Deus ex Machina

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Peter Altmaier und die Menschenwürde auf Twitter

| 404 Lesermeinungen

Peter Altmaier gilt als authentisches Twitteraushängeschild der Regierung Merkel, und schreibt auf dieser Plattform am Neujahrstag “Euch allen ein supergutes neues Jahr 2016! Danke für ein tolles twitteinander!“. Als Chef des Kanzleramtes ist er auch Koordinator der Flüchtlingspolitik, und aus einer Gruppe von rund tausend Personen derer, für die er damit ebenfalls politisch verantwortlich ist, wurde gerade in Köln eine in der Bundesrepublik einzigartige Serie von brutalen Übergriffen begangen. Ab dem 4. Januar erfährt auch die Republik, was in Köln, Hamburg und anderen Orten geschah. Altmaier twittert in den folgenden Tagen derweilen über sein Videointerview mit „Jung und Naiv“. Erst am elften Januar, eine Woche nach dem Bekanntwerden, verbreitet er dann sein Interview mit dem Morgenmagazin der ARD: „Keine Toleranz für Übergriffe. Werden Gesetzeslücken schließen und Schuldige bestrafen.“

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Mehr hat Altmaier seinen über 86.000 Followern in der Sache nicht zu sagen.

Am 18 . Februar demonstrieren und blockieren hundert Deutsche, meist aus der Nähe des Ortes Clausnitz, die Anfahrt eines Busses mit Flüchtlingen, skandieren „Wir sind das Volk“ und weigern sich, den Aufforderungen und Platzverweisen der Polizei Folge zu leisten. Flüchtlinge beantworten den Protest mit Spucken und Kopf-ab-Gesten, und am Ende ist die Polizei gezwungen, drei der zwanzig Flüchtlinge unter Anwendung von körperlichem Zwang aus dem Bus in das Heim zu bringen. Am 20. Februar wird eine geplante Asylunterkunft in Bautzen Opfer eines Brandanschlags, Einige der Schaulustigen bejubeln den Brand. Altmaier findet mit der Bezeichnung „unmenschlicher, krimineller Mob“ deutliche Worte für die Anwesenden, und sorgt mit den Hashtags Bautzen und Clausnitz auch dafür, dass jeder weiss, wer gemeint ist.

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Volker Beck, Innnenpolitiker und Shitstormbedanker bei den Grünen, der schon im Fall des von einem Mitbewohner getöteten Flüchtlings „Khaled“ schwere, und, wie sich dann zeigte, kaum haltbare Vorwürfe gegen die Polizei erhob, greift diese Aussage auf, verbreitet sie, und fügt aber noch Kritik an der sächsischen Polizei hinzu. Peter Altmaier, Kanzleramtschef der Regierung und als Koordinator für die Flüchtlingspolitik politisch verantwortlich, verbreitet diese „Fragezeichen“ des Oppositionspolitikers, der ihn vertraulich “Peter“ nennt, wiederum an seine eigenen Leser.

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Im selbst vertwitterten Interview mit Bayern 2 legt Altmaier dann noch einmal nach:

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Ein krimeneller Mob soll unter Demokraten keine Chane haben.

Gestern nun wurde bekannt, dass zwei Migranten aus Afganistan im Einkaufszentrum „Sophienhof“ in Kiel drei Mädchen im Alter von 15, 16 und 17 Jahren verfolgten, photographierten und die Bilder offensichtlich weiterschickten, so dass sich bald eine Gruppe von ca. zwei Dutzend jungen Männern einfand, die die Mädchen laut Polizeibericht „belästigten, beobachteten, und verfolgten “. Zwei der Mädchen flohen und wurden später erneut von den beiden Afghanen bedrängt. Beobachter informierten den Sicherheitsdienst, der wiederum die Polizei rief. Diese konnte vier beschuldigte Personen auf das Revier bringen. Dabei, so der Polizeibericht “kam es zu massiven Beleidigungen, Bedrohungen, Körperverletzungen, versuchter gefährlicher Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte zum Nachteil der eingesetzten Polizeikräfte.“ Auch gegenüber dem Polizeiarzt kam es zu Drohungen. Zwei der Beschuldigten wurden wieder auf freien Fuss gesetzt. Weil die Parallelen mit den Straftaten in Köln augenfällig sind, kam das Thema – im Gegensatz zu den hunderten anderen Fällen, die nur in den lokalen Medien auftauchen – auch in die bundesweite Presse. Am Abend twittert dann Peter Altmaier unter dem Hashtag “Menschenwürde

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Aufgrund der Nennung des Ortes kann man davon ausgehen, dass Altmaier mit seiner eigentlich an Banalität im Rechtsstaat nicht zu überbietenden Aussage den Übergriff in den Sophienhöfen meint, wo es eindeutig an Schutz vor einer grossen Gruppe Männer mangelte, die offensichtlich nicht der Auffassung sind, dass das Recht überall gilt, wo sie in zehnfacher Übermacht auftauchen. Von Altmaier, immerhin verantwortlich für die Flüchtlingspolitik, erfährt aber niemand, was in Kiel geschah. Wer die Opfer sind. Und was die Täter gegen sie und die Staatsgewalt unternommen haben. Da steht nur “rasche Hilfe, Handeln und Schutz“.

Feministinnen nennen das Vertuschen solcher Taten normalerweise “Rape Culture“: Dass eine Gesellschaft sexistisch motivierte Übergriffe und Gewalt als so normal empfindet, dass ihre Repräsentanten die Täter überhaupt nicht mehr zur Kenntnis nimmt, und die Opfer ohne einen Funken Mitleid und Empathie verschweigt. Allerdings schweigen im Falle von Kiel bislang auch bekanntere deutsche Netzfeministinnen wie Anne Wizorek, Margarete Stokowski und Jasna Strick. Und die grünennahe Böll-Stiftung ist ohnehin ganz anderer Ansicht zu den Übergriffen von Migranten und und der „Legende vom schwarzhaarigen Täter“ – sie veranstaltet am kommenden Dienstag eine Podiumsdiskussion zum Thema , die fragt; “Wie genau funktioniert die Indienstnahme von feministischen Argumenten für rassistische Zuschreibungen, auch in feministischen Zirkeln? … Warum gelingt es den liberalen Kräften nicht, die Themenagenda der Politik mehr zu bestimmen? Welche Versäumnisse sollten erinnert werden, damit beim nächsten Vorfall nicht wieder die Rassismuskarte gezückt werden kann?“

Diesen Vowurf wird sich Peter Altmaier sicher nicht anhören müssen. Die im Januar angekündigte „Null Toleranz“ kennt auf seinem Twitteraccount weder verletzte Polizisten noch verfolgte Mädchen oder gar eine zusammentelefonierte Gruppe, die die Mädchen jagt. Altmaier kennt nur den unmenschlichen, kriminellen Mob in Bautzen und Clausnitz, die Fragezeichen der Opposition gegenüber der Polizei in Sachsen, und die Menschenwürde als Hashtag in Kiel. Keine Täter, keine Opfer, daür Menschenwürde und Recht, was hilfreich für den – neben Kanzlerin Merkel – Hauptexponenten der deutschen Politik der offenen Grenzen und der Willkommenskultur ist. Da passt es auch, wenn er das vertwittert, was er im Interview der F.A.Z sagte.

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Dieses Vermeiden von Überforderung ist besonders dann kein Problem, wenn von Seiten der Migranten nichts passiert, was Altmaier unter der Devise „Null Toleranz“ erwähnenswert findet.

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404 Lesermeinungen

  1. Was A. nicht sagt
    ist:
    1. Wessen Überforderungen
    2. Wo das Ende zeitlich liegt
    3. Was die Vorstellung beinhaltet.
    Vielleicht gibt es keine Vorstellung oder er verschweigt sie, eigenmächtig oder auf Weisung seiner Herrin?
    M.A.Titz

  2. Der letzte Tweet ist eine Minderheitenmeinung
    wenn 81% der Bevölkerung gegenteiliger Ansicht sind, oder wie interpretiert es „Überforderung“?

  3. Sehr lesenswert
    ich finde dieser Blog zeigt mal wieder woran es der deutschen Politik-Elite mangelt: an Mut. An Mut anzusprechen, wo Probleme sind und sie nicht der „political correctness“ zu opfern.

    Durch das Verschweigen von Problem werden sie nicht gelöst. Sie werden in den Hintergrund gedrängt um dann später größer wieder ans Licht zukommen.

    Vielen Dank für den Artikel

    • Titel eingeben
      Ich gebe Ihnen recht, wir müssen wissen was die Politik als Ziel hat und wie Probleme die mir dieser unkontrollierten Zuwanderung kommen, gelöst werden können.

    • @Wiebke
      Das Ziel der Politik ist bekannt: An der Macht bleiben, an der Macht bleiben, an der Macht bleiben. Dazu abtauchen, verharmlosen, ablenken, täuschen, prokrastinieren, moralische Tiraden schmettern und die intellektuellen Halbaffen streicheln. Im Berliner Irrenhaus der Angela Rasputina (Physikerin …) vermag das die Chefin am besten. Sie ist eine politische Naturbegabung, weil sie offenbar keinen klaren und eindeutigen Satz von sich geben kann, an dem man sie nachher messen könnte. Den Sinn der Rede verschafft ihr erst die Exegese, und die bestallten Hohenpriester der offenbarten Zivilreligion finden schon die jeweils passende. Unverbindlich für die Verkünderin.

      Der berühmte Plan ist zugegebenermaßen vielleicht nicht sehr reflektiert – muss er aber auch nicht sein, heute geht ja alles nach Bauchgefühl – aber zumindest höchst reflexiv: Der Plan besteht nämlich darin zu sagen, dass man einen Plan hat. Es finden sich im Volk meist genügend viele, die dem Palmström-Denken anhangen: „Aber es wäre doch schrecklich, wenn die da oben nicht wüssten, was sie tun – das kann also gar ńicht sein. Die haben bestimmt noch eine Wunderwaffe in petto.“ Haben sie!

  4. Governments should be afraid of their people.
    Danke! Sehr gut beobachtet und beschrieben.
    Das Demokratieverständnis dieser Regierung lässt einen jeden Tag aufs Neue hinterfragen, was verdammt nochmal in diesem Land in den letzten Jahren so fehl gelaufen sein kann, dass hiesige Presse und Politiker ohne Reibungsverluste in Russlands Staatssystem integriert werden könnten. Kein Wunder, dass sich Pegida den Putin nach Berlin wünscht, das würde dann unter Demokratisierung fallen.
    Angesicht des drohenden Wählervotums am 13. März wollen die Politiker ja jetzt in BW ein „Bündnis für Deutschland“ bilden (CDU, SPD, FDP), d.h. eine Mehrheit gegen die Stimme des Volkes. Die Wahlen sind folglich schon entschieden, d.h. die Politik entkoppelt sich von Wahlen.
    Sollte es mit dem Bündnis nicht funktionieren so ist schon die Koalition zwischen den Grüne und CDU in BW bzw. CDU und SPD in Hessen vorbereitet.
    Dann braucht der Altmaier auch nicht mehr twittern, die Polizei benötigt keinen Maulkorb mehr und der SPON wird in die öffentlich rechtliche Finanzierung eingebunden.

    • moin!
      [..dass hiesige Presse und Politiker ohne Reibungsverluste in Russlands Staatssystem integriert werden könnten.]

      Vielleicht sollten Sie mal hinterfragen, ob Ihre rhetorische Fragestellung mit der realen Wirklichkeit Gemeinsamkeiten aufweist.

    • Excuse me, what is your name? I'm Bob Woodward, of the Washington Post.
      Afternoon!

      Vielleicht haben Sie Recht. Nach ausführlicher Reflexion bin ich zu dem Ergebnis gekommen, dass die deutsche Presse und die CDU dem russischen Staatsapparat bezüglich Hierachisierung der demokratischen Prozesse weit überlegen sind, denn während der Putin dort drüben Mord und Gulag zur Abschreckung benötigt, so lassen sich die hiesigen Personen mit minimalen Einsatz gleichschalten. Und zwar so, dass die intrinsische Motivation mitzieht.
      Der Begriff Lügenpresse erfasst diesen Zustand nur ansatzweise, vielmehr kann man es gar nicht mehr Presse nennen, vielmehr ist da die Presse mit der Regierung zusammengewachsen, zu einer neuen Einheit. Hochgradig interessant und absolut nicht im Sinne einer Demokratie.
      Vielleicht sollten Sie mal darüber nachdenken :-)

    • Widerspruch
      „ein „Bündnis für Deutschland“ bilden (CDU, SPD, FDP), d.h. eine Mehrheit gegen die Stimme des Volkes“

      Wie soll das denn gehen. Sie können schließlich nur eine Mehrheit bilden, wenn das Volk so gewählt hat, oder?

    • Beware the ides of March
      Urfin,

      es geht der Politik darum, die Regierungsfähigkeit und damit die Willkommenskultur zu sichern. Folglich werden sich immer alle Parteien zu einer Koalition zusammenschließen um die AFD (d.h. der Protest gegen die Willkommenskultur) außen vor zu halten. So war das aber nicht in der Demokratie vorgesehen, dass sich da Bündnisse schließen um eine einzelne Partei auszugrenzen. Man bräuchte dann keine Parteien mehr, die Parteien müssten keine Programme und keinen Wahlkampf mehr machen, denn am Ende gilt nur: Willkommenskultur gegen AFD. Die AFD müsste folglich die absolute Mehrheit erhalten, damit ein Stopp der Willkommenskultur durchsetzungsfähig wäre. Das kann dauert. Bis dahin ist die Sache durch. Und das ist der Plan der Regierung.
      Hier verändert sich unsere Demokratie gerade ganz gewaltig. Ich erinnere mich noch an Zeiten als eine große Koalition als Bedrohung der Demokratie bezeichnet wurde (und Erfahrungen mit Radikalisierung ala 68er und später RAF waren dafür Anzeichen). Folglich sollte man das hier äußerst genau beobachten.

    • Genauso war das gemeint
      „So war das aber nicht in der Demokratie vorgesehen, dass sich da Bündnisse schließen um eine einzelne Partei auszugrenzen. Man bräuchte dann keine Parteien mehr, die Parteien müssten keine Programme und keinen Wahlkampf mehr machen, denn am Ende gilt nur: Willkommenskultur gegen AFD.“

      Ich denke, genauso war das gemeint mit der parlamentarischen Demokratie. Jeder Wähler muss (leider) seine Wünsche gewichten. Du bist zum Beispiel gegen die Willkommenskultur, willst aber andererseits nicht, dass mit Deiner Stimme zum Beispiel ein sehr unangenehmer Mensch gewählt wird, von dem Du ganz bestimmt nicht regiert werden willst. Du musst entscheiden, was Dir wichtiger ist und wählst das kleinere Übel.

      Für die Mehrheit ist die AfD eben noch das größere Übel. Übrigens auch für mich. Deshalb bin ich ziemlich in der Klemme, denn am Ende wird meine Stimme noch als Zustimmung für Merkel interpretiert. Zum Glück ist es nur eine Landtagswahl und unser MP (Haseloff) hat sich ja ziemlich zeitig vom Willkommenswahn distanziert.

      Es wird ja schon ewig über mehr direkte Demokratie wie in der Schweiz diskutiert, dann hätte man dieses Problem nicht. Man könnte „Ausländer raus“ fordern und ansonsten weiter Mutti beim Regieren zuschauen. Hat seinen Charme, aber eben auch seine Probleme.

    • Fair is foul, and foul is fair.
      @Urfin

      Der Sinn einer parlamentarischen Demokratie liegt im Repräsentieren der umfassenden Volksmeinung innerhalb des Parlaments. D.h. das gesamte Spektrum muss Repräsentation erlangen, damit im Parlament eine Opposition ermöglicht wird. Nur wenn auch der Zorn des Volkes innerhalb des Parlaments vertreten ist, ist Kontrolle der Regierung ausreichend dokumentiert. Geschieht dies nicht, da die Parteien im Parlament sich zusammenschließen, so entsteht automatisch der Eindruck, dass die Politik nicht mehr das gesamte Volk vertritt, vielmehr unabhängig vom Volk regiert. Dieser Eindruck darf nie entstehen.
      Da sind wir gerade. Und so etwas endet nie positiv.
      Hier wird gerade die Demokratie der Willkommenskultur geopfert. Und selbst wenn man, wie auch ich, die AFD nicht in der Regierung sehen will,
      so ist es höhst sinnvoll, diese jetzt massiv zu wählen um die Demokratie zu retten. Klingt paradox, aber in Zeiten, in denen auch die Presse als vierte Kraft ausgefallen ist, ist es Sache der Wähler konsequent zu agieren.
      Wenn diese Wahlen die Regierung nicht zur Umkehr zwingen, dann kann sie bis weit in 2017 durchregieren. Bis dahin ist das Volk auf der Straße und das Chaos wird man dann kaum noch einfangen können.
      Man sollte aus den Jahren 1929-1932 gelernt haben, d.h. wehret den Anfängen.

    • +1 Goodnight
      Goodnight, ihre Kommentare sind ein weiterer Grund, warum ich diesen Blog immer lieber lese. Wollte ich mal sagen.

    • die Holzsoldaten marschieren zu Hilfe
      „Der Sinn einer parlamentarischen Demokratie liegt im Repräsentieren der umfassenden Volksmeinung innerhalb des Parlaments.“

      Ja genau, der „Volksmeinung“. Leider – und das ist das Problemchen bei der Sache – ist eine Meinung nicht immer … zweckdienlich. Dem wohlverstandenen Volksinteresse nämlich! Meinen ist was Neutrales. Ich kann auch meinen, meine Katze fräße Salat (Und bevor sie jetzt den Tierschutz alarmieren: Ich habe gar keine Katze!) Demokratie, gegen die ich nie etwas einwenden würde, bedeutet also: Gönne jedem das Privileg, sich so gut zu blamieren, wie er kann!

  5. Schon mal irgendwo erlebt ...
    … dass die Meta-Alphas (die auf dem Pavianberg ganz oben) sich zu irgernd etwas mal konkret ausgedrückt hätten?

    Natürlich schließt er es implizit mit ein. Ohne es je klar gesagt zu haben.

    Unabhängig vom Flüchtlings-Trara:
    Das ist doch die Sprachregelung der Alphas /auch Merkels), alles im Ungefähren zu lassen. Schon immer. Die verbalen Künste der Macht. Wann hat je einer, der was zu sagen hatte, wirklich was gesagt?
    Auch unser damaliger BAsta-Kanzler war da mehr Schauspieler als ein ernsthafter Mann, der richtig konkret wurde. Nur einmal: Ich will da rein! Aber das ist eine Anekdote, die nicht stimmen muss.

    Nicht einmal Adenauer tat das. (Und wenn ihm doch etwas rausflutschte: „Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern …!“)

    Die im operativen Mittelbau dürfen sich dann lustvoll (oder nicht lustvoll) damit beschäftigen, was das denn heißen soll, was jene oben grad eben vor der Presse oder im Stübchen so vage blubberten. Sind mit der Interpretation der fast unangreifbar hohlen Ungefähren gut beschäftigt.

    Und wenn sie es falsch interpretiert haben das Ungefähre, was passieren kann und die Politlage dazu passt, dann fliegen sie. Übers Kuckucksnestchen. Als Bauernopfer.
    So bleibt der Alpha immer hübsch oben. Ihm passiert kaum etwas.

    Habe von Altmaier selten etwas Konkretes gehört, egal zu was, obwohl er in Talkshows sehr eloquent ist (grad drum). Nur eleganten Politikersprech. Lustige Wortspiele bei Twitter, hmnja.

    Der Politiker im Mittelbau drunter ist der echte Gearschte. Was tun in seiner Gemeinde.

    Vergleiche mit den Alphas von Unternehmens- und Nichtregierungsorganisationen sind zulässig, da ist es dasselbe – man denke an Winterkorn, Müller – oder auch an Sepp Blatter, Beckenbauer: überall die gleiche nebulöse unklare Nichtkommunikation, andere müssen dann diese – ich sage bewusst – unklare Führungs-Suppe auslöffeln.

    Das hat System.

    Ich mag das alles nicht; keiner von solchen Sonnenkönig-Pestwurzen bekommt von mir je eine Stimme. Nicht, dass ich je etwas zu sagen hätte. Bin nur Wahlvieh.

    Aber ein sehr schlecht gelauntes.

    Nein, ich wähle keine AfD oder noch Schlimmere zur Abstrafung solcher Alpha-Vagler – eine Abstrafung kann bös daneben gehen. Sitzen dann plötzlich Leute im Plenarsaal, die schlimmer sind, als man sich vorstellen kann. Genau deswegen nicht. Zu gefährliches Spiel.
    Dann lieber das kleiner Übel. Dieses kleinere, aber dennoch üble Übel dann aber härter angehen. Ob ein kleines FAZ-Blog das schafft, bleibt dahingestellt. Da müsse man wissen, ob Altmaier selbst liest. Oder ob er lesen lässt (dann lässt er auch filtern …)

    • Alternative
      Was ist denn das kleinere Übel ?
      Bisher habe ich die Partei AfD für das kleinere Übel gehalten.
      Ganz ohne Ironie und ernsthaft bin ich daran interessiert das kleinere Übel kennen zu lernen .

    • @ Rainer Dohms
      Wünsche wilden Spaß mit denen!

      Solche zeigen sich aus Erfahrung recht früh als zerstrittener, vollpeinlicher Haufen, der sich nach den Wahlen früh und mit Inbrunst selbst und gegenseitig zerlegt. Da in solchen Parteien als Sammelbecken viele sogenannte oder selbsternannte ‚Querdenker‘ aber eigentlich latent Aggressive-gegen-Alles mitmischen, die nicht kapieren, was Beschlüsse fassen und was Loyalität heißt. Weder führungsfähig wegen ständiger Querelen in der Führung noch koalitionsfähig.

      Beispiel gefällig? Die REPs!
      Später Gebriele Paulis Partei. Ein Armageddon schon vor der Gründung. Voller peinlicher Selbstdarsteller.

      Offtopic: Manche WEG-Eigentümerversammlungen ebenfalls. Ein eigentümlicher Graus mit Leuten, die seltsame Regel- und Rechtsvorstellungen haben, weil sie keine Ahnung haben, was sie da treiben (z. B. mit Getöse und großem Abgang Sonderumlage nicht zahlen wollen, die sie aber vorher selbst beschlossen haben und derlei Grimms Märchen mehr).

  6. "ZIEMLICH GENAUE VORSTELLUNG"
    wenn herr Altmaier jemals eine solche vorstellung (eingebung, vision, nächtliche erleuchtung, ideenblitz) hatte, die so konkret ist, dass er sie aussprechen oder noch besser auf ein blatt papier bringen kann, WARUM:

    teilt er uns dies nicht mit ?

    sicher will er ÜBERFORDERUNGEN der einwanderer und der kanzlerin und von sich vermeiden denke ich !

  7. Prozess
    Nur die Chronologie der Ereignisse sprechen lassen, ohne Bewertung und Erklärung dokumentieren, was wurde gesagt, wer hat geschwiegen – eine größere Anklage kann es nicht geben.

    Großartig, wunderbar und leider sehr, sehr einzigartig.

    Dank aus dem überschätzten Nachbarland, dessen Parallelaktion von Absichtserklärungen und Wirklichkeit wie immer nicht durchschaut wird.

    • parallelaktion
      Lieber G. a. W., wie ist denn diese Paralleaktion beschaffen? Kakanisch? Eindämmen und zurückweisen vortäuschen – zusammen mit den vorherigen Mitvölkern in der Donaumonarchie – und real alle „Flüchtlinge“ weiterreichen zur Führerin der GröKaZ?

  8. Gute Güte!
    Lieber Don Alphonso,

    Sie gewichten solche Leute wie Herrn Altmeier zu sehr und räumen Ihnen hierdurch event. Bedeutung ein.
    Alleine schon über Twitter zu berichten wo die Menschen vielleicht gerade einmal einen vollständigen Satz in einer Art Notdurft zusammenbasteln, um diesen in der Hoffnung einer größt möglichen Beachtung ihres Zeichenhaufens, geruchsauffrischend am WC-Stein vorbei, in die Welt zu spülen.

    Wie tief kann ein kultivierter Mensch noch sinken?

    Die Printmedien haben das Prinzip ja auch übernommen und finden es wohl „cool und hygienisch“ als Ausdruck einer gedanklichen Darmreizung.
    Die Anpassung der Medien an die Vorgaben der sich mächtig Fühlenden ist nur noch lächerlich.

    In der Berichterstattung der deutschen Qualitätspresse wird in diesen Wochen sehr unterschieden zwischen Deutschen und Anderen, die, je nach Bedarf, Flüchtlinge, Asylanten, Zuwanderer oder ähnlich benannt und möglichst so bildlich präsentiert werden, daß sie beim labilen Betrachter Mitleid wecken sollen.

    Wenn Personen aus solch unterschiedlich benannten Personengruppen in der ihr eigenen tierischen Verwilderung Straftaten begehen spricht die Presse stets von Einzelfällen.
    Unterschreiten Deutsche hingegen den gebotenen moralischen Anstand bei Protesten gegen die (Islamis), oder überschreiten gar in ihrer Hilflosigkeit das Gesetz, so spricht die Presse von „Pack“, „Mob“, „Hetzern“ und „Rassisten“.

    Die Vorfälle an Silvester, bzw. Kiel oder Andernorts betreffend sollte man berücksichtigen, daß die ‚Gesellschaft‘ sich aus ‚Herren‘ und aus ‚Damen‘ zusammensetzt; aus ‚Männern‘ und ‚Frauen‘ besteht die übrige Bevölkerung.

    Als Dame ist man ja vor Annäherungen eines Herrn aus der ‚Gesellschaft‘ schon deshalb verhältnismäßig gut geschützt, da man ja im gleichen oberschichtigen Beziehungsgeflecht lebt und die von der sogn. Politik implantierten Ansammlungsstätten des kulturfremden Subproletariats großzügig umgeht.

    Adipositas belastete Worthülsen auf Twitter kommentieren?
    Gute Gute, lieber Don Alphonso, wir lieben doch unsere Kultur!

    Mit herzlichem Gruß
    ObjectBe (objectbe.blogspot.ch)

    • Titel eingeben
      Der Unterschied der jeweils gewählter Sprache erkennt man wunderbar in Meldungen der „Tagesschau“ über die obigen Beispiele, siehe z.B.:
      http://is.gd/QH8iEM

    • Mit freundlichen Komplimenten
      Da muss ich Ihnen doch beipflichten. Twitter assoziativ mit überreizter Gedankenverdauung zu verknüpfen.

      Mich ermüdet mittlerweile das „Flüchtlingsthema“ – sicher, sollten 3 Millionen für 500 Millionen Eu-Bürger „verkraftbar“ sein- aber wer will schon nach Bulgarien oder Polen, wenn ein Arzt da gerade mal 500 € verdient?

      Das Anspruchs-Niveau für Deutschland ist weit oberhalb dem Lebensstandard von einem riesigen Teil der Welt, wo man es nicht schafft BMWs, Audis und Mercedesse an die ganze Welt zu verscherbeln. Ein paar VWs gehen auch immer noch…

      Das Bemerkenswerteste finde ich die Verzweiflungsausrufe massgeblicher mit allen Wassern abgebrühter EU-Profis, die zeigen, wie tief die Karre im Sumpf steckt.

      Ich versuche auch noch so lange es geht, ohne Mäusekino-Smartphone durch den Tag zu kommen, aber wenn man in einem Buch-Supermarkt die ersten drei Titel der Spiegel-Bestsellerliste sieht, Roger Willemsen auf eins, weil er frisch tot ist, eine Schmonzette über den Sinn des Lebens, den eine weisse Meeresschildkröte einem Exbanker am Strand von Hawaii vor die Füsse kotzt auf zwei, und ein Meisterwerk aus dem Kopp-Verlag auf drei, ich glaube, dann hole ich mir auch am besten bald die neueste Version von Flappy Birds runter.

    • "ÖFFENTLICHE MEINUNG"
      Sehr geehrter „kdm“, sehr geehrter „The Great Artiste“,

      nett, daß Sie geschrieben haben. Ich lebe ja gerne mit meiner Kultur und meinen Büchern, na ja, und natürlich liebe ich nicht nur den gedanklichen Austausch mit den Herren der Gesellschaft.

      Was Don Alphonso ja so auszeichnet ist, daß er über die seltene Umsicht und Erfahrung verfügt, der gründlichen Belesenheit, des kritischen Scharfsinns und der unparteiischen Beurteilung, die uns alle befriedigt.

      Jetzt, so auf meinen Mitternachtskaffe zugehend und noch einen liebenswerten Gast erwartend, höre ich, während ich Ihnen schreibe, Jacques Offenbachs, Orpheus in der Unterwelt und hier sagte die „ÖFFENTLICHE MEINUNG“:

      „Wer ich bin? – Den Chor der Alten Ersetz‘ ich Euch mit viel Geschick. Ich bin die öffentliche Meinung; Symbolisch nur in der Erscheinung, üb‘ ich mit Strenge die Kritik.

      Der Chor, der einst erscheinen mußte, Macht‘ Alles in dem Drama klar,
      
Was jeder schon im Voraus wußte, Der nicht zu sehr vernagelt war.“

      Das mag auch für Herrn Altmaier gelten wie den pastoralen Bundespräsidenten.

      Der Herr Bundespräsident, dem Offenbachs Orpheus in der Unterwelt unbekannt sein dürfte, sagte nun in seiner Rede vom 26.02.2016, also gestern :

      „Mag sein, dass dabei eine Kompromisslösung entsteht, die uns und manch anderen Europäern unbefriedigend erscheint, aber wir würden doch wenigstens beieinander bleiben.“

      Das kommt dabei heraus, wenn man nicht auf die „Öffentliche Meinung“ hören mag.

      Wir wissen doch Alle wie es ist, wenn ein Ehepaar sich auseinandergelebt hat, Angst vor dem letzten Schritt hat und bei allen Differenzen sagt:“ …aber wir würden doch wenigstens beieinander bleiben.“
      Es ist, im Besten Falle, ein Nebeneinanderleben ohne Lebensqualität, aber man zahlt die Rechnungen noch aus der gemeinsamen Kasse.

      Dieses „….aber wir würden doch wenigstens beieinander bleiben.“ klingt schon etwas jämmerlich, aber was will ein tragischer Optimist schon sagen?

      Da mag der Vernünftige sich in Grauen wenden im Gedanken an E.T.A. Hoffmann:
      „……es sind faule Ausdünstungen, die sich im dicken, angefüllten Magen des Gemüts zusammenziehen und bei ihrem Ausbruche die ganze Atmosphäre menschlicher Heiterkeit verpesten.“  ( aus: Schwester Monika)

      Auch ich mag die Musik wie meine Bücher! ( Ich denke ich werde auf meinem Blog in den kommenden Tagen mal etwas zum Thema Lüge schreiben, nachdem mir so viele geschrieben hatten als es um die Wahrheit ging.)

      Mit freundlichem Gruß
      ObjectBe (objectbe.blogspot.ch)

    • @ objektbe
      Sie unterschätzen eindeutig die Signifikanz von Figuren wie Altmeier!
      Leute wie dieser sind pathognomonisch für eine gelenkte Demokratie (das ist so etwas wie eine GmbH), die die Merkulatur eindeutig darstellt.

      „Sie gewichten solche Leute wie Herrn Altmeier zu sehr und räumen Ihnen hierdurch event. Bedeutung ein.“

  9. ÜBERFORDERUNGEN
    …irgenwann muss er schließlich auch mal ’n Happen essen…

  10. Wer definieren kann, was ein krimineller Mob ist - und was ein unbedeutender
    Zwischenfall, der hat die Macht im Staate (sehr frei nach Carl Schmitt). Liegt er dann noch auf einer Linie mit dem, was eine grosse Mehrheit von Journalisten sowieso glaubt oder zu glauben vorgibt, umso besser.

    Was gibt´s sonst neues vom Feldherrnhügel höherer Moral, auf dem die Bundesregierung neuerdings von den Medien unhinterfragt zu sitzen beliebt?

    Gruss,
    Thorsten Haupts

    • Wer die Macht hat...
      … hat die Deutungshoheit, Herr Haupts, korrekt.

      Die Arroganz der Macht Altmaiers, Maas‘ und Konsorten ist unbeschreiblich. Es fehlen einem die Worte.

      Die Deutungshoheit wiederum wird von SPON, der Prantl-Postille, den „Öffentlich-Rechtlichen“ – gelegentlich leider auch der FAZ – medial verstärkt.

      Danke Don, daß Sie da nicht mitmachen.

    • Die Frau von Maas scheint jedenfalls auch
      was gemerkt zu haben…

    • Gast - die Frau vom Maas
      wurde gegen Natalia Wörner ausgetauscht. Der Kleine hat sich ne Schauspielerin geangelt oder war es umgekehrt, ist auch egal, mir sind beide unsympathisch. Man möchte der Frau vom Maas doch Glück im Unglück wünschen, so im Sinne endlich frei ;-)
      Übrigens hat die Blöd bereits im vergangenen Jahr ein Kuschelvideo der Frischverliebten gedreht. Was das bedeuten kann, wird Maas vielleicht noch feststellen dürfen, siehe Wulff. Jedem das, was ihm gebührt.

  11. Pizza-Connection
    Ja, der Peter und der Volker (und der Armin und die Julia und die Katrin u. v. a. mehr) – man googele einfach „Pizza-Connection“: Alles klar?

    Dazu passt dann noch ein Zitat aus der Wikipedia: „Laut Merkels Biograf Gerd Langguth haben sich viele ihrer Freunde und Bekannten aus den 1970er und den 1980er Jahren irritiert darüber geäußert, dass sie letztendlich CDU-Politikerin wurde, da sie eine weltanschauliche Nähe zu den Grünen vermuteten.“

    Und wenn man dann weiss, dass Ensdorf zum Landkreis Saarlouis gehört, wundert man sich über gar nix mehr.

    Ein Gekungel, fast wie zu besten FJS-Zeiten.

  12. ueberfordert von was ?
    neben tatsaechlich unausgewogener twitterei soll hier ueberforderung der gesamten republik mit der immigration zur these erhoben werden. da die wenigsten der lesermeinungen abgebenden leser zum gestressten personal von fluechtlingshabitaten gehoeren, frage ich mich seit geraumer zeit, von was genau alle miteinander ueberfordert zu sein meinen ? fluechtlinge auf den strassen koennen es nicht sein. die debatte selbst ? wohl kaum. fernsehbilder ? zu harmlos. ein hoher anteil der ueberforderungssymptomatik scheint mit konfabulation zusammenzuhaengen. wer eine echte balkangepruefte fluechtlingsfamilie sehen will, muss schon verdammt lange danach suchen. wer seine steuergelder schon in ostdeutsche bzw. preussische, kaum befahrene autobahnen und kunstvolle kreisverkehre investiert gesehen hat, der wird doch von den vergleichsweise mickrigen willkommensinvestitionen nicht gleich ueberfordert sein. ich plaediere fuer mehr dickhaeutigkeit in dieser frage.

    • Zu kurz gedacht
      Sie meinen: „Ist doch noch alles in Ordnung“.

      Ich frage: Nächstes Jahr auch noch? Wenn alles so weiter läuft, wie aktuell? Was ist in zwei Jahren? 2020 sollen es 3,6 Millionen Flüchtlinge sein? Warum das ganze? Was ist der Plan? Gibt es einen?

      Können Sie meine Fragen beantworten?

    • "Alles nur dünnhäutige Weicheier und Warmduscher hier." Aha.
      Ich wünsche Ihnen, dass Sie nächstens mit Nachahmertaten des Kölner Sylvesters konfrontiert sein werden. Leider werde ich dann nicht hören, wie Ihr interkulturelles Plädoyer in die Hose geht.

    • el Hell, keine Flüchtlingsunterkunft in der Nähe?
      Dann sollten Sie das schleunigst ändern, denn hätten Sie eine, so als Naherfahrung, würde Ihnen die Dickhäutigkeit abhanden kommen.
      Emnid fasste das schon 2015 schon so zusammen: 0:02 / 6:01
      Wer mit Flüchtlingen Kontakt hatte, lehnt Flüchtlinge eher ab
      https://www.youtube.com/watch?v=TdnXDKXyOIc

    • Oh, Sire,
      ich wohne in einem Niederbayerndorf. Wir haben 1400 Einwohner, 1 Metzger, 2 Wirtshäuser und zunehmende 78 X(refugees, schutzbedürftige, flüchtlinge, einwanderer, asylanten, aufenthaltserschleicher, illegale, ganz wie Ihnen beliebt). Verschiedene Leute bei uns und die unsägliche Lokalzeitung singen das Hohe Lied der Hilfe für Menschen in Not, aber es werden weniger.

      Wir haben hübsche junge Mädchen, Kinder noch. An den ersten warmen Tagen warten an unseren 2 Bushaltestellen schon rottenweise junge Männer auf die Schulbusse. An diesen warmen Tagen ist auch ein liebevoll gestalteter Dorfplatz schon gut besetzt.

      Wir gehören hier nicht, wie Sie schreiben, zum „gestressten personal von fluechtlingshabitaten“, aber wir sind Personal, uns gehört das Dorf . Ob richtig ist: „ein hoher anteil der ueberforderungssymptomatik scheint mit konfabulation zusammenzuhaengen“, das wird sich weisen.

    • Fragen Sie mal die Leute in Tegernsee, wo es in der Halle ein Alkoholverbot gibt und das Trinken deshalb am Rathaus beim WLAN stattfindet. Man ist begeistert, wirklich.

    • Titel eingeben
      „fluechtlinge auf den strassen koennen es nicht sein“
      Sie scheinen sich nie auf die Straße zu bewegen, oder was?

    • strassenbild
      auf den dorfplätzen die ich kenne wird natürlich auch gesoffen und gepöbelt, allerdings nicht von muslimischen flüchtlingen sondern von sog. spätaussiedlern aus russland, polen etc. das ist im übrigen die klientel, die sich mit gewalt gegen frauen noch stärker hervortut, laut offizieller polizeistatistik. die vergewaltigungsrate übrigens schnellt auch in den mir bekannten städten und dörfern in die höhe, allerdings schon seit jahrzehnten und eher an fasnacht denn an sylvester. frauen müssen hier -wiederum laut polizei- vor allem die berüchtigten ko-tropfen im glas fürchten. a propos spätaussiedler vs. flüchtlinge.:nach der befreiung 1945 hat die brd mehr als 12 millionen (!) flüchtlinge aus den ehemaligen ostgebieten des deutschen reichs aufgenommen, versorgt, integriert und hochgepäppelt. und das in einer zeit, in der rein gar nichts übrig blieb und keinerlei steuereinnahmen existierten. da muss ich über die aufregung bei ggf. 3 millionen in der heutigen zeit schon ein bisschen schmunzeln.

    • Hüten Sie sich vor historischen Vergleichen, da schiesst man sich schnell ins Knie.

    • In spätestens 2 Jahren werden Eure Gäste verm. selbst feststellen, dass die BRD sie überfordert .
      … und dann ggf. auch ihre eigenen Schlüsse(l) ziehen, wie sie an dem vorgelebten Reichtum möglichst schnell, mit geringster Mühe und vernachlässigbarem Risiko teilhaben können.
      .
      Die „Dankbarkeit“ eines kriegssozialisierten Testosteron-Twens hat vermutlich eine noch wesentlich kürzere Halbwertszeit.
      .
      Da trifft es sich doch eigentlich prima, dass die verteidigungs-UN-fähige Truppe die intellektuellen Anforderungen systematisch und drastisch herunterschraubt.
      .
      Da die Ankömmlinge ja erfreulicherweise idR keine Biafra-Physis und zudem bereits Marschiererfahrung haben, wäre es doch überlegenswert, für jeden neu ankommenden „sans papiers“ nach Erreichen seines „rechnerischen“ 18 Lebensjahres einen mindestens 7 jährigen verpflichtenden Grundwehrdienst in „kulturell spannenden“ Ländern vorzusehen (vorzeitige Entlassung nach 7 Jahren nur nach Erreichen eines deutschen Realschulabschlusses oder dem erfolgreichen Abschluss in einem D-Ausbildungsberuf möglich).
      Das sollte die Deutschland-Wanderlust der Burschenschaften in Nordafrika doch empfindlich trüben.
      .
      Solch eine Nachricht wird sich vermutlich auch schnellstens verbreiten … besser vernetzt als die Ordnungsmacht sind sie ja scheinbar – wahrscheinlich auch dank kulturell nicht besonders wertvoller heute bereit praktizierter besitzergreifender Rituale im öffentlichen Raum.

  13. Was will uns der Autor eigentlich mitteilen?
    In einer unbedeutenden Provinzstadt haben Bürger mit Migrationshintergrund also Frauen/Mädchen belästigt. Die Bundesregierung kocht diesen Vorfall nicht zur Staatsaffäre hoch, was offensichtlich an der latent hysterischen Atmosphäre gegenüber tatsächlichen oder mutmaßlichen Flüchtlingen liegt. Daran nimmt der Autor Anstoß und bezichtigt den Flüchtlingskoordinator A., sich aus Gründen der PC nicht konkret zu äußern. Wie gesagt: Es ist unklar ob es sich um Flüchtlinge handelte und es ist bekannt das es sich „nur“ um Belästigung der Frauen handelte.

    • Ich finde die Wortwahl erstaulich, und das Agieren auf Twitter. Wenn es irgendein hinterbänkler der Union wäre, wäre es mir egal, aber in dem Fall ist das anders. Hätte er nur ein Wort des Mitleids übrig gehabt, hätte ich den Beitrag nicht geschrieben. aber er ist auch darauf angesprochen worden und da kann man schon mal drüber reden.

    • @McTwix
      „n einer unbedeutenden Provinzstadt haben Bürger mit Migrationshintergrund also Frauen/Mädchen belästigt.“

      Das kann man vielleicht so sehen, aber wenn Kiel „unbedeutend“ ist, was ist dann ein Kaff wie Clausnitz? Und was in Clausnitz passiert ist, war zwar häßlich, aber von den konkreten Folgen her eigentlich auch eher trivial, wird aber von Politik und Medien zur Schande für ganz Deutschland aufgeblasen.
      Das Ungleichgewicht in der Empörung ist schon auffallend.
      Allgemein verstehe ich sowieso nicht, wieso Politiker überhaupt Twitter so exzessiv nutzen…diese anbiedernde Menschelei (Gestalten wie Peter Tauber oder Ralf Stegner lassen sich ja zuweilen auch über ihre Gaming-/TV-/Musik-Vorlieben aus) ist irgendwie auch abstoßend.

    • kein Mitleid mit deutschen Mädchen
      Vielleicht haben Sie die Berichte nicht gelesen oder Ihnen fehlt einfach die Phantasie oder Empathie, sich vorzustellen, wie es sich als Mädchen anfühlt, von einer Gruppe von ca. 20 Männern bedrängt zu werden. Diese Mädchen waren so verängstigt, dass sie psychologisch betreut werden müssen.

      ****
      Im Januar gab es in Kiel noch weitere Vorfälle: Belästigung an einer Bushaltestelle, in einer Disco. Im Kieler Stadtteil Wik haben drei Männer versucht, einer Frau das Kleid vom Leib zu reißen. Sie hat sich so heftig gewehrt, dass die Täter geflüchtet sind. Wer in solch einer Lage aus Angst zur Salzsäule erstarrt, hat schlechte Karten.

      Vielleicht könnte Herr A. den deutschen Frauen Integrationshilfe anbieten, in Form von kostenlosem Selbstverteidigungs- und Kampfsportunterricht.

    • Titel eingeben
      „Wie gesagt: Es ist unklar ob es sich um Flüchtlinge handelte und es ist bekannt das es sich „nur“ um Belästigung der Frauen handelte.“

      Was glauben Sie was passiert wäre wenn Sicherheitskräfte und Polizei nicht eingegriffen hätten? Waren die Männer zu zwanzig oder dreißig weil sie sich alleine nicht trauen würden die Mädchen um ihre Telefonnummer zu bitten?

      Vielleicht könnten Sie präzise definieren wo bei Ihnen die Schwelle liegt ab welcher begangene Straftaten — die, wie die Kieler Nachrichten schreiben („Abends wachsen die Probleme“, heute) durchaus systematisch zu sein scheinen — zu einem Problem werden dass der Chef des Bundeskanzleramtes, und die Medien sowieso, thematisieren sollten.

    • @McTwix
      „Es ist unklar ob es sich um Flüchtlinge handelte “

      Das stimmt übrigens nicht, nach den Medienberichten handelt es sich zumindest teilweise um afghanische Asylbewerber. Und das Verhalten mag zwar noch nicht einmal wirklich strafbar sein (leider), ich will aber jedenfalls nicht, dass sowas nun zum Standard in Deutschland wird.

    • @ McTwix
      Zitat: „In einer unbedeutenden Provinzstadt haben Bürger mit Migrationshintergrund also Frauen/Mädchen belästigt.“

      Mmmhh… warum nur erinnert mich das gerade an Rotherham?

  14. -
    … und dann wundert man sich, wenn einige „Lügenstaat / Lügenpresse“ schreien.

  15. Peter Prinzip
    Peter Altmaier ist das leibhaftige, fleischgewordene Peter-Prinzip: Peters These ist, dass jedes Mitglied einer ausreichend komplexen Hierarchie so lange befördert wird, bis es das Maß seiner absoluten Unfähigkeit erreicht hat, was in der Regel das persönliche Maximum der Karriere­leiter markiert und weitere Beförderungen ausbleiben lässt. Peter: „Nach einer gewissen Zeit wird jede Position von einem Mitarbeiter besetzt, der unfähig ist, seine Aufgabe zu erfüllen.“ Natürlich ist dieses Prinzip nicht nach Herrn Altmaier, sondern nach Laurence J. Peter benannt; versteht sich!

  16. Altmeier alias Diederich Hessling (frei nach H.Mann)
    Solange solche „Untertanen“ – um bei Heinrich Mann zu bleiben- Hutwedelnd neben der Kutsche „der Herrscherin“ rennen und dummes Zeug verbreiten, hat Deutschland seit Kaisers Zeiten nichts gelernt!

  17. Zweierlei Mass der Terminologie
    Ergänzend für die Rubrik „Zweierlei Mass“ fiel im Zusammenhang der Vorfälle in Kiel auf, dass die Opfer in einigen Berichten als „junge Frauen“ oder wenigstens als „Jugendliche“ tituliert wurden. Als vor wenigen Wochen über die verschwundenen minderjährigen unbegleiteten Flüchtlinge gesprochen wurde, war hingegen unentwegt von „Kindern“ die Rede.

    Merke: Ein laut Selbstinformation 17-Jähriger männlicher Syrer oder Afghane ist in diesem Land ein Kind, eine laut Geburtsurkunde 15-Jährige weibliche Deutsche ist hingegen bereits eine junge Frau, oder zumindest eine Jugendliche (worauf man sich im Interesse der Sachlichkeit für beide einigen könnte). Mit Goethe gesprochen: „So fühlt man Absicht und man ist verstimmt.“

    • Das war ein Problem speziell beim NDR-Bericht über die Geschichte.

    • Titel eingeben
      Aber es sind halt diese immer wieder zu beobachtenden Schlampigkeiten, dieser Spachendilettantismus von Leuten, deren erklärter Beruf es ist, mit Sprache umzugehen, der viele irgendwann nicht mehr nur nervt, sondern misstrauisch werden lässt. Weil man sich gar nicht vorstellen kann, wie inkompetent und dumm die Schreiber sind, sondern in dem Vorwurf der Lüge und Manipulation eine Erklärung für etwas sucht, was man wahrnimmt, aber nicht wahrhaben will.

    • >>Das war ein Problem speziell beim NDR-Bericht über die Geschichte.
      Eben nicht – @DA
      Das zieht sich schon über Jahre durch die deutsche Berichterstattung!
      .
      Bei D. Strauss-Kahn in NY war eine 32-jährige das „Zimmermädchen“.
      .
      In Kiel waren (15 bis 17- jährige) = junge Frauen.

      Da läuft viel, sehr viel mehr, falsch in D., als Sie sich erträumen möchten.

    • Titel eingeben
      Mit zweierlei Maß wird auch bei Zeit.de gemessen.
      Am Sonntagnachmittag habe ich einen Kommentar unter den Artikel „Auf die Straße“
      von Tobias Dorfer geschrieben.
      Dorfer mahnt an, dass mehr Menschen gegen Rechts demonstrieren sollten und trauert den Lichterketten der frühen 90er Jahre nach.
      Sein Artikel endet mit dem Satz „Es lohnt sich, wieder auf die Straße zu gehen.“

      Ich schrieb:
      „Es wäre auch begrüßenswert, wenn eine nennenswert große Gruppe von Menschen gegen die übergriffigen Bürschchen von Kiel auf die Straße gingen.
      Oder ist Inländerfeindlichkeit kein widerliches Verhalten?
      Mir sind die einheimischen Mädchen (gerne auch mit Migrationshintergrund) jedenfalls
      näher als irgendjemand sonst.“

      Kaum eine halbe Stunde später war mein Text weg und es stand stattdessen da:
      „Entfernt. Bitte diskutieren Sie das Artikelthema. Die Redaktion/ur

      Verachtenswerter kann man kaum handeln als die Zensoren der ZEIT.

    • Ja, da herrscht ein hartes Klima und die Toleranz hat Grenzen wie eine Selbstschussanlage.

  18. Getwitterte Wichsigkeiten
    Es erscheint mir, dass ein eher “Bunt-Braun-Breites-Bündnis” sich im Ungefähren äußert, lieber schweigt, als schreibt. Und wenn schon geschrieben, dann uneindeutig unangreifbar, ungefähr und ungenau. Dass sich in solch bunt-braunem Biotop Journalisten, Juristen, Politdarsteller ausbreiten, als “Brown-Noser” (Arschkriecher Arschkriecher [vulg.], Speichellecker) sich ihre Meriten verdienen, ist einem Zeitgeist verschuldet, der Lügen liebt und Wahrheit verachtet.

    Wer sich in die Polit-Bütt aber gegen den Zeitgeist stellt, steht immer mit einem Bein vor dem Kadi, wer wie, Pirincci, Sarrazin, Ulfkotte, Stürzenberger gegen den Stachel löckt aus, der lebt gefährlich, gefährdet seine Existenz, Hab, Gut, Gesundheit.

    ———————————

    – Gekürzt um einen nervigen Achgut- und einen Pirincci-Link. Ich würde wirklich gern beim Thema bleiben und ausserdem lösche ich hier – gerade von einem anderen Kommentator – auch Beschimpfungem, die pwersönlich werden. Danke für die – hoffentlich vorhandene – Einsicht. Don

  19. Frauenbewegung?
    Passt auch zum twit Josef Augstein, der sagte, Clausnitz sei schlimmer als Köln.

    Wo ist die seit 2 Generationen eigentlich etablierte Frauenbewegung? Vor wenigen Jahren hätte man solchen Leuten noch öffentlich den Schnipel abgeschnitten, zumindest symbolisch, auf einer Bühne.

    • moralinsaures bundesweites clausnitzisieren
      KORREKTUR!

      Also mich hat von Anfang an das Gefühl nicht losgelassen, dieses aufgeblasene moralinsaure bundesweite clausnitzisieren
      war in Wahrheit nichts weiter als eine Art Retourkutsche für die Silvesterdomplatte der verdutzten welcome people.

      Gruß

      Don Magnifico

    • Clausnitz
      Ich werte die mediale Fixierung auf Clausnitz auch als Versuch, das durch Köln etwas aus der Bahn geratene Narrativ wieder zu stärken, klappt ja auch ganz gut, ein wesentlicher Teil des deutschen Bürgertums springt einfach sofort an auf Ossie-Bashing mit Antifa-Prägung.
      Die Äußerungen von Augstein finde ich in ihrer Gefühlskälte und Unverfrorenheit zwar einerseits schockierend, aber andererseits ist die Logik dahinter typisch „antirassistisch“: aufgrund des angeblichen strukturellen Machtungleichgewichts gelten da auch die Köln-Täter nicht als wirklich eigenverantwortliche Täter, sondern – da als „people of color“ eingestuft – als Opfer der „weißen“ deutschen Mehrheitsgesellschaft. Die Bagatellisierung schwerer sexueller Übergriffe ist da nur folgerichtig.

    • Clausnitz
      War wieder der Disziplinierungsversuch, uns mit moralischem Geifer kleinzuprügeln, damit die 3,6 Mio erwarteten Migranten hingenommen werden. So läuft das seit 2014 und jede Berichterstattung über Übergriffe auf Migranten wird deshalb aufgeblasen.

      Umgekehrt wird jede Übergriffigkeit verschwiegen so lange es geht, zum Einzelfall oder Allgemeinmenschlichen oder irgendwie Unabweisbaren deklariert.

      Wenn man das System dahinter durchschaut hat, ist es nur noch nervig.

    • Das würde dann auch dazu passen, dass der Clausnitzer Bürgermeister
      sagt, er kenne die meisten der dort bei Nacht und Nebel die Begrüßenden der Neu Ankommenden nicht. Wäre doch nicht das erste Mal, dass so was für uns inszeniert würde. Mitten in der Nacht, nahe der Grenze, etwas abgelegen…
      Ein Schelm, wer böses dabei denkt.

    • "Schelmische" Hetze(r)
      Schelmisch sind nur die Vts hier!

      Ist Ihnen entgangen, dass Karsten Hetze, der Bruder von Thomas Hetze (AfD-Mitglied und mittlerweile abgesetzter Heimleiters der Flüchtlingsunterkunft Clausnitz) diese Blockade mit organisiert hatte?
      „Das habe ich nicht gewollt“
      http://www.mdr.de/mdr-aktuell/video329736.html

      Eine „kurzfristige Aktion“ sei demnach aus dem Ruder gelaufen. „Es war eine traurige Geschichte, es tut uns leider, aber wir konnten es nicht verhindern.“ ts

      https://youtu.be/l63Gm2bD0lI

    • Mea culpa
      es war natürlich nicht ‚Josef‘, sondern Jakob. ich stecke meinen Kopf ja auch schon in die sprichwörtliche braune Tüte. Josef Augstein hatte genau wie sein Bruder deutlich Format, weshalb diese Velwechsrung nicht hätte passieren dürfen.

      [Und vielen Dank an die Moderation, meine Beleidigung des geistlosen Augstein freundlicherweise nicht zur Kenntnis genommen zu haben!]

  20. Die Belastungen sind ziemlich exakt bezifferbar
    ausfuehrl. schwed. und norweg. oekonomische Untersuchungen ergeben ca. 300.000 EUR pro Neubuerger: Essen, Kleidung, Bildung, Wohnung , Gesundheit bis in ca. 7 Jahren der erste Job gefunden wird, die Haelfte bleibt leider im Schnitt ganz arbeitslos. Das waeren bei (inkl. Familiennachzug) 6 Mio Neubuergern 1800 Mrd insgesamt , ueber die naechsten 30 Jahre also I’m Schnitt 80 Mrd EUR pro Jahr Mehrbelastung (entspr. einem 15 % hoeherem Gesamtsteueraufkommen zur Finanzierung 1:1).
    Die Kosten sind allerdings `frontloaded`, d.h. gerade am Anfang bis in 7 bis 10 Jahren sind sie sehr hoch).
    Nun, man kann sich ja vorstellen, was bevoelk.maessig und geografisch der Kreation 2-er gaenzlich neuer Staedte , jede so gross wie Berlin, entspricht; damit etwas mehr als ein Drittel der Kosten der 17 Mio ex-DDR-Buerger kostete. NUR: Waren diese damals schon der Sprache maechtig und gut ausgebildet, auch die Infrastruktur (Wohnungen, Aerzte, Kita) brachten sie komplett mit ein. Die Integration von jenen, die all das nicht mitbringen (koennen), wird sich erheblich schwieriger gestalten.
    Das zur Groesse der kommenden Belastung, die in der oeff. Diskussion nicht mal ansatzweise zur Sprache kommt.
    Man stele sich vor, diese 120 Mrd pro Jahr waeren stattdessen fuer Kultur und Forschung, auch anwendungsbezogen (IT, Fraunhofer Institute ) ausgegeben worden – mit offenen Tueren fuer neue Dozenten , deren Schuelern etc. Auch wirtschaftlich haette sich eine massive Dynamisierung von Forschung, aber auch Kultur/Musik-Events, Staetten etc. vielfach segensreich ausgewirkt! Die Chance, die hier vergeben wurde (aber die CH, NZ, Kanada etc. nutzen ) ist, in Relation zu den genannten anfallenden Belastungen, ja, wie soll man sagen, man ist verdattert , es ist unfassbar eigentlich.
    Und schon vorher war Bildung und soz. Infrastruktur marode – bei einer Verdoppelung der deutschen Harz-4 Nutzer warden es Streichungen bei Leistungen fuer diese sein, die zuallererst und ganz direct also fuer die Neuen „zahlen“ muessen. Ein weiterer unfassbarer Skandal – die Aermsten, die nie gefragt wurden, zahlen relative am allermeisten.
    Glaubt man denn, angesichts der Groessenordnung der Neuaufwendungen waere auch nur eine Stabilisierung auf dem alten Niveau machbar? Kaum; mit voraussehbaren Folgen fuer Bildung, Schulen etc.
    Die natuerl. Trajektorie laeuft mittelfristig auf eine Art behoerdlicher teillweiser „Mexikanisierung“ hinaus: Kaum oeffentliche Leistungen, stattdessen Privatschulen etc. , Spaltung der Gesellschaft inclusive.
    Erschuetternd, aber es erscheint mir nun nicht mehr abwendbar.

    • "Wir haben das Glück,
      in großen Zeiten zu leben; da muss man aber auch
      manchmal das Bittre schlucken“
      (Remarque)

    • Lügengeschichten allüberall
      werter Claus Peter, Sie beschreiben die Mexikanisierung Deutschlands
      und zählen Fakten auf.

      Ist Ihnen nicht klar, dass die vielgepriesenen Investionen in Bildung,
      soz.Infrastruktur um die Herausforderungen des 21.Jhdt. zu meistern,
      nie nicht stimmt.
      Warum nicht den Fakten folgen, wenn man wissen will wies kommt.
      Mehrere Millionen Menschen auf einen Schlag zu integrieren geht doch
      nur, wenn man die Wirtschaftsform an deren Möglichkeiten ausrichtet.

      Die einzig Überlebenden der getätigten Bildungsandtrengungen, werden
      die Genderwissenschaften sein. Auch die Rassismusforschung strebt
      neuen Höhepunkten zu. Wozu brauchen Sie da intakte Schulen und Straßen. Das geht alles ohne und ist sehr preisgünstig.

    • Orwellisieren
      In der Tat. Man sollte sich das vor Augen führen: Ein führendes Technologie-Land investiert, um mehrere Millionen von Erwachsenen auf Grundschulniveau, soweit es nicht funktionale Analphabeten sind, im Mittel bestenfalls auf Hauptschulniveau anzuheben, und wird dafür unweigerlich seine höhere Bildung, Forschung sowie kulturellen Einrichtungen zusammenstreichen. Der Normal- und Geringverdiener werden die Zeche bezahlen, mittels Steuern, Gebühren, Beiträgen, Wohnraumverknappung, Mieten usw., bis hin zur weitreichenden Unsicherheit des öffentlichen Raums.

      Solche Einsichten soweit als möglich prophylaktisch zu gesinnungskriminalisieren und orwellisieren – da muss man die Rolle gemeiner Knappen wie Herrn A. sehen: de migrantibus nil nisi bonum.

      Ich denke, die von Ihnen genannte Zahl von 15% Mehrbelastung kaschiert, dass dies für viele bereits desaströs sein wird. Die Zustände werden am ehesten auf diejenigen in den USA hinauslaufen, mit einer nachhaltigen Ausdünnung der Mittelschicht, allerdings dem Unterschied, dass es vermutlich weniger Gemeinsames zwischen den Subkulturen geben wird als dort. Für eine stärkere Segregation bürgt schon der höhere Anteil des Islam als in den USA, aber auch die hiesige kulturrelativistische Kriecher- und Selbsterniedrigungsmentalität der Sorte: „Ich bin Deutscher, Sie müssen mich nicht freundlich behandeln, Frau Merkel hat mich nicht eingeladen“.

    • Integration wird nicht stattfinden
      oder nur bei einigen wenigen, die selbst denken können und sich neu entwerfen wollen oder irgendwie in eine mindestens 1:1 Betreuung über Jahre kommen können.
      Irgendwann sind all die schönen Milliarden futsch – und in den Köpfen derer, die neu hinzugekommen sind, wird sich nicht viel geändert haben. Die mitgebrachte Sozialisation nicht nur des Frauen-Unterdrückens wird wirksam bleiben. Die Erfahrungen mit Straftätern aus dieser Kohorte werden mehr und mehr Menschen machen – auch wenn Politik und Medien weiter auf dem Schlauch der Nachrichtenunterdrückung stehen wollen.
      http://www.faz.net/aktuell/politik/fluechtlingskrise/ausbildung-von-fluechtlingen-in-rosenheim-14092678.html
      In A gibt es heute Nachrichten über von Muslimen aufgebaute Kinderbetreuungseinrichtungen. Auch das lässt nicht hoffen, dass der westliche Mensch auf Dauer geachtet werden wird.

    • "7 Jahre bis zur 1. Stelle"? Eher "Nie".
      Ein Praxisbericht – sicher nicht willkommen bei den politischen Verantwortlichen, aber jedem rechtschaffenen Werktätigen sofort verständlich:
      http://www.faz.net/aktuell/politik/fluechtlingskrise/ausbildung-von-fluechtlingen-in-rosenheim-14092678.html
      Ob das jemals im Regierungsrundfunk kommt?
      Wer da noch von willkommener Lösung für das Demographieproblem spricht offenbart nur seine Weltferne.
      M.A.Titz

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    • ökonomiegebäude mal im dorf lassen
      300 000 € pro jahr ist ein betrag, mit dem ein deutscher radiologe seine familie, sein ferienhaus in italien sowie seine porsche cayenne locker finanziert. Dass dieser betrag in norwegen vllt nicht ganz so weit reicht, also statt cayenne ggf bmw gefahren werden muss, mag sein. 300 000 € in 7 Jahren ist sowas von piece of cake und nicht der rede wert, dass man sich fragt worauf der diskutant hinauswill. So ein fazit daraus hervorzupressen, das gibt eine glatte 6 in mathe, bwl, gemeinschaftskunde und physik auf einmal !

  21. Asyllobbyorganisation Pro Asyl...
    … ist mit Peter Altmaier seit Jahrzehnten auf engste verbunden.

    Dies berichtet zumindest Asylwatch.

    https://asylwatch.wordpress.com/2015/12/23/proasyl-im-kanzleramt/

    Dort steht:

    „Altmaier hat also schon über 20 Jahre Kontakt zu ProAsyl. Gegen die Hetze in der CDU habe er gekämpft. Für eine Bleiberechtsregelung habe er sich eingesetzt. Und dann der Schlüsselsatz:

    „Er war es auch, der uns als Staatssekretär – das verkünden wir nicht groß öffentlich – auch Türen geöffnet hat.

    Staatsekretär ist Altmaier noch immer.
    Und seit letzten Oktober ist dieser Mann der so genannte Flüchtlingskoordinator der Kanzlerin. Wen wundert es da noch, dass die Asylpolitik von Kanzlerin Merkel so wirkt, als stamme sie direkt aus der Feder von ProAsyl?“

    Interessant auch Altmaiers positive Einstellung zur Türkei in der Flüchtlingspolitik.
    Nachzulesen in:
    https://asylwatch.wordpress.com/2016/02/24/altmaier-merkels-bulldogge/

    Die Zensur der Hate speech auf facebook und twitter betrifft nur eine Seite, nämlich die „Rechte“, steht in
    https://jungefreiheit.de/kultur/medien/2016/wer-rechts-ist-fliegt-raus/.

    Inzwischen ist „rechts“ allerdings schon, wer sich aufs geltende Recht beruft. Wer die Rechtmäßigkeit des Regierungshandelns anzweifelt, ist „geistiger Brandstifter“ (so Justizminister Maas in der FAZ).

    Anfragen nach dem Informationsfreiheitsgesetz bleiben seitens der Ministerien unbeantwortet.
    Nachzulesen in
    http://www.faz.net/aktuell/politik/staat-und-recht/fluechtlinge-ein-geheimerlass-zur-oeffnung-der-grenze-14024916.html

    Dies ist auch meine persönliche Erfahrung einer Anfrage an das Bundesinnenministerium nach dem Informationsfreiheitsgesetz vom Dezember 2015.

  22. Kiel liegt seit Freitag nicht mehr in Deutschland ...
    Auf der FAZ ist unter dem Suchwort „Kiel“ kein Artikel zum Vorfall ausser diesem Blog mehr zu finden. In der Stuttgartert Zeitung findet sich der Artikel nun nicht mehr auf der ersten Seite, sondern ist versteckt und nur mit Suchoption zu finden. Bei der Zeit findet sich gar nichts. Bei der Süddeutschen kommt man auch nur über die Suchfunktion hin.

    So schnell kann in diesen Tagen eine ganze deutschr Stadt verschwinden, während ein im Schwitzkasten abgeführter Junge, der sich vorher mit einen kräftigen Fußtritt gegen einen Polizisten gewehrt hat, zum „Polizeiskandal“ wird …

    Friede mit Euch kann man in diesen Zeiten nur wünschen

    Gerold Keefer

    • Im Spiegel wird es noch erwähnt...
      Gut geschrieben, als Abonnent der Zeit vermisse ich allerdings auch irgendeine Nachricht aus Kiel bei Zeit online. Immerhin, der SPON berichtet darüber, auch nicht immer alltäglich;-)

    • Danke, Herr Keefer
      Leider wissen wir bis heute nicht, was in Clausnitz wirklich passiert ist.
      Den Veröffentlichungen traue ich nicht. Eher den handelnden Polizisten.

  23. Menschenwürde ohne Ambitionen durch Vergesellschaftung der Rechtschaffenheit
    Bis vielleicht zur Mitte der neunziger Jahre des vorigen Jahrhunderts hatte eine Mehrheit der deutschen Bevölkerung eine Vorstellung von Tugend und Rechtschaffenheit, die sich auf das eigene, individuelle Verhalten bezog. Komplementäres Verhalten wurde von anderen erwartet und oft auch eingefordert.

    Die exponentielle Ausbreitung linkssoziologischen Gedankenguts hat leider die Einforderung von Tugend auf die Ebene der Gesellschaft und sozialstaatlicher Strukturen verlagert. Deshalb muss sich der Einzelne auch nicht mehr benehmen, solange er zu einer benachteiligten Gruppe gehört.

    Ein guter Mensch zu sein oder werden zu wollen und sich anständig zu benehmen, erübrigt sich, wenn man Wirtschaftsflüchtling, asylsuchend, Behinderter, alleinerziehend, armutsgefährdet, schwul, Frau, farbig, sexuell missbraucht, traumatisiert, durch Jahrhunderte imperialer Ausbeutung benachteiligt oder Antifaschist ist. Nur wenn man zum rechten, unmenschlichen, kriminellen, männlichen, weißen Mob gehört, ist es im Moment noch recht schwierig Exkulpation zu erlangen. Aber ich bin sicher, dies wird noch kommen.

    • alles Opfer des linkssoziologischen Gedankenguts
      Die männlichen, weißen Jungs von Enron, AIG, Lehmann & Blackwater, die Zumwinkels, die WMD-Cheneys, die Luxleak-Steuer-Optimierer von Deloitte, Amazon, Apple und Siemens mit ihrem Crony Juncker, die Hartz4-Werkvertrags-Human-Kapital-Wizards und Diesel-Motor Software-Optimierer in der Wirtschaft [beliebig fortsetzbar] haben dagegen überhaupt nix damit zu tun, dass die Menschen keine Vorstellung mehr haben von Tugend und Rechtschaffenheit!

    • schon richtig
      nur , schwul, Frau, farbig, ist eben keine Ausnahme.

      In den eher farbigen Ländern soll es in Punkto Korruption
      und Betrug noch um einiges Bunter zugehen – auch wenn Frau.

      Ich lege keinen Wert darauf, dass die Möglichkeiten der alten weißen
      Männer durch die ‚Farbigen‘ kulturell bereichert werden.

      Ebenfalls kann ich darauf verzichten, dass eine unter weißen
      Männern vorhandene Rap- culture durch noch Buntere angereichert
      wird.
      Einfach gesagt, ich möchte nicht in einem Dritte-Welt Land leben.

    • „Einfach gesagt, ich möchte nicht in einem Dritte-Welt Land leben.“

      Unterschreib.

      UIm Ernst, wer die annehmlichkeiten dieses Landes will, muss sich halt auch an das anpassen. was die Annehmlichkeiten ermöglicht. Sowohl der bayerische Lanwirt wie der türkische Facharbeiter mussten beide erleben, dass bei den Kindern die Frauen auch arbeiten gehen und ihr eigenes Leben führen. Das ist nun mal der Konsens, in dem wir leben. Wenn dann in wien eine tschetschenische Moralpolizei Frauen anfiest und ihre Männer zusammenschlägt, muss man eben auch mal klare ansagen machen. Und wenn das oft passiert, muss man sich auch Gedanken über die Mittel machen.

    • Sie haben das Fracking vergessen
      Wenn das ein Trinkspiel ist, dann haben sie mit dieser unsortierten Sammlung von Verschwörungen uns alle in die Notaufnahme gebracht. Prost.Prost. Prost.

    • cisgender, Mann, weiß
      Natürlich sind die männlichen, weißen Jungs des Finanzsystems nicht unschuldig. Aber auch hier Vergesellschaftung der Folgen ihres Handelns was auch in die Richtung Exkulpation geht. Das Problem beim weißen Mann ist allerdings folgendes. Bevor er sich voll und ganz dem Finanzsystem und der wirtschaftlichen Ausbeutung der Frauen und des Südens zuwandte, hat er mal ganz nebenbei all das geschaffen, was jetzt die Kritik an ihm ermöglicht. Dumm gelaufen.

      Aber ich schweife ab. Es ging mir um das Fehlen der Einforderung von Tugend auf der Ebene des Individuums in der heutigen deutschen Gesellschaft. Dies macht das ganze Dilemma der Flüchtlingskrise noch schlimmer.

  24. Das wäre auch
    Wenn Altmaier sich anders geäußert hätte, wäre das der Gipfel der Heuchelei gewesen, insofern ist er nur konsequent. Und Twitter ist eh eine Pest, beunruhigend dass er noch Zeit dafür findet. Was die Bewohner von Clausnitz angeht, ein Mob muss als Mob benannt werden. Dasselbe gilt für Bautzen. Weder habe ich Verständnis für Merkels und Altmaiers Politik ( dass Kriminelle migrationsaffin sind, ist nichts Neues; wer Grenzen weit öffnet darf sich nicht darüber wundern, wer da alles kommt), noch für das übliche schlechte Benehmen der sächsischen Peripherie. Dass deutsches Recht nicht ausreicht, um mit Typen wie in Köln oder Kiel auszukommen, ist sowieso klar. Ein eher tadelndes als wirklich strafendes Recht ist Ergebnis eines langen Zivilisationsprozesses, der eben nur bei den Erzogenen vorausgesetzt werden kann ( während von Natur aus Gutartige ihn gar nicht brauchen), wer ihn beschleunigen will sollte nach Singapur blicken. Dort wäre jetzt der Rohrstock fällig. Dass es offenkundig eine Hierarchie der Opfer gibt ist unfassbar, und auch rassistisch. Wer Leute aufgrund ihrer Herkunft so beurteilt, als wären minimalste Standards nicht abzuverlangen, der ist ein Rassist. Dass der organisierte Antirassismus nun dafür gebraucht wird, einen neuen Rassismus fest zu etablieren, – auch da tagträume ich von Singapur.

    • Zustimmung
      „Dass deutsches Recht nicht ausreicht, um mit Typen wie in Köln oder Kiel auszukommen, ist sowieso klar. Ein eher tadelndes als wirklich strafendes Recht ist Ergebnis eines langen Zivilisationsprozesses, der eben nur bei den Erzogenen vorausgesetzt werden kann …“

      Das denke ich auch; es ist aber ein Aspekt, der so nirgendwo thematisiert wird (?). In England wird jetzt überlegt, ob man den wegen Rotherham zu langen Haftstrafen Verurteilten die (doppelte) Staatsbürgerschaft entziehen sollte. Ein Argument dagegen ist, dass das eine Ungleichbehandlung gegenüber „eingeborenen“ Vergewaltigern darstellt. Aber ich finde dieses Argument nicht sehr überzeugend. Man kann leider die deutschen Nazis nicht einfach ausbürgern, aber warum sollte man es nicht mit einem Verbrecher tun, bei dem man es könnte. Man kann in Deutschland zum Beispiel die Fahrerlaubnis verlieren, wenn man sich als Radfahrer oder Fußgänger daneben benimmt. Wenn man keine Fahrerlaubnis hat, gibt es diese Sanktionsmöglichkeit eben nicht.

    • Es wird m.E. auf nochmals deutlich erleichterte Abschiebung plus Aberkennung des Asylstatus hinauslaufen. Aners bekommt man die Probleme nicht in Griff, es sei denn, man will französische Verhältnisse, und zwar exrascharf.

      Nochmal, wenn auf einen anruf zwei Dutzend dastehen, die bei sowas mitmachen, ist das nicht nur ein schwarzes Schaf. Da sitzt etwas sehr viel tiefer.

    • Titel eingeben
      Von Australasien lernen, heißt überleben lernen, oder so.

    • Titel eingeben
      Wie ich schon vor Jahren sagte, das schwierigste an den Abschiebungen ist das „wohin“.

    • Das lässt sich „italienisch“ lösen, das heisst, mit einer Mischung aus Bestechung und Druck und Gewalt. Gab es schon früher vor Lampedusa, gab nur einen Aufschrei.

      Und eventuell gibt es dann eben auch Aufstände, wie man sie schon ein paar Mal in Italien erlebte.

  25. Titel eingeben
    Wahrlich zum Würgen. Bezeichnend auch das Gekungele mit Volker Beck. Die CDU könnte in beträchtlichen Teilen eigentlich gleich mit den Grünen fusionieren, penetrante christliche Frömmelei als hyper-moralistisches Mittel der vermeintlichen Politikbegründung findet man ja in beiden Parteien, ebenso jede Menge Antifa-Sprech, wie Altmaiers Twitterei wieder einmal zeigt.
    Das Ossie-Bashing nimmt auch immer abstrusere Züge an. Schon erstaunlich, ein beträchtlicher Teil des westdeutschen Bürgertums scheint sich bis heute nicht mit der deutschen Einheit abgefunden zu haben. Ostdeutsche (und auch Polen, Tschechen und andere Ostmitteleuropäer) verachten, weil die nicht „unsere“ Werte teilen, aber sich dann über analphabetische Afghanen mitsamt ihrer erwartbaren Verhaltensweisen als „Neubürger“ freuen…reinste Verblendung.

    • Moment – ich wollte auch gerade Ossies bashen. Göring-Eckardt zum Beispiel.

    • @DonAlphonso
      Nun, Frau Göring-Eckardt ist mir natürlich auch herzlich unsympathisch. Ich habe auch nichts übrig für DDR-Nostalgiker, und natürlich gibt es auch in Teilen Ostdeutschlands Probleme mit gewaltbereiten und -tätigen Neonazis, die es z.B. in Bayern so eher nicht gibt.
      Aber die Haltung vieler westdeutscher Bürger gegenüber dem Osten halte ich mittlerweile schon für lachhaft. Gestern gabs ein Interview mit Boris Palmer in der Welt, worin er sein „Entsetzen“ über Clausnitz äußert, und sagt, er kenne Sachsen ja vorwiegend aus dem Fernsehen, aber da ginge es dann immer um Rechtsextremismus und er verstehe dieses Land und seine Menschen nicht. Und das ist ja eine typische Haltung für gut situierte Westdeutsche, die deutsche Einheit gilt da bis heute als Fehler.
      Nur: Wenn man schon die eigenen Landsleute oder andere Mittelosteuropäer wegen 40 Jahren Sozialismus nicht versteht, wie kann man auf die Idee kommen, die „Integration“ von Paschtunen, Somalis oder anderen Menschen aus failed states, die natürlich dementsprechende Prägungen aufweisen, sei mit genügend gutem „Wir schaffen das“-Willen doch kein Problem? Diese Weltfremdheit von Menschen, die sich für gebildet halten, erstaunt mich dann doch.

    • Ich war früher öfters in Thüringen und Sachsen, speziell wegen rechter Strömungen, und es ist enorm kompliziert. Viele Leute aus dem Westen sehen nicht, was da auf dem flachen Land los ist und warum. Ich will nichts beschönigen, was man nicht beschönigen kann, aber diese Raumschiff-Berlin-Sicht auf die Dinge ist nicht wirklich hilfreich.

    • @D.A.
      „Viele Leute aus dem Westen sehen nicht, was da auf dem flachen Land los ist und warum.“

      Und das ist nicht zu ändern, Punkt. Hat nicht der eine Herausgeber der Faz gerade erst geschrieben, dass nunmal nicht jeder den Standpunkt Merkels teilen will, auch wenn er noch so vernünftig sein sollte?

      Die Sache ist doch von Anfang an schief angelegt – wer beurteilt denn hier eigentlich wen und mit welchem Recht und Maßstab? Weshalb sind denn die Thüringer und Sachsen grundsätzlich auf das Verständnis Ihrer Landsleute angewiesen? – Herrn Kohler ist doch auch völlig klar, dass es doch nicht darauf ankommen kann, was im Kopf eines gewählten Verfassungsorgans vorgeht (egal wie vernünftig), sondern darauf – „Was Ihr wollt“ (auf das formale Remonstrieren in Form von Demonstrationen kann man im feinen Westen offenbar glatt verzichten, das wäre unfein).

      Ihr – nicht etwa „wir“ und „Ihr“ ist und bleibt in Ewigkeit der Westen, Amen. Erzählen Sie mir bloß nicht, das Problem wäre Pegida, denn das ist ungefähr so lächerlich wie Euer Prozess, bei dem die Zeugen sterben wie die Fliegen. Das ist das Entertainment-Programm mit Gruselfaktor! Und die Thüringer und Sachsen stehen dabei nunmal stets zur Disposition, aus reinem Prinzip. Deren Wille und Meinung ist nach Gusto akzeptabel – oder eben nicht, das hat die Berichterstattung in den letzten anderthalb Jahren ja bewiesen. Wie man das so macht, wenn man den anderen dressieren möchte. – Nun, selbstverständlich bilden Ihre Landsleute die demokratische Mehrheit. Und das heißt dann wohl, dass sich die beurteilten Thüringer und Sachsen der demokratischen Mehrheitsmeinung zu beugen haben, und dementsprechend gibt es auch nach Gusto die Zonenwachtel auf den Kopf.

      Daran zu glauben, dass sich das nochmal ändert, nachdem es sich 25 Jahre immer nur weiter verfestigt hat, ist dann wohl dumm. Und ich gebe dem Volk hier im Forum, das bei Frau Merkel mangelnde Urlaubserfahrung argwöhnt und was weiß ich noch für schreckliche Defizite – womöglich ist sie kein Genie, das wäre schrecklich – nun ausdrücklich recht: Sie ist wirklich naiv, wenn sie daran glaubt, angesichts dessen könne sich die Vernunft durchsetzen. Die würde nicht erkannt, wenn sie nackt auf dem Tisch tanzen würde, und sich darüber zu erregen, ist wirklich müßig.

  26. Gern bedankt man sich für einen so befreienden, weil ehrlich-offenen Artikel, wie dergleichen wohl
    nur noch „Kunstfiguren“ zu schreiben erlaubt scheint, übrigens auch in dieser Zeitung, einzelne Ausnahmen von dieser Regel sind hoch willkommen, aber eben so selten.
    Wenn in einem Bericht von der „Jahrhundertaufgabe“, die als Gemeinschaftsaufgaben zu lösen sei, wie es Gabriel nannte, gesprochen wird und völlig zurecht, der Redakteur meint,“Es wäre aber viel besser, Gerechtigkeit mit Verantwortung zu verbinden“, und ein Kommentator (denn es war einer der seltenen Artikel, der kommentiert werden durfte) ergänzt diese zutreffende Autorenaussage, indem er daran erinnert, zu dieser Verantwortung gehöre aber auch, sich darüber Gedanken zu machen, was aus unserem Land werden könne, wenn in so grosser Zahl Menschen aus so verschiedenen Kulturkreisen zu uns kommen. Dies reicht schon, um einen Kommentar solchen Inhalts von einer Veröffentlichung auszuschliessen. Reicht also schon die Anregung, sich Gedanken zu machen aus, um selektiert zu werden? Und dann liest man den Text von Alphonso und kann es kaum fassen. Es kommt einem vor wie ein erlösender sanfter Sommerregen nach wochenlanger Trockenheit, so wie es einst nur Adalbert Stifter zu formulieren vermochte. Gern also bedankt man sich bei Alphonso, doch dass man es ehrlich und freudig tut, ist das nicht auch zugleich ein Grund zum Innehalten? Zum selbstredenden Verschweigen des Herr Altmaiers möchte man plötzlich gar nichts mehr sagen.
    MfG

  27. Die Realität ist der mächtigste Gegner
    Lieber Don,

    ein ausgezeichneter Beitrag, wirklich hervorragend!

    Die Beiträge, die Sie in diesem Tatsachen-Stil schreiben (z.B. auch der Spiefeld-Artikel), gefallen mir noch besser als Ihre sonstigen Artikel. Allein, ich sagte es ja schon einmal: So etwas gehört eigentlich in die gedruckte Zeitung. So gekonnt und zugleich mit so simplen Mittel zerlegt worden ist die GroKo selten.

  28. Ergänzung
    Bei der Welt erfährt man übrigens soeben, dass es sich bei den Geschehnissen in dem Einkaufszentrum in Kiel (natürlich) nicht um einen Einzelfall handelte:

    http://www.welt.de/politik/deutschland/article152712432/Weitere-Frauen-in-Kiel-melden-Belaestigungen.html

    So viel zum Thema: „gilt immer und überall und für jedermann“.

  29. Google Suche ...
    … ergibt ebenfalls inzwischen bei juristisch interessanten (heiklen) Themen zur Asylpolitik nicht immer mehr die gewünschten Treffer.
    @ Herr Keefer
    Daher nicht so verwunderlich, dass dies auch bei den Mainstream Medien so ist.
    Sie haben doch bereits beim Beck Blog zur Strafbarkeit von Angela Merkel schon geschrieben.
    Gibt es einen neuen juristisch anspruchsvollen Blog zur Asylpolitik?
    Aktuell ist ein Cicero Artikel zur Herrschaft des Unrechts zu empfehlen.

    • Danke für den Tipp,
      Fleischhauer hatte es auf Spon unter Merkel in der „Groupthink“-Falle sehr schön zusammengefasst: „Wenn es eine Person gibt, die das Überlegenheitsgefühl des Merkel-Kreises personifiziert, dann ist es Kanzleramtschef Peter Altmaier. Neben seiner unerschütterlichen Freundlichkeit ist Altmaiers großer Vorzug die totale Hingabe an die Politik. Da er keine echten Hobbys hat, jedenfalls keine von denen man weiß, geht er vollständig in seiner Arbeit auf. Hinzu kommt eine nahezu übermenschliche Loyalität. Altmaier würde sich für die Kanzlerin buchstäblich in Stücke reißen lassen.“

      Altmeier scheint außer Essen und Trinken keine weiteren Bedürfnisse zu haben, als der Kanzlerin als allertreuester Vasall zu dienen. In seiner Twitterei ist er so ausdrucksstark wie seine Chefin. Sie redet von Agenda, ohne zu erläutern, was sie damit meint bzw. was drinsteht und Altmeier schwafelt von genauen Vorstellungen, ohne diese im Einzelnen zu definieren.

      Merkel bemüht im Zusammenhang mit Flüchtlingen ständig die Menschenwürde. Altmeier nutzt sie lediglich als Hash Tag, wohl nicht wissend, wem er sie zugestehen soll.

      Die Welt bezeichnete ihn am 22.2. als „Merkels Ein-Mann-Armee“ in der Flüchtlingskrise: Altmaier ist Merkels letzter Mann. Er muss so viel reden, weil er bisher so wenig vorweisen kann.

      Mich erinnert die kleine Clique um Merkel in ihrer Nibelungentreue an vorgeburtlich Erlebtes. War es damals nicht genau so, dass etliche, teils in reiner Pflichterfüllung wie Beamte, teils bis zur Selbstverleugnung sich dem verschrieben, was jener Herr aus Österreich mehr oder weniger unausgesprochen wollte?

      Solche Vasallen hatte nicht einmal Honecker und der hatte Mielke, der aber auch sein eigenes Süppchen kochte und alle liebte. Wir sind längst dort, wo Honecker nie hinkam, mangels Intellekt und Phantasie.
      Merkel hat die Pläne von Wolf und Schnur verinnerlicht, sie zieht das mit Hilfe solcher Leute wie Altmeier durch, braucht dafür nicht einmal eine Mauer. Dem hat sich alles unterzuordnen und man kann nur sagen, es läuft doch völlig nach Plan.

      Zu weit hergeholt? Dann beweisen Sie mir bitte das Gegenteil und lesen Sie vorher den Kommentar von Vosgerau im Cicero.

    • Hinweis Suche
      @Juristin

      Ich hoffe Sie fühlen sich nicht „belehrt“.
      Als Suchwort empfehle ich das Wort

      „Sophienhof“

      das ist in diesem Fall zielführender.

      Ich benutze allerdings nicht Google direkt sondern die Suchseite:

      https://startpage.com/

      Startpage sucht mit Hilfe von Google, aber

      a) anonym (einigermaßen)
      b) ohne die Google (Werbe)“Filterblase“
      c) kann man die Suchergebnisse z.B. zeitlich einschränken (24h oder lezte Woche z.B)

      das ergibt dann z.B.

      Kieler Nachrichten
      http://www.kn-online.de/News/Nachrichten-aus-Kiel/Sophienhof-Abends-wachsen-die-Probleme

      SHZ
      http://www.shz.de/regionales/kiel/weitere-ermittlungen-nach-uebergriffen-auf-maedchen-in-kiel-id12856666.html

      NDR

      https://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/Kiel-Frauen-berichten-von-weiteren-Belaestigungen,sophienhof100.html

      Facebook

      https://www.facebook.com/permalink.php?story_fbid=1073110732740141&id=911598655526244

      Man sicher auch bei Google direkt mit dem o.g. Suchwort fündig werden. Auch dort in diesem Fall sich die letzten 24h anzeigen lassen.

      In Ihrer Grundaussage ist Ihnen natürlich voll zuzustimmen, es sollte eigentlich nicht notwendig sein müssen, spezieller zu suchen.

      Gruß

      Don Magnifico

    • Verfassungsblog.de
      Mal anschauen.

  30. Die Politik von heute
    ist vielen ein Buch mit sieben Siegeln. Während die Linken als Nachfolger der SED im Osten Auferstehung feiern, spaltet sich Deutschland über der sog. Flüchtlingsfrage in linke u n d rechte Extreme, während die Regierung so tut, als gebe es keinen Grund zur Beunruhigung. Währenddessen kann man erleben, wie ein Kleinstadtbahnhof innerhalb einer halben Stunde bevölkerungsmäßig die Optik eines vorderasiatischen Basars annimmt. Die dicke Frau in Berlin, die nur noch die „Kanzlerin der Herzen für Grüne und SPD“ ist, (Zitat FAZ) scheint völlig unberührt. Es ist mir ein Anliegen, einen Artikel von Klaus Harpprecht an die Öffentlichkeit zu zerren, der, 1998 (!) einen luziden Blick auf Deutschland nach der Wiedervereinigung warf, der -jedenfalls mir- die Phänomene Bautzen und Clausnitz verständlicher macht.

    http://www.zeit.de/1998/38/199838.berlin_.xml/komplettansicht

  31. Gibt es also doch einen Plan?
    Altmeier sagt: „Wir haben eine ziemlich genaue Vorstellung…“
    Die würde mich brennend interessieren!
    Bisher sah es doch so aus, als gäbe es überhaupt keinen Plan, wie das Ganze zu bewerkstelligen sei, oder täusche ich mich?

    • Einen Plan hat doch jeder: Der von Altmaier heisst „Wir schaffen das“.

    • @Al. Ter
      Merkels Plan zumindest lautet: „Es ist meine verdammte Pflicht und Schuldigkeit, dass dieses Europa meinen Weg mit geht.“.

      Frei von jeglichem Selbstzweifel – man könnte es auch Verblendung nennen – wird uns die heilige Teresa der Uckermark in den offenbar gottgewollten Untergang führen. Nachdem hier schon die marktkonforme Demokratie herrscht, wobei nach Merkels Worten die Demokratie soo selbstverständlich ja nicht ist, so dass sie vermutlich durch Notstandsgesetze als nächstes über Bord gekippt wird, braucht man auf Demokratur, folgend Finanzdiktatur wohl nicht mehr lange zu warten. Selbst ein streikerprobtes Völkchen wie die Franzosen schluckt den Ausnahmezustand ohne mit der Wimper zu zucken. Das lässt für die lethargischen Deutschen nichts Gutes erwarten.

      Vielleicht ist Alles aber auch viel schnöder, und Merkel arbeitet schlicht einen der A bis Z Pläne diverser US-amerikanischer Think-Tanks ab, um Europa nachhaltig zu destabilisieren.

    • Ich habe gestern nochmal Hitlers letzte Rede an das Volk im Grossdeutschen Rundfunk gelesen. Auch da gubt es so ein gewisses, total unfleibles Beharren und das Beschwören des Durchhaltewillens, zusammen mit diesem Führungsanspruch.

    • @Don Alphonso
      Ja, manche Parallelen sind erschreckend.

      Besonders, wenn man sich fast schon genötigt fühlt, sich hinter Merkel zu sammeln, um nur ja nicht in die Ecke der ultrarechten Nationalisten geschoben zu werden. Igor Eidmann, ein Cousin des ermordeten Boris Nemzow, schrieb zumindest vorgestern in der NZZ unter dem Titel „Wie Putin versucht, Deutschland zu verändern“, dass es zur Zeit vorrangigstes Ziel des Kremls sei, Angela Merkel aus dem Kanzleramt zu vertreiben und danach, nun ja, einen Nationalstaat nach russischem Vorbild hier zu errichten.

      Offenbar taugt Europa immer noch zum Schlachtfeld der US-Imperialisten gegen Putins Russland, so dass so manche VT vielleicht doch eingehenderer Betrachtung lohnt.
      Wohl ist mir auf jeden Fall nicht.

  32. Kompetenz und Irrtum
    Die schriftlich zusammengefassten Fakten und Erläuterungen des Blogtextes treffen genau das, was ich unter gutem Journalismus verstehe. Dem Leser geht ein Lichtlein auf, und das ist gut so!

    Scheinbar misst Peter Altmaier mit zweierlei Maß. Warum scheinbar? Ich vermute, er weis es nicht besser, bzw. er besitzt ein Menschenbild, dass die männlichen Anhänger des Islam, die in arabischen Ländern „sozialisiert“ wurden, nicht in realer Weise widerspiegelt.

    Wie komme ich zu der gewagten These, dass der Bundeskanzleramtsminister und große „Flüchtlings-„Integrator eventuell nicht richtig über die armen, bedauernswerten, um Erbarmen heischenden Flüchtlinge nicht richtig Bescheid weis?
    Ich fürchte, er hat sich in den letzten 25 Jahren nicht richtig informiert. Aber ihm kann geholfen werden: Die neueste Ausgabe der Druckausgabe der Zeitschrift „Emma“ befasst sich in mehreren Artikeln analytisch mit den Übergriffen auf der Kölner Domplatte, die dem Kieler Angriff auf die jugendlichen Mädchen gleichen.

    Von einem Artikel möchte ich kurz berichten, ein aus den mahgreb-Staaten stammender männlicher Araber berichtet darin über die übliche Erziehung der jungen Männer in diesen Ländern.
    Frauen gelten in den arabischen Staaten nichts. Sie haben sich zu Hause und unter Schleiern zu verstecken, und dem Vater oder dem Bruder (bzw. den Brüdern) zu gehorchen. Das Haus dürfen sie nur verschleiert verlassen, doch was passiert, wenn diese Frauen zum Einkaufen das Haus verlassen müssen?

    Es gibt unter pubertierenden männlichen Jugendlichen das in allen diesen Ländern geübte „Spiel“, die Frauen mit den Händen zu belästigen. So greifen zwölfjährige Machos den verschleierten Frauen auf offener Staße sonstwohin und amüsieren sich dabei königlich.
    Den Frauen bleibt nur die Flucht, wehren sie sich, werden sie sofort von allen anderen Männern mit Gewalt an ihre demütige Rolle erinnert. Meist sind die angehenden Männer sehr mutig und treten in Gruppen auf, was den Spaßfaktor für diese erhöht, für die Frauen allerdings nicht.
    Dies geschiet jeden Tag zu jeder Zeit überall in der arabischen Welt und ist dort wesentlich verbreiteter, als uns allen hier lieb sein kann.

    Das ist also der „kulturelle“ Hintergrund, aus dem die meisten der Wirtschaftsimmigranten stammen. Und mal ganz ehrlich, wundert es irgendwen, wenn sie sich hier genauso verhalten, wie sie es zuhause seit Generationen gelernt haben und gewöhnt sind?

    Nein, das Problem besteht darin, dass es selbst vielen deutschsprachigen, hier geborenen Migrantennachfahren nicht zu vermitteln ist, dass in der hiesigen Gesellschaft die Frau Selbstbestimmungsrechte besitzt, die allgemein als „Gleichberechtigung“ bezeichnet werden.

    Und gegen diese Rechte kämpft der sehr verbreitete konservative Islam auf der ganzen Welt.
    Der Islam sieht die Welt als ein Jammertal voll Leid und Elend, in das man als Bewährungsprobe hineingeboren wurde, das Glück lässt sich nur im Paradies nach dem Tode finden, folglich setzen aufgrund der nicht ausgelebten Sexualität und deren obsessiven Beschränkungen im arabischen Sprachraum Verdrängungsmechanismen ein, die sich in -aus hiesiger Sicht- abartigem Verhalten Bahn brechen.

    Da ich von „Umerziehung“ gar nichts halte, und befürchte, das die Integrationskurse in dieser Hinsicht kläglich versagen, wie auch schon die FAZ berichtete.
    Ich plädiere für eine sofortige Ausweisung ohne „wenn und aber“ für alle Migranten und Migrantennachfahren, die Frauen nicht als gleichberechtigt ansehen wollen.

    Wer der Meinung ist, die eigene Schwester darf nur zu Hause verschleiert auf dem Sofa sitzen, während „Mann“ selbst sich außer Haus amüsieren geht, gehört nicht mit einem deutschen Ausweispapier versorgt, sondern sollte in Gesellschaften leben, die fern der deutschen, schutzwürdigen Grenze existieren.

    Was die Clausnitzer anbelangt: Die Clausnitzer dürfen mMn klatschen und reden und schreien was und wieviel sie wollen.
    Wir sind ein freies Land und diese sind freie Menschen.

    Immerhin haben sie auf einen Zustand aufmerksam gemacht, der beim politischen Führungspersonal sehr gerne vergessen wird: In Teilen der Ex-DDR herrscht auf dem Lande nach wie vor sehr hohe Arbeitslosigkeit.
    Nichts zu sehen von blühenden Landschaften, auch 25 Jahre nach der Vereinigung nicht.
    Diese Bürger waren immer die Verlierer aller Staatlichkeit, zuerst unter dem Kaiser, dann zur Weimarer Zeit, dann unter Hitler, in der DDR und jetzt sind diese nur die Bürger zweiter Klasse, und dachten sie doch eigentlich zu dem Volk zu gehören -was sie auch skandieren- wo Frau Sommer den Kaffee empfiehlt, man gut versichert ist und die Demokratie Mitsprache und Gestaltungsspielräume erlaubt.

    Unterhält man sich mit diesen Abgehängten, so stellt man fest, dass man mit dem Anschluss an die Bund.Rep. Deutschland eigentlich hoffte, endlich durch Abstimmungen selbst bestimmen zu können, was in der Umgebung so geschiet. Aber Fehlanzeige, der Westen entpuppte sich auch nur wieder als eine „Vier-Jahres-Demokratie“, in der Zwischenzeit handeln die Politiker nach eigenem Gusto und weniger nach den Wahlversprechungen.
    Da kann man nach 70 Jahren Diktatur und 25 Jahren demokratischer Nichtbeteiligung und völliger Deklassierung sich schon mal auf das einzige berufen, was einen noch mit den anderen verbindet: Das Volk.

    Mit jedem „Flüchtling“ kommt ein Mensch mehr, der auch Ansprüche an den Staat stellen wird. Es ist die pure Angst vor dem Sozialstaatsversagen, sicher gepaart bei einigen oder mehreren mit Rassismus aus DDR-Zeiten, als es dort quasi keine Ausländer gab und man im Ostblock DER Vorzeigestaat war.

    Das ist alles Geschichte und kaum einer weis davon. Systematisch degradiert schreien diese Degradierten jetzt ihren Zorn hinaus, sie sind doch eigentlich das Volk, um das man sich kümmern müsste. Aber sie haben keine Perspektive und können auch ebenso bei den Zuwanderern keine Perspektive erkennen. Und

  33. Inländerfeindschaft o.k.?
    Es wird wohl keinem Politiker oder Journalisten über die Lippen kommen, eine Gruppe von kriminellen Ausländern und/oder Muslimen als Mob zu bezeichen, um nicht als „ausländerfeindlich“ abgestempelt zu werden. Die Ausdrücke Mob, Pack, Rattenfänger etc. bleib also nur Deutschen vorbehalten. Warum aber werden diese lautstarken Verbalakrobaten aus Poltik und Medien dann nicht „inländerfeindlich“ genannt?

    • Es gibt eine Gruppe von Taten – diese Kombination von sexuellem und räuberischem Verbrechen – die eine ganz bestimmte, entwürdigende Haltung aufzeigt, die, würden sie woanders stattfinden, ganz klar als rasistisch gelten würde. Denn da geht es nicht um den sexuellen Lustgewinn in Form von Sex, sondern um das gezielte Schänden der Frauen. Man kennt das teilweise aus dem Bürgerkrieg in Yugoslawien, vom Bürgerkrieg im Sudan oder von den Gräueltaten arabischer Milizen im israelischen Unabhängigkeitskrieg. Hier bei uns mag man nicht darüber offen reden.

    • @DonAlphonso
      Da gab es vor Jahren schon mal in der FAZ einen kurzen Artikel von Lorenz Jäger, der sich unter Verweis auf Eldridge Cleaver die Frage stellte, ob die Überrepräsentation mancher Gruppen bei Sexualdelikten in Deutschland vielleicht auch einen im weitesten Sinne „politischen“ Hintergrund haben könnte.
      Jäger hat die Frage damals offen gelassen, weil einfach die Daten nicht vorlagen, um zu einer Antwort zu kommen. Es gibt wahrscheinlich auch kein Interesse daran, das näher zu untersuchen (was aber nichts daran ändert, dass dann eben im Netz entsprechende Interpretationen auch ohne detaillierte Datengrundlage erfolgen).

    • azu bräuchte man erst mal Daten, und deren Erjebung ist wegen der vielen, ungeklärten Fälle nicht ganz leicht.

      Aber die Grundlage ist nun mal sehr angetan, Rassismus zu empfinden. Die jungen Männer begreifen schnell, dass sie hier ganz unten und gleichzeitig in einem System sind, das ihnen wenige Optionen lässt. Gleichzeitig ist der gesellschaftliche Konsens in Deutschland in ihren Augen klar verweichlicht, das nehme ich aus wirklich allen „Männergesprächen“ mit. Sie glauben nicht an staatliche Strukturen, warum auch, sie kennen das in der deutschen Form nicht. Und dann kommen halt die Bestandteile zusammen, die man für Rassismus braucht: Soziale Unterlegenheit bei gefühlter Überlegenheit in einem Staat, der sich das alles gefallen lässt.

    • Titel eingeben
      „Hier bei uns mag man nicht darüber offen reden.“
      Zustände wie ’45 beim Wasserholen, fällt mir dazu nur ein. (Die älteren Frauen in der Familie erzählten mir denn schonmal davon)
      Allerdings mit dem Unterschied, daß das nach ein paar Jahren ziemlich vorbei war, und geordnetere Verhältnisse einzogen.
      Wenn die Groß-GroKo (die Kraten) mit ihrem Plan durchkommt, dann haben wir hier ’45 in Permanenz (für Jahrzehnte, oder noch länger), und so etwas wie Öffentlichkeit wird unmöglich, u.a. auch weil Frauen daran nicht mehr teilhaben können.

    • Verachtung
      Es ist die Verachtung des eigenen Volkes, die dazu führt und nicht wenige aus gewissen Milieus werden sich klammheimlich denken, dass die 3 Mädchen sich man nicht so hätten anstellen sollen, angesichts der schimmen Geschichte und der Nöte der armen Refugees. Das können die nicht abstellen, das schwingt überall mit, perfide auch in der „Bereicherungsmetapher“ oder der „es wird bunter“-Metapher, die D als Defizitland beschreibt, obwohl wir Millionen Ausländer, allein 4-6 Mio Türken, sehr großzügig aufgenommen haben und zT jahrzehntelang durchfinanzieren. D wird so als großes „Zukunftslabor“ ausgewiesen, eine ganz schlimme Figur.

    • Die Türken sind ein ganz anderes Thema – sie sind sehr viel deutscher, als das so scheinen mag. Das erklät auh, warum kaum einer der Jungen in die Türkei will: Weil sie da nicht mehr hinpassen, trotz der teilweise stürmischen Entwicklung in grossen Städten. Ich muss unbedigt mal was über unseren türkischen Edeka und seinen Gründer machen, Herrn Öner. Wenn genügend Jobs da sind, gibt es keine Probleme mit der neuen Generation der alten Migration.

      Das Problem taucht vor allem dort auf, wo die Industrie schwächelt und Multikulti-Experimente waren. Bei uns läuft die Integration dagegen schon so, dass ich mich wundern muss: Tunesier in der bayerischen Trachtentanzgruppe, türkischer Flügel der CSU, ein mir bekanner Obsthändler will eine Bürgewehr….

  34. Danke
    Frage mich immer mehr in welcher Welt wir leben. Als nicht Regierungs konformer Deutscher bin ich sofort ein Rassist und nazi. Inflationär wie diese Begriffe für alle Kritiker Anwendung finden und berechtigte Zweifel aufkommen lassen ob wir wirklich noch eine Demokratie haben.
    Lustig ist, das einige die so argumentieren zuvor die Nase über den Umstand rümpfen, das meine Tochter mit einem farbigen Menschen zusammen ist.
    Bemerkenswert in der Berichterstattung der Vorfälle ist auch die unterschiedliche Beschreibung eines 15 jährigen Menschen als Kind oder Frau. Sagt eigentlich schon alles.
    Danke

  35. Titel eingeben
    Liebe Europäer, laßt uns nicht mit diesen Deutschen allein!

  36. "Einzelfall-Map" auf Twitter
    Danke für den hervorragenden Beitrag über die heuchlerische Doppelmoral eines Herrn Altmaier – es macht deutlich, dass diesem Herrn die Menschen des eigenen Landes nichts und die Migranten alles sind – aufgrund welcher Motive auch immer.

    Zum Thema ist auch die „Einzelfall-Map“ auf Twitter interessant, auf der die Straftaten von Migranten nur in den ersten zwei Monaten dieses Jahres zusammengetragen sind – und auch nur jene, die tatsächlich auch veröffentlicht wurden. Besonders erschreckend ist dabei u.a. die Zahl der sexuellen Übergriffe auf Frauen (ca. 400) seit Jahresbeginn und die Zahl der Übergriffe auf Kinder (rund 140). Da aber nicht alle Delikte angezeigt werden und auch nicht alle angezeigten Delikte in den Medien erscheinen, sind dies vermutlich nur ein Bruchteil der tatsächlichen Übergriffe!

    Ja – Herr Altmaier – dies ist die Folge Ihrer Politik und dazu schweigen Sie! Höchste Zeit für einen Rücktritt der Regierung und für Neuwahlen.

    • Das hat mich auch schockiert. Nachdem es bei mir buchstäblich um die Ecke eine Vergewaltigung gab, deren Folge Flüchtlinge durften nicht mehr in die Disco – bundesweit durch die Medien ging, habe ich mich damit im letzten Jahr öfters beschäftigt. Leider hat das damals niemand konsequent zusammen getragen. Man muss wohl eingestehen, dass es eben keine Einzelfälle sind.

      Und ich weiss auch nicht, ob Deutsche mal so eben eine Clique von 24 Mann zusammenrufen könnten, die dann bereitwillig bei sowas mitmachen. Vielleicht ist es auch nur eine Gang, aber das Gesamtbild ist wirklich bedenklich.

    • Titel eingeben
      Die werden ihren neuen Hätscheltamagotchis schon noch das Wahlrecht antragen, keine Sorge. Die Regierung ist dabei, das Volk aufzulösen und sich ein neues zusammenzusuchen.

    • Wahlrecht - be careful what you wish, yout might get it!
      @colorcraze:

      „Die werden ihren neuen Hätscheltamagotchis schon noch das Wahlrecht antragen, keine Sorge.“

      Das sollen „die“ mal machen – dann dürften einige links-progressiven Zeitgenossen ihr blaues Wunder erleben.

      Wir haben es hier mit Leuten zu tun, die insbesondere in – im weitesten Sinne – sozialen Belangen (Rolle der Religion in Staat und Gesellschaft, Erziehung, Stellenwert der Geschlechter, Umgang mit Kriminalität) zu ausgesprochen konservativen bis reaktionären Haltungen neigen.

      Grosso modo gibt es dann zwei Möglichkeiten: Entweder gelingt es der Union, das einzubinden (siehe Dons Verweise auf den örtlichen Abgeordneten) oder es bilden sich dezidiert islamisch fundierte Parteien (warum auch nicht, wenn es schon eine Christlich-Demokratisch Union gibt?).

      In jedem Fall dürfte das schon auf mittlere Sicht politische Mehrheiten rechts von der Mitte festigen.

    • Titel eingeben
      Ich wünsche das nicht. Ich sehe das nur als eine der Optionen der Kratenkaste, wie sie sich auch noch unter brasilianisierten Zuständen erhält.

  37. Titel eingeben
    Neues Format. Das blosse Aufzeigen von Neusprech ist womöglich

    noch unterhaltsamer zu lesen. Na, unterhaltsamer eigentlich nicht.

    Wie kommt Herr A. eigentlich in diese Position? Auf Grund welcher

    besonderer Befähigung?

    Reichen Pyknik und Histrionik??

    Foto-Termin mit einem der weltweit führenden Steuerhinterzieher.

    (nein, nicht Juncker). Ja, das sind ELITEN!

    Alles nur Kino!

  38. Da habe ich aber auch an Herrn Altmeier eine ganz einfache Frage: Gibt es unter...
    …den Flüchtlingen aus so etwas wie „einen kriminellen Mob“ gegen den zwar die Polizei ihrer Aufgabe nachkommen muss, aber warum werden diese Leute von unseren „aufrechten Demokraten“ nicht auch so eindeutig bezeichnet. Verallgemeinerungen sind weder für Flüchtlinge hilfreich, aber auch nicht für diejenigen Mitbürger, die gegen die unkontrollierte Aufnahme von Flüchtlingen Bedenken haben. Und diese Bedenken sind keineswegs so grundlos wie es viele Politiker Glauben machen möchten. Damit sollen strafwürdige Übergriffe keineswegs entschuldigt werden. Auch ich lebe als Gast schon viele Jahre in einem anderen Land, zwar ohne Flüchtling zu sein und auch vollständig auf eigene Kosten, aber nichts desto weniger muss und will ich mich auch den Regeln und Gebräuchen meines Gastlandes anpassen und unterordnen – ich bin eben Gast. Und niemand hat die Pflicht uns aufzunehmen oder gar zu versorgen, auch wenn es sich nur um meine Frau und mich handelt. Ein Gastrecht muss man sich erwerben, auch wenn das mühsam ist. Und die erste Pflicht ist die Sprache des Gastlandes zu erlernen.
    Leider ist es aber so, dass gerade einige Politiker, zu denen übrigens auch Herr Beck gehört, bei konsequentem Polizeieinsatz die Beamtinnen und Beamten noch mit Vorwürfen überhäufen.

    • Herr Maehler, das ist zwar eine berechtigte Frage, die
      aber von der Politik nicht beantwortet. alldieweil man die Bevölkerung, also uns, nicht berunruhigen will. Wenn das so ist, lässt es tief blicken und etliches erahnen.

      Die Polizei hat Maulkorberlass, wer etwas erfahren will, lese den Twitter-Account https://twitter.com/XYEinzelfall , der ja auch die interaktive Karte erstellt hat, die der Don verlinkte. Oder suche selbst im Presseportal der Polizei unter Blaulicht, manchmal wird man auch in der regionalen Presse fündig, denn vor Ort haben die meisten die Faxen absolut dicke und kleine Zeitungen berichten oft ohne Scheuklappen.

      Ausgerechnet der hessische Innenminister, ja ausgerechnet Hessen, das seinerzeit 4 Steuerfahnder für verrückt erklärte, hat Anzeige gegen Unbekannt erstattet – wegen Geheimnisverrats, man sucht den Maulwurf. http://www.welt.de/politik/deutschland/article152633768/Waschbaer-Unfall-wichtiger-als-Tritt-gegen-Schwangere.html

      Ebenso untersucht die Polizei Köln, welcher der Beamten die Klappe über Silvester nicht gehalten hat.
      Wir haben es unterdessen weit in unserem Land gebracht, wer das Maul aufmacht, bekommt eins drauf, wird des Amtes enthoben und dergleichen.
      Dass man sich in Dunkeldeutschland aufhält und sowieso rechts ist, ist halt so, das muss einen nicht weiter stören. Denn sich links der GroKo und sogen. Opposition zu positionieren, ist völlig unmöglich, da ist gar kein Platz mehr.

  39. Über die Sinnlosigkeit des "Gezwitschers"
    An und für sich ist ein Kurznachrichtenchat ja ganz witzig, aber Twitter hat sich mit der Zeichenbeschränkung selbst das Grab geschaufelt.
    Sinnvolle Mitteilungen können sich in diesem Dienst daher nur auf Mitteilungen wie „Habe Rücken“, „Liebling, Hund hat Häufchen gemacht“, „Kinder sind in der Schule“ und „Sachsen sind doof und behindert“ beschränken. In jedem Fall kommt somit bei dem Absetzen von Sentenzen, genauso wie es im E-Mailverkehr in Unternehmen oder Organisationen passiert, am Ende nur Mist ‚raus. Auch, wenn’s gut gemeint ist.
    Ich war eine Zeitlange auf Twitter unterwegs und habe da nur Effekthascherei gelesen. „Bring‘ es auf den Punkt“, ist die eine Seite. Ich könnte auch sagen, „wer mehr als Prosit sagt, ist ein Schwätzer“.
    Herrn Altmaiers Kommentare auf Twitter sind daher für mich, auf gut fränkisch gesagt, so überflüssig wie ein Kropf.

  40. Kieloben ...
    … treibt das Schiff schon seit einer Weile.

    Op ewig ungedeelt.

  41. Kim Jong-un
    Diese Personen leben in eine völlig anderen Welt. Sie begreifen nicht mehr, was vor sich geht. Wie die Stimmung ihrer Ex-Wähler (wie zB hier in BW) wirklich ist, davon haben sie keine Ahnung.
    Viele ältere Bürger sind verängstigt, manchen verzweifelt, und sorgen sich Tag und Nacht um Kinder und Enkelkinder. Das mag vielleicht übertrieben sein, aber jeder mag mal hier in BW mit den Menschen reden.

    Es ist das Zeichen jeder Diktatur, auch diktatorisch geführten Monarchien, dass die Machthaber am Ende nicht mehr verstehen, begreifen oder gar wissen, was im „Volk“ vor sich geht.

    • Man kann natürlich auh fragem, ob das nicht nur PC ist, was er schreibt, sondern Ausdruck der tatsächlichen Weltsicht. Keine Ahnung. Ich finde manche Aspekte einfach verstörend. Wie auch die Behauptung der Kanzlerin, das Völk stünde hinter ihr.

    • was im Volk vor sich geht
      Wenn man die Reaktionen der EU-Granden und der
      europ.Nachbarländer mitverfolgt, muß man annehmen
      sie wissen auch nicht was in der Welt vorgeht.

  42. Demokratieverständnis...
    @ Goodnight
    “ Das Demokratieverständnis dieser Regierung lässt einen jeden Tag aufs Neue hinterfragen, was verdammt nochmal in diesem Land in den letzten Jahren so fehl gelaufen sein kann, dass hiesige Presse und Politiker ohne Reibungsverluste in Russlands Staatssystem integriert werden könnten. Kein Wunder, dass sich Pegida den Putin nach Berlin wünscht, das würde dann unter Demokratisierung fallen.“

    Ihre Frage: Was ist in den letzten Jahren so fehl gelaufen?

    1. Herrscher, die zu lange an der Macht sind, verlieren den Bezug zum Volk (und zur eigenen Wählerschaft) und neigen zu Entscheidungen, die nicht mehr demokratisch legitimiert sind.

    2. Die EU ist nicht wirklich demokratisch.
    Wie kann man Herrn Juncker abwählen oder Herrn Draghi kontrollieren?
    Seit Jahren hält man sich nicht an die vertraglichen Vereinbarungen. (Bsp: No-Bail-out-Regel in der Euro Zone und und nun sind wir plötzlich eine Haftungsgemeinschaft und zahlen für Griechenlands Schulden.)
    Diese Tendenz gibt es nun verstärkt auch auf nationalstaatlicher Ebene, da das Parlament seine Rechte nicht einfordert und die Parlamentarier nicht „ihrem Gewissen“, sondern dem Fraktionszwang unterworfen sind.

    Ihre These, dass sich „Pegida“ Putin nach Berlin wünscht, finde ich völlig abwegig.
    „Patrioten gegen die Islamisierung des Abendlandes“ heißt doch nicht „für Putin und Diktatur“.
    „Wir sind das Volk“ bedeutet doch mehr Demokratie für den Souverän. Immerhin war dies auch der Spruch der Montagsdemonstrationen in Leipzig und Dresden, um die UdSSR als Besatzungsmacht los zu werden.

    Das Demokratieverständnis, das unter anderem auf Meinungsfreiheit beruht, lässt in der Tat zu wünschen übrig, wenn Journalistin Kiyak nun in der Zeit online fordert, dass Telefone von Pegida Anhängern abgehört werden sollen.

    • Naja, Kiyak macht sich ja selbst zum Fall für den Verfassungsschutz, und die Zeit damit.

    • Conscience doth make cowards of us all.
      @Juristin

      Bitte mal googlen: „Merkel nach Sibirien, Putin nach Berlin“

      Wir beobachten gerade Folgendes.
      Die Politik in diesem Land erfolgt in einer absoluten Koalition, d.h. es existiert keine Opposition mehr im Parlament.
      Die Presse ist ebenso gleichgeschaltet, d.h. auch sie fällt als Opposition aus.

      Zugleich sieht sich die Mehrheit des Volkes in Opposition zur Regierungspolitik.

      Wir kennen die Ergebnisse der Großen Koalition Ende der 60er Jahre.

      Wo glauben Sie wird das hier hinführen?

      Das Volk wird auf die Straße gehen und nach einem starken Oppositionsführer rufen.
      Und Putin wird sich anbieten.
      So abwegig sich das Ihnen noch erscheinen mag, ich weiß, dass sich andere große Staaten auf diese Situation vorbereiten. (und nein, das ist keine Verschwörungstheorie)

    • Goodnight - 27. Februar 2016 um 22:22 Uhr
      Was Sie beschreiben sind die idealtypischen Zustände in einer Diktatur.

  43. Menschenwürde...
    Da sieht man leider mal wieder das die Politik immer „politisch korrekt“ sein will. Will, denn von müssen kann keine Rede sein. Wer aber nciht politisch korrekt ist wird schnell ins rechte oder fremdenfeindliche Lager gesteckt. Wer etwas negatives über Flüchtlinge sagt ist sofort eine persona non grata. Dabei sind Flüchtlinge genauso Menschen wie alle anderen, und da gibt es eben auch gute und weniger gute. Darüber muss offen diskutiert werden. Solange die Politiker der alten Parteien dies nicht einsehen, werden weiter Dinge wie in Clausnitz passieren, werden AfD und Pegida weiter Unterstützung erfahren, weil die Menschen sich nicht gehört und nicht verstanden fühlen.
    Herr Altmaier sollte sich schämen.

  44. Die Beurteilung eines kriminellen Mobs folgt, wie ich das lese, treu den Ideen
    unseres Justizministers, der ja auch genau differenziert (in „gute“ und „schlechte Gewalt) wenn es um die Verfolgung und Bestrafung solcher Täter geht. Nur verstörend, daß das Grundgesetz die die „Körperliche Unversehrtheit“ als eines der höchsten Güter definiert und zwar unabhängig davon, wer diese eingeschränkt hat. Derjenige der die körperliche Unversehrtheit eines anderen einschränkt gehört durch die Justiz verfolgt, egal wer es ist, ein Rechts-Extremist oder ein Antifant (meist Juso, Gewerkschaftsjugend u.ä.). Sonst ist das Grundgesetz weisses Rauschen.
    Stattdessen zeigt sich uns-Heiko im Video mit Natalia Wörner.

  45. Titel eingeben
    Sollte der A. nicht auch die Energiewende zum Guten führen ? Avanti dilettanti !

  46. Tja, da hab ich nun mal ne Shitstormauslösendefrage:
    Was waren/sind das denn für betroffene weibliche Personen in Kiel (gewesen)?

    Doch nicht etwa welche mit in der dortigen Gegend auffallendem erkennbaren (Damenbart beispielsweise) Muselmanikkerhintergrund?

  47. Kein Grund zur Aufregung!
    Frau Wieczork wird dann gleich im ARD Brennpunkt nachweisen, dass die drei Kieler Mädels überzeugte Oktoberfestgeherinnen sind. Die sind das somit gewohnt. Alles easy!

  48. Danke Danke Danke
    Danke für’s Verlinken der Karte von @xyeinzelfall mit der Übersicht der aktuellen Migrantenkriminialität. Es ist unglaublich, was in diesem Land gerade vor sich geht und vor allen Dingen: das es zugelassen wird. Dies wird ein Sommer der Ernüchterung werden, „das bisschen Grabschen“ allerorts.

    • AdT - Kauder will härtere Strafen
      „Viele Frauen finden es völlig unverständlich, dass das sogenannte Grapschen in der Regel nur als Beleidigung durchgeht.“ Das sei ein unhaltbarer Zustand.
      Die Fraktion will, dass solche Übergriffe schärfer strafrechtlich geahndet werden können – in besonders schweren Fällen auch mit Freiheitsstrafen“, sagte Kauder.

      Nun frage ich mich, was ein besonders schwerer Fall von Grapschen ist, ich überlege schon seit Erscheinen der Meldung und komme nicht drauf.

      Es ist doch so, dass Tatverdächtige evtl. festgenommen und zur Wache gebracht werden, meistens auch noch unter handgreiflichem Protest der Beschuldigten, um dann vom Staatsanwalt wieder laufengelassen zu werden. Der Haftrichter bekommt nur einen winzigen Bruchteil dieser Klientel zu sehen. Wenn das alles nicht so traurig wäre und man aber fürchten muss, dass das alles wohl erst der Anfang ist, könnte man lachen. Ich habe mich fürs Lachen entschieden, würde ich traurig, wäre hier Hochwasser.

    • „war of maps“
      Wie wäre es mit einem „war of maps“?
      http://hoaxmap.org/

      Und zu den schweigenden Feministinnen: Wenn die am 25.11. eines jeden Jahres ihre Zahlen zur Realität in der BRD veröffentlichen, wird das berichtete Elend doch abgestritten.

      „Gewalt gegen Frauen ist trauriger Alltag – auch in Deutschland. So hat fast jede dritte Frau in Deutschland mindestens ein Mal in ihrem Leben körperliche oder sexuelle Gewalt erfahren. Doch nur jede fünfte wendet sich an eine Beratungs- und Unterstützungseinrichtung. Häusliche Gewalt ist die häufigste Ursache von Verletzungen bei Frauen. In Deutschland war laut Frauenrechtsorganisation Terre de femmes schon jede vierte Frau Opfer von häuslicher Gewalt, jede siebte hat in ihrem Leben schon einmal eine Vergewaltigung, versuchte Vergewaltigung oder sexuelle Nötigung erlebt“

      Und der UBSKM Missbrauchsbeauftragte Rörig brachte noch vor einer Woche diese Zahlen vor die Presse: „Rund 1 Million Kinder sind in Deutschland von sexueller Gewalt betroffen. Expertise zeigt enorme Dimension von sexueller Gewalt an Kindern auch im internationalen Vergleich!“

      Prof. Fegert: „Noch immer wird Missbrauch häufig als Randerscheinung und nicht als gesamtgesellschaftliche Aufgabe wahrgenommen.

      Und wo bleiben dazu die ganzen „besorgten“ Stimmen?

      Schon in der letzten Bundestagswahl wurde sexuelle/sexualisierte Gewalt als Wahlkampfmittel missbraucht – leider nicht zum Wohle der Opfer.

    • Zu der ersten zitierten „Studie“, die einer Anna-Mareike Krause würdig wäre, gäbe es schöne Erwiderungen. angefangen damit, dass „Körperliche Gewalt“ nicht gleich sexuelle Gewalt ist und die Täter da oft die eigenen Eltern sind. Das würden dann übrigens auch die Zahlen zeigen, bei denen es um Jungen geht. Das Zusammenschütten von körperlicher und sexueller Gewalt verwischt das reale Ausmass des Problems. Machen Sie es sich also bitte nicht so einfach.

      Übrigens bin ich auch schon mal das Opfer körperlicher Gewalt geworden. Das tauchte nicht in einer Statistik auf, dafür aber meine Faust mehrfach im Fazialbereich des Angreifers.

    • an Bluebeardy: wenn es doch hier schon, auch ohne die Zugereisten,
      so viel Gewalt gegen Frauen gibt – weshalb sollen wir dann noch über das hinaus weitere Gewalt von solchen ertragen?
      Zudem kommt die stete nebulös in uns wachsende Angst, dass wir jederzeit im Mittelpunkt eines solchen Mobs zu stehen kommen können, der sich anscheinend rasend schnell überall formieren kann.
      Wir sind als Frauen gezwungen, unsere mühsam erkämpfte Freiheit zu opfern – aufgrund der anscheinend einsamen Entscheidung einer zwar vom Volk gewählten, aber jetzt jenseits von Gesetz und Moral agierende Politikermeschpoke, die uns offen und unanständig die Wahrheit vorenthält.
      Gestern in der Stadt lief ich, meiner Meinung nach neutral schauend, an solch einem Jüngelchen vorbei – auf gleicher Ebene hat er dann was mit U in seinen Bart gemurmelt.
      Ich hab mir vorgenommen, beim nächsten, der so was macht, nachzufragen, was er meint. Sofern die Situation sich nicht all zu gefährlich anfühlt.

    • Titel eingeben
      Zu Ihrem mittlerweile modifizierten Beitrag

      Machen Sie das (das Schreiben darüber), Don, und kehren bitte auch zum Respekt uns Überlebenden gegenüber zurück, wie Sie ihn 2010 mit „Kleine Unkulturgeschichte des Missbrauchs Schutzbefohlener“ einmal anklingen ließen.

      „Internationale wie nationale Studien, die gleichzeitig mehrere Formen von Kindsmisshandlung erfassen, zeigen, dass sexuelle Gewalt kein isoliertes Phänomen ist, sondern die Betroffenen gleichzeitig oder zeitlich gestaffelt oft verschiedenen Formen von Gewalt ausgesetzt sind.“ (Factsheet Experise s.u.)

      Und einmal erlerntes Verhalten revidiert sich auf diesem Gebiet nur sehr selten…

      Zur Einarbeitung empfehle ich die aktuelle Seite des UBSKM http://tinyurl.com/h7faudp mit den dortigen Literaturangaben, aber auch Prof. Feigert http://tinyurl.com/ja2wt6j

    • Was ich schreibe, ist zum Glück immer noch meine Sache und die der FAZ.

    • Alexis de Tocqueville - 27. Februar 2016 um 19:59 Uhr
      Wenn Sie
      https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=z12D0zt-V4iI.kXGfjpzjOS1Q
      meinen, kann ich dazu nur sagen – diese Karte ist ein Witz. Zoomen Sie allein mal auf Berlin – soviel wie dargestellt passiert in Berlin an einem Tag am Kottbusser Tor.

      Sogar die Öff-Unrechtlichen können das Offensichtliche nicht mehr verschweigen und reported in der altbackenen RBB-Abendschau:
      https://www.youtube.com/watch?v=Hhw7InTHFgw

  49. Weitere Ergänzung
    Je mehr über den Fall ans Licht kommt, desto „interessanter“ wird die Sache für Würstchen-Peter:

    „Auch in einem nahen Modegeschäft beschreiben zwei Mitarbeiter, dass der Bereich an der hinteren Rolltreppe ‚praktisch jeden Tag ab 19.30 Uhr zu einem Brennpunkt‘ werde. Die Diebstähle in dem Geschäft hätten etwa seit dem Jahreswechsel deutlich zugenommen: ‚Es kommen kleine Gruppen von jungen Männern herein, sie sind maximal 20 Jahre alt. Ein paar lenken uns ab, und hinter uns klauen sie.‘

    Der Mitarbeiter einer Gastronomie, der vor Jahrzehnten ’selbst aus dem arabischen Raum“ nach Deutschland kam, sagt: ‚Die sind inzwischen praktisch jeden Abend hier. Am Akzent kann ich gut hören, dass es fast alles Syrer sind.‘ Dann beschwert sich der Mann aufgeregt über ihr Benehmen: ‚Was die hier machen, gehört sich nicht. Sobald sie eine junge Frau sehen, die einen Rock trägt oder irgendwie offene Kleidung, glauben sie, dass sie einen Freifahrtschein haben. Man sollte sie alle als allererstes mal aufklären – auch darüber, dass das hier anders läuft als bei ihnen daheim.'“

    http://www.kn-online.de/News/Nachrichten-aus-Kiel/Sophienhof-Abends-wachsen-die-Probleme

    Wie das hier so „läuft“, wissen sie wohl nur allzu gut…

    • „Daheim“ läuft das ganz sicher nicht so, da reagiert in Syrien die Polizei ganz anders, oder es kommt gleich zur Blutrache. Das ist schon eine speziell deutsche Sache. Reden Sie mal mit meinem Gemüsehändler…

  50. Gesicht - ohne Worte
    Werter Don Alphonso,

    bei aller Achtung vor den im Blog dargelegten vielschichtigen Betrachtungen und Schlüssen zum Kanzleramtsminister P.A. –

    Man braucht sich doch nur von diesem Manne ein Ganzkörperphoto ohne Ton vorzunehmen und den eigenen Blick einen Moment lang insbesondere in diesem Gesicht zu versenken, dann ist doch schon alles für immer klar…

    • Nein, wieso? Das Äussere hat mit dem Inneren nichts zu tun. Abgesehen davon finde ich seine äussere Erscheinung wirklich sympathisch.

    • Eigungsuntersuchung Öff.Dienst
      würde den P.A. die eingangsuntersuchung für die einstellung in den öffentlichen dienst in D bestehen ?

      das ist doch pflicht für jeden dachte ich bisher.

    • @Don
      Wenn das Äußere nichts mit dem Inneren zu tun hat, dann frage
      ich mich wie die Weisheit…So wie innen, so auch außen…
      als ein philosophisches „Denkergebnis“ existiert.

  51. offene Frage
    Die von unserem Gastgeber sehr schön beschriebene, altgemeierte Politik läuft auf einen hohen Wahlsieg der AfD bei den Landtagswahlen in zwei Wochen raus. Ich bin in keiner Weise ein Fan der AfD. Aber ich denke, es wird der deutschen und letztendlich auch der europäischen Politik gut tun. Offensichtlich ist Frau Merkel nur zu bezwingen, wenn der CDU Kanzlerverein durch ein Wahlergebnis versteht, dass sie mit ihrer Mutti den Bach runter geht. Die interessante Frage ist allerdings sehr offen: wer und welche Politik könnt nach Frau Merkel kommen?

    • Gut tut so etwas sicher nicht. Wäre man fies, würde man der AfD wünschen, dass sie alle ihre Nulpen in den Parlamenten unterbringt und die die Partei Praten-AGH-Berlin-Style zerlegen.

    • Titel eingeben
      Die verträglichste Variante wäre womöglich eine Koalition CDU-AFD mit einem Kanzler Seehofer. Oder sonst Totalsumpf.

    • Das wäre denkbar mit den progostizierten fünf Prozent Migrationsanteil – sofern es dann keinen Bürgerkrieg gibt.

    • Titel eingeben
      Hm, die Bürgerkriegsvirulenz steigt ohnehin, Sie merken es ja schon an den Äußerungen Ihres Gemüsehändlers. Die Zugelaufenen werden tendenziell merken, daß sie zu nichts kommen können, was sie tendenziell auf die kriminelle Schiene bringt, und für die Einzelhändler und Gastronomen geht es schlicht ums Überleben, die können sich nicht ständig ausrauben und sich die Kunden vergraulen lassen, das macht auch keine Versicherung mit.

    • Im türkischen Umfel gibt es erstens einen ausgeprägten Rassismus wegen des Nationalgefühls und dann noch wegen der Geschichte – in der Türke lernen Kinder, dass das osmanische Reich schliesslich alle anderen beherrschte. Dazu kommen die teilweise schwierigen Erfahrungen mit Flüchtlingen, die den Islam ganz anders betrachten. Das passt überhaupt nicht zu der türkischen Partyszene, die wir in meiner Heimatstadt haben und die wirklich sehr westlich geprägt ist. Da stossen dann auch Leute rein, die ein Problem mit engen Jeans und lasziven Bewegungen haben. Zufälligerweise kenne ich da einen Veranstalter, der sagt: Nur Türken. alle anderen machen nur Stress. Und so kommt das halt.

  52. Na da erinnere ich mich doch wehmütig an Friedrich Merz
    Dessen Vorschlag zur „deutschen Leitkultur“ hat ihn Kopf und Kragen gekostet. Und verflucht, ist es wirklich ein nahezu menschenfeindlicher Akt, wenn man sich vom Staat wünscht, dass er sich selbst an die Gesetze hält?

    TTIP passt die Demokratie an die Bedürfnisse der Konzerne an, Abhöraktionen dienen unserem Schutz und Journalisten bilden gern ihre Meinung ab und verwechseln diese dann mit der Wirklichkeit. Politiker hingegen verwechseln die veröffentlichte Meinung mit der öffentlichen Meinung und orientieren sich daran. Das führt zu abstrusen Vorgängen.

    Ich habe schon im Falle Griechenland nicht verstanden, warum der Abgang eines failed States den Untergang des Abendlandes bedeuten soll, der Austritt der größten Militärmacht und großen Nettozahlers Großbritannien aber mit einem Achselzucken hingenommen würde. Oder, um es auf die Spitze zu treiben, warum es einem Griechen nicht zuzumuten sei eine Immobiliensteuer zu entrichten, in NRW die Grunderwerbssteuer in den letzten Jahren aber nahezu verdoppelt wurde.

    Glaubt ernsthaft jemand das große Füllhorn Deutschland würde niemals leer?

  53. Wie um alles in der Welt kann man nur wirklich noch glauben,
    dass irgend ein Staat der EU sich darauf einlässt, von Deutschland einen wie auch immer gearteten „Pack“ Immigranten aufzunehmen.
    Wir hier werden nicht damit fertig (und alles verschweigen nützt nicht – die Übergriffe kommen dann doch irgendwann an die Oberfläche, trotz PC). Weshalb sollte irgend ein Land sonst auf der Welt sich und seiner Bevölkerung so was antun?
    Ich komme mir vor wie in einem riesigen Blinddarm, kurz vor dem Platzen.
    Kein schönes Gefühl, wahrlich nicht.

    • Titel eingeben
      Das ist richtig, ich bin relativ viel in Europa unterwegs (Firma, kein Urlaub) die Kommentare zum deutschen Vorgehen unterscheiden sich nur im Grad der Höflichkeit, nicht inhaltlich.

    • Ich kenne keinen Italiener, der die Deutschen nicht für verrückt hält.

  54. Zur Google Suche ein Tipp
    Sucht mal bitte nach xy Einzelfälle in Facebook , dort steht auch das, was man sonst nicht zu lesen bekommt – sehr interessant!!

  55. Vielleicht doch zuviel der Ehre für Herrn A.?
    Lieber Don,
    passt nicht zu einer Kanzlerin, die durch Selfies mit illegalen Migranten im Internet eine Invasion nach Deutschland befeuert hat, hervorragend ein Herr Altmaier, der mit seinen von Ihnen zitierten Twitter-Beiträgen das politische Niveau der derzeitigen Regierung gar trefflich demonstriert? Selfies und Twitter, demnächst wohl die Glotze bei Anne Will, – nun ja -, dies ist alles natürlich sehr dekuvierend, aber können wir denn ernsthaft nach dem politischen Versagen im NAS-Skandal, der opportunistischen 180Grad-Drehung wg. Fukushima, dem politischen Scherbenhaufen der Euro-Krise und der Geisterfahrt in der Migrantenfrage von der jetzigen Regierung überhaupt noch etwas anderes als hilflose politische Impotenz erwarten?
    MfG, A.B.

  56. Glashaus
    Ich komme hier (FAZ) ja nur gelegentlich vorbei, weil’s zur Meinungsbildung nunmal dazu gehört, sich auch die Standpunkte derer anzuhören, die einem selbst nicht so nahe stehen. Insofern war ich frei von Erwartungen und erstaunt, dass hier Begriffe wie Rape-Culture Erwähnung finden, die im Kontext eher konservativer Medien ja nicht gerade zum Standard-Vokabular gehören.

    Dass der Begriff für den Autor offenbar in den Hoax-Bereich gehört, zumindest aber reichlich zweifelbehaftet ist, ergibt sich allerdings bereits nach einer kurzen Online-Recherche. Ohne diesen Kontext könnte man – aufgrund des Textes alleine – beinahe den Eindruck gewinnen, er habe die Sorge, dass sich die Gemeinde der Netz-Feministinnen nicht ausreichend um die Thematik kümmert. Stellt sich die Frage, warum sie in diesem Fall schweigen. Meine Vermutung: Weil es vorauszusehen ist, dass hier die Feinheiten im Geschlechterverhältnis westlicher Gesellschaften mit Sicherheit überlagert werden von anderen Fragen – zeigt sich ja auch in diesem Artikel.

    Was den Autor angeht, muss man angesichts der Flexibilität, mit der er Begrifflichkeiten benutzt, wiederum davon ausgehen:

    hier auch nur Propaganda!

    Die Kritik an Kommunikations-Strategien beim Twitter-Auftritt von Regierungsvetretern wirkt vor diesem Hintergrund wenig überzeugend.

    • Ich bin lediglich undogmatisch und wenn es nicht so traurig wäre, könnte man sich über das Versagen der Feministinnen trefflich lustig machen.

      Überzeugen will ich niemanden. Ich bin Historiker und glaube nicht an den Fortschritt.

    • Nun ja
      Das Dilemma der Feinheiten im Geschlechterverhältnis westlicher Gesellschaften ist eben, dass sie vor dem Hintergrund der inzwischen in Deutschland recht häufig anzutreffenden Grobheit der Geschlechterbeziehungen im Kontext der Einwanderung junger, muslimischer Männer unsichtbar werden.

      Diese muslimischen Männer sind ausreichend verwestlicht und säkularisiert, um ein weitgehend westliches Leben für sich selbst zu fordern. Geht es jedoch um die Rolle und Rechte des weiblichen Teils der Bevölkerung, hören diese Akzeptanz von und das Sehnen nach westlicher Kultur plötzlich auf. Und dies gilt sowohl für autochthone und allochthone Frauen und Mädchen als auch für ihren eigenen Schwestern, Mütter und Töchter.

      Über die Gründe dafür lässt sich trefflich streiten. Nur wo sind unsere Netzfeministinnen, die so furchtlos für gendergerechte Sprache und die Eliminierung des generischen Maskulinums kämpfen, wenn junge muslimische Einwanderer jedwede Gendersensibilität fahren lassen? Man liest und hört nicht viel, denn es könnte ja Beifall von der falschen Seite geben.

      Vor diesem Hintergrund eine kleine Anekdote. Als meine Familie und ich vor einigen Jahren Xinaliq, ein abgelegenes muslimisches Dorf im Kaukasus, besuchten, präsentierte uns kurz nach Ankunft in der Privatunterkunft mit Familienanschluss der stolze Sohn des Hausherren das Satellitenfernsehen inklusive Sexkanal. Unsere ablehnende Haltung wurde mit Verwunderung aufgenommen.

      https://ernstwilhelm.wordpress.com/2008/09/28/kommen-sie-nicht-nach-xinaliq/

    • Die neuen Probleme würden zeigen. dass die Probleme, die sie bisher propagierten, de facto kaum oder gar icht existrierten – und ihnen die Anhängerinnen davonlaufen. Nicht überfallen zu werden ist nun mal eine wichtigere Sache als das Binnen-I. Also verkriechen sie sich feige, oder machen gemeinsame Sache mit Musliminnen, die Integration ablehnen feat. die ein oder andere Judenhasserin.

  57. Herr ...
    Herr, schmeiß Hirn vom Himmel und gib acht dass sich die, dies nötig haben, nicht schon wieder wegducken.
    Wie nennt man doch Menschen. die sehr viel reden, ohne etwas zu sagen zu haben: Nullnummern … genau man nennt sie Nullnummern. Willkommen in deren Club, Herr Peter Altmaier!

  58. @Subjektor
    „…ist es wirklich ein nahezu menschenfeindlicher Akt, wenn man sich vom Staat wünscht, dass er sich selbst an die Gesetze hält?“

    Meine Antwort:
    Ja, wenn die Gesetze menschenfeindlich (inhuman, gegen humane Vernunft) sind.

  59. Pingback: Unter Zwang | Michael Vorwerk

  60. Antwort an Gast aus West-Berlin, 15: 25
    Österreich will und kann auch niemanden aufhalten. Soviel Bundesheer – zu dessen Abschaffung auch ich früher jedes Volksbegehren unterschrieben habe – gibt es nicht. Was sollten die Soldaten auch tun? Die Tagesobergrenzen wurden schon mit der hilflosen Begründung nur für Spielfeld vorgesehen zu sein dementiert. Wer es nach Österreich schafft, der kann seinen Asylantrag stellen oder eben weiterziehen.

    Es wird lediglich um Steuerung und Vermeidung chaotischer Bilder gerungen, im Letzten um die Verheimlichung der entscheidenden Frage: kann Europa weiterhin Millionen Menschen aus Elend und absoluten Grauen der islamischen Länder befreien und übernehmen, im sicheren Wissen, dass die redlichsten Integrationsbemühungen der letzten Jahrzehnte katastrophal scheiterten und die dritte Generation hier geborener Migrantenkinder in Abwehr, Hass und Radikalisierung verloren geht.

    Ich sehe einfach nicht, warum dies jetzt gut gehen soll. In riesigen Teilen der Welt implodieren jahrhundertealte Fehlentwicklungen. Diese unendlich bemitleidenswerten Länder können sich nur selbst befreien. Ob es gelingt, werden wir vermutlich alle nicht mehr erleben.

    Das politische Personal des gesamten Westens lügt seiner Bevölkerung nur unverändert vor, Kontingentierung, was grauenhafteste Selektion und Durchkommen der Stärksten bedeutet, und finanzielle Unterstützung ohne Ende könnte helfen. Würde Europa aufhören diese Integrationslüge in die Welt zu posaunen und jede Einbindung in den Arbeitsmarkt und die Sozialsysteme für beendet erklären, bräuchte es keinen Nato-Einsatz und keinen Türkeihandel.

    Ich bin zutiefst überzeugt, dass eine riesige Mehrheit zu größten finanziellen Opfern bereit wäre, könnte nur vor Ort geholfen werden und Europa bliebe ein Gesellschaftsexperiment erspart, das schon jetzt gescheitert ist.

    PS: Verzweiflung hilft ja auch niemanden. Man darf sich trotzdem freuen, wie zum Beispiel an den grandiosen Bild-Text-Seekompositionen und dem besonders schönen Arbeitsplatzbild des Hausherrn, da war ich wirklich hin und weg.

    • Titel eingeben
      Ja, das ist genau der Punkt, die deutschen (und europäischen) Politiker müßten sich halt erstmal weltöffentlichkeitswirksam hinstellen und deutlich sagen, daß wir keine Zuwanderung aus dem islamischen Gürtel und Afrika brauchen, geschweige denn wollen, um erstmal den wichtigsten Pull-Faktor abzuklemmen.

    • "Integration"
      Lieber Gast aus Wien,

      Vielen Dank für Ihre ausführliche Antwort. Ihren Einschätzungen stimme ich zu, mit der Einschränkung, dass es mNn nur und ausschließlich Deutschland ist, welches die Integrationslüge in alle Welt hinaus trompetet. Die Mehrheitsbevölkerungen der geschickt kaschierten Klassen-/Kastengesellschaften in Frankreich und UK wissen, dass die Integration islamischer Menschen aufgrund der ihrer „Religion“ immanenten aggressiven Absolutheits- und Überlegenheitsansprüche nur sehr eingeschränkt möglich ist. Und deren Regierungen wissen das auch, und sind in Sachen „Integrationspropaganda“ deshalb eher zurückhaltend. In F. steht die Mehrheit der Bevölkerung in Bezug auf die Frage einer weiteren islamischen Immigration sowieso rechts von der Mitte; FN und Sarkozys Republikaner sind somit vis-à-vis Hollande Veto-Player in Sachen von Deutschland aufgedrückter Zwangsbereicherung durch Kontingente. Im UK ist mindestens der Hälfte der Bevölkerung die EU und alles was sonst so vom Kontinent kommen könnte ein Graus. —

      Mit einer Null-Leistungspolitik – nur Nahrung und Zelte (keine Wohnungen) und medizinische Grundversorgung, keinesfalls Cash, das man via Western Union oder informelle Netze transferieren könnte, wäre das gröbste möglicherweise schon geschafft, der Einwanderungsmagnet auf „sehr schwach“ gestellt.

      Zur Integrationslüge: Hier in D. wird von Seiten der Einwanderungsbetreiber seit Monaten so getan, als gäbe es seitens der deutschen Mehrheitsbevölkerung eine Verpflichtung, jeden illegal hier rein „Geschmeckten“ zu „integrieren“. Von einer Integrationspflicht steht aber nichts im GG. Die deutsche Bevölkerung ist auch in keiner Weise dafür verantwortlich, dass andere Länder das Zusammenleben in ihren Gesellschaften nicht halbwegs gewaltarm gestalten können und ihre Reproduktionsraten nicht den lokalen ökologischen Möglichkeiten anpassen können. Zum Realitätscheck re „Integration“ empfehle ich, einen Blick in den auch von DA hier verlinkten Artikel „Nicht mal am Horizont ein Ausbildungsplatz“ aus der Printausgabe der FAZ vom 27.02. zu lesen – geradezu ein journalistischer Höhepunkt, wie man ihn in der FAZ außerhalb dieses Blogs leider kaum mehr findet (http://www.faz.net/aktuell/politik/fluechtlingskrise/ausbildung-von-fluechtlingen-in-rosenheim-14092678.html). Natürlich blieb auch bei Staibs gelungenem Artikel die Kommentarfunktion deaktiviert. —

      Herzliche Grüße nach Wien aus der Westhälfte des Reichshauptslums und Ihnen noch einen schönen Sonntag!

  61. Me 54
    Ich glaube nicht, dass das zu weit hergeholt ist. Frau Me. wurde unter Honecker sozialisiert, mit allen Privilegien einer Linientreuen. Dort hat sie ihr zynisches Verständnis von Politik her. Ein Honeckergewächs. Alle Konkurrenz ist ausgeschaltet, das Politbüro hörig und die Funktionäre sind in ihren Privilegien heillos verstrickt. Die SED war alternativlos, nun ist es die MEP, die sich in wechselnden Konstellationen zu in der Essenz gleichen Regierungen arrangiert. Am Wichtigsten ist die Propaganda für das Volk, da hat man hier viele Karl Eduards, nicht zuletzt in der Münchner Prawda oder dem Hamburger Reich oder dem Nordischen Schmierel. Beizeiten einige virtuelle Apfelsinen für das Volk, wie die Meldung, dass die meisten Hereingekommenen wieder zurückgehen werden. Halt für die Schwachköpfe, die gibt es immer. Leider muss man sich mit dem Internet als Westfernsehen herumschlagen, aber das kriegt man noch in den Griff. Ansonsten bieten sich nach dem Untergang vielleicht Saudi-Arabien und Katar oder andere über die Jahrhunderte kulturell reichhaltig entwickelte Länder hilfreich an, mit nur ganz wenig Bedingungen, die der deutsche Kriecher (cuius regio, eius religio) gerne annimmt. Kann man eigentlich Wahlen auch verschieben statt vorziehen? Gibt es in den Notstandsgesetzen eine Ermächtigungsklausel? Gleich ob der Zustrom weiter geht oder nicht, wird dem Bürger bis Ende des Jahres klar werden, was auf ihn dauerhaft finanziell zukommt (so darf er sich auf niedrigere Einkommen und Renten und zugleich steigende Mieten freuen), und eigene drastisch kulturbereichernde Erfahrungen werden so verbreitet sein, dass es keine Rolle mehr spielt, ob die Sender BRD-1 oder BRD-2 dazu schweigen, oder was die Karl Eduards dozieren und mahnen und schreien über die weltgeschichtliche Wunderwaffe Me 54.

  62. Herrschaft des Unrechts...
    @ Renate Simon
    Wenn Ihnen der Artikel in cicero
    http://www.cicero.de/herrschaft-des-unrechts/60554 gefallen hat:

    Ein Leserbrief des Prof. Vosgerau zu einem unfassbaren Artikel von Justizminister Maas in der FAZ ist ebenfalls sehr zu empfehlen.

    http://www.ulrich-vosgerau.de/aktuelles/

    @ Don Magnifico

    Nein, ich fühle mich nicht belehrt.
    Mir ist nur bei der Suche nach bestimmten Zeitungs-Artikeln, die für die Bundesregierung in mancherlei Hinsicht juristisch heikel sind, aufgefallen, dass plötzlich diese per Stichwortsuche auf Google nicht mehr zu finden sind.
    Die Antwort auf Google lautet:
    „German regulatory body reported illegal material.
    Ihre Suche hätte in den Suchergebnissen einen Treffer generiert, den
    wir Ihnen nicht anzeigen, da uns von einer zuständigen Stelle in
    Deutschland mitgeteilt wurde, dass die entsprechende URL unrechtmäßig ist.“

    Dabei hatte ich einen Artikel der Bild-Zeitung über eine geheime Ministeranordnung des Bundesinnenministeriums zu den Grenzkontrollen vom September gesucht.

    Dieser Artikel wurde mehrfach in anderen Medien erwähnt:

    „Im September berichtete die „Bild“, dass der Bundesinnenminister zeitgleich mit der Anordnung der Grenzkontrollen eine geheime Ministeranordnung erlassen habe, um den Paragrafen 18, Absatz 2, Nummer 1 des Asylgesetzes außer Kraft zu setzen. Das bedeutet, dass auch Ausländer ohne Visum trotz der eigentlichen Rechtslage nicht abgewiesen werden, sondern nach Deutschland einreisen dürfen. Auch das erklärt die Wirkungslosigkeit der Grenzkontrollen trotz des immensen Arbeitseinsatzes der Bundespolizei.“

    http://www.bayern-depesche.de/politik/bundespolizei-leistet-500-000-%C3%BCberstunden-wegen-wirkungsloser-grenzkontrollen.html

    Ist ein veröffentlichter Artikel in der Bildzeitung ist nun illegales Material?

    • erfolgreich erodieren
      Ihre Beschreibung habe ich nicht nachgeprüft; dennoch halte ich sie für erschreckend plausibel (Bundesinnenminister u. Kanzleramtsminister nahmen z.B. bei der Zahl täglicher Grenzübertritte durch MigrantInnen in diesem Jahr ja bereits mehrmals ihre Zuflucht zur – Lüge); die autoritative Einflußnahme der Bundesregierung nimmt damit aber ein beängstigendes Ausmaß an, das einen Aufschrei auslösen sollte.

    • Juristin, den Bild-Artikel habe ich auch nicht gefunden, aber
      etliche andere, die darauf Bezug nehmen. Gesucht mit der Ente.

      http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/afd-kritisiert-grenzkontrolle-geheime-ministeranordnung-setzt-gesetze-ausser-kraft-a1269753.html

      Wenn mir ein Artikel wesentlich erscheint, speichere ich ihn als pdf auf dem Rechner, man weiß ja nie, ob man ihn im Netz wiederfindet. Die Sucherei in meinen unter Presse gespeicherten Links ist mühsam, es sind zu viele, sie zu ordnen hatte ich noch keine Lust. Das nur als Tipp, damit einem Infos nicht verloren gehen. pdf-Maker gibt es kostenlos im Netz, die pdf-Erstellung ist einfach, Druckvorschau, drucken mit pdf24 zum Beispiel und speichern.

      Danke für den Link zu Prof. Vosgerau, der im Cicero die Dinge so benennt, wie sie sind. Dass mir das gefällt, kann ich nicht behaupten, aber es erklärt fast alles.

  63. Inlaenderfeindlichkeit
    …ist zZt die einzig schluessige Erklaerung fuer das Verhalten, das im Berliner Reichstag zur Wiedererichtung eines sozialistischen Neuen Deutschlands gezeigt wird.

    Deutschland wird ‚alternativlos‘ missbraucht, um das Fortbestehen einer zombiehaften EU zu erzwingen – koste es was es wolle.

    Die Enteignung der Deutschen geht so weit, dass, neben den materiellen Guetern, auch Selbstbestimmung, Kultur, Unabhaengigkeit, Identitaet, Bewegungsfreiheit, Landfriede, Demokratie…geopfert werden.

    Die materielle Enteignung wird zunehmen (zB Vermoegenssteuer und Vermoegensabgabe, allgemeine Steuererhoehung; nach Bargeldabschaffung: Negativzinsen) bis man froh ist, das staatliche, leistungsunabhangige Grundeinkommen zu beziehen.

    Der Missbrauch der Migrantenkrise ist nur ein weiterer Hebel, um eine gesellschaftliche Ordnung und den freiheitlich-demokratischen Konsens zu schwaechen – und spaeter zu beseitigen.

    An Stelle der representativen Demokratie werden die Regeln der „Diktatur des Proletariats“ (ueber das Buergertum) wieder eingefuehrt – wie meist jedoch unter der Kontrolle von ideologiesierten und teilweise fanatisierten Intellektuellen, die in einer Parallelwelt leben.

    Ob wir den „point of no return“ schon ueberschritten haben, ist sehr schwer einzuschaetzen. Die fehlende parlamentarische Opposition, die Gleichschaltung eines Grossteils der Medien, und die Furcht (und Bequemlichkeit) der Buerger, ihr Recht als Souveraen massiv zurueckzufordern, machen pessimistisch.

    Herrn Altmeiers Stil ist symptomatisch. Freundlich, arrogant und ignorant ist er sehr loyal – zu Frau Merkel und zu den Zielen einer EU. In der Realitaet des Jahres 2016 ff bedeutet das, Inlaenderfeindlichkeit zu leben – und damit taeglich Verfassungsbruch und Amtseidverletztung zum Prinzip zu machen.

    • die Frage ist da wirklich,über welchen Landesteil wir reden. Im Norden mag das so sein, aber Bayern und BaWü sind da deutlich anders.

  64. Altmeier
    ist nichts anderes als Muttis Lakai; seine Twittermeldungen werden sicherlich von Merkel gegengezeichnet. Das schlimme ist, dass der „Mann“ auch mal die deutschen Geheimdienste beaufsichtigt hat. Interessant auch die Abdullah ibn al-Jebreen Affaire (http://www.nytimes.com/2009/06/18/world/europe/18germany.html?_r=0) – Altmeier hat das damals mitgetragen. Dieser Abdullah war ein bekennender Al Qaeda Sympathisant und Judenhasser. Aber im BRD Wuerdehaushalt gibts halt nur beschränkt Platz, z.Zt. halt weniger für die Einheimischen. Frei nach Schiller: „Nichts mehr davon, ich bitt euch. Zu essen gebt ihm, zu wohnen. Habt ihr die Blöße bedeckt, gibt sich die Würde von selbst.“

    Cheers,
    Der Onkel

  65. Ich grüble mal wieder....
    Im Jahre 2013 haben über 29.000.000 Wähler eine Stimme für diese Regierung und diese Politiker abgegeben, genau 2/3.

    Recht viel weniger werden es auch beim nächsten Mal nicht sein.

    Warum fällt das eigentliche Problem IMMER unter den Tisch?

    • 2013
      2013 galt jede der Regierungsparteien für die Wähler der anderen noch als das kleinere Übel. Das dürften nun, in absoluten Zahlen, einige weniger werden.

      Die Suche nach dem kleineren Übel stabilisiert das System. Die Parteien können sehr gut damit leben, dass man die andere noch ein bischen weniger mag als die eigene. Nachher koalieren sie dann wieder, daran haben sie sich gewöhnt. Newcomer werden dagegen erst einmal ausgegrenzt. Die stehen unter Probation bis sie sich angepasst haben und „koalitionsfähig“ geworden sind ( Grüne im Bund, Linkspartei auf Landesebene ) oder sie verschwinden wieder in der Versenkung ( Piraten ). Allein koalitionsfähig zu sein, genügt aber auch nicht mehr. Das war die Kernkompetenz der FDP und man sieht ja wo die jetzt ist.

      Ansonsten sind wiederholten Behauptungen vom gierigen, mittelmäßigen usw. Volk einfach Ihre Meinung. Sie ist trivial und uninteressant und stört nicht weiter, weswegen das auch niemand aufgreift und „diskutiert“.

    • cui bono?
      Weil es kein Problem darstellt, denn seit dem 16.06.2005 wurde dies ohne Widerstand geschluckt und für die SdG eigentumsfördernd umgesetzt

      „Politik ohne Angst, Politik mit Mut – das ist heute erneut gefragt. Denn wir haben wahrlich keinen Rechtsanspruch auf Demokratie und soziale Marktwirtschaft auf alle Ewigkeit. Unsere Werte müssen sich im Zeitalter von Globalisierung und Wissensgesellschaft behaupten. Und wenn sie sich behaupten sollen, dann müssen wir bereit sein, die Weichen richtig zu stellen. Auch da sind wieder Widerstände zu überwinden.“

    • Frage und Antwort
      Ihre Frage stellt sich natürlich.
      81 Prozent finden, dass die Regierung ‚es‘ nicht im Griff hat, und bei der Sonntagsumfrage zum 28. Februar wählen weiterhin 60 Prozent GroKo, und weitere 20 Prozent die Dulder deren Politik, Grüne und LINKE. Also wiederum 80 Prozent.

      „Ja, sind die denn alle durchgeknallt??“ fragt man sich. Natürlich nicht. Nur hat sich in den letzten Jahrhunderten vieles verbessert, auch die Methoden der Herrschenden. Von Louis XIV über Goebbels und Stalin haben diese Damen und Herren ihre Methoden verfeinert, auch ohne KZ und Gulag ihre Macht zu erhalten: Sobald dem einfachen Volke eingetrichtert – und vor allem von ihm akzeptiert wird – dass die Politik der Herrschenden – so be********en sie auch sein mag – einfach nur alternativlos ist, haben wir derzeitige Verhältnisse; sogar in einer Demokratie. Naja, nicht ganz Demokratie, aber beinahe.
      Es wird zwar nicht wirklich der Wille des Volkes umgesetzt, aber alle 4 Jahre hat das Volk freie und geheime Wahlen, in denen es den Herrschenden – wenn auch seufzend und überzeugungslos – erlaubt, weiterhin eine Politik aufzuführen, die das Volk im Grunde genommen nicht will.

      Das ist staatstheoretisch, glaube, ein ganz neues Konstrukt. Oligarchie, Plutokratie, Diktatur, …. für alles gibt es schon historisch gewachsene Begriffe. Aber für eine formale Demokratie, in der die Wähler eine Politik – Vorsicht, Vorsicht: ich schreibe mit Absicht nicht: Regierung – einfach nicht abwählen können, also eine Politik die unabhängig vom Wählerwillen und zur Not von einer anderen Koalition einfach weitergeführt wird, dafür gibt es meines Wissens noch keinen Terminus. Der derzeitige Arbeitstiitel dafür ist ‚Alternativlosigkeit‘.
      Und den hat die Leiterin des derzeitigen Pilotprojektes aus den Annalen der FDJ ausgegraben.
      Wenn ich nicht so davon betroffen wäre, würde ich als Außenstehender vor dieser neuen Spielart einer Herrschaftsform einfach nur den Hut ziehen können.

    • ja und nickt ab.
      Ich befürchte auch, dass die vielfach beschworenen erdrutschartigen Protestwahlen ausbleiben werden, die endlich die Morgenröte einer merkelfreien CDU u. BRD herbeiführen sollten. Vielleicht gibt’s in Ba-Wü ja auch gleich grosse Verschwesterung und zweite Grün-Schwarze-Koalition mit formidablen 60%?

      Die durchsichtige Strategie des Bundeskanzlerinnenamtes ist ja wohl: Zähne zusammenbeissen bis zum 13.März, großartige Ergbnisse präsentieren auf dem hübsch terminierten, inszenierten EU-Gipfel am 6.03., juchei, und hinterher geht es so weiter wie bisher ….. schlimmer noch: Legitimierter als bisher.

      Das Interesse der CDU im Wahlkampf 2013 war ja recht deutlich, Edward Snowden zu „entpolitisieren“ bzw. gar nicht erst zu thematisieren …. Der Dreck im eigenen Keller drängte sich oleofaktorisch wohl doch recht intensiv ins Gedächtnis der Wahlkämpferin und ihrer ergebenen Wasserträger …. Ein FAZ-Redakteur kommentierte, Frau Dr. Merkel verlasse sich auf die „Vergeßlichkeit“ der WählerInnen …. mit der Einschätzung liegt er wohl besorgniserregend richtig. Die hoheitlich korrigierte öffentliche Meinungsbildung tut ihr Übriges ……

    • TDV, es wird sich nichts ändern
      und selbst bei den Landtagswahlen wird es wieder so ausgehen wie immer. Klöckner tritt ja schon mit di Fabio und dem österreichischen Außenminister Kurz und gestern mit Seehofer auf, um die Felle zu retten. Wie ich heute der Presse entnehme, steigt die CDU wieder in den Umfragen an, also lässt sich der Urnenpöbel, wie Sie immer zu sagen belieben, mal wieder blenden und einlullen.

      Die Hoffnung auf einen Erdrutsch wie auch immer habe ich längst begraben, es wird sich am 13.3. absolut nichts ändern. Selbst wenn die etablierten Parteien durch AfD u.a. Verluste hinnehmen müssen, bildet man eben die Deutschlandkoalition und macht einfach weiter mit der Entdemokratisierung des Landes, die Vosgerau im Cicero sehr gut beschrieben hat.

      Ich weiß nicht, was noch geschehen muss, damit die Leute endlich aufwachen. Die CDU kann sich ohne Merkel nicht vorstellen, dem Volk geht es nicht anders, ein Armutszeugnis ohnegleichen, alternativlos eben. Und ich frage mich, wie konnte es soweit kommen, dass eine Frau, der ich nie etwas zugetraut habe, die mir immer suspekt war, ein Land so in den Würgegriff bekam. Angesichts der überalteten Gesellschft eigentlich unfassbar, leiden alle unter Demenz oder was ist bei uns los?

    • @@@
      @Uwe Dippel
      Das Fachwort ist “Post-Demokratie“, schauen sie mal in Wikipedia nach…

      @Dreamtimer
      Nur weil sich ein von meinem Vorwurf Betroffener wie sie nicht mit dem Thema auseinandersetzen will, heisst das noch lange nicht, dass es gar keine selber denkenden Menschen mehr gibt.
      Wie oft gesagt, sie mögen die Mehrheit repräsentieren, das wars dann aber auch schon…
      Und wenn sie schon der Meinung sind, es sei keine Replik wert, warum dann solch ausführlich lange Antwort?

      @Demos,
      sie haben völlig Recht, es galt das Problem „Edward Snowden zu „entpolitisieren“ bzw. gar nicht erst zu thematisieren”.
      Was gelungen ist, die Million Flüchtlinge hat die Aufmerksamkeit von der immer weiter anwachsenden Überwachung abgelenkt.
      Diese Woche hat die Politik zB den neuen Staatstrojaner gebilligt. Haben sie irgendwo was dazu gelesen, in den Qualitätsmedien?
      Am Witzigsten finde ich immer dies Gejaule, wie links-grün doch alles verkommen sei. Und in der realen Welt ist man dann auf Leute wie Gauweiler angewiesen, um wenigstens ein paar Grundrechte zu erhalten.

      @Renate
      „Ich weiß nicht, was noch geschehen muss, damit die Leute endlich aufwachen. Die CDU kann sich ohne Merkel nicht vorstellen, dem Volk geht es nicht anders, ein Armutszeugnis ohnegleichen, alternativlos eben. Und ich frage mich, wie konnte es soweit kommen, dass eine Frau, der ich nie etwas zugetraut habe, die mir immer suspekt war, ein Land so in den Würgegriff bekam. Angesichts der überalteten Gesellschft eigentlich unfassbar, leiden alle unter Demenz oder was ist bei uns los?”

      Ich geb zu es ist unhöflich und völlig unjapanisch, aber es ist wohl doch einfach nur so dass die Leute nicht schlafen, und somit auch aufwachen könnten… sondern es ist so, dass sie einfach nur dumm sind, und dumm ist man auch nach dem Aufwachen noch.

      Ich versteh ja, dass es nicht ganz einfach ist diese unangenehme Realität zu akzeptieren, denn es ändert ganz grundsätzlich und für immer, wie sich einem plötzlich die Chancen der Zukunft darstellen. Auch Demenz ist „nur“ eine Krankheit, die eben auch nicht-Dumme befallen kann und auch diese Rationalisiereung hilft nur dabei weiter in Illusionen zu leben, dass sich da was ändern lässt.
      Ich weiss nicht ob sie es mitbekommen haben, aber als erste Meldung sprang mich heute morgen dies an, über Merkel am Sonntag in der ARD:

      „Notfalls weiterer EU-Gipfel
      Angela Merkel schließt Rücktritt wegen Flüchtlings-Krise aus
      Bundeskanzlerin Merkel schließt einen Rücktritt im Fall des Scheiterns des Flüchtlingsgipfels mit der Türkei aus. In diesem Fall müsse sie weitermachen. Es werde den nächsten Gipfel geben. Einen Plan B habe sie nicht.“

    • Wahlrecht
      In einem Buch des theoretischen Physikers David Deutsch geht es neben Kosmologie, Quantenmechanik und anderen eher esoterischen Themen auch um das Problem der angemessenen Repräsentanz der Wählerintentionen in einem Parlament. Seiner Ansicht nach ist das bei uns hochangesehene Verhältniswahlrecht wesentlich mit verantwortlich für die Stabilität der Regierung – im positiven wie im negativen Sinne. Das hierzulande oft gescholtene System des Mehrheitswahlrechts erlaube wesentlich einfacher einen Wechsel der Politik. Das alleine führe natürlich nicht per se zu einer besseren Politik, aber der Abstand zu den Wählern sei deutlich geringer. Beim Verhältniswahlrecht (er bringt das Beispiel Deutschland explizit) sei es fast immer die drittstärkste Partei, die die Richtung vorgebe, entweder durch Koalition (wie jahrzehntelang durch die FDP) oder durch Abgrenzung.


    • Die drittstärkste Partei, soso.
      Dann besteht also schon noch Hoffnung auf „Selbstkorrektur“ bzw. „den letzten Versuch an der Urne“ (wie ein Kommentator neulich meinte)

  66. Twit for twat
    Man sollte den üblichen Verdächtigen unter den Politikern endlich ihre ‚Smartphones‘ und die ‚Social Networks‘ wegnehmen. ‚Wir‘ haben nämlich weder ‚Facebook und Co.‘ noch die ‚Lämmer‘ gewählt (und die meisten der ‚Wölfe‘), die sich dort herumtreiben. Der Peter und auch alle seine filterblasierten Freunde sollten das tunlichst im Auge behalten. Der ‚Mob‘ bringt derzeit in Wahrheit nämlich TTIP in trockene Tücher.

    Schwer zu sagen, in welche Facebook Gruppe sich der entsprechende Redakteur wohl verlaufen hat, aber in Berlin fordert man jetzt allen Ernstes den „BLexit“. Am Ende bliebe den Berlinern vermutlich, wie es ein Kommentator dort formulierte „ein Rest-NRW, mit drei Journalisten und zwei Sendeanstalten pro Einwohner“. Allerdings: Im Gegensatz zur Viehweide Berlin gehört NRW derzeit noch zum Christlichen Abendland.

    http://www.tagesspi egel.de/politik/seehofer-soeder-sachsen-wir-muessten-bayern-in-die-unabhaengigkeit-entlassen/13023844.html

  67. KANZLERAMSTMINISTER SEITERS
    war ein würdiger minister in diesem amt, gepflegt in wort, bild und ton.
    sein bester spruch zu flüchlingskrise :

    „die wiedervereinigung kann sich nicht ausschliesslich auf dem boden der BRD abspielen“.

    wer würde heute solche sätze erwarten, die rückgrat und weitsicht ausstrahlen ?

    nun denn , hier an der peripherie des landes dürfen wir alles viel leicher nehmen, leider friert der see nicht mehr ausreichend für eine flucht über eis im winter zu, aber in einer nebligen nacht könnte es mit dem boot gelingen. der nachbar ja bald die grenzen schliessen.

  68. Relativierungen
    Nach Kœln relativierte Don Alphonso die tägliche sexuelle Gewalt gegen Frauen, indem er alle abbügelte, die darauf hinwiesen, dass es deswegen nie einen Aufschrei gibt. Jetzt relativiert er die Gewalt in Clausnitz indem er unterschlågt, was der Mob skandierte und die sich wehrenden Opfer auf eine Stufe mit den Tätern stellt. Während der Mob 2 Stunden lang „Verpisst euch“ brüllte, wurde dem Mob ein Stinkefinger entgegengereckt. Aber ein Opfer darf nicht die Nerven verlieren, nicht wahr, Don Alphonso? Es soll sich stumm beschimpfen lassen und eine Frau soll sich stumm vergewaltigen lassen. Und wenn es ihr passiert, wird danach Don Alphonso sie nicht verteidigen. Wer kein Kölner Opfer war, kann auf Alphonsos Solidarität nicht hoffen. Denn er macht Unterschiede zwischen Opfern. Genau wie zwischen Tätern. und so schweigt er zum deutschen Vergewaltiger.

  69. Titel eingeben
    Ein geradezu unfassbar schlechter Blogbeitrag, bei dem sich der Autor mit konstruierten Vorwürfen und Anwürfen an Altmeier abarbeitet. Man muss den Regierungskurs, den Altmeier vertritt, nicht gut finden, man muss auch die etwas überkonziliante Art von Altmeier nicht mögen. Aber dann sich auch noch auf irgendwelche teilverstrahlten Radfems berufen, nur, weil es grad irgendwie passend aussieht? Dem Altmeier eine Haltung unterstellen, die er nirgendwo zum Ausdruck gebracht hat – und die ihm objektiv fern liegt?

    Pardon, das ist niveaulos. Sorry.

    • @John Dean
      setz Dich in Deinen Porsche Spider und tritt aufs Gas…

    • Porsche Spyder
      mein freund@gast: Dean war James und fuhr einen Spyder, nicht Spider, der Spider kommt erst mit Spidermann ins spiel

      weiterhin war James wohl schuldlos in seinen unfall verstrickt………..der schwabe, der neben ihm sass und dann noch lange in zuffenhausen lebt und die rekonstruktionen haben das wohl so ergeben.

      fazit: allein sich einen Spyder zu setzen und gas zu geben löst kein probem.

  70. Der Überwachungsstaat...
    … soll ausgebaut werden. Jetzt über die Überwachungskameras an den Autobahnen.

    Eine Idee von Peter Altmaier, vorgestellt bei dem Europäischen Polizeikongress.

    http://www.heise.de/newsticker/meldung/Europaeischer-Polizeikongress-Kanzleramtsminister-Altmaier-fordert-neues-Datenbewusstsein-3115502.html
    Dort steht:
    „Altmaier forderte außerdem, dass die Mautdaten genutzt werden können, um Straftaten aufzuklären“

    Dort sagt er auch (mit Bezug auf Israel):
    „Auf unsere Verhältnisse umgerechnet, müsste Deutschland in zehn Jahren 20 Millionen Einwanderer aufnehmen.“

    Das ist der Plan…

  71. Enttäuschung, Angst und Rassismus
    Der Don schreibt in den Kommentaren:

    „Aber die Grundlage ist nun mal sehr angetan, Rassismus zu empfinden. Die jungen Männer begreifen schnell, dass sie hier ganz unten und gleichzeitig in einem System sind, das ihnen wenige Optionen lässt. Gleichzeitig ist der gesellschaftliche Konsens in Deutschland in ihren Augen klar verweichlicht, das nehme ich aus wirklich allen ‚Männergesprächen‘ mit. Sie glauben nicht an staatliche Strukturen, warum auch, sie kennen das in der deutschen Form nicht. Und dann kommen halt die Bestandteile zusammen, die man für Rassismus braucht: Soziale Unterlegenheit bei gefühlter Überlegenheit in einem Staat, der sich das alles gefallen lässt.“

    Das ist eine sehr gute Beschreibung des Problems. Diesen Erklärungsansatz kann man natürlich auch auf alle sonstigen „demütigenden“ Formen der Kriminalität übertragen – bis hin zum öffentlichen Tottreten von jungen Männern gewissermaßen „zum Spaß“, das als solches auch nie eine Erfindung Rechtsextremer gewesen ist.

    Hinzu kommt, was Sie hier irgendwo auch am Rande angesprochen haben, woran Sie aber selbst (m.E. unbegründete) Zweifel zu haben schienen: Die Migranten organisieren sich sehr viel stärker in Form von „Gewalteinheiten“, deren Existenz die Deutschen weitgehend verdrängt haben und zu deren Bildung sie zum großen Teil auch gar nicht mehr imstande sind, wodurch sich das Problem erheblich verschärft. Die herbeitelefonierten oder -geappten „Rudel“ sind nichts anderes als primitive, aber dennoch sehr effektive „Gewaltaggregate“, die in der Regel entlang von Sippe, Ethnie und Religion entstehen bzw. gebildet werden (in dieser Reihenfolge). Will man den eigenen Rassismus gewaltsam ausleben, tut man das naturgemäß nicht so gern alleine.

    (Zumindest) hier kommt meiner Meinung nach dann übrigens doch auch „der“ Islam ins Spiel. Natürlich haben marokkanische Grabscher vom Koran in der Regel bestenfalls eine rudimentäre Vorstellung, und natürlich würden sie sich weder in ihrem Heimatland noch in Saudi-Arabien so benehmen, wie sie es hier tun – auch, weil die Konsequenzen ganz andere wären. Aber die meisten Neonazis haben von Hans F.K. Günther u.Ä. doch auch keine Ahnung. Das bedeutet allerdings nicht, dass man ihnen deshalb die (primitive) Ideologie absprechen oder deren Auswirkungen in der Realität leugnen kann. Man braucht *immer* nur irgendein (primitives) ideologisches Mäntelchen für die eigenen Überlegenheitsgefühle und die Unterdrückung und Anfeindung der „anderen“. Aber so zufällig die ideologischen Parameter dann auch erscheinen und so inkonsistent die eigenen Maßstäbe auch immer sein mögen: Wer Opfer wird, bestimmt sich letztlich trotzdem ganz maßgeblich nach diesem (ideologischen) „Überbau“. Und deshalb ist er relevant.

    Wir haben derartige primitiven Gewaltaggregate zugunsten von staatlichen Institutionen ersetzt und die Gewalt damit gewissermaßen „domestiziert“. Aber bei Leuten, die aus ganz anderen Gesellschaften stammen und die ohnehin nur geringe Lebensperspektiven haben, ist diese gezähmte Gewalt, die vor allem auch auf berufliche Nachteile setzt (Führungszeugnis etc.), eben häufig zu schwach, um die dreist erhobenen Geltungsansprüche effektiv zurückweisen zu können – insbesondere, wenn dann ein paar bemitleidenswerte Polizisten plötzlich doch einer Rotte gegenüberstehen. Das ist auch der Grund, warum wir mit den libanesischen Familienclans so große Probleme haben, die ja auch alle einst unter Berufung auf das Asylrecht ins Land kamen: Sie formieren Gewaltaggregate, die die auf den regulären Bürger zugeschnittenen staatlichen Struktur überfordern. Der Staat passt sich (bislang) aber auch nicht an. Mit derartigen „Gewaltaggregaten“ rechnet er im Grunde nur noch beim Fußball oder bei Demos von Links- und Rechtsextremen. Cum grano salis kann man natürlich auch Clausnitz diesem Problemkreis zuordnen: Hier formierte sich spontan eine „Gewalteinheit“, die den Staat ebenfalls überforderte.

    Und das wirklich Schlimme ist: Was die Migranten angeht, lässt sich das Abgleiten in den Rassismus und in die Gewalt in einem zahlenmäßig bedeutenden Umfang im Grunde gar nicht vermeiden. Mit noch so großem Willen *kann* es bei vielen Zuwanderern nicht gelingen, sie in Arbeit zu vermitteln, und natürlich sind die (auch von Merkel geweckten) Erwartungen häufig völlig überzogen. Die Enttäuschung ist programmiert. Viele Bürger spüren das, *gerade weil* sie empathisch sind.

    Umgekehrt kann allerdings auch die „einheimische“ Bevölkerung es sich unter solchen Bedingungen – wegen der zunehmenden Gewalt durch Zuwanderer – immer weniger leisten, selbst zu differenzieren. Sie wird ihrerseits zum Teil schlicht in den Rassismus „gezwungen“, weil er plötzlich logisch, ja unter Umständen sogar überlebensnotwendig wird. Die Berichte, wie unwohl sich selbst länger hier lebende Migranten aus dem arabischen Raum fühlen, wenn sie nunmehr Gruppen junger arabischer Männer „im Nacken haben“, veranschaulichen, was ich meine, ebenso wie die Diskriminierungen in Diskotheken.

    Eigentlich ist auch das alles furchtbar banal, aber es wird trotzdem nicht beherzigt. Deshalb habe ich auch so große Sorgen, dass das auf einen Bürgerkrieg hinauslaufen könnte: Es wird hier einfach – gerade durch die Verweigerung des notwendigen Einschreitens – der Rahmen domestizierter Staatsgewalt gesprengt. Jeden Tag ein bisschen mehr.

    [Sorry mal wieder für die Überlänge.]

    • Clanstrukturen, ja. Das ist eines der Probleme in manchen Notlagern, etwa hier bei uns in Holzkirchen, wo es mal eine Gruppe gab, die angeblich aus Eritrea kam und einen Anführer hatte, der bestimmte, wo es langging und wie man mit der Gemeinde umspringt.

      Auf dem Dorf fällt sowas auf, weil es da solche Männerbünde – Freiwillige Feuerwehr, Jungbauern, Bankerlsitzer – auch noch häufiger gibt. Da kann man das entschlüsseln und einordnen und auch beurteilen. Auf der anderen Seite wird auch versucht, die Bildung von Clans zu begrenzen, weil das in Heimen immer ein Risiko ist. Aber dazu muss man das Problem erst mal erkennen, und das passiert in grossen Städten m.E. eher selten. Dabei ist es nur logisch, denn ein Clan bietet einerseits Schutz und andererseits Optionen. Die Security kann einem den Joint wegnehmen, aber nicht 20. Und da passt das erlernte Verhalten von daheim im Patriarchat auch bestens zu den Bedürfnissen in Deutschland. Besonders, weil sehr viele auf einmal kommen und alle gleich shlechte Chancen haben.

    • Historie
      Schön schreiben Sie das, und bringen richtigerweise die Religion mit hinein, wenn auch nur ansatzweise, aber ohne jedes ‚Islambashing‘.

      Was mir fehlt, und nicht nur bei Ihnen, ist die historische Perspektive. ‚Wir‘ in Europa waren ja auch keinen Deut anders, vor Generationen oder gar Jahrhunderten.
      (Auch) Europa hat Generationen gebraucht, um zu einer Gesellschaftsvorstellung vorzudringen, in der zunächst einmal ein nicht-religionsbasierter, rein zivilisatorischer Guter Wille sich entwickelte; sich eröffnende Freiheiten nicht unbedingt auszunutzen und nicht alle Freiräume sofort zu besetzen.
      Mir ist, auch gestützt durch meine langjährigen Auslandsaufenthalte, genau dieses immer als meine hauptsächliche Charakterisierung Europas vorgekommen: eine Zivilgesellschaft aus mehrheitlich eigenem Antrieb der Bevölkerung.
      Natürlich kann man dann eher auch einmal über eine Verfehlung hinwegsehen, eine Strafe zur Bewährung aussetzen. Weil die Annahme, dass eine üble Tat nicht aus Prinzip sondern aus dem Umstand erwachsen ist.
      Es wäre falsch, diese Sichtweise grundsätzlich auch bei Menschen zu unterstellen, die aus Gebieten und insbesondere Kulturkreisen kommen, in denen die äußeren Umstände es nicht ermöglicht haben, sich bietende Gelegenheiten auch einmal links liegen zu lassen, um sie einem anderen, Bedürftigeren, zu überlassen. Wenn das tägliche Leben sich als Überlebenskampf darstellt, hat man keine Zeit für solche altruistischen Ansätze. Dann muss jede sich bietende Gelegenheit ausgenutzt werden, und eine Grenze kann nur da gesehen werden, wo sie tatsächlich erlebt wird. Zum Beispiel indem ein Übertreten dazu führt, von der Polizei halbtot geschlagen zu werden. Alles was nicht direkt zu Reperkussionen führt, wird dann als erlaubt-geduldet angesehen.

      Wie gesagt, die europäische Geschichte verlief keinen Deut anders. Noch vor wenigen Jahrhunderten war es auch in Europa unmöglich, nicht in Kategorien wie Familie (Clan), Ethnie, Religion, zu denken. Und dann würde alles und in jedem Sinne ‚mitgenommen‘, was mitzunehmen war. Ganz normal, weder gut noch schlecht.

      Im Grunde genommen tun wir unseren ‚Neuzugängen‘ auch keinen Gefallen mit der Anwendung eines zivilisatorischen Bewusstseins. Sie sind desorientiert, alles ist anders, Sprache, Klima, Essen, Regularien. Und nicht einmal für die letzteren gibt es klare Regeln: man darf nicht …., und wenn man es doch tut, wird einem gesagt, prinzipiell darf man nicht, aber bestraft wird dennoch nicht, wenn man doch das tut. Hääh?

      Nein, überlegen sind wir Europäer in keinerlei Weise. Wir sind lediglich ein paar Generationen weiter, und sind mittlerweile alle durch eine Sozialisation gegangen, die uns die Vorteile einer Zivilgesellschaft vor Augen geführt hat. Kognitiv, in einem Integrationskurs, hätten auch wir Europäer nicht wirklich verstehen können, was gemeint ist.

      [Seltsam in diesem Zusammenhang, aus Längengründen aber nicht weiter ausgeführt, nur als Hinweis: Seltsamerweise haben wir über Generationen dafür gekämpft, dass Sozialisation als prägendes, in der Individualentwicklung später kaum umkehrbares Element anzusehen ist. Seit September 2015 scheinen wir diesen Ansatz vollkommen über Bord geworfen zu haben, und mit ‚handouts‘ und Integrationskursen Sozialisation stattdessen als leicht korrigierbares ‚asset‘ einzustufen.?]

      Es sind ja nicht nur Eigentum und körperliche Unverletzlichkeit, die hier in eine Perspektive kommen (nach dem Motto ‚Einzelfall‘). Es sind vielmehr übergreifende Strukturen, auch und insbesondere von der Linken forciert: Versicherung, Arbeitslosenversicherung, Krankenversicherung, Hilfe zum Lebensunterhalt, Rentenkasse, u.s.w., die auf einer langen Historie basieren. Frauenwahlrecht, man ist geneigt das zu vergessen, ca. seit erst 100 Jahren.

      Wie – HerrGottnochmal! – soll denn ein durchschnittlicher, nach Europa Kommender ohne unsere kollektive Zivilisationshistorie das alles richtig einordnen können; und es nicht einfach als unglaublich attraktives ‚free money‘ ansehen? Und free housing, free food, (free women?).

      Ähnliches gilt für das Asylrecht. Es ist eine großartige Errungenschaft. Einzigartig. Und eben auch geschichtlich gewachsen und vor allem motiviert.
      Und es sollte alles daran gesetzt werden, dass es erhalten bleibt, und noch weiter gestärkt wird.

      Wenn es allerdings möglich ist, bei Whatsapp oder twitter von Freunden lesen zu können, egal in welcher Sprache, das man in Germany alles erhält, money, housing, food, medical attention, und alles for free, Sprachkurse auch, wenn man es nur bis zur Grenze schafft und dann sagt „I Asyl, Syria“, oder auch nur einen Zettel mit diesen Worten darauf hochhält – Wem wäre es zu verdenken, da einfach mitzumachen und das einfach mitzunehmen? Das hätten wir Europäer genauso gemacht, wenn vor Jahrhunderten dieses Angebot vom z.B. afrikanischen Kontinent gekommen wäre.

      Es würde uns allen weh tun, diese Perspektive aus den Augen zu verlieren bei unserem Handeln.

    • Danke Uwe Dippel für diese Ausführungen und ja - es ist ein schmaler Grat
      auf dem wir uns befinden. Und rasch ist kaputt zu kriegen, was sich über ein paar Jahrzehnte so fein auf der Grundlage von Aufklärung und ja, doch, auch der Bergpredigt, sicher nicht der Kirche, entwickeln konnte. Was all die Denker, Komponisten und Künstler beigetragen haben, dass all das bereichernd entstehen konnte, während anderswo noch immer geprügelt, amputiert und gesteinigt wird.
      Wir haben gerade viel zu verlieren – und das, was da über die Jahre und auch Jahrhunderte entstanden ist, erscheint mir, gerade angesichts der erkennbaren Zerbrechlichkeit, edel, kostbar und wertvoll.

    • Asymmetrien wo man hinschaut
      Ich finde Ihren Beitrag sehr interessant und auch keineswegs zu lang.

      Zwei Punkte: 1. Anstelle des Begriffs „Gewaltaggregate“ würde ich den Begriff „Gewaltgruppen“ vorziehen. In Köln hatten wir es mit einer laut WON (Aust) mehrere tausend Personen umfassenden Gewaltgruppe zu tun, die die aktiven Täter massiv deckte und diesen Schutz bot.

      2. Sehr praktisch gedacht: dieser Situation immanent ist eine weitgehende Asymmetrie zwischen den Angreifern und den potentiellen Verteidigern der Frauen. Viele einheimische junge Männer gehen nämlich arbeiten und sind räumlich weit verstreut. Die Angreifer sind dagegen arbeitslos und hängen räumlich konzentriert irgendwo rum. So werden aus zwei Figuren, die man vielleicht zur Not noch verbal in Schach halten kann (ist mir im Reichshauptslum in der U-Bahn einmal gelungen, bei dreien wäre es schon definitiv kritisch geworden), in kürzester Zeit 20 bis 30, die, wie man aus der Berichterstattung zu Kiel weiß, extrem rabiat werden. Diese mini-flash Mobs muss jeder potentielle Helfer heute einkalkulieren. Dies und die unerfreuliche Tatsache, dass die Polizei – zumindest in Berlin – nichts tun wird. Die Situation ist strukturell komplett asymmetrisch zu Lasten der Einheimischen, und die potentiellen Angreifergruppen sind sich dessen bewusst. Wie auch der Tatsache, dass sie die „Regierung“ auf ihrer Seite haben. But don’t let me get into this.

    • Titel eingeben
      Siehe Zitat Rosenheim-Artikel (der übrigens bereits von der Frontseite verschwunden ist, aber unter „Leserfavoriten gelesen/empfohlen“ an erster Stelle steht):

      „Dafür kommen viele junge Afghanen und Afrikaner. Eritreer etwa, die einem erzählen, dass sie bisher nie zur Schule gegangen sind. Warum? „Fighting“, sagt ein junger Eritreer.“

      Schlecht für die Integration, wenn jemand zwar funktioneller Analphabet ist, dafür aber vermutlich mit verbundenen Augen ein AK-47 zerlegen und wieder zusammensetzen kann.

    • @Uwe Dippel
      „Was mir fehlt, und nicht nur bei Ihnen, ist die historische Perspektive. ‚Wir‘ in Europa waren ja auch keinen Deut anders, vor Generationen oder gar Jahrhunderten.”

      Was um alles in der Welt wollen sie denn damit sagen? Letzteres hat hier ja wohl noch niemals einer behauptet. Der Islam ist jetzt genauso alt, wie das Christentum war als Martin Luther daherkam. Gerade weil wir wissen, dass auf Reformationen schon mal ein dreissigjähriger Krieg folgen kann, sollte man sich genau überlegen wen, und wenn ja, wie viele man davon „reinlassen“ kann, bevor die kritische Masse erreicht ist.

      Die ‚Neuzugänge‘ sind nämlich keineswegs desorientiert, wie sie da in einer weiteren absurden Ausrede anbringen. Ganz im Gegenteil, wir Westler sind desorientiert und zwar zu Recht. Überzeugte Muslime hingegen sind von ihrer Idioten Religion völlig überzeugt du haben vor dieser hier auch weiter aufs Wort zu gehorchen!

      „Nein, überlegen sind wir Europäer in keinerlei Weise.“

      Ach ja, deswegen fliehen auch so viele Europäer in muslimische Länder und nicht umgekehrt, gell?

      Sie haben enorme Wahrnehmungsstörungen was die Realität angeht. Das ist ja ein unfassbares Geschwätz, was sie da von sich geben!

    • @TDV
      Schade. Vielleicht war mein Text überlang. Vielleicht ist Ihnen auch entgangen, dass er eine gewisse Dialektik enthielt.

      Dabei haben wir offenbar eine sehr ähnliche Auffassung der Situation, nur dass ich einmal eine entferntere Perspektive eingenommen hatte.

      Und natürlich sind ‚wir Europäer‘ nicht à priori überlegen; also z.B. genetisch. Vor 1000 Jahren war uns das Kalifat haushoch überlegen.
      Unsere derzeitige Überlegenheit resultiert eben aus der geschichtlichen Entwicklung nach der Reformation (30-jähriger Krieg hin und her), die über die Jahrhunderte hinweg uns eine Zivilgesellschaft beschert hat (nein, nicht die, von der die Herrschenden sprechen, wenn sie unsere Mitarbeit bei der Integration für Umme haben wollen).
      Und genau diese ist in Gefahr, echt vom Aussterben bedroht, durch die Aufnahme von Millionen, die mit diesem Konzept nicht vertraut sind.
      Was wäre daran unverständlich?

  72. Altmaier
    hat zweifellos eine recht interessanten Freund/Feind-Kennung. Aber wundern tut mich das eher nicht. Ich würde mal sagen, er nimmt sehr viele Altbundesbürger mit auf die emotionale Reise (dafür ist er ja auch da), indem er Taten von Menschen aus anderen Ländern faktisch … ausblendet … und verdächtige Konstellationen bei den eigenen Landsleuten (wer das in Clausnitz und Bautzen wohl organisiert haben mag und zu welchem Zweck) mit „brutalst möglicher Rhetorik“ (R. Koch sprach allerdings noch von „Aufklärung“) bekämpft.

  73. Twittern statt argumentieren!
    „Peter Altmaier gilt als authentisches Twitteraushängeschild der Regierung Merkel“

    Ich staune nur, welchen Stellenwert sie, Don, den Twittereien des Herrn Altmeier geben.

    Mit diesem Schlagwort-Medium lässt sich doch kein argumentativer Austausch vom Sender zum Empfänger herstellen – es spielt nur eine reine Bestätigungsrolle für die jeweils gemeinsame Sicht der Follower, auch beim Teilen von Links.

    Jetzt also das große Lamentieren über den Ist-Zustand hier in den Kommentaren und draußen dann die ganzen Selfie-Knipser mit ihren Smartphone-Spielzeugen. Die Welt als inszenierte Selbst-Täuschung und Ich-Bespiegelung.

    Wird Zeit für einen Absturz der ganzen Server-Farmen, damit das sẹlbstreferenzielle Geblubber in den Neuen Medien (über die Kommentare von anderen Schreiberlingen) endlich aufhört!

    • So wurde er zumindest in den Medien lange Zeit gepriesen. Als derjenige, der Social Nedia verstanden hat.

  74. Überforderung
    @ el hell
    27. Februar 2016 um 14:33 Uhr

    Im Hamburger Stadtteil Harburg wurde im Januar die erste Schule in Deutschland unter Polizeischutz gestellt. Mädchen, die dort den Beruf einer med. technische Assistentin erlernen, wurden Monate lang beinahe täglich von einer Gruppe von Männern belästigt, die, wie es hieß, kaum Deutsch sprechen, sodass man vermutete, dass sie aus einem nahe liegenden Asylunterkunft für 1.400 Flüchtlinge stammen könnten. Ein Mädchen wurde bis zum Hamburger Hbf verfolgt (per S-Bahn 16 km) und dort von den Männern gegen eine Wand gedrückt, während weitere Männer daneben standen und lachten.
    http://www.abendblatt.de/hamburg/hamburg-mitte/wilhelmsburg/article206953689/Sexuelle-Uebergriffe-Polizei-schuetzt-Hamburger-Schule.html

    Die Kölner Taten wurden als „Grapscherei“ verharmlost. Inzwischen habe ich irgendwo die einzig korrekte Beschreibung gelesen: Zahlreiche Opfer wurden mit der Hand vergewaltigt.

    Was jetzt in Kiel geschehen ist, nun, es ergibt ein Muster, das kein schönes Bild abgibt.

    Nachdem im Januar noch beinahe täglich über solche Fälle berichtet wurde, herrscht jetzt Schweigen im Walde.

    • Ich hätte ka erwartet, dass es nach köln weniger wird, aber dem ist wohl nicht so. Das muss man einfach mal akzeptieren – Reden dagegen wollen viele einfach nicht.

    • Titel eingeben
      Das wird mit Beginn der Badesaison wieder lauter werden.

  75. Warum schweigen Faministinnen?
    Der Feminismus muss sich politisch korrekt linientreu gestalten, damit das zuständige Ministerium Fördermittel locker macht. Auf SPON hatte ein Mitschreiber einmal einen Link zur Verfügung gestellt, aus welcher zu ersehen war, welche akademischen Gender Projekte aktuell unterstützt werden, es war eine unglaublich große Anzahl, die meisten Projekte erschienen mir aus dem praktischen Blickwinkel eines Gender-Laien ziemlich sinnlos.

    Wie alle Vertreter einer bestimmten wissenschaftlichen Richtung sind Gender-Feministinnen natürlich auch untereinander eng vernetzt. Wenn also die führenden Vertreter dieser Forschung sich finanzieren wollen, können sie keine von der Regierungsrichtlinie abweichende politische Position vertreten, welche den politischen Goodwill beeinträchtigen könnten, Fördergelder locker zu machen. Diese Meinung gilt dann maßgeblich für die ganze Gender-„Branche“. Es geht also ums Geld, what else!

    • Peer Reviews sind dann besonders lustig.

      Und wenn eine dann mal abweicht wie die EMMA, gilt das den Genderistinnen gleich als rechtsreaktionär.

      Am sichersten ist man, wenn man genau das sagt, was in Zeit, taz und Neuem Deutschland steht.

    • wie in der KLIMAFORSCHUNG
      alles hat seine netzwerke, die sich gegenseitig bedienen, eine hand wäscht die andere und die dritte das gesicht…………..

      habe ich in wien, im ersten bezirk in den ersten jahren der berufsausübung gelernt !

    • Titel eingeben
      @mamarisque: Da kann ich Ihnen das Blog des Herrn Danisch.de empfehlen, der erklärt wunderbar, wieso Feministen mal jammern, mal schweigen. Nur kurz: Es hat mit der Karriere zu tun.

    • .....
      Feministinnen BLogs…. Wahnsinn, für was manche Leute Zeit haben.

  76. schizophren
    scheinen mir manche Beiträge zu sein, die in einem Blog der FAZ darüber jammern, dass die „Medien“ nicht ausführlich genug über Kiel berichtet haben.
    Lieber Don Alphonso, fühlen Sie sich in diesem Milieu wirklich wohl?

    • Ich bin für freie Meinungsäusserung, solange bestimmte Grenzen eingehalten werden. Tatsächlich ging das Thema bei manchen Medien trotz neuer Entwicklungen schnell unter. Da kann man sich schon mal fragen, warum es keine Relevanz hat.

      Wohl fühle ich mich privat, das hier ist Arbeit. Da kann ih auch mal Beiträge lesen, die mir weniger gefallen. Würde ich mich jedesmal beschweren, hätte ich viel zu tun.

    • @reinerw
      Es ist ganz einfach eine Frage der Ausgewogenheit der Berichtserstattung und des Wahrheitgehalts. Insofern ist die FAZ und dieser Blog eine einzelne Stimme umgeben von ueberlauter, undifferenzierter und oft manipulierter Willkommenskakophonie.

      Es ist also ein Zeichen von geistiger Gesundheit, dieses quantitative und qualitative Missverhaeltnis an diesem Ort des offenen Meinungsaustauschs zu diskutieren.

      Was ist Ihr Anliegen?

    • God has given you one face, and you make yourself another.
      @reinerw

      Jedes Milieu ist angenehmer als das von Politikern, die Frauen- und Kinderschänder unkontrolliert in unsere Land lassen, und als das von Journalisten, die bei Frauen- und Kinderschändung bewusst nicht berichten.
      Das, was hier im Land gerade als Moral verkauft wird, das ist genau das Gegenteil von Moral.
      Unfassbar, welche grundlegenden Dinge man ansprechen muss.

  77. Sachsen-Bashing
    wurde hier gelegentlich angesprochen, auch vom Hausherrn, der das differenziert sehen möchte. In der Tat, das wäre gut. Unisono, heute auch in der FAS, die sich zum Zeit-Clon entwickelt, wird behauptet, die Bevölkerung der ex-DDR habe keine Erfahrung mit Fremden. Es gab aber eine große Anzahl von Ungarn und Vietnamesen, die als Gastarbeiter aufgenommen und gut versorgt wurden. Zu gut für viele DDRler, was ich als Besucher selbst mitbekommen habe. Ihrem Unmut konnten sie keine Luft machen, denn es gab, glaube ich, keine öffentliche Diskussion, in der der Staat auch hätte erklären können, dass alle davon profitieren (im Unterschied zu dem, was jetzt im Westen passiert). Was wohl der antirassistischen Einstellung der Kommunisten geschuldet ist. Aber sowas kippt ins Gegenteil um, wenn dabei missliebige Tatsachen unterdrückt werden. Der Umschlag lässt im Westen noch auf sich warten, weil die Unterdrückung von Tatsachen durch Politik und Medien nicht ganz mit der DDR zu vergleichen sind. In der Sowjetunion hat die offizielle Völkerfreundschaft ähnliche Resultate gezeitigt. Wir deutschen Besucher in Russland haben davon profitiert, denn es hätte genug Grund gegeben, nicht nur Hitler zu hassen. Jetzt, wo es in Russland und der DDR keinen offiziellen Druck für gute Gesinnung gibt, kommt kommt es zu einem teilweise überschießenden Nachholbedarf an Diskussion. Eine Art kollektiver Reaktanz.

    • Titel eingeben
      Ich bin russisch verheiratet, kennen „meine“ russische Familie und war auch dort. SEHR überrascht war ich von der Freundlichkeit gegenüber einem Deutschen. Russen hätten etwa zwanzig Millionen Gründe, die Deutschen zu hassen; sie tun’s nicht. Meine russische Gattin kann’s mir auch nicht erklären. Seltsam aber, dass die Deutschen (zumindest die Massenmedien und Politiker) „die Russen“ immer noch hassen. Rache für den verlorenen Krieg? für Stalingrad? Ahnungslosigkeit? Adenauer- und Kalte-Krieg-Politikpolitik immer noch in den Knochen?
      Fefe weist nicht ohne Grund heute auf die fünf Minuten bei Youtjub hin, in denen Hagen Rether die wirklich pösen, nämlich die Drecksnordkoreaner :-) anklagt.

    • @kdm
      „Fefe weist nicht ohne Grund heute auf die fünf Minuten bei Youtjub hin, in denen Hagen Rether die wirklich pösen, nämlich die Drecksnordkoreaner :-) anklagt.“

      Das ist aber ein Video, das ich ganz furchtbar finde, für mich primitives USA-Bashing und eine Verharmlosung der ja doch wirklich furchtbaren Diktatur in Nordkorea – die auch durchaus für die Außenwelt gefährlich ist (man denke nur an die Entführungen von Japanern und terroristische Anschläge in der Vergangenheit, und aktuell das beständig voranschreitende Atomwaffenprogramm). Da kommt für mich ein bißchen die Naivität vieler Deutscher raus, die gar nicht mehr um die Gefahren in der Welt wissen und die (bisherige) Sicherheit der Bundesrepublik für den Naturzustand halten; man ist sowohl gegenüber externen Gefahren als auch gegenüber den erwartbaren Folgen der aktuellen Masseneinwanderung sehr blauäugig.
      Gebe Ihnen aber Recht bzgl. Russland, bin kein Putin-Fan, aber ein Großteil der deutschen Medien ist wirklich geradezu obsessiv gegen Russland an sich eingestellt.

  78. Titel eingeben
    Vielleicht sollten wir von den Schweden oder Dänen lernen. Die Schweden sagen, wir erkennen unser Land nicht mehr.

  79. Die GroKo
    …muss nicht abgewählt werden, die zerlegt sich selbst.
    und wenn jemand zum Sturz der Kanzlerin beitragen kann,
    dann Herr Altmaier.

  80. @colorcraze
    @colorcraze – Da es sich um Landtagswahlen handelt, steht eine CDU-AfD Koalition mit Seehofer überhaupt nicht zur Diskussion. Wenn die AfD in zwei Wochen in BaWü, Rheinland Pfalz und Sachsen und Mainz groß rauskommt, wird sich der CDU Kanzlerverein hüten, eine Bundestagswahl zu anvisieren. Die Nahles und Gabriels werden auch nicht scharf auf Neuwahlen sein, denn für sie gilt “mitgefangen, mitgegangen”. Bis zur nächsten turnusmäßigen Bundestagswahl müssen die führenden Parteiherrschaften durchhalten und alles dransetzen, ihre Position zu verbessern. –
    Was den Bürgerkriegsvirus betrifft, kann ich mir gut vorstellen, dass Wladimir das traumhaft fände. Aber mein Gemüsehändler, mit dem ich regelmäßig über Politik rede, ist sich sicher, Wlad wird ihm nicht sein tägliches Geschäft verderben – mit Krieg schon gar nicht. Die Geschäftsleute haben da inside knowledge. Wlads Tochter wohnt für eine Weile in unserem Nachbardorf, wussten Sie das?

    • “The prince of darkness is a gentleman!”
      Ein wesentliches Problem der Moderne:
      Feministinnen glauben, alle Menschen sind im Kern Frauen.
      Sozialpädagogen glauben, alle Menschen wollen sich ändern.
      Geschäftsleute glauben, alle Menschen streben nach Reichtum.

      Das ist eine Irrglauben. Die Hälfte der Menschheit ist auch im Kern männlich, unbelehrbar und strebt ausschließlich nach Macht.
      So wie Putin.

    • Ich strebe nach Klassengesellschaft.

    • Titel eingeben
      BT-Neuwahlen, je. Auf die Idee wär ich nun nicht gekommen. Ich dachte schon an 2017. Die Landtagswahlen in BaWü, Sachsen-Anhalt, RP und MV sind dieses Jahr, man wird sehen, wie das ausgeht.
      3er und 4er Koalitionen, möglicherweise.

  81. Waiting for Godot
    Die Unzahl täglicher sexistischer, frauenfeindlicher Attacken oder sexueller Gewalt gegen Frauen etc. durch vielköpfige Gruppen von männlichen (Neo-)Migranten von Hamburg bis Passau sollte eigentlich nahelegen, dass hier ein „strukturelles“ oder „gruppen-“ oder „mentalitätsspezifisches“ Problem vorliegt. Das exakt terminierte und koordinierte, systematische Belästigen von Schülerinnen, Mädchen und jungen Frauen z.B. an den Haltestellen öffentlicher Verkehrsmittel sowie die „bandenmässigen“, vielfältigen „Übergriffe“ bis zu Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung müßten doch dafür sensibilisieren, dass bei den Tätern ein bestimmtes „Denken“ internalisiert wurde, wie „man“ mit einer Frau (oder Minderjährigen) umgehen kann. (Es geht hier ja kaum darum, eine Partnerin zu finden, um den eigenen Aufenthaltsstatus durch Heirat dauerhaft zu sichern.) Ein solches „Denken“ wird ja wohl auch irgendwo mündlich tradiert, oder in Blogs gepflegt? (Hatte die BRD nicht bereits vor einigen Jahren Skandälchen, weil irgendwelche Rapper frauenverachtendes Gedöns (oder „Rollenbilder“) über „bitches“ und so von sich gaben und Pubertierende diesen Machismus gelehrig in Schule und Alltag umsetzten ….?)
    Aber die ganze Problematik und unterdrückte Debatte führt ja schön vor Augen, dass erneut eine sachgerechte Typologisierung von Phänomenen an „epistemologischen Schwierigkeiten“ scheitert …. Oder eben politischen Präferenzen geopfert wird. Um es kurz zu fassen: So in etwa „Es kann nicht sein, was nicht sein darf“. Ließe sich auch unter die recht alte Diskrepanz zwischen akademischen/ideologischen Paradigmen/Kategorien/Narrativen und der Lebenswirklichkeit subsumieren …. Ist ja auch sowieso egal, alle Täter sind doch nur Opfer. (-; Mal sehen, wann das dt. (Jugend-)Strafrecht vollständig implodiert ….
    Naja. Ich widme mich jetzt lieber wieder milieuspezifisch Seeblick und Petits fours und anschließend saisonal atypisch dem plum pudding (-;

  82. Chef des Bundeskanzleramtes
    DAMALS….als Steinmeier Chef des Bundeskanzleramtes
    unter Gerhard Schröder war, hörte man von Steinmeier
    kaum ein Wort. Warum?
    > Schröder ‚himself‘ war ein Meister der Sprache.
    Altmaier hingegen ist > Merkels Sprachmaschine.
    .
    Aus dem Blickwinkel einer sprachunbegabten Merkel
    mögen daher regierungs-markt-konforme Texte und
    Floskeln als ausreichend + modern definiert werden.
    .
    Regierungssprecher Steffen Seibert stellt sein Licht
    unter auch den Scheffel des > modernen Marketings.
    Da unsere ‚Leader‘ in einem Elfenbeinturm sitzen und
    vom realen Leben keinerlei Ahnung haben,
    wird alles was sie äußern, einem verkaufsgerechten
    Procedere, das ‚zeitgeistgemäß‘ wirken soll, unterzogen.
    Werbefuzzis bestimmen also, was bei uns ankommen soll.
    .
    Wer erinnert sich an Regierungssprecher Bölling ?
    Wahrlich ein Gentleman!
    d.h. aber auch, wer Bölling kennt, der bis 1982 im Amt war,
    ist heute steinalt und hat naturgemäß eine andere
    Wertevorstellung.
    Dies muss man AUCH! berücksichtigen.

    • Wirklich?
      „…sprachunbegabten Merkel…”
      Sie reden von derselben Merkel wie ich? Diejenige, die sagte „Wir schaffen das!“ und 20.000.000 waren ganz aus dem Häuschen vor Freude?

      „Da unsere ‚Leader‘ in einem Elfenbeinturm sitzen und
      vom realen Leben keinerlei Ahnung haben,…“

      So hätten sie es gerne, gell? Die wissen ziemlich genau was geht und was nicht… und wissen halt auch wie viele so wie sie „denken“.

      „Dies muss man AUCH! berücksichtigen.”

      Auch hier wieder: SIE müssen etwas berücksichtigen, wenn sie dies meinen, ich bin ein selber denkender Mensch und muss, wenn es um Politiker geht nicht das Geringste berücksichtigen. Ich stamme aus einer Zeit in der Regierungen für die Bürger da zu sein hatten. Wenn sie das in ihrer Generation heute etwas lockerer sehen wollen, so steht ihnen das natürlich frei.
      Ich verstehe nicht so wirklich, warum sie in allen ihren Kommentaren immer solche Entschuldigungen für diese personifizierten Inkompetenzler machen, aber, bitte…. Sie müssen in dieser Welt dann leben, ich nicht…

  83. Ihr Wort in Gottes Ohr,
    @ E.R. Binvonhier
    Merkel vernichtet nacheinander die Koalitionspartner, erst FDP, dann SPD, jetzt sind die Grünen dran…
    Die GRoko zerlegt sich vielleicht, aber die Grünen stehen schon bereit. Sehen Sie sich den Wahlkampf in BW an.

    • In BW
      …war man schon immer dunkelgrün.
      Glaube nicht, dass dies auf andere Bundesländer im gleichen
      Masse zutrifft.

  84. Ruhig Blut, meine sehr verehrten Herrschaften
    (für das etzte Wort der Anrede gibt es leider noch keine gendergerechte Form, wer eine kennt, sollte nicht sie nicht hinter dem Berg halten). Heute am Abend, 21:45, bei Anne Will wird es alle zufriedenstellende Antworten auf die Will-kommenskultur geben. Morgen haben wir uns alle wieder lieb und selbst im neuen Bundeslande mit er Unterkiefervorbiss-Sprache, das schon im Vorgänger-Politgebilde immer die meisten schurigelnden Grenzer, NVA-Kommandeure, Stasi-Exponenten und ein Spezialgefängnis gestellte, werden zukünftig nur noch, gemeinsam mit den Fremden, friedliche Ostereuer, Feuerzangenbowlen und Grillkohlenfeuer unter Hallal-Bratwürsten züngeln. Nöwohr?

  85. Gesundheit
    @Hagen von Tronje:
    Wer von mangelnder geistiger Gesundheit spricht betrachtet andere Meinungen offensichtlich als geistig krank. Sind wir also wieder soweit?
    Und wer angesichts der Berichterstattung zu Kiel in Tagesschau, heute und allen anderen Nachrichtensendungen davon spricht, dass „die FAZ und dieser Blog eine einzelne Stimme umgeben von ueberlauter, undifferenzierter und oft manipulierter Willkommenskakophonie“ ist, sollte einfach seine geschwärzte (oder dunkelbraune?) Brille abnehmen damit er wieder richtig sehen kann.

    • Wer was sollte – das entscheide ich hier. Also bitte, verbale Abrüstung. Sprüche wie „braun“ braucht hier niemand. Danke.

    • Keine Ping-Pong-Mail aber
      …den Vorwurf, die Blogger hier seien schizophren, haben Sie, reinerw, eingebracht, und ich erwiderte. Mein Hinweis auf die geistige Gesundheit der Diskutanten, schloss andere nicht aus. Also, erstmal tief durchatmen – dann antworten.

      Das Wort „Kakophonie“ ist ein wissenschaftlicher Ausdruck der Sprach- und Musikwissenschaften, gebraucht fuer laute Dissonanz. Hat mit braunen Exkrementen eigentlich nichts zu tun (ohne jetzt auf Wortstaemme eingehen zu wollen).

      Locker bleiben.

  86. Soso, ein Clown also. Aber mit Torte, ausgerechnet Torte?
    http://www.coolplay.tk/watch/-kSJubIsmrg

  87. Oh Gott, heute Abend wieder ein Merkel-Solo bei Will
    Das ist m.E. eine bodenlose Unverschämtheit, in Form einer kostenlosen Wahlkampfsendung.
    Wie weit geht die Frau eigentlich noch und vor allem, warum lässt man sie soweit gehen? Und das zwangsfinanziert durch die Demokratieabgabe. Ich könnt grad vor Wut im Sechseck springen.

    • Was haben Sie erwartet, als die DDR mit ihren Szasi-Spitzeln die BRD besetzte? Freie Medien? Staatsfernen Rundfunk?

    • Lieber Don, was ich erwartete ist die eine Sache, was wir bekommen haben
      habe ich ja in meinem Post weiter oben schon beschrieben. Und die FAZ streicht Hanfeld den Text… Willkommen in der DDR2.

      Übrigens Danke für das Rausnehmen des Doppelposts.

    • Bei uns steicht niemand was. Ich habe sowas nur einmal in meinen 7 Jahren hier erlebt und danach brannte die Luft, dass der Schuldige immer noch angekokelt ist.

    • Der Hanfeld-Text ist wieder da...
      was soll das noch werden?

    • Der Verwicklung zwischen Poitik und ÖR - dem ist das wohl geschuldet.
      https://de.wikipedia.org/wiki/Eva_Christiansen
      Ein Propagandaministerium könnte so was nicht besser gestalten.
      Man muss es ja nicht anschauen. Aber nachlesen, im Wortlaut,
      um dann, ohne die Luftblasen dazwischen, zu erkennen, was
      wirklich gesagt wurde… und was nicht.
      Und anderen dann bei der Interpretation des nicht wirklich gesagten
      ruhig!!! zuhören…
      Ich jedenfalls, werde mir das nicht antun, reiner Selbstschutz!

    • Titel eingeben
      Ach, die PR-Arbeit ruhet nicht, auch nicht die Suche nach dem Aushebeln der demotischen Kommunikation. Das Zuckerbergle ist ja vor dem Reichstag rumgejoggt, man hat ihn sicher auch reinlassen und treuherzig erklärt, daß man ihm nun ein Contentmanagementteam unter Leitung der bewährten Kraft Fr. Kahane anbieten kann, ganz kostenlos für ihn, und zu Nutz und Frommen eines harmonischen Bildes. Ist das nicht schön?

    • Bei Twitter trafen sich dagegen heute die Damen von „Ausnahmslos“ un dieskutierten, wie es weiter im Kampf gegen den weissen, hetrosexuellen Mann geht.

      Man sollte diese sexistischen Rassismus vielleicht mal bei Facebook melden.

    • TV Kritik....
      Eine zwar nicht ganz neutrale, aber dafür unterhaltsame Berichterstattung über Muttis Auftritt gibt es hier:

      http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/02/28/angela-merkel-schliesst-ruecktritt-wegen-fluechtlings-krise-aus/

      Man scheint die Kern Aussagen so herausgearbeitet zu haben, dass sich der Blutdruck in gefährliche Höhen schrauben kann…

  88. Augsteins Relativitätstheorie
    @Augstein – Wenn ich Herrn Augsteins Kommentar zur Silvesternacht in Köln lese, fällt mir immer folgendes ein. Gesetzt der Fall eine Professorin wird von einem ihrer Studenten vergewaltigt. Kann dann der Verteidiger des Studenten im Sinne von Einstein erfolgreich argumentieren: “Frau Prof. Dr. Sowieso war ohnmächtig und hilflos genau in dem Augenblick, als sie bedrängt und bestohlen wurde. Sie war davor und danach ihrem Täter weit überlegen. Darum plädiere ich auf Freispruch.” ?????

    • Azugstein ist eine Schande für den Journalismus.

    • Relativ
      Ich bin relativ sicher, dass es derzeit Erdverwerfungen um das Grab von Rudolf Augstein gibt, weil da offenbar unterirdisch was rotiert. Von wegen des Namensgebers
      Was Martin Walser über seinen Sohn denkt, weiß ich nicht. Aber auch hier bin ich relativ sicher, dass er nicht die Meinung seines Sohnes teil.

    • ...
      Ob Herr Augstein das auch auf das Entführungsopfer Herrn Reemtsma
      anwenden würde.
      Freispruch.

    • Oder wenn er selbst mal unter eine Horde geräte.

      Freispruch.

    • Verzeihung....
      Man möge mir verzeihen, wenn ich mich wiederhole….

      Der Skandal ist nicht, das so ein Mist von einem Augstein verfast wird. Der Skandal ist, dass ein Blatt, das sowas druckt, von Leuten gegen echtes Geld gekauft wird!

  89. Treu und auf verlorenem Posten
    Loyalität ist eine sehr wertvolle Eigenschaft.

    Manchmal benötigt man noch ein paar letzte Getreue, wenn Alles in die Grütze gegangen ist – und sei es auch nur für’s Seppuku.

    Der Kanzleramtschef ist so einer.

    Respekt.

  90. Was ist bei der FAZ los?
    Dem Hanfeld-Artikel zur Will-Sendung heute Abend sind Text und Leserkommentare abhanden gekommen. Weil Hanfeld fragt?
    „Vielleicht hat sie auch ein paar Tipps für Journalisten, die nicht mehr wissen, wie man über die Flüchtlingskrise berichten soll.“

    Nennt sich das freie Presse?

  91. nochmal "geheime Ministeranordnung"
    @ Frau Renate Simon
    Danke für den Tipp.
    Den anderen Artikel zu dem Thema, der aus erster Hand berichtet, habe ich gesichert.

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/bundespolizei-fluechtlingskrise-einsatzbefehl-der-beamten-a-1053024.htm

    Ist das „illegal material“?

    • Tja Juristin, die Spiegelseite ist wech
      die Überwachung klappt also nun perfekt, was nicht in den Kram passt, wird gelöscht. Also Artikel auf Festplatte sichern…
      Übrigens löscht Facebook unterdessen „rechtsextreme“ Accounts und Künast regt sich auf, weil der Text weg ist. Wo hab ich das denn eben nur wieder gelesen, ich werde wirklich alt.

      Man glaubt es nicht, was unter dieser Regierung möglich ist. Wir haben wirklich DDR-Zustände, gelernt ist eben doch gelernt und alle machen mit.

  92. cui bono?
    @ goodnight
    Die PI-NEWS Seite, die man sicherlich als Pegida freundlich ansehen kann schreibt auf ihrer Homepage:
    GEGEN DEN MAINSTREAM · PROAMERIKANISCH · PROISRAELISCH · GEGEN DIE ISLAMISIERUNG EUROPAS · FÜR GRUNDGESETZ UND MENSCHENRECHTE

    • Verbohrt – Vulgär – Verhetzt – verschwörungstheoretisch würde da eher passen. Man erinnere sich bitte, den Ursprung hat PI beim Versuch, den, wie man jetzt deutlich sieht, integrierten deutsche Muslimen einen Strick zu drehen. Dass mancher von denen jetzt wie PI klingt, ist eine bittere Ironie des Schicksals.

    • Cry 'Havoc!', and let slip the dogs of war
      @Juristin

      Sie wissen, dass Putin einen Großteil der rechtsradikalen Parteien in Europa finanziert? Der weiss genau was er tut und der wird nicht stoppen.
      Andere Großmächte wissen das auch und rüsten sich gerade massiv für Rückkehr des kalten Krieges.

    • @Juristin / @goodnight
      PI-News ist indiskutabel und ist mit Sicherheit unterwandert, um die böse Fratze zu offerieren.

  93. @ Uwe Dippel um 11:23 Uhr: Neue Spielart einer Herrschaftsform?
    Wie wäre es mit dem Arbeitstitel „Neofeudalismus“ im Sinne von „Adel+Bankhäuser(Fugger,Welser)+Kirche“ wird ersetzt durch „Politische Karrieristen+systemrelevante Banken+Mainstream-Medien“?

    • Arbeitstitel haben wir ja schon!
      Nun bräuchte es noch eines griffigen, um nicht zu sagen ’sexy‘ lateinisierten Begriffes; auch irgendwas mit -ismus am Ende wäre willkommen! Neofeudalismus ist gar nicht übel, denn das ist ja was wir irgendwie schon haben. Aber ich suche immer noch was wo der Rest von ‚Demokratie‘ mitschwingt, denn das ist ja genau die Perversion die wir tagtäglich erleben. Neofeudalismus klingt so … normal. Da hätten die Untertanen ja wirklich nichts zum sagen. Aber die Zwickmühle des derzeitigen Systems wird damit nicht richtig abgebildet: wir Untertanen haben ja etwas zu sagen, und tun das auch, und teilen in allen unseren Freiheitsgraden den über uns Herrschenden in vierjährigem Turnus mit: Weiter, so, nur weiter! Weiter mit dieser Politik! [Auch wenn diese – immerhin offiziell alternativlos – gegen unsere eigenen Interessen ist].

    • Neue Spielart der demokratischen Herrschaftsform
      Wie wäre es mit „Post-Demokratie“ in Anlehnung an Colin Crouch https://de.m.wikipedia.org/wiki/Postdemokratie. Diese Herrschaftsform wäre demnach gekennzeichnet durch die Verselbständigung der demokratisch legitimierten Institutionen, die nur noch in eigener Sache – nämlich zum Erhalt des sie nährenden Systems – aktiv sind. Die ursprünglich Legitimierenden werden nur noch bei Wahlen gebraucht. Zum System gehören die politischen Organe und Gremien, Parteien, Medien, die Interessengruppen der organisierten „Eliten“, die in diesem komplexen System die ganze Klaviatur beherrschen. Es geht ganz banal um Gehälter und Diäten, staatliche Zuschüsse für die eigene Klientel, Fördergelder für die Interessengruppen, die am besten verwoben sind in das politisch-mediale System. Und unterfüttert um das eigene Selbstverständnis einer „modernen“ Elite, die sich als Fortschritt sieht und legitimiert, gegen die tumben Anderen, die sich noch auf die Werte ihrer alten Welt verlassen. Hinzu kommt eine Fehlentwicklung dessen, was sich seit der Aufklärung als kritische Öffentlichkeit entwickelt hat. Auch die gibt es nicht mehr als kritisches Referenzsystem, getrennt vom politischen System der „neuen globalen Weltbürger“. Allenfalls als kleine Inseln wie hier beim Don, bei Emma, u.a. Aber schnell in die Ecke gestellt weil nicht politisch korrekt. Wir sehen stattdessen selbstreferentielle, geschlossene Gruppen, die sich gegenseitig bestätigen, und in den neuen Medien kraft weltumspannender und ständiger Kommunikation dieses System am Laufen halten. Denn das ist auch der Kern des Jobs der postdemokratischen Systemangehörigen: ständige Kommunikation, Meinungsbildung, Verlautbarungen, Kommentare, Satzfetzen, Konzepte, Statements, …. Die produktiv arbeitende Bevölkerung hat dafür keine Zeit oder ist technisch abgehängt. Sie muss aber in Wahlen die anderen legitimieren und mit Steuern und Abgaben finanziell das System am Laufen halten. Twitter gehört zur Infrastruktur der neuen politischen Wortarbeiter, Mark Zuckerberg gehört neuerdings zum Think Tank-Personal der Politik. Die ursprünglichen Trampelpfade der Internet-Kommunikation haben sich zu Hauptstraßen entwickelt, auf denen sich die Selbstreferentiellen tummeln. Keine Chance und kein Schutz nirgends, differenzierte Meinungen zur Geltung zu bringen, ohne sich der Gefahr von persönlichen Shitstorms auszusetzen. Sicher braucht es eine neue außerparlamentarische Opposition, aber sie muss ganz neue Wege der Kommunikation, neue Infrastrukturen, neue Formen der Öffentlichkeit, neue Formen des Schutzes der eigenen Interessen finden, um nicht zermahlen zu werden von dem postdemokratischen Moloch und seinen Strategien der Selbstrettung. Ich bin (noch) ratlos.

    • @Kritika
      Genau das! Vielen Dank!

      *Gefallen* tut mir das nicht ganz, dennoch, weil es so sexy ist, ein ‚post‘ vor ziemlich alles zu platzieren.

      Aber die Beschreibung passt wie Faust auf Auge. Und ich bin mal wieder um eine Illusion ärmer: Dass ich gar eine neue Sache im Sinne von Tabula Rasa gedanklich entwickelt und erstmalig beschrieben hätte.

      Traurig ist es dennoch, insbesondere den WikiPedia-Artikel zu lesen. Wir lesen wirklich im Neo-Kapitalismus. Hier wäre mir ‚post‘ entgegengekommen.

  94. Die wunderbare Welt der Schwerkraft ...
    … holt früher oder später jede politische Wirklichkeit ein.

    Da hilft es auch der ‚Ostmark‘ nicht, sich den Lenker des Sonnenwagens zurück zu wünschen.

    Im Sechseck zu springen ist mir zu anstrengend; ich bin auch mit einfachen Dingen zufrieden. Mir genügt daher ein Flaschenrund.

  95. Altmeier-Ähnlichkeiten: Transportierte Inhalte in weniger als 160 Zeichen leicht off-topic
    Ihr Kollege Thomas Gutschker schreibt heute übrigens einen Satz, der beim Lesen bei mir sogleich das unfreuliche Gefühl auslöste, dass doch da irgendwas schief sei, ähnlich also wie bei den Altmeierschen Verlautbarungen. Der Satz lautet „Bislang haben aber nur führende AfD-Politiker gefordert, Flüchtlinge nach dem Vorbild der DDR zu erschießen.“

    Offensichtlich ist Herr Gutschker, Jahrgang 1971, ein sehr später Vertreter der auch früher schon eher exotischen These, an der DDR-Grenze seien Personen erschossen worden, die das Land illegal betreten wollten, und nicht solche, die es verlassen wollten. Rechts von der „Jungen Welt“ hätte ich diese Sichtweise eigentlich heutzutage nicht mehr erwartet. Überdies ist dem aufmerksamen Leser natürlich bekannt, dass das, was die führenden AfD-Politiker tatsächlich gefordert haben, auch bei Herrn Palmer von den Grünen zu finden ist.

    Was Herr Gutschker sicher nicht gemeint hat, was aber der Wahrheit am nächsten käme: In der AfD tummeln sich einige Mitglieder, womöglich auch (baldige) Parlamentsabgeordnete, die explizit Gewalteinsatz gegen illegale Einwanderer fordern und dabei die Verhältnismässigkeit und die geltende Rechtslage nicht beachten wollen. Das hätte sich aber nicht so schön angehört wie der eine negative Wahlempfehlung einschliessende Satz in der heutigen FAS, so inhaltlich falsch er auch ist, selbst aus Sicht von jemandem, der die AfD nicht gut leiden kann, weil er sie mehrheitlich für tumbe nationalistische Pöbler hält.

    • FAS ist nicht zwingend FAZ und der Satz ist historisch und inhaltlich nicht wirklich zu halten. Ich hätte es anders gesagt, aber ich halte die AfD auch so für unwählbar.

      Allerdings will ich auch niemanden bekehren.

    • I must be cruel only to be kind
      manchmal muss man bekehren:
      wichtige Regel im Leben: Immer bereit sein Grenzen zu überschreiten. Ansonsten kann einen das Gegenüber mittels der eigenen Grenzen steuern.
      Ich werde mich nicht von Merkel steuern lassen, indem ich die böse, böse AFD grundsätzlich ausschließe. Die AFD ist demokratisch, sie ist legal. Und schlimmer als die Grenzen aufmachen und Verbrecher ins Land lassen kann keine Politik gestaltet werden.
      Wenn die Mehrheit nicht bereit ist, konsequent zu operieren, dann sind all diese Beiträge hier Hamlets Klagen. Dann kann sich Altmeier und Frau Merkel zurücklehnen und weitermachen.

    • @Goodnight
      … also werden Sie eine der Parteien unterstützen, die nunmehr in Putins Interesse agieren (vorher waren sie heimlich auf der anderen Seite)? Ich bin gewiss unverdächtig, bornierte Ressentiments gegenüber den Russen zu hegen. Amerikanisch ist noch weniger eine Option! Also wenn ich denn eine Wahl hätte, würde ich eigentlich am liebsten deutsch wählen. Aber ich schätze, das kommt für die Mehrheit einfach nicht mehr in Frage!

    • "... all diese Beiträge hier Hamlets Klagen ..."
      Was denn sonst? Die einzige Hoffnung ruht im Moment auf der Angst der deutschen Politik vor Strassengewalt (auch eine Folge deutschen Bequemlichkeitspazifismus), vor einer echten Revolution hätte ich als deutscher Politiker etwa soviel Angst wie vor einem Kollaps des Sonnensystems.

      Wenn die Politik die Nerven behält (sehr, sehr unwahrscheinlich), könnte sie erst mal bis 2017 ihre Politik durchziehen und wir hätten bis dahin etwa 8 Millionen neue Zuwanderer im Land.

      Natürlich sind unsere Klagen hier vollkommen irrelevant. Praktische Erfahrung aus meiner Zeit als Studentenpolitiker – Gehör, geschweige denn Action, erreichte man bei Politikern am besten, wenn sich gleichzeitig auf der Strasse was tat. Die Trägheitsmomente waren ansonsten viel zu mächtig.

      Wird man in den deutschen Medien auch nie lesen, hören oder sehen – auf dem Wege rationaler Gespräche und höflicher Einwände erreicht man schlicht gar nichts. Das einzige, was Politiker beeindruckt, sind Wahlergebnisse. UND (drohende) Gewalt.

      Eine der unangenehmen Wahrheiten über und in Demokratien.

      Gruss,
      Thorsten Haupts

    • ThorHa, Sie sagen es
      die Revolution wird bei uns nicht stattfinden, aber es könnte durchaus sein, dass sich die Wut auf der Straße austobt. Aber meinen Sie wirklich, dass das eine Merkel beeindrucken würde? Ich habe da wenig Hoffnung. Den Rest wird Maas erledigen.

    • It is not in the stars to hold our destiny, but in ourselves.
      Ein intelligentes Volk steuert seine Politiker mittels Wahl. D.h. es bleibt unberechenbar und radikal. D.h. es muss bereit sein auch plötzlich mehrheitlich außerhalb der Mitte zu wählen und wieder zurück je nach Lage.
      All das war in diesem Land bisher nicht nötig, nur leider haben wir gerade eine Kanzlerin die außerhalb von allem operiert. Die wenigsten haben das verstanden und noch weniger sind dem gewachsen. Die Folgen ihr blind in der Annahme sie würde weiterhin die Interessen der BRD vertreten. Spätestens seit gestern wissen wir, dass die Interessen der Syrier und der EU bei Merkel Vorrang haben.

    • Der eigentliche Wahnsinn ist die Erwartung, andere – übrigens demokratische un eplizit den deutschen Kurs ablehnende – Länder würden ihr schon folgen, Man muss schon in die 40er Jahre des letzten Jahrhunderts zuückgehen, um so eine Hybris nochmal zu sehen. Dazu passt auch, dass das mit dem „Berge versetzen“ in der Sportpalastrede auftaucht.


    • „Der eigentliche Wahnsinn ist die Erwartung, andere – übrigens demokratische un eplizit den deutschen Kurs ablehnende – Länder würden ihr schon folgen“
      Dito Erdogan würde sich für 3 Mia umme Ärger mit seinen florierenden Ägäisfähren aufhalsen.
      Aber vollmundig Gäste einladen, mit dem Finger auf die „bösen, ungastfreundlichen“ Nachbarn zeigen, und – bei soviel Dreistigkeit bleibt einem einfach die Spucke weg – dann bei den Nachbarn klingeln und ihnen die nichteingeladenen Gäste aufdrängen wollen, das ist schon eine Volte, an die ich nicht gerne denke, weil ich sonst Parkinson vom Kopfschütteln bekomme.
      Ich denke, eine europäische Lösung zur Ausbremsung der Invasion ließe sich schon gemeinsam machen, aber dafür müßte man eben vom hohen Moralroß runter und und mal pragmatische klare Ansagen machen, wie die Australier. Ja, dafür müßte sich Merkel um 180° drehen. Kann sie eigentlich, aber will sie nicht, und wegen dieser Halsstarrigkeit gehört sie eben abgesägt, je früher, desto besser.

    • Ich weiss nicht, ob die Union das schafft – und dafür Helfer findet.

    • ThorHa...
      Nicht übertreiben, wir werde 2017 knapp 2.000.000 haben und nicht sechs.

      Und dies wird so kommen, denn was ich vor ein paar Monaten angekündigt habe, hat sich ja jetzt anscheinend herumgesprochen: Merkel bleibt! Und wir schaffen das auch noch zwei Jahre….
      Die Spaltung der öffentlichen Meinung wird an den Wahlurnen eine Änderung grösser als nur Nuancen verhindern!

    • @Don
      Nein, das wird man schon aus rechnerischen Gründen nicht…..

  96. Mathematik
    Einfache Gleichung: Ein Flüchtling ist per se schon mal „Opfer“, da vor Krieg, Verfolgung, Armut…geflohen, und damit traumatisiert. Wenn er dann auffällig wird, kann er schon mal nicht „Täter“ sein, da alle Taten Folge von ==> Fluchtgrund sind, oder so. Auf jeden Fall wiegt das Opfersein schwerer.

    Hier geborene Frauen können gar kein „Opfer“ sein, da Fluchtgründe mangels Krieg, Verfolgung, Armut (also echte „Echte Armut“)…gar nicht erst existieren. Dafür können sie aber echte „Täter“ sein, weil sie eben nicht „Opfertäter“ sein können (s.o.), wobei letzteres weniger schlimm ist.

    Die Businsassen in Clausnitz waren sogar „Opferopfer“, während der Mob „Tätertäter“ war. Auf der Empörungsskala von „0“ bis „10“ rangieren also die „Opfertäter“ (Migranten Köln) und „Täteropfer“ (Frauen Köln) bei „2“, während die „Tätertäter“ (Mob Clausnitz) und die „Opferopfer“ (Flüchtlinge Clausnitz) bei „8“ einsortiert werden.

    So zumindest habe ich die Berichterstattung darumzu verstanden.
    Die Deutschen können dabei nur verlieren.

    • Sprachstrukturen
      Das ist eine kluge Beobachtung, die einfach auf die Sprachstrukturen zurückweist und erklärt, weshalb die Einwanderungsindustrie im Zusammenwirken mit den Medien den „Flüchtlingsbegriff“ ins Unendliche gedehnt hat und penetrant daran festhält.

      Denn wer „flieht“, dem muss „geholfen“ werden und damit ist die Schieflage schon vorgezeichnet.

      Erhellend in dem Zusammenhang war auch eine Szene aus der Will-Sendung, in der die Will der Merkel eine Karte zeigte, auf der die weiss eingezeichnete „Fluchtroute“ durch Grenzen versperrt war, die allein schon deshalb als inhuman suggeriert wurden. Dabei ist es schlicht die Hauptreiseroute für Leute, die in Sozialstaat Mitteleuropas einwandern wollen und, wie man sieht, noch einiges mehr treiben.

      Es gibt genug Material für eine Aktualisierung des L.T.I. von Klemperer, leider.

  97. Thomas Gutschker in der FAS, die DDR und die AfD
    @ Hermes 18.47 u DA
    Grippe, Bettruhe bis 18:00, dann der Gutschker-Satz in der FAS; danach Hermes und Don Alphonso – zu ebendiesem Satz. Ich schließe mich gleich mal an. Komisch, heute deutlich das Gefühl, dass es ohne FAS besser ginge.

    So, geht schon besser.

  98. Titel eingeben
    Natürlich drückt Altmeier eine bestimmte „Weltsicht“ (D.A.) aus, und sie wird im Großen und Ganzen durchaus geteilt von allem, was in Deutschland sich zu den Stützen der Gesellschaft rechnet: der Wirtschaft, den Kirchen, der protestantischen Bourgeoisie,dem katholischen Adel, der links-liberalen Intellighenzia. Die Rede von Ruth Klüger im Bundestag, die vom „heroischen“ Satz der Kanzlerin sprach und vom „Applaus der Welt“ an Deutschland siebzig Jahre nach dem Holocaust, das Bild Merkel mit George Clooney und anderen Mitglieder eines wichtigen internationalen Think Tank, Mark Zuckerberg etc. sind genau Teil und einer der Ziele dieser Weltanschauung, die mit dem Sommermärchen 2006 begann: Deutschland soll strahlen, moralisch nunmehr unanfechtbar, endlich auf der richtigen Seite, und dies wird sich auch wirtschaftlich rentieren. Die Underdogs und Malcontenten hauptsächlich im Osten (und zwar egal, ob es gegen Schwaben, Franzosen oder „Kanaken“ geht) werden niemals solche Interessen ernsthaft gefährden, mit den idiotischen Aktionen schaden sich hauptsächlich selbst. Jeder, der sozial etwas auf sich hält, wird auf der Seite der Anständigen (und Vornehmen) sein wollen. Das Vorbild ist die multikulturelle Gesellschaft Nordamerikas, und sie wird kommen.

    • Vorbild
      „Das Vorbild ist die Multikulturelle Gesellschaft Nordamerikas,
      und sie wird kommen.“
      Für die aufgezählten Stützen ist das verständlich.
      Sie leben seit über 70 Jahren mit deren Erfolg.
      Und sie wollen eben auch erfolgreich sein.

      Leider gibt es auch den Sager: Wer zu spät kommt, den
      bestraft das Leben.

      Diese Stützen erreichen ihr Ziel in dem Moment, indem sich vor der
      großen Erzählung der Vorhang senkt.

    • Multikulti
      „Vorbild ist die multikulturelle Gesellschaft Nordamerikas“ – davon will hier auch keiner (mehr) was wissen. In den USA war das sowieso nie die offizielle Haltung (Schmelztiegel), noch nicht einmal bei den hiesigen Linken, und in Kanada wird das gerade im Eiltempo abgelegt – erwähnen Sie nur mal „Somalier“ gg. „Alteingesessenen“ in Toronto. Die bescheidene Aufnahme von 25000 Syrern (handverlesene Familien!) ist in vielen kanadischen Medien harsch kritisiert worden, Australiens „harte“ Immigrationspolitik wird hingegen gelobt. Über Merkel & Co gibts hier nur Kopfschütteln – nee, Mutti und die anderen deutschen Multikultifantasten sind allein, offenbar auch in Europa.

      Beileid,
      Der Onkel

    • Nicht ganz...
      Der grosse Vorteil den man in Amerika hat ist, dass das Land wegen seiner Grösse unzählige Möglichkeiten bietet sich dem Zugriff der noch verbrecherischern Politik dort zu entziehen.

      In DE muss man dazu schon das Land verlassen, was ja mehr und mehr Leute auch tun, die im Gegensatz zu den Ankommenden eben keine Armutsflüchtlinge sind…

  99. wählbare Partei?
    @ Don
    Wenn man zu dem Schluss, kommt, dass die Regierung seit September 2015 durch das Zulassen von massenhafter illegaler Einreise gegen das geltende Recht verstößt…
    (vgl. Cicero Artikel „Juristenstreit zur Herrschaft des Unrechts“)

    Welche demokratische Partei-außer der CSU-ist wählbar?

    Die FDP hat bereits einmal an der Seite Merkels komplett versagt, als es um die Verhinderung des anderen großen Rechtsbruches auf EU Ebene ging, (Euro Rettung, Verstoß gegen No-Bail-out).

  100. Horch, was kommt heut von draußen rein
    Nun haben es also die völlig unbedeutenden Twittereien der Frau Steinbach auf Platz 1 der Tagesschau gebracht. Und die Empörungs-Reaktionen der üblichen Mitspieler folgten so sicher wie das Amen in der Kirche. Ich würde sofort eine Partei wählen, die diesen Gauklern und Taschenspielern auf die Finger schlägt.

    Ach ja, die nächste Empörungs-Welle wird noch heute anrollen (auch hier?), denn Frau Merkel ist „Gast“ bei Anne Will – so füttern sich die Unsozialen Netzwerke permanent mit belanglosem Wortmüll und die Medien berichten anschließend darüber. Wie lange noch?

    • irgendwo gelesen
      “ Frau Steinbach hat die feine Linie zum Rassismus überschritten“.

      Die Linie muß so fein sein, dass sie nur von Eingeweihten
      zu erkennen ist.

    • Sambossa, nein, nein! "And the Oscar goes...."
      Selbst im Wirtsblatt, „sur la une“. Nix Erika, nicht mal die andere von zweien. Ach könnte man es nicht einrichten, dass vor wichtigen politischen Entscheidungen und überhaupt, am besten immer, tagaus-tagein, so ein Britt-Award, eine Oscarverleihung, ein Grammy-Award, Bienale, Prinzenhochzeit, Fußball-EM, Filmfestspiele Cannes wären?

  101. Ostdeutsche und die Ausländer vom Mond
    @Krampus
    @tommy

    Ostdeutsche und die Ausländer vom Mond

    Zum Artikel, danke Don Alphons genau den Finger auf die wunde Stelle!

    Ein kleine Rückblende. Tiefste DDR-Zeiten, lange ist es her.

    Da gab es ein paar Phasen mit Analogien zu heute.
    Etwa Mitte der Siebziger Jahre kamen viele Ungarn. Mit denen haben wir uns damals beim Dorftanz um die Mädchen „gehauen“. Das war auch so eine junge Männer-Kohorte. Aber nicht weiter schlimm. Die gingen dann auch wieder in ihre Pußta und das Thema war irgendwann erledigt. Ein paar Mädels nahmen sie natürlich mit. Soweit, so ungarisch.

    Eine andere Phase war Ende der Siebziger, Anfang der Achtziger. Da gab es viele, wirklich sehr viele, junge Männer aus Algerien. Also durchaus Parallelen zu heute. Mit denen gab es damals oft Ärger. Als Deutscher (ja ja DDR-Bürger, Deutscher durfte man fast nicht sagen) hat man allerdings tunlichst versucht, sich fernzuhalten. Denn die Herrschaften waren bekannt/berüchtigt für „Messerstechereien“. Genau dieser Terminus wurde damals benutzt und war in aller Munde. Nun muß man wissen, im Osten gab es praktisch keine Pressefreiheit (Für die Jüngeren unter uns und diejenigen, die das vergessen haben oder sich lieber nicht so vorstellen mögen. Vielleicht kommt ja auch Herr Augstein hier mal vorbei und liest mal „fremd“.). In den Medien wurden negative Erscheinungen regelrecht verschwiegen. Beispiel: Tschernobyl in der damaligen Sowjetunion. Das hat 26 Stunden bis zur Informationen der Bevölkerung gedauert, das war in der DDR ähnlich.

    Was für eine Parallele zu heute! Allerdings betraf das alles Negative. Sozusagen alles was die Bevölkerung hätte „beunruhigen“ können. Das hatte erst einmal mit dem Thema Ausländer (das war der gängige Terminus) nichts zu tun. Bei den Vorfällen mit den Herren aus dem Maghreb hatte man alle Mühe von Seiten der Behörden diese “ klein zu halten“. Das ist aber oft nicht gelungen, auch hier eine weitere Parallele zu heute. Es gab sehr viele Gerüchte. Sorry, es geht nicht exakter, man war im Osten leider auch auf solche Informationsquellen, in Ermanglung von Pressefreiheit, angewiesen. Nun, auch das kommt einem heute nicht so unbekannt vor. Zu Vorfällen mit „den Algeriern“, so sagte man damals. In meiner Erinnerung ist auch, so will ich es mal nennen, das „gemeinsame“ Auftreten der Herren im öffentlichen Raum der Innenstädte so zu 15 bis 25 Mann. Insofern eine weitere Parallele zu heute. Zusammenfassend: die Algerier gab es zu Tausenden in der ehemaligen DDR in der Kohorte junger Männer und es gab viel Ärger. Auch da ging es oft um Mädchen, ein Fall ist mir etwas näher bekannt.
    Irgendwann verschwanden die Herrschaften zurück in den Maghreb -so unbedarft waren die ostdeutschen Behörden dann doch nicht, also keine Parallele zu heute und das Thema hatte sich erledigt, bis auf den (und ähnliche) zuvor angedeuteten Fall. Kind/Kinder, Scheidung. Die Kinder blieben dann halt da und wurden integriert. Wirklich. Ein Beispiel dafür ist Sahra Wagenknecht. Nur war der Vater Perser. Wikipedia sagt allerdings „Iraner“. Aber 1969 waren das noch Perser im hiesigen Sprachgebrauch und 1967 war der Schah von Persien zu Besuch, als man den Benno Ohnesorg erschoß.
    Last but not least, die Vietnamesen. Die gab es überall in der DDR, sie bildeten mit Sicherheit die größte Gruppe unter den Ausländern im ehemaligen Osten. Die sind geblieben und heute noch da. Allerdings zwei Geschlechter (nein nicht drei oder gar mehr). Die Vietnamesen machten nirgends Ärger und waren, so meine ich, recht beliebt. Insofern sind die Vorfälle in Rostock in den Neunzigern erst recht vollkommen unverständlich. Die Vietnamesen blieben, vermutlich auch von sich aus gewollt, unter sich und lebten sehr introvertiert z.B. in einem oder manchmal zwei oder drei sog. Neubaublock/Neubaublöcken (etwa 20-30 Wohnungen). Heute würde man vielleicht von Parallelgesellschaft reden, aber das trifft es nicht. Eher vielleicht eine vietnamesische community.

    Das ein kleiner Beitrag, nicht ohne süffisant darauf zu verweisen, das mir die allerorten lesbare/hörbare „Unmeinung“, aber anders kann ich das leider nicht benennen, die kannten ja keine Aus….äh Migranten blabla einerseits tüchtig auf den Zeiger geht und andererseits ist das schlicht Unsinn und einfach mal falsch. Außerdem sollte heute, 27 Jahre nach der Wende, auch der letzte hinterwäldnerischte Ostdepp mit dem einen oder anderen mal zu tun gehabt haben oder auf Malle mal die so berühmt berüchtigte wie falsche mallorquinische/katalanische/spanische/ Putzfrau getroffen haben. Übriges gab es im Ostem Millionen Sowjetsoldaten aller möglichen Nationalitäten und der Durchnittsostdeutsche reiste durchaus in das benachbarte damals sog. sozialistische Ausland. Also Quatsch auf der ganzen Linie.
    Anzumerken ist vielleicht noch, das mag regional nicht überall genauso gewesen sein, ich war ja nicht überall und kann auch nicht für alle sprechen. Siehe das Beispiel Wagenknecht. In Jena waren es vielleicht keine Ungarn sondern halt Perser.

    • @Don Magnifico
      Danke, interessante Ausführungen.

    • Titel eingeben
      In den 70 Jahren…, gabst für das korrekte Willkommen sein, den Seemanns-Club, die Begegnung- Stätte für sittliche Algerier; da wo ich wohnte gabst noch ein Ort; es war der Pinsel- Park; da gab’s für Turteln Einsatz den freiwilliger Abtausch, Devisen; wenn die Stellung ins rechte Licht, zu dringend, mutet.

      Damals kamen zwei Dinge zu einer Sicht, im Öffentlicher Park, was jeder wusste, peinlich nur, wenn ertapp sein; es ging immerhin um Dollar oder … Nietenhose, nicht um Treue noch Partner, Solide Wechsel.

      Nein, es war eine andere Zeit, als der heutigen.
      Ja, es gab im Sozialismus ein…e… Kapitalismus.

      Danke

  102. Zarin Angela hat gesprochen
    Ich, ich und nochmal ich, wie schon in der ersten Will-Sendung. Meine Verantwortung, meine Politik… mein Europa… ich bin zutiefst überzeugt. Plan B gibt es nicht, kann sie nicht, also nicht multitaskingfähig.
    Hätte ich je so gearbeitet, wäre ich nicht auf 43 Arbeitsjahre gekommen.

    Grundsätzlich also nichts Neues aus der Anstalt, das Teflon hält.
    Wozu leisten wir uns überhaupt noch das Parlament? 631 Abgeordnete für was? Ich plädiere auf Abschaffung, überflüssig, Merkel schafft das allein.

    Im übrigen wird die Frau immer dicker, ich befürchte ständig abspringende Knöpfe.

    Mir ist jetzt so übel, ich brauche erst einmal nen Schnaps.

    • „Handle stets so, dass die Anzahl der Wahlmöglichkeiten größer wird!
      Vielleicht ist es so was. Sie glaubt. Fest und unerschütterlich. Und sie hat immer noch einen „Plan“. Nur einen! Was der beinhaltet? Bleibt auch nach der Sendung unbekannt
      https://de.wikipedia.org/wiki/Religi%C3%B6ser_Wahn

      Der ethische Imperativ wurde von Heinz von Foerster in Anlehnung an den kategorischen Imperativ von Immanuel Kant formuliert:
      „Handle stets so, dass die Anzahl der Wahlmöglichkeiten größer wird!

      Das, was sich da vor meinen Augen abspielt, macht mir große Angst!

    • Gast, was sich vor unseren Augen abspielt,
      ist der totale Größenwahn einer Frau, der niemand Grenzen setzt. Jüngeren mag das Angst machen, ich bin zu alt dafür.

    • @Renate Simon
      Don bringt hervorragende Themen, nur an eine Änderung der Lage wagt er sich nicht heran. Das Problem ist doch die Demokratie in D. Die Parteien haben in den Wirren nach 1918 die Power der absoluten Fürsten vereinnahmt und dabei ist es geblieben. Eine Änderung brächte nur ein direktes Wahlrecht und eine Abschaffung der Verhältnisstimmen. Jeder Abgeordnete sollte seinen Wählern gegenüber verantwortlich sein. Ok, ich verstehe, dass die USA in D gegenwärtig nicht wohlgelitten sind, trotzdem sollte man nach Westen schauen. Mein US Representative macht nichts gegen meinen Willen, solange 50,1% der Bewohner meines Wahlkreises meiner Meinung sind.

    • @Guest from the N.Fork
      Darum beneiden wir doch so die Schweizer um ihre direkte Demokratie mit den Volksabstimmungen, für die wir ja viel zu doof sind. Sagt Gauck, sagt Lammert und alle anderen. Die haben bloß Angst, dass die Ergebnisse ganz anders ausfallen könnten als gewünscht.
      Oder auch nicht, denn ich traue meinen Landsleuten schon lange nicht mehr allzu viel in Sachen Demokratie und Mitbestimmung zu. Man ist unterdessen so abgerichtet, hat sich unter dem Mehltau eingerichtet und dämmert vor sich hin.

      Aber ich könnt mir’s schon sehr gut vorstellen, allein es wird nichts nützen.

  103. Action is eloquence.
    Anne Will hat heute den deutschen Journalismus gerettet.

  104. Sorry Gast
    Ihr Post klingt derart plakativ, dass es schwer fällt Sie für
    authentisch zu halten.
    Oder geht es um Opferhierachie?

  105. @ Renate Simon 28. Februar 2016 um 21:21 Uhr
    Ohje, wenn „halal“ gemeint ist sollte man nicht zugleich, wie ich, an die französische Form „hallali“ => (Ton de chasse que l’on sonne pour annoncer que la bête se rend….Jagdtruf den man ausstößt wenn das Tier sich ergibt, auch: der Feind nähert sich an….) des deutschen „Halali“ denken.
    Nun Frau Simon, sehen Sie das mit dem halal-Schlachthof mal positiv angesichts der bis 2020 angekündigten Abnehmer der Schlachtprodukte. Das dort geschlachtete Viehzeug könnte durchaus zu einer win-win-Situation beitragen, indem auf unseren bukolischen Jura-Hängen, auch in der Nähe von Dons Residenz und um Ulm und um Ulm herum, denen die Verbuschung, gar Verwaldung droht, künftig der Hüte-Facharbeiter nahöstlicher Provenienz ihre Herden treiben und somit zumindest einen Teil der Schutzsuchenden in unversteuertes und abgabenfreies Lohn und Brot bringen. Ebenso gehe ich davon aus, dass der bejubelte Perser sein Schächtungspersonal nicht gerade aus dem Bereich entnimmt, wie bei uns bei den Ostwestfälischen Wurstbaronen praktiziert, der dieser Art der Schlachtung seit den Ereignissen am Kahlenberg annodunnemal nicht so sehr zugeneigt ist und der auch keinen Bedarf nach dieser Art Lebensmittel anmeldet. Auch nicht auf Merkel-und Brüsseldruck hin. Also, wo ist das Problem, wenn WIR so schaffen?

  106. verzweifelt links: Köln, Kiel und kein Ende
    In Hitchcocks Gruselfilm ‚Die Vögel‘ rotten sich harmlose kleine Vögelchen zusammen und fallen über ihre Opfer her. Gruselphantasie – nette Story. Islamische Rudeljagden auf Frauen in Deutschland sind rechte Gruselphantasien. Antanz-Folklore und Grabschereien, was solls? Die beiden Witzfiguren aus der ZDF-Anstalt vom 23.2. vergleichen Tailänder Prostitutierte mit den Opfern von ‚Köln‘ – beides Opfer von vergewaltigenden Männerhorden. Gehts noch?

    Die Zwangsvorstellung von der Frau als heiliger Hure und Lohnarbeit als Armutsprostitution stammen aus demselben linken Loch: Angst vor Frauen und Angst vor Arbeit. Da begegnen sich Orient und Okzident. Das Mittelalter lebt und bekommt millionenfache Verstärkung. Freudiges Wiedersehen: Welcome Refugees! Welcome Inquisition.

    • Die Sexreisen nach Asien sind natürlich ein Problem, und ein ausgesprochen widerwärtiges. Natürlich kann man das auch vergleichen, es ist halt nur so, dass der gesellschaftliche Konsens das einfach nicht haben will. Deshalb ist es schäbig, das eine mit dem anderen zu entlasten.

  107. Werte(r) Krampus
    Polizeiliches Führungszeugnis ? = street credibility list (SCL*) !

    * klingt auch noch fast wie die „fette Karre“, mit der die Burschen -je länger die Liste desto eher- rumfahren werden.

  108. ICH. ICH. ICH.
    @ Frau Simon, mir wurde auch schlecht!

    Wie kommt eine Einzelperson auf die abstruse
    Idee, sie könne einem ganzen Volk diktieren,
    was es zu tun habe? Purer Größenwahn.
    Die Verachtung für das Volk muss immens sein.
    .
    In der Freiheit gibt es das Recht des Einzelnen auf Glück
    Sogar das Recht auf grenzenlose Selbstschädigung gibt es.
    Es gibt aber KEIN Recht, dies zu Lasten anderer zu tun!
    .
    Ist nun Merkels Alleingang in der Flüchtlingsfrage
    ihr (letzter) Versuch in den Olymp der Großen aufzusteigen? ICH, ICH, ICH bin „Angela die Gute“ die aus dem Osten zu euch kam, um Deutschland ja ganz Europa mit Regelbrüchen (die den Eliten gefallen) zu formen, koste es was es wolle.
    Sie hat KEIN Recht, ihren (An-)trieb zu Lasten anderer
    zu befriedigen!
    .
    Sebastian Haffner hat einmal (1940) geschrieben:
    „Die N***Führer haben zu Deutschland genauso ein
    Verhältnis wie ein rücksichtsloser Rennpferdbesitzer
    zu seinem Pferd; er möchte das Rennen gewinnen,
    und sonst gar nichts.“ (Haffner: Germany: Jekyll & Hyde)

  109. Lichtblick
    Lieber Don,

    Ihr Artikel war mir ein echter Lichtblick an diesem sonst doch recht düsteren Tage. Danke!
    Fast wünschte man, Herr Seehofer würde Sie statt Guttenberg zum CSU-Vorsitz tragen wollen, aber so etwas Schlimmes mag ich Ihnen nicht wünschen. Die CSU bleibt halt die CSU, auch wenn einige ihrer Mitglieder momentan nicht ganz so dumm agieren wie Altmaier und Konsorten.

    In letzter Zeit sehne ich Ihre Wortmeldungen herbei, denn ein echter Nicht-Rechter, der dazu noch Kenntnisse über die Herkunftstaaten der aktuellen Migranten hat – das gibt es sonst leider fast gar nicht in der deutschen Medienlandschaft. Vielleicht ein Artikel die Woche mehr, wenigstens bis die anderen etwas Wissen aufgeholt haben? (Ich bin Optimistin, alles andere macht ja keinen Sinn)

    • Ich denke, die FAZ wird da schon was tun.

      Auf CSU-Linie bin ich eigentlich gar nicht. Man kann ungesteuerte Migration sehr gut auch aus linksliberalen Gründen ablehnen – es kommen ja auch welche, die die Steinigung von Frauen für akzeptabel halten. Ich sehe wirklich nicht, warum man solche Leute reinlassen sollte. Dito Kinderehe, Genitalverstümmelung, Demokratiefeindlichkeit – eine Gesellschaft, die für alles Intolerante offen ist, ist sicher nicht mehr lang liberal. Das Asylrecht gilt für politisch Verfolgte – das ist etwa ein Prozent derer, die kommen, Das ist prima. Alles andere ist eine Fehlentwicklung,

  110. nochmal Putin
    @ goodnight
    Dass einige Pegida-Anhänger im youtube video „Putin nach Berlin“ rufen, ist wohl so.
    Mit Sicherheit hat er auch Einfluss auf die Russland Deutschen.
    Trotzdem wäre ich sehr vorsichtig mit der ganzen Anti-Putin Propaganda, die jetzt gerade läuft. Bei KEN FM kann man sich ja auch mal die Gegenmeinungen zum Mainstream anhören.
    Dass alle Großmächte in Deutschland ihren Interessen nachgehen, ist ja wohl klar.
    Die Chinesen kaufen z.B. deutsche und schweizer Unternehmen…
    @ TDV
    Ihrer positiven Einstellung zu Dr. Gauweiler kann ich nur zustimmen.

  111. TDV, ich habe mir die Will-Sendung angetan
    Ungern, zugegeben, aber es musste sein. Darüber zu lesen ist immer eine ganz andere Sache. Merkel hatte nie einen Plan A und zu einem Plan B ist sie nicht fähig. Das Denkmuster ist einfach gestrickt, was Merkel aber dann mit hehren Worten umschwurbelt. Ihre verdammte Pflicht und Schuldigkeit… ja die wäre eine andere als von ihr geschildert. Sie webt ihren Heiligenschein, Rücktritt liegt außerhalb ihrer Gedankenwelt. Wie man überhaupt auf solch eine Idee kommen kann ist ihr nicht eingängig.

    Dass das ganze Volk dumm ist glaube ich nicht einmal. Bequem, abends müde von der Arbeit und mit dem, was der Staatsfunk liefert zufrieden. Hinzu kommt die elende Pamperei des Staates, der einem auch noch das Denken abnehmen würde, so es dafür Mittel gäbe. Illusionen kann man haben, ich bin sicher nicht frei davon gewesen, wenn auch in anderen Themenbereichen, aber so weitreichende… Ich war und bin wohl doch eher Realist.

    Mein Hinweis auf Demenz zielte auf vergangene Kanzler, an die wir beide uns gut erinnern, dieses Erinnern müsste also bei Älteren doch ebenso gegeben sein. Aber nix da, wie weggewischt oder man hat am Wahltag nur sein Kreuz im oberen Drittel des Zettels bei Altbekanntem gemacht, sich aber mit Politik nicht ansatzweise beschäftigt.

    Die da oben… Das funktioniert sogar bei der Will, die außerstande ist, wirklich kritische Fragen zu stellen, nachzuhaken und sich von „da oben“ einlullen lässt. Die Deutschen und ihr Obrigkeitsdenken wären auch noch ein sehr übles Thema für sich.

    Da fällt mir Bosbach ein, der Merkel kritisiert, aber Respekt vor ihr und Bewunderung für sie hat. Das passt für mich nicht zusammen. Bewunderung einer Person ist mir völlig fremd, Respekt hatte ich nur vor sehr wenigen Leuten. Mit jemandem reden heißt für mich, ihn in dem Moment zu respektieren, Respekt an sich ist für mich aber noch was ganz anderes. Vor einer hochstapelnden Merkel Respekt zu haben ist mir undenkbar.

    Es ist immer wieder erstaunlich, diskutiert man mit Leuten, erlebt man welche mit gleicher Meinung oder bei einigen irgendwann eine Wandlung der Meinung. Da ist dann plötzlich eine Flüchtlingsunterkunft nebenan und schon denkt man nicht mehr in Merkelsprech. Man denkt ans Auswandern und weiß nicht wohin.

    Diejenigen, die auch nach gestrigen Wahlveranstaltung noch immer glauben, Merkel sei unsere Rettung, man lese nur die Kommentare nebenan, haben aller Wahrscheinlichkeit nach keinen Kontakt zu Flüchtlingen oder Helfern, keine Unterkunft in der Nachbarschaft, was einen Meinungswechsel mit sich bringen würde.

    Was Merkel allerdings evtl. ohne die Türkei machen will stelle ich mir jetzt lieber nicht vor. Die Vorstellung mit der Türkei ist schon grauslich, aber wohl im Moment die letzte Rettung, so der Sultan will. Allerdings könnte man auch noch Airbus fragen, beste Referenzen liegen denen vor, aber das gäbe wieder böse Bilder.

    PS: Mein Erlebnis mit der Mitkonfirmandin, die ich alle nicht näher kannte, ich ging auf eine andere Schule, war immer die Jüngste, mit gerade 14 noch ein Kind durch und durch und wohl auch darum so fassungslos. Ich dachte damals, du machst deine Lehre fertig, keine Jungs. Ich wusste immer, was ich nicht wollte.

    • Titel eingeben
      Ich lehne es ab, mir so was anzuschauen, ich brauche keinerlei Bestätigung meiner Meinung in solch einem simplen Fall. Ihre Meinungen zu Themen hat Merkel ja bisher immer den Meinungsumfragen entnommen, was auch letztlich zu ihrer Popularität geführt hat.
      Nun hat sie zum ersten Male selber eine Einschätzung vorgenommen, leider zu einer Frage, zu der es im Volk zwei möglicherweise gleich grosse (ich kann das von hier nicht sicher beurteilen) Gruppen mit antagonistischen Meinungen gibt.
      Wie man es nun in Europa anstellen will das Problem einigermassen in den Griff zu bekommen, ohne das verbliebene Porzellan auch noch zu zertrümmern, darauf bin ich genauso gespannt wie sie. Denn ich sage ja seit Dezember, dass man das damals alles bereits zu weit hat treiben lassen um noch eine „gute“ Lösung finden zu können.
      Wenn die Zahnpasta mal draussen ist, kann man sie nicht mehr in die Tube zurückschieben.
      Man akzeptiert einen Erdogan, und mit einer wahrhaften Nibelungen Treue steht man zu NATO und USA, so wie es aussieht, bis zum wieder mal bitteren Ende.
      Merkels Rücktritt wäre keine Lösung, bestenfalls eine „moralische“ Aussage, die das Volk daraus ziehen wird. Es gibt keinen Plan, keine Möglichkeit, wie man das anders als langfristig lösen kann und kein Politiker wird doof genug sein sich jetzt schon in das Amt zu setzen.

      „Dass das ganze Volk dumm ist glaube ich nicht einmal. Bequem, abends müde von der Arbeit und mit dem, was der Staatsfunk liefert zufrieden…..”
      Ich sprach ja auch nur von 90% und nicht vom ganzen Volk. ;-)
      „Jemand der „abends müde von der Arbeit und mit dem, was der Staatsfunk liefert zufrieden“ ist… wie würden sie denn das bezeichnen wenn nicht als dumm?
      Man fällt in diese Konditionierung in jungen Jahren rein, das lässt sich kaum verhindern. Aber wer dann nicht eines Tages aufwacht „um sich seines eigenen Verstandes zu bedienen“, der verdient auch nichts anderes, auch eine Merkel und deren Konsequenzen. Man hat sie gewählt, ohne Zwang. Egal aus welchen Gründen, Ausreden interessieren nur Gleich-dumme.

    • Tyler, wenn ich an meine Arbeitszeiten zurückdenke
      die oft genug 10 Stunden und mehr betrugen, hatte ich auch nicht das Bedürfnis, abends noch Zeitungen usw. zu lesen. Internet war ja noch nicht so vertreten, die Onlineangebote der Zeitungen kamen erst später. Auch wenn mich Politik immer interessiert hat, andere haben andere Prioritäten, Kinder, Viecher, weiß der Kuckuck. Über Politik mit anderen zu reden war fast unmöglich, es sei denn, die waren genauso bekloppt wie ich und das waren leider wenige.

      Ich bin ja auch erst vor vier Jahren aus der Deckung gekommen und habe mich bei der FAZ angemeldet. Aber was ändert das nun grundsätzlich, nichts und nochmal nichts. Ich rege mich auf und bewirke nichts, höre mir gestern beim Friseur an, Merkel habe ihre Politik doch bei Will sehr gut erklärt. Was soll ich da machen, Amok laufen? Ich probiers immer mal, aber die Meinungen sind so verfestigt, die wählen Merkel bis Sankt Nimmerlein, Argumente stören da nur. Also vielleicht doch dumm, ist die nur die Frage, bin ich die Dumme oder sind es die anderen. Ich werde drüber hirnen.

    • Amok laufen?
      Bitte, nicht!
      die Sendung mit Frau Will haben 6 Mio. geschaut bei
      über 30 Mio. Haushalte.
      Frau Simon, es ist vielleicht wichtig sich zu gegenwärtigen,
      dass Deutschland einen hohen Anteil vollkommen apolitischer
      Bürger hat.

    • Renate
      Dummheit ist das Problem, und niemand hat die Macht daran etwas bei anderen zu änderen… nur bei sich.

      Was ihre Schilderung angeht, so erinnert es mich an die 70er Jahre. Sie sind ein Musterbeispiel für den Satz:

      Es gibt kein richtiges Leben im Falschen.

      Damals gab eine enorme Welle von Aussteigern und das ist auch heute noch wahr, finde ich. Zuerst muss man den Mut haben radikal aus der Tretmühle auszusteigen… alles andere kann erst dann folgen. Sonst bleibt man den Merkels dieser Welt und ihren schwachsinnigen Wählern ausgeliefert.
      Auch ich habe 10 Std am Tag gearbeitet, weil ich dabei auf ca 80 Euro Std Lohn kam, dies habe ich alle fünf Jahre für jeweils 8 Monate gemacht, den Rest „am Strand“ das Leben und die Welt genossen.
      Das war mein Kompromiss, für den ich mich selber entschieden hatte, nicht Zufälliges, Aufgezwungenes.

    • Der Unterschied ist, ich habe gern gearbeitet
      ja ich würde soweit gehen zu sagen, ich habe gelebt, um zu arbeiten. Trotzdem war ich politisch, kein Aussteiger, die 68er sind an mir total vorbeigelaufen, in Ostwestfalen, da wo die Weser den großen Bogen macht, gab’s sowas nicht.
      Ich habe mit meinen roten Kollegen Ende der 60er und dann 72 versucht, andere von Willy zu überzeugen. Bei meinem Mann ist mir das nicht gelungen, nun ja, der war eine ganz andere Generation, geb. 27.

      Tyler, wir waren uns doch längst einig, dass damals die BKs noch wählbar waren. Genschers Putsch gegen Kohl hat mir die FDP ausgetrieben, die meine Zweitstimme bekam, tja und Kohl… es war ein wirklich langes Elend, dem Merkel nun die Krone aufsetzt.

      Heute, im 8. Lebensjahrzehnt stehend, steige ich nicht mehr aus, auch das hatten wir schon. Sie schürfen in alten Wunden.

      @E.R.Binvonhier
      Amok laufe ich immer nur verbal, meine Ausbrüche sind legendär.

  112. nochmal "geheime Ministeranordnung" (II)
    @ Frau Renate Simon

    Warum wohl die Spiegel und Bild Artikel „verschwunden“ sind, können Sie hier nachlesen…

    http://www.faz.net/aktuell/politik/staat-und-recht/fluechtlinge-ein-geheimerlass-zur-oeffnung-der-grenze-14024916.html

    Aktuell erschienen ist auch ein Buch zu dem Thema:
    „Der Staat in der Flüchtlingskrise. Zwischen gutem Willen und geltendem Recht (Schönburger Schriften zu Recht und Staat)“

    @ Gast
    27. Februar 2016 um 22:12 Uhr
    „…ist es wirklich ein nahezu menschenfeindlicher Akt, wenn man sich vom Staat wünscht, dass er sich selbst an die Gesetze hält?“
    Antwort (Gast):
    Ja, wenn die Gesetze menschenfeindlich (inhuman, gegen humane Vernunft) sind.

    Meine Meinung (Juristin):
    Es wäre in den letzten sechs Monaten durchaus möglich gewesen, die Gesetze zu ändern, wenn man sie für menschenfeindlich hält. Vermutlich hätte Frau Merkel für die Aufhebung von § 18 Abs. 2 AsylG im „Willkommensrausch“ sogar eine Mehrheit im Parlament bekommen. Auch Art. 16 a Abs. 2 GG, der im Asylkompromiss beschlossen wurde, könnte man mit Zwei-Drittel-Mehrheit des Parlaments wieder ändern.

    Aber sich mit einem „Akt der Selbstermächtigung“ (so der ehemalige Verfassungsrichter Papier) über das Recht zu stellen, geht nicht.

    Entweder Rechtsstaat oder „Herrschaft des Unrechts“.

  113. Makaberes Theater aus dem Geschichtsbuch (Fiktion ?)
    Die Jeanne d’Arc des Islams verläßt in den Tagen der zusammenbrechenden Ordnung Ihren Führerbunker zu einem der letzen Interviews, die sie nur ihr zugeneigten und von ihr abhängigen Reportern gibt.

    Überzeugt von ihrer Mission, vorgetragene Unerschütterlichkeit, noch einmal das Volk aufrüttelnd. Aus dem Führerbunker herausgetreten vor das unverständige Volk, noch einmal an dieses appellierend, sie die Führerin des Heils, in ihrer von Gott aufgetragenen Mission zu unterstützen bis zum Endsieg.

    Die Reporterin stellte zaghafte, zuvor zensierte Fragen; die Jeanne d’Arc aus dem Führerbunker antwortete als Phrasendreschmaschine, wie immer.

    Und wenn das Land zusammenbrechen sollte,selbst wenn Europa sich spaltet, so tragen all jene die Last der Schuld, die sie nicht unterstützt haben.

    Irgendwo in einem Kaffee sitzt ein „Karl Kraus“ und schreibt erneut an den letzten Tagen der Menschheit, während in Hannover ein Mann eine Frau vergewaltigt und bei seinem finalen Erguß den Endsieg mit dem Worten:

    „So Allah will“ in das und hinausschreit.

    Zur selben Zeit läßt sich Jeanne d’Arc beruhigt in ihren Berliner Monumentalbau zurückfahren.

    Am 29.02.2016 war für wenige Stunden das Zitat der Führerin in der FAZ zu lesen:

    „„Es ist meine verdammte Pflicht und Schuldigkeit, dass dieses Europa meinen Weg mit geht.“ zu lesen.

    bis dieses, gegen 13.00 Ortszeit, ebenfalls der Zensur zum Opfer fiel.

    ( http://www.oe24.at/welt/Fluechtling-schrie-bei-Sex-Attacke-So-Allah-will/223772509)

    B.Klingenberger

  114. Sonderbare Wortwahl...
    „Meine verdammte Pflicht und Schuldigkeit…“ – Wann hat man solche friderizianisch gehärteten Sentenzen das letzte Mal aus dem Mund eines deutschen Politikers gehört? Klingt irgendwie nach „Kolberg“…

    Ich habe mir das Verlautbarungs-„Interview“ nicht angetan, sondern den FAZ-Stream verfolgt (nebenbei eine gute Idee, auch für den Blutdruck, Danke dafür).

    Aufschlussreich, dass auf irgendeinem Sender die Ankunft und auch das Abrücken der selbsternannten Praeceptrix Europae samt Gefolge im Sendegebäude dokumentiert wurde, komplett mit eifrigem Scharwenzeln und untertänigstem Bitten um Autogramme… hatte wirklich was Royales.

  115. Straßenterror, Bürgerkrieg und Revolution
    Thorsten Haupts schreibt:

    „Was denn sonst? Die einzige Hoffnung ruht im Moment auf der Angst der deutschen Politik vor Strassengewalt (auch eine Folge deutschen Bequemlichkeitspazifismus), vor einer echten Revolution hätte ich als deutscher Politiker etwa soviel Angst wie vor einem Kollaps des Sonnensystems.“

    Na ja, was ist denn eine „echte Revolution“? Revolutionen beginnen in aller Regel mit spontanen – gewissermaßen eruptiven – Gewaltakten, die dann weitere Kreise ziehen und letztlich in einen grundlegenden politischen Umsturz einmünden. Es kann *immer* auch ganz anders kommen.

    Im Übrigen geht es dem Großteil der Bevölkerung in Deutschland natürlich noch viel zu gut, als dass er bereit wäre, auch nur friedlich auf die Straße zu gehen, um für einen Sturz der Regierung einzutreten. Zumal die meisten Menschen sich das Ausmaß der Probleme erstens nicht eingestehen wollen und zweitens sich selbst wirklich als „gut“ definieren: Sie wollen ja echten Kriegsflüchtlingen helfen und sie nicht mit Gewalt zurückdrängen. Auch deshalb gibt es große Hemmungen, sich gegen die Politik Merkels zu positionieren, obwohl sie – rational betrachtet – einfach nur unglaublich schwachsinnig ist.

    Allerdings sieht die gegenwärtige Bundesregierung die Gefahren wohl zumindest zum Teil schon. Maas‘ Reaktion auf das Gutachten Di Fabios zeigt, wie ich meine, doch recht deutlich, dass man dort Angst hat: einerseits davor, dass spürbare Teile der Bevölkerung sich auf das Widerstandsrecht berufen könnten, andererseits davor, dass die Sicherheitsbehörden sich letztlich doch – in welchem Umfang auch immer – gegen die Regierung stellen könnten.

    Was man niemals unterschätzen darf, ist die Eigendynamik, die so etwas entwickeln kann. Soweit ich es beurteilen kann, ist im Osten schon gewaltig Druck im Kessel. Ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, dass man dort noch einmal so viele Menschen ansiedeln könnte wie im Jahr 2015, ohne dass es zu massivem Widerstand kommen würde.

    Man darf auch nicht vergessen, dass sich der Handlungsrahmen unter dem Eindruck von Gewalt sehr schnell selbst hin *zur* Gewalt verschiebt – auch bei Leuten, die bislang wenig Erfahrung mit Gewalt gemacht haben. Und ich persönlich bin mir sehr sicher, dass Geschehnisse wie in Köln, Hamburg und Kiel nur ein Vorgeschmack waren.

    Zu glauben, es gebe in Deutschland nicht auch in erst zu nehmendem Umfang Menschen, die auf all das ihrerseits mit (dann wiederum zunehmend organisierter) Gewalt reagieren könnten und würden, halte ich für unrealistisch. Noch hoffen eben viele, dass das System sich selbst korrigieren wird. Doch die Zeit wird knapp. Und leider kann man auch keinesfalls auf die Rationalität dieser Regierung oder überhaupt der derzeit real existierenden Parteiendemokratie vertrauen. Diese Regierung hat mehrfach unter Beweis gestellt, dass sie selbst die simpelsten staatstheoretischen Grundlagen nicht mehr versteht bzw. anerkennt. Oder hätten Sie sich je träumen lassen, dass eine schwarz-rote Bundesregierung – trotz der Lehren des Asylkompromisses von 1993 – 1,x Millionen Menschen, vorwiegend junge Männer aus sehr rückständigen Weltregionen, zumeist unkontrolliert, ins Land einreisen lassen, sich innerhalb Europas völlig isolieren und als politische Maxime schlicht: „Wir schaffen das“ ausgeben würde?

  116. Der Weg ist das Ziel
    Mutti hat gestern bei Anne Will ihrem Volk erlaubt, dass es friedlich demonstrieren darf. Was natürlich nichts ändern wird, wie von ihr schon vorher im Interview klargestellt wurde. Außerdem hat sie jede Äußerung sachlicher Kritik ausdrücklich erlaubt. Gut, dass sie das noch extra erwähnt. Das werden die Mainstream-Medien ganz sicher ab sofort beherzigen.

    Merkel wird ihren Weg unbeirrt weiter gehen. Der Weg ist das Ziel. Sie ist offenbar doch keine rationale Protestantin, sondern eine Taoistin.

  117. Verwestlichung der Flüchtlinge und amerikanische Wutbürger
    „Verwestlicht und säkularisiert“
    @ Ernst Wilhelm
    28. Februar 2016 um 02:26 Uhr
    „Diese muslimischen Männer sind ausreichend verwestlicht und säkularisiert, um ein weitgehend westliches Leben für sich selbst zu fordern. Geht es jedoch um die Rolle und Rechte des weiblichen Teils der Bevölkerung, hören diese Akzeptanz von und das Sehnen nach west-licher Kultur plötzlich auf.“

    Das ist eine recht oberflächliche Betrachtung. Ein großer Anteil hat im Heimatland eine Koranschule besucht, welche in den 90er Jahren auch in den gemäßigten Ländern Nordafrikas wie die Pilze aus dem Boden schossen. Kinder lernen dort die radikalen Thesen des Dschihadismus. Die Generation der jungen Männer, die jetzt aus Nordafrika auswandern, hat gelernt, die Ungläubigen und die westliche „Dekadenz“ zu hassen und zu verachten. Das macht die Mischung so explosiv: der fehlende Respekt in einer permissiven Gesellschaft, nicht nur gegenüber Frauen, sondern sogar gegenüber der Polizei und den Mitarbeitern der Flüchtlingsunterkünfte.

    Die Ablehnung der westlichen Liberalität ist das Bindeglied zwischen den jungen ungebildeten Flüchtlingen und liefert eine Rechtfertigung für die schamlosen Taten.

    @Fabrice del Dongo
    28. Februar 2016 um 20:30 Uhr
    @TDV
    „Der grosse Vorteil den man in Amerika hat ist, dass das Land wegen seiner Grösse unzählige Möglichkeiten bietet sich dem Zugriff der noch verbrecherischern Politik dort zu entzie-hen.“

    Ein anderer „Vorteil“ oder eher eine Sonderheit der Amerikaner ist die Duldung bzw. Immunität gegenüber extremen Meinungen. Der republikanische Präsidentschaftskandidat zitiert Mussolini und duldet stillschweigend das „Endorsement“ durch den Ku Klux Klan. Seine Ex-Frau hat im Interview gesagt, dass ein Buch mit den Reden Hitlers in der Nachttisch-Schublade Trump in seine Träume begleitet. Obwohl Trump offenbar ein verkappter Faschist ist, führt das zu keiner nennenswerten öffentlichen Empörung.

    Das Land bietet also nicht nur Möglichkeiten, sich dem Zugriff der Politik zu entziehen, sondern erlaubt den freien öffentlichen Ausdruck der angestauten Wut der durch die Politik beschädigten Bürger. Dass auch Trumps Wahl höchstwahrscheinlich zu keiner Besserung ihrer Lebensverhältnisse führen würde, ist ihnen nicht bewusst, aber sie können wenigstens öffentlich ihre Wut abreagieren, und niemand regt sich darüber auf. Hierzulande geht man damit weniger gelassen um.

  118. Was ist linksliberal?
    Don Alphonso sagt:
    29. Februar 2016 um 14:24 Uhr
    Ich denke, die FAZ wird da schon was tun.
    Auf CSU-Linie bin ich eigentlich gar nicht. Man kann ungesteuerte Migration sehr gut auch aus linksliberalen Gründen ablehnen – es kommen ja auch welche, die die Steinigung von Frauen für akzeptabel halten. Ich sehe wirklich nicht, warum man solche Leute reinlassen sollte. Dito Kinderehe, Genitalverstümmelung, Demokratiefeindlichkeit – eine Gesellschaft, die für alles Intolerante offen ist, ist sicher nicht mehr lang liberal. Das Asylrecht gilt für politisch Verfolgte – das ist etwa ein Prozent derer, die kommen, Das ist prima. Alles andere ist eine Fehlentwicklung.“

    Lieber Don Alphonso,
    vielen Dank für diese Antwort. Volle Zustimmung.
    Unter der weiteren Million (?), die offenbar noch kommen sollen, werden auch etliche IS Anhänger dabei sein, die den Christen besonders gern den Kopf abhacken, welche schon Jesidinnen bzw. 200 syrische Kinder getötet und in einem Massengrab begraben haben, abgesehen von unzähligen Frauen, welche von denen als Sklaven gehalten werden.

    Es ist fahrlässig zu glauben, dass IS Anhänger sich nicht einschleusen. Selbst, wenn das nur eine Promille wäre, wäre das eine Promille zu viel. Aber auch das wird ausgeblendet, und diejenigen, die das ansprechen, werden zu islamophoben Schwarzmalern abgestempelt. Diese Politik ist noch noch Eines: verantwortungslos.

    Linksliberal war bisher ein Attribut, mit welchem ich mich wenigstens zum Teil durchaus identifizieren konnte. Heute kommen aus der Richtung nur noch irrationale, weltfremde Ideologien, wobei bei den Gender-Feministinnen noch eine Anhängerschaft rekrutiert wurde, deren Meinungen ich nur noch als irrwitzig bezeichnen möchte.

    • Meines Erachtens verschliessen einfach viele die Augen vor der Realität. Es gibt einen sehr ausgeprägten Hass zwischen Schiiten und Sunniten, der der Ursprung des sunnitischen IS ist, und es gibt einen heftigen innerarabischen Rassismus gegen alles, was östlich bzw. südlich kommt. Ich lese immer wieer mal, was Schiitische Medien im Libanon so schreiben, das ist nicht nur krass judenfeinlich, sondern auch extrem prosyrisch und proiranisch – und wenn nun Schiiten vor dem IS fliehen, bringen sie genau diese Einstellung auch mit. Man kann auch nicht erwarten, dass sie das einfach so ablehnen. Genauso wenig wie eine teilweise extrem US-feindliche Haltung, die in Syrien ebenfalls Staatsdoktrin war. Man kann da schon etwas tun – wenn man genug Lehrer hat, die die fiesige Einstellung so vermittelm, dass man reden kann.

      Aber in Turnhallen sperren, monatelang warten lassen und zuschauen, wie sie beim Kampf umn Vorteile ihren eigenen Rassismus ausleben, zusammen mit Elementen, die hier nur ihre Selbstbeglückung suchen, ist keine Politik, sondern grob fahrlässig. Das hat noch nicht mal was mit links oder rechts zu tun.

    • Titel eingeben
      Ja, da braut sich womöglich etwas Böses zusammen, was heute noch gar nicht vorausschau-bar ist. Eine dem Westen genehme Konstellation in Nachkriegs Syrien wird auf wackligen Beinen stehen. Die Frage, mit welcher sich hierzulande nur wenige beschäftigen – was eigentlich paradox ist – ist die Sicherheit Israels. Es gibt viel berechtigte Israel-Kritik, viele unerträgliche Zustände dort, aber die Kehrseite: die offene Bedrohung, Israel auszulöschen, der alltägliche Terror werden ausgeblendet oder nicht ernst genommen. Die Sympathien sind fast komplett bei denjenigen, die Israel hassen und drohen.

      Was Monate langes Warten in Turnhallen anbelangt, so ist zu befürchten, dass die schon vorhandene Ablehnung des Westens sich bei vielen Flüchtlingen in dieser Zeit noch verfestigt. Dafür sorgen zudem die Koranschulen bzw. Salafisten, die in den Asylunterkünften neue Anhänger rekrutieren. Inwieweit dies angemessen kontrolliert wird, nun, überall fehlt es am Personal…

  119. 323 LESERMEINUNGEN
    haben wir jetzt.

    wieviel haben wir, wenn in dieser regierungsposition ein wirklich guter, bedeutender politiker oder eine wirklich gute politikerin ihre hausaufgaben machen ?

    ich hoffe mehr ?

    oder sind das (323) perlen vor die säue, wie man so schön sagt ?

    auffallend ist – und das sage ich sehr ungerne – dass schon das äusserere erscheinungsbild dieser kompletten führungsspitze zunehmend nicht mehr vorzeigbar wird.

    andere worte benutze ich aus reiner höflichkeit hier nicht.

    gilt nicht: mens sana in corpore sano ??

    und was ziehen wir für schlussfolgerungen ?

  120. Das politisch korrekte verkommene EUROPA
    Das ist die schöne neue Welt der NWO.
    Angela M. – als Schutzpatronin krimineller Banden, Helfer und Helfershelfer des organisierten Verbrechens in Europa.

    Es herrscht eine Liga der gesellschaftfeindlichen Mächten.
    London – Berlin – Moskau – Tokio – New York

    https://www.bayernkurier.de/ausland/1469-billiges-fleisch

    Alles pollitisch korrekt – Hauptsache ist, der Schein wird gewahrt.
    Und Feinde der Demokratie wie die RECHTE AfD haben keine Chance.
    Das ist doch KRANK und VERLOGEN.

  121. Hier noch ein Verharmloser
    „Warum verharmlosen Sie so? Es ging nicht um Handydiebstahl, sondern um massenhafte sexuelle Belästigung.

    Die Sexualisierung des Verhaltens ist dabei natürlich besonders beunruhigend. Aber leider kommt genau dies auch an jedem Oktoberfestwochenende dutzendfach vor; auch dort wird jeder unbeschützte Gang für Frauen zum Spießrutenlaufen. Im Karneval ist sexualisiertes Verhalten ja sogar Programm.“

    Der Bursche heißt Fischer und ist Bundesricht… äh…Kolumnist mit Rechtsanspruch. (Man muss kotzen – so einer richtet. Über Menschen.)

    • nicht aufregen!
      Herr Fischer vertritt die politische und wirtschaftliche Elite.

      Deren Anspruch ist unser Schicksal. wieder einmal.

    • Der Rechthaber aus der Zeit?
      Seither habe ich keinen Respekt mehr vor Richtern. Geht nicht, beim besten Willen nicht.

    • E.R.Langen sagt:
      Über diesen Herrn habe ich mich hier auch schon mal geäußert. Bundesrichter Fischer ist eigentlich gar nicht so ohne und als Rebell am Bundesgerichtshof bekannt. Wenn er sich zu rein rechtlichen Fragen äußert bin ich (als Laie) durchaus schon mal mit Ihm. Zumindest ist das dann ein für mich neuer Aspekt, der dann auch noch unterhaltsam erläutert wurde.

      Er ist äußerst eloquent und meist recht amüsant zu lesen. Leider ist seine Eloquenz etwas grobschlächtig geraten. Das gerät ihm schon mal daneben. Wie auch in seinem von Ihnen zitierten Beitrag in der ZEIT. Seitdem tue ich mir seine Kolumne dort nicht mehr an. TDV meinte mal, Fischer rede in verschiedenen Ebenen und das erschließe sich erst dem Fachmann. Ehrlich gesagt, wenn die erste Ebene schon daneben ist, grabe ich lieber nicht tiefer.

      Ich halte mich da lieber an unseren Don. Wenn er sich über von ihm weniger geschätze Personen äußert, spießt er diese dann doch lieber mit dem Florett auf. Mit dem Degen haut man bei mir dagegen meistens ins Leere.

      Bei langjährigen Strafrichtern habe ich eh den Eindruck, dass diese gern an einer déformaton professionelle leiden. Stellen Sie sich vor, sie haben jahrelang mit jugendlichen Dieben zu tun. Kann es nicht sein, dass Sie dann einen Handyraub einfach für nicht so schlimm halten? Kommt ja bekanntlich dauernd vor und es gibt ja schließlich Schlimmeres… Abhilfe schüfe, wenn die Richter munter zwischen Straf- und Zivilsenat wechseln müssten.

      Ansonsten bin ich ganz bei Ihnen. Ich hätte auch gern, dass Bundesrichter sauber argumentieren.

      Joachim Schmidt

    • zu Richter Thomas Fischer
      Der Mann argumentiert schon etwas differenzierter. Die herablassende Haltung gegenüber Pediga kritisiert er doch sogar.
      Nur der Vergleich von Kölner HBF am Silvester 2015 und von Karneval als ritualisierter und sexuell aufgeladener Veranstaltung empört dann doch. Da scheint ein Fehlgriff der Kategorien vorzuliegen. Ob ich mich auf Karneval einlasse oder ob ich als weiblicher Fahrgast von einem Mob überrascht werde, dürfte doch ein Unterschied sein. Der Rest von Bagatelldelikten und so klingt auch bißchen deplatziert und machohaft….. nach dem Motto: Haste halt Pech gehabt, Püpp’sche, wenn du im öffentlichen Raum arme Nordafrikaner triffst. Mußte halt mit leben. Ist halt Globalisierung. Die sind halt arm, können nicht partizipieren, ausgegrenzt ….. ist doch toll, wenn ’se dann dich treffen. Komisches Ordnungsdenken eines Richters.

  122. Oh je, oh je, das tut weh!
    Ich lasse Altmaier mal beiseite, jede Äußerung meinerseits zu dieser Person würde doch nur unschön enden. Nur soviel, ob Altmaier etwas sagt oder in China ein Sack Reis umfällt, macht für mich keinerlei Unterschied.

    Aber was, Don Alphonso, soll uns diese Aufzählung unerfreulicher Begebenheiten denn nun sagen? Wo ist die Intention des Beitrages? So richtig verstanden habe ich das nicht. Vielleicht will ich das aber auch nicht, um den positiven Gesamteindruck all Deiner Beiträge nicht zu zerstören.

    Ob aus der Praxis oder nicht, die Realität ist doch schlicht die, daß der Rechtsstaat an allen Ecken und Kanten versagt. Er nutzt sein Machtmonopol nicht annähernd aus, kann es aus personellen Gründen scheinbar nicht. Und das ist ja nicht neu, denn dieser Zustand ist schon seit mehr als zehn Jahren der Normalzustand, hat nichts mit den Flüchtlingen zu tun. Ein Blick auf die rechtsfreien Räume der Groß -städte mit ihren Parallelgesellschaften reicht völlig aus, das zu erkennen. Dort setzt auch bereits das politische Unvermögen an, welches nun zu einer mehr oder weniger dramatischen Zuspitzung der Lage führen mußte.

    Daß Politiker sich nun wie immer der geläufigen Floskeln bedienen, sich ihrer Verantwortung zu entledigen, kann doch niemanden wirklich überraschen. Auch das ist doch nicht neu. Neu ist lediglich, daß die Floskeln nicht wie üblich dazu dienen, eigenes Handeln zu rechtfertigen, sondern eigene Hilflosigkeit zu überdecken. Es scheint, als kapituliere die Politik vor der selbst gestellten Aufgabe. Wir schaffen das, das war gestern. Heute gilt: rette sich, wer kann.

    Immer ist es erst die Sprache, die die Eskalation zum Ausdruck bringt, bevor sie dann auch stattfindet. Politiker schimpfen auf Bürger, Bürger auf Politiker, Bürger und Politiker schimpfen über die Flüchtlingspolitik oder deren Gegner, Gäste auf Gastgeber und umgekehrt. Irgendwie scheinen mittlerweile alle Beteiligten überfordert, weil sie sich in eine Hysterie hineinsteigern, die jeder Grundlage entbehrt. Es fehlt an Machern, die die Zügel in die Hand nehmen und endlich für einen geordneten Ablauf sorgen, damit die Bürger endlich wissen, woran sie sind. Ansonsten droht nach der Eskalation der Sprache sehr bald eine Eskalation der Taten, die weit über das Niederbrennen leerstehender Häuser hinausgehen wird.

    Wer da noch Wahlkampf mit dieser Thematik macht, der legt endgültig Feuer an die Lunte. Das ist kein Wahkampfthema, sondern ein Problem, welches die parteiübergreifende Zusammenarbeit aller Demokraten erfordert, so es denn welche gibt in diesem Land.

    • Die Enden des Rechtsstaates
      „Ob aus der Praxis oder nicht, die Realität ist doch schlicht die, daß der Rechtsstaat an allen Ecken und Kanten versagt. Er nutzt sein Machtmonopol nicht annähernd aus, kann es aus personellen Gründen scheinbar nicht.“

      Er soll das ja auch gar nicht ausnutzen. Ein Rechtsstaat ist zu einem gewissen Grade auch nur eine Drohkulisse für brave Bürger, die sich gar nicht im Konflikt mit anderen befinden. Als Wächter einer Ordnung in der alles individualisiert ist, ist er auch höchst wirksam. Wenn er all sein Potential ausschöpfen muss, dann ist es bereits zu spät für ihn, dann hat er mit kollektiver Gewalt zu tun, die keine Grenzen akzeptiert. Das ist dann seinerseits der Beginn des Staatsterrors, der von politischer Justiz bemäntelt wird. Das Narrativ steht übrigens schon; mit Russland seht sogar ein neuer, alter, äußerer Feind zur Verfügung.

      Andererseits ist Deutschland eine gut gealterte, immobile Gesellschaft, die man zu nichts mehr wirklich motivieren kann, nicht einmal zur Verteidigung ihrer eigenen Interessen. Insofern bin ich auch gar nicht so pessimistisch in Bezug auf Barbaren aus dem Nahen Osten, die ganz und gar nicht lebensmüde sind. Vielleicht kann man gemeinsame Sache mit ihnen machen und die Beute teilen und ich rede hier nicht von Alimentierung aus Steuern a la Hartz IV, sondern richtigen Beutezügen, mit anschließenden Kannibalenmalzeiten. Die Bekehrung zum Islam ist eine reine Formsache. Als Atheist hat man da nicht einmal Gewissensbisse in Bezug auf falsche Götter. Das ist ohnehin alles kompletter Stuss, weswegen man sich da reibungsfrei in einer perfekten Ebene bewegt. Gott, Allah, Spaghettimonster, Cthulhu, … alles menschlich erfunden, um den Menschen nützlich zu sein, selbst dann wenn diese glauben ihren Göttern zu dienen oder sich ihnen zu unterwerfen.

      Das muss ein Spaß sein, die Staatsgalerien zu plündern, so wie im Irak, die Trophäen zu verscherbeln und sich mit dem Geld zu neuen Lords aufschwingen, die über die Ausgebrannten mit Hilfe der Hungrigen herrschen. Hauptsache 12 Jahre gut gelebt haben, wie einer unserer autochthonen Barbaren einmal sagte.

    • Nichts hat mit nichts zu tun
      „Und das ist ja nicht neu, denn dieser Zustand ist schon seit mehr als zehn Jahren der Normalzustand, hat nichts mit den Flüchtlingen zu tun.“

      Aber natürlich hat das alles „nichts mit den Flüchtlingen“ zu tun, liebe(r) NN. Wie kann man nur auf solch einen absurden Gedanken kommen? Wie jeder weiß, waren massive sexuelle Übergriffe auf Frauen und Kinder in Schwimmbädern, Einkaufszentren oder eben an Bahnhöfen ja schon vor zehn Jahren auch in Deutschland endemisch. Taharrusch dschama’i ist praktisch hier erfunden worden. Auch im Übrigen gibt es zum Beispiel mit Blick auf die bereits seit Jahren, aber nun eben sehr viel stärker als früher, als „Flüchtlinge“ ins Land kommenden Nordafrikaner selbstverständlich keine kriminologischen Auffälligkeiten, die einem zu denken geben könnten.

      Aber gut, selbst wenn man einmal davon absieht, dass all dies natürlich und ganz offensichtlich einen *spezifischen* Hintergrund hat: Wenn der „Rechtsstaat an allen Ecken und Kanten versagt“ und er „aus personellen Gründen“ sein „Machtmonopol“ schon lange nicht mehr nutzen kann, wie Sie sagen – was ist dann wohl davon zu halten, dass er sich Hunderttausende junge Männer ins Land holt, die in Gesellschaften sozialisiert wurden, in denen im Zweifel nur eines anerkannt wird, nämlich knallharte Gewalt? Was ist davon zu halten, wenn er diese jungen Leute hier, natürlich ohne im Vorfeld für mehr Polizei gesorgt zu haben oder dies in absehbarer Zeit auch nur zu können, in Massenunterkünften kaserniert und sie praktisch sich selbst überlässt? Genau dieses als „Flüchtlingspolitik“ verbrämte Politikversagen ist es ja, das der Don immer wieder anprangert und das er in den Kommentaren als „grob fahrlässig“ bezeichnet hat. Schon deshalb geht Ihr Einwand völlig ins Leere.

      Ansonsten wäre ich doch sehr für die Einführung eines Phrasenschweins. Für Ihren letzten Beitrag wäre einiges zu zahlen. Das hat schon fast Steinmeier-Niveau, der heute übrigens angesichts des Tränengas-Einsatzes in Mazedonien gegenüber einem Mob, der versuchte, die Grenze zu stürmen, ein paar Tränchen vergoß und damit doch recht deutlich zeigte, auf welch hartes Durchgreifen man sich hierzulande gefasst machen dürfte, ginge es nach ihm.

      Einen weiteren wesentlichen Punkt haben Sie mit Blick auf den Beitrag vom Don natürlich auch nicht verstanden, obwohl Sie wenigstens den hätten verstehen *können* – er dürfte ideologisch noch verdaubar sein: Es geht halt gerade darum, dass sich deutsche Politiker eben *nicht* stets derselben Floskeln bedienen, sondern sie sich sehr unterschiedlich äußern – je nachdem, wer die mutmaßlichen Täter und wer die Opfer sind.

      Abschließend möchte ich Ihnen noch empfehlen, Ihre „Demokratieabgabe“ mal nicht zu entrichten. Dann werden Sie schon sehen, dass dieser Rechtsstaat so unfähig, wie Sie offenbar meinen, nicht in jeder Beziehung ist und dass man wohl doch etwas tiefer bohren und etwas mehr differenzieren muss, wenn man seinem Versagen in bestimmten Bereichen auf den Grund gehen möchte.

    • "angesichts des Tränengas-Einsatzes in Mazedonien gegenüber einem Mob"
      Mehr, Krampus, muß man wohl nicht lesen, um zu wissen, welche Intention Ihre Beiträge haben. Und wer dann noch offensichtliche Kriminalität zum Vorwand nimmt, Humanität abzulehnen, ist eben leicht zu durchschauen. Kriminalitätsbekämpfung aber fällt unter das Machtmonopol des Staates, der dort ebenso versagt wie bei der bürokratischen Bewältigung der Aufgabe. Die Föüchtlinge, ob Ihnen das nun gefällt oder nicht, tragen dafür jedenfalls keinerlei Verantwortung.

      Obwohl das nicht hierhin gehört, so darf ich Ihnen dennoch mitteilen, bislang noch keine Rundfunkgebühren gezahlt zu haben und das auch in Zukunft nicht in Erwägung zu ziehen. Auch das Notopfer für die Krankenhäuser, falls Ihnen das noch etwas sagt, habe ich seinerzeit nicht gezahlt. Und, die Praxisgebühr hätte ich auch nie gezahlt, wäre ich zu der Zeit noch gesetzlich krankenversichert gewesen. Und ja, so gesehen funktioniert unser Rechtsstaat noch ganz gut, zumindest in manchen Bereichen.

    • Nun, Dreamtimer, Ironie hilft da zwar auch nicht weiter,
      oder sollte es gar Sarkasmus gewesen sein, aber DA würde sicherlich auf den Tegernsee verweisen, um eine grundsätzliche Wirksamkeit des Rechtsstaates zu belegen.

      Das Konvertieren findet übrigens schon statt, wie ich hörte. Allerdings konvertieren wohl einige Flüchtlinge vom Islam zum Christentum, weil sie sich davon eine bessere Chance auf eine dauerhafte Zukunft in Deutschland versprechen. Und Atheisten, gibt es die denn? Glaubt nicht jede/r an irgendetwas und sei es auch nur der Mammon?

      Nun ja, wie dem auch sei, ich würde mir an Ihrer Stelle keine großen Hoffnungen auf Plünderungen machen. Dazu bedarf es dann doch wohl ganz anderer Flüchtlinge als solcher, die gerade auch davor geflohen sind.

      Was die Untertanen betrifft, zu denen zähle ich mich nicht. Obrigkeitshörigkeit ist mir fremd. Aber Demokratie und Rechtsstaat sind mir heilig. An Demokratie mangelt es leider sehr im Ländle und der Rechtsstaat kommt in Teilen leider auch immer mehr unter die Räder. Wie ich schon an anderer Stelle schrieb: Was gäbe ich für ein imperatives Mandat.

    • @DReamtimer
      Schön, dass sie in ihrer Gaga-Welt weiter zufrieden vor sich hinleben.

      Kleine Korrektur: Der umfangreichste Teil der Plünderungen der Iraqischen Museen geschah durch das US Militär. Ein gewisser Herr CHeney, sicher ein Freund von ihnen(?), befajhl nach dem Einmarsch, dass von allen öffentlichen Gebäuden Bagdads nur eines, das (sic1) Ölministerium zu schützen sein. Der Plündertunmg der Museen stand damit nichts mehr im Wege.

      Nachzulesen in The New Yorker und in The Atlantic vor ein paar Jährchen, als man sowas noch für lesenswert hielt.

    • @NN
      „Mehr, Krampus, muß man wohl nicht lesen, um zu wissen, welche Intention Ihre Beiträge haben. Und wer dann noch offensichtliche Kriminalität zum Vorwand nimmt, Humanität abzulehnen, ist eben leicht zu durchschauen.“

      Sie „durchschauen“ gar nichts, NN. Sie bilden sich nur ein, einer von den „Guten“ zu sein, und verweigern darob selbstgerecht das Denken, aber nicht nur das…

      Andernfalls würden Sie zum Beispiel ohne weiteres anerkennen, dass die Bezeichnung „Mob“ für Leute, die eine Grenze gewaltsam zu erstürmen versuchen, die dabei Beamte mit Steinen bewerfen, selbstgebaute Rammböcke einsetzen und verängstigte Kinder nach vorne zerren, einzig angemessen ist. Mit „Flucht“ hat ein solches Verhalten an der griechisch-mazedonischen Grenze jedenfalls nicht das Geringste zu tun.

      Auch bestreite ich vehement, dass Merkels Politik viel mit „Humanität“ zu tun hat. Das Gegenteil trifft zu – unter anderem, weil sie durchaus schuld daran ist, dass Menschen ihr Hab und Gut verkaufen, um bei dem Versuch, sich in Europa ein besseres Leben zu verschaffen, ihres zuweilen im Mittelmeer zu lassen.

      „Kriminalitätsbekämpfung aber fällt unter das Machtmonopol des Staates, der dort ebenso versagt wie bei der bürokratischen Bewältigung der Aufgabe. Die Föüchtlinge, ob Ihnen das nun gefällt oder nicht, tragen dafür jedenfalls keinerlei Verantwortung.“

      Wir wäre es, wenn Sie, statt Sonntagsreden in einer Mischung aus Schwurbel-, Unterstellungs- und Andeutungsduktus zu halten, einmal präzise erklärten, wie der Staat dergleichen eigentlich „bewältigen“ bzw. „bekämpfen“ können sollte, zumal ohne den Zustrom zu begrenzen und zu kontrollieren?

      „Kriminalitätsbekämpfung“ funktioniert zum Beispiel zweifellos am besten präventiv, indem man Zustände, unter denen Kriminalität endemisch ist, gar nicht erst entstehen lässt. Da ist es schon sehr dumm, wenn man in Form der eigenen „Flüchtlingspolitik“ – ohne irgendeinen plausiblen Grund – alle diesbezüglich relevanten gesellschaftlichen Parameter extrem ungünstig verändert. Aber ich verstehe schon, dass Sie zu dem, was ich dazu ausgeführt habe, nichts sagen möchten: Sie können dem in der Sache ja gar nicht entgegentreten. Deshalb behaupten Sie eben, der eigentliche Grund, das abzulehnen, sei nur ein „Vorwand“.

      Und eines sei Ihnen noch in aller Deutlichkeit gesagt: Menschen tragen nicht für das, was Sie *sind*, aber in letzter Konsequenz sehr wohl für das, was Sie *tun*, die Verantwortung. Das gilt für Sie und mich, das gilt für Merkel, und das gilt selbstverständlich auch für Migranten. Wer das bestreitet, kann auch die wolkige „Verantwortung“ eines Staates nicht beschwören, und erst recht wären, verhielte es sich anders, moralinsaure Ermahnungen, „Humanität“ zu erweisen, fehl am Platze.

    • Sie, Krampus, werfen mir Selbstgerechtigkeit vor? Ernsthaft?
      Nun ja, ich will mich nicht lange damit aufhalten, zu beschreiben, was das ist, was ich von Ihnen und anderen hier seit Wochen lesen darf. Vielleicht kommen Sie ja selber drauf.

      Dennoch halte ich solche Aussagen für eine Folge ständiger Manipulation, der immer mehr Menschen zu erliegen scheinen. Wenn Sie Flüchtlingen, die um ihr Leben bangen müssen, die Tür vor der Nase zumachen, frei nach dem Motto, was geht es mich an, und deren Reaktionen dann mit Gewalt begegnen, diese Menschen auch noch als Mob bezeichnen, dann darf ich Sie wohl auch als … bezeichnen, oder? Aber nein, dann fühlen sich die „besorgten Bürger“ ja direkt auf den Schlips getreten. Sie sollten Ursache und Wirkung nicht verwechseln und dazu mal zeitlich weit vor der Fluchtbewegung ansetzen.

      Ansonsten fällt Ihnen auch nur ein, Merkel die persönliche Schuld am Flüchtlingsdrama anzulasten? Auch da sollten Sie ruhig mal mindestens 10 Jahre früher ansetzen, bevor Sie derart haltlose Behauptungen unreflektiert nachplappern. Als die USA den Irak angriffen, völkerrechtswidrig, wie sich später herausstellte, da wurde ein Grundstein für die weitere Entwicklung gelegt, an deren Ende uns nun das Echo trifft. Von Merkel war da noch keine Rede. Merkel kam letztlich erst durch ihr humanitäres Handeln angesichts der unhaltbaren Zustände in Ungarn ins Spiel. Und das wurde vom überwiegenden Rest Europas dankend zur Kenntnis genommen, der sich so der Flüchtlingsproblematik mittels Durchwinken und genereller Ablehnung geschickt entledigen konnte. Was davon zu halten ist, bedarf wohl keiner weiteren Erläuterung.

      Am Ende Ihres Beitrages geht dann aber endgültig einiges durcheinander. Der Mensch ist also nicht für sein Sein aber doch für sein Tun verantwortlich? Das Tun bestimmt in Ihren Augen also nicht das Sein? Ja dann, dann verstehe ich zumindest ansatzweise, wie Sie zu Ihren Meinungen kommen.

      Zwar sind wir uns in einem Punkt einig, der unkontrollierte Zustrom der Flüchtlinge hätte nicht stattfinden dürfen. Realistisch betrachtet ließ er sich angesichts der Lage in Ungarn aber zunächst überhaupt nicht vermeiden. In der Folge und bis heute hätte das aber umgehend abgestellt werden müssen. Denn es war unübersehbar, das die Bewältigung des dann folgenden Ansturms nicht in geordneten Bahnen erfolgen konnte und würde. Da haben Politik und Bürokratie kläglich versagt.

      Was die Kriminalitätsentwicklung betrifft, so ist nunmal Fakt, daß der minimalisierte Polizeiapparat dem nicht gewachsen war und ist. Das Machtmonopol des Staates wurde von der Politik aber schon vor Jahrzehnten leichtfertig aufs Spiel gesetzt, die gescheiterte Integration und das Ende von MultiKulti manifestierten sich schon da in Parallelgesellschaften, in Ghettos, die quasi einen rechtsfreien Raum darstellen. Na ja, rechtsfrei nicht ganz, dort etablierte sich oftmals ein Recht sui generis. Clans, oft kriminell, haben dort das Ruder übernommen, der Rechtsstaat hat vor ihnen kapituliert. Und ja, es ist nicht damit zu rechnen, daß das nun besser wird.

      Die Flüchtlinge haben diese Situation aber nicht geschaffen, sondern sie verschärfen sie „nur“. Unser Land war und ist nicht auf diese Menge an Flüchtlingen vorbereitet, soviel ist unstreitig. Unstreitig ist auch, daß unsere humanitäre Hilfe mißbraucht wurde und wird – nicht nur von vorgeblichen Kriegsflüchtlingen, sondern auch von unseren Mitbürgern. Die Doppelmoral der Krisengewinnler ist doch unübersehbar. Dennoch, und das sei Ihnen von mir einmal deutlich gesagt, ist das alles noch lange kein Grund, Menschen in Not unsere Hilfe zu verweigern, solange wir zur Hilfe imstande sind. Unser Tun bestimmt nunmal unser Sein und ich will morgens noch in den Spiegel sehen können, ohne mich und meine Kultur verraten zu haben. Der leichte Weg der Abschottung ist absolut sicher der falsche, würde sich über kurz oder lang negativ auf uns alle auswirken. Negativer jedenfalls, als die zugegebenermaßen schwierige und anstrengende Hilfe, die nicht nur das Ansehen Deutschlands in der Welt deutlich verbessert hat, sondern langfristig nur positive Wirkung entfalten kann. Davon bin ich fest überzeugt.

  123. Schiiten, Sunniten ....
    Nachdem ich bei einem Aufenthalt im „Schreibtisch Westfalens“ Zeuge wurde, wie auf einer der zentralen Hauptstrassen in Sichtweite des „Rechts- und AuslaenderAmtes“ ein circa 25-30jähriger Iraker zwei seiner auf dem Smartphonedisplay per Skype „zugeschalteten“ Freunde unter heimischer Sonne mit Hitlergruss und markigen Spruechen ueber das judenfreie gelobte Land begruesste, hat meine Skepsis zugenommen, ob die „politischen Eliten der BRD“ nicht bereits zu spaet dran sind ….. und bald vom Leben bestraft werden koennten ….. Der Jungmann maessigte sich, als ich ihm was auf Arabisch zuzischte …. Ein Einzelfall, natuerlich. Aber nicht der einzige … (-;

    Aber auch hier tut sich wohl ein Dilemma auf: Kategorische (religios/moralische) Argumentation fuer die Notwendigkeit einer unbeschraenkten Migration bei deren BefuerwortInnen, kategorisch rechtspositivistische Argumentation bei JuristInnen, die mit Rekurs auf Bundes-/Asyl-/EU-/Voelkerrecht die Legitimitaet u. Legalitaet unbeschraenkter Migration belegen wollen … ohne eben zu beruecksichtigen, was es bedeutet, dass „Menschen“ in die BRD/EU immigrieren: Dass die spezifische Mentalitaet, soziokulturelle Praegung etc. dieser ImmigrantInnen eben nicht mit den „Werten“ und „Normen“ etc. „kompatibel“ sind oder sein muessen, die den „Westen“ ausmachen … (Deshalb kann die Analogiebildung zu den annaehernd 15 (?) Millionen Fluechtlingen/Vertriebenen aus den besatzten, ehemals reichs-dt. „Ostgebieten“ auch nur als dumme Kurzsichtigkeit klassifiziert werden ….)

    Und es gehoert schon sehr viel Borniertheit, Naivitaet oder eben – Absicht dazu, wenn diese Divergenzen dauerhaft seitens „politischer Eliten“ ignoriert werden.

  124. Neues aus dem Ls+
    Text eingeben

  125. Neues aus dem Land der Dichter und Denker
    Heute auf SPON:

    Umfrage: Merkel ist bei Deutschen wieder beliebter

    Die Mehrheit der Deutschen ist mit Angela Merkels Arbeit zufrieden. Das geht aus einer neuen ARD-Umfrage hervor. CSU-Chef Horst Seehofer hingegen verliert an Beliebtheit.

    • Erholung im Bärenmarkt
      Das korrespondiert mit den wieder steigenden Ölpreisen.

      Die werden von der „Hoffnung“ getrieben, dass alle sich einigen und dann lieb haben werden, sogar Saudi-Arabien und der Iran. Aber nichts könnte weniger sicher sein, als der tatsächliche Glaube daran. Es genügt anzunehmen, dass genügend Marktteilnehmer das Narrativ schlucken und die Faktizität des Preisimpulses ist dann die Bestätigung dieser Hypothese, mit all den Bots im Schlepptau, die nur auf die Preiskurve selbst reagieren, bis der Preisimplus sich wieder umkehrt, was sprachlich von „Angst“ und „Sorge“ begleitet wird. Spekulation muss sich immer von der Faktizität lösen, aber sie kann das nicht nachhaltig tun, weswegen der Moment der „Enttäuschung“ unausweichlich ist.

      Ich würde die gleichen Muster auf volatilen politischen Märkten erwarten. Alle reden von der Krise, also wetten wir doch mal auf eine „Erholung“ im Bärenmarkt und kaufen nach, wenn das Sentiment nicht mehr schlechter werden kann. Die Miesmacher und Negativlinge kann man leicht widerlegen, einfach dadurch, dass sie Geld verlieren, d.h. die Zahlen gegen sie stehen. Wer immer nur shortet, wird auch nur sichere Verluste erleiden.

      Just wo ich das schreibe, erholt sich gerade die VW-Aktie und steigt um über 5%. Noch so eine poetische Koinzidenz.

    • @TDV
      Und die Erhebung war noch vor dem sagenumwobenen Merkel-bei-Will-Werbeauftritt.

      Die Gazetten schreiben sich um Kopf und Kragen, so dass sich die 74 Millionen Nichtzuschauer neidisch fragen müssen, was sie da Sensationelles verpasst haben. Dabei waren das, versteckt in den üblichen Nullphrasen, nur ein paar Krümchen, die es aber in sich haben.

      Die werden allerdings nicht thematisiert in der Öffentlichkeit; aber Quintessenz dürfte sein: Die Flutung mit Migranten geht uneingeschränkt weiter, da Europa sich ohnehin nie auf Merkels selbstmörderische Linie einigen wird.

      Mir wird ganz blümerant bei dem Gedanken, dass die nächste Merkelbeliebtheitsumfrage, erhoben NACH dem Monolog, noch rechtzeitig, sozusagen strategisch günstig, VOR den Landtagswahlen der Bevölkerung vor die Füße gekübelt wird, und was das für Folgen zeitigen wird.

      Die letzte Chance zur friedlichen Revolution – verstrichen?

    • @Dengar
      „Die letzte Chance zur friedlichen Revolution – verstrichen?“

      Verzeihen sie einem alten Anarchisten im Ruhestand, aber: Hoffentlich!

  126. Was in Kiel genau passiert ist, weiß derzeit niemand
    Vermutlich nehmen sie nur sehr ungerne Fakten zur Kenntnis, die nicht in Ihr Weltbild passen. Ich möchte Sie trotzdem darauf hinweisen, dass die von Ihnen widergegebene Darstellung der Ereignisse im Kieler Einkaufszentrum zweifelhaft ist; die Polizei selbst hat sie heute an mehreren Punkten erheblich abgeschwächt. Was genau dort wirklich vorgefallen ist, werden die weiteren Ermittlungen zeigen.

    Als die Empörung über die Videoaufnahmen aus Clausnitz hochkochte, haben Sie via Twitter vor „allzuschnellen Schlüssen“ gewarnt. Im Fall Kiel hingegen twittern Sie reißerisch von einem „Mob“, obwohl völlig unklar ist, ob drei oder dreißig Männer involviert waren und was überhaupt genau geschehen ist. Vielleicht sollten Sie sich die Belehrungen, die Sie anderen so gerne von oben herab erteilen, einfach mal selbst zu Herzen nehmen.

    • zum Krokodil
      Immer kräftich druff. Hab‘ ich Dich!

      Na, jetzt haben Sie’s der „Kunstfigur“ aber so richtich gezeigt! Grossartich!

      Das ändert aber nix an einer kognitiven und verbal/rhetorischen Selektion, die aus den twitter-bubbles eines Kanzleramtsministers hervorgeht und diskursanalytisch als Indiz dient bzw. die folgenden Ausführungen motiviert.

    • Beschwichtigungen kamen in der Tat...
      …von einem Migranten, der erklärte, wenn er etwas gesehen hätte, wäre er sofort „über den Tresen gesprungen und dazwischen gegangen“. Inzwischen gibt es selbst bei der Polizei erste Zweifel, ob der verbalertüchtigte Tresenspringer ein ernstzunehmender Zeuge ist. Für Sie schon, oder?

  127. Titel eingeben
    aus welcher praxis? ich gehe jetzt erst einmal für 3 oder mehr wochen in kur meine praxis ist schon überwiesen ich mache das jetzt fastentechnisch ohne internet

  128. Werte(r) Krampus, massive Strassenproteste kommen ....
    …. erst mit weiteren Zwangsmassnahmen von „denen da oben“ (Zwangshypothek für Privateigentümer, 10 jährige „Jahreseinkommens-Zwangsanleihe“ für alle Single-Einkommen > 80.000 mit Negativzins 6%, Syrien-Soli-Haircut von 20% auf alle Bankkonten, Verbot des Edelmetallbesitzes „Dein Gold gabst Du für Menschlichkeit“) oder neuen Ideen aus Nordafrika für den öffentlichen Raum und die Neugestaltung des Privateigentums.
    .
    Zum Glück kommt endlich Entspannung … Marokko und Algerien nehmen ihre Landsleute wieder zurück. Was das wohl wieder gekostet hat?

  129. illegale Masseneinwanderung
    @ Heil Los
    „kategorisch rechtspositivistische Argumentation bei JuristInnen, die mit Rekurs auf Bundes-/Asyl-/EU-/Voelkerrecht die Legitimitaet u. Legalitaet unbeschraenkter Migration belegen wollen … ohne eben zu beruecksichtigen, was es bedeutet, dass „Menschen“ in die BRD/EU immigrieren“

    Bitte lesen Sie Aufsätze wie von mir oben immer wieder zitiert.
    Die Argumentation von Justizminister Maas ist unter den Top-Verfassungsjuristen und Staatsrechtlern nicht haltbar, hierzu auch der FAZ Leserbrief von Prof. Vosgerau.

    Leider werden die entsprechenden Gutachten der wissenschaftlichen Dienste des Bundestages nur teilweise veröffentlicht. (z.B. nicht das in einem FAZ Artikel erwähnte kurze Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestages zu dem Thema „Möglichkeiten der Bundesregierung, gesetzliche Regelungen zeitweilig außer Kraft zu setzen“ in dem steht, dass es der Regierung auch nach der Notstandsverfassung nicht gestattet sei, gesetzliche Regelungen zu ändern)

    Auf das deutsche Asylrecht in Art.16 a GG können sich nur ca. 1-2 Prozent der Migranten berufen. Auch die Aussage, dass dieses keine Obergrenze hat, ist falsch.
    https://www.bayerische-staatszeitung.de/staatszeitung/politik/detailansicht-politik/artikel/natuerlich-kann-man-das-grundrecht-auf-asyl-beschraenken.html

    Die positiv zu werdende Nachricht, dass Marokko und Algerien ihre Landsleute wieder zurücknehmen, hat einen Haken.
    Wenn die einreisenden Migranten im Januar zu 77 Prozent ohne Pässe ins Land gelassen werden und mit viele Identitäten unterwegs sind, scheitert die Rückführung häufig.

    zum Thema auch:
    http://www.welt.de/politik/article152585069/77-Prozent-der-Fluechtlinge-kommen-ohne-Ausweis.html

    http://www.pour-erika.de/politik/einreise-ins-abschiebeverbot.html

    • Gruesse vom Lac Leman (-;
      Nee, es geht mir nicht um die „Fall-Lösung“ „Un-Rechtmäßigkeit des Handelns der BK der BRD“ ….. in dem Punkt stehe ich sowieso dicht bei den diesbezüglichen jüngsten Einschätzungen/“Gutachten“ von Hans-Jürgen Papier, Josef Isensee, Udo di Fabio, Chr. Hillgruber …… Gerade Josef Isensee brilliert in seinen neuesten Stellungnahmen erneut mit Tiefgang, Scharfsinn und pointierter Argumentation (-;

      Ich war in meiner obigen Aufzählung der juristischen Argumentationsgänge bzw. der Normenebenen auch etwas schluderig…. Egal. Über den de facto Mißbrauch des dt. Asylrechtes bzw. die Problematik von GG Art. 16a II geht es mir gar nicht …. obwohl bereits angesichts dieses „Falles“ das Versagen der bornierten BRD-BK evident werden dürfte ….

      Ich bemängele vielmehr die berufsbedingte „Betriebsblindheit“, die gerade bei JuristInnen dazu führen kann, dass rein „rechtspositivistisch“ argumentiert wird, was ja generell durchaus löblich ist (-; , bei der Beurteilung pol. Sachverhalte aber häufig der „soziale Kontext“ aus dem Blick gerät …. JuristInnen sind halt großteils Anwender u. AuslegerInnen. Ist ja auch schön so u. hoffentlich Einkommensförderlich.
      Recht folgt aber dem Leben, gesellschaftlichem Wandel … u. kann eben auch (weitgehend) novelliert werden. Sollte vielleicht auch geändert werden, wenn es die „Lebenswirklichkeit“ gebietet. Das ist eine Banalität (-; Selbst bei einer „Ewigkeitsklausel“ (-; Das ist natürlich eine Provokation. Ich habe im Ausland Law studiert u. bin deshalb wohl etwas pragmatischer orientiert ….. m.E. generieren manche spezifisch dt. Konstrukte im Ergebnis sehr ambivalente Ergebnisse, die aus rechtsethischer/gerechtigkeitstheoretischer Sicht fragwürdig sind. Aber das gehört hier ebensowenig hin wie meine Selbstdarstellung.

    • Lesenswertes Juristisches
      http://www.stern.de/politik/deutschland/thomas-fischer–die-menschen-fuehlen-sich-zu-recht-verraten-6717930.html

      Man muss nicht seiner Meinung sein um das lesenswert zu finden….

  130. Danke!
    Seit mehr als einem Jahr freue ich mich über DAs Blogs. In Zeiten in denen man an der eigenen geistigen Gesundheit oder der – auch aufgrund des fortgeschrittenen Alters – Kompatibilität mit der Gesellschaft zweifeln könnte, waren diese Beiträge Trost und Bestärkung. Auch das offene Forum – dessen Bearbeitung wahrscheinlich enorm Zeit kostet – kann nicht genug gelobt werden. Für mich sind diese Blogs DAS herausragende Qualitätsmerkmal der Online-FAZ. Vielen Dank!

  131. Frau Merkel bekommt einen Heiligenschein...
    …und die, die für Merkels „Flüchtlings“-Politik den Kopf hinhalten, bekommen Tritte:
    „m Freitagabend griffen mehrere Mitglieder einer syrischen Familie eine Mitarbeiterin des dort eingesetzten Wachschutzunternehmens an und verletzten sie. Die 19-jährige Deutsche wurde beleidigt und anschließend geschlagen. Sie stürzte zu Boden, wo drei Frauen im Alter von 14, 18 und 46 Jahren und ein 21-jähriger Mann auf sie eingetreten haben sollen.

    Noch vor dem Eintreffen der Polizei flüchteten die Tatverdächtigen aus dem Heim, das in der früheren Luise-und-Wilhelm-Teske-Oberschule am Tempelhofer Weg untergebracht ist. Die Namen der vier mutmaßlichen Angreifer konnten aber durch die Aussagen des Opfers und die Hilfe der Heimleitung schnell ermittelt werden. Demnach handelt es sich um drei Angehörige einer syrischen Familie und eine ebenfalls aus Syrien stammende 46-Jährige. Gegen sie wird nun wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt.“
    .
    Danke, Frau Merkel, vielen vielen Dank! Für jeden einzelnen Tritt!

  132. Master and Servant: Suche nach der Motivation
    Was treibt Frau Merkel? Diese Frage wird immer wieder gestellt. Ich spekulierte auf ihre künftigen beruflichen Ambitionen, entdeckte aber eine neue Theorie in einem SPON-Forumsbeitrag über Merkels Plauderstunde mit Anne Will.

    Die Kanzlerin hat ein in 2011 erschienenes Buch überschwenglich gelobt, der Titel: „Dialoge Zukunft Vision 2050“, Herausgeber The World Business Council for Sustainable Development WBCSD in Genf.
    Mitglieder der Organisation u.a.: Deutsche Bank, Daimler Benz, Unilever, Monsanto, Gene-ral Motors, DuPont, 3M, Nestlé, BP, Jain Irrigation Systems, Royal Dutch Shell, BP. Quelle: Wikipedia, englisch und deutsch.

    In diesem von Merkel goutierten Buch wird ein komplettes Zukunftsmodell für 2050 skizziert, hier einige Ziele, die ich bemerkenswert finde:
    Eine Durchmischung der Völker ist vollzogen in den Gesellschaften weltweit. Die Menschheit besteht aus Weltbürgern.
    Die Erdbewohner sind gleich, brauchen keinen Pass mehr.
    Die Welt kennt keine (Staats)Grenzen mehr.
    Die Abschaffung des Bargeldes ist vollzogen.
    Die Ehe und die traditionelle Familie sind abgeschafft.
    Der Lebensstil der Menschen wird transparent dargestellt. Die Daten einer Person bzgl. Bewegungsmuster, Wohnen, Konsum, Ernährung, Reisen etc. können erfasst und ausgewertet werden.
    Es gibt keine freien Wahlen; die Politik wird von der Partei gestaltet. Die Weltregierung sichert sich ihre Macht, indem sie die Bedürfnisse der Bevölkerung wahrnimmt und die Meinungen zu Gesetzesvorhaben z.B. online abruft.

    Frau Merkel sagt, dass sie dem Volk dient. In der DDR lernte die Kanzlerin, einer Ideologie zu vertrauen. Ist das ihre neue Ideologie?
    Sieht Frau Merkel sich als die große Visionärin, die diesen Vorgang in ihrem Land beschleunigen will? Gibt es mächtige globale Stakeholder, die das Vorhaben vorantreiben und unterstützen?

    Ich wünschte mir, dass dieser gruselige, von 0,1% Eliten der Weltbevölkerung zu aufoktroyierende Plan nur eine VT ist.

    P.S. Der gestrige SPON Thread über Merkel – Anne Will Talk wurde um 15.00 Uhr geschlossen. Wenig später gab es Good News auf SPON, Titel: „Die Mehrheit der Deutschen ist mit Angela Merkels Arbeit zufrieden“, laut einer neuen ARD Umfrage! Und dies, nachdem laut Will 80% unzufrieden seien! Hurra! It’s like magic!

  133. Wollte schon längst mal anfragen,
    warum sich Mely Kiyak noch nicht über die Physiognomie des Protagonisten ausgelassen hat? Die kennt sich doch damit aus.

  134. Sehr
    guter Artikel, einfach die Fakten mal gegeneinanderstellt und die Fallhöhe gemessen! Danke!

    Man weiß, wie sich Eichmann in Jerusalem herausgeredet hat, und man weiß, dass Hannah Arendt das System im Kern als „Banalität des Bösen“ in der Banalität technokratischer Abläufe gut getroffen hat.

    Es wundert mich, dass niemand auf den Gedanken kommt, genau das könnte sich nicht wiederholen.

  135. Don und sein excellentes Prestig
    Hochgeschätzter Don,
    als Quelle von Inspiration erhellen Deine schönen Zeilen oft die dunkel deutsche Nacht wie der Leuchtturm bei Catania, der hier abends auf unsere kleine rollende Hütte fällt. Du wirst sicherlich meine Zeilen im Sinn und Stil Deiner preziös-potenten Präsentation nicht soweit goutieren, sie online hier stehen zu lassen, doch als Dank für Deine Arbeit fließt diese auch in mein mageres Mühen ein, welches sich als Rentner nun glücklicherweise nicht mehr um Anerkennung, Beifall oder gar noch Lohnschreiberei zu kümmern hat!
    Als Flüchtlinge vor Merkel und Merkel-Land  
    http://n0by.blogspot.it/2016/03/acireale-gegen-braun-buntes-fascho.html
    können wir jubilieren und schreiben:
    Dass mir das Leben soviel Glück und Freude zuteilen würde, wer hätte das gedacht! Flüchtling vor Merkel!

  136. Den Preis zahlen die jungen Frauen...
    …die Merkelinnen sind da eher in Sicherheit:
    „In Norderstedt bei Hamburg haben Männer ein 14-jähriges und ein 18-jähriges Mädchen in einem Erlebnisbad vergewaltigt. Die Polizei ermittelt jetzt wegen sexueller Nötigung und Vergewaltigung gegen einen 14-Jährigen und einen 34-Jährigen, Flüchtlinge aus Afghanistan.“

    • "Maß und Mitte nicht verlieren"
      Wenn Sie den Focus-Artikel meinen, so gibt es zum Schluss noch eine schöne Beschwichtigung und Mahnung zur Besonnenheit:

      „Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Torsten Albig hat einen ausgewogenen öffentlichen Umgang mit tatsächlichen oder vermeintlichen Übergriffen unter Beteiligung von Flüchtlingen oder Asylbewerbern angemahnt. Medien, Politik und Gesellschaft dürften nicht das Maß verlieren, sagte der SPD-Politiker am Dienstag in Kiel. „Ich finde jede Art von sexuellen Übergriffen unerträglich. Es ist aber wichtig, dass wir jetzt nicht Bilder produzieren, die das Gefühl in der Öffentlichkeit vermitteln, als hätten wir es nur noch mit Vergewaltigern oder mit sexuellen Übergriffen zu tun.“
      „In großen Gruppen von Menschen, ob deutschstämmig oder nicht, gebe es immer welche, die sich nicht an die Regeln halten, sagte Albig vor dem Hintergrund der jüngsten Vorfälle im Kieler Einkaufszentrum „Sophienhof“ und eines Vergewaltigungsverdachts in Norderstedt. „Da müssen wir aufpassen, dass wir nicht Maß und Mitte verlieren und damit Dinge provozieren, die wir nicht wollen.“ Man dürfe nicht so tun, als kämen jetzt nur Kriminelle ins Land. „Die allermeisten dieser Menschen sind so friedlich wie die allermeisten von uns friedlich sind.“
      http://www.focus.de/regional/schleswig-holstein/erlebnisbad-arriba-norderstedt-fluechtlinge-sollen-maedchen-vergewaltigt-haben_id_5323929.html

      Tja, ich kann mich noch daran erinnern, als unsere Töchter 14-18 Jahre alt waren. Jedes Mal, als sie zum Schwimmbad gingen, quälte uns die Angst, dass sie im Schwimmbad vergewaltigt werden. [Ironie]

      Komisch auch, dass es nur bei dieser Art Straftaten zur folgenden Relativierung kommt: Man wisse ja noch nichts Genaues, was da geschehen ist. Na ja, sind ja auch nur kleine Mädchen, gell. Man weiß dann nie von nichts, was die da sich zusammen fabulieren, um etwas Aufmerksamkeit zu erheischen, gell.
      Empathie und Verständnis: Fehlanzeige.

  137. Gerade eben gelesen.
    „Der junge australische Diplomat war immer noch sichtlich irritiert. Wie könne die Polizei Großereignisse wie die sexuellen Übergriffe in der Silvesternacht in Köln bewältigen, wenn sie nicht einmal verhindern könne, dass ihm am Görlitzer Bahnhof in Berlin innerhalb kürzester Zeit „sechs-oder siebenmal“ Drogen angeboten werden? Eine Antwort wollte oder konnte in der vergangenen Woche niemand der Teilnehmer des Fachgesprächs der CDU/CSU-Fraktion zur Inneren Sicherheit (Leitfrage: „Wehrhafter Rechtsstaat“) in einem Turmzimmer des Reichstages geben……“ Quelle JF Nr.9, 26. Feb. 2016, S. 5

    • Unsichtbarmachen der Probleme
      Déjà de lautre côté de lhypocrisie
      1. März 2016 um 18:42 Uhr

      Ist es Ihnen aufgefallen, dass in Muttis Bullerbü-Traumland kaum noch über Probleme geredet wird? Ehemalige Drogenbeauftragte waren immer präsent in den Medien, haben auch mutige Entscheidungen getroffen: Caspers-Merk befürwortete die Heroin-Substitution, setzte Alkohol und Tabak als Suchtmittel mit illegale Substanzen gleich; Bätzig setzte sich dafür ein, dass der ausufernde Alkoholkonsum von Kindern und Jugendlichen bekämpft wird (Verbot von Alcopops). Seit der FDP Koalition und besonders jetzt bei der Großen Koalition wird das Thema Drogen so behandelt, als ob es gar keines gäbe. Seitdem kennt niemand die Drogenbeauftragte mehr, sie ist unsichtbar. Der zunehmende Konsum von Crystal-Meth wird heruntergespielt, sei kein Problem. Wo es keine Probleme mit Drogen gibt, gibt es auch keine Probleme mit dem Dealen.

      Es ist so ähnlich wie in der DDR: Dort wurden sämtliche Probleme verschwiegen und vertuscht. Wo Probleme nicht in die Öffentlichkeit getragen werden, werden sie aufhören, welche zu sein. Man lebt in der Watte gepackt in einer kuscheligen Welt und kümmert sich um keine Probleme mehr, weil sie aufgehört haben, sichtbar zu sein.

      Es ist schon beinahe gruselig, mit welcher Nonchalance die Medien die Untätigkeit mancher Minister quittieren, während entspreche Arbeit früher von der Presse mit Argusaugen beobachtet und schonungslos kritisiert wurde, z.B. bei Gesundheitsministerin Ulla Schmidt oder Verbraucherministerin Künast. Was tun die derzeitigen Minister aktuell? Das Amt des Ministers für Verbraucherschutz ist abgeschafft, wird vom Justizminister nebenbei gemacht, gegen Bürgerinteressen (z.B. vorzeitige Ablösung eines Hypothekenkredits, CETA/TTIP), sonst passiert gar nichts. Den Bürgern scheint das egal zu sein, nach dem Motto: Lass Mutti nur machen!

      Wie wird solch ein Zustand erreicht? Indem die Kritik minimiert wird. SPON ist z.B. quasi Merkels Fan-Postille. Merkel-Kritik wird im Forum weitgehend zensiert.
      Was mir hier in Don Alphonsos Blog auch ein paar Mal aufgefallen ist, ist die von manchen Mitschreibern ausgedrückte Missbilligung von Kritik an der Kanzlerin. Neulich wurde sogar der dezente Hinweis gemacht, dass eine öffentliche Kritik an Merkel nicht ratsam sei. In der Luft lag eine Andeutung, dass dies Konsequenzen nach sich ziehen könnte –für mich klang das wie eine latente Drohung. Ich bin ziemlich erstaunt von solch einem Ton. Solche latente „Angst“ kannte man früher nur aus Diktaturen.

      Nun lehnt sich das Volk das erste Mal gegen ihre königliche Mutti auf und wird erleben, dass auch diese Krise auf ihre Weise „erledigt“ und sich nichts ändern wird…

  138. In der F.A.Z. wird gerade in einem Artikel die Maskulinität besprochen
    …und warum es in der Silvesternacht keine männlichen Beschützer gegebenen hätte. Das lässt mich an die jüngsten Vorfälle in Kiel denken, Kiel-Wik.
    Dort liegt ein großer Teil unserer Flotte. Also, in den Sechzigern, als WIR dienten, auch ohne Hunnenrede, wäre das sicher nicht passiert. Nun, vielleicht ein Mal, zugestanden.

  139. lesenswert heute...
    .. auch dieser Artikel der FAZ
    http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/ifo-praesident-hans-werner-sinn-redet-ueber-fluechtlinge-14098916.html

    @ Joachim Schmidt
    „Abhilfe schüfe, wenn die Richter munter zwischen Straf- und Zivilsenat wechseln müssten.“

    Das ist so in Bayern im Bereich der ordentlichen Gerichtsbarkeit.
    Meist fängt man bei der Staatsanwaltschaft an, dann Wechsel zu Gericht oder ins Justizministerium, dann wieder Wechsel zwischen Strafgerichtsbarkeit und Zivilgericht oder wieder Staatsanwaltschaft.

    • Danke
      Danke für den Hinweis, Artikel war ausgesprochen interessant.

      Gruß

      Don Magnifico

  140. @Tamarisque sagt: 29. Februar 2016 um 15:10 Uhr
    Also Trump oder Clinton, wie vorhersehbar, hab ich gerade auf CNN gesehen.
    Clinton ist indiskutabel. Politics as usual, Money, corruption, lies, wars and murders. Die mit grossem Abstand widerlichste Frau die ich in all meine Jahren je gesehen habe. Sie erweist der Sache der Frauen einen Bärendienst.

    Trump wäre in der Tat, da bin ich ihrer Meinung, für die Amis eine schlechte Wahl. (Man möge mir verzeihen, aber für mich ist gerade dies ein Grund zur Freude)

    Für Europa wäre er ein Geschenk, vor allem da die Alternative Clinton ist. Trump wird keine Milliarden für dreckige Kriege zum Fenster rauswerfen und schon gar nicht für einen NATO/Europa Krieg gegen Putin, wie ihn der schlechte Witz Obama und seinesgleichen anzetteln wollen.
    Hab ich heute gefunden, bei Reuters News Agency:

    http://www.reuters.com/article/us-usa-election-trump-advisor-idUSMTZSAPEC2Q6G3JRH

    Mit anderen Worten, für den Rest der Welt wäre Trump eine Wohltat. Man muss es wagen bei dem Thema selber zu denken!

    Ebenfalls äusserst interessant, die ARD wagt es ein Interview mit Assad zu machen und zu senden! Geschah allerdings um Mitternacht, aber immerhin… in der Mediathek steht es

    http://mediathek.daserste.de/Weltspiegel/Exclusive-interview-with-the-Syrian-Pres/Das-Erste/Video?documentId=33827030&topRessort&bcastId=329478

    „Der syrische Präsident Baschar al-Assad hat in für die SWR/ARD-Sendung „Weltspiegel-Extra“ den Krieg des Westens gegen sein Land als Ursache für Flucht und Vertreibung genannt. An Deutschland gewandt betonte er, es sei „gut, wenn Flüchtlinge aufgenommen werden, die ihr Land in Not verlassen“ hätten. Doch Assad stellte auch die rhetorische Frage, ob es nicht klüger und auch „weniger kostspielig“ sei, Syrern zu helfen, in ihrem eigenen Land leben zu können. Dafür müsste sich der Westen entschließen, gegen den Terror zu kämpfen und nicht gegen sein Land, sagte Assad.”

    • Für den Rest der Welt wäre Trump eine Wohltat, TDV?
      Also ich kann mir nicht vorstellen, wie Sie auf dieses dünne Brett gekommen sind. Meiner Meinung nach kann man alle Clintons, Trumps und Assads in einen Sack stecken und mit einem Knüppel draufhauen, man trifft immer den/die Richtige/n. Bildlich gesprochen.

      Trump ist ein Kapitalist schlimmster Sorte und ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, was daran für die Welt eine Wohltat wäre.

    • Falsch!
      Tagesschau24 brachte das Interview zur Primetime um 20:15 Uhr. Die Tagesschau um 20:00 wies extra darauf hin. Wer sehen will, der sehe und informiere sich!

    • "Wohltat"
      „Mit anderen Worten, für den Rest der Welt wäre Trump eine Wohltat. Man muss es wagen bei dem Thema selber zu denken!“

      Habe das Thema eingehend verfolgt. Trump hat aber auch wiederholt folgende Töne von sich gegeben:
      „ I’d bomb the hell out of the oilfields (in Iraq). Exxon & Co. will come and fix that so soon your head will spin.” Als ein CNN Moderator ihm sagt, dass Irak dann not amused sei, erwidert Trump: “There ist no Iraq!” So etwas wiederholt er gerne, mit Gusto.
      Auch will er das US Militär, das ja nach seinen Worten viel zu schwach sei, maßgeblich aufbauen, zur mächtigsten Armee der Welt (die sie ohnehin schon ist), sodass die Gegner der USA vor Angst und Respekt nur so zittern. Die Militärpräsenz, z.B. in Deutschland, will er sich teuer bezahlen lassen, in real money.
      Also friedlich klingt irgendwie anders.
      Nun, er findet Putin cool und äußert diesbezüglich friedliche Töne.
      Vielleicht wird er sich nicht einmischen, wie er das auch oft gesagt hat. Wäre ja schön, aber sorry, bei dem Mann glaube ich gar nichts. Das ist meine Schlussfolgerung: unberechenbar, unglaubwürdig, opportunistisch. Ich halte ihn für gefährlich, ich bin ja nicht naiv, sondern kann selber denken.

    • Gregor H.... checken sie mal dies....
      Ich hatte das Original gesehen und bin, was die ARD angeht, wohl immer noch zu naiv, kaum zu glauben was das für ein Drecksladen ist!

      Einmal hier:

      http://www.nachdenkseiten.de/?p=31750#more-31750

      und die nicht für möglichen gehaltenen Details hier:

      http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/03/02/ard-verdreht-assad-aussagen-aus-eigenem-interview/

      Die entschuldigen sich für ihre Verlogenheit beim Thema Ukraine, und dann machen sie genauso weiter wie bisher. Was für ein Saustall!
      Und alles auch noch zwangsfinanziert, aber… mit einem doofen Volk kann man es halt machen.

    • Weiter denken NN
      „Trump ist ein Kapitalist schlimmster Sorte und ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, was daran für die Welt eine Wohltat wäre.“

      Ach ja? Und Hillary wäre keine?

      Schauen sie, das Erfreuliche ist, dass, eine Überraschung für mich, ausgerechnet die Amis als erste weltweit die Schnauze voll haben von Politics as usual. Eigentlich kein Wunder nach der Erfahrung die man mit dem Schwein Obama gemacht hat. Dass die Reps mit ihren absurden Schwachköpfen keinen normalen Menschen zum Kandidaten küren werden, war auch klar. So was haben die nun mal nicht.
      Also mal nachdenken über Trump… der Mann ist ja ein wenig ein Isolationist… Während Clinton Europa weiter in einen Krieg gegen Russland zu puschen versuchen wird, hat Trump keine Lust Milliarden für einen Krieg raus zu schmeissen. Er wird sich mit Putin zusammen setzen, wir werden es sehen.

      Mit anderen Worten Trump wäre aus zwei Gründen für mich eine erfreuliche Wahl. Er wäre gut für Europa und schlecht für die USA… da lacht mein Herz.
      Lesen sie mal:

      http://www.reuters.com/article/us-usa-election-trump-advisor-idUSMTZSAPEC2Q6G3JRH

    • NN
      Lesen sie es nochmal, und zwar DAS was ich tatsöchlich geschrieben habe

    • UNd: GRegor H
      Hören sie sich mal die Original Version an, gibts bei den nachdenkseiten, und danach die ARD Übersetzung an. Und vergleichen…..

      Was Assad gesagt hat wurde VORSÄTZLICH verdreht und falsch übersetzt!

    • Trump hat keine klare Linie, TDV.
      Der redet Heute so und Morgen so. Und das macht ihn unberechenbar und daher sehr gefährlich. Richtig ist, auch Clinton ist nicht besser. Andererseits, wieviel Macht hat der Präsident, die Präsidentin der USA denn wirklich? In einem Land, in dem der Lobbyismus alles ist, scheint mir da kein großer Unterschied zu unserem Grüßaugust zu bestehen. Wie sonst könnte man Erdnußfarmer, Schauspieler etc. in höchste Ämter wählen. Und ein Blick auf die Finanzen der Betreffenden vor und nach ihrer politischen Karriere erklärt vielleicht auch manches.

      Was einen potentiellen Krieg gegen Rußland betrifft, so kann ich Ihre Bedenken in keiner Weise teilen. Europa hat diesbezüglich weder Ambitionen, noch ernsthaft in Erwägung zu ziehende Möglichkeiten. Aber auch Amis und Russen, egal wer da gerade regiert oder herrscht, schätze ich nicht so suizidal ein, da es unweigerlich zu einem atomaren Konflikt käme, der alle Machtphantasien auf lange Zeit zerstören würde, wenn nicht mehr.

      Das, was aber bereits geschieht, ist, daß die beiden (militärischen) Großmächte ihren Einflußbereich ausweiten. Und das ist ein großes Übel, das immer mehr an die Kolonialzeit erinnert. Die Chinesen machen das übrigens deutlich geschickter und friedlicher. Obwohl, wenn ich so an CETA, TTIP etc. denke …

      Nun ja, wie dem auch sei, die Welt wird wieder einmal neu verteilt. Und das etwas subtiler als zu vergangenen Zeiten – teilweise zumindest. Und das erinnert mich auch immer an etwas, an die Konzentrationsvorgänge in der Wirtschaft. Irgendwie gibt es doch überall Parallelen, wenn man nur genug abstrahiert.

  141. Schaut ihr mal hier
    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/bundespolizei-fluechtlingskrise-einsatzbefehl-der-beamten-a-1053024.html

    bevor Verschwörung gegen die guten Sitten angenommen wird. Obigem URL mangelte ein abschließendes Ell. Dies, mag sein, zu post festum.

    Ansonsten, ja und Amen.

  142. wie schön, dass der Link funktioniert...
    @ En passant

    Schaffen Sie das Herbeizaubern auch für den „Bild“-Artikel über dasselbe Thema (geheimer Ministererlass/ Einsatzbefehl des Bundesinnenministeriums /§ 18 Abs. 2 AsylG), auf den sich andere Quellen beziehen?
    Wäre ich dankbar…

  143. Titel eingeben
    Zu Onkel:
    Ja, wenn das alles nur „Fantasten“ sind, worüber regen Sie sich hier denn auf?
    Sie ist schon da, die multikulturelle Gesellschaft, nicht nur in Clichy-sous-bois oder Neukölln, und sie wählt.
    Schlafen Sie wenigstens gut weiter!

  144. Titel eingeben
    du weißt aber schon dass du scheiße schreibst und rechtsradikale propaganda weiter verbreitest? kiel?

  145. Danke fuer diesen wieder einmal sehr guten Blogbeitrag
    Mich erschreckt die Gedankenlosigkeit unserer politischen Eliten. Dieses Verharmlosen von Kriminellen unter den „Fluechtlingen“ schadet allen anstaendigen Leuten unter Ihnen.

    Die Tatsache, dass da nicht der Mut verhanden ist, diese Sachverhalte klar zu benennen und auch zu bestrafen, ist vernichtend.

    Deutschland wird so frueher oder spaeter zum „failed state“.

    Das enizig gute ist nur, dass es den Eliten dann an den Kragen geht, entweder werden sie im „failed state“ irgendwann von den Migranten-Eroberern durch die Strassen gejagt, oder falls ein, meiner Meinung nach nicht mehr abwendbarer Buergerkrieg, zuggunsten der autochtonen Bevoelkerung ausgehen sollte, brutal von diesen zur Rechenschaft gezogen.

    Nichts wird dann mehr mit dem Angriff Steiners wieder in Ordnung gehen.

    Ich gebe uns noch max. 5 Jahre bis es explodiert. Danke, Angela Merkel und Gesinnungsgenossen, Bahnklatscher, Verharmloser, Islamistenversteher usw.

    Gut gemeint ist oft das Gegenteil von gut!

    Ich haette nie geglaubt, dass ich mal erwaegen wuerde die AfD zu waehlen, aber welche andere Moeglichkeiten gibt es sonst noch, gegen den Wahnsinn anzugehen. Dass die in der Mehrzahl Nasenbaeren sind ist klar, aber es gibt keine andere Moeglichkeit, etablierten Politikprofis von parlamentarischen Fleischtoepfen wegzubekommen und die etablierten Parteien zur Vernunft zu bringen.

    PS: Ich empfehle die Lektuere von Gunnar Heinsohn!

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