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Deus ex Machina

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Über Gott und die WWWelt

Das Pack lernt schneller als die Politik

| 267 Lesermeinungen

Da hat einer aus dem Nichts mit eigenen Händen ein Imperium geschaffen. Wurde zum Milliardär, zum Herrn über das tägliche Leben von Milliarden Menschen, und zum Idol einer ganzen Generation. Eine Welt ohne Grenzen, aber mit unbegrenzten Möglichkeiten, und als Chef dieser Welt soll er bei den Vereinten Nationen reden.

Und dann kommt eine ältere Frau in sehr bunten Anzügen auf ihn zu, Pfarrerstochter aus der ostdeutschen Steppenlandschaft, und herrscht ihn mit schnarrendem Akzent an, dass er endlich hinmachen soll. Genau das ist Marc Zuckerberg von Facebook gerade bei den vereinten Nationen und versehentlich eingeschalteten Mikrophonen passiert, weil Angela Merkel erwartet, dass Facebook endlich mehr gegen die rechtsextremen Hasspostings auf seiner Plattform unternimmt.

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Bei allem Verständnis dafür, dass man keine Mordaufrufe und sonstige Verbrechenswünsche im Netz lesen will: Die Aufgabe für Zuckerberg, der momentan als Sündenbock des Netzes schlechthin dasteht, ist sehr schwierig. Selbst ein höherer Verfolgungsdruck bei Facebook würde lediglich eine Plattform betreffen. Einen Beitrag verantwortlicher Politiker, der die Zensur von Youtubekommentaren, Twitteracounts oder Blogs fordert, habe ich bislang nicht gelesen, obwohl dort nicht weniger scharf agitiert wurde. Ein härteres Vorgehen von Facebook würde das Problem mit Sicherheit nicht lösen, denn derartige Seiten und Projekte existierten schon, bevor es Facebook gab. Die fraglichen Aktivisten würden ihr Treiben dann an anderen Orten fortsetzen, so wie es die rechten deutschen Blogs schon einmal taten, als sie auf öffentlichen Druck hin die Plattform Myblog verlassen mussten, und in die weitgehend sichere Anonymität abtauchten. Theoretisch hätte Facebook sogar den Vorteil, dass man dort noch gezielt in Debatten eingreifen und Gegenargumente bringen könnte, wenn man Ahnung davon hätte – leider zahlt die Bundesrepublik aber dafür Geld ausgerechnet an die Amadeu-Antonio-Stiftung, deren Netzprojekte mitunter auch Plattform antifanaher, antideutscher und anderer linker Strukturen sind, die Rassismus wiederum der staatlichen Exekutive nachsagen.

Zudem hat sich die Aktionsform der Xenophoben im Netz verändert, und besonders in den letzten Wochen wurde der Ton trotz der Asylkrise deutlich ruhiger. In Frankreich, Italien, der Schweiz und Österreich geben sich die rechtspopulistischen Parteien und Organisationen momentan eher staatstragend denn radikal-kämpferisch: Das ist auch gar nicht nötig, denn die Wahlen in Oberösterreich zeigten, dass die Krise ihnen die Wähler aus dem bürgerlichen und sozialdemokratischen Lager ohne ihr Zutun in Scharen zutreibt, und das bürgerliche Lager zudem auf ihre Argumente umschwenkt. Diese neue Ruhe ist ein europaweiter Trend: Sie sind scheinbar nationalbewusst statt nationalistisch, und gesetzeskonform in einer Zeit, da Gesetze ausser Kraft gesetzt werden. In zwei Wochen ist dann die Wahl in der roten Hochburg Wien, wo FPÖ-Chef Strache Bürgermeister werden will. Wenn die deutsche Kanzlerin ausgerechnet jetzt mit Österreich darüber verhandeln lässt, dass die Sonderzüge mit Flüchtlingen ausgesetzt werden und ihr „Wir-schaffen-das“-Problem eines der Österreicher wird, weil die Flüchtlinge dort festsitzen – dann folgen nicht ein paar derbe Facebookpostings, sondern erdrutschartige Siege der Rechtspopulisten.

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In dem verlinkten Beitrag ist auch viel innenpolitische Brisanz für Deutschland. Während hierzulande nur geschönte Zahlen „registrierter“ Flüchtlinge veröffentlicht werden, berichtet die Auslandspresse schonungslos die Zahl derer, die Österreich in Richtung Deutschland verliessen – und warum in der Folge die Regierungen von Berlin und Wien aneinander gerieten. Es ist diese Informationspolitik, die jede rechte Hetze überflüssig werden lässt: Während Nazis früher Verschwörungstheorien liefern mussten, der Staat habe etwas zu verheimlichen und würde für die Asylbewerber am Ende sogar Deutsche vor die Tür setzen, passiert momentan genau das, was sie angekündigt haben. Straches FPÖ behauptet seit Wochen, dass Merkel Österreich mit dem von ihr geschaffenen Problem demnächst allein lassen könnte. Und die Ausschreitungen in Suhl und Calden, die selbstgebauten Waffen in Notunterkünften, die Übergriffe auf Polizisten und die Warnung der Familienministerin vor sexuellem Missbrauch erwecken bei vielen Bürgern exakt den Eindruck, der vor vier Wochen allein als Merkmal der Dunkeldeutschen galt.

Wenn man sich mit dem Thema beschäftigt und die Kommentare offen hat, bleibt es nicht aus, dass sich auch solche Dunkeldeutschen zu Wort melden. Manche machen daher die Kommentare zu, andere wie die ZEIT greifen deutlich ein, oder sind vergleichsweise tolerant, wie etwa der österreichische Standard. In diesen Medien beobachte ich, dass es schwer wird, Rechtsextreme zu erkennen. Das liegt an einer veränderten Kommunikationsstruktur: Sie passen sich dem Mainstream der kritischen Aussagen an. Das fällt um so leichter, je höher die Erwartungen und die überpositiven Beiträge in den Medien waren: Die Schreckensnachrichten, die Forderungen nach ethnischer oder religiöser Trennung von Flüchtlingen passen so gar nicht zum Bild der einwandernden Ärzte, Ingenieure und Fachkräfte des Sommermärchens. Jetzt wird die positiv gefärbte Haltung zu Flüchtlingen aufgegriffen und ironisiert. Man sagt nicht mehr „Weg mit den Asylbetrügern“, man sagt, wie viele andere auch „Das sollen die von euch versprochenen Fachkräfte sein?“. Die emotionale Aufladung des Themas und die selektive Darstellung rächen sich. Und das betrifft nicht nur rechte Medien, sondern auch den österreichischen linksliberalen Standard: Es ist das erst Mal in anderthalb Jahrzehnten, dass ich dort als Stammleser völlig entgegengesetzte Haltungen bei den Redakteuren und in den Kommentaren finde. Früher hätte niemand dort zu kommentieren gewagt, dass er FPÖ wählt. Heute ist das nicht unüblich.

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Facebook wird sich in der äusserst schwierigen Situation wiederfinden, in einer Phase der argumentativen Nähe die dunkeldeutschen Böcke des „Packs“ von noch besorgt-gefleckten Schafen zu trennen. Noch nicht einmal der Aufruf zum Gesetzesbruch muss da hilfreich sein: Würde Facebook dort ansetzen, könnten man natürlich die Facebook-Seite der identitären Bewegung abschalten, die mit Aktionen versucht, für eine Grenzschliessung Österreichs zu werben. Es ist ein recht eindeutig illegales Verhalten. Aber wenn der Gesetzesverstoss die Einsatzschwelle definiert, müsste Facebook auch gegen Gruppen wie das „Peng-Collective“ oder das sog. „Zentrum für politische Schönheit“ vorgehen, die ebenfalls „Fakten schaffen“ – hier entgegengesetzt mit Schleusertum. Dann müsste der Staat weiter gehen und auch ein Auge auf die Crowdfundingaktivitäten, Twitter und die Youtubekanäle haben, die solche Aktionen bewerben: Ohne eine umfassende Überwachung und massiven politischen Druck auf eine Reihe von betroffenen Konzernen wird es kaum möglich sein, diese Gruppen im Netz auch nur ansatzweise zu bekämpfen – so man das wirklich möchte, und nicht symbolpolitisch nur ein paar Facebookpostings gelöscht haben will.

Denn die zugrunde liegende Befürchtung der Politik, dass im Netz jene Gruppen entstehen, die dann in der Realität extremistisch agieren, ist sicher nicht falsch. Ob sich das aber nur auf die deutschen Nutzer beziehen darf, die wie in Leipzig Flaschen auf Polizisten werfen, ist eine weitere Frage, die sich angesichts der Ausschreitungen der letzten Tage stellt. Es ist offensichtlich, dass Konfliktparteien in den Notunterkünften vor allem durch Herkunftsländer und mitunter auch Religionen definiert sind. Die momentan noch gängige Analyse der Medien schreibt diese Konflikte der Enge der Notunterkünfte und der Traumatisierung der Flüchtlinge zu. Nur: Die mehrfachen und geplanten Konflikte in Calden wurden zwischen Pakistanis und Albanern ausgetragen, und in ihren demokratischen Heimatländern herrscht kein traumafördernder Krieg, weshalb die Asylanträge meistens abgelehnt werden. Syrer dagegen berichten von Rivalitäten, die ganz andere Schlüsse zulassen: Es gibt Hass von Asylbewerbern aus dem Westbalkan gegen Araber, weil deren Zustrom eine deutliche Verschärfung der Lage der Balkanflüchtlinge mit schnelleren Abschiebungen und Sachleistungen statt Geld zur Folge hat. Und es gibt Konflikte zwischen Syrern und anderen Arabern, weil Syrer mit ihren Familien beim Asylverfahren gegenüber meist allein reisenden Männern aus anderen Staaten deutlich bevorzugt werden.

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Natürlich passt diese Einschätzung einer sozial, nationalistisch oder gar ethnisch begründeten Gewaltbereitschaft – vulgo Rassismus – überhaupt nicht zum Bild des integrationswilligen, jungdynamischen Facharbeiter und Rentenbezahlers, und zu Frau Merkels fehlender Obergrenze des Asylrechts: Aber wenn die Vermutung richtig sein sollte, gibt es neben dem deutschstämmigen Extremismusproblem auch noch ein weiteres, das in den Flüchtlingen selbst begründet ist. Und die Organisation von mehreren hundert gewaltbereiten Personen, da haben die Politik und die Exekutive durchaus recht, läuft heute in den meisten Kulturen über soziale Medien und Smartphones. Es geht da um nicht weniger als das Gewaltmonopol des Staates, das von mehreren Seiten in Frage gestellt wird.

Frau Merkel will also in New York, dass Marc Zuckerberg etwas gegen Hasspostings bei Facebook unternimmt. Er schafft das vermutlich auch. Nur wird seine Lösung im Netz keine sein, die zu den aktuellen, sehr viel weiter gehenden und komplexen Problemen passt. Das Netz ist da nur das Medium, und das Pack von allen Seiten kann gut damit umgehen. Die Ursachen liegen bei der Politik, die die falschen Proioritäten setzt und die Folgen nicht bedenkt.

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267 Lesermeinungen

  1. Kann schon sein, ...
    … dass Madame Merkel – wie Politiker generell es gerne tun – am falschen Hebel ansetzen will. Nicht das Symptom muss kuriert werden, sondern die Ursache*. Aber da gehen sie halt nicht ran, die Feiglinge.

    So gesehen ist Zuckerberg mit seinem ehemaligen Flirtportal für im echten Leben kontaktschwache männliche Studenten-Aspergers das falsche Opfer.

    [Mediziner-Flachs:
    Therapie: Behebung der Ursache!]

    Aber ich mag den Zuckerberg und seinen Verein trotzdem nicht.

    Es wäre schön, wenn er seine besten Zeiten gesehen hätte und jetzt dank dummer Politiker mitsamt seinen seltsamen Debattengruppen, schlechten Urlaubsfotos und pseudo-Freundschaft-Angeber-Mobbing-Präsenzen untergehen würde. Darauf ein Tegernsee Hell am hell-lichten Tag!

    • Mir tut es um ihn auch nicht leid, aber das Problem ist, dass die ganze Pampe längst überall ist und sich auch nicht mehr einfangen lassen wird.

    • In Süddeutschland hat man die "Pampe" doch herbeidemonstriert,
      während man zu Wecker geschunkelt hat? Aber Verantwortung für die eigenen Entscheidungen liegt dem Bayern fern. Er ist ja auch kein guter Deutscher (der sich naheliegender Weise mit der selber gewählten Kanzlerin identifizieren würde) sondern er möchte lieber ein guter Amerikaner sein. Dann spräche er endlich ohne Akzent! Bloß halt – kein Deutsch … hm.

      Nichtsdestotrotz jetzt mal auf Deutsch: Die Kanzlerin muss was gegen die „Hassreden“ tun, die die Zeitungen herbeigeschrieben haben, indem sie ihrerseits ohne Sinn und Verstand gegen die Ostler pöbelten, weil diese ihre Versammlungsfreiheit für friedliche politische Demonstrationen (statt für dämliche Randale und/oder Loveparade) nutzen. Soweit halbwegs verständlich? Na, dann weiter im Text: Sie kann nun ihre Staatsanwälte losschicken, Volksverhetzung! Darauf hat sie aber keinen Bock, weil es nämlich sehr kleinkariert ist, sich an eigentlich nicht satisfaktionsfähigen Leuten abzuarbeiten, die auf facebook posten, ohnehin meistens Westler. Das überlässt sie dann doch lieber Leuten wie Zuckerberg, auch wenn das den Bayern seltsam erscheint, weil der Dollarberg vom Zuckerberg doch viel höher ist als der der Kanzlerin und also der Zuckerberg ihr sagen müsste, wo es langgeht, gell, so wars immer in den Comics. Aber, lieber Don, das Leben ist eben kein Ponyhof, selbst mit aller Kohle der Welt nicht!

  2. Seit Merkels berühmter Grenzöffnung für alle muss ich zu dem Thema
    sogar überhaupt nichts mehr schreiben. Ich lehne mich seitdem zurück und warte auf den natürlichen Lauf der Dinge – Euphorie, Erkenntnis, Ernüchterung, Kater, Kopfschmerzen.

    In stillen Stunden unterdrücke ich den stummen Wutanfall darüber, dass eine überforderte Pfarrerstochter im Verein mit Prantlhausen das ganze auf dem Rücken der einzigen Gruppe austrägt, die Schutz und Zuwendung dringend benötigten – der vor Krieg Flüchtenden aus Syrien.

    Prantlhausen hat auch schon vom Propagandamodus umgeschaltet auf „Das wird hare Arbeit aber hey – wir schaffen das“. Nur ein Indiz dafür, dass die Prantlhausener Bewohner nach wie vor (vermutlich zu Recht) davon ausgehen, dass sie tatsächlich nur die Auswahl an Ingenieuren, Ärzten und Professoren in ihre Wohngebieten bekommen wird. Die Probleme bekommt die ohnehin (Dunkeldeutschland) verachtete Unterschicht in ihren Stadtvierteln, die hat ja heute schon nicht genug davon.

    Gruss,
    Thorsten Haupts

    • Ja, ich sehe auch, dass Prantlhausen gerade merkt, worauf es sich da eingelassen hat – und die Prantlhausener Zeitung ganz besonders, denn sie ist nun mal die Stimme derer, die jetzt Stöcke mit Nägeln versehen. Aber soweit, dass die ihre Nazidiffamierer wie den Herrn Hurtz vor die Tür setzt, wird sie doch wohl nicht gehen.

    • Kater ist auch gut; kenn' ich als "Die 5 Phasen"
      Die 5 Phasen eines Projektes:

      1. Euphorie
      2. Ernüchterung
      3. Suche nach den Schuldigen
      4. Bestrafung der Unschuldigen
      5. Auszeichnung der Unbeteiligten

      Und man ist draußen erst kurz vor Phase 2.
      Natürlich ist drinnen das DEUS EX – immer seiner Zeit voraus – da schon weiter, mindestens auf Stufe 3: Die Merkel isses! Weil: blödes altes Weib.
      Wahlweise Betonung auf blöd oder auf alt.

      (Isse nicht. Da brauchts mehr Leut dazu wie nur einen Physiker in einer Regierungsriege, der seine Promotion ausnahms- oder erstaunlicherweise mal nicht geklaut hat. Da brauchts die lieben Gruppendynamiker dazu, alleine geht das nicht.)

      Stufe 5 gefällt mir immer am besten. Das war schon immer am lustigsten, als ich angestellt war. In Unternehmen wird das Spiel bekanntermaßen auch sehr gerne gespielt. Manche sogar kennen kein anderes.

    • Sie ist fraglos nicht alleine schuld, ich sehe da diverse Medien auch in der Mitverantwortung, und bei vielen ein enorm kurzes Denken. Aber sie hat nun mal entscheiden und damit die Verantwortung. Ich sag mal: Mit Seehofer wäre das nicht passiert. Wenn das schiefgeht, muss Merkel zurücktreten.

    • Prantlhausen -0,3%
      Kenn Ihr die Grafik hier: http://imgur.com/0oep4gc ?

      Ploechingers genialer Schachzug, die Kommentare bei der SZ abzuschalten. FAZ, welt, zeit, focus legen 2014-2015 um 23-34% zu – SZ verliert.

    • Dem Vernehmen nach war die Kommentarabschaltung nicht Plöchingers Idee, sondern eine Forderung aus dem Pritbereich.

    • Seehofer wäre gar nicht passiert.
      Weil er in der bunten Republik Deutschland -leider- genau so kleine Chancen auf die Kanzlerschaft hat wie FJS.

    • Warten Sie ein halbes Jahr ab.

    • Nachfrage
      Was hat es mit „Prantlhausen“ auf sich? Ich weiß das nicht und dadurch werden die Beiträge für mich nicht voll verständlich.

    • Ich habe in einem Beitrag als Einstieg eine kleine Geschichte über ein spezielles Münchner bürgertum geschrieben, das knallschwarz lebt, aber sich gern rot gibt und in der Stadt auch rotgrün beherrscht werden will.

      http://blogs.faz.net/stuetzen/2015/08/28/volksverhetzung-gruppenvergewaltigung-und-andere-sehr-deutsche-facebookdebatten-5539/

      Dazu muss ich sagen: Ich mag die SZ und ich schätze den Prantl sehr. Aber diesmal lagen die Zeitung und Prantlhausen daneben.

    • Was genau hat Frau Merkel falsch entschieden?
      Vielleicht fangen wir mal langsam an und finden den Fehler in folgendem Satz:

      „Aber wenn die Vermutung richtig sein sollte, gibt es neben dem deutschstämmigen Extremismusproblem auch noch ein weiteres, das in den Flüchtlingen selbst begründet ist.“

      Wie jetzt – Rassismus geht auch umgekehrt? Oder er hat gar keine Richtung? Wieso nur so verdruckst, lieber Don? Ist das so schwer – oder ist es glatt rassistisch? Wenn Sie nicht soviele rechtsradikale Leserzuschriften lesen müssten, wären Sie bestimmt nicht so verwirrt, also verbieten, zensieren, sofort. Am besten via 1-Euro-Flüchtlings-Fachkraft!

      Wenn wir dann mit dem Denken fertig sind, können wir nochmal die Prioritäten der Politiker prüfen. Die heißen Weltpolitik, Europa, Deutschland ….. und irgendwann kommt mal Bayern. Und geht da was „schief“, haben wir doch den Seehofer, um es auszubaden …

  3. Titel eingeben
    Ich schreib lieber nix, weil, dann bin ich ja sofort rechts, N’zi, Pack, pöse, pöse, pöse. Oder ich passe ich mich ja nur nur dem Mainstream an.
    Nee, Don, das gefällt mir nicht.
    Da ist mir eine Argumentation lieber, die darauf hinweist, dass Zensur, wenn sie einmal eingeführt ist, nicht mehr zu bremsen ist, und irgendwann auch die trifft, die Anfangs – natürlich nur aus den edelsten Gründen – f ü r das Löschen waren.
    Sind die Artikel ehrlich und aufrichtig und vielleicht auch noch stilvoll, dann gibt’s auch keine „schlimmen“ Kommentare, siehe Dons privaten Blog, da funktioniert’s. Wenn allerdings die Journalille -sorry- Mist schreibt, darf sie sich nicht wundern, wenn mit Mist zurückgeworfen wird. Denn nicht alle Leser sind doof und erkennen Propaganda.

    • Ich halte Zensur auch für falsch – ich denke halt, sie ist prinzipiell nicht möglich und stelle dar, was man da alles bedenken müsste. Der Ruf nach FB-Zensur ist oft nur das Brüllen nach weiterer förderung durch diejenigen, die jahrelang gute Geschäfte mit em Kampf gegen Fremdlichkeit machten und nun vor den Trümmern stehen.

    • Titel eingeben
      Es handelt sich nicht um Zensur, wenn Hasspostings gelöscht werden. Ersetzen Sie das Wort „Flüchtlinge“ durch das Wort „Juden“ oder „Frauen“ oder „Menschen“ und lesen Sie die Postings nocheinmal. In welche Richtung, denken Sie, bewegen wir uns hier?

    • In dem Bereich Juden habe ich lange gearbeitet, und dort die Überzeugung gewonnen, dass Löschen nichts bringt. Genau dort. Ich sage mir: Besser ein dummer Kommentar als ein dummer Steinwurf. Mit einem Kommentator können Sie reden, aber nicht mit einem Stein.

  4. Was vor wenigen Jahren
    dem Don und mehr noch einigen Stammkommentatoren als Hassposting galt und zum Rauswurf einiger Stammkommentatoren führte, ist nun die publizistisch-skeptische Linie des Hausherrn selbst zur Flüchtlingswelle. Jetzt, wo Deutschland in seiner bisherigen Kultur bedroht und dem Verfall geweiht ist, erweist der Don sich im Unterschied zu den meisten Alphajournalisten als eher national-liberal denn international-kapitalistisch. Meine Frage : ist dem Hausherrn das bewußt?

    • Dass man auf sich rapide verändernde Situationen neue Antworten braucht, ist Ihnen aber schon klar? Es gibt einfach Grenzen, ab denen die Lage aus dem Ruder läuft, oder, wie es so schön heisst: Die Dosis macht das Medikament oder das Gift. Das hat sich deutlich verändert. Es kommen zu viele, es geht zu schnell und niemand weiss, wer da kommt, vermutlich hat es aber mit Asyl, wie es gedacht war, nichts zu tun – das ist das Kernproblem.

  5. First Amendment
    Verehrter Don,
    da liegt noch ein anderer Hase im Pfeffer. Mark Zuckerberg hat Schulen und eine renommierte Universität in USA besucht. Dass es ein 1stA gibt, dürfte er spätestens mit zwölf gelernt und verinnerlicht haben. Das first amendment gehört zu den verbrieften wesentlichen Grundrechten in den USA. Es postuliert vor allem, dass jeder Bürger (jede Bürgerin..) jederzeit seine Meinung sagen, schreien, schreiben, drucken, posten und so weiter darf, und dass der Gesetzgeber keine Einschränkungen darüber beschließen darf. Der Supreme Court verteidigt dass auch nachdrücklich. Dementsprechend können in den USA auch Aussagen öffentlich gemacht werden, die hierzulande glasklar strafbar sind, von der „Auschwitzlüge“ bis zur Beleidigung oder Volksverhetzung. Die Frage ist natürlich, ob für Facebook oder andere soziale Portale unbeschadet der verfassten Firmenstruktur und der Frage eines deutschen oder europäischen Geschäftssitzes bei Angebot in Deutschland auch deutsches Recht gilt. Aus dem Zweispalt der Wertigkeit des Rechts auf freie ( auch: unsinnige, falsche, hetzerische) Rede in USA und D kommen wir nicht so einfach heraus.
    Ein Lösungsansatz zum Grundproblem wäre mir allerdings weitaus lieber.

    • Ich lasse hier ja auch mehr zu, als die eigentliche Regelung besagt – entsprechend entspannt geht es zu, und ich denke, das ist auch ein überlegenswerter Ansatz. Wenn man erst mal mit dem eingreifen beginnt, wird es schwierig, noch Grenzen zu ziehen. Ich vermute, dass Zuckerberg einfach seine PR-Strategen losschickt, die dann mal Geschichten über andere Portale lancieren. Ich finde Facebook gar nicht so schlimm, aber manche schauen halt nicht bei Twitter oder Youtube.

  6. quo usque tandem
    Sehr richtig, werter Don. Lächerlich, diese punktuelle Symbol-basherei von Facebook. Ich prognostiziere, dass es beschleunigt so mit dem Zustrom weiter gehen wird. Die interessierte Öffentlichkeit (Prantlhausen, Hofreiter) wird die unangenehmen Fakten (15.000 unregistrierte pro TAG, bewaffnete Konflikte, …) umgekehrt proportional dazu negieren. Dann wird irgendwann dem Letzten durch einen einfachen Blick nach draußen klar werden, dass es so nicht weiter geht. Und irgendwann wird danach (leider erst dann) der erste demokratische Politiker das UNAUSSPRECHLICHE äussern: Das Asylrecht muss durch ein Einwanderungsrecht mit einer Obergrenze ersetzt werden. Weil der Zustrom sonst gemäß der e-Funktion zunehmen wird. Es wird kommen, die Frage ist nur noch, wann. Die e-Funktion steigt sehr schnell sehr steil…..

    • Ich habe meine Zweifel, ob so eine GG-Änderung politisch machbar und dann auch durchsetzbar ist. Es reicht ja im Moment noch nicht mal zum Abschieben.

    • Abschieben wohin ???
      es war zu lesen, dass diesen Personenkreis niemand zurückhaben will.

      Nun, sie könnten natürlich eine IS ähnliche Formation in Europa bilden.

    • Ach, das geht schon, es wird halt hässlich.

    • Titel eingeben
      Das Asylrecht brauchen wir nicht mehr ändern. Denn wir werden niemanden mehr abschieben. Wie könnten wir denn? Es gibt in Deutschland knapp 250000 Polizisten. Und die sind überaltert, überarbeitet und oft auch noch weiblich mit langen Zöpfen (also Hebeln am Kopf – was im Nahkampf für den Gegner immer sehr nützlich ist). Und die sollen 600000+ junge, gewaltgeübte Männer, die nichts zu verlieren haben, einfangen und abschieben. Oder, wenn wir noch ein Jahr warten, sollen sie es bei 1.2 Millionen versuchen usw. Glaubt wirklich jemand, dass das klappt? Und unsere Bundeswehr? Wenn man den tollen Medien glaubt, hat die ja nicht einmal ein Gewehr, das schießt oder einen Hubschrauber, der fliegt. Und dank der niedrigen Fertilitätsrate unserer Frauen finden sich noch nicht einmal genug Schwangere, um unsere Schützenpanzer zu steuern…

  7. Die " sich rasch verändernde Situation"
    war aber schon vor Jahren zu erkennen, nicht zuletzt durch die Ausgrenzung nationaler Positionen bei der CDU. Leute wie ich fühlen sich heute bestätigt. Ändern läßt sich da nichts mehr,ließt man Thomas Barnett, ist das vielleicht auch alles ein Plan der USA zur Schwächung Europas.Retten kann sich jetzt nur noch der Einzelne. Jüngeren deutlich unter 40 empfehle ich die Emigration Richtung Nordamerika( im Auge des Sturms lebt es sich am ruhigsten). Den Älteren empfehle ich selbstbewohntes, nicht zur großes Eigentum( Einquartierungsgefahr!) im Osten Deutschlands. Da wollen die Fremden mämlich nicht hin, weil sie einmal sich da abgelehnt fühlen und zum Zweiten ihre Freunde und Verwandten hauptsächlich im Westen in den Ballungszentren wohnen. Für mich als Mittfünfziger Paranoiker hat das Ganze auch etwas gutes: es bleibt spannend auf meine alten Tage.

    • Ernsthaft jetzt
      Da gebe ich Ihnen Recht, und ich bin erst Anfang Fünfzig. Wenn ich so kopfschüttelnd die neuesten Nachrichten höre, denke ich ebenfalls wie Sie: Meine Kinder sollen fleißig interkulturell gebildet werden (und damit meine ich nicht arabisch) und schon mal die Koffer packen. Aber in einem Punkt bin ich amerikanischer als Sie: Never, never give up. Wenn wir morgen die Grenzen schließen, einmal in Ruhe nachdenken und übermorgen vernünftige, an die Realität angepasste Gesetze verabschieden, dann könnten wir uns vielleicht, mit Glück, in einigen Jahren auf brasilianischem Niveau einpendeln.

    • der ausblick...
      unsere kinder und enkel wandern jetzt aus… man hört sowas überall, ich finde das sehr sehr schade, aber auch ich habe ihnen dazu geraten…
      uns hält das wohneigentum davon ab, aber wir haben schließlich unsere gesamten ersparnisse da reingesteckt… zu opponieren habe ich aufgegeben, die medien stellen alles so dar, als wenn die mehrheit anderer meinung ist… der ausgang nach solchen lügenkonstrukten ist meist schrecklich… wir wohnen im wald und mein blick in die zukunft ist glasklar… eines tages versorgen und verstecken wir die revolutionäre…

  8. Die Schatten von Weimar?
    Für meine Begriffe ist der Schlussteil außerordentlich wichtig: Wenn das staatliche Gewaltmonopol nicht mehr umfassend gewährleistet ist, kommt ein demokratischer Rechtsstaat ganz geschwind in schweres Fahrwasser.

    Wir sehen im Moment einerseits, dass Symbolpolitik wie die Facebook-Löschungen betrieben wird und in einigen Kommunen langjährige Mieter aus ihren Wohnungen fliegen. Und andererseits können zunehmende Gewaltakte durch In- und Ausländer nicht wirksam verhindert oder zumindest empfindlich geahndet werden – genau das, Sicherheit nach innen und außen zu schaffen, ist aber die staatliche Kernaufgabe.

    Ein zu lange andauerndes Bild staatlicher Ohnmacht zieht dann unweigerlich den Ruf nach dem „Starken Mann“ nach sich. Umso schneller wird das dann noch gehen, wenn es zu vermehrtem zwangsweisem Zugriff auf privaten Wohnraum kommen sollte. Solche Vorhaben werden zwar weiterhin kräftig in Abrede gestellt, doch erinnern diese Dementis zusehends an Ulbrichts „Niemand hat die Absicht…“ Bei nach wie vor kaum gebremstem Zustrom weiterer Flüchtlinge, überlasteten Aufnahmestellen und dem nahenden Winter ist nämlich weit und breit nicht zu sehen, wie das sonst zu bewältigen sein soll.

    • Es ist nur die Folge des Umstands, dass die Verfassung aufgehoben wurde. Es ging um die Einreise von Syrern am Bahnhof Budapest. Das war der einzige Punkt und der war am Sonntag auch schon wieder durch. Danach hätte man wieder zur Normalität zurückkehren müssen, aber man hat es nicht getan und lässt jetzt grenzenlos einreisen, ohne Frage, wer die Leute sind und woher sie kommen. Die staatliche Ordnung ist aufgehoben. Es ist kein Wunder, dass die Wahrheit der Migration eben nicht in den deutschen Medien steht, sondern in denen der Transitländer.

    • Bald der Ruf nach dem „Starken Mann“ - durch wen?
      Es gibt noch einen weiteren Aspekt, aus Migrantensicht: Was da an täglichen Raufereien in Flüchtlingsheimen stattfindet, ist nichts weiter als ein Kräftemessen, und vielleicht ein Selektionsprozeß. Dort befinden sich Muslime aus allen Ecken der Welt, die sich in vieler Hinsicht nicht abkönnen, aber angesichts der gemeinsamen Opposition gegenüber einem fremdartigen, als schwächlich empfundenen Staat schnell die minima moralia des Korans als einigende Basis erkennen werden. Es kann sich u.U. bald eine Führungspersönlichkeit finden, die sich auf diese Basis beruft und charismatisch genug ist, die unorganisierten Massen zu einen und über Facebook und Smartphones zu organisieren. Die werden dann ganz schnell eher die sofortige Partizipation am Wohlstand einfordern, als weiter monatelang in zugigen Zeltlagern ein aussichtsloses Asylverfahren abzuwarten, nur um dann im Gastrobereich einen Hungerlohn verdienen zu dürfen. Sie sind ganz offensichtlich jetzt schon ungeduldig.

    • Da läuft ja schon „Divide et impera“. Ich denke, die Syrier und Kurden werden sich da raushalten und her an das Danach denken. Ich hatte bei bislang keinem Syrer den eindruck, dass die einen Gottesstaat wollen. Bei afghanen weiss ich nicht so recht, aber bei Syrern bin ich zuversichtlich.

  9. Es ist das erste mal
    …dass ich miterlebe wie das Dunkeldeutschland = die nicht
    hell Erleuchteden, in Fragen der Gesamtgesellschaft die Nase
    vorn haben.
    Vermutlich ist es einfacher etwas zu verteidigen, als anzugreifen.

    • Es gibt ganz neue Fronten und das, was öfters in den Medien steht, hat mit der Realität nur noch wenig zu tun.

    • @E.R.
      Es ist nicht das erste Mal, es wird nur offensichtlich. „Wir“ sind in diesem Zustand jedenfalls kein Volk, „wir“ sind in diesem Zustand auch kein Land – wir sind die, die sich dieses Mal gefälligst in Rauch auflösen sollen, wenn in Prantlhausen geschunkelt wird „Nazis raus“. Und wer damit nicht gemeint ist, der meint genau das, auch wenn er sich zu fein ist zu blöken und lieber vom Verkauf redet. Da stehen doch aber noch ein paar Entscheidungen dazwischen, möchten Sie einwenden? Hätte ich vor einem Jahr auch gedacht, ich hätte diese Überzeugung sogar gerne verteidigt, aber da hatte ich schon Angst, auch wenn ich versucht habe, dagegen anzuschreiben. Mittlerweile befürchte ich noch Schlimmeres.

  10. ThorHas Vorschlag
    würde – was mir nicht oft passiert – ThorHas Vorschlag voll zustimmen. Das hat schon so viel momentum, dass die weitere Entwicklung nicht mehr aufzuhalten ist. Wie im Kino zuschauen. Man kann nicht mehr groß eingreifen. Schade um die Flüchtlinge und die autochtonen Armen.

    @NLP
    Wissen Sie wer v.a. die kapitalistisch internationale Position bezieht. Das sind vor allem die Religionen (fast alles international). Die Zerstörung der säkular staatlichen Strukturen – Syrien ist da ein Paradebeispiel aber auch die BRD der 70er ist schon längst platt -, lässt diese dann als einzige Ordnungsmacht übrig. Eine RKK z.B. fasst den eigenen CIC durchaus als komplettes Rechtssystem auf.

    Die säkular staatlichen Strukturen haben natürlich auch dazu beigetragen, als sie an der Macht waren. Etwas mehr Bescheidenheit und manchen Erfahrungswert behalten…

  11. Titel eingeben
    Ist die Hatespeech-Debatte um Facebook überhaupt noch aktuell? Medial hört man nix mehr und die Tumblr-Blogwarte haben schon vor Wochen ihr Handtuch geschmissen. Falls die NGO der Ex-Stasi-Trulla und die essgestörte Ex-Piratin einen Platz in irgendeiner „Task-Force“ bekommen, gibt das aber sicher Material für das Blog hier.
    Warum stört sich von den antideutschen Linken denn niemand am Rassismus von hier lebenden Migranten? Nie wird erwähnt, dass viele „Asylkritiker“ selbst einen Migrationshintergrund haben. Die Beiträge der Amadeu Antonio Stiftung um die Herren Gensig, Steiner und Co sind bzgl. nationalistischer Bewegungen wie z.B. „Graue Wölfe“ mehr als dürftig. Seit letztem Jahr gibt es jeden Monat deutschlandweit Ausschreitungen zwischen Salafisten vs Kurden und Kurden vs türkische „Patrioten“ (Nazis?), teilweise mit lebensgefährlichen Verletzungen infolge von Messerstechereien. Journalistinnen wie Düzen Tekkal werden auf Facebook massiv angefeindet, ein Mainzer FDP-Heini bekommt wöchentlich Morddrohungen – stört das wen von den Kaltland-Kritikern?

    Ihre Bemerkung, dass Migranten vom Balkan Hass gegen Araber verbreiten, ist so nicht richtig. Das sind zum überwiegenden Teil „gesettelte Leute“ mit Kind und Kegel und die Aggressionen gehen öfters von den Arabern aus als umgekehrt. Probleme bereiten momentan v.a. kulturelle Differenzen zischen Migranten aus Vorderasien und MENA-Arabern, wo die Gewalt in den nächsten fünf Monaten wohl noch weiter eskalieren wird. Die versuchten Totschläger aus Suhl (Koranschändung) waren Syrer und auch der Tötungsdelikt in Trier wurde von einem Syrer begangen.

    Die Zahlen der Ehrenmorde dürfte durch den Migranteninflux (v.a. aus Pakistan) in den nächsten Jahre explodieren. Bin gespannt, welche Auswirkungen die Flüchtlingskrise auf den deutschen Netzfeminismus haben wird, vermute aber, dass man beim Feindbild „alter, weißer Mann“ bleibt.

    • Genauer hinschauen.....
      „Warum stört sich von den antideutschen Linken denn niemand am Rassismus von hier lebenden Migranten?“

      Wie kommen sie darauf, dass das so ist? Bei denjenigen die sie „antideutsche Linke“ nennen, mag das ja so sein….
      Bei mir zB bedeutet Antideustch, dass die Überheblichkeit der Deutschen, zuletzt gegenüber Griechenland zu bestaunen, kaum berechtigt ist und auch gerade dabei korrigiert zu werden und links bedeutet in diesem Falle die Ursachen der Massen-Migration zu verstehen. ALso einerseits die Wirtschafts- und Militär-Politik des Westens und zweitens jene Religion, die, kaum vorstellbar, aber leider trotzdem noch peinlicher ist, als die beiden anderen Mono Theistischen.

      Dsa deustche Volk hat sich Merkel zur Anführerin gewählt. Diese hat gerufen „Lasst sie alle rein!“, statt in deren Heimatländern die Ursachen für die Völkerwanderung zu stoppen. Ursachen die von den Deutschen ganu vorne mit dabei geschaffen worden sind.

      Sie sollten die Schuld für die jetzigen und erst recht für die kommenden Probleme bei denen suchen, die sie verursacht haben! Die deutsche Exportwirtschaft hat in vielen Ländern katatstrophale Konsequenzen gezeugt, und die aktive militärische Unterstützung für die USA zum Zwecke der Begrenzung der Folgeschädens dieser Politik, holt das Land jetzt gerade ein!

      Nur weil man das linke Spiessertum deutschlandweit links nennt, ist es das noch lange nicht.

    • Ach was. Der Netzfeminismus wird sich bald biologisch erledigt haben.
      Die paar alten Hennen, die bis dahin am Leben geblieben sind, bekommen in fünf Jahren ein Kopftuch umgebunden und werden an den Herd geschickt. Ich überlege gerade zu konvertieren.

  12. Säkular vs. religiös
    Da ist aber noch nicht ausgemacht, wie das ausgeht.
    Gerade bei der RKK, was mich fast ein bisschen vom Glauben abkommen lässt, ist m.M. eine extreme Schwächephase ausgebrochen. Franziskus als Papst, z.B . die Enzyklika „Laudato si“. Mit aller Demut, so etwas schwaches theologisch habe ich ganz ganz selten von einem Papst gelesen, selbst die Enzykliken JPII waren besser.

  13. Vernetzung und Informationsfluss in Echtzeit auf allen Seiten als Herausforderung
    Durch die Möglichkeiten des webs müssen auch auf der anderen Seite des Spektrums die „no borders/refugees welcome“-Aktivisten aller Coleur derzeit eine beträchtliche Handlungsmacht bei begrenztem Aufwand verspüren. Ein Netzwerk betreibt bspw. das Informationsportal w2eu.info und ich las bei news.sky.com, daß ausgedruckte mehrsprachige Handbücher schon in der Türkei oder Griechenland verteilt werden.
    Zitat: „Refugees arriving in Greece on people smugglers‘ boats are given a ‚migrants handbook‘ packed with tips, maps, phone numbers and advice about getting across Europe.“ Auch Informationen wie in einem Artikel in der Welt, daß die Krawalle nach der Lückenschließung des Grenzzauns zwischen Serbien und Ungarn von angereisten islamistischen Aktivisten mitbeeinflusst wurden, tragen nicht gerade zur Beruhigung des „besorgten Bürgers“ bei.

    • Es gibt Bilder, die zeigen sollen, dass Teile der Wiener Antifa involviert waren. Glauben würde ich aber nur das, was ich selbst gesehen habe.

  14. Legal? Illegal? Was zählt, sind konforme Gesinnung und glaubhafte Emotion
    Man frägt sich, ob es derzeit erstrebenswert sein kann, zu den „Helldeutschen“ zu gehören, und was die Konsequenz davon wäre. Zum Beispiel findet man auf Youtube derzeit einen interessanten Videoblog („Presseshow 40/15“), der sich mit der angekündigten „Schlepper- und Schleuserkonferenz“ im Oktober in München beschäftigt. Ein Referent will in Workshops erörtern, wie man mit Hilfe von Smartphone-Apps Flüchtlingen effizient zu erfolgversprechenden Grenzdurchbrüchen verhelfen kann. Derselbe Referent ist ein u.a. vom Bayerischen Rundfunk bezahlter Journalist-Schrägstrich-Aktivist. Auf dieser durch und durch helldeutschen Veranstaltung soll u.a. ein Preis an das beste Schlepperunternehmen verliehen werden („Goldene Lisa“). Finanzierung: neben der Stadt München offenbar auch 140.250 EUR Fördermittel von der EU-Kommission. Nach Berichten darüber u.a. kürzlich im Prantlhausener Tagblatt hat man auf http://iss2015.eu/ jetzt rasch einen Absatz über den „künstlerischen“ Charakter dieser Veranstaltung hinzugefügt. Angesichts von z.B. 71 erstickten Kühllaster-Passagieren Ende August befindet sich diese „Kunst“-Aktion damit in bester Gesellschaft, man denke z.B. an die Ankündigung eines Theaterstücks mit Mordaufruf („Tötet Roger Köppel/Roger Köppel tötet“) eines gewissen Philipp Ruch, das war der mit den Leichenumbettungen vor den Reichstag. Helldeutschland stinkt zum Himmel.

    • Ich denke, beim nächsten Vergabeverfahren wird das noch Konsequenzen haben. Es herrscht natürlich kunstfreiheit, aber kein Finanzierungzwang.

  15. Was ich nicht verstehe
    Sehen Leute wie die Kanzlerin,mehr noch aber der Chef des größten deutschen Boulevardmediums nicht,daß #refugeeswelcome auch ihre Villenidylle am Potsdamer Jungfernsee in wenigen Jahren zerstören wird?Erklären könnte es nur die Paranoia,daß die Zerstörung Deutschlands Plan ist,von Atlantikbrückenmitgliedern durchgezogen wird.Die dann mit noch größerer Villa auf Marthas Vineyard belohnt werden.

    • Jeder, der die Atlantikbrücke kennt – und ich habe auch schon mal mit denen zusammengearbeitet – kann da wirklich nur lächeln. Das ist wirklich nicht das, was VTs daraus machen.

    • Villa auf Marthas Vineyard
      …eher nicht.

      Mir sagt die Atlantikbrücke wenig.

      Kann mich aber erinnern, dass als Gerd zu Gas-Gerd wurde,
      traurige Artikel auch in der FAZ standen. Mit dem Tenor: so bedankt
      sich Putin für Loyalität.

  16. Eventuell
    Ich denke seit einiger Zeit das Facebook das wichtigste Element der US Fremdaufklärung ist.

    Was wenn zum Beispiel in Syrien Facebook Profile benutzt wurden um Psychologische Profile von potentiellen Kämpfern anzufertigen, und diese dann an „befreundete“ Geheimdienste weiter gegeben wurden?

    Nazis/Religöse Fanatiker sind billige Kämpfer, weil es dumme wütende Menschen sind, ich bezweifle ganz stark das der Amerikanische Geheimdienst die Überwachungsmacht welche Facebook ihnen über Rechtsradikale in Deutschland gibt aufgeben wird weil irgendein deutscher Politiker das so will.

  17. Korrekte Zahlen
    Eine Sache stört mich immer im Bezug auf die Korrekten Zahlen.
    Wenn wir von 1 Millionen Flüchtlinge dieses Jahr reden, dann bezieht sich das nicht auf die Zahl der Menschen, die am Ende hier leben, da die meisten alleine Reisen und der Familiennachzug mit ca 3 Personen erst noch ansteht. Also reden wir faktisch eher von 3-4 Millionen Menschen.

    Diese Information sollte man doch klarer Kommunizieren um die Diskussion ehrlicher führen zu können.

    „Bei den Alleinreisenden ist damit zu rechnen, dass ein Flüchtling etwa drei Angehörige nachholt.“
    http://www.rp-online.de/politik/deutschland/vier-wichtige-fragen-zu-fluechtlingen-in-deutschland-aid-1.5387478

  18. Wir sind Hippies!
    Mehr ausländische Medien konsumieren! Dieser englische Historiker (Gleese?) hat es wunderbar auf den Punkt gebracht. Ich habe das Original im DLF verfolgen dürfen. Köstlich: Der Moderator wollte immer, dass Mr. Gleese jetzt endlich sagt, wie beliebt und bewundert wir Gut-Deutschen in der Welt sind. Stattdessen sagte Gleese, dass die Welt glaube, dass Deutschland den Verstand verloren hat und die Deutschen kollektiv zu gefühlsgeleiteten Hippies mutiert sind. Und dass viele Hippie-Kommunen in Gewalt und Chaos versunken sind, ist ja bekannt. It’s all over now. Jetzt noch schnell freie Liebe und Drogen und dann die Sintflut. Wer macht mit?

    • Meine italienischen Freunde sind begeistert, dass wir ihnen alle Problemfälle freudigst abnehmen und freuen sich, wenn sie Afrikaner an Bahnhöfen sehen. Das gab es früher nie.

    • "Wie ein Hippie-Staat"
      Politologe Anthony Glees. Das DLF-Interview mit ihm wurde übrigens schon am 08. Sep. 2015 geführt. Das war damals, neben den Beiträgen im hiesigen FAZ-Blog, eine der wenigen kritischen Stimmen in den Leitmedien während des irren, narzisstischen, Wir-sind-Flüchtingshelferweltmeister-Rausches.

      Ich frage mich ohnehin, was eigentlich aus den Eventjublern vom Münchner Hauptbahnhof geworden ist. Stehen die dort immer noch und bejubeln jede neu eintreffende Tausendschaft junger, mittelloser muslimischer Männer wie einen passierenden Trabi beim Mauerfall? Wohl eher nicht.

    • Ich kann heute mal schreiben, wie es in Rosenheim aussieht.

      Die Hilfsbereitschaft ist weiterhin gross, speziell bei uns. In Weyarn, neben Rosenheim, gibt es ein neues Cotainerlager, da hat sich auch ein Helferkreis mit 40 Leuten für etwa gleich viele Flüchtlinge gegründet, und Spenden sin auch schon da.

  19. Quittungen bekommen.
    Das Problem ist, dass die Ursachen vor 10 Jahren geschaffen wurden. Beispiel Piraterie in Somalia: Europäische Fischerei-Konzerne nutzen das Machtvakuum aus und fegen die Fischgründe, aus denen sich auch die küstennahe Fischerei speiste, komplett leer. Ergebnis: Leute, die nur Boot fahren können, suchen eine neue Beschäftigung mit Booten und finden Piraterie und Geiselnahme.
    Beispiel Syrien: Europa unterstützt in Syrien die Opposition und Russland Assad, weil dieser „keine Erdgaspipeline auf syrischen Grund“ zugesagt hat. Ergebnis ein langer Stellvertreter-Krieg ohne Aussicht auf ein Ende, der auch wieder Existenzgrundlagen wegfegt. Der IS kommt nur obendrauf. Jetzt bekommt Europa die Quittung für halbherzige der-Feind-meines-Feindes-Freund-Spiele in Form von Flüchtlingen.
    Diese Verantwortlichkeit kann in den Medien natürlich nicht transportiert werden. Also spielt man die Moralflöte.

    • Politisches Engagement in Afrika und im Orient geht immer schief, wenn man es mit westlicher Moral und westlichen Wirtschaftshoffnungen betreibt. Das sind einfach ganz andere Mentalitäten, und Ausnahmen bestätigen die Regel.

    • Titel eingeben
      Die europäischen Fischrei-Konzerne erwerben von den afrikanischen Regierungen die Erlaubnis, vor der Küste fischen zu dürfen, sie zahlen jährlich zweistellige Millionenbeträge dafür. Warum verkaufen diese Regierungen das Recht und entziehen ihren Menschen die Lebensgrundlage? Die Europäer zwingen sie nicht dazu.

    • So ein Unsinn.
      Piraterie – zumal sie nicht ordentlich bekämpft wird – ist viel lukrativer als ein paar Markrelen zu fangen und die dann in Djibouti an ein franz. Fremdenlegionäre oder Marinesoldaten zu verkaufen. Zu Ihrer Info: In Somalia herrscht seit 1990 Krieg und ein Ende ist nicht in Sicht. Das heißt: Jeder, der ein Gewehr hat und zu einem Clan gehört, kann da machen, was er will – sofern er nicht gegen die Gesetze des Clans verstößt. Und warum sollte der Clan etwas gegen Piraterie haben? Es ist lukrativ und eine abstrakte Gefahr gibt es nur für die Piraten – und auch nur dann, wenn sie aus Versehen ein Kriegsschiff angreifen.

  20. Ohne Atlantikbrückenverschwörung
    wäre meine VT ja unter Rückgriff auf meinen Namen: Leute wie der Boulevardchef haben ein soziales Panorama ohne Normalvolk,dafür bestehend aus „High-Potential-Individualisten“.“Besorgte“wie ich dagegen sehen die Massen des Normalvolks vor ihrem geistigen Auge verelenden.

    • Das ist ein Gesprächsverein von Leuten, die sich zu oft zu wichtig halten. as einzige Mal, wo die wohl wirklich was bewegt haben, war nach dem Irakkrieg bei der Entspannung zwischen Bush und Schröder. Ansonsten reden die halt, aber Hinterzimmer in Berlin sehen nochmals anders aus.

  21. "Baby, du siehst scheisse aus!" (Dieter Hildebrandt)
    „Behauptungen über eine Person, die gegenüber einer, mehreren, vielen, unüberschaubar vielen Menschen geäußert werden (denken Sie an Shitstorms und Hämeattacken im Internet) und die der betroffenen Person in ihrem Ansehen, ihrer wirtschaftlichen oder sozialen Existenz schaden, dürfen nicht einer beliebigen Freiheit der Diffamierung und Vernichtung anheim gegeben sein. Meinungsfreiheit, so meinen wir zu Recht, kann nicht das Recht umfassen, andere Menschen ohne berechtigten Grund in der Achtung der Allgemeinheit zu beschädigen und sie sozial auszugrenzen oder zu ruinieren.“ (Thomas Fischer Bundesrichter)

    Dem ist nichts hinzuzufügen.

    Das Bemühen sich auch bei widerfahrender Ungerechtigkeit und Bedrohungen des persönlichen Lebensraums, durch die Staatsmacht, in gewählter Form ausdrücken, ist ein selbstverständliches Gebot eines jeden Kulturmenschen.

    Ohne sprachliche, ehrverletzende Entgleisungen rechtfertigen zu wollen, sind diese oft bewusste Normverletzungen, um nicht so zu klingen wie die, die sich an die Regeln halten.

    Vielfach sind sie dem jeweiligen Bildungsstand entsprechend. Wer nicht eine rudimentäre Ausdrucksweise sein eigen nennen kann, wird zu recht bestraft oder soll schweigen.

    Das hastige Einwirken dieser Frau bei Herrn Zuckerberg sogn. Hasstiraden aus seiner Nachrichtenplattform entfernen zu lassen, ist vordergründig richtig und im Sinne des Gesetzes angemessen.

    Der auch damit verbundene taktische Selektionsversuch, bei der Durchsetzung einer privaten Anschauung, die sie den deutschen Bürgern überstülpen will, ist offensichtlich.

    Unliebsame Meinungen einer sprachlich wenig ausgeprägten, ungewandten und damit Gesetze verletzenden Unterschicht werden eliminiert.

    Wenn eine, nicht nur, sprachliche Förderung solcher Menschen, die Bürger dieses Landes sind, dieselbe Förderung erfahren hätten, wie sie für die Merkelschen Neubürger mit enormen Aufwand und Kosten betrieben wird, so wäre dies auch als Chance zu verstehen, Bürger, die im Augenblick in einer emotionell aufgeladenen Situation wegen ihrer sprachlich unzulänglichen Ausdrucksweise dem Strafgesetz zugeführt werden müssen, zu integrieren und am notwendigen Meinungsbildungsprozess zu beteiligen.

    Viele der kultivierten Sprache mächtigen Bürger bewahren die ihnen gebotene Contenance und werden sich in diesen Tagen eher auf die Zunge beissen, als sich in sprachliche Niederungen zu begeben.

    Vielfach jedoch werden sich ihre Gedanken mit jenen decken, deren Kommentare das Gesetz bemühen.

    Dies mag nicht edel sein, doch zeugt es noch immer von einem höher entwickeltem Stil als ihn uns die Politik gegenwärtig diktiert.

    Mit freundlichem Gruß
    B.Klingenberger

    • Privat denke ich, dass Verfolgung nur die Dummen trifft und die Cleveren nur noch gerissener macht. Man muss sih doch nur mal die Seite der Identitären anschauen: Die wissen genau, was sie tun, und wie sie sich als „gut““ positionieren. Zusammen mit einem Bild vom Pilz von den Grünen. Das sind keine alten Kader aus der braunen Ecke mehr, sondern mehr so bio, nachhaltig und der Erde verpflichtet.

      für sowas haben dann die alten deutchen Linksstrukturen auch keine Mittel mehr, während Cinque Stelle und Siryza eh auf nationalistischem Kurs sind.

    • Titel eingeben
      Wenn mir vorgschrieben wird was ich denken,lesen und sagen soll ,dann lebe ich in einer Diktatur.

  22. FPÖ - Oberösterreich
    In OÖ kam es wie es (dringend) kommen musste.
    Es blieb/bleibt leider nichts anderes übrig als den „blauen Knüppel“ auszupacken und damit ordentlich auf den Tisch zu schlagen um zu sagen: „SO NICHT!!“ Wenn jetzt auch dieses Warnsignal nicht verstanden wird, dann sehe ich leider weiter „Blau“. Ich befürchte, dass die Rot-Grüne Parallelgesellschaft in Wien es nicht erkennt. Sie sind blind dafür, dass eine zutiefst verunsicherte Mittelschicht zur Hilfe von Kriegsflüchtlingen gerne ja sagt, aber eben nur für solche und nicht für jeden und dies unbegrenzt. Sie erkennen nicht, dass die Bilder randalierender, oder auf christlichen Friedhöfen herumlungender junger Männer sehr große Angst machen. Sie verstehen einfach nicht, dass Bilder vermüllter, heimatlicher Straßen und Bilder von mit Kleidung udgl. behängter Straßenkreuze die heimische Bevölkerung tief ins Herz treffen. Und ja, ich sah die Straßen meiner Heimat mit eigenen Augen und es drückte unter den Augen. Ebenso begannen sich Zorn und Wut in der Magengegend bemerkbar zu machen.

    • Wien ist halt aners. aber ich fürchte auch, dass, wenn Wien fällt, Österreich ein anderes Land sein wird. Und zwar sehr, sehr lang.

      Ich war während Blauschwarz ja länger da unten. So etwas droht jetzt wieder.

    • auf christlichen Friedhöfen herumlungender junger Männer sehr große *Angst* machen
      Dieses Statement mit der Angst lese ich sehr oft und es verärgert mich, weil es impliziert, daß jeder der nicht damit einverstanden ist – gefühlsbetont – Angst hat. Es gibt solche Leute sicher, aber die sind gerade am überlegen wie man sich aufrüstet (!). Das finde ich noch viel problematischer. Danke Frau Merkel.

      Auf die Idee, daß man das, was hier vorgeht, einfach NICHT wollen könnte, kommt niemand, m.E. offenbart dies ein problematisches Menschenbild (a bissl bled, eben).
      Diese „Neinsager“ werden in die grenzdebile (ewig gestrige) Ecke gestellt.

      Wenn ich gerne im Islam leben wollte wäre ich bereits nach Kairo oder Istanbul übersiedelt. Es gibt übrigens auch viele hier lange sesshafte Zuwanderer, die hierher kamen, weil sie das ebenfalls NICHT wollten.

    • @dradiwaberl..und ich bin einer von ihnen...
      ..von den Einwanderern, die dies NICHT wollen. Mein Vater wanderte einst aus Italien ein. Wir waren drei Halbimmigranten in der Schulklasse: Grieche, Italiener, Ägypter (aber Kopte). Alle unsere Väter waren hier, weil sie die deutschen Tugenden übererfüllen wollten und dies vom ersten Tag an in die Tat umsetzten. Ich habe Thomas Mann damals aus dem Bücherregal meines Vaters gezogen. Wir sprachen alle ein sehr gutes Deutsch, waren gute Hanseaten, bei den Ex-Wehrmachts-Lehrern beliebt und den langhaarigen 68er Lehrern verdächtig. Wir waren alle bewusst bei der Bundeswehr, unser Halbgrieche hat es zum Obersten gebracht. Ich habe in meinem Leben genau einen Altnazi getroffen: Der Vater eines Klassenkameraden. Aber der hat seine Kinder auch Hagen und Ute genannt.
      .
      Mir gefällt Deutschland also genau so, wie es ist. Als vernunftgeleitetes, kooperatives, soziales (meinetwegen auch christsoziales), auf Fleiß und Disziplin gegründetes Wohlstandsparadies für alle. Jetzt muss ich, sehr traurig, feststellen, dass dies bald nicht mehr mein Land sein wird. Ich bin nun mal kein Hippie. Schade.

  23. Titel eingeben
    Man sollte Zensurbefürworter wie Frau Merkel einmal fragen, wie sie sich das eigentlich praktisch vorstellen.
    Denkt sie ernsthaft, FB solle tausende Mitarbeiter einstellen, die dann tagtäglich Millionen FB-Posts in x Sprachen lesen und zensieren?!
    Selbst wenn es gelingt, die Anzahl der zu begutachtenden Texte stark einzugrenzen, ist das schlicht unmöglich, daher wird so etwas durch Filtersoftware erledigt.
    Das Problem ist, ein Programm kann zwar mittels Bilderkennungssoftware relativ leicht feststellen was z.B. eine unbedeckte Brust ist, um sie dann zu verpixeln, anscheinend ein besonderes Steckenpferd von Apple, es ist aber ungleich schwieriger bis wahrscheinlich unmöglich, einen Computer zum sicheren Erkennen von grenzwertigen Kommentaren/Postings zu befähigen, denn dazu müßte er den Sinn eines Textes verstehen, wozu er jedoch nicht in der Lage ist, er erkennt nur die Worte, wie die kruden Ergebnissen von Übersetzungssoftware ala Google-Translate anschaulich zeigen.
    Schon aus diesem einfachen technischen Grund ist diese Debatte unsinnig, aber das ist Frau Merkel wahrscheinlich egal, Hauptsache man hat einen Sündenbock.

    • Titel eingeben
      Es geht um das Instrument der Zensur an sich.
      Freie Meinungsäusserung, selbst nicht den Gesetzen nach zu zensierende, ist bei allen Staaten und Politikern unerwünscht.
      Genau deswegen die Schimpferei auf Russen, Chinesen usw… es ist der Neid dieses Mittel nicht selber benutzen zu können.

      Es geht darum den Blöden beizubringen, dass Zensur etwas Gutes ist.

  24. Zur Situation seit September 2015
    Lieber Autor, Sie haben im Text die wichtige Bemerkung „Während hierzulande nur geschönte Zahlen „registrierter“ Flüchtlinge veröffentlicht werden“ mit einer offenbar falschen Seite verlinkt (da geht es um VW). Könnten Sie die von Ihnen gemeinte Quelle bitte nachtragen? Mich würde das interessieren. (Plausibel klingt es ja, angesichts der immer wieder bewiesenen Unfähigkeit agitierender Journalisten, seriös und kompetent mit Statistiken umzugehen.)

    Die Einschätzung passt zu dem Schock, den ich hatte, als ich vorhin auf die FAZ-Seite kam und als Top-Schlagzeile die Nachricht von den offenbar noch immer täglich zehntausendfach einwandernden „Flüchtlingen“ las.

    Ich habe hier in der ersten Septemberhälfte fast täglich mitgelesen. Irgendwann schienen aber die Beiträge dieses Blogs in Sachen Flüchtlingskrise redaktionsseits nicht mehr so prominent platziert zu werden wie es noch der Fall war, als Sie im Lichte der Willkommenshysterie aus München und Bayern berichteten. Dachte man irgendwann, das brauche es nicht mehr, weil nach dem Rausch Anfang September die kritischen Stimmen ohnehin schnell zahlreicher wurden?

    Das Totalversagen und die Propaganda gerade auch der Rundfunkmedien Anfang September werde ich nie vergessen.

    (Übrigens ist mir auch bei manch wirren Postings eines sich sehr bezeichnenderweise „NLPler“ nennenden Kommentators unwohl.)

    • Ich stimme dem auch nicht zu, aber ich meine, auch das muss ein Blog locker aushalten.

      In dem VW-Text ist ein Absatz über die Flüchtlingszahlen und darin ein Link zum Münchner Merkur, der erklärt, wie es zur Diskrepanz kommz: Es gibt registrierte Flüchtlinge in Bayern und Sonderzüge, deren Insassen nicht beim Übertritt registriert und gezählt werden. Veröffentlicht werden nur die Registrierungen.

    • Aber es ist keine Überraschung, wenn täglich 7000 oder mehr Flüchtlinge aus Ungarn und 2000 ais Italien in Österreich einreisen.

    • Titel eingeben
      Danke für die Klärung.

  25. Gesetzesverstöße
    Ich habe mir mal die Website dieser österreichischen Grenzschutzinitiative angesehen und muss leider sagen, sie ist nicht nur gut und hochprofessionell gemacht, sondern das Meiste, was dort steht, ist auch schlicht und ergreifend wahr.

    Es hat etwas Drolliges, wenn kritisch eingewandt wird, diese Leute unterstützten Gesetzesverstöße – während doch der Staat selbst auf Gesetze pfeift, seine Grenzen nicht mehr kontrolliert und hunderttausende illegale Einwanderer in vorauseilender, politisch-korrekter Einhelligheit als „Flüchtlinge“ deklariert werden.

    • Das erlaubt trotzdem keinem. das Recht in die eigene Hand zu nehmen. Wenn man das durchgehen lässt, gute Nacht.

      Natürlich sind die clever un überlegen sich, was sie tun. Da braucht so eine Gurkentruppe wie das, was in Deutschland Förderung für die abwehr bekommt, gar nicht erst anfangen.

  26. nix als Show
    @prince Matecki – Meines Erachtens zeigt das Versprechen des Herrn Zuckerberg, dass er nur ein Bruchteil so gescheit ist, als man ihn verkauft. Woraus zu schließen ist, dass er durch Zufall auf dem Gipfel des Facebook Erfolgs steht. Er hat weder die rechtliche Situation verstanden, noch die technische. Spracherkennung ist schon so schwierig. Aber einen Algorithmus zu entwickeln, der unterscheiden kann, was verbotener Hass und was (erlaubter) Spott oder Satire ist, ist im Rahmen des heutigen Stand der Technik unmöglich. Das ganze war nur eine politische Marketing Show.

  27. Titel eingeben
    Ich finde es derzeit unheimlich bedrückend, dass gestandene Leute einem mittlerweile erklären, ihnen wäre unwohl bei dem Gedanken daran, was da gerade passiert bzw. sogar, dass man regelrecht Angst hat. Das Ganze überrollt die Menschen. Dazu noch die Nachrichten von Wohnungskündigungen (was soll das eigentlich bringen?) und Beschlagnahmungen, die noch mehr verunsichern, weil es an das Innerste geht – den privaten Raum, der sich der Beherrschung zu entziehen scheint. Menschen werden aus Zügen geworfen – auch mein alter Herr mit fast 80 – damit Sonderzüge zusammengestellt werden können. Dazu fühlt man sich die ganze Zeit veralbert, weil kaum noch valide Zahlen veröffentlicht werden und angeblich nur Frauen mit Kindern kommen. Und die unteren Schichten werden dann noch über das Thema „Freigabe des Mindestlohns“ aufeinander gehetzt.
    Wem nützt so eine Situation eigentlich – und wo bleibt die Vernunft, um sowas abzuhandeln?

    So langsam wird wohl auch dem letzten deutlich, dass die Kanzlerin scheinbar nur eine leere Leinwand ist, auf die von den Medien bestimmte Bilder projeziert werden – je nach Bedarf. Direkt gibt sie ja nichts her. Politiker geben ja gerne Phrasen-Interviews – aber die Frau ist die Spitze. Aber auch in den Reihen dahinter scheint nicht mehr viel vorhanden zu sein.

    Die gewünschte Zensur bei Facebook ist da doch nur ein Blitzableiterthema und vielleicht eine Nummer, die man so to-go gleich mal mit abräumen will. Wegen Datenschutzthemen oder dem Problem der Steuerzahlungen verhält man sich doch sonst auch nur wie ein kleiner Bittsteller. Was glaubt man hier erreichen zu können?

    Es könnte in den nächsten Jahre etwas ruppiger werden und ich weiß auch nicht, ob jeder hier schon einmal in unseren (natürlich nicht!) No-Go-Areas war. Ich hoffe, der in Zuckerwatte groß gewordene Deutsche kommt damit klar. Von den Kosten will man da gar nicht mehr reden.

    • Wir haben die Kontrolle komplett verloren, das ist zumindest mein Eindruck. Ich privat würde mir eine andere Regierung wünschen, aber das ist wohl kaum machbar. Nicht mit dieser SPD und nicht bei den angsthasen der CDU. Da ist der Leidensdruck noch nicht gross genug.

  28. FAZ.NET hat sich ja schon ...
    … dem Merkelschen Imperativ untergeordnet und seine Diskussionsforen für kritische Themen komplett geschlossen („… dass Facebook endlich mehr gegen die rechtsextremen Hasspostings auf seiner Plattform unternimmt.“). Vielleicht hat Zuckerberg ja mehr Charakter!?

  29. Titel eingeben
    Mit Ihrer Aussage: „Natürlich passt diese Einschätzung einer sozial, nationalistisch oder gar ethnisch begründeten Gewaltbereitschaft – vulgo Rassismus – überhaupt nicht zum Bild des integrationswilligen, jungdynamischen Facharbeiter und Rentenbezahlers, und zu Frau Merkels fehlender Obergrenze des Asylrechts:…“ sind Sie ganz nahe bei Bettina Röhl, die bei Roland Tichy dem Thema einen umfassenden und sehr lesenswerten Artikel gewidmet hat.

    • Wie soll man das sonst umschreiben? Hätte man von Anfang an gesagt, es kommen solche und solche und diese und jene Problem werden sich einstellen – lasst uns dafür eine verträgliche Lösung finden – könnte ich mir viele Artikel sparen und über Kronleuchter schreiben.

  30. Denkt bitte mal darüber nach,
    ob Ihr wirklich die politischen Verhältnisse wollt, die erforderlich wären, um dem Pack im Netz effizient das Handwerk zu legen und ob Ihr wirklich den Preis dafür zahlen wollt. Wenn Ihr das wollt, hört bitte auf, China zu kritisieren. Und hört erst recht auf, über die NSA zu lamentieren. Es gibt kein Monopol auf die Definition dessen, was unter „Pack“ verstanden wird.

    • Nein. Ich denke, man sollte vielschichtig debattieren und auch offen mit sowas umgehen. Ich glaube nicht, dass es anders geht. Man zahlt dafür halt einen Preis, aber eine Zivilgesellschaft sollte das Problem mit Bordmitteln lösen können.

    • Wollen wir das?
      Das habe ich mich auch gefragt, als ich vor nicht allzu langer Zeit in einem Berliner Hinterzimmer gesessen habe, in dem ein gewisses US-Unternehmen den deutschen Medien zu erklären versuchte, warum es wann eingreift und warum nicht. Im Raum etwa 20 Vertreter von deutschen Leitmedien – Agenturen, Überregionalen, sog. Nachrichtenmagazinen – die mehrheitlich das Wort für eine Beschneidung der Meinungsfreiheit und -vielfalt im Netz führten. Natürlich im Namen der guten Sache. Die gleichen Medien übrigens, die bei Uschis Internetsperrplänen schon das vierte Reich aufziehen sahen.

    • Naja, es gibt halt kein Recht auf Kommentare. Ich würde dennoch nie schliessen, aber ich bin da nicht bestimmend.

    • Recht auf Kommentare
      Mir geht es auch nicht um ein Recht auf Kommentare, sondern um die geforderte Geschmackszensur. Facebook ist eine Kommunikationsplattform, zu deren Essenz die Möglichkeit der Kommentierung gehört. Ich halte unser Gemeinwesen auch für (noch) gefestigt genug, dass wir mit ein paar Rechtsauslegern da schon klar kommen. Für das Weitere gibt es ausreichend vorhandene Gesetze, die man nur anwenden muss.

      Der für Zuckerberg maßgebliche erste US-Verfassungszusatz wurde hier schon erwähnt. Meinungsfreiheit gilt eben nicht nur für das Prantlhausener Bürgertum, sondern such für den Plebs – und für „Rechte“.

      Das Problem dabei ist nur, dass sich das linke Wohlfühlbürgertum und sein Twitter-Nachwuchs da in eine Definitionsecke manövriert hat: Wenn alles rechts von Merkel schon unter Extremismusverdacht und damit aus der Wahrnehmung fällt, gewöhnt man sich die inhaltliche Auseinandersetzung mit dem so delegitimierten politischen Gegenentwurf halt ab. Die merken gar nicht mehr, dass der Ausblick vom Prantlhausener Balkon nicht in die Wirklichkeit geht. (Prantlhausen für mich übrigens die Wortschöpfung des Jahres, danke dafür).

    • Ja, dieses Winselnde beim Zensieren geht mir auch auf die Nerven. Als ob sich durch das Löschen etwas ändern würde.

    • Prantlhausen wird ansonsten noch öfters auftauchen.

  31. Titel eingeben
    Ich stimme zu, dass der Zensurdruck auf FB bloß eine Sideshow ist, ein Sturm im Wasserglas, zur Not wird eben auf andere Medien zugegriffen, z.B. eine Homepage oder ein Blog bei einem Provider in den USA — wo ist das Problem? Viele gebildete/intelligente Leute, die ich kenne, benutzen FB ohnehin nicht. FB wird überschätzt.

    Abgesehen davon, für jemanden für mich, der den Mauerfall erlebt hat, gilt die Erfahrung, dass sich in solchen Krisen die Bewertungen in einem so schnellen Rhythmus ändern, dass man ohnehin kaum noch hinterherkommt. Deswegen ist es ja auch eine echte Krise: weil das Oberste zuunterst gekehrt wird, und umgekehrt. Wer will da noch hinterherkommen mit der moralisch-ethischen Bewertung dessen, was „Hass“ ist und was nicht (von den krassesten Aufforderungen zu Gewalttaten einmal abgesehen)? Gestern galt Orbáns Politik als hasserfüllt, und das ist sie auch in weiten Teilen. Aber schon morgen könnten wir gezwungen sein, dieselben Zäune zu bauen, vielleicht bleibt uns da nix walter ulbricht (kleiner Spaß am Rande).

    Eines wird bei der Betrachtung des jetzigen Chaos freilich gern vergessen: Nicht nur protestantische Prägung, politische Naivität und eine von Macht gefütterte Abgehobenheit standen Pate bei den eklatanten Merkelschen Fehlentscheidungen, ganz abgesehen von der Absicht, die grüne Flanke zu vereinnahmen. Sondern vor allemn auch die Absicht, unsere bedauernswerte Wirtschaftselite und die großen Aktienbesitzer wieder einmal mit billigen Lohnsklaven zu beglücken. Entsprechende Pläne, dem „Fachkräftemangel“ mit durchgreifenden Maßnahmen Abhilfe zu verschaffen, lagen seit langem auf dem Tisch, und die gegenwärtig zu beobachtende diesbezügliche Chuzpe unserer Wirtschaftselite kann einen schon wütend machen. Bedauerlicherweise hat auch die FAZ diesen Mythos tatkräftig unterstützt.

    Von H. Ford heißt es, dass er gewusst habe, dass iPads keine iPads kaufen (sozusagen), aber die heutigen Kapitalisten sind einfach nur dumm.

    Ungarn und Grenze, da war doch mal was, erinnert sich niemand daran?

    Richtig: Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben.

  32. Danke
    Danke für diesen Artikel!! Er zeigt schonungslos auf, welche Zustände in unseren Land, bzw in Österreich, herrschen. Selten in letzter Zeit einen solch ehrlichen Beitrag gelesen, respekt!

  33. Extremismusproblem
    Es ist lieb, das Extremismusproblem zu beschwören, lieber Don. Aber das mit dem Extremismus ist m.E. a priori ein Definitionsproblem. Für Mutti und ihre Koalitionäre scheint nämlich bereits jeder ein „Extremist“ (mit Hass im „Härzen“) zu sein, der es wagt, deren Willkommenswahn zu widersprechen, bzw. wer nicht jeden Beladenen aus der weiten Welt ins Sozialschlaraffenland Deutschland einladen (bzw. einfliegen) will, selbst wenn dieser fest auf dem Boden des Grundgesetzes steht. Dann bekommt man einen Ganzkörperlackierung in Erdton nebst Armbinde und ist automatisch ein pöser Outcast.

    Das ist m.E. ebenfalls der Grund, warum die echten Extremisten jetzt glauben, so grossen „Rückenwind“ zu spüren, denn die sagen sich: Toll, schaut mal wie viele von uns es jetzt gibt. Dabei handelt es sich bei den VIELEN nur um Mitbürger, die es wagen, nicht der Meinung unserer Kandesbunzlerin zu sein! Getreulich der alten Stamokap-Devise: und willst du nicht mein Bruder sein, dann schlag ich dir …..

    Was mir viel mehr Sorgen macht, ist die Muttivation unserer Kanzlerin für das was sie tut zu verstehen: Ist es den Zustand herbeizuführen, den bereits der Herr Reichverweser Schäuble vor einigen Jahren in der NYT ansprach als er sagte: Und wenn die Situation dann ganz kritisch sein wird, werden wir in D ganz andere Reformen durchsetzen können! Oder ist es schlicht Inkompetenz ?

    Die Zensur bzw. Gleichschaltung der Medien, die mit dieser Verteufelung Andersdenkender einhergeht ist ein weiteres Problem. Weil der ÖR (dank unserer Zwangsabgabe), bzw. die Mehrheit der Presse (inzwischen abnehmend) unisono die Willkommenspositionen der Kandesbunzlerin vertritt, kann ich denen sowieso nicht glauben, denn deren Positionen sind logikwidrig. Auch die Abschaltung der Kommentarfunktionen in vielen Medien (auch in diesem Blatt) wird sehr kritisch „notiert“, denn dies steht in krassem Widerspruch zur Aufgabe der 4. Gewalt im Staate, einen Beitrag zur Diskussion mit dem Ziel der Meinungsbildung beim Bürger zu leisten. Dieses Blog ist eine notable meist positive Ausnahme.

    Auch Merkels kruder Versuch, das Fratzenbuch „politisch korrekt“ zu machen finde ich lieb, aber unklug; er wird hoffentlich nicht so erfolgreich sein wie die entsprechenden Bemühungen bei den ÖR und der Presse die sich, abgesehen von wenigen Ausnahmen, selbst zensiert und damit kastriert haben. Sinkende Einschaltquoten bzw. abbestellte Abonnements sind die direkte Folge, denn für Regierungspropaganda bezahle ich ja bereits Steuern.

    Da es scheint, daß vor allem unschöne Vorgänge im Zusammenhang mit der Masseneinwanderung ihren Weg nicht oder nicht mehr in die Qualitätsmedien finden (dürfen), fällt es schwer, den Pegidisten zu widersprechen, wenn sie diese Medien kumulativ als „L*genpresse“ bezeichnen.

    Vertrag und Gesetzesbrüche (Eigentumsgarantie GG; Anerkennung von Menschen aus sicheren Drittländern als Flüchtlinge; Religions-Straf-Rabatte bei deutschen Gerichten) all dies sind Dinge, die mehr und mehr Pseudo-Extremisten (aka „normalen Bürgern“) nicht mehr länger verborgen bleiben, und zwischenzeitlich in Koch-Foren und anderen bodenständingen Blogs kritisch diskutiert und abgelehnt werden. Die Stimmung wird kippen, gegen die Kandesbunzlerin und ihren Siggi und deren Parteien.

    Dafür verantwortlich zu machen wird in erster Linie unsere unter anderen gesellschaftlichen Bedingungen sozialisierte Kandesbunzlerin sein, die die Werkzeuge ihrer Jugend instinktiv und spielerisch in ihrem neuen Environment einsetzt.

    Wenn der Klebstoff der Gesellschaft einmal brüchig geworden ist, werden wir ein Problem haben, das nicht so schnell verschwindet.

    Und z.B. städtischen (meist nicht wohlhabenden) Mietern die Wohnung zu kündigen, um darin Flüchtlingen unterzubringen (es gibt vieeele andere Massnahmen) wird den Klebstoff schneller brüchig machen, als ich auf 2 zählen kann. Nur weiter so.

    • Ich finde die generelle Haltung, mit dem „Nazi“ drüberzugehen, auch grundfalsch – es hat ja auch in Österreich der FPÖ eher genutzt. Man hätte sich aber auf Debatten einlassen müssen, die keiner führen wollte. Also ging man, unterstützt von den Medien, einen anderen Weg und hat sich Facebook herausgesucht.

      Das hat aber die Meinungsbildung nicht gestoppt und dass da etwas verheimlicht wird und aus dem Ruder läuft, haben viele auch so gemerkt. Und in dieser Masse sind jetzt auch die Rechten. Das wird schwierig, weil zusammen mit der Desinformation teilweise das eintritt, was die Rechten immer behauptet haben.

  34. Das Recht
    Das einzige was mich mit diesem Staat jemals wieder versöhnen könnte wäre, noch zu meinen Lebzeiten Prantl, Merkel, et altera vor Gericht zu sehen. Und ja, meinetwegen mag es altmodisch und dunkeldeutsch sein, aber die Anklage sollte auf Vaterlandsverrat plädieren.
    Im übrigen hat jeder von uns das Recht gemäß Art. 20 Abs. 4 GG gegen das was gerade geschieht vorzugehen, lediglich die Wahl der Mittel wäre zu diskutieren.

    • Ich möchte in keinem Land leben, in dem ein Journalist für seine Meinung vor Gericht muss. Prantl hat seinen Standpunkt unf er argumentiert dafür. Man kann das richtig oder falsch finden. Das ist alles. Leicht anderer Meinung bin ich bei den Ausrutschern – Leute, die Ratschläge zum Feuern nicht genehmer Meinungsinahber veröffentlichen, sollten sich selbst mal überlegen, ob sie weiter journalistisch arbeiten wollen.

      Bei der Politik: dies ist ein freies Land und jeder kann anzeigen, wen er will. es bringt nur keinen weiter.

    • Deutlicher als der Don: Sie haben nicht mehr alle Tassen im Schrank?
      Völlig egal, ob man die derzeitige Politik der Bundesregierung begüsst – ich ganz sicher nicht – ist sie in jedem Falle kein gravierender Verstoss gegen das deutsche Grundgesetz. Das Zitieren von Artikel 20 kenne ich persönlich nur von Links- oder Rechtsextremisten (je nach politischer Grosswetterlage), wenn denen eine bestimmte Politik nicht passt.

      Weder die parlamentarische Demokratie noch die Menschenrechte sind in Deutschland in Gefahr. Und wenn ausreichend grossen Teilen der Bevölkerung etwas nicht passt, dann werden im nächsten Parlament eben andere Parteien und gegebenfalls andere Mehrheiten sitzen, fertig.

      Sie haben, genau wie alle anderen, die wie Sie denken, nach Art. 20 überhaupt keine Rechte. Und sollte jemand wegen Verständnisunfähigkeit sich auf Art. 20 berufen und was auch immer Illegales unternehmen, wandert der hoffentlich (und mit Sicherheit) in den Bau. Wenn er danach noch möchte, kann er sich die Rechtmässigkeit dieses Baus hinterher vom Bundesverfassungsgericht bestätigen lassen.

      Gruss,
      Thorsten Haupts

  35. Ich komme zu ganz anderen Beurteilungen
    Rechtsextremes Gedankengut ist doch aus gemäßigt konservativer Sicht auch und insbesondere deswegen ein Problem, weil es das Erreichen einer sachgerechten politischen Lösung erschwert. Inhaltlich disqualifizieren sich rechtsextreme Äußerungen doch von selbst. Kann man Dummheit verbieten? Man muss diese deutsche Herangehensweise an das Thema akzeptieren. Ich würde Argumente vorziehen, aber das Grundgesetz sieht eben eine wehrhafte Demokratie vor. Die Freiheit der Meinungsäußerung wird demnach eben in der BRD enger verstanden als in manchen anderen Ländern. Es ist aber davon unabhängig – wenn man objektiv urteilt – weder zwingend rechtsextrem, noch rechtspopulistisch, noch xenophob, wenn man die derzeit verfolgte Politik ablehnt. Den Begriff des Dunkeldeutschland kann ich auch kaum nachvollziehen, insbesondere, wenn er schwarz-weiß Malerei darstellen soll. Es kann einfach eine Frage der Einschätzung und Gewichtung von grundgesetzlichen Werten sowie der gesellschaftlichen Auswirkungen der derzeitigen Politik sein, wenn man die derzeit Politik ablehnt. Ist es verboten, für sich und die seinen das Beste zu wollen? Egoismus mag unmoralisch sein, aber Egoisimus ist kein Rassismus. Und Egoismus ist auch nur dann unmoralisch, wenn er übertrieben wird. Der Autor merkt schon, ich stimme mit ihm nicht überein. Im Endeffekt läuft selbst die Kontingentlösung des Innenministers auf eine solche Herangehensweise wie von mir vertreten hinaus. Die drei oben genannten Belegungen sind demgegenüber abwertend und werden häufig politisch instrumentalisiert. Es ist vielmehr in Wahrheit für einen konservativen denkenden Bürger geradezu das Problem, dass kein konservativeres (man denke an den Wortsinn) und dennoch vertrauenswürdiges Angebot als das der Altparteien im Spektrum aufzufinden ist. Eine Grenzschließung Österreichs anzustreben ist auch meines Wissens nicht illegal. Es ist sicher eine politisch absurde Forderung. Aber was soll an einem solchen politischen Ziel illegal sein. Ist es illegal, wenn man möchte, dass Österreich aus der EU austritt? Warum sollte das so sein? Auch die Begriffe der Sorge, der Ängste und der Bedenken im Zusammenhang mit den Gefühlen (besser Einschätzungen) der Bürger können als abwertende Belegung verstanden werden. Wie man zu solchen Belegungen kommt, weiß ich, das ist mainstream, aber ist das objektiv?

    • Moment – es ist geltendes Recht, Flüchtlinge aus einem Schengenstaat, die dort keinen Asylantrag gestellt haben, wieder abzuschieben. Dieses Recht wird momentan ausser Kraft gesetzt. Bayern kann das sehr wohl wieder zur Geltung bringen, aber dann fliegt innenpolitisch alles auseinander.

      Ich teile die Einschätzung, dass in der Darstellung der Medien und in der Emotionalisierung enorm viele Fehler gemacht wurden. Da haben welche einfach auf Propaganda umgeschaltet und eine Beschönigung nach der nächsten erfunden, und Kritik daran in die braune Ecke gestellt. Das hängt aber auch damit zusamme, dass recht viele Journalisten in Berlin und Hamburg sind, also gar nicht auf dem Boden des Grungesetzes, sondern im Bett mit der Antifa, Und zwar nicht nur bildlich. Da hat man Betriebsunfälle schrieben lassen, die besser bei Russia Today angeheurt hätten. aber so ist es nun mal, wenn man Aktivisten hofiert.

    • Was ist denn unter "Rechtsextrem" zu verstehen?
      Wenn es alles war, was in NS-Deutschland einst Gesetz wurde und deshalb (blindlings) schlecht ist und abgeschafft werden muß, dann sollte nicht vergessen werden, daß sowohl der Muttertag, wie auch der 1.Mai per Reichsgesetz von 1933 von den Nazis zum GESETZLICHEN Feiertag erhoben wurden. Ergo, also Muttertag und 1.Mai wieder zu normalen Tagen zurückstufen. Komisch, daß die Unternehmerverbände das noch nicht auf ihre Wunschliste gesetzt haben. Die Nazi-Vergangenheit dieser Feiertage wäre ja fast eine Erfolgsgarantie. Ach ja, und Österreich müßte dann wieder den Linksverkehr einführen. Auch das ein Relikt der Nazi-Diktatur. Es gibt noch mehr, aber ich laß es mal – ist ja so schon für manche wahrscheinlich eine kaum zu ertragende Provokation….

      Weshalb es „rechtsextrem“ sein soll, wenn heute viele Europäer ausdrücklich KEINE muslimische Zuwanderung haben wollen, ist ebenso unverständlich wie unlogisch. Das 3.Reich hatte überhaupt nichts gegen Muslime, im Gegenteil, pflegte ausgezeichnete diplomatische Beziehungen mit diesen Ländern. Desgleichen gab es auch keine rassischen Vorbehalte oder Verfolgung im Land (obwohl die Araber ja alle SEMITEN sind, denn Arabisch ist eine semitische Sprache und die Zugehörigkeit zu Semiten definiert sich alleine über die Sprachfamilie). Was heute unter „rechtsextrem“ eingeordnet wird, ist eine Mixtur aus Vorurteilen und Unwissen um die wahren Zusammenhänge und Beweggründe. Wenn heute die ungebremste Zuwanderung von Muslimen als Gefahr und – ja – auch bewußt mit Widerwillen gesehen wird, dann ist sie dennoch primär nicht gegen Muslime gerichtet, sondern gegen die MASSIVE ANZAHL, die kommt und noch auf dem Weg ist (+Familiennachzug leicht mehrere Millionen zusätzlich zu denen, die schon da sin). Gleiches würde passieren, würden plötzlich Chinesen oder Japaner in solcher Anzahl ins Land drängen, oder auch Russen oder Eskimos (wenn von denen so viele gäbe).

      In den letzten Jahrzehnten vor dem Nazi-Regime waren es halt zufällig die Juden, die zu Hunderttausenden aus Osteuropa nach Deutschland drängten (Das zaristische Rußland war ganz froh über diese Auswanderungswelle und tat so gut wie nichts dagegen). Deshalb richtete sich die Abwehr der deutschen (aber auch der polnischen und ungarischen) Bevölkerung gegen diese. Durch den Krieg und die prekäre Ernährungslage kam es dann erst zu Auswüchsen und dann zum Extrem der Massenvernichtung. Wenn man heute sieht, wie in unserem reichen und organisierten Land die Nahrungsversorgung und Unterkünfte kaum noch zu bewältigen sind (bzw. nur durch Privatinitiativen einer übersatten Gesellschaft), braucht man nicht mehr viel Vorstellungsvermögen, um nachvollziehen, zu welchen unmenschlichen Zuständen das in einem von Bombenhagel und Nahrungsengpässen gebeutelten Land mit weitgehend zerstörter Infrastruktur führt, dessen Bevölkerung pro Woche/Erwachsener Arbeiter/In mit 1,8 kg Brot, 225g Fleisch und 109g Fett auf Lebensmittelmarken auskommen mußte. Davon konnte niemand noch etwas abgeben. Den heutigen, in selbstverständlichem bis gedankenlosem Wohlstand groß gewordenen Wirtschaftswohlstandskindern fehlt die Vorstellungskraft, jahrelang von solchen Hungerrationen leben zu müssen. Merkels „wir schaffen das“ ist faktisch aus derselben Retorte wie die Durchhalteparolen des 3.Reichs. De facto erzählen uns der Medien-Mainstream (besonders Grüne, SPD-Rote, sowie die Merkel-Feraktion der CDU-Schwarzen ja bereits vom „Endsieg“ über die Flüchtlingskrise und wer daran zweifelt wird ähnlich verurteilt, wie seinerzeit Zweifler am Endsieg im 3.Reich. Verhaftung und Gefängnis damals entsprechen heute gesellschaftlicher Ächtung im „Rechten Eck“, und den Konzept „Wehrkraftzersetzung“ damals steht heute das Stigma „Rechtsextremes Denken“ gegenüber. So schließt sich der Kreis und ist es auch nicht dasselbe, so gleichen sich doch die Konzepte wie ein Ei dem anderen.

  36. Titel eingeben
    Ich verstehe den gesamten Ansatz dieses Löschvorschlags nicht. Man könnte ja glauben, der NSU sei aus einer Facebookgruppe entstanden. Ich lasse mich zu der gewagten Behauptung hinreißen, dass es sich mittlerweile herumgesprochen hat, dass man kriminelle Aktivitäten nicht bei Facebook plant.
    Würde ich nicht Hanlon’s Razor folgen, könnte man an eine gesteuerte Propagandakampagne glauben. Wenn eine Mitarbeiterin der Amadeu Antonio Stiftung bzgl dem Abriss einer ostdeutschen Ortschaft polemisiert ist das der „Aufstand der Anständigen“. Ein Vorschlag aus der entgegengesetzten Richtung (zum Beispiel) „Reißt die Flüchtlingslager ab und jagt sie nach Hause“ sollte wiederum zensiert werden. Bei nüchterner Analyse muss man zu dem Schluss kommen, dass hier nicht anhand von strafrechtlichen Aspekten zensiert wird sondern nach Gesinnung. Allerdings fügt sich das sehr gut in den politischen Kontext ein, in dem Gesinnung und Absicht Gesetz und Realität überstimmen.
    Meine Frau kommt aus einem Land, dass in der deutschen Medienlandschaft gerne als nationalistisch und autoritär dargestellt wird. Interessanterweise kommt sie zu dem Schluss, dass sie in Deutschland ihre Meinung nicht sagen kann, da heim ging das schon, sofern man damit nicht den Kontostand der Regierenden merkenswert schädigt. Gleiches gilt für die Berichterstattung der hiesigen Medien. Sie wundert sich, wie Volkes Meinung und das Bild in den Medien derart divergieren können.
    Nachdem ich an dieser Stelle schon am Schreiben bin noch ein kurzer Exkurs. Der Ehrlichkeit halber sei dem vorangestellt, dass er auch der eigenen Frustbewältigung dient.
    Ich selbst bin deutscher Staatsbürger ohne Migrationshintergrund. Meine oben erwähnte Gattin ist genau wie ich unter Mitte Zwanzig, mit maximalem Migrationshintergrund (ca. 9 Monate hier) und nach allem was höre nicht ganz unansehnlich. Da sie noch nicht allzu lange hier ist, macht sie im Moment Sprachkurse und hat folglich (Gott sei Dank einige Niveaus unter ihrem Kurs) auch mit den Illegalen Einwanderern zu tun.
    Was sie berichtet ist verheerend, das Verständnis von Frauenrechten scheint mittelalterlich. Wenn sie sich ohne mich durch die Innenstadt (Süddeutschland, Großstadt, wohlhabend) bewegt, wird sie wiederholt belästigt (pfeiffen, johlen, Rufe).
    Entsprechend schwankt sie zwischen Angst und Frustration, dass wir alles selber zahlen während diejenigen, die die Regeln ignorieren alles bezahlt bekommen. Wir wollten eigentlich zusammen in Deutschland leben aber mir gehen die Argumente für das Land aus, für das ich vor nicht mal zwei Jahren so massiv geworben habe…
    Ich bin allerdings sehr guter Dinge, dass die zugewanderten Fachkräfte aus Albanien und Afghanistan mich spielend ersetzen werden. Ich habe ja an einer deutschen TU studiert und nicht an einem namhaften Institut in Khandahar.

    • Es gibt da zwei Diskursebenen – einmal die Darstellung in diversen Medien, die supinett und willkommenskulturell ist, und gern die andere Ebene niedermacht, die Fragen stellt. Georg Dietz vom SPON etwa, Simon Hurtz bei der SZ, solche Leute. Die haben das monatelang gemacht und offensichtlich nicht begriffen, wie sich das Problem entwickelt. Nach den Tagen von München war dann Sommermärchenstimmung angesagt, und da habe ich schon den eindruck, dass manche Medien völlig abgehoben sind. Denn ab Sonntag ist die Sache völloig aus dem Ruder gelaufen, da kamen alle, die in Ungarn schon einen Antrag gestellt hatten. Hat aber keinen interessiert. Statt dessen hat man zugeschaut, wie es erst richtig los ging. Und man hat das afghanische Problem völlig ignoriert. Wenn Seehofer da nicht aufgedreht hätte – ich bin sicher kein CSU-Anhänger, aber er hat Deutschland in diesen Tagen vor einer Katastrophe bewahrt.

      Ja, was man hier frei sagen kann und was nicht… ich sehe ja die Berichterstattung bei SZ, SPON, Zeit, Tagesspiegel und Standard und ganz hrlich, da würde ich nicht arbeiten wollen. Das ist schon ziemlich Gleichmarsch. Die FAZ war da zum Glück anders.

    • Titel eingeben
      Mein Frau ist aus Südamerika. Wir sind inzwischen auch froh, dass wir ihr kleines Appartment in Medellín nicht verkauft haben.

    • Titel eingeben
      mein zentrales Problem mit der sog. „Flüchtlingskrise“ ist Folgendes: Hier werden irreversibel Tatsachen geschaffen. Diese Leute werden bleiben. Alle. Oder kann mir jemand erklären, wie man >500.000 Menschen, von denen 2/3 (offizielle Statistik) männlich und im wehrfähigen Alter sind, aus dem Land bekommen will?
      Wir haben ca. eine Viertelmillion Polizisten. Selbst wenn ich die aufgerundet 200.000 Mann Bundeswehr dazurechne, wird es kritisch. Bleibt eine Mobilmachung, um die nötige exekutive Durchsetzungskraft zu bekommen. Und ohne massive Zwangsmaßnahmen werden diese Leute nicht gehen, würde ich an ihrer Stelle auch im Leben nicht.

      Und der öffentliche Diskurs beschäftigt sich damit, dass der Stammtisch mittlerweile digitalisiert wurde. Logisch konsequent müsste Merkel auch Spitzel in die Kneipen fordern. Gegen das, was in dem Laden, in dem ich mir gelegentlich nach Klausuren ein Vormittagspils gegönnt habe, diskutiert wird, ist Facebook eine Knabenchor.
      Ich finde es aber auch extrem lächerlich, von dem, was früher als „kleiner Mann“ bezeichnet wurde, ein reflektierte Betrachtung dieser Problematik zu erwarten. Das zeugt von einer gewissen Arroganz und Entfremdung gewisser Kreise in diesem Land. Diesen Leuten mit der offensichtlichen Absicht, sie zu belehren und zu erziehen zu begegnen, treibt den Verschwörungstheoretikern die Leute zu.

    • Scheibchenweise. Das geht wirklich nur peu a peu. Aber den Job speziell bei Flüchtlingen aus Schwarzafrika würde ich ehrlich gesagt nicht machen wollen, da gibt es fatale Erfahrugen aus Italien.

    • Titel eingeben
      Um einen stabilen Wert zu bekommen, müssten wir mehr Abgelehnte abschieben als neu dazukommen. Selbst, wenn sich die Werte der Neuankömmlinge auf ein Viertel der heutigen reduzieren wird, das schwer werden.
      Da dürften uns dann wieder die Social Media auf die Füße fallen. Wenn abgeschoben wird, wird sich das in einschlägigen Gruppen und mit Hilfe der bekannten Schreihälse aus dem berufsquerulantischen Spektrum (ich lehne das Wort „links“ für diese Leute ab) rasend schnell verbreiten. Und dann werden erstmal die Abtauchen, die wir hier am wenigsten wollen: die jungen, alleinstehenden Männer. Und die in großen Mengen in die Illegalität zu schicken ist auch kontraproduktiv. Irgendwoher müssen sie ihr Geld bekommen…
      Abgesehen davon will ich mir die Berichterstattung gar nicht vorstellen. Da wird dann wieder mit Bildern geworfen und Zahlen ignoriert. Es findet sich immer ein weinendes Kind zur Stimmungsmache. Und mit den homöpatschen Abschiebungsquoten die wir zur Zeit haben wird das sicher nix.
      Ich sehe eher eine sehr großzügige Bleiberegelung an der Grenze zur Generalamnestie für alle, die schon da sind. Es bleibt zu hoffen, dass sie die Zahl der Einströmenden bald scharf begrenzt wird.

    • Ich bin mir da gar nicht so sicher. Die werden das aussitzen und danach sagen, dass sie ja alles getan hätten. In Wirklichkeit begreifen die schon, was passiert. Man hört, dass es im Umfeld einer bekannten Feministin einen sehr unschönen Vorfall gegeben haben soll, der manchen zu denken gibt.

    • Titel eingeben
      Der Vorfall ist mir nicht bekannt, haben Sie da einen Link zur Hand?
      Ich hätte noch eine verwegene Erklärung für die gesamte aktuelle Entwicklung:
      Merkel hat tatsächlich geglaubt, dass die von denen Medien verbreitet „Willkommenskultur“ – ein bescheuertes Wort wie ich finde – die Stimmung im Volk widerspiegelt. Entsprechend ihrer politischen Doktrin des angepassten Opportunismus ist sie natürlich auf den Zug aufgesprungen. Und sie hat erst zu spät gemerkt, was sie damit angerichtet hat und vor allem, dass der Zug entgegen der Meinung ihrer Wählerschaft fährt. Sie hat sich also jetzt in eine nahezu aussichtslose Lage manövriert, die von den im allgemeinen unangenehm merkelfreundlichen Medien noch klein gehalten wird.
      Die da wäre:
      Wenn sie jetzt das gebotene tut, nämlich den Orban macht und die Grenzen nach außen abdichtet, ist der Bruch so scharf, dass sie ihn nicht überleben wird. Da würden wahrscheinlich einige innerhalb und außerhalb der Union ihren Kopf fordern. Allerdings bringen die üblichen Trippelschritte in die entgegengesetzte Richtung nicht schnell genug Ergebnisse. Und nochmal ein Monat mit 10000 Mann am Tag hat auch potential, ihr das Genick zu brechen. Und da sie unüblicherweise ganz klar Stellung bezogen hat, kann sie sich hinter keinem Bauernopfer mehr verstecken. De Maziere hätte gerne schon früher zugemacht. Und Seehofer wird sich in Bayern bald als Retter des Vaterlands feiern lassen, weil er als erster den Mund aufgemacht hat.
      Ich glaube der guten Frau wird gerade klar, das die Geister, die sie da gerufen hat ein sehr böses Nachspiel für sie haben könnten. Die Frage ist nur, was das für uns bedeuten würde.

  37. Gegenwind
    nennt sich die Bürgerinitative gegen die Zerstörung der Landschaft durch Windmühlen.
    Ist das Pack?
    Es ist politisch unkorrekt, das ist sicher.
    Es gibt WebSeiten, Plakate und allerlei Aktionen.
    Die Politik erklärt den Windwiderstand zu Pack, traktiert das Pack mit allen Mitteln macht das Pack mundtot und versucht es auszulöschen.
    Das arme Pack.
    Die militante Windbewegung bedroht das Gegenwindpack.
    Die armen Deutschen.

  38. Titel eingeben
    Mag sein. Was meinten Sie mit „abwehr“?

  39. Titel eingeben
    Die Berichterstattung der letzten Wochen ist einfach nur ein Graus. Erst diese elogen auf die deutsche Willkommenskultur, dann der Backslash auf einseitig negative Berichte. Als hätte irgendjemand einen Schalter umgelegt. Dabei gibt es keinerlei Analysen über das tagesaktuelle Geschehen hinaus.

    Ich verstehe nicht warum Mutti im Kanzleramt rotiert, wenn Alpha-Kevin 24, zwischen dem dritten und viertem Öttinger, vor seinem Fließentisch sitzend, rassistische Kommentare auf Facebook veröffentlicht. Wo ist da die Relevanz.

    Aber die Zensur auf Facebook und das nicht veröffentlichen von Flüchtlingszahlen und Prognosen passen gut zusammen.
    Eine Mitarbeiterin aus Kassel-Calden, die sich trotz Verbot auf ein Interview eingelassen hatte, wurde fristlos entlassen.
    Wovor hat die herrschende politische Klasse eigentlich Angst?

    • Was die Kommunikation angeht: Helfer müssen unterschreiben, keine Interviews zu geben und ich finde das auch nicht ganz falsch, weil es durchaus sinnvoll ist, die Privatsphäre der Flüchtlinge zu wahren. Niemand würde wollen, dass ein Amtsmitarbeiter etwas über uns den Medien zusteckt.

      Die Bundesregierung hat, das höre ich aus Hintergrundgesprächen, wegen des Drucks und der verschiedenen Behörden selbst keine tagesaktuellen Zahlen. Allerdings hat sie erkennbar mit den Zahlen gelogen – dass es deutlich mehr als die registrierten Flüchtlinge sind, wollte sie nicht kommunizieren. Das hat sich erst vorgestern geändert, weil Seehofer famit gestern an die Presse ging und die Zahlen vorher schon von den Österreichern als Retourkutsche durchgestochen wurde.

      Aber wer österreichische Medien las und die Kapazitäten dort kannte, wusste natürlich, dass alle Ankommenden zwei Tage später in Deutschland waren.

    • Un warum das nicht in den deutschen Medien stad, weiss ich auch nicht. Der Merkur hat es gebracht und ich habe es geschrieben.

  40. recht in die eigene hand nehmen
    werten DON, wer das recht in die eigene hand nimmt sind doch zunächst jene, die unter androhung von gewalt oder mit gewalt beschützte grenzen überschreiten und in unterkünften der krieg gegen abendländische religionen fortsetzen, wenn auch mit anderen mitteln, also z.b. nur selbtgebauten waffen und nicht der kalaschnikow oder dem brandsatz gegen kirchen. aber das kann ja alles noch kommen.

    oder die gegen sachgutscheine randalieren oder zu enge quartiere. die zukünftigen facharbeiter, ärzte, krankenschwestern haben schon ein beachtliches gewaltpotential aufblitzen lassen und das recht des gastlandes mit füssen getreten.

    was sagen denn die katholische kirche oder franziskus dazu ?

    und wieviele hat den der willkommenexperte matthias müller schon eingestellt im VW-konzern ! gibt es da aktuelle zahlen oder wenigstens konkret pläne ? und wie sind die einarbeitungserfahrungen ?

    mehr kerzen anzünden in der birnau kann ich nun wirklich nicht, dass das alles gut geht und die kirche in 10 jahren noch so schön über dem see steht und der blick nach überlingen noch ein genuss ist.

    • Ich komme nun mal aus einer Stadt, wo diese Integration durch Arbeit perfekt funktioniert hat. Ich habe auch keinerlei Bedenken, ausländische Mieter zu nehmen – zuletzt aus dem Libanon, Algerien, Spanien, Japan, Ägypten, Polen, Portugal – und alle haben sich sehr schnell und sehr gut eingefunden. Ich gehöre also sicher nicht zu den Pessimisten. Flüchtlingslager gibt es auch solche und solche – es ist wohl immer eine Frage, wie das umgesetzt wird. Ausgerechnet Seehofers Heimatdorf hat das super gemacht.

      Ich würde also schon versuchen, beide Seiten zu seehn, selbst wenn dieser Winter schlimm wird und die Entwicklung erkennbar war.

    • überlingen
      hat schon manches überstanden, die schweden, die schwaben, die nordrhein-westfalen und die touris. so vor 25 jahren waren auch schon einmal asylbewerber dort untergebracht. die münstertürme stehen noch immer und das galgenhölzle gibts auch noch.

  41. Unsere Gesellschaft
    Da hat doch die ziehende Karavane der Politik viele Menschen aus dem eigenen Land einfach nicht mitgenommen oder mitnehmen wollen. Die bleiben sitzen und ziehen nicht weiter – und das ist undankbar, unvernünftig, und wird mannigfaltig tituliert. Wir sollen wieder in die Kirche gehen anstatt sitzen zu bleiben wir armen Sünder.

    Da ist ein Gedanken an die Sünde schon angebracht. Viele Probleme gab es schon vor der großen Wanderung. Alleinerziehende Mütter – Unterstützung – Frauenhäuser, Studenten – Wohnraum, Familien mit Kindern – sozialer Wohnungsbau, Integration – Parallelwelten, Deutschunterricht und zu wenig Lehrer und Sozialarbeiter……

    Viele haben sich abgewandt, unmerklich still und leise. Andere mit lautem Getöse. Doch der nahende Sturm fegt die Blätter hinweg und darunter sehen wir es bereits. Der Kaiser trägt keine Kleider. Dochdie Folgen für unsere Gesellschaft werden tiefgreifend sein und unsere bisherigen Strukturen nachhaltig verändern.

    UND DAS IST SÜNDE – DAS ZUGELASSEN ZU HABEN SEHENDEN AUGES

    • Das wurde medial niedergebrüllt. Was glauben Sie, was ich abbekommen habe, als ich vor ein paar Monaten nur erzählt habe, was in Italien gerade los ist. Da gab es dutzene von Entlassungsforderungen gegen mich, ich sei ein Nazi – nur weil ich darüber berichtet habe.

    • Titel eingeben
      Ich frage mich sowieso: Wann wacht unsere Jugend auf und demonstriert gegen diese unglaublichen Zustände, die ihnen ihre Elterngeneration hinterläßt? Der immer noch hochgelobte Herr Joschka Fischer ging seinerzeit gegen eine Erhöhung der Straßenbahnfahrtkosten auf die Straße, um u.a. mit Pflastersteinen auf Polizisten zu werfen. Haben wir das alles schon wieder vergessen?

  42. Also....

    Ich dachte ja auch immer, ich sei zwar konservativ, aber nicht rechts. Als gebürtiger Dresdner kenne ich einige der Zielgruppe flüchtig. Und denen möchte ich mich wirklich nicht zurechnen.
    Aber was hier zur Zeit abgeht…. sind wir wahnsinnig?
    Die ganze Menschheitsgeschichte über gab es einen beträchtlichen Anteil junger, zielloser, testosterongeladener Männer, deren Dampf die Gesellschaft irgendwie loswerden musste. Ob die nun für den Papst Jerusalem befreien sollten oder für den Kaiser Frankreich ist egal. Das dabei viele draufgingen und fast alle ob der erlebten Grauen ihr Aggressionspotential ablegten, war im Prinzip der Haupteffekt.

    Eine der größten Errungenschaften unserer Gesellschaft ist, dass wir diesen Anteil stark reduzieren konnten bzw. soviele Ablenkungen haben, dass das Gewaltpotential abgeleitet wird.

    Und jetzt pferchen wir hundertausende junge Männer auf engstem Raum zusammen. Und es sind ja fast nur Männer!Das man in der Presse dauernd Bilder mit Frau und Kind sieht, ist ein Skandal. Nicht wegen der vielen Männer. Aber wegen der Suggestion dahinter.
    Naja. Jetzt sind sie da. Soviele Polizisten haben wir garnicht, wie wir bald brauchen werden…

    P.S. von wegen Arbeitsmarktintegration – ich habe selbst einen Cousin, der Halbsyrer ist. Kam vor 6 Jahren nach Deutschland. Sprach schon ziemlich gut deutsch, Schreiben war eher ausbaufähig aber notdürftig ok. Zog 1/2 Jahr bei meiner in Bürokratie-Dingen sehr bewanderten Schwester ein, die ihn von Amt zu Amt geschleppt hat. Hat bestimmt 2 Jahre gedauert aber inzwischen kommt er ganz gut klar. Selber hätte er das nicht hinbekommen. Ich hätte ihm auch nicht im nötigen Maß helfen können.
    Selbst die Integration eines des Deutschen mächtigen Syrers war also ein ziemlich betreuungsintensiver Vorgang.
    Wer will denn erzählen, dass das bei hunderttausenden, nicht deutsch Sprechenden funktioniert. Wie sollen die denn hier klarkommen? Diejenigen unter uns, die sich um Versicherungen, Steuererklärungen usw. selber kümmern müssen, sehen ja selbst oft nicht durch.
    Wie soll das mit sprach- und kulturfremden Migranten funktionieren?!
    Da wird garnix funktionieren. Nur die Aggression wird steigen!

    P.P.S.: Als seit vielen Jahren in Hamburg lebender Dresdner hab ich auch so meine Vermutung, wieso die Gebiete mit den geringsten Migrationsanteilen am dollsten dagegen sind.
    Fährt man mal vergleichsweise in Dresden mit dem ÖPNV und ist dann zu Besuch in FFM oder HH, (ÖPNV = Bus & Bahn, für den Hauptteil der FAZ-Leser, der da wohl seit über 30 Jahren keinen Fuß mehr reinsetzt) dann erlebt man einen Kulturschock sondergleichen. Wer schonmal nachts allein von einer Gruppe Türken o.ä. gefragt wurde, ob er ein Problem hat, weil er aus Versehen in deren Richtung geguckt hat, der weiss, was er zu Hause nicht haben will. Oder der sich entscheiden muss, ob er den Mund aufmacht, wenn der eigenen Freundin auf den Hintern gehauen wird, oder ob er lieber doch den Mund hält und sich verhöhnen lässt. Kann einem auch in Dresden mit Deutschen passieren, klar. Aber so oft wie ich in Hamburg ein mulmiges Gefühl hatte, hatte ich es in Dresden nicht im Ansatz.

    • Es ist immer eine Frage, wo man hingeht. Bei mir daheim ist der Ausländranteil trotz Bayern höher als in Berlin und die Integration hat fast zu gut geklappt – da werben viele Türken für die CSU. Will jemand Bilder von algerischen Kindern beim Trachtentanz sehen? Haben wir hier alles. München ist wohl auch ganz in Ordnung. solange genug Arbeit da ist, läuft das recht gut. Natürlich gibt es noch unterschiede, aber die meisten „Türken“ der dritten Generation kriegen jedesmal den Kulturschock, wenn sie in der Türkei sind.

      Ich glaube, wenn man grundsätzlich eine andere Politik machen würde, wäre vieles möglich. Man müsste jedem Deutschsyrer sagen: Wir bieten Die an, dass Du jetzt zwei Jahre nur Integration machst und bezahlen das und regeln das mit Deinem Arbeitgeber. Wir kratzen alle syrischen Lehrer zusammen. Wir nehmen nur Syrer als Flüchtlinge auf. Wir tun das, was wir können: Wir konzentrieren und spezialisieren uns un sorgen dafür, dass die, die zu uns kommen, Syrien später wieder voranbringen können. Daas wird dann vielleicht etwas teurer, aber so ein paar hinderttausend gut ausgebildete Syrer können helfen, den nahen Osten zu stabilisieren. Und wenn sie bleiben, haben wir wenigstens einen guten Plan für die Integration.

      Geht nicht wegen der Gesetze. Aber diese Debatte wäre die, die zu führen erfolgreich sein könnte. Dieses wahllose Hereinlassen und Ablagern ist eine Katastrophe.

    • Syrer sollen nach einigen Jahren der Ausbildung wieder zurück und ihr Land aufbauen?
      Das, werter Don Alphonso, wäre wohl sehr wünschenswert, ist ein prima Gedanke, doch wird voraussichtlich nicht passieren. Denn schon das Gesetz des Familiennachzugs steht dem entgegen. So lange die jungen Männer zur Ausbildung hier „solo“ sind, werden sie wohl noch mehr an ihre Heimat und zurückgebliebene Familie und Freunde denken. Sind diese aber erst einmal hier, dann wird das nichts mehr mit der Rückkehr ins einstige Herkunftsland. Das ist nicht Theorie, sondern gelebte Praxis. Viele Länder in Südamerika haben diese Erfahrung gemacht. Die Söhne studierten in (zumeist) USA, nicht wenige sogar in Europa, aber als es ans Zurückkehren ging, dachten die Wenigsten daran, obwohl die alle „solo“ im Ausland studierten. Nach dem Studium heirateten viele Amerikanerinnen oder Europäerinnen, nicht wenige aber holten sich auch ihre Freundinnen aus der alten Heimat Viele Länder setzten deshalb eigens Programme auf, mit Übernahme aller Umzugskosten, Wohnraumbeschaffung, Arbeitsplatzgarantie, guter Bezahlung und sogar Zollfreiheit für sämtlichen mitgebrachten Hausrat, sogar für Autos und Luxusartikel (damals oft mit über 100% des Neuwertes+Transportkosten bezollt), sowie Steuerfreiheit für die ersten 3 Jahre und einem zusätzlich zum Gehalt gezahlten „Adjustment Fond“ in US$ (nicht inflationistischer Landeswährung). Doch selbst mit so scheinbar attraktiven Konditionen entschieden sich bloß Wenige der „cerebros fugitivos“ (geflohene Gehirne) für eine Rückkehr.

      Das sind Erfahrungen der Realität. Die Konditionen zur Rückkehr für Syrer würden nicht annähernd solche „Zuckerln“ haben. Wer sollte das auch bezahlen, schon die schiere Anzahl schließt das aus. Die „cerebros fugitivos“ waren nur wenige Tausend pro Land, den Rufen ihrer Heimatländer gefolgt sind – selbst mit solchen Konditionen – meist nur jeweils eine Handvoll. Hier aber geht es um Millionen Menschen! Man müßte sie vermutlich per Abschiebung aus dem Land schaffen, aber mit welcher gesetzlichen Grundlage?

      Nein, lieber Don Alphonso, wir machen uns da etwas vor, behandeln im Grunde Menschen wie Schachfiguren, die ein Spieler nach seinem Gutdünken bewegt, oder die berechenbar seien, wie eine Tabellenkalkulation am Computer – auf Eingabe (Gesetz) „x“, folgt Ergebnis (Handeln der Menschen) „y“. Doch so handeln Menschen nicht, sofern sie die Wahl haben. Deshalb machen am allermeisten WIR UNS SELBER mit solchen Gedanken etwas vor, lassen uns von Wunschdenken verleiten und schieben die vorhersehbaren Konflikte vor uns her auf die Lange Bank. Doch eines Tages werden sie uns einholen, und dann werden die Verantwortlichen sagen „wir haben uns girrt“ und sich in den „wohlverdienten Ruhestand“ verkrümeln, oder abgewählt werden. Was im Grunde nichts nützt, denn dann müssen die Nachfolger das Problem lösen. Und die könnten das dann auf eine Art und Weise tun, die sich heute noch niemand vorzustellen wagt.

  43. Gesperrte Leserkommentare in der FAZ...
    …und das besonders bei „Jubelartikeln“ sind absolut kontraproduktiv – es staut sich nur auf (wie die große Anzahl von Kommentaren beweist, als JVA sie mal zugelassen hat. Dabei besteht die Gefahr, daß aus Aufstauen Gären wird: am Ende mag man diese, in Entmündigung endende, Geringschätzung nicht mehr ertragen. Also Abo kündigen ? Und damit die Redakteure mit abstrafen, die sich noch um eine möglichst objektive Information ihrer Leser bemühen und dabei Meldung und Meinung fein säuberlich trennen ? Schwierig – ganz schwierig.

    • Soweit ich weiss, ist das nun mal im Bereich Politik so gewünscht. Aber bei mir ist es anders und ich lasse auch vergleichsweise viel durch. Es ist immer eine Abwägungsfrage – meine Meinung ist, dass man sich der Debatte stellen sollte.

    • Gesperrte Leserkommentare in der FAZ ...
      sind ungemein förderlich für die Verkaufszahlen der Printausgabe am Kiosk. Ich will das mal kurz erklären. Ich wechselte in der zweiten Hälfte der 90er Jahre von der SZ (jetzt ‚Alpenprawda‘ -einfach köstlich) zur FAZ wegen des (damals) alles in D. in den Schatten stellenden Feuilletons (die ‚Berliner Seiten‘ bspw.; erinnert sich noch jemand?). Und wegen des damals schon schwer zu ertragenden Tagesspiegels, dessen Sinkflug ja bis heute kein Ende genommen hat. Also kaufte ich brav zur Belohnung jeden Tag die FAZ; außer der späteren FAS, aber das ist eine andere Geschichte. Dann kam die AfD und die zunehmend unerträgliche Berichterstattung der FAZ über diese Partei und insbesondere über Herrn Lucke mit steter Vermischung von Kommentar und Meldung. Folge: Kauf nur noch am Mi. (Geisteswissenschaften), Fr. (immobilienseiten) und Sa. (ausführliches Feuilleton). Dann kam die Flüchtlingskatastrophe und mit dieser das Abschalten der Kommentarfunktion zu Gänze. Jetzt kaufe ich die Printausgabe gar nicht mehr und die Web-Ausgabe klicke ich praktisch nicht mehr an. So machen es viele. Und so wird das weiter abwärts gehen mit der Printauflage.

    • ja
      das hat mich auch sehr enttäuscht, hätte ich von der FAZ nicht erwartet. Denn es waren wirklich sehr viele sachliche und gute Kommentare.

  44. Das deutsche rechte Pack steht in seiner Gefühlslage nicht ganz allein da
    Ich erlaube mir hier mal ein bisschen an der Oberfläche zu kratzen. Bei einem meiner zugegeben seltenen Besuch in Deutschland letzte Woche habe ich mir die Notaufnahme für Flüchtlinge am Campus Ost in Karlsruhe angeschaut, mit der Verwandtschaft und einigen Bekannten gesprochen. Es geht nicht um Arbeitsplätze, Geldzuwendungen oder die Frage, ob man das ganze aktuell managen kann. Was viele Deutsche und nicht nur die Ultrarechten wirklich nervös macht, ist die Tatsache, dass unter den Ankommenden viele alleinreisende Männer sind und dass diese Muslime sind. Man mag mir Küchenpsychologie vorwerfen, aber es sind diese beiden Charakteristika, die für jeden sichtbar sind und die letztendlich wirklich zählen. Weshalb ich auch denke, dass das Problem weniger komplex ist als im Artikel angemerkt.

    • Das ändert sich ja nach dem Asylverfahren doch deutlich, wenn die Ausreise durchgesetzt wird. Syrer kommen als Familien und damit lösen sich viele Probleme von selbst.

      Ob ich das alles so locker sehen würde, wäre ich 20 und weiblich, ist eine andere Frage. Da haben wir durchaus so etwas wie eine ungleiche Geschlechterverteilung in der Demographie.

  45. Testosterondurchgeschüttelte Länder
    Halte – obwohl man das nicht laut ausspricht – dennoch, ich halte die meisten Länder, aus denen diese massiven Flüchtlingsströme kommen für ganz ganz schwer male-hormongebeutelte Kriegslandstriche.

    Auch die Diskussion darum, ob wann und wer die Flüchlinge und wenn ja wieviel einlassen darf, ist meist arg einseitig maskulin geführt.

    Ein Rezept dagegen habe ich natürlich auch nicht, wie man die Assad-Brüder, den ganzen Assad-Clan wegkriegt, damit Ruhe wird in deren Land. Auch habe ich kein Rezept gegen die brutalen psychiatrischen IS-Kämpfer dort, denen das Hirn in ganz andere Körpergegenden gerutscht ist, nur Mord, Rache, Vergeltung, Aggression, Brutalität. Auch keins gegen die Taliban, die wieder erstarken, ihr Land unsicher machen und jetzt auch wieder für vermehrte Flüchtlingsströme aus Afghanistan sorgen. Oder Sudan. Oder [Passendes einsetzen]. Ich kann also auch nicht mehr als nur dumm herumzureden, kann nichts tun. Oder nur sehr wenig.

    Dennoch möchte ich was sagen: Es stört mich das Sprech-/Denkgebot in deutschen Medien und Blogs (ja ich empfinde es so), diese Phänomene doch bitte genderneutral zu behandeln und zu debattieren, enorm. Auch kommt mir es scheinheilig vor. Genderneutral sind diese Phänomene aber nicht. Krieg, Brutalität, Aggression gegen das eigene Volk sind vorwiegend männliche Phänomene, männliche Aggression, männlich ausgeführt.

    Ich finde man muss endlich auch mal über das reden.

    Man echauffiert sich très chic gerne gegen vorwiegend feministische Aktivistinnen, dass sie die Geschlecher einebnen wollten, dass sie die natürlichen Unterschiede Mann-Frau und damit natürliche Ungleichheit, nicht akzeptierten.

    Dann muss man auch einsehen, dass Männer sich tatsächlich auch anders verhalten in der Lösung von Konflikten. Deutlich aggressiver.

    Nicht nur im Orient, fernem oder Nahem Osten. Auch hier. „Jugend“-Kriminalität ist den Polizeiberichten nach vorwiegend Männerkriminalität, Männeraggression. Auch wenn Mädchen verstärkt mitziehen bleiben sie dennoch unter den Fallzahlen von Jungs.

    Man muss sich doch fragen, was ist weltweit mit den Männern los.

    Allenorten Bruchpiloten, Aggressoren, Zerstörer. Oft hirnlose, korrupt, sadistisch, aber man lässt sie machen. Ordnung, Präsenz, Macht, muss ja.
    Die FiFa-Blatters, VW von Hartz bis Winterkorn, Assad, Trump …
    (Entchuldigung die Reihenfolge, die ist willkürlich).

    Statt sich mit der nervenden Sozial-Plappermühle Facebook oder mit der Kanzlerin Merkel anzulegen, sollte man das.

    Nicht dass Frauen Heilige sind. Sind sie nicht. Können auch sadistisch sein, aber hallo. Doch dieses gesellschaftlich in Demokratien bis Nichtdemokratien tolerierte Ausmaß von weltweiter Zerstörung und Gewalt (ja, Kriege, sind als Ultima Ratio politisch toleriert) kriegen sie nicht in dem Maße hin.

    Das ist mein Debattenbeitrag.
    Einzig aus dem Grund, weil dieser Punkt bei jeder Debatte um Flüchtlingsströme fehlt. Jedesmal.

    Und nein, ich bin kein Gender-Aktivist. Verstehe überhaupt nicht, was die reden.

    • Nun, die Genderaktivistinnen fallen momentan über eine deutsche, kritische Comiczeichnerin her. Die setzen als andere Prioritäten, sind aber teilweise selbst aus marginalisierten Gruppen und wollen vielleicht deshalb nicht an die Flüchtlinge ran.

    • Titel eingeben
      Ja natürlich, Männer dürfen sich im Krieg die Birne wegschießen lassen, um ihre Frauen und Kinder zu beschützen, und sind auch noch schuld an dem ganzen.

    • Vorwand alter Tage
      Das „Frauen und Kinder schützen“ ist nur ein Vorwand alter Tage.

      Oder glauben Sie, die Warlords, die Assad-Clans dieser Welt, die IS, die meucheln und mördern, weil sie „ihre Frauen und Kinder schützen“ wollen?
      Earnest?

      Die haben einen ganz andere Agenda und das wissen Sie, sonsthätten sie es intelligenzmäßig gar nicht zur Kenntnis der Don-Blogs geschafft. Wenn die überhaupt eine Agenda haben außer inbrünstig morden.

    • Deutschlandschautweg
      Text eingeben“… Aggression gegen das eigene Volk sind vorwiegend männliche Phänomene, männliche Aggression, männlich ausgeführt.

      Ich finde man muss endlich auch mal über das reden.“

      Ok. Kochen wir uns einen Becher Kiwi-Tee und reden über das. Am besten über das vor der eigenen Haustüre. Anbieten würde sich z.B. ein aktueller, realpolitischer Abgleich mit der geltenden tatsächlichen Rechtslage unter Verwendung der Rechtsanalyse von Prof. Dr. Schachtschneider unter https://www.compact-online.de/merkels-einwanderungspolitik-verletzt-das-grundgesetz/

      Überdies verlautbarte gestern Innenmister De Maiziere: „Wir müssen zwei EU-Richtlinien umsetzen, einmal eine Aufnahme-Richtlinie und dann eine Asylverfahrensrichtlinie“. Deutschland ist bei der Umsetzung der beiden Richtlinien säumig und wurde deswegen bereits von der EU-Kommission unter Androhung eiines entsprechenden Verfahrens gerügt.

      Bleibt also die Frage, wer in diesem Land tatsächlich das Recht in die eigene Hand nimmt. Von dem DON meint, dass dies niemandem zustünde. Und warum es ganz offensichtlich niemand mehr für verteidigenswert hält. Auf dem dafür eigentlich im Zuge der Gewaltenteilung vorgesehen Rechtsweg versteht sich. TROTZ Schlagzeilen wie „Es gilt das Grundgesetz

      In Deutschland steht das Grundgesetz über der Bibel und dem Koran. Das sollten wir den Flüchtlingen von Anfang an klarmachen.“ http://www.faz.net/aktuell/politik/fluechtlingskrise/fluechtlinge-das-grundgesetz-steht-ueber-der-bibel-und-dem-koran-13800012.html

  46. Also mich stört das alles wenig.....
    Ich finde es sind faszinierende Zeiten. Da öffnet Merkel, ganz Zauberlehrling, die Grenzen, versucht sie wieder zu schliessen und macht damit einen FPÖler zu Wien Bürgermeister?
    Da ist schon was dran, wenn mancher behauptet, je mehr Krisen an der Oberfläche kratzen, desto krasser kommt die Wahrheit der Einzelnen zum Vorschein.
    Es hilft beim Verständnis des Wortes Krise, wenn man nicht vergisst: Krise ist immer nur dann, wenn der eigene Geldbeutel in Gefahr gerät.
    Was soll so eine Gut-Mensch denn davon halten, wenn er von Muttis Knechten in den Medien eine Zahl serviert bekommt, und aus etwas unbeteiligteren Quellen wesentlich grössere? Ist es denkbar, dass Mutti ihre braven Kinderlein belügt? Sowas geht nicht spurlos am Volk vorbei.

    Da werde sogar ich positiv: „Die emotionale Aufladung des Themas und die selektive Darstellung rächen sich.“
    Kaum zu fassen… Wahrheit, unangenehme(!), wird populär? Als Nicht Facebooker und Nichttwitterer habe ich es ja mehr mit Informationen und Fakten Sortieren zu tun, statt mit Liken und Unliken. Was soll also aus mir werden? Jemand der es vorzieht sich eine fester werdende Meinung zu Themen erst nach längerem Beobachten und Nachdenken zu bilden, da bin ich nicht dem Zwand der Quantität der Meinungsmacher ausgeliefert und denke hilflos in der Gegend herum…..

    Ich befürchte ja seit Langem die endgültige und permanente Unterwerfung des Internets unter staatliche Kontrolle. Schliesslich ist Zensur ja nur von Übel, wenn Putin oder die Chinesen sich diese anmassen.

    „Die Ursachen liegen bei der Politik, die die falschen Prioritäten setzt und die Folgen nicht bedenkt.”
    Nun ja, das war ja seit Längerem zu erwarten. Die Folgen die eine Merkel bedenkt, die beschränken sich ja bekannterweise nahezu ausschliesslich auf die nächsten Wahlen. Dass sie ohne tatsächliche, aktive Politik zu betreiben den Laden gegen irgendeine Wand fahren würde, konnte man nun wirklich erwarten.
    Rundum also gute Nachrichten, sogar ThorHa muss seine Wut unterdrücken, denn es ist nicht Merkels Fehler, dass er die desaströsen Konsequenzen der Inkompetenz dieser Frau unterschätzt hat.
    Aber am meisten freut mich KHs Info, dass es mit der Prantlhausener weiter bergab geht.

    Unser Neuro Linguist hat deprogrammiert und den richtigen Schluss gezogen. Man sollte sich Absetzen, solange es noch relativ einfach geht, aber die USA sollte man da besser meiden.
    Die Welt-Vormacht-Verschiebung hin zu China und Russland wird in den USA, dem Land mit 3x so vielen Waffen als Einwohnern, zu noch unappetitlicheren Wohlstandsabsicherungen als hierzulande führen.

    • Das Problem ist, dass in Deutschlan niemand über Grenzen schaut. Sei es nun Österrreich, oder Tschechien, Schweiz oder Italien. Was da politisch hochkommt, nur weil es Transitländer sind, geht bei denen an die Substanz des Staates. Teilweise werden dann rechte Wahlentscheidungen auch von klugen Leuten taktisch getroffen. Am Ende steht Deutschland dann gegen eine Reihe von Nationen, die gar nicht daran denken, da noch mitzuspielen. Mine grösste Angst ist eine Mehrheit von Yinque Stelle und Lega Nord in Italien. Die wollen raus aus der EU. Wenn das passiert, ist europa am Ende. Wegen Angela Merkel und der deutschen Flüchtlingspolitik.

    • Titel eingeben
      Europa ist nicht am Ende, sondern ein Kontinent am Ural und am Atlantik. Die EU, nun ja, pfff. Hat das fette Huhn es eben vergeigt, nujawaswillstdumache?

    • Ja, Don....
      Ich hab das mal durchgedacht, aber lieber bei rebell gemailt…

  47. Frage an Don Alphonso...
    „Das Pack lernt schneller als die Politik“

    Ich gehe mal davon aus, dass der Satz wahr ist.

    Was sagt uns das über unsere Politiker? Und die Zukunft?

    • Die Politik ist nicht durchgehend ahnungslos, aber viel zu langsam und speziell beim Netz auch überfordert. Ich denke, man sollte angesichts der Lage schon klare Kante geben und Strukturen unter Druck setzen, selbst wenn sie so tun, als wäre es „Aktionskunst“. Natürlich nicht verbieten, aber die Leute eben auch nicht mehr fördern und die Verantwortlichen an private Unterstützer verweisen. Es gibt einfach zu viele Scharfmacher.

  48. Was kommen wird - ein Blick nach Schweden
    Es ist nicht leicht, detaillierte offizielle Zahlen zu bekommen, aber was wir wissen, lässt Schlimmes erwarten:

  49. Nachts um zwölfe
    Nachts um zwölfe versammelten sich die guten Wölfe.
    Und einer hielt ein Referat: Es dürften im gute Wölfestaat die proletarischen Hammelherden nur von guten Wölfen gefressen werden. Deshalb könne nur eines helfen: Nieder mit den bösen Wölfen.
    Und als man zu Tätlichkeiten schritt, da machten sogar die Hammel mit.

    So alt und leider doch so aktuell!

    Frei nach Erich Weinert

  50. Wie amüsant es ist, wenn Journalisten von "der Politik" sprechen
    die etwas falsch gemacht hätte. Als Journalist kann man natürlich heute diesen Blödsinn und morgen jenen schreiben, ohne dass das besonders schlimm wäre. Sinnvolle Vorschläge zur Lösung der Krise hab ich dagegen auch bei der FAZ noch nicht gelesen.

    • Gut, meinen Vorschlag sollen sie haben.

      – Grenzen dicht. Wer aus einem Schengenstaat kommt – zurück.

      – Syrer: Wer einer ist, reinlassen. Vorher klarmachen, was hier die Regeln sind. Und dass wir sie knallhart durchsetzen

      – Syrisch-deutsche Parallelgesellschaft aufmachen. Jeden Syrer nehmen, der hier lebt, und rein in die Integrationsarbeit und die gut bezahlen. Ziel: Eine neue Generation für den nahen Osten. super ausbilden, super an die Wirtschaft ranbringen, Netzwerke aufbauen, ausbilden.

      – Wenn Frieden ist, mit deutschen Verträgen zurück nach Syrien schicken. Deutsch-syrischer Nationalfond zum Wiederaufbau.

      Marshallplan halt. Hat in Deutschland ja auch funktioniert.

    • brillante idee von DON
      ja, dieser vorschlag von DON ist doch konsequent und klar.

      und noch zum titel dieses blogs: das pack lernt schneller als die politik.

      warum wohl ?

      sitzt da in berlin die geistige und intellektuelle elite oder sind das eher menschen, die ausser machtstreben, belehrungsdrang und flüchtiger sozial- und medienkompetenz nicht viel aufzuweisen haben ?

    • „Pack“ ist da auch leicht ironich, manche halten mich ja auch dafür.

    • Titel eingeben
      Das sind ungefähr die Vorschläge, die auch Paul Collier gemacht hat:

      http://www.socialeurope.eu/2015/07/beyond-the-boat-people-europes-moral-duties-to-refugees/

    • wird so nicht klappen
      gerade wird der Flüchtlingszustrom aus Afganistan medial vor-
      bereitet.
      Syrer waren gestern.

      Da werden die wohlmeinenden Deutschen viel Spinat essen müssen.
      Auch dann wird die Kraft nicht reichen.

      Je schneller sich das Nationenkarussel dreht, desto weniger wird
      man nach den Integrationserfolgen fragen dürfen.

    • Man muss und wird den Orban nachmachen.

    • Wer hat den Mut
      den ganzen Hilfsorganisationen auf die Füße zu treten.

      Gerade im Zusammenhang mit Afganistan staunt man, was
      es alles gibt.

    • Noch was Interessantes...
      Jemand hat sich die Mühe gemacht mal zu recherchieren wo all die tweets herstammen, die allen die es wissen wollen erzählen, dass man sich in DE auf alle Einwanderer freut…

      Die grösste Anzahl dieser tweets stamme aus den USA und dem UK.

  51. Das Ende der FAZ
    Lieber Don,

    ein kurzes – aber von Herzen kommendes Dankeschön, dass man diesen Blog kommentieren kann. Ich persönlich merke, dass ich dadurch wesentlich entspannter bin. Die FAZ selbst hat durch die Schließung ihrer Kommentarfunktion und ihre in den letzten Wochen erdrückend „belehrenden“ Artikel auf meiner Seite mehr Wut erzeugt, als irgendein hetzerischer Leserkommentar je hätte provozieren können.

    Nun ist die FAZ ja generell nicht für ihre weitsichtigen Analysen bekannt (das war sie weder in der Euro-, Griechenland-, noch sonst irgendeiner Krise). Vielmehr schwenkt die FAZ traditionell nur etwas eher in den neuen Mainstream ein als anderen Zeitungen. Damit ist sie aber ein guter Indikator für gesellschaftliche Strömungen in Deutschland.

    Aber in der „Einwanderungskrise“ war die „Belehrung“ eingangs derart schmerzhaft und ideologisch, dass sich die Zeitung für mich endgültig diskreditiert hat. Auch wenn man Henryk M. Broders Art nicht mag (und dafür gibt es viele Gründe) sind seine Analysen denen der FAZ regelmäßig um Lichtjahre voraus.

    Es ist daher wirklich schade, dass es in Deutschland keine Zeitung auf dem Niveau der NZZ gibt und ihr Blog lieber Don ist einer der wenigen Gründe, warum ich doch noch immer mal wieder hierher zurückkehre.

  52. Die FAZ sollte gut moderiert die Kommentierung wieder öffnen.
    Social medias in Amerika haben eine nicht mit der BRD vergleichbare Diskussionskultur, vieles was dort passiert ist hier nicht statthaft, so wenigstens habe ich das in einer Diskussion vernommen. Das mag ein amerikanisches Argument sein. Soweit es aber so etwas wie eine freie Presse gibt, wird und ich sage das bewusst darf man nicht eingreifen, solange Recht gewahrt bleibt.
    Ich frage mich allen Ernstes, warum die FAZ die Kommentierung im Bereich Flüchtlingspolitik abschaltet. Angst? Wovor? Die Kommentare sind moderiert und es ist nicht zu akzeptieren, dass eine kritische Auseinandersetzung in der FAZ wie in anderen Medien durch einseitige Maßnahmen ausbleibt. Die FAZ besonders aber TV ist ein Paradebeispiel dafür, wie euphorisch über die Flüchtlingspolitik berichtet und kritische – nicht rechte -Auseinandersetzungen in die rechte Ecke gestellt wurde, aber so allmählich setzt das Denken ein, was da eigentlich genau passiert. Fragen, die ich habe sehe ich nicht behandelt: Wieso ist der Jungemänneranteil so hoch? Wie will man der Tatsache begegnen, dass die Flüchtlinge, die aus einem anderen Kulturkreis kommen, anders sozialisiert und die ihre nicht an der Grenze abgeben werden. Das wird bei einer 1%-igen Durchmischung – wenn sie denn überhaupt erfolgt – Folgen haben. Integration setzt den Willen nicht nur auf deutscher Seite voraus. Asyl ohne Obergrenze – das ist unmöglich. Wie geht man denn damit um usw usw. Im Übrigen: Ich kenne in meinem nun wirklich nicht rechten Umfeld niemanden, der den politischen Umgang mit dem Flüchtlingsproblem so akzepiert. Niemanden. Nur die, die öffentlich darüber diskutieren.

    • es ist ein enormer Aufwand, wenn man da selbst als Autor mitreden will, und das ist im Redaktionsbetrieb kaum zu stemmen. Hier im Blog ist es anders. Ich habe abr den einruck, dass die Kollegen schon recht sauber und realitätsnah schreiben. Kommentare sind halt nicht jedermanns Sache – als ich hier angefangen habe, galt ich als schräger Vogel, weil ich die haben wollte. Es dauert halt alles seine Zeit.

  53. Titel eingeben
    Wie rasch sich doch Standpunkte verändern. Der eine sieht den Brunnen mit dem offenen Deckel, an dem Kinder spielen, der andere hofft, dass doch keins reinfällt. Wir Deutsche müssen eben lernen, dass unsere „Eliten“ in Redaktionen und Parteien erst am Geschrei der Kinder merken, dass nun doch eins oder zwei reingefallen sind. Aber vielleicht sind das auch nur Kollateralschäden auf dem Weg in eine bessere Welt.

  54. Dieser nuechterne differenzierte Artikel tut gut.
    Ich hatte in den vergangenen Wochen schon ernsthafte Zweifel an den Leitmedien bekommen. Es war erschreckend, wie eng und massiv von Poliitik und Medien (Radio, Zeitung, Fernsehen) ein oeffentlicher Meinungskorridor erschaffen wurde, der nur strahlende deutsche Gesichter und dankbare traumatisierte Kriegsfluechtlinge zuliess. Nur Emotionen ala Claudia-Roth und keinerlei Differenzierung und/oder ueberlegtes Handeln wie es z.B. ein Bushkowsky vornehmen wuerde.
    Danke!

  55. Es wird immer verdrehter.
    Mit „Das Pack lernt schneller als die Politik“ ist ein neuer Höhepunkt erreicht.

    Unvereinbarkeit von zukunftsorientierter Ideologie und Realität führt durch machtbewusst zukunftsorientierte, ideologisierte Journalisten zu so etwas.

  56. Titel eingeben
    Lieber Don

    Ich sprach nicht von „den“ Medien – auch wenn seit längerem eine recht einheitliche Tendenz im „Kampf gegen Rechts“ zu beobachten ist!

  57. Die nächste Lebenslüge wankt, die Scouts holen ihren Stamm nach
    http://www.schwaebische.de/region/bayern_artikel,-110-jaehriger-Fluechtling-in-Passau-eingetroffen-_arid,10314292.html

    Ich habe persönlich volles Verständnis dafür, dass diese Familie keinen zurücklassen will. Bis jetzt fand ich die Prantlhausener Argumentation mit der Verbesserung unserer Demographie wenigstens noch nachvollziehbar. Ob alles am Ende so wie geplant klappen würde, war für mich schon immer eine andere Frage. Sicher ist dieser Fall noch ein Einzelfall.

    • Fussmärsche sind auch so ein beliebtes Thema. Ich war ja schon mal da unten und diese Wanderlust ist mir noch nie aufgefallen.

  58. Unfähige in der Mitte versorgen die Ränder ....
    Zunächst einmal vielen Dank, dass man hier noch kommentieren darf – anders als bei den Feiglingen von der FAZ.

    Für die Schubladendenker: Ich befürworte eine sehr selektive Einwanderungspolitik (die sich wie andere Länder auch nur die Besten rauspickt und das Geraffel vor der Tür lässt) und eine strenge Anwendung der Asylgesetze incl. Abschiebung und Registrierung der Antragsteller per Fingerabdruck, damit man die saisonal Asylsuchenden Kosovo-Albaner innerhalb von drei Tagen wieder zurückschicken kann und nicht den Winter durchfüttert. Wenn ich den selbsternannten Moralaposteln vom Schlage eines GAUCKlers, einer ANTIFAhimi oder dem fettesten Erzengel aller Zeiten glauben soll, bin ich also seit neuestem ein Nazi und nicht mehr wertkonservativ wie früher obwohl ich lustigerweise meine Ansichten nicht geändert habe.

    Und jetzt wundert man sich, dass ich in das rechte Lager rücke – wobei das in einer Demokratie ja durchaus legitim ist, solange ich nicht die FDGO (um ein bischen 80er Slang) zu verwenden anzweifele. Aber wo finde ich den noch ein Diskussionforum, in dem ich mich mit anderen austauschen kann?

    Die Ghetto-Bildung funktioniert überall gleich: Du wirst ausgegrenzt, du suchst Gleichgesinnte, man kocht nur noch im eigenen Saft, man radikalisiert sich, man bildet Terrorzellen …. und dann wird die Facebook-Gruppe dichtgemacht und man vergräbt die Knarre, geht wieder zur Arbeit und tritt einer „ordentlichen Partei“ bei und denkt den üblichen Politikbrei.

    Wie doof können Politiker denn sein? Glauben die sowas wirklich? Die Radikalisierung an den Rändern wird kommen, weil die Politiker in der Mitte unfähige Deppen sind, die die Andersdenkenden nicht mehr integrieren können.

    • Naja, ich bin ja auch FAZler, es sind also durchaus Optionen da.

      Generell würde ich trotz allem zu Gelassenheit raten. Gelassenheit ist ein guter Ratgeber.

  59. An die eigene Nase fassen
    Auch die Presse sollte sich an die eigene Nase fassen, da sie, ähnlich wie beim richtigen Sommermärchen 2006, jedwede Distanz zu sachlich nüchterner Berichterstattung und deren Einordnung verloren hat und auf den Zug der #refugeeswelcome-Berauschten aufgesprungen ist. Von der auch in eigener Sache gestarteten Aufkleberaktion eines überregionalen Hetzblattes bis hin zu den unzähligen Fotos niedlicher Flüchtlingskinder, wurde hier weniger berichtet als politisch gern gesehene Propaganda betrieben.

    Nachdem man nun langsam aus dem Rausch erwacht, die Probleme und Realitäten nicht mehr zu übertünchen und kleinzureden sind und realisiert, dass es garnicht so einfach ist eine ganze Großstadt pro Jahr in Deutschland aufzunehmen steht man vor dem Problem, dass jedes Zurückrudern aussieht, als schlage man sich auf die Seite von Rechtsextremen oder einfach Menschen, die die Masseneinwanderung schon zu Beginn bedrohlich fanden und sich fragten, wie das eigentlich funktionieren soll.

    Man veranstaltet deswegen einen eigenartigen Schlangentanz, weil man sich nicht selbst in der vorab markierten Ecke wiederfinden will und die grünen Refugeefaschisten nur darauf lauern einen in die rechte Ecke zu stoßen, sofern man nur im Entferntesten etwas äußert, was nicht der uneingeschränkten Willkommenskultur zugeordnet werden kann.

    Dabei ist es auch falsch Menschen pauschal als Rassisten zu diffamieren oder diejenigen die äußern: „Ich habe nichts gegen Ausländer aber…“ der Lächerlichkeit preiszugeben, weil es ja vielleicht tatsächlich so sein mag, dass sie nichts gegen Ausländer haben aber gegen den Islam, ihre Kritik an der Masseneinwanderung sich also nicht an der Fremdländischkeit entzündet, sondern einer zutiefst hasserfüllten und chauvinistischen Ideologie. Einen Umstand, den man ernst nehmen sollte, da nicht anzunehmen ist, dass ein Volk, dass seit Jahrzehnten mit Menschen aus aller Welt (Spanien, Portugal, Italien, Russland, Südamerika, etc.) friedlich zusammenlebt über Nacht zu einer Horde schlimmer Rassisten mutiert.

  60. guter Kommentar
    Vielen Dank für diesen Kommentar. Er trifft in vielen Dingen die Stimmung. Auch der Teil zu den Kommentarfunktionen zeugt von Einsicht. Die NZZ hat bereits vor einigen Wochen geschrieben, dass die Meinung der Kommentatoren – ich behaupte eines Großteils der Bürger – und die der Medien auseinanderläuft.
    Aber Unterstellung, die Kommentatoren von asyl-kritischen Post seien zu einem Großteil Rechtsradikale, geht schon wieder in die alte, belehrende Richtung. Mit dieser „Gehirnwäsche“ sind SZ, ARD, ZDF, ORF, Bild etc. gescheitert angesichts des tatsächlichen Zustroms und der damit einhergehenden tatsächlichen Probleme.
    Wenn in Oberösterreich 30% FPÖ und weitere 36% ÖVP, aber nur 15% SPÖ wählen, ist das ein deutliches Zeichen, dass die „besorgten Bürger“ keine Nazi-Minderheit, sondern das Gros der Bevölkerung erfasst. In Ungarn, Polen etc. ist auch eine Mehrheit der Bevölkerung gegen die Aufnahme von hunderttausenden Flüchtlingen.
    Fazit: Ich denke, dass inzwischen auch eine Mehrheit der Deutschen gegen den weiteren hunderttausendfachen Zuzug von Armutsmigranten aus Pakistan, Albanien, Afrika etc. ist. Wenn sich dies in den Kommentaren widerspiegelt, so ist das kein Zeichen, dass sich die Nazis des Netzes bemächtigen, sondern dass dies wirklich die Meinung im Volk (= nicht den Medien) ist!

    • Es sind nicht nur die Kommentatoren. Ich komme aus einem grossbürgerlichen linksliberalen Umfeld und kenne niemanden, der glaubt, dass es funktioniert. Es gibt in Deutschlan einfach eine gewisse Propaganda, und die lässt sich davon nicht beeindrucken.

    • Titel eingeben
      @Don Alphonso
      Diese Propaganda entsteht nicht aus dem Nichts. Sie ist aber auch von niemandem gesteuert. Sie funktioniert von selbst. Denn die Propaganda ist das, was man sagen muß, um als Tugendheld dazustehen. Ein Tugendheld kann ja nicht sein, wer Hilfesuchenden Hilfe verweigert. Ein Tugendheld ist auch nicht einer, der sagt, zuerst ich, meine Interessen, dann – wenn überhaupt – die anderen, und deren Interessen. Wer das sagt, gilt eher als sittlich-moralisch verkommen. Wer will schon solch einen Eindruck abgeben, er wäre sittlich-moralisch verkommen. In den Augen anderer als ein heiliger Martin dazustehen, der seinen letzten Mantel zu teilen bereit ist, ist aber niemandem unrecht, und vielen ganz recht. Die nüchterne, realistische Stimme hat also schon von vorneherein in allen Fragen einen erheblichen Malus, in denen eine akzentuiert generöse, verschwenderisch freigebige Position den Tugendbonus verleiht… egal, ob es darum geht, welche Flüchtlinge und wieviele kommen können, wie hoch das ALG II sein soll und wie freizügig seine Bezugsbedingungen, wie hoch der Mindestlohn, wie niedrig das Rentenalter sein soll, welche Geldsummen aus Deutschland nach Griechenland oder anderswohin in Europa verteilt werden sollen, welche Anteile des BSP als Entwicklungszusammenarbeit ausgegeben werden sollen usw. usf. Es braucht wirklich keine Steuerung, die Gleichschaltung der Meinungen, sodaß am Ende die Tugendheldenposition überwiegt, passiert ganz von alleine. Es gibt auch die Phrase „Vorauseilender Gehorsam“, die hier ganz gut passt… Wikipedia: „Als vorauseilenden Gehorsam bezeichnet man die freiwillige Vorwegnahme vermuteten erwünschten Verhaltens im Rahmen gruppendynamischer Prozesse (Gruppenzwang).“

      Die Frage ist, warum Deutsche mehr als andere Nationen anfällig zu sein scheinen dafür, den Tugendhelden herauskehren zu wollen.

    • Musterbeispiel zur Manipulation...
      Seit der Ukraine ist bes wirtklich kaum mehr fassbar, was da gelogen wird, was aber immer noch jede Menge Leute vor dem Wort Lügenpresse zurückziehen lässt…

      Derzeit läuft eine unverschämte Kampagne im (wen wunderts?) Spiegel zu Syrien und Putin. Details und Beispiele mit Links hier

      http://www.nachdenkseiten.de/?p=27764#h02

      Und als „wir“ jung waren, dachten wir mal noch schlimmer als Springer gehts nicht. Bild erzählt ja nur den Doofen was sie hören wollen. Aber die, die Manipulieren Leute die eigentlich guten Willens sind…

    • @Max
      Sagen sie mal, was glauben sie eigentlich über was sich die Damen Mohn, Springer und Merkel bei Tee Trinken so unterhalten? Sie wissen wer die Damen sind, und was ihnen gehört?

      Sehen sie? Sie gehören selber zu den Tugendbolzen, die sie anprangern. Sie selber wollen auch nur die Dinge sehen, die ihr Weltbild bestätigen, wie fast alle Menschen, nicht nur die Deutschen übrigens…

    • @Max Wedell
      Natürlich ist die Propaganda gesteuert, nämlich aus reinem Opportunismus. Wenn ich bpw. Asylanträge beurteilen soll, dann höre ich mich doch um, was will der Dienstherr. Wenn ich Artikelschreiber einer Zeitung bin oder beim Rundfunk arbeite, dann höre ich mich doch um: Was will der Redakteur, und der fragt: Was will der Verleger? Was will der Intendant? Wenn ich bei der Caritas arbeite: Was ist die Position der Kirche? Wenn ich für eine Firma arbeite, die auf öffentliche Aufträge angewiesen ist? Wenn ich Lehrer an einer Schule bin? Das gegenseitige Schulterklopfen der Tugendhelden, wie Sie sie nennen, das ist nur ein Aspekt, der dazu kommt. Erinnern wir uns: Thilo Sarazzin hat seinen Job verloren; Menschen, die mehr oder weniger geschmacklos von ihrem Grundrecht auf freie Meinungsäußerung Gebrauch machen, werden von Blockwarten denunziert und verlieren ihren Job. Wir nähern uns einer DDR 2.0, und das ist kein Selbsläufer, sondern das wird gesteuert. Und zwar von der 68er-Kaste, die ihren Marsch durch die Institutionen erfolgreich absolviert und damit den gesamten öffentlichen Bereich durchfilzt hat.

  61. Titel
    Zum Thema Facebook wurde im Beitrag alles wesentliche gesagt. Glaubt unsere Mrs. Neuland etwa, der NSU sei die tätliche Ausgründung einer Facebookgruppe gewesen? Ich bezweifle, dass irgendwer, der zu ernsthafter, organisierter Gewalt willens und in der Lage ist, dass davor auf Facebook breit tritt.
    Normalerweise vernichte ich alle Verschwörungstheorien durch Hanlons und Ockhams Rasiermesser. Aber bei der aktuellen Berichterstattung nicht von gesteuertem Kampagnenjournalismus (vulgo Propaganda) auszugehen, fällt mir extrem schwer. Insbesondere, da die Chefinnen (respektive ehemaligen Kindermädchen der verstorbenen Gründer) der beiden größten Mediengruppen offen für Merkel agitiert haben. Entsprechend fügt es sich logisch ein, unliebsame Medien auch in anderen Plattformen unterdrücken zu wollen.
    Man stelle sich folgenden Artikel über Russland vor:
    – Die Chefs der großen Mediengruppen sind Freunde von Putin
    – Die Zeitungen schreiben an Volkes Meinung vorbei
    – Kommentare werden abgeschaltet
    – Es wird versucht, soziale Medien zu zensieren
    – Jegliche Opposition wird in den Medien gebrandmarkt und versucht als Einfluss finsterer Mächte darzustellen.
    Folgerung, Russland ist ein undemokratisches Land ohne Meinungsfreiheit sowie sonstige wohlfeile Stereotype gegen die vulgären, slawischen Alkoholiker.
    Interessanterweise könnte ich das genauso auf Deutschland anwenden, nur den Slawen durch einen Ossi ersetzt et voila.
    Mir bleibt noch die im öffentlichen Diskurs völlig ignorierte Anmerkung, dass es in diesem Land auch legale Einwanderer gibt. Man möge sich mal kurz überlegen, wie sich bspw. eine Spanierin fühlt, wenn sie sieht, dass jeder, der die Regeln vorsätzlich ignoriert hat, von Vater Staat mit -insbesondere finanzieller – Zuneigung überschüttet wird, während sie ihre Sprachkurse selbst bezahlt und dafür kellnert.
    Den, in keinster Weise bewiesenen, Fachkräftemangel könnte man sicher innerhalb Schengens lösen. Und diese Leute haben durch internationale Verträge ein Recht, hierher zu kommen und zu arbeiten. Allerdings sind schon deren Qualifikationen mit Vorsicht zu genießen. Vor allem Ingenieure haben es sehr schwer, als gleichwertig angesehen zu werden.
    Entsprechend hat sich für das Geschwafel über die Flüchtlingsfachkräfte folgender Witz etabliert:

    Arbeitgeber: „Wo haben sie studiert?“
    Bewerber: „Universität Aleppo“
    Arbeitgeber: „Oh, wenn das so ist, dann nehmen sie meinen Stuhl. Sie werden hier direkt Abteilungsleiter. Ich gehe raus und mache das Laub“

    • Das Problem sind viel prosaicher die jungen Leute in den grossen Onlinerdaktionen, die sich wegen ihres Umfelds gar nicht trauen können, eine andere Haltung einzunehmen. Es ist ein Metropolenproblem, auf dem Lan ist die Berichterstattung deutlich ehrlicher. Und es ist natürlich ein ideologisches Problem. Schauen Sie einfach mal, was da für Leute aktiv sind. Da gehört multikulti zu den nicht verhandelbaren Grundsätzen.

    • Don... mal prinzipiell
      Multikulti ist prinzipiell mal gut.

      Die Frage ist halt ob die Betonung auf dem multi oder auf dem kulti liegt, und da haben sie natürlich recht. Das was sich seit ein paar Jahrzehnten rot und gün nennt, will den Unterschied nicht sehen.
      In den 60er und 70er Jahren gab es das gerade in München, zB Haidhausen sehr wohl… und es war gut!

  62. Erwiderung auf Don Alphonso 8:14
    Dass das Redigieren Arbeit macht, verstehe ich. Es ist jedoch festzustellen, dass die Eingrenzung der Kommentierungsmöglichkeit zeitgleich erfolgte mit dem Einsetzen der Flüchtlingsproblematik. Mag ja Zufall sein. Diese Eingrenzung gab es bereits vorher in geringerem Maße z.B. in der Ukraine- und Krimproblematik, aber immerhin konnte man noch hier und dort kommentieren. Dieser Blog zeichnet sich -Dank an Alphonso – dadurch aus, dass man sich in der Sache Asyl mit der FAZ auseinandersetzen kann.

    • Es ist so: Ich bin Feuilleton. Die entscheidung kann man jeweils selbst treffen. Manche haben einfach nicht die Zeit, das zu machen, das muss man auch verstehen. Und wenn man nicht selbst mitredet, machen kommentare auch wenig Sinn. Das muss man wirklich mögen.

    • Das stimmt einfach nicht, Don!
      Gerade bei der FAZ kann man eigentlich gar nicht übersehen, dass es klar durchgezogene Linien gibt, mit den NICHT-kommentierbare Themen abgetrennt werden. Die Bereiche sind zu offensichtlich, als dass man das beschönigen darf!

      Es begann alles vorsätzlich so organisiert zu werden als die Medien feststellen mussten, dass beim Thema Ukraine ALLE anderer Meinung waren als die veröffentlichte Meinung! Ausser der ARD entschuldigte sich niemand der Lügenpresse bei den Menschen!

      Die Ukraine war der Dammbruch zugunsten der Zensur.
      Vorreiter war Prantlhausener Zeitung, die erst auf Teufel heraus zensierte, aber als die Leute anfingen sich darüber zu beschweren und auch nicht länger übersehen wollten, dass Zensur eben nicht nur bei der Ukraine so gehandhabt wird, da hat man die Kommentier Möglichkeit ganz abgeschafft!

      Und zu ihrem Freund Prantl… er wäre der einzige Journalist mit ausreichend Prestige gewesen, der dagegen hätte anschreiben können… und er tat es nicht. Das war unverzeihlich!

  63. Frommes Wunschdenken
    Das Gefühl erhebt mich, daß wir nun auch den Mut finden könnten, neben der undifferenzierten Multikulti-Euphorie auch andere heilige Kühe der ’68er über Bord zu werfen – und es wird ja auch höchste Zeit. Dazu zähle ich vor allem auch die Basis all dessen, die moralische Oberhoheit der ’68er in Politik und Medien. Insofern freut es mich aufrichtig, wenn das Zentralorgan der Salonlinken, wie unten beschrieben, an Einfluß verliert. Weitere linke Modelle, die auf den Müllhaufen der Geschichte gehören (wobei dies keine abschließende Aufzählung ist): die Genderideologie, die Kaperung der Sender durch Parteien samt der korruptösen GEZ-Finanzierung, die Einheitsschule, die nach Gutsherren/frauenart erfolgende Vergabe von hohen öffentlichen Ämtern ohne Ansehen der Qualifikation (z.B. Botschafterposten im Vatikan) und vor allem die Manipulation des Denkens durch institutionalisierte politische Korrektheit.

    • Das hier ist das Fukushima der Grünen und wenn die nicht ganz schnell umdenken, sind sie nächstes Jahr weg vom Fenster.

    • Ja, Herr Schuler, diese Chance sehe ich auch.
      Langfristig halte ich den Flurschaden, den die 68er und ihr Gefolge angerichtet haben, für noch Größer als den der Nazis und SED-Bonzen. 1950 war noch ein Neuanfang möglich, die Deutschen konnten ihre Reservate im Westen und in der Mitte trotz Zerstücklung in Besatzungs- und Wirtschaftszonen und Föderalismus neu aufbauen – dem Kalten Krieg sei Dank. Nach 1990 war das Volk noch stark genug die neuen Bundesländer hochzuziehen – aber heute? Wo echte Tugenden wie Pflicht, Loyalität (Treue), Disziplin und Fleiß und Patriotismus als sekundär und nachrangig gelten? Müssten wir noch einmal von vorn anfangen – wir schafften es nicht. Nicht mit dieser Bevölkerung. Ich mache der 68er Generation den Vorwurf, dass sie uns die Werte, die Selbstachtung und die Kraft zur Selbstbehauptung gestohlen haben. Und jetzt verziehen sie sich in die Rente, hinterlassen uns diesen kulturellen Scherbenhaufen und gehen einfach davon aus, dass das System noch 10 bis 15 Jahre funktionieren wird, und dann wird es sich ja eh biologisch erledigt haben.

  64. Danke Lieber Don,
    dass sie sich auch der Kommentierung ihrer Blogeinträge stellen. Meine Highlights sind u.a.

    Don Alphonso sagt: 30. September 2015 um 07:25 Uhr

    Don Alphonso sagt: 30. September 2015 um 07:05 Uhr

    Don Alphonso sagt: 30. September 2015 um 08:22 Uhr

    Don Alphonso sagt: 30. September 2015 um 08:33 Uhr

    Wie schaffen Sie das, kommen Sie in diesen aufregenden Tagen noch zum Schlafen oder Rennradfahren?

    • Mir geht es gut und ich bereite gerade eine grosse Reise vor, und dann wird es hier still. Und ich mag Kommentare, insofern ist nichts zu danken.

  65. Bitte auswendig lernen
    Zur „Flüchtlingsdebatte“ hier nun die letzte und einzige Wahrheit, am Fin de Siècle vor über hundert Jahren in einem untergehenden Vielvölkerstaat geschrieben.

    Kürzer, wahrer und besser kann man es nicht sagen:

    Hugo von Hofmannsthal, Manche freilich (1896)

    Manche freilich müssen drunten sterben
    wo die schweren Ruder der Schiffe streifen,
    andere wohnen bei dem Steuer droben,
    kennen Vogelflug und die Länder der Sterne.

    Manche liegen mit immer schweren Gliedern
    bei den Wurzeln des verworrenen Lebens,
    anderen sind die Stühle gerichtet
    bei den Sibyllen, den Königinnen,
    und da sitzen sie wie zu Hause,
    leichten Hauptes und leichter Hände.

    Doch ein Schatten fällt von jenen Leben
    in die anderen Leben hinüber,
    und die leichten sind an die schweren
    wie an Luft und Erde gebunden.

    Ganz vergessener Völker Müdigkeiten
    kann ich nicht abtun von meinen Lidern,
    noch weghalten von der erschrockenen Seele
    stummes Niederfallen ferner Sterne.

    Viele Geschicke weben neben dem meinen,
    durcheinander spielt sie all das Dasein,
    und mein Teil ist mehr als dieses Lebens
    schlanke Flamme oder schmale Leier.

    Kleine Nachbemerkung zu Prantl und den Prantlhausenern:

    „anderen sind die Stühle gerichtet
    bei den Sibyllen, den Königinnen,
    und da sitzen sie wie zu Hause,
    leichten Hauptes und leichter Hände.“

  66. Immer noch leicht krampfhaft Don Alphonso ??
    Vorab, ich schätze ihre Artikel hier außerordendlich, weil viel Querdenkerei enthalten ist und immer ein offnes Wort , ebenso stimme ich ihren Vorschlägen aus ihrem Post von 8.22 Uhr voll zu .

    Nur wenn sie sich ihre Ehrlichkeit bewahren, dann geben sie ebenso zu, solche Vorschläge hätten sie noch vor einem Jahr selber gnadenlos in die rechte Ecke katapultiert, vollkommen egal ob sachlich richtig oder nicht .

    Ich finde auch ihre Überschrift von wegen des Packs was schneller lernt unangemessen, sind wir auch hier ehrlich, müsste sie lauten .

    „Die vollkommen unfähige Politik schafft ein neues Pack in Deutschland“

    Wobei das Wort ansich schon fast unangemessen ist, denn spätistens, wenn sich jahrelange immer wiederholte Kritik bewahrheitet, sollte man auch mal die Größe haben, sich zu entschuldigen für viele Dinge, die
    lange Zeit als plumpe Hetzerei bezeichnet wurden.

    Unser Problem in diesem Land ist einfach, das unsere Vergangenheit uns völlig dabei blockiert , mit Missständen ehrlich umzugehen, sie zu benennen und zu lösen, sowie Menschen involviert sind, die einen Migrationshintergrund haben.
    Und dabei ist es völlig egal, ob es sich um Einwanderer, Wirtschaftsasylanten oder Kriegsflüchtlinge handelt .

    Es wäre zum Beispiel keineswegs rassistisch zuzugeben, das in Bremen und anderen Gegenden schon länger der Rechtstaat nicht mehr existent ist, wenn das Wort Miri Clan fällt .
    Einmal den Wiki Beitrag zu diesem Familien Clan durchlesen und ihnen wird auch sofort klar , warum ich gerade dieses Beispiel in Bezug auf die aktuelle Lage und die Flüchtlinge des syrischen Bürgerkrieges bringe .

    Im kleineren Maßstab kann man klipp und klar anhand dieser Leute nachhalten, was es für fatale Folgen hat, wenn man Flüchtlingen praktisch einen Status der Unantastbarkeit verschafft .
    Nun rechnen sie anhand der Flüchtlingszahlen derzeit mal hoch , was es für Auswirkungen haben kann , diese Fehler heute zu wiederholen und erklären mir bitte , wieso einen die Angst und die Ablehnung solcher durchaus realistischer Folgen zum Pack macht .

    Man hat in diesem Land jahrelang Probleme totgeschwiegen und verniedlicht , weil dieser Demokratie immer noch das Selbstbewusstsein und das Vertrauen in seine Bürger fehlt , als das man ehrlich Problemgruppen benennen könnte , ohne gleich in kopflose Panik vor rassistischen Tendenzen zu verfallen .

    Können sie dabei vielleicht auch nachvollziehen, wie viele Bürger mit demokratischer Gesinnung dies maßlos wütend macht , weil man sich so vom Staat immer wieder wie ein unmündiges Kind behandelt fühlt , dem man die Wahrheit systematisch vorenthalten muß , damit es nicht ausrastet und versucht das Recht in die eigenen Hände zu nehmen ??

    Ich muß ganz ehrlich gestehen, ich fühle mich dabei als Jahrgang 64 immer noch unter Generalverdacht gestellt , so als ob es ein Nazi Gen gäbe, was mir vererbt wurde und bei dem man nicht ausschließen kann , das es noch mal wieder zum Vorschein kommt .

    Und diese geistige Haltung nenne ich einen latenten Rassismus den eigenen Bürgern gegenüber nach dem Motto , in jedem Deutschen steckt noch das Pack .
    Nur stimmt das so nicht , im Gegenteil ist es dieses realitätsferne relativieren von Problemen , das panische dosieren von Information , sowie das Problem erfordern würde eine bestimmte ethnische oder religiöse Gruppe als Hauptursache zu nennen dafür verantwortlich , neues Pack zu züchten , Futter bekommt es ja genug .

    • Seit meinen Erfahrungen in Italien bin ich kein grosser Freund des universellen und individuellen Asylrechts mehr – und die liegen schon Jahre zurück. Ich bin da mehr für eine sinnvolle Balance, so wie das eigentlich gedacht gewesen wäre. Ich schreibe eh gerade was dazu

    • @Katana
      Wenn mich meien Erinnerung nicht betrügt, dann gibt es da jemand, der von der Mehrheit der Wähler dazu autorisiert wird, die „Geschicke“ dieses Landes zu „führen“?

      Beschweren sie sich bei jenen Wählern und den Medien, die permanent für sie geworben haben.

  67. Wieder Freiheitseinbußen?
    Wieviel der offenen und diskussionsfreudigen Gesellschaft lassen wir überhaupt noch übrig?
    Nun haben wir eine (zur erheblichen Teilen selbst herbeigeführte) Flüchtlingswelle und benutzen die zum radikalen beschneiden aller öffentlichen Diskussion und Freiheit, aber was kommt denn danach?
    Anwälte fordern Führerscheinentzüge für nonkonforme Menschen.
    Ist das unsere Zukunft?
    Sind wir dann nicht schlimmer, als alles was wir vornehmlich zu verhindern versuchen?
    Wie viele Bürgerrechte und Formen der Meinungsfreiheit wollen wir denn noch opfern, für eine „Wertegemeinschaft“ die rein monetär ist.
    Wie vermitteln wir denn den 50% Deutschen, daß sie keine Hilfe mehr erwarten können und nun ohne Dirkussion abgehängt werden, weil es ihnen einfach nicht mies genug geht.
    Die deutsche Politik erzeugt die Flüchtlingsströme zumindest billigend mit.
    Ist es legitim, daß die deutsche Politik nun diese Umstände zum andgültigen Kahlschlag aller Individualrechte nutzt?
    Ich denke Nein.
    Ich denke wir sollten uns mal überlegen, ob es nicht legitim ist, wenn da Meinungen aufeinaderprallen und das jeder seinen Keks im Kopf vertreten kann und soll.
    Da ist es auch egal on Rechts oder Links. Laßt die doch machen.
    Oder geht es darum, daß die Presse den Verlust der Deutungshoheit fürchtet, weil die nicht gegenargumentieren können?
    Hat die öffentliche Meinung zu unterbleiben weil die veröffentlichte Meinung fürchtet nicht bestehen zu können?
    Das ist nämlich das aktuelle Bild.
    Die veröffentlichte Meinung kann schlicht mit ihren platten und dummen Argumenten nicht mithalten und geht unter.
    DAS kann und soll aber kein Grund für Gesetzesänderungen sein!!

  68. Dunkeldeutsche für Deutschland ein Segen
    Wer die Nationen zerstören will, hat es nicht anders verdient, dass sich die National-Völker von ihren Regierungen abwenden. Das ewige „Rechts-Links“, in die Schublade packen zeugt nur von der Hilflosigkeit oder das nicht wollen, die Probs richtig zu benennen, geschweige denn zu lösen.

    Ganz Europa braucht keine Migranten, Es gibt genug zu tun, im eigenen Haus „Europa“, wo gerade die Grundmauern, durch den Baupfusch, wieder einstürzen.

    Erst kommt das eigene Volk, dafür wurden die Regierungen gewählt; und versagen kläglich. Nicht die Wut der Bürger wird ernst genommen. Da stellen sich die „Beigetretenen“ ;diese IM-Erika und der IM-Larve hin und erdreisten sich dem gesamten deutschen Volk zu beleidigen und vorzuschreiben, wie diese zu Leben haben, also mit den Vielen aus anderen Kultur- und Wertekreise.

    Was hat diese Merkel dann „geleistet“? Nichts, nur Chaos verursacht. Das Klima „retten“, Chemtrails verbieten- Fehlanzeige. Banken- „retten“, der Ruin ist vorprogammiert.

    Sie ist die Inbrunst der Zerstörung Europas und Deutschlands, gans im Sinne ihrer Auftragsgeber.

    ….Und was eure Zeitung angeht…“Dahinter ist immer ein kluger Kopf“…(oder so ähnlich)… wo sind diese Leute geblieben….Eure einst bestens angesehene Zeitung, bringt nichts mehr als Abschreiben von dieser „Reis-Schrifttums-Schleuder „dpa, anstelle eigener Arbeit und Leistung. Wo ist in euren Redaktiosstuben der eigene Juornalismus geblieben? Da ist es kein Wunder dass die Leser wegbleiben.

    Aber wenn die Leser euch die Leviten nicht lesen, erfahrt ihr nichts, was diese berühren; und eure Zeitung nicht mehr erwerben. Der Sinn eures Juornalismusses ist es nicht, den IM`s die hintere Mitte zu küssen, sondern diesen kräftig zu spanken.

    • Ich habe ganz sicher nicht bei dpa abgeschrieben, also machen Sie mal halblang. Und gewöhnen Sie sich einen anderen Ton an, sonst werde ich grantig.

    • (Hüstel)
      Also, dass das Ziel „Chemtrails verbieten“ nicht erreicht wurde, kann man bei allem guten Willen nicht der Kanzlerin vorwerfen. Chemtrails sind ein Hirngespinst, das es nicht gibt, also gibt es da auch nichts zu verbieten.

  69. Tegernseer Hell
    Ob da EIN Tegernseer Hell reicht? Jedenfalls ein super Bier!!!

  70. Ich glaube nicht an Moral
    Ich sehe überall nur Interessen. Auch Frau Merkel hat sicher nicht plötzlich ihr Herz für die armen Flüchtlinge entdeckt, sie handelt auch aus einem Interesse heraus. Welches wohl?

    Nachdem der Chef der Deutschen Bank in ihrem Kanzleramt seinen Geburtstag feierte und zahlreiche Politiker aus ihrer regierung direkt auf hohe Posten in der Wirtschaft wechselten, ist es für mich relativ klar.

    Die ganze gewollte Massenzuwanderung ist ein Versuch, 1) die Löhne massiv zu seknen durch ein Überangebot an Arbetiskräften, s. etwa hier:

    http://www.welt.de/politik/deutschland/article146476202/Fluechtlinge-befristet-vom-Mindestlohn-ausnehmen.html

    2) Die teuren sozialen Sicherungssysteme zu zerschlagen, indem man ihnen massenhaft Leistungsempfänger zuführt, ohne die Zahl der Beitragszahler nennenswert zu erhöhen, und

    3) Eine fragmentierte und einander entfremdete Gesellschaft zu schaffen, in der die Menschen weniger in der Lage sind, sich zu organiseren und ihre Interessen zu vertreten.

    Anders kann ich es mir bisher nicht erklären.

    • Keine nachvollziehbare Erklärung
      Glauben Sie ernsthaft, derartige Lohnsenkungen, Zerschlagung der sozialen Sicherungssysteme usw. würde dazu führen, dass diese Politiker dann wiedergewählt würden?
      Ein wenig innere Logik sollten Verschwörungstheorien ja doch schon haben…

  71. kleinliche Angst
    Was hier mal so einfach komplett vergessen wird, die ganzen Menschen, die hier herkommen, wollen auch nur ein Stückchen vom grossen Kuchen haben. Die Einheimischen fühlen sich dadurch jetzt komplett überfordert, denn ihr Anteil daran könnte (und wird es auch) kleiner werden, Angst macht sich breit. Das Recht der Geburt ist m.E. nichts wert, wir leben in einer globalisierten Welt und wir freuen uns ja auch darüber wenn wir mit Waffen in den ganzen Kriegen der Welt heftigst mitverdienen. Dazu kommt noch die Spekulation mit Nahrungsmitteln, Subventionierung der eigenen Wirtschaft und schon schafft man sich das ganze Desaster in der sog. 3. Welt. Hauptsache uns geht es gut. Wir werden jetzt mit den Folgen auch unserer eigenen Wirtschaft konfrontiert. Vielleicht sollten wir anfangen Frieden zu stiften. Und verdammt noch mal aufhören die Wirtschaft in den ärmeren Ländern zu zerstören. Und, die Grenzen zuzumachen hilft nur den rechten Kräften, das ist auch keine Lösung, alles nur Makulatur.

    • Titel eingeben
      Alles Unsinn, Europa ist nicht für Korruption und religiösen Fundamentalismus in der III. Welt verantwortlich, auch nicht dafür, dass die menschen dort sich nur um ihre Familie kümmern und keinen Gemeinsinn entwickeln.

    • Syrien zum Bwispiel ist ein russisches Problem und in Afrika will man lieber mit den Chinesen als mit der OSZE zusammenarbeiten. Ich fühle mich da nicht verantwortlich.

  72. FAZ-Kommentare wären wichtig
    Die FAZ hat ja nicht nur den Asylbereich stillgelegt, sondern auch die Ukraine. Warum? Weil die überwiegende Mehrzahl der Kommentatoren genau das Gegenteil von der FAZ meinen? Und dann wundert man sich, wenn die Auflagen mit jedem Quartal schwächer werden.
    Warum schreibt man nicht für Einheimische, welche die Zeitung sogar abonniert haben, sondern für analphabetische Einwanderer, welche die FAZ nie abonnieren werden. Ich verstehe dieses Geschäftsmodell nicht.

  73. Das Maschinengewehr ist im Moment noch eine Metapher
    „Die Ursachen liegen bei der Politik, die die falschen Prioritäten setzt und die Folgen nicht bedenkt.“ Ja, so zumindest sieht es aus. Doch glaube ich, dass die „falschen Prioritäten“ bewusst gesetzt sind. Die Folgen sind somit geplante. Es sollte doch eigentlich verwundern, dass Europas konservative Regierungen eine Politik betreiben, die man noch bis gestern nur bei den Sozialdemokraten vermutet hätte. Mit so ein paar „Quertreiber“ wie Orban. Doch genau das ist das bemerkenswerte: Im Nachhinein scheint eben dieser Orban auf der ganzen Linie bestätigt. Während Orban sichtbare Grenzen aufbaut, werden bei uns virtuelle Grenzen gezogen, sprachliche Grenzen, die aber dann von dem sog. Pack als reale Grenzen definiert werden, als orbansche. Und worin liegt denn auch der tiefere Sinn, dass man, während man die Balkanflüchtlinge beschleunigt nachhause schickt, den Rest der Welt balkanisiert? Und diese Konservativen wären mit dem Klammersack gebürstet, wenn sie nicht genau diese Richtung in ihrer Politik im Auge hätten. Welche Grenzen wären dann noch schützenswert, wenn nicht die virtuellen? „Chauvinismus“ heißt das Zauberwort. Die Völker werden darauf vorbereitet, auf „Völkerwanderungen“ ganz anderen Ausmaßes zu reagieren. Ich habe den Begriff „Völkerwanderung“ schon recht früh verwendet (http://blog.herold-binsack.eu/2015/06/die-zeit-der-ruhe-ist-eh-vorbei/). Nicht weil ich da die Flüchtlinge etwa zu denunzieren wünschte, nein, weil solche Wanderungen die logische Konsequenz aus einer entsprechenden Politik sind, und einer gewissen Dialektik folgen. Ganze Völker auf der Flucht, das sind keine Fluchtbewegungen mehr, sondern Völkerwanderungen. Welche Macht hat man gegen solche Völkerwanderungen? Keine, wie wir wissen. Auch die Römer wollten die Westgoten mal integriert haben, innerhalb ihres Reiches, als diese noch „Flüchtlinge“ waren – vor den marodierenden Hunnen. Die Herrschenden kennen die Geschichte. Keine Diplomatie wird Bestand haben. Kein Zaun wird halten, keine offizielle Armee wird sich dem dauerhaft entgegen stellen. Also baut man eine virtuelle Mauer auf, eine, die möglichst viele Menschen in den Köpfen tragen sollen – die chauvinistische. In Deutschland überlässt man das aber gewissen Akteuren, „Pack“ genannt. Und während man die Arme noch ausbreitet, zum Willkommensgruß, wird dahinter das Maschinengewehr in Stellung gebracht. Das „Maschinengewehr“ ist im Moment noch eine Metapher!

  74. Von der Realität rechts überholt
    Wenn man sich die folgende Rede des saarländischen Innenministers anschaut, kann einem wirklich nur noch angst und bange sein:

    http://sr-mediathek.sr-online.de/index.php?seite=7&id=35706

    Die Realität übertrifft im Moment wohl sogar das, was die meisten Rechtspopulisten und Rechtsextremen sich überhaupt hätten vorstellen können: Hier wird alles bestätigt, was bislang als rassistisches Vorurteil stigmatisiert wurde („Forderungsmentalität“, Islam-Wahnsinn, Frauenverachtung, Straftaten, Krankheiten; „Die Leute machen, was sie wollen“; einzelne Bundesländer können gar nicht mehr sagen, wie viele Menschen sie überhaupt im Lande haben – all das sagt ein deutscher Innenminister).

    Man hätte nicht geglaubt, dass Regierungen mit denen ihnen anvertrauen Ländern und Menschen so unverantwortlich umgehen würden und dass weit und breit keiner da wäre, um das zu stoppen, obwohl man rechtlich nur den Hebel zur Zurückweisung an den Grenzen umlegen müsste (sieht man einmal von den zaghaften Ansätzen Horst Seehofers und der CSU ab, jetzt endlich etwas zu tun).

    Die Durchhalteparole, die in die Rede auch immer wieder eingestreut werden, sind im Übrigen nur noch lächerlich und auch widersprüchlich: Kein Staat der Welt kann einen solchen Andrang bewältigen und in dieser Größenordnung und dieser Zusammensetzung auch noch integrieren. Das müsste jedem klar sein. Aber weil von ganz oben Gegenteiliges vorgegeben wird, hält man an den eigenen Illusionen fest.

    Die Rede hat Bouillons übrigens vor einer Woche gehalten. Seither sind dann – legt man die aktuellen Zahlen aus der FAZ zugrunde – wohl noch einmal rund 70.000 Menschen ins Land geströmt.

    Ich bin wirklich fassungslos.

    • SR löscht youtube ist erreichbar
      Der angegebene Link geht nicht mehr (bestimmt Zufall). Bei youtube ist ist das aber schnell zu finden. „saarländischer innenminister“ ist unter den ersten Treffern

      „Wir haben wilde ungeordnete Asylströme durch Deutschland“

  75. Pingback: Das Maschinengewehr ist im Moment noch eine Metapher

  76. There is no free lunch
    @Offenes_wort – Ich denke, die Kommentarfunktion einzuschränken, war auch eine finanzielle Frage. Ein Hobby-Blogger, der wie Don nach eigenen Angaben finanziell unabhängig ist, kann es sich leisten, Kommentare zu schreiben und ausführlich zu lesen, auch wenn er dafür nicht bezahlt wird. Die FAZ als Ganzes muss sich finanziell rentieren, um ihre Mitarbeiter bezahlen zu können. Die FAZNET Version ist umsonst und die Leute, die kommentieren, bezahlen nichts. Mir persönlich ist es lieber, wenn die Redakteure ihre Zeit damit nutzen, anständig zu recherchieren, als seitenweise Kommentare aller möglichen Couleurs zu lesen und selbst zu kommentieren.

    • FAZnet umsonst?
      Den Eindruck, dass FAZnet nicht nur kostenlos, sondern umsonst ist, habe ich manchmal auch. Und, dass damit kein Geld verdient wird, stimmt nicht. Oder meinen Sie die Werbung auf dieser Seite ist kostenlos? Und je mehr Leser man erreichen will, umso mehr Service muss man bieten. Mit dem Abschalten von vorher vorhandenen Kommentierfunktionen werden sicherlich die Leserzahlen nicht zunehmen, sondern sinken.

    • Ich weiss gar nicht, ob viele die Kommentare lesen, aber ein paar sind es schon. So jeder vierte, schätze ich, kommt vor allem wegen der Kommentare.

    • Ignoranz kommt schlimmer als Penetranz
      Das mag ja stimmen, Frau Heuse. Doch auch der wirtschaftliche Ruin, und nicht der Erfolg, wird folgen. Doch das Abschalten der Kommentarfunktionen ist und bleibt ein redaktionspolitischer Fehler, der wiederum einer schon lange sich abgezeichnet habenden politischen Linie zu folgen scheint; und der die ökonomische Krise verstärken wird. Und das nennt man Zensur, wenn auch eine unkluge. Schon zuvor war es kaum möglich zum Thema „Antisemitismus“ etwas Ernsthaftes zu posten. Auch und gerade nicht, wenn man gegen Antisemitismus argumentierte. Ich erinnere da an die Causa Walser-Reich-Ranicki. Da wurde nicht freigeschaltet, was nicht sein durfte. Und wenn wir schon beim Thema sind: auch gewisse politisch-mediale Größen konnte man nicht kommentieren, wie Reich-Ranicki zum Beispiel, oder auch Walser. Und auch Schirrmacher persönlich zeigte sich hin und wieder empfindlicher als er es eigentlich, bzw. die Sache verdient hatte. Doch seit Schirrmachers Tod (das mag Zufall sein!), lohnt es sich überhaupt nicht mehr die FAZ zu kommentieren, abgesehen davon, dass man es auch nicht mehr kann. Zumindest nicht mehr zu den Themen, die eigentlich interessant sind. Die FAZ scheint sich vor ihrem eigenen Publikum, speziell den Konservativen, mehr zu fürchten, als vor ihren (linken oder liberalen) Kritikern. Eine solche Linie kann kein Medium durchhalten, jedenfalls nicht auf Dauer. Für wen schreibt diese Zeitung eigentlich noch? Ich bin ein Linker, ein Marxist, also kein Konservativer; aber ich bedaure es, dass es so nicht mehr möglich ist, sich mit den Konservativen auseinander zu setzen. Und welchen Grund sollte ich sonst haben, diese Zeitung zu lesen? Ignoranz wirkt schlimmer als Penetranz. Und wer die Konservativen glaubt ignorieren zu dürfen, befördert sie. Und das beschreibt im Prinzip die gesamte gegenwärtige Politik. Eine fatale, wie ich finde.

    • Ich, lieber Herr Binsack, begrüsse deshalb als Rechter die derzeitige
      Medienlandschaft wie die derzeitige Politik ausdrücklich. Ich kann mir – beim allerbesten Willen – einfach kein schnelleres und wirksameres Konservativen-Förderungsprogramm vorstellen, als es das Zusammenspiel zwischen Prantlhausen und Merkelheim gerade darstellt. Manchmal ärgere ich mich deshalb sogar über den Don – aber dem hört ja (dort) eh keiner zu :-).

      Gruss,
      Thorsten Haupts

    • @LIsbeth
      Das ist Unsinn… machen sie sich mal die Mühe und recherchieren zu WELCHEN Themen die Kommentier Funktion abgeschaltet ist.

      Also beschönigen sie hier bitte keine Ungeheuerlichkeiten, sondern denken mal zu Ende was dies über die FAZ aussagt!

      Wer so tut als sei das kein wirkliches Problem der lügt sich in die eigene Tasche. Die GANZE Medienlandschaft ist seit vielen, vielen Jahren mit Manipulation und Meinungsmache beschäftigt.
      Details gibts seit langer Zeit in den nachdenkeiten.de
      Diese Seite wird von Albrecht Müller geführt, einem ehemaligen Bürochef Helmiut Schmidts

    • Ärgerlich....
      Wenn dieser ThorHa nicht immer so ehrlich wäre, könnte man ihn wenigstens hassen… Keine Feude gönnt einem der Mann….

  77. Zensur löst keine Probleme
    Der Sinn der ganzen Maukorbanlegerei hat sich mir noch nie erschlossen. Dadurch werden keine Probleme gelöst, sondern nur verdeckt. Das hat man ja in der DDR gesehen. Und wenn eine Gesellschaft nicht dazu in der Lage ist, die Schreihälse vom rechten Rand zu ertragen, ist in ihr etwas nicht in Ordnung. Dasselbe gilt im Übrigen für Medien, die aus Angst vor unliebsamen, radikalen Kommentaren, lieber gleich alle Kommentare verbieten.

    • Es breitet sich dann eben unkontrolliert im realen Leben aus. Das ist das Problem, denn danach kann man die Leute nicht mehr stellen.

  78. Abbo
    Frau Heuse, ich habe auch wegen des sehr guten FAZ.NET die Frankfurter online aboniert und zahle dort, besonders aber auch, weil es hinsichtlich der Kommentierung in .net eine Communication mit der Zeitung gibt. Das, so scheint es, war einmal. Und interessant, dass die Kommentierungen seit der Flüchtlingsproblematik deutlichst eingeschränkt wurde. Kann reiner Zufall sein. Das nur als Feststellung.

  79. Schweden, Deutschland und die Eurozone
    Prolog:

    1975 hat das schwedische Parlament einstimmig beschlossen, das vormals homogene Schweden in ein multikulturelles Land umzuwandeln.

    Textus:

    Bis 2015 ist in Schweden die Zahl der Gewaltverbrechen um 300 Prozent gestiegen. Die Zahl der angezeigten Vergewaltigungen um 1472 Prozent. Schweden liegt nun weltweit auf Platz zwei, was die Zahl der Vergewaltigungen in Relation zur Größe der Bevölkerung betrifft, laut einer Studie von 2010 nur von dem winzigen Lesotho im südlichen Afrika mit 91,6/ 100.000 übertroffen.

    1996 kam ein Bericht der Schwedischen Nationalrat zu dem Schluss, dass Einwanderer aus Nordafrika mit einer 23-mal so hohen Wahrscheinlichkeit eine Vergewaltigung verüben wie schwedische Männer.

    In Deutschland werden solche Zahlen gar nicht erhoben oder nur gefälscht an die Presse/Öffentlichkeit weiter gegen.

    Epilog:

    Zeitgeist ist das solche Zahlen nicht in das politisch motivierte/verordnete EU/EURO/NWO-Gutmenschentum passen. Folglich ist jeder rechtsnational/Nazi der diese Zahlen ins Spiel bringt – egal ob in Schweden oder Deutschland.

    Die auf Wolke Sieben weilende Poltibande unter der jetzigen Führerin Angela Merkel agitieren unbeirrt und negieren Sachverhalte.
    Der Journalismus ist zum großen Teil gleichgeschaltet. Joseph Goebbels lässt Grüßen.

    Ist es da verwunderlich das die bei weiten Teilen der Bevölkerung gefühlte Skepsis/Besorgnis/Ablehnung/Angst sich reziprok von zu der von oben herab verordneten verhält.

    Folgerichtig/Alternativlos ist also aus Sichtweise von A. M. von Facebook einzufordern mehr gegen die rechtsextremen Hasspostings auf seiner Plattform zu unternehmen.

    Tut und denkt was euch befohlen wird!

    • Naja, der Seehofer macht bald dicht und sicher nicht nur zu den Ösis, sondern auch Richtung Restdeutschland. Wer kommt, den schicken wir durch.

  80. Die deutschen Nutzer, ...
    …die in Leipzig Flaschen auf Polizisten werfen, sind kein Thema für die Politik – lediglich die, die in Heidenau Flaschen auf Polizisten werfen.
    Ansonsten wäre vor Jahren schon Gelegenheit gewesen, auch gegen Hasspostings von dieser Seite vorzugehen.

  81. charismatische Stoffel
    @ drfjwilde – Nicht nur Flüchtlingskommentare sind betroffen. Vor ein paar Tagen gab es einen Artikel über Dala Lama, der in einem Interview gesagt haben soll, er wolle im nächsten Leben eine Frau sein – aber eine attraktive. Das fanden alle möglichen Korrekten anscheinend unpassend. Darum wollte ich schreiben: „Wenn ich im nächsten Leben ein Mann sein sollte, möchte ich auch ein attraktiver sein. Man hat doch viel lieber Charisma als Stoffel.”

  82. So sieht die FAZ die Sperre der Leserkommentare
    In zahlreichen Leserkommentaren wird hier über die Motive der FAZ spekuliert weshalb Leserkommentare gesperrt sind.

    Merkel sagte: «Das wird unsere Politik gravierend ändern und wieder neue Schwerpunkte setzen.»

    Die FAZ reagierte umgehend! (ja,ja die freie Presse)
    ——————————————
    Hier eine Antwort:

    21. September 13.57
    Sehr geehrter Herr Klingenberger,

    vielen Dank für Ihr Nachricht per E-Mail , in der Sie das Deaktivieren der Kommentarfunktion bestimmter Bereiche monieren.

    Zuerst einmal freuen wir uns, dass Sie sich mit den aktuellen Beiträgen auf FAZ.NET konstruktiv und kritisch auseinandersetzen.
    Unsere Leser haben grundsätzlich die Möglichkeit, ihren Standpunkt durch Veröffentlichung eines Leserkommentares auf unsere Plattform zu veröffentlichen.
    Es hat sich leider gezeigt, dass bestimmte Themen, wie zum Beispiel Flüchtlinge/Asylbewerber und Ukraine, nicht mehr konstruktiv und sachlich kommentiert werden. Da eine Kommunikation durch destruktive und provozierende Beiträge stark behindert wird, müssen wir leider bestimmte Themen aus der Diskussion nehmen.

    Wir bitten um Verständnis für unsere Entscheidung und hoffen, Sie bleiben der Frankfurter Allgemeinen Zeitung weiterhin gewogen.

    Bei weiteren Fragen, Problemen und Anregungen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

    Mit freundlichen Grüßen

    Ihr FAZ.NET-Moderatorenteam

    ——————————————————————

    21.September 2015 17:14

    Sehr geehrte Damen und Herren des FAZ.NET-Moderatorenteams,

    ich danke Ihnen sehr für Ihre sehr freundlichen, und um Aufklärung bemühten Worte zu meiner, an Sie gerichteten Anfrage.

    Selbstverständlich akzeptiere ich die Re­g­le­ments der FAZ GmbH als eigenständiges Unternehmen, sowie Ihre Entscheidungshoheit darüber, wie Begriffe wie: sachlich, konstruktiv, destruktiv und provokativ von Ihr ausgelegt werden.

    Es zeichnet ein international meinungsbildendes Unternehmen wie die FAZ aus, wenn dieses Leserkommentare zuläßt und damit über die Beiträge der Redakteure hinaus, weitere gedankliche  Assoziationsketten beim Leser ermöglicht.

    Wie mir bekannt ist  für die Kommentierung eines Artikels der FAZ die Registrierung mit Klarnamen erforderlich, wie auch die FAZ unangemessene Leserkommentare einfach nicht publiziert, wie auch diese, den guten und erträglichen Stil  verletzenden, Kommentare mit einer vorbereiteten Standardantwort zurückwies.

    Beinhaltet der generelle Ausschluß von Leserkommentaren zu aktuellen Themen wie der Flüchtlings- und Asylpolitik und derer, die sich nicht unsachlich und verletzend äußern, sondern einen konstruktiven Gedankenbeitrag zu einer unerläßlichen Diskussion leisten, ein Sieg derer, die vor wenigen Wochen noch „Lügenpresse“ schrien und zündelnd durch das Land ziehen?

    Eine Selbstkastration der freien Presse?

    So lassen Ihre beruhigenden, um Aufklärung bemühten Worte, bei einem außenstehenden Beobachter der FAZ, Fragen offen.

    Ganz sicher würde ich keine bestätigende Antwort auf die sich stellende Frage von Ihnen erwarten, wie weit kritische, aber sachliche Leserkommentare zur gegenwärtigen Politik in der Flüchtlings- und Asylpolitik  generell ausgeschlossen sind, um nicht ein großflächiges, politisch, unerwünschtes Stimmungsbild in der Bevölkerung zu offenbaren, welches die Regierung in ihrem durchsetzungsorientiertem Handeln zusätzlich einschränkt.

    Selbstverständlich bleibe ich Ihnen, wie der FAZ weiterhin gewogen.

    Mit freundlichem Gruß
    B.Klingenberger

    • Wie man hier sieht – man kann das bei der FAZ auch anders haben und ich glaube nicht, dass jemand sagen würde, die Debatte sei aus dem Ruder gelaufen.

    • @Klingenberger
      Ich habe die identische Antwort erhalten. Als ich diesen Leuten dann ihre Heuchelei und Lügen vorgeworfen habe…. hat man mich ganz gesperrt.

      Es ist sinnlos, da gibt es Interessen, die haben einfach Vorrang.

  83. OT
    die Lage in Syrien klärt sich.
    Ist jetzt alles Putin sein Problem.

    Er läßt Luftangriffe fliegen. Komisch haben das die USA nicht
    auch gemacht? Ohne Erfolg!

    Ist das russ. Navi evtl. besser???

  84. Neuland
    Naja, „Mutti“Merkel meinte vor nicht all zu langer Zeit:
    „Das Internet ist für uns alle NEULAND.“
    Und wer mit „uns“ gemeint war, wissen wir jetzt:
    Die Regierungs- und Politiker“Eliten“ :-D

  85. Lieber Don, ich bewundere Ihre Geduld
    und Ihre Ausdauer! Ich hoffe, dass dies noch lange so bleibt. Jeden Tag freue ich mich auf Ihren Blog. Vielen Dank und herzliche Grüße vom Ortasee.

  86. "Ich beginne zu zu glauben, dass die Rechten recht haben."
    Schneller zu lernen als die Politik bzw. als das, was von der Politik im Lande übrig geblieben ist, stellt nun wahrlich keine Herausforderung mehr da: Die lernen nämlich gar nicht mehr.

    Vor ein paar Wochen zeigte die Warnleuchte meines Fahrzeugs ein Problem im Bremssystem an. Ich habe das ähnlich subtil gelöst, wie die deutsche Politik das Zuwanderungs-Chaos. Es fand sich noch ein wenig Hansaplast, mit der ich die Leuchte zugeklebt habe. Jetzt ist alles wieder in Ordnung und die Werkstatt habe ich mir auch gespart.

    Merkels Nerobefehl versteht bestens, wer die Worte von Peter Sutherland kennt:

    “Die USA oder Australien und Neuseeland, sind Einwanderungsländer und deshalb eher bereit Einwanderer aufzunehmen als wir, die wir immer noch unsere Gleichartigkeit und unsere Unterschiede zu anderen pflegen. Und genau das sollte die Europäische Union meiner Meinung nach untergraben.“ Es geht folglich darum den Völkern der EU ihre Identität zu nehmen und endlich ein unpolitisches von Zuwendungen abhängiges Staatsvolk der EU zu etablieren, nach dem man so lange vergeblich gesucht hat … Es läuft nach Plan.

    Herzliche Grüße

    Gerold Keefer

    • Bitte das Wesentliche nicht ignorieren!
      Ja, leider ist es mittlerweile so, dass die Rechten Recht haben.

      Das liegt allerdings nicht am Thema sondern daran, dass Merkel die ganze Situation dermassen verkommen liess.
      So kann man natürlich auch Politik machen…

      Man muss sich jeden Tag mehrere Male gut zu reden, dass die Frau in legitimen Wahlen an die Macht gewählt woden ist, und dass ein Volk das so dumm ist es nicht anders verdient.
      Die Entwicklung ist also nur gerecht!

  87. reality flash
    „Multikulti ist gescheitert“

    (Merkel 2010)

  88. Don Alphonso sagt: 30. September 2015 um 12:44 Uhr
    …keineswegs war es meine Absicht, Sie in irgend einer Form, persönlich zu diskreditieren…

    Manchmal hilft ein etwas schärferer Ton allerding etwas zu verbessern… Dies allein war die Absicht meines Komments, der helfen soll bei den Journalisten auch darüber nachzudenken, was dazu führt, warum viele als Leser eben wegbleiben.

    ….und zum Artikel passt allerdings auch, warum eure Regierung nichts tut für die eigene Deutsche-Volks-Vermehrung. Wo sind die Perspektiven zur Zukunfssicherheit, Familienplanung, Rechtssicherheit. Mit ein paar Kindergartenplätzen ist es nicht getan. Auch nicht mit einem Bildungsniveau, das dem der früheren Sonderschulen entspricht….Wo sind diese inneren Angelegenheiten geblieben.

    Die Nieten im Hosenanzug und Nadelstreifen haben sich vollkommen verrant und wundern sich dann über diese „Dunkeldeutschen“, als „Pack“ und als „Schande für Deutschland“ bezeichneten, dass es diesen Leuten reicht und sich andere Kräfte formieren, wie eben diese „Pegida“ und Andere zeugt doch davon, dass die Europäischen Völker -so auch hier, in Deutschland- nicht einverstanden sind mit derartiger Politik.

    Wer „Alternativlos“ ist, ist nur zu faul nach Lösungen zu suchen; und sollte ein so wichtiges Land, wie das eure nicht regieren. Es soll ja eine „Alternative“ geben, die sich schon „aussortiert“ hat. Vll. denkt der Eine oder Andere darüber nach, auch mal anders zu wählen, nur dann würde sich in eurem Land etwas ändern.

    beste Grüsse Ping & Pong

    • Ping & Pong sagt: 30. September 2015 um 16:59 Uhr
      Ist zwar schon vor einer Weile geschrieben worden, aber dieser Kommentar ist der allerbeste, den ich seit langer Zeit gelesen habe! Klasse!
      „Auch nicht mit einem Bildungsniveau, das dem der früheren Sonderschulen entspricht“= siehe Inklusion, diese hilft nicht den Kindern mit Lernschwierigkeitn und auch nicht den leistungsbereiten, da sich immer alles nach dem schwächsten Glied einer Kette ausrichtet. Siehe auch Wegfall des Diploms, der Schwachsinn mit Bachelor und Master („Wird der Abschluss nicht auf das Niveau eines Diploms gehoben, ist der Bachelor-Titel für den Übergang ins Berufsleben nahezu wertlos“, sagte Tchibo-Personalchef Christian Voigt), und bei einem Rentenbeginn ab 2009 gelten Ausbildungszeiten nicht mehr als rentensteigernde Anrechnungszeit. Alles Ausdruck für das Nichtinteresse der Politischen Elite an der Bildung des Wahlvolkes. Dazu auch ein interessanter Link:http://scienceblogs.de/frischer-wind/2008/08/08/harz-iv-als-unterrichtsfach/
      Der beste Satz aber ist: Wer „Alternativlos“ ist, ist nur zu faul nach Lösungen zu suchen. Dem ist nichts hinzuzufügen!

  89. Wenn ich das Wort ...
    … Zensur höre, entsichere ich meinen Revolver. Alle die der Meinung sind, das Löschen von einzelnen Kommentaren oder das Abschalten der Kommentarfunktion unter Artikeln sei Zensur, haben die Berechtigung zur Teilnahme am „herrschaftsfreien Diskurs“ verwirkt.

    • Toll !
      Danke für ihre tiefe Einsicht, wo wären wir ohne Klug… wie sie.

      Also sie sind es, der vom Allmächtigen dazu berufen ist zu entscheiden welche Meinungen akzeptabel sind und welche nicht?
      Haben sie das von Opa gelernt der so einen Job im dritten Reich hatte?

      Kriechen sie zurück unter ihren Stein….

  90. Ich bin ein Rechter
    Jahrzehnte habe ich mich mitten in der Gesellschaft gesehen, moderat, kritisch, konservativ im Familienbild (Vater, Mutter). Heute bin ich ein Rechter: Weil ich Freiheit als Freiheit zu, als Freiheit für und nicht wie die Linken als Freiheit von interpretiere; weil ich im Gegensatz zu den Libertären (nicht gemeint sind die Liberalen) Wirtschaften unter das Gebot der Achtsamkeit stelle; und weil ich mich drittens und zuvörderst unter keinen, unter gar keinen Umständen in die Tradition jener rotbemützten jakobinischen Kopfabschläger mit ihren blutigen Händen gestellt sehen will, in deren Nachfolge eine Linie von der Vendee über Stalin, Tito, dem großen Sprung Maos auch hin zu den Roten Khmer eines Pol Pot führt. Als ich groß geworden bin, wusste man zu unterscheiden zwischen rechts-konservativ einerseits und reaktionär, rechtsradikal, rechtsextrem, nazi-braun andererseits. Da gab es noch den Begriff des Totalitarismus, der die beiden Ränder des menschenfeindlichen politischen Extremismus umfasste. Dieser Begriff wurde entsorgt, in die Mottenkiste gesteckt, sodass man heute jeden rechts der Roten Linie – Merkel-CDU – als faschistischen Paria aussondern kann.
    Worauf ich hinaus will: Ganz Deutschland spricht von Demokratie, ganz Deutschland bejubelt die Demokratie … und die FREIHEITLICH DEMOKRATISCHE GRUNDORDNUNG der Mütter und Väter des Grundgesetzes stirbt dabei ganz still einen leisen Tod.
    Die Linke als – darf man das sagen – Wiedergänger der SED-Genossenschaft ist salonfähig gemacht. Mohammed wird ehrfürchtig als Prophetem gehuldigt. Claudia Roth spricht mit ihrer Kollegin von der CSU in korrekt islamischer Kleiderordnung in eben diesem Teheran vor, wo man streng nach dem Strafgesetzbuch der Gottesrepublik im Staatsgefängnis Evin Homosexuelle hängt. Steinmeier bezeichnet die Ayatollahs als unsere Freunde. Dies ist nicht mehr meine Welt.
    Ich sehe, wie man mit weiteren Millionen Einwanderern ein Freilandexperiment anrührt, das nicht mehr rückholbar ist, obwohl die erste Welle der Einwanderung noch nicht bewältigt ist (siehe ZDF – zu nachtschlafener Zeit gesendet- Ein Staat – Zwei Welten. Sieh WDR: Krieg im Klassenzimmer).
    Ich komme zum Schluss: Ich hatte eine Mutter, die ich geliebt habt. Ich habe eine Frau, die ich liebe. Und ich habe eine Tochter, der ich aus ganzem Herzen wünsche, dass sie in dreißig Jahren noch immer ihr Leben frei und selbstbestimmt führen kann.
    Deshalb sage ich: der Islam gehört zu Deutschland, er bedeutet nämlich Frieden – andere, aber das sind in der Wolle gefärbt Nazis – meinen, er bedeute Unterwerfung: Unterwerfung unter die seit ewigen Zeiten unveränderlich bei Allah hinterlegte Rezitation – vulgo Koran. Zur Verdeutlichung für etwas Begriffsstutzigere: SARKASMUS aus.

    • Denken Sie sich nichts, ich habe die SPD verlassen, weil sie mir zu rechts wurde, und gelte im Netz als Nazi.

    • Selbst Gedachtes ist schön....
      „…eine Linie von der Vendee über Stalin, Tito, dem großen Sprung Maos auch hin zu den Roten Khmer eines Pol Pot führt.“

      Leider macht sich jeder der den politischen Moralapostel spielt ein wenig lächerlich, wenn er in dieser durchaus richtigen Aufzählung eine amerikanische Präsidenten zu erwähnen vergisst. Pol Pot zB ist nicht vom Himmel gefallen sondern NUR als Folge des verbrecheischen Vietnam Krieges möglich. Von den 80 anderen Kriegen, die diese Verbrecher begonnen (und übrigens ausnahmslos alle verloren) haben will ich gar nicht reden.

      Warum also verschweigen sie sowas?

  91. Andere Hasspostings egal?
    Ich frage mich warum Frau Merkel Zuckerberg nicht aufforderte die Genozidwünsche unserer Bereicherer beim letzten Gaza Krieg zu löschen.Mord und Vergewaltigungsphantasien sind bei diesen Leuten ganz normal,auch scheint es ihre deutschen Facobook Freunde nicht zu stören(die natürlich alles was es GEGEN RECHTS gibt geliked haben)wenn diese Symphatien für IS,Moslembrüder,Hamas,Graue Wölfe,Mili Görüs,diverse Hassprediger etc. haben.Schauen sie sich mal ein paar Profile an!

  92. Titel eingeben
    „… und Gegenargumente bringen könnte“.

    Geschätzter Herr, welchem Mitglied unserer politischen Klasse trauen Sie Argumente zu?

    • Ich helfe gerne
      Lesen sie mal hier und HINTERHER überlegen sie wer das geschrieben haben könnte.

      „Frieden lässt sich nicht herbeibomben

      Russland hat heute offenbar erste Luftangriffe in Syrien durchgeführt, mindestens 65 Menschen sollen dabei getötet worden sein. Die USA, Kanada, Bahrain, Katar, Saudi-Arabien, die Türkei, die Vereinigten Arabischen Emirate, Jordanien, Großbritannien und Frankreich werfen schon länger Bomben in diesem brutalen Krieg. Die halbe Welt tobt sich mittlerweile in Syrien aus. Doch der Frieden wird sich dort ebenso wenig herbeibomben lassen wie im Irak oder Afghanistan. Im Gegenteil: Eine weitere Eskalation des Krieges wird die Flüchtlingszahlen noch weiter in die Höhe treiben. Unter Bombenteppichen wächst nun mal kein Frieden – unabhängig davon, ob die Bomben aus Moskau, Washington, Berlin oder Damaskus stammen. Mehr als vier Millionen Syrer haben ihre Heimat bereits verlassen müssen, weitere rund 7,6 Millionen Menschen sind innerhalb Syriens auf der Flucht vor Krieg und Vertreibung, schätzt das UNHCR. Mehr als 240.000 Menschen sind im blutigen Krieg bereits getötet worden. Syrien braucht nicht noch mehr Bomben! Willy Brandt hatte Recht: „Krieg ist nicht mehr die Ultima ratio, sondern die Ultima irratio.“

      Unbelehrbar

      Die deutsche „Verteidigungsministerin“ von der Leyen, die gerne richtige Kriegsministerin sein will, stellt den geplanten Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan im nächsten Jahr in Frage. Sie warnt vor einem zu frühen Truppenabzug. Ist denn noch immer nicht genug? In Afghanistan kamen 54 junge deutsche Soldaten ums Leben. Wofür? Von einer Stabilisierung der Lage in der Region kann wirklich nicht die Rede sein. Rund 1,3 Millionen Menschen sind durch den sogenannten „Krieg gegen den Terror“ allein in Afghanistan, im Irak und in Pakistan bislang getötet worden, nach Angaben der „Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges“ im März 2015 gezeigt hat. Dieser Krieg wird von vielen selbst als Terror empfunden – und hat Terrororganisationen wie Al Quaida und ISIS Auftrieb gegeben. Der frühere Generalinspekteur der Bundeswehr, Harald Kujat, hat den internationalen Kriegseinsatz in Afghanistan schon vor vier Jahren für gescheitert erklärt. Der Einsatz habe zwar „den politischen Zweck, Solidarität mit den Vereinigten Staaten zu üben, erfüllt. Wenn man aber das Ziel zum Maßstab nimmt, ein Land und eine Region zu stabilisieren, dann ist dieser Einsatz gescheitert“, sagte er. In Deutschland sind selbst die Militärs klüger als die Politiker. Das Ganze ist ein Beispiel für die Ideologisierung und Unbelehrbarkeit der deutschen Politik.“

      Der Autor? Hier:

      http://www.nachdenkseiten.de/?p=27762#more-27762

      Der Autor? Hier:

  93. Nur SZ hätte "verloren", FAZ, Welt und andere bis 4ß% gewonnen?
    Kann ich nicht nachvollziehen. Die allermeisten „Medien“ haben die Kommentarfunktion zur Flüchtlingskrise bkockiert, sogar T-Online. Und weil man schon dabei ist, auch gleich alles, was das Debakel der West-Politik hinsichtlich Putin und Assad betrifft. Die Zensur legt offen, WIE BLANK die Nerven jener liegen, die den bisherigen „Mainstream“ bestimmten und nun nicht nur zurückrudern, sondern eine 180° Kehrtwende hinlegen (müssen), um nicht vollends als Träumer bezeichnet zu werden. Solange die Foren offen waren, hat eine wirklich besorgte Leserschaft den Rechtsruck vorausgesagt und wurde zum Dank als Neonazi-Trolle beschimpft und schließlich vom Kommentieren ausgeschlossen. Jetzt haben wir den Salat. Der Rechtsruck wird zum Rechts-Erdrutsch, wie die Wahlen in Oberösterreich zeigen, und dass ist noch lange nicht das Ende der Fahnenstange. Die Probleme fangen erst an und Merkel wird zusammen mit den Gutmensch-Romantikern der Grünen und der völlig orientiwrungs- und ratlosen Gabriel-Partei in den 2 Jahren bis zur Wahl noch Blut schwitzen. Denn sie werden wohl nicht mal imstande sein, die 200 Moscheen zu verhindern, die die wahabitischen Saudis den arabischen Flüchtlingen bauen wollen, die angeblich alle Syrer sind, vorgeblich schiitischer Richtung (!) und angeblich großteils Akadamiker und Fachleute sind – die – leider, leider, keine Papiere haben, die das beweisen. Man sollte doch davon ausgehen, daß solche Leute ihre Papiere wie einen Augapfel hüten und wasserdicht verpackt mit sich bringen. Es wird also so kommen, daß die „Rechten“ zulegen und kurioserweise in vielen Punkten mit den dunkelroten Linken weitgehend auf einer Linie sind, wie die Rede von Satah Wagenknecht zur Regierungserklärung letzte Woche zeigte. Wagenknecht sagte Dinge, die jeder Kommentarschreiber zensiert bekäme, oder wegen der Abschaltung der Kommentarfunktion erst gar nicht äußern kann. Was mich betrifft lese ich kaum noch die veröffentlichte Einheitsmeinung, mit Ausnahme der wenigen Artikel deren Kommentarfunktion – wohl zu „Testzwecken“ . dann un wann offen ist. Da ergießt sich dann ein Sturm gegenteiliger Meinungen über die Journaillie, worauf nach kürzester Zeit die Kommentarfunktion wieder geschlossen wird, und die geschriebenen Kommentare oft auch nicht mehr einsehbar sind – wie beim FAZ-Artikel heute, der noch 32 Kommentare ider Fußnote neben dem „Sternchen“l anzeigte, von denen aber KEIN EINZIGER sichtbar war. Waren wohl alles Neonazi-Trolle, die da geschrieben haben, nicht wahr, werte Heausgeber? Was von dieser Art der Meinungsfreiheit zu halten ist, braucht nicht weiter kommentiert werden. Uns sollte es Kaltalonien schaffen, sich von Spanien zu trennen, dann müß sich die Berliner Republik war anziehen, denn die Bayern könnten bald dieser Idee folgen. Niemand dürfte sich dann darüber wundern.

    • Sternchen sind Empfehlungen, keine Kommentare.

    • Wegen der "Sternchen"...
      Werter Don Alphonso,

      die Zahl „32“ stand neben dem Icon der Sprechblase, die überhaupt nur dann aufscheint, wenn Kommentare abgegeben wurden, und deren Anzahl zeigt. Daneben gibt es noch das Sternchen für die Empfehlungen. Der betreffende Artikel ist auch heute noch eingestellt, auf der Startseite der FAZ im Bereich „Die besondere Geschichte“, Titel: „Der Affekt gegen den Affekt“. Dort sieht man noch die erwähnten 32 Kommentare (erkennbar am Sprechblasen-Icon) und daneben inzwischen 137 „Sternchen“, also Empfehlungen.

      Öffnet man dann den Artikel, gibt es weder die Angabe der Anzahl der Kommentare, noch diese selbst. Sie wurden schlicht komplett entfernt. Warum? Eigentlich gibt es wenig Raum zu Spekulation darüber, denn die Kommentare hier im Blog lassen kaum Zweifel über die Gründe dieser Zensur aufkommen. In diesem Sinn möchte ich mich wirklich bei Ihnen bedanken, wenigstens hier im Blog noch einen Raum zur Meinungsäußerung zu haben.

      Ich habe mich allerdings in meinem Beitrag sehr ungenau und vage ausgedrückt, hätte auch gleich Ort und Titel des Artikels nennen sollen, was zu der Interpretation führten mußte, ich würde „Sternchen“ als Kommentare ansehen. Insofern ersuche ich um Entschuldigung und hoffe, die Sachlage geklärt zu haben.

      besten Dank nochmals,

      H- Winter

      PS: ich hoffe, dem verantwortlichen Moderator, der das Entfernen des Sprechblasen/Kommentare-Icons vergaß, damit nicht geschadet und ihm einen Rüffel seines Vorgesetzten eingebracht zu haben.

    • Hans Winter hat Recht....
      Die FAZ entfernt regelmässig die ganze Kommentaransammlungen, wenn es mal ans Eingemachte geht….

      Ich habe das mehr als einmal erlebt.
      Ganz auf SPON Niveau, die haben dann immer geschrieben:
      Die Kommentarfunktion zu diesem Beitrag ist geschlossen.
      Manchmal schon nach 15 Minuten.

  94. Titel eingeben
    Meine Befürchtung ist, dass die deutsche Exekutive viel zu schwach ist, um dieser Dynamik etwas entgegen zu setzen. Über Jahre wurden diese Strukturen systematisch geschwächt. Jetzt tritt eine außergewöhnliche Situation auf und es wird deutlich, wie zerbrechlich unser Staatswesen ist. Ich bin mir sicher, dass auch Seehofer un De Maiziere die Möglichkeiten des Staatsapparates überschätzen.
    Wir sind – rein technisch betrachtet – nicht in der Lage, unsere Grenzen zu kontrollieren oder in großem Umfang abzuschieben.

    Außerdem: Was glauben Sie, was passiert, wenn 20.000 Flüchtlinge im Winter vor unserer Grenze campieren ? Diesem Druck hält kein demokratischer Politiker stand.

  95. ...wenn der Seehofer zu den Ösis dicht macht...
    vor den Wiener Wahlen am 11.10. ist man im politischen Milieu eigentlich noch ganz mit sich selbst beschäftigt; es geht um Parteienförderungen, Strukturen, Karrieren, Koalitionsvarianten…

    Der Rechtsruck bei den Wahlen am vergangenen Sonntag in Oberösterreich hat der FPÖ überall Zugewinne gebracht, am stärksten aber ist sie in den Gebieten an der bayrischen Grenze, und das traditionell (schön beschrieben bei Hans von Hammerstein-Equord, der in der Zwischenkriegszeit Bezirkshauptmann von Braunau war ).

    Beim, hier in vielen Kommentaren thematisierten, „Testosteron“ fällt einem unweigerlich Oriana Fallacis Diktum ein…

    • FPÖ - Innviertel
      Das Innviertel – für alle die sich in OÖ nicht auskennen, dieser Landesteil grenzt an Bayern und kam (erst) 1704 im Frieden von Teschen zu OÖ – ist seit eh und je kein Stammland der Grünen oder Sozialisten. Nichtsdestotrotz gab/gibt es Hilfsbereitschaft und großes Engagement in der menschenwürdigen Erstunterbringung von Menschen. Diese Barmherzigkeit hat aber nichts damit zu tuen, dass Menschen auf staatlicher Ebene Ordnung und Sicherheit verlangen. Wenn Sie die vermüllten Straßen an den Grenzübergängen des Innviertels nach Bayern oder die Bilder campierender Flüchtlinge auf der alten Innbrücke in Schärding sahen, oder wenn sie mit freiwilligen Helfern, die illegale Einwanderer „live“ erlebt haben, gesprochen haben, dann würde ich mich davor hüten, auf alte Stereotype zurückzugreifen. Besonders in dieser Gegend hat persönliches Erleben und Beobachten die Meinungsbildung und Wahlentscheidung geprägt.

      PS: Auch Franz Jägerstätter kam aus dem Innviertel!

    • lieber Herr Pfarrer Hirn, - Stereotyp, naja,
      das Innviertel ist wie Oberkärnten ein Mentalitätsreservoir des dritten Lagers und Oberösterreich ist insofern interessant, als sich dort sogar ein liberalerer Flügel (Atterseekreis) entwickeln konnte. Reformistische Gruppen setzen doch immer eine gesicherte, gesättigte quasi „Nährbasis“ voraus um sich differenzieren zu können…

      Anders, denk ich, die Entwicklung jüngeren Datums im Burgenland, die wirklich reaktiv ist und anders auch die Situation in Wien, wo geswitcht wird wenns nix mehr zu verteilen gibt…

  96. Titel eingeben
    Wenn das Volks sich weiterhin so aufmüpfig gegen die Meinung seiner Eliten verhält wird man ihm noch das Wahlrecht entziehen müssen.

  97. Fragen Sie nach.
    Antwort von Alphonso am 30. September 2015 um 12:59 Uhr: Fragen Sie nach, no problem – Wilde 48720 da werden Sie mich bei der FAZ finden oder was meinen Sie?

  98. Titel eingeben
    Normalerweise lese ich die FAZ nicht mehr, aber der Artikel wurde mir empfohlen/verlinkt & ich muss sagen, er ist tatsächlich ehrlich ^^ Das einzige, was mich immer noch stört, ist der seltsame Seitenhieb auf Rechte, die laut Artikel mit jeder einzelnen Vorhersage komplett recht hatten & trotzdem irgendwie pauschal böse sein sollen?

  99. Unabhängig und überparteilich?
    Heute Nachmittag waren noch 132 Kommentare zu dem Artikel von Frank Lübberding zur Talkshow von Anne Will zu lesen. Natürlich einer bissiger als der andere, voll auf Linie mit den besorgten „Dissidenten“ der CDU. Heute Abend sind sämtliche Kommentare entfernt. Braucht es noch mehr, verehrter Don, um Ihnen zu zeigen wie die Zeichen stehen und in welchem Blatt Sie bloggen? Unabhängig und Überparteilich?

  100. Pingback: Der Kachelmann-Rekord, Karaseks letzte Kritik und der beste Text über das Innenleben von Männern überhaupt – die Links der Woche vom 25.9. bis 1.10. | Männer unter sich

  101. ich finde es übrigens sehr enttäuschend
    daß bei der FAZ die Flüchtlingsthemen nicht mehr kommentiert werden können. Ich lese auch gerne die gedruckten Leserbriefe, aber das sind eben nur wenige. Und auch online war das Niveau sehr hoch und die Texte waren vielbeachtet, z.T. über 1000 Empfehlungen auf einen Kommentar. Da war die Faz die bedeutendste Plattform anspruchsvoller Kommentare!

  102. Nanu
    Warum darf ein Juornalist andere, die nicht seiner Meinung sind, als Pack bezeichnen? Ein Herr Bachmann wird dagegen wegen Volksverhetzung für so etwas angeklagt!

    • Ich bin das Pack
      Hallo Herr Kurtze,

      der Begriff „Pack“ ist heute eher ein Ehrentitel, vergleichbar mit dem „Koblenzer Schängel“, der sich ebenfalls aus einer abwertenden Bezeichnung entwickelt hatte.
      Spätestens seit Sigmar Gabriel den Pegriff „Pack“ zur Manifestierung seiner antidemokratischen Haltung verwendet hat, hat er ihn geadelt. Ich zähle ich mich dem Pack seither uneingeschräkt zugehörig.
      Ich kämpfe zur Zeit auch schon mit dem Gedanken, ob ich ebenfalls die Bezeichnung „Nazi“ schon tolerieren sollte.
      Der Zwiespalt entsteht, weil der Begriff „Nazis“ einerseits auf ein diktatorisches Regime angewand wird, welches man für 6 Millionen KZ-Tote verantwortlich macht. In der Praxis wird der Begriff heute aber fast ausschließlich wie der Begriff „Ketzer“ angewand, mit dem früher unerwünschte Oppositionelle tituliert und verunglimpft wurden. Als Oppositioneller gegen die politisch diktierte Einheitsmeinung, bin ich so ein Ketzer und damit eigentlich auch ein Nazi.

  103. Wer bezahlt, was bestellt wurde?
    Hier meldet sich dann mal einer, der irgendwo weiter oben in der danach folgenden Erklärung dessen, als „weniger gebildet“ abgestempelt wurde. Vermutlich mag dem so sein, da ich nicht studiert habe, aber im Umkehrschluss werde ich nicht als ‚verblendeter Fachidiot‘ abgestempelt. Auch nur zur Erklärung – wer sich davon beleidigt fühlt: mea culpa und Entschuldigung!

    Zu dem derzeitigen Wahnwitz kommen dann noch in absehbarer Zukunft die Folgen, die wieder einmal die Generationen spalten werden.
    War es in der Vergangenheit das FCKW und das Ozonloch, die Luftverschmutzung und der Klimawandel, in der weit zurück reichenden Vergangenheit ein gewisser Vertrag und bis heute andauernde Reparaturzahlungen.
    Meine Generation bedankt sich herzlichst für all das – das hat sie den beiden Generationen davor zu verdanken.
    Aber, was blüht obendrauf, mit dem Bündel dazu, unseren Kindern und Kindeskindern?

    Als „einfacher kleiner Mann“, der brav seine Steuern zahlt und jeden Tag mitansehen muss wie die Schuldenuhr weiter rattert und Teil seiner Kohle ins Nirvana gepumpt werden – der gleiche Effekt im übrigen wie bei der Zwangsabgabe der ÖR – Medien – möchte ich mal an dieser Stelle den Punkt offen legen, der in der Bevölkerung sicherlich auch von hohem Interesse ist:
    bekanntermaßen müssen Brücken und Straßen saniert werden, die eigene Infrastruktur steht kurz vor dem Kollaps, täglich gehen Abermillionen in Staus dem Bruttoinlandsprodukt flöten…
    Schulen und Kindergärten sind marode, fehlende KiTa‘ und Lehrkräfte…
    Milliarden in ein bodenloses Loch Namens Griechenland gepumpt..

    Daran hat diese Generation bereits zu knabbern! Und dann der Irrwitz, aus Staatskasse finanziert, oben drauf! Hurra.

    Unsere Kinder werden uns und unsere Vorfahren hassen. Denn jeder diesbezüglich investierte Euro in eine eher unwahrscheinliche Eventualität, nimmt ihnen einen Teil ihrer Zukunft!
    Als Innovationsland brauchen wir einen guten Ausbildungsstand. Aber was nutzt es das Geld in Leute zu investieren, die glauben in ein Land zu kommen, in dem man ihnen Häuser baut, in dem Milch und Honig fließt, kurzum: in dem man gar nix machen muss und trotzdem super lebt?

    Ich wohne in Duisburg, das von jeher seine eigene Problematik mit „Ausländern“ (ups, war das jetzt bereits ‚braun‘?) hatte und sicherlich auch in Zukunft haben wird.
    Weiter oben wurde beschrieben, wie man sich besser verhalten sollte, wenn man „in die falsche Richtung guckt“.
    Das stimmt hier auch zum Teil. Das liegt wiederum an der Problematik, dass genau diese Leute „ihre“ Kultur hier eingeschleppt haben und diese zelebrieren. Nicht falsch verstehen: jeder so, wie er mag! Aber z.B. frauenverachtende Ansichten oder Einstellungen sollen sie ruhig Daheim lassen und schon mal gar nicht mittels derartigen Handlungen in die Öffentlichkeit tragen.

    Mutti Merkel hat’s verbockt, das zum Abschluss. Sie wird wohl gehen. Sich ihre wohlverdiente Rente abholen, die ich/ wir/ unsere Kinder – sofern die überhaupt wegen des maroden Bildungssystems noch einen adäquaten Job bekommen – bezahlen dürfen und den Schlamassel müssen unsere Kinder ausbaden.
    Ich für meinen Teil würde mich nicht wundern, wenn mein Junior, in Anbetracht derartiger rosiger Aussicht, mich nicht mal mehr mit dem viel zitieren A**** anguckt, mich später in ein Altenheim abschiebt und mich nicht mehr besuchen kommt!

  104. darf man hier noch etwas sagen oder wird die Kommentarfunktion, wie in der FAZ , geschlossen?
    Frei nach Kleist : Der Krug geht so lange zum Brunnen, bis allen die Situation unerträglich wird.
    Die fortschreitende Radikalisierung in Teilen der Bevölkerung wird durch die Berliner Regierungseliten enorm beschleunigt.Es ist nicht das Volk dem Vorwürfe zu machen sind. Es ist eine dumm, arrogante Regierung,
    die das Volk überfordert und die sich einen Dreck um die Befindlichkeit
    der noch schweigenden Mehrheit schert. Merkels Zensurversuch bei Facebook ist Ausdruck eines bei ihr wohl langsam dämmernden Gefahrenbewußtseins. Aber leider nicht bezogen auf das Land, sondern
    auf Ihre eigene Position.

  105. Titel eingeben
    Frau Dr. Angela Merkel ist ja vor Kurzem gerade noch am Friedensnobelpreis vorbeigeschrammt. Die Dame ist Regierungschefin der Bundesregierung Deutschland und ist von der Masse der Mühseligen und Beladenen aus aller Welt überrollt worden. „Willkommenskultur“ und „Wir schaffen das“ Gerede sind gescheitert. Es war eine Einladung an alle, die sich ein besseres Leben in Deutschland erhofften. Hier soll ja Manna vom Himmel regnen. Wo sind diese Menschen gelandet? In Zelten hat man diese Menschen teilweise untergebracht. In Schlamm und Dreck und von Personal verwaltet, das sichtlich überfordert ist. Mir tun diese Menschen leid. Mit tun diese Frauen und Kinder und die vielen jungen und alten Menschen leid. Frau Merkel sie sind gescheitert. Sie sind offensichtlich nur eine Regierungschefin für schönes Wetter. „Pastors Töchter, Müllers Vieh taugen selten oder nie, sagten man früher. Aber soweit wollen wir nicht gehen. Sehen Sie zu, ob sie aus dem Schlamassel wieder rauskommen. Sonst haben wir bald weniger liberale Regierungen in Deutschland und Europa.

  106. Das Pack lernt schneller als die Politik
    Sie schreiben: Ob sich das aber nur auf die deutschen Nutzer beziehen darf, die wie in Leipzig Flaschen auf Polizisten werfen,…. Dazu weiss ich aus eigener Erfahrung ( bin 59, Hausfrau, parteilos seit eh und jeh), da ich schon an mehreren Demonstrationen / eher friedlichen Spaziergängen teilgenommen habe: Es sind linke Extremisten, die von der Seite pöbeln, uns mit Flaschen bewerfen, Hetzparolen grölen, Autos der Spaziergänger anzünden und sich hinterher in ihrem Blog damit schenkelklopfend brüsten:https://linksunten.indymedia.org/de/node/157001
    https://linksunten.indymedia.org/de/node/156991
    Die Zuordnung der politischen Ausrichtung „Rechts“ oder Links“ gibt es nicht mehr, so ist mein derzeitiger Eindruck. Z. B. die Grünen, die links denken, aber ultrakonservativ leben und sich in transatlantischen Vereinen super wohlfühlen. Dazu gehört auch die „grüne Raupe Nimmersatt“, wie ihn treffend der Seitenbetreiber des „AltenMann-Blogs“ benennt: https://www.youtube.com/watch?v=zdXY4HkHj7g
    Grausig, wie solche Leute ungeniert ihre Ideale verraten, falls sie es denn jemals ernst damit gemeint haben…

  107. Pingback: 2015: Hass auf Hass // Nur Bares ist Wahres | Kompass – Zeitung für Piraten

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