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Deus ex Machina

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Über Gott und die WWWelt

10, 15, 30, 40 oder 50 Nazis in Bautzen

| 318 Lesermeinungen

Wenn eine Geschichte zu gut klingt, ist daran etwas faul. Das ist eine der Lektionen, die ich im Journalismus gelernt habe, und die auch viele andere in den letzten zwei Jahren verstanden haben sollten. Ich habe wegen meiner Erfahrungen aus dem Nahostkonflikt einen Vorsprung, weil dort jede Seite versucht, ihre gute Geschichte in meist nicht gute Vorgänge zu pressen. Deutschland bekam jetzt Nachhilfe, aber wie man bei den jüngsten Vorfällen in Bautzen sieht: Gelernt hat man wenig.

zeitbae

Trotz guter Gelegenheiten. Als Khaled in Dresden erstochen wurde, war die zu schöne Geschichte, dass es etwas mit PEGIDA zu tun haben könnte, und die Polizei versagte. Wer sonst, fragten viele im Internet, könnte so etwas tun? Heute wissen wir: Es war ein Streit unter Flüchtlingen.

Als in Berlin eine Turnhalle brannte, waren sich im Netz viele schnell einig, dass es sich um rechtsextremistische Brandstiftung handeln musste. FCKNZS!Heute wissen wir: Es waren spielende Kinder von Flüchtlingen.

Als in Villingen-Schwenningen eine Handgranate in Richtung des Sicherheitsdienstes geworfen wurde, waren sich viele im Netz und in den Medien sicher, vor einer neuen Eskalation der Gewalt gegen Flüchtlinge zu stehen. So schlimm sind die Fremdenfeinde! Heute wissen wir: Es handelte sich um einen Konflikt zwischen Sicherheitsunternehmen.

zeitbaf

Als ein Syrer vor dem LaGeSo in Berlin so gefroren haben soll, dass er im Haus eines Helfers verstarb, wurden schnell Rücktrittsforderungen gegen den verantwortlichen Sozialsenator laut. So grausam ist Kaltland! Heute wissen wir: Es hat diesen Flüchtling nie gegeben, er war eine Erfindung.

Als Rechtsextremisten über die Daten von Bewohnern des linksextremen Projekts Rigaer94 verfügten, gab es einen Aufschrei wegen der Spekulation, die Polizei habe die Daten weitergegeben. Die Polizei hilft denen! Heute wissen wir: Die Daten stammen aus Gerichtsakten, die eingesehen werden durften.

Als sich ein junger Somalier in Schmölln umbrachte, berichtete der MDR, Anwohner hätten ihn dazu ermuntert, aus dem Fenster in den Tod zu springen. Es gab eine Riesenwelle der Empörung unter dem Hashtag Schmölln und die Frage: Warum hat die Polizei in Thüringen das zugelassen? Heute wissen wir: Der MDR hatte nur eine einzige Zeugin, niemand sonst konnte das bestätigen,  und die Zeugin hat einen Rückzieher gemacht.

zeitbag

Die Kahanestiftung, die den Namen des ermordeten Amadeu Antonio benutzt, bekommt im Netz viel Zuspruch für ihre erschütternde Darstellung der rechtsextremen Gewalt in Deutschland. So schlimm ist das! Heute wissen wir: Wenn man genauer hinschaut, arbeitet sie ungenau.

Trotzdem haben alle Vorfälle im Netz als Kampagne gegen das scheinbare deutsche Unwesen funktioniert. Es gab jedes Mal einen Aufschrei. Es wurde geglaubt, weil es zu schön war, und ich könnte jetzt ein Rezept schreiben: Wie mache ich den perfekten Aufschrei? Man nehme das, was der Internetmob glaubt: Einige wehrlose Opfer, die Angriffen und Beleidigungen von bösen Rechten idealerweise schutzlos ausgeliefert werden, in Kombination mit einem Staat, der trotz Warnungen versagt und einer Polizei, die etwas vertuschen möchte – am besten natürlich in einem dunkeldeutsch-ostdeutschen Ambiente. Das wird gern geglaubt, das zieht, da reicht ein einziger Zeuge oder auch nur ein Verdacht, das wird dann auch von Medien aufgegriffen, sobald es bei den Trending Topics bei Twitter ist. Und weil das deckungsgleich mit dem klassischen Antifa-arme-Opfer-böser-Staat-Polizei-und-Nazis-unter-einer-Decke-Narrativ ist, bin ich da so vorsichtig wie bei den Bildern aus dem Gazastreifen oder Syrien oder der Taz, wo man genau weiss, dass weinende Kinder und verzweifelte Mütter immer gehen. Ist das Weltbild erst einmal stimmig, sind die Rollen verteilt, muss man nur noch die passenden Beispiele liefern. Der asylfreundliche/nazifeindliche Netzmob unterscheidet sich bei seinen Reflexen grundsätzlich nicht von Mobs, die Hillary Clinton im Gefängnis werfen wollen, oder von jenen, denen Ulfkotte oder Elsässer als Künder der Wahrheiten gelten.

zeitbab

Vorgestern Abend nun schlug der nächste Hashtag ein: #Bautzen. Die Zeit berichtete exklusiv, 40 bis 50 Rechtsextreme hätten zwei minderjährige Flüchtlinge durch den Ort gejagt, die Polizei hätte nicht eingegriffen, und statt dessen behauptet, es hätte keine besonderen Vorkommnisse gegeben. Bei der Geschichte war wieder alles dabei, was man braucht, arme Opfer, übermächtige Gegner, erst versagender und dann vertuschender Staat in Sachsen. Die Quelle des Beitrags war offensichtlich, aber von der Zeit verschwiegen, ein freier Journalist und Autor, der nach kurzer Zeit alle Interviewanfragen ablehnte.

zeitbak

Ich würde hier gern erklären, warum ich auch diese Geschichte zumindest so weit bezweifle, dass ich sie nicht ungeprüft verbreiten würde. Natürlich hege ich gegenüber der Zeit ein gewisses Grundmisstrauen. Bei der Zeit arbeitet beispielsweise Matthias Meisner, der die Kahanestiftung massiv bei Kampagnen unterstützt, und die dürftigen Angaben des Beitrags auch gleich als Tatsachenbehauptung und zugespitzt verbreitete.

zeitbal

Von da an gab es bei Twitter und Facebook kein Halten mehr. Die Zeit ist in meinen Augen kein neutrales Medium. Und aus “etwa 40 Neonazis“ des Reporters wurden bei ihr “40-50“. Es gibt aber an dieser Geschichte noch andere Gründe, weshalb ich kritisch und zweifelnd bin.

Warum erzählt der Reporter nicht selbst, was er erlebt hat? Der anwesende Reporter arbeitet zwar mit zwei Redaktionen zusammen, tritt nicht in Erscheinung. Es wäre eigentlich normal, etwas zu erleben und dann einen Bericht anzubieten. Als Augenzeuge kennt man die Details des Ablaufs besser als Dritte in der Redaktion, hunderte von Kilometern entfernt.

zeitbah

Das hat Vorteile. Man kann den eigenen Namen ganz oben auf der Homepage lesen. Man war als einziger zur richtigen Zeit am richtigen Ort: Das nutzt man. Weil es einen bekannt macht und weil man dafür Geld bekommt. Und man macht es, weil Medien das in aller Regel auch so wollen: Der Bericht eines Reporters, der vor Ort war, ist besser als etwas, das ein anderer nacherzählt. Wenn etwas passiert, und man hat einen Kollegen, der dabei war, setzt man ihn vor die Kamera, vor das Mikro oder an die Tastatur. Bei der Zeit ist es ein namenloser Reporter.

zeitbai

Die Zeit hat dazu ein mehrere Wochen altes Bild von den ersten Ausschreitungen in Bautzen. Sonst nichts. Da rennen angeblich 40, 50 Neonazis im Jahr 2016 zwei jungen Flüchtlingen nach und der Reporter sieht angeblich, wie sie einen vom Rad zerren und mit Steinen bewerfen. Das erste, was ich und auch sonst jeder machen würde, wäre: Bilder. Pics or it didn’t happen. Als ich bei den Anti-AfD-Protesten in Augsburg war, gab es eine Spontandemonstration des schwarzen Block mit dem Versuch, von hinten ans Rathaus zu gelangen: Es war stockfinster, trotzdem habe ich draufgehalten. Kein Reporter würde 50 gewaltbereite Schläger vorbeiziehen lassen, ohne das auf Bildern festzuhalten. Der Reporter der Zeit hat allerdings Zeit zu twittern. Ist da keine Kamera an seinem Handy?

zeitbaj

Die Zeit hat entweder die Bilder nicht, oder sie will sie nicht bringen. Obwohl eine halbe Hundertschaft Glatzen, die zwei Kinder jagen, das Bild schlechthin wäre. Es gibt allerdings Bilder, von denen Antifa-Mitglieder in Bautzen behaupten, es handle sich um Angreifer. Sie zeigen aber weder einen Angriff noch grössere Grupen, sondern nur sechs Personen, die alles mögliche sein könnten.

zeitbam

Der gleiche Zeuge spricht aber nur von 30 Nazis, die 4 Personen gejagt haben sollen. Zusaamengefasst ergibt das an Nazis: Zeit (nicht dabei): 40-50. Zeitreporter (hat die Jagd angeblich gesehen): etwa 40. Antifa Bautzen (hat angeblich einige abgelichtet): 30.

Wir haben widersprüchliche Aussagen und zwei verwackelte Bilder, die eine kleine Gruppe Nazis darstellen sollen. Das ist keine Nachricht, sondern der Ausgangspunkt für eine Recherche. Es ist der Punkt, an dem man den Reporter bitten sollte, sein Material zu zeigen und wenn er keines hat, zu fragen, warum das so ist. Und ob er vielleicht weitere Zeugen beschaffen kann. Es ist heute, offen gesagt, unglaubwürdig, dass irgendwo 50 Glatzen eine Jagd veranstalten können, und niemand das Handy drauf hält. Die Nazis sollen sich dann laut Zeit in Autos gesetzt haben und herumgefahren sein: Gibt es Kennzeichen? Bilder von Glatzen, die einsteigen? Das sind alles Beweise, mit denen man zur Polizei gehen kann und sagen: Da, bitte, das sind die Gefährder, was wisst ihr über die.

zeitban

Ich war nicht dort. Ich weiss nicht, was passiert ist. Was ich aber sehe, ist Material, das ich nicht ohne weitere Bestätigung verbreiten würde. Es gibt jenseits der durch die Stadt ziehenden Antifamitglieder nur einen einzigen Zeugen und keine Bilder. Das ist, banal gesagt, zu wenig für eine Nachricht, die in alle Medien kommt. Es ist auch etwas wenig, wenn es darum geht, der Polizei Versagen zu unterstellen. Wenn die Zeit mehr Material hat, muss man fragen, warum sie es zurück hält.

Inzwischen hat die Polizei reagiert und berichtet, was sie weiss: Es gab offensichtlich eine gewaltsame Auseinandersetzung zwischen einem polizeibekannten Libyer und einem Deutschen. Der Libyer war in Begleitung zweier Jugendlicher, deren Personalien festgestellt wurden. Danach bewegte sich eine Gruppe von 10 bis 15 Deutschen auf sie zu und warf Steine, wurde aber von der Polizei zerstreut. Es gab unter den mutmasslichen Angreifern vier Festnahmen. Es gibt bislang keine Erkenntnisse, dass es sich um Nazis oder Rechtsextreme handelt.

zeitbah

“40 bis 50 Nazis jagen zwei Flüchtlinge und die Polizei tut nichts“ ist eine andere Nachricht als “Polizeibekannter, betrunkener Flüchtling attackiert Jugendlichen, wird von der Polizei gestellt, im Anschluss kommt es zu einem Angriff einer kleinen Gruppe gegen dessen Begleiter. Die Gruppe wird von der Polizei zerstreut, es kommt zu vier Festnahmen“.

Die Zeit könnte jetzt ihre Bilder von der Nacht auspacken, die ihre Version durch weitere Zeugen stützen, und den Reporter seine Beweise vortragen lassen, dass die Polizei lügt. Beide Versionen können nicht gleichzeitig wahr sein. Der Bericht der Polizei stellt die Vorfälle mitsamt ihrer Erkenntnisse über die Täter detailliert dar, der Reporter der Zeit konnte offensichtlich nicht zwischen dem tatsächlich in Gewahrsam genommenen Libyer und den anderen beiden Flüchtlingen unterscheiden. Was die Zeit über die Vorgänge veröffentlicht hat, ist lückenhaft – aber eben auch passend lückenhaft, dass ihre Version im Netz gut ankommt und einem bestimmen Wunschbild eines gewissen Publikums entspricht.

zeitbaq

Vielleicht war es wirklich so. Vielleicht fehlen der Zeit Details, um den Vorgang richtig darzustellen. Es wäre ein famoser Scoop, könnte die Zeit beweisen, dass ihre Version stimmt und die Polizei eine massive Naziattacke vertuscht. Wenn die Zeit das aber nicht kann, sehe ich momentan nichts, was ihre lückenhafte Version der Vorgänge stützen würde.

Gestern morgen präsentierte die Zeit aber keine neuen Beweise für ihre Version. Sie lässt auch den Reporter nicht erzählen, der es gesehen hat und mit einem Attackierten sprach. Die Zeit brachte die Anschuldigungen von Aktivisten gegen die italienische Polizei im Umgang mit Flüchtlingen, und spricht von Folter durch die Polizei.

zeitbaa

Der zugrundeliegende Bericht basiert auf der Befragung von 170 Personen in Hotspots durch Amnesty International, und Amnesty gibt selbst zu, dass sie den Wahrheitsgehalt der Aussagen nicht beurteilen können. Amnesty kämpft generell gegen Hotspots, hat das bei der Untersuchung erfahren, was die Organisation erfahren wollte, und bietet an, diese ungeprüften Aussagen von ihrer Website aus direkt zu verbreiten.

zeitbac

So geht das heute zwischen Medien, Aktivisten und Internet. Vielleicht ist es wahr. Vielleicht jagen 50 Nazis zwei Kinder und vielleicht foltern italienische Polizisten Genitalien. Es wäre die Aufgabe des Journalismus, das zu klären. Aber solange Journalisten das nicht tun und ihre Aussage mit Wissenslücken beschönigen, sollte man beim Verbreiten zu schön passender Geschichten vorsichtig sein. Um die Verwirrung komplett zu machen, hat die Süddeutsche Zeiung noch mit einem angeblichen, ebenfalls namentlich nicht genannnten „Augenzeugen“ gesprochen, der den nicht genannten Reporter der Zeit vollumfänglich bestätigt und das erzählt, was die Antifa auch schon behauptet hat – etwa, dass Gruppen mit „Division Bautzen“-Bekleidung auftraten. Eine Begründung für die schwankenden Zahlen lieferte er auch: Einige der Verfolger hätten sich in einer nahe gelegene Parkanlage versteckt und seien daher von der Polizei nicht entdeckt worden.

Es wäre interessant zu erfahren, ob die SZ und Zeit zufälligerweie mit der gleichen Person arbeiten – der Reporter der Zeit spricht selbst davon, dass er mit 2 Redaktionen arbeitet. Warum der Informant die demzufolge blinde Polizei nicht auf die versteckten mutmasslichen Staftäter hingewiesen hat, wäre auch noch so eine Frage, die mir spontan einfallen würde.

zeitbar

Solange ich das alles nicht weiss und nur sehe, wie SZ, ZEIT, anonyme Zeugen und Antifa im Gleichschritt marschieren, habe ich – Bedenken.

UPDATE:

Der im Text erwähnte Holtzbrinck-Mitarbeiter Matthias Meisner, der die Polizei zu Unrecht der Untätigkeit beschuldigte, ist nur auch auf diesen Text aufmerksam geworden und bringt bei Twitter nun diese Unterstellung:

zeitbas

Natürlich mit Mention der FAZ bei Twitter, damit man hier bei uns die Vorwürfe auch bemerkt. Dabei sind die Steinwürfe im Text zweimal erwähnt, etwa hier:zeitbau

Mit solchen Denunziationen muss man beim Zeit/Tagesspiegel-Personal an der Schnittstelle zwischen Aktivismus und Medien heute leider rechnen. Das sollte einen kritisch und nachdenklich machen.

UPDATE 2:

Inzwischen ist Matthias Meisner noch einen fast schon justiziablen Schritt der Unterstellung weiter gegangen und wirft der FAZ durch meinen Beitrag Relativierung rechter Gewalt vor.

zeitbav

Für den angeblichen Schuss gibt es noch nicht mal eine Bestätigung der Polizei. In welcher Form es eine Bedrohung mit Waffen gab – die Polizei spricht von „pistolenähnlichem Gegenstand“ –  ist ebenso unklar wie auch die politische Orientierung der angeblichen Straftäter. Die anderen möglichen Straftaten, auf die Meisner sich bezieht, wurden auch in dem meinem Beitrag zugrunde liegenden ZEIT-Artikel nicht erwähnt. Eigentlich muss ich Meisner für seine bereitwillige Darstellung seiner Methoden dankbar sein: So geht es leider manchmal im Journalismus zu.

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318 Lesermeinungen

  1. @Bautzen/Sachsen
    Hate Speech jetzt mal von „links“ im Netz und in den Medien …
    Und natürlich warns „Aktivisten“ und Journalisten.

    Danke für den Text!

    Die Parole vom „Kampf gegen Rechts“ – statt ‚gegen Gewalt‘, ‚gegen Vorurteile‘, ‚für Freiheit‘, ‚für Meinungsfreiheit‘, ‚für Menschenrechte‘ – verdirbt die öffentliche Diskussion durch „Freund-Feind“-Denken.

    Man will ja gar nicht unbedingt die Parolen von AfD usw. unterstützen, sondern nur das Meinungskartell in Politik und Medien aufbrechen, um endlich Luft zu schaffen für eine offene demokratische Debatte, aufgrund von Tatsachen statt Behauptungen, wo auch konservative Positionen zu Wort kommen, ohne von selbsternannten ‚Moralisten‘ niedergeschrien zu werden.

    • Linksbizarres Hategespeech
      Sehr gehrter Don,

      danke für diese Auflistung und vor allem das Aufzeigen, wie so etwas entsteht. Mal sehen, ob die genannten Blätter Gesicht zeigen, wie sie doch so oft in hiermit verwandten Dingen fordern. Oder Courage haben.
      Tippe, eher nicht.

      Weil hier Hatespeech fiel: Schöne Beispiele findet man ohne Ende in den Diskussionen von Zeit, Tagesspiegel, tagesschau – und zwar ungeahndet (was sind in Yout Tube Diskussionen so abspielt, vor allem auch auf Englisch und von Menschen aller Regionen, ist noch eine ganz andere Liga, aber auch dort kann man t. w. wertvolle Weiterverweise, Hinweise auf Hintergründe und natürlich Ansichten und Aspekte kennenlernen). Den NDR und mdr will ich dabei auslassen, denn die fahren sozusagen „weiche Tür“ und sind verglichen mit den o. g. sehr liberal. Eher so wie Welt und Fokus, oder gar Standart.at, wo man nicht versucht die Volkserzieher zu spielen, sondern Diskussionen zulässt. Waren linke und liberale Freigeister nicht früher gegen Pressezensur und Bevormundung?

      Schöne aktuelle Beispiele finden sich u. a. hier in der Leserdiskussion: http://www.tagesspiegel.de/politik/widerstand-der-spd-de-maiziere-will-is-kaempfer-ausbuergern/14794944.html
      „Widerstand der SPD – De Maizière will IS-Kämpfer ausbürgern“

      Aber: Geht noch schlimmer:
      „Der Grünen-Abgeordnete Volker Beck sagte, es mache die Welt nicht sicherer, wenn Deutschland Terroristen abschieben würde, etwa in die Türkei oder nach Tunesien.“

      Fanden ja auch welche eine „kluge Argumentation“, dass man keine Sittenstrolche abschieben könne, wegen der Kinder und Frauen dort.
      Was wollen diese Schlauköpfe? Dass wir alle Irren durchfüttern und noch mehr anlocken?

      Die hiesigen Kollateralschäden gehen offenbar in Ordnung…
      Meth-Käufer Beck, dem hat seine Rauschgiftnummer quasi nichts ausgemacht – unheimlich gerecht geht es hier zu. Klar, wer wird denn da so kleinlich sein wollen bei illegalem Tun. Alles Kavaliersdelikte, außer gegenüber Menschen im Ausland, denn das sind ja Ausländer, und die muss man besonders schützen. Hat auch eine Logik.

      Da fordert man dann lieber, dass Deutsche nach Lybien deportiert werden sollen (man schreibt Nazi, aber das ist ja im Moment eine leichtfertig verwendete Formel – und was hat dieser Kommentator gegen Lybien bzw. Lybier), aber die kriminellen Doppelpassler will er lieber behalten. Hält sich sicher für links und humanistisch.

      Aber wen wundert es: ein wegen Rauschgiftdelikt quasi wie vorbestraftes MdB setzt sich dafür ein, Kriminelle hier zu behalten.

      Soll nicht so viel Links setzen, aber eine bizarre Geschichte gab es unlängst noch: http://www.rp-online.de/nrw/staedte/langenfeld/monheim-finanziert-moscheen-mit-aid-1.6353428
      Man finanziert für 1 Millionen 2 Moscheen-Grundstücke, damit diese Gemeinden besser wahrnehmbar wären. Und will damit die Integration vorantreiben (diese Formel ist fast zum Totschlagargument verkommen – wer will schon dagegen etwas haben?). So wird es gesagt, neben weiterer Gedankenakropbatik:

      „„Durch den medialen Paukenschlag, mit dem er das Thema publik gemacht habe, habe der Bürgermeister dafür gesorgt, dass es stark mit Emotionalität belastet werde, sagte Markus Gronauer (CDU). Für den Bürger mache die Lösung einer 100-prozentigen Bezuschussung keinen Unterschied zu einer kostenlosen Überlassung der Grundstücke“.

      Weitere aufschlussreiche Berichte findet man auf dem WDR, u. a. ein interview mit dem Bürgermeister – und auch in dem Wikiartikel zu dieser an sich erfolgreichen Regionlapartei finden sind weitere Informationen und Quellen.

      Werden demnächst zum Rathaus ziehen und ein zentrales Grundstück für die Verehrung des fliegenden Spagetthimonsters fordern. Pastafaris sind viel zu wenige präsent und wollen integriert werden.

      Wie argumentierte neulich ein Freund: Aber es hätte doch passiert sein können. Es war alles notwendige dafür da. Als Jurist wird man da albern und was passiert, wenn es hätte passieren können, aber Dinge z. B. fehlgehen, lernt man da von Beginn an gründlichst.

      Das ist auch hilfreich um zu entscheiden, ob eine Äußerung verboten ist. Dafür gibt es das Strafgesetzbuch, umfangreiches Richterrecht und Richter, die darüber urteilen (auch wenn es wie bei Turbofeministin GinaL nicht allen gefällt – es wird sogar bei Tagungen von heutigen „Rechtssoziologen“, eigentlich Wissenschaftlern, ersthaft debattiert, ob bei Sexualdelikten nicht grundsätzlich Frauen geglaubt werden muss (aber gut: Bartsch/Linksbizzar: begrüßt nun schon das 2. Mal die Agenda 2010 – und Riexinger/Kipping haben schon in Wahlkampf 2013, als bartsch das erste Mal HartzIV breit lobte, verhindert, dass für die Abschaffung von HartzIV plakatiert wird)

      Da kann man wirklich verzweifeln. Danke für den Lichtblick verehrter Don! Man hofft ja doch immer wieder auf Anständigkeit, Nüchternheit, Unvoreingenommenheit und Vernunft. Was soll man denn auch sonst.

      Aber es macht sehr nachdenklich, dass diese Überprüfungen leider nur von Ihnen bekannt sind, dabei lagen doch z. B. die Unterschiede von Oktoberfest und Köln für jeden klar auf der Hand, wenn er nicht seinem Bias hinterhertoben wollte (am „besten“ sind die, die dann spotten, wenn man „offiziellen“ Versionen nicht folgt – als sei man einfach zu doof, um das zu „wissen“, was laut angeblichen so „Klugen“ doch jedes Kinde wisse / klar, die gucken ja auch Kika-Logo-Kinderpropaganda, ein auch sehr wichtiges Thema, dass völlig „unterhalb des Radars“ viel Unfug anrichtet – wo z. B. behauptet wird, 3 Braunschweiger Knäblein hätten eben urban gardening erfunden usw. Die Chefred. Kika-Logo ist nicht im Netz ermittelbar. Sie werden wissen warum. DDR- Kindernachrichten wären nicht anders gewesen.)

    • Die Scheindebatte um den hatespeech
      Azur, ich stimme Ihnen ja inhaltlich zu, aber ich stelle den Begriff „hatespeech“ grundlegend in Frage!
      Hass ist ein ungesundes Gefühl, fraglos. Kann ich es deshalb verbieten, mit welchem Sinn? Jeder weiß, daß Gefühle stärker werden, desto stärker und unklüger man dagegen vorgeht. Man kann weder Liebe befehlen noch Hass verbieten.

      Kann man das Denken verbieten,- manche würden das gerne, aber – abgesehen von der totalitären Antihumanität, die in diesem Wunsch schlummert (für mich ein typischer Fall von Hass!), wie bitte soll das gehen?! Also doch eher nicht…

      Aber wenn jemand seine Gedanken äußert, dann… haben wir ihn…!
      Dieser Ansatz, der nur nach dem ersten fassbaren Zipfel zum Verbot sucht, braucht genau alle bisher gemachten Einwände besonders. Aber noch einen mehr: wie verträgt sich die Selektion zwischen erlaubtem und unerlaubtem Reden mit der Gleichheit der Menschen?- Eben, überhaupt nicht! Ist freie Rede nicht wirklich mal ein Menschenrecht?!

      Und dann auch noch das kleine Problem, von welcher Warte wollen manche Menschen anderen Menschen mit der Rede eigentlich das Denken und die Gefühle verbieten? Klingt sehr nach Selbstermächtigung!
      (Wenn es eine „Gleichheit der Menschen“ nicht nur in Buchstabenform gibt, sondern als Factum, dann wäre DAS hier doch ein sehr grundlegender Fall.)

      Rechtstheoretisch lässt sich bestimmt auch noch eine Menge dazu sagen, aber da gibt es hier Berufenere!

      Wenn man überlegt, was praktisch ein Staat leisten kann, so kommt man zu der simplen Einsicht, daß ein Staat, der überall mitmischen will, nicht nur weit hinter seinen eigenen Verordnungen zurückbleibt, sondern daß er aktiv das Recht an den wesentlichen Stellen vernachlässigen muß, die eigentlich relevant wären. Überbestimmung erzeugt also Unrecht.
      Ich würde also auch aus dieser Position rein pragmatisch für einen liberalen Ansatz votieren.

      Mir scheint, die hatespeech-Rede ist ein gefährliches Konstrukt, das genuin nur als Herrschaftsinstrument taugt, insbesondere von nicht-legitimierter Herrschaft, sive Usurpation.
      Wie gesagt, inhaltlich stimme ich ja mit Ihnen überein.

    • @azur
      A propos Kindernachrichten.
      Ich erinnere mich vor zwei, drei Jahren eine Kinderbeilage der Süddeutschen Zeitung in einem Cafe gelesen zu haben, in der das Leben in Saudi-Arabien kindgerecht beschrieben wurde.
      Von öffentlichen Hinrichtungen war natürlich keine Rede, man bekam den Eindruck, die Menschen dort lebten in einem harmlos-putzigen Morgenland.

      Fast hätte ich mir die Ausgabe als Dokument über die Verkommenheit der Prantlhausener Zeitung gekauft, aber dann wollte ich sie doch nicht finanziell unterstützen.

  2. Lügenpresse es hört nicht auf
    Es stimmt mich traurig mit welchen mitteln das Grundgesetz von großen Teilen der Presse mit Füßen getreten wird.
    Unser Grundgesetz ist das Gesetz des kleinen Mannes .
    Don Alphonso weiter so,meine Unterstützung haben Sie.
    Lehre Gehirne können mit allen und alles gefüllt werden.

    Gruß

    • Welche Recherche?
      Eine sog. „Twitter“-Recherche?

    • Danke
      Ich würde nicht von Lügenpresse, sondern von bewusster Lückenpresse sprechen. Allerdings, ja man kann auch lügen, indem man etwas absichtlich verschweigt.

      Werter Don: danke für Ihre Mühe. Genau aus diesem Grund lese ich Ihre Zeilen und haben Sie in meinen Augen eine sehr hohe Reputation. Deshalb lese und vertraue ich Ihnen, auch dann, wenn mir mal etwas von Ihnen – was selten vorkommt – nicht so gefällt.

  3. Titel eingeben
    Lieber Don,

    mal wieder Danke für die deteiliertere Recherche!

  4. Wird schon im Fernsehen sein wenn es schlimm war
    Aufgrund der oft aus nichtigen Gründen auftretended Twitterpanik ist die einzige Notiz die ich von solchen Berichten ziehe das die nächsten zwei Tage auf den einschlägigen Medien nicht interessantes publiziert werden wird.

    Wenn so Berichte echt wären könnte man Abends in der Tagesschau relevantes (also die tatsächlichen Jagdszenen) Videomaterial (wenn man den Fernsehen guckt… auch so ne Sache) sehen. Und die nächste Bild hätte Sonderseite mit relevanten Bildmaterial.

    Man sacht ja wo Rauch ist ist auch Feuer aber seit Twitter haben einfach zuviel Leute ne Nebelmaschine an der Hand als das man wegen jeder Wolke gleich Panik schieben muss.

    Wenn es darauf ankommt hat Twitter, ganz abgesehen davon das ich Twitter eh nur punktuell für bestimmte Anlässe anschaue und ansonsten ignoriere, für mich eh null Nutzen: Schon mal nach ner Radfahrt gefragt worden ob es einem nicht mulmig war durch nen Industrieunfall zu fahren ? Geiles Gefühl.

  5. Berechtigte Bedenken, Don Alphonso!
    Da wird gerne aus der Ferne exquisit berichtet.
    „Als Augenzeuge kennt man die Details des Ablaufs besser als Dritte in der Redaktion, hunderte von Kilometern entfernt.“

    Erinnert mich an meinen E-Mail-Austausch mit Petra Sorge, in jenem Falle Cicero. Sie hatte eine dezidierte Berichterstattung zu den Vorkommnissen auf der Domplatte abgeliefert.
    Ich hatte sie nach ihren Quellen befragt, sie habe mit der Kölner Polizei telephoniert. Nach weiterem Insistieren meinerseits schrieb sie „Aber die Quelle habe ich ja offengelegt. Ich habe mit der Polizeipressestelle gesprochen aber, das ist richtig, ich bin nicht vor Ort in Köln.“

    So geht offenbar Journalismus im Zeitalter digitaler Medien. Mit dem Pressesprecher der Polizei telephonieren, und dann einen Artikel in den Cicero setzen, von, vielleicht, Berlin aus. Mit einer Analyse, wie es zu der um 4 oder 5 Tage verspäteten Meldung kam.
    Kritische Selbstreflektion könnte auch darin enden, dass man sich als ’nicht zuständig‘ selbsteinschätzt, wenn man seine eigene Quellenlage analysiert.

    • Titel eingeben
      Immerhin muss man entgegenhalten dass zumindest mit dem Polizeisprecher telefoniert wurde – was zumindest eine zuverlässigere Informationsquelle ist als irgendwelche Aktivisten oder kreative Köpfe die sich Dinge komplett ausdenken. Wie dann die Nachricht an sich interpretiert und „vermarktet“ wird ist natürlich wieder das andere.

  6. Ein Buch lesen
    Journalisten sollten dieses Buch mal lesen:
    http://www.editionsdutoucan.fr/livres/essais/langue-medias
    Aber das is vielleicht Hoffnungslos: lesende Journalisten, mann sieht nur schreibende Journalisten.

  7. Tja. Die Medien arbeiten eben hart daran, sich den Verachtungstitel "Lügenpresse"
    auch zu verdienen. Muss man verstehen – die meisten Journalisten kommen aus den Dunkelkammern westlichen Selbsthasses (fälschlich „Geistes“wissenschaften genannt) und verstehen Ihre Arbeit in erster Linie als Volkserziehung.

    Das korrigiert sich schon wieder – der Vertrauensverlust in Medien hat in Europa und den USA inzwischen ein derartiges Ausmass erreicht, dass ein kritischer Artikel den/m Kritisierten fast schon hilft. Substanzlose Arroganz, bedingungslose Selbstliebe und die Unfähigkeit zur Selbsteflektion, die den meisten Journalisten angeboren zu sein scheint, werden auch dafür sorgen, dass der Vertrauensverlust fortschreitet.

    Also wird der Spuk entweder durch Altmediendiensterben und neue Medien beendet. Oder durch den Sieg von Rechtspopulisten und Rechtsradikalen bei Wahlen. Die haben zwar zu Fakten dasselbe Verhältnis, wie viele Journalisten auch – aber wenigstens tragen sie das offen zur Schau.

    Die ungefährdete Hegemonie einer bestimmten politischen Ausrichtung, die Medien eine Zeit lang genossen, kann und wird eben nur auf die harte Weise beendet werden. Hegemone sind zu Selbstkorrektur nicht in der Lage, das ist politisches, empoirisch gut bestätiges, Alltagswissen. Und die Grundlage parlamentarischer Demokratien.

    Gruss,
    Thorsten Haupts

    • Dunkelkammern westlichen Selbsthasses
      Schöne Formulierung u d durchaus sinnig, wenn man bedenkt, daß in Dunkelkammern mit energiearmem (rotem) Licht gearbeitet wird.

      Daß allerdings die Geisteswissenschaften insgesamt von Ihnen attackiert werden, halte ich für weniger richtig, denn letztlich sind sie nur gekapert von jenen mit energiearmem Licht.
      Wären sie weiter frei, hätten sie ein großartiges Potenzial. Man darf aber nicht mit dem Moralistenthermometer pc dauernd einfuhrbereitstehen.

    • Titel eingeben
      Sie werden Danisch mögen; auch der zieht gekonnt (und oft zu Recht) über „Geistes“wissenschaftler her.

    • US Medien
      Es sind die Anhänger der Tea Party bzw. Trump, die das Vertrauen verloren haben. Aber das verhält sich etwas anders als hier. Trump duldet z.B. keine Berichte, in welchen seine eigenen Aussagen Wort für Wort wiederholt werden. Kritische Berichte über seine durch objektive Fakten widerlegten Aussagen werden von ihm als Lügen verunglimpft. Daher hat er auch vor, die Pressefreiheit insofern einzuschränken, dass Medien und Journalisten, die kritisch berichten, leichter durch Verleumdungsklagen mundtot gemacht werden können.

      Die Umfragen sind bei Trump z.B. nur dann „rigged“, wenn seine Werte sinken. Sonst sind sie völlig okay, und er gibt gerne damit an. Genauso verhält es sich mit seinem Verhalten gegenüber den Medien.

      Weil ich die entsprechenden Reden von Trump im US TV seit Juni 2015 intensiv verfolgt habe und die entsprechenden Berichte in den Medien gelesen habe, kann ich das ganz gut beurteilen.

      Diejenigen, welche die Presse, wie Trump z.B., als lying media bezeichnen, akzeptieren höchstens Medien wie Fox und die ultrarechte Publikation Breitbart oder Websites, in welchen zum Teil düstere VT’s verbreitet werden.

      Die Weltsicht einer großen Anzahl der Amerikaner ist um Einiges krasser als die der Anhänger von AfD oder Pegida z.B.

    • So einfach ist es auch nicht, Herr Haupt!
      Sicherlich sind des ungeheuerliche Vorgänge, die hier aufgelistet wurden. Aus der Sicht des Don-Lesers, der ich auch bin, liegt es auf der Hand und man bekommt Kopfschmerzen, wenn man die Twitter-Reaktionen der Chef-Ideologen liest. ABER (!) :

      Kaum jemand ist heute frei von ideologischen Scheuklappen und sitzt nicht irgendwo irgendwelchen Verschwörungstheorien aus dem Netz auf, auch Don Alphonso nicht. Da es sein Blog ist, nehme ich ihn hier als Beispiel. Neulich schimpfte er unterschwellig auf Glyphosat und Monsanto (ich glaube beim Kartoffel-Artikel), üblicherweise würden Kartoffeln mit Glyphosat in Berührung kommen. Da fragt man sich auch, auf welche Quellen er sich da beruft und auf welche Quellen, dass das, wenn es so wäre, dass die Pflanze in Berührung kommt, davon eine Gefahr ausginge. Was gab es nicht schon für tolle Studien, die in allen Blättern zitiert wurden (BUND, Greenpeace, …), die sich alle als Fakes herausstellten, sogar zur Unstatistik des Monats wurden („7 von 10 Europäern haben Glyphosat im Urin“ , wobei 11 Europäer untersucht wurden, vermutlich die Autoren der Publikation, als Beispiel). Auch derartiges bleibt hängen.

      Andere Beispiel: Jeder kennt die Geschichte, dass Coca Cola in Indien und generell in der Dritten Welt in seinen Abfüllanalagen den Bauern das Wasser wegnehmen soll. Immer wieder in Kommentaren zu lesen, wobei Coca Cola gerne auch mal durch Monsanto, Nestle oder Plantagenbesitzer/weiße, heterosexuelle Männer mit viel Geld ersetzt wird. Witzigerweise war es die Zeit, die kürzlich
      die Wurzel des Mythos in einem Artikel aufgedeckt hat und die Aktivisten dahinter entlarvt hat, die auch höchstpersönlich bestätigt haben, dass der „Zweck eben die Mittel heiligt“ und Lügen erlaubt ist.

      Aber jeder kennt es, niemand konnte es hier bisher widerlegen. Beweisen brauchte es niemand. Wer es glauben wollte, egal ob links oder rechts, hauptsache gegen Industrie und den Westen, nahm es gerne als Argument an.

    • Was Trump wie Breitbart angeht - völlig richtig.
      Mit einer Einschränkung: Der Vergleich zu Breitbart ist nicht CNN, sondern Vice, Salon oder Mother Jones. Bei DEM Vergleich schneidet Breitbart nur noch im Mittelfeld der Verrückten ab :-).

      Ich habe zwar Trumps Kandidatur wie (möglicherweise fälschlich) seinen Wahlsieg prognostiziert, bin aber kein Fan. Ich fürchte nur, die bräsige Realitätsverleugnung auf der Gegenseite samt der totalitären Denkverbotsfantasien lassen sich leider nur noch radikal korrigieren.

      Gruss,
      Thorsten Haupts

  8. Gleichschaltung funktioniert!
    Und zwar unabhängig der Gesinnung.
    Ja, alles wird nachgeplappert und weiter verbreitet, sofort, ungeprüft, oft obwohl einem beim Lesen schon Zweifel kommen müssten. Schlimmer noch, die Stimmung in den sozialen Netzwerken lässt kaum Zweifel daran, daß man sich mit in paar Statusmeldungen, Katzenbildern und Kalauern nur die Zeit vertreibt, während alle auf die nächste „zu gut um wahr zu sein Nachricht“ warten.

    Mit Beschimpfungen wird dann natürlich auch nicht gespart, aber das sind alles offensichtlich keine Fälle für die No Hate Speech Brigade, weil es ja gegen die richtigen geht.

    Ich habe es so satt. Die sogenannte Netzgemeinde ist nur noch ein auf Beissreflex trainierter Pawlowscher Mob, im Dienste der linksgetrimmten Meinungsmachmaschinerie. Immerhin sehe ich hier, daß ich mit dieser Meinung nicht alleine bin.

    • Mit Twittermüll, ÖRR und Mainstreampresse
      Ich habe es auch so satt! Diese neue Religion PC und all ihre Auswüchse gehen mir nur noch auf den Sack. Ich habe festgestellt, dass ich mich zu den rechten zählen muss. Gut. Bin ich eben rechts. Aber nicht blöd.

      Die klassischen Medien müssen halt ihre Klientel bedienen. Denn ein großer Teil dieser hat sich von ihnen verabschiedet. Der Rest ist nur noch Echokammer und die will halt immer wieder gespeist werden, denn sonst würde dieser Rest sich auch noch abwenden. Und dann sieht es noch düsterer aus mit Geldverdienen mit Medien.

      Ich schätze, der GEZ gestützte Medienzirkus wird den Kampf gegen Rechts, hatespeech, Genderbashing usw. als letzte Bastion verteidigen müssen. Der Rest ist vorher pleite.

  9. Der Plot - für eine Verleihung
    Journalismus mit Wahrheitsgehalt – Monsieur! Wenn das kein Aufhänger ist!? Wo könnten Sie ihren Preis abholen?

    PS:(kT)

    • Suum cuique
      Jedenfalls nicht dort, wo solche Preise verliehen werden. Aber was tut’s, wenn man sein Geschäft redlich treibt, ist das Lohn genug. Lorbeerblätter passen allerdings gut zu Linsengerichten.

      Im übrigen muss man heute, wenn man bestimmte hochgeschätzte Preise erhalten will, seine Auslassungen schicklich mit einem „Wow“ beginnen und beenden. Diese ausgefeilte Konstruktion nennt sich Weltbürgerparenthese, und so mancher bringt die mangels innerer Gaben partout nicht zuwege.

      Das passt schon alles zusammen.

  10. alles unklug
    Die Zeitungen und jeder Twitterer sollten bedeutend vorsichtiger werden, denn das hat Folgen.
    1. In Deutschland glaubt keiner mehr was.
    2. Im Ausland erscheint nur die erste Nachricht, nicht die Korrektur. Die Folgen kann man sich ausrechnen.

    Bei Durchsicht des Teams von Kahane stellte ich fest, dass dort zwei Drittel Frauen arbeiten.

    • Eine historische Perspektive
      eröffnet sich demjenigen, der die Schreibe des Gröfaz noch vor Augen hat: daß es nämlich einen Teil der (damaligen, 20er Jahre) Bevölkerung gebe der gar nichts mehr glaube und darum über Propaganda nicht zu erreichen sei. Heute gilt das wieder. Zum Glück ist die Auslandspresse in Deutschland erhältlich – noch. Und wenn auch die Kurzwelle darniederliegt, die Feindsender gibt es weiterhin. Wer weiß, ob an neuen Definitionen für Schwarzhören gearbeitet wird? Früher hat man die Regierungssender anderer Staaten einfach als Propaganda abgetan; heute nutzt man RT oder BBC oder NZZ im bewußten Balanceakt zur hiesigen Propaganda.
      Wie demokratisch sinnvoll wäre es doch, verwendeten die früheren privaten „Leitmedien“ mehr Zeit und Mühe darauf, die diversen fragwürdigen Akte der Bundesregierungen zu sezieren und prominent darzustellen. Aber nein, denn dann würde die Journaille nicht mehr im Regierungsflieger sitzen dürfen.
      Ein Trauerspiel.
      M. A. Titz

    • @Oberländer: alles unklug...
      Ihre Schlußfolgerungen aus dem Don-Blog teile ich, wie auch die Befürchtung, dass daraus unkontrollierbare Folgen erwachsen können.

      Gerade Journalisten sollten vor das öffentliche Schreiben das Denken setzen, vielleicht sogar vor Veröffentlichung von unsinnigen Elaboraten nochmals mit jemandem Reden, der wirklich etwas von der Sache versteht.

      Was bei uns als kleine Meldung auf Seite drei erscheint ist in anderen Ländern mit größerer politischer Bedeutung schnell auf Seite eins.
      Die Chinesen z.B. sind in dieser Beziehung sehr aufmerksam, und deren Blätter werden von immerhin 1,5 Milliarden Menschen gelesen. Die englischsprachige Presse schließt sich deren Nachrichten meist auch schnell an.

      Deshalb kann man den Wahrheitsgehalt einer Nachricht gar nicht intensiv genug prüfen, bevor diese „Online“ geht.

      Die Folgen übertriebener oder wahrheitswidriger Berichterstattung werden uns noch alle einholen, und zwar ganz kalt.

      Exkurs:
      Eigentlich unglaublich, dass der Oettinger immer noch EU-Kommissar ist, obwohl er 1,5 Milliarden Menschen (und damit etwa ein Viertel der lebenden Menschheit) auf das Gröbste beleidigt hat.
      Da wird bald ein Markt wegbrechen, egal wie oft der Gabriel dorthin fährt.
      Chinesen denken traditionell sehr kollektiv und können gar nicht verstehen, wenn einer aus der Reihe ausschert und nicht bestraft wird. Eine Entschuldigung ohne Strafe bedeutet dort gar nichts.
      (Dort ist Sippenhaft schon seit Jahrtausenden üblich und wird von der Bevölkerungsmehrheit auch als richtig empfunden.)
      Daraus folgern die Chinesen, dass alle Europäer so denken wie Oettinger, und werden entsprechend handeln, was beim Gabriel-Besuch schon zu spüren war.

      Wir müssen sowohl auf unser „politisches Führungspersonal“, wie leider auch auf Glatzen, die mit Ausländerjagden den Ruf unseres Landes ruinieren, aufpassen.
      (Egal ob nur zwei Schwachköpfe Ausländer jagen oder fünzig. Jede Jagd muss unterbleiben, dafür müssen Recht und Gesetz kriminelle Ausländer viel stärker überwachen und bei Zuwiderhandlungen bestrafen und schnellstens ausweisen.

      Unser unkontrollierter Umgang mit Ausländern wird in anderen Ländern nur mit Kopfschütteln wahrgenommen. Personen, die dauerhaft im Land leben wollen und sich nicht integrieren können oder wollen, gibt es in China nicht. Wer sich nicht benimmt, ist schnell aus China raus und kommt garantiert nicht mehr rein. Von dem Durchsetzungsvermögen der Chinesen innerhalb ihres eigenen Landes können wir Deutschen noch eine ganze Menge lernen.)

      Ein zweckmäßiger Zaun an der deutschen Grenze hätte vieles verhindern können und wird bei dem jetzt auftauchenden Konflikten mit der Türkei dringend gebraucht, zur Abwehr weiterer menschlicher Problemfälle ohne Integrationspotential.

    • @Oberländer
      …dazu paßt: https://sciencefiles.org/2016/11/03/die-moralische-hegemonie-der-toleranzapostel/

      Ach ja, das schwache Geschlecht

    • Fragt
      …haben die überhaupt schon mal gearbeitet oder sich bis heute, wann immer möglich, nur ihren hintern plattgesessen?

  11. Und da wundert man sich über den Vorwurf 'Lügenpresse' ?
    Zunehmend wird unsauber gearbeitet, der Regierung zugearbeitet, die gegen Deutschland arbeitet, Hofberichterstattung gemacht, absoluter Quatsch, der aus einer kleinen Minderheit Linksradikaler im Social Justice- Bereich des Internet trieft, als Tatsache gebracht, und gleichzeitig zum Mehrheitswillen Deutschlands stilisiert.
    Wieviele Deutsche waren denn wirklich begeisterte ‚Welcome-Winker‘ ?
    Klar, dass da auch eher unpolitische Omas waren, denen entweder ‚die Kinder‘ (eine verschwindende Minderheit unter den illegalen Migranten) leid taten, oder die sich vielleicht Abenteuer mit glutäugigen jungen Ausländern versprachen, oder einfach hirnlos waren.
    Aber…Minderheit bleibt Minderheit, alle einigermaßen handwerklich ordentlich gemachten Umfragen ergaben, dass die Mehrheit GEGEN ‚Wir schaffen das‘ war und bleibt.
    Der Bundeshosenanzug labert Stumpfsinn, und an uns allen bleibt, für Jahrzehnte festzustellen, dass wir das NICHT schaffen, und nie GEWOLLT haben.
    Sondern dass wir wollten, dass unser Land, unser Steuergeld, und unsere sonstigen Ressourcen, für uns bleiben.
    Was den Nazi-Schmarrn angeht- ein Blick auf die Wahlergebnisse, der NPD, die von manchen VERDÄCHTIGT wird, einer Hitler-Wiederkunft das Wort zu reden, macht Sie sicher :
    Es handelt sich um, im Vergleich zur linken SA ‚Antifa‘ um verschwindende Grüpplein.
    Und NEIN, AfD ist nicht Nazi, sondern vielfach Ex-SPD, Ex-Linke, Ex-CDU, Ex-FDP, und Ex-Nicht (mehr)Wähler.
    Der Blick ins Parteiprogramm, den die Medien der ‚geleiteten Demokratie‘
    geflissentlich vermeiden, oder gewünscht verschwurbeln, macht auch hier sicher.
    Ja, ich habe eine Meinung, und die muß nicht richtig sein, aber eines gilt jedenfalls und überall :

    Es muß handwerklich sauber gearbeitet werden, Thesen müssen nachvollziehbar und Versuche wiederholbar sein (s. Karl Popper),
    Berichte überprüfbar und belegt, wenn möglich, Beweise in alle Richtungen gesammelt, und DANN gewertet.
    Journalistische Sorgfaltspflicht ist zu erfüllen, und dann zu veröffentlichen, Tatsachenberichte DEUTLICH von Meinung zu trennen,
    Politik muß sich fragen, ob ihre Entscheidungen dem Mehrheitswillen entsprechen, nicht blöder Ideologie oder dem Souffleur aus der Atlantikbrücke, Gesetze müssen sauber legistisch formuliert sein, um dem Unterworfenen die Anwendung zumutbar zu machen.
    Grund-und Freiheitsrechte sind durch die Politik, ob in Legislative oder Exekutive, zu schützen, und nicht mit Maulkorbvorschriften und Kahane-Stiftungen auszuhöhlen.
    Nichts davon scheint der Mehrheit in Politik und Medien am Herzen zu liegen, im GEGENTEIL .
    Daher, und nicht aus obskuren Quellen, stammen Politik(er)- und Medienverdrossenheit.
    Und als Plädoyer für saubere, journalistische Arbeit, im Gegensatz zur linken Hetze im Netz, verstehe ich diesen Arikel des Don.

    • Ich kenne den Nahostkonflikt, ich wundere mich schon sehr lang über überhaupt nichts mehr.

    • Ja, Don , der Nahostkonflikt, ein jahrzehntelang schon tobender Krieg
      in einer nur wenig zivilisierten Ecke der Welt, ist eine Tragödie, und Beweis dafür, dass die Wahrheit das erste, und dauerhafte, Opfer des Krieges ist.
      Aber bei UNS ? In Deutschland ? Nach all den grausigen Erfahrungen im Nazireich und der DDR, wo auch das Schindluder mit der Wahrheit dem Schindluder mit den Menschen voranging, uns weiter begleitete ?

      Nein, vor, 10, 20, 30 Jahren, in Abstufung, hätte es das bei uns nicht gegeben, was heute aufgeführt wird.
      Eine Regierung hätte sich geschämt, eine Opposition hätte sich geschämt, und Zeitungen konnte man noch lesen, und relativ liberal kommentieren, im net, oder per Brief oder Artikel in anderen Zeitungen.
      Heute gibt es praktisch keine ‚anderen‘ Zeitungen‘ mehr, sondern ein Einheitsblatt für den Einheitsbrei, der Politik, die den Namen verdient, ersetzt hat.
      Pampe. Friß.
      Nein, da mache ich eben nicht. Ich erbreche diesen Mist, bevor ich ihn noch eingenommen hätte.
      Und schreib halt meinen unwichtigen Sermon in den paar Winkeln, wo das überhaupt noch geht.
      Und gehe wählen, und wähle GÜLTIG .
      Für den Winkel hier besten Dank, lieber Don, früher habe ich auch im Mutterschiff Lesermeinungen geschrieben, aber wurde gesperrt, ebenso, wie in mehreren anderen Medien.
      So sei es.
      Wer Mist schreibt, will keine sachliche Kritik.

    • @ Otto Moser
      Ich stimme Ihnen absolut zu!

      Ich möchte aber in diesem Zusammenhang noch mal an Merkels Nudging-Beratung durch ein Psychologenteam (?) erinnern.

      Können müßten die Journalisten ihren Job schon. Die Frage ist, WARUM sie ihr Werkzeug nicht anwenden wie Alphons das hier darlegt.
      Denn er ist ja nicht der Einzige, der weiß, wie man kritisch methodisch recherchiert! Aber inzwischen ist er einer der Wenigen, bei denen man den Eindruck hat, daß es auch angewendet wird, lege artis.

      *wenige, heißt hier nur, es ist nicht mehr faktische Normalität. Es sind natürlich immer noch Etliche, aber halt in der Minderheit.

    • vor 10, 20, 30 Jahren ...
      gab es das auch schon, Herr Moser. Der Unterschied zu heute ist, daß es früher mehr Mühe machte, die eigene Meinung zu verbreiten, da waren schon mehr als ein paar Klicks notwendig. Dementsprechend war das Echo in der Bevölkerung auch eher gering. Auch sehen sich die Medien ob der „kostenlosen Konkurrenz“ und der diversen Plattformen im weltweiten Netz heute eher dazu gezwungen, sich den leicht erkennbaren Meinungsströmungen anzupassen.

      Die Medien haben zunehmend ihre Unabhängigkeit verloren bzw. aufgegeben.

    • Im Augenblick
      scheinen in den Printmedien und ihren online-Filialen alle nur den vorgefertigten dpa-Brei weiterzuverteilen. Oft Wort für Wort.

    • Otto Moser - wie wollen Sie denn die hilfsbereiten Leute bei der Stange halten,
      ohne diese angebliche „Nazi“- Berichterstattung? Jeder anders denkende wird doch damit diffamiert und schon im Ansatz, mit seiner kritischen Meinung an die Öffentlichkeit zu gehen, gebremst.
      Wenn das System der arbeitsam ertragenden, steuerzahlenden Bürger tatsächlich in den Widerstand ginge, sich auflehnte gegen das von oben Verordnete – was wäre dann?
      Also schreibt/twittert ein kleiner Kreis öffentlichkeitswirksam solchen unhinterfragten Blödsinn an uns hin – statt sich dann doch mit den wirklichen Polizeiberichten zu befassen und zu erkennen, dass die Gefahr von ganz wo anders kommt.
      Im täglichen Umgang mit Menschen in meiner Umgebung bleibt mir unklar, wie viele sich daran noch festhalten – und das, was tatsächlich um sie herum geschieht, nicht wahrnehmen wollen/können.
      Nur vorsichtiger sind einige schon geworden, wenn sie sich auf die Straße begeben – und das Verhalten mancher, die hier Obdach suchen, ist ja nun wirklich nur schwer einzuschätzen – da von Sozialisation und Prägung in einer fremden Kultur uns zu wenig bekannt und vielen, der her gekommenen, unsere Kulturerrungenschaft, Konflikte verbal zu lösen, nicht so ganz nahe gebracht wurde.

      Hilft das Berichten über die „Rechten“ nicht mehr kommen Bilder von Kindern mit Schutt und Asche aus Sanis – nur dann nicht, wenn in Italien die Erde bebt.
      Letztendlich hilft das alles, zu lernen, nichts zu glauben und alles in Frage zu stellen, was so hoch aufgehängt wird.
      Dennoch: es bleibt immer etwas hängen von solchen Propagandaartikeln – und wer interessiert sich wirklich für Berichtigungen am unteren Zeitungsrand?

    • So sei es
      Sie schreiben um 12:37 Uhr:
      „Für den Winkel hier besten Dank, lieber Don, früher habe ich auch im Mutterschiff Lesermeinungen geschrieben, aber wurde gesperrt, ebenso, wie in mehreren anderen Medien.
      So sei es.“

      So sei es?

      Ist das nicht zu fatalistisch?
      Bei allem, was aus diesem „so sei es“ am Ende alternativlos erwachsen könnte?

      Vielleicht wäre ja ein Blog zur Veröffentlichung „zensierter“ Kommentare eine Lösung.
      Und vielleicht könnte ein solches Blog endlich sogar etwas Licht in das Dunkel der „Ausübung des Hausrechts“ (hört sich doch viel schöner an als Zensur – oder?) diverser (auch und gerade ÖR-) Medien bringen?

      Da gegen ein solches Blog vermutlich „scharf geschossen“ würde, brauchte es natürlich vorrangig eins: gute Anwälte.
      Vielleicht findet sich ja zu deren Finanzierung (wie z.B. auch für selbsternannte „Blockwarte“) ein „Stifter“? Es müsste doch noch andere Finanziers als Berliner Botschaften oder Verlagsimperien im Maas-Anzug mit Hate-speech-Krawatte geben …

      PS
      Eine andere Bezeichnung für „Blockwarte“ fällt mir leider gerade nicht ein – schon gar keine englischsprachige; aber die dürfte es wegen des in den USA (waren die nicht mal in Sachen Demokratie unser Vorbild?) erweiterten Verständnisses von Meinungsfreiheit m.W. auch nicht geben.

    • Vielen Dank für die Antworten ,
      und Herr Odo Aker- ein Blog ? Es gibt da einen Blog, in welchem man zu Artikeln der Einheitspresse Kommentare abgeben kann, die dort nicht erscheinen.
      Da kommt so einmal im Monat was .
      Dann gibt es reihenweise Blogs, auf die Kommentatoren hier beim Don hinweisen, ganz gute dabei, aber recht lebendig geht es dort auch nicht zu.
      Sogar des Dons geschätzen Blog, hierorts, findet man bei Studium der Online-FAZ nicht sofort.
      Vielleicht täusche ich mich, aber er nimmt an Leben zu, wird also bekannter und beliebter.
      Nun ist der Don aber im richtigen Leben erfahrener Journalist, von der Sorte, die heute nicht mehr in der Zeitung schreiben.
      Und ein selten begabter Jongleur der Worte und Inhalte.
      Ich bin unbekannt, von Beruf Jurist, und mit Schriftsatzdeutsch vergrault man anständige Leut‘ .
      Und kosten tut ein Blog auch, erst recht, wenn ihn kaum wer klickt.
      Und, ganz ehrlich, entgegen den gegen meinen Berufsstand gerne, und oft zurecht, gehabten Vorurteilen bin ich kein besonders eitler Fant, und unter Realitätsverlust, auch die Wichtigkeit meiner eigenen Person, leide ich nicht.
      Ein Kurt Tucholsky, nicht unbedingt meine politische Kragenweite, aber für Schloß Gripsholm ins Grab hinein-Danke-, hat die Nazis auch nicht aufgehalten. Oder einThomas Mann, ein Heinrich Mann, nicht einmal ein im Land gebliebener Erich Kästner.
      Mit denen, ab vom Politischen, vergleiche ich mich sicher nicht.
      Also bleibt es bei meiner Einschätzung- unwichtige Kommentare.

      NUR : den gekauften Schreiberlingen linker Sauce und transatlantischer, ewiger Freundschaft, die kalten Schweiß der Existenzangst absondernd in den , seriösen Medien ‚ ihren Papp anrühren, und Rang und Namen haben, sei nicht verschwiegen, dass ihre wegbrechende Leserschaft, samt Abos und Klicks , ihrem eigenen Verrat an Journalismus, der den Namen verdient, geschuldet ist.
      Und auch SIE, die so wahnsinnig Wichtigen, bewirken zunehmend- nichts.
      Bis die Zeitung zusperrt. Bye, bye, hackwriter !
      Das öffentlich rechtliche Phänomen geht auch nur mehr so lange zum Brunnen, bis das Füllhorn der Bürgergeduld bricht.
      Ja, ein bissel Fatalismus, ein bissel Hoffnung, und als Ziel- möge mir die deutsche Erde leicht werden.

  12. Bedenken habe ich nicht. Die wären auch verschwendet.
    Bin schließlich keine ZEIT-Leserin. Qualität muss sein, und die gibt es woanders.

  13. Nützliche Propaganda für nützliche Idioten
    So wie Sie Ihre Erfahrungen im Nahostkonflikt gesammelt haben, habe ich meine bei privaten Reisen durch verschiedene Ostblockländer gesammelt, vor allem in der DDR. Daher habe ich bei dieser Art von verdrehender Propaganda auch sofort ein Deja-Vu-Erlebnis. Ebenso wie in Nahost ist diese Propagandamasche an kommunistische Strategien zur Meinungsbeeinflussung angelehnt, bei der Stasi hieß das ‚Operative Desinformation feindliches, imperialistisches Ausland‘. Ein Metier, das Frau Stasi-Kahane bestens beherrscht, sie hat es schließlich von Jugend an gelernt. Man benötigt nur ein kleines Netzwerk von Gleichgesinnten an entscheidender Stelle in den Medien und schon läuft die Agitations- und Propagandamaschine wie geschmiert. Selbst wenn sich hinterher die Unwahrheit herausstellt, das interessiert niemanden mehr, die Geschichte ist im Netz und nicht mehr zu löschen. Und wieder eine Kerbe mehr im Kampf gegen Rechts und damit wieder reichlich mehr Geld vom Staat und super Munition zur Verteidigung der eigenen, verfassungsfeindlichen Ideologie gegenüber Andersdenkenden. So kann sich der totalitäre Kommunismus wieder unauffällig in unser Land einschleichen.

  14. Hetze, Hysterie und Untaten
    die man bei anderen vermutet, voraussetzt, zur Not herbeiphantasiert, aber bei sich selbst nicht erkennen kann und will und die man skrupellos (weil man ja der guten und richtigen Sache dient) mit fiktionalen Konstrukten zu belegen versucht, machen inzwischen mindestens genauso Angst wie ‚Nazis‘.Vielleicht ist auch diese ‚Arbeitsweise‘ von Medien eine Spielart des, auch immer nur bei den anderen diagnostizierten, Primats des ‚Postfaktischen‘, wo Gesinnung alles und Faktum nichts wiegt … Danke, daß Sie unbeirrt die Stimme der Vernunft vertreten! Und für diesen zum Niederknien nüchternen, sachlichen, ausgewogenen Artikel darüber, wie anständige Arbeit von an ‚Wahrheit‘, oder zumindest ‚Fakten‘, interessierten Medien aussehen müßte…

    • "weil man ja der guten und richtigen Sache dient"
      Und dienen zu müssen denkt, angesichts sinkender Gewinne.

  15. "Wenn eine Geschichte zu gut klingt, ist daran etwas faul."
    Wenn eine Geschichte zu schlecht klingt, ist sie nichts für den Kunden. So ließe sich der Gedanke weiter spinnen. Daher bekommt der Leser im Großen und Ganzen, super gut klingende Stories. Wohl lassen sich üble Geschichten aufspüren, doch da muss der Leser schon tiefer bohren – wie im Blog von Don Alfonso. Wer sein Weltbild der veröffentlichten Meinung bewahren, bleibt besser bei super schmeichelhaft schönen Stories. Alles andere bleibt besser in den tiefen Datenabgründen der Server verborgen. http://www.n0by.de/MyBooks/FriedensfahrtMoskau2016.pdf

  16. Danke für die Beharrlichkeit
    Lieber Don Alphonso,

    danke dafür, daß Sie diese Dinge immer wieder ans Licht fördern. Das Durchforsten von Social Media zu diesen Themen ist wahrlich nicht vergnügungssteuerpflichtig und daher umso mehr bewundernswert.

    Ich finde es allerdings bemerkenswert, diese Art von Artikeln in Ihrem kleinen Blog zu lesen und nicht etwa im Mutterblatt.

    Viele Grüße,
    Sebastian

  17. Titel eingeben
    Ich frage mich schon seit längerem, warum Don Alphonso noch bei der FAZ ist und nicht Tichy oder Achgut.

    • Soll mich das jetzt beleidigen? Es geht hier noch nicht mal um eine politische Richtung, sondern nur um die Frage, was war.

    • Wohl weil man die FAZ kennt
      Was für Klitschen sind bitteschön Tichy oder Achgut ?

    • Fragt sich der Herr Meyer auch was wa(h)r ...
      … wenn in den Kommentaren seiner Blogs die üblichen falschen fremdenfeindlichen Gerüchte verbreitet werden? Werden diese nach seiner „Recherche“ gelöscht? Ach nee, … die bestätigen ja so schön die Vorurteile und geben seiner Stammkundschaft so schön Zucker.

    • Examples or it didn’t happen.

    • @Kratel
      „Fragt sich der Herr Meyer auch was wa(h)r …
      … wenn in den Kommentaren seiner Blogs die üblichen falschen fremdenfeindlichen Gerüchte verbreitet werden?“

      Mich würde interessieren worum es sich da konkret handelt- oder möchten Sie hier lediglich ein wenig stänkern indem Sie dem Blogger Verantwortung für Leserkommentare zuweisen wollen welcher noch nicht einmal ZEIT Online, mit einer Mannschaft an fest angestellten Moderatoren, auch nur annähernd in so einem Umfang wie Sie den offenbar einfordern gerecht wird.

      „Ach nee, … die bestätigen ja so schön die Vorurteile und geben seiner Stammkundschaft so schön Zucker.“
      Welche Vorurteile (nein, ich meine nicht Ihre eigenen) sprechen Sie hier konkret an, und inwiefern halten Sie das Kommentieren eines Blog-Artikels welcher womöglich der eigenen Perspektive entspricht für etwas verwerfliches?

  18. Hervorragend!
    Als Nicht- Journalist, aber durchaus kritisch Recherche-fähiger Mensch, hätte ich das alles so nicht darlegen können, weil mir eben der praktische Einblick fehlt!

    #Das ist keine Nachricht, sondern der Ausgangspunkt für eine Recherche#
    So eine Wertung der Vorfälle weist doch implizit nach, wiewenig das, was sich zumeist Journalismus nennt, noch mit Berichterstattung zu tun und wieviel davon nur noch Gesinnungsdiktion ist.

    Positiv könnte man formulieren, wie kreativ die Lückenpresse mit vermuteten Fakten umgehen kann.

    Das Debakel für die Demokratie ist aber, daß die 4. Gewalt als kritischer Faktencheck fulminant versagt. DAS ist @postfaktisch…!

    • Heutzutage
      Heutzutage ist es nun mal so, dass bei außergewöhnlichen Ereignissen (die Zeit selbst schilderte nach den Münchner Amokläufen en Detail ihr Vorgehen bei solchen „Lagen“, also wie Informationen zusammengetragen werden, wie eine Gruppe von Redakteuren beauftragt wird u.a. gegen zu recherchieren, mindestens zwei Bestätigungen eingeholt werden, ggf. ein News-Ticker eingerichtet wird auf der Seite, der aktualisiert wird, …) schon einmal schnell aus der Hüfte geschossen wird. Mal kritischer mit Konjunktiven, bei unsicheren Quellen, offenbar aber unkritischer bei journalistischen Quellen, wie hier. Natürlich will jeder der erste sein. Nur ist es wohl so, dass in der Redaktion ein sogenannter „Journalist“ per se als glaubwürdig gilt, weitere Quellen nicht nötig zu sein scheinen (ich war auch mal „einfach so“ einer ohne spezielle Ausbildung während eines Beschäftigungsverhältnisses dank Redaktionsbestätigungen, erhielt als solcher stets Akkreditierungen). Da braucht man den ganzen Zirkus s.o. nicht. Schließlich werden die Artikel anderer Journalisten des Hauses ja auch nicht überprüft und gegenrecherchiert, gar gegenübergestellt, wie etliche fehlerhafte und ideologisch geprägte Artikel beweisen.

  19. Sehr genialer Bericht!
    Bitte weiter so!

  20. Ach Don,
    Don, Sie Stimme der Vernunft, so überlegte Zeilen in der Ära des Shitstorms und nicht zuletzt des „virtue signalling“. Ich finde solche Entmystifizierungen ungemein wichtig.
    PS: Wäre es vermessen, anzunehmen, dass Gräfin Dönhoff in ihrem Grabe rotiert angesichts dessen, was aus ihrer einstmals vorbildlichen Zeitung gemacht worden ist?

  21. DDR 2.0
    kein Wunder, das die AfD in den östl. Bundesländern so starken Zulauf hat, die Menschen dort können sich noch sehr gut an die Zustände in der DDR erinnern, und zu viel vom heutigen Verhalten von Politikern und Medien kommt ihnen da mittlerweile sehr bekannt vor.

  22. Es ist alles nur noch virtuell
    Danke, ich glaube es gibt kaum noch jemanden der so gut Hintergründe auflösen kann wie Sie, gerade die aus den dauerempörten sozialen Medien. So zeigt sich doch immer wieder das die Empörungswellen, gerade auf twitter, rein virtuell sind. Leider wird dem zu viel Beachtung geschenkt. Es zeigt aber auch sehr schön, wie das Schwarmverhalten vieler Aktivisten egal welchen Couleurs funktioniert. Sie müssen sofort unreflektiert reagieren um sich nicht, als einen möglichen stillen Sympathisanten verdächtig zu machen.

  23. Am Rande bemerkt
    Mich macht ja schon das „Deppenapostroph“ bei BautzenGreen misstrauisch….

  24. Leuchtturm
    Lieber Don,
    Sie sind ein Leuchtturm des seriösen Journalismus …

  25. Danke
    Lieber Herr Alphonso,

    Leute wie Sie machen mir Hoffnung. Leider gibt es in der Presse immer weniger Leute, die berichten, sondern lediglich ihre – häufig ideologische – Ansicht verbreiten wollen.

    Ich danke Ihnen für Ihre Arbeit!

  26. Wie angenehm, zu sehen, dass hier ein Teil
    unserer Arbeit mit erledigt wurde. Vielen Dank dafür. Nicht immer muß man alles selbst machen wollen. Und sicher richtig, sich dazu soviel Worte und Zeit zu nehmen.

  27. Die "Bullen"-Schelte
    Der Neofaschisten im Gutmenschengewand. Nix Neues. Danke Don für das Plädoyer zu einem ehrlichen, aufrichtigen, moralisch ethisch einwandfreien, sauber und ordentlich recherchierten Journalismus. Ich befürchte leider daß der Zug abgefahren ist. Die ZEIT/SZ/taz-Multiplikatoren auf Twitter und Konsorten sind kaum mehr aufzuhalten. Und jeder weiss: irgendwas bleibt immer hängen. Wen interessiert dann noch eine Richtigstellung des Geschehens. Was mir langsam Sorge bereitet (Sorge, keine Angscht! da ich körperlich – noch – bestens dagegenhalten kann): was passiert wenn die Straßen-„Bullen“ wirklich mal die Schnauze ob der ganzen Verlogenheit und Heuchlerei voll haben? Ich will’s mir gar nicht ausmalen. Exit und weg?

  28. Natürlich kann man journalistische Sorgfalt fordern. Muss man sogar immer mal.
    Aber:
    Man kann auch von Autofahrern die Einhaltung der StVO fordern.
    Von Bauern die Einhaltung der Tierrechte.
    Von der Autoindustrie Ehrlichkeit in Bezug auf Abgase und Verbräuche.
    Von der Pharmaindustrie Ehrlichkeit.
    Von Ärzten Nächstenliebe.
    uswusf.

    Die aktuelle Empörung blendet völlig aus, das Medien u.a. Waffen im Kampf um Deutung und also Macht sind. Warum wohl? Und wie wahrscheinlich ist es, dass da nur SZ, Zeit, annonyme Zeugen und die offensichtlich heißgeliebte Antifa beteiligt sind?

    Dass Journalisten, je „freier“ um so stärker, in knallharter Konkurrenz arbeiten, sei nur mal am Rande vermerkt.

    Ich für meinen Teil hänge schon lange nicht mehr diesem uralten und so sorgfältig gepflegtem Traum vom seriösen Journalismus an. Den gibt es nicht. Und gab es, bis auf Ausnahmen, nie. Sowenig wie es den unabhängigen Journalisten gab und gibt.

    Bekommen wir in D wirklich ein einigermaßen richtiges Bild von Russland, Weißrussland, Türkei, USA,… vermittelt? Da zweifle nicht nur ich.

  29. Ergebnis
    Nach dem Prinzip, kein Rauch ohne Feuer, werden Bundesländer und deren Bevölkerung diskreditiert. Damit soll die eigene Daseinsberechtigung untermauert werden.

    Aber was mich genau so erschüttert, ist, wieviele eigentlich denkende Zeitgenossen, diese Breichterstattung noch annehmen und ohne Nachfragen glauben.

    Erlebe ich leider im Bekanntenkreis sehr häufig, vor allem, wenn man selbst sehr weit weg von den östlichen Bundesländern lebt.

    Kann mich den Foristen nur anschließen, die sich für diese gute Arbeit bedanken.

    Können wir noch hoffen, dass die Vernunft hörbar und lesbar wird?

  30. BILD sprach zuerst mit den Toten
    Dieses bald ein halbes Jahrhundert alte Urteil über die Springer-Lektüre läßt sich heute zumindest teilweise auf alle Medien ausdehnen. Der Vorwurf der Gleichschaltung, unter Beachtung der grundsätzlichen politischen Richtung der einzelnen Medien, ist ebenso gerechtfertigt wie die pauschale Benennung als Lügenpresse. Einzelne Journalisten, die ihre Arbeit beherrschen und sich diesem Trend nicht angeschlossen haben, möchte ich dabei ausdrücklich ausnehmen. Allerdings sind sie kaum noch wahrnehmbar.

    Die Gründe liegen wohl im immer härteren Konkurrenzkampf der Medien, jedes will eben das erste sein, das mit populistischen Meldungen an die Öffentlichkeit tritt. Dabei tritt die saubere Recherche selbstverständlich in den Hintergrund, denn das würde zuviel Zeit beanspruchen, die Meldung wäre nicht mehr aktuell, längst würde von den Mitstreiterinnen die nächste Sau durchs Dorf getrieben. In Zeiten moderner Kommunikationstechniken bleibt einfach keine Zeit zum Denken mehr, will man die Konsumenten nicht verlieren. Und überhaupt, die nächste Meldung wartet ja schon und am nächsten Tag ist alles schon wieder vergessen – neues Spiel, neues Glück.

    Sollte keine aktuelle „Nachricht“ verfügbar sein, die die Konsumenten in Wallung geraten läßt, wurde auch immer schon gern einmal eine Nachricht „erfunden“. Ein bißchen Wahrheit findet sich ja überall, da fällt die anschließende Relativierung nicht besonders schwer. Daß der Elephant dann doch nur eine Mücke war, nun ja. Hauptsache es paßt noch ins Bild, in das sorgsam konstruierte Weltbild, in den Mainstream bzw. die politisch lancierte Selbstdarstellung. Fakten sind da sowieso eher hinderlich und Experten für alles und jedes gibt es schließlich auch genug, die ein ganz eigenes Interesse daran haben, aus Nichts Verschwörungstheorien zu basteln.

    Am Ende bleibt ein völlig verunsicherter Konsument zurück, dem es zusehends schwerer fällt, die Realität noch halbwegs objektiv zu beurteilen, so er das denn überhaupt noch will. Und so gesehen erfüllen die Medien dann doch zumindest die Anforderungen ihrer Geldgeber, die sich in ihrer Weltsicht nur zu gerne bestätigen lassen.

    Abseits der hier geschilderten Fälle finde ich persönlich jedoch den Umgang der Medien mit relativ einfach nachprüfbaren Fakten viel gefährlicher und geradezu enttäuschend. Beispielsweise halte ich die überwiegend kritiklose Übernahme und Verbreitung offensichtlich politisch geschönter Statistiken fast schon für kriminell, insbesondere dann, wenn diese auch noch in der gewünschten Intention kommentiert werden. Die Kumpanei der Medien mit der Politik ist nicht nur bei CETA, TTIP etc. unübersehbar, sondern am Beispiel Glyphosat ist ebenfalls sehr gut erkennbar, daß wenig Objektives von den Medien zu erwarten ist. Ob Arbeitslosenstatistik, Renten oder Sozialreformen ganz generell, die Medien scheuen sich, den wirklich drängenden Fragen der Zeit mit Nachdruck nachzugehen. Wenn überhaupt etwas zu den Themen zu vernehmen ist, so bewegt sich das doch fast ausschließlich im Bereich wohlwollender Hofberichterstattung.

    Es mangelt an Nachhaltigkeit bei den Medien, die stattdessen permanent neuen Schlagzeilen hinterher hetzen, den Blick auf das Wesentliche verloren zu haben scheinen. Ein Einzelfall jagt den nächsten, Grundsätzliches wird nicht mehr behandelt oder diskutiert. Das Versteckspiel hinter behaupteter Komplexität und Alternativlosigkeit läßt daran zweifeln, daß die Medien noch mehr als reinen Unterhaltungscharakter besitzen. Und über die Qualität der Unterhaltung gibt es auch kaum noch etwas zu diskutieren, die wird immer unterirdischer. Die Realität wird von den „Qualitätsmedien“ doch kaum noch abgebildet.

  31. Vielen Dank!
    Ihre Arbeit ist so unglaublich wichtig, bitte machen Sie weiter und bleiben Sie kritisch gegen den oft undifferenzierten medialen Einheitsnarrariv. Die meisten von uns haben leider kein so großes Podium, es braucht Leute wie Sie zur ausgleichenden Darstellung. Unbedingt.

    Ich persönlich halte übrigens diese Art von Sachsen-Bashing für eine Form von Rassismus und werde auch damit beginnen, sie so zu benennen. Vielleicht wird dann dem ein oder anderen die unsägliche Doppelmoral etwas klarer.

  32. brutale Vorstellung
    Werter Don,
    es geht wohl auch gar nicht mehr um Recherche oder Beweise. Es geht wohl um das sogenannte „Postfaktische“, sprich: Das was vorstellbar ist, ist qua Selbstermächtigung richtig.

    Siehe Stokowski hier: http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/carolin-emcke-der-anti-dylan-kolumne-a-1118124.html

    Zitat St. : Die „Spring doch!“-Rufe von Schmölln mögen nicht passiert sein. Aber alle haben sie sich gut vorstellen können. Nicht, weil wir eine so brutale Fantasie haben, sondern weil vermeintliche Selbstverständlichkeiten nicht mehr so sicher sind, wie man vor einer Weile noch dachte.

    • Mei, bei der erwartet man doch auch alles.

    • Was ist an dem Stokowski-Zitat falsch?
      Genau so ist es doch. Jeder weiß, dass es genau so, wie es zunächst gemeldet wurde, hätte sein können. Schon die Gaffer seinerzeit in Rostock (und später anderswo) vergessen?

      Wo kommt nur diese Obsession zu Frau Stokowski her? Was gibt’s da für tieferliegende Gründe? Ist doch eigenartig diese Fokussierung auf eine einzige, ja nun nicht so einflussreiche Schreiberin.

    • Reichsbürger
      Wenn das, was nicht belegbar ist, wahr sein muss, weil es die eigene Weltsicht bestätigt, dann steckt man sehr tief im Teufelskreis der Verschwörungstheorien. So denkenden Menschen zu erklären, warum bestimmte Übergriffe nicht oder nicht so wie behauptet stattgefunden haben, dürfte eine ähnliche Herausforderung darstellen, wie den Reichsbürgern zu erklären, warum die Bundesrepublik Deutschland existiert, und zwar nicht in der Rechtsform einer GmbH…

    • @Gast
      Dann noch einmal für Sie, lieber Gast:

      An dem Zitat ist gar nichts falsch. Es geht darum, dass Menschen normaler Weise sehr wohl eine brutale Phantasie entwickeln müssen, um sich solche Rufe vorzustellen.

      Wer das von berufswegen tun MUSS, würde mit diesen schlimmen Vorstellungen allerdings nicht hausieren gehen, sondern warten, bis er sie leider bestätigen und Mitteilung zu erstatten MUSS. Wer selber traumatisiert wurde, neigt zur Paranoia, die ihre eigenes MUSS kreiert.

      Frau Stokowski fällt offensichtlich keine der beiden Gruppen.

      Ich hoffe, Ihnen weitergeholfen zu haben. Den Rest müssen Sie aber selber begreifen.

  33. Korrekte Analyse...
    …aber leider sehe ich keine Lösung des Problems. Die Wahrnehmung von 70% der Bevölkerung steht leider in völligem Gegensatz zur Wahrnehmung der Verzweifelten 10% (Sie und ich) und der AfD-Wähler (20%).

    Es ist ja nicht nur das Netz. Auf dem Höhepunkt der Flüchlingskrise zeigte die ARD über Wochen immer das selbe Video einer netten, adventfeiernden Flüchtlingsfamilie (natürlich Frauen und Kinder im Vordergrund). Offensichtlich will die Mehrheit der Leute Propaganda sehen, sonst gäbe es ja massenhaft Beschwerden bei den Öffis.

    Wenn ich mir die ‚Qualitätsmedien‘ so anschaue, sieht es auch nicht besser aus. Die ‚Berichterstattung‘ zum Brexit-Urteil heute in der FAZ ist eindeutig tendenziös. Vor 20 Jahren hätte der CvD das jedem Volontär um die Ohren gehauen. Von ‚Spiegel‘, ‚Zeit‘, ‚SZ‘, ‚SPON‘ usw. wollen wir gar nicht mehr reden.

    Es besteht überhaupt kein Interesse an einer differenzierten Betrachtung der Weltläufe, egal wo man im Westen hinschaut. Wie heißt es so schön in den USA: Es gibt keine moderaten Republikaner mehr.

    Ein Beispiel dafür konnte man sehr schön vor zwei Tagen bei Maischberger sehen. Ich bin nicht der ganz große Kretschmann-Fan, aber ich nehme ihm ab, dass er grundsätzlich nachdenkt und aus seinen Fehlern lernt. Ihm gegenüber saß der Agitator Augstein, ein typischer Vertreter des ‚radical chic‘ und ein großer Salonkommunist, der Kretschmann dafür kritisierte, nicht revolutionär genug zu agieren. Unter 68ern war so eine Karikatur einer vernünftigen politischen Auseinandersetzung normal, aber sie war damals nicht Mainstream.

    Dass sie es heute ist, zeigt eigentlich ziemlich deutlich, wie sehr es von der politischen Stimmung her wieder in die 1930er geht.

    (Wer über die Soziologie und Psychologie der Polarisierung etwas Lehrreiches lesen will: Jonathan Haidt, The Righteous Mind, immer noch das beste Buch zum Thema)

    • Titel eingeben
      „Offensichtlich will die Mehrheit der Leute Propaganda sehen, sonst gäbe es ja massenhaft Beschwerden bei den Öffis.“
      .
      Sie haben wohl leider Recht.
      Informationen zu suchen und zu lesen kostet auch Mühe und Zeit und das ist natürlich auch eine schöne Ausrede. Nämlich, diese Mühe nicht auf sich zu nehmen. Aber sstundenlang TV schauen (Brot und Spiele?).

      Erinnert das an vergangene Zeiten? Wer hatte denn damals wirklich BBC im Volksempfänger gehört? Die Anzahl der Gegner dieses damaligen Deutschlands war bis Stalingrad sehr niedrig.
      „Wir“ müssen heute sogar auf irgendwelche adligen Militärs als „gegner“ ausweichen, obwohl die jahrelang mitgemordet hatten…
      .
      Es ist schrecklich.

  34. Titel eingeben
    Wieder mal Ossi-Bashing vom Feinsten, nicht nur in der „ZEIT“. Mein Lieblingsbeispiel ist immer noch der „Fall Joseph“. Man erinnert sich: In sämtliche Medien machte Ende 2000 die erfundene Geschichte Schlagzeilen, wonach glatzköpfige junge Nazis einen kleinen Jungen (irakischer Vater) im städtischen Schwimmbad von Sebnitz (Sachsen) ertränkten, Und Hunderte hätten zugeschaut, ohne einzugreifen. In den Redaktionsstuben in Hamburg und München lief man zu Hochform auf. Keine kritische Prüfung, statt dessen ließen Edelfedern ihrem Dünkel gegenüber den Ostdeutschen freien Lauf. Da hat sich bis heute nichts geändert.

    • @Hansbernd: Weiteres Beispiel
      Ein kleines Schärflein mag auch ich beitragen:
      Interessant fand ich auch die Brandstiftung in dem Flur eines Berliner Wohnhauses, das von türkischen, kopftuchtragenden Frauen samt Familien bewohnt war. Mindestens ein Kinderwagen wurde angezündet und der mögliche Tod der Bewohner durch das sich schnell ausbreitende Feuer billigend in Kauf genommen. Es wurde aber niemand ernsthaft verletzt.
      Daraufhin wurde eine 15-köpfige Sonderkomission der Kriminalpolizei eingesetzt, die nach zwei Jahren die flüchtigen Glatzkopf-Nazis immer noch nicht gefasst hatte.
      Es wurde vermutet, die Polizei würde schlechte Arbeit machen oder die Täter decken, es gab von den Tätern keine Spur.

      Aber wie die Jahre so ins Land gehen… . Einer der Jungen der türkischen Familie wurde auch älter und gestand nach diesen Jahren schließlich den Kinderwagen selbst in Brand gesteckt zu haben, weil er seine kleine Schwester so sehr hasste.

      Na, ja. Zahlt halt der Steuerzahler die Ermittlungen und Beamtengehälter. Die Polizei hat sonst ja auch nichts zu tun.
      Die türkische Familie lebt weiterhin in Berlin, aber mit neuer Wohnungsausstattung und in einem besseren Haus.

      Schade nur, dass der Bürgermeister jetzt nicht mehr zum Händeschütteln, Redenschwingen und Trösten vorbeischaut.

  35. Dilemma
    Nun ja, Zeit-Online hat doch bereits am folgenden Tag einen Artikel veröffentlicht, wo die Geschehnisse umfassender dargestellt werden. Im Artikel wird auch auf den Polizeibericht verlinkt:

    http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2016-11/rechtextremismus-bautzen-jagd-fluechtlinge-polizei

    Ihr Vorwurf, dass man eine Untersuchung von Amnesty International veröffentlicht, kann ich noch weniger nachvollziehen. Die Zeit hat doch im Artikel konkret darauf hingewiesen, dass dieser Bericht auf einer Befragung von Amnesty beruht. Sie hat sich diese Aussagen ja nicht zu Eigen gemacht.

    Grundsätzlich ist es aber sicherlich so, dass die Medien in Zeiten des Internets und der immer schnelleren Verfügbarkeit von Informationen mit Qualitätsproblemen zu kämpfen haben. Die eindeutige Verifizierung steht da häufig dem Ziel, der Schnellste zu sein, im Weg. Für die Qualität ist das alles andere als zuträglich. Die „Internetgemeinde“ ist daran aber nicht unschuldig. Sie sehen doch was los ist, wenn man Nachrichten über aktuelle Ereignisse erst einmal sorgfältig prüft, um sich anschließend ein umfassendes Bild machen zu können. Sofort wird von einer bestimmten Klientel der Zensurvorwurf laut (Stichwort Lügenpresse). Die Medien befinden sich dementsprechend in einem Dilemma.

  36. Vom Wahnsinn umjubelt
    Ich hätte mir bis vor einigen Jahren nicht vorstellen können, dass die Zeit auf dem untersten journalistischen Niveau agieren könnte. Aber da ist sie teilweise angekommen. Sie macht Stimmung ohne echte Fakten, eben wie Ulfkotte:
    http://uebermedien.de/8978/udo-ulfkotte-der-us-geheimdienst-und-der-multikulti-terror-staat-deutschland/
    Im Ulfkotte-Stil machen viele merkwürdige Blogs Stimmung: man google mal nach „orca100@upcmail.nl politikstube“. x Blogs replizieren denselben unhaltbaren Scheiß, dass es sich dabei garantiert um Mails von US-Politikern oder Geheimdienstlern handelt.
    Aber die Hauptnachricht ist eben, dass inzwischen viele „seriöse“ Journalisten und Medien auf ähnlichem Niveau, also mit nichts, aber mit dem anderen (guten) Vorzeichen agieren. Die Leser quittieren in beiden Fällen mit dem Ruf nach brutaler Gewalt gegen ganze Menschengruppen (s.o.). Es ist absolut erschreckend: wir werden von links und von rechts vom Wahnsinn umjubelt.
    Man sollte sich langsam nach einer Almhütte umsehen: eine Stunde Fußweg ist das absolute Minimum als Filter gegen den Wahnsinn. Vorher noch eine Stunde auf dem Mountainbike wäre ideal.

  37. Die Schlussfolgerungen ...
    1) Twitter, Hashtags etc. werden grundsätzlich ignoriert, da sie in den meisten Fällen ungerechtfertigte Zuspitzungen enthalten (emotionale Hyperventilation), nicht überprüfbar oder tendenziös sind (Meinungsmanipulation) oder sich zu oft als nachweislich falsch herausgestellt haben. Nachrichten, Argumentation oder fundierte Meinung sind angesichts der Kürze der „Texte“ ohnehin nicht möglich.

    2) Skepsis gegenüber jeglichen Nachrichten in etablierten Medien, die Hashtags oder ähnliche „Texte“ enthalten oder sich auf sie beziehen. Hier ist auch die FAZ ein und wieder zu kritisieren, in der solche Artikel auftauchen. Mit Aktualität oder repräsentativer Darstellung eines Meinungsspektrums hat dies nichts zu tun. Sobald sich Parteien, Ministerien bzw. Regierung direkt oder indirekt mit Stiftungen verbünden und Hashtags zur Meinungsbildung (sic, Euphemismus) verbreiten, ist die Glaubwürdigkeit verloren.

    3) Von Medien, die zunehmend Verlautbarungs-Journalismus (ÖR), Erziehungs-Journalismus (SZ, Zeit, Spiegel) betreiben oder sich weitgehend auf Agenturmeldungen/-artikel stützen (u.a. regionale Presse) verabschiedet man sich, sofern dies nicht schon längst geschehen ist. Es gibt immer noch Medien, die Nachricht und Meinung trennen (zumindest weitgehend), ein eigenes Korrespondenten-Netzwerk betreiben, echte Nachrichtenanalyse durchführen und sich ausserhalb des engen Nachrichten- und Meinungskorridors bewegen.

    Somit fallen ÖR Rundfunk/Fernsehen, Zeit, Spiegel, SZ, TAZ etc. vollständig aus.

    Es bleiben z.B. FAZ, NZZ, Economist und, mit Einschränkungen, Guardian.
    In Form digitaler Ausgaben, da praktischer, aufgrund des Wohnsitz im aussereuropäischen Ausland oder Online. Im Abonnement.

    Herzlichen Dank an Don Alphonso für die aufschlussreichen Texte zur Hashtag/Twitter/etc. Szene. Die Verbindungen und Hintergründe werden an kaum einer anderen Stelle in vergleichbarer Weise aufgezeigt und veröffentlicht.

    Auf die Gefahr, mich zu wiederholen – ein Trumpf für die FAZ.

  38. Twitter
    Ich frage mich, ob diese Art, Meldungen zu bringen, seltener werden wird, sollte Twitter pleite gehen und verschwinden.

    • Nein, aber der Impact würde nachlassen. Übrigens bin ich darauf gestossen, weil eine sehr kluge Bekannte ihn verlinkt hat. Gibt es auch. Deshalb habe ich den Beitrag hier geschrieben.

  39. Titel eingeben
    Besten Dank für die präzise Darstellung – vielleicht sollten wir einen Twitterfilter einführen, der deutschlandweit zwischen 1800 und 0600 Twitter abschaltet, würde doch viele Diskussionen erleichtern (und ist gar nicht sooo weit hergeholt, wenn man die Diskussion um Jugendschutz im Internet verfolgt).

    Ansonsten bleibt nur zu hoffen, dass Twitter irgendwann doch pleite geht (Gewinn machen die ja bei weitem nicht) und dann alle feststellen, dass es auch gut ohne geht.

  40. Stand er Dinge oder die Zukunft ist rückwärts gerichtet.
    Weiter wird kräftig daran gearbeitet eine Realität zu schaffen die es so nicht gibt.
    Es wird eine Wahrnehmungsblase/Ersatzrealität erschaffen die reine Fiktion ist.
    Also nicht als-ob-Wahr; die eine Annahme/ Simulation der möglichen Operation der Wahrnehmung darstellt; also als Variable fungiert (wahr/falsch)), sondern die Darstellung wird deklariert/vorgegeben, als die allgemein gütige Wahrheit/Wahrnehmung. Streng genommen ist das ein Kennzeichen einer totalitären Doktrin (alternativlos) und formal gesehen antidemokratisch. Somit findet eine bewusste/absichtliche Verzerrung/Fälschung der Politik- und Medien-Realität statt. Die Gesellschaft als Knetgummi in der Hand der Mächtigen.

    Hier findet eine Manipulation statt, die wirkliche Vorgänge/Wahrheiten durch Lügen ersetzt. Streng philosophisch betrachtet ist dies eine zielgerichtete Umkehrung der Aufklärung mit dem Ziel den menschlichen Geist und damit den Menschen an sich zu knechten.
    Egal auf welche Seite man sich stellt – es wird immer die Falsche sein.

    Alle sind Gleich – ALLES ist GLEICH.
    Kein SCHWARZ-WEISS-GRAUSTUFEN sondern R2G.

    ….

    Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Selbstverschuldet ist diese Unmündigkeit wenn die Ursache derselben nicht am Mangel des Verstandes, sondern der Entschließung und des Mutes liegt, sich seiner ohne Leitung eines anderen zu bedienen.

    Immanuel Kant (1724-1804)

  41. Genau das ist der Grund
    Warum man der Journallie immer weniger glaubt und die Erzeugnisse Lügen-/Lückenpresse nennt.
    Ihre Aufzählung war bestimmt nicht abschließend gemeint, zur Erinnerung trage ich noch bei: die Flüchtlinge, die dem bei einem Autounfall verunglückten NPD -Mitglied geholfen haben.

  42. Was anderes
    Die derzeitige Integrationsdebatte, Unterpunkt Kinderehe, ist auch sowas wo die Galle hochkommt.

    Zeit macht grad Werbung für, da will wohl jemand nicht mehr jeden Sommer nach Thai… ah, da kommt die Galle schon, ich höre auf.

    • Titel eingeben
      In dem Fall wohl eher nicht Thailand, sondern der Versuch orientalische Bräuche auch hier zu etablieren. Hängt möglicherweise mehr mit der Herkunft des Autors zusammen. Der Kommentarbereich wurde jetzt auch geschlossen, das Ergebnis war wohl nicht zu eindeutig.

  43. Dr
    Interessant und informativ.

    Danke

  44. Dazu passt doch ...
    … dieser Artikel von Alexander Wendt, wie der A…. auf den Eimer.

    http://uebermedien.de/9280/sachsen-ein-trauerspiel-der-berichterstattung/

    Die ganze Berichterstattung über Sachsen grenzt schon an Volksverhetzung.

  45. Ach ja, die ZEIT...
    …da erinnern wir uns in diesem Zusammenhang auch immer gerne an „Sebnitz“ und den „kleinen Josef“, gell?

    Da war die ZEIT doch auch von Anfang an vorn mit dabei, wenn ich mich nicht irre. Daß die auch nie was lernen…

  46. Ihre Kommentare...
    sind wie das Weißbier nach einer sehr anstrengenden Bergwanderung oder lieber politisch korrekt, wie der Dattelmost in einer Folklore-Bar Neuköllns? Bin über jede Woche froh, in welcher sie die FAZ noch senden lässt. Danke.

  47. Titel eingeben
    Alles Erfindungen um den dummen Bürger nach links zu steuern, denn rechts Fahrer sind kritisch und bedenken in zweiter Line ihre Heimat.
    Heimat ist immer schlecht für die Linken Globalisten und DDR Liebhaber. Mit die Rechten nicht in die Suppe spucken können werden sie natürlich defamiert mit Mord und Totschlag.
    Mal am Rand ob Links oder Rechts, die braucht keiner wirklich!
    Denn in der Mitte der Straße kann man richtig Gas machen!

  48. pics or it didn't happen? Das kann nicht ernst gemeint sein. Oder glauben wir
    Zeitzeugen nicht? Außerdem: Wo ist das Foto, das den angeblichen Angriff des Flüchtlings zeigt? Wer der sächsischen Polizei glaubt, soll mal die Berichte über die manipulierten Videos aus dem Prozess gegen den Jenaer Pfarrer König lesen. Vor allem aber: Tun wir nicht so, als sei in Sachsen alles in Ordnung.

    • Ähhmm....
      Also was diesen „berühmten“ Pfaffen König angeht GIBT es Videomaterial, das ihn ausgesprochen fragwürdig erscheinen lässt. Aber das wird Sie sicher total überraschen…

    • Videos
      @Werner: Das Videomaterial wurde von der Polizei so zusammengeschnitten und dem Landgericht Dresden übergeben, dass Pfarrer König belastet wird. Dann tauchten die vollständigen Aufnahmen auf. Diese dokumentieren die Entlastung von König. In der sächsischen Polizei gibt es also Leute, die Strafverfahren zu Lasten eines Angeklagten manipulieren.

      Der Autor schuldet aber in der Tat noch ein Foto des angeblichen Angriffs des Flüchtlings, denn: pics or it didn’t happen ;)

  49. Nudging, Propaganda
    Wieso empört man sich hier ständig über Nudging/Propaganda?

    Was bleibt der Regierung den anderes übrig, damit sie ihre Ziele erreichen kann?

    Wie bitte sollte eine Regierung verfahren um staatspolitische Ziele zu erreichen?

    Da heisst es alle zur Verfügung stehenden Mittel zu nutzen um das Volk in die richtige Richtung zu lenken. Was denn sonst (ihr Naivlinge)?

    Kommen Sie mir bloß nicht mit Volksabstimmungen! (Woher soll das Volk denn wissen wohin es gehen soll, he?)

    Bei euch heisst es eben repräsentative Demokratie. Man macht brav sein Kreuzchen und anschließend folgt man der Regierung. Basta!

    Das mit dem Kreuzchen sparen wir uns. Unser Volk käme sich sonst womöglich veralbert vor.

    Vorwärts bis zum Sieg!

    • Haben Sie mal was von Gewaltenteilung gehört, Kim?
      Die gegenseitige Limitierung von Gewalt ist das einzige Rezept zur Erhaltung einer Demokratie.
      Und dann @folgt ein Volk nicht seiner Regierung, sondern es beobachtet/überwacht sie.

      Alle Obrigkeitsstaatlichkeit, wie sie die Gaucks u. Merkels verlangen, ist im Kern antidemokratisch, denn der Staat hat das Monopol nur, wenn der Bürger es ihm zubilligt. Es geht auch ohne Zubilligung,- dann ist es Usurpation…

  50. Titel eingeben
    Im Herbst 2015 ist der Versuch, Twitter noch in mein mittelaltes Leben zu lassen, von mir endgültig abgebrochen worden.

    Dämlichkeit findet man im Netz auch an anderen Orten genug, aber diese verdammte Anmaßung, die Welt ständig mit zwei Zeilen richten zu können, macht mich unglaublich wütend, sobald ich sie sehen muss.

  51. Was die ZEIT so bringt
    Vor einigen Monaten brachte ZEIT ONLINE eine ganze Serie: „Deutschland in Flammen“, alles maßlos aufgebauscht. Dazu eine Karte der AA-Stiftung mit den „Brandherden“. Bei den Städten meiner Region wusste ich z.B. dass ein Feuer durch einen rauchenden Bewohner des Heims entstanden war oder ein Benzinkanister war gefunden worden, aber niemand weiß wer diesen im Flur abgestellt hatte. Hat da jemand vielleicht sich Brennstoff für einen Spirituskocher besorgt gehabt? Die entsprechenden „Doch-kein-Anschlag-Meldungen“ kamen nur ganz klein in der Regionalpresse. Dass in Deutschland „jeden Tag ein Flüchtlingsheim brennt“ ist freilich bei manchen eine so geliebte Vorstellung dass man davon sowenig lassen kann wie ein Baby von seinem rosa Lieblingsnucki. Im Übrigen brennt es dauernd irgendwo

  52. Das Problem und die Lösung
    Hier:

    http://www.leparisien.fr/faits-divers/ecole-d-aubervilliers-de-precedentes-agressions-imaginaires-en-france-14-12-2015-5371623.php

    ein paar französische Beispiele für den Mechanismus, den man – in Reverenz für Seymour Hersh – vielleicht “stovepiping a scandal” nennen könnte.

    Sobald eine umfassende Sichtweise auf etwas etabliert ist, frisst das Publikum nämlich handzahm jedes noch so absurde Geschichtchen, sofern es denn nur konform orientiert ist, und es sträubt sich gegen die „verkehrten“ Tatsachen. (Confirmation bias) Am besten läuft der Mechanismus, wenn jeder Zweifler für ein Charakterschwein gilt. Dazu müssen die selbstgewissen Erzieher des Menschengeschlechts nur das Publikum über das Thema emotionalisieren und es in die die rechte Haltung moralisch einweisen.

    Letzte Ursache für den ao häufigen sozialen Rausch und Wahn ist die Unfähigkeit vieler Menschen, die Welt in ihrer Widersprüchlichkeit im Detail wahrzunehmen, die oft auch nur aus ihrer Faulheit rührt, sowie ihre Feigheit, auch wider den Strom ihre berechtigten Einwände zu behalten. Beide Laster gibt es bei Pressekonsumenten wie bei Presseleuten. Manche „Vormünder“ (Kant) bespielen das auch wunderbar, zum Beispiel zu allen Zeiten die Kriegspropagandisten und Exklusivverkäufer der guten spirituellen Ware, heute die Frauenbefreier, Energiewender, linksdrehenden Joghurtverkäufer und viele, viele andere. Das hat evolutionäre Wurzeln und wird sich deshalb wohl auch nie wesentlich ändern.

    Ich rate deshalb zu einer fundamentalen Zurückhaltung, nämlich keine Kinder zu zeugen. Man schenkt der Menschheit so mit Sicherheit weder Opfer noch Henker und nicht einmal Einfaltspinsel, die man dennoch liebt, so dass dann wie üblich das emotionale und zeitliche Engagement auch noch das eigene Blickfeld verengt.

  53. Fall Bingen
    Sie haben leider den für mich einprägsamsten Fall eines Brandes einer Flüchtlingsunterkunft in Bingen nicht aufgeführt.
    Dort fand man nach dem Brand vor Ort ein hingeschmiertes Hakenkreuz.
    Schnell waren Mahnwachen da, es wurde Kerzen angezündet und gegen Rechts auf die Strasse gegangen.
    Solange bis ein Bewohner des Heimes die Tat gestand und auch das anbringen des Hakenkreuzes, um von sich abzulenken.
    Danach wurde das Thema niw wieder erwähnt.
    Auch wenn es ein Rechtsradikaler gewesen wäre, warum kann man nicht erstmal die Ermittlungen der Polizei abwarten und nicht wild herumspekulieren.
    Das Macht die ganze Meinungsbildungsindustrie nicht glaubwürdiger und erhöht auch nicht graden die Auzflage, bzw. die Quoten.

    PS: Man hörte leider auch nie, ob und wie der Brandstifter angeklagt wurde.

  54. Wie ein Großteil der Presse heute arbeitet
    Nehmen wir eine geplante und genehmigte Demo von Rechtsradikalen. Die Leute (vielleicht um die 50 Personen) steigen aus dem Zug. Einer zeigt den verbotenen (nur in D und Ö verboten!) Gruß. Einer hat ein verbotenes Emblem auf der Jacke. Die Polizei nimmt beide fest, schon um die 2000 Gegendemonstranten zu beruhigen. Hernach werden die Nazis vertrieben. Die Antifa und alle drumherum fackeln Autos ab und attackieren die Polizei.
    Überschrift in der Presse: verletzte Polizisten bei Nazi – Demo!!!
    Anfrage an die Presse, wer denn die Beamten verletzt habe? Na ja, dass sei ja eine Agenturmeldung gewesen. Aha, jetzt wissen wir mehr.

  55. Unser Leben mit der Schuldneurose
    steht jeder sinnvollen Entwicklung im Weg und ist gerade dabei unser Land vollkommen zu ruinieren. Dies sei ein vorweggenommenes Fazit. Wie sinnvoll oder produktiv ist es, wenn wir unsere Demokratie riskieren weil wir mit unserer Geschichte nicht klarkommen? Wenn die Ereignisse des 3. Reiches paradoxerweise immer stärker auf uns lasten, je weiter wir uns zeitlich davon entfernen? So wie ein Individuum, das an einer Neurose leidet, nur weiterkommen kann wenn es diese überwindet, so wird unser Land (und es geht mittlerweile ums Überleben, das ist keineswegs übertrieben) nur dann eine Zukunft haben wenn es sich den Dingen stellt. Und das kann nicht so aussehen, dass man permanent weiter an dem Ast sägt, auf dem man sitzt. Dr. Hans Olaf Henkel hat gerade ein interessantes Buch veröffentlicht, Titel „Deutschland muss auf die Couch“. Da geht es um eben diese Thematik. Eine Nation, die meint sie könne ihre kollektive Schuldneurose lösen, indem sie ein Helfersyndrom entwickelt taumelt von einer in immer schlimmere Neurosen. Und mit unserer Zwanghaftigkeit schaden wir nicht nur uns, sondern anderen fast noch mehr. Der von uns mittelbar verschuldete Brexit ist nur eines von mehreren Beispielen. Die mittlerweile zu einer gesellschaftlichen Mode gewordene Schuldkultur durchdringt inzwischen fast alle Gesellschaftsbereiche und legt einen nach dem anderen mehr und mehr lahm.
    Manche sagen „man darf nicht relativieren“. Wirklich nicht? Genau das müsste man. Mal angenommen, jemand wird wegen eines Verbrechens vor Gericht gestellt. Ist es da nicht legitim, dass er eine Rechtsvertretung hat, die auch versucht entlastendes Material zu finden? Es liegt dabei an uns selbst mit den Dingen klar zu kommen. Es ist nicht Sache des Auslandes, unsere Hausaufgaben zu machen, noch übt dieses irgendeinen Druck auf uns aus. Nein, wir selbst sind es, die unser Land immer mehr ruinieren und am Schlimmsten ist, dass man diese Neurose mittlerweile als Normalität sieht. Die ganzen Verzerrungen unserer Gesellschaft, das Sich-Flüchten in eine lächerliche und abwegige Entschuldigungsindustrie (siehe Grüne, siehe Lindenstraße, etc), politische Fehlentwicklungen wie der Euro, eine mediale Massenhysterie, eine Kultur der Meinungs-, Denk- und Diskussionsverbote, etc. beruhen darauf.
    Wenn wir weiterkommen und nicht immer mehr für uns selbst und auch für andere zum Problem werden wollen müssen wir da ran. Da führt kein Weg vorbei. Die Selbstzerfleischung jedenfalls ist keine Lösung. Grund immer noch in Sack und Asche zu gehen gibt es mittlerweile übrigens schon längst nicht mehr. Relativieren: zunächst einmal haben auch fast alle anderen Nationen „Dreck am Stecken“ (von über 20 Millionen Menschen, die zur Zeit des Stalinismus politischen Säuberungen zum Opfer fielen ist interessanterweise nie die Rede).
    Und dann: was hat die deutsche Kultur für die menschliche Zivilisation schon alles geleistet? Nicht nur in Kunst, Literatur, Musik, vor allem auch im Bereich technische Entwicklungen: fast das ganze Transportwesen auf der Erde beruht auf den Leistungen deutscher Erfinder: Nikolaus August Otto, Rudolf Diesel, Carl Benz, etc. Hat die Welt davon bis jetzt nicht auch schon enormen Nutzen gehabt? Neben vielen anderen Hilfsleistungen, Beiträgen im Rahmen humanitärer Projekte, Entwicklungshilfe, etc.
    Was wir brauchen ist eine Bewältigung der Neurose und eine politische Neubestimmung im Land. Weg vom Selbstzerstörungsknopf. Wir wollen unsere Demokratie, mit der wir einst erfolgreich waren und gut lebten, erhalten. Statt sie immer weiter zu gefährden. Um sie zu erhalten bedarf es neuer politischer Parteien. Denn die Etablierten haben keine Antworten mehr, sie hätten längst welche haben müssen, aber sie haben versagt.
    Deutschland muss auf die Couch-und es muss erfolgreich therapiert werden. Erst dann kann es eine Zukunft haben.
    Wir müssen die 68-er endlich abwickeln, sie einer genauen, schonungslosen Analyse unterziehen und Gesellschaftsbereiche die durch ihre Machenschaften in Mitleidenschaft gezogen wurden (re-)reformieren. Und vor allem: reden, diskutieren, auch Randgruppen in den demokratischen Diskurs einbinden, damit diese nicht in eine gefährliche Subkultur abgleiten.
    Wir müssen ihn wagen, den Aufbruch und den Schritt nach vorn.


    • Die 68er und die Springer-Presse. Googeln Sie mal.

    • Sekundärer Krankheitsgewinn der Neurose
      Soweit die Diagnose „deutsche Neurose“ richtig ist übersieht Sie einen wesentlichen Punkt: Dieses Land zieht einen wesentlichen sekundären Krankheitsgewinn aus seiner Neurose: Seine Neurose ist das wesentliche ideelle Fundament des Staates und vermutlich auch in die vieler Identitäten handelnden Akteure integriert. Eine Bundesrepublik wäre ohne „Vergangensheitsbewältigung“, ohne „Staatsräson Israel“ und ohne den auf 1933 verkürzten Blick auf die eigene Geschichte eben nicht mehr die Bundesrepublik. Was Sie also fordern bedeutet in diesem Land nichts weniger als eine wirkliche Revolution und eine Neu(be)gründung des Staates. Ob dabei etwas besseres herauskäme wäre eine Frage die man sich stellen sollte, bevor man die Bahnsteigkarte kauft.

    • You've learned well, pilgrim. You'll go far - provided you ain't burnt alive, or scalped.
      Schuldneurose ist ein Luxus, den man sich leisten können muss.

      In Zeiten des Wohlstands und des Schutzes durch die USA Army.

      Jetzt kommen Zeiten, ohne Schutz. D.h. ohne dieses Luxus.

      Hier und dort haben alle keine Vorstellung davon, wie schnell der Mensch auf seine elementaren Instinkte reduziert werden kann.

      Ihr werdet es alle noch erleben.

      Die wahre Natur des Menschen.

    • @Fuchs
      Ich will keine Neu(be-)Gründung des Staates, ich will dass man Lehren aus den letzten 10-20 Jahren zieht und sieht, dass es so nicht weiter geht. Die Bundesrepublik existiert mittlerweile schon seit 67 Jahren, d.h. es war nicht immer so katastrophal wie in jüngster Zeit. Unsere Verfassung stimmt ja, sie muss nur umgesetzt und angewandt werden. Verfassungs- und Vertragsbrüche durch hochrangige Politiker darf es nicht geben. Ich will lediglich, dass man erkennt, dass viele der Entwicklungen der letzten 10-20 Jahre Fehlentwicklungen waren und daraus die Konsequenzen zieht. Es ist eigentlich eine ganz normale Sache, Dinge zu versuchen und sie dann zu stoppen, wenn man merkt, dass es nicht klappt. Statt mit den Webfehlern immer weiter zu machen. Ich will doch nur, dass unser Staat wieder so ist wie er ursprünglich mal gedacht wurde.

    • we're not in Kansas anymore
      @Harry Charles

      Man muss verstehen:
      Mit Kindern in der Führung kann man nicht überleben.

      Wir in der BRD haben ausschließlich Personen in den Führungspositionen, die dem Sturm der Globalisierung nicht gewachsen sind.
      Und die Ebenen darunter sind dergleichen fehlbesetzt.

      D.h. der Weg zurück zum Paradies ist verschlossen.

      Hier noch einmal, zum erwachsen werden:

      Die letzten 70 Jahre BRD waren nur möglich, weil die US Army dieses Land und die Demokratie und den Wohlstand und das Öl und das Gold etc. mit harter Hand weltweit verteidigt hat.

      Im Schutz des Godfathers USA haben wir hier unsere Kindheit verlängern und grenzdebile Weltsichten entwickeln können, die nun, seit die US Army uns alleine in die weite Welt hinauslaufen lässt, all die Schwächen dieser Nichterziehung gnadenlos und schnellstmöglich aufzeigt.

      Der Schmerz ist der beste Lehrmeister.
      Er wird kommen und uns züchtigen.
      Umso schneller umso besser.

      All die hier geführten Diskussionen sind völlig absurd und lächerlich, angesichts dem, was kommen wird.

  56. Das Ende des Diskurses
    Zum Diskurs gehört immer eine gewisse Grundehrlichkeit, das Wissen um den eigenen Blickwinkel und das Wissen darum, das man gewisse Dinge glauben möchte (!). Darum ist tatsachenorientierter Journalismus so wichtig. Wer kann ihn sich heute noch leisten? Die Öffentlichen schwimmen im Geld, für sie sollte er selbstverständlich sein. Zeit, Spon, Faz, SZ, könnten sich ihn noch leisten, allein die Faz tut es noch. Warum? Wieso übernehmen einst seriöse Medien die Mentalität des Twitter-Mobs? Wenn die Heroen der Zeit glauben, damit den “ Rechten“ zu schaden, irren sie. Sie nützen ihnen. Wenn alles Irrtum und Wunschdenken ist, wird niemand mehr Respekt vor den Medien haben. Dann können morgen Neonazis ein Flüchtlingskind öffentlich verzehren, und keiner glaubt es. Danke, liebe Zeit. Wirklich gut gemacht. Man verteidigt den Diskurs nicht mit Lügen. Was macht eigentlich der Presserat?

    • ... das ist ...
      …schlicht eine Mentalitätsfrage. Wenn 90% Linksgrüne sind und durchschnittlich begabt, schreiben die eben mit linksgrünem Spin. Das ist eine Selbstgleichschaltung. Es bedürfte einer starken Leitung um mit dem Personal was anderes herzustellen …

  57. Wer hetzt da eigentlich?
    ZEIT ONLINE steht in vorderster Front wenn es gilt „Deutschland in Flammen“ zu behaupten. Dazu eine Karte der AA-Stiftung mit „fremdenfeindlichen“ Anschlägen. Nur dass die meisten der dort angeführten Brände durch Unvorsichtigkeit oder technisches Versagen entstanden sind. Passiert auch in Nicht-Flüchtlingsunterkünften dauernd, ist meist nur einen knappen Artikel im Lokalblatt wert („Die örtliche Feuerwehr hatte alles rasch unter Kontrolle…“). Ist die dortige Redaktion hysterisch oder steckt mehr dahinter?

  58. Journalistengrundschule
    Danke für den Beitrag und die dahinterstehende Mühe.

    Ich werde das an die „Zeit“-Redaktion schicken und mein Geld für die Print-Ausgabe zurückverlangen, denn das Produkt wird dem arglosen Käufer ja als „Zeitung“ – d.h. fachlich seriöser, unabhängiger Journalismus – vertrieben und nicht als Mitglieder*innenbulletin der Grün*innen Jugend.

    Eine solche „Zeitung“ – die sich ihre Online-Ausgabe zurechnen lassen muss, kann man ja niemandem zeigen, ohne sich zu schämen.

    Vielleicht könnten Sie den Kollegen von der Zeit in einem Ihrer großzügigen Häuser, z.B. am Tegernsee, Seminare zu Kernfragen anbieten:

    – was ist eigentlich Journalismus (Basics)?
    – worin unterscheidet sich Journalismus von Meinungsmache?
    – was ist eine Recherche?
    – was ist ein respektvoller Umgang mit dem Leser?
    – wie schreibe ich gute Texte ohne PC-/Gender-Lingo?
    – Lässt sich der Mescalero-Stil mit Atemübungen vermeiden oder ist das eine Frage der inneren Haltung?
    – Sollte ich meine Berufswahl überdenken, wenn ich nur Greenspeak und Greenthink kann?

    Da gäbe es genug Fallmaterial aus der „Zeit“, etwa die berüchtigten Kollumnen von „Mely K.“, so dass sich mehrere Monate locker füllen ließen. Und die Kollegen der Alpenprawda kämen sicher auch gerne; nötig hätten sie es allemal. „Berufsbildungszentrum Don A.“ wäre doch etwas.

    • Genial,
      aber ich fürchte, die in Frage kommenden Herrschaften würden eher Suizid begehen, als sich von Don Alphonso belehren zu lassen.

      Obwohl es zweifellos zu ihrem Besten wäre.

  59. Fatalismus
    Alles, was Sie zu diesem Thema (und verwandten Themen schreiben), werter Don, trifft meine Gefühlslage voll.
    Der Frust sammelt sich bei mir und – da ich ein sehr friedfertiger Mensch bin – findet er keinen Ausweg. Es bleibt das Gefühl, dass man nichts machen kann außer zusehen, wie das Kind in den Brunnen fällt (bildlich gesprochen).
    Mit meiner Sozialisation in der DDR kommt zusätzlich das Gefühl auf, den Widerspruch zwischen Berichterstattung in den Medien und dem eigenen Erleben schon einmal erlebt zu haben. Wo wird uns „das“ hinführen?

  60. Herr
    Schön, dass das Ganze Gewirks hier mal so klar aufgedeckt wird. Allerdings verstehe ich den Vergleich mit Ulfkotte und Elsässer nicht so ganz, denn, bei allem, was man gegen sie vorbringen mag, haben doch eben diese beiden lange Zeit das aufgezeigt, wovon Sie, Don Alphonso, jetzt schreiben.
    Wichtig, wie oben geschrieben wurde, in der Tat: Im Ausland bleibt nur die Schauergeschichte hängen, weitgehend auch im Netz, wen interessiert schon die Korrektur.
    Einerseits geht man strafrechtlich immer gnadenloser gegen Schimpfende der einen Seite vor, sperrt immer brutaler, es reicht dem Justizminister noch nicht, andererseits können einschlägige Medien ohne jede Konsequenzen (gab es da nicht wenigstens einmal einen Presserat, der rügen konnte?) beliebige Konkokte verbreiten, die ganzen Städten wie Bautzen wesentlich schaden können.
    Figuren wie Kahane mit ihrer Stiftung, die wurden in ihrem Gebaren zuerst von Leuten wie Gerhard Wisnewski hinterfragt, einem, der sich mehr oder weniger im Dunstkreis von Ulfkotte und Elsässer bewegt, er publiziert (nachdem Knaur ihn rauswarf, sein Jahrbuch 2015 war zu heikel geraten) in denselben Verlagen.
    Seine Arbeit scheint zu wirken.
    So langsam findet man deren Früchte auch hier.

    • Sory, aber wenn ich sehe, was Ulfkotte über Frank Schirrmacher behauptet hat, kann ich nur lachen.

  61. Keine Gewaltenteilung – keine Demokratie oder SRG marschiert mit schnellem Schritt.
    Patrick.feldmann sagt: 4. November 2016 um 12:25 Uhr Hervorragend!
    Das Debakel für die Demokratie ist aber, daß die 4. Gewalt als kritischer Faktencheck fulminant versagt. DAS ist @postfaktisch…!

    Sehr geehrter Herr Feldmann,

    bleibt zu erwähnen:

    Artikel 20 des Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland besagt:
    „(2) Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Sie wird vom Volke in Wahlen und Abstimmungen und durch besondere Organe der Gesetzgebung, der vollziehenden Gewalt und der Rechtsprechung ausgeübt.“

    Dazu bemerkt Richter Udo Hochschild vom Verwaltungsgericht Dresden:

    „In Deutschland ist die Justiz fremdbestimmt. Sie wird von einer anderen Staatsgewalt – der Exekutive – gesteuert, an deren Spitze die Regierung steht. Deren Interesse ist primär auf Machterhalt gerichtet. Dieses sachfremde Interesse stellt eine Gefahr für die Unabhängigkeit der Rechtsprechung dar. Richter sind keine Diener der Macht, sondern Diener des Rechts. Deshalb müssen Richter von Machtinteressen frei organisiert sein. In Deutschland sind sie es nicht.

    Die Bundesvertreterversammlung des Deutschen Richterbundes (DRB) forderte am 27. April 2007, der Justiz die Stellung zu verschaffen, die ihr nach dem Gewaltteilungsprinzip und nach der im Grundgesetz vorgesehenen Gerichtsorganisation zugewiesen sei. Die Unabhängigkeit der Justiz werde zunehmend durch den Einfluss der Exekutive eingeschränkt.

    Diese Forderung ist allerdings bereits mehr als 50 Jahre alt.
    Schon der 40. Deutsche Juristentag 1953 hat diese Verwirklichung des Grundgesetzes angemahnt:

    „Gesetzgeberische Maßnahmen, um die Unabhängigkeit des erkennenden Richters sowohl durch die Art seiner Auswahl und Beförderung als auch durch seine Stellung gegenüber der Verwaltung institutionell zu sichern, sind notwendig zur Durchführung des Grundgesetzes.“

    Kritiker behaupten außerdem, dass Lobby- und Interessengruppen wie z. B. die Gewerkschaften, Arbeitgeberverbände die fünfte Macht im Lande seien. Sie beeinflussen durch ihre Macht die Abstimmungen im Bundestag.

    Im Jahr 2006 waren beim Bundestag 1952 Lobbyverbände eingetragen. So stehen jedem Abgeordneten des Bundestages ca. 2,5 Lobbyisten gegenüber.

    Keine Unabhängigkeit – Kein Recht – Keine Freiheit.
    Keine Demokratie!

    ….

  62. zeit online ...
    … ist und bleibt pures Gift.

  63. Lückenpresse mit zweierlei Maß
    Im Rückblick ist es schwer, festzumachen wann die Medien sich von einer faktenbasierten, objektiven Berichterstattung verabschiedet haben, für mindestens genauso schlimm halte ich jedoch das unerträgliche Messen mit zweierlei Maß.

    Wenn es irgendwo einen Übergriff auf einen Flüchtling gibt, folgt das übliche Staccato bis hin zum meist unvermeidlichen Brennpunkt im ÖR. Die Berufsempörten denunzieren ganze Landstriche (dazu auch Übermedien: http://uebermedien.de/9280/sachsen-ein-trauerspiel-der-berichterstattung/) und die Politdarsteller hängen sich reflexartig dran. Sollte sich das Ganze im Nachhinein als Falschmeldung herausstellen herrscht nur noch Schweigen im Walde.
    Die täglichen Übergriffe auf die einheimische Bevölkerung werden jedoch nur dann thematisiert wenn der Druck durch facebook und Co zu hoch wird. Empörung? Fehlanzeige. Warum auch, hat ja nicht das goldene Kalb getroffen.
    Jeder einzelne Übergriff auf einen Asylanten wird zum überregionalen Skandal aufgebauscht während Raub, Mord, Vergewaltigung und Todschlag seitens der Asylanten bestenfalls in der lokalen Presse abgehandelt werden.

    In der politischen Berichterstattung läuft es genauso. Wenn Frauke Petry inhaltlich das gleiche sagt wie Boris Palmer von den Grünen, wird bei Petry von Schießbefehl geredet und Palmer wird geflissentlich ignoriert. Sarrazin spricht unter anderem das Problem der Verwandtenehen und deren Folgen speziell unter muslimischen Einwanderern an und wird regelrecht exkommuniziert während Schäuble kritiklos von deutscher Inzucht, die auf muslimische Einwanderung angewiesen ist, schwadronieren darf.

    Ein sehr schönes Beispiel für Medienversagen liefert übrigens momentan auch die US-Presse ab, wo sich nahezu alle Medien auf die Seite von Clinton geschlagen haben und schamlos Wahlkampf betreiben. Der Wahlkampf in den USA dürfte das Vertrauen in die dortigen Medien wohl nachhaltig zerstört haben.

    • @ Gast Zustimmung
      und das Beispiel mit Schäuble Inzucht-Rassismus, der nebenbei biologisch absurder Blödsinn ist- bei einem Genpool von 80Mio
      von Inzucht zu reden ist demagogisch blöd und ich würde dem Mann kein Taschengeld mehr geben, weil er vermutlich genauso rechnet. Das Schäuble Beispiel steht hier genau in der richtigen Reihe demagogischen bis tlws rassistischen Verhaltens!

  64. Auch FAZ hat berichtet …
    Sehr geehrter Autor,

    leider machen auch Sie sich hier der beschönigenden Auslassung schuldig, hat doch auch FAZ.net vor zwei Tagen in gleich zwei Artikeln über die Ereignisse berichtet und bei einem, wie es sich heute beim Thema Nazis gehört, erst mal „Sachsen“ drangeschrieben.
    Wenn über die Werkstätten Hellerau, die Gartenlandschaft Muskau oder ähnliche Erfolgsgeschichten aus meiner Heimat berichtet wird, steht hingegen nie „Sachsen“ dran.
    Abgesehen davon bin ich Ihnen dankbar für die dringend notwendigen Worte.
    Kein Bautzner, kein Nazi, aber ein Sachse.

  65. plus 10 Millionen Schaden in Duesseldorf
    Danke fuer die detaillierte Aufzaehlung der rechten Vorfaelle, die dann doch keine waren. Es fehlt noch der Grossbrand in der Fluechtlingsunterkunft Duesseldorf mit einem Sachschaden von 10 Millionen Euro!
    Ein, zwei Tage konnte man davon auf allen Kanaelen lesen bis sich herausstellte, dass mehrere Fluechtlinge verhaftet wurden. Es ging wohl um den Ramadan und die Essensausgabe, hatte aber „nichts mit Religion“ zu tun. Die Meldungen verschwanden und davon ward nie wieder etwas gehoert.

    Der deutsche Michel kriegt es auf dreierlei Wegen: 1. Er muss das alles mit seinen Steuergeldern finanzieren. 2. Dazu kriegt er staendig zu hoeren, dass er hier und da und immer oefter „in der Pflicht sei“, sich z.B. bei der Integration von Immigranten mehr anzustrengen und 3. staendig ist von den haesslichen Deutschen „Fratzen“ die Rede, d.h. der Deutsche wird staendig von den (sozialen) Medien beschimpft und unter Druck gesetzt.

  66. Willkommen im postfaktischen Zeitalter, werter Don!
    Eigentlich sollte es ultrafaktisch heißen. Denn ultra, also jenseits der physikalisch erfassbaren Wahrheit befindet sich eine höhere, bessere, gerechtere Wahrheit. Diese Wahrheit ist unsichtbar und mit wissenschaftlichen Methoden nicht zu erfassen. Aber es gibt Hohepriester dieser transzendenten Wahrheit, die sie kennen und deuten können, und diese dem einfachen Volk verkünden. Und auch die Herrschenden halten sich an die Worte der Hohepriester, jedenfalls vordergründig, schließlich ist der Dienst an der unsichtbaren ultimativen Wahrheit ein Pfeiler der Macht.

    Im Grunde genommen kehren wir nur zum historischen Normalzustand der Menschheit zurück.

    • Normalzustand oder Wahnsinn.
      ”Im Grunde genommen kehren wir nur zum historischen Normalzustand der Menschheit zurück.”

      Lieber Kollege,

      meinen Sie Menschenopfer auf dem Altar des NWO-Kartells?
      Hohepriester der Lügen und des mordens. Eigennutz vor Gemeinwohl.
      Lügen statt Wahrheit. Die letzten Tage mit ihren Reitern. Blut und Feuer stürzten aus den Wolken. Hunde und Katzen paaren sich.

      Ich denke dem kann ich zustimmen.

  67. Post- und präfaktische Presse
    Lieber Don,

    wieder ein sehr guter Artikel von Ihnen zur post- und präfaktischen Presse, um das böse L-Wort nicht zu gebrauchen.

    Eine kleine Korrektur: Matthias Meisner arbeitet nicht bei der „Zeit“, sondern beim „Tagesspiegel“, wenngleich beide Publikationen inzwischen auf vielfältige Weise so sehr verflochten sind, dass die Aussage im Grunde doch wieder stimmt.

    Der mediale Inzest ist ohnehin bemerkenswert und zeitigt die erwartbaren Folgen. Bei Meisner stimmt es zwar nicht, aber wenn man sich sonst die Biographien anschaut, hat man manchmal den Eindruck, dass irgendwann mal alle bei „taz“ angefangen haben.

    Erstaunlich finde ich es übrigens, dass diesen Leuten, die sich doch selbst „Journalisten“ nennen, anscheinend wirklich jedes medienethische Bewusstsein fehlt. Selbst wenn man das dringende Bedürfnis hat, die Welt immer grüner und grüner zu machen, müsste es doch irgendwo eine Grenze geben, die zu überschreiten einem die eigene Redlichkeit verwehrt. Aber nein, es gibt sie nicht. Das ist schon ein Unterschied zu früher.

  68. Danke
    Es ist schön mal einen sachlichen Text lesen, ohne dass einem die eigene Meinung hinterher vorgegeben wird.
    Leider ist die Stimme der Vernunft nur selten fähig Gehör zu finden in Zeiten, in denen viele Menschen Meinung mit Wissen verwechseln.
    Ich hoffe Sie erreichen damit, dass zumindest Ihre Leser darin bestärkt werden, dass es noch Vernunft gibt auch in der Presse.

  69. Titel eingeben
    Nun, Don. Der zuständige Reporter dieser Zeitung für „Dunkeldeutschland“ hat in der jüngsten Bautzen-Gegebenheit in die selbe Kerbe wie die Zeit gehauen (der Artikel war diese Woche Online abrufbar). Darin wurde auch plakativ von einer erneuten Hetzjagd auf Migranten berichtet, obwohl die Polizei dies da schon lange dementiert hatte. Man braucht diesmal also nicht allzu weit schauen.

  70. Titel eingeben
    „Bei der Zeit arbeitet beispielsweise Matthias Meisner, der die Kahanestiftung massiv bei Kampagnen unterstützt, und die dürftigen Angaben des Beitrags auch gleich als Tatsachenbehauptung und zugespitzt verbreitete.“

    Widerspruch!

    Dieser linksradikale „Qualitätsjournalist“ arbeitet für den Tagesspiegel.

  71. Ist das noch Gesinnungsjournalismus oder
    einfach nur schlechter Journalismus. ggf haben wir es auch mit einer völlig anderen Gattung der Berichterstattung zu tun die mit Journalismus gar nichts zu tun hat.

    Man hat ggf seine Vorstellung von der Welt und will sie verbreiten und verwendet eine dazu taugliche Art des Berichts. (oder glaubt in bestimmter Weise berichten zu müssen weil Stil und Inhalt gerade Mode sind)

    Ich erinnere mich einigermaßen gut an ein Interview mit einer Autorin in dem es u.a. über Gespräche mit Augenzeugen ging die dann für ein Buch verwendet wurden.
    Für mich war interessant das die Aussagen der zitierten Personen so interpretiert wurden das sie zu dem passten was uns die Autorin mitteilen wollte. Meine Interpretation wäre eine andere gewesen.
    Ich hatte auch nicht den Eindruck das die Autorin den Frauen in diesem Fall geholfen hatte wie sie im Interview glaubte mitteilen zu müssen, sondern das sie die Frauen für ihre Zwecke benutzt hat.

    Viele Menschen freuen sich wenn ihnen jemand einmal geduldig zuhört. Ich bin als ehem Krpfl i.d. Psych. ggf befangen weil ich nie auf die Idee gekommen wäre die Aussagen der Menschen mit denen ich beruflich spreche für meine Zwecke zu instrumentalisieren oder deren Aussagen willentlich umzudeuten, aufzubauschen um damit zB meine Berichte aufzupeppen oder bei Übergaben (Schichtwechsel) als Held aufzutreten. (ich wollte auch nie Buchpreise gewinnen)-
    Eine Abmahnung wäre das mindeste gewesen wenn ich solchen Unsinn verzapft hätte.

    ggf ist es ein Problem meiner Arbeitshaltung oder meiner Grundhaltung ob mein tätiges sein bestimmten Grundregeln folgt.

    Die Trennung in Arbeitshaltung oder allgemeine Grundhaltung halte ich für wenig zielführend. Man müsste ja absichtlich Schizophren werden wenn man mit dem Hemd auch die Haltung wechselt.

    Ich kann dem Autor nur empfehlen seine (Grund)Haltung bei zu behalten. So weit ich es beurteilen kann sind seine täglichen Bemühungen ja als Erfolgreich zu bewerten. Und selbst wenn es anders wäre sollte unser lieber Don auch weiterhin seine Felsen den Berg hinauf rollen. Sisyphos war nämlich wahrscheinlich ein glücklicher Mensch.

  72. SCHÖNERE LÖCHER GIBT ES AUCH ALS DAS LOCH VON BAUTZEN
    sang einst W.Biermann, der ja in Bautzen ein paar jahre seines langen lebens verbringen durfte……..

    aber – wir kommen darauf noch zurück – bleiben wir lieber DON bei den fakten, nicht nur ZEIT oder TAZ, nein natürlich auch SPON meldeten diese erzählungen aus Bautzen prominent, also bitte immer bei der empirisch belegbaren einen und unerbittlichen wahrheit bleiben !!!

    was sich hier abspielt ist, dass sich überlegenheitsgefühle in redaktionen in Berlin, HH oder M luft verschaffen, anlass und objekt egal, hauptsache die hellstädter mit makelloser vergangenheit und geschichte und gegenwart (so der irrglaube im redaktionellen grossstadtkopf) können die sog. provinz in den sack hauen.

    Bautzen ist da ein excellentes objekt, unrühmliche lagervergangenheit in der dunkelperiode die von München und Berlin aus über uns kam, unrühmliches andenken an die DDR-zeit wo die treiber wiederum in Berlin vom salon aus auf das land blickten – und nun setzt der helldeutschgrossstadtmainstream auch noch eins drauf, kaum einer war wohl jemals schon dort.

    natürlich kann es solche vorgänge in B-HH-M nicht geben, da keine flüchtlinge in dem umfang auf den innenstadtplätzen.

    verteidiger des guten rufs fehlen, Bochum zum beispiel – ebenso ein objekt der hasser und überlegenheitsdenker – hat wenigsten einen grossen verteidiger der von der „blume im revier“ singt und Wattenscheid 09 ist ein bekannter fussballverein mit glorreicher vergangenheit und zukunft.

    Bautzen- ja ich war schon dort und hatte natürlich ein Bautzen-erlebnis in der wüste, nein kein brennender dornbusch, aber:
    besuch bei Berbern in unterirdischen wohungen in der Sahara, sofort erkennt der fachmann einen benzinkanister von Nowack aus Bautzen, reste von Rommels truppe……….

    • Biermann war in der DDR im engeren Sinne nie eingesperrt - und es dauerte bis well
      in die 90er, bis er begriff, dass er sich mit der Aussage, er sei von Ost nach West vom Regen in die Jauche „kommen“ – – bös‘ verhauen hatte.

      Die Rommel-Kanister in der Berber-Höhle sind eine schöne Beobachtung, aber sie helfen da nicht weiter.

      He’s been shooting in the dark too long /
      When something is not right it’s wrong

      Habbich ihm übrigens in die Chausseestraße getragen, von Carl Weissner übersetzt. War er entzückt!

  73. Abgekupferte Berichte auch im Ausland
    Erschreckend ist auch die Tendenz in vielen ausländischen Medien, dass nur die erste Nachricht kopiert und übersetzt wird. Spätere Korrekturen, die hier im Lande dann doch ab und zu auch gedruckt werden, erscheinen jedoch nicht mehr. Das Deutschlandbild wird somit von aufreißerischen Stories bestimmt. Besonders beliebt sind Nachrichten über das Einschlagen auf die Polizei. Der Straftatbestand „Hetze im Netz“ sollte daher unbedingt auch auf Falschmeldungen von verantwortungslosen Journalisten erweitert werden.

    • Richtig, die abgekupferten Gesinnungstexte machen das Bild im Ausland!
      Aber das läuft doch umgekehrt ziemlich genauso:
      Ich bspw. vertraue den sogen.“Berichten“ aus England nicht, die mir 2 Wochen nach meiner Reise durch dieses Land sowohl die Menschen als auch die Stimmung ganz anders schildern als ich sie selbst erlebt habe.

      Ich kenne auch schon aus der Familie Erzählungen aus den 1980ern, wo ein Journalist einer großen deutschen Zeitung über ein Land Südamerikas schreiben wollte und man ihm dafür mit einigem Reiseaufwand und erheblichem maß an Gastfreundschaft durch dieses große Land führte (auch weil diesen Menschen wichtig war, was man in Deutschland über ihr Land dachte). Als jener dann gegen Ende der Reise gefragt wurde, was seine Eindrücke wären und was er schreiben würde, teilte er seinen Gastgebern mit, daß er Familie habe und von seinen Texten leben müße. Er habe den Text daher schon auf dem Hinflug geschrieben. Ich glaube es war der Spiegel.

  74. Kurzfassung: nichts genaues weiß man nicht
    Da ich da unten Verwandtschaft habe, kann ich dazu nur sagen: die Polizei weiß bereits, wer die Gefährder sind. Ich kenne einige von denen persönlich. Was da Fotos von Menschen, die in Autos steigen, bringen sollen, ist mir unklar. Ist es neuerdings strafbar in ein Auto zu steigen?
    Die Polizei weiß auch ohne solche Fotos, wen sie besser im Auge behält. Ist ja nicht so, dass die Gegend nicht schon seit vielen Jahren köcheln würde, vollkommen unabhängig von den Flüchtlingen. Da wird schon seit mehr als 10 Jahren von der Landespolitik konsequent weggeguckt.

    Ob der konkrete Vorfall so stattgefunden hat wie in der Zeit behauptet steht auf einem anderen Blatt. Da weiß ich so wenig wie der Don. Als ich das letzte Mal vor wenigen Wochen unten auf Besuch war, ist mir bei den Dorfgesprächen jedenfalls fast schlecht geworden. Vergleichbares wie in der Zeit beschrieben hat in Bautzen jedenfalls schon stattgefunden, wie mir freimütig berichtet wurde, auch wenn die Aktionen natürlich als Selbstverteidigung beschrieben wurden.

    Das Codewort heißt da in Gesprächen allerdings nicht Division Bautzen, sondern „unsere Leute“.

    • CSU-Vorschlag umsetzen
      Der jetzt von der CSU gemachte Vorschlag, bundesweite Volksabstimmungen per Gesetz festzulegen, wäre eine wichtige Hilfe für die Politik. Immerhin sind die Politiker eigentlich Volksvertreter.

    • Titel eingeben
      Also doch: Bautzen- Hauptstadt der Verbrechen?
      Wissen Sie, wie’s woanders köchelt? z.B: in Berlin oder Bremen ?

    • @ Kommentator
      Grade kam auf ZDF was über eine schwarze Bürgerwehr in Detroit, die de facto Aufgaben der Polizei übernimmt, weil die diese Gegend meidet. Passanten verlangten beim Dreh eine Erklärung, weshalb da ein paar Weiße durch ihr Viertel laufen. Nicht verschwiegen wurde, dass die Bürgerwehr der Polizei bei Demos auch mal bewaffnet gegenübersteht. Abgesehen davon wurden sie ohne jedes Iii-Pfui präsentiert und ihre Sicht recht unkritisch übernommen. Wird Ihnen dabei auch schlecht? Oder nur in Ihrer alten Heimat?

    • Volksabstimmungen
      Lieber Beobachter,

      man sollte aber Volksabstimmungen aka Direkte Demokratie nicht als
      Allheilmittel sehen. Die hat auch ihre Schattenseiten und kann als Klientelpolitik missbraucht werden.
      Mir fällt da ein Beispiel im Bezug auf die Personenfreizügigkeit ein.
      Der angenommene Vorschlag der SVP hat die Politik in eine Ecke getrieben, aus der sie nur schwer wieder rauskommt. Auch im Bezug auf die Verweigerung der EU über die PFZ zu verhandeln.
      Vor ein paar Monaten hat der Mitinitiator, Herr Blocher, im gewissen Sinne der Übervater der SVP, vorgeschlagen, dass man das Ganze nicht so eng sehen und für wichtige Wirtschaftszweige, wie die Pharmaindustrie,
      Ausnahmen machen sollte. Hört sich gut an, nur witzigerweise ist die Tochter von Herrn Blocher die CEO eines Pharmaunternehmens in Graubünden. Auch kann es ihm wirtschaftlich egal sein, wie die Sache mit dem PFZ ausgeht, er ist Milliardär. Nur kann dieser Schuss für den Ottonormalschweizer schnell nach hinten losgehen, wenn die Vergünstigungen, die die Schweiz durch die Billiteralen inkl. PFZ hat, aufgekündigt werden und sie von ihrem mit Abstand grössten Absatzmarkt
      abgeschnitten werden. Genau über diese „Kleinigkeiten“ wurde das Stimmvolk mit Stimmungsmache, gegen die EZ bzw. Ausländer, im Unklaren gelassen.
      Persönlich würde mir eine Mischung aus parlamentarischer, wie wir sie hier in Deutschland haben, und direkter Demokratie gefallen. Mit Ausnahmen.
      Denn ich bin mir nicht so ganz sicher, ob wirklich jeder Bürger, die Stimmungsmache, wie sie der Don hier so schön aufgezeigt hat, auch von anderer Seite wohlgemerkt ;), komplett durchschaut und sich über die Folgen absolut im Klaren ist. D.h. nicht, dass ich manche für dumm ansehen,keineswegs, eventuell nur etwas bequem zum recherchieren.
      Denn das kostet viel Zeit, welche sie nicht jeder hat.

  75. "Das Problem sind die Oliner" bei der Zeit - und bei der SZ
    Zum x-ten mal.

    Misten Sie bitte weiter aus. Es ist mühsam.

    So ganz kapier‘ ich die Sache nicht – also wieso die Redaktion das laufen lässt. Purer Opportunismus?

    Di Lorenzo hat doch zugegeben, das Die Zeit in Sachen Flüchtlinge und Migration nicht nur an der Wahrheit, sondern auch an den sozialen Tatsachen in Deutschland (eigentlich in EUROPA…) vorbeigeschrieben hat. Und dass das ein Fehler war. Ist er gar kein richtiger Chef und lässt manche Sachen einfach laufen?
    Bei der SZ blick ich sowieso nicht durch. Seibt schrieb kürzlich im Feuilleton einen emphatischen Nachruf auf den St. Galler Hitoriker u n d Flüchtlings- und Migrationspolitik-Kritiker Rolf-Peter Sieferle (cf. TUMULT – und Acta diurna, – Klonovsky hat einen bitteren und sehr trockenen Text von Sieferle online) an die er sich gewandt hatte, bevor er kürzlich von eigener Hand starb).

  76. Bitte, bitte
    hören Sie auf, meine Gefühle zu verletzen. Das ist einfach nur gemein. Ihre Recherche beunruhigt mich. Wer will schon wissen, was einen beunruhigen könnte. Mir reicht: „SPD ist Currywurst“ und die schmeckt.

    • Die Currywurst wurde erfunden
      weil man nicht wußte was man mir den unverkäuflichen Dingern machen sollte. Also: Klein schneiden und eine Soße drarüber und scharfes Pulver darauf streuen.
      Es mag sein das es heute Currywurst bester Qualität gibt die vor den Augen des Kunden klein geschnitten wird.

      Angeblich kann man die SPD mit einem Hund vergleichen.
      Der Hund ist ein Wolf der vom Menschen für seine Zwecke gezähmt wurde.
      Die SPD ist eine Arbeiterpartei de von xyz für seine/ihre Zwecke gezähmt wurde.

      Das Hauptproblem mit der SPD ist ihr Name.
      Würde sie HgSK (hier gibt es Sonntags Kuchen heißen) gäbe es das Problem nicht. Davon abgesehen sind alle wählbaren Parteien in irgend einber Form Sozial und Demokratisch(außer der SPD, das würde ich gerne durschsreichen, ich weis aber nicht wie das hier geht).

    • Ach KK, das hatte ich doch schon kürzlich vorgemacht,
      Sie setzen das Wort, das Sie durchstreichen möchten zwischen

      Mit der Erfindung der Currywurst haben Sie recht, so wurde man auch noch liegengebliebene, verbrutzelte Dinger los.

    • Langsam finde ich das nicht mehr witzig
      Lieber KK, da mir hier ständig die html-Befehle für Sie gelöscht werden, noch einmal der Tipp, sich den Quelltext anzusehen, dann kommen Sie drauf, wie man Texte durchstreicht. Einfach eingeben und er ist durchgestrichen. Also Quelltext aufrufen, das lässt sich dann finden.

    • Durchstreichen
      Ja, was jetzt Frau Simon… zwischen welche Zeichen setzt man das Wort?

    • Lieber Herr Feldmann bzw. Herr Keller,
      der Don löscht mir ja ständig die html-Befehle und ich ärgere mich schon arg drüber. Ich find’s einfach kleingeistig. Don, das musste jetzt raus.

      Setzen Sie spitze Klammern, da rein del, schreiben ohne Leertaste das durchzustreichende Wort und beenden mit spitzen Klammern und da rein /del. Der Schrägstrich hebt den Befehl auf, also nicht vergessen. Es gäbe noch em für kursiv/italic, strong für bold/fette Texte. Und sonst hilft halt der Quelltext, rechte Maustaste und da suchen oder die Suchmaschine.

    • Liebe Frau Simon!
      Vielen Dank!
      Klar, im Quelltext nachschauen, hätte ich auch drauf kommen können, zumal ich vor Jahren beim Bau der HP tlws.damit zu arbeiten hatte.
      Als ich das jetzt bei Ihnen las, hatte ich die Bilder wieder vor Augen.

      Danke!

    • Tja Herr Feldmann, wenn man im Gehirnskastl kramt,
      kommt doch immer wieder einiges zum Vorschein. Ich habe vor etlichen Jahren Auktionen bei ricardo gemacht und damals musste man die Formatierung mit html selbst machen, wollte man sich von der Masse abheben. Heute hülfe da frontpage, allerdings sind die Befehle da wieder anders. Ist aber auch wurscht, jetzt sollte es auch Herr Keller intus haben.

  77. Titel eingeben
    Zunächst vielen Dank, lieber Don, dass Sie sich weiterhin querstellen und mit viel Mut gegen die herrschenden Verhältnisse anschreiben.

    Es ist leider nicht nur die Presse, die im Sinne der Obrigkeit berichtet. Auch in Polizeiberichten werden Fakten – zwar minimalistisch, dennoch effektiv – so frisiert, dass ein ganz anderes Bild entsteht. Das habe ich kürzlich im persönlichen Umfeld erfahren.

    Am letzten Samstag früh wurde ein Freund meines erwachsenen Sohnes von drei Albanern ausgeraubt und dabei so schwer verletzt, dass seine Milz in einer Notoperation entfernt werden musste. Ohne OP wäre er an den inneren Blutungen verstorben. Der veröffentlichte Polizeibericht liefert dagegen dieses Bild: http://www.xhain.net/polizeiticker/2016/friedrichshain-mann-auf-dem-u-bahnhof-warschauer-strasse-ueberfallen

    Diese Versuche, die Realität zu modifizieren wirken jedoch nicht wie beabsichtigt, denn „man merkt die Absicht und ist verstimmt.“ Die toxische Nebenwirkung des Vetrauensverlustes in Medien und Staat ist wesentlich schlimmer und das nachhaltig.

    • Wenn Ihre Version stimmt, muss man
      der Polizei in der Tat beträchtliche Lügen vorhalten. Ich frage mich, warum die Polizei sich das antut. Sie gewinnt nichts durch Beschwichtigung, verliert aber Glaubwürdigkeit und damit Respekt.

    • Titel eingeben
      Ich sehe offen gesagt keinerlei Übel darin, dass das Vertrauen verliert, der es sich verscherzt, ganz im Gegenteil, welche Person oder Institution es auch immer es sei. Und je mehr Menschen ernüchtert werden, desto mehr werden nüchtern sein, dieser Zustand ist eine Grundbedingung für vernünftige Politik. Wenn das bisherige politische Personal darüber seiner Pöstchen verlustig geht, auch gut; einen Teil könnte man ja in noch besserer Verwendung als menschliche Heulbojen über den Lagern mit gefährlichen Reststoffen beschäftigen, auf dass in den nächsten hunderttausend Jahren sich ja kein Mensch den Orten nähert. Die schaffen das!

  78. Danke
    Guter Journalismus. Danke.
    Warum kann/will das Mutterschiff das seit dem Abgang von Schirrmacher nicht mehr? Guter Journalismus ist gutes Geld wert, würde es uns ersparen, z.B. die Gettysburg Rede auf youtube selbst zu sehen inkl. 10 Minuten Polemik, nur um die Inhalte selbst zu hören, die in dt. Presse verschwiegen oder verfälscht werden.
    Warum trauen sich Zeitungen nicht mehr, Fakten und Informationen zu präsentieren und dem Leser die Meinungsbildung selbst zu überlassen? Kommentare und Meinung gerne, aber als solche gekennzeichnet.

    Latrinenparolen (nicht überprüfte und möglicherweise falsche Gerüchte oder Informationen) zur Steigerung der Aufgeregtheit/Auflage zerstören Glaubwürdigkeit und damit die wirtschaftliche Basis des kommerziellen Journalismus.
    Übrig bleibt dann GEZ, staatliche Einheitspresse. Gab es das nicht schon mal?

    Ich hoffe, lieber Don, Sie bleiben uns noch lange erhalten (notfalls aus dem Exil im Freistaat Bayern oder Südtirol).
    Gruss aus S-H

    • Titel eingeben
      Warum?
      Weil – oben beschreibt’s einer – wir nur 10% sind. Die anderen 70% sind unerreichbar und 20% sind Pegida.
      Der Markt ist klein für die simple Wahrheit oder nur der Versuch sie zu finden.
      Es hat schon Gründe, weshalb die Zeitungskioske so aussehen wie sie aussehen. hat auch mit Bildung zu tun, mit der Ausstattung der Schulen, mit Ausbildung etc. etc.
      .
      Und ich befürchte (resp. man kann’s deutlich sehen und bemerken) , das alles ist von den „Mächtigen“ (TM) so gewollt.

    • Na ja...
      Der Markt ist das eine, die Überzeugung und das Berufsethos was anderes.

      Über 50% sind gegen die Zuwanderungskatastrophe. Das wäre ein hinreichender Markt, der ja zT auch bedient wird.

      Allerdings nicht von ARD und ZDF. Weil – wie Frau Reschke einmal offen zugegeben hat – man aus innerer Überzeugung Propaganda für die Merkelei macht (und deshalb immer einen entsprechenden Spin, irgendwas mit Nazis und Kulleraugenkinderbilder bringt)

    • 40 oder älter
      @kdm

      Ich gehe noch weiter und Stelle die These auf, dass der größte Anteil dieser 10% 40 Jahre oder älter ist, was man auch hier im Forum mitbekommt.
      Ob es die Art der Schuldbildung war bis zum Beginn der 90iger?
      Wurde man kritischer erzogen?
      Gab es weniger Indoktrination?
      Macht es die Lebenserfahrung?
      Ich weiss es nicht.
      Nur wage ich zu behaupten, dass es „interessierte Kreise“ leichter haben werden, wenn „wir“ alten weissen Männer und Frauen einmal abtreten.

  79. Des Deutschen größter Feind ist er selber
    Lieber Don Alphonso, herzlichen Dank für Ihre wichtige Recherche.

    Tja, Die Zeit, von der ich ehemals, als ich als junge Praktikantin am deutschen Nordpol beschäftigt war, sehr beeindruckt war. Ich las sie regelmäßig, weil ich meinte, davon viel lernen zu können. Bisher kannte ich nur den Spiegel, den ich im Zeitungskiosk meiner kleinen Heimatstadt kaufen konnte.

    Ja, Die Zeit war für mich damals Journalismus auf höchstem Niveau, und obwohl vom Themenbereich anders, bzgl. des Niveaus nur vergleichbar mit The Economist, eine Pflichtlektüre in meinem Studium. Und heute? Traurig.

    Was die Vorfälle in Bautzen betrifft, so habe ich noch in Erinnerung, wie ein Vertreter der Polizei und ein Kommunalpolitiker in einer Talkshow mit vereinten Kräften von der Runde mit Pegida verglichen wurden, sobald sie es wagten zu beschreiben, dass es eine kleine Gruppe aggressive Asylbewerber gibt, welche zur Ruhestörung und Gewalt neigen. Nein, nichts darf gesagt werden, weil das sofort zum Sympathisantentum mit den Neonazis abgestempelt wird.

    Tja, des Deutschen größter Feind ist er selber, diese Tendenz haben Sie, werter Don Alphonso, brillant und sachlich-neutral ausgearbeitet. Es sieht beinahe so aus, als ob die Menschen nach Sensationen gierten, solange die Täter keine Neuzugänge sind.

    Wie ich auf Airbnb gestern schrieb, so darf man hierzuladen nicht einmal mehr die muslimische Kinderehe kritisieren, ohne sich den Vorwurf gefallen zu lassen, man sei Pegida bzw. in der unrühmlichen Zeit 1933-1945 wieder angekommen.

    Umgekehrt wird in den Meldungen über möglicherweise islamistisch motivierte Taten vertuscht und untertrieben.

    So hieß es anfangs in der Fahndung nach dem Täter einem Fall, bei welchem ein Fußgänger im September von einem Radfahrer beim Vorbeifahren mit Messer schwer verletzt wurde, dass es sich um einen südländisch aussehenden Mann mit dunklen Haaren handele. Die Meldung wurde schnell korrigiert, weil der Mann doch helle Haut hätte, und so war von einem Europäer die Rede. Als ob es sich bs Deutschland nicht herumgesprochen hätte, dass z.B. Syrer eine helle Hautfarbe habenkönnen. Inzwischen ist der Täter gefasst worden. Es handelt sich um einen türkischen Staatsbürger, der in Deutschland geboren ist. Vom Motiv oder von der Art und Schwere der Verletzungen des Opfers bzw. seinen Zustand kein einziges Wort in den Meldungen.

    Polizisten in Moers erschießen Messer-Angreifer
    Meldung vom 16.10.16
    http://www.rp-online.de/nrw/staedte/moers/polizisten-in-moers-erschiessen-messer-angreifer-bid-1.6333269
    http://www.haz.de/Nachrichten/Panorama/Uebersicht/Polizisten-erschiessen-Messer-Angreifer

    Kein Wort über die Identität des inzwischen verstorbenen Angreifers.

    Eine potentielle Terroristin wird in Mühlheim in die Psychiatrie verlegt. Im Artikel heißt es, dass das nicht ihre erste Tat sei, doch was die vorherigen Taten waren, kann dem Leser nicht mitgeteilt werden.
    http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/kriminalitaet/muehlheim-mutmassliche-is-sympathisantin-attackiert-polizei-14506338.html
    „Eine mutmaßliche IS-Sympathisantin hat in Mülheim/Ruhr Polizisten mit einem Teppichmesser attackiert und dabei „Allahu akbar“ (Gott ist groß) gerufen. Die Beamten konnten die 53-Jährige bei der Tat am Sonntagmorgen überwältigen. Sie kam in eine psychiatrische Klinik, wie die Polizei Essen am Montag berichte-te. In ihrer Wohnung wurde Flaggen gefunden, die auf eine Anhängerschaft zur Terrormiliz „Islamischer Staat“ hindeuten. Der Staatsschutz hat Ermittlungen aufgenommen.[…]
    Bei der Frau handele es sich um eine in Thüringen geborene Konvertitin, sagte ein Polizeisprecher. Sie sei bereits früher wegen islamistisch motivierter Delikte polizeilich aufgefallen. Welche dies waren, wurde zunächst nicht bekannt.“

    So geraten solche Meldungen in Vergessenheit, ohne dass die Öffentlichkeit jemals etwas über das Motiv erfährt. Und selbst von ISIS motivierte Taten, wie diese, werden inzwischen offenbar gerne als psychisch gestört eingestuft.

    Über die Opfer wird völlig gleichgültig oder gar nicht berichtet, als ob ihr Schicksal niemanden zu interessieren hat, als ob sie keine Empathie verdienen.
    Sind ja wohl auch nur Deutsche.

    ***

    The Economist endorses Clinton
    http://www.politico.com/story/2016/11/the-economist-endorses-clinton-230674

    • Doch nicht bankenhörig, Signora Tamariske?
      An sich nett, wenn Leute helfen. Aber besonders schockiert haben mich zwei Fälle: Der des Afghanen, der im Zug und außerhalb des Zuges Leute mit einer Axt angegriffen hat und der des Mannes, den man gestern oder vorgestern in Berlin-Schoenefeld verhaftet hat, weil er ein Terrorattentat geplant haben soll. Ersterer war bei einer Familie untergebracht, Letzterer bei einem Flüchtlingshelfer. Das bedeutet, dass einige dieser Menschen vollkommen immun gegenüber Hilfsbereitschaft sind. Und insgesamt deutet es darauf hin, dass man ihnen schwer helfen kann, wenn sie ideologisch verbogen mit falschem Pass ins Land kommen.

      Daher ist es fast egal, wie sparsam die Presse sich ausdrückt. Niemand weiß, wer wer ist, und das schafft Misstrauen, ein Gefühl, das zum Überleben gebraucht wird, auch in der Politik, wo gravierende Fehler gemacht wurden.

      Es ist klar, dass der Economist Clinton unterstützt wie auch das WSJ. Für das heute alles bestimmende Bankenwesen its Clinton besser.
      Cruz unterstützt übrigens inzwischen Trump. Wie legale Mexikaner und Kubaner wählen, steht auch noch in den Sternen, denn sie haben am meisten gegen illegale Einwanderung einzuwenden, so wie hierzulande die integrierten Türken keineswegs Hoch, Merkel gerufen haben. Es ist ihre Konkurrenz.

      Augstein hat da seine Zweifel. Und egal, was man hier über Stokowski oder Bento denkt, Augstein ist gut, eine Edelfeder, lesenswert. Bin nicht immer seiner Meinung, wohlgemerkt.


    • Bzgl. der Flüchtlinge: Zustimmung. Die Fälle häufen sich, und das Traurige ist, als ob diese Straftaten oder deren Planung zur deutschen Alltag gehören. Und dies, nachdem in diesem Land sehr lange die Auffassung herrschte, dass das Land vor Terror gefeit sei. Jetzt ist es eine Messerattacke hier, geplanter Bombenterror da, als wäre man in die Normalität übergetreten. Von Vergewaltigungen und sexueller Belästigung hört man gar nichts, es sei denn, das Opfer sei 90 Jahre alt.

      ***

      Trump verkauft sich als Stimme des Volkes. Wer’s glaubt, ich tue es nicht. Nicht, dass ich von Clinton total begeistert wäre, aber Trump halte ich für einen falschen Fuffziger.

      Tja, Trump wird sein eigenes Establishment aufbauen, damit er selber bzw. seine Milliardär-Buddys, wie z.B. Casino-Besitzer, Immobilienspekulanten und Eigner von Hedge-Fonds, nachher von seinem System profitieren. Mehr traue ich ihm nicht zu. Den Anfang macht er ja schon damit, dass er verspricht, die corporate taxes von 34-35% auf 15% zu senken und bisherige extra Erbschaftssteuer (es-tate tax) für Vermögen von über 5 Mio. $ abzuschaffen. Ausgerechnet über die von ihm an mittlere und niedrige Einkommen versprochenen Steuererleichterungen macht er dagegen keinerlei konkreten Aussagen. Komisch, nicht wahr.

      Cruz hat nur gesagt, dass er Trump wählen wird. Das tun viele Republikaner, die ihn verabscheuen, inzwischen aus Eigeninteresse. Als Cruz gerade mit Pence eine Rally für die Republikaner machte, hat er den Namen Trump kein einziges Mal genannt. Cruz und Pence, beide iÜ religiöse Eiferer. Bei Beiden kommt laut eigener Aussage die Religion an erster Stelle, erst danach der Staat bzw. die Verfassung und die Politik.

      Ja, das Ergebnis der Wahl steht in den Sternen. Es wird spannend.

    • Der Don hatte auf Dilbert verlinkt
      http://blog.dilbert.com/post/152644376081/the-persuasion-scorecard-update-one-week-out

      So wie gugel das für mich übersetzt hat, hat es mich amüsiert, die Logik leuchtet ein.

    • armselige show, leider
      Mich irritiert, dass sie in impeachment gehen könnte, und dass man das schon vorher weiß. Außerdem, dass sie gegen das FBI schießt – Comey tut nur seine Pflicht.
      Zusätzlich dieses abstoßende Herankarren von irgendwelchen Stars zur Unterstützung.
      Die Nichtaktion in Benghazi hat mich immer erschüttert.
      Dann diese Gläubigkeit mancher Leute. Man kann auf dem Wahlzettel keinen der Kandidaten ankreuzen und statt dessen einen dritten eintragen. Das wäre an sich das Ding.
      Wir sind m.E. wie knapp auch immer an einem Krieg über die Ukraine vorbeigeschrappt. Sie könnte das wieder aufleben lassen, er hat kein Interesse.
      Beide verstehen nichts von Militär. Petraeus wäre der Mann der Zeit gewesen. Er kennt die Verhältnisse. Irgendwer hat ihm eine Mieze auf den Hals gejagt, um ihn loszuwerden.
      Auf der anderen Seite wären Cruz oder Rubio und auch Jeb anziehend für die Latinos gewesen.
      Es ist armselig, alles. Und das Schlimme ist, dass wir von Autokraten, Theokraten und Karnevalsfiguren umgeben sind und niemand von denen sie respektieren wird, ihn nur, wenn er es schaffen würde, sich Respekt zu erarbeiten.
      Lesetipp: Geronimo, von de Winter. Sehr spannend. Faszinierend, wie er die Figuren interessant macht, indem er bin Laden mit etwas Emotion ausstattet wie auch den Seal, und wie er ein verkrüppeltes Mädchen von großer Schönheit zum Mittelpunkt macht.


    • @ Renate Simon

      Vielen Dank für den Link. Ja, clever analysiert. Dass Clinton auch noch eine Trinkerin sein soll, ist mir allerdings neu. Da sie aber bei ihren Gegnern als die Ausgeburt des Bösen gilt, passt das natürlich auch noch ins Bild.

      Ich verstehe es auch nicht, dass sie jetzt dauernd auf dem Trump herumhackt. Das Thema ist längst ausgeschöpft, jeder weiß, was das für ein Typ ist, das bringt gar nichts mehr. Außerdem fokussiert sie sich viel zu sehr auf ihn und erweckt fast so etwas wie einen Mitleidsbonus für Trump.

      Höchstens könnte sie mit den Horrorgeschichten anfangen, die ich im nächsten Post beschreibe, aber das wäre viel zu riskant, wel bisher nicht nachgewiesen bzw. pending.


    • @ Oberländer

      Vielen Dank für Ihre Antwort; hier noch meine Kommentare dazu.
      „Mich irritiert, dass sie in impeachment gehen könnte, und dass man das schon vorher weiß. Außerdem, dass sie gegen das FBI schießt – Comey tut nur seine Pflicht..

      Impeachment oder lange Untersuchungen. Andererseits sind zwei Verfahren gegen Trump in New Yorks Gerichten anhängig: eines wegen Betrugs Trump University, die gar keine war und eines wegen Vergewaltigung, mehr dazu unten.

      Ob Comey nur seine Pflicht tat, wird z.B. von zwei führenden Rechtsexperten der Princeton University angezweifelt. Er hat sich jedenfalls gegen ein bisher ungeschriebenes Gesetz verstoßen, darüber sind sich auch andere Experten einig. Dass das natürlich ursprünglich der Dummheit Bill Clintons verschuldet ist, der kurz vor der FBI Entscheidung die Generalstaatsanwältin in ihrem Flugzeug traf, ist die Kehrseite, welche die Sache erst einmal zwielichtig erscheinen ließ und die Stellung der Staatsanwältin schwächte, die ja Comey von seinem Vorgehen abgeraten hatte.

      „Zusätzlich dieses abstoßende Herankarren von irgendwelchen Stars zur Unter-stützung“

      Das finde ich sehr cool. Es ist schon beeindruckend, dass Alicia Keyes, Katy Perry, Miley Cyrus, Stevie Wonder, Bruce Springsteen, Bon Jovi, Beyonce und Jay-Z für sie Kampagne machen. Alle waren iÜ von Anfang an ihre Unterstützer. Das muss einer mal nachmachen. Trump würde das sicher auch gerne tun, aber er hat keine Chance, denn kaum ein echter Star außer Clint Eastwood und Jon Voight unterstützt Trump.

      Viele Stars hatten schon vor vielen Monaten Trump verboten, ihre Songs auf seinen Wahlveranstaltungen zu spielen, u.a. Rolling Stones, Adele, Neil Young, Steven Tyler/Aerosmith, R.E.M., Queen, the Estate of George Harrison und Bruce Springsteen.

      „Wir sind m.E. wie knapp auch immer an einem Krieg über die Ukraine vorbei-geschrappt. Sie könnte das wieder aufleben lassen, er hat kein Interesse.“

      Warum sollte sie das tun? Für so dumm halte ich sie nicht. In der Ukraine tobt der Krieg weiter, und ich habe inzwischen meine neutrale bzw. bisher eher positive Meinung über Russlands Rolle ziemlich revidiert und habe jegliches Verständnis für Putin/Russland, das ich vorher hatte, verloren, nachdem ich seine barbarische Kriegsführung in Syrien beobachte. Ich glaube Putin gar nichts mehr und halte ihn inzwischen für völlig machtbesessen und sehr gefährlich.

      „Auf der anderen Seite wären Cruz oder Rubio und auch Jeb anziehend für die Latinos gewesen.“

      Cruz finde ich viel zu extrem. Rubio und Jeb Bush waren die einzigen, die ich etwas weniger übel finde als Trump, aber auch nicht gut, und auch nur, weil sie sich anständig benehmen.;-)

      „[…] ihn nur, wenn er es schaffen würde, sich Respekt zu erarbeiten.“

      Könnte er, wenn er auf seine Berater hört, seinen Mund hält und nur noch vom Teleprompter abliest. Aber dann würde er jeglichen Reiz bei seinen Fans verlieren. Ich schätze, dass er als Präsident so weiter machen würde, wie bisher, um als eine Art Karikatur in die US Geschichte einzugehen.

      Es kursieren ja auch die wildesten Gerüchte über Trump. Mag sein, dass all die Frauen, einschl. einer ehemaligen Miss Finnland lügen, nur Trump nicht, aber das scheint mir unwahrscheinlich. Mag sein, dass ein paar Frauen lügen, aber nicht alle. Er ist mindestens ein Dreckfink und ein widerlicher Grapscher, wenn nicht noch viel übler, s. Artikel in Guardian, wovon auch etliche seriöse US Medien berichtet haben:
      http://www.ibtimes.com/donald-trump-sexual-assault-accusations-timeline-list-women-lawsuits-including-13-2438791
      https://www.theguardian.com/us-news/2016/oct/12/donald-trump-jeffrey-epstein-alleged-rape-lawsuit

      Vielen Dank für den Lesetipp.

    • Potenz ;-)
      Tut mir leid, Tamariske, aber Lolita-Express wird mehr mit Bill assoziiert. Übrigens wird die Entwicklung ein Bauernopfer namens Huma produzieren, spekuliere ich, so oder so. Das ist sowas wie „Das Drama des begabten Kindes“ in Potenz (mathematischer). Ich glaube zumindest, dass sie ein Bauernopfer ist, aber noch ist nichts prozessiert.

  80. Bestes Anschauungsmaterial für Medienkritik
    Fakten, Fakten, Fakten. Danke für dieses schulmässige Beispiel, wie guter, professioneller Journalismus aussehen sollte! Und die Leser? Verstand, statt Emotion, die allein nur noch bedient wird. Das ist das Gegenteil von intellektueller Stärke. Aber vielfach verkauft sich nur das, was die bereits bestehenden Vorurteile und Feindbilder bestätigt. Damit hat der Journalismus seine Seele verkauft. Ich bin gespannt, wie lange die ZEIT ihr Image vollständig verkauft und verramscht und nur noch ein Kampagneblatt ist. Qualitätsjournalismus sieht anders aus.

  81. Gratwanderung
    Don,

    danke für den Text. Es war überfällig, dass diese Tendenzberichte der letzten Wochen mal zusammengefasst und „gewürdigt“ wurden. Diese Meldungen waren ja nicht nur auf Twitter präsent, sondern auch

    Mich wundert immer nur, dass es angeblich so viele rechte Straftaten geben soll, gerade gegen Flüchtlinge. Wenn dem wirklich so wäre, warum müssen dann die Medien in Sachen Rechtskriminalität nach jedem Strohhalm greifen und diesen zu einer Keule hochstilisieren – oft genug mit 180°-Korrektur am nächsten Tag?

    Vor dem Hintergrund der Übergriffe längst polizeibekannter, krimineller, stehlender und drogenhandelnder Asylbewerber auf deutsche Bürger wundert mich eigentlich, dass nicht viel mehr „Angriffe“ auf Asylbewerber stattfinden.

    Denn der „Görli“ ist ja mittlerweile fast überall, z.B. auch im beschaulichen Baden: http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/kriminalitaet/festnahmen-in-freiburg-wegen-sexueller-uebergriffe-14502249.html.

    Wenn man bedenkt, dass „unbegleitete minderjährige Aslybewerber“ stehlen und dealen, erwischt werden, immer wieder laufen gelassen werden, um dann Frauen zu belästigen – und das mittlerweile nicht mehr die Ausnahme im RHS, sondern der Normalzustand in größeren Stadten ist, geht doch jedes Vertrauen in Politik und Institutionen landesweit verloren.

    Und die Medien berichten so lange tendenziös, bis auch der Letzte die Bezeichnung „Lügenpresse“ nicht mehr als Unterstellung von PEGIDA, sondern als bedauernswerte Tatsache anerkennen muss. Auch das Mutterschiff titelte trotz bereits bekannter anderslautender Polizeiberichte über Asylantenjagd, um erst später den Titel zu ändern. Der Redakteur müsste doch noch am selben Tag gehen (sicherlich nicht passiert)!

    Dass die Medien sich und der Demokratie damit einen Bärendienst erweisen, da sie sich selbst als ernstzunehmende Vierte Gewalt abschaffen, ist den Dummköpfen auf den Chefredakteursstühlen entweder unklar oder egal.

    So in etwa muss es sich in den 30er Jahren angefühlt haben – jeder der wollte, konnte sehen, was droht, und dennoch ist ein ganzes Land kollektiv in den Wahnsinn abgeglitten. Wie viele werden gesagt haben: Stopp mal, das KANN doch nicht sein, so dumm können doch so viele und darunter so viele an sich kluge Leute nicht sein! Und doch ist es passiert. Ganz so arg ist es heute zwar (noch) nicht, aber man denkt doch jeden Tag, dass das ein Albtraum sein muss, was man erlebt.

    Noch ist es eine Gratwanderung – schaffen wir den Weg zum sicheren Boden oder rutschen wir auf die eine Seite ab in einen Linksgesinnungs- und Überwachungsstaat, der das Land zugrunde richtet, oder auf die andere, wo Rechtspopulisten dasselbe tun?

    Die Medien sind leider kein hilfreiches und stützendes Geländer auf diesem gefährlichen Gang, sondern sorgen in unverantwortlicher Weise dafür, dass der Grat immer schmaler wird.

    Herzlichst
    Robert

    • Titel eingeben
      …was die 30 Jahre betrifft: Und ich fühl mich so hilflos wie damals meine Großmutter.

    • maciste grüßt euch
      der vergleich mit den frühen 30er jahren wird oft angeführt, ist indes m.e. historisch nicht stichhaltig: damals standen sich zwei mächtige ideologische und miltante politische lager gegenüber, welche zu guter letzt sogar noch über eine gemeinsame obstruktionsmehrheit im parlament verfügten. die alten, die ich noch kennenlernte, haben mir alle dasselbe gesagt: sie wählten nsdap/hitler, weil sie auf keinen fall einen neuerlichen bürgerkrieg im lande haben wollten. nichts dergleichen ist derzeit sichtbar. weder die linke noch die rechte verfügen heute noch über den intellekt und die militanz ihrer altvorderen – auch sie sind derzeit in ihrer politischen dürftigkeit ein ergebnis des anhaltenden spätkapitalistischen degenerationsprozesses…
      ein zukünftiger bürgerkrieg wird an anderen frontverläufen stattfinden.
      battle on.

    • Maciste, der Vergleich hinkt gar nicht so sehr
      wie Anna Will ja sagte, fühlt sie sich so hilflos wie ihre Großmutter seinerzeit. Und Hilflosigkeit empfinden wir doch auch, wir bekommen zwar alle möglichen Infos, aber was nützen sie uns.
      Leider ist der Deutsche sehr behäbig, bis hier ein Aufstand losginge, müsste noch etliches geschehen, da sind die Franzosen oder Polen wesentlich schneller auf den Barrikaden. Oder schauen Sie jetzt die Türken, wie schnell die zig Leute für eine Demo zusammen haben. Wir dagegen sind die reinen Memmen, daran müssen wir arbeiten und endlich den Hintern hochkriegen.

  82. Schmidel
    Auch nicht besser. Keiner sollte sich hier Illusionen hingeben. Die F.A.Z. ist kein Deut besser als die von ihr kritisierten Berichterstatter, kein Deut! Wo bleibt denn die F.A.Z. mit Ihren Gegendarstellungen? Jeden Tag müsste sie einen ins Auge fallenden Bericht zuoberst auf Ihrer Einstiegsseite publizieren, wenn die Werte einer freien, unabhängigen und objektiven Presse so massiv mit Füssen getreten werden. Wo bleiben diese Berichte? Nichs, nada, niente. Wer alle Macht hat wie die F.A.Z. und alle Lügnereien und Betrügereien wider besseren Wissens durchgehen lässt, braucht sich über die Zustände (ich rede mehr noch von den zukünftigen als den gegenwärtigen) nicht wundern. Ich kaufe schon seit über einem Jahr keine F.A.Z. mehr. Ich brauche sie einfach nicht mehr, Ver******* kann ich mich nämlich auch alleine ganz gut. Auf Ihren heutigen, kleinst möglichen Artikel können Sie natürlich (aus Ihrer „findigen“ Sicht, sicherlich nicht aus meiner) in Zukunft entlastend verweisen. Zudem haben Sie nun wieder mehrere Monate Luft, um weiter in Ihrer Arbeit zu versagen. Danke für Ihr Gehör.

  83. Titel eingeben
    Du Affe, was soll das heißen:“man glaubte daran, weil es so schön war“. Was ist an rechten Terrorismus schön?

    Herzlichen Glückwunsch. Du wirst mal Zeitzeuge für zukünftige Idiotengenerationen , die dann wieder mal die Verbrechen der deutschen Vergangenheit leugnen werden.

    • Titel eingeben
      Ohne rechten Terrorismus haben Antifanten, Kahanestifter und ihre politischen Unterstützer keine Existenzbegründung. Ohne rechten Terrorismus haben staatliche Überwachungsfreunde weniger Anlass zum Überwachen und mehr Widerstand von links. Ohne rechten Terrorismus haben unreflektierte Pöbler wie Sie weniger Grund zum Pöbeln und weniger Angst vor der Zukunft. Die Angst vor rechtem aber vor allem auch islamistischem Terror ist der Boden, auf dem Zustimmung für Überwachung, (Selbst-) Zensur und Obrigkeitsstaatlichkeit wachsen.

  84. Umständehalber
    Und jetzt haben wir den Umstand, dass die offizielle Kriminalstatistik durchaus einen Ansteig der Gewalt gegen Asylunerkünfte ausweist:

    http://www.bmi.bund.de/SharedDocs/Downloads/DE/Nachrichten/Pressemitteilungen/2016/05/pmk-2015-straftaten-gegen-asylunterkuenfte.pdf;jsessionid=763E182B55E457A2BE4C2F5409206189.2_cid287?__blob=publicationFile

    – jedoch Journalisten, die in ihren Berichten nicht sauber recherchieren und hysterische Dinge erfinden, nicht ganz ohne verblödetes Eigenzutun jetzt den Eindruck erwecken, rechte Gewalt gegen Flüchtlinge/Heime gäbs in dem Ausmaß gar nicht, da lügenpressig von Linksgetriebenen Schurnis nur erfunden. Schöner Bärendienst. Die Rechten werden jubeln. Das wars dann.

  85. Danke
    lieber Don! Ich lebe in einer Stadt 20km von Bautzen weg. Ich biete jedem Journalisten an, eine Woche bei mir zu wohnen und sich ein tägliches Bild von der Situation vor Ort zu machen. Ich bin auch gern bei „Kontakten“ behilflich. Nein-nicht zu irgendwelchen Nazis, denn da kenne ich keine.

    Aus irgend einem Grund soll und wird Sachsen in die hinterste braune Ecke geschoben. Sebnitz, Heidenau, Pegida-nun Bautzen. Es ist nicht so!!!

    • .... der Grund ist doch klar ...
      Normendurchsetzung, Exempel statuieren, „Zivilgesellschaft muss zusammenrücken“, „harte Kante zeigen“ – nennen Sie es, wie Sie wollen.

  86. Und gleich der dritte Satz zeigt das ganze Dauerelend
    Von Testosteron: Erfahrung und Vorsprünge kommen immer nur aus Konflikten. Man möchte mal ein Einen lesen, der von Erfahrungsvorsprung durch fünf Jahre Karriereunterbrechung am Pflegefall oder Kindergartengrundschulsumme genauso natürlich und normal zu berichten wüsste, die Erfahrungen aus solchen Konflikten wie oben noch stärker zu reflektieren und relativieren.

  87. Das Linke + Lügenpresse identisch ist
    mit „Kein Hirn im leeren Schädel“, ist nun wirklich keine Neuheit, aber schön das es in so vielen Worten dargelegt wurde, wie leer es dort doch ist.

  88. Bedingt abwehrbereit
    Leider ist die deutsche Öffentlichkeit gegenüber Manipulationen weitgehend hilflos. Wird man um Rat gebeten, wo/wie man sich denn objektiv orientieren könne, fällt mir immer weniger ein. „Die Zeit“ war vor Zeiten ein echtes Bildungsorgan, das mir viel gegeben hat. Aber heute?! Vergleichbar Der Spiegel: Rudolf A. hat eine wichtige Korrekturfunktion in damaligen BRD gespielt (z.B. Bedingt abwehrbereit“, aber die heutige Generation? — Beide Organe stehen für den Verfall an Professionalität und auch Integrität – geistig ausgeknipst. — D.A.: leider hat sich auch die FAZ zu einem Irrlicht heruntergemendelt. Durchaus bedacht muß man festhalten, daß in Deu eine geistig freie Presse kaum mehr existiert. Behalten Sie bitte Ihre Stringenz und ihre Zivilcourage. Danke. —
    PS: Im Leben kommt alles zurück, manchmal dauert’s nur…

  89. Get up, stand up...
    Die Presse in diesem Land hält sich kaum an den Presse-Codex. Presse- und TV-Journalisten inszenieren sich, indem sie Andersdenkende oder Anderslebende öffentlich herabsetzen, diffamieren oder lächerlich machen. Solche TV-Shows ähneln Schauprozessen. Der Gegner wird beschuldigt und mundtot gemacht. Damit ist bewiesen, was bewiesen werden sollte. Das Absurde ist, dass alles im Sinne der political correctness abläuft. Bestimmet Personengruppen darf man öffentlich angreifen, andere nicht. Sachsen-Bashing verkauft sich derzeit besonders gut.Solch ein Vorgehen ist menschenverachtend und ist Rufmord, wenn nicht sogar Volksverhetzung.

  90. Niccolò di Bernardo dei Machiavelli
    Nun ja, Machiavelli habe zur Erreichung politischer Ziele angeblich „jedes“ Mittel für erlaubt angesehen. In diesem Zusammenhang kann man wohl auch die Bemühungen der Zeit und der SZ verstehen.

    Unsere besorgten und verunsicherten Bürger sollen der „Demokratie“ nicht verloren gehen. Da wirkt Nichts so stark, wie gefühlsbetonte Berichterstattung über Gewalttaten von „Rechts“ gesinnten Straftätern.

    Denn „besorgte“ Bürger heißt offensichtlich im Sprachjargon der Mächtigen, dass man ihnen vollumfänglich die „Richtigen“ Informationen besorgt, sie mit Informationen „umsorgt“ und es „ihnen besorgt“ auf das sie „verunsichert“ über ihre eigene „Verunsicherung“ werden, damit „sicher“ sind, dass weiter „gemerkelt“ wird, denn dem herrschenden Dreibein aus Politikern, Medien und Wirtschaft kann „Verunsicherung“ nicht zugemutet werden!

    • Oh, dundrewedder, das "Dreibein"
      läßt mich denken an die Affäre Dreyfus, speziell „Bedeutung der Presse“.
      .
      Wiki -copy&paste
      .
      „Die Dreyfus-Affäre fällt in eine Ära, in der technische Innovationen höhere Druckauflagen ermöglichten und gleichzeitig, durch Verbesserung der Bildungsmöglichkeiten, die Zahl der Zeitungsleser zunahm. Zum ersten Mal entstand eine Boulevardpresse, der am anderen Ende des Spektrums Zeitungen wie Le Temps, Le Figaro und Le Siècle gegenüberstanden, die zu den weltweit führenden Tageszeitungen gehörten….“
      .
      „……Während des Panamaskandals hatte sich gezeigt, dass die Meinung selbst so reputabler Zeitungen wie Le Figaro und Le Temps käuflich war. Der Skandal lieferte auch die Basis für die schnell sehr hohen Auflagen der antisemitischen La Libre Parole, die Édouard Drumont 1892 nach dem Sensationserfolg seines Buches La France juive gegründet hatte. Drumont und seine Zeitung waren während der Dreyfus-Affäre das Hauptsprachrohr der Anti-Dreyfusarden….
      .
      Sollten Sie Ähnlichkeiten entdecken….Sie wissen schon. Gerne überlasse ich Ihnen Wörter wie „technische Inovationen“, „antisemitische Parolen“ oder „Dreyfusarden“ zu ersetzen oder zu ergänzen.
      (DdH)

  91. ein Beispiel aus der Politik
    Sehr geehrter Don!
    Die Frage, die ich mir immer wieder stelle, ist, denken die Leute nicht nach, oder machen sie diese unhinterfragten Veröffentlichungen absichtlich? Es sind ja nicht nur die Medien. Diese Kurzreaktion der werten Frau Künast fällt in dieselbe Kategorie:
    Zitat:

    19 Jul
    Süddeutsche Zeitung

    ‪@SZ
    17-jähriger Afghane greift Reisende in Regionalzug bei Würzburg an – mehrere Verletzte. Die Polizei erschießt ihn
    http://
    sz.de/1.3084774

    Folgen

    Renate Künast

    ‪@RenateKuenast
    Tragisch und wir hoffen für die Verletzten. Wieso konnte der Angreifer nicht angriffsunfähig geschossen werden???? Fragen! ‪#Würzburg ‪@SZ
    00:22 – 19 Jul 2016

  92. Wohltuend
    dieser Beitrag. In der gegenwärtig verzerrenden Darstellung in vielen Medien ist es etwas Beruhigendes, dass es noch Journalisten bzw. Zeitungen gibt, die nicht die gegenwärtige Political Correctness- Mainstream um jeden Preis mit machen.

  93. Warum denn in die Ferne schweifen, wenn das Blöde liegt so nah
    In Frankfurt ist es zu einer spontanen Kundgebung gekommen. Die vorwiegend kurdischen Teilnehmer protestierten gegen die jüngsten Entwicklungen in der Türkei….

    Das Zitat aus dem Regionalteil würde hier gar nicht stehen wenn nicht jemand auf die Idee gekommen wäre das Wort :spontan(!) zu verwenden.

    Das man in Istanbul eine Demonstrantion gegen Merkels Politik organisiert und durchführt will ich gerne glauben, ich würde es auch glauben wenn man eine Demo in Frankfurt gegen die Verhältnisse in der Türkei organisiert hätte

    An das Spontane der 500 glaube ich in dem Fall aber nicht.

  94. Die deutsche Sprache hat gefälligst nur zwei Begriffe zu kennen: "Hass und Nazi".
    Die eine Seite ist die Presse. Die andere Seite aber sind jene Leute, zwischen 15 und 50, die sich als „links“ bezeichnen, was bedeutet, die in der Kenntnis der allumfassenden Wahrheit sind und von einer tiefen Wut gegen jeden erfüllt, der anders denkt oder spricht. Der ist sofort Nazi. In dieser riesigen Gruppierung deutscher sogenannter Anti- gibt es eigentlich nur zwei Begriffe. „Hass“ und „Nazi“.

    Bereits als Jugendliche wird man in den Schreibforen und Diskussionsforen auf gendergerechte, nicht diskriminierende, Negerwortfreie Sprache getrimmt oder rausgeschmissen. Einen jeden hat man, vom Homo bis zu allen, die nicht wissen, ob und welche Sexualität sie haben haben, zu akzeptieren, nein, zu tolerieren, zu verehren, und wer nicht verehrt ,wird verbal totgeschlagen oder Mundtot gemacht, was auf das gleiche rauskommt.

    Das ist eine Gesellschaftsstruktur, die von den linken Ende der 60er unterwandert wurde, sich massiv fortpflanzte über den grossen Familienfeind „Feminismus“ , bis heute zu Gender und diesem weiblichen Stasi-Vorbild für freiheitliches Denken, deren Name man nicht mal aussprechen sollte.

    Das sollte eigentlich noch mehr Sorge machen, was aus diesem Deutschland wurde und wird, als eine Presse, die dieses verzehrte, dumme, und völlig intellektuellfreie Weltbild fördert und unterstützt. Die Bereitschaft einer wohl riesigen Gruppe Menschen, alle die Konservativ, Heimatverbunden, sorgenvoll-hinterfragend sind verbal aber auch körperlich zu vernichten, zumindest deren Autos anzuzünden oder Namen öffentlich zu machen, so dass der mittelalterliche Schandpfahl wieder eingeführt ist. Damit jeder seinen privaten Shitstorm hautnah erleben darf und seine Kinder vor diesem sogenanntem linken Mob verstecken muss.

    Ich erlebe meine ehemalige Heimat nur noch aus der Ferne. Durch das Lesen der Presse. Und mir schaudert. Und es macht mich fassungslos wie die Grundgesetze mehr und mehr missachtet werden, wie politischer Wahn von einer kleinen Partei wie die Grünen eine Richtung vorgibt, die einem den Atem verschlägt. Wenn eine dreiste, kritisch-freie Person wie diese C. Roth vor einem Banner herläuft, auf dem steht „Deutschland du mieses Stück Scheiße“ und wenn diese gleiche Frau Vize-Bundestagspräsidentin ist – ja mein Gott, was macht ihr da? Das ist doch kein Lapsus mehr, das ist gezielte Verachtung des deutschen Volkes, des deutschen Bürgers und der deutschen Rechte. Und so was wird als Vize gewählt?

    Dieses Zusammenspiel zwischen der Presse und diesen sich als links sehende Menschen ist es, was so fürchterlich ist. Das Wort „Dunkeldeutschland“ ist, wie der Begriff „Pack“ genauso Menschenverachtend, wie es uns dieses Stasi-Spitzelspezialistin und diese Grünen-Frau vormacht. Sie funktionieren das um, was einst Deutschland nach dem Krieg wieder groß machte und stabil.

    Ich gehöre noch jener Generation an, die Deutschland bereits im Alter von 13 Jahren mit den eigenen Händen wieder aufgebaut hat. Nur damit es diese Wohlstandssatten, faulen Journalisten und diese parasitär sich am Staat ernährenden Politiker und freie Gruppen das alles zerstören. Ich frage mich heute: ja wozu haben wir ein Grundgesetz ins Leben gerufen, ein Asylgesetz, eine Polizei die für unsere Sicherheit sorgt und nicht als Prügelknabe zum Hampelmann erklärt werden dürfte? Erst recht nicht nur die Presse, die sich mal einer Ethik verschrieben hatte. Wozu haben wir das Recht auf freie Meinung, wenn dieses Stasi-Spezialistin uns BRD-Bürgern dieses Recht abspricht. Wozu haben wir eine Diskussionskultur entwickelt, die heute in Shitstorms mündet, in blanken Brüsten kleiner dummdreister Mädchen, die sich „Danke Bomber-Harris“ drauf schreiben, und nur zwei leeren Worthülsen „Hass “ und „Nazi“ kennen (wohl wissend dass 20-40 jährige eigentlich wissen sollten, was ein echter Nazi ist, und was ein besorgter oder kritischer Bürger ist). Und überhaupt wird der Begriff „Nazi“ inflationär verwendet. Die sollten mal Himmlers geheime Befehle lesen, „Mein Kampf“ lesen, den „SS-Staat „lesen, dazu ein paar Bücher über die KZs wie „Anus Mundi “ etwa, damit sie begreifen was ein Nazi ist. Indem sie alle als Nazis betiteln, verharmlosen sie diese mörderische Bewegung und dieses viehische Abschlachten von Juden, Zigeunern und andersdenkenden der 30er Jahre.

    Und schuld hat daran wirklich unter anderem eine Presse, die nicht mehr berichten will, sondern erziehen will. Allen voran Die Zeit und Der Spiegel (Spon).

    Ich danke meinem Herrgott vor mehr als 20 Jahren, also rechtzeitig, ausgewandert zu sein. Ich habe nie etwas von Deutschtümmelei gehalten, aber soviel Grundstolz auf sein Vaterland und seine Muttersprache sollte man haben. Den Deutschen gibt es seit etwa – wenn wir die Germanen dazu zählen ,seit etwa 2000 Jahren, da darf man es nicht auf die Hitlerzeit schrumpfen, um heute damit alles Mundtot und Verleumderisch zu machen.

    Ihr Artikel, lieber Don Alphonso, hat mir wieder mal gezeigt, wie es für mich persönlich richtig war, dieses Land für immer zu verlassen. Als ehemaliger Berliner habe ich eine zum Teil exzessive Hassstruktur der Linken, der Antifa, des schwarzen Blocks, der Homosexuellen-Bewegung, der Hausbesetzerszene erlebt. Schauderhaft.

  95. Die Meinungen der Experten fehlt noch
    http://www.teleboerse.de/mediathek/mediathek_videos/navidi/Trump-trifft-einen-Nerv-article18994526.html

    Hier ein schönes Beispiel. Mir gefällt besonders die Anmerkung der Journalistin bei 1:10 , die mir deutlich macht wie ich die Meinung der unabhängigen Expertin zu bewerten habe.

  96. Nichts weiter als
    die digitalen Latrinenparolen im postfaktischen Zeitalter.

  97. Das gut alte...
    …“Unsere Meinung steht fest, bitte verwirren Sie uns nicht mit Tatsachen“.

    Irgendwer hat glaube ich mal neulich geschrieben: „die Spießer sind links, die Spinner rechts“.

    War das nicht mal andersrum? So als Claudia Roth studiert hat…?

    • @Der wahre Matthias sagt "Das gute alte (...)"
      Genau, so sehe ich das mittlerweile auch. Ganz schön verwirrend, sich da selbst wiederzufinden.
      Deshalb, richtig so, Don! Recherchieren, was wirklich passiert ist. Seine Meinung kann sich dann jede/r (soviel Gender-PC muss sein ;-) bilden. Aber eben auch schwierig, da mitzukommen in Zeiten des ADHS-mäßigen Sich-Äußerns über die sozialen Netzwerke. Das alles zu sortieren, ist echt anstrengend.

    • CR_00: ich hätte da gerne ein paar fragen ?????????
      was hat Claudia denn studiert, welches fach und wann ?
      gibt es abschlusszeugnisse ?
      dokumente wie klausuren oder seminararbeiten oder eine diplomarbeit ?
      wer hat das bezahlt ?

    • Was hat Claudia Roth studiert?
      Ich meine, das war Theaterpädagogik? Und auch Germanistik, Geschichte, oder?

      Hat sie aber meines Wissens schnell geschmissen und dann Ton Steine Scherben gemanagt.

    • CR_00 hat knapp 2 (in Worten ZWEI) Semester
      auf Ihrer Webseite geht das so:

      Geboren 1955 in Ulm studierte Claudia Roth ab 1974 nach dem Abitur Theaterwissenschaften an der Ludwig-Maximilians-Universität in München.

      Bereits nach zwei Semestern wechselte sie 1975 vom Hörsaal ins Theater und wurde Dramaturgieassistentin, später Dramaturgin an den Städtischen Bühnen in Dortmund sowie am „Hoffmans Comic Teater“ in Unna…

      Also das reine Naturtalent, konnte man in Dresden ja wieder arg bewundern.

  98. Ereignis-Nachricht
    Es hat sich etwas ereignet und die Medien berichten darüber.Statt sich an
    Fakten zu halten,werden je nach Gesinnung,die Ereignisse nachgerichtet
    und zu einer Nachricht gemacht.Die Medien müssen sich darauf besinnen,
    dass es nicht ihre Aufgabe ist,Dinge zu ändern,oder sie so zu beschreiben,
    wie sie sie gerne hätten.Leider sind Sie Don Alphonso,einer der letzten
    Journalisten,die noch wissen,wie man ein Ereignis richtig beschreibt und
    weitergibt.Ich vermute mal,auch Ihre Leser hier sind die letzten,die noch wissen,was echter Journalismus bedeutet.Bitte machen Sie weiter
    so.Auf jeden Fall danke ich schon jetzt dafür.

  99. Titel eingeben
    Danke
    Es gibt wirklich noch Journalisten, die nicht sinnlos drauflos schreiben, und denn Leuten irgendwelches Geschwätz aufdrücken….und vor allem versuchen, Meinungen zu schüren, zu manipulieren und populistisch draufzudreschen. Wenn es mehr solchen Journalismus geben würde, würde es Pegida und AfD wesentlich schwerer haben….

  100. So läuft das Spiel
    erst einmal eine Skandalmeldung. Die wird rauf und runtergesendet. DAS verfestigt sich in den Köpfen der Menschen. Dann, bei genauerem Hinsehen, ist es gar kein so richtiger Skandal mehr. Und am Ende muss dementiert werden, aber ganz kleinlaut, wenn überhaupt. Und fragen Sie dann jemand auf der Straße, wird er sich nur an den Skandal erinnern. Paradebeispiel: zig Sexismuskampagnen, Gina Lisa etwa, instrumentalisiert für die unsägliche „nein ist nein“-Kampagne, und jetzt wurde sie als FalschbeschuldigerIn verurteilt. Oder Brüderle – auch da war interessanterweise das „Opfer“, Lisa Himmelreich vom Stern, nicht bereit bei Jauch aufzutreten, weils wohl zu peinlich geworden wäre, nachdem sie NACH der „Attacke“ noch gerne mit Brüderle durch die Lande fuhr um dann sich „zum passenden Zeitpunkt“ üerhaupt erst wieder an den Skandal zu erinnern. Brüderle hat ein Buch drüber geschrieben – wurde von den Medien nahezu gänzlich ignoriert, und faktisch war er runiniert und Himmelreich macht Karriere. Unsäglich das alles.

  101. Aergerlich
    ist die doppelte Verar****e.
    Einerseits sich wie eine Guerilla auffuehren, andererseits staatlich
    gefoerdert und finanziell unterstuetzt werden.

  102. Was heute in den Medien zählt
    Es geht nicht um Fakten! Eine gute Bekannte arbeitet als „feste Freie“ beim ÖR Fernsehen. Sie produziert kurze Einspieler und manchmal auch 1/2-stündige Reportagen. Ständig wird ihre Arbeit von ihrer Abteilungsleiterin kritisiert: „zu wenig Emotionen“. Dabei hält sie schon immer voll drauf, mit Gesichtern mit Tränen in Großaufnahme, Euphorie und Verzweiflung usw. Aber selbst das reicht noch nicht, es sind immer noch zu viele sachliche Informationen dazwischen. Ohne Drama läßt sich nichts verkaufen. Medien wollen Unterhaltung verkaufen, sonst nichts. Der Appell an die Redlichkeit ist leider naiv.
    Grüße Uli

    • Wasmitmedienundcholera
      Der Appell an die Redlichkeit ist leider naiv.

      Befürchte ich auch.

      Eine Linguistik-Dame hatte kürzlich (auch wieder in den Medien, ich weiß) dargelegt, was diesen rotblonden Friseur als Kandidaten mit so einer gewaltigen Wirkung in die Wahlumfragen nach oben gespült habe: Seine dramatischen, bildhaften Beispiele in seinen Reden. Die er – egal ob Lügen oder Verdrehungen – mehrfach wiederholte wie Schallplatte mit Sprung.

      Das und Peinlichkeiten, Auffreger will das Publikum, das wohl in der Mehrzahl ein langweiliges Leben zwischen Hamsterkäfigbüro/Arbeitslosigkeit und Bier und TV führen muss. Es will doch in seiner Situation nicht auch noch dröge Fakten.

      Eine schnelle Änderung sehe ich nicht in Sicht.

      Außer dem Internet der Klicks, der #Storms wird der Stöpsel gezogen. Oder diese Online-Medien machen alle endlich Pleite. Sterbt!
      (Auch wenn es den Don trifft. Der find scho wieder was Neues …)

      Bin dafür.

    • Wir sind in einer Art innerdeutschen Kulturkampf, und der wird sicher noch härter mit R2G in Berlin und dem Aufstieg der AfD. Natürlich sind da alle Mittel recht, schauen Sie sich Meisner und sein antifafreundliches Team bei Tagesspiegel-Online an. Ich warte nur darauf, dass ich auch mal eine Eintrag beim „Bewegungsmelder“ bekomme – als jemand, dem die SPD zu rechts ist.

    • Propaganda!
      Die Sache mit den Emotionen höre ich auch.
      Reines Marketing der NWO-Priester. Originalton: „Ich will Köpfe sehen“

      In Verbindung mit Gehaltserhöhung (Silberlingen) und Beförderung (Eigendünkel) wird eine willige Scharr von Helfern gebildet.
      Leute mit Rückrat will man nicht nicht mehr in diesem System.
      Herrschaftswissen, Arschkriecherei, willige Handlager sind verlangt.

      Nicht der freie Mensch zählt sondern die Lüge und das Geld.
      Profit over people. Den Willen zu brechen und den Mensch zu knechten.
      Das ist ihr Ziel.

  103. Aber die FAZ macht mit
    Man muss aber feststellen, dass die FAZ den Artikel aus der Zeit bzw. einen inhaltlich ähnlichen Artikel auch veröffentlicht hat, inklusive bekannter Lügen über die Ereignisse im September. Und das war nicht das erste mal, dass so etwas vorgekommen ist.

  104. .. there ain't no laws for the brave ones! And there ain't no asylums for the crazy ones!
    Alles erlogen und erstunken….verdammt.

    Ich war ja letzte Woche in Südtirol, und da war ich auch shoppen in Bozen, und in Bozen da sind auch ganz viele Flüchtlinge in einem ehemaligen Hotel mitten in der Stadt untergebracht.
    Mir wurde erklärt, dass man die nicht aufs Land verteilt, weil man da Angst und Bange ist… um das Leben….der Flüchtlinge.

    Whatever, ich persönlich mag Südtirol.

  105. Wenn eine Geschichte zu gut klingt, ist daran etwas faul.
    Während der gesamten Lektüre beschäftigte mich die Frage, wann eine „Geschichte“ „gut“ klingt. Gibt es nicht für jede Geschichte irgendjemanden, für den sie „gut“ klingt.

    Ich weiß nicht, warum es eine „zu schöne Geschichte“ sein soll, dass „Khaled in Dresden erstochen wurde“. Für ihn war es bestimmt nicht „schön“, und ihm ist es letztlich egal, ob sein Tod „Folge“ der PEGIDA-„Aufmärsche“ ist oder aufgrund von „Streitigkeiten“ mit anderen Flüchtlingen ist.

    Es gibt viele, die es „gut“ fänden, wenn es in der Kölner Sylvesternacht tausend (statt der nur einige dutzende) Vergewaltigungen gegeben hätten. Genauso, wie es viele „gut“ fanden, dass sie seit nun genau 5 Jahren wissen (oder meinen zu wissen), dass Enver Simcek und die anderen 7 (Deutsch-)Türken von einem Mörderduo (oder -trio) und nicht von der „türkischen Mafia“ getötet wurden.

    • Deine Vorurteile gehören Dir....
      Wenn Tatsachen verdreht, erfunden oder verschwiegen werden, um damit einen Bericht zur Verdummung und Manipulation der Leser hinzubiegen, dann ist das eine „zu schöne Geschichte“ um wahr zu sein. Und auch ein Märchen, das Sie, verehrter Oberamtsrat, in Ihrem Weltbild bestätigen soll.
      „Nur einige dutzend Vergewaltigungen“ in Köln, das ist in meinen Augen Niedertracht pur! Verabscheuen Sie die Vergewaltiger, die Mörder und die Lügner oder verabscheuen sie die Wahrheit – jedenfalls sobald sie ihre Lernfähigkeit herausfordert?

  106. Nötige Zwischenanmerkung
    Ein bisschen Detailwissen zur Prantlhausener, das den „Laien“ engeht. Als nicht-fefe-Fan muss ich mich diesmal bei ihm bedanken.
    Eine Minute die sich lohnt:

    http://blog.fefe.de/?ts=a6f0d544

  107. Titel eingeben
    Ja, alles richtig, die Details sind korrekt, aber…

    Dies sind Symptome! Die Krankheit sitzt woanders.
    Die Krankheit sind eine vom Volk stets wiedergewählte inkompetente Regierung unter einer Frau, die man mit ein wenig gutem Willen von Anfang an als Witzblattfigur hätte identifizieren können, nd dazu die Medien, für die sich mittlerweile bei so ziemlich allen halbwegs denkenden Leuten der Begriff der „Lügenpresse“ etabliert hat.
    Ich kann mich an Blogs auf dieser Seite hier erinnern in der Sie, Don Alphonso, diesen Begriff als weit übertrieben abgelehnt haben, während ein gewisser Herr Ulfkotte, von dem man angesehen davon halten mag was man will, diesen Begriff letztendlich populär gemacht hat.
    Einen Begriff der auch damals schon nur eine banale Wahrheit beschrieben hat.

    Auch dass die „sozialen Medien“ genau die Folgen haben werden, die jetzt nicht mehr zu übersehen sind, konnte man sehr früh bereits wissen. Wie bei den bösen illegalen Drogen kommt auch in den twitter/facebook ausnahmslos nur das hervor, was in Menschen drinsteckt, die in so was ihren wesentlichen Lebensinhalt finden.
    Da einen Unterschied zwischen rechts und links zu machen ist albern. Das liegt derzeit halt daran, dass es einen CDU/CSU/SPD, also eine rechte Regierung handelt, also kommt das Gejaulke von Leuten die sich für links halten. Gäbe es heute in Berlin rrg, so wäre es halt umgekehrt. Die dümmlichen Kommentare, die man überall lesen muss, die Politik in Berlin sei links, das spricht ja wohl Bände. Die Berliner Politik ist schlicht und einfach dumm und inkompetent.

    Ob eine Regierung linke oder recht Politik macht, kann man IMMER an der Wirtschaftspolitik erkennen. Und die ist nun mal extrem neo-liberal, besteht aus einer Umverteilung von Unten, und zwar eben nicht in die Mittelklasse, sondern nach ganz oben. Die ausblutende Mittelklasse hat sich selbst eingebrockt in dem sie weiterhin den lächerlichen C-Parteien die Treue gehalten hat, und nun in der Parteienlandschaft vor einem nichts steht, wenn sie sich nicht Trump-Partei AfD oder gar wieder den Un-Toten von der FDP zuwenden will…

    Muss ich hinzufügen, dass es mich freut dies alles zu beobachten? Wer so wählt, der verdient genau diese Entwicklung. Die einzige Ausrede die man den Deutschen zubilligen kann ist, dass es anscheinend gegenwärtig eine Entwicklung in der Politik weltweit gibt, die sich in einer nach unten offenen Spirale bewegt.
    Verglichen mit dem Problem mit dem diese Entwicklung droht, ist das lächerliche Gekeife und Gejammer sogenannter Linker in den social media bestenfalls ein Schluckauf.
    Dass eine überwältigende Mehrheit der Bürger ihre Meinungen aus sowas bezieht sagt uns alles über die Zukunft, was man zu wissen braucht.
    Zwei Horden linker und rechter Deppen stehen sich gegenüber und haben die Meinungshoheit!

    Ich wünsche viel Glück, ihr werdet es brauchen.

    PS Wer wissen will was diese Merkel Regierung derzeit alles macht um das Land in bessere Zeiten zu führen, der möge hier nachlesen, und dabei auf die Details achten:

    http://www.heise.de/newsticker/meldung/Eilverfahren-Bundesrat-winkt-BND-Netzueberwachung-im-NSA-Stil-durch-3456437.html

    • Es gibt „die Lügenpresse“ so wenig wie „die Juden“ oder „die Türken“ oder „die Deutschen“. Deshalb mache ich den Job hier. Und was Ulfkotte angeht: Ich arbeite bei der FAZ. Das, was der über die FAZ und speziell über Frank Schirrmacher erzählt, entbehrt jeder Grundlage.

    • Where you headed? Same place you are, Jeremiah: hell, in the end.
      Krankheit? Nope, das ist der Lauf der Dinge.
      Dem Lauf der Dinge sind Menschen egal.
      Der Lauf der Dinge wird immer sein, ob nun mit oder ohne Mrd. Menschen oder nur Mio. Menschen.
      Völlig egal.
      Dem Lauf der Dinge.

      Die Gesellschaft hat sich von den Elementen des Daseins, d.h. dem großen Krieg hin zur Dekadenz entwickelt, die Dekadenz führte zur Entkopplung vom Lauf der Dinge, und der Lauf der Dinge führt die Gesellschaft jetzt ganz schnell zurück zu den Elementen des Daseins.
      So einfach, so schlecht für uns.

      Frau Merkel und solche Sachen sind da völlig unbedeutende Elemente.

      Merke: Immer das große Ganze im Auge behalten ;-)

    • Titel eingeben
      Werter Don,

      aber wenn das, was Ulfkotte in seinem Buch beschrieben hat, falsch ist, hätte die FAZ den Verkauf doch gerichtlich untersagen können.

      Dass das aber nicht geschehen ist, lässt vermuten, dass das meiste, was dort behauptet wird, eben doch stimmt.

    • Trump-Partei AfD - gucke heute in Welt-online - Interview mit Jonathan Franzen: Nein, Afd ist keine
      Trump-Partei.

      Und das vom Sensibilissimus höchstpersönlich. Er hält Frauke Petry für zurechnungnsfähig – im Gegensatz zu trump.

      Wer dazu was lesen will gucke mal unter Peggy Noonan – jepp, ehemalige Redenschreiberin von Ronald Reagan: Die schreibt über das Fernseh-Bordell, das The Donald aus seinem Hirni gemacht habe. Jeder wisse das – und wo immer sie hinkomme, sprechen sie die Leute darauf an, und selbst seine Wähler sagten oft: Der spinnt – he’s nuts – we all know that.

      Der gesamte Artikel von Noonan ist furios.

    • @ Matthias
      „ …lässt vermuten, dass das meiste, was dort behauptet wird, eben doch stimmt“

      Tja, wenn das so einfach wäre mit der Wahrheitsfindung …
      Sie glauben echt alles, was nicht gerichtlich untersagt wird?!?

      Die FAZ hatte immerhin so viel Stil, einen ehemaligen, mit gesundheitlichen Problemen kämpfenden Mitarbeiter nicht in die Pfanne zu hauen und öffentlich zum Gespött zu machen.

      Das taten freundlicherweise andere …

      http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-132212276.html

    • Endlich, TDV...
      „Regierung unter einer Frau, die man mit ein wenig gutem Willen von Anfang an als Witzblattfigur hätte identifizieren können.“ …gehe ich mal so richtig condom mit Ihnen.
      .
      Das letzte Comic-Bildchen auf Seite ultimo: Wahl 09: Sprechblase aus dem Fernseher: Noch 5…4…3…2…eine Sekunde. So, 18 Uhr…hier kommt unsere Prognose: STÄRKSTE Partei wird….). Unten am Tisch links ist Edi eingeschlafen, zzzzz, vor sich ein Weißbierglas. Rechts am Tisch, Gerhard, Rieslingglas (?) vor sich, Chrrrrr -rechter Bildwinkel oben, besagte Frau, mit gewölkter Sprechblase in der Glattblase : Ihr Jung seid nur Vergangenheit, ICH aber bin Geschichte!
      .
      Solche handlichen Werke DIN A 5 quer wie Miss Tschörmänie von Heiko Sakurai (WAZ) und Miriam Hollstein (FT) © Eichhorn AG, Ffm, ISBN 978-8218-6063-3 hätte man vor Beginn des Elends ohne den Vorwurf des hatespeech an die stets von Ihnen Geschmähten verteilen können und müssen. Ich hatte eines. Jedenfalls beim zweiten Anlauf.
      (DdH)

    • Titel eingeben
      Don
      Ich habe Ulfkotte aus einem einzigen Grund „gelobt“. Er hat den Begriff „Lügenpresse“ den heute alle benutzen und damals keiner hören wollte, hoffähig gemacht. Die FAZ ist für mich keinen Deut akzeptabler als Zeit oder Spiegel.
      Der Begriff „Lügenpresse“ besagt nicht, dass alles in diesen Medien erlogen ist sondern, dass die Wahrheit hinter den Interessen der diese Medien herausgebenden Konzerne im Zweifelsfall IMMER zurückzustehen hat!
      Das automatische heraus-filtern ehrlicher Journalisten und zumindest deren Selbstzensur ist einTeil davon.

      Goodnight
      Korrekt, nur von dem Standpunkt des Sehens des Grossen und Ganzen finde ich, ist es entgegen ihrer Meinung völlig überflüssig in der Dekadenz etwas Negatives zu sehen.
      Oder sehen sie etwa in den derzeit die Welt Regierenden vom Merkel bis Trump und Putin zu Netanjahu irgendetwas Wertvolleres? Mna mag von ihm halten was man will, nur, hat Berlusconi irgend etwas Schlimmeres als diese anderen geschaffen???

      Dieter Kief
      Mit Verlaub. Frantzen hat mit The Corrections ein brilliantes Buch geschrieben. ALLES Nachfolgende war uninteressanter Schrott!

      Man muss keineswegs ein Trump Fan sein um ganz einfach zu verstehen was er derzeit in dem system für eine Rolle spielt, und weshalb ihn seine Wähler wollen, bestimmt nicht, weil sie ihn als Präsidenten haben wollen!
      Angesichts von Hilary ist er ganz sicher die bessere Wahl.

      Alle Leute mit denen ich persönlich Umgang pflege kommen gar nicht auf den Gedanken welche Wahl man treffen könnte, die Idee einen der beiden zu wählen bringt normale Menschen nur zu Lachen.
      Das Problem das auf die Menschen zukommt ist, was es denn für die Zukunft bedeute, wenn die USA mit nichts anderem als diesen beiden Kasperle Figuren antreten können!

      Deja
      Heute morgen zum Frühstück sah ich auf BBC World News, einem Sender der wie nahezu alle selbstverständlich Clinton unterstützt, eine ausführliche ehrliche Sendung über diesen Clan.
      Angefangen mit Whitewater und dem damaligen Mord/Selbstmord, bis zur Clinton Foundation in der die Al Kaida und ISIS Finanzierer in Saudi Arabien aber-Millionen eingezahlt haben, bis zu den e-mails und der bis vor drei Tagen andauernden Verlogenheit des FBI. Dem FBI war sehr wohl bekannt, dass es sich um streng vertrauliche e-mails handelte, und Comey belog die Öffentlichkeit. Widerstand innerhalb des FBI zwang James Comey jetzt zu seiner geänderten Aussage!
      Ausführlich wurde auch auf den Witz eingegangen, den es bedeutet, in den sexuellen Eskapaden einer TV Personality einen unfassbaren Skandal zu erblicken, wenn diejenige die jetzt sein Gegner ist, während der Präsidentschaft ihres Gattens dessen Molestations mit Erpressung und Barem zum Stillschweigen gebracht hat. BBC brachte Beispiele und nannte sie den „Enabler“ von Bill!

    • I must make my decision, Bob must make his, you yours.
      Trump macht Sinn. Für die amerikanische Gesellschaft.
      Ansonsten wäre er nicht dort, wo er ist.

      Es ist nicht sehr intelligent, sich anzumaßen, mehr über den Sinn der amerikanischen Gesellschaft verstehen zu wollen, als die Mehrheit der amerikanischen Bürger.
      Aber das ist halt der weit verbreitete Habitus deutscher Politiker, Journalisten und „Intellektueller“.

      Hat leider nur im Schutz der US Army funktioniert….

  108. Bin auch schon ganz durcheinander ...
    … ich sollte „Sommelier des Jahres“ gelesen haben, las aber „Somalier des Jahres“.
    .
    Nun ja, wenns gut für Euch läuft, gibt es auch diesen Preis bald. Statt für Weinempfehlung dann halt für andere Genussmittel.

  109. Soma und Dopamin
    Der Ruf nanch einer journalistischen Sorgfaltspflicht ist ehrenwert, wird aber in der postfaktischen Realität ungehört verhallen.

    Medienarbeiter oder „Tschurnalisten“, wie sie seit einer Weile von bildungsfernen Moderatoren im ÖR genannt werden, die an einem französischen Lehnwort anglophone Weltläufigkeit demonstrieren möchten – Journalisten sind zu Dopamin-Dealern verkommen.

    Sie bewirtschaften mehr oder weniger lausig die Empörungsressourcen ihrer Leser, ob die nun links oder rechts ticken. In ihrer Mehrheit eine Klientel, die mit Grautönen nicht zurecht kommt und die es nach schlichten Schwarzweiß-Darstellungen verlangt, in denen sie ihre einmal vorgefasste Weltanschauung bestätigt findet. Dass die meisten zu den „Guten“ zählen möchten, ist verständlich, mündet aber unweigerlich in einen nie gekannten Tugendterror.

    Dass solche Tugendwelten, um ihr wackeliges Fundament zu sichern, nach einem Antonym verlangen, nach richtig bösen Buben und wüsten Taten, ist nicht wirklich tröstlich. Faulige Reste christlicher Dogmatik, wohin man blickt, kontaminierend und in­fek­ti­ös.
    Die digitale Datenverarbeitung, das Schalten zwischen zwei Spannungszuständen – Null oder Eins – hat sich in Form des Likens oder Nicht-Likens in die Gehirne gefressen.

    Beim ÖR gibt’s das tägliche Soma, die übrigen Medien handeln marktorientiert und notgedrungen mit aufregenderen Substanzen und mit laborähnlichen Versuchsanordnungen, bei denen sich die Ratten – die Leser – ihre Dopamindosis per Klick oder Daumendruck abholen und reinziehen.
    Die Versuchung, da ein wenig an den Reglern zu drehen, um die Wirkung zu verbessern oder den Stoff zu strecken, muss groß und unwiderstehlich sein.

    Noch eine Generation, vielleicht nur eine halbe, an grenzdebilen Billig-Abiturienten und die ganze Bude ist sturmreif. Vielleicht lobt vorher jemand Abwrackprämien für gescheiterte Bundesländer aus, und Tim Wiese wird 2041 Bundespräsident.

    „Mal sehen, was passiert“ (The Thing, 1982)

    • Titel eingeben
      Man sollte nie versuchen die Zukunft vorherzusagen, aber es fällt schon schwer nicht der Versuchung zu verfallen, den Beginn des Unterang der westlichen Form der Zivilisation aufziehem zu sehen, mit einerseits ihrem Reichtum und der unfassbaren Lebensqualität, und andererseits mit all der Dummheit und Habgier und der Bereitschaft über Aber-Millionen von Leichen anderer zu gehen.
      Es ärgert mich niemals sehen zu können, wie das in 50 Jahren aussieht.

    • TDV, das finde ich auch äußerst ärgerlich
      man möchte ja nicht so alt werden, aber doch zu gern wissen, wie’s weitergeht. Uns wird der Blick von unten, nach oben wollte ich nicht, viel zu kalt und nix los, wohl verwehrt bleiben.

    • Ja, Renate...
      … da haben sie das Ganze schön zusammengefasst.
      Meine Freunde wären ja auch samt und sonders unten, wenn es sowas gäbe.

      Ausserdem wissen wir ja spätestens seit Einstein, sind oben und unten sowieso, wenn überhaupt, dann relativ ;-)

  110. Propaganda
    Kein Grund zur Aufregung. So ist das hier in Sachsen. Seit Pegida geht es wieder hoch her mit der „Qualitätsberichterstattung“ aus Sachsen. Allerdings war der vorläufige Höhepunkt in diesem Frühling. Es gibt in Sachsen inzwischen eine Menge Leute, die es sich zum Hobby gemacht haben, solchen Meldungen nachzurecherchieren. Seit beim Thema Dresden Überversorgungseffekte mit Tatarenmeldungen zu verzeichnen sind, ist nun eben Bautzen Mode bei den sogenannten politischen Berichterstattern.
    Der Herr Meisner ist bekannt als Sachsenfresser und kontrafaktischer Berichterstatter. Mit seiner Anti-Sachsen-Agenda kann er eben ganz gut Geld verdienen. Ist für ihn doch besser, anstatt als prekär beschäftigter Ex-dpa-Korrespondent in irgendwelchen Latte-macciato-Schuppen mit dem Laptop herum zu dümpeln. Solange ihm seine Propaganda abgenommen wird, ist seine Welt in Ordnung. Ernst genommen wird er in Sachsen nur noch von der Leipziger Antifa und den sächsischen Grünen.

  111. Öl ins Feuer...
    Werter Autor,
    objektiver Journalismus ist wichtig und ja, Ihre Kollegen sollten im Sinne der Information, nicht für die schnittigste Schlagzeile berichten. Der Ton, den Sie jedoch anschlagen, hat mit journalistischer Verantwortung ebenfalls wenig zu tun.

    Sollten Sie sich noch fragen, ob sie einige Formulierungen zu scharf gewählt haben: Ihr Artikel ist seit Erscheinen der am liebsten geteilte Link jener Bürger, die Sie sonst als „Lügenpresse“ bezeichnen. Man fühlt sich in diesem Lager sehr bestätigt. Zwei besonders engagierte Exemplare (Twitter-Profile, geschmückt mit Hakenkreuzen, überzeugte Holocaust-Leugner, die ständig nach „Beweisen“ suchen, dass die „Merkel-Diktatur“ Deutschland zum Kalifat umbaut) schickten mir Ihren Artikel heute bereits als „Beleg“, dass endlich Journalisten alles aufdecken. Diese Leute wähnen Sie auf ihrer Seite, um Bautzen, Heidenau usw. wieder zu rehabilitieren und doch noch „dem Ausländer“ die Schuld geben zu dürfen. Ihre Formulierungen wie „Denunzianten“ und „(ironisch) So schlimm sind Fremdenfeinde!“ sind Wasser auf ihre Mühlen, um das sie Ihnen äußerst dankbar sind.

    Ein Schelm der da vermutete, mit der Behauptung von „Denunzianten“ in der Presse, wäre es Ihnen auf die heiße Schlagzeile angekommen. Vor solchem Unheil versuchen Sie uns ja zu bewahren.

    Sie haben dem rechten Rand mit Ihrem Artikel einen großen Dienst erwiesen und haben sich die zahlreichen Retweets zwischen Kaiserreichsflaggen, Chemtrail-, 9/11- und Reichsbürger-Theorien redlich verdient. Sehen Sie nur in den übrigen Leserkommentaren, welche Menschen gekommen sind, um Ihnen Beifall zu klatschen. Die FAZ erschließt sich so zumindest ein neues Publikum. Glückwunsch.

    Beste Grüße.

    • Pardon, aber wenn die Zeit sauber arbeitet, brauche ich diese Beiträge nicht schreiben. So einfach. Die Zeit macht das ja nicht nur aus Versehen. Mit Ihrer Vorstellung wird jede Kritik nur zur Ermunterung, Geschichten besser hinzudrehen. Beschweren Sie sich also bitte bei den Kollegen.

    • @"Heizer"
      Sie beleidigen den menschlichen Geist.

    • Kinder, habt euch nicht so.

    • Anmerkung
      @D.A.
      Ich weiß sehr gut, dass Sie sich selbst verteidigen können.

      „Würde die Überschrift in den hiesigen Gazetten lauten: “ 9/11 ist das größtes Verbrechen der Menschheitsgeschichte“, dann ist er doch derjenige, der die „Drehung“ vollbringt.“
      Sie haben die Arbeit vollendet, die die Zeit hat liegen lassen. Und das „aufpoppen“ von ideologisch Fehlgeleiteten, kann er ihnen nicht ankreiden.

      Man schaut, wen er alles in einen Topf wirft. Mehr hat er nicht gefunden?

      Wenn es um die Wahrheit geht, ist man der Feind.

  112. Und die Dinge kommen doch ans Licht
    mehr oder weniger, wie es sich tatsächlich zugetragen hat.

    Was also bewegt Medien wie Zeit, Süddeutsche Zeitung, Spiegel, taz, Tagesspiegel, Frankfurter Rundschau zumindest in ihren Onlineausgaben, dazu noch ARD, ZDF usw. usf. so oft zu Veröffentlichungen, die sich so leicht als Falschmeldungen wenn nicht als Propaganda oder plumpe Lügen entpuppen?

    Weshalb ruinieren diese so leichtfertig und leicht erkennbar ihren Ruf?

    Und weshalb lassen die Verantwortlichen jener Institutionen solches zu?

    Das kann doch nicht pure Effekthascherei sein, nur um der Schnellste mit einer Nachricht zu sein.

    Das kann doch nicht nur pure Propaganda sein, die sich so leicht entlarven lässt.

    Es kann doch nicht sein, dass sich die Gemeinde jener nur noch durch solche permanten Falschmeldungen bei der Stange halten lässt.

    Oder doch?

    Vielleicht kann es doch all das sein. Und vielleicht soll ja auch von anderem abgelenkt werden:

    von der unseeligen Entwicklung in Berlin unter Rot-Rot-Grün, der Stadt, in der künftig jede lächelnde Frau als sexistisch zu gelten hat und Migranten, die abgeschoben gehören, auf Teufel komm raus in der Stadt bleiben sollen (laut Ergebnis der laufenden Koalitionsverhandlungen), vermutlich des künftigen Zustroms aus allen anderen Bundesländern wegen

    von Eigenheiten in NRW, wo auf Ansinnen des Innenministeriums und folgsamer leitender Beamter gefälschte Polizeistatistiken erstellt, eingereicht und publiziert werden, katastrophale schulische Entwicklungen weder der Grünen-Bildungsministerin noch der ihre Kinder auf Privatschulen schickenden Ministerpräsidentin gefallen dürften, ein SPD-Landesverkehrsminister sagte, er plane nicht für Schubladen und deswegen z.B. fast alle Kölner Rheinbrücken LKW-untauglich sind usw.

    Ich erinnere auch gern noch einmal an die Aussage des Ministerpräsidenten von Brandenburg, der sagte, alle Straftaten, die keinem konkreten Täter zugeordnet werden könnten, würden künftig als rechtsextreme Straftat in die Kriminalitätsstatistik des Landes Brandenburg eingehen. Und da gabs keinen Aufschrei, nicht mal seitens der Polizeigewerkschaften, zumindest ist mir das nicht zu Augen gekommen. Von den oben genannten Qualitätsmedien will ich erst gar nicht reden.

    Vielleicht kommt ja auch beides zusammen.

    —–

    Ein Wort noch zu Meisner, der Don Alphonso einen Nachsatz wert war:

    Mir scheint, Meisner leidet unter der Verachtung eines von diesem Verehrten. So hat Meisner vor einiger Zeit anlässlich einer Rigaer Reise, wenn ich mich richtig erinnere, Bilder bei Twitter publiziert, die als billigste Kopien von Don Alphonso scheinen (Speisen, Panorama, Räder).

    Der ist meines Erachtens pathologischer Beurteilung wert, auch wenn ich irren mag.

    • Warum sie es machen? Der Beitrag von Zeit Online hat 5 mal so viel Impact wie meiner allein bei Social Media. Und unendlich mehr Impact in der ganzen Gesellschaft. Die Lüge gewinnt meistens. Selbst wenn man auffliegt, erfahren es nur die wenigsten. Einer von zehn hält einen dann für einen Lügner, neun andere glauhen den Schrott. Deshalb.

  113. Es könnte ja sein oder hätte sein können ...
    EXKLUSIV

    Augkiesel, Stokosla, Meister, Schrumm, Holm, Bonachick, Wutzzarok, Kehena, Gani Lasi, Moosig (Namen aus Vertraulichkeit geändert) u.a. haben erfolgreich ein Netzwerk aufgebaut, in dem sie als Zwischenhändler agieren.

    Sie lassen von Migranten und erpressbaren AfD-Anhängern Katzen, Schmetterlinge, Eichhörnchen, Marienkäfer, Canabienen, Störche und allerlei mehr einfangen, um diese an skrupellose Restaurant- und Imbissbetreiber zu vertreiben.

    Aus den Koalitionsverhandlungen in Berlin ist zu vernehmen, das Rot-Grün dieses ausdrücklich im Koalitionsvertrag gutheißen müssten, um dadurch unliebsame Unruhen zu bewahren.

    Aufgrund der erfolgreichen CETA-Vereinbarung und in der Hoffnung auf einen ebenso erfolgreichen Abschluss der TTIP Verhandlungen soll ein*e jener Netzwerker*innen unter dem Deckmantel der Wahlberichterstattung in den USA die dortigen Absatzmöglichkeiten und Marktchancen erkunden.

    Bemühungen, Don A. zur Lieferung von Gemsen und Steinböcken zu bewegen, waren bisher nicht erfolgreich. Doch Quellen, die ungenannt bleiben möchten, bestätigen, dass weitere Gespräche bevorstehen sollen.

    Versuche dieses FAZ-Bloggers DA, dieses alles als pure Denunziation zu entlarven, gehen ins Leere, hat er doch nicht mal heraus gefunden, dass Hunde, Pferde und Kanarienvögel ebenfalls zur begehrten Beute gehören und alles Erbeutete auch gern in vegetarischen Tempeln des Lukullus serviert werden sollen.

    ——

    Da man nie weiß – reine Satire und nichts als Satiere, alles erstunken und erlogen.

    Gern hätte ich ja noch ein wenig mehr erfunden und gelogen, aber nun ist es doch arg spät.

    —–

    Aber Spass hats gemacht ;)

  114. »I tawt I taw a puddy tat«
    Kanarienlied:

    Where’s your momma gone

    little baby Don

    where’s your poppa gone

    far far away.

    Last night I heard my momma singin‘ a song:

    Ooh wee

    Chirpy Chirpy Cheep Cheep

    Die neue Singschule: Neo-Gonzo-Journalism meets the Press 4.0

    »… Längst schreiben bei AP, Le Monde, Los Angeles Times u. a. renommierten Medien nicht mehr Menschen alleine die Artikel …«

    Hightech presseclub, »Journalismus 4.0: Wenn Roboter Medien machen …«, presseportal.de, 10.10.2016

    Mein Dank dem Schnabelkünstler und Tastenritter!

  115. Da wird man ja schwindelig von
    In der heutigen FAZ darf wer dann lesen:

    die „Ruchlosigkeit“ lasse einen „fast sprachlos zurück, mit der im grellen Licht der Öffentlichkeit Fakten verbogen und abgestritten werden, (…) ja schlicht gelogen wird“. Es sei „überlebenswichtig für unsere demokratische Gesellschaft“, dass Debatten auf der Grundlage von Fakten geführt würden: „Nur so erhalten wir unsere Fähigkeit zum produktiven, wahrheitssuchenden Dialog.“
    http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/steinmeier-sieht-toedliche-gefahr-fuer-die-demokratie-14512852.html

    ____
    In Lichte jener im Blog Beitrag hier erwähnten „Fakten“, sollen also jene MediennutzerInnen, Medien und Stiftungen vertrauen, und wenn jene dann mehr wie eine PR wirken, jenes auch noch als Qualität Medien betrachten?
    Sich dann darüber wundern, das Mediennutzer sich abwenden, und mit jenem Lügenpresse darauf reagieren?
    Wie soll eine Diskussion statt finden, wenn mit Demagogie jene Schere im Kopf angeworfen werden soll, die jene Beiträge einfachste nicht mehr hinterfragen will, oder kann?

    Bei einen der hier erwähnten Fälle durfte Ich damals mitbekommen, wie um jenen Mord eine Kampagne gestartet wurde, Motto war ca. so: „Jetzt gehts los“.
    Und es hatte sich recht schnell herausgestellt, das jener Täter aus dem Opferumfeld kam.
    Derweil, so kam es mir zu jener Zeit vor, wurde wohl nach einen nächsten Anlass gesucht, um jene Kampagne irgendwie weiter zu führen.
    Ich konnte mich nur noch abwenden, Diskussionen waren mit jenen Leuten nicht möglich.
    Ich hab mir da eh ein Eimer genommen und mich übergeben.

    • Ich suche demnächst mal die 50 schönsten „Wirtschaftswunder durch Flüchtlinge“-Lübenbeiträge raus.

    • Mit Phantasie wird alles hübsch Grau Bunt
      Meinen Sie nun ihren neuen Beitrag hier:
      http://blogs.faz.net/stuetzen/2016/11/05/dumme-gedanken-zu-rente-euthanasie-und-sozialer-todesstaffelung-7098/

      Wenn Ich ihnen meine Phantasie in jener Volkswirtschaftlichen Rechnung aufzeige, dann würde sie nicht zu Geizhals beim abgreifen verklären.

    • Pixel
      Zu der Einsicht hätte Steinmeier vor vielen Jahren kommen sollen, dann hätte es etwas genutzt.
      Jetzt kann jeder sehen, dass er sich nur deshalb an den Strohhalm „Wahrheit“ klammert weil er sieht, dass seine Partei immer mehr in die Bedeutungslosigkeit versinkt.

      Wenn diese Entwicklung nicht in eine Desaster führen würde, wie wir ja gerade am US Beispiel sehen müssen, konnte man über den von ihm beklagten Untergang der Demokratie nur jubeln.
      Angesichts der so ungeheuer komplizierten Gesellschaften in denen die Bürger der ersten Welt leben, wird der Zerfall wohl sehr üble Folgen haben…..

  116. Foltervorwurf Italien
    Hintergrund ist, daß sich viele aus dem Meer gerettete Afrikaner sich vehement gegen eine Erstregistrierung in Italien wehren. Abnahme des Fingerabdruck und und Foto müssen dann mit Anwendung von unmittelbarem Zwang erfolgen.

  117. Sorgfalt bei den öffentl. rechtlichen
    Gott sei Dank haben wir die von uns finanzierten Sender um wenigstens von dort fundiert versorgt zu werden. Herr Steinmeier sagte laut FAZ am 04.11.16: „Wir müssen in unsere Urteilskraft investieren, in jene Institutionen und Systeme, die in unseren Gesellschaften ‚Wahrheit produzieren‘: Schulen, Wissenschaft, Justiz, aber auch die Medien.“

    Wie wir dank Herrn Broders Achgut-Beitrag vom 03. Nov. wissen produzieren die Medien die Wahrheit so: Am 01.11.2016 stellte das Heute-Journal des ZDF einen Herrn Martin Roth als das erste deutsche Opfer des Brexit vor weil Dieser seine Stelle als Museumsdirektor in London wegen des Brexit gekündigt habe, was dort wie eine Bombe eingeschlagen sei. Dank Herrn Broders Hinweis haben wir erfahren, was der wirkliche Grund der Rückkehr nach Deutschland ist. Herr Roth wurde zwei Tage vor der Brexit-Abstimmung zum Direktor de Institutes für Auslandsbeziehungen in Stuttgart bestimmt. Herr Steinmeier, Sie haben die Eignung zum Bundespräsidenten. Wir brauchen einen solchen der uns den Weg zu den richtigen Medien weist!

    • Steinmeier will "Wahrheit produzieren"
      Steinmeier hat im Prinzip recht, er sagt es nur falsch. Wahrheit wird nicht von Institutionen produziert – die können und sollen aber dazu beitragen, dass Urteilsfähigkeit als V o r a u s s e t z u n g einer vernünftigen gesellschaftlichen Bemühung um Wahrheit gegeben sei. Außerdem ist Wahrheit nur eine der drei großen Kategorien, um die es geht: Die andere ist Richtigkeit und die nächste – hmmm, Geschmack (Kartoffel, Kunst – alles was DA hier propagiert – die Freude an intakten Landschaften, (schöne Fotos von der) Blasmusik usw. … – ordentliche vs. lumpige Behausungen usw. usf.).

      Die scharfe Variante meines Hinweises lautet: Wer solche Fehler macht wie Steinmeier, ist näher bei Orwell, als uns allen lieb sein kann. Cf. Kahane Stiftung usw. usf.

      Die milde Variante lautet: Es blicken sowieso kaum irgendwelche Leute solche begrifflichen Differenzierungen wie oben, er wird’s schon nicht so bös‘ gemeint haben. Das kann sein, aber dann muss er es auch gut machen. Eine wahre Herkulesaufgabe.

  118. Die Logik der Obergrenze
    @Gerd Mannes, der „Kampf gegen rechts“ ist tribalistisch, kein „House of Cards“. Die postfaktische Schilderung, die alle glauben, benötigt keinen Soziopathen an der Spitze, der als Puppenspieler agiert.

    Gestern Nachmittag habe ich ein wenig in Seehofers Rede hineingehört. Er spricht die Parteimitglieder als seine Freunde an und beteuert dem Volk zuzuhören, statt es zu beleidigen. Irgendwann kommt er auf die Einwanderungsfrage zu sprechen und seinem Lieblingsvorschlag, der Obergrenze. Sie soll 200.000/Jahr für Deutschland betragen, eine Zahl, die offenbar mit seinen christlich, humanistisch, integristischen Werten vereinbar ist. Das ist der Kern der Partei, denke ich, das Gleiche, wie bei allen anderen auch, aber sie benennt eine konkrete Zahl, eine willkürliche, nicht herleitbare, durch nichts weiter begründete Zahl, aber immerhin eine Zahl, eine politische Größe, mit der man rechnen und die man vergleichen kann.

    Diese unnatürliche und sicher nicht von Gott gesandte, allzu runde Zahl, mit ihr entsteht ein Markt. Die heiligen Werte, werden mit einer Zahl handelbar gemacht, nicht handelbar im monetären, sondern im politischen Sinne. Die AfD könnte jetzt kommen und sagen, sie teile die heiligen Werte ja letztlich auch, sie sei nicht die NPD und dies ist immer noch das christliche Abendland usw. Für sie sei jedoch 50.000 eine viel passendere Obergrenze. Für die Grünen ist sie viel zu niedrig, sie brauchen bunte Durchmischung, um sich nicht ganz allein unter lauter Nazis zu fühlen, zumindest in der Theorie, nicht auf der gleichen Straßenseite wie ein Pulk junger, arabischer Männer. Sie will vielleicht 500.000. Eigentlich sei sie ja, wie die Kanzlerin, für gar keine Obergrenze, für grenzenlose Humanität, für unendlich, aber mit 500.000 kann sie zur Not in eine Koalitionsverhandlung gehen. Die Zahl ist nicht herleitbar, aber verhandelbar ist, sie ist ein Preis, ein Preis in der Ökonomie der heiligen Werte.

    • Ich finde 200.000 durchaus vertretbar. Wenn Sie sich die Invasion unter Merkel nehmen und sich anschauen, wer da wirklich, wenn man es hart durchziehen würde, Asyl verdient, wäre man drunter. Es ist nun mal nur so, dass das BAMF nicht genau hinschaut und Abschiebung kaum funktioniert.

    • Hier kommt wer will und bleibt. Das von irgend einer Obergrenze empfinde ich,
      von welcher Seite es auch kommt, als Geschwätz, um Leute zu beruhigen.
      Und was im Mittelmeer geschieht, an europäischen Grenzen oder gar an der türkischen – das wird hier nur wenig verlautbart. Es könnte ja auch heftigst „beunruhigen“.
      Human ist das nicht.
      Und in Anbetracht der wachsenden Weltbevölkerung gibt es keine Lösungen, die nicht weh tun. Irgendwem.

    • Kritikasterei: "integristisch"
      Nur dass „Intégrisme“ im Französischen „Fundamentalismus“ bedeutet, was Sie ja wohl nicht gemeint haben.
      mfG
      J. B.

    • Kaltlandbewohner
      Ich glaube nicht, dass man die Zahl mit Verfahren nach unten drücken wird und es werden künftig sicher nicht weniger Leute Anträge stellen. Bei jedem neuen Krisen- und Kriegsgebiet geht die Geschichte wieder von vorn los.

      Man sollte die Obergrenze wie ein Kontingent verstehen, wie eine feststehende Menge von Einwanderen, in Stadt, Land und Sozialsysteme und mit ihr planen. Diese Planung ist der zweite, in der Rede nicht genannte Aspekt, etwas, dass nur einem echten Kaltlandbewohner und Technokraten zuzutrauen ist, keinem polit. Händler auf dem Markt der heiligen Werte.

    • Anomie
      @Gast, ich nehme Seehofer durchaus ab, dass er den Zustand der Anomie beenden will. Mit der Obergrenze bekäme er einen ordentlichen, innerdeutschen „Verteilungsschlüssel“ und ich kann mir nicht vorstellen, dass die bayrische Landesregierung aus reiner Menschenliebe ihre Kommunen anweist, mehr Asylanten aufzunehmen, als vorgesehen. Man kann nur hoffen, dass die CDU auf seine Linie einschwenkt, denn es ist nicht auszuschließen, dass Frau Merkel länger im Kanzleramt bleibt, als Helmut Kohl.

    • Gerettet
      Zitat:
      „beunruhigen“

      Wieso beunruhigen?
      Im Mittelmeer werden laut wöchentlicher Erfolgsmeldungen hunderte von Menschen aus Seenot gerettet.

      Diese werden dann nach Lampedusa gebracht.

      Auf dieser riesigen, paradiesischen Insel leben sie dann glücklich und zufrieden, bis zu ihrem Lebendsende.
      Beim WDR endet die Story jedenfalls immer so.
      Solange jedenfalls, bis die Wahlen vorbei sind.

    • Seehofer 200 000 ok - Erhard Eppler - auf Dauer 300 000/ Jahr zuviel - - das ging von Epplers
      Seite gegen Gabriel.

      Außerdem: soll noch unterschieden sein zwischen Flüchtlingen und Migranten.

      Der Ausdruck Migranten ist nützlich, wird aber unter dem Gleichheitssegel ständig mit dem Ausdruck Flüchtlinge verwurstet.

    • Dreamtimer, das mit dem Plafond 200000 schauen wir uns..
      …doch mal ganz sachlich an. Also, wir setzen auf die Kostenseite für so einen auf wundersame Weise der bundesrepublikanischen Bevölkerung, die bisher das Land mit ca. 230 Einw./Km2* bewohnte geschenkte Persönlichkeit, einen eher niedrig angesetzten Betrag von 30 000 €. (Die Kosten für unbegleitete Jugendliche wurde inzwischen ja in hetzerischer Weise mit bis zu 60 000 „durchgesteckt“, das Gehalt eines Jungingenieurs)

      * (nicht gerade eine unbewohnte Einöde nach sub-saharanischen Muster. Dabei jaulte ein Kommentator dieser Zeitung erst kürzlich über die asozialen Bürger auf, die es wagen, an ein freistehendes EFM zu denken. Wo bleibt da die Schlüssigkeit?)
      .
      Ich unterstelle, daß darin alle Verwaltungs-, Unterbringungs-, Gesundheits- und Bildungskosen enthalten sind. Die eventuellen Kosten für die plötzlich important werdende Aufstockungen bei Exekutive, Judikative und Sozialwesen übersehen wir großzügig-und verursachte Kollateralschäden am Steuerpack ebenso.
      .
      So, das wir geben wir dann mit der CSU-gewünschten Zahl in den Rechenschieber ein und wir lesen ab: sechsmalzehnhochneun, landläufig 6 Milliarden Stück Brüsselwährung. Nun unterstellen wir 50 Millionen steuerzahlende Dunkeldeutsche, Wutbürger, AfD-ler, Nazis und Sachsen (Reichsbürgerstreiche ich wieder, denn die zahlen ja keine Steuern, sagt man).

      *(nicht gerade eine unbewohnte Einöde nach sub-saharanischen Muster, dabei jaulte die Presse erst kürzlich über die asozialen Bürger auf, die es wagen, an ein freistehendes EFM zu denken. Wo bleibt da die Schlüssigkeit?) (nein gestrichen, zahlen angeblich nix).
      .
      Nun legen wir den Rechenschieber zur Seite und malen einen Bruchstrich auf unseren Bierdeckel (Palm-Bräu, Eppingen). Oben schreiben wir eine 6 mit 9 Nullen dahinter, unten drunter eine 5 mit 7 Nullen dahinter. Nun beginnt das lustvolle Spiel der Nullen-Streichung, in Dreiergruppen, es bleiben stehen 6000 geteilt durch 50. Frühere Volksschüler rechnen nun den Rest im Kopf. Die anderen nehmen den Combjuder.
      .
      Die läppischen 120 € pro Wutbürger-Kopf und Jahr schaffen wir doch lässig, oder? Die Rentnerin mit 650 € Rente, die sich ein Gulasch aus Katzenfutter zubereitet ist doch mit dem geringeren MwSt-Satz ausreichend entschädigt, oder? Wenn wir die vom Hugenottensprößling genannte Zahl von 859 632,5 seit September 2015 Herbeigerufenen und die schon davor Hierseienden unterschlagen. Die setzen Sie mal mit etwa 2,5 Mio (oder mehr, wie beliebt oder seriös recherchiert) in das gleiche Verfahren wie oben ein. Und vergessen Sie nicht, jedes Jahr Aufstockung artig hinzuzufügen, wie bei der Zinsrechnung, gell, allerdings ohne Zinseszins.
      .
      Und Sie glauben immer noch, daß der Horsti die Zahlen so einfach in den Raum stellt?

    • Hier macht anscheinend eh jeder, was er will mit den ihm zur Verfügung gestellten
      Steuergeldern.
      Und „Obergrenze“ interessiert nicht – außer die, die damit ein paar noch vernünftige Menschen zu beruhigen meinen, die sich durch so was aber nicht am Denken hindern lassen.
      Also was solls.
      Entweder wir fügen uns dem Wahnsinn oder wir wandern aus.
      http://www.faz.net/aktuell/politik/fluechtlingskrise/baden-wuerttemberg-rettet-ueber-tausend-jesidinnen-14503598.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2
      „Da viele von ihnen Analphabeten sind und sich kaum jemand mit ihrer monotheistischen, schriftlosen Religion auskannte und die kurdischen Dialekte verstand, gab es manchmal Integrationsprobleme.“

      Was geschieht eigentlich, wenn hier die erste islamische Partei mit fundamentalistischem, auf dem Koran fußenden Inhalt, so richtig richtig viele Stimmen bei einer Wahl kriegt, was ja immer wahrscheinlicher wird?

  119. Was ist eigentlich aus dem heiligen Pressecodex geworden?
    Zum Beispiel Ziffer 2 „Sorgfalt“?
    Hier im beschaulichen Nordbayern, tagespublizistisch fest in DDVG-Hand, gab es jüngst einen Fall von „Straftat mit Messern“.
    Die einen, „Frankenpost“, beeilten sich, zu schreiben, es handle sich bei den mutmaßlichen Tätern um Italiener: http://www.frankenpost.de/lokal/muenchberg/mhtz/Maenner-bedrohen-Jugendliche-mit-Messer;art2441,5175512

    Meine „unabhängige und Überparteiliche“, der Nordbayerische Kurier, als Redaktionsverbundene, tat dies auch, und auf meine Online-Nachfrage, ob das jetzt der Standard wäre, mit der Nennung der Nationalität von mutmaßlichen Tätern, reagierte man erst nicht, und nachdem die Diskussion im Forum etwas ungehalten wurde, hat der Kurier den Beitrag gleich ganz entfernt.
    Merkwürdige Zeiten…

  120. Eine Partei hat bereits Angst, dass die Vignette zu einem Bürokratiemonster wird ....
    …. dabei sollten die froh sein, dass dadurch hunderte bildungsferne Arbeitsplätze für Eure neuen Gäste entstehen. Es wäre doch ein schönes Zeichen Eurer alternativlosen Weltoffenheit, wenn die Vignettenkleber als bunte Multikultitruppe (am besten überwiegend vollverschleiert, weil das die freundliche Begrüßung doch sehr erleichtert) künftig an den Grenzen stehen, die sie selbst i.d.R. rechtswidrig überwunden haben.

  121. Sch..hauspresse
    Wenn ich als Kind meiner Mutter zuhörte, wie sie mit ihren Nachbarinnen Klatsch und Tratsch weiterverbreitete, enthielt jeder Satz Formulierungen, ähnlich: „Die…soll ja mit der….“ oder „Der ….soll…beim….“. Das Wort „soll“ ist deshalb für mich zum Schlüsselwort nicht ernstzunehmender Information, von Mobbingkampagnen und Latrinenparolen geworden. Wenn SPON schreibt: „Schaulustige sollen „Spring doch!“ gerufen haben“, dann weiss ich schon im voraus: „Kein Mensch hat „Spring doch!“ gerufen“ (und mein Einwand im SPON Forum, nur Klatschpresse berichte, was geschehen sein SOLL, seriöse Presse berichte, was geschehen IST, wird natürlich wie immer nicht veröffentlicht). Früher nannten wir die Presse, die solche „Latrinenparolen“ druckte, „Sch..hauspresse“ (weil sich das Papier als Ersatz eignete, wenn am Wochenende das Toilettenpapier ausgegangen war. Ganz im Gegensatz zur Ars.. und Tit..enpresse, deren hochglänzender Vierfarbdruck in den gleichen Örtlichkeiten auslag, da die Lebenserfahrung zeigte, das es die Darmentleerung fördert, wenn man sich auf irgendetwas anderes konzentriert). Weil das aber mit Smartphones und Flatscreens leider nicht geht und das internationale Schneeballsystem des Mobbings, genannt TWITTER, deshalb nicht so bezeichnet werden kann (ich bin Atheist, aber an dem Tag, an dem TWITTER endlich pleite ist, stifte ich eine Kerze in irgendeiner Kirche), müssen wir 140-Buchstaben-Parolen, die jeden normalen Intellekt beleidigen (s.o., warum haben wir uns früher eigentlich über die Schlagzeilen der 4-Buchstaben Presse aufgeregt?), noch eine Weile ertragen. Ausser TWITTER ist die fortschreitenden Feminisierung unserer Gesellschaft für mich ein weiterer Grund dieser unerträglichen Mobbinglawinen oder Hasskampagnen, genannt „Shitstorms“ (wie ein anderer Beitragender weiter oben ganz richtig feststellt: Zwei Drittel des neugegründeten Bundes-Stasis sind Frauen). Frauen sind eben für Geschichten, die das Wort „sollen“ enthalten, immer noch sehr empfänglich. Das hat sich seit 50 Jahren, als ich die oben beschriebenen Erlebnisse mit meiner Mutter hatte, nicht geändert. Unsere heutigen Frauen sollten sich aber mal fragen, wie man jemanden, der auf mit mit „soll“ beginnenden Latrinenparolen steht und/oder auf TWITTER, BENTO und JETZT.de veröffentlicht, und das, was dort steht, auch noch glaubt, irgendwie ernstnehmen kann.

  122. Wieso wird eigentlich die "Gesinnung" eingeführt (eingeschrieben?) wenn es vielleicht einfach
    um „Kavaliere geht, die nicht wollen, dass Frauen übergriffig behandelt werden?
    Vielleicht schießen die ja manchmal ein bisschen über das Ziel hinaus – aber das, was vorher geschah, war ja bis vor kurzem Frauen gegenüber auch nicht alltäglich.
    Ein Schreiberling, der bei dem Vorfall vielleicht gar nicht dabei war, erkennt aus der Ferne, was andere denken? Phänomenal!
    Aber bei weiterem Nachdenken: doch nur eindimensional dem mainstream angepasst.

  123. Silbertablett
    @Pérégrinateur

    Den ironischen Teil, hab ich gar nicht so vernommen, weil ich mehr Sarkasmus getrieben, pointierte(aber ohne Don in Misskredit zu bringen).
    Bevor Don je einen dotierten Preis entgegen nimmt, muss er er ein Billett erwerben. Er ist halt nicht mehr „jung&naiv“ und verkauft seine Seele einer Agitation und wird prompt „geadelt“. Aber wenn man der Öffentlichkeit die Wahrheit mit Lug&Trug verkaufen „muss“, dann sind unsere Werte – wenn man Sie noch so bezeichnen kann – keinen Cent wert.

    Das neue „Opium“ macht genauso süchtig, doch dauert es länger, bis es einem den letzten Atemzug nimmt.

    • Titel eingeben
      @dr. plagiator, 5. November 2016 um 09:55 Uhr

      Ein redlicher Handwerker liefert keinen Pfusch ab, und das ist lobenswert. Glauben Sie aber, das diese Haltung in den Medien so sehr verbreitet ist? Der Rückblick lehrt anderes. Lesen Sie Karl Kraus. Wo’s drauf ankommt, duckt sich der Medienmann gewöhnlich. Mir ist da übrigens der bewusste Lügner und Opportunist noch lieber als derjenige, der sich vom gerade „Angesagten“ selbst so wunderbar schnell überzeugen lassen kann. Wie sagt doch Nietzsche? – „Der Phantast verleugnet die Wahrheit vor sich, der Lügner nur vor Andern.“

      Wenn in der Öffentlichkeit schon beständig von „Werten“ die Rede sein muss, glaube ich schon gar nichts mehr. Da könnte genausogut ein Politiker sein Ehrenwort geben. Das alles sind doch immer nur moralistische Nebelvorhänge, um den über ihre Emotion zu packenden Naiven die wahren Hintergründe des edlen Schauspiels zu verbergen. Und damit konstituiert man gleichzeitig die Hetzmeute, die dann dafür sorgt, dass die noch bei Verstand Gebliebenen sich auch nichts mehr zu sagen trauen. Die plötzlich so mutigen Hündchen mit Herrchen dahinter wollen ja schließlich nicht aufwachen, weil sie ihren einmal angenommenen Glauben nicht verlieren wollen, also werden halt alle Andersdenkenden willig und brav verbellt.

      In wohl allen Ländern der Welt wird man stets am ehesten von den eigenen Regierenden angelogen und vom eigenen Mediensystem verblödet, weil die gewöhnlich das größte Interesse daran haben. Unter autoritären Regimes wird man vielleicht sogar manchmal weniger angelogen – stattdessen erfährt man eben nichts, auch das kann genügen.

      Zu fragen wäre auch, wessen Werte das denn eigentlich sind, die man so angenehm vage und unbestimmt als „unsere Werte“ preist. Die Phrase nützt wohl dem Kopf, auf dessen Zunge sie tanzt. Ich vermute, es handelt sich oft um so ein „wir“, also so eine Gemeinschaft, wie es meiner Erinnerung nach Anatole France wunderschön expliziert hat: „Im Krieg töten sich Menschen, die einander nicht kennen, zum Nutzen von Menschen, die einander kennen, aber sich nicht töten.“

      Wenn man übrigens so viele Werte hat, dass sich viele darunter widersprechen, kann man unter dem Titel der Moral auch alles tun. Worauf läuft also wohl die so moderne Moralisierung von allem und jedem hinaus?

    • "Weltherrschaft"
      Danke für die ausführliche Antwort und der Fragen, nach der Sinnhaftigkeit(wenn ich das richtig verstanden habe): der – „unserer“ – „Ihrer“ – Werte. Was für mich persönlich, schwerer Rauch bedeutet. ;)

      Nein, ich kann sie nicht dafür Ohrfeigen. Ich will und möchte auch nicht in deren Position sein – um von der Redaktion vorgeschrieben zu bekommen, was ich zu schreiben habe. Meinten sie: „[…]der sich vom gerade „Angesagten“ selbst so wunderbar schnell überzeugen lassen kann.[…]“ ist der Phantast? Mir erscheinen beide, der Opportunist, wie der Wendehals, als gleich-W-E-R-T-ige Individuen, die das gleiche Ziel vor Augen haben. ->https://www.youtube.com/watch?v=QhElsZKmbYE

      Die Schauspielerei auf dieser Ebene, ist fast ausschließlich nur von Kennern zu durchschauen, die der eigentlichen Sache nachgehen und „freischalten“. Ich denke nicht, dass die, die die Zusammenhänge für sich entschlüsseln, hinter irgendeinem Berg halten. Nein, sie werden die Täler heimsuchen und – sich wieder trauen – den Mund aufzumachen. Und ich kann nur als Bedenkender erhoffen, dass sie dies so zeitnah wie nur möglich, in die Welt tragen.

      Ja, ich/“wir“ nehmen die Werte oft in den Mund, ohne genau darauf zu achten, welche Moral dahinter steckt.
      Ich nehme das Wort auch hier inflationär in meinen Gebrauch, und lege es in eine „der“ Schubladen, die, wenn man sie braucht, dann und wann öffnet. Aber wenn das eine Phrase ist, die Ziele verfolgt, dann sind „wir“ wieder beim Schauspiel derer, die ALLES daran setzen, diese zu Vervollkommnen.

      Wer bestimmt, worauf was hinaus läuft, der bestimmt auch die Werte und ist „moralischer“ Sieger(?) Sei es Krieg, für eine globale Hegemonie, oder den Weltfrieden.
      Inflationärer Gedanke:
      Es lässt sich besser darunter agieren, weil man eine Zielgruppe hat, oder hinter sich bringen kann, die DIE Werte augenscheinlich als das verkauft, was sie für ihre moderne Moralisierung auch immer darstellen („wenn sich viele darunter widersprechen“).

  124. Es könnte auch einfach Dummheit sein...
    Denn das es viel davon gibt ist ja bekannt.

    Nun hat dieses Forum ja die Funktion des Meinungs-Ventils für die Leserschaft der FAZ. Der Don scheint die Lizenz dazu zu haben. Allerdings äußert er sich lieber selbst nur Verhalten über die gast- und geldgebende Institution und lässt das lieber seine Leser tun. Verständlich.

    Das es an Beispielen bigotter Dummheit in der FAZ nicht fehlt, dürft Ihm allerdings auch klar sein.

    Warum allerdings von den Kollegen der FAZ noch nicht einmal rein sachlich begründete Korrekturen von den Kollegen verarbeitet werden scheint doch etwas rätselhaft solange man Sachkenntnis oder wenigsten Intelligenz unterstellt – was der Don leider meistens bei Journalisten tut. Der Mangel an Sachkenntniß wäre einem Journalisten ja nicht vorzuwerfen – zur Dummheit wird er allerdings dann, wenn er es als eben nicht sachkundiger Berichterstatter an Rückversicherungen und Checks fehlen läßt.

    Wenn man zunächst einmal von Dummheit ausgeht wird es weniger Rätselhaft.

    Hier als Beispiel – der gestrenge Don verlangt ja nach Belegen – mal etwas aus einem weniger ideologischen Feld: Die FAZ skandalisiert unter dem Titel „Der Spion, der mich liebt“ die „Ausspionierung“, die böse Datenhändler betrieben. Zweifellos zurecht! Allerdings doch etwas unglaubwürdig wenn man andererseits die selben Datenhändler und Add-Netzwerke auf der eigenen Homepage unterstützt.

    Ich fürchte mein Hinweis (https://lilili42.wordpress.com/2016/11/02/rechercheverbund-technik-weint-in-der-faz-krokodiestranen/) kam für die armen Kollegen der „dummen kleinen Zeitung“ in der dieses Blog zuhause ist etwas überraschend. Sie wissen jedenfalls auch nach fünf Tagen noch nicht, ob sie die Leserzuschrift veröffentlichen sollen oder nicht. Tragisch…

    • Dummheit ist immer eine gute Erklärung
      @Linde Fuchs
      „Nun hat dieses Forum ja die Funktion des Meinungs-Ventils für die Leserschaft der FAZ.“
      Das ist vielleicht Ihr Wunsch, und manche Mit-Foristen „missbrauchen“ die hier angebotene Möglichkeit der Kommentierung entsprechend „hemmungslos“.
      Was lernen wir denn aus Ihrem Beispiel? Dass es innerhalb der FAZ unterschiedliche Vorstellungen und Meinungen gibt? Oder nur, dass dort irgendjemand Ihren Kommentar nicht freigeschaltet hat. Letzteres ist natürlich ärgerlich – und ist mir auch schon passiert.
      Echten FAZ-Lesern sind die FAZ-internen Meinungsunterschiede zwischen dem Feuilleton und der Wirtschaft bekannt – die gehören quasi zu Deutschland :-))
      Dass der Don hier ganz eigene Themen mit profundem Wissen und einem beneidenswerten Schreibstil präsentiert und damit fast immer genußvolle Diskussionen anregt, hat eine ganz eigene Qualität. Die kann man – finde ich – gar nicht genug würdigen.

    • Schirrmacherboy. Mit ganzem Herzen. Und ein Zwerg neben ihm.

  125. Titel eingeben
    Naja, so ein Blättchen wie die Zeit und ihre politischen Korrespondenten (alleine diese Jobbezeichnung spricht Bände für das „journalistische“ Selbstverständnis) werden sich auf kurz oder lang wirtschaftlich ohnehin erledigt haben. Vielleicht werden sie nach der nächsten Bundestagswahl und einem Sieg mit anschließender Koalition der vereinten Linksaußen aber auch mit dem Neuen Deutschland zusammengelegt und der Zentrale für politische Bildung unterstellt.

  126. Meissners Demagogie
    „Schuss“ impliziert bein Lessr, es handelte um ein durch eine Feierwaffe abgefeuertes Projektil.
    Bislang las man aber nur von „Schreckschuss“, also einem Knall.
    Durch seine Verkürzung bei Twitter verfälscht M bewußt, um seine These von der rechtsradikalen FAZ zu stützen.
    Mich würde mal interessieren, ob in der Vergangenheit mal eine vergebliche Bewerbung des M bei der FAZ vorlag, oder ob er nur gegen DA schießen will?

  127. @ Gast sagte am 5. November 2016 um 09:21 Uhr unter anderem
    „Und was im Mittelmeer geschieht, an europäischen Grenzen oder gar an der türkischen – das wird hier nur wenig verlautbart. Es könnte ja auch heftigst „beunruhigen.“
    .
    Herrschaft, so viele Lücken enthält die Lückenpresse nun aber doch nicht. Das schwachsinnige Tun der zu uns Strebenden, sich mit Kind und Kegel bei rauer See in überfüllte, nur ungenügend aufgepumpte Wegwerf-Zodiacs chinesischer Produktion zu setzen wird zu genüge durchgekaut, in der gedruckten Presse und in den Flimmermedien. Meist noch kommentiert von Leuten selbstgestrickter Retterorganisationen und grünlinker Krokodilstränen. Humanity by blackmail nenne ich sowas.
    .
    Und da Sie selbst ja schon zur Erkenntnis gekommen sind „Und in Anbetracht der wachsenden Weltbevölkerung gibt es keine Lösungen, die nicht weh tun. Irgendwem.“ würde ich auch auf die Gefahr hin, daß Sie mich einen „Unmenschen“, von mir auch „Nazi“ nennen, wenn die Möglichkeit bestünde, auf Aktien der japanischen Thunfischfangflotte setzen.
    (DdH)

    • Was hören Sie über Mazedoniens, Serbiens oder Kroatiens Grenzen,
      die ja dicht sein sollen? Oder über die Grenze der Türkei zu Syrien?
      Und was über eventuelle Folgeidomenis?
      Oder kann man davon ausgehen, dass sich die Wanderbewegung an das Schild: „Grenze geschlossen“ hält?

  128. Gut geschrieben !!!
    Als „alter Bautzener“ gehen diese Worte „runter wie Butter “
    Endlich mal ein realistischer Bericht

  129. MM at his best
    Der Satz
    „Danach bewegte sich eine Gruppe von 10 bis 15 Deutschen auf sie zu und warf Steine,…“
    meint natüüüürlich NICHT, dass die Steine GEGEN die Flüchtlinge(sic!) geworfen werden. Wenn eine Gruppe „sich auf jemanden zu bewegt“ und mit Steinen würft, dann, ja dann werden die Steine natüüüürlich in die Luft geworften :D

    Nee, MM hätte ein Eingeständnis viele Punkte gebracht. Er liest sehr viel und natürlich auch schnell. Sowas kann mal passieren. Und mit dem ominösen „Schuss“ hatte er sogar Recht: Davon hat „dieser FAZ-Blogger“ tatsächlich nichts berichtet ;-)

  130. Titel eingeben
    Wann fordert Don Alphonso endlich M.M. standesgemäß zum Duell?

  131. Die Sinnlosigkeit des Schubladendenkens
    scheint kaum noch aufzufallen. Statt sich um praktikable Lösungen anstehender Probleme zu kümmern, gibt man sich hemmungslos dem Streit um Ideologien hin.

    Dabei sollten es doch gerade die Rechten sein, die aus eigener Erfahrung wissen müßten, wie schnell alle Argumente verbrennen, geht es nicht mehr um die Sache, sondern um ideologisch verbrämte Weltanschauungen. Nicht anders bei den Linken, die gerade wieder permanent in die SED, Stasi und was weiß ich sonst noch für eine Ecke gestellt werden. Fragen sich eigentlich weder Rechte, noch Linke, wer der oder besser die lachende Dritte dabei ist?

    Statt um Problemlösungen geht es doch nur noch um politische Richtungs- und Lagerkämpfe ohne jeden Sinn und Verstand. Ich wünschte mir, es ginge wieder mehr um an der Sache orientierte objektivierte und praktikable Lösungen, um Kompromisse, die tragfähig für alle Gruppen der Gesellschaft wären. Der kleinste gemeinsame Nenner, ist der nicht sinnvoller, als alle unrealistischen Forderungen, die am Ende zu keiner Lösung, sondern nur zu einer weiteren Verschärfung der Probleme führen?

    Den Medien stünde es wirklich gut zu Gesicht, sich mehr mit sachlich fundierten Analysen und Lösungen zu beschäftigen, denn mit sinnloser Hetze nach größtmöglicher Aufmerksamkeit, koste es, was es wolle. Und sei es auch die Reputation als vierte Gewalt im Staate. Dauerhafte Überzeugungen und Meinungen resultieren nie aus Effekthascherei, die führt am Ende nur in die Bedeutungslosigkeit.

    Alle künstliche Aufregung führt zu nichts, sei es der NSU-Prozeß, der ebenso mehr und mehr unbeantwortete Fragen nach dem Rechtsstaat und seinen Organen hinterlassen wird, wie die berümt-berüchtigte Silvester-Nacht, die in Hamburg zu drei Anklagen und einer Verurteilung, in Köln zu zwei (?) Verurteilungen, aber zu Haftentschädigungen der Angeklagten bis zu 4.600 Euro führte. Statt die Aufmerksamkeit immer wieder auf die unbekannten Täter zu lenken, sollte sie dem Staatsversagen gelten, damit sich so etwas nicht wiederholt. Die Frage nach den Ursachen und den Verantwortlichen aber scheint nie wirklich opportun gewesen zu sein. Denn mir ist nicht bekannt, daß es diesbezüglich in leitenden Positionen Konsequenzen gegeben hätte. Nicht einmal bei den Medien, die sich zu Anfang schwer damit taten, das Offensichtliche überhaupt zu berichten.

    Die Frage, auch angesichts von CETA, TTIP usw., nach der Rolle der Medien und ihrer Verantwortung gegenüber der Demokratie ist von immenser Bedeutung für die Zukunft der Gesellschaft. Mir scheint, die Medien werden dieser Verantwortung zunehmend nicht mehr gerecht, da sie sich nur noch an der Oberfäche der Probleme bewegen, statt diese wirklich zu durchdringen. Aus welchen Gründen auch immer.

  132. mal ein Lob
    Es ist letztlich auch ein Problem von Schnelligkeit, was ja schon mehrfach erwähnt wurde. Ihr ehemaliger Vorgesetzter, Frank Schirrmacher, setzte sich damit bekanntlich schon auseinander, bezüglich der Börse.

    Aber einen solchen Artikel muss man in den meisten anderen Medien-Outlets mit der Lupe umsonst suchen, vom Feinsten:
    http://www.faz.net/aktuell/technik-motor/umwelt-technik/sanierungsarbeiten-an-regensburgs-steinerner-bruecke-14504993.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2

  133. Fremde Federn: "Eine tödliche Gefahr für unsere Gesellschaft" FAZ Auslandsausgabe, Seite 10
    @Pixel – Die Rede des Herrn Steinmeier ist eine interessante Geste der FAZ. Indem sie die Rede abdruckt, zeigt sie uns, dem Leser, was dieser Außenminister denkt und für wichtig hält.
    .
    Ich schlage vor, Sie lesen die Rede jemanden vor, der nicht weiß, von wem sie ist und lassen den dann raten. Wenn ich noch eine boshafte achtzehnjährige Schülerin wäre, würde ich sagen: es handelt sich um die typische Abirede eines Musterschülers, ausgeglichen, ohne Kanten und ohne irgendeinen konkret durchführbaren Vorschlag…. So wortgewandt und gleichzeitig so unverbindlich, wie es nur irgendwie geht.
    .
    Nun hat Herr Steinmeier nicht gerade Abi gemacht, sondern will Bundespräsident werden. Der Abdruck der Rede vermittelt genau das, womit er sich als zukünftiger BuPrä empfehlen will: als Musterschüler, der niemanden gegenüber Kanten zeigt.

    • Titel eingeben
      Naja, man kann es ihm ja wohl kaum übel nehmen, dass er den jetzt kommenden Regierungen lieber nicht mehr angehören will.
      Als Anwalt und Politiker kann er ja sonst nichts, also dachte er sich wohl, das Leben im Palais als Grüss-August ist so schlecht nicht und die Bezahlung auch akzeptabel…

  134. Professx trifft Student*innen
    Dachte intuitiv an einen Artikel von Don, die ja hin und wieder auf der „une“ aufblitzen (dürfen). Aber nein, die Kollegin Josefine Janert.
    (DdH)

  135. Wenn Blicke töten könnten......
    Ich war Herrn Steinmeier zwei Mal sehr nahe beim Bundesverfassungsgericht. Es ging um den Vertrag von Lissabon. Beim zweiten Mal, der Urteilsverkündigung, hat irgendjemand es so gedreht, dass ich im Besuchereingang stand als Steinmeier ankam. Er ging natürlich durch den Eingang für Prozessbeteiligte und für ein paar Sekunden standen wir uns gegenüber– nur durch eine Glaswand getrennt. Seine ganze Haltung war alles andere als verbindlich. Wenn Blicke töten könnten, würde ich nichts in Dons Blog schreiben.

  136. Nichts kommt von nichts - und ein x ist nun mal kein u - da kann man schreiben und
    reden, was man auch immer will. Zumal die gewünschte Toleranz und Akzeptanz allen verordneten Blödsinns als Einbahnstraße verstanden werden soll. Alles, was Multikulti ist ist gut – alles Traditionelle für den Kuttereimer?
    Hier geschieht doch nichts anderes als in der Türkei – nur mit anderen, der Öffentlichkeit verborgen bleibend sollenden Mitteln!

    http://www.achgut.com/artikel/medien_als_paedagogik_und_die_pflicht_zur_toleranz

    „Im Toleranzpapier der EU heißt es unter Sektion 9 (Mass Media): „The Government shall ensure that public broadcasting (television and radio) stations will devote a prescribed percentage of their programmes to promoting a climate of tolerance.“

    Die öffentlich-rechtlichen, aber teilweise auch schon die privaten Medien in Deutschland haben den hier formulierten Erziehungsauftrag bereits übererfüllt. Die Effekte sind allerdings ganz andere als intendiert. Auf Dauer lassen sich unliebsame Tatsachen einfach nicht leugnen und das gilt selbst für wirklich totalitäre Staaten, deren Medien – anders als heute – unter absoluter Kontrolle standen. Aus historischer Erfahrung wissen wir, dass am Ende einer Verweigerung von Fakten und Realitäten durch Regierungen der innere Zusammenbruch steht. Dafür ist auch das Maß des Vertrauens entscheidend, das die Bürger in Staat und Medien setzen. Vieles deutet darauf hin, dass dieses Vertrauen in den letzten Monaten schwerste Schäden erlitten hat.“

  137. Spahn stellt die Frage, ob eine Physikerin tatsächlich so dumm sein kann, nicht zu wissen,
    was sie tut und bringt das in Bezug zu der quantitativ erlaubten Masseneinwanderung aller, die Willens sind – und die auf dem Weg dahin nicht selektiert werden.
    Weshalb sollte man auch solche, die irgendwo zu viel sind, nicht dahin holen, wo angeblich zu wenige nachwachsen?
    Dass damit „Hoch“-kulturen niedrigeren angepasst und das Niveau niemals nicht gehalten werden kann, wird billigend in Kauf genommen.
    https://spitzwege.wordpress.com/2016/09/28/a-torrent-of-faces/

  138. Zu spät vom WDR
    http://www.focus.de/politik/videos/wdr-journalist-zur-tuerkei-debatte-ard-rechnet-mit-kanzlerin-ab-die-tuerkei-ist-fast-schon-eine-diktatur_id_6154552.html

    Ich fand es ja wirklich „christlich“ von Merkel, diesen Deal zu machen. Damit hat sie Erdogan die Drecksarbeit machen lassen an der syrischen Grenze, wo auf Frauen und Kinder geschossen worden sein soll und ihn gleichzeitig in seinem unsäglichen Tun befeuert.Wie naiv kann man sein.

    Und morgen sitzt bei Anne Will eine verschleierte Frau, die sich für eine Vielweiber- Ehe stark macht.Ich kann es mir nicht anders vorstellen, als das alles noch schwerwiegende Konsequenzen haben wird.

  139. Am Rande: Solange alle hier immer nur öffentlich jammert und leidet
    solange wird mit Sicherheit nichts besser. Denn die anderen Seite („Kahanestiftung et all“) will euch ja leiden lassen und leiden sehen. Also kann sie hier ihre Erfolge mitmessen (durch abzählen z.B.) – und triumphieren, dass solche Zuwächse an Leiden zu verzeichnen wären. Denn schließlich veränderte das Leiden die Leidenden, darum ist es an psychologisch Untrainierten ja auch so erfolgreich.

    Noch ein bißchen Tee?

  140. Alles kann nicht von der Presse erfunden worden sein.
    Denn soviel Phantasie traue ich Johurnalisten in der Regel dann doch nicht zu.

    FYI
    http://www.faz.net/aktuell/politik/fluechtlingskrise/fluechtlinge-verletzt-abermals-fremdenfeindlicher-angriff-in-heidenau-14514079.html

    „Abermals fremdenfeindlicher Angriff in Heidenau
    Im sächsischen Heidenau sind drei afghanische Flüchtlinge angegriffen und leicht verletzt worden. Die mutmaßlichen Täter riefen laut Polizei fremdenfeindliche Parolen.“

    An die Lügenpresse-Heinriche hier:

    Falls dieser Bericht ebenfalls Lügenpresse war, dann bitte ich doch höflichst darum, die FAZ-Online dicht zu machen.

    Es gibt doch kein Vertun, dass Fremdenfeindlichkeit definitiv zugenommen hat. Das gilt selbst dann noch, wenn Leute/Journalsiten/angebliche Augenzeugen unnötigerweise Angriffe und Umstände erfinden oder dramatisch hinzudichten. Selbst dann noch. Siehe BKA/BMA-Statistiken. Oder sind die auch gefälscht. Echt etzt.

    • Das ist ein MIssverständnis
      Ich glaube für die meisten hier ist es keine sonderliche Überraschung dass Fremdenfeindlichkeit auc in DE existiert. Sowas mag dumm sein, aber das hat noch nie irgendwas an seiner Existenz gehindert.
      Wer da, auf welcher Seite, am meisten, schlägert ist deshalb auch nicht wirklich das Problem.
      Das Problem ist finde ich, die Inkompetetnz von Frau Merkel, die in ihrem idiotischen Gut-Menschentum einen recht grossen Zuwachs an Gewalt und anderen Verbrechen in diesem Land persönlich verursacht und zugelassen hat!

      Sie ist Kanzler der Deutschen und nicht UNO Präsident, der die Bedrängten und Armen retten soll. Wenn sie etwas für Flüchtlinge tun wollte, dann hätte sie gegen die Ursachen dieser Kriege vorgehen sollen! Die verbrecherische militärische Gewalt-Politik von Usa UND Israel verurteilen statt sie permanent und ungeheuerlicherweise soagr durch die deutsche Bundeswehr zu unterstützen! Und es wäre wenn überhaupt etwas, ihre Pflicht, die Wirtschafts- und Export Politik des Landes für das sie zuständig ist so zu ändern, dass die Armen der Welt nicht noch ärmer werden!

  141. Wie A. Antonio-Stiftung und Presse mit Fakten umgehen, durfte ich aus nächster Nähe erleben
    Die Amadeo-Antonio-Stiftung führt mit Datum 26.07.15 das bei uns in der Nähe gelegene Mainstockheim als Ort „flüchtlingsfeindlicher Übergriffe“. Die von der Stiftung verlinkten Artikel stellen den Sachverhalt so dar, als ob „einheimische“ Dörfler die Flüchtlinge mit Baseballschlägern und Fahrradketten verprügelt hätten.

    In Wirklichkeit hatte es sich bei den „Einheimischen“ um eine türkische Gang gehandelt, die den Flüchtlingen ans Leder wollte, weil die zuvor im Freibad die Schwestern der Gangmitglieder belästigt hatten.
    Das konnte man auch in einer Meldung auf der website des Bayerischen Rundfunk nachlesen.

    Ich habe eine mail mit Bitte um Entfernung dieses Vorfalls von der Liste der „flüchtlingsfeindlichen Vorfälle“ an die A.A-Stiftung geschrieben. Hat aber nichts gebracht: das findet sich, obwohl sie es besser wissen könnten, immer noch z. B. auf der interaktiven Karte, die immer wieder gerne in online-Medien, von Spiegel über Stern bis zur ZEIT, eingebunden wird, ohne daß sich irgendjemand aus den Redaktionen mal die Mühe macht, das zu überprüfen. der „Faktencheck“ der Neuen Wesfälischen“ war da offensichtlich nur die Ausnahme von der Regel.

    • Athanasius, wenn die AAS jeden Ort aus der Karte nehmen würde,
      an dem nachweislich nicht das, was sie meinen zu sehen, geschehen ist, dann wäre die Karte vermutl. sehr dünn besiedelt und wenig dramatisch. Aber eben das Drama brauchen die ja, sonst versiegt der Geldanspruch. Die sind da vermutlich nicht anders gepolt als irgendeine Verwaltung, die auch immer haufenweise Gründe für die eigene Unentbehrlichkeit finden, wo eigentl. die Tatsachen deutlich für das Gegenteil sprechen.

  142. You're the same dumb pilgrim that I been hearin' for twenty days, and smellin' for three!
    Jetzt mal ganz grundsätzlich:

    Wer mit der Regierung unzufrieden ist und ewig jammert anstatt die Alternative zu wählen, der ist nicht ernst zu nehmen.

    Wer all diese Zeitungen liest und all diese Sender schaut und dann immer nur jammert, ohne einfach das Abo abzubestellen und den Bildschirm auszuschalten, der ist nicht erst zu nehmen.

    Wer hat Euch eigentlich in Eurer Kindheit erzählt, dass hier auf diesem Planeten ein Platz für jammernde Moralisten ist?

    • Wenn ich informiert sein will,
      …kann ich nicht nur bestimmte Blätter lesen, sondern eine gewisse Selektion. Was TV angeht, ist das Gerät überwiegend aus und AW schaue ich mir bestimmt nicht an. Ich denke, Sie schließen von den „Jammernden“ auf falsches Verhalten, jedenfalls bei mir.

    • We'll tell you anything you want to hear, we lie like hell.
      Sie kaufen alle Zeitung anstatt einzelne damit sie nicht einzelne Zeitungen unterstützen????

      Guter Mann, muss ich Ihnen den Kapitalismus erklären?

      Zeitungsverlage sind Unternehmen, d.h. keine Sozialeinrichtungen, keine Staatsverwaltungen, sondern rein kapitalistisch geführte Organisationen. D.h. denen ist es völlig egal was die schreiben oder ob das alle auch lesen wollen, solange alle dafür zahlen.
      Unternehmen kann man nur über den Profit steuern. D.h. man muss den Umsatz drastisch verringern um das Unternehmen in die richtige Richtung zu lenken.

      Der Schmerzpunkt scheint bei den deutschen Zeitungsverlagen noch nicht erreicht. Wird kommen. Wenn noch weniger das Produkt nachfragen.

    • Sie sind ja ein Intelligenzbolzen,
      der „Selektion“ aber leider falsch deutet. Wenn Sie den Kapitalismus negieren, was ja nicht falsch sein muß, so wundert es mich doch, dass Sie Ihre Beiträge immer mit einem Satz in der Primär-Sprache des Kapitalismus‘ beginnen ( müssen).

  143. Das ist wahrer Großmut, Palmer fordert mehr Toleranz auch für Anhänger der AfD
    Tübingen bald territorial zu Sachsen gerechnet?
    .
    „Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer (Grüne) hat seine Partei zu Toleranz auch für Menschen aufgerufen, die der AfD nahestehen. „Wir müssen die Toleranz, die wir früher für uns eingefordert haben, nun selber an den Tag legen“, sagte Palmer der „Welt“. „Es bedarf einer Toleranz gegenüber Menschen, die wir – vielleicht auch zu Recht – für reaktionär und kleingeistig halten. Auch diese Leute haben einen Anspruch darauf, ernstgenommen zu werden.“ Es gebe eine Minderheit im Land, die sich ausgegrenzt und zurückgelassen fühle, sagte Palmer. Es sei Aufgabe der Grünen, auf derartige Befindlichkeiten Rücksicht zu nehmen. „Da empfinde ich meine Partei als eher widerwillig.“ Quelle: Hohenloher Tagblatt
    .
    Jetzt wird ein Aufatmen durch die Reihen der AfD-Sympathisanten gehen. „… vielleicht auch zu Recht“, Togal gegen die Phantomschmerzen von Claudia und Katrin.
    .
    @ Herr Oberamtsrat sind hoffentlich schon im Ruhestand ? Übrigens ist hier in Heilbronn, von der Anwesenheit Angehöriger von mindestens zwei Geheimdiensten (US/TR ?) am Tage der Ermordung von Kiesewetter schon lange keine Rede mehr. Stein und Bein wurde einst geschworen…..
    (DdH)

    • @deja Das ist kein Großmut, das nennt sich Demokratie!
      Und nach diesem Maßstab, der durch Palmer jetzt angelegt wird, können wir ja mal messen, wie wenige Demokraten es in der anti-AfD-Front gibt…

    • Wie der real existierende Status ist
      Ich schaue kein TV mehr seit fast 2Jahren, weil ich mir durch den edukativen Gestus bis in Krimis hinein verarscht vorkomme- ich bezahle nur, wider Willen!
      Auf folgenden Beitrag im MDR, riverboat bin ich nur wg. eines links bzgl. Uwe Steimle geraten. Man kann sich das Ganze ansehn, Steimle ist gerade, direkt und amüsant. Ich stimme den sich ergebenden Statements Steimles 100% zu, aber das mag aj bei jedem anders sein.

      Was aber JEDEM ganz bitter aufstoßen müsste, sollte der Versuch der Mitgesprächspartner (* Andrea Sawatzki, Schauspieler * Ralf Herforth, Schauspieler) sein. Wobei es sowohl der Gestus der moralistischen Überheblichkeit wie auch die Abwesenheit jedes kritischen Verstandes ist. Hierbei tut sich der Schauspieler Herford unrühmlich hervor (#wir sind alle Flüchtling und wir haben nur kurz vor den jetzigen Flüuchtlingen hier ein vorübergehendes Zuhause gefunden..#, Herford).
      Sein Gesprächseinstieg gg. Stiemle vermittelt eine Bräsigkeit, die sich noch nicht mal die Mühe macht, einen logischen Bezug zu den Aussagen Stiemles machen zu wollen (auf Stiemles Äußerung, daß es inzwischen wieder soweit wäre, daß man aus Angst um den Job tlws. keine freie Meinungsäußerung mehr tätigen kann, „erwidert“Herford in fetter Attitude „Arbeitslosigkeit gab es immer“. Man findet die Äußerungen u. die Unerfreulichkeiten bes.Herfords so ca. zw. der 20-30 Minute.
      Vielleicht erwischen mich ja diese Enthirnten deshalb so, weil ich den TV Zirkus nicht mehr mitkriege und talkshows nie geschaut habe, aber mich schauert vor diesem moralistischen Mob, der totalitär denkt- bei aller gespielten coolness (man hat ihn doch tatsächlich wegen NACKTER Füße im Flugzeug belästigt-hui ist der lässig, so will ich auch mal werden, wenn ich erst aus der Pubertät raus bin und sonst noch keinen Plan habe. Für mich ist so jemand (ich streiche das jetzt intentional durch, weil mir ja keiner sagt, wie man das an der Tastatur macht) ein welcome nazi.

    • Bald ist Wahl - und da sich Palmer öfter frei durch den öffentlichen Raum bewegt
      und anscheinend dem „Volk aufs Maul schaut“ (der Markt ist direkt unter dem Rathausfenster) wird er die Schand der Politik machenden auch öfter hautnah mitkriegen als die, die sich in schwarzen Limousinen abgeschirmt von Termin zu Termin fahren lassen. Und in ihrem schwarz-weiss denken zu Lasten ihres Volkes verhaftet sind.
      Ich glaub inzwischen, die spielen alle „bad/good cop“ in den Parteien, ob Wagenknecht bei den Linken, Boris bei den Grünen, Seehofer bei der CDU – und bei der SPD oder den Gelben ist eh so ein Gewurschtel, dass es sich noch weniger lohnt, darüber nachzudenken.

    • Hatte ich den link vergessen?
      Falls ja, hier ist er :
      http://www.mdr.de/home/sendung690186_zc-502e5181_zs-48c98c3d.html

      Falls er nicht genehm war, einfach diesen Hinweis ganz streichen

      Mit Dank und
      gutem Gruß
      PF

    • @ Herr Feldmann
      Ich lebe ja nach dem Motto: leben und leben lassen. Mir fehlt aber das Verständnis für Eltern, die aus rel. Gründen z. B. ihren Kindern medizinische Eingriffe verwehren.
      Oder, wenn wir tolerieren, dass musl. Mädchen nicht am Sport- oder Schwimmunterricht teilnehmen müssen.Der Islam wird bei uns ja als Religion gesehen. Ich habe mir auch sagen lassen, dass ein Teil von denen auf das 5malige Beten besteht während der Arbeit.Und was noch so alles gewährt wird. So meine ich das.

      Der Hammer kam heute morgen im Radio. Es gibt da eine Frau, die für Behinderte “ pilgert“ und dafür einen kleinen Obolus verlangt. Später wurde ein Pfarrer gefragt, was er davon halte. Er meinte, man könne nur jemanden in sein Gebet einschließen und auch mal für andere eine Kerze anzünden, mehr ginge nicht. Das hat mich beruhigt.;)

    • @ Philomena Religion
      Da widersprechen wir uns also nicht was Scheinreligionen angeht.

      Ich finde mit Religion ist das in einem Bezug wie mit der Kunst: es gibt keinen Verwendungszweck.
      Und das schließt sowohl ein magisches Wirklichkeitsverständnis wie auch ein moralisierendes Verständnis und schon gar Ideologie aus!

      Ideologische Menschen erkennt man im Übrigen an ihrer Glaubensschwäche. Außerdem sind sie unpoetisch, was dann häufig in moralisierender Bigotterie sichtbar wird.
      Früher kannte ich Muslime, bei denen mir ein Glauben evident war. Seit 1 Jahrzehnt kenne ich von der Seite nur noch ideologische Behauptungen.

  144. Schwarzbrot statt Kirschtorte
    „Jede sinkende Aristokratie sucht durch stets wachsende Strenge in der Form, durch ein von Tag zu Tag schroffer werdendes Abschließen von den nicht ihr angehörigen Massen den schwindenden Herrn zu verdecken und zu ersetzen.“

    Die Berliner Zeitung hat kürzlich die gesamte Redaktion entlassen. Fast zeitgleich kam Tichys Einblick an die Kioske. Und schon vorher wurde die Frankfurter Allgemeine Woche etabliert. Die Torte wird dadurch nicht größer – die Stücke für Zeit & Co aber kleiner. Da fragt sich mancher Redakteur, wes Brot er im nächsten Abschwung (in dem sich die USA vielleicht schon befinden) weiterhin essen wird. Und des Lied singt er besonders laut. Dumm nur, wenn die Kunden Schwarzbrot statt Linksgesang möchten.

    Übrigens könnte Trump für die Republikaner fünf Prozentpunkte gutmachen, wenn die Meldung der New York Times („all the opinion that fit to print“) stimmt, wonach die Wahlbeteiligung der Afroamerikaner (2008: 99 Prozent für Obama) stark gesunken, die der Weißen (59 Prozent Republikaner) dagegen stark gestiegen sei, ohne innerhalb dieser Gruppen besser abschneiden zu müssen als die letzten republikanischen Bewerber; der Don hatte ja bereits darauf hingewiesen, dass Clinton die Anhänger der Demokraten nicht mobilisieren kann. Dann wäre Trump Präsident. Schneidet Clinton schlechter ab als Obama, wäre ein Erdrutschsieg für die Republikaner möglich. Ohne die Hilfe linker Medien wäre ein Wahlsieg Trumps undenkbar.

  145. Ich frage mich
    warum da nicht rechtlich vorgegangen wird gegen solche Leute, wie Herrn Meisner bzw. warum so jemand noch einen Job hat, das müsste doch im Selbstinteresse jeder Zeitung liegen, auf solche Leute zu verzichten…

    Ach, ich vergaß, das hat ja System.

    • Pressefreiheit.

    • Solch eine Pressefreiheit...
      … ist genauso zu hinterfragen, wie die übertriebene Religionsfreiheit, oder?

    • @übertriebene Religionsfreiheit
      Philomena, ich denke das muß man genauer formulieren.
      Unser Problem ist nicht, daß wir [emzuviel/em] Religionsfreiheit haben, sondern, daß A) die Allgemeinheit aus Mangel an Verständnis für Religion, meist nicht zwischen Religion/Moralismus (evangelisches Phänomen), Religion/Politik, Religion/Ideologie unterscheinden kann. Und daß B) der Wille zur Unterscheidung im Zuge des allemeinen Relativismus unehmend fehlt.
      Das Selbe gilt für alle möglichen Freìheiten (Kunst, Presse, etc.).
      Die Gesellschaft kann/will nicht mehr unterscheiden…
      Die Baustelle heißt Werteproblematik.

      Hinzu kommt noch, daß -selbst wenn man den Islam für eine Religion hält( ich halte ihn primär für eine Ideologie)- man ihn aufgrund seines gesellschaftl. Totalanspruches in keines unserer Konzepte der Toleranz und Freiheit fassen kann. Der Islam selbst hat nicht nur keinen dieser Begriffe generieren können, er kann keinen dieser Begriffe dulden.
      So eine #Religion#, die ich als Ideologie betrachten würde, kann man nicht qua Religionsfreiheit garantieren, denn damit killt sich das System selbst.

      Man muß also den Mut haben zu unterscheiden, für [emwen/em]welche Freiheiten /Rechte gelten können!
      Als Maßstab würde ich nehmen, ob der /die diese Rechte auch für andere garantiert/verteidigt.

  146. Bautzen
    Als kleine Erinnerung sei angemerkt das die Stadt Bautzen nun schon länger unter bundesdeutscher Beobachtung steht. Angefangen hatte dies mit dem angeblich fremdenfeindlichen Brandanschlag auf ein Flüchtlingsheim, unter Zustimmung der Bautzener und mit Behinderung der Feuerwehr. So wurde es zumindest in den überregionalen Medien verbreitet. Tatsache jedoch war das das Flüchtlingsheim noch gar keines war sondern zu dem Zeitpunkt ein im Umbau befindliches ehemaliges und schlecht laufendes Hotel. Die Täter sind bis zum heutigen Tag nicht gefast, also ist auch das Motiv immer noch unklar. In einem Interview der Regionalpresse mit der Feuerwehr konnte die sich an keine Behinderung erinnern, und die johlende Zustimmung kam von zwei oder drei Besoffenen.
    Das alles allerdings erfuhr nur wer die regionale Presse verfolgte. Für die bundesdeutsche Politik jedoch war das uninteressant, sie hatte aufgrund der Meldungen der Lücken/Lügenpresse beschlossen ein Exempel zu statuieren. Es kam nämlich der Bundespräsident nach Bautzen, der von der Stadt in Form ihres Bürgermeisters einen Kotau einforderte und ihn, stellvertretend für die ganze Stadt, auf den „Kampf gegen Rechts“ einschwor. Noch einmal: obwohl der Brand des früheren Hotels/der zukünftigen Asylunterkunft bis heute nicht aufgeklärt ist und sich die gemeldeten Begleitumstände als größtenteils unwahr herausstellten.

    Danach war ein paar Monate Ruhe, bevor Bautzen erneut in den Medien auftauchte. Nun machten Rechte auf „Flüchtlinge“ Hatz. Was teilweise der Wahrheit entsprach. Was fehlte waren Meldungen über ein monatelanges Aufschaukeln der Situation bevor es zu den Ausschreitungen kam. Die „Flüchtlinge“, zumindest ein Teil von ihnen Nordafrikaner (u.a. der aufgrund mehrerer Delikte polizeibekannte Anführer), nahmen Teile der Altstadt in Besitz und belästigten Frauen. Eine völlig neue Erfahrung für eine ostdeutsche Kleinstadt. Das stand allerdings nicht in der überregionalen Presse. Diese neue Erfahrung zog die Rechten an, aber es blieb bei Wortgefechten und Drohgebärden. Die Rechten zogen die Linken an, die sich mit den Migranten solidarisierten. Die Situation zwischen den Radikalen aller Lager schaukelte sich daraufhin hoch und wurde für die Bürger immer unerträglicher. Irgendwann explodierte das Gemisch und es kam zu den bundesweit gemeldeten Ausschreitungen. Nur das nicht die Rechten mit der Gewalt anfingen sondern die Migranten. Was allenfalls verschämt bei einigen wenigen Medien sehr klein erwähnt wurde. Und das Absurde zum Schluß: daraufhin rief das „helle Deutschland“ auf ein „Zeichen gegen Rechts“ zu setzen, worauf der überregionale Politik-Zoo in die Stadt einfiel um sich mit den Tätern zu solidarisieren… und mit ihnen natürlich auch die Antifa.

    Wahrscheinlich wird die Stadt ja einfach als Symbol für das „helle Deutschland“ gebraucht. Ein Feindbild das die Reihen schließt. Was fällt denn den Angesprochenen zu der Stadt ein? Sachsen und Stasi-Gefängnis. Passt. Das die Stadt seit 1000 Jahren multikulturell und Heimat der Sorben ist wurde zumindest in den Berichten die ich verfolgt habe nicht erwähnt.

  147. Titel eingeben
    Aber diese „Methoden“ haben doch System und sind seit Langem bekannt.

    Z.B. vom „Spiegel“, wo in der Print-Ausgabe die in einer vorhergehender telefonischen Anfrage der Redaktion in Erfahrung gebrachte Anzahl der Verurteilungen schlichtweg verdoppelt wurde.

    Bis heute unüberbietbares Beispiel journalistischen Dilettantismus ist jener Beitrag in der Tagespresse, in dem Benedikt XVI. aufgefordert wurde, endlich doch die Odenwald-Schule (sic!) zu schließen. Soviel zum Wert der Recherche.

  148. @Gast: Richtig,
    das alles ist sicherlich nichts „Neues“. Ich erinnere mich an ein Gespräch mit einem befreundeten Schreiberling, der uns schon vor zehn Jahren von der Unsitte in einem sehr bekannten Wirtschaftsmagazin erzählte, dass der leicht egomanisch veranlagte Chefredakteur dort regelmäßig das beim Recherchieren zu erzielende Ergebnis vorgebe. Das ist letztendlich das gleiche Muster wie hier bei der „Zeit“. Mich hat das sehr empört, aber mein Bekannter zuckte nur mit den Achseln. Das sei fast überall so. Die ökonomischen Zwänge, die kurze Zeit später den normalen Durchschnittsjournalisten in die Zange genommen haben, haben sicherlich nochmals dazu beigetragen, derartigen redaktionellen Vorgaben in Richtung des „richtigen Spin´“ noch mehr Durchschlagskraft zu verleihen. Oder einfacher gesagt: Wenn man weiß, dass man ganz schnell ersetzt werden kann, weil zig arbeitslose Journalisten von Ex-Focus, Ex-Spiegel, Ex-FTD, Ex- XXX auf der Straße sitzen, schreibt man nichts „Eckiges“ mehr… Sowas verselbständigt sich und dann fehlt nur noch derjenige, der dem ganzen ein herrlich klebriges Etikett wie „Lügenpresse“ dranpappt.
    Mal abgesehen davon befürchte ich auch, dass es im Journalismus entsprechend der Gaussschen Normalverteilung zugeht, wie in jeder anderen Profession auch. Es gibt halt wenige Gute, viel Mittelmaß und leider ein paar ganz Schlechte. Der Don war schon immer gut und befindet sich dazu noch im beneidenswerten Zustand der wirtschaftlichen Unabhängigkeit, das befreit. ;-) Zu welcher Kohorte Herr Meissner sich zählen darf, weiß ich nicht, aber die vorgestellte Arbeitsprobe überzeugt davon, dass der Arbeitnehmer „sich redlich bemüht“ hat….

  149. Zuwanderung oder schon Flüchtlinge? 500.000 x 2000 Euro = ? Euro pro Monat Kosten.
    Also man darf nicht immer nur auf die Zeit einhacken.
    Immerhin liefern sie ab und zu mal Fakten wie die Sozialkassen geplündert äh belastet werden (Achtung Fakten-Nazialarm).

    „Zuwanderung von EU-Bürgern nach Deutschland auf Rekordhoch“

    Im vergangenen Jahr zogen knapp 700.000 Menschen aus anderen EU-Staaten nach Deutschland. Über drei Viertel davon kamen aus Ländern im Osten Europas. Die Zahl der Zuwanderer von Bürgern aus EU-Staaten nach Deutschland war im Jahr 2015 so hoch wie nie zuvor.
    es ergab sich eine Nettozuwanderung von 382.449.

    Das geht aus dem neuen Freizügigkeitsmonitoring des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (Bamf) hervor.

    Die meisten Zuwanderer kamen demnach mit 174.779 Menschen aus Rumänien.

    Gefolgt von Polen (147.910) Bulgarien (71.709) und Kroatien (50.646).

    Damit stammen fast vier Fünftel (533.000) der im vergangenen Jahr zugezogenen EU-Ausländer aus den osteuropäischen Staaten.
    Neben Rumänien, Bulgarien und Kroatien sind das Estland, Lettland, Litauen, Polen, Slowakei, Slowenien, Tschechien und Ungarn.

    Insgesamt leben in Deutschland 4,1 Millionen der laut der Statistikbehörde Eurostat insgesamt 18,5 Millionen EU-Migranten.
    (2. Juli 2016, 4:47 Uhr Quelle: ZEIT ONLINE)

    P.S.: Im Titel ist ein Rechenspiel versteckt. :-)

    ….

    • 12 Milliarden/a - und wo sind die Afrikaner und Nahöstler?
      Kein Grund zur Besorgnis, wir sind reich, die Steuern fließen, „noch nie ging es Deutschland so gut“ : Seien wir keine kleinlichen Pfennigfuchser, bedenken Sie das Potenzial an Buntheit und zudem….“alle Menschen werden Brüder.“
      (DdH)

  150. Aus einer anderen Zeit (2012).
    Medienlandschaft anders – hier die Bild.
    Sauber dargestellt wie z.B. in Köln die Gelder für Obdachlose zweckentfremdet werden.

    http://www.bild.de/politik/inland/migration/die-harten-fakten-ueber-asyl-und-zuwanderung-32950186.bild.html

    ….

  151. Relativierungen
    Relativierungen und Schönfärbereien – die FAZ zeigt mal wieder, daß es die großen rechten Meinungsmacher heute wirklich nicht mehr braucht. Steigbügelhalter der aktuellen Naziwelle – nichts anderes ist das!

  152. Verum dicere
    Aus solchen „Tatsachenberichten“ eines Journalisten, welche hier von Don Alphonso, wie ich finde, treffend bewertet und kommentiert werden, leitet sich der Begriff Lügenpresse ab. Journalisten, die offensichtlich völlig frei von jedweden Bedenken und Skrupeln, solche Märchen erfinden, handeln im Höchstmaße egoistisch, verantwortungslos und gefährlich. Sie bereiten den Nährboden für Diejenigen, die sich dann berufen fühlen, irgendjemanden auf der Straße für seine „schweren Vergehen“ zur Verantwortung zu ziehen. Vorzugsweise stammen diese Täter und das sind dann auch welche, aus dem linken Spektrum! Vielleicht kommt dann der Gesetzgeber mal auf die Idee, den Verantwortlichen für solche Schmierereien, neben den Straftäter mit auf die Anklagebank zu setzen, man darf gespannt sein.

  153. Alles Lüge?
    Eine echte Fleißarbeit. Ihr Lohn: die ZEIT, die ich seit Jahren (in Papierform) lese und außerordentlich schätze, ist entlarvt, demaskiert, ein Organ der „Lügenpresse“. Ich habe gelernt: die Flüchtlinge leben hier unbehelligt, Naziverfolgungen entspringen sensationslüsternen Journalisten wie bsp.weise bei der Zeit. Und andere, bislang als seriös geltende Medien wie Tagesschau, heute, die Magazine von ARD und ZDF, sie alle unterliegen dem Wahn, Flüchtlinge seien hier nicht willkommen. Wenn dann doch einmal Blut fließt, dann haben es die Flüchtlinge selbst zu vertreten. Bürgermeister von betroffenen Städten, die sich schockiert und ratlos zeigen und äußern – auch sie nur ein Opfer falscher Wahrnehmungen.
    Der Großteil der Kommentare hier zeigt: voll getroffen. Soll man der „Kunstfigur“ Don Alphonso Glückwunsch sagen? Ich bin einfach nur entsetzt, lese meine ZEIT (in Papierform) weiter, schätze auch weiterhin die angeführten Medien als vertrauenswürdig. Schon deshalb, weil sie, wie sich dem Seher, Hörer und Leser vielfach zeigt, zur Selbstkritik und Korrektur im Bedarfsfall fähig sind. Das kannn man von den inzwischen zahlreichen Wahrheitsverbreitern á la Breitbart, RT deutsch oder eben auch diesem FAZ-Blog nun wirklich nicht sagen.
    Und, vor allem, werde ich wegen dieser „Enthüllungen“ meine kleine Integrationsarbeit für die geflüchteten Menschen nicht einstellen, im Gegenteil.

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