Deus ex Machina

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Über Gott und die WWWelt

Sex, Missbrauch und Radikalisierung

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Die Empörung trieft aus den Zeilen von Jezebel, einer Seite aus dem untergegangenen Gawker-Imperium, die soziale Anliegen, Entertainment, Sonderangebote für in Fernost genähte Kleidung, angeblich „Sex“ und Karrieretipps für die Sorte Frau bringt, die sich diese derartige Kombination aus Konsum, Eigeninteresse und Empörung interessiert. Jezebel kann sich nur schlecht damit abfinden, dass ihre Partnerseite Defamer schon vor Jahren ein ganzes Dossier übelster Schmuddelgeschichten über Kevin Spacey aus Hörensagen und Aufforderung zur Denunziation zusammen getragen hat. Die Berichte verpufften damals aber ohne jeden Skandal. Gawker jedoch rutschte wegen einer ähnlichen Dreckschleuderei gegen Hulk Hogan in die Insolvenz. Gawker hatte viel Material, aber zum falschen Zeitpunkt

Und jetzt war es die direkte und ähnlich seriöse Konkurrenz von Buzzfeed, die im Rahmen des Weinstein-Skandals Spacey zu Fall brachte. Denn Defamer hatte zwar den ganzen aktuellen Schmuddel aus zweiter Hand, aber Buzzfeed die 33 Jahre zurück liegende Geschichte, dass Spacey einen Kollegen, der damals 14 Jahre alt war, sexuell belästigt haben soll. Spacey verscherzte sich zudem viele Sympathien bei Schwulen und Minderheitenaktivisten, als er in einem Statement neben Erinnerungslücken die Neuigkeit seiner eigenen Homosexualität ins Feld führte. Die Verbindung von Missbrauch an Minderjährigen und Coming Out ist nicht wirklich ideal für Leute, die alles Schlechte im Patriarchat des alten, weissen, heterosexuellen Mann erkennen wollen, und nun im laufenden Skandal schon wieder eingestehen müssten, dass es fragwürdiges Verhalten auch bei den ansonsten immer als Opfer dargestellten Minderheiten gibt. Entsprechend wurde die Erklärung des Senders Netflix, wegen der Vorwürfe die Serie House of Cards zu beenden, auch von jenen zustimmend zur Kenntnis genommen, die diese Dystopie der amerikanischen Politik gelobt hatten.

Während inzwischen schon darüber spekuliert wird, wann und durch wen der Weinstein-Skandal eine Wendung hin zum Pädophilieskandal nimmt, und zum Problem für das System Hollywood an sich werden kann, gibt es aber auch noch kleinere Opfer der bisher bekannt gewordenen Vorwürfe. Es sind tatsächlich Opfer, also auf den ersten Blick Unbeteiligte, die eigentlich nur ihren Job gemacht haben, aber offensichtlich nicht gut genug. Denn Variety gelangte in den Besitz einer Email des Medienkonzerns Buzzfeed, die an die Mitarbeiter verschickt wurde, bevor das Portal mit den Vorwürfen gegen Spacey an die Öffentlichkeit ging. Und diese Mail sagt vieles über das neue Denken in der schönen, neuen Internet-Medienwelt:

Over the past few years, the BuzzFeed News Entertainment team has worked diligently to keep us up to date on the latest in TV, movies, and celebrity and industry news, delight us with smart takes on the latest in Hollywood, and keep us primed on what shows we should — or should not — be spending our time watching.
But, as we’ve seen since the election — and in entertainment stories like our great R. Kelly coverage and most of all the Weinstein scandal — the crucial stories sit at the intersection of entertainment, culture, politics and media. The holes in our Weinstein coverage made clear that we needed to change the way we cover entertainment to put ourselves in a position to tell great stories. Our audience wants to see how changing social norms, gender dynamics, and political issues are being reflected in their culture and entertainment

Buzzfeed gehört zwar zu den am schwersten betroffenen Portalen auf der Liste der Shitty Media Men, die der Kundige mittlerweile bei Reddit herunterladen und einsehen kann – die Firma ist also nicht nur Stimme im Chor der Empörten, sie hat teilweise recht weit oben in der Hierarchie Klärungsbedarf. Jedenfalls war Buzzfeed in den ersten Wochen des Skandals zumeist lediglich Nacherzähler dessen, was andere schon veröffentlicht hatten., während die in der Mail erwähnte Geschichte über den Rapper R. Kelly und seine Beziehungen zu Frauen einige Wochen davor nicht für das gewünschte Aufsehen gesorgt hatte. Wie schon Gawker musste Buzzfeed hier erfahren, dass es nicht nur auf den Inhalt ankommt, sondern auch auf den richtigen Zeitpunkt und den Umfang der moralischen Empörung. Sexskandale gibt es schließlich immer wieder, aber nur wenige haben globalen Aktivismus zur Folge.

Buzzfeed jedenfalls reagiert auf die selbst erkannten Fehlstellen in der Berichterstattung mit der Entlassung dreier hochrangiger Mitarbeiter in der Führungsriege des Entertainmentbereichs und führt eine völlig neue Struktur ein. Wichtigster Punkt ist eine neue Abteilung, die sich offensichtlich den Kernanliegen der Social Justice Warriors, auch bekannt als Snowflakes, widmen soll:

Moving forward, we’ll be splitting our entertainment reporting into three distinct areas: one team, which will report into Kovie Biakolo, will be dedicated to in-depth reporting and analysis of the entertainment industry — honing in on cultural conversations like those about race and gender issues in Hollywood and helping us and our audience navigate what’s worth our time

Die Karriere der aus Nigeria stammenden und in New York lebenden Autorin an die Spitze eines wichtigen Teams bei Buzzfeed ist erstaunlich – es gibt von ihr bei Buzzfeed, wo die Mitarbeiter zur Textmassenproduktion angehalten werden, lediglich 5 Beiträge  Bei Twitter hat sie in Zeiten ihrer Beförderung gleich einmal ihre Einstellung zu Männern dokumentiert:

Und – alles andere als selbstverständlich für den Ruf als seichte Kätzchenplattform, den Buzzfeed immer noch geniesst – ihre Beiträge werden auch auf der linkslastigen Plattform Alternet vorgestellt, Wie etwa ein typisches Stück eben jener zum Minderheitenrassismus fortentwickelten Identitätspolitik, die als ein Hauptgrund für das schlechte Abschneiden der Demokraten bei ihren herkömmlichen Wählern aus der weissen Arbeiterschicht gilt. Biakolo steht für eine radikale Einstellung, die eineinhalb Monate vor der alles entscheidenden Wahl Rassismus erkennt, wenn Weisse “kulturelle Aneignung” etwa in der Übernahme der Rezepte anderer Weltregionen begehen. Diese elitäre Denkweise, in der das weisse Patriarchat als Kern alles Übels ausgemacht wird, hat bekanntlich nicht ganz gegen Donald Trump gewinnen können, der so herkömmliche Themen wie Wirtschaft, Arbeit, Wohlstand und Verachtung für eben jene Eliten ins Zentrum seines Wahlkampfes stellte. Jetzt lässt Buzzfeed diese Autorin auf Hollywood und den Entertainment-Bereich los, der auf eine eher traditionelle und um Mehrheiten bedachte Weise auf Seiten der Demokraten stand. Biakolo soll mehr Veränderungen in den Bereichen Gender und Minderheiten fördern und den Lesern nahe bringen.

Und an Kevin Spacey hat Buzzfeed gleich einmal ein Exempel statuiert, wie man sich das weitere Vorgehen vorstellt. Die Unterhaltungsindustrie, die es vor allem auf die jungen Konsumenten von Buzzfeed abgesehen hat, wird es nicht einfach haben, wenn dort an der Spitze ideologische Vorstellungen herrschen, nach denen grosse Teile der bisherigen Tätigkeiten den moralischen Ansprüchen nicht genügen. Mit Spacey hat es übrigens nach Weinstein erneut einen persönlichen Freund der Clintons erwischt – dass Biakolo nicht zu viel von den traditionellen Demokraten im Allgemeinen und auch nicht von Clinton im Besonderen hält, hat sie bei ihrer früheren Plattform Thougt Catalog gezeigt, die noch mehr als Buzzfeed die sogenannten “Progressiven” fördert.

Die Kluft, die durch das amerikanische Kulturleben geht, wird durch solche strategischen Personalentscheidungen sicher nicht kleiner. Auf der einen Seite sind da Empörungsportale wie Buzzfeed, Jezebel oder Vice mit Broadley, die alle ihre Stunde gekommen sehen und den Skandal ohne Rücksicht auf Überprüfung der Anklagen am Laufen halten. Auf der anderen Seite freuen sich Breitbart und konservative Medien über das Massensterben der Clintonanhänger in Medien und Kulturbetrieb. Und Hollywood muss irgendwie zwischen den wütenden Rufen nach Aufklärung, den kulturrevolutionären Säuberungswünschen der Linksradikalen und dem Massengeschmack des oft genug Trump wählenden Publikums durchlavieren. Buzzfeed hat jedenfalls eine klare Richtungsentscheidung gegen “White Privilege”getroffen und sich ideologisch weit links positioniert.

Zumindest inhaltlich. Davon unberührt sind natürlich die Pläne, den Konzern im kommenden Jahr an die Börse und an alte, weisse, privilegierte Männer zu bringen. Dort jedoch hat Buzzfeed ein gewisses Problem: Das Wachstum der Plattform ist nicht so gut wie erhofft, und die Firma schreibt immer noch massive Verluste. In manchen Ländern wie Deutschland stockt die globale Expansion, und neue Geschäftsfelder wie simple Videos mit einfachsten Gerichten sind von anderen leicht kopierbar. Auch der schönste Skandal ernährt niemanden, wenn die Werbemaschine dahinter kein Geld abwirft. Buzzfeed und Co. sind da weiterhin massiv von der Gunst und den Netzwerkeffekten der grossen Techkonzerne Facebook und Google abhängig, deren Plattformen sie zur Verbreitung ihrer Inhalte benutzen. Hollywoods Schauspieler mögen eine fragwürdige Vergangenheit nach heutigen Moralvorstellungen haben. Die Zukunft der Jugendportale, die die Empörung darüber zum Geschäftsmodell machen wollen, ist aber auch kaum sicherer.

Das illustriert unfreiwillig aktuell übrigens auch das Schicksal der Teen Vogue, die während der letzten Jahre verstärkt auf Gender-Themen und intersektionellen Feminismus setzte – und jetzt mangels Erfolg eingestellt wird. Betroffen davon ist übrigens auch die oben verlinkte Lauren „male consequences“ Duca.

 

 

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460 Lesermeinungen

  1. Politik statt Umsatz
    Wer Politik betreibt statt Geschäfte zu machen, verliert in der freien Wirtschaft, denn nennenswerte Umsätze kann man damit nicht machen. Wer da nicht im öffentlichen Dienst oder bei einer Nichtregierungsorganisation untergekommen ist, wird sich irgendwann im berühmten „Promovierte sollen Erdbeeren pflücken“-Text wiederfinden. Zurück wird die verbrannte Asche, die früher Massenmedien geheißen wurde bleiben, und seien es nur „klicki bunti“-Massenmedien. Zu früh kann dieser Zeitpunkt allerdings nicht mehr kommen.

    • Einen der Links verdanke ich einer promovierten BWLerin, die lieber in Berlin ihren leeren Kühlschrank anschaut und prekär arbeitet, obwohl sie viele Chancen hatte. So ist das.

    • @PzDiv Atatürk: Zu früh kann dieser Zeitpunkt allerdings nicht mehr kommen....
      Er kommt jetzt schon zu spät. Gestern Gräbergang im Geburts-Katholendorf, 50% der braven Besucher werden in 10 Jahren ihrerseits besucht werden. Machen wir uns nichts vor, es ist vorbei. Wir erleben noch den Spätherbst eines tüchtigen vitalen Volkes.

      Die passende Lektüre dazu ist Rosendorfer, ISBN: 9783423119672, noch ein bissl in Foren wie hier schreiben und gelegentlich im antiquarischen Ploetz-Atlas blättern, bevor er verboten wird (die aktuellste Ausgabe für meinen Enkel ist schon korrekt).

      Bei den Bewussteren riecht es faulig nach Resignation, die anderen verstehen die Vorgänge nicht, sie brauchen dazu 2-3 schwarze Schwäne, deren Auftreten bleibt ihnen gewiss nicht erspart.

      Die kleinen Holzbunker auf umzäuntem, bewachtem Gelände gibt es nicht mehr und das Wissen, wie man Vollernter richtig einsetzt, ist verloren. Die „Hau-wech“-Gruppe ist überaltert.

      So schauts aus.

    • "Chancen hatte" ....
      …. so ist das wohl bei den Damen.
      .
      Mir als Mann verbietet es sich, über Chancen in der Vergangenheitsform zu sprechen.
      .
      Je doller, je oller oder war das jetzt andersherum ?

  2. Maos Bibel
    Danke für die Aufklärung zur – vielleicht doch noch nicht gleich – bevorstehenden Kulturrevolution in den USA. „Auch der schönste Skandal ernährt niemanden, wenn die Werbemaschine dahinter kein Geld abwirft.“ Das beruhigt einen. Deng Xiao Ping waren Geldmaschinen lieber als Ideologie, das half den Chines*innen gegen’s Verhungern. Die Heiligtümer des Genderismus mögen viele Anhänger*innen zu Held*innen-Taten bewegen: Derlei wird Episode bleiben, bei vielen Mitläufer*innen wird nach unvermeidlicher Erfahrung des Scheiterns das Lernen einsetzen, bei manchen die Scham. Wer am Pranger war, erholt sich nicht ganz so leicht. Und spätestens das ist die Stelle, wo die Fragen an jede Sorte Moral beginnen. Danke, dass auch Sie sie stellen.

    • Früher wurden solche Skandale mit Geld unterdrückt, sprich mit Werbung, heute ist Werbung weniger bei Medien, als vielmehr in der PR und bei Facebook und Google. Das ist einer der Faktoren, warum Medien mehr machen – ohne mehr zu verdienen.

  3. Schön, wenn die Gesetze des Marktes, diesfalls das Desintresse der Jugendlichen
    .
    ..

    . an solchem haßerfüllten Sums, den BerufshasserInnen den Boden unter den Füßen wegziehen.

    In den USA gibt es keine Schweisig, keinen Maas, die mit Steuergeldern eine solche Antikultur wie Kahane fördern.

    Und bei uns nach der letzten BTW auch nicht mehr, bleiben Friede irgendwas und derartige Phänomene ,aber ob die genug Geld geben wollen,

    um ein totes Pferd aufzublasen, bis der Kadaver zwar platzt, aber tot bleibt,

    wird sich erst weisen.

    Nehmen wir an, sie schustern wirklich das Unding Jamaika zusammen, können die Grünen auch nicht machen, was sie wollen,

    weil ja die Mit-Jamaikisten, und wohl auch Grünhausen selbst, weitere Wahlen schlagen müßen.

    Vielleicht erleben wir die Haßköterdämmerung recht bald .

    Manche Sachen gehören nicht in die Medien, wurscht, welche, sondern ins Klo.

    Man nennt das Hygiene. Kennt nicht jeder Wasimmersuchende , aber die lesen gar nix, allenfalls das grüne Buch.

    • Es gibt für so etwas durchaus ein junges, multikulturelles Publikum. Singles an den Küsten. die wollen das auch so.

    • Singles an den Küsten, hmm ? Na, Määnschgemachtäär Klimawandel ,
      .
      .
      .
      dann wird’s was mit einem erfrischendem Bad im Meer im Dezember .

      Winters können Nord-und Ostsee was .

      Mal sehen, was die Bobo-Schätze erzählen !

    • Ich hole mein Surfbrett wieder vom Boden, wenn es warmes Wetter gibt.
      ansonsten jedem seine Singles…

    • Hass scheint Ihnen auch nicht fremd zu sein - auch Klischees nicht -
      Sie haben nur noch in Ihrer Aufzählung aus der gammeligen AfD-Kiste die Frau Roth vergessen. Ansonsten ging es im Beitrag von dieser Kunstfigur um etwas anderes . Ist aber auch egal – Sie haben einfach mal die Chance genutzt mit wenig deutscher Sprache und vielen Kommas Luft abzulassen. Ich hoffe das hilft auch gegen verrutschte Weltbilder.

    • Michael Conrad, finde ich auch!
      Das mit dem Wunsch zur Ver-Rutschung von Weltbildern.
      Bleiben Sie noch ein wenig hier, und vielleicht hilft es ja.

  4. ?...
    und wen kratzt das ? kommt mir alles ziemlich abseitig vor.

    • Buzzfeed ist sowas wie ein Trendsetter, das hat schon seine Bedeutung.

    • Kurzkommentar von krx
      Wenn ich ganz ehrlich sein darf … im ganzen Blog-Artikel kenne sind mir nur die Namen Kevin Spacey und Clinton bekannt. Alle Anderen und die diversen Medien, Portale und was auch immer sagen mir nichts und ich habe das Gefühl ich muss sie nicht kennen und ich verpasse nix.

      Trotzdem schätze ich Sie und Ihre Arbeit, Don A., sehr und freue mich auf zukünftige Beiträge

    • Gern geschehen. Es schadet auch nicht, wenn man mal was Neues liest.

    • wtf
      Tatsächlich dürfte die Wirkung dieser Personen und Institutionen bei der Normalbevölkerung eher begrenzt sein. Dummerweise ist es aber leider so, dass sich Leute wie die Clinton oder unsere GröKaZ nur allzugerne solche Leute als Ohrenbläser halten, und dann wird es eben gefährlich für die Normalbevölkerung.

    • Es wäre Clintons Umfeld gewesen, und in Deutschland sind das die die Faktenfinder, Bentos, Ze.tts und Co.

    • Titel eingeben
      Auch mir sind die Namen unbekannt und die Namen der genannten Medien kenn‘ ich auch nur aus Artikeln des Don.
      Dass in einem Kommentar der Name des großartigen Herbert Rosendorfer auftauchte… JA! Das ist meine Welt. Aber doch nicht die amerikanischen Blödzeitungsverschnitte. ‚Einfach nicht ignorieren‘ sagte ein launig wirkend wollender Vorgesetzter immer zu uns, in einem anderen Leben in den Sixties.
      „Buzzfeed ist Trendsetter“. Aber nur (oder: weil) wenn man den Müll ernst nimmt und lange Artikel in der FAZ drüber schreibt…

    • Nein, weil die Argumente und Theorien übernommen werden. Postkolonialismus, Critoical Whiteness – Sie können sich ja mal umschauen, wie viele Medienvertreter das heute so machen. Und ich meine damit nicht nur Gender-Juniorprofessorinnen, sondern auch so manchen Normaljournalisten, der solche Leute ins Blatt bringt. Auch die FAZ blieb von einem Michael Seemann und 10 vor 8 nicht verschont – sogar „Kartoffel-Hengameh“ hat hier mal schreiben können.

    • Wen das kratzt?
      Sicher nicht alle, früher oder später aber werden es wohl immer mehr, die das kratzt: wenn beispielsweise in der privaten Umgebung Konflikte auftauchen, die Sie sich vor kurzem gar nicht hätten vorstellen können, und sei es nur, dass Sie ein inzwischen geächtetes Wort arglos verwenden. Es ist ja wirklich kein Geheimnis mehr, dass Freundschaften aus ideologischen Gründen beendet werden und auch Ehen auseinandergehen, was in den einschlägigen Produkten mitunter auch noch stolz verkündet wird.
      Es kratzt Sie auch, wenn Sie es mit Autoritätspersonen zu tun haben, die auf den Zug der Abwegigkeiten bereits aufgesprungen sind: Texte und Autoren, die Sie vielleicht nicht ernst nehmen, könnten Ihren Kindern im Deutsch- oder Religionsunterricht zugemutet werden, auch in Bayern. Dies unter wohlklingenden Markennamen wie Toleranz oder Demokratie, gerade junge Menschen können dem emotional wie intellektuell nicht immer genug entgegensetzen. Es gibt schon Grundschulkinder, die meinen, dass sie an allem Übel der Welt Schuld tragen oder dass sie gleich sterben müssen, wenn sie nicht jetzt und sofort einen Baum pflanzen.
      Es kann Sie auch kratzen, wenn Sie an zeitgeistbesoffene Ärzt*innen geraten, und das kann dann besonders unangenehm werden, es sei denn, Sie haben kein Problem damit, dass ein eigentlich notwendiges Vertrauensverhältnis ideologisch überlagert ist.
      Also ich denke, es kann nicht schaden, wenn man weiß, wo der Zug der Abwegigkeiten seinen Ausgangspunkt hat. Was für die einen konkrete Lebenshilfe in dem Sinne ist, dass sie die Orientierung nicht ganz verlieren oder zumindest eine gewisse Gelassenheit entwickeln, mögen die anderen ignorieren, solange es eben geht.

    • @Adeo Bernard
      3 Kreuze.
      Icke ooch. Nich.

      Werde mich mal zurückhalten, und ganz in Ruhe auf den nächsten Beitrag warten.

      Und, Don Alphonso, so gut es auch immer ist, was Neues zu lernen/lesen, sehe ich dero Geschichten nicht hoch auf meiner Prioritätenliste. Dann lieber zurück, und ‚A la recherche du temps perdu‘ lesen. *Könnte* gewinnbringender sein als sich mit digitalen, durchgeknallten US-Jugendmedien auseinanderzusetzen. Keine Kritik, einfach Façon.

    • Wie gesagt, ich finde es erstaunlich, dass man Leute feuert, weil man einen anderen Drall in den Faktwen will. Aber vielleicht isat das auch einfach nur mein Verständnis.

    • genau deshalb
      Dieser abseitige Kram aus den USA kommt – wie alles andere (abseitige) auch – immer zeitverzögert bei uns an. Insofern ist es durchaus relevant.
      Auch wenn ich persönlich bei uns ganz andere relevante Themen und v.a. höhere Prioritäten sehe.
      Aber unser Gastgeber plaudert nun mal gerne. Sei es ihm und uns gegönnt.

    • Verblühter Tod in Hollywood!
      Der Stechpalmenwald wird entblättert! Ikonen ohne Klamotten. Einfach supergeil!

  5. bringing democracy to this country..
    Amerika braucht wieder einen Krieg, ansonsten zerfleischt es sich vollständig.

  6. Die Leute wollen die "identity politics" nicht mehr!
    denn sie drohen die US-amerikanische und auch andere westliche Gesellschaften zu zerreißen. Es bringt mich immer wieder auf die Palme, dass die USA, ein auch in der Fläche riesiges Land mit unterschiedlichsten Kultur- und Wildlandschaften, immer nur auf die Themen Feminismus/Gender, Rassenproblematik und (illegale) Einwanderung reduziert wird (in unseren Schulen gibt es zur Zeit in Zusammenhang mit den USA nur diese Themen, ob im Abitur oder sonstwo-der ganze langweilig-nervtötende Murks kommt einem langsam zu den Ohren heraus, vor allem dann wenn man selbst die USA ganz anders kennengelernt hat). Als ob das die Leute in Idaho, Alaska, Dakota, Arizona, also die normal gebliebenen Amerikaner (denen die Bruthitze der Überzivilisation in den Küstenregionen und an den Universitäten noch nicht zu Kopf gestiegen ist) interessieren würde!

    Sie haben sich mit der Wahl von Trump ihr Land zurück geholt, sie wollten es nicht einer unsinnigen und das Land spaltenden, eigentlich als geisteskrank anzusehenden Politik der Konfrontation opfern. Reden wir mal Klartext: viele Schwarze sehen sich als Opfer von Diskriminierung. Ist das so weil es einen realen Hintergrund gibt oder basiert es eher auf (parteipolitischer) Propaganda, auf Dingen, die ihnen von verantwortungslosen Politakteuren eingeredet werden?

    Für mich ist klar: eher Letzteres. Wie benachteiligt sind schwarze Multimillionäre in der Sport- oder Musikbranche, die ohne Übertreibung als ihre Domäne bezeichnet werden können? ~85% der Afroamerikaner leben immer noch im Südosten der USA, in den ehemaligen Südstaaten. Und sie stellen dort einen nicht unerheblichen Bevölkerungsanteil (in den USA insgesamt ~13%). ALLE Südstaaten wurden bei der Wahl von Trump geholt. Das widerlegt doch klar das Märchen vom Trump’schen Rassismus.

    Und noch eines: wenn man mal das Lebensniveau der Afroamerikaner vergleicht mit dem des Durchschnittsafrikaners von heute (obwohl Letzteres auch nicht so katastrophal ist wie es von den „do-gooders“ immer hingestellt wird), dann ist es doch wohl kaum abwegig zu sagen, dass ersteres wesentlich höher ist. Wozu also das ganze Geschrei? Um hier keine Irrtümer aufkommen zu lassen: das soll natürlich keine Legitimation von Sklaverei sein. Die war im 19. Jhdt. ein Auslaufmodell und historisch nicht zu halten. Fakt ist aber auch: wenn man historische und literarische Quellen auswertet, dann wird man sehen, dass es auch im 19. Jhdt. in den Nordstaaten de jure „freie“ Industriearbeiter gab, die wesentlich elender lebten als viele Schwarze auf den eher landwirtschaftlich geprägten Plantagen im Süden.

    Als literarische Belege hierfür können 2 Veröffentlichungen gelten: in dem berühmten, Pulitzerpreis-gekrönten (und legendär verfilmten) Roman „Vom Winde verweht“ (1925, Film 1940) zeichnet die Autorin Margaret Mitchell ein fast schon idyllisches Bild von der Sklavenarbeit im Süden (auch im Film [dem eigentlich nie widersprochen wurde] zu sehen). Ich würde das nicht überbewerten, es ist vielleicht auch etwas geschönt-enthält aber bei Auswertung weiterer Quellen dennoch eine ganze Menge Wahrheit.

    Andererseits zeichnet Upton Sinclair in seinem bekannten Roman „The Jungle“ ein unglaublich abschreckendes, ekelerregendes und bestürzendes Bild von der Arbeit europäischer Einwanderer in den Schlachthöfen von Chicago (liegt in den Nordstaaten) gegen Ende des 19. Jhdts. Wenn man das liest fragt man sich wirklich wem es wohl besser ging: den Sklaven (die natürlich vom Arbeitgeber nicht jeden Tag wund und blau geschlagen wurden, was hätte der von arbeitsunfähigen Leuten gehabt?) auf den ländlichen Plantagen im Süden oder eben diesen bedauernswerten Leuten in den Chicagoer Schlachthöfen, deren blutige TBC-Spucke rund um die Fleischbottiche Massen von Ratten anlockten, die dann mit Gift getötet wurden. Das Ganze wurde mit Sägemehl „abgelöscht“. Wenn diese ekelerregende Pampe zu hoch wurde hat man sie einfach in die Wurstbottiche geschaufelt. Ab und zu fiel man ein Arbeiter in den kochend heißen Bottich und ging mit durch die Wurstpresse.

    Wie gesagt, keine Legitimation von Sklaverei, aber es wirft ein anderes Licht auf die Sache. Viele schwarze Sklaven haben im civil war übrigens auf Seiten der Südstaaten gekämpft (oft freiwillig, denn sie hätten ja in die Nordstaaten desertieren können) weil sie eine Veränderung ihrer Lebensverhältnisse selbst gar nicht wollten.

    Wie gesagt, auf diesem und anderem Hintergrund versteht man das ganze Geschrei nicht, und auch nicht das unerträgliche „virtue signalling“ weltfremder „Snowflakes“. Denen geht es wohl mehr darum sich selbst zu produzieren, ihre halbstarken Regungen irgendwie abzureagieren, als der Welt zu nützen.

    Ansonsten hat man gerade diese Woche wieder gesehen wie desaströs offene Grenzen sind und wie wichtig es ist, dass jemand wie Trump gewählt wurde um den ganzen weltfremden Globalisierungsringelpietz irgendwie unter Kontrolle zu halten.

    Beim US-Militär (und die haben zu ~96% oder mehr Trump gewählt, unabhängig von der Ethnie) spielt der ganze künstlich aufgebauschte und aus protestantischem Eiferertum, piefkemäßigem Puritanerehrgeiz und vermutlich auch Drogenmissbrauch heraus entstandene „identity politics“-Krampf keine Rolle. Da ziehen alle an einem Strang.

    Im Sinne eines der wesentlichen Mottos der USA: „e pluribus unum“-aus der Vielfalt in das Eine-und nicht andersherum.

    SO sollte es sein!

    • Man kann schon bezweifeln, ob Hauptnachrichten zu Trans-Militärs wirklich die reale Bedeutung der Frage wiederspiegeln. Ich finde es erstaunlich, dass ich über diese Rekrutierngsfrage besser als über Guantanamo oder den Einsatz von US.Truppen in Syrien informiert werde.

    • Harry Charles und die USA
      Hinzufügen zu Ihrem Text möchte ich noch, dass alle USA-Reisenden sich selbst doch mal ein Bild machen sollen, auch und gerade wenn man mal abseits der Touristengebiete unterwegs ist.
      Ich kann da nur mal raten, in NY nach Harlem zu fahren, oder in LA Compton in der Nähe vom Flughafen zu besuchen.
      Und dann auch mal an der Tanke mit 100 Dollar bar zu bezahlen, da kann es einem anders werden.
      Und ob diese Situauütion der Schwarzen dann alles nur eine der Diskrimierung sein soll?
      Da melde ich Zweifel an.

    • Da haben Sie recht, aber Black Lives Matter hat nun mal die bessere PR, speziell in Deutschland. Ich kenne darüber hierzulande kaum kritische Beiträge.

    • Black Slavery again and again
      Es wird so gut wie nie erwähnt:
      Die Sklavenjagd in Afrika war gute, böse tausend Jahre lang
      das Monopol vorwiegend arabischer Muslime.
      Erst in der Neuzeit begannen europäische Geschäftsleute
      christlichen und jüdischen Glaubens, Arabern und schwarzen
      Herrschern ihre Beute abzukaufen und verdealte sie weiter
      nach Brasilien, in die spanischen Kolonien, sowie in die
      Vereinigten Staaten.
      Eine für Afrika besonders verheerende Rolle spielte des belgischen
      Königs Leopold des Zweiten gigantischer Privatbesitz, der
      „Etat Independant du Congo“.
      Mit Methoden, die jene der Nazis weit in den Schatten stellten,
      schlug dieser Leopold aus dem Kongo heraus, was herauszuprügeln
      war. Dabei kam, nach konservativen Schätzungen etwa die

    • Apex fallacy
      Nennt man das. Die diversen Opfergruppen vergleichen sich mit den Toptypen aus der von ihnen auserkorenen Tätergruppe. Die armen unterdrückten Frauen haben sich nie mit der Masse der armen Schweine verglichen die sich unter Tage zu Tode geschuftet hat oder im Krieg als Kanonenfutter herhalten musste. Bei diesem Vergleich scheint das Frauenschicksal dann sehr milde.
      Kaum ein Weisser in der Südstaaten hatte Sklaven 0,soundso%. Auch Schwarze und Indianer hatten Sklaven in den Südstaaten. An mir ist der ganze Schuldkomplexs eh immer abgeprallt. IDGAF.

    • @ Rudi Meergans
      In der Tat: die Sklaverei in Südamerika war um ein Vielfaches schlimmer als in den Südstaaten der USA. Was auch gern übersehen wird: wie sah denn die Lebensrealität der Schwarzen Mitte des 19. Jhdts. in Afrika aus? Lebten die im Schlaraffenland, wurden den ganzen Tag auf der Sänfte herum getragen? Sie mussten für einen Stammesfürsten (der oft am Sklavenhandel in erster Reihe beteiligt war, d.h. er verkaufte seine Leute) schuften und vor allem auch Stammeskriege austragen. Letztere gab es auf US-Plantagen natürlich nicht.

      Genau so wenig wie andere Gefahren (wilde Tiere wie Löwen, etc.). Und das Klima war im Süden der USA wesentlich erträglicher.

      Auch hier ist es keineswegs übertrieben zu sagen, dass viele mit dem Leben auf einer Südstaatenplantage (nach einer Eingewöhnungszeit) durchaus zufrieden sein konnten.

      Zumindest ist das ganze Geschrei von wegen Benachteiligung, das viele in ihrem Tunnelblick (denen mangelt es an ganzheitlichem Denken) heute immer noch meinen von sich geben zu müssen völlig deplatziert und übertrieben.

      Und noch in einem anderen Punkt haben die Schwarzen vom Leben in den USA enorm profitiert: in Sachen Musik. Die technischen Mittel (zumeist von alten weißen Männern entwickelt) ermöglichten es ihnen ja erst ihre musikalische Ader voll zu entwickeln.

      In Afrika gibt es solche Musik nicht.

    • @ Thomas, 18:51
      „apex fallacy“: Toll, man lernt ja nie aus. Es gibt also schon einen Begriff für ein Phänomen, das ich (und einige andere) hier schon öfter beschrieben habe. Der ganze Feminismus/die ganze „Gleichstellungs“ (in Wirklichkeit ist es Besserstellung)-Hysterie lässt sich damit erklären: Quoten werden immer nur für Jobs in der Chefetage gefordert, nie für solche bei Müllabfuhr oder Kanalarbeiten.

      In den Südstaaten gab es übrigens nicht nur Weiße, die zu arm waren um Sklaven zu halten, es gab eine Gruppe, die hinsichtlich ihres gesellschaftlichen Ansehens noch unter letzteren rangierte: der sog. „white trash“ (Oft irische Einwanderer, die nur deshalb gering geschätzt wurden weil sie nicht so geldgeil bzw. katholisch waren). Sonderbarerweise hat sich dieser Begriff bis heute gehalten, trotz des weit verbreiteten politisch korrekten Zwangsdenkens gilt es nicht als anstößig ihn zu benutzen (vermutlich deshalb weil es „nur“ Weiße sind, also keine den Klischeevorstellungen entsprechende Opfergruppe).

      Und was das IDGAF angeht: neither do I. Ich denke allerdings, dass wir beide damit unter akademisch Gebildeten zu einem extrem elitären Zirkel gehören. Denn wo grassieren „virtue signalling“ und Feminismus/Gender stärker als gerade unter Oberschülern/Studierten/Medienleuten? Die Grünen verdanken ihre 10% doch hauptsächlich diesem Müll.

      Aber wenn das Ganze jetzt offensichtlich schon wissenschaftlich beschrieben wird besteht ja noch Hoffnung: Hoffen wir nur, dass sich das mit der „apex fallacy“ auch möglichst herumspricht.

    • Sentimentaler Südstaaten-Revisionismus
      Es gab „Sklaven“, die lieber für die Konfederation kämpften, was daran kenntlich werde, dass sie ja “ leicht“ hätten desertieren können? Tut mir leid, das ist ungewaschener Revisionismus. Das gab es – in bedeutenden Zahlen- sicher nicht. Schon weil die Konfederation es verboten hatte. Mit den Worten eines Südstaatlers, der die geplante Aufhebung des Verbots in der Endphase erbittert bekämpfte „. . The day you make soldiers of them is the beginning of the revolution. If slaves will make good soldiers, our whole theory of slavery is wrong.” ( Was als Einschätzung für seinen Verstand spricht). In John Keegans Buch über den amerikanischen Bürgerkrieg wird die Rolle schwarzer Soldaten recht sorgfältig nachgezeichnet, die angeblichen schwarzen Konföderierten tauchten danach in den letzten Kriegstagen auf und kamen über den Ausbildungsbetrieb nicht hinaus, freie Schwarze ( gab es im Süden auch) bildeten in Louisiana eine Miliz, die sich ihrem Staat zwar erst zur Verfügung stellte, dann aber – vor ersten Kampfhandlungen – in den Norden überlief. Und das war es wohl auch schon ( neben persönlichen Sklaven, die ihren Herren folgten). Verbürgt allerdings ist der Kampf der Schwarzen in den Reihen der Union, ebenso wie die Massaker, die konföderierte Soldaten an gefangenen schwarzen Soldaten verübten. Tatsächlich überlebte wohl kaum ein Schwarzer konföderierte Kriegsgefangenschaft. Das lässt – anders etwa als beim britischen oder französischem Kolonialismus – wenig Raum für Idealisierung. Vielleicht schreibt in den USA gerade ein Diskutant vom fröhlichen deutschen Volkssturm? Oder von der Humanität Gustav Adolfs in Bayern? Der friedlichen Völkerverständigung, als die Türken den Wienern netterweise den Kaffee mitbrachten?
      Hoffentlich nicht.

    • Unfassbar
      Wie kann man nur in einen Kommentar so viel Mist, Wirrwarr und fehlende Logik packen.

      Sklaven ging es verhältnismäßig gut?
      Die Sklaverei war lediglich historisch nicht zu halten??? Wie wäre es mit moralisch!

      Weil die Schwarzen in den Südstaaten einen großen Teil ausmachen und diese für Trump gestimmt, wiederspricht das dem trumpschen Rassismus? Die Aussage ist dermaßen unlogisch und dumm, einfach unfassbar. Da scheint jemand zu glauben, dass der Gewinn eines Staates bedeutet, dass alle Einwohner für den Kandidat gestimmt haben…:D . Außerdem widerlegen schwarze Trumpwähler grundsätzlich nicht das Rassismusargument (mal drüber nachdenken).

      Die schwarzen Millionaire aus dem Sport und der Filmszene werden im übrigen nur so lange von den Konservativen geduldet, wie sie zu politischen Themen die Fresse halten, ganz klar Gleichberechtigung…

      Schwarze haben für die Südstaaten gekämpft, sicherlich auch manche freiwillig. Hier ein paar Möglichkeiten warum: Profitgier, erzwungen durch Geiseln, eingetrichterte Loyalität gegenüber den “Herren“, vorenthaltene Informationen, Angst vor den Konsequenzen für einen Deserteur.

      Schon witzig dass hier gegen die protestantische Kirche geschossen wird. Schonmal angeschaut für was die anderen christlichen Richtungen in den USA stehen und einfordern? Außerdem wäre es richtig geil wenn es noch Ablasshandel, kirchliche Folter und mehr geben würde. Sehr ärgerlich, dass es die progressive protestantische Kirche abgeschafft hat. Ganz allgemein scheinst du ja lieber wieder im Absolutismus leben zu wollen. Wahrscheinlich im Glauben als König geboren zu sein lmao.

      Zu dem Punkt der offenen Grenzen sage ich schon gar nichts mehr. Wer offensichtlich ausschließlich konservative Medien konsumiert, ist vom Wissen her einfach zu abgehängt und da hilft kein kurzer Kommentar. Kleiner Hinweis: wissenschaftliche Arbeiten zu Migration lesen, gibt es insbesondere zu Deutschland viele.

      “aus der Vielfalt das eine“ passt sehr schön zu progressiven und linken Intellektuellen, sicherlich nicht zu Trump und konservativen im Allgemeinen. Denn die sind ja gerade gegen die Vielfalt…

    • @ Candidesgarten 10:04, und @ ...sagt 12:04
      Der Mist, Wirrwarr und die fehlende Logik, das alles ist wieder mal auf Ihrer Seite.

      @Candidesgarten: ich bringe hier mal ein Zitat von einem gewissen Abraham Lincoln (das ist verbürgt, man stößt auf so etwas allerdings nur wenn man sich mal wissenschaftlich mit der ganzen Thematik befassen musste; das haben Leute wie Sie oder …sagt wohl nie getan, Ihre Sicht von den Sachverhalten ist auf dem Niveau eines grob vereinfachten Mittelstufenlehrbuchs, verfasst von ein paar Lehrerinnenmuttis in der deutschen Protestantenprovinz). LINCOLN sagte: „Wenn ich die Union hätte aufrecht erhalten können, indem ich für die Beibehaltung der Sklaverei gestimmt hätte, ich hätte es getan.“

      Widerlegt klar die vereinfachende Sicht, dass es im civil war um die Abschaffung der Sklaverei ging. Das hat man höchstens aus rein propagandistischen Zwecken im Verlaufe des Krieges (und vor allem danach) mal geäußert. Dabei ging es darum, die Südstaaten militärstrategisch und wirtschaftlich zu isolieren. Diese unterhielten nämlich noch zu einzelnen europäischen Ländern wie GB Handelsbeziehungen, was dder Norden begreiflicherweise nicht mehr wollte.

      Und dann: das o.a. Buch „The Jungle“ zeichnet ein genaues Bild von den Zuständen nicht nur in den Schlachthöfen von Chicago, sondern wohl auch vielen anderen Industriebetrieben jener Nordstaaten, die in Bezug auf den „civil war“ immer gern mit so hohen humanitären Maßstäben protzten. Die Ausbeutung der Menschen in den Fabriken des Nordens (basierend auf Selbsterfahrung des Autors Upton Sinclair) war vermutlich wesentlich inhumaner als die Sklaverei im Süden. Zumindest keineswegs besser. Und auf diese Heuchelei wird man wohl noch hinweisen dürfen. Ich kann mich auch nur auf Quellen beziehen. Wie erklären Sie es sich, dass der Film „Vom Winde verweht“ (eine gegen Ende langweilige Schmonzette, die aber zu Beginn die Bürgerkriegsthematik und das Gesicht der Sklaverei sehr genau aufzeigt) nicht nur jahrzehntelang die erfolgreichste Hollywoodproduktion mit den meisten Oscars war, sondern auch nie auf den Index gesetzt wurde wegen, wie Sie es nennen, „Geschichtsrevisionismus“? Vermutlich weil viele wussten, dass es in weiten Teilen so war wie im Film gezeigt (und im gleichnamigen, Pulitzer-Preis-gekrönten [!] Buch beschrieben)

      @…sagt: bei dem ganzen Unsinn, den Sie hier verzapfen fehlen einem ja schon die Worte. Sie leben sprichwörtlich in einem Paralleluniversum, das Sie für die Realität halten weil es im Moment noch einen (allerdings bröckelnden) Mainstream repräsentiert. Sie beziehen Ihre Weisheiten nicht aus wissenschaftlicher Analyse (ich schon, denn ich habe mich im Rahmen einer Examensvorbereitung mal sehr fundiert mit dem Thema „civil war“ auseinandergesetzt, unter Ausschöpfung einer Vielzahl von Quellen), sondern ebenfalls aus der unterdurchschnittlichen, selbst gehäkelten, grob simplifizierenden Weltsicht eines Mittelstufenpaukers nebst genauso unqualifiziertem Lehrwerk.

      Und dann: Sie geben sich hier als großer Humanist, der Ton, den Sie anschlagen demaskiert Sie aber als das genaue Gegenteil. Da ich Ihre Sorte bereits leider zur Genüge kenne würde ich mir an sich jeden weiteren Kommentar ersparen. Andererseits will ich es mir nicht nehmen lassen Ihren Bullshit anhand von ein paar Beispielen dann doch mal gehörig auseinander zu nehmen:

      Weil die Schwarzen in den Südstaaten einen großen Teil ausmachen und diese für Trump gestimmt also der Umstand, dass es in den Südstaaten einen hohen schwarzen Bevölkerungsanteil gibt und zumindest ein erheblicher Teil davon nötig ist um diesen Staat sicher zu holen gilt für Sie nicht als Beleg? Oh Herr (der Du nicht protestantisch bist) wirf Hirn vom Himmel. Sie selbst sind Rassist wenn sie unterstellen, die Schwarzen seien so dumm einen angeblich rassistischen Trump zu wählen.

      die progressive protestantische Kirche das ist aber jetzt nicht wirklich Ihr Ernst? Lesen Sie doch mal einschlägige Veröffentlichungen zur Rolle der Kirche im Nationalsozialismus. Zum katholischen Ableger hat ein gewisser Rolf Hochhuth mal was geschrieben. Die Protestanten waren noch viel schlimmer. Davon abgesehen: wenn ein Luther das lesen müsste was Sie hier von sich geben, er würde wohl wieder katholisch werden.

      konservative Medien es gibt in diesem Land so gut wie keine konservativen Medien mehr. Da haben Ihre Ideologen ganze Arbeit geleistet. Aber die Bevölkerung arbeitet energisch daran, diese Linkslastigkeit wieder auszugleichen. Warten sie noch ein paar Jahre.

      Und zuletzt: Sie haben wohl einen Hauptschulabschluss in Nordrhein-Westfalen oder auf der Antifa-Akademie erworben: Da hat man es dann natürlich nicht so mit Sachen wie Mathematik (s.o.) oder Latein. Und dass gesunder Menschenverstand in Ihren Kreisen einen schweren Stand hat ist ja wohl allgemein bekannt. Nur zu Ihrer Info: „e pluribus unum“ heißt genau: aus der Vielfalt (weg!) in das Eine (hinein!). Die USA sehen sich gerade NICHT als multikulturelle Gesellschaft, sondern als Schmelztiegel. Jeder, der dort eingebürgert werden will muss einen „pledge of allegiance“ ableisten. Lassen sie sich den mal von jemand übersetzen, der Ahnung hat. Lesen sollten Sie es dann selbst können (sofern sie es nicht über das Gehör gelernt haben).

      Was den ganzen Rest Ihrer Ausführungen angeht zitiere ich gern Forist Thomas (s.o):
      IDGF!

    • Nachtrag
      zu meinem Beitrag von 13:44.

      1. Es muss natürlich IDGAF heißen. Wie konnte ich bloß das A vergessen, wo es doch ein so wichtiger Buchstabe ist. Aber nicht wie in Antifanti, sondern eher wie in (neuer) ANFANG.

      2. Noch etwas zum Begriff „Revisionismus“: noch so eine Worthülse, so ein sinnentleerter Kampfbegriff, der nur dazu dient andere mundtot zu machen und der jeden echten Fortschritt blockiert. Mal anhand eines bildlichen Vergleichs: ein Mann wird (in einem Staat wo es noch die Todesstrafe gibt, auch wenn es ansonsten ein Rechtsstaat ist [wie z.B. die USA]) eines Schwerbrechens angeklagt und zum Tode verurteilt. In Wirklichkeit ist er unschuldig. Eine halbe Stunde vor Vollzug des Urteils tauchen plötzlich neue Beweise auf, die seine Unschuld belegen. Geht man dann hin und sagt: tut uns leid, auch wenn es diese neuen Beweise gibt, wir dürfen das Urteil nicht revidieren, denn das wäre Revisionismus?

      Eine solche Argumentation wäre höchst absurd, inhuman und würde all unseren Vorstellungen von Menschenrechten widersprechen.

      Wenn sich neue Erkenntnisse, Sachverhalte, Beweise, etc. ergeben, dann MUSS man natürlich Einstellungen, Urteile, etc. revidieren (alles andere wäre nicht menschengemäß). Und dies gilt natürlich auch für historische Prozesse.

      „Revisionismus“ ist ein nicht reflektierter, inhaltsloser Begriff, der durch seine bloße Existenz andere einschüchtern und davon abhalten soll, ihren Kopf zu gebrauchen. Und dies widerspricht allen humanistischen Grundsätzen.

      Daher sage ich: auf den Müll damit!

    • @Charles
      Ich weiß nicht, auf welchem Hühnerhof Sie Ihre lückenhafte Bildung mitbekommen haben, – Ihre Aussagen sind ein schreiendes Plädoyer dafür, dass früher nicht alles besser war und Bildungslücken nicht allein auf arabisch geprägten Hauptschulen Berlins vorkommen, sondern bei manchen gute Tradition sind. Ich gratuliere Ihnen dazu, dass Sie die Leitkultur nicht allzu hoch hängen, das hat Zukunft. Das Lincoln-Zitat kennt jeder – wirklich ausnahmslos jeder – der mal was zum Bürgerkrieg gelesen hat, wen wollen Sie damit denn beeindrucken? Allerdings habe ich mich inhaltlich gar nicht zu den überaus komplexen Gründen des Nordens geäußert in den Krieg zu ziehen, ich habe isoliert dem Unfug widersprochen, den Sie verzapften, als Sie – allen Ernstes – behaupteten es hätte in größerer Anzahl freiwillige Sklaven ( Sie merken hoffentlich selbst, wie merkwürdig das klingt) gegeben, die für den Süden gekämpft hätten. Und die gab es nunmal nicht. Sowenig wie freundliche Türken vor Wien. Mehr habe ich nicht gesagt, zu gar nichts. Dies feststellend entlasse ich Sie wieder zu Ihrer DVD „Fackeln im Sturm“, die Sie sich redlich verdient haben, – und sonst gar nichts.

    • Titel eingeben
      Idgaf
      @thomas, @harry charles
      Wenn schon Südstaaten dann bitte, frankly my dear
      idgad
      i don’t give a damn

    • @Candidesgarten
      Auch wenn Sie vielleicht nicht wissen wo ich meine Bildung erworben habe, ich kann Ihnen ziemlich genau sagen wo Sie Ihre wohl her haben. Ich war nämlich mal Gymnasiallehrer und weiß genau auf welchem Mist sowas wächst.

      Sie haben sich aber selbst das richtige Pseudonym gegeben: Ich habe Anglistik, Romanistik und Übersetzungswissenschaften studiert (und im Rahmen dieses letzten Studiums [übrigens an meiner Uni damals ein hartes NC-Fach] habe ich mich wissenschaftlich mit der Bürgerkriegsthematik beschäftigt) und kenne „Candide“ von Voltaire sehr genau. Es handelt sich dabei um einen weltfremden, naiven Idealisten, der im Laufe der Zeit durch Reisen und Lebenserfahrung klüger wird. Und der dann irgendwann mitbekommt wie es wirklich läuft. Das steht ihnen offensichtlich alles noch bevor. Ich würde Ihnen empfehlen sich langsam aber sicher auf den extrem peinlichen Moment vorzubereiten wo Ihnen aufgeht mit was für einem Schrott man Ihr Hirn abgefüllt hat.

      Denn Sie geben nur die sattsam bekannten Klischees wieder, sind nicht in der Lage (oder zu feige) Ihren Kopf selbst zu gebrauchen. Leute wie Sie „denken“ immer aus zweiter Hand. Unkritisch käuen Sie das wieder was Ihnen andere schon vorgekäut in den Mund gelegt haben. Sie haben nicht genug Urteilsvermögen sich selbst ein Bild zu machen, Webfehler zu erkennen, unabhängig und logisch zu denken.

      Sonst müssten Sie sich die Frage nach den (wirklichen) Gründen der Nordstaaten nicht erst stellen: die wollten eine Verkleinerung ihres Machtbereichs nicht hinnehmen, es nicht zulassen, dass 13 große und wirtschaftlich z.T. bedeutsame Flächenstaaten aus der Union ausscheren. Was für sie u.a. auch den Verlust von Steuer- und sonstigen Einnahmen bedeutet hätte. Es ging also wieder mal um das worum es fast immer in einem Krieg geht: um Geld und Macht. Und dafür mussten über 600 000 US-Amerikaner ihr Leben lassen, mehr als in beiden Weltkriegen zusammen. Natürlich tat man dann das was man auch in allen Kriegen tut: man hat eine mit hehren Humanitätsidealen verbrämte Begründung vorgeschoben, eben die Abschaffung der Sklaverei. Bei Lichte besehen war das alles nur Teil ausgeklügelter Propaganda.

      Luther hat den Ablasshandel bekämpft weil er nicht wollte, dass Geld bedeutsamer sein soll als Glaube. Jene Protestanten, die nach ihm kamen haben daraus fast das genaue Gegenteil gemacht. Vor allem den Puritanern mit ihrer knochenharten Leistungsmoral ging es nur um Geldmacherei. Menschen, die da nicht mithalten konnten oder wollten hat man dann als „white trash“ bezeichnet. Wer hinter der Fassade eines snobistischen, hehre humanitäre Ideale hinausposaunenden industriellen Bourgeois kein knochenharter Ellbogenkarrierist, kein rücksichtsloser Ausbeuter war, der war für die ein Bürger 2. oder 3. Klasse. Und dieser moralische Webfehler hält sich bis heute, diese Heuchelei wird von den naiven Gutmenschen weder gesehen noch bekämpft.

      Fackeln im Sturm? Habe ich nicht gesehen, kenne ich nicht. Ich würde Ihnen empfehlen sich weniger solchen Halbgebildetenmüll reinzuziehen und stattdessen mal ein Buch wie das erwähnte von Upton Sinclair zu lesen, dann bekommen sie einen Eindruck davon wie weit es mit den hehren humanitären Idealen der Nordstaaten in Wirklichkeit her war (und das was er dort beschreibt war wohl nur die Spitze des Eisbergs).

      Aber das ist es ja genau was das Weltbild von Leuten wie Ihnen beherrscht: Lüge, Heuchelei, Doppelmoral, weltfremdes Gutmenschgetue hinter der Fassade eines hochnäsigen, in seinem urbanen Kokon eingehüllten Halbbildungsbürgers.

      Sie sind für mich das beste Beispiel für alles was in unserem Bildungssystem falsch läuft.

    • Ich spreche jetzt bewusst niemanden direkt an, aber bitte, Wskalierung bringt hier nichts und niemanden weiter. Und ich muss es letztlich dann ausbaden. Direkte Angriffe sind also nicht wirklich hilfreich, und zwar von anfang an. sowas schaukelt sich nur sinnlos hoch. Der Feind ist nicht in diesen Kommentaren.

    • @ DON
      OK DON, Sie haben natürlich recht.

      Was mich angeht: ich habe meinen Standpunkt und der ist wohlbegründet. Und davon rücke ich keinen Millimeter ab. Denn im Unterschied zu vielen anderen habe ich kein Rückgrat aus Gelee.

      Ich bemühe mich immer sachlich zu argumentieren und bin nie einer von denen, die zuerst mit Dreck werfen. Aber wenn ich (wie von den beiden oben) persönlich angegangen werde wehre ich mich entsprechend. Und dann bringt diplomatische Zurückhaltung auch eigentlich nichts mehr. Die andere Backe hinhalten ist nicht mein Credo.
      Aber ich denke so viel kann von denen jetzt auch nicht mehr kommen. War eh alles nur heiße Luft.

      Und ich hätte jetzt auch gern meine Ruhe.

    • Pardon, was ist so schwer daran, respektvoll miteinander umzugehen und sich nicht gleich anzufahren? „Keinen nMillimeter“, mei, was denken Sie, wie viele Kilometer ich beim Moderieren ich hier teilweise von meinen Überzeigungen weg muss. Ich könnte auch dauernd Leute anschnauzen. Also bitte, Höflichkeit im Umgang miteinander

    • @ DON
      Wie gesagt, ich gebe Ihnen ja grundsätzlich recht. Und man muss Ihnen in hohem Maße dankbar sein für diesen Blog. Inwiefern man beim Moderieren von seinen Überzeugungen abweichen muss geht mir nicht ganz auf. Für mich stehen die zu keinem Zeitpunkt zur Disposition. Aber ich bin ja (gottlob) auch nicht Moderator, werde (leider) auch nicht dafür bezahlt.

      Ich denke in dieser linksverkippten Republik muss jeder mit einer (wert-)konservativen Grundeinstellung sich mittlerweile mit Händen und Füßen wehren um seinen Standpunkt zu wahren. Dabei will ich es selbstverständlich nicht an der gebotenen Höflichkeit fehlen lassen. Ich behandle jeden mit Respekt wenn er auch mir gegenüber respektvoll ist.

      Was Sie anmahnen geht also in Ordnung. Ich hoffe nur die andere Seite liest das auch.

    • So isses!
      Ich kann Ihrem Beitrag aus eigener Erfahrung vollinhaltlich zustimmen.
      Ihre Bitte an Gott „Gehirn auf ihre Widersacher regnen zu lassen“ wird jedoch leider nicht helfen (When God handed out brains, some understood „trains“ and replied „we do not want to go anywhere“). Und an diesem Unwillen scheitert letzlich auch die Ueberzeugungsarbeit die Sie mit dem Beitrag leisten. Denn die zu Uerberzeugenden wollen nicht ueberzeugt werden.
      Andere jedoch, die die Realitaet aehnlich wie Sie sehen, werden Ihnen fuer die Muehe danken trotz der Gelben Karte von DA.

    • man kommt mit vernünftigen Begradigungen oft nicht durch
      @ „Harry Charles“

      Ich glaube, dass Sie Recht haben. Es war mit den Sklaven wie mit den sogenannten Flüchtlingen. Sie stellten sich vor, im Norden läge das Geld auf der Straße und wurden enttäuscht. Im Süden waren sie aber nur besser dran, wenn sie gut behandelt und ihre Kinder beschult wurden. Es gab auch Farmer, die die Sklaven schlugen.

      Bitte, da muss man sich eigentlich hineinversetzen. Will man lieber in einem Schlachthof in Chicago arbeiten und dort in einem kriminellen Slum leben oder lieber Baumwolle pflücken oder Miss Scarlett und ihre Schwestern für einen Ball schnüren und in einer Hütte leben? In der Hütte sah man wenigstens mal die Sonne.

      Der Norden wollte das Land, die Baumwolle und das Sagen. Er hat auch den Indianern permanent etwas versprochen und nie etwas gehalten.
      Und wie wir an den sog. Flüchtlingen sehen, gab es vermutlich Interessengruppen, die den Arbeiter aus dem Süden brauchten. Die polnischen und russischen Juden kamen erst etwas später wegen Pogromen. Sie waren auch fassungslos über die Arbeitsverhältnisse.

      Man sollte das Sklavendasein nicht idealisieren, Mitchell hat das auch nicht getan. Aber ich bin ziemlich sicher, dass die befreiten Sklaven, die im Süden blieben, es bedeutend besser hatten. Was ihnen später zu schaffen machte, viel mehr als die Farmer, waren die Leute aus dem Norden, die sie ausbeuteten und schlecht bezahlten und verachteten. Der KKK war hauptsächlich ein Problem für Kriminelle. Das Rechtssystem kam aus dem Norden, und sie hatten ca. 100 Jahre lang gar keine Chance.

      Ja, ich glaube, dass die Farmer teilweise besser mit ihnen umgingen, weil Farmer oft anständige Leute waren und sind mit Liebe zur Scholle und zum Christentum. Die Liebe zur Scholle hat Mitchell sehr gut herausgearbeitet. Ein anderer Film bzw. Buch, die das zeigen (ohne Schwarze, andere Thematik), ist der „Pferdeflüsterer“. Die Medientusse aus New York merkt dort zum ersten Mal, was Leben ist.

      Und was die Musik betrifft, haben Sie auch Recht, Sport auch: Großartige Sänger und Sängerinnen. Es gibt viel mehr große schwarze Sänger als weiße. Daher verstehe ich das Geschiss um Hollywood nicht.
      Die Leute sehen lieber eine Geschichte, mit der sie sich identifizieren können. Das kann man nicht mit mehr Schwarzen besetzen, dann stimmt irgendwann die Kasse nicht mehr. Und in der Musik sind sie dafür in der Überzahl.

    • @Saar-/Oberländer
      Ach wie nett sowas zu hören, dass man das noch erlebt. In diesem Land voller Gehässigkeit. Ihre Töne bestätigen und bauen einen echt auf. Ich möchte das Kompliment an Sie beide zurück geben. Sehr schöne Texte. Und das meine ich (sonst eingeschworener Zyniker) ausnahmsweise mal ernst. Warum kann man nicht auf einer Insel leben, mit Leuten nur wie Ihnen? Ein paar normale, hübsche Frauen und Sport, Spiel, Spannung dazu-fertig wär das Paradies.

      Was einem hier täglich zugemutet wird ist leider zunehmend mehr jenseits von Eden. Aber naja, lassen wir das.

      @Oberländer: ein bajuwarisches „Gott zum Gruße!“
      @Saarländer: ich bin von Geburt auch einer (Saarländer), also „Glück auf!“ Und Kopf hoch!

    • @Mein lieber Herr Charles
      Mein lieber Herr Charles,

      Sie haben explizit die Behauptung aufgestellt, es hätte schwarze Konföderierte gegeben, Freiwillige, und nicht nur vereinzelt. Das ist – unabhängig von politischen Einstellungen, eine Sachaussage. Bevor wir weiter diskutieren, hätte ich erst gerne eine wissenschaftliche Quelle dafür. Die können Sie doch sicher liefern, oder? Sie kennen das Procedere hoffentlich noch, Publikation, Publikationsort und Jahr, Seitenzahl. Bis dahin verschonen Sie mich mit ebenso banalen, wie ellenlangen Ausführungen zu den Schlachthöfen Chicagos, Zitaten Abraham Lincolns ( verbunden mit der irrigen Vorstellung ihrer exklusiven Kenntnis) oder mit pseudo-psychologischen Vermutungen über meine Einschätzung der Motivation der Nordstaaten und meinen naiv- idealistischen Charakter ( der führte mich übrigens nicht zur Vorstellung, dass Gott jedem mit dem Amt auch den Verstand gibt) , all das kennen Sie nämlich nicht. Die Sachaussage kommt von Ihnen, Sie sollten Sie belegen oder – möglichst- demütig zurückziehen. Wie Sie zweifelsohne wissen, hängt an der seriösen Belegung eigener Sachaussagen ( oder eben der expliziten Rücknahme) die Satisfaktionsfähigkeit.

    • of course there were black confederate soldiers
      @ Candidesgarten

      Sie könnten das eigentlich selbst googeln. Gestritten wird lediglich über die Zahlen. Und da das politisch alles instrumentalisiert wird, scheint sich jede Fraktion in einem tiefen Loch eingebuddelt zu haben:
      http://www.theroot.com/yes-there-were-black-confederates-here-s-why-1790858546

      Das ist übrigens nichts Besonderes. Es gab haufenweise Juden, die sich im Ersten Weltkrieg freiwillig meldeten. Sie beriefen sich später darauf, aber es dankte ihnen keiner.

      @ „Harry Charles“
      Die Sonne über Tara, die Landschaft im Süden, hat der Film gut eingefangen. Besser als Schlachthäuser. Das System hat von Anfang an gelogen und falsche Versprechungen gemacht. Bis heute.

    • @Oberländer
      Ich erinnere an die Grundaussage um die es ging: „Viele schwarze Sklaven haben im civil war übrigens auf Seiten der Südstaaten gekämpft (oft freiwillig, denn sie hätten ja in die Nordstaaten desertieren können) weil sie eine Veränderung“ nicht gewollt hätten. So Herr Charles. „Sklaven“ also. Das hat – hier habe ich mich selbst in meinem letzten Post an Charles ungenauer als in meinen vorherigen Posts ausgedrückt – mit schwarzen freiwilligen Konföderierten nichts zu tun, bei denen handelte es sich – wie der von Ihnen verlinkte Text übrigens auch aussagt- um freie Schwarze. Das ist ein kategorialer Unterschied. Ihre Zahl ist umstritten, der von Ihnen verlinkte Text nennt sie einerseits nicht signifikant ( womit er nur zu recht haben dürfte) , greift andererseits aber bereitwillig Hörensagen auf, etwa von zwei schwarzen Bataillonen des Südens bei Manassas ( erste oder zweite Schlacht ?). Bataillone stehen für verfestigte Strukturen, sie tragen Namen, es müsste eruierbar sein, welcher Staat sie rekrutierte ,wer ihre Kommandeure und Offiziere waren usw. Davon ist mir nichts bekannt und wenn das feststellbar wäre, hätte Ihr Text es vermutlich genannt. Offenbar waren es Geisterbataillone. Dass Sklaven Hilfsarbeiten leisteten, geschenkt, darin wird man aber gerade nichts Freiwilliges erkennen können, das ist eben das was Sklaven tun. Dass sie gelegentlich aus der Situation heraus gekämpft haben “ können“, denkbar, aber schlecht erforscht, freiwillig wäre auch das nicht. Festzuhalten ist, dass es ein explizites, ideologisch begründetes, Verbot innerhalb der Konföderation gab, Sklaven als Soldaten zu benutzen. Das wiederum gab es bei deutschen Juden im ersten WK natürlich nicht, als deutsche Staatsbürger unterlagen sie der Wehrpflicht. Ihr Beispiel verfehlt darum den Kern des Problems: Eine staatliche Anordnung ist das Gegenteil eines staatlichen Verbots. Man hat Schwierigkeiten sich vorzustellen, wie deutsche ( oder französische, italienische, kakanische) Juden sich der Wehrpflicht hätten entziehen können, ihr zur folgen entsprach ihrer Anerkennung als Staatsbürger, was Sklaven als bewegliches Eigentum eben nicht waren. Ich sehe es Ihnen nach, weil ich selbst in meinem letzten Post von schwarzen Konföderierten sprach, die es nicht gegeben habe, sachlogisch aber schwarze Sklaven meinte, die freiwillig für die Konföderation gekämpft hätten, da ich primär dieser Aussage von Herrn Charles widersprach. Sonderlich genau scheint mir der von Ihnen verlinkte Text übrigens nicht zu sein.

  7. Titel eingeben
    Wenn die Hersteller von Dons Handschuhen und Gummistiefel an die Börse gehen, dann bin ich dabei. Qualität muss das sein. Aigle und Hunter reichen nicht für den Dreck, durch den Don steigt.

    • „Innere Ruhe und Gelassenheit und Blick auf Kronleuchter“ ist das Geheimrezept, plus Lesen von Mitarbeitertweets solcher Portale. Es ist ja nicht so, dass die ein gutes Leben haben.

  8. Mir kann es gar nicht schnell genug gehen
    daß diese Portale im Orkus der Medienwelt verschwinden. Ich denke, immer mehr Leute wachen auf und durchschauen die Empörungs- und Erziehungsmachenschaften dieser sogenannten Magazine.

    Die Zeit hat sich ja auch äußerst besorgt darüber geäußert, daß die Kritik an den Medien „vom rechten Rand bis in die Mitte der Gesellschaft“ gewandert sei. Nun, vielleicht hat ja auch der sogenannte rechte Rand mal Recht. Die Anekdote mit dem Kleber sagt jedenfalls schon sehr viel aus, der Danisch hat was schönes dazu geschrieben.

    • Viele Leute haben halt Schwierigkeiten, ihre eigene Welt unter all den „wie erziehe ich mein Kind feministisch es ist super wenn der Sohn ein Mädchen sein will und Migranten zahlen die Rente“ noch zu erkennen, wenn gleichzeitig in der Schule der eigenen Kinder nahöstliche Regeln durchgedrückt werden. Da gibt es einfach eine enorme Kluft, die man an der „Willkommenszwangskultur“ festmachen kann, aber die sich über viele Bereiche erstreckt. Medien sind weitgehend jenseits der realen Welt, die Mitarbeiter dort habeb auch keine Ahnung mehr von der realen Wirtschaft. Dass es dann zu Verwerfungen kommt, ist kein Zufall.

    • Schnitzel
      Trifft das auch auf einen Teil der Redakteure der FAZ zu? Weiss da noch jeder, was ein Schnitzel kostet? Oder was bei einem durchschnittlichen noch tarifgebundenen Arbeitnehmer nach Abzug aller Steuern und SV von seiner Arbeitsleistung (Vollkosten pro Arbeitsstunde) übrig bleibt?

      PS: Habe leider keine E-Mail bekommen. Abo-Service umgestellt?

    • Danke für den Hinweis, ich frage gleich mal nach.

      Es ist jetzt nicht so, dass man als Journalist momentan auf Rosen gebettet wäre. Die Frage trifft eher fest angestellte Mitarbeiter des Staatsfunks, da dürfen Sie fragen. Ich lebe ja abseits der Medienwelt, ich bin schon halbwegs geerdet.

    • Zwiespältig...
      denn einerseits gebe ich ihnen Recht, andererseits ist der Boom dieser Portale einem Bedarf geschuldet, der sie wachsen lässt.
      Dekadente Zeiten werden dadurch offenbar. Und so mancher Protagonist der sich empört, wird dabei nur Opfer dessen, was er im Grunde selbst praktiziert hat aber glaubte es stünde nur ihm selbst zu.

  9. Kontrast
    Hier zum Kontrast ein paar wunderbar altmodische Zeilen aus der soeben erschienenen, lange erwarteten Anthony Powell – Biografie von Hilary Spurling: „She (Barbara Skelton) was one of three girls said to be able to make or break a London reputation in the 1950s (the other to were Sonia Orwell, and the Irish novelist Edna O’Brien). Any ambitious young man hoping to make a name in journalism or the book world was likely to get nowhere unless he could boast of having slept with at least one, preferably all three.“ (p. 350) Gegenwärtig werden halt ein paar Ochsen durchs Dorf getrieben, das hört spätestens dann auf, wenn ein weiblicher Star über die sexuellen Attacken einer lesbischen Produzentin/Regisseurin berichten wird. Dann wird es heißen, warum nicht, Männer machen das ja auch. So wie niemand mehr den Sextourismus beklagt, seit es in Gambia, Senegal etc. vor Sextouristinnen, vornehmlich aus Schweden (!) wimmelt.

    • die im Text erwähnze Kampagne gegen R.Kelly scheiterte wohl auch wegen der Herkunt des Sängers – niemand wollte so voll bei einem angeblichen Harem bei PoCs einsteigen, das hätte ganz schwierige Debatten zur Folge gehabt.

    • @ Alex Schwarcz
      Darf ich das so deuten, dass der Weg über Barbara Skelton (oder die anderen beiden) zu den einflussreichen Verlegern führte? Und dass es sich bei den Herren um anhängliche Saftsäcke handelte, deren Frauen sich – für jederman sonst offensichtlich – mit vielversprechenden, ahem, Talenten vergnügten? Können Sie uns mehr dazu erzählen?

    • Sextouristinnen
      finde ich ekelerregend. So eine fass ich nicht mit der langen Kneifzange an.

    • Sextouristen sind auch nicht besser. Ganz im Gegenteil.

    • @ Harry Hirsch
      „Sextouristinnen finde ich ekelerregend. So eine fass ich nicht mit der langen Kneifzange an“

      Woran erkennt man die?

      Wenn Sie vielleicht verraten könnten, welche Merkmale einen eindeutigen Nachweis ermöglichen?!

    • In den Senegal?
      Gefallen den Damen etwa die in Schweden befindlichen Somalier nicht, oder fahren sie nur wegen der besseren Sicherheitslage dorthin in den Urlaub?

  10. It's all about money - so what?
    Leider sind die Ansprüche an kritischem, aufklärerischem Journalismus diesseits und jenseits des Atlantiks schon lange aufgeben worden.

    Was wir heute serviert bekommen, sind halt Denkschablonen.

    Buzzfeed und wie sie alle heißen, sind doch nur Nebelkerzen,
    keine Leuchtfeuer.

    Das freut die Mächtigen, weil sie daran auch noch verdienen.

    Keiner merkt’s?

    Schlau ist, wer andere manipulieren kann, ohne dass dieser es merkt.

    „Die Lüge ist wahrer als die Wahrheit, weil die Wahrheit so verlogen ist.“

    (André Heller in der 70er Jahren).

    Dieser Blog hier erinnert mich irgendwie immer an die tapferen Gallier…

    Besten Dank und weiter so!

    • Danke. Das Problem ist das Zusammentreffen von seichtem Unterhaltungsjournalismus mit Politpropaganda. Das würde so nie in den regulären politischen Teilen laufen, aber über den seichten Umweg wird es nach vorne getragen. Und dabei verschwimmt dann jede Differenzierung, und der Missbrauch ist dann nur noch das Vehikel zur Konstruktion von „Rape Culture“, „White Privilege“ und der Notwendigkeit deer totalen Gleichheit auch für Nixkönner, Minderleister und Openborderisten.

    • Nixkönner, Minderleister und Openborderisten ....
      ….. die in DE in 1900 Studiengängen zu kleingeistigen Halbakademikern herangeschult werden.
      .
      Zu meiner Zeit folgte auf die Banklehre das Jura, BWL oder Informatik-Studium.
      .
      Maschinenbauer, Elektrotechniker, Bauingenieure und Architekten gingen meist direkt zur Uni.
      .
      Der Rest studierte irgendwas, mit dem man Leerer, Beamter im Sonstwas-Dienst oder Journalist werden konnte oder machte halt eine Lehre, um auch ohne Studium gut klar zu kommen.

    • Es ist so. Es gibt ein unendliches Reservoir von Leuten, deren Begabung einfach nicht ausreicht, die zu faul und zu wenig leistungsbereit sind, und die denken, dass sie trotzdem vorne hingehören. Das sind dann auch diejenigen, die dauernd diskriminierung sehen. so Lwute wie Parteienwechslerin und Feministin Domscheidt-Berg, die jetzt auf Steuerzahlerkosten bei der dritten Partei endlich im Bundestag sitzt. Was wäre Katrin Göring-Eckardt ohne Partei? Wieso will ein stastyp wie Holm staatsknete? Das sind professionelle Einforderer und Benachteiligungsprofiteure. Und das wollen viele sein, speziell in den Medien.

    • Werter Don, genau so ist es und daher bin ich lieber in CH ....
      …. denn die wissen genau, dass es idR eine „Kader“ausbildung braucht, um überhaupt den Versuch unternehmen zu können „in CH vorne hin zu gehören“.
      .
      Nebenbei sei bemerkt, dass es in CH auch Konsens ist, vermeintlich niedere Tätigkeiten ordentlich zu bezahlen und man diese idR hart arbeitenden Leute nicht mit 400 Euro Jobs und Aufstockersch – – sse verarschen und konsequent der Altersarmut zuführen kann, wie ihr das in DE macht.

    • Sie würden die Produzenten von gewissen Projekten und Medienarbeiten auch in der Schweiz nicht gut bezahlen. Aber in Deutschland wird immer noch so getan, als sei eine Karriere bei einem Wasmitmedien eine sinnvolle Tätigkeit.

    • "Die Lüge ist wahrer..."
      »This is the West, Sir. When the legend becomes fact, print the legend.«

    • Gleichheitsgedanke irre gefährlich
      Die totale Gleichheit im Kindesalter würde bedeuten, dass keiner mehr in „Mensch-ärger-dich-nicht“ oder Canasta gewinnen darf, vor allem kein Junge. Hat er bessere Karten, muss man ihm die wegnehmen. Kann er besser spielen als seine Schwester, muss man ihn von dem Spiel ausschließen. An solchen von mir angeführten Beispielen wird sichtbar, wie schnell es schon mit Gleichheit vorbei ist, denn schon bei den ersten Spielen sieht man die Differenzen und auch die Intelligenz.

      Ich kannte mal einen Mann, der in manchem sehr intelligent war, in anderen Dingen aber gar nicht. Wir versuchten, ihm Doppelkopf beizubringen, was seine Frau sehr gut konnte. Er spielte regelmäßig den Fuchs als erste Karte aus. Mit der Herzdame bediehnte er Herz. Am Ende hatte er verloren mit zwei Kreuzdamen auf der Hand, die er nicht verkündet hatte. Er verstand das Spiel einfach nicht. Wir gaben auf und aßen lieber Fondue mit denen. Andere Sachen konnte er gut.

      Die Menschen sind verschieden. Will man Spiele verbieten? Oder jemandem eine Reduktionsplastik der Muskulatur vorschlagen, weil er besser Weitsprung kann? Das ist alles ein Wahnsinn und zwar so ein Wahnsinn, der eines Tages zu Eingriffen ins Gehirn führen könnte, um zu regulieren, also ein überaus gefährlicher Wahnsinn, der Anti-Hitler quasi, denn damals eliminierte man nicht nur Juden und Roma, sondern bekanntlich auch psychisch Instabile und geistig Zurückgebliebene. Heutzutage wird Neid und Mobbing auf Leistungsträger geschürt und zwar schon in der Schule. Tja, und wenn man den Anti-H. gibt, macht man im Grunde genau dasselbe, nur um 180 Grad verdreht.

      Dazu passt, dass enorm viel gepetzt wird und Verleumdungskampagnen laufen. Passend ist auch, dass „Nicht Hilfreiche“ ihre Position verlieren, einfach so, wegen anderer Meinung oder Erkenntnis.

      Bei Pol Pot brachte man die Ungleichen, Besseren, einfach um. Wär gut, wenn mal alle aufwachten. Wir sind ein relativ intelligentes Volk. Noch.
      Man kann das ohne weiteres weiterphantasieren zu chemischer Kastration und allem anderen Kram. Grässlich. Und wer Männer Trash nennt, statt sich um Boko Haram zu kümmern, ist einfach nur dumm.

    • "Schlau ist, wer andere manipulieren kann, ohne dass dieser es merkt."
      Das schreibt ein Leuchtfeuer des Journalismus unter dem Titel „Kuschelhormon reduziert Fremdenfeindlichkeit“: „Ein Nasenspray gegen Fremdenfeindlichkeit? Das ist möglich. …“ Weiter unten dann ganz generös: „Natürlich sollte nun nicht jeder ein Oxytocin-Spray dabei haben, um möglicherweise rechtsgesinnte Menschen zu mehr Mitgefühl zu bewegen. …“
      Und was die Studie selbst angeht, mag ihre eigentliche Fragestellung gar nicht so unseriös sein, wie es hier vermittelt wird, dennoch stellt sich die Frage nach dem Wirken von Ethik-Kommissionen.

    • Die Vorstellung, Journmalisten würden die Einschätzungen anderer Menschen irgendwie ernst nehmen, ist angesichts der Realität nicht ganz zu halten.

    • Die Ungleichheit in der Welt wird weiter zunehmen
      Während wir hier alle Kinder auf das niedrigste vorhandene Niveau herunterziehen, arbeitet man in Fernost an Crispr und sieht da auch kein ethisches Dilemma: Wer sich genetisches Pränataldoping an seinem Fötus nicht leisten kann, weil er arm ist, ist selbst schuld – wäre er halt reich geworden.

      In chinesischen sozialen Medien kursieren übrigens Studien über sinkende Durchschnitts-IQ-Werte, global wie länderspezifisch.

      Woran das liegt?
      Wo findet denn das Bevölkerungswachstum statt?

  11. Wenn man allzuweit vom Mainstream abweicht, geht das kommerziell in die Hose ...
    Das durften schon geniale Erfinder feststellen, die einfach zu früh dran waren. Und das werden jetzt die feststellen, die sicher sind, dass White Privilege, Cultural Approbation und Gender Fluidity in ihren Kreisen der heisseste Scheiss sind. Weil – für deren angestrebtes Publikum eher nicht.

    Der Grund für diese Fehleinschätzung ist einfach – Medien haben sich in den letzten 20 (?) Jahren unmerklich immer weiter vom Otto Normalverbraucher entfernt. Wenn man sie trotzdem für eine Repräsentanz der Mitte der Gesellschaft hält, dann sind die Social Justice Warriors nicht mehr so weit weg und dürfen sich für Avantgarde halten. Für die echte Mitte der Gesellschaft sind es eher leicht gestörte Unruhestifter. Und dafür gibt man kein Geld aus.

    Gruss,
    Thorsten Haupts

    • Prinzipiell kann man mit diesen Themen spitze – und in diesem Fall auch kaufkräftige und, weul zumeist Single, frustshoppende – Zielgruppen ansprechen. Es gibt ja genug Frauen, die sich im Job nicht ausreichend gewürdigt sehen und dankbar Denkmodelle übernehmen, die das erklären. Und von diesen Zielgruppen kann man natürlich auch leben, siehe Edition F in Deutschland.

      Schwierig wird das bei einem Massenmedium, das gleichzeitig so wenig Bindungskräfte wie Buzzfeed hat. Ich fürchte, man kommt da mit einer einseitigen Ausrichtung nicht wirklich weit. Breitbart ist auf der anderen Seite ja nicht umsonst so erfolgreich.

    • Cultural …
      … Appropriation (Aneignung), Herr Haupts, nicht Approbation (Genehmigung).

    • Gut, für ne Nische reicht´s immer.
      Aber das war auch schon früher so, als die Nische feuchte Sozialismusträume hiess. Wäre mir ziemlich Jacke, wenn das ganze nicht Eingang in Behörden und Politik finden würde.

      Ansonsten dienen die Propagandisten dieser schrägen Gedanken eher als Brandbeschleuniger für Rechtspopulisten (die ihrerseits davon leben, so zu tun, als hätte die Propagandisten bereits die Gesellschaft überrannt).

      Gruss,
      Thorsten Haupts

    • Cultural Appropriation
      Um dem Anliegen konsequent zu entsprechen …

      … wäre der Gebrauch von Handys, PCs, Internet, ÖV, Autos, Flugzeugen etc. den Angehörigen jener Ethnien verboten, die mit der Erfindung dieser technischen Errungenschaften wenig oder nichts zu tun hatten.

    • Gebrauch von Handys, PCs, Internet, ÖV, Autos, Flugzeugen etc. ...
      … jenen Ethnien verboten, die mit der Erfindung dieser technischen Errungenschaften wenig oder nichts zu tun hatten.

      Das ist einmal ein sinnvoller Vorschlag, dem Sie nur noch an brauchbarer Stelle Gehör verschaffen müssten!

      Mutti oder Trumpel?

  12. Wann,
    frage ich mich, werden die ersten Geschichten von sexuellen Übergriffen durch Frauen veröffentlicht werden?

    Es mag ja sehr gut sein, dass Frauen vorsichtiger und zurückhaltender sind als Männer, so ganz im allgemeinen.

    Aber Don Alphonso hat uns ja ein beredtes Beispiel aus seinen jüngeren Jahren erzählt.

    Es dürfte solches also auch im beruflichen oder privaten Umfeld geben, die nicht nur einverständlich waren.

    Die Zeit dafür mag noch nicht reif sein.

    Allein, ich glaube nicht an eingeschlechtliche Unbescholtenheit.

    • Das Problem auf weiblicher Siete ist weniger Sex als vielmehr Mobbing. Denken Sie etwa an das Projekt Agent*in. Auf einmal „über die Sofas flüchten“ kommt 100 mal der Versuch, mich beim Arbeitgeber anzuschwärten. Und zwar mit grösster Selbstverständlichkeit.

    • Metoo111!!!
      Ich bin Elektrohandwerker und dachte eigentlich ich hätte mit diesen „Kram“ keinen Berührungspunkt, da ich im Berufsalltag nur auf behelmte, Warnwestenarchitektinnen treffe. ;)

      Aber da fiel mir eine Begebenheit aus der Mitte der 90iger Jahre ein:

      Ein Kollege und ich hatten Restarbeiten in einer Kneipe zu erledigen.
      Währenddessen hat sich die Kneipenwirtin äusserst penetrant über mehrere Minuten abwechselnd an mich und meinen Kollegen gepresst, nach dem Motto:
      „Nun nimm mich du immergeiler Handwerker.“

      Als wir entkommen waren, haben wir uns nur stirnrunzelnd angeschaut, dann gegrinst und danach die Situation auch wieder schnell vergessen.

      Deswegen:
      Wegen Hand auf Knie gleich traumatisiert sein finde ich schon reichlich seltsam.

    • Ich hätte da durchaus einige Stories beizutragen, nicht von mir, aber
      aus meinem direkten persönlichen Umfeld.

      Nur gibt´s da einen (vermutlich erziehungsbedingten) Unterschied: Männer fühlen sich durch einige der Übergriffe, die für Frauen unter Grabschen fallen, mehrheitlich nach meiner Beobachtung nicht wirklich gestört, sie nehmen´s meistens als Kompliment.

      Eines der Dinge, die Mann-Frau-Beziehungen nicht einfacher machen, wo jetzt die Regeln nicht mehr nur vom Mann gemacht werden.

      Gruss,
      Thorsten Haupts

    • Geschichten
      Ja nun, die gibt es. Bei mir im Studium war eine Mitstudentin mit einem älteren Mann liiert und etwas unausgelastet. Bei einem Mann hätte man das als übergriffig bezeichnet, nur ein bisschen Knutschen reichte nicht und das Verständnis, dass Nein auch bei einem Mann Nein ist, war begrenzt ausgeprägt.

      Das löst Mann aber nicht mit #MeToo oder so einem Blödsinn, sondern eher in einer Form, dass die Zurückweisung nicht zu sehr weh tut, da wird dann schon mal schnell eine Beziehung erfunden und nicht gesagt „Du bist nicht sexy genug und ausserdem charakterlich scheisse, Du betrügst gerade Deinen Partner“.

      Die Geschichte oben war nicht die einzige, allerdings war das vor 30 Jahren auch nicht so verkrampft wie heute. Da war ein Kompliment keine Vergewaltigung, Knutschen war eher ein „sich Herantasten“ und in der Regel wurde das Stop akzeptiert, von Männlein und Weiblein gleichermassen.

      Meine Tochter erzählt, heute lässt man sich schon mal den Ausweis zeigen…wie bescheuert ist das eigentlich? Wenn eine 14 jährige einem 18 Jährigem vorspielt, schon 16 zu sein, sollte man sie daran messen und nicht den 18 jährigen zwingen, sich vorher eine beglaubigte Einverständniserklärung geben zu lassen…Bei uns gab es eine frühreife 16 jährige, die war mit einem Endzwanziger zusammen, mit Billigung ihrer Eltern (und sie verführte ihn).

      Man muss nicht alles zum Drama machen.

    • Und an dieser Ambivalenz wird der feministische Furor
      entweder scheitern. Oder wir kehren zurück zur viktorianischen Doppelmoral. Ja, ich betreibe hier seit Jahren offene Propaganda. Doppelmoral hurra :-).

      Gruss,
      Thorsten Haupts

    • Titel eingeben
      […]Wenn eine 14 jährige einem 18 Jährigem vorspielt, schon 16 zu sein, sollte man sie daran messen und nicht den 18 jährigen zwingen, sich vorher eine beglaubigte Einverständniserklärung geben zu lassen…[…]

      Zieh mal ein Jahr ab und schon redet u.U. der Staatsanwalt ein gewichtiges Wörtchen mit, sofern er irgendwie Wind von der Sache bekommt….war ein Fall zu meinen Unizeiten und „der Täter“ hat „das Opfer“ in einer Disco kennengelernt….

      bombjack

  13. Zum Psychotherapeuten bitte da durch und jeder nur ein Kreuz!
    Mir sind aus meinem Leben noch drei Fälle in Erinnerung, in denen
    Homosexuelle, die ich mehr oder weniger kannte, oder mit denen ich beruflich zu tun hatte, ihre Finger nicht bei sich behalten konnten oder wollten und diese sich plötzlich irgendwo in der Nähe meiner Weichteile beziehungsweise mittendrin wiederfanden.
    In allen drei Fällen liess sich das dadurch schlagartig beheben, dass ich sagte, sie sollen dieses bitte, jedenfalls in meiner Richtung, unterlassen.
    Bei zweien sind mir die Namen noch in Erinnerung, einerseits, weil sie ein bisschen kurios waren und andererseits, weil einer ein berühmter Theaterregisseur geworden ist.
    Im Leben würde ich nicht darauf kommen, diese Namen irgendjemandem zu verraten. Jede Sekunde, in der ich zusehen müsste, wie diese armen Kerle wegen (fast) nichts durch die Mühle gedreht werden, käme ich mir dreckig und gemein vor.
    Das finde ich pervers und nicht, wenn mir einer seine Hand aufs Knie legt und sie wieder wegnimmt, wen ich ihn darum bitte.
    Fast noch lustiger ist die Klamotte, die auf der verregneten Nebelinsel mitten im Atlantik gespielt wird: da ist der Verteidigungsminister zurückgetreten, weil er vor 20 Jahren einer Kollegin die Hand aufs Knie gelegt hat.
    In dieser Zeit haben seine (und ihre) Leute vermutlich tausende von Zivilisten als sogenannte „Kollateralschäden“ getötet, verbrannt und verstümmelt.
    Aber jemandem die Hand aufs Knie legen, das ist pervers. Da bekommt er (oder sie) einen Schaden fürs Leben.
    Was für ein Irrsinn.

    • Ich habe exakt Null Übergriffe durch Homosexuelle erlebt. Anmachen ja, aber Übergriffe wirklich nicht. Es mag eine Definitionsfrage sein, aber wenn man mal gewisse Szenen aussen vor lässt (Drogen, ohne Kondom, Billigprostitution, und das alles gibt es auch unter Heterosexuellen) ist das Verhalten auch nicht anders als im Durchschnitt. Viele Ältere blicken ja mit einer gewissen Wehmut auf die Vergangenheit zurück, als man noch nicht Mainstream war und sich entsprechend ungeniert ausleben konnte. Da war es noch eine wichtige Entscheidung. Heute ist Bisexualität dagegen zum Lifestyle verkommen.

    • @ Don 6:06
      Es gibt auch übergriffige Schwule. Erst Recht aus einer Machtposition heraus. Unabhängig davon, ob man hetero- oder homosexuell ist.
      Der Unterschied besteht in meinen Augen darin, dass die Mädchen, wenn sie erwachsen geworden sind, den zehn Jahre alten Scheiß per #metoo in die Welt posaunen, während die Burschen sich ein Paar Hanteln und einen Boxsack schnappen und nachts davon träumen, dem werten Herrn Professor sprichwörtlich die Sch*** aus dem Leib zu prügeln.

      Spacey war nur der Anfang. Wenn die Community konsequent wäre, würde es im Künstlermilieu sehr rasch sehr hässlich werden.

    • Ich befürchte – – ersthaft, ich meine das so – auch. Weil dann wieder haufenweise Homophobe auf den Plan treten, obwohl so etwas mit der sexuellen Orientierung kaum etwas zu tun hat. Es mag in filterblasen ein wenig anders sein, aber generell ist es halt ein Sijet, bei dem man behutsam sein muss. Wir hatten ja auch schon Kachelmann und Tim Hunt und Jacob Applebaum-.

    • T. Marx
      Danke dür Ihre treffende Einschätzung in obigem Kommentar.
      Dachte ich mir nämlich auch, egal jetzt ob einer Schwuler oder eine Frau die Hand auf mein Knie legt, man kann immer „Nein“ sagen, und das ist auch kein Drama, und auch nicht, wenn jemand die Hand aufs Knie legt.

      Wohin die Reise gehen soll, hat ja jeder Interssierte gestern an prominenter Stelle in den Tagesthemen bei Pinar Atalay und ihrer Gesprächspartnerin gesehen, die das Thema derart feministisch aufluden, dass meine Frau sagte: „Abschalten, aber schnell.“

      Ich möchte mal wissen, wieviel Beziehungen schon ENTSTANDEN sind, weil mal jemand die Hand aufs Knie gelegt hat, das müßte man dann mal ins Verhältnis setzen…

      Der Feminismus ist Gift für das Verhältnis zwischen den Geschlechtern.
      So sieht es aus, das muss jedem mit Vernunft ausgestatteten Menschen klar sein.

    • Re: Don 9:04
      Werter Don, bei allem Respekt gegenüber Ihrer gesellschaftspolitischen Einstellung und Ihres intellektuellen Niveaus, welches mir beim Lesen Ihres Beitrages über Proust und Radeck wieder einmal allzu deutlich wurde – ebenso wie die noch viel zu großen weißen Flecken auf meiner literarischen Landkarte -, halte ich ein auf Behutsamkeit ausgerichtetes Vorgehen in diesem Fall für exakt den falschen Weg.
      Die Akzeptanz des „ich bin anders, ich bin was Besonderes, ich darf das!“ der Schneeflöckchen begünstigt und deckt deren Schweinereien!
      Jedem alten, weißen Hetero werden die Ohren bis unterhalb der Kniescheiben langgezogen – aber die Community bleibt mit Verweis auf einige wenige, laut schreiende homophobe Vollidioten, die, wie Sie zurecht anmerken, einen Zusammenhang herstellen wollen, wo keiner ist, geschützt.

      Gleiches Recht – und gleicher Shit – für alle!
      Die medial-öffentlichkeitswirksame Einsicht, dass nicht alle sich zu einer sozialen Minderheit Rechnenden „gut“ und „lieb“ sind, ist der erste positive Nebeneffekt der feminazistischen Inquisition, wobei es mich schockiert, dass eine solche Einsicht überhaupt erst seitens der SJW gewonnen werden muss.

      Wie gesagt:
      Ich bin für absolute Gleichberechtigung aller Menschen.
      Aber auch für absolute Gleichbeshitstormung.

    • Bei Verhaltensweisen, die wirklich ein Problem sind, gebe ich Ihnen vollkommen recht. Aber wir sind mittlerweile bei „ich fühlte mich unkomfortabel“ und „er legte die Hand auf meine Schulter“ angekommen. Ich will nicht sagen, dass das immer ein richtiges Benehmen ist, aber ganz ehrlich, mit solchen Massstäben ist man in einer sexuell definierten Community einfach fehl am Platz.

    • Nachtrag mysely ca. 9:40
      Um meine Posts falls nötig in das rechte Licht zu rücken:

      Ich rede nicht von „die Hand aufs Knie legen“. Mir fehlt schlicht die Phantasie, so etwas als übergriffig zu empfinden.

      Das Feminazitum vermengt alles – von der Anmache bis zu sexuellem Missbrauch – zu einem großen, hässlichen, graubraunen Brei, um den Schaden, den man im eigenen Viertel analog zur Roten Flora anrichtet, gering zu halten.
      Die Reaktion der Öffentlichkeit diffundiert daraufhin zu einem wie auch immer gearteten „ist doch alles halb so wild“.
      Und eine Woche später hat man wieder einen alten Weißen gefunden, der vor 45 Jahren einer Sechzehnjährigen hinterhergestiegen war, woraufhin die ganze mediale Vernichtungsmaschine weltweit angeworfen wird.

      Mein Gott… Ich klinge selbst schon wie eine Schneeflocke… Ich sollte dringend ein wenig Holz hacken.

    • Mal Hand aufs Knie
      Der Ernst und die theatralische Betroffenheit, mit denen die Meldung über den Rücktritt und die Verfehlungen des britischen Verteidigungsministers im ÖRR zelebriert wurden, inkl. Außenschaltung zu einer Londoner Korrespondentin (?), ist nichts als ekelhafte Heuchelei.

      Die gleichen Sender, die sich heute an die Spitze der hysterischen MeToo-Bewegung setzen, bekundeten erheblich mehr Mühe, den Missbrauchsskandal von Rotherham aufzugreifen. Da ging es bedauerlicherweise nicht bloß um eine Hand, die sich vor 15 Jahren auf das Knie einer – zweifellos völlig wehrlosen Journalistin – verirrt hatte.
      Die betroffenen Rotherham-Kinder (mehrheitlich minderjährige Mädchen, nebenbei) galten den peinlich berührten Redaktionen offenkundig als eine Art unvermeidlicher Kollateralopfer im Rahmen einer insgesamt erfreulichen und begrüßenswerten Entwicklung.

    • Staatsfunk halt. Private Verfehlungen verstaatlichen, staatliches Versagen privatisieren.

      Und eigene Kinder in die Privatschule stecken.

    • "anschwärzen"
      …Wird hierzulande immer selbstverständlicher, jetzt kann man schon eine Wohnung verlieren, wenn man als Mieter verschweigt, AfD-Mitglied zu sein und dadurch evtl. „Antifa“-Gewalt auf seine Wohnung zu ziehen.
      https://www.hna.de/lokales/goettingen/goettingen-ort28741/gerichtsstreit-um-mietvertrag-niederlage-fuer-goettinger-afd-nachwuchspolitiker-9010160.html

      Nicht bekannt ist, ob Mieter auch ihre Wohnung verlieren können, wenn sie „Wir kriegen euch alle“ und „Kubitschek, aus der Traum, bald liegst du im Kofferraum“ (wie kürzlich – vermummt – in Halle) äußern (auch davon gibt es Videomaterial).

      Die bunten Krawallos in ihren Filterblasen (ob an Unis oder in „angesagten“ Medienzirkeln) müssen immer schriller schreien, um ihre Argumentlosigkeit zu übertönen. So tragen sie auf ihre Weise dazu bei, weniger Verblendete wieder zum Nachdenken (und zu Vernunft) zu bringen. Auch das Mieter-Urteil wird sich m. E. als weiterer Schuß in´s Knie der „guten“ Sache erweisen: Es könnten ja einige Vermieter den Spieß umdrehen…

    • @Thomas Marx
      Junge, junge – was muss das für eine Frau sein, die nach 20 Jahren (!) „Me too, me too!“ schreit, weil ihr jemand vor 20 Jahren die Hand aufs Knie gelegt hat. Und die halten sich für die besseren Menschen? Erinnert mich irgendwie an Monica Lewinsky, die jahrelang ihr beschmuddeltes Kleid aufgehoben hat, bis sie ihrem Mr. President auch mal einen ‚reinwürgen konnte (sorry für den etwas derben Wortwitz). Oder auch die „Journalistin“ in der Causa Brüderle.
      Ich bin selbst eine Frau – und ich kenne auch das Problem mit übergriffigen Männern – aber ich würde mich niemals selbst so lächerlich machen mit lächerlichen Anschuldigungen wie diese Frauen.

  14. Die vor Jahren geforderte Transparenz...
    unser Vernunftbildungsmangel und Ver….mangel-handeln…wird mehr und mehr transparent…zur Klarheit…
    Konsequenzen…gezielte Vernunftgradbildung als „Grund-Wert“…
    gezielte „Geistbalance-Bildung“…“Schwarmvernunfthandeln“…wann fangen wir wo wie an?

  15. Ein Stück aus dem Tollhaus
    Das Kapital, immer auf der Suche nach Rendite, verhält sich wie Wasser – es fließt zuverlässig dem tiefsten Punkt zu.

    Erheiternde Vorstellung, wie smarte Berater den Kapitalgebern von BuzzFeed – d. h. fetten, weißen, alten Männern – einreden, die Richtungsentscheidung gegen „White Privilege” und die ideologische Positionierung weit links seien DAS neue, erfolgversprechende Ding am Markt und die Berufung von Leuten wie Kovie Biakolo so etwas wie eine Garantie für diesen Erfolg.

    Die Pfeffersäcke erinnern sich an das Beispiel von Decca, die 1962 den Beatles keinen Vertrag geben mochte. Die Ablehnung gilt als eine der größten Fehlentscheidungen der (Musik-)Industrie.

    Oder sie erinnern sich mit Schrecken an die 2000 geplatzte Dotcom-Blase, bei der zahlreiche Internet-Unternehmen erheblich an (Börsen-)Wert verloren. Eine Apple-Aktie kostete um 5 $.

    Unvergesslich, wie damals viele Anleger unterschiedlos und panikartig sämtliche Wertpapiere abstießen, die irgendwie mit dem Internet oder mit Informatik in Verbindung standen.
    „Das Internet ist tot“, hieß es und „Kaufe besser, was du kennst!“

    Wer allerdings bei Verstand war und eine Vorstellung von der Bedeutung des Internets hatte, hielt dagegen, griff zu und kaufte, was das Zeug hielt bzw. was die Ersparnisse und die Erbtanten hergaben.

    Leute mit Geld, die damals wie heute nicht recht begreifen, was in der Welt vorgeht und auf Trendberater angewiesen sind, möchten vor allem eins nicht, noch mal den Zug verpassen.
    Den Mantel(saum) des Zeitgeists erhaschen, lautet die Devise, um beinahe jeden Preis.

    Neu sind Figuren wie Biakolo in der Welt des Kapitals nicht wirklich.
    Selbst Lenin fand Financiers, die an sein „Geschäftsmodell“ glaubten.

    • Buzzfeed war 2015 das heisse Ding, wie auch Vice etc.. Unter lasersushi können Sie momentan nachlesen, wie sich der Arbeitsalltag auf die Mitarbeiter auswirkt. Das ist Startup-Kultur und Buzzfeed gilt nicht umsonst als Knochenmühle. Die schreiben zwar, was sozial gerecht wäre, aber die Jobs dort sind mitunter etwas prekär. Und das wiederum macht Buzzfeed interessanter für Investoren: Es ist ein Vehikel, aussen rot und innen knallschwarz.Das einzige Problem ist die Anbhängigkeit von Verlinkungen, das macht das Geschäft so gefährlich.

    • Beatles
      Aber derselbe A&R-Mann (weiß, hetero), der die Beatles abgelehnt hat, hat danach die Stones zu DECCA geholt:

      http://www.independent.co.uk/arts-entertainment/music/news/the-man-who-rejected-the-beatles-6782008.html

      Man kann Fehler machen, aber man kann sie auch korrigieren.

      GH

    • Titel eingeben
      „Buzzfeed war 2015 das heisse Ding“
      Achwas?! (cit. Loriot)

    • :)

    • Risikokapitalgeber* haben...
      … nicht alle Eisen in einem Feuer, da gehen einige Sachen auf, werden an die Börse gebracht und die Risikokapitalgeber machen ihren Schnitt.
      Einige Firmen in die sie Kapital gesteckt haben, gehen den Bach runter.
      Ist alles eine Riskioabwertung .
      Hat allerdings mit dem normalen Börsen geschäft nichts zu tun.

      * sind in der Regel Leute, die ihr Schäfchen schon längst im Trockenen haben.
      Riskkokapitalgeber sind sinnvoll für junge Unternehmen.

    • „Kaufe besser, was du kennst!“
      Na ja, mit dem Zementboom nach Donaldos Wahl ist´s auch nichts geworden. Der käme erst, wenn die EU sich entschlösse einen befestigten Mittelmeer-Wall zu bauen. Ich stelle mir vor, wie viel Zement alleine in Italien und GR in private Bauvorhaben flössen.
      .
      Und, wenn es sie gäbe, hätte ich nach dem September 2015 Diakonie-, Rotes Kreuz-, ASB-Aktien gekauft. Die Kubikmeter-Kiste Billig-Teddybären aus China hätten sich längst amortisiert.
      .
      Ebbes annersch. Der Sprecher vom Lieblings(propa)sender SWR, eben beim Frühstück, kündigte den Song von OMD „Enola Gay“ in einer Tonlage mit Betonung auf „Gay“ an, als ob der lallsprechende Heilbronner eben mal, an die zweite Proll-Stadt mit noch lalligerer Sprache in B-W denkend sagt, Pforze-Gay. Na ja, nicht alle sind bekennende Pazifisten wie ich einer bin -und die Jungs und Mädels im Funkhaus z´Stuegard haben ihr Wissen oft genug bewiesen…..Wer im Auftrag von wem auch immer, den Alfons in „sein Französisch Sprachfärbung“ im Rundfunk für billige Witzchen über die AfD engagiert, der frisst auch Hirschdung in der Annahme es sei Schokolade.

    • In der Katastrophe...
      … musste koofe! So sagte es einst Andre Kostolany, und der wußte wovon er redet.

    • Rotherham und Metoo
      U. a. da (es gibt ja noch viele weitere Beispiele) zeigt sich doch die hysterische Bigotterie dieser Szene. Soviel kognitive Dissonanz muß doch irgendwann das Rest-Hirn implodieren lassen. Bei einigen Protagonist_X scheint dieser Prozess schon eingesetzt zu haben…

  16. Ich verstehe...
    …leider nicht einmal railway station.

  17. Und in Peking
    fiel gerade ein Fahrrad um. Oder war es ein Sack Reis?

    • Ich fürchte, Sie unterschätzen den Einfluss von Buzzfeed-US auf deutsche Portale wie Ze.tt, Watson. jetzt und Bento. Der neue deutsche Rassismus hat seine Quelle in den USA.

  18. konservative Gegenkultur
    In den USA gibt es mittlerweile eine veritable Gegenkultur im Netz. Einige einflussreiche (und mitunter sehr witzige, eloquente) Antipoden zu linksradikalen SJW sind Steven Crowder mit seinem louderwithcrowder Kanal, Stefan Molyneux, Ben Shapiro, Milo Yiannopoulos, Lauren Southern, Dave Rubin (The Rubin Report, ehemals Linksaußen The Young Turks), Roaming Millennial, Blonde in the belly of the beast, Sargon of Akkad und eine Menge mehr, die sich auch untereinander vernetzen.

    Es wird Zeit, dass auch in Deutschland Anknüpfungspunkte in der Gegenbewegung entstehen. Don Alphonso könnte hier ein Verbindungsglied für neue, unabhängige Kräfte werden.

    • IIch fürchte, sie schätzen mich da krass falsch ein. Ich würde wirklich nicht so werden wollen wie die anderen. Die Übernahme solcher Methoden bringt zwar eine gewisse Unterhaltung, aber letztlich muss man generell weg von diesen Ideologien.

    • Einschätzung
      Die von mir Erwähnten debattieren aus meiner Sicht (mit Abstrichen, wenn man gezielte Provokationen hinzurechnet, die dennoch immer fundiert und witzig sind) auf hohem Niveau und bieten einen wichtigen Gegenpart.
      Ich denke, ich schätze Sie da ganz richtig ein.
      Seit Jahren lese ich Sie mit gleichbleibendem Interesse und großer Wertschätzung.
      Bei fast allen Themen sprechen Sie mir aus der Seele (wie die von mir Erwähnten) mit eben diesem Humor, dieser Eloquenz und dieser Unabhängigkeit, die mich zu jener Einschätzung verleitet, dass Sie (vielleicht ohne es zu wollen, das ist durchaus möglich) ein natürlicher Anknüpfungspunkt, vielleicht auch Startpunkt (weil viele, die konservativ und konsterniert über die letzten Jahre sind, immer noch ihr Stammmedium FAZ lesen und zumindest durch Sie einen Kontrapunkt zu diesem um sich greifenden Wahnsinn erkennen) für alternative Meinungen sind. Und mit alternativ meine ich nicht die AfD, sondern die natürliche Gegenbewegung, wenn ein Pendel zu weit in eine Richtung geschlagen ist. Und ich meine bei Ihnen festgestellt zu haben, dass Sie in dieser Hinsicht mit mir D`accord gehen.

    • Schauen Sie, ernsthaft – gemessen am deutschen Schnitt bin ich linksliberal, und die durchsetzung des Rechts bei der Asylfrage zu fordern, ist auch nicht rechts, sondern rechtsstaatlich. Das Problem für „Rechts“ ist, dass man sich darauf verlassen hat, die Partei werde es schon richten. Das Ergebnis sind Feiglinge, die mit Merkel nicht fertig werden. Ich stimme mit diesen Feiglingen in vielen Punkten überhaupt nicht überein, wie viele andere auch. In dieser konservativen Entfremdung suchen sich halt viele konservative Gegenstimmen, von denen es aber nur sehr wenige gibt, und landen dann halt notgedrungen bei Linken wie Martenstein oder bei mir, die wir die Rechten und ihre Methoden ablehnen, und sie erst recht nicht bei uns sehen wollen. Gleichzeitig wollen viele Linke das auch nicht hören, mit dem Ergebnis, dass es so scheint, als wäre ich sowas wie „rechts“. Das Problem ist aber, dass sich die Definition von links extrem verschoben hat, weil Merkel und andere rechte Politiker linke Positionen eingenommen haben. und linke Politiker dann so weit ausgewichen sind, bis es kaum mehr jemand verstand und sie Zensurmassnahmen ergriffen haben – und bitte, der neueste Pro-Zensur-Text stand gestern in der SZ. Das ist die Veränderung. Ich mache nur das, was ich schon immer gemacht habe.

    • Titel eingeben
      [Zitat]
      Ich mache nur das, was ich schon immer gemacht habe.
      [/Zitat]

      Und genau das meine ich mit Unabhängigkeit. Nennen Sie es geistige Unabhängigkeit, seelische Unabhängigkeit, finanzielle Unabhängigkeit. Nennen Sie es ein kleines Kompliment meinerseits.

      Ich verstehe, wo Sie sich selber politisch sehen. Diese politische Landschaft gibt es aber schon lange nicht mehr.
      Wir paddeln alle – unabhängig voneinander – auf hoher See, nur ohne Paddelboot und ohne Rettungswesten.

      Vielleicht sollte man sich gegenseitig retten, als einsam unterzugehen.
      Mir ist bewusst, dass der Begriff „Common Sense“ durch Leute wie Sarah Palin kontaminiert ist, da er ad absurdum geführt wurde, aber diese, wie Sie richtig erkennen, wenigen Leute, die versuchen, sich gegen den Untergang zu wehren (und mir persönlich ist es egal, aus welcher politischen Gruppe diese Leute kommen. Ich heiße sogar Eva Quistorp in „unseren“ Reihen Willkommen), sollten erkennen, dass es egal ist, ob jemand linksliberal oder konservativ war.

      Es geht – im wahrsten Sinne des Wortes – ums Überleben.

    • Ich sehe auch, dass es in der Veränderung so etwas wie Fixpunkte braucht. Das haben die Sozialdemokraten falsch gemacht, als sie den Fixpunkt „Euren kindern soll es besser gehen“ gegen HartzIV und globale Gerechtigkeit ausgetauscht haben. Ich habe aber meine Zweifel, ob das System so schnell wieder in eine stabile Lage kommt – dafür sind zu viele falsche Leute an falschen Schaltstellen. Die Reduzierung des Staatsfunks auf die Grösse von 1973 könnte sicher helfen, aber das ist kaum zu erwarten.

    • @ News Lotse - wischtisch sind unz. com und dort James Thompson, Anatoly Karlin und Steve Sailer
      mit iSteve. Taki’s Magazine und V-Dare.

      Zudem der fulminante kanadische Psychologe Jordan B. Petersen af youtube und der Achse des Guten auf deutsch.

      Kein Ideologe unter den o. a., wie mir scheint.

    • Interessant in diesem Zusammenhang ist die Humoristen-Szene,
      ich kenne allerdings nur ein paar Nasen aus dem BR dem Namen nach. Aber der Priol, Schenk heisst der Strauß-Imitator glaube ich, der Landtagsbote und das Ensemble von Veitshöchheim sind ein gesellschaftliches Muss.

      Die sind wirkliche Schenkelklopfer und so irre komisch, allerdings in einem Sinn, den sie selbst nicht verstehen. Alleine die Verrenkungen, um Thema Schutzsuchende zu umschiffen sind zum Kugeln.

      Wohlbestallte BR-Staatshumoristen, wirklich erheiternd in ihrem Mut.

    • Das hat im BR gute Tradition.

    • Fixpunkte
      Die von DA praktizierte und vorgelebte Unabhängigkeit ist das wichtigste in diesem alles erfassenden Strudel des Irrsinns. Man muss sich die Ideologen hüben und drüben mindestens auf Armlänge vom Leib halten und sich in der Unübersichtlichkeit mit niemandem und mit keiner Sache gemein machen.

      Und selbstverständlich ist es notwendig und lohnend, über Entwicklungen in den USA zu berichten – so exotisch, die auf deutsche Leser wirken mögen – denn früher oder später machen die sich auch auch in Deutschland bemerkbar.

      Die Gegenbewegung wird sich ganz von selbst an gewissen Fixpunkten oder besonders neuralgischen Stellen kristallisieren. Um nur ein Beispiel zu erwähnen: ARD und ZDF sind dabei, den Bogen deutlich zu überspannen. Der jüngste Streich der proto-gewerkschaftlichen Redakteursvertretung AGRA sollte auch den nachsichtigen ÖR-Befürwortern die verkleberten Augen öffnen …

      Lesetipp > Danisch:

      http://www.danisch.de/blog/2017/11/03/ist-die-frankfurter-erklaerung-gelogen

    • Titel eingeben
      Zumindest Dave Rubin und ich glaube, auch einiger andere aus der Liste, gehören nicht zur Rechten, sondern sind, darin dem Don ganz ähnlich, Liberale, denen die zunehmende Radikalität der Linken gegen den Strich geht.

    • Da fehlt ein Name
      Und zwar Prof. Jordan Peterson. Unglaublich wichtiger Mann, die Speerspitze der Gegenbewegung.

    • Von Links/Rechts zu Illiberal/Liberal...
      Die wesentliche Erkenntnis, die sich schon durch verschiedene Blogbeiträge des Don dieser Art ziehen, ist doch, dass eine Achsenverschiebung des Koordinatensystems eingetreten ist. Früher waren die Achsen „Links = Liberal“ und „Rechts = Illiberal“ – nicht in allen Punkten, aber weitgehend miteinander deckungsgleich. Verglichen mit den 50er oder 60er Jahren sind wir natürlich heute weit nach links gerückt, aber zumindest bis etwa zur Jahrtausendwende war diese Linksverschiebeung meist mit einer Erweiterung der Freiheit des Einzelnen verbunden.

      Seitdem die politische Linke nicht mehr nur Freiheiten für den Einzelnen reklamiert, sondern ihre Lebens-, Ausdruck- und Denkweise auch allen anderen zwangsverordnen will, sind die o.g. Achsen erheblich auseinandergefallen. Und es sind zum Teil auch die „alten Liberalen“ die diesen Paradigmenwechsel deutlich feststellen.

      So gehört zu meinen Favoriten bei gelegentlicher Youtubeschau der Komiker Bill Maher mit seiner Show „Real Time“ auf HBO (auf youtube weitgehend abrufbar). Bill Maher ist – ähnlich wie Dave Rubin – eigentlich ein Linksliberaler, dem aber vor allem das „liberal“ wichtig ist. Er schimpft auf Trump wo es nur geht, aber er kritisiert auch jede Art von Religion und dort vor allem derzeit den Islam, weil er ihn als die intoleranteste aller Religionen ansieht. Das wieder führte dazu, dass man ihn als Speaker bei einer Veranstaltung in Berkeley wieder ausgeladen hat, weil ihm Islamophobie und Hate Speach vorgeworfen wurde.

      Und so stellt dann auch ein Bill Maher fest, dass er bei der Beurteilung des Rechts auf freie Rede offenbar eher mit Milo Yiannopoulos auf einer Linie liegt als mit der „Linken“ (oder dem, was sich dafür hält). Ganz ähnlich geht es vermutlich dem Don mit einigen seiner Ansichten…

      Dennoch halte ich eine neue Ausrichtung (oder Ausdifferenzierung, falls Goodnight hier noch mitliest ;) entlang der Frage der Redefreiheit in Deutschland nur für schwer möglich. In Amerika gibt es eine starke libertäre Strömung, welche auch als Denkschule vor allem die Freiheit des einzelnen in den Vordergrund schiebt, und das Recht auf freie Meinungsäußerung hat historisch dort einen ganz anderen Stellenwert. Daher besteht dort ggf. auch eine größere Bereitschaft, von einem links-rechts-Lagerdenken Abstand zu nehmen, gerade weil man dort weiß, dass dieses nicht immer passt. Ein Ron Paul als Libertärer war zwar bei den Republikanern und galt dort als weit rechts stehend, hatte aber zur Drogenpolitik und zur Außen- und Rüstungspolitik Auffassungen, die sogar für Demokratenverhältnisse ausgesprochen links waren.

      In Deutschland sehe ich offen gestanden die Voraussetzungen dafür, aus dem Lagerdenken heraus zu kommen, nicht, weil hier die Einteilung in erster Linie anhand der Kategorien „Nazi“ und „Nichtnazi“ erfolgt. Da zählen dann zum Teil weniger inhaltliche Argumente als eher die Frage, ob man da nicht dieselbe Auffassung vertritt wie XYZ, der ja bekanntlich ein Nazi ist. Das hat etwas von guilt-by-association und Kulturrevolution: bloß nicht mit XYZ in einem Atemzug genannt werden, sonst wird man allein deswegen selbst auch in die Kategorie „Nazi“ gesteckt. Es interessieren jenseits dessen im öffentlichen Diskurs keine Argumente mehr. Und diesem Mechanismus kann man sich in unserem Land – nicht zuletzt dank der meinungsprägenden Berichterstattung im ÖR-Rundfunk – kaum entziehen.

      Deswegen: Nein, lieber News-Lotse, die selbstgewählte Aufgabe des Don ist es nicht, den Diskurs-Märtyrer zu geben, sondern hier für uns zu plaudern, und dabei sollte er es belassen. Wenigstens sind wir dann gut unterhalten, während wir hier gemeinsam beobachten, welche Art von Katastrophe wir Deutschen dieses mal auslösen, weil wir immer schön weiter in die Sackgasse laufen…

      p.s.: In Amerika war es dann keineswegs dieses Gespräch mit einem Schlimmfinger wie Yiannopoulos, sondern ein (sicherlich geschmackloser, aber letztlich eigentlich selbstironischer) Witz mittels eines rassistischen Ausdrucks, der Herrn Maher fast zu Fall gebracht hätte – auch dies sagt schon einiges über die dortige Situation aus…

    • Ich habe aufgehört, mich über die Veränderungen zu wundern. Das hängt wohgl auch entscheidend mut Freundeskreisen zusammen, die dann definieren, was falsch und richtig ist. Egal ob in New York oder Berlin, die Leute kommen da gar nicht mehr heraus und verfestigen sich. Ich finde das dramatisch, weil es mich halt an die JU in meiner Jugend erinnert, oder an schlagende Verbindungen.

    • Dave Rubin, Jordan Peterson und Co.
      Das Dave Rubin (und einige andere in der Aufzählung) keine Konservativen im früheren Sinne sind, habe ich zumindest bei Rubin deklariert, in dem ich seinen früheren, sehr linken Arbeitgeber „The Young Turks“ erwähnt habe. Er ist offen schwul, jüdisch, ist pro choice und in vielen anderen Dingen linksliberal.

      Jedoch ist er wie alle anderen in der Aufzählung ein wacher Geist, der niemanden (und in Amerika ist Free Speech zwar einem massiven Angriff ausgesetzt, allerdings wird es auch vehement verteidigt) mundtot machen möchte. Im Gegenteil, er lädt in seinen Rubin Report relativ oft Leute ein, von denen man – da sie rechts des eigenen Koordinatensystems verortet sind – sonst nie gehört hätte. Man hört es sich an, stimmt mit einigem überein, mit anderem nicht. Diesen Erkenntnisgewinn kann man allerdings nur generieren, wenn man gewisse Meinungen nicht ausschließt. In dieser Hinsicht ist Dave Rubin ein Alliierter und in den letzten Monaten ist ihm das ein oder andere Mal „on Air“ aufgefallen, dass er immer weniger mit seinen einstigen Bundesgenossen zu tun hat.

      Jordan Peterson ist grandios und auch hier kommt unverhofft Hilfe aus einer nicht-konservativen Ecke.

      Genauso wie Sam Harris, meiner Meinung nach einer der wichtigsten Denker, die wir momentan auf dem Planeten haben.
      Alles andere als konservativ. Dennoch hat auch er erkannt, dass in seiner Ecke der Wahnsinn ausgebrochen ist, denn er zum ersten Mal selbst erleben musste, als er vor zig Jahren nicht nur das Christentum, bzw. diffus alle Religionen sezierte, sondern seine Analyse auf die gefährlichste dieser Ideologien richtete, dem Islam.
      Ein linker Furor ging ihn an, der Verleumdungen, Bedrohungen, Exkommunikation aus dem linken Debattenzirkel nach sich zog.

      Ich bleibe bei meiner Einschätzung. Don Alphonso wäre ein hervorragendes Bindeglied zwischen den Kräften, die schon immer konservativ waren und denjenigen, die einfach irgendwann stehengeblieben sind, als der Gewaltmarsch in die linke Hölle für sie nicht mehr vereinbar war mit ihrem eigenen Gewissen. Es werden immer mehr. Doch noch sind sie zu leise.

    • Ich bin Journalist und kein Aktivist.

    • "Konservative" Gegenkultur?
      Ich weiß nicht, ob man einige der aufgezählten Leute wirklich konservativ nennen kann. Sie sind liberal. Von links- über rechtsstaatlich- bis rechts- und nationalliberal. Eben das Ganze Spektrum inklusive Libertät.

      Ich lernte in der Schule noch, dass die Strömungen der Liberalen aus der Weimarer Zeit heutzutage (damals) eigentlich alle bundesdeutschen Parteien von ihren Positionen miteinschließt. Das scheint sich seitdem augenscheinlich geändert zu haben. Auch das was sich in den USA Liberals nennt. Nicht umsonst wurde der Begriff Regressive Left von echten Liberals in die Diskussion eingebracht.

      Erstaunt bin ich auch immer noch darüber, dass der Begriff konservativ so negativ beladen ist. Als lebte man noch zu Zeiten FJS und als wäre der Mensch, zumindest in Deutschland, der sich gemeinhin konservativ nennt, nicht wenigstens rechtsliberal in vielen seiner Ansichten.

      Kann es sein, dass es die extreme Linke mit ihren Auswüchsen nur gibt, weil sonst der Abstand zu „rechts“ inhaltlich nicht weit genug wäre und man sich abgrenzen möchte?

      PS: Ansonsten kann ich nur noch „New Rule: The Party of Poopers“ von Bill Maher empfehlen. Zu finden auf youtube.

    • Es geht m.E. um moralische Überlegenheit und die Unfähigkeit zu verstehen, warum andere das nicht mehr akzeptieren. Das ging 20 Jahre lang recht gut, 20 Jahre war das den Karrieren förderlich, und jetzt plötzlich stellt man fest: Man ist ziemlich allein und die anderen verstehen nicht mehr. Man versucht es mit schreien und befehlen und was man halt so gelernt hat. Und dann kommt so einer wie Trump.

    • @Dörflicher Akademiker
      Mein Favorit ist

      Bill Maher‘s Epic Rant on Political Correctness – January 27, 2017

      Fasst das gesamte Thema wunderbar zusammen …

    • Feigenblatt-Rechtsstaatlichkeit
      … ich gehe da nicht ganz mit. Nicht allein die Koordinaten haben sich verschoben, sondern die Haltung zu Sachverhalten und deren Regelung. Wo das geltende Recht zu unsinnigen Ergebnissen führt, ist die Haltung „ich bin für die Einhaltung des Rechts“ inhaltsleer.

      Die Zuwanderungskatastrophe hat nur ans Licht gebracht, was man bei dem Euro-Desaster oder dem Murks um die Energiewende ja schon spürte, aber da ging es „nur“ um Geld und es gab immer irgendwelche wohlfeilen Ausreden („arme Griechen“, „Solidarität“) oder nicht auf den ersten Blick falsifizierbare Aussagen.

      Aber mittlerweile geht es bei vielen um die physische Existenz und insgesamt um das Fortbestehen unserer Kultur, nicht in jedem Landesteil, aber es ist wie ein Rostbefall und unaufhaltsam. Wer das sieht ist weder „rechts“ noch „links“ sondern hat einfach nur klaren Verstand. Niemand der klaren Verstandes ist, lässt analphabetische muslimische junge Männer aus der 3. Welt ohne geklärte Identität und Alter, ohne Sprachkenntnisse, brauchbare Qualifikationen, und Jobs zu Hundertausenden, ja Millionen,
      in die Sozialsysteme einwandern und finanziert ihnen Wohnungen und Heimaturlaube. Ob sich das auf irgendeine Rechtsgrundlage stützen lässt, spielt keine Rolle.Das war lange Jahre unstreitig, Konsens wenn man so will, und nur die Merkelei hat den Irsinn zur offiziellen Politik erhoben.

      Wer die Merkelei ablehnt, ist weder „rechts“ noch „links“ sondern einfach nur vernünftig.

    • Rechts, links statt vernünftig?
      @Don Alphonso – „gemessen am deutschen Schnitt bin ich linksliberal“

      Für mich hat es heutzutage keinen Sinn mehr, Rechts und Links Konservativ oder … zu unterscheiden. Das lenkt nur ab, finde ich. Vernünftig ist für mich das Maß geworden. Vernünftiges, jenseits des Schwarz-Weißen, mit dem man nicht unbedingt übereinstimmen muss. Das Ganze brilliant auf den Punkt gebracht, das ist es, was ich immer wieder neu an Ihnen schätze.

      Vielen Dank!

    • Gern geschehen!

    • Gegenbewegung
      @News-Lotse
      Das Teile-und-Herrsche-Prinzip geht auf.

    • @News-Lotse
      Diese Anknüpfungspunkte an eine Gegenbewegung existieren schon. Sowohl im Netz als auch in der Realität. Sie zeigen sich (erwartungsgemäß) nur anders als in den USA.

      Ich kann Ihnen ein Dutzend deutschsprachige, relativ junge YT-Kanäle nennen, die sich in ideologischer Grundausrichtung und/oder Stil unterscheiden, aber alle auf ihre Weise gegen denselben Irrsinn arbeiten, mit dem sich DA beschäftigt und halbwegs vernetzt sind. A pro pos, andere Blogger, Autoren sowie Plattformen existieren ebenfalls.

      Der Identitäre Martin Sellner hat vor Kurzem dazu ein Video auf YT eingestellt in dem er mehr als 3 Dutzend Kanäle aufzählt bzw. in dem er sich mit dem befasst, was er als „metapolitisches Youtubegame“ bezeichnet und die Mitspieler kurz nennt.
      Verlinke ich nicht, da ich davon ausgehe, dass DA das ungern sieht. Findet man aber im Handumdrehen. Ist von linksliberalen „Skeptikern“, über Libertäre sowie AfD-affine bis hin zu Identitären Kanälen alles dabei.

      In der Realität existiert diese vernetzte Gegenbewegung meines Wissens nach wenigstens im Spannungsfeld von Neuer Rechte, AfD und Identitären ebenfalls. Ein dem linken Spektrum zuzuordnendes Pendant ist mir nicht bekannt.

  19. Gähn...
    Schon wieder Saure-Gurken-Zeit? Wen interessieren schon die feinen Verästelungen der verschiedenen Erscheinungsformen amerikanischen Wahnsinns?

    • Mich. und weil das abgeschrieben irgendwann bei SPON/Bento auf der Startseite steht und sich dann jemand berufen fühlt, hier Steine zu schmeissen.

      (Sie müssen es ja nicht lesen, ich bin Ihnen da nicht gram.)

  20. Der ganzen Kram
    betrachte ich ähnlich dem Text hier: htt ps://www.novo-argumente.com/artikel/sexismus_ist_keine_einbahnstrasse

    Vernunft scheint eine verbotene Substanz geworden zu sein. Auffallen in der virtuellen „sozialen-Netzwerke“-Welt, um jeden Preis? Bisexualität als Mode? Das ist doch weitverbreitetes Getue, vorgetäuschtes, aufmerksamkeitsheischendes „seht her: ich.ich.ich.“ Den Ausgang der Geschichte hat Oscar Wilde in Dorian Gray erzählt.

  21. @ gamskampler sagte am 3. November 2017 um 00:17 Uhr
    „@PzDiv Atatürk: Zu früh kann dieser Zeitpunkt allerdings nicht mehr kommen „….und einige Sätze später: „Wir erleben noch den Spätherbst eines tüchtigen vitalen Volkes…… Die „Hau-wech“-Gruppe ist überaltert. So schauts aus.“
    .
    Gamsi, würde ja gerne aber über dees Stöckle schpring i ned. Don verlöre sicher wieder die Kontenance und würde mich anrülpsen.
    .
    So bleibt mir nur zu sagen, lese ich „Radi-(kalisierung)“: Bin i Radi bin i Känig, alles andre steert mi wänig, denn der Fußball iist main Känigreich…Ja, ja ruuuuhich, das Niveau sinkt, is mir bewußt. Es passt sich halt dem allg. Niedergang auch irgendwie an.
    (DdH)

    • Schauen Sie, wenn es hier zu weit geht und sich jemand aufregt – und das hatte ich schon ein paar Mal, es gibt regelrechte Stalker, die hier viel mitlesen und nur darauf warten – dann bekomme ich den Ärger. Es geht hier so lange gut, ich kann es hier so lange laufen lassen, solange sich alle am Riemen reissen. Daher melde ich mich manchmal.

      Ich schütze Sie damit vor den Leuten, die zu den Herausgebern oder zur Polizei rennen. Hatten wir hier leider alles schon. Ich bitte also um Verständnis.

    • Lieber Fonse, das ist sehr gut formuliert, ich mach ein Bulletin draus:
      Es gibt in diesem Blog eine Gruppe Kommentaristen, nennen wir sie ESG, ehemalige Stützen der Gesellschaft(die Abk. mit Erdgas Südbayern ist wirklich zufällig). Es handelt sich um Kanzler-Schmidt-Reserve-Oberleutnante, die es um 1968/72 mit dem Fahneneid hatten statt mit der Asta, überwiegend aus Süddeutschen besteht und bis heute nicht einsehen wollen, dass sie gesellschaftsfeindlich sind.

      Diese ESG wurde seinerseits falsch sozialisiert. Das ist nicht mehr zu korrigieren. Sie hat aber über Jahrzehnte stabile Deckungsbeiträge geliefert. Derzeit befindet sich die Gruppe in verschiedenen Stufen altersbedingter Demenz und sondert hier gelegentlich wirren rechten Müll ab, so wie es ihr ultrarechter ehemaliger Dienstherr (R.I.P) jahrzehntelang ungestraft tun konnte. Der Verfassungsschutz ist eingeschaltet. Da aber nur verbale Aggression angedeutet und schwadroniert wird, kann die biologische Lösung abgewartet werden.

      Dennoch gibt kein deutsches Medium der ESG ein Forum. Einzig DA, ein sehr liberaler und fleißiger Blogger, gibt den Vorgestrigen gewissen Raum und Schutz.

      Meta-Tags: [DA schützt vor Berliner Links-Grünen-Saupritschn] [aus ehemaligen Schützern werden Schutzbefohlene] [Kein GV ohne Schutz mit Saupritschn] [Deutsche Schutztruppe] [Kilimandscharo höchster Berg des Reiches] [Lasst uns froh und dankbar sein] [sing OkvXugiij3U]

    • ...lustig ..
      … und so schön verächtlich, so ein wenig mescalero, man würde wohl heute sagen -übergriffig.

    • Prostitution ist auch nur noch eine Art Lebensversicherung für Politikkarrieren.

  22. Shitty media men... hmm, was es heutzutage alles gibt...
    … hoffentlich nicht auch in Bayern…kenne ich von meiner Zeitung nicht.
    http://static.torontopubliclibrary.ca/da/images/MC/tspa_0119667f.jpg

  23. Jede Wette, dass Hollywood demnächst zu dem Thema einen Kinoerfolg produziert.
    Und zum Marketing zeitgleich ein paar schmutzige Storys über die Zustände während des Castings zu dem Film in die Öffentlichkeit durchsticht.

  24. Im Nachhinein sollte unmöglich gemacht werden
    Biakolo hat kein Kind. Viele von denen haben keins. Das einzige, was sie zu interessieren scheint, ist ein unberührter Oberschenkel, man sollte ihn in eine Haut einnähen.

    Für Frauen mit Söhnen muss das ein Greuel sein. Sowas wie „All men are trash“.

    Ihre Diskussion oben über rechts/links mit New Lotse erinnert mich an einen amerikanischen Autor, Jeffrey Goldberg, aus seinen Hoch-Zeiten beim Atlantic. Die Linken nannten ihn rechts, die Konservativen links, wenn sie ihn kritisierten. Wie wär’s mit zivilisierter Mitte, wenn man von beiden Seiten attackiert wird, also mit goldrichtig?

    Aber mal was anderes: Viele von den Süßen, die Sie so beschreiben, können nicht schreiben, und das ist ihr Hauptproblem. Daher brauchen sie irgendwelchen schrillen Themen. Zum Schreiben gehören bekanntlich zwei Seiten: Ein Talent und ein Thema. Das eine kann mit dem anderen etwas kompensiert werden. Nun machen die sich alle ein Thema, aber der Stil fehlt. Mit solchen Sachen kreiiert man sich prognostisch eine prekäre Existenz. Ich würde von keiner der je hier Genannten ein Buch kaufen.

    Rechtlich ist das meiste unbeweisbar. Was hier abgeht, ist eine Verleumdungskampagne gegen Mächtige und Prominente.

    • Ideologie
      „…aber letztlich muss man generell weg von diesen Ideologien.“ – Sehr richtig, zumal Begriffe wie „links“ und „rechts“ eh nicht mehr passen. Daher nochmal der Vorschlag, stattdessen die Zuordnungen „Realisten“ und „Utopisten“ zu verwenden, die treffen es m. E. viel besser.

      @News-Lots: Danke für die Tips! Als „Perlen-im-Misthaufen“-Suchender freut man sich über jeden Hinweis auf potentielle Fundstellen.

      @Oberländer: Das mit der Zukunft in prekärer Existenz sehe ich genauso: Die Marktnische ist zu klein und es drängeln sich darin zu viele (überwiegend talentlose) Knall-Chargen.

    • @Oberländer
      Dass diese Frauen keine Kinder haben (wollen), halte ich nicht für ein Problem, betrachtet man den Umkehrfall. Ich zitiere mal: „Lotta Peng erzählt über Erfahrungen als Mutter eines Kindes, welches sie und andere versuchen ohne ein zugewiesenes Geschlecht groß werden zu lassen.“

      Ich habe das eine Zeitlang per Twitter verfolgt, man hält das nicht lange aus. Abgesehen davon, was der nüchterne Menschenverstand sagt, gibt es historisch gesehen genügend Beispiele für solcherart missbrauchte Kinder und was es mit ihnen als Erwachsene gemacht hat. Ich habe keine Ahnung, wie viele verrückte Mütter so etwas betreiben, aber jeder einzelne Fall ist einer zuviel und die oben zitierte Dame hielt zum Thema einen Vortrag im Libertären Zentrum in Hamburg. Es ist schon spaßig, wie sich die Begrifflichkeiten verändern.

      Ach so, der Greuel. Ja, doch, es macht wütend. Mehr, dass einen nach dem x-ten Artikel dieser Sorte beginnt der Hass zu würgen, nur mal kurz, man will das ja nicht. Und was das mit Schwestern macht – es sind ja nicht alle verrückt geworden.

      Über den eingenähten Oberschenkel musste ich dann doch lachen, da war doch was mit Zeus und Dionysos. Mythen, zumal griechische, gehören auch abgeschafft. Darauf einen Ouzu, von Kirke.

    • Bei Spon war letzthin auch so ein Clickbaitbeitrag über die feministische Erziehung von Kindern. Aber das hat natürlich nichts mit Stalinismus und Faschismus gemein. #einkindfürjudithbutler

  25. Es ist alles genauso, nur anders
    Also, wenn ich mir vorstelle, daß ich keine funktionierende rechte Körper-Seite mehr hätte, dann hätte ich wohl einen Schlaganfall erlitten. Gottseidank habe ich noch eine rechte Gehirnhälfte, die funktioniert. Hoffentlich im Gleichgewicht mit meiner linke Seite. Im Verein kommen sie zu einer Mitte der Vernunft. Hoffentlich.
    Rechts ist notwendig! Links auch. Auf das Maß kommt es jeweils an.

  26. In der Ruhe liegt die Kraft
    So ganz, sehr geehrter Don, kann ich Ihre berechtigte Empörung über den zeitgeistliche Müll nicht nachvollziehen. Handelt es sich hier nicht um eine Blase, in der die Medienarbeiter verschiedenster Coleur sich gegenseitig befehden ? Denn in der Provinz, ob an der (von Ihnen so geschmähten) Küste oder vermutlich auch am Tegernsee, kommt doch von diesen Buzzfeeds oder anderen mir zu recht unbekannten Medienmaschinen kaum etwas an. So bleibt es zwar gequirlte Sch… aber so was muss man „net amal ignorieren“, dann erhält es wieder die ihm zustehende (Un)Wertigkeit. Durch die Empörung aber werden diese Portale nur ermutigt immer wieder eine neue Sau durchs Dorf zu jagen, denn das Geschrei darum ist ja deren Profit… Bedauerlich aber unvermeidlich. Mit besten Grüßen Stefek

    • Im Kern haben Sie recht, aber Buzzfeed ist nun mal Leitmedium und wenn die etwas machen, können Sie darauf wetten, dass andere global nachziehen. Bei uns ist Kartoffel-Hengameh noch eine Witzfigur in der taz und bei FUNK vom Staatsfunk, in den USA macht man mit sowas Karriere.

  27. Herr Moser , ich kenne ja Ihre Abneigung gegen Jamaika,
    Text eingeben

  28. Dem Gekreisch und Shitgestorme etwas weniger Bedeutung beimessen ,
    .
    ..
    als es ohnedies nicht wirklich hat, wäre vor allem für die Politik wichtig.

    Und für uns, als von einer fehlgeleiteten Politik Betroffene .

    Liesse man die ganzen Social Justice Dolme und ihre Bobo-Follower links liegen, ließen sich auch wieder Wahlen gewinnen, nach denen man nicht sieben Hinz-Kunz-Parteien in Jamaika zusammenspannen muß,
    um letztlich nur ein Zündholz, statt eines Baumes, ziehen zu können.

    Und, ja , Merkel und ihre ,,Politik“ müssen weg, und alles , was in diese Sesselkleber-Richtung kreucht und fleucht.

    Die Eröffnung des eigenen Bauches mit dem Schwert in selbstmörderischer Absicht, seitens ehemaliger Mainstreamparteien , und ehemals vielgelesener Medien ,

    haben einerseits Wähler-und Leserabstinenz zur Folge, und andererseits

    AfD .

    Letzteres Phänomen wurde und wird in Grund und Boden geschrieben und getwittert ,

    und über das eigene Ungeschick und manche Akteure geschädigt ,

    aber es gewinnt an Boden,
    den die anderen freigemacht haben .

    Weil sie glaubten, eine idiotisch-linke Gesinnung sei die Zukunft.

    Die Folgen davon sind Zukunft und Gegenwart , Millionen Leute, die hier nur physisch ankommen ,

    aber nicht dazugehören wollen, sondern lieber ihren eigenen Stiefel kochen.

    Ich sehe aber weder in CDU/CSU , noch in der SPD , irgendwelche Tendenzen Richtung Vernunft und mögliche Wiedergeburt .

    Gut, pereant !

    Das einer Demokratie unwürdige Herumgespiele der und mit den Kleinparteien bei den Jamaikaverhandlungen zeigt deutlich,

    dass der Schwanz mit dem Hund wedelt,
    also eine Minderheit über die Mehrheit bestimmt, damit eine Merkel im Amt bleibt, und weiter
    Gliebenfaus treiben kann .

    Das Ergebnis werden sehr bald letztlich gewaltsame Auseinandersetzungen, bis hin zum Bürgerkrieg, sein.

    Und darauf braucht sich niemand zu freuen.

    Denn dabei geht dann noch das Letzte und der Letzte drauf .

    • Sakrisch OT, aber "physisch angekommen", nein, anzizipatorisch...
      anmerkend. Wenn alle jetzt im BT „angekommenen“ Parteien eine saumäßiggroße Koalition bilden müssen, etwa gegen eine zukünftige BIG, schlage ich die „Südafrika-Koalition“ vor. Damit das Farbenspiel stimmig sei, für das wenige „weiß“ darin könnte sich ja noch eine neue Centums-Partei zufügen.

  29. Herr Moser , ich kenne ja Ihre Abneigung gegen Jamaika,
    haben Sie ja oft genug zum Ausdruck gebracht.
    Interessant ist es aber, dass Sie bei Ihrer heißgeliebten AfD keinerlei Fehler entdecken zu scheinen, Schwamm drüber.*
    Ganz pragmatisch ( hatte das ja schon öfter geschrieben.
    Die BRD ist ein Riesemntanker, der unter Merkel massiv in falsche Fahrwasser gesteuert wurde, aber sie können einen solchen Tanker nicht abrupt bremsen und in die andere Richtung steuern,
    ist alles ein längeres Manöver.
    Betrachten wir mal die Parteien, was sie eigentlich sind, egal ob CDU, SPD, Grüne, Linke, AfD .
    Es sind in erster Linie Wirtschaftsunternehmen, die auf ihren eigenen Vorteil bedacht sind, ihr Klientel bedienen und darus ihren pesönlichen Nutzen ziehen.
    Nun kann bei der Jamakai Sache keiner der vertreten Parteien nachhause kommen, ohne für ihre Klientel etwas in der Tüte zu haben.
    Eigentlich ganz einfach, oder ?
    Aber eines weiß ich gewiss, Sie finden auch weiterhin genug Stoff zum Mosern. ;)

    * Trifft ja auch auf weitere Personen hier im Blog zu… auch da Schwamm drüber.

    • Na, na, Herr FJ45 , ich habe sehr wohl auch AfD kritisiert ,
      .
      .
      allein schon deshalb, weil die sich mit Ungeschick und komischen Personen, und unsicheren KantonistInnen
      selbst schädigen, und um Wählerstimmen bringen.

      Das sind keine heiligen Lichtgestalten, aber unter den Blinden ……

      Und Ihnen gefällt Jamaika ?

      Eine Koalition der vereinigten Sessel [Himmel. Geht es vielleicht auch zwei nummern weniger ordinär? Don]-kleber ?

      Schön, eine in sich gelähmte Regierung mag Vorteile haben, aber in der Situation, in die uns Merkel gebracht hat, wäre etwas mehr
      Schlagkraft , wenn es denn in eine wieder vernünftige Richtung gehen sollte,
      schon brauchbar.

      Der kleinste gemeinsame Nenner, auf den sich diese ganzen Spacken werden einigen können,
      heißt : Weiter gegen Deutschland und die Deutschen.

      Das wird kein Volksfest, sondern eine [Echt. Es reicht. Don]veranstaltung par excellence .

      Sie tun nachgerade so, als sei alles in Butter, Muddi Merkel, das kinderlose Relikt der DDR ,
      mache alles gut ,

      und wer kritisch ist, ,,mosert“ .

      Ganz ehrlich, FJ45 -Grüße an das Konrad-Adenauer-Haus ?

    • Ich möchte nicht für so eine Wortwahl verantwortlich zeichnen. Den nächsten derartigen Kommentar lösche ich.

    • Herr Moser, mich im Konrad Adennauer Haus zu orten...
      … geht schonmal gar nicht.
      Ich bin und bleibe liberal.
      Weniger Staat * mehr Eigeninitiative ist mein Anliegen.
      Früher hätte ich mich als linksliberal bezeichnet, aber mit dieser Bezeichnug ist soviel Schindlunder getrieben worden, dass es mit Liberal im eigentlichem Sinne nichts mehr zu tun hat.
      Beginnen wir mit Merkels größtem Fehler auf der wirtschaftlichen Seite vor der Flüchtlingsgeschichte ( es hat ja hier auch schon jemand gegeben, der darauf hinwies, dass die Presse da nicht ein unerheblcihem Anteil daran hat, dass Merkel sich so verhalten hat)
      der No Bail Out Klausel.
      Sie können, auch wenn sie es wollten heute der BRD nicht ab nächsten Montag die DM wiedergeben. Wenn dies geschähe, würde es mehr als große Verwerfungen auf der Wirtschaft/ Beschäftigungsseite hier in D.geben.
      Auch der Glaube, hätten wir die DM wieder, wäre der Zinssatz für den deutschen Sparer höher, als er es momentan ist, ist ein Irrglaube, schauen Sie in die Schweiz ( Zinsatzt dort wird von der Notenbank schon ewig niedriger gehalten, als der Zinsatz in D zu DM Zeiten).
      Hängt damit zusammen, dass, wäre es anders, der Schweizer Franken für die dortige Wirtschaft zu hoch wäre, mit den entsprechenden Auswirkungen auf der Beschäftigungsseite in der Schweiz.
      Kurz und knapp noch mal: Sie können diesen Tanker nicht abrupt bremsen und in die andere Richtung steuern, braucht seine Zeit.

      * Staatsquote ist jetzt schon viel zu hoch.

      Die größten Fehler können Sie in der CDU suchen, aber da beginnt ja schon langsm die Nach Merkel Zeit.
      SPD tritt bei der nächsten Wahl mit Olaf Scholz an, da haben sie wieder eine Chance, wenn sie Wagenknecht Partei außen vor lassen und die CDU guckt doof aus der Wäsche.

  30. Sehr geehrter Don,
    während Sie – zu recht – aus den einzelnen Erzählungen ein grosses Sittenbild entwickelt haben, bin ich gedanklich immer noch am Beginn des Spacey-„Skandals“. Da hake ich fest in der Frage, was ein 14-jähriger im Schlafzimmer eines berühmten Schauspielers macht und mit welchen Absichten er dorthin ins Bett gegangen ist.
    (Die Absichten weisser alter Männer sind bekannt.)

    • Kinder sind manchmal halt dumm.

    • Fragen
      Es fallen einem auch die Eltern ein, die trotz kursierender Gerüchte ihre Kinder Leuten wie Michael Jackson oder Jimmy Savile förmlich zuführten. Im zweiten Fall unter den Augen der BBC-Verantwortlichen, die alles taten, um den Skandal zu vertuschen.

    • Dumm auch die Eltern, aber geldgeil
      Die gleiche Frage stellte sich einst bezüglich Michael Jackson oder Roman Polanski. Die Eltern sind immer erst da, wenn’s ums Zoin geht, vorher nicht.

    • Beste Absichten
      Eltern handeln immer in besten Absichten. So, wie die Anderen auch:

      Im ROLLING STONE beschreibt das B-Sternchen Olivia Munn, wie sie vom inzwischen geschassten Hollywood-Regisseur Brett Ratner sexuell belästigt wurde:

      Munn recalled how in 2004, when she was still an aspiring actress in Hollywood, she was visiting the set of Ratner’s After the Sunset when she was asked to deliver a meal to the director’s trailer. According to Munn, she was assured that he would not be there.

      It was much to her surprise, then, that Ratner was not only in his trailer, but was also sans pants and eating a shrimp cocktail.

      „He walked out … with his belly sticking out, no pants on, shrimp cocktail in one hand and he was furiously masturbating in the other,“ Munn said. „And before I literally could even figure out where to escape or where to look, he ejaculated.“

      Ästhetisch oder nicht, ihr Rechtsanwalt sagt:

      Munn said the lawyer told her that it was inadvisable for her to try to go up against such a powerful director.

      „That did leave an impact on me,“ Munn said. „How broken do women have to be before people listen?“

      Die Antwort ist ganz einfach: ohne anzuklopfen in das Appartment eines fremden Mannes einzudringen, egal aus welchem Grund und was man dort sieht, ist Hausfriedensbruch. In den USA kann man bei sowas sogar erschossen werden.

      Die zweite Frage ist: wenn der, wenigstens mit einer Hand, an seinem Shrimp-Cocktail nagt, wer schickt die Maid dann noch mit einem anderen Essen zu dem Typ in den Trailer? Absicht? Verschwörung? Phantasiegeschichte?

    • Männer masturbieren? Unheard of….

    • Einspruch hier: Sie war bestellt für einen Lieferdienst
      „Die Antwort ist ganz einfach: ohne anzuklopfen in das Appartment eines fremden Mannes einzudringen, egal aus welchem Grund und was man dort sieht, ist Hausfriedensbruch. In den USA kann man bei sowas sogar erschossen werden.“

      Das finde ich zu einfach. Sie würde angeblich bestellt, um Essen in einen gerade nicht bewohnten WW zu stellen. Bitte, sie führte nur einen Auftrag aus. Vielleicht wusste er nichts davon und zog sich gerade porn rein. Aber das war manifest ekelhaft für sie, man kann das nachvollziehen. Man kann manches nachvollziehen und anderes nicht. Wenn dort jetzt sagen wir Robert Redford drin gesessen hätte, hätte sie vielleicht mitgemacht. Nach der Beschreibung handelt es sich wie bei HW um einen eher sehr unattraktiven Mann, der über Macht und Geld kompensiert. Insgesamt wird man konfrontiert mit Little Fat Man Syndrome.

      Die vollkommen harmlose Brüderle-Sache konnte ich überhaupt nicht nachvollziehen. Frauen wollen selbstständig sein, Teilhabe, und können mit einer solch harmlosen Bemerkung aus dem Kabinett Plumpes Kompliment nicht umgehen? Die Hand auf dem Knie kann man nehmen und woanders hin legen, auch etwas heftiger, eine Art Abmahnung.

      Ohne Übertreibungen jeglicher Art könnte eine ehrliche Diskussion darüber geführt werden.
      Tatsache: Selbstbeherrschung ist der Schlüssel zu einem halbwegs anständigen Leben.

      Der Flirt ist mit am besten beschrieben im Film: Die Musik, himmlisch, und dazu Sky Dumont, wie er es versucht und genau beschreibt. Eine traumhafte Filmszene von großgrößerKubrick. Ich habe mir die öfter angeschaut als den ganzen Film. Letztlich eine Einleitung und selten eine so gute gesehen, etwa auf dem Niveau einer brillanten Opern-Ouvertüre. Die leicht beschickerte Frau, die keinerlei Interesse hat, aber mit ihm tanzt – schließlich ist es ein Ball. Der Schwenk zu ihrem Ehemann, der zwei bestellte Grazien am Arm hat. Und im ersten Stock geht es beim Hausherrn zur Sache. Über allem die Ehefrau, die ihren Ehemann mit den Augen sucht, während diese Karussell-Musik spielt und Sky alles versucht. Verbal, versteht sich.

      Fragen Sie gute Paare. Es wird doch am Ende das Wesentliche gleich zu Beginn mit Blicken und Worten ausgemacht, manchmal nur mit Blicken. Anfassen hilft nicht, im Gegenteil.

      Ach ja, Nachtrag: Warren Beatty, der bis zu Annette Bening nichts anbrennen ließ, beschrieb das Milieu in dem Fim „Perfect Love Affair“: Eine Assistentin rennt ihm nach mit seiner Armbanduhr. Er habe sie liegenlassen. Im Schneideraum. Sie hatte nichts gegen ihn, sichtlich. Er war aber auch nicht fett.

  31. Dumm und fleissig=Unheil
    Das folgende Zitat wird meist Kurt von Hammerstein-Equord zugeschrieben. Wie alle guten Zitate ist die Autorenschaft etwas umstritten, die Version unten ist die die ich im Defence College gelernt habe.

    Ich unterscheide vier Arten. Es gibt kluge, fleißige, dumme und faule Offiziere. Meist treffen zwei Eigenschaften zusammen. Die einen sind klug und fleißig, sie müssen in den Generalstab. Die Nächsten sind dumm und faul; sie machen in jeder Armee neunzig Prozent aus und sind für Routineaufgaben geeignet. Wer klug ist und gleichzeitig faul, qualifiziert sich für die höchsten Führungsaufgaben, denn er bringt die geistige Klarheit und die Nervenstärke für schwere Entscheidungen mit. Hüten muss man sich vor dem, der dumm und fleißig ist; dem darf man keine Verantwortung übertragen, denn er wird immer nur Unheil anrichten.“

    • Das sollte man in der Bildungspolitik beachten...
      in der eigentlich Fleiss das ausschlaggebende Element geworden ist, was eine Menge Dummheit ganz nach oben gespült hat mit akademischen Meriten.

  32. linke moralische Spassbremsen und strategische Nullen
    Hallo Don Alphonso

    die neue linke moralinsaure Empörungsmasche klingt so ungeheuer spassbremsig. Ich frage mich, wer unter diesen Leuten etwas werden möchte. Da geht es ja im Kloster noch sinnenfreudiger zu!

    Ich bezweifle auch erheblich, dass sich die Leute an ihre rigiden Moralstandards halten können, zumal es sehr aufregend sein kann, gegen eben diese zu verstoßen. Irgendwann zerstören sie sich womöglich selbst?

    Wenn ich Ihre Beiträge richtig interpretiere, häufen sich im linken Moralmilieu die prekären Beschäftigungen. Wirtschaftlich sind diese Leute also nicht interessant. Worin sie aber ganz großartig sind: die Leute aus Gründen der Selbsterhaltung in das konservative Lager zu treiben und sich so selbst das Wasser abzugraben. Zuschüsse und Honorare werden so keine sprudeln, wie man z B am Abschneiden der SPD oder an den Verkaufszahlen der SZ sehen kann. Auch im Parlament sieht es schlecht aus und wird noch schlechter aussehen.

    Merken die das nicht oder ist den Wenigen, die dabei gut verdienen, ihr Fußvolk egal?

    Nachdenkliche Grüße von der

    Hessin

  33. Titel eingeben
    „Hollywoods Schauspieler mögen eine fragwürdige Vergangenheit nach heutigen Moralvorstellungen haben.“
    Das sind aber nicht speziell „heutige“ Moralvorstellungen, sondern solche, die bis in die sechziger Jahre im gesamten Westen selbstverständlich waren.

    • Wieso waren ?
      Danny wird heute noch hofiert und Polansky p***t auch keiner richtig ans Bein.

    • Bei Polanski ändert sich das wohl gerade.

    • Polanski
      Ich bin bemüht den nunmehr 40 Jahre andauernden Fall Polanski objektiv zu betrachten. Meiner persönlichen Wahrnehmung bietet sich dieses Bild:

      — Mit der der damals 13-jährigen nach Zuführung von Alkohol und Drogen beizuschlafen ist verwerflich und verdient Strafe.

      –Hätte die US-Justiz Strafrahmen die mit den europäischen Rechtsstaaten vergleichbar ist, und nicht diese sinnlosen 50 Jahre-Drohungen wäre der Fall längst erledigt und hätte nach Freiheitsstrafe, Vorzeitiger Entlassung mit Bewährung und Wiedergutmachung soweit möglich, Betätigung des Regisseurs fuer Opferschutz usw auch für das Mädchen einen würdigen Abschluss gefunden.

      — Die Frau sagt als über 50-Jährige heute, der Justiz- und Medienrummel hätten ihr mehr bleibenden Schaden zugefügt als die Vergewaltigung selber.

      Provozierende Frage am Schluss:
      Der so gnadenlose Justiz-Staat USA hat seit 1977 wie viele Kinder und Frauen durch Kollateral-Bomben-Drohnen verstümmelt, getötet und traumatisiert?
      Da war doch was im Irak, nach einer Bombenexplosion drangen die US-Soldaten in Häuser ein und massakrierten aus blinder Rache ein paar Dutzend Zivilisten.
      Der verantwortliche Offizier erhielt dafür eine Freiheitsstrafe zu Hause die am Schluss ein paar Monate Hausarrest war.

      Daran muss ich immer denken wenn ich von dem seit 40 Jahren auf der Flucht befindlichen Polanski höre. Diese 40 Jahre sind wohl mehr Sühne als mancher Vergewaltiger bei uns zu spüren bekommt.

  34. Wir sprechen nur über Symptome und Auswirkungen
    Aber wer befeuert das alles?

    Bevor Sie mit Schaum vor dem Mund oder sämtliche Synapsen überspringend reflexhaft reagieren, warten Sie mal einen Tag, denken Sie nach und informieren sich.

    Befeuert wird das ganze Chaos, die Auflösung aller Strukturen und Werte von den kabbalistischen Zionisten. Oder den zionistischen Kabbalisten.

    • Auf wen bezieht sich das?

    • Quatsch
      Dahinter steckt die Volksfront von Judäa.

    • Nein, dahinter stecken die Illuminaten
      Dieser Verein wurde siebzehnhundertschlagmichtot in Ingolstadt gegründet mit dem Ziel, die Welt zu beherrschen. Falls dem sein sollte… würden Sie
      jetzt bitte mal langsam damit anfangen, die Karre aus dem Dreck zu
      ziehen? Danke.

  35. Don Alphonso, Gesprächskultur, Don Quichotte, Sancho Pansa, 20. Juli und 17. Juni
    Auch in diesem Blog (und nicht nur wie im letzten thematisiert) geht es um „Gesprächskultur“. Um einen – hoffentlich nicht veralteten – bürgerlich-demokratischen Begriff von Öffentlichkeit.

    – Don Alphonso hält diesen wie ein idealtypischer „Altbundesrepublikaner“ hoch. In der Öffentlichkeit sind Sie damit ein Solitär.

    Sehr erhellend hier von den zusätzlich drohenden Gefährdungen der Öffentlichkeit zu lesen (und was in den USA los ist).

    Großartig einzelne Beiträge (Zuvielgesellschaft 01.40 Uhr, Tollhaus, über den Anleger-Kapitalisten und seiner „Dummheit“).

    Manchmal frage ich mich allerdings – auch um die FAZ und die Welt, nicht die Zeitung, sondern die allgemeine Umwelt, zu verstehen – ob wir hier nicht die Öffentlichkeit nur simulieren (vgl. Titel meines Beitrages)?

    Vielleicht ist die Ansicht des Linken (ich glaub diese Meinung ist von ihm) Georg Fülberth, das die Bundesrepublik nur eine Simulation von allen bürgerlichen Zuschreibungen (Staat, Nation …) sei und sie nichts weiter als eine arbeitende kapitalistische Wirtschafts-Zone (ohne diese Zuschreibungen) ist, ganz hilfreich zu Erfassung von Wirklichkeit.

    Zumindest zur Erfassung von Teilen der FAZ: Zastrow, Kaube….usw., den unterschiedlichen Extrapolationen von Gablers- Wirtschaftslexikon.

    Es geht aber auch um die Folgen, wenn „Öffentlichkeit“ nicht mehr pluralistisch (ach, Voltaire) ist.

    In Halle trägt der „Schwarze Block“ (und das können nicht nur die Rangen von Stegner, SPD, sein) die Lumpen der RAF in demonstrierenden Sprechchören auf: Kubitschek in den Kofferraum (vgl. Sezession, ein Prozent).

    Etliche dieser Jungs und Mädels wissen, was sie tun und was passieren kann. Das ist bei deren Reflexionen über die eigene Geschichte nun auch nachlesbar: https://www.jungewelt.de/artikel/320996.todessch%C3%BCsse-an-der-startbahn.html

    Kam mir gestern die Idee mit der Vorlage von Thomas Marx aus dem letzten Blog (Gesprächskultur), den Protokollen von Stalins Schauprozessen, im Theater von Sibylle Berg, der knieenden Antifantin vor dem Schwarzen Block, eine störende Vor-Lesung zu veranstalten…, so frage ich heute die Antifa-Analyse-Fraktion (Kellersohn), warum Götz Kubitschek inzwischen den Liberalismus verachtet.

    Hat das etwas mit der verkürzten Öffentlichkeit zu tun oder erkennt Kubitschek nicht das Großmachtstreben der hiesigen abgelebten Software-Fälscher-Großkonzerne (Diesel & Co), die unter den „Werten“ Angela Merkels gegen Trump und Putin Stellung beziehen. Wahnsinn (und das zum 3. x).
    Oh Brecht, oh Karthago.
    Laut Antifa ist es doch das, was die „Rechten“ wollen: Weltmacht.

    „68ig“ macht dafür geistig mobil (Ulrike Guerot usw. , die nun auch vor dem frz. Atomschirm für die „Werte“ knien).
    Als ob nicht ein flexibler Dr. Best gereicht hätte.

    Andererseits:
    Die Simulation von Staatsbürgerlichkeit – auch ohne Schlips und SUV – kann beim geistigen Überleben helfen.

    Man nennt es 20. Juli und 17.Juni.

    Mit Don Alphonso bleibt man – auch mit den US-Medien-Reportagen – zumindest wach.

    • Ich tue, was ich kann – und hoffe, dass es reicht. Ich glaube einfach nicht. dass sich die Realitätskonstruktion von Zeit und SZ durchsetzt.

    • Nachtrag zu Oh Brecht. Oh Karthago.
      Oh Landpomeranze. Oh Brecht. Oh Karthago.

    • Ganz sicher setzt sich das nicht durch
      Ganz sicher setzt sich das Meinungsklima von Zeit und SZ nicht durch. Da muss man nur mal die Kommentare im Zeit-Forum durchlesen. Und wissen, dass das Zeit-Forum sicher nicht liberal und großzügig moderiert wird. Die haben anscheinend keine Jubelkommentare mehr, die müssen dann halt andere freischalten. Bedenklich ist, dass die Reaktion auf die hysterische Identitätspolitik sachlogisch eine rechte Reaktion sein muss. Wenn kulturelle Aneignung vorwerfbar wird, dann ist das ganze Konzept, dass es nicht nur Gruppenidentitäten sind, die den Menschen determinieren, am Ende. Die gesamte Kulturgeschichte ist die Geschichte von Aneignung und Veredelung. Wer das aufheben will, kann gleich in die völkische Stammeswelt zurückkehren und die Moderne vergessen. Das ist unverschämtester Tribalismus, nichts weiter. Wie kann man nur glauben, dieses entsetzliche Spiel besser zu beherrschen als die Rassisten oder Islamisten?

    • Ich wundere mich immer, warum die Leute das bei der Zeit überhaupt lesen.

    • Interessant
      „Vielleicht ist die Ansicht des Linken (ich glaub diese Meinung ist von ihm) Georg Fülberth, das die Bundesrepublik nur eine Simulation von allen bürgerlichen Zuschreibungen (Staat, Nation …) sei und sie nichts weiter als eine arbeitende kapitalistische Wirtschafts-Zone (ohne diese Zuschreibungen) ist, ganz hilfreich zu Erfassung von Wirklichkeit.“

      Da sind wir ja wieder bei der Meinung von Frau Özogus
      „Eine spezifisch deutsche Kultur sei „jenseits der Sprache, schlicht nicht identifizierbar““…

      In zeit.de schaue ich nur noch sehr gelegentlich, allein um mich zu gruseln.

    • es gibt halt,
      und das schon länger, eine Vielzahl von Kulturen innerhalb der bundesdeutschen Landesgrenzen und auch darüber hinaus, wenn man genauer hin schaut gibt es da so viel Trennendes wie Gemeinsames.
      Sonderbar dass da welche Tümler die Öffentlich-rechtlichen Medienanstalten abschaffen wollen die doch das meiste zur Planirung der genannten Unterschiede beitragen.

  36. Wie wäre es mit grossflächigem Ignorieren?
    Ich äussere jetzt mal die vielleicht nicht so gewagte Vermutung, dass weit über 50 Prozent der Klicks auf Artikel, die sich mit Cultural Appopriation, Critical Whiteness und anderen fragwürdigen Konzepten befassen, eigentlich von (zurecht) empörten Gegnern der Snowflake-Weltanschauung kommen. Vor dem Aufkommen des Internets hätten solche abstrusen Konzepte nie den Weg an eine breitere Öffentlichkeit gefunden. Nun aber wird jeder bizarre Artikel durch instantanes Gegenfeuer auf Seiten von Don Alphonso bis Breitbart, was natürlich immer auch ein Verlinken beinhaltet, mit Klickzahlen belohnt, die a priori in keinem Verhältnis zur tatsächlichen gesellschaftlichen Relevanz und Akzeptanz stehen. Im real life habe ich noch keine einzige Person getroffen, die auch nur ansatzweise irgendetwas in dieser Richtung geäussert hätte (gut, ich wohne auch nicht in Berlin). Trotzdem verbringe ich (ehrliche Selbstkritik) teilweise ein bis zwei Stunden am Tag damit, mich durch die neuesten Auswüchse der Identity-Politik zu klicken, was kurzfristig meinem Blutdruck nicht gut tut und mittelfristig mein Weltbild starken Verzerrungen unterwirft. Quasi eine umgekehrte Filterblase. Ich plädiere daher für einen weltweiten SJW-Ignorance-Month! Die einbrechenden Klickzahlen würden dem Phänomen recht schnell die eh schon wackelige ökonomische Grundlage entziehen.

    • Das Ersetzen von Reportern durch Ideologen finde ich nicht wirklich ignorierbar.

    • nicht ganz falsch
      Da ist aber was dran. Das Gleiche habe ich früher beobachtet mit marginalen Israelkritikern, die durch Broder et al. erst einem breiteren Publikum bekannt wurden.

      Ich persönlich würde diese Protagonistinnen nicht kennen, AntiFa-Aufmunterin Sibylle natürlich schon wegen ihrer Kolumne.
      Auch Hengameh sonstwas mag das Kartoffelpüree nur anrühren, um bekannt zu werden.

    • Ignorieren? Ganz falsch.
      Diese extremistischen Auswüchse ignorieren – das liegt nahe, weil sie die eigene Intelligenz beleidigen und einen nur aufregen. Aber dann kommt der nächste Wahlsieg eines Schröder/Kretsche oder von sonst einem, der „nicht alles anders, aber vieles besser machen“ will, und im Huckpack kommen diese Ideologen mit an die Macht und setzen still und schnell ihre Vorstellungen um. Das hatten wir schon, das kennen wir, wie kann man sich also zurücklehnen und sagen, „lass die doch vor sich hinspinnen“? Da gibt man sich souverän, handelt aber fahrlässig.

    • klassischer pro und kontra
      „Ignorieren? Ganz falsch.“

      Auch wieder wahr. Man muss sich einfach darauf verlassen, dass es noch genug Leute mit gesundem Menschenverstand gibt, die dann doch besser bedient sind, wenn sie von solchen Leuten Kenntnis haben.

      Nur habe ich mich oft gefragt, ob die CDU noch genug von solchem hat. An sich müssten die Verhandlungen mit Grün abgebrochen werden. Minderheitskabinett mit FDP wäre einen Versuch wert.
      Merkel und ihre Getreuen laufen für mich unter dem Motto: Macht macht dumm oder blind. An sich sollten nach zwei Legislaturperioden die Karten neu gemischt werden, wie in den USA.

      Auf jeden Fall sehr aufmerksam, der Don.

  37. Notwendig
    Lieber DA,

    auf diese Auswüchse aufmerksam zu machen ist notwendig! Vielen Dank, dass Sie sich das antun. Ihr Artikel über Proust und Radek war, meiner Meinung nach, mit das Beste was ich von Ihnen bis heute gelesen habe.

    Ich weiß nicht, ob Sie es bereits kennen, aber Michael Fleischhacker versucht mit „Addendum.org“ und dem Motto „Quo Vadis Veritas“ einen Gegenentwurf. Da wird wöchentlich im Rahmen eines Projektes ein zeitaktuelles Thema abgehandelt und von verschiedenen Seiten Beleuchtet.

    Anm:Ich habe mit denen absolut gar keine wie immer geartete Verbindung, bin nur froh, dass es soetwas gibt.

    Beste Grüße aus dem westl. Salzkammergut

  38. Passen sie auf sich auf
    Das Interesse am Sexualleben von Vegetariern steigt.
    Es werden Leerstellen entdeckt.
    So und anders oder dicht daneben, eine Schlägerzeile ist es wert.

    • Eine Bekannte in einem Staatsfunk wure schon gefragt, ob sie „was“ weiss.

      Problem: Journalistinnen sind nicht mein Beuteschema.

    • Beute
      Wir lernen: lege einer Jounalistin nie die Hand aufs Knie, zwar gehört das Knie auch nicht auf die Hand, aber Journalistinnen waren vor 30 Jahren bei bleibender Erinnerung alle sehr wehrlos.
      Uschi Glas lehrt uns, dass Zungenküsse im Film nur gespielt sind. Es wurde Zeit, dass das nach 40 Jahren bei bleibender Erinnerung mal gesagt wird.
      Wie werden sie gegeben? Dicht daneben.
      Eben.

  39. Das Patriarchat des alten, weißen, heterosexuellen Mannes rührt
    vermutlich ausschließlich vom Versagen aller anderen Varianten her. Einfach 30, 40 Jahre am Stück sich belastbar zu Wahrheit und Arbeit halten, und unbeirrbar daran festzuhalten, reicht dafür anscheinend schon aus. Wenn am Ende einer noch steht, weil alle anderen umgefallen sind, ist das natürlich auch eine große Frechheit von herausragender sozialer Exklusivität. Und alle haben es schon früh kommen sehen – also vor allem hinterher.

    Und vor allem ‚hinterher‘ hat dann auch noch besonders viele und differenzierbare Aspekte. Also z.b. im Verhältnis zu vorher oder so den eigenen, ’selbstgestalteten‘, Erwägungen. Für die Vorübergehenden.

    Ist die Menopause erst einmal, da gelingt die Bindung an ein ‚Alphamännchen‘ häufig schlechter. Also die Bindung des Alphamännchens durch Einfangen. Und selbstverständlich ist das alles nicht wahr sondern eine Frechheit und hochgradig gelogen, und so etwas wurde auch noch nie gesucht oder versucht. Sozial starke Männer mit Geld sind hässlich.

    Und Wahrheit ist schon einmal nicht die Lüge der anderen. Aber die Türme stehen trotzdem.

  40. Knieschmerzen und das mediale Matriarchat als wahre Regierung
    Ich verstehe nicht, warum viele meinen, das Ganze sei ein abseitiges US-Problem. Solche Leute regieren uns mittlerweile. Hier und jetzt. Sie nehmen eine Bastion nach der anderen. In US nun eben gerade Hollywood.

    Vor zwei Tagen trat der britische Verteidigungsminister zurück, weil er vor 15 Jahren bei einem Essen einer Journalistin ans Knie gefasst hat. Die Betroffene erklärt dazu: „Dieser ‚Vorfall‘ passierte 2002. Niemand war im entferntesten verärgert oder angegriffen. Mein Knie ist noch intakt.“
    Dennoch war es das für den Minister. Und das, während die Konservativen „regieren“.

    Das zeigt: Die Medien setzen die Agenda. Sie sind die eigentliche Regierung, nicht nur falsch berichtende Lückenpresse und folgsame Staatssender. Die meisten politischen Fehlentscheidungen auch hierzulande samt der Flüchtlingskrise wurden und werden aus Erwägungen des „Medienechos“ getroffen.

    Was nur die Spitze des Eisbergs ist, sind doch Regierung und Medienmächtige persönlich eng verbunden, Merkel, Mohn und Springer ein Kaffeekränzchen und kein Tag vergeht mehr ohne eine Meldung über eine weitere manipulative Studie ihrer Bertelsmann-Stiftung.

    Wie es aussieht, wenn die großen Medien und Politik nicht symbiotisch agieren, zeigt Trump. Seine eigentliche Bedeutung ist, dass er indirekt die Macht der Mainstream-Medien aufzeigte, indem er sie durchbrach, auch mit Hilfe alternativer Medien, die es in dem Umfang hier noch kaum gibt. Leider stellt er sich nach gewonnenem Gefecht in der weiteren Schlacht recht dumm an.

    Wenn Don schreibt, dass Medien- und Stiftungsjobs als Versorgungsstationen für ansonsten „Unfähige“ dienen, dann muss man dazudenken, dass das weit überwiegend Frauen sind. Das gilt auch für die Sozialberufe, die von der Krise profitieren.

    Das Medienthema ist ein Machtthema ist ein Geschlechterthema.

    Männer studier(t)en mehrheitlich MINT und glaub(t)en, sie würden die Welt damit beherrschen, da Frauen ja mehrheitlich nur Zeug wie Sozialwissenschaften studieren um dann ebenso mehrheitlich Lehrerin, Sozialarbeiterin oder Journalistin zu werden.

    Tja, und diese Damen haben es geschafft, dass sie die Herren nun an ihren empfindlicheren Teilen greifen, sie in die zweite Reihe schieben und selbst aus Instituten, Sozialverbänden, Stiftungen und Redaktionen die Agenda setzen.

    Die ihnen letztlich zur Versorgung dient. Ja, eine Redakteurin bei Bento verdient wenig und hat unschöne Arbeitsbedingungen. Aber sie muss nicht unter die Brücke und hat einiges Sozialprestige in ihrem Umfeld. Und sie hat ein wenig Macht. Nicht der Ingenieur schafft gerade das Auto mit Verbrennungsmotor ab. Das macht die Bento-Redakteurin.

    Wer auf der nationalen Spitzenebene von Slomka und Co. angekommen ist, verdient gut sechsstellig, Intendanten verdienen mehr als die Kanzlerin. Wer selbst produziert, verdient Millionen.

    Natürlich lacht der DAX-Vorstand, Mittelstandsfirmeninhaber oder Wirtschaftsanwalt über ÖR/Presse-Spitzeneinkommen. Aber für Abgänger weicher Studiengänge ist das sehr viel und die Macht kommt dazu.

    Rein zahlenmäßig sind lt. statistischem Bundesamt zwar nur 39% der Journalisten Frauen, was aber in keinem Verhältnis zum Frauenanteil in journalismusrelevanten Studiengängen steht und die wichtige Ebene der Freien ausklammert. Zudem machen nicht nur Journalisten im engeren Sinne sondern auch Pressesprecher, Medienreferenten, Kommunikationsbeauftragte etc. Meinung. Interessant ist auch, dass Medien desto linker sie sind einen umso höheren Frauenanteil auf der Führungsebene haben (z.B. Zeit 38% vs. FAZ 14%).

    Hier einmal die Schlaglichter, die Don wirft, zu einem Ganzen zusammenzufügen, nämlich wie die Frauen durch die Medien an die Macht gekommen sind, das wäre mal interessant. Wie genau wirken Merkel, Mohn, Springer, ÖR, Presse/Online bis runter zu Bento zusammen? Was gibt es an Absprachen, was ist Eigendynamik, wer bremst, wer treibt an?

    Zu jedem erfolgreichen Putsch gehört es, die Schlüsselstellen der Medien zu besetzen und auch auf der operativen Ebene die Kommunikation in die Hand zu bekommen. Die „unfähigen“ Frauen haben das erkannt, und sie sind sehr erfolgreich dabei.

    Da kann der gutverdienende MINTler nur staunen, wird zum nützlichen Steuergeldbeschaffer degradiert und kann sich glücklich schätzen, wenn sein Industriezweig nicht ideologisch entsorgt wird.

    Willkommen im Matriarchat unter Führung der großen Mütter und ihrer willigen Helferinnen bei Bento & Co.!

    Zentrale Fragen bleiben offen: Gibt es vielleicht ein rationales, staatsräsonales Kalkül hinter der Politik der Medienmütter – oder werden wir wirklich Opfer einer gefühligen und zugleich militanten weiblichen Fürsorgemacht, die das andere, technisch-technokratische Geschlecht in die Schranken weisen will, selbst auf Kosten des Untergangs der westlichen Zivilisation als solcher? Oder ist genau das das Kalkül?

    Ist der Don nur noch ein schwaches Echo aus der guten alten Zeit? Und Trump das retardierende Moment vor dem bitteren Ende? Oder gibt es noch eine Chance?

    • Fairerweise muss man über den Fall in GB sagen. dass das Knie bei dem Skandal nicht alles ist.

    • Es wird mit zweierlei Maß gemessen
      Fairerweise muss man andererseits sagen, dass das Knie und alles aber noch nicht so schlimm ist wie Rotherham, wo es mit der Verurteilung alles etwas zäher ist, worauf gestern Broder hinwies. Nichtkartofeln und Nichtfishandchips werden mit Samthandschuhen angefasst und die Augen jahrelang weggedreht. Silvester 2015 sollte zunächst vertuscht werden.

      Daraus kann man heimlichen Rassismus ableiten, denn wenn die Döner und Falafel einen Wildenbonus bekommen, sieht das doch danach aus.
      Denn sie wissen nicht, was sie tun, oder so was.

    • Fairerweise ...
      …muß man sagen, daß es nicht nur um Sex geht. So ist es seit neuestem in Deutschland verboten, Kritik an Religionen zu üben. Tut man es trotzdem, ist man ganz schnell ein „Rassist“ und man verschiedene Staatsämter nicht mehr ausüben.

      Vielleicht könnte man ja mal in den Biografien diverser aktueller Politiker aus der linken und grünen Ecke recherchieren, wie die es früher so mit der Religion hielten. Könnte man wohl einige „Rassisten“ entdecken.

      Was kommt als nächstes? Die Methoden erinnern immer mehr an Maos Kulturrevolution.

    • Sie können ja mal Gaddafi undGrüne googeln… im Ernst, die deutsche Linke hatte stets beste Beziehungen zu gewissen Gruppen in Nordafrika und Nahost.

    • Kniefall und tiefere Stürze
      Ja, ich habe zwar nicht die Abgründe, die sich hinter dem „Kniefall“ eventuell verbergen und vermutlich in britischen Medien erörtert werden, studieren können (die Agentur-Meldungen bezogen sich ja nur auf’s Knie), aber natürlich kann es sein, dass da mehr ist und das Knie mehr Anlass als Grund war. Vielleicht trat der Minister früh zurück, um aus dem Amt zu sein, bevor mehr rauskommt.

      Jedoch hat es so, wie es an die Öffentlichkeit kommuniziert wurde, etwas Groteskes und zeigt so überzeichnet gut auf, wohin es geht.

      Übergriffigkeiten von Machtinhabern jeglicher Art zu problematisieren, um sie künftig zu verhindern, ist ja durchaus richtig. Durch Übertreibungen in der Lautstärke wird letztlich auch erzogen, schreie laut, werde weit gehört. Auch die Masse macht’s.

      Die Strategie, jene Wege, die man hat, zu nutzen, um Macht und gutes Einkommen zu erhalten, kann man gleichfalls schlecht kritisieren. Bei Frauen mit sozialwissenschaftlicher Ausbildung sind das nun einmal Medien, Politik, Soziales.

      Problematisch jedoch ist, wenn unvermeidliche Übertreibungen nicht Randerscheinungen bleiben, sondern das Ganze einen so übertriebenen Schwung erhält, dass es die Gesellschaft nachhaltig schädigt und ihre Grundfesten gefährdet:

      – wenn weiblich gefühlige Gesinnungsethik statt männlich technokratischer Verantwortungsethik eine kulturell wie wirtschaftlich hochproblematische Flüchtlingspolitik hervorbringt
      – wenn wirtschafts- und umweltpolitische Fehlentscheidungen größter Tragweite nach dem gleichen Prinzip fallen (verfrühter Atomausstieg und mißlingende Energiewende, verfrühter Abgesang auf Verbrennungsmotoren samt nicht überzeugendem E-Auto-Hype, Wärmedämmungswahnsinn …)
      – wenn analog weiblich geprägte Medien dies fordern und fördern statt hart zu kritisieren und Alternativen früh zu diskutieren
      – wenn Bildungspolitik mit mütterlicher Nachsicht statt väterlichem Leistungsanspruch eine Generation schlecht Gebildeter erzeugt
      – wenn von weiblichen Prioritäten wie Gemeinschaftsseligkeit und Fürsorglichkeit statt von männlichem Wettbewerbssinn und Eigenverantwortung geprägt die EU mehr und mehr zu einem übergroßen und überreglementierten Monstrum auswuchert
      – wenn bei all dem wegen fehlender verantwortungethischer Weitsicht die negativen Nebenwirkungen erst nicht gesehen und dann verdrängt werden
      – wenn Gleichberechtigung nicht an der Basis gefördert wird (Mädchen MINT studieren), sondern an der Spitze erzwungen werden soll (unsinnige Quoten, AGG) oder zu Hetze gegen das andere Geschlecht führt
      – wenn darüber die Gesellschaft politisch auseinanderdriftet und man mit politischem und medialem Zickenterror statt mit männlicher Ursachenanalyse reagiert


      Dann wünsche ich mir, dass ein paar mehr gute Männer Kultur- und Sozialwissenschaften studiert hätten wie der Don, um den mittlerweile weit über das Ziel hinausschießenden Damen und ihren verwirrten männlichen Helfershelfern Einhalt zu gebieten.

      (Wer in den obigen Geschlechterzuordnungen Stereotypen sieht, die nicht durchweg richtig und wenn nur kulturell bedingt vorhanden seien, dem sei gesagt, dass die weiblichen Vertreter in Politik und Medien gerade viel dafür tun, eben diese Stereotypen zu verfestigen, anstatt sie sinnvollerweise selbst aufzubrechen. Sollten sie dies einmal tun, korrigiere ich mich gerne.)

    • Grandioser Kommentar
      vor allem die Zahlen. Dazu würden sich weitere empirische Nachforschungen lohnen. Ich vermute es ergäbe eine Bestätigung für die These „Konformismus ist weiblich“. Die Ausnahmen können stolz sein, sie verdienen großen Respekt.

    • Männer wollen nicht sinnlos quatschen, auch nicht gegen Bares
      Ach wissen Sie, Robert Treschow, wenn ein Mann Soziologie studiert, sieht man doch sofort, dass er nicht brillant in der Schule war. Da macht er dann lieber eine Handwerksausbildung dual. Damit verdient er später was und muss sich nicht so oft mit Alis Unwilligkeit befassen.

      Soziologie und Lehramt wollen vermutlich in Zukunft immer weniger Abiturienten machen und vermutlich auch weniger Abiturientinnen. Ich finde sowieso, dass in bestimmten Gebieten eine Quote für Muslime gar nicht verkehrt wäre. Womit befassen sich denn Soziologen, so sie nicht forschen, heute hauptsächlich? Welche Klienten haben sie? Man muss mal gucken, wie manche da aufgerieben werden. Ich sage nur Kirsten Heisig, aber die war Richterin.

      Letztlich kommt in allen Ländern der Rechtsruck, weil er gebraucht wird. Die Medien sollten nicht zetern, sondern fordern, dass man neue Konzepte erarbeitet, sonst haben wir hier in 50 Jahren als Regierungschefs Saddams und Ghaddafis und zwar nicht nur wegen gewisser Auslegungen von Religionen, sondern wegen Clanstrukturen. Und Militärdiktaturen. Wenn Politik und Medien gar nicht reagieren, kann das die zwangsläufige Folge sein.

      An sich brauchen wir konsequente Richter, abgesessene Strafen, Ausweisungen ohne Verzögerungen, e-Fußketten an Terrorverdächtigen. Das ist nicht mehr so schön lieb-eral, aber das passt auch nicht mehr, wenn man dafür Clanwirtschaften und potentielle Saddams bekommt.

    • Totschlagbegriffe,
      Wie sie das Volksmaul oftmals gedankenlos gebraucht,sind mir immer
      schon ein Gräuel gewesen. Werden sie doch vor allem von jenen gebraucht,
      die beim befahren des Nordmeers nur die Eisbergspitzen sehen und
      denken das wäre alles. Sich keinen Begriff machen können von der
      Enormität des Eiskollosses. Dem entspricht ihr verkürztes Vokabular.

      Trotzdem fällt mir, bei aller differenzierten Betrachtung, zu dem, was in
      unserem Lande abgeht, nur noch das Wort Weiberwirtschaft ein.
      Was die kommandierende Oberkartoffel in B anrichtet erinnert mich
      an Vorgänge, die ich als Kind auf dem Dorf erleben musste.

      ES gab da bejammernswerte Hofstellen wo entweder die Männer im Krieg
      geblieben oder zu alt oder gestorben waren und wo völlig überlasteten
      Frauen die ganze Arbeit aufgebürdet war. Selbst die kriegsverpflichteten
      Franzosen, Polen, Weissrussen, Italiener und Ukrainer waren wieder
      nachhause gegangen und die Anwesen verkamen.
      Die Frauen, chronisch übermüdet, verloren im alltäglichen Vielerlei die
      Übersicht und hatten grosse Probleme beim Prioritätensetzen.
      So ein traditioneller Bauernhof forderte an vielen Fronten gleichzeitig
      und die Kinder kamen noch hinzu.

      Das langsame und quälende Verkommen dieser kurz zuvor noch blühenden
      Bauernhöfe hiess allgemein, geflüstert zwar, Weiberwirtschaft.

      Das erinnert mich, fast zu Tränen, an das was in unseren Tagen in diesem
      unseren Lande Realität ist.

  41. Dringend nötige Säuberungen....
    Es ist eine Sache das Unvermögen eines Präsidenten Trump anzuprangern,aber die eigenen fehlende Integrität dabei zu übersehen, die ihn erst an die Macht gebracht hat.
    Ein Trend der weltweit in der westlichen Welt zu Recht in Gang gekommen ist.
    Leider lässt sich nicht absehen, ob daraus am Ende etwas Gutes entstehen kann, weil nicht sicher ist, ob der [BITTE. NICHT. SO. Don] der einen Seite die der anderen Neutralisieren kann.
    Das wäre jedenfalls das beste Ergebnis und würde dne Weg für Neues frei machen.
    Es steht aber zu befürchten, das stattdessen nur die Hemmschwellen noch weiter sinken und eine Klima von Hexenjagden entsteht, das am ende mehr Opfer fordert, als Täter zur Rechenschaft gezogen werden.
    Vermeidbar war und ist das Ganze nicht, weil die,die es hätten verhindern können,viel zu lange darüber hinweggesehen haben und damit das Vertrauen der Massen verloren.
    Es geht hier nicht nur um Sex, der ist nur das sichtbare Symptom für den masslosen Kontrollverlust und Selbstüberschätzung in allen Bereichen von zu Vielen und ohne bisher zur Rechenschaft gezogen zu werden.

  42. " ...deren Begabung einfach nicht ausreicht..."
    So ist es, Don.

    Vielleicht sollte man noch ergänzen,

    … um etwas Sinnvolles und Verantwortungsvolles im Leben anzustellen.

    Ich verkneife mir den Zusatz,

    …für oder im Sinne der (deutschen) Gesellschaft.

    Für die Pathetiker südlich der Main-Linie (z.B. Herrn Moser Otto),

    …und das deutsche Vaterland.

    Dieses Personal und deren Anhang sieht dieses Land als eine Art Selbstbedienungsladen und klopft sich freudig auf die Schultern.

    Bezahlen tun die anderen.

    Good Night Old Germany. Auch mal pathetisch.

    • Sie haben vielleicht Recht,...
      ich bin mir aber nicht sicher ob ich sie richtig verstanden habe, aber ich nehme an sie meinen die AfD.
      Wenn das so ist liegt die Tragik der Sache darin, das es wohl ohne den Erfolg dieser Partei noch fruchtloser wäre anzumerken was hier Thema ist.
      Das Problem war ja gerade, das sich niemand der Kritisierten bemüßigt fühlte sich den Schuh anzuziehen, im Grunde sogar bis heute nicht.
      Denn die Kritiker sind ja alle nur inkompentete Unzufriedene, Nörgler,Besserwisser und neuerdings eben Nazis. wenn sonst halt nichts mehr wirkt.
      Wenn ich schon höre, es müsse besser erklärt werden, oder wir fordern…
      Man die sind im Amt, die sind nicht da zum Fordern, zum erklären wie sie es nicht tun, sondern nur dafür da es zu tun! Oder zu gehn!

  43. Titel eingeben
    „… Sie nehmen eine Bastion nach der anderen. In US nun eben gerade Hollywood.“ – Richtige Beobachtung. Aber was passiert anschließend mit diesen eingenommenen Bastionen? Sie werden von innen heraus gesprengt, zersetzt, in ihrer früheren (auch ökonomischen) Bedeutung nivelliert.

    Was die übermächtigen Groß-Medien betrifft, zeigt sich auch da (siehe „Frankfurter Erklärung“, die als Suchbegriff benutzt, übrigens einen weiteren Knieschuß zutage fördert), daß die sich (dank alternativen Angeboten) stetig verkleinernde Marktnische schon zu internen Kämpfen um parallel dazu kleiner werdende Kuchenkrümel führt.

    Auf Ihre Frage , ob wir (die Vernünftigen) noch eine Chance haben: Wir haben keine also nutzen wir sie!
    Genderisten, Globalisten und „Antifa“-Krawall_X schießen sich in immer kürzeren Folgen selbst in´s Knie, liefern ihren Gegnern so freiwillig immer mehr Chancen, die nur eingesammelt zu werden brauchen.

    • @白左
      Dem Guten ein Pilzgericht kochen ?

      Beste Grüße aus der Haupstadt

    • So, wie man Peter Pilz eingekocht hat?
      Ich habe in der Hinsicht nichts mitbekommen, und würde das auch nicht machen wollen.

      https://www.nz z.ch/international/die-debatte-um-sexuelle-belaestigung-fordert-konsequenzen-in-oesterreich-ld.1326292

  44. @Don Alphonso schrieb am 3. November 2017 um 09:14 Uhr für meine
    Begriffe ellenlange Antwort.
    .
    „Schauen Sie, wenn es hier zu weit geht und sich jemand aufregt – und das hatte ich schon ein paar Mal, es gibt regelrechte Stalker, die hier viel mitlesen und nur darauf warten – dann bekomme ich den Ärger. Es geht hier so lange gut, ich kann es hier so lange laufen lassen, solange sich alle am Riemen reissen. Daher melde ich mich manchmal.
    Ich schütze Sie damit vor den Leuten, die zu den Herausgebern oder zur Polizei rennen. Hatten wir hier leider alles schon. Ich bitte also um Verständnis..“
    .
    Haben Sie, versprochen. Aber „….zur Polizei oder Herausgeber“ rennen. Hi,hi, die Gefahr scheint doch sehr gering, nachdem die linksradikalen Aufrufe zur „Handarbeit“ vollkommen spurlos an Herrn Maas vorüber gingen.

    • Stalker überall - kleiner Nachtrag
      @ DdH

      Es kommt immer drauf an, wer es/was macht. Das ist der Unterschied.

    • Also, lieber DdH, ich persönlich liebe ja Ihren Humor mit den ganzen inkorrekten Witzen,
      aber Sie unterstellen, dass beim zur-Polizei-rennen mit gleichem Maß gemessen würde, und da sollten Sie m.E. nicht zu sicher sein. Wenn zwei das gleiche machen, ist es noch lange nicht dasselbe – hierbei schon gar nicht.

      Und was glauben Sie denn, wie groß die Champagnerflasche wäre, die in der Kahane-Stiftung aufgemacht würde, wenn man sich da den ausgestopften Kopf vom Don (i.e. der Kunstfigur) ins Jagdzimmer hängen könnte (oder wie drückt man so etwas politisch korrekt aus)? Ich würde fast wetten, das wäre Anetta eine Nebukadnezar wert (oder vielleicht eher das Kaufpreisequivalent in Rotkäppchen, aus Gründen).

      Spätestens seit der Sache mit dem Agentin-Pranger ist das für die da drüben doch zutiefst persönlich. Stellen Sie sich doch bitte mal den armen Herrn Kemper vor, der allem Anschein nach monatelang an der Datenbank rumgeschraubt hat, und dann liest das keiner. Hätte er stattdessen die Zeit in seine Diss gesteckt, wäre das kaum anders, aber möglicherweise hätte er dann den Titel (oder hat er den mittlerweile?).

      So jemand zieht doch jetzt ganz sicher mit ordentlich Wut im Bauch umher und schaut, wo er dem Don ein Bein stellen kann (Herr Kemper, wenn Sie hier gerade mitlesen, könnten Sie das vielleicht kurz bestätigen? Danke !)

      Also, vertrauen wir darauf, dass der Don die Grenzen des zulässigen Abschätzen kann, und überschreiten wir sie nur ab und zu (wie heißt es so schön: lieber einen guten Freund verloren als einen guten Witz nicht gemacht…).

    • Momentan versuchen die dem Nernehmen nach, David Berger kleinzujustizieren. Er nimmt auch Spenden an, und ich gehe gleich zur Bank.

    • Ich habe schon mehrmals für jemanden gekocht, der letztens auf einem Seminar bei der AA-Stiftung war, und ich weiß nicht, wie ich damit umgehen soll.

      Es ist ein wirklich netter Mensch, aber vollkommen im Sinne von PoC, hatespeech und so weiter durchideologisiert und auf dem Sprungbrett einer öffentlich finanzierten Bilderbuchkarriere.

    • Das sagt alles über die Zustände in Deutschland!
      Ein Kommentator wird vor Gericht gezerrt, die Meinungsfreiheit der wahren, der Linken, Meinung untergeordnet und gleichzeitig können Invasoren in Essen,Hamburg, etc.Köln 2015 und 2016, „nachspielen“.
      Bei den s.g. Nazis in Heidenau und Bautzen ist dasselbe, schwerer Landfriedensbruch, mit Haftstrafen über 3 Jahren.
      In Essen gab es Platzverweise, einfach lächerlich, aber politisch gewollt.
      Kontrollverlust, auch wenn die FAZ über Schwerin voll des Lobes ist.
      Das war ein Einzelner.
      Da sie zumeist in Gruppen agieren, hat der „Rechts“Staat dann keine Chance.
      Der Hausherr hat Recht, wie so oft, kommt der Ami-Schmutz zu uns, da das dort ja toll ist, ausser böse weisse Trumpisten.
      @ottomoser-wieder eine sehr spitze Feder an der Tastatur

    • Sie wissen in Sachen Gericht noch längst nicht alles.

    • Sie, werter Don Alphonso
      kennen aber viele der Namen, die gerichtlich gegen wie Sie oder David Berger oder andere vorgehen.

      Gut so, sehr gut so.

      Und da ich Ihr hervorragendes Gedächtnis schätze und Ihr bisweilend überraschendes Hervorkramen aus dem Gedächtnis des Unvergessenen, bin ich sicher, Sie werden auch das offenbaren und auf Ihre Weise solche entblößen, die es verdienen.

      Diese Versuche, Menschen anderer Meinung mundtot zu machen, sind einfach nur widerlich.

      Und es ist verstörend, dass dieses Thema in der „großen“ Politik nicht angegangen wird.

    • Das wäre mal einen Artikel wert
      wen die AAS mit Staatsgeldern per Abmahung versucht, finanziell zu ruinieren und damit zu machen. Ein weiteres Opfer ist z.B. das Morgengagazin. Deren sarkastische Beiträge zum aktuellen Tagesgeschehen fand ich immer sehr treffend, ohne gleich in wüste Beschimpfungen auszuufern wie anderswo. Das hier z.B.

      http://www.morgengagazin.de/politik/heiko-maas-wird-ehrenbuerger-von-pjoengjang/

      Nun haben die Schergen Pjöngjangs, Verzeihung, Berlins natürlich, in Form der AAS daselbst zugeschlagen. Jedenfalls schrieb mir das einer der Macher auf meine Frage, warum einige der wirklich guten Beiträge plötzlich verschwunden waren (es war nicht der alleinige Grund, muß man allerdings sagen).

      Trotzdem wäre es eine Recherche Wert, wo die AAS sonst noch aktiv ist und wie sie dabei vorgeht. Eine staatlich finanzierte Stiftung, die wie im Fall Berger mittels Abmahnungsklage aufgrund kleiner Nachlässigkeiten Regierungskritiker mundtot macht, ist schon ein mittlerer Skandal.

    • Wir sind an dem Thema schon aus Eigeninteresse dran.

    • Berichtigung
      Ich habe gerade nochmal in die Email geschaut. Der Mensch vom Morgengagazin schrieb mir damals, sie hätten gerade Post von Correctiv, nicht von der AAS. Beide Organisationen sind aber sicher eine gemeinsame Recherche bez. dieses Aspektes wert.

    • @Thomas Cgn: Wie man kritische Stimmen im Netz abwürgt!
      Philosophia-Perennis, 4. 8. 2017
      Es gibt inzwischen drei Stufen des Ausschaltens von Publizisten, die den Mächtigen in diesem Land gefährlich werden könnten:

      1.) Druck über die sozialen Netzwerke (Sperren, Profillöschungen, Shitstroms)
      2.) Juristisches Klagen bis der Betroffene finanziell ruiniert oder mürbe geworden ist.
      3.) Drohungen gegen Partner, Kinder und andere Familienmitglieder.

      Spätestens bei Stufe 3 geben diejenigen, die man mundtot machen möchte auf.

    • Herr Bernhardt
      Ich habe als Student gegen destruktive Kulte gekämpft.

      Damals waren diese Dinge schon so, wenn natürlich auch teilweise in anderer Form, siehe Entwicklung sozialer Medien.

      Einige haben sich zurück gezogen, andere nicht.

      Deshalb ist es ja so wichtig, dass z.B. Don Alphonso sein reichhaltiges Gedächtnis nutzt und seine Recherchefähigkeiten, um solchem fürchterlichem Treiben Einhalt zu gebieten.

  45. @Willem Hold
    „…„lass die doch vor sich hinspinnen“? Da gibt man sich souverän, handelt aber fahrlässig.“ – Ganz genau: Es ist immer wichtig, seine Feinde zu kennen um ihren Plänen rechtzeitig etwas entgegensetzen zu können.

    @E. Gast:
    “ Dieses Personal und deren Anhang sieht dieses Land als eine Art Selbstbedienungsladen und klopft sich freudig auf die Schultern. “

    – Ja, wer (z. B. als verzogenes Wohlstands-Einzelkind) nie gelernt hat, in größeren Zusammenhängen zu denken, eigen- und mitverantwortlich zu handeln oder auch nur die wichtigsten Lebensgrundlagen kennen lernen konnte, der denkt z. B. nicht darüber nach, daß jemand wie z. B. Herr Soros ganz bestimmt nicht das eigene Bafög (oder die Bezüge von Staatsbediensteten) weiterzahlen wird, nachdem mithilfe der „Social Justice Warrior“ bis dato funktionierende Nationalstaaten durch ihr ersehntes „One World“-Paradies ersetzt worden sind.

    Noch schädlichere Folgen als Eltern mit einem Kind, zu viel Geld und zu wenig Zeit dafür, verursachen m. E. aber viele (vor allem mächtige) Kinderlose: Ohne Kinder und daraus resultierend größerem Interesse an der Zukunft von Gesellschaften fehlt es vielen davon an Verantwortungsbewußtsein über die eigene Lebenszeit und das eigene Ego hinaus. Qed.

  46. Herr Maas...
    …und seine spaßigen Spezis vom neuen Horch-und-Guck haben eine sehr einseitige Wahrnehmung bezüglich Zugetragenem: Nach dem einen wird so aufmerksam wie aufwändig gesucht während vor anderem Augen und Ohren fest verschlossen bleiben.
    Von daher sollte man – bei aller Spaßigkeit ihrer Selbstdemaskierung – die Gefahren dieser Organisationen nicht unterschätzen. Die Vorsicht von DA ist (auch in unser aller Interesse) legitim und angebracht.

  47. Coming out of the Death Valley...ist ja nicht die schlechteste Idee
    … ja ist wirklich heißer dort, als in der Umgebung, selbst erfahren oder neudeutsch erdriven ;)
    https://expeditionportal.com/media/2016/04/Lisa-Morris_Death-Valley_ExPo21.jpg

    *The hottest air temperature ever recorded in Death Valley was 134 °F (56.7 °C) on July 10, 1913, at Furnace Creek, which is the hottest atmospheric temperature ever recorded on earth. During the heat wave that peaked with that record, five consecutive days reached 129 °F (54 °C) or above.

    • Das ist schon gewaltig, wenn man am Badwater Basin steht...
      … und oben auf den Sea- Level schaut.Als wir dann im Stove Pipe Wells Inn ankamen, war deren Küche abgebrannt.Gegenüber im Shop gab es aber Sandwiches…

  48. Wer aber nicht ganz herkunftslos wäre, sondern wenigstens etwas
    Von Stand und familienerfahren, der wüsste eventuell das und wie viel kluges und wahres geschrieben steht, falls man ‚Übersetzer für Männer, was Frauen sagen was Frauen meinen‘ zu dem Thema z.b. mit heranzöge.

    Was da aber nicht steht ist, natürlich auch, dass alle diese unter solchen 20 Punkten aufgeführten Wahrheiten sich am Ende womöglich in und zu einem Punkte kondensieren ließen – und es dann eben noch einen zweiten Punkt gäbe, genauso groß und genauso wIchtig, der da hieße ‚wenn nur endlich der eine käme, der so alles überragend, so alles von sich einnehmend wäre, dass ich gar nicht anders könnte und wollte, als für immer, fast wie wilenlos immer nur für ihn dasein müsste, alles von ihm wissen sollte und wollte, und nie wieder auch nur irgendeine Kleinigkeit davon vergessen könnte, denn von ihm gibt es keine Kleinigkeiten, ihm angehören sollte, wollte, müsste; und das hätte auch überhaupt nichts von müssen, höchstes Glück, wie wunderbar, er erfüllt mich, füllt mich vollständig aus, es ist erreicht, nichts kann tiefer sein und alles bedeuten, für immer‘. Und hört nie auf, genau.

    Aber so ist das kluge Leben nur einmal, es schreitet voran, von Geheimnis zu Geheimnis, und ist ständig neu – und bleibt doch immer gleich.

    Und die jungen lesbischen Frauen werden es auch noch lernen – zumal sie erkennbar auf der Suche danach sind.

    P.S.: Auch Zurückweisung hilft, egal wie laut die Klage der jungen und noch unversorgten Frauen auch wäre, denn die erfahrenen Männer des erwachsenen Lebens wissen, dass sie ‚kostenlos‘ richtigerweise nur für EINE Frau sorgen, die eigene, alle anderen müssen bezahlen – oder sie bekommen nichts. So ist das Leben nun einmal – und nur so ist es richtig.

    • Und so erklärt sich - ihren wahren Worten folgend - die Faszination des BDSM
      für so viele wohlgebildete reife Damen, die längst lernten, wie flüchtig ihr jugendlicher körperlicher Reiz letztlich war, der sie verleitete im vierten Lebensjahrzehnt den Langweiler abzuservieren….um dann verzweifelt um den „weissen Ritter auf dem weissen Pferd“ zu buhlen alles, wirklich alles für ihn – und das auch in der obskuren Öffentlichkeit dieser Subkultur zu tun.


    • Immer diese Häme. Zum Glück potenziert sich die männliche Attraktivität ja mit den Jahrzehnten nur.

  49. Hörte heute im Autoradio davon:
    https://www.br.de/nachrichten/oberbayern/inhalt/nach-streit-mit-polizeigewerkschaft-antifa-kongress-beginnt-in-muenchen-100.html

    Findet im DGB- Haus statt und sorgt wohl für Randale am WE.

    • Vielleicht sollte ich mir das anschauen.

      Obwohl.

    • Ich wäre für "obwohl".
      Da gibt es dann sicher Presseberichte oder was im Netz. Morgen soll es nochmal so schön werden, wie heute…
      Rechte machen eine Gegendemo,nutzen Sie den Tag lieber sinnvoller für Ihre Gesundheit.

    • „Vielleicht sollte ich mir das anschauen"
      Voranmeldung ist nicht nötig.
      Das Kombiticket für 3 Tage gibt es für 10-15 €.

      „Pennplätze“ sind über die Website zu finden.

      Andreas Kemper ist auch da. Er spricht über die AfD nach den Wahlen.
      Schade. Würde er über Agent*In referieren, hätte sich ein Besuch evtl. gelohnt.

      Im Übrigen gilt (laut Website der Organisatoren): „Als Antifaschistinnen und Antifaschisten stehen wir alle gemeinsam für eine Gesellschaft ohne Gewalt. Unser politischer Kampf ist der Kampf für die Überwindung gesellschaftlicher Gewalt.“

      Soll wohl heißen, Pflastersteine, Farbbeutel, Flaschen, Eisenstangen, Buttersäure, Zwillen, Mollies und Feuerwerkskörper zuhause lassen. In Bayern wird so was nicht goutiert.

      Es gilt ein „Einlassvorbehalt“, d.h. von der Veranstaltung ist u.a. ausgeschlossen, wer einer rechten Partei angehört, z. B. Wähler der Bayernpartei ;)

    • Ernsthaft, ich kenne die Blase von innen, ich brauche das n icht mehr-

  50. Wenn...
    …dann bitte aus ausreichender Distanz: Dieser Kongress tanzt nicht sondern wird (voraussichtlich wieder) wüten.

    Einen interessanten Text, der etwas Licht in die Entstehung aktueller, flöckchenhafter Verwirrungen bringen kann, gibt es hier:
    https://www.nzz.ch/feuilleton/die-barbaren-sie-lauern-ueberall-ld.1324642
    Ein Zitat daraus („Nicht mehr das Argument zählt, sondern der Absender.“) zeigt auf, daß ad hominem von einigen Ideologen zur Vermeidung von Logik benutzt wird. Kein Wunder, daß sie nicht verstehen können, warum auf diese Weise keine Diskurshoheit (zurück) zu gewinnen ist.

    • Auf die NZZ wird momemntan in Deutschland viel geschimpft, sie drifte zu weit nach rechts ab… das zeigt das klima hier bei uns.

    • Ja, ich verstehe auch nicht, wie in aller Welt das sein kann, dass diese komischen Schweizer ...
      … schon seit 150 Jahren neutral bleiben konnten und an Kriegen kaum beteiligt waren –

      oh wait ….

  51. Was lernen wir daraus
    Frauen quasseln Frauen gerne. Daher in Medien im Vergleich z.B. zu Ingenieurwissenschaften überrepräsentiert. Und in Parteien und NGOs.
    Vielquasseln ist aber keine Leistung an sich. Im Gegenteil. Leistung ist nur niveauvolles Quasseln. Und niveauvolles Wenigquasseln (Klasse statt Masse) scheint eher von alten, weissen Männern mit Bildung betrieben zu werden.

    Die vor Jahrzehnten von den alten weissen Männern zugestandene Gleichberechtigung beinhaltete dummerweise noch ein gewisses Leistungsprinzip. Eine zu hohe Hürde für die Quassledamen.
    Daher haben die berufsquasselnden Frauen beschlossen, daß es nur noch um Gleichstellung gehen darf. Gegen den alten weißen Mann. Mit allen Mitteln – vom pampern und hochjubeln von jeglichen Nichtmännern bis hin zum Ersetzen der alten weißen Männerkonkurrenz durch andere Ethnien.
    Und das alles auch, um die eigene Minderleistungsfähigkeit dadurch kompensieren zu wollen, daß man über „moralisch relevantes“ quasselt. Besser aufschreit.

    Purer Egoismus also. Und Krieg gegen die alten weiße Männer auch nur, um von Problemen in ihren eigenen Inneren abzulenken. Gleichstellung und mehr, koste es was es wolle. Und sei es die Welt, wie wir sie kennen. Die Welt, die deren Existenz überhaupt ermöglicht hat. Die Welt, v.a. aufgebaut durch harte Arbeit alter weißer Männer…

    Da hilft nur, das Berufsquasseln signifikant einzuschränken. Oder unterzugehen.

    • Hö ?
      Frauen in Parteien überrepräsentiert ? Wäre mir neu. Jede Partei in Deutschland hat eine Frauenquote von unter 50 %, siehe

      http://www.bpb.de/politik/grundfragen/parteien-in-deutschland/zahlen-und-fakten/140358/soziale-zusammensetzung

      Überrepräsentiert sind die allenfalls in den Parlamenten, wenn man dies nicht am Frauenanteil in der Bevölkerung, sondern am Frauenanteil unter den Parteimitgliedern misst, wie es ja eigentlich sinnvoll wäre, wenn jedes Parteimitglied die gleiche Chance auf eine ordentliche Politkarriere hätte.

      Aber versuchen Sie mal, das „Anne Aufschrei“ und Konsorten zu erklären, ohne sich den Vorwurf cisheteronormativer weisser alter Männlichkeit einzuhandeln. Auf die Idee, dass es an den Frauen selbst liegt, wenn diese nicht in die Parteien eintreten, kommen die nicht…

    • Titel eingeben
      Dampfplauderer gibt es in gewissen Branchen auch mit männlich Geschlecht!

    • @S&R @Taeve
      @S&R
      Gemessen am weiblichen Anteil der Parteizugehörigkeit sind Frauen wohl eher überrepräsentiert, wenn es um Pöstchen und Ämter geht.

      @Taeve
      Ja, Dampfplauderer gibt es überall, auch viele männliche. Aber auf jeden männlichen Dampfplauderer kommt mindestens ein gleichwertiger Gegenredner. Das sehe ich bei weiblichen Dampfplauderern nicht.

      Ist alles natürlich nur die subjektive Sicht eine mittelalten, über die Hälfte der Zeit alleinerziehenden (drei Kinder unter 10) weißen Mannes mit 40-50h Woche in Verantwortlicher Position, der sich bemüht, die Indoktrination seiner Lieben in Grenzen zu halten und sich fragt, wie das Alles nochmal enden soll. Nachdem man eh schon die Hälfte des Tages für den Fiskus arbeitet und all die Quasseldamen und -Herren, die ARD, Die Rentner und Pensionäre, Brüssel und Berlin und weiß der Herr, was noch so alles finanziert. Wenn man sich wenigstens noch auf staatliche Strukturen verlassen könnte, wäre das Alles weit weniger Kräfteraubend.
      Wie neidet man da doch dem Gastgeber seine Unabhängigkeit in quasi allen Belangen…

  52. Norm und Überschreitung
    Milo schien sich nicht belästigt zu fühlen. DAF Sänger Gabi Delgado hatte in einer Sendung bei Ecki Stieg ähnliches zu Protokoll gegeben. Bei seiner Lebenserzählung war durchaus auch Stolz darüber zu spüren, jenseits der bürgerlichen Moral zu stehen und das Leben als Experiment abseits der Norm und in eigener Regie zu führen.

    Wenn die Grenzüberschreitung für alle ein Motto der 68er war, dann wird das durch die Enkelgeneration jetzt wieder zurückgedreht, im Namen des Opfers, der Moral und des Anstands. Sie versuchen das Monster wieder einzufangen, dass jene entfesselt hatten, denen es um die Befreiung der Menschen ging. Darin findet man die zwei Wege des Egalitarismus: alle sind Genies und können oberhalb der gerade gültigen moralischen Normen operieren vs alle sind potentielle, traumatisierte Opfer und müssen vor den herumstromernden Wölfen beschützt werden, am besten von den großen, mitfühlenden Schwestern.

    Die Norm für die vielen, die Überschreitung der Grenzen für die Wenigen, dazu Berufenen. So kann man das Credo einer elitären, reaktionären Lebensphilosophie zusammenfassen, der nichts wichtiger ist, als dieser Unterschied und dessen Kultivierung – Erkenntnis und Selbsterkenntnis ermöglichen, die diese Kluft offen hält. Was die Rolle der SJWs dabei betrifft, so ist sie aus dieser Perspektive gar nicht mal so übel. Sie versuchen die Täter zu stellen und zu denunzieren, wo sie nur können. Nur „Opfer“ wie Delgado können das überschreiten und für sich ablehnen und ungültig erklären. Sie können sich außerhalb der Moral bewegen und damit angeben ohne in Erklärungsnöte zu geraten. Sie gehören zu den glücklichen Naturen, die das, was andere traumatisiert, reifer und stärker macht. Nur können sie dann nicht auch noch, wie Milo, „Politik“ machen, also wieder nach einer verbindlichen Form suchen.

  53. Dumme Einfälle, verursacht durch Medien
    Dass auch Frauen Männer -sogar massiv- belästigen ist nicht neu. Die Triebe, die Triebe …
    Dass junge Mädchen, aber auch „gestandene“ Frauen, Anklagen wegen sexueller Belästigung oder gar Vergewaltigung erfinden ist ebenfalls nicht neu. Entweder geht Pubertierenden die Phantasie durch, sie machen sich vor der besten Freundin wichtig, die beste Freundin berichtet pseudoempört (neidisch?) der Mutter … Oder es ist Rache wegen Nichtbeachtung.
    Was ich in letzter Zeit mitbekommen habe ist aber eine explosionsartige Zunahme der Verleumdungen, angestachelt durch derartige „Berichterstattung“ noch in den dämlichsten Unterhaltungsmedien. Von selbst wären die meisten gar nicht auf so eine Idee gekommen. Sehr jungen, oft wenig intelligenten Mädchen ist es dabei überhaupt nicht klar was sie eigentlich anrichten. Ein eher harmloser Fall, der noch gut ausging: Eine Zwölfjährige bleibt im Sportunterricht mit den Kniekehlen in den Ringen hängen. „Hilfe,Hilfe!“ Der Sportlehrer befreit sie vorsichtig. Anschließend großes Krakeel: „Der hat mich sexuell belästigt!“ Und „alle“ hatten es gesehen … Das hätte für den Mann böse ausgehen können. Zum Glück reagierte die Schulleitung umgehend vernünftig – wovon man immer weniger ausgehen muss – schickte die „Augenzeuginnen“ in getrennte Zimmer mit dem Auftrag aufzuschreiben, was sie genau gesehen hatten. Das Ergebnis war so unterschiedlich wie die Befragung der Zeugen im Fall „Susanna“ im Buch Daniel. Die Mädels wussten eigentlich noch gar nicht so recht, was „sexuelle Belästigung“ ist, denn unsere modernen Kids plappern zwar viel, kennen die Bedeutung dessen aber meist nicht.
    Damit war die Sache gegessen, es folgte noch in allen Klassen eine große Belehrung zum Thema „Verleumdung“.
    Leider geht es nicht immer so aus, ich kenne einen Fall, da wurde einem Kollegen die Existenz vernichtet durch ein großmäuliges Mädel, ihre noch großmäuligere Mutter und einen oberdummen Staatsanwalt mit Jagdtrieb mitsamt ebensolchen Richtern. Ohne die mediale Hysterie wäre es dazu nicht gekommen.

  54. Vor 15 Jahren an´s Knie gefasst
    Ach du liabs Herrgöttle von Biberach. Wie empfindsam gewisse Teile der Menschheit nur geworden ist. Das muß eine Modemarotte von Wichtigtuer*n sein. War heute sogar Gesprächsthema bei SWR 1, wo ein Egschperrde meinte, man würde jetzt die gesamte männliche Jugend verunsichern. Der Grenzbereich zwischen Kompliment und Anmache hätte ja inzwischen rasierklingenscharf.
    .
    Ja aber Don, müsste man da aber jetzt allerdringlichst einmal an die zweideutigen Tanzmusik-Lieder der Zwanziger ran, die uns heute noch der Max Raabe gelegentlich zu Gehör bringt? Könnte man da nicht einmal einen nationlalen Säuberungsausschuß einrichten (über die Besetzung des Gremium möchte ich mich hier nicht äußern, wäre aber offen für Zuschriften unter:
    FAZ => Don Alphonso- Deus ex Machina -Sex, Missbrauch und Radikalisierung.

    Nur mal ein kleiner Auszug aus besagtem Liedgut:
    Aus: Die Männer sind schon die Liebe wert
    ……Wer darauf verzichten will, die tut mir schrecklich leid.
    Ich weiß manche denkt sich still, hätt‘ ich erst einen Mann so weit!…..

    Aus: Veronika der Lenz Ist da
    ……Veronika, der Lenz ist da ,die Mädchen singen tralala, die ganze Welt ist wie verhext
    Veronika, der Spargel wächst…..
    .
    Aus: Ich brech die Herzen
    …..Ich hab’ bei Frauen so schrecklich viel Glück,
    das ist kein Wunder, denn mein Sternbild ist der Stier. Mein Blut ist Lava, das ist der Trick, das liebt man an mir.
    .
    Aus: Ich lass mir meinen Körper schwarz bepinseln
    ……Ich trage ein Feigenblatt mit Muscheln Muscheln Muscheln und geh mit ner Fitschi-Puppe
    kuscheln kuscheln….
    .
    Aus: Viagra
    ….Die Jungfrau gibts dem Knaben, weil beide was von haben. Ehefrau’n kams zu statten
    die einen matten Gatten hatten….=> hier lohnt es sich übrigens den gesamten Text zu ziehen.
    .
    Aus: Mein kleiner grüner Kaktus
    ….Und wenn ein Bösewicht was ungezog’nes spricht, dann hol‘ ich meinen Kaktus und der sticht, sticht, sticht. Mein kleiner grüner Kaktus steht draußen am Balkon, hollari, hollari, hollaro!
    .
    Ein kalter Schauer läuft mir den Rücken runter wenn ich bedenke, was da heute los wäre. Eine liebenswerte Arbeitskollegin im Nachbarbüro, mein Baujahr, mit der ich fast 10 Jahre bis 2002 ohne je ein einziges böses Wort zusammenarbeitete, oh Gott, ich wage es fast nicht zu schreiben, bat mich aufgrund ihrer sitzenden Tätigkeit an einem PC-Arbeitsplatz gelegentlich die verspannten Schultern zu massieren. Soll ich weiterschreiben? Es kam gelegentlich zu einem leisen Stöhnen (bei ihr) -aber ich versichere, Petting war´s noch nicht ganz.

    • MAN MUSS hOLLAENDER VERBIETEN!

    • "noch nicht ganz."
      oh je, verdammt grenzwertig…
      da nützt auch keine Versicherung;
      trotzdem weitermachen!

    • Hollaender verbieten? Nie!
      Text eingeben

    • Gender bremst für niemanden.

    • Titel eingeben
      Zehn Minuten Margo Lions Geist zu Besuch beim Missy Magazin, die würden lila im Gesicht oder, Gott behüte, pink.

    • Ich habe die Missys mal live gesehen.so direkt jetzt nicht gerade die frontalsten Personen,

    • nein.
      Kann nicht vom Original-DdH sein, es fehlt sowohl der welsche Sinnspruch als auch die Signatur. Zudem hätte der Original-DdH die Massage-Story vollendet oder sie zumindest als vollendet beschrieben.

    • Die Kurzgeschichte ist vollendet.
      Diese literarische Gattung war mein Lieblingsthema im Deutsch- und Englischunterricht.
      Nur der echte DdH kann in einem Absatz ein Storytelling schreiben.

  55. Auch interessant
    Zitat: „Ob die Rede der Rechten strategisch erfolgreich ist, hängt also zunächst einmal nicht davon ab, ob sie sich inhaltlich widerlegen lässt oder in bestimmten Kreisen als „lächerlich“ bloßgestellt wird. Folglich kann das Reden mit Rechten auch nicht die politische Lösung sein, als die Leo, Steinbeis und Zorn sie verkaufen.“
    – Mit anderen Worten: Zu gefährlich ;-)

    http://www.z eit.de/kultur/2017-11/rechtspopulismus-marc-jongen-hannah-arendt-center/seite-3

    @Hans Nase: Das Verrückteste an den übereifrigen Genderistinnen ist ja, daß sie durch bewußtes Wegsehen bezüglich der echten Gefahren für Frauenrechte, das Bekämpfen derjenigen, die ebenfalls für aufklärerische Werte stehen und Hofieren von Gruppen, die diese komplett ablehnen, die Zukunft für Aufklärung und emanzipatorische Lebensentwürfe (nicht nur ihre eigenen) extrem gefährden.

    Das ist ungefähr so, als ob Rehe Wölfe einladen, um als Konkurrenz empfundene Damhirsche gemeinsam zu bekämpfen. Kognitive Dissonanz und obsessive Fokussierung überwiegen offensichtlich bei den meisten Protagonist_X noch immer den Selbsterhaltungstrieb. Die, bei denen das nicht (oder nicht mehr) so ist, werden durch Gruppenzwang zum Schweigen gebracht. Oder gab es aus dieser Szene in letzter Zeit Gegenstimmen, die ein größeres Publikum erreicht haben? Mir fällt ad hoc keine ein.

    • Es ist wirklich unbegreiflich
      Ich erinnere mich an eine nicht zustande gekommene Diskussion mit einer feministischen, lesbischen Freundin.
      Sie klagte seinerzeit über die Benachteiligung englischer Frauen im Erbrecht des ausgehenden 19. Jahrhunderts gegenüber deren Brüdern.

      Als ich sie darauf hinwies, dass Mursi in Ägypten nach seiner Wahl das Heiratsalter für Mädchen gerade auf acht Jahre absenken wollte und dass ich das viel besorgniserregender fand, starrte sie mich schulterzuckend an und wechselte, wie immer bei solchen Einwürfen von mir, das Thema.

      Inzwischen treffen wir uns bloß noch etwa einmal im Jahr und reden dann nur noch über floristische Themen und ähnliches.

    • Ich möchte an die zu drei Jahren Haft verurteilte Moderartorin in Ägypten erinnern, die sich zu Sex ausserhalb der Ehe äusserte.

    • @blue Angel
      Ich sach ja. Es geht denen nur um ihr eigenes leistungsloses Einkommen. Deswegen genügt ideologische Dampfplauderei. Logik, Kenntnis von Zusammenhängen, lebenslanges lernen, sich irren, Erkenntnis etc. – das stört nur. Deswegen redet man auch nicht mit andersdenkenden. Zu gefährlich. Wer so tickt, der denkt auch nicht an übermorgen.
      Das ist die selbe Denke, die uns die Energiewende nicht nur gebracht sondern irreparabel vermurkst hat. Oder die dafür sorgt, daß unser Bildungssystem nicht genug fähigen Nachwuchs für MINT Fächer hergibt. Oder im Handwerk…

  56. bentoFAZeit: Seximus!!!111einself!!!
    Man muss ja nicht den weiten Weg in die Abgründe von SPON machen oder gar in das Inferno bei Bento steigen, auch die FAZ kann gendergeschädigte Studierenderinnen – oder wie das heute korrekt heißt – ebenso empört wie unqualifiziert zu Wort kommen lassen.

    So heute unter „Sexismus im Joballtag : ‚Ist diese Bluse nicht zu warm?’“ von Miriam Benhadid (also keine dumpfe, dunkeldeutsche Kartoffel sondern ein feines Gewächs mit Wurzeln im Nahen Osten). In der allen Ernstes unfeine aber harmlose Anmachsprüche gegenüber der Bedienung auf dem Oktoberfest als Sexismus bezeichnet werden. Von Sawsan Chebli lernen heißt auch bei der FAZ siegen lernen.

    Immer wieder schade, dass das Blatt Ressourcen für Derartiges vergeudet, was die Konkurrenz tausendfach liefert, und auf andere Ressourcen, so mein Geld für ein Abo, lieber verzichtet.

    Denn soetwas kann man beim besten Willen genauso wenig wie das Geschreibe auf unterstem Zeit-Niveau vom Bender als „breites Meinungsspektrum“ rechtfertigen, das ist einfach nur wirklich schlechter bis sehr schlechter Journalismus.

    Offenbar hat das Ressort Gesellschaft von FAZ.net keinen Leiter, es ist keiner genannt. Egal, Gesellschaft ist offenbar auch bei der FAZ ausreichend unwichtig, um es anderen Ressorts zuzuschlagen und die Praktikant*_!?innen schreiben zu lassen.

    Interessant auch: alle Ressortchefs Männer, die Mehrzahl der Redakteure auch, die Mehrzahl der Autor*_!?innen in Gesellschaft weiblich.

    Da fragt man sich doch gleich, ob das Ressort nicht nach Shitty Media Man riecht, nach der Devise: wenn du mit mir auf die Couch gehst darfst du dann auch den Artikel „Sexuelle Nötigung in den Medien bringen“. So muss das wohl bei BuzzFeed gelaufen sein.

    Im besseren? Fall lässt man als Mann solchen Müll durch, um sich weniger angreifbar zu machen. Vorauseilende Feigheit vor dem Feind hat aber noch nie vor dem Untergang geschützt …

    • Prinzipiell würde ich bei allen Medien das „Gesellschafts-Ressort“m eiden. Sex, Crime, Geschrei.

  57. Weitere intelligente Betrachtungen
    aus der NZZ:
    „Neu ist das Gefühl der Verletzbarkeit. Neu ist, dass in dem Moment, wo jemand dem Opfer-Konsens widerspricht, er bereits einen Gewaltakt begeht. Es heisst dann gemeinhin, derjenige spreche den Angehörigen einer der Opfergruppen die Menschlichkeit, ja, das Recht zu existieren, ab.

    Der Psychologe Nick Haslam nennt diesen Steigerungs-Mechanismus «concept creep» . . .

    . . . was so viel meint wie: Wenn jemand etwas sagt, das mir gegen den Strich geht, dann ist das verletzend, und wenn es verletzt, dann ist das Gewalt, und wenn es Gewalt ist, dann will es mich töten, und wenn es mich töten will, dann spricht es mir das Recht ab, zu existieren – und das können wir auf dem Campus nicht zulassen.“
    https://www.nzz.ch/feuilleton/political-correctness-das-ist-ein-normales-religioeses-verhalten-ld.1303257

    • diese neuen eingeführt unter
      Danke für den Link Herr Oberländer. Aus dem Artikel: „Im Jahr 2013 wurden durch das Department of Justice and Education die Anti-Diskriminierungs-Statuten erheblich erweitert“. Also durch Drone King Barack Obamas Justizminister Eric Holder jun. Weitere diese beiden Personen mit der „Black Lives Matter“ Organisation verbindende Elemente kann sich jeder dazu denken. „The Democracy Alliance was created in 2005 by a handful of major donors, including billionaire financier George Soros and Taco Bell heir Rob McKay to build a permanent infrastructure to advance liberal ideas and causes“. https://www.politico.com/story/2015/11/major-donors-consider-funding-black-lives-matter-215814
      Der Begriff „liberal“ ist wohl heute das neue „puritanisch“ – ein Schelm, wer „Hexenverbrennung“ dabei denkt.

  58. Es lässt mich einigermaßen fassungslos zurück, über das Lustverhalten zu lesen,
    das in Hollywood und anderen Zentren der Welt Alltag sein muss. Ich habe in meinen ü50 Lebensjahren beides erlebt: Übergriffsversuche von Männern und Frauen. Beides ging daneben ob meiner klaren und freundlichen Worte. Das Überlassen des Wohnungsschlüssels in meiner Praxis mit den Worten: „Sie können kommen wann Sie wollen“ beantwortete ich: „Die Schlüsselverwaltung hier hat Dr. H.“ oder komplimentierte die Werte Kollegin auf dem Heimweg von der Bar aus MEINEM Hotelzimmer, in das sie mir aufdringlich unter Alkoholeinfluss folgte. Die versuchten Übergriffe von homosexuellen Männern beendete ich mit Androhung körperlicher Gewalt, was mir als jungen Studenten die Augen für Varianten von Sexualität öffnete, da nicht wenige der Herren ganz begeistert schienen. Nichts desto Trotz: ich war jederzeit in der Lage mich zu erwehren, ohne Getöse und Pathos. Und ebenso gibt es für einen in sich ruhenden Menschen konservativen Zuschnitts mit liberalem Herzen die Waffe des Humors, des Charmes, des gepflegten Auftretens und der Toleranz sowie der Weltklugheit: Und die hiesse im Grazianschen Sinne sich von Abhängigkeiten, in die sich Menschen offenbar immer wieder begeben, freizuhalten.

  59. Knigge
    hier fressen sich die 68iger gegenseitig, nur wirds als Krieg gegen weisse Maenner verkauft. Nun sind die jene alten, und nicht nur weisen Maenner ja auch selbst schuld – wenn man kein Benehmen gelernt hat, weder im alltaeglichen noch im speziellen Umgang mit Frauen, wirds irgendwann brenzlig. Der Donald hat zwar da auch deutliche Schwaechen, aber die sind halt eher nur verbal. Die linken Kiffer aus Kali-fornika haben da wesentlich handfesteres angerichtet, dazu kommt dann noch der verdiente Geldsegen fuer die Opfer. Es wird Zeit, dass in den Schulen der Knigge wieder mehr gelesen wird, „Über den Umgang mit Menschen“: „..Der, welchen nicht die Natur schon mit dieser glücklichen Anlage hat geboren werden lassen, erwerbe sich Studium der Menschen, eine gewisse Geschmeidigkeit, Geselligkeit, Nachgiebigkeit, Duldung, zu rechter Zeit Verleugnung, Gewalt über heftige Leidenschaften, Wachsamkeit auf sich selber und Heiterkeit des immer gleich gestimmten Gemüts..“

  60. Der Zeck heiligt die Mittel
    und zwar jedes Mittel. Um Vorteile – sprich eine Bevorzugung – zu ergattern die eine Gleichstellung (Achtung: nicht verwechseln mit Gleichberechtigung!) für Frauen bringt wird, alles in Kauf genommen, alles miteinander vermengt – alles instrumentalisiert. Weinstein und Co. eignen sich hierzu bestens, denn nie war es einfacher, Männer in Kollektivhaft zu nehmen und den Krieg gegen „Mann, weiß, alt“ zu führen. Das dieser Krieg vor Sexismus nur so trieft, wird dabei bewusst ausgeblendet.

  61. Symptome
    Das alles sind Symptome eines zerfallenden System, einer zerfallenden Gesellschaft. Nichts und niemand kann das jetzt noch aufhalten. Besser den Kopf einziehen wenn der Kipp Punkt erreicht ist (in 4-6 Jahren imo). Ich dachte es geht schneller, aber das Land hält echt viel aus.

    • Eher gefährlich, ja
      Das zerfällt, wenn zuviel Verarmung dazu kommt. Und wenn Trittin mit seinen Forderungen durchkäme, käme die Armut im Galopp. Vielleicht will er 1917 in Russland reloaded. Manche lernen nie. Die Neumuslime würden auf die Kartoffeln und auf die Altmuslime losgehen, die Kartoffeln auf die Kartoffelfrauen, die das mit eingebrockt haben, die Rechten auf die Linken, die AntiFa auf alles, die Sunniten auf die Schiiten. Es käme Chaos. Will der Mann das?

      Steigen Sie aus, Signori Lindner, Seehofer und Kubicki! Beenden Sie die Farce! Wir haben Sie gewählt. Sie haben 42 Prozent. Das ist viermal so viel wie zehn.

      P.S. Im Grunde war Syrien ein multikultureller Staat mit mehreren Strömungen des Islam, regierenden Alawiten, Christen, Yaziden, Kurden und vermutlich auch Drusen. Mehrere Terrororganisazionen, die miteinander konkurrieren. Man sieht daran, dass ein totales Chaos entsteht, unentwirrbar. Einmischung von US, Russland, Iran, Saudiarabien im Hintergrund, Türkei. Keine Nachkriegsordnung in Sicht. Eintopf mit scharfen Ingrediezien ist das Ende. Kein Konsens herstellbar.

  62. Bitte mehr Gelassenheit!
    Aufregung als Dauerzustand – ja, man könnte meinen, das Gebälk unseres bekannten Zivilisationsgebäudes würde tatsächlich ins Wackeln geraten – tut es aber nur scheinbar. Das, was derzeit als westliche Sturmflut uns zum Affen machen will, ist in Wirklichkeit Theaterdonner. Keiner hat das so schön formuliert wie Goethe in seinem „Prometheus“:… Musst mir meine Erde doch lassen stehn / und meine Hütte, die du nicht gebaut, / und meinen Herd, / um dessen Glut / du mich beneidest…“ Mein Tipp: Gelassenheit. Halten wir uns bitte einfach an Fakten: Die Studie „Lesen“, die alle vier Jahre nachschaut, wie’s ums Lesen in deutschen Stuben bestellt ist, kommt immer wieder zu dem Schluss, dass sich der Anteil derer, die „lesen“, in den letzten 20 Jahren stets gleich hoch geblieben ist. Und das jenseits des ganzen aufgeblasenen Gender-Quatsches.

  63. Jordan B. Petersen
    @Dieter Kief, 3. November 2017 um 08:05 Uhr
    @Gast, 3. November 2017 um 11:44 Uhr

    Er tritt allerdings allzu oft wie ein Erweckungsprediger auf. Muss das denn sein? Vielleicht braucht es der deicola americanus so, aber der Europäer doch nicht. Spätestens seit ich Laughtons The Night of the Hunter gesehen habe, vertrage ich dergleichen gar nicht mehr. Bitte nur strunznüchterne Argumente.

    • @ Pérégrinateur: Die Argumente von Petersen sind schon gut - und seine gutturale verrauchte
      Sprechweise ist zugegeben Geschmackssache, na klar – das ist halt ein Psychologe, kein Imageberater oder Sprachtrainer.

      (Sehr bemerkenswert ist sein Standing – er wurde immerhin schon merhmals damit bedroht, nicht nur von der Universität gejagt zu werden, sodern auch materielle vernichtet zu werden (u. a. von einem von der Uni Toronto angeheuerten Anwalt! – Er gibt aber nicht klein bei. Großartig! – Und das beste: Seine Argumente sind sehr oft haargenau auf den Punkt. Das soll ihm erst einmal einer nachmachen. – Hierzulande reicht keiner der FchkollegInnen ihm das Wasser – nicht eine!)

      ((Und noch was – sein Stil kann so schlecht nicht sein, denn seine wie gesagt nicht ganz unterkomplexen Argumente finden ein riesiges Publikum – sicher auch wegen seiner Art des Vortrags.))

      (((Diese Art des Vortrags verdankt sehr viel Bruce Springsteen – und – – Al Pacino – – – jedenfalls mehr als irgendeinem der mir bekannten Prediger))).

    • Opfer
      @Dreamtimer: „… im Namen des Opfers, der Moral und des Anstands“ – Nur dem auserwählter Opfer, deren Opferhaftigkeit aufgrund vorgegebener („intersektioneller“, wie wir jetzt ja wissen) Kriterien für angemessen und der Vertretung ausreichend würdig eingeordnet wurde.

      Andere Opfer (z. B. von prekären Verhältnissen, Terror oder Migrantengewalt) sind offenbar nicht nur bezüglich ihrer Vertretung durch SJW unwürdig, sondern (zumindest in den beiden letztgenannten Fällen) schon bezüglich deren Wahrnehmung.
      Wenn aber „Moral und Anstand“ nur bei den „richtigen“ Opfern zur Geltung kommen, kann es sich dabei m. E. auch bestenfalls um Halb-Moral und Halb-Anstand handeln.

      „Sie versuchen die Täter zu stellen und zu denunzieren, wo sie nur können“ – Eben nicht: Sie blenden Täter, die nicht den von ihnen vorgegebenen Kriterien entsprechen, genauso aus wie „unwürdige“ Opfer. Da ist wieder mal der diskrete Charme der Bigotterie an der Arbeit (die man in Anbetracht des enormen Energieaufwands zur Aufrechterhaltung der kognitiven Dissonanz durchaus so nennen kann).

  64. „Der Zeck heiligt die Mittel"?!?
    Die Zecken, die ich mir jeweils beim Schwammerlsuchen einfange, haben noch nie nix geheiligt, eher im Gegenteil, diese miserabligen, vermaledeiten Biester und heimtückischen Blutsauger.

    Aber lassen Sie gut sein, man versteht Sie auch so.

    Nur und bei Ihren Ausführungen zu bedenken: heiligen hier nicht die Mittel den Zweck?

  65. Maenner sind halt von Natur aus Schweine.....
    @ Adeo Bernard sagt:
    „Polanski“

    Ob das damals 13jährige Kind heute, 50 Jahre später, sagt, der Justizrummel hätte ihr mehr Schaden zugefügt, als die Vergewaltigung, ist komplett unerheblich. Denn die Justiz hat die Aufgabe Straftaten zu verfolgen und zu sühnen, und nicht die betroffene Person. Sonst wären wir im Faustrecht, wenn es danach ginge, was der Einzelne empfindet.

    Es ist auch unerheblich, ob in Europa die Justiz anders verläuft als in den USA. In wessen Land ich lebe, dessen Gesetze muss ich respektieren und akzeptieren. Das wird ja auch von den Nafris erwartet.

    Dabei ist komplett unerheblich wieviele verkrüppelte und tote Kinder durch das US-Militär zu verschuldet sind. Sie werfen zwei verschiedene Abläufe in einen Topf.

    In Deutschland verfolgt man Gnadenlos noch jeden heute 92jährigen KZ-Wärter (was ich keinesfalls als Aufrechnung verstehen will) während man zugleich über die Kindervergewaltigung nach 40 Jahren sagt „nu ist aber gut“. Wer bestimmt was wann „gut“ ist? Der einzelne Bürger oder die Justiz. In Deutschland bekommt der eine Mörder Lebenslänglich, der andere kommt mit 8 Jahren davon. Es ist die jeweilige Betrachtung des Falles der zählt, nicht das Resultat.

    Was den Rest an Sexualtorwürfen betrifft, ich kanns nur wiederholen: Jede Diktatur begann damit, dass die Sexualität der Männer massiv beschnitten wurde. So sind die Kerle leichter zu manipulieren und lernen Gehorsam zeigen. Und das wollen sie, die feministischen Männerhasser wie die defekten Anhänger des Bi-Polaren Zustandes. Es geht weder ums Knie noch um sogenannte „Belästigung“ (im übrigen fühle ich mich auch durch Frauen belästigt, die in leichter Kleidung meine Sexualität herausfordern und stimulieren, wer gibt diesen Frauen das Recht dazu? Wo ist die Klagestelle?) .

    Hier wird schon mal vorsorglich die Existenz von Männern radikal vernichtet, ohne dass eine Schuld feststeht. Das ist die eigentliche Gefahr, das blinde wüten und zerstören, die hinterfotzige Lust an der Zerstörung unter dem Mäntelchen sexueller Empörung. Die Frau wird mehr und mehr als schamvolle Jungfrau hingestellt, die Sex nur im Dunklen treibt und, mit Kernseife gewaschen, sich in Not dem hingibt, was der animalische Mann fordert , das Schwein. Das ist das Bild, das entworfen wird und das ist nicht nur verlogen. Das ist menschenfeindlich und absolut widerlich. Im Film die wüstesten Sexszenen spielen und den Menschen vorgaukeln wie wichtig das alles ist und in der Realität den Mann als Schwein vernichten. Bah, mir kommt das kotzen mit Verlaub. Wenn diese Damen so sexuell sauber sind, warum spielen sie dann in solchen Filmen Liebesszenen? Das geht doch gegen deren Moral. Ja ja, das ist Arbeit. Das ist doppelte Moral, wie es einem passt. Es geht nur um Macht.

    Da hat also ein Schauspieler vor 30 Jahren einen Mann sexuell belaestigt….durch taten? Nein, durch Worte. 30 Jahre litt das arme Kerlchen traumatisiert. Und endlich wagt er die Klappe aufzureißen. Jeder Richter kennt die Widersprüchlichkeit von Zeugenaussagen bei irgendwelchen Vorgängen, die Falschinterpretationen, eigenen Irrtümer des „wahrhaften“ Zeugen. Nur in diesen Fällen sind diese psychologischen Vorgänge außer Kraft gesetzt.

    Es geht einzig um Macht über den weißen heterosexuellen Mann. Ob Weinstein schuldig ist, steht noch immer in den Sternen, da kann noch soviel gefilterte Behauptung in der Presse stehen. Gleiches gilt für alle anderen.
    Ich beklage mich schon mal bei Beck, Schwule haben mich als Jungen sexuell belästigt. Ich kenne bereits seine Reaktion? Ein lautes Lachen.

    • Ich sage es ja nur ungern, aber der Vermehrungstrieb ist nun mal genetisch bedingt, damit sollte man sich einfach abfinden und das nicht, wie edition f das beispielsweise macht, pathologisieren.

    • Sticks and Stones may break my bones
      but words will never hurt me.
      Hiess es frueher in den USA. Aber jetzt wird gejammert, wenn jemand mal „Anal sex“ gerufen hat.

      Volker Schlöndorff hat sich vor Dustin Hoffman gestellt und dem Schneeflöckchen geraten, ihr Erlebnis vielleicht mal in den rechten Kontext einzuordnen.

      Der Vermehrungstrieb ist es uebrigens, der dem Spuk auf Dauer ein Ende setzen wird. Gender aktivisten scheinen ja kein Beduerfnis zu haben, sich fortzupflanzen.

  66. Einkaufen, Eigeninteresse und Empörung.
    Das klingt ja fast, als sei’s das moderne „Kinder, Küche, Kirche“. Schätze mal, die neuen Kernkompetenzen führen noch schneller und zielgenauer in die Verbitterung, als die vormaligen. Hach, auf welch seltsamen Pfaden der Fortschritt doch wandelt.

  67. @Pérégrinateur
    Wenn Sie einen safe space (oder einen ruhigen Raum zum Beten) suchen, wenden Sie sich besser an die nächstgelegene Universität. In diesem Kommentarbereich finden Sie das Gesuchte eher nicht ;-)

    @Mäuserich Frederic:
    Das Gebälk des Zivilisationsgebäudes können Genderist_X und SJW nicht zum Einsturz bringen. Sie nagen aber am Tor des Gebäudes um es denen zu öffnen, die ganz andere Möglichkeiten dafür haben.

    • Safe space
      Seien Sie versichert, wenn ich einen safe space oder einen Gebetsraum suchte, dann allenfalls auf dem Mond und auch nicht für mich selbst, sondern für andere, die ich mit Vergnügen dorthinschießen könnte.

  68. Warum tu ich mir das an?
    Wahrscheinlich weil mein Pad bei diesem Blog nicht ständig meldet daß ein problem occured und es alles neu laden muß.
    So leid es mir tut…Ich hasse Radfahrer….ich hasse Alt 68er…..ich hasse alle Linken.
    Basta!
    Es gibt hier Diskussionsteilnehmer die mich upliften.
    Harry Charles und Leute die schon mal im Death Valley standen…
    Ich liebe auch den Kommentar von Hans Nase.
    Ich hoffe daß alle jungen dummen Weiber eine Bauchlandung machen.
    Für mich sind alle starken weißen Männer die Frauen auf Rosen betten Heros!!
    Und ich hoffe daß Donald Trump noch weitere 7 Jahre im Amt bleibt.

    Sorry lieber DA, mit ihnen als Person kann ich leider nichts anfangen, sie können sicher damit leben.
    Auch wenn sie nicht mehr so jung sind….aber alt werden heißt nicht jung gestorben zu sein….
    29 Grad Celsius am 3. November und einen Käfer im Zimmer schwirren der sich anhört wie eine Drohne……life is good!

  69. Blöd, Saublöd, Mensch
    Ich habe den Verdacht das mit Hilfe
    disozialer Medien die Welt doch nicht besser wird.

    Kürzlich wurde hier bemerkt das bestimmte
    blöde Umstände vermutlich den Vorteil haben
    nicht ganz so blöd zu sein wie die Lebensverhältnisse
    an anderer Stelle zu anderen Zeiten.

    Selbst diese etwas unerfreuliche kulturelle Entwicklung
    ist nur möglich wenn man in einigermaßen friedlichen
    Verhältnissen lebt. Das geht auch ganz anders.

    ps
    Die Selbstgerechtigkeit ggf linksliberal handelnder
    kann man bei Twitter sehr schön betrachten.

    Jemand hört, warum auch immer auf, und erlaubt
    sich „den Spass“ den Zugang eines Kunden zu sperren.

    Man empört sich aber nicht wegen der Selbstjustiz
    dieses Idioten sondern man feiert ihn als Helden.
    Gesperrt wurde ja jemand der in diesen Kreisen
    nicht ganz so beliebt ist.

    Sein Name: Donald Trump.

  70. wenn die Fassade fällt
    Hier steht ungeschminkt. was von sog.“social“ media inzwischen zu halten ist:
    „Islamisten werden in Schutz genommen, aber Kritiker gesperrt“
    https://www.welt.de/politik/deutschland/article170307616/Islamisten-werden-in-Schutz-genommen-aber-Kritiker-gesperrt.html

    • Ja, so läuft das bei Twitter. Dank Heiko Maas.

    • #Esreicht
      „Ja, so läuft das bei Twitter. Dank Heiko Maas“

      Da darf er sich was einbilden drauf. Wieder ein Saarländer, der Geschichte macht, wenn auch am Ende – und wie EEPH – kaum so, wie er sich das vorgestellt haben mag, völlig vermaaselt.

      Eigentlich wäre es an der Zeit, den Hashtag #Esreicht zu starten und Fälle wie den oben geschilderten aufzulisten. Nur dürfte der in kürzester Zeit genau so gesperrt werden.

      Twitter ist gerade dabei, sich selbst zu amputieren und wird von Tag zu Tag unbrauchbarer als Plattform. Alternativen sind keine in Sicht.
      Zum Glück gibt’s Blogs. Die sind zwar langsam, aber deutlich robuster.

    • Anteile
      „Ja, so läuft das bei Twitter. Dank Heiko Maas.“
      Auch Prinz Alwaleed Bin Talal dürfte ein Wörtchen mitzureden haben.
      http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/twitter-saudischer-prinz-wird-zweitgroesster-aktionaer-a-1056710.html

    • Not sure if der sich da einmischt.

  71. ach ihr Lieben aus dem Forum,
    kauft Euch einen Regenbogen-Zipfelmann. Den gibt es ab Montag bei Lidl. Echt jetzt.

    • Ist halt Lifestyle
      Trivialisieren ist mal eine interessante Alternative zum Totquatschen eines Themas. Seltsam, dass das Begeisterungsstürme auslösen kann.
      Aber Lidl hat sich diesmal nichts geleistet, ich werde jetzt aber die richtige Adresse auch nicht nennen.

  72. Bitte, ich möchte für Petersen einmal sozusagen vitalistisch und nietzscheanisch Partei
    ergreifen – und von mir aus auch angeologisch/engelswissenschaftlich (schließlich war das mal eine sehr angesehene Disziplin: Die Engelskunde/Angeleologie…).

    Im Ernst – wer solche elfengleichen Unterstützerinnen hat, wie der Torontoer Gelehrte Petersen, der muss irgendwetwas richtig machen:

    https://www.pinterest.de/pin/509962357790949895/?autologin=true

    – das nicht so leichte Problem, das ich da sehe, ist, dass das alles an den etablierten Medien weitgehend vorbei stattfindet. Ich wäre nicht gerne verantwortlicher Redakteur, sagen wir einer leidlich bekannten deutschen überregionalen Zeitung, und müsste mir die Klickzahlen z. B. meiner Feuilletonseiten ansehen – und dann auch noch den müden Seim gegenlesen, der da immer wieder abgesondert wird (cf. diese Woche Harry Nutt in der Berliner Zeitung über Feminismus – ein unglaublich mäandernd zusammengeschusterter zäher Riemen über Judith Butler und Alice Schwarzer und soweiter…von fast gar keiner Aussagekraft…), nur um dann in einem unbeobachteten Moment auf solche Videos wie das da oben zu stoßen – vibrierend vor Gedankenschärfe, hellwacher Zeitgenossenschaft und wilder Argumentaionslust und purem unverdorbenen Charme – und dann mich dazu noch, als Redakteur, bei dem Gedanken ertappen, dass das reine Erkenntnis- und Charmewunder da im Netz jederzeit frei zugänglich ist und null komma null kostet.

    – Es könnte solche Menschen geben, ich meine sogar, es sollte unbedingt Menschen geben, die derlei in verantwortlicher Position in den etablierten Medien reflektieren.

    (Wenn ich die wäre – ich würde soviel Top-notch-Material aus dem Netz wie möglich an mein Haus zu binden versuchen. Und dem Harry Nutt von der Berliner halt mal ein Sabbatical genehmigen – der Arme scheint ja vollkommen leegeschrieben zu sein.

    Ah ja – wenn es eine Sammlung gäbe, um die gesamte Redaktion der ehedem glänzenden SPD-Zeitschrift „Neue Gesellschaft / Frankfurter Hefte“ einmal zur Lockerung des Oberstübchens nach Bad Wörsihofen oder wohin zu schicken – ins superschöne Pfälzer Zellertal und an den Donnersberg z. B. – ich würde mitspenden, Ehrenwort).

    • alt ist vollkommen relativ
      Deutsche Sprache, schwere Sprache:
      Mäandern ist bei mir positiv besetzt, siehe voriger Thread. Beim Mäandern denke ich an die Mosel oder die Saarschleife, auch gern an die Seine zwischen Paris und Rouen. Eine mäandernde Sprache ist bei mir mit einem angenehmen Flusstal assoziiert und eine mäandernde Beschreibung eine, die sich ein wenig Zeit lässt, die man aber beim Lesen genießt, so wie wenn ein Proust beschreibt, wie man einen Biskuit in den Tee taucht.

      Bei Ihnen ist das negativ besetzt. Vielleicht denken Sie dabei an die schlammigen Teile des Amazonas.

      @ Schmerzensreiche:

      Wenn Sie später so alt sind wie der Autor oder gar wie ich, merken Sie, falls Sie noch gesund sind und nicht zu verzehrend leben, dass man noch jung ist. Manchmal fühlt man sich jünger als früher, vielleicht, weil man etwas gelassener wird. Es ist nicht alles schön in jungen Jahren, und das Beschwerliche wirkt zuweilen wie ein zu schwerer Rucksack.
      Das Gelassenere macht, dass man das Andere mehr genießen kann, also hier die Kunst, das Radfahren auf strade bianche zu schildern und zu bebildern.
      Es ist das, was den Geiferinnen fehlt, wenn sie nicht nur twittern (zwitschern), sondern heulen wie Nebelhörner, durch die undurchsichtige Watte der Feuchtigkeit unheilvoll verstärkt. Sie vergessen dabei, dass im Alter manche Weisheit liegt und sie nichts weiter sind als Grünschnäbel, die nichts wissen, aber alles fordern.

    • Philip B., R.I.P.
      Noch etwas dazu: Alter, ja, ist relativ. Man hat Falten und ist in der Mitte nicht mehr so schön. Man muss etwas für seine Muskulatur tun und weniger essen, weil man nicht mehr so viel braucht. Aber wenn man gesund ist, fühlt man sich nicht alt, selbst wenn man dieses oder jenes Zipperlein mal hat. Die vorzügliche Medizin macht neue Gelenke möglich. Früher eiterten die fröhlich wieder raus.

      Gesundheit ist nicht relativ, sondern absolut. Bei dem jüngsten Kind, das ich sterben sah, saßen wir wechselseitig am Bett, die Ärzte, die Studenten und die Eltern, nur um seinen schweren Kopf auf die andere Seite zu drehen, wenn er begann, zu wimmern. Er war acht Monate und hatte einen riesigen Wasserkopf (Hydrocephalus) durch einen Hirntumor, der schnell die Abflusswege für den Liquor verlegt hatte. Irgendwann erstickte dann der Säugling, doch das dauerte mehrere Wochen. Ich habe ihn nie vergessen, weiß noch den Namen. Er war alt, ein armer alter Säugling.

      Gesundheit ist auch bedeutend wichtiger als Gleichheit. Gleiche Rechte sind unabdingbar, aber imaginierte Gleichheit scheint mir doch eine Chimäre zu sein. Und auch eine Mode. Wenn ich von Fällen in den USA lese, die sich zurückoperieren lassen, weil sie sich vertan haben, muss ich doch konstatieren, dass die Genetik vielleicht etwas zuverlässiger sein könnte als soziale Konstrukte. Ob die dann psychisch noch gesund sind, muss auch in Frage gestellt werden, physisch auf keinen Fall.

      Die Leute, die diese Mode unterstützen, haben oft die gleiche Unterstützung übrig für Islamisten, gar Terroristen und werden von ähnlichen Quellen finanziert, sagt man. Der Witz daran ist, dass man im Islam diese Irrungen und Wirrungen mindestens verlacht und sicherlich nicht unterstützt. So betrachtet muss man sich fragen, ob ein Teil der Jungen heute vollkommen fehlgeleitet ist, dabei aber sich höhnisch und laut über die Älteren hinwegzusetzen versucht, statt sich um gleiche Rechte für wirklich alle zu bemühen, auch in Kreisen, wo man das nicht ganz so gern sieht. Das wäre dann nicht mehr wahnhafter Egoismus (s.o.anderer Kommentator: Einkaufen, Eigenliebe, Empörung), sondern echte Arbeit.
      Wie die Grünen alles zusammen unterstützen können, ohne da zuzulangen, wo es nötig ist, erschließt sich 90 Prozent der Bürger in diesem Land nicht.

  73. OT: In einem inzwischen wieder konkurrierenden Nachbarblog...
    …gab es eine (bisher) nicht veröffentlichte Zuschrift, die folgenden Inhalt hatte:

    „ich bin völlig Ihrer Meinung, dass es bei uns in Neuköl[l – hinzugefügt]n keine Aufregung wegen einer Spiel-Moschee gibt. Das ist von der Presse an den Haaren herbeigezogen. Wer unsere Kinder verstehen will, muss unseren Propheten verstehen – auch als Atheist: https://islamentschleiert.files.wordpress.com/2015/11/geschichtemohammedsentschleiertdenislam.pdf

    Ich bin jetzt völlig verunsichert, wo – wenn es „Meinungsfreiheit“ überhaupt noch gibt – diese Auffassung plaziert werden könnte.

    • Welches Blog meinen Sie?

    • Taqqiya
      Werter Don,
      wiesaussieht, wird der Nachfolger von weissgarnix.de jetzt wieder von Strobl moderiert. Das Blog wurde vor der eineinhalbjährigen Pause von einem gewissen „gelegentlich“ moderiert, der mir in die altbekannte linxgrüne Bräsigkeit zurückgefallen erschien und vorgab „mit Neukölln telefoniert“ zu haben. Ich habe daraufhin den Link auf das Büchlein von Richardson dort einstellen wollen, u.z. als Beispiel einer Taqqiya (Kriegslist, Täuschung, Lüge).
      Ich halte das Büchlein für enorm wichtig. Warum? Es erklärt z.B. warum nach der Logik des Islams, deren oberstes Prinzip die Annahme eines „perfekten Propheten“ ist, zwei sich in unserer Logik widersprechende Aussagen beide gültig sind. So besteht für den Mohammedaner kein Widerspruch darin, den Islam sowohl als „Religion des Friedens“ als auch als „Religion des heiligen Krieges“ zu begreifen. Da der Prophet immer perfekt ist (und war), gilt sowohl das, was aus seiner Zeit in Mekka stammt (Frieden) als auch das, was in Medina später hinzukam (Krieg). Allerdings gilt auch, dass spätere Suren stets (wie soll man sagen) „perfekter“ sind als frühere. Um nun die (zeitliche und „logische“) „Ordnung“ der Suren richtig auszudeuten, bedarf es aller Quellen zugleich (Sira, Hadithen, Koran selbst).
      Was m.E. generalisierbar ist, ist, dass der Islam stets als Religion des Friedens BEGINNT. Ob und wie lange er das bleibt, hängt letztlich von der Bevölkerungsstruktur und dem Anteil der Muslime (auch in den jeweiligen Alterskohorten) ab. Der „Islam der Jungen“ ist daher stets radikaler („islamistischer“) als der Islam der ursprünglich Zugewanderten. Die Radikalität des Islams steigt mit seiner Ausbreitung.
      Wenn man den Inhalt des Büchleins verarbeitet hat, kann man erahnen, wie die Zukunft unseres Landes aussehen wird. Die protestantisch geprägte „deutsche Arbeitskultur“ erfüllt alle Voraussetzungen, um hier ein „deutsches Dhimmitum“ entstehen zu lassen: Wir sind schon immer ein Volk perfekter Arbeitssklaven gewesen, stolz auf „Made in Germany“ und später auf den Titel „Exportweltmeister“. Ein perfekter Arbeitssklave interessiert sich nicht dafür, wer ihn beherrscht, sondern, dass er seine Arbeit gut macht und dass er als „fleissig“ gelobt wird. Ich könnte mir sehr gut vorstellen, dass hier eine Art „islamisches Musterländle“ entstehen soll…

    • Dazu sollte man auch wissen, dass die Suren des Koran nicht
      nach Entstehung sondern der Länge nach im Koran aufeinander folgen – und schon deshalb vielfach aus dem eigentlichen Zusammenhang gerissen sind.
      Jemand hat das im Laufe der Jahrhunderte einmal „geordnet“ und jetzt ist nicht mehr immer klar, wann was gechannelt wurde.

    • Werter Don!!!!
      Es ist für mich inzwischen völlig klar, dass diejenigen Kräfte in der FAZ, die einen Korruptionsvorwurf nicht mehr abwehren könnten, wenn sich ein Rechtsstaat durchsetzen würde, Strobl gegen Don Alfonso positioniert haben. Offener Krieg bahnt sich an. Wir haben uns das alle nicht vorstellen können – es geht nicht um die wenigen Ausnahmen – es geht aber um Rückzugslinien in einer Merkel-Dämonokratur! (Wie üblich wird das Mittelalter bemüht, um die Illusion der „Moderne“ aufrechtzuerhalten.)

      Dennoch! Wir können es trotzdem schaffen! Wenn wir uns – im Geiste – „verschränken“ – ich habe den Begriff schon einmal benutzt. Unsere Gegner haben dieses Instrument nicht – Ihre kosmische Zukunft liegt in einer „Borg“-Realität.

    • Äh – wer ist Strobl?

      Von derartigen Kräften weiss ich nichts, es läuft intgern völlig ruhig und ohne irgendwelche Verwerfungen.

    • Hmm...
      „Wer ist Strobl?“

      Nicht der gleichnamige CDU-Politiker. Thomas Strobl hat mal einen durchaus beachteten Buchbeitrag unter dem Titel „Ohne Schulden läuft nichts“ verfasst und mit Frank Schirrmacher eine Diskussion über die Zukunft des Kapitalismus herausgegeben (http://literaturkritik.de/id/16592). Ich erinnere mich auch an einen FAZ-Artikel, in dem Strobl unter bestimmten Voraussetzungen die Verstaatlichung von Banken empfiehlt – kann den im Moment aber nicht finden. Um 2010 herum. Nach eigenen Angaben ist er heute Vizepräsident eines US-Unternehmens und scheint sich in dieser Position zu langweilen. Jedenfalls hat er es geschafft, Lübberding zur Reaktivierung von Wiesaussieht.de zu bewegen.

      Mir kommt das so vor, als ob Strobl sich aufgestellt hat, um Ihnen aus „fortschrittlicher“ (=linxgrüner/“protestantischer“) Richtung Paroli zu bieten. Das Metoo-Thema läuft gerade auch dort. Der Meinungsstreit vollzieht sich bei Strobl aber in einer – verglichen zu Ihren Blogs – wenig zivilisierten Form, was m.E. bewusst so gehandhabt wird. Ganz einfach, weil es „niedere Instinkte“ anspricht und so ein „intellektuelles Gaffertum“ heraufbeschwört. Es finden sich bei Strobl sozusagen Großmeister der rabulistischen Provokation, die manche Kommentatoren ihre Contenance vergessen lassen. Das Beispiel @Kuckuck im Faden „Bürger von Rom“ genügt, um zu verdeutlichen, was ich meine. @Kuckuck hat auch in Ihren Blogs – allerdings unter anderem Namen – geschrieben, wurde hier aber nie veranlasst, seine Grenze zu überschreiten.

      In gewisser Weise agiert Strobl als Ihr Antityp. Während Sie darauf achten, dass ein gewisses Niveau auch im sprachlichen Stil eingehalten wird, dafür aber Meinungsfreiheit zulassen, herrscht bei Strobl eine gewisse Meinungsenge vor. Zugelassene Kommentatoren dürfen aber (oder sollen vielleicht sogar) stilistisch verwahrlosen. Das steigert die Klickzahlen – und darum scheint es Strobl in erster Linie zu gehen.

      Tut mir leid Don, ich muss bei meiner Auffassung bleiben. Es mag sein, dass ich manchmal dazu neige, zu „weit“/“über das Ziel hinaus“ zu sehen, da wo Realität und Fiktion verschwimmt. Aber was ist Realität? Und was ist Fiktion?

  74. Jetzt hat's auch den Peter Pilz erwischt.
    Er soll „Schatzi“ gesagt haben.

    Vielleicht ist die strikte Trennung der Frauen von nicht mit ihnen verwandten Männern doch keine so schlechte Idee. Ob allerdings die Frauen die Regel, dass sie das Haus nur in Begleitung ihres Ehemannes, eines Onkels oder Bruders verlassen dürfen, begrüßen würden, wage ich zu bezweifeln.

    • Aber einige merken schon, dass es gar nicht mehr anders geht als im Rudel
      oder in männlicher Begleitung:
      htt ps://www.express.de/koeln/andrea-schoenenborn-darum-habe-ich-als-frau-abends-angst-in-koeln-28765962

    • Aus dem Bonn-Köln-Düsseldorfer Raum hört man tatsächlich üble Sachen.

    • Wenn eine WDR Moderatorin (sic !) öffentlich
      Angst vor von Ihren Chefs in Dauerwerbesendung propagierten Gewinn für Deutschland äußert, will sie sich entweder rauswerfen lassen oder der Kittel brennt schon lichterloh.

  75. WW I (Weiblicher Weltkrieg I)
    Vor 200 Jahren hat das Patriarchat lokal begrenzte Kriege geführt. Schlichtweg, weil sich Vorderlader-Flinten nicht als Massenvernichtungsmittel eignen.

    Erst mit der Erfindung des Maschinengewehres, der modernen Artillerie, mit „Krupp-Kanonen“, die als Massenware hergestellt wurden, wurde das industrielle Töten möglich, das im 70-jährigen Krieg, aufgeteilt in 2 sogenannte „Weltkriege“ und die Zeit dazwischen, kulminierte.

    Seitdem man mit Erschrecken festgestellt hatte, zu was moderne Technik gepaart mit bösem Willen fähig ist, hat man danach keine Städte mehr flächenbombardiert, keine Atombomben auf Zivilisten abgeworfen.

    Daran war das Matriarchat nicht an vorderster Linie beteiligt. Weil sie physisch nicht dazu geeignet sind und Technik nicht ihr Ding ist.

    Frauen kämpfen auf der sozialen Front. Ihre Waffen sind die üble Nachrede, das Gerücht, das Mobbing, die Intrige.
    Das war bis jetzt auch auf lokale Techtelmechtel begrenzt, auf höfische Intrigen, neiderblasste Nachbarschaft, zänkische Kolleginnen.

    Twitter, Facebook, BuzzFeed und wie sie alle heissen, haben diese örtliche Beschränkung aufgehoben. Sie sind die Krupps des Matriarchates, die Maschinengewehre der Weiber.

    Aus Techtelmechteln werden weltumspannende Intrigen, aus lokalem Sozialneid werden Völkerwanderungen, aus ehelichem Krach Pogrome gegen „alte weisse Männer“.

    Wie beim Patriarchat wird es beim Matriarchat genauso weitergehen, bis es einen globalen Knall gibt, bis wieder Millionen Unschuldiger dafür sterben.

    Erst dann wird man die Maschinengewehre wieder einpacken. Genauso doof wie das Patriarchat ist das Matriarchat nämlich schon lange.

  76. Sehr lustig beschrieben! Aber!
    Das Ganze klingt wirklich nach Irrenhaus der Sonderklasse. Und ich würde es auch ausschließlich amüsant finden, wäre mir nicht bewusst, dass dieses Volk über das größte Atomwaffenarsenal der Welt verfügt. Was, wenn so eine Schneeflocke doch mal irgendwie ins US-Präsidentenamt käme und irgend so ein Unvorsichtiger in Frankreich zum Beispiel sagte dann versehentlich etwas Sexistisches? Können wir dann sicher sein, dass der- die- oder dasjenige dann in der Lage wäre, das richtige europäische Land anzuvisieren oder nicht stattdessen versehentlich Schweden oder uns bombardieren lässt? Je älter ich werde, desto beängstigender finde ich diese Nation…

  77. Peter Pilz
    „Er soll „Schatzi“ gesagt haben.“ – OMG! :-O
    – Tsleudert ten Purschen zu Poden!

    Wer soll denn diesen immer schrilleren und absurderen Affenzirkus noch ernst nehmen? Wenn jetzt auch schon die Anrede „Schatzi“ unter „sexuelle Belästigung“ fällt ist das offene Verhöhnung wirklicher Opfer.

  78. @ gamskampler sagte am 4. November 2017 um 00:47 Uhr
    „nein.
    Kann nicht vom Original-DdH sein, es fehlt sowohl der welsche Sinnspruch als auch die Signatur. Zudem hätte der Original-DdH die Massage-Story vollendet oder sie zumindest als vollendet beschrieben“
    .
    Doch, Gamsi, habe noch mal nachgerechnet. Es waren sogar fast 14 Jahre. Als Masseur von Margarethchen aber max. 2-3 Jahre nachdem sich die Bürobesatzung in zwei Mal solo geändert hatte. Ich ging nicht hin, sie kam.
    (DdH)

  79. Pussy grabbers - verbale und reale
    Die einen fantasieren drüber in Umkleidekabinen, andere schweigen und tun´s und der mit der miesesten Promo ever, ist der einzig Anständige?
    Wie im richtigen Leben!

  80. 'Ich kenne die Blase von innen, brauche das nicht mehr' - womöglich geht das teils noch mehr Leu
    so? Und dann sollte man hin und wieder auch dafür schreiben? Denn es könnte noch ein Unterschied darin liegen, sich lediglich außerhalb der Blase aufzuhalten –
    oder auch tatsächlich die Außenrichtungen aktiv wahrzunehmen? Keine Kritik, sondern lediglich der, selbstverständlich vollkommen unnötige, Hinweis auf mögliche weitere Befindlichkeitsanteile der allgemeinen Leserschaft. Wenn die deutschen Leitmedien führen wollen, dann gehört dazu ganz sicherlich auch die aktivere Integration der Weltnachrichten-Netzstruktur und ihrer Anteile in die tägliche Berichterstattung in den Kommentar und ins Feuilleton.

    Z.b. von Breitbart oder altright hatten auch wir zum ersten Mal durch Don Alphonso gehört. Das hat uns nun mitnichten der FAZ entfremdet, sondern unsere Bindung in Dankbarkeit erhöht. Man möchte keine ‚Planet-Veränderungs-Nachrichten‘ woanders zuerst lesen.

    Die FAZ muss den Kosmos abbilden, und Don Alphonso führt dabei an vorderster Front, wir sind dankbar.

    Bloß keine nationalen Hermetiken, nur weil Journalisten Angst haben, vor einer Welt, deren Wettbewerbsfähigkeitanforderungen nur im ersten Moment vielleicht etwas zu anspruchsvoll aussehen könnten.

    Wer in der Globalisierung schwimmt wie der Fisch im Wasser, für den fallen die Preise, zu denen er einkauft, immer viel schneller als er vielleicht Gehaltserhöhungen nicht bekommt.

    Das Volk braucht Hilfe Anleitung Vorbild – gegebenenfalls auch in diesem Punkt?

    Noch ein Schlückchen Tee zum neu erworbenen Bild?

  81. @ Cleofide sagte am 3. November 2017 um 21:09 Uhr
    „Zehn Minuten Margo Lions Geist zu Besuch beim Missy Magazin, die würden lila im Gesicht oder, Gott behüte, pink.“
    .
    DdH sagt, dass er als AWM keine Ahnung hat über was hier alles palavert wird. Zum Beispiel „Missy Magazin“ mal nachgeschaut https://missy-magazine.de/
    .
    Oh je, dieses gipsige Gebilde (wie die Kanzlerin auf der neuen CATO) „Wir sind alle der weiße Mann“ gibt doch einiges Betrachtenswertes, z.B. die Nase, die sicher eine Stehpinkelhilfe darstellen solle (bremse dich in deiner Phantasie, mein Junge!), wohl eher aber dem Mündungsbereich eines US-Sturmgewehrs M 16 gleicht.

    • @DdH - Margo Lion und das Missy Magazin
      Tut mir leid, war etwas kryptisch. Anstelle des Missy Magazins hätte auch Anne Witzorek stehen können, es ging mir mehr um Margo Lion. Wenn Sie Spaß an Hollaender und Zwanziger-Jahre-Kabarett haben, können Sie bei YouTube einmal nachhören (aber das Original), ich wollte nur keinen Link setzen.

      Es gibt da u.a. das schöne Lied vom „Sex Appeal“, das den Umstand mehr ironisiert und etwaige Bemühungen verlächert, als obige Damen mit ihren Grobheiten es je schaffen könnten.
      Madame Lion hätte die Missies zum Frühstück verspeist – das vermutlich aber eher für dégoûtant befunden und nur leicht mit der dünnen Schulter gezuckt. Man mag sich das gar nicht vorstellen (oder doch).

    • Sie dürfen nicht glauben, dass es zwischen Frauen und Feministinnen Schnittmengen gibt.

  82. Bedarf gedeckt?
    Nachdem ich etwa die Hälfte der Kommentare gelesen habe, beschleicht mich das Gefühl, in einer weiteren Echoblase zu sein – bei aller Kritik an der Verdrehung und Dehnung der Fakten durch SJWs/ Snowflakes/ ideologisierte Idioten vergessen viele einen wichtigen Punkt.

    Die Jugend tendiert eben dazu, sich von den Methoden und Konzepten ihrer Parentalgeneration abzuheben, bevor sie realisiert dass doch nicht alles schlecht war.
    Dass BuzzFeed nun also von Katzenvideos und Lifestyle-Berater im
    Internet hin zu den Nachrichtenportalen (mit Fakten und wichtig und so) migiriert, liegt einfach an der Nachfrage – der vokale Großteil amerikanischer Protestbewegungen bei twitter hat ein stabiles Einkommen oder kommt aus solidem Elternhaus, das einen Genderstudiesmajor bezahlen kann – und maschiert dann bei den ANTIFA-Demos mit, gegen eben jenen Kapitalismus, der ihnen ihr privilegiertes Leben ermöglicht.

    Eben jene lehnen (unter teils abstrusen Begründungen) die konservative, faktenorientierte Berichterstattung ab, fühlen sich aber nicht ausreichend repräsentiert -> BuzFeed, Vice und Co versuchen lediglich diesen Bedarf zu decken und damit ihren Cut zu machen (diese Kapitalistenschweine).

    Hoffen wir nur, dass sie dabei nicht die technischen, wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Errungenschaften der alten Demokratien zu Grabe tragen, begleitet vom autistischen *Screech* ihrer medialen Zielgruppe…

    • Es ist ja schön, dass Sie sie durchbrechen, herzlich willkommen.

      Aber der Fall Pilz ist schon, äh, ein Anlass zum Nachdenken.

    • Alphatier
      Sie hatten doch neulich einen Artikel über die Grünen in Österreich mit dem Hipsterkandidaten und Pilz.
      Dort zeigten Sie das Pilz ein Alphamann ist.

      Zum Alphamann gehört aber auch immer die sexuelle Komponente.

      Deswegen wundern mich die Veröffentlichungen und der folgende Rücktritt nicht.

    • Das war offensichtlich ein grüner Meuchelmord.

    • Thomas Meyer, finde diese Argumentation gefährlich
      Das ist genau das Falsche, meiner Meinung nach, das Verallgemeinern und dann Schlüsse aus den Verallgemeinerungen zu ziehen. Tut mir Leid, richtig netter kann ich das nicht formulieren. Denn

      1. ist ‚Alphatier‘ oder ’nicht Alphatier‘ keine Binärentscheidung, sondern die Enden einer polaren Achse, auf der wir alle irgendwo liegen.

      2. Selbst wenn Sie Recht haben mit der ’sexuellen Komponente‘ bei einem unter Vorbehalt von 1. Identifizierten, ist der Schluss

      3. ‚wundern mich nicht‘ – mit Verlaub – katastrophal. Selbst wenn ‚Alphatier‘ und ’sexuelle Komponente‘; so heisst das alles andere als zwangsläufig ‚Belästigung‘, Grapschen, gar Vergewaltigung. Bzw. wie Sie schreiben „Veröffentlichungen und der folgende Rücktritt“.

    • Sie haben recht Herr Dippel.
      Mit dem Pauschalisierungvorwurf für konkrete Personen haben Sie natürlich recht.

      Nur auf der Metaebene betrachtet wozu ist man Alphatier, liebt die Macht über andere?

      Geht es um die Macht an sich, oder doch eher um möglichst viele Weibchen anzulocken?

      Was dann jeder in dieser Situation daraus „macht“ ist meiner Meinung nach nur eine Frage der Sozialisierung und/ oder des Charakters.

    • Echoblasen, ja bitte!
      Was Sie „Echoblasen“ nennen (Es heisst „Filterblase“ und „Echokammer“), ist bei mir ein „Thema“. Das steht in der Überschrift.
      Mit Ihrer Argumentation ist ein Buch über das Paarungsverhalten des ostindischen Grossmaulgoldfisches auch eine Echoblase. Weil ausser über das „Paarungsverhalten des ostindischen Grossmaulgoldfisches“ nichts drinsteht.
      Ich hoffe, Sie verstehen wenigstens meine Überschrift. Die hat mit „Echokammer“ oder „Filterblase“ nichts zu tun.

    • Der Unterschied ist, dass Filterblasen auch nichts anderes hören wollen. Niemand liest immer nur solche Bücher.

    • Alphatier war hier
      Meinen Sie, das ist einfach, ein Alphatier zu sein? Das ist harte Arbeit. Dauernd müssen Sie irgendein brünftiges Herdengroupie bespringen, denn irgendeine hat immer kein Kopfweh.
      Und dann die Herde zur Wasserquelle führen. Sieht das vielleicht aus, wie eine Wünschelrute, was der Herr und Schöpfer Ihnen da hinten hingeklebt hat? Woher sollen SIE wissen, wo diese blöden Quellen sind?
      Und wenn Sie sie nicht finden, müssen Sie sich tagelang das Gequengel anhören, bis die doofen Blagen endlich an Dehydrationserschöpfung eingehen (ohne Luft: 4 Minuten, ohne Essen: 4 Wochen, ohne Wasser: 4 Tage).
      Und wenn die Meute jagt, dann sind Sie es, der diesem widerlichen Stück ungewaschener Wildnis als erster in den unrasierten Hals beissen muss. Von Zivilisation haben die auch noch nie was gehört. Einfach widerlich.
      Und dann die testosteronbesoffenen Nachwuchsaufhüpfer. Wollen Ihnen ihren Platz streitig machen. Da müssen Sie einen auf Macho machen, mit ihrem Rheuma, und zur Not sogar übergriffig werden. Alles kein Spass.
      Und als Dank schreibt die, die gerade noch in „Playgirl“ über G-Spot und multiple Orgasmen schwadroniert hat, Sie hätten ihr mit 15 mal ans Knie gelangt. Na klar, wie soll das sonst gehen und ausserem waren Sie damals selbst erst 14 und haben das Knie für das primäre Geschlechtsorgan der Frau gehalten.

      Und warum machen Sie das alles? Warum haben Sie nicht auf Ihre Mutter gehört und sind Zuhälter geworden oder Soziologe, sondern „Alpha-Tier“?
      Nur weil der große Dichter mal gesagt hat: „Lieber als Alphatier in Ehre sterben als als Feminist in Schande leben“.
      Wo der Recht hat, hat er eben Recht.

    • Ich bin ja ein Alphatier, aber meine sexuellen Interessen liegen nicht im Bereich Medien oder Schauspielerei.

    • Frage mich ja nur, welche Alphatier Statue heute im
      (dann sich nicht) Willy-Brandt-Haus heißenden Hauptquartier der Genossen stände, wären die heutigen Standarts vor 40 Jahren schon gang und gäbe gewesen.

  83. back from Barcelona
    Oh Mann, tut das gut ihre Beiträge zu lesen. Können wir nicht alle mal wieder ein bisschen Runterkommen!

    Die Hysterie der letzten 20 Jahre ist ja kaum noch zu ertragen.

    • Das wird gerade leider noch schlimmer…

    • Höhepunkt
      Wir nähern uns dem Kulminationspunkt.

      Jede Massenpsychose geht irgendwann vorbei. Fällt in sich zusammen wie ein Souflee da, wie Goodnight treffend sagt, keine dauerhaft stützenden Strukturen vorhanden, neben dem Wahn.

      Hexenverfolgung, Kulturrevolution, Nationalsozialismus etc.

      Danach will keiner mitgemacht haben.

    • maciste grüßt den thomas
      hexenverfolgungen gab es in ausläufern bis ins 18. jahrhundert, die roten garden der kulturrevolution in china wurden in monatelangem kampf von der volksbefreiungsarmee niedergerungen und für die faschistischen staaten bedurfte es der halben welt um sie zu bezwingen – m.e. keine spur vom zusammensacken wie ein soufee, sondern hoher blutzoll für alle beteiligten.
      wir werden sehen, wie blutig die nächsten massenpsychosen beendet werden müssen…
      battle on.

    • Ich hoffe, man delegiert die neuen roten Horden an den Kopierer.

    • @ Thomas: das mit "keiner mitgemacht" wird schwieriger
      damals musste man nur Papier vernichten, das funktioniert heute nur noch beim BAMF

    • Nein, Herr Dust.
      So leicht ist es nicht.
      man wird – wie bekannt, auch schon aus dem Tausendjährigen – sagen, man hätte müssen. Gegen eine tiefere, innere, Überzeugung. Damit Essen für die Familie auf den Tisch kommt. Blablabla.

      Man soll nicht unnötig Parallelen zum erwähnten Reich ziehen, und dennoch: Diese Blaubär-Geschichten von ’nur Vorschriften befolgt‘ ziehen am Ende, weil das Gegenteil meist unbeweisbar ist.

      Letzten Endes wird man alles auf die Physikerin schieben. Sofern sie sich nicht mehr verteidigen kann. Von Altmeier abwärts.
      Kenne das aus den sechziger Jahren des letzten Jahrhunderts. Alle taten nur was ein Typ aus Braunau angeordnet hatte, und hätten sie es nicht getan, wären sie alle in einem K-Lager gelandet.

  84. Nu doch!!
    Erst wollte ich anders, siehe oben, und nun sind wir mittendrin im Schlamassel.

    Da hatte also der zurzeitige gewesene britische Verteidigungsminister vor knapp 15 Jahren eine Hand aufs Knie gelegt!! OMG!!
    Nein, natürlich ist das nicht cricket. Nein, das macht man nicht, sofern die Frau nicht danach fragt. Aber dieser Riesenballon aufgeblasen bis zum Zerplatzen – in diesem Falle also Rücktritt – ist einfach nur ein Irrsinn.

    Und noch dichter auf dem alten Kontinent und nicht auf einer nur vorgelagerten xitInsel in der Hauptstadt der alten Donaumonarchie und Stadt von Historie und Kultur … Wen trifft man an? Na klar. Alte weisse Männer.
    Alte weisse Männer von heute sind die Juden von Morgen.
    Nein, natürlich wäre nicht in Ordnung wenn Peter Pilz das gemacht hätte was man ihm nachsagt. Nulla poena sine lege, dennoch. Es gab Zeiten da war das vielleicht Unerwünschte in jedem Fall dennoch irgendwie gesellschaftlich akzeptiert.
    Auch hier muss man deshalb einen Schnitt machen. Meinetwegen ab sofort. Meinetwegen auch rückwirkend ab dem 1. Januar 2017. Und man muss deutlich unterscheiden zwischen sexy talk und sexual action. Wenigstens für die Zeit vorher.

    Andernfalls bricht eine Hysterie aus. Irgendeine. Wenn nicht die #metoo, dann Trump. Oder AfD. Oder Kurz et al. Oder irgendetwas. Die Nerven sind gespannt genug. Jetzt braucht es hauptsächlich gesellschaftliche Abrüstung. Relaxen, tiefes Durchatmen.
    Und dann könnten wir beginnen, neue Umgangsformen zu sondieren.

    • Ich weiss schojn, warum ich bei Feministinnen nie irgendwie charmant geworden bin.

    • "Sein Gesicht war viel zu nahe an mir"
      Es ist nicht auszuschließen, leider, dass airbus industries (EADS) beim Erinnern finanziell nachgeholfen haben.
      Auch so kann man einen sehr unliebsamen Untersuchungsaussschuss gegen sich wegen Bestechung und Veruntreung vom Halse kriegen. Zur Not mit einer Anzahl private dicks die alle weiblichen Wesen ausforschen mit denen man je in Kontakt war. Und die zur Not bei der Erinnerung nachhelfen.

  85. Popmusik
    @“Harry Charles“
    Die moderne Popmusik, Blues, RocknRoll etc. pp. ist eine Mischung die in Amerika entstand. Die Schwarzen brachten ihre Rhythmen aus Afrika mit und die Weissen die Melodien der Klassischen Musik aus Europa. Aus dieser Symbiose entstand die Pop Musik.

  86. Cake
    Wenn Frauen alle Vorteile haben wollen, aber nicht die Nachteile die mit der Gleichberechtigung kommen nennen die Amis das:

    She wants to have her cake and eat it too.

    Wie auch immer: Feminismus ist ein zeitlich, räumlich und kulturell begrenztes Phänomen, das in Ländern entstand in denen Frauen gemessen an weltweiten Standards extrem gut behandelt wurden.

    Gestern eine Lennon song (frühe 70er) zum ersten mal gehört: „Women are the new niggers“. WTF?

  87. Titel eingeben
    Known as:
    ‚you cannot have the cake and eat it.‘
    Lennon, known as:
    ‚Woman is the Nigger of the world‘ (1972)

  88. Immer weiter bis zum Sieg: Jederzeit neue Fronten eröffnen
    Die von linken Internet-Pressure Groups erfolgreich durchgezogene Beeinflussung der Politik pro unkontrollierte Massenimmigration ist angesichts desaströser Folgen zum umfassenden Rückschläger geworden.
    Damit ist das Problem freier Agitprop-Kapazitäten entstanden. Angesichts des extremistischen Gehabes und der Hemmungslosigkeit, massenhaft Munition im Kachelmann-/Gina-Lisa-Stil zu verschießen, bzw. alternativ: Puritanische Beziehungs-Inquisition und Verhaltenskontrolle zum Standard zu erklären, liegt die Vermutung nahe, dass das Ergebnis nicht mehrheitsfähig sein wird.
    Man kann bei der Gelegenheit aber schon mal überlegen, was anschließend durchs Dorf getrieben wird. Jedenfalls wird es so lange weitergehen, bis die Gesellschaft für das übergeordnete Thema, die Opfersuche, abgestumpft sein wird.

  89. Eben gefunden auf brothersgrimmfeed
    Am unsympatischsten finde ich persönlich ja diese Feministin aus der Story „Hanzel und Greatel“, die erst kleine Kinder in ihr Knoxpeerhäuschen lockt und sie dann aufessen will. Da darf man sich dann natürlich nicht wundern, wenn ein solches Verhalten weltweit keine gesellschaftliche Akzeptanz findet.

  90. Jetzt...
    ..haben sie tatsächlich Peter Pilz zur Strecke gebracht. Ticos gestrige Befürchtungen bezüglich einer allgemeinen Hexenjagd auf weiße Männer bestätigen sich. Und im Fall Pilz kommen m. E. politische und wirtschaftliche Interessen mit denen von megärischen Machterweiterungsgelüsten zusammen.

    Man sollte es so machen wie Jörg Kachelmann, von dem ich kürzlich las, er verlasse einen Aufzug, wenn eine Frau zustiege, um nicht mit ihr alleine darin zu sein. Die „Armlänge Abstand“ in Gesellschaft plus Kachelmannsches Vermeidungsverhalten sollten besonders die Männer beherzigen, die auf Jagdlisten weiter oben stehen. Über „Einzelfälle“ oder auch Gruppenjagden zugereister „Männer“ TM dagegen wird weiterhin generös hinweggesehen.

    Das und die zunehmenden Repressionen hinsichtlich der Meinungsfreiheit sind wirklich erschreckend.

    • Europilz
      Pilz ist Aufdecker und Vorsitzender des österreichischen Untersuchungsausschusses des Eurofighter-Skandales, reiner Geschäftswert 2 Millarden Euro. Bestechungsgelder die geflossen sind: 100 Millionen Euro.
      Entscheiden Sie selbst: Wenn SIE 10 Millionen Euro dieser 100 Millionen „schwarz“ angenommen hätten und jetzt die Perspektive haben, dass man Ihnen die wegnimmt uns Sie 5 Jahre „Luftschutzbunker“ verordnet bekommen: würden Sie nicht ein Milliönchen riskieren, damit irgendeine 420-Euro-Praktikantin behauptet, der Vorsitzende hätte sie unsittlich angegrabscht?
      Und wenn Sie diese 420-Euro-Praktikantin wären: für eine Million (bar auf die Hand), wer würde soetwas nicht sagen?
      Da hat man ein schönes Mobbing- und Inquisitions-Werkzeug ausserhalb der bestehenden Rechtsordnung geschaffen. Allein dafür gehört der Feminismus heutiger Prägung gesetzlich verboten.

    • Ich halte das auch ganz klar für eine Intrige, entweder von den Grünen selbst – Pilz hat angekündigt, in wien anzutreten – oder von jemandem, der innerhalb der Grünen Freunde ausserhalb hatte und durchgestochen hat.

    • Pilz
      hat ja auch in seiner Pressekonferenz ganz nett – so nett er eben sein kann kann –
      „Warum kommt das nicht vor der Wahl?
      Warum kommt das jetzt?
      Fallen mit den Mandaten, und mit den Jobs, auch die Hemmungen weg?
      Heisst jetzt: Rache für das was nicht ich sondern Wählerinnen und Wähler entschieden haben.“
      erklärt.

      Glawischnig hat – dummerweise, würde ich sagen – noch einen draufgesetzt: Sie hat erklärt, sie hätte da vor Jahren schon Kenntnis von gehabt, Pilz auch darauf angesprochen, der habe nicht reagiert.
      Das klingt nur für einen kurzen Moment gut.

      Danach fragt man sich zweifelsohne, warum dann alles nicht weiter verfolgt wurde, Pilz zunächst keine weiteren Probleme bei den Grünen hatte, keine Verschriftung stattfand, keine Erklärungen verlangt und keine Ultimaten gestellt wurden. Die Antwort ist wenig charmant: Man wollte Pilz gerne als Stimmenbeschaffer behalten, als exponierten Vertreter der Grünen, als Aushängeschild und Untersuchungsausschüssler.
      Da hinein würde auch passen, dass man dachte, ihm seinen vorderen Listenplatz zu nehmen, ohne dass er sich wehren könnte. Daumenschrauben. Da hat er sich allerdings galant von befreien können, sich selbst zum Clubobmann gemacht und die Grünen in die Walachei geschickt.
      Kein Wunder dass bei den Grünen die Wut hochkocht.

  91. Das gute Leben fordert den geistigen Tribut - Freud nannte das ein wenig protestantisch-
    sündenstolz (hehe) „Das Unehagen in der Kultur“, und da ist natürlich was dran, weil der Weg zum Padadies, wie Kleist in seinem Marionettentheater-Aufsatz schrieb – allenfalls von hinten her noch offen ist.

    Keine Ahnung, wo eigentlich der Riss passiert ist – jedenfalls sagt nun Leonard Cohen – indem er sich, wie er bescheiden sagt, auf ein altes Sprichwort bezeiht – es ist ein Riss in allen Dingen – – und sprichst Du nur, so könnte man mit Mörike fortfahren, das Zauberwort, so hörst Du, wie sie singen…

    – Die Idee, dass man diese Dinge einfach sollte haben können, also ohne den Riss, praktisch im direkten Zugriff, ist: „Nisch gescheut“ (= nicht gescheit), wie mein Großvater zu sagen pflegte. Kultur heißt, Umwege machen. Das ist zentrales abendländisches Erbe, aber ein wenig ungültig geworden, hie und da .

    Apropos:

    Literaturmagazin 32: Der Liebesangriff «Il dolce assalto»: Von Nymphen, Satyrn und Wäldern – Von einer Möglichkeit, über die Liebe zu sprechen (Taschenbuch)
    von Maria Gazzetti (Herausgeber).
    Das wäre so ein Beispiel, wo unhysterisch (=gebildet) über die ja altbekannten Asymmetrien in Liebesdingen gesprochen wird – deshalb der Ausdruck „Liebesangriff“ im Titel des Buches.
    Das Büchlein ist für paar Fennje noch immer hie und da erhältlich…

  92. Sexismus nach Wahlschlappe Pilz
    Merkwürdige Dinge gehen in Österreich vor: Kaum sind die Grünen aus dem Parlament gekegelt, entdecken sie Sexismus am Exrealo und Wahlgewinner Pilz. Bin ich die einzige, die darin einen Zusammenhang sieht?

    Ich warte jetzt, bis die erste Grüne sich an Vorfälle mit Joschka Fischer, dem alten Trittin oder anderen erinnert. Da müsste doch auch etwas gehen, spätestens wenn die Jamaikaverhandlungen zu Ende sind und alte Gräben wieder aufbrechen.

    Wenn es nicht so erbärmlich wäre, hätte es Unterhaltungswert.

    Herzliche Grüße sendet

    Hessin

  93. OT:
    Ihr hattet die Wahl, doch die islamische Kreuzigung, geht auf die Kappe von FDP-, DieLinke-, Grünen-, und SPD-Wählern. Die unchristlichen Verräter und deren Fürsprecher aus den Gotteshäusern samt ihrer von Steuergelder prall gefüllten Schatullen nicht zu vergessen. Nun brauchen Wir: Vier Fäuste für ein Halleluja! dkVniXi_yeE

  94. Alte weisse Frauen
    Können wir mit dem Schei…. nicht mal irgendwann aufhören. Dios mia! In Köln wird man alljährlich von Frauen geküsst und angepackt. Manche sind einen Kopf größer als ich, oder doppelt so schwer wie ich. Wildfremde Menschen, ja auch Männer umarmen einen in der Öffentlichkeit. Will ich das, werde ich gefragt, ob eine mir nicht bekannte Frau mir in de Schritt fasst und mich dabei anlächelt? In Köln ist Karneval nicht nur an der Domplatte!

    Wurde ich sexuell BELÄSTIGT? WENN EINE TANTE ODER ONKEL, DIE MAN NICHT SO MAG, MIR EINEN KUSS AUFGEDRÜCKT HAT!

    Ein Mädchen, welches ich nicht so toll fand, mich fast erdrückt hat.
    Ist jetzt auch schon sexuelle Belästigung?

    Es gibt Vergewaltigung und Machtmißbrauch, keine Frage, keine Diskussion. Aber dieser Inflationären Auswuchs ist nur noch kontraproduktiv.

    Können diese unterbeschäftigten Menschen denn nicht einfach wieder gegen Atomkraft, Waldsterben und Ausbeutung protestieren? Und natürlich für den Weltfrieden!

    Muss denn wirklich jeden Monat eine neue Sau durch das Dorf getrieben werden? Gibt es zu viele Journalisten, oder passiert auf der Welt nichts Wichtigeres? Ich weiß es ja auch nicht.

    Lieber Don, nichts gegen sie, oder gegen Gerd Ruge oder Herrn Scholl-Latour und andere guten Medienvertreter, die alle auf ihre Art ihrer Arbeit nachgehen.

    Buona Notte.

  95. eine Notiz
    „Die Frauen“ erziehen die Kinder mehr als „die Männer“ und haben die Lufthoheit in Kindergärten und Grundschulen mit 90%+ aller dort Beschäftigten. Man sollte denken dabei sollte folglich was besseres rauskommen als schlechte Männer.

  96. Weinstein effect
    „Während inzwischen schon darüber spekuliert wird, wann und durch wen der Weinstein-Skandal eine Wendung hin zum Pädophilieskandal nimmt, und zum Problem für das System Hollywood an sich werden kann,“…

    gibt es für die „irgendwo“ für den 4./5. November angekündigten Aktionen (Demos gegen Trump/Pence?) schon Antifa-Banner mit den Forderungen:
    * no white supremacy
    * no pedo bashing
    * no Mike Cernovich,
    die (wegen Punkt 2) latürnich als „fake conspiracy“ dahingestellt werden. Ich tendiere eher dazu, anzunehmen, dass das betreffende – von Mike C eingestellte Video echt ist (zeigt möglicherweise eine AntiFa-„Übung“, die abrupt unterbrochen wurde, als jemand bemerkte, dass ein Smartphone mitlief?) und dass die Angst vor der Lawine (von HuffPost als „Weinstein effect“ bezeichnet) ebenfalls echt ist.

    Wenn echt, dann muss die US-AntiFa als „Krawallexekutive“ ja von irgendwen auf den Trichter gebracht worden sein, eine rechtlich bedenkliche Forderung aufzunehmen. No pedo bashing könnte die Betroffenen bei Lawinenausbruch schützen, klar. Aber wer inspiriert AntiFa zu einem solch blöden Spruch? Pedo, Pizzagate, Lolita Island etc. war ja bisher eher covert als overt.

    In jedem Fall kommt man zur Auffassung, dass es mindestens zwei Fraktionen innerhalb des „deep states“ geben muss. Und dass „disclosure events“ mit all den übrigen angeschlossenen Realitätsebenen näherzurücken scheinen. Warten wir das Wochenende mal ab.

  97. Pädo mit Medien
    Was in Teen Vogue so los war:

    Not only is Teen Vogue pushing disgusting sexual practices on teens but they are pushing their stupid politics on them too…

    This is Phillip Picardi, editor of Teen Vogue, who gave parents complaining about his „Guide to Anal Sex“ for teen girls the middle finger.
    pajamasmedia

    • Es gab da so einen Beitrag über Analsex, der viele Eltern aufgebracht hat. Vermutlich nicht ganz zu unrecht.

      Anyway, man liest häufiger, dass die Nachfrage nach Kindsmissbrauch in einem gewissen Mass auch durch solche Modemagazine gefördert wird. Sagten Feministinnen früher übrigens auch, aber Teen Vogue ist natürlich sakrosankt.

    • Hauptproblem, sorry: Kinderlose Egoisten
      Wer braucht überhaupt sowas wie Teen-Zeitschriften?

      Als noch nichtt alles so teuer war (Energie z.B.), lagen normale News-outlets bei uns zu Hause rum, die Kinder fingen an, da reinzuschauen.

      Dass eine kinderlose Gesellschaft eine solche Pädo-Masche aufzieht, um sich Material für später anzuschreiben, war irgendwie klar. Es kommt der Tag, an dem der erste Vater einen umbringt. Schön dargestellt in „Die Jury“ von Grisham. Schön beschrieben, wie das Kind aussah, was der Vater mit den Kerlen machte und wie der Anwalt schafft, den Vater rauszuholen trotz KKK.

    • wie man sich überflüssig schreibt
      Aus meinem Eintrag hier geht übrigens hervor, wie die Medien, wenn sie sich für eine Kugel Eis (Energiewende), jetzt Jamaica, stark machen, es schaffen, sich selbst abzuschaffen. Wo will man sonst etwas einsparen?
      Sie schreiben für grüne Träume und Bambus als Innenausstattung und wundern sich, wenn die Abos zurückgehen.

      Der Bambus im I3 erinnert mich übrigens an diese chinesischen Lampen aus Papier in Ballonform, die wir als Studenten hängen hatten.

      Wenn einer schafft, die Fernsehgebühr abzuschaffen, mache ich mir wieder ein Abo bei der entsprechenden Zeitung, promised. Aber nur, wenn der Verbrennungsmotor dabei bleibt weit über 2030 hinaus. Diese Bambuskarre könnt Ihr Euren Wasmitmedien-Mädchen schenken als Abschiedsgeschenk am besten.

  98. Die haben nichts dazugelernt
    Spacey ist ein Fall für sich, offensichtlich ein übler Typ. Aber was die vielen andere Fälle betrifft, die Hand aufs Knie, verbale Anspielungen und ähnliche Vorwürfe, machen diese Aufschrei-Tanten schon wieder einen gewaltigen Fehler. Die Sexismus-Keule nutzt sich genauso ab, wie die Nazi-Keule, wenn man sie inflationär nutzt. Umso mehr geschieht das, wenn man auch noch mit zweierlei Maß misst, wenn auf der einen Seite die sexuellen Übergriffe durch Goldstücke durch die Decke gehen, man dies aber relativiert, totschweigt, die Erwähnung schon mit der Nazi-Keule goutiert – durch alle Medien unterstützt – , andererseits (nebenbei verjährte) „Vorfälle“, und sei es nur eine anzügliche Bemerkung oder Anmache, von vor 20 Jahren heute den Job kosten soll. An „Halloween“ gab es in zahlreichen Großstädten wieder Übergriffe durch Gruppen. Natürlich hat manche Polizeidirektion das sogleich relativiert. Es soll ja niemand den Eindruck bekommen, dass die die Lage nicht in den Griff bekamen. So wurde zwar nicht überregional über die Vorfälle selbst berichtet, schon gar nicht im ÖRR, aber als es unkommentiert in den sozialen Medien die Runde machte und die Polizei sich rechtfertigte und Parallelen zu Silvester bestritt, DANN war es allen eine Meldung wert – handelte es sich doch um Fake-News in den sozialen Medien. Dumm nur, dass es diese Vorfälle in mehreren Großstädten gab, aber längst nicht alle Polizeidirektionen diese ebenfalls relativierten. Das wiederum ging dann wieder unter in den Medien. Dafür können wir nun alle überall Lesen, dass ein österreichischer Politiker, der mit seiner Liste gerade einmal 4,4 Prozent bekam, vor mehreren Jahren ein Frau belästigt haben soll, die ihrerseits jahrelang nicht bereit war aus Image- und Karrieregründen die intern geäußerten Vorwürfe öffentlich vorzubringen, der Politiker trotz Mitwissen der Parteiführung jahrelang weiter ganz selbstverständlich weiter arbeiten konnte, nicht etwa aus der Partei ausgeschlossen wurde.

    • Ja, der Fall ist übel und es würde mich nicht überraschen, wenn die Erzählung von Pilz -Frau mit Karrierezril, die dann Leistungsverweigerin wurde – stimmt. In abgesxchwächter Form habe ich so etwas leider auch hin und wieder erlebt: Überambitioniert in Sachen Karriere und nicht ausreichend qualifiziert, dann bockig und übel nachredend. War mir eine Lehre. Habe ich hier zweimal erlebt, mache ich nie wieder.

  99. "Show me the man, I'll show you the crime"
    Das soll von Lawrenti Beria sein, dem Geheimdienstchef von Stalin und wird heute der Untersuchung gegen President Trump vorgeworfen.

    Mit der einsetzenden Masche der Verleumdung kann man vermuten oder gar unterstellen, dass die Methodik sich ausbreitet. Mit der Unterstellung sexueller Anzüglichkeiten kann man eine breite Masse Unerwünschter treffen. In Israel ist sie auch nicht ganz unbekannt, wie Caroline Glick hier beschreibt:
    Our World: From Mueller to Mandelblit, Jerusalem Post, online abrufbar.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Lawrenti_Beria

  100. PS: Die "Übung"...
    fand offenbar auf dem Campus der Columbia U anlässlich eines Vortrags von Mike Cernovich statt. Näheres in seinem Video auf seiner Twitter Page. Der Banner enthält das Antifa-Logo und das Logo von NAMBLA = North American Man/Boy Love Association. Die Verbindung Antifa und „Pädophilenschutz“ ist damit aus meiner Sicht mit einem starken Indiz belegt. Für Deutschland kennen wir weiterhin die Verbindung Antifa und Staatsfinanzierung. International die Verbindung Antifa und Open Society Foundation. Da ist inzwischen so viel zusammen gekommen, dass eine „false flag conspiracy theory“ nur noch von linxgrün Verstrahlten angenommen werden kann. Ich bin mir ziemlich sicher, dass wir demnächst die Ausweitung des „Weinstein Effect“ auf „Pedowood“ sehen werden und darüber auch erste Einblicke in Realitätsebenen nehmen können, die es in der (noch) herrschenden Weltsicht nicht gibt.

  101. Sklaven
    In Europa hat es keine Sklaven gegeben weil es mehr als genug Arme gab die als Knechte oder Leibeigene ausgebeutet wurden.

  102. Schöne Körbchen...nicht zu groß... nicht zu klein... halt hübsch.
    …. http://www.fotocommunity.de/photo/peugeot-202-uh-baujahr-1948-joachim-hund/28817077

  103. auch das noch
    Gestern Schauspielhaus Bochum Maria Stuart , nach der Pause gegangen, unerträglich.
    Die neue Schauspieltruppe unter dem „neuen “ -Ersatz , Zwischen , Verlegenheits-Intendanten , alle Schauspielerinnen, jung , älter , mittelalt nackt , barbusig zumindest und alle schrien !
    Warum hat sich da keine gewehrt ?
    Warum gehen nicht mehr Leute raus ?

    • Erinnert an die leergespielten Münchner Kammerspiele.

    • Vielleicht, weil sie, wundervollgruen,
      erst gar nicht reingehen?

      Früher, wenn France Musique moderne E-Musik spielte, auf Deutschlandradio Kultur umgeschaltet. Spätestens seit der Weltoffenheits-Offensive war dorten klar, dass Kunst [‚endlich‘] nichts mehr mit Können zu tun haben durfte, sondern nur noch mit der richtigen Haltung. Geflüchteten gegenüber, selbstverständlich! Nicht jedoch dem zu behandelnden Stoff, der in den Kulissen zu verschwinden hatte. Wenigstens jedoch hinter die Bedürfnisse der Schutzsuchenden zurückzutreten hatte.
      Und dafür braucht es auch die richtigen Darsteller (um das Wort ‚Schauspieler‘ zu vermeiden). Also eher Leute die sich in Grund und Boden schämen, weil ihre Grosseltern nicht gegen Sklaverei gekämpft hatten, und für selbstbestimmte Sexualität.
      Im Ernst, was erwarten Sie von solchen Ensembles anderes?

      Neuerlich, wenn France Musique moderne E-Musik spielt, schalte ich übrigens ab.

    • Verbraucherschützer warnen vor gefälschten Theaterinszenierungen
      …weil es genau so ist, wie Sie es beschreiben: In Erwartung klassischer Theaterstücke bekommt man „ein mieses Geschrei nackter Schauspieler“ präsentiert. Darüber empörte sich schon die ZellerZeitung auf Seite 395 (einfach zu finden auch ohne Link). „Castorfen“ heißt diese Betrugsmasche mit den Fake-Theaterstücken übrigens.

  104. Als ich noch eine unbeschwerte rheinländische Frohnatur war,
    wurde ich mal von einer Bekannten namens Hengameh mit meiner iranischen Freundin zu einer ASTA-Discoparty eingeladen.

    Es wurde ausgelassen getanzt, getrunken aber irgendwas war anders und erzeugte ein diffuses Unwohlsein. Vorbeigehende Männer kamen mir unangenehm nahe und starrten mir unverhohlen auf den Hintern und den Schritt.

    Das wurde mir nach 10 Minuten zuviel und ich bat meine Freundin, die Veranstaltung mit mir zu verlassen. Bei der Verabschiedung meinte dann Hengameh, ob ich nicht gewusst habe, dass dies ein Schwulen- und Lesbenparty sei.

    Der wirklich hierzulande seltene Name und diese zwar unsägliche, wahrscheinlich jedoch notwendige Sexismusdebatte, holten diese Episode in mein Bewußtsein zurück.

    Männer, es kann sehr wohl belästigend sein, wenn mann, ich nenn’s mal die Tigerdistanz unterschreitet und unverhohlen auf die relevanten Geschlechtsmerkmale schaut.

    • Das kann schon mal passieren, als die Szenen der „anderen“ kleiner waren und sich mehr überschnitten, hatte man es halt mit allerlei Geschlechterfragen zu tun. Mir war das damals egal, es gehörte dazu. Allerdings war das nicht in einem Studentenrahmen.

    • Titel eingeben
      Ich sehe heute eine Riesendiskrepanz zwischen sexualisierter Öffentlichkeit und dem Stand der Akteure. Extrem aufgebrezelte Mädchen und Umgang mit Anmache. Stichwort oversexed anderen underfucked. Lesen Sie Mal Umfragen über Sexpraktiken von Frauen, da schlackern ihnen die Ohren.

    • Ja, das ist ein weiterer Aspekt, die Sexualisierung und ihre skandalisiwerung.

    • Logisch
      Hengameh Yaghoobifara, der/die sich auch Hengameh Acabifarah nennt, ist ein(e) türkische(r) Transsexueller. Da weder aus dem Namen, noch aus dem Foto hervorgeht, ob es sich um einen Mann in einem Frauenkörper oder eine Frau in einem Männerkörper oder irgendetwas dazwischen handelt, muss man durch einen prüfenden Blick auf die Stellen, wo man das biologische Geschlecht erkennt, herausfinden, welchem Gender der Transsexuelle sich zuordnen will (dem anderen, im Vergleich zum biologischen, sonst wäre es kein Transsexueller).
      Ich kann mir gut vorstellen, dass die Begleitpersonen auch in dieser Weise „überprüft“ werden. Das ist keine böse Absicht. Das kommt aus der „Genderfluidität“. Wie bei einem Fluss muss man einfach wissen, von wo nach wo das Wasser darin fliesst.

  105. #BalanceTonPorc
    Die stets gleich verlaufenden Frontlinien und Schützengräben in Deutschland lohnen einen gelegentlichen Blick nach Frankreich, wenn auch leider wenig Interesse an den dortigen Debatten besteht. Es gibt in den MSM kaum mehr Korrespondentenberichte, die über Reisetipps hinausgehen. Die viel beschworene Freundschaft besteht in gegenseitig gepflegter Nichtbeachtung. Man lebt Rücken an Rücken. In Frankreich wird aber sehr genau registriert, was in Deutschland vorgeht, d.h. die Aufmerksamkeit gilt nicht überwiegend den USA.

    #BalanceTonPorc heißt die französische #MeToo-Kampagne, gespiesen aus denselben Kanälen, die auch in Deutschland den Ton vorgeben.
    Sinngemäß bedeutet die Forderung: Denunzier dein Schwein.

    Anders als in Deutschland gibt es in Frankreich eine Reihe von Feministinnen, die Ton und Diktion der Kampgane ablehnen.
    Einerseits, weil sie eine Festschreibung der Opferrolle befürchten.
    Dazu kommen Stimmen, die vor einem Klima der Denunziation warnen.
    Auch die Bezeichnung von Männern als „Schweine“ wird nicht überall gutheißen, weil sie eine Eskalation bewirke.
    Was, fragen sich viele, würden Frauen davon halten, in ähnlicher Weise vorgeführt zu werden … #BalanceTaSalope“ ?!?

    Die Exministerin Christine Boutin, eine Theologin (!), mahnt, dass die „Grivoiserie“ (Frivolität) integraler Teil der französischen Identität sei und dass die fortwährenden Denunziationen die Beziehungen zwischen den Geschlechtern zutiefst zu zerrütten drohten.

    Kritisiert wird die Anonymität und mangelnde Überprüfbarkeit der Vorwürfe, die praktisch jeden Mann, vornehmlich aber Prominente, jederzeit treffen können.

    Thema ist auch die Heuchelei.
    Wo war die Empörung nach den Sylvester-Übergriffen in Köln, fragt z. B. die Journalistin Charlotte d’Ornellas. Wo sei sie angesichts der zahlreichen Belästigungen durch bestimmte Gruppen auf der Straße und im ÖV?
    Da herrsche bloß verlegenes Schweigen.

    Kurz, es gibt außerhalb der ideologisch festgefahrenen Lager das Bemühen um einen – überaus scharf geführten – rationalen Diskurs. Vor allem aber sind erheblich mehr Zwischentöne zu beobachten, weil die Eliten sich ideologisch nicht durchwegs gleich gepolt zeigen. Ein auffallender Unterschied zu De, wo sich gegenwärtig nur zwei Haltungsmöglichkeiten anzubieten scheinen: Antifa oder Nazi bzw. Schwein oder Feminist.

    • Zum Glück wissen deutsche Feministinnen nicht, was Frivolität ist.

    • Titel eingeben
      „…die Beziehungen zwischen den Geschlechtern zutiefst zu zerrütten drohten.“
      .
      Hm. Die treibenden Kräfte dieser Bewegung sind oft (meist?) Lesben.

    • Titel eingeben
      Das Thema der doppelten „Moral“ durchzieht die ganze Gesellschaft. Bei anderen Themen sind nur Randgruppen betroffen, deshalb finden die Betroffenen kein Gehör in der Öffentlichkeit. Sie müssen das einfach hinnehmen. Zum Beispiel hat sich der Begriff Massentierhaltung schon fest etabliert, keiner redet dabei über Preise, Bedingungen usw. Vielfach ist es in der Verwaltung (Bildung) nicht anders. Es werden Ziele gesetzt, die unter den Bedingungen nicht erreicht werden können. Es interessiert aber niemanden. Diese Problem weitet sich immer weiter aus.

    • Massentierhaltung, das stimmt, haha, da kann man nur lachen.

    • ... der Unterschied ist etwa der ...
      … in D hat sich ein sozialistisches Regime bierernst über 40 Jahre gehalten. Das wäre in F nicht möglich gewesen.

      Die #Aufschreigören sind in ihrer „Diskussionskultur“ FDJ-Kadern unheimlich-wiedergängerhaft ähnlich, auch das gestörte Oszillieren zwischen FKK-Sexualität und Prüderie ist gleich.

      Das Gesellschaftsziel ist eine DDR mit dem neuesten iPhone und schicken Reisemöglichkeiten und vielen Jobs im Propaganda- oder Überwachungsapparat.

    • Vive La France
      „Anders als in Deutschland gibt es in Frankreich eine Reihe von Feministinnen, die Ton und Diktion der Kampgane ablehnen.
      Einerseits, weil sie eine Festschreibung der Opferrolle befürchten.
      Dazu kommen Stimmen, die vor einem Klima der Denunziation warnen.
      Auch die Bezeichnung von Männern als „Schweine“ wird nicht überall gutheißen, weil sie eine Eskalation bewirke.
      ….

      Die Exministerin Christine Boutin, eine Theologin (!), mahnt, dass die „Grivoiserie“ (Frivolität) integraler Teil der französischen Identität sei und dass die fortwährenden Denunziationen die Beziehungen zwischen den Geschlechtern zutiefst zu zerrütten drohten.

      Kritisiert wird die Anonymität und mangelnde Überprüfbarkeit der Vorwürfe, die praktisch jeden Mann, vornehmlich aber Prominente, jederzeit treffen können.“
      ________________________________________

      Einverstanden. Grundsätzlich gibt es in Frankreich eine viel größere Meinungsvielfalt als in Deutschland. Mancher französisch-muslimische Intellektuelle bringt außerdem kritische Töne zu dem anderen Thema, das uns bewegt. Jemand wie Houellebecq würde hier vermutlich ungelesen als „nicht hilfreich“ abgestempelt. Einen Heiko Mass von Merkels Gnaden haben sie auch nicht. Die Freiheitsstatue wurde von Frankreich an das noch junge Amerika, US, verschenkt.

      Hierfür gibt es Gründe: In Paris ist fast jede Straße und die meisten Plätze nach historischen Ereignissen benannt. Fragt man nach, bekommt man häufig die richtige Antwort. Geschichte wird viel umfassender gelehrt. Folge ist, dass in der Métro oft Zeitung gelesen wird, wenn auch nicht mehr so viel wie früher. Die Franzosen sind also inzwischen allgemeingebildeter als der Durchschnitt hier. Man muss ernsthaft bezweifeln, dass in F irgendeiner Shakespeare für eine Pop-Gruppe halten würde.

      Hinzu kommt eine Tradition der liberté, die wir hier so nicht haben.
      Außerdem hat Frankreich ca. fünfmal so viele Juden (übrigens haben sie es nicht nötig, ständig von juifs et juives zu faseln). Unter diesen befinden sich reichlich Intellektuelle. Aus dem Handgelenk fallen mir ein die Badinters, Lévy, Glucksmann, Finkielkraut, Bruckner, der oft für die NZZ schreibt. In den Bildmedien Pujadas, soweit ich weiß. Pujadas steckt alle Quassler hier in die Tasche. Sie haben aber noch mehr exzellente Fernsehleute.

      Ihre Werbung war schon immer auf höherem Niveau, sonst werden nicht genug Bürger erreicht. Und das große Thema Humor fließt auch in die Werbung ein.
      Ob sie einen Zug Anne Frank nennen würden, darf getrost bezweifelt werden, und zwar, weil die Anne, die unglücklicherweise im KZ an Typhus wohl starb, jedenfalls an einer Darmsache, nicht genug veröffentlichen konnte. Ihre Geldscheine waren mit großen Kalibern bedruckt. Es macht keinen Sinn, Opfer, die nicht alt genug wurden, einzusetzen. Spinoza gehört uns leider nicht, und hierin liegt doch das halbe Dilemma.

      Wir befinden uns also in einem Milieu höherer Intellektualität und eines fester implantierten Begriffs von Freiheit. Warum hatte F mehr Attentate als wir?:
      1. Weil das zerstört werden soll (14. Juli, Nice, Charlie Hebdo),
      2. Weil Juden angegriffen werden (Toulouse, koscherer SM, zweimal Halimi und mehr)

      In diesem Land wird alles in Kauf genommen, um Attentate zu verhindern. Hierbei geht es weniger um die Menschen, um die ja nicht einmal angemessen getrauert wird (nach dem Anschlag auf den Weihnachtsmarkt), sondern um Sachschäden und finanzielle Ausfälle. Der Mangel an Empathie für Opfer, ob das die vom Weihnachtsmarkt, von Köln oder die Maria sind, ist assoziiert mit Kriecherei, um Schlimmeres zu verhindern und wird gerechtfertigt mit dem Holocaust, der also hierfür instrumentalisiert wird.

      Frankreich ist intellektuell zweifellos das bessere Land und schon vor 150 Jahren, im Aufbruch nach der Indstrialisierung und während der Weltausstellung gewesen. Es hat auch interessantere gebildete Muslime, das nur nebenbei. Allerdings unter Ansammlungen von kinderreichen altertümlichen Unbelehr- und Unintegrierbaren, woher sich ja die Attentäter rekrutieren.

      Frankreich war auch im zweiten WK gespalten. Bekanntlich gab es sowohl heftige Collaboration als auch heftige Résistence. Wichtig ist, dass sie die Meinungsfreiheit nicht in der hier erlebten Form einschränken.

      Merkel ist ängstlich, und das weiß ganz Europa. Unsicher auch. Und das, kombiniert mit Machtwillen, finde ich übel. Hollande war nicht ängstlich, sondern traurig und hatte die Größe, zurückzutreten.
      Schulz hat Merkel in der Wahlnacht in seiner Rede an Lindner gut beschrieben. Und sie ist sehr deutsch. Sie schreibt sich mit sechs Buchstaben und fängt mit M an wie der Michel.

    • Vive la France 2
      Im Nachhinein zu meinem vorigen comment, der noch nicht erschienen ist, fällt mir noch der Film ein.
      Sie haben Gabin, Trintignant, Belmondo, Mastroianni, Piccolo, Deneuve, Signoret, Moreau, Bardot, Huppert, Adjani, Schneider,
      wir hatten Iris Berben und Schimanski.
      Sie haben Truffaut, Buñuel, Vadim, Polanski, Rohmer, unser Star Wim Wenders geht nach Hollywood. Wir haben „Harry, hol schon mal den Wagen“ und im Kino nichts Weltbewegendes, sie haben „Die Braut trägt schwarz“, die „Spitzenklöpplerin“ und „Les Choses de la Vie“, der so gut war, dass Hollywood ein Remake davon gemacht hat mit Richard Gere statt Piccoli und Sharon Stone statt Romy Schneider.

      Sie haben das Institut National de la Cinématographie und die „Kinder des Olymp“, hinreißend, und die Académie Française , die verhindert, dass ständig an der Sprache geschraubt und Sternchen statt Buchstaben verwendet werden. Sie sind auf einem viel höheren Niveu. Eine Hengameh, die sie Steakfrites nennt, würde dort nicht geistig überleben. Es reicht ihnen, wenn die Briten frogs sagen.

      Insofern müssten wir keineswegs bei Gender und Quoten in die Gänge kommen, sondern bei Intellekt, Film und Literatur. Dazu gehört, dass man Bücher aller Couleur zulässt und nicht Stände von Verlagen demoliert.
      Morgenthau bringt einer als Stchwort oben, Don will’s ’ne Nummer kleiner. Aber ’ne Nummer kleiner ist schwierig, wenn die Leute das hier selbst morgenthauisieren bzw. beweisen, dass Sarrazin Recht hatte.

      Was wir brauchen, ist ein Patriotismus und ein Stolz auf die Dinge, die vor 1914 waren, auf die Leute, die in „1913“ genannt sind und die davor oder auf Friedrich den Großen. Man muss über den selbst erzeugten Untergang und die Shoah lehren, aber das Andere braucht man auch. Scham und Reue für 12 Jahre plus Freude und Stolz auf das davor statt solitär Sündenstolz. Und mehr humanistische Gymnasien.
      Sonst demontiert man das Land, und das haben unsere Kinder nicht verdient.

    • Oberländer,
      a.a.O. hier ist der Ruhm vielleicht geringer. Allerdings kann ich Ihnen gerne bestätigen, dass Sie sich mit Film auskennen. Wobei, z.B. Buñuel, auch schon am Ennje ersichtlich, da nicht reingehört; ins ‚Vive la France‘. Oder Piccolo, der eigentlich Piccoli heisst. …
      Dennoch, die Richtung stimmt sehr wohl.

      Schauen wir uns mal ‚deutsche PopKultur‘ an:
      Udo Jürgens
      Dalia Lavi
      Vicky Leandros
      Peggy March
      Mireille Mathieu
      Nana Mouskouri
      Wencke Myhre
      Paola
      Freddy Quinn
      Bill Ramsey
      Cliff Richard
      Caterina Valente
      Heintje
      Julio Iglesias
      Bata Illic
      Gitte
      Karel Gott
      Dalida
      Costa Cordalis
      Roberto Blanco
      Howard Carpendale
      Peter Alexander

      Helene Fischer, für die Nichteingeweihten, ist in Russland geboren und bis zum vierten Lebensjahr dort aufgewachsen.

  106. Parallelen
    Bemerkenswert, wie wenig Resonanz in dieser „Community“ „Die [schon seit ein paar laufenden] Woche[n] mit Frau Cresspahl“ hervorrufen. Dort ist eigentlich schon alles gesagt, nur noch nicht von allen hier.

    • Ich glaube, es ist nicht ganz leicht, sich mit einem Schwerpunbkt auf die NS-Zeit bzw. DDR, angereichter mit US-Politik der 60er Jahre, sich ein Publikum zu erarbeiten. Eventuell ist auch Johnson mittlerweile etwas vergessen? Ich weiss auch nicht, ob meine Leser (die oft von ausserhalb kommen) das überhaupt sehen.

    • Die zum Schweigen gebrachte Mitte
      Sie lässt keine abweichenden Meinungen zu, das ist das Problem.

    • aus dem genannten blog
      „Und sie sagten: Meine Mutter. Theresienstadt. Meine ganze Familie. Treblinka. Meine Kinder. Birkenau. Mein Leben. Auschwitz. Meine Schwester. Bergen-Belsen. Mit siebenundneunzig Jahren. Mauthausen. Im Alter von zwei, vier und fünf Jahren. Maidanek.“

      Ist vielleicht auch nicht so leicht, weil sie alle tot sind. Das war schon anders mit Zeitzeugen.

      Ich finde die Arbeit gut, habe aber keine Lust, dort zu diskutieren. Man meidet das auch etwas. Schließlich tut es weh. Habe über Anne Frank mal wieder nachgelesen, wer sie verraten hat, wollte ich wissen. Las, wie sie von der Mutter dann getrennt wurde, die Mutter starb, die Schwester, wie sie völlig verlaust war und noch Milbenkrätze hatte und Unterernährung und an Fleckfieber oder Typhus starb, und vier Wochen später waren die Briten da. So enorm überflüssig. Und es tut jedes Mal weh. Es geht nicht weg. Weil es überflüssig und sinnlos war, nicht nur inhuman. Das alles nach der Landung in der Normandie.

      Dann liest man weiter über die zweite Frau ihres Vaters, die Mann und Sohn verlor, aber wenigstens eine Tochter behielt, dann gerät man wieder da hinein und muss einen Schnaps trinken. Ich brauch das nicht unbedingt, aber junge Leute wissen zu wenig davon im Schnitt, auch, weil die Zeitzeugen ja tot sind.

  107. Titel eingeben
    Diter Kief: Das gute Leben fordert den geistigen Tribut – Freud nannte das ein wenig protestantisch Sündenstolz: „Das Unbehagen in der Kultur“

    Als alter Freudianer kann ich ihnen versichern, dass Sigmund hier nichts damit zu tun hat, auch Penisneid greift nicht. Der Schlüssel liegt diesmal in
    Robert Merle – „Die geschützten Männer“
    –> https://de.wikipedia.org/wiki/Die_gesch%C3%BCtzten_M%C3%A4nner

    • Danke @ Gast für den Link
      Die geschützten Männer von Robert Merle. Rezension von Rupert Schwarz https://www.fantasyguide.de/die-geschuetzten-maenner-autorrobert-merle/
      .
      Wieder ein französischer Schriftsteller mit einer warnenden literarischen Antizipation wie von Michel Houellebecq mit seinem Roman „Soumission / Unterwerfung“ oder Jean Raspail mit „Le Camp des Saints/Das Heerlager der Heiligen“.
      .
      Merkwürdig ist, dass Merles Roman nur in der damaligen DDR (Aufbau-Verlag). Hatten die in den Siebzigern auch schon eine Femi-Scene?
      (DdH)

    • Oh, danke, das ist interessant mit der DDR-Idee, die Männerherrschaft durch ein Lesbenregime zu
      ersetzen! – Ein wenig eunuchisch wirkte Honecker ja in der Tat – und seine geschlechtslose Angetraute erst – – puh!
      (ok – ich weiß: Frankreich ist der Ursprung, aber ich konnte mir einfach den Hinweis auf die bereits stattgehabte Eunuchisierung in der Regierungsspitze der DDR nicht versagen: Die Geschlechtslosigkeit passte zudem sehr gut, weil die DDR-Spitze (ok- ich weiß, ich weiß: Das ist jetzt schon phallisch – aber auch lustig, ist es nicht?!) – also dass die DDR-Spitze ja ohnehin eine potemkinsche Regierungsspitze von UdSSR-Gnaden war – insofern passt doch alles aufs Schönste zusammen).

      Ok – gehen wir einen Augenblick weg von Freud und kucken mit Darwin, seinem Bruder im Geiste, die Schimpansen an, die nämlich ihre Weibchen gerne schlagen, bevor sie sie begatten – – und dadurch Reproduktionsvorteile (!) über ihre ein wenig zurückhaltenderen Artgenossen erlangen:
      https://www.livescience.com/48743-aggressive-chimps-reproduce-more.html
      – Ich weiß, ich weiß, wir stammen nur von den Affen ab, wir sind keine Affen – aber man sollte solche Dinge schon sehr genau anschauen, insofern führt an Freud und Darwin und dem damit verbundenen Unbehagen nur ein Weg vorbei, den Freud freilich für noch schlechter ansieht, nämlich den der Verdrängung!

      Hat man die Schimpansen aangeschaut und durchdacht, dann kann man sich anderen Rätseln zuwenden: Z. B. dem offenen Geheimnis, dass die Käufer des SM-Mega-Sellers „Fifty Shades of Grey“ ganz ganz überwiegend weiblichen Geschlechts sind.

      Ein kleiner Verweis noch auf die Triebhaftigkeit, die dabei im Spiel war: „Fifty Shades of Grey“ war der Megaseller mit der höchsten Verkaufsfrequenz – – ever. Das Buch hat sich nicht nur unheimlich oft, sondern auch mit Top-Speed verkauft!

      (ehhh – von wem weiß ich das mit der Höchstgechwindigkeit, mit der sich „Fifty Shades of Grey“ verkaufte – von Jordan B. Petersen (siehe weiter oben) – es schließt sich auch hier noch ein kleiner Kreis).

    • Robert Merle
      Merle war in den Siebzigern Mitglied der KPF und hatte sich mit einem Anti-Atomkriegsroman empfohlen. Außerdem war er leichter lesbar als Sartre, unterhaltsam, kritisch. Wenn der Genosse Merle aufzeigte, was alles schief lief im absterbenden Kapitalismus – prima! Für Nebenwirkungen bei der und Fehlinterpretationen durch die Leserschaft gab es ja Zuständigkeiten.

      Ich kann das Buch nur empfehlen, vielleicht ist es mittlerweile ein bisschen angestaubt. Allerdings nicht herumliegen lassen, wenn Alt-Feministinnen in der Nähe sind; das Porträt von Gertrude Stein und Alice B. Toklas ist nicht sehr, hm, fein, wenngleich lustig.

      @DdH:
      Feminismus gab es, das, was man heute so bezeichnen würde, eher subkulturell oder gleich in Berlin, für eine echte Szene war das wohl zu klein, die drückendsten Probleme auch andere.
      Soweit ich das erlebt habe, ging es immer gegen Macht, nicht gegen Männer als solche. Heutige Feministinnen hätten das wohl als unterkomplex bedauert. Es macht auf Dauer etwas müde und aus der Zeit geworfen.

  108. Wer wissen will ...
    … wie sich richtig üble Anmache unter den Geschlechtern anfühlt, sollte sich bei Youtube unbedingt das Video „Why it’s good to be Leonard Cohen“ ansehen. Kam gestern bei Arte.

    Dringende Empfehlung für Netzfeministinnen und auf Empörung und Opfergeschrei spezialisierte Journalistinnen!

    Abwarten: nach einer unbekannten blonden Schönen an der Seite von Udo Jürgens taucht Esther Ofarim auf.

    Nach heutigen Maßstäben ein klarer Fall für den #MeToo-Pranger.
    Von wegen Männer sind Schweine …

    • Doris Kunstmann
      sehr begabt! Da ist einer ja fast in s/w rot geworden, und ob Udo so begeistert war..

    • Ein echter Schwerenöter war er schon, der
      Udo Jürgens.

      Aber auch der Einzige, der richtig Klavierspielen konnte, Komponieren, Arrangieren, Dirigieren, u.s.w.
      Nach #metoo, in unserer Zeit, wäre er zwangsläufig weg vom Fenster gewesen. Viel zu gut, viel zu begabt. Anderen die Chancen stehlend.

  109. wenn Frauen gar nicht klagen
    So wie sich das hier darstellt, ist nicht die betroffene Frau am Rücktritt Fallons schuld, sondern Andrea Leadsom, eine ehrgeizige Frau, die auch schon Prime Minister werden wollte. Und nicht wegen Hand, sondern wegen Sprache:
    „Die betroffene Journalistin äußerte sich erstaunt bis belustigt und veröffentlichte ein Foto ihres Knies mit der Unterschrift, das es „immer noch intakt“ sei. Sie finde es „bizarr“, dass sie wegen dieses Vorfalls vor 15 Jahren plötzlich auf den Titelseiten der Zeitungen lande. Sie bestritt, dass es ein sexueller Missbrauch oder ein Machtmissbrauch gewesen sei, nannte die ganze Aufregung eine „Hexenjagd in Westminster“ und äußerte die Vermutung, Fallon sei in Wirklichkeit aus anderen Gründen zurückgetreten.“
    https://de.wikipedia.org/wiki/Michael_Fallon

    Die Journalistin wird also benutzt, um Fallon innerhalb der zerrissenen Tory-Partei zu Fall zu bringen.

  110. Titel eingeben
    Un homme protégé aussi: „Merkwürdig ist, dass Merles Roman nur in der damaligen DDR (Aufbau-Verlag). Hatten die in den Siebzigern auch schon eine Femi-Scene?“

    Ja, hatten sie, und es ist auch das Schlüsselwerk der damaligen Generation Merkel: Die damals sehr gut ausgebildeten und studierten DDR-Frauen sahen sich ja einem sehr alten, patriarchalischen SED-Politbüro gegenüber und verschlangen aus diesem Grunde völlig berechtigt emanzipatorische Literatur. Da sie aber nun, psychologisch gesehen, selbst in einer Diktatur lebten, und mit literarischen Begriffen wie Dystopie nichts anfangen konnten, begriffen sie solche Werke von Merle eher als Handlungsanleitungen als denn als Gesellschaftsentwurf.

    Der westliche Schlüsselroman dieser Generation ist übrigens…
    Ernst Callenbach: Ökotopia
    –> https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96kotopia

    Bemerkenswert ist auch, dass diese merkelsche DDR-Frauengeneration bei allem „Gefühlsstau“ es gut in diese Welt geschafft hat, aber ihre Kinder nun rebellieren. Wer nie einen Psychologen aus der Nähe gesehen hat, aber auf einer Tastatur herumtippen kann, der äußert sich dann so sexuell-faschistoid, wie wir das zur Zeit im Internet erleben.

    • Dystopie als Handlungsanweisung
      Ich kenne Ihren Hintergrund nicht und bin auch jünger als Frau Merkel.
      Als Schlüsselroman ist Merles Buch meiner Meinung nach völlig fehlbetrachtet. Gut ausgebildete, studierte Frauen für so doof zu halten, einen Roman als Handlungsaufforderung zu sehen, ich bitte Sie.

      Im übrigen lebten wir nicht psychologisch gesehen in einer Diktatur, sondern wirklich. Was die gut ausgebildeten, wenngleich womöglich nicht systemkonformen Frauen sehr gut wussten.
      Einen feministischen Block habe ich im Oktober 89 nicht gesehen, verzeihen sie die Plattheit.

  111. @ Krächzit sagt:Da sind wir ja wieder bei der Meinung von Frau Özogus, Morgenthau
    Frau Özogus sagte das, was alle „post-68-iger“ denken.

    Ihr kann man es, wenn sie keine Ministerin wäre, fast nicht verübeln.
    Sie wurde – in den Westzonen – so sozialisiert.

    Statt des „inneren Dr. Schumachers“, war der innere Willy Brandt (Lebenslüge Wiedervereinigung) ein falsche Weichenstellung. Ohne zurück zu Schumacher kommt die SPD nie aus ihrer ideologischen
    Sackgasse.

    1. Nebenbei:
    Lafontaine, der Brandt-Ziehsohn von der Saar sowieso nicht. Heute macht Gysi auf Willy-Brandt und läßt Laffo nationalistisch aussehen. So kann es kommen, da rettet ihn auch Sarah Wagenknecht nicht mehr.

    Deutschland, Interzonistan, ist ein gäriger Haufen.

    Wie gemeingefährlich die Lage ist, wurde spätestens nach dem EU-Abgang von Großbritannien und durch Trump deutlich.

    Post-68-ig macht jetzt geistig mobil – sie sind jetzt alle „glühende Europäer“.

    Diejenigen, die gegen einen zentralen Wert des Grundgesetzes, seinen inneren Wert (Wiedervereinigungsgebot) ihr Leben lang ankämpften – die Antideutschen oder separatistischen Westdeutschen –
    kämpfen jetzt für einen neuen Euro-Großstaat.

    2. Nebenbei:
    Sie wollen nicht sehen, das der nur imperialistisch – oder gar nicht – sein kann. Die die das sehen und unter Lageverkennung anstreben einmal wie den Theoretiker Münkler, D als „Rückhaltebecken“ der Flüchtlingsflut in Europa, außer Acht gelassen.

    Weiter nach der Abschweifung Imperialismus (frz. Atomschirm und Experten der Sozialen Verteidigung in D, die die hiesige Atomindustrie schredderten und Hamburg zu G20 lahmlegten: Das ist die „Euro-Armee“ gegen Putin, Trump …).

    – Dafür werden sich die trittinschen Pazifisten auch die Uniform der Fremdenlegion anziehen (die separatistischen Sowjetzonis mit der eigenen DDR-Nation, die jetzt auf antideutsch und europäisch machen, wie Kipping, der nun glühenden Europäerin, sowieso).

    Das ist der neue deutsche Größenwahn unter absoluter Lageverkennung.

    Dazu
    gehört die Bürgerkriegstreiberin Ulrike Gerot, die allen anderen, die die Welt so lassen wollen, wie sie ist (UNO, Vereinte Nationen), Bürgerkriegstreiberei unterstellt.

    – Dazu
    gehört der sozialpädagogische 2-Wort-Klippschul-Populismus von der „gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit“.

    Dazu
    gehört, Alexander Gauland, der vom westdeutschen Parlament wie in seiner Jugendzeit träumt und für Volksabstimmungen ist, für Adolf Hitler zu halten.

    Deutschland, Interzonistan, ist mehr als gärig.

    Oh ihr Zonis aus Ost und West, oh ihr Landpomeranzen, oh Brecht, oh Karthago.

    – dann schon lieber einen freiwilligen Morgenthauplan zum Abtauchen vor Eurem „Europa“.

    Ich habe fertig.

  112. Richtige Handlungen - Falsche Konsequenzen
    Lieber Don,

    ich lese jetzt schon seit Monaten ihre Einträge bei der FAZ und auch auf Twitter, allerdings habe ich bemerkt, dass sie diesen Skandal nicht wirklich ernstzunehmen scheinen und stattdessen bei der deutschen Autismus-Rechten zu punkten versuchen (sprich, die Identitäre Bewegung, junge AfD-Wähler, Kulturchristen (die schlimmsten von allen)).
    Ich kann verstehen, wie man bei solch einer Masse an Anschuldigungen stutzig werden kann, allerdings kann man das tatsächliche Problem nicht wegen der Reaktionen die sie aus Linksradikalen und Sozialliberalen Kreisen bekommt nicht beiseite schäffeln.
    Generell ist mir in letzter Zeit ihre Berichterstattung zu sehr auf Reaktionen auf andere Reaktionen beruht. Ich mochte ihren Appell an die Deutschen, Ostdeutsche nicht zu verallgemeinern und das selbe gilt auch für die AfD-Wähler, allerdings würde ich gerne mal wieder etwas anderes von ihnen lesen.
    Ich bin bei weitem nicht Links (da ich weiß, dass diese Unterstellung (nicht von ihnen) kommen wird, sollte diese Lesermeinung jemand lesen), und halte auch nichts davon ihnen meine persönlichen Anliegen in einem Kommentar mitzuteilen, viel lieber würde ich gerne mit ihnen per E-Mail kommunizieren, denn sie teilen einige meiner persönlichen Interessen (allerdings nicht das Fahrrad fahren).
    Ich weiß ihre neutralität zu schätzen, nur gibt es auf beiden Seite große Misverständnisse, die sie als Medium für die neuen Konservativen beiseite räumen könnten. Der Anlass dieses Kommentares: sie haben vor einigen Wochen auf Twitter Breitbart geteilt, und von neu-Rechten Twitteridioten Bilder geteilt (ie. „It’s Ok to be White“).

    Fazit: Gerade nach solchen Skandalen ist das zuhören wichtiger denn je, man kann nicht wegen Linksradikalen und Genderisten weghören. Missbrauch ist ein täglicher Teil des Lebens vieler Frauen in Deutschland und den USA. Noch schlimmer ist es in Ländern wie Marokko und Mexiko. (andere Länder möchte ich persönlich nicht beurteilen, da ich dort keine Erfahrungen mit gemacht habe) Wenn ich soetwas lese wie „Herr Pilz möchte zwei Zeugen, bevor er etwas gesteht“ erinnerte mich doch sehr an Saudi Arabien, wo eine Frau fünf männlichen Zeugen für eine Vergewaltigung braucht.

    Vielen Dank.

    • „und stattdessen bei der deutschen Autismus-Rechten zu punkten versuchen (sprich, die Identitäre Bewegung, junge AfD-Wähler, Kulturchristen (die schlimmsten von allen)).“

      Nein, ganz sicher nicht. Ich schreibe so, wie ich schreibe, das ist alles, ich kümmere mich nicht um Reaktionen und klicke die auch gar nicht an. Es ist mir schlichtweg egal, wer meine Leser sind. Ich habe Piraten gewählt und bin total gemischt, ich kann gar nicht identitär sein. Ich bin elitär und egoistisch.

    • Titel eingeben
      Erst sah ich die Beiträge von DA auch sehr kritisch. Nach langem Lesen usw. finde ich das sehr gut, da er auch die Diskussionen sehr gut moderiert. Für mich viele bereichernde Beiträge und was ich nicht gut finde, muss ich nicht lesen. Ähnliche s macht Serdar Somunco “ Podcast blaue Stunde“ , er macht sich mit seiner persönlichen Sicht sehr angreifbàr und provoziert auch manchmal bewusst. Der kann einen extrem wütend machen. So ist man gezwungen seine Denkweise zu hinterfragen. von der Form her gutes Konzept, vom Inhalt her nicht so gut.

    • Korrektur(en), Florian Geyer
      Erstens können Sie davon ausgehen, dass Ihre Lesermeinung nicht vielleicht von einem gelesen wird, sondern von ganz vielen.
      Auch von anderen Journalisten und Kommentatoren.

      Im Islam sind es vier, muslimische, Männer die als Zeugen gebraucht werden.
      Andernfalls ist davon auszugehen, dass die Frau den Mann verführt hat, und deshalb zu steinigen ist, wegen ausserehelichem Geschlechtsverkehr.

    • It’s OK to be white.

    • @ Florian Geyer - Zwei Zeugen
      Im Kontext wird klar wie seine Aussage zu den „zwei Zeugen“ zu verstehen ist. Es wurde angegeben es gebe Zeugen, also ist es doch in Ordnung nach Zeugen zu fragen.

      Sekundärquelle „kleinezeitung.at“ zitiert den „Falter“:

      „“…Das ging alles ziemlich schnell“, zitiert die Wochenzeitung die EVP-Mitarbeiterin. „Ich konnte mich nicht bewegen, nicht atmen, geschweige denn wehren. Ich rechne ja nicht damit, dass ich in einer gemütlichen Runde am EFA plötzlich aggressiv begrapscht werde.“ Für den Vorfall gebe es auch Zeugen.

      Pilz kann sich daran laut eigenen Angaben nicht erinnern. „Ich kann dazu nichts mehr sagen. Es tut mir leid. Aber wenn es zwei Zeugen dafür gibt, werde ich zurücktreten. Ich habe hohe Maßstäbe und diese gelten auch für mich.““

      Hier noch der Link zur Sekundärquelle:
      http://www.kleinezeitung.at/politik/innenpolitik/5314312/Sexuelle-Belaestigung_Die-Vorwuerfe-gegen-Pilz-im-Detail

    • Titel eingeben
      „Gerade nach solchen Skandalen ist das zuhören wichtiger denn je, man kann nicht wegen Linksradikalen und Genderisten weghören. Missbrauch ist ein täglicher Teil des Lebens vieler Frauen in Deutschland und den USA. Noch schlimmer ist es in Ländern wie Marokko und Mexiko.“

      Doch, man muss sogar weghören, weil der Ton extrem paranoid und gefährlich ist. Victor Klemperer hat zu recht darauf hingewiesen, dass der Faschismus immer mit der bewussten Veränderung der Sprache beginnt, und das ist hier eindeutig der Fall. Bis dahin muss das bedauerliche Schicksal der Frauen in Marokko, Mexiko, den USA und Deutschland leider warten. Man schickt ja auch keine Eliminatoren in eine Atomruine, solange die Strahlung sie umbringt…

    • "er hat Schatzi gesagt"
      Leider keine Originalquelle, aber dennoch … .
      Mir graust bei der Vermischung von Verbalem und Handgreiflichem. Spricht absolut gegen die Frau, finde ich. Er habe sie zu einem gemeinsamen Urlaub eingeladen – das wird dann ein Vorwurf, und sexuelle Belästigung.

      Im Stern gab es vor 40 oder 50 Jahren auf dem Titelbild ein „Ich auch“ zur Abtreibungsdiskussion. Da konnte ich mich nicht einbringen. Hier könnte ich es; auch ich habe im Laufe meines Lebens Frauen die mir attraktiv erschienen (auch andere, auch Männer -> also *Menschen*) gefragt, ob sie Interesse hätten an einem Urlaub. Wenn diese Frage – mit oder ohne sexuellem Interesse – an sich schon belästigend ist, wird es morgen früh das Angebot an eine Kollegin sein, ob ich ihr einen Kaffee vom Automaten mitbringen kann.
      Weil ‚Nein‘ sagen, da sollte man schon davon ausgehen, dass jemand dieses Wort kennt.

      Wir hatten neulich die Politikerin die sich traumatisiert fühlte von einem Mann der sie öffentlich als ’schön‘ bezeichnete. Diese gute Frau sollte professionelle Hilfe aufsuchen, ähnlich wie die oben erwähnte Frau. Weil, das kann man sich verbitten; und *spätestens dann* erwarten, dass es nicht wiederholt wird. Lediglich seine eigenen (honi soit qui mal y pense) Phantasien zu interpretieren – das ist nicht ganz gesund.

      Noch perverser wird das Ganze, wenn man sich überlegt, wie eingeengt dann Kommunikation werden wird; wie ‚der weisse alte Mann‘ durch solche Fehlkommunikation aus seinen Jobs gedrängt wird [vielleicht ist das ja eine Agenda dahinter?], während der bunte junge Mann die übelsten Beschimpfungen und proll-mässigstens Dinge rufen darf („Hure“, „Willst du F….i-F….i mit mir?!“), ohne dass ihm etwas geschieht.

      Und noch einen Zahn schärfer erscheint mir das Ganze, wenn ich Nicht-Heteros in die Betrachtung einbeziehe. Dann darf ich auch einem Manne solche Fragen nicht länger stellen, ich könnte ja an dessen Sexualität appellieren. Frauen untereinander dürften dann ebenso wenig solche Fragen stellen, wie die nach dem Urlaub. Es könnte sich um eine Lesbe handeln, und dann wäre es genauso belästigend.
      Logischerweise. Doch: Wäre es das wirklich?
      Hier kann ich nur eine riesige Wolke aus hypocrazy erkennen. Denn die Maßstäbe sind in grossen Zügen abhängig von Geschlecht, Religion, Hautfarbe und sexueller Orientierung der Beteiligten. Und genau das darf eben *nicht* sein.

      Vielleicht müssen Kommunikationsgrenzen neu definiert werden. Dann aber eindeutig und für alle gleich.
      Vielleicht wie in Flensburg, mit einer Kommunikationssünderdatei.
      2 Punkte für ‚Schatzi‘
      4 Punkte für ‚Willst du mit mir in den Urlaub fahren?‘
      1 Punkt beim Gefühl ‚Gesicht war mir zu dicht‘
      3 Punkte für ‚Sie sind eine schöne Frau‘
      Ab 18 Punkten darf man dann für 3 Monate mit niemandem mehr kommunizieren.

      Zum Abschluss für hier: So wie ich häufig gewarnt habe, mit der Bezeichnung ‚Nazi‘ für einen AfD-Anhänger im Grunde genommen die Greueltaten des Nationalsozialismus zu verharmlosen, sollten wir uns zur Wehr setzen, wenn tiefe Einschnitte und signifikante Unterschiede verloren gehen zwischen ‚versuchter verbaler Anmache‘ und sexueller Gewalt. Verliere ich nämlich meinen Posten zur Not schon durch unerwünschte Sprücheklopferei, könnte ich ja dann auch direkt körperlich vorgehen. Wohlgemerkt, wenn die Konsequenzen ähnlich wären.

  113. Hysterie als Ausdruck einer neuen Leitkultur
    Leider zeigt sich auch die FAZ angekränkelt von dem Phänomen.
    Was im Bereich Gesellschaft hochzukochen begann, schwappt inzwischen als Springflut in die Ressorts Wissenschaft und Politik.

    Zwei aktuelle Artikel als Bespiele …
    „Aufbäumen gegen den Untergang“ und
    „Amerikanische Behörden warnen vor Klima-Katastrophe“

    Zu den ansteigenden Meeres- und Hysterie-Pegeln gibt es wissenschaftlich fundierte Antworten und Fakten. In einem überaus sachkundigen, aber leider hinter Paywall publizierten Artikel des Wallstreet Journals …

    ht tps://www.wsj.com/articles/a-deceptive-new-report-on-climate-1509660882

    … und bei der Achse, die von der höheren Warte der MSM betrachtet, kein ernst zu nehmendes Medium darstellen mag, bei diversen Themen aber noch alle Sinne beisammen hat, will heißen, recherchiert und hinterfragt, was sonst bloß verkündet wird …

    ht tp://www.achgut.com/artikel/der_sonntagsfahrer_schnorchelkurs_fuer_barbara_hendricks

    Der WSJ-Artikel findet sich in lesenswerten Auszügen u. a. zum Anstieg der Meeresspiegel bei Judy Curry …

    ht tps://judithcurry.com/2017/11/03/steve-koonin-a-deceptive-new-report-on-climate

    Diese Hinweise mögen nach OT aussehen, verweisen aber auf Wirkmechanismen, die in westlichen Medien und Gesellschaften in vergleichbarer Weise für Konfusion sorgen.

    Die Aufklärung scheint in Revision begriffen, oder sie hat ihren Einflussbereich überdehnt.

    • @Zuvielgesellschaft
      Dann hindert Sie ja nichts mehr daran, eine bestimmt jetzt guenstig zu habende Immobilie auf den Marschall-Inseln zu erwerben.

    • Günstige Immobilien
      Oh, danke für den Tipp, zumal es hier gerade garstig wird, jahreszeitlich bedingt, aber auch in politischer Hinsicht.

      Leider gilt auf den Marshalls: „Foreigners are not allowed to own land or property as all land is owned by clans and families. But land can be leased if all clan members agree to it“

      Es gibt aber Angebote. Hier z. B. …

      ht tp://www.lux-residence.com/en/sale/property/MARSHALL+ISLANDS/97/MARSHALL+ISLANDS/802FF5AA-8D59-E89A-A021-3ECC11EE2740

      Ich überlege es mir. Die Preise liegen tiefer als hier im Süden Münchens, aber nach Panikverkauf schaut das nicht aus. Bis das Meer, weit hinten im Bild, über die Terrasse schwappt, dürfte es noch eine Weile dauern.

    • Offenbar, AH, haben auch Sie sich konfusionieren lassen
      So wie es einen Unterschied zwischen Klima und Wetter gibt, gibt es auch einen Unterschied zwischen ‚Klimaveränderung‘ und ‚menschengemachter Klimaveränderung‘.

  114. Easy access to power
    Mischte mich vor einigen Jahren in eine Angelegenheit ein, die mich nichts anging. Ein alter Freund benahm sich daneben und bekam deshalb in einer Bar, die ich gelegentlich besuchte ein Hausverbot ausgesprochen. Eines Tages kam er trotzdem dort vorbei und setzte sich an unseren Tisch. Ich fragte sofort ob er den Streit mit der Besitzerin beigelegt habe, er log mich frech an. Als sie wutentbrannt ankam, ging ich auf die Toilette, es dauerte nicht lange und sie kam mir nach, hielt mir während ich pinkelte einen aufgeregten Vortrag und meinte wir sollten besser alle gehen. Ich sagte ich wisse nicht was vorgefallen sei doch verstehe sie. Sie ging wortlos um den sturen, ungebetenen Gast anzuschreien. Ich kam dazu hörte mir den Streit kurz an und anstatt einfach zu gehen, bot ich dem alten Freund entgegen meiner Gewohnheiten eindringlich an, doch woanders ein Bier trinken zu gehen. Ich erklärte ihm in einem längeren Gespräch anschließend dass er mehr Respekt in der Sache zeigen sollte und ich die Frau, mit der er Ärger habe, zwar kaum kenne doch gehört habe er hätte ein paar ihrer Gäste verprügelt. Er sagte nichts dazu, also konnte ich zwischen zwei Versionen, die ich von Leuten kannte die nicht dabei waren, wählen. Nun machte ich einen entscheidenden Fehler, ich schrieb dem vermeintlichen Opfer, der Barbesitzerin eine e-mail. Ich wollte wissen ob sie wirklich dem Vater einer kleinen Tochter zwei Schläger an seine Wohnungstüre bestellt habe, sie drohte auch prompt mir. Was ich seit dem erlebte war der reinste Horror, selbst enge Freunde und Familienmitglieder gehen davon aus ich habe mich unglücklich in sie verliebt und nicht verkraftet dass sie mich zurück wies. Mir wurde hingegen unmissverständlich klar gemacht dass ich mich nicht mehr frei bewegen darf. Unsere Rollen sind festgeschrieben, vor einem ordentlichen Gericht hätte sie mit ihren zugegeben phantasievollen Ausführungen wenig Chancen mir zu schaden. Gesellschaftlich wurde ich schnell vorverurteilt und bin seit dem ruiniert.

    • Konsequenzen?
      Welche Konsequenzen haben Sie aus der ganzen Geschichte gezogen?
      Bewegen Sie sich noch frei, oder leben Sie jetzt damit, sich den Rest Ihres Lebens nicht frei bewegen zu können?

    • Frei bewegen?
      Ich bin vorsichtiger geworden, brach Kontakte zu einigen Leuten ab, die ich schon lange kenne. Auf Veranstaltungen gehe ich nur noch selten alleine und bewege mich wie jemand der damit rechnen muss Opfer von roher Gewalt zu werden. Ich entschied mich dazu zu schweigen und sie lässt sich als Frauenrechtlerin feiern. Frei bewegen werde ich mich fortan nicht mehr können.

    • @ Raptor - Frei bewegen?
      Vermutlich bin ich aus Ihrer Sicht ein extrem unvorsichtiger Mensch. Deswegen kann ich eher keinen konkreten Rat geben, der auch zu einer vorsichtigeren Persönlichkeit gut passt. Wenn Sie mit Ihrer Situation nicht gut leben können, empfiehlt es sich aus meiner Sicht professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Dies könnte z.B. ein Psychologe sein, zu dem sie Vertrauen haben. Vielleicht auch ein Anwalt? Für religiöse Menschen wäre vermutlich ein Priester als Ratgeber auch eine Möglichkeit.

    • Guter Rat bleibt teuer
      Ein Material Arts Trainer zu engagieren wäre für mich sinnvoller. Keine Ahnung wo sie leben um nicht vorsichtig sein zu müssen. Gewalt wird m.E. gesellschaftlich immer weiter enttabuisiert.

      Wer sich wie ich couragiert dagegen stellt, steht zu oft alleine da.

  115. Ad Pilz
    Es ist nicht ohne Ironie, dass Pilz unter die Räder jenes geschlechterpolitischen Rigorismus gerät, den er selber jahrzehntelang mit-repräsentiert hat. Ein gestandener Gewerkschaftler oder Bauernbündler hätte sich mit dem Argument “a bsofffene G’schicht” ein bisschen entschuldigt (wenn überhaupt) und das wärs dann gewesen. In Österreich kommt man eigentlich mit sowas durch. Jedenfalls bis jetzt.

  116. @ Dieter Kief sagt am 5. November 2017 um 10:04 Uhr
    „Oh, danke, das ist interessant mit der DDR-Idee, die Männerherrschaft durch ein Lesbenregime zu“
    .
    Mit nur einigen Wochen „Aufbau Ost“ -Erfahrung muss ich sagen, die Weibaleit dort hatten ihre Jungs ganz schön im Griff-und anfangs ganz schön westmänneraffin. Nicht nur die, die Mann und Kind spontan verließen und „eefach riebermachten“. Uns West-Männlein blieb da manchmal ganz schön die Spucke weg angesichts der gewünschten Praktiken (wo hatten die das bloß her, die „Anleitungen“ von Theresa, Milli und Cicciolina? Und das konnten doch keine Bückware bei Intershop sein).
    .
    Gut, in Wandlitz soll man neben einem Heeresbedarf an franz. Cognac massenhaft Anregungsmaterial gefunden-und wenn ich mir vorstelle eine außer Rand und Band geratene Margot in franz. Lingerie mit dem Mielke in Armeeunterhosen und Socken….
    (DdH)
    .

  117. Huch - der Frankfurter ex-Strassenkämpfer Reinhard Mohr entlarvt heute bei der WAMS Trummp -
    – zum gefühlt siebenhundertstenmal, in einem Kommentar, als überführten Frauenschänder. Sein ex-Genosse Cohn-Bendit hat seine eigenen Erfahrungen mit Kindersex öffentlich gemacht, alle fortschrittlichen Kräfte aufgefordert, es ihm im Sinne der künftigen Faschismusverunmöglichung nachzumachen. Nie hat man von Mohr irgendwas gehört in der saache – von wegen daas müsse jetzt starfrechtliche Konsequenzen haben. Und jetzt kommts: Bei Cohn-Bendit war alles easy, weil er hinterher – Jahrzehnte später – – gesagt hat: Er habe gar keinen sexuellen Umgang mit Kindern gepflegt, das sei alles nur Angeberei gewesen – Cohn-Bendit also durfte so unbehelligt bleieben, während Trumps Aussage, seine Bemerkungen darüber, dass Frauen es gut fänden, wenn er ihnen zwischen den Schritt greife, seien bloss Angeberei gewesen nichts zu sagen haben, wie es aussieht.

    Doppel – ja Dreifachmoral, wohin man schaut, denn nicht wahr, zwischen Cohn-Bendits Fehlverhalten und dem Trumps, das Mohr nun als starfrechtlichen Fall ansehen will, ist auch noch der kleine Unetrschied, dass es im einen Fall um Erwachsene, im anderen aber um Kinder geht.

    • Das Abarbeiten an Donald Trump ist phantasielos
      Trump ist da vollkommen realistisch. Er redet über Frauen, die es für Geld oder Vorankommen mit Mächtigen machen. Das sind aber nicht alle Frauen. Daher sind die Klagenden und die Snowflakes auch nicht so repräsentativ, wie sie meinen und werden es auch nie sein. Es gibt diese Frauen und jene Frauen, und Frauen müssen sich nicht einbilden, dass sie für alle Frauen reden.

      DCB dagegen ist vollkommen unrealistisch, denn er schilderte zunächst, dass die Kinder das so wollten. Er übersah, dass Kinder Abhängige sind und keinen Willen auf dem Sektor haben.

      Mit Trump ist das so: „Show me the man, and I will show you the crime“ (Beria, siehe oben) Dahinter verschanzen sich alle und merken nicht, wie wenig individuell das ist. Oder es fällt ihnen manchmal nix zum Schreiben ein, dann muss The Donald herhalten.

      Ganz und gar witzig finde ich, wie die Familie Bush einen Versuch unternimmt, sich über Esgehtimmernochschlimmer zu rehabilitieren, George und sein Pop zumindest. Von Jeb hab ich nichts gehört. Bislang hat Trump kein Abu Ghraib auf der Hucke, auch keinen failed state (Libyen) wie Obama. Bisher ist alles im grünen Bereich, vielleicht auch, weil er erratisch wirkt und daher alle Mitarbeiter hellwach sind.
      Mal abwarten.

  118. Florian Geyer, Argumentation Pilz
    Ihre Argumentation überzeugt mich nicht. Im Grunde stellen sie Regeln auf, wie man argumentieren darf, und wie nicht. Getreu dem Motto: trink nicht so viel, in Afrika herrscht Wassernot.

    So eine Denke ist furchtbar und wird der Sache nicht gerecht. Auch für Pilz gilt Meinungs- und Argumentationsfreiheit, und das ist gut so.

    Ihr Beispiel mit den bedauernswerten Frauen in Saudi Arabien ist zudem absurd. Was haben die Frauen dort davon, dass Sie bestimmen wollen, wie in Österreich argumentiert wird? Geht es ihnen dadurch besser? Vermutlich doch nicht.

    Der Einzige, dem es eventuell besser geht sind Sie! Das ist billig, weil sie andere – die zudem schwächer sind – benutzen, um eigene Interessen zu bedienen. Wenn Sie die Lage der Frauen derart beschäftigt, dann tun Sie etwas dagegen.

    Über Erfahrungsberichte würde ich mich freuen, herzliche Grüße

    Hessin

  119. Weitere Vorgehensweise
    Es kann so einfach sein. Bei #metoo lautete mein Rat an die Mädels „Armlänge Abstand halten“ und in diesem Fall würde ich als Bestrafung vorschlagen alle „Machwerke“ eines bösen Mannes zu boykottieren. Also keine Weinstein Company Filme mehr konsumieren etc.
    Munter bleiben
    Grüße vom Fritz

  120. Stark OT, kann auch wegbleiben
    Es spricht ja doch eher für ein einfaches Wesen in diesem Land, wenn man einen Zug, der recht selten wegen Kosten von Schülern benutzt wird, nach einem kleinen Mädchen benennt, das dezidiert Wahlholländerin war und nur 15 Jahre alt wurde.

    Etwas mehr Gewicht hätte ein ICE Arno Lustiger, denn da müssten sich Frager mit etwas mehr auseinandersetzen als mit einem Tagebuch. Aber das wäre doch zu klug gewesen. Außerdem war Lustiger stärker als deutsche Züge, er hatte Glück.

    Seltsam ist auch, dass Geburt (bei den schon länger Hierseienden aka Kartoffeln) heruntergeredet wird, während die Wahlholländerin Anne als Deutsche klassifiziert wird, einfach so mal, obwohl sie Holländerin sein wollte, und Lustiger vermutlich als Pole, obwohl er später Deutscher war. Lustiger schließt jedenfalls mehr Türen zum Wissen über jene Zeit auf als Anne Frank, die beliebig instrumentalisiert wird. Manchmal, wenn ich in Sils bin und das Waldhaus von weitem sehe, denke ich an sie. Und zwar daran, wie sie dort an dem See spielte wie alle Kinder.

    Das Problem ist die Verengung auf ein kleines Mädchen, das irgendwie auf eine mythiche Art populärer ist als andere, die gestorben sind oder überlebt haben. Diese Verengung führt zu einer Verniedlichung des Geschehens, meine ich.

    Die ganze Holocaustaufarbeitung ist ohnehin zu einer Schmalspur geschrumpft. Vielleicht kann deswegen auch nichts Positives genossen werden. Es ist alles irgendwie da, aber irgendwie in Beliebigkeit versackt, besonders während der Merkeljahre.
    Es ist alternativlos beliebig irgendwie schon länger hier wie eine Begleitmusik im Supermarkt oder eine Permanentkartoffel und wirkt banalisiert, aber wir schaffen das auch. Schließlich sind wir Nazi, Papst, ICE und Anne Frank, alles zusammen.

  121. @ Hausherr D.A.
    Ich habe gerade einmal bei den Blogkollegen reingeschaut und sehe da 0 , in Worten NULL, bis 4 Meinungen.
    Ist es nicht so, das diese Kollegen auch bezahlt werden müssen, ohne dass deren Beiträge Leser zur Meinungsäußerung animieren bzw. zum Abo-Kauf ?
    Ihr Salär sollte da schon fürstlich sein, angesichts der bis zu 1000 Kommentare und die FAZ Granden , bezahlen dann „brotlose“ Kunst und hadern mit der Auflage.
    D.A. arbeitet vermutlich an der nächsten Granate, die sicher einschlägt !
    Meinungsfreiheit, gelebt in diesem Blog , sollte den Herausgebern zeigen, welche Richtung einzuschlagen ist oder auf die Demokratieabgabe zu hoffen.
    ( Hallo DDR reloaded , @ Siresee, weiter oben, ein ganz neuer Denkstrang des Wahnsinns, der mir als ausgebildeter DDRler, so nicht einfiel.)
    Auch wenn wir Leser, ab und zu, die Grenzen ausloten, meist unbewusst, denn wir sind Menschen, vllt. auch böse weisse Männer.
    Wir lieben unser Land und wollen es für unsere Kinder, lebenswert, erhalten, was Femfasch…innen sicher nicht tolerieren können.

  122. Deinonychus
    Nun, am besten führen wir die Geschlechterseggregation /-apartheid ein. Frauen und Männer – und da sind wir jetzt gar nicht mehr „gendersensitiv“ – gehen sich im öffentlichen Raum aus dem Weg und begegnen sich nur noch im privaten oder familiären Kontext. Da aber bitte auch nur nach genauen Regeln. Damit mal endlich Ruhe einkehrt. Wie das geht und wie man das organisiert, dafür gibt es ja viele Beispiele bzw. die passenden Ideologien.

    Willkommen in der schönen neuen Welt! Leider muss ich fast kotzen (sorry…).

  123. Schauplatzwechsel | Go East!
    Zu meiner Moskauer Zeit in den letzten Achtzigern war die Sekretärin eines benachbarten deutschen Vertretungsleiters sofort weg vom begehrten, sehr gut bezahlten und angesehenen Job in der westdeutschen Firma, als die sogenannten „bösen Augen“ sie beim nächtlichen Verlassen seiner Wohnung beobachtet hatten. Das örtliche Personal wurde damals noch ausschließlich von der Hauptverwaltung für Service des diplomatischen Korps (GlawUpDK) gestellt. Da ging es halt genau andersherum…

  124. Hmm...
    „Wer ist Strobl?“

    Nicht der gleichnamige CDU-Politiker. Thomas Strobl hat mal einen durchaus beachteten Buchbeitrag unter dem Titel „Ohne Schulden läuft nichts“ verfasst und mit Frank Schirrmacher eine Diskussion über die Zukunft des Kapitalismus herausgegeben (http://literaturkritik.de/id/16592). Ich erinnere mich auch an einen FAZ-Artikel, in dem Strobl unter bestimmten Voraussetzungen die Verstaatlichung von Banken empfahl und darüber viel Aufsehen erregte – kann den im Moment aber nicht finden. Um 2010 herum. Nach eigenen Angaben ist er heute Vizepräsident eines US-Unternehmens und scheint sich in dieser Position zu langweilen. Jedenfalls hat er es geschafft, Lübberding zur Reaktivierung von Wiesaussieht.de zu bewegen.

    Mir kommt das so vor, als ob Strobl sich aufgestellt hat, um Ihnen aus „fortschrittlicher“ (=linxgrüner/“protestantischer“) Richtung Paroli zu bieten. Das Metoo-Thema läuft gerade auch dort. Der Meinungsstreit vollzieht sich bei Strobl aber in einer – verglichen zu Ihren Blogs – weniger zivilisierten Form, was m.E. bewusst so gehandhabt wird. Vielleicht, weil es „niedere Instinkte“ anspricht und so ein „intellektuelles Gaffertum“ heraufbeschwört (;-)). Es finden sich bei Strobl sozusagen Großmeister der rabulistischen Provokation, die manche Kommentatoren ihre Contenance vergessen lassen. Das Beispiel @Kuckuck im Faden „Bürger von Rom“ genügt, um zu verdeutlichen, was ich meine. @Kuckuck hat auch in Ihren Blogs – allerdings unter anderem Namen – geschrieben, wurde hier aber nie veranlasst, seine Grenze zu überschreiten.

    In gewisser Weise agiert Strobl als Ihr Antityp. Während Sie darauf achten, dass ein gewisses Niveau im Stil und Umgang miteinander eingehalten wird, dafür aber Meinungsfreiheit zulassen, herrscht bei Strobl eine gewisse Meinungsenge vor. Zugelassene Kommentatoren dürfen aber (oder sollen vielleicht sogar) stilistisch verwahrlosen. Das steigert die Klickzahlen – und darum scheint es Strobl in erster Linie zu gehen.

    Tut mir leid Don, ich muss bei meiner Auffassung bleiben. Es mag sein, dass ich manchmal dazu neige, zu „weit“/“über das Ziel hinaus“ zu schauen, da wo Realität und Fiktion verschwimmt. Aber was ist heute schon Realität? Und was ist Fiktion?

    • Thomes Strobl hatte bei der FAZ zwei Blogs, beide sind inaktiv. Dann gab es noch weissgarnix und jetzt wieder wiesaussieht. Ich habe mit ihm keine Probleme und keine Konkurrenz, er hat hier eines der wenigen guten und gern gelesenen Blogs gemacht. Ob er hier nochmal schrfeibt/schreiben würde, weiss ich nicht. Er ist anders als ich, aber er ist eine wichtige Stimme.

    • Strobl führt auf wiesaussieht auch nur die Politik fort,
      die Luebberding dort lange Zeit betrieb – praktisch alles zulassen, inklusive handfester Beleidigungen.

      Könnte man wissen, bevor man Unsinn raushaut. Wäre nach einem sehr kurzen Blick auf die Kommentare in 2014 oder 2015 klar geworden. Weisgarnix lässt das nur weiterlaufen, bisher mit ausschliesslich Stammkommentariat aus dem alten Blog.

      Und ausgerechnet WGN unter linksgrün zu verordnen – hmm, ich wusste gar nicht, dass es einen Standpunkt gibt soooo weit rechts gibt, der das erlauben würde.

      Gruss,
      Thorsten Haupts

  125. Titel eingeben
    Cleofide: „Ich kenne Ihren Hintergrund nicht und bin auch jünger als Frau Merkel. Als Schlüsselroman ist Merles Buch meiner Meinung nach völlig fehlbetrachtet. Gut ausgebildete, studierte Frauen für so doof zu halten, einen Roman als Handlungsaufforderung zu sehen, ich bitte Sie.“

    Also ich kannte sie alle, vom Staatsratsfurzenden bis runter zur letzten Schichtarbeiterin; Künstler, Funktionäre, Offiziere, Studenten, Umweltbibliothek und Pfarrershaushalte, und ich könnte damit eine zwölfstündige Talkshow füttern. Ich habe eine Tante, die sich am Telefon darüber bei mir beklagte, dass ein Staat, über den die sie literarisch promoviert hat, schon nach 20 Jahren ein Museum bekommt. Und es ist so, dass alle diese Milieus in der DDR vielschichtig waren, sehr viel humaner als angenommen, sehr viel kompakter in ihrer Denkweise und natürlich auch mit all jener verhärmten Niedertracht ausgestattet, die Menschen nun mal auch in einer Diktatur auszeichnet. Und sie alle lebten hinter dieser Mauer und warteten einer religiösen Offenbarung gleich, dass dieser steinerne Vorhang sich hebt und sie endlich die „frohe Botschaft“ erhalten würden, warum sie dieses Leben lebten. Und so lasen sie auch ihre im Osten verlegten „West-Bücher“ als eine Handlungsaufforderung, und das garantiert auch bei Angela Merkel, die ihre Sachen vermutlich in der Christlichen Buchhandlung im Prenzlauer Berg bestellte.

    Merle war Kommunist, aber das störte die Leser natürlich nicht, denn man war es ja in DDR „zwangsweise auch“, und ich habe mehrfach persönlich von angehenden und praktizierenden evangelischen Pfarrern gehört, dass ihre Botschaft sich quasi mit den Zielen des Sozialismus deckt. Gleichzeitig waren diese Pfarrer zu meiner intellektuellen Freude die intelligentesten und effektivsten Gegner des „Arbeiter- und Bauern-Staates“, auch das muss man anerkennen.

    Aber diese Prägung, sich lesben-kaltschnäuzig über die Bedürfnisse der Restbevölkerung hinwegzusetzen und in Deutschland eine diktaturähnliche Jugendbewegung mit weltverbesser-pädagogischem Anspruch hervorzubringen, die stammt sich auch daher, aus einer Diktatur heraus Bücher als Handlungsanweisung für die Zukunft zu lesen. Eine Physikerin ist nun mal keine Intellektuelle, sie weiß vielleicht, dass man Ionenmangel mit Ionen bekämpfen kann. Aber Nicht-Intellektuelle wissen nun mal nicht, dass sie keinen Intellekt haben und dass man ihn nicht wie Ionenmangel bekämpfen kann.

  126. ICEs
    Werte/r F/M Oberländer,

    jetzt wird es hier doch arg unscharf: Mehrfach „Anne Frank -Wahlholländerin“. Holland ist eine Provinz des Staates, der komplett „Niederlande“ heißt, selbst wenn sich manch einer von dort selbst synonym „Holländer“ nennt.

    Anne Frank war 1934 fünf Jahre alt, als sie mit Schwester von den Eltern in die Emigration mitgenommen wurden, sie wird da wohl nicht viel zu „wählen“ gehabt haben, außer wie andere Kinder vielleicht mit den Füßen aufzustampfen, „ich will lieber hierbleiben!“.

    Durch das Reichsbürgergesetz von 1935 konnten Juden per se schon einmal keine „Reichsbürger“ mehr sein, und – jetzt kommt’s: mit der Elften Verordnung dazu von 1941 verloren diese Menschen bei Emigration automatisch und auch nachträglich die deutsche Staatsbürgerschaft.

    Da konnte Anne Frank, ungeachtet ihrer dann schon zwölf Jahre vielleicht optieren, wenn dies die niederländischen Gesetze (Juden in NL während deutscher Besetzung, gehen einfach auf das Amt!) damals zuließen, was ich angesichts Ihres einfach so dahingeschriebenen Textes jetzt nicht geprüft habe; ich will mich an so etwas in meinem Alter auch nicht mehr zu sehr abarbeiten.

    Was notorische neue deutsche „Beliebigkeit“ angeht, d’accord, aber die betrifft Sie selbst auch ein wenig – q.e.d…

  127. Wer pruegelt auf die Frauen?
    Mir scheint dieser gesamte Komplex der „sexuellen Belästigung“ ist eine selbst konstruierte, europäisch-nordamerikanische Sexualfeindlichkeit, vor allem bedingt durch einen menschenverachtenden Feminismus.

    Bei mir und im gesamten lateinamerikanischem Raum sind es die Frauen, die die Kinder erziehen, also auch die Jungs. Das heißt, die Frauen entwerfen und bauen sich ihre männliche „Unterdrücker“ und „Belästiger“ selber .

    Nun hat aber bei uns auch die feministische Strömung Einzug gehalten.

    Etwa durch feministische Kampagnen. Eine der Kampagnen ist ein Plakat, die eine Kassiererin im Supermarkt zeigt, und darunter steht „Ich habe einen Namen, ich bin nicht deine „liebe“). Gleichzeitig sagen alle Frauen zum Mann „mein lieber“. Die Doppelmoral, die Schlangengleiche Falschheit des Feminismus, zieht also auch hier ein. Die Frau darf, der Mann nicht.

    Wo kommt bei uns der Feminismus her? Aus den USA und Europa. Dort ist man stolz abtreiben zu können, ja es wird als „Lebensrecht“ verkauft. In Lateinamerika sind Abtreibungen im allgemeinen streng verboten.

    Jene aber, die abtreiben darf, die also ihre Sexualität komplett locker sieht, ohne Verantwortung, die geht auch, von der inneren Einstellung zu Moral und Werte ausgehend, auf die Besetzungscouch und lässt mit sich genau das machen, was sie später als „Belästigung“ oder „Vergewaltigung“ bezeichnet.

    Das Problem Weinstein & Co sehe ich nicht im Verhalten eines Weinsteins, sondern in einer bestimmten und hochgejubelten Gesellschaftsstruktur. Sie produziert das, was sie danach heuchlerisch beklagt. Sexualfeindlichkeit einerseits („er ist mir mit dem Gesicht zu nah gekommen“) und geschürten Hass und Krieg der Geschlechter aufeinander produziert, dass nur noch Furcht herrscht, anderseits. Siehe Kachelmanns verhalten (nie mehr allein in einem Aufzug mit einer Frau).

    Was man Europa und den USA als „Freiheit“ bejubelt, wird in Lateinamerika (und Afrika!) als zutiefst amoralisches Verhalten bewertet. Natürlich gibt es auch Ausnahmen. Warum finden sich die hechelnden Großberichterstattungen kaum in unseren Zeitungen? Weil wir Sexualität mögen und akzeptieren und ein bestimmtes Verhalten von Mann und Frau weder als „krank“ noch als „Belästigung“ oder gar „sexistisch“ bewerten. Jeder Mann mit einer guten Erziehung wird Respekt vor der Frau haben, denn immerhin ist, banal genug, auch seine Mutter eine Frau. Dass es Lumpen gibt, wissen alle, die die Welt mit offenen Augen ansehen. Ich empfinde es als einen Schlag in das Gesicht der demokratischen Unschuldsvermutung (eines der westlichen Werte die bis dato unangreifbar schien und nun aufgehoben wird) wenn auch in der FAZ ein großes Bild des Schauspielers Kevin Spacey über den Artikel „Macht, Sex & Lügen“ , natürlich geschrieben von einer Frau, erscheint. Die künstliche Empörungswelle wird geschmiert. Welche Frauen empören sich darüber, dass abertausende Männer beim versuch die Welt zu erobern und aufzubauen und ihnen ein angenehmes Leben ermöglicht, unter teils grauenhaften Qualen starben? Ohne diese Männer hätten diese Frauen heute kein Forum für ihre heuchelnde Empörung. Ich meine das ganz allgemein.

    Sexualfeindliches Verhalten („Fass mich ja nicht an !“), geschürter Familienhass seitens oft lesbischer Feministinnen, Geschlechterkrieg, ebenso feministisch geschürt, von Frauen gegen Männern , Doppelmoral – warum findet sich das nur bei „euch“?

    Und wann wird bei „euch“ endlich erkannt, wie Menschenfeindlich dieses Verhalten ist? Und für diese Feindseligkeit werden alle demokratischen Werte auf den Müllhaufen der Geschichte geworfen. Die Krankheit Feminismus, Hand in Hand mit Doppelmoral, ist die Pest der Jetztzeit. Nicht AIDS, nicht Drogen, nein, ein Feminismus, der sämtliche Errungenschaften von Demokratie verachtet, ist der große Krankheitserreger in der Welt. Trump sprach aus, was andere tun, dafür wird er heute noch als „Sexist“ geprügelt . Wer prügelt endlich die Damen auf der Besetzungscouch als „Huren“, die ihren Leib verkaufen, um einer Karriere willen?
    Nebenbei: wenn bei mir im Land eine Frau dumm angemacht wird, geht die Frau voller Verachtung am Mann vorbei und würdigt ihm keines Blickes.

    • Titel eingeben
      Danke Tico
      Trump wurde noch unfairer behandelt, als Sie es hier zeigen: trump kritisierte die Verlogenheit der Gesellschaft, als er sagte

      ´(in etwa)“ ich kann ihr an die Pussy fassen und mir passiert nichts“

      Ich war nie für Trump, lerne ihn aber täglic mehr zu schätzen. In dritter Ehe wird er es besser wissen, als fremden Frauen tatsächlich in den Schritt zu fassen.

      Habe ich schon gesagt, daß mir seine Fachfrauen gefallen? Kellyann Conway ist Ü60 hat die Kampagne gedreht. Hope C. Hicks ist ein Hottie und trotz Jugend (u30) anscheinend sehr tüchtig.

  128. Geistige Tieffliegerei
    Man nehme einen Skandal, mische ihn mit etwas Neid auf Privilegien, würze das Ganze mit dem Haß auf das Establishment und fertig ist das Instrument, mit dem man Meinungen befördern und Ideologien stärken kann. Kann – wohlgemerkt, denn am Ende steht wohl überwiegend nur das rein pekuniäre Interesse, ohne echte gesellschaftliche Ziele.

    Denn das wäre wirklich fatal, sollte dieser geistigen Tieffliegerei kein Ermüdungsbruch folgen, sondern sollte dadurch wirklich eine gesellschaftliche Veränderung bewirkt werden. Denn diese permanente Hetzerei gegen alles und alle und ohne jede positive sichtbare Wirkung kann doch kein Dauerzustand bleiben.

    Was die Sexskandale betrifft, so waren die in den betreffenden Kreisen ja allgemein bekannt, ist immer wieder zu hören. Da frage ich mich doch, wie weit man gesunken sein muß, sich jetzt mit diesem Wissen auch noch zu brüsten. Warum werden die Wissenden nicht gefragt und dafür zur zumindest moralischen Verantwortung gezogen, daß sie geschwiegen und tatenlos zugesehen haben?

    Aber in einer Zeit, in der jeder nur noch dem eigenen Vorteil verpflichtet zu sein scheint, wundert mich wirklich nicht mehr viel. Das Wertesystem dieser Welt scheint generell nicht mehr wirklich viel wert zu sein. Egal mit welchem Thema man sich auch immer beschäftigt, die Gefahr, im Sumpf zu versinken, ist allgegenwärtig. Ein kulturelles Desaster.

    • Sie hat eine sehr gute Antwort auf Ihr Frage - Camille Paglia: "Mittelschichtler(innen) durchlaufen
      ein lebenslanges Training in instinktiver Verblödung und Anpassung -Resultat: Sie können (und wollen) sich nicht mehr wehren“:

      https://www.youtube.com/watch?v=6CxWAK3_f1Q


    • Sorry, aber nach gefühlten Tausend OKs, vermutlich sind es mehr, konnte ich nach ein paar Minuten einfach nicht mehr und habe abgeschaltet.

      Soweit ich das verstanden habe, ruft sie die Frauen auf, sich selbstbewußter zu verhalten. Im Grunde wirft sie den Frauen vor, sich ihre Weinsteins selbst zu schaffen.

      Allerdings ist das ein generelles Problem und nicht auf Frauen beschränkt. Die Gesellschaft könnte ganz anders aussehen, wenn sich die Menschen nicht alles gefallen ließen, immer in der Hoffnung, durch wohlgefälliges Verhalten einen Vorteil zu genießen, zumindest aber keinen Nachteil zu erfahren.

    • ah Herr Meier, toll, dass Sies probiert haben - Paglia hat wirklich die Selbstentmündigung durch
      Anpassung an die Marktgegebenheiten im Visier, und sagt, dass die dazu führte, dass Gestalten wie Weinstein z. B. regelmässig halböffentlich onanieren konnten und Leute anstellen (!), die ihm Frauen zutrieben und halböffentlich koksen und und und – unter Mitwisserschaft von hunderten Leuten, Frauen wie Männer.

      – Und Dutzende davon Medienleute. Nirgends freilich Polizei, nirgends der große Aufschrei, die große Szene. Paglia malt das aus und kommt im Grunde zum selben Schluss wie der Sozialpsychologe Erich Fromm, der sagte, dass der Marktcharakter eben bestimmt ist durch hohe Anpassung an gegebene Hierarchien und Erwartungen und wenig Renitenz/ Eigensinn zeigt; – noch altmodischer: Vorwärtskommen wird gerne der Ehre geopfert.

      Die schöne & gescheite englische Schauspielerin Rachel Weisz hat es in einem ziemlich deutlichen und im Sinne Fromms sehr authentischen (=riskanten, weil dem Marktcharakter entgegenstehenden) Interview noch trockener gesagt kürzlich: Jeder wisse/ habe gewusst, dass Hollywood und die Schauspielerei dort nicht sehr von der gewöhnlichen Prostitution unterschieden seien.


    • Das ist eben ein ganz generelles Problem in dieser Gesellschaft. Den Weinstein wird bald ein neuer Aufschrei ablösen und alles bleibt am Ende, wie es ist. Das ist besonders frustrierend, wenn man selbst betroffen ist.

      So versuche ich seit Jahren, der politischen Justiz im Falle des zwangsfinanzierten Propagandafunks etwas entgegenzusetzen. Nach zwei verlorenen Prozessen und dem mittlerweile dritten Zwangsvollstreckungsverfahren bin ich kurz davor, aufzugeben. Da kommt neben der Frustration so langsam auch der Haß auf diesen Staat hoch, das dürfen Sie mir glauben.

    • Oh, klingt so, als wäre es an der Zeit, zurückzurudern
      (Die Welt wird nicht besser dadurch, dass Sie unglücklich sind. Und man ist immer in der Nähe des Unglücks, wenn man als nicht steinreicher Einzelner gegen ein Monster prozessiert. Schreiben sie lieber mit Esprit dagegen an, würde ich meinen, zumal sie das offenbar einwandfrei beherrschen!)


    • Bürokraten haben in Deutschland ihren schlechten Ruf oft nicht ohne Grund. Aber keine Sorge, ich bin ein Querulant und habe mein Pulver noch nicht ganz verschossen.

  129. Titel eingeben
    Mal eine ganz blöde Frage:

    Da hat ein Erwachsener im Suff (seiner Aussage nach) einen 14 Jährigen bedrängt, der bei einer Party in dessen Wohnung war vgl. […]Er sei 1986 von Spacey zu einer Party in dessen Apartment in Manhattan eingeladen worden, so Rapp. Er sei damals 14, Spacey 26 Jahre alt gewesen.[…]
    aus http://www.spiegel.de/panorama/leute/kevin-spacey-soll-14-jaehrigen-missbraucht-haben-a-1175584.html

    Was mich bei der ganzen Diskussion etwas verwundert ist, die Frage wo den die Eltern des 14 Jährigen waren und was die gemacht haben?
    Was zur Hölle hat ein 14 Jähriger alleine auf einer Party verloren?
    Ähnlich gelagert wäre z.b. auch der Fall „Michael Jackson“ gewesen, wo Eltern ihren Kindern gestattet haben bei dem Menschen längere Zeit zu bleiben bzw. zu übernachten.

    Warum wird da die Verantwortung der Eltern da so ausgespart, neben dem Fakt, dass wenn so was passiert Eltern in Vertretung ihres Kindes Maßnahmen aka Strafverfolgung normalerweise ergreifen würden….

    Sorry…das ganze hat da ein gewisses Geschmäckle, denn dass die Eltern darüber nicht im Bilde waren, was da so abläuft, das glaube ich kaum….d.h. die haben es toleriert und auch verschwiegen….

    bombjack


    • Ob Schweigen oder Reden, am Ende läuft es eben oft darauf hinaus, was sich mehr rechnet.

      Selbstverständlich mag es auch Fälle geben, in denen mit Rücksicht auf die geistige und psychische Gesundheit der Betroffenen geschwiegen wird. Denn die detaillierte Aufarbeitung solcher Fälle in aller Öffentlichkeit ist für die Betroffenen eine extreme Belastung, für Kinder und Jugendliche ganz besonders. Letztlich kommt es aber immer auf den Einzelfall an, welcher Weg, den ersten Satz einmal ausgeklammert, der beste ist.

  130. Es wird immer doller: http://www.faz.net/-gsb-93lcv
    Wer Teresa Bücker, Chefredakteurin des Frauenmagazins „Edition F„, bei Maischberger erlebt hat, konnte als Mann nur noch mit dem Kopf schütteln. Sie machte die Ziele des so genannten „Feminismus“ mal wieder richtig deutlich. Ginge es nach ihr, wäre schon der Blick auf den Busen einer Frau, soweit ich weiß ein mehr oder weniger unkontrollierbarer Reflex beim Mann, wohl eine strafbare Handlung und ohne Goldwaage sollten Männer bei ihr auch besser den Mund halten und auf potentielle Komplimente verzichten.

    Den Titel „In der Sexismus-Debatte regiert die Eindeutigkeit“ von Frank Lübberding kann ich nur als treffend bezeichnen, es geht eben weniger um Sexismus denn um Macht. Wenn alle Verhaltensweisen in Zukunft unter Generalverdacht stehen, jedes Wort das gesellschaftliche Aus bedeuten kann, dann wird das Leben zu einer ziemlich öden Veranstaltung.

  131. Einstweilig nicht wahrnehmen?
    Eigentlich warte ich ja darauf, dass Don Alphonso sich zu der einstweiligen Verfügung gegen die FAZ (recte: gegen seinen Blog) äußert …

    • Da ist hier nicht der Ort, zu laufenden Vorgängen Stellung zu nehmen. Ich habe mir vom Kollegen über andere Kanäle sagen lassen, dass da aus Frankfurt noch was kommt zu dem Vorgang. Damit können wir es für den Moment wohl bewenden lassen.
      Was den publizistischen Wert einer solchen EV von der sogenannten „Kammer des Schreckens“ am LG Hamburg angeht: Ich habe mich jahrzehntelang immer nur so ein bisschen als halber Journalist gefühlt, weil ich nie eine kassiert habe. Anders gesagt, darauf bilde ich mir nichts ein, das ist unter uns Pastorentöchtern eigentlich eher ein Versäumnis. ;-)

  132. Manipulationsmacht
    Zwei Soziologinnen aus Pennsylvania und von der Universität Marburg haben in einer experimentellen Studie einst herausgefunden, das „benevolent sexism“ (gutmütiger Sexismus) nur dann erfolgreich bekämpft werden kann, wenn man den Leuten erzählt, er sei weltweit verbreitet und ein riesiges Problem.

    Drei Wochen danach tappte ein Herr Brüderle in die aufgestellte Falle und der Hashtag #aufschrei, international #outcry, ging um die Welt und transportierte genau diese Information. Was für ein Zufall.

    Das scheint aber nicht gereicht zu haben. Irgendwie hatten die Menschen zuviel Mitleid mit einem alten Papa, der in einer weinseligen Sufflaune ein unpassendes Kompliment gemacht hat.

    Also missbraucht man einen weiteren Mechanismus, den (fast) nur die Soziologen kennen:
    Im Vaterland der Prüderie, den USA, wo Rauchen, Saufen, Essen, Nacktheit, Salz, Zucker, Pfeffer und unanständige Worte gesellschaftlich geächtet sind, werden die „bösen Dinge“ nach Hollywood verlagert.
    Die dortigen „Reichen und Schönen“ haben die gesellschaftliche Lizenz, es reichlich bunt zu treiben und die Funktion, dass der, der das nicht macht, sich gut fühlen und ausserdem voyeuristisch daran teilnehmen kann.
    Das ist seit Jahrzehnten bekannt.
    Die Soziologinnen aber missbrauchen das und übertragen dieses Verhalten auf die amerikanische Normalgesellschaft, eine Gesellschaft, die explizit NICHT so ist.
    Das ist wissenschaftlicher Machtmissbrauch und bereits die Experimente von Schwinn, Stark und Glick erfüllen die Kriterien eines wissenschaftlichen Experimentes und einer Therapie, ohne dass der „Patient“ darüber informiert ist, geschweige denn in die Exerimente eingewilligt hat.
    Das ist ein Verstoss gegen die internationale Charta der Menschenrechte, nicht nur wissenschaftliche Unlautbarkeit.

  133. @Don Alphonso
    Seit 15 Tagen kein neuer Blogbeitrag bei „Deus ex machina“.

    Werden Sie von der FAZ angehalten, weniger produktiv zu sein oder sind Sie an einem besonders großen Ding, das längerer Recherche bedarf?

    Oder sind die Fahrräder der Grund?

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