Home
Deus ex Machina

Deus ex Machina

Über Gott und die WWWelt

Breitbart und ZEIT Online im Fake-News-Vergleich

| 365 Lesermeinungen

Medienmacht hat man, wenn man nur laut darüber nachdenkt, in einen Markt einzutreten, und sofort formieren sich andere, um einen zu bekämpfen. Das alternativ konservative Portal Breitbart muss demnach wirklich viel Macht haben, denn allein die Ankündigung, ein Büro in Berlin eröffnen zu wollen, sorgt für hektische Betriebsamkeit. Ein Medienmanager hat schon mal angekündigt, er wollte ein Projekt Schmalbart dagegen setzen – ganz so, als würde die Politik nicht ohnehin schon Dutzende Projekte fördern, die rechte Sichtweisen zu bekämpfen vorgeben. Gross ist die Angst in Deutschland, hinter dem Original könnten sich nun auch Millionen Deutsche sammeln und so für eine Überraschung bei der kommenden Bundestagswahl sorgen. Denn Breitbart gilt als Meister der Fake News, denen Menschen glauben und so verleitet werden, das Kreuz an der falschen Stelle zu machen.

zeitf

Besondere Popularität verdanken die Fake News ihrer ureigensten Natur: Wer sie aufdeckt, kann sich als überlegen darstellen, die eigenen Fähigkeiten unter Beweis stellen und sich moralisch überhöhen, ja sogar nach einem Verbot derselben in den sozialen Netzwerken rufen. Der letzte grössere Fall von Versagen, bei dem sich Breitbart zum Gespött der Medienszene machte, war die oben stehende Karte der USA. Angeblich sollte sie sie Bezirke darstellen, in denen mit Blau Clinton und mit Rot Trump gewonnen haben soll. Der dazugehörige Beitrag behauptete anhand neuer Zahlen vom 15. November, Trump hätte mit 7,5 Millionen Stimmen Vorsprung auch die “popular Vote”, die absolute Mehrheit der Stimmen, im sog. “Heartland” der USA gewonnen. Der Autor machte dazu das, was bei Wahlbetrachtungen parteiischer Medien gern gemacht wird: Er fasste das flache Land dort, wo Trump gewonnen hatte, zusammen, und spielte es gegen die wenigen urbanen Zentren aus, in denen Clinton gesiegt hatte, und nannte diese Provinz reichlich willkürlich “Heartland”.

Die Regionen, in denen Clinton gesiegt hat, werden – typisch für den elitenfeindlichen Ansatz von Breitbart – als “52 elite coastal counties“ bezeichnet, die zusammen mit drei städtischen Regionen weitaus weniger bedeutend als die über 3000 Counties wirken, in denen zusammengenommen Trump deutlich gewinnt. Allerdings gibt der Autor zu, dass Clinton sowohl nach Prozenten als auch nach Stimmen zu diesem Zeitpunkt landesweit klar führt – 47,7% zu 47,2%, Trump habe im Heartland 7,5 Millionen Stimmen Vorsprung und Clinton in ihren elitären Städten an der Küste 8,2 Millionen. Der Artikel  ist in seiner Aufteilung der Counties und ihrer Bezeichnung – hier das wahre Herz des Landes, dort die arroganten Eliten der Städte – parteiisch und gefärbt. Er verschweigt auch die enormen Unterschiede der Einwohnerzahl der Counties von unter 100 bis 2,5 Millionen. Aber an den nackten Zahlen, die Breitbart vom Portal Politico bezieht, gibt es nichts auszusetzen.

zeitc

Was aber definitiv falsch war, war die Ursprungsversion der Karte. Darauf sprang die Washington Post an, und schrieb in ihrem Blog “The Fix“ einen vernichtenden Beitrag über die Methoden von Breitbart. Dabei kam heraus, dass die angebliche Karte nicht im Mindesten die wahren Wahlergebnisse zum Ausdruck bringt. Offensichtlich hatte ein freier Autor bei Breitbart eine unzutreffende Visualisierung – Quelle Internet – beschafft und es damit so aussehen lassen, als hätte Clinton tatsächlich nur in Küstenregionen gewonnen (Neudeutsch: Mausgerutscht). Die Visualisierung war nachweislich falsch, und die Washington Post zog alle Register, um zu zeigen, wie tendenziös die Behauptungen sind: Zu den angeblichen Elitenbezirken gehören nämlich auch Orte wie die Bronx, und etliche der fraglichen Counties liegen nicht im Mindesten in der Nähe einer Küste.

Hatte zuerst die falsche Karte auf Twitter gut einschlagen, folgte nun ein epischer Fäkaliensturm, und Breitbart wurde von etlichen anderen Medien vom Telegraph bis zum Entertainmentportal Vice vorgeführt. Gerade weil die Graphik so viele Nutzer verlockt hatte, den Beitrag zu verbreiten, war es jetzt lohnend, Breitbart der Irreführung zu bezichtigen. Breitbart reagierte schnell, indem es eine andere Karte in den Beitrag einfügte. Diese Karte ist korrekt, allerdings ist die Quelle nicht verlinkt, und das aus gutem Grunde: Sie stammt aus einem wissenschaftlichen Aufsatz, in dem Vorschläge erarbeitet werden, wie man das Verhältnis von Bevölkerungsdichte und Wahlergebnis besser als in der verwendeten Form darstellt. Die neue Version der Karte bei Breitbart gibt die Wahlergebnisse der Counties richtig wieder. Sie ist trotzdem ein Eingeständnis des Irrtums, und ein Beispiel dafür, wie schludrig dort gearbeitet wird. Dass aber etwas getan wurde, das verboten wäre – das behaupten amerikanische Medien nicht.

zeitg

Nun ist Irreführung und Schlamperei, die man Breitbart vorwerfen kann, eigentlich etwas anderes als Fake News, in denen es wirklich um bewusste Fälschung von Sachverhalten geht. Eine echte Fake News ist beispielsweise das sog. Pizzagate, mit dem Rechtsextremisten und Spinner in den USA versuchen, den demokratischen Wahlkampfchef John Podesta in die Nähe von Pädophilie zu rücken. Das taucht dann bei Seiten wie “Daily Stormer“ auf, die tatsächlich das sind, was man ursprünglich als “alt right“ bezeichnet. Zum Pizzagate gab es ein Forum bei Reddit, in den Nutzer nach Hinweisen zur Bestätigung der Verschwörungstheorien suchten: Dieses Forum wurde dann, wie auch die Accounts etlicher führende Propagandisten bei Twitter, schnell und nachhaltig gelöscht. Die Vorwürfe von Pizzagate könnten auch in den USA justiziabel sein. Die falsche Karte bei Breitbart ist dagegen zwar auch peinlich, aber Fehler passieren nun mal, wenn man versucht, die Realität mit der eigenen Überzeugung in Einklang zu bringen.

Womit wir, zwei Wochen nach der Kartenpleite von Breitbart, bei Zeit Online wären. Denn ZEIT Online verlinkte gestern erneut den Beitrag bei Breitbart als Beispiel für Fake News und schrieb darüber Folgendes.

zeit

Gehen wir es mal durch:

Beispielhaft dafür steht eine Falschmeldung von Breitbart.com, die sich derzeit verbreitet.

Falsch. Die Nachricht ist zwei Wochen alt und verbreitet sich schon lang nicht mehr.

Sie ist von einer manipulierten Landkarte gekrönt

Falsch. Sie war nur vor zwei Wochen einen Tag von einer falschen Karte gekrönt. Sie ist seitdem von einer wissenschaftlich völlig korrekten Karte gekrönt.

und besagt, Donald Trump habe im gesamten Inland die Mehrheit der Stimmen bekommen, nicht nur die Mehrheit der Wahlmänner.

Falsch. Seit jeher hat der Beitrag zugegeben, dass im ganzen Land Clinton die Mehrheit der Stimmen bekommen hat, nur eben nicht im sog. Heartland.

Das stimmt nachweislich nicht.

Das stand auch nie im Beitrag oder in einem anderen Artikel, der sich damit beschäftigt. Dass es so wäre, ist eine Erfindung der ZEIT.

Trotzdem wurden die Karte über Zehntausend Mal auf Facebook geteilt.

Nicht die Karte, der gesamte Beitrag hatte bis gestern über 80.700 Shares auf Facebook. Nach der Aufdeckung und der Korrektur geschah die Verbreitung mit der richtigen Karte, von der die Zeit behauptet, es wäre eine Fälschung. Die ZEIT-Zahl “Zehntausend“ stammt vermutlich vom zwei Wochen alten Screenshot, den die bei der ZEIT nicht verlinkte Washington Post angefertigt hat. Autor des ZEIT-Beitrags ist übrigens Götz Hamann, mit zuständig für die in Kooperation mit der Kahanestiftung erstellten Landkarte Rechter Gewalt, die selbst wegen nachweislicher Fehler in die Kritik geriet.

Breitbart macht sich mit der schlampigen Tendenzschreibe angreifbar, die Washington Post kann dagegen punkten, und trägt mit ihrer Fehleranalyse dazu bei, dass Breitbart einen Glaubwürdigkeitsschaden erleidet. Die Zeit macht aus einem korrigierten Fehler jedoch eine angeblich bleibende Fake News, behauptet eindeutig die Unwahrheit, und legt im Anschluss Konsequenzen bei Facebook nahe, mit diesen Sätzen.

Und es ist auch nicht schwer, jene Internetseiten zu identifizieren, die ausschließlich emotionalisierende Lügentexte erfinden, die auf Facebook verbreiten und damit Nutzer auf die erfunden, von Werbung umgebenen Texte locken. Diese, auf Lügen aufbauende Geschäftsmodelle kann Facebook ohne weiteres blockieren.

Angesichts Dutzender unauffindbarer Neonazis in Bautzen und dem Topasylland Ungarn wäre ich als Autor der ZEIT mit solchen Vorschlägen sehr vorsichtig. Es kommt auch in besten Häusern einmal vor, dass Autoren beim Versuch, ihre Wahrheit zu erschreiben, Fehler unterlaufen. Wie man mit solchen Fehlleistungen erfolgreich umgeht, hat die Washington Post gezeigt. Aber wenn man Zensur im Internet und in sozialen Netzwerken andenkt, muss man dafür auch allgemein verbindliche Regeln formulieren. Und dann einen tendenziösen Lügentext von Breitbart genauso entfernen wie tendenziöse Lügentext aller anderen Medien auch.

Das ist das Tor zur Zensurhölle, an der da gerüttelt wird. Angesichts des neuen Präsidenten der USA, drohender Verwerfungen in Europa und den Erdogans und Orbans dieser Welt halte ich es für brandgefährlich, Facebook und Co. noch mehr Löschungen anzuraten – mit einem Modewort wie Fake News, das man ganz leicht gegen jeden richten kann.

234

365 Lesermeinungen

  1. True lies
    Mein Eindruck: Alle tricksen und alle schreiben von allen ab, was ihnen in das politische Meinungsbild passt bzw. passen das bei Abweichung entsprechend an. Wer hat – ausser Ihnen und ein paar anderen fundiert recherchierenden (Ausnahme-) Journalisten die Zeit, das technische Verständnis und das Geschick das als Wahrheit präsentierte Geschreibsel als „Fake“ zu enttarnen und sich eine objektive Meinung zu bilden. Fazit: Wir sind im Meinungskrieg. Alle sog. „Medien“ gleichgültig in welcher Erscheinungsform sind als Informationsbeschaffungsquellen für den Bürger untauglich geworden. Damit ist letztendlich die Demokratie am Ende.

    • Denken Sie selbst. Trauen Sie keinem.

    • Fähigkeit zur Recherche
      Ich fürchte es mangelt häufiger am Willen als an den Fähigkeiten

    • beim GPG betreibt die ZEIT sogar eine regelrechte Desinformationskampagne
      „Alle tricksen … Wir sind im Meinungskrieg.“

      Die ZEIT mit Sicherheit. Mir ist das schon lange bei Behauptungen der ZEIT über das Gender Pag Gap aufgefallen, die objektiv falsch bzw. unbewiesen sind und die typischer Links-Populismus sind. Eine ganz zentrale Falschbehauptung, das bereinigte GPG sei von Diskriminierungen verursacht, steht in Dutzenden Artikeln. Man kann das Vorgehen der ZEIT nur noch als ideologiegetriebene, langfristig angelegte Desinformationskampagne bezeichnen. Deswegen glaube ich der ZEIT inzwischen kein Wort mehr.

    • Ja mei, die Zeit hat sich halt, wie die SZ und SPON, eine ganze Kohort Gendermainstreamer eingekauft, neben den unvermeidlichen Rape Hoax Verbreiterinnen.

    • Willkommen im Land der Willkuerkultur
      Wozu noch an Regeln und Wahrheit halten? Macht die Politik ja auch nicht. Schon gar nicht Aktivisten. Die Willkuer setzt sich in allen Bereichen durch. Die Zeit berichtete vor ein paar Monaten selbst ueber Umweltaktivisten, die Erfinden einer weltbekannten Verschwoerungstheorie, in der es um Coca Cola und dass die angeblich die Brunnen von Bauern in der dritten Welt durch ihren Wasserverbauch trockenlegen, die im Interview die Luege rotzfrech eingestanden und mitteilten, dass der Zweck die Mittel heiligt, wenn man einem Konzern ans Bein pinkeln will.

      Ein Blick auf die Seite der „Unstatistik des Monats“ und man findet so manche dreiste Luege und „Fake-News“, die es problemslos in das Premium-Segment der deutschen Presse-Landschaft geschafft haben.

    • Es gibt immer welche, die ihrer Zeit voraus sind
      So auch einige der genannten Medien.

      Was war der Aufschrei berechtigt und groß, als Schreihälse die Kanzlerin, den Bundespräsidenten Gauck und andere Politiker am Tag der Einheit beschimpften.

      Einige derer, die sich daraufhin über den Verfall der Sitten beklagten, hätten allen Grund eine weitere Unsitte zu beklagen, nämlich dass der gemeine Schreihals die eigenen Umgangsformen klaut. Niemand weniger, als den Bundespräsidenten und seine Frau respektlos zu behandeln, das Patent und Geschmacksmuster hatten andere bereits in allen Facetten für sich beansprucht. Wo kommen wir hin, wenn der gemeine Pöbel das tut, was die feinen Damen und Herren nach monatelanger Recherche und wohl durchdachter Schnüffelei Jahre zuvor taten? Einfach mal etwas justiziables behaupten und als Wahrheit verkaufen, immer wieder wiederholen, hetzen, rufschädigen, … Lang ist es her. Heute beschäftigt man sich mit digitalen Menschenrechten und will sie hintenherum ohne Mandat den Menschen ungefragt aufzwingen. So läuft es eben in der EU: Was auf Landesebene nicht durchsetzbar ist, wird hinten herum über die EU als Richtlinie oder Verordnung durchgewunken. Beispiele gibt es genug. Da wunderte sich der Schulz doch glatt über die Siege von Populisten.

  2. Biedermann und Brandstifter 4.O
    Wenn das bei der Zeit new new Journalism sein soll, lohnt es sich direkt alte Spionageromane aus dem kalten Krieg zu lesen.

  3. Breitbart ist der Teufel/Hitler/Assad
    Montag Abend, ‚Hart aber Fair‘. Die Empörung über Bannon wird geschürt, mit Überschriften von breitbart.com. Zum Schluss die berühmte Überschrift ‘Would You Rather Your Child Had Feminism or Cancer?’. Der erklärende Abschnitt darunter, der aufzeigen würde, dass es sich um eine provokative Diskussionsthese handelt, fällt natürlich flach. Und die Anführungszeichen haben sicher auch nur ganz aufmerksame Zuschauer wahrgenommen, zumal der gesprochene Kommentar eine ausdrückliche Aussage Breitbarts suggeriert.

    • Es ist ja nicht so, dass es in den USA eine Rolle spielt, und ob Breitbart hier was reissen würde, wage ich zu bezweifeln.

      Aber wie es nun mal so ist: FMNSMSCNCR

    • " Would you rather ..."
      ich würde eindeutig für „lieber arm dran als für Arm ab“ votieren. Mehr Zeit hab´ich nicht. Muß den Frontbericht aus Reshev, äh RHS schauen.
      (DdH)

    • @Don Alphonso
      Warum sollte Breitbart hier nichts reißen können?
      Mir fallen ansatzlos mehrere Gründe ein, die dagegen sprechen, dass Breitbart sich hier nicht etablieren kann.

      1. Das Vertrauen in Medien ist hier nachweislich ebenfalls „stark angeknackst“. Dazu existieren Umfragen und das deckt sich auch mit meiner Wahrnehmung.

      2. Ein „alternatives“ Nachrichtenportal dieses Formats ist in Deutschland meines Wissens nach nicht vorhanden. Es existieren nur versprengte Medienangebote auf allen möglichen Plattformen.

      3. Es ist unwahrscheinlich, dass das Format eins zu eins aus den USA nach Deutschland transportiert wird. Wahrscheinlicher ist ein Format, dass dem Eigenheiten des hiesigen Marktes angepasst wird aber den Markenkern des Gründers beibehält: Provokation und Konfrontation, ohne Rücksicht auf Verluste. Die Mitarbeiter werben ja sogar mit der Philosophie Breitbart’s „Walk through fire“.

      3. Auch wenn die sich bei Breitbart die Fakten heraussuchen und Statistiken so interpretieren, dass sie zum eigenen Narrativ passen, wie sie das ja selbst im Blogbeitrag anmerken, ist dennoch die Tendenz nach Möglichkeit auf Basis von Fakten und sich damit schwerer angreifbar zu machen erkennbar.

      4. Milo (Breitbart) und Ben Shapiro (Ex-Breitbart) sind in den USA kleine Stars. Die Personalauswahl bei Breitbart scheint zu funktionieren…

      5. Das Breitbart News Network dürfte genügend finanzielle Mittel bereitstellen, um die ersten wirtschaftlich schwierigen Jahre auszuhalten.

      6. Meines Wissens nach ist Breitbart nicht nur ein einfach ein weiteres Nachrichtenportal. Die sind auch auf verschiedenen Wegen politisch und medial aktiv. (Steve Bannon ist lediglich das in Deutschland bekannteste Beispiel für die Vernetzung und die offene Unterstützung in die Politik)

      Kurz: Marktlücke sowie Potenzial sind durchaus vorhanden. Wie groß das Marktpotenzial tatsächlich ist, findet man nur über Tests heraus.

      Das waren Pros, was sind die Kontras?

    • Breitbart und 'reissen'
      Die Frage stelle ich mir auch, Eraser FS.
      Ich sehe nicht ‚kein Potential‘ zum reißen.

      Eine reine Kopie wahrscheinlich nicht. Aber wo haben wir denn Alternativen zu den Lücken (wie man ein Blatt presst, weiß ich. Aber eine Lücke?).

      Also da gibt es hier den geduldeten Blog von Don Alphonso, den Tichy, der sich auch als Printmedium versucht, die Achse, mit einer beinahe un-navigierbaren Oberfläche, für meinen Geschmack den Cicero als Monatsblatt. Wobei der letztere auf Glatteis navigiert, weil er tatsächlich versucht, divergierende Standpunkte anzubieten; etwas von dem unsere gespaltene Gesellschaft mittlerweile weit entfernt ist, mehrheitlich zu goutieren.

      Persönlich hätte ich null problemo Geld auszugeben für ein Medium – online oder offline – das mich mit gutem Journalismus füttert, im Sinne des Pluralistischen, so wie der Cicero das monatlich tut, aber täglich.
      Persönliche Meinungen der verschiedenen Autoren würden nicht stören, solange sie einen guten, traditionellen Journalismus huldigen: Information primär, Meinung sekundär – oder als solche deutlich mit ‚Kommentar‘ ausgewiesen.
      Ich würde mich freuen über ein Medium, das auch ohne Zögern über eine positive Sache von Merkel (wenn auch sehr unwahrscheinlich) oder Gabriel-Schulz-Scholz (nicht sehr wahrscheinlich) anerkennend berichtet.

  4. Seltsam, Don Alphonso, Sie scheinen es nicht verstanden zu haben ...
    Seltsam, weil Sie sonst so fix sind – vielen Dank für Ihre regelmäßig hereinkommende Texte, die wenigstens bei mir als Anti-Depressivum wunderbare Wirksamkeit ohne Nebenwirkungen zeigen.

    Ich frage mal nach ob, Sie hier meinen was Sie schreiben? Denn mir scheint sich klar zu erschließen, was hier abgeht. Dabei ist das ‚Rütteln am Tor der Zensurhölle‘ beinahe nur sekundär.
    Primär erscheint mir etwas anderes, das wenigstens so übel ist: Sie legen lang und breit auseinander, was wahr und was unwahr ist. Schön. Aber das scheint die andere Seite nicht wesentlich zu interessieren. SPON und ZEIT Online haben es nicht mit der Wahrheit. Der Wahrheitsgehalt spielt kaum eine Rolle; wahr oder unwahr ist in deren Breiten herzlich egal.
    Was da zählt, ist die richtige Haltung, die richtige Einstellung, das richtige Konzept für diese Welt. Nicht, was wahr ist. Es zählt, wie es nach deren Meinung sein muss.
    Und wenn Drei plus Fünf nach deren Meinung den gesellschaftlich-moralischen Vorsprung brächte, wenn das Sieben wäre, wäre auch ganz hervorragend. Dann müssten die Mathematikbücher zensiert werden, in denen das Resultat Acht ist. Der voll-gegenderte, ökologisch-weltumgreifend gleichschrittige Fortschritt ist das Ziel.
    „So oder so, die Erde wird rot!“ hieß so etwas früher einmal. Das Konzept ist ähnlich. Würde Breitbart ‚links‘ schreiben, würden die gleichen Leute sich Artikel mit dem Daumen hoch zuschicken; unabhängig vom Wahrheitsgehalt. Ideologie schlägt Wahrheit in jenen Sphären jeden Tag.

    • Doch, mir ist schon klar, dass es der Zeit gerade um die Absachaffung oder wenigstens Begrenzung der Meinungsfreiheit im Netz geht, und zwar schon länger und jetzt mit ihrer Digitalcharta auch öffentlich.

    • "Abschaffung oder wenigstens Begrenzung der Meinungsfreiheit im Netz"
      wohl nicht nur im web!

    • @Uwe Dippel
      Da liegen sie falsch Uwe!

      Nicht nur weil „Don Alphonso sagt: Doch, mir ist schon klar…“ und wenn sie daran Zweifel haben…..

      In den Nachdenkseiten ist heute eine längerer Beitrag zur Washington Post und wie man das alles in Deutschland als Zensur Begründung benutzt, zu lesen. Und zwar nicht von den Linken!

      In dem Artikel steht Folgendes:

      „In der FAZ beschrieb es ein kluger Kommentator am Wochenende so:
      „Es muss konsequent auf die absolute Richtigkeit der eigenen Ansichten gesetzt werden, denn alles andere hilft nur der Finsternis. Und es muss mehr davon werden, es muss besser erklärt werden, die eigene Richtigkeit soll überall stehen und allen verfügbar sein. Die Medien hatten die richtige Einstellung, die Medien sind die Wahrer des Lichts, nichts ist falsch an den Medien, und wenn man noch mehr sagt, werden es alle hören und richtig finden. Weil: Aufklärung! Ich habe hier einige Klassiker der Aufklärung im Original, und die lesen sich sehr viel ambivalenter und charmanter. Das mag daran liegen, dass Diderot, Voltaire und viele andere gerade einer Epoche entkommen wollten, in der es nur eine einzige, absolut wahre Wahrheit gab, nämlich die katholische Kirche, die mit allen Mitteln radikal durchgesetzt wurde: Voltaire musste selbst noch erleben, dass ein Leser seines philosophischen Wörterbuchs hingerichtet wurde. Ich möchte die modernen Autoren mit ihrem absoluten Wahrheitsanspruch nicht in der Tradition dieser Aufklärung verorten.“

      Wer den Faz Link anklickt gerät….. hierhin:

      http://blogs.faz.net/deus/2016/11/26/fake-news-und-penetranz-als-medienstrategie-3931/

      „Gender“ „political correctness“ „Merkel ist (angeblich) links“…..

      Alles Kinderkram, das eigentliche Problem sind die Versuche ALLER Regierungen weltweit das Internet unter ihre Kontrolle zu bekommen, und sollte das wirklich gehen, es je nach Belieben in Teilen oder ganz abschalten zu können…

    • @Uwe Dippel
      Da liegen sie falsch Uwe!

      „Don Alphonso sagt: Doch, mir ist schon klar…“ und wenn sie daran Zweifel haben…..

      In den Nachdenkseiten ist heute eine längerer Beitrag zur Washington Post und wie man das alles in Deutschland als Zensur Begründung benutzt, zu lesen. Und zwar nicht von den Linken!

      In dem Artikel steht Folgendes:

      „In der FAZ beschrieb es ein kluger Kommentator am Wochenende so:
      „Es muss konsequent auf die absolute Richtigkeit der eigenen Ansichten gesetzt werden, denn alles andere hilft nur der Finsternis. Und es muss mehr davon werden, es muss besser erklärt werden, die eigene Richtigkeit soll überall stehen und allen verfügbar sein. Die Medien hatten die richtige Einstellung, die Medien sind die Wahrer des Lichts, nichts ist falsch an den Medien, und wenn man noch mehr sagt, werden es alle hören und richtig finden. Weil: Aufklärung! Ich habe hier einige Klassiker der Aufklärung im Original, und die lesen sich sehr viel ambivalenter und charmanter. Das mag daran liegen, dass Diderot, Voltaire und viele andere gerade einer Epoche entkommen wollten, in der es nur eine einzige, absolut wahre Wahrheit gab, nämlich die katholische Kirche, die mit allen Mitteln radikal durchgesetzt wurde: Voltaire musste selbst noch erleben, dass ein Leser seines philosophischen Wörterbuchs hingerichtet wurde. Ich möchte die modernen Autoren mit ihrem absoluten Wahrheitsanspruch nicht in der Tradition dieser Aufklärung verorten.“

      Wer den Faz Link anklickt gerät….. hierhin:

      http://blogs.faz.net/deus/2016/11/26/fake-news-und-penetranz-als-medienstrategie-3931/

      „Gender“ „political correctness“ „Merkel ist (angeblich) links“…..

      Alles Kinderkram, das eigentliche Problem sind die Versuche ALLER Regierungen weltweit das Internet unter ihre Kontrolle zu bekommen, und sollte das wirklich gehen, es je nach Belieben in Teilen oder ganz abschalten zu können…

    • @D.A.
      Um die Abschaffung der Meinungsfreiheit …. Die Meinungsfreiheit repräsentiert die Freiheit, eben gerade nicht wissen zu müssen, bevor man etwas behauptet; eine Grenze ist erst dann erreicht, wenn die Behauptung rundheraus ehrabschneidend bzw. falsch ist und der Betroffene diese Feststellung auch brav auf dem Rechtsweg erreicht; und wer tut das schon und was bringt das schon? – Wenn wir irgendwie weiter kommen wollen, sollten wir vielleicht erstmal sortieren, was man wissen kann – und was man im Zweifel eben glauben muss. Oder? Fakten sind eine Frage des Wissens – und wer definiert, was „gewusst wird“? In Zeiten der -ogen?

      Die Frage ist, was eine Hypothese darstellt, die bewegt sich im tatsächlich im Graubereich – faktengestützt, aber eben nicht (für jedermann) beweisbar. Aber sowas kann man genausogut in den Raum stellen, ohne dass man es ausspricht; Sie gehören zur intellektuellen Elite, Don (ob Ihnen das nun passt oder nicht) und wissen also, wie man anderen vornehm die Konsequenzen nahelegt, ohne sie auszusprechen.

      Es stellt sich also die ernsthafte Frage, wessen Freiheit – und welche genau – Sie verteidigen. Die Klärung dessen liegt auch viel eher in Ihrem Interesse, möchte ich behaupten, als in dem der meisten anderen Leute. Ihre Ausdrucksfreiheit würde nämlich, relativ gesehen, weit weniger beschnitten als die derjenigen, die eben kein Konzept davon haben, was man alles wissen kann und woran man eben glauben muss.

      Aber was weiß ich schon …

    • Sie können ja mal schauen, was ich hier alles an Kritik an mir freischalte. Ich finde sehr viel auch nicht schön, aber ich glaubem es brungt nichts, das zu verbieten. Mordaufrufe sind ein anderes Thema, aber wnn ich jeden verfolgen lassen würde, der mir den Tod wünscht, hätte ich viel zu tun.

      Generell sind mir zu viele beleidigte Pissnelken unterwegs, auf allen Seiten.

    • @D.A.
      Ich weiß nicht, ob wir uns da mißverstanden haben. Zwischen dem Verbieten von Meinungen (was ohnehin nicht geht; man kann nur die Äußerungen verfolgen und das ist m. E. ein Spiel mit dem Feuer, weil man sich damit immer bloß selber von Informationen abschneidet) und dem – gerade bürgerlicherseits immer wieder nach vorne gestellten – Forcieren der Meinungsäußerung liegen m. E. Welten. Ich empfinde es eher so, dass der Rückzug ins Unpolititsche verunmöglicht wird. Man muss die RICHTIGE Meinung äußern, ständig, sonst macht man sich verdächtig. Permanenten „Belauerungszustand“ kann man das vielleicht nennen (und welche Meinung Sie dazu haben, ist mir auch bekannt und ich respektiere selbstverständlich Ihre Freiheit, sie zu äußern).

      Ich weiß nicht, was Mordaufrufe mit der Meinungsfreiheit zu tun haben sollen, aber da Sie es erwähnen, so erwähne ich eben, dass so etwas strafbar sein kann. Im Zweifel sollten Sie Anzeige erstatten; in Bayern soll so etwas auch noch Aussicht auf Erfolg haben.

      Ich weiß nicht, inwieweit sich unsere individuellen Pissnelkendefinitionen decken, aber das herauszufinden, könnte womöglich die Grenzen der Meinungsäußerungsfreiheit sprengen und daher können wir das hier nicht debattieren und damit dann eben nicht.

      Aber ich versichere jedenfalls, dass ich Sie mit meiner Meinungsäußerung nicht habe verärgern wollen. Im Zweifel bitte ich um Entschuldigung.

    • @D.A., Nachtrag
      Wenn man dazu den Beitrag von Ihrem Kollegen Sascha Lobohttp://www.spiegel.de/netzwelt/web/deutschland-luegenpresse-ist-keine-medienkritik-kolumne-a-1123778.html aufmerksam liest, bekommt man den Eindruck, dass es speziell um die Abschaffung der negativen Meinungsäußerungsfreiheit geht; also des Rechtes, keine eigene Meinung zu äußern.

      Herr Lobo kritisiert nämlich ausdrücklich die „Totalverweigerung der Diskussion und des Zuhörens“. Das war bislang Teil der Meinungsfreiheit. Nun scheint aber eine Pflicht an die Stelle der Freiheit zu treten. Damit könnten paradoxe Effekte ausgelöst werden: Wenn nämlich jeder seine angebliche „Meinung“ äußern muss, wird diese offiziell zur Uniform. Damit taugt sie nicht mehr zur eigenständigen Begründung für irgendwas sondern wird zum leeren Ritual. Und im Schatten dessen … das könnte man weiterführen, aber es sprengte dann, wie gesagt, leicht den Rahmen der Meinungsfreiheit.

    • @uwedippel
      der Don geduldet, einfach genial. Er hat wenigstens eine Duldung , im Gegensatz zu so vielen Neumitbürgern. Extrem viele haben keinen Status, NICHTS, was einen Aufenthalt in D rechtfertigt.Und keinen interessiert es. Echt traurig.Zum Glück hat der alte weis(s)e Mann eine Duldung.

    • @Gast
      Bis gestern hatte ich in Unkenntnis der von Lobo mitunterschriebenen Charta (was folgt ist laut Fahrplan der Autoren ab dem 5. Dezember tendenziell illegaler Hatespeech) bei diesem noch Hirn vermutet. Heute weiß ich, nach der Lektüre, Nomen es Omen, dass offenbar einige der Unterzeichner lobotomiert wurden und Teile bereits für einen „guten Zweck“ gespendet wurden.

      Das kann man gar nicht auf die Schnelle zusammenfassen, was da für ein Schwachsinn verfasst wurde. Da soll z.B. durch Webseiten-Betreiber Rufschädigung aktiv verhindert werden. Echt jetzt? Wenn jemand im Auge des Betrachters Verwerfliches tut, darf man das nicht mehr benennen, wenn es den Ruf schädigt? Wenn man ein Verhalten einer Person als verantwortungslos, fahrlässig, idiotisch oder unlogisch, rechtswidrig oder kriminell einschätzt und begründet, schädigt man den Ruf. Da wird aber keine Ausnahme gemacht. Was ist denn Menschen aufhetzen? Ist die Aufforderung, an Politiker Protestkarten zu schicken Hetze? Von Gewalt ist an der Stelle dort keine Rede, sondern von Rede an sich. Man darf nichts gegen andere haben bzw. das äußern? Schon gar nicht so plausibel, dass andere dem Zustimmen? Wo fängt das an und hört das auf.

  5. "Heartland"
    Hallo Don,

    „Heartland“ ist ein stehender Begriff im Amerikanischen und steht für das ländliche Amerika jenseits der Ost- und Westküsten Metropolen, insbesondere Staaten wie Iowa, Indiana, …, . Insofern ist der Begriff nicht zufällig gewählt.

    Auf Wiki im Englisch findet man eine Beschreibung unter „Heartland Rock“ mit Künstler wie Bruce Springsteen, John Mellencamp, Tom Petty.

    Ciao

  6. Ich sage nur:
    Preisverleihung der Otto-Brenner-Stiftung, dazu der Artikel auf Uebermedien.de einschl. Leserkommentaren.

    Und hier nachdrückliche Zustimmung speziell zum letzten Absatz. Wie ging doch gleich nochmal der Spruch vom Einschlafen in der Demokratie?

  7. Zur Gefährlichkeit von Lügen
    Lügen werden erst dann wirklich gefährlich, wenn man gezwungen wird, sie zu wiederholen, und es einem nicht erlaubt ist, ihnen zu widersprechen. Denn dies deformiert den Charakter. Diese Gefahr besteht für mich nicht, da ich weder ein Amt bei der AfD noch in der Amadeu-Antonio-Stiftung anstrebe. Auch habe ich nicht die Absicht muslimischer Hassprediger oder Castro-Apologet zu werden. Die Rückkehr von Stalinismus und Nationalsozialismus ist ebenfalls nicht in Sicht.

    So halte ich es denn ganz beruhigt mit Bismarck, der dazu anmerkte „Es wird niemals so viel gelogen wie vor der Wahl, während des Krieges und nach der Jagd.“ Es gibt Lügen, die sind zu groß zum Scheitern. In Deutschland ist eine davon die Rede von der beweisbaren Tatsachenbehauptung und eine andere, dass die Rente sicher ist.

    Die Welt und die deutsche Gesellschaft müssen weiterhin mit Lügen leben. Es ist eine Grundkonstante menschlicher Existenz seit Jahrtausenden. Ich vertraue wie übrigens viele Amerikaner darauf, dass sich im öffentlichen Diskurs die „vernünftigen Ideen“ durchsetzen. Das ist der Sinn einer freiheitlich-demokratischen Grundordnung. Die Politik des Anratens zu Löschungen und der moralisch gerechtfertigten Lüge wird nicht obsiegen.

    Auch Dank Menschen wie Ihnen, lieber Don!

    • Kleines Gedankenexperiment: Blüm verspricht in den seligen 80igern, die Rentae ist sicher -
      eine Deutsche Arbeitnehmerin geht 1990 in Rente und stirbt am 30. 11. 2016.
      Frage: Wie sicher war für sie die Rente?

      Kann man fortspinnen: Kann sein, Blüm stirbt 2030 und die Rente wird bis dahin so ausgezahlt worden wie bisher.

      Was würde dann rechtfertigen, zu sagen, Blüm sei als Rentenlügner gestorben?

    • Der übliche Denkfehler, Dieter...
      Blüm hat gesagt: Die Rente ist sicher!

      Über deren Höhe hat er nichts gesagt, oder?

      M.a.W. auch sie sind einer derer die lieber mit dem Finger auf andere zeigen, als mal bei sich selber nachzuforschen.

      Freuen sie sich also, sie gehören zur Mehrheit!

    • Man kann es eben so oder so sehen
      Wahrheit ist oft nur ein vorübergehender Glaube an bestimmte Zusammenhänge. Betrachten Sie es mal von der anderen Seite. 1986 sollte Norbert Blüm als Minister klar gewesen sein, dass bei der umlagefinanzierten Rente die Bildung gesamtwirtschaftlicher Rücklagen kaum möglich und diese somit extrem anfällig für Krisensituationen ist, in denen die Beiträge zurückgehen. Ich maße mir deshalb gar nicht an, zu bestimmen, was eine Lüge ist und was nicht. Und staatliche Stellen sollten dies ebenfalls nicht tun. Und das ist das gefährliche der heutigen Situation. Nicht die Lüge selbst, sondern die neu entbrannte Intention allerorten die Lüge zu bekämpfen. Zumal dies impliziert, dass die Bevölkerung zu dumm ist, vernünftige Ideen als solche zu identifizieren. Dann kann man gleich die Demokratie abschaffen.

    • Norbert Blüm
      hat doch nur das Suffix sehr leise gesprochen:
      Die RentenBEITRÄGE sind sicher. Das wollte er sagen. So sicher, dass entgegen dem üblichen Vorurteil, dass Besserverdienende über die Steuern inzwischen fast 40% der Renten zahlen.
      Wie gesagt: die RentenBEITRÄGE sind sicher!

  8. Mein guter Herr
    Pizzagate ist keine Fakenews, es ist real!!!

    • Oh bitte. Nicht hier.

    • Titel eingeben
      Zuminestens haben offensichtlich einige Personen die man zu den Umkreis zählt….Dreck am stecken. Dazu reicht es aus…die Personen mit Google zu spiegeln….Wikipedia und „Die Welt“ Artikel…offenbaren dann so einiges…was ziemlich ekeleregend ist…und bestimmte Straftaten scheinen häufiger in der Hochfinanz begangen zu werden…vielleicht sichert man sich so auch gegenseitig bei geschäften ab…ich traue den Kreisen viel zu..und was in England und Norwegen, Belgien so passiert ist brauche ich ja nicht näher erleutern…das Umfeld wahr teilweise auch elitär.

    • Bitte kein Geraune

    • Pizzagate
      Ich habe mir die Mühe gemacht und habe mich diesbezüglich eingelesen (hauptsächlich die geleakten Mails) und auffällig ist dabei schon, dass Herr Podesta offensichtlich im ganzen Land „Pizza-“ bzw. „Pasta-Parties“ ausrichtet. Angeblich soll es sich bei den Begriffen rund um die italienische Cuisine um Codewörter der Pädophilenszene handeln, was ich leider weder nachprüfen kann noch möchte.

      Daher meine Frage an Don Alphonso: Welche Anhaltspunkte bzw. Beweise gibt es, dass es sich dabei um eine Fake News handelt?

    • Himmel, der Mann hat italienische Vorfahren und wenn Sie mal bei Veranstaltungen wie Wahlen waren, dann wissen Sie, dass es lauter solche Parties für Orgas etc. gibt. Ich war vor zwei Jahren in Italien auf mindestens 5 davon, von verschiedenen Parteien. Da gibt es keinen Sex.

    • Pizzagate ist
      real gewesen

      Rü…

      , bis vor 10 min -hab mich durchgebissen

  9. Angst um das Herzstück westlicher Demokratien:
    Die Redefreiheit. Viele Linke und Liberale haben in den letzten Wochen ihre Seelenqualen angesichts des Wahlsieges von Trump erläutert.

    Nun, dann wissen sie ja jetzt, wie es anderen angesichts ungeregelter Massenzuwanderung und ständig zunehmenden Staatsübergriffen auf die Redefreiheit geht.

    breitbart ist offen tendenziös (die ZEIT ebenso, würde das aber jederzeit ableugnen), gehässig, übertreibend und brutal. Aber es gab und gibt dort ab und an Informationen, die ich nirgendwo anders finden konnte – logisch, viele davon liessen Linke oder Liberale alt aussehen.

    Sind wir wirklich soweit, aus Angst vor dem Tod (Rechtspopulismus) Selbstmord zu begehen? Staatseingriffe in die Redefreiheit SIND Selbstmord liberaler Demokratien! Denn sie gehört zu den unverhandelbaren Spielregeln, die physisch gewaltlosen Austausch über stark unterschiedliche oder sogar unvereinbare Weltsichten überhaupt erst ermöglichen, ebenso wie das allgemeine Wahlrecht oder die Akzeptanz von Wahlniederlagen.

    Na gut, als alter Reaktionär werde ich jetzt mal gelassen betrachten, was Linken und Liberalen noch so einfällt, an facebook Zensur und Fake News Verboten. Sollte das ganze Instrumentarium irgendwann an die radikale Rechte fallen, bitte keine Beschwerden – ich werde die Tränen der Liberalen und Linken dann genussvoll zelebrieren.

    Wer nicht begreift, dass gewisse Spielregeln zuallererst dem Mindeheitenschutz dienen, genauso, wie Geschäftsordnungen in Gremien, dem ist nicht mehr zu helfen. Wobei ich nicht mal annehme, dass die öffentlichen Zensuristen das nicht wissen – sie können und wollen sich nur immer noch nicht vorstellenm, dass irgendwann nicht mehr sie selbst die Herren der Unterdrückungsinstrumente sind. Die typische Folge von zu lange genossener Hegemonie (hier die des öffentlichen Diskurses).

    Zur Freiheit gehört auch das Recht, einseitig, gemein und gehässig zu sein. Nicht unwidersprochen, das Lamento rechtskonservativer „Eichen“ über den öffentlichen Widerspruch als „Zensur“ war immer peinlich. Aber ebenso nicht staatlich unterdrückt, nur weil ein paar weichvereierte Linke böse Worte zum Anlass nehmen, eine posttraumatische Belastungsstörung herbeizuphantasieren.

    Wird jedenfalls lustig, in den nächsten Jahren. Ich bekomme nur erneut bestätigt, was ich schon lange wusste – Linke und Liberale sind auch nur solange gute Hüter der Freiheit, wie sie die Freiheitsrechte gegen eine dominante Rechte brauchen. Kehren sich die Verhältnisse um, reagieren sie so, wie Hegemone eben reagieren, seit Hammurabi.

    Gruss,
    Thorsten Haupts

    • Linke und Liberale haben NICHTS gemeinsam
      Lieber Thorsten Haupts, bitte nehmen Sie zur Kenntnis, daß Linke überwiegend etatistisch eingestellt sind und es Liberalen vor allem um die Freiheit der Bürger geht – also ein völliger Gegensatz. Ansonsten meine volle Zustimmung zur Gefährdung der Meinungsfreiheit.

    • THorHa....
      Es wäre einem Menschen mir ihrem Wissen um die Realität wirklich langsam angemessen das SAUDUMME Geschwätz von den „Linken“ endlich mal sein zu lassen und sich die Fakten anzuschauen!

      Zitat: Albrecht Müller, aus dem oben verlinkten Artikel:

      „Das Ganze wäre in seiner Absurdität eigentlich zum Lachen, wenn nicht so viele einflussreiche Journalisten und Politiker das groteske Theater tatsächlich für bare Münze nehmen würden und ihr Handeln danach ausrichteten. Wenn CDU-Fraktionschef Volker Kauder aktuell in einem Gastbeitrag in der WELT wütend fordert, dass mit „Freiheit Schluss“ sei, „wenn das Netz weiter lügt“, dass an „Rechtsverschärfungen kein Weg vorbei“ führe und man auch diskutieren müsse, ob Facebook und Co. „nicht mehr tun müssen, um das Netz nicht nur von rechtswidrigen Inhalten frei zu halten, sondern von Lügen generell gerade in der politischen Debatte“ – dann wird es seltsam. Wenn Facebook tatsächlich bald nicht mehr nur strafrechtlich relevante Äußerungen aller seiner Nutzer löschen soll, sondern auch deren „Lügen“ – dann ist klar, dass es dazu einer zentralen Instanz bedarf, die in allen Fragen entscheidet, was „Wahrheit“ ist. Da wären wir dann direkt bei George Orwell und dem „Wahrheitsministerium“ aus seinem Roman „1984“.

      Bundeskanzlerin Angela Merkel äußerte sich in ihrer Regierungserklärung vor dem Deutschen Bundestag in der vergangenen Woche vorsichtiger, aber in ähnlicher Richtung. Es gebe heute Medien, „die weniger kontrolliert sind“, womit man sich „auseinandersetzen“ müsse, nicht zuletzt aus „Sorge um Stabilität“. Der Geist des „vormundschaftlichen Staates“ – eine Parole der DDR-Bürgerrechtsbewegung von 1989 – ist offenbar wieder da. Dazu passt auch die aktuelle Ankündigung des niedersächsischen Innenministers Boris Pistorius, man brauche in Deutschland für Journalisten einen neuen „offiziellen Presseausweis“, der Behörden garantiere, „einen professionellen Berichterstatter vor sich zu haben“. Der neue Ausweis solle „von anerkannten Stellen“ vergeben werden.“

      Weder diese drei „Herren“ noch gar die WELT haben irgendwas mit „links“ zu tun!

    • @Sven Schilling "linksliberal"
      Sie sprechen mir aus der Seele.
      Ich sehe linksliberal auch eher als Oxymoron. Also entweder oder!

      Erstaunlich aber, daß man zeitgeistig gerade damit meint, sich als intellektuell integer auszeichnen zu können.

      Ich begreife mich als liberal (in Lebensweise essentiell und politisch, damit es funktioniert), sehe aber in der Liberalität mehr Verpflichtung als Rechte!
      Ich sehe auch im Sinne eines sozialen Friedens und der Methexis sozialen Ausgleich als einen Garant an. Ich halte auch die grundlegende Gleichheit der Menschen für unabdingbar (aber da sie das Wesensmäßig SIND, muß ich sie nicht gleichmachen!) usf. Damit vertrete ich dann wohl in allgem.Diktion „linkes Gedankengut“?
      Ick käme allerdings nie auf den irrsinnigen Gedanken, die eine mit der anderen Position begrifflich verschmelzen zu wollen als „linksliberal“, denn ich vertrete eben nicht jenen Etatismus, ich glaube nicht an den Staat, sondern halte ihn für eine Funktionseinheit.

      Für mich lassen sich beide Begriffsfelder sehr viel einfacher und schlüssiger aus meinem christlichen Glauben herleiten: der Mensch ist Abbild Gottes. DAHER ist er frei, DAHER sind alle Menschen gleich, DAHER haben sie eine unveräußerliche Würde.

      Der Begriff „linksliberal“ ist ein Hilfskonstrukt mit bösen Nebenwirkungen, das man übernehmen muß, wenn man all diese ohne Gott darstellen will.
      „Linksliberale“ sind Säkularisierungsopfer.

    • Geschwätz alter Männer
      Ihresgleichen sind doch weltweit als konservative Parteien an der Macht. Ihre Lobpreisungen des Marktes, Ihre „marktwirtschaftlichen“ Ideen wurden doch die letzten 20 Jahre überall in Gesetzen festgeschrieben und dann als neoliberale Politik durchexerziert. Die Folgen konnten wir u.a. in der Finanzkrise bewundern. Als der Staat die Banken retten musste. Worüber beschweren Sie sich denn eigentlich? Der aktuelle Zustand der Welt ist nur Folge und Konsequenz Ihrer eigenen Ideen, der Politik Ihrer eigenen Parteien, Kirchen und Lobbygroups. „Mir stinken die Linken“, ja gut, ist klar, aber die haben damit eigentlich nix zu tun und regieren ja auch fast nirgendwo. Auch nicht in Deutschland. Einfach mal in den Spiegel kucken, da sitzt der Schuldige.

    • Linksliberal
      Sehe das ähnlich wie einige der Foristen hier.

      Wenn man die Kategorisierung unbedingt auf der am wenigsten komplexen Stufe betreiben möchte, also zwischen „Links“ und „Rechts“, ist es schon nicht einfach herauszufinden, was eigentlich „Rechts“ ist.

      Man könnte mit „Links“ anfangen, da hier der zentrale Wert unzweifelhaft die GLEICHHEIT ist. Diese ist nach allen historischen Erfahrungen nur durch staatliche Repression/Lenkung zu erreichen.

      Der GLEICHHEIT steht ebenso klar der Wert der FREIHEIT gegenüber, als extremste Ausprägung die Anarchie.

      In D haben wir die besondere Situation, dass wir durch jahrzehntelange Einübung „Rechts“ mit dem Bösen an sich verbinden. Ausgerechnet wegen der NationalSOZIALISTEN!

      „Konservativ“ besagt nur, dass man den bestehenden Status beibehalten/konservieren möchte, unabhängig davon, wie dieser beschaffen ist.

      „Liberalismus“ ist mE wegen viel näher bei „Rechts“ einzuordnen, da sich Liberale (man denke hier bitte nicht an die FDP) generell gegen staatliche Bevormundung/Repression wenden (sollten).

      Und, ja, die politische Richtung unserer Altparteien ist „Links“. Die große Masse der Bevölkerung soll „gleicher“ werden. Ausnahmen davon sind, wie immer bei linker Politik, natürlich unvermeidlich.

    • "Linksliberal" trifft den Nagel auf den Kopf
      Wer, außer den rechten und linken Extremisten ist in der aktuellen Politik nicht liberal? Denn das heißt in der Tat: gegen den Staat und für das Privateigentum, gegen die Gesellschaft und für das Individuum, gegen die Kirche und für die Aufklärung. Das Spektrum ist breit und geht von Trump bis Trittin, mit massig Varianten („nationalliberal“ / ÖVP; „klientelorientiert“ / FDP, „liberal-konservativ“ / Tichy, „sozialliberal“ , Scheel + Brandt / SZ / Zeit / Spiegel und der ganze Rest) und Widersprüchen (Göring-Eckardt, Wagenknecht und ihr Buch über Feiheit). Und alle sind mächtig stolz darauf, liberal zu sein. Die AfD (Programm ansehen!) und die meisten Kommentatoren hier sind rechtsliberal, auch dieser Begriff ist absolut passend, aber bei den Linken, die heute ja liberal sind, scheut man das Wort wie Weihwasser, das heilige Wort „liberal“ darf keinesfalls mit „rechts“ kontaminiert werden.
      Was kann man tun, wenn man aus diesem blattgoldenen Käfig des Liberalseins raus will? Z.B. Ökozentrist werden. Die sind in der nächsten Epoche, den Liberalismus haben sie aufgehoben (heute sagt man besser integriert).

  10. Onkel Ludger las "Die Zeit".
    Das ist schon länger her. Vielleicht war die Zeitung damals auch besser? Den Lügentext von diesem Herrn Hamann hätte Onkel Ludger zum Anlass genommen, das Blatt beiseite zu legen und nicht mehr anzurühren. (Das hat der so vor einiger Zeit gemacht. ein für allemal, sagte er. Aber wegen eines anderen Unsinns in der „Zeit“. Sagte er.)
    .
    Um Missverständnisse zu vermeiden: Onkel Ludger geht es prächtig. Er verbringt aber nur noch wenig Zeit mit Zeitungen. Wenn er mir ein Fläschchen von seinem Weingut schickt, ist es außerdem in „NZZ“ eingewickelt.

    • kdm
      Fischer im Recht am Dienstag und das Kreuzworträtsel am Donnerstag, das sind sein einem jahr meine einzigen beiden „Lesezeichen“ zu diesem Blatt, das ich in den späten Sixties bis in die 80er gerne las.

    • Stimmt!
      Oft findet sich in der Verpackung die eigentliche Botschaft.

    • Das Einwickeln mit der NZZ macht den Wein auch nicht besser
      Liebe Arabella,
      Ihr Onkel Ludgar hat nur das konsequent in die Tat umgesetzt, was viele Menschen zunehmend tun. Abschalten! NachRichtenBoykott!
      Sich nicht mehr NACHRICHTEN lassen, selber denken!
      Die von den Zeitungsverlagen herausgegebenen Auflagezahlen der Meinungsblaettchen sprechen eine mehr als klare Sprachen, die Prozentzahlen hinter dem Minus entsprechen z.T. dem Alkoholgehalt des von Onkel Ludger an Sie expedierten Weines, sofern es nicht Branntwein sein sollte. Und gockeln Sie mal auf Alternativseiten den Begriff GEZ-Verweigerer, nur so zum Spass duerfen Sie auch mal auf dem Filmsequenzenkanal die Filmchen betrachten, wo der private Buetteldienst vorgefuehrt wird.
      Ich selbst lese leider auch schon lange keine Zeitung mehr, weder die aus Papier (das war ja frueher im Kaffeehaus mal ein Vergnuegen) noch die aus 0 und 1, das hier ist ne Ausnahme, weil ich der Don schaetze, so von Don zu Don sozusagen. Wenn man gelernt hat zu suchen, findet man aber schon, was man wissen sollte im Netz.
      Einen ganz schoenen Tag noch!

  11. Zensur
    Wie Walter White es ausdrücken würde:

    Die Linksgrünen sind nicht in Gefahr, die Linksgrünen sind die Gefahr!

    • Da sind sie hier richtig....
      Wen mag der Autor lieber als einen Meth Dealer….

      Haben sie auch einen Witz anzubieten über den man lachen kann?

  12. "Heartland"
    Hallo Don,

    Heartland is im Amerik. ein stehender Begriff für das ländliche Amerika.
    Es steht explizit im Gegensatz zu den Großstädten an den Küsten oder Seen (New York, Dallas, LA, San Francisco, Chicago, …) und steht für das „Herz Amerikas“, z.B. Staaten wie Iowa oder Indiana.

    Es gibt z.B. das Genre des „Heartland Rock“, siehe Wiki auf ENG mit Künstlern wie Bruce Springsteen, John Mellencamp Tom Petty.
    http://www.rollingstone.com/music/live-reviews/bruce-in-the-heartland-19840816

    In Bayern wäre wie München zu Niederbayern oder der Oberpfalz.

    Ciao

    • Ja, klar. Ich verstehe nicht, wie das der Zeit entgehen konnte.

    • Homeland? Heimland?
      Bildungsmangel beim Bildungsbürgertum. Auch die Zeit blieb eben nicht von den Bolognareformen (denen sie natürlich das Wort redete) verschont. Nicht dass das die Hybris der Autoren verringern würde. Eher im Gegenteil, so scheints.

    • Es gibt sogar ein sehr gutes Buch von dem deutschen Autor
      Wolfgang Büscher über eine Wanderung durch das „Hartland“, so ist es im Buch genannt – meint aber das Gleiche, das ergibt sich aus der Beschreibung.

  13. Ich fürchte, bei ZEIT.de dreht man langsam durch
    Mely Kiyak (ihr berüchtigtes Zitat über Thilo Sarrazin:
    „lispelnde, stotternde, zuckende Menschenkarikatur“)
    wird dort zugestanden, folgendes Gewinsel um Zensur abzusondern:

    „Mutig wäre es, wenn einer auf den Tisch hauen und sagen würde: Schluss mit dem ekelhaften, dummen und unaufgeklärten Geschwätz über die Fremden, die Ausländer, Schwulen, Muslime oder Flüchtlinge. Das würde Eindruck machen! Unserem Land fehlt der Mut für Aufklärung, Anstand und Eleganz im Umgang mit Mitmenschen. Es ist nämlich eine Ehre, in Sprache und Handeln politisch, ökonomisch, sozial und einfach menschlich korrekt zu sein.“

    • Ja, die ist halt etwas aufbrausend, wers mag, ich würde es nicht wollen.

    • @ Krächzit, die Kiyak schreibt noch?
      Und ich dachte, legt man Maashatespeech-Kriterien an, die stopft schon Schotter an der Baikal-Amur-Magistrale. Die wußte wohl nicht, daß der Thilo auch mal Migrahi (die WELT nannte seine Integration „verunglückt“) hatte. Vorfahren, Hugenotten aus Lyon. Aber solch weitreichende Kenntnisse kann man vom journalistischen Nachwuchs wohl nicht mehr fordern.
      (DdH)

    • ... doch, dass mit den Vorfahren ...
      … weiss die schon, aber es spielt keine Rolle oder allenfalls als Negativ-„Argument“ à la der-Flüchtling-hetzt-gegen-den-Flüchtling.

      Das war ja das „alle sog. Deutschen sind doch in Wahrheit Zuwanderer“ – Argument, d.h. sie haben kein Recht darauf, Zuwanderung zu widersprechen. 2015 viel von Mely & Co bemüht um den Widerstand gegen die 2 Mio. jungen Männer niederzuschreiben. Mittlerweile von Merkel verfeinert zum „die schon länger hier sind“ (Blockflötisten) gegenüber denen „die jetzt auch da sind“ (Fachkräfte). Es ist nicht so, dass Irrsinn sich nicht verbreitet.

    • Im Glashaus
      „Eleganz im Umgang mit Mitmenschen“. Geht doch.

    • Sofern hier textgetreu zitiert wird
      Als widerlich und anstößig empfinde ich es, „Anstand“ und „Aufklärung“ und „Eleganz“ für einen solchen demokratietheoretischen Nonsens und Krawall zu beanspruchen.

      Und wer so doof ist, auf einen durchgeknallten Betrüger oder Psychotiker hereinzufallen, der FakeNews verbreitete und sich als ein Gottgesandter ausgab, genießt nicht zwangsläufig Minderheiten-, Arten- oder Bestandschutz, sondern solle sich und seine Dummheit rechtfertigen vor der kritischen Vernunft, die meinetwegen noch gottfähig ist. Stattdessen nur Pharisäertum, religiös gespeister Hochmut und Suprematieansprüche.

      Wenn man schon eine Offenbarungsreligion braucht, gibt es wesentlich Klügeres und Vernunftdurchdrungenderes alls die „dümmste aller Religionen“ ……

    • Titel eingeben
      Erdoganwürde sicher auf den Tisch hauen.

    • Ja, die ist wirklich unglaublich.
      Hat auch ordentlich Gegenwind bekommen von den Usern, vor allem einen Link zu einem sehr guten ZEIT-Artikel (ja, sowas gab’s mal)
      http://www.zeit.de/1993/43/pc-oder-da-hoert-die-gemuetlichkeit-auf/seite-2

  14. Fake-News bei SPON
    Margarete Stokowski zitiert aus dem Eurobarometer 449:
    ec.europa.eu/COMMFrontOffice/publicopinion/index.cfm/ResultDoc/download/DocumentKy/75839
    Sie behauptet daß 27% der Deutschen Vergewaltigung in Ordnung finden.
    Auf Seite 23 steht da aber, daß nur für 1% der Befragten erzwungener Sex mit der Partnerin nicht falsch ist.
    Auf Seite 34 gibt es tatsächlich die Zahl 27%, aber dazu sollten sich die Befragten in eine Person hinein versetzen, die erzwungenen Sex befürwortet und sollten überlegen, ob sie sich einen Grund dafür vorstellen könnten. Ich könnte mir auch einen Grund vorstelle, warum ein Flüchtling eine Frau belästigt, also gehöre ich auch zu den 27%, die eine Vergewaltigung in Ordnung finden!
    Es werden die abstrusesten Zusammenhänge konstruiert, nur um eine reißerische Schlagzeile zu produzieren.
    Grüße Uli

    • Ja, die Lügowski kommt auch noch.

    • "27% d.Deutschen finden Vergewaltigung positiv"
      Das war auch so eine Meldung, der ich aber in Überschriften von Welt oder FAZ (?) begegnet bin, die so absurd war, daß ich den Text gar nicht angeschaut habe. In einem kurzen Abstract stand dann irgendwo, es wäre ein Umfrage Europa-weit gewesen und besonders in Ländern wie Bulgarien wäre das Ergebnis verheerend gewesen.
      Für mich lief das damit als fake-news! Und der Sinn hinter der Sache war auch klar: die Vergewaltigungen, die derzeit landauf landab stattfinden (einschließlich Silvester-Köln , Bielefeld, etc.) all das, so die Botschaft, hat die stille Sympathie vieler Deutscher.

    • Na ja, die FAZ hat hier aber ziemlich unreflektiert übernommen oder abgeschrieben...
      Text eingeben

    • Nicht nur Stochowski...
      …die FAZ hat hier aber ziemlich unreflektiert übernommen oder abgeschrieben…
      http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/kriminalitaet/gewalt-gegen-frauen-verstoerende-studie-14549269.html

    • Das ist vermutlich eine Agenturmeldung, weil kein Autor dabei steht. Macht es auch nicht gut.

    • Mundhygiene
      Das Verfahren stammt aus der Mundhygieneforschung.

      99% der Delinquenten geben an, ihren Mund dreimal täglich mit Seife auszuwaschen, aber nur 73% melden den dazu erforderlichen Seifeverbrauch > Gotcha.

    • Das Wort zum Sonntag
      Ich lese sowas gar nicht mehr. Ich sehe die Überschrift, den Teaser, und weiß schon Bescheid. Ob nun das Bentologo daneben prangt oder nicht. Ich muss nicht den x.ten Aufguss des immergleichen Sermons lesen. Bereue, gehe in dich, tue Buße, ich eigne da mich nicht sehr zum Flagellanten nach anderer Leute Gusto. Außerdem stand es oft zwei Wochen vorher schon beim Guardian, bevor es dann im Spiegel auftaucht, und ich habe es ja dort schon weggeklickt. Wozu soll ich es lesen, wenn ich doch schon ungefähr weiß, was drinnensteht? Das ist doch langweilig. Journalismus sollte im Kapitalismus nicht langweilen und den Zeigefinger schwenken. Sonst geht man halt zur Konkurrenz. Die gute Gesinnung ist kein unique selling point, der Markt ist gesättigt.

    • Fake News oder gar keine News
      Frau Stokowski ist eine Kommentatorin, die lediglich ihre Meinung äußert. Mit News hat das nichts zu tun, ob echt oder fake.
      Sie schreibt zu 99% tendenziös. Als seriösen Journalismus betrachte ich ihre Kolumne nicht, sondern als zumeist leeres Geschwätz.

    • Lügowski?
      An dem Text von Uli (30.11., 18:06) stimmt nun wirklich nur der Link.
      Zunächst schreibt Frau Stokowski (die ich nicht besonders schätze) nicht über das Eurobarometer sondern über den Umgang von Welt Online mit den Ergebnissen desselben.
      Dies ist das angezweifelte Zitat von Frau Stokowski:
      „Von 27.818 interviewten EU-Bürgern fanden 27 Prozent, dass es unter bestimmten Umständen in Ordnung ist, jemanden zu vergewaltigen. Gleiche Zahl, 27 Prozent, für Deutschland.“
      Auf Seite 23 geht es um die Partnerin – also die Frau, mit der der Mann in einer festen Beziehung lebt. Schon dass Uli offenbar jede Frau, mit der ein Mann (auch erzwungenen) Sex hat, unter „Partnerin“ einordnet, verwundert.
      Auf Seite 33f wird folgende Frage gestellt:
      „Es gibt Personen, die finden, dass Geschlechtsverkehr ohne Einwilligung unter bestimmten Umständen gerechtfertigt ist. Glauben Sie, dass dies auf folgende Situationen zutrifft? (Mehrfachnennungen möglich)“
      Für mich war sofort klar, dass das „dies“ in der Frage auf die eigene Rechtfertigung und nicht auf die anderer „Personen“ bezogen ist. Erst nach längerem Nachdenken erschloss sich mir, dass die Interpretation von Uli grundsätzlich auch möglich ist. Wie sich in den Kommentaren auf SPON zeigt, ist Uli auch keineswegs allein mit seiner Interpretation.
      Das wäre ein absolut berechtigter Grund, das Ergebnis bzw. dessen Interpretation in Frage zu stellen, wenn man über die Studie selbst schreiben wollte.

      Da Frau Stokowski wohl kaum das Recht abzusprechen ist, sich ihre Themen selber auszusuchen, ist es auch nicht zu kritisieren, wenn sie das tut. Wie übrigens ihr Text auch klar als Kolumne, also nicht als Nachricht, gekennzeichnet ist.
      Die kritisierte reißerische Schlagzeile kommt offenbar aus der WELT online, also dem hier vorherrschenden Weltbild.
      Insofern trifft auf den Beitrag von Uli alles zu, was man heute unter „fake news“ versteht (wenn es ein redaktioneller Beitrag wäre): Die Verdrehung und Erfindung von Tatsachen um den politischen Gegner zu diffamieren.

    • Und genau dieser Streit - beide Interpretationen sind absolut möglich
      und keine der beiden Interpretationen widerspricht offensichtlich wissenschaftlich ermittelten Fakten – sollte denn auch klarmachen, was am Fake News „Konzept“ so gefährlich ist. Denn selbstverständlich würden SPON und ZON darauf bestehen, dass Ulis Interpretation unter Fake News fällt.

      Das nur nebenbei – ich habe die Frage ebenso verstanden, wie Uli. Gefragt wurde danach, ob ich mir vorstellen kann, dass andere … Was sonst. Beweist nur, wie viele Fallen reine Umfrage“studien“ bereithalten und mit welch spitzen Fingern man ihre Ergebnisse anfassen sollte. Genau das hat Frau Stokowski nicht getan, weil sie eine Agenda hat und nicht als Journalist, sondern als Aktivist unterwegs ist.

      Gruss,
      Thorsten Haupts

    • Uli erklärt es noch mal mit anderen Worten
      Die Frage des Interviewers ist eindeutig: „es gibt Personen….“
      Es geht also nicht um die Einstellung des Befragten. Tatsächlich wurde den Befragten damit eine Falle gestellt. Allerdings haben 69% den Braten gerochen und wußten, daß die Antwort ihnen hinterher als eigene Meinung untergeschoben wird. Deshalb haben sie „nichts davon“ geantwortet. 27% waren so naiv, daß sie die Frage wörtlich genommen und beantwortet haben. Sie sind also in die Falle getreten und prompt wurde ihnen die Antwort als eigene Meinung ausgelegt. Kein seriöser Demoskop würde solche Fragen stellen. Ihm würde auch auffallen, daß in ein und dergleichen Stichprobe der Wert von 27% für Verständnis für Vergewaltigung nicht zu der Zahl von 1% für Verständnis für erzwungenen Sex mit der Partnerin paßt. Wer solche Ergebnisse nach eigenem Gutdünken interpretiert, damit es zur eigenen Agenda paßt, handelt unredlich. Eine Deklaration als Kommentar macht es nicht besser.
      Grüße Uli

    • "Ja, die Lügowski kommt auch noch."
      Klingt gut. Ich finde es immer spannend, hier über Parallelgesellschaften zu lesen.

  15. Schülerzeitungen
    Breitbart bewegt sich auf dem intellektuellen Niveau von Bento, nur ist es eben eine Krawallseite die für spätpubertierende Young Republicans und nicht für gesinnungsethisch bewegte Berliner StudentInnen geschrieben ist. Genauso wie sich Margarete Stokowski in Deutschland als intellektuelle Feministin feiern lässt, gefällt es Milo Yiannopoulos, sich als „dangerous fag“ von Campus Republicans auf einem goldenen Thron auf die Bühne heben zu lassen.

    In den USA wird ist so ein Blödsinn von der Meinungsfreiheit gedeckt und in Deutschland sollte das auch genauso sein. Wenn sich selbst ernannte Qualitätsmedien bemüßigt fühlen, dummen Schülerzeitungen den Kampf anzusagen, ist das nur ein Symptom ihres dramatischen Bedeutungsverlusts. Das wirkliche Problem sind Filterblasen, nicht was einige online Medien machen.

    • Ich glaube auch nicht, dass uns so etwas retten kann. Besser wäre es, nicht auf das Niveau zu sinken.

    • Richtig, decken Sie das obere Marktsegment ab!
      Echte Qualitätsmedien wie die Financial Times oder der New Yorker florieren trotz paywall, weil alle Artikel von so hoher Qualität sind, dass intelligente und erfolgreiche Leute gerne dafür Geld auszugeben. Nur dieses Modell wird die deutsche „Qualitätspresse“ retten, denn wer sich auf Breitbart und Bento tummelt, ist durch rationale Analyse eh nicht mehr zu erreichen.

      Anstatt auf Verbote zu drängen, sollte die Politik „Nachrichten“-Portale wie Breitbart lieber als Symptom echter Unzufriedenheit verstehen. Aber es ist natürlich bequemer, Ursache mit Wirkung zu verwechseln. Trump ist gewählt worden, weil es 75% aller Amerikaner schlechter geht als vor zwanzig Jahren und die AfD gewinnt die absolute Mehrheit der Arbeitslosen, weil es politisch dumm ist, erst Sozialleistungen abbauen und dann hunderttausende Flüchtlinge zu alimentieren.

    • Titel eingeben
      BENTO ist im Grunde wie VICE und andere Formate dazu da….mit Hilfe von Lifestyle Themen die Jugend politisch auf Linie zu trimmen….so wie es gerne die selbsterannte Linie hätte.

    • Steve Bannons breitbart news eineSchülerzeitung?
      Und breitbart news richtet sich an junge Republikaner?

      Scheint beides nicht ganz richtig, bitte.

      Was DA an Fehlern von breitbart berichtet ist – unterm Strich sehr wenig.

      Es ist von der Art Fehler, die mich sehr ruhig shlafen lässt.

      Was breistbart aber geschafft hat, ist etwas sehr aufregendes: sie haben ein Publikum für politische Artikel und Themen gefunden, die vom unrunden Weltlauf an amerikanischen Schulen (falsches Verständnis von Gleichheit, unklare bis uneffektive bis unrealistische Förderkonzepte) über die Immigrationa und den Freihandel bis hin zur Grenzsicherung einen Themenbogen spannte, der der geplagte Mehrheit der unteren Mittelschicht und der (überwiegend weißen) Mittelschicht stark einleuchtete. Sie haben außerdem kapiert, dass den Werktätigen Verheirateten, die Kinder großziehen (das war die größte Gruppe unter den Trump-WählerInnen – eine Entdeckung des autonomen bloggers und Number-Crunchers Steve Sailer) der Diversitäts- und Gender und politically correct-Diskurs auf die Nerven ging.

      Das alles waren enorme Leistungen – die mit erheblichen Fehlschlägen bei breitbart einhergingen, die aber bei DA hier und heute nicht wirklich abgehandelt werden. Seine Geschichte ist eine andere: Sie handelt davon, wie schwachbrüstig und handwerklich indiskutabel die ZEIT-online verfährt beim Versuch, breitbart am Zeug zu flicken. Das ist vollkommen ok und stringent durchgezogen.

    • Ich wollte noch später schreiben, wie die NYT. der Guardian und Breitbart auf den Anschlag in Ohio reagiert haben, das war nämlich hochspannend und erklärt recbt gut, warum Breitbart Erfolg hat.

    • Reader Cocooning
      Die Leser sind schlauer und eigenständiger, als es die meisten Medienmacher in Deutschland glauben. Wer Medien, wie hier in Nordamerika, primär als Geschäft betrachtet, weiss, dass Journalisten nicht wirklich Meinung machen, sondern Leser und Zuschauer eine relativ gefestigte Meinung haben und sich ihre Nachrichtenquellen entsprechend aussuchen.

      Breitbart bedient das amerikanische Equivalent deutscher Burschenschafter, die früher für Ann Coulter geschwärmt haben und jetzt Milo toll finden (tatsächlich wird Breitbart am häufigsten von Universitäts-Servern, also vermutlich aus student dorms, abgerufen).

      Wenn man das Pferd von hinten aufzäumt, ist der Erfolg von Breitbart darauf zurückzuführen, dass mittlerweile viele amerikanische Studenten gerne gegen das rebellieren, was sie, nicht ganz zutreffend, „political correctness“ nennen, während Bento (wenn es überhaupt gelesen wird) wohl eher deutschen social justice warriors gefällt.

      Kurzum, die Leute sind nicht doof und werden auch nicht von irgendjemand „verführt“ oder in die Irre geleitet, sondern wollen in den Medien ihre Vorurteile bestätigt sehen. An echten Informationen sind die wenigsten interessiert und das war schon immer so.

    • Wissen Sie, ich beziehe mein Wissen über die AfD vin drei jungen Studentinnen. Die reden so über die Grünen und Roten, wie wir früher über CDU und FDP geredet haben. Und sie sind auch für die meisten normalen Medien verloren. Trotzdem alle fraglos klug und nicht ungebildet.

    • Don
      In der freien Welt, mit ihrer freien Martktwirtschaft, entscheidet der Markt, also dessen Angehörige, über das Niveau… oder man verkauft halt sei Produkt nicht.

      Transatlantiker, mal wieder ein Kommentar wie immer.
      Als regelmässiger TNY Leser hatte ich das zweifelhafte Vergnügen fast ein Jahr lang dort die allwöchentlichen verlogenen Lobpreisungen der widerlichen Hilray zur Kenntnis nehmen zu müssen!

      Es sind Bürger wie sie, dier das eigentliche Problem sind, denn sie bemerken das Wesentlich nicht.
      Hatespeech, Lügenpresse und was der Begriffe es sonst noch gibt, ob eine Meldung in diese Kategorie gehört oder nicht, das entscheidet AUSCHLIESSLICH, ob es ihr Vorurteil bestätigt oder nicht!

      Leuten wie ihnen werden wir in nicht allzu ferner Zukunft eine massive Zensur des Internets, und damit der Meinungsfreiheit verdanken!

    • Es überrascht mich überhaupt nicht
      dass ihre Gewährpersonen für die AfD drei junge Studentinnen sind (Breitbart wird übrigens auch von überdurchschnittlich vielen Frauen gelesen). Viele Frauen sind nämlich gerne Ehefrauen und Mütter und empfinden den third wave feminism als einen Angriff auf ihr Lebensmodell. Auch die Burka-versteher sind unter konservativen Frauen nicht gut gelitten, denn sexuell unterdrückte Heimchen am Herd wollen sie natürlich auch nicht sein.

      Diskursiver Druck erzeugt nun mal diskursiven Gegendruck und das haben viele „liberals“ in den USA leider nicht kapiert, ein Fehler, den die Linke in Deutschland gerade wiederholt. Wenn man dabei ist, die culture wars zu gewinnen (und inhaltlich stehe ich auf der Seite der „liberals“) darf man nicht einem gehässigen Triumphalismus frönen, denn sonst provoziert man die Gegenseite so, dass sie zum Gegenschlag ausholt. Das ist nun passiert.

      Aus der Ferne habe ich den Eindruck, dass sich Deutschland gerade so polarisiert wie die USA vor etwa zehn Jahren. Das ist schade, aber wohl unvermeidlich und wird schweren Schaden anrichten.

      P.S.

      Die NYT macht übrigens auch einen brutalen Meinungsjournalismus, aber eben für Amerikaner an der Ost- und Westküste, die PhDs oder professional degrees haben. Wenn Sie wissen wollen was ein New Yorker Arzt, ein Anwalt in LA oder ein Universitätsprofessor in den USA so über die Welt denkt, können Sie das fast 1:1 der NYT entnehmen. Ich lese deshalb die NYT nur noch, um zu wissen, was meine Kollegen umtreibt, beschränke mich selbst auf FT, Economist und New Yorker – obwohl die nicht kostenlos zu haben sind.

    • se gl'asini ridono di loro ......
      Also, ich weiß nicht, ob ich diese journalistische Quelle preisgegeben hätte ….

      Solvente ältere Herren geraten ja leider bereits so leicht in Verdacht, hübschen Studentinnen das Leben pekuniär zu erleichtern, wenn man sich auch nur reizend aushält … äh ….. Unterhalt, äh, bei der Unterhaltung auszieht, mmmh … ich meine, ausgedehnte Unterhaltungen abseits vom Green oder Parcours führt …..

      Und dann gleich drei. (-; Und nicht in Öl. (-;

      Studentinnen, …. naja die fachliche Qualifikation für eine profunde Berichterstattung aus den parteipolitischen Untiefen werde ich denen nicht absprechen wollen …. Aber wer unterhält sich mit Studentinnen (aus Ingolstadt?!) denn exklusiv über AfD? – Der Herr Justus Bender ist doch auch ganz hüsch …. äh, ich meine kompetent, (-;

      Wird immer besser hier. (-;

  16. Beste Option: Ignorieren
    Zeit Online ist bereits seit längerem quasi nicht mehr lesbar. Ich ignoriere die Seite mittlerweile komplett, weil ich mich beim Lesen dieser „Berichte“, die die Verfälschung von Ereignissen geradezu zu einer systematischen Kunst gebracht haben, am Ende nur sinnlos aufrege. Ein Revolverblatt, vollkommen überflüssig, und letztlich ja gerade durch einseitige Artikel, die dann bergeweise negative Leserkommentare hervorrufen, das eigene Geschäftsmodell generierend. Zeit Online ist es gleichgültig, ob ein Artikel zutrifft oder nicht. Entscheidend ist, wie viele darauf reagieren, und eine halbe Stunde später kommt dann auch schon der nächste.

  17. Die Geister, die ich rief......
    Der linke Haufen, ob qualitativ billage Lohnschreiberlein bei Zeit, Prantls
    täglicher Dünnpfiffschau, oder gar dem Medium der abgegebenen Demokratie, vulgo ÖR-Krake, fühlt sich sicher.
    Ebenso natürlich Kahanes Privat-Stasi unter den Fittichen von Ich-liebe-alle -Menschen-Maas .
    IM Merkel hält ihre schützende Raute über dieses übelriechende Geflecht, da KANN doch nix schiefgehen.
    Oder ?
    Nun, wenn man staatlicherseits tatsächlich mit Macht ans Löschen oder Blockieren von Internetseiten herangeht, wird es gesetzlicher Grundlagen bedürfen.
    Und die müssen, um zumindest internationalen Gerichten standzuhalten
    (über die inländische Justiz kann man recht geteilter Auffassung sein),
    allgemeingültig formuliert sein.
    Hatespeech wäre dann auch islamischerseits verboten, ebenso dürfen Feministinnen nicht mehr alles absondern, und die linke Truppe, inklusive Kahane, unterläge auch diesen Regeln.

    Nicht umsonst warnt der Don vor einem Tor zur Hölle.
    Möge die Anwendung noch so einheitsbreischlagseitig werden, ganz einseitig geht (noch) nicht.

    Unter diesem Gesichtspunkt kann ,,Haltet den Dieb“ schnell zum Griff ans Schlafittchen des Rufers führen.

    Fake News ist da noch viel gefährlicher, betrachtet man den Mist, den die Einheitspresse täglich liefert, inklusive der traurigen Bilanz des zwangsernährten ÖR.

    Wer von ,,oben“ herab Volxerziehung betreibt, oder Leser damit verjagt, ist ja nicht immer HateSpeech-verdächtig.

    Aber Fake News gehören zu seinem Werkzeug.
    Und wenn die verboten werden, dann kriegt die Lücke, wo einstmals eine Presse war, eine fette Füllung.
    Ganz, wie es das Gesetz befahl .

    Wer keine Kritik verträgt, soll sich nicht in die Öffentlichkeit begeben, vor allem keine Politik , und schon gar keine gegen das Volk, machen.

    Und er soll auch nicht irgendwasmitmedien machen.

    Nach der Käseglocke zu rufen, führt schnell zum Erstickungstod.
    Und einem fulminanten Ergebnis für alternative Partei-Angebote.

    Man merkt nämlich die Absicht, und ist schon länger verstimmt.
    Und die Verstimmung wird zum Herbst 2017 nur größer.

    Mit Merkel und Schulz als ,,Spitzenkandidaten“ der ,,Volksparteien“ erst recht.

    • Immer derselbe Fehler... aber sie merken es nie, gell?
      „Und die Verstimmung wird zum Herbst 2017 nur größer. Mit Merkel und Schulz als ,,Spitzenkandidaten“ der ,,Volksparteien“ erst recht.“

      Die beiden sind NICHT das Problem, sondern ein Volk das sowas wählt…

      Was muss eigentlich apssieren, dass sie das endlich mal kapieren?

    • Butter bei die Fische, TDV !
      Absolut richtig, dass das fortgesetzte Wählen dieser Parteien, die früher etwas ganz anderes vertreten haben, als jetzt, die Ursache ist, dass es sie (so) noch gibt.

      Aber es ist wie mit dem Dieb und dem Bestohlenen, der ungeschickt ist- das offen liegen gelassene, unbewachte Diebsgut rechtfertigt den Diebstahl nicht.

      Wenn der Verbund aus Einheitsparteien und Einheitsmedien eine Alternative zu diesem Politmüll verteufelt, dann ist der Michel eben zögerlich, die Alternative zu wählen.

      Die größten Sauereien geschahen 2010 ff., mit ,,alternativlos“, also der Bürgen-und Zahlerhaftung Deutschlands für Griechenland et.al., und weiterem Geld dafür, sowie der Euro-Rettung auf unsere Kosten.

      Die Medien haben dafür gesorgt, dass die katastrophalen Folgen verharmlost wurden, und immer mehr der gleichen Politik dafür, dass die Haftungen noch nicht schlagend wurden, und abgerechnet werden mußten.
      Bei der LETZTEN Bundestagswahl erst trat die AfD als zartes Pflänzchen an.
      Davor gab es gar nix.
      Einheitspampe, aus CDUSPDFDP, oder die Sch..SED .
      Dann kam die zweite, unangekündigte, und nicht erwartbare, Sauerei, 2015 ,,wir schaffen das“, das gesetzwidrige, wahnsinnige, hereinholen Hunderttausender, die mit Sicherheit KEINEN Vorteil für Deutschland, oder seine Lebensart, darstellen.
      Wer hätte, als Wähler, damit rechnen müssen ?
      Und umfasst ein Mandat überhaupt solche widersinnigen Verratshandlungen am eigenen Land ?
      Mit einem BVG, das den Namen verdient, hätte es bei Griechenland schon gekracht.
      Bei den letzten Landtagswahlen sahen die Ergebnisse schon anders aus.

      Einsicht von IM Raute- null.

      Großflächige Veränderungen des Wahlverhaltens, nach Jahrzehnten relativer Stabilität, brauchen halt in Deutschland Zeit.

      Überhaupt mit solchen Medien. Pfui.

      2017 kann man erstmals Den Migrationswahnsinn quittieren.

      Und nein, ich bin nicht überoptimistisch.
      Aber, ohne Ihnen und dem auch Sie schützenden Wahlgeheimnis zu nahe zu treten, vielleicht sagen Sie klar, was Sie zur Wahl empfehlen .

      Das pseudointellektuelle, herablassende Getue aus dem Hintergrund stammt nämlich aus der gleichen Quelle, wie die Selbstüberhöhung der Gutmenschen, Gendertröten, und anderen Idioten.

      Hätten die sonstigen Lebenserfolg, handelten die vielleicht anders.

      Schmale Sache.

    • @ottomoser
      dachte sie machen eine Pause /Urlaub am Rechner, wieder gut Gas gegeben. Wenn in D Links- und Ökofaschisten, sowie Glaubensterroristen genauso verfolgt würden, wie Rechtsfaschisten, dann wäre Deutschland eine wahre Demokrtie. So lange es für erstgenannte Rabatt, kulturell oder wie auch immer geartet, gibt, können die Herrschenden faseln was sie wollen, ich habe Diktatur erlebt, das unter Merkel ist keine Demokratie mehr.

    • Otto Moser sagt: Butter bei die Fische, TDV !
      Butter? Gerne…

      „Aber es ist wie mit dem Dieb und dem Bestohlenen, der ungeschickt ist- das offen liegen gelassene, unbewachte Diebsgut rechtfertigt den Diebstahl nicht.”

      Ja, aber eben auch das Gejammere nicht! Wer so dämlich ist seine Brieftasche rumliegen zu lassen, bzw. Politiker zu wählen nur weil sie einem Honig, sprich: mehr Geld, mehr Geld für MICH !!!!, ums Maul schmieren, der sollte dann später schon erst mal in den Spiegel schauen, wenn ihm die Konsequenzen seines Handels nicht mehr gefallen!
      Sowas ist nicht wie sie hier heucheln „ungeschickt“, es ist Handeln das Konsequenzen hat und das niemand ausser man selber verschuldet hat! Typisch für Reaktionäre ist das ebenso oft wie dümmliche Gelabere von „Eigenverantwortung“, das selbstverständlich immer ausschliesslich auf andere, auf „linke“, anzuwenden ist! Jetzt wo das Kind im Brunnen ist, auf einmal geht, man fasst es nicht, sogar Bertelsmann und Merkel, auf, dass das mit der Globalisierung vielleicht doch keine ganz so gute Sache war. Vor ein paar Jahren war das alles noch die Schuld der HartzIVer, in den von euch finanzierten sozialen Hängematten!
      Merkel oder Gabrel waren nie was anderes als dümmst-möglichstes Mittelmass, also genau das, was dem Spiesser gefällt, denn genau damit kann er sich identifizieren. Eine für Rechts und einer für Links!

      Ihr habt jegliches Recht euch zu beschweren längst verloren! Und dann auch noch die wahrlich unfassbare Frechheit solches Politiker Gesockse als „links“ zu bezeichnen, nur weil euch die Politik die die machen auf einmal nicht mehr gefällt! Denn wenn es euch nicht gefällt, dann und nur dann ist es links!
      Zeigen sie mir Quellen die belegen, dass tatsächliche Linke wie Wagenknecht, oder auch Lafo auch nur einmal so einen Mist verzapft haben!

      „Wer hätte, als Wähler, damit rechnen müssen?”

      Umgekehrt wird ein Schuh daraus. Wer angesichts der Kohl, Schröder und Merkel auch weiterhin solche Leute gewählt hat, der hätte damit rechnen müssen!
      Wie unfassbar dumm muss man sein um zu glauben, dass im Interesse der Bürger regiert wird, wenn sowas Kanzler werden kann?

      „Aber, ohne Ihnen und dem auch Sie schützenden Wahlgeheimnis zu nahe zu treten, vielleicht sagen Sie klar, was Sie zur Wahl empfehlen.”

      Sie belieben zu scherzen… Sie meinen wirklich ich würde an diesem Quark, den man Dummköpfen als Demokratie verkaufen kann teilnehmen?
      Ich habe als ich im Kopf noch ein ganz kleiner Junge war einmal einen gewissen Willi Brandt gewählt und musste dann mit ansehen was die „normalen Menschen“ mit so einem Mann machen.
      Bei Lafontaine konnte man dieselbe Farce noch mal sehen.
      Beim Schröder krieg ich mehr Geld, mehr Geld!!!!

      In einer Demokratie sind die Blöden IMMER die Mehrheit. Man sollte sich raushalten, und wenn nötig, einfach weggehen. Dazu kommt noch, dass wir seit langem ja in einer Post-Demokratie legen. Checken sie es mal in Wikipedia, bei Colin Crouch. DAS ist das Problem über das sie sich übrigens selber permanent beschweren und ohne es zu sehen, und dann mir dem Geschwafel daherkommen, das derzeitzige Desaster hätte was mit „links“ zu tun!

    • TDV , SIE sind mir eine Marke !
      Wurscht, was ich schreibe, immer schenken Sie mir ein, aber diesmal haben Sie wirklich Butter bei die Fische getan .

      Es geht also darum, dass man ,,links“ nicht beleidigen darf, weil Sie sich, oder die von Ihnen als ehrlich empfundenen Akteure, verorten.

      Alles, was nicht kommunistisch ist, also Einheitsbrei samt der pöhsen AfD, ist schlecht. Und dumm.

      Wagenknecht ist immer gut in einer Diskussion, der kauft keiner den Schneid ab.
      Aber Wagenknecht ist bekennende Stalinistin.

      Und DAS ist in Ihren Augen gut ?

      Lafontaine ist ein intriganter Opportunist. Und politisch für mich unwählbar. Keine Überraschung.

      Und Ihr Rezept ist nichtwählen. OK.

      Oder ,, weggehen“ .

      Wohin wollen Sie denn gehen ?

      Ich meine, ja, im Prinzip kann man sagen, dass eh alles Blun’zn ist.
      Wir werden geboren, haxeln eine Weile herum, und sterben dann.

      Ich interpretiere da auch nix metaphysisches hinein.

      Aber den bluadoaman Oxn geben, vom Olymp der ewigen Erkenntnis alle anderen doof nennen, und nichts mehr zu machen, widerstreitet meinem Naturell.

      Aber gut, dass wir uns über den Ozean hinweg einmal klartextlich unterhalten haben.

      Sie sind ein Asset des Forums, und wenn es Ihnen Spaß macht, dann schmeißen Sie halt mit Krauthappln nach mir.
      Ich bin selber nicht heikel, und vertrag‘ was.

    • @Otto Moser
      „Das pseudointellektuelle, herablassende Getue aus dem Hintergrund stammt nämlich aus der gleichen Quelle, wie die Selbstüberhöhung der Gutmenschen, Gendertröten, und anderen Idioten.“

      Danke, das musste mal gesagt werden,
      wird aber nix nützen…

    • @Otto Moser
      „Ich bin selber nicht heikel, und vertrag‘ was.”

      Das weiss ich, sonst wärs ja Zeitverschwendung.

      „Aber Wagenknecht ist bekennende Stalinistin.“…Wo haben sie denn diese Weisheit her, und worin sehen sie bei ihr eine Ankündigung stalinistischer Politikinhalte?

      „Lafontaine ist ein intriganter Opportunist.“… Im Gegenteil Lafo ist ein normaler SPDler, „Es ist die SPD, die aus Lafo ausgetreten ist!“, er hat sich geweigert die Sauereien der Neoliberalen um Schröder mitzumachen, was sich ja mittlerweile als völlig richtig erwiesen hat. Mna muss kein SPD Fan oder gar Wähler sein um das zu sehen

      „Wohin wollen Sie denn gehen?… Ich hab die Frage bereits mehrmals beantwortet: Kanada (Vancouver), Australien (Perth, Brisbane) Neuseeland (oder Costa Rica falls sie mit dem Klima keine Problem haben)

      „…vom Olymp der ewigen Erkenntnis alle anderen doof nennen, und nichts mehr zu machen, widerstreitet meinem Naturell.” Es ist der Olymp der „relativen“ Erkenntnis. Um zu sehen dass die dritte Wurzel aus 12 nicht 4768 sein kann muss ich das korrekte Resultat nicht können… ist ihnen noch gar nicht aufgefallen gell? Beispiel?
      „Seit mehr als 20 Monaten führt eine Militärkoalition mit Saudi-Arabien an der Spitze Krieg im Jemen. Saudi-Arabien ist einer der wichtigsten Importeure von Rüstungsgütern aus Deutschland. Bei seiner letzten Sitzung genehmigte der Bundessicherheitsrat die Lieferung von mehr als 40.000 Artilleriezündern für das Königreich. Und Saudi-Arabien setzt Artillerie gegen die Huthi-Milizen im Norden Jemens ein.“ Noch eins?
      „Die europäische Großindustrie hat durch Sonderrechte im EU-Emissionshandelssystem in den vergangenen Jahren 25 Milliarden Euro Extraeinnahmen abgeschöpft. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Nichtregierungsorganisation Carbon Market Watch (CMW). Basis der Untersuchung waren Unternehmenszahlen energieintensiver Konzerne in den 20 wirtschaftsstärksten EU-Ländern. Untersucht wurde der Zeitraum zwischen 2008 und 2015.“

      Und ihr Naturell stört es nicht irgendwas mit diesen Verbrechern in Berlin zu tun zu haben? Mich schon! Das mit ihrem Naturell liegt daran, dass sie sich für einen (relativen) Gut-Menschen halten.

      Ich bin sicher, alles was ihnen fehlt, ist ein mittleres Desaster der Europäischen Politik, das sie, sagen wir mal, eine mittlere Stange Geld kostet, dann werden auch sie sich zum Zynismus durchringen.

  18. Das mit Schmalbart
    kann man auch ironisch sehen, vielleicht als der Frühe Vogel …

    http://www.termiten.net/

    • Schmalbart....
      …so wie der von Charlie Chaplin und diesem gescheiterten österreichischen Kunstmaler?

  19. Die ZEIT wird ihren eigenen Ansprüchen nicht gerecht
    Gerade heute preist sie die „Europäische Charta der digitalen Grundrechte“, seinerzeit u.a. auch von Schirrmacher angeregt. http://digitalcharta.eu/

    In den 23 Artikel der Charta geht es auch um soziale Verhaltenssteuerung – was anderes ist die Verbreitung von Fake news durch die ZEIT? Die späte Einsicht di Lorenzos, die Presse sei leider Mitgestalter statt Beobachter hat nicht lange angehalten oder hat er seinen Laden nicht im Griff? Was die Zeit treibt, ist mit der heute beworbenen Charta nicht vereinbar.

    http://www.zeit.de/digital/internet/2016-11/europaeische-charta-digitale-grundrechte-hintergrund

    • Lorenzo....
      „Die späte Einsicht di Lorenzos, die Presse sei leider Mitgestalter statt Beobachter hat nicht lange angehalten oder hat er seinen Laden nicht im Griff?“

      Aber nein, hat er, hat er… für sowas wird er bezahlt.
      Leider gab es damals das Internet oder die Mediathek noch nicht, sonst könnten sie sich mal anschauen was der schon ganz am Anfang im Talk aus dem Alabama von sich gegeben hat! Ein Reaktionär schon in jungen Jahren, war seine Karriere bei Leuten wie Joffe schon vorgezeichnet. Der hat das alles schon vor 40 Jahren gemacht, was jetzt erfreulicherweise beginnt aufzufallen.

      Es ist ein weitverbreiterer Irrtum früher wäre in den Medien weniger gelogen worden. Heute merken es halt mehr, und dank des Web werden immer mehr darauf aufmerksam gemacht.
      Das eigentliche Problem sind ja nicht Lügen oder Fake-News, sondern dass über 90% der Leute halt der Meinung sind, gelogen nur das was IHRER widerspricht. Man sollte also keine Fortschritt erklennen wollen wo keiner ist. Denn genau das ist was jegliche Änderung dieses erbärmlichen Zustandes verhindern wird!

      Wenn Lorenzo seine Aussage „die Presse sei leider Mitgestalter statt Beobachter“ auf die Praxis der Zewit anwenden würde, dann wäre der Laden in recht kurzer Zeit bankrott, weil die Auflage steil abstürzen würde. Ausserdem würde es ein Joffe niemals zulassen!

      Es gibt Woche für Woche in der Zeit dreei oder fünf lesbare Artikel und solange man die kostenlos im Internet haben kann… Versuchen sie mal im Spiegel oder der SZ so viel lesbares zu finden.

  20. Titel eingeben
    Wenn Sie sagen, dass pizzagate fake ist, will ich es glauben. Es waren ebntsetzliche Vorstellungen damit verbunden.

    Wer liest noch Zeit? Abonnements kündigen sich halt nicht so leicht. Ich lasse die Zeit seit dreißig Jahren liegen. Las sie beim Bund.

  21. Fake News Made in germany
    Warum so handzahm? Der Zeit Auswurf ist doch genau das – fake News.

  22. Schmalbärte gibt es weiß Gott schon mehr als genug
    Andrew Breitbart (der ganz nebenbei bemerkt Jude war), der Gründer des gleichnamigen Portals, hatte eine typisch liberale Vita. Nach seiner eigenen Aussage wuchs er in einem liberalen (in den USA ist das gleichbedeutend mit einem linken) Umfeld auf und wurde durch dieses geprägt. Wie kam es zu der Wandlung zum Konservativen? Seine Biographie kenne ich nicht im Detail, also stelle ich Vermutungen an:
    1. Er hat die Huffington Post gegründet (ein Blatt, um das ich selbst eher einen ganz großen Bogen mache); nachdem er sie zum ersten Mal gelesen hat war er so geschockt, dass er wohl reumütig gelobte sich zu bessern und zu einem anständigen Konservativen zu wandeln.
    2. Er hat vor Jahren schon vorhergesehen, dass Hillary in diesem Jahr kandidieren würde. Da hat er die Notbremse gezogen, Breitbart News gegründet und versprochen das Seine dazu zu tun, damit sie dem amerikanischen Volk (und uns allen) erspart bleibt.
    3. Er hat sich ganz einfach entwickelt, und zwar gemäß einem Spruch von Churchill: „Wer mit 20 nicht links ist, hat kein Herz; wer es mit 40 immer noch ist aber keinen Verstand.“
    4. Er gehörte zur journalistischen Avantgarde und erkannte, dass die Überschwemmung der Welt mit dem linksalternativen Müll Ausdruck einer neuen Kitschkultur ist und er eine seriöse journalistische Alternative dagegen setzen wollte.
    Im Übrigen ist dem Tenor des Beitrags zuzustimmen: Breitbart ist nicht so schlecht wie es von den linken (Pseudo-)Intellektuellen immer gemacht wird.
    Was die Washington Post, dieses pseudoinvestigative Blatt, das sich immer noch auf seinen Watergate Lorbeeren ausruht, sagt ist meines Erachtens unmaßgeblich. Also es wurde eine Karte mit angeblich übertrieben einseitiger Republican-Stimmenverteilung veröffentlicht. Ob fake oder nicht, das interessiert einen auch eher wenig. Einerseits wird kein Mensch, vor allem nicht im Internet, seriöse information erwarten wenn er nur eine einzige Quelle ausschöpft (und Entsprechendes lernt man i.d.R. an der Uni schon in einem Erstsemester-Methodenseminar), andererseits ist Übertreibung vor allem in der Literatur ja sogar ein Stilmittel. und dann trifft es wohl sogar zu wenn unterstellt wird, Trump habe auch die „popular vote“ gewonnen. Wenn man in dem nachweislich kleineren Territorium, wo Hillary etwas verbuchen konnte alle zweifelhaften Stimmen (also etwa die der hastig und unter fragwürdigen Umständen eingebürgerten Illegalen) herausrechnet, dann würde die Karte in der Tat fast so aussehen wie die zuerst bei Breitbart veröffentlichte. Und dann: Korinthenkacker und Erbsenzähler sind in den USA nicht ganz so beliebt. Man ist eben bei allem etwas großzügiger, auch im Umgang mit Fakten. So what?

    Ungeachtet all dessen betet man immer noch, dass nichts mehr passiert und Trump dann letzten Endes Präsident sein wird.

  23. thx
    Gut dargestellt: Die WaPo analysiert das, und Breitbart korrigiert. Man nennt das Meinungsfreiheit und gelegentlich Wahrheitssuche mit Analyse, von Ihnen hier sehr schön demonstriert.
    Die ZEIT macht sich nachfolgend darüber her, und macht praktisch dabei selbst Fake News. Sie will diese natürlich nicht zensiert wissen.

    Unser bester Schriftstller, tolle Sprache, sehr spritzig, ist vermutlich Klonovsky. Dass das nicht zur Kenntnis genommen wird, weil Klonovsky beharrlich konservativ bis rechts bleibt, spricht für Gefahr für unsere Kultur und unabhängige Meinungsbildung und somit Urteilsvermögen.

    Tolle Analyse, thx
    Die Vokalauslassung muss ich mir merken.

    • Klonovsky
      Ich habe Klonovsky auch erst vor ein, zwei Wochen „entdeckt“. Was der kluges, amüsantes, aufklärendes, kritisches schreibt, das galt in meiner Jugend als „links“; heut‘ wird das plötzlich – von seinen Gegnern – als „rechts“ einsortiert.
      Wohl, weil die sich „links“ gebenden (SPD, Antifa, sonstige Tröten & Stiftungen) so unausstehlich & dummdreist daherkommen, steht man plötzlich auf der „anderen“ Seite.
      Auch der Don hat an dieser Stelle vor Jahren mal offengelegt, dass er der SPD näher steht als z.B. der CSU. Und auch er wird das mit der SPD inzwischen anders sehen. Wie viele Menschen.

    • Klonovsyk finde ich auch klasse.
      Eine grandiose Dreckschleuder, macht Spaß, ihn zu lesen.

    • Ob Klonovsky unser (wer sind wir schon?) bester Schriftsteller ist
      lasse ich mal dahingestellt. Mir liegen solche Apotheosen nicht.
      Was er aber ist, er ist SEHR gebildet, äußerst präzise in der Sprache und klar in seinen Äußerungen. Er besitzt den Mut, gegen den Ungeist der Zeit ins Feld zu ziehen und zieht damit (ähnl.wie der Autor des hiesigen Blogs) einiges an echtem Hass der hatespeechstasi-Schergen auf sich. Daß man mit all dem heute fast automatisch im Affenstall rechts einsortiert wird, ist weniger eine Frage der Gehalte, sondern des Stallgeruches, denn unabhängige Intellektuelle sind den Machthabern (heute ist es der blöde Linksmainstream, kleinbolognalisiert und in der Birne prostituiert) immer verdächtig.
      Nur Eines ist Klonovsky sicher nicht: eine „Drecksschleuder“! So würde ich Stegner oder Gabriel bezeichnen, aber nicht einen belesenen Intellektuellen, der sich durchaus zurückhaltend ausdrückt.

      Im Übrigen ist den hier Kommentierenden sicher auch Nikolaus Fest bekannt, der mir leider überhaupt nicht liegt -wellenmäßig, der aber auch sehr klar analysiert und (mir etwas zu hanseatisch distanziert) kommentiert.

      Es gibt Einige, die nicht im Futtertrog mitwälzen und dem Zeitungeist trotzen.

  24. Facebook und Twitter
    Wenn die „Hassverbreiter“ Facebook und Twitter nicht so spuren, wie die deutsche Politik und deren Anhängsel es verlangen,
    gibt es wohl bald neben dem „Bundestrojaner“ einen „Bundeschat“ oder „Bürgeronlinetalk“.

    Durch Steuergelder finanziert.
    Natürlich mit Klarnamenspflicht und „moderiert“

    Noch klingt es weit hergeholt und bescheuert, aber warten wir mal ab.

    • Das wird sicher kommen, da habe ich überhaupt keine Zweifel.


    • Das wird sicher kommen
      Und so ein durchschlagender Erfolg wie der E-Brief.

    • Titel eingeben
      Nach dem Vorbild Iran? Die Technik für die umfassende Überwachung der Tel.kommunikation 2009 kam ja angeblich von Siemens. Und führte dann zu Verhaftungen, Folter, Todesurteilen ….. jener Individuen, die in der sog. „Grünen Revolution“ aktiv waren …….

      Da mir gestern beim Umräumen „Nineteen Hundred Eighty Four“ vor die Füße fiel, kamen mir erneut die ärgerlichen Parallelen in den Sinn, die zwischen der versuchten Einschränkung der Meinungsfreiheit mittels hatespeech et al. und minitrue, doublethink und newspeak bestehen ….

      Macht nur weiter so. Diese submissive Spezie ersehnt offensichtlich den GULAG und die dreimaltägliche Auspeitschung.

      Nicht ganz am Platze, aber …. Seitdem ich mal einen Bremer Tatort, Beiträge des Öff-rechtlRundf und Diskussionsrunden zu migrantenspezifischer Gewalttätigkeit gegen Deutsche und dt. AmtsträgerInnen rezipiert hatte, werde ich den Verdacht nicht los, dass Gestalten wie Volker Beck sich insgeheim danach sehnen könnten, von hübschen, halbnackten Kurden oder stark behaarten Türken mit entblößtem Oberkörper verprügelt zu werden …. also eine Schnittmenge von schwuler (Sadomaso) Subkultur, Devianz, Sexpraktiken …. was dem friedliebenden Steuerzahler natürlich gänzlich fernliegt (-;

      Die dämmerigen Berliner Kellerräumlichkeiten als Reminiszenz an uniformierte Herrenmänner und Prolog zu neuen Dominanzphantasien ….

      Bü90/Die Grünen ist tatsächlich eine sehr seltsame Horde aus weltverbessernden JesusGläubigen, Pharisäern, GlobalSocialJusticeBesserwisserInnen, AltPädos und ent- oder gefesselten Dauer-SexPraktikerInnen …. man glaubt es kaum, was so nach den letzten beiden DelegiertInnenkonferenzen berichtet wurde …. der crystal-sinnengeschärfte Beck-messer ist da wohl keine Ausnahme.
      Aber komisch, dass aus der Akzeptanz vielfältiger sexueller Praktiken nicht reife Liberalität, sondern die politische Reglementierung eines Bundes-kindergardens erwächst ……

      Was soll’s. Wählt anständig und bewahrt Euch vor Merkels schwarz-grüner Suppe.

  25. Noch'ne Verschwörungstheorie!
    Die Augsburger Zeitung schreibt heute, Überschrift:

    „Donald Trump holt sich Informationen offenbar von Verschwörungswebsite“

    „Drei Millionen Einwanderer stimmten bei der US-Wahl illegal für Hillary Clinton, behauptet Donald Trump. Diese Information hat er offenbar von der Website „Infowars“.

    ..
    Einen vermeintlichen millionenfachen Wahlbetrug hat Donald Trump angeprangert – trotz seines Wahlsiegs will sich der designierte US-Präsident nicht damit abfinden, dass er nur im entscheidenden Wahlleute-Kollegium, nicht aber im landesweiten Auszählungsergebnis die Mehrheit errungen hat.

    Seine Behauptung, es habe massive Manipulationen zugunsten seiner Rivalin Hillary Clinton gegeben, hat für großes Befremden unter Kommentatoren und Experten gesorgt. Denn konkrete Anhaltspunkte gibt es dafür nicht.

    Schnell ausgemacht war allerdings die Quelle, aus welcher Trump seine Anschuldigung offensichtlich bezog: Es ist die auf wilde Verschwörungstheorien spezialisierte Website „Infowars“, die der designierte Präsident allem Anschein nach regelmäßig konsultiert.

    Zitat Ende

    Die Wahington Post schrieb dazu am 24. Oktober 2014:

    How many non-citizens participate in U.S. elections?

    More than 14 percent of non-citizens in both the 2008 and 2010 samples indicated that they were registered to vote. Furthermore, some of these non-citizens voted. Our best guess, based upon extrapolations from the portion of the sample with a verified vote, is that 6.4 percent of non-citizens voted in 2008 and 2.2 percent of non-citizens voted in 2010.
    ..
    Because non-citizens tended to favor Democrats (Obama won more than 80 percent of the votes of non-citizens in the 2008 CCES sample), we find that this participation was large enough to plausibly account for Democratic victories in a few close elections.“ Zitat Ende

    Die dafür benutzten Datensätze (CCES) stammen aus der „Cooperative Congessional Election Study“ der Harvard University in Boston.

    Nix Verschwörungstheorie. Verified Data.

    https://is.gd/zCsLUs
    https://is.gd/7CMfAF

    • Naja, ich würde mir da eine bessere Quelle als ausgerechnet Infowars besorgen, aber bei Forbes stand heute etwas ähnliches.

    • Gut, Trump hat auch behauptet, sein Mikro sei manipuliert gewesen, und alle haben gelacht

      Vielleicht kommt ja bei der Neuauszählung wirklich raus, daß massiv gegen Trump betrogen wurde. Das wäre dann aber schon recht bizarr, bezahlt von den US-Grünen.

    • Titel eingeben
      “Drei Millionen Einwanderer stimmten bei der US-Wahl illegal fuer Hillary Clinton, behauptet Donald Trump”, so sagt die Augsburger.

      “Nix Verschwörungstheorie. Verified Data”, sagt T. Marx dazu.

      Da wollen wir doch mal schauen.

      Drei Mio Stimmen gehen also auf das Konto derjenigen 80% illegaler Waehler, die, laut “verified data”, den Demokraten zuneigen (ob, und wenn ja, wen die in dieser einen Wahl gewaehlt haben, weiss uebrigens kein Mensch). Also haben sich insgesamt 3.75 Mio illegale Waehler das Stimmrecht erschlichen. Diese machen – verified data! – zwischen 2.2 % und 6.4% der non-citizens in den USA aus; die Gesamtzahl der non-citizens in den USA muss mithin zwischen 58.6 und 170.5 Mio liegen.

      Von diesen bin ich einer, und ich kenne eine Menge der anderen, aber ganz so viele sind wir dann doch nicht. Non-citizens machen um die 7% der Gesamtbevoelkerung aus (statische Daten u.a. auf KFF.org). Dementsprechend muesste, „verified data“ vorausgesetzt, die Gesamtbevoelkerung der USA im theoretisch zur Wahl berechtigenden Alter zwischen 0.84 und 2.44 Milliarden liegen. Ziehen wir Kinder und Jugendliche ins Kalkuel, so muesste die US-Gesamtbevoelkerung auf jeden Fall ueber eine Milliarde Menschen, und im Extremfall weit ueber 3 Milliarden umfassen.

      Verified Data? Nee, offenkundiger Humbug. Das macht schon diese banale Plausibilitaetspruefung klar.

      Schlimmer wird’s, wenn man tiefer bohrt. Dem von T. Marx als Quelle der “verified data” zitierten Artikel in der Washington Post liegt eine Studie zugrunde, deren statistische Unzulaenglichkeiten Stephen Ansolabehere und Kollegen 2015 in einer in der begutachteten (will sagen: peer-reviewed) Fachzeitschrift ELECTORAL STUDIES (Bd. 40, 409-410) erschienen Arbeit mit dem Titel “The perils of cherry picking low frequency events in large sample surveys” aufgezeigt haben (1). Dort heisst es in der Zusammenfassung:
      “This paper documents how low-level measurement error for survey questions generally agreed to be highly reliable can lead to large prediction errors in large sample surveys, such as the CCES. The example for this analysis is Richman et al. (2014), which presents a biased estimate of the rate at which non-citizens voted in recent elections. The results, we show, are completely accounted for by very low frequency measurement error; further, the likely percent of non-citizen voters in recent US elections is 0.”

      Wem dies zu akademisch ist, der moechte vielleicht wissen, was in eben derselben Washington Post nur eine Woche nach den von T. Marx zitierten “verified data” stand: “The analysis of Richman and Earnest tells us little about the political behavior of non-citizen immigrants in the United States. Unfortunately, it seems instead a lesson in how easy it is to activate ideological constituencies across the Internet” (2). Mehr als 14% der non-citizens seien 2008 als Waehler registriert gewesen, so zitiert T. Marx die WP (und das steht auch tatsaechlich dort). Aber nur 4 Tage spaeter steht da, bezugnehmend auf den von Marx zitierten Artikel, eben auch: “20 percent (15 out of 75) of those non-citizens claiming to be registered in 2008 were in fact verified as not being registered to vote in the United States. Another 61 percent (46 of 75) could not be matched to either a commercial or voter database. That leaves only 14 out of 75 non-citizen respondents claiming to be registered in 2008 who were in fact confirmed as registered to vote in the United States” (3).

      Mit empirischen Fakten haben T. Marxens “verified data” offensichtlich nichts zu tun.

      All dies, und vieles mehr, koennte man durchaus wissen, liebe(r) T. Marx, wenn man denn moechte, denn was ich hier zitiere, ist eine Auswahl ausschliesslich solcher Quellen, auf die der von Ihnen zitierte WP-Artikel verlinkt (auf der website gleich oben, unter dem Bild). Ich moechte nicht frech wirken, aber ich denke Sie haben sich aus einem Haufen gleichermassen verfuegbarer Informationen diejenige herausgepickt, die Ihr Weltbild bestaetigt. Hilft keinem weiter.

      (1) http://dx.doi.org/10.1016/j.electstud.2015.07.002
      (2) https://www.washingtonpost.com/news/monkey-cage/wp/2014/10/31/are-non-citizens-following-american-election-laws/?utm_term=.8072f5c47657
      (3) https://www.washingtonpost.com/news/monkey-cage/wp/2014/10/28/what-can-we-learn-about-the-electoral-behavior-of-non-citizens-from-a-survey-designed-to-learn-about-citizens/?utm_term=.54fe0f38d48a

    • @W. S. Peters
      Die Schätzung des Wahlverhaltens sogenannter „non citizens“ der USA wurde in der Washington Post von Jesse Richmann und David Earnest, zwei amerikanischen Politologen, die „Old Dominion“ bzw. „George Mason University“, Norfolk, USA als ihr Institut angeben, veröffentlicht. Der Artikel wurde von den gleichen Autoren im, wie Sie selber sagen, „peer reviewed journal“ „Electoral Studies“, 36, 149-157, 2014 veröffentlicht.
      Der WashingtonPost Blog Artikel erhielt 500 pro- oder contra-Kommentare, einer davon war von den von Ihnen zitierten Politologen Gehlbach und Alquist von der University of Wisconsin-Madison. Diese bezeichnen die Annahme, non-citizens könnten die US Wahlen im Sinne der Demokraten entscheiden, als „Verschwörungstheorie“. Sie kritisieren vor allem die Datenbasis der Cooperative Congressial Election Study, einer von der Harvard University in Boston durchgeführten Befragung zum Wahlverhalten von US Bürgern. Vor allem die dort gestellten Fragen seien doppeldeutig und unpräzise. Als Beleg zitieren sie, Ausländer könnten die Frage: „Are you registered to vote“ als „Sind Sie IN IHREM HEIMATLAND für Wahlen registriert“ missverstanden und fälschlicherweise „ja“ geantwortet haben. Es müsste eigentlich „Are you registered to vote in the USA“ gefragt werden. Die Original-Frage (CC350, Link 1) heisst aber: „With which party, if any, are you registered? a: no party, independent, declined to state; b: Democratic c: Republican d: other e: f: skipped g: not asked“. Dass das ein Mexikaner mit den Wahlen zuhause verwechseln könnte, halte ich für unwahrscheinlich, und dass der bei der Frage nach dem „ZIP Code“ dann, wie Gehlbach und Alquist unterstellen, den mexikanischen ZIP-Code seiner Herkunft angibt, halte ich bei einem illegalen Immigranten noch für viel unwahrscheinlicher (abgesehen von der Tatsache, dass man sich in den meisten Ländern der westlichen Welt überhaupt nicht auf Wählerlisten registrieren lassen muss, um an Wahlen teilzunehmen und wenn, dann nicht auf Listen der „Republican“ oder „Democratic“ Party). Dass 80% derer, die angegeben hatten, zu wählen, in „kommerziellen oder nicht-kommerziellen Wählerverzeichnissen nicht mehr identifziert werden konnten“, ist angesichts der Tatsache, dass die Basisdaten-Befragung anonym ist, nicht sonderlich überraschend. Keinesfalls kann man dann aber die Zahl der potentiellen Falsch-Wähler einfach um 80% reduzieren.
      Es ist auch völlig müssig, solche Milchmädchenrechnungen, wie auch die Ihre, auch noch nachzurechnen. In den USA gibt es ca. 10% „Non Citizens“, das sind über den Daumen gepeilt 30 Millionen. 14% davon gaben an, auf Wählerlisten registriert zu sein. Das macht 4,2 Millionen und von den gaben 80% an, „Democratic“ zu wählen, das wären 3,36 Millionen. Da hat Trump seine „bis zu 3 Millionen“ her. Das mag die höchste aller möglichen Schätzungen sein, es ist aber eine valide Schätzung, basierend auf korrekt durchgeführten Umfragen. Konkurrierende Schätzungen, die die Beeinflussung der Wahlen durch non-cititzens auf „0“ herunterrechnen und den Fehler, seltene Ereignisse auf grosse Populationen hochzurechnen, für das Ergebnis verantwortlich machen, sind, wie alles andere auch: Schätzungen. Darüber kann man bis an den Rest seines Lebens diskutieren. Was man jedoch nicht kann: sie als „Verschwörungstheorie“ zu diffamieren. Solche Labels sind beleidigend, unwissenschaftlich, eines Wissenschaftlers unwürdig und, damit auch Sie es verstehen: vulgärpopulistischer Bildzeitungsstil. Kommen Sie mit Fakten. Wenn Sie aber andere Autoren zitieren, dann bitte nicht solche, die es nicht einmal fertigbringen, eine Original-Frage aus einem Fragebogen korrekt abzuschreiben. Danke.
      https://is.gd/QOWVbF

  26. Nach diesem Artikel,
    D.A., haben Sie jede Chance auf eine erfolgreiche Bewerbung bei der hanseatischen Wochenschrift verloren.
    Karl Kraus konnte die Fackel nur machen, weil er finanziell unabhgängig war. Will man wissen, welche Richtung ein Organ verfolgt, hilft es also, wenn man seine Financiers kennt.
    Wichtig ist nur, daß es echten Diskurs gibt und nicht die Scheindiskussionen der letzten Jahre; die sind nur ‚Brot und Spiele‘.
    M. A. Titz

    • Ich will da nicht arbeiten, ich will beger, dass der Verfassungsschutz denen ihre Bude dicht macht, wegen ihrer grundrechtefeindlichen Digitalkcharta. Keinen Fussbreit!

  27. Titel eingeben
    Der Text im ZEIT-Artikel ist inzwischen zu „im gesamten INLAND“ geändert worden – stillschweigend. Der Rest wurde allerdings belassen und macht vor allem in der Schärfe trotzdem noch nicht wirklich Sinn. Da die Hillary-Fans (dass Hillary VÖLLIG unschuldig ist wurde ja schon in der offiziellen Heiligenlegende bewiesen: http://www.zeit.de/kultur/2016-11/hillary-clinton-image-zerstoerung-susan-bordo) immer wieder auf ihre Stimmenmehrheit im popular vote verweisen – was natürlich an sich auch ein legitimes und gutes Argument ist – ist auch wieder interessant, dass man die Information, dass Trump andererseits 2500 von 3000 counties gewonnen hat und damit fünfmal so viel wie Clinton in all diesen Artikeln nicht findet. Gerade diese Zahlen belegt aber durchaus den großen Unterschied zwischen den städtischen Gegenden mit hoher Bevölkerungsdichte und dem ländlich geprägten Amerika. Und wenn man letzteres als das „heartland“ ansieht, ist die Behauptung eben auch nicht so wirklich falsch, ganz sicher nicht so, wie es die ZEIT behauptet.

  28. zu Götz Hamann, zeit
    Im Oktober 2016 beschrieb Hamann indirekt in „LeadAwards – Prekäre Exzellenz http://www.zeit.de/2016/43/leadawards-medienpreis-finanzierung“ in der Zeit die Ursachen, an denen auch die wirtschaftliche Basis der Zeit zunehmend krankt.
    Die opulenten Anzeigenerlöse wurden von der Marktentwicklung merklich abgeschmolzen.
    Als Teil „der Gründungsredaktion der „Financial Times Deutschland““ zeichnet Hamann vielleicht auch schon ein wenig den Kurs der Zeit voraus. Die Qualität seiner Recherche steht der vermuteten Richtung nicht entgegen.

    • Die bleibt uns erhalten....
      Die vom Volke gewählte Regierung sorgt schon dafür dass die wahren Werte Deutschlands und der wahre Repräsentanten erhalten bleiben. Notfalle mit Steuergeldern.

      Die Deutsche Bank repärsentiert die Habgier. VW den Software Betrug am Kunden. Und bei der Zeit die Meinungsfreiheit, solange e´sie sich mit der gewünschten deckt….

      Das muss dem deutschen Volk schon sein Steuergeld wert sein.

  29. Entersäbel
    Werter Don! Wechseltet Ihr das Florett gegen den Entersäbel? Die feine Feder gegen das breite Schwert? Wohlan: Auf einen groben Klotz gehört ein grober Keil! Weiter so! Herzlichen Dank! Wie mir von der Seele geschrieben.

  30. a propos Elite
    Ist eigentlich der hochmögende, andere von seinem erhabenen moralischen Standpunkt aus belehrende Steuerhinterzieher Theo Sommer noch bei der Zeit?

  31. Titel eingeben
    Ich habe selbst bis vor einiger Zeit versucht bei Zeit Online den (im Nachhinein gesehen wahrscheinlich von Zeit selbst engagierten) Foren-Trollen und „Schreiberlingen“ (Journalismus geht ja anders) Konter zu bieten.
    Bis ich feststellte, dass in dem Online-Portal dieser ehemals äußerst angesehen Wochenzeitung, gezielt aufhetzende, plump falsche Artikel zunehmend mehr wurden.
    Bedenkt man dass „Klicks“ mittlerweile nicht mehr wirklich Geld bringen, vermute ich – wie auch schon einige andere hier – dass es wirklich darum geht die Kommentarspalte möglichst voll zu bekommen und somit den Werbenden zu beweisen dass sich dort eben eine Anzeige lohnt.
    Außerdem wäre interessant zu wissen, wie viele „Klicks“ zeit.de denn bekommen würde, wenn man die Kommentare mal einen Monat lang ausstellt. Liest man die Kommentare dort stellt man schnell fest dass nur sehr wenige den eigentlichen Artikel überhaupt gelesen haben…

    Wie lange dieses Geschäftsmodell aufgeht wird die Geschichte zeigen. Ich vermute es hält sich nichtmal die nächsten 5 Jahre und die dort angestellten „Schreiberlinge“ ruinieren Ihren Ruf für immer, wenn sie dort weiter derartige Artikel bleiben. Selbst einige Zeit in Hartz4 wäre zukunftssicherer für Betroffene…
    Gekrönt wird das ganze noch mit der dort aktuellen Hetze gegen „Fake-News“ wobei man ja im Artikel sieht wessen Stuhlbein man da ansägt. Kein studierter Journalist kann derart dämlich und keine Echo-Kammer derart abgeschottet sein, dass das nicht auffallen müsste.
    Aber was weiß ich schon.

    Jedenfalls ist es eine Wohltat einen Artikel wie diesen mal bei FAZ.net zu lesen und nicht nur bei NZZ oder anderen ausländischen Blättern.
    Scheint doch noch „echte“ Journalisten zu geben. Würden die Chefredakteure weniger zensieren und öfter solche kritischen Artikel, auch über das eigene Blatt, veröffentlichen, gäbe es keine sinkenden Abo-Zahlen…

    • Die Arbeit stirbt
      Kann es sein, dass die freie Autorin Mely Kiyak mit ihren
      provokanten Beiträgen nur ihre Altersvorsorge sichern will,
      ja muss?
      In einem Tag bei der ZEIT ~1300 Kommentare „geschafft“,
      das gab es bei der schwächelnden Berliner Zeitung nicht!
      .
      Freie Journalisten müssen auch Beiträge zur Gesetzlichen
      Rentenversicherung bezahlen. Sie erwerben dadurch
      aber auch Ansprüche auf eine Regelaltersrente.
      > Haha, Regelaltersrente.
      Man, was haben die uns alle gelinkt.
      .
      daher:
      Deep Throat in den 70gern: „Folgt der Spur des Geldes“
      DA heute: „Denken Sie selbst. Trauen Sie keinem.“

    • Demokratieabgabe
      Die Schmierenblätter können den größten Schund schreiben, da das Staatsgeld, in Form der Demokratieabgabe, ihre Schreiberlinge alimentieren wird.Gab es vor 89 schon, also für die Fette aus MeckPomm nichts Neues.

  32. L3x
    Ich finde es gut, dass Breitbart nach Deutschland kommt. Genügend Medien, die die Fakten so verdrehen, dass sie ins linke Weltbild passen haben wir hier genug. Warum also nicht mal ein Medium, dass aus konservativer Perspektive berichtet. P.S. Die Zeit kann man schon seit Längerem nicht mehr Ernst nehmen. Dort versucht man kunterbunte Politik zu machen, statt über Politik farbneutral zu berichten.

    • Breitbart....
      Gut! Endlich bekommt BILD mal Konkurrenz!
      Da freut sich der Bildungs Prekarier.

    • TDV: Bild lesen!
      Ich wage es kaum zu schreiben, TDV, aber Sie sollten mal wieder Bild lesen. Blöd ist die immer noch, und hauptsächlich Titten-bestückt.

      Wenn Sie aber die kleine Portion Politik extrahierten … ist es unglaublich, aber wahr, dass dieses Mini-Stück oftmals besser ist, als was die vormaligen Leitmedien der deutschen Presselandschaft austeilen.

      Beim Lesen von taz, Prantlhausener, Spiegel und ZEIT muss ich häufig mit Meister Proper erstmal den daraus herausfallenden latenten Faschismus vom Schreibtisch putzen. Das passiert mir bei der Bild nicht. Dummheit scheint weniger klebrig.

    • @Uwe
      Da bin ich sogar geneigt, das für richtig zu halten. Hier gibts allerdings nicht und da Internet Ausgaben ja noch mal den Prozess eines „dumbing down“ durchmachen müssen, möchte is das meine Augen nicht antun.
      Angesichts meines Wissens um Politik bin ich auch nicht mehr allzu sehr daran interssiert, Details die auf mein Leben möglicherweise mal Einfluss nehmen können check ich halt. Aber sonst wissen sie ja was ich vom Politik/Medien Laden halte. „taz, Prantlhausener, Spiegel und ZEIT“ waren vor langer, langer Zeit mal mein täglich Brot, heute finden sie keines von denen mehr auf meinem Computer.

  33. Na bei euch ist ja was los....
    Ach lieber Herrgott, ich danke dir ganz heuchlerisch, dass wir in Costa Rica verschont sind von dem Gewürm der Anti-Männer, Genderisten, Studierendenx.-, von den Antisex-Bewegungen der Aufkreischmädels, von halb gefüllten Dirndls (bei uns sind sie oft total voll gefuellt….)von den freien Brüsten die gegen freie Brüste protestieren, von den verstörten infantilen Dämlichkeiten, die auf Altären rumtanzen, von Alice Schwarzer, von der Presse, die hinten bis vorne lügt, nein, nicht lügt, nur Meinungen erzieherisch verbreitet, wie dieses feministisch verseuchte Kampfblatt taz etwa, oder ja doch die Zeit, anstatt eine Nachricht zu bringen, objektivierbar und nicht personell gefärbt. Ich danke dir, Herr, dass wir keine Breitbärte haben und keine Breitärsche, keine Gegenbewegung, keine Antifa, kein Stasispietzelweib nach Herrschsuchtsart, und keine Bombenwerfer, keine NSU, ich danke dir, dass hier nur Palmen fallen (und hin und wieder arme Jugendliche durch die Drogenmafia grauenvoll ermordet werden).

    Ach tut das gut all diesen deutschen Zynismus, den Wahnsinn und die Paranoia nicht erleiden zu müssen. Und während wir unter Palmen liegen, den Flor de Cañe genießen, Cuba libre ebenso, fällt uns ein, den Mädels nachzuschauen und sie kokettieren zu sehen.

    Danke Don Alphonso, dass ihre Themen mir manchmal deutlich vor Augen führen, dass meine Entscheidung vor mehr als 20 Jahren aus Deutschland abzuhauen so richtig, so gut war, ja besseres hätte mir nie passieren können.

    Beitbart? Muss es nicht heißen Breitarsch? Ich kenne die Namen und Leute nicht und frage nur. Auf Bento wird geschrieben, wie lesbische Liebe beim ersten Mal war. Darf man hier schreiben, wie es bei mir zum ersten mal mit erigiertem – na ihr wisst schon -, war? So als Pendant und der Gleichberechtigung wegen?

    Breitbart, ich fass es nicht….. Bei euch ist ja was los…..

    • Palmen vs. Apfelbäume
      Sie sind hier – geschätzt – der vierte oder fünfte Kommentator, der seine IP-Adresse über Proxys, VPNs oder Proxy-Kaskaden verschleiernd vorgibt, er säße im fernen Ausland, unter Palmen liegend, Sake, Flor de Cañe oder Cuba libre genießend, voller Mitleid und Verachtung für die vermeintlich Zurückgebliebenen.

      Eine Modeseuche, die sich derzeit in den Foren verbreitet.
      Nette Masche, billiger Trick, aber so viel Zeit und Lust, sich mit Deutschland, den Medien und den Problemen hierzulande auseinanderzusetzen?

      So richtig weg wären Sie dann doch nicht, wenn Sie sich täglich mit Ihrem Herkunftsland beschäftigen – und so toll kann das erträumte Leben in der Ferne nicht sein, wenn sie seine Vorzüge hier permanent und penetrant vorführen müssen. Irgendwie zwanghaft, man stellt sich ein geglücktes Abhauen und Wegsein ziemlich anders vor.

      Passen Sie gut auf, wenn sie unter Palmen gehen. Fallende Baumfrüchte sorgen nicht immer für neue Gravitationsgesetze …

      http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/historisches-manuskript-der-apfel-des-isaac-newton-a-672494.html

    • @Rodnich
      Und wenn das alles stimmt, was die inkriminierten Kommentatoren „vorgeben“, dann bitten Sie diese um Entschuldigung? Haben Sie vielleicht Sorgen, Rodnich. Mich freut es hier zu lesen, was weitgereiste Rentner, die nun alle Zeit der Welt haben, über ihre Erfahrungen berichten.

    • Titel eingeben
      hehe, woher wollen Sie denn ueberhaupt ein wissen von ip-adressen der user_uennen in diesem blog haben?

    • @Rodnich Gerade wenn man im Ausland lebt,
      kann so etwas wie eine Obsession für „Heimat“ entstehen. Und man kapiert, daß man in der Tat Deutscher ist.

      Ich habe das erstemal gründlicher europäische Geschichte gelernt (ich hatte sie bis zum Abitur, also ganz unbedarft war ich nicht) als ich in Südamerika mit einem gebrochenen Arm rumlaborierte und die Sache nicht heilen wollte.

      Und das müssen ja gar nicht alles Rentner sein! @Externet

      Ich glaube im übrigen, daß in den nächsten 2 Jahren noch viele Deutsche, die weitaus besser qualifizierter sind als die zuströmenden muslim.Massen, das Land auf Dauer verlassen werden. Denn absehbar ist es der hiesigen BEvölkerung wichtiger nur nicht rechts zu erscheinen als endlich mal für ihre eigenen Interessen den Mund aufzumachen. Konkret heißt das, der Punkt möglicher Besinnung dürfte bald überschritten sein und dann ist das Geschehen determiniert.

    • Externet... haben sie Mitleid...
      Bei so manchem nagt halt im Unbewussten der Zweifel…

      Was wenn diese fürchterlichen Typen recht haben, und das Geschafel von Demokratie bis Aufschwung nichts als Verarschung ist?

      Man wird älter… dann stirbt man auch noch!… und kam doch noch gar nicht dazu, endlich mal mit dem Leben anzufangen.

  34. Titel eingeben
    Mit einem Fake „vorbohren“, auf die Entdeckung warten/hoffen, die Kritik schlucken und die Korrektur nachreichen. Krawall! Und Aufmerksamkeit ohne Ende. Und die ist ja wohl die neue Währung. Es ist wirderwärtig.

    https://apps.opendatacity.de/zeitungssterben/die-zeit

    Nicht dass ich nun Zeit-Leser wäre, aber wie ist die völlig gegen den Trend steigende Auflage zu erklären? Alles leichtgläubige und, sagen wir, unkundige Leser? Ausdauernd interessiert an schlechtrecherchierten und -geschriebenen Geschichten? Kann man das glauben?

    Und auch wenn hier sicher beinah alle turmtief auf die taz runterschauen:
    http://www.taz.de/!5344159/
    Diese junge Frau beschreibt einen wesentlichen Teil des US-Elends. Und da treibt eben dieser Breitbart sein Unwesen so erfolgreich. Harmlos oder gar ein Versehen ist solches Treiben ganz gewiss nicht.

    „„Habt ihr in Deutschland überall Elektrizität?“

    „Seid ihr Deutschen wirklich immer betrunken?“

    „Was für eine Sprache spricht man in Deutschland?““

    Das sind dann so die Ergebnisse. Gruselig.

  35. alle manipulieren...das ist Meinungsmache.
    Es geht um Deutungshoheit….es geht nur darum Leute hinter sich zu bringen….alle manipulieren, Alle! (Die Medienkonzerne haben vor allem das Geld dafür, PR Agenturen etc.) Wenn man das einschränken wollte hätten wir Verhältnisse wie in China die Presse und Meinungsfreiheit wäre am Ende…es würde nur noch eine kleine Elite bestimmen….das ist dann aber nicht mehr Demokratie. Wenn die etablierte Politik nicht fähig ist politisch zu überzeugen, dann muss sie viel falsch machen….vielleicht war die neoliberale Politik der letzten 30 Jahre ebend nicht so gut für viele Menschen. Im übrigen…Autos kaufen keine Autos, wird Zeit für ein New Deal oder die Globalisierung platzt wie Ende der 1920 jahre…in eine Weltwirtschaftskrise (1929) Und Wut wird nicht nur von Rechts kommen….in Italien geht es auch etwas anders wie Beppo Grillo zeigt. Sonntag dürfte wieder spannend sein….die nächsten Monate alle mal…die Eliten haben es in der Hand….aber sie fahren weiter direkt auf die Wand zu…anstatt einen New Deal auf den Weg zu bringen und die Migrationswellen zu stoppen….bzw. in ein gesundes Fahrwasser zu steuern.

  36. Schmalbart ist der "Schwarze Kanal 2.0"?
    Was das Projekt „Schmalbart“ da unter ‚3. Projektskizze „Schmalbart“‘ auflistet, ist ein journalistischer Offenbarungseid allererster Güte.
    Eigentlich ist das ganze Pamphlet, wenn man es spiegelt, eine Zustandsbeschreibung großer Teile des hiesigen Qualitätsjournalismus.
    Grauenvoll, diese Schlichtheit in der Einschätzung der anderen.

  37. Und ich dachte, die Zeit sei eine seriöse Zeitung - schmunzel
    Nein, im Ernst, das denke ich immer noch. Sollte die Zeit mit einer unzutreffenden Grafik gearbeitet haben, könnte das ja auch ein Versehen gewesen sein. So wie zum Beispiel der Artikel eines Herrn Christian Bartsch aus dem Jahr 2007, in dem er sich unglaublich kompetent mit dem Thema Klimawandel auseinandersetzt. Aber -autsch- der stand ja gar nicht in der Zeit … Am besten wir wechseln jetzt das Thema.

  38. Überbewertete Meinungsmachen
    Lieber Don,
    ich lese ihre Kolumne immer wieder gerne. Sie sprechen mir, fast, immer von der Seele. Dafür schon einmal Danke!
    Meiner Meinung nach ist das große Problem bei unseren Politikern zu suchen, die mit ihren ständigen Rufen nach Löschung unliebsamer Beiträge geradezu die meisten Schreiberlinge auffordern, immer wieder denn größten Unsinn zu verbreite. Dazu gehören leider auch einige Kollegen Ihres Hauses.
    Wenn sich nicht baldigst etwas an der Art der Berichterstattung der Journallie ändert, werden Meinungsmachen von Politikern und Verlagen uns bald auf den Kopf steigen.
    Dies greift ja auch schon so weit, das an unseren Gymnasien, die eigentlich zum eigenständigen Denken anleiten sollen, die Lehrer den Kindern vorgefasste Meinungen vorlegen und diese die nur noch Wiederholen brauchen….
    Wenn das so weiter geht-armes Deutschland

  39. Nicht gemein, auch nicht mit einer guten Sache
    Zitat Hanns Joachim Friedrichs, die über 45-jährigen werden sich noch an ihn erinnern, u.a. „Heute“ und „Tagesthemen“ zwischen 1969 und 1991:

    „Einen guten Journalisten erkennt man daran, dass er sich nicht gemein macht mit einer Sache – auch nicht mit einer guten Sache; dass er überall dabei ist, aber nirgendwo dazu gehört.“

    Ein eherner Grundsatz englischen Journalismus, Friedrichs hatte zwischen 1948 und 1955 bei der BBC gelernt und gearbeitet.

    Derzeitigen Generationen von Journalisten haben diesen Grundsatz weitestgehend vergessen bzw. aufgekündigt. Allen voran in den früheren Qualitätsmedien wie Zeit, Spiegel und SZ, insbesondere deren Online-Ausgaben.

    Der Leser soll zur „richtigen“ Weltanschauung erzogen werden. Fakt, Nachricht und Meinung werden nicht mehr ansatzweise getrennt. Der Meinungskorridor ist auf ein Minimum verengt. Uniformität der Nachrichten ohne jegliche Zensur, allein aufgrund gleicher ideologischer Weltanschauung. Verlautbarungsjournalismus aufgrund der Nähe zur Politik und zur Parteien, ggf. über externe Stiftungen.

    Von deutschen Medien bleibt allein die FAZ übrig, auch wenn selbst hier Meinung und Fakt nicht immer sauber getrennt werden. Ansonsten NZZ, Economist und Guardian. Letzterer ist dezidiert linksliberal bis links, aber stellt einen Ausgleich im Medienbild dar. Trotz zum Teil sehr ideologisch ausgerichteter Beiträge, Nachricht und Meinung bleiben i.d.R. hinlänglich getrennt. Im Vergleich am besten realisiert im Economist und der NZZ.

    „Denke selbst, traue keinem“ (Zitat Don Alphonso, oben) – ja, auch wenn es bedauerlich ist, dass es soweit gekommen ist. Als Zusatz meinerseits: der Blick von aussen auf D ermöglicht das ausgewogenere Bild.

    • Blick von Aussen
      oder man ist Teil des Systems und kennt die Realität, darf diese jedoch nicht publizieren, da man sonst verfolgt wird. So viel zur Demokratie, die steht doch nur auf dem Papier !
      D.A. ich denke selbst, traue wenigen und es ist nur noch zum Kotzen !

  40. Das Establiment ist korupt, kriminell
    Laut Google Trends……ist der Begriff“ Fakenews“ am 6. November nach oben geknallt….und zwar ganz extrem….witzigerweise genau wie der Begriff „Pizzagate“ wollte man die Clinton schützen….vergisst es es wird noch mehr kommen….es wird immer mehr Insider geben die a la Snowden…Wikilleaks die Elite und ihre korupten Machenschaften entlarven werden….wir haben keine Demokratie…wir müssen sie uns wieder holen..notfalls auch von rechts, wenn links dazu nicht in der Lage ist.

  41. Willensankündigung?
    Ein, meines Erachtens, unschöner Fehler in Ihrem sonst so korrekten Gebrauchder Sprache:
    Breitbart hat nicht angekündigt ein Büro in Berlin eröffnen zu wollen, sie haben angekündigt es zu tun.
    Es ist davon auszugehen, dass sie es jetzt schon wollen.

  42. Gesinnungsjournalismus
    Lieber Don,

    danke für Ihre Beiträge in der FAZ, die so sicherlich niemals in der ZEIT der jetzigen Besetzung erscheinen könnten.
    Die Zeit ist feinster Gesinnungsjournalismus und geht mir seit Jahren schon gegen den Strich. Insofern les ich Ihre ZEIT-spezifischen Kritiken mit Vergnügen.
    Gracie!

  43. Lobo hat es schöner beschrieben
    Sascha Lobo beschreibt das Phänomen aktuell auf SPON unfreiwillig sehr viel unterhaltsamer. Er verteidigt die „Lügenpresse“ und merkt dabei gar nicht wie nah er der Gegenposition kommt. Als ob man glaubt im heimischen Spiegel wohne ein komischer, fremder Mann. Die „Lügenpresse“ und die „Faknews“ sind sich viel ähnlicher als ihnen lieb sein dürfte.

    Wie auch immer, die „Altpresse“ (wir brauchen hier dringend mal eine korrekte Bezeichnung) zittert nicht ohne Grund. Ein Breitbart der zwar ständig Märchen verbreitet, aber zwischendrin dennoch wirkmächtig auf die Schnitzer der Konkurrenz hinweist, wäre doch eine arge Herausforderung für Gesinnungsjournalisten.

    Ich bin ja bekennender Hedonist mit dem Hang zur Komödie, daher freue ich mich auch auf Breitbart. Egal was daraus am Ende wird, zu Beginn wird es wohl sehr unterhaltsam und das reicht mir vorerst auch schon. Ich kann ja später immer noch behaupten ich hätte das alles so nicht gewollt – das ist das Privilleg des ungebildeten Landlümmels, einen Vorteil muss meine fragwürdige Identität ja auch haben.

  44. Hier bin ich nicht der Ansicht des Hausherrn
    „Breitbart“ mit „Zeit Online“ vergleicht zwei unterschiedliche Medien:

    ZO ist Kampagnen-„Jounalismus“. Da geht wesentlich darum, für die verlautbarte eigene Anständigkeit zu kämpfen, im Lager des Feindes Schwächen zu finden und daraus eine erfolgreiche „Kampagne“ zu führen, als deren Ergebnis der Feind geschwächt oder idealerweise vernichtet wird. Typische Beispiele sind Mely K.’s gesammelte Werke, z. B. gegen Herrn Sarrazin, die Petry-Schießbefehl-Kampagne oder die Don A.-besitzt- unversteuerte-Silberkannen-Affaire (von der Mely dauernd träumt).

    Deshalb war der breitbart-Artikel natürlich „gefundenes Fressen“.

    Misstände in der eigenen Truppe blendet der Kampagnen-„Journalist“ prinzipiell innerlich aus, weil sie nur die eigene Sache schwächen (z. B. Köln) und daher nicht hilfreich sind oder wenn, dann mit wortreichen, gerne als Chronologie aufgemachten Stücken in Moll, die uns zeigen, wie schrecklich kompliziert das doch alles war und wie unendlich vorsichtig wir seien müssen.

    Und dann gibt es ab und zu Beiträge von G. di Lorenzo & ähnliche Meta-Leuten, wo geschwurbelte Manöverkritik geübt wird, weil das alles beim Leser doch nicht ankommt, wie erhofft.

    Der Punkt ist nur: Mit „Journalismus“, den man ja verkauft, hat das alles nichts zu tun. Der Hass auf Breitbart & Co. ist deshalb nichts weiter als die Furcht, den Leser bzw. die Werbeerlöse zu verlieren und das versucht man mit einer Igitt-Kampagne noch rasch zu verhindern, es es zu spät ist.

  45. peinlich faz!
    Mediale-Meta-Selbstreflexion die wirklich keiner braucht.

    Peinlich auch dass der Autor erst schreibt wie einfach man sich konkurrierenden Publikationen als überlegen darstellen kann und dann genau die selbe fragwürdig ausgeführte Strategie anwendet.

    Schaltet mal twitter für zwei Tage aus, geht raus und versucht echte journalistische Recherche!

  46. Bildungsmisere
    Das wahre Problem ist doch, dass sich die ganzen Märchenbacheloretten für einflussreich und gebildet halten, aber für einen längeren, zusammenhängenden und sinnvollen Text, wie z.B. hier oben, langt es dann eher nicht. Auf tagesschau24 waren dann weinende Mitarbeiterinnen von Zeitonline (oder wie man in Berlin sagt: Lorenzos Öl) zu sehen, die über die „Hater“ klagten.
    Während Deutschland anderen Staaten vorwirft, mit manipulativen Medialmethoden zu arbeiten, steht die beste Freundin der Kanzlerin einer Stiftung vor, welche neben einem Steuersparmodell erster Güte auch Methoden entwickelt hat, das Meinungsbild in der Republik innerhalb von 14 Tagen nach eigenem Wunsch zu drehen.
    Abhilfe könnte hier nur eine umfassende Bildungsreform schaffen, nur leider würde diese wieder von den üblichen Verdächtigen zum eigenen Vorteil missbraucht.
    Es scheint, dass eigenständiges Denken zunehmend unerwünscht ist.

    • Ja, das Kernproblem...
      … liegt darin, dass die meisten nur noch über „Kompetenzen“ verfügen, d.h. z. B. „Recherche“ im Internet und greensprechkorrekte Aufarbeitung, aber nicht über Bildung oder die Fähigkeit zu selbständigem Denken. Deshalb klingen diese Texte auch alle tendenziell wie Aggregationen des Immergleichen… und man sieht nur noch an der Unterüberschrift und den Sprachstil, ob man einen echten „Prantl“ oder nur einen „Lobo“, einen „Dietz“ oder gar eine „Mely“ hat, wenngleich der Spin sich nicht wesentlich unterscheidet …

  47. Ausgerechnet die Zeit...
    Also OHNE DIE GENAUE ZAHL jetzt für diesen meinen Beitrag zu recherchieren:
    Die Zeit, bzw. Zeit Online wird ungefähr ein bis zweimal pro Woche von Herrn Danisch (danisch.de) der Lüge und Manipulation überführt und das sehr substantiiert.

    Man denke nur an die monatlichen Gender Pay Gap Lügenartikel oder die ganzen ‚mutig gegen rechts‘ Manipulationen. (als wenn eine Mio Mann gegen 10 mutig wär.) Zeit übersetze ich direkt mit LÜGE! (SPIEGEL aber auch.)

  48. Heartland und Pizza
    Die Karte war wohl falsch, die Analyse von Breitbart wohl nicht.

    Einfach mal Heartland googlen (Wikipedia): Ronald Brownstein (LA Times) — states which „don’t touch an ocean“. Also, stimmt auch.

    Leider gibt es zwischen „Pizzagate“ und Breitbart keine Verbindung!
    Vielleicht irre ich mich, aber ich finde dazu einfach keinen Artikel auf Breitbar!
    Wenn dem so ist, dann sollte man sich Fragen, wer hier „Fake news“ verbreitet!

    Ich finde es toll, dass der Autor Englisch gelernt hat und einen Artikel von der Washington Post frei wiedergegeben hat. Vielleicht sollten die Journalisten ihre Information selbst mal überprüfen und nicht immer nur noch abschreiben!

  49. Sehr gute kritische Kontexturierung!
    Danke.

    Denn tatsächlich arbeiten bei uns derzeit Etliche an einer Beschneidung der Freiheit (Kauder, Maas, AAS-Kahane etc.) und nutzen dazu als Munition alles, was nicht festgenagelt ist.
    In gewissem Sinn ist ja die hetzerische Falschmeldung eines Götz Hamann (der sich dabei bestimmt nicht auf Nicht-Können herausreden will) der Behauptung- wider besseres Wissen-einer fake-news , die, wie Sie hier sehr differenziert darlegen, eher eine berichtigte Schlamperei war, – ist also diese Aktion der ZON die eigentliche fake-news.

    Die Bürger müssen hochwach auf die Demokratie und ihre Freiheit aufpassen!

    • Aufpassen per Wahlkreuz, Herr Feldmann?
      Das dürfte nicht mehr reichen. Ich fürchte, bis zur nächsten Wahl wird gesetzlich noch einiges festgezurrt, was uns das Leben schwerer machen wird. Merkel war ja schon sehr deutlich, Kauder noch deutlicher, es deutet alles darauf hin.

      Hatte man gehofft, der Schuss aus den USA hätte hier wen getroffen, stellen wir heute fest, dass man uns nun auch noch für komplett verblödet hält. So UvdL oder Gabriel, der von der kulturellen Distanz schwafelt, die man so gar nicht geahnt hat. Demnach nur noch einfache Sätze, man hat es ja oft genug mit RTL-Zuschauern zu tun.
      http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/sigmar-gabriel-raet-politikern-auf-rtl-gucker-einzugehen-14551826.html

      Sind die wirklich so abgehoben oder glauben die, das Volk kriegt eh nichts mehr mit? Die derzeitige Entwicklung gen rechts, wenn man noch irgendeine Richtung angeben will, gefällt mir überhaupt nicht, aber man kann ja nur noch hoffen, dass es vor unseren Wahlen bei den Nachbarn so kommen wird. Aber auch dann wird Merkel wiedergewählt werden, dann wohl erst recht. Man könnte wirklich Depressionen kriegen.

      ..
      Im Focus ist ein interessanter Artikel, der ebenfalls die Problematik der sogen. Elite aufgreift
      http://www.focus.de/finanzen/experten/weik_und_friedrich/populismus-wenn-die-eliten-nicht-umdenken-wird-das-volk-zurueckschlagen_id_6275795.html

    • Ist das nicht ein bisschen spät?
      „Die Bürger müssen hochwach auf die Demokratie und ihre Freiheit aufpassen!“

      Welche Demokratie denn? Sogar sie werden bei der nächsten Bundestagswahl feststellen, dass alles anscheinend, wie immer, beim alten bleiben wird!

    • "Die Bürger müssen hochwach auf die Demokratie und ihre Freiheit aufpassen!"
      In Promillebereichen (ohne Alkoholkontext) ist man(n) und Frau bereits wach (DonBlog hier mit Foristen), die große Masse pennt – wenn sie nicht buckelt – und freut sich auf den nächsten Bundesligaspieltag – mit oder ohne Derby – und Sonntag gibt’s Sauerbroatn mit Kless. Kein Fake.

    • Wachheit-politisch
      @ Frau Simon, Ja, Wählen ist da nur ein Teil der politischen Wachheit.
      Ein anderer ist die Einforderung eines politischen Diskurses, der diese Benennung auch wirklich verdient. Dh. bei der Ausgabe politischer Sedativa wie „Alternativlosigkeit“, „marktkonforme Demokratie“, „Willkommenskultur“ oder „es gibt keine Islamisierung, es gibt keine nogo areas“ etc.. müßte es einen Aufstand geben.

      Man kann ja von Pegida halten, was man will (ich will die Diskussion hier gar nicht führen, daher lasse ich das offen- eine Meinung habe ich dazu schon recht klar), aber Eines sind sie bestimmt: Ausdruck einer politischen Wachheit und eines politischen Mitsprachewillens! Die Masse, gerade im Westen, pennt aber. Sehe ich genauso, blackblacky! In den Ost-Bundesländern sehe ich da eine viel größere Empfindlichkeit für Aushebelungen unserer Demokratie und des Rechtsstaates- erfahrungsbedingt!

      Solange friedliche Aktionen wie diese aber in diesem Land diskreditiert werden, solange haben Sie TDV Recht: das sieht nur aus wie Demokratie.
      Ich denke, Demokratie ist- wie vieles- ein abstufbarer Begriff. Die Grenze ist für mich aber dann erreicht, wenn Mitglieder Regierung sich dadurch zu Mitgliedern eines Regimes machen, daß sie das Volk, wenn es seine Rechte und PFLICHTEN wahrnimmt, als PACK mit Stinkefinger denunziert!

    • BlackBlacky
      Bei uns gibt es Sonntag was anderes:
      1. Hofer
      2. Renzi Rejected

      Gnieedla wären mir lieber. Weder 1. noch 2. sind richtig appetitlich.
      Die Freude kommt dann am Montag, wenn die frustrierten Visagen der Einheitspartei in die Kamera schauen, und die Zahl der grauen Haare drumherum sich mal wieder signifikant erhöht hat. Um zu sagen, dass sie überhaupt nicht verstehen, wie das passieren konnte. Und dass man offenbar versäumt habe, die einzig richtige Politik – also die alternativlose Politik – dem Wahlvolk richtig zu kommunizieren.

    • Im Westen nichts Neues
      Wir sind uns doch einig, Herr Feldmann.
      In den neuen Bundesländern ist man viel empfindlicher, wenn es um irgendeine Einschränkung geht. Versuche der Pegida, im Westen Fuß zu fassen, wurden z.B. in Düsseldorf ganz schnell zunichte gemacht. In Duisburg findet sich jeden Montag vorm Hauptbahnhof noch ein kleines Häufchen Unverdrossener ein, denen dann mindestens die doppelte Menge sogen. Linker oder Gutmenschen gegenüberstehen, fein sortiert von der zahlreichen Polizei.

      Aber, erreichen die wenigen Leute etwas? Nein. Bei uns in Düsseldorf entblödet sich der SPD-Ob nicht, seine Lichtaus-Aktion, vom Verwaltungsgericht als nichtzulässig beurteilt, in der nächsten Instanz zu verfechten.

      Heute ist es doch schon nicht mehr opportun zuzugeben, dass man in der AfD ist, so man keine beruflichen Nachteile wünscht. Und das nennt sich dann bei uns Demokratie.

      Waren das Zeiten Ende der 60er, als wir mit Brandt mehr Demokratie wagen wollten. Heute müssen wir um das bisschen Demokratie fürchten, das wir noch haben.

      Wie sagte Bärbel Bohley: »Die DDR wollte Gehorsam und zog Widerständler heran, unser Staat will den mündigen Bürger und erntet ein Schulterzucken. Im gewissen Sinne ist es einfacher, in einer Diktatur auf die Straße zu gehen als in einer demokratischen Gesellschaft, die unzählige Möglichkeiten für Ablenkung und für Freizeitspaß bietet. Aber der Staat greift weiterhin ständig ins Leben des Einzelnen ein. Geistige Unterdrückung gibt es auch heute.«

    • Titel eingeben
      Patrick: „Ein anderer ist die Einforderung eines politischen Diskurses, der diese Benennung auch wirklich verdient. Dh. bei der Ausgabe politischer Sedativa wie „Alternativlosigkeit“, „marktkonforme Demokratie“, „Willkommenskultur“ oder „es gibt keine Islamisierung, es gibt keine nogo areas“ etc.. müßte es einen Aufstand geben.“

      Und es gibt nicht schwer zu denken, dass nichts weiter weg ist, als ein Aufstand? Ein paar Fakten für all die, die mein Ton weniger angebracht erscheint. Zu Internet, dem bösen Trump und den guten Obama… und die Rolle Deutschlands

      Der „gute“ Obama hat was Morde angeht einen neuen Rekord aufgestellt. Er ist nicht nur ein Massenmörder sondern der erste der gleichzeitig auch den Titel Serienmörder hält. US TV Serien erklären den Unterschied ja gerne… Er ist so eine Art Usain Bolt in der Disziplin Massakrieren Unschuldiger.
      Und seit drei Tagen kann im „home of the brave and land of the free“, jeder Dorfrichter in Alabama anordnen alle Computer Manhattans und San Franczisco ausspionieren zu lassen, wenn er meint…

      http://thehill.com/policy/cybersecurity/308088-last-ditch-effort-to-prevent-change-to-rule-41-fails

      Die USA haben nun zum ersten Male bestätigt, dass die Drohneneinsätze ohne Ramstein gar nie möglich gewesen wären. Der frühere US-Drohnenpiloten Brandon Bryant hat im NSA-Ausschuss ausgesagt, dass Ramstein „die zentrale Relaisstation“ für Tötungsmissionen aus der Luft bilde. Alle genutzten Daten vor allem aus dem Mittleren Osten und Afrika seien über die Drehscheibe gegangen. Bryant wörtlich: „Wir hätten ohne Ramstein nicht gewusst, wo wir fliegen.“

      Ein gewisser Frank-Walter Steinmeier hat noch im März im NSA Untersuchungsausschuss, (ja, die nennen sich tatsächlich „Untersuchungsausschuss“) behauptet dies nicht zu wissen. Im Gegensatz zu Millionen die mal kurz in Wikileaks unter „Drohne“ gegoogelt hat.
      Michael Roth, ein sogenannter Staatsminister im Auswärtigen Amt, bestätigte die Rammstein Fakten am Mittwoch im Bundestag

      Letztlich wäre es möglich, den Aufenthalt von US-Truppen auf deutschem Staatsgebiet zu untersagen, meinte der voraussichtlich künftige Bundespräsident. Er halte dies aber nicht für einen angemessenen Umgang.

      Wie sagte Volker Pispers doch so passend? „Was sollen das für 90% Unschuldige… was für Kollateralschäden sein? Diese Leute wissen doch, dass die iPhone Nummer dieses Typen auf dem Obama seiner Liste steht! Sollen sie doch von dem wegbleiben!“

      Wer meint er müsse noch mehr dazu wissen

      https://www.heise.de/newsticker/meldung/Ramsteins-zentrale-Rolle-im-US-Drohnenkrieg-Washington-und-Berlin-schlagen-ganz-neue-Toene-an-3527823.html

      PS Bevor ich es vergesse….. Die Regierungsfraktionen haben Beschwerde gegen das Urteil des Bundesgerichtshofs eingelegt, wonach die Parlamentarier die Bundesregierung ersuchen müssten, die Voraussetzungen für eine Snowden-Vernehmung zu schaffen.

      Naja, nach der Bundestagsahl 2021 wird sich das dann ganz sicher ändern….

  50. All work and no play makes Jack a dull boy.
    Ich habe da mal ne Frage:

    Was ist „Eine echte Fake News“?

    Zum Beispiel? In Abgrenzung zu einer falschen Fake News?
    Oder einer gefakten Fake News?

    Gibt es ein echtes Fake in falschen News? Oder gar ein falsches Fake im echten Leben?

    Haben wir nicht alle langsam der Überblick verloren, bei all den Fakes, und all den News, und all der Wahrheit?
    Keine Doktorarbeit mehr mit Wahrheit, kein Rekord ohne Dope, keine Meisterschaft ohne Schmiergeld und keine News mehr oder weniger oder ohne Fake. Und ganz neu und doll und mit keinem Superlativ garnicht zu erfassen:
    Kein Verfassungsschutz ohne IS Mitarbeiter.

    Ist das Silber beim Don nicht doch nur Blech, sind die kleinen Brüste über den breiten Becken nicht doch nur Kopie, ist der Don überhaupt noch oder jemals oder schon einmal ein Don?

    Ist das hier ein Blog der FAZ oder doch schon eine Tarnseite des FSBs?

    Wen kann man fragen?
    Wer hat noch Fakten ohne Fake?
    In diesem Postfaktischismus?

    • Das ist ein interessanter Ansatz, goodnight
      Das Ubiquitäre von Meinung und Informationen hat durch das web eine Explosion erfahren.
      Ob dabei das Lügen zugenommen hat bezweifle ich, aber da sich alles am anderen relativiert, scheint es so.

      Vor 20 A hieß es, das web mache die Welt zum globalen Dorf. Da wir damals in einem Dorf lebten, habe ich schon da nicht verstanden, wo darin die Verheißung liegen soll.

      Die Technik lautet heute also so wie immer, zwischen dem Getratsch und den Lügen die Wahrheiten und die Relevanzen herausfiltern. Dabei kann man sich nicht mehr einfach auf das Medium (bspw.FAZ) verlassen wie vllt. zu Zeiten meines Vaters.

    • Der Tatbestand der Tatsache anscheinend "nicht unumstritten"
      Laut Wörterbuch der philosophischen Begriffe (1904) – „Tatsache (res facti, factum, fait, matter of fact: »Tatsache« zuerst bei HERDER) ist das, was durch das Denken sicher als Erfahrungsinhalt, als Bestandteil der gesetzlichen Ordnung der Dinge und Ereignisse feststeht.

      Die »Tatsachen« als solche sind nicht einfach »gegeben«, sondern müssen erst auf Grund der Erfahrung methodisch-denkend gesetzt, konstatiert werden. daher der häufige Streit, was als Tatsache zu betrachten sei, was nicht.

      Der (sensualistische) Empirismus (s. d.) hält die »Tatsachen der Erfahrung« für schlechthin gegeben, der Kritizismus hingegen betont, daß erst das Denken (Urteilen) es ist, welches (auf Grund von Erlebnissen) bestimmte Tatsachen als solche statuiert. …“

      – Bis heute ist der Streit über die Faktizität der Fakten nicht beigelegt. F*ck, würde mancher aus Sigmar Gabriels „Pack“, leise denken, ja sogar, laut sagen.

    • Fakt ist,
      dass sich Material einerseits und Form andererseits nicht zur Bildung von Gegensatzpaaren eignen.

  51. Pizzagate Fake News?
    Grundlage sind Podestas Emails von Wikileaks.

    Habe einiger der „Unterhaltungen“ in den Emails gesehen.

    Halte das nicht für Fake.

  52. Beispiel für Fakenews auf ZON
    Hallo. Ich veröffentliche hier mal ein schönes Beispiel für die meinungsmanipulierende Berichterstattung auf ZON.
    Ende 2015 wurden dort unter dem Motto „Deutschland brennt“ Daten und Karten veröffentlicht, die fremdenfeindliche Anschläge auf Asylbewerberheime kennzeichnen sollten.
    Ich hatte ZON damals noch vor Meinungsmanipulation gewarnt, da dort Fälle mit völlig unklarem Sachverhalt als fremdenfeindlich aufgelistet waren.

    Im Forum der Seite bin ich damals dafür hart angegangen worden,
    mittlerweile sind meine Beiträge gelöscht.

    Nun, ein Jahr später, können wir ja nochmal einen Blick auf den Sachverhalt werfen, Beispiel Lampertheim 25.10.2015.

    Der Fall ist in einer Karte “ Angriffe auf Flüchtlingsheime “ gelistet ( ebenso
    wie der Fall einer brennenden Mülltonne andernorts. )
    Die Karte wurde in Artikeln mit dem Kontext bzw. der konkreten Überschrift “ Gewalt gegen Flüchtlinge “ veröffentlicht.

    Hier der link zur Karte:
    http://www.zeit.de/politik/deutschland/2015-11/rechtsextremismus-fluechtlingsunterkuenfte-gewalt-gegen-fluechtlinge-justiz-taeter-urteile?page=53#comments

    und hier die Aufklärung vom 01.08.2016 :

    http://hessenschau.de/panorama/zwei-eritreer-nach-feuer-in-lampertheimer-fluechtlingsheim-verurteilt,brandstiftung-lampertheim-urteil-100.html

    Viele Grüsse an Don Alphonso und weiter so im Sinne der Aufklärung.

    • Rechtsextremismus unter Flüchtlingen
      Warum sollte es unter Flüchtlingen nur Linksextremisten geben?
      Ich sehe keinen Widerspruch bezogen auf die Karte und den Bericht.
      Man hat halt einige Details vergessen.

      ggf genießen Rechtsextremisten politisches Asyl wenn sie von Linken Regierungen verfolgt werden und umgekehrt.

      Beide treffen sich dann zB in Lampertheim.

      Ob das Satire oder zynisch sein soll?
      Ich dachte eher an schwarzen Humor aber wahrscheinlich ist es wahr.

  53. Instant News oder Wahrheit
    Egal welcher politischen Coleur (oder unpolitischer Coleur) es wird die Emotion, die Geschwindigkeit und der Effekt gesucht, nicht die Wahrheit. Die ist nämlich meist weder spektakulär noch schnell zu ergründen.
    Diesen Trend verantworten wir durch unseren Konsum fein selbst mit. Und ich fürchte aus der Nummer kommen wir nicht mehr unbeschadet raus. So haben die besten Manipulatoren die meisten Follower. Auch in Realitas. Das war noch immer der Anfang vom Ende der großen Zivilisationen.
    Mein „oberster Dienstherr“ hat mal gesagt, ‚die Wahrheit wird Euch frei machen‘. Das Gegenteil ist leider auch richtig: wenn wahr und falsch nicht mehr unterschieden werden, versklavt uns das in Orientierungslosigkeit.
    Gruß

  54. P.S.
    Den Ort Lampertheim muss man aus den Punkten auf der Karte
    heraussuchen und anklicken ( Lampertheim liegt im südlichen Hessen ).

    Ich habe eben nochmal einen Screenshot davon gemacht.

  55. Satiriker mimt Zensurbehörde
    „[Troll] bekam jedoch eine gehörige Abreibung verpasst – und zwar von Böhmermann höchst persönlich, der sich als Sachbearbeiter Reckweg vom Bundesministerium für Internetsicherheit und Zensur (BMfIZ) ausgab.“
    https://www.welt.de/kultur/medien/article159874126/So-geschickt-legt-Boehmermann-einen-Facebook-Hetzer-rein.html

    Wahrscheinlich ein Griff in die unterbewusste Klamottenkiste. Böhmermann demonstriert „höchst persönlich“, offenbar als eine Art Kardinal der Rechtschaffenden Allmachtsphantasien, die nur schlecht als Satire getarnt sind. In Wirkichkeit will er „denen“ die Rechtschaffenheit eigener Bauart einbleuen.

    Ziemlich übel. Unter dem Deckmantel von Emanzipation und Humanität zeigt sich ein Hang zu Totalitarismus und Repression. Allerdings für Linke typisch. Links-Liberal sind sie nur, solange sie nicht an der Macht sind. Später sind sie nur noch links.

    Nun ja. Wer zum Schwert greift, wird durch das Schwert umkommen, hieß es mal. Wer Zensur propagiert, kann sich später analog kaum beklagen, wenn die Freiheit seiner Meinungäußerung eingeschränkt wird.

  56. wohin die Reise geht,
    zeigt die FAZ von diesem Dienstag, unter „Zeitgeschehen“ , „Fremde Federn“. Da schreibt Herr Gaycken, seines Zeichens Director des Digital Society Institute, Berlin, über die zunehmende Bedeutung des Internets, die abnehmenden Bedeutung der professionellen Medien, der Gefahr von fakenews, und gibt schließlich Handlungsempfehlungen.

    Zitatstellen:
    „Ein wichtiger Startpunkt wird sein, das Falsche und Trügerische lauter und mutiger zu entlarven“

    „Das wären wichtige erste Schritte. Aber sie werden nicht genügen.“

    „Wer wählen will, soll politische Kompetenz beweisen.“

    „Aber wir dürfen nicht länger zulassen, dass sich diese (Bem.: eigene Meinung) unangefochten in einer Blase aus Blödsinn, Edutainment und Manipulationen bilden“

    Zitate Ende.
    Offenbar bildet sich derzeit eine Liaison aus Politik und Medien, die jeweils ihre Felle wegschwimmen sieht, und bereit ist, mit allen Mitteln dagegen anzugehen. Ungut.

    • Na dann würde ich als Zeit aber zu zittern beginnen.

    • Ergänzendes Zitat
      „… muss politische Partizipation an ein Mindestmaß korrekter Bildung geknüpft werden. Wir brauchen eine ‚Gnosikratie‘. Wer wählen will, soll politische Kompetenz beweisen. Warum nicht so? Die Bundeszentrale für Politische Bildung“ gibt Zweiseiter für jeden politischen Bereich aus — Außen, Innen, Umwelt, Wirtschaft, Soziales, Erziehung — mit anerkannten Fakten, mit bewusster Konfrontation von Lügen und Verschwörungen und mit Positionen. Dazu muss vor der Wahlkabine ein variierender Multiple-Choice-Test mit einer einfachen Frage aus jedem Bereich ausgefüllt werden. Wer besteht, darf wählen. Wer aber die Grundlagen seiner eigenen Gesellschaft nicht kennt oder nicht kennen will, darf auch nicht über deren Zukunft entscheiden.“

    • Schöne Worte für schlimme Sachen: "Gnosikratie"
      Abgesehen davon, daß Platon in der Politeia genau diesen Ansatz durchzieht und daß sein Konzept des Philosophen als Herrscher in Syrakus 2x fatal scheitert, wird in Abwandlung dieses Vorgehens in „brave new world“ von A.Huxley die Gesellschaft dadurch strukturiert, daß die Intelligenzfähigkeit der extrakorporal Gezogenen durch O2-Restriktion eingeschränkt wird- mit der Folge einer gesellschaftlichen Kasten-/Klassenbildung, die natürlich erscheint.

      Wenn nun ein politisches System zielgerichtet das allgemeine Bildungsniveau ab der Grundschule senkt – durch wechselnde staatliche Interventionen (sogen.Bildungspläne ) und massive Erhöhung des Anteils Nichtsprachfähiger- , dann ist es schon zynisch, das gesellschaftliche Mitspracherecht von Bildung abhängig zu machen!

      Faktisch ist es so, daß in der Tat eine Demokratie, die sich um Bildung (im echten Sinn!) ihrer Bürger kaum kümmert, als Demokratie kaum Bestand haben kann.
      Die Folgerung wäre dann aber nicht, den Menschen die Stimmrechte zu entziehen, sondern die freie Bildung zu verbessern- so man denn will!

      Mit Forderungen wie der von Ihnen zitierten kommen Angehörige des Standes vermeintlicher Elite gern, Herr Klötzer. Konsequent müßte man dann aber einen Test für Elitefähigkeit bestellen. Und wenn ich den, als durchschnittlich Gebildeter, allein spontan erstellen würde (nach meinem Maßstab, sodaß ich ihn bestehen würde), so fielen 80%+ durch die Prüfung.

      Ich habe es inzwischen satt, daß sich gerade die Dümmsten (wie bspw. Schwesig, Maas, Gabriel pp) erheischen, den anderen Vorschriften bzgl.Demokratie machen zu wollen. Denn de facto haben sie einfach die Etikettentheorie in der Sprachphilosophie mißverstanden bzw. meinen, sie verabsolutieren zu können. Man wird nicht Elite, bloß weil man einen Anstecker trägt, auf dem das steht.

    • @RitterKuno, Und warum nicht so?
      Ein aus Bürgern aller „Schichten“ gebildetes Gremium gibt Zweiseiter für
      jeden politischen Bereich aus — Außen, Innen, Umwelt, Wirtschaft, soziales, Erziehung — mit von den Bürgern anerkannten und unterlegten Fakten und Vorschlägen von guter nachhaltiger Politik zu den einzelnen Themenbereichen.
      Vor der Bewerbung für ein politisches Amt oder der Setzung auf eine Landes- oder Bundestagswahlliste müssen die Politik-Probanden einen variierenden Multiple-Choice-Test mit einer einfachen Frage zu den Forderungen und Wünschen aus jedem Bereich ausfüllen. Wer besteht, darf gewählt werden. Wer aber die Grundlagen einer gewollt bürgernahen Politik nicht kennen lernen will, darf auch nicht über die Zukunft von Deutschland (mit) entscheiden. Besser?

  57. Titel eingeben
    Besten Dank für die klare Darstellung; ich denke auch, dass Deutschland völlig problemlos eine Breitbart-Seite verkraften könnte (die Neues Deutschland gibt es ja auch noch und keinen interessiert es wirklich). Von daher geht halt auch nicht Deutschland unter, wenn es ein paar schräge Stimmen im Journalisten-Chor gibt.

    Das Thema Zensur und die Folgen finde ich deutlich bedenklicher, zumal dies technisch inzwischen völlig problemlos möglich ist. Kleines Beispiel – beim chinesischen WeChat (Whatsapp-Clon mit mehr Funktionen, da sind praktisch alle Chinesen dabei), liest (lt Aussage meiner chinesischen Geschäftspartner) bei allen Gruppen ab 10 Leuten automatisch die Polizei mit und schaut automatisiert nach Suchbegriffen. Soll bloss niemand glauben, dass das bei uns nicht auch ginge, wenn es wirklich gewünscht wird. Und wenn die Zeit dauernd nach Überwachung des Internets ruft, wird sich schon irgendwann ein Politiker finden, der es auf nimmt (denkt eigentlich noch jemand an die Kinder hier)?

  58. Zeit des Niedergangs
    Was waren das noch Zeiten beim Flaggschiff der heiligen Liberalität, mit Bucerius und Gräfin Dönhoff! Zum Abi ließ ich mir ein Abo schenken und war stolz, wie ein Schneekönig. Ich habs schon lange gekündigt und di Lorenzo bestätigte mich unfreiwillig darin, als er im Fernsehen stolz verkündete, daß er zweimal für das EU-Parlament gewählt habe, einmal als Italiener und einmal als Deutscher. Mit so etwas muß ich mich nicht abgeben.

  59. Breitbart, Schmalbart, ZON, Don Alphonso, ...
    wo ist da der Unterschied, jeder trägt sein Wörtlein zum grossen Palaberstrom bei, – da man meist schon vor dem Lesen weiss was drinsteht, tut’s nicht viel um.

  60. In zeitonline lohnt es sich echt, nur noch Kommentare zu lesen, will man
    einigermaßen informiert werden. Bei dem Artikel stinkt schon die Überschrift. Der Typ, der in Ungarn verurteilt wurde, lebt in Zypern und hat dort ein Unternehmen:
    http://www.zeit.de/politik/ausland/2016-11/ungarn-fluechtling-haftstrafe-krawalle-serbien
    Die holen die ganz große Axt raus, wenn es darum geht, andere schlecht zu machen und ihre Meinung zu verteidigen. Schwarz-weiße Berichterstattung. Schlimm

  61. Klasse Artikel
    Sie schreiben wohl über ARD, ZDF, FAZ, Welt, SPIEGEL, Stern, n-tv, Süddeutsche etc.! Verhalten sich alle so manipulative und unmoralisch wie von Ihnen beschrieben, pure Propaganda!

  62. langjähriger Zeitleser
    Hm, als langjähriger Zeitleser und Kommentator im Zeit-Forum würde ich die Zeit gerne verteidigen. Aber das, was die Zeit seit etwa 1-2 Jahren abliefert ist wirklich nicht mehr satisfaktionsfähig. Bei vielen Beiträgen denke ich, das hat eine Praktikantin oder junge Absolventin geschrieben, die sich wie früher unsere Klassen-Streberin bemühte einen der Lehrerin gefälligen herzensguten und pädagogisch motivierten Aufsatz zu schreiben, um dabei v.a die herrschende Lehrmeinung irgendwie wiederzugeben.

    Insbesondere zur Flüchtlingsdebatte erscheinen in ZON fast täglich erbauliche Beiträge, wo das Niveau oft kein Limit und keinerei Distanz kennt. Ich erinnere mich z.B an einen Leserbeitrag, in dem sich die Autorin vorbildhaft dafür lobte, dass sie ihr ehem. Haus nun an Flüchtlinge vermiete. Ziemlich deutlich wurde dabei, dass es v. auch um Kohle respektive Mieteinnahmen ging, aber auch darum um die ehem Nachbarn, mit denen sie nicht so gut auskam noch etwas zu erfreuen.

    Man darf auch nicht vergessen, dass in der Zeit auch Autoren wie Theo Sommer (Steuerzahlungen vergessen) und Susanne Gaschke (Die Männer sind an allem schuld) den moralischen Kompass geben wollen, bzw wollten. Dies zeigt beispielhaft das Defizit zw. Anspruch und Wirklichkeit

    Es ist genau genaugenommen eine Tragödie und ein Niedergang mit Ansage. Bislang zehrt die Zeit noch von ihrem Renomme, aber der Leserschwund wird einsetzen.

    • Der Beitrag war schon eine besondere Nummer. Aber wenn ich mich richtig erinnere, wurde die Serie bald eingestellt.

      Ich schaue da kaum mehr hin, die meisten Beiträge könnte ich blind nachschreiben, weil die Tendenz eh immer die gleiche ist.

  63. ZEIT Online, das Tendenzmedium
    Tatsächlich scheint da ein Esel den anderen Langohr zu nennen. Und es ist nicht klar, wessen Ohren respektive Nase die längeren sind. ZEIT Online schrieb – soweit ich mich erinnere – während der Akutphase der Ukrainekrise laufend über russische Truppen in der Ostukraine, für die es bis heute keinen stichhaltigen Beweis gibt. Den Abschuss des Verkehrsflugzeugs über der Ukraine hat man in diesem Medium in allen Varianten Russland zugeschrieben und dabei so seltsame Quellen wie Bellingcat genutzt. Putin wurde kritisiert – beispielsweise dafür mit freiem Oberkörper zu reiten. Man fragte in einem Artikel offen, warum die NATO nicht russische Flugzeuge abschießen würde (ich glaube über Syrien). In der Anfangsphase der Flüchtlingskrise erschien ein Artikel nach dem anderen über einwandernde syrische Architekten und Ärzte – alles untermalt mit Bildern von Frauen und Kindern. Seitdem hat mich dieses Medium als Leserin nur noch einmal gesehen, als ich mich über das Entsetzen der ZEIT-Journalisten über den Trump-Sieg amüsieren wollte. Man kann Ihnen nur Recht geben mit Ihrer Kritik, Don Alphonso – übrigens sind Sie auch hier in FAZ Online einer der wenigen Lichtblicke.

  64. Die Definition von Fake News
    Die Definition der Zeit von ‚Fake News‘ hat würde mich ja interessieren. Was fällt denn alles in diesen Topf? Vielleicht die neumodische tendenziöse Schreibe die aus einem erklärten Nachrichtenartikel einen unerklärten Meinungsartikel macht?

    Schoen erklärt was damit so alles möglich ist, hat der Postillon: http://www.der-postillon.com/2016/11/alessul.html

    Oder das Abschreiben von Falschnachrichten von Nachrichtenagenturen wie die Behauptung vor zwei Tagen dass die Kurden gegen die Regierung kämpfen, die im identischen Wortlaut in mehreren deutschen Zeitungen inkl. Zeit Online standen.

    Dass eine für Zensur verbindliche Definition von ‚Fake News‘ entwickelt wird muss der Albtraum des dafür trommelnden Nachrichtenportale sein, gelten die Massstaebe dann doch auch für sie. Ich schätze dass man stattdessen auf Institutionen wie das neu gegründete PropOrNot setzt, für die ja schon vor ein paar Tagen die Washington Post getrommelt hat. PropOrNot hat ueber zweihundert politische Webseiten für russische Propaganda erklärt von alt-right, ueber links progressiv (wie nakedcapitalism) bis libertär (Ron Paul). Damit wird die Definition dann klarer: Fake News ist alles was nicht meine politische Meinung unterstützt. Und damit sind wir wieder bei der alten Weisheit, ‚Lügen das tuen immer nur die Anderen‘.

    • Hatespeech: Argumentation, die ich nicht mag.

      Fakenews: Fakten, deren Darstellung ich nicht mag.

    • Titel eingeben
      Fakenews: Jemand bewertet die Fakten anders als ich es tue und es üblich ist

    • Don...
      Ja, da haben sie die Fakten mal kurz und bündig zusammengefasst.

      Ichnehme mal an sie schmunzeln bei einer Tasse Tee vor sich hin, wenn sie hier tagtäglich aufs Neue sehen, wie sie so viele derart missverstehen können und sich ihrer Meinung glauben?

  65. Alle Zeitungen sind tendenziös
    Informationen werden vorgehalten, verzerrt oder vorsätzlich in falschem Licht dargestellt. Es werden einseitig Experten zu Wort gebeten. Alles wird mit „erklärenden“ Statements geschmückt. Fakten und normative Vorstellungen verschwimmen. Ein und dasselbe wird jeden Tag in einem neuen Artikel geschrieben.

    Besonders an letzterem hat sich auch die FAZ schuldig gemacht. Gegen Ende des US-Wahlkampfes habe ich mir angewöhnt den Tab sofort zu schließen, wenn ein Trump Artikel den Großteil der Titelseite einer online Publikation einnahm. Ich bin praktisch wochenlang nicht dazu gekommen die FAZ zu lesen und das wo ich die Welt schon aufgegeben habe mit Ihren Clickbait Überschriften und Werbevideos in jedem Artikel.

    Breitbart oder Russia Today werden dennoch nicht meine neue Heimat, aber wenigstens gibt es noch die Junge Freiheit oder werfen wir die gleich mit in den Topf? Kurz mal die Bedingungen für Fake-News nachprüfen. Huch? Von falscher Berichterstattung steht da gar nichts, nur dass alles Fake-News ist was nicht der Einheitsmeinung entspricht.

    Ich wunder mich aber ob die FAZ ihren Status als etablierte Zeitung nicht doch zum Höhepunkt der Flüchtlingskrise bereits verloren hatte, als sich hier vereinzelt Ökonomen gegen das propagierte „Wirtschaftswunder Flüchtling“ aussprechen durften. Naja, ihre Berichtserstattung zum US-Wahlkampf hat es mehr als wettgemacht!

    • Na da hätten sie mal besser hierher geschaut, hier gab es viel Neutrales über Trump und seine Wähler.

  66. Das Establiment hat fertig, es bedient sich jetzt massiv der Desinformation
    „Fakenews „ist ein lacierter Begriff genau wie Putinversteher, der Begriff ist von den Eliten erfunden die sich gegen die Machtverschiebung wehren, es zeigt wie undemokratisch diese selbsternannte Elite und ihre kontrollierten Medien agieren. Medien haben Besitzer….alles ist vernetzt, Journalisten gehen in Stiftungen, think tanks und verabreden sich.

    Wir haben Presse und Meinungsfreiheit, da kann die Elite schäumen wie sie will….alternative Medienmacher sind in der Lage ihre gesetzlich garantierten Grundrechte notfalls vor Gericht einzuklagen. Anscheinend wollen einige der Türkei nacheifern.

  67. Neues zur Medienmacht
    Die Aufgeregtheit der etablierten Medien und die Furcht vor neuen Mitspielern wird von Don gut dargestellt. Vielleicht überschätzen jedoch viele die Macht einzelner Medien und unterschätzen die Intelligenz des Lesers bei der Informationsbeschaffung.
    In einer statistischen Auswertung wurde gezeigt, daß in der Filterblase nur Nachrichten im einstelligen Prozentbereich ausgeblendet werden. Der Bericht erschien sogar in der Süddeutschen! :
    http://www.sueddeutsche.de/wissen/erkenntnistheorie-der-mythos-von-der-filterblase-1.3254772
    D.h. die Leser lassen sich nicht für dumm verkaufen und informieren sich querbeet. Ich sehe das an mir selbst. Ich lese von der TAZ über den Freitag alles bis zur Jungen Freiheit. Zu Wirtschaftsthemen sehr hilfreich ist auch noch „beyond the obvious“.
    Interessant ist die Erkenntnis, daß der menschliche Verstand die stärkste Filterblase erzeugt. Das Internet hat, im Vergleich zur Vergangenheit, den Filter eher aufgebrochen.
    Grüße Uli

  68. Qualität im Singular
    Lieber Don,
    sehr gute und dazu noch präzise Bloßstellung!
    Ich bin mir nur nicht sicher, ob es der Sache dient, ein ganzes Medium in der Weise zum Teufel zu schicken, wie es hier offenbar einige Kommentatoren tun: Neben allen tendenziösen Berichten und der klaren Agenda, der eine Vielzahl der seichten Journalistenschüler-Artikel auf ZeitOnline folgen, gibt es doch auch da den einen oder anderen Lichtblick: Ich denke da etwa ganz besonders an Richter Fischer, der „Team Gina Lisa“ auf einem maßstabsetzenden Niveau mit köstlichem Spott zersetzt hat (und übrigens auf bemitleidenswertem Niveau von der FAZ attackiert worden ist – und zwar nicht ihm sprachlich begegnend, sondern völlig witzlos mit Verweisen auf Vorwürfe gegen seinen Senat) – oder auch den einen oder anderen nicht eben untalentierten Einzelkämpfer, der freilich meist gegen die Richtung der Kohorte vom Anhalter Bahnhof (ich fahre regelmäßig am architektonischen Schuldeingeständnis des Onlineredatkionsgebäudes vorbei) anredete. Und machen wir uns doch nichts vor: Die Onlineausgabe hat ja nun nicht viel mit der gedruckten Fassung zu tun – man darf sich freuen, wenn die Hobbyjournalisten hin und wieder das Gnadenbrot, dass sie von den Hamburger Kollegen bekommen, auf ihre Seite bringen dürfen.
    Beste Grüße
    Verlegenheit

  69. Und wieder einmal ein DANKE
    für die Fleissarbeit, Don Alphonso. Denn es ist bei der Zeit eben oft so wie bei SPON und v.a. SZonline. Bevor man Gegenargumente sucht, sollte man einfach mal die Behauptungen unter die Lupe nehmen. Wobei das beliebteste Mittel immer noch Weglassungen sind oder verkürzte Darstellungen, man nehme etwa nur die Gender Pay Gap Diskussion, wo mit falschen Prozentzahlen nur so um sich geworfen wird oder aber Ursachen für die Lücke einfach bewusst weggelassen werden, um eine Diskriminierung zu suggerieren. Auch beliebt: Tendenziöse Überschrift, ganz am Ende eine halbherzige Erklärung, wissen, dass bei den meisten Lesern nur die Hedaline hängen bleibt. Das Schlimme: es funktioniert – und Artikel wie dieser hier die das alles mal kritisch beleuchten sind leider längst eine Seltenheit.

  70. Danke für die Fleissarbeit, Don Alphonso
    …und mehr davon. Mehr Aufzeigen von nicht haltbaren Behauptungen, wie man sie bei SPON, SZ und Co. zu oft findet. Meinung statt Fakten. Partielle oder verfälschte Wiedergabe von Studien, tendenziöse Überschriften, wissend, dass die meist nur hängend bleibt. Stimmungsmache, oft durch Weglassen leicht zu realisieren. Man nehme z.B. nur die Gender Pay Gap Diskussion – mit falschen Prozentzahlen oder bewussten Weglassungen wird das Ziel erreicht: dem Leser eine Diskriminierung zu suggerieren. Und das lässt sich mit zig Themen fortsetzen. Schön, dass ein einsamer Rufer in der Wüste dagegen anschreibt – weiter so!

  71. Ein Lob der Produktivität
    Respekt dem Autor für seine Produktivität. Der Artikel leistet mehr gegen Breitbart – die sind ja fragwürdig und polemisch – als das verspätete Agieren der ZEIT und nimmt die ZEIT dann elegant selbst auf die Hörner. Eigentlich schade um die ZEIT. Einstige Qualität weg, Hamburger Dünkel noch da.

    • Die Zeit hat ihre große Zeit wohl hinter sich
      Wohl wahr, wie schon gesagt, ich denke, das ist letztlich wohl auch alles Folge der Bolognareformen, dieser Niedergang. Das Bildungsbürgertum ist eben danach auch nicht mehr, was es einmal war, und lässt es zwar nicht an guter Gesinnung, aber dabei leider eklatant an Bildung fehlen. Das eine ist aber kein befriedigender Ersatz für das andere.


  72. Vor Jahren wurde den offiziellen Medien immer mal „Desinfo“ vorgeworfen. Gemeint waren damit beschönigende Ukraine-Berichte, untern Tisch fallen lassen des Wohlstands in Gaddafis Libyen, und noch so einige andere Dinge. Das plötzliche Geschrei über „Fake News“ befremdet mich, denn dergleichen hat es immer gegeben, besonders wenn ein Krieg angezettelt werden sollte. Mit staatlicher Zensur kommt man dem nicht bei, denn ein Zensor ist als solcher unglaubwürdig, weil er Interesse am Verbreiten seiner Version hat. Wir stehen nun an einem Punkt, an dem die Leute zunehmend willens sind, mit demokratischen Mitteln tatsächlich etwas ändern zu wollen, weil die veröffentlichte Meinungsvorgabe ihren Realitätswahrnehmungen nicht mehr entspricht. Wahlkampf steht an. Den à la DDR mit vielen kleinen NDs betreiben zu wollen, wird die Stimmung gewiß nicht drehen.

  73. Guter Artikel
    Text eingeben

  74. Das Strauß'sche Hufeisen mal wieder
    Ob man „Lügenpresse“ skandiert, oder „Fake News“ anprangert, ist sich inzwischen recht ähnlich.

  75. Breitbart wirkt und Wahlergebnisse wirken?
    Sehr geehrter Don,

    ich bin dankbar, dass Sie sich auf allen Medien-Kanälen so Auskennen und diese „Hinterzimmer“ auch für die weniger-blog-lesenden transparent machen.

    Wirkt „Breitbart“ bereits oder zwingen die aktuellen Wahlergebnisse im
    Westen die Journalisten aus ihren 68iger-Feministen-Minderheiten-Blase auszusteigen?

    Die „Welt“ beispielsweise ist ganz fasziniert von der Darstellung aus dem normalen Leben und die Masse der Kommentare darauf. Nur, warum merkte sie vorher davon nichts? https://www.welt.de/debatte/kommentare/article159866433/Bekenntnisse-eines-Abgehaengten-Das-sagen-die-Leser.html

    Schaltete leider zu spät zur aktuellen Maischberger (Lügenpresse-Sendung rein)….Breitbart ist rechtsradikal (Ulrich Wickert in der Abschlußmoderation). Da macht es sich Wickert zu einfach. Da bin ich mir – nach Ihrem Beitrag – ganz sicher.

  76. Thema ZEIT
    So berechtigt die Kritik Don Alphonsos an dem genannten Zeitartikel ist, so seltsam mutet mich das (nahezu) einmütige Urteil über diese Zeitung an: Journalistischer Schrott, verlogen, absolut nicht lesenswert. Geht’s noch?
    Ich gestehe offen: Wenn es die Zeit nicht gäbe, würde ich sie vermissen (wie übrigens auch die FAZ). Ja, sie ist ein eher linksliberales Blatt. Ja, dort lese ich Artikel, denen ich überhaupt nicht zustimme. Aber: ich finde dort auch echte Debatten, gegensätzliche Beiträge – und manchmal wirklich gute, informative Artikel.
    Warum soll ich eine Zeitung lesen, die meine Weltsicht immer nur bestätigt? Der Wert einer Zeitung liegt für mich (!) auch darin, daß ich dort unterschiedliche Perspektiven finde. Daß in einer solchen Zeitung auch manchmal schlechter Journalismus vorkommt – geschenkt. Das gilt für die Online-Ausgabe wie für die gedruckte.

  77. Titel eingeben
    Der große J.J. bei ZON, der Ur-Transatlantiker, hat vor einigen Monaten mal die „mangelde Erstschlagfähigkeit der NATO“ kritisiert. Ich habe ihm dann vorgeschlagen, mit einem guten Beispiel voranzugehen. Durch die Wiedergründung des Winterhilfswerks des GröFaZ. Vielleicht bördelt er immer noch die Sammelbüchsen. Man liest so wenig von ihm. Eigentlich schade. Ich mag ja die Brzezinskis, Stratfors und Otpors. Da weiß man was man hat.

  78. ZON
    Lifestylamagazin und das Leitmedium für Zeitgenössischen ObskuraNtismus.

  79. 33 Jahre danach
    Danke, lieber Don, für diesen „Vergleich“. Er lag zwar in der Luft, aber schreiben konnte ihn wohl nur ein Schirrmacher-Jünger …

    Die Meinungsmacher (und deren Herr- und Frauchen) macht anscheinend nervös, dass ihre Meinungsmacht schwindet. Durch die Konkurrenz der neuen Medien, über die auch weniger edle Federn ihre Meinung kundtun können.

    Und ganz gewaltig verstärkt wird diese Nervosität wohl noch durch den Wahlsieg des trotz nachhaltigsten Einsatzes nicht niedergeschriebenen TRUMPhators.

    (Exkurs: Auch wenn Trumps Sieg vermutlich nur in Konkurrenz zur „wir kennen sie …“-Clinton möglich war. Und sein Sieg auf längere Sicht nicht unbedingt ein Sieg für seine Wähler sein muss. Demokratie eben …)

    Diese wachsende Nervosität müsste eigentlich für jeden, der lesen kann und verstehen will, sichtbar sein. Nicht jeder sogenannte „Hass“ ist schließlich ein solcher; sondern bisweilen ein Vorwand für das, was manche Zensur nennen.

    Deshalb meine ich:

    – Wehret den Anfängen; mit allen legalen Mitteln. Denn wie es ansonsten gehen könnte, wenn es schlecht geht, sehen wir 33 (!) Jahre nach „1984“/strong>.

    – Gelöscht werden (bei facebook und sonst wo) darf nur, was strafbar ist.
    Und was strafbar ist, darüber hat ein Gericht zu befinden und nicht ein Unternehmen. Auch nicht auf Anweisung von Herren im Maasanzug.

    – Was nicht strafbar ist, fällt unter die Meinungsfreiheit. Ob es ancienten Meinungsmachern nun gefällt oder nicht.

  80. Weiter so
    Lieber Don, Sie haben große Schuld auf sich geladen. Es fängt schon mal damit an, dass ich über Jahre hinweg treuer SPON-Leser war. Und obwohl ich fassungslos mit ansehen musste, wie SPON sich während der US-Wahlen vor meinen Augen häutete, von einer lieblichen Journalistin mit angenehmer Optik, zu einer giftsprühenden, rechthaberischen Hexe mit feministischem und stalinistischem Einschlag, hatte ich doch vor, ihr die Treue zu halten. Wie ein Mann, der zu bequem war, die Scheidung einzureichen. Doch dann gab es einen beinahe nichtssagenden SPON-Forum-Beitrag, in dem ganz unschuldig darauf verwiesen wurde, dass es auch andere Meinungen zu dem Thema gäbe, und angefügt war ein Link zu Ihrem „Feminismus ist Krebs“-Artikel. Das war genau die Art von Journalismus, die ich gesucht, aber für immer verloren geglaubt hatte. Ja, und seitdem kann ich SPON nicht mehr ausstehen. Nach einigen Versuchen, über das SPON-Forum in den Dialog zu treten, die allesamt gelöscht wurden, habe ich das SPON-Lesezeichen von meinem Browser entfernt. Auslöser war der provozierende Artikel dieser unerträglichen Frau Stokowski, in welchem sie Umfrageergebnisse so lange hin und her wendete, bis sie schließlich sagen konnte, dass 27 % aller deutschen Männer eine Vergewaltigung befürworten. SPON macht keinen Journalismus, sondern versucht seine Leser zu linken Deppen erziehen, mit einer sehr tiefen Verbeugung vor dem Feminismus. Seitdem rätsele ich über die Zielstellung des Feminismus. Ich meine, die haben doch schon gewonnen. Sämtliche Ämter und Behörden sind derart frauenfreundlich gestimmt, dass Männer dort überhaupt nichts mehr zu melden haben (Stichwort Sorgerecht). Warum drehen die immer weiter an derselben Schraube; am Ende ist der Mann doch nur noch ein sabbernder Lappen? Vielleicht haben Sie ja dazu was Erhellendes beizutragen. Ansonsten kann ich nur sagen: Danke, und weiter so.

  81. Zeit-Vergeudung
    Zu Zeit-en der Ukraine-Krise war ich durch die Vollsperrung des FAZ-Forums bei Artikeln und/oder Kommentaren im Krim-Kontext so verzweifelt daß ich mir einen ZEIT-Online-Account erstellen ließ. Ohne Witz, ich habe lediglich 3 Kommentare geschafft, wobei der 3. schon nicht mehr veröffentlicht wurde und zur Sperrung führte. Meine Beiträge haben niemandem beleidigt, passten halt wohl nicht ins Zeit-Geschehen. Mit einer Email an die ZEIT-Online Redaktion, daß ich rapidamente den Bundesdatenschutzbeauftragten informieren werde, sollte mein Account nicht innert 2 Stunden mitsamt Daten gelöscht werden, war die Sache dann erledigt. Löschung wurde vom aufgescheuchten Hühnerhaufen sofort bestätigt. Das war’s dann mit der Zeit. Zeitlebens.

    • Trösten sie sich
      Ich bin bei Zeit und Siegel unter sechs, und bei der FAZ unter vier Namen gesperrt…
      Ist alles natürlich schon ein paar Jahre her… heute kommt ja kein normeler Mensch mehr auf die Idee, sowas auch nur anzuklicken.

  82. Schmalbart
    Interessant, die Kommentare unter dem „Konzept“, darunter der beiläufige Ruf nach staatlicher Unterstützung. Diese Form der Finanzierung halten die Initianten offenbar für selbstverständlich und scheinen sich eine andere nicht vorstellen zu können.

    Und beinahe alle wollen/können sie angeblich schreiben. Das Problem der Sättigung. Wenn heute jeder zweite Abitur hat und sich zu einer intellektuellen Tätigkeit berufen fühlt, gibt es irgendwann mehr Schreiber als Leser.
    Eine Entwicklung, die schon den Lyrikern das Leben sauer machte, bevor sie durch das Internet nun auch die Journalisten einholte.

    In Wahrheit ist es um die Lese- und Schreibfähigkeiten zunehmend düster bestellt, wie die Unis mit jedem neuen Abiturientenjahrgang melden.
    Gabriel hat deshalb richtig erkannt, dass die Ansprache einfacher werden muss. Weg mit Nebensätzen und Formulierungen, die zu ihrem Verständnis etwas Bildung voraussetzen. Versteht eh kaum einer.
    Linke Bildungspolitik, TDV, unter dem Titel der Chancengleichkeit.

    Das Terrain ist gut vorbereitet für die Motorsägenrhetoriker von Breitbart & Co.
    Inwischen wecken die Kommentarbeiträge unter dem Schmalbart-Projekt Mitleid. Da sucht eine Generation von irrlichternden Nichts- und Wenigkönnern einen Ausweg aus der Anspruchsfalle, in die sie nicht durch Eigenverschulden geraten ist, sondern durch die überzogenen Erwartungen und falschen Versprechungen ihrer Erzieher, Eltern und Lehrer und durch eine bescheuerte Bildungspolitik.

    Nähme einen wunder, welche Beträge den Steuerzahlern für solchen und weiteren Mist bereits aufgebürdet werden.
    Für die EU gibt es Zahlen. Für Deutschland? Bund? Länder?

  83. Untergehende Fidschi-inseln
    Vor ein paar Tagen gab es bei der FAZ einen Artikel zum Weltklima-Gipfel in Marokko. An dessen Ende stand da, dass die „untergehenden“ Fidschis den nächsten Gipfel vorbereiten. Ich schätze, dass bei jedem zweiten Artikel, den man irgendwo zum Thema Klima liest, mit gleicher „Sorgfalt“ gearbeitet wird wie bei Breitbart. Das wird diesesmal die Zeit aber kaum stören.

  84. Autor oder Autor
    Ja, ein Paradebeispiel für einen mislungenen Zeitonlineartikel. Für gefährlich erachte Ich einen Großteil der Zeitonline-Campusartikel, die nicht direkte Interviews mit Experten sind.
    Wenige Autoren der Zeitonline sind in der Lage einen vom Subjekt ausgehenden Artikel objektiv darzulegen, und dessen Fakten und Hypothesen verständlich, unterscheidend zu vermitteln.
    Wenn dies gelingt, selten, sind durchaus Artikel zu finden für die sich ein fokussierter Blick lohnt, da Wiedergabe in neutraler Berichterstattung entfernten Dritten die Sachlage oft schwer verdeutlicht.

  85. Breitbart - zwischen BILD und Blood & Honour?
    Lieber Don Alphonso, vielen Dank für Ihre kompetente Recherche.

    Aufregung in den Medien, wegen Breitbart Germany, das glaube ich. Die sind zwar nicht meine bevorzugte Quelle, ganz im Gegenteil, aber angesichts der aktuellen Medienlandschaft finde ich eine deutsche Version gar nicht so schlecht. Breitbart würde eine Marktlücke schließen, zwischen den Einheits-MSM und den Blättern der extremen Rechten. Breitbart wird in den USA inzwischen millionenfach angeklickt und hat sich dort in der öffentlichen Wahrnehmung etabliert. Daher sehe ich schon ganz gute Chancen für die Publikation in Deutschland, etwa als die neue rechtslastigere Bild-Zeitung.

    Ich sehe allerdings eine weitere Gefahr als „das Tor zur Zensurhölle“, aber das betrifft die USA: Die Dünnhäutigkeit des künftigen US Präsidenten gegenüber Kritik jeglicher Art bzw. seine wiederholten Drohungen, die maßgeblichen Gesetze entsprechend zu ändern, damit es leichter fiele, Verleumdungsklagen ge-gen die Presse einzureichen, dazu Trump: „One of the things I’m going to do if I win… I’m going to open up our libel laws so when they write purposely nega-tive and horrible and false articles, we can sue them and win lots of money.”

    Nachdem ich seit Frühjahr 2015 die Vorwahl- und Wahlkampagne aufmerksam verfolgt habe, konnte ich keinen einzigen Beitrag in den von Trump so verhassten Medien wie Washington Post, NYT oder CNN beobachten, in welchem mutwillig über ihn gelogen wurde, und ich hatte die Originalaufnahmen über die von ihm kritisierten Stellen selber gesehen.

    Sicher, die Berichterstattung war nicht immer wohlwollend, aber was erwartet denn ein Mann, der fast jeden Kritiker und jeden Gegner und alles Mögliche wüst beschimpft und beleidigt hatte? Dass die Medien darüber schweigen?

    Etwas befremdlich finde ich nicht nur Trumps Nähe zu Steve Bannon, der in Interviews mit den MSM noch in diesem Jahr erklärte, dass Breitbart dem Alt-Right eine „Platform“ biete, (eine Rede von Richard Spencer, der Führungsfigur des Alt-Right-Movements unten im Video; man beachte den mehrfachen Hitler-Gruß und Heil Victory Rufe im Publikum), sondern auch seine Nähe zu Alex Jones, der auf seiner Website Infowars absurde VT’s verbreitet. In seinem unten verlinkten Gespräch mit Trump vom Dezember 2015 werden nachweisliche Lügen ausgetauscht, und zum guten Schluss beteuert Trump, dass er den Infowars auch künftig, also auch ggf. noch als Präsident, treu bleiben will. Das finde ich schon reichlich skurril.
    (Sorry, dass es UT-Links sind, aber man sollte das halt sehen.)
    https://www.youtube.com/watch?v=1o6-bi3jlxk
    https://www.youtube.com/watch?v=pDZR-t0Vr7E

    Steve Bannon, der CEO von Breitbart, zieht nun als Top-Strategist für Trump ins Weiße Haus, gleichgestellt mit dem Chief of Staff Reince Priebus. Darüber, ob Bannon von Breitbart immer noch lediglich beurlaubt ist, wie es während der Kampagne war, konnte ich keine Informationen finden.
    Breitbart wird vermutlich quasi der Informations-„Hoflieferant“ sein, während Bannon im Hintergrund die Strippen zieht. Jedenfalls ist Trumps Kommunikati-on nicht etwa erratisch, sondern soll einem System folgen:
    http://www.rawstory.com/2016/11/robert-reich-reveals-the-seven-techniques-that-donald-trump-uses-to-control-the-media/

    • Titel eingeben
      Und die, die bisher im Weißen Haus regierten und völkermordeten, waren natürlich alle viel besser, lieber, ehrlicher, weiser, sozialer, unabhängiger, unbestechlicher …
      .
      Und die Hillery-Clinton-Leute wären alle viel besser, lieber, ehrlicher, weiser, sozialer, unabhängiger, unbestechlicher gewesen?


    • @ Klaus Goltsmann
      Wieder mal die typische Antwort: Nur, weil ich A sage, muss ich auch B und C sagen und denken. Eine typischen Unterstellung.

      Hatte ich ein Wort des Lobes für GWBs Kriege oder für die Drohnenmorde von Obama gesprochen? Habe ich nicht.

      Was dichten Sie mir hier eigentlich an?
      Mich ko….zt das allmählich an, sorry für den Ausdruck, weil dies simple stupide Denkart hier bei manchen Heren derart vorherrschend ist und immer wiederholt wird.

      Ist es nicht möglich, zivilisiert zu *fragen*, was ich denn denke?
      Nein? Ach, Sie wissen das besser, hm…?
      :->>>


    • Ach, sorry, den letzten Satz hatte ich überlesen:

      Klar doch, weil ich Trump kritisiere, muss ich *zwansläufig*!!! Hillary Clinton gaanz toll finden, gell. Vielleicht bin ich sogar eine Genderfeministin, halte die Frauen *sowieso* für die besseren Menschen, gell.

      Simpler gedacht geht wohl nicht.

      Sorry, aber HRC ist Geschichte! Aus, vorbei, zählt nicht mehr.

      Sie glauben wohl, dass es in den USA keine anderen bedeutenden Politiker gibt als Trump und HRC, die man gut finden kann? Noch nie etwas von Bernie Sanders gehört oder von Elizabeth Warren?

      Tja, das eindimenstionale Denken und die Stereotypisierung sind so viel leichter, und *das* ist die Krankheit des Internets.

      Aus einer *einzigen* Meinungsäußerung wird ein ganzes Frauen- und auch Männerbild von wildfremden Menschen aufgebaut. Das ist so dumm, dass es allmählich weh tut, das immer wieder lesen zu müssen.

      Ihr Post steht exemplarisch für alles, was ich an der Anonymität des Internets degoutiere. Dass Fakten nichts zählen, dass zum Großteil nur noch auf der emotionalen Ebene argumentiert wird.

    • Werte Tam..
      Ich beschwere mich ja nicht, aber ich darf sie als „Aussenstehender“ darauf aufmerksam machen, dass dies der 156ste Kommentar war in dem sie uns mit einem weiteren Link auf das Übel Trump aufmerksam gemacht haben. Zu Hilary kann ich mich hingegen an nichts erinnern….
      Elisabeth Warren hat vor 2 Jahren mal eine Zeit lang gross getönt, dann ist ihr von der Hilary Hierarchy klar gemacht worden, dass man sie nicht unterstützen wird, sie hats in einer Bill Maher Sendung mal erzählt, und wie sowas dann ja auch in der Parxis läuft, haben sie an Bernie gesehen

      Die Zeit für die Trump Klagen wird schon noch kommen, immerhin ist jetzt Mad Dog sein Assistent.

      Mein Vertrauen in Trump ist gross, er wird zwar möglicherweise noch übler als GWB sein, aber er wird seine Atombomben wenigstens nicht in Europa einsetzen…
      Irgendwie scheint sich in ihrem Kopf die Idee festgesetzt zu haben, es gäbe da einen US Präsident der gut für die Welt wäre. Oder ist eine Potus für sie bereits dann gut, wenn er in weniger als 30 Ländern Menschen ermorden lässt?

      Ich bin sicher, irgendwann in mitten einer Zeit in der ungeahnte europäische Regierungen für uns unabsehbare „Veränderungen“ durchziehen, wird auch ein Trump Dinge tun, die Don Alphonso in seinem recht präzise ansprechen wird.


    • @ TDV,
      weil Sie nun offenbar im normalen, höflichen Ton mit mir kommunizieren wollen, hier meine Antwort. Obwohl ich Ihren letzten Post völlig daneben fand, bin ich nicht nachtragend. btw: Die Teilnehmer an Dons Blogs können ohne Ihre Hinweise ihre eigene Meinung bilden. ;-)

      Tja, dieser Mann ist wohl ein noch üblerer Typ als der Mad Dog:
      https://www.washingtonpost.com/blogs/plum-line/wp/2016/12/06/donald-trumps-most-terrifying-appointment/?utm_term=.7f5b45585ac0

      „Irgendwie scheint sich in ihrem Kopf die Idee festgesetzt zu haben, es gäbe da einen US Präsident der gut für die Welt wäre. Oder ist eine Potus für sie bereits dann gut, wenn er in weniger als 30 Ländern Menschen ermorden lässt?“

      Die Amerikaner sind, wie sie sind, und das wird sich nicht ändern. Ich sehe das ganz nüchtern, ohne jede Illusion. Deshalb dämonisiere ich auch HRC nicht. Sie ist eine typische US Politikerin, ähnlich wie die männlichen Kollegen der GOP. Jetzt steht David Petraeus auf der Liste der Kandidaten für den Außenminister-Posten von Trump. Petraeus ist wegen Weitergabe von classified informations an seine Geliebte für deren Buch veurtelt worden. So viel für die HRC Email-Hexenjagd, die geheuchelte moralische Entrüstung. So what, so ist das halt,US Politik.

      Mit einem wie Trump wird erst recht nichts ändern, just wait and see. Wenn der mal mit dem Crazy Mad Dog Flynt an den Hebeln der Macht zieht und gemeinsam mit ihm „coordinate policy between the multiple agencies whose work touches on national security — the Pentagon, the CIA, the National Security Agency, the State Department, the Department of Homeland Security, and others …“

  86. Asozial ...
    … kennzeichnete nun eine Zeitjournalistin den Ministerpräsidenten Kretschmann neben anderen.

    Die Zeit ist ja in Gesellschaft ihrer Kämpferinnen und Kämpfer (Reihenfolge nicht zufällig) weit vorne dabei.

    Alles, was den Ruf eines Menschen zerstören könne, was Mobbing sein könne, solle verboten werden.

    Weshalb dann bitte, darf eine Zeitjournalistin einen Ministerpräsidenten als asozial bezeichnen?

    Und wie will die Zeit die Klagewelle überstehen, wenn mal wieder ein älterer, weißer Mann übelst dargestellt wird?

    Ist es nicht so, dass aus Strafbarem herrührende Zahlungen der Schuldbefreiung im Insolvenzrecht nicht untergehen? Das würde dann ja immerhin bedeuten, Verantwortung für das Geäußerte zu übernehmen.

    Mir scheint, Zeit und andere wollen eine Diktatur, die ihre Opponenten einschränkt, egal, wie sehr die sich selber einschränken müssen.

    Wie lautete noch das kürzliche Urteil zu dem Rampenwärter in Auschwitz?

    —–

    P.S. – richtet sich das Fakenewsverbot gegen Politiker wie Trittin, der behauptete, Tabaksteueraufkommen wäre weitaus höher als die Lohn- und Einkommenssteueraufkommen der so richtig gut Verdienenden?

    Richtet sich diese Digitalcharta gegen „große süße Mäuse“ und ihre Konsorten, die Politiker in den Orkus stellen wollen?

    Zählt dann Kritik an Rent-a-Sozi auch zu Fakenews?

    Richtet sich diese Charta gegen jene, die die Verbindung von Antifa und Feminismus fordern oder die dieses anprangern?

    —-

    Im übrigen empfehle ich diesen so fortschrittlichen Medienschaffenden, sich mal in der Szene der Homosexuellen in Köln umzuhören (der ich nicht angehöre, der ich aber auch lausche) und sich anzuhören, was diesen auch gerade durch Migranten in neuerer Zeit widerfährt.

    —-

    Ich wiederhole es gern und bewußt – potentielle Rampenwärter äußern sich im Sinne der Zensur und Übleren und bewerben sich möglicherweise genau dafür.

    Rampen waren das Tor zu früherer Hölle.

  87. Titel eingeben
    Bei fast allen Nachrichtensendungen im ZDF kommen fast täglich Meldungen, die bereits seit 3 Tagen bis mehrere Wochen veraltet, und zum Teil widerlegt sind. – Und das immer unter der Marke „heute […]“.
    Und die Nachrichtensprecher tragen das vor, ohne auch nur einmal Zwinkern zu müssen. Das ist wirklich beachtlich, und qualifiziert zum Nachrichtensprecher auch in jedem totalitären Land.

    • TVsprech
      Immerhin sprechen die noch deutlich (oder?). Als Radiohörer wird man in dieser Hinsicht nicht gerade verwöhnt; was da in den Sendungen undeutlich genuschelt oder schnellsprechmäßig und silberverschluckend abgesondert wird… Um zu erfahren, welches Opus ich da nun tatsächlich gerade gehört habe, muss ich oft auf die Website von DLFunk oder DLSender oder Kulturradio gehen, um mir dort mühsam die Information zu besorgen.

  88. Die einzige Publikation, die heute noch frei von
    Manipulationsnöten, herrührend von finanziellen Sorgen, unbedrängt und unbekümmert einfach die Wahrheit schreiben kann, ist nun einmal rtdeutsch.

    Ansonsten könnte der Deus ex M. ja auch 2x pro Woche eine Kolumne in der Print-FAZ schreiben, den Niedergang von Print zu verlangsamen. Immer auf First Page rechts oben 4x6cm Newskasten mit fettem Rand: Heute wieder mit Extrathema Deus ex. Auf den Innenseiten hin zu weisen.

    • Echt jetzt?
      Gast, wegen Ihres tastenden Umgangs mit der deutschen Sprache bin ich nicht völlig sicher, ob Sie tatsächlich meinen, was ich denke, dass Sie eventuell meinen könnten.

      Sollten Sie also anderes im Sinn haben, bitte ich für das Nachfolgende um Entschuldigung.

      Falls Sie aber tatsächlich mit „frei von Manipulationsnöten“, „unbedrängt“, „unbekümmert“ und „Wahrheit“ die deutschsprachige Ausgabe von Russia Today meinen sollten, hätte ich eine Frage:

      Wie ist das Leben so, in ihrem Troll-cubicle unter der KGB-Zentrale in Leningrad? Bringt man Ihnen genug zu trinken?

  89. Meinungsmanagement
    Ein notwendiger Beitrag zum Thema Meinungsmanagement.
    Gerne veweise ich dazu auch auf den Vortrag von Rainer Mausfeld an der Uni Kiel vom 22.5.2015: „Warum schweigen die Lämmer?“, Demokratie, Psychologie und Techniken des Meinungs- und Empörungsmanagements.
    Der Vortrag kann auch von der Webseite der Uni Kiel/Psychologie geladen werden.

    • Titel eingeben
      Auf den Nachdenkseiten kommt fast täglich solch ein Hinweis auf Vorträge, Artikel oder Interviews, die aufklärend eine Art Gegengift sind. Sogar ein kluges, ruhiges Drewermann-Intrview bei KenFM (Youtube) gehört dazu; auch Daniele Ganser (http://www.nachdenkseiten.de/?p=35997 ). Und ‚Die Anstalt‘. Noch.
      Ich vermute, das lesen, hören und sehen immer nur die, die’s sowieso schon wissen…
      …und die als Feigenblatt herhalten. Denn die schiere Masse an täglicher staatlich erwünschter Propaganda (und Unterhaltung) im TV, Radio und den üblichen Springer, Burda, etc. Blättern ist so übermächtig.
      .
      Manchmal überleg‘ ich, wie das wohl anno ’33 bis ’45 in Deutschland war, als es ebenfalls eine von den Regierenden erwünschte Einheitsmeinung (und Unterhaltung) gab. Damals noch unter tödlichem Zwang, Den gibt es heute (noch) nicht.
      Aber… was ist, wenn die Bellizisten (& NATO & USA) so weitermachen, werden dann die noch geduldeten „Feigenblätter“ weiter ihr Mund aufreißen dürfen?

    • Tja, warum schweigen sie? Gute Frage.
      Diesen Mausfeld-Vortrag sollten sich wirklich alle sehr aufmerksam ansehen.
      Auch in diesem Blog hier gibt es viele, die meinen, nicht manipulierbar, nicht desinformierbar zu sein. Hübsche Behauptung eigentlich. Aber ist das überhaupt auch nur vorstellbar?
      Das ist doch so, als würde jemand behaupten, z.B. gegen optische Täuschungen gefeit zu sein. Oder gegen die Gravitation.

      Unsere tägliche Desinformation gib uns heute… Und es findet sich immer jemand mit seinen ganz eigenen Interessen, die er mit allen Mitteln und Methoden verfolgt. Und leider finden sich auch immer die, die nicht mal versuchen, Widerstand zu leisten oder sich wenigstens verweigern. Und sich also zum Verbündeten GEGEN ihre eigenen Interessen machen (lassen).

      Und die tägliche Manipulation und Desinformation durch Medien und Politik stellte schon immer alles in den Schatten. Aller Medien. DAS sollte oder richtiger müsste eigentlich der Ausgangspunkt aller Diskussion sein.

      Vielleicht aber ist das Interesse an Wahrheit und Wahrhaftigkeit ein Anachronismus geworden? Jeder lügt jedem mit seinen je eigenen Absichten die Taschen voll. So scheint’s ja doch zu sein. Mal mehr, mal etwas weniger. Der Titel der Medien ist längst Nebensache geworden. Von Belang scheint nur noch das eigene Empörungspotential und dessen bevorzugte Richtung zu sein.

  90. Autor durchschaut die Entwicklung und bleibt trotzdem mutlos
    Der Autor erkennt ganz richtig die stattfindenden Entwicklungen (Etablierung einer „Zensurhölle“). Dann verlässt ihn aber leider bereits der Mut. Die anschließenden Formulierungen („wehret den Anfängen“) wirken wie ein jämmerliches Winseln um Gnade. Motto: „Bitte, bitte, lasst uns doch die Meinungs- und Pressefreiheit.“
    Aber man will die Meinungs- und Pressefreiheit doch scheibchenweise abschaffen. Das ist politisch so gewollt und eben deshalb baut man eine (privatisierte) Zensurinfrastruktur auf. Die Gleichschaltung der Presse (weitestgehend im vorauseilenden Gehorsam) leistet hier einen weiteren Beitrag.
    Dabei ist die politische Komponente besonders kriminell. Die Verfassung wird ausgehebelt indem der Staat die Privatwirtschaft zur Zensur nötigt.
    Darüber sollte man mal nachdenken bevor man die Verfassungsfeinde bei den „Neu-Nazis“ oder der Linkspartei verorten möchte. Tatsächlich sitzen die Verfassungsfeinde in CDU und SPD.
    Auch ein Großteil der etablierten Mainstreampresse scheint nicht mehr auf dem Boden der Verfassung zu stehen.

  91. Weiter so
    Lieber Don, Sie haben große Schuld auf sich geladen. Es fängt schon mal damit an, dass ich über Jahre hinweg treuer SPON-Leser war. Und obwohl ich fassungslos mit ansehen musste, wie SPON sich während der US-Wahlen vor meinen Augen häutete, von einer lieblichen Journalistin mit angenehmer Optik, zu einer giftsprühenden, rechthaberischen Hexe mit feministischem und stalinistischem Einschlag, hatte ich doch vor, ihr die Treue zu halten. Wie ein Mann, der zu bequem war, die Scheidung einzureichen. Doch dann gab es einen beinahe nichtssagenden SPON-Forum-Beitrag, in dem ganz unschuldig darauf verwiesen wurde, dass es auch andere Meinungen zu dem Thema gäbe, und angefügt war ein Link zu Ihrem „Feminismus ist Krebs“-Artikel. Das war genau die Art von Journalismus, die ich gesucht, aber für immer verloren geglaubt hatte. Ja, und seitdem kann ich SPON nicht mehr ausstehen. Nach einigen Versuchen, über das SPON-Forum in den Dialog zu treten, die allesamt gelöscht wurden, habe ich das SPON-Lesezeichen von meinem Browser entfernt. Auslöser war der provozierende Artikel dieser unerträglichen Frau Stokowski, in welchem sie Umfrageergebnisse so lange hin und her wendete, bis sie schließlich sagen konnte, dass 27 % aller deutschen Männer eine Vergewaltigung befürworten. SPON macht keinen Journalismus, sondern versucht seine Leser zu linken Deppen erziehen, mit einer sehr tiefen Verbeugung vor dem Feminismus. Seitdem rätsele ich über die Zielstellung des Feminismus. Ich meine, die haben doch schon gewonnen. Sämtliche Ämter und Behörden sind derart frauenfreundlich gestimmt, dass Männer dort überhaupt nichts mehr zu melden haben (Stichwort Sorgerecht). Warum drehen die immer weiter an derselben Schraube; am Ende ist der Mann doch nur noch ein sabbernder Lappen? Vielleicht haben Sie ja dazu was Erhellendes beizutragen. Ansonsten kann ich nur sagen: Danke, und weiter so.

    • Danke. Der SPON lässt halt von der Frau die Leser betrollen, wer es will, kann es gern lesen. Ich bin nun mal ein Freund psychisch gesunder Autoren ohne Ritzerneigung.

    • "Psychisch gesunder Autoren"
      Soweit sind Sie also schon gekommen? Die durchgewunkenen Ungeheuerlichkeiten sind allmählich nicht mehr zählbar. Aber sich dann über tatsächliche oder fantasierte Fehler anderer empören. Irgendwie ist jeglicher Anstand abhanden gekommen. Vielleicht hilft es noch, mal auf die Applaudierer zu schauen?

  92. Warum ZEIT und SPD keine Angst haben vor Internet-Zensur
    Der Autor bringt hier das Reziprozitäts-Argument ins Spiel: Wenn wir heute Breitbart zensieren, können sie es mit uns morgen genauso machen.
    .
    Das ist moralisch und juristisch korrekt!
    .
    Aber nicht politisch. In der Politik denkt man anders. Da gibt es kein „gleiches-Recht-für-alle“. In der Politik geht man immer davon aus, dass die, die an der Macht sind, alle Rechte zu eigenen Gunsten hinbiegen können, dürfen und folglich auch werden.
    .
    Dasselbe gilt ja auch für allfällige Militäreinsätze, Luftschläge, etc. Politiker machen sich keinen Kopf darüber, ob die Bombardierung Belgrader TV-Studios anno 1999 irgendwann als Präzedenzfall herangezogen werden könnte, ARD und ZDF in Schutt und Asche zu legen. Sie gehen einfach davon aus, dass es dazu entweder nie kommen wird — oder dass es (wenn doch), es eben sowieso dazu gekommen wäre.
    .
    (Dito: Folter, Totalüberwachung, etc. pp. …)
    .
    Was sind dagegen schon ein paar Facebook-Löschungen!
    .
    Die Bürger sollten endlich zur Kenntnis nehmen, dass sich unsere politische Klasse im Zweifelsfall an sogenannte „westliche Werte“ nicht hundertprozentig gebunden fühlt. Und dass alle moralischen Appelle ins Leere laufen werden.
    .
    P.S.: Gilt für CDU und Grüne natürlich ebenso.

    • Ich glaube nicht, dass man die Zeit hier zur Rechenschaft ziehen würde – sie verbreitet die Lügen über Ungarn als Flüchtlingsziel ja bis heute.

      Aber das brngt dann halt andere auf die Idee, es genau so zu machen. In der Türkei erwiascht es die Säkularen, in Deutschland die Rechten, in Le Pens Frankreich die Migranten.

  93. Wie denn nun?
    Don Alphonso sagt:
    30. November 2016 um 22:28 Uhr

    Hatespeech: Argumentation, die ich nicht mag.

    Fakenews: Fakten, deren Darstellung ich nicht mag.

    Nach dieser Definition ist Pizzagate passiert, aber keiner will es hören. Entweder stimmt die Definition nicht, oder der Ausdruck für die News, die ich auch im guten alten Jargon Spekulationstheorie nennen würde, an der, wie an jeder einzelnen, ein bisschen was dran ist durch schwarze Schafe und die dann grotesk aufgeblasen wird bis hin zu Verdächtigungen gegen Frauen oder gar den Präsidenten.
    Mit den schwarzen Schafen ist es wie mit den Migris in Köln: Sie zerstören das Vertrauen in eine gesamte Gruppe, auf diesem Feld in die Elite.
    Grundsätzlich gibt es oben und unten zu viel Übergriffigkeit, das Ethos der mittleren Schichten bzw. des Bürgertums setzt sich nicht mehr genug durch. Erfinderische Frauen, die etwas Schlagzeile oder Kasse machen wollen, vernebeln gravierende Missstände.

    • Iczh habe mir bei Reddit frühzeitig angeschaut, was da vorgebracht wurde, und es ist einfach nicht stichhaltig. Man kann sich die Ergebnisse der „Untersuchung“ ja anschauen, die Links stehen im dritten Bild. Ich sehe da nichts, was den Verdacht bestätigen würde.

    • wird nie stichhaltig sein, falls größer
      Stichhaltig nicht, weil Beweise fehlen. Es gibt ein paar Klagen und einen Felon. Unter den Klagen dürften die Fakeklagen zu finden sein, so dass es insgesamt undurchsichtig bleibt. Googeln Sie mal den Ausdruck mit RT und sagen Sie, was Sie davon halten.
      Im Endeffekt führen solche Dinge zu einer Atmosphäre gegenseitiger Verdächtigungen, also zu einer Paranoia.

      Etwas anderes fehlt bisher in den ganzen Diskussionen: Tendenziöse Berichterstattung, die nicht mehr hilft.

      So schreibt der Soiegel in seiner Titelgeschichte:
      „…. wenn nicht sein 1869 geborener Großvater Friedrich Trump illegal seine Heimat verlassen hätte…“
      Oops, denkt der unbefangene Leser, selbst illegal in die Staaten eingewandert, die Familie?
      Aber nein, das ging nicht, denn das geschah geordnet über Ellis Island.
      Das Illegale war des Friedrichs Wehrdienstverweigerung, und man muss weiterlesen, bis man zu dem Schluss kommt. Er machte sich zu einem Illegalen in Deutschland und konnte nicht zurück. Nun kommt sein Enkel als Rachegeschenk, sozusagen.

      Nun merkt das jemand wie ich, weil ich diese Diktion nicht ständig lese, denn ich kaufe das Journal nur sporadisch, diese Woche wegen des Interviews mit UvdL und wegen des Stücks über Jens Spahn. 4.90 E für zwei Arbeiten und ein wirklich schönes Hochzeitsphoto von Ivanka und Jared, und um, ja, die Preziose der tendenziösen Berichterstattung über Trumps Opa zu finden. Zuviel? Nein.
      Aber das Tendenziöse muss einfach weg, sonst nennt das keiner mehr Info, sondern alles Meinung. Und wenn dann keine Gegenmeinung da ist, hilft Putin weiter. Und Breitbart.

      Das Tendenziöse ist m.E. ausschlaggebend. So waren am Ukrainekonflikt in den Medien zu 99% die Russen schuld, Ausdehnungswünsche Europas und der NATO wurden ignoriert. Dass die Medien dachten, sie kämen mit einseitiger Meinung durch, erscheint mir naiv.
      Man hat sich da also in einer Sackgasse manövriert, am meisten die edle Wochenzeitung für den Teetisch, die unter der Gräfin immer alle Meinungen zuließ.

  94. Mutlos
    Der Autor erkennt ganz richtig die stattfindenden Entwicklungen (Etablierung einer „Zensurhölle“). Dann verlässt ihn aber leider bereits der Mut. Die anschließenden Formulierungen („wehret den Anfängen“) wirken wie ein jämmerliches Winseln um Gnade. Motto: „Bitte, bitte, lasst uns doch die Meinungs- und Pressefreiheit.“
    Aber man will die Meinungs- und Pressefreiheit doch scheibchenweise abschaffen. Das ist politisch so gewollt und eben deshalb baut man eine (privatisierte) Zensurinfrastruktur auf. Die Gleichschaltung der Presse (weitestgehend im vorauseilenden Gehorsam) leistet hier einen weiteren Beitrag.
    Dabei ist die politische Komponente besonders kriminell. Die Verfassung wird ausgehebelt indem der Staat die Privatwirtschaft zur Zensur nötigt.
    Darüber sollte man mal nachdenken bevor man die Verfassungsfeinde bei den „Neu-Nazis“ oder der Linkspartei verorten möchte. Tatsächlich sitzen die Verfassungsfeinde in CDU und SPD.
    Auch ein Großteil der etablierten Mainstreampresse scheint nicht mehr auf dem Boden der Verfassung zu stehen.

    • Lesen Sie halt sonst mal hier im Blog. Das ist laufend mein Thema und sonst beschwert sich keiner, ich würde das mutlos anpacken. Die Kahanestiftung musste sogar eine Anzeigenkampagne gegen mich machen. Das ist nicht mutlos.

    • Odo Aker
      Hallo Don,
      ich glaube, er meinte Sie gar nicht …

    • "Dann verlässt ihn (den Autor) aber leider bereits der Mut."
      Ja WEN soll er denn sonst meinen?

  95. Wunsch als Vater des Gedankens?
    Die biedere Regionalzeitung aus Saarbrücken titelt heute: „Bouillon*: 500 000 Flüchtlinge werden Deutschland wieder verlassen“
    Entweder die Redakteurinnen (!) haben den Artikel nicht gelesen, oder sie haben ihn nicht verstanden, oder sie wollen den Leser glauben machen, dass „ist ausreisepflichtig“ dasselbe sei wie „wird ausreisen“. Man vermutet eher Absicht und ist verstimmt.
    Kann natürlich sein, dass ich das Geschlecht überbewerte, bei den männlichen Kollegen kommen solche Dinge auch vor.

    *saarländischer Innenminister

  96. Mal ehrlich
    …aber welcher erwachsene Mensch will sich denn ernsthaft im ZEIT Online Kommentarbereich von einer 23-jährigen Praktikantin, die irgendwas mit Medien studiert und Mathe abgewählt hat, zensieren und oberlehrerhaft (mit Signatur) belehren lassen?

    Solche Medien betreiben doch lediglich Inzucht, da bleibt man einfach weg.

    • Ich würde da auch nicht kommentieren – die Zeit hatte mal ein gutes Community Management, inzwischen ist das so frei wie ein Forum des Neuen Deutschland vor 1989.

  97. "WEnn das jeder täte..."
    Schau an, ÜBERSCHIFT in der FAZ: Amerikaner setzen US-Recht in Deutschland durch!
    .
    Unter Trumpel sieht man das kritisch, auf einmal.
    .
    Tja, wenn das alle täten: Russen, Chinesen, Araber …
    .
    Aber genau das ist eben Macht.
    .
    Macht hat, wem diese Frage nicht gestellt wird: „Wie, was, wenn das alle täten… ?“

    • Auffällig, ja, ne!
      Ist hier auch aufgefallen. „Haben die doch schon immer gemacht!“ dachte ich, als ich das sah. Wieso sollte da etwas neu dran sein?

      Ah ja, bisher waren es unsere Busenfreunde, Retter und SchutzPatronen. Da war das total in Ordnung, und wann immer ein neuer Präsident gewählt wurde, wurde dem anstandshalber gleich gratuliert, mit ihm telephoniert, und dann wurde er jeweils eingeladen.

      Natürlich! Seit einigen Wochen ist das anders. Da kümmert sich der neugewählte Präsident um andere Busen als den unseren.

  98. Vorwurf "Lügenpresse" – Kann man Journalisten noch trauen?
    Gestern Abend bei Maischberger, hab´ es mir ganz angetan. Der Busfahrer war schuld. Der Unmut über selektive Berichterstattung, auch durch die Organe, denen bisher die Einschätzung „Qualitätspresse“zugesprochen war, äußert sich immer deutlicher. Längst ist dieses Urteil nicht mehr nur den „Marschierern“ der Pegida-Bewegung vorbehalten sondern ist Konsens außerhalb von Stammtischen der Kaninchen-und Taubenzüchter.
    .
    „Die deutsche Medienlandschaft ist eine der besten auf der Welt“, sagt der langjährige „Tagesthemen“-Moderator Ulrich Wickert. „Der Vorwurf der Lügenpresse, der von populistischen Bewegungen wie Pegida oder AfD erhoben wird“, spiegele nicht das Grundvertrauen der Bevölkerung in die Berichterstattung wider, glaubt Ulrich Wickert.
    .
    Wenn Sie sich da mal nicht in den Finger geschnitten haben, werter Herr Wickert. Der Beitrag des, sich weder von diesem Komiker Lobo, noch von der Maischberger den Schneid abkaufen lassenden Busfahrers Radke brachte es, auch rhetorisch gut und unerschütterlich, auf den Punkt. Det is halt Balina Schnauze, wa ? (Vielleicht sollten zukünftig mehr Bus-und Lastwagenfahrer im Hohen Haus Einzug halten ?)
    .
    Daß er, Radke, der Maischberger gleich zu Beginn die von vielen Kritikern außerhalb der Medienlandschaft beanstandete tendenziöse Sprachregelung per „in den Senkel Stellung“ ins „hab´acht versetzte, war ein echtes Highlight wie es bei den Außenstellen des Bundes-Propagandaministeriums viel zu selten vorkommt. Das zeigte Wirkung, außer bei dem in dieser Sprache natürlich heimische Spiegel-Gewächs. Es macht ja schon einen Unterschied ob Pegidisten „marschieren“ und Anarchisten „demonstrieren“, wobei beim „Demonstrieren“ schon gerne mal ein Straßenzug in Scherben gelegt wird und nebenbei die abgestellten Autos in Flammen aufgehen. Es war auch irgendwie erfrischend, die Maßstäbe von Galgendarstellungen, hie Lattengestell mit Strichmännchen auf DIN-A4-dort Puppen mit nicht unähnlichen Gesichtszügen und Körperdimensionen lebendaktiver Politiker in Erinnerung zu rufen.
    .
    Schwacher Auftritt Lengsfeld. Als Publizistin, ehemalige Abgeordnete und als Bloggerin zu diesem Thema müßte eigentlich mehr als ein weinerlicher Auftritt drin sein, zumal wenn diese ätzende Witzfigur vom Spiegel mitmischt. Tut mir ehrlich leid, Frau Lengsfeld.
    .
    Das professorale Geschwurbel des Medienwissenschaftlers Gerhard Vowe war irgendwie auch nicht hilfreich, außer der allgemein seit 5 Jahren bekannten Erkenntnis „Der Vertrauensverlust der Medien hat sich neuerdings sogar auf Qualitätsmedien ausgeweitet“
    .
    Der zuvor gezeigte Film im Nuschelmodus zeigte allseits längst bekannte Spielchen Politik-Medien-Medien-Politik, haust du meine Tante-hau ich deine Tante. Hatte eigentlich m. E. nicht viel mit dem Thema der Diskussionsrunde zu tun.
    (DdH)

    • Man sieht ja an den Auflagen, wie gross das Vertrauen zum Journalismus noch ist.

    • Auflagen @Don
      Das könnte auch einfach Desinteresse, Lesefaulheit, Geldmangel oder sonstwas sein. SO argumentieren ja dann die Medien.

    • Wann ist der Busfahrer ein Busfahrer - wenn er wie einer vom Stasikader rüberkommt?
      Meine Widerstandsbereitschaft gegenüber einer Dose TVBilligkompott, von der Marke Maischberger, läßt sich auch durch Neugier (rein psychologischer Natur, denn der Infogehalt dieser Sendung ist eh verbaler Waffelbruch, der einem ins Ohr geschreddert wird) nicht austricksen.

      Auf die Geistesgegenwart eines gewöhnlichen Busfahrers, der dem Sascha Lobo Intellektuelle Überhöhung ins Gesicht kippt, kann man in der Regel lange warten.

      Ebenso auf Gäste, die die Kohle für’s Kommen alternativ nutzen, um sich vorzeitig zu verabschieden, mit dem legitimen Statement:
      «Ach, hör’n’se doch auf, es reicht mir. Wenn Sie solche Figuren hier einladen, dann ist alles vorbei»

      ab 07:25: https://www.youtube.com/watch?v=qOvDs6jx0v0

    • Chapeau!
      Sehr geehrter Déja, Sie haben 90 Minuten dem intellektuellen Trommelfeuer der Frau Maischberger, eines Herrn Lobo (heißt der so?) und von Ulrich „Dämm“ Wickert standgehalten?

      Alle Achtung, das nenne ich Willenskraft! Sie müssen bei der Infanterie gewesen sein.

      Oder hatten Sie einfach die Fernbedienung verlegt?

  99. Themaverfehlung!!
    Das ist doch alles Schnee von gestern.

    Wirklich wichtig ist „bento vs. Schulmädchenreport“.

    Siehe hier – um es mit Woody Allen zu sagen, aus rein wissenschaftlichem und natürlich emanzipatorischem Interesse. Sabber…

    http://www.ben to.de/gefuehle/bisexualitaet-woher-weiss-ich-ob-ich-auf-maenner-und-frauen-stehe-1033278/#ref=ressortblock

    • Bitte, wir wissen alle, was Bento macht, das muss hier nicht verlinkt werden.

    • Ganz im Gegenteil...
      … solche Wunderwerke des Journalismus müssen wir doch für die Nachwelt festhalten.

      Und bedenken Sie doch bitte die case worker bei NSA und GCHQ. Ist das nicht ein elend langweiliges Dasein, sich ständig durch Tonnen und Tonnen belanglosen Schrotts zu klicken?

      Gerade in der Vorweihnachtszeit sollten wir an unsere Mitmenschen denken.

      Und um ganz sicher zu gehen: Bombe Allah Präsident – Bombe Allah Präsident – Bombe Allah Präsident.

      Ok, jetzt lesen die sicher mit.

  100. Fischgräten des Grauens
    Zu dem Thema hatten Sie ja auch mal einen schönen Beitrag geschrieben:

    http://blogs.faz.net/deus/2016/03/29/terrorverharmlosung-mit-der-fischgraetenluege-3285/

    Leider war der Begriff „Fake News“ zu dem Zeitpunkt noch nicht in aller Munde, sonst wäre das ebenfalls ein schönes Beispiel.

  101. feine methode
    Schauen wir uns an, was Breitbart gemacht hat: eine gefälschte Landkarte lanciert, die, sei sie auch nur einen Tag im Netz, viral geht. Die Grafik anderntags korrigiert und sich damit als der Einsicht zugänglich und nicht wahrheitsresistent gerieren. Ausgewählte, statistisch durchaus nachprüfbare Zahlen in den Titel und den Mittelpunkt des Artikels erheben, die für das Gesamtergebnis irrelevant sind, und diese mit emotional beim Leser verankerten Begriffen versehen: Heartland vs. elital counties (übrigens: der Vorsprung Clintons beträgt mittlerweile 2,3 Mio Stimmen). Für den Blogbetreiber sind das nur Schludrigkeiten und Schlampereien, nicht wirkliche Fake News. Und: „an den nackten Zahlen, die Breitbart vom Portal Politico bezieht, gibt es nichts auszusetzen.“ Nein, sicher. Eine sieben ist eine sieben, eine Million eine Million. Das bleibt auch am Nordpol so. Aber welchen Wert haben diese Zahlen, wenn ich das Land in ungleiche Stücke zersäge und dann zu einem mir gewünschten Ergebnis komme, um es mit besagten emotional besetzten Begriffen zu kombinieren? Was bringt es, wenn ich einen Artikel überschreibe: „Clinton gewinnt bei wichtigsten Menschen mit 70%“, und irgendwo ganz unten steht, das sind die Wahlergebnisse von Manhattan, und erst im Kleingedruckten erscheint, dass sie weniger Wahlmänner als Trump gewann? Das ist klassischer Manipulationsjournalismus, wie ich ihn in der DDR noch persönlich miterleben musste. Auch dort konnte man mit ausgewählten, nicht ins richtige Verhältnis gesetzten Zahlen nachweisen, dass die Produktionszahlen sich stetig steigerten, ohne dass sich die Verhältnisse verbesserten.

    Zeit-Online arbeitet nicht mit solchen „embedded“ Fakten, sondern reagiert auf den Breitbart-Artikel. Was an der Aussage, die Falschmeldung verbreite sich seither, eine Lüge sei, ist unklar: wenn die gefälschte Landkarte nur einen Tag online war, ist sie als Screenshot über alle Netzwerke schon verbreitet. Obige Halbwahrheiten in ihrer Einbettung führen in ihrer Rezeption zu Falschmeldungen. Das sollte jemandem, der sich gerne als Historiker sieht, klar sein. Bedenklich ist allenfalls die schlussfolgernde Aufforderung zur Zensur. Aber da hat der Blogbetreiber natürlich gleich die verhasste Kahane-Stiftung zur Hand.
    Methodisch ist das alles sehr zweifelhaft. Aber eine wirklich interessante Strategie.

    • Ach bitte, erstens wissen Sie genauso gut wie ich, dass die Zahlen von heute nicht die von vor zwei wochen sind. Zweitens hat die Zeit bschlichtweg eine grob falsche Behauptung aufgestellt. Vermutlich, weil. und das zeige ich mit dem Drumrum, der Autor nur das Wapo-Blog gesehen und sich darauf unvollständig berufen hat. Breitbart kann man anhand der veröffentlichten Zahlen kritisieren, bei der Zeit steht eine blanke Lüge.

    • Das "Jonglieren" gehört ganz gewiss zum "journalistischen" und
      politischen Handwerkszeug.

      Die vielen Parallelen zu DDR-Verhältnissen amüsieren mich auch immer wieder. Aber man muss zugeben, dass auch im Fach Manipulation der Westen erheblich besser war und immer noch ist. Anders jedenfalls kann ich mir diese unerträglichen Verhältnisse nicht mehr erklären.

    • Auch mit angezogenem Finger nicht auf blanke Lügen zeigen...
      ..soll man nicht, so Gauck (http://www.bundespraesident.de/SharedDocs/Reden/DE/Joachim-Gauck/Reden/2016/12/161201-Festakt-Presserat.html).
      Denn Presse mit Lügen in Verbindung zu bringen, sei denunziatorisch.
      Nicht etwa allenfalls Diskreditierung, Bezweifeln der Glaubwürdigkeit (obgleich auch dies *schlimm genug*, da womöglich das *Staatsvertrauen*, das Vertrauen in Institutionen und obrigkeitliche Narrative untergrabend) .
      Sondern Petzen(&Hetzen), *Anschwärzen* – bei wem eigentlich?
      Sollte sich hier doch einmal noch Furcht vor dem Souverän – Publikum, Öffentlichkeit, Wahl*Volk* – artikulieren? Dessen Skepsis (gleich Verachtung, so genau mag Gauck da nicht unterscheiden: „wer nicht für uns ist…“- die Kritik als Zersetzung) , dessen für (schwindsüchtige) Medien nicht zuträgliche, ungesunde Skepsis dann als Unbelehrbarkeit, als der *Wahrheit* gefährlichster Feind -Überzeugung- gilt.
      Mit Nietzsche -Gauck zufolge- sei die Lüge dagegen eher lässlich, zumal wenn sie ohne Überzeugung einherkommt; wie in der Regel es ja der Fall ist bei Werbung, Propagandisten – und Kampagnenjournalismus: play for pay.
      Und da nützt ein *Begriff von Wahrheit* nichts, wenn er kein strikt formaler ist, sondern mit Inhalten, mit Überzeugung, mithin (verSPONnener) Ideologie -oder auch nur bloßen Interessen, ob eigen oder prostitutiv zugeignet- verwechselt wird.
      Der vorgeblich erwünschte kommunikative Zustand einer lebendig sich austauschenden Öffentlichkeit (einer zuvörderst in sich, untereinander statt undefinierbar, identitäts- und richtungslos *offenen Gesellschaft*) kann sich in einer Medienlandschaft des *politischen Gleichklangs* (welch als ungehörig zu scheLTende AnspIelung) unter den Zeichen der *Meinungsmonade* Alternativlosigkeit, als deren Erklärbären und Transmissionäre hiesige Medien sich lediglich zu verstehen scheinen, kaum einstellen.
      Aber immerhin: solange die Insassen der jeweiligen Parallelwelten noch auf die Parallelwelten der Anderen verweisen, gibt es noch Metaebenen. Allein deren Funktionsweisen, Strukturen und gestaltenden Akteure sind wirklich interessant. Nicht das Gehampel der Lämmer und Marionetten. Und auch nicht methodisch zweifelhafte Strategien, wo keine sind, sondern lediglich insinuiert werden (eine ihrerseits methodisch zweifelhafte …Taktik)

  102. Ganz entspannt
    Weder bei Facebook noch bei Twitter aktiv schaue ich da ganz entspannt zu. Die beiden Unternehmen stecken in einem Dilemma: zensieren sie fleißig mit, produzieren sie zunehmend Kosten und vertreiben Nutzer, ihr wichtigstes Asset. Beide sind nicht sehr rentabel und haben einen übertriebenen Börsenwert, eine riskante Situation.
    Werden sie im Gegenzug für ihre Dienste bald vom Staat subventioniert?
    Außerdem muss ich immer an die nette Herbergsmutter und Oma eines kleinen Kindes denken, die mir im Sommer brühwarm erzählt hat, dass sie darauf hofft, dass „der IS“ einen Anschlag „gegen das Internet“ macht, damit die Jungen endlich aufhören, ständig wie gebannt in ihre Smartphones zu starren, statt sich für ihre reale Umgebung zu interessieren.
    Die Virtualisierung des Lebens entwickelt sich zu einem totalitären Alptraum.

  103. Aber was liest man dann?
    Natürlich ist Zeitonline tendenziös, aber auch sehr unterhaltsam.
    Ich nehme mir immer wieder vor, die ZONe zu meiden, aber andere Nachrichten- und Meinungsseiten sind einfach nicht so unterhaltsam.
    Ich kenne auch keine Seite, bei der das Kommentarforum genauso kontrovers ist. Schade eigentlich. Für Tipps wäre ich dankbar.

  104. Pingback: Elitefeindlich : Burks' Blog

  105. tipps
    „Unterhaltsam“ aber trotzdem (meist) klug und aufklärend (aber nicht immer direkt tagespolitisch) sind, z.B.
    Abels Kolumne
    Vincent Klinks Tagebuch
    Klonovsky
    Danisch
    Fefe
    Rebellmarkt :-)

    • unterhaltsam...
      sind auch Ihre vielen Namen, jeeves, kdm, Klaus…
      Eine Frage: haben Sie bei goltsman etwa das „d“ vergessen?

  106. Hübsch, dass die Zeit sich nicht selbst korrigiert hat
    Mal wieder Danke für einen schönen Text, hatte nach Ihrer Twitternachricht sehr gehofft, dass die Zeit nicht rechtzeitig reagiert und Sie das machen.

    Die Zeit lese ich leider gar nicht mehr seit ein paar Monaten, schlug mir zu sehr auf den Magen. Früher habe ich dort noch kommentiert, aber seit die dort völlig überspannt sind, ist das sinnlos geworden. (Nur dort sind Kommentare von mir gelöscht worden, und die waren wirklich harmlos)

    Die Zensurbestrebungen allerorten müssen wirklich die Alarmglocken schrillen lassen, ebenso wie das hektische Ausrufen von „Rechtspopulist“, „Antisemit“ etc. Und das von Leuten wie Maas, die selbst in ihrem Bereich keine Ahnung oder gar Ehre haben. Eine Regierung, die selbst vor allen Problemen die Augen zu schließen scheint und mit Beschwörungsformeln überleben möchte, kann man nur fürchten.

    Warum man gerade Breitbart und Bannon (teilweise ja auch noch Trump) zu Antisemiten machen möchte, erschließt sich mir nicht. Die Lüge fliegt eh auf und dann ist man blamierter als je zuvor. David Goldman führt das ganz gut aus https://pjmedia.com/spengler/2016/11/15/why-the-bie-lie-about-steve-bannon/

    Nach Antisemiten sucht man besser bei Grünen und Linkspartei; das Verhalten unserer Regierung (und speziell des Auswärtigen Amts) anlässlich der Brände in Israel gereicht uns da auch nicht zur Ehre.

    • Das mit dem Antisemitismus ist leicht erklärt:
      Man treibt dem Leser bildlich gesprochen den Geruch von Gaskammern in die Nase. Deshalb. Seitdem Rassismus (die Annahme, Menschen seien genetisch minderwertig) auf Vorurteile gegen bestimmte Menschengruppen und Sexismus (die Annahme, Frauen seien genetisch minderwertig) auf dumme Sprüche gegenüber einer Frau ausgeweitet wurden, werden beide Begriffe zum Synonym von „finde ich doof“.

      Also bleibt nur Judenhass als noch durchschlagkräftige Verbalwaffe. Ich reagiere auf Antisemitismus sehr empfindlich und lese seit 2 Jahren unregelmässig sowohl breitbart als auch (bis zu seiner Vertreibung) Milos twitter timeline mit.

      Offen rechtsradikal, gehässig und brutal – das ja. Antisemitismus habe ich niemals zu lesen bekommen. Das ist eine glatte taz/ZEIT/SPON/SZ- Lüge. Weshalb es dafür bei denen niemals auch nur einen Beleg gab (und geben wird).

      Gruss,
      Thorsten Haupts

    • 100% pro-Israel
      So heißt es im verlinkten Goldman-Text (was hat *spengler* in dem link zu suchen? „David P. Goldman is the columnist “Spengler” for Asia Times Online“ :/ )
      *Steve Bannon’s hugely successful media platform is 100% pro-Israel*

      Sollte dies nicht wenigstens Amerikaner stutzig machen? (tut es, aber nur diejenigen, die israelische Interessen nicht von vornherein mit US-amerikanischen gleichsetzen).
      Jedenfalls mögen immer weniger USAmerikaner (Libertäre, *Isolationisten*, Rechts-Alternative -für welche BannonBreitbart eine Art honey-trap darstellt) einsehen, dass für israelische Sicherheitsinteressen die USA imperialistische Politik betreiben -MAGA turning gaga..

      Und die seit ’67 geläufige Ineinssetzung von *liberalen* NeoCon-Juden, EretzIsrael und Judentum samt aufsetzendem pauschalen Antisemitismusvorwurf bei Kritik verfängt kaum mehr – auch wenn daraus bei Tichy&Co islamophobes Kapital geschlagen wird.


      *Kauft nicht bei …* – wer hat da angefangen, das *tor zur hölle* aufgestoßen: vielleicht doch Kellog’s et al mit *Werbt nicht bei.. breitbart*? *all out war*… ungemütliche Zeiten für uns Spießer…

    • @ Thorsten Haupts wg. breitbart und Verbalwaffen - insbesonders Antisemitismus
      Ich stimme zu und möchte sozusagen gegenbeweislich einen der wenigen greifbaren Anrtsemitismus-Vorwürfe gegen Breitbart-Chef und Trump Wahlkampfleiter Steve Bannon hier anführen, der so lautete: Seine Frau habe – im Scheidungsverfahren… – gesagt, Bannon wollte nicht, dass seine Kinder auf eine jüdische Schule gingen.

      – – Das Argument ist zweistufig: Einmal: Aussage gegen Aussage – seine Frau hat das gesagt, er sagt, das stimmt nicht. Zum zweiten: Die Aussage ist im Scheidungsprozess gefallen…

      Dann kommt noch eine etwas sbubtilere Abwägung:
      Breitbart ist Katholik und will, dass seine Kinder auf eine katholische Schule gehen, obwohl in der Nähe eine gut angesehene jüdische Schule betrieben wird – – – wenn derlei als Antisemitismus durchgeht, dann ist das einer der Fälle, über die man sich in hundert Jahren, so nehme ich mal an, nur noch unter Spezialisten wird verständigen können: Die Rekonstruktion des Vorbehalts ist bereits so voraussetzungsreich, dass
      alle anderen spätestens dann aussteigen werden.
      Heute gilt das noch nicht für die Mehrheit der Medienleute – aber die Mehrheit der Bevölkerung langt sich bei einem solchen Vorwurf stöhnend an den Kopf.
      Kommentar in den Medien: Das ist der erfolg des Populismus…

  107. Kannibanalisierung
    It’s the economy …

    Die Idee der Gratiszeitung, die sich allein aus Werbeeinnahmen finanziert, hat in Deutschland nie richtig Fuß gefasst. Die Verleger wussten sie im Printbereich zu verhindern. Das Erscheinen der Internetzeitung Huffingtonpost war dagegen nicht zu stoppen.
    Schirrmacher warnte vor den Folgen …

    http://www.bdzv.de/nachrichten-und-service/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/zeitungsverleger_kritisieren_deutsche_huffington_post_als_gratiszeitung

    Dass sich die Kannibalisierung des Medienmarktes fortsetzen würde, ahnte wohl jeder, der die Entwicklung in den USA beobachtete.
    Mit Blick auf die inhaltliche Gestaltung ließe sich auch von Kannibanalisierung reden.

    Kurz, aus der Perspektive von Breitbart gibt es einen Lesermarkt rechts vom Huffingtonpost-Publikum und um den wird man sich kümmern.
    Was allfällige deutsche Zensurbemühungen gegen ein amerikanisches Unternehmen – unter einer Trump-Präsidentschaft – ausrichten sollen, soll bitte mal einer darlegen.

    Die Journalisten, geübt in wohlfeilen Kommentaren, beherrschen die neuen Medien nicht. Sie werden viel mehr von ihnen beherrscht. Zwischen ihnen und den Lesern agieren die Master der Bits and Bites, der gesteigerten Clickraten, der Empörungsbewirtschaftung, des Triggerns und des Adverkaufs. Um Journalismus geht es auch, in homöopathischer Dosierung, sonst laufen „die neuen Leser“ weg.

    Ob diese Marktaufmischung sich nur schädlich auswirkt oder eventuell Sauerstoff in die in Teilen vermuffte Medienszene einträgt, ist schwer vorherzusagen. Vielleicht sollten sich die bisher etablierten aber nun herausgeforderten Medien eher auf ihre journalistischen Primärtugenden konzentrieren, statt jedem Zeitgeistlüftchen hinterherzuhecheln.

    Als FAZ-Leser z. B. wünschte man sich nichts Anderes.
    Dem Autor gebührt Dank dafür, es nicht unversucht zu lassen und an publizistischem Anstand zu retten, was zu retten ist – so ähnlich wie er es mit guten Fahrrädern, Silberkannen und Ölporträts hält. Nostalgie allein kann die Motivation dazu nicht erklären. Da muss wohl einer an Werte glauben und ihre Wahrung über die Zeit.

    • Titel eingeben
      „Die Journalisten, geübt in wohlfeilen Kommentaren, beherrschen die neuen Medien nicht.“
      .
      Das sind übrigens die gleichen Journalisten, die vor Jahren hämisch das gleiche über die Musikindustrie schreiben: Die Musikindustrie hat das Internet verschlafen, und ähnliche Aussagen.
      Und nun sind sie selbst dran.
      Mich freut’s. Grund: Schadenfreude.

  108. "Im Zweifel links"
    Schon der Name dieser Augstein-Kolumne in SPON bezeichnet den manifestierten Abschied von der Wahrheit. Damit hat sich der Autor (wohl mit Absicht) selbst den Weg der Objektivität versperrt. Das ist ein wenig wie ein defektes Navi, das den Fahrer an jeder Wegkreuzung ausschließlich in eine Richtung führt: Eben nach links — wie soll er da jemals am richtigen Ziel ankommen?

  109. Anders formuliert
    @Don Alphonso 1. Dezember 2016 um 10:22 Uhr
    O.k., es ist tatsächlich so wie sie sagen. Ich habe ihre Artikel zum Thema noch grob in Erinnerung. Das mit der Anzeigenkampagne gegen sie hatte ich nicht mehr im Gedächtnis. So eine Anzeigenkampagne dokumentiert dann aber sehr schön wie seriöse Journalisten bekämpft werden.

    Mich treibt folgendens um: Wenn man sich der ganzen Geschichten bewußt ist, warum bezeichnet man die tatsächlichen Verfassungsfeinde dann nicht als solche? Sind solche Paukenschläge nicht langsam notwendig?
    Stattdessen bekommen wir vom „Establishment“ tagtäglich Gruselgeschichtchen über völlig irrelevante politische Gruppierungen (bsp. „Reichsbürger“) geliefert die angeblich den Verfassungsstaat gefährden.

    • wiesaussieht
      Ich las „tatsächlichen Verfassungsfeinde“ und erschrak, denn solch straight talking war ich hier bisher nicht gewohnt. Dann sah ich den Namen des Verfassers und bekam einen Anflug von Heimweh.

  110. Pizzagate
    Ihr habt keine Sekunde zu Pizzagate recherchiert oder ?

    Das ist keine Fake News. Es wird lediglich auf starke Ähnlichkeit zwischen der Geheimsprache von Pädophilen und den Podesta mails hingeweisen.

    Die Mails sind abrufbar auf Wikileaks – für JEDERMANN

    https://wikileaks.org/podesta-emails/

  111. Tja, geschätzter Don,...
    demnächst auch in God’s own country – frisch aus dem Prantlhausener Beobachter:

    http://www.sueddeutsche.de/bayern/initiative-lehrerverband-warnt-vor-sprachlicher-verrohung-der-schueler-1.3271753

    Nur einige besonders schöne Perlen daraus:

    „90 Prozent dieser Kinder sagten, dass es zu viele Flüchtlinge sind – sogar Schüler mit Migrationshintergrund“, sagt Stamm. Für sie ist diese Begegnung ein Beweis dafür, wie stark Kinder sich von dem beeinflussen lassen, was daheim deren Eltern denken und besprechen.“

    Sprich, auch die CSU ist mittlerweile der Meinung, das Übel säße zu Hause in der (vermutlich klassischen und daher abzuschaffenden) Hetero-Kleinfamilie.

    „Mit dem Manifest will der Lehrerverband auf die zunehmende Verrohung der Sprache und des Miteinanders in der Gesellschaft aufmerksam machen. Fleischmann sieht es als „Anstupser“. “

    Das so wohlmeinend-unschuldig daher kommende (tatsächlich aber durch und durch hinterfotzige, man verzeihe mir den Kraftausdruck!) Kanzlerinnenkonzept des „nudging“ also auch hier.

    „Sie rief alle Lehrer auf, in den Klassenzimmern für demokratische Werte sowie Toleranz einzustehen und über die Kinder deren Eltern zu erreichen.“

    Sehr praktisch – so werden die unbotmäßigen Eltern gleich miterzogen.

    „Aber der Appell beschränke sich nicht auf Schulen, sagte Fleischmann. Sogar im Landtag habe sie sich manchmal gedacht, dass man so nicht reden dürfe.“

    Und Seehofer kriegt auch noch gleich einen ‚reingewürgt.

    „Die Unterzeichner des Manifests verpflichten sich, aktiv Stellung gegen Fremdenfeindlichkeit und Ignoranz zu beziehen. Nicht dabei zu sein, sagt auch etwas aus. Entsprechend lesen sich die ersten 58 Unterstützer wie das Who is who aus bayerischer Politik, Bildung, Kirchen und Kultur.“

    Virtue signalling vom Feinsten (die, „die nicht dabei“ sind, dürften es wohl eher als Nötigung empfinden).

    „Bei der Selbstverpflichtung Einzelner soll es nicht bleiben. Simone Fleischmann plant in den kommenden zwei Jahren auch konkrete Maßnahmen wie etwa eine Kampagne zum Manifest und Fortbildungen für Lehrer, in denen diese lernen, gegen Mobbing, Fremdenfeindlichkeit oder Hass anzugehen und stattdessen alle Schüler in der eigenen Klasse zu Toleranz und Verständnis anzuhalten.“

    Alles auf Staatsknete, versteht sich.

    Sauber…

  112. Bei der Frau
    Golodkowski habe ich gerade nachgelesen. Die Frage in der Umfrage lautete:

    „Es gibt Personen, die finden, dass Geschlechtsverkehr ohne Einwilligung unter bestimmten Umständen gerechtfertigt ist. Glauben Sie, dass dies bei folgenden Situationen zutrifft?“

    Das ist gezielt verwirrend gefragt. Worauf bezieht sich das „dies“ im zweiten Satz? Auf das „finden“ im ersten Satz oder auf die Vergewaltigung direkt? Das ist schlau gemacht, denn wer „ja“ antwortet, weil er glaubt, dass andere in einer Situation so denken, ist damit selbst der Vergewaltigungsbefürworter.

    Das Ergebnis ist dann klasse und erlaubt Empörungsorgasmen. Und wer anmerkt, dass das Umfrageergebnis durch geschickte Verwirrung erst produziert wurde, ist natürlich ein Nazi. Mindestens.

    • Die Polizei betont:
      „In München gibt es keine Problematik mit Flüchtlingen in Diskotheken wegen Sexualdelikten.“ Es gebe keinen erhöhten Anteil von Tatverdächtigen mit Migrationshintergrund.“

      Doch – seit mindestens einem Jahr gibt es das. Da gab es doch diese Refugees welcome Party in Bonn. Auf einem Rheinschiff. Damals nicht angezeigt. Und ebenso nicht veröffentlicht. Bzw. in 2 Nebensätzen viel viel später. Der Don hats damals im Netz gefunden. Zeitnah.
      Wie auch in Freiburg. Da werden Discobesitzer seit einem Jahr genötigt, jeden rein zu lassen. Was dann ebenso zu so was führt. Wer die beiden Frauenleichen dort zu verantworten hat, ist noch nicht raus.
      Und Silvester all überall? Zählt nicht?
      Diese Verleugnung und nicht Veröffentlichung von Tatsachen lässt so viele unbedarft und immer immer wieder in solch lebensgefährliche übergriffige Situationen kommen.
      Was würde ich eigentlich tun, hätte ich eine Tochter? Die Verantwortlichen für die Situation, so wie sie sich zeigt, anklagen?

  113. Wow, punktueller Klartext in der Süddeutschen Zeitung
    http://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchen-grenzueberschreitungen-bei-rathaus-party-1.3274084

    Wenn die Süddeutsche in dieser Sache endlich mal offen berichtet, kann das heißen,
    dass Herr Prantl im Urlaub ist
    dass die Tochter eines „höheren“ SZ-Journalisten unter den betroffenen Mädchen war
    oder dass die SZ allmählich von ihrem „Ausländervergottungs“modus abrückt.

    Der Begriff „Ausländervergottungsmesse“, die täglich in den Medien zelebriert werden müsse, stammt allerdings von Akif Pirincci, er trifft manches was die Medien sich leisten dennoch sehr genau.

    Man beachte auch die unglaubliche Dreistigkeit der zugewanderten Jungmänner,
    im Münchner Rathaus ihre Übergriffe zu starten.

    Und wie rührend Oberbürgermeister Reiter versichert, er werde sich in Zukunft um mehr Sicherheit bei derartigen Veranstaltungen im Rathaus bemühen.

    Außerhalb sind Frauen und Mädchen dann weiter Freiwild.

    Der Artikel ist natürlich „embedded“ in weitere, sebstverständlich relativierende Texte und führt zu einem tausendmal gelesenen Kommentar in denen „Männer aus dem Oberland“ (Oktoberfestlüge ick hör dir trapsen) und die Furcht vor „fremdenfeindlichem Gejaule“ nicht fehlen dürfen -aber immerhin.

    • "Sie habe zunächst mit sich gerungen, ob sie die Vorfälle öffentlich
      mache, sagt die Studentin, denn sie wolle keine Vorurteile schüren.“
      Ja – da gehts um die Erarbeitung eines eigenen Standpunktes. Gegen das vom mainstream verlangte. Gegen PC.
      Und – es zählt die Selbstachtung.
      Wär es für die Studentin was anderes, würde ihr ein fremder Mann, in Bayern geboren, gegen ihren Willen, gegen ihr nein, mit Gewalt die Zunge in den Hals stecken?
      Hätte sie dann auch ringen müssen? Oder wäre der Weg zur Anzeige dann klarer vorgezeigt?
      Weshalb haben die Jungs aus dem Orient auch in ihrer Gewaltbereitschaft Frauen gegenüber hier in Deutschland einen Bonus? Und werden, wenigstens zeitweise, gedeckt und in Schutz genommen?

      Die Party im Münchner Rathaus fand übrigens bereits am 29. Oktober 2015 statt. Nix gelernt, seit Silvester.

  114. Gemäßigte Rebellen
    Im Zusammenhang mit dem Medienkrieg fällt mir immer die Bezeichnung „gemäßigte Rebellen“ auf. Weiss jemand wer diese Bezeichnung aufgebracht hat?
    Anfangs hörte man von der „Freien Syrischen Armee“ dann von der „Nusra-Front“ und jetzt von „Al Kaida“. Sind die „gemäßigten Rebellen“ einfach diejenigen, die dort jeweils/zeitweise für die Interessen der USA kämpfen?

  115. Halb-OT: Böhmermann als Zensurminister
    Hallo Don,
    sicher haben Sie die Meldung mitbekommen, nach der Pausenclown Böhmermann heldenhafterweise einen Facebooktroll getrollt und bedroht hat, indem er sich als „Mitarbeiter des „Bundesministeriums für Internetsicherheit und Zensur“ ausgab.
    Quelle z.B.: http://derstandard.at/2000048591490/Jan-Boehmermann-erfindet-Zensurministerium-legt-Hassposter-rein

    Böhmi wird natürlich dafür gefeiert, regelmäßigen Lesern ihrer Blogs, insbesondere zu den Themen „hatespeech, Kahane, etc.“ sollte aber das Lachen im Halse steckenbleiben, denn so weit sind wir von einem entsprechenden Ministerium wohl nicht mehr entfernt.

    Ist mit einer Verwurstelung dieses „lustigen Vorfalles“ Ihrerseits zu rechnen?

  116. Mal ein Beispiel für solide Arbeit der ÖR:
    http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/naher-osten/iran-geschaefte-amerikaner-setzen-eigenes-recht-in-deutschland-durch-14552946.html

    Man soll ja immer das Ganze sehen. Und den eigenen Tunnel möglichst oft verlassen.

  117. Pingback: Die „freunde“ der pressefreiheit fordern mit lügen zensur | Schwerdtfegr (beta)

  118. Eingeritzte Hakenkreuze,...
    unter dem Jubel der Bevölkerung zu Tode gestürzte Flüchtlinge und jetzt dies:

    http://www.focus.de/politik/deutschland/doener-soll-grund-gewesen-sein-maedchen-wegen-kopftuch-aus-bahn-gewiesen-jetzt-kommen-zweifel-an-geschichte-auf_id_6281796.html

    Mittlerweile sollte man solche Agenturmeldungen nur noch mit dem Hinweis auf eine wahrscheinliche Richtigstellung am nächsten oder übernächsten Tag versehen.

    Andererseits stellt sich die Frage, wer solche Lappalien einer umgehenden bundesweiten Verbreitung für wert befindet? Wer wählt so was aus? dpa?

    Ich selber habe ja den ersten ernsthaften Glaubwürdigkeitsschock mit den sagenhaften Hitlertagebüchern erlebt… immer noch eine Schote für sich – aber wenigstens noch als Vorlage für „Schtonk!“ gut, einer der wenigen deutschen Filmkomödien mit Ewigkeitswert (Heinrich Haffenloher!).

    Nach Sebnitz war dann aber ganz der Ofen aus. Das war dann wirklich die Glaubwürdigkeits-Kernschmelze der Hamburger Medienschickeria. Und die müden Ausreden und Entschuldigungen hinterher sprachen auch für sich.

    Warum sollte man Leuten, die sich „Sebnitz“ einfallen ließen, überhaupt nochmals irgendwas abkaufen?

  119. Brutkästen + WMD
    Kann sich noch jemand an die Brutkästen-Story erinnern, der zufolge irakische Soldaten Säuglinge in Kuwait ermorderten?
    Fake-News

    Gleiches mit den Geschichten von Massenzerstörungswaffen. Fake-News.
    Und was sind schon ein paar erfundene Russen-U-Boote unter Freunden.

    Sollen doch nicht alle so tun, als ob das was Neues sei.

    Das Problem des Staates momentan:
    a) glaubt den etablierten Medien niemand mehr ihre Propaganda
    b) es gibt in Zeiten des Internet eben verdammt viel feindliche [tm] Propaganda, die auch noch (oh GRAUS) mehr Leute erreicht.

  120. Ich sehe gerade,...
    dass der Artikel, bei dessen Lektüre ich mich neulich doch fast an meinem Frühstücksbrötchen verschluckt hätte, jetzt auch im Mutterschiff online steht:

    http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/stimmung-in-new-york-nach-den-wahlen-14546728.html

    Frau Horn, eine freundlich blickende Professorin für Neuere deutsche Literatur an der Universität Wien, derzeit an der New York University forschend, schreibt im Gefolge von Trumps Wahlsieg:

    „In den Tagen nach der Wahl wartete ich auf einen Aufruhr. Wo, wenn nicht hier in New York? Ich sah schon brennende Autos, Steine und Tränengas in Midtown. Noch am Wahlabend hatte es eine spontane Demonstration vor dem Trump-Tower gegeben, ich hoffte heimlich, dass es jetzt bald richtig krachen würde.“

    „Klammheimliche Freude“ (Copyright „Mescalero“) des wohlsituierten deutschen Bürgertums an Gewaltausbrüchen in einem ansonsten nicht sonderlich geliebten Land?

    „Klammheimlich“ durch’s Lektorat (so überhaupt vorhanden) des bürgerlichen Flaggschiffs FAZ gerutscht?

  121. Echte Butter statt falscher Nachrichten
    Vielen Dank für Ihre eher feuilletonistischen Artikel der letzten Zeit.
    Hinsichtlich der Ihrerseits beschrieben grazilen Gazellen sei mir der Hinweis gestattet, dass diese in Süditalien noch eher in freier Wildbahn zu beobachten sind. Das Aussterben nördlich der Alpen dürfte auch dem heutigen Scheidungsrecht geschuldet sein – ein Leben als „Frau Doktor“ auch nach dem Ende der Ehe lassen die dieser Tage üblichen Unterhaltszahlungen kaum mehr zu.

    Zum Thema dieses Blogs: Vor Jahren kaufte ich mir letztmals ZEIT offline. In einer – nicht als Anzeigensonderveröffentlichung gekennzeichneten – Wissenschaftsbeilage war ein Artikel enthalten, der mich sehr verwunderte. Der gesundheitliche Nutzen von Weidemilch wurde darin über den grünen Klee gelobt. Der Sinn und Zweck des Artikels erschloss sich freilich auf der Folgeseite: Eine großformatige Anzeige für Kerrygold folgte.
    Wenn man bedenkt, wie sehr sich die Anzeigenpreise für Print und Internet unterscheiden, wundert man sich nicht mehr über die Qualität vieler Digitalangebote.

    Es wird bei den Fake News so laufen wie bei den Parteien:
    Kreisky holte die FPÖ in die Regierung – am Wochenende ist kein SPÖ-Kandidat in der zweiten Runde der Präsidentschaftswahl.
    Mitterand förderte den FN, um den Bürgerlichen zu schaden – nächstes Jahr dürften Gaullisten und Le Pen die Präsidentschaftswahl unter sich ausmachen.
    Craxi (PSI) ließ sich von Berlusconi unterstützen – wenig später war der Ministerpräsident.

    Und wenn Rotrotgrün mit der derzeitigen Bundestagsmehrheit ein Fakenews-Gesetz beschließt, können gegen Ende der nächsten Legislaturperiode Union, FDP und AfD – die keine Vermögenssteuer möchte – darüber nachdenken, wie man mit dem Facebookauftritt des Mitteilungsblatts der irischen Butterindustrie am besten umgehen lassen sollte. Und der Regierungssprecher – vielleicht ab 2021 Herr Tichy, wer weiß – kann sich fein raushalten und darauf verweisen, dass Facebook (bzw. das Unternehmen, das FB bis dahin abgelöst hat) ja nur in eigener Verantwortung handelt und keinerlei Rücksicht nimmt auf die neue Koalition. Man kann es nicht oft genug sagen: Solange die Linken die Werte der Französische Revolution für kurzfristige Vorteile bekämpfen, werden sie mittel- bis langfristig die populistische Konterrevolution fördern.

    Denn es lässt sich kaum als Fake News abtun:
    FDP und AfD werden bei der nächsten Bundestagswahl etwa ein Fünftel der Stimmen erhalten.
    Rotrotgrün wird selbst dann keine Mehrheit bekommen, wenn die FDP an der Sperrklausel scheitert.
    CDU und SPD werden – wenn überhaupt – zusammen nur eine hauchdünne Mehrheit haben, also auf die CSU angewiesen sein.

  122. Fake news von UvdL
    lese gerade im Tagesspiegel, der ja vom Chefredakteur der Zeit mit herausgegeben wird, dass UvdL abgebrochene Hauptschüler anwirbt, die dann bei der BW den Abschluss nachholen können. Das ließ mich doch sofort an den alten Pioniergruß denken… Hohlkopf und Bizeps.

    Aber ganz toll fand ich dann den Satz: „Alle Bewerber sollten die Bundeswehr qualifizierter verlassen, als sie gekommen seien.“

    Das ist doch mal ne Ansage, wenn das kein fake ist, was dann.

    • also
      Rauchen und Saufen werden sie doch können, wenn sie abgehen, soziale Kompentenzen eben. Wenn sie dann auch noch ausdrucksstark fluchen können, haben sie auch noch ihre sprachlichen Kompetenzen deutlich verbessert. Kann man schon was lernen, bei der Uschi.

  123. Wieviel Geld bekommt ihr eigentlich fürs Lügen?
    Oder steckt die FAZ etwa auch im Pizzagate Skandal mitdrin, wie so viele andere Medien?
    Wer SERIÖSEN Journalismus betreibt, der erkennt die offentichtlichen Parallelen zur Realität. Ich frage mich, wie so viele Journalisten (praktisch alle) so frech und zugleich so verblendet sein können.

    Denkt mal über euer Leben nach, bevor ihr Newspropaganda auf Kosten eurer eigenen Vernunft betreibt, nur um ein wenig Bazeli zu bekommen und dem Chef zu schmeicheln.

  124. Lieber Rotbart als Breitbart?
    Wir müssen uns nicht auf die ZEIT beschränken. Gestern geisterte durch die ganze deutsche Zeitungswelt die Schlagzeile, dass rechte Populisten so bösartig rechts sind, weil sie Angst vor der Globalisierung haben. Eine Bertelsmann-Studie hat das nachgewiesen. Zweifelsfrei, wie immer.
    Angst vor der internationalen Verflechtung der Wirtschaft also, vor unserer Exportwirtschaft, usw. – was man halt unter Globalisierung versteht. – Doch siehe da, wenn man sich die Studie herunterlädt und genauer anschaut, dann bleibt davon sehr wenig übrig. Denn die Bertelsmänner fragten selbst, was denn GENAU an der Globalisierung so furchteinflössend sei. Und dabei kam heraus, dass es im wesentlichen die Migration ist, die uns massenweise beglückt.
    So werden aus Leuten, die etwas gegen Massenimmigration haben, Abgehängte, ewig gestrige, naive Tölpel, die die Notwendigkeiten unserer Ökonomie nicht begreifen.

  125. Da kommt ein dickes Ding...
    …auf das Netz zu. Heißt Digitalcharta und soll die Meinungsfreiheit mainstreamen. (Wer kritisch denkt, `speacht hate´):

    WIRED: Die Plattformen sollen Hatespeech „verhindern“, also im Vorhinein bestimmen, was gepostet werden darf und was nicht. Das könnte doch schnell Willkür und Zensur bedeuten.
    Albrecht: Wir machen doch nur eine grundsätzliche Wertaussage. Wir sagen nichts über den Maßstab und die Umsetzungsmöglichkeiten.

    Dieser Herr Albrecht ist ein Mittäter, der ganz entspannt fordert und durchsetzen will, dass anders-als-er-denkende Menschen aus dem Netz ausgeschlossen werden. („Hatespeech“ ist für diesen Herrn offenbar ein Gedanke, der seinem Denken nicht passt. Er nennt das „grundsätzliche Wertaussage“.)

  126. Wo ist die Kontonummer?
    Ich habe keine Ahnung wie es um ihre Vermögen bestellt ist und möchte nicht alle in der FAZ fördern nur weil ich ihnen etwas zukommen lassen möchte. Alternativ könnten sie doch auch ein Buch herausbringen.

    Am Besten etwas mit Rennrädern, Damen in Bayern (aber nicht nur Abgüsse), etwas mit angemessener Nahrung und einigen weiteren Themen. ggf u.a. eine Reihe über: Versaubeuteltes was ein mal gut war.

    PS Hier noch ein Link des Fotos wegen.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Das_Reich#/media/File:Bundesarchiv_Bild_101I-018-0011-07,_Russland,_lesender_Soldat.jpg

    Ich finde den Schrifttypus und Aufmachung der Zeitung interessant. Erinnert mich an etwas aktuelles. Die Zielgruppe damals war wohl ähnlich. Ob die Zeit in Afghanistan gelesen wird?

  127. Fehler, die keine sind?!
    Etwas, was zur Intention des Geschriebenen paßt und falsch ist, würde ich nicht als Fehler bezeichnen wollen. Die Vermutung, es handelt sich um Absicht, liegt einfach zu nah. Anders sieht es aus, wenn Links einfach ins Leere laufen oder zu etwas thematisch Unpassendem führen. Oder anders ausgedrückt, kein ernstzunehmender Journalist wird ungeprüft irgendetwas veröffentlichen und solche „Fehler“ wie bei Breitbart würden jedenfalls entdeckt. Daß solche „Fehler“ auch von „Qualitätsmedien“ übernommen werden, läßt gewisse Rückschlüsse zu.

    Am Ende ist es der Konsument, der die Qualitätsprüfung vornehmen muß, soweit er es denn überhaupt kann, will er sich ein objektives Bild machen. Nur, die meisten scheinen das weder zu wollen, noch zu können. Und genau da liegt die Gefahr. Denn der Wunsch der Politik, Fake News bzw. solche Fehler auszumerzen, wird dann, je nach eigenem Standpunkt, vom Konsumenten nicht mehr unbedingt als Zensur und Beeinflussung der eigenen Meinung erkannt.

    Die viel größere Gefahr liegt aber nicht bei Breitbart etc., sondern bei den Qualitätsmedien und dem ÖR. Denn diese genießen immer noch ein großes Vertrauen in ihre Glaubwürdigkeit. Ob sie dieses wirklich verdienen, ist jedoch mittlerweile zumindest zweifelhaft. Auch wenn Lügenpresse oder Gleichschaltungsvorwurf nicht ganz zutreffend sind, so darf von Lückenpresse sicherlich gesprochen werden. Ob das nun an mangelhafter Recherche liegt, oder ob hier ganz bewußt Dinge weggelassen bzw. „versehentlich“ Mißinterpretationen vorgenommen oder übernommen werden, am Ende stellt sich dem kritischen Konsumenten doch immer öfter die Frage, ob, und wenn ja welche, Absichten damit verfolgt werden.

    Zum Schluß ein Beispiel, das wohl jeder kennt.
    http://www.faz.net/-gqe-8nxxi
    Da titelt die FAZ: „Pkw-Maut bringt deutschem Staat viel weniger Geld“
    Obwohl der Beitrag durchaus sachlich korrekt ist, hätte der Titel wohl besser „Dobrindts Lügenmaut“ gelautet. Denn statt daß die Maut für deutsche Autofahrer kostenneutral kommt, wie versprochen, soll ihre Höhe nun von der Schadstoffklasse abhängig sein. Daß das besonders die trifft, die sich kein neues Auto mit Euro-6-Norm leisten können, liegt auf der Hand. Hier läßt die FAZ eine glatte politische Lüge durchgehen, ohne besonders darauf einzugehen. Stattdessen wird auf die Mauteinnahmen verwiesen, die geringer als gedacht ausfallen werden.

    Wieder einmal ist der politischen Glaubwürdigkeit, der Demokratie ein Schaden entstanden. Das ist das eigentlich Wesentliche in diesem Zusammenhang, wird aber mit keinem Wort erwähnt. Das Maut-Denkmal ist Dobrindt und der CSU eben wichtiger als die Bürger. Mit den Bürgern kann man es ja machen, die zählen ja nicht, die sollen zahlen und freundlich sein.

    Schon an diesem kleinen Beispiel wird deutlich, woran die politische Kultur in diesem Land krankt und welchen Anteil die kritiklosen Medien daran haben.

  128. Gestern wurde in Berlin ein Tramfahrer von guten Menschen...
    geschlachtet. Als die Wahrheit herauskam, haben sich beim Busfahrer entschuldigt: 0

    Hatespeech der guten Menschen ist immer richtig und wird auch durch die Realität nicht beeinflusst. (Der Tramfahrer ist weiterhin ein „Nazi“, so die Kommentare der Linken, obwohl er die Kopftüchträgerin wegen ihres Stinkedöners ansprach. nicht wegen ihres Kopftuches. Das muss der auch sein, denn sonst müssten sich die „Guten“ entschuldigen – was anständig wäre und sie entsprechend nicht können.)

    • Diese "nazi-Eulogen" also die, die gerne zu jedem Anlass die nazi-Keule schwingen
      werden aber in diesem Land leben müssen, das sie mit ihrem Psychokrieg gegenseitiger Verdächtigung erzeugen!
      Leider alle anderen auch, so sie nicht zeitig in der Fremde Heimat finden.

    • ...und er musste sie ettliche Male ansprechen, bis es dann zu der
      dringenden Bitte zum Verlassen der Bahn kam – währenddessen hat sie weiter in ihren Döner gebissen – und die Durchsagen ignoriert. Die Freundin ohne Kopftuch hatte das Ding gleich weggepackt.

  129. Jetzt aber !! Achtung ! GAUCK spricht !
    Der ausgelaufene, immer überflüssige, und für jedes dumme, antideutsche Wort allzeit bereite Pfarrer Gauck geht mit den pöhsen Lügenpresse-Sagern ins Gericht !

    Schon gut, wir haben gleich die Hosen gestrichen voll und schließen Abos zuhauf ab.
    Oder was mich nicht beißt !
    Hierblogs weist der Don nach, dass die Tante Zeit, mittlerweile zur Genderhexe mutiert, FakeNews produziert, aber der SED-Pfaffe schimpft die kritischen Bundesbürger.
    Dieses spezifische, in der DDR sozialisierte, und vor allem in der Partei, ob SED oder Ost-CDU, wurscht, trainierte und privilegierte, Personal, Merkel, Gauck, De Maiziere, etc., ist für die Demokratie in Deutschland schädlich .
    Irgendwie sind sie alle, wie Kahane, Stasis geblieben .

    Gemeinsam mit den linken West-Dödeln, seien sie Alt-68er (Hunde, wollt ihr ewig leben ?!), oder sonstwas, bilden sie den Kern der Förderer des Zerfalls unseres Landes.

    Sie verbreiten sich wie giftiger Schimmel überall (Marsch durch die Institutionen) , und werden von senilen Oggersheimern (mein Mädschen, höhöhö), oder eunuchoiden Ex-CDU lern, gefördert.

    So sieht die Parteienlandschaft aus, so die Medien, so die Politik, und so das Land, oder was davon übrig ist.
    Ich möchte festhalten, dass damit eben NICHT die Mehrzahl der Menschen und Mitdeutschen in den neuen Bundesländern gemeint ist.

    DIE nämlich sind in einem noch recht gefährlichen System genau gegen das, diese kommunistische Kacke, auf die Strasse gegangen, und durchaus auch noch in Stasi-Haft, oder ins Gefängnis.

    Und sie waren in der Mehrzahl heilfroh, diesen verlogenen Drecksstaat hinter sich gelassen zu haben.

    Sie hatten auch, anders als Merkel, keinen Pass, der ihnen die jederzeitige Ausreise und Wiedereinreise erlaubt hätte.

    Diese DDR Wendehälse aber, die heute den Ton angeben, mit ihren bösartigen Verbündeten im Westen, bauen auf, wie es so häßlich hieß.

    Die neue DDR nämlich.
    Sprechverbote, Denkverbote, Schreibverbote, Berufsverbote.

    Alles vorher nicht da bei uns.

    Aber NUR mit diesem Verbotsapparat, strafbewehrt, können sie ständig Politik gegen Deutsche machen.
    Und die Medien heizen fröhlich mit.

    Dereinst wird man sich an die Dschornalisten und sonstigen Kollaborateuere erinnern.

    Ihr Dankeschön-Paket steht schon bereit.

    Dann können sie von Hartz4 kosten.

    • Schon wieder der Blick in die falsche Richtung
      Wenn AM nicht erst FDJ-Sekretärin geworden wäre – will heißen – so lange da ein anderes System hinterm Zaun war – hättet ihr das alles schon 30 Jahre früher gehabt.
      Nur bis ihr es merkt, und begreift (wenn überhaupt – dazu braucht’s ein wenig Büldung und das Brett vor’m Kopf muss weg), vergehen auch noch Jahre.
      Wer zu spät kommt, …

      Soros sprach von Krieg, den ‚er‘ gewinnt.
      http://aristoblog.de/2014/02/der-krieg-der-reichen-gegen-die-armen/

    • Na das ist doch mal ein Beitrag
      Wäre vielleicht noch hinzuzufügen, dass 95% der Führungskräfte in den Neuen Ländern aus dem Westen kommen. Und also hier das Sagen haben. Alles Linke? Stand allerdings in der SZ. Ist also wahrscheinlich gelogen.

      Bei all diesen Rundumschlägen hätte ich mal die bange Frage:Wo sind die Guten abgeblieben? Nur noch der Don übrig? Dann steht’s natürlich wirklich schlimm um das Land.

      Aber wird schon.

    • Titel eingeben
      Berufsverbote, doch gab es bereits „bei uns“.

  130. Breitbart
    Das Gute ist, dass man Breitbart, trotz aller Widrigkeiten, anscheinend nicht mehr unterkriegen kann. Wer hat die eingeladen und warum dieser radikale Prozess? Ebenso wie Charlie Hebdo. Woher kommt der urplötzliche Wandel zu „Aufklärung“? Ich mag C. Hebdo nicht, aber das ist meine persönliche Meinung. Es geht um das Prinzip der Unordnung, die momentan geschaffen wird.

    Normal wäre es, wenn jemand diesen Leuten ein, nun, ich sage mal Verbot, ausgesprochen hätte. Das wäre durchaus möglich gewesen. Die Frage ist, was passiert hier gerade mit der sogenannten 4. Macht?

    Die Frage ist allerdings hinfällig, wenn ich die letzten Artikel von der unerträglich dummdreisten Kiyak (ZEIT) oder der Stokowski (SPON) lese. Da wird mir bewusst, dass es einen Antipart geben muss. Eine journalistische Opposition, die diesen Beiden Kontra bis zum Erbrechen gibt. Und zwar ohne: „wegen unsachlichkeit gelöscht./xy.“ oder „beteiligen sie sich konstruktiv./xy“ oder „wir wünschen uns eine sachliche diskussion./xy.“

    Das Beste ist, dass sich bento-und ze.tt-Autor*in_sx sich langsam eine neue Heimat suchen können, denn im Moment ist die elitäre mediale Kaste in Deutschland mächtig am Rumschwurbeln. Das gefällt mir. Ich bin sehr gespannt, wie sich der ganze Polit- und Medienzirkus noch entwickelt.

  131. nicht gesehen
    Selektive Auslassung oder Herunterspielen gehört auch zu den täglichen Problemen. So kann einem durchaus entgehen, dass ein Somali eine Fahrzeug- und Messerattacke an Ohio State veranstaltete mit 12 Verletzten, wofür IS die Verantwortung schultert.
    Man muss mehrsprachig lesen. Wir leben in Chamberlainia.

    • Der Angst, Schrecken und Leid bringende Somali soll über "microaggressions" gearbeitet haben
      Steve Sailer (isteve.com) weiss das da:

      „Charles C. Johnson of GotNews has found a tweet from a classmate of that stabby Somali who ran amok this week at Ohio State showing they were supposed to be working on a group project on “microaggressions.”‘

  132. danke
    was eventuell der halleysche komet zu jesu geburt war,

    das sind sie in der finsternis der schreibenden zunft,

    ein lichtblick am himmel.

  133. mag Sie
    Interessieren, Don u.a.:

    Simon Jenkins:
    “Why did poor people vote rightwing?” The answer was simple. There is no longer a “right wing”, or a left. There are nations and there are tribes within nations, both growing ever more assertive.

    To Haidt, Trump’s appeal is to groups alienated by competing groups. Identity liberalism elevated the “sacred victim”, uncriticisable ethnic minorities, women, gay people and migrants, to whom Hillary Clinton explicitly deferred in every speech. Thus to favour one group is to exclude another, in this case the so-called “left-behinders”, identified as the “pale, stale, male – and failed”.
    https://www.theguardian.com/commentisfree/2016/dec/01/blame-trump-brexit-identity-liberalism

  134. Pizzagate
    Mann kann nicht etwas erfinden das es nicht gibt. Fakt ist, das es Pädophilie gibt und das es dekadent ausarten kann. Skandale diesbezüglich gibt es, und wenn extrem durchorganisiert findet man sie nur in der Oberschicht/Establishment
    Pizza 🍕 Gate,Podesta Mails Clinton Fondation, Wikileaks, Julian Assange…Wer sich informiert und den Mainstream
    verlässt stösst auf unglaubliches, schreckliches und abartiges. Die,
    Welche glauben, dass das Verschwörungstheorien sind, sind sich nicht bewusst wie das Böse, das Gute verdrängt und dass gerade Macht und Geld – zu solchen Obzessionen verführt. Die Gier muss gestillt
    werden und ruft immer wieder nach neuem. Es werden gnadenlos Grenzen überschritten. Sei es im Krieg, im Missbrauch, in der Prostitution….und es hinterlässt immer Opfer/ Menschen.
    Wahrlich….sie ekelt mich an diese Welt, dabei bin ich auf derer Sonnenseite geboren…

  135. @D.A.
    Lieber, amüsanter Don!

    Ich denke, ich habe verstanden, weshalb Sie so ein Freund der Meinungsfreiheit sind. Die meisten Menschen – so auch ich – neigen dazu, zuviel zu meinen. Und so lange sie das tun, lösen sie kein Problem. Schlimmer: Sie erkennen nicht, dass sie die Probleme auch gar nicht lösen können. Nicht mit Reden, nicht mit Kunst, nicht mit Vertrauen sondern überhaupt nicht, weil jegliche Verbindlichkeit des Gesprächs vermieden wird. Darüber sollen die Charakterschwachen – so auch ich – also hinwegmeinen, so lange es geht. Ich meine aber, das geht nicht mehr. Jedenfalls nicht mehr gut. Danke für die Lektion.

  136. Mitgliederzuwachs bei der CDU:
    „Mehrere Flüchtlinge aus den Krisenregionen im Nahen Osten, erst seit Kurzem CDU-Mitglieder, bedankten sich bei Merkel für ihren Einsatz.“

    https://www.welt.de/politik/deutschland/article159875294/Eine-Fluechtlings-Obergrenze-wird-es-mit-Merkel-nicht-geben.html

    • Muß man nicht mal mehr die Deutsche Staatsangehörigkeit haben ,um cDu-Miglied zu werden?
      Und wie steht man in der politischen Diskussion, ohne die Sprache mindestens gut zu beherrschen?

      Die ehem. Christl.Demokrat.Union ist nur noch eine einzige potemkinsche Inszenierung und steht Sonneborns Partei in nichts nach (ohne allerdings deren Witz zu haben).

  137. "No jokes with names",
    sagt wohl eine alte Regel bei schreibenden Menschen.

    Darum, so sachlich wie möglich, Herr Moser: De Maizière hatte (letztlich prominente) Verwandte im Osten, lebt mittlerweile auch in Dresden, ist aber in Ihrer Liste mitnichten angebracht.

    Wie auch – in meinen Augen jedenfalls – all die dieser Tage gern gelesenen Andeutungen nicht, die DDR würde gerade fröhliche Urständ feiern.

    Was momentan zu erleben ist, erscheint mir einfach nur deutsch: Grautöne ignorierend, rechthabend, die Welt belehrend. Wie von uns gewohnt, ohne die geringste Absicht, zwischendurch ein kleines Witzchen auf eigene Kosten einzustreuen. Könnte ja relativieren, brrr.

    (Die DDR – und das glauben viele Westdeutsche nicht, weil sie sie gern als Vorort von Moskau gesehen haben – war auch nur einer von vielen seltsamen deutschen Staaten. Und von allen drei Teilen des Namens war „Deutsche“ der wahrste.)

  138. When is an anti-Semite antisemitic?
    @ Jessica
    „Warum man gerade Breitbart und Bannon (…) zu Antisemiten machen möchte, erschließt sich mir nicht. Die Lüge fliegt eh auf und dann ist man blamierter als je zuvor.“

    Vielleicht, weil viele amerikanische Juden das so sehen.
    Vielleicht deshalb:
    Ein Artikel auf Breitbart Website von 29.3.16:
    „An establishment conservatives guide to the-alt-right“
    Zitat:
    “Meanwhile, the alt-right openly crack jokes about the Holocaust, loudly — al-beit almost entirely satirically expresses its horror at ‘race-mixing’, and de-nounces the ‘degeneracy’ of homosexuals while inviting Jewish gays and mixed-race Breitbart reporters to their secret dinner parties. What gives?
    If you’re this far down the article, you’ll know some of the answers already. For the meme brigade, it’s just about having fun. They have no real problem with race-mixing, homosexuality, or even diverse societies: it’s just fun to watch the mayhem and outrage that erupts when those secular shibboleths are openly mocked. These younger mischief-makers instinctively understand who the au-thoritarians are and why and how to poke fun at them.”

    Es sei also nur Spaß, wenn man Witze über Holocaust, Rassenmischung und „Degenerierung“ von Homosexuellen reißt, besonders, wenn man dann jüdische Homosexuelle und „mixed-raced“ Breitbart-Reporter zu geheimen Dinner-Partys einlädt? Für mich ist das nichts als ein Alibi für eine einschlägige Demagogie.

    Fragen Sie doch die Überlebeden des Holocaust, was diese von „to crack jokes“ über den Holocaust halten? Witze reißen? „What gives?“ …. Hm?

    Oder vielleicht ist es auch deshalb:
    Warum werden auf Breitbart denn öfters Nazi-Websites verlinkt? Welche beim ersten Blick harmlos erscheinen, doch wenn man sie nicht nur oberflächlich liest, sondern sich weiter verlinkt, so findet man bald Beiträge, welche den wahren ideologischen Kern der Websites enthüllen.

    Breitbart soll auch Verbindungen zu Israel unterhalten, was den Anschein erweckt, als wären die Vorwürfe unbegründet. Nur komisch, dass dann auf Breitbarts Website eine ganzseitige anti-israelische, widerlich rassistische, antisemitische Propaganda erscheint, wie ich sie vor vielen Monaten entdeckte, welche von den Palästinensern verfasst war und eins zu eins veröffentlicht wurde, ohne jede Stellungnahme, ohne jeden Kommentar, ohne jede Kritik. Es ging darin nicht etwa z.B. um Kritik über die Siedlungspolitik, sondern übelste rassistische Hetze.
    Ich habe mich damals gefragt: Warum tun die das? „What gives?“

    Aber genauso unterhält auch die deutsche Website PI Verbindungen zu Israel, für mich sind das weiter nichts als Alibis. Und btw. bekanntlich gibt es auch in Israel ultrarechte Bewegungen.

    Last but not least: Vielleicht liegt das aber auch an der Verbindung zu *alt-right*? s. oben.
    Etwa, weil Bannon in 2016 explizit erklärt hat, dass er dem „alt-right“ auf Breitbart eine „Platform“ bieten will?
    Was ist „alt-right“?
    Unten verlinkt finden Sie ein Video über eine Rede von Richard Spencer, der Führungsfigur des Alt-Right-Movements, in welchem Trumps Sieg gefeiert wird. Man beachte den mehrfachen Hitler-Gruß und die Heil Victory Rufe.
    https://www.youtube.com/watch?v=1o6-bi3jlxk

    Alles nur dumme Witze, à la cracking some jokes about the Holocaust? Alles nur ein dummer Zufall: Die Nähe Bannons zu einem wie Spencer, der einfach mal so aus Jux und Tollerei in seiner Ansprache Heil Sieg ruft, während sein Publikum seine Rede mit dem Nazigruß salutiert?
    Ne, sorry, aber das sind doch keine Kindergartenspiele oder Dummejungenstreiche.

    • How Trump split the Jewish vote
      Die amerikanischen Juden sind viel gespaltener als Sie glauben:
      mehrheitlich zwar nach wie vor pro-Demokraten (ca. 70%). Aber der Rest macht zunehmend zu den Republikanern rüber. Da ist grad sehr viel Bewegung drin. Dementsprechend auch die unterschiedlichen Einstellungen zur Alt-Right.

      (Und die Alt-Right selbst ist eben auch sehr gemischt: von absoluten Neonazis mit irren Rassenideologien, bis hin zu alternativen Konservativen, die sehr gut mit jüdischen Konservativen können und ähnliche Einstellungen zum Thema Iran usw. haben.)

      Momentan herrscht, meinen Beobachtungen zufolge, sehr viel Unruhe bei den traditionell eher säkularen, linken Juden (meist aschkenasische Juden, die Enkel und Urenkel von Einwanderern aus dem späten 19. Jh. und frühen 20. Jh. sind).

      Die neueren Einwanderergenerationen (z.B. aus Russland) wählen nicht so wie sich das das linke jüdische Establishment wünscht und wie Juden in den USA bisher immer gewählt haben. Diese jüngeren Einwanderer sind zwar auch eher säkular, aber gesellschaftlich viel konservativer. Ich kenne dieses Milieu selbst sehr gut. Dazu kommen noch die orthodoxen Juden aller Generationen, die quasi geschlossen für Trump gestimmt haben. Die gläubigeren Juden können generell nicht so gut mit den linken Juden in den USA.

      Dementsprechend ist die Panik unter dem eher linken, pro-demokratisch eingestellten jüdischen Establishment gerade sehr groß. Man will halt nicht die Deutungshoheit über die eigene Gruppe verlieren.

    • Hmmm...
      Aber warum hat Breitbart eine eigene Dependance in Jerusalem… und solche Perlen wie den Evergreen „Israel droht mit Selbstverteidigung“ (TM Spiegel) habe ich dort auch noch nicht finden können.

      Es waren auch keine Breitbart-Leute als Leichtmatrosen auf der erinnernswerten „Gaza-Flotte“ unterwegs.

      Und einen extremistischen Narrensaum hat leider jede Partei bzw. Bewegung. Seien es Leute, die bei AFD-Veranstaltungen mit bettvorlegerbreiten „Deutschland-Schärpen“ und seligem Blick im Publikum sitzen oder andere, die Deutschlandfahnen vor laufenden Kameras mit angeekelt-strafendem Blick entsorgen…

    • Titel eingeben
      „beim ersten Blick harmlos erscheinen, doch wenn man sie nicht nur oberflächlich liest, sondern sich weiter verlinkt, so findet man bald Beiträge, welche den wahren ideologischen Kern der Websites enthüllen.“
      .
      Das gilt doch für eigentlich alle Websites.
      Das ist so ähnlich wie „mit drei Klicks bin ich mit Putin verbandelt“ = meine Frau hat ’nen Bruder, der hatte mal ’ne Freundin, und deren Vater ist Minister in Moskau.

    • Antisemitism
      Leider ist gerade der „linke“ Antisemitismus, getarnt als Israelkritik/Solidarität mit Palästinensern, beunruhigend angestiegen. Die BDS-Bewegung ist gerade an „linken“ Unis wie Berkeley besonders stark. Auch in GB gibt es da einiges (z.B. http://www.cufi.org.uk/news/police-called-to-london-university-as-violent-anti-israel-protest-forces-attendees-to-lock-themselves-in-room/), Jeremy Corbyn tut sich da unrühmlich hervor.

      Ich schrieb eben gerade darüber, dass angesichts des leider arg verbreiteten Antisemitismus (verfolgen Sie auch die Abstimmungen bei den UN?) es seltsam anmutet, wenn er als eine Art Trumpf gegen „Rechts“ verwendet werden soll.

      Was soll man über SPON denken, die gerade wieder gezeigt haben, dass sie einfach nicht neutral über Israel berichten können?

      Ich habe es nicht so mit Religion, aber der Spruch mit dem Splitter im Auge des Nächsten und dem Balken im eigenen sollte mehr Beachtung finden.

  139. Titel eingeben
    Einen ganz herzlichen Dank Ihnen für die allwöchtentlichen Lichtblicke, lieber Don.

    Wie kommt es, dass die ZEIT in einer so anderen Dimension vor sich hin existiert? Es scheint dieselbe Paralleldimension zu sein wie die, in der sämtliche meiner Kolleginnen leben.

    Regelmäßig entzückt äußern sich diese meine Kolleginnen über die Kanzlerinnendarstellerin und loben all die „engagierten jungen Burschen, die zu uns gekommen sind und die wir jetzt nur noch zu erziehen brauchen“.

    Wenn ich dann darauf hinweise, dass mir im Zug einer der engagierten Burschen gerade wieder engagiert an Körperteile gegriffen hat, die außer dem Ehegemahl nicht für die Öffentlichkeit verfügbar sind, ernte ich entrüstete Blicke meiner Kolleginnen. Ob ich denn nicht wüsste, dass das bei jedem Oktoberfest auch passieren könne.

    Kürzlich fand ich dann aber doch heraus, warum wir in unterschiedlichen Dimensionen leben: Die Damen Kolleginnen bevorzugen für die Anfahrt zum Büro den eigenen Pkw; ich benutze die öffentlichen Verkehrsmittel, die sich in den letzten 12 Monaten in eine Horrorshow verwandelt haben. Damit sind die unterschiedlichen Dimensionen wohl erklärt.

    Was wohl die andere Dimension der ZEIT-Mitarbeiter erklärt?
    ——–
    P.S. In Zug und Bus las ich früher auch stets getreulich die ZEIT, aber auch das erscheint mir heute nur noch wie ein ferner Traum aus einer anderen Dimension. Jetzt müssen die scharfsinnigen Beobachtungen von Steve Sailer oder eben Ihre Lichtblicke dafür herhalten. Und wenn nichts mehr hilft, wird Bach gehört: „Schau, lieber Gott, wie meine Feind.“

    • "Wie kommt es, dass die ZEIT in einer so anderen Dimension vor sich hin existiert?"
      Parallelwelt?
      Erkenntnisresistenz?
      Zu wenige eigene Erfahrung in der Öffentlichkeit?
      Keinen Blick über den Tellerrand wagen können?


    • die wir jetzt nur noch zu erziehen brauchen
      „wir“, jaja, „wir“. Anspruch an andere, sie sollen es tun. Natürlich mit Dududu und Luftballonen, denn sonst fallen sie gleich in Ohnmacht.
      Nein, diese Art Frauen ist nicht erziehungsfähig gegenüber dieser Sorte junger Männer. Wenn die vergewaltigt werden, plärren sie sich die Augen aus und rennen in Zukunft nur noch mit Kopftuch rum. Denen mangelt es an Substanz. Die können nur ritterlich-höfliche Männer beißen, wenn sie mal wirkliche Gewalt erleben, geben sie sofort kleinst bei und „passen sich an“. Die fallen als Verteidigerinnen weiblicher Freiheit völlig aus, im Gegenteil, die fallen noch denjenigen Frauen in den Rücken, die sich die zunehmende Verlotterung der Öffentlichkeit nicht gefallen lassen wollen.

  140. Ihr Bemühen, DA, wurde von höchster Stelle torpediert
    Die Rede des noch Bundespräsidenten dürfte die Moral der Medienschaffenden soweit gestärkt haben, dass unbeirrt weiter gemacht wird. Der Funken des Selbstzweifels und der überfälligen Selbstkritik innerhalb der Medien, den die US-Präsidentschaftswahl ausgelöst hat, wurde erstmal wieder gelöscht.
    Zumindest das hiesige qualitätsjournalistische Biotop scheint die Rede als eine Art Durchhalteparole zu begreifen.

    Es werden Wetten darauf angenommen, wie unerträglich die Berichterstattung im Jahr 2017 werden wird und wie sehr der AfD davon profitieren wird. Geht ja jetzt schon wieder los mit der Berichterstattung über die den konservativen Kandidaten der franz. Präsidentschaftswahlen. Glaubt man der hiesigen Berichterstattung handelt es sich bei Fillon um den Erlöser, der die Franzosen nocheinmal vor der FN und den Franzosen bewahren könnte. Ebenfalls auffällig ist, wie schon wieder überhaupt keine Fakten und Daten (bspw. in Form von Umfragewerten) berichtet werden, sondern lediglich ein Clinton-artiger Narrativ eingeleitet wird.

    Und doch, aus den Umständen, dass die franz. Konservativen keine neue Partei bilden und die FN überhaupt die Möglichkeit besitzt, als Sieger aus den Präsidentschaftswahlen hervor zu gehen, kann man ohne tieferes Wissen über Situation und Eigenarten der franz. Politik logisch schließen, dass die franz. Konservativen ein Problem haben, dass sich in der Zustimmung zu LePen äußert. Wenn es ähnlich gelagert ist wie in Deutschland dann handelt es sich wahrscheinlich um ein Glaubwürdigkeitsproblem. Davon handeln die hiesigen Lobhudeleien auf Fillon aber mal wieder nicht.

    • Sehen Sie das Positive, bitte:
      Gestern wäre Fillon nach deutscher Qualutätsmedien-Lesart noch ein unerträglicher Betonkopf, Neoliberaler und Rechtsradikaler gewesen. Heute ist er schon zum mutigen, knorrigen Konservativen mutiert :-).

      Journalisten haben eben durch die Bank weder Verstand noch Haltung. Und lernen – wie 99,9% aller Menschen (mich eingeschlossen) – am ehesten durch Erfahrung. Sie machen gerade die für sie neue, dass ihre Hegemonie über den öffentlichen Diskurs zerbröckelt. Die Anpassung daran wird dauern.

      Gruss,
      Thorsten Haupts

    • Medien berichten heute am ehesten ihre Wünsche
      Die Franzosen sind anders als andere Völker, vielleicht weil Gott dort lebt wegen der Cuisine. Sie haben ihn zwar offiziell schon lange rausgeworfen, aber er wollte nicht gehen. Nur in diesem Land gibt es Froschschenkel, Foie gras satt zu einem akzeptablen Preis, notfalls Ente, und Saucen, von denen man nicht dick wird.
      Tatsache: Ich schätze, dass die Sozialisten Valls auffahren. Fillon wird das vermutlich gewinnen, weil er sehr sympathisch ist und erfahren, aber Valls hat auch Erfahrung, vor allem mit drängenden Themen. Ich werde Cazeneuve vermissen, weil ich den Namen inzwischen auswendig kann. Aber wenn die Anteile alle in der Nähe eines Drittels liegen würden nach dem ersten Wahlgang, würde ich mich gar nicht so sehr wundern.

    • Haha! - und zweifach 'Daumen hoch!'
      Sowohl TH als auch Oberländer sprechen mir aus der Seele, und mehr noch: besitzen Einsichten über das deutsche bzw. französische Dasein.

      Was Sie, Herr Haupt, allerdings wohl übersehen haben: Die deutschen Leitjournalisten hatten ihre Artikel schon von langer Hand fertig, für die Vorwahlen der Republikaner. Egal, ob Sarko gewinnen würde oder Juppé, beides lag in der Schublade. Dann gewann ein gewisser Fillon die erste Runde und – Totenstille. Man legte die bekannten Namen, also Juppé und Sarko, neben die vorbereiteten Artikel und: nichts! Nochmals wurde verglichen. Was stimmte da wohl nicht??
      Es dauerte von da ab etwa 5 Tage gefüllt mit Whatsapp- und anderen Medien, bis man sich geeinigt hatte, dass tatsächlich offenbar keiner der Vorgesehenen gewonnen hatte. Nun noch 2 Tage, und dann kamen die ersten, koordinierten und vorsichtigen Artikel über Fillon. Konnte man ja auch nicht viel schreiben, oder? Die fertigen Textbausteine mit ‚rechtspopulistisch‘ passten wirklich nicht, diejenigen aus den Zeiten von Maggie Thatcher sind (noch) nicht elektronisch vorrätig, was tun??
      Da kommt es ungelegen, wenn man nie richtig ‚Journalismus‘ gelernt hat, Recherche, und nicht weiß wie umgehen mit etwas Unerwartetem, also Unvorbereiteten.
      Also wurde in den Tagen danach zunächst ganz vorsichtig über Fillon geschrieben, es handelte sich ja auch erst einmal nur um Probestückchen.
      Nachdem die gut durchgelaufen waren, wurde man mutiger, versuchte besser zu zielen. traf auch hie und da.
      Mittlerweile hat man sich eingeschossen, und ein ansehnliches Reservoir digitaler Textbausteine im Unterverzeichnis ‚Fillon‘, die man bedarfsweise ziehen kann.
      Irgendeiner kam dann mal auf die clevere Idee, Fillon könnte Le Pen verhindern. „Na, also, ist er doch gut für irgendwas“, sagte man, und erstellte auch dafür Textbausteine. „lassen wir also mal die wirtschaftliche Seite seines Programmes außer acht, schreiben wir nichts über spätere Rente, 39 statt 35 Wochenstunde mit null Lohnausgleich, und eine halbe Million weniger Posten“; in Anbetracht von Le Pen darf man nicht so zimperlich sein!

      Ja, Oberländer, Frankreich ist und bleibt anders als der Rest der Welt. Froschschenkel sind lecker, und wenn schon Leberpastete, dann bitte richtig! – Ganz so happy bin ich dennoch nicht mit den Franzosen, sie haben schon vor Jahr und Tag meine Lieblingslebensmittel kassiert: Gitanes Maïs, und den Rotwein in Pfandflaschen und Kisten; die Flaschen mit den Glassternen oben am Flaschenhals; für wen immer sich noch erinnert.
      Und wenn jetzt jemand anfängt zu spucken: Das war die Zeit als die Franzosen noch – nach den Japanern – die zweithöchste Lebenserwartung auf der Welt hatte, einige Jahre mehr als die Deutschen.
      Das war die Zeit, in der ich beschloss, dass, wenn ich schon sterben muss, dann lieber etwas länger und mit deutlich grösserem Genuss durchs Leben gehen möchte. Ob ich es nun wirklich länger machen werde, weiß ich noch nicht. Aber der deutlich erhöhte Genuss befriedigt mich beinahe täglich.

  141. Breitbart contra Rum Flor de Cañe
    „Rodnich sagt:
    30. November 2016 um 23:23 Uhr
    Palmen vs. Apfelbäume“

    Man darf ja hier wohl keine Werbung reinstellen, ich rate ihnen aber: Lesen Sie mein Buch „Die Pumaschildkroete“ ueber Costa Rica, 6000 Jahre Geschichte. Wohl alles aus den Fingern gesogen.
    Ansonst lese ich lediglich den Blog des Don Alphonso (und Danisch) weil er mir jenen intellektuellen Schub gibt, den ich hier in dem Agrarland etwas vermisse. Gruesse von den Palmen!
    Breitarsch, aeh, Breitbart….Sachen gibts…..

    • Apropos Danisch: der beschreibt wie 30.000.000 Euro in die "Flüchtlings-
      hilfe“ gepumpt wurden, alleine in Sachsen. Für Ringelpietz. Zusätzlich. Auf Anfrage hat die „Die Staatsministerin für Gleichstellung und Integration“ 27 Seiten Listen geschickt, die Daten und Fakten, so kein fake, publik machen.
      Das zu überprüfen, wer da wann wie viel abgesahnt hat und welche Hintergründe das hat – das wär mal ne Serie wert. Und das ist nur 2015/16 in Sachsen!
      Bin neugierig, ob es für die anderen Bundesländer auch solche Listen gibt, die das Verprassen von Steuergeldern aufzeigt.
      http://www.danisch.de/blog/2016/12/01/30-millionen-euro-und-der-maedchentanz-fuer-maedchen-mit-migrationshintergrund/
      Egal wie viele Millionen die mit der Gießkanne da rein hauen – es wird sinnlos bleiben.

      Ich frage mich ja, wie es jemandem mit H4 geht – dem meines Wissens so was wie oben beschrieben, niemals nicht angeboten wurde – also solch heftige „Integrationshilfen“ ins für ihn verschlossene System.

      Mir kam auch die S 21-Grube in Stuttgart in den Sinn. Ich meine, Mappus hat da irgendwann mal geäußert, der Bahnhof würde gebaut, egal was er koste, damit die Milliarden im Lande bleiben und der Länderfinanzausgleich für BW geringer wird.
      Kann es sein, dass die Frau in Berlin das mit den „Flüchtlingen“ deshalb macht, weil sie weniger Euro in Europa/Griechenland usw. investieren will?
      Wäre eine fatale finanzielle Fehleinschätzung – aber was macht sie auch sonst?

    • Danisch - renommierter als Zeitonline, aber
      Danisch.
      Seien Sie da vorsichtig.
      Was er z.B. schon über angebliche Verbindungen zwischen Juden/Gender und CIA veröffentlicht hat ist…
      Der hat auch auf 10 Einträgen 1 oder 2 Griffe ins sprichwörtliche Klo dabei.

      http://www.danisch.de/blog/2014/04/15/ist-der-gender-feminismus-eine-spaetfolge-des-holocaust/
      http://www.danisch.de/blog/2013/02/28/wurde-die-piratenpartei-von-der-cia-sabotiert/
      http://www.danisch.de/blog/2014/04/13/familie-baer/

      Manchmal habe ich ein wenig den Eindruck, das sich da jemand obsessiv an einer Person des öffentlichen Lebens (Baer) festgebissen hat – und langsam mehr und mehr ins pathologische abdrifted. Dazu ja auch sein Buch…vielleicht sollte man ihn einfach als einen Antiniggemeier sehen.

      Ich kann das bei Danisch aber auch einfach nur viel zu ungenau einordnen, deshalb:

      Selber denken und so halt.
      Nur weil eine Seite permanent crap produziert, heisst das nicht, dass deren Gegner unfehlbar sind.

  142. Avalanche-Botnetz-Täter
    laut Golem hatten die sogar eine überwiegende Nationalität. Und die zur Geldwäsche herangezogenen Institute waren welcher Nationalität? Westlich oder östlich?

  143. Titel eingeben
    Wenn ich die finanziellen Möglichkeiten hätte, hätte ich schon längst ein koservatives Medienportal aufgezogen und die ganzen zersplitterten Portale gebündelt bzw. die guten Autoren von dort zusammengebracht.

    Da ist Potential ohne Ende!

    Und wer mal die Lügen und die Hetzpropganda deutscher Medien aufgezeigt bekommen will, sollte täglich die Propagandaschau lesen.

    https://propagandaschau.wordpress.com/

  144. etwas off topic
    http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/volker-beck-wer-mich-erschiessen-moechte-muss-keine-strafe-fuerchten-14554948.html

    Da müßte Ihnen als Betroffenem der Beckschen interessengeleiteten einseitigen Rechtsstaatsreflexe doch ein Licht am Tunnelende erscheinen, D.A.!
    Also kommt der Bursche mit seinen Justiziabel Manövern, die allerdings immer nur in eine, nämlich seine, Richtung laufen dürfen nicht so gut bei allen Vertretern des Rechtsstaates an.

  145. Fake, OT-oder was ?
    Die Frau mit dem sturmgfesten Tafthelm will vermehrt Schulabbrecher einstellen. Es fehle an Leuten im Sanitätsdienst und IT-Spezialisten, so der vorangehende Satz. Schulabbrecher setze ich mit nicht abgeschlossenem Hauptschulabschluß gleich, was die Ministerin ja „mit Nachholung des Hauptschulabschluß während der Dienstzeit“ auch so bestätigte. Ihre obigen Personalengpässe wird sie mit der angedachten Gruppe aber wohl nicht stopfen können, es sei denn zum Bettpfannen leeren bzw. zum Computer-und Notebookbildschirm-reinigen.
    .
    Die mit ohne HS-Abschluß dürften wohl eher für infanteristische / kampfunterstützende Segmente gedacht sein, wo ja immer, wie ich aus berufenem Munde aus Afghanistan hörte, die Zahl der Häuptlinge ab Major aufwärts, hinter hohen Betonmauern und Bildschirmen die Zahl der Grenadiere ante portas von Camp Mamal, Kundus und Feisabad um ein Vielfaches überstieg. Das war ja auch der Grund des zählanglebigen immernochwährenden Einsatzes für westliche Werte (oder ist das schon als Eigenname groß zu schreiben?), obwohl BW-intern und sogar bei der Politik schon früh als Sinnlos erkannt.
    .
    Herr Oberstleutnant, sagen wir aus Neuchâtel an der Donau oder Herr Korvette vom Wehrbereichskommando IV z´Minga wird nicht aufmüpfig werden, wenn ihn der Dienstherr für 3-6 Monate ins afghanische Camp schickt, wenn auch gerade am Haus dringend das Dach einer Reparatur harrt oder Mutti so gerne einen Cabrio führe.
    .
    Nachdem aus dem Osten, wo bei den in Frage Kommenden bis vor Kurzem ja immer noch Nachwirkungen des DDR-Bildungssystems , also Lese-Rechen und Schreibkompetenzen vorhanden waren, langsam wegfällt und auch rußlanddeutsche Eltern ihren Nachwuchs nicht mehr gerne zur Verfügung stellen um den dortigen Kampf gegen Leute zu führen, die sich inzwischen hier unüberprüft in den Innenstädten tummeln, obwohl sie im Sommer 2015 vielleicht noch mit einer RPG 7 einen Bundeswehr-Mungo abgeschossen hatten.
    .
    Nun wird es eng, mit der „Übernahme von weltweiter Verantwortung“, Herr Gauck. Und wir können ja nicht einfach auf dem Balkan Divisionen nach Handschar-Muster (kroatische Nr. 1) aufstellen, wie einst.
    Aber trösten Sie sich, am Endkampf in Berlin nahmen auf Seiten der Wehrmacht auch viele arische Belgier, Franzosen, Niederländer und Norweger teil-auch noch ohne EU-Zugehörigkeit. Vielleicht läßt sich ja EU-Prekariat rekrutieren. Hoffnung sollten Ihnen, Herr Gauck, nicht zuletzt die von der Bundeswehr unter die Fittische genommenen Jungmänner aus dem „Moyen-Orient“ machen. A w g.
    .
    Das mit dem Maut-Fake übergebe ich an einen anderen Schreiber.

  146. Erinnerung an die "Hinrichtung" des Mdb Martin Hohmann
    Verkürzung und Verfälschung einer Rede durch die ARD.
    CDU Abgeordneter nenne Juden „Tätervolk“ … Sei schon mehrfach durch rechtsradikale Äußerungen aufgefallen…
    Werde jetzt schwere Belastung für die CDU.
    Lücken und Lü… , Formulierungstricks, in der Presse….
    Man druckt „rechtsextremistischer Topos“,“subtiler Hetzer“, „CDU Hetzer“.
    Merkel verteidigt den direkt gewählten Bundestagsabgeordneten nicht. Parteiausschluss.
    Nachdem der Mann sich wehrt und eine einstweilige Verfügung gegen den Stern erwirkt rudert die Meute zurück.
    Man habe ihn missverstehen können…..
    Die deutsche „Qualitätspresse“ und die politische Klasse haben weder bei den Falschmeldungen zum Fall Sebnitz, noch aus der Anti Hohmannkampagne oder dem „Aufstand der Anständigen“ irgendeinen Anlass zur Selbstreinigung gesehen.
    Der Krug geht solange zum Brunnen bis die Gesellschaft zerbricht.

  147. Inzwischen, auf der dunklen Rückseite dieses Blog...
    rätselt Herr von Altenbockum über die AfD.
    Abgehängte, Vergessene , Leutchen, die sich auf die Segnungen der neuen, globalen, politisch korrekten, migrationsgeblähten Welt nicht einstellen können, weil einfach….

    Gegenthese : Ein Gutteil der Wähler der AfD sind Menschen, die die Politik der CDU von vor zehn, zwanzig, und mehr Jahren wiederhaben möchten.

    Gutbürgerlich-deutsch. Ohne Haftung für insolvente Länder, ohne Migration, ohne sich im eigenen Land verstecken zu müssen, ohne EU, mit EWG, vielleicht, mit Grenzen, mit Recht und eingehaltenen Verträgen.

    Jaaaa, liebe Medien der völligen Ausstauschbarkeit, so einfach kann es sein.

    Wenn du was sehen willst, sei wach, und vor allem :

    Mach die Augen auf !

    • Achja, Herr Moser
      Vorgestern, Spätausgabe der Tagesschau 22:45. Bericht über den kleinen Ort Spiegelberg, Schwäbischer Wald, bei Gaildorf, ca. 2100 Einwohner, 81 Ausländer, 18 Asylbewerber, so gut wie keine Arbeitslosigkeit. Also typisches Biotop für „Abgehängte“. AfD bei den Landtagswahlen 26,6%.
      .
      Man befragte dort Leute und sendet in altbekannt subtil ausgewählter Manier diejenigen, die kaum einen Satz geradeaus sprechen können, in einem gut verständlichen Deutsch schon gar nicht. =>
      http://www.tagesschau.de/multimedia/sendung/tt-4883.html
      .
      Die Befragung des Bürgermeisters wird mit an einem Haus wehenden Nationalflagge eingeleitet (aha, ein Rechtspopulist !), Bürgermeister Bossert (FW) sieht sich vor der Kamera nicht in der Lage, die Sorgen seiner Einwohner nachzuvollziehen. Natürlich nicht.
      .
      Das diese Menschen, die sich ihren Wohlstand in den Sägewerken der Umgebung, den kleinen Automobilzulieferern, beim Daimler in Untertürkheim oder bei der Audi in Neckarsulm erarbeitet haben und den Wohlstand schwinden sehen oder den Crash der Sozialsysteme befürchten wird allenfalls in einem leicht höhnischen Unterton kommentiert.Übrigens, Anschlußprogramm: „Reichsbürger“
      .
      Auf die AfD-Ergebnisse bei der nächsten BTW bin ich gespannt.
      (DdH)

  148. Hoffnungsschimmer?
    Im Mutterschiff hat Ihr Kollege v. Altenbockum heute einen ansatzweise systemkritischen Artikel [Populismus…] geschrieben und Kommentare zugelassen! Die vieles ergänzen, was im Artikel nicht angesprochen wurde.
    Wenn dies Ausfluß der Erkenntnis Ihrer Chefredaktion ist, daß die Reaktionen auf D.A.s Blogs Handlungsbedarf für die Praxis der MSM aufzeigen, dann wäre das ein willkommenes Zeichen.
    Weiter so!
    M. A. Titz

  149. Jetzt auch auf Snopes
    This just in: http://www.snopes.com/trump-won-3084-of-3141-counties-clinton-won-57/

    Der Zeit-Artikel wurde leider bis heute nicht korrigiert.

  150. *Kopfschütteln*
    Über Freiburg berichtet Zeitonline nicht.
    Ebensowenig wie über Hameln, Neuenhaus oder Senftenberg.

    Statt dessen eine Stakkato an Falschbehauptungen und Kampagnenjournalismus zu dekadenten Nichtthemen.

    Lügenpresse halt. Oder Fake News Presse.
    Ist doch eh alles das gleiche: halbgebildete, ideologisierte Volldeppen spielen Presse.
    Zum Glück ist Journalist keine geschützte Berufsbezeichnung – unsere Gerichte wären überlastet…

  151. @Gast 4. Dezember 2016 um 00:18 Uhr: Danisch - renommierter als Zeitonline, aber Danisch.
    Die großzügige Freischaltung der Kommentare durch den Don kommt auch solch‘ dünnen Süppchen zugute. Und vielleicht ahnt „Gast“ das, weshalb er auch als „Gast“ schreibt.
    Natürlich ist Danisch mit wachem Verstand zu lesen – und meistens auch zu genießen. Für wie blöd halten Sie denn die hier Mitdiskutierenden, dass Sie ihne solche raunenden Warnungen zukommen lassen.

  152. Fakenews die Nächste
    Einen schönen Fall von Fake-News kann man gerade auf dem Blog der tagesschau beobachten. Dort begründet Dr. Kai Gniffke, warum die tagesschau nicht über die Verhaftung in Freiburg berichtet hat und merkt an:
    „Aber wir können und wir wollen nicht über jeden der circa 300 Mordfälle pro Jahr berichten (wobei interessant ist, dass diese Zahl in den vergangenen 15 Jahren dramatisch abgenommen hat).“
    Das ist nun natürlich interessant, weil 300 Mordfälle pro Jahr bedeutet, dass es in 300 Fällen eine Gerichtsverhandlung gab, die mit dem Urteil Mord geendet hat. In der Tat, wie die Statistik zeigt, hat die Zahl der verurteilten Mörder in den letzten 15 Jahren in der Tat abgenommen, von 464 in 2001 auf 296 in 2015 (Quelle: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/2229/umfrage/mordopfer-in-deutschland-entwicklung-seit-1987/).
    Was aber für den vorliegenden Fall irrelevant ist, da im Moment nicht klar ist, ob es sich um einen Mord, oder ein anderes Tötungsdelikt handelt. Auch Dr. Kai Gniffke kann nämlich nicht vorhersagen, ob ein Richter, in einem Gerichtsverfahren zu dem Schluss kommen wird, das es sich hier um einen Mord handelt. Eventuell ist es ein anderes Tötungsdelikt (Körperverletzung mit Todesfolge, o.ä.).
    Also ist es hier interessanter zu schauen, wie sich die Zahl der Tötungsdelikte in den letzten 15 Jahren entwickelt hat und siehe da, hier ist die Zahl von 2001 auf 2015 zwar auch zurückgegangen, aber nicht in dem Maße „dramatisch“, wie Herr Gniffke es dem Leser offenbar suggerieren wollte, es sind 1928 in 2001 und 1680 in 2015 (Quelle: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/37468/umfrage/opfer-von-totschlag-und-toetung-auf-verlangen-in-deutschland/).
    Durch die Auswahl der Kategorie, suggeriert Herr Dr. Gniffke dem Leser, dass es sich um ein Thema mit abenehmender Relevanz handelt, einem Faktencheck hält diese Betrachtungsweise aber nicht stand. Klassische Fake-News, diesmal eingebettet in den Rahmen eines Kommentars.

  153. Nachgang zu "Freiburg"
    Auf der FAZ-Seite hier
    http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/mord-in-freiburg-mit-verdacht-gegen-einen-fluechtling-14560021.html
    gibt es einen relativierenden Kommentar [5. Dez. 16:57] einer Leserin, der Deutschen 2000 Morde jährlich zuschreibt. So entstehen falsche Nachrichten. Das Statistische Bundesamt [https://de.statista.com/statistik/daten/studie/2229/umfrage/mordopfer-in-deutschland-entwicklung-seit-1987/] hat da ganz andere Zahlen, nämlich zwischen 300 und 500 Morde jährlich in D, zwischen 2000 und 2015. Ohne Differenzierung nach Täternationalität, also wohl alle zusammen.
    Nur zur Klarstellung, denn im dortigen Faden kann ich mich nicht anmelden.
    Wäre auch schön, wenn die dortige Moderation solche Falschzahlen bemerken und ggf. annotieren könnte – ist aber natürlich ein Aufwand, keine Frage.
    Gruß
    M. A. Titz

  154. Titel eingeben
    De facto hat also die Zeit Fake News verbreitet und nicht Breitbart.
    Das verwundert mich allerdings nicht, denn die Zeit gehört schon seit langem zu jenen Blättern, die ihre journalistische Aufgabe nur noch darin sehen, angeblich falsche Meinungen zu bekämpfen. Die Realität stört da nur – also weg damit!
    Selber schuld, wer dafür auch noch Geld ausgibt.
    R.I.P, liebe Zeit.

  155. Hate crimes in war against women
    Hier ein Artikel, in welchem nachweislich tendenzis und nicht wahrheitsgemäß berichtet wird:
    „How white supremacist hatred drives acts of violence against powerful women“,
    „Murderous extremists like Anders Breivik and Dylann Roof are the ugliest faces of a worldwide war against women“
    Salon, 6.12.16

    Der Sub-Titel des Artikels ist schon mal falsch: Dylann Roof und Breivik schossen sowohl auf Männer als auch auf Frauen. Die Attentate waren nicht explizit nur auf Frauen gerichtet. Und „powerful women“ waren bei beiden Attentaten sicher nicht dabei.

    Am Ende des Artikels wird dann über einen Fall aus einer finnischen Kleinstadt vom 4.12.16 berichtet. Drei Frauen, die Vorsitzende der Stadtverwaltung und zwei Redakteurinnen der Lokalzeitung, auch wohl kaum „powerful women“, sind in der Nacht zum Sonntag beim Verlassen eines Restaurants erschossen worden.

    Der Artikel zählt auch diesen Fall zu den Taten, welche einen neonazistischen „War-against-women“-Hintergrund haben sollen.

    Der Täter, ein „Bio-Finne“, ist polizeilich bekannt, hat eine Haftstrafe wegen eines versuchten Mordes abgesessen. Er hatte im Streit einen Mann mit einem Messer angegriffen und mehrfach verletzt.

    Laut aktuellen finnischen Meldungen schweigt der Täter bis heute über die Tat und über sein Motiv. Es gibt keinerlei Hinweise auf einen extremistischen, ideologischen oder politischen Hintergrund. Vielmehr wird vermutet, dass der Täter psychisch gestört sei. Er soll seine Wohnung mit der Absicht verlassen haben, ein Tötungsdelikt zu begehen. Die Frauen sollen Zufallsopfer sein.

    So schnell wird geschlussfolgert, sogar aus einer Entfernung von Tausenden Kilometern zwischen Finnland und den USA: ein Mann – drei weibliche Opfer –> white supremacist hate crime in war against women.

    • Salon Dot com ist das Gegenstück zu breitbart auf der linken Seite,
      in fast jeder Beziehung. Nur das sich Gemeinheiten, lückenhafte Faktenbeherrschung und Übertreibungen ausschliesslich in die andere Richtung drehen.

      Nach Auffassung von breitbart sind mindestens 50% der Amerikaner (und 100% der Akademiker) Idioten, Weicheier und Salonsozialisten. Nach Auffassung von Salon Dot com sind mehr als 50% der Amerikaner (und 100% der weissen Männer) Rassisten, Sexisten und neoliberale Breitärsche.

      Ich lese beide immer wieder gerne. Dagegen ist die Titanic ein Schlafmittel :-).

      Gruss,
      Thorsten Haupts

  156. Hahaha ....
    .. „Denken Sie selbst. Trauen Sie keinem.“ In einem Blog, bei dem die Leser glauben, Hillary Clinton sein Chefin eines Pädophlienrings? Die an die Existenz eines Geheimplans zur „Umvolkung Deutschlands“, dem „Protokolle der Weisen von Zion“ des 21. Jahrhunderts, glauben? Wie soll man denn das nennen? Chuzpe? Oder Naivität?

  157. Nicht gelogen aber offen verzerrt und tendenziös
    Ein eindrückliches Beispiel wie Informationen bewusst verzerrt dargestellt werden, liefert faz.net gerade mit seiner Nachricht „Deutsche überschätzen Anteil muslimischer Bevölkerung enorm“ und einem Kommentar von Lohse dazu (sowohl als auch kann man selbstverständlich nicht kommentieren).

    Die Nachricht folgt dem alles-postfaktisch-und-nur-gefühlt Narrativ den linksliberale Medien mehr und mehr an den Tag pushen (wahrscheinlich zur Schockverarbeitung) und in einfältiger Manier beruft man sich auf die Relation zur Gesamtbevölkerung in ganz Deutschland.
    Eine Aufschlüsselung nach Alterskohorten und Region erfolgt selbstverständlich nicht, denn diese begründet schonmal recht gut warum so viele Menschen, die Anzahl von Moslems in Relation zur jeweiligen Gesamtbevölkerung derart überschätzen. Ein gewöhnlicher Indikator dafür wie die Zukunft in dieser Hinsicht aussehen wird, sind Kindergärten sowie Schulen und diese sprechen vorallem in Großstädten für sich.

    Auch erwähnenswert in diesem Zusammenhang ist das Institut, das die der Nachricht zugrunde ligende Studie angefertigt hat: Ipso Mori
    Dort hat man seine Ergebnisse dazu verwendet einen „Index of Ignorance“ zu erstellen.
    Selbstverständlich hat man nicht versucht diese Wahrnehmungstörung zu erklären, sondern hat es dabei belassen, die Befragten als Ignorant und poastfaktisch darzustellen zu können.

    Warum aber gerade der Anteil an Moslems in der Wahrnehmung vieler überschätzt wird, liegt eigentlich auf der Hand: Es sind die unzähligen Probleme die diese spezielle religiöse Minderheit im Inland und Ausland verursacht (teils aggressive Parallelgesellschaften sowie Terror).
    Aber das passt nicht in den Narrativ der verantwortlichen Demoskopen sowie der Medien.

    Lügen wie im Fall von Zeit Online sind eher eine Seltenheit, massiv verzerrte und tendenziöse Berichterstattung wie sie auch gerade von faz.net betrieben wird, ist was mich als Leser ärgert und mich zu Breitbart-Äquivalenten treibt.

  158. #WenigerGeldFürFake
    Weniger Geld für staatliche Fake News ausgeben
    https://hintermbusch.wordpress.com/2016/12/17/an-den-fake-news-sparen/

  159. Die Vierte Gewalt?
    Seitdem es den Beruf des Journalisten gibt, seitdem genießt er eher einen zweifelhaften Ruf in der jeweiligen Bevölkerung eines Landes. Die Spitzen und Sottisen über Journalisten und Verleger ,die gibt es doch massenhaft. Geändert hat sich lediglich die Eigenwahrnehmung und Selbsterhöhung von Jungjournalisten in den heutigen Echokammern der Verlage. Sie wollen nicht mehr distanzierter Wächter zur Politik sein, sie wollen als „Aktivist“ mitgestalten und kennen im Krampf gegen Rechts keine Skrupel, keine Zurückhaltung bei Denunziationen und dem Ruf nach gesellschaftlicher Vernichtung. Sie kommen von so einer elenden NAPOLA (Nannens Politischer Erziehungs Anstalt), haben ein völlig überdrehtes „Elite-Bewußtsein“ und sind beseelt (So de Laurenzio kürzlich) von Merkels Willkommensputsch von oben. Der McKahanismus bringt junge Redakteurinnen dazu ,in einem vorgeblichen Diskussionsmagazin, sich über das halbstaatliche Denunziantenamt des Albtraum Teams Maas/Kahane zu beschweren, die nicht schnell genug in Trab kamen im Fall des selbstgebastelten Nazis der Jungredakteurin. Auf SPON schreibt ein Troll mit einer Art Klobürste auf dem Kopf, ab jetzt würde er jeden zum Nazi schreiben, der ihm nicht gefällt. Rudi Augstein, der zu Lebzeiten auch des „Schweinejournalismus“ geziehen wurde, der würde heute seinen erbberechtigten Teilzeitsohn in den Hintern treten und dieses lobotomierte Genderwürstchen hätte seine schmutzigen Hände nicht einmal hilfsweise in die Spüle der ausgezeichneten SPIEGEL Kantine seinerzeit als Hilfskraft stecken dürfen. Geändert hat sich, dass die jungen Herrschaften der Presse mit ihrem Wissen auf Kreuzworträtselniveau null Lust auf Journalismus haben, sie wollen aktiv ihre Ideologien und ihren Minderheitenterror durchsetzen. Sie finden die Große Transformation vom nächsten Alptraumteam Soros/Merkel supi.

  160. Wer sich die Foren auf ZON mal über längere Zeit anschaut...
    … erkennt, woher dort der Wind weht. Es geht nicht um Wahrheit – ging es (zumindest in neuerer Zeit) nie. Die dortige „Zensur“ hat mich 5 Accounts „gekostet“, und das definitiv ohne vermeintliche Hate-Postings o.Ä. Es ist für mich offensichtlich, dass auf ZON unliebsame Postings häufig gelöscht werden („Äussern Sie sich differenziert!“ oder „Bitte belegen Sie ihre Behauptung!“), während der vermeintliche Mainstream zumeist problemlos diffamieren und teilweise auch fast beleidigen darf. Zudem: bei dem Tempo der (ideologie-konformen) Antworten einzelner Accounts ist muss ich fast davon ausgehen, dass dort kein Mansch schreibt.

    Fazit: es geht dort einzig um Ideologie und vor allem MEINUNGSBILDUNG. Und um dieser gerecht zu werden, ist alles erlaubt. Aber nicht nur auf ZON, auch SPON oder andere Portale sind massivst betroffen. Ich kann daher nur jedem raten: holt Euch die Informationen vielschichtig – am besten *auch* aus dem Ausland. Cui Bono? hilft ebenfalls, und entlarvt manch scheinheilige Meldung.

    • Ich verstehe auch nicht, wie man bei ZON schreiben will, wenn eh 30 – 50% der Kommentare in die Tonne getreten werden. Komisches Communityverständnis haben die da.

  161. Ein anderer Breitbart-Check
    Ich kann ja mal hier auf meinen Artikel über „Breitbart“ und „Spiegel Online“ verlinken: http://lügen-presse.de/breitbart-der-hort-des-boesen/

    „Spiegel Online“ behauptet, daß „Breitbart“ gegen Homosexuelle und Einwanderer hetze. Nun weiß man ja, daß pathologisch linke Journalisten bei diesen Themen eine sehr geringe Frustrationstoleranz haben. Schaut man sich die Artikel auf „Breitbart“ dann mal an, war mit Hetze nichts gewesen. „Spiegel Online“ behauptet aber dreist, Breitbart hetze, ohne Belege zu liefern.

    Journalisten kapieren offenbar nicht, daß man auch schlechte Dinge über Homosexuelle und Zuwanderer sagen darf, sofern sie der Wahrheit entsprechen.

    Eines der größten Geheimnisse unserer Zeit ist ja, wie nahezu alle Journalisten fortwährend leugnen, daß es ein System der politischen Korrektheit gebe oder eine „Lügenpresse“.

    Das Wort „Lügenpresse“ bezieht sich ja nicht auf den gesamten Journalismus, sondern lediglich auf die Themenbereiche, die von starken Verleugnungszuständen geprägt sind, als da wären: Feminismus, Gleichstellung, Gender, Islam, Asylmißbrauch, Ausländergewalt, -kriminalität, Nationalbewußtsein, Heimatverbundenheit, Geschichtspolitik, Nazi-Neurose etc.

  162. Prof. Dr.
    Selbstverständlich gibt es in den sozialen Netzen viele Fakes. In den „renommierten“ Medien aber nicht weniger. Dennoch besteht ein großer Unterschied: Über Facebook & Co weiß man meinstens, dass dort viel Quatsch gesagt wird, und dass man nicht jedem Wort glauben sollte. Bei den „Renommierten“ fehlt dieses gesunde Misstrauen. Wer Auto fährt, hört Nachrichten, in denen alle 30 min eine und dieselbe Fake News gesagt wird. Wenn man schon an die Idee einer Zensur ankommt, dann sind es nicht FB & Co, sondern v.a. die Funkmedien mit ihrer gigantischen suggestiven Wirkung, manchmal auf der Ebene des Unterbewusstseins, die vom Souverain kontroliert werden sollen.

  163. FAZ-Fake News von heute bzgl. Navid B. ? Knieschuss ... Künast fragen!
    Also:
    – Don schreibt der Navid/Naved wäre wg. Sexualdelikten bereits auffällig gewesen.
    – aufgegriffen wurde er Montag gegen 22:00 Uhr(?) im dunklen Tiergarten
    – um die Zeit ist der U-Bahn Takt in Berlin etwa 12(?) minütig.
    – die Stelle wo er aufgegriffen wurde liegt meilenweit von einer U-Bahn Station weg; Laufzeit in alle Richtungen mind. ca. 15 Minuten
    – sein Vater sagte der Daily Mail, er wäre allein nicht orientierungsfähig und nicht REISEFÄHIG (=etwas geistig limitiert) … aber im dunklen Tiergarten anscheinend durchaus.
    – Die Polizisten fragten ihn ob er den LKW gesteuert habe? Sö blöd fragen selbst Berliner Bullen nicht…

    Der ganze FAZ-Bericht von heute abend ist m. E. also wieder ein bischen Augenwischerei fürs Volk, oder?

  164. Eigentor
    Die rhetorische Frage des Mutterschiffs hier
    http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/ccc-kongress-was-tun-gegen-fake-news-14594184-p2.html
    was gegen vorsätzliche Falschmeldungen zu tun sei, könnte man beantworten, wenn dies dort möglich wäre. Aber – natürlich – mal wieder: Keine Kommentare erlaubt.
    Darum die Antwort hier:
    Als Pressemedium glaubwürdig, unabhängig und umfassend berichten, dann bleiben solche Falschmeldungen ohne Chance. Egal, von wem sie lanciert wurden.
    Solange aber der Leser vor Ort aus der Zeitung nicht oder anderes erfährt als was er selbst sieht, solange wird er der Zeitung nicht mehr trauen und sie auch nicht mehr kaufen. Von den Ö.R. mag man ja schon gar nicht mehr reden. Nur die privaten Medien bieten zumindest ansatzweise noch die Chance, Unzensiertes zu erfahren, solange es noch keine Bundeswahrheitsprüfstelle gibt und der Erwerb ausländischer Zeitungen noch gestattet ist.
    Vielleicht ergreift die F.A.Z. diese Möglichkeit zur Zukunftssicherung? Noch soll es ja Journalisten dort geben.
    M. A. Titz

Hinterlasse eine Antwort

Angemeldet als GAST





Noch Zeichen frei

Richtlinien für Lesermeinungen