Stützen der Gesellschaft

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Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Kleine Kulturgeschichte der Steckdose

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Der Strom kommt aus der Steckdose und aus der Geschichte - und die hat sich in den letzten 100 Jahren dramatisch verändert. Entsetzlich mag uns die Zeit scheinen, da noch nicht alles elektrisch betrieben wurde, aber man mag es kaum glauben: Niemand brachte sich damals um, als es noch kein Kabel für ein TV-Gerät gab. Doch, doch: Der Mensch lebte auch mal ganz ohne Steckdose.

The whole shack shimmies when everybody’s movin‘ around and around and around and around!
The B52s, Love Shack

Es gab eine Zeit – und die ist noch gar nicht so lange her – da hatten in Mitteleuropa manche Strom. Und andere nicht. Es war eine Zeit, da kam der Strom eben nicht aus der Steckdose, sondern aus einer fortschrittlichen Haltung heraus, und wer ihn hatte, der zeigte das auch. Die Steckdose und der Lichtschalter wurden gut sichtbar in die Wand gesetzt, und man sah es auch nicht als Beleidigung für das Auge an, wenn die elektrischen Leitungen in Metallrohren über dem Putz geführt wurden. In meiner Wohnung, die in der Zeit vor dem Krieg, den sie den grossen nannte und doch der kleinere bleiben sollte, von sehr modernen, fortschrittlichen Menschen bewohnt wurde, sieht man das heute noch: Die Steckdosen sind in der Bibliothek genau in die Mitte der Wände gesetzt worden.

Bild zu: Kleine Kulturgeschichte der Steckdose

Und in anderen Teilen des Ensembles – im Hinterhaus nämlich – findet man auch noch Rohrleitungen für Strom. Vier Steckdosen habe ich in meiner Bibliothek, irgendwann in den 70er Jahren wurden die Dosen selbst modernisiert, aber was dahinter ist, will ich lieber nicht so genau wissen. Ab und an fällt bei mir der Strom aus, was nicht weiter schlimm ist. Wie meine Vorfahren verlasse ich mich da auf ein Notsystem aus Kerzen, derer man im Altbau bekanntlich nie genug haben kann. Man nimmt hier solche Vorkommnisse mit stoischer Gelassenheit hin, meistens dauert es nicht lang, bis alles wieder läuft, und für ihr Alter machen die Leitungen weitaus weniger Probleme, als die 1887 eingebauten Rohre für Abwässer. Auch historisch lässt sich belegen, dass die Pioniere neuer Technologien den höchsten Preis für die schlechteste Leistung zahlen – ich sehe die Iphone-Hereingelegten nicken, ja, so ist das.

Nebenbei, Ölgemälde sehen im Kerzenlicht ganz anders als im elektrischen Licht aus. Über einer der Steckdosen – man muss ja nicht alles sehen – hängt ein düsteres Selbstportrait eines Malers des späten 17. Jahrhunderts, das erst zu wirken beginnt, wenn der Rest des Raumes nicht mehr hell im Kronleuchterschein erstrahlt. Ich werde deshalb meinen Kronleuchter nicht auf Kerzen zurückbauen und die Drähte entfernen, aber es sind nicht uninteressante Erfahrungen: Es geht mitunter, teilweise, auch ohne Steckdosen, man verliert etwas und bekommt etwas anderes dafür zurück.

Bild zu: Kleine Kulturgeschichte der Steckdose

Es gibt, und das lässt sich durch alte Geburtsregister gar nicht so schlecht belegen, die Theorie, dass die Menschen in der Zeit vor der Elektrizität und Heizung einfach das Beste aus ihrer Lage machten. Im Winter gingen sie früh gemeinsam ins Bett, hatten Spass und zeugten als Nebenprodukt Nachwuchs. Der Mensch passt sich einfach den Gegebenheiten an und nimmt mit, was er kriegen kann, und liest man erotische Literatur des 18. Jahrhunderts, sieht es nicht so aus, als hätte man sich trotz der Unerfreulichkeiten und für uns heute unfassbaren Zustände, gerade in der sogenannten kleinen Eiszeit, besonders gegrämt. Man hatte dickere Decken.

Man sieht diese Haltung vielleicht ein wenig an dem oben stehenden Portrait der ausgesprochen neckisch und verführerisch lächelnden jungen Dame. Sie macht dem Betrachter fraglos Avancen, sie ist „sexy“, wenn man so will, und das trotz dem Umstandes, dass es entsetzlich kalt war, als das Bild entstand: Sie trägt einen langen, hochgeschlossenen Mantel, ihre Hände sind in einem Muff verborgen, aber das tut ihrer guten Laune an einem klirrend kalten Wintertag der Zeit um 1760 keinen Abbruch. Man malte Zimmer für den Wintergebrauch warm und golden an, man besorgte sich dicke Vorhänge. Weisse Räume mit grossen, freien Glasfächen dagegen hält man im Winter nur aus, wenn die Heizung läuft, und das Licht aus der Steckdose kommt. Natürlich ist das alles nur Psychologie, aber sie funktioniert im Gegensatz zu meinen Leitungen und Atomkraftwerken immer, ohne Schalter und Pumpen.

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Aber sagen Sie das mal den Handwerkern, die sich gerade im Hinterhaus umschauen und überlegen, was dort alles getan werden muss. Der Elektriker ist absolut schockiert von den „primitiven Verhältnissen“, unter denen dort „gehaust“ wurde: Nur vier Steckdosen in jedem Raum! Ja du lieber Himmel! Zwei Wände sogar ganz ohne Stromversorgung! Das kann man so nicht lassen, wo kann man denn hier die Wände schlitzen und mit neuen Leitungen entlang gehen, da müssen drei Stecker rein und drüben auch, und dann die Küche erst: Also, das geht ja gar nie nicht, da weiss man ja gar nicht, wo man was anschliessen soll, das, sagt der Elektriker, wird eine Mordsarbeit, mindestens vier, ach was, sechs unten und zwei mal zwei oben, wo die Küchenmaschinen stehen. Das ist heute das Minimum, das nimmt einem sonst keiner, was glauben denn Sie, was die Leute heute für Ansprüche haben, dann schaun wir mal in Bad, ja mi legst om wie hom de do drin leben kenna?

Mit Mehrfachsteckdosen und der Gewöhnung an das, was da ist, könnte man antworten. Und dass der Ausbau von 4 zu 20 Steckdosen noch lange nicht bedeutet, dass man in 30 Jahren nicht schon wieder neue Anschlusspunkte braucht. Es gibt inzwischen sogar Rennräder mit elektronischer Schaltung und Drahtlosverbindung zwischen den Komponenten, und nach dem Mobiltelefon, der Quarzuhr und der Digitalkamera kommt nun auch noch das iPad als elektrisches Dauermitdabeiding dazu, wenn man das Haus verlässt. Mehr Steckdosen bedeuten nur, dass mehr Entwickler mehr Geräte mit mehr Kabeln erfinden. Der Prozess ist langsam und schleichend, manche finden es nicht gut, andere, besonders in Japan, Südkorea und im Reichshauptslum Berlin machen einen Digitalen Lebensstil daraus. Dafür baggern die einen in Garzweiler, und die anderen stehen mit dem Löschfahrzeug in Fukushima und fragen sich, wie man eine Anlage, über 400 Meter lang und 100 Meter breit, auf die Schnelle mal eben so zubetoniert, wie man man das in 200 Tagen in Tschernobyl gemacht hat, bei einem Reaktor, der gerade 50 mal 60 Meter gross war.

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Ich, das kann ich hier klar sagen, brauche nur begrenzt Strom, um mir einen schönen Tag mit Büchern und Gemälden zu machen. Ich brauche auch keine nachts beleuchteten Reklametafeln mit rotierenden Anzeigen, falls sich jemand Sorge um die Stromversorgung macht. Ich begrüsse jeden Kreisel, der eine Ampel ersetzt. Und der gesamten Energieaufwand der 5 Kilo Prospektmaterial, die ich jede Woche ungelesen wegwerfe, ist ebenso sinnlos wie die abermillionen Gerätschaften im Dauerstandby. Hat man weniger Steckdosen, kauft man weniger elektrischen Müll. Gelegenheit macht Dummheiten. Das hat sich seit dem Rokoko nicht mehr geändert, man muss keine Latzhose tragen und zum Frühstück Müsli essen, um das Problem zu verstehen.

Irgendwo zwischem dem Punkt, da mein Urahn stolz die Steckdosen in die Mitte der Räume hat mörteln lassen, und dem Moment, da einer wie der Mappus die Reaktoren runterfährt, die er gerade für Milliarden gekauft hat – irgendwo zwischen den beiden Zeitpunkten hat sich etwas falsch entwickelt. Ich denke, die Entscheidung von 1910 war durchaus richtig, aber ich halte es für Irrsinn, Menschen in einem Raum 20 Möglichkeiten für 20 strombetriebene Geräte zu geben. Ferner bin ich auch der Meinung, dass jeder, wirklich jeder, der Ebooks das Wort redet, bitteschön nach Fukushima reisen soll, und sich die Sache an der Quelle zu Gemüte zu führen. Strom ist, für sich betrachtet, eine feine Sache. Aber es gehört sich nicht, ihn zu verschwenden, wenn es nicht nötig ist. Die Person, die hier hier die Steckdosen zu einer Zeit hat einbauen lassen, als es enorm teuer und avantgardistisch war, hat dabei an eine Zukunft ohne Kerzen und Feuergefahr gedacht. Nicht an eine Epoche, da man die Umwelt mit brennenden Atomkraftwerken ruiniert, weil es bequem und technisch machbar ist.

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410 Lesermeinungen

  1. "...weil es bequem und...
    „…weil es bequem und technisch machbar ist.“ Das dümmste, aber auch das weitverbreitetste Motiv.

  2. Danke, lieber Don, die...
    Danke, lieber Don, die einfachsten Beobachtungen sind doch die besten. Ich will nur eine Anekdote hinzufügen: Die Steckdosen und Stecker selbst haben ja auch in der globalen Gesellschaft ein völlig nationales Design – so wie Japan ja offenbar auch domestically zwei verschiedene Stromnetze betreibt und jetzt nicht weiß, wie es den Atomstrom vom Süden in den Norden bekommen soll. Es gibt nich genug Transformatoren… Und die Stecker selbst im „HiTech-Land“ sind so primitiv wie in Amiland, viel billiger als in UK. Also nur zwei dünne Kontakte, die halb aus der Dose raushängen. Dadurch erhöhte Kurzschluss- und Feuergefahr in einem Land, in dem jedes Haus sowieso brennt wie Zunder (am Feuer starben die meisten Opfer beim Erdbeben in Kobe 1995). Da loben wir doch die deutsche Schuko, gell! Reißen Sie die Dosen trotzdem raus aus Ihrer Bibliothek, bevor sie die Eco-Rose macht. Gleichstrom gibts auch aus dem Fahrraddynamo.
    Noch was: Gestern hörte ich einen Vortrag von einem japanischen Offiziellen. Er plädierte für Atomstrom, denn erstens sei Fukushima alt, und zweitens ja wohl aus Amiland (GE) importiert. Sowas kann mit japanischer Technik nicht passieren. Der Anti-CO2-Plan für Japan sieht einen Anteil von Atomstrom von 50% bis 2050 vor. Nunja, dabei sind Japaner ja bescheiden beim Heizen, aber in Sachen rotierende Reklametafeln besser als die Amis mit ihrer billigen Werbepappe. Man kann den Betonsarkophag ja dann auch mit Manga vollpinseln…

  3. Brot und Hecke mit der Hand...
    Brot und Hecke mit der Hand schneiden? Die Bücher aus Papier? Die Wäsche auf einem Gestell trocknen, die Handtücher nicht mehr stundenlang ultraflauschig geschleudert? Prospekte im Briefkasten nur noch auf Anfrage? Keine Gratis-CDs mehr? Kein WLAN im Wald? SIE WOLLEN UNS IN DIE STEINZEIT SCHICKEN

  4. Es gibt Brotschneidemaschinen...
    Es gibt Brotschneidemaschinen mit Kurbelantrieb, und echte Männer hacken oihr Schwarzbrot noch mit der Axt.
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    Don Driver, ich denke sowieso, dass das Thema der veralteten Infrastruktur auf Dauer gegenläufig zu Hightech sein wird. Der Fortschritt erzeugt einen Modernisierungszwang, der in vielen Bereichen nach meiner bescheidenen Einschätzung dafür sorfen wird, dass die Zugewinne kaum mehr zu bezahlen sind. Malerei ist übrigens ein feines Beispiel: Wenn ich sehe, was manche für Poster und Rahmen bezahlen und dann bald wieder wegwefen, verstehe ich wirklich nicht, warum die nicht lieber etwas Dauerhaftes erwerben.

  5. Oder man denke nur an den...
    Oder man denke nur an den Quatsch mit 5.1 Surroundklang für daheim…

  6. Zugegeben in meine alten...
    Zugegeben in meine alten Bruchsteinwände sind einige Meter Kabel verschwunden (allerdings nicht an so prominenter Stelle) nebst Steckdosen. Das ist ungemein pracktisch beim Staubsaugen, auch die Küchenzeile hat 4 davon bekommen, aber in den oberen Gemächern gab es nur eine pro Zimmer, weil die Gattin den Elektrosmog so fürchtete.
    Wie auch immer 1700 KW incl. warm Wasser, das kann sich doch sehen lassen ?

  7. Steckdosenleisten mit Knopf...
    Steckdosenleisten mit Knopf haben einen Vorteil: Damit schalte ich das Standby der Unterhaltungselektronik abends oder bevor ich zwischen meinen Behausungen pendle ab. Es hilft. Genauso wie ich abends gern Kerzen anzünde.
    Sowohl der Psycholgie halber als auch des Lichteffektes als auch weil drei Kerzen im Fenster der maroden Heizung auf meiner Bonner Bude durchaus aufhelfen, weil die Konvektion besser klappt.

  8. Tja, Kultiviertheit ist schon...
    Tja, Kultiviertheit ist schon länger Subversion geworden. Aber immerhin hat man noch die Wahl.

  9. Lieber Don, mal ein Lob. Nicht...
    Lieber Don, mal ein Lob. Nicht viele Kernkraftgegner sind Ästheten. Deshalb auch meine Frage. Halten Sie es für akzeptabel, den Bau von Windkrafträdern in der Nachbarschaft aus ästhetischen Gründen abzulehnen?

  10. Ich hatte hier im...
    Ich hatte hier im Arbeitsspeicher noch einen Aprilscherz vom vergangenen Jahr – bei genauerem Lesen mußte ich feststellen, daß es sich doch um keinen Aprilscherz gehandelt hat (Link)…
    Statt Steckdosen zählen lieber mit einer Atomflunder über die Alpenpässe zischen – wäre das nicht die bessere Alternative für Sie, Werter Don? – Bill Gates steckt sein schwer verdientes Geld in dieses hochwohllöbliche Projekt; nie mehr tanken und noch ein paar Steckdosen im Auto für das Equipment – da werden unsere 60er-Jahre-Träume vielleicht doch noch wahr…

  11. Wer sich für die Geschichte...
    Wer sich für die Geschichte der Steckdosen interessiert, sollte unbedingt London besuchen, wo jeder Stadtteil andere Steckdosen benötigt, runde, viereckige, und sogar dreieckige. Zieht man von einem Stadtteil in den anderen, muss man jeweils erst alle Stecker ändern lassen. Kauft man eine neue Lampe, so hat sie nur einen Draht ohne Stecker, und man muss erst den jeweils dazu benötigten Stecker des betreffenden Stadtteils separat erwerben.

  12. Apropos Windräder:
    Satire...

    Apropos Windräder:
    Satire dazu vom Postillon (hoffentlich ist dieser Link genehm, wir haben ja im Moment sehr wenig zu lachen, erst Japan und dann noch den toten Knut):
    http://www.der-postillon.com/2010/03/super-gau-in-windkraftanlage-verstrahlt.html.
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    Schönen Abend noch.
    Und off ins Kino.

  13. Vielen Dank für die schöne...
    Vielen Dank für die schöne Geschichte.

  14. @ErnstWilhelm
    Petronius...

    @ErnstWilhelm
    Petronius Arbiter könnte sagen: „Aus welchen Gründen denn sonst wenn nicht aus ästhetischen?“

  15. Mal innehalten und sich die...
    Mal innehalten und sich die Geschichte der Steckdosen anzuschauen ist eine gute Sache. Vor allem wenn in der eigenen Wohnung noch denkmalswürdige vorhanden sind. Von meiner jetzigen Wohnung kann ich nichts wirklich antikes berichten, die wurde ursprünglich mit der um 1900 hochmodernen Gasbeleuchtung ausgestattet, Elektrik kam erst später, in den 50ern/60ern – und wie, völlig wild verlegt in Kaminen (da befand sich der Stromzähler) und dergleichen. Einen ordentlichen Kabelschacht im Treppenhaus hat man wohl erst in den späten 70ern eingezogen. Auf Jetztzeitstand gebracht (_mehrere_ Steckdosen im Zimmer, Kabel und Deckenlampenanschlüsse unter Putz) haben wir es erst vor wenigen Jahren.

  16. Don Alphonso,
    darf es auch ein...

    Don Alphonso,
    darf es auch ein Brotmesser sein?

  17. Aber natürlich! Bis die...
    Aber natürlich! Bis die Brösel spritzen!
    .
    Was Windräder angeht, so möchte ich sagen, dass ich sie zwar nicht schön finde, aber ganz wunderbar im Vergleich zu den allgegenwärtigen Überlandleitungen – die sind nun wirklich scheusslich und ein Elend für Photographen.

  18. @DA: Man müßte sich einmal...
    @DA: Man müßte sich einmal umsehen: gewiß gibt es eine Bildbearbeitungssoftware, die die Überlandleitungen rausrechnet; wie das mit den Masten ist, weiß ich allerdings nicht…

  19. Ich stimme Ihnen zu. Nur - und...
    Ich stimme Ihnen zu. Nur – und diese Frage stelle ich Ihnen wie mir selbst – müsste man dann nicht auch das Bloggen sein lassen und stattdessen lieber ein gutes Buch lesen?

  20. Mir kommt Bilder bearbeiten...
    Mir kommt Bilder bearbeiten wie eine Fälschung vor, ich mache das nicht gerne.
    .
    Nun, zwischen dem Freischalten und Kommentieren mache ich genau das. Momentan lese ich eine Monografie übner Bronzino. Morgen dagegen bin ich auf einer Vorbesichtigung von Hempel.

  21. Manu, gern...
    Manu, gern geschehen.
    .
    colorcraze, bei uns geht das ziemlich durcheinander – wir haben sogar noch Drehschalter aus Bakelit.

  22. Werter Don Alphonso,

    haben...
    Werter Don Alphonso,
    haben Sie sich schon in der Gemäldegalerie Alte Meister in Dresden umgesehen? Ein Trip (oder heißt es neudeutsch Tripp?) mit Ihrem Drahtesel bis hierher dürfte Ihnen sicherlich nicht schwerfallen.
    Und jetzt bloß nicht kneifen…
    Liebe Grüße
    PadE

  23. konsequent zu handeln bedeutet...
    konsequent zu handeln bedeutet auf den tod zu handeln. insofern ist bloggen okay.
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    steckdosen sind ein ganz eigenes thema, und von land zu land sind sie verschieden. da kann es schon mal vorkommen, dass man mal lötwochen hat.
    zudem sind elektriker &%$)(/§-handwerker, deren job quasi von alleine läuft. sie ziehen an einem kabel und prompt läuft nichts mehr. also muss eine neue verkabelung her – klasse. es sei ja ohnehin alles marode gewesen. ausserdem sind sie stolz auf ihre blöden steckdosen und schalter: immer fein dorthin, wo man sie sieht. klasse.
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    bester don, meinten sie hampel?

  24. Vor ca 30 Jahren war ich hier...
    Vor ca 30 Jahren war ich hier in Nordbayern auf der Suche nach einem Haus. Es gab ein Objekt, freistehend in der Landschaft ohne Strom- und Wasserversorgung. Ich habe lange hin und her überlegt, wie sich das bewältigen ließe. Eine Leitung vom nächsten Dorf auf eigene Kosten wäre zu teuer gewesen. Ein besseres Notstromagregat wäre vielleicht möglich gewesen für Waschmaschine und Warmwasser. Kochen, notfalls auch Licht hätte man Gas bewältigen können. Gescheitert ist es dann an der Wasserqualität des Brunnens – zu viel Rückstände aus der umgebenden Landwirtschaft.
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    Als ich vor über einem Jahrzehnt in Goethes Gartenhaus in Weimar das dortige Mobiliar vermessen, fotografiert und dokumentiert habe, ergaben sich sehr viele Gespräche mit Besuchern, die die Idylle und Einfachheit dieses Hauses zum Ort ihrer Sehnsucht erkoren. Ich habe dann immer darauf verwiesen, daß es in diesem Haus aber keine Steckdosen gibt, kein fließend Wasser und keine Toilette. Die Heizung beschränkte sich auf die Kochstelle in der Küche und einen Kamin, der wahrscheinlich nicht übermäßig viel Wärme abgegeben hat. – Dies zur Kenntnis nehmend ist den Leuten häufig die Lust auf die Einfachheit vergangen…
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    Das Haus in dem ich heute wohne, ein ehemaliges Gesindehaus eines Gutshofes, hatte bei meinem Kauf vor 25 Jahren in jedem Zimmer einen Schalter, eine Lüsterklemme an der Decke und eine Steckdose. Die Haussicherung beschränkte sich auf einmal 25 Ampere auf einem Stromkreis. Ich habe inzwischen viele neue Stromkreise eingezogen und den Hausanschluß auf 3 x 35 Ampere verstärken lassen, obwohl ich mein Brot auch von Hand schneide, keinen Mixer, keine Mikrowelle, keinen Tiefkühlschrank, keinen Wäschetrocker, keinen Fernseher und andere angeblich unverzichtbare Gerätschaften besitze. Der größte Stromfresser besteht aus der Beleuchtung zweier Arbeitsräume mit 12 x 58-Watt-Leuchtstoffröhren, die allerdings manchmal viele Stunden am Tag brennen. Sie möchte ich nicht durch Kerzen ersetzen müssen…

  25. Es gab auch eine Zeit - vor...
    Es gab auch eine Zeit – vor der Arabischen Revolte – da hatten deutsche Verteidigungsminister gute Gründe, deutsche Truppen NICHT ins Ausland zu schicken. Und haben diese Gründe plausibel dargelegt.
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    Heute verteidigt der deutsche Verteidigungsminister unverfroren das Wahlkampfkalkül seiner Partei und die Auftragsinteressen einer handvoll deutscher Konzerne in Lybien. Und das ohne ein einziges plausibles Wort der Erklärung. Obwohl das dumme Kalkül ein Schuss nach hinten ist.
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    Sieht und hört man Guttenbergs mausgrauen Nachfolger mit dem äusserst unangenehmen Habitus eines Ostberliner Stasi-Generals, dann könnte man glatt auf die Idee kommen, der freiherrliche Karl Theodor Vonundzu habe den Merkel’schen Apparatschiks im Wege gestanden…

  26. was soll eigentlich immer...
    was soll eigentlich immer dieses windradgeschwafel…? nur, weil diese energieumwandlungsform gerade staatlich hervorragend gefördert wird und deshalb von entsprechenden gruppierungen mit knallharten wirtschaftsinteressen sehr aggressiv verbreitet wird, heißt das doch nicht, daß sie irgendeine bedeutung oder gar zukunft hätte. es ist – wie die atomkraft oder die photovoltaik – nichts weiter als ein subventioniertes geschäftsfeld. es geht dort nicht primär darum, eine energieversorgung unabhängig von rohstoffen sicherzustellen, sondern darum, damit geld zu verdienen. ohne subventionen und eine entsprechend begünstigende gesetzgebung hätte diese form der stromerzeugung nicht annähernd den hauch einer chance.

    dezentralisierung der stromerzeugung sollte das ziel sein. jeder haushalt könnte seinen strom selbst erzeugen und gleichzeitig die abwärme des aggregates zur heizung oder warmwassererzeugung nutzen. die wärme ließe sich in natriumacetatbatterien als tagesrationen speichern, unterstützt durch solarthermie. wenn u-boote mit batterien fahren – einschließlich antrieb, sensorik und betrieb – sind batterien zur energiespeicherung für einen haushalt erst recht geeignet. der antrieb könnte auch mit diesel aus müll erfolgen, dessen herstellungsverfahren jedoch gegen die müllverbrennungslobby keine durchsetzungskraft hat.

    die einsparung eines solchen bhkw gegenüber dem herkömmlichen betrieb von netzstrom und heizung betrüge etwa 1/3. abwärme ginge nicht mehr über kühltürme verloren und teure überlandleitungen wären überflüssig. doch es geht nicht um einsparung. das system lebt von verschwendung, einsparungen wären der gau – siehe wasserwerke, die preise trotz sinkender nachfrage erhöhen. wirtschaftliche gewinner sind nur lobbies, die dem staat hohe steuereinnahmen durch die verbraucher bieten können. alles andere ist politisch wie wirtschaftlich uninteressant.

  27. Über Strom sparen werden wir...
    Über Strom sparen werden wir uns in Zukunft noch viel mehr Gedanken machen müssen als wir es in den letzten Jahren getan haben. Aber es ist traurig, dass es so eines schrecklichen Anlass bedurfte um das Thema wieder in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken.

  28. @DA: Meinten Sie "Hampel"? -...
    @DA: Meinten Sie „Hampel“? – Sehr schönes Angebot in Gemälden des 18. und 19. Jahrhunderts, aber eher für Zehnärzte. – Wie finden Sie das reizende „Interieur ohne Steckdosen mit plaudernden Damen“?

  29. Ich muss für Norddeutschland...
    Ich muss für Norddeutschland mal sagen, dass sich dort die Windräder zum Großteil sehr ästhetisch in die Landschaft fügen und sie auf hübsche Weise ergänzen. Zum ersten mal habe ich sie, glaube ich, als Kind in Dänemark gesehen. Für mich ist das Ensemble aus: Flachem Land, Dünen, Heide und Wäldern, Leuchttürmen, Häfen und Kanälen, Großsteingräbern, Mooren und Weideflächen wunderbar ergänzt mit den Windrädern. Sie gehören für mich mittlerweile dazu, ich würde sie auf langen Fahrten durch Schleswig-Holstein vermissen, wenn sie fehlten- Das langsame Drehen der Rotoren im hier meist auch stetig wehenden Wind hat etwas majestätisch-futuristsches, Form und Inhalt sind modern und fallen überzeugend zusammen. Sie verschandeln die nördliche Landschaft in keinster Weise wie die allgegenwärtigen Möbelmärkte auf der grünen Wiese, Industrieanlagen oder Hoteltürme. In Holland waren die Windmühlen ja auch mal neu. Wer weiß, wer sich damals aufgeregt hat. Gut, wenn sie die ganze Zeit „flapflap“ machen, oder über längere Zeiträume das Licht der Sonne zerhackt ins Haus scheinen lassen wie in einer Disco, stell ich mir das auch blöd vor. Allerdings noch weitaus akzeptabler, als im 10km-Umkreis eines AKW zu wohnen, oder gar in Sichtweite dampfender Kühltürme. Gezeitenkraftwerke sind auch noch etwas schönes. Für Bayern oder ähnliche Landschaften kann ich mir Windräder jetzt wieder nicht so gut vorstellen, zugegeben. Da wird man regionl schauen müssen, wie stimmig das Gesamtbild ist. Aber in BY gibts ja viel Gefälle und Wasserkraft. Solarzellen wiederum sind auf Dächern höchst dezent, und die Masse machts dann. Die modernen liefern auch schon bei grauem Himmel Strom. Die schwarzen Kristalle fand ich schon als Kind geheimnisvoll und futuristisch-elegant, auch heute noch: Strom einfach nur durch Licht, das grenzt für mich an ein Perpetuum Mobile. Das größe Problem ist hier wohl der Speicher. Jetzt spiel ich mal Ingenieur, und mal mir ein bayerisches Dorf aus, in dem auf jedem Dach Solarzellen sind. Der Strom betreibt elektrische Punpen, die den Tag über geräuschlos Wasser in einen kleinen Bergstausee überm Dorf pumpen. Der Abfluss in einen malerischen Wildbach betreibt Tag und Nacht eine Turbine. Oder so. Ich denk mal, uns wird da noch einiges einfallen.

  30. Die Überlandleitungen - naja....
    Die Überlandleitungen – naja. Kann ich jetzt jenseits vom Eletrosmog auch nichts so wirklich schlimmes daran finden, und die Umspannwerke sehen wieder richtig gut aus. Welcher Maler war das noch, der in den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts eines gemalt hat? Aber dass man Überlandleitungen und Windräder ablehnt, ist völlig legitim – solang man auch Skilifte und Seilbahnen, Fernsehtürme und Versicherungsglaspaläste ablehnt. Ansonsten allerdings etwas lächerlich selektiv. Von AKWs ganz zu schwiegen, wie gesagt. Die sehen ungefähr so „gut“ und „elegant“ aus wie Müllverbrennungsanlagen (die aber auch notwendig sind!).

  31. Bei Hampels unterm...
    Bei Hampels unterm Sofa…
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    Ich bin kein grosser Freund des gemalten Historismus, ausserdem, ahem, der Preis . ich wollte mir das hier anschauen:
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    http://www.hampel-auctions.com/de/84-234/onlinecatalog-detail-n49219.html

  32. @Don Carlos: der GAU wäre das...
    @Don Carlos: der GAU wäre das Ausbleiben von Parteispenden.

  33. Nunja, Bakelit Steckdosen gibt...
    Nunja, Bakelit Steckdosen gibt es jetzt wieder bei Manufaktum zu kaufen, zu exorbitanten Preisen.
    Ach und haben sie schon mal Bienenwachskerzen selbst gemacht ? Bzw. schätze sie nicht so ein, dass sie sich billige Paraffinkerzen neben das Gemälde stellen.
    Gruß aus der Provinz, kaktus

  34. Das haben unsere Eltern mit...
    Das haben unsere Eltern mit uns gemacht, aber ein Imker hat die auf dem Wochenmarkt, da vermeide ich Stress und Sauerei.

  35. Das war ja mal wieder ganz...
    Das war ja mal wieder ganz nett zu lesen. Dankeschön! Aber – Sie – sich bei Musikgeräten einschränken?
    Ich gebe meine Stimme übrigens auch der Dezentralisierung. Wenn man die Energie selbst herstellt (jaja: umwandelt, nutzbar macht) oder von um die Ecke bezieht geht man anders damit um.

  36. @DA: Nun gut, auch ohne...
    @DA: Nun gut, auch ohne Steckdosen…
    aber natürlich interessant für den Zahnarzt: Fäulnis ist sein Geschäft…

  37. Ein Lösung für die autarke...
    Ein Lösung für die autarke Energieversorgung im eigenen Haus, vielleicht was für die Don für ca. 30000 Euro: Der Dachs http://www.senertec.de/de/derdachs/varianten-brennstoffe.html

  38. @Don Carlos (20:33), das hat...
    @Don Carlos (20:33), das hat was. Sofort. Bloss wie machen.

  39. Toller Beitrag. Wir alle sind...
    Toller Beitrag. Wir alle sind Steckdose.

  40. @DA
    passen sie mir mit ihren...

    @DA
    passen sie mir mit ihren verlängerungs und mehrfachschaltern auf. wie oft habe ich schon gesehen, dass an eine 230v leiste dann jenseit der 5kw verbrauchern rangehängt wurde, letztens im büro wieder mal. zwei wasserkocher, ein backofen und zwei kaffeemadchinen. dann spendieren sie sich wenigstens ein paar brandmelder für die bibliothek

  41. @don carlos
    dezentralisierung...

    @don carlos
    dezentralisierung wohl wahr, aber jetzt ist doch die vorherrschende lesart, netzausbau um den strom der offschoreparks in ohmschen verlusten zu verschwenden…

  42. @DA
    bitte entfernen sie das...

    @DA
    bitte entfernen sie das wort brotschneidemaschine aus dem schönen text. ich hoffe sie tun das nicht wirklich. das ist doch manufaktum mäßig. man versteht nicht warum eien brotschneidemaschien unsinn ist,d a es aber früher welche gab, meint man, dass diese sinn hatten

  43. die handlungen in libyen muten...
    die handlungen in libyen muten recht kriegerisch an. gab es nicht mal ein paar parteien bzw. deren pazifistische vertreter, die einst so partout gegen krieg waren? und die jetzt im bundestag so richtig dafür sind, so ganz ohne die ehedem übliche und, nebenbei gesagt, verständliche argumentation, dass d nicht in kriege verwickelt werden sollte, hm? denn in afghanistan sei ja kein krieg, nur ein konflikt; immerhin wurde man im irak nicht militärisch tätig. und wieso führt jetzt niemand genau dieses seit jahrzehnten ins feld geführte argument, eben dass d nicht in kriege verwickelt werden sollte, an, um eine deutsche nichtbeteiligung an militäraktionen zu erklären?
    (immerhin gibt es genung staaten, die angesichts ihres ‚umgangs‘ mit ihrer bevölkerung vergleichbare aktionen verdient hätten; das problem ist die installierung stabiler staatsgebilde.)
    so riecht es doch nach verquerem diplomatischen gestammel angesichts der zeiten, falls der revoluzionsführer doch oberhand gewönne… pirouetten! kurios.
    .
    wenn man aus dieser heissen luft mal energie gewinnen könnte, was ein fest! o tempora…

  44. Haben wir bei unserem Grad der...
    Haben wir bei unserem Grad der Elektrifizierung die Phase des Kommunismus
    eigentlich noch vor uns oder schon hinter uns oder durchleben wir sie gerade?
    Wenn das der Lenin wüsste!

  45. ebooks mag ich nicht, und...
    ebooks mag ich nicht, und werde mir keinen reader kaufen. Nur Bücher können eine Bibliothek füllen. Aber energietechnisch würde ich wetten, daß Produktion und Transport eines Buches mehr Energie / Strom benötigen, als das Lesen eines ebook. Energieverschwendung ? Wer koo, der koo…

  46. Ich glaube es ja gar nicht. Es...
    Ich glaube es ja gar nicht. Es gibt doch noch Menschen, die B52’s hören … bzw. daraus zitieren 8-) … Na DAS ist doch mal was 8-)

  47. Und stelle mal schau guck:...
    Und stelle mal schau guck:
    Kein Strom, nur ein Generator für Kommunikation, den leider darf man heutigentags weder anbauen was man will noch sich ansonsten von eigenen Land versorgen wie man will, da sind div. perverse Gesetze vor.
    Man hätte auch gerne eine Windrad / Solarkombi das wäre dann selbstversorgender Luxus, aber die Investitionen sind leider nicht zu stemmen.
    Unnötiger Ressourcenverbrauch mal außen vor.
    Keine Waschmaschine, es geht, entsprechende Kleidung vorausgesetzt, auch von Hand, und das Wasser kommt aus dem Brunnen, ohne Leitungen und Pumpen. Dafür sauber und so klar wie anderenorts selbst mit Chlor nicht. Man lernt Wasser schätzen wenn man jeden Tag 200 Liter per Hand hochziehen muss.
    Und geheizt wird mit 25 Kubikmeter selbst gefällten und gehackten Birkenholz pro Jahr. Nun ja, bei minus 30 Grad im Winter hat man dann nur einen Raum mit 16 Grad und ansonsten überall nur 5 bis 10, aber man gewöhnt sich. Und gesünder ist es allemal.
    Kühlschrank ? Wozu ? Der Erdkeller ist auch im August noch, bestücken mit Eisblöcken im Januar vorausgesetzt, höchstens 5 Grad warm. Und wenn man keine Kondensmilch und Tiefkühlfritten hat braucht man das nicht. Wozu baut man selber Mandekartoffeln an ? Ansonsten gibt es eben saisonales, was es im Winter nicht gibt, gibt es nicht, der eingekochte Rhabarber ersetzt dann eben die unverzichtbare Kiwi/Limette oder was ist gerade in Mode ?
    Und Mann bildet sich ein, man lebt besser. Einfacher. Primitiver ?
    Möglicherweise , aber auf jeden Fall bewusster. Und die Zufriedenheit die man nach getaner Arbeit , deren Resultat man sieht, empfindet, kann Geld nicht vermitteln ( obwohl es zugegebener weise oft fehlt, den man muss ja zukaufen und auf Gegensitigkeit, heute… Dream on.. )
    Und das was Mann verbraucht bemüht man sich an anderer Stelle zurück zu geben, zb. indem man sinnloser weise Bäume pflanzt die erst dann zu sehen sein werden wenn man die Daseinform gewechselt hat…
    Und wie an diesem Kommentärchen zu sehen ist, ist man ja nicht aus der Welt. Auch wenn dann leider oft die Zeit für die Muse zur Literatur fehlt. Aber man hat sich zu bescheiden…
    Und nun heißt es gleich wieder das geht nicht weil…
    Ja warum ? Weil es zu viele Raubtiere der Gattung Homo sosntwas gibt ?
    Keine Sorge, das ändert sich.
    Nur Geduld und wie in alter Zeit in Generationen denken…
    Und zugegebener weise: Man muss erst 30 plus sein bevor man evtl. die Chance hat das zu verstehen. Benutzung des eigene Gehirns und dazulernen vorausgesetzt. Ja Ja ich weiß auch das man nicht immer so viel verlangen soll :-))
    In diesem Sinne eine angenehmen Tag noch.
    Noch….

  48. Das tut etwas weh, besonders...
    Das tut etwas weh, besonders in der schönen Umgebung: „und das trotz dem Umstandes“

  49. Mein Eindruck ist, dass es...
    Mein Eindruck ist, dass es keinerlei (Wirtschafts-) Interessen an weniger Stromverbrauch gibt (gab), eher im Gegenteil. Die sind (waren) doch alle ganz scharf darauf, dass das Eis am Nordpol verschwindet; neue Bodenschätze, neue Schiffsrouten winken.
    Folgeschäden….ach nicht der Rede wert.
    Nun könnte ein Umdenken einsetzen. Dranbleiben – eine Frage der Ehre.
    Weniger ist mehr, sagte Mies van der Rohe, doch leider verbraucht seine schöne Nationalgalerie die Heizkraft einer mittleren Kleinstadt.

  50. Naja, die anderen Wirkungen -...
    Naja, die anderen Wirkungen – Wüstenentwicklung in Spanien etwa, Temperaturanstiege rund ums Mittelmeer – sind jetzt auch nicht so toll. Ich würde hier wirklich auf Kurzsichtigkeit und schnelles Gewinnstreben unter Vernachlässigung der Allgemeinheit tippen.
    .
    Klaus, Verbesserungsvorschläge sind stets willkommen.

  51. A propos Kabel, viele Kabel...
    A propos Kabel, viele Kabel („dass mehr Entwickler mehr Geräte mit mehr Kabeln erfinden“), da hab ich doch was in meiner Zitatensammlung…:
    „Der Zustand der sogenannten Multimedia-Branche lässt sich am Gewirr der Kabel ablesen, über welche die Putzfrau stolpert. Vom technischen Zusammenschmelzen der elektronischen Medien kann in Wirklichkeit keine Rede sein.“ (Enzensberger vor genau 11 Jahren, in: „Das digitale Evangelium“).
    Dies „…weil es bequem und technisch machbar ist.“ ist noch passender.
    Die Masse will es bequem, und ein paar Fachleute erfinden und verkaufen die Technik.
    Mein alter privater Spruch gegenüber Leuten, die mir was aufschwatzen, lautet: Man muss nicht alles (mit)machen nur weil es möglich ist.

  52. Das ist ein ganz besonderes...
    Das ist ein ganz besonderes Elend. Samsung-Mobiltelefone haben ohne jede Not den Ladegerätstecker geändert,so dass neue Ladegeräte nur noch schlecht (und eigentlich gar nicht) mehr passen. So etwas ärgert mich enorm, gerade weil ich an diversen Orten bin und nur ungern Ladegeräte mitschleppe. Wenn möglich, achte ich bei Kameras auf AA-Akkus, für die ist das Ladegerät immer im Auto.

  53. (Und wohin komplexe...
    (Und wohin komplexe Akkustrukturen führen, sah man ja jüngst in Fukushima. Offensichtlioch waren die Akkus dort wie eine Knopfzelle in der Kamera für eine Weltreise.)

  54. Guter Hinweis mit Spanien, das...
    Guter Hinweis mit Spanien, das 80% seines Energiebedarfes aus dem Ausland importiert – und in Andalusien weiter Golfplätze genehmigt und die Meerwasserentsalzungsanlagen für verwaisende Wohngettos ebenfalls mit diesem Strom befeuert. Dabei könnte man die Gemüseplantagen eher in Solaranlagen verwandeln, wenn die Masse noch mit Strom heizt und kühlt. Andalusischer Wahnsinn von heute.

  55. Die wichtigste Segnung der...
    Die wichtigste Segnung der Elektrizität vermisse ich noch: wie sollten wir sonst den Rotwein auf Zimmertemperatur kühlen?

  56. Dass die Handwerker "absolut"...
    Dass die Handwerker „absolut“ schockiert sind, ist schlechte Schreibe (wann sind Handwerker unabsolut schockiert?). Dass sie aber schockiert sind, ist ehrenwert gesagt, denn nach der Schreibe des 21 Jh. müssten sie „geschockt“ sein.

  57. Es gibt doch Weinkühler aus...
    Es gibt doch Weinkühler aus Ton, die mit Vedunstungskälte arbeiten. So etwas habe sogar ich.
    .
    In südlichen Ländern sind die Klimaanlagen das grosse Energie- und Denkmalschutzproblem, und der bedenkenlose Umgang damit – zumal man dort ja wirklich mit Solarstrom etwas bewirken könnte.

  58. Nun, nach meiner bayerischen...
    Nun, nach meiner bayerischen Sprechweise sagt sich hier leichter schoggiahd anstelle von gschohgt. Der Bayer als ein solcher schätzt es nicht, den Mund zu spitzen.

  59. Und was ist eine nötige...
    Und was ist eine nötige Verschwendung? Im Land der sterne ist Verschwendung gerade deshalb so schön, weil sie unnötig ist. (Sprach Vorfahre L. Sterne: Man umgebe uns mit Verschwendung, auf das nötige können wir verzichten!)

  60. Demnach spricht der Bayer nur...
    Demnach spricht der Bayer nur aus Bequemlichkeit richtig? Ich dachte, weil er, kultiviert – nicht gekultet, die französische Herkunft des „schockiert“ dem denglisch-dämlichen „geschockt“ vorzieht. Tja, die Realität ist oft ernüchternd. Schepenese, her mit dem Rotwein!

  61. Ich war mir ja anfänglich...
    Ich war mir ja anfänglich nicht sicher, ob ich diesen Beitrag überhaupt schreiben soll – aber nachdem ich das babywindelweiche Interview mit Greenwasher Barry Brook gelesen habe, bin ich dann doch ganz froh drum.

  62. @Ästhetik
    Ich fragte wegen...

    @Ästhetik
    Ich fragte wegen dem folgenden Zitat:
    .
    „Opposition to wind farms should become as socially unacceptable as failing to wear a seatbelt, Ed Miliband, the climate change secretary, has said.
    .
    Speaking at a screening in London of the climate change documentary The Age of Stupid, Miliband said the government needed to be stronger in facing down local opposition to wind farms.
    .
    He said: „The government needs to be saying, ‚It is socially unacceptable to be against wind turbines in your area – like not wearing your seatbelt or driving past a zebra crossing‘.“
    .
    Das könnte auch von meinem alten Freund Sigmar Gabriel sein.

  63. Nun glüht mir die Birne (vor...
    Nun glüht mir die Birne (vor Wut):
    Rechtliche Hintergründe zum Moratorium: „Aussetzung der Laufzeitverlängerung“
    http://www.lto.de/de/html/nachrichten/2799/atompolitik-in-deutschland-kein-jurist-teilt-die-position-der-regierung/

  64. Wer sagt denn, dass der Bayer...
    Wer sagt denn, dass der Bayer überhaupt schon weiss, dass es Englisch gibt? Hat hier schon mal jemand den Huber Erwin englisch reden hören?

  65. Don, genauso ist es. Der Strom...
    Don, genauso ist es. Der Strom ist aber einfach zu billig dort wie das Wasser, das ein Zehntel von dem in D kostet. Immobesitzern müssen Anreize geboten werden, sonst geht es nicht. Große Solaranlagen hatte man Ende 2008 gedeckelt,kleine für Verbraucher sind enorm bürokratisch bei der Vergütung. Auch istdas Netz guter Installateure schwach. Und die Spanier wenig aufgeschlossen gegenüber solchen Errungenschaften. Bezahlbare autarke Anlagen ist die Lösung der Zukunft im Land der Überlandleitungen, des Kabelwirrwarrs und Spielzeugsteckdosen.

  66. Owbohl ich im Grunde zustimme...
    Owbohl ich im Grunde zustimme und Stromverschwendung oder überhaupt Energieverschwendung verabscheue, so habe ich doch einen Einwand: 5.1 ist kein Quatsch, ganz im Gegenteil – es gibt nämlich auch eine ganz nette Auswahl an so produzierter guter Musik.

  67. der unterschied zu tschernobyl...
    der unterschied zu tschernobyl wird sein, daß sich nach dem ende dieses reaktorunfalls, aufgrund der äußerst geringen strahlenopferzahlen oder anderen auswirkungen, kernenergie als völlig ungefährlich herausstellt und es somit absolut keine gründe mehr gibt, ihrem ausbau zu widersprechen. und im gegensatz zu tschernobyl wird es genügend menschen geben, die das glauben.

  68. Warum nur halten sich die...
    Warum nur halten sich die Deutschen sich fuer das Opfer der Katastrophe?
    Und warum nur zeigen sie so wenig Mitleid und Mitleid?

  69. Auf den...
    Auf den Elektronikschnickschnak verzichte ich weitgehend, aber ohne Waserkocher koennte ich nicht ueberleben.
    .
    Und ab und zu benutze ich ein Flugzeug, das ist wohl das groesste Problem.

  70. Ich plädiere ganz...
    Ich plädiere ganz uneigennützig dafür, zuallererst einmal das Bügeln abzuschaffen! Das schont nicht nur die Ressourcen, sondern setzt auch ungeahnte Mengen an Zeit frei, die man für Sinnvolleres nutzen kann, sobald sich erst die gesellschaftliche Akzeptanz für zerknitterte Textilien eingestellt hat!

  71. Jetzt neu: Stromausschalter
    Es...

    Jetzt neu: Stromausschalter
    Es gibt seit ein paar Jahren Stromausschalter für Wohnräume zu kaufen; mit denen trennt man alle Steckdosen vom Netz, wenn man gerade keinen Strom braucht. Weil man den Strom der Standby-Geräte sparen will oder weil man sich vor Elektrosmog fürchtet.
    Zuerst kamen diese Schalter in Bürobauten auf, wohl wegen der ganzen Büroelektronik. Seien Sie doch beim Umbau heute so avantgardistisch wie Ihre Vorfahren damals…

  72. Falls unsere Nichtbeteioligung...
    Falls unsere Nichtbeteioligung an dem Angriffskrieg in Libyen der Beginn einer streng non-interventionellen Politik bedeutete, würde ich dies begrüßen.
    Die da angreifen, müssten mit gleicher Begrünudndg auch die Potentaten in Saudi Arabien etc. vom Thron bomben.
    In Libyen sehen wir einen Austausch der Opfer. Statt tausender Rebellen durch Gaddafi werden nun Zivilisten von Marschflugkörpern zerstückelt.
    Mourir pour Benghazi? Non.

  73. Huber Erwin kann gut englisch?...
    Huber Erwin kann gut englisch? Und wie steht’s mit Alphonso Don – kann er ebenso gut englisch – oder könnte er einige Englischstunden gut brauchen?

  74. In Kinshasa, Kongo, dort wo...
    In Kinshasa, Kongo, dort wo man mit einem wiederinstandgesetzten Staudamm ganz Zentralafrika mit Strom beliefern könnte, also dort gibt es Stromabschaltungen. Da werden ganze Stadtviertel vom Netz genommen. Zwei-, dreimal am Tag. Da sind dann irgendwann auch die Akkus der USV (Unterbrechungsfreien Stromversorgung) vom Server durch, wenn nicht schnell genug der Dieselgenerator hinten im Schuppen angeschmissen wird oder es grad kein Diesel gibt.
    Und ohne Klima ist auch schwitzig. Auch für die Locals dort. Die schwitzen auch.
    Strom ist schon wichtig.

  75. "eine Epoche, da man die...
    „eine Epoche, da man die Umwelt mit brennenden Atomkraftwerken ruiniert, weil es bequem und technisch machbar ist“ – und weil man es dem Vernehmen nach braucht. Z.B. für den Versand von Spam-Mails, die pro Jahr eine Energie von rund 33 Mrd. Kilowattstunden verbrauchen (errechnete man schon 2008). Wie viel ist das in Atomkraftwerken? In Steckdosen?

  76. @donna laura: Empfehle Ihnen...
    @donna laura: Empfehle Ihnen @Feuerwerk-in-Lybien, gestern 20.30Uhr.
    Dieser Gedanke führt ans andere Ende der Steckdose, aus der die „heisse Luft“ kommt; nämlich schnurstraks in die Ölwüste.
    .
    Heute ist Tag 1 des realen Lybien-Kriegs.
    Wahrhaft peinlich, wieviele deutsche Bedenkenträger-Experten über Nacht aus allen Medienkanälen kriechen und ängstlich vor dem längst überfälligen Hausputz in „Arabien“ warnen. Derlei Moralapostel scheinen dem heuchlerischen Status Quo der letzten 50 Jahre ja geradezu nachzutrauern… Für einen halbwegs „politisch sauberen“ Strom aus der Steckdose sollen sich die Anderen die Hände schmutzig machen; am Besten die Revoluzzer ganz alleine, auch wenn sie dafür zu Tausenden massakriert werden…
    .
    Unerträglich, diese deutsche Sofa-Elite, der vor einem Zirkusaffen wie Gaddafi die Knie zittern und spontan das Bild vom Rommel-Feldzug durch die Kalifate seiner Artgenossen heraufbeschwören.
    Nein, donna laura, Nordafrika ist nicht Afghanistan. Nordafrika ist der Vorgarten Frankreichs, der Hinterhof Spaniens und Italiens und der verlängerte Badestrand des Deutschen Michels. Am Ufer gegenüber, in Europa, stehen mit Billionen-Etats gefütterte High-Tech-Armeen hinter jedem Hügel und der deutschen Journaille schlottern die Knie vor einer handvoll korrupter Familienbetriebe, die den Strom-Rohstoff zu Wucherpreisen übers Mittelmeer pumpen.
    Erbärmlich.

  77. @Feuerwerk-in-Lybien - da...
    @Feuerwerk-in-Lybien – da scheint was wahres drann zu sein, die NYT veroeffentlichte einen Artikel ueber Guttenberg und versteht die ganze Aufregung des hiesiges Blogs nicht, hier der Artikel http://www.nytimes.com/2011/03/15/books/merkels-possible-successor-resigns-in-plagiarism-scandal.html?_r=1&emc=eta1.
    Meine Enkelin war mehrere Monate in Deutschland, ihr groesster Eindruck war, dass ueberall nur alte Leute sind, und „Spanier“ in den Cafes, damit meinte sie sicher die Tuerken. Wahrscheinlich arbeiten alle anderen fuer den Unterhalt der Rentner und der Einwanderer. The Guardian brachte kuerzlich einen Feature ueber D, die Hauptaussage war das graue alte Herren regieren fuer graue alte Menschen. Don, ich hatte vergessen es Ihnen zu schreiben, aber Ihr Radrennen in Italien im Herbst lezten Jahres wurde von der NYT wuerdig beschrieben.

  78. @HenryPetersen: "In...
    @HenryPetersen: „In Deutschland überall nur ‚Spanier‘ in den Cafés…“ ;-))
    .
    Klingt schön; dieses Synonym soll in den deutschen Sprachgebrach eingehen, wie ‚Latins‘ oder ‚Latinos‘ in den USA. Klingt sehr freundlich und nicht so aggressiv wie ‚Türken‘ oder gar ‚Migranten‘ …

  79. 140 crusise missiles und Inge...
    140 crusise missiles und Inge kommt durch!

  80. Re henry peterson 13.26h ...
    Re henry peterson 13.26h „ueberall nur alte Leute und „Spanier“ in den Cafes“
    Here’s an English joke:
    An unemployed Englishman goes to his local Job Center, hoping to get a new job and the assistant (an Indian) who is at the desk says „I’m very sorry –
    there are so many unemployed people these days and we have no jobs to offer.
    But I have a suggestion for you – maybe you should think about emigrating?“

  81. @fionn - hier ist eine...
    @fionn – hier ist eine deutsche Realität:
    Millionen bunter Einwanderer sind mir lieber als Millionen kackbrauner Rassenhirnies von 1933 bis 1945…
    Letzteres wäre ein guter Grund zum Auswandern.

  82. vielleicht wurde es ja weiter...
    vielleicht wurde es ja weiter oben schon erwähnt….trotzdem: empfehle die Lektüre des Artikels „Der Preis des Ausstiegs, Atomkraft nein danke“ in der heutigen FAZ. Sehr lesenswert!

  83. Solange es Wirtschaftsminister...
    Solange es Wirtschaftsminister mit dem Ticket zum Vorstandmitglied eines Versorgungsmonopolisten gibt, die eben jenem Sondergenehmigungen zum Kauf von Konkurrenten erteilen, wird der Strom nicht teurer (EON, Ruhrgas, Müller).

  84. boah, Tillmann, warum...
    boah, Tillmann, warum kommentieren Sie nicht bei Löwenstein…!? gaddafi war sicher nicht das gelbe vom ei, aber inwiefern ein bürgerkrieg für die bevölkerung dort jetzt eine verbesserung darstellt, wäre schon erklärungsbedürftig.

    so weit isses jetzt schon…: „Kilowattstunden werden teurer [<10]
    Frank Weiss (nochbesserwisser), 20. März 2011 15:55: 'Ich gehe zu ALDI und kann mir keine höheren Strom-Abschlagszahlungen leisten. Denkt darüber jemand bei den Anti AKW Hysterikern nach? Da werden doch Szenarien auf dem Rücken von uns ärmeren Menschen ausgetragen. Herrn Trittin und anderen Ideologen tut ein höherer Strompreis sicherlich nicht weh.'" (faz.net, Der Preis des Ausstiegs, Atomkraft nein danke). kernkraft wird jetzt schon zur existenzfrage. besonders bezeichnend in diesem zusammenhang: 'Anti AKW Hysteriker'...

  85. @Don Carlos: Wer ist ist...
    @Don Carlos: Wer ist ist Löwenstein?
    Ich kenne nur Löwenherz (Richard). Aber dem wäre ein solcher Vergleich („Bürgerkrieg“ statt Aufstand gegen Kleptokraten) nicht mal vor 1000 Jahren eingefallen. Mag auch daran liegen, dass er selber genug Kleptokraten an der Backe hatte; allen voran die Österreicher… ;-))

  86. Gemeint ist vermutlich ein...
    Gemeint ist vermutlich ein anderer FAZ-Blogger; ob man da jedoch kommentieren will – nun, das muss jeder selber wissen. Meiner bescheidenen Meinung nach würde ich Kommentatoren, die sich Politically Incorrect nennen und nicht gelöscht werden, eher ihren Militaristenspielplatz überlassen. Aber wie gesagt: Nur meine Meinung.

  87. @HenryPetersen: wir hatten mal...
    @HenryPetersen: wir hatten mal einen amerikanischen Austausschüler zu Gast,
    der nach 3 Wochen meinte, jetzt hätten wir doch lange genug gesehen, dass man
    das Essen kleinschneidet, mit der Gabel verspeist und die linke Hand unter dem Tisch läßt. Wir waren unbelehrbar. Sind halt alte graue Europäer.

  88. Denken wir schon mal ein...
    Denken wir schon mal ein bißchen an diejenigen, die das Ganze dann zubetonieren werden
    http://santaprecaria.wordpress.com/2011/02/17/prekare-tokyo-freeters/

  89. The Guardian brachte kuerzlich...
    The Guardian brachte kuerzlich einen Feature ueber D, die Hauptaussage war das graue alte Herren regieren fuer graue alte Menschen.
    .
    höhepunkte gross-brittanischen journalismus, nehme ich an, der sieger ist: the grauniad.
    schade, dass es bei uns nicht sowas wie das private eye gibt. auch ein blatt wie der canard enchaine täte diesem lande gut.

  90. Ich will ja nichts sagen und...
    Ich will ja nichts sagen und ich schätze die Insel wirklich sehr, solange es nicht um das Essen geht – immerhin sprechen sie dort alle recht gut englisch, das ist schon mal was – aber wo ist denn die junge Politik in England? Streichungen bei allen öffentlichen Aufgaben, damit die Arbeitslosen sich austoben können?

  91. Försterliesel, wir lesen doch...
    Försterliesel, wir lesen doch gerade, dass alles gut wird. Oder zumindest nicht schlimmer. Nach offiziellen Angaben. Und bislang hat alles gerade so gehalten. Drei, vier Wochen, und alles ist vergessen.

  92. @ DA. 18.34h
    "recht gut...

    @ DA. 18.34h
    „recht gut englisch“ können viele EngländerInnen leider nicht mehr. Bei einer TV-Reportage aus Japan vor einigen Tagen hat der Leiter (ein Engländer) einer Sprachschule in der Nähe von Sendai einem Reporter gesagt „Me and my staff are okay“ (!!!)

  93. Der hatte sicher eine...
    Der hatte sicher eine walisische Mutter!

  94. D.A., die Insel wird und wurde...
    D.A., die Insel wird und wurde immer schon von „der Bank“ regiert. Bedauerlicherweise regiert deren Bank nicht nur die eigene Insel, sondern den Grossteil der Welt. Ob die unappetitlichen Sprechpuppen die jungen Blairs oder die alten Churchills sind, das dürfte die Londoner Finanzwelt im Heimatland der „Untertanen“ nicht beeindrucken.
    Von einem Napoleon-treuen Rheinländer können Sie eine andere Sichtweise freilich nicht erwarten…

  95. @ DA
    „ … und für ihr...

    @ DA
    „ … und für ihr Alter machen die Leitungen weitaus weniger Probleme, als die 1887 eingebauten Rohre für Abwässer.“
    Komisch wird es nur, wenn beides aussetzt und man im Dunkeln plötzlich im Abwasser badet, weil man in den Keller wollte.
    „man verliert etwas und bekommt etwas anderes dafür zurück.“
    Klingt nach einem verloren gegangenen Baustellenkran …
    „Im Winter gingen sie früh gemeinsam ins Bett, hatten Spass und zeugten als Nebenprodukt Nachwuchs.“
    Sollten mit Wegfall der Tv-Geräte die freudigen menschlichen Vervielfachungen rasant ansteigen, weil Honeymoon im Schlafzimmer wieder Einzug hält?
    „Sie macht dem Betrachter fraglos Avancen, sie ist „sexy“, wenn man so will, und das trotz dem Umstandes, dass es entsetzlich kalt war, als das Bild entstand: …“
    Avancen macht dieses „Es“ mit diesem Gestrüpp auf dem Haupt ganz sicher nicht und sexy ist gewiss anders! Wintertagentstehung im Herbst des Lebens …
    „Es gibt inzwischen sogar Rennräder mit elektronischer Schaltung und Drahtlosverbindung zwischen den Komponenten …“
    Es gibt bestimmt auch Handy’s, die Kaffee kochen, putzen und waschen!
    „Mehr Steckdosen bedeuten nur, dass mehr Entwickler mehr Geräte mit mehr Kabeln erfinden. Der Prozess ist langsam und schleichend, manche finden es nicht gut, andere, besonders in Japan, Südkorea und im Reichshauptslum Berlin machen einen Digitalen Lebensstil daraus.“
    Der Reichshauptslum hat ausgewiesene Sperrgebiete!
    „Ich, das kann ich hier klar sagen, brauche nur begrenzt Strom …“
    Wieviel ist denn begrenzt?
    „Ich begrüsse jeden Kreisel, der eine Ampel ersetzt.“
    Stellen Sie sich auch vor? Wäre ja höflich …
    „Und der gesamten Energieaufwand der 5 Kilo Prospektmaterial, die ich jede Woche ungelesen wegwerfe, ist ebenso sinnlos wie die abermillionen Gerätschaften im Dauerstandby.“
    Und die werfen Sie dann auch jede Woche weg?
    „… man muss keine Latzhose tragen und zum Frühstück Müsli essen, um das Problem zu verstehen.“
    Korrekt, aber man sollte auch nicht einen Lichtschalter mit einem Gehirnschalter verwechseln!
    „… irgendwo zwischen den beiden Zeitpunkten hat sich etwas falsch entwickelt.“
    s.o.
    „Strom ist, für sich betrachtet, eine feine Sache. Aber es gehört sich nicht, ihn zu verschwenden, wenn es nicht nötig ist.“
    Korrekt – aber weder, noch!
    „… und echte Männer hacken oihr Schwarzbrot noch mit der Axt.“
    Echte Männer kauen Bienen!
    @ Wohlstandsverwahrlosung
    „SIE WOLLEN UNS IN DIE STEINZEIT SCHICKEN“
    Es arbeitet sich vllt besser mit Werkzeugen, die die Indianer weggeworfen haben …
    @ Besucher
    „Tja, Kultiviertheit ist schon länger Subversion geworden. Aber immerhin hat man noch die Wahl.“
    Meinen Sie halbe oder vollkommene Verblödung?
    @ Konfuzius sagt
    „Wenn man die Energie selbst herstellt (jaja: umwandelt, nutzbar macht) oder von um die Ecke bezieht geht man anders damit um.“
    Bei der Selbstherstellung kann uns Herr Filou mit reichhaltigem Erfahrungsschatz beglücken! Die Testphase scheint ja bei ihm schon glorreich abgeschlossen, denn immerhin schreibt Mann ja regelmäßig …
    @ Jeeves
    „“Der Zustand der sogenannten Multimedia-Branche lässt sich am Gewirr der Kabel ablesen, über welche die Putzfrau stolpert.“
    Über die Daseinsberechtigung einer Putzfrau … s.u.
    „Die Masse will es bequem, und ein paar Fachleute erfinden und verkaufen die Technik.“
    Die Masse ist gierig, neidisch und hohl … denn sie wissen nicht, was sie tun!
    „Mein alter privater Spruch gegenüber Leuten, die mir was aufschwatzen, lautet: Man muss nicht alles (mit)machen nur weil es möglich ist.“
    Ich sage immer: Es gibt einen, der macht und einen der mitmacht … und einer von beiden ist der Clevere!
    Und nicht, dass Sie mir wieder Krokotränen lassen …
    @ Tillmann
    „Unerträglich, diese deutsche Sofa-Elite, der vor einem Zirkusaffen wie Gaddafi die Knie zittern …“
    Erst haben sie den Schnabel voll, dann die Hosen – so alt wie Methusalem – auf einem Sofa lässt sich eben wunderbar kaschieren … ein ewiger Prozess! Die kleinen (mehr oder weniger) Unglücke des Lebens gibt man sodann in Erledigung …
    @ Paul
    „Solange es Wirtschaftsminister mit dem Ticket zum Vorstandmitglied eines Versorgungsmonopolisten gibt, die eben jenem Sondergenehmigungen zum Kauf von Konkurrenten erteilen, wird der Strom nicht teurer (EON, Ruhrgas, Müller).“
    Da wäre ich nicht so sicher …
    @ DC
    „boah, Tillmann, warum kommentieren Sie nicht bei Löwenstein…!?“
    Wieso? Hat er sich umbenannt?
    Liebe Grüße aus Berlin, Swie

  96. @ DA 19.00h
    Probibly you is...

    @ DA 19.00h
    Probibly you is rite.

  97. I can haZ cheezburgaz....
    I can haZ cheezburgaz.

  98. @ Tillmann
    „Ich kenne nur...

    @ Tillmann
    „Ich kenne nur Löwenherz (Richard).“
    Ein Verwandter?
    „Aber dem wäre ein solcher Vergleich („Bürgerkrieg“ statt Aufstand gegen Kleptokraten) nicht mal vor 1000 Jahren eingefallen.“
    Natürlich nicht, er hatte auch noch kein Licht oder zumindest ist ihm ein solches noch nicht aufgegangen! Es war also eher das kognitive als das voluntative Element, das klaffte!
    „Mag auch daran liegen, dass er selber genug Kleptokraten an der Backe hatte; allen voran die Österreicher… ;-))“
    Alles an EINER Backe; dazu noch Österreicher, die kein Mensch versteht – mein herzliches Beileid!
    Liebe Grüße aus Berlin, Swie

  99. soeben 'berliner runde' bei...
    soeben ‚berliner runde‘ bei ard zur wahl in sachsen-anhalt. was haben da lindner (fdp<5%) und dobrindt (war die csu etwa in s-a vertreten?) zu suchen? und diskutieren da wie selbstverständlich mit! es ist wie 1990, als kohl und genscher im osten (damals noch exterritorial) wahlkampf betrieben. mischen demnächst auch putin oder berlusconi mit...?
    -
    Tillmann, war irgendwie klar, daß Sie mit R. Löwenherz auf du und du waren und damals erfolglos gen jerusalem geritten sind.

  100. @ DA
    Möglicherweise bekommt...

    @ DA
    Möglicherweise bekommt Ihnen der Käse nicht …
    Probieren Sie doch mal strahlungsarmes Sushi … vllt leuchtet Ihre Lampe dann von allein!
    Liebe Grüße aus Berlin, Swie

  101. Für die Stunden bei...
    Für die Stunden bei Stromausfall und Abwassereinflutung empfehle ich: Nehmen Sie doch Ihr Rädle, bocken ses auf, Kabelchen ans Dynamo und schon habens Licht! Dabei sitzen Sie hoch oben über dem wogenden Nass, tun was für die Figur und haben auch noch die Hände frei für das aus dem Nass gerettete Papier! So bestätigt sich die immer bewährte Formel: Don + Fahrrad = Überlebensglück. Und da Sie s Rädle immer dabei haben, funktioniert das praktisch überall!

  102. @susanne: "… denn sie wissen...
    @susanne: „… denn sie wissen nicht, was sie tun!“
    Wer das Falsche tut und dies nicht weiß, ist ein Dummkopf. Wer das Falsche tut und es weiß ist ein Verbrecher. (frei nach bRecht)

  103. Ich wußte doch, daß Sie Don...
    Ich wußte doch, daß Sie Don zur Justice League gehören! Dank Greenhorn konnte ich nun nach Jahren den subversiven Subtext entschlüsseln:
    Er kommt – Night Rider – Ein Fahrrad, ein Dynamo, ein Mann. Night Rider – Ein Mann und sein Fahrrad kämpfen gegen das Unrecht.
    –=- —= –=- -=– =—

  104. @ Susanne: Ich bin beleidigt,...
    @ Susanne: Ich bin beleidigt, wurde von Ihnen noch nicht zitiert. – Sind Sie Lehrerin..?

  105. "man verliert etwas und...
    „man verliert etwas und bekommt etwas anderes dafür zurück.“
    Die arme Venezianerin ! Nun ist sie verwitwet, der Gatte ging aus der blühenden Mitte des Lebens. Ein Schicksalsschlag, die vanitas.
    Nun denn, das Leben geht weiter, im Heiratsmarkt für Fortgeschrittene ist die Schönheit wieder auf dem Markt, siehe hier im Porträt, 30 Jahre gealtert:
    http://www.leo-spik.de/aa/bilder/00181.jpg
    (Ha, schau an … der Karlheinz! Hast Dich ja gar nicht verändert)
    P.S.: Frage zu Hempels unterm Sofa: woran erkennt der Experte eigentlich einen echten Pippel ? Vielleicht an der fehlenden Signatur ?

  106. Was für ein Unsinn!...
    Was für ein Unsinn!

  107. "Österreicher, die kein...
    „Österreicher, die kein Mensch versteht“ – jaja, AKW bauen und nicht in Betrieb nehmen, jede Menge diverser Flüchtlinge beherbergen, 25 Mrd. € der EU letztes Wochenende schenken, das sind pro österreichische Nase schlappe 3.000 € – und ich versteh´mich selber auch nicht immer. Was so ein paar Kilometer bis zur Grenze ausmachen…

  108. @ CM
    "Wer das Falsche tut und...

    @ CM
    „Wer das Falsche tut und dies nicht weiß, ist ein Dummkopf. Wer das Falsche tut und es weiß ist ein Verbrecher. (frei nach bRecht)“
    Gier, Neid und Hohlheit sind keine Straftaten hierzulande, jedenfalls nach meiner Kenntnis! Sie bieten jedoch unzweifelhaft guten Nährboden für das, was BB beschreibt!
    @ sm
    „Wie finden Sie das reizende „Interieur ohne Steckdosen mit plaudernden Damen“?“
    So verschafft man(n) sich Ausblicke …
    „Nun gut, auch ohne Steckdosen…“
    Eben!
    aber natürlich interessant für den Zahnarzt: Fäulnis ist sein Geschäft…“
    Herr Filou könnte aushelfen …
    „Ich bin beleidigt, wurde von Ihnen noch nicht zitiert.“
    Na bitte, jetzt haben Sie den Salat!
    „Sind Sie Lehrerin..?“
    Nein, angehende Politikerin – diese straighten Abenteuer sind einfach mein Ding! Da kommt man ganz groß mit raus ohne sich den Hals zu verrenken!
    Und alles ganz ohne Strom, reines Ökofeuer versteht sich …
    Liebe Grüße aus Berlin, Swie

  109. @ staff aureus
    "Nun denn, das...

    @ staff aureus
    „Nun denn, das Leben geht weiter, im Heiratsmarkt für Fortgeschrittene ist die Schönheit wieder auf dem Markt, siehe hier im Porträt, 30 Jahre gealtert:“
    Eine Mottenkugel par excellence … geht sicher auch zum Treffen der 1500 Jahre …
    „woran erkennt der Experte eigentlich einen echten Pippel ? Vielleicht an der fehlenden Signatur ?“
    Schlagen Sie mal bei Shakespeare nach, am besten bei Licht!
    Liebe Grüße aus Berlin, Swie

  110. „Vielleicht wird sich der...
    „Vielleicht wird sich der Wohlstand wandeln, aber so, dass wir es nicht als Verzicht erleben werden.“

  111. @staff aureus: Pippel hat...
    @staff aureus: Pippel hat eigentlich immer ordentlich rechts unten signiert. Aber vielleicht gibt es ein Handschreiben seiner Erben, das bestätigt, daß das Werk von ihm stammt – dann Vorsicht…

  112. Susanne? - Wahrscheinlich Inge...
    Susanne? – Wahrscheinlich Inge undercover…

  113. @specialmarke: DANKE ! für...
    @specialmarke: DANKE ! für den link zu http://www.artistsandart.org, schönes blog.
    (und zur Freude des hiesigen Hausherrn, dort entdeckt: „BERLIN“, von Adolf von Menzel)
    http://4.bp.blogspot.com/_0n9IExEpmh8/TK6AZCtzbGI/AAAAAAAAamI/DFAh58FADfs/s1600/berliner.jpg

  114. @Susanne, das beklagenswerte...
    @Susanne, das beklagenswerte Geschehen in der preussischen Provinz scheint Sie trotz „lieber Grüsse aus Berlin“ weder zu unterhalten noch herauszufordern (wobei ich Letzteres nicht nachvollziehen kann) …
    Das bestärkt meine Beobachtung – zum Glück aus weiter Ferne – der hauptdörflichen Umtriebe: Museale Betonköpfe, parteihörige Apparatschiks, inhaltslose Ansagen, stasigraue Seilschaften …
    Tripolis (Lybien) könnte nicht trostloser sein. Es werde Licht!
    Nach Tripolis kommt das Licht diese Nacht wenigstens aus Feuerkörpern…

  115. @Susanne, mal schnell...
    @Susanne, mal schnell gegugelt:
    „Welch Licht ist Licht, wenn es mir (Silvia) Susanne nicht zeigt?
    Welch Freud‘ ist Freude, wenn Silvia nicht da ist?
    Außer, daß man sich vorstellt, sie ist da
    Und sich ernährt vom Schatten der Vollkommenheit…
    (Der Königin fallen vor Langeweile die Augen zu. )

  116. @ Abgehende...
    @ Abgehende Politikerin
    „Vielleicht wird sich der Wohlstand wandeln, aber so, dass wir es nicht als Verzicht erleben werden.“
    Wandelbarer Wohlstand iSv DA’s begrenztem Stromverbrauchs? Wieviel Wohlstand braucht ein Mensch eigentlich? Eine Glühlampe, 500 Watt oder etwas weniger??? Ist jede Art von Wohlstand wandelbar und wenn ja, warum? Warum nicht auch mal Verzicht erleben? Ist doch nichts Unanständiges oder gar Verbrechen, oder?
    Vllt habe ich irgendwann einmal einen Lottohauptgewinn …
    @ sm
    „Wahrscheinlich Inge undercover…“
    Sicher, sie strickt und telereniert nicht …
    Liebe Grüße aus Berlin, Swie

  117. @ Tillmann
    „Susanne, das...

    @ Tillmann
    „Susanne, das beklagenswerte Geschehen in der preussischen Provinz …“
    Das beklagenswerte Geschehen ist derzeit wohl anderweitig gelegen …
    „(wobei ich Letzteres nicht nachvollziehen kann) …“
    Sie müssen nicht alles wissen, geschweige denn nachvollziehen können, Sie sollten einfach nur lieben!
    „Das bestärkt meine Beobachtung – zum Glück aus weiter Ferne –„
    Wie bedauerlich, Sie kämpfen nicht an vordersten Fronten als Ataman la Grande? Vllt sollten Sie mal Licht machen, damit Sie Ihre Beobachtungen nicht im Dunkeln tappen lassen!
    „Nach Tripolis kommt das Licht diese Nacht wenigstens aus Feuerkörpern…“
    Dann gut‘ Nacht Lampe!
    @ staff aureus
    „Welch Licht ist Licht, wenn es mir (Silvia) Susanne nicht zeigt?“
    An Ihrer Wand ist irgendwo auch einer der unzähligen Lichtschalter, die ein Elek-Bastel-Wastl emsig zur Freude Ihrer Erhellung hinterlassen hat. Haben Sie ihn gefunden? Ansonsten kann Herr Tillmann sicher mit Feuerwerkskörpern dienen – juché!
    Liebe Grüße aus Berlin, Swie

  118. @Andreas 12:47
    .
    Hier im Land...

    @Andreas 12:47
    .
    Hier im Land der Kiwis (und die sind technologisch wirklich nicht immer vorne mit dabei – Ansage des Flugkapitaens bei der Landung in Auckland: „Bitte stellen sie Ihre Uhr um 20 Jahre zurueck“ ….) hat jede Steckdose einen eigenen Ausschalter. Strom sparen kann so einfach sein.
    .
    Nicht dass die Eingeborenen immer etwas mit diesen Schaltern anzufangen wuessten – dazu gibt’s dann die passenden Werbespots mit dem Slogan ’switch it off at the wall‘.
    .
    Soweit d’accord – alles was permanent auf standby laufen muss um gewisse Einstellungen nicht zu vergessen ist einfach schlecht konstruiert. Und weniger Kabel ist definitiv mehr.
    .
    Cheers!

  119. „Politik heißt nicht,...
    „Politik heißt nicht, ständig nach dem Wetterhahn auf dem Dach zu schauen, sondern seine Überzeugungen umzusetzen.“

  120. Ja, inmitten des Reichtums...
    Ja, inmitten des Reichtums sitzen die Zukurzgekommenen und predigen Wasser statt Wein. Der künstliche Mangel hat ihnen wohl das Hirn degyriert? Aber so ist das, wenn sich „Gesellschaft“ auf „Medulla“ reimt. Dann gehts noch etwas Oblongata.

  121. In Fachkreisen werden Räume,...
    In Fachkreisen werden Räume, die mit übermäßig vielen Steckdosen ausgestattet sind, auch als Schweinefarmen bezeichnet.

  122. Nochmal zur Ästhetik der...
    Nochmal zur Ästhetik der Windräder,oder der Überlandleitungen. Oder doch besser: nochmal zur Ästhetik abgebrannter Atomkraftwerke und deren Geisterstädte drumherum.
    .
    Danke für Ihren Beitrag D.A.,weil ich auch empfinde,dass Sie mit Ihrer eigenen Wertschätzung der Dinge dazu einladen immer vor der eigenen Haustüre zu kehren.
    .
    Weil hier einiger Brecht zitiert wird, rezitiere ich aus dem hiesigen Sonntagsblatt- das ist die Umsonstzeitung,die den Werbesondermüll zwischen ihren Seiten einklemmt-dennoch Brecht:.
    “ Was sind das für Zeiten, wo ein Gespräch über Bäume fast ein Verbrechen ist, weil es ein Schweigen über so viele Untaten einschließt“

  123. Don! Sie sticheln doch nicht...
    Don! Sie sticheln doch nicht etwa gegen Kernkraft? Elektroenergie wird stark überschätzt, da pflichte ich Ihnen bei. Aber elitär sein heißt heutzutage, für Kernkraft sein. Jeder Depp ist doch schon dagegen.

  124. Ich bin mr ganz sicher, dass...
    Ich bin mr ganz sicher, dass der digitale Footprint eines E-Books um ein vielfaches geringer ist, als der eines herkoemmlichen Buchs.

  125. Die energetische...
    Die energetische Selbstversorgung aus erneuerbarer Quelle- (m)ein Traum. Funktioniert aber nur geografisch beschraenkt in gemaessigtem Klima- denn sowohl in grosser Kaelte als auch grosser Waerme ergibt das nicht genug Energie fuer alle.
    .
    Lee Kuan Yew, der ehemalige Premierminister von Singapur und geistige Vater des Oekonomischen erfolgs dieser kleinen Nation, hat daher konsequent die Klimaanlage zur wichtigsten Erfindung des 20. Jahrhunderts erklaert. Begruendung: nur mit deren Hilfe sei es einem tropischen Land moeglich, wissenschaftlich und kommerziell auf Augenhoehe mit Lanedern aus gemaessigten Klimazonen zu agieren.
    .
    Somit stellen letztlich die Forderungen nach Strom exklusiv aus Windkraft/ Solarenergie/ Erdwaerme/ Wasserkraft etc. eine Art „Energieimperialismus“ dar, denn aus diesen Quellen kann die Merhzahl der Menschen schon heute nicht energetisch versorgt werden.

  126. Jan Grigor Schubert, das ist...
    Jan Grigor Schubert, das ist die grosse Frage: Würde jeder Mensch nur einmal ein eBook kaufen, wäre es vielleicht sogar wirklich sinnvoller. Die ERfahrung aber sagt, dass die Menschen es wie die Kamera und das Mobiltelefon wechseln werden, alle zwei Jahre, und auf lange Sicht sieht es dann anders aus.

  127. @Mondry
    Mit allem Respekt, der...

    @Mondry
    Mit allem Respekt, der erste Absatz ist vollkommener Blödsinn.
    Ob zu warm oder zu heiß spielt bei der verfügbaren Technik keinerlei Rollo, diesen Aspekt alleine betrachtet ist ein totale Dezentralisierung möglich. Googel ist ggfl. dein Freund.
    Der Knackpunkt liegt in den nötigen Rohmaterialien, den Ressourcen. Es gibt, Vorkommen auf unserer kleine Kugel hoch gerechnet, im gesamten Sonnensystem nicht genug zb. Metalle um all das zu bauen.
    Vom kleinen Rest des Abbaus, Transport, Aufbau, Kosten, ect. ect. pp. mal abgesehen.
    Ich bin absolut für den Bau einer Dyson Sphäre. ;-)
    https://secure.wikimedia.org/wikipedia/de/wiki/Dyson-Sph%C3%A4re
    Das wäre mal was.
    Bis dahin bleibt nur: Einsparen und weniger verbrauchen. Das hilft zwar auch nicht weil wir uns zu viel vermehren, kauft uns aber vielleicht, aber auch nur vielleicht Zeit…

  128. @DA: re eBook: Aesthetisch...
    @DA: re eBook: Aesthetisch stimme ich Ihnen zu, nichts ersetzt ein echtes Buch (auch wenn mein Kindle in Leder gehuellt ist).
    .
    Praktisch ist es aber doch- auf meinem eBook sind rund 100 Buecher gespeichert, zumeist seichte Unterhaltung, aber durchaus auch gratis geladene Klassiker, die ich eh schon 1- 5 mal in verschiedenen Druckversionen besitze.
    .
    Wenn ich auch diese Hundertschaft noch in meinem Umzugsgut unterbringen muesste, waere die beste Ehefrau aber zu recht sehr sauer…
    .
    Wenn denn alle zwei Jahre ein neues Produkt gekauft wird, dann liegt das aber nicht am Produkt, sondern am- erfolgreichen- Werber, sowie am- willenlos verfuehrten- Kunden.
    .
    Jaja, nicht das Gewehr toetet, sondern der mann am Abzug (oder vielleicht doch diese kleinen Dinger aus Blei??)

  129. Rheresa von Avila sagte einmal...
    Rheresa von Avila sagte einmal so schön: Bete nicht um eine kleinere Last, sondern um einen stärkeren Rücken! Genau das möchte ich auch Buchbesitzern zurufen: Man schleppt das nicht als Gewicht, man trägt es mit Würde! Ja, Bücher sind schwer. Wo steht geschrieben, dass leicht gleich gut ist?
    (Gut, ab 10.000 Bücher wird es schwierig, das gebe ich zu)

  130. @Otaku: Der erste Abschnitt...
    @Otaku: Der erste Abschnitt war genauso gemeint: mit den moeglichen Resourcen, und die Dezentralisierung muss auch politisch machbar sein.
    .
    Geht im angefuehrten Beispiel Singapur nicht, weil nicht genugend Flaeche und die Nachbarlaender nicht dauerhaft zuverlaessige Vertragspartner sind.
    .
    Geht auch nur bedingt fuer Solarstrom dezentralisiert erzeugt in Afrika zum Export nach Europa- erstens gleiche politische Gruende, zweitens Frage wieviel Energie muss erst in die erzeugeranlagen gesteckt werden.
    .
    Apropos Dyson Sphaere: die setzt laut Ihrem link leider eine „fortgeschrittene Zivilisation“ voraus…

  131. Anpassung an den Fortschritt...
    Anpassung an den Fortschritt im Wandel der Zeiten :
    „15m vor jeder motorgetriebenen Droschke hat ein Läufer mit roter Fahne die Bürger vor deren Herannahen zu warnen.“
    Nachzulesen in der einer der ersten berliner Straßenverkehrsordnungen.
    Warum gilt das heutzutage nicht mehr?
    Permanente Läuferleiharbeitsfirmalücke, fehlender roter Stoff oder könnte es manchmal sein, daß die gefährlichen motorgetriebennen Droschken sicher geworden sind ?
    Auch hat sich inzwischen millionenfach erwiesen, man verfällt oberhalb von 30km/h nicht in den Wahnsinn, kann unbedenklich Bahnfahren.
    Vllt. werden wir später mal als GAU, als Generation Außergewöhnlichen Unvermögens bezeichnet, weil wir die Atomkraft nicht sicher beherrschen lernen.

  132. Fein. Und als nächstes freuen...
    Fein. Und als nächstes freuen wir und auf eine Huldigung des Aufputz-Zugschalters über dem Doppelbett zur Ansteuerung der zentralen Schlafzimmer-Deckenleuchte.

  133. "Die ERfahrung aber...
    „Die ERfahrung aber sagt“
    .
    Meinen 1. ebook-reader hatte ich viele Jahre bevor es aus menschlichem Versagen zum Super-GAU kam.
    .
    Mein jetziger eInk-reader wird mich sicherlich noch viele Jahre begleiten.
    .
    Selbst bei vielem Lesen muss man nur so alle 1 – 2 Wochen an die Steckdose, die Anzeige ansich braucht ja keinen Strom …
    .
    „Gut, ab 10.000 Bücher wird es schwierig“
    .
    geht alles locker auf ne SD-Card, inklusive „Zombie Survival Guide: Überleben unter Untoten“ … für Fahrradfahrer ;-)
    .

  134. Nun, mein Thinkpad ist auch 10...
    Nun, mein Thinkpad ist auch 10 Jahre alt und läuft – aber das ist nicht das Übliche.

  135. Mit Büchern ist es ein wenig...
    Mit Büchern ist es ein wenig so wie mit Porzellan: Sie sind eine Konvention. Man kann sie auch auf eine SD-Karte packen, wie man aus dem Staniolpapier oder dem Plastiknapf essen kann. Es gibt nach unten hin keinerlei Grenze. Nur: Will man das?
    .
    Oder das?
    .
    http://rebellmarkt.blogger.de/static/antville/rebellmarkt/images/20ma1gr.jpg

  136. Sie hassen ja nunmal Berlin,...
    Sie hassen ja nunmal Berlin, ich erlaube mir trotzdem, von dort zu berichten, daß sich hier auch Zimmer mit 2 Steckdosen vermieten lassen, wenn’s sein muß auch mit keiner, dann wird eben ein Löchlein in die Wand gebohrt und ein Verlängerungskabel von nebenan hereingelegt. Ob der Lebensstil dann viel „digitaler“ als der Ihrige ausfällt, weiß ich nicht, kann ja sein Sie diktieren Ihre Beiträge hier übers Analogtelefon. Oder so.
    Man kann die Steckdosen aber schon auch für anderes als iZeugs verwenden. Nähmaschinen, Bügeleisen, Wasserkocher, Plattenspieler… ja, ja, Sie haben bestimmt noch stromlose Varianten all dieser Dinge irgendwo rumstehen. Aber wir hier in den kleinbürgerlichen Kreisen haben halt net die Lagermöglichkeiten. Und wenn jeder soviel Wohnraum bräucht für alle Eventualitäten, das wäre dann auch nix.

  137. Weniger Steckdosen bringen in...
    Weniger Steckdosen bringen in der Mehrzahl der Fälle mehr Verteilerdosen.

  138. Nun, mein Thinkpad ist auch 10...
    Nun, mein Thinkpad ist auch 10 Jahre alt und läuft – aber das ist nicht das Übliche.
    .
    Stimmt. Meiner ist deutlich älter. Aber Ihr Baby wird sicher auch einmal erwachsen.

  139. -palim-palim-
    Eine Tüte...

    -palim-palim-
    Eine Tüte Vollkornstrom bitte!

  140. Don, die Kamera, mit der das...
    Don, die Kamera, mit der das Erdbeertörtchen abgelichtet wurde, kam sicher noch aus Wetzlar, und die Erdbeere selbst aus Freilandanbau am Tegernsee.

  141. Wer hasst Berlin? Be Berlin!...
    Wer hasst Berlin? Be Berlin! Frag nicht, was Deine Stadt für Dich tun kann; frag, was Du für Deine Stadt tun kannst!
    Tschüssing!

  142. @Mimi: Bei uns auf dem Land...
    @Mimi: Bei uns auf dem Land vor dem Tegernsee werden sogar noch Autobatterien aufgestellt zwecks Strombevorratung auf den Weiden – um die Kühe drin und die Menschen draußen zu halten.
    @Susanne: Wohlstand ist, wenn man nicht ‚vllt‘ sondern ‚vielleicht‘ schreiben kann.
    @Ossilant: Fahren’s mal nach Wien. Die sind dort noch Fiaker-erprobt und wenn es eines Tages kein erdiges Öl mehr gibt, bleiben die Bewohner der Exhabsburgmetropole dennoch mobil.

  143. Dekadenz, pure Dekadenz. So...
    Dekadenz, pure Dekadenz. So schön ein Tag ohne elektronischen Schnickschnack ist, so sehr ist dem Don Alphonso doch zu wünschen, dass dort, wo seine Mieter schaffen mal der Strom ausfällt. Dann gibt es kein Gehalt und irgendwann auch keine Miete mehr. Und irgendwann erwacht dann auch Don Alphonso aus dem grünen Dämmerschlaf.

  144. Diese Fiaker sind ein sehr...
    Diese Fiaker sind ein sehr erfolgreiches Produkt! Alle Metropolen bieten sie jetzt an!

  145. Als Berliner bitte ich, den...
    Als Berliner bitte ich, den kleinen launigen Berlin-Reklame-Eintrag hier oben zu entschuldigen. Ja, sowas gibt’s leider hier auch. Oder war’s ironisch gemeint? Na dann…

  146. @Henry Peterson: wenn ich die...
    @Henry Peterson: wenn ich die Überschrift „Merkels possible successor“ schon lese. Nee, also wer sowas sagt, hat ein ganz schweres Verständnisdefizit für die verschiedenen Prozesse, die in D ablaufen, oder auch dafür, wie die Jetztzeit funktioniert. Als ob man Politiker mit Konzernmethoden heranziehen könnte – lächerlich.
    @Tillmann: und die Knäckebrotrevoluzzerelite des reinen Gewissens wählt sich lieber ein anderes Volk, das gerade einen sympathisch revolüzzenden Eindruck macht, als sich damit zu belasten, was Gesellschaften für ihr Weiterleben brauchen.

  147. Rikscha, Eucharist, Rikscha....
    Rikscha, Eucharist, Rikscha. Warum teure Pferde kaufen, wenn es billige Menschen genauso tun?

  148. Letztlich richtet sich die...
    Letztlich richtet sich die menschliche Einsicht nach dem Preis. Nicht nach einem abstrakten, den die nächste Generation bezwhlt, sondern nach dem eigenen, den man täglich und noch in Euro berappt. Und der wird auch die Themen Steckdosen, Standby und jährlich erneuerten Elektromüll entsorgen. Energie wird teurer werden, jahr für Jahr, unausweichlich, bis man eine neue, billige Energiequelle erschlossen hat (nach heutigem Kenntnisstand am ehesten Kernfusion) – falls eine solche gefunden werden kann. Wir, im auslaufenden alten Industriezeitalter lebend und den Übergang in ein neues noch nicht erkennen könnend – wir werden die erste (und letzte) Generation sein, die glaubt, jährlich ein neues Handy, alle zwei Jahren ein neuer PC, jährlich zwei Fernflüge und ein mehrere Kubikmeter umfassender Blechkasten zur Fortbewegung seien das einzig gültige Mass für Wohlstand. Die uns nachfolgenden werden sich das nicht mehr leisten können. Und damit auch nicht mehr leisten wollen. Dafür wird das älteste und wirksamste Steuerungsmittel kennen, dass die Menschheit kennt – der Preis. Ihn abgeschafft oder künstlich subventioniert zu haben war schon immer die einzig wirklich grosse Dummheit aller sozialistischen Gesellschaften. Menschen reagieren selten aus Einsicht, manchmal auf positive Anreize aber immer auf Druck, vor allem auf solchen, der nicht erkennbar von ein paar Bösewichtern ausgeübt wird. Und Steckdosen werden zu einer vom Denkmalschutz künstlich erhaltenen, bestaunten Verirrung des zwanzigsten Jahrhunderts. Des Jahrhunderts, das Historiker etwas herablassend als eine Zeit von Chaos, Hybris und kollektiver Verirrung kennzeichnen werden, als eine alte Zeit verdämmerte und die neue (ihre) Zeit der Reife, der Einsicht und des rationalen Urteils noch nicht sichtbar war.

  149. 10000 bücher... kommen recht...
    10000 bücher… kommen recht flott zusammen; man erbt; die debilbücher fliegen natürlich raus. und allein ein halbwegs ernsthaft betriebenes studium zeitigt nicht unter 300 monographien, und wer sich dann weitergehend interessiert, kauft auch weiter.
    .
    wir planen, demnächst unsere bibliothek umzubauen, und sicher werden wir recht viel *huststaubhust* freude daran haben…
    doch auf ebook umstellen? non, das ist kulturell besehen keine alternative:
    blättern sie darin mal, was natürlich ‚geht‘, schlagen sie ohne absturz – den es oigohoiinduziert nur beim nutzer, nicht aber beim gerät geben sollte – nur mehrere bücher nebst bildbänden nebeneinander auf et cetera.
    .
    die lps haben wir übrigens behalten, und auch die von denen, die alles auf cd umstellen mussten, untergebracht. neben alte medien treten neue, verdrängen sie aber nicht wirklich – tontafeln wurden nur von banausen zerschlagen, weil es pergament gab.
    .
    kutsche oder wagen – darauf würde meine wenigkeit bestehen, wenn immanuel und moses mitspielen, vor allem, wenn man schwere lasten bewegen möchte. nur das fahrabzeichen sollte man erwerben.

  150. ThorHa, und was ist der Preis...
    ThorHa, und was ist der Preis für Ihr Gesülze? Meine Freizeit! Ade.

  151. Naja, man kauft vielleicht 60...
    Naja, man kauft vielleicht 60 Lebensjahre wirklich Bücher, da sind dann 10.000 schon eine gewisse Leistung: Alle zwei Tage eines.

  152. Don, sind Sie wirklich...
    Don, sind Sie wirklich käuflich? MM auf Werbekosten+Prost…äh.
    .
    Anders formuliert: Hat dipsy rechter als er selbst glaubt?

  153. wie gesagt, man hat schon...
    wie gesagt, man hat schon geerbt und erbt weiterhin; ausserdem ist man nicht allein. und ein buch kaufen? meistens werden es dann doch mehrere.

  154. Hä? ich zahle meine Reise...
    Hä? ich zahle meine Reise selbst, und schreibe darüber bei der FAZ, das ist alles.

  155. @ThorHa: "...Wir, im...
    @ThorHa: „…Wir, im auslaufenden alten Industriezeitalter lebend …“ Wo fließt er denn hin, der Ausfluß?
    @Don Alphonso: Rikschas in München. Auch so ein Phänomen, wenn die Cayennefahrerin vom Maximilian-parkierten Gefährt mit 260 Pferdestärken in’s Menschen-Mobil wechselt, um Einkäufe zu erledigen. Man wartet recht eigentlich nur noch auf die Renaissance der Sänfte.
    @donna laura: Bücher besitzen ist das eine, sie lesen das andere. Und wenn wir nicht von Comic-Heften reden und kein Methusalem-Alter annehmen, sind 10.000 Bücher niemals in einer Lebensspanne zu erschmökern. Wie so häufig: Masse ist nicht immer Klasse. Aber schön sind sie schon, die selbst ersammelten Buchbestände zu Hause.

  156. Hä? Dann verstehe ich nicht,...
    Hä? Dann verstehe ich nicht, warum das ein schmutziges Gefühl weckt. So schlimm ist die FAZ nun auch wieder nicht. Im Gegenteil, das Meißener Porzellan fühlt sich in ihr sogar wohl.

  157. Ein berühmter Autor namens...
    Ein berühmter Autor namens Schmidt hat mal ausgerechnet, dass man im Leben nur eine geringe Menge Bücher lesen kann, allein aus Lebenszeitgründen.
    Er kam auf eine Buch-Anzahl von irgendwas unter 4000. Nicht berücksichtigt sind natürlich Nachschlagewerke oder ähnliches, die „liest“ man ja nicht von vorn bis hinten. Studierte Rechner, bitte an die Arbeit! Hat Arno Recht?

  158. Manche Kommentare lesen sich...
    Manche Kommentare lesen sich so als ob deren Urheber schon vor den Frühstück in die Steckdose griffe.

  159. "wir werden die erste (und...
    „wir werden die erste (und letzte) Generation sein, die glaubt, … ein mehrere Kubikmeter umfassender Blechkasten zur Fortbewegung seien das einzig gültige Mass für Wohlstand.“
    .
    Also, werter hansgeier333, mir sagt das durchaus was. Ich tat das meinige dazu bereits vor 15 Jahren: kein Auto, weil ich’s eingesehen habe: Irrsinn.

  160. aus gegebenem anlaß mal...
    aus gegebenem anlaß mal wieder durchgeblättert – bruno taut, ‚das japanische haus und sein leben‘. angesichts der tatsache, daß die japaner jahrhunderte in den traditionell errichteten häusern sicher nicht völlig unglücklich gelebt zu haben scheinen und angesichts der ‚architektur‘ aus von der katastrophe nicht so stark betroffenen gebieten, die aktuell wieder verstärkt ins bewußtsein gelangt, scheint der wahre tsunami in der westlich geprägten zivilisation bestanden zu haben. angesichts dieses harten kontrasts an die ‚errungenschaften der zivilisation‘ zu glauben, fällt schwer.

    vom gegenwärtigen standpunkt aus ist sicher kaum nachvollziehbar, wie menschen in deutschland bis nach dem kriege in einem haus mit unannehmlichkeiten wie außentoilette, einer steckdose und einem deckenanschluß pro raum, einem fliegenschrank in der küche und einem abwassereimer unter einer spüle mit handpumpe leben konnten. was daran jedoch mehr beeindruckt, ist, daß an die relativ einfache beseitigung einiger dieser ‚mißstände‘ überhaupt kein gedanke verschwendet worden zu sein scheint. auch über jahrhunderte gealtertes fachwerk, gesetzte fundamente, verzogene dächer, schiefe fassaden und abgeplatzter putz führten nicht zu panikkäufen im baumarkt und zur entstellung ganzer ortschaften mit glasierten ziegeln, panoramafenstern und orangen, weinroten, grünen oder blauen fassaden, die alle zusammen innerhalb weniger jahre einer heruntergekommenen, grell geschminkten rinnsteinschwalbe ähneln und nicht den hauch von würde oder charakter des natürlichen alterungsprozesses ausgewählter materialien entwickeln können.

    trotz zahlreicher unannehmlichkeiten scheint die zufriedenheit in der vergangenheit größer und das miteinander einfacher gewesen zu sein, wie schwarzweißbilder von bevölkerten wanderwegen, vollen wirtschaften, vollgestopften zügen oder überfüllten dampfern zeigen – die meisten sind wohlgenährt, ordentlich gekleidet und haben zufriedene gesichter sowie eine horde kinder um sich herum. keinerlei anzeichen von armut, lethargie oder verzweiflung angesichts der härten eines lebens ohne den technischen standard unserer gegenwart, die sicher mit je einem einzelnen technischen gerät eine erleichterung bietet, die jedoch mit der dafür erforderlichen komplexität durch medienversorgung, reinigung, wartung, instandhaltung, folgekosten usw. eine reihe neuer probleme schafft, die zu der gegenwärtigen, unglaublich lebensbejahenden grundstimmung zu führen scheinen, die sich in vereinzelung, kinderlosigkeit, putzfimmel, übergewicht und herabgezogenen mundwinkeln manifestiert.

  161. Klaus, dafür gibt es doch das...
    Klaus, dafür gibt es doch das Trottoir: für die Trottel, die nicht Auto fahren können. Chapeau! Habe auch so ein Unikum in der Familie: Lustreisen mit dem Flugzeug, aber kein Auto. Die halbe Verwandtschaft kann sich kümmern, den Lümmel von Bahnhof zu seinen Destinationen zu transportieren. Und muss sich noch sein Gesülze über Umwelzschutz anhören. Hirnassi.

  162. @Susanne (Berlin!) um 23.17h: ...
    @Susanne (Berlin!) um 23.17h: „Sie müssen nicht alles wissen, geschweige denn nachvollziehen können, Sie sollten einfach nur lieben!“
    Von der Sehnsucht, deutsche Führer zu lieben, sollten insbesondere die Berliner seit spätestens 1945 und 1989 dauerhaft geheilt sein.
    Zwar darf man dem Deutschen Michel einen krankhaften Hang zum Masochismus unterstellen, aber die Schmerzgrenze sollte doch inzwischen wieder überschritten sein…
    .
    @colorcraze um 12.29h: „und die Knäckebrotrevoluzzerelite des reinen Gewissens wählt sich lieber ein anderes Volk, das gerade einen sympathisch revolüzzenden Eindruck macht, als sich damit zu belasten, was Gesellschaften für ihr Weiterleben brauchen.“
    Sie outen sich nicht das erste Mal als Teil der Nahrungskette im deutschen Politikgewerbe. Daher scheint es Ihnen äusserst beschwerlich, den ganzen Tag „mit dem Grundgesetz unterm Arm“ herumzulaufen… Ich selbst kenne das Grundgesetz für meinen eigenen Berufsstand seit Jahrzehnten auswendig und muss mir das von keinem Richter unter die Nase halten lassen. Soll heissen: „was Gesellschaften für ihr Weiterleben brauchen“, das wissen die Bürger besser als jede Partei.
    .
    colorcraze 2: „Als ob man Politiker mit Konzernmethoden heranziehen könnte – lächerlich.“
    Genau das beweisen Sie tagtäglich; dass Parteien nichts Anderes sind als Konzerne. Als stinknormaler Unternehmer in der real existierenden Wirtschaft halte ich Konzerne für eine Plage, insbesondere deren Mänädscher-Fuzzis. Was ich folglich von Partei-Konzernen halte, das möchte ich Ihnen nicht antun an dieser Stelle nachlesen zu müssen…
    Lesen Sie stattdessen mal das Grundgesetz ;-))

  163. <beiseite>
    Das Gehühnere hat...


    Das Gehühnere hat noch alle Chancen, katastrophal zu werden, also zum Zusammenbrechen der Lebensgrundlagen zu führen, wenn nämlich die Angstheulbojen, Wasserprediger, Empörungsberechtigkeitsfühler und Geschenkbeansprucher ein derartiges Dauergeschrei veranstalten, daß diejenigen, die den Laden am Laufen halten und steuern müssen, nicht mehr auf ihre Mindestruhestunden und Minimalessenszeiten kommen, die sie brauchen, um am nächsten Tag wieder auf ihrem Posten zu stehen.

  164. geiermarke, frühstücken Sie...
    geiermarke, frühstücken Sie koffeinfrei?
    .
    @ alle: vor Büchern, genauer: Bücherbesitz kann ich nur warnen. Ich habe ja nur wenige, aber meine Onkel haben viele, vor allen die Lehrer und der Theologe. Man mache sich nichts vor: Bücher sind wertlos. Bis auf einige wenige frühe Drucke, der Rest geht zum Materialwert (Altpapier) ab. Will sagen, die liebgewonnenen „Freunde im Regal“ werden nach Ihrem Tode, lieber bärtiger Leser, in die Tonne wandern. (Ich bin immer erstaunt, wie viele Sichfürklughalter fassungslos jammern, dass ihre teuren Schätze beim Antiquar gar nicht oder gegen Centbeträge gehen.)
    .
    Aber schon wir jüngeren dürfen bei jedem Umzug ahnen, was mangelnde Buchdisziplin bedeutet.

  165. @ Jeeves:
    *
    Ein berühmter...

    @ Jeeves:
    *
    Ein berühmter Sportler namens Müller hat mal ausgerechnet, dass man im Leben nur eine bestimmte Anzahl Blogs lesen kann, allein aus Lebenszeitgründen.

    Er kam auf eine Blog-Anzahl von irgendwas unter 100. Nicht berücksichtigt sind natürlich auf MSN ausgetragene Ehestreitereien oder ähnliches, die „liest“ man ja nicht von vorn bis hinten. Studierte Rechner, bitte an die Arbeit! Hat Gerd Recht?

  166. "wir werden die erste (und...
    „wir werden die erste (und letzte) Generation sein, die glaubt, … ein mehrere Kubikmeter umfassender Blechkasten zur Fortbewegung seien das einzig gültige Mass für Wohlstand.“
    .
    Den Eindruck habe ich auch, und um diese Chance zu nutzen, habe ich mir ein Auto gekauft. Wer weiß schon, wie lange das noch erlaubt ist. Ähnliches gilt für Fernreisen. Mag sein, dass die in 10, 20 Jahren unerschwinglich werden.
    .
    In der Tat leben wir in einer Zeit, deren Nachteile alle früheren gerade genauso hatten, deren Vorteile aber vergehen werden. Eine Art Sonnenfleck der Geschichte.

  167. liebe Ephemeride, methusalix...
    liebe Ephemeride, methusalix ist das stichwort…
    selbstverständlich sind sie, die bücher, einzig dazu da, die wand zu isolieren und die seidentapete zu verdecken. manche bücher kann man gar nicht lesen, einige kapitel daraus schon.
    .
    zugegeben sei auch eines: der haushalt hier beherbergt nicht nur eine person.
    manche werke zieht man aus lustlosigkeit und langeweile einfach mal so aus dem regal, ein anderer verlegt es ähnlich gähnend, wie man war, als man es im ennui auf einen der tische legte, dann wandert es irgendwann wieder zurück.
    im laufe der zeit eignet man sich eine gewisse schnelllesetechnik an, denn nicht alles begeistert, nicht alles ist nützlich.
    .
    folgender verdirbt jedoch die lesequote pro lebenszeit: heideggers originelle weisheiten kann man ohnehin nie frei zitieren, es sei denn, dies geschieht nach einigen whiskys, wobei es dann in diesem zustand des seienden auch nicht mehr darauf ankommt. umwerfend komisch ist es dann allerdings schon, sich gegenseitig die phrasen an den kopf zu werfen.
    ein heidenspass!
    (das sollte mein alter prof nicht lesen! ausserdem hat er nur 3000 bis 4000 bände, nicht, dass hier noch futterneid entstünde.)
    .
    ungelesen sind insbesondere die sich auf dem speicher stapelnden esoterikbalirittertintenblutuntergangsromane aus der hand zeitweiliger begleitpersonen von freunden, die zur geburtstagsfeier etwas persönliches überreichen möchten – die man wegen erhöhten peinlichkeitsfaktors leider auch nicht weiterschenken kann (die bücher; die donatoren wurden meist opfer der schenkungsfreude ihrer ehemaligen partner). der benefizflohmarkt freut sich schon, und der zweite heiratsmarkt ist um ein paar spinner mit zauberfeder im haar reicher.
    .
    ‚vereinzelung, kinderlosigkeit, putzfimmel, übergewicht und herabgezogenen mundwinkeln‘ – zum glück nichts davon. wozu langweilige bücher und anregende bildbände doch führen können…

  168. @colorcraze 21. März 2011,...
    @colorcraze 21. März 2011, 13:40

    Willkommen im heute. Da sind wir nämlich schon. Eine der Höhepunkte des „jederzeit zu allem ansprechbar sein müssen“ Wahnsinns konnte man im November 2010 bewundern: Schäuble und Merkel waren auf dem Weltfinanzgipfel in Seoul, Krisendiplomatie. Und mussten ernsthaft Fragen zu einem von Journalisten frei erfundenen Gerücht beantworten – Schäubles Ablösung. Deutsche Journalisten waren an kaum etwas anderem interessiert. Womit die Journaille sehr klar gemacht hat, wo bei ihr (und ihrer Leserschaft?) die Prioritäten liegen – Problemlösung wurscht, Personality Show super… Und wer den SPIGEL-Artikel zu Merkels Arbeitstag (auch Ende letzten jahres) gelesen hat, kann sich nur noch wundern, wie gut die Politik alles in allem noch immer funktioniert. Noch!

  169. @ThorHa: naja, Preis...
    @ThorHa: naja, Preis resultiert aus Angebot und Nachfrage, und wenn die Nachfrage extrem volatil ist, kann es soweit kommen, daß sich das Angebot wegen der im innewohnenden Trägheit von Entwicklung und Bereitstellung das Genick bricht.

  170. @donna laura: Und wenn die...
    @donna laura: Und wenn die Bücher für die Bibliothek nicht durch Lesen zusammenkommen, geht es natürlich auch anders: der Inhaber einer großen Berliner Werbeagentur errichtete vor 30 Jahren in „Westviertel“-Wohnlage auf einen großen viergeschossigen Wohnbau von ca 1900 ein Loft mit einem Wohnzimmer, ca 6 x 14 Meter groß. Die Fensterwand wurde komplett zu einer Regalwand ausgebaut und dann durch ein Buchantiquariat mit Büchern vollgestellt. Diese „Bibliothek“ wurde nach Metern abgerechnet. Wie ich den Mann kenne, zieht er zum Lesen heutzutage ein E-book vor, wenn er überhaupt liest…

  171. @Tillmann: auch Sie werden...
    @Tillmann: auch Sie werden noch einsehen müssen, daß Sie als Unternehmer von vorhandenen Strukturen, sei es kultureller oder staatlicher Art, zehren. Oder wie siehts aus mit Ihren Unternehmungen im Kongo oder in Kolumbien?

  172. @Arabella, wenn Sie Bücher...
    @Arabella, wenn Sie Bücher für wertlos erachten, verwechseln Sie WERT mit PREIS.

    „Ich habe mir das Paradies immer als eine Art Bibliothek vorgestellt.“ – Jorge Luis Borges

    „Eine ausgewählte Büchersammlung ist und bleibt der Brautschatz des Geistes und des Gemüthes.“ – Karl Julius Weber

  173. dann müssen die partys in...
    dann müssen die partys in dieser ‚location‘ besonders schön sein, lieber specialmarke, vor allem, wenn der staub fingerhoch auf den vor sich hin muffelnden exemplaren weilt.
    hauptsache, der agenturchef ist frisch geduscht. wobei es umgekehrt auch egal wäre, bei der lust, die man da entwickelt, so rein generell.
    .
    auch bei der grossen kunst geht es oft nach qcm-preisen. ein kleines werk von pollock ist günstiger zu erwerben als ein grosses.

  174. @hansgeier333 21. März 2011,...
    @hansgeier333 21. März 2011, 11:49

    „ThorHa, und was ist der Preis für Ihr Gesülze? Meine Freizeit!“

    Ihr Problem. Ich habe den Preis nicht festgesetzt – und wenn Sie ihn unbedingt zahlen wollen?

  175. donna laura - einfach nur...
    donna laura – einfach nur anregende bildbände für den teint…? Sie stoßen die kosmetikindustrie in den abgrund…

  176. Lieber Hansgeier, ein...
    Lieber Hansgeier, ein Volltrottel sollte man gerade nicht sein, wenn man ohne Auto auskommen möchte, denn das erfordert einiges an zeitlichem und organisatorischem Aufwand, vor allem, wenn man sich nicht überall abholen und hinbringen lassen will, um sich nicht zum Depp zu machen. Also strategisch günstig in Bahnhofsnähe wohnen, Einkäufe im Rucksack transportieren, Trinkwasser aus der Leitung statt aus dem Getränkemarkt, immer über Fahrpläne informiert sein, im Notfall Taxi oder Mietwagen, wenn die Bahn mal wieder streikt.
    .
    Dafür fährt mein mutmaßlicher Erzeuger selbst die 500 m zum Hausarzt mit dem Auto (seufz).

  177. liebe colorcrace glauben Sie...
    liebe colorcrace glauben Sie ja nicht ich bin nicht geschlaucht vom Pendeln und dem Chaos hier und dem Chaos dort zumal mein linkes Bein auch Schmerzen macht das ich eigentlich letztes Jahr operieren wollte aber wies halt so ist im Leben kommen dann andere Dinge dazwischen deshalb wären einmal Stampfbeinbilder in XXXL erst ein kleiner Tropfen auf dem heißen Stein und dazwischen bisschen Luft holen für sämtliche Umzüge denn dafür brauchts dann ja auch wieder Kräfte

  178. @Werte Donna Laura, danke für...
    @Werte Donna Laura, danke für Ihr Gewähren eines Blicks in Ihre Bücherregale. Stichwort Verderbnis der Lesequote: Richard Feynman und Stephen Jay Gould können hierzu ebenfalls dazu beitragen, der eine der Materie wegen, der andere aufgrund seiner Hybris. Großes Vergnügen trotz des sprachlichen Hemmschuhs dagegen bieten beispielsweise die d’Epinay oder der Galiani in den Originalausgaben.
    @sterne: Ach diese Blechkästen. Die meisten glauben in diesem Zusammenhang, groß wäre Status. Und vergessen dabei, dass auch eine zu große Hose keinen Status bringt.

  179. @colorcraze <beiseite>
    Sie...

    @colorcraze
    Sie belieben untertänigst anzumerken es sei ein weiterer Krieg irgendwo anzuzetteln, eine schwarze Kasse zu pflegen, einen Kongress zur Weiterbildung in Sachen Schulreform, gerne in Südafrika zu besuchen, die Schulden kommender Generationen so lange zu erhöhen bis endlich der goldene Schnitt kommt, bevor, Mann erbebt beim Gedanke das Wort Frau benützen zu müssen, selbige sich auf seufzend von Ihrem Chauffeur selbiges „Lebensgefühl“ holt das standesgemäß nicht zu erhalten ? Für eine Obszönität, selbstredend Aufwandsentschädigung genannt im 5stelligen Bereiche ? Auf Kosten des verachteten , alle vier Jahre umworbenen Plebejers ?
    Nun, ich empfehle mal ehrliche körperliche schweißtreibende Arbeit. Ohne doppelten Boden und Sicherheitsnetz. Wahlweise gerne in unmittelbarer Umgebung der ungefährlichen AKWs oder einer Lepra Kolonie.
    Das Leben kann bilden so man es lebt.

  180. Arabella, ma chére, mein...
    Arabella, ma chére, mein Spätstück besteht aus mindestens einem halben Liter schwarzer Brühe sudanesischer Provenienz, zubereitet weder nach Berlusconis noch Carlos Milchladen.
    Es macht mich fit für die Herausforderungen des Tages, und sei es nur für das In-die-Tonne-Treten von süffisantem Müll, wobei selbiger des öfteren flattert.

  181. ach ja, lieber Don Carlos, ich...
    ach ja, lieber Don Carlos, ich vergass: stromausfall. daran sieht man mal wieder zu was menschen imstande sind, wenn man sie nicht allzu sehr von ihren bedürfnissen ablenkt.

  182. hansgeier333: Sie beleidigen...
    hansgeier333: Sie beleidigen hier nette Menschen, die Sie nicht kennen und denen Sie Dinge unterstellen, die Sie allerdings kennen. Nee, so jeht dat nich.

  183. @ThorHa(14:58): Ich weiß....
    @ThorHa(14:58): Ich weiß. Drum sage ich das ja. Und es betrifft nicht nur die Politik.

  184. Also, dann woll'n wir mal,...
    Also, dann woll’n wir mal, wenn sich niemand sonst findet:
    mit 15 fängt man an zu lesen, mit sagen wir mal 70 hört man auf zu lesen, das sind 55 Jahre, machen wir 60 draus. Sind rund 22.000 Tage. Wenn man nur 4 Tage für ein Buch benötigt und KEINE Pause macht – sondern am 5. Tag gleich das nächste beginnt… sind das fünfeinhalb tausend Bücher die man schafft.
    Doch mal ist man nicht in der Laune, mal verliebt, mal muss man was lernen (zählen Lehrbücher?), mal liest’s sich nicht so einfach weg (Proust, Hegel…), demnach wird ein SEHR starker Leser auf maximal 5000 Bücher im Leben kommen, ein Durchschnittsleser und Buchliebhaber wohl eher auf 3000 bis 4000.
    .
    A popos alles wegwerfen, da nur Makulatur: So gings mir mit meiner jahrzehntelang liebevoll aufgebauten Jazzplattensammlung: die gesamte Geschichte des Jazz auf zig tausend LPs, alle großen Namen komplett (also wirklich jeder Pups). Kein Aas wolte das haben und es ging dann quasi zum Kilopreis weg. Ich kann von englischen Sammlerkollegen berichten: die Witwen werfen all die schönen „raren“ Schellacks oder LPs in den Müll. Niemand sonst will das haben weil alle Interessierten das ja selbst bereits zuhause haben, schließlich sind Platten UND BÜCHER Massenware. Und alle anderen interessiert’s nicht.

  185. @Otaku: Die schweißtreibende...
    @Otaku: Die schweißtreibende Arbeit bleibt Ihr Privatvergnügen, sofern Sie davon nichtmal ein Essen gewinnen. Wie beschränkt muß man sein, sich so zu überheben?

  186. ego, es ist ein Vorzug meiner...
    ego, es ist ein Vorzug meiner Generation, von allem den Preis, von nichts aber den Wert zu kennen. Aber finden Sie Trost: Ihrem Karl Julius gebe ich recht, mit sehr starker Betonung aber auf „ausgewählte (!!) Büchersammlung“.
    .
    Oder anders: das Klotzen mit Bücherwänden überlassen wir Angebern wie diesem Herrn Eco.

  187. @Jeeves: tja, sehen Sie, die...
    @Jeeves: tja, sehen Sie, die Unvergänglichkeit des Eigenen ist halt nicht durch bloßes Aufbauen gewährleistet. Man muß es auch halten können – und das heißt im Fall einer sammlung, eines Geschäfts, eines Hauses oder eines Staates: weitergeben an Nachfolger.

  188. selbst die 'konservative' CDU...
    selbst die ‚konservative‘ CDU leidet zeitgeistgemäß an hyperaktivität: ‚Reaktionen auf die Wahl in Sachsen-Anhalt, CDU erwartet von SPD rasche Zusage‘ (faz.net vom 21.3.11). zeitdruck aus wahltaktischen gründen? sehr schön…

    laura. donna. bella… wenn man mit seinen bedürfnissen erst auf einen stromausfall warten muß… sind sie kyrenaiker (genuß durch verzicht)? und auch dann sitzt einem die zeit im nacken – beim letzten stromausfall, zufällig kurz nach kündigung des bisherigen stromliefervertrages, war gerade mal fünf sekunden lang schwarzlicht, bis der notstromer wieder helligkeit lieferte. doch wozu verdunkeln, wo der teint doch durch stapel anregender literatur gerade aufgefrischt wurde?

  189. @Frosch: gelle! (Sie...
    @Frosch: gelle! (Sie orientieren sich also an der eher städtischen Lebensweise, die die Abhängigkeiten bewußter macht)

  190. colorcraze 16:27, das ist mit...
    colorcraze 16:27, das ist mit Büchern nicht zu machen. Nehmen wir die gewaltige Bücherwand des Theologen oder des Studienrates. Wer sollte die als „Nachfolger“ haben wollen? Die Kinder? Winken ab, das alte Zeugs. Die Fakultät, an der man einstens studierte? Sagt beim ersten Nachlasser aus der Kohorte zu. Da aber alle -logen oder -räte einer Alterskohorte die gleichen Bücher im Regal haben (also die Bestseller ihrer aktiven Jahre damals in den 70ern und 80ern, Küng, Rahner oder solches), wird schon die Büchersammlung des Nächstgestorbenen abgelehnt.
    .
    Jeeves hat einfach recht. Makulatur. Niemand will das. Ich ja auch nicht.
    .
    Man lese Bücher. Kaufe zur Not. Erwarte danach aber nichts weiter.
    .
    Und ganz zuletzt in dieser Rederei: ich verschenke ausgelesene Bücher. Macht Freude und Platz.

  191. Ach Arabella, lesen Sie ruhig...
    Ach Arabella, lesen Sie ruhig öfters mal ein altmodisches Buch bei einer 60-Watt-Glühbirne. Sie brauchen da kein schlechtes Gewissen zu haben wegen der Energieverschwendung. Dazu ein Glas Vernidot…

  192. @ Ephemeride
    „Wohlstand ist,...

    @ Ephemeride
    „Wohlstand ist, wenn man nicht ‚vllt‘ sondern ‚vielleicht‘ schreiben kann.“
    Sehen Sie – glorreich daneben ging‘s! Nun wollte ich einmal mit gutem Bsp in die großen Fußstapfen des DON eintauchen und sparen und bin sogleich einmal mehr baden gegangen. Manchmal bedarf es eben nicht mal eines Kellers … danke für Ihre Erleuchtung!
    @ Jeeves
    „Als Berliner bitte ich, den kleinen launigen Berlin-Reklame-Eintrag hier oben zu entschuldigen.“
    Warum? Alles hat Vor- und Nachteile … selbst Berlin!
    @ DA
    „Warum teure Pferde kaufen, wenn es billige Menschen genauso tun?“
    Sie meinen „billig“ iSv hohl?
    @ ThorHa
    „ … wir werden die erste (und letzte) Generation sein, die glaubt, jährlich ein neues Handy, alle zwei Jahren ein neuer PC, jährlich zwei Fernflüge und ein mehrere Kubikmeter umfassender Blechkasten zur Fortbewegung seien das einzig gültige Mass für Wohlstand.“
    Bei aller Liebe, aber eher glaube ich an Weihnachtsmann und Osterhasen!
    „Und Steckdosen werden zu einer vom Denkmalschutz künstlich erhaltenen, bestaunten Verirrung des zwanzigsten Jahrhunderts.“
    Bedenken Sie, wären diese Leute arbeitslos, bekämen wir weniger gute Politreden zu Ohren/lesen … wäre doch jammerschade, nicht?
    @ Jeeves
    „ … dass man im Leben nur eine geringe Menge Bücher lesen kann, allein aus Lebenszeitgründen.“
    Mir sind nur Adam und Eva ein Begriff … ob sie jede Menge Bücher gelesen haben, wage ich denn doch zu bezweifeln – möglicherweise vllt evolutions- oder figuraltechnische Humpen. Im Übrigen lassen sich Lebenszeiten auch deutlich verkürzen … dann ginge die Statistik von Ihrem Arno ganz schnell über die Wupper! Zudem wird dabei eh alles auf einen Haufen geworden …
    @ hansgeier333
    „Manche Kommentare lesen sich so als ob deren Urheber schon vor den Frühstück in die Steckdose griffe.“
    Und? Schon mal selbst in den Spiegel geschaut?
    @ Tillmann
    „Von der Sehnsucht, deutsche Führer zu lieben, sollten insbesondere die Berliner seit spätestens 1945 und 1989 dauerhaft geheilt sein.“
    Pardon! Ihre Sehnsüchte nach Führern von Erich bis Urgestein als Konkubin little wollte ich ganz sicher nicht in Abrede stellen!
    „Zwar darf man dem Deutschen Michel einen krankhaften Hang zum Masochismus unterstellen, aber die Schmerzgrenze sollte doch inzwischen wieder überschritten sein…“
    Sie glauben auch an den Weihnachtsmann? Dann wären wir bald zu zweit … vllt bekommen wir noch Gesellschaft!
    @ Arabella
    „Aber schon wir jüngeren dürfen bei jedem Umzug ahnen, was mangelnde Buchdisziplin bedeutet.“
    Reißen Sie doch unterwegs ein paar Seiten raus – das spart Sprit und Kräfte! Und Umzugsschwund gibt es immer und überall … dazu sind Sie gewiss bestens versichert! Also nehmen Sie sich die Freiheit …
    @ yast2000
    „Hat Gerd Recht?“
    Mir ist Gerd Schröder ein Begriff. Allerdings konnte er nur gut grinsen oder Liebeserklärungen über den Äther an Frau Schröder schicken. Dazu wurden sodann wildfremde Passanten befragt … Natürlich hatte er recht: Liebeserklärungen sind très chic, solange sie nicht die falsche Frau öffentlich bekommt. Und Grinsen hat was Symphatisches … vllt spielt er ja jetzt Theater oder Zirkus! Dort werden immer gute Leute gebraucht …
    @ sterne
    „Eine Art Sonnenfleck der Geschichte.“
    Wohl eher Fettfleck …
    @ ego
    „“Eine ausgewählte Büchersammlung ist und bleibt der Brautschatz des Geistes und des Gemüthes.“ – Karl Julius Weber“
    Geist und Gemüt des Brautschatzes wären vorzugswürdiger, müsste man sich entscheiden.
    @ Frosch
    „Dafür fährt mein mutmaßlicher Erzeuger selbst die 500 m zum Hausarzt mit dem Auto …“
    Trösten Sie sich, es gibt Menschen, die fahren aus ihrem Büro kommend ins gegenüberliegende Restaurant (unter 100 m) mit dem eigenen Aftomopuff!
    Liebe Grüße aus Berlin, Swie

  193. specialmarke, ich liebe das...
    specialmarke, ich liebe das Licht der aussterbenden Glühbirne. Und lese gern altmodische Bücher. Bis auf die der Theologenonkel. Aber Rückfrage an Sie: glauben Sie, dass sich für Ihre Bibliothek noch jemand interessiert, wenn Sie die eines (fernen) Tages weitergeben wollen?
    .
    Und warum nicht den Hausherrn gefragt: HERR Don, was wird Ihro gewogen Dünkens nach aus Ihren Beständen, wenn es Sie vom Colnago haut? (Antworten wie ismirdochegal sind geschenkt & unglaubwürdig.)

  194. specialmarke, ich vergaß,...
    specialmarke, ich vergaß, unhöflicherweise, Ihnen auch ein Glas vom Offenen anzubieten: „Salice del Nonno: Riserva 2003 Vernidot“ aus dem Valle dei Bicchierivuoti, imbottigliato dai Fratelli Furbini, Civittarotta. Könnte ich drin baden…

  195. @Arabella: die Trivialität,...
    @Arabella: die Trivialität, daß solche Erhaltung eher wenigen glückt, und der Rest sich mit Auseinandergenommenwerden und Verschwindenmüssen zu begnügen hat, hab ich jetzt aber schon als bekannt vorausgesetzt.

  196. "Reißen Sie doch unterwegs...
    „Reißen Sie doch unterwegs ein paar Seiten raus“ @ Susanne, da musste ich herzlich lachen! Sehr nette, entspannte Idee! Jeder Bürger mit Buchheiligtum wird da husten. Kicher.
    .
    Übrigens gabs mal eine Krimifigur, die ihre (also seine) Bibliothek auflöste, indem er jedes Buch noch einmal liebevoll las oder zumindest durchblätterte oder so und dann in den offenen Kamin warf. Spanier, glaube ich. Der wusste bestimmt auch, dass er keinen interessierten Antiquar mehr finden würde.

  197. Oh, Susanne... wenn wir ...
    Oh, Susanne… wenn wir Sie nicht hätten, könnten wir hier kaum
    Wiederholungen lesen, daß stelle ich mir schrecklich vor. mfG.T.

  198. Das Problem der allzu vielen...
    Das Problem der allzu vielen Bücher löse ich seit einigen Jahren auf ganz einfache Weise: Für jedes neue Buch muss ein altes weg. Das diszipliniert ungemein. Inzwischen ist mir klar geworden, dass es erstaunlich wenige Bücher gibt, die ich wirklich mehrmals lese und die mir so wichtig sind, dass ich sie auf Dauer um mich haben möchte. Diese wenigen Bücher(vielleicht 300) dürfen dann auch ruhig richtig Geld kosten, Taschenbücher kommen mir nichts ins Haus. Um es mit Schopenhauer zu sagen: „Vom Schlechten kann man nie zu wenig und das Gute nie zu oft lesen“.

  199. @Arabella: wissenSe, bei mir...
    @Arabella: wissenSe, bei mir umme Ecke hab ich schon den zeitweilig „wer Bücher verbrennt, verbrennt auch Menschen“-gläubigen Trödler sagen hören, daß er die meisten Bücher inzwischen gleich zur Müllverbrennung bringt, weil sie keiner will, braucht und abnimmt. Ich erwarte auch, daß Wikipedia eines Tages einfach verschwindet (nicht unbedingt zu meinen Lebzeiten, aber vielleicht Ihren).

  200. @colorcraze 18 Uhr 07: ich...
    @colorcraze 18 Uhr 07: ich lerne das gerade.
    @colorcraze 18 Uhr 24: das immerhin hatte ich schon gelernt.
    @ Trias 18 Uhr 16: Ich schließe mich Ihnen an, nur ohne die Ironie. Sollten hier eines Tages die Wiederholungen fehlen, ist der Blog mumifiziert. Das wäre schade.
    @Barocke Hörerin 18 Uhr 21: die Idee scheint mir nahe an Genialität zu reichen. (Für alle Lebenslagen wohl geeignet :-))

  201. Entschuldigung, ich war gerade...
    Entschuldigung, ich war gerade andernorts historisch-kritisch beschäftigt:
    .
    http://faz-community.faz.net/blogs/sofa/archive/2011/03/21/kreuzritter-gegen-die-tuerken-vor-wien-in-tripolis.aspx
    .
    Denn den Uhl und den Gaddafi würde ich bei den Stützen nicht sehen wollen.

  202. @Susanne: aber ja. Oder auch...
    @Susanne: aber ja. Oder auch „Ölfleck“…
    .
    Ehrwürdige Kommunität, schreiben Sie wohl. Auf meine alten Tage soll es mir gut ergehen, und bevor ich die Lebensmitte erreiche wie der Don, will ich nun doch so einen Gottseibeiuns kaufen, den die Kulturvölker cellphone heißen. Würde ich gefragt, ich bastelte an die kleinen Dinger ein Wählscheibe. Aber das nennen die Freunde Tatschskrihn. Wünschen Sie mir Glück!

  203. @colorcraze
    Danke. Wir sehe...

    @colorcraze
    Danke. Wir sehe unsere Beschränktheit als Tatsache an. An der göttlichen Auffassung irgendein „Laden“ am funktionieren zu halten, sprich uns für unersetzlich oder auch nur wichtig zu halten arbeiten wir noch. Hoffentlich vergeblich. Es beachte freundlichst die Vokabel funktionieren. In dem von Ihnen genannten Kontext funktioniert nichts. Gar nichts. Überhaupt nichts. Mahlzeit.

  204. Beste Arabella, dieser "Salice...
    Beste Arabella, dieser „Salice del Nonno: Riserva 2003 Vernidot aus dem Valle dei Bicchierivuoti“ – da haben Sie sich mal wieder ein sehr fantasievolles Produkt ausgedacht: Opas Trauerweide aus dem Tal der leeren Gläser! Tja, wenigstens ein italienisches Wörterbuch sollte man in seinem Bücherschrank haben, wenn man mit Ihnen plaudert…
    .
    Was meine Bibliothek betrifft, so besteht sie im wesentlichen aus Bildbänden und berufsbezogenen Fachbüchern. Ansonsten bediene ich mich aus dem Beständen der drei in der nahen Kreisstadt vorhandenen Bibliotheken – leihe aus, lese, gebe zurück – anstelle von Fernsehkonsum. Das Ausleihen ist der Erfahrung geschuldet, daß ich ein Buch fast nie zweimal lese, während ich auf meine Bildbände – Kulturgut betreffend – immer wieder zurückgreifen muß…

  205. @ Susanne, jeden Morgen grinst...
    @ Susanne, jeden Morgen grinst mich ein Grufti im Spiegel an, ich kenn ihn nicht, aber ich rasier ihn trotzdem.

  206. @Otaku: ach, daß jemand nicht...
    @Otaku: ach, daß jemand nicht nur 3 Stunden, sondern auch am nächsten Tag wieder etwas zu tun hat, das bezahlt wird, daß jeden Tag der Laden aufmacht und es dort etwas zu kaufen gibt, daß angesät wird, so daß geerntet werden kann, daß Streit geschlichtet wird etc. pp. betrachten Sie alles als „göttlich“? Oh je oh je.

  207. "@ alle: vor Büchern,...
    „@ alle: vor Büchern, genauer: Bücherbesitz kann ich nur warnen. Ich habe ja nur wenige, aber meine Onkel haben viele, vor allen die Lehrer und der Theologe. Man mache sich nichts vor: Bücher sind wertlos. Bis auf einige wenige frühe Drucke, der Rest geht zum Materialwert (Altpapier) ab. Will sagen, die liebgewonnenen „Freunde im Regal“ werden nach Ihrem Tode, lieber bärtiger Leser, in die Tonne wandern. (Ich bin immer erstaunt, wie viele Sichfürklughalter fassungslos jammern, dass ihre teuren Schätze beim Antiquar gar nicht oder gegen Centbeträge gehen.)“
    .
    arabella, das ist einerseits so, warum wohl fährt der rechts- und wirtschaftsberatende berufsstand so dermassen auf texte ab, die auf irendwelchen bildschirmen und nicht mehr auf papier zu zu lesen sind?
    .
    bücher sind werkzeug, bücher sind eine möglichkeit, seine freizeit zu gestalten. bücher sind gebrauchsartikel, und wie der hausrat seinen wert verliert, eben auch die bücher. irgendwann einmal ist einem alles wertlos.
    ab und zu umziehen hilft, wenn man in der nähe gut sortierter bbliotheken wohnt. den anderen bleibt, sich eben einzurichten wie sie wollen und können, und für den, der das mag, gehören eben auch bücher dazu. die quellen der günstigen bücher (remittenden, antiquare, flohmärkte) sind so freundlich, auf barer zahlung zu bestehen, die verdummungsglotze gibts auf kredit zu angeblich null prozent zinsen in den grossen geschäften am rand der stadt. dort gibt es noch mancherlei, ein besuch dort kann davon überzeugen, weisse und braune ware, die im endeffekt strom verbraucht und zum teil überflüssig ist (das erforderliche gibts auch im örtlichen fachhandel, optisch teuerer, wer den service mit in den preis rechnet, findet, dass er dort oft günstiger kauft. aber das ist hier nichts neues).
    .
    dass die bücher, wie alles andere auch, spätestens mit dem besitzer sterben, was solls. bis dahin leben wir alle.

  208. @ Trias
    „wenn wir Sie ...

    @ Trias
    „wenn wir Sie nicht hätten, könnten wir hier kaum
    Wiederholungen lesen, daß stelle ich mir schrecklich vor. mfG.T.“
    Seh‘n Sie, so zart und goldig bin ich zu Ihnen! Immer bemüht, alten Müll, den keiner will, in neuem Lichtschein wiederkäuend erstrahlen zu lassen, auf dass nichts in Vergessenheit gerät! Und das unter zusätzlichen Einsparungen – eine Herausforderung edelster Blüte!
    @ Arabella
    „Sollten hier eines Tages die Wiederholungen fehlen, ist der Blog mumifiziert. Das wäre schade.“
    Das ist er selbst nur durch reine Anwesenheit …
    @ sterne
    „Oder auch „Ölfleck“…“
    Das auch …
    „Wünschen Sie mir Glück!“
    Bevor Sie die Lebensmitte erreichen? Auf die alten Tage? Oder bei der Wählscheibe? Meinen Segen haben Sie – egal, was Sie tun, carpe diem! Mit Licht geht es vllt noch besser …
    @ hansgeier333
    „jeden Morgen grinst mich ein Grufti im Spiegel an, ich kenn ihn nicht, aber ich rasier ihn trotzdem.“
    Warten Sie ab, wenn erst ein Vollkomposti guckt!
    Liebe Grüße aus Berlin, Swie

  209. @sterne. jaja, kaufen Sie so...
    @sterne. jaja, kaufen Sie so eins zum Tatschen, die sind bissel besser in der Handhabung als die mit den fast einzuatmenden Tasten, aber kaufen Sie ihm unbedingt ein stabiles Etui (für meins habe ich ein aufklappbares blechernes Brillenetui erworben), dann darfs auch mal runterfallen. Und unbedingt einen Ort für die Ablage des Ladekabels festlegen, z.B. Handtasche o.ä., damit mans wiederfindet.

  210. colorcraze, danke. Ich habe...
    colorcraze, danke. Ich habe ein Tatschding gekauft und ein Tastending – und ein Brillenetui! Wir sind Geschwister in practicis. Welches Gerät aber das Rennen macht, muss sich im Gebrauch zeigen. Im Augenblick stehe ich vor beiden ratlos.

  211. lieber Don Carlos, reiner...
    lieber Don Carlos, reiner ultilitarismus trieb mich.
    so schlecht funktioniert unser notstromaggregat, das ciccio wunderbar in schuss hält, nun auch wieder nicht, dass ein stromausfall für das notwendig wäre, was diese wände hier von innen so lebhaft bevölkerte. im übrigen lohnt sich in unserem hause das panorama, in jedem fall.
    .
    verzicht? seufz: natürlich, immer wieder, zwangsweise, leider, furchtbar (wer am dieselmotor herumschraubt, schraubt an nichts anderem herum, da hilft kein deuteln über raum und zeit)…
    fünf sekunden? die reichen ihnen nicht? sind sie kein kaninchen, nein? (lassen sie das die holde weiblichkeit nicht hören, sie werden sich kaum retten können…)
    .
    kennen sie den? jein? ich erzähle ihn trotzdem – aber nicht, dass mir nachher klagen kommen! dieses ungeheuer miese witzchen hat einen bart länger als der von hansgeier333:
    er: wenn ich gewusst hätte, dass du noch jungfrau bist, hätte ich mir zeit genommen.
    sie: wenn ich gewusst hätte, dass du zeit hast, hätte ich meine strumpfhose ausgezogen.
    .
    ich sag‘ ja…
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    liebe colorcraze, sterne mit handtasche und portable mit flauschüberzug! das möchte ich sehen! haha!

  212. Vorhin kam ich aus Koeln. 50...
    Vorhin kam ich aus Koeln. 50 konventielle Gluehbirnen, 60 Watt, matt konnte ich mir besorgen. Man kommt sich vor, wie in der Nachkriegszeit. Zusammengerechnet besitze ich jetzt 120 60Watter. Die muessen langen, bis in Bruxelles wieder Verstand einzieht. Wir lassen die Hoffnung nicht fahren. Niemals!
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    Spasseshalber kam ich auf die Idee die Niedrigkeit meines kulturellen Status‘ festzulegen. Ich zaehlte die Steckdosen unseres Multifunktions-Salons: 34 Steckdosen, alle sauber in der Fussleiste verlegt, keine Verlaengerungskabel, keine externen Steckerleisten. 50% sind belegt, zwei davon fuer TV-Zwecke.
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    Links und rechts meines Bettes liegen die ewig wiedergelesenen Buecher. 15 sind es an der Zahl. Eines meiner zwei liebsten stammt von 1921 das andere von 1867. Der Rest staubt auf dem Dachboden vor sich hin. Er wird nicht vermisst.
    .
    Das Buch von 1867 koennte ueberleiten zum West-Oestlichen Sofa. Da es kein klassischer Klassiker ist, reden wir besser nicht darueber.

  213. cher Filou, der trick mit der...
    cher Filou, der trick mit der fussleiste ist nicht schlecht. wenn ich das unserem elektriker erzähle, filetiert er vorsorglich unsere bescheidenen barbestände unter grellem neonlicht. und machts falsch, vermutlich unter der stuckleiste, und will noch lob für diese geniale idee. bien sûr, was sonst.

  214. Allerliebste Donna Laura, Sie...
    Allerliebste Donna Laura, Sie sind mir immer Trost in meiner gemuetlich beleuchten Huette. Beim Umbau dieses haesslichen Hauses aus den 60ern brachten wir den Elektriker sehr in Verlegenheit; denn dass man es geschickt in Fussleisten verlegen kann, das war ihm neu. Der Arme. Ueberhaupt pflegen wir einen unkonventionellen Lebensstil ohne die Basis des Buergerlichen zu verlassen. Der gesellschaftlichen Beliebtheit tut das durchaus Abbruch. Was solls, wir leben durch uns und nicht durch andere. Ein hartes Brot. Aber noch haben wir (fast) alle Zaehne. Ich bin der Ghadaffi der Spiesser.

  215. donna laura, soll ich...?...
    donna laura, soll ich…?

  216. filou, ich habe 30. Zu knapp,...
    filou, ich habe 30. Zu knapp, meinen Sie?

  217. @donna laura: naja, wo soll...
    @donna laura: naja, wo soll man denn das Geraffel unterbringen, wenn nicht in einer Tasche? Zwar gibt es Herrenanzüge mit Handytaschen, aber wo bringt man(n) das Ladegerät unter – eben. Es sähe doch egal wo *hüstel* etwas sonderbar aus. Aber flauschig ist das Brillenetui nicht, nein, niemals!!
    @sterne: dann kommt jetzt erstmal der Qualteil, zurechtfinden. Wichtigstes ist die Menüsteuerung, und wie man dort drin navigiert. Dann dort drin Zeiteinstellung, AB-Box, SMS. Das sind die Grundfunktionen für Ihre Erreichbarkeit. Telefonnummern abspeichern ist dann der nächste Teil.
    @filou: mein Bruder erwähnte vor 10 Jahren oder so auch sehr lobend die holländische Fußleistenverkabelung sowie die dort wohl gern genommenen Flachkabel in der Wand. Er meinte, das wäre viel einfacher zu verlegen und zu ändern als die deutsche Variante.

  218. @Donna Laura, ganz einfach:...
    @Donna Laura, ganz einfach: beim Schreiner passend zum Raum und zum Stil Profilleisten anfertigen lassen. Loecher fuer die Steckdosen an der passenden Stelle einbohren lassen, sauber einduebeln, Duebelstelle kaschieren (der Schreiner wird wissen wie). Fertig ist die Laube.
    Bei uns ist es Kunststoff. Passt zum Haus. Faellt nicht weiter auf. Das ganze Kabelgedrattel wird extrem reduziert. Falls Sie das Industrieprodukt (wie bei uns) nehmen sollten: Anstreichen!
    Schlitze in Waende fraesen ist auch teuer-und wenig flexibel. Eine Hauptleitung in die Fussleiste muss reichen, danach die Verteilung auf die Dosen.
    Auf gehts!

  219. colorcraze, danke. Ich werde...
    colorcraze, danke. Ich werde Wochen brauchen. Danach mehr oder nie.

  220. @sterne, Steckanschluesse kann...
    @sterne, Steckanschluesse kann man nicht genug haben. Und Kabelschaechte fuer allerlei Neues auch nicht. Ich gebe zu, dass ich es uebertrieb, als verlangte, auch noch ins Badezimmer einen TV-Anschluss zu installieren. Ich bade oft und gern und lang und gerne nicht allein. Diese Luxuszeit kann man auch dem sogenannten „bildungsfernen“ Amusement widmen. Gestern sahen wir Hitchcocks „Zerrissenen Vorhang“ auf Arte; was haben wir gelacht. Sowas geht nur beim Baden.
    (Wer geht schon mit einer huebschen Frau ins Bad und liest „seinen Voltaire“?)

  221. filou, ich gratuliere zur...
    filou, ich gratuliere zur hübschen Frau im Bade. Bleiben Sie, wie schon länger, mein Vorbild in den wichtigen Dingen!

  222. Nicht vergessen: Hefte...
    Nicht vergessen: Hefte abgeben! Susanne korrigiert ueber Nacht.

  223. Wenn ich hier die Kommentare...
    Wenn ich hier die Kommentare gegen den Erwerb und Erhalt von Buechern lese, dann ueberfaellt mich akut vielleicht nicht gerade Todesangst, aber doch eine Welle Endlichkeitsbewusstsein.
    .
    Nicht alles im Leben muss nuetzlich sein.
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    Ein eBook habe ich kuerzlich zu schaetzen gelernt, es ist praktisch auf Reisen, und wenn man von der Arbeit und den Vaterfreuden ermuedet nur noch „trash“ lesen mag fuer eine Weile, dann ist es wirklich nuetzlich.
    .
    Aber fuer das Wohlgefuehl braucht es ein richtiges Buch, eine CD/ vielleicht gar LP, die extra in ein Abspielgeraet gelegt wird… nicht Musik aus dem computer, Text aus dem computer…
    .
    Testamentarisch verfuegt: wenn ich sterbe, solange meine Toechter minderjaehrig sind, muessen meine Buecher und CDs/ LPs fuer sie aufbewahrt werden, damit sie Gelegenheit haben, sich bei Interesse da durch zu wuehlen. So koennen sie dann als junge Erwachsene erfarhren, was ihren Vater als jungen Erwachsenen gepraegt hat.
    .
    Und wenn sie all das dann nicht leiden moegen, koennen sie es immer noch wegwerfen. Mein Vergesen aber ist dann ein wenig hinausgezoegert…

  224. Man sollte versuchen, den...
    Man sollte versuchen, den Mathematiker Prof. Dueck für Deus ex Machina zu gewinnen. Er sagt zumindest, was unser „beschränkte Haftung-Kapitalismus“ alles anstellt, genau das Richtige über unsere Abhängigkeit von der Steckdose:
    http://www.omnisophie.com/day_137.html
    .
    Ausschnitt: „… Vielleicht wäre es schon einmal gut, wir würden die [Atom-]Industrie zwingen, sich einmal nach ihren Haftpflichtversicherungsprämien zu erkundigen. Dann schauen wir, wie viele Business-Modelle überhaupt valide sind. „

  225. geehrter hansgeier333, Sie ...
    geehrter hansgeier333, Sie sollten sich weiterhin frei fühlen, jeden zu
    beleidigen , den Klaus schützen will , und andere auch !

  226. @ Arabella gestern h ...
    @ Arabella gestern h 18:50
    solange Sie Beiträge liefern brauchen wir keine Wiederholungen, es ist
    meist erfrischend neu, und glücklicherweise ist lhnen lronie ja auch nicht
    fremd. lhre Methode finde ich auch wesentlich angenehmer als Susannes
    Gewäsch. Beste Grüße, T.

  227. @ Susanne gestern ...
    @ Susanne gestern 21:12
    Toll, Sie erwähnen mich, ich fühle mich geschmeichelt und erlaube mir
    dasselbe : „wiederkauend erstrahlen zu lassen“.
    Bedeutet das Sie sind ein Paarhufer? mfG.T.

  228. Kommentar des Vorsitzenden des...
    Kommentar des Vorsitzenden des Sachverständigenrates zur Aufstockung des EU-Rettungsfonds:
    http://www.youtube.com/watch?v=YLlSP1FzyuA&feature=related

  229. Noch ein besorgter...
    Noch ein besorgter Stromkonsument und Steckdosenzähler:
    http://www.youtube.com/watch?v=_C2Palhx7SU&feature=related

  230. donna laura, dergleichen...
    donna laura, dergleichen hängt man nicht an die große glocke. auch wenn es realiter erwiesenermaßen anders ist – der mann braucht zumindest das gefühl, der jäger zu sein, nicht die beute.

    also wenn er trotz des lohnenden panoramas so stark im keller gebunden ist, scheint sein aggregat nicht besonders in schuß zu sein…

  231. über Bücher:

    Bücher kann...
    über Bücher:
    Bücher kann man immer und überall bestimmungsgemäß gebrauchen. Ein eBook ohne Batterie ist ein sinnfreies, unbrauchbares Objekt. Materie am falschen Platz, also Dreck.
    Einerseits: Bis zu 25 % Analphabeten gibt es in unserem Lande. Leute, die nie ein Buch in die Hand nehmen, weil es für sie sieben Siegel hat.
    Andererseits: wer zu viele Bücher hat, stöhnt unter dieser Last und wer welche erbt, weiss nicht wohin damit.
    Also schaffe man Orte, wo überzählige Bücher nebst Leuten die andere gerne belehren (= schlau machen) und Leseunkundige zusammentreffen können. Bücherasyle oder auch Bürgerbibliotheken, die auf privater Basis ohne staatliche Eingriffe arbeiten. Damit der Spass und der Ertrag am Lesen auch den 25 % Analphabeten irgendwann zugute kommt.
    Es gibt von Frederic Vesper „Ökolopoly. Ein kybernetisches Umweltspiel, 1980 als Brettspiel, 1996 als PC-Diskette“, das man wunderbar manipulieren kann: man muss nur möglichst viele Ressourcen in die Bildung der eigenen Bevölkerung stecken, um langsam aber sicher den Wohlstand des eigenen Landes zu steigern. Es ist mir nicht unbegreiflich, warum bei uns gerade das Gegenteil geschieht, es geht nämlich auch hier nur ums Geld, das in unsinniger Weise in die Taschen wneiger umverteilt wird. Gegensteuern können die Bürger wohl nur in Eigeninitiative.
    Ach ja: Bücher haben nur dann Wert, wenn sie geordnet zur Nutzung bereitstehen, denn die menschliche Seele liebt die Ordnung und kann ohne Ordnung nicht sein.

  232. Nasen. Kaum etwas ist wohl...
    Nasen. Kaum etwas ist wohl spannender als das, was Andere tun und lassen, denken und sagen. Da kann man sich gut und gerne rund um alle Uhren in alle Details hinein schnüffeln. Was gäb’s auch sonst im Leben? „Wer andern in der Nase bohrt, hat selbst nichts drin.“ erklärte meine mittellose, unscheinbare, unbekümmerte, kleine, von vielen für verschroben gehaltene Mutter vergnügt lachend bei entsprechenden Gelegenheiten und lauschte weiter Gregorianik, Bach, oder, 80-jährig, auch schon mal Keith Jarrett und las gemütlich weiter Pascal, Teilhard, Arthur Köstler, Jean Paul und manche wirklich wirre Köpfe, wo immer Lust und Laune sie gerade hin führten. Sie freute sich gleichermaßen über Regen und Sonne, Winter und Sommer, Nacht und Tag. Am lustigsten fand sie immer, wer sich selbst wie wichtig nimmt und wer was werden-, haben- und zeigen will. Damit hat sie, trotz hartem Nachkriegs- Reset, es immerhin, nicht immer, aber erstaunlich oft erstaunlich gut gelaunt, auf weit über 90 Jahre gebracht und hat fünf netten Bengels das Leben geschenkt. In meiner Wahrnehmung werden Menschen am fröhlichsten, wenn sie sich, ihrer eigenen Nase folgend, in Suche, Forschung und Arbeit, in der Plackerei mit ihren eigenen Irrtümern selbst ganz vergessen können. Wer seine Synapsen und Dendriten nur damit füttert, wer wie heißt, wer wen kennt, wer was hat, was wie aussieht, was sich wie gehört und wer was wie besser oder verkehrter macht, was man verachten, brandmarken muss, was verboten, wer verprügelt, verjagt, weggesperrt oder schlimmer gehört, ist sein Leben lang gut beschäftigt. Aber vielleicht nagt und wurmt da gelegentlich auch so eine Ahnung, irgendjemand hätte vielleicht irgendetwas, was man selber nicht zu haben glaubt. Abgucken, nachplappern, nachmachen, kaufen, wegnehmen oder totmachen kann man dieses „Mehr“ aber leider nicht. Einfach grapschen und weiter vermarkten hilft nichts. Man muss schon in-, oder sehr viel besser, hinter der eigenen Nase selber fündig werden. http://www.theatlantic.com/magazine/archive/2011/04/secret-fears-of-the-super-rich/8419/

  233. @ Filou
    „Hefte...

    @ Filou
    „Hefte abgeben!“
    Es war der Löffel … oder Licht aus!
    „Susanne korrigiert ueber Nacht.“
    Glauben Sie ernsthaft, dass ich – während Sie mit der Holden dem Wellnessbad frönen und ÖkoEntspannungsTv glotzen – mir Ihr Gekritzel nachts um die Ohren haue? Ich bin nicht mit dem Klammerbeutel gepudert. Wenn Sie Aufträge vergeben – Ihr Vertrauen ehrt mich sehr -, dann bitte doch Ihre eigenen, zB Fussleisten … aufhacken, reinplumpsen, breitschmieren, kommandieren …
    @ Mondry
    „Nicht alles im Leben muss nuetzlich sein.“
    Korrekt, aber manches erleichtert, wenn es nützlich ausrangiert ist!
    @ Vroni
    „was unser „beschränkte Haftung-Kapitalismus“ alles anstellt“
    Die Beschränkung bezieht sich lediglich auf die Grossen und alles, was geistig nackig ist!
    @ Trias
    „lhre Methode finde ich auch wesentlich angenehmer als Susannes Gewäsch.“ (22.03.2011, 1:51h)
    „Bedeutet das Sie sind ein Paarhufer?“ (22.03.2011, 2:16h)
    Unterliegen Sie derzeit schon Stromschwankungen?
    Korrekt, ich habe zwei Paar Hufe, die ich auch schon hochgerissen habe, als ich mich mit einer Steckdose anfreunden wollte. Sie sollten sich zusammen tun …
    Liebe Grüße aus Berlin, Swie

  234. Japaner doch nicht...
    Japaner doch nicht lebensmüde: ‚Feuerwehr soll zum Einsatz gezwungen worden sein‘! (süddeutsche, 22.03.2011)

    in anbetracht der ungünstigen arbeitsmarktsituation in der deflationären japanischen wirtschaft und der traditionellen pflicht zur wahrung des gesichts könnte auf ‚totalverweigerer‘ in japan ein nicht unerheblicher sozialer druck wirken. in deutschland wird man dankbar sein für das japanische modell der gewinnung von freiwilligen – im ernstfall stünde ein heer von hochmotivierten stützeempfängern bereit, um die nukleare katastrophe einzudämmen.

  235. KaEi
    "Die Beschränkung...

    KaEi
    „Die Beschränkung bezieht sich lediglich auf die Grossen “
    .
    Kommt darauf an. Wenn man die private Haftung der Kleinen meint, die im Unterschied zu der von GmbHs und AGs gegen unendlich geht: Ja.
    .
    Die andere Beschränkung, nicht unbedingt die des Geistes (die aber schon auch), sondern die der täglichen mit Strom laufenden Arbeitswerkzeuge in Küche und Hof, kann jeder durchziehen:
    – Braucht es echt den Laubsauger oder reicht nicht das Kehren wie früher?
    – Braucht es wirklich den Wäschetrockner?
    – Braucht es den Entsafter, wenn man die Orange oder die Möhren nicht auch so essen kann? (Und zwar besser, MIT den Ballaststoffen).
    – Braucht es das fürchterlich summende-brummende elektrische Bratenmesser? (Nein, braucht es nicht, sondern ein perfektes, gut geschliffenes Tranchiermesser zeugt von mehr Stil und Ahnung.) Undsoweiter.
    .
    Aber ich will nicht die ganze Hochzeitsgeschenke-Industrie brüskieren…
    Bin nebenbei bemerkt zweimal verheiratet, und will nur sagen: Bin Profi bei dem ganzen Elektro-Zinnober…, und kaufe es zumindest nicht mehr nach, wenn es Stück für Stück kaputt geht so wie mein Entsafter mit Sinn für dramatischen Abgang. Er hatte sich mit blauen Blitzen und hervorschießenden Flammen verabschiedet.

  236. Liebe Grüße aus Berlin......
    Liebe Grüße aus Berlin… ha…Werter Don, begleiten Sie doch bitte die Dame zum Ausgang…

  237. So. Gestern habe ich wieder 14...
    So. Gestern habe ich wieder 14 LED-Glühbirnen für insgesamt etwa 320 Euro bestellt. Primitive Glühfaden sind „out“. Man stelle sich vor, durch einen Draht wird derart viel Elektrizität gepresst, dass er vor Hitze anfängt zu glühen. Und wir nutzen diese Glut wegen des Lichteffekts. Troglodyten, allesamt! Am Preis merken Sie, LED ist nichts für Sparer, vor allem wenn man – wie ich – es schafft, wegen falscher Verschaltung die erste Charge an LEDs komplett zu zerstören… bitte merken: wenn da „nicht dimmbar“ draufsteht, sollte man sie „nicht in dimmbaren Lampen einsetzen“!
    .
    Was hat das mit diesem Blog zu tun? Entweder ist man vorwärts- oder rückwärts gerichtet. Elektrische Energie ist im Ergebnis wie Zauberei. Sie ist eine Kraft und als solche weder gut noch böse. Waschmaschinen, Spülmaschinen, Rasenmäher, Computer, sie alle sparen uns Arbeit und Zeit und wir können ihrenthalben kreativer mit unserer Zeit umgehen, oder auch das ein oder andere (E)Buch mehr lesen. Die Geister die ich rief? Eigentlich halte ich einen Wasserkocher, der ganz ohne Strom sich von selbst erhitzt, für eine geniale Sache. Natürlich hat auch so ein Windrad eine urtümliche Faszination; es dreht sich ohne menschliches zutun und ist als solches eng mit dem Segelboot verwandt (was auch ohne zutun losfährt wenn man sich nicht auskennt). Auch genial ist die Steinplatte, auf die die Sonne scheint, und schon ist Strom da.
    .
    Was Bücher angeht, jedermann kann seinen Unsinn drin hinterlassen. Ganz früher ging es auch mit mündlichen Überlieferungen, und Auswendiglernen schulte nebenbei den Geist. Im modernen Internet gehts sogar noch schneller und einfacher, deshalb findet man im Internet auch mehr Unsinn als in Büchern. Wussten Sie, dass es inzwischen schon Ebook-Bestseller gibt, die keiner kennt, die aber millionen verdienen? Drei Euro pro Ebook-Kopie. Einfach sich die Zeit nehmen und den Unsinn, der Ihrem Kopf entspringt, eintippen, schon haben Sie ein „Buch“. Wenn der Unsinn kürzer ist, haben Sie nur einen Aufsatz, oder einen Blog oder meinentwegen so einen Leserbeitrag wie diesen hier.
    .
    Schaue ich mir an, was Verlage so inzwischen alles so für Massen drucken, scheint mir der Begriff „Buch“ kaum noch als Sinnbild für Bildung oder Klugheit geeignet zu sein. Wir sind im Zeitalter der Informationsflut, und deshalb ist eine große Anzahl an Büchern eher ein Hindernis denn ein Nutzen; je mehr davon, desto mehr Zeit verlieren Sie, auf der Suche nach einer bestimmten Information. „Früher“ gabs ein Lexikon, und da stand die Wahrheit drin. Dann gabs meinentwegen noch ein politisches Manifest, und das war für einige auch so was die die Wahrheit. Unser Wissen wurde von einigen wenigen Autoren kontrolliert, die das Glück hatten oder die Beziehungen hatten, von einer Verlagsfamilie (die meisten Verlage sind in Familienhand) aus der besseren Gesellschaft (warum wohl sind die so reich geworden) aufgenommen werden zu dürfen. Kontrolle über Informationen machte schon immer reich. In diesem Jahrhundert sind wir aber vernetzt, es gibt viele Wahrheiten, und wir können uns, anstatt unsere Zeit damit zu verbingen ein 400-seitiges Werk zu lesen, beispielsweise über Guttenplag in Minutenschnelle über einige Wahrheiten informieren, die in keinem Buche stehen und kein Verlag jemals druckte. Belassen wir also diese Heiligenverehrung des ehrwürdigen Buches im letzten Jahrhundert und wenden wir uns dem Informationsnetzwerk zu. Internet ist so ein schnöder Name dafür.

  238. Ich rechne es mir immer als...
    Ich rechne es mir immer als große Leistung an, wieder einmal KEINE Bücher gekauft zu haben.

  239. specialmarke, es gibt in...
    specialmarke, es gibt in meinen Augen auch schönere Kommentare, aber die rote Linie sehe ich noch nicht überschritten – vielleicht hilft ja ein wenig Eingewöhnungszeit.

  240. @Filou: baden zu zweit, wie...
    @Filou: baden zu zweit, wie nett! Da haben Sie sich was hübsches gegönnt.
    @Tippex: Erhaltung der Stadtbibliotheken durch Rentnervereine wäre sicher vielen klammen Gemeinden recht, besonders wenn noch etwas Schulkinderbetreuung dabeiwäre. Es käme darauf an, es zu machen, nicht, davon zu träumen. Und man darf dabei nicht zu eitel sein und meinen, daß die eigenen Bücher die einzig wahren seien.

  241. Lieber Don, Entschuldigung,...
    Lieber Don, Entschuldigung, mein letzter Beitrag war zu lang, ich wäre nicht böse wenn Sie ihn nicht freischalten, es gibt schon genug Unsinn in der Welt.

  242. HansMeier555, das schaffe ich...
    HansMeier555, das schaffe ich fast nie in München. Ausser am Sonntag, da kaufe ich allenfalls Auktionskataloge.

  243. Falkenherz, es ging um diese...
    Falkenherz, es ging um diese Susanne aus Berlin, nicht um Ihren Kommentar. Ich bin jedenfalls klar rückwärtsgerichtet.

  244. @Vroni:...
    @Vroni: „Hochzeitsgeschenkeindustrie“ – das paßt!!! Ich führe seit jeher einen stillen Kampf gegen den Eintrag von unnützem Krempel in meine Küche, man muß da recht hartköpfig sein. An Elektrogeräten habe ich in der Küche Lampen, Dunstabzugshaube, Backofen (besseres Backergebnis als mit Gas. Darum Anschaffung eines solchen.), als einzig wirklich ständig gebrauchtes die Kaffeemaschine, und für Eischnee und Teig den Rührer. Käs reiben oder Saft machen tue ich nie in so großen Mengen, daß das Auspacken und Putzen eines Elektrogerätes lohnen würde, also: unbedingt zu vermeidender unnützer Krempel. Mich macht ohnehin alles wütend, das im Weg steht. Und in meiner nicht sehr großen Küche steht schnell was im Weg, da ist Rechtzeitigkeit des Herausholens und Wegstellens wichtig.

  245. HansMeier555: Ich bin gerade...
    HansMeier555: Ich bin gerade umgezogen, sortiere die Bücher durch, die ich habe, und muss traurig mit dem Kopf schütteln. 90% nur Unsinn, behalten aus Sentimentalität oder Faulheit. Woher kommen die Erinnerungen an die schönen und interessanten Dinge, von denen man weiss, dass man sie mal irgendwo gelesen hat? Einfache Weisheiten, in Kinderbüchern verfasst, die man längst nicht mehr hat. Komplexe Dinge einfach erklärt, die Zeitschrift, die man irgendwann mal entsorgt hat. Die inspirierende Heldensage, Geburtsort vieler meiner inneren Werte, Diffundiert im Konglomerat unzähliger schlecht geschriebener Romane aus dem Regal, hat so nie existiert. Heute stehe ich in der Bücherei und finde kaum ein Buch mehr, das seine Fußnoten wert wäre. Es ist irgendwie auch traurig, aber irgendwann ist der Becher wohl doch voll.

  246. @Falkenherz: hm, die...
    @Falkenherz: hm, die LED-Leuchten, gibts die denn inzwischen auch in glühbirnenkompatiblen Fassungen (naja, wenn „nicht dimmbar“ draufsteht, ist „nicht dimmbar“ drin – Packung lesen lohnt sich schon..)? Ich hatte mal ein kleines Taschenlämpchen damit (verloren oder irgendwo in einer hinteren Schubladenecke..) und war sehr angetan von dem geringen Stromverbrauch und der wirklich guten Helligkeit. Auch die Lichtfarbe ist angenehmer als die hellgrün und hellorange leuchtenden jetzigen Dinger. – Ich habe mir vor ca. 15 Jahren eine Nachttisch/Leselampe gebaut mit einer damals brandneuen, einer verknoteten Neonröhre ähnlichen Energiesparbirne. Die wurde damals als sehr langlebig angepriesen, und inzwischen kann ich das bestätigen: sie wurde in den 15 Jahren täglich benutzt und tut klaglos.

  247. @Vroni: Küchenuhr mit...
    @Vroni: Küchenuhr mit Batterie hab ich noch vergessen. Leider inzwischen ein chinesisches Modell, das nicht auf den europäischen Sommerzeitwahn reagiert, sondern immer erst langwierig durch Batterieentzug zur Anpassung gezwungen werden muß, wenn man nicht einen Tag warten will. Davor hatte ich ein in Thüringen hergestelltes, daß das weit besser, weil selbsttätig, konnte, aber leider machte das nach einigen Jahren schlapp und war nicht mehr erhältlich.

  248. lieber Don Carlos, glocke,...
    lieber Don Carlos, glocke, insbesondere die grosse, ist wohl in ihrem fall das stichwort, n’est-ce pas?
    nun, so häufig muss ein notstromaggregat offensichtlich auch nicht gewartet werden, s. fushiyama. zudem gibt es ja noch *hüstel* die hilfreiche abwechslung hier im haushalt.
    doch zu japan und der situation, falls in europa es zu einem dergestalten grossunglück käme: ich sehe niemanden mit glühender begeisterung sich einem nuklearen dampfbad aussetzend, selbst wenn man verspräche, die staatsstütze aufzustocken. wobei dies keine schlechte rendite für den staat verspräche.
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    liebe colorcraze, wir verlegen vorwiegend flachw… in der wand, s. unten.
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    cher Filou, das einzige, was ich noch hinter profilleisten verbergen könnte, wäre das verbrechen an unserem elektriker, der gleich neben dem architekten eingemauert wurde.
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    bei unseren umbauarbeiten dachte ich auch daran, einen küchenradioanschluss in das bad zu legen, aber da hätten sie mal garys gesicht sehen sollen. oje, naja, vertreibe ich mir die zeit in der wanne eben anders…
    der terminator ist übrigens endlos kitzelig, eine richtige kleine quietscheente.
    gut, dass wir keinen dielenboden im bad haben, sondern marmor, dann tropft es auch nicht so auffällig nach unten durch.

  249. @colorcraze, mehr steht bei...
    @colorcraze, mehr steht bei mir auch nicht auf dem Kuechensee. Halt! Tief versteckt in einem Fach glimmt das Ladelaempchen eines Mixstabes, der laeuft auf Akku, ich hasse Kabel. Der Mixer wird selten gebraucht: im Sommer fuer Humus, im Winter fuer leckere Erbsensuppe (braucht man zwei Tage nicht mehr zu kochen). Der Backofen haengt auf Augenhoehe.
    Als hier mal der Strom ausfiel, tat es der Gasherd (ideal) nicht mehr wegen der elektronischen Sicherung. Seitdem ist ein UPS (fuer Computer) zwischengeschaltet.
    Geschirrspueler ist prima, Waeschetrockner ist seit drei Jahren kaputt-und wird nicht vermisst. Der Kaercher aber, der Stolz des Putzers, der Kaercher wird gebraucht. Zweimal im Jahr. Anders komme ich mit dem Dachgarten nicht klar; hier hats viele Voegel, die rumkacken (fuer die Hoellaender singen sie).
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    PS: Von den 34 Steckkontakten sind die Haelfte Doppelsteckdosen, 9 sind an der konsole fuer Computer. Aha!

  250. @Falkenherz: naja, zu Omas...
    @Falkenherz: naja, zu Omas Zeiten gab es auch schon die Kolportage, und das, was heute die Kettenbücherläden und Bücherständer sonstwo überschwemmt, ist idR von ähnlicher Qualität. Das Rauschen hat sehr stark zugenommen, also das Wegwerfbuch. Aber neu ist daran nur die Breite dieses Angebots, nicht die unbeachtliche Qualität.

  251. @ Colorcraze
    Am stärksten...

    @ Colorcraze
    Am stärksten kann ich jeglichen Verlust an Kulturtechniken an sinkenden manuellen Fertigkeiten in der Küche festmachen. Auch Brotschneiden ist Kulturtechnik.
    .
    Während meine Oma – die auch noch die Sense mit der Hand dengeln konnte – das Brot perfekt und unnachahmlich grade (im Stehen! und beim Plaudern) mit dem großen Messer in der einen Hand „slicte“, (sah cool aus), konnte meine Mutter das nicht einmal mehr gut, wenn das Brot eingenordet und ruhig auf dem Brett lag. Erst hatten wir zuhause deswegen eine Brotschneidemaschine mit Kurbel, später wollte sie (in den 70ern) unbedingt eine elektrische, weil man mit ihr auch den selbstgemachten Schinken hauchdünn kriegte. Bloß, den Aufwand machte man sich kaum (dazu musste man die jeweilige Scheibe wechseln und danach putzen), und nur wenn mindestens 20 hungrige Schinkenesser zu Besuch…
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    Heute übe ich ab und zu, das Brot nach Omaart frei fliegend am Trapez zu schneiden. (Genauso wie Gurken hauchdünn mit dem Messer zu helikoptern mit der Geschwindigkeit von Profiköchen…, Gurkenhobel gespart…). Um vor zukünftigen Enkeln Eindruck zu schinden. Vielleicht werden gewisse Fertigkeiten wieder saucool.

  252. liebe Vroni, liebe colorcraze,...
    liebe Vroni, liebe colorcraze, bei uns geht ja trotz grosser famille leider nichts kaputt, denn alle sind so erzogen, dass sie vorsichtig sind mit den dingen und menschen. ergo gibt es von gasmaske (nun gut, irgendwann vielleicht doch mal nützlich) über elektromesser, käsereibe und irgendwie asthmaleidendem handstaubsauger jeden quark. dummerweise muss daher immer meine wenigkeit das nutzloseste in der küche, mit zauberhaftem granitmosaikboden, fallen lassen, aber kaum eine chance: qualität.
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    [die grossonkel meinten es nur gut: endlich eine quarzuhr, die geht wenigstens korrekt! endlich ein elektromesser, einen toaster, einen rasierapparat, endlic- das kommt davon, wenn man so früh geboren wurde. die errungenschaften der zivilisation basiernd auf bikini-atoll, james bond und pink cadillac waren einmal das nonplusultra.]
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    liebes Falkenherz, natürlich kommt es darauf an, mit welchen gedanken man die buchseiten einfärbt, da haben sie völlig recht.
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    cher Filou, als gary einmal den hof mit dem kärcher reinigte, war er gesprenkelt wie ein masttier im koben, dessen gefährte das nährmaterial nicht vertrug und sich von seinen kollegen darob abwandte.
    da war natürlich erst die dusche, dann die wanne fällig. ohne küchenradio. hehe.

  253. colorcraze: Sie sehen in mir...
    colorcraze: Sie sehen in mir den deutschen Durchschnittsbürger, der alles besser weiß. Ergo denkt der sich: Nicht dimmbar, gut, dann dimme ich halt nicht sondern lasse die Dimmschalter immer auf Maximum aufgedreht…
    Die übliche Schraubfassung nennt sich im Fachjargon „E27“, es gibt immer mehr LED dafür, allerdings im beschriebenen Preissegment. Die Lichtfarbe ist so eine Sache, die ist bei vielen dieses typische energiesparlampenweiss, oft gern leicht ins blauweiss gehend. Mit viel Testen (vielen Dank an die EU für das 2 Wochen Rückgaberecht beim Verbraucherkauf im Internet) findet man aber auch Exemplare, die nicht nur „warmweiss“ versprechen sondern auch halten. Aber auch hier oft noch ein Haken; gelblich/beige Oberflächen ergeben einen ganz leichten Grünstich. Solang nicht der Rembrandt drunter hängt, oder eine pastellorangegelbe Tapete, ist es aber nicht auffällig. Ich fühle mich einfach besser, wenn ich 13 von den Dingern anhabe (=sehr helles Wohnzimmer, vertreibt die Depressionen) und das gleiche brauche wie zuvor mit nur einer.

  254. @ colorcraze: ich arbeite...
    @ colorcraze: ich arbeite daran, mit ein paar Freunden ein Modell zu entwickeln, nachdem ich durch einfaches Handheben in den Besitz der Bibliothek einer verstorbenen Literaturwissenschaflterin gelangt bin: 10.000 Bücher als „Vollwaisen“, dazu noch ein paar Tausend, die aus eigenem Bestand dringend anders unterzubringen sind. Näheres auf meiner Website. Mitwirkende sind herzlich willkommen.
    @Falkenherz: Bücher als Produkt, mit dem nur kapitalistisches Erwerbsstreben befriedigt wird, als Wegwerfsache, sind ein Graus. Die Möglichkeit, für jeden schreibfreudigen Menschen, mittels PC und Internet selbst Bücher zu produzieren ist ein Beitrag zur Demokratisierung von Wissen. Der Filter „Verlag“ fällt weg, der eben als Wirtschaftsunternehmen nur das veröffentlicht, was viel Profit verspricht. Einen Verlag für ein Buch zu finden, macht mehr Arbeit bei höherem Lotteriefaktor, als ein Buch zu schreiben. Dass scheint mir eine echte mit voller Absicht hoch angesetzte Markteintrittsbarriere zu sein. So hält man sich die Konkurrenz vom Leibe. Schriftsteller sind entsprechend indoktriniert (wer bei BoD o.ä. ein Buch machen läßt, ist indiskutabel!), Buchhandels-Kow-How wird zunftmäßig geheimnisvoll gehandhabt.
    Allein schon mein Widerspruchsgeist bringt mich dazu, diesem System eine lange Nase zu machen.

  255. Liebes Falkenherz,
    aber grade...

    Liebes Falkenherz,
    aber grade IHREN langen „Unsinn“ grade habe ich sehr gern gelesen.
    Gute Gedanken mit den Büchern als Protz-Sofaecke des intellektuellen Habitus, in denen manchmal auch nur Unsinn steht! (Aber echter.)
    .
    Mein Mann löst das so, dass er alle wichtigen Stellen sofort weiß. Fällt im Gespräch eine Erwähnung, pirscht er seine Bücher an, findet (im Unterschied zu mir) das gesuchte sofort und auch die entsprechende Stelle sofort. Oft kann er die gejagte Stelle eh blind zitieren. Er ist ein strg F auf zwei Beinen. Ich vermute, er liest sie mit seinem Langzeitgedächtnis.
    .
    Unnötig zu sagen, dass seine Bücher dann eben nicht wohlgefällig nach Größe des Einbands oder nach Farbe des Umschlags (würg), sondern nach einer Ordnung sortiert sind, die sich nicht jedem sofort erschließt. Folgt einer inneren Mind Map. Nur, äußerlich sieht das wahnsinnig unordentlich aus. Wie auch seine „Studierstube“ eher aussieht wie eine Schublade Zettels Traum, in die der Wind reinging:
    http://michaelruetz.com/images/books_9095/arno_schmidt06.jpg
    und nicht wie aus einem Einrichtungsprospekt.
    .
    Wiewohl ich seine Bücher nicht abstauben darf und damit potenziell durcheinander bringen könnte, ganz so schlimm wie der spröde Junggeselle in Canettis „Die Blendung“ ist er noch nicht (ganz).

  256. @Filou: igitt, Gasherd mit...
    @Filou: igitt, Gasherd mit elektronischer Sicherung? Ich hoffe doch schwer, daß ich mir das nicht eingezogen habe mit dem neuen Gasherd… ein Gasanschluß hat einen mechanischen Drehknauf zum Zumachen zu haben und sonst nichts!! Mehr ist von Übel! Die Anzünder sind vermutlich Piezos, ich hoffe, die sind langlebig, das davor beim anderen Herd benutzte Gerät dieser Art tut jedenfalls nach vielen Jahren noch. – Ja, einen Kärcher braucht man wirklich. Das ist neben dem Kopierer das zweite Gerät, das ich nach dem ersten Benutzen einfach genial fand.
    @donna laura: haha, Radioanschluß im Bad. Hatte ich mir seinerzeit auch überlegt, aber nicht das Geld, die Fliesen zu erneuern, und so blieb er weg. Aber in der Küche hab ich Radio-, Fernseh- und Telefondose seinerzeit unter die Fliesen legen lassen… genutzt habe ich dann allerdings nur die Telephondose einige Jahre mit dem alten roten Posttelefon…

  257. donna laura, für...
    donna laura, für hubraum-drehzahl-diskussionen haben frauen als nutzer dieser technologie eher einen marktüberblick und damit bessere vergleichsmöglichkeiten als der einzelne technologieträger. das mit der gasmaske stimmt allerdings nachdenklich. sauerstoffmangelfetischismus in gehobenen kreisen…?

    die motivation der strahlenden helden wird weniger in finanziellen anreizen bestehen, die ihren glanz im siechtum schnell verlieren, sondern eher in der ankündigung des entzugs der finanziellen lebensgrundlagen aufgrund einer verweigerungshaltung, was sich im erlebensfall auch negativ für die hinterbliebenen auswirken könnte. bei professionellen dienstleistern wie berufsfeuerwehren, polizei und militär gibt es z.b. die ‚pflicht zur tapferkeit‘, die auch die hinnahme von gefahren für leib und leben einschließt.

  258. @Falkenherz: Nach dem Fiasko...
    @Falkenherz: Nach dem Fiasko mit den Energiesparlampen (a.a.O.) hoffe ich ja auch auf eine taugliche und bezahlbare LED-Beleuchtung. Denn der Energiespareffekt der 220-Volt-Halogenlampen ist nicht berauschend, auch wenn das Licht recht brauchbar ist. Außerdem kann man Halogenlicht dimmen. – Ich schlage Bienenwachskerzen als Brückentechnologie vor, allerdings nur in Verbindung mit einer Flasche Wein, die den Vorteil hat, daß sie gegenwärtig auf jeden Fall preiswerter ist als eine LED-Lampe für E 27…

  259. das fieseste an der...
    das fieseste an der sparlamperitis ist, dass die dinger doch leider dazu neigen, früher als angekündigt den geist aufzugeben und dabei tatsächlich recht unerschwinglich zu sein.
    gilt da eigentlich die zweijährige gewährleistungspflicht? weiss das jemand hier in der runde?
    .
    und, liebes tapferes Falkenherz, versprechen sie uns, bitte, laut zu geben, wenn ihnen derlei machwerke ohne grünschimmel in die hände fallen? solche geschäfte muss man unterstützen, wenn keine alternative mehr bliebe.
    .
    ceterum stellt sich ohnehin der eindruck ein, dass jede neuerung teurer ist als die altausgabe, und zwar prozentual betrachtet deutlich teurer als die nettolohnsteigerungen im mutterland des gastgebers, denn man kauft ja nicht alle zwei jahre einen neuen computer oder gar ein küchenradio.
    kaum essbare kettenkörnerbrötchen für 80 cent! kettenkrapfen €1,49! kettenkuchen € 2,80! langweilige prefabriqué-pralinen für nicht unter € 3,99!
    mon dieu!
    für diesen finanziellen aufwand hat man vor gar nicht extrem langer zeit beim käfer kaufen können, und aus spass die geschnittene ananas und die kandierten orangen gleich dazu, wobei kaum etwas die brüsseler in-konditoreien übertreffen dürfte: eine zugegeben sehr köstliche fingernagelspitze hochgetürmtes marzipan-, baiser- und cremegebäck für-ba! vergessen, traumatisch verdrängt…
    quel dommage!
    .
    doch kein wunder, wenn man mit dem geschmack von oscar wilde schlank ist…
    .
    liebe Vroni, mit der methode ihres werten herrn gatten habe ich in mündlichen prüfungen, die in der fakultätsbibliothek stattfanden, mächtig reüssiert. ansonsten sagt man einfach die textstelle sowie die entsprechende publikation, am besten mit verlagsangabe und jahreszahl, auf, und die sache ist geritzt. das kann kaum ein prof.

  260. "das kann kaum ein...
    „das kann kaum ein prof.“
    .
    Das glaube ich sofort, Mme Laura,
    wenn ich an die Prüfer des feschen Gutsherren denke.
    Könnten sie es, wäre ihnen bereits nach den ersten Seiten Lektüre der große Kenn-ich-doch-woher!-Gong gekommen.

  261. @colorcraze, Hauptventil hat...
    @colorcraze, Hauptventil hat der Herd auch. Die elektronische Sicherung dient dem laufenden Betrieb falls das Gas wegfaellt, wiederkommt und keiner hats gemerkt. Sonst Bumms!
    Faellt der Strom weg, geht das Gasventil dicht. Nix koenne koche. Mit dem UPS bleibt das Gas. Koenne koche Tee oder Supp oder Katuffel nach Geheimrat Brats.
    .
    Die Piezos sind prima. Die halten lange. Bei uns inzwischen das elfte Jahr. Keine Probleme.

  262. 'Die elektronische Sicherung...
    ‚Die elektronische Sicherung dient dem laufenden Betrieb falls das Gas wegfaellt, wiederkommt und keiner hats gemerkt. Sonst Bumms!‘ – dafür hat der gasherd doch eigentlich die bimetallsicherung… es verwenden also nur sicherheitsfanatisierte deutsche in holland die fakultative elektronische sicherung? kein wunder, daß ionisierende strahlung dort nicht so das thema ist.

  263. um strom zu sparen, muss man...
    um strom zu sparen, muss man für ein gepflegtes bad im whirlpool eigentlich nur die kitzeligste stelle des terminators aktivieren – welches touchdings das ist, fällt unter den dicken bademantel des feuchten geheimnisses.
    die bewegung des wassers entsteht durch ruckartige zuckungen des wohlig kreischenden liebhabers, gleichwohl muss man auf die luftblasen verzichten, denn dazu ist er zum glück wohlerzogen – und jung.
    .
    [wer für seinen badespass unbedingt bioluftblasen benötigt, kann ja unsere hunde fragen. einer davon ist ein flat coated retriever, ein sog. wasserhund – umgangssprachlich flattie genannt.
    ich finde, das passt.]

  264. Ich darf vorneweg mal sagen:...
    Ich darf vorneweg mal sagen: Vielen Dank, es ist mal wieder ein sehr erheiterndes Gespräch in diesen Räumen, welches gern lachen macht.
    .
    specialmarke, Ihrem Vorschlag ist eigentlich nichts hinzuzufügen. Wäre ich nicht auch Opfer des Ökobewusstseins geworden, und im Übrigen der teure Strompreis, hätte ich ohne Sorgen immer noch die alten 75Watt-Strahler, 20 Stück. Die heizen nämlich auch ganz schön ein, wenn man mal die Hand drunter hält; Kraft-Wärme-Kopplung soll ja auch ökologischer sein.
    .
    donna laura: „Grünschimmel“, klingt ja fürchterlich, so schlimm ist es nun nicht! Unser Wohnzimmer ist halt rustikal-modern im Sinne der 80er. Ob Sie da althergebrachte Glühbirnen mit einer Leistung von 75W oder dem äquivalente LED einsetzen, ist schon fast egal, es „schummert“ sowieso, zumal wir zuvor in einem rauhfaserweißem 100-Watt-„Halogenhaushalt“ lebten. Halogen hat nach meinen bisherigen Erfahrungen nach wie vor die hellste und schönste Lichtfarbe, aber wäre in dieser meinem neuen Haus ein absoluter Stilbruch (zumindest ohne Neurenovierung des Ganzen…).
    .
    Vroni, Bezwingerin des „wall of text“, herzlichen Dank. Immerhin, Ihr strg F gestattet der familären Öffentlichkeit noch den Buchzugang. Mein (nunmehr aussortierter) magerer Buchbestand wird künftig eifersüchtig im Arbeitszimmer höchstselbst unter Androhung fürchterlichen Übels bewacht. Im Übrigen beneide ich Menschen, welche ein derartig gutes Gedächnis haben. Der Minister Rösler hält z.B. alle seine Reden auswendig, inklusive scheinbar spontaner Witze. Wahnsinn!

  265. Tippex, man kann das so oder...
    Tippex, man kann das so oder so sehen, deswegen argumentiere ich hierbei gerne dialektisch und weise auf die Veränderungen im Althergebrachten hin. Ohne vernünftige Filterung, welche früher von den Verlagen vorgenomen wurde, finden Sie meist nur Unsinn. Da die Verlage leider nicht mehr vernünftig filtern, ist inzwischen die berüchtigte Internet-Suchmaschine fast schon notwendig. Es gibt aber leider überproportional mehr Schund, den es eigentlich nicht geben dürfte, aber wenn das nötig ist, um fernab von Gewinnstreben oder inkompetenten Lektoren die ein oder andere Perle ans Licht zu bringen, dann hat das auch sein Gutes. Vielleicht wird künftig wieder, wie in der Antike und auch im finsteren Mittelalter, eine vernünftig gepflegte Bibliothek ein rarer Schatz sein? Jedenfalls bewegen wir uns vom gesellschaftlichen Konsenz, also den Büchern, die jeder kennen und gelesen haben sollte, mit rasenden Schritten weg. So viel kann man als Normalbürger gar nicht lesen. Da können noch so viel Heidenreichs oder auch Reich-Ranitzkis im Fernsehen auftreten.

  266. @Falkenherz: die Lichtfarbe...
    @Falkenherz: die Lichtfarbe ist die Krux. Ich bin auch sehr für Helligkeit, und da generell Fixkosten niedriggehalten gehören, bin ich für wenig verbrauchende, aber helle Lämpchen immer zu haben (heizen brauchen sie auch nicht, dafür gibt es Heizung, und im Sommer sind heizende Lampen scheußlich). Nur halt die Lichtfarbe. Ihren Hinweis, daß es neben blauweiß (so war die Taschenlampe) inzwischen auch eine Art warmweiß gibt, werde ich mir merken, und vielleicht, wenn ich im Baumarkt mal was entsprechendes finde, 2 Vorratsexemplare für die Flurlampen anschaffen, für den Fall daß die Glühbirnen mal wieder durchbrennen.

    @Tippex: sehr gut! Ich wünsche Ihnen viel Erfolg. Denken Sie daran, daß Sie die Sache mittels eines Vereins institutionalisieren müssen, also auch an Dinge wie Fördermitgliedschaften und Spendemöglichkeiten denken! Denn: ohne Moos nix los! Dieses Denken scheint Ihnen zwar noch völlig fremd zu sein, aber glauben Sie mir, wenn es nicht nur eine Eintagsfliege werden soll und im guten Willen steckenbleiben, müssen Sie einen institutionell-geschäftlichen Kern schaffen. Nur geschenkt bekommen oder schenken reicht nicht.

    @Vroni: richtig schneiden können ist das A und O des Kochens, da bin völlig Ihrer Meinung! Da sollte frau schon einige Übung drauf verwenden. Man muß es ja nicht gleich zum vietnamesischen Meisterkoch schaffen, der mit dem Küchenbeilchen Chilis in 0,1 mm breite Streifchen bekommt – Gurkenhobel hat schon seine Berechtigung. Aber die stumpfen Messer und groben Schnitte in fremden Küchen fand ich auch schon immer befremdend.

    @donna laura: oh weh, nichtmal der Granitfußboden ist gnädig… ja, das mit dem Bikiniatoll, sehr passend auch zu DAs Eingangszitat… ich habe dafür vorgestern mal wieder Clashs London calling (von 1979. Die CD ist aus den 80ern und funktioniert noch.) angehört. Sehr gesund, um mal wieder etwas reservierte Distanz zum Geschehen zu legen:
    the ice age is coming, the sun’s zooming in
    meltdown expected, the wheat is growing thin
    a nuclear error, but I have no fear
    ‘cause London is drowning and I
    live by the river

  267. @Filou: hm, kann man die...
    @Filou: hm, kann man die Betriebssicherung nicht mit einer Art Rückschlagventil abdecken? Wenn kein Gas, dann zu, basta. Neu anzünden müssen, damit man wenigstens merkt, daß da was war. Ist das nicht die „klassische“ Methode?
    @Don Carlos: naja, in landwirtschaftlichem Kontext – was ja auch Biogas aus Gülle heißen kann und dergleichen – finde ich eine Gasmaske jetzt nicht sonderlich abwegig.

  268. Darf ich annehmen, dass in der...
    Darf ich annehmen, dass in der aktuellen Diskussion nicht von ‚Taschenbüchern‘, sondern von Folianten die Rede ist?

  269. Falkenherz,
    bedenken Sie, dass...

    Falkenherz,
    bedenken Sie, dass des einen Schund des anderen Lieblingsstück sein kann.
    .
    Colorcraze,
    ich habe häufig gesehen, dass die begnadetsten Köchinnen oft sehr schlichte, kleine Küchen mit wenig Werkzeug haben. Ob das man nicht zusammenhängt.

  270. @Don Carlos, der Gasherd. Ich...
    @Don Carlos, der Gasherd. Ich bin kein Installateur und weiss nicht, was der Hersteller sich gedacht hat. Ist mir wurscht. Der Herd ist 5-flammig, hat eine schwarze Glasplatte und ueber den Drehschaltern schoene rote Leuchtdioden: ein Raumschiff fuer den Kuechenpiloten.
    Elektriker bin ich auch nicht. Gerade wechselte ich an einer sehr komplizierten Halogenleuchte die Birne. Der Raum ist ruiniert, die Lampe brennt. Ich muss zum Arzt. Das Personal grient. Warum mach‘ ich mich vor den Leuten so zum Affen?
    .
    Wemmer nich alles selber macht…

  271. @falkenherz: doch,...
    @falkenherz: doch, Grünschimmel paßt! Wir haben uns für eine Flurlampe aus Versehen so ein Teil eingezogen. Das andere ist orange. Sieht furchtbar aus. Und im Licht des grünen sieht jeder aus wie 3 Tage seekrank. Aber zum Wegschmeißen sind wir zu faul…
    Die Lampendingers sind halt alle noch im Entwicklungsstadium, das eine, gute Licht, das man denn gern standardisieren möchte, ist nach Umhören hier und gucken aufs Vorhandene noch nicht gefunden…
    Die Halogendinger am punkoiden Kronleuchter, den mein Mann angeschafft hat, verbläuen den Metallabschluß. Das kann nicht wirklich gesund sein.

    Und überhaupt mag ich Mikrofaser nicht, weil ich es der Abgabe von Feinstaub verdächtige. Als Putzlumpen, ja, aber sonst – keinesfalls.
    Könnte man nicht Leinen mal so glatt und knitterfrei verarbeiten wie mercerisierte Baumwolle? Das wär doch mal was Gutes.

    @donna laura: also Hund käm bei mir nur in die Waschküche, keinesfalls in die Badewanne… da müssen Nicht-Menschen draußen bleiben.

  272. lieber Don Carlos, ein...
    lieber Don Carlos, ein biowhirlpool erklärt auch die gasmaske, finden sie nicht?
    .
    im ernst: weder landwirtschaft noch weiteres kann diese gummimasken erklären. sie sind einfach da, ein – äh – präsent eines umsichtigen verwandten, um es mal so auszudrücken. sie bereichern den keller.
    .
    mikrofaser – um himmels willen: nicht für silberkannen, es sei denn, sie wollen sie matt für alle zeiten! auch nicht für hochglanzmöbel! (raschelsuchknister: verflixt, wo ist das kruzifix zum abwehren dieses bösen bösen putzdämons?)
    .
    dachte ich mir es doch, liebe colorcraze, dass sie nicht zither und tuba verehren. ist es nicht schön, was man mit strom alles anstellen kann:
    http://www.youtube.com/watch?v=_GqnDROi6l4&feature=related
    .
    (wieviele steckdosen diese herren wohl in der fussleiste haben?
    immerhin bin ich stolze besitzerin der ersten platte des älteren – einfach so auf dem flohmarkt ausgegraben. mein überraschtes triumphgeheul zuhause bei der entdeckung, dass diese keine nachpressung, sondern wirklich von 1967 ist, dürfen sie sich vorstellen. dabei war sie schreiend günstig!)

  273. @Filou: ah, Sie haben so einen...
    @Filou: ah, Sie haben so einen mit Glasplatte. Wollte mein Mann auch lange gerne, ich war ganz zufrieden, daß die wieder verschwanden, bis wir einen kauften, denn ich will eine echte Flamme sehen!!
    @Vroni: ich nehme an, daß diese versierten Köchinnen alles Überflüssige streng entsorgen und sich vor allen Dingen nicht reinreden lassen, welche Geräte sie benutzen sollten. Und eben in Arbeitsabläufen denken. Hauptsächlich danach legt man die Ordnung fest, weniger nach Platz und Schönheit. Was muß man oft greifen, was nur selten. – Meine Mutter und meine Schwiegermutter haben den Küchenwasseranschluß in einer Ecke. Ich würde eine Krise bekommen. Das Wasser, das man immer zentral braucht! Dito Herd in einer Ecke (auch noch zum Flur hin!!!), wie es die Vorgängerin hatte. Gut, wenn man an den Kamin gebunden ist, muß man das machen. Aber wenn nicht, ist ein Platz näher zum Fenster und 2 zugänglichen Kanten besser.

  274. Also, 20 Steckdosen für ein...
    Also, 20 Steckdosen für ein Wohn- und Arbeitszimmer sind nicht zu viel. Beispiel: Ich zähle für mich und meine Frau 2mal PC, 2mal Monitor, Drucker1, Drucker2, Externe Terabyte-Festplatte, DSL-Kabelmodem, LAN-Switch, Telefonstation, macht 10 Steckdosen. Dazu kommt TV, Receiver, DVD, HiFi, Subwoofer, Playstation=Blueray, macht nochmal 6. Noch vier weitere Steckdosen im Raum verteilt, für die ein oder andere Stehlampe, erscheinen einem da schon fast zu wenig. Die Küche ist auch so ein Beispiel: Toaster, Kaffeemaschine, Wasserkocher, Mikrowelle ist ja wohl eine Mindestausstattung, will man noch so Spielereien wie Mixer, Rührgerät und Waffeleisen, vielleicht etwas flexibel im Raum sein, dann brauchts da auch so an die 10 Steckdosen. Jo Wahnsinn wenn man mal drüber nachdenkt.

  275. @donna laura: ah, gut, danke...
    @donna laura: ah, gut, danke für den Warnhinweis. Passiert ist mangels Entität noch nichts, aber ich erbe bestimmt in den nächsten 10 Jahren noch eine… ursprünglich habe ich das Mikrofasertuch als Spiegelputzlumpen gesehen. Spätabends im Bürogebäude bewunderte ich die strahlenden Spiegel, die die Putzfrau mit ihrem Speziallappen zustandebrachte, und kam mit ihr ins Gespräch (Wenn ich in irgendwas eine Niete bin, dann im putzen. Es fehlt mir dazu die Geduld. Wenn ich jemanden sehe, der das schnell und gut hinbekommt, interessiert es mich schon, wie.) – Ach, Zither und Tuba find ich schon auch lustig, an den Orten, wo sie passen, ich hab da auch keine Hemmungen, mitzusingen – nur Kitsch und Schmalz mag ich nicht so. – Gasmasken: also Erbstücke? Naja, falls Sie doch mal in eine Biogasanlage investieren (vielleicht vergrößern Sie ihr Areal ja noch irgendwann, und es lohnt sich), würden Sie sie brauchen können, es sind nämlich inzwischen schon so einige Menschen auf dem Land zu Tode gekommen, weil sie in Methan- oder CO2-Senken fielen. Aber gut, bis dahin sind die Dinger wahrscheinlich undicht… nichts hält ewig.

  276. colorcraze, wir kommen der...
    colorcraze, wir kommen der alten Farbenlehre auf die Spur. Blauweiss strahlendes Kristall-Licht, eingepackt in gelbklaren Kunstoff zur LED, damit es die erwünschte gelbweisse Lichtfarbe gäbe. Macht grün. Oh diese billigheimer Trickser!

  277. Falkenherz,
    schau hi do legst...

    Falkenherz,
    schau hi do legst di nieder: Dieser Storch braucht überhaupt keinen Schnickschnack wie Waffeleisen und Subwoofer.
    Nur ein Nest. Und hat schon sein erstes Ei gelegt:
    http://storchennest-hoechstadt.de/live-cam

  278. @colorcraze: Bei...
    @colorcraze: Bei Leuchtstoffröhren gibt es „cool white“ und „warm white“. „Cool white“ harmoniert besser mit dem Tageslicht draussen – es gibt nicht diese komischen Mischlichteffekte. „Warm white“ enthält weniger blaues und mehr gelbes Licht. Die gemeinsame Krux jedoch: es gibt im Rotspektrum eine große Lücke, die dazu führen, daß beispielsweise warme Holztöne einen Grünstich erhalten und Rotwein fast schwarz erscheint. Mit „warm“ ist da nix mehr, auch wenn es auf der Leuchtstoffröhre oder Energiesparlampe draufsteht. Es gibt zwar auch sogenannte true-light-Leuchtstoffröhren mit angeblich vollem Rotspektrum. Die sind aber so teuer, daß ich sie noch nicht erprobt habe. Und Quecksilber enthalten sie alle. – Warten wir also auf die LEDs von übermorgen…

  279. Filou, alter...
    Filou, alter backskistenfahrer… noch nie gefragt, warum man beim anzünden den gasdrehschalter solange gedrückt halten muß? installateur hin oder her…

    ja, donna laura, das erklärt einiges. vor allem vor dem hintergrund, daß gasmasken keine gerüche filtern. zumindest scheint es bei Ihnen nicht langweilig zu sein.

  280. @Vroni: aber wir brauchen...
    @Vroni: aber wir brauchen natürlich für den Storch eine Überwachungskamera, die wiederum eine Steckdose braucht…

  281. liebe colorcraze, biogas -...
    liebe colorcraze, biogas – mais non!

  282. Hallo Vroni, hier die Ente...
    Hallo Vroni, hier die Ente dazu:
    http://www.youtube.com/watch?v=9Fvr73CMKkQ&feature=related

  283. Wenn ich jetzt eine...
    Wenn ich jetzt eine Live-Camera meiner Katze ins Netz braechte, wuerde man wenig erleben. Die pennt und pennt und pennt. Wenn Sie wach ist, frisst sie was und dann pennt sie, pennt und pennt….
    .
    @colorcraze, die Brenner sind oberhalb der Glasplatte. Glasplatte deshalb, weil diese Mulden im alten Herd schlecht sauber zu kriegen waren. Das Glas kriegt uebrigens nur Madame richtig sauber. Aber Maenner und Saubermachen scheint ein unloesbares Problem zu sein. Fuer Frauen. Ich bin eigentlich ganz zufrieden mit meinem Dreck. Aber ich habe schlechte Augen. Immer schon gehabt. Kannste nix machen.
    .
    Neonlicht ueberhaupt ist des Teufels. Die Simulation eines kontinuierlichen Spektrums funktioniert nicht.

  284. Don Carlos, haha. Das ist ja...
    Don Carlos, haha. Das ist ja das Lustige an diesem Herd: Schalter drehen: Ploff, Flamme empor. Lange druecken muss ich den Herd im Boot. Ist ganz alte Technik.

  285. Bulthaup? Hülsta? Leicht?...
    Bulthaup? Hülsta? Leicht?

  286. @donna laura: Sie wollen also...
    @donna laura: Sie wollen also Elektrizität und Heizenergie nicht selbst erzeugen.
    @specialmarke: ah. Quecksilber, ach wie schön. Da war der gute alte Heizdraht doch ein Waisenknabe dagegen. – Da ich jahrelang Farben gemischt habe (ja, so richtige, zum Malen mit dem Pinsel, aus der Tube), sehe ich Tageslicht und Kunstlicht ohnehin als 2 prinzipiell unterschiedliche Dinge an, die unterschiedliche Farbstichigkeit bewirken. Aber es gibt Farbstiche, die gefallen besser, und solche, die gefallen schlechter. Seekrank-grün gefällt eindeutig gar nicht. Ich hoffe, man findet noch was mit besserem Gelb-Rot-Spektrum. Bildschirme, besonders LCDs, haben ja auch fast kein Gelb, auch kaum Orange. Viele Webdesigner wurden von Druckfetischisten schon in den Wahnsinn getrieben, weil diese einfach nicht glauben wollen, daß es prinzipiell unmöglich ist, an Bildschirmen, noch dazu an solchen, die man nicht kennt, ihre hochheilige unnachahmlich gemischte Druckfarbe zu erzeugen. – Aber mit den Tageslicht-nachahmenden Arten: bleiben Sie dran, solche interessieren mich auch sehr. Ich weiß nur bisher nicht, was es da alles für Sorten und Arten gibt und wie die heißen.

  287. @Falkenherz: Ihre...
    @Falkenherz: Ihre Steckdosenzählung kommt größenordnungsmäßig schon so einigermaßen hin. In der Küche habe ich 12, im Arbeitszimmer dito (dort hausen die berüchtigen Mehrfachstecker), Wohnzimmer an die 20.

  288. @Arabella: Tisch und Stühle...
    @Arabella: Tisch und Stühle aus dem Kleinmöbelladen, Herd und Turmkühlschrank aus dem Fachhandel, Spüle vom Klempner, Unterschränkchen mit Schublade von Ikea, und 2 Oberschränkchen und ein Unterschränkchen mit 3 Schubladen aus Spanplattenzuschnitt selbst gebaut.

  289. @colorcraze: das ist die...
    @colorcraze: das ist die Firma, die als erste Vollspektrum-Leuchtstoffröhren für das Druckgewerbe, Restauratoren und ähnliche Bereiche angeboten hat. Inzwischen gibt es wohl noch andere Firmen. Eine Leuchtstoffröhre 58 W kostete aber meiner Erinnerung nach über 40 Euro. Davon braucht man für einen wirklich hellen Raum eine ganze Batterie – ich gehe bei Farbvergleichen einfach kurz vor die Tür ins Freie, wie man das früher oft bei versierten Hausfrauen in Textilgeschäften beobachten konnte…

  290. Huhu, hier fehlt mein...
    Huhu, hier fehlt mein Kommentar von ca. 16:30.
    (Dabei bin ich doch brav gewesen und habe nichts ueber Moslems, Tuerken und Araber gesagt)

  291. @specialmarke: danke. Könnte...
    @specialmarke: danke. Könnte sein, daß ich bei dem Berliber Händler seinerzeit die Nachttischlämpchen-Energiesparlampe erworben habe.

  292. spezialmarke, colorcraze:...
    spezialmarke, colorcraze: Danke, das war sehr erhellend. Nicht dass wir den guten Don zu sehr frustrieren, diskutieren wir vielleicht nicht umgekehrt proportional zu dessen Moral im vorliegenden Blogartikel? Ich meine, 20 und mehr Steckdosen, das geben wir hier unverschämterweise und ohne schlechtes Gewissen einfach so an!
    .
    Außerdem muss ich jetzt dauernd an Grünschimmel denken wenn ich im Wohnzimmer sitze, vielen Dank auch dafür…

  293. @DA
    ich war heute in der...

    @DA
    ich war heute in der recihen stadt an der salzach mit den ganzen deutschen und ihren zweitwohnsitzen. bei einem von einer bank gesponserten veranstaltung hat ein orf fernsehjournalist die witzige geschichte von John Connally erzählt und von einem einsatz für einen texaner,der zuvor nie ein wahl gewonnen hat. kennen sie die geschichte, sehr amüsant, viele „verschwörungstheorien“ und welch ein impact auf die weltgeschichte

  294. das ist auch witzig und es...
    das ist auch witzig und es gibt doch fortschritt in der weltgeschichte: die wege des herrn sind…
    die natoselbstzerstörung ist zumindest mal ein anfang
    http://www.sueddeutsche.de/politik/krieg-in-libyen-streit-kraefte-die-selbstzerstoerung-der-nato-1.1075885

  295. @ colorcraze: erst einmal wird...
    @ colorcraze: erst einmal wird ein Konzept ausgearbeitet und dann nach Sponsoren gesucht. Es gibt ja zB zahlreiche stiftungen, die man ansprechen kann. Ich vermute, dass eine Konstruktion von Geschäftsbetrieb mit zuarbeitendem Förderverein eine tragfähige Lösung ergeben wird. Zumal man einen Teil der Finanzierung sicher durch geschäftliche Aktivitäten sicherstellen muß.
    Meine Erfahrungen mit steuerrechtlicher Gemeinnützigkeit sind zwar durchwachsen, aber wenn der Zweck eindeutig „Kultur und Bildung“ heisst, müsste es gehen. Die Dauerhaftigkeit einer solchen Sache muß sich erst erweisen, deshalb würde ich das Eigentum an den Büchern auch erst zu einem späteren Zeitpunkt übertragen. Persönliche Veranwortung ist durch nichts zu ersetzen, eine Gruppe kann auch auseinanderlaufen. Inhabergeführte Unternehmen sind mir auch sympathischer und scheinen auch besser zu funktionieren.
    @falkenherz
    Verlage und ihre Tätigkeit sind keine Garanten für gute inhaltliche oder andere Qualität von Büchern. Die deutschen Verlage kaufen ausserdem sehr gern englische Texte an, lassen sie huschedihüh übersetzen und nennen es Bestseller. Das hilft dem deutschen Schriftsteller-Nachwuchs nicht weiter. Bildbände werden zB gleichzeitig in mehreren Ländern auf den Markt gebracht,als Massenartikel und Schnelldreher im Buchladen. Bildbände sind sogar auf flohmärkten fast unverkäuflich: das ist ja sooo schwer!
    Wenn einer schreibt, mehr schlecht als recht und sich für 39 € bei Books on Demand eine ISBN kauft, ist das doch kein Unglück. Er wird sein Werkchen dann zwar nie im Buchhandel verkaufen, hat aber ein nettes Geschenk für alle Gelegenheiten und in der Nationalbibliothek werden 3 cm Regalbrett belegt. Und wer weiss, vielleicht findet sich ja gelegentlich eine literarische Perle.
    Was im deutshcne Verlagswesen sehr geringe chancen hat, sind spezielle Sachbücher, sehen Sie ich nur einmal das Verlagsverzeichnis von BoD an. Dass ein normaler Verlag zB ein Handbuch für Ghostwriter veröffentlicht, scheint mir unwahrscheinlich zu sein. Dort geht so etwas.
    Das weisse Rauschen des Wortschwalls hat es immer schon gegeben, es wird jetzt nur etwas lauter, weil die Zahl der Mitsprecher/schreiber größer wird.
    Zum Kanon der Bücher, die man gelesen haben sollte: den hat es wohl kaum je gegeben, er ist ggf. interessengeleitet zusammengestellt und stark konservativ im Wortsinne. Ein statischer Kanon der Marke „diese einhundert Bücher machten den Leser unfehlbar zum gebildeten Menschen“ ist ein leeres Versprechen. „‚Gebildeter Mensch“ heisst ja wohl „Welterkenntnis plus Urteilfähigkeit“ erworben. Voraussetzung dafür ist, dass jemand überhaupt lesen kann und Spass daran findet. Das kann er mit Harry Potter und MickyMaus auch, weiterer Appetit kommt dann beim Essen. Wenn aber 25 % der Leute dank unseres famosen Schulwesens soweit gar nicht kommen (sollen), hat irgend jemand dann ein Ziel erreicht? Die Schule etwa, die laut Kaiser Wilhelm II nur das Nötigste vermitteln sollte? Vielleicht ist das ja immer noch die hidden agenda des deutschen Schulwesens…

  296. @bertholdIV: pfff, was die...
    @bertholdIV: pfff, was die Kommentatoren immer mit „Isolation Deutschlands“ haben – die Engländer haben die splendid isolation Jahrhunderte ausgehalten. Das gehört eben manchmal zum Erwachsensein. Das Ganze ist eine französisch(-britisch) inspirierte Hauruckaktion, die schon durch das Mitmachen der USA eine gefährliche Unwucht und zuviel Wumms bekommen hat (wenn da Europäer und gar noch NATO auch noch sich in die Waagschale werfen würden, würde es endgültig zum Übel entgleisen), weshalb es richtig wäre, wenn die USA das Kommando an F abgäben (der Herr Juppé ist durchaus klardenkend), um den militärischen Teil so schnell wie möglich zu beenden.

  297. @Falkenherz: naja, vielleicht...
    @Falkenherz: naja, vielleicht können Sie den Grünschimmel ja in der Garage oder in der Besenkammer unterbringen, und im Wohnzimmer eher das an belgische Autobahnen erinnernde Orange. – Ansonsten: die Steckdosen sind ja keineswegs alle belegt oder gar unter Strom. Man hat halt deswegen an jeder Wand so viele, weil man vorher nie weiß, wo man sie in 3, 5, 7 oder 10 Jahren braucht. Das ist doch die Crux. Manche verschwinden auch fürderhin ungesehen hinter Schränken. Im Neubau könnte man vielleicht Wandschränke und einen Boden vorsehen, in dem man leicht Kabel verlegen kann. Allerdings stellten sich zumindest in Bürogebäuden die Versuche, die Kabel elegant am Schreibtisch aus dem Boden kommen zu lassen, immer wieder als sinnlos heraus – es war dann doch wieder der Durchgang zwischen den Schreibtischen, wo sich der Auslaß nach zweimaligem Umräumen befand.

  298. Das Problem sind die...
    Das Problem sind die Steckdosen nur in ästhetischer Hinsicht, wichtig ist, was dabei rauskommt und da haben wir weltweit den gleichen gefährlich erzeugten Atomstrom, für den die überall gleichen wenig verantwortungsvollen Entscheider Verantwortung tragen wollen. Sie können es nicht.
    Die japanische Regierung hatte kurz vor dem Tsunami eine Laufzeitverlaengerung von zehn Jahren fuer die aeltesten zehn Atom-Reaktoren – trotz Sicherheitswarnungen – ausgesprochen.
    Damit duerfte das Dilemma klar sein. Und es gibt sich – bis auf den Unfall – eine totale Parallele zu dem, was die Bundesregierung gemacht hat!
    Quelle: http://www.nytimes.com/2011/03/22/world/asia/22nuclear.html?_r=1
    Die Menschheit sollte entscheiden, auf diese Technik langfristig zu verzichten, weil die Menschen selbst das größte und gefährlichste Rrisikopotential darstellen. Wir sind einfach noch zu primitiv, der dritte Schimpanse, sonst nichts.

  299. @Tippex: das klingt sehr...
    @Tippex: das klingt sehr überzeugend. Sie werden das packen!

  300. Filou,
    "Wenn Sie wach ist,...

    Filou,
    „Wenn Sie wach ist, frisst sie was und dann pennt sie, pennt und pennt….“
    .
    Kluges Tier. So kriegt es nie Burnout.
    Katzen werden sowieso die Weltherrschaft übernehmen.

  301. aber bitte doch, gerne...
    aber bitte doch, gerne geschehen, liebes Falkenherz, aber nicht weinen, bitte. hoffentlich betrübt sie ihre neue erkenntnis nicht allzu sehr. aber wenn sie die geniale lampe aufgetrieben haben, sagen sie uns bescheid, ja? oh, bitte – danke!
    .
    liebe colorcraze, und sie, hm, machen sie ihren strom selbst? also, elektrisierend ist bei uns etwas ganz anderes, doch das kann man so furchtbar schlecht an den kronleuchter anschliessen. er funkelt trotzdem, auch im schimmer der kerzen.
    im übrigen sollte man, wenn man zum beispiel seine katze lange und schnell genug streichelt, eine kleine glühbirne antreiben können. zumindest stand dies in einem meiner schulbücher.
    cher Filou, bester Don Alphonso, stimmt das?
    .
    lieber Don Carlos, langeweile ist eigentlich ein ziemliches fremdwort, ausser beim blick in so manche ererbte lektüre, von jünger, dem alten knaben, und schmitt oder so.
    .
    liebe Tippex, ihnen ist zuzustimmen. davon, dass der buch- sowie der filmmarkt inzestuös geschlossene gesellschaften sind, kann ciccio ein böses liedchen singen. seine texte sind nicht schlecht, wurden auch schon ordentlich verlegt und verkauft, man kann leben, wenn man anderweitig durchgefüttert wird, aber ab und an stolpert er über eine – als autorin selbst nicht von erfolg gesegnete, daher verbiesterte – übergewichtige lektorin in birkenstock und evangelischer kirchentagskleidung, der so manche deutliche formulierung eines in weiblicher schönheit schwelgenden mannes nicht schmeckt, und dann schneit mal wieder eine absage mit ganz viel rot ins haus, und die bitteren tränen der resignation und des zorns tropfen aus süssen, dunklen, grossen, italienischen augen auf ein sorgfältig getipptes, kluges manuskript.
    was da der welt verloren ginge – nicht auszudenken.
    books on demand sind sicher im anderen zusammenhang eine lösung, aber ein qualitätsverlag ist dies leider nun wirklich nicht.

  302. @ Specialmarke
    "....aber wir...

    @ Specialmarke
    „….aber wir brauchen natürlich für den Storch eine Überwachungskamera, die wiederum eine Steckdose braucht…“
    .
    Ein klarer Fall für eine Solarzelle an der Kamera.
    Und wenn die Sonne mal nicht scheint, kann der Storch ja an der Kurbel drehen.

  303. Zum Thema Energiesparlampe und...
    Zum Thema Energiesparlampe und der Entstehung aehnlich bloedsinniger Ideen fand ich einen Beitrag aus einem Blog von Andrea Diener. Ich hoffe mit der Erlaubnis des Hausherrn zitieren zu duerfen;
    .
    Weltempfaenger (Kommentator)
    ch habe drei Jahre lang in einem „Think Tank“ der europäischen Elektroindustrie gearbeitet, ABB, Siemens, Osram (was eigentlich nur die Lichtabteilung von Siemens ist), Philips, Schneider Electric, Legrand, und so fort. Mein Vorgesetzter war damals globaler Vertriebschef bei Osram.
    Mich erinnert das Glühlampenverbot an die „Blitzschutzverordnung“, die in meine Zeit fiel. Man darf in Deutschland ja nicht einfach so ein Haus bauen, sondern das Haus muß bestimmten Normen und Vorschriften entsprechen. Es muß eben auch für Blitzschutz gesorgt werden. Damals haben wir die Verordnung so hingebogen, daß man eigentlich nur Produkte zweier mittelständischer deutscher Firmen verwenden darf, um überhaupt konform zu dieser Blitzschutzverordnung zu sein. Die Entscheidungsträger in der Ministerialbürokratie und im Parlament wurden geschmiert, nicht offen natürlich, aber es wurden Honorare für Reden auf Betriebsfesten bezahlt, es wurden Preise vergeben, es gab „Beraterverträge“, etc., das Übliche.
    Ich kenne hunderte solcher Fälle aus der Elektroindustrie. Man macht die eigenen Produkte zum gesetzlich vorgeschriebenen Standard. Wenn die eigenen Produkte erst einmal Standard sind, verlangt man höhere Preise. Finanziert wird das Ganze unter anderem über Subventionsmitnahmeeffekte, damals zum Beipiel durch die Eigenheimzulage, die ja durchaus nicht dazu da war, damit sich arme Leute ein Haus bauen konnten, sondern damit die Firmen, die am Hausbau beteiligt sind – und damit eben auch Hersteller der Elektroinstallationsbranche -, höhere Preise verlangen konnten. Außerdem schafft man sich damit Konkurrenz vom Leib, im Fall der Blitzschutzverordnung General Electric. Klassische Marktabschottung.
    Es ist falsch, hier in den Kommentaren auf die „Eurokraten“ zu schimpfen. Das Glühlampenverbot haben sich sicher keine Eurokraten ausgedacht. Das waren eher meine alten Kollegen.

  304. Pardon, es ist spaet, aber die...
    Pardon, es ist spaet, aber die Quelle moechte ich doch noch vermelden:
    http://faz-community.faz.net/blogs/ding/archive/2009/08/22/nachruf-auf-ein-zivilisiertes-licht-die-gluehlampe.aspx

  305. @colorcraze
    macht sinn, wenn...

    @colorcraze
    macht sinn, wenn der name nato da nicht so oft auftaucht im konflikt in lybien, außerdem warum soll der „kleine nick“ nicht mal wieder einen erfolg haben

  306. Kalte Fusion bereits ab 2012...
    Kalte Fusion bereits ab 2012 ?
    .
    “ … seine Firma entwickele einen Reaktor, der [extern] 1 Megawatt Leistung erzeuge. Damit könnte man 1.000 Einfamilienhäuser mit Energie versorgen.“
    .
    „Eine Kilowattstunde Strom würde voraussichtlich 1 Cent kosten und wäre damit mindestens zehnmal günstiger als derzeit käuflicher Kohlestrom und 25 mal als „grüner“ Strom.“
    .
    Mit Blick auf den Gastgeber:
    .
    „Die Eingangsleistung im „Steady State“-Betrieb war 400 Watt“
    Die schafft auch Jan Ulrich, zumindest kurzzeitig. Ob man ihn dabei ebenfalls befeuern muss entzieht sich allerdings meiner Kenntnis – Gerüchte gabs ja.
    .
    Quelle:
    .
    http://www.heise.de/tp/r4/artikel/34/34400/1.html
    .
    (via Fefe)
    .

  307. kleiner Kommentar zu...
    kleiner Kommentar zu Energiesparlampen:
    http://www.youtube.com/watch?v=kfytxnchtXI

  308. Nun, die Bedeutung der...
    Nun, die Bedeutung der Steckdose bzw. der Elektrifizierung scheint mir jedenfalls geringer als die der Abwasserentsorgung bzw. des Ausbaus der (Haus-)Kanalisation.

  309. Don, wäre das nicht auch ein...
    Don, wäre das nicht auch ein schönes Thema? Wir könnten über Klobrillen philosophieren…

  310. :-)))...
    :-)))

  311. @Filou: danke für das...
    @Filou: danke für das Vollzitat, das das Augenmerk auf das Wirken der Wirtschaft lenkt. Anders als das Angestelltendasein ist das Ausbauen, Erhalten und Realisieren von Gewinnchancen eines Unternehmens ein ständiger Kampf, der natürlich versucht wird abzusichern. Denn eine tolle Idee ist eine Sache, damit Geld zu verdienen und womöglich davon leben können eine andere.
    @donna laura: nix, ich mach keinen Strom, ich lebe in der Stadt und häng am Kohlekraftwerk. Ich halte auch nichts von Albernheiten wie Windrädchen in der Gastherme. (Konsequenz mancher Öko-Autarkie-Wünsche: Umstellung auf Stromerbringungspflicht, als eine Art Steuer).
    @bertholdIV: ich hoffe, daß die Dänen ihr zweites Kopenhagen erleben, sonst entgleist das. Es ist de facto eine Sache von Cameron und Juppé, jetzt an sich zu halten.

  312. @ donna laura:
    herzlichen Dank...

    @ donna laura:
    herzlichen Dank für die freundliche Zustimmung. Was macht ciccio (ich habe das Wort nachgeschlagen, wenn ich es lieber nicht bei Ihnen abschreiben sollte, nehme ich es sofort zurück!) mit seinem Geisteskind? In Demut in der Schublade warten lassen, auf den jüngsten Tag?
    Oder doch denken + handeln: „Wenn DIE das nicht verlegen, dann mache ich es selbst! Ätsch!“ Es geht nicht um approbierte Qualität (we traut sich das berechtigterweise schon zu? MRR auf jeden Fall oder wer sonst dafür bezahlt wird, eine Meinung zu produzieren…), sondern um Notwehr gegen die (Zitat): „inzestuös geschlossene gesellschaften“
    @colorcraze: auch danke!
    V: toilettendeckel gefacebooked…
    @ DA: Wenn ich mir was wünschen dürfte: mein Lieblingsthema wäre Geldsystem und alternatives Geld/Währungssystem, dazu würde mich Ihre und der anderen Herrschaften ehrliche Meinung sehr interessieren.

  313. Gerne, bei Gelegenheit. Kann...
    Gerne, bei Gelegenheit. Kann aber noch etwas dauern, leider. Ausserdem vielleicht doch lieber woanders…

  314. @DA
    schreiben sie doch mal...

    @DA
    schreiben sie doch mal über die korrelation kaiserschnitt und berlin
    http://www.faz.net/s/Rub8E1390D3396F422B869A49268EE3F15C/Doc~E98AEFD40EBCD4998B54F8A9E8193AC5A~ATpl~Ecommon~Scontent.html
    bei hartz 4 empfängern wird anscheind schon beim eintritt ins leben gespart

  315. @Donna Laura, das weiss ich...
    @Donna Laura, das weiss ich nicht. Vermutlich passt die Fassung nicht.
    .
    @Vroni, gerne folgte ich dem leuchtenden Beispiel meiner Katze…

  316. @ V
    "Nun, die Bedeutung der...

    @ V
    „Nun, die Bedeutung der Steckdose bzw. der Elektrifizierung scheint mir jedenfalls geringer …“
    Und warum gibt es dann eine Bundesaufsichtsbehörde?
    @ Don
    Danke, aber an mich lässt sich nicht gewöhnen!
    Liebe Grüße aus Berlin, Swie

  317. Alles gut und richtig - es ist...
    Alles gut und richtig – es ist nur erstaunlich, wie schwer es scheint, die originären Ursachen der Verschwendung – nicht nur an Steckdosen – zu erkennen. Das Streben der Verbraucher nach all den neuen Dingen, die ja in der Regel eine Steckdose benötigen ist so gewollt und seit Jahrzehnten kultiviert. Ohne sich vielleicht immer dessen bewusst zu sein, hat hier nicht nur eine Industrie sondern auch der Journalismus einschl. Werbeindustrie in den Dienst einer profitorientierten Gesellschaft gestellt. Es ist nicht einmal ein einzelnes Unternehmen, welches deshalb zu kritisieren wäre – mit Strafe seines Unterganges muss dieses immer Neues auf dem Markt bringen – Neues was Altes aber noch voll funktionstüchtiges ersetzt und meist wenig Vorteile gegenüber dem Alten erbringt. Summa summarum: Kritisieren wir nicht den Konsumenten, nicht ein Unternehmen – unsere Kritik sollte sich an die richten, die uns diese Lebensweise seit Jahrzehnten als die Krone der Gesellschaftssysteme verkaufen wollen. Die Schlussfolgerungen kann wohl jeder selbst ziehen!

  318. @ Don Driver,
    Ihre...

    @ Don Driver,
    Ihre Feststellung vom 19. März 2011, 17:15 „Gleichstrom gibts auch aus dem Fahrraddynamo.“ entspricht nicht den Tatsachen.
    Aus einem Dynamo kommt immer Wechselspannung; bei einem Fahrraddynamo ebenso, nur eben mit wechselnder Frequenz, je nach Drehzahl des Polrades (Rotor).
    Ich hoffe, Ihnen damit die fehlenden Physikkenntnisse vermittelt zu haben.

  319. @bertholdIV: "bei hartz 4...
    @bertholdIV: „bei hartz 4 empfängern wird anscheind schon beim eintritt ins leben gespart“ – ja sowieso, was denn sonst. Davon abgesehen halte ich den Kaiserschnittwahn ebenfalls für eine Entgleisung, die es auszubremsen gilt. In den allermeisten Fällen ist das lediglich Krankenhausrationalisierung (geht schneller, bringt mehr ein), keineswegs medizinisch sinnvoll.
    @DA: der Glaube an alternatives Geld ist genauso illusionär wie der Glaube an die Möglichkeit der Flucht vor der Örtlichkeit des Menschen oder der Flucht vor sich selbst. Wenn dann bitte mal was über Kredit, und wie man sich die Glaubwürdigkeit verschafft, einen solchen zu bekommen.

  320. @Reiner: es wird nicht gehen,...
    @Reiner: es wird nicht gehen, das Gewinnstreben abzuschaffen – Essenssuchen gehört nunmal zum Erwachsensein, Gefüttertwerden ist für Babys und zahnlose Alte.

  321. Susanne.
    In Deutschland gibt...

    Susanne.
    In Deutschland gibt es für (fast) alles eine Aufsichtsbehörde.
    ;-)
    „Für Gemeinden und Verbandsgemeinden ist als Aufsichtsbehörde grundsätzlich die Kreisverwaltung als erste Instanz zuständig. Obere Aufsichtsbehörde ist die
    Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion, oberste Aufsichtsbehörde das fachlich
    zuständige Landesministerium. Für die Pflichtaufgabe der Abwasserbeseitigung sind die aufsichtsbehördlichen Zuständigkeiten im Landeswassergesetz je nach
    Aufgabenbereich unterschiedlich geregelt.“
    Am 1. März 2010 trat jedoch das neue Wasserhaushaltsgesetz des Bundes in Kraft. Sachverhalte, deren Regelung bisher den Ländern vorbehalten war, können bzw. müssen jetzt bundeseinheitlich gestaltet werden.

  322. Don Alphonso, warum wollen Sie...
    Don Alphonso, warum wollen Sie denn unsere Kommentare archivieren? Als Leistungsnachweis? (Kommentiertester FAZBlog aller Zeiten?) Oder um im Alter darin zu blättern?

  323. @Tippex:
    Ein wirklich...

    @Tippex:
    Ein wirklich alternatives Geldsystem wäre mit extrem hoher Wahrscheinlichkeit nicht praxistauglich. Ich vermute, Sie wollen auf Silvio Gesell und ähnliche hinaus, Geldsysteme ohne Zins. Und die taugen in der Praxis nicht, weil sie menschlichen Grundkonstanten widersprechen.

  324. Werter Don, ich bin eine treue...
    Werter Don, ich bin eine treue Leserin dieses Blogs und Ihre Bemerkung um 12.21 verstärkt meine Befürchtungen – müssen wir doch umziehen?
    Donna Laura, wieder von Ihnen zu hören (bzw. zu lesen) erfreut mich sehr, aber ………wo ist Grimaldelli??

  325. Eine Leserin, nun, einerseits...
    Eine Leserin, nun, einerseits hat die FAZ ja auich noch andere gute Blogs, und andererseits ist das hier ja nur ein Projekt, zu dem es noch nicht mal einen Vertrag gibt – insofern war also zu keinem Zeitpunkt je der Fortbestand auch nur Ziel des Blogs. Das Blog muss jeden Tag neu erfunden werden, und genau genommen sind Sie ohnehin Gast in meinen Gedanken, und das bleibt, wie es ist. Alles andere bedürfte eines Hellsehers.

  326. @ V
    Korrekt, weil das System...

    @ V
    Korrekt, weil das System auch darauf aufbaut. Mit Verlaub, die Bundesnetzagentur, der die Zuständigkeit für Medien (u.a. Strom) obliegt, gibt es nicht erst seit 2010.
    Im Hinblick auf das Ihrerseits angesprochene Wasserhaushaltsgesetz ist die Sachlage klar: Art 72 III Nr. 5 GG – hier hat der Bund von seiner Gesetzgebungszuständigkeit Gebrauch gemacht. Die Länder können abweichende Regelungen treffen –MÜSSEN aber nicht! Und solange sie dies nicht tun, verbleibt es bei der Regelung des Bundes, ganz einfach.
    @ DA
    Wie Sie selbst ausdrücklich feststellten, gibt es bessere Beiträge als die meinigen. Also lassen Sie mich einfach bei Ihren Archivierungsrunden ins schwarze Loch sinken. So wertvoll ist das für die Nachwelt zu erhalten nicht.
    Liebe Grüße aus Berlin, Swie

  327. Ganz oder gar nicht! Also...
    Ganz oder gar nicht! Also ganz, werte Susanne.

  328. ThorHa, 'Geldsysteme ohne...
    ThorHa, ‚Geldsysteme ohne Zins. Und die taugen in der Praxis nicht, weil sie menschlichen Grundkonstanten widersprechen.‘ – und die brakteatenzeit? 1150 bis 1350? 300 jahre ohne zinsen? gotik, hanse? nichts?

  329. werter gastgeber. aus ihren...
    werter gastgeber. aus ihren letzten beiträgen entnehme ich, dass der kampf für diesen blogg bei der faz schon verloren ist. haben wir noch etwas zeit um – vor allem in hinblick auf die archivierung – unsere vermächtnisse sei es in literatur, film oder sonstigen empfehlungen hier abzulegen und dem vergessen zu entreisen?
    tage, ein paar wochen oder geht jetzt alles ganz schnell?

  330. @ Don Alphonso 23. März 2011,...
    @ Don Alphonso 23. März 2011, 18:05
    „und andererseits ist das hier ja nur ein Projekt, zu dem es noch nicht mal einen Vertrag gibt“
    das irritiert mich ganz stark oder auch nicht. wenn dem so ist, dann hätte ich ihnen geraten das nicht zu thematisieren. die leute bei der faz, die ihnen keinen vertrag gegeben haben (schirrmacher?) werden schon gewusst haben warum. wahrscheinlich….
    das erinnert mich ja fast an jungs, die ein mädchen, mit dem sie ausgehen fragen, ob es mit einem gehen will… es gibt doch auch so etwas wie concludentes handeln.

  331. Nun, ich weiss es selbst...
    Nun, ich weiss es selbst nicht, und ich habe keine Lust, Leser anzulügen. Ich habe de facto und de jure damit natürlich eine Art der Geschäftsbeziehung, das geht gar nicht anders, aber aufgrund der Natur der Sache war es mir wichtig, alles flexibel zu halten. Im Zweifelsfall wäre schien es mir passend, ohne Bedauern schnell und dauerhaft gehen zu können, wenn etwas nicht meinen Ansprüchen genügt. Konkret war der Vorschlag, ein Jahr zu bloggen, aber wenn es schlecht gelaufen und ich nicht gut genug gewesen wäre, hätte ich keinesfalls ein Jahr bleiben wollen. So kam das, und so ist es geblieben. Ich bin unabhängig und möchte es auch bleiben.

  332. @DA
    ein bisschen viel...

    @DA
    ein bisschen viel unabhängigkeit… so oft wie das wort vorkommt..wieso wollen sie eigentlich unabhängig bleiben…. das ist man doch so.. oder nicht..
    ein spruch von paul breitner, den mein vater immer so verehrt. er hat gesagt, als özil zur real madrid ging. wenn real madrid jemanden ein angebot macht und sie einem damit sagen, dass man dem besten verein dieses und aller paralleluniversen helfen kann, dann soll man das glauben und nicht darüber nachdenken.
    ein kollege aus kiel – ein promovierter mathematiker mit einem berühmten physikalischen namen, mit dem ich in wiesbaden leider viel zu kurz zusammen gearbeitet habe, er ging dann zurück nach hamburg – hat mir gesagt, er beurteilt sich nicht selber, das sollen die anderen tun. sehr weise.
    denken sie nicht nach, werter gastgeber, die faz sagt ihnen schon, wenn es denen nicht passt. und wenn die faz sie etwas mehr fordert, seien sie dankbar. frankfurt ist ein bisschen ein rauhes pflaster, aber immer noch nicht das schlechteste. ein bisschen anstrengung schadet in unserem alter nicht
    chill out music: marvin gaye: everybody needs love
    http://www.youtube.com/watch?v=dlQQ4ADeRrk

  333. Es ist also vorbei? Es ist...
    Es ist also vorbei? Es ist vorbei! Wie schade. Sehr schade. Damit endet auch mein Vergnuegen am Kommentieren, denn nirgends weiss ich momentan, wo eine Kunstfigur wie Filou (50% Wahrheit) sich sonst noch amuesant mit anderen amuesanten Menschen unterhalten koennte.
    .
    Wie soll ein wuerdiges Ende aussehen? Eine Abschlussparty; alle Normalen und alle Irren treffen sich nochmals, prosten sich zu, fallen sich sentimental in die Arme und behalten den schoenen Blog von Don Alphonso in passender Erinnerung.
    .
    Ich selbst werde mich danach aus dem Netz verabschieden. Ausser bei Andrea Diener, habe ich niemals engagiert kommentiert. Was bleibt, wird fad sein.
    .
    Wir treffen uns also beim letzten Champagnerbad? Calvados? Cognac? Whisky?
    Tee (baeh!)?

  334. Ja, ein wenig sehe ich die...
    Ja, ein wenig sehe ich die Entwicklung mit Sorge. Grimaldeli vergangen, sterne vom Sofa aus erschossen, filou will sich mit unattraktiver Bravheit retten… Ohne die deftigen Jungs fehlt etwas, und nur Küchenthemen – ich weiß nicht. Don, lassen Sie mich und donna laura nicht mit geiermarke allein! Ich will wählen dürfen, wen ich am Ende heirate! (Nichts gegen die nummerierten Herrschaften, das versteht sich.)

  335. Naaa... wee wird denn... leben...
    Naaa… wee wird denn… leben ohne schreiben, das kann ich nicht…

  336. @arabella
    der gastgeber soll...

    @arabella
    der gastgeber soll sich auf den hosenboden setzen, von mir aus auch zwei wochen radurlaub auf sizilien um zu kräften zu kommen.
    wenn doch nicht, welch ein jammer, mir blutet das herz. zumindest einen leichtrunk sollt’s dann doch geben

  337. filou oder nicht filou, das...
    filou oder nicht filou, das scheint nun die Frage. Nur habe ich als arme Studentin nicht kapiert, warum Schluss sein soll? Kostet der Don so viel? Soll ich etwas vom BAFöG spenden? Frank, 10 Euro – ok?

  338. bertholdIV, Sardinien würde...
    bertholdIV, Sardinien würde ich eher empfehlen. Da ist auch die Wildschweinwurst besser. Und nun gehe ich zu Bett, ganz zierlich. Berichten Sie mir morgen, wie es weitergeht.

  339. Schnelle Küche:...
    Schnelle Küche: Pfaffenwürger mit Gorgonzola und Pilzen.

  340. @arabella
    glaube ich nicht,...

    @arabella
    glaube ich nicht, dass es das geld ist. ich würde eher in die richtung gehen, dass einige verantwortliche stellen bei der faz meinen, dass sie den blogg abdrehen sollten – als vorwand dürfte – wenn ich don richtig verstehe – it/technik/dokumentation/compliance-mixtur ins feld geführt werden.
    der ganze vorgang ist ja fast schon an marquis von posa und philipp. fragt sich nur wer der großinquisitor ist, aber wahrscheinlich wissen wir es schon.

  341. Dann lieber das Pfaffenstück...
    Dann lieber das Pfaffenstück mit Knödeln und einer Maß.

  342. @arabella
    dann gute nacht auch...

    @arabella
    dann gute nacht auch an den gastgeber und er soll sich wegen all der sorgen nicht krämen

  343. Wäre wohl ungehörig, den Don...
    Wäre wohl ungehörig, den Don nach den Hintergründen zu fragen, und das Hrsg-Team wird eh nix sagen. Also vermuten wir.
    .
    1. Finanzielle Gründe scheiden aus.
    .
    2. Ein klassische konservative FAZ-Leserschaft ärgert sich über die linke Stimmungmache gegen Kirche, Staat und gute Sitten. Die Beschwerdebriefe ans Hrsg-Kollegium haben sich gehäuft.
    .
    3. Die klassischen Q-Journalisten haben sich dem schon aus Neid gerne angeschlossen.
    .
    4. Zusammengefasst geht es einfach darum, dass die Stützen der FAZ sich nicht gerne im eigenen Garten hinterm Haus eine lose Gesellschaft respektloser Frechlinge heranzüchten will, die alles besser wissen und denen weder die Majestät der Regierungspartei, noch die Heiligkeit der Kirche noch die Weisheit der FAZ-Leitarartikelschreiber im mindesten heilig ist.
    Sie kommen sich vor wie der Hauseigentümer mit pubertierenden Kindern, deren wohlerzogen plaudernde Schulfreunde sich plötzlich in ein hausbesetzendes Punkerpuck verwandelten und wilde Parties feierten. Schon wegen der Nachbarn muss man die irgendwann rausschmeissen.

  344. <p>Naaa, wer wird denn...
    Naaa, wer wird denn gleich.
    1. Nur weil ich am Tegernsee wohne, bedeutet nicht, dass ich nicht auch eine Villa in der Region Meran haben möchte. Mit Meerzugang! Schwierig, aber die FAZ ist nicht arm, das sollte schon gehen.
    .
    2. Es gab sehr wenig negative und sehr viele positive Reaktionen. Das geht dann auch mal in die Richtung „FAZ lese ich nicht, aber den Don Alphonso“. Mann nennt sowas Produktlinienerweiterung.
    .
    3. Wer im Archiv stöbert, findet aus der Zeit vor meiner Zeit hier einige sehr unfreundliche Beiträge über die Bloggerei und auch konkret über mich, und das hat sich auch nach dem Beginn meiner Tätigkeit nicht umfassend geändert. Umgekehrt findet man aber auch in meinen Privatblogs vieles, was man nur bedingt als Lob für die FAZ bezeichnen kann.
    .
    4. Zusammengefasst steht die Medienindustrie in einem Umbruch wie nie zuvor, und wenn die gedruckte Auflage um 2% sinkt und das Blog um 30% wächst, wenn manche Kommentare hassen und andere einen Schnitt von mehr als 150 hegen, dann sieht man einfach, unter welchen enormen Kräften auch die ganz Grossen des Geschäfts einen Kurs halten müssen. Man muss das einfach so sehen: Es gibt welche, die so einen Kommentar schon als Hochverrat ansehen würden. Und andere, die es als Communitymanagement betrachten. Dazu kommt, dass man das, was ich tue, nirgendwo lernen kann. Das muss man „sein“. Und deshalb fällt es vielen schwer zu verstehen, wieso das so läuft
    .
    5. Wüste Parties sind laut, aber auch bessere Umsatzbringer als die Ruhe auf dem Friedhof.

  345. @Don
    .
    Ja die von Ihnen...

    @Don
    .
    Ja die von Ihnen genannten Gründe FÜR den Blog sind ja bekannt.
    Aber welches wären die dagegen? — Mutmass, vermut, Theorie-ausdenk [1]
    .
    Hochverrat kling oxymoronisch, ist doch was Niedriges.
    —-
    [1] Erikativ

  346. Mag der werte Hausherr mal...
    Mag der werte Hausherr mal ganz deutlich und klar die Situation erklären so das auch der nicht „Medieninsider“ und ständig alles nachlesend könnende sich ein klares Bild aus dieser Sicht machen kann ?
    BTW. hat man sich die kostbare Zeit genommen auf den Satz es gäbe noch andere gute Blogs bei der FAZ mal ein bisschen rumzulesen, nicht viel aber etwas. Und stößt dann auf so was wie den Artikel über die Kommentarietes oder so..
    Nun ja ich bin kein Journalist, Gott sei Dank und hab auch erst Erfahrung mit dem Digitalen seit dem seligen Usenet, aber wie kann jemand der so wenig weiß so viel Dummes Zeug schreiben UND dafür offenbar noch Geld bekommen ? Auf den Niveau kann ichs auch…
    Da liest man doch lieber dekadenten Foodporn, das ist wenigstens unterhaltsam.

  347. @hm555
    wir sind ja fast der...

    @hm555
    wir sind ja fast der gleichen meinung. ich glaube es geht um die nachbarn, wer immer das auhc ist (kirche etc.). vielleicht trifft es don carlos ganz gut. phillip (faz) hat der marquis von posa (stützen) ganz gut getan, abwechslung von den hofschranzen etc., aber jetzt verlangt die heilige römische inquisition ihren tribut: die fastenzeit hat begonnen, fasching ist vorbei

  348. Je nach Blickwinkel sind die...
    Je nach Blickwinkel sind die Gründe FÜR das Blog auch Gründe GEGEN das Blog. Ein Blog funktioniert nur, wenn es nicht Journalismus auf Blogsoftware ist. Es muss also anders sein. In dem Moment, in dem es anders ist und funktioniert, kommen automatisch Fragen: Warum geht das dort und nicht woanders. Wie sieht die Performance und das Involvement aus. Das sind aber gleichzeitig Fragen, die man sich als Journalist ungern stellt. Da sagt man eher: Nur 500 lesen den Beitrag, aber es waren die 500 richtigen Leute, die wir mit speziellen Informationen versorgten. Oder: Keiner schreibt einen Kommentar. Prima, dann habe ich ja alles geklärt. Oder: Was soll das heissen, der versteht das nicht? Ungebildetes Pack!
    .
    Vor dem Internet musste sich niemand bei den Qualitätsmedien für schlechte Zahlen verantwortlich fühlen; man hatte einen Auftrag zur Information, und das durfte und sollte auch kleine Zielgruppen erreichen – was ich im Übrigen für sehr richtig halte. Die Frage ist nur: Wie macht man das. Bleibt man bei der kleinen Gruppe, oder sucht man nach breiterer Leserschaft. Die alte Antwort war: Wieso, die Interessierten lesen es. Im Internet ist man dagegen sofort in Konkurrenz, und sieht obendrein auch, wie viele Leute es wirklich lesen. Das dunkle Geheimnis dieser ganzen Branche heisst dann auch „Verweildauer“, weil die oft genug zeigt, wie wenig selbst geklickte Beiträge gelesen werden.
    .
    Aber auch damit kann man leben, solange alles ungefähr gleich ist. Insofern ist es also gar nicht nötig, die Stabilität mit einem Blog aufzubrechen, das auch mit abseitigen Themen plötzlich Erfolg hat (und es gibt eigentlich kaum ein abseitigeres Thema als die deutschen Westviertel). In allen Fällen, die ich kenne, werden die Blogs in Medien von ein paar Leuten gefördert, und der Rest ignoriert nicht ungern. Wozu Unruhe, wenn das Schiff ohnehin schon schlingert?

  349. Könnte es nicht auch einfach...
    Könnte es nicht auch einfach sein, dass Sie die Inhalte Ihrer Artikel immer nur aus dem selben Brunnen schöpfen. Ihre Haltung zu vielfältigen Fragen der Gegenwart sind gekennzeichnet durch unabänderliche, knorrige Vorurteilsrechthaberei und das in multiplen Aufgüssen. Das ist vielleicht dann selbst für eine liberal konservative Zeitung zu unflexibel.
    Intellektuelles Leben in Deutschland ohne die FAZ ist eigentlich undenkbar. Also:
    24.03. 8:22 Punkt 2 geht natürlich garnicht. Das kitzelt Ihre Eitelkeit, selbstverständlich, aber was will man mit solchen Idioten? Mit einem Blog bespielen? Nerds vor dem Computer animieren?

  350. Der Gärtner, das Leben, über...
    Der Gärtner, das Leben, über das ich schreibe, ist nun mal nicht sonderlich abwechslungsreich, das liegt in der Natur der Sache und des Beobachtungsgegenstandes, der weitgehend ohne Moden auskommt und Veränderungen zutiefst hasst. Und Eitelkeit ist eine der grudsätzlichen Eigenschaften dieser Kunstfigur, insoferrn: Natürlich. Wo ist das Problem? Und obwohl Sie das hier stetig verächtlich machen, sind Sie immer noch da.
    .
    Was andere Blogs angeht: Andere Zielgruppen. Aber sie funktionieren auch recht gut, wenn die richtigebn Leute schreiben.

  351. @DA
    ja aber erklärt trotzdem...

    @DA
    ja aber erklärt trotzdem nicht alles. die faz ist für mich etwas abderes als die zeit. die sollte sich das schon leisten können. und die ganzen „hofschranzen“, die es auch gibt, nicht mal ignorieren. umdrehen (arsch schmeißen wie man in der opf. sagt) und weiter machen. aber die oberbayern sind halt doch „weicheier“ ?;o)

  352. Ach, Inquisitoren...
    .
    Roland...

    Ach, Inquisitoren…
    .
    Roland von Cremona… Petrus Martyr… Konrad von Marburg…
    .
    Ein guter Freund sagte einmal über einen gescheiterten, gegen ihn und andere gerichteten Blogversuch bei der Süddeutschen: Wer gewinnen will, darf nicht krepieren.

  353. bertholdIV, das ist insofern...
    bertholdIV, das ist insofern irrelevant, als ich ohnehin inhaltlich „neben“ der FAZ herlaufe. Wir haben keine Verbindungspunkte oder ähnliches, Redaktionsstrukturen gibt es nur unter den vier, von mir mitbeaufsichtigten Blogs. Und Hofschranzen: Ab 2:47 hier
    .
    http://www.youtube.com/watch?v=QySixLmPFmA&playnext=1&list=PLC7657869F18A9D0C

  354. Vielleicht kriegen wir ja auch...
    Vielleicht kriegen wir ja auch französische Verhältnisse mit einer obrigkeitshörigen GEZ-Holzpresse, und die Meinungsfreiheit wird dann halt in Blogs ausgelebt oder Fanzines wie dem Canard.
    .
    In den allgemeinen Refeudalisierungstrend würde das schon passen.
    .
    Es gibt bei Stützen wie im Volk eine unstillbare Sehnsucht nach Wiedereinführung des Majestätsbeleidigungsparagraphen.
    .
    http://www.faz.net/-01q8yo

  355. Der Inquistion begegne man...
    Der Inquistion begegne man mit:
    .
    Exquisition

  356. Weiß nicht was alle haben....
    Weiß nicht was alle haben. Der Don bleibt bei sich (als Kunstfigur) und zeigt sich gerade durch diesen Trick sehr flexibel und dennoch wenig korrumpierbar.
    .
    .
    .
    Außer von selbstgemachtem Apfelstrudel vielleicht.
    .
    Ich mag auch gar nicht groß meta über Blogs kreiseln. Bloggen ist: entweder man macht eins oder nicht. Entweder man „ist“ einer, ders kann oder kanns eben nicht. Dazwischen sehe ich nichts. Auf der FAZ können es viele nicht, selten so viel Fades, Rundgekautes, Angepasstes ohne eigene Persönlichkeit gesehen.
    Wenn kein Don mehr auf der FAZ: wurscht. Ist sich dann eben woanders.

  357. Die FAZ-Blogosphäre geriet im...
    Die FAZ-Blogosphäre geriet im letzten Jahr immer stärker unter den Einfluss des Don, direkt und indirekt, das ist meine Oberflächliche Wahrnehmung von aussen.
    Das läßt nicht unbedingt darauf schliessen, das der Inquisitionsdruck übermächtig wäre.
    Aber woher kommt dann Rascheln und Raunen?
    .
    Ein andere Beobachtung ist die, dass die Stützentexte in den übrigen Medien längst nicht die Beachtung finden, die sie hätten, wenn sie (ganz ohne Leserkommentare) Printteil erscheinen würden und der Don öfter im Fernsehen aufträte.
    .
    Das muss man nicht mögen wollen. Aber die 50 besten Beiträge auswählen und daraus ein richtiges echtes schönes Buch drucken, das wäre m.E. bestimmt kein Fehler.

  358. Herrlich hofgeschranzt:...
    Herrlich hofgeschranzt: http://www.youtube.com/watch?v=QySixLmPFmA&playnext=1&list=PLC7657869F18A9D0C
    .
    Gruppendynamiker.
    Laut einer mal gelesenen Statistik verbringen solche Hofgeister in Büro oder Redaktionen bis zu 80% der Arbeitzeit mit Gruppendynamik („ihren Status sichernde Maßnahmen“) anstatt was Anständiges zu arbeiten. Sollte man abschaffen sowas.

  359. @DA
    nachdem sie jetzt die...

    @DA
    nachdem sie jetzt die daten ja gesichert haben laut ihrem blogg. geben sie halt die bloggs als buch raus. die sz verlegt es ihnen schon… da blogg, jeder band 3,99 eur, wenn sie alle 100 (200, wie viel sind es denn) kaufen gibt es 25%.
    dann könnte es auch noch themenschwerpunkte mit je 20 bloggbüchern, sagen wir zum thema italien, radfahren, mutti geben.
    ein register für die kommentatoren wäre auch nicht schlecht, bitte dran denken, wenn wir den wunsch äußern dürfen. danke

  360. @hm555
    in aller...

    @hm555
    in aller bescheidenheit: ja natürlcih sind die kommentatoren vielleicht sogar das problem. aber der don hat dieses linke dekadente – nicht mal r-k- „gesindel“ reingebracht in die schönen faz-hallen

  361. Die Texte sind teilweise zu...
    Die Texte sind teilweise zu aktuell und teilweise funktionieren sie nur im Netz – ausserdem mag ich selbst keine Nummerncabaretbücher. Wenn, dann würde ich einen Roman über Lügen und Liebe in unserer Zeit schreiben – wobei es um harmlose Lügen und ihre Notwendigkeit ginge, und nur am Rande über Mobbing etc.
    Ich muss jetzt Gartenabfall wegbringen, bnin aber bald wieder da.

  362. @Don Alphonso: Das hier wird...
    @Don Alphonso: Das hier wird Dich gewiss interessieren, falls Du es nicht bereits selbst weißt: „Portlandia“, new tv series:
    http://www.youtube.com/watch?v=AVmq9dq6Nsg
    http://en.wikipedia.org/wiki/Portlandia_%28TV_series%29

  363. Thx. Also im Großen und...
    Thx. Also im Großen und Ganzen das alte Spiel. Besitzstandswahrung plus bloß ja nichts Neues. Hm…. Warum nochmal sind wir von den Bäumen runter ? Ich schließe mich Vroni an. Und frage mich nach wie vor warum man bei der FAZ schreibt. Geld ? In Ihrem Falle wohl eher Lust am Experiment ? However können wir uns jetzt wichtigeren Themen zuwenden ? Zb. wie man Tickets organisiert ? Alles andere ist geklärt… Mein ja nur..

  364. Vielleicht kann man dereinst...
    Vielleicht kann man dereinst in Wikipedia folgendes nachlesen (in freier Abwandlung des beigefügten Links):
    Der Blog des Don Alphonso diente dem freien Ideenaustausch, ungeachtet der Schranken von Klasse und Geschlecht, und förderte die Aufklärung. Philosophen wie Devin08 oder HansMeier555 verkehrten ebenso in dem Frankfurter Salon wie auch elegante Damen und ein Filou und bereiteten dort den Boden für die deutsche Medien-Revolution.

  365. bertholdIV, ich glaube, das...
    bertholdIV, ich glaube, das ist nur ein Trick. Alle denken, der Vatikan wolle dem Don etwas. Dabei stecken die Freimaurer dahinter. Die tun so etwas.

  366. Die Printausgabe bitte nur in...
    Die Printausgabe bitte nur in französischer oder lateinischer Übersetzung auf nichtalterndem Bibelpapier (édition pleiade), dafür ganz ohne Kommentatoren (Blätter müssen verrotten, damit Humus draus werde).
    .
    Auch die Apostelbriefe waren viel zu aktuell und werden nachgedruckt wie blöd. Erst ohne Kontext entfalteten sie ihre Wirkung. Wir müssen uns freimachen von dieser öden Philologie. (Jansenisten bitte weghören).

  367. @Don Carlos 23. März 2011,...
    @Don Carlos 23. März 2011, 19:11

    „300 jahre ohne zinsen?“

    Die hätte ich gerne mit möglichst mehr als einer seriösen Historikerquelle nachgewiesen. Denn Zinsen sind bereits in einem der ältesten schriftlich überlieferten Gesetzessammlungen fest verankert – dem Codex Hammurabis. Mir ist kein über eine reine Stammesgesellschaft hinausgehendes Gesellschaftssystem bekannt, das jemals ohne Zinszahlungen auskam. Geschweige denn ein solches mit ausgedehnten Handelsverbindungen.
    Gruss,
    Thorsten Haupts

  368. Also, jetzt mal etwas ruhiger...
    Also, jetzt mal etwas ruhiger bitte: Freeimaurer und Vatikan, das kann man nicht vergleichen mit dem Fortgang der Medien, dazu fehlt hienieden einfach der Kult und der Prunk und das Mysterium. Normaler Journalismus ist billige Tunarolls, bei denen darauf geachtet wird, dass kein billiger Fresser mehr als 7 Eurio verzehrt und mehr als 2 Kulis klaut, bei 20 Cent Zeilengeld. Sehr prosaisch, wirklich, je weiter man auf das flache Land geht.

  369. @hm555
    mein spd-freund aus...

    @hm555
    mein spd-freund aus heidelberg erzählt mir gerade was vom leistungsschutzrecht (sie sprachen ja von gez für zeitung). wissen sie wo das parlamentarisch steht? das steht doch im koalitonsvertrag etwas vage formuliert.

  370. btw hm 555: sind die...
    btw hm 555: sind die netzsperren nicht da bergündet (geschäftsmodell für verlage) leistungsschutzrecht

  371. @da
    mein freund aus...

    @da
    mein freund aus heidelberg: wie kommt er (da) denn auf konrad von marburg. der war doch ein kaiser mann friedrich II (gegen den papst btw:), erschlagen von anhängern des gragfn von sayn

  372. Recht viel glücklicher war...
    Recht viel glücklicher war bei keinem der genannten das Ende.

  373. Don, eine Nebenfrage: in der...
    Don, eine Nebenfrage: in der Blogstatistik werden derzeit nur noch 297 Beiträge und weniger als 47.000 Kommentare aufgeführt. Es könnte natürlich sein, dass ich mich täusche, aber ich meine gestern 298 Beiträge und eine größere Zahl an Kommentaren gelesen zu haben(?). Wurde da ein Beitrag gelöscht? Wenn ja, welcher? Ist Ihnen die Inquisition bereits auf den Fersen? – Meine Familie könnte Ihnen Asyl auf einer dieser malerischen Inseln im Mittelmeer gewähren…
    Literaturempfehlung hierzu: http://rezensionen.literaturwelt.de/content/buch/t/t_thelen_albert_vigoleis_die_insel_des_zweiten_gesichts_frra_12658.html

  374. ...
    shriiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiek, geschätzter don, was müssen meine müden äuglein lesen? mal wieder, diesmal ernsthaftere abschaltungsgerüchte? kein moratorium? nicht doch!
    .
    fiele der rote salon einem tsunami zum opfer, so müsste man, wie bereits erwähnt, einen umzug in den grünen salon ernsthaft in erwägung ziehen.
    http://www.google.de/imgres?imgurl=http://img296.imageshack.us/img296/4898/garylarsoncomiccu9.jpg&imgrefurl=http://img296.imageshack.us/i/garylarsoncomiccu9.jpg/&usg=__sVXKxH7f_6F9ZgUbNgUfUb5Tx-U=&h=442&w=468&sz=158&hl=de&start=81&zoom=1&itbs=1&tbnid=2JM3A8b8oymLRM:&tbnh=121&tbnw=128&prev=/search%3Fq%3Dgary%2Blarson%26start%3D63%26hl%3Dde%26sa%3DN%26ndsp%3D21%26tbm%3Disch%26prmd%3Divnsob&ei=dxaLTeDqIYbEsgaM5JicCg
    .
    aber vorher räumen wir da noch ein wenig auf, n’est-ce pas?
    denn vorsicht, passen sie auf, wohin sie treten, liebe runde, dies ist eine veritable junggesellenstube, zuweilen brennt der tee an und es liegen da soviele alte fahrräder und deren teile frisch gefettet herum, einige herren ergehen sich leidenschaftlich in weltuntergangsphantasien, was sie gerne tun mögen, denn kaum etwas liegt m.e. näher, doch die dekadent anmutende variante der ironiegeschwängertheit dieses blogs müsste erst noch wie die heruntergefallenen, antiken tortenstückchen in die perserteppche eingearbeitet werden. keine sorge, davon hätte ich noch zwei eimer; einen davon stifte ich gerne für einen guten zweck.

  375. @Don Alphonso: Deine guten...
    @Don Alphonso: Deine guten Absichten in Ehren, und ich schätze die blogbar und diesen Blog hier, seitdem Goetz nicht mehr schreibt, aber…
    Aber fühlst Du Dich von den Kommentaren nicht belästigt? Ich erinnere mich eines Interviews mit Rainald Goetz. Auf die Frage, warum er keine Kommentare ermöglicht, sagte er sinngemäß, er fühle sich für Nutzerkommentare nicht stark genug, wegen der Einspannung in fremden Käse. Ich bewundere Deinen Ehrgeiz. Aber hindert Dich dieser am Wichtigerem?
    Ich selbst… tendiere nach 10+ Jahren dazu Kommentare auszulassen, oder nur die ersten zu lesen. Falls ich selbst welche schreibe, dann allenfalls zur Selbsterholung – als mind punch, morgens, abends – oder, wie im Falle von „Portlandia“, weil ich denke, dass es den Autor interessieren könnte, und nicht, um in eine Diskussion zu treten. Inhaltlicher als frühe irc chats sind solche Kommentare doch auch nicht, oder? Oder geht es um die Nähe des Souveräns?
    (Antworte besser nicht. Ich lese die Antworten meiner Kommentare nie oder seltenst. Andernfalls würde ich zu nichts kommen, scheint mir. Ja, eine Schwäche von mir.)

  376. Stimmt. Einer fehlt. Das ist...
    Stimmt. Einer fehlt. Das ist gerade in der Klärung. Kein Grund zur Beunruhigung. Alles ganz harmlos, würde man in Japan sagen ;-)

  377. Lustig fände ich einen Blog,...
    Lustig fände ich einen Blog, wo all die Leitartikel der Q-Medien genüsslich zerpflückt werden können, ohne Begrenzung auf 1.500 Zeichen und die übrige Zensur.
    .
    Eher ein Stuhlgewitter als ein Perlentauchgang.
    .
    Müsste natürlich moderiert werden.

  378. Bloggen ohne Kommentare ist in...
    Bloggen ohne Kommentare ist in meinem Augen wie Geschlechtsverkehr ohne Sex. Ich mag Kommentare sehr, sehr gerne, und das ist auch der Grund, warum mich Print eher langweilt: Keine Interaktion.

  379. @lieber hans meier 555
    bitte...

    @lieber hans meier 555
    bitte doch ein feedback zum leistungsschutzrecht

  380. ThorHa, einfach nach...
    ThorHa, einfach nach ‚zinsverbot‘ suchen (306 n.Chr. Concilium Eliberritanum, 1543 karl V. usw., Sie kommen da schon klar).

  381. Mein Bruder wurde zu Zeiten...
    Mein Bruder wurde zu Zeiten seines Grundwehrdienstes, weil er lesen und schreiben konnte, in der Schreibstube der Vorschriftenstelle eingesetzt. Ein warmer Ort mit drehbaren Bürostühlen an dem die Vorschriften verwaltet werden. Neben des Dienstes schrieb er kritische Texte über die Bundeswehr im speziellen und das Leben im allgemeinen. Eines Tages fielen dem Vorgesetzten die Blätter in die Hände und er las was dort stand. Danach wurde mein Bruder zur Verwaltung einer Turnhalle abgestellt, er schrieb dort weiterhin Texte aber es störte sich niemand mehr daran.

  382. Wer nie von den Freimaurern...
    Wer nie von den Freimaurern verfolgt wurde, hat nicht wirklich gelebt. Existiert höchstens.
    donna laura, Sie vergaßen bei shriiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiek ein i. Es muss heißen: shriiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiek. (Bei Rechtschreibung bin ich kleinlich, wie jede Germanistin in spe.)

  383. newhere, der schrieb auf...
    newhere, der schrieb auf Papier? „Blätter“? Nun ja, die 50er waren sicher hart, und Kritik las man ungern.

  384. @Arabella
    Ja, der hat in den...

    @Arabella
    Ja, der hat in den Neunzigern mit Tinte auf Papier geschrieben, eine Kulturtechnik die er beherrscht, mein großer Bruder. Aber egal wie, Kritik kommt auch heute nicht so gut an gleich gefolgt von guten Ratschlägen.

  385. @b4
    .
    Leistunxschutzrecht?...

    @b4
    .
    Leistunxschutzrecht? Find‘ ich gut. Wäre es schon in Kraft, hätte Guttenbergs Anwalt den Machern von GuttenPlag aber eine saftige Abmahnung schicken können!
    .
    Weil sie die von ihm in mühevollster Kleinarbeit erbrachte Leistung einfach so ins Netz stellen.
    .
    Wer braucht schon all die Texte, aus denen er’s geklaut hat. Erst durchs Zusammenrühren wurde doch ne Wurst daraus.

  386. @Don
    .
    Kommentare sind...

    @Don
    .
    Kommentare sind schön, aber vom Perlentaucher, SPIEGEL und den übrigen Pufflautsprechern totgeschwiegen zu werden, während die §$%&“!-Edelfedern und Extremdiskutanten sich dort und im TV gegenseitig für mutige Tabubrüche loben und als supi relevante Vordenker, Stechwortgeber und Meinungsblindner posieren, könnte ja auch frustrierend sein.

  387. @newhere
    Tja :-). Ich hätte...

    @newhere
    Tja :-). Ich hätte in meiner aktiven Offizierzeit Ihren Bruder auch versetzt. Nicht wegen der Kritik an sich, die war für Grundwehrdienstleistende genetisch verankert. Aber ich hätte – ob zu Recht oder zu Unrecht – die Kritik als Indiz dafür genommen, dass Ihr Bruder auch geheimzuhaltende Unterlagen an Aussenstehende gegeben hätte. Und in der Vorschriftenstelle gab es die eben auch.
    Gruss,
    Thorsten Haupts

  388. @Don Carlos 24. März 2011,...
    @Don Carlos 24. März 2011, 10:26

    „ThorHa, einfach nach ‚zinsverbot‘ suchen“

    Muss ich nicht. Den Versuch hat´s immer wieder gegeben (bis heute – die angeblich zinsenfreie muslimische Kreditwirtschaft). Theoretisch. Praktisch allerdings gab es niemals eine zinslose Wirtschaft. Weswegen die Zinsverbote auch genau eines waren – wirkungslose Papierverschwendung.

  389. in Sachen Zinsen etwas...
    in Sachen Zinsen etwas Lokalkolorit mit dem Studium der Anfänge des Hauses Fugger …

  390. Der Verband redlicher adliger...
    Der Verband redlicher adliger Doctores (READ e.V.) fordert eine Weiterführung dieses Blog. Der Verfasser hat in ungezählten Beiträgen wenig oder fast gar nicht plagiiert. Damit beweist er einen nahezu adligen Respekt vor geistigem Eigentum. Das erscheint unseren Mitgliedern – auch und besonders (wir betonen besonders) vor dem Hintergrund unglücklicher Ereignisse an der Universität Buyreuth – bemerkenswert und förderungswürdig.
    Prädikat: Weitermachen!
    Dr. D. von Westhofen-Runkel, Präsident READ e.V.
    Dr. Stefan von Zollern-Alb, Schreiber READ e.V.

  391. Wenn Kommisköppe über...
    Wenn Kommisköppe über Genetik schwadronieren, gehe ich in Deckung bzw. in den Weinkeller.

  392. @Don Carlos
    .
    Sie können Ihr...

    @Don Carlos
    .
    Sie können Ihr Geld ja gerne an wen auch immer zinslos verleihen, oder auch noch eine Prämie drauflegen („Negativzins“).
    Das funktioniert bestimmt hervorragend, probieren geht über studieren.

  393. @hm555
    ach.. ich hätte mir...

    @hm555
    ach.. ich hätte mir jetzt eine brandrede von ihnen gegen burda, holzbrick etc. erwartet dafür dass sie die biene maya (hunnenrede, stimmt das) koalition abstellen ihnen ein neues geschäftsmodell zu zimmern…

  394. @V

    Prost....
    @V
    Prost.

  395. guest (13:55): au ja, au ja,...
    guest (13:55): au ja, au ja, endlich mal was über Augsburg!

  396. @ThorHa, 24. März 2011,...
    @ThorHa, 24. März 2011, 13:29
    Das lustige daran ist, daß der Gute einen seltsamen Hang zum Militarismus hat den er bei der BW aber nur unzureichend erleben durfte, zumal zu der Zeit der Kosovo-Krieg noch nicht lief. Er war dann etwas entäuscht und hat sich dem Schreiben usw. gewidmet.

  397. @hm555
    ich zitiere mal meinen...

    @hm555
    ich zitiere mal meinen freund aus heidelberg, der mich zu dieser frage jetzt an sie angestiftet hat:
    „Er weiß genau, was damit gemeint ist, und sagt es nicht … “
    ich hoffe sie sind nicht wirklich für dieses gesetz, aber aus ihrer nichtantwort schließe ich böses:
    „welche papyri“

  398. Hier kommt erst mal was zu...
    Hier kommt erst mal was zu Rossini, und demnächst schalte ich das GT-Blog wieder hoch, dann gerne auch Augsburg.

  399. Augsburg! Augsburg!...
    Augsburg! Augsburg!

  400. @b4
    .
    Die Diskussion zum...

    @b4
    .
    Die Diskussion zum Leistungsschutz ist ja soooo 2009…
    .
    Hoffentlich kommt bald die Zensur, dann wissen wir woran wir sind. Richtig schön klassisch wie in Ungarn, mit einem richtigen echten Gesetz im richtigen echten Gesetzbuch.
    .
    Zuwendung, Distinktion, Gnade.

  401. @Don
    .
    Was zum Mietrecht...

    @Don
    .
    Was zum Mietrecht diesseits und jenseits des Rio de la Plata.

  402. Demnächst an dieser Stelle...
    Demnächst an dieser Stelle „Stützen der Gesellschaft UNPLUGGED“

  403. So wie der Brüderle? Der...
    So wie der Brüderle? Der wähnte sich auch „unplugged“.

  404. Nur habe ich nichts...
    Nur habe ich nichts zurückzunehmen.

  405. @hm555
    das sagte mir der...

    @hm555
    das sagte mir der heidelberger freund auch, dass es 2009 wo verklausuliert verfasst wurde….und er würde gerne wissen wo das jetzt steht… ich glaube er fragt jetzt beim abgeordneten nach

  406. Der Don zieht jetzt den...
    Der Don zieht jetzt den Stecker raus. Dann wird alles schwarz.

  407. Nein. Wie gesagt, es gab einen...
    Nein. Wie gesagt, es gab einen Vorgang, und dieser Vorgang hat Folgen für die weitere Arbeit.

  408. "Ferner bin ich auch der...
    „Ferner bin ich auch der Meinung, dass jeder, wirklich jeder, der Ebooks das Wort redet, bitteschön nach Fukushima reisen soll, und sich die Sache an der Quelle zu Gemüte zu führen. Strom ist, für sich betrachtet, eine feine Sache. Aber es gehört sich nicht, ihn zu verschwenden, wenn es nicht nötig ist“
    Lieber Don, da muss ich aber widersprechen. Bücher auf Papier herzustellen kostet weitaus mehr Strom und Energie als sie als ebook zu lesen. Bei solchen Betrachtungen muss der Lebensweg des Produktes von der Wiege bis zum Grab betrachtet werden, da sind die Umweltauswirkungen von ebooks wirklich viel, viel geringer als von gedruckten Büchern.
    Ansonten haben sie aber völlig Recht mit dem Grundtenor des Artikels.
    Ich muss da an eine Begebenheit aus einem Kurs an der Uni denken, dort ging es um Nachhaltigkeit. Wir sollten uns als Hausaufgabe überlegen was denn jeder von uns konkret für Umwelt und Nachhaltigkeit tun könnte. Ein Kommilitone meinte ganz lässig „also es wäre super nachhaltig, wenn wir zu Hause einfach komplett auf Strom verzichten würden “ die Kursleiterin daraufhin „also, neee, das ist ja auch keine wirkliche Alternative…“ Kommilitone daraufhin „Wieso denn nicht? In meiner Heimat ist das ganz normal, auf dem Land hat fast keiner Strom zu Hause “ Er kam aus Kamerun.

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