Deus ex Machina

Deus ex Machina

Über Gott und die WWWelt

Parteien, die dem Internet beleidigt sind

| 322 Lesermeinungen

Vor etwas mehr als vier Jahren schafften die Piraten in Berlin und später auch in Nordrhein-Westfalen, im Saarland und in Schleswig-Holstein den Einzug in die Parlamente. Ihre Themen Internet, Selbstbestimmung und Freiheit waren plötzlich für alle anderen Parteien auch wichtig. Schlagartig war Schluss mit dem Gerede über Netzsperren. Man wollte es sich nicht mit einer Jugend verscherzen, die eine Alternative zu den Altparteien hatte. Die Piraten wollten mit ihrer offenen und basisdemokratischen Struktur ohne Vorbehalte diskutieren, überlegen und dann im Sinne der Bürger entscheiden. Das endete schlagartig, als durch Intrigen bizarrer, linksradikaler und linksextremer Kreise Leute in Führungspositionen gelangten, die Geld mit Büchern verdienen wollten, ihre ADHS-Erkrankung nicht unter Kontrolle hatten, Themen wie BGE und Weltraumaufzüge gross machten, Bomben auf Dresden und Netzzensur forderten, und auf diese Art die Partei und ihr Ansehen gründlich ruinierten – und heute auch bei SPD, Grünen und vor allem der Linken untergekommen sind. Der frühere Pirat im Abgeordnetenhaus von Berlin Christopher Lauer beglückte seine neue Partei SPD mit einer Netzkampagne gegen einen einzelnen AfD-Wähler.

Die Netzpolitik verlor mit dem schlechten Abschneiden der Piraten bei den Wahlen ihre Bedeutung. CDU und SPD machten, nachdem sie gerade erst eine juristische Niederlage hinnehmen musste, einen neuen Anlauf zur Vorratsdatenspeicherung. Heiko Maas, dessen Ministerium keine einzige strafbare Fake News nennen kann, fuhr zusammen mit der Ex-Stasi-IM Anetta Kahane und ihrer Stiftung eine Kampagne gegen angebliche Hate Speech. Der aktuelle SPD-Vorsitzende und Kanzlerkandidat Schulz liess in Zusammenarbeit mit der ZEIT-Stiftung und angehefteten Feigenblatt-Experten bei einer Hinterzimmer-Mauschelei eine digitale Charta entwickeln, die ein weiterer Anschlag auf die Meinungsfreiheit werden kann. TTIP und die beabsichtigten Regelungen zum Copyright sind nur tot, weil das Vorhaben an Donald Trump scheitert. NSA und BND spionieren offensichtlich trotz der Snowden-Enthüllungen weiter Hand in Hand. Wenn bekannt wird, dass inzwischen auch “smarte” TV-Geräte des “Internet of things” ausgeforscht werden, ist das tagespolitisch bedeutungslos.

Denn die Piraten sind aus Gründen der Wahlarithmetik keine Gefahr mehr, und SPD, Linke und Grüne müssen sich allenfalls mit den Spassparteien FDP und Der Partei herumschlagen. Parteiübergreifend werden Initiativen und Schein-NGOs gefördert, die sich im Netz gegen das einsetzen, was die Parteien für “Hate Speech” halten. Trotzdem sind die Erfolge von Aktionen wie “no-hatespeech.de” und der Kahanestiftung überschaubar. Die Piraten mögen chancenlos sein, aber ihre Zielgruppe ist noch da, und macht über die Empfehlung von Zensur- und Überwachungsvordenker Heiko Maas zum Tag des Buches böse Scherze:

Das Klima im Netz ist zu einer Zeit frostig, da die Bundeswehr einen Cybermarsch in Auftrag gibt, obwohl es für die Behörden außergewöhnlich schwer ist, Hacker für das Neuland zu finden. Die wenig ansprechenden, aber teuren Accounts der politischen Beruhigung mit ihrer Werbung für den eigenen staatlichen Geldgeber haben weniger Follower als ihre eigenen Satireaccounts. Wie schwierig die Zeiten auch für die Grün-Alternativen im Internet angesichts der Kritik an der Verbotspartei sind, sieht man beim hilflosen Versuch der Partei, sich auch ihren Gegnern als Vertreter anzudienen:

“Küsschen an alle Hater – eure linksgrünversifften Gutmenschen!“ – die Grünen implizieren mit ihrer Kopie einer Bundeswehr-Kampagne, dass „gegen sie sein“ etwas mit “Hater sein“ zu tun hat, oder dass man sie deshalb beschimpfen würde. Dabei gibt es bei den Grünen genug Spitzenvertreter, die nach schärferen Regeln gegen die Meinungsfreiheit im Internet rufen. Gleichzeitig liefern die Grünen im Internet Argumente, die die Partei wenig glaubhaft wirken lassen. Etwa, wenn Parteichefin Simone Peter den Plastikmüll in den Weltmeeren beklagt und nur wenige Tage davor ein Bild ihrer Plastikflasche mit französischem Mineralwasser veröffentlicht hat. Politische Positionen der Grünen richten sich klar gegen Lebensvorstellungen anderer Leute, von traditionellen Ehegatten, die das Splitting bei den Steuern gut finden, bis zu Pendlern, die nicht glauben, dass bis 2030 das nachhaltige Fahren mit dem Elektroauto zusammen mit der nötigen Infrastruktur garantiert werden kann. Nach aktuellen Umfragen wählen 94% der Befragten die Grünen nicht – möglicherweise gibt es dafür andere Gründe als die Trolle, die die Grünen pauschal für die Erschaffung ihrer Opferrolle im Netz benutzen.

Direkte Mitwirkung an der Partei erlauben die Grünen mit einem modischen Hackathon. Jüngst zeigte die SPD mit einem geschmacklosen Spiel, wie man das besser nicht macht. Die Grünen wollen Hilfe bei einem kreativen Wahlkampf, geben aber gleich die Richtung vor: In 25 Stunden sollen Werkzeuge für Graswurzelbewegungen und eine bessere Präsentation der Partei in social Media Kanälen entwickelt werden. Ein weiterer Punkt ist der Aufbau einer 2000 Mann und Frau starken, digitalen Parteiinterventionstruppe, die bei politischen Debatten durch massives Auftreten “Brände löschen” soll:

Das Netz ist nicht mehr der Freund oder eine Plattform für Dialog mit dem Bürger, sondern nur noch der Ort für Überzeugungstools. Falls das nicht funktioniert, halten die Grünen nach eigenem Bekunden 2000 freischaffende Kräfte vor, die dort einsteigen sollen, wo Andersdenkende ihre Meinung vertreten: Gesteuert durch einen verdeckten Parteikanal, und moralisch legitimiert, indem Fake-News und Hatespeech unterstellt werden. Man kann auch weiterhin gegen die Grünen sein, muss aber damit rechnen, dass scheinbare Privatpersonen im Auftrag der Grünen über einen herfallen und bei sozialen Netzwerken als Denunzianten über die Meldefunktion agieren. Die Grünen sind im Internet dort angekommen, wo die anderen Parteien in den 70er Jahren waren: Es wird an Propagandamitteln und Repression gearbeitet, aber nicht an Kommunikation und Beteiligung.

Das war früher anders: Vor allem die amerikanischen Demokraten hatten bei den Wahlsiegen von Barack Obama scheinbar gezeigt, wie man das Internet zur Motivation von Massen und Kommunikation mit Interessierten nutzt. In der Folge legten sich Politiker und ihre Stäbe Accounts zu, in denen sie mittlerweile parteiübergreifend nach dem gleichen Schema publizieren: “Dieses und jenes ist abzulehnen. Wir werden das ganz anders machen!” Die Grenzen des Verlautbarungsversprechen wurden bei der Wahlniederlage von Hillary Clinton offenkundig: Clinton sagt nie ein falsches Wort und hatte fast alle Medien hinter sich, während Trump kaum eine Peinlichkeit ausgelassen hat, und dadurch bei vielen ehrlich, kantig, menschlich und als das Gegenteil des glatten Politikstils des Establishments wirkte. Alles, was Trump sichtbar hinter sich hatte, waren Medien wie Breitbart und Figuren wie Steve Bannon. Und so, wie die deutschen Parteien Obama kopierten, haben sie jetzt wie die Demokraten Angst vor den Teilen des Netzes, die Trump ins Amt brachten. Das bringt auch das linke Lager in Deutschland dazu, wie das Establishment zu reagieren, und das Internet eher als feindlich gesinnt zu betrachten.

Richten sollen es jetzt dagegen andere Instrumente der persönlichen Ansprache: Haustürbesuche und Townhall-Meetings gelten als probate Mittel, um der Anonymität der Onlinekommunikation und ihrer ungeschminkten Ausprägung zu entgehen. Dort, in der direkten Kommunikation mit einem freundlichen Lächeln, scheint die Gefahr geringer, sich von den Adressaten nicht nur ablehnen, sondern auch noch öffentlich vorführen zu lassen. Bei einem Haustürbesuch kann lediglich die Tür vor Subalternen geschlossen werden, aber keine Parteiprominenz wird vor grossem Publikum der Lächerlichkeit preisgegeben oder mit zynischen Fragen überzogen. Auf kritisches Nachfragen reagieren auch Politiker und sogar Ministerien schon länger mit dem Blockieren von Nutzern, teilweise auch unter Verwendung wenig erwachsener Emojis:

Das muss kein Nachteil sein. Trotz umfassender Recherche ist es dem Autor nicht gelungen, unabhängige Stimmen im Neuland zu finden, die sich eine stärkere Beteiligung der Parteien im Internet wünschen. Der neue Zugang mit Einwegkommunikation und Bekämpfung anderer Meinungen deutet darauf hin, dass auch die Parteien mittlerweile die Politikerverdrossenheit im Netz gefühlt haben, und sich Betätigungsfelder suchen, in denen die Ablehnung nicht so offensichtlich wird.

167

322 Lesermeinungen

  1. ein fetter Obertroll wurde soeben in Israel geblockt?
    Da scheinen einige im AA ihre ADHS-Erkrankung auch nicht unter Kontrolle zu haben bzw. mussten ihre wahnwitzigen Vorstellungen unbedingt verwirklicht sehen? Bin mal gespannt, wenn der erst Aussenminister Pegida oder so ne Truppe besucht… aber nein, da ginge es ja nur um die Macht im Staat, nicht um die Existenz desselben – kleiner Unterschied. Aber es sind ja alles nur innenpolitische, also alles nur interne, Problemchen.
    Wie kann man zu viel Politik blocken?

    • Da haben sich halt zwei gefunden. Aber jedes Land wird von denen repräsentiert, die es verdient.

    • Sag ich doch! Sag ich doch!
      Text eingeben

    • Sag ich doch! Sag ich doch!
      Keiner passt besser zu Israel als Netanjahu!

    • Tu felix Austria
      Als regelmässiger ZIB-ler hatte ich da eine ganz andere Perspektive: Der österreichische Kanzler war gestern dortselbst zu Besuch, und traf Netanyahu. Un nu?
      Er habe sich – so Christian Kern etwas von oben herab – um eine Vermittlung bemüht.

      In der nicht immer so guten alten und vor allem viel weniger schnelllebigen Zeit wäre so etwas in eine mittlere Staatskrise gemündet. Nicht völlig zu Unrecht. Da hat offenbar diplomatisch einiges nicht funktioniert, so hätte uns der vordemige Spiegel (unter dem richtigen Augstein) voranalysiert, wie das so geht, in der Diplomatie. Und das da offenbar etwas nicht funktioniert, und das für die Fehlfunktion der deutschen Demokratie der deutsche Aussenminister verantwortlich ist.
      Es steht nicht zu erwarten, dass die israelische Diplomatie versagt hat. Eher steht zu vermuten, Happy Hippo könnte sich vorgestellt haben, trotz aller Bedenken durch Tel Aviv walzen zu können.

      Die deutsche Regierung verlangt von ihren Untertanen harte Arbeit, hohe Produktivität und niedrigste Lohnstückkosten. Selbst bringen sie aber wohl gar nichts auf die Reihe.

    • Das der Gabriel Mist baut
      sollte ja wirklich niemanden überraschen – ist ja das einzige was der Mann kann.

      Sehen wir es einfach als positiv das er nicht zur Persona non Grata erhoben wurde.

    • @Uwe Dippel
      Man kann selten etwas kommentieren bei Ihren Beiträgen, weil sie eh schon Nagel und Kopf und die ganze Richtung. Zumindest für mich gilt das.

    • Selbst bringen sie aber wohl gar nichts auf die Reihe.
      Aber gewiss doch mal! Wenn morgen früh die Sonne lacht dann hat`s die CDUCSUSPD gemacht!

    • @Nahuatl
      Soso. Schade dann. Von wegen keine Kommunikation.
      Und in diesem Fall noch mit einem groben Schnitzer: Natürlich wollte ich nicht schreiben, dass der Minister des Auswärtigen für die Demokratie verantwortlich ist, sondern für die *Diplomatie*.

      Was für ein Gruselkabinett! Die deutsche Diplomatie läuft nicht, der Aussenminister reist an, wird nicht empfangen, kein Augstein, der schriebe: die Regierung hat fertig, keine Witze an den Stammtischen, und zu allem Überfluss dann auch noch Unterstützung von der Bundeshexe.
      Glaubt da wirklich noch jemand, so ein Staat würde wirklich respektiert werden, von ausserhalb? Wie der Herre so’s Gescherre, sagt man. Und verwundert sich nicht länger, dass zum Beispiel ein bestimmter Flughafen aufgenommen wird in das Buch der ‚Bauwerke die einfach nicht baubar sind‘. Angefangen mit dem Turmbau von Babel, natürlich.

  2. Galadriel: "Die Welt ist im Wandel...aber Licht findest Du an unwahrscheinlichen Orten"
    Und die Trolle versteinern, wenn das Licht auf sie fällt. Immer noch. Auch Polit-Trolle aus dem Schattenreich. :)

    • Wussten sie eigentlich schon....
      … dass ausser den Alleredümmsten eigentlich alle wissen, dass Trolle immer nur die sind, die eine andere Meinung als die eigene haben?

      Interessant, gell?

    • Die Kommentare hier…
      Don,

      ich lese Ihre Blogartikel seit 2015 sehr regelmäßig, meide aber die Kommentare. Dämliches Gepöbel wie das von „TDV“ hier bestätigen mich darin vollauf.

      Zu einem beträchtlichen Teil machen sich hier immer dieselben Spinner breit. (Vielleicht wechselt ein Großteils der Spinner auch, das macht es nicht viel besser).

      Figuren wie „TDV“ scheinen keine anderen Ziele im Leben hat, als bei jedem Artikel vom Don unter den ersten Kommentatoren zu sein und den ganzen Raum mit dummen Poltereien und wirren, aggressiven Kommentaren gegenüber anderen Kommentatoren vollzuspammen.

      Schade, ein bisschen Qualitätskontrolle könnte schon mal sein.

    • solange niemand gegen die Regeln verstösst, greife ich nicht ein, ich bitte da um Verständnis.

  3. Hausbesuche
    Der letzte Hausbesuch eines Politikers im Wahlkampf war noch zu Sabbel Bätzings Zeiten als Drogenbeauftragte der Bundesregierung.

    Sinnigerweise schenkte mir in der heißen Zeit um die Rauchverbote die örtliche SPD-Kandidatin eine Schachtel SPD-Streichhölzer. Danke dafür nochmal! Natürlich musste ich nach dem Besuch sofort erstmal eine rauchen und die fanden sogleich Verwendung. In Zukunft mache ich aber nur die Tür auf, wenn es nach dem Öffnen auch einen Schluck und ein Bier darauf gibt. Sonst bleibt die Tür zu.

    • Ich finde es eine Unsitte, sich selbst einzuladen. Ohne dass man sich überhaupt vorgestellt wurde.

    • Kommt halt darauf an...
      … was mitgebracht wird.

      Gold, Myrrhe und Rauchwaren nehme ich nach wie vor entgegen, auch wenn die Botschaft keine frohe ist. Allerdings, s.o., nur wenn für „nach der Botschaft“ auch Schluck und Bier gestellt wird.

    • Fame has a fifteen minute half-life, infamy lasts a little longer.
      Der letzte Hausbesuch eines Politikers, von dem ich gehört habe, das war der von diesem Herr Beck in Berlin. War doch auch irgendwie Drogenberater, so im weitesten Sinne?

    • @Goodnight
      Keine Missverständnisse!

      Nicht Sabbel Bätzing war die örtliche Kandidatin, sie war nur die derzeitige Drogenbeauftragte der Bundesregierung, die in der Zeit in allen Medien rauf und runter das Rauchverbot forderte. Das hinderte aber nicht die örtliche Kandidatin und die zwei anderen Weisen aus dem Guten-Morgen-Land vor meiner Haustür, SPD-Streichholzschachteln zu verteilen.

    • @Türsteher
      Ich hoffe, Ihr Wunsch wird so bald nicht wahr. Denn diejenigen, die heutzutage nach offizieller Verlaurbarung pures Gold mitbringen, ( zumindest der Teil, der uneingeladen an Ihre Haustür kommen würde), die könnten ggfs. mehr im Sinne führen, als nur eine eine nicht so frohe Botschaft zu verbreiten…

  4. New-York Times haut genau in dieselbe Kerbe wie die von DA vorgeführten Netz-Sauberfrauen/Männer
    Hier in der New-York Times ist auch einer, der mit Maas und Kahane und den Freudenberg-Autozulieferer-Erben und Thierse für die Netzbeschneidung ist (für das Verschwinden des offenen Wortes im Netz – und anderswo (an den Unis, z. B.)):

    https://www.nytimes.com/2017/04/24/opinion/what-liberal-snowflakes-get-right-about-free-speech.html?_r=1

    Also: Das ist sozusagen die höchste Stelle der liberalen Öffentlichkeit weltweit, und die sagt: Man muss die Redeverbote an den Unis und überhaupt in der Öffentlichkeit unbedingt durchhalten. Maßstab dabei – und das ist nun komplett am Ding vorbei – Maßstab sollen die „Schneeflocken“ sein – also die hypersensiblen Verdachtsrhetorikerinnen, verglichen mit denen Stokowski noch eine libertäre Wildsau ist, halten zu Gnaden, aber das ist die Position, die die NYT groß und breit spielt.

    Argument: Die KZs.
    Man muss, so das Argument, alle die sich irgendwie beleidgt fühlen könnten wegen Transgender und nicht wie Transgender angesprochen worden zu sein usw. behandeln wie ehemalige KZ-Häftlinge, die sich ja auch zu Recht weigern, so die NYT, mit jemandem zu sprechen, der den Holocaust leugnet.

    Ruhig mal durchlesen. Dann durchatmen und dann: Was nur macht man sich für einen Reim auf solche Vorgänge?

    Und nicht vergessen: Diese KZ-Parallele hat auch Oppermann im März in der FAZ gezogen. Und Gabriel macht langsam den eindruck, als wäre er besessen davon.
    Es ist das alles kein bißchen gut & richtig. Es gibt allerhand zu tun!

    (PS – für die Schnellleser: Nein, ich sage nicht (=NICHT!!), man soll das Andenken an die NS-Gräuel beenden.

    • Die NYT hat auch andere Autoren, die nicht so hyperventilieren. Und selbst für amerikaniasche Vorstellungen sind Leute wie Brittany Pettibone nur schwer vermittelbar.

    • KZ-Vergleiche und die Normalisierung des Holocaust
      Es gibt ja scheinbar 2 Schienen, Herr Kief: Eine, auf der Hinz und Kunz (wenn er denn rechter Gesinnung ist..) den Holocaust mit allem vergleichen kann, was ihm irgendwie auffällig erscheint
      Und die Andere, auf der das Dogma der UNbefleckten Empfängnis stringent durchgezogen wird.
      Ein deutliches Lehrstück lieferten dieser Tage der Schwafel-Papst Franziskus mit seinem KZ-Vergleich (Kriterium: es sind viele Menschen…) und die gefällige REaktion jener Jüdischen Organisationen, die jedem sonst (z.B. Papst Benedikt) aus viel weniger einen Blasphemiestrick erster Güte gedreht hätten.

      Es kommt halt immer darauf an, wer Jehova sagt.

    • Patrick Feldmann,
      … und wer bei Minusgraden im “ Vogelkäfig“ gesessen und erfroren ist…
      Mir wird dieser Vergleich inflationär zu oft in den Mund genommen.Je länger die Zeit zurückliegt, desto heftiger… einfach in den Mund genommen.Auch von Oppermann, als von grenznahen Transitzonen die Rede war seitens der CSU.

    • ... na ja...
      „Was nur macht man sich für einen Reim auf solche Vorgänge?“

      Na ja, es ist halt verkappter Totalitarismus, der dadurch seine ungeheure Dynamik gewinnt, dass man sich – insoweit historischen Vorbildern wesensgleich – vom sozialistischen Weltgeist und der Anständigkeit („Werte“) getragen sieht.

      In D haben wir das in technokratischer Variante in der Floskel, dass nicht „das Klima in der Gesellschaft“ vergiftet werden dürfe und dagegen „demokratischer Widerstand“ legitim sei (s. zuletzt Köln). Das findet man in der Presse zB beim Oberagitator Herrn Prantl aktuell in einem Kommentar zum AfD-Parteitag (Tenor: Wer gemein ist zu den (Fake-) „Flüchtlingen“ ist quasi vogelfrei).

      Mir ist das ist in der extremistischen Form erstmals bei der sog. „Sarrazin“-Debatten unangenehm aufgefallen und spätestens seither geht das so.

      Es ist tatsächlich der Versuch, mit allen Mitteln eine schwachsinnige Einheitsmeinung à la 2 + 2 könne auch manchmal 5 sein, durchzusetzen.

      Beängstigend ist, zu welchen Mitteln schon jetzt gegriffen wird, wo eine Kürzung öffentlicher Mittel nicht einmal in Rede steht, sondern deren weitere Aufstockung, es also noch keine Verteilungskämpfe gibt.

    • Herr Feldmann - ja, klar: S-Klasse Antifaschismus und Hinz- und Kunz-Antifaschismus
      – und das Tätervolk sind natürlich die, die schon länger hier wohnen, die neu herkommenden nicht, sonnenklar! Das wird noch viele interessante Verrenkungen geben (Erdogan hat das ziemlich gut kapiert!).

      – Und prompt fällt mir eine ein: Der Ausdruck Tätervolk ist noch im Umlauf, während sonst der Ausdruck Volk ja langsam aus dem Verkehr gezogen wird: Siehe die Umbenennung der Deutschen Gesellschaft für Völkerrecht oder die um sich greifende Umbenennung der Museen für Völkerkunde…

      Sehr guter Leserbrief heute in der FAZ zur Migrationsfrage und der FAZ-Berichterstattung über die AfD.

      Die Zahlen, um die sich in Europa derzeit eigentlich alles drehen sollte, sind die folgenden offiziellen aktuellen Zuzügerzahlen für 2016:

      Frankreich: 35 000

      Deutschland: 300 000

      Tatsächlich werden die aber so gut wie gar nicht besprochen. Auch bei der AfD nicht, am Wochenende. Ich war sehr erstaunt.
      Vielleicht springen Konrad’s Enkel ein!

    • @Dieter Kief
      Die Zahlen, bzw ihre Nichtzurkenntnisnahme, sind übrigens die größte Fake-News der jüngeren Zeit. Stattdessen lese ich immer: „Die Balkanroute ist geschlossen, es kommen kaum noch Flüchtlinge nach Deutschland“. Tatsache ist, seit der „Schließung“ vor ca einem Jahr kommen monatlich konstant 15-20000 Menschen, also gut 200000 im Jahr. Das sind die offiziellen Zahlen vom BMI. Den illegale Zuzug im Umfang einer Stadt wie Kassel pro Jahr firmiert heute also unter „kaum noch jemand“. Erstaunlich, wie sich Maßstäbe verschieben.

    • Die Zahlen der muslimischen Massenmigration (und die result.Problemstellungen), Herr Kief,
      sind in der AfD in den letzten Jahren EINES der Zentralthemen. Genaugenommen war es eines der 9 Zentralthemen schon als ich bei der Gründung hier im Kreis dabei war.
      (damals wurde die AfD noch als „Ein-Themen-Partei“ in Bezug auf Euro-Kritik,—und als Professorenpartei (das war bevor sie als Partei des „white trash“ journalistisch herausgeputzt werden sollte) stigmatisiert… .

      Die von IHnen genannte Zahlen (300Tsd/a) sind ja offiziell allgemein bekannt. Ich gehe davon aus, daß die echten Zahlen um ein Mehrfaches höher liegen- ebenso wie die Kosten…

      Daß Deutschland sich mit seinem metaphysisch-parareligiösen Gutmenschenkult international eine denkwürdige Alleinstellung und Isolation geschaffen hat, dürfte auch nur unsere Regierung überraschen!

    • Zu den erwähnten anhängigen Problemen eine Sottise von M.Klonovsky
      auf acta diurna 26.4.17:
      „Unter dem Motto „Unser Knast soll bunt bleiben!“ haben die Insassen der JVA *** dagegen protestiert, dass kaum mehr deutsche Häftlinge eingeliefert werden.“

    • Herr Feldmann, die AfD hat nichts zu der Diskrepanz Deutschland-Frankreich gesagt - in ganz Köln
      sozusagen nicht. Ich war nicht da, aber ich vermute:Nicht einen einzigen Satz. Das ist doch merkwürdig!

      Die anderen Dinge, die Sie nennen, werden von mir durchaus anerkannt.

      Aber die aufteilung 35 000 F zu 300 000 D für 2016 passt nicht in das Schema der guten Nachbarschaft.

      Dieses Faktum passt auch nicht in die Großerzählung von Geissler über Schäuble bis zu von Lambsdorff und Schulz und Jucker, wonach es für die Migrationsströme eine europäische Lösung gebe.

      Zu meiner großen Irritation hat selbst Disselbloem gestern auf Orban eingedroschen, ohne dessen Verdienste in Sachen Grenzsicherung anzuerkennen.

    • Eben, Herr Kief,
      es gibt KEINE europäische „Lösung“ der Verteilung der muslim.Migranten!
      Weil alle Länder (selbst Dänemark u.Schweden) zwischenzeitl. die Grenzen zu Deutschl. geschlossen hatten und Länder wie F rehct zu Beginn erklärten, keine Muslime mehr aufnehmen zu wollen.
      Es gibt einen merkeldeutschen Alleingang mit Schuldpathos und neudeutschem Weltgenesungsgestus.

      Die AfD hat im Wesentlichen in Köln das im web durch die Mitglieder bereits abgestimmte Wahlprogramm verabschiedet. Und da sind die ganzen Themen ja genannt.

      Die Differenz F zu D zeigt nur symptomatisch, daß das Blockparteien-Narrativ von einer „Lösung der Flüchtlingskrise“ eine glatte LÜge für all jene ist, die sich belügen lassen wollen… Die Wahlprognosen für die §mächtigste Frau der Welt sprechen da doch eine deutliche Sprache
      Man kann sich anhand vieler Kriterien (euro,EZB, nobailout-bail out, Shengen-Kriminalität, Shengen-Massenmigration, Dublin II-Nichtdublin II etc.pp) redlich sie Frage stellen, ob die EU nicht schlicht eine Lüge von Europa ist, die das eigentliche Europa diskreditiert… Aber das ist doch alles nicht neu und im Prinzip bezieht die AfD als einzige Partei hier klar Position.
      mfG PF

    • Die endlosen Schleifen der Geschichte
      Die Harmlose Variante kommt zu erst:
      E. Kishon (israelischer Philosoph) meinte man solle
      eine Diktatur danach beurteilen ob sie Menschen ausreisen lässt.

      Man könnte das umkehren und sagen:
      Eine Demokratie beurteilt man danach ob sie Menschen in Not ein oder durchreisen lässt.

      Eine Heuchlerbande lässt die Reisetätigkeit von Flüchtlingen
      durch dritte behindern.

      Und nun die weniger schöne Variante:

      Im Netz findet sich ein Dokumentarspiel über die Wannseekonferenz.
      In der es darum ging die Pläne zum Massenmord an den europäischen Juden zu implementieren. Also wer macht was und wer wird wie eingebunden.

      Zu Beginn wird sinn gemäß noch folgendes erwähnt:
      …die Deportation nach Palästina und Madagaskar wurde abgelehnt
      und da man sich im Krieg mit den USA befindet ist der Weg dahin auch verschlossen.

      Was ich dabei u.a. interessant finde ist das man verbal fast Amok läuft
      wenn jemand die Erinnerung an die Geschichte schmerzt und unser Gedenken daran kritisch hinterfragt man aber gleichzeitig sehr wenig tut
      um Massentötungen heut zu Tage zu verhindern.

      Ich höre kaum etwas davon das man zB Israel, Jordanien und die Türkei massiv bei der Versorgung von Flüchtlingen vor Ort unterstützt.
      Ich höre auch nichts davon das der deutsche Außenminister oder seine Chefin den Iran kritisiert wenn er Waffen an Terrororganisationen liefert.

      Der Iran plant sicherlich keinen Holocaust in Israel, möchte aber schon das das Regime in Jerusalem Geschichte wird. Das man Künstlern aus Israel die Einreise verweigert ist nur ein Detail am Rande, aber eben ein wichtiges Detail. (Barenboim durfte 2016 nicht die Staatskapelle Berlin in Teheran dirigieren als Steinmeier vor Ort war)

      Heute ist es so das der neue Außenminister Israelhasser besucht bevor er mit dem Regierungschef spricht, der das dann vernünftiger Weise abgelehnt hat.

      ggf sollte N. im Gegenzug ja Sympathisanten der RAF in Deutschland besuchen.
      Ein Gespräch mit der Opposition sollte möglich sein.

      PS S. Gabriels Provokation ereignete sich nach meiner Kenntnis in der Zeit der Vorbereitung auf Jom haScho’a
      (Tag des Gedenkens an Holocaust)

      Ich Frage mich im Übrigen an wen das gerichtet war.
      Ich vermute es ging Gabriel um Innenpolitik.
      Ein wenig Israelbashing gehört wohl dazu.

      PSS Thema ist ja auch immer wieder die 2 – Staatenlösung.
      ggf mögen Dr. Merkel und ihr Kampfhund ja so etwas grundsätzlich nicht. Aber die Widervereinigung lässt sich wohl nicht rückgängig machen.

      Ich persönlich würde um auf Israel zurück zu kommen meine Unterstützung des israelischen Parlaments zusichern,
      egal wie es sich entscheidet.

      Ich bin mir aber nicht sicher ob eine 1-Staat-Lösung eine gute Idee ist.
      Dann hat man das Problem im inneren, das macht es nicht einfacher.
      – Die Hamas im israelischen Parlament?
      Wer braucht das?

    • Herr Feldmann, wenn sei mir das nachsehen, ich meine da sei noch immer ein ungeklärter
      Rest – ja: Europäische Lösung schrumpft derzeit auf Juncker, Merkel und die Niederlande – vielleicht habbich wen vergessen, aber mehr fällt mir nicht ein: Das ist jetzt Resteuropa und die Kerngruppe, die das Migrationsproblem löst: D, Lux, Nl.
      Dabei hab ich keine Zahlen für die Niederlande und keine für Luxemburg.

      Mein ungeklärter Rest: Die Wahnsinnsaufregung in Sachen Migration und europäischer Lösung, die hier wegen Le Pen veranstaltet wird, ist de facto gegenstandslos, wenn man sich schlicht die Zahlen anschaut: Was soll le Pen eigentlich noch ändern: Zumal unter den 35 000 schon auch ein paar wirklich hilfsbedürtige politische/huanitäre Flüchtlinge sein werden, für die im Grunde alle, zumindest hier: Alle ein Herz haben, die in den Parlamenten sitzen (das heißt nicht: wirklich alle Personen, aber jedenfalls: alle Parteien).

      Naja – ich denke, dass man bei der AfD die D-land France Differenz wie auch sonst überall nicht thematisiert ist – jetzt lasse ich die Katze aus dem Sack, aus Sicht der AfD ein kapitaler Fehler, weil ich in der Tat glaube, dass dieses Faktum deshalb so eifrig Beschwiegen wird, weil es soviel Sprengkraft hat.

      Mehr jedenfalls, als das ähnliche Verhalten der Skandinavier.: Dänemarks und Norwegens insbesondere.
      Im Prinzip hat Hollande die Kehre weg von der EU, die in den Medien mit Blick uf Le Pen so eifrig beschwworen wird, in der Migrationsfrage heimlich still und leise längst vollzogen! Das ist, so scheint mir, im moment der riese im halbschatten, von dem – pssst, pssst, – kein Wörtchen geprochen werden soll.

      Das absolut unglaubliche, wenn man sich den pubizistischen Fleckenteppich anschaut, ist in meinen Augen jedenfalls, dass das so lückenlos funktioniert. Die 35 000 kommen jedenfalls einfach nirgends vor. Ich staune jeden Tag aufs neue. Es gibt nicht einen einzigen Ausreisser. Würde man es nicht mit eigenen Augen sehen, man würde es für unmöglich halten.

      Von Schweden hab‘ ich übrigens auf iSteve gelesen, dass die nur sagen, sie würden der Massenimmigration ein Ende setzen, die aber weiter fortführen. Zahlen gibt es freilich keine.

      Ausserdem hat sich die AfD ein wenig unsinnigerweise, wie ich finde, mit Le Pen stärker eingelassen als mit z. B. Fillon.

      Das sind so Subtilitäten – wobei: Ich bin nur Beobachter und weiß nicht, ob Fillon überhaupt eine Option gewesen wäre. Für Jürg Altwegg von der FAZ jedenfalls war er eine – selbst noch nach den Korruptionstatbeständen.

      Auch das war bemerkenswert: Altwegg machte sozusagen einen übergesetzlichen Notstand geltend: Tja, Fillon ist korrupt, aber was macht das schon, wenn man sich überlegt, was er für Frankreich erreichen könnte…

      Bleibt noch Macron, der wahrscheinlich de Facto nicht viel an den Veränderungen in der Immigrationspolitik herumdoktern wird, die Hollande bereits auf den Weg gebracht hat.
      U. a. indem Hollande den Ausnahmezustand einfach nicht mehr aufhebt, was die Liberalen von der FAZ eigentlich fuchsig machen müsste – aber auch da passiert publizistisch -auch andernorts, selbst in der taz oder im freitag – gar nichts: Es herrscht völlige Ruhe.

      Sehr gespenstisch, das alles!

      Ihnen viele Grüße!

      dk

  5. "Social media"
    Ist es nicht deprimierend, solche Kanäle wie Twitter, Facebook etc zu durchforsten? Und das zu lesen, was dumme Menschen geschrieben haben?

    Wieviel Lebenszeit Ihnen doch dadurch verloren geht. Da hätten Sie doch schon einige wichtige Bücher schreiben (oder jedenfalls lesen) können.

    Oder ist das politisches Engagement? Ja, schon … aber muss man das heute so machen?

    Also, ich mag das, was Sie hier schreiben. Danke!!!

    • Das Thema Parteien im Netz ist ja nun schon älter, und ich finde es interessant, wie sich die Einstellung da über die Zeiten geändert hat. Und zwar durchaus wechselseitig. Ich denke, Maas und Göring-Eckardt und Merkel hassen und verachten die wähler genauso wie anders herum.

    • Titel eingeben
      Was bringt das Lesen von schlauen Büchern, wenn man dann nicht reagiert, also nix tut? …

      Hier wird in einem vielbeachteten Medium wie der FAZ gegen den zuvor entdeckten, gelesenen & erkannten Irrsinn angeschrieben, es wird erklärt was einem auffiel, was nicht gut ist, und was viele wissen sollten.
      Dies gelingt hier.
      Und zum Glück gibt’s das noch. Vereinzelt. Denn für den großen Medienmarkt (TV, SZ, ZEIT & Consorten, kurz: MSM) gilt, was the late Harry Rowohlt einst mit selbstverständlich korrekter Betonung der Welt hinterließ: „…und nur die Presse zeigt, wie dumm nur die Presse sein kann.“

    • Nein..
      „Ist es nicht deprimierend, solche Kanäle wie Twitter, Facebook etc zu durchforsten? Und das zu lesen, was dumme Menschen geschrieben haben?“

      Deprimierend ist, dass vermeintlich „kluge Menschen“ größeren Schrott schreiben, man denke nur an die FAKE-Fachkräfte-sie-erlösen-uns-alles-ist-alternativlos-Berichterstattung oder die Hysterien zu Gurlitt, Trump, all‘ die vermeintlich ach-so-klugen Glossen von studierten und gebildeten Leuten.

      Deprimierend ist zB, dass man ZO die Artikel nicht mehr zu lesen braucht und besser gleich in den Kommentarspalten anfangen sollte.

      Deprimierend ist, dass man Trump über Twitter folgen kann und sich die Berichterstattung in den selbsternannten Qualitätsmedien locker sparen kann.

      Deprimierend ist, dass die Qualitätsmedien strukturell unfähig sind, ihren Qualitätsstandard zu heben und stattdessen linksgedrallte Internet-Klitschen wie „Correctiv“ einschalten.

  6. @Don Alphonso
    Ist die Bewertungsfunktion eigentlich neu oder war ich bis heute blind? Es ist mir bisher nie aufgefallen, dass man die Artikel im Blog bewerten kann…

  7. Titel eingeben
    Tech-tip zu IoT
    Nutzer einer (psst) Berliner AVM Fritzbox können ihrem Fernseher den Weg ins Internet verbieten. Kontrolle über WLan mit wenig Aufwand.

    Jetzt muss ich den Don auf twtr googeln und sehen wieviele Prozent des grünen Heeres über ihn herfallen.

    • Die trauen sich nicht, leider.

    • ... Ein fürsorglich ausgestellter Gesinnungsariernachweis ...
      … für den Hausherrn findet sich übrigens dort:

      https://geschichtenundmeer.wordpress.com/2016/12/09/don-alphonso-und-die-interpretation-meiner-texte/

      Seither ist wenigstens diese Frage durch das Gesinnungshygieneamt geklärt und es droht kein Abfackeln der gesammelten Rennräder mehr. Allerdings gibt es nach den sog. Prenzlberger-Gesetzen auch den sog. Halb- und Viertelnazi, das sollte nicht vergessen werden.

    • Fernseher sind kurzsichtig
      Möglichkeit 1: Fernseher nicht per Ethernet Kabel an irgendein Modem oder Router anschliessen.
      Möglichkeit 2: Wireless Network Card des Fernsehers deaktivieren. Aktiviert sie sich selbst: den WLAN-Key nicht eingeben bzw. die WPS-Tasten links liegenlassen.
      Möglichkeit 3: Möglichkeit 1 + 2 zusammen
      Der Fernseher könnte sich jetzt (theoretisch) mit irgendeinem offenen Netzwerk aus der Nachbarschaft verbinden, aber das hat mit dem eigenen Netzwerk nichts zu tun und mit einem selbst auch nichts.

  8. Danke...
    … für die vielen Informationen.

    Bitte ein paar Rechtschreibfehler korrigieren für die bessere Lesbarkeit.

    Die Piraten wollten mit ihrer offenen und basisdemokratischen Struktur ohne Vorbehalte diskutieren, überlegen und dann im Sinne der Bürger entscheiden wollte…

    .. finden, bin zu Pendlern, die nicht glauben, …

    Gesteuert durch einen verdeckten Parteikanal, und moralisch legitimiert, indem Fake-Nees und Hatespeech unterstellt werden..

    • OOOpsie, danke!

    • @ Don Alphonso: Korrekturen…
      Na ja, Korrekturen von Schreibfehlern wären bei anderen Alphonso-Artikeln eigentlich viel nötiger gewesen. Es sind ja manchmal wirklich viele und sinnentstellende Dinger, aber man denkt sich doch eben auch seit Jahren beim Lesen, das gehört hier halt dazu, der Don schreibt schnell und liest nachher nie nochmal drüber.

      Ich hätte deshalb nie erwartet, dass Sie sich dankbar über Korrekturforderungen äußern. Sonst scheinen Ihnen Schreibfehler, selbst in Überschriften und Anfangssätzen, gleichgültig zu sein.

      (Ehrlich gesagt klingt der Titel dieses Artikels auch wie ein Kandidat. Soll denn da wirklich stehen: „die dem Internet beleidigt sind“?)

  9. Heimische Unterhaltungsgeäte
    Hallo Don,
    Wer seine Unterhaltungsgeräte ans Internet anschiesst, ist selbst schuld, wenn er ausspionniert wird, und sein Heimnetz u.U. öffentlich macht.
    Tip eines erfahrenen IT-Autodidakten: er, sie, es kann mit Hilfe jedes modernen Routers die allzu freigiebigen Geräte ins Heimnetz EINsperren (Kindersicherungen, etc.).

    Beste Grüsse

    PS: Ich geniesse Ihen Blog und die vielseitige Diskussion seit einiger Zeit sehr.
    (warum muss ich bei diesem Wort immer an linke Hzblätter denken).

    • Gern geschehen. Das Problem ist leider, dass zu wenig über die Probleme der Vernetzung berichtet wird. Ich habe die Webcam an meinem Rechner abgeklebt und das Micro mechanisch deaktiviert.

    • Weil, mettmän, das, was Sie linke Hetzblätter nennen
      DIE deutschen Medien sind.

      Nennen Sie Ausnahmen .

    • Heute im Mutterschiff, der Lauschangriff unter der Dusche
      das, was man immer schon brauchte:
      …Dieses Gerät kann über Bluetooth mit einem Smartphone verbunden und die Verbrauchswerte einschließlich der Wassertemperatur in die Amphiro Cloud überspielt werden. Das „Teilen“ der Duschwerte mit Dritten ist damit leicht möglich. Ganz nach dem Motto: Sag mir deine Duschtemperatur, und du erfährst, wie lange ich unter der Dusche stand…

      http://www.faz.net/aktuell/technik-motor/umwelt-technik/neue-software-erfasst-wasserverbrauch-14971300.html

      Oh my sweet smart home…

    • Titel eingeben
      genau

    • mettman
      Also zumindest mit dieser Feststellung haben sie recht:

      „Wer seine Unterhaltungsgeräte ans Internet anschiesst, ist selbst schuld, wenn er ausspionniert wird, und sein Heimnetz u.U. öffentlich macht.“

      Wenn man sich jetzt noch die Mühe macht diesen Gedanken, seine letztliche Bedeutung zu Ende zu denken, dann weiss man auch, dass jede Hoffnung auf Besserung nichts als Wunschdenken sein kann….

    • einfach auch mal lustig
      der Schreibfehler. „Hzblätter“ – da habe ich doch glatt „Heizblätter“ gelesen. Auch ein denkbarer, sinnvoller Verwendungszweck. Achtung Feinstaub.

      Apropos IoT-Geräte: die beliebten Fitness-Armbänder melden ja auch ins Netz, wenn der Träger Sex hat. Das lässt sich aus den Messwerten leicht ermitteln.

    • Die sind aber schon seltener geworden, habe ich den Eindruck.

    • @ FritzSTR
      Die Armbänder sind doch praktisch, sobald die Erregung einen gewissen Level erreicht, blinkt am Armband ein Schriftzug auf:

      „Das Kondom auch nicht vergessen?“

    • Unterhaltungsgeräte
      Ach mettmän, wenn es nur um Unterhaltungsgeräte ginge. Viel interessanter wird das bei lebenswichtigeren Themen. Sprichwort „smart home“. „Intelligente“ (und damit hackbare) Stromzähler (smart meter), die dann ggfs. einfach mal die Stromzufuhr abschalten können. Die schöne Welt von Home-Bus-Systemen, mit denen man sämtliche Verbraucher (Licht, elekt. Jalousien, und alles was man sonst noch so an zentral schaltbare Steckdosen hängt) schalten kann – natürlich mit Netzanbindung, damit man das von unterwegs auch machen kann. Die am Netz hängende Heizungsanalge, der online-sschaltbare Türöffner, die online-Alarmanlage etc.pp. Laut Herstellerwerbung natürlich absolut sicher. Klar, und die Kinder bringt der Storch. Für mich alles Einfalltore für Verbrechen, Erpressung bis hin zu Terrorismus. Da machen mir die Unterhaltungsgeräte die wenigsten Sorgen…

  10. Heutezutage hat doch fast jeder so'n Wischbrettchenmitkameraundmikrofon und
    kaum ist der Sichwiegewohntblamierthabendebesuch weg, wird er im Netz – wie sich das nunmalsogehört – mit Genussundwonne geschlachtet…

    • Ich hoffe ja, dass die zu wenig Personal haben, um zu mir zu kommen.

    • GAAAANZ meine Rede ,
      .
      .
      Frau Amgelin.

      Mann , wird das ein Netzgenuß !!!!

    • Achtung !
      Türspion nutzen. als Österreicher kann ich nur empfehlen, vorher optisch zu kontrollieren, die Pizzas zb könnten politisch gefärbt sein.

      PS:
      Der Lieferant meinte sogar, es ist ein lukrativer Nebenjob, da kringt man Dank und Trinkgeld. ( er hat wohl auch eine Gehaltserhöhung nötig, nicht nur Zuspruch )

    • @Dolm
      Und nicht vergessen,
      man dringt sogar bis Netanjahu vor, ohne ausgeladen zu werden. ;)

    • Pizza
      ist das Zauberwort, da ist man als Gast gern gesehen.
      was ich mich aber seit heute Frage, ist da der Zaun da, um Gäste abzuhalten oder nicht mehr wegzulassen.

    • Darf ich Hausfriedensbruch spontan
      mit Hilfsmitteln der körperlichen Gewalt
      abgewehren?

      Hinweis:
      Pfefferspray sollte man nach meiner Kenntnis nicht
      in geschlossenen Räumen verwenden (zB im Flur)

      Einige Fragen hätte ich noch:
      Fällt blödes Geschwätz unter Körperverletzung?
      Dürfte ich auch hier von meinem Notwehrrecht gebrauch machen?

      Sollte ich im Zweifel dafür sorgen das
      man mehr Zeugen hat als die Person die mein
      Wahlverhalten beeinflussen will.

      Ich denke ich sollte bei Abwehrmaßnahmen
      meine Gefühle unterdrücken und sachorientiert
      handeln.
      Ich erwarte, um ein Beispiel zugeben,
      von einem Boxer ja auch nicht das er seinen Gegner hasst
      sondern das er Wirkungstreffer erzielt.

  11. PIRATEN als Vorläufer einer Schneeflocke - und mehr
    Zur Hochzeit der Piraten hatte ich längere Gespräche mit einem der Führungskader. Das war kein Maulwurf, sondern ein fleißiger Idealist, der die Inhalte basisdemokratisch, wie Sie beschrieben, ausdiskutieren lassen wollte – mit einem Aufwand, der u. a. ja zum Zusammenbruch führen musste.

    Jeder mit allem alles, und dann noch zu einer Meinung kommen wollen, ohne Entscheidungs-Strukturen, nur in Foren und ohne Zeitgrenzen, das führt dazu, dass die mit mehr Zeit und mehr Blabla die anderen irgendwann ausbooten können. Freiwilliges Filibustering, und das in der Freizeit. Mir wäre das zu viel.

    Und die Seifenblase zerplatzte, einfach kommunikationstechnisch. Der sympathische Mathematiker bestärkte mich damals in meiner These, dass das mit dem Aspergersyndrom (beurteilt in aller Bescheidenheit von Nichtmedizinern) bei den Piraten verbreitet sei.

    Damit ist halt das Zusammenbinden ein Problem, das möglicherweise die AfD in Deutschland und die französische Linke noch hinkriegen werden. Die einen mit Gesinnungsethik (keine Regierungsbeteiligung) und die anderen mit Verantwortungsethik aka Opportunismus. Bei den Piraten ging einfach alles im Chaos der Kakophonie unter.

    Das war es auch, neben den eingeschleusten Sprengköpfen, die nun zur Linken und anderswohin weitergereist sind, wie Sie und auch Kollege Danisch beschreiben. (Sie suchen sich übrigens gerade häufiger ähnliche Themenfelder heraus – mit völlig unterschiedlichem Stil.)

    Aber die Piraten haben Gutes gebracht. Sie haben andere Themen gesetzt und damit die Altparteien zu Richtungsveränderungen angehalten. Leider ist nun die alte Platte wieder oben in der Jukebox. Die Sprengmeister haben ihr Werk getan.

    Die Piraten waren Menschen, die einzeln agieren konnten, aber schlecht Rückkopplungen von außen verarbeiten, das ist bei Trump ganz anders, der guckt nur in den neuen Spiegel Twitter und fragt, wie er am meisten Liebe, Zustimmung und Macht erhalten kann. „Bin ich gut?“ ist die Dauerfrage und bei den Piraten war es wie es nun bei Merkel, KGE, Maas, Juncker, Shultz und Co läuft: „Kann ich noch mehr und noch frecher gegen Euch regieren?“ Das wird denen nach dem Gesetz der Reflexivität ebenfalls zur Sprengkapsel werden.

    So wie es seitens der USA nurmehr ganz viele, ganz kleine militärische Außenstellen in der Welt gibt, damit es nicht so auffällt, wenn die was auch immer tun, so werden seitens Zensurbehörde ganz viele, ganz kleine Viren in die Welt gesetzt, die ohne Recht und Ordnung die Freiheit ausjäten sollen. Das Morden geschieht anonymer denn je, mit Drohnen, das Töten der Meinungsfreiheit geschieht ganz indirekt, nur mit der offiziellen Gutheißung, aber durch Räuberbanden, die dafür bezahlt werden. Die Titel der Bezahlanweisungen lesen sich so demokratisch und altruistisch, so gutmenschig wie Soros‘ und Co das vormachen. Da versteht man langsam, dass Jens Berger von den NDS sich Gedanken macht, ob wir genügend demokratische Kräfte haben, die diesen Augiasstall aufräumen.

    Im Radio sagte ein Sprachanalyst sinngemäß zum Pontifex und dessen ungewöhnlich direkter Ausdrucksweise: da hören die Leute wieder zu, da wird einer wieder lebendig. Man kann es nicht mehr hören, was alles weichgeklopft erzählt wird, nichtssagend und aalglatt. Diese Zeiten seien vorbei.

    Nun, wünschen wir, dass Ihre, Don Alphonsos, direkte und immer noch, wie ich finde, ausgesprochen höfliche Schreibweise, Schule macht, und beim Aufräumen hilft. Das Dialogische und Rückkoppeln beherrschen Sie ja wie kaum einer und machen damit auch den feigen Polithexen vor, wie sich verzaubernde Kommunikation anfühlen darf.

    • Natürlich hatten die Piraten einen Webfehler, aber wenn Berlin nicht der erste Wahlsieg gewesen wäre und man Ponader und Schramm nicht gewählt hätte, wäre mehr Zeit gewesen, die Partei zu stabilisieren und die Problemverursacher kalt zu stellen. Ich denke nicht, dass es zwingend scheitern musste: ein gewisses, ehrliches Probieren hätte man der Partei verziehen. Aber nicht die Arroganz der Windbeutel.

    • What the hell do you expect? Grace and consistency?
      Die Piraten sind an ihrem Unverständnis der Moderne gescheitert.
      Die Moderne ist keine Einheit einer Differenz sondern die Differenz einer Einheit. Die Moderne besteht aus Funktionssystemen, die gerade nicht mehr wie im Mittelalter in der Regierung zusammengeführt werden können. Die Regierung in der Moderne ist immer und ausschließlich Politik. und Politik operiert immer und ausschließlich mittels Macht. Und nur wer das versteht und akzeptiert und sich entsprechend verhält (wie gerade Frau Wedel von der AFD, was ihr dann von den nicht so intelligenten Medienvertretern vorgeworfen wird…auch in der FAZ ), der überlebt.

      Die Piraten wollten aber anders sein, wollten keine Macht sondern Überzeugung, wollten Technik und Spass und Liebe. Und endeten als ein Herr Lauer, der täglich über das abgef.ckte politische System klagte.

      Als hätte es die Grünen nie gegeben, die Jahrzehnte zuvor fast genauso gescheitert, wäre da nicht ein Machtmensch wie Herr Fischer einmarschiert und die Realität reingebracht. Die Realität der Macht.

    • Klartext geredet?
      Aber ja, letztmalig Horst Mahler am 18.4.2017 per Videobotschaft an Xzz, wird grad von Kleinheiko aus dem Netz zu radieren versucht, lol.
      Politisches Asyl ist beantragt, wird sicher noch lustig.

      Das Chaos der Piraten und der Goldmsn-SachsInvestmentbanksterin Weidel-AfD hat die Deutsche Mitte glaenzend analysiert und Vorkehrungen getroffen, sagt deren Parteiboss Christoph Hoerstel.

  12. Because it insults my intelligence and makes me very angry.
    Wenn die nicht wollen, dass wir denen unsere Meinung sagen, dann hören wir einfach auf mit denen zu kommunizieren.

    Easy as f.ck.

    Mal sehen, was dann noch bleibt. An Kommunikation. In Berlin.

    Die Kommunikation wird nicht enden. Die Kommunikation ist immer. Sie wird nur woanders sein, als in Berlin.

    Am Ende wird Berlin exkludiert. Raus aus der Kommunikation der Mehrheit.

    Kann man an den absurden Wahlprognosen ja schon beobachten, die Entkopplung, die sie nicht mehr einfangen können, die Zauberlehrlinge.

    Whatever, am Ende ist keine Kommunikation mit denen dann doch erträglicher, als das Ertragen der gegenwärtigen Versuche der Berliner, die Kommunikation zu steuern.
    Wenn ein Innenminister sich bei der nicht vermeidbaren Darstellung des extremen Anstiegs von Gewalttaten durch Flüchtlinge hinstellt und die „Verrohung der Gesellschaft“ beklagt…also die Verrohung, die er höchstpersönlich durch seine Entscheidung der Grenzöffnung in die Gesellschaft gebracht hat, was empirisch belegt, vor seiner Nase, von ihm gerade der Presse präsentiert, …. also der Begriff „Dummheit“ kann diesen Moment nicht erfassen, es ist eigentlich nur noch das völlige Fehlen von Sinn in der Kommunikation, eigentlich ist es ein offensichtlicher Anschlag auf den Verstand, auf den Sinn, auf die Kommunikation. Mittels Paradoxie. Klar erkennbar, nun gut, nicht von unseren Medien, die ja eher dem oben genannten „Begriff“ unterliegen.

    Egal. Obwohl, da war ja auch noch dieser Angriff auf die Rationalität:

    „Grundsätzlich gilt laut Pfeiffer: Je fremder ein Angreifer sei, umso wahrscheinlicher sei es, dass er angezeigt werde. “

    http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/fluechtlinge-werden-haeufiger-angezeigt-als-deutsche-14986846.html

    Äußerst gewagt, die Kausalität einfach umzudrehen, also den Täter so irgendwie zum Opfer zu erklären, weil er ja angezeigt wurde und nur durch diese Anzeige zum Täter.

    Nun, dafür habe ich nicht die Hälfte meines Lebens an Bildungseinrichtungen verbracht, um mir so etwas anhören zu müssen. Kann man ja abschaffen, Schulen und Unis und Logik und Sinn und Kommunikation. Scheint ja das Ziel zu sein, dieser Damen und Herren in und um Berlin. Mal eben die Moderne beenden.

    Gewagt. Äußerst gewagt.

    Viel Glück.

    (Welche Ebene ist das, bei Dante? Eine Existenz ohne Sinn, gefangen in Paradoxien?)

    • Es ist das übliche Verschweigfen der Opfer und das Verwischen der Täter.

    • Pfeifer
      Ich las heute Mittag nur die Überschrift des Relativierungsartikels und wäre nie auf die Idee gekommen, dass dafür Pfeifer reaktiviert worden ist.
      Der ideologische Einpeitscher in Sachen Computerspiele und Amokläufe und der gleichen.

      Der Mann ist doch angeblich schon länger im Ruhestand und hat sein Pseudowissenschaftliches Institut an irgendeinen Verwandten übergeben, wie ich im dunkel im Kopf habe.

      Den aus der Gruft zu holen ist für die Politik peinlich und noch viel mehr für ihn.
      Den Berlinern geht es wohl wirklich dreckig.

    • I'm all out of heroes, man.
      Yep, aber die FAZ berichtet, umkommentiert. Was Kommentar ist, weil ansonsten würde sie gar nicht berichten.

      Diese ganze aktuelle „Politik“ würde nicht eine Stunde lang funktionieren, wären da nicht so viel Mitläufer wie die FAZ.
      (Ups, darf man das hier sagen?)

      Während Zeit, Spiegel und Suddeutsche aus allen Kommentarrohren feuern, macht die FAZ die CDU und schweigt. Für Mutti.

      So kann man nicht gewinnen. Falls da überhaupt eine irgendwie versteht, was Moderne ist, die man verteidigen sollte. Als ehemaliges Mutterblatt der deutschen Moderne (Bildungsbürger…Bürgertum…Moderne…soll ich für FAZ Redakteure ein Bild malen, bezüglich der Kausalität, Geschichte und so?)

      Egal. Sinnlos. Man kann gegenwärtig nicht mehr Verstand, Bildung, Verpflichtung und/oder Eier fordern…gibts nicht mehr.

    • Ich wollte in der Sache eh mal beim Polizeipräsidium vorsprechen.

    • Präzise analysiert,
      great job, goodnight. Das Top-Fiasko „Innenminister“.

      Am letzten Montag (24.04.) habe ich im Sportstudio die Tagesschau geguckt. Klar, hätte ich bleiben lassen sollen. Aber Bob’s Burger ist meistens einfach nervig, und Südpark war noch nicht dran.

      Außerdem sollte man sich doch ab und zu einen Eindruck davon verschaffen, wie dreist die MSM die Massen vor der Glotze manipulieren. Dieser Tagesschau-Trash ist ja auch sehr spaßig.

      Der „Innenminister“ wurde mit irgendwas Dummen zitiert. Währenddessen wurde der „Innenminister“ lange als großformatiges Hintergrundfoto eingeblendet. Seine Physiognomie dementiert überzeugend jegliche Kompetenz. Blass, krank, bräsig, glasige Augen. Dieser intellektuelle Vollversager und moralische Bankrotteur und Feind des deutschen Volkes sieht völlig fertig aus. Kaum zu glauben, dass man diese zombiehafte Gestalt noch vor eine Kameralinse lässt.

      Bis heute ist ja z. B: ungeklärt, wie viele nicht erfasste – überwiegend illegale – Migranten sich in D. herumtreiben. Im Sommer 2016 war die Rede von einer halben Million, so sinngemäß damals der „Innenminister“. Wo sind die denn jetzt? Interessiert keinen. Wer fragt, ist Nazi, und kriegt keinen Kakao mehr.

      In der Tagesschau wurde auch berichtet, dass antisemitische Zwischenfälle sehr zugenommen hätten. Verschwiemelt kam die Frage durch, ob das nicht vielleicht mit den Muslimen zu tun haben könnte.

      Jetzt kommt’s: Das umfassend dokumentierte antisemitische Mobbing eines jüdischen deutsch-britischen Schülers an der Schule in Berlin-Friedenau wurde als ein „Es-soll-stattgefunden-haben-Vorfall“ präsentiert. Dann präsentierten die Politaktivisten der Tageschau eine offensichtlich linksradikale Vertreterin der jüdischen Gemeinde Berlins.

      Die jüdische Aktivistin sagte sinngemäß in etwa: „Ich bin Jüdin und (nun wörtlich) „unsere Geflüchteten“, die sind gar nicht so.“ Nun ja. Nur die allerdümmsten Kälber …

      Unvermeidbarer Weise durfte „Volker Beck“ auch was sagen. Er fällt weiterhin durch deutlich glasige Augen auf.

      Ich habe dann umgeschaltet.

    • Die Verantwortlichen dürften schon ziemlich weit unten in der Hölle weilen
      Am ehesten in der zweittiefsten, einem meet and greet für verbeamtete Profiteure aller Art.

    • Lüge - in welche Richtung auch immer
      Nachdem man uns anderthalb Jahre traktiert hat, dass es durch mehr Geflüchtete nicht mehr (an manchen Stellen: weniger) Straftaten gäbe, also von den Zahlen her, wird seit wenigen Wochen das Gegenteil dazu berichtet.

      Nun ist eigentlich egal, was da aus dem letzten Loch ge-pfeiffer-t wird, kann das beides schon erst gar nicht sein.
      Meinethalben bedarf es dann auch keiner weiteren Diskussion über die Unfähigkeit der armen Geflüchteten, eine Anzeige aufzugeben.

    • Ganz offensichtlich waren die früheren Behauptungen Fakenews. De Maiziere und Heiko Maas können sich ja gegenseitig festnehmen lassen, für Propaganda wie bei RT.

    • Es wird kein Self-Healing geben bei den Medien, insbes. nicht bei dem ÖR-TV
      Und allen angeschlossenen Funkhäüsern. Das müssen die Bürger von aussen schaffen (schaffen wir’s?). Als erstes müssen die Politvasallensender in die finanz. Unabhängigkeit entlassen werden, dann sehen wir weiter. Und das wird wahrlich schwer genug. Sind sie doch allesamt zu Futtertrögeabsicherungsvereinen mutiert. Ekelhaft!

    • Zu dumm
      … dass das keiner wirklich versteht, erst recht nicht Journalisten, denen wird ja eingebleut, sie dürfen das nicht mal verstehen. Allerdings hat auch Herr L. aus B. darauf hingewiesen, das Systemhandeln immer zu Paradoxien führt, wenn das System versucht, sich selbst zu beobachten, Stichwort Blinder Fleck. Ein Politiker dürfte also nur sagen, was er will, aber nicht, wie es zu bewerten ist, das tun die Wähler. Genau diese Ausdifferenzierung geht aber nun immer mehr verloren. Genau das ist übrigens die fatale Ähnlichkeit zwischen DDR 1.0 und heute. Und kurz vor seinem Ableben hat Herr L. auch darauf hingewiesen, dass funktionale Ausdifferenzierung eine historische Komponente hat. Also reversibel ist. Und genau das erleben wir heute leider.

    • Welche Ebene ist das, bei Dante? Vermute achter Höllenkreis! Der Leibhaftige sekundiert.
      Die neun Kreise der Dante`schen Hölle. Je näher man den engeren Kreisen kommt, umso schrecklicher wird es.
      Im achten Höllenkreis sind Verführer, bestechliche Beamte und Priester, die ihr Amt erschacherten, Heuchler und Diebe, böse Ratgeber, Fälscher und ähnliche Sünder, und für jede Sorte ist mit raffinierter Grausamkeit eine neue Marter erdacht.
      Im neunten Höllenkreis ist die Eishölle: Hier sind die Verräter, Bruder- und Vatermörder.

    • ... Pfeiffer ...
      … hat auf den statisch wohl abgesicherten Befund hingewiesen, dass Personen aus dem sozialen Nahebereich weniger häufig angezeigt werden, als Fremde …

      Allerdings werden die dadurch entstehenden Verzerrungseffekte dadurch ausgeglichen, dass Fremde weniger häufiger geschnappt werden und dass v.a. die große Masse der Fälle mit migrantischer Täterbeschreibung aber ohne Tatverdächtigen (s. Köln) völlig aus der Statistik fällt. Das erwähnt Pfeiffer natürlich nicht (auch nicht im aktuellen Phoenix-Interview, im Netz) und der Grund ist klar: Pfeiffer will noch mehr öffentliche Mittel für die sog. „Integration“ und möglichst viel für sich & Friends davon abhaben.

    • Absurdes Beschwichtigungstheater
      Die Verharmlosung der sehr hohen Kriminalität von sog. Flüchtlingen wird im Cicero gut beschrieben.
      http://cicero.de/berliner-republik/kriminalstatistik-2016-absurdes-beschwichtigungstheater

      Bereits nach der Grenzöffnung 2015 hatte Bayern sofort reagiert und mehr Stellen im Bereich der Strafgerichtsbarkeit geschaffen, weil man genug Erfahrung hat, was da ins Land kommen würde.

      Das stand damals natürlich in keiner Zeitung und war nur intern in Justizkreisen bekannt.

      Wer unsere Zukunft kennenlernen möchte, kann sich in Schweden und Frankreich ein Bild machen.
      Über Schweden z.B. hier nachzulesen.

      https://www.bayernkurier.de/ausland/21976-mehr-gewalt-weniger-polizei/

    • What the hell is he talking about?
      @Soziologe

      „Und kurz vor seinem Ableben hat Herr L. auch darauf hingewiesen, dass funktionale Ausdifferenzierung eine historische Komponente hat. Also reversibel ist. Und genau das erleben wir heute leider.“

      Yep. Das ist allen noch nicht klar, dass wir hier und jetzt gerade um das Überleben der Moderne kämpfen.

      Dass die Moderne hier schon 1870-1914 und 1920-1939 zwei Mal da war….und dann wieder weg. Jetzt hat sie länger durchgehalten, aber 70 Jahre sind auch nur ein Wimpernschlag in der Geschichte….
      D.h. Moderne, wie wir sie kennen, die hatte nur ca. 130 Jahre.
      Bisher.
      Ingesamt.
      Den Rest der ca. 2 Mio Jahre war da nix mit Moderne.

    • Pfeiffer, und auch Frau Peters #safepassage
      Herr Pfeiffer ist SPD-Mitglied und war Justizminister in Niedersachsen, kann also nicht als parteipolitisch neutral angesehen werden.

      So hat er sich übrigens am 11. Januar letzten Jahres geäußert, als die Fakten über die Vorgänge ja noch gar nicht vollständig bekannt waren:

      „Kriminologe: Köln war Ausnahmesituation
      Die Vorgänge in der Silvesternacht werden Gewalt gegen Ausländer befeuern, glaubt der
      Kriminologe Christian Pfeiffer“.
      http://www.mittelbayerische.de/politik-nachrichten/kriminologe-koeln-war-ausnahmesituation-21771-art1328569.html

      Da schießt jemand gewaltig aus der Hüfte…

      Was nicht nur tatsächliche, sondern auch potentielle Opfer angeht, wie zum Beispiel durch einen Fährenservice:

      Simone Peter und andere tweeten ja gerne über #safepassage, also einen regelmäßigen Fährenservice über das Mittelmeer und spezifisch auch die Ägäis. Als Begründung dienen die ca. 5.000 Ertrunkenen des Jahrs 2016.

      Allerdings warten am afrikanischen Ufer schon jetzt ca. 6 Millionen Migranten auf die Überfahrt nach Europa. Wenn man die Überfahrt erleichtert, werden es nochmals deutlich mehr, mindestens 10 Millionen.

      Aber bleiben wir bei 6 Million, die kurzfristig nach Europa gebracht werden sollen. Bei einem Intensivtäteranteil von nur einem halben Prozent (bei ungefilterter Einwanderung sehr niedrig gegriffen) sind das 30.000.

      Bei 30.000 Intensivtätern kann man vom mehrfachen der genannten 5.000 Todesopfer pro Jahr unter der europäischen Bevölkerung ausgehen. Das sollte eigentlich selbstevident sein, aber ich habe bisher noch keinen Artikel gelesen, in dem diese Rechnung aufgemacht wurde.

  13. Grüne Heuchler
    Özcan Mutlu, der Mann, der sich für eine Mietpreisobergrenze einsetzt – außer wenn seine eigenen Mieter betroffen sind. Denen erhöht er die Mieten so brutal, daß sie ausziehen müssen. Daß Özcan auch gerne mal Polizisten beleidigt, versteht sich von selbst. Er ist schließlich bei den GRÜNEN.

    • Treppenwitz
      Man kann es getrost als Treppenwitz der (bundesrepublikanischen) Geschichte bezeichen, daß die Polizeiuniform (demnächst auch in Bayern) wieder (preußisch?) blau ist. Man hat ja sonst nicht viel zu lachen bei uns……

    • Stimmt Oskar, die Vorliebe für Blau fing bei Preußens an
      http://www.farbimpulse.de/Die-deutsche-Polizei-wird-europaeisch-blau.234.0.html

      Aber mal ganz ehrlich, das modisch verspielte kackige Natooliv war wenig kleidsam und schwarz gewandet huppen ja schon die Hanseln der Ordnungsämter rum, zumindest in NRW (ganz fiese Knöllchenverteiler).

    • Titel eingeben
      „daß die Polizeiuniform (demnächst auch in Bayern) wieder (preußisch?) blau ist.“
      Auch schön dokumentiert von Dietmar Schäffer, Ehegatte der Heike Schäffer und Polizist unter Sophie Haas, im Ort Hengasch (Kreis Liebernich).
      .
      Übrigens: Auch die Mützenform wurde offenbar amerikanisiert. Dass „wir“ aber auch ALLES aus God’s Own Country nachäffen müssen, ts, ts…

    • Preußisch-Blau
      Moin, Herr Oskar!

      Sehr guter Hinweis auf Preußen, danke dafür. Das könnte auch der Grund sein, warum die Beamten am Tegernsee und umzu (noch?) kein Blau tragen dürfen.

      Wie alles in Preußen (jedenfalls bis 1890) hatte auch die Wahl der Farbe Blau für die Uniformen einen ebenso sachlichen wie nüchternen Grund: Blau war eine besonders preiswert herstellbare Stofffarbe.

      Der Könige von Preußen rechnete eben mit jedem Heller. Kleinkönigen, zum Beispiel denen von Gnaden eines korsischen Artillerieoffiziers wie dem bayerischen, war’s eher wurscht. Da war die Prachtentfaltung wichtiger.

    • Mantel der Geschichte
      @Civilitas

      Über den bayrischen Anteil an der Befreiung vom Aigle decken wir dann doch lieber den Mantel der Geschichte.

      Vielleicht rührt daher ja der vom Hausherrn gepflegte Topos vom bajuvarischen Sonderweg ggü dem Norden dieses Landes. Auch wenn er eigentlich auch später an der Seite der Österreicher nicht wirklich von Erfolg gekrönt war. Der geneigte Forist mag nun sinnieren, wem die kleindeutsche Lösung wohl nicht klein genug war/ist.

      Aber Geschichte soll sich ja angeblich nicht wiederholen….

    • Polizeiuniformen
      @Oskar

      Ich bin mit dem bundesrepublikanischen grün/beige aufgewachsen bzw. grün/grün beim BGS. Die neue Kluft in blau, Uniform kann man das nicht nennen, kann ich leider nicht ernst nehmen. Sie und Ihre Kollegen, vor denen ich den größten Respekt habe, insbesondere angesichts der aktuellen Lage die Sie an vorderster Front ausbaden müssen, sehen damit aus, wie Fensterputzer einer Zeitarbeitsfirma mit Sponsorenaufdruck auf Rücken und Brusttasche.

      Und dann noch die neongelben Leuchtstreifen-Aufkleber, die man immer öfter auf den Streifenwagen sieht… Man assoziiert einen Fahrschulwagen oder Transport von Schulanfägern oder sowas.

      Autorität strahlt das irgendwie nicht aus, sorry.

      Nichtsdestotrotz an dieser Stelle: erfolgreiche Einsätze und kommse immer wieder unversehrt Heim!

  14. Die Piraten, oder reite auf einem toten Pferd . Maas tötet das Netz und kommt an die Tür.
    .
    .
    .
    Ich akzeptiere, dass Sie zu den Piraten, als sie noch lebten, Affinität hatten.

    Ich stimme mit Ihnen überein, das denke ich, geht auch durchgehend aus meinen Beiträgen klar hervor,
    dass unsere Freiheiten und die Demokratie insgesamt durch die Einheitspaddei bedroht sind , dass sie schon abgebaut wurden, s. Maulkorbgesetze, et. al .

    Ich wünsche mir als Führungspersonal in Deutschland die direkte Demokratie, statt irgendwelcher Spacken, ob in Maasanzügen, oder Phantasieuniformen.

    Und eine Bewegung, die diese Freiheiten, gerade auch im net, verteidigt, wäre wichtig und wertvoll.

    Das packen die Restpiraten, korrigieren Sie mich , heute nicht mehr.

    Die Ursachen haben Sie angeführt, ob es auch ohne diese linke Unterwanderung, die ja schon die Grünlinge vergiftet hat, nicht auch gescheitert wäre…geschenkt .

    Dass die FDP dazu nicht geeignet ist- da sind wir uns wohl einig, und ,,Die Partei“, naja.

    Dass Ihnen vor der AfD graust, wissen wir, aber in irgendeiner, gern negativ-konnotierten, Form, hätten Sie sie erwähnen können .

    Immerhin nützt diese Partei ja noch das net, und schickt uns nicht den fetten Wettesser an die Haustür, unseren Kühlschrank zu leeren.

    Oder die StaSi, um…..

    Auch mit dem Maasschen Ungesetz wird nicht das ganze net mundtot sein.

    Ob etwas wenige Stunden später gelöscht wird, ist gerade bei einem schnellebigen Medium, wie dem net , noch kein Todesurteil der Meldung.
    Bis sie gelöscht ist, hat sie schon gewirkt.

    Und Youtube und Twitter sind nicht singulär, bei dem Tempo, das das net auszeichnet, entsteht schnell etwas Neues, wenn das Alte verzopft wird, und mit den Schmuddelparteien kolaboriert, wie ein gut-amerikanischer Petain.

    Das schmälert nicht die Bedrohung, die die Einheitspampe darstellt, schließlich sind die die Staatsmacht, und alte Dackel wie ich, etwa, springen nicht so geschickt im, etwa darknet, herum.

    Aber es macht die Lösung, die die Pampe hier wählt, wenig griffig, was schnelle Menschen angeht.

    Das Ergebnis der BTW kennen wir ja eigentlich, und es wird durch Millionen denkfaule und feige MichelInen erzeugt werden,

    die ihr Wahlrecht wegwerfen .

    Dafür müßten diese öden Hanswurste, die behaupten für uns Politik zu betreiben, gar nichts tun.

    wer , ohne Schaden zu nehmen, die Sauereien der letzten Jahre begehen kann,

    ist teflonbeschichtet ,

    einfach, weil der ,,Börgöör“ nicht Feuer macht.

    Hochverrat als political achievement ist erstmals echtes Neuland von der Ödfrau.

    Wenn wirklich so ein Dr…sstück an Ihre Tür kommt, liebe Foristen,

    hauen sie diese Tür mit aller Macht zu.

    Irgendwie kommt das ins Netz.

    • Es geht hier nicht um die AfD, sondern um das, was die, die von den Piraten bedrängt wurden, aus dem Erbe gemacht haben.

    • Dem BÖÖRGÖÖR
      sind die Zündhölzer ausgegangen, deshalb macht er kein Feuer.

      Wenn man sich anschaut, wie relativ unproblematisch in Italien Parteien zerfallen, und zwar keine Ein-Thema-Parteien, sondern Volksparteien, wie in Frankreich die Volksparteien zurechtgestutzt werden, fragt sich schon,
      was in Deutschland eigentlich soo anders ist als in diesen beiden Ländern.

      Vergeh und werde, das ist für die italienische Parteienlandschaft nix neues.

      Gut, das politische Personal hat meistens, so wie Macron, neue Bewegungen gegründet, das passiert bei uns nicht – bei uns machen das maximal irgendwelche Hinterbänkler.

      Ich weiß jetzt zu wenig über die rhetorische Begabung von italienischen Politikern, aber nach einigen live oder auch auf yt ertragenen Reden deutscher Politiker von Kleinparteien bin ich doch ernüchtert.

      Da hat jeder italienische Liegenaufsteller mit Rettungsschwimmerweste mehr von Cicero als unsere Politiker, die ja immerhin oft Berufskollegen von diesem sind.

      Einige Zeit (genau bis Ende 2015) hab ich mal mit der ÖDP sympathisiert und war auf einigen Veranstaltungen.
      Jedesmal war mir nach 5 Minuten klar, dass angesichts des Charismas der Redner meine Stimme außer Wahlkampfkostenerstattung wenig bringt.

      Mit solchem Personal verkriecht sich sogar ein wechselwilliger Wähler wieder hinter dem Ofen, der meistens schon erkaltet ist.

    • die anderen haben Demokratie, wir haben DDR. Ganz einfach.

    • @Don
      Ähem…. „die anderen haben Demokratie“…

      Wer genau soll das denn sein?

    • Demokratie oder DDR?
      Ich würde sagen, werter Don, wir hatten schon immer Gängelung und Bevormundung.
      Würden unsere Arbeitnehmer, wie in Frankreich und der Schweiz, ihr Gehalt auch in Brutto bekommen, müssten sie mehr koordinieren, d.h. die anfallende Steuer zum Ende des Jahres verwalten. Sie wüssten,die muss bezahlt werden und würden ein Sonderkonto anlegen.Sie könnten sich aber, wenn nötig, auch mal selbst kreditieren,ohne eine Bank in Anspruch zu nehmen…
      Bei und hält man die Bürger für unmündig, selbst die Gutverdienenden lassen sich das bieten.Bei uns wurde den Leuten jede Selbstverantwortung aberzogen, nach dem Motto: Beamte können alles besser und was wir haben, das haben wir schon mal.

    • Parteiendemokratie
      Habe das hier schon gnadenlos häufig geschrieben. Und heute auch mal was Leserliches dazu im Einwickelpapier gefunden:
      http://www.faz.net/aktuell/politik/allensbach-studie-deutsche-optimistisch-franzosen-pessimistisch-14987755.html

      Und ich wiederhole mich: In Frankreich hat ein Fünftel den Schwiegersohn der Träume aller Schwiegemütter gewählt, der keiner Partei entstammt. Ein Fünftel hat eine sogenannte Rechtsradikale gewählt, ein weiteres Fünftel einen Trotzkisten. Also die Mehrheit außerhalb des Parteienspektrums.
      Oder, andersherum: Ca. 26 Prozent haben in der ersten Runde einen Vertreter der etablierten Parteien gewählt.
      Oder, nochmals gewendet: Im besten Falle ein Viertel hat einen Kandidaten gewählt, der findet, Europa solle in etwa so weitermachen wie bisher.

      Das ist alles vollkommen konträr zur Herangehensweise der deutschen Wählerschaft.

      In der Morgenlektüre des Figaro gab es schon die ersten, etwas überlegteren, Analysen des Wahlausganges vom Sonntag. Und da sieht es jetzt so aus, dass die Probleme Frankreichs nicht beendet sind, mit der Wahl der Merkelkrone, sondern erst richtig beginnen.

      Man freue sich in Berlin und Brüssel nicht zu früh: eine kranke Marianne an der Seine wird auch Europa weiter in den Abgrund reissen.
      Ausser, und das wäre meine Prognose, eure Regierung führte auf die eine oder andere Art die Transferunion ein. Dann gnade euch Gott, denn dann müssen die Deutschen ausser einige Millionen migranti durchzufüttern auch noch 200 Millionen Südeuropäern die Kasse auf quasi-deutsches Niveau aufbessern.
      Dass die Deutschen dazu willig sind, scheint so. Denn letztes Jahr haben sie 100 Milliarden Sparzinsen verloren, wegen der EZB-Politik, dafür hat die Bundesrepublik Deutschland 150 Milliarden Einsparungen gehabt (so stand es ebenfalls im Einwickelpapier). Für die Bankenrettung nach 2008 hat der deutsche Fiskus nach Angaben der Bundesbank gut 280 Milliarden aufgebracht, und bisher auch knapp 200 Milliarden für Griechenland.
      Und noch immer – im Vergleich zu den Kollegen auf der anderen Rheinseite – finden 80 Prozent dass es ihnen gut geht, und wählen knapp 80 Prozent die Einheitspartei.
      Wäre da echt Widerstand zu erwarten, wenn demnächst auch noch 800 Milliarden Target-Salden auflaufen, auch durch Bereinigung schmutziger Anleihen der italienischen und spanischen Staatsbanken? Es steht zu vermuten, die meisten Deutschen werden dann mit ihrer Regierung übereinstimmen, und rufen „Wir stemmen das!“.

  15. Zur Klärung neu formulierter Absatz
    Eben war ich zu schnell beim Abschicken: folgender Absatz ist mißverständlich:

    „bei den Piraten war es wie es nun bei Merkel, KGE, Maas, Juncker, Shultz und Co läuft: „Kann ich noch mehr und noch frecher gegen Euch regieren?“ “

    Dieses Textstück beleuchtet die Piraten in einen falschen Licht. Die Piraten wollten nicht gegen die Bürger handeln. Dafür waren sie ja auch viel zu klein und instabil. Die wollten alles gut machen, für die Menschen, und scheiterten, auch, wie Sie sagen, weil die falschen Leute nach oben kamen. Es hätte eben Manager gebraucht zu jener Zeit, die die Funktion, das Überleben sicherten. Überhaupt braucht es immer neben den Innovatoren und Idealisten auch fleißige, trockene Arbeiter, die den Überblick behalten. „Führung“ brauchten die, das ist ein altes, treffendes Wort, das besser passt, als „Leadership“, was heute oft mit „Animateur“ oder „Verführer“ übersetzt werden könnte. Doch wer wird nach oben gewählt?

    Das mit Macron wird spannend. Hat man mit Macron Frau Le Pen in vier Jahren gewählt?

    • Was die Zukunft bringt wissen wir nicht,
      auch nicht für „in fünf ! Jahren“

    • @ Joachim Brunold
      Nein, was die Zukunft bringt, WISSEN wir nicht.

      Vorstellungen und Ahnungen kann man haben.

      z.B., dass die Regierungen der westl Länder mit
      dem Rücken zur Wand stehen, dass es so nicht
      weiter gehen kann, und die Veränderungen nicht
      von den üblichen Verdächtigen ( Rechtspopulisten )
      ausgehen werden.

    • Na ja...
      …erst Mal muss er ja gewählt werden, der Herr Macron. Was gäbe ich nicht für die Gesichter in den öffentlich-rechtlichen Bedürfnisanstalten, wenn stattdessen, was nicht sehr wahrscheinlich aber auch nicht völlig unmöglich ist, Frau Le Pen gewählt würde.

    • Es gibt da kaum eine Chanca für ausgewogene Berichterstattung mehr.

    • @ E.R.Binvonhier
      Nur, wo ist die Wand?

  16. Reaktionäre Hypothese
    Man hat in Europa seine Schlüsse aus der Niederlage Clintons gezogen, die alle Medien bis auf das Netz hinter sich hatte.
    Alle Mainstreammedien waren aber offensichtlich nicht genug, daher muss das Internet ebenfalls unter Kontrolle gebracht werden.
    Das wird jetzt Schritt für Schritt durchgezogen, nicht das hier auch so ein Trump-Unfall passiert.

    Die Mainstreammedien kollaborieren oder schweigen darüber nachdem sie wirtschaftlich durch „Alternative Media“ bedroht werden, direkte und indirekte Kontakte in die Politik überdurchschnittlich gut sind (die SPD gleicht bspw. mehr einem Medienkonsortium als einer politischen Partei mit ihren ca. 2k Beteiligungen an Unternehmen) und die jeweiligen Angestellten eher politischen Aktivisten entsprechen als Journalisten und Berichterstattern, die sich selbst bekanntermaßen zu knapp 75% dem linksgrünen Spektrum zuordnen (Wahlpräferenz unter Journalisten für die Grünen nach einer Studie der FU von 2010: 42% !).

    Ist natürlich nur eine Hypothese. Eine Verschwörungstheorie sozusagen.
    Hab ich aber interessanterweise das erste Mal vor knapp einem halben Jahr gehört…

    Konsumenten von alternative Media oder einfach nur Follower von alternativen Twitteraccounts werden dieses Jahr schon einige Fälle mitbekommen haben, in denen Accounts auf verschiedenen Plattformen in Deutschland unzugänglich gemacht oder gleich ganz gelöscht wurden. Etwas prominenter in die Öffentlichkeit geschafft, hat es vor Kurzem die Sperrung des Facebookaccounts eine Ex-Moslems (Name vergessen).

    • Es gab heute ein paar fälle, bei denen Twitteraccounts für Deutsche nicht mehr verfügbar waren. es sind aber Ausnahmen.

    • Twitter und Co.
      Twitter und Co bekommt man vielleicht so unter Kontrolle.
      Aber was passiert, wenn man entdeckt, dass sich immer mehr Interessierte bei ausländischen Medien informieren?
      Werden die diskreditiert? (wird am wahrscheinlichsten kommen)
      Werden die geblockt, wie in China?
      Gibt es dann wieder Verbote „Feindfunk“ zu hören?

    • Ich denke, es gibt eine gewisse Furcht, die NZZ könnte sich hier ausbreiten. Speziell bei der SZ.

    • Imad Karim, kein Exmoslem, sondern ein kritischer Moslem
      ex ginge ja noch… Sein Account wurde gelöscht, einfach so und tauchte am 16.4. einfach so wieder auf, ohne jeglichen Kommentar. Er war ob der Löschung und des Wiederauftauchens seines Accounts mindestens so fassungslos wie diejenigen, die das mitbekommen haben.

      https://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/facebook-imad-karim-wieder-da/

  17. Ergänzung: Meme Wars
    Ergänzend hierzu:
    „Und so, wie die deutschen Parteien Obama kopierten, haben sie jetzt wie die Demokraten Angst vor den Teilen des Netzes, die Trump ins Amt brachten.“

    Ein harmloser Twitteraccount der sehr gut illustriert, was diese Aussage konkret bedeutet ist @ArmyofKek.
    (Auch gerade sehr aktiv zur Frankreichwahl)
    Hashtags kapern, (Twitter-)Umfragen beinflussen, „Shitposting Operationen“ durchführen, uvm.
    Das läuft da alles unter „Meme Wars“.

    Lohnt sich bei Interesse zu recherchieren. Aber bloß nicht bei Mainstreammedien.
    Abschreckendes BBC Beispiel mit Kommentar: „The BBC Discover the Great Meme War „:
    https://www.youtube.com/watch?v=ohxDM9eGu6Q

    #freeKekistan !

  18. Titel eingeben
    Vor 44 Jahren, als ich noch in der Politikwissenschaft studierenderweise tätig war, habe ich gelernt, dass nur die Person oder die Bevölkerungsgruppe konfliktfähig ist, die eine nachgefragte Leistung verweigern kann.
    Das war und ist bei den Piraten nicht der Fall gewesen. Sie haben den alten sozialdemokratischen Argumentationsbrei etwas elektronifiziert und ernsthaft angenommen, so eine Lusche wie der Ponader könnte den verbreiten. Der kann aber keine Leistung verweigern, weil er nichts weiß und nichts kann. Schon gar nichts, was kaufkraftfähige Nachfrage hervorrufen würde.
    Und von diesen Figuren laufen Tausende durch den Politikbetrieb mit oder ohne staatlichem oder NGO-Sponsoring. Der damit einhergehenden Vermüllung der öffentlichten Meinungsäußerungen mit „bullshit“ kann man nur mit Verachtung begegnen. An jedem elektrischen Gerät gibt es einen Ein-/Aus-Schalter.

    • Lieber Folkher Braun, dieses elektrische Gerät, das ich als hübsch leisen Dauerrührmotor
      benutze, kommt ohne Einausschalter aus…

  19. @ Otto Moser
    „Die deutschen Leitmedien“, leider suche ich meistens vergeblich nach ausgewogenen Artikel in der Presse. Es gibt immer wieder einzelne Ausnahmen, (leichte Verzögerung, ich musste gerade 11mSchiessen ansehen, ARD keine fake news), selbst in der Zeit, aber selten; und die Fakten, F…, F…, Schreier schreiben fast nur noch ab.
    Ich lese übrigens auch ganz bewusst Artikel, die von meiner Meinung abweichen, aber eine logische Begründung muss im Detail dargestellt werden. Im Übrigen gibt es, wie schon öfters hier erwähnt, die Auslandspresse. Die hat auch keine deutsche Brille auf.
    Beste Grüsse
    M.

    • mettmän
      Wenn sie ein wenig länger hier sind, dann werden sie ganz bald merken, dass MOser der Stammtisch/BILD FRaktion angehört…

    • TDV
      Sie argumentieren oft unterirdischer, als es Julian Reichelt von der Bild tut, gehen Sie doch mal in sich.

      Danke

  20. Wiedermal der Dunning-Kruger-Effekt in der Melonenpartei
    Özcan Mutlu, der bildungspolitische Sprecher von Bündnis90/Die Grünen
    twitterte gestern „Philologenverband & weitere selbsternannte ExpertInnen plädieren für eine Begrenzung der Migranten in Schulklassen. Wollen die ein #Bussing?“.
    Schöner kann man die eigene Kundschaft kaum düpieren.

  21. NZZ
    Warum sollte die SZ Furcht vor der NZZ haben werter Don? Da haben sie wohl schon länger nicht mehr reingeschaut?

    Die Artikel und Kommentare haben deutlich an Biss verloren und bei den Leserkommentaren gibt es jetzt auch das betreute Denken.

    • D'accord
      Das stimmt. Die NZZ kann man mittlerweile vergessen, sie wurde von TPTB auf Linie gebracht.

      Bassam Tibi z. B. findet schon seit geraumer Zeit in der NZZ kein Forum mehr.

      Er schreibt jetzt in der „Basler Zeitung.“

    • Betreutes Denken muss ich mir merken
      Betreutes Denken ist köstlich. Die gesamte Elite war vor längerer Zeut genuin schockiert, dass Kommentarbereiche auch gelesen werden. Sie wollten immer Teilhabe, aber in dem Moment, als sie kam, waren sie, ja, durchaus beleidigt, dass sie ihre Autorität verloren hatten und es außerdem klar wurde, dass einige im zu (ver)steuernden Volk mehr zu wissen scheinen.
      Der Don ist einer der wenigen, bei denen man regelmäßig, also immer, das Stück zu Ende liest. Den meisten Kram kann man nach ein bis zwei Absätzen abbrechen. Die Welt+ versucht immer, mit dem Wörtchen -doch- zu locken. Sobald ich auf dieses -doch- stoße, winke ich ab.

    • Unverzichtbare Voraussetzung für die gelenkte Demokratie.

  22. Die Piraten...
    … da kommen Erinnerungen auf. Hab damals im Oberland während des Aufstiegs einige kennengelernt, die waren ähnlich wie bei den Grünen so gar nicht drauf wie ihre Berliner Parteigenossen. Zwar etwas ahnungslos, was die Mechanismen des politischen Betriebs betraf, aber lernfähig und auch -willig, mit konstruktiven Ideen und um einiges sympathischer als Angehörige so manch anderer Partei. Dann nahm die Antifa die Partei gleich einem Wilderer ins Visier, schoss ein paar Mal drauf, nahm den Kadaver genüsslich aus, machte es sich im Pelz gemütlich und warf ihn weg, sobald er abgetragen und zu nichts mehr zu gebrauchen war. Schade um die guten Leute, man hätte einiges mit ihnen anfangen können.

    Wären die „echten“ Piraten nicht von den Antifanten überrannt und in ihrer eigenen Partei zur Minderheit degradiert worden, so könnte ich mir gut vorstellen, dass ihr Einfluss auch heute noch spürbar wäre. Den Altparteien ist damals die Lust am Internet gehörig vergangen, weil sie erstmals merkten, dass sein Mobilisierungspotential auch gegen sie verwendet werden konnte. Mich wundert es kein bisschen, dass wir heute, nur wenige Jahre später, von den Bundestagsparteien kaum mehr als Beißreflexe zu sehen bekommen.

  23. rätselhafte Überschrift
    Der Text ist wie immer, gut, aber die Überschrift gibt Rätsel auf.
    Soll es vielleicht heißen: „Parteien, die dem Internet böse sind“?
    Tante google hat dazu dies gefunden:
    http://www.linguisten.de/Thread-Jemandem-beleidigt-sein
    Grüße Uli

    • gutes Deutsch
      Ich wundere mich, daß niemand mehr Interesse an gutem Deutsch hat. Offensichtlich haben sich die autochthonen Deutschen schon so sehr an die Wertvoller-als-Gold-Menschen angepaßt („integriert“!) daß die Sprache kein Kulturgut mehr ist.

    • Höchst-Deutsch
      Ob dem Internet mir beleidigt ist, ist mich egal, das kann ich dich mir sagen*.

      *: (Oder muss es heissen: „das kann ich mich dir sagen“?)!

  24. Statistiken zu Ihren Blogs
    Werter Don,
    auch wenn es nicht unmittelbar mit Ihren heutigen (äh gestrigen) Beitrag zu tun hat.
    Ich lesen (wenn auch berufsbedingt mit Unterbrechungen) Ihre Blogs (ohne Vorläufer Rebell oder wie auch immer sie heißen mögen) seit 2009 und speichere diese mit Kommentaren alle auch ab (man weiß ja nie!).
    Was mir aufgefallen ist, seit Anfang 2013 haben sich die Lesezugriffe mit dem Faktor 100+ vervielfacht. Die Anzahl der Kommentare hat damals eher abgenommen, bevor sie seit kurzem explodieren. Gibt es dafür einen Grund?
    1000 Kommentare pro Beitrag sind für Sie eher eine Herausforderung als für mich – ich schiebe eben das Lesen mal ein paar Tage oder Monate nach hinten.
    Es würde mich interessieren, ist aber nicht lebenswichtig.
    MfG
    Alfred Haas

    • Jenes Provisorium brachte zeitweise Ziemlicheaktivitätsänderungen mit sich, wie hier:
      https://stuetzendergesellschaft.wordpress.com/2013/02/

      https://stuetzendergesellschaft.wordpress.com/2013/02/23/kommentarersatzblog/

      https://stuetzendergesellschaft.wordpress.com/2013/02/28/mit-freundlicher-bitte-um-beachtung/

      nachgelesen werden kann…

    • Sagen Sie mal, Frauke,
      ist das alles im Schatzkästchen, oder nur ein vager link darauf?
      Egal, beides bewundernswert.
      Falls ihr Hirn mal wegen mangelnder Auslastung in den idle-mode schalten sollte, hab ich noch was Nettes für Sie. Namen.

      So wie Karin Bibliothe, Monika Mundhar, Lenz Erke, Horst Flieger.
      Beliebig erweiterbar mit Kosenamen.
      Das war mit einem Freund vor gut 3 Jahrzehnen genauso wichtig wie Studium, Alk und Verpartnerung.

    • Denn das war schon eine Besonderetruppe, die sich dort vergnügtgetummelt hatte.
      Wollte mich aber nicht verzetteln, hab mich also auch nicht angemeldet, lediglich Jedemengebrauchbares stibitzt – es gab Vielnützliches fürs Schatzkästchen da. Zuguterletzt erschien hier noch eine Ausladendeeinladung

      http://blogs.faz.net/stuetzen/2015/03/29/aussterben-passiert-aber-reich-sollte-man-dabei-sein-5100/#comment-109881

      Bitte grüßen Sie die Erin Pfleg von mir – kann sein, dass ich ihre Dienste bald wieder Inanspruchnehmen muss (vor Dreißigjahren waren solche Spiele noch Gehirnakrobatiken: Ute Ehele, Inge Flüchtl, Peter Mauersal, Ben Ausster, Ines Pipel, Rainer Braind, Don Posei, Doris Hypsi, … Heute lässt man sowas von thefreedictionary.com , 2rhyme.ch , http://www.nationalbibliothek-gedichte.de/poetry/reimerei/index.php3 , … erledigen.)

    • Werte Frau Amgelin
      vielen Dank für die Antwort.
      Ich lese immer im ICE, wenn mal wieder das WLAN nicht funktioniert in alten Beiträgen vom Don. Da ist es mir wieder aufgefallen.
      LG
      Alfred Haas

    • Verehrte Frau Amgelin
      bitte schreiben Sie auseinander, was auseinander geschrieben gehört.

      Es ist einfach nur eine Tortur, solches ohne Leerzeichen Geschriebenes dechiffrieren zu sollen.

      Danke.

    • Werte Frau Amgelin
      vielen Dank für Ihre Anwort.
      Wenn im ICE das WLAN mal wieder nicht geht, lese ich schon mal gerne ältere Beiträge des Don von Platte. So bin ich wieder darauf gestoßen.
      LG
      Alfred Haas

    • Die neue deutsche Rechts Schreibung
      Die neue deutsche Recht Schreibung

      Die neue deutsche Recht Schreibung ist mir ein ziemliches Gräuel, das heisst, ich finde sie greulich bis gräulich, ja manch Mal so gar bläulich, jeden Falls aber ab scheulich. Vor allem die neu zeitlichen und hoch modernen aus einander Schreibungen vormals zusammen geschriebener Haupt Wörter macht den so genannten Fliess Text zu einem Gefühls mässig zu lesendem ab geerntetem Kartoffel Acker, den die hoch mütigen klein Bauern des zurück liegenden Mittel Alters ja auch fälschlicher Weise als Stoppel Acker bezeichnet haben, ob wohl es weder Brat Stoppeln, noch Stoppel Brei im über nächsten Super Markt käuflicher Weise zu er werben gibt, sondern immer nur Kartoffel Brei und Kartoffel Puffer. So ein erst Klässler ge Stammel eignet sich vielleicht für das Deppen Tele Gramm TWITTER oder die Bild Zeitung, ist nach Objekt tiefen Kri terien eines ge bildeten durch Schnitz Menschen aber sprach technisch un würdig. Den voran gegangenen Text habe ich übrigens selbst zusammen gestellt, auf dessen über bordenden Witz bin ich Blitz schnell drauf gekommen, denn ich bin allein stehend.

    • Aber hier ist nun mal Fööjeetonng und damit auch Ironie, Wortspiel also, angesagt.
      Spielen kann anstrengend wie eine Tortur sein, aber Spielkinder (Renate Simon hatte überaus treffend charakterisiert http://blogs.faz.net/stuetzen/2016/09/14/6877-6877/#comment-135256 ; und weil wir gerade mal wieder drüben sind, liebe Renate: Haben Sie möglicherweise schon https://stuetzendergesellschaft.wordpress.com/2014/01/12/611/#comment-21756 ) ahmen halt auch gerne nach – ich empfand stützendergesellschaft et al. nicht quälend, im Gegenteil, hab mir dort manch Längeres abgesehen, beispielsweise https://stuetzendergesellschaft.wordpress.com/2014/01/12/611/#comment-21631 – meines Erachtens bequemer zu lesen als das, was ULK (Unser Liebes Kanzleramt) so https://www.bundesregierung.de/Webs/Breg/DE/LeichteSprache/leichteSprache_node.html veranstalten lässt: „Leichter Sprache“ ist für mich in erster Linie das Idiom, das auf einem Leichter gesprochen wird – das muss nicht unbedingt sonderlich viel mit Deutsch zu tun haben…

      Aber jetzt genehmige ich meiner Desoxiribonukleinsäure einen Phenolphthaleinpapierkontakt…

  25. Block den Troll
    Der ist klasse …

    „So, wieder Dutzende Trolle geblockt“

    So stellt sich der Wähler die Arbeit eines tüchtigen Abgeordneten vor: tagsüber Sitzungsgelder ersitzen und Bündnisse gegen hate speech schmieden ( z. B. hier https://www.gruen-digital.de/2017/01/positionspapier-der-gruenen-bundestagsfraktion-verantwortung-freiheit-und-recht-im-netz ), zwischendurch zur Sicherung der durch eine drohende Abwahl gefährdeten Altersversorgung die Erträge des Immobilienportefeuilles optimieren – und abends in selbstloser Freiwilligenarbeit und als ehrbares Mitglied der Zivilgesellschaft Trolle blocken. Eine Tätigkeit, die man sich so ähnlich wie Turkey Shoot vorstellen darf (vom ggf. irreführenden Namen mal abgesehen).

    Was der Mann unter Trolle versteht, präzisiert er nicht. Ist damit jeder gemeint, der ihm und seiner Partei nicht nach dem Mund redet? Dass er sich damit irgendwann selber blockt, fällt ihm im Schussfieber nicht auf.
    Die Zahl der Follower jedenfalls wäre noch steigerungsfähig, aber wenn man jeden kritischen Einwurf wegbeißt, wird das wohl nix. Der Zahltag nähert sich und als Leser wird man künftig auf derartige Highlights der Medienkompetenz ziemlich sicher verzichten müssen. Schade eigentlich, gibt es doch sonst wenig zu lachen.

  26. "Townhall Meetings"
    Tony Blair gewann seine zweite Wahl – es blies ihm wegen des Irak-Kriegs ein kalter Wind ins Gesicht – genau mit dieser Strategie: Wir stellen uns. Wütende Wähler, harte Fragen, vor lokalem Publikum. Nach der Wahl kam heraus, dass letzteres aus treuen Parteisoldaten bestand, die mit einer kleinen Flotte von Reisebussen zu den Veranstaltungen quer durchs Land gefahren wurden.

  27. "The times they are changing"
    Im Zeitraum zwischen der Saat des Windes und der Ernte des Sturmes kann sich die Richtung ja so leicht ändern. Hätte die doch bloß vorher jemand gewarnt!1!!11! Mittlerweile schlägt die Zensur von Twitter auch beim Neo Royalen ZDF zu. Wenn also demnächst ein paar Grüne oder andere Hochverräter der westlichen Zivilisation am Fenster vorbeigeweht werden, nach deren jeweiligem Ansinnen entweder fröhlich mit dem Mittelfinger winken, solide Grüße von Kyle Chapman ausrichten oder (sofern vorhanden) mit Teddybären zwangsbeglücken. Natürlich freut sich der gemeine Netzurnenpöbel wie auch der gebeugte Staatsanwalt über launige Filmchen und Bilder davon.

    Die Abwrackung der Filzkartelle aus etablierten Medien, Institutionen, Stiftungen und Parteien ist selbst im ach so ewigphösen Kaltland auf Dauer unvermeidbar. Auch das zwangsläufige Scheitern der EU-topie und sonstiger altruistischer Traumtänzereien schwedischer Prägung ist einer kritischen Masse offenbar geworden. Die nun stärker einsetzende Panik ob der Zukunft dieser Selbstbedienungströge treibt die oben geschilderten Blüten, welche eine bizarre Mischung von Verzweiflung gepaart mit Inkompetenz und Selbstüberschätzung auszeichnet. In völliger Verkennung der Realität eskalieren solch geistig verwahrlosten Elendsgestalten wie jene im Willkürjustizministerium und der Klapsmühle für ideologische Indoktrination von Kindern, umgeben von willenlosen Ja-Sagern und Palasteunuchen, die anno dazumal Ministeriale waren, die Lage lieber weiter in quasireligiöser Verblendung durch ihren historizistisch prophezeiten Endsieg statt ihrer kläglichen Politexistenz ein schnelles Ende zu setzen. Dadurch verzögern sich die notwendigen Maßnahmen um weitere Jahre und verursachen ein Vielfaches an Folgekosten, die wiederum für zwingende Investitionen fehlen werden. Die Konsequenz werden dann noch häßlichere Bilder sein.

    Die AfD hingegen erscheint nun opportun genug, um sie als geladenen Revolver gegen den Kopf der etablierten Parteien zu halten und Bedingungen zu diktieren. Nur zu dumm, wenn sich der Kopf dann später als der eigene herausstellen sollte. But well, that’s the brinkmanship they were asking for. Here we go!

    Praise kek!

    PS: Währungsreformen werden vorzugsweise an Wochenenden vollzogen.

    • Titel eingeben
      @Dennis Moore:
      Ich hätt’s etwas weniger verschwurbelt ausgedrückt, wg. der Verständlichkeit. Denn der Inhalt ist ja richtig und mit Überreichung eines Strauß‘ Lupinien unterschreib ich ihn gerne.

    • Das liest sich locker
      aber ich glaube nicht, daß wir alle so ‚glimpflich‘ davonkommen. „Die Parteien haben sich den Staat zur Beute gemacht“ (Richard von Weizsäcker. Nach seiner Amtszeit als Bundespräsident und Berliner Regierender Bürgermeister, als er Politik und Parteien von innen kannte) und sie werden diese Beute nie freiwillig herausrücken. Was das heißt, kann sich jeder ausmalen.

    • Wer dagegen anschreibt, lebt nicht ohne Risiko.

  28. Der Kampf um die wahre Wahrheit
    wird derzeit auf allen Ebenen ausgefochten, sogar im Fußball. Nachdem Bayern München durch offensichtlichen Schiedsrichterbetrug aus der Championsleague geworfen wurde, und UEFA wie FIFA gleichermaßen den Videobeweis ablehnen (Millionen sehen es, nur der Entscheider nicht), wird jetzt die nächste Stufe gezündet. Beim Confed-cup in Russland soll nur noch über Fußball berichtet werden dürfen und die FIFA sagt auch gleich wie unabhängiger Journalismus auszusehen hat.

    „Stell dir vor es ist Fußball und keiner sieht es“ wäre die richtige Antwort.
    Das ist übrigens auch meine Antwort auf Facebook und twitter: einfach nicht mitspielen.

    • Fussball oder was ?
      mein freund @Bemamba……………

      wie soll ich das verstehen, geht es beim Confed-Cup um fussball oder um was ?

      ich bin ja so bescheiden und richtig froh, dass wenigstens die berichterstattung über FUSSBALL nicht eingeschränkt wurde.
      deshalb schalte ich ja auch ein, nicht wegen den nebengeräuschen !

    • Titel eingeben
      Meine auch. Von Anfang an. Ich bin ja nicht blöd :-)

    • @Django
      Klar geht’s da um Fußball, oder dachten Sie „confed-cup“ sei der Eisbecher der Saison.

    • Worüber denn sonst?
      „Beim Confed-cup in Russland soll nur noch über Fußball berichtet werden dürfen.“

      Der Empörungspunkt ist die angebliche „Zensur“ die Reportern, die sich für den Confed-Cup akkreditieren, droht. Konkret geht es um einen Passus in der Akkreditierung, die Reportern auferlegt ausschließlich über den Wettkampf und umliegende Sehenswürdigkeiten berichten zu dürfen. Doch das ist übliche Praxis und wurde so bereits auch 1996 bei den Olympischen Spielen in Atlanta praktiziert.

      Denn die übliche Praxis für Journalisten ist es ein Arbeitsvisum im jeweiligen Land zu beantragen. Diese Hürde hat Russland für den Confed-Cup gestrichen um so die Arbeit für die Medien zu erleichtern.

      Allerdings gilt diese Erleichterung nur für Sportjournalisten mit dem Tätigkeitsfeld Confed-Cup. Möchte man über gesellschaftliche Themen berichten, braucht man, wie bisher auch, ein Arbeits-Visum, welches anstandslos ausgestellt wird.

      Worüber also beklagen Sie sich?

  29. Till Steffen fehlt mir da noch.
    Bei den grünen Beihelfern fehlt mir neben der erwähnten Künast noch:
    Till Steffen, „grüner“ Justizsenator aus Hamburg.

    Würde ihm nicht-genehme aber erfolgreiche Shitstorms gern kriminalistisch auf eine Stufe mit schwerstkriminellen Gangs stellen: https://www.heise.de/tp/features/Gruener-Justizsenator-will-Shitstorms-zur-bandenmaessigen-Straftat-machen-3351578.html

    Abgesehen davon, daß er schützend die Hand hält, über die -neben Köln- wohlfeilste Pressekammer unter 114 deutschen Landgerichten, welche daher auch aus dem ganzen Bundesgebiet immer gern genommen wird (während 112 weitere überraschend wenig zu tun haben):

    https://www.lawblog.de/index.php/archives/2016/05/18/das-hamburger-monopol/

    http://meedia.de/2017/02/10/handwerklich-mangelhafter-willkuerakt-wie-sich-das-landgericht-hamburg-mit-seinem-boehmermann-urteil-blamiert/

    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-129737050.html

    Der Versuch, mit Herrn Steffen von der ehemaligen grünen Bürgerrechtspartei darüber zu reden, führt natürlich sofort… hätte man sich denken können … zum geblockt werden. Passt nicht ins PR Konzept…

    • Steffen ist schon eine besondere Nummer, aber in HH werden die Grünen länger über 5% bleiben.

  30. Früher...
    …stolzierte der Kaiser nackert durch die Strassen und alle bis auf den Lausbuben, der die Nacktheit aussprach, applaudierten.
    Heute traut sich der Kaiser nicht in die digitalen Gassen seines Reiches, weil zu viele Lausbuben mit ihren Smartphones herumlaufen und nur noch des Kaisers öffentlich-rechtliche Dickschiffe ihm applaudieren.
    Kaiser, zieh Dir endlich etwas an, womit Du Dich auf der Strasse sehen lassen kannst!
    Aber nein, das wäre populistisch und Deine in Quoten-Ebbe dümpelnden medialen Dickschiffe würden traurig ins Nebelhorn blasen.
    Dann doch lieber den Lausbuben die Smartphones wegnehmen, gelle?

    • Darauf läuft es wohl hinaus. Die ÖRs helfen ja nach Kräften, sei es mit FUNK, sei es mit Unterstellungen.

  31. @ Türsteher sagt am 25. April 2017 um 23:07 Uhr
    „Kommt halt darauf an…… was mitgebracht wird.“
    .
    Hätte die Howald nicht gerade ein U-Boot mit marschflugkörperfähigen Torpedorohren fertig haben können? Ich meine, zu einem solch bedeutungsschwangeren Tag…, als Opfergabe. Aber dem Erzengel wurde ja schon einige Male das Stinkefingerspitzengefühl abgesprochen. Denn im Umgang mit den Auserwählten, delikat, delikat, diese Mission, ist die einfache alte Formel eines groben Klotzes und des groben Keils nicht anwendbar.
    (DdH)

  32. Weltraumaufzüge
    So sinnfrei waren die Forderungen der Piraten vielleicht doch nicht. Im Nachhinein wäre es besser gewesen die Steuermilliarden für Weltraumaufzüge zu verpulvern – anstatt für Lese-/Schreibkurse für alleinreisende, analphabetische, 25-jährige Männer, die dereinst Deutschlands Fachkräftemangel beseitigen sollen.

    http://www.nachrichten.at/nachrichten/politik/aussenpolitik/Fluechtlinge-Schulpflicht-bis-25-fuer-Analphabeten-gefordert;art391,2550422

  33. Von Meinungsfreiheit zur Gedankenfreiheit
    Meinungsfreiheit ist destruktiv, Zensur dagegen konstruktiv.
    Meinungsfreie Motzer verhöhnen Zensur als Viagra der Mächtigen. Keiner kann Kritik, wo Ja-Sager zum Ziel schleimen. Der Meinungs-Mob macht mobil, egal ob in Köln zum Parteitag der AfD – immer geht es: Die mächtige Mehrheit gegen die vereinzelte Minderheit. Egal ob Rundfunk, Medien, Politik, Klerus oder Kunst – wer nicht mit den Wölfen heult, bekommt nichts von der Beute. Beispiel BR gerade:

    Zitat
    Zwischen Meinungsmache und Volksverhetzung
    „Das leise Einflößen eines gedanklichen Gifts“
    Wer bislang darauf vertraute, in Deutschland in einem vergleichsweise gut funktionierenden Rechtsstaat zu leben, der kann im Netz sein braunes Wunder erleben. In unzähligen Postings, Tweets, Blogs, Artikeln und anderen Publikationen verbreiten radikale Rechte ein Angst und Hass einflößendes Bild von Politik, Medien und Gesellschaft der Bundesrepublik.

    http://www.br.de/nachrichten/volksverhetzung-netz-social-media-100.html
    Zitat-Ende

    Destruktive Minderheiten-Meinungen kann sich keine machtvolle Mehrheit erlauben – weder in China, Russland und hier schon lange nicht mehr.

  34. Grüne Follower
    Ich habe jetzt – Überraschung – Herrn Oomen als Follower. Gehört der auch zu den biblischen 2000 der Grünen? Auf jeden Fall fühle ich mich beobachtet, will aber auch nicht blocken.
    .
    Danke, übrigens, für den Beitrag. Was kann ich für ein freies Netz tun?

    • Randale machen und laut werden. Herr Oomen ist das mit Dresden bombardieren, da würde ich mir einen Block schon überlegen, der geht in Richtung Denunziant.

    • Titel eingeben
      @Johannsen den 0O hatte ich auch kurz als follower. Ich denke er verwendet ein Programm fuer seine Twitterei und folgt bei manchen Stichworten automatisch. Er wird Ihnen wohl wieder entfolgen. Wenn Sie „Randale machen und laut werden“

      an Sie und @Don Die lefties lauschen, glaube ich, nicht persoenlich. Die haben zweitaccounts und auch dedicated leute. Die sjw teilen auch Blocklisten.

      Wenn ich tugendfurie, marthadear oder schmidtlepp sehen will, muss ich mich abmelden. (stolzgeschwellt) Geblockt bin ich auch bei balleryna und der langjaehrigen Vorsitzenden der Vertriebenen und MdB Frankfurt.
      Ich als harmloser tweep.

  35. Beleidigte Leberwürste
    Zitat Maas: „Die schweigende Mehrheit soll sich mal Gedanken machen ob Schweigen noch so gut ist, wenn die Minderheit so laut wird.“
    Das erinnert irgendwie an die „schrille Minderheit“ von Herrn Donbrindt. Dafür gab es damals natürlich einen Shitstorm.
    Ebenso gehört es heute fast zum guten Ton, weißen heterosexuellen Männern Triebhaftigkeit allenthalben zu unterstellen, während bei der Äußerung über das „hamsterhafte Sexualverhalten“ schwuler Männer noch die gesamte Bevölkerung auf die Barrikaden ging.

    Es kommt halt nur noch darauf an wer etwas sagt, und gegen wen es sich richtet. Mit dem Klein-Klein der Haltbarkeit von Vorwürfen gibt man sich da nicht mehr ab.

    (Netzbegrünung als Neologismus von Astroturfing. Muß ich mir merken ;)

    • Herr Maas sollte sicn mal in einen Biergarten setzen, aber bitte etwas verkleidet, damit es nicht gefährlich wird, und zuhören, was die Leute da so sagen. Ich habe das jetzt zwei Tage hintereinander gemacht und nach Maas hätte man die biergärten schliessen müssen.

    • Jetzt muss ich doch mal dumm fragen
      „Ich habe das jetzt zwei Tage hintereinander gemacht“

      „Nur“ den Biergarten besucht oder gleich „etwas verkleidet“? Anders gesagt, sind Sie in der Gegend schon so bekannt, dass Sie befürchten müssen, dass die Leute mit Ihnen nicht offen reden? Oder kommen sie anders herum gezielt auf Sie zu, gerade weil sie wissen, dass Sie Journalist sind?

    • Nur besucht. Ich werde zwar schon immer wieder mal erkannt, aber die FAZ ist bei uns Auslandspresse. Nünchner Merkur oder tz wäre etwas anderes. Es gibt ein paar Leute, die mir was stecken.

    • Die nervöse Republik, ARD
      „Wisst ihr eigentlich, wie lächerlich es ist, hier die Meinungsfreiheit hochzuhalten und nichts anderes zu tun, als Anderen zu verbieten, die Meinung zu sagen?“

      Heiko Maas 2016

      Vielen Dank für Ihre Blogs, ich lese Sie sehr gerne; es tut mir aber nicht gut.

      Meine Trauer um den Verlust der postheroischen Gesellschaft wächst von Tag zu Tag, während der BR aus der PKS 2016 vor allem vermeldet, die politisch motivierten Verbrechen (rechts) hätten einen neuen Höchstand erreicht.

      50 davon beging übrigens ein Nürnberger mit einem Faxgerät (Sicherheitsbericht Mittelfranken).

  36. HAUSBESUCHE
    aber JA, ich mag hausbesuche, bei mir dürfte sogar HAPPYHIPPO-POLTERGEIST vorbeischauen………………kurze anmeldung und der tee mit biomilch und honig steht auf dem tisch……….kurzfristige absagen sind ausgeschlossen, bei mir um die ecke wohnen keine direkten feinde Israels !

    und erst recht, wenn CR_00 zusammen etwa mit Hybrid-Sylvia Audi-Löhrmann, -obwohl es letzterer wohl etwas schlecht geht gerade – plötzlich zu mir wollen………..auch sie wären herzlich willkommen…………….es gäbe in Grünen plastikflaschen abgefülltes wasser direkt aus dem see und die kopftücher, die die damen ja üblicherweise in ländern mit 567 hinrichtunen p.a. tragen liegen auch schon bereit………….

  37. Herr M.Oomen ist auch für den hausbesuch eingeladen
    er kann dann gerne bombadieren………..hinter mir steht eine 10,5 cm kanone nach Bofors-Modell 1927 mit 21 km reichweite…………..

    welcome Matthias !

  38. Danke lieber Don!
    Ihr Link auf golem.de sagt bereits alles. In Zeiten der Gefährdung von Besitzständen sehen sich die etablierten Parteien gezwungen, Prioritäten zu setzen. Wer will da schon für Meinungsfreiheit geschweige denn Redefreiheit einstehen.

  39. Titel eingeben
    Dieses- “Küsschen an alle Hater – eure linksgrünversifften Gutmenschen!“ –ist so eine Sache.
    Die Linken sind nicht links und die Grünen sind nicht grün.
    Der ganze Lärm ist nichts anderes als Wahlkampf. Wer Wahlen gewinnen und dafür mit Pensionsberechtigungen belohnt werden will, der muss das labern, was die potentiellen Sympathisanten hören wollen. Da kann man intellektuell die Latte gar nicht tief genug anlegen. Wenn sie in Rottach Egerner Bierzelt den CSU Vertretern zuhören werden sie feststellen, dass die Kacke im Hirn der linken oder grüne Deppen, wenn überhaupt, dann nur einen andere Farbe hat!

    Und das mit den „fake-news“ haben sie falsch verstanden.
    Da hat der Maas eine Webseite, wo man Dinge melden kann. Da dürfen die Kleinen schon mal üben, damit sie, wenn sie grösser sind, das mit Denunzieren so richtig intus haben…
    Dass der Maas ein Depp ist kann man da schon daran sehen, dass sich so ein echter Denunziant längerfristig betrachtet, doch schon traditionell eher bei den hauptberuflich Rechten zu Hause fühlen wird.
    Gestapo, Stasi, GroKo, 2RG…. NICHTS davon ist links!

    PS Die Hauptsache nicht vergessen… dass die Politiker ALLER Parteien solche Dinge machen ist nicht das Problem. Das Problem ist, dass sie beim Volk damit durchkommen!

    • Lieber TDV, ....
      Na Gottseidank haben diesmal die Grünen selbst Sie mit dem L-Wort getriggert, also geht Ihr Zorn an den Foristen vorbei.

      Gleichwohl Irritation meinerseits: Stasi soll „rechts“ sein ? Oder überinterpretiere ich Sie ? Das hat etwas von „Birnen im Sinnen dieses Gesetzes sind auch Äpfel“.

      Oder wollen Sie sagen, dass die menschenverachtenden Organisationen solcher Art letztlich nur Werkzeug, also eigentlich apolitischer and daher nicht integraler Bestandteil der sie tragenden bzw. von ihnen getragenen Diktatursysteme seien, nämlich nur der Regierungsform (Diktatur), nicht aber ihrer politischen Ausrichtung (Rechtsdiktatur, Linksdiktatur) zugeordnet werden kann und daher selbst nicht an der politischen Ausrichtung Teil hätte (wie auch der Hammer selbst kein Mörder wird, wenn man mit ihm tötet)?

      Das könnte ich im Ansatz noch verstehen, aber müssten dann – quid pro quo – die Nazis nicht in gleicher Weise für sich reklamieren können, die Gestapo sei nicht „rechts“ gewesen? Das könnte in politischer Diskussion zu argen Missverständnissen führen.

      Ihre sehr unorthodoxe Definitorik verwirrt mich….

      Mit besten Gruße aus dem mangelregierten Westen
      SchallundRauch

    • Mir sind die Linken, Grünen, CDUler und CSUler links genug,
      .
      .
      wenn nicht gar ZU links.

      Nur weil Sie, als selbsternannter Privatpapst, links als das Heilige Ihrer Jugend schützen wollen vor der Realität, was links wirklich ist, nämlich charakterlose Mieselsucht, ist das längst nicht für denkende Menschen verpflichtend.

      Wo haben Sie sich denn hinverkrochen ?
      In Japan werden sie gerade warten auf einen Dutschke-Verschnitt mit Großmannsallüren,
      der ihnen den Zen erklärt .

      Ja, ja, Ihre patzige Antwort mit Stammtisch und Bild, die ich qua Adblocker gar nicht sehe,
      können Sie sich sparen.

      Lernen Sie Bescheidenheit und Minimalhöflichkeit,
      dann bekommen Sie wenigstens mal einen Stammtisch.

      Lauter verkrachte Altlinke, die sich gegenseitig das Allerheiligste streicheln .

      1968- Deutschlands Jahr der Schande !

    • Titel eingeben
      Wissen sie S&R, wenn jemand frägt ob so was wie die Stasi rechts sei… da verkneife ich mir eine Antwort eigentlich lieber.
      Wundert mich bei ihnen eigentlich.

      Eine Rechtsdiktatur beinhaltet, neben einigen anderen unangenehmen Zutaten alles, was man unter rechts versteht.
      „Rechts“, und nicht konservativ, ja?
      Während bei einer Links-Diktatur schon der Begriff eine contradictio in adjecto ist.
      Links ist(wäre) eine Politik die FÜR das Wohl der Bürger arbeitet, nicht für das, was ihnen eine Lügen- und Lückenpresse einredet, dass es ihr INteresse sei.
      Ganz abgesehn davon, dass eine Merkel Regierung GEGEN den Willen von 75% der Deustchen die Bundeswehr nach Afghanistan, Syrien und ins Baltikum geschickt hat! Und die mittlerweile hier heimisch gewordenen Deppen bezeichnen dann sogar Merkels Politik als links…

      Und nur weil sich Kasperle Vereine wie SED, SPD und ähnliches Gesockse als links bezeichnen, sind sie es noch lange nicht.

      Wenn zB Wagenknecht eine Obergrenze fordert, weil keine Obergrenze den Bürgern und dem Land insgesamt schadet, so ist das links, denn es schliesst sinnvol begrenzte Hilfe Leistung ja ein.
      Wenn die Partei Die Linke dann über sie herfällt, so besagt das, dass Die Linke keine linke Partei, sonderen ein ebenso populistischer Sauhaufen ist, wie die anderen Parteien.

      „Das könnte ich im Ansatz noch verstehen, aber müssten dann – quid pro quo – die Nazis nicht in gleicher Weise für sich reklamieren können, die Gestapo sei nicht „rechts“ gewesen? Das könnte in politischer Diskussion zu argen Missverständnissen führen.”

      In einer „politischer Diskussion“ unter Idioten sicher, zB in einer ARD oder ZDF Talkshow.
      Ein Geheimdienst dessen Aufgabe es nur ist Schaden vom eigenen Land fern zu halten, wäre diskutabel, so etwas gibt es nur leider nicht.
      Geheindienste arbeiten, zB mit der Überwacherei, um den Staat vor seinen Bürgern zu schützen. So wie es auch die meisten Politiker tun…

    • TDV hält auch ...
      Pol Pot und Stalin und Mao für Rechtsextreme.

    • Lieber TDv
      Zitat: „Wenn zB Wagenknecht eine Obergrenze fordert, weil keine Obergrenze den Bürgern und dem Land insgesamt schadet, so ist das links, denn es schliesst sinnvol begrenzte Hilfe Leistung ja ein.“

      Wenn die AfD also genau dasselbe fordert, muss sie also auch links sein? Das bei ARD/ZDF in einer Talkshow diskutiert zu sehen, hätte sicherlich Unterhaltungswert.

      Lieber TDV, ihr politisches Koordinatensystem scheint mir da doch ein ziemliches Unikat zu sein, aber ich verstehe jetzt so machen Ihrer Posts besser:

      Links = alles was gut ist
      Rechts = alles was schlecht ist

      Der Zynismus eines Goodnight oder das Rumpeln von Herrn Moser sind da leichter zugänglich.

      ich werde das gleichwohl fortan bei der Lektüre Ihrer Posts berücksichtigen…

      Mit besten Grüßen aus der Westprovinz
      SchallundRauch

    • Ja -
      und er hat auch noch nicht bemerkt, dass die Gestapo von nationalen Sozialisten eingesetzt wurde. Die Meinung, dass „Die Linke“ nicht links sei, finde ich allerdings originell.

    • @ Thomas Cgn sagt: 27. April 2017 um 02:14 Uhr
      Ich weiss natürlich aus Erfahrung was ihre Gedanken wert sind, aber wenn sie Stalin und Pol Pot für Linke halten, dann ist das ein neuer Höhepunkt, gratuliere!

      Ich halte es für völlig unmöglich, dass ich der erste sein sollte, der sie für einen ausgemacht dummen Schwätzer hält…gell, das stimmt?

    • Danke!
      Sie haben es auf den Punkt gebracht! Nur ist es mittlerweise mehr als Wahlkampfgetöse. „Die“, glauben das auch wirklich und das ist besorgniserregend. Zum Glück gibt es auch noch Menschen außerhalb von „die“.

  40. Profis voll übertrumpft!
    Sehr guter Beitrag, vielen Dank.

    So sind sie nun einmal, unsere Mikroparteien und deren Gefolgsleutchen. Das kann man beklagen, jedoch nicht ändern.

    Sind denn aber die früheren Volksparteien weniger lustig? Machen wir dies einfach an der mit dem C fest.

    Wieviel Jahre hat sie diesen Staat regiert? Seit wieviel Jahren am Stück stellt sie die Kanzlerin? Seit wann stellt sie den für innere Sicherheit zuständigen Bundesminister des Innern? Wieviel Unbekannte haben diese beiden unkontrolliert ins Land geholt? Und was hat am 24. April das BKA mitgeteilt?

    Aber nun dies:

    Hier am Stadtrand ist eine Plakatwand errichtet worden. Darauf wird dem erstaunten Betrachter Interessantes mitgeteilt.

    Zitat:

    „Ich fühl (sic) mich hier nicht mehr sicher. Warum tun die nichts?“ Uns reicht’s! Wir wählen CDU.

    Zitat Ende.

    Die CDU der Frau Bundeskanzlerin als Partei der inneren Sicherheit! Wenn das nicht witzig ist, was dann?

    Herr Böhmermann und seine KollegInnen von Herrn Welke über Herrn Bedford-Strohm bis Herrn Marx können da schwerlich mithalten und sollten deswegen lieber in den Produktionsprozess wechseln, um dort nach gründlicher Anlernphase den Fachkräftemangel zu lindern.

    • Ja, das finde ich angesichts der Verbrechensstatistik auch witzig, Abteilung Rohheitsdelikte.

    • Also, als CDU mit Merkel brauchst du für DEN Slogan
      .
      .
      . echt Eier aus Edelstahl massiv mit Wolframkarbid-Beschichtung !

      mir reicht’s, ich wähl jetzt CDU..ROFL !!!!!!!!!!!!!!

    • anscheinend ein Trend
      Für die Energiewende und deren katastrophale Folgen ist man bei der CDU auch nicht mehr zuständig.

      https://twitter.com/DirkHafermann/status/856094402099503106/photo/1

      Sieht nach einem Trend aus. Der Tagesgeldabgreifer von der SPD will ja mit Hartz 4 auch nichts mehr zu tun haben, obwohl er vor einem Jahr noch der Meinung war, dass die Hartz 4 Reformen Deutschland gerettet hätten.

      Wer wählt sowas?

  41. "Parteien, die dem Internet beleidigt sind" ???
    Die Piraten haben es nicht vermocht, die Basisdemokratie mit der Realpolitik zu verbinden. Sie haben den zweiten vor dem ersten Schritt getan und heute noch notwendige Strukturen weggelassen, ohne die entstandene Leere zu füllen. Sie wollten die Parteien abschaffen, ohne an deren Stelle ein funktionierendes System anbieten zu können. Die Piraten sind am Ende im technischen Sinne gescheitert, nicht im politischen.

    Indem ein Palmer das Baurecht zu Recht als völlig überfrachtet und praxisuntauglich erklärt, Gesetze und Verordnungen lieber Heute als Morgen maximal minimieren würde, benennt er, ohne es vielleicht selbst verstanden zu haben, das Problem der Parteien und Politiker, der Politik ganz generell. Das Problem der künstlichen Komplexität.

    Statt der Steuererklärung auf einem Bierdeckel wird aus einem einfachen und gerechten Steuersystem ein Moloch erschaffen, der mit allen „gut begründeten“ Ausnahmen und Sonderregelungen nur in Ungerechtigkeit enden kann. Und so ist es generell, wie sich die Piraten in endlosen Diskussionen nicht auf wirklich mehrheitsfähige Ergebnisse einigen konnten, alle Themen mehr oder weniger zerfaserten, bis nichts Beauchbares mehr übrig blieb, so geschieht es täglich auf allen Ebenen der Politik. Das kann ja nichts werden, hat aber durchaus System in der Realpolitik. Denn je komplexer die Materie gestaltet wird, desto unüberschaubarer, desto unzugänglicher für Kritik wird sie. Desto ungefährdeter der Erhalt der Macht.

    Ohne ein Ende dieser künstlichen Komplexität sind echte Reformen unmöglich. Ein Zurück zu den grundlegenden Fragen und zu allgemein verbindlichen Antworten ist unumgänglich, um zu praktikablen Lösungen gelangen zu können. Denn jede Ausnahme oder Sonderregelung zieht nur weitere nach sich, ein Teufelskreis aus dem es kein Entrinnen gibt.

    Die Grundrechte als Abwehrrechte der Bürger gegen den Staat zeigen, wie so etwas aussehen kann. Selbstverständlich bedürfen auch sie der weiteren inhaltlichen Bestimmung, aber ihr Wesensgehalt ist klar und eindeutig. Angewendet auf das Steuerrecht bedeutete das beispielsweise, daß alle Einkommen gleich zu besteuern seien. Also keine Steuerklassen, keine Steuergestaltung etc., allenfalls ein anzupassender Steuerfreibetrag entsprechend einer bestimmten Mindesteinkommenshöhe.

    Aber an einer solchen Lösung haben die, die das Steuerrecht reformieren könnten, kein Interesse. Und das gilt vom Finanzminister, seine Beamten, die Steuerberater und auch für viele Bürger, die das Steuerrecht scheinbar nur aus dem Grunde permanent modifizieren und immer komplexer werden lassen, weil es ihnen nutzt.

    Und was für das Steuerrecht gilt, gilt generell und ist das generelle Problem der Politik, die sich selbst nicht mehr erklären kann, die sich hinter selbst geschaffener künstlicher Komplexität versteckt, die der Realität ausweicht und sich weiter und weiter von der Mehrheit der Gesellschaft entfernt. Daß die Grünen dieses in besonderem Maße für sich beanspruchen, läßt sich unschwer an ihren Wahlergebnissen ablesen.

    Die Kommunikation der Gesellschaft ist trotz oder gerade durch die heute unendlichen Möglichkeiten gestört. Aus jeder Mücke wird ein Elephant gemacht, kein Thema wird mehr wirklich zu einem dauerhaften Ende gebracht, das Grundsätzliche bleibt unter dem Trommelfeuer ständig wechselnder Banalitäten verborgen. Ein Schulz jagt den nächsten.

    Ach ja, der Sinn des Titels ist mir verborgen geblieben.

    • So ist das eben manchmal.


    • Ah ja, jetzt bin ich immer noch nicht schlauer.

    • Komplexität
      Hat früher mal den netten Begriff der Kündigungsschutz-Programmierung gegeben.
      Schlecht oder falsch dokumentierte Programme, mit Absicht verkompliziert, um immer gefragt zu werden, wenn was anstand. Die Leute hockten auf ihren Getümen und vererbten ihr Chaos, wenn sie in Rente gingen.


    • Arbeitsplatzsicherung und Vorteilsnahme eben, schön subtil hinter eigens dafür konstruiert zu scheinender Komplexität versteckt.

  42. Ob Politiker wohl jemals begreifen werden,
    daß es nur eine Möglichkeit gibt, das Internet zu kontrollieren, nämlich durch Abschalten?

    Nun ja, angesichts des Hasses, den Politiker unter dem Deckmäntelchen der Demokratie durch ihr Handeln erzeugen, ist wohl nicht davon auszugehen. FakeNews und HateSpeech sind letztlich nur Ausdruck gesellschaftlicher Kritik, die politisch unbeachtet und im Sinne der Kritik unbehandelt bleibt. Erst dann, falls sich das einmal ändern sollte, werden diese Phänomene verblassen.

    Zwar gibt es mittlerweile viele, die aus den verschiedensten Gründen die Uhr gerne in Prä-Internet-Zeiten zurückdrehen würden, allein der Wunsch wird kaum zur Wirklichkeit werden. Und wer weiß, vielleicht liegt gerade in der Eskalation im Internet die Zukunft einer dann wohl grenzenlosen Welt.

  43. Ungebetene Gäste
    Gestern stand tatsächlich die CDU-Spitzenkandidatin nebst Begleitung artig lächelnd vor unserer Haustür. Sie erhielt – ohne Ansehen der Partei – keinen Einlass, ja nicht einmal ein freundliches Wort.

    In unserer NRW-Stadt gibt es nicht den Hauch von Bürgerbeteiligung. Die Bürger werden erkennbar als lästiges Übel empfunden. Aber angesichts der bevorstehenden Wahl bemerkt man plötzlich, dass es ganz ohne „Volk“ auch nicht geht.

    Das erinnert an Kinder, die einen Tag vor Weihnachten ihr Zimmer aufräumen.

    • Landstreicher_?
      Der Chef der Partei Deutsche Mitte Hoerstel sagte juengst: „die Wahlen werden auf der Strasse gewonnen“.
      Ein Glueck, dass ich da nicht hingehe.

  44. Wir haben DDR .
    .
    .
    . So lapidar hat der Don das zusammengefaßt, was bei uns unter Staat läuft.
    Wir haben Planwirtschaft, man denke an die Energiewende, oder an die Pharmazeutika-Bewirtschaftung, die uns Engpässe bei wichtigen Medikamenten bringt.

    Danke schön, ZK der SED .

    Wir kaufen mit dem Geld der Bürger, Konzerne zahlen ja keine Steuern, über Target-Salden Exportweltmeisterschaft.
    Dann erzählt uns das ,,Neue Deutschland“, bestehend aus allen Medien, wir wären so reich.
    Im nächsten Moment überschwemmt man uns mit Neo-Deutschen, die..SCHWUPPS… dieselben Ansprüche haben, wie jahrzehntelange Einzahler .

    Kritik daran- Nazi !

    SA marschiert im Gewand der staatlich bezahlten AntiFa , NSA liefert dem ,,eigenen“ Geheimdienst Material über Bundesbürger, das dieser NOCH nicht selbst sammeln darf. Oder, bei der Kompetenz, kann.

    In dem Punkt war uns die DDR 1.0 noch voraus .

    Redefreiheit-Fehlanzeige, oder besser, Anzeige beim Staatsanwalt, reicht es dafür (noch) nicht, Mobbing, Shitstorm, AntiFa Hausbesuch, Sperre in Foren, etc.

    Da ist jeder islamistische Gefährder besser dran.
    Stellt er was an, liegt das, lt. SED-Beauftragtem, nur daran, dass rassisitische Längerhierlebende ihn bevorzugt anzeigen.
    Haut mir Fritz Müller eine auf den Detz, oder vergewaltigt Kinder, mache ich natürlich keine Anzeige.

    Ja, nee, is klar .

    Medien linxgrün- merkelaffin geichgeschaltet , Comiidiiääns unerträgliche Regierungsspacken Marke DDR-Cabaret .

    Reallöhne sinken, Renten werden verpulvert oder sterben am OIRO , was machen die Gewerkschaften ?
    Sie mobben AfD -Sympathisanten. Und füttern ihre Funktionäre.

    Preise steigen, aber irgendwer hat ja noch Geld, also wurscht.

    Alte Leute, die ein Leben lang gearbeitet haben, sammeln, so sie körperlich können, Flaschen.
    Kannste am Sekundenzeiger ablesen, wie lange das ohne Konzession und Steuerpflicht noch geht.

    DDR, eben .

    Biodeutsche Kinder haben nicht genug zu essen.
    Flüchtlinge werfen Essen weg, und klamotten, und wohl auch die Teddybären (ihr WÄÄLKAAM- Idioten !).

    Oder zünden das Lager an, weil nicht hübsch, oder Streit untereinander .

    Wochenlang schreibt die Lügenpresse, unterstützt vom zwangsfinanzierten DDR-ÖR , von pöhsen Nazis.

    Dann Mini-Meldung, war doch ein Neubürger.

    Leute treffen sich auf der Strasse, und protestieren gegen den Wahnsinn- AntiFa da, mit Kloppe samt Staatsfinanzierung, Pack-Bezeichnung durch einen, der hoffentlich bald an seiner Gefräßigkeit verreckt.

    Die Staatsratsvorsitzende findet immer weniger in Deutschland ,,hilfreich“, ihr Justizminister baut die neue StaSi mit Personal der alten auf, um zu sanktionieren, was gesetzlich noch erlaubt ist.

    Aber staatlich-einheitsparteilich eben nicht.

    Das Bargeld soll abgeschafft werden, jeder kriegt ein Konto, auf das der Staat immer zugreifen darf.

    Macht ja kosten, das ,,Nu sind se eben einmal da“, nicht wahr ?

    Dann spielt man, wie weiland in DDR 1.= ,WAHLEN .

    Ein lustiges Spiel- es gewinnt- die SED mit Blockflöten.

    Aber sie haben so spaßig-unterschiedliche Namen !

    Ja, schon Erich war ein lust’ger Mann.

    Und seine Tochter ist the life of the party.

    Party heißt im Englischen auch Partei.

    Zu Essen Dauerklatschen, wie in Erichs Lampenladen.

    Gölörnt üs gölörnt.

    Man will ja weiter Volvo fahren, während andere jahrelang aufn Trabi warten.

    In der DDR 1.0 war die Sicherheit der Normalos vor gewöhnlichen Verbrecher aber höher, als hier in DDR 2.0 .

    Da war Verbrechen eher Staatsmonopol.

    Hängt vielleicht mit den offenen Grenzen zusammen, oder dem offiziellen Gesülz von freier Marktwirtschaft.

    Eigentum wird sukkzessive vom Staat aufgesaugt, wer nicht prekär beschäftigt ist, sondern vom Eigenen lebt, wird sonst Staatsfeind.

    Und wählt ,,falsch“, beim Wahlenspiel.

    Immer schön die Regeln beachten, Längerhierlebender !

    Wir haben DDR .

    Und WEHE, einer freut sich nicht genug, geht auf die Demo für mehr Zuwanderung und mehr ÄÄUU-Transfer nicht, oder lächelt nicht genug !!

    Und zuhause sitzen die sinnlosen Proteinansammlungen, zappen durchs Einheits-TV, und

    wählen Mutti, oder den Chulzzug.

    Schöööööön !

    Wir haben DDR .

    • Schauen Sie mal, was dem Bayerischen Rundfunk eingefallen ist.
      http://web.br.de/interaktiv/merkel-nach-zahlen/

      Die Vermögen der zehn reichsten Deutschen sind solide gestiegen. Merkel macht alles richtig, solange das auch so bleibt.

    • ... wer noch ´ne gute Winterjacke besitzt soll sie spenden ...(Aufruf im schwäbischen..weil so kal
      … und wenn wir Italien nicht großzügig unterstützen wollenkönnen …

      …wird man uns im nächsten Winter nicht nur die warme Jacke holen …

      … die Boote landen im Sekundentakt …

    • Titel eingeben
      Grigorij:
      Die Zahl der Kinder unter drei Jahren die „fremdbetreut“werden ist gestiegen.
      Die Zahl der Arbeitslosen ist gesunken,denn viele betreuen jetzt die Kinder unter drei Jahren.
      Die zehn reichsten Bundesbürger werden immer reicher,und was machen sie mit dem ganzen Reichtum?
      Z.B. Museen errichten.(Burda,Plattner,Nannen) Oder in Kunst und Bildung investieren,oder…
      Aber:Hoch lebe unsere Rautenkönigin!

  45. Der ist nun wieder so gut und wahr, man möchte
    ihm spontan heute bereits alle zukünftigen Sünden vergeben, einen besseren gibt es nicht.

    Ansonsten Vorschlag zur Güte mit den ‚Benutzeroberflächen‘ – halten wir es besser doch mit ihnen so demokratisch, sagen wir, grad so wie die Amerikaner, wenn sie grade keinen Hau haben, gemäß dem Beispiel mit den Roten Teppichen:

    ‚Wenn ich kein Geld habe, muss ich eben im Disneyland anderen den Roten Teppich auszurollen, sobald ich aber Geld habe, habe ich das Recht ebenso Gast zu sein, und den Roten Teppich ausgerollt zu bekommen.‘

    Und so kann als Teil der Netzgemeinschaft auf die ein oder andere Art und Weise jeder mal ‚Ausführender/Gesteuerter‘, mal Ausübender einer/der, hüstel, ‚Benutzeroberfläche‘ sein, anders ist es, grade unter den globalisiert-demokratischen Zugangsbedingungen zur Weltinformationsgesellschaft für Jedermann auch nicht denkbar.

    Man denke an die bayrischen Gymnasien von früher zurück, und die gescheiterten Versuche mancher, das Gymnasium als Benutzeroberfläche für sich zu monopolisieren, also wir hier erinnern uns an gehörte Erzählungen davon.

    Aber üben lernen muss man den Wechsel zwischen beiden Zuständen – ggfls.auch mitteleuropäisch?

  46. Der Weltraumaufzug ist übrigens vermutlich auch weiterhin eine im Grunde
    geniale Idee – genaugenommen nahezu perfekt, ‚die Massen‘ dahinter zu versammeln, gerade weil sie andere wegen ihrer vermutlichen Idiotie/Unwahrheit zum Widerspruch herausforderte – ‚und was, wenn doch?‘ des MarketingInstruments.

    Klare Sache: Die Idee des Weltraumaufzuges eignete sich nämlich höchstwahrscheinlich vorzüglich hervorragend als eine Art ‚zivilgesellschaftlicher Bandera‘, die Seinen hinter sich zu versammeln. Und man verstünde natürlich jeden zivilistischen Hochmut, dessen Instinkt sofort wissen wollte, ’soetwas brauchen wir aber nicht‘.

    Was, wenn aber spielerischer Umgang mit der Idee möglich wäre, Mr Python, und nicht nur monokausal-unbemerkter, germanischer Ernst?

    Es gilt kein weiter so!

    • Weltraumaufzug OK - ich mag die Idee lieber ...
      …. einen Asteroiden zu fangen und ein die unendliche 8 zeichnendes Riesenhochhaus dranzuhängen, das morgens in NY, mittags in Sao Paulo und abends wieder in NY ist.
      .
      Das war für mich mal eine ganz neue Perspektive – nix ist zu schön, um nicht gedacht zu werden!
      .
      Ist es erst gedacht, dann ists auch bald gemacht!

  47. Ehrlichkeit ist eine Zier ...
    … . Ein gutes Beispiel dafür sind auch die vielen Kampagnen, die zur Zeit auf allen Kanälen gefahren werden und sich die Rettung der Demokratie auf die Fahnen geschrieben haben. Ministerien, Parteien, bekannte und unbekannte – aber dennoch anscheinend begüterte – Stiftungen gehören zu den Initiatoren und Unterstützern in diesem heldenhaften Kampf für jenes hehre Ziel. Dabei geht es in Wiklichkeit nicht um die Demokratie, sondern um den Erhalt des Status quo und dessen Nutznießern (s. Initiatoren).
    Eine wirkliche Gefahr für die Demokratie geht indes von der anhaltenden großen Koalition aus. Ein kluger Mann – ich glaube, es war ein amerikanischer Präsident, will und kann mich da aber nicht festlegen – sagte einmal, daß Demokratie nicht unbedingt bedeute, eine Regierung zu wählen, sondern sie abwählen zu können. Kann man die deutsche Regierung denn noch abwählen?

    • Es ist ABM2.0 für Unverwertbare2.0. Da laufen die auf, die noch nicht mal bei der Zeit unterkommen.

    • Kann man? Man kann!
      Aber weder Sie noch ich als Einzelperson können eine / die Regierung abwählen. Das ist für manche Menschen eine unerfreuliche Erkenntnis, wünschen sie sich doch den Wahlzettel als „roten Knopf“, mit dem sie eine ihnen mißliebige Regierung irgendwohin schießen können. Wer eine Regierung abwählen will, muß andere Parteien und Abgeordnete wählen – und das scheint (psychologisch?) ganz schwierig zu sein. Die CDU, aber nicht Frau Merkel, oder die SPD, aber nicht Herrn Schulz zu wählen: das geht nicht. Für viele wohl ein echtes Dilemma. Mal eine andere Partei als CDU oder SPD wählen? „Aber die … kann man doch nicht wählen“, kommt dann als trotzige Reaktion.

    • Roter Knopf
      Es geht dabei nicht um die Abwahl einer Regierung per rotem Kopf, sondern um die derzeitige Realität, in der sich die beiden größten Parteien zum Zwecke der Macht- und Pfründensicherung im Prinzip einig darüber sind, die Regierung weiterhin gemeinsam zu bilden. Und das sehe ich in der Tat als Gefährdung der Demokratie. Daß sich die Verhältnisse innerhalb absehbarer Zeit grundlegend ändern, daß sogar eine neue Partei in näherer Zukunft staatstragend und regierungsfähig wird, sehe ich so nicht.
      Das Potenzial sogenannter Protestparteien liegt eher im Ansprechen von Problemen und neuen Erscheinungen – siehe auch die Piraten. Im Idealfall richten als Reaktion darauf die etablierten Parteien ihren Fokus daraufhin aus und nehmen sich dieser Felder an. Dies scheint aber zur Zeit nur noch sehr bedingt der Fall zu sein. Oft herrscht regelrechter Trotz, getreu den Motto „Na, wenn die das sagen, machen wir genau das Gegenteil!“

    • Demokratler unter sich
      „Kann man die deutsche Regierung denn noch abwählen?“

      Da sprechen Sie eine große Frage gelassen aus.

      Radio Eriwan: „Im Prinzip ja. Aber praktisch setzen sich die Blockflöten immer durch.“

    • Ich weiß natürlich nicht, ob Sie den damaligen Spiegel für eine brauchbare Sekundärquelle
      halten:

      http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13523345.html

    • Es geht nicht um die Haltung, es geht nur darum den Platz am Fresstrog zu behalten!
      Quiekend und schmatzend, die Meute läßt sich nicht so einfach vertreiben. Sollten sie auf Grund ihrer Lebensumstände jemals gezwungen worden sein, eine gerade fressende Sauhorde von deren Futtertrögen vertreiben zu wollen/müssen, dann wissen sie was ich meine!

    • Noch zwei kleine Bemerkungen
      zur repräsentativen Demokratie, die durchaus ihre Vorzüge hat, vorausgesetzt zwei Bedingungen sind erfüllt: 1. Man muß die Wahl haben (schwierig zur Zeit), 2. Wahlversprechen müssen zumindest in Grundzügen bei Gelegenheit eingelöst werden (wir wissen alle, was von Wahlversprechen zu halten ist. Na ja, fast alle. Aber das ist fundamental: Wenn ich jemanden beauftrage, meine Souveränität zu vertreten, mit meinem Geld zu wirtschaften, dann sollte ich vorher wissen, was dieser Jemand zu tun gedenkt und ich muß mich darauf verlassen, daß er es auch tut!).

    • Titel eingeben
      „Kann man die deutsche Regierung denn noch abwählen?“

      Ja. Sie können die GroKO zumindest mal abwählen, indem Sie der CDU/CSU zu einer absoluten Mehrheit verhelfen. Die SPD wäre dann Opposition, was ein Fortschritt wäre.

      In vier Jahren können Sie die CDU abwählen, wenn Sie das möchten.
      Um jedoch mal einen Schritt weiter zu kommen, muss die SPD in Oppsosition geschickt und die Schwarzen so gewählt werden, dass sie nicht auf andere dumme Ideen kommen. Für sämtliche Fehler sind sie dann allein verantwortlich.

      Gabriel hat ohnehin gerade wieder einen Nagel in den Sarg der SPD getrieben. Zu allem Schlechten von Schwesig und dem JuMi kommt jetzt noch das diplomatische Urtalent Gabriel hinzu.

      Jedenfalls entstehen die sog. Blockflöten nur durch sinnloses Wahlverhalten.

    • Sie können sich aber auch wie ich einfach auf ein Leben in APO einstellen.

    • @ Lieber Willi Linde, wie wäre es mit dem hier? fragt Frauke Amgelin und sagt
      Vielen Dank! Ich weiß nicht – und bin mir ehrlich gesagt unsicher – ob mir diese Aussage damals in Verbindung mit Popper begegnet ist, aber das ist nun das, worauf es hinausläuft. Und so etwas wurde im Spiegel veröffentlicht, wie sich die Zeiten doch ändern. Allein darin besteht schon der Quellenwert.

    • Theoretisch
      könnte die (ewige) GroKo durch RRG abgelöst werden. Eine Richtungsänderung kann bei dieser Parteienlandschaft aber nicht durch Wahlen herbeigeführt werden. Offensichtlich müssen wir das weiter ertragen, bis keine Wahlen mehr stattfinden.

    • RRG wird es wegen der SPD nicht geben.

    • ...amerikanischer Präsident...
      Tja – die Amerikaner (und auch die Engländer) haben nun mal ein Wahlsystem, das das Abwählen auch erlaubt und fördert.
      Beim Verhältniswahlrecht hier läuft es doch nachher immer auf ein Gemauschel zwischen den Parteien hinaus, auf das man als Wähler keinerlei Einfluß hat (und Koalitionsaussagen vor der Wahl sind noch fragwürdiger als Wahlversprechen…).
      Bliebe höchstens ein Spiel über die Bande, wie oben vorgeschlagen (CDU zur Alleinherrschaft verhelfen, damit sie sich selbst abschießt). Aber wie die dazu nötige Einsicht ausreichend weit verbreiten?

    • Titel eingeben
      Irgendwer brachte es auf den Punkt: „Wenn Wahlen etwas verändern könnten, wären Wahlen verboten.“
      Verbieten geht nicht, das Nächstbeste ist GroKo mit Fraktionszwang, einem personell aufgeblähten Parlament und von den Untertanen bezahlten Staatssendern.

    • Titel eingeben
      Irgendwer brachte es auf den Punkt: „Wenn Wahlen etwas verändern könnten, wären Wahlen verboten.“
      Verbieten geht nicht, das Nächstbeste ist GroKo.

  48. Sniffer
    Meine Schwester & ich kommunizieren per Tel., SMS, Email oderwasauchimmer via tiefstem und breitestem Hohenlohisch. Für die NSA, den BND und den Berufsdenunzianten der K.-Stiftung klingt und liest sich das wie Suaheli. Ätsch++.

  49. Die grüne Ochlokratie muss fallen!
    nicht jeder, der auf die fetten Bäuche und das träge gewordene, jede Bewegung verhindernde Establishment eindrischt ist ein Troll. Ich selbst bin keiner, obwohl ich gern provoziere und mich freue wenn sich andere über mich ärgern. Aber grundsätzlich kritisiere ich nur das was auch kritikwürdig ist-soviel vorweg.

    Zum Thema: wenn hier von „wenig erwachsen“ die Rede ist trifft es den Nagel auf den Kopf. Allerdings bei der Feststellung „die Grünen sind jetzt da angekommen…wo andere Parteien…“ bin ich der Meinung, es ist in Wirklichkeit viel schlimmer. Die Grünen sind, so wie ihre ideologischen Ziehväter, die 68-er, eine neue Form des Jakobinertums, die in absolutistischer Manier alles ihrer Meinung unterwerfen wollen (und die Denkkorridore werden dabei immer enger). Sie scheinen von mehr als einem Baum der Erkenntnis (oder der modernen Ausprägung in Form irgendeines Pulvers) genascht zu haben, denn sie sehen sich als gottgleich und befugt, ihre Standards der Gesellschaft aufzuzwingen und jede Kritik oder Hinterfragung als Blasphemie zu diffamieren.

    Durch das Mittel der Massenverblödung (ihre Instrumente sind dabei u.a. Gehirnwäsche durch Kitsch wie „Lindenstraße“) haben sie sich ihre Anhängerschar gezogen. Da sie wie die Jakobiner der frz. Revolution ihre ursprünglich postulierten Ideale der Meinungsfreiheit aber verraten haben wird ihre Anhängerschaft mehr und mehr schwinden.
    Gott/der Kosmos/die Natur mögen keine Verlogenheit, sie lassen die Heuchler und Sycophanten einstweilen herrschen nur um sie desto schlimmer zu Fall zu bringen. In anmaßender Weise bezeichnen sie sich als „grün“, dabei haben Inklusion, Massenzwangsmigration, Zwangsglobalisierung sowie die unmittelbarste Ausprägung der modernen Inquisition, die gender und PC-Teufelei, also all das womit sie sich gern brüsten doch mit Natur nicht das geringste zu tun.

    Der Kosmos wird die Hoffärtigen, die Heuchler und die karrieristischen Pseudomoralisten, die Vertreter des Satans auf Erden unter dem Deckmantel der Humanität, er wird alles Unechte, Verlogene, er wird die Hybris strafen. Und er lässt sich dabei nicht in die Karten schauen. Und hämisch wird er den Grünen zurufen: „Ihr hättet euch eben nicht so willfährig von allen möglichen Karrieristentypen, von Strebern und Moralyuppies unterwandern lassen dürfen. Wer vorgibt sich zum Anwalt der Natur zu machen, an den werden höhere Maßstäbe angelegt. Ihr aber habt nur noch die spießigen Streberpiefkes herangezogen und wie streunende Hunde Andersdenkenden auf den Hals gehetzt. Dafür werdet ihr zahlen, jede Hybris kommt am Ende zu Fall.“ Da hilft kein Betteln und kein Beten – die Grünen haben hoffentlich fertig, ihre Zwangsherrschaft, die sie mithilfe eines un- oder halbgebildeten Alternativpöbels immer weiter festigen wollten muss zu Fall kommen.

    Auf dass es im September dann hoffentlich heißt: unter 5%. Das wird zwar das Problem des Spießertums immer noch nicht nachhaltig lösen, aber das Problem der unappetitlichsten Form von Etikettenschwindel wird jedenfalls ein wenig minimiert. Und das macht die Welt dann am Ende vielleicht doch schon etwas besser.

    • Danke für die Sykophanten
      entweder 1* gehört und wieder vergessen oder noch nie gehört.
      Das verschwimmt aus Eitelkeit.
      Jedenfalls: Eine echte Bereicherung (des Aktiv-Wortschatzes).

    • nur ein p.s.
      Sie haben es schon mal geschrieben:
      Sie sind auch ein Ehemaliger & Enttäuschter.
      Mir geht es ebenso: Vom CSU-Filz schon immer angewidert, erzürnen mich der Filz und die peinliche Pöstchenschacherei der nichtmal Mediocren (also der einstmals erhofft Besseren) gewaltig.

    • ... ich bin nicht ganz so zuversichtlich ...
      … denn die Bildungskatastrophe hat mächtig zugeschlagen und man darf die angerichteten Verheerungen in den Köpfen nicht unterschätzen.

      Ich war neulich wieder in Lesungen und Inszenierungen, die schrecklich-nachhaltig linksgrün gedrallt waren. Die Betroffenen sind zwischen 20 und 60 und geistig absolut nicht in der Lage, ihre dumpfen Einstellungen kritisch zu hinterfragen, geschweigedenn aufzugeben, was kein Vorwurf ist, denn das ist allgemein-menschlich; sie sind in gewisser Weise bedauernswerte Opfer; ganze Generationen wurden auf diese Weise verstrahlt.

      Man müsste wahrscheinlich wie die Amerikaner nach 1945 mit einer Re-Education anfangen und selbst die war ja nicht sonderlich erfolgreich …

    • @ Nahuatl
      Sie missverstehen mich da etwas. Es ist nicht der CSU-Filz, den ich anprangere (und der Filz lässt sich wohl bei keiner Partei, die sich über längere Zeit etabliert hat so ganz vermeiden), sondern den grünen Etikettenschwindel, weil die irgendwann mal mit höheren moralischen Ansprüchen angetreten sind und es sich mittlerweile nur noch als Bourgeoisie bequem machen. Auch das könnte man noch bis zu einem gewissen Grad hinnehmen, nicht aber ihr belehrendes, moralisierendes, intolerantes und in Diffamierung mündendes Verhalten. Und vor allem nicht, dass sie fanatisierten Aktionismus in vielen Bereichen entfalten, die in absolut keiner Weise einen Bezug zur Ökologie erkennen lassen. Darüber hinaus verschärfen sie Missstände wie die Bildungskrise in die uns die 68-er hineinmanövriert haben. Statt notwendige Reformen und roll-backs zu initiieren ruhen sie sich unter ihrem selbst verliehenen Ökoheiligenschein aus und beschränken ihre Aktivitäten auf Parteitagspulloverstricken, Sektempfänge für den etwas schickeren Teil und Lindenstraßengucken im Passivhaus für die Genderzicken/Weicheidaddys.

    • @Harry Charles
      Ich weiß schon.
      Ich habe meine politische „Entwicklung“ geschildert.
      In jungen Jahren von der CSU und deren Vertretern ( hatte in der Fam einen FDPPolitiker, der mir Einblicke gewährte, wie es in Herrsching zugeht) angewidert, gefielen mir die Konzepte, die die Urgrünen gegen die Verfilzung verabschiedet hatten.

      Wie es dann gekommen ist, also, wie schlimm, wissen Sie ja.
      Jetzt kann ich mir nichts Schlimmeres vorstellen, außer vielleicht deren Wähler.

      Und daran ist nicht meine Entwicklung schuld, quasi von-der-Hure-zur-Betschwester, sondern allein die Bigotterie der Grünen.

  50. Kopftuch für alle (Frauen, natürlich...)!
    Schon den Vorschlag des österreichischen Bundespräsidenten van der Bellen hierzu gehört/gelesen?
    Wow, das ist doch mal was Konstruktives! Bin gespannt, wann das bei uns aufgegriffen wird…

    • @Deinonychus: Ich schätze, sehr bald.
      Man sollte sich einfach mehr um Gebräuche, Sitten und die Sozialisation der zu uns kommenden Menschen kümmern, das mit der höheren Geburtenrate und der Rate derer, die Konflikte mit Gewalt lösen und anderen Angst und schrecken einjagen hochrechnen und zu dem Ergebnis kommen, dass die Unterordnung in vollem Gange ist.
      Die Religion derer heißt übersetzt nicht Liebe oder Frieden (suchen sie nach thereligionofpeace) sondern eben „Unterwerfung“.
      Ich sagte das mit den bald zu besorgenden Kopftüchern bereits im September 2015, worauf die auch weibliche Zuhörerschaft in schallendes Gelächter ausbrach und mich, ob des Schwarzsehens, Richtung „rechts“ einordnete, ob der armen Fliehenden (ihnen standen die Videos aus Ungarn genau wie mir zur Verfügung – weshalb mir schon damals schwer viel, die gänzlich unterschiedliche Sichtweise zu verstehen).
      Glauben wir van der Belle doch einfach, er ist der erste, der mit dieser Aussage an die Öffentlichkeit geht – andere werden bald folgen.

      Was die mit den ulkigen freiwillig aufgesetzten Pussymützchen wohl dazu sagen werden? Sie scheinen gewollt vollkommen ahnungslos, was ihnen alles noch so blühen wird.
      Dass Wahlen an der brutalen Gesamtsituation noch etwas ändern scheint mir unwahrscheinlich – die Augen des Wahlvolks sind zumeist immer noch fest verschlossen – obwohl sich die Umgebung rasant verändert ud die Einschläge dichter kommen.

    • @ Deinonychus please correct
      Der Herr Van der Bellen wird es doch nicht so plump ausdrücken. Als Grüner denkt er sanft, denn in `irgendeiner Zukunft´ werdeb alle Frauen gebeten werden (müssen?), „aus Solidarität“ ein Kopftuch zu tragen. Im Wortlaut (laut Kronen-Zeitung: http://www.krone.at/oesterreich/kopftuch-fuer-alle-frauen-aus-solidaritaet-kritik-an-vdb-sager-story-566406)

      „Es ist das Recht der Frau – tragen Männer auch Kopftücher? – sich zu kleiden, wie auch immer sie möchte. Das ist meine Meinung dazu. Im Übrigen nicht nur muslimische Frauen. Jede Frau kann ein Kopftuch tragen. Und wenn das so weitergeht bei der tatsächlich um sich greifenden Islamophobie wird noch der Tag kommen, wo wir alle Frauen bitten müssen, ein Kopftuch zu tragen. Alle, als Solidarität gegenüber jenen, die es aus religiösen Gründen tun“

    • Es gibt Leute, die raiseren sich die Köpfe und tragen aus esotherischen Gründen Springerstiefel, und wollen auch nur das Gute, sagen sie. Trotzdem werden sie staatlich erfolgt, nur wegen Thule und ihrem Adolf-Propheten. Sollen wir auch alle kahl werden?

    • Weitere Vorschläge dazu:
      LKW-Fahrer auf Weihnachtsmärkten, Sprengwestenträger vor Polizeistationen.
      Für Solidarität und Religionsfreiheit! Für das Gute!

      Ich weiß, unter der Gürtellinie, aber bei diesem Mist kommt mir wirklich der Konfirmationskaffee hoch.

    • Ich bin Atheist und finde das auch daneben. aus vielen Gründen.

  51. Spielwiese Internet
    @Folkher Braun:
    „Vor 44 Jahren, als ich noch in der Politikwissenschaft studierenderweise tätig war, habe ich gelernt, dass nur die Person oder die Bevölkerungsgruppe konfliktfähig ist, die eine nachgefragte Leistung verweigern kann.
    Das war und ist bei den Piraten nicht der Fall gewesen. ….“
    http://blogs.faz.net/deus/2017/04/25/parteien-die-dem-internet-beleidigt-sind-4282/#comment-59598

    Konfliktfähig ist nur der, welcher Macht besitzt.

    Streikmacht/Verweigerung ist nur eine Form von Machtausübung und endet dort, wo die Streikenden aufgeben müssen, weil ihnen das Geld ausgegangen ist.

    Früher war der Aufstand eine Form der Machtausübung. Die Bauern nutzten ihre Arbeitsgeräte (Gabeln, Sensen etc.) als Waffen – alles Geschichte.

    Nach ´68 wurde versucht, mit Demonstrationen, Sitzstreiks etc. politische Macht auszuüben – völlig aussichtlos. Ebenso wie die anderen symbolischen Aktionen, die immer mehr in Richtung Kindergarten gingen.

    In der Familie können Kinder durch Nerverei Psychoterror ausüben und erfolgreich ihren Willen durchsetzen, sofern sich die Eltern dies gefallen lassen und nicht ihre physische Überlegenheit zum Einsatz bringen.

    Im Erwachsenenalter werden derart Sozialisierte nicht selten zu Trollen und/oder Mobbern. Das Internet ist voll davon.

    Im Internet ist die Illusion von Meinungsmacht weit verbreitet. Selbstverständlich ist es kindisch, zu glauben, dass durch Verbalradikalismus etwas erreicht werden kann.

    Politisch naiv – und weit verbreitet – ist die Vorstellung, man könne über Wahlen etwas politisch verändern und das Internet sei ein Mittel dafür.

    Diese Politik-Illusion wird sowohl von Politikern und Medien wie auch Internetteilnehmern aufrechterhalten. Daher der Aufschwung der Piratenpartei.

    Internetzensur ärgert jenen Kindergarten, welcher glaubt, durch Twitter- oder sonstige Kommentare etwas politisch bewirken zu können.

    Nur sehr wenige Bürger haben die Demokratie-Simulation in der repräsentativen Demokratie wirklich begriffen.

    Das zentrales Problem liegt in der realen Machtlosigkeit der Massen. Ihre früheren Massenorganisationen wie SPD und die DGB-Gewerkschaften sind gekapert. Streikmacht besitzen nur noch spezielle Gruppen, wie Piloten, Lokführer etc., wenn sie in eigenen Gewerkschaften organisieren. Aber nur noch solange, wie diese Streiks noch legal sind.

    Angesicht dieser Konstellation bleiben für die Massenmenschen, die nicht über Funktionsmacht und nicht über Vermögen verfügen, nur noch Formen einer individuellen Arbeitsverweigerung, wie z.B. Kriminalität in diversen Ausführungen, u.a. Sozialbetrug. Oder eben Auswandern, solange dies noch geht.

    Informationsmacht besitzt das Internet nur dort, wo die Kommunikation die real bzw. potentiell Mächtigen erreicht, also jene, die über politischen Veränderungswillen, Intelligenz, Vermögen und Funktionsmacht verfügen.

    Für die anderen ist das Internet eine Spielwiese zum „Dampfablassen“, zum Zeitvertreib oder – für die passiven Konsumenten – eine Art Lutscher oder Schnuller zur Beruhigung.

    • "Das zentrales Problem liegt in der realen Machtlosigkeit der Massen."
      Nicht für die Hegemon-Kräfte Europas. Die geopolitische Agenda war seit Gründungsgeschicht doch immer klar und für D sowieso. Jedenfalls dann, wenn es eng wird. Und es IST mittlerweile eng. Verdammt eng. So what?

      Man kann also auch einfach LEBEN, solange es noch geht. Oder sich bis zum bitteren Ende in die Hosen sch***.

      Jeder wie er kann. Oder muß. Wenn er in der Ffm-Zentrale hockt und nicht wieder nach Hause will. Kann man ja schon verstehen, näch.

      In diesem Sinne. Macht’s gut und Danke für den Fisch.

  52. „Parteien, die dem Internet beleidigt sind“
    Deutsch ist dies nicht, vielleicht bayrisch?

  53. Nun ja, man stelle sich mal vor...
    ….Netanyahu wäre in D und träfe Spitzenvertreter der AfD (Fundamentalopposition). Gabriels Reaktion darauf wäre äußerst interessant. Ob er Netanyahu deswegen ebenso nicht empfangen würde?

  54. Kampagne
    Wer beschäftigt sich denn mit Epigonen.
    Hier wird nur durch die NSA gesmartet…
    Ja sind denn die Zückerrüben schon reif?

  55. Epoch Times
    Apropos „unsere geliebte Presse“, früher hat man gesagt: „Die ist nur zum Fisch einwickeln gut“, kent jemand die o.g. Epoch Times? Das Impressum sagt mir nichts, aber ich kenne auch die berlinerische Presselandschaft nicht.
    Grüsse
    M.

  56. Der DDR-Vergleich...
    …hat schon etwas von kindlicher Herumschmollerei, verpasst die Pointe und dient nur der eigenen Entschuld(ig)ung. Die Altbundesländer stellen die übergroße Mehrheit der Bevölkerung, die Mehrheit im Bundesrat, die der Bundestagsabgeordneten, der Ministerialbeamten und der Wirtschaftseliten sowieso. Da kommt es auf die Handvoll DDR-Sozialisierter gar nicht an.

    Das ist wie bei Hannah Ahrendt, nur mit anderen Vorzeichen. Die Gesinnungsesoteriker waren schon lange vor 1990 auch im Westen am Start. Aber mit einer real existierenden DDR war man gezwungen, Differenz herzustellen. Das war dann ab 1990 obsolet. Bekloppt sind die Insassen der gebrauchten Bundesländer schon ganz von alleine. Es ist ein Akt weinerlicher Feigheit, dass jetzt auf ein paar Merkels, Gaucks oder Göhring-Eckardts zu schieben. Ohne die breite Masse der Altbundesbürger ginge da nix.

    • Links Zwo Null
      Ich denke, daß eine Analyse des Status Quo als werdende DDR 2.0 denkbar, allenfalls etwas schief, ist, ohne damit zugleich Bürgern der DDR 1.0 eine Schuld daran in die Schuhe zu schieben.

      Eher schon wäre zu fragen, wie wenige zweifellose DDR-sozialisierte (Merkel, Gauck, KGE, Wille), allerdings unter der Fuchtel des für Deutschland gehaltenen und mit Deutschland verwechselten Wirtschaftsrates, es braucht, um hier ein neo-nationales, kontinental hypertrophes Potpourri aus Korporatismus („Exportweltmeister“) und hochverfeinerter Bewußtseinslenkung zu installieren, bei dem alle eingebimsten Abwehrmechanismen der, unterstreiche, A l t bundesbürger versagen.

      Eingebimst = abstrakt gewußt, aber nie konkret erfahren.

      Umgekehrt sind den genannten vier, vielleicht mit Ausnahme von Gauck, die Bürgertugenden nicht ansozialisiert, sondern Buchwissen und diejenige Erfahrung, die man in der Kohlära noch damit machen konnte, also bereits eine Verfallsform.

      Deutschland wird also bereits von Menschen mit Migrationshintergrund geführt, sie merken es nur nicht.

      Ich habe bei Merkel noch nie ein leisestes, etwa überzeugungsbedingtes Unbehagen gegenüber den Einflüsterungen ihrer wirtschaftsradikalen Vorbeter gehört.

      Nie.

      Frömmelei – allerhöchstens.

      Und wenn die gelehrten Schichten („Elite“) nicht mehr ausdrücken, ja denken können, wieviel zuviel ist, dann werden die Abgeschnittenen zur Selbsthilfe greifen.

    • Wenn Schuldige gebraucht wurden, und die werden immer wieder mal, wie die Geschichte zeigt,
      gebraucht, dann werden die eben auch mit schlafwandlerischer Sicherheit gefunden.
      Nur ein Beispiel:Trotz des segensvollen Wirkens der NSA ist aber die seit 30 Jahren tote Stasi an allen Übeln schuld. Wenn Mielke von dieser enormen Wirkung gewusst hätte….

      Andere Länder basteln sich ihre Feinde zum Zwecke der eigenen Stabilisierung allerdings eher im bösen Ausland. Das scheint vorübergehend die erfolgversprechendere Variante zu sein. USA, Polen, Türkei, Nordkorea,…. kennen ihre „Erzfeinde“ ganz genau. Zur Not werden welche, die dann zu bekämpfen sind, eben aufgebaut.

      Sich mal an die je eigene Nase zu erinnern, wäre der richtige Weg. Aber der wird zuverlässig vermieden.

  57. Such is life, ...
    werter Don Alphonso,

    – unter einer Ochlokratie,
    – auf dem Archipel G€ULAG,
    – in der E(vil) U(nion).

    Schon einmal ans Exil gedacht?

  58. Die anderen haben Demokratie, wir haben DDR“ (D.A.) --- Wie fürchterlich wahr!
    Ist es nicht erstaunlich, daß die mit ihrem damaligen Gesellschafts- und Wirtschaftssystem als Sieger aus dem Ost-West-Konflikt hervorgegangene alte Bundesrepublik das System der offenkundig unterlegenen DDR – Einschränkung der Meinungsfreiheit, Planwirtschaft, politische Steuerung von oben, gelenkte Medien, Blockflöten-Parteien und noch viel mehr, namentlich das Führungspersonal – übernommen hat? Eigentlich machen wir inzwischen vieles, was die DDR in die wirtschaftliche, politische und moralische Pleite geführt hat.
    Nur die Etiketten und einige äußere Attribute sind vertauscht: links statt rechts, öko-grün statt braun, Verhüllungs-Schlabberlook statt Uniform, fette Hintern statt sportlicher Figur, Kulturverneinung – und -verleugnung statt zumindest vorgeblicher Verbundenheit mit der deutschen Kultur – und vieles andere mehr.
    Es ging bisher nur deshalb gut, weil die alte BRD sich ein finanzielles Polster angelegt hatte (da gab es in ferner Vorzeit sogar einen „Juliusturm“), das inzwischen durch einen Schuldenberg ersetzt wurde. Darüber hinaus Eventualverbindlichkeiten bis zum Abwinken (darunter Target-Salden, in Bälde mit Macron Eurobonds…). Dennoch kommt man nicht daran vorbei, daß unser heutiges Verhalten unseren Weg bestimmt, genauso wie ihn die DDR genommen hat.
    Daß die Piraten sich nicht stabilisieren konnten, ist zu bedauern. Was können wir heute tun, außer uns zu ärgern&grämen? Welche Alternative(n) gibt es denn?

    • Soviel zum Führungspersonal
      Völlig rätselhaft, wo Sie Ihre Zahlen herhaben.

      http://www.mdr.de/nachrichten/politik/inland/studie-ostdeutsche-in-fuehrungspositionen-100.html

      oder auch gern gleich aus der FAZ

      http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/ost-und-west-volk-von-hier-elite-von-drueben-14254333.html

      Aber das sind halt die immer störenden Fakten!

    • @ Grigorij: Präzisierung
      Es scheint mir offensichtlich, daß ich vom POLITISCHEN Führungspersonal rede (Gauck, Merkel usw.). Die Wirtschaftsführer haben mit Blockparteien, gelenkten Medien usw. wenig zu tun.
      Die von Westlern gelenkte Wirtschaft funktioniert ja sehr gut. Nur dort, etwa in der früheren DDR, wo der Wirtschaft unmögliche Auflagen gemacht wurden/werden, läuft es schleppend.
      Ob die westlichen Führungskräfte in der Wirtschaft tüchtiger sind als solche aus dem Osten, kann ich nicht abschließend beurteilen, daß aber das östliche Politpersonal mit seinen Prägungen durch Kommunismus, DDR usw. eine Katastrophe ist, scheint mir offensichtlich.

    • @Roseninsulaner
      Wäre ja mal gespannt, wer sich nach Gauck und Merkel hinter Ihrem usw. verbirgt. Mir fallen da so aus dem Stand verdammt wenige ein. Und die sollen dann für die Situation in der ganzen Bundesrepublik verantwortlich sein? Ist das nicht lediglich eine haltlose Behauptung? Mit welchen Absichten auch immer.
      Also einem deutschen Bundespräsidenten wollte ich eher geringen Einfluss auf hiesige Verhältnisse unterstellen. Ohne seinen Apparat wäre Gauck doch wohl hoffnungslos verloren gewesen. Das galt nicht nur für sein BP-Amt sondern sicher auch schon für sein Amt als Bundesbeauftragter für die Stasi, bei dem ihm der Herr Hansjörg Geiger, der in Bayern Karriere gemacht hatte und dann Präsident des Verfassungsschutzes wurde, ganz sicher die Richtung vorgab.

      Und Merkel? Je nun, deren auch finanzkräftigen Berater(innen) und Fürsprecher kennen Sie ja sicherlich selbst. Die würden sich ostdeutsche Indoktrination natürlich nicht verbitten, weil die auf derartige Vorwürfe grundsätzlich überhaupt nicht reagieren. Haben die gar nicht nötig.

      Welches östliche Politpersonal also meinen Sie? Ein paar Kommunalpolitiker?

  59. derweil in der Alpenrepublik
    Österreich:
    Bei einer Diskussionsrunde im Haus der Europäischen Union sagte der Bundespräsident mit grünem Parteibuch: „Wenn es so weitergeht … bei der tatsächlich um sich greifenden Islamophobie, wird noch der Tag kommen, an dem wir alle Frauen bitten müssen, ein Kopftuch zu tragen – alle – aus Solidarität gegenüber jenen, die es aus religiösen Gründen tun.“
    https://www.welt.de/vermischtes/article164022903/Van-der-Bellens-Tag-an-dem-alle-Frauen-Kopftuch-tragen.html

  60. Titel eingeben
    Der Mutlu ist ja süss… die bösen Hate Trolle bewirken nichts!!! Und die sind sooo dooooooof das nicht zu rallen die blöden Hate Trolle :)
    Und die Grünen maschieren vereint mit grossen Schritten in Richtung 5% Hürde und fragen sich warum :)

  61. Pingback: Die Parteien und das Netz: Mit der Gegen – Einzelfallinfos

  62. FakeNews in der FAZ und die Grünen erklären uns Heute ihre Auto-Politik.
    Die FAZ ist der Zeit mal wieder weit voraus und feiert den 200. Geburtstag des Fahrrades, angeblich von Karl Drais erfunden. Daß es sich bei Drais Erfindung nicht um ein Fahrrad, sondern um eine Laufmaschine handelte, ist trotz korrekter Münzbeschriftung wohl untergegangen. Das Fahrrad wurde jedenfalls erst ca. 1862 von Pierre Michaux oder Pierre Lallement erfunden.

    Die Grünen argumentieren gegen den Verbrennungsmotor mit ihrer Sorge um den Wirtschaftsstandort Deutschland. Sie sehen es als notwendig an, die Autoindustrie zu ihrem Glück zu zwingen, schließlich gehe es um Deutschlands Zukunft, die von der Wirtschaft verspielt wird.

    Dabei stellen die Grünen uns bezahlbare und praxistaugliche Elektromobile in Aussicht, deren Hunger nach Strom ebenfalls preisgünstig gestillt werden soll. Auch die Arbeitsplätze sollen so gesichert werden. Der letzte Punkt zeigt denn doch überdeutlich, wie realitätsfern grüne Politik tatsächlich ist. Denn von bezahlbaren Batterien, Batterieautos und dazu erforderlichem Strom sind wir doch ebensoweit entfernt wie von einer die Arbeitsplätze erhaltenden Produktion simpler Elektrokarren. Irgendwie scheinen die Grünen nun endgültig dem ökologischen und ökonomischen Wahnsinn anheim gefallen zu sein.

    • Die Autoindustrie wird beim Strom so ehrlich sein wie bei den Stickoxiden.

    • Nicht nur die Grünen, auch die SPD arbeitet hart an der Verkehrszukunft
      In Anträgen für den Parteitag der Berliner SPD wird gefordert, die Kapazitäten am BER nicht zu erhöhen und den Flugverkehr zu begrenzen. Die Berliner sollten lieber Busse, Bahn und Fahrräder (Malle wird dann das neue Compostella) nutzen.

      Quelle: http://www.tagesspiegel.de/berlin/hauptstadtflughafen-ber-berliner-spd-will-auf-den-ber-ausbau-verzichten/19722986.html

    • Wanderwege aus Berlin heraus würden auch reichen.

    • Titel eingeben
      Zitat:
      „Die Autoindustrie wird beim Strom so ehrlich sein wie bei den Stickoxiden.“

      Als Folge daraus erfrieren massenweise Umweltbewegte bei Wintereinbrüchen.

      Wenn man wenigstens trotz gegenteiliger Ideologie kompakt Kernreaktoren als Energiequelle mitführen dürfte… ;)

    • Mit dem Fusionsreaktor wird das alles ganz einfach.


    • Die Autoindustrie untersagt den Medien bislang aussagekräftige und realitätsnahe Test ihrer Batterieprodukte. Und die Medien halten sich auch brav daran. Ob da auch die Politik die Finger im Spiel hat? Ist das ein Indiz für die Gleichschaltung der Medien? Wo bleibt da der Anspruch der Medien, vierte Gewalt sein zu wollen?

    • Naja, man fand sich früher mit dem hohen Verbrauch ab und jetzt finden sich die Grünen mit der geringen Reichweite ab.

    • CO2
      Die 16 größten Tanker der Welt stoßen soviel CO2 aus wie sämtliche Autos der Welt…
      Fake the Abgasnormen?

    • Die Grünen finden sich *nicht* mit der geringen Reichweite ab
      Vielmehr geht ihnen einer dabei ab wenn sie die individuelle Mobilität einschränken können. Fahrrad (sorry!) und elektrischer Rollcontainer (Fahrtziel bei Bedarf per remote control) sind wirklich das Maximum, das sie uns zugestehen würden.

  63. 2 Punkte
    (1) ich rätsele, welches die tieferen Gründe für das selbstzerstörische Verhalten der deutschen politischen Klasse und der „Gutmenschen“ sind. Mir fällt nichts besseres ein als Masochismus. Tiefere Einsichten willkommen.
    (2) Falls es Ihnen wir mir geht: das weitgehend vergebliche Bemühen, sich der allmählichen Vernichtung des Ersparten zu entziehen. Ich rede nur von Vermögen erhalten, nicht einmal es zu mehren. Hier ein Fund, den ich mit den Foristen teilen möchte. (ich habe keinen Vorteil davon):
    https://www.youtube.com/watch?v=770VGMzJyOU Auf 21m45s vorrücken, dort bringt Friedrich Merz einen wirklich interessanten Hinweis.

  64. OT: Hat die AfD den Wahl-O-Mat gehackt?
    Entweder das, oder ich schätze meine politische Richtung schon seit Jahrzehnten völlig falsch ein. Denn ich soll nun mit weitem Vorsprung vor Der Linken , 20%, die AfD wählen. Dann folgen SPD, Grüne und CDU, in dieser Reihenfolge und ziemlich knapp hinter Der Linken.

    Na ja, nach dem ersten Schock tendiere ich dann doch eher zu der Ansicht, daß diese Wahl-O-Maten schnellstens geschrottet gehören, bevor die noch jemand ernst nimmt. Aber vielleicht erklärt sich der Erfolg der AfD ja gerade daraus?

    • Der Überbringer der "schlechten" Nachricht wird natürlich geköpft,
      nicht der „Verursacher“. Vielleicht, Herr Meier, sollten Sie nicht wilde Beschimpfungen gegen den Wahl-o-mat richten, sondern über Ihre Erkenntnis „oder ich schätze meine politische Richtung schon seit Jahrzehnten völlig falsch ein“ noch einmal nachdenken – denn eine Erkenntnis war es ja.

    • @Otto Meier
      Tja, da sollten Sie sich mal lieber Gedanken machen, als der AfD schon wieder Böses zu unterstellen!
      Aber klar, was augenscheinlich zutrifft kann ja gar nicht wahr sein. Schon weil es die Afd auch so sagt.
      Und bloß wach werden, bloß nicht was „Pöhses“ tun, nicht wahr?
      Und wenn dann alles nicht hilft, „erklärt sich der Erfolg daraus“.


    • Selbstverständlich habe ich auch über das Ergebnis nachgedacht und bin zu einer logischen Erklärung gelangt. Diese Wahl-O-Maten sind an Schlagworten bzw. Überschriften oder auch Slogans orientiert. Die berücksichtigen keinerlei Feinheiten, nicht das, was zwischen den Zeilen steht, keine Intentionen. Daher sind die in meinen Augen nicht nur völlig sinnlos, sondern sogar gefährlich. Denn ich möchte fast wetten, daß es nicht wenige Menschen gibt, die sich an den Ergebnissen orientieren.

      Daß es bei mir nun ausgerechnet die AfD war, die aufgrund der Fragen und Antworten bei mir die größte Übereinstimmung aufwies, zeigt aber noch etwas, das durchaus beunruhigend ist. Die AfD scheint bezüglich ihrer „Leitsätze“ die beste Arbeit aller Parteien geleistet zu haben. Dort scheint man größten Wert auf Formulierungen gelegt zu haben, die ein Maximum an Übereinstimmung ermöglichen, solange die potentiellen Adressaten sich nicht weitergehend mit den Inhalten beschäftigen. Und daß viele Wähler sich lediglich von „Überschriften“ leiten lassen, scheinen die Wahlergebnisse der letzten Jahrzehnte ja wohl nahezulegen.

      Auch Wähler leiden oft an selektiver Wahrnehmung, blenden aus, was nicht gefällt. Wahl-O-Maten begünstigen diese verkürzte Sichtweise und die AfD scheint das am besten erkannt und umgesetzt zu haben, sollte es nicht purer Zufall sein.

  65. the shit hits the fan....
    Oh…langsam erreicht das Problem die Wirtschaft:

    http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/es-wird-immer-schlimmer-diebesbanden-pluendern-den-einzelhandel-14988966.html

    „Es ist frustrierend zu sehen, dass der Täter mindestens einmal ohne Folge stehlen darf; das lässt mich am Rechtsstaat zweifeln“, sagt Pieper der F.A.Z.“

    Der deutsche Rechtsstaat, ein Soufflee…kurz die Grenze geöffnet und schwups bricht er zusammen.
    Wie kann sein? Hat das denn keiner vorher bedacht?

    Ich könnte jetzt erklären, warum intelligente Juristen schon immer wussten, dass der Rechtsstaat nur funktioniert, wenn die Bürger die Regeln einhalten. Sobald eine gewisser Prozentsatz den Regeln nicht mehr folgt, ist der Rechtsstaat gescheitert, weil der Rechtsstaat das Volk nicht steuern kann. Das Volk kann sich nur selbst steuern, indem es den Rechtsstaat anerkannt.

    Deshalb lässt man niemals eine große Menge von Menschen in einen Rechtsstaat, die den Rechtsstaat nicht kennen und nicht anerkennen.

    Tut man nicht, wenn man ein Gehirn besitzt.

    Egal. Mal sehen wann die Schmerzgrenze erreicht ist.

    Wenn man beobachtet wie sich Front National über Jahre hinweg von Norden und Süden in die Republik frisst…in wenigen Jahren werden die bis Paris vorgedrungen sein.
    Wenn man eine akademische Bildung besitzt und in der Lage ist, in Strukturen zu denken, so weiß man, dass Strukturen langsam entstehen, dann aber auch stabil bleiben. D.h., wer zulässt, dass hier Zustände herrschen, die den rechten Rand stärken, der macht sich schuldig.

    Radikale entstehen immer dort, wo der Staat nicht mehr funktioniert.

    Wehret den Anfängen.

    Weil danach haben wir eine andere Republik. Für eine sehr lange Zeit.

    (Falls erwünscht, biete ich an, FAZ Redakteuren die Grundlagen der Gesellschaft zu erklären. pro bono. )

    • Die Passfälschungsdelikte an der Grenze sind übrigens genauso folgenlos.

    • @ godnigth und DA - im Kern Zustimmung. Heute sehr guter Leserbrief von Thilo Sarrazin in der FAZ
      in der FAZ, der argumentiert wie Sie hier, Goodnight. Haargenau eigentlich. Ich leite daraus ab, dass Sie im Prinzip recht haben, wenn Sie sagen, dass die wichtigen Dinge eigentlich klar vor unser aller Augen stehen. Man muss sie nur ruhig anschauen.

      Ein paar der FAZ-Redakteure habe ich hie und da gesprochen. Sehr nett, sehr unbedarft, was ausserhalb der Hellerhofstraße und außerhalb der gerade angesagten Locations in Berlin oder halt sonstwo sich zuträgt.

      Leider auch nicht sehr zuverlässig in manchen theoretischen Fragen, wie den von Ihnen oben aufgerufenen Loyalitätsproblemen.

      Die noble FAZ-Beschränktheit zeigt sich darin, auf wen sie zurückgreifen, wenn Sie sich anschicken, die großen Probleme anzugehen: Nämlich auf keinen der wichtigen drei, die ich derzeit nennen würde: Sarrazin, Robert (!) Putnam, Charles Murray (Comig Apart u. The Bell Curve (zusammen mit Richard Herrnstein)).

      Immerhin ist die FAZ in letzter Zeit auf Paul Collier aufmerksam geworden. Das ist ein Anfang.

      Und von Sarrazin haben sie heute wieder einen sehr bedenkenswerten Leserbrief gedruckt. Auch das hätten sie ja nicht tun müssen (seufz!).

      Kaube hab‘ ich geschrieben, er soll Rolf-Peter Sieferles „Migrationsproblem“-Schrift einer angemessenen Würdigung zuführen. Das wäre mal Zeit.
      Stattdessen vergnügen sie sich mit der hundertfünfzigsten Jünger-Reprise. Nun gut, da kann man mittlerweile nichts mehr verkehrt machen. Aber man muss sich die Jünger Adoration in der FAZ schon ab und zu mal in Erinnerung rufen, wenn man sie gegen Gauland z. B. ablästern hört…
      Nun gut, das ist die Spaltung der FAZler, das ist nicht meine Spaltung.

    • .
      Das ist EU-Politik ! > Schengenverträge.
      Unsere geklauten Fahrräder landen in Litauen.
      An den Grenzen dürfen Beamte lediglich Stichproben durchführen, schon garnicht systematisch wühlen.

      Diskriminierung von ausländischen Dieben? Nee Nee.
      Dann haben sie Grüne wie Rebecca Harms im Genick.

      Deutsche Beamte fürchten sich womöglich vor der.
      D.h. sie nehmen lieber in kauf, dass die eigenen
      Landsleute geschädigt werden.
      So sind die Gesetze: Täterschutzgesetze.

    • In the beginning, there was darkness......Let there be light.
      Siehe da, die FAZ kann, wenn Sie will:

      „Bevor der gesellschaftliche Zusammenhalt bedroht wird, müssen Regierungen im Bund und in den Ländern Justiz und Ermittlungsbehörden in die Lage versetzen, den Rechtsstaat zu verteidigen. Toleranz ist da fehl am Platz.“

      http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/umgang-mit-dem-gefuehl-der-bedrohung-14989173.html

    • Es sagt schon einiges, wenn man den Rechtsstaat und seine Existenz erst mal wieder fordern muss.


    • Sahra Wagenknecht hat Heute in ihrer Antwort auf die Regierungserklärung zum Brexit sehr richtig darauf hingewiesen, daß der Verfall Europas und der desolate Zustand der EU das Ergebnis einer Politik sind, die sich in absoluter Realitätsverweigerung auf dem richtigen und erfolgreichen Weg wähnt. Daß die Bürger schon seit Jahren ihren Unmut kundtun, aber von der Politik ignoriert werden. Daß der Rechtsruck und das Wiedererstarken des Nationalismus auf eben diese politische Ignoranz zurückzuführen ist. Was für die europäischen Regeln gilt, gilt generell. Regeln, die mehrheitlich nicht akzeptiert werden, werden immer und selbstverständlich gebrochen.

      Von Rechtsstaat und Demokratie in Bezug auf Deutschland zu sprechen, fällt mir persönlich von Jahr zu Jahr schwerer. Und das hat nichts mit den Flüchtlingen zu tun, das gilt schon viel länger. Dasselbe gilt für die Gesellschaft, die ich schon seit Jahrzehnten nur noch als eine Ansammlung von Parallelgesellschaften erlebe, die nun durch die Flüchtlinge nur noch um weitere Parallelgesellschaften bereichert wird.

      Das ist Folge jahrzehntelanger neoliberaler Politik, beginnend mit Kohl und Blüm, perfektioniert unter Schröder und weiter verfeinert unter Merkel und Gabriel, sonst nichts. Falsche Toleranz gegenüber anderen Kulturen und Mißbrauch des Gewaltmonopols haben die Lage weiter verschärft. Alle und Alles sind in diesem Land einzig wirtschaftlichen Interessen untergeordnet worden, der Sinn und Zweck einer Gesellschaft ist bis zur Unkenntlichkeit konterkariert worden. Die Solidarität, Kitt jeder Gesellschaft, ist verloren gegangen.

      Zu den Diebstählen: Der Beitrag ist extrem einseitig, er berücksichtigt im Grunde nur einen einzigen Aspekt, man könnte Absicht dahinter vermuten. Daher empfehle ich mal einen Blick auf einen EHI-Beitrag aus 2016 zum Thema.

      https://www.ehi.org/de/pressemitteilungen/profis-am-werk-ladendiebstahl-nimmt-zu/

    • Erin
      soll bleiben, wo der Whiskey wächst, Frauke.

      Stattdessen würde ich Ihnen gern „Trost und Rat“ spenden, allerdings in Buchform, von Flann O’Brien.

      „In Donegal leben eingeborene Sprecher, die soviele Millionen von Wörtern kennen, dass sie es nicht mit ihrem Stolz vereinbaren können, dasselbe Wort häufiger als einmal im Leben zu verwenden.“ Wohlan!

    • @Dunque
      Kürzlich wurde ein rumänischer Fahrraddieb erwischt, der bei einer Schleierfahndung ins Netz ging. Er wollte die 5 geklauten Räder im Wert von 10000€ in Sicherheit bringen, meinte er.

    • Greed, for lack of a better word, is good.
      @Meier

      Natürlich, der Neoliberalismus ist schuld. Nicht Frau Merkel und/oder die CDU .

      Nein der Neoliberalismus. Was auch immer das ist. Weil Sie können das bestimmt nicht definieren, dieses „neoliberal“.

      Das ist ja das Schöne an den 68er Kaffeehausrevoluzzer Die konstruieren immer einen abstrakten Gegner, den man nicht bekämpfen kann und damit auch nicht muss, weil zu groß und nicht zu verorten. Nennt sich dann Kapitalismus, Neoliberalismus, USA, Bilderberger, Militärisch Industrieller Komplex, etc.

      Also, weiterhin Kaffe trinken und hier im Blog auf Intellektuellen machen…gibt ja genügend Freunde hier bzw. Japan.

      (P.s. Wenn der Neoliberalismus für etwas verantwortlich war und ist, dann für den Wohlstand der Amerikaner, der Europäer und den Asiaten in den letzten 50 Jahren….Nichts hat mehr Wohlstand und Frieden und Sicherheit und damit auch Liebe und Glück in die Welt gebracht als der Neoliberalismus, der Kapitalismus, der weiße Mann, die USA, die CIA.
      Empirisch belegt.
      Blöde Sache, aber müssen Sie in ihrem Café ja nicht erwähnen. Ansonsten können Sie sich ja mit dem Islam anfreunden, oder dem Sozialismus, wenn Ihnen der Kapitalismus, die Demokratie und die Moderne nicht gefällt. )

      Whatever, man könnte über die Probleme der funktionalen Differenzierung diskutieren, die de facto bestehen, dann aber bitte ohne den 68er Scheiss.
      Danke!

    • Die Gier hat viele Facetten
      Und der Neoliberalismus hat zumindest zwei, von denen ich eher zu der aktuellen tendiere, die wohl jeder richtig zu interpretieren in der Lage ist, auch Sie, Goodnight. Andererseits bleibe ich doch lieber bei dem „68er Scheiss“, denn bei trivialer funktionaler Differenzierung.

      Auf die netten Attribute, mit denen Sie mich versehen haben, möchte ich ebensowenig eingehen wie auf die sonstige Einschätzung meiner Person, die Ihnen sicherlich nicht möglich sein dürfte und auch nicht zusteht. Ich frage mich nur, womit ich mir Ihren Zorn verdient habe?

      Daß ich mit Ihrer Einschätzung der Ursachen von Wohlstand und Frieden und Sicherheit und damit auch Liebe und Glück in der Welt nicht übereinstimme, muß wohl nicht extra erwähnt werden. Daß die Welt von diesem Zustand weit entfernt ist, sei aber noch angemerkt. Ich bin nur froh, daß ich meinen ursprünglich verfaßten Beitrag hier nicht veröffentlicht habe, da wäre Ihre Reaktion vermutlich noch viel drastischer ausgefallen.

      Sollte Sie meine Antwort nicht befriedigen, so liegt das wohl daran, daß ich auf persönliche Angriffe nicht entsprechend reagiere. Sorry.

    • Das System
      „Die konstruieren immer einen abstrakten Gegner, den man nicht bekämpfen kann und damit auch nicht muss, weil zu groß und nicht zu verorten.“

      Irgendwann mussten dann die Russen in den Ballerfilmen durch Roboter, Insekten oder Reptilien von anderen Planeten ersetzt werden, ungeachtet der Tatsache, dass Rambo III, wenn auch unfreiwillig, Zeitgeschichte dokumentiert und folglich als wertvoll eingestuft werden sollte.

      So ist das mit den Humanisten. Sie brauchen die gleiche Aggressionsabfuhr, wie alle anderen auch, können aber kein Blut sehen.

      Ach ja, die Hitliste meiner Lieblingsgegner, wird, genauso wie letztes Jahr, vom „System“ angeführt.

  66. Die Schatten werden länger
    Nun ja, es wird eine wie auch immer geartete offizielle alternativlose Version von der Status-Quo-Priesterschaft des Establishment und EBAV (= Ehemals bekannt als Volksvertreter) VERKAUFT.

    5% Reiche und 95 % Arme – so soll es sein.

    Andere Strömungen oder gar Bevölkerungsgruppen werden von dem System „Wohlhabend oder wenigstens Reich sein“ ausgeschlossen. In den USA waren es zuerst die Indianer (Ureinwohner) und später die Negros (Schwarzen).

    Das dies unweigerlich endlos gärt, hat man zumindest anhand der USA wohl erkannt. So richtig in das Bewustsein vorgedrungen freilich ist es flächendeckend nicht. Schwarze sind nach wie vor hauptsächlich als Drogenkäufer, Prügelknaben und auch schon mal ein Kugelfang etabliert. Sie sind böse und müssen von der reichen (weißen/jüdischen/rechtschafenen etc.) Herrenrasse geführt werden.

    In Deutschland bedient man sich halt anderer Beschreibungen um Andere von den Füttertrögen fernzuhalten (aktuell sehr beliebt: Nazi, rechtspopulistisch, antieuropäisch, rechtsextrem). Ob es jetzt „die Linke“ Partei, die Piraten oder die AfD ist, welche weggebissen werden soll, ist eigentlich egal. Hauptsache die Schnittmenge bleibt die Gleiche.

    Der Slogan „alle Menschen sind Gleich“, ist in den Augen der Establishment-Priesterschaft auch 2017 pures Dynamit. Wer auf deren Altar sein Blut oder seine Visionen opfert spielt keine Rolle. Feinde des Systems müssen ohne Rücksicht vernichtet werden – und alle Mittel sind dazu sind erlaubt.

    In den USA ist es exemplarisch der verlogene „American Way of Life“ den alle GUTEN Amerikaner anstreben – und doch nur an einem Rattenrennen teilnehmen. Schlussendlich jagen sie aber genauso einer Illusion hinterher wie anderswo auf der Welt. Anspruch und Wirklichkeit ohne Aussicht darauf je deckungsgleich zu werden.

    In der hochglanzpolierten Werbewelt, bestückt mit gezüchteten Vorzeigepromis (A-Promis bis Z-Promis) gibt es keinen Platz mehr für Verstand und Sinn oder gar alternative Lebensentwürfe.

    Die Propagandahirnweichwaschmaschinen von ARD, RTL & Co. beenden im Auftrag der alternativlosen Hirntoten der EBAV, die Zerstörung etwa verbliebenen Resthirn des durchschnittlichen Wahlvolks mit einem Dauerfeuer an Lügen, Dummheit und Konsum.

    Das goldene Kalb wirft seine lange Schatten und sie werden immer länger.

    • Titel eingeben
      Wer ist denn für Sie reich? Vermögende oder gut Verdienende?
      Vermögende Milliardäre: 2015 123
      http://www.stern.de/wirtschaft/news/milliardaere-in-deutschland—6339026.html

      Dagobert Duck macht also ca., rechnen wir ihm zwecks Vereinfachung ein bisschen Familie zu, 400 auf ca. 80 Mio aus, 0,0005% der Bevölkerung. Schaeffler ist möglicherweise sogar unglücklich, weil er mit Produkten nicht das macht, was Zuckerberg mit Luft gemacht hat. Dagobert gibt jedenfalls Jobs und geht Risiken ein. Und ist rar wie ein Mouton Rothschild. Da er um Leute wie Sie weiß, lebt Dago meist äußerlich bescheiden.

      Millionäre in Deutschland ca. 1 Prozent, wobei man hier Multi und Einfachmillionäre unterscheiden sollte, denn eine Million gibt nicht mehr viel her und kann auch nur ein Haus sein.

      Weltweit 0,2 Prozent. Wir haben jetzt noch vier Prozent übrig. Das ist zu wenig für gut verdienende Leute, die es zum Glück auch gibt.

      Ihre Zahl ist für Vermögende zu hoch, für gut Verdienende zu niedrig. Das ist nur billigste Neidmache, mehr nicht.

      Deutschland hat zu hohe Steuern, die es sich nur leisten kann, weil es die Arbeitslosen unter einem Etikett verborgen hat. Steuern runter, mehr Jobs, Mindesteinkommen deutlich höher als der Sozialwohltatenschauer, und der Weg zum Ein- und Aufstieg wäre auf jeden Fall besser geebnet als mit der Sozialgießkanne. EZB idem: Zinsen würden Sparer glücklicher machen.

      Die Stagnation und Rezeptlosigkeit der vergangenen Jahre hat zu dieser Verbitterung geführt. Erzählen Sie mir nicht, dass die paar Milliardäre und Mid-Tier- sowie High-Tier- Millionäre (siehe wiki) dafür verantwortlich wären. I.d.R. schaffen sie die Stellen. Ohne Stellen alles Hartzer. Und in ihr Vermögen wird ihre Firma eingerechnet.
      http://www.stern.de/wirtschaft/news/milliardaere-in-deutschland—6339026.html
      https://de.wikipedia.org/wiki/Millionär

      P.S. Ich kann den Mist nicht mehr hören.

  67. The truth about pirates
    Bei den Piraten gab es von Anfang an die“Kernis“, oft IT-Nerds, die wollten nur ein Internet-Nerd-Kernprogramm. Zensursula und noch in der Gemeinde mal irgendwas transparenter machen. Eine Art Internet-FDP.

    Und es gab die, die alles mögliche mehr ändern oder ausprobieren wollten, weitergehendes, neues, das rumschwirrte, aber keine Partei hatte, vom BGE bis zu Liquid Democracy-Experimenten.

    Das haben die Kernis dann aber immer alles blockiert oder verhindert: „Das will der Bürger nicht!“. Der Bürger war in der Fantasie der Piraten ein blasser Spießer, der beim Anblick vom Ponader beim ZDF (BEIM ZDF!!1!) Schweißausbrüche kriegt. So hatte dann irgendwann die Linke Liquid Democracy, die Piraten aber immer Stift und Papier bzw. Applenotebook mit crazy Aufklebern, und chaotischere Parteitage als die Grünen früher. Für die crazy urbanen Typen haben sich die biedereren regionaleren Kernis immer geschämt. Und die Frauen – die wollen doch nur Aufmerksamkeit! Nur weil die jetzt ganz gut aussieht und gut reden und vermitteln kann! Die soll sich blos nix einbilden! Wird abgesägt!

    Dabei erregten aber gerade die ungewöhnlichen Ideen, Typen und charismatischen Frauen Aufsehen. Nicht die übergewichtigen Nerds mit den vielen Satzungs- und Änderungsanträgen und den Brettern und Scheuklappen vorm Hirn. Das ärgerte diese natürlich immer sehr. Die Personalisierung war in einer Mediengesellschaft aber absehbar. Dafür hat man ja eben Sprecher, Vorsitzende, usw.

    Die Presse schrieb sie hoch und runter je nach Laune, die Piraten verwiesen dann immer hilflos darauf, dass sie doch selber Pressemitteilungen herausgeben und warum die denn jetzt nicht einfach abgedruckt werden in der Zeitung. Dafür ist die Zeitung doch da! Spiegel Online hatte seinen Spaß mit ihnen und ließ sie dann gelangweilt fallen. Ein eigenes Medium besaßen die Piraten nicht, nur ihre interne Mitgliederzeitung.

    Im Grunde fand aber alles auf Twitter und auch auf Twitterniveau statt, besonders die ständigen hasserfüllten internen Shitstorms und Kleinkriege, bei denen irgendwann keiner mehr durchblickte. Erst jetzt wendeten die Bürger sich mit Grausen ab. Die Umfragewerte fielen rasant. Den Rest gab ihnen dann dieser Blog von Leitmedium, der täglich süffisant bizarre Piratenfails der ganzen irren Fraktionen und Selbstdarsteller und Mahner, Bremser und Mobber schilderte. War wohl irgendwann das meistgelesenste Piratenmedium. Immerhin aber lustig.

    Zum Schluss haben dann die Kernis gewonnen und ihren braven anständigen Schwiegersohn-Vorsitzenden durchgedrückt und sind nun wie gewünscht als vernünftige liberale Internet-FDP angetreten ohne ungewaschene Typen und verrückte Ideen. Daraufhin sind sie dann sofort sang- und klanglos wieder verschwunden.

    • so geht eine Legende. die andere geht so, dass die Kernis das alles aufgebaut und andere – auch nach Eigenaussagen – das alles ruiniert haben. Und so habe ich das auch erlebt feat. den kranken Hass mancher Lauerfreunde, die alles als Nazis bezeichneten, was nicht auf Linie der jeweils aktuellen Lauerfreunde waren. Die Kernis waren wählbar. Die anderen waren einfach zu viele und zu laut.

    • Die einen sagen so die andern so.
      Alles eine Frage der Perspektive, die Wahrheit wird wohl in der Mitte liegen. Viel gegeben haben sich beide Seiten nix in punkto Unsympathentum. Als interessierter Bürger stand man jedenfalls irgendwann nur noch staunend davor und fragte sich Was soll das und Was bringt mir das denn was ihr da abzieht und Warum hasst ihr euch eigentlich so bitterlich und Was kümmert mich das eigentlich. Schad drum.

    • Ich möchte hier niemandem zu nahe treten...
      Aber die Piraten (politisch, nicht Störtebeker und Kumpane) waren für mich IMMER Linke mit Internetanschluß. Da ich Ü50 bin, unwählbar (zu meinen Studizeiten durchaus denk- und wählbar).

  68. Die Piraten
    offen und basisdemokratisch? Ich erinnere mich, die hatten ganz in meiner Nähe ein Büro, da hing eines Tages ein großes Plakat: „Grenzen sind ja sowas von 80er“. Sollte wohl heißen: „Grenzen sind Sche..“, also 80er waren auch Sche… Lauter Jungsche also, die über eine Zeit reden, von der sie bestenfalls noch den Herrn Kohl in dunkler Erinnerung haben, als Überlebenden in Form seiner 90er-Endkanzlerjahre.

    Als jemand, der die 80er als Teenager erleben durfte, finde sich selbige aus der Retrospektive geradezu paradiesisch. 80er waren für mich, Anti-WAAhnsinn-Festival, 10.Juni, Hans Söllner, Biermösl Blosn, Rodgau Monotones,… Der Aufstieg einer neuen umstrittenen Partei (die Grünen), die zwar beschimpft wurden, aber ohne dass jemand auf die Idee kam, ihnen die Autos anzuzünden. Ein Bundestag, in dem wichtige Entscheidungen zum Fortbestand der Republik noch debattiert wurden, der also noch sowas wie eine Opposition hatte und wo noch nicht jede Entscheidung „alternativlos“ gestellt wurde. Ein Sozialsystem, in dem man nach einem Jahr Arbeitslosigkeit nicht gleich in Hartz-4 fiel. Eine Zentralbank, die nicht nach Belieben Geld druckte. Ein Europa, das (im Westen zumindest) offen war, und doch nationale, liebenswerte Eigenheiten kultivierte. Nicht zuletzt ein Schulsystem, das mich ohne Probleme auf die Uni vorbereitete u.v.a.m. Sicher war nicht alles besser als heute. Aber so schlecht, es pauschal verunglimpfen zu müssen war es jedenfalls nicht.

    So waren die Piraten vor allem eines – eine Partei, die alles besser wußte, besonders über die Dinge, von denen sie keine Ahnung hatten. Sie gingen ihren verdienten Weg.

    • nun, man hätte ja mitwirken können. Das Plakat war aus der ganz schlechten Zeit.

    • Votez!
      Als ich mal morgens aus dem Haus ging (200m vom Bahnhof Montparnasse im 15. Arrondissement in Paris), da hatte die Eisenbahnergewerkschaft ihre Mitglieder zum Wählen bei den kommenden Vorstandswahlen aufrufen wollen.
      Als Werbegag hatte man in 3 m hohen weissen Buchstaben auf den (schwarzen) Tour Montparnasse „Votez!“ („Wählen Sie!“) schreiben wollen, indem man auf je eines der grossen Fenster einen dieser Buchstaben kleben wollte.
      Weil das in Spiegelschrift aber ein bisschen schwierig zu sein scheint, oder aber ein Gewerkschaftsaktivist die Zimmer verwechselt hatte, stand da einen halben Tag lang in 3m hohen Buchstaben „Votze!“ auf dem Turm.
      Leider hatten die, als ich abends nach Hause kam und ein fotografierfähiges Handy dabei hatte, den Fehler schon korrigiert.

    • Vive la voix (femme)!
      Herrlich, die Story von Tour Montparnasse. Deutsche Touristen, die nicht französisch können, hahaha.

    • @ Thomas Marx
      Ich hingegen entdeckte eines Tages beim Aussteigen
      am Gare de l´Est, dass soeben auch ein Zug aus Karlshure angekommen war.

      Diese Franzosen!

  69. Misstrauen bei Social Media
    ist doch nichts anderes als Misstrauen der Bevölkerung gegenüber.

    Sicherlich, anonym lässt sich leichter vom Leder ziehen.

    Doch es fällt auf: je heftiger und deftiger der Widerspruch im Netz geäußert wird, desto hilfloser zeigen sich die Protagonisten und desto mehr hauen diese drauf ein und wollen es einschränken, wenn nicht gar eliminieren.

    Ich verstehe wirklich nicht, weshalb nicht einfach drauf eingegangen wird.

    Die „Bedeutenden“ haben sich halt erhofft, ihre Botschaften würden wie ein Hosianna aufgenommen werden, rein, pur und ganz und gar.

    Nun haben se gelernt, so ganz einfach lassen sich andere nicht zu willfährigen Bütteln machen, da müssen halt andere Methoden her.

    Prügelstrafe war vorgestern, heute muß es schon die Zensur und das Mundtotmachen sein.

    Apropos Hausbesuche – ich habe Haustürgeschäfte schon immer für dubios gehalten, für nichts anderes halte ich Haustürgeschäfte von politisch ihre Partei Verkaufenden Haustürgeschäfteabschließern.

    Schon traurig, dass sich die Grünen mittlerweile mit Drückerkolonnen um die Gunst der Kundschaft balgen müssen.

    Ach ja, auch solche von SPD wie von Stegner in den USA oder von sonstigen, alles Gelumpe.

    • die Grünen haben sich da seit Fukushima selbst hineingefahren. Wer seine eigene Heimat hasst und verachtet und sie immer nur schlecht redet, muss halt mit den Folgen leben, wenn das zweite grosse Angstthema nach dem 3. Weltkrieg wegbricht.

  70. @von wegen
    Ihrer Beschreibung folgend diagnostiziere ich: Akademische Surpuspopulation, sonst zu nix zu gebrauchen außer Brüll und Zeter. So wie auch der Gender-Klüngel.
    Das hatten wir vor 40 Jahren schon mit KB/ML, KPD/ML, ADSP, Stamokaps, Jungsozialisten und hassenichgesehn. Wie langweilig. Sind wohl alle zu Tätigkeiten zur Steigerung des Bruttoinlandsprodukts nicht zu gebrauchen. Dann müssen wir sie irgendwie anders durchfüttern. Ich schlage vor: die Konrad-Adenauer-Stiftung, die Friedrich-Ebert-Stiftung und die Heinrich-Böll-Stiftung werden zusammengefasst als Akademiker-Beschäftigungs-Initiative (ABI). Ziel sollte sein, das jeder Beschäftigte pro Tag ein 20 Seiten Papier liefert, wobei der Inhalt frei wählbar sein sollte. Zum Beispiel: Zwiebelmett kaufen beim Aldi. Oder: Warum passen mir Schuhe von Zalando nicht? Warum bringt die Zuspanneinheit meiner Felgenbremse bei Nässe nur geringe Abbremsungen? Warum sammeln sich meine ausgefallenen Haare in der Querstrebe meines Abflusses, obwohl ich ein Sieb verwende?
    Das wäre übrigens ein Thema für die FAZ: Lebenshilfe für sonst nicht brauchbare Halb- oder Ganz-Akademiker. Teil 1: Wie bekomme ich meine neue Zahnbürste aus der Verpackung. Teil 2: Muss ich Papier und Kunststoff getrennt entsorgen? Teil 3: Wie erkenne ich, dass Borsten und Griff biologisch-dynamisch hergestellt wurden. Teil 4: Muss ich überhaupt meine Zähne putzen?
    Zu dem Geschäftsmodell wünsche ich ein paar Stellungnahmen aus dem Kommentariat.

  71. Titel eingeben
    Das Internet hat sich schon vor über 20 Jahren von der Politik verabschiedet:

    https://www.eff.org/cyberspace-independence

  72. OT: Ein deutscher Bundeswehrsoldat
    lässt sich als syrischer Flüchtling registrieren, spricht allerdings nur französisch, kein arabisch, wird als Flüchtling anerkannt, bekommt ergo entsprechende Leistungen und soll sich nun eine Waffe besorgt haben wollen.

    Oh je, die Welt mutmaßt, obwohl bisher nicht als rechtsextrem aufgefallen, hätte er womöglich damit Straftaten begehen und den Verdacht auf Flüchtlinge lenken, sie diskreditieren wollen.
    Ganz schrecklich, das geht ja gar nicht.

    Die FAZ weiß sogar, dass der 28-Jährige eine schwere staatsgefährdende Gewalttat vorbereitet haben soll. Im Januar soll er auf einer Toilette am Flughafen Wien eine geladene Schusswaffe versteckt haben.

    90 Polizeibeamte des Bundeskriminalamtes, der hessischen und bayerischen Landespolizeibehörden sowie österreichische und französische Sicherheitsbehörden hatten im Zusammenhang mit den Ermittlungen am Mittwoch 16 Objekte in Deutschland, Österreich und Frankreich durchsucht.

    Ich habe bei der Meldung lauthals gelacht, besser kann man den hier seit 2015 herrschenden Kontrollverlust unseren Politkaspern nicht zeigen.

    Was erzählte uns Anfang der Woche der Innenminister? Und dazu plakatiert ausgerechnet die CDU in NRW, ich fühl mich hier nicht mehr sicher. Uns reicht’s, drum CDU wählen.

    Bananenrepublik Absurdistan reicht nicht mehr, mir fällt nur grad kein anderer Ausdruck ein.

    • Der Fall zeigt, wie schräg das Asylsystem immer noch ist.

    • Technische Fragen
      1. Warum muss der sich als Asylant registrieren lassen, wo die Gefahr, aufgrund mangelnder Sprachkenntnisse aufzufliegen, viel höher ist, als sich einfach einen Fusselbart anzukleben, einen alten Teppich umzuhängen und irgendetwas zu schreien, was nach: „Alles Hackbar“ klingt.
      2. Wieso „soll“ der sich eine Waffe besorgt haben? Ich dachte, Bundeswehrsoldaten haben immer Waffen.
      3. Wieso versteckt der am Flughafen eine Waffe auf dem Klo? Auf einem Flughafen kommt man mit einer Waffe immer rein. Man kommt nur nicht durch die Sicherheitskontrollen, egal, ob man in eine Flugzeug oder nur aufs Klo will. Wenn man sie folglich auf dem Klo versteckt und nicht bei sich trägt, besteht die Gefahr, dass sie einer klaut und damit Unfug anstellt.
      4. Hat der Verdächtige ein NSU-Motorrad mit seinem Personalausweis inliegend auf dem Parkplatz abgestellt?

    • MAD
      Nein nicht das Satiremagazin!
      Militärischer Abschirmdienst.
      Ob es den noch gibt?
      Was macht der heute?
      Frau L-Schnarr… von der f.d.p wollte ihn
      einst abschaffen wenn ich mich nicht irre.
      ggf ist es ja gelungen oder er ist Kampfunfähig.
      Dr. med. U.v.d.L. weis wahrscheinlich wieder von nichts.

      Ich denke man sollte die Bundeswehr abschaffen,
      sonst stürzt die Bundesregierung noch über die Truppe.
      ggf können uns ja die IDF verteidigen.
      Die könnten das, die Frage ist eher ob sie auch wollen.

    • Der Ungereimtheiten gibt es viele
      und ich glaube keiner Hurrameldung, die verkündet, es sei mal wieder ein ganz fürchterlicher Anschlag verhindert worden. Unsere Dienste (den MAD gibt es noch, http://www.spiegel.de/politik/deutschland/geheimdienst-der-bundeswehr-was-ist-der-mad-a-1032548.html) sind viel zu blöd, um überhaupt die Absicht zu erkennen, bisher haben immer die USA die entscheidenden Hinweise gegeben. Darum ja nun wieder Vorratsdatenspeicherung, möglichst überall Videokameras und allerlei Fürzlikram, den auszuwerten gar nicht genügend Leute da sind.

      Dass der Leutnant, nun wird er mitsamt einem Freund der rechtsextremen Szene zugeordnet, sich als Asylant registrieren ließ, hat ja sofort zu der Annahme geführt, er habe Flüchtlingen seine evtl. geplanten, noch auszuübenden Missetaten anhängen oder wie die Welt es ausdrückte, sie diskreditieren wollen.

      Nun, gegen Rechtsextreme sind unsere Dienste machtlos, nicht einmal die eigenen Informanten und V-Leute hat man unter der Fuchtel, die USA werden sich für diese Hanseln bei uns weniger interessieren, also kurz und gut, ich halte alle diese Meldungen der vereitelten Anschläge oder auch den heutigen, anscheinend etwas bescheuerten Leutnant, für reine PR, um diejenigen, die schon länger hier leben, in vermeintlicher Sicherheit zu wiegen und um Gottes willen nicht ans rechts wählen denken zu lassen. Es stehen Wahlen an und da wird noch mehr gelogen als ohnehin schon.

      Und schon denke ich wieder an das CDU-Plakat hier in NRW und lache vor mich hin. Ausgerechnet die CDU, deren Vorsitzende die Ursache der meisten Übel in diesem Lande ist.


    • Warum muss der sich als Asylant registrieren lassen,
      Vielleicht wollte er halt einfach auf Shams-ul-Haqs Pfaden wandeln und mal selber ein wenig recherchieren, sprich, sich schlicht mal ein eigenes Bild der eingerissenen Zustände machen. Das ist als „offizieller Besucher“ ja nun nicht so einfach.
      Das war jedenfalls mein erster Gedanke, als ich diese seltsame Geschichte hörte.

    • Schwere staatsgefährdende Straftat mit 7,65?
      Eine Pistole Kaliber 7,65 ist wahrscheinlich eine mit 8 Schuss Magazin (Walther PP oder eine der zahlreichen Nachbauten) Diese Modelle wurden in den 70ern von der deutschen Polizei wegen unzureichender Wirkung ausgemustert.

      Der Tarnname David Benjamin und die Angabe einer christlichen Minderheit anzugehören deuten auch nicht auf den Versuch hin, durch einen Anschlag Stimmung gegen muslimische Flüchtlinge machen zu wollen.

      Mal sehen, welche Variationen da noch kommen. Vermutlich aber eher nicht, dass das einfach eine Blamage für die deutschen Behörden war.

  73. In NRW bitte bis zur Wahl noch aufarbeitenaufarbeiten
    Bericht über einen Polizeieinsatz im Mutterkutter: „27.04.2017, Junger Mann stirbt nach Polizeischüssen in Essen “

    „In Essen hat ein Polizei-Einsatz wegen Ruhestörung mit tödlichen Schüssen geendet. Der Mann hatte die Beamten offenbar bedroht.
    Bei einem Polizeieinsatz in Essen ist ein 22 Jahre alter Mann von der Polizei erschossen worden. Der Ablauf sei noch unklar, es werde derzeit ermittelt, sagte ein Polizeisprecher am Donnerstagmorgen. Beamte waren den Angaben zufolge in der Nacht wegen einer Ruhestörung in ein Mehrfamilienhaus gerufen worden. Als sie das Eckhaus betraten, habe einer der Polizisten Gebrauch von seiner Schusswaffe machen müssen. Die Schüsse trafen demnach den Mann, der so schwer verletzt wurde, dass er trotz Wiederbelebungsversuchen durch Rettungskräfte noch an Ort und Stelle starb.
    Die Ermittler fanden neben dem tödlich getroffenen Mann ein Messer, wie der Sprecher sagte. Aus Neutralitätsgründen wurden die Ermittlungen in dem Fall an die Düsseldorfer Polizei übergeben. Im vergangenen Jahr hatten in Nordrhein-Westfalen tödliche Schüsse aus Dienstwaffen bei Polizeieinsätzen mehrfach Aufsehen erregt.“

    Also, ich lese heraus:
    -Was kümmert sich die Polizei auch um Ruhestörung, dazu bewaffnet, also Provokation?!
    .
    – der „junge Mann“ hatte nur OFFENBAR (ein anderes Wort für mutmaßlich) die Beamten (nur) bedroht. Hier wäre also noch Zeit gewesen für die Polizisten, deeskalierend wieder nach Hause zu fahren.
    .
    – Beim Betreten eines Eckhauses (!), mußte einer der Polizisten Gebrauch von der Schußwaffe machen. Kein Wort davon, daß er die Waffe wohl zog, weil er evtl. Angegriffen worden sein könnte.
    .
    -Schüsse trafen einen Mann, der tödlich verletzt wurde („Wieso konnte der Angreifer nicht angriffsunfähig geschossen werden? Fragte Frau Künast nach der Axtattacke von Würzburg)
    .
    – neben dem tödlich getroffenen Mann fand man ein Messer (könnte der Schütze also aus der Küche geholt haben )
    .
    – in Nordrhein-Westfalen tödliche Schüsse aus Dienstwaffen bei Polizeieinsätzen mehrfach Aufsehen erregt.
    .

    Mein Vorschlag zur Güte, evtl. noch als Überkleber auf die Wahlplakate in NRW: „Polizei in NRW, mit Ausnahme des Personenschutz für Politiker, wird zukünftig mit Waffenattrappen ausgerüstet.“
    (DdH)

    • @ Quelle je peigne.....
      Nein, bitte umgekehrt: Die Waffenattrappen bitte NUR für die Personenschützer der Politiker.

    • Gabs alles schon in NRW - da sind doch Polizisten jüngst ohne
      zugehöriges Magazin in der Waffe durch die Innenstädte gelaufen. Also praktisch so gut wie eine Attrappe. Nichtsnutzig alle mal.
      Schon blöd, diese Sprachschwierigkeiten.
      Da gibt es wohl einige, wie viele ist unbekannt, die nicht verstehen, wenn Bedienstete „Hände hoch“ oder „Messer weg“ brüllen. Vielleicht sollte man das im Sprachunterricht lebensschützend vorweg einbringen? Und auch dass man der Ansage der Polizisten unbedingt! Folge zu leisten hat?
      Bei dem Vater mit den beiden erstochenen Kindern in Bad Driburg muss es wohl auch so gewesen sein, dass dieser nicht verstand, was die Polizisten von ihm wollten.
      Zumal sich da, wo er herkommt, wahrscheinlich auch die Polizei nicht um einen „Familienstreit“ gekümmert hätte – da hat der Mann die Obermacht über seine Objekte.
      Einst verschlafene Städtchen in Ostwestfalen finden sich so plötzlich in der Kriminalstatistik wieder. Ob und wann sich wohl mal eine/r dran macht rauszukriegen, wer die verursachenden Fahrer der verstärkt auftretenden schweren Unfälle, neuerdings auch wieder unter Alkoholeinfluss, allüberall sind?

    • Facts of Life
      Einfach mal die Fakten:

      Ca. 7 Meter ist der Abstand, den ein geübter Messerstecher braucht, um innerhalb ein bzw. zwei Sekunden das Messer in den Körper des Gegenübers zu stechen.
      Diese Zeit reicht dem Streifenpolizisten nicht, um seine Waffe zu ziehen und gezielt zu schießen.
      Selbst wenn er die Waffe gezogen hat und den Messerstecher anvisiert, so ist bei einem Abstand unter 7 Meter nicht mehr gewährleistet, dass er durch Schussabgabe den Messerstecher stoppen kann, bevor der sein Messer ins Ziel bringt.

      Das Risiko muss der Polizist ab ca. 7 Meter dann mit sich selbst ausmachen.

      Und bisher haben deutsche Richter das verstanden.
      Ob deutsche Politikerinnen es verstehen…nun ja….

    • kleine Anfrage

      „Im vergangenen Jahr hatten in Nordrhein-Westfalen tödliche Schüsse aus Dienstwaffen bei Polizeieinsätzen mehrfach Aufsehen erregt.“

      Ich wage die Prognose, daß dies 2017 nicht mehr geschehen wird. Nicht, daß nicht mehr geschossen würde (mehr als 2016), es wird nur nicht mehr groß berichtet (werden). Sind ja alles nur Ereignisse von nur lokaler Bedeutung.

      Es wäre eine kleine Anfrage im NRW-Landtag wert, wie die aktuelle Entwicklung im Vergleich zum Vorjahr steht. Vielleicht liest hier ja jemand mit, der dazu die Möglichkeit hat.

      Besonders interessant wäre dabei die Frage, wieviele davon als Reaktion auf einen Messerangriff zustande kamen und welcher ethnischen Provenienz die Täter waren.

      Ich fürchte nur, daß daraus vor dem 14. Mai nichts werden wird. Und über die Hölle (juristisch, disziplinar und seelisch), durch die die Schützen gehen, werden wir sicher auch nichts hören. Aber das ist ja nichts neues in dieser Republik, deren politische Exponenten es präferrieren, nicht mit so etwas in Berührung zu kommen.

    • Polizeischutz für Politiker?
      Zumindest für die Wehrdienstverweigerer hoffentlich nur unbewaffnet.

    • Danisch ...
      … hatte vor ein paar Wochen mal einen Link zu einem Video davon gepostet, wie drei schwedische Polizistinnen versuchen, einen einzelnen Mann (angeblich Flüchtling, der Äußerlichkeit nach könnte das passen) festzunehmen. Leider wehrt er sich, prügelt sie etwas und demoliert dann in aller Ruhe deren Polizeiwagen. Danach geht er in aller <ruhe zurück ins Flüchtlingsheim.

      Das war so abstrus, dass ich bis heute kaum glauben kann, dass das Video echt ist. Wenn man "danisch schwedische Polizistinnen" googelt, findet man das Video aber immer noch. Es ist übrigens mehrere Minuten lang.

      Ich will hier nicht für amerikanische Verhältnisse eintreten, aber in der US-Version wäre es entschieden kürzer, da läge der Angreifer nach 30 Sekunden recht leblos am Boden. Und als Witzfiguren werden die Polizisten da sicherlich nicht angesehen.

      Ich glaube man wird da einengesunden Mittelweg finden müssen – die schwedische Variante ist jedenfalls keine Lösung…

  74. Neuland eben
    Eine immerhin hat das alles – na ja, nicht direkt gewusst, aber geahnt:

    „Das Internet ist für uns alle Neuland, und es ermöglicht auch Feinden und Gegnern unserer demokratischen Grundordnung natürlich, mit völlig neuen Möglichkeiten und völlig neuen Herangehensweisen unsere Art zu leben in Gefahr zu bringen.“

    Mit „unsere Art zu leben“ und „in Gefahr“ mögen die parasitären Existenzformen der Nomenklatura gemeint sein – und da fühlen sich folgerichtig auch jene Linke betroffen, die ihr Leben in Amt und Brot, vergeben von den zahlreichen, staatlich alimentierten Projekten, Organisationen, Stiftungen und Bündnissen fristen.

    Sie finden sich ausnahmslos alle im heldenhaften Kampf gegen Rechts vereinigt, dem bösen Schatten, der über ihrem segensreichen Wirken liegt und ihnen die Beute – den Staat – strittig zu machen droht. Als „rechts“ gilt ihnen alles, was das bewährte Umverteilungsmodell auch nur andeutungsweise in Frage stellt.
    Dass sich die Kirchen ganz selbstverständlich an die Seite dieser selbst ermächtigten, die „Demokratie verteidigenden Zivilgesellschaft stellen“, wird nur jene verwundern, die über die wirtschaftlichen und politischen Verflechtungen des kirchlichen Wirkens lieber hinwegschauen, weil es u. U. ihr Seelenheil gefährdet.

    Der Begriff „Neuland“ wiederum hat eine unerwartete Deutung dahin erfahren, dass es hier so etwas wie brachliegenden Lebensraum zu besetzen gibt. Weniger durch prospektive Landnahme und Arbeit mit dem Pflug (oder dem PC) als mit fordernder, gelegentlich gewaltsam durchgesetzter Teilhabe an den erwirtschafteten Gütern, wie auf einmal auch Herr Steltzner konsterniert beobachtet …

    http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/umgang-mit-dem-gefuehl-der-bedrohung-14989173.html

    Was nu?
    Es liegt eine verführerische Logik in dem Gedanken, die Kröte zu schlucken und der CDU/CSU für ein paar Jahre die parlamentarische Mehrheit zu verschaffen. Nicht etwa weil die so toll wären, sondern weil sie am nächsten dran sind. Mit dem Ziel, für eine klare Verantwortung und – endlich – eine abwählbare Regierung zu sorgen. Stimmen für Splitterparteien zementieren bloß den Status Quo einer Dauer-GroKo, mitsamt ihren korrumpierenden Nebenwirkungen und dem mit der Gießkanne verteilten Geldsegen auf zahllose Nutznießer und Nichtsnutze.

  75. Da kommt Freude auf
    Demnach registrierte die Behörde zum Jahresende 698.872 Empfänger aus nichteuropäischen Asylländern. Das seien rund 400.000 bzw. 132 Prozent mehr als Ende 2015.

    Die meisten kamen den Angaben zufolge aus Syrien (466.000, plus 220 Prozent), dem Irak (96.000, plus 64,7 Prozent) und Afghanistan (52.300, plus 46,4 Prozent).
    https://www.welt.de/wirtschaft/article164054213/Zahl-der-Hartz-IV-Empfaenger-aus-Nicht-EU-Staaten-steigt-stark.html

  76. Wenn Tatbestände von grün vernebelt werden
    Gefunden unter den Nachrichten auf achgut:
    Zwischen Aue und Schneeberg sieht man seit geraumer Zeit kaum noch Frauen hinterm Steuer der Linienbusse. Kein Zufall, sondern eine gezielte Maßnahme, sagt Roland Richter, der Geschäftsführer des Regionalverkehrs Erzgebirge (RVE). Als Grund nennt er Ärger mit Migranten, die mit abgelaufenen oder manipulierten Tickets mitfahren wollen. Erlaube das RVE-Personal dies nicht, würde es immer häufiger bedroht.
    http://www.freiepresse.de/LOKALES/ERZGEBIRGE/AUE/Wie-rassistisch-kann-eine-Fahrscheinkontrolle-sein-artikel9886481.php

    Schwesig übt Sackhüpfen:
    http://www.achgut.com/artikel/demokartie_ist_kein_sackhuepfen

  77. Leseempfehlung
    Noch etwas hat sich seit früher geändert: Wir hatten damals „Biedermann und die Brandstifter“ von Max Frisch als Lektüre in der Schule – heute wird das Stück aufgeführt…

  78. Applaus für Harald Martenstein
    „Eine Anti-Meinungsfreiheits-Partei kann man nicht wählen, wenn einem dieses Grundrecht etwas bedeutet.“

    https://causa.tagesspiegel.de/politik/umfragetief-schaffen-sich-die-gruenen-selbst-ab/warum-ich-die-gruene-anti-freiheits-partei-nicht-waehlen-kann.html

    • Ja, danke für Link, der istgut. Das EUGH-Urteil gegen die Deutschprüfung für die türkischen
      Einwanderer hat er noch vergessen, das die sehr wache Regina Mönch diese Woche in der FAZ abgearbeitet hat – ein kompletter Irrweg von Grünen Gnaden (und von den internationalistischen, leider verantwortungslosen BefreiungsrichterInnen…).

  79. Maria, ming Droppe
    Schöne Zusammenfassung des leider alltäglich gewordenen Wahnsinns.

    Nur die Überschrift, die tut wirklich weh. War das Absicht?

Hinterlasse eine Antwort

Angemeldet als GAST





Noch Zeichen frei

Richtlinien für Lesermeinungen