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Stützen der Gesellschaft

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Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Sophies wilde Jagd

| 112 Lesermeinungen

Es war einmal ein Wald, für den die kleine Wildsau Sophie, gerade erst von ihren Frischlingsstreifen befreit, ihren Zwinger verließ und den Schneeflocken nachjagte. Doch die Kälte kennt keine Gnade mit Freiheitsanfängern - ein Wintermärchen, ausnahmsweise mal als Stütze für die kalten Tage.

„Nu‘ gait dat rround seicht der S-patz und flöcht in de Ventilator“
Zitat von meiner Großmutter

(die Grossmutter von Sophie von Maltzahn, der sonst an dieser Stelle unvermeidliche Don Alphonso hatte beim WodkaMitternachtsrodeln erst ein Tete-aTete mit einer deutschen Eiche und dann ein Meeting mit einem Abgrund, und kann deshalb im Moment nur mit dem zweitgrössten Zehen des linken Fusses tippen, und das auch nur unter Schmerzen, weshalb Frau von Maltzahn so nett war, für ihn mit einem kleinen Wintermärchen über Gesellschaften einzuspringen)

Es war einmal des Nachts in einem ganz normalen Wald. Es war genau so ein gut gehegter, mitteldeutscher Mischwald, wie Du ihn aus dem Fernsehen kennst. Der große, runde Mond schien hell und leuchtete dabei so sehr, dass kein einziger Stern mehr am Himmel zu sehen war. Weißer Raureif zog sich winterweiß über die Bäume, bis in die Spitzen der Tannennadeln klirrten die Kristalle und blitzten im weißen Licht. Die Tiere des Waldes waren auf den Kälteeinbruch mehr oder weniger gut vorbereitet. Der Dachs, zum Beispiel, hatte sich schon im Sommer den Sand Schaufel für Schaufel in seinen Bau geschleppt, damit er nun sorgfältig seine Einfahrt streuen konnte. Diese Tölpel, dachte er sich, als er die letzte Schaufel grobkörnigen Sand verteilte, die jetzt erst anfingen darüber nachzudenken, wie man sich also spontan noch gegen die Glätte wehren könnte. Schlange standen diese Idioten nun beim Biber und tauschten ihre gesparten Einlagen gegen simplen Sand. Keinen Sinn für Haushaltung hatten sie, diese einfältigen Wald-Mitbewohner. Ein eisiger Wind strich ihm über die Nase, schnell schleifte er sich in seinen Bau ein und verbaute den Eingang mit der letzten frischen Erde, die noch nicht steinhart gefroren war.

Bild zu: Sophies wilde Jagd

Der Wind nahm immer weiter zu, Schneewehen wirbelten in der Luft und die Kristalle an den Bäumen glitzerten im Mondlicht wie Diamanten. Alle Tiere hatten sich in ihr warmes Heim verzogen. Alle Tiere? Nein, nicht ganz. Eine kleine, dunkle Gestalt streunerte noch durch den Schnee, die tellerförmige Nase mal im Wind, mal auf dem Boden kleine Schneehaufen vor sich auftürmend. Welch ein Wunder, welch eine Pracht, freute sich die kleine Wildsau Sophie, als sie diese wunderliche Gegend durchstöberte. Wie gut, dachte sie sich, dass sie aus dem blöden Stall gelaufen war, wo sie sich nur in kleinen Kreisen bewegen konnte. Seit sie ihre Frischlingsstreifen verloren hatte, war ihr die Fläche doch arg klein geworden. Doch das Bauamt wollte es nicht erlauben, den Zwinger zu vergrößern, so wie es die Kinder dringend von ihren Eltern erflehten.

Doch dann, wie durch ein Wunder, hatte der Vater einfach so das Gittertor nicht wieder verriegelt, als er ihren Fressnapf noch einmal besonders voll gefüllt hatte. Vor lauter Aufregung hatte sie keinen Bissen runtergekriegt, sondern es nur vorgetäuscht, bis er im Haus wieder verschwunden war. Welch ein Glück hatte sie doch, dass er das Tor aufgelassen hatte, sonst hätte sie ja niemals dieses Wunder des Waldes erleben können und nun den Schneeflocken hinterher jagen können. Nur, ganz so dick waren ihre Borsten noch nicht, dass sie die Kälte nicht merken würde. Ihr Frischlingsflaum war auch schon ziemlich weit ausgedünnt und tatsächlich war sie im Moment weder Fisch noch Fleisch, wenn man das über eine Wildsau so sagen kann.

Bild zu: Sophies wilde Jagd

So kam es, dass sie, während sie den Boden unter den erfrorenen Blättern des Herbstes aufbrach, ihren Rüssel in einen Fuchsbau steckte. Wie sauber und elegant es hier roch. Doch davon nicht genug: warm war es auch. Das Leben war ein einziger Glücksfall. Bewundernd durchlief sie die hochherrschaftliche Einganghöhle und in dem zweiten Bau erblickte sie die feenartigen Füchsinnen, wie sie auf feiner Erde sich rekelten und mit zarter Zunge ihre üppigen Fuchsschwänze leckten. „Seid ihr schön“ sagte die kleine Wildsau Sophie. Doch keine nahm von ihr Notiz.

„Sagt einmal ihr lieben Fehen, darf ich mich ein wenig bei Euch aufwärmen?“ Eine unterbrach ihre Kosmetik, um über Sophies Kopf hinweg die anderen zu fragen: „Wer, bitte, hat dieses zottelige Wesen eingelassen? Das Personal ist auch nicht mehr das, was es mal war.“ „Das Tor war offen.“ Erklärte sich Sophie schnell. Dann mache sie es wieder zu, von außen. Schaue sie sich einmal an? Es gäbe schließlich Stilvorgaben. Beschämt blickte Sophie auf ihre stoppeligen Borsten und lief so schnell weg, wie sie nur konnte. Keinen Moment länger wollte sie es diesen anmutigen Füchsinnen antun, ihren beschämenden Anblick weiter ertragen zu müssen. Wieder im Freien lief sie ziellos durch den Wald. Der Mond war mittlerweile hinter einer dicken Wolkenschicht verschwunden. Es hatte wieder zu schneien begonnen, die dunklen Fichten reckten sich wie Ungeheuer in die Höhe und Sophie gruselte sich sehr.

Bild zu: Sophies wilde Jagd

Hallo meine Kleine“ kam da eine tiefe Stimme aus der Dickung. „Wer hat dich denn noch nicht eingepackt und mit nach Hause genommen?“ Ein hundert Kilo schwerer Keiler streckte seinen Kopf aus der dicht an dicht wachsende Naturverjüngung. „Von Zuhause komm ich ja her. Aber jetzt ist es zu dunkel, ich wüsste nicht mal den Weg zurück, wenn ich gehen wollte.“  „Nein, durch den Wald im Dunkeln sollte so eine süße Überlaufer-Bache wie du nicht mehr alleine ziehen.“ „Ich bin noch kein Überläufer“ rief Sophie erstaunt. „Ich bin doch noch ein Frischling.“ „Umso besser“ grunzte der Keiler und fuhr mit seinem Lecker über seine dicken Waffen. „Komm doch zu mir, meine Kleine. Hier ist es warm und beschützt. Komm, ich habe ganz frische Eicheln für dich.“ Bei der Vorstellung, dem dicken, runzligen Bauch des Alten näher zu kommen, wurde ihr schlecht. „Danke, keinen Hunger.“ Sagte sie ihrer guten Kinderstube immer noch gerecht werdend und wandte sich zum Gehen.

Das passte dem alten Keiler gar nicht, behäbig versuchte er seine alten Glieder aufzurichten, schaffte es gerade so und stand nun in voller Statur vor ihr. Da nahm sie aber ihre vier Läufe unter den Arm und lief so schnell sie konnte. Hinterher kam er ihr nicht, nur die Flüche des schimpfenden Alten verfolgten sie noch. Dass nur er ihr Vorteile im Wald verschaffen könnte, dass ein dummes Wesen wie sie doch gefressen würde. Er würde dann im Frühling ihr Skelettiertes zusammen sammeln, sie würde schon sehen, was sie davon hatte. So ein geiler Keiler war doch etwas höchst unangenehmes, fand Sophie.

Bild zu: Sophies wilde Jagd

Als sie glaubte, genügend Abstand zwischen sich und das Monster gebracht zu haben, verlangsamte sie ihren Schweinsgalopp, verfiel in den Trab und blieb bald ganz stehen. War sie an dieser dicken Eiche nicht schon einmal vorbei gekommen? Nicht dass sie immer und immer nur im Kreis liefe und dem Keiler wieder in die Arme. Es schüttelte sie. Der Frost legte auch noch nach und da stand sie nun und zitterte am ganzen Körper. Doch wie es so ist, wenn man glaubt, das Ende sei angekommen, passiert einmal noch das Nächste. Der kleinen Wildsau Sophie geschah es so, dass sie es ihr für einen Moment so vorkam, als klinge eine Art Melodie an ihre steif gewordenen Ohren.

Wie elektrisierte Schallwellen klang es durch den Wald und die Neugier trug ihre letzten Kräfte wieder zusammen. Wie von selbst zog es sie auf einen flach getrampelten Wildwechsel, auf dem es sich viel leichter lief, denn der tiefe Schnee und all das dornige Gewächs zerrten nicht mehr an ihr. Das Plingen und Wumsen wurde immer deutlicher, und plötzlich stand sie am Rande einer verspiegelten Fläche, auf der eine ganze Rotte Wildsauen rutschte und tobte. Immer wieder rumsten sie ihre schweren Körper aneinander und bumsten dann auf den zugefrorenen See, dass das Eis unter ihnen ächzte, stöhnte und krachte. Sie lachte. Ihr Haupt begann zu den fremdartigen Klängen an zu nicken, ihre Borsten an zu wippen.

Wie von einem fernen Steuer gelenkt, begann sie zu tanzen. Welch ein Glück, solche Klänge nur einmal hören zu dürfen. Zu den anderen zu gehen traute sie sich zwar nicht,  das waren ja schon richtige Überlaufer. Lieber blieb sie schüchtern wie sie nun mal war, am Rand und im Schatten versteckt und ließ die Schallwellen durch sich hindurch schießen. Und so tanzte sie nur für sich und liebte es. Sie tanzte und tanzte und merkte nicht, wie ihre Schalen sich schon nach oben bogen vor Kälte. Die Schneeflocken schmolzen auch nicht mehr auf ihrer erstarrten Schnauze, sondern türmten sich hoch auf, sodass sie kaum noch gucken konnte. Doch sie merkte es nicht. Nein, sie tanzte und tanzte dem Mond entgegen, der so hell sie umfing, wie sie noch nie zuvor ein Licht gesehen hatte. Hier wollte sie bleiben, für immer. Und wer nun genau aufgepasst hat, der mag sich über die unstete Witterung etwas wundern. Doch, wer weiß das nicht: über den Wolken scheint der Mond immer. Zumindest irgendwo. 

Und die Moral von der Geschicht`, Wärme teilt man oder eben nicht.

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112 Lesermeinungen

  1. Meine Guete, gute Besserung...
    Meine Guete, gute Besserung und schnelle Genesung fuer DA.
    Mein Schwiegervater sagte immer: „Wenn’s dem Esel zu gut geht, geht er auf’s Eis“. Und da war ja auch noch der Spruch vom Schaden und Spott.
    Danke fuer das moderne Wintermaerchen

  2. Ein wirklich gelungenes...
    Ein wirklich gelungenes Wintermärchen, dass „soziale Kälte“ vergessen lässt. Wildschweine haben mit dem Teilen von Wärme kein Problem, sie rücken einfach näher zusammen, von „heissgelaufenen“ Keilern während der Rauschzeit (Paarungsz.)
    einmal abgesehen.
    http://www.uli-wirth.de/blog/

  3. und?....Und??.....UND?????
    Wie...

    und?….Und??…..UND?????
    Wie geht’s denn aus? Wie ist das Ende???
    Kriegt sie jetzt noch ihren Jungkeiler mit der Junkersfeder? Oder erfriert sie grausämlichst? Wird sie entdeckt von Hollywood für den Film: „Der mit der Sau tanzt“? Oder landet sie aufs himmlischste dekoriert auf dem Weihnachtstisch der Förstersfrau?
    .
    Fragen über Fragen, die nur Sie, beste Frau von Maltzahn beantworten können – wenn Sie denn wollten… – wollen Sie?
    .
    (und Genesungswünsche an den werten Don)

  4. liebe Genesungswünsche aus...
    liebe Genesungswünsche aus dem tief verschneiten Wien an Don Alphonso. Gute Besserung

  5. Ja, wie geht es aus in aller...
    Ja, wie geht es aus in aller Ewigkeit? Ein 24-endiger Rothirsch hat mir mal erzählt, dass ihr Körper es nicht mehr aus dem Schnee heraus geschafft habe. Doch die Göttin Diana hätte sich dafür eingesetzt, dass in einer einzigen Nacht im Dezember ein paar Sterne etwas heller leuchten als sonst und damit für den, der es weiß, ein neues Sternzeichen bilden: im Zeichen der Wildsau.
    Einfach mal drauf achten!

  6. ... dat is mir zu hoch. Bei...
    … dat is mir zu hoch. Bei König´s Erläuterungen habe ich nix gefunden. Hilfe!

  7. Ich finde nicht, dass man Sepp...
    Ich finde nicht, dass man Sepp Blatter mit einer jungen Wildsau vergleichen sollte.

  8. Kein Unfall, sondern Absicht,...
    Kein Unfall, sondern Absicht, da die Zehen seit dem Flug über den Lenker etwas aus der Übung waren. Das halbjährliche Training ist weise.

  9. Sehr geehrte Frau...
    Sehr geehrte Frau Arabella,
    nicht mit der jungen,schüchternen Wildsau,aber mit dem alten Keiler.

  10. Hat Sophien er gesehen oder...
    Hat Sophien er gesehen oder Dianen?

  11. boris jelzin unten im glas...
    boris jelzin unten im glas

  12. Maria-Theresia, die hat er...
    Maria-Theresia, die hat er wohl erblickt
    (Taler, Taler, du musst wandern….)
    .
    Aber den Sepp Blatter mit einem alten Keiler zu vergleichen, finde ich unfair – für aK. !

  13. Oh, auf den Prototyp des alten...
    Oh, auf den Prototyp des alten Keilers passen ja noch ganz ganz viele andere. Aus dem öffentlichen Leben und auch sonst -brrr.
    Aber gut, manchen gefällt das ja auch gut so! Jeder nach seinem Geschmack.

  14. @DA
    Im ersten Momente dachte...

    @DA
    Im ersten Momente dachte ich ja, das ist eine Ente. Da hab ich Sie am Anfang der Woche noch glühend um die vorhandenen Rodelberge beneidet, und nun das. Bitte lassen Sie sich gut (ver)pflegen und kommen Sie schnell wieder auf die Beine.
    Gute und schnelle Besserung aus dem ebenso verschneiten Hamburg an Don Alphonso.
    *
    @ Sophie
    Geschichten, wenn gut erzählt wie diese, werden immer gern genommen. Werden Sie die Gelegenheit haben, uns weitere aufzutischen?

  15. War der verunfallte Rodel von...
    War der verunfallte Rodel von Carl Feierabend in den 30ern konstruiert und dann in einem mörderischen Bieterkampf bei eBay ersteigert? Vor der Fahrt noch mit Campagnolo-Kufen aufgebaut? Aber natürlich ohne Bremsen, ein Festgang-Rodel sozusagen?
    Gute Besserung, das Simonato und der Frühling warten K

  16. Gute Besserung an den Don und...
    Gute Besserung an den Don und ein Wildschweinbraten mit Rosenkohl fördert die Genesung ungemein. Insbesondere mit Enzian oder Bärwurz zum Dessert.

  17. <p>Moign!...
    Moign! S´Good!
    De Wuidsau, de wuidige ausm Gatta eipfach nauslossn is scho a ächti Sauerei. Dea Bschtand in unsana Jogd war jo dodamid äxdräm aggud gfäahdet, ma woass jo goa net womid wos de greislige Sau impfitsiat is. Wonn i des Fuchzegal dawischn dat, rummsdi-bummsdi wers hi. Do kenna mia gor nix bei uns do herin. I hob des meim Schpezi, dem Jennerwein Hiasl vazöhlt, der wo aa a Jaga is, sakrisch is däms Messa aufganga i da Hosn.
    Dä Frau A…. von M……… t, bei uns do herin, moan a ollaweil sie wär a richtigi Diana
    weils ihran Gattn Aktaion zum 24-Endner Supa-Hiarrsch in div. Mondnächten gmocht hot.
    So gehts halt wemma Jagaladein läant, gelt?
    Mei Bua is aa gonz a Gscheida, dea hot des in seim Ladeinbüachal gfundn, dea Hundling, dea gescheade:
    Contigit et ignavis praeda ex venatu. Auch ein Schlappschwanz macht mal Beute bei der Jagd. Apost.6,82
    DA@:
    Mo deaf halt ned z´ gach ausm Bett aussa schpringa….
    Hawedääre!

  18. windsbraut, eine Ente ist das....
    windsbraut, eine Ente ist das. Wer den Don so intim kennt wie ich – oder sagen wir wie Markus, der weiß: der trinkt keinen Alkohol. Nie nicht. (Nur heimlich.) Einen Unfall dank Wodka ist also so wahrscheinlich wie eine anständige FIFA-Entscheidung.

  19. Da ich heute damit...
    Da ich heute damit beschäftigt bin, mit meinem erwachsenen Tigerbaby um die Wette Weihnachtsplätzchen zu backen, kann ich dem armen Don nur kurz ‚Gute Besserung‘ wünschen… und ihm ein paar e-Lebkuchen a la Elise schicken. Duften sie nicht herrlich?

  20. Hicks....
    Hicks.

  21. @Stefan von Zollern-Alb
    Da...

    @Stefan von Zollern-Alb
    Da verursachte die zeitgleiche Freischaltung ein Mißverständnis. Das der Don „boris jelzin“ nicht „unten im glas“ sieht, ist mir schon klar, denn erstens wäre ja nur Wasser drin und zweitens das Glas mit einem ausgezeichnetem Dekor versehen. Obwohl eine ausgewachsene Gehirnerschütterung durchaus mit visuelle Halluzinationen einhergehen kann.
    Nein, ich meinte die Nachricht, dass der Don einen Rodelunfall hat, die hielt ich für eine Ente. Und da ich hoffe, dass er sich keine schlimmeren Blessuren zugezogen hat und zwar nicht schreiben aber lesen kann, meine Genesungswünsche an dieser Stelle.

  22. @ DA
    You've had an accident -...

    @ DA
    You’ve had an accident – AGAIN?
    Does it hurt?
    Are you in pain?
    Too much vodka (?)
    At YOUR age that’s not wise
    So you got a nasty surprise
    But to cheer you up
    We’ll send you mail
    So stay online, without fail.
    Guete Besserig
    Fionn

  23. @windsbraut

    Es werden ganz...
    @windsbraut
    Es werden ganz sicher noch viele Geschichten folgen, wenn es erwünscht ist, dass die Märchenwelt sich hin und wieder mit der Wirklichkeit verwebt, sodass die Realität nur halb so grausam erscheint.

  24. Es ist halb so schlimm , der...
    Es ist halb so schlimm , der Don kann bereits wieder laufen, wenngleich auf Krücken:
    http://www.doc-sarah-schons.de/blog/wp-content/mumie-des-sturzebecher.jpg
    Eine der besseren Aufnahmen von ihm.
    :-)
    Wer den Schaden hat…
    Don, ich wünsche Ihnen jedenfalls gute Besserung. Ihr V

  25. Der Herr Don lässt uns klug...
    Der Herr Don lässt uns klug im Ungewissen, windsbraut. Mein Vorschlag: da der behauptete Unfall auf Wodka zurückgeführt wird, also auf eine ausgeschlossene Ursache, darf man annehmen, er habe nie stattgefunden. Sondern werde vorgetäuscht, um etwas Ruhe am See zu genießen. Zitat des Don: „Ich liege auf dem Sofa, schaue hinaus und komme langsam wieder in diese gefährliche, für mich ganz typische Haltung des fehlenden Interesses an was auch immer. (…)Ich liege auf dem Sofa und denke darüber nach, was ich kochen soll. (…) Und dann früh ins Bett, wie meistens hier in den Bergen.“

  26. Sophie, die Moral von der...
    Sophie, die Moral von der Geschicht`, in Winternächten bleibt man daheim und rodelt nicht.
    Danke fürs Erzählen.

  27. Werter Don, bin betrübt zu...
    Werter Don, bin betrübt zu hören Sie hatten einen Unfall! Hoffe die Blessuren sind schnell kuriert! Also Gute Besserung!
    Und erhlich gesagt, das „Ersatzmärchen“ lässt auch mich mich etwas ratlos zurück!??!
    Grüße
    FS

  28. @FS Sie meinen?

    @V: Dies...
    @FS Sie meinen?
    @V: Dies Rodeln soll ja einer der gefährlichsten Sportarten sein. Man denkst, es sei ein Kinderspaß, aber manche, wie der Don, die wollen schneller sein als ein Hase!

  29. Gilt eine Verwundung bei...
    Gilt eine Verwundung bei Alkoholgenuß in Ihren Kreisen nicht als sehr unterschichtlich?
    Meine bessere Erziehung verwehrt mir, die Bezeichnung, die in meinen Kreisen gilt, preiszugeben.
    Viele Grüße und gute Beserung.

  30. Heißt das, liebe Andrea...
    Heißt das, liebe Andrea Diener, daß der Don sehr, sehr lange nicht mehr selbst hier schreiben wird („es werden ganz sicher noch viele Geschichten folgen…“)?

  31. Werte Sophie, das die Jungsau...
    Werte Sophie, das die Jungsau die Chance zur Flucht ergreift, o.k.! Neugierig die Welt erkundet, o.k.! Reißaus vorm altem Keiler nimmt, o.k.! Den Klängen folgt wie einst Herr O. den Sirenen, o.k.! In der Disko steht und nur zuguckt, Hmm auch o.K.! Aber als Tiefkühlkost am Rande des Sees, in der Blüte der Jahre, das zeitliche zu segnen, ohne die Freuden auch nur eines Jungkeilers genossen zu haben?? Ich erwarte zumindest eine aufklärende Fortsetzung!

  32. <p>Was ist die Moral der...
    Was ist die Moral der Geschichte: Lieber erfrieren als sich verspotten lassen, lieber erfrieren als einem alten geilen Keiler zu Dienste, lieber in Unfreiheit sein Fressen bekommen, als draußen zu erfrieren, oder gar die am Rande sieht man nicht, sie sterben einsam und still??
    Ich grübel noch.

  33. Lieber Istvan,

    Der Don kommt...
    Lieber Istvan,
    Der Don kommt wieder auf beide Beine, und erscheint dann wieder in voller Pracht, ganz sicher. Denn kein Don hat jemals so einfach seinen Diwan verlassen

  34. FS,

    Vielleicht sind es ja gar...
    FS,
    Vielleicht sind es ja gar nicht die Jungkeiler, die von Interesse sind. Vielleicht ist die Wildsau Sophie artenübergreifend zu gewinnen. Welches Wesen könnte wohl noch ein Retter sein, außer den üblichen Jungkeilern?

  35. <p>Sophie, solche...
    Sophie, solche Ratespielchen nannte meine Großmutter (auch eine Sophie) gern ihr „Teekesselchen“. Apropos, bereiten Sie doch dem Nichtsoarg-Verunfallten einen Tee, er liegt hinten auf dem Sofa (der Don, nicht der Tee).

  36. Werte Sophie,
    ich werde in...

    Werte Sophie,
    ich werde in mich gehen und am Wochenende darüber nachdenken!
    Bis dahin, mit freundlichen Grüßen
    FS

  37. <p>Drinnen ist eh besser als...
    Drinnen ist eh besser als draussen

  38. Werteste...
    Werteste Sophie
    artübergreifend? Das wäre ja nun gar nicht jugendfrei, ausser es ergäbe sich eine platonische Lieb- und Freundschaft
    .
    Heureka! Natürlich: Das Einhorn !!!

  39. Jetzt ist es raus.

    Kann man...
    Jetzt ist es raus.
    Kann man sich in den Augen einer „Kopfgeburt“ eigentlich auch spiegeln? So wie in allen Augen, die noch nie ein Einhorn sahen?

  40. Wären alle Rätsel so...
    Wären alle Rätsel so einfach!
    .
    Gabriel heißt der Anfang,
    Raffael Wiedergeburt,
    Michael Ende.
    .
    Sophia ist die Weisheit,
    in Kummerland kennt man sie besser beim Nachnamen.
    .
    Amant et porcelli bacas
    Et aurum dracones

  41. Stiller Don...
    Stiller Don

  42. Oh, das Einhorn spielt mit...
    Oh, das Einhorn spielt mit hinein. Und ich hatte zu Guttenberg im Verdacht, auf der Suche nach wärmenden Amerikanerdärmen.

  43. Man kann (nur wird das eine...
    Man kann (nur wird das eine „Kopfgeburt“ niemals zugeben).
    Das hängt halt mit dem gebrochenen Verhältnis zur Romantik zusammen.

  44. Come on, *Kopfgeburt*...das...
    Come on, *Kopfgeburt*…das ist so Neunziger! Die Zukunft sieht ganz anders aus

  45. Mensch, Hans, Deine...
    Mensch, Hans, Deine perlenliebenden Rüsseltiere kommen jetzt zum vierten Mal. Wechsle im „Lateinische-Zitate-leicht-gemacht“ bitte zum Buchstaben B!
    .
    Z.B., besonders für den Don gedacht: Non omnes beati sunt, qui beati esse videntur.

  46. Werter Don, falls Sie genesen...
    Werter Don, falls Sie genesen sollten, spreche ich Ihnen den oberbayerischen Bergmannsgruß aus: Schluck Auf!
    Falls nicht: Wo ist die Familiengruft derer vom Don? Ich spendiere einen Kranz mittlerer Größe.

  47. Wunderbar, beste Sophie vM,...
    Wunderbar, beste Sophie vM, wenn man noch so jugendlich frisch im Übermut und ungekrümmt in die Welt zu blicken vermag… Zu beneiden sind Sie !
    .
    Das ist mir nicht mehr gegeben, leider! Da sehe ich doch mit meinem geistigen Auge hinter der nächsten Tanne (oder wars eine Buche?) schon den Jäger, der das letzte Einhorn fällt, um mit der Säge das Horn zu entfernen und daraus ein Potenzmittel und -pülverchen zu fabrizieren…

  48. ...ich musste gestern kurz...
    …ich musste gestern kurz über animal-farm nachdenken, nach einem kündigungsgespräch…ich sah mich als einen der beiden ackergäule, glover o. so.
    ..napoleon , das eine der beiden schweine,-weiss der teufel , wer das war..
    sophie war(bei mir) eine begabte, junge sport- schülerin, die durch ihre abwesenheit >(förderung) ihre ehemalige gruppe platzen lies, sie war mutig, schnell und selbstbewusst!
    ..wahrscheinlich kann ich deshalb mit der fabel nix anfangen.
    ..meine kollegen verabschiedeten mich in den kalten, novembernächten oft mit dem kommentar, dass mich im wald bestimmt die wildschweine fressen täten auf der heimfahrt….;
    .. als geschichte mit den beschriebenen szenerien hübsch zu lesen..
    vielleicht träumen wir jetzt alle von sophie und im übrigen, wenn man diese viecher flüchten/flitzen sieht>sie sind unheimlich schnell..ganz anders als bspw. ein friesisches kaltblut.., ein schwarzwälder o.tinker(!?)
    sophie vom fuchstanz(beim feldberg)
    ..das hess. ferkl

  49. <p>Liebe "Kopfgeburt",...
    Liebe „Kopfgeburt“, wahrscheinlich ist es so, dass nur solche, die im Kleinen denken können, die nicht hinter den nächsten Baum schauen wollen, einen Pachtvertrag mit dem Glück angeboten bekommen. Und kawoum, sind sie ins Geschoss der Büchse gelaufen und liegen des Abends auf einer artenübergreifenden Strecke.
    Sie sehen, jugendlicher Übermut ist Tageszeiten abhängig und gekrümmt der Rücken ohne das Eisen der Hoffnung, das ihn zur Haltung gezwungen hielt.

  50. @Stefan von Zollern-Alb,
    keine...

    @Stefan von Zollern-Alb,
    keine Zitate, nur kurze Sätze!
    .
    Frau von Maltzahn, vergessen bitte Sie nicht, den Fuxbau zu verpichseln.

  51. Lieber HansMeier, was für ein...
    Lieber HansMeier, was für ein interessanter Ansatz. Die Verkörperung egozentrischer Selbstliebe sollte noch viel mehr im Verborgenen stattfinden. Wenn nur nicht die Darstellungssucht ständig dazwischen käme! ach, geliebte Ambivalenz.

  52. .
    .

    ...
    .
    .
    .
    . .
    . .
    . .
    Über meinem Rüssel
    Nur die Sterne

  53. Märchen mit Fehen geht gar...
    Märchen mit Fehen geht gar nicht. Audobahn !
    (im übrigen bin ich der Meinung, daß liebreizenden Feen Stillvorgaben gemacht werden sollen. Der Hausherr mag widersprechen).

  54. Arme Wildschweine ! Hoffe,...
    Arme Wildschweine ! Hoffe, daß die Musik im Wald nicht von Hr. Geiger kommt,
    zu schneller Takt ist ungesund.
    miser futurum praeterito radiosu.

  55. Mei, war die Gschicht schee,...
    Mei, war die Gschicht schee, fast so, wie wo die Clara den Pantoffel erfolgreich nach dem arroganten und inkompetenten Außenminister … äh, pardon, Mäusekönig, wirft. Baldige Genesung, Euer Liebden.

  56. Da wir im Berlusconi Zeitalter...
    Da wir im Berlusconi Zeitalter sind, ist der Retter bestimmt der alte Keiler.
    Wir hatten in Berlin einen Lehrer, Herr von Maltzahn. Ein guter Mann aus altem Preussischen Adel. Sind sie Verwandt?

  57. Mei, sieht der Don Alphonso...
    Mei, sieht der Don Alphonso gsund aus. Pumperlgsund. Det, spar Dir den Kranz, schicke besse eine Flasche alkoholfreien Wodka.

  58. Ah ja, könnte es denn nicht...
    Ah ja, könnte es denn nicht auch sein, dass Verwandtschaftsgrade mit der hochwohlgeborenen Familie der Rüssels aus dem Pommernland bestehen?

  59. Was die Berichte über mein...
    Was die Berichte über mein nahes Ende angeht: Ich kann auch mit dem linken Fuss wieder schreiben, und Strohrum geht mit der Schnabeltasse!

  60. Was kümmert´s die deutsche...
    Was kümmert´s die deutsche Eiche, wenn eine Sau sich an ihr wetzt?

  61. <p>Nach dem großen...
    Nach dem großen Jägerlatein steht Fehe für Fuchs, weiblich, ausgewachsen. Des Wortes Spiel war zu verlockend.
    Desweiteren, glaube ich, sind die Feen die Träger der Stilvorgaben, die niemals ein langes Kleid zum Cocktail tragen würden, niemals Kette und Ohrringe passend aus einem Design tragen wie eine Schaufensterpuppe

  62. Ob nun Piste oder Sofa, denken...
    Ob nun Piste oder Sofa, denken Sie darüber nach, ob Sie diese Kappe wirklich tragen sollten.

  63. "Was kümmert´s die deutsche...
    „Was kümmert´s die deutsche Eiche, wenn eine Sau sich an ihr wetzt?“
    .
    1. hat sich die deutsche Eiche in meinen Weg gestellt und 2. hat sie sich jede Menge Rinde mit meinem Blut vergiftet.

  64. Eichen soll man weichen......
    Eichen soll man weichen…

  65. Nun gut, dann sollen Fehe, Fux...
    Nun gut, dann sollen Fehe, Fux und Dax zusammen kuscheln. Warum soll die Duden-Redaktion immer rechthaben ? Stillende Feen sollen keine Cocktails trinken, das widerspricht den Stillvorgaben.

  66. Achje, ich dachte der viele...
    Achje, ich dachte der viele Neuschnee wäre nur für uns Flachlandtiroler gefährlich. Man sollte es wirklich wie Churchill halten: No sports! Gute Besserung, Don Alphonso. Immerhin kann ich dem Fatum zugute halten, daß es uns dieses feine Märchen bescherte. Mir drängte sich übrigens eher der Vergleich zu „Meister Floh“ auf, Frundsberg. Ich weiß nur nicht, ob der geile Keiler Leuwenhoek oder Swammerdamm heißt. Und außerdem hat kein George seine Dörtje gerettet. Zuviel Frost allenthalben. Immerhin weiß ich jetzt, was ein Überläufer-Schwein ist. Wir drucken nämlich einmal im Jahr für den DJV so benannte Schießscheiben. Das Überleben Sophies wäre also ohnehin fraglich gewesen. Dann lieber doch per aspera ad astra.

  67. Dear Savall, ich bin derselben...
    Dear Savall, ich bin derselben Meinung. Es ist vollkommen ausgeschlossen, dass die halbstarken Überläufer sie auf ihrem Sternenflug aufzuhalten hätten.

  68. Lieber Wolff, wenn sich Ihr...
    Lieber Wolff, wenn sich Ihr Lehrer genau wie ich schreibt, dann sind wir in jedem Fall verwandt. Wenn er sich ohne h im Zahn schreibt, sind wir auch in jedem Fall verwandt. Wie genau ist Detektivarbeit in einem weit verwobenen Verwandtschaftsnetz.
    Aber ich finde das sehr interessant, wie hieß er denn mir Vornamen? und wo hat er gewohnt vor Berlin?

  69. Herr RüdiRüssel, das...
    Herr RüdiRüssel, das bezweifle ich stark. Mit gemeinen Hausschweinen hat sich die Etikette des Waldes immer schon gewandt. Und Pommern ist auch nicht Preussen!

  70. Pommern ist nicht Preussen und...
    Pommern ist nicht Preussen und Bayreuth ist nicht Bayern.

  71. Getreu dem Motto: ...wenn ein...
    Getreu dem Motto: …wenn ein Genie auftaucht, verbünden sich die Dummen und heizen mit Ihren getrockneten Exkrementen. Schließlich ist noch niemand erstunken, aber erfroren sind schon Viele.
    Nach dem Genuß der Latrinum, schön sauberduschen beim Oberförste.

  72. Sophie, Sie entwinden den...
    Sophie, Sie entwinden den Kommentatoren eine wundervolle Note von Witzelei und Kalauern, die mich dazu treibt, an Voltaire zu denken.

  73. Das nächste Mal nicht in den...
    Das nächste Mal nicht in den Wald, sondern durchs Dorf.

  74. Einhorn geht gar nicht, der...
    Einhorn geht gar nicht, der Zoll hat an der Deutschen Grenze etwas dagegen: http://www.thinkgeek.com/blog/2010/12/our-magical-unicorn-customs-ad.html
    Schade eigentlich! Man kann gar nicht so schräg um die Ecke denken, wie manche Beamte vor lauter Angst, einen Fehler zu begehen, vergeblich zu räsonieren versuchen. Immerhin wird es protokolliert.

  75. liebe arabella, was geht Ihnen...
    liebe arabella, was geht Ihnen dabei genau durch den Kopf?
    (Ich bin ja neu in der escrito-ergo-sum-gemeinschaft und kann nur schwer vergleichen)

  76. @ 555: Säue werden durchs...
    @ 555: Säue werden durchs Dorf getrieben, an der Eiche reibt man sich aufgrund eigener (Fehl-)Entscheidung.

  77. Pommern ist zwar nicht...
    Pommern ist zwar nicht Preussen, aber der gegenwärtige norddeutsche Einschlag in den „Stützen der Gesellschaft“ ist durchaus zu begrüßen. Weder von Pommern und Preussen läßt sich ja heute noch reden, ohne dass einem die Worte im Munde zerfallen wie modrige Pilze im Rachen einer Überläuferin.

  78. Was wohl in der nächsten...
    Was wohl in der nächsten Depesche nach Washington über den Don und seine Sophie steht?

  79. @ Don 11:10 Hat die Eiche...
    @ Don 11:10 Hat die Eiche jetzt eine Alkoholvergiftung wegen der Bluttransfusion? Zittert sie schon wie Espenlaub?

  80. Mein Gott, Don Alphonso ein...
    Mein Gott, Don Alphonso ein Mann aus Fleisch und Blut.
    Verletzbar und – sterblich, was ist aus den Göttern geworden?
    .
    @Sophie von Maltzahn: Ihre Geschichte weckt Erinnerungen an Frederick,
    nur geht sie nicht so gut aus.

  81. Was ist denn schon Preussen...
    Was ist denn schon Preussen westlich der Weichsel?

  82. Meiern, das ist der...
    Meiern, das ist der zivilisierte Teil Deutschlands und Europas. Keine Junker, keine Pferdeschlitten. Na gut, ideale Spielwiese für den Don. Im Sommer kann er im Matsch spielen, im Winter gefährden in nur die Pferdeäpfel der ihn ziehenden Kaltblüter auf seinem Schlitten. Natürlich hat er es dort näher, um seine Silberkanne mit Wodka aufzufüllen. Keine deutsche Eiche, nur Kraut und Rüben.

  83. Was Gottfried Keller aus...
    Was Gottfried Keller aus dieser GEschichte gemacht hätte. Gar nicht dran denken.

  84. Um Mark Twain zu zitieren, die...
    Um Mark Twain zu zitieren, die Nachrichten von Don Alphonsos Ableben waren leicht übertrieben. Jung und ungekrümmt wie SvM — damit mag’s allerdings vorbei sein, doch auch als betagter Invalide kann man sich noch bei Tanten und Torten im Kursaal von Merano vergnügen. Übrigens soll der Cappuccino aus der Schnabeltasse genau so gut munden. In kritischen Fällen könnte man sogar die Uhren anhalten wie die Marschallin.

  85. achso, fehen gibt es also...
    achso, fehen gibt es also auch, das ist ein punkt… vielleicht hätte ich diese möglichkeit eher in erwägung gezogen, wenn jene sich nicht auch noch ge“rekelt“ hätten – so was kennt unsereiner einfach nicht (mehr). der erste verdacht war, hier läge ein versuch der imitation der eigenwilligen rechtschreibung des stammautors vor.
    .
    nur eine echte wildsau scheint mir die sophie nicht zu sein, jedenfalls nicht ihrer herkunft nach.

  86. Unser guter Lehrer von...
    Unser guter Lehrer von Maltzan wohnte in Zehlendorf. Ich glaube er war auch Offizier in der Wehrmacht, wie viele Lehrer. Er war sehr jung, vielleicht 30 und das war so um 1950.
    Lieber D.A., machen sie es so wie hier in Amerika:
    Verklagen Sie:
    a) Den Schlittenhersteller: Keine Warnung, keine Sitzgurte, keine Airbags, keine Bremsen
    b) Den Bergbesitzer: Keine Hinweise, keine Absperrungen, keine Warnschilder, nur ungepolsterte Eichen
    c) Und natuerlich den Notarzt
    Wenn sie dann vollverbunden im Rollstuhl vor dem Gericht erscheinen ist der Fall so gut wie gewonnen. Sind die Abfindungen eingetroffen , dann pilgern sie in einen bayrischen Wallfahrtsort und haben eine wundersame komplette Heilung. Ihr Ghostwriter hat inzwischen Ihr Leben beschrieben und das verkaufen Sie an die Illustrierten. Danach bekommen sie haufenweise Heiratsangebote und suchen sich das beste heraus.
    HAPPY END.
    Traeumen Sie davon wenigstens auf Ihrem Krankenlager!
    Ein Wintermaerchen??

  87. Ist jetzt eigentlich auch...
    Ist jetzt eigentlich auch Don´s Lappen in Gefahr? Man liest in letzter Zeit einiges über Leute, die nicht mehr als Führer von Kraftfahrzeugen geeignet sind, wenn sie im Suff Unfälle bauen. Man liest auch viel von Verteidigern, denen das Mandat entzogen wurde, weil sie nicht tough enough waren.

  88. Wann sehen wir unseren Don auf...
    Wann sehen wir unseren Don auf Powerisern wie eine gesengte Sau über deutsche Eichen hüpfen, die sich ihm in den Weg stellen? Das sollte für die Saalwette gut sein.

  89. Dit is hier wohl en Scherz,...
    Dit is hier wohl en Scherz, wa?
    Mädchen, wie kann man denn so ne Jelejenheit auslassen? FRISCHE EICHELN!

  90. Wie milan (um 05.43h / 3. Dez)...
    Wie milan (um 05.43h / 3. Dez) schrieb „Ein gelungenes Wintermärchen“.
    Doch in einer Welt wo Sauglattismus (postmoderne hedonistische Einstellung) herrscht?

  91. ....wohlriechender...
    ….wohlriechender Fuchsbau…. das ist sicher metaphorisch gemeint?

  92. Der Schnee stürmt wild und...
    Der Schnee stürmt wild und kalt weht der Wind.
    „Ich hab keine Angst“, sagt das Grüffelokind.

  93. Noch'ne Tiergeschichte. Aber...
    Noch’ne Tiergeschichte. Aber ’ne kurze:
    .
    Was der Katze das Futter im Blech,
    Ist dem Haie Scharm-el-Schech.
    .
    http://www.spiegel.de/reise/aktuell/0,1518,732960,00.html
    .
    Don, gute Besserung! Und nicht mehr so wild. Das Alter ist da, bevor man’s gemerkt hat.

  94. steelypan, zumindest der...
    steelypan, zumindest der Idiotentest wird sich nicht vermeiden lassen. Wir sind aber hinsichtlich des Ergebnisses zuversichtlich.

  95. positiv...
    positiv

  96. Weihnachtsgeschenke für die...
    Weihnachtsgeschenke für die Bessere Gesellschaft?! Ich lese gerade das Magazin der NZZ am Sonntag (erscheint auch als Beilage der FAZ). Auf S. 30: Handarbeit ist gefragt. Das gute alte Handwerk, das Selbst- und Hausgemachte ist wieder gefragt.

  97. Fräulein...
    Fräulein Sophie,
    .
    übernehmen Sie künftig das Ressort „Jagen und Forsten“ im Blog? Das wäre doch eine echte, inhaltlich wertvolle Erweiterung und ohne weiteres anschlussfähig an die sonstigen Vorlieben.

  98. Geschätzter Don,
    Sie fordern...

    Geschätzter Don,
    Sie fordern ihre weissagenden Tanten schon schwer heraus. Hiniges Lüngerl, Backenzahn hinüber, Rippe und Zehe zerbrochen und jetzt bluten Sie die schöne weiße Landschaft voll. Auch wenn´s ein Guter aushalt – was sollen sich die rodelnden Kinder denken, wenn da so eine Blutspur ins Tal führt. Und wenn Sie Kinder zehn Mal nicht mögen – muß das sein? Sie sind ja sonst die personifizierte Rücksicht in dieser rücksichtslosen Welt.
    Gute Besserung aus dem Land des Strohrums – Heile, heile Segen
    morgen gibt es Regen,
    übermorgen Schnee –
    und dann tut´s nimmer weh.

  99. <p>Lieber HansMeier555, ich...
    Lieber HansMeier555, ich finde auch, die Jagd ist ein so weites Themengebiet, dass man viel daraus machen kann. Es gibt so manche Projektionsmöglichkeit auf allgemeine Verhaltensmuster, die mich amüsieren.
    Man nehme nur die folgende Situation: wenn die hochmotivierte Gesellschaft der Alleinstehenden sich ins Nachtleben gleiten lässt, ganz gleich ob in einer Bar, einem Club oder auch nur bei einem Abendessen: Die Blicke von Frau, von Mann, sie durchforsten die Menge nach attraktiven Zielpunkten. Zu späterer Stunde von der Tanzmusik befeuert, nehmen die Schützen ihre Positionen ein, der eine an der Bar, die andere auf der Tanzfläche.
    Der Zweck ist derselbe, doch die Wahl der Waffe fällt unterschiedlich aus: während er, der Schütze, tendenziell zur Flinte greift, die das Schrot mit einer breiten Streuung in der Menge verteilt, so visiert die Schützin nur ein einziges Ziel an, die eine große Beute verspricht, und schiesst aus ihrer Büchse mit voller Kraft nur eine Kugel ab.
    Ob Schrot oder Kugel, der Wunsch eines jeden Jägers bleibt derselbe: Blattschuss! (Blatt = Jägerlatein für Herz)

  100. Beste SvM
    Ich nehme an,...

    Beste SvM
    Ich nehme an, eigentlich meinten Sie „Schrot“. Aber „Schrott“ ist – in diesem Zusammenhang ein köstlicher Verschreiber.
    .
    Seien Sie meiner Hochachtung gewiss

  101. Mein liebe "Kopfgeburt",...
    Mein liebe „Kopfgeburt“, verwoben mit solch charmantem Lob, kann ich nun unmöglich meine Unachtsamkeit heimlich unter den Tisch fallen lassen. Also korrigiere ich nun transparent und stehe sehr erwachsen zu meiner fälschlichen Dublette

  102. Und ich dachte immer, mit...
    Und ich dachte immer, mit Schrot jagt man Hühner und Hasen, wobei man letzteren einen auf den Pelz brennt. Nur kapitalen Gewächsen gibt man die Kugel, wobei der/die Waidma(ä)nn(in) gerne von der Seite auf regungslose Ziele ballert. Auf haarige Sauen wurden früher wohl gerne Bluthunde gehetzt, die dann mit der Saufeder erle(di)gt wurden.

  103. Es ist des Jungjägers...
    Es ist des Jungjägers größte Erleichterung, wenn der Schuss im regungslosen Zustand abgegeben werden kann. In Realität jedoch eine seltene Begebenheit.
    Und dann natürlich immer von der Seite, da liegt das Tier im Schuss mit größter Wahrscheinlichkeit.
    Oder man kauft sein Fleisch weiter eingeschweisst im Supermarktregal. Dann macht man sich die Hände nicht schmutzig und braucht die Unruhe, im archaischen Kreislauf von Leben und Tod mit gewirkt zu haben, nicht mühsam zu verarbeiten.

  104. Oder man kratzt das...
    Oder man kratzt das hängengebliebene und mittlweile wohl gefrorenene Fleisch der Species Rodlerius wodkajelzinius von den Eichen an der Neureuth – aber generell denke ich, dass Vegetarierdasein letztlich das Einfachste ist.

  105. Die einen vegetieren dahin,...
    Die einen vegetieren dahin, die anderen geben sich fleischlichen Gelüsten hin.

  106. Verehrte Sophie von Maltzahn...
    Verehrte Sophie von Maltzahn (11:26), Sie brachten mich in’s Gruebeln. Ist es wirklich so, dass die Frauen mit einem einzigen Blattschuss das Ziel erreichen?
    Hm, jahrelang nahm ich teil an der Jaegerei, mal als scheue Beute, mal als kuehner Schuetze, wissend, dass dieser Wettstreit selten toedlich, aber immer fatal endet. Als Jagender war ich eine tragigkomische Mischung aus idiotischem Stolz und reicher Selbstueberschaetzung: Niemals, wirklich niemals wollte ich mit Schrot das zarte Reh erlegen. Das waere mir zu einfach und zu primitiv gewesen. Aber ich habe schlechte Augen und eine miese Motorik. Es gab keine Strecke, die ich haette vorweisen koennen. Dann kam der Rollenwechsel: ich versuchte mich als unschuldiges Opfer. Auffaellig huschte ich ueber die Lichtungen, aber niemals wurde ich getroffen. Vielleicht war ich zu zappelig? Man weiss es nicht.
    .
    Ich gab das Spiel auf, las ein gutes Buch ueber die Freuden des Junggesellendaseins und war’s zufrieden. Froehlich vergriff ich mich an den waidwunden und verschmaehten Ueberlebenden der dilettierenden Hubertusjuenger, bis-ja, und hier wird’s tragisch-ich eines lauen Sommerabends ueber eine blumenduftende Wiese ging, nichtsahnend das Lied vom Jaeger aus Kurpfalz (reitet durch das Gaenseschmalz und bricht sich Bein und Hals) summte, als aus dem Unterholz eine Retiaria* mit Netz und Dreizack geraeuschlos stuermte, mich einwickelte und fragend zu den Goettern blickte. Diese senkten die wohlberingten Daumen. Ich war erledigt.
    .
    Langer Rede kurzer Sinn: Nix mit Schiessen. Nix gezielt. In der Bar, der Kneipe ist alles purer Zufall. Opportunismus je nach Beduerfnis.
    .
    War nett bei Ihnen. Lesen wir uns irgendwann wieder? Waere doch mal was anderes als diese Radl, das traurige Geld, der eine oder andere Rodel und alte Schwarten.
    Kuess die Hand.

  107. Nachtrag: *Retiaria=weiblicher...
    Nachtrag: *Retiaria=weiblicher Retiarius. Pure Bildungshuberei, aber anders war dieses seltsame Wesen nicht zu beschreiben.

  108. Lieber Filou,

    da knie i mi...
    Lieber Filou,
    da knie i mi nieda und frreu mi mehr als üba Gottes allerlei, des du mei Geschicht‘ hast gern gehobt.
    Sincerely,
    Sophie

  109. Liebe(r) FS,

    hat das...
    Liebe(r) FS,
    hat das In-sich-gehen übers Wochenende einen Schritt weitergebracht?
    Wenn ich versuche, die Wildsau besser zu verstehen, dann weiß ich sogar noch einen weiteren Grund, warum sie nicht einfach aufs Eis hinaus jagt, sondern, sogar zu ihrem eigenen Schaden, betröpelt am Rande steht bleibt: Bei solch einem Kräftemessen, das dort auf eisiger Fläche ausgetragen wird, kann sie nicht mithalten. Und niemand, der den Weg der Wildsau bis zum Rande der Eisfläche kennt, käme auf die Idee, sie dem auszusetzen.
    Es ginge nur gut, wenn einer der raufenden Überläufer für einen Moment von seinem Ringen abließe, einen Blick auf sie wirft und dabei erkennt, dass…
    Oder nicht?

  110. Bis auf die etwas...
    Bis auf die etwas sonderpädagogische Moral am Ende ziemlich entzückend – manchmal bringen doch auch die Werfereien mit gestrigem oder sonst fremdem Schnee Geschichten hervor, die die Moral ihrer Autoren auf sympathische Weise selbst aus den Angeln heben.

  111. So 'ne Sauerei hier :-)
    Gute...

    So ’ne Sauerei hier :-)
    Gute Genesung an DA

  112. Liebe Frau Palmer,...
    Liebe Frau Palmer,
    „…Geschichten hervor, die die Moral ihrer Autoren auf sympathische Weise selbst aus den Angeln heben.“
    – dem lässt sich hinzufügen, dass die Selbstwiderlegung eine eigene Tradition hat: Man denke nur an den hanseatischen Maler Host Janssen, der seine Weltsicht rücksichtlos gegen sich selbst vorträgt.

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