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Deus ex Machina

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Über Gott und die WWWelt

KeinGeldfürRechts: Keine Strategie bei Links

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Ein Jahr der erbitterten politischen Internetkonflikte endet in einem Hotel mit einem Mann, der gerade seinen Job bei einer Agentur gekündigt hat, und nach eigenen Aussagen Todesdrohungen erhält. Sein Name ist Gerald Hensel, und vor vier Wochen war er noch ein weitgehend unbekannter Stratege mit Twitteraccount und Website, beschäftigt bei der Werbefirma Scholz and Friends in Berlin. Damals kochte im Nachgang der US-Wahl die Debatte um Hatespeech und Fakenews hoch, und Hensel beschloss, die Aktion #Keingeldfürrechts ins Leben zu rufen: Firmen sollten darauf hingewiesen werden, dass sie durch modernes Zielgruppentargeting auch Werbung auf Webseiten wie Breitbart und anderen Portalen schalten, die irgendwie als “rechts” gelten können. Hensel kritisierte dabei nicht nur bekannte deutsche Hardcore-Rechte wie Politically Incorrect, die seit über 10 Jahren im immer gleichen Sumpf vor sich hinköcheln. Er nannte auch das Projekt “Achgut”, das der Autor Henryk Broder mit anderen betreibt: Éine Webseite mit wechselvoller Geschichte, gegründet unter anderem wegen der ablehnenden deutschen Haltung zum Irakkrieg und zu Präsident Bush, danach Teil der neoliberalen Webszene, teilweise mit Verbindungen zu Politically Incorrect, und inzwischen eines der beiden viel gelesenen konservativen Internetmagazine neben Tichys Einblick.

(Ich hatte mit Achgut und PI teilweise sehr heftige Auseinandersetzungen. Das war eine Zeit, als man noch schockiert sein konnte, wenn Broder sehr pauschal die gegenüber der Bushadministration kritischen Deutschen angriff – heute ist der Hass auf falschmeinende Deutsche längst ein Dauerthema diverser Kolumnen bei Zeit, SPON und Teilen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Weisse, alte, heterosexuelle Deutsche sind keine Afghanen, gegen deren Abschiebung man sich gern einsetzt.)

Wie auch immer, Hensel hatte seine 5 Minuten Ruhm im Internet, die Aktion funktionierte, viele Helfer beschwerten sich bei Firmen über Werbeschaltung, nicht nur bei Breitbart, sondern über alles, was irgendwie für “rechts” erklärt werden konnte. Achgut landete bei den bisherigen Werbenden auf der Blacklist und begann, den Fall sehr laut öffentlich zu machen. Es gibt eine Chronik der Ereignisse bei Achgut und eine Erwiderung von Hensel bei Medium.com. Hensel hat mittlerweile bei seinem Arbeitgeber gekündigt, und hält sich wegen der Anfeindungen aus dem Netz versteckt. Für Achgut und Tichys Einblicke gibt es Solidarität, die sich wohl auch finanziell lohnt.

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Ich will das hier nicht politisch, sondern strategisch beurteilen. Hätte die Aktion wirklich funktioniert, säße Hensel nicht in einem Hotel, sondern in Talkshows, und würde erklären, wie es ihm gelang, Seiten voller Fake News und Hate Speech aus dem Netz zu vertreiben. Die Herzen der Medien, die selbst gegen “rechts” aktiv sind, würden ihm zufliegen. So, wie es jetzt ist, muss man sagen: Sieger sehen anders aus. Es gab dieses Jahr böse Pleiten für die Fake News der Oktoberfestlüge und die Hate Speech des Teams Gina-Lisa, aber deshalb hat niemand, noch nicht einmal Heiko Maas, seinen Arbeitsplatz verloren. Oberflächlich betrachtet hat Hensel alles richtig gemacht: Die Wut und das Engagement des Aktivisten gegen den Hass und die Hetze derer, die er als die Bösen ausgemacht hat. Also: Was ist diesmal falsch gelaufen? Eigentlich alles

Die falschen Adressaten: Man kann sich schon an Firmen wenden und sich über etwas beschweren, wenn einem etwas nicht passt, wie etwa Werbung auf den falschen Portalen. Möglicherweise machen das dann andere aber genauso, und warten nur, um sich bei nächster Gelegenheit bei Arbeitgebern zu beschweren, wenn jemand im Eifer des Gefechts eine zu drastische Aussage tätigt. Breitbart hat sich gezielt imageschädigend gegen den Konzern Kelloggs gewehrt, der dort nicht mehr Werbung schaltet, und die Leser fanden das richtig. So etwas ist immer ein zweischneidiges Schwert, und wer die einen möglichen Kunden mit einem Boykott befriedigt, verscherzt es sich mit anderen. Es gilt natürlich die Vertragsfreiheit. Aber der ganze Vorgang mit den öffentlichen Anschuldigungen ist unangenehm für Firmen, die überfallartig vorgeführt werden. Freunde schafft man sich mit diesem Anprangern nicht.

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Die falsche Führung: Es ging zuerst gegen “die rechten Blogs”, und was genau das war, blieb dem jeweiligen Hilfsdenunzianten überlassen. Jeder konnte den Hashtag benutzen, um alles, was ihm nicht passte, anzuschwärzen. So ein Hashtag gehört keinem, aber jeder konnte auf der Welle des medialen Erfolges mitsegeln und seine privaten Rechnungen begleichen. Aber der sichtbare Kopf war nur ein einziger Mann, der sich das alles ausgedacht hat. Das bedeutet, dass die Hauptwucht des Gegenangriffs sich dann auch gegen den sichtbaren Kopf wendete, der die Geschichte einfach laufen liess, und nicht einschritt, wenn seine Leute die ökonomische Vernichtung der Gegner anstrebten. Das war keine strategisch durchdachte Kampagne, sondern mehr eine Art digitale Brandstiftung mit einem Haupttäter, der beim Feuer stehen blieb, das inzwischen zum richtiggehenden Deppenmagneten wurde.

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Der falsche Aktivismus: Broder, ob man ihn nun mag oder nicht, ist Jude und Kopf von Achgut. Die Familiengeschichte der Broders ist im 20. Jahrhundert, was die Interaktion mit Deutschen angeht, sicher nicht das, was man als “schön” bezeichnen kann. Man muss ihn nicht mögen, aber als Deutscher sollte man vielleicht an die Geschichte denken. Wenn man sie ignoriert, sieht es halt am Ende so aus, dass ein von einem Deutschen angestifteter Mob versucht, das Medienprojekt eines Juden mit einer Aktion zu schädigen, die nicht nur an moderne Strategien wie BDS erinnert, sondern auch an das, was zu Grossvaters Zeiten in Sachen Boykott praktiziert wurde. Das ist in Deutschland bei fehlender Sensibilität eben so, normalerweise sollten die Deutschen aus der Geschichte gelernt haben, und wenn es einer nicht tut, wächst das Unbehagen und schmilzt die Sympathie – antiimperialistische Linke könnten ein .Lied davon singen. Die Träger der Angriffe auf Achgut waren nicht sonderlich angenehme Leute , und in dessen Kielwasser segelte Tichy mit, in der gefühlten Variante: Internet-Schlägertruppe wirft Oppositionellen die digitalen Schaufenster ein.

Der falsche Charakter: Werber, PRler, Aktivisten und Ex-Stasi-IMs glauben irgendwie, dass man sie wegen ihrer Haltung zu mögen hat. Wir leben aber in Zeiten, da auch einer wie ich bei einem normalen Beitrag und dem Versuch, AfD-Haltungen zu verstehen – nicht zu teilen! – 30 Kommentare bekommt, die man problemlos anzeigen könnte, und selbst von einem Denunzianten in dem Stil angezeigt wird, den die staatsnahe Stiftung der Ex-Stasi-IM Kahane empfiehlt. In so einem aufgeheizten Klima, geprägt von mangelndem Respekt, werden Werber, PRler oder Aktivisten nicht als schützenswerte Spezies betrachtet, sondern manchmal auch als etwas, das sich moralisch kaum über einen Robbenbabytotschläger erheben kann. Wenn ein Werber dann noch in der Vergangenheit mit Israelkritik auffällig wurde (“@lirontocker 50 years of history. And the fact that Palestine still lives under an apartheid regime and nobody cares“), ist es mit der Nachsicht nicht mehr weit her.

In der Folge dann: Das falsche Opfer. Die Sache wäre vielleicht trotzdem effektiv gewesen, hätte man sich ein einziges Opfer herausgesucht. Jemanden, der sich nicht wehren kann, wie etwa Tim Hunt. Jemanden, den alle dann fertig machen- so kommt man zu einem, wenngleich fragwürdigen Erfolg. Tichy und Broder sind aber selbst von der robusten Sorte und haben abertausende von Anhängern, und davon sind viele nicht besonders zimperlich. Da sind echte Enthusiasten dabei, und Leute, die mit Methoden wie Memes und lustigen Bildchen hantieren können. Natürlich fallen sie dann auch über Hilfsdenunzianten her. Das ist dann weniger Spass als das klassische Anprangern eines wehrlosen Opfers.

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Was dann gleich die nächste Folge hat: Die falsche Einschätzung der eigenen Möglichkeiten. Broder, Tichy und ihre Leute sind niemandem verpflichtet, sie können die nächsten 20 Jahre Leute ausrichten, die ihnen einmal in die Quere kamen. Es wird auch ihre Anhänger nicht stören. Die Denunzianten dagegen sind in ihrer öffentlichen Wirkung nicht frei, sie können sich nicht dauerhaft diesem Thema widmen – Virtue Signaling mag ab und zu wichtig sein, aber für den andauernden Konflikt über Wochen und Monate taugen die normalen Internetprofile nicht. Ein freier und prekärer ZDF-Mitarbeiter muss auch wieder mit den öffentlich-rechtlichen Medien arbeiten, der kann nicht monatelang andere bepöbeln, sonst leidet das Image als Journalist. Und wer sich beteiligt, bekommt momentan einiges an Schmutz ab. Das mag nicht jeder, deshalb ist die Aktion mehr oder weniger eingeschlafen.

Der falsche Arbeitgeber: Ich arbeite bei der FAZ und seitdem ich hier arbeite, geht manches eben nicht mehr. Nicht alles, was ich mir wirklich denke, würde ich hier ungefiltert schreiben, und manches auch nicht in meinem privaten Blog. Wenn ich unsicher bin, frage ich vorher bei meinen Vorgesetzten. Das ist keine Schere im Kopf, sondern einfach das übliche Vorgehen, um miteinander auszukommen. Alles, was ich tue, trägt zum Bild der FAZ bei. Also nehme ich darauf Rücksicht. Bei KeinGeldfürRechts war das anders, der Kopf war ein nicht ganz kleiner Mitarbeiter von Scholz und Friends und damit Auftragnehmer jener Bundesregierung, die Broder und Tichy massiv kritisieren. Ich glaube gern, dass es keine abgesprochene Aktion mit der Agentur war. Aber der Eindruck ist verheerend, weil dadurch deutlich wird, wie in einer derartigen Firma über Öffentlichkeit und ihre Beeinflussung und Schikanierung gedacht wird. Diese “Hey, lasst uns ein paar abweichende Meinungen hinterrücks fertig machen”-Einstellung ist genau das, was viele in der Branche gern tun würden – nur wird das normalerweise verdeckt getan. Hensel war da wohl etwas zu optimistisch, was den Erfolg seiner Aktion anging. Hensel griff Broders Geldgeber an und Broder Hensels Geldgeber.

Schliesslich noch – die falsche Zeit: Es ist Vorweihnachtszeit. Es ist offensichtlich, dass jede Kampagne spätestens ab dem 4. Advent keinen mehr interessiert. Alle sind daheim, keine Firma prüft ihre Social Media Kanäle, keine Entscheidungen über Budgets werden getroffen, niemand hat Lust, sich auf hasserfüllten Streit ohne Not einzulassen. Auch die schärfsten Hilfsmobber machen mal Pause. ´Mindestens drei Wochen. Es ist schwer, danach noch mal so eine Kampagne zu starten.

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Eine alte bayerische Weisheit besagt: Schlage nie jemanden, der nicht mindestens zwei Köpfe kleiner ist, Brille trägt, und dessen Hände gefesselt sind. KeinGeldfürRechts hat sich mit der falschen Methode den falschen Gegner herausgesucht. Hensel ist jetzt eigenen Angaben zufolge in einem Hotel und befürchtet Übergriffe. Tichy und Broder haben das gemacht, was amerikanische Medien nach der Wahl von Trump auch gemacht haben: Sie haben sich als Opfer hingestellt und bei ihren Anhängern um finanzielle Förderung gebeten, und was man so hört, scheint es eine ganz einträgliche Sache zu sein. Ob diese Projekte jemals relevante Summen mit Werbung verdienten, weiss ich nicht, aber innerhalb ihrer Szene dürften sie deutlich gefestigt worden sein. Ihre Anhänger wissen, dass sie den Anschlag eines Mobs zurückgeschlagen haben, der vom Mitarbeiter einer bekannten Agentur ausging, und von Medien wohlwollend begleitet wurde. Medien, die sich nun um die Person kümmern, von der alles ausgegangen ist, und sie als Opfer darstellen. Die Feindbilder stimmen wieder.

Nach meiner Beobachtung ist das ein ziemlich gelungenes Weihnachtsgeschenk für die Angegriffenen. Die Angreifer müssen sich fragen lassen, warum sie nicht genauer differenzierten und die wirklich extremen Gegner aussuchten. Tichy ist nicht Politically Incorrect und Broder ist nicht Breitbart. Die Erfolge solcher Projekte sind kein Ausdruck einer kommenden rechten Revolution, sondern die Folge des Medienmarktes, der signifikante Teile der Bevölkerung und der politischen Ansichten als dunkeldeutsch, rechts, Nazi und Pack hingestellt hat. Die Zeit ist Kooperationspartner staatlich finanzierter Schein-NGOs wie NoHatespeech, bei der Süddeutschen Zeitung fand man Ratschläge, wie man als Denunziant die Entlassung politisch andersdenkender erwirken kann – es wäre vermessen zu glauben, die Angegriffenen würden danach brav weiter die Seilschaften aus Regierungspolitik und Medien mit ihrem Besuch beehren. Auch das ist eine Form von Vertragsfreiheit, und noch mehr Stigmatisierung Andersdenkender und Versuche, Alternativen indirekt zu ruinieren, sind offensichtlich keine Garanten für Erfolg.

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348 Lesermeinungen

  1. Treffer
    Sehr treffend beschrieben. Den letzten Absatz sollte mal der Bundespräsident lesen. Ich lese SPON, FAZ, ZON, Achgut, TE und hin und wieder auch andere. Nicht alles gefällt mir, manches gut, daraus bilde ich (unter anderem) eine politische Meinung.
    Wenn ich jetzt auch noch eine Partei hätte, die wählbar wäre.

    • Dieser Artikel
      hinterlässt bei mir gemischte Gefühle.

      Ich denke, er beschreibt die eigentliche Problematik ungenau.

      Don stellt DA und TE als die eigentlichen Nutzniesser dieser Angelegenheit dar, ihre Leser als eine Art Jünger.

      Den eigentlichen Skandal dahinter erfasst er nicht, nämlich, dass nach eigenem Gutdünken, Medien die Existenzgrundlage entzogen werden sollte und damit die Meinungsfreiheit gefährdet war.

      Das kann Don natürlich nicht passieren, solange er bei der FAZ schreiben darf.

      Aber bei einer kleineren Plattform bedeutet dies den sicheren Todesstoss, denn bei DA und TE schreiben ja keine Laien, sondern gestandene Autoren, die auch Geld für ihre Leistung sehen wollen.

      Dass sich die Leser vor bzw hinter die jeweiligen Autorenblogs stellten, ist eher ein Glücksfall, denn Kalkül.

      Ich, wir, die nicht (nur) die geschleckten Autorenmeinung einer FAZ oder WELT lesen möchten, die hauptsächlich bei den Dons dieser Welt ihre Heimat haben, diese Menschen haben dafür gesorgt, dass ein Medium, das andere Meinungen vertritt, weiterhin bestehen kann.

      Ginge es nach den Hensels dieser Welt, wäre die Meinungsfreiheit gefährdet – und genau darum ging es – Meinungsfreiheit.

      Ob und wenn diese Blogs dadurch zusätzlich Einnahmen generiert haben – sei es ihnen gegönnt.

      Eine Absicht/Strategie die Einnahmehöhe durch diesen Skandal zu steigern sehe ich nicht, da diese nicht mit dem ‚Ärger‘ begonnen haben, eher als positiven Nebeneffekt.

      Einen willkürlichen Boykott unbequemer Medien würde uns alle treffen – und auch den Don…

  2. Titel eingeben
    Schaun Sie sich einfach mal die Meinungsumfragen an: Rotrotverbot ist weit von einer Mehrheit entfernt – obwohl die Wahlbeteiligung deutlich höher wäre, was vor allem einer Partei „zuschlechte“ kommt (schriebe ich „zugute“, wäre es ja Hatespeech). Union und AfD hätten nach den meisten Umfragen sogar dann eine Bundestagsmehrheit, wenn die FDP über fünf Prozent kommt.

    Union und AfD werden nicht koalieren, schon weil sie gemeinsame Vorhaben nicht durch den Bundesrat brächten. Aber allein die Drohkulisse wird sich bei Verhandelungen mit dem Finanzminister eher zu „Kein Geld für Links“ als zu weiterer Maasregelung der Meinungsfreiheit führen.

  3. Ein Weihnachtsgeschenk für die Angegriffenen?
    Ein Weihnachtsgeschenk für die Angegriffenen

    FAZ-Blogger Don Alphonso laviert hin und her, zwischen den Zeilen und Fronten, spricht mit seinem Arbeitgeber ab, was geht und wie weit – und kommt am Ende seines Klügelns zur kapitalen Conclusio:

    „Nach meiner Beobachtung ist das ein ziemlich gelungenes Weihnachtsgeschenk für die Angegriffenen…“

    Während Pirincci über Hensels Kampagne in übelster, sexistischer Manie pöbelt (ht tp://der-kleine-akif.de/2016/12/13/ein-hansel-schreibt-einen-brief/), während Tichy, pi-news und Broder Breitseiten gegen Hensels Hetzkampagne feuerten, feiert der Schöngeist als FAZke den Erfolg „für die Angegegriffen“. Schönes Weihnachtsgeschenk!

    Dass dauernd auf Straßen, im Netz, in der öffentlichen Diskussionen die stärkeren Kontrahenten mit Unterlassungsklagen Autoren, derer sie wie bei Pegida habhaft werden können, mundtot machen, dass Buntfaschisten gegen genehmigte Demos pöbeln und randalieren, dass Fahrzeuge politischer Gegner ebenso wie öffentliches Eigentum in Form von Polizei-Fahrzeugen in Brand aufgehen, dass pest-pöbelnde Poesie wie von der Prantlhausener Postille in Millionen-Auflage gleich BILD, SPON, taz und ebenso FAZ jedwede „alternative Meinung“ als Volksverhetzung, Staatszersetzung angreifen, das soll als „Weihnachtsgeschenk“ die Angegriffenen freuen?

    Wer sich in diesem medialen Krieg als Blogger assymetrisch gegen den Mainstream kämpft, wer sich in den Brennpunkt buntfaschistischer Angriffe wagt, der ist seines Hab und Gut, schlimmstenfalls Leib und Leben nicht mehr sicher. Wie 1933 das „Heimtückegesetz“ die Meinungsfreiheit mit dem Hammer Staats faschistischer Macht platt gemacht hat, so gleichen sich mittlerweile Angriffe auf mutige Meinungen gegen die, welche gegen Stachel löcken.

    „Wer vorsätzlich eine unwahre oder gröblich entstellte Behauptung tatsächlicher Art aufstellt oder verbreitet, die geeignet ist, das Wohl des Reichs oder eines Landes oder das Ansehen der Reichsregierung oder einer Landesregierung oder der hinter diesen Regierungen stehenden Parteien oder Verbänden schwer zu schädigen…“

    Angegriffene sollen sich dieser „Weihnachtsgeschenke freuen“? Nein, danke Don Alphonso!

    • Brauchen Sie Armer mal ein Taschentuch?
      Sie scheinen ja in einem furchtbaren Land zu leben. Deutschland ist es nicht, Sie rumheulendes Kriegs-Würstchen.

      Gruss,
      Thorsten Haupts

    • Titel eingeben
      Sie meinen wohl Nationalsozialismus und nicht Faschismus.

    • Titel eingeben
      Buntfaschisten? Würden sie mir freundlicherweise erklären, was das sein soll?

    • Titel eingeben
      Was ich nu gar noch leiden mag, sind Leutchen die asymmetrisch nicht mal buchstabieren können…..
      Mal davon abgesehen, gleicht die Maas’sche Nummer eher der Miesmacheraktion des damaligen Propagandaministeriums.
      Ein solches Gesetz durch den Bundestag zu bringen, ist vollkommen aussichtslos.

    • Buntfaschismus
      Offensichtlich ist Buntfaschismus kein so schlechter Treffer – sonst würden die Betroffenen hier wohl kaum jaulen.
      Wie man ja auch am obigen Beitrag von D.A. sieht, der, ganz im Gegensatz zu den sonst ausgezeichnet recherchierten Artikeln, mehr oder weniger nur mit ich-denke, ich-meine, es-ist-halt aufwartet. Mit Verlaub: Die Schere im Kopf ist wohl doch da. Aber offensichtlich ist der Vorfall um S&F auch D.A. nicht geheuer.

  4. Die falschen Opfer
    Eine sorgfältige Analyse, die mich zum Nachdenken anregt. Danke.
    Ich glaube aber nicht, dass es die falschen Opfer waren, die die Kampagne scheitern lies. Ich denke eher, dass sich Hensel oder Gretl hier ein wenig im Wald verkoffert und dann nicht mehr den Ausgang gefunden haben. Wie man aus anderen Kampagnen weiß, perlt normalerweise der Schmutz, der bei solchen Schlammschlachten geworfen wird, an den Protagonisten aufgrund eines eingebauten Lotuseffektes ab, früher sagte man Ignoranz dazu. Und weder Kahane, Gina-Lisa UnterstützungsplattformbetreiberInnen noch OktoberfestlügnerInnen hatten irgendwelche berufliche Nachteile erlitten. Ganz egal ob nun ihre Denunziation einen Erfolg hatte oder nicht. Im Gegenteil, die üblichen Verdächtigen stellten bereitwillig Sendezeit für diese Personen zum Zweck der Selbstdarstellung zur Verfügung. Warum also ist der arme Hensel so auf die Nase gefallen?

    • Dazu, Herr Heinz,
      gab es bei Danisch einige interssante Überlegungen. Hensel ist wohl in einem Propagandakrieg zweier um die Kanzlerin buhlenden Agenturen unter die Räder gekommen
      http://www.danisch.de/blog/2016/12/13/nazi-codes-und-werbe-spots/#more-15846

      und auch

      http://www.danisch.de/blog/2016/12/16/kleinkram-zu-scholz-friends/#more-15869

    • Warum Hensel auf die Nase fiel?
      Wahrscheinlich haben einige Kunden bei S&F dafür gesorgt, denn es gab etliche, die sich bei diesen Kunden über das Vorgehen aufregten und ihren Boykott der jeweiligen Produkte androhten.
      Dem Mann wurde wohl eher fristlos gekündigt und das zu Recht.

      Für eine Agentur sind die Kunden lebensnotwendig, nicht ein Herr Hensel, der zudem, wie ich dem TAZ-Interview entnahm, nicht mal andeutungsweise Ahnung von Mediaplanung hat.

    • Er hat selbst gekündigt.

      Broder hat halt verstanden, dann Hensel selbst überzeugt ist, und seine Helfer kaum greifbar sind – aber SF ist eben ein weiches, prominentes Ziel.

    • Don, das behauptet Hensel,
      aber als Mitglied der Geschäftsleitung hat er eine Kündigungsfrist von üblicherweise 6 Monaten. Andere haben 3 Monate, die auch mit Resturlaub nicht zu füllen sind.
      So großzügig ist S&F nicht, einen teuren Mitarbeiter freizustellen, es sei denn, dieser Mitarbeiter verzichtet auf sein Gehalt.

      Die großen Agenturen, zu denen ja S&F oder JvM gehören, haben es absolut nicht nötig, Mitarbeiter auch noch zu pampern. Es gibt genügend Nachschub, der auch noch bereit ist, Geld mitzubringen, um einmal diese Agenturnamen im Lebenslauf zu haben.
      Ich war über 30 Jahre in dem Geschäft, mir kann man da nicht mehr sehr viel erzählen.

    • Ich habe auch nicht den Eindruck, dass das alles ganz freiwillig und geplant war, aber es spielt letztlich für die Betrachtung der Kampagne keine grosse Rolle. Ich habe mir das angeschaut und dachte mir: Der weiss nicht, was er tut. Aber mei.

    • Das Herr Feldmann, sind die netten Nickligkeiten,
      die sich große Agenturen untereinander gönnen. Jeder ist eines jeden Feind, bis man selbst die Front gewechselt hat. Ich hätte nie in einem solchen Laden arbeiten mögen, Ausbeutung ohne Ende, magerer Lohn für die meisten und dann diese Fiesheiten im täglichen Kleinklein. Stellen Sie sich alles an Mobbing vor, zu dessen Sie fähig sind, Sie werden es in den großen Agenturen antreffen.
      Das Hierarchiedenken in diesen Firmen ist entsetzlich, da kommt kein normales Wirtschaftsunternehmen mit.

    • Werter Don, man merkt, dass Sie es noch nie nötig hatten,
      Ihr Leben als abhängig Beschäftigter zu frönen. Hensel wird vermutlich nahegelegt worden sein, einer Kündigung durch den Arbeitgeber zuvorzukommen. Macht sich bei Neubewerbung – gerade in einer so sensiblen Branche – bestimmt besser im Lebenslauf. Ich kann mir sogar vorstellen, dass die ganze Aktion der Versuch des Herrn Hensel war, seine Kampagnenfähigkeit unter Beweis zu stellen. Vielleicht war ja seine Position bei S&F schon vorher gefährdet.

    • Schwer zu sagen. Aber ich würde mir keinen solchen Risikofaktoren an Bord holen. Man kann schon aggressiv auftreten, aber man sollte dabei denken.

    • Sicher, offiziell hat Hensel selbst gekündigt ....
      Söhne von Beruf brauchen in diesem Feld keine Kenntnisse zu haben, zugegeben. Aber NichtsErbende wie ich schon. Sowas wie da stinkt nach einer abgekarteten Aktion. Selbst kündigen – den geborenen Söhnen mal kurz zur Erläuterung – ist die nettere Version. „Du kündigst oder wir dir“ ist eine manchmal wirklich freundliche Einladung.

      Ich komme nicht aus der Werbebranche und lasse mich also gerne korrigieren. Aber mir erscheint, dass S+F nicht unbedingt begeistert hätten sein sollen, wenn sie als unabhängige Werbeagentur ohne gefragt zu werden einfach so vor einen Wagen gespannt werden.
      Und wie Sie, Don Alphonso, richtig schrieben, auf jeden Fall das falsche Target. Weder Tichy noch Die Achse sind irgendwie rechtsradikal-nationalsozialistisch-undemokratisch.

      Wie gesagt, ich kenne mich in der Werbebranche null aus. Aber hineinversetzt in die Situation eines Chefs einer solchen Organisation würde ich jedem den Marsch blasen, der meinen Kunden mitteilt, wo sie ihre Werbeeinnahmen hinhängen sollen; schon wegen der Konsequenzen. Denn wenn der Hersteller A sein Produkt B nicht mehr auf einer demokratisch orientierten politischen Webseite bewirbt, um gegen den einen oder anderen Artikel dieser Webseite zu protestieren, fällt bei mir als Leser Produkt B eben auch durch den Rost; inklusive Produzent A, weil der offenbar Versuche unterstützt, mir meine freie Meinung abzuklemmen.

      Und als Hersteller würde ich zu jeder Tag- und Nachtzeit meinen Werbeagenten anrufen, um ihn zu fragen, ob er vielleicht durchgeknallt ist. Weil es mir sowieso egal ist, ob ein Käufer meiner Produkte ein SPD-Wähler ist, eine Merkelianer, oder weil er Broder mag. Und ich eine Werbeagentur nicht bezahle, um zu verhindern dass ein Tichy-Leser meine Produkte *nicht* zu kennen.

      In diesem Sinne sehe ich das etwas anders als Sie: Von vornherein zum Scheitern verurteilt. Ausser Kahane hätte allen Beteiligten volle Erstattung etwaiger Verluste jeder Art auf Steuerzahlerkosten zusagen können.

    • Stimmt ja, Frau Simon
      Sie haben ja in diesem Bereich gearbeitet und kennen das Klima von „innen“.

      Mobben ist nicht meine Sache, ich greife frontal an mit Vorwarnung, dann aber mit klarer Zielangabe. Insofern kann ich da nicht mitreden.


    • Herr Dippel, mir als Außenstehende erscheint die Ihre die plausibelste Erklärung. Man vergrätzt Kunden, wenn man sie für Kampagnen einspannen will, die nicht von ihnen selbst kommen. Damit kann man als Agenturmensch nur verlieren, sehe ich auch so. Und das ist eben auch passiert. Selbstverständlich sind einer Agentur die Kunden wichtiger als 1 Mitarbeiter. Schließlich leben sie von denen.

  5. Süddeutsche Zeitung - DenunziantenRatgeber
    „bei der Süddeutschen Zeitung fand man Ratschläge, wie man als Denunziant die Entlassung politisch andersdenkender erwirken kann“.

    Extrem schwerer Vorwurf. – Wo genau finde ich solches in der SZ?

  6. Argumente
    Was mich besonders betroffen gemacht hat an der Sache, dass ja zumindest kurzfristig die Firmen sogar angesprungen sind und Werbung anscheinend nicht mehr geschaltet haben. Da bekommt man als Mensch, der sein Häuschen noch nicht ab bezahlt hat, schon Angst, noch was Kritisches ( Rechtes ? ) von sich zu geben. Dürfen sich eine regierungskritische politische Meinung nur noch wirtschaftlich unabhängige Personen leisten ? Wohl kaum. Hensels Verständnis von politischer Meinungsbildung ist in diesem Punkt so archaisch brutal, dass ich ihm die Bauchlandung gönne. Auch wenn es manchmal schwer fällt, man sollte sich mit den Argumenten auseinandersetzen und nicht versuchen, die politisch Andersdenkenden auf eine hinterhältige Weise aus dem Spiel zu nehmen.

  7. Was ist "rechts"?
    In D ist die Bezeichnung „rechts“ unsinnigerweise mit dem NationalSOZIALISMUS verpappt worden und das wird sich wahrscheinlich nie mehr korrigieren lassen. Für Selbstdenker sollte es aber nicht so schwierig sein. Der zentrale Wert linker Politik ist „Gleichheit“. „Rechts“ ist bekanntlich das Gegenteil von „links“. So verhält es sich auch mit „Gleichheit“ und „Freiheit“. Durch die blödsinnige Kennzeichnung von NationalSOZIALISTEN als „rechts“, kommt es in D halt zur Verbindung von „rechts“ = „böse“ und „links“ = „gut“. Das passt dann auch wieder zu anderen infantilen Betrachtungsweisen, in denen zB „das Bunte“ als „das Gute“ gesehen wird.

    • Rechts ist rechts ist rechts
      Wenn Selbstdenker selbst denken, würden sie sich jegliche Selbsttitulatur sparen.

      Im Übrigen ist das politisch Rechte Lager aus nachvollziehbaren Gründen seit 1933/45 unentwirrbar mit dem Nationalsozialismus verbunden. Denn im rechten Potpourries der Weimarer Zeit hat sich der NS bestens bedient und verdient gemacht. Selbst die Erfindung der „Konservativen Revolution“ durch Vordenker der Neuen Rechten hat an dieser Konfussion nichts geändert. Was sich auch kaum geändert hat: Dass die illiberale und antidemokratische Denktraditionen eines bestimmten konservativen Milieus der 1920er bis in unserer Zeit in Personen wie Höcke, Kubitschek und co. wirkmächtig geblieben sind. Oder anders gesagt: Was sich ideengeschlichtlich rechts von CDU/CSU sich bewegt, ist nach heutigen Maßstäben nicht demokratieförderlich.

    • Ähm – selbst der rechte Rand der CSU ist heute da, wo früher die Mitte der SPD war. Insofern zieht der NS-Vergleich einfach nicht mehr.

    • "Rechts ist rechts ist rechts"
      Schön wie Sie versuchen die Unfähigkeit zu einer objektiven Beschreibung mit dem dann folgenden Zirkelschluss zu kaschieren.

      „Rechts ist rechts ist rechts“ zu mehr reicht es halt nicht mehr. Wie wäre es wenigstens mit „Rechts ist böse ist rechts ist böse …“ ?

      „Das Böse“ ist also in den 1920er Jahren der Hölle entstiegen?
      Lenin & Stalin meinten Sie damit aber nicht, vermute ich.

      Und, mit Verlaub, Ihre „heutigen Maßstäbe“ können Sie getrost
      für sich behalten, ich erlaube mir eigene Maßstäbe zu haben. Schlimm, gell?

      @Don In den 70ern wurden im Spiegel (wie kürzlich hier
      verlinkt) Politiker als linke SPDler bezeichnet, die mit
      ihrer Meinung zur Migration heute als ultrarechtsextrem
      gelten würden.

  8. Titel eingeben
    im letzten Absatz
    2. Zeile: Punkt nach Angegriffenen
    Punkt statt Komma nach Breitbart
    vorletzter Absatz drittletzte zeile Punkt weg, komma hin
    aber tausend zusammen (über ugugu)
    Absatz darüber am ende ein Punkt fehlt
    Éine Webseite mit wechselvolle G – am Anfang
    Tichys Einblick statt Einblicke

    Als druff unn dewedda!

    • Titel eingeben
      ohhhh… da ist noch viel mehr zu berichtigen. Geben Sie’s auf. Machen Sie’s wie ich: Nehmen Sie’s als Dons Stil.

    • Rechner vs. Smartphone
      In einem seiner ersten Beiträge in diesem Blog hat Don auf seinen stabilen und teuren PC verwiesen. Heute habe ich das Gefühl, daß er seine Antworten auf Kommentare auf einem viel zu kleinen Smartphone tippt. Er erwischt häufig die Buchstaben, die knapp daneben liegen.
      MfG Haas

  9. Ich wundere mich, lieber Don, dass Sie diese Sache hier nicht mitverarbeitet haben. Das schreit doch
    förmlich danach….

    „Islam-Workshop: Werden Chefredakteure beeinflusst?
    Journalist kritisiert: Der Staat greift in den Prozess der Meinungsbildung ein
    Frankfurt am Main (idea) – Scharfe Kritik an einer geplanten Veranstaltung des Bundesinnenministeriums gemeinsam mit islamischen Verbänden für Chefredakteure hat der Journalist Volker Siefert (Frankfurt am Main) geübt. Wie er in einem Kommentar unter der Überschrift „Heile-Islam-Welt-Workshop im Innenministerium“ im Magazin des Deutschen
    Journalisten-Verbandes „Journalist“ (Remagen) schreibt, haben sich die Mitgliedsverbände der Deutschen Islamkonferenz von Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) einen Lehrgang gewünscht, „in dem Chefredakteure aller relevanten Medien in Deutschland lernen sollen, wie man richtig über den Islam berichtet“. Er werde nun Anfang 2017 in Räumen des Ministeriums stattfinden und sei vom Innenministerium und islamischen Verbänden entwickelt worden: „Damit haben die Verbände geschafft, wovon Lobbyisten sonst nur träumen: Nämlich dass der Staat in den Prozess der Meinungsbildung eingreift und Begrifflichkeiten und die Art, wie über etwas berichtet wird, direkt mit den inhaltlich verantwortlichen Führungskräften der Medien bespricht.“

    Das Vorgehen werde vom Innenministerium als „vollkommen normal“ heruntergespielt. Siefert: „Wenn das normal wäre, dann müsste das Bundeswirtschaftsministerium doch längst gemeinsam mit der Autoindustrie einen Workshop über eine ,arbeitsplatzsensible’ Berichterstattung in der Diesel-Affäre veranstaltet haben.“ Der Staat habe sich aus der Lobbyarbeit herauszuhalten: „Ein Minister darf für nichts und niemanden als Co-Veranstalter gemeinsam mit einer
    Interessengruppe Nachhilfeunterricht für Journalisten geben.“ Siefert arbeitet als freier Journalist unter anderem für den Hessischen Rundfunk (HR) und beschäftigt sich vor allem mit islamisch motiviertem Extremismus. 2006 wollte der damalige Innenminister Wolfgang Schäuble (CDU) mit der Deutschen Islamkonferenz den „institutionellen Rahmen für den Dialog zwischen Menschen muslimischen Glaubens und Vertretern aller Ebenen unseres Gemeinwesens“ schaffen. An ihr nehmen zehn Dachverbände teil, darunter die Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion (DITIB), der Zentralrat der Muslime in Deutschland und die Alevitische Gemeinde Deutschland
    (alle Köln).
    (idea/18.12.2016)“

  10. Niemand sollte jetzt aber der Hoffnung sein, daß das vom Linksmainstreäm angestoßene Projekt der
    Denunziation Andersdenkender mit dem Fall Hensels beendet sei.
    Mir scheint, daß die hier monierten „Fehler“Hensels und Scholz&F recht paradigmatisch sind- und die Oppression von dieser Seite wird trotzdem immer heftiger.

    Ich sehe es wie der Autor, die Menschen haben es satt, als Pack nazis, oder wechselweise Dunkeldeutsche betitelt zu werden von moralistisch politischen Gouvernanten, die sich vornehmlich heilsgeschichtlich eschatologisch betätigen und wenig an der Erfüllung ihrer politischen Rolle im demokratischen System interessiert sind. Genau diese Figuren flennen dann über „Postfaktizität “ und werfen damit die nächste Nebelkerze! Denn Demokratie verhandelt primär einen Normendiskurs* und nicht Fakten. Das Wesen der Demokratie ist der Streit um Wahrheiten. Und die Klugheit der Demokratie ist es, DIESEN DISKURS OFFEN ZU HALTEN! Das meint: Glaubensfreiheit, Meinungsfreiheit und Sakularität.
    Und es sind nichtmal die besseren Argumente, manchmal ist es schlicht das Charisma, das die Menschen zu einer Person führt. Dh.die Auseinandersetzung ist komplex und nur teilrational (wie übrigens auch in Geistes-und tlws.Naturwissenschaften).

    Dumm ist, wer Kommunizierende Röhren in einer Richtung verstopfen will.

    Die Reaktion muß nicht dialektisch als „Rechts“ruck beschrieben werden! Es handelt sich schlicht um den Versuch den freien Fluß wieder herzustellen.

    *Ich finde hierzu den Artikel von A.Grau im Cicero,Demokratien mögen keine Tatsachen, bedenkenswert

    • Morgen kommt der Weihnachtsmann?
      Hier wird es ja saison-konform (gut)-gläubig. Erst idea, dann Demokratie als feste Burg der Wahrheit ?? Stecken Sie Ihre Nase mal wieder in Luhmanns „Politik der Gesellschaft“, es geht in dem Subsystem grade nie um Wahrheiten – in Demokratien geht es um Mehrheiten und ihre Organisation. Für das Phänomen „Massenmedien“ und „öffentliche Meinung stehen da auch noch erstaunlich zeitgemässe und wichtige Beobachtungen drin. Allerdings wird der Glaube an den ideologischen Weihnachtsmann, den Sie hier pflegen schwerer.

    • ICH sage, dass Gesellschaft nur über einen Wertediskurs funktioniert!
      Und das ist nichts anderes als das Verhandeln von Wahrheit.
      Wenn Luhmann das anders sieht, bedrückt mich das wenig…
      Im Übrigen diskutiere ich nur mit Leuten, die auch jenseits ihres Proseminars den richtigen Ton finden (im Ggs. zum Don taucht das bei mir nicht erst nach 800 Kommentaren auf)!

    • "Postfucktizität" o.s.ä.
      Präfaktische Ahnungslosigkeit („ich weiß nicht, was das ist und was das soll“) ist oft aufs engste mit postfaktischer Beliebigkeit („ich weiß zwar nichts, aber es macht mir nichts, und spielt das überhaupt eine Rolle?“) kombiniert. (Frei nach Dollase in der FAZ)

    • Darüber kann Heiko Maas nichts wissen:
      „Und es sind nichtmal die besseren Argumente, manchmal ist es schlicht das Charisma, das die Menschen zu einer Person führt.“

    • Demokratie verstehen lernen - in zwei Dutzend Zeilen!
      Lieber Patrick.feldmann! Lange schon verfolge ich begeistert diesen Blog – die faszinierenden Gedankengänge des Dons u n d die schillernde Vielfalt der folgenden Diskurse. Und das gilt ganz besonders für Ihre jüngsten Anmerkungen zu einigen unverzichtbaren Grundlagen einer funktionsfähigen Demokratie: „Dumm ist, wer Kommunizierende Röhren in einer Richtung verstopfen will“. Einfach und einfach genial! Danke. Auch an den Don, der mir wie ein Leuchtfeuer dabei hilft, meinen Standort in einer immer höher wogenden See zu bestimmen und damit möglicherweise das richtige Fahrwasser in einen (sicheren?) Hafen zu finden.

  11. Titel eingeben
    Und dass in solch hervorgehobenen PR-Positionen nicht über den Tellerrand hinausgedacht wird ist erschreckend.
    Und dass der Versuch, ein wenig Brandbeschleuniger für die „politisch korrekte Sichtweise“ bereitzustellen mit Selbstverbrennungen ändert ist vielleicht heilsam. Obwohl ich befürchte dass dann andere Wege versucht werden – z.B. Kriminalisierung von gefühltem Hate-Speech – ganz postfaktisch.
    Der chinesische Fluch – Du mögest in interessanten Zeiten leben – trifft immer mehr zu.

  12. Die vom Ende her denken
    Vom Ende her denken, das klingt so schön klug. Schließlich hat Helmut Kohl schon gesagt „wichtig ist, was hinden rausa kommt“
    „Hinterher sin mer alle gscheider“ sagt jeder Bayer weil ex post ist leicht klug sein.

    Schachspieler wissen um die Unmöglichkeit, vom Ende her zu denken. Strategien ja, Zwischenziele, fünf Züge voraus überlegen – alles möglich. Ein wünschenswertes und erreichbares Ende zu identifizieren und dann die Zwischenschritte planerisch festlegen?
    Fünf-Jahres-Pläne gabs in Merkels Ausbildungsland.
    Sobald die Ziel-Enden komplexer sein sollen als „Wiederwahl“ oder „Matt“ klappt das nicht- Merkel,Hensel oder Maas haben nicht einmal vollständige Kenntnisse über die Mitspieler der ersten Minuten. Merkel weiß nicht, wann Erogan im Erdowahn ein russischers Flugzeug abschiessen wird. Erdogan weiss nicht, wie sehr Iran sich reinhängt.
    Vom Ende her denken ist ein untaugliches Konzept. Ausgesprochen zum Einlullen der Bürger.

    achgut bietet vielen Autoren eine Plattform. Stil und Themen sind sehr divers und ein Don ist noch nicht darunter. Doch lese ich dort öfters. Geärgert habe ich mich dort noch nicht.

  13. Habe gespendet!
    Werter Don!
    Danke für diese aufschlussreiche und interessante Expertise. Ich wurde erst über den Beitrag von Michael Hanfeld in der FAZ vom 15.12.2016 auf diese Sache aufmerksam und habe dann bei Tichy nachgelesen. Erst der Schlussabsatz von Hrn. Hanfeld hat mich veranlasst eine kleine Summe an Tichy zu spenden.

  14. Fazit : Idioten sollten nichts anpacken, und keinen Lärm machen.
    Der ungeübte Gebrauch von Schußwaffen endet, übrigens wie der geübte, oftmals in Katastrophen.
    Ähnlich verhält es sich offenbar mit den Waffen des Internet, für manche, selbst Werbler, die wir liebhaben, weil ihr Beitrag zum TV-Programm öfter erneuert wird, als das Packmaterial, ist es halt ,,Neuland“ .

    Manche dümmliche Täter sind in ihre Maasanzüge verpackt und besonders geschützt, aber auch Ritter in ihren Plattenpanzern kamen zu Fall.
    Also-auch hier gilt der Ratschlag-siehe oben.

    Die Bösartigkeit und die Liebe zum Denunziantentum feiern gerade fröhliche Urständ‘ in der feministischen Szene, bekennende weibliche Homosexuelle schwingen sich auf, Heterosexuellen die Art des Umgangs vorzuschreiben.
    Links kennt sowieso gern keine Grenze, die Wahrheit und die Ehrlichkeit ist der größte Feind von links, und Anstand wird man in Kursen der AntiFa nicht lernen.
    Anstand lernt man , wenn überhaupt, als Kind, oder zumindest kann man lernen, den Eindruck von Anstand zu erzeugen und zu wahren.
    Ansonsten ist es ein Charakterbestandteil.
    Gewisse Haltungen und Denkweisen, wie auch gewisse Berufe, ziehen gewisse Charaktere an.
    Eine bunte, oder auch braune, Uniform zu tragen, und in der Masse die Sau rauszulassen, hat immer wieder gewisse Menschen angesprochen.

    Heute ist die Uniform gerade durch spezifische, gern plakativ zur Schau getragene ,,Haltungen“, gerne links, laut und rücksichtslos, vor allem gegenüber der Realität, ersetzt .
    Uniforme Denkweisen, bei deren Nichteinhaltung Shitstorm und Zerstörung der Existenz, ja , wie bei Tim Hunt, eines ganzen Wissenschaftlerlebens, droht.
    Durch irgendeinen linken Fuzzi, der kaum den Erste-Hilfe-Kurs beim Führerschein packte.

    So eine Waffe, das hat der Fuzzi, von dem hier die Rede ist, und hoffentlich viele Mitfuzzis haben zugeschaut, erfahren müssen, geht auch mal nach hinten los.

    In dem Maße, wie AfD und andere, ähnlich orientierte Gruppen, bei Wahlen zunehmenden Erfolg verbuchen, und Altparteien ihre eigenen (nicht mehr,vielleicht irgendwann wieder-ach nein, vergiß die Einheitspampe) Wähler als Pack und Verbrecher beschimpfen, ändert sich das Klima.
    Kaaampfgäägääänrääächts darf einfach nicht mehr alles, vor allem nicht zu blöd sein.
    Früher oder später wird im politischen Überlebenskampf der Berufsparteien, ehemals Volks-heute Mittelparteien, ein Heiko samt Stasi-Kahanekohorte nicht mehr tragbar sein, zum Bauernopfer werden, so, wie der Scholz friend hier.
    Da geht es dann um Mandate, um viel Geld, um die Republik als Beute der Parteien.
    Der grobmotorische Feminismus universitär-aktivistischen Zuschnitts ist, im Kern, Dreck.
    Er fördert auch kein Lebensglück, sondern dient nur als Ventil für AktistInnen-Lebensfrust.
    Er ist ein Produkt der Erfolglosen, der Mauerblümchen, der persönlich Unguten und Unliebbaren.
    Er ist häßlich. Und in einer zunehmend oberflächlichen Welt hält sich das Häßliche nicht, wie der hervorströmende Haß manche glauben macht.

    Es bleibt bei der Weisheit des Pendels, das mal zurückschlägt.

    Was derzeit stattfindet, links der Mitte, im net, in den Medien, ist vergleichbar einer Börsenblase, wenn sie völlig überhitzt ist.
    Lieschen Müller springt noch auf, kauft lieber Call-Optionen, weil Aktien zu gefährlich sind, aber wer sich auskennt, verkauft schon, wenn geht, noch leer nach.
    Also-Achtung, scharfe Waffe, Idioten bitte fernhalten, sonst geht‘ ins eigene Knie.

    • Ich verstehe nicht, warum man sich als Anfänger ausgerechnet so einen unangenehmen und rücksichtslosen Gegner wie Broder raussucht.

    • Tja, Don Alphonso, da hat einer etwas angepackt, von dem
      er keine Ahnung hatte, und wahrscheinlich den Blog und seinen Chef nie vorher gelesen, aber fest verdammt.
      Broder wird gelesen, er kann was, und er ist beinhart.

      Dummi im Wald war da bestenfalls eine Brotzeit.

    • Broder ist vor allem skrupellos. Ich würde den nicht angreifen, wenn ich selbst nicht sicher wäre, und es dann auch wirklich sitzen würde. Broder ist nicht unverwundbar, er hat sich aus vielen Möglichkeiten selbst rausgekegelt. Aber Achgut… das ist nun mal sein Spielplatz.

    • Reine Selbstüberschätzung,
      zu der dann viele neigen, die in solchen Agenturen ihr kärglich Brot verdienen. Allein sagen zu können, ich bin bei Scholz & Friends oder bei Jung von Matt ist vielen etliches wert, sogar gewaltige Gehaltseinbußen. Diese Namen im Lebenslauf müssen sich dann später in bare Münze auszahlen.

      Wenn ich da an einen unserer ADs denke… ach Gottchen mit welchen Phantasien ging er nach Hamburg zu S&F und wie desillusioniert hörte er dort nach einem Jahr wieder auf. Klangvolle Namen, aber wer schaut schon hinter die Kulisse…

    • Scharfe Waffe
      „Also-Achtung, scharfe Waffe, Idioten bitte fernhalten.“

      Das sollte auch für nicht-scharfe Waffen (Gas/Signal-Waffen) gelten. Unsere Regierung haut für 50 Euro den „Kleinen Waffenschein“ raus ohne dass irgendeine Kenntnis (zB Sachkundeprüfung) nachzuweisen ist. Dass diese Waffen auch tödlich wirken können (aufgesetzter Schuss), ist bekannt.

      Damit man nicht auf die Idee kommt, ich sei ein „Waffengegner“: Die Pflicht ein Bedürfnis für den Waffenschein oder die Waffenbesitzkarte nachzuweisen, halte ich für eine Verletzung der Menschenrechte, da man auf diese Weise zur Wehrlosigkeit gegenüber einem bewaffneten Angriff verurteilt ist.

    • Wirklich?
      „Also-Achtung, scharfe Waffe, Idioten bitte fernhalten, sonst geht‘ ins eigene Knie.“

      Sind die Waffen wirklich noch so scharf?

      Die Nazi-Keule und Rechts-Populisten haben aber mittlerweile deutlich an Gewicht und schärfe verloren, und wenn man sie dann auch noch auf das falsche Ziel lenkt….

      Ich denke wir haben hier eine Wende im Propagandakrieg der Elite-Globalisten gegen das eigene Volk erlebt.

      Man beachte das Vorgeplänkel der weihnachtlichen Hitler-Zahlencodes bei der konkurrierenden Agentur. Ich halte das für die erfolgreiche (?) Generalprobe der folgenden Kampagne. Man hatte nur vergessen das man es dann mit Gegner zu tun hatte die aus einem anderen Holz geschnitzt sind als die der eigenen Art.

      Die Volksweisheit sagt: kein Arsch und kein Tittchen – sieht aus wie Schneewittchen, aber nur solange sie schläft.

      Gruß Paule

    • @Don, 10.52 Uhr
      Der Digitaljunge des 21. Jahrhunderts (siehe medium.com; mit dem Text dort hat er jede Empathie für ihn gekillt, die es bei mir zunächst noch gab) hält sich, das ist ziemlich deutlich erkennbar, ja gerade nicht für einen Anfänger. Da ist den Agenturhipstern halt ihr eigener Größenwahn ans Knie gelaufen.

      Was Broder betrifft, braucht man sich ja nur http://www.achgut.com/artikel/der_schmutzige_erfolg_der_denunzianten anzuschauen, wo er schrieb:
      „Was mich angeht, kann ich ihr [einer Mitarbeiterin der AAS], ihrer ungustiösen Chefin und auch dem genialen Strategen von Scholz & Friends nur einen Rat geben. Seht Euch vor, ihr seid an den Falschen geraten. Euch mache ich, wenn es sein muss, am frühen Morgen fertig, noch bevor ich meinen Hund Gassi geführt habe.“

    • Danke,
      wieder ein genialer Kommentar!
      Sie müssen Pensionär sein, bei all den ausführlichen Kommentaren und Reaktionen auf diese !
      Wenn ja, sinnvoll genutzte Zeit !

  15. gut gefegt
    Da hat Joachim Steinhöfel für „Gerald Hensel wird Chef der Amadeu Antonio Stiftung“ eine schöne Steilvorlage bekommen. Ob ich jetzt auch wegen Verbreirung von Fake-News von Maas verklagt werde?

  16. Lasst uns alle ein wenig Blockflöte spielen
    – Diese “Hey, lasst uns ein paar abweichende Meinungen hinterrücks fertig machen”-Einstellung. –

    Der Satz trifft die Wahrnehmung bezüglich derer, die „was mit Medien machen sehr gut“.
    Fakten, Analyse und Argumentation war wohl gestern, als Briefe noch auf Bütten geschrieben wurden.

    Argumente werden durch Troll Armeen und „Gut sein an sich “ -Haltung ersetzt.
    Im Information War werden keine Gefangenen gemacht!

    Läuft alles nach MfS Handbuch. Ich denke, diverse ex-Stasi Mitarbeiter als Staatssekretäre und ex-IM in Stiftungen kennen das ja.

    #Dienstanweisung
    2/71 zur Leitung und Organisierung der politisch­
    operativen Bekampfung der staatsfeindlichen Hetze
    #Dienstanweisung Nr. 2/85
    zur vorbeugenden Verhinderung, Aufdeckung und Bekampfung politischer Untergrundtatigkeit
    # Anweisung Nr. 4/66
    zur propagandistischen Tatigkeit des MfS in staatlichen und gesellschaftlichen Einrichtungen

    Im Gegensatz zu den Leuten mit DDR Tätervergangenheit ist mir die bräsige Selbstgerechtigkeit der BRD-Sozialisierten vollkommen unbegreiflich. Die merken nicht mal wie totalitär sie daherkommen.

    Ich geh mal in den Keller ein wenig Blockflöte spielen

    • Mit 89 war das alles vorbei
      „Das galt freilich nicht ausschließlich für Bürger der DDR, auch für die Bundesrepublik gab es entsprechende Maßnahmen, die unter der besonderen Beachtung des westdeutschen Strafgesetzbuches beschrieben worden sind. “
      http://www.operative-psychologie.de

  17. Linke Kunden, rechte Kunden?
    Das Unternehmen muss wohl erst noch gegründet werden, dass sich dauerhaft seine Kunden nach deren politischer Gesinnung aussuchen kann.

    Eines hat die Aktion von Hensel jedenfalls gezeigt, nämlich, auf welch dünnem Eis die MSM mittlerweile unterwegs sind. Aber die werden sich wohl bis zuletzt der Illusion hingeben, wenn sie nur laut genug das Knacken des Eises durch Getöse „gegen Rechts“ übertönen, würden sie vor dem Einbruch und anschl. Untergang bewahrt.

    Die Ware, die Medien an Werbekunden verkaufen, ist die Aufmerksamkeit beim Medienkonsumenten. Die Medien verlieren also immer doppelt: mit den Konsumenten auch immer gleich noch die Werbekunden. Die Aktion hätte nur dann Erfolg gehabt, wenn archgut und Co. die Leser abhanden gekommen wären. Dann hätten die Werbekunden von ganz allein die Werbung auf den Seiten eingestellt. Wie es aber aussieht, gibt es nun noch mehr Gründe, sprich Leser, auf den entsprechenden Seiten Werbung zu schalten.

  18. Sie gehen auf Menschen los, die die Finger in die Wunde legen -
    und die werden auch sozial geächtet, nicht nur im Netz. Und deren Häuser mit Farbbeuteln beworfen. Und das macht mich so wütend.
    Was ich nicht verstehe ist deren verstellter eingeengter Blick. Auf die, die die eigene Weltanschauung nicht teilen. Sie handeln wie ein Stier in der Arena, der nur noch das rote Tuch erkennen kann.
    Aber die Gefahr, die ständig lauert, wird übersehen. Denn wer beschreibt bzw. recherchiert schon die Gewaltbereitschaft, die durch die Öffnung der Grenzen für alle durch archaische Kulturen und Prägungen hier jeden treffen kann?
    Tichys Seite lässt das zu und macht das, Broder mit achgut auch.
    Und Michael Klonovsky versucht auch immer, den Blick über den Tellerrand zu weiten:
    http://michael-klonovsky.de/acta-diurna/item/346-17-dezember-2016

    Das ist nicht rechts und braun, das ist einfach nur vernünftig, auch wenn es die, die bestimmen wollen, weiter gerne verschleiern würden.

    Die, die uns die Misere eingebrockt haben, denken nicht im Traum daran, uns in der Integration dieser neu Hinzugekommenen zu unterstützen, denn wo gibt es flyer für die bisher hier Heimischen, die Einblick gäben in die doch arg fremden und auch zum Teil uns schädigenden Verhaltensweisen vieler der hier neu Angestrandeten.
    Jeder macht inzwischen seine Erfahrungen selber und ist damit „Einzelfall“.
    Hier und bei einigen weiteren wird der Schleier wenigstens ein wenig gelüftet – auch durch die Kommentatoren, die zum Großteil mit Vernunft und Lebenserfahrung beschreiben, was weiter zu erwarten ist.
    Danke dafür.

    • Ich habe mich durchaus schon mehrfach sehr geärgert.
      Speziell die Propagandaartikel des keineswegs in irgendeiner Art qualifizierten, geschweige denn unabhängigen Herrn Peiser gehören zum dümmsten, plattesten und peinlichsten, was man in deutscher Sprache lesen kann.
      Aber muss man immer mit jedem einer Meinung sein? Muss ein Medium ausschließlich das bringen, was meinen Ansichten und Erkenntnissen entspricht? Kann man es heute nicht mehr aushalten, wenn man mit unterschiedlichen, zuweilen auch ersichtlich dummen Positionen konfrontiert wird? Ich glaube ja, dass genau das der eigentliche Kern des Problems ist, hinter dem diese ganze Diskussion über „Hatespeech“ und „Fakenews“ segelt. Eine nicht unerheblich große Gruppe von Vollhonks._Xx*Innen_Eusen will Ihre im Netz gepflegten Filterblasen auf das reale Leben ausdehnen. Dass das nicht ohne Widerspruch und Widerstand gutgehen kann sollte – hoffentlich! – auf der Hand liegen.

    • Titel eingeben
      Klonovsky ist nicht nur vernünftig, er ist auch gut lesbar und intelligent.
      .
      Anfangs schämte man sich, „solche“ Seiten zu besuchen (Nachdenkseiten, Danisch, Klonovsky, Nic. Fest, …und der Klonovsky hilft ja sogar der AfD-Chefin), weil die ja , ah bäh! „rechts“ sind, Nazis, Rassisten…
      Aber wenn man die liest, entdeckt man, dass dort die Realität beschrieben wird und darüber hinaus: die absehbaren Folgen dieser stattfindenden Realität.
      …und keine Regierungsverlautbarungen (Obwohl „Jung & Naiv“ von der Bundespressekonferenz ist schon lustig – bei all der Peinlichkeit. Fasst wie Lübke anno dunnemals).
      .
      Inzwischen schäm ich mich nicht mehr solcher Blog-Besuche. Schau ich mir die Vorgaben-Geber der Journaille (ARD, ZDF, SZ, ZEIT, FAZ, Tagesspiegel, Spiegel…) an: Merkel, Maas, der dicke SPD Clown, die dicke Grüne, die dummen Aussagen der Grünen (die ich anfangs mal gewählt habe, ich Depp)…. nee, dann doch lieber ein verschmitz lächelnder Klonovsky, der nicht „alternativlos“ ist oder uns alle (und unsere Intelligenz) beleidigt. Oder manch Text bei Tichy.
      Oder eben den Don.

  19. Frohe Weihnachten und
    ein Gutes Neues Jahr! Und hoffentlich noch viele weitere Beiträge aus diesem Themenkreis; damit sind Sie als einer der Wenigen am Kern des Problems.
    .
    Meist nur lesend grüßt Sie
    .
    Paulchen P

  20. "Es gilt natürlich die Vertragsfreiheit."
    Darum geht es hier aber nicht. Boykottaufrufe (die müssen noch nicht mal direkt ala „Boykottiert XYZ“ erfolgen) sind aus UWG-Sicht immer interessant. Wenn sie von einem leitenden Digitalstrategen einer großen Agentur (mit ggf. Kundenstamm im begleitenden, Werbung schaltenden Wettbewerbsumfeld kommen) umso mehr. Wenn die maßgeblichen Akteure auf Treu und Glauben hinwirken möchten, es wäre nicht so gemeint gewesen, dann ist das fraglich und eine rechtliche Überprüfung wohl lohnenswert. Im Übrigen, lieber Don, wieder einmal Danke für den Artikel und auch dafür, dass man hier wenigstens in diesem Blog noch kommentieren darf, während beim Stammblatt selbst rein sachbezogene Hinweise mittlerweile nicht mehr von der Moderation freigeschaltet werden.

    • Achgut kann ja klagen, aber ich glaube nicht, dass da was rauskommt.

      Nebenbei hat auch die Kahanestiftung eine Prangerliste veröffentlicht – da gäbe es vermutlich bessere Chancen vor Gericht.

    • Präsident, CEO, Media-Stratege (leitend) usw.
      Von einem „leitenden Digitalstrategen“ zu sprechen scheint mir verfehlt. Meine Söhne berichten mir aus sehr verschiedenen Ecken, mit welch schönen Titeln die „leitenden“ Angestellten geködert werden. Das ist US-Stil: Wissenschaftlich Arbeitenden wird der Titel in der Anrede verweigert (so auch in unseren amerikanisierten ÖR-Medien), dafür werden Funktionäre mit tollen Titeln bedacht, wofür sie nicht zu arbeiten brauchen – sie müssen halt da stehen. Auf derlei Namenszusätze ist gepfiffen!
      (Eine Bitte noch: nicht immer „lohnend“ und „lohnenswert“ verwechseln!)

  21. Henseln, Scholzen & Friendeln
    Es wird überall und immer mehr gehenselt, gescholzt & gefriendelt – und gern mit Steuergeldern, auch mit solchen in spe.

    http://www.achgut.com/artikel/denunzianten-gate_bezahlte_gesinnungs-taeter

    Die Verbindungen zwischen den großen Agenturen und diversen Regierungsstellen werden hier leider nicht näher beleuchtet.
    Keine recherierbaren Fakten? Kein Interesse?

    Aus demokratiehygienischen Gründen gehört in diesen Zusammenhängen auch die immer mehr um sich greifende Praxis angesprochen, Stiftungen, Kampagnen, NGOs aus EU- und staatlichen Kassen zu alimentieren. Organisationen, die die notwendige Auseinandersetzung zwischen Bürgern und Politik – im Sinn und Interesse ihrer Auftraggeber – als eine Art asymmetrische Kriegsführung betrachten und betreiben.

    Sollte man positiv erwähnen, dass die Parteien, die für die Zerstörung des Bildungssystems und das kaum mehr zu einem ernsthaften Studium befähigende Billig-Abi verantwortlich sind, immerhin rührend für die Klientel sorgen, die sie geschaffen haben? All die NGOs und Stiftungen und Spezis, die da bedient werden.

    Oder soll man darüber besser schweigen, weil man nicht auf Blacklists und im FB-gesellschaftshubrigen Abseits landen möchte?

    Schwierig heute, Bürger zu sein, wo es nur noch „die Leute und Menschen draußen im Land gibt„ oder „die, die schon länger hier sind und die, die neu dazugekommen sind“.

    • Die Verbindung ist hier wirklich nur ein Nebenaspekt. Übrigens arbeitet S&F auch für die FAZ, trotzdem schreibe ich das hier, und bin nicht nett zu denen.


    • Übrigens arbeitet S&F auch für die FAZ, trotzdem schreibe ich das hier
      Je nun, wer zahlt, schafft an.
      Agenturen sind Dienstleister, mit Linientreue können sie nicht punkten.

  22. Titel eingeben
    Besten Dank für die gute Analyse! Man kommt ja kaum noch mit bei so vielen Artikeln – hat die FAZ mehr Frequenz gebucht oder läuft es halt gerade gut?

    Im Sinne des vergangenen 4. Advent eine gute und ruhige Weihnachtszeit und nicht zu viel Ärger mit Heckenschützen im Netz!

    • Danke! so viel ist das gar nicht, vom CCC-kongress sende ich täglich. Und natürlich gibt es auch Feiertagsprogramm,

  23. "Naturgesetze können nun mal auch von Asylschwärmern nicht ausser Kraft gesetzt werden."
    http://bazonline.ch/ausland/gute-und-boese-fluechtlinge/story/20157458

    Die „linke“ Utopie, die jegliches umsichtiges Denken verneint, kommt mehr und mehr in den Fokus der Öffentlichkeit – und damit das Fehlen jeglicher lösungsorientierten zielgerichteter Strategie, wie auch die Verleugnung allen Unbills, der mit der selbst gemachten Krise einhergeht, auch.

    Man zeigt auf Putin und Trump und auf deren vermeintliche Fehlhandlungen und auf andere Mißstände, unüberprüfbar und fern von uns, um abzulenken von der Gefahr, die hier beständig wächst.
    Denken Reporter und Politiker etwa, wir alle würden uns in ähnlich geschützten Blasen aufhalten wie sie?

  24. Der Markt richtet ...
    … es doch gerade auf wundersame Weise. Auflagensinkflug bei allen MSM-Blättern, wohingegen JF, Tichy, AchGut, Sezession etc. wohl nicht gerade reich werden, aber sich zumindest aus eigener Kraft behaupten können und eher noch Boden gut machen.

    Unabhängig von der politischen Ausrichtung muss ich sagen, dass ich das verstehen kann.

    Wer dumm/uninteressiert ist, liest eh keine Zeitung/Politblogs.

    Wer klug und interessiert ist, will nicht mit dem Kahane/SZ/Zeit-Ideologiemüll abgefüttert werden.

    Die Zielgruppe für letztgenannte Medien ist also sehr begrenzt und wenig zahlungskräftig. Kein Wunder dass eine staatliche Zwangsfinanzierung da zum feuchten Träumchen wird.

  25. Mit Morgenthau zu Voltaire, gegen - deutschen - vorauseilenden Meinungspinscherismus
    Vielen Dank für die Darstellung von taktischen und strategischen Fehlern des fehlsteuernden, fleischgewordenen Algorithmus und Werbemenschen Georg Hensel und die weitere Offenlegung auf die Sicht Ihres Umfeldes.

    – Diesen Text würde ich zusammen mit Ihrer – über viele Folgen als transparent erkennbare – Hybridstrategie des“Kunstprodukt“ Don Alphonso als einen kritischen Grundlagentext zum Erwerb von „Medinekompetenz“ im Hauptseminar des deutschen Alltages verwenden, um die Wirklichkeit von Pressefreiheit und Lückenmedien zu veranschaulichen.

    Sie sind zu würdigen, denn Sie halten die Grenzen des Sagbaren in „pinschernden“ Medienzeiten am weitesten offen (eine der Grundvoraussetzungen für Demokratie und gegen „Marktversagen“).

    Sie, geschätzter Don A., wären am ehesten „Popper“, die „anderen“ pinschern eher „die“ Wahrheit, indem sie Wortbedeutungen überhöhen und sie zu potentiellen Taten spekulativ hochschreiben bzw. sich als Triggeropfer darstellen. Deren Welt ist voller geistiger Brandstifter und seelischer Vergewaltiger. Vermutlich sind das die Antanz-Gespenster des unbewältigten DDR-Bolschewismus, von Wohlstandsverwahrlosung und des Pseudotherapeutischen Komplexes, die täglich durch die Medien linken, henseln und aufschreien.

    Dankenswerterweise herrscht – noch – die notwendige Vielfalt von „Tendenzbetrieben“ über das Internet und die ideologischen „Echokammern“ Maas und Schweswig, die mir als Wiedergänger aus Asta-Juso-Zeiten vorkommen (unter Duldung von Angela Merkels CDU) hallen mit Anetta Kahane wie ein alter, entlarvender DDR-Witz nur schön falsch nach (die DDR hatte nach ihrem Selbstverständnis immer und überall „Weltniveau, Weltniveau, Weltniveau“ laut DDR-Witz-Dialektik-Echo: wo, wo, wo…?).

    Aber, ich befürchte, Sie benennen hier nur Symptone. Die Medizin für eine Gesellschaft, die immer und überall im Blockwart- und Stasi-Sozialtechnologie-Jargon befindet, wem man eine „Platform“ geben darf und wem nicht, müßte eine stärkere sein; denn selbst die Leserbriefschreiber von „unterdrückten“ Medien pinschern – es muß wohl, leider, leider, leider deutsch sein – über die richtigen und falschen „Platformen“ für Meinungen…

    Die Schock-Therapie für eine Gesellschaft von je-suis-charlie-Simulanten müßte eine neue Mischung von Fordern und Fördern, von Morgenthau und Marshall sein: Mehr freiwillig den Morgenthau ohne Marshall machen, um zu Voltaire zu kommen!

    • Für das neue Jahr
      wünsche ich mir ein Wahrheitsministerium.

      Damit auch jeder endlich wieder ideologisch klar zwischen wahr und falsch, alternativlos richtigen, richtigen und unrichtigen Fakten unterscheiden kann.

      Damit sollte endlich wieder medialer Frieden in unserem Land herrschen.

  26. Gerald Hensel war Executive Strategy Director bei Scholz & Friends in Berlin
    Sein am 18. November 2016 im Werbefachmedium w&v publiziertes Pamphlet hat vor allem deutlich gemacht, dass etliche Führungskräfte dieses zum Londoner WPP-Konzern gehörenden Kommunikations-Dienstleisters ihren Aufgaben nicht nur nicht gewachsen sind, sondern sie offensichtlich nicht einmal verstehen. Herr Hensel hat sich explizit nicht als Privatmann geäußert. Alles andere als eine unverzügliche fristlose Entlassung kann nur durch Unprofessionalität erklärt werden.

  27. Fielmänner gegen Mercedes
    Sehr aktive Einflussnahme durch Anzeigen scheint es ja nicht nur im e-Bereich zu geben. Schon seit längerem fällt mir auf, dass die liberale FAZ nur noch wenig Anzeigen hat, weniger jedenfalls als die anderen überregionalen Zeitungen, die ich im Lauf des Jahres lese (NZZ, NRC, NYT, The Globe and Mail). Von Todesanzeigen zu überleben, erfordert Kunst. Heute aber sah ich mit Freude eine vierseitige Anzeige von Herrn Zeschkes Mercedes. Erstens gucke ich mir gerne Autos an (besser als Fielmann Brillen), zweitens freut mich die Unterstützung.

    • Freundliche Nötigung?
      ggf wir aufrgund der Anzeigen aber anders über Mercedes und sein Produkte berichtet.

      Ich befürchte man kann Anzeigen auch als Anzeige der Haltung interpretieren.

  28. @Flaneur
    „Wer klug und interessiert ist, will nicht mit dem Kahane/SZ/Zeit-Ideologiemüll abgefüttert werden.“
    Basiert Ihre Einschätzung, dass SIE klug und interessiert sind, aus den manigfaltigen Stellungnahmen Ihrer Zeitgenossen. So morgens früh beim Bäcker: „Mei, san Sie gescheid!“ und dann geht´s in der Arbeit weiter mit „Alle Achtung, Sie sind wirklich interessiert!“. Das wäre ein Zeichen, dass Sie selbst nicht in einer Filterblase leben. Oder ist das Ihre persönliche Einschätzung, dass Sie schlauer sind, weil sie rechtslastige Spartenmedien lesen. Ich habe da so eine Vermutung…

    • Titel eingeben
      Ich lese nicht alle der von mir genannten rechtslastigen Spartenmedien und Eigenlob stinkt ja bekanntlich ohnehin.

      Ich sehe nur, dass der Sinkflug für die Altmedien nicht aufhört und dass diese einfach keinen „unique selling point“ (mehr) haben, wenn sie nur den gleichen begrenzten Pluralismus produzieren, den schon der finanziell üppig ausgestattete Staatsfunk pflegt.
      Da ist nicht nur der strukturelle Nachteil von Print zu erkennen, sondern auch ein sich totlaufender Konformismus. SPIEGEL z.B. ist so langweilig geworden (Endlosschleife: Trump ist böse, Petry ist Hitler, Klimawandel schlimm, Flüchtlingskind große Augen, mal was über Gesundheit, usw.)

      Und Broder und Konsorten – und auch der hiesige Hausherr – sind meiner bescheidenen Meinung nach jedenfalls originell. Was auch daran deutlich wird, dass die MSM diesen Input brauchen wie die Atemluft. Ohne „Entgleisungen“ von Trump oder Petry wäre dort doch noch mehr tote Hose. Und nach Schnellroda pilgern sie auch alle in immer kürzeren Abständen, natürlich nicht ohne pflichtschuldigst mehr oder weniger große Portionen Ekel in den faszinierten Grundton einzurühren.

  29. Wem nützt dieser mediale Krieg?
    Wer profitiert von
    der abgelenkten Aufmerksamkeit des Publikums?
    Wer profitiert vom
    Angst einjagen, Furor entfachen, vom Faktenkrieg?

    > Folgt der Spur des Geldes!

    Heute: Die Ukraine ist faktisch pleite.
    Die Ukraine will die größte Privatbank des Landes
    verstaatlichen. Zu Lasten von wem, na…?
    Ob nun der Steinmeier, der sich in der Ukraine
    als USA-Knecht bewies / der Kurnaz schmoren ließ, ein
    besserer Bu-Prä sein wird, als der stasibegünstigte Gauck?

    Im Nachhinein glänzt ja direkt der Maschmeyer-Spezl
    … wie hieß er eigentlich?
    Vergessen…
    im Drehschwindel einer postfaktischen Kanzlerschaft.

    • Vergessen ?
      Der Mascheyer Spezi war und ist der, der für seine Kontakte zu Putin gelobt und hofiert wird. Nein es ist nicht Donald.

  30. linke Befindlichkeiten
    Linke Befindlichkeiten und deren Manie alle was ihnen nicht passt, also das Böse ( d. h. hier das Rechte,Populistische und natürlich Naziaffine ), immer und überall aufzuspüren und zu entlarven hat eine adäquate Tradition.
    Die Stalinisten haben dieses Geschäft ausgiebig gepflegt, indem sie die ihnen meinungsmäßig Unangenehmen als Defätisten und Volksfeinde niedermachten und im Extrem in den Gulag schickten oder gleich liquidierten. Auch so wird Hass und Gewalt als soziale Praxis befeuert. Für unsere Blockwarte, Linke und andere Moralisten sei dieser Aphorismus von N. N. Tales zitiert:
    „Ich vermute Sokrates wurde hingerichtet, weil zu klares Denken über die Maßen unattraktiv, befremdlich und unmenschlich ist“

    • maciste grüßt den grünbär
      sokrates der ehrwürdige, welchen jaspers vollkommen richtig jenen „das maß gebenden menschen“ zuordnet – wurde durchaus zurecht angeklagt, verurteilt und hingerichtet; darin gehen selbst die beiden antipoden hegel und nietzsche teilweise einig. es ging schließlich um nichts geringeres als den vollzug von gesetzen – was übrigens auch sokrates der ehrwürdige anerkannte. des weiteren verweise ich bei der täter/gesellschaft-problematik auf die hegelsche rechtsphilosophie…
      battle on.

  31. Konsum
    wird durch Werbung gesteuert, dies zum politikum zu machen, war der Fehler dieses Anfängers, auch rote,grüne, blaue, lieben braune Haselnußcreme.

    Die Firmen haben den Werber ihre finanzielle Zuwendung gestrichen, der Arbeitgeber und er selber haben darauf reagiert.

    m.M. nach ein Bauernopfer im Kampf um Demokratische Vormacht, die nur durch Meinungsfreiheit garantiert wird, ein Warnschuß für die geförderte Einheitsmeinung.

  32. Ich mache mir wirklich ernsthaft Sorgen um unsere Funktionseliten ...
    Hensel war nach Ausbildung, Lebenslauf, beruflicher Stellung und Erwachsenenalter (42) ganz sicher ein Teil davon.

    Als Marketingdirektor einer der grössten und bekanntesten deutschen Werbeagenturen müsste er Kommunikation und ihre vorhersehbare Wirkung rauf und runter buchstabieren können.

    Nichts davon hat ihn davon abgehalten, eine der dümmsten Kampagnen loszutreten, die ich in den letzten Jahren gesehen habe. Und ich komme zunehmend zu dem Schluss, dass genau das symptomatisch für den Zustand der Funktionselite ist, die Deutschland politisch und medial in die nächsten 25 Jahre führen soll.

    Offen gestanden ist das etwas, was mich mehr erschreckt, als der Rohrkrepierer einer linken Boykottaktion. Um ein ziemlich altes Bonmot zu paraphrasieren – politisch unverzeihlicher als Bösartigkeit ist Dummheit … Und die Folgen dieser Schmutzkampagne hätte ein halbwegs heller Praktikant einer Lokalzeitung ohne Probleme vorhersagen können.

    Gruss,
    Thorsten Haupts

    • Ein weiteres Problem ist, dass er erst wie der Sieger aussah, und als dann der Gegenschlag mit aller wucht kam, hat er nicht begriffen, dass er nichts mehr gewinnen kann. Sowas passiert auch anderen, besonders oft bei Moskau – ehe sie sich versehen, stehen sie wieder in Leipzig oder Berlin.

    • IYI - Intelligent yet idiot
      … das sind Leute, die beschließen dass Gaddafi weg muss, weil er ein Diktator ist, aber die Folgen nicht absehen können. Oder Hunderttausende aus rückständigen und gewaltbereiten Ländern einwandern lassen, ohne die logischen Folgen abschätzen zu können. Weil sie ja so arm dran sind.
      Oder die virtue signals dieses Vorgangs einstreichen wollen ohne zu sehen, dass wir mit dem gleichen Einsatz in Syrien 12x so vielen Menschen helfen können.
      Usw.
      Usw.
      Das nenne ich Dysfunktionselite.

    • Ich mag mal zitiren
      Auf Achse fand Ich zum Thema jene Kommentare.
      Gedanken, darf sich bekanntlich jedweder selber dazu machen.
      (Don Ich hoffe das das so Ok ist, so einzustellen)

      ich glaube, dass sie den eigentlichen Sinn dieses -404- Unsinns auf der S&F Seite nicht verstanden haben. John Travolta ist eines der medial wirksamsten Aushängeschilder der “Scientology Church”. Insofern weist S&F einfach nur mit seinem chicken Move darauf hin, dass Herr Hensel in Manipulation der Unwissenden durchaus auf Operating Thetan Level 5 operiert. Daraus wird jedenfalls eher ein Schuh. Ich wundere mich immer mehr, wieso die CDU sich mit so einer seltsamen Agentur wiederholt eingelassen hat in der Vergangenheit. Die koennen es einfach nicht als “Spin Doctors”.
      ….
      Scholz und Friends ist Teil des WPP – Netzwerkes und damit einer der grössten Agenturgruppen der Welt. Jeder Mitarbeiter bei WPP muss im Arbeitnehmerverhältnis diverse Vereinbarungen zusätzlich zum Arbeitsvertrag per Unterschrift bestätigen. Diese beinhalten neben geschäftlich relevanten Verhaltensmassregeln (Verhinderung von Unterschlagung etc) auch Richtlinien zum Umgang der Mitarbeiter untereinander. Zu diesen allgemeinen Regeln kann man unter dem Stichwort “Ethical Framework” online etwas erfahren. Unternehmen des Netzwerkes können zusätzlich noch weitere Vereinbarungen aufsetzen. Für ein global agierendes Unternehmen wie WPP sind Stichworte wie Ablehnung von Rassismus quasi ein business case, da man das Reservoir an potentiellen Mitarbeitern und Talent weltweit so umfassend wie möglich ausschöpfen möchte. Insofern dürfte der Scholz-Mitarbeiter entlang der geäusserten Parolen zumindest oberflächlich in Einklang mit den Vorgaben seines Arbeitgebers stehen. Inwieweit üble Nachrede ethisch durch den Arbeitgeber gedeckt wird, kann man sicherlich durch Nachfrage in London überprüfen

    • Eine Einschränkung:
      Ich würde mir da noch einmal genauer anschauen wollen, ob man von den Agenturhipstern, oder noch spezieller dem hier in Rede stehenden, auf Funktionseliten generell schließen kann. Sollte dem so sein, graust es natürlich einen Hund in der Hundehütte.

    • @ Schreiber
      Alles zutreffend. Ergänzend sei hier auf Substanzen verwiesen, die in den Abwässern in zunehmender Konzentration gemessen werden und deren Konsum den hier zur Debatte stehenden Kreisen zumindest nicht ganz fremd ist.

      Substanzen, die für überhöhtes Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen und für reduzierte soziale Hemmungen sorgen. Die stimulierende Wirkung durch die Ausschüttung von Dopamin und Noradrenalin Kokain führt „zu erhöhtem Bewegungs- und zu unaufhörlichem Rededrang (“Laberflash”), verbunden mit stark herabgesetzter Selbstkritik …“ ( http://mindzone.info/drogen/kokain )

  33. Don Alphonso! Immer wieder klasse!
    Er hat eine eigenständige Meinung und hat keine Angst seine eigene Meinung auch zu sagen! Super! Er und Broder könnten ein gutes Team werden!

  34. Zwei rechts, zwei links, das ganze fallen lassen
    Diese kryptische Welt der subtilen Verwünschungen und Knieschüsse lenkt doch vor allem von den harten Fakten ab: Finanzkrise, Migrationsdruck, Verteilungsgerechtigkeit und imperiale und ideologische Einflusssphären.
    Was bringt es sich als „gut“ oder „böse“ zu etikettieren, wenn die Weichen ganz woanders gestellt werden?
    Dieser ganze Hashtag-Hickhack bindet doch nur Energien eigentlich nicht ganz dummer Zeitgenossen.

    • Pah, wenn uns das dann alles auf einmal auf die Füße fällt (und noch einiges mehr,
      das Sie hier nicht explizit beschreiben, das aber durchaus auch ungelöst vor sich hin wabert), können wir wenigstens sagen, dass wir das alles schon immer gewusst und beschrieben haben! ;-)

  35. Wie aus Gegnern Verbündete werden
    Broder und Achgut waren unerträglich in ihren maßlosen Angriffen auf die Deutschen und ihr Nein zum Irakkrieg. Wir haben den Streit in der Sache (faktisch) klar gewonnen, und jeder weiß das.
    Heute haben sich Achgut und Broder sehr gemäßigt. Viele Gegner von damals haben gelernt, dass man den Islam nicht dämonisieren, aber eben auch nicht bagatellisieren sollte. Vor allem aber hat Angela Merkel mit ihren 180-Grad-Kehren bei Energie und Einwanderung dafür gesorgt, dass Broder & Co Verbündete wurden, wenn vielleicht auch noch keine Freunde. Auch ihre Kritik an der Energiewende ist keineswegs unberechtigt.
    Wenn man wählen muss zwischen einem übermächtigen, selbstherrlichen, autoritären Staat mit der Ikone Merkel, ihren Agentur-Handlangern und einem kleinen scharfen Meinungsportal, das nur mit Worten und Polemik kämpft, ist für jeden Liberalen klar, wen er zu unterstützen hat. Broder ist nicht immer angenehm, aber wenn man ihn mit solchen Kampagnen mundtot machen kann, ist Gefahr im Verzug, in letzter Konsequenz für alles Andere, das nicht Mainstream ist: Nachdenkseiten, KenFM, weltnetz.tv, Makroskop und auch DA bei der FAZ.

    • Ich hatte mit Broder ab und zu in gleichen Medien zu tun und fand die Erfahrung jetzt nicht so berauschend. Ich toleriere es, wenn er hier in die Kommentaren verlinkt wird, mehr aber auch nicht. Ich packe seinen Stil nicht, ich bekomme da schlechte Laune.


    • Ja, der Ton macht die Musik.
      Das ist wahrscheinlich das wichtigste Element jeder bürgerlichen Erziehung und ermöglicht erst sozial konfliktfreie, sachorientierte Kommunikation auch über schärfste Meinungsgrenzen hinweg. Scharfmacher bleiben nicht im Gespräch, sie beenden es.

      P.s.: Von süßen Unverschämtheiten erst gar nicht zu reden, aber Gerüchte behaupten, esprit de conduite könnte man nicht lernen; mir scheint das eher ein osmotischer Prozess zu sein, der das richtige Klima und einen Schuss Begabung voraussetzt.

  36. Der Kampf gegen Rechts
    Vor vielen Jahren hat mir ein klügerer als ich mal vorgeworfen, der “ Kampf gegen Rechts“ sei unpräziser Unfug, weil er den notwendigen Kampf gegen Rechtsextremisten, gewalttätige Rassisten etc. vereinnahme für eine Bannung mißliebiger, aber noch durchaus vertretbarer Positionen. Ich – haha – erwiderte sinngemäß, dass die Kämpfer gegen Rechts dafür zu integer Seien. Ergebnis: Heute bin ich in Diskussionen zu meiner Verblüffung auf der rechten Seite. Selbst wenn man nur glaubt, dass Integration drei statt zwei Generationen braucht, ist man ein Rechter. Vollkommen wahnsinnig. PI ist eine Dreckschleuder, ja, aber Tichys Blog durchaus bedenkenswert., er und Herr Broder eindeutig pluralistische Demokraten. Boykottaufrufe gegen Demokraten? Wo leben wir denn?

    • Wie gsagt, wenn Sie mal Broder und Stefan Herre googeln, finden sie auch die alten Geschichten. Oder suchen Sie mal nach Telegehirn und Fakten und Fiktionen. Es ist nicht so, dass da überall immer die gleiche Haltung war, Achgut profitiert vom Linksdrall vieler Medien seit 2014.

  37. Die Fackelträger linken Spießertums
    wähnen sich noch immer in der Mehrheit (und hierzulande sind sie das im Moment auch noch, zumindest gefühlt), übersehen dabei aber eine weltweite Entwicklung, die in eine ganz andere Richtung geht. Weg vom überteuerten, nicht bezahlbaren, weltfremden Gutmenschentum (dem eigentlichen Dumpf-und Dunkeldeutschland, dem wahren Postfaktizismus, der sich authentisch zu machen versucht, indem er irgendwelchen Statistiken Zahlen entnimmt, die meist überholt sind oder in Kürze sein werden) und hin zur Rationalität, zum bewussten, situativ angemessenen Handeln.
    Die einfältigen Vertreter der Lindenstraßenideologie (die moderne Version der Käthe Kollwitz-Apologeten, mit derselben trüben Waschküchenaura) reiten als Don Quixotes unserer Zeit immer noch gegen die bösen Windmühlen und fragen sich verzweifelt, warum die Welt nicht auf sie hören will. Wie sollte sie denn auch?
    Jetzt wird bloßgestellt was bloßgestellt gehört, denn bedrohlich schließt sich der Ring immer weiter. Das eifrige, laute Gerede und der billige Aktionismus gegen „rechts“ sind vom psychogrammatischen Muster keinen Deut anders als das was sie zu bekämpfen vorgeben. Es sind immer wieder dieselben Dumpfnasen, die gegen intelligente, sensible, ihnen überlegene Menschen hetzen, ganz gleich welche Tarnkappe sie sich aufsetzen. Kein Wunder, dass die ganze Mischpoke, die sich in ihren Simpelhirnen eine linke 08-15 Mentalität aus lauter Klischees gestrickt hat immer wieder aneckt, beispielsweise dann wenn sie in ihrem Kampf gegen rechts Leute wie Broder oder Länder wie Israel angreifen. Wenn sie nicht so dumm wären würde ihnen spätestens da die ganze Absurdität ihres Treibens bewusst werden.
    Aber sie setzen sich weiter plakativ und heldenhaft à la Don Quixote gegen rechts ein-als ob dazu in unserer Gesellschaft viel Mut gehören würde. Das wäre alles nicht so schlimm, man muss solche Typen nicht ernst nehmen. Allerdings machen die Spießer, die geistigen Kleinbürger ja immer auch einen nicht unerheblichen Teil der Bevölkerung aus, und daher kommt es eben zu politischen und wirtschaftlichen Verwerfungen, die auch den Rest betreffen. Spießertum ist also kein Kavaliersdelikt. All die vielen Milliarden hart erarbeiteter Steuergelder, die bei uns regelmäßig zum Fenster rausgeworfen werden um einen in Wirklichkeit schon längst gescheiterten Euro zu stützen, sie tun weh. Vor allem wenn man bedenkt, dass sie ja auch von Geringverdienern mit aufgebracht werden müssen und was man mit dem Geld alles an Sinnvollem machen könnte. Aber Euro muss sein, da lassen sie nicht locker, der ist als „Friedensprojekt“ verordnet, auch wenn wir alle dabei draufgehen. Auch die anderen haben dieses Friedensprojekt zu akzeptieren und werden wenn nötig mit Gewalt gezwungen anzuerkennen wie gewaltfrei und friedliebend wir Deutschen mittlerweile sind.
    Ich rufe die internationale Allianz zum Widerstand dagegen auf. Wenn schon unsere tollwütigen Hunde keine Grenze zu kennen scheinen, dann muss das Ausland sie uns eben setzen. Und der Widerstand formiert sich: Trump, Brexit, Putin, in Frankreich Fillon-es ist wieder die alte Allianz. Fällt was auf? Für jeden, der bis drei zählen kann sollte es nicht schwer sein. Und ich helfe noch ein wenig (aber nicht zu viel, denn mir ist das allzu Offensichtliche verhasst, wozu ist man schließlich Mensch in einem mittlerweile doch einigermaßen fortgeschrittenen Stadium der Evolution): „Qui s’excuse s’accuse“. All die Dünnbrettbohrer, die mit ihrem lauten einfältigen Aktivismus gegen rechts nicht wissen was es heißt: nachgucken und sich schämen.

    Man muss nicht selber „rechts“ sein um das alles so zu sehen, im Gegenteil. Man will nur bloßstellen was bloßgestellt gehört. Und am Ende sollen Licht, Wahrheit und Normalität sein.

    • es ist wieder die alte Allianz - zähe Muster
      Ja, es ist schon auffällig, wie zäh die Muster in der Geschichte sind:
      Deutschland allein gegen die Welt, vulgo England, Frankreich, Russland und – wie immer als Krönung – die USA.
      Dieses Muster zeigt sich nach dem 1. und dem 2. Weltkrieg nun offenbar zum 3. Mal. Der Historiker H.A. Winkler („Der lange Weg nach Westen“) hat sich offenbar zu früh gefreut, als er meinte, der deutsche Sonderweg sei ein für alle Mal überwunden.
      Hoffentlich endet die Sache nicht wieder so wie schon zweimal. Aber wer aus der Geschichte nicht lernt, ist dazu verurteilt, sie zu wiederholen.

    • Spieser
      früher wünschten sich die Spieser Hausangestellte, heute Flüchtlinge die billig Arbeitsplätze sind da, nur der Name hat sich geändert.

      Die Neu- und Möchtegern Reichen profitieren, der Don weiß und kennt den Unterschied.
      Haus- und Pflegesklaven brauchen gute Menschen nicht, sie wissen was Menschen Wert sind.

  38. Der Brandstifter ruft "haltet den Dieb"
    Der Artikel beschäftigt sich recht sachlich mit den Vorkommnissen. Leider ist die Aussage, dass sich Achgut und TE fälschlicherweise als Opfer stilisieren eine Frechheit. Ein Werbebubi meinte diese zwar konservativen, aber keinesfalls radikalen Plattformen denunzieren zu können und hat stattdessen selbst auf die Zwölf bekommen. Das Opfer der Denunziation waren ergo ganz eindeutig die beiden Plattformen. Wer sich hier als Opfer stilisiert ist doch wohl der Esel der sich aufs Glatteis gewagt hat und jetzt mimimi macht.

    • also jetzt mal ganz ehrlich: Broder und Tichy bekamen dadurch so viel Aufmerksamkeit und konnten sich so darstellen, das hat schon einen Wert für sich, und die Werbung kaufen halt dann andere.

  39. Hensel ist nicht links
    Alles was dazu gesagt werden muss:
    http://norberthaering.de/de/27-german/news/736-tichy-und-broder

  40. Nicht nur Sokrates nahm man das lebensgefährlich übel
    @grünbär – Das galt nicht nur für Sokrates. Mir sagte der Leiter der Personalabteilung einer internationalen Behörde vor Jahren: ‘You are too smart and you show it too much.’ Das habe ich mir sehr zu Herzen genommen.

  41. Titel eingeben
    Kann mir mal jemand sagen, was der Don Dummso eiigentlich sagen will?
    Und warum die Faz-Dummso so was veröffentlicht?
    Leute…!

    • Wollen Sie die Mailadressse meines Chefs, um ihn zu fragen?

    • Besenheftleautor Willi H. Butz
      Hallihallo, sind Sie der Besenheftleautor persönlich? Ich sehe das so: die FAZ war nie Neues Deutschland, für Leser*innen des Letzgenannten ist die FAZ & FAS meistens Neuland. Mann, geben Sie’s am besten auf.

    • Wollen Sie die Mailadressse meines Chefs, um ihn zu fragen?
      Also ich hätte die gern.

  42. "Mein Ziel war ...
    … Transparenz, nicht mehr. Ich kann nicht verstehen, was daran falsch sein sollte.“

    So der H aus dem verlinkten Taz Artikel und das ist einer der strategischen Gründe für das (vorläufige) Scheitern des H, die Sie nicht nennen, der aber mE auch nicht unwichtig ist: Die eigene Unglaubwürdigkeit oder eine offensichtliche Diskrepanz von behaupteter und tatsächlicher Motivlage.

    Der H und seine Geistesgenossen könnten ja genausogut einmal transparent machen, wer zB an der „Bereicherung“ durch „Fachkräfte“ wunderbar verdient (auch im Bereich der Werbung), wer zB diese fürchterliche Aktion wir-zusammen und andere Aktionen warum und mit welchem Spin macht.

    Dem H ist also nicht zu glauben und das sieht jeder. Das war bei Aktionen wie „Aufstand-der-Anständigen“ oder dem „Aufkreisch!“ auch geschickter. Die Initiatoren konnten leichter in die Irre führen.

    Daran ist mE zB auch Til S. mit seiner Aktion gescheitert, weil nunmal jeder weiss, dass der und seine Familie privilegiert im Ausland leben. Da kommt es nicht glaubhaft an, wenn er die jungen Männer als Bereicherung lautstark hineinwinkt.

  43. Ich bin gegen Zensur,
    egal in welche Richtung.

    Es sollte möglich sein, in allen Foren und Leserdiskussionen von mir aus per Gesetz darauf zu bestehen, dass die Teilnehmer mit Klarnamen (und hinterlegter, überprüfter Adresse) auftreten.
    Visier hoch, Sturmhaube ab, Burka weg.
    Dann fällt viel „Mut“ wie ein Souflee im Kühlschrank in sich zusammen.
    Ausserdem ist es einfacher und immer noch demokratisch.

    • Ich dagegen finde Anonymität voll ok.

    • Anonymität ok
      Da sind sie mit Maas und Kahane ausnahmsweise einer Meinung.
      Allerdings aus anderen Gründen.

      Sie wollen (Unterstellung) Meinungsvielfalt mit vielen Teilnehmern, die sich sonst raushalten würden.

      Maas und Kahane wollen Kontrolle, Entmutigung und Zensur. Und dafür brauchen sie die Übertreibung einiger.

      Und wie bei den gläsernen Konten und der Telefonüberwachung wird kurz nach Einführung nicht nur die üble Hetze sondern gleich die andere politisch nicht korrekte Meinung mit zum Opfer fallen.
      Ist der Filter juristisch erst einmal installiert, muss man nur noch die Kriterien definieren.

      Aber vielleicht kommt das alles sowieso, wenn der gefühlte Schutzherr der Antifa weiter im Amt bleibt.

    • Ich finde Anonymität auch in Ordnung,
      ein bisschen leichtes Amüsement muss schon sein.

      Brief und Siegel bei allem und jedem ist einfach zu schwerblütig.

    • @Konrad Vogeler - Gute Idee
      Vielleicht einer der ganz großen Knackpunkte.

    • Titel eingeben
      Herr Vogeler, wären Sie Handwerksmeister, Ladenbesitzer oder sonst auf Kunden angewiesen, wüssten Sie, dass das nicht geht. Es gibt Leute, die sagen: der/die hat das und dieses gesagt/gemeint, da gehe ich nicht mehr hin. Die wenigsten Menschen können mit wirklicher Meinungsfreiheit nicht umgehen, leider. Trifft man aber auf solche, ist es eine Freude, in kleinem Kreis.

      Don wird meine IP haben und kann schauen, wer ich bin. Das muss reichen.Es fehlte ja noch, dass man wegen seiner Meinung, weil man gekugelt werden kann, dann geshitstormt würde.Davor- und nur davor hätte ich in heutiger Zeit Angst.

    • Titel eingeben
      Herr Vogeler, das ist im Grundsatz nicht falsch was Sie schreiben. Setzt allerdings eine vollkommen intakte und freie Diskussionskultur voraus. Wenn Sie aber, wie es heute der Fall ist, fürchten müssen, für eine kritische, nicht linkskonforme Meinung Besuch von der Antifa zu bekommen, die dann Ihr Haus „verschönern“ oder entglasen, oder Sie Angst um Ihren Arbeitsplatz haben müssen, dann ist das, was Sie vorschlagen nicht zu akzeptieren. Ich wünschte, unsere Gesellschaft wäre soweit.

    • Es ist nachvollziehbar,
      doch ist es auch jetzt schon möglich, DDR 2.0 lässt grüßen, ALLES auch so Geschriebene zu verfolgen.
      Den Vorhang zum Verstecken gibt es nicht ! Gell Kahane !
      Nur der Don hat die Grösse, auch abweichende Meinungen zu tolerieren= keine Zensur.
      Ihr Denunzianten wütet weiter, die Geschichte wird über Euch richten.
      Er mag nicht Blau, doch was ist die Alternative?

    • Titel eingeben
      Das “ nicht“ sollte da nicht hin, sorry. Die Wenigsten können damit umgehen….muss es heißen.


    • Teilnehmer mit Klarnamen
      Damit verkleinern Sie das Potential an Meinungsäußerung ganz erheblich, weil die meisten Sanktionen für ihre Meinungsäußerung zu fürchten haben. Ganz schlechte Idee. Würde in D jegliche Debatte abtöten.

  44. Gestapo und Stasi Methoden
    Irgendwie kriegt man das Gefühl das da oben in Politik und Medien alle am durchdrehen sind und völlig abgehoben. Es gibt nur noch sogenannt richtig und falsch dabei habe ich in meinem Bekannten und Freundeskreis alles von der linken Greenpeace & Refugee Welcome Tante die sogar Urlaub nimmt um in Griechenland unbezahlt helfen geht wofür sie meinen Respekt hat über die Rechten Verschwörungstheoretiker und man kann mit allen klarkommen wenn man ab und zu schweigt und Rücksicht aufeinander nimmt.

    Aber ich finde es erschreckend das man heutzutage Angst haben muss das man als völlig unschuldiger einfach der Meute zum Frass vorgeworfen wird weil ein paar Spinner durchdrehen.

    https://www.welt.de/vermischtes/article160149680/Der-Hitler-Code-auf-dem-Kinderkarussell.html

    bestes Beispiel da versucht einer ein paar Euros zu verdienen mit einem Kinderkarusell und ein paar Spinner sehen HH 88 und wollen den Typen einsperren und beruflich vernichten und selbst wenn es nicht klappt heulen sie noch rum sie wären die Opfer.

    • Warten sie mal ab, wenn jeder dritte Unions- und SPD-Abgeordnete den Schreibtisch eäumen muss. Man ist sicher bereit, einiges zu tun, damit das nicht passiert, und das Leben eines Journalisten ist da kein Verschmutzungszertifikat wert.

    • Titel eingeben
      „Warten sie mal ab, wenn jeder dritte Unions- und SPD-Abgeordnete den Schreibtisch räumen muss.“

      Es trifft ja nicht nur die Abgeordneten. Da hängen Milliardenbeträge und tausende Versorgungsposten für treue Parteisoldaten dran. Ich nenne hier mal die Stichworte: Parteienfinanzierung, parteinahe Stiftungen und Institute, aus den Mitteln diverser Ministerien finanzierte Schein-NGOs. Die Liste ließe sich sicher erweitern.

      Deshalb nimmt der Kampf gegen den politischen Gegner immer abstrusere Formen an. Vor lauter Gekläffe und Empörung merken die Akteure nicht, dass sie sich mehr durch ihr eigenes Verhalten als durch das der Mitbewerber unwählbar machen. In dem Kampf um die Futtertröge verlieren sie nicht nur die Contenance sondern entlarven sich auch immer öfter als das was sie sind: dumm, inkompetent, nur auf den eigenen Vorteil bedacht und teilweise gemeingefährlich.

  45. Wow, interessant, was so alles "hinter den Kulissen" abgeht
    Ich danke dem Autor zunächst einmal für diesen wirklich äußerst interessanten, aufhellenden und detaillierten Einblick in die deutsche „Medienszene“ und die Causa „Hensel“. Noch dazu ohne „Schaum vorm Mund“ und zumindest versuchsweise politisch „neutral“ formuliert. Auch wenn ich immer noch eine gewisse links von der politischen Mitte stehende Position des Autors herauslese und die m.E. geringfügig negative Einstellung des Autors ggü. Herrn Broder nicht teile, so spricht meiner Meinung schon allein die Tatsache, dass er für die F.A.Z. schreibt, sehr für ihn. Ich sehe es so: ein Demagoge und politischer Hetzer (Herr Hensel) hat sich beim Bombenbauen die Hand abgesprengt (im übertragenen Sinne natürlich). Jetzt kann man natürlich sagen: „geschieht ihm ganz recht, dem Deppen“, aber letztlich ist er ein Mensch und Dummheit darf auch bei Ihm kein Grund für Leid sein. Also, habt Erbarmen mit einem linken Aktivisten, auch wenn er wusste was er tut.

    • Es ist halt ärgerlich, weil es die Eskalationsspirale weiter treibt. Demnächst werden dann wieder Berufsverbote für Meinungen gefordert.

  46. Grosse-Brömer
    Herr Hensel und Herr Maas scheinen nicht die einzigen zu sein, die im Internet mal so richtig durchkärchern wollen: http://www.tichyseinblick.de/meinungen/destabilisierende-falsche-meinung-bitte-was/

  47. Wer austeilen kann...
    Man muss sich sehr genau überlegen, wem man den Fehdehandschuh ins Gesicht wirft. Das ist in allen Lebensbereichen so, insbesondere im Zeitalter neuer Medien, für die sich erst Normen ausbilden müssen und man nicht so recht weiss, was sich gehört und nicht.

    Ich kenne in meiner kleinen Welt junge und begabte Kollegen, die sich durch törichte Rezensionen und unüberlegte Tweets um Kopf und Kragen und letztlich ihre Karriere getippt haben. Insbesondere mit echten Saubären sollte man sich nicht ohne Not anlegen. „Don’t get into a pissing contest with a skunk“ wie man so schön in Nordamerika sagt. Selbst der Sieger wird danach sehr unschön riechen – und zwar über Monate, wenn nicht sogar über Jahre.

    • Ja, wie gesagt, wenn es mir nicht wirklich ernst wäre, würde ich gewisse Leute eher mit der Kneifzange diskrimnieren, als mich wirklich mit ihnen zu schlagen

    • Richtig. Die hohe Kunst des Rufmords
      beruht schliesslich darin, die Leute zu Tode zu loben. Ein „sehr schön, aber vielleicht doch ein bisschen zu ambitioniert“ ist eine vernichtende Kritik, während ein „das ist der allerletzte Dreck“ als persönlicher Angriff daherkommt, der in der Regel nur von den eigenen Parteigängern ernst genommen wird.

      Wenn man Journalisten, Blogger und Politiker desavouieren will, bringt es gar nichts, sich auf das „rechte/linke Sau“ Niveau herabzulassen. Nein, man weist einfach nur sanft darauf hin, dass es in der Politik nicht nur um die eigene Meinung geht, sondern auch darum, wen man denn da so anspricht. Also z.B. könnte man sagen, dass der Don Alphonso ein aufrechter Demokrat ist, aber viele seiner Leser und Fans in eine radikale Ecke gehören und man sich deshalb schon fragen muss, ob der gute Don nicht auf eine abschüssige Bahn geraten ist – vermutlich ohne es selbst zu merken.

      Das glaube ich persönlich nicht, aber wenn ich Ihre Faz-Blogs angreifen wollte, wäre das meine Eröffnung.

    • @emigrant: Bis vor ziemlich kurzer Zeit hätte ich Ihnen Recht gegeben.
      Nur funktioniert dieses „bürgerliche“ Kaltstellen heute nicht mehr. Dafür gibt es viele Gründe – zu den wichtigsten gehören das verschwinden eines echten Bürgertums, die Verdunstung des diskursbeherrschenden Einflusses einiger Leitmedien und die scharfe Linksverschiebung des gesamten Funktionseliten-Spektrums nach 1998.

      Damit das von Ihnen beschriebene Vorgehen funktioniert, braucht man eine kulturell weitgehend geschlossene Funktionselite kombiniert mit dem öffentlichen Totschweigen abweichender Meinungen. Die erste Voraussetzung ist zwar erfüllt, dafür die zweite gar nicht mehr.

      Das ist ja letztlich, was unsere Politiker und Meinungsmacher so nervös macht – sie haben die Kontrolle über Inhalte, Stil und Ton der öffentlichen Auseinandersetzung fast vollständig verloren.

      Gruss,
      Thorsten Haupts

    • Nicht nur „könnte“
      Wenn ich mich recht entsinne, waren solche Kommentare über diese Rubrik hier schon so zu lesen. Man vermeidet es bereits, als Realperson damit in Verbindung gebracht zu werden.

      Ach ja, sich um Kopf und Kragen twittern: Die Deutsche Welle meldete sich auch gerade mit einer Pressemitteilung, weil einer ihrer Leute mit der Maus ausgerutscht war. Für mich einer von mehreren Gründen, mich vom Zwitter tunlichst fernzuhalten.

    • @Beobachter
      Wirklich? Das wundert mich nicht, denn so wird’s gemacht

      @Haupts

      Ich leben schon lange nicht mehr in D, habe aber nach wie vor gute Kontakte nach Deutschland und glaube berichten zu können, dass sich das alte struktur-konservative Bürgertum bester Gesundheit erfreut.

      Die Frustrierten und Schreihälse erreicht man über social media, die nicht Grün wählenden oberen Mittelschichten über die FAZ. Und deshalb kann ich mir schon vorstellen, dass Mutti’s Team den Don Alphonso nicht mag, und zwar weil er ein Sprachrohr für frustrierte Konservative ist, die – aus Protest gegen den Linksruck der CDU – vielleicht doch einmal das Kreuz bei der AfD machen, natürlich ohne das irgendjemandem zu erzählen oder gar im Internet heraus zu posaunen.

  48. Was jetzt?
    Diese Analyse scheint mir leider recht zutreffend zu sein.
    Die Frage die aber offen bleibt: Wenn so eine Strategie nicht funktioniert, wie geht man dann gegen die Rechten vor? Denn dass die Verbreitung von Menschenhass und völkischer Identität im 21.Jahrhundert nicht mehr tolerabel ist, dürfte klar sein.

    • Reden lassen und bessere Geschichten erzählen. Wie immer.

    • Selbstbestimmungsrecht
      Ich wiederhole mich, aber das Selbstbestimmungsrecht der Völker „besagt, dass ein Volk das Recht hat, frei über seinen politischen Status, seine Staats- und Regierungsform und seine wirtschaftliche, soziale und kulturelle Entwicklung zu entscheiden.“ (Wikipedia)
      Und dieses Recht ist in der Charta der Vereinten Nationen verankert. Auf welche Art ein Volk seine Identität definiert, kann nicht per ordre de mufti als „nicht mehr tolerabel“ deklariert werden.

  49. Wenn diese Hensel-Aktion zu irgend etwas gut war, dann jedem zu zeigen ...
    … dass unsere Gesellschaft mittlerweile auf einem Pulverfass sitzt. Was gibt es nicht für eine Armada an Büchern, welche sich intensiv mit den politischen Schlafwandlern in der Zeit vor dem 1.Weltkrieg beschäftigen – unfähig die Notbremse zu ziehen, und mit sehendem Auge ins Verderben.

    Kann uns doch nach 100 Jahren nicht mehr passieren!

    Was gibt es nicht für eine Armada an Bibliotheken, gefüllt mit einer Armada an Büchern, welche sich mit der fragilen Demokratie in der Weimarer Republik, der Naivität und Kurzsichtigkeit des Versailler Vertrages und dem Kollaps der Finanzmärkte als Vorboten des 2.Weltkrieges beschäftigen.

    Kann uns doch nach 80 Jahren nicht mehr passieren!

    Wenn man doch eines in der Geschichte gelernt haben sollte, dann das:

    1.) Eine Abwärtsspirale nennt sich Abwärtsspirale, weil es auch mit der kleinsten Drehung abwärts geht

    2.) Actio und Reactio gilt auch in der Politik: „Actioni contrariam semper et aequalem esse reactionem: sive corporum duorum actiones in se mutuo semper esse aequales et in partes contrarias dirigi.“

    3.) Wenn das Haus schon brennt, sollte man keine explosiven Stoffe einlagern.

    4.) Geschichte wiederholt sich, man sieht das aber immer erst in der Retrospektive.

    • Es geht um einen Niedergang der „Rules of Engagement“. Solche Aktionen gab es auch früher mal, etwa bei der jungen Freiheit, aber im Moment gibt es einfach einen Konsens, so etwas zu tun.

  50. Titel eingeben
    Noch vor zwei Jahren war Broder wirklich unausstehlich mit seinem Islam-Hass (mit z.T. erfundenen Geschichten) und auf der anderen Seite hat er alles alles verteidigt, was aus USA & Israel kam (wie Springer).
    Dazu seine Hochnäsigkeit mit gleichzeitiger Nachlässigkeit bei der (wenn überhaupt) Recherche.

    • -ich bin jetzt auch nicht gerade sein Bewunderer, aber die Methoden, ihn wegzuräumen, finde ich fragwürdig.

  51. Tun Sie doch nicht so
    Wenn Sie Ihre Texte nicht über den Verlag als „Kolumne“ getarnt verbreiten würden, hätten Sie auch einen Blog auf dem Sie das täten.
    Und dann stünden Sie genauso auf der Liste.

    Und dazu immer dieses „Denunziation“-Rumgeheule … Das ist rechter Opferkult mit dem man die eigene Aggression dann rechtgertigt. Das Wort haben Sie übrigens erst dieses jahr schleichend unter die Buchstabensuppe von Tichy und Co. gerührt, well done!

    Sie, Herr Meyer, sollten sich von dem Appell, die eigene Folgschaft „zurückzupfeifen“ genau so angesprochen fühlen, oder entgeht Ihnen der Rassismus hier in den Kommentaren etwa tatsächlich? Und nachher schämen sich wieder alle für die Konzentrationslager, konnte man aber ja eigentlich nichts für.

    Noch mal in einfachen Worten:
    Werbung soll viele in der Zielgruppe erreichen.
    Rechte Blogs schließen 4/5 der dt. Bevölkerung aus.
    Ergo ist das Geldverbrennung für Werber, auf rechten Blogs zu werben.
    Wasdaransoschwierich?

  52. Ein Satz von Voltaire (?)
    Wenn wir alle uns an die folgende philosophische Weisheit halten würden wäre die Welt reicher: „Mein Herr ich bin nicht ihrer Meinung, aber ich würde mein Leben dafür geben, daß Sie sie äußern können.“ Lieber Don Alphonso, Danke für ihren Beitrag und ein gesegnetes friedliches Weihnachtsfest!

    • Man sollte Voltaire am nächsten Baum aufhängen!
      Voltaire soll dieser Meinung angeblich nicht zugestimmt haben.

  53. Dilettant oder Ignorant
    als Bezeichnung wäre noch zu milde für G.Hensel.
    Allein die Klickzahlen und inhaltliche Ausrichtung der Autoren hätten, vorher eruiert, ein Erscheinen von Broder und Tichy auf seiner #keingeldfuerrechts-Blacklist ausschließen müssen.

    „Ich spiele mal die Novemberrevolution nach und schmeiß mich, davaidavai, selbst auf die Barrikaden?“ Ein weiterer Fall von gut ausgebildetem Leben in der Filterbubble.

    Ich denke, der Mann wird intellektuell völlig überschätzt.
    Allein das im Nachhinein erklärenwollende Geschwurbel und Gestammel von ihm im Stern-Interview vom 15.12.16 spricht Bände.

  54. nur eine KURZE FRAGE heute !
    gibt es denn inzwischen eine liste der firmen, die ihre werbeschaltungen bei den denunzierten web-adressen zurückgezogen haben ?

    ansonsten ist ja bald das Fest der Liebe und meine enkel bekommen alle einen werthaltigen RENT A BARBIE-gutschein als geschenk !

    und DON herzlichen dank für die vielen schöne stunden, die ich lesend und schreibend vor dem PC verbringen durfte, auch wenn ich mal privat kommunikativ abtauchte, meine freunde wussten immer über DON, dass ich noch aktiv am leben bin und testosterongesteuert in die tasten greife.

    sagte doch eine urlaubsbekanntschaft: das ist aber schade, dass du heute nachmittag schon wieder am PC arbeiten musstest, du hast sicher ein langes memo schreiben müssen !

    • Nicht dass ich wüsste, das meiste sind irgendwelche Klitschen.

    • Das sind nicht immer Klitschen
      es kommt immer drauf an, wo man vorher war. Beispiel: als die Damenwiesn im September abgesagt wurde, hatte ich die Hoffnung, in einem Bekannten Münchner Bekleidungshaus ein schönes Dirndl zu günstigem Preis zu finden. Daraus wurde nichts. Aber seitdem verfolgt mich die Dirndlwerbung auf jeder Seite, die ich besuche egal ob NYT oder Tichy. Bekannte, die die gleichen Sites besuchen, hätten noch nie eine Dirndlwerbung. Ich kann dann aber entscheiden, ob die besuchte Website Geld für die Werbung kriegt, indem ich draufklicke oder nicht.
      Dass eine bekannte Agentur so was nicht weiß, verstehe ich nicht.

    • dulce
      con utile.

  55. Das Ende der Deutungshoheit oder der Trump-Effekt ?
    Letztlich hat ein kleiner Streicher den Versuch unternommen, in der staatlichen Kampf-gegen-rechts-Welle hinter dem Flagschiff AA-Kahane hinterherzusurfen. (auch mit wirtschaftlichen Eigeninteresse)

    Überraschenderweise scheint nach dem Köln-Freiburg-Desaster die Vernichtungsfähigkeit der etablierten medialen Deutungshoheits-Quislinge – selbst gegen reichweitenschwache Gedankenfeinde -nicht mehr ausreichend wirkmächtig.

    Was unterscheidet das Hensel-Desaster vom stabilen Illner-Maischberger-Will-Kanon und warum klappt mit Broder nicht mehr, was mit Princci (trotz dessen Unterlassungserklärungsiegen auch gegen das ZDF) noch gelang ?

    Realistisch dürfte es nicht die „Ethnizität“, sondern eine Solidarität mit den Angegriffenen sein, die nicht nur selbst eine Meinungsplattfform besitzen, sondern auf reichweiten-schwachen Beinen eine Gegenöffentlichkeit etabliert haben, die sich solidarisch gezeigt hat.

    Beruhigend, dass die Gedankenpolizei nicht allmächtig ist wenn machtärmere Trittbrettfahrer scheitern und eine gute Perspektive, denn die mächtigen Verbreiter des Ideologie-Kanons werden sich nach den gedanken-freien Bürgern auch die freie Presse zum Fress-Feind machen und in ihrem parasitären Finanzierungshunger zur Selbstzerfleischung übergehen.

  56. Im Medienhimmel ist Jahrmarkt
    Rechts ist da, wo der Daumen links ist – oder umgekehrt.

    Rechts- und Linksaußen ähneln sich auf fatale Weise.Das Schöne ist, ich
    bekomme nichts mit, weil mich FB und Twitter nicht interessieren.Wen interessiert denn Werbung? Das Mailfach ist täglich voll davon und wird ärgerlich gelöscht. Diese Belästigung ist eine Zumutung! Wenn wir (Familie und Freunde) uns etwas anschaffen wollen, beziehen wir uns auf Tests und Bewertungen.

    Ich kaufe meine Zeitungen, habe keine aboniert.Schon deswegen, damit die auch mal die „soziale Marktwirtschaft“ am eigenen Leibe erfahren. Oft genug haben ich und andere uns über die oft ungerecht kritischen Medien
    geärgert.Inzwischen hat es sich etwas gelegt. Eigentlich weiß das jede/r Geschäftsmann/frau, dass so manches eben nicht geht.

    Freiheit ist auch immer die Freiheit des Andersdenkenden. Leider gibt es zunehmend zuviele Rechthaber, die das nicht verinnerlicht haben.Ich ganz allein bestimme, was ich ablehne und lasse mich nicht wegen Diskriminierung verteufeln. Dazu muß man inzwischen recht findig sein, um nicht „grichtsmaßig“ zu werden.

    Der FAZ möchte ich sagen, dass der Vertrieb eurer Woche nicht gut läuft. Da, wo ich sonst fast alles bekomme, fehlt sie, obwohl die FAZ zu haben ist. Im Bahnhofskiosk ist das Heft dermaßen versteckt, dass ich es nie finde und immer nachfragen muß, was wohl nur die Wenigsten tun…Andere Wochenhefte liegen da in forderster Front.Nur mal so als Tipp, sonst nützt die Werbung auch nichts.

    • Titel eingeben
      Ich bin auch schon vergeblich die Auslagen abgegangen, als ich mir das angepriesene neue Wochenmagazin der FAZ anschauen (und natürlich bei Gefallen mitnehmen) wollte. Auf diese fehlende Sichtbarkeit sollte tatsächlich mal der Vertrieb angesetzt werden.

  57. Ines C. sagte am 19. Dezember 2016 um 12:26 Uhr
    „Meine Hoffnung gegen die medialen Räuberhöhlen, setze ich auch auf den Markt…“
    .
    Gemäß eines Kurz-Pamphlets, das mir am Wochenende unaufgefordert ins Haus flatterte (vermutlich Adressenhandel als Ausfluß aus einer Onlinepetition) ist ein Druckmedium auflagemäßig (3. Quartal 2016) mit +18% Zuwachs, ein weiteres mit +3,7%.
    .
    Die gesamte im selbst angerührten Brackwasser dümpelnde Restflotte von ZEIT (-1,2%) über Mutterkutter (-3,6%), Spiegel (-5,0%), Focus (-5,2%) DIE WELT (-5,3%), Neues Deutschland (-9,3%), BILD (-10,9%) , FAS (-11,2%) mit Einschußlöchern oder Klippenberührung unterhalb der Wasserlinie. Bei der BILD macht es besonders heftig gluckgluck. Ob die Lenzpumpen es schaffen vor September 2017 den Seelenverkäufer zwei Faden über Wasser zu halten, denn wer könnte besser für ulF um Stimmen werben?
    (DdH)

    • puhhh - die FAS - - - schon wieder 11% weg - - -
      Letzten Sonntag mit meiner Frau durchgesprochen – und fast nichts gefunden, was der Lektüre wert gewesen wäre. Bleibt noch: Die FAS ist schön gestaltet. Aber das Inhaltsverzeichnis abzuschaffen, um die Lesedauer künstlich zu pushen – das ist so einer der überschlauen Blattmachertricks, die dem Print genau das nimmt, was ihn eigentlich stark macht: Tempo, kein unnötiges vor und zurückscollen, keine Nerverei. Ein Bärendienst, diese Inhaltsverzeichnisdiät.
      Nichts – nein – stimmt nicht. E i n sehr gutes Interview mit Neitze vom militärhistorischen Forschungsinstitut an der Uni Potsdam, wg. Aleppo, von wegen man solle in Deutschland nicht versuchen, das Leid der Welt zu schultern.

      – Eine Paraphrase von Enzensbergers „Versuche über den Unfrieden“. Wie praktisch immer in solchen Fällen, ohne Bezugnahme auf den überragenden Vorgänger. Erst wenn der Gute weg ist, wird manchen auffallen, was der alles geblickt hat. Aber dann sind immer noch seine Bücher da. Einige davon werden uns alle überleben.

      Man braucht diese Weihnachtsbücher unbedingt:

      Jean Paul, Ideengewimmel, Die Andere Bibliothek – enormes Buch – – unerschöpflich – – – und o. a Enzensberger.

      Dazu Klonovskys Schelmenroman „Land der Wunder“ – das beginnt über hundert brillante Seiten in einem Ostberliner Schnapslager so um ’87.
      – Öhh – einem Ostberliner Schnapslager, nein: D e m Ostberliner Zentralschnapslager, der selber schon desolaten Hauptschalgader also der Anpassungs- und Überlebenskräfte der früheren Hauptstadt der DDR.
      Zum Schluß wird der New Economy Reichtum in ein Sado-Maso-Studio im Thüringer-sächsisch-bayerischen – muss jetzt sein – – – Dreieck – – – – und auch das muss noch sein – – – – gesteckt…. oh Gott—… seh‘ lustig … und ein wenig desillusionierend schon auch.
      Alles mit Maß und Ziel!

      – Wenn derlei in der FAS stünde – – seufz.

  58. Der falsche Arbeitgeber ?
    Ich denke eher:
    Falsche Grundhaltung dem Arbeitgeber gegenüber.

    Ich weis nicht ob es ein Problem gegeben hätte wenn es keinerlei Verbindung zw. dem Angetellten und seiner Firma in dieser Sache gegeben hätte also nur die Privatperson aufgetreten wäre.

    Ich gehe davon aus das man seinen Arbeitgeber nicht für persönliche Zwcke missbrauchen soll. ggf gibt es win-win-effekte, hier sollte man sich aber im Zweifel mit seinem Arbeitgeber abstimmen und sich ggf trennen.

    Schädigt man das öffentliche Ansehen des Arbeitgebers wird man ggf sogar Schadenersatzpflichtig.

    Ich war im Gesundheitswesen tätig und wäre nie auf die Idee gekommen meinem Arbeitgeber ans Bein zu pinkeln weil mir etwas nicht gefällt. Rechtswidriges Verhalten soll man natürlich nicht dulden, das gilt für beide Seiten.

    Ich musste akzeptieren das „mein“ Krankenhaus US-Soldaten behandelt und dabei mit den Streiträften zusammenarbeitet auch wenn ich lieber nur auf der Seite des Soldaten gestanden hätte der am liebesten heimlich abgehauen wäre(in den Zeiten der Golfkriege z.b.)

    Ein anderes Konfliktfeld ist/war die Abschiebung von ggf psychisch kranken Flüchtlingen und die Beurteilung ihrer Gesundheit.

    Kürzlich war darüber zu lesen, einen ausführlichen Bericht über die Arbeit der Mediziner die zB für den Flughafen Frankfurt zuständig sind gibt es aber nicht. Ich gehe davon aus das diese nicht immer mit den Erwartungen der Bundespolizei einvertanden sind, sie arbeiten aber trotzdem idR für ein öffentliches Krankenhaus und müssen sich an Regeln halten.

    Wem das nicht gefällt sollte m.E. im Zweifel rechtzeitig aufhören und die Bundespolizei sollte ggf auf die Krankenhäuser der Bundeswehr zurückgreifen. Dort sollte es weniger Interessenkonflikte geben.
    Gleichzeitig könnte man damit die Komunen entlasten.

    Die Versorgung aggressiver Schüblinge ist nicht immer einfach und wer will schon die Bundespolizei ständig auf der Station haben.

    Zur aktuellen Lage fragen sie ihre nächstgelegene stationäre psychiatrische Einrichtung.

    PS Wer ist G.Hänsel?

  59. Achgut ist nicht mundtot - und das ist auch gut so!
    http://www.achgut.com/artikel/der_islam_und_deutschland_grenzenlos_naiv

    Das Thema Islam ist viel zu wichtig, um es der Mainstreampresse zu überlassen, die es ja zumeist auch gefällig übersieht. Bzw die Brisanz nicht erkennt, die in dieser vermeintlichen alles bestimmen wollenden „Religion“ steckt.
    Während was mit Hansel passiert unklar bleibt. Schon seltsam, wenn die „followers“ in der Misere dann zur Luftnummer werden. Und das reale Leben einem eine Harke zeigt. Ich hab schon mehr als einen gesehen, der im Maßanzug Papierkörbe durchwühlt.

  60. Indirekter Einblick ins Betriebsklima
    Ich weiß nicht, ob das bei Schloz & Friends so ist, aber ich weiß aus eigenr Erfahrung, dass Werbeagenturen intern (untereinander, unter Kollegen, wenn kein Agenturkunde dabei ist) sich gern kantig-lieberal oder geschmeidig links geben. Alles rotrosaheiteitei.

    Auch Kampagnen wie die von Jung v. Matt bei Sixt, bei denen man der Kanzlerin einer Mitterechts-Partei frech die Haare fönen tat, gehen gut. (Selbst da wird vorher erst auf Chefebene massiv herumstrategelt und das hauseigene Juristen-Orakel befragt, ob das machbar ist.)

    Auf den internen linkserotischesoterischen Wohlfühlkram darf man als kluger Angestellter jedoch nix geben.

    Das wohlige Wirsindlinks-Gefühl und Allegegenrechteschweine-Gefühl, das nur dem Kollegenzusammenhalt in einer meist chaotischen und stressigen bundeswehrartigen Burnout-Umgebung dient. Das damit das schlechte Gefühl beim Texten oder Layouten für grenzwertige Kunden unterdrücken soll und die Agenturleitung weiter nix kost‘ (die streng genommen eher der fachlichen Supervison bedarf, aber die kostet halt …), hört sich auf der Chefebene der Anzüge auf.

    Es kommt sofort das große Agentur-Klappmesser der Anzüge, falls man nicht begriffen hat, dass gegenüber Konzernkunden eine andere Sprache und ein anderer Habitus gepflegt wird.

    Spekulation oder vielelicht auch nicht. So gesehen kann Hensel nicht so arg viel mit der Chefebene zu tun gehabt haben. Sonst hätte er das gewusst und sich den (Anschein von) Alleingang verkniffen. War es kein Alleingang, dann war er wohl das Bauernopfer eines anderen über ihm.

    Dons durchaus nachvollziehbare Einlassungen über Großkunden, Anzeigengroßkunden und was man dann noch als Angestellter oder Freelancer schreiben darf und dass man sich rückversichern muss, sonst bites einen die reality, haben mich aber trotzdem erschreckt.

    Früher hat er noch unerschrocken monatelang gegen miese Startups, gegen StudiVZ und Ehsan Dariani die ärgsten Torpedos abgeschossen. So etwas wäre in einer FAZ wohl nicht gegangen, obwohl Startups gemeinhin über wenig Eigenkapital und Macht verfügen, eine Zeitung FAZ erfolgreich zu verklagen. Holtzbrinck hingegen wirds sogar insgeheim gefreut haben, denn es hat wohl den Verkaufspreis dieser als unsicher und mobbenden geouteten Exit-orientierten Spamschleuder gesenkt.

    So gesehen kann es keinen wirklich freien Journalismus geben, solange man nur mit viel Glück miese Startups vernichten kann (Gottseidank ist StudiVZ weg vom Fenster, ich hätte sogar noch weitere Startup-Vorschläge im Angebot), aber große Anzeigenkunden nicht verschreckt werden dürfen. Reality bites.

  61. Dumm und Dümmer.
    Herrn Hensel verdanke ich, dass seit gestern eine Flasche ausgesprochen gut gereifter Whisky mein ist. Mit säuerlichem Gesicht gebracht von meinem Schwager, der vorletzte Woche mit mir darauf gewettet hatte, dass Hensel seinen Job behalten würde.

    Dabei brauchte ich keinerlei hellseherische Fähigkeiten, um das Gegenteil zu prophezeien. Zu dusselig hat sich der Berufsstratege in dem Versuch angestellt, seinem Davaidavaiväterchen Stalin bei der Verfolgung Nichtgenehmer nachzueifern. Erst tritt er tollpatschig wie ein Berliner am Patscherkofel eine Lawine los, dann, als sich Gegenwind erhebt, bläst er sich auf wie ein Ochsenfrosch und setzt immer noch einen auf seinen Stuss drauf, womit er sich auch die letzten Sympathien in der breiten Öffentlichkeit verspielt. Als ihm dann das Wasser bis zur Unterkante Oberlippe steht, mimt er das Opfer und jammert derart erbärmlich herum, dass sich bis auf ein paar linksradikale Sympathisanten und die Bildzeitung alle anderen angeekelt abwenden.

    Mein Mitleid für den jetzt wohl ziemlich abgestürzten Goldenen Reiter hält sich in engen Grenzen. Wobei, eine Spur Mitleid habe ich schon. Schließlich kam Hensel nicht aus dem Nichts, sondern aus der Kälte. Auf der staatlich geförderten Hetzseite netz-gegen-nazis.de, ein Produkt der Amadeu Antonio Stiftung, war in der Reihe „Digitale Hass-Quellen“ unterschiedslos alles aufgelistet, was dem Verein der Stasi-Veteranin Kahane aufstieß, darunter auch die Achse des Guten, Tichys Einblick und der Blog der CDU Politikerin Vera Lengsfeld. Hier dürfte Hensel seine verhängnisvollen Feindbilder herhaben. Und das war dumm und dümmer. Netzgegennazis hat die Seite flugs entfernt, und während Hensel jetzt ernsthafte Berufsprobleme haben wird (wer nimmt einen solchen „Strategen“?), wird das Kahane-Imperium auch 2017 staatlich kräftig gefüttert. Na dann. Slainté!

    • Wenn man sich nur überaus einseitig informiert passiert so was halt.
      …und das dumm und dümmer zu nennen werden wir demnächst noch auf ganz andere anwenden müssen.

  62. Respekt und Abneigung
    gegen Herrn Broder ist klar erkennbar, Don. Ich finde Broders pointierte Aussagen, auch wenn ich sie nicht immer teile, auf jeden Fall auf- und anregend…
    Im übrigen ist jede Schonung und jedes Mitleid gegenüber Herrn Hensel nicht angebracht. Da gibt es aus Maas und Schwesigs Ministerien genug Mittel, welche ihm über Netzwerke, diverse Stiftungen, Vereine etc. zukommen können; freie Mitarbeit etc.

  63. Werter Don Alphonso
    Ich verstehe nicht, was Sie gegen Broder haben. Er ist einer der wenigen in D, die noch in der Lage sind klug und analytisch zu denken und das Produkt des Denkvorganges in eine klare, verständliche und mutige Sprache zu packen. Ich kann es definitiv nicht skrupellos finden, wenn ein Hensel sich erdreistet achgut in die rechte Ecke zu schieben und wirtschaftlich durch Anzeigenboykott existenziell zu bedrohen, das Broder tit for tat mit gleichen Mitteln zurückschlägt. Hensels Vorgehen war skrupellos – nicht Broder`s. So rum wird ein Schuh draus, caro Alphonso!

    • Broders dark side
      war seine radikale Unterstützung für die Bush-Regierung. M.W. ging das soweit, dass jeder, der nicht den Angriff auf den Irak unterstützt hatte, in der Abteilung Antisemitismus platziert wurde.

      Vom Habitus her im Grunde symmetrisch zum mobbenden und verlogenen Humanitäts-Überfliegergehabe der Linken und Linksliberalen heute.

      Was später aus der Wertschätzung für die Neocons-Bushkrieger geworden ist, ist bekannt: Nichts. Von der damals so massiv auftretenden Befürwortertruppe hat man später nichts mehr gehört. Vor allem keine Entschuldigung oder Richtigstellung. Am allerwenigsten von Broder.

    • Verstehen
      Wer aus Bürger B.Uerger macht, kann offenbar nur Buchstabe für Buchstabe lesen und verstehen. „Broder ist vor allem skrupellos.“ schrieb der Don, und das verstehe ich als eine allgemeine Einschätzung, nicht als eine Bewertung des aktuellen Vorgangs. Und dieser aktuelle Beitrag vom Don lobt doch nun wirklich nicht Hensel-Who und beschimpft auch nicht Broder. Ich finde es inzwischen „anstrengend“, wenn „Schnellleser“ wie Sie sich zwei bis drei Silben herausgreifen und diese nur dazu nutzen, um ihre eigene starke Meinung herauszuposaunen.

  64. Offtopic
    Schon mitbekommen?
    Anschlag auf österreichischen Kronprinz, entschuldigung: auf russischen Botschafter in der Türkei.
    Mir schwant übles und ich bekomme Bauchschmerzen.
    Hoffentlich wiederholt sich die Geschichte nicht.

    • Nein, keine Angst.
      Geschichte wiederholt sich nie (gleich). Das wäre zudem exterm ermüdend und langweilig. Es werden nur immer wieder, immer wieder und immer wieder die gleichen Fehler und dämlichen, rücksichtslosen Fiasko veranstaltet. Einer geht noch…

    • Titel eingeben
      Ich sehe Ihren Kommentar, schaue als erstes auf Sputnik nach: Gottseidank… – aber was wird da jetzt, unter Berufung auf den RBB, aus Berlin-Charlottenburg gemeldet?!

  65. Zustandsbericht aus einem mir unbekannten Universum
    Das ist wieder so ein Beitrag vom DON, den ich mag. Vielleicht schreibt er absichtlich mit einem Spannungsbogen. Erst dümpelt er vor sich hin mit seinen Überlegungen als Wohneigentümer, und man meint schon, dass er bequem und zahnlos geworden ist. Doch dann beißt er wieder zu und liefert uns einen Zustandsbericht aus einem Universum, von dem ich nicht einmal wusste, dass es überhaupt existiert, welches aber scheinbar einen enormen Einfluss ausübt. Ich könnte keine 10 Worte zum Thema der politischen Internetkonflikte schreiben. Aber ich staune, welche Schlachten dort geschlagen werden. Zweimal musste ich grinsen: 1) „Weisse, alte, heterosexuelle Deutsche sind keine Afghanen, gegen deren Abschiebung man sich gern einsetzt.“ 2) „Eine alte bayerische Weisheit besagt: Schlage nie jemanden, der nicht mindestens zwei Köpfe kleiner ist, Brille trägt, und dessen Hände gefesselt sind.“ Ansonsten kann ich nichts zum Thema beitragen, wegen bereits eingestandener weitgehender Ahnungslosigkeit, wünsche mir aber mehr davon. Und die Adresse vom privaten DON-Blog hätte ich gern.

    • Bitte ich auch!
      Text eingeben

    • Kopieren Sie vielleicht in die Adresszeile Ihres Brausers folgendes:
      google.de/search?q=%22don+alphonso%22+%22rebellmarkt%22&gbv=1&num=100
      – und ab geht die Post, auf Denglisch das Posting.

  66. hängengeblieben
    ist mir von der Geschichte nur: MSM wie ö.R. sind
    durch den Entzug von Werbeeinnahmen in ihrer poltischen,
    gesellschaftlichen Berichterstattung erpressbar.

    Wenn man dann auch noch an islamvertehen Lehrgängen
    teilnehmen muss, beneidet man keinen Chefredakteur mehr.

  67. Gesinnungsterror heute
    S&F hatte sich anfangs hinter Hensel gestellt
    Aber, auch S&F lebt von den Kunden und die haben nun einmal die Macht und fast immer recht. So kenne ich es. Da reicht dann schon mal ein einziger Artikel in der w&v, um ganz schnell aus der Kurve zu fliegen.

    S&F wird auf die Kundschaft gehört und Hensel gefeuert haben, was ich mit einer gewissen Schadenfreude beobachte. Was Herr Hensel zu vielem anderen übersah, war, dass auch womöglich rechts gesinnte Zeitgenossen immer auch Konsumenten sind. Und wenn’s ums Geld geht, hört so ziemlich jede Freundschaft auf.

    Es kann außerdem nicht sein, dass sich ein jeder aufmacht und nun gegen rechts pöbelt, wobei nicht klar definiert ist, was überhaupt als strafrechtlich rechts anzusehen ist.

    Der Wissenschaftliche Dienst des Bundestages kam jedenfalls in Nr. 28/16 (05. Dezember 2016) zu dem Schluss: „Gedanken, Überzeugungen und Meinungen können für sich genommen nicht strafrechtlich relevant sein, wie schon der römische Jurist Ulpian feststellte: Cogitationis poenam nemo patitur – Gedanken sind straffrei (Digesten 48, 19, 18). Hass an sich mag also etwa aus moralischen Gründen abgelehnt werden, ist jedoch nicht strafbar. Auch die Qualifikation einer Äußerung als „Hetze“ besagt noch nichts über deren strafrechtliche Relevanz. Erforderlich für eine Strafbarkeit ist vielmehr gemäß dem Grundsatz nullum crimen sine lege (keine Strafe ohne Gesetz, Artikel 103 Absatz 2 Grundgesetz sowie § 1 StGB), dass sämtliche Tatbestands- und Strafbarkeitsvoraussetzungen eines bestimmten Delikts in Bezug auf Handlung und Täter vorliegen.“

    Man stelle sich vor, die halbe Nation verdächtigt die andere Hälfte, rechts zu sein und dann? Soll es jedem Hinz und Kunz möglich sein, jeden anderen mit den weitreichendsten Folgen an den Pranger zu stellen? Da müsste auch der Justizminister bei sich selbst nachjustieren, denn was zur Zeit bei uns läuft, ist Gesinnungsterror. Das hatten wir alles schon einmal vor etlichen Jahren, ein Teil der Deutschen durfte es bis vor 27 Jahren noch erleben. Muss es sehr verwundern, dass zu den geförderten Schnüfflern ausgerechnet die gehören, die dieses Metier schon in der DDR bevorzugten?

    Wenn wir also nun die Sache gänzlich auf die Spitze treiben wollen, müssten wir es wie in der DDR machen, die eine Hälfte bespitzelt die andere und womöglich umgekehrt und wem nützte es?
    Wenn die Politik solche Angst vor rechts oder um es direkt zu sagen, vor der AfD hat, dürften solche Aktionen wie die des Herrn Hensel eher das Gegenteil dessen bewirken, zu dem sie losgetreten wurden.

    Ein Gutes haben diese Aktionen, immer mehr Leuten schwillt der Kamm, die Politikverdrossenheit lässt gewaltig nach, es wird wieder offen miteinander geredet und diskutiert.
    Allerdings nimmt die Verdrossenheit mit den Politikern gewaltig zu, das richtige Gegenmittel hat da noch niemand bei denen gefunden. Dabei wäre es so einfach, das Volk einfach nur wieder ernstnehmen und ihm auch mal aufs Maul schauen. Wenn man das Volk aber grundsätzlich für blöd hält und es vor allem blöd halten will… sollten sich unsere Eliten, äh Politiker über gar nichts wundern.

    • 'Blöd gebor'n ist keiner, blöd wird man gemacht'
      oder: das Lied von der Freiheit zur Blödseligkeit (ignorance is bliss)

      Man stelle sich vor: Als unmittelbarer Zeuge eines gravierenderen Vorfalls (gleich ob Unfall oder Anschlag) auf keine bessere Idee zu kommen denn das Weite zu suchen, sich ‚aus dem Staub machen‘ („Wir wollten einfach nur so schnell wie möglich weg“ : http://www.tagesspiegel.de/berlin/breitscheidplatz-in-berlin-charlottenburg-so-erlebte-eine-augenzeugin-den-lkw-anschlag/19157774.html)
      Bei aller Neigung, diese story für einen hoax zu halten, für plaziert (und ihre Dementierung zu erwarten, sobald wegen mangelnder Glaubwürdigkeit sich als nicht mehr ‚hilfreich‘ erweisend zu Desinformationszwecken) – dass sie, ob seitens ihrer Erzähler oder ihrer Adressaten, für glaubhaft befunden werden kann, spricht mE Bände für den springergepressten Verfall von (Staats)Bürgerlichkeit (altmodischer Begriff aus Vor-Liberallala-Zeiten) und resultierender Verblödung
      Eine Gesellschaft aus lauter merkbefreiten Klein-Mareikes – die sich aber aufs Sonderbarste (wäre nicht das 9/11-Muster ’shop till you drop‘ sattsam bewährt und bekannt) bereitwillig im obrigkeitsbefohlenen Trotz üben: sich ’nicht einschüchtern lassen‘ als Devise börsenkonformen KonsumDemokratismus‘ (Poppersche Frage, quod est cogitandum: wie offen ist eigentlich, wer sich dem Zweifel kategorisch verschließt? Quisquis agis.. – Ach Merde, immer diese störenden Widersprüche auch; ‚might makes right‘ sei unser Gesetz, sind schließlich noch immer nach oben gefallen..)

      ‚Das Volk‘ merkt schon, was nicht stimmt mit den Eliten – kann es aber nicht benennen, da nicht begreifend, was den Eliten offensichtlich ist: dass seit Menschengedenken noch Jeder ‚im Volke‘ lieber oben als unten, im Zweifel lieber Elite als Volk sein will (so jede Minderheit zwar Gleichheit reklamiert, jedoch nach Dominanz trachtet). Solange aus diesem Dilemma kein kollektiv gangbarer Ausweg gefunden ist, muss die Herde sich darauf beschränken, Herrenmoral zumindest möglichst anstrengend zu machen. Also, unter Absage an vermeintlich ‚Wir aber sind die Wissenden‘ Pseudo-Salz-und-Sandkorn-Prediger kaiserwilhelmkirchlich geschmierten Kekulé-Gedächtnisses, wenigstens Widerstand statt individualopportunistischer Fügsamkeit. Wenn da nur der ‚große satan‘ nicht wäre samt zentralintelligenter ArmageddonAgentur..

      Nachsatz: Humor ist, wenn man trotzdem lacht? Auf Fotostrecken vom Anschlagsabend gabs befremdlich viel fröhlich scherzende Sanitäter, Polizisten etc zu sehen. http://www.merkur.de/politik/bilder-mutmasslicher-anschlag-in-berlin-lkw-rast-auf-weihnachtsmarkt-zr-7139937.html , Nr 16, 20 zB
      Die scheinen entweder noch nicht begriffen zu haben, was Ernst der Lage ist – oder sind schon jenseits davon. Jenseits aller Zurechnungsfähigkeit, ‚in outer safe space‘

  68. Achgott Achgut
    Achtgut kannte ich gar nicht, aber jetzt. Muß ich unbedingt lesen.
    Sehr gute Werbung!

  69. zum Meinungs­terror ...
    Ich (w) habe mich erst nicht getraut auf die Seite
    > WikiMANNia zu gehen, aber was dort über
    Gerald Hensel bzw. Scholz& Friends
    zusammengetragen wurde, ist sehr informativ.
    Ein ziemliches Desaster >hauptsächlich für Scholz&Friends!

    http://de.wikimannia.org/Gerald_Hensel

  70. Werbung in den "falschen" Medien kann für Werbende gefährlich werden
    Es gab ja schon Werbung, die das Image eines Unternehmens deutlich beschädigt hat. Und in den falschen Medien zu werden, kann, wird es öffentlich, durchaus immensen Schaden verursachen. Wenn also Werbung nur noch gestreut wird, ohne Letzteres zu berücksichtigen, dann war das, worauf Hensel hingewiesen hat, durchaus berechtigt und sinnvoll.

    Daß Hensel in diesem Zusammenhang auch Broder und Tichy genannt hat, war ziemlich mutig. Da hat er seine Möglichkeiten wohl überschätzt und die Gefahren für seinen Arbeitgeber unterschätzt. Aber was sagt uns das, sind Broder und Tichy sakrosankt? Das wäre wohl fatal. Denn das hieße ja, daß selbst einfache Aussagen, die nicht einmal eine Meinung darstellen, nämlich die über falsch platzierte Werbung, de facto einer Zensur unterlägen.

    Unternehmen schlechte Nachrichten aber öffentlich zu überbringen, das grenzt denn schon an Dummheit. Was mit den Überbringern schlechter Nachrichten geschieht, dürfte ja bekannt sein. Und welches Unternehmen will schon derart bloßgestellt werden?

    Aber darf man dem Hensel jetzt wirklich zum Vorwurf machen, er sei zu ungeschickt vorgegangen? Wäre das nicht sowieso im Shitstorm geendet, sobald der Verlust an Werbung im Laufe der Recherche zu ihm geführt hätte? Und das wäre doch sicherlich geschehen, oder?

    Zu Broder fallen mir nur seine unsäglichen Auftritte im ÖR ein, dort hatte er auch mal mindestens eine ebenso unsägliche Serie. Selten habe ich einen Menschen erlebt, der derart gefühl- und respektlos quasi über Leichen geht. Für mich kaum vorstellbar, einem derartigen Menschen auch nur ein Quentchen meiner Zeit zu schenken.

  71. Immerhin
    Überlegungen als Wohneigentümer, und man meint schon, dass er bequem und zahnlos geworden ist.

    Zahnlos?
    Immerhin
    hat Dons Dämmerungs-Bericht von der Zentrale des Bösen äh von der Eigentümerversammlung der Schönen & Reichen von KohlenundReibach irgendjemanden anscheinend so beim Tee trinken gestört, dass der eine Anzeige verfasst hat.

    Die IP könnt aus München sein, von Wotanphon oder Eam-ned (gibts nach was anderes Lahmes in München, oh ich vergaß Karbon Deutschland) ein Leser hat sie sogar noch nähers lokalisiert auf angeblich Maxvorstadt. Smells like mean Spirit. Riecht nach einem aus der Eigentümerversammlung, den das Blog beim Dämmungs-Geschäftemachen samt Provisionsmarge gestört hat. Verwalter oder/und jemand Befreundetes des Verwalters. Was man halt in München alles Freunderl nennt.

    Ich schrabb das deswegen hier offtopic, weil wir uns auch gerade über unseren korrupten Verwalter arg ärgern und ihn los haben wollen, zumindest die Jungen. Auch ein Hot Babe dabei ;-), das leider dabei ist, sich kaputt zu arbeiten, man siehts schon langsam, immer blasser immer dünner.

  72. Titel eingeben
    @Paulchen P

    Danke für den Hinweis auf die Pläne, Kartelle im Zeitschriftenbereich noch weiter zu legalisieren.

    Allein ich kann mir nicht vorstellen, dass damit das Ruder herumgerissen wird. Die Inhalte sind einfach schlecht, das liest keine Sau mehr.

    Ein Kaffeekartell oder ein Schienenkartell leben doch davon, dass für das jeweilige Produkt ein unabweisbarer Bedarf besteht.
    Gutmenschencontent hingegen braucht keiner, bzw. wenn der Szenekreis bedient ist, ist Feierabend egal ob Kartell oder nicht.

    • Legalisierung von Pressekartellen
      Das Problem liegt beim potentiellen Angebot, z. B. von anderem als „Gutmenschencontent“ – Stellen Sie sich einfach mal als Beispiel die Stützen als neues Zeitschriftenprojekt vor.

      Welches Angebot könnte ein solcher Newcomer machen, wenn durch eine umfassende „Zusammenarbeit im Anzeigen- und Werbegeschäft,
      beim Vertrieb, der Zustellung und der Herstellung von Zeitungen und Zeitschriften sowie der diese reproduzierenden
      oder substituierenden Produkte“ (http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/18/102/1810207.pdf, S. 54) oder derentwegen diese Ressourcen nicht oder nur erheblich teuerer zur Verfügung stehen?

      Welche wirtschaftlichen Folgen hätte es für einen besteheden Player, wenn er auf Grundlage eine Kartellbeschlusses von dieser Kooperation ausgeschlossen würde?

      Und was bedeutet das für die redaktionelle Freiheit bestehender Verlage, von einem solchen Konsens – z. B. „Gutmenschencontent“ oder „Schlechtmenschencontent“ – abzuweichen?

      Die Nachfrage ist nur indirekt betroffen. Die Nachfrage nach Konsens-Content wird weiter bedient. Aber die inhaltlich differenzierte Nachfrage nach Nicht-Konsens-Content wird halt nicht mehr bedient, oder nur noch schlechter, weil insoweit die Kosten des entsprechenden Angebots erhöht werden.

      Davon ab wäre es in einer Demokratie eine steile These, dass es eine wettbewerbliche Struktur der Presse nicht braucht, anders als Kaffee oder Schienen. Ich hatte bei der Wende nicht das Gefühl, dass es primär um Bananen gegangen ist und schon gar nicht allein.

  73. Herr Hensel hat etwas vollkommen richtiges gemacht - ganz
    nebenbei anscheinend in tiefstem Vertrauen auf die gute, alte Republik in der er aufwuchs und sozialisiert wurde – nur leider war er nicht erfahren genug mit der zu erwartenden Reaktion umzugehen. Wie man bei diesem Akif lesen konnte argumentiert er sogar noch. Und wird am Ende doch noch seinen Weg machen. Genau wie manche Gegenreaktion solcher wie dieses Akif plus der Solidaradressen an ihn imal Grossen und Ganzen weder übersehen wurde noch vergessen werden wird, noch vollkommen ohne jede Reaktion

  74. Vorschlag
    „und nach eigenen Aussagen Todesdrohungen erhält“

    Langweilig.

    Zwecks Redundanzvermeidung schlage ich vor, dass nur noch die tatsächlichen oder selbsternannten Mitglieder unserer Nomenklatura genannt werden, die noch keine Todesdrohungen erhalten haben.

  75. Seltsam
    „Anschlag auf österreichischen Kronprinz, entschuldigung …“

    Seltsam. Wo der GröTaZ den Apparat so intensiv bereinigt hat.

  76. Zauberlehrlinge ?
    ggf geht es um diese Gruppe.
    ggf auch um Leute die gute Ideen versaubeuteln.

    Man könnte noch darüber nachdenken was ständiges öffentliches nachdenken, vordenken, phantasieren im Zeitalter des Internets bewirkt.

    Ich denke an scheinbar spontane Einfälle wie:
    Sinngemäß:
    -Wir werden keine Bodentruppen einsetzen.
    B. Obama über Syrien.
    -Das ist kein Konflikt der militärisch lösbar wäre.
    Dr. A. Merkel über den Konflikt in der Ostukraine.

    Es gibt dann wohl doch oft genug eine andere Seite die das völlig anders sieht und die Selbstauskünfte anders deutet als sie vermutlich gedacht oder in ihren Folgen imaginiert wurden.

    Der oben beschriebene Fall ist m.E. harmlos.
    Bei ZDF Satiriker Böhmermann würde mich der Besuch eines türkischen Nationalisten nicht überraschen.

    Die aktuelle Nachrichtenlage ist manchmal schneller als die Fantasien.
    Böhmermann lebt noch, ein russischer Botschafter ist getötet worden.

    Ich hoffe die Akteure in der Türkei und Russland handeln besonnener als Zauberlehrlinge.
    Viel Grund zur Hoffnung gibt es aber nicht ;-)

    • Zur Meinungsfreiheit noch eine Überlegung
      Die Frage ist wer ganz allgemein einen Ordnungsrahmen festlegen und durchsetzen kann.
      Üblicherweise tut das der Staat und er sanktioniert Übergriffe.
      Ein Problem kann sein das der Staat seine Macht missbraucht,
      das kann furchtbar werden.
      Wenn er seiner Verantwortung nicht gerecht wird kann das auch böse enden.
      Die Frage wäre nämlich wer dann sanktioniert.
      Religiös oder politisch (gibt es da einen Unterschied?)motivierte Hassreden sind höchst unerfreulich, ich befürchte aber das es dabei nicht bleibt und interessierte Kreise Probleme gerne selbst lösen.
      Das könnten auch irgendwelche Banden sein.
      Wenn der Staat mal wieder das Problem angehen will sollte man ggf nicht sofort reflexhaft Stopp rufen sondern auf die Details achten.

      ggf könnte man auch den § 1 der Straßenverkehrsordnung sinngemäß anwenden.
      Die Erfahrung zeigt aber das der Hinweis nicht immer genügt.

  77. Wenn Gerechtigkeit obsiegt
    Mich persönlich freut es ungemein, dass der Schuss vollständig nach hinten losgegangen ist und anstatt die Werbeeinnahmen missliebiger Internetseiten zu verkleinern, der Initiator dieser Aktion seinen Job verloren hat.

    Das Einkommen anderer angegriffen und dafür selbst das Einkommen verloren. Gerechtigkeit ist ‚was Feines.

    PS: Ich bin kein Nutzer der in Frage stehenden Seiten.

  78. Anschlag auf Berliner Weihnachtsmarkt
    Islam ist Frieden – Kein Geld für Rechts ?

  79. @Don
    Danke für das Weihnachtspräsent, erste Klasse, Kaliber des Geschenkes, unbezahlbar.
    Hoffe auf das ultimative Silvesterfeuerwerk, in dessen Folge, die HetzKaiserin abtreten muss.
    Noch ein kleiner Hinweis zum Verständnis für Blau.
    Wenn Hunderttausende Polizisten die Feiertage nicht bei Ihren Familien sein können, um die schon länger hier lebenden Frauen, vor den geschenkten Kaiserinmenschen zu schützen, sollte doch auch dem letzten Gutmenschen klar sein, was hier läuft.
    Realität=Fake=Hetze=Hatespeech ???? Also logisch, Zensur.

  80. "Sie haben sich als Opfer hingestellt"
    Ihr Ernst?


  81. Es sind unglaubliche Geschichten, in welchen Sie für Ihre Leser unermüdlich recherchieren. Vielen Dank auch für diese gerechtfertigte Entblößung der Ma-chenschaften eines unsympathischen Zeitgenossen, der, so wie ich das verstanden habe, sich politisch anbiedern wollte, um für seinen Arbeitgeber einen dicken Auftrag zu sichern. Ist gründlich danebengegangen, und das ist gut so.

    Besonders degoutant fand ich die Art und Weise, wie er Henryk Broder beschimpft hat. Der Mann hat eben keinen Stil.

    Schlimm finde ich auch, dass man jetzt über Krankheiten, die hier in Deutschland bisher weitgehend unbekannt waren und von welchen vor allem Kinder befallen sind, nicht reden darf, ohne sich den Vorwurf gefallen zu lassen, man sei rechtsextrem. Das ist ja geradezu lächerlich. Ja, ja, so ist das, bloß kein Schutz und keine Fürsorge für die Biodeutschen, nicht einmal für deren Kinder.

    Die Wahrheit ist, dass die Krätze aka Scabies in Deutschland schon vor etwa zwei Jahren epidemisch aufgetreten ist, und zwar in den Kitas in NRW. Wie ich erfahren habe, ist diese Plage nur schwer behandelbar. Die winzigen Tierchen sind gegen herkömmliche Mittel weitgehend immunisiert, ähnlich wie es bei Kopfläusen auch sein soll.

    ***

    Nun ist auch noch der Terror in Deutschland endgültig angekommen. Die ÖR winden sich wie ein Aal in der Anstrengung, zu umgehen, die Tat einen Anschlag zu nennen.
    Die Terrorgefahr sei in den letzten Tagen nicht erhöht gewesen, heißt es.
    Man muss nun klären, was passiert ist, Meldung ZDF 22.00 Uhr. Ich fasse es nicht.
    Journalisten dürfen sich den Tatort nicht nähern.
    Niemand weiß von nichts.
    Man hofft, dass es sich als tragischer Unfall herausstellt.
    Spekulationen verbieten sich.
    Der Tathergang spricht auch für einen Unfall, heißt es.
    Aber die Berliner sollten zu Hause bleiben.
    Solch einen Stuss zu hören mutet man den Bürgern obendrein auch noch zu.
    Solch einen Schwachsinn habe ich auf CNN über das Attentat von Nizza kein einziges Mal gehört.
    Die Bevormundung und die Verhaltensmaßregeln finde ich abrartig.

    • Es gab über Krätze einen Beitrag bei uns in einer Lokalzeitung, weil das die Wäscherei der Notunterkunft am Tegernsee vor massive Probleme stellte, und Zusatzkosten verursachte. Aber das ist nichts gegen die Fälle, in denen TBC nicht erkannt wurde und die Leute schon verschwunden waren, als die Diagnose kam.

      Doch, das ging bei uns auch durch die Medien. Wir schaffen das.


    • Lieber Don Alphonso, TBC, das wollte ich eigentlich auch noch erwähnen. Wir hatten nämlich einen indonesischen Koch, der bei uns auf Dinnerpartys kochte, wenn wir asiatische Gäste hatten. Dann hörten wir, der junge Mann sei ver-storben, an TBC. Das war ein kleiner Schock. Zum Glück ist niemand von uns erkrankt. Danach achtete ich auf Meldungen über diese Krankheit und erfuhr, dass sie wieder auf dem Vormarsch sei.

      Und ja, Bettwäsche, wichtig. Ich betreute in Jakarta ehrenamtlich ein Waisenhaus für Buben. Als erstes stellte ich fest, dass die Jungs an Krätze litten. Meine high-society Damen dazu: Ach, das sei nicht schlimm. Ich solle keinen großen Wirbel machen; der Leiter der Einrichtung sei sehr empfindlich und möge es nicht, wenn man sich zu doll einmischt. Bisher hätte noch keine der Damen geschafft, irgendwelche Aktionen wie z.B. Krätzebekämpfung zu veranlassen, das würde der gute Mann sich nicht gefallen lassen. Ich sollte mich lieber zurückhalten.

      Also verabredete ich zum Tee und redete mit ihm. Ich sprach die Landessprache, und weil ich das erste Mal dort gelebt hatte, als ich noch jung war, hatte ich mich an die Verhaltensweisen angepasst, an die Art zu reden, an die Höflichkeitsfloskeln und an die Etikette. Na ja, ich schaffte es, dass die Bettwäsche regelmäßig gewechselt und gekocht wurde, dass ein Arzt die Kinder behandelte, und ich erbettelte eine große Menge Bettwäsche aus einem Luxushotel in Jakarta. Als ich das Land verließ, war alles okay, es gab gesundes Essen, die Jungs machten Sport und gingen zur Schule.

      Das Problem in solchen Ländern ist die Gleichgültigkeit. Nach dem Motto: Was interessiert mich die Krätze der armen Waisenkinder, solange meine eigenen nicht angesteckt werden.

      Sicher, viele Menschen kommen hier nach Deutschland aus Gebieten, wo sie ganz andere Probleme haben als Krätze. Das versteht doch jeder. Das bedeutet aber lange nicht, dass man über das Problem nicht reden darf. Meinen solche Leute wie Hensel eigentlich, dass es nicht so schlimm sei, wenn deutsche Kinder auch noch die Krätze haben? Als ein kleines Opfer im Namen der Integration? ;->

    • Besonnenheit ist immer ein guter Ratgeber
      Aufgeregte Hektik führt zu gar nichts.

      deMaiziere 23:48 Uhr im ÖR-Liveblog:

      „Sehen Sie, von dem, was hier an Wortwahl getroffen wird, geht eine psychologische Wirkung ins ganze Land aus“, sagte er auch die Frage, ob es sich um einen Anschlag oder einen Unfall handele. „Ich möchte bewusst nicht das Wort Anschlag in den Mund nehmen, obwohl vieles dafür spricht.“

      Das kann man ja doch wohl mal in seiner Wut, Verzweiflung und Ratlosigkeit zur Kenntnis nehmen. Verdammt nochmal.

      Und als lebenserfahrener Mensch sollte man ganz sicher immer(!) Eins und Eins zusammenzählen. Soviel Medien braucht man dann gar nicht mehr.
      Dass mit den Flüchtlingen nicht eben ausgeschlafene, hochgebildete und ausgebildete Menschen kommen würden, hätten Sie bei mir jederzeit schriftlich bekommen können. Und bei anderen sicher ebenso.

      Ich allerdings denke mir dann, dass unser Kolonialismus, über den wir ja nicht so gern reden, und unsere Art die Welt zu beherrschen und zu bewirtschaften bei „denen“ noch sehr viel üblere Folgen hatte und hat als ein paar Krankheiten oder ein paar dutzend Tote. Auch DAS haben sich einige von „denen“ halt gemerkt. Und versuchen sich zu wehren.

      Es ist der uralte Kindersandkastenstreit:Wer hat angefangen? Aufs Ganze betrachtet dann doch wohl eher „wir“. Und die einzige produktive Frage ist m.E., wie wir gemeinsam(!) aus diesem Schlamassel wieder herauskommen. Aber einige scheinen daran keinerlei Interesse zu haben. Wer sind DIE? Die Antwort könnte uns eventuell weiterbringen.


    • Aber die Berliner sollten zu Hause bleiben.
      Sonst noch was! Zum Glück hat es wohl einer geschafft, dem Typen nachzurennen und ihn zu identifizieren! Stoppen und festhalten muß man solche Typen, und dann kräftig vertrimmen, aber keinesfalls totschlagen, denn sonst bekommt man die Hintergründe nicht heraus.


    • Krätze
      ahjajeh.
      Ich hörte davon, damals in den frühen 80er Jahren. Punks und Obdachlose in Hannover oder wo das war hatten sich in ein verfallenes Gebäude einquartiert und ein paar Tage später juckte es sie überall.
      …Folgten längere Erzählungen über eincremen 2x am Tag und was man noch tun mußte, um es wieder loszuwerden.
      Den Spitznamen „Krätze“ hatten sie jedenfalls seither weg.

  82. Titel eingeben
    Ich glaube sie unterliegen da einem massiven Missverständnis.

    „Diese: Hey, lasst uns ein paar abweichende Meinungen hinterrücks fertig machen”-Einstellung ist genau das, was viele in der Branche gern tun würden – nur wird das normalerweise verdeckt getan.”

    Dass genau dies mittlerweile ja auch sehr viele ausserhalb der Branche denken hat seine Ursache im Alle-Wahrheit-Verschlingen der Lügenpresse. Auch sie haben damals das Aufkommen dieser umfänglichsten aller Verdummungskampagnen aller Zeiten bestritten.
    Solange sich am eigentlichen Problem, den SPON, ZEIT, SZ & Co nichts ändert, haben „die Anderen“ nun mal keine andere Möglichkeiten.
    Sie verstehen, dass die Leute von den Obamas und Hilarys die Schnauze gestrichen voll haben und Trump wählen… In den Kommentaren hier treffen sie diesen Punkt ja: „Bei einem Shitstorm weiss man nie, wie das ausgeht. Man sollte die Finger davon lassen.” Manchmal kommt ein Trump und manchmal kommt eine AfD dabei raus, noch bevor man merkt, dass da ein Shitstorm war.
    Trotzdem tun sie hier so, als verstehen sie nicht, warum viele angesichts der Machtlosigkeit gegenüber den Machenschaften der vereinigten Lügenpresse halt keine Hemmungen mehr haben die Mittel zu nutzen die für sie existieren?

    Man muss schon Ursache und Wirkung ehrlich benennen!

    Vielleicht sollten sie sich dazu mal ihre eigenen Artikel genauer anschauen. Auch in diesem Artikel wird wieder mal Israel Kritik mit Anti-Semitismus gleichgesetzt. Solange sich die von Broder geschätzte Netanjahu Regierung ihrer bekannten Methoden bedient, solange verdient auch Broder KEINE Narrenfreiheit!

    Bei mir hat diese spezielle, generelle Indoktrinierung ja nicht geklappt, und so sehe ich KEINE Bringschuld weil ich zufällig in einem Land geboren wurde in dem das 3.Reich ein solcher Erfolg war! Ich nehme mir die Freiheit auf Verbrecher zu zeigen wo ich sie sehe.
    Und zwar die JETZTIGEN, und nicht die von vor 80 Jahren.

    Oder ist für sie Politische Korrektheit nur dann falsch, solange sie nicht die eigene Wertewelt in Frage stellt?

    Wir leben nun mal, auch dank Merkel, in Zeiten in denen um des lieben gesellschaftlichen Friedens Willen KEIN Grundkonsens mehr allgemein gilt. Das gilt auch Blogs, in Familien und Beziehungen, mit fürchterlichen Folgen.
    Das muss man akzeptieren, verbieten ist da lächerlich!
    Mit Gruppen und Grüppchen deren Lebensinhalt zB die Bekämpfung der Klischees wie „Genderismus“ einerseits und dem „Machtmissbrauch alter weisser hetero Männer“ kreist, sollte man sich nicht abgeben. Aber, ohne dabei zu vergessen, dass der Mangel an Gleichberechtigung der Frauen und der Machtmissbrauch jener Männer existieren!
    Dass es ein Land wie Deutschland in 70 Jahren voller Frieden und Wohlstand nicht mal ernsthaft versucht hat, sich solcher Sauereien anzunehmen, (von Banalitäten wie Armut oder Wohnungsnotstand ganz abgesehen) hat jetzt zu immer weiter gehender Aufkündigung des Grundkonsenses geführt.
    Diese Aufkündigung ist aber nicht die Krankheit, oder die Ursache, sondern die das Symptom der Krankheit, seine Folge.
    Es ist lächerlich, solche Probleme lösen zu wollen indem man die Rigaer Strasse mit Polizei Gewalt räumen lässt, weil zusammengeraubtes oder ererbtes Eigentum anscheinend heilig zu sein habe, und andererseits „Leute die irgendwas mit Medien machen“ zu verspotten, weil sie nichts geerbt haben?

    Die jetzt überall aufbrechenden Konflikte waren alle in einer Büchse der Pandora und ich sehe überall, dass es sich mit denen wie mit der berühmten Zahnpasta verhält, die man auch nicht wieder in die Tube bringen wird. Jahrzehnte Land hat sich in DE nichts getan auser Spiessbürgers Tiefschlaf. Mir scheint, die Zukunft hat angefangen, sie wird für viele nicht schön werden.

    • Ich empgfinde diese unpassende Apartheid-Sahger nicht als israelkritisch, sondern als Judenfeindlich, so wie ich vollkommen unangemessene Vergleiche mit dem Dritten Reich in aller Regela auch nicht als alemannenkritisch, sondern deutschenhassend beurteile. Hensel hat sich dazu mehr als nur einen Tweet geleistet.

    • D´accord, Don!
      Hensel ist ein gutes Beispiel für „Die Deutschen werden den Juden den Holocaust nie verzeihen“.

      Gruss,
      Thorsten Haupts

    • TDV
      Sie haben schon recht,

      wir alle sollten uns Venezuela zum Vorbild nehmen – der Sozialismus wird es richten.

      :)

    • "zusammengeraubtes oder ererbtes Eigentum anscheinend heilig"
      Schön mal wieder den Originalton in seiner orthodoxen Form zu hören! Heutzutage kommt das sonst ja eher abgeschwächt von den Spitzenpolitikern dieses Landes. Waren Sie auf der Jugendhochschule der FDJ am Bogensee?

      Vorwärts bis zum Sieg!

    • Titel eingeben
      Dumm, Dümmer, Weihnachtsmarkt…

      Wenn die Bundeswehr im Ausland mordet, dann ist das gerecht, gell?

      Und Israel ist einer der verbrecherischsten Staaten und der Versuch diese Tatsache als anti-semitisch zu entkräften ist lächerlich!

    • Titel eingeben
      Leider nimmt die Dummheit in den Kommentaren zu, und so mancher Forist der sich daran nicht mehr beteiligen will mag, iszt vielleicht trotzdem am Nachdneken interessiert.

      Einige Leute die in der Tat in Israelkritik nicht per Definition bereits Antisemitismus sehen mag es interssieren was es zu dem Thema so denken gibt.

      „Nichts von meinen jüdischen Werten findet sich wieder im Verhalten der israelischen Regierung. Man hat den Palästinensern ihr Land geraubt, fantasiert sich als ewiges Opfer und leitet daraus die Rechtfertigung ab, Völkerrecht und Menschenrechte außer Kraft zu setzen, völlig außerhalb der jüdischen Tradition.
      Sie wissen vielleicht, dass vor der Auslöschung des europäischen Judentums durch die Nazis und ihre Helfer der Zionismus eine Minderheitenposition im Judentum war. Gegen den Zionismus waren viele Strömungen: die Religiösen, die Bürgerlichen, die sozialistischen Bundisten, die allgemeinen Sozialisten. Wussten Sie dass das einzige jüdische Mitglied im britischen Kabinett 1917, Lord Edwin Montague, strikt gegen die Balfour-Deklaration war? Sind das alles „eliminatorische Antisemiten“, weil sie die Idee eines separaten jüdischen Staates fernab der eigentlichen Heimat der europäischen Juden für eine sehr schlechte Idee hielten? Kennen Sie den Bundisten Marek Edelman, überlebender Anführer des Aufstands im Warschauer Ghetto? Wissen Sie, was er von den Zionisten hielt?“

      Den ganzen offenen Brief von Rolf Verleger an das Antisemitismusreferat der Freiburger Studentenschaft wegen des verlangtem Redeverbotes:

      http://www.nachdenkseiten.de/?p=35963

  83. Lob nach allen Seiten
    Ich muss dem Blog hier, zuvörderst dem ehrwürdigen Fonse, aber auch den blitzgescheiten Kommentarschreibern hier Dank und Lob aussprechen. Eine Frage beleibt: Wer oder was zum Geier ist eigentlich uLF?

  84. Hat das Warten sich doch gelohnt
    Ich dachte ja schon, der Kelch geht an uns vorüber

    …Tote und billiger, klebriger Glühwein in RHS…

    wie ich es erwartet habe… wieder so ein bedauerlicher Einzelfall… wie uLF schon sagte, wir gehen schwierigen Zeiten entgegen…ausgerechnet Gedächtniskirche…
    meine persönliche Meinung dazu: das hat nichts mit dem Islam zu tun, eher damit, dass hier vermutlich wieder Fehler der Deutschen in ihren Integrationsbemühungen gemacht wurden, garantiert, wie in all diesen zahlreichen Fällen der letzten Jahre europaweit, niemand kümmert sich wirklich um diese armen Flüchtlinge, Migranten etc. und die Folge davon ist dann eben ein versautes Weihnachtsfest, einfach ärgerlich für die Betroffenen jetzt doch nicht glücklich vereint, die Weihnachtstage zu verbringen und stattdessen die schwarzen Klamotten wieder rauszuholen,

    Vielleicht aber und noch eher wahrscheinlich eine defekte Bremse und der TÜV hats mal wieder versaubeutelt
    Vielleicht aber auch eine verdeckte Operation von Pegida und AFD, um hier den Bürgerkrieg anzuheizen inkl. Fakenews

    Dieses Land widert mich nur noch an, ekelhaft das Ganze! Es stinkt aus jeder Pore grauenvoll. Nur weg hier.

    • Ich verstehe den Zorn, aber ich würde sehr um Mässigung bitten.

    • Ja, Emanon, so sieht es aus bei ,,,,,,,,,,uns'''''''''''''' .
      Text eingeben

    • Lieber Don, ich würde die, die noch nicht länger hier sind,
      auch um Mäßigung bitten, habe aber angst, dass das mittlerweile strafbar ist.
      In unserem ehemaligen Land.

    • @Otto Moser
      SIE bitten um Mäßigung? Aber so kann’s halt gehen. Man staunt.

      Was genau bezwecken Sie eigentlich mit einem solchen Kommentar? Darüber sollten Sie sich vielleicht mal ein paar Gedanken machen. Müssen Sie aber antürlich auch nicht. Wir leben NICHT in einer Diktatur, auch wenn Sie so ausdauernd versuchen, das so darzustellen.

  85. Titel eingeben
    Erinnert sich noch jemand wie das war, als Pegida vor zwei Jahren den Flüchtling Remember Khaled ermordet hat?

    Hier ein paar Impressionen:

    http://www.tagesspiegel.de/images/khaled-dd-oliver-killig-dpa/11253560/2-format43.jpg

    http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/01/KhaledRassismust%C3%B6tet.jpg

    http://www.dnn.de/var/storage/images/dnn/dresden/lokales/who-killed-khaled-3500-migranten-und-dresdner-erinnern-an-ermordeten-eritreer/phpp53kk620150117192352.jpg/278048467-1-ger-DE/phpP53kk620150117192352.jpg_imagelarge.jpg

    http://www.dnn.de/var/storage/images/dnn/dresden/lokales/who-killed-khaled-3500-migranten-und-dresdner-erinnern-an-ermordeten-eritreer/266264262-12-ger-DE/Who-killed-Khaled-3500-Migranten-und-Dresdner-erinnern-an-ermordeten-Eritreer_pdaArticleWide.jpg

    https://media.tag24.de/1/t/b/tb8iu71t7c1qyf5l.jpg

    Im Berliner Fall ist alles anders.
    Da gilt das Schweige- und das Verallgemeinerungsverbot.

    Rassismut tötet – dafür gibt es Couragepreise.
    Islam tötet – bringt eine Verurteilung nach dem Heimtückegesetz.

    Doppelstandards?
    Doppelstandards!

    So viel aus der Realität.
    Wir geben zurück zum Kampf gegen Rechts. Genosse Hensel, übernehmen sie!

  86. Echokammer
    Ist ja schön, dass hier wieder mal fast alle einer Meinung sind.

    Don Alphonso lese ich gelegentlich, die Kommentare zu ihm fast nie. Zu 99% In-die-gleiche-Kerbe-Schläger, vertane Zeit.

    Aber nun doch mal zu dem einen oder anderen Pöbel-Versteher, der hier meint, die armen Menschen, die anderer Meinung als die politisch korrekte seien, hätten es satt, sich als Pack bezeichnen zu lassen.

    Für den Mob, der Merkel in Heidenau attackierte (und nur auf den bezog sich Gabriels Bemerkung) fällt mir keine bessere Beschreibung ein, Gesocks ginge vielleicht auch noch.

    Wer für solche Leute Verständnis zeigt, trollt vermutlich auf gleiche Weise im Schutze der Anonymität im Internet herum und bedroht missliebige Meinungen wie gerade in Bocholt und anderswo.

    • Nein, warum?

      In Heidenau wurde der Pack-vorwurf mit einer Frau bebeildert, die Migranten helfen wollte. Dunkeldeutsch war man schon, wenn man auf mögliche Terrorgefahrfen hingewiesen hat, und ich krame gern mal den ZEIT-Beitrag raus, der alle Sachsen aus Deutschland ausschliessen wollte. Darum geht es.

    • Merkel et co ist bisher nich @attackiert worden
      Das dürfte sich jetzt aber nach dem aktuellen Berliner Realitätscheck bald ändern!

      Bisher ist Ihr Feindbild, FriedWilli, für mich nichts als ein Reflex Ihres schlechten Gewissens.
      Ihre Meinung sei ihnen unbenommen, nach maasschem Maß bewegen Sie sich da aber schon im hatespeech- antidemokratisch ist es zumal, das Volk als „Mob und Pack“ deklassieren zu wollen!

      Wenn Sie also Ihren eigenen maasschen gabrielschen gauckschen Maßstab an sich selbst anlegen, so müßten Sie schweigen!
      Von mir aus aber können Sie gerne reden, denn ich glaube nicht an Gefühls verbrechen!
      Also mit Kiekegard: Entweder oder

    • Es kan jedenfalls so nicht weiter gehen und ich sehe nicht, warum die, die uns da reingebracht hat, uns wieder rausbringen sollte.

    • Nein, friedwilli, vermutlich werden die Merkels dieser Republik
      noch nichtmal nach dem Berliner Attentat @attackiert, sondern die Reaktionen werden so vorhersehbar sein wie sie Michael Klonovsky in acta diurna vom 20.12.16 persifliert!

      Im wdr radio kam gerade , „was Jäger beschließen will, damit Deutschland NOCH SICHERER wird“. Diese Figuren bemerken gar nicht, daß sie sich selbst ironisieren!

    • @friedwilli
      Ihre Einschätzung basiert vollständig auf der Prämisse, dass die verbalen „Attacken“ auf Frau Merkel und gegen Herrn Gabriel ungerechtfertigt waren.

      Eine Person, der man sachlich vorhalten kann, wider ihrem Amtseid zu regieren, der besagt, Schaden vom deutschen Volke abzuwenden und seinen Nutzen zu mehren, kann man durchaus gerechtfertigt als Volksverräterin bezeichnen. Ist das unhöflich? Bestimmt. Ist es sachlich unbegründet? Nein.

      Die enorme finanzielle Belastung und einhergehenden Sicherheitsrisiken ihrer Politik kann man nämlich nicht bestreiten. Man kann diese Einschätzung ja noch nichteinmal nur auf das beschränken, was hier unter Bezeichnung „Flüchtlingskrise“ firmiert. Die laufenden Kosten der „Energiewende“ sowie die absehbaren Kosten der „Eurorettungspolitik“ qualifizieren sich ebenfalls als enormer finanzieller Schaden für das deutsche Volk.

      Darauf mit „Pack“ und dergleichen zu reagieren und sich damit vollständig ignorant gegenüber dem eigenen Versagen zu geben, wird keine weitere Konsequenz haben, als noch mehr Ärger und Hass zu rechtfertigen. Bis zu dem Punkt, an dem es zu tatsächlichen also physischen Attacken kommt und nicht mehr einfach nur verletzten Gefühlchen von politischen Sensibelchen.

  87. 30 Leser hätten Sie anzeigen können
    Wie viele davon haben Sie mit ihren Beiträgen publiziert?

    Und dann schrieben Sie noch „Wenn man sie ignoriert, sieht es halt am Ende so aus, dass ein von einem Deutschen angestifteter Mob versucht, das Medienprojekt eines Juden mit einer Aktion zu schädigen, die nicht nur an moderne Strategien wie BDS erinnert, sondern auch an das, was zu Grossvaters Zeiten in Sachen Boykott praktiziert wurde. “

    Ist Kahane nicht ein jüdischer name?

    • Jüdischer Name sagt gar nichts, aber Sie sollten mal einerseits die Familiengeschichte Kahane und andererseits die theoretisch verbindliche Auslegung der Halacha zusammen lesen. Es ist ein schwieriges Thema, aber Hensel, um den geht es hier, ist m.E. kein Hebräer.

    • Dann muss ich mich deutlicher ausdrücken.
      Sie greifen Frau Kahane doch permanent an (ohne dass ich deren Fan bin). Kann man Ihnen da nicht genauso vorwerfen, das Medienprojekt eines Juden / einer Jüdin mit Ihren Aktionen zu schädigen? Und ist es da Ihrer Meinung entscheidend, ob die nun wirklich der weiblichen Vorfahrenlinie nach Jüdin ist oder eventuell nur ihr Vater jüdischer Herkunft ist, was ich nicht weiß?

    • Eure Sorgen möcht' man haben.
      Vielleicht aber lieber doch nicht.

  88. Titel eingeben
    Ich bin auch wütend.
    Das erste was ich zur Tragödie in Berlin gehört habe war bs wie:“den rechten keine stimme geben. die rechten nutzen das um zu…“…und so ein blah.

    die rechten, die rechten. das permanente rumgeschreie von ungebildeten ignoranten.
    der deutsche jude broder: rechts.
    ww-chefredakteur tichy: rechts!
    jeder der die verlogene plörre von maas und co. anprangert: nazisau!

    Fuck you, establishment!

  89. Grenzenloser Kampf
    Grenzenloser Kampf

    da wird die CDU der Neuen Rechten zugeordnet, da wird Die Achse des Guten Rechtsradikalem zugeordnet, Tichys Einblick immerhin noch Rechtspopulistischem.

    Heute sah ich ein Bild, das gefälscht sein könnte. Dort stand als Zitat, Maas sähe die Einsetzung einer Wahrheitskommisson als schwierig an. Stimmte das, wäre das ein starkes Stück.

    Aber es könnte ja auch eine Montage sein, ich weiß es nicht.

    Aber ich sehe grenzenloses Vorgehen, wie es früher nicht vorstellbar gewesen wäre:

    Bundesminister wie Maas und Schwesig mischen sich in laufende Gerichtsverfahren ein.

    Herausragende CDU-Politiker wie Kauder und Grosse-Brömer wollen falsche Meinungen angehen und verfolgen.

    Feministinnen verlangen angesichts ihrer Dursetzungsunfähigkeit die Unterstützung der Antifa (Lasersushi) und der Verbandsklage (MarthaDear).

    Der Präsident des europäischen Parlaments, Herr Schulz, fordert eine Internet-Zensur-Charta.

    Der Präsident der Europäischen Kommission, Herr Juncker fordert – ich weiß grad nicht, womit der aktuell lügen und betrügen will.

    Einschüchtern, der wirtschaftlichen Existenz berauben und dergleichen scheint bei den Linken beliebt zu sein.

    —–

    Allerdings sehe ich da eine Gefahr für all die gloreichen Linken.

    All das, was diese nun zur Einschränkung der Meinungsfreiheit forciehren, wird sich wohl gegen diese kehren, denn ich habe ein wenig den Eindruck, dass es nach der 68-Bewegung eine 16-Bewegung geben könnte.

    Dann werden künftig die Werkzeuge nicht mehr gegen vermeintlich Rechte genutzt werden, sondern gegen vermeintlich Linke.

    Alles von Übel, ich bin für Meinungsfreiheit.

    —–

    Ach eines noch – Indien hatte ein Bargeldversuch wie auch Venezuela.

    Soll das in Deutschland oder Europa auch noch geschehen?

    Das ist meiner Einschätzung nach ein Versuch, die unmittelbare Freiheit der Menschen zu attackieren.

    Mit der Einschränkung des Baren, wie diskutiert und erfreulicherweise seitens der CDU-Abgeordneten auf dem letzten Parteitag abgelehnt, geht der letzte Freiraum der Menschen verloren.

    Davon bin ich überzeugt.

    Bargeld wäre ein Thema für Sie, Don Alphonso

    —–

    Allerseits Attacken auf freie und selbstbestimmte Bürger.

  90. Titel eingeben
    Aha, man weiß nicht sicher, ob das ein Terrorakt war. Man möchte da nicht vorgreifen und keine falschen Schlüsse ziehen. Wenn die so weitermachen besiegen sie noch ungewollt den IS, weil dessen sämtliche Anhänger sich elend totgelacht haben über die Blödigkeit und Lahmarschigkeit der Teutonen.

    Weil ja auch im Dutzend und dauernd mit 25 Tonnen Stahl vollbeladene riesige geklaute polnische Sattelschlepper um die Uhrzeit in der Gegend da rumbrettern und in Menschenmengen rasen und das für jeden Berliner ein gewohntes Bild ist am Breitscheidplatz abends bei Geschäftsschluß in der Weihnachtszeit.

    Ich bin nur noch fassungslos ob der schändlichen Dimension der offiziellen Verdruckstheit, der medialen Feigheit und der epochalen Trotteligkeit der Leute in diesem Land angesichts des realen tödlichen Grauens dieses Abends.

    Da ist kein großer grüner Kampfelephant im Raum. Nein. Da ist nichts. Alles ist schön. Wir sind gut und haben uns alle grenzenlos lieb. Wir kämpfen gegen Rechts und retten den Planeten. Die Welt ist bunt.

    • Wenn man das relativierende Gestammel
      von Marietta Slomka im gestrigen Heute-Journal
      (von einer 30-Minuten-Sendung zu einer Sondersendung von über einer Stunde ausgedehnt) so zusammenschneidet,
      dass nur „vielleicht war es ein Unfall“ in sämtlichen Varianten übrigbliebe, würde es immerhin noch eine Sendezeit von ca 20min füllen.

  91. Causa Holm
    Don Alphonso, vor einigen Jahren habe ich nach dem Sehen des Films „NVA“ oder so ähnlich nach Schwedt gesucht, nach dem dortigen Straflager für Militärangehörige der DDR.

    Ich fand einen Link, der mich zum Forum von NVA-Fallschirmjägern führte. Der Bereich, in dem etwas dazu stand, war leider für mich nicht zugänglich.

    Aber manch anderes zu der Zeit konnte ich lesen und das war wirklich gut.

    Dort wurde kontrovers, aber sachlich diskutiert.

    Ich erinnere mich besonders an einen Herrn, leider nicht an den Namen, der ganz unaufgeregt immer wieder eingriff und dies mit Akten des MfS oder sonstigen belegte. Das war ein Hochrangiger und war wirklich interessant zu lesen.

    Kein Beschönigen, kein Verdammen.

    Einfach Information anhand der diesem zur Verfügung stehenden Dokumente.

    Der heutige Webmaster ist ein anderer als damals. Ich erinnere mich noch an R. P., der eben auch Mitglied der Fallschirmjäger der NVA und meiner Erinnerung nach seinerzeit Webmaster jenes Forums war.

    Vielleicht wäre es hilfreich, Sie würden dort versuchen, mittels R. P. von jenem mir unbekannt gebliebenem, aber immer sachlich und mittels Dokumenten belegendem sehr hohem Funktionär oder Offizier zu erfahren, was jene Einheit, der Holm angehörte, machte oder wozu die ausersehen war.

    R. P. ist nicht mehr Webmaster, aber Sie dürften ihn finden. Und ich bin sicher, da er meiner Erinnerung nach das Üble der DDR verurteilte, dürften Sie auch sehr gut mit ihm ins Gespräch kommen.

    Der Kundige mit allen Belegen war wirklich gut in seinen Beiträgen, so gut, wie ich es niemals einem so hohen Funktionär der DDR zugetraut hätte, ganz sachlich, mal halt in die oder eine andere Richtung, aber immer mit Dokumenten belegend.

    Mich würde es freuen, könnte dieser R. P. Sie mit jenem so Kundigem ins Gespräch bringen.

  92. In Berlin, auf einem Weihnachtsmarkt vor der Gedächtniskirche,
    wurde festgestellt, dass viele Menschen überraschend ihr Leben verloren haben, andere Verletzungen erlitten haben.
    Es soll sich um viele handeln, aber man darf keine voreiligen Schlüsse ziehen.

    Ein Lkw soll Ursache sein, aber man darf keine voreiligen Schlüsse ziehen.

    Fest steht , dass nichts mit nichts zu tun hat.

    Zuwiderberichte werden streng bestraft.

    Was immer es ist, wir Deutsche MÜSSEN das aushalten.

    Alle demokratischen Kräfte haben zu einem Marsch gegen Rassismus und Faschismus aufgerufen.

    Führende Feministinnen kündigen ein umfangreiches Statement gegen weiße, männliche Gewalt, an.

    DeMaiziere warnt NOCHMALS vor voreiligen Schlüssen, und vor den strafrechtlichen Folgen für Hetze.

    Merkel spricht irgendein Bedauern aus, wiederholt aber :

    ,,Wir schaffen das .“

    Die, die schon länger hier sind, sind etwas weniger geworden.

    Die Agentur Scholz & friends hat ihre Hilfe für eine neue Kampagne
    zur Vermeidung von deutschen Fehlern bei der Schaffung der Willkommenskultur angeboten, wie man hört, recht günstig.
    ABER: auch hier gilt-keine voreiligen Schlüsse.

    Die Grünen fordern auf, die eigenen Gedanken vorschriftsgemäß zu ordnen, dies werde kontrolliert.

    Es darf kein Nachlassen im berechtigten Kampf gegen rechts geben, da dies das Kernproblem Deutschlands sei.

    Fröhliche Weihnachten 2016 .

    • Tatsächlich hat Özdemir gefordert, Demokraten müssten jetzt zusammenstehen.

      „Marschier in die Willkommenskultur oder stirb“ auf Neusprech.

    • Ja, Don, wenn es keinen Bezug zur Realität hätte,
      wäre es keine (zugegebenermaßen bösartige) Satire .

      Jeder, der schon länger hier lebt, erkennt die Akteure, ihre Statements, die zynische Mißachtung der Deutschen, das schleimige Ranwanzen an Personengruppen, die solches mit mitgebrachter Verachtung quittieren, und die Strafdrohung dafür, dass man schon länger hier lebt, und Änderungen kritisch sieht.
      Gestern noch VT, durch den Kakao gezogen vom vereinigten Wahnsinn, heute schon Wirklichkeit, Gesetzesvorlage im Bundestag .

      Und , ZACK, geltendes Strafrecht.

      Lächerliche Übertreibungen von früher, etwa, im Öffentlichen Dienst würden künftig Migranten bevorzugt…

      Stellen Sie sich vor, es gibt Ärger, Sie rufen die Polizei, und es kommt…

      Der Großteil der Amtshandlung findet in einer Ihnen nicht geläufigen Sprache statt, und am Ende gehen Sie mit auf die Wache.

      Ruf‘ doch die Bullen, du Opfer !!

      Bis heute werden alle, die von ,,Lügenpresse“ ,oder ,,Lückenpresse‘ reden, diffamiert.

      Jetzt gibt es schon Kurse für Redakteuere, wie über den Islam berichtet werden darf. Und wie eben nicht.

      Und das alles ohne den GERINGSTEN Vorteil für die Autochthonen.

      Null. Nada .

      Ich bin ein realistischer Mensch, halte von verschwurbelten Theorien nichts, und

      ich wünsche mir für den Herbst 2017 Wahlbeobachter einer vertrauenswürdigen, ausländischen, Organisation.

      Mindestens.

  93. Anyone who seeks power wants absolute power.
    Merkt Ihr noch etwas?

    Nope. Ihr merkt nix mehr.

    Ihr merkelt nur noch.

    Ansonsten würdet Ihr merken, dass die Gewalt dieses Land regiert.
    Und die Behörden machtlos sind.

    Beweise für die steile These?

    Gerne:

    Behörden werden frühzeitig gewarnt, dass auf Berliner Weihnachtsmarkt Anschlag geschehen wird.

    Was passiert?

    Das:

    Flüchtling kapert LKW und fährt durch Weihnachtsmarkt.

    Irgendwo Polizei?

    Nope.

    Flüchtling kann in aller Ruhe weggehen.

    Er geht nicht weit weg, (warum auch?) und wird deshalb eine Stunde nach der Tat in der Nähe des Tatort gefasst.

    Was teilen die Behörden der Bevölkerung mit?

    „Bitte verlassen Sie nicht ihre Häuser“!

    Gilt für ganz Berlin. 4 Mio. Menschen sollen ihre Häuser nicht verlassen!

    Soviel Macht hat ein Flüchtling!

    Warum?

    Weil sich diese Gesellschaft vor Gewalt fürchtet.

    Das ist das zentrale Problem.

    Was noch keiner versteht.

    Kommt noch….wird weh tun…

    • Die Polizei hat sich da offensichtlich nicht gerade mit ruhm bekleckert. Aber so ist das eben in dieser generell überforderten Stadt.

    • "Nicht mit Ruhm bekleckert." - Wie bitte?
      Innerhalb von ein oder zwei Stunden war der vermutliche Täter festgesetzt. Soll’s noch schneller gehen? Kann man natürlich in der üblichen Maßlosigkeit jederzeit fordern.
      Man kann auch fordern, dass solche Anschläge nicht stattzufinden haben. Sicher. Aber wem gegenüber? Der nächste kommt ganz gewiss. Amen in der Kirche usw.

  94. You get what you want. Oder: Deutschland wird multikulti-bunter
    Die insgesamt sehr einseitige Sicht der deutschen Medien, insbesonders ÖR, verlangt nach Gegenpositionen, damit der Bürger sich eine wohlbegründete Meinung überhaupt bilden kann. Die vielfältigen Versuche, andere als die gewünschten Sichten zu unterbinden (Maas-Regelungen aller Art) müssen schärfstens zurückgewiesen werden. Die Meinungsfreiheit steht auf dem Spiel. / Für diejenigen, deren Gedächtnis 12-15 Monate zurückreicht sei erinnert: Im Wahn der Willkommenskultur wurde man angefeindet, wenn überhaupt nur die Möglichkeit genannt wurde, daß der Migrantenstrom (allein das Wort Flüchtlinge ist in vielen Fällen unzutreffend) auch zum Einschleusen von Attentätern mißbraucht werden könnte. Aber der Mensch lernt zumeist nur über den Schmerz, falls überhaupt.

    • Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass deutsche Medien auf Anschläge auf Deutsche viel nachsichtiger als israelische Medien auf Anschläge auf Israelis reagieren. Mehr Mass geht schon jetzt kaum.

    • ...
      Deutschland einig Sympathiesantenland.

  95. Weihnachtsgeschenk?
    Hensel hat sich mit achgut und TE durchaus die „Richtigen“ ausgesucht. Denn diese alles in allem bürgerlichen, aber regierungskritischen Blogs mit ihrer großen Reichweite sind ja für unser alternativloses Establishment viel gefährlicher als irgendwelche rechtsbösen, unbedarft-grobschlächtig daherkommenden Winkelblogs. Dazu Meinungsvielfalt, Diskussion im Kommentarbereich… Alles was unsere Etablierten verabscheuen wie Dracula den Knoblauch. Mag sein, dass es für die beiden Blogs finanziell ein Weihnachtsgeschenk bedeutet, aber auch wenn das Ganze für die „Guten“ vorerst ein Eigentor war, so kommen einem doch böse Vorahnungen welche Schlammschlachten und welche Hinterhältigkeiten die nahe Zukunft bringen wird.

    • Das wird sicher nicht das Ende gewesen sein, den Druck bekomme ich ja auch zu spüren.

    • Kann sich noch jemand an "Die Anstalt" erinnern? Vor September 2015?
      Und danach?
      Wo ist Pispers? Und wo sind Schramm und Priol?
      Schon seltsam, was sich in so kurzer Zeit verändern kann.

  96. Verblüffend und kaum thematisiert
    ist, wie leicht sich Werbekunden aus der Wirtschaft vor den Karren stalinistischer Politkommissare vom Typ Hensel und Kahane spannen lassen. Bei nur oberflächlicher Lektüre von Tichy und achgut.com hätte sich leicht erkennen lassen, dass es sich um legitime Gegenstimmen zum herrschenden Trend handelt. Damit, genau so wie dieser Blog um wesentliche Funktionsgaranten demokratischer Willensbildung

    Das ist wirklich ein Novum. Die deutsche Wirtschaft, von der Kahane-Mainungspolizei und ihren Anhängern kontrolliert? Angelehnt an die Diktion der Linken: Ein Stasi-industrieller Komplex?

    • 68ig hatte doch - etwas - recht, @ Antesde
      Nimmt man die „Henseleien“ nicht nur als Beleg für das um-die-Ecke-Denken-Massen-lenken der Werbewirtschaft und verbietet sich die Reduktion auf Gerald Hensel als Einzelfall-Beispiel für eine abgefeimte Charaktermaske, bleibt die Frage, warum „die Deutschen“ so gleichförmig ticken….68ig bot dafür die „Sekundärtugenden“ u.a. zur Erklärung von Hitler an und hatte damit etwas gegen die eigenen Eltern in der Hand. Da ist, an der Autoritätsgläubigkeit, was dran – sage ich mir jetzt, um die merkelnde Welt und ihre hohen Zustimmungsraten zu verstehen.

      Früher, ich kam aus der „Klassenkampf-Freund-Feind-Welt“ der DDR, kamen mir diese Adorno-Aufgüsse – wie vieles andere – doch sehr einseitig und übertrieben psychologisierend vor. Für mich war damals z. B. die Entdeckung von David Calleo wie eine geistige Befreiung, der mich mit meinen links-vernagelten Brüdern und Schwestern aus den Westzonen nicht mehr allein ließ. Fand soeben hierzu (Calleo) eine kenntnisreiche Rezension von M. Stürmer http://www.zeit.de/1981/09/wie-es-eigentlich-nicht-gewesen/komplettansicht

      Inzwischen halte ich die „Mediengläubigkeit“ auch für eine Folge von Autoritätsgläubigkeit – sonst wäre dieses öffentlich-rechtliche GEZ-System, so wie es ist, nicht vorstellbar.

      Suchte man nach anderen Gründen und verharrt nicht bei den auf der Hand liegenden (Konsensparteienkoalition) und „Putin“ und anderen Verschwörungstheorien, stellt sich die Frage, ob das existierende Konzept der Vergegenwärtigung des 3. Reiches nicht zur Fehlwahrnehmung der Gegenwart führt und solche Ideologiekrüppel wie Georg Hensel mit „produziert“.

      In der DDR ging man zur gegenseitigen Hilfe die „unmöglichsten“ Gespräche ein und hielt Kontakt z. B. zu Havemann, obwohl man wußte und Opfer kannte, wie er als Kaderleiter der Ostberliner Uni handelte.

      Zur Bewahrung der Medienfreiheit heute und gegen die entsprechenden Gesetzesvorhaben, die eine totalitäre Anmutung ausstrahlen vgl. http://vera-lengsfeld.de/2016/12/20/denk-ich-an-deutschland-in-der-nacht/
      würde ich sogar Koalitionen mit „Piraten“ bilden, selbst wenn sie ihre Milchdrüsen dem Bomber-Harris-Himmel entgegengestreckt hätten.

    • @17. Juni
      „ob das existierende Konzept der Vergegenwärtigung des 3. Reiches nicht zur Fehlwahrnehmung der Gegenwart führt und solche Ideologiekrüppel wie Georg Hensel mit „produziert“.“

      Wahrscheinlich ja. Die Mediengläubigkeit ist so eine Sache, eine weitere ist as Strammsteherei und Salutieren der Wirtschaft vor staatsgespionserten Infamien.

      Nur sind die 68er keine guten Zeugen für etwas anderes. Während sie ihre Nazi- oder Mitläufer-Eltern fürs Mitmachen oder Weggucken moralisch in die Pflicht nahmen, lasen sie begeistert das Machwerk des größten Massenmöreders der Geschichte, Mao TseDong und haben seine Parolen nachgefaselt. Als ob sie ihre angefeindeten Eltern in punkto Fanatismus und Militanz noch überbieten wollten. Auch von da aus führen viele Spuren nach heute

  97. Don, ich beneide Sie nicht.
    Ich möchte jetzt nicht die ganzen Zuschriften sortieren in ,,geht“ ,

    ,,geht eher nicht“ und ,,ist nach den neu geschaffenen Maulkörben

    strafbar“ .

    • Wenn das Fakenews- und Hatspeechgesetz kommt, klage ich erst mal Zeit online in die Insolvenz und die Kiyak in den Knast.

    • Wenn das Gesetz kommt, werter Don, Müssen Sie nicht klagen.
      Zur Anzeige bringen reicht dann schon. Ist schließlich ein Offizialdelikt.

    • Wahrscheinlich nicht notwendig,
      die Sache mit Strafanzeigen und Klagen. Die Gesinnungsschnüffler und ihre Anhänger werden so untergehen, wie die Neocons der USA, so wie man dort -sehr spät- das fatale Ausmaß von Dummheiten und Negativfolgen zwangsläufig zur Kenntnis musste.

      Die „Balkanroute“ mit (wahrscheinlich rechtswidrig) unterbundenen Personenkontrollen hat sowohl die Einreise der Mörder von Paris als auch, soweit bisher bekannt, desjenigen von Berlin ermöglicht.

      Die Stimmung wird von refugee-welcome-Nonsens in Richtung Realismus drehen. Am Ende wird sich jeder fragen, wie es zu der historisch einmaligen Euphorie und der Begeisterung über Merkels Rechtsbeugungen kommen konnte.

      Die Frage ist nur, wie oft es noch knallen muss, bis die durch staatliche Unterlassungshandlungen geförderten Terrorrisiken als inakzeptabel (freundlich gesagt) angesehen werden.

      Politische Indoktrination lässt Hirne sehr langsam schalten. Dennoch meine Wette: Es kann im Zweifel sehr schnell gehen.

    • Wenn die Politik dir Zitronen schenkt - mach Limonade draus
      @ DA 10:33

      Das dachte ich auch.
      Macht Ihr nur euer Fake-News Gesetzt – wenns mal andersrum kommt (wie mein Großvater sagte, der in drei Deutschland gelebt hat) – ist das eine gaaanz tolle Sache.

      Die Justiz ist ja bekannermaßen auch nur eine Abbildung der gesellschaftlichen Verhältnisse.

  98. Titel eingeben
    Die Königin hat eine Bataille verloren. Jetzt ist Ruhe die erste Bürgerpflicht.

    • Wir sind ja schon ruhig . Still wie die Mäuse.
      Wer will Weihnachten im Knast, wegen Gesinnungsverbrechen, verbringen .

  99. Rettung
    Herr Alphonso, ich bin gespannt wie die AfD uns da rausbringt, sie hat angeblich Kompetenzen. Ich befürchte, die werden wir zusehen bekommen. Auch wie die AfD Freiheit und Zensur definiert, wissen wir noch nicht genau, aber wer die Verdächtigen sind, steht ja schon fest.

  100. Weisser LKW und schwarzer LKW
    Der LKW in NIZZA war weiß. Der LKW in Berlin war schwarz. Das sind die Farben des Islamischen Staates.

    Wann erscheint Dhimmi Heiko M. endlich in der DITIB-Moschee zur Beileidsbekundung? Man wartet schon.

    Özdemirs Statement ist völlig ekelhaft.

    Ansonsten bitte ich die geneigte Leserschaft, an sich dieser Stelle eine tagesaktuell modifizierte Variante der bekannten Aussage Schlingensiefs in Bezug auf Helmut Kohl vorzustellen.


    • Es gibt massenhaft weiße und schwarze Lkws. Das sind Modefarben. Da „IS“ reinlesen zu wollen kommt mir vor wie der gequirlte Naziriecherblödsinn von Kahane & Co.
      Weniger unfreundlich formuliert: ich halte das für eine Überinterpretation.

  101. Ich vermisse mein Land .
    Hier bin ich fremd, maximal geduldet.

    Dort war ich zuhause.

    Vor dreißig Jahren, an den selben geographischen Koordinaten.

    Nicht wiederzuerkennen .

  102. Ich denke, wir sollten alle mehr unsere Verantwortlichen loben, meinen Sie nicht auch?
    OT wg RHS mein heutiges Dankesschreiben an unsere Verantwortlichen in Regierung und Politik

    Ganz lieben und herzlichen Dank für Berlin, Ansberg, Freiburg etc. etc.!!!

    Ohne Ihre grenzdebile Politik wäre es ziemlich langweilig in diesem Land. Sie sorgen für einen aufregenden Alltag und das gefällt mir. Meine Stimme ist Ihnen sicher. Weiter so bzw. bitte mehr davon. Sorgen Sie bitte dafür, das derartige Einzelfälle in den Medien nicht so aufgebauscht werden und das den Menschen in diesem Land endlich klar wird, dass die Ursachen für all die Verbrechen dieser geschenkten Menschen die nicht ausreichenden integrationsbemühungen der Deutschen, pardon, derjenigen, die schon länger hier leben, sind.

    Herzlichen Dank noch einmal und bitte vermeiden Sie jede Kontaktaufnahme zu den Opfern und Angehörigen. Dies könnte als Schuldeingeständnis gewertet werden. Teilen Sie bitte auch meinen tiefste Hochachtung ihren Regierungskollegen mit. Weiter so. Mit ein bißchen mehr Verve und Arroganz gegenüber dem Pack wird es Ihnen sicher in Bälde gelingen, dieses Land zugrunde zu richten, Pardon, in völlig neue Dimensionen zu führen. Ich unterstütze sie, wo ich kann. Bin ganz auf ihrer Seite. Wie Ihr Oberhirte schon sagte, auch ich denke, nicht der neue Adel, sondern die Bevölkerung sprich das Pack ist das Problem.

    Die RAF aus den Siebzigern ist ein richtiger Scheißdreck gegen das, was sie da anzetteln. Damals sympathisierte ich ja auch ein bißchen für diese Vollidioten, aber heute tu ich das mit Ihnen und diese Sympathie ist grenzenlos.

    Früher war es so langweilig, Nachrichten zu hören und zu lesen. Es ist jetzt viel aufregender geworden, und es macht einfach wieder Spaß und Freude von klebrigen Glühwein besudelten Toten, Verstümmelten, Schwerverletzten, Vergewaltigten, Geschändeten, Getretenen, Abgestochenen, Niedergeschlagenen, sexuell bedrängten Mitmenschen zu lesen und zu hören. Ganz große Klasse! Besonders freue ich mich für die sexuell bedrängten Kinder und Jugendlichen. Da geht mir richtig das Herz auf.

    Und auch besonders freue ich mich für die Frauen. Alle sagen immer, Ihre Politik sei links!?! Dabei ist das wohl die konservativste und rückschrittlichste Politik für unsere weiblichen Mitbürger. Aber das kapiert das rechte Pack einfach nicht. Mir gefällt es, wenn unsere Frauen und Mädchen Angst bekommen und haben und sich nicht mehr auf die Straße trauen und auch sonst Ihr aufrührerisches und sexistisches Verhalten endlich eingeschränkt wird. Wie Sie das in so kurzer Zeit hinbekommen haben, einsame Spitze. KKK war auch immer mein Motto, und das so hintenrum hinzubekommen macht mich einfach baff.

    Und wenn unsere Kinder in den Schulen diskriminiert und gemobt werden als Kartoffeldeutsche und die Lehrer drangsaliert wird mir mir so richtig warm ums Herz. Das ist gelebte Solidarität mit der dritten Welt. Unnachahmlich! Und die Respektlosigkeit und Gewalttätigkeit unseren Ordnungshütern gegenüber und unsere kuschelige Justiz sind mir ein echter Ansporn, diesen Neubürgern es an nichts fehlen zu lassen. Hier mein ganz besonderer Dank an Heiko mit seinen schicken Anzügen. Nur schade, dass er von der Statur etwas klein ist. Ganz im Gegensatz zu seiner politischen Größe.

    Auch die Medien sind sicher dankbar für all die Breaking news, Brennpunkte und Diskussionsrunden, die von vielen Problemen in diesem Land so herrlich ablenken. Ganz wundervoll, wie Sie das machen. Tiefste Hochachtung für diese selbstlose Unterstützung spricht aus meinem Herzen.

    Steffen Seibert, Ihr oberster Sprecher, ist mein echtes Vorbild. Wie er jeden Dreck den hier schon länger Lebenden verkauft, ist einfach einsame Spitze. Aber auch Sawsan Chebli und Frau Özuguz machen ihre Sache wirklich gut. Ich werde für sie kämpfen, dass es noch viel schlimmer kommt und sie bei all dem, was sie noch Vorhaben in jeder Form unterstützen und verteidigen.

    Und bitte verstärken Sie auch Ihre a…kriecherischen und hündischen Bemühungen gegenüber den Diktatoren in Türkei, Saudi Arabien, Iran und anderswo. Wundervoll zu erleben, wie erfolgreich tief Sie da von hinten reinkommen. Und machen Sie sich auch keine Gedanken über die braunen Flecken und den vielleicht bestialischen Gestank. Ich wette, Sie haben sich längst daran gewöhnt. Mit der Zeit riecht man es einfach nicht mehr.

    Vertrauen Sie mir. Es ist dieses Pack da draußen, dass es nicht kapiert. Deutschland verändert sich und ich freue mich jeden Tag mehr mit Kathrin und Claudia.

    Ich möchte, dass der Islam mit all seinen Ausprägungen hier weiter Boden gewinnt. Warum soll ich in den Orient fahren, wenn ich deren außergwöhnlich sympathische und wegweisende Kultur auch hier haben kann. Und bitte vergessen Sie dabei nicht all die Afrikaner und ihre naturverbundene Lebensweise, die ich bitte hier in Deutschland auch nicht missen möchte. Ich liebe diese Kulturen und sie wachsen mir jede Stunde mehr ans Herz.

    Bitte verstärken Sie ihre Anstrengungen, denn ich bin schon etwas älter und möchte die Früchte ihrer erfolgreichen politischen Arbeit auch noch genießen. Sorgen Sie bitte für freie Transitwege auf der ganzen Welt zu uns, für noch viel mehr und erleichterten Familiennachzug, für mehr Sonderechte und Bevorzugungen derjenigen muslimischen Glaubens und vor allem für beschränkungsfreie Partizipation an unserem Sozialwesen und deren Leistungen. Ich halte dies für eine sehr kluge und vorausschauende Wirtschaftspolitik quasi der Vorläufer des Perpetuum mobilischen Wirtschaftswachstums. Ich wäre da nie darauf gekommen. Genial!

    Diese letzten Jahre sind so ziemlich das beste, was ich in über fünfzig Jahren hier in Deutschland erlebt habe. Und sie gehören zu den besten, einfallsreichsten und bewundernswertesten Politikern der letzten Jahrzehnte! Chapeau!

    • @Tribünensitz
      Sie haben vergessen sich für die ungemein produktive Verwendung Ihres Geldes zu bedanken sowie für die aufgebaute politische Kultur, die vollständig von Dissenz befreit wurde und dass Komplexitätsversteher, -das Volk- die schon länger hier Lebenden rechtleiten und nicht niederen Instinkten wie dem Selbsterhaltungstrieb anheim fallen lassen.

      Tut mir leid aber dafür musste ich Sie ordnungsgemäß dem Justizministerium melden, denn ihr Kommentar erfüllt die nicht existierende Definition von Hatespeech und ist zudem postfaktischer und polarisierender Populismus.

  103. Jetzt erst verstehe ich
    …die Absichten der Entourage um die Melkerin die männlichen Juvinalgeschenkten den Zweier machen zu lassen. Nagelbeiß on.
    .
    Booh äy, die Stunde der Terrorismus- und Angstforscher. Seibert, seibern Sie mal die Weihnachtansprache um! Danke.

    (DdH)

    • Ja, Lkw-Fahrer sind gesucht in diesem Lande
      und wenn sie eine etwas andere Route fahren, geht ulvF mit dM in die Kirche. Amen.

    • Merkel hat wirklich ein Händchen
      für die richtig dicken Kloppse: Die Sache mit dem Führerschein auf Staatskosten für Leute, die zwar ihr Handy retten können, aber nicht willens- und in der Lage sind, ihre Papiere irgendwie an der Person zu halten… Und das kurz vor Nizza und jetzt Berlin…
      Das einzige, was diese Frau retten kann, ist die Wunschbesoffenheit so vieler Deutscher( also derer, die „schon etwas länger hier sind“…) . 80% der Flüchtlingshelfer unter 50 sind Frauen… Die Hoffnungen des Feminismus grenzen an Realitätsverleugnung.

  104. Islamisches Handeln
    führt in der Regel zu einer Vielfalt der Gefühle und Reaktionen (auch bei den Überlebenden, die schon länger hier sind). Da mag Unsicherheit dabei sein, vielleicht auch Unzufriedenheit mit unserer vielgeliebten Regierung, Fragen nach dem richtigen Umgang mit geschenkten Menschen… Das alles sollte so frei dahingefühlt nicht sein. Deshalb hat die grüne Partei nun eine scharfe und klare Anweisung gegeben, was wir zu fühlen haben: „Trauer und Mitgefühl. Nichts sonst jetzt!“
    Also bitte, liebe Bürger: haltet euch dran!

  105. ...auch nach Berlin keine Stimme für WEN?
    alle haun wieda uff den Pretzell! Ick finde den ooch unsympathisch, aber

    Sire, geben Sie Gedankenfreiheit!

    Dett war der Standardspruch Voltaire´s vor >200 Jahren; derzeit sieht es wohl so aus:

    1. Man kann direkt vonne A100 in die Kantstr. abbiegen und fährt dann ohne einen Poller direkt in den Weihnachtsmarkt rein, und das nach…
    2015 NIZZA + bereits
    2006 = Pakistaner im Golf auf Berliner Fanmeile mit 15 Verletzten

    2. „Wir haben den FALSCHEN“…ohne eine NEUE personenbezogene Fahndung herausgeben zu können.

    3. RotRotGrün Bürgermeister Müller macht ein zerknautschtes Jesicht und bedankt sich bei allen Helfern, mal ehrlich das isses ???

    • @Ossi
      Trauen Sie sich es zu anzunehmen, dass da jetzt mehrere hundert oder vielleicht auch tausend Polizisten etc. rund um die Uhr schuften?

      Wo kommt nur diese unglaubliche selbstgerechte und vor allem zu gar nichts führende Empörung her?

      Es ist immer wieder erschreckend, welche Laien auf jeden Fall immer schon mal mehr als die beteiligte Polizei wissen.

      Auf dem Weihnachtsmarkt in Halle an der Saale begegnete mir permanent schwer bewaffnete Polizei. Vielleicht war das ja auch hier so. Weiß ich natürlich nicht. Aber ob die einen solchen Anschlag hätten verhindern können? Mit der MPi zwischen solchen Massen hantieren?

    • Ja, und kann man bitte, bitte ...
      … einmal erfahren, wieviele Kinder ermordet wurden? Kein Wort davon in den deutschen Medien. Habe es aus der Daily Mail, Augenzeugenbericht englischer Touristen.

    • Der in Würzburg wurde, bevor er dann mit der Axt losging, von seinem
      IS-Coach am Telefon darauf hingewiesen, dass er mit einem Auto mehr von uns erwischen würde.
      Konnte der nicht machen, hatte keine Ahnung, wie so ein Auto zu bedienen ist.
      Mir fällt die letzte Zeit auf, dass es vermehrt auch zu rabiaten Autounfällen mit oftmals tödlichem Ausgang kommt. Und auch vermehrt zu Bränden mit Toten und Verletzten.
      Aber das wird ja sicherlich irgendwo statistisch erfasst, wer da so alles beteiligt ist.

  106. Lokales Ereignis...kl. Nachtrag
    Vor 2 Wochen: 14 jähriger wird mit 120kg (H U N D E R T Z W A N Z I G) polnischer Böller auf dem Vorort-Bhf Ffo. Rosengarten erwischt. Er war auf dem Weg nach Berlin- Wedding, s. MOZ.
    Vor 10 Tagen: Samstag 9:00 Uhr Business Frühstück im Bikini-Berlin. Fahre also vonner A 100 inne Kantstr. und denke mir noch: Die haben ja keinerlei Sicherheitsmassnahmen vorm Breitscheid-Weihnachtsmarkt gemacht, s. aktuell oben.

    In Folge dieser lokalen Beobachtungen und der bekannten Bedrohungslage „Weihnachtsmärkte“ Frau und Kinder gebeten, sich von W-Märkten dieses Jahr fernzuhalten; Antwort: „Du Spassbremse + Verfolgungstheoretiker“; heute morgen Frau und Tochter Tränen in den Augen; kl. Sohnemann: „und was is mit Böllern?“

    Für den DON: Polnische Böller haben einen Sprengstoffanteil von ca. 1/5 zum Restgewicht; der 14jährige (wohl 2. Generation hier) wollte also mit 20kg legal gekauftem, illegal eingeführtem Sprengstoff auf einer Sackkarre von Ffo. mit RE1 über Bhf. Zoo in die U9 nach Wedding steigen…noch Fragen zu diesem Berliner? Silvester is imma Krieg hier!

  107. Was zu kurz kommt
    Es fehlt für mich eine Analyse, vielleicht in einem weiteren Artikel, woher die Liebe zur undifferenzierten Diffamierung aus der linken Ecke kommt. Der Krieg der Pauschalisierungen in Aktion und Reaktion schaukelt sich seit Jahren hoch und immer höher.
    Ein Bundesjustizminister „liked“ ein linksextremistisches Konzert.
    Zwei Ministerien fördern mit Millionen, ungeachtet der operativen Stasi-Mitarbeit der Leiterin, eine Stiftung gegen unliebsame Gesinnungen nicht nur von NeoNazis, sondern auch zunehmend gröber gefasst, gegen Stimmen aus dem konservativ-liberalen regierungskritischen Lager. Das riecht nach dem alten „Schild und Schwert der Partei“.
    Es werden hier tendenziös linke Projekte unterstützt, wie das „Netz Gegen Nazis“, deren Grafikdesign und Methoden, wie direkt aus SED Zeiten entnommen scheinen.
    Will man hier mit allen Mitteln die Gesellschaft spalten? Denn die Spaltung der Gesellschaft und Konstruktion des politischen Gegners mit Methoden der Lüge, Pauschalisierung und Diffamierung; das erinnert bei vielen Ex DDR Bürgern nach der guten alten Methode.
    Bereits recherchierte grobe Falsch-Darstellungen einer Liste von Hate-Speech, sowie ein hundsmiserables Gutachten eines eremitierenden Professors, dessen Form und Gehalt bereits fachgerecht zerpflückt wurde, funktionieren hier auf die gleiche selbstgerechte und unprofessionelle Art, wie KeinGeldFürRechts.
    Da ohne Einsicht hier von Seiten der Politik einfach weitergemacht wird, ohne Konsequenzen zu ziehen, verhärtet sich der Verdacht, es gäbe einen Plan, der die Grundfesten der Demokratie erschüttern und aushöhlen soll.
    Warum fehlt hier von der vierten Gewalt der Gegencheck? Warum wird dieses den immer gleichen Netzwerken überlassen? Warum diskutiert man nicht ganz offen darüber in breiterer Öffentlichkeit?

  108. Erinnerungen an "BILD sprach zuerst mit den Toten" werden wach,
    wenn man die Berichterstattung zu Berlin betrachtet und manche Antworten hier liest. Es muß doch unvorstellbar schwer sein, zunächst einmal die Fakten abzuwarten.

    Bislang wissen wir nichts, außer, daß es Tote und Verletzte durch einen LKW auf einem Weihnachtsmarkt gab.

    • rogue truck
      Ich wohne 30 Min. zu Fuß vom Tatort. Ich verstehe deshalb heute relativ wenig Spaß. Es war sicher nur ein rogue selbstfahrender LKW, der da gemordet hat. Bleiben Sie bitte bei ZON/SPON/SZ. Ihr Beitrag ist einfach eklig.


    • Es war wohl kein Verkehrsunfall, oder.
      Das ist ein Fakt.
      Ist das nicht schlimm genug?
      Wer denkt sich so etwas Perfides und Grausames aus, hm?
      Sorry, ich mag keine Denkverbote.

    • Etwas mehr wissen (na ja Medieninhalte) wir schon
      Es war eindeutig nicht das Navi, das dem vom Besitzer des LKW eingeteilten Fahrer ein falschen Weg gezeigt hat und auch ein Schwächeanfall des Truckers ist auszuschließen.

    • Weitere Theorien...
      … schief gegangenener LKW-Diebstahl mit anschließender Flucht; Amoklauf – alles besser als ein Anschlag und den Toten ists schließlich egal. Der nächste wünscht sich ein automatisch hinzugefügtes Kothäufchen bei jedem unerwünschten Facebook-Kommentar… Ich habs grad so satt.

    • Ammenmärchen
      Natürlich haben Sie Recht. Herr Otto Meier.

      Es könnte ja auch sein, dass der polnische Fahrer ein Problem mit dem veralteten GPS hatte, auf dem vielleicht eine andere Straßenführung gespeichert war, ist dann in die Menge gefahren, ganz aus Versehen, hat sich so zu Tode erschrocken, im wahrsten Sinne des Wortes, also Herzinfarkt oder so, ist dann auf den Beifahrersitz geklettert um einen Arzt anzurufen, und sich besser strecken zu können.
      Dazu musste der Beifahrer, ein Anhalter aus Pakistan, dann aussteigen, hat gesehen was passiert war, und rannte vor Schreck weg.

      Sie haben Ihren Post um 15.36 abgeschickt.

      1. Seit gestern Abend war klar, dass der LKW gestohlen war.

      2. Seit heute früh war von der Polizei berichtet worden, der Fahrer sei erschossen worden.

      3. um 12:44: Bundesinnenminister Thomas de Maizière geht eindeutig von einem Anschlag aus: „Wir haben keinen Zweifel mehr, dass es sich bei dem schrecklichen Ereignis gestern Abend um einen Anschlag gehandelt hat“

      Man muss schon eine ganze Portion Mut im Köcher haben, um dann, also um 15:36, einen Post wie den Ihren zu verfassen.

    • Vielleicht habe ich mich nicht deutlich genug ausgedrückt?
      Ich empfand die stundenlange Berichterstattung einfach nur als peinlich, verlogen und sensationslüstern. Als habe man nur auf so etwas gewartet und könne nun einfach nicht genug davon bekommen. Und so wurde Stunde um Stunde insbesondere im ÖR herumfabuliert – ohne jede belastbare Information. Da frage ich mich doch wirklich, was das soll. Das ist BILDzeitungsniveau.

      Und ja, manche Antworten hier sind und werden auch nicht besser.


    • Eigentlich wollte ich auf den Unsinn ja nicht eingehen, aber für Sie, Herr Dippel, dann doch.

      Der gestohlene LKW – eine Vermutung aufgrund telefonischer Unerreichbarkeit des polnischen Fahrers.

      Die erschossene Person im LKW – bis heute Mittag war noch nicht sicher, daß es sich um den polnischen Fahrer handelte, bis dahin – eine Vermutung.

      Der pakistanische Flüchtling – heute Mittag hieß es, es sei nicht sicher, daß er der Fahrer gewesen sei – eine Vermutung.

      Der Minister – woher der sein Wissen hat, wissen Sie es?

      Sehen Sie sich mal Ihre Zeitlinie an und denken Sie mal an die permanente Berichterstattung auf Basis von Vermutungen seit Gestern. Darum ging es mir. Darauf mit Blödsinn wie GPS, selbstfahrenden LKW etc. zu antworten, was sagt das wohl über die Schreiber aus? Geht es da wirklich noch um das, was ich schrieb?

      Es ist ja nicht das erste Mal, daß mir eine derartige Berichterstattung negativ auffällt. Es scheint üblich zu werden, geradezu postfaktisch.

    • Runterspielen und Panik
      Danke, Herr Meier, für die ‚Antwort‘. Leider mit Apostroph.

      Doch, ich verstehe, und finde es sogar gut, dass jemand ein wenig versucht, die Panik herauszuholen. Wenn die Politiker schon nix Gscheits zum Sagen haben. Das war ja wieder nur peinlich.
      Natürlich, einen kuhlen Kopf bewahren; und das haben Sie wohl versucht, und das ist auch gut so.

      Aber ‚Versuch‘ heißt noch nicht ‚erfolgreicher Versuch‘. Kuhl ist ja auch Özdemir nicht. Nur eklig, mit seinem ‚Zusammenstehen von Demokraten‘.
      Kuhl ist auch nicht, zu sagen ‚wir wissen doch eigentlich nichts‘, so wie Sie es taten. Herunterspielen ist nicht das Medium der Panik-Begrenzung.

      Ich will auch nicht diskutieren, was wann wo bekannt war; Ihr Text musste zwangsläufig wie ein Versuch des Herunterspielens rüberkommen.
      Die Schwelle mag für die Leser an verschiedenen Stellen überschritten worden sein, und nochmal, ich will keine kindischen Hin- und Herwürfe wer wann was belegbar wusste.
      Gestern Abend war klar, dass ein schwarzer LKW ohne Licht mit einem erschossenen Beifahrer, na, Sie wissen schon was der tat.
      Ich persönlich fühlte mich viel besser, wenn die Presse dann auch berichten würde, was an Fakten bekannt ist. Hat sie leider nicht, das wird aber wohl zur Auflagensteigerung benötigt. Stattdessen, und da bin ich ganz bei Ihnen, wird ‚Terror!!‘ gerufen. Also Vermutungen ausgedrückt. Alles wies auf einen Terroranschlag hin, und das kann man dann auch so sagen. Ein LKW ohne Beleuchtung mit einem erschossenen Beifahrer fährt mit hoher Geschwindigkeit zentral auf den Weihnachtsmarkt im alten Zentrum West-Berlins. Dabei werden einige Menschen getötet und viele verletzt.
      In Ihrem Textvorschlag sehe ich, wenn auch vielleicht unberechtigt, nichts anderes als ein Herunterspielen.
      „Bislang wissen wir nichts, außer, daß es Tote und Verletzte durch einen LKW auf einem Weihnachtsmarkt gab.“ Vielleicht war der LKW in Ihrem Satz durch Wind oder Fehlladung umgefallen?

    • www -wer weiß was, wieso weshalb warum?
      War doch richtig von OM: W i r -die Meisten hier- wissen nur von Toten&Verletzten unter Weihnachtsmarktbesuchern durch einen LKW. Und selbst das den Allermeisten als Faktum lediglich medial vermittelt, aka ‚hearsay‘ – der Rest ist reine Spekulation, von medien, Polizei und -tik, ggfls Desinformation. (zB: wie ‚frei‘ darf man sich den entlassenen Verdächtigen vorstellen, hält man ihn tatsächlich für unverdächtig oder soll er wen kontaktieren…? – Eben, man kann nur spekulieren, oder -wem?- blind vertrauen)

      Aber seit wann sind Logik&Rationalität ‚eklig‘? Meinetwegen (gefühls)kalt, aber gehts beim Denken darum, dass das Ergebnis gefällt? Gut, schön, wahr -dreierlei. Soll persönlich empfundene Betroffenheit (Nähe aka ‚mangelnde Distanz‘, uU auch nur C.Rothsche Selbstmandatierung qua *Wut*) einen höheren Anspruch auf Wahrheit haben?
      Gefechtseifer führt dann zu eventuellen Stilblüten wie *Wer denkt sich so etwas Perfides und Grausames aus, hm? -Sorry, ich mag keine Denkverbote.*

      Wer nicht jede erdenkliche Möglichkeit in Betracht zieht – verliert dieses leider blutig-ernste Spiel (und besorgt, wie es so schön heißt, womöglich ‚das Geschäft Anderer‘, wenn auch unfreiwillig). Soo schwer kann doch 12-dimensionales Schach nicht sein (?) … Scio nescio, will sagen: wer zu wissen glaubt (sich im Besitz von Wahrheit wähnt), soll halt dumm (beschränkt) bleiben. Und weiter Das Erste (Logo) in der Scheibe schauen: https://youtu.be/XWHunIlWODk?t=9


    • Na ja, Herr Dippel, ich gebe zu, die LKW-Formulierung war etwas unglücklich. In welcher Weise darauf aber reagiert wurde, auch von Ihnen, …

      Es ging mir, wie gesagt, nur um die Art der Berichterstattung, nicht um Panikvermeidung oder Herunterspielen. Und mit Rücksicht auf die Opfer und Angehörigen möchte ich auch nicht weiter ausführen, was Medien und Politiker sich da im Einzelnen geleistet haben. Das grenzte teilweise schon sehr an Fake News.

      So wie es jetzt aussieht, hat der polnische Fahrer noch Schlimmeres verhindert und sein Eingreifen mit dem Leben bezahlt. Ein Held, wenn man das so sagen darf.

      Was das Bekennerschreiben des IS betrifft, messe ich dem keine große Bedeutung zu, solange der Täter nicht gefaßt ist. Der IS wird sich zu allem bekennen, was ihm nutzt.

      Und ansonsten gibt es immer noch nichts Neues, so weit ich weiß.

  109. gabor steingart
    veröffentlicht heute in der achse.

  110. Gabor Steingart
    Gabor Steingart publiziert heute (20.12.) auf Achse.

    Der kleine Hensel – jetzt immer mehr mit ohne friends – hat klar überreizt. Hehe.

    Steingart lässt es im Übrigen auch deutlich an der seinem Stand vom Chefapologeten der Führerin des Freien Westens Merkels („wat ham wa jelacht“) dringend anempfohlenen mürrischen Indifferenz fehlen.

  111. Ursachenforschung - ein anderer Ansatz
    http://n0by.blogspot.de/2016/12/kein-bock-auf-solche-sorte-eizellen.html

    Kein Bock auf diese Eizellen produzierenden Barbies. Kein Bock auf diese rosa-roten peace-and-love Fantasten, die sich über jeden Samenspender freuen, um ihren prä- oder post-mensturellen Monats-Stress unbefruchter Eizellen zu verschmerzen. Kein Bock auf diese mehrheitlich weibliche Merkel- und Flüchtlingsschutztruppe. Kein Bock auf die Profiteure dieser Asyl- und Sozialindustrie.

    • Hahaha, haha...
      Muss ich diesen frustbeladenen Erguss wirklich ernst nehmen? Nein, muss ich nicht. Wieder mal so ein hilfloser Rundumschlag, der nichts Konstruktives beiträgt.
      Es lebe das schlichtgestrickte Weltbild! Es ist ja so angenehm, wenn man sofort den Übeltäter ausmachen kann. Hier wohl besser die Übeltäterin – die Frauen. Prä- und post-menstruell geschüttelt. Opfer ihrer hormonellen Schwankungen. Nicht fähig, sich rational zu verhalten, das schwache Geschlecht eben. Danke, das hatten wir schon mal. Setzen bitte, Note 6!

    • Machen Sie mal - dringend - eine mehrwöchige Medienpause!
      Offenbar nehmen Sie NUR noch Nachrichten wahr, die Ihre Auffassungen bestätigen. Und damit haben die sich zum Wahn verfestigt.

      Was Frauen im allgemeinen wie im besonderen mit Ihrem Wahn zu tun haben, wird allerdings Ihr Geheimnis bleiben.

      Gruss,
      Thorsten Haupts

    • Gefällt mir
      Gute Arbeit.

  112. Gast 14:53
    Natürlich arbeiten da jetzt 1.000 Berliner Polizisten; durchkämmen den Tiergarten, besuchen – hoffentlich – das naheliegende ICC Asylheim usw.

    aber wenn das nix bringt, hätte man frühzeitig die Bevölkerung nochmals dezidiert um weitere Hinweise bitten können,

    katastrophal wäre doch wenn man in 1 – 2 Jahren Aktenzeichen xy anschauen müßte und Hr. Kandt …

    aber ich möchte natürlich keine Gerüchte streuen, s. daher Beispiel

    http://www.moz.de/artikel-ansicht/dg/0/1/1537374

    • Das war doch lobenswert
      der gute Knabe wollte doch nur sein Scherflein zum Bruttosozialprodukt beitragen und nicht dem Steuerzahler auf der Tasche liegen. Wäre natürlich noch die Frage nach den Finanziers dieses start-ups, denn eine Finanzierung von 114 kg Böller = 20 kg Sprengstoff ! nur vom Taschengeld eines 14 jährigen aus Wedding widerspricht eigentlich jeglicher Lebenerfahrung.

    • Streuen Sie nur
      Es scheint geradezu eine Art Streupflicht zu geben.

  113. @OttoMeier
    Danke für die besonnenen Worte, verehrter Herr Minister DeMaiziere .

  114. Manche Überschriften sind so sinnig blöd, daß man niederknien möchte
    „Schreckensnachricht erreichte Merkel bei Integrationsfeier“
    (Welt, hätte aber auch FAZ sein können. Beide übertreffen sich in Apologien Merkels)

  115. Eine gewisse Neugierde treibt mich um, betreffs der heurigen Weihnachtsansprachen
    zu begehen von Merkel und wohl auch Gauck.

    Welch unfassbaren, vorher nicht für möglich gehaltenen Schwurbel sie auch verzapfen mögen,

    im Hinterkopf werden sie wissen, dass viele ihnen verbotenerweise den

    Weihnachtsbaum achternein wünschen, auf dass der Stern ihnen beim geschwätzigen Mündlein herausleuchten möge.

    ABER : Verpohten ! Gell .

    • Sie werden schwer erschüttert sein.
      Ich hoffe, die gedämmte Fassade zeigt erste Risse.

    • Merkel und Gauck
      haben keine, nein, nicht die geringste Größe, ihre Schuld einzugestehen.
      Genau deswegen geht ein Neuanfang, in diesem Land, nur ohne DIE.
      Beide sollten D, endlich mit ihrem Abgang, erlösen !
      Ich halte den Staatsfunk nicht mehr aus, widerlich !

    • Herr Vogeler , HÄTTEN die den Weihnachtsbaum
      wunschgemäß drinnen, WÄREN sie schwer erschüttert, glauben Sie mir das, oder fragen Sie Dr.Stephan Frank, den Arzt, dem mißbrauchte
      Weihnachtsbäume vertrauen !

  116. ISIS-Internet-Anweisungen über LKW-Anschläge
    Auf CNN haben etliche Sicherheitsexperten moniert, dass auf dem betroffenen Weihnachtsmarkt offensichtlich keinerlei Vorkehrungen getroffen worden waren, obwohl die erhöhte Terrorgefahr in Deutschland bei den Behörden seit Wochen bekannt gewesen sei.
    So hatte das US Außenministerium z.B. die Amerikaner bei Reisen nach Deutschland über diese Gefahr gewarnt und betont, dass das Risiko auf den Weihnachtsmärkten am Größten sei. Diese Experten haben moniert, dass bei dem betroffenen Berliner Weihnachtsmarkt offenbar keinerlei Sicherheitsvorkehrungen getroffen worden waren, wie z.B. durch vermehrte Polizei-Präsenz oder z.B. durch Platzieren von Zementbollern (ich bin nicht sicher, wie die heißen) an strategischen Stellen, damit eine Durchfahrt verhindert wird.

    Die Experten wussten zu berichten, dass der ISIS seit Monaten eine Internet-Kampagne macht, in welcher besonders zum Attentat per LKW aufgerufen wird. Dort werden Anweisungen gegeben, welche Eigenschaften ein passender LKW vorweisen sollte, und es sind die folgenden: 1. Ein möglichst schwerer LKW, 2. Vorzugsweise mit schwerer Last, 3. Vorzugsweise mit mehreren Rädern, damit die Menschen möglichst keine Chance haben, sich zu befreien. Der gestohlene LKW war mit Stahl beladen, und erfüllte auch sonst alle Bedingungen.
    Auch werden auf den ISIS Internetseiten Hinweise gegeben, welches Messer geeignet ist, Menschenfleisch zu schneiden. So etwas darf man hier wohl gar nicht sagen, damit die Bevölkerung ja nicht in Panik und Hysterie gerät.:->

    In einem Abschnitt der Berichterstattung wurde u.a. Aaron Cohen, ein früheres Mitglied der Israeli Security Forces und Mitglied der Anti-Terroreinheiten interviewt. Er hat diese interessante Einschätzung ausgesprochen: Wegen Merkel wird die Lage möglichst lange heruntergespielt. Das hielt er allerdings für den falschen Approach. Er rügte auch die Äußerung der Berliner Politiker, laut welchen betont wurde, dass es für die Menschen in Deutschland keine Veränderung geben sollte, sondern sie sollten so leben wie bisher. Auch dies hielt er für falsch und betonte, dass es die Verpflichtung der Behörden und der Politik sei, sich der veränderten Sicherheitslage zu richten, damit sie ihr Volk angemessen schützen können.

    Ich wusste gar bisher gar nicht, dass das deutsche Volk so stark zur Panik und Hysterie neigt, dass es einer dauernden Mahnung auf Besonnenheit bedarf. Solch eine penetrante Volkserziehung hätte ich bisher höchstens nur in Schweden für möglich gehalten, in Deutschland ist das für mich ein Armutszeugnis.

    • Das deutsche Volk
      neigt überhaupt nicht zu Panik und Hysterie. Es ist erstaunlich besonnen aber zur Zeit leider kopflos = ohne handelnde Regierung.
      Und es ist gehirngewaschen realitätsfremd in der Hoffnung, dieser Kelch möge an uns vorübergehen.
      Schon mal vorweg: Das will er nicht, das tut er nicht.

      Wie zu der Zeit, als wir mit der BW nach Afghanisten eingerückt sind.
      Da schicken wir 4000 Mann mit scharfer Munition hin, verlieren 50 Mann (lauter Einzelfälle!) und reden uns 4 Jahre lang ein, da sei kein Krieg.
      Ja wie irre war das denn?

      Jetzt erklären die Islamisten Europa offiziell den Krieg und wir tun wieder so, als ob uns das nichts angeht.
      Und hier meine Vorhersage:
      2017 wird diese Regierung wieder gewählt. Ok, mit kleineren Zahlen, vielleicht braucht es noch GRÜN und FDP, um über die 50% zu kommen. Im Ergebnis wird sich aber nichts ändern. Die Schlafwandler regieren weiter.
      Es wird sich herausstellen, Deutschland ist Teil von Europa.
      Nix: stell Dir vor es ist Krieg und keiner geht hin.
      Stattdessen: stell Dir vor der Krieg kommt zu Dir und kannst nicht weg.
      In 4 Jahren, also ein Jahr vor der nächsten Wahl und 2,5 Mio Migranten später, werden wir in wahlentscheidender Mehrheit erkannt haben, wir befinden uns in einem Krieg.
      Zu der Zeit sind alle uns heute bekannten Parteien so unglaubwürdig, dass jede halbwegs sinnvoll klingende Alternative mit genügend starken Sprüchen locker über die 50% Hürde kommt.

      Ich bete, ich habe Unrecht.
      Wer findet den Fehler?

    • Danke, Tamarisque!
      Für diesen informativen Post zur Lage.

      _____________________

      Ich muss bei den fast schon 1:1 voraussagbaren Runterspiel-Parolen immer an den Film „Der weiße Hai“ denken.

      Der bezieht seinen emotional unerträglichen Suspense nicht etwa aus der Handlung selbst, sondern ausschließlich aus dem Umstand, dass Bürgermeister, Stadtobere alles zuerst negieren.

      Wenn negieren nichts hilft, da Mistviech für den Dümmsten sichtbar und obvious, es verharmlosen und runterspielen. O.k. er ist da aber er will nur spielen. Wenn verharmlosen nicht hilft, dann relativieren und wenn relativieren nichts hilft, dann anfangen die Bevölkerung zu therapieren.

      Irgendwelche Ähnlichkeiten zum echten öffentlichen Leben sind in solchen Filmen übertrieben dargestellt, aber schon da. Amerikanische Untergangs-Blockbuster arbeiten zu 80% nach diesem dramaturgisch schlichten Prinzip des Runterspielens aller Beteiligten und der Verlorenheit der einzelnen Betroffenen. Weil es als Film funktioniert, da muss der Drehbuchautor nicht sonderlich kreativ sein.

      ____________________________

      Zurück zur Wirklichkeit: Manchmal möchte ich rasend werden, wenn ich diese lispelnde Gestalt so pastoral reden hören. Das gibt einem das Gefühl der Unwirklichkeit, als ob man in einem Albtraum gefangen wäre. Wann wacht sie auf und arbeitet endlich an ihrem halbwegs würdigen Abgang. Oder wann wachen wir auf und bereiten ihr einen etwas unwürdigeren.

      Ich kann auch diese Strategien auch nicht verstehen.

      Ich verstehe z. B. die Strategie nicht, wie man denken kann, dass jedes Jahr unqualifiziert 500.000 ins Land zu lassen, gut wäre für die Wirtschaft. So denken aber hidden Strategen (Bertelsmann? INSM? McKinsey?) mit hidden Agendas und die holde Merkel führt deren Wünsche brav wie eine Marionette aus. Wirkt wie: Was sind schon Kollateralschäden der paar Attentate und der paar Mittelschichtler, die halt gekniffen sind (hoffentlich denken die nicht wirklich so).

      Ich verstehe aber auch noch nicht ganz die Strategie, dass Transit Zonen das Problem lösen könnten.

      Transit-Zonen

      Wenn IS-Leute das wollen, dann kommen sie überall hin. Dann eben schwarz über die Grüne Grenze. Oder dann eben nur Weiße die Schandtaten ausführen lassen, die schon lange hier leben. Gibt ja auch genug von übers Netz infiltrierbaren hiesigen schon lagne hier lebenden Wirrköpfen, da muss nicht groß einer von da unten importiert werden.

      Terror-Schulungen und das teuflische Angebot, für 15 Minuten seines Lebens mächtig zu sein und alles zerstören zu können, kommen heute aus dem Netz

      Früher waren die ‚Schulungen‘ bei der Fatah in Jordanien (RAF).
      Die heutigen Attentat-Ideen und -Schulungen kommen aus dem Netz.

      Jeder der sich ‚berufen‘ fühlt, kann sie umsetzen.

      Nur Eine Strategie habe ich jetzt verstanden. Ich kapierte sie auch lange nicht, denn dafür muss man fast so abstrus, menschenverachtend mordlustig denken können (schaurig) wie die IS-Männer denken. Sie wollen den Westen mit allen Mitteln, Menschenleben, auch eigenes ihrer eigenen Lands- oder Glaubensleute für sie kein Thema, in die Angst hinein destabilisieren.

      Daher bekommen wir hier Runterspiel-Parolen von unseren Politikern verpasst.

      Angst-Dämmung

      Es funktioniert leider nicht mehr, denn diese Runterspiel-Parolen, um die Angst zu dämmen, haben sich allmählich abgenutzt. Merkel verwendet auch fast das gleiche Wording bei solchen Anlässen. Wie ein Zombie.

      Dieses Runterspielen gegen die Angst wird durchschaubar und sie polarisiert, wenn es nur dabei bleibt. Und zwar gewaltig. Destabilisiert noch besser.

      Zur Person:
      Bin weder ein Apokalyptiker noch ein Paranoiker, habe an Untergängen keinen Spaß, auch keinen heimlichen. Neige im Alltag nicht zu Panik und Drama – wenn mich etwas länger ärgert und Lösungen werden torpediert, kann ich schon mal einen roten Kopf kriegen und auf den Tisch hauen. Mein Umfeld wirft mir häufig vor, zu verkopft, zu blauäugig und zu optimistisch zu sein. Und zu lange zu warten und zu lange klug herum zu argumentieren, bevor ich auf den Tisch haue. Gebe ich zu, ist auch ein Fehler, den ich mache. Manchmal muss man gleich die Kante zeigen. Leider weiß man/ich allzuoft es nur hinterher, ob es richtig war oder nicht. Das bremst.

    • Warum auf jeden Satz des /der ISIS panisch reagieren?
      Das Leben nicht wesentlich verändern ist m.E. das beste was man tun kann. In dem Fall Weihnachtsmärkte besuchen wenn man möchte.

      Ich hätte kein Interesse daran das künftig bei allen Märkten Leopardpanzer als bewegliche Bremsklötze aufgefahren werden damit der Staat seine Handlungsfähigkeit insziniert.

      Mich stören eher zahlreiche Mitteilungen des Live-Blogs in der FAZ bei dem so mancher vermutlich aus werbetaktischen Erwägungen sein Gesicht zeigen will.

      PS:Seltsam ist auch das die Fotos der FAZ-Redakteure lächelnde Gesichter zeigen. Unpassender geht es gar nicht. ggf sollte man sie eher weglassen.

      PSS: Die Intensität der Berichterstattung lässt darauf schließen das es Opfer erster und zweiter Klasse gibt. Der getötete Botschafter Russlands in der Türkei ist uninteressant geworden, die Opfer in Aleppo ebenso.

    • Besonnenheit - gute Idee
      Ist dieser Blog nicht ein deutlicher Beleg für die Notwendigkeit eines entsprechenden Hinweises zur Besonnenheit?
      Ich für meinen Teil lese hier schon Ansätze von Panik und auch Hysterie. Es werden wieder mal Schuldige gesucht. Und von einigen scheinbar auch gefunden. Sehr bedenklich.


    • Der, den der Nachrenner gestellt hat, wars wohl nicht (ich gehe schon davon aus, daß Fingerabdrücke verglichen wurden). Also muß man halt weiter suchen. Ich bin aber zuversichtlich, daß man ihn in den nächsten 10 Jahren erwischen wird.
      Ich halte ihn für ziemlich professionell kriminell.
      Lastwagenfahrer erschießen, Weihnachtsmarkt umkurven und schließlich bewußt Leute umfahren sieht zumindest nach geplanten Terror aus.


    • Ansonsten war meine erste Idee zum Hergang, daß es ein Grüppchen war. Daß die mindestens zu zweit waren, als sie den Lkw-Fahrer umbrachten. Einer hat geschossen, ein anderer geguckt, daß niemand guckt. Und später die Fahrversuche mit dem Lkw gemacht. Und dann gab es womöglich noch einen Dritten in Berlin, der dem Mörder beim Verschwinden half.
      Für eine Einzelperson erscheint es mir ein wenig arg viel Glück aufs Mal.

  117. No handshakes
    Traurig, traurig. Wer auch mal wieder lachen möchte, kann sich auf Daily Mail dieses lustige Video anschauen, von einem Besuch des Bundespastors bei einer Integrations-Vorzeigeschule in Offenbach:

    http://www.dailymail.co.uk/news/article-4048650/Muslim-girl-refuses-shake-German-president-s-hand-visits-school-praise-integrating-migrants-well.html

  118. @gast 16:26 Hackebeil vs. Auto
    hier bei uns fahren DIE alle auch noch Fahrrad; man behauptet allerdings, DIE sollten alle den Führerschein gesponsort bekommen.

    Rechts sagt: Dann nehmen die Breitscheidplätze zu!

    Links entgegnet, dann haben die bessere Jobmöglichkeiten

    schaun mer mal sagt der Beckenbauer; meine bessere Hälfte erwartet zumindest in Berlin ein noch größeres Verkehrschaos, usw.

  119. Wollte Ihnen gestern abends schon danken...
    …für diesen hervorragenden Artikel. Aber dann „überrollten“ uns die Nachrichten, die anderen hatten leider weniger Glück!

    Was für Zeiten: die Drittklassigen schwimmen hoch. Herr Hütt (wer?) schwafelt über ein „Dokument des Wahns“ von Boto Strauß, Herr Hensel (wer? naja, der ist ja nun Dank eigener Vermarktung – gelernt ist gelernt -it-girl der Antifa-Szene ..) hebt sein Bein gegen tichy und achgut.

    Artikel wie Ihre, aber auch dass heute ein Herr Gabor Steingart als Gastautor auf achgut erscheint, machen Mut. Danke!

    • Der muss jetzt raus:
      „hebt sein Bein gegen tichy und achgut.“ …
      und pinkelt gegen einen geladenen Weidezaun.

  120. Ich hasse das!
    Ich hasse solche Attentate!

    Hass ist eine Emotion die ich bei mir diagnostizieren kann.
    Ich Entscheide mich nicht für Hass oder Liebe, ich nehme diese Emotionen wahr und entscheide was ich mit diesen Empfindungen dann tue.

    Ich kann sie für mich behalten oder auch mitteilen.

    – Es gibt keine „politische Antwort“ auf den Hass. Nur Unerschütterlichkeit, Vernunft und Menschlichkeit.
    Und Zusammenhalt für die Freiheit.

    schreibt Herr Böhmermann der zwar viel mitmenschliches über türkische Politiker geschrieben hat was aber nicht immer nett geklungen hatte.

    Solches Verhalten hasse ich auch.
    Ich behalte es in dem Fall nicht für mich sondern teile es mit.
    Weitere Kosequenzen wird es für ihn und mich nicht haben.
    d.h. Ich gehe zum jetzigen Zeitpunkt davon aus.
    ggf reagiert jemand in diesem Block darauf oder auch nicht.

    Warum soll ich mir Emotionen verbieten lassen?
    Es geht darum keine Straftaten zu begehen und nicht darum
    nichts mehr zu empfinden. Ich möchte nicht die Gelassenheit eines Felsblocks.
    Emotionen sind wesentlicher Teil des Mensch seins.

    • Richtig ! Und ich suche mir selber aus, mit wem ich zusammenstehe,
      und wen ich in meinem Land nur rumstehen sehe.

  121. wird es jetzt schwierig?
    – IS reklamiert Anschlag auf Berliner Weihnachtsmarkt für sich

    Darf ich den IS Hassen oder muss ich ihn lieb haben bis er tot umfällt?

    Ich mache aus meinem Herzen keine Mördergrube.
    Ich hasse den IS und Terroranschläge.

    • ...und wie viele der bei uns seienden neu hinzugekommenen denken Sie, lieben den IS und
      werden tun, was ihnen ihr Coach ins Ohr flüstert?

    • An Trojaner: Das kann ich nicht sagen
      Es gibt viele istrumentalisierbare Idioten.
      Wenn man mich fragt ob ich lieber Russen in Syrien erschieße oder LKW in Berlin fahre würde ich weder noch antworten. Es reagiert aber nicht jeder so.

      Wenn es ein Attentat des IS war ist der Paradigemenwechsel interessant.
      Man läuft im Anschluss weg anstatt sich erschießen zu lassen.
      Die Leute sind leider lernfähig. Unsere Sanktionsmöglichkeiten sind gering.

      Ruhig bleiben könnte helfen und weniger Geld in Afghanistan verplempern.

  122. Loyalty to the Nation all the time, loyalty to the Government when it deserves it.
    Es läuft alles auf eine einzige Frage hinaus:

    Welchen Wert hat eine Regierung, die mein Leben nicht mehr schützen kann?

    • Falsch! Es geht nicht um das Können, sondern um das Wollen!
      Wenn auf allen öffentlichen Veranstaltungen Uniformierte mit Maschinenpistolen herumlaufen, wäre das ein Eingeständnis des Scheiterns der Merkelschen Politik. Jeder Betonpoller wäre eine Widerlegung der Parole „Wir schaffen das“.

    • GEHT ES UMS KÖNNEN ODER UM DAS W O L L E N ?????
      werter Goodnight, können können diese regierenden es nicht. die frage ist doch, ob die das wollen.

      oder ob nicht IHR leben übergeordneten gesichtspunkten untergeordnet sein soll.

    • Nun, Goodnight, haben Sie schon Toilettepapier gebraucht ?
      Haben Sie es danach gutachterlich bewerten lassen ?

      Oder runtergelassen ?

    • Die Frage müsste anders lauten, und zwar
      was machen wir mit einer Regierung, die nicht willens ist, die Grenzen des Landes und das Leben des Volkes zu schützen. Die nicht willens ist, den eingeschlagenen Kurs zu ändern und uns lieber anhält, Liederzettel zu verteilen, Bilder in Kirchen anzuschauen und Blockflöte zu spielen. Gehört diese Regierung nicht längst zum Teufel gejagt?

      Unsere Presse ist da eher besorgt um die ulvF:
      Kanzlerin gibt Anschlag fast eine religiöse Dimension
      Alle tragen lange schwarze Mäntel
      Merkel hat nur den einen Mantel
      Eine große Kerze, die schräg hinter dem Pult mit dem Buch steht, wirft einen Schatten ausgerechnet auf Merkels Gesicht.
      (Auszug aus Welt, Robin Alexander)

      Während die ausländische Presse meint, das wäre nun der Punkt, an dem Merkel fertig hat.

      Schützen Sie sich selbst, sonst macht es keiner.

  123. der dDT
    der „dummeDonaldTrump“ hat als erster von terror gesprochen und sich exponiert, was ja nun wirklich keine meisterleistung sein muss. aber: wer wagt gewinnt !

    schon nach den ersten hinweisen, die ich nach einem konzilium unter kollegen am telefon und via SWR1 erhielt müsste doch jedem mit einem normalen IQ klar geworden sein, dass für einen „unfall“ oder einen „normalen“ anschlag einfach N I C H T S spricht.

    hat nie jemand videos aus dem syrienkrieg gesehen, auf denen selbstmordattentäter mit schweren trucks versuchen, die gegnerischen linien zu durchbrechen um auf märkten und basaren zum tödlichen stillstand zu kommen ?

    polnische LKWs schwedischer herkunft fahren auf ebener, gerader und geschwindigkeitslimitierter strasse nicht einfach voll rohr in weihnachtsmarktbuden. manchmal bedarf es extrem abschüssiger strassen zu solchen unfällen, siehe tanklasterunglück in Herborn vor jahren.

    ist ISIS für die BRDDDR- leitmedien schon so eine seriöse quelle, dass erst ein authentisches bekennervideo ausreicht, um das wort T E R R O R in den mund oder in die tastatur zu nehmen ?? oder gar I S L A M I S T I S C H E R T E R R O R ??

    und warum braucht ulF 15 stunden, um ein von ihren redenschreibern in punkt und komma vorbereitetes rhetorik-statement von sich zu geben ? warum kein besuch noch in der nacht ? sind doch alles in Berlin keine entfernungen. und der Audi ist doch gepanzert.

    also, „stehen wir zusammen“ sagt der pfarrer, ohne dass ihm klar wird, dass dann der nächste LKW ein noch leichteres ziel hat.

  124. Hat das etwas mit dem Thema
    dieses BLOGS zu tun? Darf ich jetzt auch über z.B. die Lage in Aleppo schreiben? Oder etwas ganz anderes?

    • Gaston, auch Sie dürfen schreiben, was Sie wollen,
      und der Don muss nichts davon veröffentlichen, so seh‘ ich das.

    • Sie dürfen gern über das Würstchen posten, das sich
      Broder nebenbei gegrillt hat, aber im Moment treibt das niemanden recht um.
      Keine Nachrichten gelesen, oder keine Beziehung zur Situation im Land ?

      Einfach ,,gast“ Nummer 4667596949594949 ?

  125. Don, machen Sie etwas Schönes
    Hallo Don Alphonso,

    vielleicht sollten Sie in Ihren nächsten zwei Blog-Beiträgen Ihrer Kunsthistorischen Profession nachkommen und Wissenswertes über Kultur und Geschichte in den Mittelpunkt stellen. Nicht, dass es nicht genug andere wichtige und berechtigte Themen geben würde, aber weil das die nächsten Tage aus Lesersicht vielleicht einen positiven Kontrast zu derzeitigen Entwicklungen und der allgemeinen Berichterstattung geben würde.

    Viele Grüße

    (heute) Lord Lücke

  126. Damals und heute
    Helmut Schmidt 1977 zur Herausforderung durch die RAF: „Der Staat muss darauf mit aller Härte antworten“

    Und im Interview mit Interview mit Giovanni di Lorenzo (2007): „Wir hatten alle die Kriegsscheiße hinter uns. Wir hatten alle genug Scheiße hinter uns und waren abgehärtet. Und wir hatten ein erhebliches Maß an Gelassenheit bei gleichzeitiger äußerster Anstrengung der eigenen Nerven und des eigenen Verstandes. Der Krieg war eine große Scheiße, aber in der Gefahr nicht den Verstand zu verlieren, das hat man damals gelernt“

    Heute? Der Verstand scheint lang vor der Schlacht verloren, die Gelassenheit ersetzt durch die wortkarge Indifferenz eines kühl beherrschten Machtkalküls. Man glaubt sich mit pseudopolitischen Placebos durchwursteln zu können („Einzelfälle“, die Risiken im Straßenverkehr sind höher, unvermeidliche Begleiterscheinungen der Globalisierung, von der wir profitieren, Erbschuld des Westens usw. usf.).

    Die Bürger spüren zwar, dass das Land in einen Krieg geraten ist, aber niemand erklärt ihnen, wie der geführt werden soll. Stattdessen wird unablässig die Gefahr heraufbeschworen, die „Rechten“ könnten von der Entwicklung profitieren. Als wäre das die erste Sorge, die die Leute umtreibt. Bisher haben „Rechte“ keine LKWs in Weihnachtsmärkte gefahren, sich in Menschenansammlungen in die Luft gesprengt oder Bahnfahrer mit der Axt attackiert.

    Ohne Panik und Hysterie: irgend jemand wird „den Menschen draußen im Land“ klaren Wein einschenken müssen und aufzeigen, wie man der massiven Bedrohung begegnen will. Mit Netzkontrollen und Unterdrückung der Meinungsfreiheit, mit Sammelklagen, Gesetzen gegen Fake News und Hate Speech, Gesetzen zur Transparenz von Gehältern und anderem Firlefanz wird das nicht zu schaffen sein.

    • Träume ich? Also mir fallen da so einige rechte Angriffe ein
      Wieviele Flüchtlingsheime haben gebrannt oder wurden in anderer Weise attackiert?
      Wieviele Flüchtlinge, Ausländer wurden angegriffen?
      Wieviele Menschen hat der NSU gleich nochmal ermordet?

      https://www.neues-deutschland.de/artikel/1036059.nur-jeder-vierte-angriff-auf-asylheime-im-nordosten-aufgeklaert.html

      Keine Rechten?
      Aber vielleicht gibt’s aus einer gewissen Sicht überhaupt gar keine Rechten? Das könnte ja, so ist gelegentlich mein Eindruck, doch sein. Manche zumindest scheinen das zumindest so zu sehen. Wenn das dann mal nicht schon eine Art Realitätsverlust ist.

    • irgend jemand wird "den Menschen draußen im Lande"
      klaren Wein einschenken müssen.

      Da wartet das Volk in Deutschland drauf. Aber es wird nicht eine Regierung mit den bekannten Gesichtern aus den etablierten Parteien sein, weil die dann zugeben müssten, dass sie völlig unfähig sind und Riesenfehler gemacht haben.
      Es setzen sich entweder in diesen Parteien neue Gesichter mit den alten, demokratisch, konservativen Programmen durch. Das müsste jetzt aber sehr schnell gehen.
      Sonst werden sich neue Parteien durchsetzen.


    • Wieviele Flüchtlingsheime haben gebrannt oder wurden in anderer Weise attackiert?
      Ein paar wurden angezündet, bevor Leute drin waren – das dürften Einheimische gewesen sein, die keine Zuzügler bei sich haben wollten, die kann man meinetwegen „rechts“ nennen.
      Aber der Puddingkasper, der in Düsseldorf die ganze Bude abfackelte, war eindeutig einer der Insassen – wie wollen sie den unter „rechts“ oder „links“ verorten? Es geht nur „Flüchtling zündet Flüchtlingsheim an“ – und solche Fälle gab es nicht gerade wenige.
      Sie sollten sich von den Medienphantomen ab- und den Fakten zuwenden. Die findet man nur einzeln, nicht gebündelt in Propagandastatistiken.

  127. FOCUS-Online hat in Sachen Berlin (fast) alles exklusiv
    FOCUS-online berichtet am 20. 12.: – Thyssen Krupp hätte diesen Anschlag verhindern können – der polnische Spediteur erhebt, so der FOCUS, „schwere Vorwürfe“

    Endlich geht jemand dieser schrecklichen Berliner Massentötung auf den Grund: Der Focus fährt nach Polen zur Recherche. Er trifft in „Sobiesmysl“ , einem „kleinen Ort bei Schwerin“, so der FOCUS weiter, auf „Ariel Zurawski“ den Besitzer des entführten LKWs und erfährt, der Fahrer desselben sei, so der FOCUS weiter, „depressiv“ gewesen.

    Aber FOCUS wird noch deutlicher: Die Entladung bei Thyssen-Krupp habe dennoch nicht vorzeitig vorgenommen werden können, da die deutsche Firma keinen „guten Willen“ gezeigt habe.

    Zur Rechtfertigung, warum Thyssen-Krupp nicht bereit war, vorzeitig abzuladen, verweist FOCUS kollegialer Weise auf Recherchen der Welt. Der Pressesprecher von Thyssen-Krupp, Gerhard Sperling, habe dieser Zeitung gegenüber erklärt, eine vorzeitige Entladung des polnischen LKWs habe „am Montag nicht funktioniert“. Als einzigen Grund für dieses vertragstreue Verhalten der Firma konnte der Pressesprecher laut FOCUS unter Bezug auf die Welt (Hamburg) lediglich anführen, dass „andere LKW zur Abladung bereit waren“.

    Logische Folge aus dem beschriebenen Verhalten von Thyssen-Krupp: 12 Tote und über fünfzig Verletzte in Berlin. FOCUS Munich – – the home stable of world news.

    – Ich z. B. würde in so einem Münchner Umfeld der manifesten geistigen Niedertracht tatsächlich nicht werben wollen.

    – Der erste Preis für Mustererkennung geht an Michael Klonovsky, der in einem Tagtraum nach dem Anschlag in Nizza die FOCUS-Schlagzeile voraussah:
    „Experte klagt: Man kommt in Europa viel zu leicht an einen LKW.“


    • „Experte klagt: Man kommt in Europa viel zu leicht an einen LKW.“
      Oh yeah.
      Der eigentliche Skandal sind die zunehmenden Gefährdungen der Lkw-Fahrer durch Wegelagerer, wie jetzt wieder in Berlin, und davor durch den „Dschungel“ bei Calais und andere solche Orte. Zunehmende Piraterie an Land.

  128. @ Renate Simon sagte am 20. Dezember 2016 um 23:52 Uhr
    „Die Frage müsste anders lauten, und zwar
    was machen wir mit einer Regierung, die nicht willens ist, die Grenzen des Landes und das Leben des Volkes zu schützen.“
    .
    Ich finde Don und seine kommentierende Gefolgschaft waren da schon einmal weiter. Damals, als Don noch Festungsartikel nach bester Vauban´scher Manier schrieb.
    .
    Jetzt warten wir mal ab, was da in RHS wirklich los war. Ich fürchte, ulF wird ihren schwarzen Kutschermantel von Paris noch öfter tragen müssen, nicht nur d´ailleurs (der sieht übrigens aus, als ob er gepanzert wäre, aber meine Frau findet ihn schön. Hmmmm…, in unserer kleinen privaten Republik herrscht Meinungsfreiheit)
    (DdH)

    • DdH
      Sie sind mein Psychopharmakon! Der „Kutschermantel“ ist Synonym! Wofür? Das werden die Selberdenker dieses Forums souverän lächelnd schweigend genießen.
      Dank.

  129. ... also bin ich
    „nach eigenen Aussagen Todesdrohungen erhält“

    Zu den in letzte Zeit zum letzten Chick der Antifa-Mode avancierten Todesdrohungen eine Glosse auf der … ups … Achse des Broder (Autor Wolfgang Röhl).

    http://www.achgut.com/artikel/nicht_ohne_meine_morddrohung

  130. @ nomenestomen fragte am 21. Dezember 2016 um 22:20 Uhr
    „Der „Kutschermantel“ ist Synonym! Wofür?“
    .
    Ich hätte auch Wachmantel schreiben können. Das kommt davon wenn man zu oft in Fontane oder Seume stöbert oder sich Blüchers Rheinübergang bei Kaub von Wilhelm Camphausen anschaut.
    .
    Was ich mir bei ulF noch wünschen würde, wäre die Symbiose Kutschermantel mit Walenki. W. können im Bedarfsfall auch zu Hosenanzügen getragen werden. Zu den Flatterröcken ihrer „moin Mädsen“-Zeit aber eher nicht.
    (https://de.wikipedia.org/wiki/Walenki)
    .
    Ach, für die werte Frau Simon hätte ich auch noch Foto 2 von: http://www.spiegel.de/fotostrecke/die-groessten-tv-ausraster-amok-auf-der-mattscheibe-fotostrecke-107259-5.html
    .
    Frohe Weihnachten der ganzen Bande hier.
    (DdH)

  131. Clickbait
    6/10, großartig wenn der Gegner sich selbst versucht zu erobern und zu teilen. Imm schön weiter Bäume pflanzen und Seile fleschten.

  132. Hä? ...auch...
    u. a. SPON und ZEITonline haben sich heute für eine falsche Eilmeldung zur NPD entschuldigt…

    a) hören beide nicht richtig zu,
    b) haben extrem geschlossenes Weltbild(=die NPD gehört verboten!)
    c) oder werden als Verbreiter offensichtlicher fake news ungern erwischt.

    Wenn es derzeit nicht so traurig in Deutschland wäre könnte man mal wieder ne Flasche auf machen, …“haben berichtet wie Flaschen leer“…

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