Deus ex Machina

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Über Gott und die WWWelt

Die Neue Ordnung der sogenannten Werte im Netz

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Ich füge den unten stehenden Link nur der Vollständigkeit halber ein – und auch nur nicht aktiv – weil ich denke, dass solche Inhalte nicht verbreitet werden sollten. Es geht da um einen Beitrag von Buzzfeed, in dem der neue Chef eines britischen Schwulenmagazins moralisch hingerichtet wird, weil er in den letzten Jahren ab und zu ein paar wenig geschmackvolle Sachen auf Twitter geschrieben haben soll – ich muss zugeben, ich habe ein paar Mal laut gelacht.

https://www.bu zzfeed.com/patrickstrudwick/the-editor-of-gay-times-posted-dozens-of-offensive-tweets?utm_term=.dnaK7eEDGa#.yew025ogVW

Wer eine Weile mit Mitarbeitern eines schwulen Magazins zugebracht hat, der kennt das, denn diese Szene ist nun mal in den klassischen Kanon bürgerlicher Tugenden und Ausdrucksformen eingebunden, und das ist auch witzig so. Da sind solche Scherze nicht ungewöhnlich. Nicht gelacht hat der von Buzzfeed dann stolz zitierte Arbeitgeber, der den Betroffenen auf den Beitrag hin gefeuert hat – da steht dann irgendwas mit “values”. Man darf davon ausgehen, dass die Bemerkungen über fette, körperlich hässliche und moralisch abstoßende Personengruppen diverser Abstammung den kommerziellen Interessen der Zeitung entgegen stehen. Buzzfeed garniert das alles noch mit Krokodilstränen der linken Szene, bisher seien die Chefs der Zeitung immer nur weiße Männer gewesen, und nun endlich käme jemand mit nicht rein weißem Hintergrund, und dann so etwas. Schrecklich! Das müssen Sie gelesen haben! Skandal.

Nun leben wir in Zeiten, in denen eine vom Staat bezahlte “NGO” namens No Hate Speech es völlig in Ordnung findet, wenn eine iranischstämmige Fett-Akzeptanz-Aktivistin in der taz in Bezug auf Deutsche von “Kartoffeln” und “deutscher Dreckskultur” spricht. Diese Person wird dann auch noch in drei Beiträgen von taz-Autoren verteidigt, und Kritik an den Aussagen wird als “rechts” diffamiert. Der Unterschied ist, dass sich die lockeren Sprüche im britischen Fall gegen das richtete, was man allgemein als Minderheiten bezeichnet, wohingegen die taz ernsthaft gegen die deutsche Mehrheitsgesellschaft zu Felde zieht. Zweimal Rassismus, einmal fühlt ein Magazin seine Werte betroffen, und einmal fühlt eine angeblich antirassistische Zeitung ihre Werte bewahrt. Und bei Buzzfeed meint man, mit dieser Denunziation auf der richtigen Seite gewesen zu sein.

Den Link übeer den schwulen Journalisten habe ich übrigens von Twitter, von einem Journalisten des Guardian. Der gleiche Journalist hat vor ein paar Tagen eine weitere Geschichte von Buzzfeed verlinkt. In diesem Fall ging es um den Guardian selbst, namentlich einen leitenden Angestellten der Onlinebereichs, der wegen des Verdachts sexuell unangemessenen Verhaltens freigestellt wurde. Das kann man prinzipiell richtig oder angemessen finden, aber ich frage mich schon, ob sich dieser Kollege gut fühlt, wenn er so etwas über seine eigenen Kollegen öffentlich verbreitet. Vermutlich findet er das richtig, denn Journalisten geben oft vor, auf der richtigen Seite zu stehen.

Ein anderer, deutscher Journalist, der ansonsten nicht eben ein Freund des ausgeglichenen Wortes ist, wartete heute empfehlend mit einem Link zu einem Beitrag auf, in dem die Meinung vertreten wird, der Feminismus müsste sich jetzt noch einmal mit seinen Fehlern in Bezug auf Bill Clinton auseinander setzen. Seit über zwei Jahren lese ich bei rechten Verschwörungstheoretikern immer wieder Versuche, den früheren US-Präsidenten moralisch doch noch zu diskreditieren, ihm Lustreisen nachzusagen oder ihn in Verbindung mit pädophilien Zirkeln zu bringen. Die Rechten hassen Clinton, seitdem das Impeachment gegen ihn gescheitert ist. Sie kamen damit nicht durch. Aber jetzt wird das Tribunal wieder eröffnet. Von denen, die Clinton damals eigennützig verteidigt haben, weil sie Angst vor einem politischen Umschwung hatten´. Feministen sollten sich jetzt beeilen und auch ein paar Hit Pieces über Clinton verbreiten, und so auf der richtigen Seite der Geschichte zu stehen.

Nur über den Umstand, dass die von den meisten Medien einseitig gelobte Gina Lisa Lohfink nun auch nach der Revision zu einer Geldstrafe wegen der Falschbehauptung einer Vergewaltigung verurteilt wurde: Davon schweigt das Unterstützerteam jetzt lieber. Aber die Frage für mich ist: Wann wurde das hier draußen im Netz eigentlich so moralisch, dass man jetzt noch mal Bill Clinton jagen und schwulen Journalisten die Existenz zerstören muss?

Denn wer wirklich eine bombensichere Moral ohne Debatte und Widersprüche will, benötigt eigentlich kein Internet. Rudimentäre Lateinkenntnisse und ein Besuchsschein für jede theologische Fakultät reichen aus, um sich ein ganzes Leben lang in katholischer Moralliteratur zu vertiefen. Ich kann da besonders das 18. Jahrhundert empfehlen. denn damals hatte sich die Geistlichkeit mit Büchern wie “Die philosophische Therese” oder “Die Nonne” herumzuschlagen, die einen direkten Angriff auf jene Ideale von Keuschheit und Zurückhaltung darstellten, die heute wieder im Mode sind. “Shut up and listen” war damals schon die übliche Erwartungshaltung gegenüber abweichenden Meinungen, da unterscheidet sich der kahlrasierte Dominikaner nicht von der grünhaarigen SPON-Aktivistin. Wer ein schweigendes Publikum will, muss sich selbst eines suchen.

Das Problem, speziell im Internet, sind die quasi unbegrenzten Möglichkeiten. Es ist nicht so erfolgreich, weil dort alles steht, was bislang gedruckt und erlaubt wurde, sondern alles, was man daneben unkompliziert schreiben will und braucht. Kleines Beispiel, weil wir oben die linke taz und den Kartoffel-Rassismus hatten: Ich habe gestern etwas über die “Strategie der Spannung” in Italien recherchiert, und bin dabei auf den Ordine Nuovo-Gründer, Neofaschisten und Rassisten Pino Rauti gestoßen, der sich selbst auch für “links” hielt. Rauti war Anhänger des Rassentheoretikers und Antisemiten Julius Evola. Ich bin absolut unverdächtig, Evola zu schätzen, aber es ist angenehm, dass ich im Netz ein pdf seines Werks “Revolte gegen die Moderne Welt” herunterladen und betrachten kann, ohne es bei einem obskuren, rechten Verlag bestellen und bezahlen zu müssen. Im Buch steht, dass auch Evola wie die neuen, exterminatorischen Moralisten des Netzes einer von der Sorte ist, die in der modernen Welt die Verrottung und schlimme Moral erkennt – und beseitigen will.

Es gäbe durchaus Gründe, warum Evolas faschistisches Werk besser vergessen wäre, aber so, wie es im Netz steht, kann sich wenigstens jeder sein eigenes Bild machen, und darüber zu lachen: Evola ist wie so viele Dogmatiker, egal ob Marx oder Rosenberg, gefangen im Irrglauben an einen Idealzustand, den es weder jemals gegeben hat, noch jemals geben wird. Das Beste, was man aus Evola lernen kann ist, auf keinen Fall wie Evola zu werden. Evola war ein widerlicher Frauenhasser, er schrieb wörtlich von der “Frau als Ding” – gestern suchte dagegen eine taz-Autorin Männer, die wegen des “Patriarchats” Angst vor sexuellem Versagen haben.

Das muss einem nicht gefallen, aber so, wie man hier draußen Evola lesen kann, Karl Marx oder Anhänger eines Israelboykotts, kann man auch fragen, ob nicht Männer Lust haben, ihre Erektionsprobleme in der Öffentlichkeit dem feministischen Bild des Patriarchats zuzuschreiben. Die Freiheit, die uns garantiert, Evola lesen zu können, garantiert auch anderen die Freiheit, völlig konträre Meinungen lesen zu können. Das geht aber nur mit einer gewissen moralischen Gelassenheit und Differenzierungsvermögen gut aus: Wenn Evola ein Neofaschist ist, ist nur er ein Neofaschist, aber nicht jeder, der nicht 100% auf der Linie der Antifa ist. Diese Differenzierung geht momentan aber rapide verloren: Wenn beispielsweise eine Feministin im grünenfreundlichen österreichischen Standard einen Harvey Weinstein auf eine Stufe mit dem Ex-Grünen Peter Pilz stellt, und dann im nächsten Schritt Grüne in Innsbruck die Hexenjagd nutzen wollen, einen innerparteilichen Kritiker mit falschen Gerüchten zu ruinieren.

So macht frau das heute. Ich kann mir da noch eine gewisse Freiheit leisten, aber ich kenne etliche Personen in Berlin, die in den letzten Jahren schlau genug waren, mit niedrigen Zinsen Immobilien zu kaufen. Diese Personen haben allesamt einen guten Schnitt gemacht. Manche haben vor ein paar Jahren auch noch offen ins Internet geschrieben, dass ihnen ihr entslumtes Viertel besser als früher gefallt, als sich dort noch Leute herumtrieben, die nicht westdeutsch waren. Vor dem Immobilienboom konnte man ganz offen über solche Themen in sozialen Netzwerken reden. Heute sind die Gewinner allesamt verstummt. Weil der Zeitgeist in Berlin und in den Netzen dazu tendiert, jeden Eigentümer vom mühsamen Sparer bis zum börsennotierten Immobilienkonzern in einen Topf zu werfen. So, wie man jeden Verteidiger früherer Gesellschaftsordnungen in die Nähe von Evola rücken will, wird jeder, der kein Geschmier an der Wand und keine Beule im Auto haben will, zum Miethai und antisozialen Verdränger. In den Massenmedien finden sich viele entsetzte Artikel über steigende Mieten, aber nur sehr wenige weisen darauf hin, dass Miete in Deutschland lang zu billig war, was sich jetzt in Zeiten steigender Preise wegen der niedrigen Eigentümerquote rächt. Im Ergebnis kenne ich zwar viele Profiteure der Entwicklung, aber die Sichtweise in den sozialen Medien sieht so aus, dass eine “Refugees welcome” rufende Soziologin unwidersprochen meint, jetzt auch noch Anspruch auf 2 Zimmer und Balkon für 750€ warm in einer beliebten Großstadt zu haben.

Gäbe es eine vernünftige Debatte im Netz, gäbe es so etwas wie einen Diskurs, der im Abgleichen von Erfahrungen keine Beleidigung und keinen Verstoß gegen die richtige Ideologie sieht, wäre die Konstruktion der Realität aus vielen Sichtweisen einfacher. Dazu müsste man den Wünschen und Erwartungen der anderen aber zuerst einmal ein Existenzrecht einräumen. Die grüne Partei in Österreich war fraglos vorbildlich feministisch und ist gerade aus dem Parlament geflogen, weil sie damit auch Frauen kaum angesprochen hat. Das liegt daran, dass es auf der einen Seite durchaus so etwas wie eine Diskurshoheit gibt, die in Parteien mit internen Regeln, in Religionen mit Dogmen, im Faschismus mit Faschismus und im Netz mit Meldeknöpfen, Shitstorms und Schweigespiralen erzwungen wird. Auf der anderen Seite gibt es aber genug Privatleben, das davon nicht berührt wird, und sich unerwartet zur Wehr setzt. Es gibt gute Gründe, warum man heute in theologischen Bibliotheken viel Platz hat, warum die Bürger in Polen gegen die Regierung auf die Strasse gehen, und manche, die brav Angriffe auf Sexismus in den deutschen Medien retweeten, privat trotzdem nehmen, was sie aufgrund ihrer Netzbekanntheit kriegen können. Wenn ich nach dem gehe, was ich bei Twitter sehe, kennt zwar jeder die New York Times und den Guardian, aber Anbieter von Pornoseiten und sexuellen Dienstleistungen hätten dortselbst keine Kundschaft.

Ich glaube das nicht so ganz, denn wenn es so wäre, bräuchten wir hier nur ein paar Druckereien und einen Vertrieb und eine Beilage aus der Feder von Herrn Ratzinger, und keinen weiteren Netzausbau. Julius Evola würde das sicher auch begrüssen, aber der normale Mensch ist nun mal kein spiritueller Krieger, der das Richtige tut und das Falsche vernichtet, ohne vorher auch nur ein Wort mit ihm gewechselt zu haben. Im normalen Leben, vom Kantinenbrei bis zum in China zusammengeschraubten Handy, dominiert nicht die Reinheit, sondern die Einsicht, dass man Kompromisse eingehen muss. Leider laufen im journalistisch-aktivistischen Komplex nach dem Kantinenessen solche ethisch reinen Aufpasser mit Kontrollhandy herum. Da gibt es einen, der ein Opfer eines schmerzlichen Diebstahls zur verbalen Ordnung rufen wollte, weil die Betroffene das klauende Gesindel als „Gesindel“ bezeichnete. Das sind die moralisch reinen Intoleranten, die tatsächlich eine neue Ordnung und ein System wollen, das keine Abweichung zulässt: Weil sie alle Werte haben, die bis aufs Blut der anderen verteidigt werden.

Evolas Anhänger haben zu diesem Zweck Bomben gelegt, aber die Methoden von Buzzfeed und diverser anderer mag ich deshalb noch lange nicht. Ich kann im Netz prima ohne solche Werte leben.

 

 

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  1. Schön gesagt
    „… Weil sie alle Werte haben, die bis aufs Blut der anderen verteidigt werden. …“

    • Gut, Evola hat tatsächlich im ersten Weltkrieg sein Leben riskiert, aber sonst waren das eher Maden im Speck.

    • Evola hin oder her, Don Alphonso
      Ein kleiner toter Fisch ist nichts für die grosse Glocke. Viel wichtiger erscheint mir der gesellschaftliche Kontext in dem so ein Mist gedeihen kann.
      Anstatt dass man seinen Mitmenschen die Nase drauf stösst, dass sie eben solche sind: Brüder im faschistischen Geiste, die konzeptuelle faschistische Fahne hoch. Richtig hoch. Und vor allem die Reihen fest geschlossen.

    • Das kommt davon. dass die Faschismus nur von Wikipedia kennenm und die Quellen nicht gelesen haben.

    • Don Alphonso @ 17. November 2017 um 19:52 Uhr
      Don Alphonso sagt:
      „Das kommt davon. dass die Faschismus nur von Wikipedia kennenm und die Quellen nicht gelesen haben.“

      Lach 😎 – und nicht mal das haben Sie verstanden.
      Dort kann man unter der Rubrik „Definition“ lesen:
      „Was Faschismus ist oder sein soll, wurde vornehmlich von seinen Gegnern bestimmt, …“

      Das passt doch, und das ist ja auch noch heute so, Antifa legt es so aus wie es gerade kommt.
      Alles, was kreucht und fleucht und andere Meinung ist, ist Nazi.

    • molotow sagte mal so schön: Faschismus ist nur eine Geschmacksfrage.

    • Faschismus scheint grundsätzlich die politische Ideologie des Gegners zu sein...
      … was die eigene Seite macht ist niemals Faschismus und jetzt geh doch weg mit den Powerpoints, Venn- Diagrammen und anderen ‚Beweisen‘.

      Ich find das nicht nicht falsch das die alten Clintonversteher jetzt von den jungen Wilden* – es scheint ja doch eher darum zu gehen potentielle Clinton 2020 Unterstützer in die Deckung zu prügeln – ihre damalige Realpolitik an Kopf geworfen wird. Wer immer zu A fordert aber B sagt wenn die eigene Seite betroffen ist macht nun mal selten neue Freunde dadurch.
      Wird auch interessant ob Al Franken dem Feuer der sozialen Gerechtigkeit geopfert wird oder im Interesse des demokratischen Gesichtswahrens geschützt wird.

      Aber zurück zum Faschismus. Eine absolute miese PR-Bilanz hat dafür gesorgt das sich wirklich nur die dööfsten der Doofen aus freien Stücken und von Anfang an selbst als Faschist denunzieren.
      Naja, leider scheint es als ob jahrzehntelanges Schwingen der Nazikeule
      das Label „Faschist“ von der politischen Position „Hitler hat alles richtig gemacht“** losgelöst und langsam fast schon auf der Mitte angebracht hat. Also muss man vielleicht „…hatte dafür gesorgt…“ sagen.
      Der praktische selbstadministrierende IQ-Test funktioniert also bald nicht mehr.
      Wenn aber ca. 95% Prozent der Einwohner eines Landes augfrund einer oder mehrerer ihrer Einstellungen nach dem Vorstellungen der Twitterclowns das Label Faschist verdienen – und das man das Vorgehen der Antifa mittlerweile in einem Textbuch über den Strassenkampf rechter (und linker) Freikämpferkorps in Weimardeutschland beschreiben könnte ohne das auf den ersten Blick große Unterschiede zu den anderen Gruppierungen*** offenbar werden lass ich jetzt mal außen vor, die zählen hier zun 5% Nicht-Faschisten – ja, dann wird das Wort Faschist bald seinen Nimbus des politischen Todeskuss verlieren. Und das könnte richtig übel werden.

      *okay, mitte 40gern.
      ** der Kommentator möchte klarstellen das er diese Position nicht teilt. Der Don kann ruhig eine entschärfte Wortwahl einsetzen wenn er dies für richtig hält.
      *** der zweite würde offenbaren das 1920-33 es doch etwas ungewöhnlich ist wenn die Kämpfer sich über Social Media Gruppen absprechen – obwohl, wenn man die anderen Texte an modernen Sprachgebrauch anpassen würde… hm.

    • es ist ein feministischer Generationenkampf, denn clinton wurde von Frauen verteidigt, die nicht auf der Linie mit dem Identitätsfaschismus der Linken sind. Clinton ist da das Vehikel, um diese Geneeration zu diskreditieren – bzw das Thema Trans, mit dem viele ältere Frauenrechtlerinnen auch nichts anfangen können.

  2. Wo Sie das immer finden....
    gegen diese sprachlichen performances ist Keilschrift entziffern ein Klacks. Herrlich, mehr davon. Von dem Unsinn, meine ich.

  3. Die wahre Wirklichkeit
    Nun ja, lieber Don, die meisten Menschen wollen nicht selber denken und können Unsicherheit nicht ausstehen. Sie wollen nicht selbst die Wahrheit suchen, sondern rennen denen nach, die gerade am erfolgreichsten sind mit der Behauptung, die einzige Wahrheit bereits gefunden zu haben. Das war schon immer so und wird auch immer so bleiben. Aber danke für die lobenswerte Konsequenz, mit dem Sie die jeweils aktuellsten Auswüchse der immerwährenden Einfalt geißeln. Kann ja echt gefährlich sein, für den einsamen Rufer in der Wüste. Und oft genug irgendwann auch für alle anderen…

    • Es gibt so etwas wie Wahrheit nicht, sondern bestenfalls nur sichtweisen, die sich nicht zu sehr stören. Die können gern ihr Matriarchat machen, solange ich nicht mitmachen muss. Aber genau das ist der Punkt, es geht um die Bekehrung und nicht um die Debatte. Die taz würde mit keinem reden, den das Patriarchat geil macht, oder sagt. das gäbe es nicht.

    • Don Alphonso @ 17. November 2017 um 18:27 Uhr
      Don Alphonso sagt:
      „Es gibt so etwas wie Wahrheit nicht, sondern bestenfalls nur sichtweisen, die sich nicht zu sehr stören. Die können gern ihr Matriarchat machen, solange ich nicht mitmachen muss. Aber genau das ist der Punkt, es geht um die Bekehrung und nicht um die Debatte.“

      Aber das ist doch das Problem, an dem wir seit 50 Jahren kranken. Die Knallchargen wollen nicht diskutieren, für die ist die Diskussion beendet, es geht nur noch darum, ihre Ideologien umzusetzen, koste es, was es wollen, auch mit Gewalt, und in dieser Phase sind wir, denn verbale Gewalt zähl ich dazu und von der haben wir zur Zeit mehr als genug.

      Es sind keine Denker, sondern halt eher praktisch veranlagt.

      Für die leben wir im kapitalistischen Patriarchat, das es zu zerstören gilt. Und das bei der Staatsquote und der Gesetzeslage – naja, die Intelligentesten sinds halt nicht. Und neue Bücher können sie sich auch nicht leisten, anscheinend, und schon gar nicht selbstständiges Denken.

    • Dafür bricht ihnen aber die Basis weg. Die erwähnte Grünhaarige bei SPON ist bei SPON, weil es nur ein halbes Durtzend Läden gibt, in denen sie vorstellbar ist. Die sind seit der Kölner silvesternacht in der Defensive.

    • Titel eingeben
      Inzwischen denke ich, dass einfach das Pendel wieder in Richtung mehr Sozialkontrolle ausschlägt; vielleicht ist es auch boß eine andere Form als wir bisher gewohnt waren, gewohnt sein wollen? Früher wurde das über „Das sagt man nicht“ geregelt, heute mit der Verachtung von Formen versucht man eine Pseudo-Art von Erklärung („ist diskriminierend/…“), wirkt aber letztlich ähnlich. Im derzeitigen Umbruchs- oder soll ich sagen Umbaustadium ist es noch nicht wie beabsichtigt ausreichend gesellschaftsstabilisierend. Liegt vielleicht auch daran, dass sich die nötige, diskursbestimmende Geistlichkeit zu nicht in einer unangefochtenen Position befindet – anders sicherlich als zu Anfang des von Ihnen geschätzten 18. Jahrhunderts.

      Apropos Geistliches: Die theologische Bibliothek in Berlin (architektonisch durchaus reizvoll) ist nach meiner Beobachtung recht gut besucht – wenngleich einige benachbarte BWLer sich dort gern still einschleichen – und an stets neuer Literatur mangelt es auch nicht (einiges nun auch mit „Gender“).

    • Ich glaube, da können manche mit den Freiheiten der anderen Leute einfach nicht umgehen. Ich bin bei der Recherche über eine Beteiligte einer evangelischen Stiftung gestolpert, die etwas gegen mich hat – da ist so viel Freudlosigkeit und Einsamkeit in dieser Person und ihren Twittertiraden, es ist ganz schlimm. solche Leute sind dann immer besonders metoo.

    • Don Alphonso, ich befürchte, von den Grünhaarigen gibt es
      mehr, als dass man sie bei SPON oder ZON entsorgen könnte, ohne dass da ganze Armeen nachkommen.

      Ist einfach das Gefühl der Macht. Einer diffusen Macht, auch nicht viel anders als in den frühen Dreissigern: Irgendwie merkt man, dass man oben auf der Welle schwimmt, unverdient oder doch, aber irgendwie bläst der Wind von hinten. Und ist es wahrscheinlich ein geiler Gefühl, mitzulaufen. Gestern noch ein underling, nichts läuft, heute entscheiden die Politiker, Polizisten und sogar die Richter in der eigenen Bewegungsrichtung. Das fühlt sich dann an wie ‚mir kann keener!‘.

      Deutlich wird das auch bei den Neuzugängen, die schnell merken, dass ihnen niemand ans Hemd geht. Spätestens der Haftrichter hat ein Einsehen und setzt für gewöhnlich auf freien Fuss. Auch beim -zigsten Mal. Ausser, dasselbe würde mir altem weissen Mann vorgeworfen. Da wird dann das Exempel statuiert.
      Na, was denken Sie, was die dann denken?!

      Schauen Sie nur wie jetzt Leute aus allen (R*****)Löchern gekrabbelt kommen, und sich blendend daran erinnern, wie sie vor 2 oder 12 oder 20 Jahren mal ans Knie gefasst wurden. Peter Pilz. Natürlich wäre es unkoscher gewesen hätte er getan, was einige sagen. Aber jetzt würde man ihn am liebsten gleich durch den Fleischwolf drehen.

    • gut, manche kratzen auch den Pforten der FAZ, was man so hört. die Sache ist halt: Es wird kaum gelesen. Ausser es ist ein clickbait, aber auch das nutzt sich ab und schadet sicher nicht das AfD,

    • D.A.: Freudlosigkeit
      Zunehmend verlasse ich mich auf mein Bauchgefühl, wenn ich in das Gesicht eines Menschen schaue – bei vielen kann man schon die Probleme sehen: da bleibe ich lieber in der Deckung, als Kontakt zu suchen. Selbst bei vielen Kleinkindern kann ich schon grob anhand des Gesichts erahnen, wer auffällt; genau, von dem bekam dann der Kronprinz auch mehrmals Kratzer (hat sich aber revanchiert).
      Schwieriger zu erkennen finde ich derzeit die Trendmoralisten: sehen zunächst ganz durchschnittlich normal und einigermaßen zufrieden aus, erweisen sich aber als besonders tückische SJW. Die muss man wohl erstmal reden lassen und einfach nur (genauer) zuhören, was sie gut/böse finden.

    • Don Alphonso @ 17. November 2017 um 19:07 Uhr
      Don Alphonso sagt:
      „Ich glaube, da können manche mit den Freiheiten der anderen Leute einfach nicht umgehen.“

      Aber das ist doch ein altes Muster. Die evangelischen oder katholischen Altjungfern, die sich selber alles und als Rache andern auch so manches gerne versagen oder verbieten mochten – die Grünhaarigen von heute sind doch nur deren verbitterte Wiedergänger in grün.

    • Doch!
      Doch! Die Mathematik präsentiert ewige Wahrheiten, und die Naturwissenschaften immerhin im Rahmen der aktuellen Theorie. Die Wirtschaftswissenschaften möchten gerne so sein, und die Genderwissenschaften lehnen Beweise strikt ab. Theologen brauchen keine Beweise. Ich komme aus der erstgenannten Ecke.
      Gruß K

    • @kalchas
      Das war mal. Wissenschaften sind mittlerweile auch nur Unterdrückungsmechanismen des bösen Patriarchats. Gender bzw Women‘s Studies sind die einzige Wahrheit.

      https://www.buzz feed.com/ximenarojo/women-and-math

    • Bitte keine Hotlinks zu diesem Angebot.

    • Patriarchat
      „Die taz würde mit keinem reden, den das Patriarchat geil macht, oder sagt. das gäbe es nicht.“ Übrigens wurde das Patriarchat nicht entwickelt, um die Frau zu unterdrücken, sondern um die jungen Männer zu kontrollieren.

    • auch wiedeer wahr.

    • @Jens Kinshofer
      Frauen benutzen junge Männer im Geschlechterkampf. Der Penisneid ist vor allem auf ältere Männer gerichtet, aus 2 Gründen: es ist der Neid darauf, dass der Mann unabhängig vom Alter prinzipiell lebenslang zeugungsfähig ist (im Unterschied zur Frau, bei der mit der Menopause in der Beziehung Ende Gelände ist) und darauf, dass ältere Männer sich oft schon etwas aufgebaut haben was Frauen dann niederreißen wollen (der ganze Sozialismus lässt sich so erklären, nicht ohne Grund ist dessen Symbolfarbe ‚rot‘ auch die Lieblingsfarbe der Frauen).

      Indem eine Frau demonstrativ für ältere Männer sichtbar etwas mit einem jüngeren Mann anfängt hofft sie den Älteren auf diese Weise (zumindest symbolisch) kastrieren zu können.

      Das alles ist allerdings sehr durchsichtig, vorhersehbar und damit langweilig.

      Ich bin für das Patriarchat, nicht weil ich junge Männer damit kontrollieren will, sondern weil ich möchte, dass der Mann (gleich welchen Alters) frei und stolz sein soll. Er ist von Natur aus stärker als die Frau (ist größer, hat mehr Muskel-/Hirnmasse), zumindest dann wenn er kein totaler Jammerlappen/Schwächling ist, und hat somit die Pflicht sich dessen würdig zu erweisen.

      Punkt!

    • Jens Kinshofer @ 18. November 2017 um 09:05 Uhr
      Jens Kinshofer sagt:
      „Übrigens wurde das Patriarchat nicht entwickelt, um die Frau zu unterdrücken, sondern um die jungen Männer zu kontrollieren.“

      Und wenn man mal die Zeit vor 1914 als „Patriarchat“ durchgehen lässt, dann haben Frauen (als Bürgersfrauen, Handwerksfrauen, Bäuerinnen) besser gelebt als heute im Sinne von mehr geachtet, anerkannt, wertgeschätzt.

    • @ Foxrommel 16:05
      Ich glaube da sagen Sie etwas sehr Wahres. Und ich denke die Frauen selbst werden den militanten, oft grundlos männerhassenden (und dabei werden blindwütig noch dazu meist die Unschuldigen oder Falschen gehasst) zunehmend bitter bereuen.

      Das gilt vor allem auch für solche, die aggressives Feminanzengetue überhaupt nicht nötig hätten (und sich aber leider vor den Karren der Hässlichen und Fetten spannen lassen, die Grund haben Männer nicht zu mögen, weil sie keinen abbekommen können) anerkannt zu werden.

      Ich denke die Männer machen sich das Problem zunehmend mehr bewusst und wehren sich.

    • @"Harry Charles"
      „Ich bin für das Patriarchat, nicht weil ich junge Männer damit kontrollieren will, sondern weil ich möchte, dass der Mann (gleich welchen Alters) frei und stolz sein soll. Er ist von Natur aus stärker als die Frau (ist größer, hat mehr Muskel-/Hirnmasse)…“ Eben! Deshalb braucht er, um mit Frauen klarzukommen, auch kein Patriarchat. Das wäre völlig überdimensioniert für diesen Zweck.

    • @Foxrommel, 18. November 2017 um 16:05 Uhr
      „… haben Frauen (als Bürgersfrauen, Handwerksfrauen, Bäuerinnen) besser gelebt als heute im Sinne von mehr geachtet, anerkannt, wertgeschätzt.“ Immerhin steigt bei Frauen die Zahl der Herzinfarkte und anderer arbeitsbedingter Leiden, während die Lebenserwartung (und die Zahl der Kinder) sinkt.
      Ich wollte mit dem Hinweis auf die Funktion des Patriarchats aber auf etwas anders hinaus: Die Jungmännchen werden zunehmend zum Problem werden.

    • @ Jens Kinshofer, 18:00 und 18:06
      Thank you so much for lecturing me. Ich bin das schon aus dem Mutterkutter gewohnt. Sehen Sie sich mal einen Film wie „Mobbing (2012) mit Tobias Moretti an. Dort wird geschildert wie ein Verwaltungsangestellter von einer durchgedrehten Chefin im Machtrausch fertig gemacht wird. Wenn Sie das gesehen haben wissen Sie wohin dieser Steinzeitfeminismus führen kann. Ich habe da ähnliche Erfahrungen. Alles andere als lustig kann ich nur sagen.

      Sie haben da vielleicht meine Ausführungen etwas überinterpretiert. Weder will ich neues Patriarchat schaffen noch bin ich unbedingt darauf angewiesen. Ich drücke nur meine Affinität zu Besehendem bzw. noch Übriggebliebenen und warne davor was geschehen kann wenn man ohne Not Boden preisgibt. Ich hatte grundsätzlich übrigens noch nie ein Problem damit Leistungen von Frauen anzuerkennen wenn sie sie aus eigener Kraft zustande brachten. Aber das ist deren Sache, nicht meine.
      Ich bin auch nicht grundsätzlich frauenfeindlich. Es geht mir darum die Exzesse und Auswüchse des zeitgenössischen Feminismus anzuprangern, bewusst zu machen und zu bekämpfen.

      Das Problem sind teilweise nicht so sehr die Frauen als die Männer. Unsere Zivilisation tendiert ohnehin schon dazu den Mann zu schwächen (damit meine ich nicht die Individualalterung, die Schwächung betrifft vor allem jüngere, nachrückende Generationen): auf er einen Seite gibt es Umwelteinflüsse wie die sog. „Östrogenschwemme“ (zunehmend mehr „weichmachende“ Östrogengenerika in der Umwelt, Nahrung, etc.) die organische Veränderungen hervorrufen, auf der anderen Seite gibt es „verweichlichende“ Einflüsse durch Erziehung, etc.

      Je schwächer der Mann desto stärker das Weib. Vielleicht ist es so, dass die Frau das vom Mann hinterlassene Stärkevakuum als bedrohlich empfindet und dann selber die Fäden in die Hand nimmt. Jeder Pantoffelheld/Schwächling mehr korreliert mit einem Flintenweib mehr.

      Das könnte man doch so sehen, oder?

    • @"Harry Charles", lecturing
      „Thank you so much for lecturing me.“ Das sagt der Richtige! :-):-)
      Lesen Sie sich mal Ihren Beitrag durch, auf den ich mich bezogen habe. Da passt „lecture“ schon eher. Was ich aber großzügig übersehen habe.
      „Ich habe da ähnliche Erfahrungen.“ Das ist bedauerlich. Aber muss man das auch noch öffentlich ausbreiten?
      „Ich hatte grundsätzlich übrigens noch nie ein Problem damit Leistungen von Frauen anzuerkennen wenn sie sie aus eigener Kraft zustande brachten. Aber das ist deren Sache, nicht meine.“ Es ist eben so, dass Frauen heute oft extrem überschätzt werden. Daraus resultieren dann völlig überzogene Erwartungen. Davon abgesehen, hat Esther Vilar schon vor über 40 Jahren dieses Thema vollständig abgehandelt.
      „Das Problem sind teilweise nicht so sehr die Frauen als die Männer.“ Sehr richtig. Dazu – und zur besonderen Krötigkeit des deutschen Feminismus – lesenswert: Günter Franzen, Der Idiot der Familie
      (http://ww w.ariva.de/forum/der-idiot-der-familie-271983)
      „Vielleicht ist es so, dass die Frau das vom Mann hinterlassene Stärkevakuum als bedrohlich empfindet und dann selber die Fäden in die Hand nimmt.“ Es ist einfach so, dass es kein Machtvakuum gibt. Wo der eine sich zurückzieht, breitet sich der andere aus. Ob das jetzt eine persönliche Beziehung ist, die Staatspräsenz auf dem Alexanderplatz oder der Pazifik.

    • @Jens Kinshofer
      Ich beziehe mich auf Ihre letzte Antwort.

      „Öffentlich ausbreiten“: ich schreibe ja hier unter Pseudonym, aber ich will, dass auch andere aus so etwas Lehren ziehen.

      Ihre literarischen Referenzen sind OK. Nur müssen Sie das nicht mir sagen denn ich bin eh‘ auf der Linie. Ich wollte nur es gäbe mehr Leute, die davon Kenntnis hätten. Also: bitte eifrig publik machen.

      Zur Sache mit dem „Stärkevakuum“: Ihr Einwand stimmt nur teilweise. Was machen Sie denn wenn die Masse der Männer schon so geschwächt ist, dass kein einziger von denen mehr in der Lage ist das von einem anderen hinterlassene Vakuum aufzufüllen?

      Der Mann ist in unserer Gesellschaft zum Teil sicher überdomestiziert, mit allen negativen Begleiterscheinungen. Andererseits: zurück ins Neanderthal will ich auch nicht.

      Aber etwas mehr Balance wäre schon ganz schön.

    • @"Harry Charles", jetzt mit Inhalt ;-)
      „Zur Sache mit dem „Stärkevakuum“: Ihr Einwand stimmt nur teilweise. Was machen Sie denn wenn die Masse der Männer schon so geschwächt ist, dass kein einziger von denen mehr in der Lage ist das von einem anderen hinterlassene Vakuum aufzufüllen?“ Wenn man herausfinden möchte, warum etwas so ist wie es ist, sollte man erstmal nicht an die Folgen denken. Sonst wird das nichts.
      Andererseits sagt Konfuzius: Don’t ask the question if you can’t live with the answer
      ;-)

    • @Kinshofer, 08:15
      Ach je, Herr Kinshofer, Ihre Antworten sind immer so diffus und unklar, ich glaube da müssen Sie an SICH noch etwas arbeiten. Ich nehme an aus Gründen der Etiquette wollen Sie nicht direkt oder deutlich werden. Dürfen Sie aber ruhig, ich kann’s aushalten. Nur das was Sie hier andeuten läuft schon deshalb ins Leere weil ich mich nicht zur Masse zähle und eigentlich alles tue was in meinen Kräften steht um mich gegen den Mainstream abzugrenzen.

      In einer solchen Situation muss man viele Nachteile und Nackenschläge in Kauf nehmen, und doch gibt es zum aufrechten Gang für mich keine Alternative. Und den Konfuzius-Spruch können Sie sich auch sauer einmachen, denn ich darf die Frage stellen und muss vor der Antwort ganz sicher keine Angst haben. Denn sie betrifft mich nicht. Ich lasse mich nicht mit armseligen Pantoffelhelden über einen Kamm scheren, die ihre Männlichkeit gegen etwas erbärmlichen Status eingetauscht haben.

  4. Sie haben "Kompromiss" gesagt!
    „KOMPROMISS!“ Zwischen den Verteidigern von Menschenrechten, Minderheitenschützern, Frauenbewahrern, Erdrettern, Antikapitalisten, Radikalfeministinnen, Antiklassisten, Pazifisten friedfertigen Muslimen und den Faschisten, Rassisten, Sexisten, Maskus, Klassisten, Antifeministen, christlichen Fanatikern, Homophoben, Islamfeinden, Militaristen?

    NIEMALS! Weiche von mir, Satan (früher hat man an der Stelle drei Kreuze gemacht und nach dem Rosenkranz gegriffen. Was man in Feministen-Kreisen statt dessen macht, keine Ahnung. Nach dem nächsten Fettring greifen?)!

    Ich durfte ja in der Endphase von Gamergate beobachten, wie man aus höflichen, friedlichen, politisch wenig aktiven, liberalen Spieler/n/innen innerhalb von wenigen Tagen ausgewiesene Rechtspopulisten machte. Von links, erst danach kam die Vereinnahmung von rechts. Keine Ahnung, warum manche dieses Rezept in Deutschland widerholen wollen, aber – viel Spass dabei :-).

    Gruss,
    Thorsten Haupts

    • Ja, aber ich stehe eh schon auf der schwarzen Liste, es spielt keine Rolle mehr-

    • -isten
      Es scheint in den (sozialen) Medien wohl nur noch -isten zu geben. Warum wehren sich die Normalos eigentlich nicht? Oder ist so ein erektions-störendes Etwas wie das Hengameh schon unantastbar?

      Andererseits: die in diesem Artikel beschriebenen Hintergründe udn Zusammenhänge bekommt der Normalverbraucher nichts mit, die Ausläufer wie Weinstein oder Spacey ja. Und schüttelt völlig verwundert den Kopf über die Entrüstung, so nach dem Motto: Noch nie von Besetzungscouch gehört? Gab’s immer, wird’s immer geben. Der ganze anderen Trubel über „sexuelle Belästugung“ ist dann gleich „das hat man früher als Anmache bezeichnet“ und wundert sich nur über den völlig überzogenen medialen Trubel. Das Ende vom Lied: Wenn es zu spät ist, hat es keiner mitbekommen oder wollte es nicht kommen sehen.

    • Man sah bei Gina Lisa leider, wie das dann Gesetze zur folge hat, die jetzt für hohe Verurteilungsrateh bei migranten sorgten. Man kann nur hoffen, dass die neue Familienministerin die Schwesigtruppe vor die Tür setzt.

    • Titel eingeben
      Es scheint in den (sozialen) Medien wohl nur noch -isten zu geben. Warum wehren sich die Normalos eigentlich nicht?
      .
      Ich wehre mich, indem ich den Unfug nicht mitmache; bin weder bei Twitter noch bei Facebook weil ich die als (auch noch schmuddligen) Kindergarten ansehe, schon immer ansah (Na? Hatte ich nicht Recht? q.e.d.)
      .
      Ich „wehre“ mich auch, indem ich keinerlei offizielle „Nachrichten“ der Propaganda-Medien, vor allem ARD/ZDF (& TV generell) goutiere.
      Ich „wehre“ mich, indem ich in meinen Blog kleine ironische Kommentare zwischen Niedliches reinschmuggle.
      Ich „wehre“ mich, indem ich mit einigen Kommentaren in Blogs die noch die Vernunft hochhalten, unterstützend kommentiere.
      Mehr steht mir nicht zu, bin ein zu kleines Licht.

    • @kdm
      Wer hat Ihnen erlaubt, meine Verhaltensmuster nachzuahmen?;-))

      Ich meinte ja auch nicht uns kleine hell strahlenden Leuchten, sondern Systemakteure. Aber ich vermute, da sind die Verlustrisiken ökonomischer und sozialer Natur wohl zu groß. Im schlimmsten Fall droht wahrscheinlich noch Personenschutz.

    • @kdm
      Wir kennen uns nicht, aber wir handeln gleich.
      Möglicherweise gibt es viele wir uns.

      Und das handeln ist wichtig.

      GH

    • Geht's nicht ne Nummer kleiner?
      Zum Beispiel rheinisch: leve und leve losse.

    • Jenau
      Wie am Ebertplatz.

      Leve und leve losse = iss mir ejal, scheißejal, hauptsache mir jeht et goot

  5. Do not lecture me on the Qur'an, woman!
    Nun ja, eins muss man dem Islam lassen:

    Da gibt es solche Probleme mit solchen Frauen nicht.

    Da gibt es gar keine Klagen, von Frauen.

    Die Frauen klagen nicht und die Männer sind glücklich.

    Alles ganz einfach zu lösen, nur mal so als Vorschlag für Aktivistinnen.

    • Aber Hammelfleisch? BRRRRRRR! Das ist nichts für Vegetarier.

    • @ Goodnight,
      …dabei ist in dem von Ihnen genannten Verbreitungsgebiet des Islams der Begriff „Klageweib“ courant, sogar gewerbsmäßig. Bei uns eher neu als Netz-Feministinnen geläufig.
      .
      Sogar die Psychoanalyse hat sich damit schon beschäftigt. So erkennt Robert Pfaller darin ein Delegationsverhalten, Interpassivität genannt, als Bereich der Lustempfindungen, weshalb Interpassivität auch als „delegiertes Genießen“ definiert werden kann (verkürzt aus Wiki widergegeben)
      (DdH)

    • Goodnight @ 17. November 2017 um 17:25 Uhr
      Goodnight sagt:
      „Do not lecture me on the Qur’an, woman!
      Nun ja, eins muss man dem Islam lassen:
      Da gibt es solche Probleme mit solchen Frauen nicht.
      Da gibt es gar keine Klagen, von Frauen.
      Die Frauen klagen nicht und die Männer sind glücklich.“

      Man muss immer dran Denken, dass im orientalischen Mittelstand die Dame des Hauses nicht arbeitet, und der Mann dazu verpflichtet ist, alles herbeizuschaffen. Eine Frau, die arbeiten muss, ist eine Sklavin.

      Entsprechend das Bild orientalischer Frauen von europäischen, berufstätigen Frauen – nämlich abgrundtiefe Verachtung.

      Ich habe mal längere Zeit sehr angeregt mit einem Professor für Arabistik aus Damaskus geplaudert, das war noch vor den Kriegen dort.

      Ein europäische Frau, die im Winter, frühmorgens, noch im Dunkeln, mit Winterstiefeln und Mantel und Schirm und was weiß ich bewaffnet zur Straßenbahn und dann zur Arbeit rennt oder im Auto sitzend in Autokolonnen wartet, und dann den ganzen Tag arbeitet und spätabends zurückkommt, ist für eine gebildete, kultivierte Orientalin ein Quell nicht versiegender Heiterkeit und beweist ihr, wie tief diese Frauen moralisch und sozial unter ihr stehen.

    • @Foxrommel
      Mein Reden! Ich finde, wir Männer sollten uns aus dem Rattenrennen zurückziehen und die Frauen die Sklavenarbeit im SpäKap machen lassen. Wir lesen derweil Bromances, fahren eine Runde mit dem Motorrad oder schneiden uns endlich mal die Zehennägel.

      Und abends gibt’s aufgetautes Hammelfleischgulasch aus der Microwelle.

    • Koljakin @ 17. November 2017 um 19:27 Uhr
      Koljakin sagt:
      „Mein Reden! Ich finde, wir Männer sollten uns aus dem Rattenrennen zurückziehen und die Frauen die Sklavenarbeit im SpäKap machen lassen. Wir lesen derweil Bromances, fahren eine Runde mit dem Motorrad oder schneiden uns endlich mal die Zehennägel.
      Und abends gibt’s aufgetautes Hammelfleischgulasch aus der Microwelle.“

      Stimmt, aber warum so sarkastisch?
      Ich habe feministische Beschwerden, dass „Männer“ begabten, fleißigen, hochqualifizierten Frauen den Job wegnehmen bzw. sie nicht an die Töpfe ranlassen sehr sehr sehr ernst genommen und mein Pensum reduziert, um einer oder mehr Frauen die Chance zu geben, aufzustehen, sich zu beweisen, sich zu verwirklichen.

      Schließlich gehört der Nachmittag mir, die Kaffeestunde war in unserer Familie schon immer etwas Heiliges – bei mir gibts allerdings Tee.
      Und auch kein Hammelfleisch kommt in meinen koscheren Kühlschrank, ich bin Vegetarier und hab den ganzen Nachmittag Zeit, mir etwas Bekömmliches auszudenken und zuzubereiten.

      Was ich noch nicht ganz verstanden habe, sind die hasserfüllten Blicke besonders der Damen, wenn ich um 12:00 aus dem Büro und stracks nach Hause gehe.

    • The rules of engagement says we cannot touch them.
      Also, in meiner frühsten westlichen Erziehung, noch im kalten Krieg, da galt, dass Mann seine Fresse hält oder die Sache besser macht. Ansonsten gab auf die Fresse, von denen, die die Sache besser machten.
      Dieser unendliche Raum, den die Moderne in Berlin für „Personen“ erschuf, wo man nur jammern, weinen, klagen, schreien, schimpfen, beleidigen kann, ohne selbst zu handeln, der ist mir nicht ganz zugänglich.

      Aber ich bin halt nur ein alter weißer Mann.
      Der stur daran glaubt, dass man niemals die Grundlagen seiner Existenz missachten darf.
      Weil man ansonsten furchtbar auf die Fresse bekommt, von der Existenz.

    • Hammelfleisch
      Ach, die Nahrungsersatzmittelindustrie wird es schon richten.

      Ich sehe die veganen halal-Hammelfleischwürstchen und Soja-Schafsklöten mit extra viel guter Chemiepampe schon vor mir.

    • Glücklich sind die eher nicht
      Die Frauen halten den Mund, weil es sonst gerne mal was drauf gibt. Die Männer sind auch nicht glücklich. Sonst wäre da nicht so viel Aggression. Massive Minderwertigkeitskomplexe, würde ich sagen.

    • Guten Appetit
      Vegetarisch oder Omnivor – ist denn hier niemand, dem das Wort halal (Übersetzung: Massentierhaltung PLUS grausame Schlachtung) locker über die Zunge geht, der mal den tierquälerischen Aspekt bedenkt? Aber auch organisierte Tierschützer scheinen davon wenig wissen zu wollen.
      Vegetarier haben wegen der Massentierhaltungs-Problematik meinen Respekt. Auch wenn ich manchmal – immer seltener – noch rückfällig werde.
      Halal, das ist, um einen nicht sehr weit hergeholten Terminus zu bemühen, „nicht koscher“.

    • @Goodnight, weißer Mann
      „Aber ich bin halt nur ein alter weißer Mann.
      Der stur daran glaubt, dass man niemals die Grundlagen seiner Existenz missachten darf.
      Weil man ansonsten furchtbar auf die Fresse bekommt, von der Existenz.“ Dummerweise haben wir durch die Technik eine Welt geschaffen, in der es immer mehr Biotope gibt für Figuren, die ständig die Grundlagen ihrer Existenz missachten und darüber hinaus allein durch diese Existenz Intelligenz und guten Geschmack beleidigen.

    • CG @ 18. November 2017 um 13:03 Uhr
      CG sagt:
      „Die Frauen halten den Mund, weil es sonst gerne mal was drauf gibt. Die Männer sind auch nicht glücklich. Sonst wäre da nicht so viel Aggression. Massive Minderwertigkeitskomplexe, würde ich sagen.“

      Sie haben wenig Ahnung. Ihr Orientalenbild wird geprägt von „Journalisten“, die in den 70ern und 80ern sozialisiert wurden und schon damals überholte Konzepte wie „Patriarchat“ vertreten.

      Orientalen lachen über das Bild, das in westlichen Medien über sie verbreitet wird.

    • Islamische Wissenschaft
      Ich habe da einen interessanten Text gefunden. Ist leider ein bisschen lang (dshalb gekürzt). Wer ihn gelesen hat, konvertiert garantiert sofort zum Islam.

      “Beim Himmel mit seiner Wiederkehr.” (Quran 86:11)
      “[Er] Der euch die Erde zu einer Ruhestätte und den Himmel zu einem Bau gemacht hat… ” (Quran 2:22)
      Im ersten Vers schwört Gott beim Himmel[1]  und seiner Funktion des Wiederkehrens ohne genau zu sagen, was wiederkehrt.  In der islamischen Rechtslehre zeigt ein göttlicher Schwur an, dass es sich um etwas überaus Wichtiges in bezug auf den Schöpfer handelt und beweist Seine Majestät und die erhabene Wahrheit auf besondere Art.
      Der zweite Vers beschreibt die göttliche Tat, die den Himmel zu einem „Bau“, einem Dach für die Erdenbewohner gemacht hat.

      Lass uns einmal nachsehen, was die moderne Wissenschaft über die Atmosphäre und die Rolle und Funktion des Himmels zu sagen hat.
      Die Atmosphäre ist ein Wort, das die ganze Luft, welche die Erde umgibt, benennt, vom Erdboden bis nach oben, wo der Weltraum beginnt.  Die Atmosphäre besteht aus verschiedenen Lagen, jede ist genau abgegrenzt, aufgrund unterschiedlicher Phänomene, die in der Schicht auftreten.
      Regen ist zunächst erst einmal etwas, das von den Wolken in der Atmosphäre auf die Erde ´zurückkehrt´.  Um den hydrologischen Zyklus zu erklären, schreibt die Encyclopedia Britannica:
      “Wasser verdunstet sowohl von den Ozeanen als auch an Land, wenn es durch Solarenergie erwärmt wird.  Die Menge des verdunsteten Wassers und der Niederschläge sind von der Solarenergie abhängig, ebenso die Muster der Zirkulation der Feuchtigkeit in der Luft und der Strömungen im Ozean.  Die Verdunstung übertrifft den Niederschlag über den Ozeanen und dieser Wasserdampf wird vom Wind über Land getragen, wo er als Niederschlag wieder zurückkehrt.”[2]

      “Das Sonnenlicht, das wir sehen, repräsentiert eine Gruppe von Wellenlängen sichtbaren Lichts.  Andere Wellenlängen, die von der Sonne ausgestrahlt werden, enthalten Röntgenstrahlen und ultraviolette Strahlung.  Die Röntgenstrahlen und manche ultraviolette Strahlen werden hoch in der Erdatmosphäre absorbiert.  Sie erhitzen die dünne Gasschicht auf sehr hohe Temperaturen.  Ultraviolette Lichtwellen sind die Strahlen, die Sonnenbrand verursachen können.  Die meisten ultravioletten Lichtwellen werden von einer dickeren Gasschicht, die der Erde näher ist, und Ozonschicht genannt wird, absorbiert.  ….

      Die Encyclopedia Britannica beschreibt die Rolle der Stratosphäre und erklärt uns ihre schützende Funktion, indem sie die gefährlichen ultravioletten Strahlen absorbiert:
      “In den oberen Regionen der Stratosphäre spaltet die Absorption des ultravioletten Lichts der Sonne die Sauerstoffmoleküle O2 in Ozon O3; durch die Rückreaktion der Sauerstoffmoleküle in Ozon wird unsere Ozonschicht gebildet, welche die untere Ecosphäre vor schädlichen kurzwelligen Strahlen abschirmt…  Noch beunruhigender aber ist die Entdeckung einer zunehmenden Erschöpfung der Ozonschicht über gemäßigten Breiten, wo ein großer Prozentteil der Weltbevölkerung lebt, da die Ozonschicht als Schutzschild vor ultravioletten Strahlen dient, von denen bekannt ist, dass sie Hautkrebs verursachen.”[6]

      Wie konnte es vor vierzehnhundert Jahren einem Wüstenbewohner möglich gewesen sein, den Himmel auf so präzise Weise zu beschreiben, wie es mit wissenschaftlichen Methoden erst jetzt möglich ist? 
      Die einzige Lösung ist, dass er Offenbarungen vom Schöpfer des Himmels erhalten hat.
      http://www.islamreligion.com/de/articles/1/die-erdatmosphare/

    • @ Thomas Marx
      Ach Gottchen, noch so ein Text. Vor kurzem konnte man sich ja gar nicht retten vor den ganzen „was wir der islamischen Welt alles verdanken“ Texten im Netz. Es gibt ja auch viele Errungenschaften, ohne Zweifel. Auch wunderschöne Gedichte und Schriftenhat die arabische Welt hervorgebracht. Das hat nur den einen Schönheitsfehler, daß das meiste schon sehr lange her ist. Die alten Hochkulturen haben die Welt bereichert, schon lange vor Mohammed. Der Islam, so wie man ihn heute kennt, hat nicht viel vorzuweisen.

    • Es ist in allen Kulturen wenig sinnvoll, Hochkultur und Normalkultur zu verbinden.

      Und es bricht dannn zusammen, wenn man mal aufzählt, welche Fortschritte es in der NS-Zeit auf vielen Bereichen der Wissenschaft gab. Man kann so ohne Kontext einfach nicht argumentieren.

    • @Don
      Da haben Sie völlig recht. Erstens macht es der Kontext. Zweitens, und das wird den „wir haben uns alle lieb“ Denkern nicht gefallen, gab es die größten Fortschritte immer dann, wenn es Konflikte oder Krieg gab. Weil man einfach die Nase vorne haben musste.

      Da fällt mir ein, irgendwo habe ich sogar mal gelesen, daß die „Forschungen“ von Mengele und Co. noch heute herangezogen werden, weil es einfach sonst keinerlei vergleichbare Daten gibt. Da wusste ich nicht recht, ob ich schockiert sein soll oder nicht.

    • Die Pointe (bzgl.: islamische Wissenschaft)
      Ich fürchte, Sie haben die Pointe nicht verstanden.

      Der Text beginnt mit zwei Zitaten aus dem Koran:

      “Beim Himmel mit seiner Wiederkehr.” (Quran 86:11)
      “[Er] Der euch die Erde zu einer Ruhestätte und den Himmel zu einem Bau gemacht hat… ” (Quran 2:22)

      Danach folgen 2 Seiten Erklärungen der Erdatmosphäre, zitiert aus der Encyclopedia Britannica, von der Homepage der NASA und aus WikiPedia.

      Dann kommt der Autor zu dem Resumée:

      Wie konnte es vor vierzehnhundert Jahren einem Wüstenbewohner möglich gewesen sein, den Himmel auf so präzise Weise zu beschreiben, wie es mit wissenschaftlichen Methoden erst jetzt möglich ist?
      Die einzige Lösung ist, dass er Offenbarungen vom Schöpfer des Himmels erhalten hat.

      Ende

      Wenn ich mir jetzt die Zitate OHNE die Erläuterungen der NASA, der Encyclopedia Britannica oder der WikiPedia anschaue, die es unbestreitbar vor 1400 Jahren nicht gab, dann hält sich die Detailgenauigkeit der Himmelsbeschreibung (s.o.) in ziemlich engen Grenzen.
      Um nicht zu sagen: die zwei Zitate aus dem Koran wurden ein klein wenig überinterpretiert (und um nicht zu sagen; das geistige Eigentum anderer Autoren wurde da hineingesteckt).
      Ganz objektiv.

      Compris?

  6. Sichtweise anderer
    In den Jahren vor meinem Abitur diskutierte ich enorm viel mit einem damals dem linken Flügel der SPD nahestehendem Klassenkameraden.

    Während meines Studiums unterhielt ich mich oft mit einer Studentin, die irgendeiner marxistischen oder maoistischen Studentengruppe angehörte.

    Beiden stand ich politisch ziemlich konträr gegenüber, doch wir unterhielten uns, diskutierten engagiert und es gab immer ein Interesse an den Sichtweisen des jeweiligen Gegenübers.

    Und das aus Sicht vieler, die Don Alphonso hier skizziert, vermutlich Erstaunliche ist, dass die Welt trotz des Einlassens auf gänzlich andere politische Meinungen nicht untergegangen ist, sondern ganz im Gegenteil das Messen eigener Sichtweisen an den Argumenten anderer bereichernd war.

    • Ich denke, die Mitte ist breiter geworden und verträgt schon die ein oder andere steile These. Kritisch wird es erst, wennein Weg vorgeschrieben wird, a la „wir reden mit Dir, aber nur, wenn Dun uns recht gibst.“

    • Don Alphonso @ 17. November 2017 um 18:21 Uhr
      Don Alphonso sagt:
      „Ich denke, die Mitte ist breiter geworden und verträgt schon die ein oder andere steile These. Kritisch wird es erst, wennein Weg vorgeschrieben wird, a la „wir reden mit Dir, aber nur, wenn Dun uns recht gibst.“

      Diskutiert wird nicht, und schon gar nicht mit Argumenten. Wer sich auf Diskussionen einlässt, gibt sich eine Blöße, denn die Wahrheit, die Unumstößliche, ist ja längst gefunden.

    • Ach, ich rede ja gern.

    • Pferd
      Das mit den Diskussionen ist heute wirklich etwas unangenehm. Wenn Sie die (Ihre eigene) Wahrheit sagen, brauchen Sie heute immer ein schnelles Pferd. Früher brauchte man das nur in Diktaturen.

    • D. A.
      Ach, ich rede ja gern.

      Nein, Sie reden grundsätzlich nicht! Beklagen tun Sie sich um so lieber. Am liebsten bei böswilligen alten Schachteln und missmutigen – ach, egal. Jedenfalls konsequent dort, wo Sie den lebhaftesten Widerhall für ihre Klage erwarten dürfen, dass Sie auszogen um NICHT zu finden und dass der Reichshauptstadtslum sie betrogen habe. Also bitte, dann – viel Spaß im Werbespot, Sie [editiert. Don].

    • Ich werde Sie auch nicht gerade vermissen.

    • @D. A.
      „Ich werde Sie auch nicht gerade vermissen.“

      Ja, das weiß ich doch, wir kennen uns doch gar nicht. Ich habe einfach jemanden wie Sie im Reichshauptstadtslum vermisst, deswegen war ich doch überhaupt nur hier. Weil es schön ist, wenn sich jemand noch erinnern kann, was ein Zuhause ist.

  7. Die neue Ordnung
    Wenn es doch „nur“ das Internet wäre…
    Die hypermoralisierende Heuchelei der „Gutdenker“ treibt doch heute allenthalben Sumpfblüten. Soviel Engstirnigkeit, Duckmäusertum und Gleichklang war in diesem Lande lange nicht. „Haltung“ wird gefordert, aber es darf natürlich nur die „richtige“ sein. Die Einschränkung der pluralen Meinungsfreiheit maskiert sich – wie stets – als Bemühen um den Erhalt derselben. Orwell lässt grüßen.

  8. Preisanker
    Preisanker trägt jeder mit sich herum. Ich genieße den Espresso zu 2 Euro nicht. Die Kugel Eis zu 1,x Euro scheint teuer.
    1500 DM monatlich für eine Zweizimmerwohnung empfinde ich eher als teuer denn normal.
    Die Realität mag anders sein; das Empfinden der Dame kann ich gut nachvollziehen. Mir geht es genauso bei aktuellen Modellen von BMW und Mercedes. 528 oder E280 mit Zwei-Liter-R4 für 50.000 plus Extras lösen bei mir einen Stickershock aus. Und unter R6 mag ich gar nicht kaufen.

    Bei Wohnungen erkläre ich mir die Problematik mit zwei, diesmal, nicht genannten Faktoren. Die Verknappung durch unzureichende und zu langsame Entwicklung von Baugebieten und die irren Belastungen durch Brandschutzexzesse und Dämmwahn.

    Dabei ist es mir wichtig, vergeblich die Erstellung durchdachter Baugebietsplanung, Quartiersplanung durch Landespfleger oder Architekten einzufordern. Der gräuliche Wildwuchs überall macht Orte und Städte nicht schöner oder besser.

    Und: Ein Polizeihauptwachtmeister sollte sich eine Zweizimmerwohnung leisten können. Ein Hauptkommissar oder ein Kriminalrat auch drin in der Stadt.

    • Ja, aber leider wae gerade die Däuumung etwas, auf das sich Jamaika sehr schnell geneinigt hat. kostet ja nur die anderen was.

    • das Wichtigste vergessen
      Das Thema Wohungspreise erklärt sich v.a. durch die Landflucht in Richtung Ballungszentren (angefangen von Kreisstädten bis hin zu Großstädten). Es gibt genug günstigen Wohnraum. Nur will da niemand wohnen.

      Die Gründe für Landflucht sind wiederum vielfältig:
      – Globalisierung und EU-Osterweiterung und die daraus folgende Deindustralisierung mit Wegfall vieler gut bezahlter Jobs für die Mittelschicht.
      – das Erbe der 68er mit der Zerschlagung geselschaftlicher Konventionen und die daraus folgenden Egoismen (Selbstverwirklichungswahn etc.), Massenunis und Akademikerschwemme und das Streben dieser Klientel in weg vom kleinbürgerlichen Muff in die Städte etc.pp.
      – Der teufelskreis reduzierte Geburtenzahlen und Überalterung der ländlichen Räume, Reduzierung der Infrastruktur (Kindergärten, Schulen, ärztl. Versorgung) und damit reduzierung der Attraktivität des ländlichen Raumes abseits der Speckgürtel.
      – Jahrzehnte einer „(A)Sozialpolitik“, die nicht das Miteinander und die Erfordernisse dessen in den Mittelpunkt stellte sondern nur Geldumverteilung im Sinn hatte (im PRinzip nur Wahlgeschenke an ihre Klientel)
      – gerade im Osten der Republik der Wegzug ganzer Generationen wg. Arbeitsplatzmangels
      – Der Wandel hin zu weniger Produktionsarbeit (z.B. Automatisierung, Robotik etc.) und mehr Dienstleistung
      – usw. und so fort.
      – und zu guter Letzt die Abkopplung vieler Politiker vom einfachen Leben im ländlichen Raum (z.B. die Grünen) oder den Erfordernissen der kleinen Leute (SPD) zugunsten ideologischer Träume und wEinsaufend einem Leben in der Schickeria. Statt den Wandel zu gestalten im Sinne der Bevölkerung…

      Die effektivste Mitpreisbremse ist nun mal die Reduzierung der Nachfrage. In dem man die ländlichen Räume wieder attraktiv machen versucht.
      OK, die unkonntrollierte Zuwanderung und deren Folgen werden hier sicher wirken, aber das war wohl nicht die Intention…

    • Ich kann es Ihnen in einem der kommenden Beiträge mal erklären, wie das hier bei uns läuft, mit der Umwidmung von Wohn- zu Flüchtlingsraum.

    • Die Erklärungsversuche hinsichtlich des ländlichen Raumes greifen zu kurz.
      Hier im Nordwesten boomt der ländliche Raum, also kann die Eigenschaft „ländlich“ nicht die eigentliche Ursache sein. Es gibt ja auch Großstädte, die sich im Niedergang befinden.

    • Preise gefühlt und erlebt
      Zur Preisentwicklung war heute im Mutterkutter ein netter Artikel in „Mayers Weltwirtschaft“. Kern der Nachricht: der Don wird immer reicher ;-))

      Die Globalisierung (weniger die EU-Osterweiterung, da Massenproduktion eher in noch billigere Entwicklungsländer abgewandert ist) hat wohl vor allem die Arbeiterschaft getroffen (mit der bekannten Folge einer Erosion des Milieus und der sozialdemokratischen Stammwählerschaft), und damit die „untere“ Mittelschicht; die finanzkrisenbedingten Sparmaßnahmen im öffentlichen Dienst sollten in diesem Zusammenhang wohl auch erwähnt werden. Halbwegs großzügiger Wohnraum in Städten ist heute etwas für vorzugsweise kinderlose Doppelverdiener.

    • @ Don
      „Ich kann es Ihnen in einem der kommenden Beiträge mal erklären, wie das hier bei uns läuft, mit der Umwidmung von Wohn- zu Flüchtlingsraum.“

      Das würde mich in der Tat brennend interessieren, wie das im Tegernseer Villenparadies funktioniert. Mit Kellerstuben für Leibeigene, die den ganzen Tag lang Fahrräder und Silberkannen putzen?

    • Kommt morgen.

    • Landflucht?
      Bei uns im Mittelgebirge gehen die Häuser schneller weg als man sie inserieren kann.

  9. Klasse.
    Weiter kein Kommentar. Nur ein Dankeschön.

  10. Zeitenwende
    Die Zeiten sind vorbei, in denen man als Schwuler noch unbekümmert und frisch von der Leber weg über alles mögliche lästern konnte – schließlich stand man unter Artenschutz. Meistens war es auch nicht bös gemeint, sondern diente nur der vielzitierten Pointe, für die man seine Großmutter verkauft hätte – Hauptsache, es war lustig, und alle, auch die Betroffenen, haben gelacht.

    Aber auch Schwule müssen begreifen, dass sich die Zeiten geändert haben und dass heutige und somit meist minderbegabte „Journalisten“ nicht diskutieren, sondern zerstören wollen.

    • Den Eindruck habe ich auch langsam. Ich erinnere mich aber auch noch an das Gestänker von KoFra gegen die Rosa Liste in München.

    • Don Alphonso @ 17. November 2017 um 18:16 Uhr
      Don Alphonso sagt:
      „Den Eindruck habe ich auch langsam. Ich erinnere mich aber auch noch an das Gestänker von KoFra gegen die Rosa Liste in München.“

      Richtig, und als Schwuler hat mann ausgeteilt und ordentlich eingesteckt, egal von seinesgleichen oder von Hetero – und gut war. Da wurde nicht nachgetreten und zerstört.
      Wie Männer das halt so unter sich machen, wenn ich das mal so sagen darf.

      Heutzutage wollen Leute nicht Journalist werden, weil sie gerne gekonnt diskutieren, süffisant plaudern, investigativ forschen und entdecken, gut unterhalten, einfach gut publizieren, sondern weil sie die Medien benutzen wollen, um ihre Aggressionen auszuleben.

      Nur – wer will das noch lesen?

    • Meine Rede
      Das nannte man früher Esprit, laut Wikipedia „eine Mischung aus Schlagfertigkeit, Witz und Spottlust ohne Tabu”.

      Sollten Sie (mal) in München sein, lade ich Sie gerne zum Nachmittagskaffee ein. Dann lassen wir die Fetzen fliegen, im Angedenken an alte Zeiten ;) ach, Sie mögen ja lieber Tee, den hab ich auch, sogar guten. Und schöne Teekannen. Und vegetarische Sandwiches kann ich auch.

    • Titel eingeben
      Sorry, aber „früher“ waren Journalisten auch nicht besser. Man lese die historischen und zeitgenössischen Beispiele bei Karl Kraus nach. Und dann die gesamte deutsch-österreichische Journaille bis 1945.
      .
      Es waren immer nur wenige, einzelne Lichtgestalten, die gegen die Masse der mitschwimmenden Kollegen hervorstachen.

    • auch wieder wahr, aber in den letzten Jahren haben schon ein paar sehr abstossende Gestalten den Weg in die Medien gefunden.

    • Werter Don, sie müssen bedenken...
      1) Haben die Medien des Journalisten, Print und TV sowie neuerdings das Web, in den letzten Jahren massiv an Geld verloren – oder werden jetzt wie auch alles andere nach Shareholde Value Philosophien einer in den 80er stecken gebliebenen Walll Street geführt. Ergo haben haben diese Medien nicht mehr wirklich Kapital sich die besten Talente zu sichers. Oder eine Führung die daran Interesse hat.

      2) Hat sich die PR Arbeit in Unternehmen zunehmend professionalisiert und krallt sich jetzt die Talentierten welche auch Geld verdienen wollen.

      3) Da jeder an die Uni muss aber nicht jeder was sinnvolles (Medizin, Machinenbau, Physik, Geologie etc.) studieren kann, wg. Kapazitäten und Fähigkeitsmangel, werden auch auch Liebhaberfächer – wie, oh, Journalismus den man früher aus Überzeugung und heute mehr aus „Der hat keinen NC“ studiert – zum Bersten gefüllt.
      Als Bonus werden die meisten in Studiengängen sein die auf Abschlusszahlen optimiert sind, nicht Qualität. So ähnlich wie mit Legehennen.
      Die ganzen Absolventen, die wenigsten aus Liebe zum Metier dabei, drängen also auf den Markt und drücken die Preise.

      Unterm Strich kommt raus was man heute sieht: Der durchschnittliche Neujournalist ist schlechter ausgebildet, wär auch was anderes geworden, d.h. unmotiviert und billig. Die guten Absolventen sind mehrheitlich in den PR-Abteilungen großer Konzerne untergetaucht und rauchen ihre in der Presse arbeitenden Kommilitonen in der Pfeife.

    • Qualitativer Journalismus
      „Ei, wo sinn se denn ..?“

      Gestern Abend den Chef der Prantlhausener im ZIB2 gesehen.
      ht_tp://tvthek.orf.at/profile/ZIB-2/1211/ZIB-2/13953617/Journalist-Prantl-CSU-drischt-auf-Gruene-ein/14177461

      Da fragt man sich schon, wie gut der Rest sein muss, wenn der hier als Leuchtturm durchgeht.

  11. Jetzt hat Don wieder das Netz über uns geworfen...
    außer lachhaftem Beifang nichts ernsthaft Brauchbares. Aber lustig: „Wir denken dass #heitspiitsch sich vor allem gegen gesellschaftlich bereits Benachteiligte richtet“.
    .
    Wer solche Klopper raushaut ist nicht nur „gesellschaftlich“ benachteiligt.
    .
    Ich hätte ohne Dons Artikel keine Ahnung von diesen Net-Zombies wie dieser kartoffelförmigen, häßlischen Iranerin mit dem Pfannkuchengesicht. Angehörige eines Staates zu schmähen soll ja, so lernte ich gerade vorhin bei SdG, soll ja im Gegensatz zu rassistisch/ethnisch/religiös-begründeten Schmähungen ja nicht mehr verabscheuungswürdig sein. Das, so finde ich, ist ja mal ein Fortschritt mit dem sich das ganze „No heitspiitsch DE“-Gespastel ad absurdum führen lässt.
    (DdH)

  12. Kartoffeln und Dreckskultur
    Wieso verklagt die eigentlich keiner?
    Mit den Anwälten, die Erdogan hatte. Irgendwo hört’s mal auf.

    • „Dreckskultur“ fällt unter Meinungsfreiheit und „Kartoffeln“ ist zu pauschal für Volksverhetzung.

    • Sogar...
      „Köterrasse“ (als Bezeichnung für Biodeutsche) ist ja zu allgemein, um als Hetze zu gelten. Deutsche Richter in ihrem unendlich weisen Ratschluss…

      Aber Don, ich habe noch ein anderes Problem. Sie schreiben hier seit Jahren gegen eine gesellschaftliche Großtendenz an – die Rückkehr der Savonarolas. Nur rücken die Savonarolas immer näher beziehungsweise sind schon da. Savonarolas Regime dauerte anderthalb Jahre, wir sind schon einige weiter. Sehen Sie oder irgendjemand von den Mitlesern eine Möglichkeit, die Stimmung zu drehen? Oder müssen wir alle diesen Kelch bis zur ganz bitteren Neige trinken?

      Man sollte doch hoffen können, dass sich die Balance zwischen den 87% SJW und dem rassistisch-ewiggestrigen-abgehängt-verängstigten Nazi-Rest (also den nicht Dauerempörten) mehr in Richtung 50:50 verschiebt.

      Aber nichts da, es wird immer schlimmer! Irgendwas machen wir also strategisch/taktisch falsch. Es reicht offensichtlich nicht, in ein paar Blogs gegen den Tugendwahn anzuschreiben – das Schreiben hat ja bei der Französischen Revolution auch nicht geholfen.

      Wie Sie richtig bemerken, ist das alles nicht nur ein deutsches Problem. Wie also bekommen wir diesen Gehirnvirus aus den westlichen Gesellschaften?

    • Nun, in den USA lässt man die Savonarolas nur gewähren, weil sie Trump helfen, und un Österreich gibg es schon grundlegend sachief. Lassen Sie hier mal die CDU gegen Merkel putschen, dann haben wir hier auch wieder die klassische Reaktion, das kann ganz schnell gehen. Schön wird das alles nicht. Aberes ist kein Zufall, dass die AfD trotz Personal solche Erfolge einfährt.

    • Festhalten, Herr Oberländer...
      …oder besser gleich Platz nehmen, damit Sie nicht umkippen: Deutsche dürfen, richterlich legitimiert, nicht nur „Kartoffeln“ genannt, sondern auch als „Köterrasse“ bezeichnet werden.

    • Köter ist für mich als Hundeliebhaber
      kein Problem,

      Blue Angel,

      Aber „Rasse“ ist genauso unsachlich und falsch wie Islamkritik als Rassismus zu bezeichnen. Rassen gibt es kaum noch, allenfalls in Ostasien.
      Die Verbindung von beidem ist allerhand, zumal „Köter“ aus verschiedenen Rassen bestehen. Es ist einfach viel Aggression unterwegs und wenig Intelligenz.

    • Hexibert @ 17. November 2017 um 18:52 Uhr
      Hexibert sagt:
      „Köterrasse“ (als Bezeichnung für Biodeutsche) ist ja zu allgemein, um als Hetze zu gelten. Deutsche Richter in ihrem unendlich weisen Ratschluss…“

      Für Europäer erschließt sich der Sinn einer „Köterrasse“ nicht.
      Ein „Hund“ im türkischen (köpek) oder arabischen gilt als ein besonders ekelhaftes Tier, etwa so schlimm wie eine Sau, oder schlimmer. Man kann das gerne testen, indem man mal zu einem Türken „Köpek“ sagt, falls man das überlebt.

      Von dieser Warte aus wäre „Köterrasse“ als „Saurasse“ oder „Schweinerasse“ zu werten, und so war es von den orientalischen Textern auch gemeint.

    • Dazu:
      ‚Aberes (sic) ist kein Zufall, dass die AfD trotz Personal solche Erfolge einfährt.‘

      Das sehe ich allerdings auch so. Man stelle sich vor, die AfD hätte Denker vom Kaliber Heidegger oder Jünger in ihren Reihen, gottogott!
      VG K

    • ... der Deutsche ist vogelfrei ...
      … die sind so mutig, weil sie wissen, dass sie nicht belangt werden können.

      „Volksverhetzung“ geht nur gegen Minderheiten.
      „Köterrasse“, „Kartoffeln“ und „Dreckskultur“ ist straffrei.

      Kaum zu glauben. Aber in meinem Land können sich Cem, Fahimi, Mely, Yücel & Co alles gegen mich herausnehmen, haben wirklich Narrenfreiheit. Und würde ich von einer Fachkraft bereichert, ich würde schnell verscharrt und das stünde nicht mal in den Regionalnachrichten.

    • Soweit ich weiss, hat die Frau seitdem nicht mehr für die taz geschrieben, und der Beitrag hängt ihr auch noch nach. Ich vermute mal, dass der Taz schon klar ist. dass das nicht geht. Daher auch der Versuch, das zur „satire“ zu erklären, so wie Nazis das auch machen.

    • @Foxrommel: .......wäre „Köterrasse“ als „Saurasse“ oder „Schweinerasse“ zu werten
      In sachgerechter Art und Weise etwas zu verstehen und auszulegen: Schweinementalität

    • peter bernhardt @ 18. November 2017 um 10:19 Uhr
      peter bernhardt sagt:
      „In sachgerechter Art und Weise etwas zu verstehen und auszulegen: Schweinementalität“

      Ich hab lange genug in Berlin gelebt und kenne die taz, war jahrelang Abonnent und kenne auch einige Autoren dieses Medienprodukts und kann dazu nur Folgendes sagen:

      Diese Autoren sind im Grund nach, Verzeihen Sie bitte den Ausdruck, aber diese Leute sind Proleten, und das sieht man ja an den Texten. Es gibt wenig Konstruktives, Aufbauendes in den tax-Beiträgen.
      Es stimmt, sie haben irgend ein Studium hinter sich gebracht, aber von der intellektuellen Warte und vom ethischen Standpunkt her sind es Proleten, und das zeigt sich ja.

      Sie interessieren sich auch nicht (mehr) für soziale Fragen, auch das Schicksal der Flüchtlinge ist ihnen Wurscht, denn auch jene sind für sie nur Mittel zum Zweck – die Zerstörung der derzeitigen Gesellschaft.

    • Kartoffeln zu pauschal für Volksverhetzung?
      Herr Danisch warf zum Thema die Frage auf, was wohl passierte, würde ein Deutscher den Islam pauschal als Dreckskultur und Araber als Falaffeln titulieren. Ich bin sicher, das reichte für ein Verfahren wegen Volksverhetzung.

      Im ach so rechten Sachsen (Coswig bei Dresden) reichte schon das wütende öffentliche „Drecksvolk“ auf Facebook, mit dem ein Hobby-Schäfer einige auf der Weide geschächtete Tiere kommentierte. Zum Glück wurde der Mann freigesprochen, aber erst, nachdem er versicherte, mit „Drecksvolk“ seien ausschließlich die Täter gemeint.

    • Man würde sicher nicht mehr für eine etablierte Zeitung schreiben können, das ist das Mindeste, siehe Rauscher und Twitter.

      Ich halte das für brandgefährlich, weil es mehr als Diskursverweigerung ist, und sich gegen weite Teile der Bevölkerung richtet. eine sagt das, aber es verschlechtert die Beziehungen zwischen vielen, es provoziert Misstrauen und Ängste. Insofern wäre es schön gewesen, wenn die taz das nicht bonkerstyle verteidigt hätte, aber da ist man wohl auch auf diesem Trip. Das Problem ist nicht die eine Autoroin, sondern wirklich die taz als solche, die das erst möglich macht.

    • Habe mir den Rauscher gerade mal angeschaut
      , aber auch nicht völlig falsch. Das Problem ist, daß zuwenig zwischen der Pauschalisierung aller Menschen einer Volksgruppe und deren statistischen Eigenschaften, die man auf Wikipedia nachlesen kann, unterschieden wird.

      Wenn er „Korruption, Schlendrian, ungehemmte Vermehrung und Stammes- und Religionskriege“ in afrikanischen und arabischen Staaten als Ursache für die dortigen Miseren nennt, hat er statistisch sicherlich recht. Z.B. hätte es ohne eine Bevölkerungszunahme um den Faktor 5 in 50 Jahren in Syrien wohl kaum einen Bürgerkrieg gegeben.

      Und wenn die Polen morgen demokratisch mit Mehrheit beschlössen, niemanden mehr reinzulassen, der sich nicht absolut der polnischen Lebensweise anpassen mag, dann ist das vielleicht nicht nett, aber doch deren gutes Recht. Es gibt einige Länder, die so verfahren, Japan zum Beispiel, oder, noch viel krasser, Bhutan. Da darf man selbst als Tourist nur für viel Geld hinein, damit deren Anzahl begrenzt und die heimische Kultur möglichst erhalten bleibt.

    • Rauscher hat sich das falsche Medium rausgesucht, man muss das alles schon differenziert betrachten. Liberia ist nicht Kongo und Simbabwe ist nicht die Elfenbeinküste. Aber natürlich kann der Westen nichts für die Grosskonflikte zwischen Schiiten und Sunniten bzw. Nachfolgekonflikte der UdSSR oder die Kurdenfrage. Nur sollte man das vielleicht nicht auf 280 Zeichen machen.

    • ...
      Wir müssen einfach damit leben, dass auch der Islam eine
      Proll (-Dreckskultur) hat. Mit dieser werden wir hier konfrontiert
      und nicht mit gebildeten Orientalen oder Afrikanern.

    • Titel eingeben
      Das zeigt sich dann auch sehr deutlich, wenn sich bei den „Schutzsuchenden“ ein Bildungsniveau dritte bis vierte Klasse findet. Man rechnet dadurch schon nicht mehr mit gebildeten Leuten aus Orient oder Afrika. Schlimmer noch: Man übersieht sie, wenn sie hier unter uns sind, sich ganz selbstverständlich einbringend und Kohle verdienend.

      Die Zustände in Schwarzafrika sind ansonsten ein weites Feld. Die ganz einfachen Erklärungen werden dem nicht gerecht. Lohnt nähere Betrachtung schon wegen der Lehren, die daraus auch für Mitteleuropa zu ziehen sind.

    • Class action?
      Zitat Don Alphonso: „Dreckskultur“ fällt unter Meinungsfreiheit und „Kartoffeln“ ist zu pauschal für Volksverhetzung.

      Nun denn, wenn eine Sammelklage nicht geht, vielleicht mache ich es mal im Alleingang. Das ginge dann zwar nicht als Volksverhetzung, aber vielleicht wie bei Erdogan als „Majestätsbeleidigung“ durch. Ich muss mir nur vorher noch einreden, dass ich mich durch Hetze in „sozialen“ Online-Medien, die ich nie konsumiere (es sei denn über Links von Don Alphonso)) und die Bemerkungen dieser „Dame“ im Besonderen wirklich beleidigt fühle.

    • Dann halten Sie mich auf dem Laufenden und beachtet sie auch den Twitteraccount Habibitus.

    • Pigs
      Dogs look up to us. Cats look down on us. Pigs treat us as equals.

    • @Oberländer
      Haben Sie mal ein Foto der Dame gesehen?
      Übergewicht, Ungezogen, Geltungssucht.
      Da mit Klagen zu kommen würde bedeuten, mit Kanonen auf Spatzen zu schießen.
      In diesem Fall auf einen ziemlich dicken Spatz.

  13. ... Männer die sexuelle Performanceängste haben
    können ja ausweichen und sich einer
    sonst unüblichen Altersgruppe zuwenden.

    Erwachsene Männer haben idR keine
    Angst vor Kindern. Das kann u.a.
    eine Grund für abweichendes Sexualverhalten sein.

    Dachte man eine Zeitlang.
    Heute ist ein von der Norm (dem mehrheitlichen Verhalten)
    abweichendes Interesse wahrscheinlich keine Krankheit mehr.
    Der Pädophile hat Pech gehabt.
    Er darf seine sexuelles Interesse hier leider
    nicht ausleben.

    Die Dame wird mit ihrer Gesprächsgruppe
    sicherlich viel Spass haben.

    Auch hier gilt:
    Du sollst nicht pauschalisieren.

    ps
    Zur Entlassung des Mitarbeiters.
    Was sagt das dortige Arbeitsrecht dazu?
    Gab es ein juristische Klärung des Falles?

    pps zu Clinton
    Den Interessierten dürfte es egal gewesen sein
    das es um sexuelle Dinge ging.

    (Was ggf ein Missverständnis ist,
    ggf ging es gar nicht darum,
    sondern um die Frage ob er gelogen hat.
    Auch wenn der Vergleich hinkt:
    Wowereit meinte in einem Interview:
    Ich bin Schwul und das ist gut so,
    was die Mutmaßungen(Anschuldigung?) beendete )

    Es ist nur Relevant das man Munition hat die noch
    verwendbar ist. Und da seine Gattin immer noch
    aktiv ist, bleibt man am Ball.
    Konservative müssten ja jeden Tag fragen:
    Warum hielt Sie im die Stange
    (das soll jetzt keine Sexualmetapher sein)

    • „Munition, die noch verwendbar ist"
      Aufgepasst, Klaus Keller, Sie begeben sich auf vermintes Gelände, wie DdH bestätigen kann. Nennen Sie keinesfalls Kaliber oder Waffengattungen.

      Während Sie sich an der Aktualisierung der 10 Gebote abarbeiten …

      „Du sollst nicht pauschalisieren“ und
      „Du sollst ihm nicht die Stange halten“

      … las ich im hastigen Überflug, aber nah am Zeitgeist, der just in dem Augenblick über mich gekommen sein muss …

      „Du sollst nicht (alles) phallisieren“

      Poststrukturalistisch betrachtet ein Verhängnis, aber egal, jetzt wo es mal da ist, sei es in der Welt. Unabhängig davon, ob Sie’s in die Liste der Gebote aufnehmen, oder ob die taz-Autorin persönliche Erfahrungen in Lesestoff von gesellschaftlicher Relevanz umzuwandeln vermag.

      Danisch ringt den mittels schlichter Benennung alles materialisierenden Zaubersprüchen seine eigenen Betrachtungen ab.
      Lesetipp: > danisch – „Poststrukturalismus“
      (Triggerwarnung für Soziologen, Gender-Beauftragte und Klimaretter)

    • menschliches Handeln ist immer vermintes Gelände
      Ich habe den Eindruck das es entweder zu wenig Psychiater gibt
      oder die Psychiater zu viele Leute im Rahmen der eigenen Psychohygiene aus der Praxis werfen.

      Natürlich gibt es auch viele Behandlungsbedürftige die
      gar keinen Leidensdruck haben und ihre Störung
      als Adelszeichen auffassen und dabei sollen sie
      natürlich nicht an S.Gabriel denken oder die politische
      Führung in Teheran oder im Bundespräsidialamt.

      In den paar Tagen die mir noch bleiben
      versuche ich mir ein schönes Leben einzurichten.
      Mir gelingt es allerdings nicht alles über Bord zu werfen
      was einmal nützlich war. Ich weis noch nicht einmal
      ob das gut wäre.

      Gute Anregungen was man behalten könnte findet
      man bei Don Alphonso, darüber was man verwerfen sollte
      steht hier auch immer einiges.

      Manchmal treffen bei der Auswahl Leute dann falsche Entscheidungen.
      ggf ist es gar nicht einmal Böswilligkeit sondern schlicht Unkenntnis.
      Ein Übermaß an Unkenntnis lässt sich ggf durch lernen verändern.
      Manche lernen dann das Falsche, ich nehme aber an das Wissen alle Leser hier.

      PS Danke für die Anregung, ich werde das Buch aber nicht lesen.
      Die Behauptung von Otto Walkes: Dänen lügen nicht,
      entspricht in seiner Pauschalisierung sicherlich nicht der Wirklichkeit.
      Oder ist Danisch gar kein Däne?

  14. ... weder sexuelles Verlangen noch sexuelles Versagen
    „… gestern suchte dagegen eine taz-Autorin Männer, die wegen des “Patriarchats” Angst vor sexuellem Versagen haben.“

    Welche patriarchalen Strukturen? Von welchem Land reden wir?

    Ich finde es immer wieder belustigend, wie tief der Frust im Fleisch mancher Frauen sitzt, dass sie selbst für solch eine Performance zu haben sind und dass Selbsterkenntnis auch in näherer Zukunft kein Thema werden wird.

    Wie die Dame auf das Thema aufgrund ihrer Erfahrungen ihrer letzten Jahren gekommen ist, wollen wir jetzt nicht vertiefen, aber vielleicht sollte eine gute Freundin sie mal beiseite nehmen und ihr erklären, dass nicht unbedingt die absterbenden patriarchalen Strukturen schuld sind, wenn Männer im Angesicht einer fordernden, aggressive Schrapnelle mit der femininen Ausstrahlung eines Unteroffiziers weder sexuelles Verlangen noch sexuelles Versagen quält.

    • Dazu will ich auch nichts sagen, aber es führen viele Wege zur Erektionsstörung.

    • Es sind immer wenige und immer in den Medien, die alles kaputt machen
      Von den Jüngeren und ihrem Umfeld weiß ich, da wir hier recht offen reden, dass es die Frauen sind und ihre Ansprüche. Von den absolut normalen jungen Frauen weiß ich, dass sie etwas Angst davor haben, dass junge Männer nach zuviel porn-Konsum falsche Vorstellungen haben könnten. Diese aber fürchten sich regelrecht gerade vor intelligenteren Frauen, und der Konsum ist teilweise nur die Antwort und Flucht aus der Misere.

    • Letztens, Don Alphonso
      hatte sich schon jemand über ‚Anzüglichkeiten‘ im Bezug auf den Ponyhof beschwert.

      Ich kann hier also nur an die Phantasie der Leser appellieren, sich selbst eine Geschichte auszudenken, wie es sich mit der taz-Redakteurin verhält, und was mann ihr alles schreiben, und eventuell anbieten, kann, um ihre world-shattering Forschungsarbeit zu Erektionsstörungen voranzutreiben.

    • die Versuchung, ihr einen Fake unterzuschieben, ist natürlich stark, aber unethisch.

    • @ DA
      „Die Versuchung, ihr einen Fake unterzuschieben, ist natürlich stark, aber unethisch“

      Ethik ist eine besonders perfide Erscheinungsform struktureller Gewalt, vornehmlich ausgeübt von privilegierten, weißen alten Männern, die ihre humanistische Bildung als Vehikel phallischer Machtausübung verwenden ;)

      Johan Galtung: „Strukturelle Gewalt ist die vermeidbare Beeinträchtigung grundlegender menschlicher Bedürfnisse oder, allgemeiner ausgedrückt, des Lebens, die den realen Grad der Bedürfnisbefriedigung unter das herabsetzt, was potentiell möglich ist“

      Um der besseren Anschaulichkeit halber den Konjunktiv zu wählen: nicht auszudenken, was potentiell alles möglich wäre und brutal unterdrückt wird.

      Was unter grundlegenden menschlichen Bedürfnissen zu verstehen ist, definieren die Beeinträchtigten der Einfachheit halber selber, denn „immer gilt der Betroffenenschutz“.

    • Nein, die soll den Beitrag nur machen, ich lache dann darüber.

    • Das böse Patriarchat
      Ich bin ja nun schon seit über 35 Jahren in diesem „Schwuler Bester Freund” Business, und habe von Frauen schon so einiges erzählt bekommen. Früher fand ich das meist ganz witzig, heute macht mich einiges doch sehr nachdenklich.

      „Dauernd tut er dies, dauernd macht er das, aber das gewöhne ich ihm schon noch ab.“ Frauen sehen Männer oft als sozialpädagogisches Projekt, als Rohmaterial das sie zu formen haben. Sie sehen auch die gemeinsame Wohnung als ihre Domäne, wehe er möchte irgendwo „Männerkram“ hinstellen.

      Männer wollen von Frauen eigentlich nur Vertrauen, ab und zu Sex, und ihre Ruhe. Aber Sex wird oft als Druckmittel und Waffe eingesetzt, und Ruhe gibt es nicht, solange sie nicht zufrieden ist.
      Es gibt sogar eine Studie, daß nörgelnde Partner einen in ein frühes Grab bringen. Komischerweise wurde das von der Presse nie richtig aufgegriffen.

    • Dazu braucht man keine Studie, die Anzahl der überlebenden Giftspritzen beweist das hinlänglich.

    • @Foxrommel: Missverständnis
      Hier gehts um ein Therapieangebot für die Handvoll männlicher taz-Abonnenten.

      Die ’sex. Performanceängste… von Cis-Männern‘ müssen nicht in ‚patriarchalischen Strukturen‘ gesucht werden:

      Dumm-fickt-gut läuft auf der Straße rum. Will heißen: Doofe lassen sich durch Feministengequatsche nicht in ihrer Potenz herabsetzen, weil sie das Feministenlatein nicht verstehen. Living the simple life. Runder Cis-Hintern reicht.

      Feministen sind das Problem, das zu bekämpfen sie vorgeben.

    • KasTAZaten

    • @ Zuvielgesellschaft
      … er hat Schrapnelle (Zerlegungsgeschoss mit vielen Tochtergeschossen) gesagt und einen Rang genannt, dabei aber das Korsett einer jeden Armee „hälenge“ besudelt.

    • @Foxrommel : .......weder sexuelles Verlangen noch sexuelles Versagen!
      Hier kann nur der deutsche Volksaufklärer Oswalt Kolle helfen mit dem Aufklärungsfilm von 1968:
      „Dein Mann, das unbekannte Wesen“. FSK ab 16 freigegeben!
      Oswalt Kolle wirft einen Blick auf die männliche Sexualität und zeigt in vier Episoden „typische Verhaltensweisen des Mannes von heute“.
      Siehe auch: Henryk M. Broder: Nachruf Oswalt Kolle 1928 bis 2010.
      Der Spiegel. 2010/40: 164.

    • @ Don
      Es gibt ja auch diesen Witz, wo sich zwei Frauen am Friedhof treffen, und die eine sagt „Du hosd es guad, du deafst scho giaßn, i muaß no kocha”.
      Volksmund. So wahr.

    • femininen Ausstrahlung eines Unteroffiziers
      Das ist gar nicht so unbeliebt.

      Ich bin auf der Suche nach dies und das im Internet
      auf Segufix-Gurte gestoßen.

      http://www.segufix.de/

      Ein Standartprodukt das in der Psychiatrie gerne verwendet wird.
      Die Firma ist in Hamburg zuhause denke ich.

      Für Handwerker ggf interessant.
      Das Bettgestell war aus Wasserleitungsrohren gefertigt.
      Ob man das Bettgestell damit auch beheizen konnte
      kann ich nicht sagen.

      Der wichtigste Fehler auf dem Bild war allerdings
      das der linke Unterarm nach oben (Richtung Kopf)
      gebeugt fixiert war. Das sollte man nicht machen.

      Über die Handlung, die wahrscheinlich im
      wechselseitigen einvernehmen Stattgefunden hat,
      schreibe ich jetzt nichts, aber eine erektile Dysfunktion
      war nicht erkennbar, wobei man natürlich fragen kann
      was in so einer Situation die richtige Funktion des Penis ist.

      ps
      Zur sexuellen Mangelperformance und erektiler Dysfunktion
      noch eine Überlegung.

      ggf findet es sich ja bald ein Pharmaunternehmen das
      die Nebenwirkung eines Präparates zur Hauptwirkung erklärt.
      (Das war bei Viagra der Fall, der Blutdrucksenker sorgte
      für Nebenwirkungen mit denen man so nicht gerechnet hatte
      und man Entschied das die Nebenwirkung künftig die gewünschte
      Hauptwirkung sein soll. Denn Rest der Geschichte kennen sie.

      Ich nehme hin und wider 10 mg Dociton, das körperliche
      Effekte einer Chronischen Gereiztheit dämpft.
      Das Hilft auch bei Prüfungsängsten, wirkt aber
      nicht Zentral (keine Effekt im Gehirn)
      Das Medikament eigentlich für bestimmte Herzerkrankungen gedacht,
      man nutzt hier die Nebenwirkungen. Dazu reicht die niedrige
      Dosierung aus (max 3x10mg)

      Mein Psychiater meinte das dies mit einem Libidoverlußt
      einhergeht(nicht vollständig)

      Ich sagte dann:
      Gut, ein Problem weniger.
      Wir lachten dann mal gemeinsam.

    • Zuagroaster @ 18. November 2017 um 08:47 Uhr
      Zuagroaster sagt:
      „Dauernd tut er dies, dauernd macht er das, aber das gewöhne ich ihm schon noch ab.“ Frauen sehen Männer oft als sozialpädagogisches Projekt, als Rohmaterial das sie zu formen haben. Sie sehen auch die gemeinsame Wohnung als ihre Domäne, wehe er möchte irgendwo „Männerkram“ hinstellen.“

      Richtig, als Schwuler war/ist man seinen Heterokumpels meilenweit voraus, denn Frauen haben den Schwulen alles erzählt inkl. Potenzprobleme – ob es heute noch so ist, weiß ich nicht, ich hör nicht mehr zu.

      Bei all der Lästerei sollte man auch mal sagen, dass es sehr sehr viele gute, liebevolle Frauen gibt, die ihren Männern alles geben und gegeben haben.

      Leider dringt dieses Frauenbild in den letzten Jahren nicht mehr durch, und das ist eines der bösartigsten feministischen Ziele gegenüber ihren Konkurrentinnen – die Vergiftung der Atmosphäre.

    • Bösartigstes feministisches Ziel der Agenda ist das Freisetzen von Männerhass (Misandrie)
      @Foxrommel
      Spaltung der Gesellschaft und Familie mit gesteuerter Unterstützung der Medien durch destruktive Hetze neurotisierter, hysterischer Feministinnen gegen die Männer.

    • @foxrommel
      Wir sind eine aussterbende Spezies. Waschechte Schwule. Heute ist man ja queer. Was die queeren besten Freunde wohl so zu hören bekommen? Wahrscheinlich wie böse die berüchtigten 13% sind. Im Gegenzug erzählen sie dann den Mädels, wie gut ihnen ein Hijab stehen würde.

    • Zuagroaster, die Schwulen die ich kenne
      haben zumindest keine Probleme mit dem Kopftuch et al.
      Allerdings haben sie immense Probleme mit den 12,6 Prozent.
      Ob Schwule in den islamischen Ländern aufgehängt werden oder nicht, von Hochhäusern gestürzt oder nicht – all das macht denen keine Kopfschmerzen. Sie haben allerdings Angst vor einem neuen §175, und rosa Winkeln. Mir scheint, dass es sich hierbei um eine typisch deutsche Verängstigung handelt, die nicht unabhängig vom deutschen Schuldkomplex sich generiert hat.

      In den Niederlanden und in den USA, zum Beispiel, scheint mir das ganz anders auszusehen. Der Name Pim Fortuyn sagt da alles. Aber auch Geert Wilders wird von amerikanischen Schwulen geradezu gefeiert, weil er sich immer ganz eindeutig gegen die Homophobie des Islam wendet.

      Schon einige Male habe ich mich gefragt, ob schwule alte weisse Männer für die Anhänger des New-Think vielleicht einfach nur dasselbe sind wie alte weisse Männer?

    • Es gibt m.E. nicht „die Schwulen“, das ist schon sehr lange ein Spiegel der Gesellschaft (was übrigens auch nicht jeder gut findet, weil man als Subkultur mehr Spass hatte). Bei der AfD sind naturgemäss Leute dabei, denen man als Schwuler keine Stimme geben kann, und auch bei mir sind deren Vorstellungen zu Sex und Beziehung ein Grund, warum ich sage: Für mich gehen die gar nicht. Dabei wäre es mal interessant zu erfahren, wie viele von den Männlichkeitsfanatikern in der Partei auch etwas homophil sein könnten. Angeblich haben solche Fälle den Bürgermeisteer von Verona (Lega Nord) mit dazu bewogen, Anweisungen zugunsten von homosexuellen Paaren zu geben.

    • @Uwe Dippel
      Man lernt daraus: Schwule sind auch keine besseren Menschen und vom täglichen Gebashe der MSM genauso beeinflußt wie Heteros. Vielleicht fragen Sie bei der Gelegenheit ihre schwulen Bekannten, wo sie sich eher offen zu ihrer sexuellen Präferenz bekennen würden: Auf einer arabischen Hochzeit oder auf einem AfD-Parteitag?

    • Sie kennen aber gemeine Fragen!

    • Titel eingeben
      @ Uwe Dippel: Ja, ich bin ein weißer Mann. Eine Erbschuld dafür lehne ich genauso ab, wie die Erbsünde der Kirche. Sie scheinen mit jemand zu sein, der sexuelle Ausrichtung an eine politische knüpft. Es erstaunt mich, daß man heutzutage zig Fantasiegender akzeptiert, aber nicht die Tatsache, daß es liberale und konservative Schwule gibt, oder Frauen die sich nicht dem Diktat des sogenannten Feminismus beugen.

      @ mww: BÄM! Ich will sofort ein Kind von Ihnen. Irgendwie. Das kriegen wir schon hin.

    • In Österreich haben drei mal so viele Frauen FPÖ wie Grüne gewählt, das muss man auch mal sehen,

    • Lieber Don,
      Das sind keine Frauen, sondern Abtrünnige. Subversive Subjekte.
      https://twitter.com/m_ariii/status/932163320622313472

      (Oben habe ich vergessen meinen Namen einzugeben, und noch einen Buchstabendreher reingebracht. Herrjemine! Ich werde alt.)

    • Auch sehr sympathisch, ich muss schon sagem!

    • Grün und Frauen:
      Wie viele Frauen als Mütter von intakten Familien, die kein Staatsbedienstetenehepaar sind (klassisch: Lehrer), wählen wohl Grün?
      Ich wäre überrascht, wenn die Prozentzahl zweistellig wäre.

    • @Gast:
      „Sie scheinen mit jemand zu sein, der sexuelle Ausrichtung an eine politische knüpft.“

      Huch. Wo haben Sie das her? Ist das nicht – vielleicht ungewollt – ein Produkt momentaner politischer Spalterei?

      Also, wäre ich Mitglied einer Minderheit, die von der Mehrheit derjenigen die in den letzten Jahren ihrer Ausweispapiere verlustig gingen, mit dem Tode bedroht, aber dennoch im täglichen Leben behindert, beschimpft, bespuckt und teilweise verdroschen würde …
      … also; da wäre ich doch nicht geneigt, political correctness als Mittel erster Wahl zu nehmen. Und genauso wenig wäre ich versucht, die Geschehnisse um mich herum politisch einzusortieren.
      Ganz im Gegenteil. Ich glaube kaum, dass ich dann überhaupt auf die Idee kommen könnte, jene Menschen zu verteidigen; insbesondere deren Religion, und deren religiöse Vorschriften, die genau auch das vorschreiben, was jene Leute mir antun. Da müsste ich doch schizo sein, oder?
      Natürlich würde ich mich dann auf die Seite der Leute schlagen, die jene am aktivsten bekämpfen. „Der Feind meiner Feinde ist mein Freund“, und das ist vielleicht verständlich?!

      Also, ich weiss unabhängig davon nicht, wie Sie darauf kommen? Auch wenn ich meinen Post wiederholt lese, sehe ich nirgends dass man da herauslesen könnte, dass ich meinte, Schwule seien eher rechts oder links.

    • möchte irgendwo „Männerkram“ hinstellen
      Ein Traum für Liebhaber von Vintage HiFi! In der elektronischen Bucht finden sich High-End Komponenten zu sehr annehmbaren Preisen, die aufgrund des WAF (Wife Acceptance Factor, Wife Approval Factor) aus dem Haus müssen.

      Das Matriachat hat für manche Männer (mit guten Frauen) auch angenehme Aspekte.

  15. Technische Frage
    Weshalb gibt es bei den Stützen eine Ansicht der letzten Kommentare rechts neben dem Text und hier nicht?

    • Weil das hier vergessen wurde. Und ich vergesse immer, darum zu bitten, das hier auch zu machen.

    • Kurz: v.gd/MqpOAm
      Lang: blogs.faz.net/deus/2017/09/28/87-entgrenzer-die-sich-wie-126-afd-benehmen-4658/#comment-71081
      (sofern es hier komplett angenommen wird)

      Wenn Sie je eine Seitenverfolgung beispielsweise für Stützen 8427 und 8437, wo sich Kunstfigurenschöpfer und Nachrichtendienstfernsprecherin zeitweise in der Zehnerliste rechts ins Gehege kamen, eingerichtet hatten, erhielten Sie In Ihrem Filterergebnisempfangsnetzpostkasten die Kommentare ALLE und GETRENNT angezeigt…

  16. Heuchler allesamt
    Mir scheint, ein grosser Teil der selbsternannten „Eliten“ in D besteht aus Heuchlern. Wasser predigen, Wein saufen ! Wir sind gegen den Klimawandel, aber „hon circle“ bei Lufthansa und machen Reisen auf die entferntesten Inseln, um das Lutherjahr zu begrüssen. Bemerkungen eines alten weissen Mannes zu Frauen sind schlecht, aber unsere „Dazugekommenen“ dürfen junge Damen anmachen ? Leider durchschauen nur wenige Bürger dieses Spiel, Journalisten thematisieren das viel zu wenig ! Daher weiter so !

    • Rudi @ 17. November 2017 um 18:30 Uhr
      „Heuchler allesamt
      Mir scheint, ein grosser Teil der selbsternannten „Eliten“ in D besteht aus Heuchlern. Wasser predigen, Wein saufen ! Wir sind gegen den Klimawandel, aber „hon circle“ bei Lufthansa und machen Reisen auf die entferntesten Inseln, um das Lutherjahr zu begrüssen.“

      Sicher ist das alle Heuchelei, und die GrünInnen sind an vorderster Front vertreten.

      Jeder sollte sich mal im Netz schlau machen, was alleine Containerschiffe im Weltmeer so anrichten – schlimmer als der gesamte Autoverkehr, ob nun mit oder ohne Diesel.

      Darüber darf aber nicht gesprochen werden.

    • Nimm eine Haarp_e und Chemtrail mal
      Jeder sollte sich mal im Netz schlau machen, was alleine Containerschiffe im Weltmeer so anrichten – schlimmer als der gesamte Autoverkehr, ob nun mit oder ohne Diesel.
      Darüber darf aber nicht gesprochen werden.

      Jene Heuchelei ist Wirtschaft und Wissenschaft – feindlich.

      Probleme werden niemals gelöst indem sie verschwiegen werden.
      Da, wo wir hier über Elektro Autos reden, und damit auch nur ablenken.

      @Don.. thx..

    • @Foxrommel
      Containerschiffe fahren aber i.d.R. nicht durch Innenstädte. Wenn Sie wie ich diese Drecksdiesel jeden Tag mit dem Rad auf dem Weg zur Arbeit ertragen müßten, würden Sie anders darüber denken, besonders im Winter, wo das Sensibelchen Dieselmotor vor der schlimmen Kälte (< 10 Grad) geschützt werden. Wer schützt eigentlich meine Bronchien?

    • Ich habe letzthin mal einen spannenden Beitrag über das Pendel- und Transportverhalten in München gelesen: Es geht genauso viel in die Stadt, wie aus der Stadt heraus. Problem sind nicht nur die Pendler, sondern auch die Innenstadtbewohner. Wie man das lösen kann – keine Ahnung. Mehr Radverkehr, sicher, aber die grossen Dieselstinker bleiben. Oder halt Kohle, wenn mit Strom.

    • 🤔
      „Problem sind nicht nur die Pendler, sondern auch die Innenstadtbewohner.“

      Ich habe irgend wie dieses dumpfe Gefühl, das jenes vom falschen Ende aus betrachtet wird.

      (Ich will Pfeffer, und Paprika oder sonst was, mir auch nicht mit dem Rad erradeln.)

    • Finden wir uns damit ab, wir sind alle Umweltprobleme.

  17. Hier ist eine der letzten Ecken wahren Journalismus .
    ..
    .
    .
    . Wahrheit, oder besser, Wahrhaftigkeit , und Warnung .

  18. Fertig machen
    geht immer leichter in den modernen Kommunikationsforen und auch in ehemals etablierten Medienformen. Es mangelt zunehmend an Grautönen und dem Zulassen einer anderen Auffassung. Schwarz und Weiß sind einfacher zu unterscheiden, gerade auch für grobe und sehr vereinfachte Zuschnitte in der Diskussion. Deshalb Danke für diese breit angelegte Sicht der Dinge

    • Gern geschehen. Man kann das momentan realtime bei Al Franken sehen. Widerlich.

    • Stalinistische Selbstvorwürfe
      es ist schon auffallend, in welcher Weise die Beschuldigten sich öffentlich entschuldigen bzw. sich die vermeintliche Schuld eingestehen. Die Wortwahl erinnert doch stark an die sowjetischen Schauprozesse.

    • Ja, ich würde denen auch was sagen, un d zwar ohne Rücksicht auf Verluste. Allerdings habe ich nichts übrig für Fettkartoffeln.

  19. Heute dominieren Heuchelei und Pseudomoral
    Wir leben definitiv im Zeitalter der Bigotterie. Ich glaube nicht, dass irgend jemand, der in dieser Gesellschaft über 40 geworden ist das ernsthaft bestreiten wird. Unter den Religionen ist für mich der Islam diejenige mit der größten Hinwendung zur Gewalt, der Protestantismus aber unbestritten die verlogenste. Gut, dass Luther nicht mehr erlebt wie sein Lebenswerk pervertiert wurde.

    Für all jene, die bei Schriften immer alles wortwörtlich nehmen gibt es einen Namen: Pharisäer. Wenn es irgendein Buch gibt wo man nicht alles wörtlich nehmen kann, dann ist es die Bibel, vor allem das Neue Testament. Ich bin kein Bibelchrist, bin nicht mal in der Kirche, und wenn ich darin lese dann im Alten Testament, vor allem im Pentateuch (erste 5 Bücher).

    Vor allem (Fehl-)Auslegungen des Neuen Testaments haben in der Menschheitsgeschichte für viel Unheil gesorgt. Man sieht es am Verhalten der Moralfanatiker unserer Tage: die geben sich gern als große Humanisten, wachen eifrig darüber was andere sagen. Und wenn jemand sich ihrer Meinung nach im Ton vergreift wird er gnadenlos fertig gemacht. Nicht nur via shitstorm, das geht hin bis zur Zerstörung der Existenz des Betroffenen. Und das soll moralisch sein? Für mich werden diese Fanatiker irgendwann in der Hölle brennen (bei vielen ist es wohl schon der Fall).

    Was aber vor allem schlimm ist: dass sich so viele Opfer dieser Moralattacken (ja richtig, für mich sind das eher Opfer als Täter) nicht wehren, sich einschüchtern lassen und sofort auf verlorenen Posten gehen statt zu kämpfen. Das ist nicht im Sinne der guten Sache, es macht nur die menschenfeindlichen Fanatiker, das Heer der selbstgerechten, aufgeblasenen, anmaßend-blasierten und verheuchelten Zeloten, Speichellecker und Kriecher immer stärker.

    Nehmen wir nur mal die aktuelle „Sexismus“-Debatte (Sexismus ist auch so ein schwachsinniger Kampfbegriff, eine sinnbefreite Worthülse, die rein der Aggression dient, monströs auch auf dem Hintergrund der Tatsache, dass dadurch Errungenschaften der sog. „sexuellen Befreiung“ wieder rückgängig gemacht werden): da gibt es mal einen prominenten Fall (OK, Weinstein war eklig, keine Frage, kann man nicht gutheißen, aber in dem Milieu wohl keine singuläre Erscheinung) und dann fällt ein paar hundert zumeist wichtigtuerisch-eitlen Weibchen (wem sonst?) plötzlich ein, dass sie vor 30 Jahren auch sexuell belästigt wurden.
    Und der „Schuldige“ soll am besten sofort seinen Job und seine Existenz verlieren, man macht ihn gnadenlos fertig, auch wenn man sonst natürlich gegen die Todesstrafe ist, und humanitär, und pipapo.

    Dass es unverhältnismäßig ist, die Existenz eines Menschen zu zerstören nur weil der sich mal eine harmlose verbale Entgleisung (vielleicht war es sogar nur ein Kompliment?) geleistet hat, das kommt diesen aufgeblasen-hochnäsigen Penisneiderinnen nicht in ihr fiebrig-hysterisches Spatzenhirn-Hauptsache sie haben wieder mal eine Gelegenheit im Mittelpunkt zu stehen, im Zentrum des Jahrmarkts der Eitelkeiten.

    Für mich ist vor allem zeitgenössische Moral extrem fragwürdig. Wir leben in einer Gesellschaft der Oberflächlichkeit, der Eintagsfliegen, der Hysterie, der Beliebigkeit, der Diskontinuität, der Duckmäuser, Intriganten, falschen Fuffziger, der Giftspritzen, feigen Opportunisten.

    Ich war selbst lange genug an Universitäten um zu wissen, dass man (wenn man Glück hat) dort ein paar Dinge lernen kann-Moral oder Werte ganz sicher NICHT. Das ganze hohle, verlogene, aber von viel Pathos getragene Moralgetue was aus Bildungsanstalten in die Medien kommt und dort abermals multipliziert wird hat für mich den Wert inflationären Geldes: gar keinen!

    Und damit meine ich ausnahmslos alles was an Bildungsanstalten in Sachen Moral gelehrt wird. Ich ziehe hier und an anderer Stelle schon wer weiß wie lange zu Felde gegen diese Verlogenheit, die seit Jahren schon gipfelt in Fehlentwicklungen wie politischer Korrektheit, gender-mainstreaming, etc.

    Es geht bei all diesen Dingen nur darum, den menschenfeindlichen Fanatikern ein Alibi zu verleihen, eine Art selbstgestrickte Heiligenschein-Tarnkappe, unter der sie sich legitimiert sehen, die Steinzeitkeule (bei uns hier ist es oft die Nazikeule) rauszunehmen und in Neanderthalermanier Mitmenschen damit fertig zu machen.

    Auch wenn ich kein Jesus-Anhänger bin, der wird in der Bibel als sehr sensibler Charakter beschrieben, der sich oft eindeutig über die Pharisäertypen geäußert hat-man fragt sich wie seine Reaktion wäre wenn er sähe wie in unserer Zeit dieser ganze gotteslästerliche Dreck zu einer regelrechten Industrie der Scheinheiligkeit und Heuchelei ausgeartet ist.

    Gut, dass Trump gewählt wurde-es zeigt, dass viele Leute diesen verlogenen PC- Wahn (denn mehr ist es nicht, es ist paranoid, zumindest aber barbarisch inhuman!) satt haben.

    So satt wie ich auch, mir steht’s bis hier. Ich lese sowas gar nicht mehr, zumindest habe ich immer eine Kotztüte griffbereit.

    Ich hoffe der KOSMOS wird es regeln!

    • "Harry Charles" @ 17. November 2017 um 19:27 Uhr
      „Harry Charles“ sagt:
      „…, der Protestantismus aber unbestritten die verlogenste.“

      Das finden wohl nicht nur Sie so.
      Manch evangelische Pfarrerstochter wird Ihnen allerdings widersprechen wollen.

      Ich war 10 Jahr kath. Ministrant, und das ist schon eine Weile her, aber ich fand das, was dort gelaufen ist – bei aller Transsubstantiation – aufrichtiger als das heuchlerische Personal bei den Evangelen heute.

    • Titel eingeben
      Ich weiss nicht, ob ich Ihren Thesen vollkommen zustimmen würde, aber bzgl. des Neuen Testaments nicht ganz abwegig. Ein Beispiel: Wenn Volker Beck oder andere bspw. bei der Diskussion um die Ehe für alle den Kritikern unchristliches Verhalten vorwarfen, nun, es ist sicherlich falsch Jesus immer als einen friedliebenden Hippie darzustellen. Er mag Maria Magdalena, mag sie eine Prostituierte gewesen sein oder nicht, aufgenommen haben, aber einen Homosexuellen hätte er sicherlich genauso steinigen lassen.

    • Sektenmentalität und MiKos
      Die Evangelen sind im Grunde eine Sekte, im Gegensatz zu Anglikanern oder Orthodoxen. Mehrere Sekten, die Evangelischen. Luther ist ja hauptsächlich D. Die römisch Katholischen sind eine Kirche.

      Jetzt müssen Sie das noch umdenken auf die hier öfter beschriebenen Kartoffelverächterinnen und ihre Schwestern. Das ist eine Sekte des Genus xx, mehr ist das nicht. Sekten gehen gern unter. Laut sind sie auch in der Regel. Und missionarisch. Ihre Volksvertreter sind die Grünen.

    • @die Antwortenden
      mich interessiert die Kirche weniger als Sie vielleicht meinen, eigentlich gar nicht, bin schon längst ausgetreten. Für mich sind alle Religionen ein Übel weil sie immer in Dogmatik erstarren und dann menschenfeindlich werden. Aber das gilt nicht nur für Religionen. Auch in der Politik finden sich solche Erkaltungs- und Versteinerungsprozesse. Gucken Sie sich mal die Grünen an.

      Wer die einst begrüßte als Partei des Naturschutzes muss angewidert und geschockt sein angesichts dessen was dabei heraus gekommen ist: eine Partei urban-naturferner Karrieristen, hoch- statt demütig, die ihre Zeit/ihre Ressourcen und die anderer Leute mit Abseitigkeiten vergeuden (Feminismus, Gender, Inklusion, etc.), nichts hat mit Natur weniger zu tun als die.

      Oder die CDU, einst eine Partei mit (konservativen) Grundsätzen, die sich mehrere Male um 180 Grad gewendet und jetzt nicht mehr weiß ob sie Männchen oder Weibchen ist und wo sie bzw. ob sie überhaupt noch steht. Kein Gesicht mehr, steht für gar nix mehr, ein politischer Kastrat.

      Die SPD als Partei, die sich vor etwa 30 Jahren mal um das Wohl der kleinen Leute kümmerte gehört heute mit zu denen, die diese kleinen Leute schlachten. Eine Vereinigung mehr oder weniger beleibter Wirrköpfe (Gabriel, Stegner, etc.), die in paranoider Manier das Gras bei der Buchstabenkombination von Autokennzeichen wachsen hören oder sich mit an „virtue signalling“+Refutschi Wällkamm beteiligen (obwohl gerade sie es aufgrund ihrer vormals stolzen Historie gar nicht nötig gehabt hätten), statt das zu machen was den Namen Politik verdient.

      Und dann Weiberwirtschaft allerorten. Vor allem das ging noch nie gut. In der Bibel ist es ja nicht ohne Grund die Eva, die den Apfel des Verderbens von der Schlange bekommt um ihn weiterzureichen. Solche Äpfel sind im Moment viele unterwegs und die Satansanbeter tun alles um ihren Chef zu immunisieren. Die wollen es unmöglich machen dem Satan zu Leibe zu rücken.

      A propos Weib: Lese gerade die CSU soll jetzt auch von einer übernommen werden. Damit signalisiert die CSU nachdrücklich den Wunsch unbedingt von der Bildfläche verschwinden zu wollen (statt aus Fehlern der CDU zu lernen). Aber ich denke der Wunsch wird erfüllt werden.

      Degeneration wohin man schaut. Und diese pharisäerhaften Satansapostel wollen am liebsten all jene lynchen, die als einzige erneuern und auf den Pfad der Gottgefälligkeit zurück wollen.

      Es gibt Silberstreifen am Horizont: Trump, 12 Komma, etc. Es zeigt, dass es noch Gerechte gibt, die sich dem Satan nicht unterwerfen wollen.

      Mein Gott ist die Natur, der Kosmos. Und dem unterwerfe ich mich bedingungslos, aber nur dem. Und nur dem traue ich auch.

    • Wenigstens Selbstironie sollte der Sünder haben. Ja mei, Hollywood kann´s!
      @Harry Charles
      „Unreal“ von Produzent Harvey Weinstein ist eine US-amerikanische Drama-Fernsehserie. Die Serie handelt von der Produktion der fiktiven Reality-TV-Show Everlasting.
      Der dargestellte Produzent Chet Wilton ist nicht nur von Gesicht und Gestalt Harvey Weinstein sehr ähnlich! Zufall oder Selbstironie?
      Bemerkenswert in der Serie sind die excellenten Schauspielerinnen!

    • nicht über eure Kraft
      @Gast, 18. November 2017 um 08:56 Uhr

      „… aber einen Homosexuellen hätte er sicherlich genauso steinigen lassen.“

      Da kann man ja von Glück sagen, dass er (Christus) keinen Homosexuellen in die Finger bekam.

      „Bisher hat euch nur menschliche Versuchung getroffen. Aber Gott ist treu, der euch nicht versuchen läßt über eure Kraft, sondern macht, dass die Versuchung so ein Ende nimmt, dass ihrs ertragen könnt.““ 1. Korinther 10, 13

      Von Steinigung lese ich da nichts.

    • Nachtrag zu "Unreal": The producer was not very amused !
      In der 2.Staffel ist der Darsteller von Chet Wilton ausgetauscht worden. Weniger ähnlich, weniger fies und mehr harmlos, ein wenig vertrottelte Nanny!


    • Und dann Weiberwirtschaft allerorten.
      Heuler!
      Weiberwirtschaft ist immer der Übergang von Phase 1 zu Phase 2.
      Irgendwer muß die Toten begießen und das Neue begrüßen.
      Es war schon immer so, daß wir Weiber mit dem Tod zurechtkommen mußten und zwischenzeitlich die Weichen zu neuem stellen.

  20. Es fühlt sich an wie auf einem Jahrmarkt
    Wer am lautesten schreit findet entweder Gehör, oder die Leute wenden sich ab, weil sie das Gekeife und Gezeter nicht mehr ertragen können.
    Es fühlt sich an wie auf einem Jahrmarkt, wo die Anständigen ihre Ware verkaufen, und sie verkaufen viel, weil sie fleißige und vertrauensvolle Menschen sind.
    Der Heuchler aber verkauft Klageworte und das macht ihn summa summarum, wie er meint, zu einem besseren Menschen.
    Denn schließlich hatte er bei Wind und Wetter auf dem Markplatz gestanden und seine Worte hinausposaunt – nur hatte es keiner Sau interessiert, trotz der Ismen, die er immer wieder aus dem Hut zauberte.
    In seiner Verärgerung prangerte er an, nicht mit einem Galgen, wo kommen wir denn hin, nein, er zeigte er auf die Frauen und Männer, die partout nicht bei ihm kaufen wollten.
    Sein Vokabular war übrigens minimal, aber die Worte hatten Schlagkraft!
    Sie waren laut, gehässig, sie hatten etwas Unnatürliches, etwas Eingemeißeltes, das Wort „aber“ war und ist, dem Heuchler völlig fremd.
    Chapeau Don Alphonso…
    “Wer ein schweigendes Publikum will, muss sich selbst eines suchen.“
    Der Satz gefällt mir…

    • ich wollte damit ironisch ausdrücken, dass es gar nicht so leicht ist. Sie können ja bei Twitter das Gemaule von @habuchthorn anschauen…

    • Titel eingeben
      Don Alphonso, wo denken Sie denn hin, ich habe jedes ihrer Worte verstanden und aufgesaugt.
      Dieser Marktschreier ist jemand, den man links liegen lassen würde,er ist so eine Art Loser, den man einen Zettel in die Hand gibt und der dann treu und brav, ohne Sinn und Verstand, die Worte vorliest.
      Aber, aber ….davon sind Sie doch weit entfernt…
      Sie befinden sich sozusagen im Nimmerland…und das macht Hoffnung…

  21. Freiheit kennt halt nicht nur Gewinner.
    Da ist es nicht verwunderlich, dass die Verlierer die Freiheit wieder einschränken wollen.

    • Wenn es die Linken erwischen sollte – dann bin ich dieses mal nicht wirklich mitleidig, das NetzDG war ein linkes Projekt.

    • Deresschonimmerwusste @ 17. November 2017 um 19:47 Uhr
      Deresschonimmerwusste sagte:
      „Freiheit kennt halt nicht nur Gewinner.
      Da ist es nicht verwunderlich, dass die Verlierer die Freiheit wieder einschränken wollen.“

      Nichts ist erfrischender als das Gespräch, das meinte schon Goethe. 🥂

      Meinungsfreiheit einschzuschränken, wenn auch subtil (zB NetzDG, PC etc.), kennt nur Verlierer.

      Diejenigen, die dies tun oder versuchen, sind Barbaren und Proleten.

  22. Maurer
    Servus Don,

    den Tweet von Fr. Maurer hab ich an dem betreffenden Abend gesehen und fand ich schon sehr derb und überzogen. Bis ich sie in einer Diskussionsrunde auf Puls4 ( mit Nina Proll, kann man im Netz auch in D. anschauen) erlebt habe und sie etwas aus ihrem früheren Berufsleben erzählt hat. Da ich nicht dabei war, kann ich keine Aussage zu dem Wahrheitsgehalt machen, aber lassen wir nur mal 50%, je mehr desto schlimmer, wahr sein, dann kann man ihren Tweet von emotionaler Seite verstehen.
    Und ganz ehrlich, nachdem ich mir die Pressekonferenz von Herrn P. zu dem Sachverhalt ein paar Mal mit und ohne Ton angeschaut habe, bin mir nicht so sicher, ob die Story so stimmt wie er sie darstellt.

    • Zu Pilz kann ich nichts sagen, aber Frau Maurer hat ihn ganz klar vorverurteilt. Und ich frage mich schon, wer diese Frau nochmal wählen soll.

  23. Titel eingeben
    Wo finden sie nur solche Sachen wie bu zzfeed oder Taz, mir ist soetwas noch nie untergekommen, davon lese ich nur bei Ihnen. Oder Twitter, den Namen kenne ich auch nur weil ich ihre Artikel lese, gerne lese
    .
    Von dieser Frauen-Bildungsstätte deren Studentinnen ein Gedicht eines spanischen Dichters (der von dieser Bildungsstätte einen Preis erhalten hat) von der Fassade entfernen möchte, weil er den Frauen zu nahe tritt,
    Der Kunstbegriff hätte sich angeblich erweitert
    tatsächlich soll er auf den Feminismus eingschränkt werden
    Davon wurde in den mir bekannten Medien berichtet

    Ansonsten erinnert es mich an mein Studium, als vor 45 Jahren, damals konnte ich noch ungestört 20 Semester studieren, in der Halle
    über einige Etagen ein langes Laken herunter hing, mit relativ vernünftigen Sachen,
    das ein oder zwei Tage später durch ein anderes ersetzt wurde, mit dem dann völlig irrer Kram gefordert wurde

    Damals, ohne Internett, blieb ich ungeschoren, keiner traute sich mir den Zugang zu der bestreikten Bildungseinrichtung zu verwehren, insbesondere der Kantine,

    Heute ist das sicherlich viel radikaler und ich müsste ohne vorher in der Kantine zu frühstücken zum schwimmen an die Ostsee fahren (irgendwie habe sich die 20 Semester ja ergeben)

    Also nutzlos waren diese 20 Semester nicht, man hält mich immer noch für relativ vernünftig.
    aber ehrlich gesagt, würde ich mich heute bemühen schon mit etwa 15 Semestern abzuschliessen und dazu auf die eine oder andere Affäre verzichten.

  24. Stadium der Selbstzerfleischung
    „die moralisch reinen Intoleranten, die tatsächlich eine neue Ordnung und ein System wollen, das keine Abweichung zulässt“

    Sieht so aus, als ginge den hastig errichteten Scheiterhaufen der Brennstoff aus. Müsste für zuverlässigen Nachschub nicht allmählich die Phase der Selbstdenunziationen beginnen?

    Bei ihrer Sozialisation lernen Kinder irgendwann, dass der Wunsch allen anderen den Mund zu verbieten, eben deshalb unerfüllbar bleibt, weil ihn alle insgeheim teilen.
    Unabhängig von solchen Lernerfolgen scheint das Anliegen virulent zu bleiben. Dialogfähigkeit und Toleranz nehmen ab, nachdem zwei Generationen moralisierender Erzieher und Erzieherinnen eine Superform neurotischer Moralisten hervorgebracht haben.

    Noch fehlt den Neo-Puritanern ein Cromwell, um ihre Prädestinationslehre („Männer sind von Natur aus schlecht“) gewaltsam durchzusetzen, aber wer weiß, wenn die Bundeswehr erst mal durchgegendert ist, wenn Jamaika scheitert und sich R2G bei der nächsten BT durchsetzt …

    • In Amerika erwiscjht es Al Franken, der gerade einen fond für Vergewaltigungsopfer zum Gesetz machen wollte – die Ideengeberin will ihn jetzt nicht mehr. Tja. So ist das.

    • Wenn die Bundeswehr erst mal durchgegendert ist?
      Eher sind Polizei und Bundeswehr islamisiert, danach hat sich’s mit Gender.

    • Bundeswehr und Gefahr
      @Derschonimmerwusste

      Langsam wird es egal, ob die Bundeswehr durchgegendert oder islamisiert wird. Wenn man sich auf augengeradeaus die Artikel zur Einsatzbereitschaft ansieht, dann kann man wahrscheinlich noch Offizierskompanien mit leichten Waffen aufstellen, alles andere wird schwierig.

      Laut neuesten Bericht sind noch 95 Kampfpanzer einsatzbereit, in den Kommentaren aus der Truppe wird das noch als geschönt bezeichnet. Das deckt sich auch mit dem, was ich von Kameraden von früher höre (allerdings andere Truppengattung).

      Wir haben eine Marine mit ca. 30 Admiralen, die hat an kämpfenden oder aufklärenden Einheiten

      * 9 Fregatten
      * 5 Korvetten (Munition für einmal voll auffüllen ist vorhanden, mehr nicht)
      * 6 U-Boote (z.Z. keines einsatzbereit)
      * 8 Minenjagdboote
      * 3 Aufklärungsschiffe

      (Alle Zahlen Wikipedia)
      Um also auf eine Quote von weniger als einen Admiral pro Schiff/Boot zu kommen, muss man Tender, Schlepper usw. auch noch einrechnen.

      Ich war neulich auf einem Vortrag des Kommandeurs des Einsatzführungskommandos, das hat eine Stärke von weit über 1000 Soldaten und führt ca. 6000 Soldaten im weltweiten Einsatz. Zugegebenermaßen sind das komplizierte Einsätze mit sehr vielen Nationen und entsprechenden Abstimmungsbedarf. Die Antwort auf die Frage nach der Einsatzbereitschaft von Gerät war „Herausforderung“.
      Der Vertrag über die Antonovs aus Russland und der Ukraine ist wohl das zuverlässigste Element in dem ganzen Konstrukt.

    • Bundeswehr
      ich habe da vollstes Vertrauen in Ursula von den Laien und in die gemeinsamen europäischen Rüstungprojekte. Die schaffen das!

    • Für die Einsätzchen reicht's wohl noch. Kommt aber der Krieg, hängt es ohnehin davon ab,...
      …wie schnell die deutsche Wirtschaft auf Kriegsmodus umschwenken kann. Dann zeigt sich auch, ob es noch nennenswerte *deutsche* Schlüsselwirtschaft gibt oder ob die wegen transnationaler Eigentümerzusammensetzung sich quasi neutral gibt. Was die Einsatzbereitschaft des Personals angeht, so bin ich überzeugt, daß mit der für die laufenden Einsätze geltenden Vorgabe, nur ja keine eigenen (und möglichst auch gegnerischen) Verluste zu riskieren, der größte Rückschritt erreicht wurde. Das hat die Taktik der Kampftruppen, infanteristisch wie mechanisiert (gepanzerte sind ja praktisch nicht zum Einsatz gekommen), drastisch verändert. Niederhalten statt zerschlagen, heißt die Devise. Niederhalten, bis die (verbündete) Luftwaffe aus sicherer Entfernung den Rest nicht selten durchaus weiträumig erledigt. Was das für den Munitionsverbrauch und Waffennutzung bedeutet, kann man sich anhand der H&K-Affaire vorstellen. Diese und andere „Herausforderungen“ identifizieren die Bw-Führung und über- und beigeordnete Zivilinstitute zunehmend häufiger, wie mir scheint. Die HDv 100/900 sollte um einen entsprechenden Eintrag ergänzt werden mit der Definition: Herausforderungen sind Probleme, für die es derzeit keine Lösung gibt und in absehbarer Zukunft auch nicht geben wird.

  25. No Hatespeech de, der Europarat zwitschert mir die Mission.
    Es ist kein Bundespräsident, sondern es ist ein Erster der Kartoffelbauern.
    Das ist ein ehrbarer Beruf.
    Schweinezüchter, auch dieses, ein ehrbarer Beruf.
    Im Subtropischen Klima ist das Schwein ein Nahrungskonkurrent des Menschen, deshalb von der Haltung ausgeschlossen.
    Mein Traum sind die tropischen Antillen.

  26. Warum so umständlich
    Ich nehme mir die Basler Genderforschsein Franziska Schutzbach
    zum Vorbild:
    Alle Meinungen außer der eigenen gehören verboten.

    Das hat was. Da sind alle zufrieden.:-)

    Hinweis an alle Analog-Kartoffeln mit MiHiGru – so macht man das.

    • Vor ein paar Tagen war im Standard noch so eine, die forderte, man sollte doch die Kommentare schliessen. Fast genauso schlank wie Hengameh. es ist wirklich erstaunlich.

    • Ach wissen Sie
      Als alte weiße Analogkartoffel mit MiHiGru geht mir das Gesülze einer bunthaarigen, die von der Form her eher kartoffelähnlich ist als ich, ziemlich am Hintern vorbei. Und mein Hintern hat sogar von Heteromännern schon Komplimente bekommen, bestimmt mehr als das flächenmäßig überlegene Derrière de Hengameh.
      Aber die war ja auch nie im Parkcafe. Zu heterosexistisch.

    • Kommentare werden doch heute schon unterdrückt
      FAZ und SPON haben gleichzeitig, als Aufhänger für Ihre „Berichterstattung zur sexuellen Belästigung“, Hope Solo nach vorn geschoben

      http://www.faz.net/aktuell/sport/hope-solo-klagt-an-sepp-blatter-hat-mir-an-den-arsch-gefasst-15287635.html

      und dabei die Kommentarfunktion gesperrt, weil sie genau wussten, dass es Protest hageln würde, denn Solo hat selbst ein großes Problem, und zwar mit Häuslicher Gewalt: am 21. Juni 2014 wurde sie unter dem Vorwurf, ihre erwachsene Schwester und ihren 17-jährigen Neffen unter Alkoholeinfluss in deren Haus angegriffen und verletzt zu haben, von der Polizei festgenommen und inhaftiert:

      http://www.spiegel.de/panorama/justiz/hope-solo-festgenommen-us-fussball-torhueterin-im-gefaengnis-a-976660.html

      Solo hat sich der Festnahme widersetzt und Polizei- wie Strafanstaltbedienstete verbal attackiert:

      http://www.espn.com/espn/otl/story/_/id/12976615/detailed-look-hope-solo-domestic-violence-case-includes-reports-being-belligerent-jail

      Das Vorgehen in FAZ und SPON offenbart, dass der redaktionelle Mittelbau in beiden Häusern von Feministen besetzt wurde und auf dieser Ebene auch ein reger Austausch zwischen den Häusern stattfindet, getreu dem Gender-Lehrsatz: „Medienkompetenz (also deren Besetzung und Nutzung) ist eine wichtige Voraussetzung, um Gender Mainstreaming strategisch zu verankern und umzusetzen.“

      Frauen und Feministinnen sind übrigens nicht dasselbe. Darauf hinzuweisen ist wichtig. Weil Feministen IMMER eine Gruppe nach vorn schieben, für die sie vordergründig kämpfen, wobei sie in Wirklichkeit nur das eigene Ziel im Blick haben, nämlich die Ausübung der Macht, und zwar ausschließlich durch Feministen.

      Logisch, dass Feministen auf diesem Wege ihre eigenen Unterstützer fressen, wie schwule Homosexuelle und Hollywood nun feststellen müssen.

      Auch Frauen müssen sich warm anziehen, wenn sie den Lehrsätzen des Feminismus nicht folgen:

      https://www.heise.de/tp/features/Wenn-ueberzogener-Feminismus-ins-Gegenteil-umschlaegt-3861912.html

      Zur Frage, warum es die „MeToo“-Kampagne überhaupt gegeben hat, sollte man sich vergegenwärtigen, dass parallel zur Kampagne die Jamaika-Koalitionsverhandlungen liefen, und noch gar nicht klar war, ob Gender-Mainstreaming im nächsten Koalitionsvertrag drinstehen würde. Da war es natürlich sehr nützlich, Männer unter Generalverdacht zu stellen.

      Männer sollten die Rolle des Täters jedoch nicht annehmen und lieber Statistiken lesen:

      – 70 % aller Verbrechensopfer sind männlich

      – 25 % aller Straftäter sind weiblich

      – Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung machen lediglich 1,4 % aller Straftaten mit Opfererfassung aus, wobei wiederum 7 % der Opfer männlich sind, über welche der Feminismus kein Wort verliert

      https://www.bmi.bund.de/SharedDocs/downloads/DE/publikationen/2017/pks-2016.pdf?__blob=publicationFile

    • Franziska Schutzbach
      Frau Schutzbach ist ein interessantes Phänomen. Sie wird von der Basler Zeitung als Dozentin an der Universität Basel bezeichnet und lässt das auch unwidersprochen. Sie hat laut ihrer Homepage an der Universität Basel acht verschiedene Forschungsschwerpunkte, die nahezu alles abdecken, was als modern linke Soziologie gelten darf. Sie arbeitet seit 2010 an ihrer Dissertation und sie hat noch keine einzige Zeitschriftenveröffentlichung. Tatsächlich beteiligt sie sich aber bereits an einer Interdisziplinären Ringvorlesung und ist laut Vorlesungsverzeichnis der Universität Basel für die „unregelmässig“ abgehaltene Lehrveranstaltung „46661-01 – Seminar: Sexualisierte Gewalt, Macht und Geschlecht.“ verantwortlich, für die immrhin 3 Kreditpunkte vergeben werden.

      Ich kann jeden verstehen, der Genderwissenschaften unter solchen Umständen normale universitäre Standards abspricht.

      Sie ist Mitglied der Gleichstellungskommission von Basel-Stadt und hat im März dieses Jahres vor der Konferenz der Schweizer Gleichstellungsbeauftragten einen Vortrag zum Thema „Alltagssexismus und Hatespeech“ gehalten. Sie selbst nennt die Neue Zürcher Zeitung in einem Atemzug mit der AfD und schlägt vor, rechte Politiker nicht mehr öffentlich auftreten zu lassen.

    • Tolle Person, sehr sympathisch! Man muss sie einfach gern haben.

  27. Ach du Schreck!
    Schwule sind keine Heiligen, das konnte natürlich niemand ahnen. Außer ich vielleicht, und der Don natürlich.
    Ein paar alte Tweets wie die von Josh Rivers schlummern auch in meinem Twitter Feed. Und? Meine Generation hat noch dieses böse Mundwerk, das galt sogar lange Zeit als typisches Merkmal.

    Bette Midler, die heute auch päpstlicher als der Papst ist, hat ihre Karriere damit begonnen genau solche derben Sprüche in Schwulensaunen herumzukreischen. Man kann ja weiser werden, wenn man älter wird. Ich sage heute auch nicht mehr Neger, obwohl der erste Schwarze, den ich je gesehen habe, sich mir sogar als Neger vorgestellt hat. Ich war vier, und nannte ihn Schokoladenmann. Für sowas würden Kinder heute zum Kinderpsychologen geschleppt.

    • Buzzfeed, vice, Gawker, das sind alles unschöne Medienvortäuschungen und der Tag, an dem diese Kloake verschwindet, ist ein guter Tag für den Journalismus.

    • Das Wort Neger war mal normal
      So normal, daß es in der berühmten Rede Martin Luther Kings gleich 15 Mal vorkam. Nachzulesen bis heute z.B. auf den Seiten der US-Botschaft in Berlin:

      https://usa.usembassy.de/etexts/soc/traum.htm

      Ich bin mal gespannt, ob man auch irgendwann fordern wird, das Transskipt dieser Rede zu „berichtigen“, wie die Bücher Otfried Preußlers und Astrid Lindgrens. Und bis die Rede wegen Hate-Speech von Youtube verschwindet, ist wahrscheinlich auch nur noch eine Frage der Zeit.

      Jüngeren zeige ich gerne auch mal ein Erdkunde-Schulbuch aus den späten 60ern…

    • @ mww
      Und ich zeige denen mal, mit welch heteronormativen antifeministischen Kackscheißbüchern ich lesen und schreiben gelernt habe.
      https://en.wikipedia.org/wiki/Dick_and_Jane

  28. Feindbilder in den Medien und in der Realität
    Danke für den guten Artikel. Das hysterische Moralaposteltum des modernen Medienprekariats erinnert mich zunehmend an die Propagandamaschine zu Zeiten des zweiten Weltkriegs. Dort dämonisierte man den Feind auch als das absolute Böse, während die Soldaten beider Seiten in der Realität an Weihnachten ganz pragmatisch zusammen im Schützengraben feierten. Im wahren Leben reicht Rechthaberei alleine nicht, denn man muss auch noch irgendwie miteinander leben können. Dazu braucht es Kompromisse und ein unverkrampftes Verhältnis zu jeglichen Ideologien – insbesondere zur eigenen.

    • Wie erwähnt, jetzt isg Bill Clinton dran und das hört auch nicht mehr auf. Ich finde, man kann durchaus darüber eeden, aber wenn jetzt schon ein unerwünschter Kuss ein Rücktrittsgrund sein soll, stimmen die Vehältnisse einfach nicht mehr.

    • @ Frankenländer - Feindbilder... Weihnachtsfrieden
      Gemeinsame Weihnachtsfeier im Schützengraben ist eine bekannte Geschichte aus dem Ersten Weltkrieg. Aus dem Zweiten Weltkrieg ist mir derartiges nicht bekannt. Scheint mir aufgrund der zunehmenden Ideologisierung und Fanatisierung eher unwahrscheinlich, dass es im Zweiten Weltkrieg in größerem Umfang gemeinsame Weihnachtsfeiern der verfeindeten Frontsoldaten gab.

      https://de.wikipedia.org/wiki/Weihnachtsfrieden_(Erster_Weltkrieg)

      Ansonsten stimmt es natürlich, dass die Propaganda den Kriegsgegner schon im Ersten Weltkrieg verteufelt hat. Offenbar war sie nur damals noch nicht ganz so effektiv. Viel interessanter scheint mir eher die Frage, ob die heutigen Krieger für Gerechtigkeit in ihrem Fanatismus eher den Soldaten aus WK2 gleichen oder doch wenigstens noch zum Teil der entspannteren menschlicheren Truppe aus WK1.

    • .
      Das ganze hat ja noch eine juristische Betrachtungsweise, die hier ganz gut aufgezeigt wird

      https://www.heise.de/tp/features/Missachtung-rechtsstaatlicher-Grundsaetze-3892052.html

  29. Titel eingeben
    Die Geschichte mit dem Diebstahl und dem Gesindel hätte mich interessiert. Aber vermutlich ist die Dame ganz zu Recht getadelt worden, denn bei den Dieben wird es sich nicht um Gesindel, sondern um Gschwerl gehandelt haben.

    • Der fragloche Typ wurde von einigen Leuten sauber abgerieben und hat das dann wieder gelöscht. Einer aus der Clique, die auch die Geschichte mit dem angeblichen Naziüberfall auf den Die-Partei-Politiker auf der Buchmesse gehoaxt hat.

  30. selbstreferenzielles coreferat
    Mir ist bei unserem letzten Elternstammtisch ein bisschen der Spiegel vorgehalten worden. Ich war auf der multinationalen arabisch-slawischen Tischseite gelandet mit der eindeutig angenehmeren und entspannteren Stimmung. Im Zweifel nahm man alles gelassener und mit Humor. Auf der biodeutschen Seite sah es etwas anders aus. Mit ein paar Stühlen Abstand dazwischen war die Diskrepanz doch sehr deutlich.

    Von dem Fanatismus, der die meisten Deutschen befällt, sobald sie der Meinung sind, das einzig Richtige zu tun, will ich mich gar nicht ausnehmen. Manchmal gelingt es, sich einen Schritt neben sich selbst zu stellen und sich und seine Ansichten in Frage zu stellen. Meistens wohl nicht. Ich frage mich, wie es aussieht, wenn das Pendel zurückschwingt.

    Die taz war lange Jahre mein Hausblatt und mit Bascha Mika an der Spitze auch wirklich lesenswert. Selbst Konservative haben das bestätigt. Wie tief kann man sinken.

    • Niemals. Ich untersage Ihnen, wie jedem anderen Truppenführer, die Kapitulation.
      Wenn das Pendel zurückschlagt wird der Deutsche Gutmensch ein genauso konsequenter Schlechtmensch sein.
      Denn der Deutsche erledigt alles immer zu 100%. Der Inhalt ist dabei nicht so wichtig, da ist er flexibel, der Deutsche.
      Nicht bei den 100%, da versteht er keinen Spass.

    • Fanatismus
      Sie sagen es. Als ich meine Eltern fragte, wie es zu diesem Nazi-Wahnsinn kommen konnte, war die Antwort meiner Mutter: Die (auch deren Onkel) waren davon voll überzeugt.
      Und das ist halt das Problem, dann ist der Schritt zum: Der Zweck heiligt die Mittel nicht weit, wenn Respekt fehlt. Und den „Dreck“ muss man sich dann halt aufladen, um zum „paradisischen“ Umfeld zu kommen. Was gestern die Nicht-Arier waren, sind heute die Andersdenkenden. Der Unterschied ist meiner Ansicht nach, dass die Faschisten aus dem Pool der Unzufriedenen schöpfen konnten. Also aus der Mehrheit der Bevölkerung. Heute ist es eher eine Minderheit, die von wichtigen Schaltstellen aus, ihr Paradis erschaffen wollen. Anhänger finden sie unter den narzistisch vorgeschädigten Leuten, die aber nicht die Mehrheit der Bevölkerung stellen. Insofern wird das Ganze irgendwann zusammenbrechen, mMn. Die Frage ist nur, wie viel Schaden dann bereits angerichtet wurde ….

    • Ich würde auch keinem raten, den Spiegel, die Zeit oder die SZ zu kaufen, wenn er das nicht unterstützen will.


    • Auch wenn ich das mit dem Gutmenschen nicht mag, Goodnight, so sehe ich das Pendel doch genauso. Aber wieso „wird“? Aus der Willkommenskultur wurde längst eine zumindest unterschwellig mehrheitliche Ablehnungs- und Abschottungskultur. Aus der halbwegs solidarischen wurde längst eine neoliberale Gesellschaft. Das Pendel schwingt schon länger zurück.

    • @Goodnight um 22:39 Uhr
      Wie schaffen Sie es nur Großes so gelassen ^^
      auszusprechen?

    • Freiheit
      Ich befürchte wir verlieren mit dem Tod der BRD auch unsere Freiheit. Falls, was ich am wahrscheinlichsten halte, rechtsnationale Kräfte an die Macht gelangen werden.
      Oder für den auch möglichen aber unwahrscheinlichen Fall das die „Guten“ ein Diktatur des Guten errichten.
      Oder für den extrem unwahrscheinlichen Fall das die Islamisten die Macht an sich reissen können oder sich erschleichen.

    • TAZ, Freitag + Co
      Muß man lesen, wie sie sind 80% ideologischer Müll, aber hier und da auch echte Perlen, die man anderswo nicht findet. Gerade habe ich auch dem Freitag einen Artikel vom letzten über Vermögensberater für Reiche entdeckt, also so richtig Reiche ab 30 Mio $ aufwärts. Absolut lesenswert und noch nicht mal ideologisch.

      Junge Freiheit, Epochtimes etc… sind dasselbe, nur andersrum. Ich möchte das gesamte Spektrum nicht missen und kann nur jedem empfehlen, auch mal einen Blick auf die Gegenseite zu werfen, auch wenn man sich hier wohler fühlt.

    • Ich schreibe eigentlich nur aus Notwehr.

    • ... den Spiegel ...
      … finde ich schon interessant, als Krankheitsphänomen. Der leidet an eingeschleppter und nicht behandelter Grüneritis, wie der Rest des Kulturbetriebs, einschließlich Teilen des Hausmediums, leider…

      Und das verzweifelte Määndern zwischen Heften, die noch ein klein wenig Journalismus enthalten (Ausnahme) und der Mehrzahl der Artikel, die einfach dünn und strunzdumm sind und von Internet-Gören heruntergetippt sind, ohne jeden Anstand und Stil, fast so schlimm, wie die Photostrecken des Fake-news-Altmedium stern, hätte fast etwas Tragisches, wenn man nicht wüßte, dass die Herrschaften für den Kram noch relativ gut bezahlt werden und faktisch kündigungssicher sind ….

      Die sind längst im unteren Drittel der schiefen Ebene angekommen und werden die Taz irgendwann ein- und überholen.

    • Der Austausch der Mitarbeiter funktioniert auch reibungslos. Man kennt sich, man versteht sich auf der Achse Berlin-Hamburg. Auch viele SZler kommen aus der Ecke, das erklärt auch, warum der Bayernteil bei der SZ so unbayerisch ist. Wie eine Besatzungsproklamation.

  31. Zum Forum
    auch wenn ich die Reaktionen im Forum teile, bedauere ich es doch sehr, dass die Beiträge doch durchweg homogen sind und es keine ernsthaften Widersprüche gibt.
    Aber genau das ist es ja, was uns der Autor sagen wollte, diese Gruppe dreht sich inzestuös nur noch um sich. Eine Diskussion ist nicht mehr möglich…

    • es kann jeder mitreden, ich schalte alles frei. Aber für viele ist das hier nun mal so eine Art Rückzugsraum.

    • @ PeterS
      „auch wenn ich die Reaktionen im Forum teile, bedauere ich es doch sehr, dass die Beiträge doch durchweg homogen sind und es keine ernsthaften Widersprüche gibt“

      Widersprüche gibt’s da die Menge, Widerspruch in grundsätzlichen Positionen vielleicht etwas weniger.

      Schärfen Sie Ihren Blick: wenn Ihnen auf der Autobahn lauter Fahrzeuge entgegenkommen und sich die Standspur links von der Fahrbahn befindet, sollten Sie die Weiterfahrt und Ihre Lage überdenken.


    • Das ist wohl nicht ganz richtig, PeterS, hier gab und gibt es immer wieder durchaus angeregte Diskussionen, allerdings keine Schlammschlachten.

      Und so gesehen ist es tatsächlich auch ein Rückzugsraum für die, die kein Interesse an Auseinandersetzungen auf niedrigstem Niveau haben, oder deren Beiträge an anderer Stelle nicht mal mehr freigeschaltet werden.

      Wagen Sie hier den Widerspruch, eine Antwort dürfte Ihnen ziemlich sicher sein.

    • Bitte, PeterS,
      diskutieren Sie!

      es gibt manchmal dissente Beiträge. Leider fast immer ohne Argumente, wirklich. Schauen Sie mal durch. Beschimpfungen des Gastgebers, Vermutungen eines ‚rechten Haufens‘, u.s.w.

      Bitte, gerne, Argumente!

    • Der Rückzug des SJW in eine Filterblase...
      … abgeschottet von allen anderen ist ein großes Problem. Man siehe SPON, Neon, TAZ – dort wird rigoros gesiebt.

      Es würde mich auch überraschen das jemand aus dem Redaktionsteam des SPON hier die Kommentare liest geschweige denn (anonym) mitmacht.

      Der überzeugte SJW redet nur mit anderen SJW und vermeidet die Interaktion mit anderen, konträeren Denken.

      Das bewirkt
      a) das SJW ‚Weisheiten‘ selten stressgetestet sind und deshalb relativ leicht zerpflückt werden sobald in die Öffentlichkeit gelangt
      b) dieses Zerpflücken selten adressiert wird, ausser vieleicht die Weisheit nochmal zu posten NUR DIESMAL IN GROSSBUCHSTABEN um zu zeigen das man recht hat
      c) wird es wider Erwarten doch mal genauer adressiert so wird der Satz „Nur Nazis und cis-hetero weisse Männer lehnen dies ab“ überall eingefügt.
      d) das nicht SJW keine Ahnung haben was für ein Schwachsinn als nächstes kommt weil der SJW seine meingungsbildenden Diskussionen nicht-öffentlich abhält
      e) SJW selten Geschichtsverständnis haben – siehe das man solche Pulks dazu bringen kann Hitler-Reden (nicht alle aber immerhin) zu bejubeln solange man nur das Etikett abkratzt und wenn man die dann darüber aufklärt finden die das immer noch gut – weil der SJW überzeugt das Geschichte, da überwiegend geschrieben (und überwiegend auch gemacht) von alten weissen hetero Männern, eh nichts als Lügen ist und daher nicht gekannt werden muss.

    • „Es würde mich auch überraschen das jemand aus dem Redaktionsteam des SPON hier die Kommentare liest geschweige denn (anonym) mitmacht.“

      es gibt welche beim NDR, die das offensichtlich auf der Suche nach Kompromat lesen, wir sehen das imemr wieder, einmal an den NDR-IPs und einmal an einem von denen genutzten AP. Getrollt wurde hier auch schon. taz liest mit, ich höre über gemeiknsame Bekannte aus Berlin da auch die Klagen. FR und Titanic sind nachweislich „on“, von Ersterer kocht auch gerade einer, weil es geninmentioned wurde.

      Aber ansonsten, nein, die sind intern schon recht einig und ohne Widerspruch. Dass der Zeit gerade die selbst gezüchtete Genderistinnensippe um die Ohren fliegt, ändert da auch nichts.

  32. Uwe Dippel sagt: 17. November 2017 um 20:13 Uhr Welcome back! hatte Sie schon ziemlich vermisst!
    @ Otto Moser,
    geht mir genau so. Hierbleiben bitte, nicht still derschleichen.

  33. Heute beim Lesen aufgefallen:
    Manche Ihrer Texte sind wie Jazz, schwer zu verstehen, aber wenn man es kapiert hat, ist es voll geil ;-)

    Tolle Abwechslung und deshalb weiter Pflichtlektüre!

  34. Titel eingeben
    Wer hat der Jugend denn nur solche Flausen in den Kopf gesetzt?!:-)

  35. Titel eingeben
    mensch goodnight triff dich doch mal auf ein Bier mit mit otto moser : wie immer auf den Punkt gebracht . Respekt das noch jemand da ist der die Dinge richtig sieht und sie auch entsprechend artikulieren kann

  36. Doppelmoral
    Wenn man schon 40 Jahre alte Begebenheiten herauskramt, in denen machtbesoffener Volldepp seinem Pimmel das Denken übeerlassen hat, dann gehört es sich auch, Hillary Clintons Geschichte aus dem Jahre 1975 zu reevaluieren, als sie einen 41-jährigen Fabrikarbeiter anwaltlich vertrat, der beschuldigt wurde, die damals 12-jährige Kathy Shelton vergewaltigt zu haben.
    Es gelang ihr, genügend Zweifel an der Glaubwürdigkeit des Opfers zu schüren, die Beweiskette zu entwerten und die Anklage von „Vergewaltigung“ auf „Unzucht mit Minderjährigen“ zu reduzuieren.
    Das mag ihr Job als Anwältin sein. Nicht ihr Job ist aber, sich in einem späteren Zeitungsinterview über den Fall lustig zu machen.
    Dieser Teil wurde während des Wahlkampfes vehement verneint und als Verschwörungstheorie abgetan.
    Solange. bis eine Tonbandaufnahme des Interviews auftauchte (deshalb „re-evaluieren“).

    Clinton findet 4 Dinge darauf lustig (wörtliche Übersetzung des Interviews, siehe Link):
    1. Clinton: „Natürlich hat der gesagt, daß er sie nicht vergewaltigt hat. Alles sowas. Er hat einen Lügendetektortest gemacht. Ich habe ihn den machen lassen und er ist durchgekommen, was für immer mein Vertrauen in Lügendetektoren zerstört hat „(Gelächter).
    2. Clinton: „Deshalb habe ich mir eine Verfügung geholt, das Beweismaterial zu sehen und der Ankläger wollte es mich nicht sehen lassen. Ich musste zu Maupin Cummings (Anm.: dem Richter) gehen und ihn überzeugen, dass ich das Recht habe, die Beweismittel zu sehen, bevor sie eingebracht werden (Gelächter)“.
    3. Clinton: „Ich gab sie (Anm: das Curriculum Vitae eines Sachverständigen) Mahlon Gibson (Anm: dem Staatsanwalt) und sagte: „Der Kerl wird extra aus New York hier herkommen um dieses Fehlurteil zu verhindern (Gelächter)“.
    4. Clinton: „Also musste der Richter entscheiden, ob mein Plädoyer durch Fakten gestützt war. Maupin (der Richter) bat mich, den Saal zu verlassen, während er den Angeklagten befragte, um herauszufinden, ob es durch Fakten gestützt war. Ich sagte: „Richter, ich kann nicht gehen, ich bin seine Anwältin“. Der Richter antwortete: „Weiss ich, aber ich möchte über dieses Thema nicht in Ihrer Anwesenheit sprechen“. (Gelächter)“.

    Das Opfer (Kathy Shelton): „Sie hat mich durch die Hölle gejagt“.

    Was sind alle diese „Doofe-Bemerkungen-Macher“, „Hand-aufs-Knie-Leger“ und „In-Anwesenheit-einer-Dame-Wichser“ von #metoo gegen sowas?

    https://www.washingtonpost.com/news/fact-checker/wp/2016/05/19/did-clinton-laugh-about-a-rapists-light-sentence-and-attack-sexual-harassment-victims/

    • Ja, das ging ja schon vor der Wahl herum.

    • Yep, dieser Hillary-Vergewaltigung-Sarkasmus/Triumphalismus geht mir auch immer wieder durch
      den Kopf – sehr schön also, dass Sie das hier ausgegraben haben.

      (Die Sache erscheint übrigens in den USA nicht so perfide wie in der Venus-getränkten Europäischen Sicht, weil man in den USA den Kampf und den Sieger/ die Siegerin mehr oder weniger automatisch heiligt, immer noch. Kant mit seiner Idee, dass man sich auch für den guten Zweck nicht über die Moral stellen soll, ist da nicht so – ehe – stilprägend gewesen.

      Es geht kühl und hart zu – und wenn dann doch wieder Moralisierungsbedarf ist, wird die eigene Schwäche, die bei den Clintons ja im Übermass vorhanden ist, einfach negiert und es wird (erfolgreich) darauf spekuliert, dass die kurze Aufmerksamkeitsspanne des Publikums den eventuell störenden moralischen Restbestand erledigt.

      Bill Clinton hat ja eine Menge sexuell grundierter Vorwürfe – teils auch erheblicher Natur – genau wie Harvey Weinstein mit Geld erledigt. Ganz offen, übrigens…
      Wenn nun scharfe Denker (sorry, ist nur Spaß) wie Edo Reents in der FAZ schreiben, Weinstein dürfe man nichts vorhalten, wegen Unschuldsvermutung usw. – und sich dann auf den Fall Kachelmann berufen, kommt ein paar Tage später in der FAZ prompt der Leserbrief, wie toll das alles gedacht sei.
      Dabei ist es vor dem Hintergrund des Falles Weinstein schon oberdröge, ausgerechnet auf den armen Kachelmann zu kommen – die wirkliche Parallele wären die Clintons. Diese Paralle zieht aber keiner – weil Weinstein natürlich wichtig ist im Kampf gegen Trump…wie Reinhard Mohr in der Welt am Sonntag messerscharf aufzeigte.

      Wenn der Fall Weinstein etwas zeigt, so die Korrumpierbarkeit – der liberalen Öffentlichkeit, der großen Medien und auch des Justizsystems. Weinstein hat, so der Guardian, eine siebenstellige Summe eingesetzt, um u. a. mit Hilfe von ehemaligen Mossad-Agentinnen Zeuginnen mundtot zu machen – dieser Einsatz von erheblichen Geldmitteln und perfekten Medien-Beziehungen ist die Parallele zu den Clintons – und das ist etwas fundamental anderes wie das, was Kachelmann widerfahren ist.

      Der Altrocker Edo Reents vom FAZ-Feuilleton ist ein Bubenlogiker á la Emil und die Detektive. Sehr nett, und sehr weitab von „da wo die Äktschn is“ (Udo Lindenberg). Sein Text gemahnt an einen Wattebausch im Gehirn.

  37. Was jetzt noch fehlt
    ist ein Text über Oswald Spengler.

  38. Titel eingeben
    Ist „Dreck(s)“ als Zusatz nun erlaubt, oder nicht?

  39. Wehret den Anfängen...
    Werter Don,

    mir scheint, Sie sind der letzte (unabhängige) Seismograph einer Gesellschaft, die ziel- und planlos in eine unbestimmte Zukunft hinein stolpert.

    Werte wie „Wahrheit und Wahrhaftigkeit“ kommen einem heute vor wie Relikte aus einer längst vergangenen Zeit. Und kaum einer regt sich darüber auf. Das ist ziemlich beschämend.

    Was ich an dieser Stelle mal kurz anmerken möchte:

    Wir müssen uns nicht von Leuten beschimpfen lassen, die unseren Sozialstaat mangels eigener Leistung gerne in Anspruch nehmen und unsere Kultur dann provokativ als „Dreckskultur“ bezeichnen.

    Wie von dieser Person namens „Hengameh, die sich damit brüstet und hier öfters mal genannt wurde.

    Der möchte ich nur sagen (in lateinischer Umschrift), da sie des Persischen vermutlich nicht mächtig ist (das können Sie ruhig durchgehen lassen, Don):

    Kessavat-e Go. Bi-tarbiat.

    Seien Sie froh, dass Sie meiner Frau niemals begegnen müssen.

    • Ich verspreche ihnen, die Autorin und die, die sie das tun lassen, stehen vor keinem schönen Leben. Denn so etwas rentiert sich nun mal nicht, und irgendwann wird auch die ARD ihre FUNK-Kanäle wieder einstampfen müssen.


    • „… irgendwann wird auch die ARD ihre FUNK-Kanäle wieder einstampfen müssen.“

      Ob damit wirklich zu rechnen ist? Das kann ich mir irgendwie überhaupt nicht vorstellen. Freiwillig wird die Politik wohl kaum auf ihr immer noch mächtigstes Werkzeug zur Manipulation der Bürger verzichten. Noch dazu, da die zu Manipulierenden es auch noch selber finanzieren.

    • Das wird schon eintreten, und zwar wegen der Struktur der Pensionslasten des ÖR.

      Momentan werden ja, wenn ich mich recht entsinne, 3,5 der 8 Milliarden jedes Jahr für die Altersversorgung benötigt – und wenn die bald jüngeren Kohorten auch nicht mehr bei über 100% des letzten Gehalts in Pension gehen, so dürfte das langsame Abschmelzen dieses Privilegs in Verbindung mit den kommenden Baby-Boomer-Pensionären dafür sorgen, daß künftig weniger als die Hälfte des Rundfunkbeitrags für das Programm aufgewendet werden kann.

      Und dann fallen die FUNK-Programme.


    • Dann steigen die Zwangsbeiträge, 白左.

  40. So ist das eben mit der Stigmatisierung
    Man will sie ausradieren und wird selbst zum Stigmatisierer. Auch ein schönes Beispiel aus den letzten Tagen ist die Stigmatisierung Karl Lagerfelds bezüglich seiner Äußerungen über Muslime und Juden. Dabei ist die Verwendung von Stigmas so sehr in der menschlichen Natur verhaftet, dass die Idee ihrer Eliminierung aus menschlichen Gefühlen, Gedanken und Meinungsäußerungen zutiefst absurd, inkonsistent und unehrlich erscheint. Wenn ein Stigma dem einen nicht angeheftet wird, wird es dem anderen angeheftet. Wenn man kriminelle Einwanderer nicht stigmatisiert, stigmatisiert man diejenigen, die sie stigmatisieren. Und das sind dann übrigens diejenigen, die die kriminellen Einwanderer für ihre Taten in der Veranwortung sehen, und nicht ihre Lebensumstände. Stigmatisierung kann natürlich falsch und grausam sein. Aber dennoch ist es Zeit, die Stigmatisierung selbst zu stigmatiseren. Denn die Furcht for dem Stigma ist eines der wesentlichen Dinge, die den Menschen zu einer sozial akzeptablen Lebensführung anhält.

  41. Zweiter Versuch
    Ach, Don, Sie bringen all meine mehr oder minder diffusen Ängste immer so schön auf den Punkt.
    Dafür könnte ich Sie küssen – bin aber weiblich; war das jetzt Anmache, sexuell und pöhse?

  42. Kartoffeln
    ist natürlich falsch, die Deutschen gelten gemeinhin als Krauts, in Öst. auch Marmeladinger oder Piefke. Poms, also Kartoffel sind die Engländer, in Australien hin und wieder als pommy bastards bezeichnet. Die Franzosen sind natürlich frogs und die Amis Yanks. Die taz-Autorin hat sichtlich keine Ahnung von Leit- bzw. Dreckskulturen

  43. Über ein empfehlenswertes Verhältnis zum Internet
    Ich bin weder bei facebook noch bei WhatsApp, Instagram oder Buzzfeed. Ich ignoriere Twitter so gut es geht und beteilige mich nicht daran. Ich befasse mich nicht mit fremdsprachigen Meinungsäußerungen und „teile” auch nichts. Ich nutze ein pre-paid-Billig-Smartphone, auch für sms, aber keinerlei apps, habe Ortungs- und Trackingsysteme abgeschaltet, surfe auf Ixquick und verweigere mich, solange möglich, dem Online-Banking.

    „Handle nur nach jener Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde.”

  44. Verjährungsfristen? Nicht-sexuelle männliche Übergriffe?
    Vielen Dank an Don, sich in diese unappetitliche Materie so bienenfleißig und klug hineinzuarbeiten.
    Nicht zufällig kennt das Recht gestaffelte Verjährungsfristen, in Deutschland verjährt alles irgendwann bis auf Mord. Vor diesem Hintergrund finde ich es ganz schlimm, daß weit zurückliegende Vorfälle herausgeholt werden, die möglicherweise auch übertrieben erinnert werden. Erinnern Sie sich an die „Journalistin“, die nach einem Jahr fürchterlich erschrak, ja nachträglich über eine Brüderlein-Bemerkung noch ganz blaß wurde, und ihn dann abschoß?
    Die Wucht übertrifft die Gesinnungsspitzeleien der J.McCarthy-Ära. Das deutet auf weitere Triebkräfte hin. Und die kann man in der Tat im nicht-sexuellen Bereich z.B. im Geschäftsleben, oft beobachten. Typischer Fall ist, daß eine tüchtige Mitarbeiterin eine Präsentation vorbereitet und ein Mann – oft unter Ausnutzung seiner physischen Präsenz – den Vortrag soweit an sich reißt, daß die Frau am Schluß kaum noch bemerkt wird und er als Held des Tages das Meeting verläßt. Solches „Jerk“-Verhalten kommt nach meinem Eindruck oft vor. Vielleicht sollte man hier ansetzen, um das Verhältnis der Geschlechter zu verbessern. —
    Off-topic: Gestern hat Tesla den Sattelschlepper und den neuen Roadster angekündigt. Entscheidend: Letzterer soll eine 200KWH-Batterie erhalten, die ihn zu 1000 KM Reichweite befähigt. Für die deutsche Autoindustrie beginnen schwere Zeiten anzubrechen.

    • Das gibt es nicht, das würde ja den Geiftschrank entwerten, und jede Taktik zu warten, bis es sich wirklich lohnt.

    • Fahrleistungen des Tesla-Lkw
      Lassen wir ihn konstant 50 km/h fahren, dann braucht er für die 1000 km eine Fahrzeit von 20 Stunden, auf die er die 200 kwh aus seiner Batterie aufteilt, pro Stunde 20 kwh, Motorleistung mithin 20 kw, umgerechnet ca. 33 PS.

    • Das ist nicht viel, wie kommt der damit eine Steigung hoch?

    • Jerk-Verhalten
      Ja, das kommt häufig vor, allerdings auch von Männern anderen Männern gegenüber. Frauen tun das seltener, aber auch das soll schon beobachtet worden sein.

    • Es gibt hier beim Don einen Experten, der, so er Lust hat, 1000 KM Reichweite,
      42 To. Gesamtgewicht glaubhaft gegen 200 KWh rechnen kann. Es ist Uwe Dippel, wenn ich mich recht erinnere.

      Lasst es uns grob versuchen:

      Dieselverbrauch 30 L/100 KM = 300 Liter auf 1.000 Km.
      Brennwert 10 KWh je Liter = 3.000 KWh
      3.000 / 200 = 15 Ladevorgänge zwischen GAP und FL

      Es sei denn, der LKW fährt leer.

      Zumindest hier kann die deutsche Autoindustrie sich noch zurücklehnen.

    • gamskampler, vielleicht ... Ich versuche es mal!
      Yano hat Recht mit der Dreisatzanwendung, nicht ganz mit den Zahlen.

      Sie, gamskampler, übersehen in Ihrer Rechnung eine Sache:
      Elektromotoren können tatsächlich einen Wirkungsgrad von 90 Prozent haben, während beim Verbrennungsmotor sich nichts tut oberhalb von 40 Prozent. Zwischendurch auch schon mal 25 Prozent. Also, ein LKW-Elektro-Motor von 33 PS ist – ganz Pi mal Daumen – in etwa so wie ein Verbrennungsmotor (Diesel ein bisschen mehr, Benziner ein bisschen weniger) von 100 PS. Plus – je nach Technik – Rückgewinnung beim Bremsen und langen Strecken (Kasseler Berge) bergab.

      Die EU schreibt 6,8 PS/Tonne minimal vor. Also können wir von 300 PS für 40 Tonnen ausgehen.
      Ein PS sind ungefähr gute 0,7 KW, also hat dieser fiktive LKW ungefähr 220 KW Motorleistung.
      Mit den Überlegungen von oben also irgendetwas (pi-mal-Daumen) von 70 KW als E-LKW.
      Mit einer Reichweite (Angabe Tesla) von 800 Km bei 100 km/h braucht es also (wieder Dreisatz) 8 Stunden, also 8*70 KW*h=560 KWh.
      [Die Reichweite eines normalen LKWs mit Verbrennungsmotor ist ungefähr doppelt so hoch, ca. 1500 Km.]

      – Intermission –

      Nun muss man noch wissen, die die modernsten Batterien eine Energiedichte von ca. 200 Wh/Kg haben. Nochmals Dreisatz (Division) führt zu 2800′ Kg (2.8 Tonnen) Batteriegewicht.

      – Intermission –

      Für Ihr Beispiel, Yano, braucht es für die 1000 Km also 700 KWh. Diese müssen geladen werden. Entweder (Dreisatz) mit 1 KW 700 Stunden lang, oder in einer Stunde mit 700 KW. Realistisch wären vielleicht 10 Stunden lang mit 70 KW zu laden.
      Schnell-Laden (Tesla Angabe) erbringt 50 Prozent Ladung nach 30 Minuten. Also hat das Teil eine Reichweite von 400 Km nach einer Schnell-Ladung.
      [Schauen Sie mal, wieviel Ihr EVU für 700 KWh verlangt. (Tipp: ca. eine 2 mit zwei Nullen)]

      Achtung: Ich habe hier in der Beispielrechnung jeweils optimistische Werte eingesetzt. Zum Beispiel, dass es nach 800 Km tatsächlich eine Tesla-Schell-Ladestation gibt, die gerade nicht durch einen anderen dieser LKWs belegt ist.

      Viel übler wird das Ganze natürlich wenn man die CO2-Bilanz der *Batterieproduktion* berechnet: da kommt man gut und gerne auf ähnliche Werte wie 8 Jahre Fahrbetrieb durchschnittlicher LKWs mit Verbrennungsmotor.
      Plus, der Strom kommt *nicht* aus der Steckdose. Sondern aus vorzüglich einem Kohle- oder Kernkraftwerk.

      Ich hab mir hier noch ein icing on the cake aufbewahrt: Wenn ein LKW 70 KW hat, wie viele KW haben dann eine Million LKWs? Richtig, 70 GW. Und die gesamte Kraftwerksleistung die in diesem Moment in ganz Deutschland erzeugt wird, liegt deutlich unter 70 GW.
      Man darf gerne einwenden, dass ja nicht zu jeder Zeit eine Million LKWs unterwegs sind. Dieser Einwand wäre auch richtig. Allerdings haben wir dann noch immer keinen einzigen Kilometer E-Mobilität bei (derzeit 45 Millionen PKWs) eingerechnet.
      Und – diese Rechnung hatte ich hier, glaube ich, schon mal vorexerziert, und war bei irgendwas um 14 GW gelandet, basierend auf den Jahreskilometerzahlen des Kraftfahrbundesamtes.

      Diese relativ einfachen Rechnungen sollten eigentlich alle Bundesbürger (alle Weltbürger) kennen, damit sie nicht von ihrer (jeweiligen) Regierung an der Nase herumgeführt werden können.

    • Mißverständnis: der Roadster ("letzterer") hat eine 200 KWH Batterie
      Liebe Mitforisten,
      darf ich Ihnen zum Aufwärmen „typisch deutsche Schrauberreaktion“ vorwerfen? Ernsthaft, es geht um zwei Fahrzeuge:
      (1) der neue Tesla Roadster. Ein Super-Supersportwagen mit der 200 KWH-Batterie. Die stärkste aktuelle Model S-Limousine hat 100 KWH und kommt damit realistisch ca. 400-500KM weit. Der Roadster hat also annäherungsweise die doppelte Reichweite. Sein Drehmoment ist etwa 6x so hoch wie das des Bugatti-Chiron.
      (2) Der Semi (Sattelschlepper) verwendet 4 Motoren des Model 3, die Batteriekapazität wurde nicht genannt. Aber auch hier sind die Fahrleistungen – Beschleunigung und (behauptete) Reichweite beeindruckend. Walmart und Hunt haben auch schon erste Fahrzeuge bestellt. —
      Es handelt sich um eine doppelte Revolution. Und wie der heutigen (welche ein Zufall!) Ankündigung von Mercedes für kleine Nutzfahrzeuge zu entnehmen ist, liegt deren Batteriekapazität viel niedriger.
      Am besten gehen Sie auf die Originalpräsentation: Über Google suchen „Youtube Tesla Semi“ oder Link hier: https://www.youtube.com/watch?v=nONx_dgr55I
      Man könnte erwägen Tesla-Aktien zu kaufen. Große Unwägbarkeit ist die Produktion des Model 3. Aber selbst im worst case gibt es weltweit bewährte Unternehmen, die Autos im Auftrag bauen (Magna, Graz; Valmet damals für den Boxster usw.).

    • von @Uwe Dippel werden Sie geholfen.
      Danke. Wie das immer wieder kracht, wenn einem ein Zahn aus der engen Stirn gezogen wird.

    • Immer nett, immer wieder zu sehen, wie Tesla
      offenbar Turfer hat, die zu jedem besseren Moment die Firma Tesla hochzuschreiben bereit sind, wunderbar über das Tesla-Programm informiert sind, auch über das zukünftige.
      Und jeweils ziemlich befreit von Daten und Fakten.

      Selbst wenn Sie, Oberbayerischer Gast, nicht in diese Kategorie fallen sollten, ich bin in diesem Punkt aus der Vergangenheit etwas vorbelastet. Wo und wie immer ich mit Zahlen aufkomme, springt jemand in die Bresche mit Marketing-Speak für Tesla.
      Seltsamerweise nie mit Argumenten für E-Mobilität, sondern immer Tesla-Jünger.

    • Deshalb verstehe ich die Simensianer auch nicht
      Wäre ich von betriebsbedingten Kündigungen bei Siemens betroffen, wäre der logische Schnitt, mich 100%-ig für die Grünen zu engagieren.
      Wenn die an die Macht kommen, oder wenigstens teilweise an die Macht kommen, und ihre E-Mobilität implementiert kriegen, was meinen Sie, wie das Geschäft mit Kraftwerksturbinen dann brummen wird!!

      Ausser natürlich, die Deutschen liessen sich ihre Autos und ihre Wirtschaft und ihre Discounter und ihre warmen Buden, ihre Lidls und Aldis, ihre Koteletts für 3,98/kg, ihre Arbeitsplätze, ihre Löhne und Gehälter – in a nutshell: ihre Wirtschaft – von den Grünen verbieten.

      Welcome, Hans Morgenthau! Fahrräder als Transportmittel, Gemüse aus dem eigenen Garten, Hühner im Hinterhof, Urlaub im Nachbarort, Handwerksbetriebe all überall, Holz zum Heizen (im Herbst im Wald selbst geschlagen und auf einem Handwagen nach hause gefahren), Appelwoi aus eigenem Garten, Bier aus dem Hauskeller (statt St. Emilion und KöPi).
      Ich werde den Verdacht nicht los, dass letzteres der heimliche Plan ist.

    • Unsere generelle Einstellung zur Zukunft?
      Liebe Mitforisten,
      vorneweg: ich bin kein hardcore Tesla Fan sondern bin hochzufriedener Fahrer eines deutschen Diesels – das ist die Gegenwart, aber die Zukunft?
      Geht es nicht eigentlich es um unsere generelle Einstellung zur Zukunft? In den USA herrscht oft blinde Zukunftsgläubigkeit bis hin zur Euphorie, in Deutschland gibt es nur Bedenken über Bedenken bis hin zum Nachweis, daß das Neue gar nicht funktionieren kann.
      In den echten Wachstumsindustrien heißen die Helden Google, Apple, Facebook, Amazon usw. – wo bleiben wir Deutsche?
      Der deutsche Wohlstand hängt an der Autoindustrie, und die hat keine Kernkompetenz im Bereich der Batterien. Mich erinnert das an das Schlachtschiff Bismarck: Ohne Zweifel war sie das weitaus beste Schlachtschiff für einen Krieg ohne Flugzeuge. Mit dem Ergebnis, daß ein stoffbespanntes WK1-Flugzeug ihre Ruderanlage mit einem Treffer beschädigen konnte, der dann zwangsläufig zur Vernichtung führte.
      Die pharmazeutische Industrie haben wir schon vor Jahrzehnten in die Schmuddelecke verbannt. Total gegensätzlich die Schweiz. Dort wird der Anteil der Pharmaexporte an den Gesamtexporten 50% überschreiten, der dortige Wohlstand ist also nachhaltig gesichert (Tobias Straumann, FUW, 5.9.2017).
      Lesenswert Gunnar Heinsohn, NZZ 30.10.2017 „Europa wird den globalen Kampf ums technische Wissen verlieren“.
      Eine Scherzfrage zum Abschluß gefällig? Was haben die Taliban und deutsche Mütter gemeinsam? Die Taliban ermorden in Pakistan und Afghanistan Impfärzte, die Polio ausrotten wollen. Deutsche Mütter unterlassen Masern-Impfungen mit dem Ergebnis, daß weltweit jährlich noch 200.000 Kinder überflüssigerweise an Masern sterben.
      Ach ja, Tesla: Ich weiß natürlich nicht, ob das gelingt, aber ich denke schon.

    • Oberbayerischer Gast, natürlich ziehe ich meine Vermutung zurück.
      Und bin einverstanden mit Ihnen.

      Nur: bei allem amerikanischen Tech-Hype und europäischer Tech-Feindlichkeit ist es mir als Ingenieur fundamental wichtig, den Ochsen nicht vor den Karren zu spannen, bevor der überhaupt da ist.

      Das Problem ist nicht der Elektromotor. Der ist älter, besser entwickelt und effizienter als der Verbrennungsmotor. Das vollkommen ungelöste Problem ist seit 100 Jahren dasselbe: Wie kriegt der seine Energie? Und zwar zugeführt und gespeichert. Öl und Gas sind da zigfach überlegen. Out and over.
      Sobald diese Frage geklärt ist, stellt sich das Problem des sich-Durchsetzens nicht mehr. Dann wird es keiner Prämie bedürfen und keiner Verbote. Dann schlägt die bessere Technik (E-Mobilität) die schlechtere. Wie vor 100 Jahren das Auto die Kutsche.


    • Das vollkommen ungelöste Problem ist seit 100 Jahren dasselbe: Wie kriegt der seine Energie? Und zwar zugeführt und gespeichert.
      Eben. DAS ist der Knackpunkt.
      Ich erinnere nur an die O-Busse (Oberleitungs-Busse), die es z.B. in der Schweiz, aber auch anderswo, in den 60er/70er-Jahren gab. Meines Wissens gibt es die schon lange nicht mehr – man wollte nichts Festverdrahtetes mehr, das nicht wirklich ausweichen kann, wenn mal ein Unfall den Weg versperrt.
      Nun versucht mans mit Batterie, um dieses Manko wegzubekommen.
      Aber da braucht man tankstellenanaloge Aufladestationen, oder Wechselstationen für Batterien wie früher bei den Postpferden. Und hat die Aufladestationen dann als Kraftwerkslast- und Verdrahtungsproblem.

  45. Buzzfeed und sonstige Medien
    Dieser Text macht doch genau deutlich warum die Erzeugnisse von Journalisten so wenig gefragt sind. Zum einen wird eine exzessive, gar manische Nabelschau von Journalisten auf ihre Arbeit betrieben. Zum anderen offenbart diese dass das Narrativ des rechten Randes von der „Lügenpresse“ so nicht stimmen kann, ist doch die intellektuelle Kapazität und Bildung nicht anähernd ausreichend um die mäandernden Verschwörungsgeflechte, die man dort sehen will, durchzuführen.
    Die Leute lesen viel komisches Zeug zur Unterhaltung, nur wird diese, auf einen sehr winzigen Ausschnitt bezogene, Nabelschau diesem Anspruch nicht mehr gerecht.*

    Schon lange nicht mehr.

    Erwartet werden doch Berichte und Reportagen über Eregnisse in einem Kontext. Gerne darf auch eine Meinung dabei sein, deutlich gekennzeichnet. Betrieben wird jedoch Aktivismus.**
    Wird kein Mehrwert für den Leser, nicht den Journalisten, geliefert, ist wird eine Zeitung von selbiger Relevanz wie ein Arztroman oder ein Tweet von einem drittklassigen Modell sein.
    Das hat viel damit zu tun was die Macher von Nachrichten über ihre Kunden denken. Mutmaßlich ohne je mit den Kunden geredet zu haben. Oder gar zu wollen?
    Journalisten können natürlich so weitermachen, sollten sich dann aber nicht wundern wenn die Kunden irgendwann in eine andere Show abwandern.

    *Sascha Lobo ist ein gutes Beispiel dafür, einige (wenige) seiner Texte sind lesenswerte Interpretationen der Realität, manche banal oder falsch und andere, leider zuviele, eine Nabelschau, die in ihrer Belanglosigkeit nur von deinen Ergüssen auf Twitter übertroffen werden.

    ** Aktivismus hat viel von unreflektiertem Handeln. Ich halte es eher für eine Schmähung.

  46. Don,
    „Die Welt“ hat heute eine illustrierte Beilage über Südtirol. Werbung, aber ganz hübsch.

  47. Don...,Bill Clinton.... warten Sie mal ab, wenn....
    Don Alphonso sagt:
    17. November 2017 um 21:11 Uhr

    Wie erwähnt, jetzt isg Bill Clinton dran und das hört auch nicht mehr auf.

    …. dieses Mädel auspackt,oh je…
    wenn ich schon die Blicke dieser Herren sehe…oh je, oh je, oh jemine… dann hat der Setzer in der Frankfurter Societäts-Druckerei `ne Menge zu tun, der kann gar nicht so schnell setzen , wie da neue Enthüllungen bei den Schornalisten auf den Tisch flattern und die Leute stehen Schlange, um die neueste Ausgabe den Verkäufern aus den Händen zu reißen… dickes Geschäft für die Presse… werd`in Presse investieren, Waren Buffet hat`s ja auch schon getan… investiert meine ich.
    http://de.web.img3.acsta.net/newsv7/16/11/01/09/16/266592.jpg

  48. Während wir hier über Netzgeplänkel..
    ..plänkeln gehen in der RHS die letzten Merklichen Körner durch die Engstelle des Stundenglases. Das Jahr kann großes noch gebären. Der Muttikutter scheint indessen auch schon Böses zu ahnen.
    (DdH)

    • Es gibt wilde Gerüchte, aber es scheint, als braue sich da etwas zusammen.

    • L'oracle du lac de montagne
      „… gehen in der RHS die letzten Merklichen Körner durch die Engstelle des Stundenglases“

      Vous arrivez tard mais vous nous rejoignez à la phase critique ..

      http://blogs.faz.net/stuetzen/2017/11/08/humansteuernder-klimaschutz-mit-dem-kreuzbergalm-plan-8408/#comment-183414

    • Let's see how well-covered her ass really is.
      Wenn die CSU noch ein Fünkchen Verstand zwischen den Ohren findet, dann lässt sie die Verhandlungen platzen und sorgt für Neuwahlen.
      Dann wird die CDU aus nacktem Überlebenswillen Frau Merkel entsorgen.
      Die FDP wird ebenso nach diesem bisherigen Umfaller-auftritt bluten.
      Dann ist der Weg frei für Zukunft.
      Und die CSU könnte den ganzen rechten Flügel inkl. AFD abgreifen.

      Tja, fehlt halt der Verstand. Bisher.

    • Goodnight @ 18. November 2017 um 11:49 Uhr
      Goodnight sagt:
      „Wenn die CSU noch ein Fünkchen Verstand zwischen den Ohren findet, dann lässt sie die Verhandlungen platzen und sorgt für Neuwahlen.

      Und die CSU könnte den ganzen rechten Flügel inkl. AFD abgreifen.“

      Die CSU könnte bundesweit antreten und der CDU und AfD massiv Konkurrenz machen. Dazu müsste natürlich endlich dieser Seehofer abtreten. Es ist ein Rätsel, wie gerade die eigenwilligen Bayern einen solchen charakterlosen Politiker auf Dauer ertragen können. Kann mir das jemand erklären?

    • @Foxrommel, nee kann ich nicht obwohl ich ein geb. Edel-Bayer bin (Franke)
      Aber ich kann mich hiermit erklären daß ich immer versuche, im Nanosekundenbereich im TV wegzuzappen wenn der Horst unbrünstig lächelnd aus dem Kanzleramt kommt und verkündet: „Sie sehen hier einen glücklichen Horst Seehofer“ (das wegzappen funktioniert nicht immer sofort weil irgendjemand wieder „die Macht“, also die Fernbedienung, schlampig verlegt hat). Das Seehofersche Grinsegesicht wird dabei immer begleitet von einem unnachahmlichen (ich versuchs trotzdem) stakkatoartigen, aber leisen, Hechel-Lachen in die Kamera (he ch he ch he ch).

      Mal sehen ob es kommenden Sonntag abend wieder soweit ist. Ich wette NICHT dagegen!

    • Was soll sich schon zusammenbrauen
      Die Parteinu… FDP wird für 4 Jahre Macht und Geld alle guten Vorsätze über Bord werfen. Die Leute vergessen es sowieso. Oder Merkel regiert einfach weiter mit wechselnden Mehrheiten. So sehr ich es bedaure, aber ohne eine Regierungsbeteiligung der AfD wird sich nichts ändern in diesem Land.

  49. Manche glauben nicht mehr dran, aber finden keinen Mann
    Also Foxrommel, das ist herrlich:

    „Was ich noch nicht ganz verstanden habe, sind die hasserfüllten Blicke besonders der Damen, wenn ich um 12:00 aus dem Büro und stracks nach Hause gehe.“

    Am meisten beneiden Frauen aber bekanntlich andere Frauen, weswegen sie über die zum Beispiel in Bayern häufiger anzutreffende Hausfrau oder Teilzeitkraft kräftig herziehen. Und die Mütterrente wollen sie lieber selbst einstecken, während der Nachwuchs der Mütter später ihre Rente zahlen soll. So viel Unlogik muss man erstmal haben.

    Was das Hammelfleisch betrifft: Man muss kein Vegetarier sein, um allein den Geruch beim Kochen schon abstoßend zu finden. Jemanden, der den Duft von im Rohr brutzelnder Schweinshaxe schätzt, stößt gekochter Hammel ab und umgekehrt.

    • Hammel
      soachlt. :(

    • Oberländer @ 18. November 2017 um 10:50 Uhr
      Oberländer sagt:
      „Am meisten beneiden Frauen aber bekanntlich andere Frauen, weswegen sie über die zum Beispiel in Bayern häufiger anzutreffende Hausfrau oder Teilzeitkraft kräftig herziehen.“

      Richtig, ich finde das ist immer ganz besonders entlarvend.
      Da werden junge Mütter, die es nicht übers Herz bringen, ihre Kinder ab dem ersten Lebensjahr in die Krippe zu geben, von kinderlosen Frauen als „asozial“ beschimpft – weil sie ja nicht arbeiten gehen (oder arbeiten gehen „müssen“, so wie sie).
      Was erstaunt, ist die Wortwahl und Aggressivität dieser Frauen bei solchen Themen, so dass man gleich merkt – da stimmt was nicht.

    • Ich weiß nur, @ Nahuatl, bei Geißböcken...
      … muss sofort nach der Betäubung der Klöt abgeschnitten werden, dann nicht.

      Wir hatten einen prächtigen Maxl seinerzeit und ihn verschenkt. Als man uns einen Ring Wurst (Kochsalami) brachte, waren wir sehr erstaunt, wie gut die war!

    • Hammel und Schwein
      „Jemanden, der den Duft von im Rohr brutzelnder Schweinshaxe schätzt, stößt gekochter Hammel ab und umgekehrt.“

      Es gibt mindestens ein Gegenbeispiel. Gemüseeintopf mit gekochtem Hammelfleisch, das auch nach Hammel schmeckt? Finde ich herrlich! Gebratene Schweinshaxe? Herrlich! Hummus? Herrlich! Geräucherter Tofu? Herrlich! Ein indisches, gut gewürztes veganes Linsengericht? Herrlich!

      Aus mir wird wohl nie ein Ideologe.

    • Ich halte mich als Vegetarier raus.

    • hame
      hamed :-[

  50. Kein Auftrag für Jamaica bei ca. 42 Prozent
    Nur mal so nebenbei:

    Die Grünen leben auf dem Mond, schon lange. Sie faseln über Familiennachzug, statt darüber nachzudenken, die Syrer und Iraker zurück zu schicken, um Platz zu machen für subsidiär Schutzberechtigte aus dem Libanon, wenn’s ganz schlecht läuft, sogar aus Israel:
    http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/wie-die-hizbullah-und-iran-einen-krieg-vorbereiten-15297521.html

    Steinmeier lebt auch auf dem Mond:
    „Steinmeier sagte, er erwarte, dass sich alle Seiten ihrer Verantwortung bewusst seien und den Wählerauftrag erfüllten.“
    https://www.welt.de/politik/deutschland/article170723916/Steinmeier-ermahnt-Jamaika-Parteien-Neuwahl-abzuwenden.html

    Von mir zum Beispiel gibt es keinen Wählerauftrag für Jamaica.

    Saudi-Arabien beruft seinen Botschafter aus Berlin ein.
    Wir werden nur noch von Dilettanten regiert, und die nächsten sieht man ab und zu auf dem Balkon.


    • Es gäbe, rein theoretisch, ja auch noch die Möglichkeit einer Minderheitsregierung, Oberländer. Also schwarz/gelb oder rot/rot. Das wär doch mal was, oder?

      Die FDP scheint ja, wie die Grünen, zu allem bereit zu sein. Am Ende geht es doch nur noch um die Flüchtlingsfragen. Und da bin ich mal sehr gespannt. Es sollte mich wirklich wundern, es käme da nicht auch noch zu einem seidenweichen Kompromiß. Das würde meinen Glauben an die politische Klasse doch ernsthaft gefährden, wenn es nicht dazu käme.

    • ... und das wird sich ausweisen und auszahlen
      Dilettanten.

      Ich mag Macron nicht.
      Er hat sich selbst eingeladen, bei den Saudis (ja, wirklich), und ist ab-marche-iert mit dem libanesischen Premier. Nach Paris.
      Das nenne ich Weltpolitik.

      Während die angebliche Physikerin versucht, mit Farben zu jonglieren (am Ende – wäre sie wirklich Physikerin- wüsste sie dass nur grau dabei herauskommen kann) –
      und ihr Aussen-Gabriel den Saudis droht, Deutschland liesse es sich nicht gefallen, wenn die Saudis den libanesischen Premier zu stürzen versuchten –
      läuft die ehedem Grande Nation (wieder) zu einem ‚global player‘ auf. Sie versucht es zumindest.
      Wäre auch die richtige Zeit, nachdem Trump sich mehr auf das Innenleben fokussiert, dem wirtschaftlich mächtigen Deutschland ein weltpolitisches Gesicht zu geben.

      (Ich muss jetzt aufhören mit Schreiben. Mir kullern die Lachtränen übers Gesicht wenn ich mir die potentiellen Kandidaten für diese Aufgabe vorstelle … .)

    • es get um mehr
      Nein, es geht keineswegs nur um Flüchtlingsfragen. Es geht auch um den Motor. Heute im Spiegel, allerdings Plus, ein Interview mit dem Aufsichtsratsvorsitzenden von Toyota, Takeshi Uchiyamada:

      „Nein. Wir sind nur nicht davon überzeugt, dass das Elektroauto zwingend ein reines Batterieauto sein muss. Und auch andere Hersteller und Regierungen teilen unsere Skepsis. Wenn Gesetzgeber, wie in Kalifornien und China, solche Autos fordern, sind wir vorbereitet und können sie auch herstellen. Wir weisen aber darauf hin, dass ein in China betriebenes Elektroauto wegen des hohen Kohlestromanteils das Klima mehr schädigt als unsere sparsamen Hybridfahrzeuge.“
      Vermutlich nächste Woche im Heft.

      Die Grünlinge scheinen blind Tesla und Goggomobil hinterher zu japsen, somit weiß man auch, welche Lobbyisten bei ihnen bohren. Es geht auch um das selbstfahrende Fahrzeug, die Grünen sowieso auf dem besten Weg zu Totalüberwachung. Dass teilweise belesene Bürger sowas wählen, ist mir ohnehin ein Rätsel. Du musst so essen, du musst so fahren, du darfst dies nicht und jenes nicht, wer wählt sowas?

      Dann geht es auch darum, dass die Liberalen die Progressionsgrenze heraufsetzen wollten. Sehen Sie was davon? Ich sehe nur mehr Kindergeld, und dazu ein Ausschnitt aus der „Welt“ von Freitag (Artikel heißt: Sie wollen Polizisten verletzen. Möglichst viele): „Es fängt zu Hause an. Die Eltern sind arbeitslos, ungebildet, leben vom Staat und haben sieben bis acht Kinder.“ Aussage des Boxtrainers Isi Mafratoglu.

      Na prima, 200 Euro mehr Kindergeld insgesamt für diese Milieus und ihre Feuerwerkskörper, der deutsche Einkindbürger behält dafür seine drastische Progression. Na prima, man wird es doch schaffen, Deutschland abzuschaffen.

      Ebenfalls in der Papierausgabe von Freitag (manchmal kaufe ich auch die FAZ oder beide) links Seite 6 über Göring-Eckhardts Einsatz für einen angeblich verlobten! Afghanen, genau daneben ein längeres Stück über den russischen Ausbau in der Arktis sowie die Konstruktion von Spasatel, einer Transportmaschine mit einer Reichweite von 5000 km, die nur zehn Meter über Grund fliegen kann. Während KGE hier für auffällig gewordene Afghanen kämpft, machen die Russen nebenan Nägel mit Köpfen.

      Wir wirken dämlich. Möchte mal bei manchem Gelächter im Ausland dabei sein. Kleiner Mann im Ohr bei einem Gespräch zwischen Putin und Trump wäre auch interessant.

      Minderheitsregierung ginge nur schwarz-gelb, weil sie wechselseitig von links und von rechts Unterstützung holen könnten. Doppel-R hätte regelmäßig mindestens 55% Opposition ohne Grün, mit Grün ca. 65%.

    • Dreiste Täuschung
      Und hier, OM, mal zur Präsentation von Umfragen, die schon lange vor „fake news“ häufig fake waren, wie ja schon Churchill oder Göbbels (Man weiß nicht genau, wer das zuerst gesagt hat, dass er nur einer Statistik glaube, die er selbst gefälscht habe) festgestellt haben:

      „Für das ZDF ist die Frage nach dem Familiennachzug für Asylberechtigte (0,3 Prozent des Personenkreises) und dem Familiennachzug der subsidiär Schutzberechtigten eins. Bei den Jamaika-Sondierungen streiten nicht einmal CSU und Grüne über den Nachzug der Familien von Asylberechtigten, bei der Frage nach dem ohnehin bis März 2018 ausgesetzten Familiennachzug für subsidiär Schutzberechtigte fliegen hingegen die Fetzen.“
      http://www.achgut.com/artikel/zdf_dreiste_taeuschung_zum_familiennachzug

    • "um Platz zu machen für subsidiär Schutzberechtigte"
      Sie haben es anscheinend missverstanden: Die Syrer und Fake-Syrer sollen dauerhaft hierblieben, deshalb auch dieses Beharren auf dem Familiennachzug. Es weiss auch jeder, dass die nicht zurückgehen (warum auch, wenn es hier so schöne Wohnungen und Sozialhilfe für lau gibt?), jedenfalls in der Mehrheit.

      Syrien hatte eine Bevölkerungsexplosion. Die sind dort überflüssig und deshalb sind sie hier (die meisten).

    • @ Sirisee,
      ich bin vorhin auf ZDFinfo gelandet: Bordell Deutschland. 9 von 10 Frauen werden inzwischen gezwungen sagt ein Kripomann.
      Da sieht man ganz deutlich die Naivität von Linken, damals, 2002, rot/grün, als die Prostitution legalisiert wurde.Von wegen Renten- und Krankenversicherung.Nach 5 Jahren hat man festgestellt, dass alles noch schlimmer wurde und hat trotzdem nicht gehandelt – bis heute. Da geht es um Menschenhandel pur mit allem Elend für schätzungsweise 25 Mrd.€.p.a.

      So etwas sollte Politikern nicht passieren und ich denke grad, wenn die auch wirtschaftlich so naiv sind…Guats Nächtle.

    • „9 von 10 Frauen werden inzwischen gezwungen“

      Das sind die immer gleichen Kripomänner. Aus einer laufenden Recherche kann ich berichten, dass das Prostitutionsschutzgesetz, das genau das verhindern sollte, faktisch nicht umgesetzt wird, weil die Kapazitäten fehlen. Meine Kontakte in den Bereich bestreiten die Zahlen massiv. Italienerinnen und Spanierinnen kommen wegen der Wirtschaftskrise, im Balkan ist es die elende Bezahlung der Staatsbediensteten, in Deutschland sehr oft die schlechte Bezahlung von Pflegeberufen.

      Eine andere Geschichte ist das, was in FFM im Bahnhofsbereich (in München wurde da gerade wieder heftig kontrolliert) oder in Berlin im Bereich Migranten und homosexualität passiert, da kann man wirklich fragen, ob das noch mit Freiwilligkeit zu tun hat.

    • Mache sich, wer will, selbst ein Bild:
      https://www.zdf.de/dokumentation/zdfinfo-doku/bordell-deutschland-milliardengeschaeft-prostitution-102.html

      Ich denke mal, dass nicht alle gefaket ist, was da kommt. Man liest es oft auch woanders.Es spielt im Schwäbischen.Das ist genauso ausgeartet, wie neuen Intensiv- WGs nach den neuen Pflegegesetzen…Wasserdicht ist scheinbar kein Gesetz zu machen.

    • Die Insider haben mir alle gesagt, dass es da wirklich alles gibt, und natürlich ist Menschenhandel ein Problem. Aber es darauf reduzieren ist auch nicht gerade angemessen.

      Ausserdem sind da die Grenzen wirklich fliessend. Ein Beispiel, das ich persönlich über einen Bekannten kenne, ist eine osteuropäische Lehrerin, die sich in den Ferien in Deutschland als, wie soll ich sagen, Freundin mit finanziellen Interessen ins Spiel gebracht hat und inzwischen in eine feste Long-distance-Beziehung hineingeraten ist. Es ist wirklich kompliziert.

    • @Don, Freundin
      „… die sich in den Ferien in Deutschland als, wie soll ich sagen, Freundin mit finanziellen Interessen ins Spiel gebracht hat und inzwischen in eine feste Long-distance-Beziehung hineingeraten ist. Es ist wirklich kompliziert.“ Mein Gott, in besseren Zeiten war das die offizielle Mätresse, zum Schluss gab es meist noch eine ordentliche Abfindung, und gut war’s… Auch hier ein kultureller Abstieg.

    • ... wenn man wollte ...
      … könnte man das viel besser regeln und die problematischen Auswüchse wegbringen. Aber das würde halt Geld für Stellen und Überwachung kosten, das man lieber für Fake-Flüchtlinge ausgibt. Die Frauen haben zwar eine gewisse Lobby, die aber zu schwach ist. An sich sollte ja die selbständige Unternehmerin gestärkt werden.

      Wir werden irgendwann italienische Verhältnisse haben, wo die an den Ausfallstraßen der Städte und irgendwelchen Waldlichtungen sitzen. Entsetzlich.

      Aber es ist mE kein Zeichen von Naivität, da alle gewußt haben, was kommen wird. Die Zustände sind bewußt herbeigeführt worden.

    • @Sirisee
      „Syrien hatte eine Bevölkerungsexplosion. Die sind dort überflüssig und deshalb sind sie hier (die meisten).“

      Nicht „hatte“. Hat immer noch.

    • Dunkelrot und grün...
      haben ausweichlich ihrer Antworten auf die Wahl-O-Mat-Fragen die grösste paarweise Uebereinstimmung unter allen im Bundestag vertretenen Parteien (vor hellrot/grün und hellrot/schwarz). Es geht bei Koalitionen oder ausgeschlossenen Koalitionen nun wirklich nicht um Inhalte.

    • Diese Unsauberkeiten,
      Oberländer, sind mir schon lange ein Dorn im Auge. Allein die Entwicklung der Arbeitslosenstatistik ist beispielhaft dafür.

      Was den Familiennachzug betrifft, so wird ja schon garnicht mehr davon ausgegangen, daß die geschenkten Menschen das Land wieder verlassen. So gesehen ist der Familiennachzug selbstverständlich logisch. Daß die Zahlen je nach politischer Richtung sehr stark variieren, ist ebenso logisch. Daß der Kontrollverlust ein anhaltender ist, erschwert die realistische Einschätzung des Familiennachzugs allerdings erheblich.

      Dabei ist es im Grunde doch sehr einfach. Familiennachzug gibt es in anderen Ländern nicht und sollte es auch bei uns nur für anerkannte Asylanten geben, bzw. dann, wenn die Rückkehr von Kriegsflüchtlingen durch den Zeitablauf als absurd erscheint.

      Die Abschiebepraxis ist aber noch viel ärgerlicher. Integrationswillige und bereits mehr oder weniger integrierte Menschen werden abgeschoben, Kriminelle und Kultur wie Rechtsstaat und Demokratie Ablehnende aber dürfen bleiben. Das ist der reine Irrsinn.

      Und als Linker wagt man ja kaum noch etwas zu sagen, da die Zahl der linken Verwirrten stetig zunimmt. Gerade erst wurde Sahra Wagenknecht anläßlich eines Interviews in der Welt Rassismus unterstellt, weil sie sich unter anderem gegen ungeregelten Zuzug aussprach. Da kann man selbst als Linker nur noch hoffen, daß es bei potentiellen Neuwahlen nicht zu rot/rot/grün kommt.

    • Syrer und Iraker
      Ich bin für Familienzusammenführung.

      In den abgehobenen Kasten scheint man allerdings die angebrachte Reiserichtung nicht zu bemerken. Nachdem der IS nur noch irgendwo im Nirgendwo herumfuhrwerkt, wollen die jungen Männer doch bestimmt endlich wieder zurück zu ihren Familien und dabei helfen, das Land wieder aufzubauen?

    • Danke,
      mir wäre ein stinknormales Schwarz-Rot- Gold schon recht.
      Mit herzlichen Grüssen!

  51. Korrektur
    Zu meinem Vorigen, Tei 2:

    Falsch. Man muss die AfD dazu rechnen:

    Circa 55 Prozent haben Jamaica keinen Regierungsauftritt erteilt.

    • Die AfD hat den Auftrag vernünftiges zu fördern
      und unvernünftiges zu behindern, wie alle Parteien.
      Man kann Dr. Merkel zur Kanzlerin wählen
      und bestimmte Gesetzesvorlagen ablehnen.

      Jamaika ist in bestimmten Details wahrscheinlich
      besser als das traditionelle Rot-Schwarz.

      Neuwahlen sind gar nicht nötig.

      Welche Länder haben Schwarz, Blau, Gelb in der Flagge?
      ggf mit Blau als fakultativem Mehrheitenlieferant
      ohne Ministerposten.

      Solch scheinbar wirre Verhältnisse gab es in anderen
      Staaten des Öfteren. ggf handelt es sich um eine
      Normalisierung der politischen Zustände in Deutschland.
      Wen das stört muss ggf das Wahlrecht ändern.

      Ich finde das gar nicht so schlecht.
      Nur Gabriel sollte endlich entlassen werden.

  52. "... gefangen im Irrglauben an einen Idealzustand ..."
    Es ist halt übel, wenn man die Realität nicht mehr wahrnimmt und daran glaubt, den Apfel wieder zurückgeben zu können.

    Dennoch ist das Hinarbeiten in Richtung eines Idealzustandes ja nichts Falsches, solange es im Bewußtsein geschieht, diesen nie erreichen zu können und solange das Ideal immer wieder hinterfragt wird.

    Allerdings scheint es mir eher so zu sein, daß es vielen weniger um das Ziel eines Idealzustandes, denn um persönliche Vorteile zu gehen scheint. Da geht man dann auch schon mal über Leichen und findet nichts dabei, aus jeder Mücke einen Elephanten zu machen. Warum soll man sich auch noch tiefschürfend mit Themen und Menschen beschäftigen, wenn ein Aufschrei, ein Verdacht genügt, sich selbst in Szene zu setzen. Und nur darum scheint es doch zu gehen.

    All das wird nur dazu führen, verbrannte Erde zu hinterlassen. Nichts wird sich dadurch ändern, außer daß die Fronten sich weiter verhärten, die Gräben tiefer werden. Es ist nur schade um die Zeit, die damit vertan wird und so verhindert, echte und wesentliche Probleme, von denen es mehr als genug gibt, zu lösen.

    Werte und Tugenden werden so jedenfalls weder gefördert, noch demonstriert. Das Gegenteil ist der Fall und es wäre wünschenswert, die Menschen würden sich von Medien und Autor/inn/en distanzieren, denen es rein um die Effekthascherei und ureigenste persönliche Interessen geht. Aber wer sonst kaum Selbstbestätigung erfährt, wer selbst zu denen gehört, auf denen permanent herumgetrampelt wird, der oder die ist eben anfällig dafür, auch einmal selbst zu treten. Das befriedigt zwar nur die eigenen niederen Instinkte, was mancher tief in seinem Inneren auch sicherlich spürt und weiß, aber es mindert halt den emotionalen Druck, dem immer mehr Menschen ausgesetzt sind.

    Wie immer liegt die Lösung in der Lösung der Probleme, die die Gesellschaft tatsächlich zerstören. Im Grunde sind es die existenziellen Fragen und der jederzeit mögliche gesellschaftliche Absturz, beginnend mit Hartz-IV, die verlorengegangene Solidarität und die Reduzierung des Menschen auf eine wertlose Nummer, was die Menschen umtreibt und um sich schlagen läßt. Es kann eben nicht jeder seines eigenen Glückes Schmied in einer durch und durch neoliberalen Gesellschaft sein und es werden immer weniger. Und selbst wenn sie es nicht wirklich erkennen und verstehen, die Menschen fühlen, daß sich da etwas in eine absolut falsche Richtung entwickelt. Toleranz usw. darf man nicht mehr wirklich erwarten. Jeder für sich und Gott für uns alle, daß ist der Abgesang auf eine Gesellschaft, die sich weiter und weiter von jedem Idealzustand entfernt und die sich am Ende selbst zerstört haben wird. Die Zustände im Netz und in den Medien sind ein Indiz dafür.

    • Ich bin heute Nachmittag nur sporadisch da, es kann dauern mit dem Freischalten.

    • @Otto Meier - Zustimmung
      Die dringendst anstehende Aufgabe wäre so etwas wie eine globale Solidarität. Aber davon sind wir Lichtjahre entfernt.

      Solange die Unter- und Mittelschicht sich gegeneinander bekämpfen, solange läuft das Ganze im Interesse der Oberen. Die werden diese Kämpfe also immer pflegen.
      Man kann das natürlich gut finden und sich in welcher Form auch immer an diesem Kampf beteiligen. Mancher hat das ja sogar zu seinem Beruf gemacht. Irgendwann dämmert den Beteiligten aber vielleicht dann doch mal, dass sie damit gegen ihre eigenen Interessen arbeiten.

      Wahrscheinlich werden doch ein paar Menschen WWIII überleben. Die werden dann nochmal anfangen müssen. Möchte man wirklich zu denen gehören?

      Am 8.November stand die Mauer. Am 9.November war sie weg. Ich würde empfehlen, darüber nochmal ausgiebig nachzudenken. Inklusive der Folgen.


    • Eine globale Solidarität, Grigorij, das wäre wohl der Idealzustand. Und im Grunde wäre das auch der einzige Zustand, der die Menschheit vor der Selbstzerstörung schützen könnte.

      Treffen sich zwei Planeten. Der Eine: Oh, du siehst aber schlecht aus. Der Andere: Ich habe Menschen! Der Eine: Das geht vorbei.

      Zwar weiß ich nicht, von wem dieser in vielen Abwandlungen kursierende „Witz“ ist, aber wirklich witzig finde ich ihn nicht.

    • Divide and conquer
      Seit Tausenden von Jahren. Warum funktioniert das so lange und immer und immer wieder und zwar neu mit Facetten aber eigentlich ist es immer die gleiche Schoose.
      Incl. Millionen junger Männer, die auf Schlachtfeldern für die paar alten Männer in den Ohrensesseln sterben. Welches Buch muß ich lesen um das Phänomen zu verstehen? (Frage an Historiker und auch sonst).

    • @Grigorij
      Ein Schlüssel liegt tatsächlich in der Solidarität. Und zwar in der gelebten und nicht in der von Antifanten bei jeder sich bietenden Demo skandierten „Hohleinternationale“, welche als Linksfolklore abzuhaken ist.

      Ein weiterer Schlüssel liegt mbMn im frei drehenden Finanzsektor (als Tipp z.B.: „Apology of an economic hitman“). Leider wurde es bislang versäumt, den Finanzhaien rechtzeitig das Standgas einzustellen, bevor es unser Planetengetriebe zerreißt – persönlich hege ich allerdings wenig Hoffnung, dass das noch ohne globalen Kollaps möglich wäre. Momentan erlebt der €-Raum einen „Testbiss“ in Form massiver ungelöster Probleme, deren Zahl Legion ist, und an Zufall mag ich da nicht so recht glauben.

      Solange die Politik als Unterhaltungsabteilung der Wirtschaft fungiert und uns glauben lässt, alle Entscheidungen wären immer einwandfrei und demokratisch legitimiert, ist uns nicht mehr zu helfen. Das Zerfleischen und gesellschaftliche Exekutieren wird weitergehen. Wie es uns gefällt…

    • @Elly Seidl
      Also Lafontaine 1990 auf die realen zu erwartenden Kosten der „Einheit“ hinwies, was geschah da?
      Als Lafontaine Ende der 90 auf die dringende Notwendigkeit der Regelung der Finanzmärkte hinwies, was geschah da?
      Und wer war auf dessen Seite und wer auf der anderen? Und welche Rolle spielten dabei die ach so unabhängigen Medien?

      In Berlin habe ich die Antifa in ihrer ganzen „Pracht“ vor der Haustür. Wer die und deren z.T. ebenfalls schwer verwirrten Freunde als ernsthafte Gegner ansieht, möchte doch gar nicht wissen, wer die wirklichen Feinde dieser Gesellschaft sind. Und das ist dann schon eins der wirklichen Probleme. Die Antifa ist lediglich eine Art ziemlich gut funktionierender Angelhaken für die öffentliche Meinung. Da kann jeder kosten- und anstrengungslos anbeißen und sich in einer Mehrheitsmeinung wohl fühlen. Das sollte endlich mal mehr Menschen auffallen. Auch so eine Gestalt wie diese offensichtlich völlig verpeilte Frau Hengameh ist doch wohl eher zu bedauern und keinesfalls ernstzunehmen. Bei der ist eben irgendwas schiefgelaufen in der Sozialisation. Sowas soll ja vorkommen.

      Den Zugriff auf die Verhältnisse haben ganz andere Personengruppen. Und das weiß doch auch (fast) jeder. Warum werden DIE eigentlich weitgehend in Ruhe gelassen???
      Oder sollte die Antifa doch im Waffen- und Drogengeschäft, in der Zucker- und Lebensmittelindustrie, beim Dieselabgas, im Börsen- und Finanzhandel, im Immobiliensektor, in den Medienkonzernen, in der Pharma- oder gar in der Überwachungsbranche… drinstecken? DAS wäre mir nun völlig neu.

      @Otto Meier
      Ja, der alte Planetenwitz. Nach wie vor nicht ohne Restcharme. Aber können oder wollen Sie den Ihren Kindern oder Enkeln erzählen? Denke mal, eher nicht.

    • Ich fand LaFo gut – nur ist er halt jetzt in einer Partei, die ganz offen für Überfremdung. Stasi und linken totalitarismus steht. Und die auch niemels regierungsfähig sein wird – je mehr Antifa und sonstige da reindrängen, desto weniger.

    • Lafontaine ist ganz, ganz böse im Stich gelassen worden seinerzeit. Und:Von den üblichen Medien
      aufs Übelste bekämpft worden. Das sollte man mal nicht vergessen. In diesem Land haben starke Kräfte schlichtweg Angst vor Veränderungen. Und leider einige Macht.
      Lafontaine war, das sieht er mittlerweile wohl auch selbst so schlichtweg auf dem Rachepfad, als er gewechselt ist. Schröder muss ihm hübsch eingeschenkt haben. Naja, und dann die üblichen Hähncheneitelkeiten… Mit Kind auf der Terasse. Extra für Schröder!

      Und bei den Linken scheint mir die letzte Messe noch nicht gelesen zu sein, auch wenn es im Moment sicher recht übel aussieht. Vielleicht mal zur Kenntnis nehmen, dass ein kluger Kopf wie der ND-Chef Strohschneider zurückgetreten ist. Und dieser merkwürdige Führungskampf samt jeweiliger Entourage ist ja auch noch nicht entschieden. Wie gesagt:Verwirrte gibt es immer.
      Die Kipping-Fraktion wird begreifen MÜSSEN, dass nicht nur nicht alle, sondern nicht mal ein Zehntel der Flüchtlinge dauerhaft herkommen können. Wagenknecht halt anderes.

      Siehe auch CSU. Nun wollen plötzlich 60-70% den Seehofer nicht mehr haben. Vor kurzem war noch Klatschmarsch.

    • Sollte es Neuwahlen geben, bin ich gespannt auf die Ergebnisse der Linken im Osten. Und ich denke, der Kippingflügel wird sich nicht nur durchsetzen, er hat sich bereits durchgesetzt. Diverse Medien srehen auch schon hinter ihm, und das Duo Wagenknecht/Lafo hat nicht wirklich eine breite Basis. Kipping wiederum ist so sympathisch wie Trittin.

    • Mir ist es, ehrlich gesagt, Don Alphonso, sowas von egal, ob
      Kipping sympathisch ist oder nicht.
      Persönlich.
      Mich graust vor jemandem, der kein politisches Bewusstsein hat. Als Vorsitzender der Linke.
      Wehner war auch nicht sympathisch. Politiker sein sollte damit wenig zu tun haben.

      Es ist auch sympathisch, wenn ein Kindergartenkind sagt, dass es ihm Leid tue, dass in Afrika andere Kinder hungern, und er gerne die Hälfte seiner Wassermelone in einen alten Schuhkarton packen und nach Afrika schicken möchte.
      In diesem Sinne finde ich persönlich Katja Kipping sogar sympathisch.
      Wahrscheinlich würde sie, wie KGE, in ihrer eigenen Küche Nudeln für die Familien entlassener Siemensianer kochen.
      Aber dafür brauchen wir sie als Vorsitzende der Linke nicht. Diese müsste ganz was anderes tun.

    • Ich habe Frau Kipping zweimal erlebt und finde, „Rosa Klebb“ als Spitzname passt.

    • Scripted reality
      Lieber @Grigorij,

      Sie werfen interessante Fragen auf, die ich Ihnen leider auch nicht beantworten kann. Wer die Musik bestellt, ist nicht unbedingt derjenige, der sie bezahlt. So viel wissen wir alle.

      Meine bescheidene These: „DIE“ als Personengruppe existiert eher nicht, unter´m Strich ist es unsere eigene Gier (und die eigenen Entschuldigungen hierfür), welche „DIE“ als Wirtschaftssystem erst ermöglicht – mit immer neuen Köpfen an den entscheidenden Schlüsselpositionen. Wen will man denn persönlich zur Ordnung rufen? Einen Automatismus? Lebensfähige und -werte Alternativen sehe ich leider noch keine am Horizont, deshalb mein Pessimismus in dieser Hinsicht.

      Der Antifa et. al. kommt hierbei die Rolle des Protestes „in a sandbox“ zu – ohne Sand in´s Getriebe der Wirtschaft zu streuen. Bei manchen Figuren der AfD würde es mich übrigens nicht im geringsten überraschen, wenn sie ebenfalls „Sandler“ wären… Sorry, der musste jetzt raus;)

      Die Welt war vor 27 Jahren eine andere, vor allem: man war seinerzeit noch dialogfähig und an diesem interessiert. Es herrschte allseits Goldgräberstimmung nach dem Fall des Eisernen Vorhangs, Birne und Co blökten was von Einigkeit vom Balkon und alle lagen sich plötzlich als Brüder und Schwestern emotionsgeladen und mit tränenumflorten Augen in den Armen.
      Nur von wenigen bemerkt wurde: Die Büchse der Pandora öffnete sich schlagartig, das neoliberale perpetuum mobile wurde angeschubst, unter tüchtiger Mithilfe der Medien (die mMn noch nie wirklich unabhängig waren). Erinnert sich z. B. noch jemand an die gepushte Aktion um die „Volksaktie“ der Telekom mit Manne Krug – und deren üble Folgen für viele Kleinanleger? Danach noch diese Riester-Rürup-Nummer usw.?

      Warnende Kritiker wie LaFo, den ich übrigens sehr schätze (wie seine blitzgescheite Gattin), wurden und werden öffentlich als ketzerische Bedenkenträger verunglimpft und weggemobbt.
      Gewisse Ähnlichkeiten mit den heutigen Akteuren und Handlungen sind nur zufällig und… Sie wissen schon.

    • Rosa Klebb?
      Lieber @Don Alphonso, der Spitzname war mir neu. Den musste sie sich aber wirklich hart erarbeiten ;) Dabei wirkt sie doch sooo sympathisch.

      Zur Linken bin ich ganz Ihrer Meinung. LaFo + Ehegespons + Entourage, die eine Brücke zur bürgerlichen Mitte bauen konnten, wurden ziemlich abserviert. Falls es zu Neuwahlen kommt, wird sich das vermutlich schnell als ein Schuss in den Ofen erweisen. Ansonsten wird diese Erkenntnis eben noch etwas länger reifen müssen.

    • Als Linker wird man zunehmend heimatloser.
      Es ist einfach unglaublich, was sich da bei SPD, Grunen und auch und besonders bei der Linken abspielt. Die sind doch mittlerweile alle von allen guten Geistern verlassen.

    • @Otto Meier
      Und die FDP scheint so eine Art Sahnehäubchen spielen zu wollen.

      Eigentlich bin ich auf Neuwahlen nicht gespannt. Aber die werden wohl kommen. Das Geheule über die Ergebnisse kann ich irgendwie schon jetzt hören.

      Wenn, wie es Elly Seidl formuliert, „DIE“ eher nicht geben sollte, dann wären ja WIR (OHNE Anführungszeichen) diejenigen, die die Verhältnisse zu verantworten haben. In dem Falle allerdings gibt es tatsächlich keinerlei Hoffnung mehr. Denn dass Mehrheiten sich selbst aus freien Stücken ändern, hat die Welt noch nicht gesehen. Das erlebt bei Einzelnen hin und wieder mal ein Lehrer oder ein Psychotherapeut.


    • Die Frage der Verantwortung ist eine rein rhetorische, Grigorij. Denn zur Verantwortung gehört nunmal, diese auch wahrnehmen zu können. Im Politzirkus spielt da der Lobbyismus eine große Rolle. Er ist quasi das rote Telephon der Macht. Die Anrufer kennt man nicht wirklich, aber sie ziehen die Fäden der Marionetten im globalen Spiel, sie tragen letztlich die Verantwortung.

      Wir, die Bürger, sind so gesehen am untersten Ende der Nahrungskette angesiedelt, ohne Macht und ohne Verantwortung, ohne echte Möglichkeit der Selbstbestimmung. Unsere Grenzen bestimmen nicht wir selbst.

      Ich bleibe dabei, das nationale Kasperletheater ist völlig hilflos gegenüber von solchen veralteten Fesseln befreiten Globalplayern. Und ja, es sind immer noch Menschen, die die Fäden in der Hand halten, keine anonymen Unternehmen, keine Systeme, keine Regierungen und keine Nationen.

      Hätten wir echte Demokratien und Nationen, die zusammen statt gegeneinander arbeiteten, dann sähe es mit Macht und Verantwortung wohl anders aus. Aber so ist es halt nicht und wie sich in Europa zunehmend zeigt, wird es so schnell auch nicht so werden. Eine durchaus bittere Realität.

  53. Zersetzung
    Im Zusammenhang mit den Vorgängen in den sozialen Strukturen der Medienarbeiter der westlichen Gesellschaften, ist es vielleicht hilfreich, sich folgendes in Erinnerung zu rufen:

    „Ziel der Z. ist die Zersplitterung, Lähmung, Desorganisierung und Isolierung feindlich-negativer Kräfte, um dadurch feindlich-negative Handlungen einschließlich deren Auswirkungen vorbeugend zu verhindern, wesentlich einzuschränken oder gänzlich zu unterbinden bzw. eine differenzierte […] Rückgewinnung zu ermöglichen.“ (Handbuch MfS)

    Nun scheint sich die durch die Strukturen der sozialen Medien ermöglichte Eigendynamik aber soweit entfaltet zu haben, dass die verschiedenen Splittergruppen (!!!) beginnen sich selbst wie Tschekisten zu benehmen und es noch nicht einmal merken. Die (Selbst-)Zerstörung der sozialen Struktur, die die Presse und den Film trägt, schreitet daher rasch voran.

    „Mit der Z. wird durch verschiedene […] Aktivitäten Einfluß auf feindlich-negative Personen, […] genommen, daß diese erschüttert und allmählich verändert werden bzw. Widersprüche sowie Differenzen zwischen feindlich-negativen Kräften hervorgerufen, ausgenutzt oder verstärkt werden.“ (Handbuch MfS)

    Die von DA oben beschriebene Bloßstellung von Personen durch Kollegen war in alten Zeiten ein beliebtes Mittel der geheimdienstlichen Zerstörung (so nannte man das) von Personen. Nun geht das auch ganz von selbst und ohne Geheimdienste.

    Menschen, die sich an diesem Treiben beteiligen – und damit meine ich ganz ausdrücklich auch Menschen, die sich durch zwei X-förmigen Chromosomen 23 auszeichnen – sollten sich überlegen, wer denn auf der Trümmerlandschaft, die ihr Treiben hinterlässt, die „Neue Ordnung“ errichten wird. Ein Tip: Es wird jemand sein, der den Menschen – und zuallererst den Öffentlichkeitsarbeitern – verspricht, von diesem „Chaos“ erlöst zu werden und „Ordnung“ und „Ruhe“ herzustellen. Ob er das mit „linker“ oder „rechter“ Phraseologie verbrämt, wird ganz egal sein. Sie selbst werden sich dann mit ihren neu erworbenen Fähigkeiten leider als Teil eines totalitär-repressiven Systems verdingen müssen (oder wollen…) oder andernfalls irgendwie „ruhig gestellt“ werden. Das geht schon immer fast mühelos: „Denn rechte Heiligkeit, je heiliger sie ist, je näher sie sich zu den Sündern macht.“ (ML – Exegese zu Mariä Geburt)

    • Animal Farm
      George Orwell hat Ihre Überlegungen – Sie kennen das ganz sicher – weitergeführt.

      Es wird nicht unbedingt ‚jemand‘ sein; es wird nicht unbedingt ‚rechts‘ oder ‚links‘ sein. Phönix aus der Asche ist da wahrscheinlicher. Irgendwann wird sich eine neue … Bewegung? … Koalition? (nicht politisch gemeint) … Gruppierung … schnell zusammenfinden, um mit einem bisschen Macht das Vakuum auszufüllen.

      Animal Farm zeigt das schön. Erst sind alle gleich – und da schrauben die Grünen und die Genderistas und und und alle dran – und wenn wir das endlich haben, das wird nämlich meistens übersehen!, sind nur noch minimale Unterschiede nötig, die Balance (Waage) aus dem Gleichgewicht zu bringen.
      Ein Zentner Sand auf der Waagschale links; ein Zentner Zement auf der Waagschale rechts. Links oder rechts eine Tüte Milch drauf, und alles kommt ins Rutschen.
      Dabei werden dann zwar auch die Gleichmacher, die Spalter und so weiter mit wegrutschen, was gut ist. Aber eben auch alle anderen. Am Ende steht auf der einen Seite eine neue, repressive (das muss, von ihnen richtig beschrieben, um eine Ordnung in das Chaos zu bringen) Elite; auf der anderen Seite eine übergrosse Menge von Kollateralschäden.

      Im Grunde dasselbe, warum Kommunismus nicht funktioniert: es wäre jedem geholfen, ein quasi-paradiesischer Zustand.
      ‚Bloss‘ unsere menschliche Disposition steht dagegen. Letztenendes sind wir Menschen eben Wölfe. Wir wollen herrschen, stärker sein, höher sein, to keep up with the Joneses.

      Ich kann die derzeitigen Bewegungen (insbesondere Grüne und Gender) als nichts anderes sehen, als einen neuen Versuch, Kommunismus einzuführen. Nur dieses Mal ohne Marx. Und deshalb noch eher und früher zum Scheitern verurteilt.
      Kein politisches Bewusstsein (Katja Kipping!), kein Manifest, kein theoretischer Unterbau. Einfach nur gleich. Kastriert gleich, nicht mal mehr Männlein und Weiblein. Keine Schwarzen, keine Weissen, keine Braunen. Nur noch Milliarden absolut gleicher Menschen. Gleiche Rechte, gleiche Pflichten. Und allen Schwachen wird geholfen; zur Not detrimental durch Rückzug der Stärkeren.
      Prinzip Champignon: Alle Köpfe die sichtbar werden, abschneiden. So wie von Ihnen beschrieben: ein Kampf aller gegen alle.
      Oder hatte Warren Buffett Recht, und ein verschwindend kleiner Teil kämpft nicht, weil er sowieso gewinnt?

    • gleiche Rechte, ja, Herr Dippel,
      gleiche Pflichten nicht.

      Das ist das Grundproblem. Neid, im weitesten Sinne, und lieber den anderen Knüppel zwischen die Beine werfen, als zu schauen, dass man selbst vorwärtskommt.

      Das funktioniert schon beim Halma nicht, wenn ich die richtigen Schlüsse aus einer Niederlagenserie gezogen habe.

      ein win-win funktioniert nur, wenn eine Hand die andere wäscht, anders: Hinterzimmerdiplomatie oder schlimmer.

      In Jamaika wahrscheinlich: Irgendwelche Ringtäusche, jeder verkauft seine durchgesetzten Ziele, Niederlagen zu erwähnen ist bäh.
      Wobei ich es mittlerweile so sehe: Je mehr Interessenten es gibt, umso mehr wird verteilt werden. Hier eine Staatssekretärin, dort eine hochdotierte befristete Projektstelle als Raumpfleger mit Anschlussverwertung als Zeilenquetscher in einem Schmähmagazin.

      Sonst ist es eigentlich jedem klar, dass Geld nur einmal ausgegeben werden kann und dass, wenn einer etwas bekommt, ein anderer leer ausgeht.

    • Rechte und Pflichten.
      Danke für die Korrektur. Ich hätte ‚Pflichten‘ schreiben sollen.
      Die Idee war, das ganze mit dem folgenden Satz wieder aufzuheben: Man macht sich so klein, dass auch der Schwächste noch auf der gleichen Höhe ist. Man ist ergo schon dankbar (und zufrieden) mit dem kleinsten Häppchen Beitrag, das als Pflichterfüllung verbuchbar ist.

  54. Die Soziologin
    Falls es sich dabei um den Fall handelt, der gerade vor dem BVerfG verhandelt wurde und in dem es um die angemessene Höhe der durch die Sozialkassen zu zahlenden Wohnung ging, so möchte ich dazu folgendes anmerken.

    Selbstverständlich ist der Sozialstaat nicht dazu da, Luxuswohnungen für Bedürftige zu finanzieren, aber wenn er das nicht will, dann muß er halt für entsprechenden Wohnraum sorgen. Und das kam in dem Urteil leider nicht zum Ausdruck. Wohnungslose zu produzieren, weil Menschen die finanzielle Unterstützung und auch alternative Lösungen verwehrt werden, kann angesichts des Grundrechts auf eine Wohnung wohl kaum als rechtmäßig angesehen werden.

    Aber das liegt halt ganz genau auf der Hartz-IV Linie, die im Grunde eine generelle und pauschale Schuldzuweisung an alle Betroffenen darstellt, selbst an Kinder. Und wer nunmal selbst die Schuld an seiner Situation trägt, hat halt auch keine wirkliche Hilfe verdient. So einfach ist das heute, in diesem demokratischen Rechts- und Sozialstaat.

  55. Kartoffeln und deutsche Dreckskultur
    Kartoffeln sind bekanntlich Einwanderer aus
    Südamerika. Die Verbindung von Dreck und Kartoffeln
    ist allerdings naheliegend da Kartoffeln im Dreck
    prächtig wachsen und gedeihen und das mit Hilfe
    von Sonnenlicht CO2 und anderem Gedöns.

    Den Dreck nennen Fachleute auch Acker,
    ggf in Verbindung mit einer Humusschicht oder
    Humusanteilen. Das darf man jetzt nicht mit
    Humanismus verwechseln.

    Überträgt man die Sprachbilder aus der Landwirtschaft
    auf den Rest ergeben sich noch andere schöne
    Erkenntnisse.

    Die Leitkultur ist nicht die leitende Kultur,
    sondern die am häufigsten vorkommende.

    In der Wetterau Zuckerrüben, an der Mosel Wein,
    in der Holedau ggf Hopfen im Spreewald Gurken
    und was weis ich was noch.
    Daneben gibt es noch Neben und Begleitkulturen
    die manchmal, wenn sie am falschen Ort auftreten,
    wirklich daneben sind. Das ist in städtischen Kulturen
    auch nicht anders.

    Die Hisbolahfeurnde passen sicherlich sehr gut zur SPD
    und in den Bundestag, in der Knesset wären sie deplatziert.

    Kulturell bedingt ist ja vielerlei, aber
    zB nicht genetische Gegebenheiten,
    ggf aber der Umgang damit und naturwissenschaftliche
    Erkenntnisse hatten es in der Zeit der Aufklärung
    schon immer schwer und die ist bekanntlich
    eine Daueraufgabe.

  56. @D.A.
    „Nur über den Umstand, dass die von den meisten Medien einseitig gelobte Gina Lisa Lohfink nun auch nach der Revision zu einer Geldstrafe wegen der Falschbehauptung einer Vergewaltigung verurteilt wurde: Davon schweigt das Unterstützerteam jetzt lieber. Aber die Frage für mich ist:Wann wurde das hier draußen im Netz eigentlich so moralisch, dass man jetzt noch mal Bill Clinton jagen und schwulen Journalisten die Existenz zerstören muss?“

    Nur über den Umstand, dass die vom ehemaligen Bundesrichter Prof. Dr. Thomas Fischer verteidigte Justiz im Rahmen des Verfahrens gegen Gina Lisa Lohfink die Contenance verlor und ihre Autorität nicht mehr nur aus der Richterposition und Robe bezog, sondern auch aus betonten Worten, die womöglich geeignet sein könnten, gerade Frauen, die wirklich Opfer einer Straftat wurden zu verdeutlichen, welches Risiko einer Strafanzeige im Bereich eines schwer zu belegenden Delikts innewohnt: Davon schweigen Prof. Dr. Thomas Fischer und seine Unterstützer jetzt lieber. Aber für mich stellt sich sich die Frage: Wann wurden Männer eigentlich so abgefeimt, dass sie meinten, eine von Anfang an klar als solche deklarierte Geschäftsbeziehung so zu ihren Gunsten ausnutzen zu können, dass sie sie zum reinen Liebesdienst der Frau uminterpretieren und sie als Konkurrentin damit für alle Zeit ausschalten zu dürfen?

  57. blablub
    Tut mir leid, die Wahrheit verkünden zu müssen: Das Patriarchat ist selbst schuld, denn es hat uns falsch konditioniert. Hier sehen Sie die traurige Szene, wie sich eine Göttin mühsam einen Dackel jagt: https://www.youtube.com/watch?v=ok807jwdvd4 Die Göttin sieht mittlerweile so aus, als solle man ihr mal ein Mittagessen spendieren; das war also kein Erfolgskonzept!

    Dafür hat ein gesundes Bauernmädel nun Karriere gemacht, bewaffnet und mit 26 Mio pro Film noch längst nicht zufrieden: https://www.youtube.com/watch?v=xPug6IJSKXs

    Ich hab nichts gegen die. Der Punkt ist: Ihr offenbar auch nicht! Kriegen werdet ihr sie aber im Leben nicht; deshalb ist sie mir ja so sympathisch. Also freut Euch doch über die Ginas und nörgelt nicht ständig rum, ist ja nicht zum Aushalten.

  58. Gina Lisa, diverses
    Lieber Don Alphonso

    beim Lesen ihres Beitrags ist mir einiges durch den Kopf gegangen.

    GinaLisa beispielsweise tut mir leid, sie ist doch quasi benutzt worden, damit sich unsere Familienministerin und andere Koryphäen lauthals auf die richtige Seite stellen können. Was auch immer GL bisher erlebt hat: mir kam sie ziemlich kaputt vor und ich hätte ihr eine passende Therapie gewünscht.

    Dann – ich bin mit dem Feminismus nach Alice Schwarzers Prägung großgeworden – finde ich es ganz entsetzlich, was aus dem berechtigten Anliegen der Gleichberechtigung geworden ist. Ganze Bevölkerungsschichten werden völlig aus dem Blick verloren, während ein paar wenige die Deutungshoheit für sich beanspruchen, was moralisch ist und was nicht. Ich warte nur noch auf den Tag, an dem in der Taz Frauen ehrenamtliche Tätigkeit empfohlen wird, weil sie ja die besseren Menschen sind. Soweit war man zu Zeiten von Florence Nightingale auch schon einmal.

    Dann wundert mich der Mangel an Bildung in der Argumentation. Mit ’nazi‘, ‚hatespeech‘ und ‚rassistisch‘ kann man anscheinend ganze Diskussionsabende bestreiten, ohne negativ aufzufallen.

    Das Pendel wird natürlich zurückschwingen, aber was sich da als Alternative anbietet, gefällt mir auch nicht.

    herzliche Grüße nach Bayern sendet

    Hessin

  59. "haben zu diesem Zweck Bomben gelegt"
    „Fasces“ waren bekanntlich Rutenbündel, aus denen das Richtbeil ragte. Das Richtbeil ging gegen Hals mit Kopf, die Ruten gegen Haut und Haar. Die vorweggehenden Lictoren demonstrierten damit, was passiert, wenn der verlangte Respekt und die Beachtung des begleiteten Herrschers nicht erbracht wird.
    Das Vorzeigen der Folterinstrumente war guter Brauch gegen Beschuldigte vor der Befragung.
    Heute geht es bequemer, man wird “informiert”.
    Was neuerdings droht bei “unerwünschter Aufmerksamkeit” und “anzüglichen sms” wird jetzt informiert durch die Aufmerksamkeitsindustrie. Die Schicksale der Erwähnten werden ausführlich geschildert. Deutlicher braucht man die Folterinstrumente nicht herzuzeigen. Denn das zugrunde liegende Verfahren ist faschistisch, es beruht nicht auf neuer Moral.
    Es kann schon deshalb nicht auf neuer Moral beruhen, weil da ein Personenkreis belehren will, für den man zur Zeit der echten “fasces” noch nicht einmal Gesetze gemacht hat. Denn Recht und Gesetz, so sagte man, wird dort weder verstanden, noch wären sie durchsetzbar. Sie hatten, intern unter sich, keine Richter, das ist doch mal nett.
    Ach, waren das Zeiten, als man über Sex Appeal noch positiv plaudern konnte.

  60. Meinungshoheit
    Hab in meinem Leben die Erfahrung gemacht, dass Menschen die mir meine eigene Meinung verbieten wollen meist keine stichhaltigen Argumente für ihre eigenen Ansichten haben.
    „Wer schreit hat Unrecht, sagt ein altes Sprichwort“

    • "...Meinung verbieten..."
      Dieter E. Zimmer hat dazu etwas in seinem 1978er Gedichtband:

      Hiermit weisen wir Sie an
      Ihrem Untergebenen
      die Behauptung zu verbieten
      es sein in diesem Land
      die Meinungsfreiheit
      gefährdet.

    • Das ominöse "Wir"
      Hätte der geschätzte Dieter E. Zimmer seinerzeit die Regentschaft unter der Raute antizipieren können, – in der bekanntlich die Wiedererweckung des Pluralis majestatis zu neuer Blüte gelangt ist – er hätte wohl für das „Wir“ Majuskeln gewählt.

    • Das erstaunliche ist
      wie weite Kreise der Genderunsinn mittlerweile zieht. Gerade gestern trudelte eine Umfrage ein von Warmshowers (Anm: Das ist ein völlig unpolitisches Übernachtungsnetzwerk für Reiseradler) zum Thema Radtourismus in Verbindung mir einer Professorin aus Heilbronn. Frage 8:

      8. What is your gender?
      Female
      Male
      Non-binary/ third gender
      Prefer to self-describe […]
      Prefer not to say

      Ein schlichtes „Other“ hätte ich ja gerade noch verstanden, aber nein, man darf sich auch selbst beschreiben. Wie gesagt, völlig unpolitisches Thema. Offenbar scheint sich mittlerweile echt jeder bemüßigt zu fühlen, den Blödsinn mitzumachen. Nun gut, wenn sie keine Antwort haben wollen.

      PS: Referenz für die, die es nicht glauben wollen:

      ht tps://www.soscisurvey.de/warmshowers/index.php?i=SMQTCIHVVZ6U&rnd=HCNJ

    • Lustige Kunden haben die da wohl.

    • @MMW
      Das ist doch ganz einfach:

      Female: Rosa Fahrrad, keine Längsstange
      Male: hellblau, Längsstange
      Non-Binary, third Gender: lila, Tandem, Querstange
      Self-Describe: lila, Tandem, Querstange, beide sitzen entgegengesetzt
      Prefer not to say: unsichtbar, Fussgänger

  61. It's only when we wake up that we realize how things are actually strange.
    Springer Verlag wacht langsam auf:

    „Unser Land ist auf einem gefährlichen Weg.“

    https://www.w elt.de/debatte/kommentare/article170728821/Der-Beginn-der-Unterwerfung.html

    • Springer Verlag wacht langsam auf
      .
      Allerdings zu spät.

    • Die sollen bitte ganz den Mund halten, nach dem, was sie 2015 gemacht haben.

    • Artikel in Welt.de
      Ich muss allerdings feststellen, dass ich den Artikel gut finde, weil

      –er auf die Zwänge des Richters eingeht, der wegen des Gesetzestextes (Staatsangehörigkeit ist als Diskriminierungsgrund nicht vorgesehen) wohl nicht anders konnte,

      — er fehlende Reaktionen aus der Politik vermisst,

      –er aufzeigt wie Andere das gelöst haben; Kuwait Air fliegt nicht mehr in die USA.

      Außerdem sollte man Kuwait mal fragen ob sie wissen wieviele jüdische amerikanische Steuerzahler an der Finanzierung ihrer Befreiung von Saddam Hussein 1991 beteiligt waren und wie viele der 575000 US-Soldaten die bei der Befreiung Kuwaits ihr Leben riskiert oder verloren haben Juden waren.
      Sollte der Tag kommen an dem diese Öl-Milliardäre die ihre Gastarbeiter als Sklaven ausbeuten und behandeln kein Öl mehr haben und ihr Kapital auf den Finanzmärkten verloren haben würde ich mit großer Befriedigung zusehen wie sei wieder Kamelscheisse fressen (sorry für die Ausdrucksweise) und in der Bedeutungslosigkeit verschwinden, da sie außer Öl und Geld nichts, aber auch gar nichts haben, nicht mal Charakter.

    • Die Erwartung von Dankbarkeit ist in der Politik des Nahen Ostens übertrieben – ausserdem haben nicht die Russen Saddam gross gemacht.

  62. kek
    Äh – wo bleibt eigentlich der Kommentar-Protest-Aufschrei der Selbstlosen &

    und Über.Menschenrechtler, Jamaika-Koalitionäre und Heribert von der

    Prantlhausener

    über das Urteil des Frankfurter Gerichts, das Kuwait Airlines den

    Nichttransport eine JUDEN als „unzumutbar“ billigt? Entebbe lässt grüssen.

    Bitte?

    • @klaus E. kuester - Kuwait Airlines Judenfrei (eigentlich Israelifrei)
      Ein wesentliches Merkmal der neuen Kastengesellschaft ist, dass einige Minderheiten nicht mehr ungestraft diskriminiert werden dürfen. Juden zählen allerdings offenbar nicht mehr uneingeschränkt dazu. Ein Problem der Juden ist ihre helle Hautfarbe. Die Juden sind also nicht minderheitig genug. Scheint es handelt sich bei den meisten Juden um Weiße. Damit gehören sie eindeutig zum Kartoffelkulturkreis und sind eher böse. Ganz böse ist der Staat Israel, denn er hat eine wehrhafte Armee. Wenn diese sich gegen die Hamas verteidigt, ist es böse. Andererseits ist Israel nicht böse, wenn es im Verein mit Saudi Arabien, Erdogan und Al Qaida u.a. gegen den mit Russland und Iran verbündeten Assad kämpft. Das ganze ist dann wohl „Dialektik“. Ich hoffe Sie konnten mir beim Versuch der Erklärung der linken Dialektik zu Juden und Israel folgen. Wenn Sie den Kram verstehen, sind Sie schon ein Stück weiter als ich.

    • Mich entsetzt da nun wirklich,
      dass gerade ein deutscher Richter zu diesem Urteil kommt und verstehe es nicht.

  63. OT: metoo
    Was ich speziell nie verstehen werde, ist die Bezeichnung „schwarz“ für eine Person, die auch noch eine blonde weiße Mutter hat und eher so aussieht wie diese bis auf die Haarfarbe:

    „Lena Dunham glaubt nicht, dass ihr weißer männlicher Freund einen schwarzen weiblichen Star vergewaltigt hat?“, schrieb eine Userin. Sie vertrete offenbar eine Art „weißen Feminismus“. Auch wüste Beschimpfungen gegen Dunham gab es zu Hunderten.
    https://www.welt.de/vermischtes/article170727345/Lena-Dunham-verteidigt-Produzenten-trotz-Vergewaltigungsvorwurf.html

    Lena Dunham, Unterstützerin von Obama und Hillary, hält die Anschuldigung also für falsch. Man darf gespannt sein.

  64. Buch
    Lieber Don Alphonso,
    es würde mich sehr freuen irgendwann einmal Ihre Anmerkungen zu den Zeitläufen in diesem und im anderen Blog in klassisch gebundener Weise nachlesen zu dürfen. Denn das Internet kann ja irgendwann zugrunde gehen, ein gutes Buch bleibt bestehen.
    Viele Grüße aus den hannöverschen Gefilden
    Westfale78

  65. Über Journalisten
    „Es ist das Geschäft der Journalisten, die Wahrheit zu zerstören, unumwunden zu lügen, zu pervertieren, zu verleumden, die Füße des Mammon zu lecken und das Land zu verkaufen für ihr tägliches Brot. Sie wissen es und ich weiß, was es für eine Verrücktheit ist, auf eine unabhängige Presse anzustoßen. Wir sind die Werkzeuge und Vasallen der reichen Männer hinter der Szene. Wir sind die Hampelmänner, sie ziehen die Strippen und wir tanzen. Unsere Talente, unsere Fähigkeiten und unser ganzes Leben sind Eigentum anderer Menschen. Wir sind intellektuelle Prostituierte.“
    John Swinton (1829-1901), amerikanischer Journalist

    • Lügen wie die Kreter
      Ja, sie lügen wie die Kreter.

      Zu ihrem Glück sind sie alternativlos, denn jeder an ihre Stelle treten könnte, wäre sofort wieder Journalist.

  66. Destruktion des Geschlechterfriedens
    Möchte mal fragen, ob Sie meinen,

    @ Foxrommel
    (Leider dringt dieses Frauenbild in den letzten Jahren nicht mehr durch, und das ist eines der bösartigsten feministischen Ziele gegenüber ihren Konkurrentinnen – die Vergiftung der Atmosphäre)

    und @ Peter bernhardt
    (Spaltung der Gesellschaft und Familie mit gesteuerter Unterstützung der Medien durch destruktive Hetze neurotisierter, hysterischer Feministinnen gegen die Männer),

    dass es damit zusammenhängen mag (These), dass die verbal-mediale Unterstützung für Umzingelte à la Silvester oder gar Vergewaltigte so gering ist, denn dadurch entsteht Nachschub an Neurotisierten.
    Scheint zwar weit hergeholt, aber die mangelnde Unterstützung bei gleichzeitigem Niedermachen von Kart-Männern ist schon sehr auffallend.
    Ein zweiter Faktor, der möglich wäre, sollten Ihre Vermutungen stimmen, ist die Demütigung des Kart-Mannes, Vater, Freund, Ehemann oder Bruder indirekt, wofür frau diese Übergriffe als nützlich ansieht.

    Alles unter der Voraussetzung, dass Ihre Thesen stimmen. Es kann auch alles reine Wichtigtuerei sein, schwimmend auf einer Modewelle, die abschwellen mag. Das würde ich bevorzugen.

    PS Kart-Mann von Kartoffel.

  67. Titel eingeben
    Hier geht es um Transportrecht. Die Frage ist, ob ein Frachtführer (carrier) befugt ist, Personen oder Güter von der Beförderung in seinem Transportmittel auszuschließen. Antwort: Ist er. Alles andere wäre eine Beförderungspflicht. Die gab es mal im Eisenbahn- und gibt es noch im Taxiwesen. Aber sonst nicht.
    Wer das nicht glauben mag, dem sei Jürgen Basedow: Der Transportvertrag. Studien zur Privatrechtsangleichung auf regulierten Märkten. Habil. Schr. Jur. Tübingen, Mohr 1987 empfohlen.
    Das ganze Gebrüll und Gezeter in der Sache ist für die Tonne. Das Gericht hat korrekt entschieden.

    • aha
      Mag ja sein. Wenn aber eine Airline nach dem Transportrecht ihres Landes befugt ist, Israeli auszuschließen (weil sie meistens Juden sind), kann man der Airline die Landerechte entziehen, so wie die USA es gemacht haben. Steht bei Döpfner, oben von jemandem verlinkt.

      Aber ich erwarte solche Vorschläge nicht von einem, der sich etwa Braunes Volksheer nennt.

    • Es hat einfach niemand Interesse, deshalb Streit ums Prinzip anzufangen.

      Wie so oft, ist man bei El Al natürlich schlauer und gibt sich da keine Blösse.

    • Das verstehe, wer will
      Gefahrengüter,OK – aber Personen, die keine ansteckende Krankheit haben?Welche Ungleichheit gegenüber dem Taxiunternehmen.

      Aber danke!

    • Jein, als Argument eine 30 Jahre alte Schwarte zu benutzen ist schwach ;-)
      Eine Personen- oder Frachtbeförderung aus Kapazitäts- oder Sicherheitsgründen auszuschließen ist selbstverständlich. Ein Beförderungsausschluß nur abhängig vom Pass dagegen ist diskriminierend. Kann man auch machen, allerdings dann dabei keine öffentliche Infrastruktur eines Landes mit Gesetzgebung gegen Diskriminierung nuten. Entzug der Landerechte, Punkt, aus. In anderen Ländern verfielen diese nach entsprechenden Urteilen durch Streichungen der Verbindungen. Nicht einmal Gezeter bei der WHO gab es. Es wundert allerdings, daß da keine weitere Instanz angerufen wurde.

    • Der Danisch schreibt,
      daß die Kuwaitis dem Mann einen Flug mit einer anderen Airline angeboten haben, das würde ab kaum irgendwo stehen. Wo er das herhat, weiß ich nicht und werde heute auch nicht danach suchen.

    • Das ist aber nicht das gleiche.

    • Rassistische Diskriminierung geht gar nicht, auch nicht im Privatrecht
      Kurzfassung: Diskriminierung aus rassistischen Gründen geht gar nicht, auch nicht im Privatrecht ! Daraus folgt noch kein Kontrahierungszwang, aber Schadensersatz schuldet man dem Diskriminierten durchaus, wenn die Diskriminierung fest steht – und zwar zu Recht.
      Langfassung: Der Vertrag war offenbar trotz der Nationalität des Passagiers bereits geschlossen worden (warum auch immer, verstehe ich nicht) und ist damit von der Airline grds. zu erfüllen. Die AGB von Kuwait Airlines enthalten, soweit ersichtlich, keine Rechtswahlklausel. Aus deutscher Sicht ist damit deutsches Recht anwendbar, wenn sich der Abgangs- oder Bestimmungsort des Fluges in D befindet, vgl. Art. 5 Abs. 2 der sog. Rom I-Verordnung (Verordnung (EG) Nr. 593/2008 vom 17. Juni 2008
      über das auf vertragliche Schuldverhältnisse anzuwendende Recht (Rom I). Unterstellen wir im Folgenden die Geltung deutschen Rechts, weil der Passagier hier lebt und ab F.a.M. (= Abgangsort) fliegen wollte:
      Ein Fall der Unmöglichkeit der Leistung (§ 275 Abs.1 BGB) lag definitiv nicht vor – die Beförderung ist möglich, nur eben extrem lästig für die Airline, weil Sanktionen zu Hause drohen. Ein Fall der Unzumutbarkeit der Leistung gem. § 275 Abs. 2 BGB, der der Unmöglichkeit (fast) gleicht steht, ist ebf. kaum zu begründen: Denn hierfür ist der Aufwand der Leistungserbringung mit dem Beförderungsinteresse des Passagiers zu vergleichen und nur bei extremen Ungleichgewichten ein Leistungsverweigerungsrecht der Airline anzunehmen. Der unmittelbare Aufwand für den Transport des Israelis aber ist kein anderer als für sonstige Passagiere. Ein Fall des § 275 Abs. 3 BGB (Unzumutbarkeit der Leistung aus persönlichen Gründen) kann wohl bei Kapitalgesellschaften nicht bejaht werden. Damit wäre zu prüfen gewesen, ob ein Fall der Störung der Geschäftsgrundlage iSd § 313 BGB vorlag. Danach kann es zur Anspassung bis hin zur Aufhebung eines Vertrages kommen, wenn dies nach „Treu und Glauben“ geboten ist, weil es führ eine Partei unerkannt an der Geschäftsgrundlage des Vertrages fehlt. Das mag man zunächst bejahen können, weil der Airline und ihren Geschäftsführern zu Hause am Golf ganz substantiell Ärger droht und sie den Vertrag nie und nimmer geschlossen hätte, wenn sie von der Nationalität gewusst hätte. Aber natürlich spielen bei Treu und Glauben auch unsere Werte eine Rolle, insbes. Art. 3 Abs. 1 GG, dh der Gleichbehandlungsgrundsatz sowie unser staatspolitisches Interesse an einem Schutz Israels. Niemand kann sich darauf berufen, dass ihm die Vertragserfüllung unzumutbar sei, weil er aus rassistischen Gründen oder deswegen diskriminieren wolle, dass ihm sein Heimatstaat eine Ungleichbehandlung vorschreibt, die unseren außenpolitischen Interessen zuwiderläuft. Darüber hinaus wäre noch zu fragen, ob die Vorgaben der Kuwaitis bei uns überhaupt – auch iRd § 313 BGB – relevant sein können. Denn richtiger Weise sind die kuwaitischen Verbote nur iRd Art. 9 Rom I-VO beachtlich, dessen Voraussetzungen hier überhaupt nicht vorliegen.

    • Corrigendum
      Offenbar sollte es von F.a.M. nach Bangkok gehen mit stop-over in Kuwait. Diese Einreise nach Kuwait wäre vermutlich aus Kuwaitischer Sicht illegal gewesen – und damit hat man dem Betroffenen evtl. etwas Gutes getan, als man ihn nicht befördert hat, sonst wäre er womöglich direkt wieder in ein Flugzeug zurück nach D gesetzt worden.

    • @D.A. Auch andere Stimmen!
      Vermutlich Richtungskämpfe innerhalb der Redaktion.

    • Nein, so etwas habe ich bei der FAZ bislang nicht erlebt. Es gibt natürlich Meinungsverschiedenheiten, aberauch viel Respekt. Vor meiner Zeit soll das auch anders gewesen sein, aber dazu kann ich nichts sagen.

  68. Seriös ist das alles nicht
    was natürlich nicht überraschend ist
    wenn man den Fachleuten der FAZ glaubt.
    Geht es doch (auch) um Journalisten
    die angeblich nicht zu den seriösen Berufen
    gehören.

    http://www.faz.net/aktuell/beruf-chance/campus/einfluss-der-familie-aeltere-geschwister-waehlen-serioesere-studienfaecher-15296061.html

    Ich persönlich bin zwar der Meinung das der Begriff
    des seriösen zB nur an individuelle Personen oder
    individuelles handeln gebunden werden sollte und
    nicht an Berufsgruppen oder anderen Kategorien aber ich möchte
    auch nicht immer den Fachleuten dieser Zeitung widersprechen.

    ggf war die Dame (? ich sollte das ggf Heut zu Tage nicht mehr an Namen oder Bildern festmachen ) auch in einer Selbsthilfegruppe bei der man lernt zunächst sich und dann erst die anderen zu beschädigen.

    Mein Vorschlag wäre dann, weder sich noch andere zu beschädigen.
    Das kann man ja üben.
    (ggf kann ein Psychoanalytiker dabei helfen, die sind gar nicht alle böse)

    • Praktischer und pragmatischer Ausdruck des Opportunismus der Zeitung für Deutschland
      Schiff Ahoi! Der Mutterkutter setzt sich von ulF ab!
      „Merkel – ein Rückblick“, 16.12.17 von Wolfgang Streeck,
      Direktor emeritus am Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung in Köln kommt zu dem Schluss „Merkel hat das Land materiell, ideell und moralisch auf Verschleiß gefahren“.
      Friede Springer und Liz Mohn werden bald mitziehen! US-Präsident Donald Trump hat Hillary Clinton auf Twitter als „größte Verliererin aller Zeiten“ bezeichnet.

    • Es gibt aber auch andere Stimmen.

    • Ich wage es gar nicht zu sagen
      „Merkel hat das Land materiell, ideel und moralisch
      auf Verschleiß gefahren.“

      …aber darauf bin ich auch schon vor längerer Zeit gekommen.

  69. Nur OT-Schnittmenge, aber...
    ..unser aller Rentenversicherungs-Versicherer hat bei der Main-Meinungswerft wieder einen Flüchtlingskahn in Auftrag gegeben.
    .
    Er sonderte ab, dass „Das Verbot von Familiennachzug kommt einer staatlich erzwungenen Scheidung gleich, egal, wie lange die Ehepartner wider ihren Willen getrennt bleiben. Die Flüchtlinge, um die der Streit geht, stehen zwar nur unter eingeschränktem Schutz, weil sie wieder heimkehren können, wenn ihr Heimatland befriedet ist. Doch ist das ein schwacher Trost. Inzwischen werden nämlich ihre zurückgebliebenen Ehefrauen mitsamt ihren Kindern gequält und ermordet. Die familiäre Pflicht zum Zusammenhalten darf auch nicht zeitweise außer Dienst gestellt werden. Teilzeitehen sind keine Ehen“, so der gute Mann.
    .
    Man möge mir verzeihen, aber ein Mann (evtl. selbst einst das Land in Brand gesetzt), der seine Ehefrau und Kinder „zum quälen und zur Ermordung“ zurücklässt um schon einmal in der Ungewissheit seinen Anker auszuwerfen, der ist schon so gut wie geschieden. Um wirklich in Sicherheit zu sein hätte er mit Familie den kürzeren Weg wählen können.
    .
    Aber wenn die ganze Sauerei am Ende hülfe den Abgang der Zonendrossel zu beschleunigen, will ich dennoch einen Sinn darin sehen.
    (DdH)

    • Yup. Kommentieren geht nicht.
      Vom Flugzeugträger zum argentinischen U-Boot (übrigens aus deutscher Fertigung)?

      Warum ein statement eines alten Mannes, der auch noch 55 Millionen verklapst hat (‚die Renten sind sicher!‘) in Richtung auf christlichen Selbstwert veröffentlichenswert ist?
      Entweder ein motivierender Anruf, oder Zeilengeld.

      Meine Hoffnung – wenn auch nicht sehr wahrscheinlich – steht auf ‚Scheitern‘. Nicht, weil es mich allgemein hoffnungsfroh stimmen würde; aber hoffnungsfroh, dass dann zu Zeiten der nächsten Regierung eine bestimmte Frau aus dem ehemaligen Osten wieder im ehemaligen Osten wäre, und Zeit ohne Ende hätte, ihrem Ehemann die Kartoffelsuppe zu stampfen statt zu pürieren.

    • Nobbi hat geschätzt 11.ooo.- €uronen Pension (im Monat, nicht im Jahr), Herr Dippel
      Und als Alternative zur Ostgotenkartoffelsuppe gibt es bei Familie Merkel das Nationalgericht Paraguays, das ist Sopa Paraguaya, ein Maisbrot mit Zwiebeln und Käse (das ist natürlich Kwatsch, Merkel wird nach Ihrer 26-jährigen KanzlerInnenzeit hier immer noch gefeiert werden… von bestimmten Personen und Anstalten und Organisationen und Stiftungen und Meinungsumfrageinstituten und Medien und …).

    • @Uwe Dippel: Fordern ist das Werkzeug dessen, der keine Verantwortung trägt.
      Durch das Grundeinkommen bekommt jeder monatlich Geld vom Staat, ohne dafür arbeiten zu müssen. Der „Herz-Jesu-Marxist“ Norbert Blüm ist kein Freund des Modells. Er findet, dass es eine Beleidigung für fleißige Arbeiter sei.

  70. The greatest trick the devil ever pulled was convincing the world he did not exist.
    Ein Schattenkanzler Trittin ist mal eine interessante Vorstellung.

    Er ist der, der über das Zustandekommen der Jamaica Koalition entscheidet.
    De facto ist er gerade der Kanzler.

    Und keiner kapiert.

    Nur Dobrindt steht dem noch entgegen.

  71. ......
    Eine sehr bedenkliche Entwicklung findet sich auch hier:

    http://www.gamestar.de/artikel/twitter-offline-verhalten-der-nutzer-soll-bestraft-werden,3322344.html

    zwar geht es bisher nur um das offline Verhalten von zertifizierten Nutzern aber was spricht dagegen das ganze auch auszuweiten ?
    Gerade bei Plattformen wie Twitter, Facebook und Google täte in Anbetracht der Marktmacht längst ein Kontrahierungszwang Not.

    Das spassige ist es heute das weite Teile dieses linken Umfelds meinen sie hätten immer Recht und es wäre die Gnade Gottes das sie in den Positionen sind in denen sie sind. Sie vergessen völlig das die Türen die sie heute aufstoßen morgen ihre politischen Gegner nutzen können. Noch funktioniert der Kulturkampf der Linken noch, aber wie lange ?

    • Oh, das ist hart, Naja, wenn die Tugendengel wollen, warum nicht.

    • Dachte eigentich, daß die "Guten" inzwischen "nachhaltiger" denken würden,
      nachdem die Änderung der Richterernennung durch die Obama Truppe eine Steilvorlage erster Güte für Trump war.

    • Das nächste elend kommt bei den Studentenkrediten, da hat Obama Trump auch geholfen, die Studenten zu reglementieren.

  72. Von Hühnern und Menschen
    Evola ist im übrigen gar nicht so uninteressant. Gerade weil er wirklich fundiertes Verständnis von Buddhismus, Meditation und Yoga besaß, findet sein spiritueller Faschismus auf einem intellektuell sehr hohen Niveau statt. Und in seiner konsequenten Ablehnung materialistischer Motive muss ich ihm sogar recht uneingeschränkt recht geben.
    Selbstredend aber hat er Frauen überhaupt nicht als Menschen anerkannt, und für Demokratie hat er nichts als Hohn übrig, sein ganzes Denken ist von Gewalt und Grausamkeit durchzogen – was ja nicht zu Unrecht der Grund sein dürfte, weshalb heute „Faschismus“ eher negativ konnotiert wird.

    Für weite Teile der NSDAP stellte auch Nietzsches „Also sprach Zarathustra“ eine Art Bibel dar. Eigenartigerweise ist das Buch und sein Autor nach wie vor ungemein beliebt und angesehen.

    Auch einen Marquis de Sade könnte ich in diesem Kontext noch nennen, dessen Werke geradezu unaussprechliche Konglomerate von Folter, Vergewaltigung, Verstümmelung und Mord darstellen, regelmässig unterbrochen von sozialdarwinistischen, philosophischen Pamphleten.

    Ungemein faszinierend das alles für den geistigen Abenteurer und Grenzgänger. Gefährlich wie ein geladener Revolver, wie eine Klettertour an einer Steilwand, wie ein Sportwagen nach einer durchzechten Nacht. Aber auch genauso unterhaltsam und anregend – sofern man die notwendigen intellektuellen Fähigkeiten für den Umgang damit besitzt. In diesem Fall kann man, was zumindest aus meiner Sicht immer das Ideal eines mündigen Menschen bedeutet hat: sich ein eigenes Bild machen, statt wie ein halbblindes Schaf irgendwelchen „Einflüssen“ ausgesetzt zu sein. Daß dieser mündige Mensch in Zeiten, in denen bereits Werbeplakate mit zweideutigen Slogans verboten werden, nicht den Ausgangspunkt dessen bildet, was uns als linksgrüne Postdemokratie in immer höherem Maße verordnet wird, wird allerdings auch immer deutlicher.

    Es scheint aktuell nur noch darum zu gehen, was genau verboten und/oder gesellschaftlich sanktioniert und/oder mittels steuergeldfinanzierter durch Stiftungen, Aktionen und Projekte bekämpft werden solle. Doch die Frage, ob Verbote, bzw. auch die Einschränkung freier Meinungsäußerung im Netz, sinnvoll und richtig sind, scheint als solche gar nicht mehr gestellt zu werden.
    Dabei kann ein Mensch als Charakter sich nur aus eigenem Antrieb heraus entwickeln. Ein Mensch wird nicht zum Pazifisten, indem man sorgsam alle Waffen, Kriegsfilme und Kriegsbücher von ihm fernhält, sondern indem er innerlich zu dem Schluß kommt, daß Gewalt keine Lösung darstellt. Wie auch derjenige kaum zur künftigen Führungskraft geeignet sein wird, der nur mittels Anwesenheitspflicht imstande ist, regelmässig zu seinen Vorlesungen zu erscheinen. Wie auch jemand nicht deshalb zur Vorzeigedemokraten wird, weil er gar nicht weiß, was Faschismus überhaupt ist, weil er von Faschismus nicht anderes kennt, als einen Mann mit Seitenscheitel und Bart, und die Schwarzweißaufnahmen marschierender Soldaten, unterlegt mit Weißer-Hai-Horrormusik. Wer den Abgrund nicht kennt, fällt umso eher hinein. Und genau das scheint mir der Fall zu sein bei einem Großteil jener neulinken Aktivisten- und Journalistenclique: eine Haufen in ihrem Verschlag aneinandergedrängter, passiv aggressiver Neurotiker, die jedes Mal halb wütend, halb verängstigt aufgackern, wenn es irgendwo in der Nähe donnert oder blitzt. Zu mehr sind sie auch nicht imstande, weil sie sich nie nach draußen wagen würden.

  73. zu billig = zu teuer = 0
    „In den Massenmedien finden sich viele entsetzte Artikel über steigende Mieten, aber nur sehr wenige weisen darauf hin, dass Miete in Deutschland lang zu billig war“

    Zu billig/zu teuer? Wie feststellbar? Mit oder ohne steuerlich geltend gemachte Abschreibungen, per GUV etc. und/oder Kaufkraftbetrachtungen auf der anderen Seite? Auf welcher Basis lassen sich durch Angebot und Nachfrage zustandegekommene Preise moralisch qualifizieren? Lässt sich das nicht viel mehr dann annehmen, wenn die Preise in Wirklichkeit durch Markthemmnisse, bzw. -eingriffe bestimmt sind? In welchem Unfang ist das im Immobilienmarkt der Fall? Oder zeigt sich nicht vielmehr, nach Anwendung von Occam’s razor die übliche Interessensperspektive? Mieter: „zu teuer“, Vermieter: „zu billig“?

    Wikipedia meint dazu: „Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. … „

    • wenn ich mal darf, gut gemeint
      Ein Produkt kann teuer oder billig sein, Schuhe, ein Auto.
      Eine Zahlung wie Lohn, Rente, Miete ist hoch oder niedrig.

    • Titel eingeben
      Verzeihung, aber gerade diese neoliberale Propagandatröte in FDP- Besitz zum Leuchtturm der Meinungsfreiheit hochzujubeln nur weil dort die metastasierende subkognitive Nato- Russophobie als besonders primitive ad hominem Attacke daherkommt ist wirklich zu viel der Ehre. Die NZZ hat ohne jede Absicht in den letzten Jahren ein paar Zufallstreffer gelandet, als sie nach dem brutalen Reaktionärscoup im Feuilleton sporadisch Merkel kritisiert hat. Aber ernstzunehmend ist trotzdem etwas anderes.

    • Titel eingeben
      Nachtrag zum Beitrag mit offenbar aus blanker Verzweiflung grassierenden NZZ- Verherrlichungstendenzen: gerade diese neoliberale Propagandatröte in FDP- Besitz zum Leuchtturm der Meinungsfreiheit hochzujubeln nur weil dort die metastasierende subkognitive Nato- Russophobie als besonders primitive ad hominem Attacke daherkommt ist wirklich zu viel der Ehre. Die NZZ hat ohne jede Absicht in den letzten Jahren ein paar Zufallstreffer gelandet, als sie nach dem brutalen Reaktionärsputsch im Feuilleton sporadisch Merkel kritisiert hat. Aber ernstzunehmend ist trotzdem etwas anderes…zum Beispiel rubikon.news

    • Also naja… ein wenig Streubreite wird man wohl noch aushalten.

  74. back to basics
    Ehrlichen, besten Dank für diese Art Blog-Artikel, die tief analysieren und sauber darlegen, Fakt und Meinung klar nebeneinander liefern.

    Sie schreiben, was SIE denken oder empfinden. Und mich interessiert das, obgleich ich gewiss variiere in meinem Empfinden.

    Und dann lese ich: „Peter Pilz IST ein… (sparen wir uns die justizable Beleidigung, das Gesetz nennt es Verleumdung?).

    Was haben diese Aktivist*innen gelernt? Von Mama? Von Papa? Von der gesamten Familie? Von Lehrerinnen und Erzieherinnen? An der Uni von Dozentinnen?

    Rigiden Egozentrismus?

    Jeder, der Kinder hat, weiss selbst: Nicht Peter IST ein dreckiges mieses Arschloch, sondern: Peter, ich empfinde Dich als dreckiges mieses Kind, deshalb mache ich Dich fertig, vernichte Dich gesellschaftlich.

    So wäre es korrekt. Moralsich. Pädagogisch besser für das Kind.

    Und sie wundern sich, warum Bürger trotzig und wütend werden. Ich glaube ja, es ist Absicht zu provozieren.

    Glücklicherweise betrachte ich Menschen nicht nach Sex, weshalb ich mich nicht angreifbar empfinde. Aber die Sexismus Aktivist*innen haben etwas von Robespierre. Gruselig, wie gefangen sie in ihrem eigenen sexistischen Weltbild sind.

    Sie empfinden nicht mehr – alles IST für sie, wie sie es schreiben. Völlig borniert gefangen in Ideengebilde. Grausam…

    • Sigi Maurer ist sogar innerhalb der Grünen ein Spezialfall.

    • .....
      Sigi Maurer und Janine Wulz sind Teil einer besonders unguten Generation der grünen Studentenvertretung.
      Ich bin nur gespannt was die Dame jetzt macht, nach dem sie mit 32 arbeitslos ist. BAs der Soziologie ohne Berufserfahrung in dem Alter habens denk ich eher schwer.

    • es gibt die _Grünen ja noch in den Ländern. Vielleicht heuert sie auch bei Bento an.

  75. Die Netzfeministen werden eines Tages...
    …alle zu Kim Jong-un fliehen, weil in jeden westlichen Staat ein Trump zum President geworden ist, weil die Leute in stillen Ungehorsam und nur zum Trotz diese an die Macht gewählt haben.

    Jeder Tugendfuror erzeugt Opposition und wird am Schluss ins Gegenteil verkehrt.

    • Aus den USA ist bislang niemand geflohen und aus Österreich auchg nicht.

    • Tugendfuror
      In den US-Geheimdienstkreisen die Trump-feindlich eingestellt sind, ist man gerade am Verzweifeln über Merkel & Co. Dort sieht man die Polen als Einzige, die Putin irgendetwas entgegensetzen und ist erschrocken über deutsche Nazivorwürfe in Richtung Osten. They are driving even those who hate Putin into Putin‘s Arms.
      Putins mieses Spiel mit den westlichen Demokratien wird hier in den Medien eigentlich nur zum Afd-bashing thematisiert. Dabei spielt man in bester KGBManier immer beide Seiten. Dass Jill Stein massivst Kremlunterstützung bekam, mögen US-Linke auch nicht gern glauben. Wenn die Mueller-Untersuchungsergebnisse öffentlich werden, bleibt da niemand mehr sauber. Die Demokraten denken ja, dass das nur die Republikaner treffen wird, aber das könnte ein politisches Erdbeben werden. Und das ist auch das Ziel, Destabilisierung, Aufhetzen von beiden Seiten.

      Da werden dann auch gerne ganz besonders fiese BLM Accounts in die Welt gesetzt und für die andere Seite dann „white supremacists“. Alles was zum Hass aufstachelt ist gut. Hier läuft das genauso, er schon zu Trittins Zeit in den K-Gruppen war das nicht anders. Was der Typ alles Widerliches schon getan hat und nun hängen Koalitionsvereinbarungen von einem ab, den man medial viel verdienter und einfacher fertigmachen könnte als damals Brüderle. Da ist ans Knie fassen wirklich harmlos gegen Trittinsgesammelte Verfehlungen. Nur, warum macht es keiner?

      Lieber macht die Tagesschau einen Faktencheck zu Wagenknechts im Großen und Ganzen völlig korrekten Aussagen, die natürlich Patrick G. als falsch und rassistisch einstuft.

      Ich bin sehr froh, dass die FAZ mit SdG und DeM Lichtblicke bietet. (Und tolle Artikel wie diesen http://plus.faz.net/feuilleton/2017-11-16/d5637e1d071d2d6c6afa36c6091d3fcc/?GEPC=s3)

      War jetzt längere Zeit nicht zum Kommentieren gekommen, was teilweise wirklich schade war. Besonders der Proust-Radek-Artikel war Spitze!

    • "Aus den USA ist bislang niemand geflohen"
      .
      Nicht?

      Hatten nicht recht viele angekündigt, nach Trumps Wahl,
      nach Kanada auszuwandern? Wo sind die denn jetzt?

    • Alle noch da. Lena Dunham hat sogar einen Freund verteidigt, dem sexuelle Verfehlungen vorgeworfen wurden.

    • @ D A nicht einmal hierzulande
      Selbst Schweighöfer ist trotz Auswanderungsversprechen bei AfD-Einzug in den Bundestag und Prozess wg. dummer Antwort auf die Frage nach Einlösung des Versprechens immer noch hier.

    • So schlimm ist es also wohl doch nicht.

    • Nordkorea-Auswanderer
      „So schlimm ist es also wohl doch nicht.“

      Wohl schon. Beim erreichten Sensibilitätslevel der Gesellschaft ist insbesondere bei der Snowflake-Linksbetonkopffraktion der Rubikon wahrscheinlich schnell überschritten

      Wenn die unten angegebenem Zahlen halbwegs stimmen, war es auch schon immer so. 500000 Emigranten aus Westdeutschland, die es sozialistischer haben wollten: http://www.spiegel.de/einestages/uebersiedler-aus-der-bundesrepublik-in-die-ddr-a-1036756.html

      Im Prinzip müsste die Empfehlung also lauten, Honneckers Laden wieder aufzumachen. Als Refugium für schwere Fälle von Rechtgläubigkeit. Könnte eine Menge Probleme auf einmal lösen.

  76. Schwule und Radfahrer die letzten Männer? Georgi Dimitroff statt Evola?
    Vielen Dank für den neuen Text und Zustimmung für Ihre „Solidaritätsarbeit“, die Sie ehrt!

    Mir sagte einmal in den achtziger Jahren ein „echter“ Alt-68iger, der später sehr weit rechts landete und ich betone es, zu dem ich seit vielen Jahren den Kontakt abbrach:

    „Wenn es die schwule Männer- und Lederbewegung im Westen nicht gegeben hätte, würden alle Männer schon seit Jahren in lila Latzhosen herumlaufen.“ Er meinte Westeuropa und fing mit Schweden an. Aufregend und ungläubig hörte ich zu. Nein, wie aufregend der Westen.

    Im Bundestag blitzte diese Modefarbe neulich kurz auf:
    Als man wegen der „Brigade“ Schweswig-Gina-Lisa plötzlich einstimmige „No-Gesetze“ verfertigte… – bis auf den Widerspruchskommentator Thomas Fischer (er ist Radfahrer).

    Ihren Verweis „Evola“ ging ich nach, es waren vorerst aber zu viele Seiten zum Lesen. So kam ich – über google – nur bis Assheuer (von der Zeit).

    Die Angst, die Angst…die alle letztendlich zu „Faschisten“ werden lassen kann. Kann man mit Angst und Gegen-Angst Politik machen? Kaum. Vermutlich nicht mal Feuilleton auf Dauer.

    – Na, vielleicht kommt, statt über die Gewerkschaft, über die „Angst“ das Grundeinkommen?

    Oder liest man doch lieber erneut eine Verschwörungstheorie zum Faschismus a la Georgi Dimitroff (selbst wenn dann Ernst Nolte hinterm Gebüsch lauerte)?

    Oder beläßt man es bei der bekannten Mischung: Versailles, Weimar, Krise … plus der neulichen Deutung von Sven Felix Kellerhoff in der Welt als einer Art linken Front-Kämpfer-Graben-Sozialismus?

    Don Alphonso teilen Sie uns bei Gelegenheit bitte Ihre Evola-Lesefrüchte mit. Ist es nötig Evola zu lesen, um den Faschismus anders zu verstehen oder um ihn erneut zu verhindern oder wenigstens die Assheuers zu verstehen?

    • Ich weiss nicht, einmal Evola reicht mir eigentlich, die Fürchte schmecken scheusslich. Grässlicher Typ.

    • Baldur Jahn @ 19. November 2017 um 15:49 Uhr
      Baldur Jahn sagt:
      „Wenn es die schwule Männer- und Lederbewegung im Westen nicht gegeben hätte, würden alle Männer schon seit Jahren in lila Latzhosen herumlaufen.“ Er meinte Westeuropa und fing mit Schweden an. Aufregend und ungläubig hörte ich zu. Nein, wie aufregend der Westen.“

      Die einst starke Schwulenbewegung wurde ab den 80ern von Frauen unterwandert (Lesben).
      Die braven Bürgersöhne in der Schwulenbewegung haben sich dagegen nicht gewehrt, schließlich ist mann gut erzogen, besonders gegenüber Frauen, man lässt Frauen ihren Willen und hilft doch wo man kann!! Später sind dann noch die Trans dazugekommen – und die „bürgerliche“ Schwulenbewegung ist seitdem tot. Zugegeben, die Ziele wurden erreicht, es braucht keine politische Bewegung mehr.

      Trotzdem ist es ein Paradebeispiel, wie es feministischen Gruppen gelingt, sich in Bereiche mit dem moralischen Hammer einzuschleichen und einzuklagen, und wie schwachasthmatisch Männer nur staunend an der Seite stehen und gar nicht verstehen, was vor sich geht, wie man ihre Rechte und die ihrer Söhne untergräbt.

      Genau das gleiche wie damals wird seit einiger Zeit auf breiterer Ebene versucht, für Schwule ist das nur Déjà-vu.
      Wehrt Euch.

  77. Wer, wenn nicht Araber sind Semiten?
    Alles, anti-israelisch oder Judenhasser zu sein kann man ihnen vorhalten. Aber dieses unpräzise anti-semitische? Genauso verbrannt wie rassistisch, betroffen u.s.w.

    Könnte heute noch grinsen über meine erste Reise mit El Al, Mitte 70ger. In Frankfurt ein von Panzern bewachtes Rollfeld. Bei der Einreise eine harsche Korrektur meiner Aussprache der Sadt Jerusalem als Grund meines Interesses. Hätte am liebsten Quds, Quds, Quds….gesagt.

    • aussagekräftig
      Ja, das stimmt, einige heutige Araber sind Semiten und zwar hauptsächlich die aus dem ehemaligen Gebiet der Phönizier, also zwangsläufig einige Syrer, Palästinenser, Jordanier und Libanesen.
      Aber längst nicht alle Araber sind Semiten, vermutlich sogar eher wenige.

      Semiten sind eine Ethnie, Araber eher eine sprachliche Gemeinschaft.

  78. Übrigens, Monsieur Karl (Lagerfeld)
    ….lag nicht ganz falsch -er wurde ja schon mehrfach zitiert- mit seinem Kommentar.

  79. Deutschland, deine SpezialistInnen
    Wieso schreibt Klonovsky das?:

    „“Birgit Schrowange“ – wer auch immer das sein mag – „ist zum ersten Mal wieder verliebt“, ruft es von den Nachrichtenbildschirmen auf dem Stuttgarter Hauptbahnhof. Na hoffentlich klappt es bei diesem Debüt besser als bei den vorhergehenden!“

    Erklärung: Ich glaube es tut ihm weh. Mir auch, weswegen ich das meine.
    Nicht der Zustand der Bildmedien an sich tut weh, – man hat sich daran gewöhnt, irgendwie – sondern die zunehmende Vergewaltigung der Sprache. Die Sprache hat keine Lenalisaauroras, die schreien: Aua, mein Knie. Sie hat nur zwei Anwälte: Das Ohr und das Auge.
    Und ich muss denjenigen loben, der es noch merkt. Gut, dass Reich-Ranicki, Gott hab ihn selig, schon verstorben ist, sonst bestünde täglich Gefahr, dass er einen Herzinfarkt bekommt.

  80. alle pseudo
    Ich glaube dem Feminist_innen-Gedöns sowieso nicht. Nach meiner Beobachtung und Erfahrung finden sowohl männliche als auch weibliche (solange sie nicht exklusiv lesbisch sind) Feminist_innen den „Typ südländischer Macho mit starkem Bartwuchs“ sexuell alternativlos. Denn auch die postmoderne Feminist weiß den lendenstarken Hengst zu schätzen. Naja, aber eigentlich kann man snowflakes, Absolvent_innen von Genderstudies und Twitteraktivist_innen mit gepiercter Vagina ja auch gar nicht als „Feminist_innen“ bezeichnen …. Oder?

    • Beobachtungen und Erfahrungen
      „Hengst mit Migrationshintergrund“

      Das waren aber nicht Sie mit dem Pony in Görlitzer Park?!?

    • @Zuvielgesellschaft sagt:
      Sie sind ja abgeschmackt und/oder ungebildet ;-)

      Bisexuell ist nicht zoophil …..

    • Beobachtungen und Erfahrungen II
      „Bisexuell ist nicht zoophil“

      Keine Ahnung, was für ein Geschlecht das Pony hat.

  81. @D.A. Ersatzflug - „nicht das [G]leiche…“
    Werter Don Alphonso,

    habe dort bei ihm nachgesehen, Danisch schreibt u.a.: „Denn erstens, und das stand nur in wenigen Artikeln, hat die Fluglinie ihm angeboten, ihn auf ihre eigenen Kosten mit einer anderen Fluglinie dorthin fliegen zu lassen. Man kann ihnen also nicht vorwerfen, dass sie ihn nicht transportieren wollten, sondern sie hätten im Gegenteil [vielleicht? J.S.] sogar noch draufgezahlt, um ihn zu transportieren.“ Ich habe es nicht geprüft. Das wäre also, wenn zutreffend, der hier auch richtigerweise weiter oben ausführlich angeführte Schadenersatz.
    Jo mei! Und sonst keine Probleme?

    Mir hat vor 30 Jahren ein Schuhputzer – für angeschriebenes Regelentgelt oder auch liebend gerne mehr von mir – in Georgien nicht die teuren (und nur staubigen) schwarzen Pferdelederschuhe putzen wollen. Prozeß deswegen, großer Hype? Damals nicht und heute schon gar nicht mehr! Als Siebzigjähriger meide ich auch seit längerer Zeit Einlaßkontrollen vor Diskotheken. Jeder hat halt seinen Stolz!

    Mine Fru war unlängst in Israel bei einer jüdischen Freundin aus „lichten künftigen“ Sowjettagen. Letztere erbat andeutungsweise für Vater und Mutter, für den Bruder und für sich italienischen „Prosciutto und Salsicce“ als Mitbringsel – aber gerne doch: reichhaltig und eingeschweißt. – Das wurde bei der Einreise in Tel Aviv nicht auf den Zollscheiterhaufen geworfen. So geht die Welt rund!

  82. hate speech
    Also, das muss ich mir zueigen machen: „Hate speech richtet sich gegen die Mehrheitsgesellschaft.“
    Das ist doch geil: Wenn ich also demnächst 15jährige Biodeutsch_innen begrapsche, den querschnittgelähmten Blondschopf aus seinem Rolli haue oder die achtzigjährige Dame aus der Beletage gegenüber als „dreckige Nazischlampe“ beschimpfe, rufe ich nun hinter jedesmal: „Ätsch, Pech gehabt, Du Sau aus der Mehrheitsgesellschaft. Ich darf das.“
    Oder etwa doch nicht? Mmmh.
    Na, wie auch immer, soviel Menschenverachtung war nie.

    • Wenn Ihnen danach ein Biosutscher die Gräten krümmt, bekommen Sie vermutlich eine nette Postkarte von No Hate Speech, das würde ich nicht ausschliessen. Allerdings würden Sie in der Kriminalitätsstatistik dennoch als Rechts genannt werden. Denn die Polizei hat andere Kriterien als sich unterwerfende Ministeren-NGOs.

    • Tja, mit der Kriminaltätsstatistik ist das ja eh so eine Sache,
      Nicht einmal die der Bundesländer mit B anfangend kann man vergleichen. Zumindestens im RHS sind Tendenzen zu „Zuerst der Clan“ absehbar, wenn man so die Reaktion (und Konsquenzen) der Politischen Ebene und der medialen Begleitung sieht.

    • GHier in Bayern ist das alles recht gut dokumentiert – jeden Tag bei uns in der Stadt 3 Einsätze im Rahmen der Asylkrise. Das ist ganz schön viel zumal es da nicht um Katzen auf dem Baum geht.

    • „soviel Menschenverachtung war nie“
      „Na, wie auch immer, soviel Menschenverachtung war nie.“
      Das ist der ausschlaggebende Punkt, mMn. Natürlich hat es immer selbsternannte Weltenretter und Verfechter von leuchtenden Ideengebäuden gegeben, die viel verändern wollten; es waren aber nicht so viele und so viele seriöse, die unter der Fahne der Gender-Gerechtigkeit und des Antirassismus ziemlich starke Emotionen ausleben, genau die Emotionen, die sie dem politischen Gegner vorwerfen (ergo eine Form von „Wut und Hass“). Manchmal frage ich mich ja, ob nicht bei einem Gutteil der verbissen-aggressiven Weltenretter der sehr persönliche Lebenslauf (Probleme mit sich selbst und der nahen Umwelt) eine Rolle spielt. Zum Beispiel: Die Basler Gender-Studies-Soziologin und Freundin der Heinrich-Böll-Stiftung Franziska Schutzbach mit ihrem Blog Präzis und Kopflos, die gerade mit der Basler Zeitung (und anderen) kämpft – „werden doch meine Vorschläge, dass Taxifahrer rechte Politiker nicht mehr mitnehmen sollen, in der Schweizer Presse nun todernst (wirklich todernst!) diskutiert“ – hat 2016 ihre jahrelang erlittene Bulimie öffentlich gemacht und darüber nachgedacht. „Zu Großem erzogen, konnte sie die selbst gesteckten Ziele nicht erreichen und suchte ihr Heil darin, wenigstens mit einem schlanken Körper zu glänzen: ‚Ich wollte jemand sein. Und verschwand.‘ … Sind Essstörungen selbstzerstörerische Strategien, mit der Welt klarzukommen?“ Quelle: sz-magazin. Manchmal, beileibe nicht immer, aber manchmal, haben individuelle Probleme vielleicht mit kompensatorischer Selbsterhöhung und Intoleranz gegenüber Menschen, die nicht so sind wie man selbst, zu tun.

    • @donalphonso
      Bei einer Körpergröße von über 2m u. momentanen Lebendgewicht von 112kg bricht mir niemand so schnell „Gräten“, das passiert wahrscheinlich eher bei einem Sturz auf der Piste/Abfahrt …

      Die Dame werde ich natürlich nicht beschimpfen, das verbieten der Anstand u. meine Wohnadresse in der gegenüberliegenden Beletage (-;
      Und eigentlich habe ich keine Zeit, dazu beizutragen, dass die Polizeistatistiken geschönt werden müssen. Wenn ich mich in der BRD aufhalte, gerate ich eigentlich nur mit der StVO in Konflikt ….
      Generell inspiriert die Definition der taz von „hatespeech“ aber ungemein *eg*.

  83. Es gibt keine Wahrheit?
    Lieber Alfons,

    Ihre Aussage zerlegt sich selbst. Es kann gar nicht keine Wahrheit geben, da das ja die Wahrheit wäre. Richtig ist es, zu sagen, dass wir die Wahrheit nicht kennen — im Gegensatz zu den im Beitrag treffend beschriebenen Kulturfaschisten.

    Herzlichst,
    Ihr Don Efif

    • Bayrischer Nihilismus
      „Es gibt keine Wahrheit“

      Es gibt niemals gar keine Wahrheit nicht …

      oder (präziser)…

      Es hod no nia koaner koa Woaheid ned gwusst

    • Ah Woahheid hom mia no nia ned ghobt

    • oder:
      Wenns woa wa, hettenses ned gsogt

      Wenns woa wa, wissatmas ned

      Dwoarat wirst ned in

      Dohams gsogt, oba i mogs ned nochesong, das…

      Unterm liang nomoi liang

  84. ponder the destiny
    Evola – eine Fallgeschichte. Die Zerstörung von Sinn, Bedeutung und Kontinuität, das kulturelle Chaos, unter dem wir auch heute wieder leiden, öffnet der Möglichkeit Tür und Tor, den Verlust von Ordnung, durch Halluzinationen zu ersetzen, die ihre eigene Dynamik entwickeln. Dabei kann man Evola durchaus auch bewundern, für die Konsequenz mit der er sich seinen Ideen hingab:

    „It was Evola’s custom to walk around the city during bombing raids in order to better „ponder his destiny“. During one such raid, 1945, a shell fragment damaged his spinal cord and he became paralyzed from the waist down, remaining so for the remainder of his life.“ ( Wikipedia )

    Das ist verrückt, aber man muss zugeben, Eier hatte er. Diese Episode verdeutlicht aber auch, dass sein Heroismus selbstbezüglich und letztlich modern und nihilistisch war. Eine ebenso intensive, wie gottlose Arbeit an sich selbst, die zu nichts führt, außer dass sie ihn zum Krüppel macht.

    Evola hatte ohne Frage von der „Existenz eines auf die Fresse bekommen“, was ihn allerdings nicht daran hinderte noch viele weitere Bücher zu schreiben, in denen er seinen Fall weiter elaborierte. Offenbar wurde er jetzt auch von Alt-Rights und Neoreaktionären exhumiert, aber damit strudeln diese auch nur zurück in die Moderne, die sie ansonsten ablehnen.

    • Nicht nur alt right, auch Casa Pound und IBster. Man hat in Italien einfach nicht genug aufgeräumt.

    • Übereliten
      Man sollte den US-Neoreaktionären zu Gute halten, dass sie sich nicht an die Stelle des Herrschers zu setzen versuchen, den sie herbei sehnen. Dieser ganze, spirituelle Verwandlungsprozess in Ritter des heiligen Grals und regierungswürdige Monster, wird als Strategie von Leuten aus einer machtfernen Mittelschicht durchschaut. Sie sind nicht verrückt, d.h. keine Romantiker, sie gehen sich nicht selbst auf den Leim.

      Durch Trumps Wahl haben sie auch schon an Kohärenz eingebüßt. Man kann sich, so sieht es aus, eben doch mit der Demokratie arrangieren, solange nicht SJW-Bürokraten, alle Schalthebel der Macht betätigen. Wird Trump sich halten, so werden sie es vorziehen zu einer ganz gewöhnlichen Elite zu gehören, als zu einer Überelite aus philosophisch-theosophischen Märchenbüchern.

    • Trump könnte denen das Leben enorm schwer machen, beispuelsweise über die staatliche Förderung der Unis – aber er macht es nicht. Vermutlich weiss er, dass die SJWs das liberale Lager schwächen.

    • SJWs
      @DA Trump könnte denen das Leben enorm schwer machen, beispuelsweise über die staatliche Förderung der Unis – aber er macht es nicht. Vermutlich weiss er, dass die SJWs das liberale Lager schwächen.

      Trump sagt ganz offen das er es gut findet das Clinton noch herumgeistert und er hofft das sie 2020 wieder gegen ihn antritt. Die ganzen Verrückten von den Demokraten sind gut für ihn.

  85. Jetzt heißt es auch für Atheisten beten ,
    .
    ..
    ebenso, wie für Agnostiker wie mich :

    Die Jamaika-Gespräche haken etwas , der CSU geht das Popöchen mit Grundeis , weil Wahlen anstehen ,

    wo Watschen drohen .

    Der FDP ist so ziemlich alles (also jeder Posten ) recht,

    die GrünInnen behaupten, sie bewegten sich (wohin ? ) ,

    die Union hat einen Punkt- Merkel Gonslerin, sonst zu jeder Schandtat bereit (s. drei Legislaturen, die Deutschland ziemlich verändert haben ),

    aber, BETEN , vielleicht, vielleicht , ist irgendwo der berühmte Wurm drin,

    und die Koalition der Guten und Gerechten, das Substrat des Einheitsbreis,

    kommt

    NICHT zustande.

    Neuwahlen !

    Ohne mir recht viel davon zu erwarten,

    aber Jamaika ist nur für uns Bürger und künftige Generationen prohibitiv teuer .

    Da kommmt nichts bei rum ,

    preissisch gsogd.

    Ergo :

    Beten !

    Wir, Agnostiker wie Atheisten, ganz besonders laut und textsicher,

    weil wir haben (wohl ) kein Himmelreich ,

    mit dem wir uns trösten könnten.

    Uns bleibt nur das nackte Leben.

    • Ja werter Herr Moser, die Welt hält den Atem an...
      Es gibt auf der Mutterscholle heute einen Kommentar „Ein kaputtregiertes Land“, ich zucke beim Lesen mancher Headlines gerade angesichts der politischen Zustände zusammen, wie auch hier. Aber es ging in diesem Kommentar lediglich um Zimbabwe. Bin schon völlig fertig mit den Nerven…

    • Das ging mir auch so.

    • Das Beten hat geholfen
      Geplatzt!

      Herr Kleber vom ZDF wirkte sichtlich geknickt. Auch die Stellungnahmen von Prof. Korte waren nicht alle nach seinem Gusto.

      Schwarze-Peter-schieben an die Hosen-zuerst-runter-FDP hat begonnen („Aufarbeitung“ im ÖR).

      Sie geht nicht! Wieder – immer noch – auch jetzt – die Klatschhasen der Union vor den Kameras und Mikrofonen. Wie lange noch??

    • Für viele Journalisten stirbt damit die Lieblingsvorstellung einer medienfreundlichen Koalition.

    • Das Prinzip Hoffnung
      Lieber Herr Moser,

      bevor Sie jetzt anfangen, Ihre Vorräte an Lebensmitteln und was man sonst noch so für den Notfall braucht, aufzustocken,

      Ihre Ängste, Befürchtungen sind perdu.

      Es gibt kein Jamaika. War eh nur eine blöde Wortschöpfung.

      Damit Medienschaffende was zum Kauen haben und der Bundesbürger denken soll, in der Politik bewege sich was.

      Aus und vorbei. Hoffentlich.

      Tamam (für die Migrationshengste).

      Not lehrt nicht Beten, sondern Denken (Ernst Bloch).

      In diesem Sinne an alle Agnostiker & Atheisten.

    • Herr Moser, der FDP ist womöglich jeder Posten recht, ...
      … doch nicht um jeden Preis, wie wir das am späten Abend Merkels des Totensonntags erfahren haben. Lindner wird jetzt wahrscheinlich zum Totengräber der Bumsrepublik verklärt, was er wohl wird einkalkuliert haben; i‘ bin g’spannt.

    • Sie wurden erhört
      Wenn nicht von Gott, dann von Lindner.

    • Bravo, Liberale, mit dem Geld der Bürger, genau
      Knallharte Lüge:

      Die Menschen in Deutschland hätten sich gewünscht, dass die Jamaika-Sondierungen erfolgreich gewesen wären. Angela Merkel
      https://www.welt.de/politik/article170761256/Es-ist-besser-nicht-zu-regieren-als-falsch-zu-regieren.html

      Moser, wenn es ein Himmelreich gibt, kommen alle rein. Nur der Glauben macht den Unterschied. Hinterher gibt es keinen. Kopf oder Zahl, Himmel oder Erdreich.

    • Ich kenne niemanden, der das wollte.

    • Jessasmarandjosef, Herr Moser
      Sie wurden erhört! Danke, und: könnten Sie das noch öfter? Das mit dem Beten meine ich? Sie haben anscheinend den direkten Draht „nach oben“, vielleicht klappt es dann ja doch noch, dem Irrsinn ein rechtzeitiges Ende zu bereiten.
      Nur aus weiblicher Neugier und völlig OT: Was sagt Ihre Waage?

    • Jo. mei Liaba , wosndodanlos ! Legst Di nieda und staehsd auf a neama !
      .
      ..

      .
      Um mit dem Namen des Rasiermittels von Francois Haby, Hof-und Leibbarbier S.M. Wilhelm II., das viel beworben und verkauft wurde,

      zu schreiben :

      ,,Es ist vollbracht “ .

      Vier ausgelutschte Mauserl haben gekreißt, und einen Berg Fragen hervorgebracht .

      Issa nich süüüüß , der Fragenberg ? Tutzitutzitutzi !

      Ich war bis um halb sieben auf , nach einem schönen Abendessen
      (Schweinsbraten , Sauce schön degraissiert auf den Fleischsaft )

      sah ich im TV Dies und Das , nebenbei Internet .

      Und dann , irgendwo am ÖR , la bombe !

      Seehofer ganz verliebt in Merkel , wirkte den Tränen nahe, Lindner streng und staatsmännchenlich ,

      usw . Kennimus .

      Dazu die Politanalysten und Experten für alles und nix , pöhsepöhse FDP .

      Das Kalkül verstehe ich aus Lindners Sicht noch nicht ganz, aber vielleicht ist der eins weiter.

      Seinen Wiedereinzug in den BT sah ich auch viel später , als viele Auguren .

      Schaumermal, no segnmasjo .

    • Nicht wahr, Don Alphonso, die Kanzlerin ....
      eine gute Handbreit über dem Boden. Wahrscheinlich Nebenwirkungen der Raute.

      Zu meinem – eigentlich nicht – Erstaunen sagte sie gleich ‚danach‘, dass die Mehrheit der Bevölkerung diese Jamaika-Koalition gewollt habe.
      Mit einem Duktus und Gestus als glaube sie das. Sie hat es geglaubt.

      Wahrscheinlich hatte man ihr die letzten Meinungsumfragen der letzten Woche alternativ vorenthalten, um sie nicht zu verunsichern.

      Eigentlich müsste sie jetzt einen wundervollen Zusammenbruch haben, nachdem sie ja immer alles richtig gemacht hatte, auch in 2015, wie sie neulich wieder betonte, und nichts irgendwie falsch gemacht hat. Und jetzt die Mehrheit ihrer Bevölkerung (‚mein Land‘) auch mehrheitlich für Jamaika ist.

    • Herr erhöre uns
      beten wir Katholiken auch heute noch. Das Problem ist nur: manchmal erhört er uns tatsächlich, und dann haben wir den Schlamassel. Ich frage mich die ganze Zeit, was das geringere Übel ist, Jamaica oder Neuwahlen. Ich fürchte, bei Neuwahlen würden nur die ach so kompromißbereiten Grünen und die ihre Hände in Unschuld waschenden Sozialdemokraten hinzugewinnen, die FDP vielleicht ein paar Stimmen an die AfD verlieren und dafür von der CDU welche bekommen, während einige bisherige AfD-Wähler ob der Aussichtslosigkeit, mit ihrer Stimme irgend etwas zu erreichen, zu Hause bleiben. Und dann kriegt R2G die Mehrheit.

  86. Nichts geht mehr
    Otto Kirchheimer, der nach 1945 sich weigerte, wieder nach Deutschland zu kommen, hat den Begriff der „Allerweltsparteien“ definiert. Das heißt: jede Partei muss jedem Wähler alles versprechen.
    Das Schauspiel, das derzeit im Reichshauptslum aufgeführt wird, ist nur ein Beweis dafür, dass das parlamentarische System überflüssig ist. Die Richtlinien der Politik mögen ab sofort von der Bertelsmann-Stiftung und der Atlantik-Brücke direkt bestimmt werden. Bisher war das ja nur indirekt.

    • Folkher Braun, in der Analyse sind Sie gut, ...
      … ähnlich Ihrem Propheten, Karl Marx. Die „Wahl“ des Bundespäsidenten oder des „charismatischen“ SPD-Parteivorsitzenden zeigt, wie der Hase läuft, wie das Publikum mitläuft. Doch, was wäre … Stöhn … Ihr Gegenvorschlag? Ein anderes Volk zu wählen?

  87. @Foxrommel 18:52 Uhr Schwule, Männer, Lesben, Frauen, Unterricht in der Produktion
    …die Lesben die bürgerliche Schwulenbewegung übernahmen…da mag was wahres dran sein …ich habe dazu Null-Kenntnisse.

    Mir ging es anfangs um die westdeutsche „Frau“ … so wie ich einen Volkshochschulkurs besuchte, um die „West-Frau“ richtig anzusprechen.

    Wenn ich hinterher auch nicht schlauer als vorher war (es kommt immer auf die Situation an und wie man sie – richtig oder falsch – doch wieder nach Lebenserfahrung zuordnet).

    So wollte ich mich auch auf die Höhe der Zeit bringen und nahm am taz lab 2015 teil. Eine Talkrunde aus Prof X, Lady Bitch Ray, Katrin Gottschalk und Ferda Ataman (hier fand ich soeben wohl einen 6 min Zusammenschnitt dazu Sag`s korrekt bitch https://www.youtube.com/watch?v=9EcBVP5B7NE)

    Insgesamt, so wie man manchmal „Kirchentag“ sagt, kam mir das Publikum überwiegend „migrantisch“ und mädchenhaft vor. Im Gegensatz zu den „Bühnenhelden“ zurückhaltend still.

    Die Darstellerinnen gelegentlich fast wie DDR-Unteroffiziere ohne Abitur (diskutieren sie nicht mit mir, es ist schon alles gesagt, herausragend dabei Ferda Ataman)… Der gute Martenstein wurde zum Schreckgespenst eingeblendet. Die waren humorlos und hielten das vermutlich für „Widerstand“.

    Da schien eine neue Welt auf und ich machte das ich nach Hamburg kam und verzichtete – leider – auf andere Veranstaltungen.

    Jan Feddersen in der damaligen Wertung des Kongresses in der Taz konnte ich – wie aktuell ebenda zu den Aufschreidebatten – folgen.

    Ich las und hörte mir zwar noch Alice Schwarzer an…unterschrieb aber entgegen erster Intention dort nix und bestellte letztendlich auch Emma ab.

    Obgleich „Emma“ noch – angelegentlich vom Prinzip her -verständlich ist.

    Oh, Wanderer
    kommst Du an eine West-Frau, so frage Sie, ob Sie damals oder jemals an einen tatsächlichen Emanzen-Kurs teilgenommen hat, der den Teilnehmerinnen beibrachte, einen Schalter in die Zuleitung zur Stehlampe einzubauen.
    Diese umwerbe.

    Das sind dann auch keine „Quotenfrauen“ und wollen sich auch nicht mit Sprechakten den Hof machen lassen. Meide die Quotenfrau und die Sprechakterin. Küsse die Richtige – vergiß die Regeln nicht.

    Nebenbei (und das von mir Antikommunisten):
    In der DDR war nicht alles schlecht und nicht nur wegen Pisa bin ich inzwischen wieder für UTP (feilen in der Schule statt ständig Theater spielen).

    Kurz:
    Das alles sind keine „Vagina-Dialoge“ mehr, da haben sich vernetzte „Parallel-Gesprächskreise“ etabliert.

    Don Alphonso
    verdient schon wegen dieser „Weiber“ Unterstützung und Nachsicht – bis die anderen Frauen, da können ruhig auch Lesben dabei sein, aufwachen.

  88. Na Bitte - Beten nützt .
    .
    .
    . Das mit der Agnostik muß ich nochmal überdenken .

    Aber ich war im Irrtum , es war die FDP , die die Reißleine gezogen hat ,nicht CSU , nicht grün.

    Passt !

    Neuwahlen, nach dem dazu notwendigen Theater ,

    und dann mehr Stimmen für die AfD .

    Mittlerweile weiß auch der deutsche Stoffel, äääh , Michel, dass nicht der Krampus kommt , wenn das gewählt wird.

    Kannst ganz normal wählen, wie jede andere Partei.

    • Das wird noch bitter für die CSU, in Bayern merkt man sich so etwas.

    • Geirrt im Handelnden
      Ich dachte, die CSU würde die Reißleine ziehen. Vertan. Nicht mit Gummihofer gerechnet.

    • Im Gegenteil, Otto Moser, hat die CSU deutlich verloren
      Diese Lügengeschichten des Horst S.!
      Hätte er die Reissleine gezogen, hätte er bei mir 115 Pluspunkte einfahren können. Er hätte Gelegenheiten gehabt.
      Ist bloss nichts für einen Bettvorleger.

      Da hat man 4 Wochen, durchgehend, beinahe Tag und Nacht, man hat diverse Ultimaten (Freitag früh, Sonntag 18:00) verstreichen lassen, hatte nach diesen unsäglichen 4 Wochen immer noch 100+ ungeklärte Punkte.
      Und dann stellt sich das Lügenmaul vor die Mikrophone und sagt, man sei jetzt genau so weit gewesen, eine tolle Übereinkunft … .

      Vielleicht ist er nur sauer dass er mal wieder die cojones nicht hatte, das selbst zu tun.

  89. Angela Mugabe zeigt ein freundliches Gesicht
    Angela Mugabe
    reist mit ihrer Habe
    wech nach Südamerika
    Hurra, Hurra, Hurra

    • Und wir haben fälschlich noch gelernt, Goethe sei gestorben !
      ..

      . Horrende Tatarenmeldung, das :

      Er, der Dichterfürst lebt , und dichtet besser, denn ja zuvor.

      Er heißt jetzt gamskampler .

      You made my day !!!!!

    • Goethe Teil 2
      Der Lindner kann nun garnich mehr.
      Schuld ist nur der Herr Seehofer.
      Vielleicht auch der Herr Özdemir.
      Frage ist: die Nummer vier –
      .
      im Kreise der Versagerlein,
      das könnte doch die Merkel sein?
      Mit Lindner wollt´sich keine(r) quälen.
      Schon klar. – Nun woll´n wir nochmal wählen.

    • Sehr schöne Poesie!
      Noch ein Versuch:

      Angie-Leila Mugaberer
      schnappt sich ihre Haberer
      fährt frisch und frei
      nach Paraguay
      ei, ei, ei
      ist der Horstl auch dabei?

  90. do the evolution
    Der Mann hat fertig, selbst in dem Moment, in dem Herr Lindner ihn überholt, da denkt er nicht ans Laufen, sondern ans Bücken.

    „CSU-Chef Horst Seehofer betont ausdrücklich: „Auch in der Zuwanderung wäre eine Einigung möglich gewesen.“ Eine Einigung sei „zum Greifen nah“ gewesen.
    „In allen Themenbereichen hatten wir schon Verständigungen“, so Seehofer. Er bedankt sich bei Merkel für den „höchsten Einsatz“.

    • Verdacht
      Ich habe schon seit einigen Jahren den Verdacht, daß Seehofer nicht ganz gesund ist. Für mich entsteht ganz häufig bei seinen Interviews der Eindruck, hauptsächlich durch Körpersprache und -haltung, Mimik, teilweise auch Sprachausdruck, daß der Mann unter pharmazeutischen Nebenwirkungen leidet.

      Ansonsten blieben nur zwei Möglichkeiten: entweder hat er in der Union keine Machtposition oder er ist nicht fähig, eine vorhandene auszuüben.

  91. In this game, the most committed wins.
    BTW:

    Lindner ist der Gewinner, weil er das offensichtliche Machtvakuum besetzte, welches zuvor Trittin einnehmen wollte. Merkel und Seehofer stehen daneben wie alte Menschen, begreifen nicht mehr. Özdemir und KGE als Trittin-Marionetten geoutet, die können nur nett lächeln.

    Lindner ist die Zukunft der deutschen Politik, weil er kann Macht.

    Und Macht ist das einzige was zählt, in der Politik.

    Werde noch zum FDP Wähler….

    • Man kann auch sagen, Trittin hat es überreizt. Der Mann steht den Grünen im Weg, und das hat Jamaika verhindert.

    • Format
      Man sieht Figuren wie KGE und Özdemir das mangelnde Format, die mangelnde Intelligenz am Gesicht an.
      Özdemir sollte Kindergärtner sein und KGE in einer Pfarrei Gesprächskreise leiten als Aushilfe.

    • Lindner
      Lindner kann Kurz werden. Er kann Kanzler werden. Nicht jetzt. Später.

    • FDP
      Ich würde auch lieber die FDP wählen anstelle der AFD. Trotzdem muss man feststellen: AFD wirkt.

    • Trittin, Don Alphonso?
      4 Jahre zurück, ja.
      Aber hier? Wissen Sie mehr als ich?

    • Waren da nicht Misstöne im Sprachkanon der Grünen?
      „Özdemir und KGE als Trittin-Marionetten geoutet“. Pillepalle.
      Schlimmer, in Armlänge Abstand zu einem Platz am Trog hatte der Cem mehrfach laut und deutlich „patriotische Pflicht“ gesagt.
      .
      S´gôd dagäge, sagt man hier. Höchste Zeit mal wieder die eingelagerte Bundesflagge zu inspizieren. Nicht das es mir so geht wie den Eltern meiner Schwiegermutter (R.I.P.), die am 1. Mai 1938 die Reichsflagge raushängten und erst durch einen Menschenauflauf bemerkten, dass die Speichermaus („Biehnenmaus“) ausgerechnet den zentralen Teil g´veschpert hatten. Allerdings ein Ortsgruppenleiter käme heute nicht mehr vorbei.
      (DdH)

    • Goodnight
      Auch ich steh kurz bevor, FDP-Wähler zu werden.
      Mein Rat damit es klappt:

      Lindner macht der Union klar dass er im kommenden Wahlkampf (Neuwahl) eine Koalition mit CDU ankündigt unter der Bedingung dass ein neuer junger Kanzlerkandidat in der CDU antritt und der eine Migrationspolitik wie Kurz in Österreich ankündigt.
      Ergebnis:
      So wie Övp / FPÖ die Wahl in Ö. gewannen würden Union / FDP hier gewinnen. AfD würde stark geschwächt.

      P.S: suche Job als Politikberater. Stundenhonorar verhandelbar.

  92. Vielen Dank, Herr Lindner von der FDP
    Der Abbruch der Koalitionsverhandlungen ist eine große Niederlage für den Feminismus in Deutschland. Denn jetzt ist wieder völlig offen, ob das Gender Mainstreaming im nächsten Koalitionsvertrag drinsteht. Und die nächsten Koalitionsverhandlungen dahingehend erneut zu beeinflussen, dürfte den Feministen schwerfallen. Denn mit der auslaufenden „MeToo“-Kampagne haben sie ihr Pulver verschossen.

    Was die meisten nicht wissen: Es gibt kein Gesetz zur Politik des Gender Mainstreaming, sondern seit dem Jahr 2000 lediglich gegenseitige Verpflichtungen der Koalitionspartner. Und diese Verpflichtungen bleiben für den Normalbürger weitgehend unsichtbar, weil sie sich der parlamentarischen Kontrolle entziehen.

    FAS-Politikchef Volker Zastrow schrieb dazu:

    „Im Jahr 2000, mitten in ihrer ersten Wahlperiode, ersetzte die rot-grüne Regierung die „Gemeinsame Geschäftsordnung der Bundesministerien“ durch eine vollständig neue. In deren erstem Kapitel „Allgemeines“ stehen nur zwei Paragraphen. Der erste bestimmt den Geltungsbereich, der zweite die „Gleichstellung von Frauen und Männern“ als „durchgängiges Leitprinzip“ nach der Methode des „Gender Mainstreaming“.

    Eine durchgreifende politische Maxime, die dem bereits vorhandenen Gleichstellungsartikel 3 des Grundgesetzes eine andere Bedeutung unterschiebt, wurde ohne jede öffentliche Debatte eingeführt. Da es sich um die Geschäftsordnung der Regierung handelt, gab es auch keinen Parlamentsbeschluss. Erst seither taucht die Verpflichtung der Politik auf das Gender Mainstreaming in Parteiprogrammen – noch nicht in denen der Union – und Koalitionsverträgen auf: auch in dem der großen Koalition, also mit Zustimmung der Union, die mit dem Familienministerium seither zugleich die Schaltzentrale des Gender Mainstreaming übernommen hat.“

    http://www.faz.net/aktuell/politik/gender-mainstreaming-politische-geschlechtsumwandlung-1327841.html?printPagedArticle=true#pageIndex_0

    • Ja, es schaut gerade sehe schlecht aus, aber man darf nicht übersehen, dass der Genderausbau auch unter Schwarz-Gelb weiter ging.

    • Gender Mainstreaming = Gendergedöns
      @ Peter Gärtner,

      vielen Dank für den interessanten Hinweis auf den Artikel von Zastrow.

      Es gibt von Volker Zastrow – falls nicht schon bekannt – auch ein kleines, vor Jahren verfasstes Bändchen zum Thema:

      Gender. Politische Geschlechtsumwandlung. Manuscriptum Verlag 2006.

      Absolut lesenswert! Es zeigt, wie eine „Idee“ sich verselbständigen und sektiererische Züge annehmen kann, wenn die Vernunft sich schlafen legt.

      Fehlt nur noch sowas wie ein „Rechtsanspruch“.

  93. Im (nicht mehr so lange Mutti?) - Kutter heute,
    Bezahlartikel „Berlin will nicht mehr so lange „Elend“ sein“. Ab sofort bitte Gesichts- und Schreibdisziplin. Ich zumindest werde mir mir eine RHS-Abstinenz auferlegen. Aber gespannt zuschauen dürfen wir sicherlich schon? Hier schreibende Residenten von dort könnten uns auf dem Laufenden halten.
    .
    Noch eine kleine Nachfrage meinerseits, weil das aus den vergangenen Artikeln über die Polizeiakademie nicht schlüssig hervorging. Werden dort im Fach „Recht“ auch Ausflüge in Scharia-Anwendungen unternommen, so für Einsätze „entre eux“?
    (DdH)

  94. Upps... Otto, war wohl nix.."Der FDP ist so ziemlich alles (also jeder Posten ) recht",
    … Erfolgreiche Vierer gibt`s ja schon seit Millionen von Jahren…
    ..ach, wissen Sie nicht.
    Koalition aus : Dubhe, Merak, Phekda und Megrez…
    … nett sich : Großer Wagen , einfach mal in den Sternenhimmel schauen, da entdeckt man ihn, den großen Wagen.
    Großes Fahrrad gibt`s da keines.. hi hi

  95. OT @Frau Elly Seidl , and to whom it may concern :
    ..
    .
    Oszilliere seit acht Wochen zwischen 91,1 und 93,5 .

    Arzt sagt , jetzt geht es ans Eingemachte, da sind Plateaus normal,

    Fitnesstrainerin und Ernährungsberaterin sagt – Du trainierst da baust du Muskeln auf, die schwerer als Fett sind , da zeigt die Massenwaage den Zustand nicht mehr.

    Ich mache weiter , Spazieren war nicht skalierbar, Wetter immer bayerischer , da war dreimal die Woche Fitnesstudio mit Kraft-und Ausdauertraining nach individuellem Plan unumgänglich.

    Wat mut, det mut .

    Fühlt sich übrigens gut an, nach der Dusche ist man wie aufgeladen, und (VOOORSICHT !!) hat einen Mordsappetit .

    Mir bitte eine ganze Kuh mit drei mittleren Kartoffeln und Gemüse .

    Nun schalten wir aber wieder zurück nach Berlin , wo Gebete Früchte tragen ,

    und politisch korrekte Medien den Takt zum Geschehen kreischen .

  96. St. Otto sei Dank!
    Trittin & Co., hinter den Kreide verschmierten Mäulern das Wolfgrinsen mühsam bezähmt, die Teig umwickelten und mit Mehl bestäubten Pfoten schon fast an den Futtertrögen der Macht, kurz vor dem Ziel gescheitert.
    Der Marsch durch die Institutionen schlägt am Ende fehl durch die maßlose Selbstüberschätzung der irrlichternden Wanderer, mehr noch als durch die fehlende Bereitschaft der FDP zum gemeinsamen Freitod in den Armen der Union.

    Ausgemerkelt. Ein guter Tag für das Land und die Demokratie.

    • "Ausgemerkelt"
      DAS haben eine Menge Leute schon 2005 gedacht…die Frau hat mehr Leben als die Zombies aus „The Walking Dead“.

      Daß wir die endlich los sind, glaube ich erst, wenn – bildlich gesprochen! – in jedem der 16 Bundesländer einer ihrer Teile begraben wurde!

  97. Es gehört viel Wasser in den Freudenwein "No-Jamaika", die Basis von 1848 ff ist sehr dünn
    „Die FDP muss sich jetzt allerdings warm anziehen. Sowohl beim Thema Migration als auch in der Europa- und Klimaschutzpolitik fährt sie einen Kurs gegen die „vergrünte“ Bundespolitik, der von der AfD nicht allzu weit entfernt ist. Lindner will das öffentlich nicht wahrhaben, aber er verwaltet damit ganz bewusst das wirtschafts- und nationalliberale Erbe, das zur Gründung der AfD beigetragen hatte.“ Jasper von Altenbockum soeben in faz.net.

    – Diejenigen, die dem „Phantomschmerz“ von 1848, nachhängen, sollten trotz des FAZ-Kommentars nicht vergessen, dass sie nicht mehr so viele sind, selbst wenn die erste und relativ normale Verfassung der DDR von 1949 sie scheinbar umwarb und Martin Walser, ein deutscher Schriftsteller, diesen deutsch-demokratischen Stab – unausgesprochen – übernahm.

    Ich glaubte – mit Helmut Kohl nach der Wiedervereinigung – 1848 wäre bei der CDU gut aufgehoben.

    Angela Merkel ließ diese Wanne auslaufen (das ist ihr unbewußtes, anationales SED-Erbe incl. der späteren Sowjetverfassungen der DDR, welches mit 68ig korrespondiert und die eigentliche Schnittmenge bildet, von mir in anderen Forumsbeiträgen bei D. A. als „Post-68ig“ bezeichnet).

    Aber, sie wird – deshalb – von der CDU geliebt, weil die CDU nicht mehr der Fels in der deutschen Brandung sein muß: Endlich dürfen jetzt auch die CDU-ler gern lau baden und werden auch von Grünen, Post-Brandtscher SPD und auch Gysi planscht schon im Eimer an der Sandkastenlinie als Reservespieler dazu – geliebt.

    Lau baden is beautiful. Wir sind die Führungsenten im Seerosen-Teich der freien Welt. Oh, Pittiplatsch, Meister Nadelöhr, Prof. Flimmrich und Frau Puppendoktor…(DDR-Trailer)

    Die CDU wurde zur „Mutti“ mit Raute und Tragetasche (Drehbuch-Ideen) und ließ die CDU-ler und alle Zonis als sich selbst im Zeitgeist als einig Völkchen von kurz-und-länger-hier-lebenden in den Ost-und-Westzonen bei sich selbst ankommen.

    Notfalls wird man Macron die Chose übergeben.

    Darüber wurde die CDU leer. Vera Lengsfeld, die CDU ist ein „leere Partei“ http://vera-lengsfeld.de/2017/11/20/aus-jamaika-wurde-waterloo-aber-merkel-gibt-den-mugabe/#more-1990

    Kurz:
    Man sollte trotz neuer FDP und AfD-Zuschreibungen mit seiner Wählerstimme haushalten. Die Lage bleibt nach wie vor – und längerfristig – unübersichtlich. Mehr als schwierig.

    Kein Franz-Josef-Strauß nirgendwo. Natürlich ein transformierte Strauß. Ein zeitgemäßer.

    Nebenbei
    Auch die SPD ist leer.
    Vor Jahren hatte ich mir vorgestellt Siegmar Gabriel wird mal so was, was „nationalliberal“ gebraucht wird. Eine Mischung aus Turnvater Jahn, Ernst-Moritz Arndt, Ebert, Scheidemann, Noske und Dr. Schuhmacher – Gabriel wurde lieber der Papst der 68iger und inszenierte dazu seinen Vater.

  98. Als Ungläubige...
    …bete ich auch nicht in höchster Not, Herr Moser, weil ich mich da dann als charakterlos sähe. Entweder, oder. Außerdem ist das Scheitern für mich keine Not.

    Ich musste um 08:30 Uhr aus dem Haus, habe aber Prof. Korte noch vernommen, der ja doch Merkels Handlungsweise nicht für optimal hielt.Als die Umfragen vor der Wahl für die FDP gut liefen, las ich schon, dass die gar nicht so gern regieren, sondern effektive Opposition machen wollten.Warum ist man nicht dabei geblieben?

    Heute gibt es sicher einen Brennpunkt, der das von allen Seiten beleuchtet.
    Dass Seehofer nun noch „danke, Angela Merkel“ sagte, hielt ich für überflüssig – es sei denn, er meinte es in anderem Sinne.

  99. Eine intakte CDU hätte sich jetzt schnell erneuert.
    ggf muss man ihr dabei helfen.

    Ich schlage vor Thomas de Maizière zum Bundeskanzler zu wählen.
    ggf könnte der Vorschlag von der AfD kommen und die CDU/CSU
    könnte sich überlegen ob sie die Chance nutzt.

    Der Mann kennt als Innenminister die Lage wahrscheinlich bestens.
    Als Spross eine Ost-West-Familie mit Migrationshintergrund
    könnte er ggf besser integrieren als alle anderen Kandidaten
    da zB die innerdeutsche Spaltung Familiengeschichte ist,
    wenn ich das einmal vermuten darf.

    Das Thema Migration halte ich im übrigen weniger
    für ein Innenpolitisches Problem da hier die
    EU noch eine große Rolle spielt.

    Man könnte sogar sagen Migrationsdruck ist
    das Problem des reicheren Westens.

    Migration in ärmere Staaten ist eher die Ausnahme.

    Für CSU und FDP müsste der CDU Mann auch wählbar sein.

    Zu den von ihm überlegten islamischen Feiertagen sei
    gesagt das viele abhängig Beschäftigte ja Urlaub nehmen können
    wenn sie frei haben wollen. Selbständige können ihren Laden ja schließen. Das machen andere auch.
    vgl Feiertage wie Yom-Kippur, Rosch ha-Schana, Sukkot etc

  100. Jamaika aus - Merkel raus.
    Jetzt wird es interessant. Wen der Bundespräsident wohl als Bundeskanzler/in vorschlägt? Merkel dürfte da wohl chancenlos sein.

    Ob die SPD bei einer anderen Besetzung des Kanzleramtes standhaft bleibt?

    Ich erneuere meinen Gedanken: Sahra Wagenknecht in die SPD als Kanzlerkandidatin und Neuwahlen.

    Aber es wird wohl so trostlos oder noch trostloser weitergehen wie bislang. Bei Neuwahlen dürften die Ergebnisse von FDP, Grünen und Linke sehr interessant werden. Und am Ende könnte schwarz/gelb unter Merkel dabei herauskommen. Lustig, lustig …

    • S.W (& O.L.)?
      Das ist doch nicht Ihr Ernst, Otto Meier.
      Nicht, daß ich der ehemals sozialdemokratischen und Volkspartei nicht eine Vorsitzende gönnte, die erst denkt und dann redet und daheim kalkuliert. Aber was würde aus der Linken? Ich habs; ein Parteitag der Wiedervereinigung in Herz und Pfründen auf dem Tempelhofer Feld.
      Spaß beiseite: kommt es zu Neuwahlen ohne die derzeitige Platzhalterin, so wird die möglicherweise wieder glaubwürdige FDP (ja, ich bin seit 1982 sehr skeptisch) zusammen mit den erstarkten Blauen und einer eventuell verjüngten Rest-CDU eine Regierung bilden können, die sich um das deutsche Volk kümmert.
      Man kann wieder hoffen.
      M. A. Titz


    • Wagenknecht ist ein arges Minderheitsprogramm.
      Da werden schon noch „bisher Unbekannte“ ins Bild springen müssen.


    • Doch, M. A. Titz, das ist mein Ernst. Lafontaine hat in der Linken nie richtig Fuß gefaßt und Wagenknecht paßt, trotz kommunistischer Plattform, ebensowenig in die Linke. Leider passen beide auch nicht in die aktuelle SPD, dazu müßte der linke Flügel der SPD mal endlich aufstehen und die aktuelle Führungsriege ablösen. Dann könnte die SPD mit Sahra Wagenknecht durchaus wieder zu altem Glanz zurückfinden. Mit halbherzigen Gerechtigkeitsfloskeln a la Schulz wird das eben nichts.

      Die FDP ist für mich eine Partei, die niemand wirklich braucht. Allerdings zeigt der Erfolg Lindners, daß Personen durchaus Wähler beeinflussen können, ungeachtet jeder Programmatik. Das wurde für Deutschland zwar immer bestritten, war aber wohl noch nie und nirgends anders. Und daher bin ich mir sicher, wäre eine Sahra Wagenknecht als Kanzlerkandidatin der SPD und entsprechendem Rückhalt in der SPD ein durchschlagender Erfolg beschieden. Das wäre mal eine echte Alternative zu Merkel, die momentan doch keine ernstzunehmenden Gegner hat.

      Unbekannte, colorcraze, haben in meinen Augen in Deutschland noch keine echte Chance, Wahlen zu gewinnen. Das mag sich, siehe Frankreich, irgendwann ändern, noch aber sehe ich das nicht. Und ehrlich gesagt, solche Protestwahlen, das sind es ja, machen mir immer ungute Gefühle. Obwohl, angesichts der aktuellen Zustände, manchmal denke ich schon in die Richtung. Dann aber müßten auch Unbekannte mich inhaltlich überzeugen.

  101. Neuwahlen wird es wohl nicht geben
    Irgendwie müssen die Verlassenen der FDP in die Suppe
    spucken.

    Also, bleibt das ewig Gestrige bis zum Abwinken.

  102. Langes Gesicht bei Roth, Trittin und Co.
    Aus der Ferne betrachtet: Die Blätter geifern regelrecht über die FDP , allen voran der Spiegel, sie alle haben die Grüne Politik des Genderismus-Veggy-Days und Schwulendemos bereits als großen Sieger gesehen, doch der gute clevere Lindner hat komplett recht, wenn er sagt: liebe keine als eine schlechte Regierung.

    Bravo vor diesem Mut und der Ehrlichkeit. Unter der Regie Merkels und mit den Grünen wäre die Politik haargenau so weiter gegangen wie bisher, nichts hätte sich geändert und darüber sind sie nun stinksauer, der harte Knochen und Kommunist Trittin, den die Grünen extra aus dem Grab geholt haben, damit er hart „verhandelt“ und der Mobbel Roth und diese Ostzonendame.

    Tja, erstens kommt es anders…. ich freue mich auf ein hoffentlich veränderndes Deutschland ohne die vielen Menschen, die es geschenk bekommen soll nach Willen der Grünen.

    • tico, Sie haben wenigstens einen vergessen: Claus Kleber
      Er hat sich mal wieder nicht als der 600.000€-Mann erwiesen, die er trotzdem bekommt.
      Claus Kleber hat in bewährter Manier versucht, seine Wut niederzuhalten, und die FDP niederzureden.


    • Ja, die Grünen sind schwer getroffen. Sahen die sich doch schon kurz vor dem Ziel ihrer Träume. Mit einer geschwächten Bundeskanzlerin Merkel mal so richtig losideologisieren.

      Und nun? Außer Spesen nichts gewesen. 😂


    • Unter der Regie Merkels und mit den Grünen wäre die Politik haargenau so weiter gegangen wie bisher
      Ja. Genau. Das Pendel wäre noch weiter ausgeschwungen, obwohl die Wähler eigentlich schon gebremst haben (wenn auch sehr moderat), um es nicht weiter auszulenken.

    • Tico, ...
      … mir gefällt der Lindner auch zunehmend besser!

      Aus dem könnte noch was werden.
      Lieber Opposition im Parlament sofort als später weit außerhalb…

      Aber ein richtiges Verschweizerungsprogramm scheint er auch nicht bieten zu wollen, mit echtem Steuerwettbewerb und verbindlichen Abstimmungen über Mehrwertsteuersätze sowie Hauptausgaben.

  103. inszeniert?
    und wenn schon?

    Ich hätte die größeren Probleme , eine Minimalschnittmenge zu bilden, zwischen den Grünen und der CSU gesehen.

    Lindner positioniert seine Partei, zumindest nach außen hin, als konservative Alternative. Geschickt.

    Anders als Seehofer, der den letzten Strohhalm zur Rettung seiner politischen Karriere nicht ergriffen hat und mit seinen ersten Reaktionen aufs Scheitern erneut unter Beweis gestellt hat, welch Riesen-Scheimsch…r er ist.

    Bin wirklich gespannt, wie das Scheitern in der Öffentlichkeit wahrgenommen wird.
    Jeder Kommentator betreibt ja gerade Kaffeesatzleserei und sucht nach Sündenböcken.
    Trump und Putin werden als solche schwer vermittelbar sein – aber wer weiß schon, wie verschlungen die Gehirnwindungen der Lebenserklärer in der Medienlandschaft sind.

    Da ich nicht davon ausgehe, dass bei evtl. Neuwahlen eine linke Mehrheit zustandekommt, war’s das für die Grünen wohl. Oohh!
    Wo sie sich doch schon so gefreut haben. Ein Geniestreich, Trittin mit einer führenden Rolle in den Sondierungen auszustatten.


    • Ob eine linke Mehrheit momentan wirklich erstrebenswert wäre, Nahuatl, wage ich zu bezweifeln. Das wäre wie ein Zündsatz von der AfD.

      Andererseits, Jamaika hat gezeigt, ganz egal wie die zukünftige Regierung auch aussehen mag, irgendwann, wenn der Bundespräsident wie Merkel gescheitert ist, es bleibt alles beim alten. Da muß man dem Lindner schon irgendwie dankbar sein.


    • Ich muß sagen, das hätte ich dem Lindner gar nicht zugetraut.
      Und er hat einfach recht damit, diesen Unfug abzusagen, wenn sich das schon weder Seehofer noch Trittin trauen.
      Nun ja, jetzt liegt die Sache wohl bei Steinmeier.
      Ich muß sagen, ich bin einerseits erleichtert, daß „Jamaika“ erstmal nicht durchgedrückt wird, andernseits weiß man nicht, was da noch alles kommt.
      So einen „bunten“ BT wie jetzt hatten wir schließlich noch nie.


    • Doch, colorcraze, diese Sondierungen haben gezeigt, was noch kommt. Denn es ist ganz egal, in welche Richtung das Pendel der nächsten Bundesregierung schlägt, es wird nur immer noch schlimmer. Weder von links, noch von rechts und schon garnicht von der imaginären Mitte wird etwas kommen, daß den Karren aus dem Dreck ziehen könnte.

      Unsere politische „Elite“ ist unübersehbar am Ende.

    • inszeniert
      Wer keinen Plan B fertig hat, spätestens seit Donnerstag, ist ein Dilettant. Sowas haben wir bereits als Kanzlerin, da finde ich eine vorbereitete FDP erfrischend professionell.

  104. Danke
    für diese neue Eulenspiegelei. Ich habe wieder herzlichst gelacht, wie Sie da der Gesellschaft den nackten Arsch zeigen, bezüglich Identitätsfaschismus der jeweils anderen!

  105. Ich bin schockiert
    Atmender Rahmen bei Geburt erstickt!


    • Atmender Rahmen. Als ich das das erste Mal hörte, habe ich mir gedacht, jetzt haben die völlig den Verstand verloren. Solche Formulierungen dienen einzig dem Zweck der Verdummung des Gegenüber. Wäre das durchgegangen, hätte sich die Frage ergeben, ob die Formulierung überhaupt notwendig gewesen wäre.

  106. The witch is not dead
    Ich nehm mal an, Trittin hat mitbekommen,
    dass die grünen Verhandler der Basis zu weit
    gingen und hat -bevor von dort das AUS kommt-
    die FDP provoziert. Geschickt eingefädelt.

    Nun, es freut mich sehr, dass Merkel
    endlich einen Tritt vor’s Schienbein bekommen hat.
    Kann sein, dass sie weiterregiert (Mugabe-Syndrom)
    aber dann muss sie demnächst , hihi, dauernd das
    Parlament befragen. (was ihr ja bislang immer lästig war)

    Für Neuwahlen besteht eigentlich kein Anlass!
    Denn DIE LINKEN oder die AfD und auch die SPD,
    sind Parteien mit denen regiert werden KÖNNTE!
    Bin gespannt, wie Steinmeier reagiert.

    • Eine regierungsfähige
      Mehrheit gäbe es im Parlament, würden alle demokratisch gewählten Parteien alle demokratisch gewählten Parteien als solche behandeln. Alleine, die Mehrheit der demokratische gewählten Parteien erkennt eine demokratisch gewählte Partei nicht als demokratisch gewählt an. Wer sind da die Demokraten?
      M. A. Titz

  107. Ein unwürdiges Schauspiel
    Egal, ob Medien oder Politik, das Geschwätz von Verantwortung, gar von historischen Momenten, das sollten sich alle schenken. Auch all die Anspielungen auf den vom Stimmvieh plötzlich wieder zum Mündigen erhobenen, der direkten Demokratie aber immer noch fernzuhaltenden Bürger, sollten sich alle verkneifen. Überhaupt, gerade die Politiker der an den Sondierungen beteiligten Parteien sollten mal einen Blick zurück auf die letzten Wochen und ihre Äußerungen werfen, in Demut versinken, den Mund halten und in Sack und Asche gehen.

    Wenn den Parteien und Politikern doch soviel am Land und an den Bürgern läge, wie sie immer wieder behaupten, dann würden sie doch wohl ihre eigenen Ideologien hinten an stellen und den Wünschen der Bürger mehr entsprechen.

    Dieser ganze Affenzirkus, der sich nun noch Monate hinziehen kann, der ist doch einfach nur noch zum Abgewöhnen. Und mit diesem Bundespräsidenten aus der SPD kann es nur noch schlimmer werden, der scheint keint Freund kluger Entscheidungen zu sein. Da klau ich mir doch glatt einen Titel aus der heutigen FAZ: Ein kaputtregiertes Land.

    Wobei, die Medien trommeln schon wieder für eine große Koalition, basteln an der nächsten Dolchstoßlegende und versuchen Einfluß auf die SPD und ihre Obersten zu nehmen. Die SPD als Lückenbüßer, ob unter Merkel oder sonst wem aus der CDU, daß wünschen sich Medien, die an der SPD in den letzten Jahren und Wahlen kein gutes Haar ließen. Wie durchsichtig. Deutschland als Nabel der Welt, zumindest aber Europas, das ist der lächerliche und geradezu hysterische Tenor vieler Medien. Aber auch die Wirtschaft sieht ihre Felle schwimmen. Warum eigentlich?

    Mit unseren Politikern ist kein Staat mehr zu machen, das und das Gewinsel der Medien und der Wirtschaft, das ist die deutsche Realität 2017.


    • „die Wünsche der Bürger“, was für ein Orakelhauch soll das sein? Die Meinung ist so breitgefächert wie nie (siehe Parteienanzahl im BT). Kann man jetzt nicht so sehr erstaunt sein, daß das erstmal nichts wird.

      Ich habe die Zahlen von der BT-Wahl mal danach ausgewertet, welche Koalition aus Zweitstimmen die Mehrheit hätte. Klar, SPD-CDU/CSU lag weit vorne, aber CDU/CSU-FDP-AfD lag jedenfalls weit vor „Jamaika“ bzgl. Mehrheit in den Wahlkreisen.

    • Ja, verehrter Herrr Meier,
      wie soll es denn dann weitergehen?
      Wollen Sie die Regierung übernehmen, wenn – wie Sie schreiben – mit unseren Politikern kein Staat mehr zu machen ist? Achso, Sie haben nicht kandidiert und sind auch nicht gewählt worden.


    • Colorcraze, so breit gefächerte Meinungen und Wünsche der Bürger sehe ich überhaupt nicht. Die neue Buntheit des Bundestages hat ihre Ursache doch eher darin, daß die etablierten Parteien den Wünschen der Bürger nicht mehr nachkommen und die Bürger daher nach Alternativen suchen. Um es mal ganz simpel auszudrücken, wünschen sich die Bürger eine gesicherte Existenz und ein gewisses Maß an Möglichkeiten zur Teilhabe. Was sie nicht wünschen, ist ein Leben in Ungewißheit über die Zukunft durch Ausrichtung der Politik auf rein wirtschaftliche Interessen. Um das näher auszuführen, müßte ich ein Buch schreiben, aber Sie verstehen sicher, was gemeint ist.

      Die nackten Zahlen der Wahlergebnisse sind wenig aussagekräftig. Es wäre wünschenswert, die Wähler könnten ihre Koalitionswünsche auf den Wahlzetteln angeben. Das würde etwass mehr Licht ins Dunkel bringen. Besser wäre es allerdings noch, wir hätten endlich Plebiszite auf Bundesebene, das würde die Parteien und Politiker disziplinieren.

      Herr Claassen, seien Sie vorsichtig mit solchen Wünschen. Meine Vorstellungen von einer gerechten Gesellschaft, in der maximale Solidarität herrscht und die Würde des Menschen tatsächlich gewahrt wird, würde vermutlich wenig mit Ihren Vorstellungen harmonieren. Sie scheinen eher zu denen zu gehören, die mir, bei näherer Erläuterung meiner Vorstellungen, regelmäßig die Auswanderung ans Herz legen. Denn argumentativ haben diese mir kaum etwas entgegenzusetzen, sobald ihnen dämmert, daß ich vielleicht nicht ganz falsch liegen könnte.

  108. Hier OT, aber anschließend an manche hier gefallenen Bemerkungen
    Für alle, die nie ins Altersheim wollen:
    Es gibt einen Mann, der schon seit Jahren die Abschaffung der Heime fordert: der bekannte Hamburger Psychiater Klaus Dörner. Wer alte Menschen dorthin abschiebe, argumentiert er, verletzte ihre Menschenrechte. Schließlich, findet Dörner, würden die Alten dort abgeschottet, segregiert, aus den Familien herausgelöst.

    Weiterer Ausschnitt (ach ja, die ewigen Seilschaften):
    Und trotzdem werden immer weiter neue Heime gebaut. Es gibt dafür Kredite von der KfW und Fördergelder von den Bundesländern. Davon profitieren auch internationale Finanzinvestoren, die in den vergangenen Jahren viele deutsche Pflegeheime aufkauften.
    ht tps://www.welt.de/debatte/kommentare/article170726131/Schafft-endlich-die-Altenheime-ab.html


    • Das ist das Ergebnis des Sterbens der Wurzeln dieses Staates.

      Großfamilie, Kleinfamilie, Kernfamilie, Ehe, wilde Ehe, Single, Schluß.

      Sie können nunmal keine pflegebedürftigen und/oder alten Menschen in den Wohnklos ihrer überwiegend abwesenden Kinder, soweit vorhanden, unterbringen. Da bleibt nur noch das Heim. Und sowieso, Kinder, die immer seltener ein wirkliches Familienleben kennenlernen, die sollen später Familiensinn beweisen? Eine wahrhaft kühne Vorstellung, oder?


    • Mmmpf. In der eigenen Wohnung sterben ist auch nicht dollig. Es gibt viele verschiedene Fälle, oft sterben die Leut im Krankenhaus.
      Manche leben im Altersheim wieder auf, weil sie endlich Gesellschaft haben.

    • Zum Dank
      @Oberländer sagt:
      „Für alle, die nie ins Altersheim wollen:“

      Das ist der Preis eurer hoch technisierten Zivilisation. Der Mensch geht unter und hat, sobald er nicht mehr leisten kann, kaum noch Wert.

      Warum finden sich in Lateinamerika fast nie Altersheime? Weil das, was man so „Sippe“ nennt, noch funktioniert. Man ist nicht nur stolz auf viele Kinder (ich weiß, gehört abgeschafft, die Welt ist übervölkert und man sollte jedes 2. Kind erwürgen oder wenigstens abtreiben aus Prinzip). Die Kinder stehen auch (meistens) für die greisen Eltern ein. Die Mutter meiner Companera ist 96, aber ist zu Hause und wird von allen anwesenden gepflegt und ernährt. Und zwar mit Hingabe.

      Herzenswärme kann man nicht durch Abschiebehaft ins Altersheim ausleben.

      Das war übrigens der erste bewegende Eindruck, den ich 1989 in Costa Rica hatte. Ich sah, wie eine etwa 60–70 Jahre alte Oma mit einem jungen Mann fröhlich in zur Musik auf der Tanzfläche tanzte und mir blieb der Mund offen stehen.

      Seit dem habe ich solche Impressionen häufig erlebt. Und niemand denkt sich böses dabei, wenn man mit einer älteren Frau flirtet. In Deutschland ist es Sexismus, auf den die Strafe der gesellschaftlichen Vernichtung steht.
      In Lateinamerika nennt man es Zuneigung. Zwei Welten.

      So entwickelt sich Liebe zum Menschen, an dessen Ende die Pflege innerhalb der Familie steht.

      Kann man diese verknatterte mürrische alte Frau Merkel nicht in Familienpflege verbringen? So als letzte Pflegeleistung. Als Dank für ihre Aufopferung. Und weil alte Leute auch mal störrisch werden, darf man ruhig sanfte Gewalt anwenden, um sie ins Heim zu bringen. Zu ihrem eigenem Besten. Gibt bestimmt jede Menge Freiwillige dafür… wäre doch eine nette Aufgabe für die Roth, den Trittin, der v.d.Leyen, dem Schäuble und wie sie alle heißen, die Speichellecker der Nation (Pfui, pöses Wort !)

  109. Warten auf Godot?
    Ich warte.
    Ich warte schon den ganzen Tag.
    Ich warte und warte und warte.
    Ich warte, dass sie zurücktritt.
    Endlich.
    Endlich und überfällig.

    • Herr Oberländer...
      Da warten Sie leider vergeblich. Die Dame will sogar bei Neuwahlen nochmal die CDU „anführen“. Wenn deren Mitglieder weiterhin den Lemming geben wollen, haben sie den Sprung über die Klippe mehr als verdient: Und tschüss! :-)

    • warten auf Loriot oder Godot?
      Sie warten auf Godot? Stattdessen kam eine Steinlaus.

      Kennen Sie den Verwaiser (Le dépeupleur) von Beckett? Ein starkes Symbol des sichnichteinigenkönnens und der Ausweglosigkeit. Beckett muss eine Vorahnung von Merkel und den Jamaikanern gehabt haben.

    • Becket hilft hier nicht.
      Nie nicht mehr CDU/CSU wählen.
      Das hilft.
      Nur das.
      Nix sonst.
      Sonst nix.
      Darauf warte ich.
      Seit Jahren.
      Umsonst.
      Bisher.

    • CDU/CSU
      Wer ist das überhaupt?
      War da mal was?
      Alle miteinander
      obsolet.

      Einen freut es: Macron le Grand.

  110. Die lieben Sondierer bewiesen eines:
    das Land der hier lebenden kommt bestens ohne sie aus. Man gebe ihnen etwas Geld und einen Raum im Parlamentarischen Klub für unbefristete Dauersondierungen. N i e m a n d wird sie vermissen.
    .
    Und das Land geht ohne sie seinen g u t e n Gang. Hier eine w u n d e r v o l l e Integrationsgeschichte, nach der sich Grüne, Linke u n d CDU die Finger lecken:
    .
    https://amp.berliner-zeitung.de/berlin/polizei/angriff-auf-radfahrer-lebensgefaehrliche-schnittwunde—polizei-fahndet-nach-taeter–28869232

  111. Merci
    „Das liegt daran, dass es auf der einen Seite durchaus so etwas wie eine Diskurshoheit gibt, die in Parteien mit internen Regeln, in Religionen mit Dogmen, im Faschismus mit Faschismus und im Netz mit Meldeknöpfen, Shitstorms und Schweigespiralen erzwungen wird. “
    Ein herrlicher Satz, ich danke dem Autor!

  112. There are no more barriers to cross
    Jetzt wird’s absurd:

    Steinmeier macht den Kanzler und will die SPD in die Pflicht nehmen.

    Der Präsident als Kanzler….weil die Kanzlerin nicht mehr kann und der Präsident nicht akzeptieren will.

    Wie ich es ahnte: Sie werden alle Grenzen überschreiten….auch wenn wir irgendwo zwischen Italien und Weimar landen…obwohl, da sind wir schon…


    • Der Präsident als Kanzler
      Ich hatte ja anfangs schonmal die Idee, daß Merkel bis zu Seehofers Wahl 2018 dahinsiecht. Aber daß das mit Steinmeier so lange gut geht, glaube ich eigentlich nicht. Vermutlich haben wir noch vor der bayrischen LT-Wahl BT-Neuwahlen.

    • .
      Steinmeier verkündete. dass er keinen Anlaß für
      Neuwahlen sieht.
      Kaum ist Merkel aus seiner Hütte draußen,
      verkündet sie, dass sie ‚Minderheitsrerierung‘ bäh findet
      und bei > Neuwahlen wieder die alte Neue sein will.

      Sie provoziert Steinmeier, um ihn (auch) zu erledigen.
      Er befindet sich nun in einer Zwickmühle.
      Falls er einknickt und Neuwahlen einleitet, ist er beschädigt.
      Läßt er Chaos zu…auch.
      (Man erinnere sich: SIE wollte einen CDU-Präsidenten)

    • Augstein ungehörig:
      „Merkel erinnert inzwischen an die Insekten, die sogar noch den Atomkrieg überleben. Sie bleibt einfach immer übrig.“

      https://twitter.com/Augstein/status/932490965197221888

  113. Bergpreisfeier
    Natürlich ist es dafür zu früh, das Gespenst der GroKo rumort noch rum, die Neuwahlen und deren Sieger stehen noch keineswegs fest –
    aber dennoch wird er heute gefeiert: der kleine Bergpreis in einer längeren Etappe.

    Das übelste Wegstück ist im Wiegetritt der Sondierungs-Dialektik geschafft. Von nun an geht’s mit Tempo runter von den unwirtlichen Parteien-Gipfeln zurück ins Tal, auf die grünen Weiden der Demokratie. Mal sehen, wen es auf dem Weg dahin aus der Kurve trägt. Gut möglich, dass es bald wieder was zu feiern gibt.

    Aber eine sich anbietende Feier mutwillig zu verschmähen, bliebe wie jede verpasste Gelegenheit als Sünde in Erinnerung. Ne, heute gilt im moserschen Sinn eine Verlängerung der Wochenendiät.

  114. The little words... there's nothing bigger, is there?
    Oha, hat da gerade einer aus der CDU gesagt, die CDU stehe geschlossen hinter Merkel?

    The end is near…

  115. Kein Grund zum Durchatmen
    Die Schmierenkomödie „Everybody is a Winner, Baby“ im Theater Berlin geht in die Verlängerung.

    „Steinmeier erwartet von allen Parteien Gesprächsbereitschaft

    Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat die Parteien an ihre Verantwortung zur Regierungsbildung erinnert. Diese könne nicht einfach an die Wähler zurückgegeben werden, sagte Steinmeier.“

    Aktuell aus „Die Welt“.

    • Neuigkeit - Neuigkeit? - Erwartet!
      (eigentlich war ich versucht, dieses Stück Text als neue Antwort unten einzubinden, damit es noch sichtbarer wird. Leider habe ich so etwas wie Etikette. Also das was jener Dame absolut fehlt (aber was erwarten Sie von einem FDJ-Mädel??):

      Angela Merkel hat tatsächlich schon sich selbst als neue, weitere, zukünftige Kanzlerkandidatin für die CDU(/CSU) erklärt, für den Fall von Neuwahlen.

      Obwohl ich sie kenne, bin ich sprachlos.

    • Echt jetzt?!
      Herr Steinmeier meint damit alle im Bundestag
      vertretenen Parteien?


    • Steinmeier sprach sinngemäß von „kompatiblen“ Parteien, hat die AfD somit ausgeklammert, ohne sie zu nennen.

  116. Nivellierung, alternativlos
    Das hier wusste ich gar nicht:
    „Nachdem man diesen Vorteil in unserer Bildung abgeschafft hat, soll es nun womöglich unsere 3-jährige duale Ausbildung an den Kragen gehen. Warum 3 Jahre und eine duale Ausbildung? Andere Länder haben dies nicht und haben auch Handwerker und Fachkräfte. Die nächste fatale Fehleinschätzung. Auch hier werden wir in der nächsten Generation die negativen Ergebnisse spüren. Schon heute gibt es Dank einer total „vermerkelten“ Migrationspolitik die Antwort der Politik: „Die dreijährige Ausbildung kann auf Antrag um bis zu zwei Jahren verkürzt werden um noch mehr Menschen mit Migrationshintergrund eine Ausbildung zu ermöglichen.“
    http://www.achgut.com/artikel/good_morning_pleite_made_in_germany

    Ständiges Schrauben am Niveau (nach unten) angeblich im Namen von Gleichmacherei. Absenken des Niveaus bei der Handwerksausbildung, denn nun „sind sie halt da“.

    In der Ex-DDR, die ich 1990 ausgiebig befuhr, fehlten in vielen Gebäuden einzelne Fensterscheiben. Dahin bewegt sich das. Zum Friseur, der im Stück erwähnt wird, gingen die schon lange nicht mehr.

    • .... es ist einer der Zielkonflikte, die kaum bemerkt werden ...
      … im verzweifelnden Bemühen, die Fake-Flüchtlinge als Gewinn anzupreisen werden nicht nur rechtsstaatliche Standards, sondern auch Ausbildungsstands geschleift.

      Ein deutscher Jugendlicher, der G8 oder G9 durchlaufen und eine Ausbildung musste, wird einfach ver*rscht, wenn er mit einem angeblichen 18 jährigen angeblichen Syrer angeblich aus Aleppo gleichstellt wird, der nicht seine Papiere retten konnte. Oder mit einem „Bauingenieur“.

      Im Grunde genommen sollte man allmählich mal das Geschäftsmodell: „Reise nach Damaskus und Rückkehr mit einer Identität der freien Wahl“ etablieren, und den eigenen Leuten so die Mühen der Ausbildung ersparen.

  117. Es ist dafür gesorgt, dass die Bäume nicht in den Himmel wachsen
    Wenn er es geschickt anstellt, kann er Kanzler werden, der Herr Lindner. Meinen Segen hat er. In dem Jamaika Wahn hat er zum genau optimalen Moment als einziger Eier bewiesen. Es gibt nie ein Vakuum.
    Alle außer CSU sind personell u orogrammatisch fertig, sie haben es in ihrer Berlin Blase nur noch nicht gemerkt u waren zu gierig , freudi auf noch mehr Staatsknete u noch mehr Posten.
    Es wird als Minserheitsregierung schwarz gelb geben, geduldet von AFD.
    Das ist der wahre Wöhletwille vom 24.09.17 !!! Und wenn AM falsch zuckt, gibt es Neuwahlen . Und die Taubers Spahns u Klöcknets sind Geschichte .
    Von den Fertigen sind SPD u Grüne die Fertigsten. Linke ist im Prinzip egal, Beiwerk mit mit unter Denkanstößen, amlerdings nur Frau W.
    Und dann werden wir sehen, wie sich dad Macrönchen aus F und sonstige EU Granden anheischen…
    Einen besseren Volkstrauertag gab es schon lange nicht mehr !

    • Mir werden die Balkonszenen fehlen.
      Merkel kann Minderheitsregierung nicht. Nur parlamentarische
      Blockflötenpolitik.

    • @Wundervollgruen
      Beim Darwin-Award für „die Fertigsten“ ist m. E. allerdings die CDU ebenfalls noch gut im Rennen, sollte sie das „Angebot“ Frau Merkels für eine erneute Kanzlerkandidatur annehmen und damit den kollektiven Selbstmord begehen, den sie eigentlich für dieses Land vorgesehen hatte. – Karma is a b*tch ;-)


    • Wenn er es geschickt anstellt, kann er Kanzler werden, der Herr Lindner.
      Das würde mich sehr überraschen, aber ausgeschlossen ist derzeit kaum was.

  118. Gelungene Integration junger Zufluchtsuchender bedeutet auch
    Integration in die Konsum- und Kapitalismuskritik der Linken.
    .
    Hier ein (auch wörtich) schönes Bild:
    .
    ht tps://www.welt.de/regionales/nrw/article170782152/Jugendliche-verwuesten-Laden-im-Bahnhof-Essen.html

  119. Every passing minute is another chance to turn it all around.
    Macron, Kurz, Lindner….

    Führer statt Parteien.

    Willkommen in der Zeit nach der Moderne.

  120. Sowas!
    Wenn es stimmt, daß Claudia R. Thomas die Misere unter Ausnutzung von dessen momentaner Hilflosigkeit umarmt hat, dann halte ich das für einen üblen sexuellen Übergriff, der hoffentlich einen shitstorm nach sich zieht und Claudia für immer unmöglich macht.
    Ich twittere leider nicht.
    Gruß K

    • Ich dachte, das sei KGE gewesen?
      Aber auch schlimm genug.Alles ein ev. Kirchentag.

    • Tja, so sieht's aus
      Stichwort Kirchentag:
      Ja, hätte sie gern gehabt. Um sich herum „Menschen“ wie KGE und Schavan. Evangelische Brühe, Einlage ein paar Veggie-Klößchen.

      Sonntag Mittagessen gewesen. Von hier bis Sizilien das gleiche Bild: Am Sonntag Familien mit Alten und Kindern. Sehr angenehme Atmosphäre. Katholisch.

  121. Zwei Möglichkeiten
    Die erste: Lindner gründet neben der FDP die Bewegung „die Republik marschiert“. Er bekommt bei der Neuwahl die meisten Stimmen dank professionellem Marketing. Was noch fehlt, ist die Privatbank als Sponsor. Jetzt, wo Sal. Oppenheim zu ist.
    Die zweite: Elmar Brok wird Kanzlerkandidat der CDU. Sponsored by Bertelsmann. Schulz wird sofort mit ihm koalieren. Denn die zwei gehören seit Jahrzehnten zur EU-Mafia. Die können das.

    • Chance(llor) Brok
      Bitte das Tandem Schulz und Brok für mindestens 5 Jahre.

      Das erste, etwas flüchtige Durchlesen ergab übrigens:
      „Schulz wird sofort mit ihm kollabieren.“

      Kollabieren werden die schon länger hier Lebenden. Teils unter bitteren, teils unter Lachtränen.

      Es wird zu schreiben geben, für Springers Döpfner.

  122. Titel eingeben
    Auch von mir noch ein Kommentar zur Tagespolitik:
    Einige, die schon länger dabei sind, sollten still und leise ihre Tasche packen und das Feld anderen überlassen.
    Nur: wirklich gute Leute zieht es nicht in die Politik.
    Schade,aber verständlich.

  123. Oha, es spricht ....der Lindner (ARD)
    .
    ..
    .
    sinmeier will irgendeinen Brei um jeden Preis, die SPD soll abgestaubt werden, um NOCHMAL Grokodil zu spielen ,

    und aus allem anderen kann man doch auch, ähhh…..

    Irgendein Breichen wird sich doch ohne Neuwahlen zusammenpantschen lassen, oder ?

    Ich wenn so kochen tät‘ , hätte Nulldiät, weil ungenießbar bleibt ungenießbar .

    Nahles mault ein bissl, sonst so charmant .

    Manch‘ SPD-ler will schon an den Trog zurück.

    Schulz wie immer staatstragend.

    Das Bauernballet ,Pirouetten im Spitzentanz, weil dies‘ Theater notwendige Voraussetzung für Neuwahlen.

    Und wer weiß, was DA wieder rauskommt, denket daran, wer in Deutschland alles wählen darf.

    Interessante Zeiten, besser, als ein hatschertes Jamaika.

  124. Alles läuft eine Merkel-Minderheitsregierung zu
    Die Wahl zum Bundeskanzler erfolgt nach der GO geheim. Diejenigen, die mit Merkel regieren würden, werden sie ohnehin wählen. Diejenigen, die nicht mit Merkel regieren wollen, haben allen Grund, ihr den schwarzen Peter zuzuschieben und sie in eine Minderheitsregierung zu zwingen, denn für eine andere Koalition dürften auch nach Neuwahlen die Chancen nicht besser stehen.

    Und das Grundgesetz sieht Neuwahlen erst als ultima ration vor, die im Ermessen des BP stehen; d.h. es setzt voraus, dass da kein Kandidat die absolute Mehrheit im BT bekommt, sondern im 3. Wahlgang einer/eine nur eine relative Mehrheit erhält, der BP aber von der Regierungsunfähigkeit dennoch überzeugt ist. D.h. die Parteien müssen ihre Regierungsunfähigkeit sehr, sehr deutlich unter Beweis stellen, in dem sie zuletzt nur einen regierungsunfähigen Popanz mit nur relativer Mehrheit wählen. Schlechte Ausgangsbasis für Neuwahlen, denke ich, wenn man sich zuvor selbst demontiert hat. Dann lieber Merkel in einer Minderheitsregierung aufzureiben versuchen.

    Eine Minderheitsregierung Merkel 4.0 wäre auch eher eine Rache für ihren Politikstil. Instant karma.

    • schönes Dilemma
      Eine Minderheitsregierung würde bedeuten, daß man bei einigen Themen Stimmen der AfD kriegen würde (da inhaltliche Deckung). Das will man ja unbedungt vermeiden, da „hoffieren“ der AfD schlimmer ist als Entscheidungen zum Wohle des Landes zu treffen.
      Um aber eine Minderheitregierung zu vermeiden, müßte Merkel erst einmal nicht gewählt werden. Was sich als schwierig erweisen könnte, wenn nämlich AfDler und SPDler aus lauter Bosheit/Kalkül Merkel wählen – denn beiden würde es nutzen.
      Zu Neuwahlen käme es also nur, wenn FDP und Union Merkel definitiv nicht wählten ;)

    • Ja klar.
      Natürlich sollte AFD SPD FDP die Minderheitsregierung entgegen kommen.
      Dann können sie ihre jeweilige Politik kompromisslos vertreten. Und Merkel muss Überzeugen.

      FF!

  125. Titel eingeben
    Hihi, der Steinalte Frankmeier will sich jetzt mit den Vertretern „aller Parteien außer der AfD“ ins Benehmen setzen.

    Dem Merkel wird also bis zur Neuwahl ein zusätzliches halbes Jahr geschenkt. In der Zeit holt sie locker nochmal ne halbe Mio rein (Kioskbetreiber aufgemerkt: bei Amazon gibts jetzt zum Black Friday heavy-duty-Regale!)

    Ob die AfD klug genug ist, still und leise, ganz ohne Ankündigung bei der nächsten BK-Wahlfarce Mutti zu wählen? Wie sie wohl glotzen würde, wenn sie plötzlich die Kanzlermehrheit erhielte und der Trottel im Bellevue kaltgestellt wäre?!
    Sie müßte dann ein „konstruktives Mißtrauensvotum“ veranlassen, nachdem sie zur Kanzlerin gewählt wurde aber gar nicht Kanzlerin sein möchte, um sich nochmal zur Kanzlerin wählen zu lassen. Ulrich Jörges und Heiner Bremer sollen jetzt schon ganz erregt sein, das alles zu kommentieren…

    Oder werden ihre Abgeordneten sie schon bereits im ersten Wahlgang nicht wählen? Sähe doch auch lustig aus, wenn sie nur die Stimmen der AfD erhält.

    Wie auch immer: Vielen Dank an die Shice Boyce (Ihr könnt Euch jetzt wieder hinlegen oder mit Mülldeponien im hohen Norden rumgaunern, Mission erfüllt)

  126. Bissel radikal - soll aber funktionieren, - Afrikanische "Eindringlinge" werden verhaftet
    und dann zurückgebracht. Fertig.

    Sammellager werden aufgelöst.

    Wo?

    Oh, im nahen Osten. Israel.

    https://www.yahoo.com/news/israel-shut-migrant-centre-deport-africans-002604289.html

    (Die Kommunikationsmittel in so entfernte Weltgegenden sind schlecht, klar, deswegen hört und liest man auch nix davon…
    (außer z. B. hier – in den kleinen dunklen Ecken des Internets…)).

  127. Die MSM werden es schon richten
    Bei Neuwahlen kommen die Grünen auf 30% und sind
    stärkste Partei. Die Union ist dann Juniorpartner.

    Darauf arbeitet Frau Merkel hin. Sehr selbstlos.

    • Fremdwahrnehmung und Fremdwahrnehmung und Selbstwahrnehmung
      Im Bekanntenkreis gibt es manche Immergrüne, meist Frauen, die bei Neuwahlen ihre gewohnten Kreuzerl machen würden. Dann gibt es seit kurzem Verwelkte, meist wegen Einbruch der Realität in die eigene Lebenswirklichkeit.
      Viele halten zwar Lindners politischen Interruptus für inszeniert, das juckt sie aber wenig. Alle sind froh, weil sie meinen, dass Instabilität, Merkels Machterhalt wegen, teuer erkauft worden wäre.
      Menemerkel wollen die Wenigsten noch sehen. Eigentlich keiner.

      In der Presse schaut es ganz anders aus. Die Grünen Heilsbringer sind Opfah. Mal schauen, wie lange sie noch in diese Rolle hineingeschrieben werden.

    • kein Opfah
      Habeck im Spiegel:
      Sie wollten auch mehrfach raus.

      Trittin grässlich wie immer, Welt.

    • @Binvonhier
      Kann schon sein, daß Frau Merkel gerne unter Olivgrün weiter Kanzler spielen möchte, das passt ja schon hinsichtlich der atlantischen Ausrictung sehr gut zusammen.

      Das Wählerpotential der „Welcome!“-Fraktion wird allerdings täglich kleiner: Jeden Tag gibt es weitere „Einzelfälle“, die auch in die persönlichen Umfelder der Betroffenen ausstrahlen. Immer mehr Leute informieren sich auch über „böse“ Medien (politikversagen u. a.) und erfahren, was wirklich schon los ist.
      – Das solcherart schwindende, selbstaufgabe-affine Wählerpotential müssen dann noch CDU, SPD, PdL und Olivgrüne untereinander aufteilen. Do wird´s scho a weng eng ;-)

    • @ Blue Angel
      Glaub ich so nicht.
      Die Grünen sind die einzige ideologisch gefestigte Partei.

      Für unsere Klima-und Weltenretter gibt es
      keine andere verläßliche Alternative. Die Grünen
      hatten sich in den Sondierungen bereits 12 Milliarden für ihr Energiekonzept zusagen lassen.

      Nicht nur an der Autoindustrie hängen viele Arbeitsplätze.

      Und dass die „Existenz ihnen auf die Fresse haut“ glauben
      die Grünen sowieso nicht.

  128. Eildepesche: Präsidialkartoffel...
    ruft emeritierte Prostituierte zur Wiederaufnahme ihrer gewohnten Beschäftigung auf.
    (DdH)

  129. Genauer, nobler, besser: FAZ
    Gelegentlich wird aus dem comment-Bereich hier auf den sog. Mutterkutter geschimpft. Ich selbst hielt das meistens für unberechtigt und finde heute einen Beleg dafür. Die jetzt zu verlinkende Angelegenheit muss man natürlich erstmal als brisant erkennen und lesen. Ich selbst wurde erst heute durch achgut darauf aufmerksam:
    http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/griechenland-empoerung-ueber-strafe-fuer-chefstatistiker-15291000.html

    Am Anfang habe ich die rhetorische Frage gestellt, ob Sie Andreas Georgiou kennen. Diese Frage möchte ich ergänzen: Haben Sie in den Nachrichten der deutschen Zwangsgebührensender oder auch nur in einem der vielen Radiokanäle von dieser Hexenjagd gehört? Die FAZ berichtete darüber, aber fast alle Medien und Politiker, die sich sonst ach so kritisch geben, schweigen. Laut FAZ hat ein EZB-Mitarbeiter, der anonym bleiben will, gesagt: Georgiou sei ein Vorbild – er habe europäische statistische Regeln genau und gewissenhaft befolgt und sei dafür von der Europäischen Kommission und Eurostat gelobt woden. Es sei irritierend, miterleben zu müssen, wie er nun behandelt wird. Die EU müsse Beamte, die vorbildlich handeln, „beschützen“.
    http://www.achgut.com/artikel/die_vernichtung_des_ehrlichen_europaeers_andreas_georgiou

  130. Schauen Sie mal, Don
    Noch ein Opfer. Schwuler Journalist outet sich als konservativ und zack, ist er abgeschossen. Scharfzüngig ist er auch ;)

    https://twitter.com/Chadwick_Moore/status/927724995324850177

    https://www.npr.org/2017/02/16/515411688/gay-journalist-leaves-left-behind-and-embraces-a-brand-new-conservative

    • Zuagroaster @ 21. November 2017 um 11:34 Uhr
      Zuagroaster sagt: 
„Noch ein Opfer. Schwuler Journalist outet sich als konservativ und zack, ist er abgeschossen. Scharfzüngig ist er auch ;)“

      Schwule sind für den rotgrünlinken Siff nur dann im Toleranzbereich geduldet, wenn sie schön brav den rotgrünlinken Siff nachplappern, und es gibt ja einige, die das machen.
      Wenn aus der schweigenden Mehrheit der konservativen Schwulen einer mal das Maul aufmacht und sagt, was Sache ist, mutiert er zum Erzfeind, den es auszurotten gilt, schließlich stellt er damit das ganze rotgrünlinken Konzept auf den Kopf.
      Es wird ein Kampf ums Existentielle. Er muss zum Schweigen gebracht werden.

  131. @sylter456
    „Ob die AfD klug genug ist, still und leise, ganz ohne Ankündigung bei der nächsten BK-Wahlfarce Mutti zu wählen?“

    Ich fürchte, so gewitzt sind die nicht …

  132. Pest oder Cholera
    Wir haben die Wahl wie wir in Zukunft leben wollen: Wie in Südafrika oder wie in Israel.

  133. Danke an die FDP für einen Zugewinn an Demokratie
    Egal, wen Steinmeier vorschlägt, gleichgültig wie es weiter geht, wir haben etwas, was wir jahrelang nicht hatten:

    Ein Parlament.

    Ende mit alternativlos weiterwurschteln.

    Danke, FDP!

    Die CDU trägt seit geraumer Zeit das D im Namen so zu Unrecht wie einstmals die DDR.

    • Prinzipien sind der menschliche Versuch, Ordnung zu begründen.
      JF, 21. November 2017
      Die AfD im Bundestag will das von der Großen Koalition beschlossene Netzwerkdurchsetzungsgesetz (NetzDG) aufheben. Einen entsprechenden Gesetzentwurf hat die Fraktion am Montag eingebracht. Das NetzDG schränke die Meinungsfreiheit in unzulässiger Weise ein und sei klar verfassungswidrig, sagte der Parlamentarische Geschäftsführer, Jürgen Braun.

    • @Oberländer - Danke, mitunter dachte ich, allein auf weiter Flur zu sein!
      <em<[Tagesspiegel] Trittin: Lindner wollte Merkel "stoppen und stürzen" [nach einem Bericht der WELT] Selbst wenn das stimmte, was wäre daran verkehrt gewesen? Anständige Leute hätten in ihrer Lage den Rücktritt von allen Ämtern erklärt („den Lafo gemacht“, zum Beispiel).

  134. Interessante Rückschau betreffs der "Sache mit der Maus":
    https://www.berliner-zeitung.de/berlin/sexismus-frank-henkel–jenna-behrends-und-die-sache-mit-der-maus-28874900

    Zitat:

    „Sie werde nicht gefragt, ob sie nach einem Termin noch irgendwohin mit hin wolle.“

    Ist natürlich auch wieder nicht recht ;) Wie’s gerade passt.

    • Wer aus kleine Maus, große Maus eine Sexismus-Sache schmiedet ,
      ..
      .
      .
      darf sich nicht wundern, wenn man , überhaupt privat, after-work, neudeutsch ,

      eine Güterzuglänge Abstand wahrt .

  135. Lindner und die Frauen
    Da ist der Lindner den Weibern tatsächlich ins Messer gelaufen.

    Schwarzgrün wollten sie haben, und das werden sie bekommen, wenn der FDP jetzt nicht aufpasst. Als nächstes gibt es eine Schlammschlacht von der grünrot dominierten Presse „FDP nicht regierungsfähig“, und bei den Neuwahlen haben dann Schwarzgrün die Mehrheit, so wie das ja jetzt eigentlich schon geplant war.

    Frauen sind den Männern in Punkto Manipulation meistens überlegen.

    Deshalb, liberales Holzauge, sei wachsam.

    • Nicht 'wird', Foxrommel. Die
      hat schon angefangen.

      Claus Kleber, Slomka (furchtbar peinlich, eigentlich müsste man ihr eine Abmahnung schicken. Hart nachfragen: so hart man will. Aber einfach nur unverschämt geht nicht.), und der schäbige Rest.
      Wobei mir ganz ausnahmsweise Jakob Augstein gefallen hat. Auch wenn ihm jetzt alle Sympathisanten ins Gesicht springen.
      Er hat nämlich nicht ‚ist‘ gesagt‘, sondern einen erlaubten Vergleich gezogen: ‚erinnert inzwischen an‘.

      Gehen wir mal davon aus, dass realistischerweise die deutschen MSM-Journalisten ab sofort eine Art Volkssturm auf die öffentliche Meinung lostreten, damit Angela Merkel ihre Neuwahlen kriegt; und da ausreichend Stimmen reingehen, einer schwarz-grünen Koalition zur Mehrheit zu gereichen.
      Denn sonst bräuchte man nicht zu wählen. Wenn wieder Ähnliches dabei herauskommen würde.

  136. Wo ist Lindner....
    https://travel.savacations.com/wp-content/uploads/2014/09/Chile-Moai-Anakena-Beach.jpg

    … puh… da isser ja, dachte schon er wer weg, meine Stimme haste Christian…. war ja auch vorher schon so, seid ja die einzigen, die für bisschen mehr Freiheit eintreten im staatsgläubigen Deutschland.
    http://www.centralholidays.com/Public/chile-when-in-easter-island-1_042720161023140.jpg

  137. "Güterzuglänge Abstand"
    …ist prinzipiell sehr gut, Herr Moser. Wird sich für die einen, z. B. umständehalber zu ÖPNV-Nutzung Gezwungenen, nicht realisieren lassen, und von den anderen als „diskriminierendes“, „white male“ „Abgrenzugsverhalten“ bezeichnet werden…

    Langsam gewinnt der Segregationsgedanke an Reiz: Vielleicht wär´s wirklich ganz gut, wenn man für die Femi-Genderist_X und ihre Schutzbedürfenden abgegrenzte Refugien schaffte, wo sie mit- und unter- (meinetwegen auch über-, falls einvernehmlich gewünscht) einander die Prämissen ihres freiheitlich-anarchistischen Zusammenlebens „täglich neu (und natürlich basisdemokratisch) aushandeln“ könnten…
    Der Rest von uns hätte dann seine Ruhe.

  138. Mugabe ist zurückgetreten, an Schulz wird gesägt ,
    .
    .
    .
    jetzt wird’s aber Zeit, Angela IM !

    Dawai, dawai, in der Sprache der früheren Chefs, und

    pascholl !

  139. Well, well, well, well. I'm here to tell you that life as you knew it has ended
    Ups…aber das haben die deutschen Medien doch wirklich mit allen Mitteln in den letzten 48 Stunden zu verhindern versucht…

    SPON: „FDP legt zu – Union fällt unter 30 Prozent“

    http://www.s piegel.de/politik/deutschland/fdp-legt-im-spon-wahltrend-zu-cdu-csu-fallen-unter-30-prozent-a-1179576.html


    • SPON: „FDP legt zu – Union fällt unter 30 Prozent“
      Hm, naja, das bewegt sich im Bereich des zu Erwartenden.
      Allerdings legten lt. dieser Umfrage auch die Grünen gut zu und die Linken auch, die SPD rutschte ihnen gar unter 20% – so daß es für GroKo nicht mehr reichen würde.
      Aber auch da wieder liegt CDU-AfD-FDP vor CDU-FDP-Grüne.

    • Nur noch als Steinbrüche
      sind Schwarz und Rot zu gebrauchen. Die Kleineren
      gewinnen alle. Selbst die Linke.

      Das alle den Einheitsbrei so satt haben, hätte ich nicht
      gedacht.

  140. @ Blue Monday sagte am21. November 2017 um 14:54 Uhr
    „aus es muß aus lauten Lese §63 GG Monsieur DdH!“
    .
    Ganz g´scheid werd i dodraus nedda.
    .
    Kanzlerwahlenqualenvariationen.
    Aber für eine tragfähige Regierung müssen halt die Spezialdemokraten durch gutes Zureden (Bürgerpflicht, Verantwortung für die hartt arbeytenden Männschen im Lande, Europa braucht ein verlässlich(es) (zahlendes) Deutschland, patriotische Pflicht und, und…)
    Also, wenn´s denn unbedingt sein muss, schiebt man wohl den Martin über die Klippe, Siggi übernimmt wieder mit gewohnt ernst gefaltetem Gesicht. Ich hatte doch gleich gesagt, dass aus EU-Asche kein Phönix entsteigt.
    .
    Union & F.D.P hätte was. Wenn SIE dann beim weiteren Mistbauen ohne Beteiligung jener unter der Glaskuppel zu dolle treiben würde (z.B. Übergabe Deutschlands in Macron´schen Privatbesitz etc.), könnte mann ja den Genschman noch einmal machen. Wie beim Willy damals. Geht aber auf keinen Fall. Die Unaussprechlichen müssten dazu gelegentlich die Füße still halten. Und die Haushaltsgesetze finden auch mit der restlichen Opposition die nötige Zustimmung. Auf alle anderen Gesetzesmachwerke*, welche die Welt nicht braucht dergestalt sie das verflossene twitternde/ facebukende schlafende oder nicht anwesende volksvertretende Hohe Haus die Helling runtergelassen hatte, wären lässlich (*“ich heirate demnächst den Kanaldeckel mit der Aufschrift „Eisenwerke K´lautern“ vor meinem Haus weil ich mal Fan vom 1. FCK war-aber nur standesamtlich….“)
    .
    Schön und dringend notwendig wäre allerdings wieder eine funktionierende Verwaltung für die Deutschland bis zum Herbst 2015 gelegentlich bewundert wurde. Eine Verwaltung, die sich z.B. nicht dafür feiert, dass („mutmaßlich“) illegal anwesende Grenzverletzer und Leistungserschleicher festgesetzt wurden , die ohne das Trottelverhalten (sowas nannte man früher in der Verwaltung einen Schadensfall“) der „Verwaltungen“ gar nicht hier sein dürften.
    .
    Btw: Schön im 63er GG finde ich die lyrische Formulierung durch Anhängen eines einfachen „e“:
    „Der Bundeskanzler wird auf Vorschlag des Bundespräsidenten vom Bundestage ohne Aussprache gewählt.“ => siehe auch: „Dem Deutschen Volke“
    (DdH)

  141. Ladies first...
    CDU unter 30%

    Na, Berlin, wer will mit Merkel als Kanzlerkandidatin nochmal in den Wahlkampf?

    Kommt schon, Nibelungentreue Lemminge, auf, auf, über die Klippe.

    • Goodnight, manchmal blicken auch Sie nicht durch!?
      Alle. Lemminge. Wollen. mit. Mutti!!

      über die Klippe springen.

      Derzeit zerreissen sie sich, SPD, FDP, Grüne, den Weihnachtsmann (äh, Steinmeier), den Osterhasen, Mars und Herkules davon zu überzeugen, dass Mutti die richtige ist; und zwar nicht als Minderheitenkanzlerin.

      Als ich ihre Augen im Interview gestern sah, dachte ich, einen akuten psychischen Notfall vor mir zu haben. Nein, ich kenne mich da *nicht* aus. Nur habe ich schon ein paar Menschen in meinem Leben gesehen, beim denen das so ähnlich aussah, und die knappe Zeit danach einer diesbezüglichen Behandlung bedurften.
      Schade, dass Frau Simon nicht hier ist. Sie könnte das wahrscheinlich bestätigen, mit den Augen.

  142. Pointe:
    Manche müssen ihre Mutt(er)_ erst überwinden, um zu sich zu kommen.

    Hölle!

  143. Lindner verdient nur Lob und Ehre
    Und insgeheim ist ihm ja auch A.Merkel so dankbar!
    Denn die ausgebliebene Zukunft sähe so aus:

    Die Submissions-Präsidentin Claudia R.Frank.N.Furter,
    kommt im GRÜNEN Ganzkörper-Mieder (mit Sehschlitzen)
    am 1. Sitzungstag im Reichstag
    die Treppe herunter
    und überreicht Angela Merkel ihre Entlassungsurkunde.
    Grund:
    Merkel wurde in der Kantine bei fortgesetztem
    Schweinefleischkonsum aus ihrer Handtasche beobachtet –
    und das ist –ja bekanntermaßen- nicht halal.

    Merkel wäre also das erste GrünInnen-Opfa geworden.
    Und deswegen hat A.M. so ver-handelt, wie sie es immer macht: > So wie es für sie am besten ist.
    Cool wa.

  144. Insider:
    Please, please , please let me get what i want! Vor Weihnachten.

    ht – kiss – tps://www.youtube.com/watch?v=kc4x2yBpnGc

  145. How deep does this thing go
    Jetzt sind wir auf Jahrmarkt Niveau:

    Bild: CDU-Vorstandsmitglied lockt SPD mit Rentenreform
    CDU-Bundesvorstandsmitglied Mike Mohring bietet der SPD im Falle einer großen Koalition eine Rentenreform an. „Das kann eine große Koalition besser als jedwede andere Koalition“, sagte der thüringische CDU-Landesvorsitzende. Dies könne etwa die von der SPD geforderte gesetzliche Solidarrente einschließen, die über dem Niveau der Grundsicherung liegen soll.

  146. Lust auf Italien
    „Die Mehrheit der Deutschen bedauert das Jamaika aus“

    Das ist nicht mehr mein Land.

    • Ich sage - Pardon, Don Alphonso - nur ein Wort:
      Mutterkutter.

    • @Dreamtimer
      Keine Panik bitte! – Davon sind derzeit alle verfügbaren Einheiten für Kanzleramt und Konrad-Adenauer-Haus reserviert :-B

    • Skepsis angebracht
      Es ist die Frage, ob man das glaubt. Ich habe bisher keinen getroffen, der das bedauert. Man könnte verlangen, dass Transparenz darüber, wo genau Umfragen gemacht werden und dann so schnell (sehr fragwürdig), Pflicht wird, außerdem, dass darauf hingewiesen wird, ob diese Ergebnisse sich aus den Zeigerumfragen unter tendenziösen Artikeln errechnen, außerdem, wie die Frage gestellt wurde.
      Viele Fragen sind so sinnlos, dass ich sie nicht beantworten würde.
      Was ist, wenn solche Fragen in Oberstufen gestellt werden? Denken Sie, die durchblicken das, was sich hier in den letzten 12 Jahren abgespielt hat?

  147. Oh, I'm so very, very, very ssssssssssss... F.CK YOU!
    Btw:

    Frauke Petry ist nicht so ein wirklicher Fan von Neuwahlen….

    :-)

  148. Grausam
    wenn man mal kurz überschlägt, welches Personal zur Debatte steht.
    Merkel et al. nicht vorhanden oder unzumutbar
    Chultz et.al. dito
    Lindner: Alleienstellungsmerkmal. Klammert man Kubitzky aus, Onemanshow, sonst: twomenshow.
    Grüne, gendergerecht: Sehr breit aufgestellt, auch um die Hüften, aber min. eine Etage zu niedrig.

  149. Es geht schon los! mit der AfD
    Heute Gaulands erste Rede im Bundestag. Natürlich nirgends berichtet, ausgeblendet. Offenbar hat man verstanden. AfD-Bänke voll, die anderen eher leer.
    Ich will das nicht alles wiederholen. Knackpunkt ist, er hat in 5 Minuten begründet, warum die AfD dem Antrag auf Verlängerung des Bundeswehreinsatzes in Afghanistan *nicht* zustimmt.
    Schon tritt der Schmerz im verlängerten Rücken der anderen auf. Natürlich null Applaus der anderen. Natürlich auch nicht der Linke, obwohl die genauso stimmen würde.
    Vielleicht hat Katja Kipping aber auch die Order ausgegeben, immer genau anders zu stimmen als die AfD?

    Auch deshalb muss Minderheitsregierung unbedingt verhindert werden: Fliesst zuviel Wasser die Spree runter bis zu den nächsten Wahlen, könnte es gut sein, dass noch mehr Wähler AfD wählen; insbesondere aber noch mehr Wähler aus Überzeugung statt Protest.

    Ja, gestern war ein guter Tag für die deutsche Demokratie. Immerhin rennen jetzt 87 Prozent der Hühner aufgescheucht über den Hühnerhof. Äh, ich meine im Bundestag umher.

  150. Angela Mugabes Klatschhasen unter 30 % , FDP , die Pöhsen , im Aufwind ,
    .
    .
    .
    .
    auf das Gesabber der Dschornalisten wird nix gegeben :

    Es ist Wind im Karton(g) ,

    an Weihnachten brennt der Baum !

  151. Das Problem ist an sich klar
    Wir halten mal fest:
    Nahles wohl sagte, sie würden vielleicht, aber nur ohne sie.
    Die AfD sagte, sie würde Schwarz-Gelb tolerieren, aber nur ohne sie.

    Sie ist das Problem.
    Und die CDU/CSU.
    Ich habe CSU/FDP gewählt. Bei der nächsten Landtagswahl wähle ich FDP/FDP.
    Die demontieren sich selbst bzw. lassen zu, dass ihre Chefs sie zerstören.
    Hat’s so noch nie gegeben, glaube ich. Die SPD hat zweimal einen Kanzler ausgespien, Brandt nicht mitgerechnet.
    Lieber AfD als CDU, so sieht’s aus. Und vor allem auch lieber SPD.
    Mir fehlt der Selbstschutz der CDU. Ein Immunsystem.

  152. Frühling
    Merzens Friedrich wird gerade auch sehr aktiv, in der vierten Reihe:-))
    Redet irgendwas von Zäsur und Neuausrichtung. Da bin ich gespannt, ob er und Spahn gegen das gesamte Präsidium und Kanzleramt auch nur eine Schnitte kriegen.

  153. Clinton und der Don
    Clintons moralisches Versagen bestand nicht darin, dass er Sex mit Lewinsky hatte. Es bestand darin, dass er im Prozess Paula Jones log – und zwar log er natürlich, um sich zu schützen, aber er nahm auch billigend in Kauf, dass Jones auf diese Weise als unglaubwürdig hingestellt wurde und ihr beim Erfolg seiner Lüge erheblicher Schaden entstanden wäre. Tja, und der Don sollte wirklich katholische moraltheologische Bücher lesen, um zu verstehen, dass man auch bei der „Selbstverteidigung“ nicht nur an sich denken und deshalb auch nicht so einfach alles behaupten darf.
    Der Don z.B. verteidigt fleißig die Errungenschaften der „sexuellen Revolution“ (was ich an sich verstehen kann), aber auch da muss man sich überlegen – um welchen Preis eigentlich? Das ständige Rumhacken auf der katholischen Community? Wenn andere Leute anders leben wollen als er – was geht es ihn an?

    • Ich kenne die katholische VComminity als eine, die anderen auch noch in meiner Jugend ihre Sexualmoral aufzwingen wollte. Das mache ich nicht.

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