beitragen. Das ist das, was ich meine, sehen zu können: Die Rettung der „Moderne“ durch beschleunigte Devianz. Man könnte auch Dekadenz sagen.

    • Ach, du Wahnsinnsekelschwurbel
      Manchmal lese ic von unten nach oben die comments. Dieser zuerst am Morgen. Mir ist schlecht. Ich mach mir jetzt erstmal einen starken Kaffee, der kommt nie hoch, Tee schon eher.

      Sex wird langsam richtig eklig.
      Und vielleicht soll das so sein.
      Und noch was: Sie haben keinen Schimmer von Frauen, erst recht nicht von gut situierten, angeblich ausgerechnet von rechts als Super-Mama bezeichnet. Vielleicht meinten Sie Super-Nanny. Und die bestellen sich Sexarbeiter, ja?
      Die glauben wie Männer, sie müssten Sex haben, ja?
      Glückwunsch zu Ihren Verkennungen von biologischen Tatsachen!

    • So schön-und wiisenschaftlich vermutlich fundiert...
      hätte ich das mit den chicken Damen im Liberté nicht ausdrücken. Ich bin begeistert.

    • @Oberländer @ Nat und die Schneeflitchen (Tatort Hardcore)
      Danke.
      Was für eine „Morgenmesse“. Es gibt noch Zeitungslektüre, die diese ersetzen.

      @ Oberländer…es gibt solche und solche.
      Meine Deutschlehrerin sagte immer: Wenn wir „die Franzosen“ sagen, so ist das eine sprachökonomische Vereinfachung. Wir wissen aber und unterstellen, das es dort alles und in aller Vielfalt auch ganz anders und sogar sein Gegenteil sein kann…. Sie sind hier in der Abiturklasse. Sie ließ Berufsausbildung (mit Abitur) nicht als Extraklasse gelten.
      Also, was soll Ihre Beispielhuberei, die sowieso niemand in Abrede stellt?

      zu Nat.
      Der Mann als in Sachen Frauen (bisher) erzogener Romantiker erspart sich viel Ärger (falls es nicht paßt, Einschub für „Oberländers“), wenn er „Frauen“ ähnlich-menschliches unterstellt, wie bisher nur der eigenen Spezies schlechtes zugeschriebenes.

      Ein Aufklärungsanfang leistete dazu neulich der Tatort „Hardcore“, den ich nur wegen einer Empfehlung, ich gestehe es, in der „Zeit“ („Schneeflittchen“) ansah.

      Eine Frau, der Ehe, Kind, Hof und Haus nichts bedeutet, die lieber gern bumsen (war es auch Gang Bang?) geht, spielte eine Rolle im Tatort.

      Leider verfolgte die „Zeit“ diese Interpretation einer Frauenrolle nicht.

      Ansonsten ging diese „Konterrevolution“ gegen die primäre Opferrolle der Frau an sich im Tatort in der Öffentlichkeit unter.

      Wer ist schon gern ein Feminismus-Leugner oder will sich anmaßen zu wissen, was Frauen wollen?

    • Sugar mama Versus Super-Mama
      Danke für die humorbefreite Reaktion, @Oberländer. Aber wenigstens kam es beim @DdH (Don der Herzen?) entsprechend rüber ;-)

    • SIE LIEBEN MICH NICHT MEHR!!!!

    • @Oberländer:
      „Read not to contradict and confute; nor to believe and take for granted; nor to find talk and discourse; but to weigh and consider.“
      (cit. Francis Bacon lt. twitter.History Facts ²⁴⁷‏ @historyfacts247 26. Okt.)

      nicht nur von unten nach oben, auch von rechts nach links und anders kreuz&quer gelesen? So dass zB aus nats.ens *sugar mama* wird *super-mama* etc pp an mutwilligen? Fehlverständnissen..

      Immerhin scheint der Kaffee bekommen zu haben, bis 08:07 Uhr die Sinne begradigt. Nix für ungut, also.. (nur ein Beispiel, wie geäußerte Affekte reaktive Affekte evozieren -bis hin zum affektierten Diskurs wie jenem hier thematisierten GenderVirtuePolitNarc(iss)oGebrabbel)

    • SIE LIEBEN MICH NICHT MEHR!!!!
      .
      Und ist das jetzt eher schön für Sie
      oder eher unangenehm?

    • Hängt vom Füllstand des Harems ab.

    • Ah - Stichwort: Harem
      .
      Fürchten Sie sich nicht vor Haremsdamen?

      Wenn ich das richtig erinnere, dann sind doch
      erst kürzlich vor dreien von denen geflohen.

  82. Hertoo
    Eine gute Freundin aus dem Bekanntenkreis, eine durchaus gutaussehende Frau, was ihr früher nicht bewusst und daher begleitet war von Unsicherheit, könnte eine anonyme Liste schreiben über eine Reihe Johnnys, die ihr zu nahe kamen in prekärer Situation. Anonym, weil sie von keinem den Namen kennt.

    Dabei war ein Taxifahrer, deutsch bis auf das Knochenmark, der ihr (seither saß sie im Taxi nie mehr vorn) die Hand zwischen die Beine legte. Sie stieg an der Ampel aus, und er wollte auch noch Geld. Sie meinte „Geld plus Anzeige“ oder kein Geld. Er verzichtete.
    Die anderen Jungs, deren drei, gehörten sämtlich zur Peace Reli, zwei Araber, ein Türke. Sie sagt, das existiert schon seit Jahren, und sie wundere sich, dass erst seit Silvester 2015 das Thema aufkomme, und dass es traurig sein, dass Dinge erst dann thematisiert werden, wenn ein Masseneffekt erreicht sei.

    Ich sage, dass sich Männer, die auf sich halten und gewissen Schichten angehören, darüber im Klaren sein sollten, dass Übergriffigkeit einfach nur primitiv ist, und dass der Knigge, auswendig gelernt, in Kombination mit ostentativer Lüsternheit nichts nützt. Wenn man einmal zu dem Schluss kommt, dass es sich um unnobles Verhalten handelt, wird man auch immun gegenüber lüsternen Frauen jeglicher Couleur, für die im Prinzip dasselbe gilt.

    Die beste Frau für jeden Mann ist der Kumpel, den man achtet. Keine Langzeitehe ohne diesen Kumpel in der Frau. Und das Kumpelhafte zwischen den Geschlechtern, die dicke Freundschaft, die lebenslang hält, wird durch diesen Geschlechterzickenundspritzerkrieg angegriffen, ist aber andererseits immun dagegen. Hauptsache, die schulische Indoktrination entzweit die Geschlechter nicht noch mehr.

    • Was man mir seitens der Polizei gesagt hat, ist das Gruppenumzingeln ein neues Phänomen. Irgendwo gab es bei DerHorus auch eine Statistik dazu. Ich denke, da muss man genauer hinschauen, auch wenn niemand dazu Lust hat.

    • Gruppenumzingeln
      gabs schon in Philadelphia während meines Studiums an der Wharton School, Philadelphia, im Jahr 1981 und ganz üble Erfahrungen der Frauen, denen das widerfahren ist.

      Das ist kein neues Phänomen.

      Wolfgangs oder Wolfpacks wurden die dort genannt.

      Interessant dabei ist, das der Campus sicher war, die Gruppen agierten außerhalb.

      Daraus folgt, Sicherheit kann gewährleistet werden.

    • Aber in Deutschland? Ich gehe dauernd die Polizeimeldungen durch, die Täter sind praktische alle Flüchtlinge.

    • In Deutschland
      ist es neu und im Gegensatz zu Philadelphia 1981/82 wohl von Flüchtlichtlingen ausgehend, nicht von Einheimischen.

      Ich wollte auf etwas anderes hinaus:

      Es gibt solches seit mehreren Jahrzehnten. Wenn auch in einem anderen Land.

      Weshalb sind deutsche Behörden nicht in der Lage, Ereignisse und Erkenntnisse andernorts zu sehen, zu analysieren und Vorkehrungen zu treffen?

      Wie ich ja geschrieben habe, der Campus war sicher.

      Es war also Sicherheit herzustellen.

      Weshalb das die deutschen Behörden nicht hinbekommen haben und so überrascht waren, wird mir immer ein Rätsel bleiben.

      Man konnte es wissen.

    • Verehrter Thomas Cgn "... wird mir immer ein Rätsel bleiben. Man konnte es wissen."
      Des Rätsels Lösung: Man wusste es, aber man hat es in Kauf genommen! Siehe United Nations

      Replacement Migration der UN http://www.un.org/esa/population/publications/migration/migration.htm

      Germany
      http://www.un.org/esa/population/publications/ReplMigED/Germany.pdf

  83. Die ganzen Ausführungen kranken an der falschen Ausgangskonstellation...
    Den Schauspielerinnen waren schon immer Prostitutierte gerne auch Kurtisanen genannt. Das war schon in der Antike so und zieht sich über die ganze Literatur, d.h. man kann doch keine Biographie über Goethe oder Schiller lesen, ohne dass da steht, dass irgendeine Schauspielerin einem Fürsten zu Diensten war und dass das so üblich war; da war dieser österreichischen Kaiser in der Neuzeit mit seinem von Sissi vermittelten Verhältnis; der blaue Engel … und wenn das die Creme de la Creme war, die sich bei den MÄchtigen prostitutierte, hat das bei den weniger Begabten auch nicht anders ausgehen. Relativ aktuell, war zuletzt, irgendsoein Schauspielerinnencasting auf Pro-Sieben – und ich schwöre, ich habe beim Zappen nur 5 min gesehen, aber die richtigen – die von einem Schweiger aufgefordert wurden sich einen Zungenkuss zu geben und das dann auch taten. Und die Unmengen von Frauen, die sich prostituierten, in der Schule bei den Lehrern, im Berufsleben.
    Wahrscheinlich musste der Weinstein Hunderte oder Tausende von einschlägigen Advancen von interessierten ablehnen, als die paar Kollateralschäden, wo es zu MIssverständnissen kam, wenn überhaupt. Bei Zweitausendeins gab es Bände über Hollywoods Skandale, es gibt den Film „Der Pate“, der Hollywood anschaulich schildert. Gerade Hollywood wurde vom organisierten Verbrechen gegründet, um das Geld aus der Prohibition zu waschen und wird vom etwas sublimierteren aber immer noch organisierten Verbrechen betrieben und wer sich da nicht hochschlafen kann, der landet direkt auf der Resterampe, beim Zentrum der amerikanischen Pornoindustrie, in Hollywood …. und jetzt hat man entdeckt, wie es da zugeht? Ich bin überrascht. Der ganze Diskurs gehört geerdet und mal gendergerecht aufbereitet.

    • War da nicht letzthin in Berlin auch eine Schauspielerin, die einen Minister…? Da war doch was.

      Nein, aber ernsthaft: Verallgemeinerungen sind nie gut, und hier trifft es ja auch Medien.

    • Titel eingeben
      sub caelerorum bavarum muss Lola Montez genannt werden, die Nathalie Wörner in Klasse

    • Ex Zeitleser
      Hm ich denke ein grundsätzliches kaum lösbares Problem in Sachen Geschlechterbeziehungen ist, dass sich wohl 90% der Frauen zunächst auf 10-20% der Männer konzentrieren, wie hier schon mehrere Foristen feststellten.

      Ich hatte einen Schulfreund, Leistungsportler 400m Läufer, gab sich als linksalternativer Öko-Frauenversteher ,war aber im Kern ein Macho a la Joschka Fischer und hatte zweitweise drei Beziehungen gleichzeitig (die Frauen wußten voneinander, aber jede meinte am Ende „gewinnen“ zu können und sie waren leidensfähig und ertrugen auch Demütigungen). Das dürfte heute noch ähnlich sein, nur muss der Mann verd. aufpassen, dass er nicht unter die Räder eine rachsüchtigen verschmähten Liebe gerät.

      Machen wir uns doch nichts vor, bereits der mittelmäßig ausehende und mäßig begabte „Rockmusiker“ der Schulband hatte in den 1980/90iger Jahren seine Groupies. Ich bin daher nur noch gespannt, ob Mick Jagger sich auch noch meToo anschließt oder aber seine Ex-Couchbeziehungen.

    • Schauspielerinnen waren schon immer Prostitutierte
      Guter Kommentar.

      Sehr kurz und bündig und lesenswert!

  84. Kohlismus
    Interessant, wie hier immer wieder die 80er als Sehnsuchtsepoche oder goldenes Zeitalter auftauchen, gepriesen von Leuten, die damals um die 20, 30 gewesen sein mögen.

    Ausgerechnet die Saumagen-Ära Kohl mit ihrer geheuchelten Bürgerlichkeit (Kohl und Strauß klammheimlich mit Nebenfrauen), die vor-vernetzte Hoch-Zeit von ARD und ZDF, Strickjacken, Kordhosen, CDU-Spießigkeit an den Schaltstellen der Macht. Aber die hatten Töchter und Söhne, die am heimischen Tisch und in Wackersdorf rebellierten. Die Leinen wurden länger. In den erstrittenen Zwischenräumen überließ sich eine Generation von geläutertem Schuldempfinden ganz ihrer Lebensgier.

    Die nostalgischen Anwandlungen mögen damit zu haben, dass die 80er-Traumtänzer heute um die 50/60 sind, auf der Kippe zwischen verlorener Jugend und den ungewissen Aussichten des kommenden Alters.

    Weiter bemerkenswert, dass erhebliche Teile dieser Generation ihre Fortpflanzung in bestandgefährdender Weise verweigert, vernachlässigt oder versäumt haben …
    Ich weiß, ich weiß … Club of Rome, der Planet, die Zeitbombe Bevölkerungswachstum, Armut, Peak Oil, Umwelt, Klimawandel, Drecksl*** …

    Doch hinter diesen wackelnden Argumentationskulissen verbirgt sich oft genug der individuelle Egoismus der lebensabschnittverpartnerten Doppelverdiener, die gern schön wohnen und reisen und Kunst lieben und gepflegtes Essen und ihr Körperkapital erhaltenden Sport oder Yoga. Kinder würden da nur stören.

    Dass der in jeder Form und in alle Richtungen geförderte und gelebte Hedonismus und die Dekadenz sich auf einmal mit ihren unerfreulichen Schattenseiten und Spiegelbildern konfrontiert sehen, zeigt die Beschleunigung des allgemeinen Verfalls.
    Ein paar besonders böse Buben an rasch errichtete Pranger zu stellen oder gar aufzuknüpfen, hilft da wenig. Heuchelei. Alles zerbröselt vor aller Augen. Unaufhaltsam.

    Was bitte soll die oft erhobene Forderung nach Bindung und Integration in einer Gesellschaft, die gerade deren Gegenteil, die Loslösung von allen Bindungen und Verpflichtungen zum erstrebenswerten Lebensmodell erkoren hat?
    Wer Kinder hat, deponiert sie tagsüber in der Kita, während man die Alten ins Pflegeheim entsorgt. Menschliche Störfaktoren im hektischen Gerangel um individuelle Erfüllung.

    Noch dringt der Lärm der erheblich fortpflanzungswilligeren Invasoren nur ausnahmsweise in die stillen Villenviertel der alternden Vorwende-Jeunesse dorée, aber er wird auch dort vernehmlicher.

    Man müsste sich entscheiden. Dableiben oder ausharren?
    Bahnhöfe und ÖV meiden, mag ja eine Weile helfen, funktioniert aber nur so lange, wie man individuell fahren kann, egal ob Rad oder Auto. Wird aber gerade in Frage gestellt, das letztere Privileg.
    Taxifahren war auch schon vergnüglicher … zu Kohls Zeiten … da fuhren noch Studenten, mit denen man sich unterhalten konnte.

    Eigentlich müssten die meisten 80er auswandern, denn wenn hier die Privilegien bald ernsthaft gecheckt werden – und darauf läuft’s hinaus – du lieber Himmel, dann wird kein Halten mehr sein.

    Ein Volk legt sich zum Sterben nieder, während andere zurecht und beherzt zugreifen, nach allem, was ihnen in die Hände fällt und seien es lebenslustige (Scheidungs)Witwen. Wo gäbe es gegen geringen Aufwand mehr zu holen? In warmen Betten lernt man schneller Deutsch und Rechnen als in einem popeligen BAMF-Kurs oder in einem 1-Euro-Job.
    Da mögen die Gesichter der düpierten Erben in spe ruhig lang und länger werden.

    Aber so ist das auf der Welt. Die hat sich gerade auf den Weg gemacht nach Deutschland und wird sich nicht abweisen lassen. Es gibt da vergleichsweise viel nachzuholen.

    Bleibt, den umgekehrten Weg zu gehen und sich ein lauschiges Plätzchen auf der Welt zu suchen. Tipp für spätberufene Anhänger bürgerlich geordneter Verhältnisse, die, wenn auch widerstrebend zur Regierungszeit Kohls sozialisiert worden sind: China.

    • Genau davon haben wir uns ja abgesetzt. Das war der Feind, und deshalnb waren wir schön udn sexy und aufregend.

    • Der Fairness halber
      sollte man dann noch hizufuegen, dass die angeblich so rueckstaendigen Strickjacken- und Kordhosenhelden kein Problem hatten mit dem Kinderzeugen. Die sind mir dann in ihrer Art auch lieber als das ganze Milieu der hedonistischen Weltverschlimmbesserer.

  85. Gibt schon tolle Frauen, war so, ist so und wird so bleiben, wenn...
    … sie was sinnvolles machen… nicht nur Sternchen zwischen Buchstaben kleben und weiteren Unsinn, aber die, die sich das mal zu Gemüte führen sollten, sind ja so weit von der Realität entfernt, in ihrem selbsgebastelten Kokon gefangen…inklusive Gruppenzwang.. nun ja.
    Auch diese beiden Damen haben sich für Frauenrechte eingesetzt.
    Die van Buren sisters, Schwestern eines damaligen US Präsidenten.
    https://cdn.rideapart.com/wp-content/uploads/2016/05/vb1.jpg

    https://en.wikipedia.org/wiki/Van_Buren_sisters

    http://www.vanburensisters.com/

  86. Wg. der Sex-irren Sz-online, DA - die bringt das Publikum nicht nur zum "Merkur", der offenbar
    ganz gut tickt, wenn ich an die Weilheim-Berichterstattung wg. der Verurteilung einer Facebook-Schreiberin wg. Volksverhetzung denke. Das war doch Journalismus wie er sein soll.

    Also, sag‘ ich, SZ-online (et. al.) bringen doch auch bayerische Menschen nicht nur zur AfD, wie Sie, lieber Don Alphonso aufgrund Ihrer hervorragenden Kenntnis von Land und Leuten dort drunten weiter oben hervorheben, sondern, wenn ich recht erinnere, auch zur Bayernpartei, hehe – ich hab‘ auch schon Leute gesprochen, eine ganz besonders, die die Deutsche Tierschutzpartei gewählt haben, um den Etablierten eine mitzugeben.

    Und das ist alles nicht sehr schön – insbeondere aus Seehofers Sicht. Seehofer macht immer so weiter, und er hat mit einiger Sicherheit keine Kenntnis von dem in Modellbahnerkreisen freilich allgemein nicht so hoch gehandelten Walter Benjamin, sonst würde Horst Seehofer vielleicht in einen etwas wacheren Modus hineinfinden können.

    Walterr Benjamin war bekanntlich ein entschiedener Gegener der Vorstellung, dass alles einfach so weitergehen könne. An einer, auch heute sozusagen noch lesbaren, hehe, Stelle schrieb Benjamin sogar: Dass alles so weitergeht, i s t die Katastrophe: Also, Herr Seehofer: aufgemerkt – sonst ist der Zug zur absoluten Bayern-Macht halt doch einmal definitv und unwiederruflich abgefahren.
    (Wir leben in spannenden Zeiten! – Ich schlage einstweilen eine bayerische Modellbahner-Lesegruppe vor, und bin gerne bereit, die mit weiterem Lesestoff zu versorgen. Lenins Geschichte nicht zu vergessen – und seine Reise im plombierten Zug. Organisiert von der Reichsbahn – zurück nach Russland. „Oh yeah, Moppel“, – um mit einem Origninal-Ausruf des „Geheimagenten“ und Gebrauchtwagenhandelsbevollmächtigten Alwin Streibl aus Eckhard Henscheids unsterblichem, so wunderbar in die Zukunft scheinenden Bayern-Roman „Die Mätresse des Bischofs“ zu enden. Auch das eine absolute lektüre-Empfehlung für alle Bayerischen Modellbahnerinnen und sogar für die Modell-Bahners von der Literatur-FAZ, sozusagen- absolut!

    • Wenn eine andere Partei einen vertretbaren Kandidaten gehabt hätte, hätte ich sicher nicht mit der Erststimme BP gewählt. Aber im Oberland ist es halt, wie es ist.

      Die SZ ist inzwischen voll verhamburgt und verberlinert, spätestens mit dem Umzug aus ser Stadt. Ausserdem ist sie München beleidigt, weil Rot-Grün nicht mehr geht. es ist halt keine bayerische Zeitung mehr, sondern eine in München erscheinendes Neues Deutschland, voller Eiferer und ganz ohne Schmäh.

    • ..darauf ein schönes kühles Weizen - yeah, Herr Kief!
      Text eingeben

  87. ... schon Kishon hat sich mal darüber aufgeregt,
    dass wenn es – zumindest damals, vor 50 Jahren? – im Saunaclub zu irgendwelchen Razzien kam, diese in der Tagespresse in der Rubrik Kriminalität gewürdigt wurden, während es die Hochprofessionellen aus der High Society in die Regenbogenpresse schaffen.

  88. van Buren sisters aus der Nachkommneschaft des Us Präsidente Martin van Buren,
    Text eingeben

  89. van Buren sisters, aus der Nachkommneschaft des US- Präsidenten Martin van Buren,
    muss es heißen.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Martin_Van_Buren

  90. Die jungen multikulturellen Schreiberinnen von Spon, Zon, Missy usw. sind "antisexistisch" und -
    vollrohr anti-deutsch. Hadmut Danisch hat heute eine brillante Reportage veröffentlicht:

    http://www.danisch.de/blog/2017/10/28/schales-kartoffelpueree/#more-20128

    U. a. sprach der Kulturchef von Spiegel-Online. Und was diese Leute in Berlin so sagten, ist ziemlich unglaublich. Auch dass man bei Spon oder Zon Leute beschäftigt, dei derlei feindseliges Gelaber öffentlich verbreiten!? Ich staune.

    – Und ich fordere den Deutschen Journalistenpreis, Kategorie Reportage, für Hadmut Danisch! Sein Text ist schonmal gut für die nächsten zehn Jahre, da bin ich sicher.

    • Ah, danke für den Link.

    • Titel eingeben
      Der dort noch vor zehn Stunden aufgenommene Link zu einer Seite über diese Veranstaltung liefert inzwischen übrigens nur noch: „Sorry, but you are looking for something that isn’t here.“

    • Ich habe einen Screenshot.

    • Der Artikel von Danisch ist klasse
      Was ich besonders schön finde, ist, daß er nicht nur aus den Tiefen des Internets blökt, sondern tatsächlich häufig auch Veranstaltungen der Szene geht. Manchmal übertreibt er es ein bißchen mit seiner Verachtung aller Nicht-Techniker, aber diesmal hat er es wirklich gut getroffen. Besonders der Kommentar zu den von Yaghoobifarah als „Kartoffeln“ bezeichneten Weißen

      “ …es war einheitliche Selbstverständlichkeit, Deutsche als „Kartoffeln” zu titulieren. Würde es einem Deutschen umgekehrt einfallen, Araber als „Fallafeln” zu titulieren, würde er sofort überall gesperrt und als Volksverhetzer verfolgt. “

      trifft die Sache bestens auf den Punkt. Auch der Herr Amjahid, Redakteur bei der Zeit, hat so eine Anwandlungen. So sagte er in einem Interview der TAZ über den Prenzlauer Berg:

      „Orte wie dieser sind weiße Parallelgesellschaften. Wenn ich mich hier umschaue, sehe ich nur weiße Menschen.“

      und beklagt dabei die sich in der Multi-Kulti-Stadt Berlin bildende weiße Segregation. Auf die Idee, daß Berlin historisch weiß war und einige Orte von der Multi-Kulti-Gesellschaft eben noch nicht erreicht wurden, kommt er gar nicht.

      So spricht die „Elite“ von TAZ, Zeit und Spiegel. Nicht für 3 Pfennig Hirn und den „Rechten“ immer vorwerfen, in einer Blase zu leben.

    • Er ist ein echter Muckracker. Leider gibt es so etwas nicht oft.

      Ohne Danisch und Fewfe wäre das Netz grau.

    • Danisch irrt
      Diese „Kulturschaffenden“ können sich in kein anderes Land absetzen.
      Nur Deutschland bietet ihnen eine Existenz.

      Dafür hassen sie es.

    • Also ich finde, Hengameh würde nicht schlecht in den Iran passen.

    • Ja, das stimmt.
      Im Iran zahlt der Staat ja sogar die Geschlechtsumwandlung, wenn der Betroffene sich dafür von der Homosexualität lossagt.

    • Hengameh im Iran?
      Niemals, dafür sind die Iraner viel zu intelligent.

    • ... es ist schon häufig bemerkt worden...
      … dass wir uns bei mindestens 20% migrantischstämmiger einen Pool an fanatischen Deutschenhassern herangezüchtet haben; weitere 30-60% sehen sich in erster Linie ihrer Volksgruppe verpflichtet und nur 10-20% dürften in der Weise integriert sein, dass sie sich als Deutsche ansehen, die sich voll assimiliert haben und denen das Wohl unseres Landes am wichtigsten ist … das ist eine Minderheit und die sitzt nicht auf solchen Podien… im übrigen ist das seit Jahren der Normalfall … es ist daher eine einzige Katastrophe und keine „Krise“, die vorübergehen wird.

    • @ Sirisee - ok - ich komm immer noch nicht ganz mit, wieso führende deutsche Medien
      solche offenbaren MeisterInnen des Dumpfsinns anstellen.
      Ich check das nicht! (Es geht mir hier ähnlich wie Hadmut Danisch).

    • Es geht um Randale. Und solche Gestalten sind leicht ersetztbar, wenn sie zu kaputt sind. Andere Rassisten stehen schon Schlange um solche Jobs.

    • @Dieter Klef
      …M.E. neben dem Randalefaktor (also clickbaits): (a) Netzwerke (wer da ist, zieht andere nach); (b) Cooptation (man stellt Zeitgeist ein), (c) Ahnungslosigkeit, Naivität und (d) günstige Arbeitsbedingungen (theoretisch leicht rausschmeißbar); (e) Unterlegenheits- und Erbsündekomplex (Mely K als Wiedergutmachung – für was eigentlich noch mal?); (f) Mär vom göttergleichen genialen Migranten; (g) gleichgültige Hinnahme von Geschmacklosigkeiten und Unverschämtheiten als Folge langjähriger Penetranz und Zermürbung. (h) Heimatlosigkeit.

      Also eine Gemengelage, bei der es dem dreist-Unverschämten immer leicht fällt.

    • Ohne öffentlich ausgelebten Schuldkomplex ist man kein Guter, darauf läuft es hinaus.

    • @-sirisee u DA - Das würde heißen, Zeit usw. Spon tauschen Krawall/Aufmerksamkeit gegen
      Reputation.
      (Und das klingt nicht sehr weise, ehrlich gesagt).

  91. Projektion
    Ich vertete schon länger die These, dass vieles was von zeitgeistigen, linksgrünen Moralaposteln heruntergebetet wird, simple Projektion der eigenen Gedankenwelt und der eigenen Erfahrungen auf Außenstehende ist. Diese Weinstein-Geschichte liefert dutzende Belege für diese These.
    Viele dieser Personen scheinen selbst dem zu entsprechen, was sie vorgeben zu bekämpfen bzw. bekämpfen das, weil sie ihm selbst entsprechen. Nur an dem Bewusstsein dafür scheint es zu mangeln.

    Bspw. die Antifa entspricht objektiv ebenfalls einer der faschistischsten Bewegungen unserer Zeit und motiviert sich selbst anscheinend aus ihrem eigenen Handeln heraus.
    All die Antirassisten, mit ihrem widerwärtigen Rassismus der niedrigen Erwartungen sowie ihren doppelten und dreifachen Standards, die Menschen anderer Hautfarbe faktisch zu Mündeln erklären und sich selbst maßlos übersteigern.
    All die Deutschen- und Deutschlandhasser, die mir vollkommen von Selbsthass zerfressen scheinen.
    All die permanenten „Nazi!“-Schreier, die alles und jeden zu Nazis erklären um ihrer widerwärtigen, menschenfeindlichen sowie totalitären Ideologie Vorschub zu leisten.
    Projektionsbeispiele ohne Ende…

    #Gamergate liefert interessanterweise ebenfalls Belege noch und nöcher für diese Projektion. „Where are they now?“ Ein ganzes Dutzend der Journalisten/Aktivisten, die damals öffentlichkeitswirksam über Feminismus und sexistische sowie toxische Gamer fabulierten, wurden mittlerweile als Vergewaltiger überführt. An Ironie kaum zu überbieten.

    Oder der Autor dieses Blogs, dessen Mindset objektiv von der AfD politisch vertreten wird (und dadurch entsprechende Personen auf seinen Blog zieht), der sich selbst aber diesen Umstand nicht eingestehen kann und stattdessen die kleine schwachsinnige Schwester der Grünen – Die Piraten – wählt, um sich weiter als objektiver Beobachter gerieren zu können bzw. dieses kontrafaktische Selbstbild zu sichern. Alles sehr kurios.

    Hm, wer weiß, vielleicht bin ich ja als AfD’ler vielleicht selbst ein verkappter Linksgrüner, der sich nicht eingestehen kann, wie wichtig und richtig Kommunismus, Willkürherrschaft und quasireligiöser Glauben an Gaia ist…

    • Ich habe mich politisch nicht wirklich verändert, ich war erst gestern wieder auf einer konsumkritischen Demonstration. Nur muss man halt heute für offene Grenzen und alle folgen sein und das gut finden, um links zu sein – aber das bin ich halt nicht. nur sehe ich halt auch, dass es in ganz vielen Bereichen null Gemeknsamkeiten meiner Vorstellungen mit der AfD gigt.

      Dass so viele AfDler das Blog mögen, liegt einfach daran, dass es sonst kein anschliessbares Angebot in den klassischen Tageszeitungen gibt. Daher ignorieren sie die Unterschiede, bis da das Wort Abtreibung steht. Wenn es echte, kluge AdfD-Angebote gäbe, wären sie nicht hier.

      Und ich rede nun mal mit jedem. die AfDler reden mit mir, weil sie in der Minderheit sind. Wären sie in der Mehrheit, würden sie mich wie die Linken behandeln.

    • Daß Sie, lieber Don, gerade die Piraten wählen
      finde ich ein wenig bizarr, denn auf einem Plakat dieser Partei lernte ich „Grenzen sind ja sowas von 80er“. Und auf eine konsumkritische Demo zu gehen während man ein Auto mit IIRC knapp 300PS fährt, hat schon was von Selbstverleugnung.

      Um nicht mißverstanden zu werden: Das schicke Auto und die 3 Wohnungen seien Ihnen gegönnt, wenns schee mocht, wie die Bayern sagen, aber dann sollte man doch auch so ehrlich sein, zur Konsumfreude zu stehen.

    • Ich wollte, dass die Piraten a) Geld für den Kampf um Grundrechte bekommen und b) Leute honorieren, die ich da kenne und c) ein Signal setzen, dass Grundrechte nicht Verhalndlungsmasse sind. Ich habe mir natürlich auch angeschaut, für was die AfD steht, aber da gibt es wirklich nicht viele Ähnlichkeiten. Ich bin dankbar, dass es eine lesbische Fraktionsvorsitzende gibt, und eine Sexarbeiterin im Parlament von NRW. Aber das reicht halt nicht. Dafür sind da viel zu viele, die überhaupt nicht gehen. Angefangen beim Direktkandidaten in Miesbach.

    • AfD muß man ja nicht notwendigerweise wählen
      aber neben den grün-links durchgeknallten Piraten gibt es ja nun wahrlich genügend Alternativen, von ÖdP bis PARTEI. Ansonsten geht es mir ähnlich, von Euro- und Einwanderungspolitik abgesehen kann ich mit der AfD auch nicht viel anfangen. Aber das sind nun mal die derzeit brennendsten Themen und dem ganzen Rest der Parteien scheinen diese ja kalt am Ar… vorbeizugehen.

      Insofern rangiert AfD bei mir irgendwo zwischen Notwehr und geringstem Übel. 20-30% für die AfD hätten vielleicht einen Politikwechsel bewirkt. Aber der Leidensdruck der hier schon länger Beheimateten ist offenbar noch nicht groß genug. Nun wird also weitergemerkelt, noch 4, evtl auch noch 9 Jahre. Es soll sich bloß in 10-20 Jahren keiner beschweren. Die Chance zum Wechsel war da.

    • Die PARTEI ist nun wirklich unwählbar.

    • maciste grüßt den don
      edler don, ich sitze hier in meinem büro unter drei büsten: lenin, stalin, mussolini – drei große sozialisten und wegweisende gewaltmenschen…
      in eurem alter, edler don, sollte man langsam seine gepflegten lebenslügen ablegen: es gibt keinen „silberkannensozialismus“ und auch die nächste politische bewegung, die sich vllt. „sozialistisch“ nennen darf oder wird, wird wie alle bisherigen strömungen ihrer art letztlich im permanenten gewaltmodus takten, denn gewalt- und machtausübung sind des menschen selbstbekehrung schlechthin. es gibt kein unbeflecktes leben des zoon politikon.
      battle on.

    • Die PARTEI ist klasse
      Einem Hofnarren gleich hält sie den Etablierten von Zeit zu Zeit den Spiegel vor. Und das ist auch dringend nötig.

      Wie sie die AfD-Facebook-Gruppen gekapert haben – erste Sahne. Dann war da noch Sonneborns Bericht zum permanenten Hin und Her des Europaparlaments (Straßburg Brüssel) – einfach göttlich. Die Wahlwerbung auf YouPorn – genial.

      Mehr davon, kann ich nur sagen. Schlimmer als die Etablierten kann es nicht werden.

    • @Don 28.10.2017 15:58 Uhr
      Danke für die Toleranz !
      Jedoch ist es eine Unterstellung, wir würden Linxgrüne besch… behandeln. Diese hetzen ohne Ende und wir sollen die Schnauze halten ???
      Demokratie, Wahre insbesondere, heißt miteinander reden und nicht den Anderen ausgrenzen. Hier wird die Meinungsfreiheit, mit Ordnungsrufen, gelebt und deswegen schreibe ich hier auch meine Meinung. Viele Foristen honorieren dies und Sie, lieber Hausherr sollten dies auch schätzen, auch wenn Emotionen und grenzwertige Aussagen vorkommen.
      Ihrer, ist feiner Journalismus und der ist selten Heutzutage.
      Das ist ihr Job!Weiter so !
      PS: Ich ärgere mich täglich mit Goldmenschen herum und muss hier dann emotional Dampf ablassen. Hab genug Freunde, der Blog ist was anderes!

  92. Alles nur halb so schlimm!
    Ich habe beruflich mit Straftätern aller Coileur zu tun. Ihre Kernthese kann ich nur bestätigen: Noch im Verlaufe der Kachelmannaffäre gab es Angeklagte aus Bereich des Sexualstrafrechts, die sich ganz offenkundig auf den Fall Kachelmann beriefen und mit ihren Strafverteidigern Strategien ausbrüteten, die auf Falschbeschuldigung hinausliefen. Das passiert auch heute noch. Insofern nützt dieser inflationäre Begriff von Sexismus wie bei #metoo tatsächlich auch und vor allem Straftätern! Aber den #metoo-Apologetinnen geht es ja nicht (nur) darum, eine sachliche Debatte anzureissen- das ist mit 140 Zeichen gar nicht möglich- sondern darum, möglichst viel Schaden auf möglichst allen gesellschaftlichen Ebenen anzurichten. Das wir bei aller Erregung auch sexuelle Wesen sind, werden wir, sofern es in diesem Ton weitergeht, bald vergessen haben. Was das wiederum psychologisch für Konsequenzen hat, lässt sich in der Fachliteratur unschwer nachlesen. Zur Not tut‘s auch Freud. Oder forensiche Gutachten, die sich mit Sexualstraftätern auseinandersetzen…

    • Ich erinnere da an das Sexualstrafrecht nach Gina-Lisa, das jetzt reihenweise Migranten in den Knast bringt. Aber darüber reden sie natürlich nicht, da muss. frau. differenzieren!

    • "Kachelmannaffäre" ist doch pillepalle
      (Focus 20.9.2013) „Wegen einer erfundenen Vergewaltigung muss eine 48 Jahre alte Pädagogin für fünf Jahre und sechs Monate ins Gefängnis. Das Landgericht Darmstadt verurteilte sie wegen schwerer Freiheitsberaubung.“
      .
      Erarbeiten Sie sich einmal die Vorgeschichte und die Leiden des zu unrecht Beschuldigten. Besonders interessant für das Seelenleben der „Vergewaltigten“ ist die erfundene Sexpraxis, der sie den „Vergewaltiger“ bezichtigte.
      .
      Nur manche Frauen sind engelsgleich.
      (DdH)

  93. Wenn sich nicht mal die FAZ zu schade ist, sowas völlig unreflektiert zu veröffentlichen
    insbes. zu diesem Zeitpunkt:

    http://www.faz .net/aktuell/gesellschaft/umfrage-fast-jede-zweite-frau-wurde-schon-sexuell-belaestigt-15267442.html

    kann man sich vorstellen, wie es bei Zeit, Spiegel oder Süddeutsche zugehen muss (ich klicke da schon seit Jahren nicht mehr rein). Und die Listenbesitzer*$€innen sich mehr und mehr in ihrem widerlichen Kurs bestätigt fühlen dürfen.
    Auch die FAZ hat gleich in den Weinstein Vorverurteilungskanon eingestimmt, und genau das ist das Problem: die bekommen kein Kontra, es gibt kein Korrektiv. Die können machen, was sie wollen, und bekommen alle Aufmerksamkeit der Welt. Ein paar Blogger halten dagegen, ja, aber bei allem Respekt, das ist zu wenig.

    • Sie können die Links beim Bereich „Gesellschaft“ praktisch durchgängig zerhackt einfügen. Meinen Segen haben Sie da.

  94. Titel eingeben
    Lese Sie regelmäßig, aus meiner Sicht einer besten Kommentare in letzter Zeit.

    Danke.

    Und das sage ich als Quasi-Holzfäller-Maschinenbauer.

    Ich schätze auch wie Sie hier die Kommentare „bearbeiten“, insbesonders in diesen Fall beim Thema Abtreibung.

  95. Ja die Moral...
    wird schon gerne mal vergessen, wenn sich durch deren Verzicht (finanzielle) Vorteile ergeben.
    Es gab Zeiten (im heiligen Land Tirol) da war in gewissen Kreisen ein uneheliches Kind (natürlich nur wenn es öffentlich wurde) undenkbar.

    Nachdem es finanziell lukrativer wurde in sogenannter wilder Ehe zu leben wurde man da auch toleranter.

    Gegen die im Artikel vorgebrachte Lustfeindlichkeit von Technikern möchte ich entschieden protestieren!
    Wenn dem so währe dann gäbe es ja keine mehr. Wir wären ausgestorben. ; )

    • Ich habe mich damals geirrt, Techniker waren einfach auf Frauen scharf, die wir nicht als solche erkannten, weil sie kein Dolce&Gabbana trugen.

    • Kind und Kegel
      Die unehelichen Kinder, die die Bauern mit ihren Mägden hatten und die ganz offiziell mit ihnen auf den Höfen lebten, nannte man früher „Kegel“.
      Daher kommt der Ausdruck: „Mit Kind und Kegel…“.

      Ludwig XIV hatte 23 Kinder, 7 von seiner Ehefrau, Marie Therese von Österreich und 16 uneheliche, jedenfalls 16, „von denen er etwas wusste“.

  96. Ja die Verpackung..
    da lässt man sich schon mal täuschen. Der Inhalt ist entscheidend, bzw
    Überprüfung ob die Daten am Typenschild auch eingehalten werde.
    Das Qualitätsmanagement hat seine Berechtigung.
    Ein schönes Wochenende und viel Spaß mit Ihrem „Winterrad“.

  97. Paarungsverhalten
    Zum Paarungsverhalten und allgemein zum Geschlechterverhältnis kann ich als Lektüre „Ausweitung der Kampfzone“ von Houllebeque empfehlen – hat mich (damals noch im Karohemd) sehr beeindruckt.

  98. Manchmal erschreckend
    Lieber DA,

    In die Ecke,
    Besen! Besen!
    Seids gewesen.
    Denn als Geister
    Ruft euch nur, zu seinem Zwecke,
    Erst hervor der alte Meister.

    manchmal erschreckend was da so aus den Löchern kriecht, insbesondre zum Thema Abtreibung.

    Toller Text!

    Beste Grüße aus dem westl.Salzkammergut

    • Mozart reloaded ungeboren
      Zur Abtreibung lässt sich aus meiner Sicht nur sagen:
      Man muss sich vorstellen, es wäre ein Mozart geworden.

      Wer kein Kind will, soll die Pille nicht vergessen. Und:
      Sie sollte umsonst ausgegeben werden.

    • Titel eingeben
      Beim Thema Abtreibung haben beide Seiten gute Gründe. Ich selbst bin da uneins mit mir und froh, dass ich keine Entscheidung treffen muss.

      Drum sollte die eine Seite nicht die andere Seite derart verunglimpfen („aus den Löchern kriecht“), denn das ist kein Argument und schlägt eher auf den Verunglimpfer zurück.
      .
      Zumal das nicht das Thema von Dons Beitrag ist.

  99. Houllebeque prophetisch
    Ich glaube, dass „Unterwerfung“ noch prophetischer ist. Wir werden es in 10-20 Jahren wissen. Und niemand kann dann sagen, er habe es nicht voraussehen können. Aber vielleicht kann man sich dann mit Karohemd wieder entfalten.

  100. PS zu 11:27
    Ich denke bei den Bestellungen bei „Remise 1001“ auch nicht an Ellen Kositza, sondern eher an gutsituierte (oder besser gut alimentierte) Damen aus dem linxgrünen Politmatriarchat. Also etwa CR, J(v)D oder – parteiübergreifend auch AN oder gar AM. Es muss ja zwecks Komplexitätsreduktion einen simplen und für alle nachvollziehbaren Grund geben, warum die Auswahl an Goldstücken nicht kleiner werden soll. Man stelle sich vor, dass der g a n z e Grund – der einzig wahre und seligmachende Grund für das „Offensein der Grenze“ – DAS hier ist:

    „Last night a little dancer came dancin‘ to my door
    Last night a little angel came pumping on the floor
    She said, come on baby, I got a license for love
    And if it expires, pray help from above
    Because
    In the midnight hour she cried, more, more, more
    With a rebel yell she cried, more, more, more
    In the midnight hour, babe, more, more, more
    With a rebel yell, more, more, more
    More, more, more“

    Nur, dass der little dancer in Germany ab 2015 anders gegendert ist.

    Inspiriert wurde diese „Gedankenfalle“ durch den zuletzt in Dons Text eingeflochtenen Link auf „die famose“ Melisa Erkurt, die ihre story über die wechselseitige sexuelle Abhängigkeit von Flüchtlingen und sugar mamas geimeinsam mit Bilal Albeirouti verfasst hat.

    Schauen Sie nicht in diesen Abgrund hinein! Versuchen Sie sofort, Spekulationen über die Ohnmacht der Männerfraktion in Berlin als Folge ihres „cuckold“ Status zu verdrängen. Stellen Sie sich bitte nicht vor, dass die Schaltstellen der Macht (z.B. im Bundeskanzleramt) „eunuchisch entehrt“ wurden. Bleiben Sie bei „natürlichen“ Erklärungen (z.B. den Hunger auf Fleisch in Töpfen) und sehen Sie diese Dinge als Metapher! In den Töpfen ist kein Soylent Green!

    Denken Sie an Reggae und Jamaika!

    • Deja vu
      PPS: Ersetzt man Idols „Rebel Yell“ gegen Brechts „Ballade von der sexuellen Hörigkeit“, kommt man von der Jetztzeit in die Weimarer Zeit zurück, die in Berlin ja auch nicht prüde war. Zwar gab es die Kombo einflussreicher „sugar mamas“ und zugewanderter „lover boys“ noch nicht in der gegenwärtigen Massivität, aber das anfängliche Zitat im vom Don verlinkten Erkurt-Artikel („In meiner Heimat war ich ein Mann, hier bin ich nichts“) erinnert frappant an das Lied „Schöner Gigolo, armer Gigolo“ aus der Weimarer Zeit.

      Insofern bin ich mir nicht mehr sicher, dass die „Moderne“ durch Devianz gerettet werden kann. So schlimm wie bei den Nazis, die Deviantes als „entartet“ brandmarkten, wird es wohl nicht kommen. Ich könnte mir aber vorstellen, dass man z.B. Begrifflichkeiten wie „Heteronormativität“ auf „Heteronormalität“ zurückstutzen wird, einfach weil man einsieht, dass man es übertrieben hat und natürlich (über lange Zeiträume) gewachsene Strukturen nicht durch globale Wunschträume ersetzen kann.

      Das „post-politische Manifest“ (Titel: Being in Time) von Gilad Atzmon ist wirklich hilfreich, um die Grundfeste des gegenwärtigen Weltbiltwandels zu sehen. Ken Jebsen hat vor einem Monat einen Vortrag von Atzmon ins Netz gestellt, der die Essentials ganz gut rüberbringt. Um Don Arbeit zu ersparen, verlinke ich das jetzt nicht. Man findet es, wenn man nach Jebsen und Atzmon googelt.

  101. Zum Thema "Abtreibung" möchte ich anmerken, dass an jeder ungewollten Schwangerschaft
    ein Mann beteiligt ist. Insofern finde ich es äußerst verwerflich, auf Frauen herumzuhacken, die angeblich leichtsinnig seien.

    Zu Abtreibungen können Männer gerne eine Meinung haben und diese auch äußern, aber gesetzliche Regelungen zu diesem Thema sollten besser durch Volksabstimmungen beschlossen werden, an denen nur der weibliche Teil der Wahlberechtigten teilnehmen darf.

    • Ja, das sehe ich ähnlich. Und auch nur Frsuen im gebärfähigen Alter.

    • Volksabstimmungen
      Guter Vorschlag und wenn es um Finanzielles geht, Steuern z. B., dürfen nur die teilnehmen, die tatsächlich welche zahlen, ok?
      usw. usf.

    • Ich hatte immer eine liberale Einstellung zum Thema Abtreibung.
      Bis ich im universitären Kontext mal an einer Veranstaltung mit einer Mitarbeiterin von „Pro Familia“ teilzunehmen hatte! Diese berichtete unter anderem ungerührt, dass sie einer bestimmten aus dem Ostblock stammenden Frau binnen weniger Jahre insgesamt 11(!) Beratungsscheine ausgestellt hat, und dass das auch völlig in Ordnung sei so, denn niemand anderes könne das ja schließlich entscheiden als die betroffene Frau. An diesem Punkt wurde mir schlagartig klar, wie hohl und völlig sinnentleert dieses „Argument“ ist. Getoppt wurde das lediglich noch davon, dass sie Abtreibungen bei behinderten Föten persönlich ablehnte. Abtreibung als sozialistische Lifestyleerrungenschaft und Ausdruck feministischer Amokläufe geht also in Ordnung, Abtreibung aus triftigen, rational nachvollziehbaren Gründen ist „böse“. Es ist dies der gleiche ethisch deformierte Schwachsinn, der uns in allen möglichen Bereichen Tag ein Tag aus um die Ohren geschlagen wird!

    • @Amstetten
      Wnn Sie als vermutlicher YChromosomenträger auf natürlichem Weg ein Kind empfangen austragen und gebähren ,werde ich Ihren Vorschlag in den Petitionsauschuß bringen .
      Versprochen !

      Beste Grüße aus der Haupstadt

    • Es gibt keinen biologischen Grund, Amstetten, nicht steuerpflichtig werden zu können.
      Ihr Vergleich ist voll daneben, denn ich habe nicht verlangt, dass nur Schwangere über das Recht zur Abtreibung abstimmen sollten.

      Auch wenn eine Frau 11 mal abtreibt, Werner, so muss auch mindestens 11 mal ein Mann entsprechend beteiligt gewesen sein. Als Mann sollten Sie sich besser darauf beschränken, sich zu dem Verhalten dieser Geschlechtsgenossen zu äußern. Im Übrigen kann man Abtreibungen ablehnen und trotzdem den betroffenen Frauen das Recht zugestehen, das anders zu sehen.

    • und an Volksabstimmungen zur Verteidigungspolitik nur "Gediente"
      … der Don macht dann inzwischen eine Radtour.

    • Life begins at conception...
      The Trump administration has released a strategic plan for the years 2018-2022 that asserts clearly at several points that life begins at conception. (http://www.breitbart.com/big-government/2017/10/17/trump-administration-defines-life-beginning-conception/)

      Aus rein materialistischer Sicht ist diese Auffassung natürlich Bllödsinn, denn es gibt hier weder Seele, noch Geist, noch Bewusstsein in irgendeiner physikalisch messbaren Form, die nicht an die Existenz eines „Hirns“ und seiner elektrophysiologischen Abläufe gekoppelt wäre. Auch entwicklungsbiologisch betrachtet kann das nicht gehen, womit fundamentalistische Materialisten natürlich Recht behalten.

      Was ist aber, wenn Materialismus sich als Religion entpuppen wird?

      Der (oder die)jenige, der das sicher ausschliessen kann möge quantum entanglement erklären. Wie kann es verzögerungsfreie (d.h. nicht an die Ausbreitung mit Lichtgeschwindigkeit gekoppelte, d.h. nicht lokale) Wechselwirkungen geben, ohne dass ein Prinzip wirksam wäre, das den Rahmen materialistischer Beschreibungen verläßt?

      Geht nicht. „Spooky action at the distance“ – da fängt es an.

    • Zu starres Adoptionsrecht, keine win-win-Situation
      „The Trump administration has released a strategic plan for the years 2018-2022 that asserts clearly at several points that life begins at conception.“

      Ich halte das für richtig, weil alles angelegt, nur noch nicht entwickelt ist.

      Wenn wirtschaftliche Interessen (in diesem Fall an embryonalen Zellen) mit der Ethik anecken, kommen sie zuweilen weiter, wenn sie sich gnadenlos verbinden mit der Dummheit und dem Egoismus der beiden Erzeuger, die nach dem Spaß ohne Verhütung das Produkt wieder loswerden wollen.

      Nach drei Monaten sieht man definitiv alles. In den USA gehen die Zeiträume weit darüber hinaus. In einigen Staaten kann man es meines Wissens bis zum sechsten Monat machen, und im Umfeld der Demokraten gab es Interessierte, die es bis kurz vor der Geburt erlauben wollten. Das ist vöiilg entglitten. In aller Regel geht es um Schwangerschaften bei Minderjährigen, oft aus dem Umfeld von farbigen Frauen. Vermutlich ist auch oft genug „Überredung“ dabei gewesen, gelegentlich vermutlich auch Inzest.

      Das ist eine andere Gemengelage als bei uns. In Deutschland oder den Niederlanden hält sich das alles einigermaßen im Rahmen.

      Man sollte nicht behaupten, dass kein Gehirn da ist, weil es angelegt und sehr schnell auch sichtbar ist. Die Seele ist doch ein vollkommen anderes Kapitel. Auch Erwachsene können einem vollkommen seelenlos vorkommen.

      Was definitiv gegen Unterbrechungen spricht: 1. Die Existenz von diversen Verhütungsmitteln. 2. Die Möglichkeit der postnatalen Adoption. Möglichkeit 2 würde bedeutend häufiger in Anspruch genommen, wenn man der Frau, die das Kind nicht wünscht, für das Austragen der Schwangerschaft zwecks nachfolgender Adoption ein Gehalt zahlen würde mit der Auflage regelmäßiger Arztbesuche, die bezahlt werden und einer gesunden Lebensweise. Sollte diese nicht möglich sein wegen Drogenabusus, bin ich für eine Unterbrechung. Die Mutter sollte sich bis eine Woche nach der Geburt umentscheiden können. Man muss ihr das an sich zugestehen.

    • Hauptleidtragende
      Von Abtreibungen sind die Abgetriebenen, nicht die Frauen.
      Es ist ein gesellschaftliches Thema, kein Frauenthema.

      Es gibt Begehrlichkeiten, es gibt Definitionen von Zuständen des Menschseins, die es erleichtern, das z bekommen, was man will.

      Das ist mit Zellhaufen ähnlich wie mit dem Hirntod, übrigens auch 1968 aus der Taufe gehoben, um das Ausschlachten zu erleichtern.

      Bin gespannt, wan man Dementen den Stecker zieht, und mit welcher Begründung.

      Soylent green lässt grüßen.

  102. Titel eingeben
    Hallo Don,
    Nur eine kurze Anmerkung, ich lese Ihre Texte immer gern und empfinde auch die Mitschreiber im Blog als ErkenntnisZuwachs,
    Ich werde weiterhin Ihre Texte sehr gern lesen,obwohl ich afd gewählt habe, machen Sie weiter so

  103. Und über das Frauenwahlrecht stimmen nur die Männer ab ,
    .
    .
    . da die Frauen befangen sein könnten, und das Inschtrument sich wahrlich nicht bewährt hat.

    Betrifft auch das passive Wahlrecht, also, tschüß,

    Merkelnahlesvonderleiden .

    • Frauenwahlrecht
      Das Frauenwahlrecht besteht u.a. darin, sich den/die Lebenspartner oder Liebhaber nach eigenem Gusto auszusuchen.

      Gut möglich, dass die Frauen vermehrt wieder Appetit auf Männer (Männer!) entwickeln und die Hipster Zauselbärte und die androgynen, metrosexuellen Dandies links liegen lassen.

      Dann hätte Schäuble doch recht gehabt betr. Blutauffrischung. Es sähe schlecht aus für die Chancen der einheimischen Gewächse ihre Gene weiter zu vererben.
      Der importierten Konkurrenz hätten sie wenig entgegenzusetzen – die meisten nicht einmal gutes Deutsch oder ausreichende Mathekenntnisse, wie die jüngeren Tests zeigen.

    • Freud´scher Versprecher
      das Inschtrument? Allerdings schreibt man im Englischen „Inch“ für die 25,4 mm, mein lieber Otto :-)

    • Nein , DdH , das ist Absicht.
      .
      .
      mit der Gosse hat es auch nichts zu tun.

  104. Noch vor ungefaehr 10 Jahren (oder waren es 15?)
    … tat ich mir einmal den Eurovisions-Gesangswettbewerb auf der BBC an (nicht wegen der gesanglichen Darbietungen, sondern wegen der Kommentare des inzwischen verstorbenen Terry Wogan). Er kuendigte die deutsche Teilnehmerin – Michelle – als eine Saengerin mit „good voice and even better breasts“ an und meinte am Ende ihres Vortrags: „you probably heard a very typical German contribution to this contest, but I can’t really tell you, as I was a little distracted“ – heute waere er fuer so etwas gekreuzigt worden.

  105. "Über die Sehnsucht, Traumaopfer zu sein"
    In „Erinnerung und Pseudoerinnerung“ (Untertitel s.o.) schreiben die Psychologen Stoffels aus Berlin und Ernst aus Zürich (Link 1), dass „5% aller Menschen die Fähigkeit haben, Wahrnehmungen, die aus der Realität abgeleitet sind, mit solchen zu vermischen, die ihren Ursprung in der Imagination haben“.
    Das erklärt vielleicht auch, warum Schauspielerinnen, die beruflich „Imaginationen“ verkörpern, überzufällig häufig solche „Erinnerungen“ haben.
    Nicht jeder, von einer Schauspielerin der sexuellen Belästigung Beschuldigte, hat hinterher das Glück, von einer Sicherheitskamera entlastet zu werden (Link 2).
    Eine Statistik, wieviele Erinnerungen im Hashtag #metoo geschildert wurden, habe ich nicht gefunden. Laut destatis hat Twitter monatlich 300 Millionen Nutzer, also (geschätzte) 150 Millionen Nutzerinnen.
    Sind die Zahlen von Stoffels und Ernst korrekt, würde das eine Erwartunghäufigkeit von 7,5 Millionen Pseudoerinnerungen (pro Monat) ergeben.
    Da kommt wohl noch einiges auf uns zu.

    https://is.gd/x0p1e4

    https://is.gd/GuyEk3

  106. Abreibungen
    Plädiere dafür, die Urfassung des Textes wieder herzustellen. „Abreibungen“ war doch ok. Alles Lidderadur. Joyce hätte das stehenlassen. Wozu was ändern, wo doch eh jeder weiß was in den Text liest?
    Wortknicker …

  107. Die Würde des Menschen ist antastbar.
    Das muss man sich mal vorstellen:
    > Eine Staatsanwaltschaft muss
    per Gerichtsbeschluss gezwungen werden,
    falsche Beschuldigungen zu unterlassen!
    (Ein weiterer Tiefpunkt in unserem Kulturdorf)

    ht tp://daserste.ndr.de/panorama/archiv/2017/Joerg-Kachelmann-Verurteilt-trotz-Freispruch,kachelmann224.html

    Man kann Herr Kachelmann nur die Daumen drücken,
    dass er all diese Gemeinheiten gut übersteht.

  108. Emool ebbes onnesch
    Wer ist abends in Kallsruh´-Dorrlach, dem Anfangs und Endpunkt eines Reservistenausflug zum Lingekopf in die S 4 nach Heilbronn steigt und zufällig in einen Wagenbereich mit einer ebenfalls von einem Ausflug zurückkehrenden Waibaleit-Truppe gerät, der kann sich auf was gefasst machen. Wenn das nicht gerade Mitarbeiterinnen der Diakonie oder Nonnen sind, dem kann ich versprechen, dass da keine Psalmen gesungen werden. Da hilft auch die Flucht ins Nachbar-Compartment nicht, weil da schon stark vorglühte deutsch-russische Jugend mit dem Ziel einer Disco in Bretten belegt hat.
    .
    Oder, wer kennt das nicht von früheren Betriebsausflügen, als die Damen, kaum im Bus, die Söhnleins (jetzt Rotkäppchen) hervorholten und bei der Rückfahrt schon auf V2-Treibstoff umgestellt hatten?
    .
    Nein, nein, über den ganzen Hype kann man nur lachen. Don, scusate, aber wird Zeit für einen neuen handfesten Festungs- oder zumindest Heimatartikel, oder Waller- und Eichelhäherrezepte. Heimat und gutbürgerliches Kochen soll ja inzwischen auch bäääh oder Nazi sein.
    .
    Laissez nous provoquer les Claudias et les Karins du petit monde Allemande.

    • Sorry,
      ich wollte mit dem ersten Satz dem Edmund keine Konkurrenz machen. Me culpa, mea maxima culpa.

    • Ede vom Neckar
      Sorry, hat lange gedauert bis der Groschen gefallen ist, wiesaussieht.de
      Ansonsten rubynöse Grüße ins Ländle.

  109. Ach Don, hab´ s jetzt erst angeschaut
    das Gemälde, Bild 1, in Ihrem Artikel. Derartig großflächige Bilder auf und Leinwand und Stuck ließen sich die edlen und reichen Herrschaften, verbrämt mit Rückblicken auf die Antike, nicht zuletzt zur Erbauung und Anregung erschaffen.
    .
    Man kann nachträglich ja nur hoffen, dass es in den Palästen Salons, Rauchzimmern- und ich wage es kaum zu sagen, in Kirchen, nicht zu ähnlichen Handlungen gekommen ist, wie von derartigen, von denen heute (auch hier im Blog) so manche Mitarbeiterin des BAmF zu berichten weiß wenn sie „junge Männer“ bürokratisch zu bearbeiten hat. Auch Bademeister und Reinigungskräfte in Bädern berichten davon.
    .
    Auch nicht schlecht anzuschauen das, was das Flüchtlingskind Rubens d.J. hingezaubert hatte. http://www.rubenshuis.be/de/seite/der-junge-rubens-drei-fassungen-von-%E2%80%9Edie-schlacht-der-amazonen%E2%80%9D
    (DdH)

  110. Mozart, Herr Obeländer, war das nicht ein...
    “ Oberländer sagt:
    29. Oktober 2017 um 02:25 Uhr

    Mozart reloaded …“

    …Konditormeister, der die Mozartkugeln erfunden hat ?
    Schiller gab es auch noch, auch Bismarck… alles leider nicht vegan,
    passt nicht mehr in die heutige Zeit ;)

  111. HimmelHerrgottSakrament
    @Nat.

    Geht sehr wohl. Wer die fundamentalen Eigenschaften von Raum ( gibts nicht ) und Zeit ( ist eine Funktion von Gravitation ) und Masse nicht wirklich kapiert hat, mache bitte keine solchen Aussagen.

    Den er verwechselt wie immer sächelchen die im allerkleinsten und aller größten ( wegen Energieniveau und so , aber ohne Klo ) möglich sind, in der „normalen“3/5 dimensionalen Welt aber eben nicht.

    Der Rest wäre dann nen Haufen Mathe und wenn ich Don hier 5 Seiten Formel rein poste, fängt der Beste noch an Weizen zu trinken, was ich keinesfalls verantworten kann.

    Den wer bespasst uns dann hier wenn der Manne unter dem Tische ( und nicht mit der werten Gespielin, davon kann man sich gut erholen und es hebt den Geiste ) ….

    Blub….

    • Danke für die schöne Polemik (hicks)
      Mit (Ab)Satz 1 implizieren Sie, dass Sie im Gegensatz zu mir die Eigenschaften von Raum und Zeit kapiert haben. Wen wollen Sie damit beeindrucken: Mich, den allgemeinen Leser dieses Forum, oder sich selbst?

      Mit (Ab)Satz 2 behaupten Sie, dass es eine „normale“ Welt gäbe, die sich fundamental von der Welt des Allerkleinsten und der Welt des Allergrößten unterscheidet. Woher wissen Sie das? Leiten Sie diese Aussage aus einem geozentrischen oder einem anthropozentrischen Weltbild ab?

      Mit Ab(Satz) 3 erklären Sie uns, dass Sie in der Lage wären, den Rest [Ihrer Auffassung] mit 5 Seiten Mathe zu belegen, davon aber absehen würden, weil Sie moralische Skrupel hätten, Don zum Genuss von Alkohol zu bewegen. Auf diese Begündungskausalität muss man erst mal kommen (!) … Überschätzen Sie sich nicht ein wenig? Kann es nicht vielmehr sein, dass der Don da viel standhafter als Sie selbst sind?

      Mit Ab(Satz) 4 malen Sie sich dann noch das Bild eines betrunkenen Mannes unter dem Tisch aus, der seinen „Bespaßungsaufgaben“ nicht mehr gerecht wird. Mann-o-Mann. Wissen Sie, was Projektion bedeutet?

      Ich bin leider nicht „vom Fach“ und weiss nicht, wie man da weiterhelfen kann. Aber ich meine doch, dass eine Organisation wie „AA“ hilfreicher ist als dieses Forum.

    • Hicks...
      …mein Vetter Huckebein…börp…könnte dazu auch was…rlps…dichten…

  112. Van Burens sisters... zweiter Teil, heute geht es mal um die Indian Powerplus.
    The VanBuren Sisters and the Indian Powerplus

    http://www.nationalmcmuseum.org/the-vanburen-sisters-and-the-indian-powerplus/

    https://en.wikipedia.org/wiki/Indian_Powerplus

    A Harley is a poor man`s Indian. ;)

    Bild eines Indian Powerplus Motors, habe ich gerahmt an der Wand,
    man gönnt sich ja sonst nix. ;)

  113. OT as OT can be!
    Nachdem Sie uns hier und dorten aus Ihrer Heimat berichten, möchte ich gerne hinweisen auf einen Reiseführer zum Ort der Reichen, Klugen, und Schönen. Klingt nicht unähnlich wie die Ihrigen Berichte, übrigens.

    Guckst du hier: http://www.ach gut.com/artikel/der_sonntagsfahrer_im_tal_der_achtsamkeit

    Und sogar der Titel könnte eine Cousine Ihrer Titel sein.

    • Für viele bleibt es bei einem Häuschen am Möchtegernsee.
      Andere haben das Geld.

    • Flüchten, wird die einzige Möglichkeit sein ...
      Wenn ein Bundeswehrsoldat aus Deutschland nach Deutschland flüchtet, sollte ein Niederländer doch in den Landkreis Miesbach fliehen können, oder!?
      Immerhin hat uns die MLPD ein ‚Menschenrecht auf Flucht‘ versprochen.
      Und unfair wäre es allemal, nicht wahr Herr Schulz, es ist doch nur eine elementare Gerechtigkeit wenn alle das gleiche Recht haben überall zu wohnen. Nicht wahr, Frau Wagenknecht? Nicht wahr, liebe Grüne?
      Na also, dann habe auch ich das Recht in Gmünd zu wohnen. Oder meinetwegen auch Rottach-Egern.
      Wenn jeder bessere afrikanische Wirtschaftsmigrant in Deutschland bleiben darf, mit staatlicher Förderung (so sagt zumindest KGE, die sogar hinzugefügt hat, dass sich Migranten hoffentlich im deutschen Sozialsystem zuhause fühlen), dann darf ich als Niederländer doch sicher auch staatliche Förderung in Anspruch nehmen für einen Aufenthalt am Tegernsee?!
      „Asyl-Asyl!“ rufe ich zur Not ebenfalls. Ich fühle mich subjektiv bedroht, nein, traumatisiert, vom Erfolg von Geert Wilders und der PVV.

      Seeblick vom Balkon aus wenigstens muss schon sein. Und jeden Nachmittag borrelen. Bitterballen, bitte. Sonst stecke ich die Bude einfach an. Aus religiösen Gründen bestehe ich auf Haram, jawohl. Meine Religion schreibt mir das so vor.
      Religionsfreiheit hat Claus Kleber vor 3 Tagen deutlich verlangt; für wer ihn gesehen hat. Man kann doch Muslime nicht auffordern, von der Scharia Abstand zu nehmen, hat er Alice Weidel mit gekränkter Mine vorgeworfen. Die Scharia gehört einfach zur Religion dazu, meinte er, bei den Muslimen. Und Religionsfreiheit heisst dann, so Claus Kleber, Scharia für die Muslime.
      Und ich brauche – nein, ich habe ein Anrecht auf – meine Religionsfreiheit. Und dazu gehört Chorizo, Saint Émilion und ein freier Blick auf einen See.

      Und im Gegensatz zu z.B. Muslimen habe ich nicht einmal den Anspruch, alle müssten diese gleiche Religion auch annehmen.

  114. Wenn H. Weinstein und T. Ramadan das Gleiche tun
    und nur Weinstein angegriffen wird, wie nennt man das?
    .
    Doppelmoral?
    .
    Islamophilie?
    .
    Feminismus?

  115. Echokammern
    ….dieses Modewort getraue ich mich überhaupt nicht ins Gespräch zu bringen -as an askence.
    Betrifft feministische Blogs, die ich nicht lesen muss. Den Counterpart ebenso.
    Debattenkultur wird erst durch Diversität interessant.

  116. @ Otto Moser sagt am 29. Oktober 2017 um 16:37 Uhr
    „Nein , DdH , das ist Absicht. mit der Gosse hat es auch nichts zu tun.“
    .
    Schon gut, Otto. Das „Gossig“ mit Fragezeichen war eher eine Frage, die ich mir selbst und an Don stellte. Wenn´s zu anzüglich wird (habt ihr schon gelesen, die FAZ unterhält einen Softpornblog) kann er immer noch steuernd eingreifen.

  117. Titel eingeben
    Tja, nun hat es auch Kevin Spacey erwischt. Kein Wunder, er hat auch in zuviel intelligenten Filmen mitgespielt. Sicher um seinen ungezuegelten Sextrieb zu daempfen.
    Der Vorwurf eines Mannes, er sei von Kevin Spacey vor 30 Jahren (!) einmal sexuell belaestigt worden, ist aber auch zu hart und glaubwuerdig, um die Sache unter den Tisch zu kehren. Erinnerungen treiben schon seltsame Blueten.

    Und in Frankreich gehen sie jetzt „metoo“ auf die Strasse. Tausende von Menschen.
    Ausgerechnet Frankreich.

    Nach Prof. Arno Plack ist es das Zeichen einer jeden Diktatur, zualler erst die Sexualitaet zu kontrollieren und sie einzuschraenken.
    Ja, so hat man die Leute besser „bei der Stange“.

    • Zum Glück lebe ich in Bayern! Da gibt es so etwas noch nicht.

    • @ Tico OT - Arno Plack - dazu Leseempfehlung von mir!
      Tja. Arno Plack. Den Namen zu lesen stimmt mich etwas melancholisch. Nicht nur weil er leider schon verstorben ist, sondern auch weil Arno Plack dafür steht, dass aus den Sozialwissenschaften etwas hätte werden können. Bekommen haben wir aber nun den Genderismus. Jedenfalls war Arno Plack ein (aus meiner Sicht genialer) auf jeden Fall unabhängiger Denker. Würde mich übrigens wundern wenn er tatsächlich Professor gewesen wäre (hab auf die Schnelle nichts gefunden), da wirklich unabhängige Forscher es eher schwer im Unibetrieb haben.
      Auf jeden Fall steckt in seinen bekannteren Werken (Die Gesellschaft und das Böse, Ohne Lüge leben) schon viel Sprengkraft. Ich kann seine Bücher nur wärmstens empfehlen. Vermutlich gibt es die meisten nur noch im Antiquariat, aber der Aufwand, sie zu bekommen, lohnt sich.

      Leider steht zu befürchten das Genderisten, Neopuritaner, Intersektionelle Femis und andere Steigbügelhalter des Totalitarismus (sei er nun islamisch oder neoliberal oder…) nichts davon lesen werden, so dass der Zusammenhang zwischen Triebunterdrückung (insbesondere der Sexualität) und Aggression für diese Leute (die unteren Chargen) entweder weiterhin im Dunkeln bleibt und von deren Obrigkeit eben ausgenutzt wird.

    • Ja, Don.
      Ich musste noch mit 63 Jahren zu meinem Beifahrer sagen: Fass mich nicht so verheiratet an (Knie) und habe ihn aussteigen lassen – und gut war’s…Es gibt halt so Deppen und Frau weiß das.

  118. Tiefer, tiefer, irgendwo in der Tiefe gibt es ein Licht.
    Im Grunde genommen geht es immer um Macht und Machtmissbrauch.
    Gib einem kleinen Menschen einen Job, eine Möglichkeit, seinem Kleinsein einen Kanal zu bahnen.

    Gelegenheit macht Diebe. Und die Sawsan Cheblis dieser Welt, sind auch nur ein Werkzeug ein Teil im Räderwerk des Teufels, ohne es selber zu erkennen – oder eben doch, weil sie gut und gerne davon profitieren. Das Rad dreht und dreht sich weiter.

    Wann ist ein Mensch ein Mensch oder eben doch nur ein Teil im Kampf von Gott gegen Teufel.

    Was du nicht willst was man dir tu, das füg auch keinem Anderem zu. Ob es Mobbing ist, dass zunehmend im Geschäftsleben toleriert wird oder moderne Form der Sklaverei bei Zehnttausenden von illegalen Immigranten in Spanien oder Zehnttausenden von Zwangsprostituierten in aller Welt etc. – der Unterschied besteht eigentlich worin.

    Es wird toleriert, wenn der Nutzen den Zweck heiligt. Der Gier wird gehuldigt. Das goldene Kalb steigt vom Berg herab. In der uns immer so gut und gerne vermittelten globalisierten Einigkeit im Opfern von Menschlichkeit und Respekt, scheint der Frieden und die Glückseligkeit eben doch nur aus einem dünnen Eis zu bestehen, das über einen tiefen Ozean von Ungerechtigkeit und Leid gefriert.

    Die Kluft wird eben nicht geschlossen, wenn Ideologen die Wahrheit nicht nur verbiegen, sondern gar ad absurdum führen. Es ist halt doch nur ein Alibi für gebilligte Unterdrückung, Ausnützung und gelebtem Narzissmus.

    Aus der Dunkelheit kommen wir – und wir kehren dahin zurück, wenn der Mensch die Menschlichkeit verliert. Am Ende bleibt nur Finsternis und Schrecken.

    • Youtubelink gelöscht. Ernsthaft, ich muss mir jeden Drecks-link anschauen, davor Werbung – es nervt wie Hölle. Das ist kein Internet-TV-Channel.

  119. Der neue Beitrag
    war aber schnell wieder weg. So schnell löscht nichtmal Facebook.

  120. Es liegt zusammen, was zusammen gehört... eng umschlungen, auch mehr als zwei..
    … die Sardinen in der Büchse.
    Da ich gerade welche gegessen habe (mal wieder diese.die Nummer 1 hier im Test/ Eric Bur Sardines de Grande Tradition) dieser dezente Tip ;)
    http://www.faz.net/aktuell/jahrgangssardinen-spitzensardinen-im-test-13991028.html

  121. "Gruppen blockiert, die für ein traditionelles Familienbild stehen."
    Wenn man dem Vorbild aus der schönen neuen Welt näher kommen möchte, muss man die Sache mit den Schuldgefühlen in den Griff bekommen…
    Wenn die Kinder keinen Anspruch mehr an das traditionelle Familienbild haben, weil das in der Schule nicht mehr gelehrt wird, fällt es den Erwachsenen auch einfacher sich zu trennen, sich den Hormonen oder diesem Teil der Sinnsuche hinzugeben…

  122. Sind Abtreibungen vegan?
    Lieber Don Alphonso, ich hoffe Sie verzeihen meine späte Anmerkung zu einem Randthema.

    Unabhängig von meiner persönlichen Meinung finde ich es spannend, wie beim Thema „Abtreibung“ der moralische Rigorismus beider Seiten aufeinander stößt. Soldaten sind Mörder – Frauen, die abtreiben, auch. Insbesondere scheint mir das Thema Abtreibung das einzige Thema zu sein, bei dem die politische Rechte moralischen Rigorismus auffährt. Die Linke betreibt sowas ja regelmäßig, wie Sie hier oft so schön zeigen.

    Ich glaube, deshalb schlägt „Pro-Life“-Demonstrationen viel Aggressivität entgegen. Eine konsequente Pro-Life-Haltung untergräbt das Selbstbewußtsein vieler, nur selbst die höhere Moral zu besitzen. Ich lebe bewußt, nachhaltig und vegan, aber mein Bauch gehört mir. Euthanasie ist schrecklich, aber die Abtreibung von Kindern mit vermuteten Down-Syndrom ist Selbstbestimmung. Darin kann man den einen oder anderen inneren Widerspruch sehen.

    Manchmal glaube ich, daß das Thema Abtreibung von der politischen Rechten nur deshalb vertreten wird, um dem moralischen Rigorismus der Linken etwas entgegen setzen zu können.

    Viele Grüße an die Donau.

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