Stützen der Gesellschaft

Stützen der Gesellschaft

Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Der schmutzige, heisse Sex des Alters

| 551 Lesermeinungen

My milkshake brings all the boys to the Yard and they’re like, it’s better than yours
Kelis, Milkshake

In meinem langen Leben habe ich viele interessante Gesprächspartner her erleben dürfen, vom polnischen Partisanen bis zum artifiziellen Hagestolz, der tanzend und singend einen Mordaufruf gegen einen Kanzler verbreitete, und es Kunst nannte – Ironie des Schicksals: Der Kanzler hat ihn überlebt. Weit, sehr weit oben in der Rangliste dieser interessanten Menschen steht eine Frau, die sexuelle Wünsche anderer Leute mit der Erfüllung ihrer eigenen finanziellen Wünsche verbindet, und aus diesem nicht ganz undelikaten Grunde auch berichten kann, welche Wünsche da bis ins hohe Alter vorgetragen werden. Ich möchte nicht ins Detail gehen, aber es erscheint mir als gegeben, dass angesichts der Bereitschaft, hohe Preise für besondere Leidenschaften zu bezahlen, der Sex des Alters zuallererst einmal Sex ist, in diversen Spielformen. Und danach erst Essen. Oder was immer andere denken, es könnte der Sex der Alters sein.

Wie auch immer, alt ist man vermutlich, wenn man wie ich ein Stück Marillenkuchen als Bild ins Internet stellt, und darauf warten kann, dass jemand darin einen Ausdruck von “Sex des Alters” erkennt. Das ist ein schönes Beispiel für den Niedergang der Sitten, denn in den Zeiten, da ich erzogen wurde -”erzogen” ist das Gegenteil von dem, was heute in Kitas und Berliner Schulen an Kindern verbrochen wird – in diesen Zeiten wäre niemand auf die Idee gekommen, andere auf ihre sexuellen Vorlieben anzusprechen. Vor allem nicht ältere Menschen, denen man mit Respekt begegnete. Ich beispielsweise kenne auch viele junge Frauen im Internet, die den Nutzer exzessiv mit ihren Yogaerlebnissen oder der Befürwortung von “Fett in Leggins” konfrontieren, ohne sich je über Geschlechtspartner zu äussern. Ich käme nie auf die Idee zu sagen, Yoga und Fett in Leggins seien halt der Sex der jungen Frauen, noch nicht einmal nach dem Zuckervollrausch von 4 Stück Torte im Cafe Prenn zu Sterzing. Wie ich übrigens feststellen musste, hat Prenn gerade Betriebsurlaub – ich käme also nicht nur nie auf die Idee, so etwas zu tun, sondern sogar nie nicht!

Auch sagt niemand zu jungen Menschen, die küssend auf der Parkbank sitzen, das sei wohl das Essen der Jugend. Und niemand macht sich Gedanken, dass Jugend etwas sehr Relatives ist – hat man die Restlaufzeit eines Menschen im Auge, kann es durchaus sein, dass schlecht gelaunte und prekär ernährte junge Frauen, die für alte, weisse Männer stets nur Spott übrig haben, schneller als dieselben ins Grab sinken. Diese Relation ist der Jugend nicht wirklich eingängig, aber wenn man älter wird, kennt man neben dem Wert der Gesundheit auch den Schatz des Überlebens und die lebensverkürzenden Statistiktücken der Sterbetabellen. Jung sein kann jeder, im hohen Alter dagegen darüber reden können, welche Form von Sex man bevorzugt – dazu muss man schon die ein oder andere Klippe des Daseins umschifft haben, und respektlose Sprüche sind da noch das kleinste Problem.

Die Frage nach dem Sex des Alters ist, das wurde mir am Wochenende bewusst, einfach eine Frage der sich ausweitenden Interessen. Denn am letzten Wochenende war das Wetter am Nordrand der Alpen katastrophal: Es gab einen Temperatursturz und Regen, der den am Tag zuvor befahrenen Pass fast in einen reissenden Fluss verwandelte. Ausserdem drohte am Tegernsee eine Invasion der Triathleten, die sich zu echten Radsportfreunden verhalten wie Yogamatten und Gewichtsakzeptanz in Leggins zu echtem Sex. Eigentlich war ein Sturm auf den Gipfel des Reutbergs geplant, der sich majestätisch 15 Meter über dem Moor bei Sachsenkam erhebt und eine grandiose Bayerisch-Cremetorte hat, aber so wurde das natürlich undenkbar. Ich fand mich also am Telephon wieder, und unterbreitete Männern, die noch viele zu überleben gedenken, den Vorschlag, die finanziellen Möglichkeiten des Alters mit der Abtötung des Fleisches zu verbinden: Mit dem Auto über den Brenner, nach Kloster Neustift bei Brixen, und dort auf einen der exzellent ausgebauten Radwege, die man bei Spiegel Online offensichtlich nicht kennt, weshalb man dort von vielen Italienerinnen und keinerlei Hamburger Kolleginnen ausgehen kann.

Und so kam es, dass wir zu dritt mit drei Rädern in den Kofferräumen von zwei Autos – eines davon ein Diesel von einer durch einen Skandal bekannten Marke – mit hoher Geschwindigkeit und Verbrauch über den Achenpass auf die Ellbögenstrecke gelangten, und dort von den obigen Herren in Rot aufgehalten wurden. Die Herren hatten Gewehre dabei, schossen in die Luft, und der Kommandant meldete dem Pfarrer, die Gebirgsschützenkompanie Ellbögen sei mit 50 Mann angetreten. Weiter unten standen die Frauen in Tracht und mit einem Fass voller Schnaps, Hochwürden spendete seinen Segen, weisse Federn wogten im Wind, die Blaskapelle spielte Tiroler Märsche, Bumm, Bumm, Bumbububumm Tätärä. Am Ende gingen alle ins Gasthaus, und der Weg nach Süden war frei.

Am Brenner war der Himmel noch grau, in Sterzing öffneten sich erste blaue Löcher, und hinter Franzensfeste zeigte sich zwar nicht gerade unsere ökologische Gesinnung, aber doch der knallblaue Himmel Südtirols über den heiligen Hallen des Klosters Neustift. Niemand sagt, der Sex des Alters sei die Fähigkeit, einfach einen Tag südlich der Alpen zu verschwinden, Schlutzkrapfen zu bestellen und dann mit dem Rad auf dem Radweg nach Klausen fahren – das ist schon deutlich zu gross für eine ironische Unternote. Ausserdem stimmt es nicht, es ist etwas anderes: Ein geschenkter Tag im Licht, während andere im Dunkeln und Regen und auf der Yogamatte und möglicherweise, ich will ja niemandem etwas unterstellen, auch ohne Sex verharren. Es ist einfach eine andere Lebensweise: Sex macht das Leben auf eine bestimmte Art schön, ein Tag in Südtirol auf eine andere Art.

Was den Sport angeht, ist die Fahrt nach Klausen und darüber hinaus bis zu den Eisackschnellen übrigens kaum erwähnenswert. 70 Höhenmeter geht es mit Gegenwind – heisse italienische Luft stürmt gegen deutsches Tiefdruckgebiet an – hinunter, und auf dem Rückweg mit Rückenwind wieder hinauf. Man radelt durch Parks, entlang von Eisenbahnen und oft mit ausreichendem Abstand zur Strasse, ohne je von Autos bedroht zu sein. Der Weg führt direkt durch die für Autos gesperrte Innenstadt von Klausen, wo drei noch lange leben wollende Herren auf der Hügelkuppe eine kleine Bergwertung ersprinteten, als wären sie wieder 20. Es gibt phantastische Bilder vor Bergkulissen, die einen erheblich sportlicheren Eindruck als die Realität vermitteln. Wasserfälle! Berge! Kurven! Reissende Flüsse! Burgen! Es sieht mächtig aus, es atmet Leistungsbereitschaft und auf dem Rückweg habe ich gefragt, ob sie in Klausen nicht ins Cafe wie hunderte andere Radler wollten.

Sie wollten weiter. Echte Helden! Weiter hinauf an der Eisack entlang nach Brixen, wo wir mit grösster Lässigkeit die edlen italienischen und einen französischen Renner an den Blumenrabatten rebellisch beim Rad-abstellen-verboten-Schild abstellten, und die Eiskarte plünderten. Ganz ehrlich, ich bin nicht gerade ein Freund von Eis, ich bevorzuge fast immer Tee, aber nach 60 Kilometern entlang der reissenden Eisack und all unseren Bergwertungen war so ein Erdbeer-Milchshake wirklich fast so gut wie Sex. Aber es ist eben nicht der Sex des Alltags. Es ist Teil einer Freiheit, die man als junger Mensch schon in meiner Jugend nicht dauernd kannte, und mit dem achtstufigen Gymnasium und dem verschulten Studium und all den Praktika noch weniger kennen lernen wird. Wie auch die Italienerinnen, die wir sahen. Es waren wirklich viele. Es war sehr hübsch. Aber man muss es sich eben leisten können. Wenn etwas der Sex des Alters ist, dann ist es nicht das Essen und der schmutzige, schweisstriefende Sex des Radelns.

Es ist der Umstand, dass die Lebenssituation solche Entscheidungen erlaubt, ohne jede negative Konsequenz. Man muss nicht überlegen. Das einzige echte Hindernis sind zwei, drei Stunden Anfahrt, aber die sind in der schönsten Landschaft Mitteleuropas. Man kann unterwegs Vorräte auffüllen, Geschenke kaufen und ein Hotel mit eigenem Park und Pool und Gemäldegalerie buchen, das vor einem das halbe Haus Habsburg beehrte. Natürlich kann man danach auch in den Kutscherhof gehen und dort vorzüglich essen. Es ist der Umstand, dass man nicht im Regen bleiben muss, sondern diese kleine Wette mit der Wetterscheide Alpenhauptkamm eingehen und gewinnen kann. Es ist noch kein Sex, aber es macht das Alter sexier, als junge Menschen sich das vorstellen können, wenn sie abfällige Kolumnen über alte, weisse Männer schreiben.

Die einen verlieren einen Tag im Regen, die anderen gewinnen einen Tag in der Sonne. Die einen sind schlecht gelaunt und die anderen sehen großzügig darüber hinweg. Möglicherweise wurden auch mehr Kalorien zugeführt, als beim Radeln abgebaut werden: Ein Gedanke, der einen schlagartig zu quälen aufhört, wenn man am nächsten Morgen die winzigen Marillenkrapfen sieht, von denen man zwei nimmt, und später noch mal zwei. Die Luft ist warm, die Gespräche drehen sich um Zweitwohnsitze jenseits der Alpen und die nächste Etappe, die man unter die Räder nehmen möchte. In Hamburg werfen die Jungen ihre Leiber, kaum dass sie aus feuchten Zelten und von quietschenden Luftmatratzen kommen, gegen die Körper der Polizisten, und wir werfen unsere irdischen Gefängnisse gegen Berge, bis die Muskeln hervor bersten: Der Zeit ihren Sex. Dem Sex seine Freiheit. Und die ist nun mal mehr als nur Essen im Alter, Alter. Echt jetzt, ey.

Wenn mir jemand also so respektlos mit dem “Sex des Alters” begegnet, lächle ich, und denke an meine Bekannte mit all den Erfahrungen und Südtirol mit all den Freuden, die Jüngeren vermutlich eher fremd sind. Die lernen das schon noch – sollten sie noch so alt werden und nicht aus Gründen der sozialen Gerechtigkeit von der nächsten Generation im Neuesten Deutschland als alte, weisse Menschen jenen missmutigen Begehrlichkeiten im Wege stehen, die unsereins noch über 4 Stück Torte hinweg als bedeutungslos abtun konnte.

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551 Lesermeinungen

  1. Gründe?
    Schön geschrieben, doch ich frage mich nach dem Grund? Gab es einen speziellen Grund sich über die wohligen und amourösen Aspekte des Sex im Alter auszulassen? Der würde uns wahrscheinlich interessieren und falls Ihre Bekannte jemals gedenkt ihre Memorieren zu veröffentlichen, hat mein Verlag immer Interesse an solchen Geschichten.

    Ansonsten freue ich mich auf das Wochenende in Südtirol, dass ich mir mit meiner Frau einfach kurz entschlossen gebucht habe. Warum? Einfach, um das Leben zu feiern. Wir sehen uns am Pass.

    • Danke, ich gebe es gern weiter! Wobei ich es natürlich schön finde, einen Wissensvorsprung zu haben.

  2. Schön
    “Auch sagt niemand zu jungen Menschen, die küssend auf der Parkbank sitzen, das sei wohl das Essen der Jugend“. Sehr schön, klingt ein bisschen nach Max Goldt :)

    • Danke. Ich finde diese Distanzlosigkeit erschütternd.

    • Zuzugeben ist dem Ausgangspunkt,
      dass zumindest mein Vater mit fortschreitendem Alter abnehmend das Aussehen meiner Mutter und zunehmend ihre Kochkünste zum Gegenstand von Komplimenten ihr gegenüber machte. Irgendwas ist also vielleicht doch dran, dass da ein Substitutionsprozess einsetzt.

      Dessen ungeachtet hat er Ihnen locker 40 Lenze voraus, also haben Sie sicherlich noch etwas Zeit, bis auch bei Ihnen (oder mir) ein Umdenken bei der Gewichtung von Lebenswerten eintritt. Bis dahin sollten wir die aktuelle Priorisierung möglichst lange beibehalten und qualitativ wie quantitativ genießen.

      Was aber das Richten über die Jugend angeht: je mehr man über die Jugend schimpft, desto mehr hat man vermutlich selbst vergessen, wie die eigene Jugend war. Ich bin daher bei der Entrüstung über die Jugend tendenziell eher zurückhaltend und schimpfe lieber allgemein auf vermeintliche Progressivität und Gesinnungsmoral. Allerdings spielten Bücher unter den Ellenbogen bei meiner Erziehung auch eine geringere Rolle als bei Ihnen, meine Fallhöhe an Standesdünkel ist also geringer, und Ihre Entrüstung sei Ihnen daher gegönnt…

      Weiterhin alles Gute bei Ihren Reisen, mit hoffentlich zahlreichen Berichten, und zuguterletzt Dank, dass Sie auf Fotos von Fett in Leggins verzichtet haben (ich hatte da aufgrund früherer Andeutungen von Ihnen, Sie würden zu diesem Thema noch was schreiben, gewisse Befürchtungen).

      Mit bestem Gruß aus den westdeutschen Niederungen
      SchallundRauch

    • Vielleicht werden auch Frauen irgendwann Kochkomplimente lieber?

      Machen Sie sich keine Sorgen, mir wären die Photoshoporgien, die man braucht, um so etwas bringen zu können, zu stressig.

    • Ich kenne
      zwei Gruppen in denen gerne überraschende Distanzlosigkeit mit unbegründeten Forderungen kombiniert wird. Gruppe 1 unterstützt Gruppe 2, die wiederum Gruppe 1 verachtet, die Verachtung aber erstmal verbirgt bis ihre Forderungen erfüllt sind.

    • Titel eingeben
      Doch. Genau das sagt man.
      Man sagt, sie leben von Luft und Liebe.
      Ich kann mich noch genau erinnern, wie stark und unabhängig ich mich gefühlt habe, als meine Oma meinen Eltern mit diesen Worten und gütig-wissendem Blick meine momentane Appetitlosigkeit erklärt hat.

  3. Ach wie schön...
    … und überdies hat diese Art des Sex, so ein von diversen optischen und lukullischen Höhepunkten gespickter Tag in wo-auch-immer-Hauptsache-mit-dem-Rad noch den Vorteil, über den ganzen Tag genossen werden zu können… Dafür fehlen in Hamburg und Berlin nicht nur die Mittel, sondern vor allem die Zeit. Es ist mutmaßlich der blanke Neid, der dann zu schlecht getexteter Agitation führt. Hihi…

    • Vor allem die Unfähigkeit zu verstehen, was daran gut ist. Für andere ist es nur ein Haufen Berge und Schinderei, die völlig überflüssig ist, wo einem doch die U-Bahn jedes Kilo durch die Stadt bringt.


    • Dafür fehlen in Hamburg und Berlin nicht nur die Mittel, sondern vor allem die Zeit.
      Zeit glaube ich einfach nicht, Mittel ist ein vieldeutiges Wort – woran es da v.a. fehlt, ist mE einfach der Platz! Der Platz für eigene (vorzugsweise:) Radwege, die die Bewegung „schräg zur U-Bahn/Buslinie“ lohnend machen.
      Üblicherweise muß man an jeder Kreuzung (Ampel!) halten. Das ist halt mühsam und hält auf.

  4. Zweitwohnsitze
    „Die Luft ist warm, die Gespräche drehen sich um Zweitwohnsitze jenseits der Alpen und die nächste Etappe, die man unter die Räder nehmen möchte.“

    Ja, ich erinnere mich dunkel. Sie hatten doch zuerst ein Palazzo im Auge und dann etwas später auf dem Land ein niedliches Häuschen, das nur ein ganz klein wenig Arbeit erfordert hätte.

    Haben Sie denn ein neues Objekt der Begierde?

    • Nein, das wabert weiter im Ungefähren. Es ist so schwer, sich zu entscheiden.


    • Es ist so schwer, sich zu entscheiden.
      Lassen Sie es schweben, träumen Sie noch eine Weile. Aber ich glaube, ohne italienische und mit vielleicht noch paar circumtegernseerischen Immobilien werden Sie glücklicher.
      Weil, die Bürokratie anderswo stellt sich immer als noch schlimmer heraus, als man sich das vorstellt. Bei der bekannten weiß man hingegen, was man zu erwarten hat.

    • Don Entscheidung ist schwer!?Verdammt schwer..
      Als ich dies jetzt gelesen habe, ist mir spontan ein altes Gespräch mit der Dings eingefallen, die mir erzählte, ihre Eltern hätten immer einen Traum gehegt, ein Ferienhaus in Südfrankreich. Und? fragte ich. Trockene Antwort: Als sie es hatten, war es kein Traum mehr, sie haben sich dann getrennt. Tja solche Dinge wollen wohlüberlegt sein.

  5. Lust auf ...
    Guten Morgen, irgendwie habe ich plötzlich Lust auf ein opulentes
    Frühstück, das gerne mal 90 Minuten dauern kann … Und dabei denke ich dann über diesen schönen Beitrag nach. Besten Dank dafür!

  6. Das ist doch wohl eher afrikanische Luft, die die
    Neger aufm Weg übers Meer in Richtung italienische Küste angespannt angehalten und erst nach Erreichen der Häfen dort erleichtert ausgeatmet haben.

    NS: Sex und Radl – fahren Sie und ihre Kumpels mittlerweile auf https://encrypted-tbn0.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcT9-ya6GkXxlTKCk_LKapucUl9BLCq0bGnLJGlhwvTxaI0wlKCc oder sogar ganz ohne Sattel?

  7. Da wir von Sex reden:
    Der Eisack ist männlich.

    Sonst alles fein. :-)

    • Ich dachte, das kommt von „Ache“, und die Ache ist weiblich…

    • Titel eingeben
      Die Cimbern kamen auch den Eisack runter. Ich hoffe Don begegnet keinem Konsul Marius.

    • Nein, nur Italienerinnen, und die waren alle freundlich.

    • Titel eingeben
      Wenn es um das Fluss-System Südtirols geht, ist die Männlichkeit des Eisack eigentlich nur meine zweitliebste Klugscheißerei.

      Noch lieber erzähle ich der zu Recht völlig desinteressierten Zuhörerschaft, dass die Etsch eigentlich Eisack heißen müsste, weil der wasserreicher ist, gleichzeitig aber gar nicht Eisack, sondern Rienz heißen müsste, weil die bei Brixen wasserreicher als er ist. Und wie es jetzt sicher schon alle ahnen werden: Die Rienz trägt ihren Namen völlig zu Unrecht, weil die Ahr (aus dem Ahrntal) der größere Fluss ist.

      Kurzum: „Von der Ahr bis an den Belt“ und/oder „Alto Aurino“.

    • Da kann man sich ewig streiten. Aber es endet eh alles im Po.

    • Titel eingeben
      Eben nicht!

    • Don, ...
      … in meiner Schulzeit konnte man diesem Lied nicht entkommen:
      https://www.youtube.com/watch?v=jAD8KtXOyQg
      Insbesondere 0:25 ff

      Laut https://de.wikipedia.org/wiki/Eisack ist das ein lateinischer Name, den die Bajuwaren offensichtlich von den Ladinern geborgt haben.

    • Reden wir von Sex, ja?
      Also wer von den Forist(inn)en hat sich das Video von Kelis mal angesehen und angehört? Upps, ich denke mal, dass sich hier Don Alphonso entgegen seinen eigenen Hinweisen (erzogen zu einer Zeit, in der man nicht über sexuelle Vorlieben sprach) einen kleinen Hammer Verzeihung) erlaubt….wegen eines überzuckerten Zwetschgendadschis würde wohl keiner im Hinterhof anstehen, oder? Ich frage mich, ob er ein später Situationist ist…? PS: Männer in (Radler) leggings können auch ganz schön unapp…..aussehen. Vielleicht lieber Yoga, da trägt man(n) legere Kleidung…..MfG.

    • Es ist offensichtlich, dass Milkshake eine sexuelle Anspielung ist.

    • @AR
      Also wenn’s um den Wasserreichtum gehen würde, was es nicht tut, müßte auch die „blaue“ Donau, ab Passau, eigentlich Inn heißen.

    • Size doesn't count
      Wenn man aber davon ausgeht, dass „Eisack“ nicht „Ei-Sack“ bedeutet, sondern „Eis-Ache“, also „eisiger Fluss“, dann wird „er“ wieder zum Weib.

    • Mia-san Puritsen
      „Eisack“ schreibt sich auf Englisch übrigens „I suck“ welches auf Bayerisch „Mia san Preissn“ heißt“. Dieses bedeutet im Japanischen:“Die ehrenwerte Mia ist nicht gebügelt“

    • Titel eingeben
      @ Problembär
      Ja, ich weiß. Ich lebe ja eigentlich auch an der Moldau und nicht an der Elbe.

    • @Thomas Marx (Mia-san Puritsen)
      Waren derartige Analogieschlüsse in der Frühzeit der Vergleichenden Sprachwissenschaft noch erlaubt, so sind sie seit den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts verpönt.

      Amüsant – wie im vorliegenden Fall (Danke Herr Marx!) – sind sie allemal.

      Meine Empfehlung:
      „Der Fenno-Ägyptische Ursprung der Alten Welt“ von Sigurd Wettenhovi-Aspa

      Aber Vorsicht, laut Wikipedia war der Mann nicht nur „painter, sculptor, poet, composer, linguist, inventor, architect, freemason, egyptologist“ sondern auch „racehygienist“.

    • @AR
      Da hat er sich aber entblößt, der Fonse. Nicht nur am Po.

      Aber wenn er hier einen Artikel über Wattwürmer schreiben täte, täte er auch 1000 Antworten haben. Mei, auch werdende Institutionen müssen ihre Lasten schultern.

    • Teil 2
      Ich war mit meinen sprachwissenschaftlichen Erläuterungen noch nicht ganz am Ende. Zur Wiederholung: „Eisack“ schreibt sich auf Englisch „I suck“ welches auf Bayerisch „Mia san Preissn“ heißt“. Dieses bedeutet im Japanischen:“Die ehrenwerte Mia ist nicht gebügelt“ .

      Das kommt daher, dass die japanischen Alphabete Hiragana (für Frauen) und Katakana (für Männer) keine alleinstehenden Konsonanten kennen (nur: la, le, li, li, lo, lu; ka ke ki ko ko, ta te ti to tu usw.) und echte japanische Wörter deshalb „Yokohama“, „Kumamoto“ oder „Mitsubishi“ heissen, das heisst: auf Vokale enden. Schwierige europäische Wörter, die alleinstehende Konsonanten enthalten, bildet der gemeine Japaner mit Hilfe seiner „u“ -Silben und spricht das „u“ einfach nicht aus.
      Wenn wir weiter bedenken, dass „r“ als „l“ gesprochen wird, dann wird aus „Puritsen“ (die Endung „sen“ ist die Verneinung eines Verbes, das eigentliche Verb ist „puritsu“) logischerweise „Pliets“ , vom Englischen: „to pleat“: „Bügeln“, oder Plattdeutsch: „Plätten“. (Auch das japanische Wort „Barrpennu“ ist deshalb leicht zu erraten: „Ballpen“, der Kugelschreiber).
      „Plätten“ kommt aber bekanntlich von „platt“ und das heisst auf Bayerisch „Plott“, womit bewiesen sein dürfte, dass der 3D-Plotter in Bayern erfunden wurde, und nicht nur der Schuhplattler ( für „3D“ vgl. Loriot: Das Jodeldiplom, Kap. 1: „Dudadeldidö“).
      Um wieder auf das Japanische zurückzukommen: „Sen“, die Verneinung, darf nicht mit „San“: „der Berg“, oder „der/die/das Ehrenhafte“ verwechselt werden. Der heilige Berg der Japaner, den wir „Fujijama“ nennen (Jama: der Berg, aber nicht der Ehrenhafte), heisst damit auf Japanisch: „Fujisan“.
      „Mia san“ heisst deshalb: „die ehrenhafte Mia“ (s.o)und „Fujisan“ (bayerisch: „futschi san“) heisst deshalb auch noch: „Weg iss…“.
      Vor mehreren tausend Jahren wurde das Wort „Ballpen“ dann aus dem Land der Plotter-Erfinder (Bayern) nach Sachsen exportiert, welches aber leider kurz danach 9,8m unter Wasser stand (altbayerisch und Japanisch: „Fujisan’s d‘ Soxn“), worauf diese sich vom Fischfang ernähren mussten (die Fische waren damals viel grösser und konnten sogar fliegen) und deshalb: „Angelsachsen“ genannt wurden.
      Das Wort „Ballpen“ wiederum beruht auf einem Missverständnis verliebter Angelsächsinnen, welche den Begriff „B-Alpen“, womit der gemeine Bayer die Sächsische Schweiz zu bezeichnen pflegte, einfach aus dem Grund, weil die Dolomiten nicht so leicht absaufen (Dolomiten = A-Alpen), für das Gerät hielten, mit dem der Bayer seine romantischen Liebesbriefe verfasste, aber der schrieb lieber mit einem „Kiel“, was die Angelsächsinnen wiederum nicht verstanden, denn „Kiel“ lag für sie (damals noch) im Norden (und ebenfalls 9,8m unter Wasser).
      Als das Wasser dann wieder (teilweise) abgeflossen war und die nichtertrunkenen Angelsächsinnen stolz auf ihren B-Alpen sassen und kalte Fish’n Chips zu sich nahmen, sahen sie in den ARD-Fernsehnachrichten (die damals „BRD-Fernsehnachrichten“ hiessen, weil es ausser Bayern noch nix gab) einen Bericht, wo ein Bayer das obige Zitat äusserte: „Fujisan’s, d’Onglsoxn“ und hinzufügte: „Un d‘ B-Alpen“ und weil es damals nirgendwo keine Kugelschreiber gab, dachten die nichtertrunkenen Angelsächsinnen, auch weil sie keine Liebesbriefe mehr kriegten, es habe sich um die Kugelschreiber gehandelt, die verschwunden waren und das war eben ein Missverständnis, welches auch niemals aufgeklärt wurde, sondern man wollte die nichtertrunkenen Angelsächsinnen in ihrem romantischen Glauben belassen.

    • @Hausschwein (Race Hygienist)
      Lieber Herr Hausschwein, ich habe keine Angst von Renn-Hygienikern.

    • Ausnahme n
      Hiragana (von Frauen aus Kanji für Japanisches entwickelt) http://www.japanesewordswriting.com/wp-content/uploads/2010/09/hiragana-n.png

      Katakana (von Männern, verwendet für Ausländisches)
      https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/e/e6/Japanese_Katakana_N.png

    • Amgelin san
      Sog’I doch, Frau Amgelin. Nur, dass Hiragana und Katakana bei den Japanern vor den Kanjis da waren. Die haben sie im 8. Jahrhundert von den Chinesen übernommen.

  8. Hast du alle...Möglichkeiten...sehnst du dich nach der einen...Möglichkeit...
    hast du die eine…Möglichkeit…gefunden, sehnst du dich wieder
    danach alle haben zu können…Möglichkeiten…

    ganz normaler „Gierwechsel“…EMK und Gegen-EMK…
    Energie-Wesenheit…nicht änderbare Wahrheit:=)

  9. Bild 1
    Guten Tag nach Südtirol,

    Bild 1 zeigt doch ein Zwetschgendatschi (ist schon Saison oder war es tiefgefroren).

    Marille klingt aber auch gut. Bitte um entsprechendes Bild.

    Vielen Dank für die aktuellen Öffnungszeiten vom Café Prenn, dann fahren wir halt über den Grünwalder Hof….

    Eine gute Zeit, beste Grüße aus dem Rheinland!

    • Häusler in Sterzing hat auch zu, es ist ein Jammer. Es handelt sich laut Aussage der Verkäuferin um die allerersten Zwetschgen, sie waren auch noch etwas säuerlich, aber egal!

    • Ein Text wie ein kleiner Urlaub
      Ich wollte auch schreiben, was BonnSei, der schneller war, schrieb.

      Trolling is a art, Chapeau!

    • Das freut mich.

    • Ich mach heut Apfelstrudl
      Brauche mich nicht nach Konditorenöffnungszeiten zu richten, mein Apfelstrudl und meine Mehlspeisn und meine diversen Schokotartes kommen auf den Tisch (vor Postkartenpanorama), wann immer es mir beliebt. Sportliche Betätigung ist mir allerdings ein Greuel. Auch Kochen hält schlank (Düfte machen mich satt und andere glücklich). Vielleicht sollte ich gewisse verbiesterte Berliner und norddeutsche Bessermenschen mal zum Essen einladen. Damit sie sehen, das Alltagskultur einfach sexy, man ohne aber arm dran ist.

    • Apfelstrudel...
      mit welchen Äpfeln? Hab grad Apfelkuchen mit Elstar gebacken, geht irgendwie nicht. Und ansonsten gehe ich mit Ihnen völlig d’accor, no Sport, aber gutes Essen oder dessen Zubereitung ist ein sehr sinnlicher Vorgang.

    • Äpfel für den Apfelstrudel
      @ Frau Simon

      Nehmen Sie Boskop-Äpfel, die sind wie gemacht für den Apfelstrudel

    • @Frau Simon: welche Äpfel?
      Am besten sind Glockenäpfel. Säuerliche Sorte(n) nehmen. An so heißen Tagen ist das eine super Mahlzeit.

    • Danke für die Apfelratschläge,
      aber die gibt’s grad alle in Ddorf nicht. Hatte das Glück, bisher Boskop zu bekommen, für den letzten Kuchen aber nicht. Glockenäpfel kenne ich noch aus der Kindheit, wo es die zu kaufen gäbe, ist das allergrößte Rätsel.
      Der Bauernladen hat auch nur dies neumodische Zeugs, also hart und herzlos, die neue Ernte dauert ja noch ewig.
      Es ist schon ein Jammer.

    • "Häusler in Sterzing hat auch zu, es ist ein Jammer."
      Welcome to hell!


    • Eine Österreicherin, die mir mal den Apfelstrudel erklärte („Mehl, Wasser, Salz und Öl hat man im Haus, Zucker borgt man bei der Nachbarin, Äpfel reißt man vom Baum“), sagte, Klaräpfel seien das einzig wahre. Das ist eine Sorte, die es in den 1960ern als Gartenbäume gab; meine Mutter machte davon stets Apfelmus. Sie sind nicht lange haltbar, deswegen wohl wieder ziemlich verschwunden, zumindest sind sie nie wirklich „kommerziell“ geworden.
      Vielleicht haben Sie in der Nähe irgendeine Kleingartenanlage und könnten dort von jemandem Klaräpfel bekommen.

    • Colorcraze, der Klarapfel ist der erste Apfel im August
      wurde von mir als Kind gern von den Bäumen der Bauern im grünen Zustand, reif wird er mehlig und schmeckt nicht mehr, geklaut.
      Lagerungsfähig ist er überhaupt nicht. Der Bauernladen bietet, wenn’s die Zeit ist, wenige Wochen Klaräpfel an, aber die geklauten schmeckten viel besser.

      Es wäre ein trübsinniges Leben, könnte man Kuchen und Strudel nur mit Klaräpfeln backen, nee da muss es was anderes geben.
      Ich warte jetzt auf die ersten Zwetschgen, werde DdHs Rat Verwendung von zarten Haferflocken bedenken und dann schaun wir weiter.


    • Klarapfel…August…Bauernladen
      Tschä, sie sind halt sehr saisonal. Immerhin haben Sie eine Quelle dafür, auch wenn das noch paar Wochen hin ist. Bitte berichten Sie, wenn es soweit ist, ob Sie diese Sorte auch so geeignet finden wie die Österreicherin seinerzeit.
      Bis dahin hoffe ich, daß der Zwetschgenkuchen gut wird.

    • Liebe Colorcraze, die Augustäppel sind äußerst geschmacksneutral
      und brauchen sicher etliche zusätzliche Aromen, um überhaupt Geschmack in den Kuchen zu bringen. Ich kann mir Kuchen mit den Äpfeln echt nicht vorstellen, ohne dass ich noch mehr Schnaps u.ä. dazu gebe bzw. die Äpfel vorm Backen darin stundenlang liegen lasse. Der einzige Vorteil ist, dass der Apfel sehr mürbe ist und beim Backen wohl zerfällt, aber Geschmack hat der nicht. Krame grad in meinen Erinnerungen, nee, da war nix, schmeckte ähnlich grasig wie Granny Smith, ohne dessen Biss zu haben.


    • @Renate Simon: vielleicht ein ausgedrücktes Zitrönchen. Oder ein halbes Glas Marillen/Aprikosenkonfitüre. Das habe ich das letzte Mal genommen, und war recht angetan davon. (Ich nehme die 08/15-Äpfel, die man so bekommt; ich habe es mal mit Granny Smith probiert, war aber auch nicht besser.)

    • Ach Colorcraze, ich will doch Apfel- und nicht Aprikosenkuchen
      diese Notbehelfe mag ich nicht so sehr, habe es zwar auch schon probiert, aber dann kann ich ja gleich Aprikosen nehmen, die ich nicht essen mag. Als Marmelade ja, aber im Kuchen? Ich will verdammt nochmal vernünftige Äpfel mit Geschmack, die sich beim Backen so verhalten, wie ich das erwarte, also halbwegs weich werden, Geschmack haben und den Kuchen saftig machen.

      Auch der Einsatz von Zitrone hat nichts bewirkt. Mir schmeckt vieles nicht mehr so, wie es vor vielen Jahren noch schmeckte, nicht einmal Essig ist mehr das, was er einmal war, da muss man wohl auf Essenz ausweichen. Denken Sie nur an Chicoree, manch einer schnibbelt noch immer den Keil raus, dabei ist das Zeug durch und durch geschmacklich völlig neutral gezüchtet. Und nun versauen die mir auch noch das Maggi, ohne das bei mir kaum eine Suppe auskommt. Nix Banause, muss sein.

  10. L'Eroica
    Lieber Don,
    ich kann bis heute nicht verstehen, wie man bei normalem Gebrauch ein TA-Kettenblatt derart verbiegen kann. Ich habe die Dinger selbst jahrelang gefahren und weiß daher deren Härtegrad in etwa einzuschätzen. Ein Verbiegen ist ohne Sturz bzw. ohne rüde äußere Einwirkungen, nur durch den Einfluss der Pedalkraft eigentlich unmöglich. Kann es sein, dass Sie das Blatt bei einem Ihrer Fotosettings dadurch verbogen haben ,dass sie mal wieder selbst gebastelten Radständer verwendeten, die Sie im Anschluss auf dem entstandenen Foto immer notdürftig retuschieren?
    Viele Grüße &
    eine unfallfreie Radsaison

    • Nein, es hat funktioniert, und zwar wirklich makellos – und dann schlagartig nicht mehr. Während des Rennens, ohne jeden Sturz oder andere Belastung als normales Schalten.


    • und dann schlagartig nicht mehr
      Im Bereich, daß man es abfangen kann, oder muß ich mir Sorgen machen?

  11. Die besten Dinge im Leben sind (fast) umsonst
    Als ältere Dame kann ich dem nur voll zustimmen. Gestern radelte ich auf meinem Colnago mit elf älteren Herren und einer Dame auf entsprechenden Gefährten durch die hiesige Landschaft. Cappuccino tranken wir im Cafe eines noblen Tennisclubs in Bloemendahl. Junge Leute, die am Rande des Weges arbeiteten, guckten uns neidisch nach und ich dachte genau dasselbe wie Sie, werter Don.

    • Zur Ehrenrettung der Menschen muss man sagen, dass dort auch viele, sehr viele Junge unterwegs waren – das folgt noch in Teil 2, entlang des Pustertals.

  12. Beim Überfliegen des Textes ins Auge gestochen,
    obwohl von ein und der selben Person geschrieben, die unterschiedliche Ankündigung der Ferien, aktiv in Deutsch mit „machen“ (fast schon Imperativ), eher passiv das „siamo“ und nicht „facciamo“ in Italienisch.

    • Urlaub
      Bei den Südtirolern hapert es mit Schriftdeutsch öfter bissl.
      Sind im Urlaub hätte auch gepasst…

    • Wir haben Ferien
      So kenne ich das.
      https://www.youtube.com/watch?v=NlOjtLoFKvM

      Nun ja. Sind eben voll integriert, die Südtiroler …

    • Welcome to Jo Filser
      alle Formen von fare le ferie hab ich fast noch nie gehört. Außer von Deutschen. Eher mit essere oder andare.
      Und außerdem verwenden die Leute weiter südlich eher vacanze.
      Meine Erfahrung, aber naturgemäß redet man häufig drüber.

  13. Lieber Don Alphonso,
    mit 50 ist man noch kein alter Mann.

    Sie sollten die Diktion des Feindes nicht übernehmen, auch nicht ironisch.
    Wie wollen Sie sich denn sonst in zwanzig Jahren nennen, Tattergreis?

    Ich erinnere mich an einen wunderbaren Ausflug vom Schullandheim bei Sterzing nach Kloster Neustift. Hach.

    • Wenn ich Leute wie Johnny Häusler sehe, die als Berufsjugendliche sowas wie die Tincon mit krass übergewichtigen und darauf stolzen Feministinnen organisieren müssen, bin ich gern alt.

    • Mit 50 sind Männer reif und das Rückgrat...
      …sofern nicht schon in Jugendjahren durch rotgrüne Denkprothese ersetzt, voll ausgebildet. Also nicht jeder Milchbubi schafft das, denn viele verweichlichen unter den Auswirkungen des verweiblichten Bildungssystem und persönlich übererfüllter veganer Dogmatik und dann interessieren sich weibliche Speed Dates womöglich eher für einen robuster auftretenden Glücksritter aus der Fremde, weil sie den für männlicher halten. Die neue Bartmode, mit denen sich biodeutsche Mamasöhnchen neuerdings das Milchgesicht zuwachsen lassen, riechen oft einfach zu sehr nach Stutzer…

  14. nicht zum Thema - für Sie aber sicher interessant
    http://www.bild.de/regional/ruhrgebiet/schimmelbefall/-zerstoert-villa-52425570.bild.html

    grüße

  15. Hmmm,
    kann ich nix damit anfangen, evt. bin ich mit 45 dem Thema noch aussen vor..

    Ich warte aber immer noch darauf, dass der Don seinen Motorradführerschein macht, damit ich nicht immer diese Radler und Radel auf den Fotos sehen muss ;-)

    • Niemals! Ich will das aus eigener Kraft erreichen. Nur das ist wirklich befriedigend.

    • Titel eingeben
      Radeln ist leiser. VIEL leiser.
      Wenn man in einer Pension am Jaufenpass wohnt, weiß man das besonders zu schätzen.

    • Motorradfahren ist nicht sportlich. Punkt.
      Wer mit seinem Motorrad in schöner Landschaft posiert, und dabei stolz darauf ist, selbst hingefahren zu sein, macht sich einfach nur lächerlich. Das muss öfters mal gesagt werden, und an dieser Stelle ganz besonders. Auf der Straße sind sie ohnehin die Pest. LKWs sind trotz ihrer Masse keine Bedrohung – wie gutmütige Elefanten. Motorräder kommen daher wie Hornissen oder Skrapnell-Geschosse. Mit ihren meist übergewichtigen Ben Hurs.

    • Auf dem Rad ist man einfach näher dran.

    • Vom Fahrrad zum Motorrad und wieder zurück
      Motorrad fuhr ich zwischen Anfang 20 und Anfang 30.
      Mit 160 über die Landstraße brachte keinen Genuss mehr.
      Ich hätte mit mehr Geld, mehr Technik und mehr Risiko schneller sein können. Ein Kollege brachte mich ca 1990 zum Mountainbike.
      Nach wenigen Jahren habe ich das Motorrad verkauft.

      Das Körpergefühl während des Fahrens ist ganz anders
      und auch das Erlebnis der Freiheit ist für mich stärker.
      Es schon ein Unterschied ob man aus eigener Kraft eine
      kleine Steigung hinauffliegt oder ob eine Maschine
      einem diese Erfahrung erleichtert.

      Zum Wechselseitigen ärgern:
      Problematischer als schnelle Sportmaschinen
      sind oft jene Motoräder mit breitem Lenker bei denen die Fahrer
      Schwierigkeiten haben mehr als 50cm Abstand beim überholen
      einzuhalten und auch noch kurz vor der unübersichtlichen
      Kurve zum überholen ansetzen.

      Einen Tipp an PKW und Motorradfahrer:
      Beim überholen sollte man so fahren das
      man auf der Höhe des Fahrrades am weitesten
      auf der linken Spur ist. Dann ausreichend sanft wieder
      nach rechts lenken.

      Ich erlebe es oft das PKW oder Motorradfahrer
      dicht an mir vorbei fahren und noch 30 Metern weiter
      auf dem Weg nach links sind.
      Das bringt mir nichts und die Fahrer gefährden
      sich selbst.

      Eine Überlegung für alle:
      Es kann auch Freude machen anstatt besonders schnell
      besonders präzise zu fahren.

      PS Rallye ASS Walter Röhrl hatte Zeitweise die Angewohnheit
      Rennstrecken vorher zT mehrfach mit dem Rennrad abzufahren
      um die Strecke besser kennenzulernen.

    • Mit 160 Sachen auf einer Landstraße?
      Wer sein Mördergeschoss auf solchen Strecken derart beschleunigt, nimmt die Gefährdung anderer billigend in Kauf. Er hat auf einer Straße nichts mehr verloren und gehört weggesperrt.

      Ab in den Hühnerstall, Keller.

    • Herr Hold hat Recht
      Wer mit 160 durch die Lande zockelt und den richtigen Verkehr von hinten aufhält, der sollte zur Strafe nochmal 2 Jahre Mofa fahren müssen (oder seinen Führerschein in einer Frauenfahrschule wiederholen).

  16. Die entscheidende Frage
    Werter Don, haben Sie denn nun Ihre 4 Stück Torte bekommen oder hungern Sie immer noch? Ein Erdbeer-Shake, das kann es doch nach all den körperlichen Verausgabungen nicht gewesen sein.

    • Dazu äussere ich mich in einem kommenden Beitrag mit dem Titel „Erfogreich abspecken im Pustertal“

    • Oh Mei. Ja gibts los Jedermannsrecht mehr ...
      …und an Marüinknedl für die tüchtigen Radfahrer?!

  17. Korrektur
    Hallo Don,
    ich möchte nicht als Besserwisser dastehen( bitte nicht veröffentlichen), aber bitte bei Praktika das S wegnehmen. Hab’s aber zur Sicherheit im Duden überprüft, ich weiß solche Dinge passieren in der Eile.

    Aber wieder ein toller Text.Danke.

    • Aber vielleicht ist das s richtig und das zweite k falsch, weil er eigentlich von
      https://www.google.li/search?newwindow=1&tbm=isch&sa=1&q=prakticas&oq=prakticas

      träumt…

    • In your face.... ;)
      ganz schön gnadenlos, der Don – seine Art der Revanche, vermutlich.

    • Ach, es ist einfach nur zusammengestöpselt.

    • + + ich möchte nicht + +
      Zu spät.

    • .
      Fehlern hinterschnüffeln ist der Sex des Alters.

    • Ich hätte etwas Besseres zu tun.

    • Ja,
      Praktikum – Praktika.
      .
      In der journalistischen Welt gelten aber eigene Regeln, auch und gerade in der FAZ. FAZ vs. Deutsche Sprache erlebe ich immer als Kampf der Kulturen.

    • Es ist berichtigt.

    • Ich bin für Praktikums
      Dieses Wort ist ein Kunstwort, das mit dem griechischen πραχ-Stamm und einer lateinischen klingenden Endung zu einer deutschen Chimäre geformt wurde.

      Es ist zwar auch im Deutschen ein Neutrum, aber ich verstehe nicht ganz, wieso wir deshalb gleich eine fremde Deklination verwenden sollten – mit einem großen Latinum kann man sowieso niemanden beeindrucken:

      Entweder gehört es sowieso dazu, oder die Leute kommen sozusagen von der falschen Seite der Donau.

    • Praktik...
      EIN Praktikum,
      mehrere Praktika können ganz praktisch sein…

    • 白左...
      … wenn Ihnen das übliche PraktikUM nicht gefällt, dürfen Sie gerne auch to praktikón sagen, der Plural bleibt aber PraktikA.

    • Zusammengestöpselt. Aaah-ja.
      Und heißt das nicht Praktikasse?

    • @ Antwortende
      ich dachte immer der Plural hießt „Praktikantinnen“?

    • 5. Juli 2017 um 11:37 Uhr, Frauke Amgelin in der Annahme, dass !>>>
      Lieber MrSVP qui dit mamanmadit, wahrscheinlich hat er keine, äußert Herzchen Frauke Amgelin in ihrer Vermutung, MrSVP hat tatsächlich Eine leider keine >Praktica(s), das könnte er schnell mal ändern und dann auch noch von Herzchen träumen wie Selbige sich den Kopf zerbricht. So kümmert sich eigentlich…

  18. Coffee to stay?
    Aus meiner Warte ist man mit 50 noch ein junger Hupfer, dear Don. Gefühlt habe ich mich damals wie 35, das kann bei Ihnen doch nicht anders sein?
    35 hätte ich immer bleiben mögen, man ist nicht mehr so naiv, wie mit 20.

    Hier war der Sonntag der fisselige Tag, mir kam die Abkühlung gelegen und für meinen Garten war der Regen goldwert. Auf einen kurzen Hagelschauer hätte ich gern verzichtet.

    Während sich beim Sex zwei zusammentun, die dasselbe wollen, kann ER sich ja beim Kuchenessen für Marillenschnitten entscheiden und SIE evtl.für eine Joghurttorte, oder? So um 1960 etwa war es hipp, von hier mal kurz zum Eisessen nach Meran zu fahren.Allein war es mir allerdings zu gefährlich bei manchem…

  19. Zeit ist relativ-das wusste schon Einstein
    das gilt also auch für das Alter. Wichtiger als der Altersbegriff ist der der Vitalität. Es gibt hierzu eine Kurve, nach der der höchste Vitalitätsmittelwert bei ~35 Jahren liegt (Männer). Wenn man allerdings berücksichtigt, dass hierbei viele jüngere, ungesunde Übergewichtige sind, so gibt es auch entsprechend viele, die noch in höherem Alter ihren Vitalitätszenith erreichen. Es gibt hierzu prominente Beispiele: Keine Angst, ich bin nicht schwul, finde aber, dass jemand wie der VW-Manager Matthias Müller umwerfend gut aussehend ist. Viel besser als ein 20-jähriger Nerd, dicklich, verunsichert, mit Brille in der Dicke eines Milchflaschenbodens, Geheimratsecken, Geiß- oder 4-Tage Pubertätsbart, Handy in der Hand. Wenn ich einen junge Frau um die 20 wäre, bei mir hätte jemand wie Müller alle Chancen. Und er ist 64! Sieht so spitze, sportlich, jugendlich und vital aus, dass man ihn sich mit weiblichem Altersheimmaterial nicht vorstellen kann. Er ist der Typ für Stewardessen. Anderes Beispiel: der (schon verstorbene) Schauspieler John Forsythe hatte mit ~64 seine beste Zeit, sah am besten aus. Es gibt Bilder von ihm als jungem Mann um die 30. Paradoxerweise sah er da älter aus, und je älter er wurde, desto besser sah er aus. Gut, irgendwann hatte auch er seinen Zenith überschritten, so mit um die 80, aber mit Mitte 60-Wahnsinn. Ebenfalls Stewardessentyp, Stilikone, männlich markant. Als er noch jung war: rundlicher Schädel mit Geheimratsecken, mit 64, volle Haarpracht (ohne Haarteil), graumeliert.

    Goethe soll mit 74 noch an einer 17-jährigen gebaggert haben. Dass er sie nicht geheiratet hat lag nicht an ihr, sondern ihren Eltern.
    Es gäbe noch etliche prominente Beispiele von Männern, die im Alter sogar besser wurden. Der Roman „the curious case of Benjamin Button“ des hervorragenden Schriftstellers Francis Scott Fitzgerald („The Great Gatsby“) basiert auf einer ähnlichen Thematik, handelt von jemand der alt geboren und dann immer jünger wird. Er wurde auch verfilmt mit Brad Pitt in der Hauptrolle. Und der scheint auch kaum zu altern.

    Es gibt für den Mann keine Wechseljahre, wie schnell und in welchem Maße sein Körper abbaut hat er selbst in der Hand. Ein sportlich durchtrainierter 46-jähriger, der nicht raucht, nicht trinkt und keine Drogen nimmt ist wahrscheinlich wesentlich fitter als ein untrainierter, übergewichtiger, bebrillter 20-jähriger, der säuft wie ein Loch, raucht wie ein Schlot und sich jeden Dreck reinschmeißt. Frauen versuchen Männern einzureden sie hätten auch Wechseljahre-das basiert darauf, dass die Frau in der Tat in ihrer Entwicklung eine tiefgreifende Zäsur in Form der Menopause erlebt. Beim Mann gibt es sowas nicht.

    Allerdings können auch Frauen bis ins höhere Alter noch knackig bleiben. Es ist mehr eine Typus- denn eine Altersfrage. Wenn eine mit 20 eine Stewardessentype ist wird man ihr das mit 60 auch noch ansehen (vorausgesetzt sie frisst sich nicht zu wie ein Hängebauchschwein). Ich nenne so etwas den Ladyfaktor. Bei GrünInnen und Refutschi-Wällkamm-Lehrerinnen allerdings kaum zu finden. Wie gesagt: Frauen können auch in höherem Alter noch knackig sein, müssen es aber nicht(daher: werte Damen aus dem Altersheim, jetzt bitte nicht bei mir anstellen). Wichtig ist, dass sie ihr Alter ignorieren, es am besten gar nicht thematisieren. Wichtig aber auch, dass sie Klasse haben (Ladyfaktor!).

    Wenn ein Mann im vorgerückten Alter noch fit ist wie ein Schuh, aufgrund von Umständen, die er selbst nicht zu verantworten hat aber beizeiten nicht zum Leben kam, kann man es ihm dann verdenken, wenn er noch nachholen will statt sich gleich beim Altersheim anzustellen? Man stelle sich den Graf von Monte Christo vor, 15 Jahre unschuldig im Knast, als er wieder rauskommt will er natürlich noch die Pupen tanzen lassen. Oder jemand, der als Schiffbrüchiger 30 Jahre auf einer einsamen Insel war und irgendwann wieder unter Leute kommt-er will nachholen.

    Oder nehmen wir an, 2 Leute, eine chronologisch junge Frau (20) und ein chronologisch etwas älterer Mann (56) landen als Schiffbrüchige auf einer sonst unbewohnten Insel. Keiner spricht die Sprache des anderen, sie wissen also nicht wie alt der jeweils andere ist. Wenn sie irgendwann ein Jucken in der Hose haben, worauf verlassen sie sich? Aufs Auge, worauf sonst? Wenn also die 20-jährige aussieht wie 30 und der 56-jährige auch wie 30 (leicht möglich), dann relativiert sich die Altersfrage.

    Und wenn er sich noch nicht extrem verausgabt und sein Pulver noch nicht verschossen hat, zudem auch sonst körperlich in ein einer Top-Verfassung ist-was steht dann einer Reihe von ultraheißen Nummern im Weg?

    Man sollte das Alter nicht so sehr zum Thema machen.

    • gut gebrüllt ...
      … aber ich hoffe doch dass der gute alte Johann Wolfgang von die knusprige Maid nur angebaggert hat und ihr nicht wirklich an ihr gebaggert hat wie an einem Kanal. Nachdem damals ja noch mehr Handarbeit üblich war, könnte man auch vermuten dass er sie nur angebärt hat oder vielleicht auch aufgerissen…

    • Zum Glück sind die Geschmäcker verschieden
      lieber Harry Charles

      Der von Ihnen so gepriesene Müller käme mir nicht auf die Bettkante, wäre auch in meinen jüngeren Jahren ohne Chance gewesen. Ich halte sein Aussehen für etwas dümmlich, seinen Cäsar-Haarschnitt grauslich, um nicht zu sagen anmaßend.

      Einig bin ich mit Ihnen, dass viele Männer mit zunehmendem Alter besser (interessanter) aussehen, wobei ich aber auch da bezüglich Brad Pitt ganz anderer Meinung als Sie bin. Man sollte einem Mann ein gewisses Alter und Erfahrung ansehen, Pitt sieht mit seiner Stupsnase für mich nur unmännlich, um nicht zu sagen unreif aus.

      Als Beispiel grandioser Typverbesserung im Alter führe ich immer gern Sean Connery an, auch der in letzter Zeit hoch gejazzte Peter Simonischek passt in die Kategorie und selbst ein Alec Baldwin hat nun das gewisse Etwas, das der Merkelbeschwörer Clooney nicht erreicht.
      Ich könnte noch einige Männer aufzählen, so John Cleese, und fast alle haben sie körperliches Gardemaß und wohl Humor. Kleine Männer haben meistens Probleme, wenn ich da an, aber lassen wir das.

      Früher sagte man, Männer mit grauen Schläfen, daran ist viel Wahres.

      Bei Frauen sehe ich die Sache ähnlich wie Sie.

    • Bei zwei auf einer sonst unbewohnten Insel
      wird das Alter weniger als das Faktum des aufeinander angewiesen sein maßgebliches Kriterium sein ;-)

    • kurzer Nachtrag
      1. wenn ich in Zusammenhang mit einem Mann von Stewardessentyp sprach (ich habe ja hier schon des Öfteren klar gestellt, dass Stewardessen meinem eigenen Schönheitsideal entsprechen [zumeist jedenfalls, in letzter Zeit haben die Billigfluglinien die ästhetischen Maßstäbe etwas aufgeweicht in Richtung dicklich, ein Grund mehr dann doch die Lufthansa zu nehmen]) meinte ich natürlich: „ein Mann zu dem eine Stewardess optisch hervorragend passt.“

      2. einen habe ich noch vergessen (unverzeihlich wenn man bedenkt, dass ich wohl sein größter Fan bin). Wen? Na wen wohl: THE TRUMP, Energiebolzen, präsidentieller Supermann, Wrestling-Champion. Der läuft jetzt erst zur echten Hochform auf. Wen wundert’s, dass er eine Schönheitskönigin als Frau hat (man sehe sich Hillary im Vergleich an [jung war sie noch schlimmer] und kann nur sagen: „Hillary, you’re fired!“). Und seine Töchter sind auch nicht zu verachten (vor allem Ivanka, hechel, hechel). Ich möchte ihm an dieser Stelle zurufen: „Keep up the good work, Mr. President, keep going, don’t let us down, we count on you. You really had a perfect put-down for the commie media. No one floors THE DONALD!“

      @Simon: wenn ich mir Ihre Männerauswahl ansehe gehe ich mit Ihnen konform, dass Geschmäcker gottlob verschieden sind. Connery? Schon mit 40 Vollglatze, oder? Und Baldwin? Oh je, oh je, ein Clown erster Güte. Über den kann man äußerst herzlich lachen, aber nicht weil er komisch ist (und mindestens so viel Merkel-Versteher wie Clooney; jedenfalls versucht er permanent THE DONALD an den Karren zu fahren-und damit ist er bei mir unten durch). Simonidingsbums: vor oder nach der Zahnbehandlung? Und John Cleese: nicht Ihr Ernst! Begnadeter Komiker, aber als Mann?

      Cetero censeo: wie gut, dass es einen Donald Trump gibt!


    • Ach Gottchen, die Wechseljahre.
      Bei mir ein halbes Jahr ein bißchen sporadische Hitzewallungen, und das wars. Seither wieder weiter wie vorher.

    • auch@renate simon
      und das Beste zu diesem Thema ist und bleibt ganz einfach:
      „Ich brech die Herzen der stolzesten Fraun……“
      Kein Link, braucht es nicht.

      Beste Grüsse zu Ihnen allen

    • Glatze, na und?
      Ich stehe halt auf große Männer, Cleese ist übrigens 1,96 und wäre nicht meine erste Wahl. Er fiel mir halt ein, denn auch er hat im Alter gewonnen.

      Simonischek, nur wenn er seine Zahnlücken nicht zeigt. Aber der Mann hat Charme und daran mangelt es doch vielen Männern.

      Ein charmanter Mann muss nicht schön sein, nicht einmal wirklich gut aussehen, kann Haarschwund haben und wird trotzdem alle Frauen um den Finger wickeln.
      Einer meiner frühen Chefs war von der Sorte, er konnte jede haben oder wie @schonalthalt meint, er brach die Herzen der stolzesten Frauen, ja auch meins.

      Ob der von Ihnen präferierte Trump Charme hat, konnte ich bei der gängigen Fotoauswahl in der Presse noch nicht verifizieren, er wäre aber nicht mein Typ, auch nicht mit Charme. Ich stelle mir bei dem höchstens vor, wie er morgens aus der Dusche kommt, die Haare noch nicht betoniert… nee, ich bekäme Lachkrämpfe.

      Immerhin etwas, nicht jeder Mann bringt eine Frau zum Lachen. Und was ist befreiender, als gemeinsam lachen zu können, sollten Sie mal üben Harry Charles.

    • Übrigens noch zu Wechseljahren, werter Harry Charles
      was Sie schreiben, ist Männergewäsch. Ich habe von Wechseljahren absolut nix gemerkt, liefen komplett an mir vorbei. Also nicht einmal das, was colorcraze ein halbes Jahr meinte, zu spüren. Ich fühle mich nicht anders, als mit 20, 30 oder 40, bin heute nur wesentlich entspannter.

      Aber es gibt Männer, die anscheinend in die Wechseljahre kommen und wohl nie wieder raus.

      Ihr Frauenbild ist arg eingeschränkt. Die Stewardessen, die ich so erlebt habe, also nee, ehrlich? Das ist Ihr Typ? Schwaches Bild, das Sie da von sich bieten.

    • Empfehlung
      verzeihen Sie mir, wenn ich Ihnen nahelegen möchte, sich etwas intensiver mit dem Lebenswerk eines Robert D. H… zu beschäftigen. Als Einführung ist vielleicht die sehr positive (und liebevolle) Darstellung dieses Themenkomplexes durch Gunter Dueck geeignet, der von natürlichen Menschen (als Stützen der Gesellschaft) spricht, und das Ganze mit einem gewissen Witz rüberbringt: https://www.youtube.com/watch?v=ANM2rmz4pmU

    • @ Renate Simon um 00:06 und 00:17
      1. war es bei Ihrem Chef wirklich der Charme oder eher der Chef-Bonus?
      2. gemeinsam lachen? So wie Frauen heute drauf sind hat man gerade dann oft nix mehr zum Lachen. Und spätestens beim Anblick von Fett in Leggings vergeht mir dann selbiges.
      3. Zur Fotoauswahl bei Trump kann man viel, sehr viel schreiben. Man kann von jedem Menschen, selbst dem coolsten (und ist Trump etwa nicht cool?) mit einer Schnellbildkamera in einer Alltagssituation hundert oder mehr Fotos schießen. Es sind vermutlich immer mindestens 5 dabei wo er/sie wie ein absoluter Vollidiot dabei aussieht. Und genau die nehmen die Medien immer wenn sie Trump abbilden und nicht eines der 95 wo er cool und garantiert präsidiabel rüber kommt.
      Wie scheinheilig und verlogen diese ganze gegen Trump gerichtete Medienkampagne ist zeigt sich wenn man bedenkt:
      1. wie präsidiabel war denn Kennedy (bis heute eine Legende), der von sich selbst behauptete er fühle sich krank wenn er nicht jeden Tag eine neue Frau „hat“. Seine secret service Leute haben später bestätigt, dass sie ihm fast täglich neue Damen ins WH haben schleusen müssen.
      2. wie präsidiabel war ein gewisser Bill Clinton wenn er a.) Monica Lewinsky oder b.) mit dem Saxophon auf irgendeine Bühne sprang?
      3. soll jemand nach der Geburt auf alles verzichten (z.B. Wrestling Auftritte) mit der Begründung, es sei ja möglich, dass er irgendwann mal Präsident wird und man das dann ja gegen ihn verwenden kann?

      Und was Sie selbst angeht: Wenn Sie die Zeit nach der Menopause entspannt erleben: herzlichen Glückwunsch und geben Sie es doch an Ihre Geschlechtsgenossinnen weiter. Wenn die auch „entspannter“ wären würde das den sinnlosen Männerhass erheblich reduzieren helfen.

      Was die Stewardessen angeht: ist und BLEIBT mein Schönheitsideal (außer die fangen irgendwann dort auch mit Inklusion an), und das sehe ich eng, sehr eng. Und wenn man an Fett in Leggings Feminanzen denkt kann es mir gar nicht eng genug sein.

    • kurzer Nachtrag zu eben, 07:12, (grrr, schon wieder)
      aber er ist nötig, denn ich weiß wie weit weibliches Wunschdenken entarten kann. Liebe (oder besser gesagt gar nicht liebe) hässliche Fett in Leggings Feminanzen: bevor ihr jetzt versucht das zu euren Gunsten zu interpretieren, sprachliche Klarstellung (bei Frauen muss man immer alles ganz genau klar machen sonst sucht ihr fiebriges Hirn sich Wege alles nach gusto zu interpretieren). Ich will nicht eure Cellulite in engen Leggings sehen, ich habe ein bewusst enges Weltbild was Frauen angeht. Da passen nur Frauen mit Stewardessenfigur rein und keine übergewichtigen Schwabbeltanten.

    • Charme können sogar Bauern haben,
      @ Renate Simon.
      Vorgestern wurde meine kleine Blumenwiese hinterm Haus gemäht. Der Senior, seit 2 Jahren in Rente, führte den Rechen und natürlich schwätzten wir miteinander, als ich zum Kräuterbeet ging.

      Wenn mir mix anbrennen soll, muss ich jetzt gehen, sagte ich.
      Das wär’s ja, wenn dir wegen m i r. was annrennen würde, meinte er.
      Das geht schon mal nicht, weil du dir dann was einbilden würdest…ich.
      Fröhlich haben wir uns verabschiedet. Er sagte noch: Iss gern, wenn du soweit bist, lass es dir schmecken.Ich: Du auch dann und grüß deine Anna.
      Heimat halt.

      Ich mag und mochte keine schmierigen, süß säuselnden Typen.Auch Höflichkeit muss Charakter zeigen.Humor ist für mich unabdingbar.

    • @HarryCharles
      Fliegen sie mal wieder. Der Stewards verhalten sich überwiegend so, das sie dem Klischee einer Tunte entsprechen (man kann auch schwul sein, ohne es wie ein Schild vor sich herzutragen), auf den Kurzstrecken fliegt LH nur noch von München und Frankfurt, sonst ist das Eurowings/Germanwings. Und dort ist nicht nur das Essen unattraktiv. Bei der LH selbst, wie auch bei anderen grossen Europäischen und Anerikanischen Airlines sieht man den Stewardessen auch an, nicht allen, aber vielen, das der Arbeitgeber im stetigen Kampf ist und seine besten Zeiten hinter sich hat. Glamour gone. Die trockene Haut durch das ständige Fliegen tut ein übriges.
      Der Idealtyp der gutaussehenden, intelligenten, von innen lächelnden Stewardess, die Sie gerne fragen würden, ob Sie am Abend für ein Essen frei wäre, sich aber nicht trauen, weil sie sie gerade richtig auf Distanz hält, den gibt es immer seltener. Habe ich in den letzten 2-3 Jahr einmal in der LH und einmal bei Emirates erlebt, beide Male Intercontinental und Business Class.

      Dazwischen schliessen Sie besser die Augen und warten, bis es vorbei ist, sagen nein zum Müsliriegelfrühstück und Wasser aus dem Tetrapac, wählen einen Fensterplatz und hoffen auf wen nicht fettes neben sich, hoffen auf einen ruhigen Flug ohne Kegelclub mit Kreisch und Klatschorgien, ohne hysterisch laute Teenager und schreiende Babys, deren Mütter vom Druckausgleich immer noch nichts gehört haben.

      Ehrlich: kurze Flüge sind wie UBahn ohne Flirtfaktor oder Busfahren ohne Chance auszusteigen. Lange Flüge in der Business Class erträglich, aber eben: lang. Zu lang. Das der Glamourfaktor einer charmanten Stewardess überwiegend auch wegfällt, macht sie nicht kürzer.

    • @ Harry Charles,
      Sie bevorzugen also was Schickes, Dienendes?
      Wenn ich Sie so lese, frage ich mich, welche Frauen Sie kennenlernen. Ist’s wirklich inzwischen so schlimm? In der Stadt, meine ich.

      Aber eines steht wohl auch fest. Wenn Frauen sich gegenüber dem Pflegepersonal so benähmen, wie Don es andeutete, bekämen sie irgendwelche Hormone. Da bin ich mir ganz sicher.

      Meine Kimakteriumbeschwerden fanden übrigens auch nicht statt. Man kann aus Allem was machen mit ärztlicher Hilfe.

    • Lieber Harry, es war der Charme,
      meine Unerfahrenheit, Naivität und vor allem mein Unglücklichsein als Verlobte eines gleichaltrigen jungen Mannes. Die Affäre machte mir die Trennung von dem Verlobten möglich und beendete den grauenhaften Umstand eines jede Nacht wiederkehrenden Albtraums, was dann mein Vater trotz leiser Kritik eines Tages ganz klar benannte.

      Wenn Sie so wollen, war das der Chefbonus, einen anderen gab es nicht, hätte ich auch nicht gewollt, spätere Avancen eines anderen Chefs habe ich ignoriert, der sich dann unserer umtriebigen Buchhalterin zuwandte, der das materiell nicht zum Nachteil gereichte.

      Tja, was soll ich anderen Frauen sagen? Es ist ja so, dass ich mit anderen Frauen herzlich wenig anfangen kann, genau genommen, andere Frauen nicht mag. Ich bin von Kleinkindesbeinen an auf Männer fixiert, mit Frauen müssen Sie schon allein klarkommen.

      Dass viele Weiber heute nicht mehr lachen können ist wirklich ein Elend. Wenn man sich im Spiegel diese Dings ansieht, kann man nur weiterblättern, Frauen, die an sich selbst und der ganzen Welt leiden, sind die absolute Härte.

      Seien Sie nicht allzu kritisch bezüglich der Cellulite. Schauen Sie mal unsere Leichtathletinnen an, auch diese Damen, durchtrainiert bis zum Abwinken, haben oft genug erste Anzeichen der Cellulite an den Oberschenkeln.

      Im Übrigen kann man sich bei der Rückenansicht mancher Damen heftig vertun. Mir sind oft Damen von hinten, aus dem Fitneßstudio in der Klosterstraße der Deutschen Meisterin in weiß der Teufel was kommend, aufgefallen, mir den Rücken zukehrend, wow, ein Wahnsinnsarsch… wenn ich an denen vorbei lief und ins Gesicht sah, kam der Schock. So alt, wie diese Frauen im Gesicht aussahen, werde ich nicht mehr. Der Stress um den Figurerhalt, der Stress, den diese Frauen sich mit dem Essen machen, ein Stress, den ich nie hatte, ich nahm vom Essen noch nie zu, der Stress mit dem garantiert mehr als sehr gut verdienenden Ehemann hatte seine Furchen gezogen.
      Das sind dann die Damen, denen Sie mit 60 noch Stewardessenqualität nachsagen… überlegen Sie sich das gut ;)

      .
      Ja liebe Philomena, so ein netter harmloser Flirt ist für beide erfreulich und sehr belebend. Und Männer müssen wie Männer aussehen, Humor haben, d.h. auch über sich selbst lachen können, klar Höflichkeit gehört dazu, alles andere ist indiskutabel.

      .
      Es ist immer wieder zum Brüllen komisch einen Mann zu sehen, der sich zu seinem Nachteil verändert. Fragt man nach, warum er das Haar nun so trägt oder was auch immer, kommt garantiert, meine Frau mag das so. Was besagt das über die Frau bzw. über den Mann?

      Hätte ich das gemacht, was meinem Mann gefiel, hätte ich sehr lange Haare gehabt, was mir nicht gestanden und nicht zu mir gepasst hätte und wäre nur im Röckchen rumgelaufen. So weit ging meine Liebe nicht, ich blieb, wie ich war, ich hab meinen Mann ja auch nicht umgemodelt.

    • Früher im Beritt der Ruhmreichensowjetunion mussten die durchaus robust sein.
      Aber heutezutage wird sowas entsorgt:

      https://www.thesun.co.uk/living/2925460/russian-airline-bans-female-cabin-crew-from-foreign-flights-for-being-old-fat-and-ugly/

      https://www.thesun.co.uk/news/3417101/aeroflot-russian-airline-fat-ugly-stewardesses/

    • @Harry Charles
      Ihr Frauenbild ist schon mehr als befremdlich und ich finde es immer sehr lustig, wenn Männer sich als Frauenversteher/Frauenkenner zu erkennen geben.

      Es tut mir leid, dass bei ihnen im Leben so viel falsch gelaufen ist. Ich denke, das gibt ihnen trotzdem nicht das Recht alle über einen Kamm zu scheren. Ich weiß ja nicht, wie ihr soziales Umfeld ist, aber ich habe noch keine Frau so abfällig über Männer reden hören, wie sie sich hier über Frauen äußern. Vielleicht sollten sie mal ihren Umgang prüfen und ggf. andere Seiten besuchen. Die Frauenwelt besteht nicht nur aus Feministinnen. Nur mal so als Tipp.

      Ich gebe ihnen recht, dass manche Mädels und Frauen sich vorteilhafter kleiden könnten aber das gilt auch für manche Männer. Und ja, die Welt ist so ungerecht ….. viele Männer sehen im Alter einfach umwerfend aus. Ich freue mich für sie, das sie bei ihren enormen Ansprüchen, mindestens in diese Kategorie fallen. Aber selbst, wenn das so wäre und sie der einzige Mitbewohner auf einer Insel wären, würde ich sie mir nicht als Begleiter wünschen.

      Ich frage mich, wenn ich ihre Äußerungen verfolge, was kann so ein Mann einer Frau, wunschgemäß einer weit jüngere Frau ohne Cellulitis mit einem ungesunden Lebendgwicht von 45 kg bei min. 178 cm (Stewardessenmaß), die nicht auf materielle Dinge steht, bieten. Mir fällt da gar nichts ein.

      Also Butter bei die Fische …. Foto ;o)

    • Einen Meter auf einen Meter auf einen Meter: Miss Bento
      Auf Bento liest man von Wei..jungen Frauen, die sich 2 Jahre lang kein einziges Haar rasieren (und die zeigen das auch noch), die ihre Menstruationen offen nach aussen ablaufen lassen und die so fett sind, dass man sie ohne Brot nicht anschauen kann.
      Dazu unkomische Analerotikerinnen wie Amy Schumer und wie sie alle heissen und hysterische Twitterzicken, die sich über „Manspreading“ und „Mansplaining“ aufregen, aber Umerziehungsprogramme für die „neue Männlichkeit initiieren, wie auf „dissens.de“.
      Kurz zusammengefasst: Fat Leggings überall und manche haben sogar wirklich Leggings an. Ich kann Harry Charles gut verstehen.

    • @ nur ein leser
      herzlichen Dank für Ihre vielen guten Ratschläge. Ich nehme mal an, vom Tenor Ihres Beitrags ausgehend, sie sind eine Leserin. Ich würde wetten, dass es so ist, ein Mann schreibt so nicht (und bitte unterstellen Sie mir alles, nur eines nicht: dass ich ein Frauenversteher bin oder auch nur die geringsten Ambitionen in diese Richtung habe. Frauen analysieren ist eine ganz andere Sache-und wenn sich der Feminanzenkrampf weiter so pathologisch entwickelt dann werden noch ganz andere Seiten aufgezogen-und da bin ich ganz sicher nicht der einzige Mann, der das so sieht). Belege: Sie bringen schon wieder alles auf die Altersschiene und unterstellen mir (zumindest deuten Sie es an) ich würde nur auf junge Frauen stehen. Keineswegs, ich stehe auf HÜBSCHE Frauen, gleich welchen Alters. Mir ist eine fesche (!) 50-jährige allemal lieber als eine 2-Zentner 20 jährige.
      Mag sein, dass Ihnen mein Frauenbild nicht passt, aber es wurde hauptsächlich von Frauen geformt. Und in welche Kategorie ich falle (Bilder kann man hier leider noch nicht öffentlichen) ist insofern irrelevant, als ich massenhaft Frauen erlebt habe, die unerklärlicherweise mit potthässlichen Männern herumgelaufen sind (und das nicht weil sie Geld hatten, im Gegenteil, es waren viele Total-Loser darunter). Wenn es nur irgend etwas an der Natur der Frau gäbe was berechenbar oder logisch wäre-so wie es Autos oder Computer sind-glauben Sie mir, mein Frauenbild wäre ein ganz anderes. Um eine Firma zu leiten oder an der Spitze eines Staates zu stehen muss man aber berechenbar sein-sonst ruiniert man beides in kürzester Zeit.

      Sie dürfen sich gerne im Dialog mit ihren Geschlechtsgenossinnen dafür stark machen, dass sich Dinge ändern-allein mir fehlt der Glaube.

      Cetero censeo: wie gut, dass es einen Trump gibt!

    • Titel eingeben
      Hallo Harry Charles,

      danke für die Antwort. Ich bin ehrlich, ich habe, bevor ich DA gelesen habe, überhaupt nichts von diesen Feministen Seiten oder Bento gewußt. Natürlich habe ich mich schon gefragt, was so zwischenmenchlich alles falsch läuft. Doch nunmehr stoße ich auf immer mehr Blogs, die sich an diesem Thema abarbeiten. Ich war auf wikimannia und die Kommentare sind schon … na ja. Amerikanische Seiten sind noch viel schlimmer, die sind wohl schon weiter.

      Sehr unschön, wie das Verhältnis zwischen den Geschlechtern zerstört wird. Aber warum lassen wir uns so beeinflussen? Das Motiv dahinter ist wohl klar, doch sollte jeder für sich entscheiden können, ob er sich dafür benutzen lässt.

      Ich werde mich mit solchen Frauen nicht auseinandersetzen. Die sind wie Gehirngewaschen und wenn das stimmt was Herr Marx sagt, dann sind die nicht nur gruselig sondern auch ziemlich ekelig.

      Es ist nur schade, wenn man sich verbittert lässt, da es ja noch die Normalos gibt.

      Ach ja, die hübschesten Stewardessen hat Singapur Airline.

    • kurzer Nachtrag zu meinem Text 06.07.23.06
      in diesem Land muss man alles extrem explizit machen denn man weiß nie wo irgendwelche Heckenschützen lauern, die einem aus allem und jedem einen Strick drehen. Aber hier ist ja Platz und ich mach’s kurz. Wenn ich dort sage „Frauen gleich welchen Alters..“ meine ich natürlich unter Einhaltung gesetzlicher Minima und Bestimmungen. Gelle?

    • geile Stewardessen
      @ Bürger:
      für Männer, die nur noch dann in Berührungsnähe schöner Frauen gelangen, wenn ihr Arbeitgeber sie in ein Flugzeug setzt und sie ein Upgrade in die Businessclass ergattern, gibt es ein spezielles Forum:
      vielfliegertreff.de (woher weiß ich nur so genau, daß Sie das sehr gut kennen? vielleicht, weil dort zusammen wixt, was zusammen gehört ;-) )

      Im übrigen haben Harry & Charles natürlich völlig recht damit, daß die Frauen gut beraten wären, das mit der ständigen Cellulite endlich mal zu lassen.

    • @ Sylter456, 2:46
      na toll, da haben Sie es uns aber wieder mal gegeben. Wie Sie hier „gekonnt“ mit subtilen Andeutungen Wirkung erzielen…Ich erblasse angesichts dieses Übermaßes an überlegenem Understatement. Zwischen Ihren Zeilen quillt unverhohlen heraus, dass Sie zu denen gehören, die viel zu lachen haben-kucken Sie oft in den Spiegel? Ihr Pseudonym legt nahe Sie kommen aus dem Norden. Dacht ich’s mir doch…

  20. Nach 'Ehe für alle' nun 'Drei Männer auf dem Rad' ?
    Ich bevorzuge ja motorisierte Zweiräder, damit sind Männer bekanntlich häufig in Rudeln unterwegs, wobei auch dort – ähnlich wie bei Porschefahrern – das Durchschnittsalter jenseits der 50 liegt.

    Laden Sie doch V. Beck mal zu einer Radtour und Kuchen ein; sozusagen als Kontrastprogramm zu Darkroom und Crystal-Meth.

    • Herr Beck kann gern nach Polen radeln und sich dort um seine Vorstellungen von der Welt kümmern – das ist näher und Südtirol wurde schon von den Italienern besetzt.

    • Titel eingeben
      Das (Beck) haben die Polen nicht verdient! Einen schönen Gruß aus Międzyzdroje/Misdroy auf der Insel Wollin.

    • Beck's
      Schon da.
      Was sind „Pollnen“?
      Pol_Innen
      Leider ist „I“ und „l“ in machen Schriftbildern das Gleiche.

  21. L'Eroica
    Nun ja, von jetzt auf gleich keine Schaltfunktion …. da sagt der Hamburger sicherlich: der Klabautermann war es! Im Gegensatz dazu weiß man sicher am nächsten Montag genau, wer die Schäden in HH angerichtet hat.
    Ich genieße es geradezu einen Blog gefunden zu haben, der sich geschickt den Themen der Zeit annähert, ohne sich auf das plumpe schwarz-weiß Niveau des restlichen Pressedeutschlands zu begeben. Machen Sie bitte unbedingt weiter damit!
    Allerdings hatte ich fest damit gerechnet, dass Sie nun aktuell G20 thematisieren würden. Obwohl das Eisacktal natürlich auch sehr reizvoll ist. Sportlich allerdings eher als Altherren-Strecke zu bezeichnen. Aber der Rote-Flora-„Aktivist“ zieht seinen Thrill ja auch nicht aus dem Demo-Marsch an sich, sondern eher aus dem geworfenen Pflasterstein.
    Ich freue mich schon auf Teil 2 Ihres Berichts mit dem Pustertal. Meine Tourenempfehlung wäre Sterzing–> Pfitscher Joch –> Zillertal. Das können Sie bei 3. Kettenblatt auch mit dem Rennrad machen. Aber wem sag ich das….

    • Ich muss gestehen, dass mich g20 überhaupt nicht tangiert – die einen labern, die anderen machen Folklore, wie eine Bierzeltrede, nein danke.

      Vom Zillertal nach Sterzing bin ich letztes Jahr gefahren, die Serie hiess „Passo Continuo“ und hat vier Teile

    • Passo Continuo
      Über dieses äußerst gelungene Wortspiel fand ich zu diesem blog.

      Wenn man mal eine Stunde erübrigen möchte, bietet sich der yt-film eines erstaunlich coolen 18jährigen an , der von Deutschland nach Asien geradelt ist.

      https://www.youtube.com/watch?v=RAY6ISZP67Q

    • Titel eingeben
      Hallo Tom,

      was in Hamburg aufgefahren wird ist der Wahnsinn. Hier werden überall Einheiten abgezogen und mit Hubschraubern und Mannschaftswagen nach Hamburg verlegt. Es wird von 15.000 Einsatzkräften zum Schutz der Teilnehmer gesprochen.

      Na ja und hier werden die Vermögensumverteiler optimale Bedingungen vorfinden.

      Das wird ein interessantes Wochenende.

      Arme Hamburger.

  22. "Ohne Kuchen und Gebäck hat das Leben keinen Zweck"-
    Diesen weisen Spruch las ich kürzlich in der wahrlich weltbesten Schneeballenbäckerei in Rothenburg ob der Tauber.

    Und während ich mir, wie immer, reichlich von den Schneeballen einpacken ließ, wohl wissend, dass die Kalorien der duftenden Leckereien mit dem Schuß Zwetschgenschnaps locker wieder rausgesportelt werden, sinnieren polnische Landgänse in der großen Stadt unter Anderem bei SPON über „Das Aroma verfaulender Äpfel“.

    Jeder hat seine Prioritäten.

    • Feminismus ist nun mal keine sozial akzeprierte Nebenform von Sexarbeit und entsprechend unbeliebt, speziell mit dem Aroma von Fett in Leggins.

    • Fett in Leggins
      auch nicht wesentlich charmanter als das „wie ein vollgesch… Gummistrumpf“, einer häufigen Einschätzung meines Vaters, weibliche Passanten mit Figurproblemen betreffend.

    • "Mein Fett ist politisch"
      behauptet Virgie Tovar. Dann muss man eben aushalten, dass das Thema kontrovers diskutiert wird, ohne gleich die übliche Euphemismus-Tretmühle anzuschmeißen.
      „Es gibt eine Lobby, die dafür kämpft, Dicke nicht zu diskriminieren. Warum gibt es keine Lobby, die dafür kämpft, Normale nicht einzuklemmen?“ fragte Hadmut Danisch kürzlich
      http://www.danisch.de/blog/2017/06/30/die-fette-klatscht/#more-18256

    • "Fett in Leggins"
      … einige der Jüngeren sind doch recht hübsch, die Martina W. oder Ihre Freundin Wietzorek oder die Mely K. oder die Stochowski, und zelebrieren doch gerade auffällig-unauffällig die eigene Attraktivität…

      Und das sind doch die eigentlichen Fanatikerinnen, nicht das traurige Fussvolk, das als Beifang mitgeschleppt und radikalisiert wird…

  23. Ein durchaus hübsches Plätzchen, dieses Südtirol,...
    und gerade sehr im Fokus der Weltläufte (Stichwort SPRAR). Standen die Panzer des Bundesheeres denn schon am Brenner oder gar bereits bei Salurn?

    http://www.unsertirol24.com/2017/07/05/panzer-nach-salurn/

    • Nein, es war nichts zu sehen. Nur auf italienischer Seite standen Soldaten.

    • Übergang
      Ich hab letztens diesbezüglich was am Reschenpass gesehen, allerdings nicht Soldaten oder Zollbeamte, sondern einen verlorenen Eindruck machende Afrikaner.
      Und die Hauptpässe beiseite gelassen: Da versuchen sich tatsächlich mittlerweile einige auf der alten „Ötzi-Route“, wenn man so sagen darf.

  24. Wir im Norden
    haben ja ganz andere Gipfel. Zur Zeit jedenfalls. Umso mehr erfreut mich diese wunderbare Miniatur. So leicht dahingeschrieben, dass es sämig wie der Erdbeermilchshake über die Lippen und den Gaumen hinunter geht.
    Ich nehme an, es gibt einen konkreten Anlass, wieder einmal eine kleine Spitze gegen schlecht gelaunte Miesepetras zu setzen?
    Ach egal. Wie dem auch sei: Danke für diesen Text.

  25. Beim Blick nach Berlin übersieht man leicht....
    Die Spur des Geldes und nicht die der Schweißtropfen
    So wird das Terrorkalifat von Italien aus finanziert
    http://www.heise.de/-3761747

    und bei den vielen hübschen Italienerinnen übersieht man auch leicht die Nachwirkungen des Erdbeben.
    Wie geht es den Menschen in Mittelitalien nach den heftigen Erdbeben von 2016? Was wurde aus den Versprechen zum raschen Wiederaufbau? „Re:“ zeigt, wie Bürokratie und kriminelle Machenschaften die Betroffenen zu einem Leben in Baracken und Hotelzimmern zwingen.
    http://www.arte.tv/de/videos/072496-001-A/re-die-stille-nach-dem-beben

    • Die Italiener ermitteln besser
      … und wissen deshalb einfach besser Bescheid, was unter ihrer Nase vorgeht. Das ist die Botschaft des Artikels. Das heißt allein noch nicht, dass über Italien mehr Terrorgeld fließt als in anderen Ländern. Es kann auch sein, dass man in Italien offener über seine Fahndungsmethoden und -erfolge spricht. Aber das ist schon spekuliert.

      Was sich daraus auch lesen lässt: Terror braucht ein Unterstützer-Umfeld, der Terrorist ist eben kein einzelnes, durchgeknalltes Individuum. Stichwort „gestückelte Transaktionen“, Hawala-System.

  26. Sex im Alter?
    Buah! Das ist ja eklig. Fast genauso schlimm, wie die Vorstellung von nicht jungfräulicher Geburt zu sein. Überhaupt macht man sich von der Geburt, wenn man nicht schon mal als Vater oder Freund dabei war, ganz falsche Vorstellung, von den krebsroten bis blauangelaufenen, quengelnden, verschrumpelten Bälgern. Andererseits ist es auch immer eine Frage der Perspektive. Aus der Nähe, ohne den gehörigen Abstand betrachtet, der auch ein zeitlicher sein kann, erweist sich manch schönes Ding als eine abstoßende Zumutung. Soweit ich es beurteilen kann, achtet unser geschätzter Don immer auf die schickliche Distanz. Nun, was die Ästhetik eines Bildes oder Textes angeht, lebt diese immer von der Spannung gegensätzlicher Elementen. Fehlt, diese Spannung so wird uns schnell langweilig, auch wenns noch so klassisch zugeht. Diese Spannung fehlt in Dons Texten nie, auch wenn er den vulgären und obszönen Teil gern „auslagert“. So lenkt er unvermittelt unseren Blick vom ästhetisch ansprechenden Marillenkuchen auf das „Fett in Leggins“ und weiter – warum ansonsten das Wörtchen Sex? – auf die darin zur Schau gestellten primären Geschlechtsmerkmale. Was wiederum für die meisten, gleich welchen Alters, den Gedanken an Sex zu einer schwierigen und ekelerregenden Angelegenheit werden lässt. Für mich als Mann bereits etwas fortgeschrittenen Alters hat Sex langsam die Wandlung vom Hauptsache zu einem Hors d´euvre vollzogen. Etwas, das man genießt, wenn es einem gereicht wird, aber kein must have. In einem Gipfelsieg, eine Radtour mit Freunden, ein frugales Mal oder eine gute Flasche Wein, wird mehr Anstrengung und Schweiß investiert als in das potentiell immer zweifelhafte Vergnügen eines Beischlafs, insbesondere dann, wenn dieser und das kommt bei alten Säcken wie mir vor, manchmal von einem Geflecht zweifelhafter Motive durchzogen ist. Schläft am mit der Frau des Freundes wegen des Begehrens, oder weil man ihm irgendeine eingebildete oder echte Kränkung heimzahlen will? Danke für den sexy😉Text.

    • Eklig ist das, was im Bereich Pflege oft passiert, Nicht ganz zufällig sind viele Sexarbeiterinnen aus Pflegeberufen gewechselt.

    • vorher Bemerktes vom Don
      wusste ich nicht, öffnet aber die Augen.

  27. Es ist unglaublich beruhigend... zu wissen, dass
    der beste/schlechteste blogger Deutschlands sich in einer Nische von besserverdienenden, bessergebildeten und sich besser als der Rest fühlenden, von der Masse abgekoppelten, geistigen Dandies bequem mit Torte, Fahrrad und Privilegiertem Immobilienerbe eingenistet hat.

    Auf diese Weise bleibt zumindest der Schaden für die Gesellschaft auf das Bewusstsein dieser Dandies beschränkt. Fahren Sie mal weiter Fahrrad und kommen sich irgendwie vor. Sie sind und bleiben ein bayrischer Verlierer, der aufgrund des Anspruchs der Aufgabe darauf verzichtet hat, echten Einfluss auf echte Menschen zu nehmen. Sie können immer und überall so tun, als wenn Sie einen bestimmten Anspruch hätten, jedoch, nach dem Verzicht auf den oben genannten Einfluss spielen Sie, Ihr Blog und auch Ihr Fahrrad keine Rolle mehr. Naiverweise schaue ich alle 6 wochen immer mal wieder hier rein, in der Hoffnung was anregendes zu lesen, um dann letztlich wieder enttäuscht abzuziehen. Wer „Erwartungen“ hat wird enttäuscht werden. Von Ihnen… „erwarte“ ich nichts mehr. So ähnlich, wie Sie selbst IMHO von Ihrem Sexleben nicht mehr viel erwarten.

    Grü

    Önder Abdullahoglu

    • Was sind denn bitte „echte Menschen“ und wer bezahlt Ihre Rechnungen denn so?

    • Kein täuschend echter Einfluss auf täuschend echte Menschen, ...
      Echt enttäuschend, dass auch Don Alphonso weder z.B. ein argentinischer Arzt noch kubanischer Revolutionär, Politiker und Guerillaführer ist; obwohl er schreiben kann?

    • C'mon
      buddy, sei locker and mingle with the old boys, da gibts für Dich sicherlich was noch dazu zu lernen, mal Abstand nehmen von den 1400 Jahre alten Sitten und Gebräuchen von einem arabischen Stamm, Du bist schließlich ein Türke und wenn Du tatsächlich so gläubig sein solltest wie Dein Pseudonyme, der Gott ist ja überall …

    • @ Önder Dingsbums
      Sie haben ganz recht-erwarten Sie von uns nichts-Sie kriegen nichts (nicht mehr). Jedenfalls nicht wenn es nach mir geht! Weiter lasse ich mich von Ihnen nicht provozieren, falls das der Sinn Ihres Beitrags gewesen sein sollte.

  28. Bike
    Three men on bikes, sehr schön. Und, weil sie schon vom Sex reden, eben wurde in Kolumbien die erste Eheschließung von drei Männern vollzogen. Das ist ja auch der logische Schritt, Ehe für alle, von der hetero- über die homo- zur polysexuellen Ehe. Da wird sich noch Einiges tun. Bin auch in Südtirol, per pedes, hoch oben.

    • Unser Interesse ist verlophil und sonst nichts – Frauen würden wir auch jederzeit aufnehmen, aber es ist halt ein Männersport.

    • Eigentliches Ziel ist die Legalisierung der Ehe eines Mannes
      mit (bis zu) vier Frauen.
      .
      Was daran nervt, ist nur die Verdruckstheit, das unehrliche Getue, als wollte man den Homosexuellen Gutes. Die werden von den Männern mit den vier Frauen als erste beseitigt.

    • Man sollte diese männer mit 4 feministischen autorinnen entwöhnen.

  29. Mir fällt zu Ihrem Bericht auch ein anderer Begriff ein: Luxus
    Hallo,
    als ich den (wirklich guten) Text las, fiel mir ein, was mir ein Bekannter einmal gesagt hat. Luxus würde – seiner Ansicht nach – nicht bedeuten, sich alles leisten zu können, was man wolle. Es bedeutet für ihn, sich etwas leisten zu können, was man gerade mag, ohne über die Folgen nachdenken zu müssen.
    Dieser Definition folgend wäre Ihre Reise für mich ein Stück Luxus im positivsten Sinne.
    Weiter so!

    • Danke. Ich denke, der grosse Luxus ist Zeit und die weitgehende Freiheit von Verpflichtungen. Nicht anderen dienen zu müssen. Ich könnte auch Pressereisen mit *****-Restaurants machen. Kein Interesse.

  30. Guns of Brixen
    Wer geht den in Brixen in den Kutscherhof, wenn um die Ecke der Finsterwirt auf hat? tztztz…

    • Als Vegetarier bin ich auf diese Idee gekommen. Muss man auch verstehen.

    • Titel eingeben
      Stimmt, Finsterwirt würde ich auch empfehlen; leider ist die Küche in manchen Hotel mit großem Garten und Pool nicht mehr so elephantös wie ehedem ….

    • Wir wollten halt noch ein paar Mwter durch Brixen laufen, da ist die Strecke Elephant -> Kutscherhof ideal und ausserdem sind die Portionen beachtlich (ernsthaft, der Kutscherhof ist schon auch gut).

    • "Guns of Brixen"
      der war gut! obwohl das hier wohl kaum jemand verstanden hat.

  31. Marillenkuchen
    Servus Alphonso,

    ich wollte hier nur schnell etwas richtig stellen.
    Es handelt sich auf dem obersten Bild um Zwetschgen auf dem Kuchen.

    Immer wieder ein Freude, ihre Texte kostenfrei zu lesen.

    Ihr Leibeigener Ösi

  32. Von der wunderbaren Leichtigkeit des Radlns und Schreibens
    … eben zurück von einer Radtour, die dank zwei außerordentlich hilfsbereiten Oberbayern (weiße alte Männer) ein gutes Ende gefunden hat, genieße ich Ihren Text doppelt. Jetzt wartet der See und der übliche sommernachmittägliche Schlendrian. Luxus pur: Zeit zu haben und sie zu genießen.
    Danke für den weltanschaulichen Unterbau eines unbeschwerten Lebens in Bewegung, Faulheit und Genuss.

  33. Sex at age 90...
    …is like trying to shoot pool [billiards] with a rope.
    (George Burns, US-Schauspieler, Komiker und Autor).

    Er muss es wissen! Er wurde 100 Jahre alt.

    • Da ist es noch weit hin.

    • Das erinnert mich an Sophie Tucker
      It was on the occasion of Ernie’s eightieth birthday and in honor of the occasion he married a twenty year old girl. And he rang me up the next day and said to me „Soph, Soph, I have just married myself a twenty year old girl, what do you think of that“. And I said to him „Ernie when I am eighty years old I shall marry myself a twenty year old boy. And let me tell you something Ernie: twenty goes into eighty a hell of a lot more than eighty goes into twenty.“

    • :):):)
      @Samsara
      So this, then, was the kernel of the brute!

  34. Ars vivendi - Savoir-vivre - Sinn des Lebens
    Da prallen ja mal wieder, wenn auch nur ganz kurz, Welten aufeinander. Vom Hedonismus sind die Protagonisten in Hamburg wohl weit entfernt, und mit dem Sex ist es ohne Zelte wohl auch so eine Sache.

    Na ja, zumindest ist es befreiend und befriedigend, ganz unabhängig vom Alter, die Natur zu genießen und sich der Lust hinzugeben, ganz ohne ablenkende Gedanken einfach nur zu genießen. Wären da nicht diese permanenten Störquellen, denen man sich nicht auf Dauer zu entziehen vermag, egal wohin der Weg einen führt.

    • Nein, denen geht es dreckig, nachdem sogar die Polizei die besseren Parties macht. Bademanteltanz mit Pistiole ist allemal besser als schlammige Feministin.

  35. Der eigentliche Grund
    für die Genußfähigkeit einger „alter“Menschen ist die in der Jugend erfahrene Bildung.Denn der Genuß bedarf eines trainierten Gehirns,der flexiblen Verarbeitung von Sinneseindrücken fähig als auch der Assoziation mit erworbenen maßstabssetzenden Kulturerfahrungen .All dies wird auch heute noch vermittelt an die wenigen Prozente eines Jahrgangs,die gute Privatschulen besuchen.Eher 5 als 10%der Menschen gehören zu diesen derart Befähigten,in Zukunft wird man diese Gruppe in Deutschland eher weniger antreffen.

    • Das klingt schlüssig,
      ist aber sicherlich hier nicht der Hauptgrund für den neueren Trend in manchen Bevölkerungsgruppen, seine Jugend gleich zweimal zu erleben:
      http://vorarlberg.orf.at/news/stories/2836317/

    • @Werner
      Mich freut, dass es erst unter 5% der Menschen in Deutschland sind, die Satzzeichen nicht mehr -in typografisch korrekter Weise- mit etwas Abstand zum nächsten Wort anwenden können.

  36. Geil.
    Text eingeben

  37. Rundumschlag aus dem Rennradsattel und übern Mehlspeis'teller
    .

    .

    . Einfach fesch !

    Ja, Sex im Alter, da kann der eine oder andere gerne meine Hand verweigern, ist , wenn auch nicht zu frequent, da als Gewohnheit ein bissl über meinem Portemonnaie ,

    die Inanspruchnahme einer Dienstleistung einer hübschen, und seelisch robusten, Fachfrau.

    Als ich mich im wandgroßen Spiegel sah, während sie noch das Bad kultivierte , dachte ich mir :

    ,,Dirndl, du verdienst dein Geld nicht leicht !“ .

    Aber auch das bewußte, wenn man will, dankbare Erleben der kleinen, ja ganz kleinen Freuden gewöhnlicher Tage, ist ein Gnade der Reife.

    Aus der Tür des Geschäftes einer Freundin sah ich am Montag eine große Gruppe Mädchen von zwischen sechs und vielleicht zehn Jahren ihre Violinen auspacken, um ein Impromptu-Konzert zu geben.

    Ich dachte…wenn des amoi guad gehd !

    Die Violine, das weiß der dickliche Mann mit den Schweinsohren, der aus Philanthropie nicht singt, und aus Faulheit nie ein Instrument gelernt hat ,

    ist eines der am schwierigsten zu meisternden Instrumente.
    Und im Zusammenspiel in so einer großen Gruppe..???

    Die kleinen Dirndln waren großartig, wir haben ihnen ein bissl Geld gegeben, sie bekamen jede ein Eis und ein Getränk.
    Es waren richtig freundliche, liebe Kinder, auch im Gespräch ,

    und sie haben mir mordsmäßig imponiert, mit der schönen Musik, die sie boten.

    Oder die Supermarktverkäuferin, mit der du per Du bist, weil du einfach normal mit ihr redest, gibt dir einen Tip betreffend ein Produkt .

    So Sachen .

    Und wenn dann noch das Wetter hinhaut, du ohne Socken in den Sommerschuhen gehen kannst, ohne Jacke, ohne Schirm….

    durch die ganze Nacht, wenn du lustig bist….

    bewußt genossen, dankbar aufgenommen – angewandte Lebensweisheit.

    Oder eben auch, wenn die Sexexpertin nicht durchscheinen läßt, was sie von dir wirklich hält, und kompetent und gutgelaunt mit dir zusammenspielt.

    Wer unwillig-miesgelaunt einen Gruß erwidert, und das jedes Mal, wer in der Diffamierung angeblicher Bösewichte, die aber ganz normale Menschen sind, sein

    ,,Glück“ erlebt , wer selbstverschuldete Häßlichkeit zum Ideal erhebt, weil eben er (sie) , und nicht der alte , weiße Mann, den Sex durch Fressen substituiert,

    der ist fremd.
    Befremdlich, selbstschädigend, das Leben versäumend, und es anderen
    vermieselsüchtend.

    Da geh‘ ich einfach weiter, es ist das Gestreite nicht wert.

    Schod uman scheenan Doog, und wauns Schuastabuama regnd .

  38. Alter - Sex
    Das schöne am älter-werden ist doch, dass man vieles nicht mehr machen muss, sondern kann. Die Jugend ist meist nur neidisch, weil sie genau weiß, dass sie sich Erfahrung nicht kaufen und appen kann. Die kann man nur machen und das kostet auch noch Zeit. Außerdem wissen viele Jugendliche gar nicht, wie schön Sex im Alter sein kann. ..Erfahrung eben.

    Was die Annehmlichkeiten im Alter angeht muss ich sagen, dass ich froh bin, mir mein Studentenleben nicht lebenslang schön reden zu müssen. Da halt ich’s doch mit Brecht: „Nur wer im Wohlstand lebt, lebt angenehm“. (Dreigroschenoper) Campagnolo statt Torpedo Sachs!

    • Ach, das Studentenleben war schon fein – ich war in der Suntour-Superbe-Kategorie.

  39. trefflich:
    „Jung sein kann jeder“
    .
    Ich nehm‘ das mal in meine Zitatensammlung auf.

    • Gern geschehen.

    • Alt werden wollen alle...
      …alt sein – nicht.

      Ich habe mich auch schon erwischt zu sagen: Da gehe ich nicht hin.Sind doch nur alte Leute da.

    • Philo, damit sind Sie nicht allein
      und man sagt sich das zu recht. Diese blöde Gafferei, das Gefühl, am falschen Platz zu sein, können einem Alte oder auch noch nicht so Alte sehr gut vermitteln und dann geht man halt einfach nicht mehr hin.

  40. Café Prenn
    muss es aber gut gehen, dass die sich in der Saison Urlaub gestatten.
    Von der italienischen Depression keine Spur.
    Viel Spaß bei der Tour!

  41. Ich bin ganz sicher. Don Alfonso kommt in den Himmel
    Wieso? Ganz einfach. Die Beschreibung der vielen Wunder die er uns so eindringlich vermittelt, stärken meinen Glauben an den Schöpfer. Der Don wird das vermutlich nicht beabsichtigen. Aber Gottes Wege… Ob es die Natur in Italien und seiner bairischen Heimat ist, oder die Kunst – all dies wird kein Zufall sein. Dieser Sinn für das Schöne! Und die Kunst dies alles in Worte zu fassen. Das ist eine Gnade.

    • Da hat der Herr noch ganz andere Kaliber, die nebenbei auch noch die Kirchentüren aufhalten.

    • Don Alfonso kommt nicht in den Himmel
      denn er lebt schon dort, davon ausgehend das
      man sich Himmel und Hölle hier
      wechselseitig bereitet.

      Welcome to Hell bereitet man
      zur Zeit in Hamburg vor.

      Ich Frage mich warum die Hamburger hier geschrien
      haben als G2o verteilt wurde.

      ggf will die SPD ja zeigen das Sie auch starker Staat kann.
      Das haben die Hamburger nicht verdient könnte man meinen
      aber wenn man so wählt kommt der Gipfel halt in die Innenstadt von Hamburg und nicht auf ein Kreuzfahrtschiff.

      Der nächste G2o Gipfel findet ggf auf einer neuen Insel im Meer
      vor China statt.

      PS Ein Autor im Mutterschiff vergleicht
      Hamburg schon mit Nordkorea, das ist der Stilikone
      Kim gegenüber auch nicht gerade freundlich.

    • Herr Keller
      Hamburg hat nicht geschrien nach G20, das hat Merkel übernommen (auch im Glauben der Show unter Mitwirkung von HC). Es geht primär, sekundär und tertiär darum mit möglichst vielen mächtigen Staatschefs abgelichtet und medial ins beste Bild gerückt zu werden (China, Airbus-Auftrag, Millarden, Merkel, Mutti kümmad sich).
      Ja ist denn scho wieder BT-Wahl oder was?

  42. Wenn ich das
    richtig sehe, hantieren diese Gebirgsschützen mit scharfen Waffen anstand mit Holzgewehren. Da muss man sich nicht wundern, wenn die demnächst in einen Musikclub eindringen und sonstwas anstellen.

    • Sie haben auch richtig geschossen – allerdings mit Platzpatronen. In Abschussrichtung stand der Kirchturm.

  43. Testosteron
    Den Spruch, daß Essen die Erotik des Alters ist, den habe ich auch schon selbstironisch gebracht.
    Es ist ein Gesetz der Biologie, daß spätestens ab Mitte 50 der Testosteronspiegel bei Männern merkbar absinkt.
    Ob man das als Fluch oder Segen betrachtet, hängt wohl von den individuellen Erfahrungen in den 50 Jahren davor ab. Wohl dem, der nicht hadert.
    Grüße Uli

    • Keine Ahnung, ob das so ist. Ich habe jeden Morgen den brennd heissen Wunsch, Berlin an die Russen zu verkaufen und Hamburg zu einem neuen Kinshasa werden zu lassen. Daran hat sich noch nichts geändert.

    • Ein frommer Wunsch
      Soo blöde, wie Sie es sich wünschen, sind die Russen aber nicht.
      .
      Mit Hamburg? . . . . Naja, das könnte klappen. – Geduld.

    • @ Uli49
      das mit dem Testosteronspiegel ist eine stark vereinfachte Sicht der Dinge. Zunächst einmal ist dabei wohl von einem statistischen Mittelwert die Rede. Der deckt aber auch immer jeden Einzelfall ab. Es gibt neben dem Alter viele Faktoren, die den Testosterongehalt im Blut bestimmen. So ist beispielsweise nachgewiesen, dass es heute viel mehr Kunststoffe in der Umwelt gibt als vor 50 Jahren. Fast alle Kunststoffe und auch Gummis enthalten sog. „Weichmacher“. Nomen est omen. Diese gelten als den Östrogenen (den weiblichen Sexualhormonen) ähnliche Stoffe (Östrogengenerika). Östrogene sind Gegenspieler des Testosterons, hat ein Mann viel davon im Blut, hat er automatisch weniger Testosteron. Die in den letzten 10-20 Jahren geborenen nehmen diese Östrogengenerika schon im Mutterleib auf, mit ein Grund dafür, warum bei vielen Jugendlichen die Spermiendichte und -Motilität (Beweglichkeit) reduziert ist gegenüber früher. Die Zivilisation fordert also ihren Tribut. Wenn dann noch verweichlichende Muttersöhnchenerziehung und Lindenstraßenkonsum dazu kommen kann das Resultat kein John Wayne sein. Und wenn Sie sich mal manche junge Männer um die 20 ansehen: Vollglatze, Krankheiten, Übergewicht. Und das sollen alles Testosteronbolzen sein? Na kommen Sie!

      Auch die Ernährung spielt (altersunabhängig eine Rolle). Wer viel Schweinefleisch konsumiert (ich meine das jetzt nicht im Sinne einer Religion) nimmt auch viel Östrogen zu sich, Grund: männliche Schweine sind ungenießbar (wegen ihrer Klöten würde das Fleisch nach Urin schmecken). Auf den Markt kommt also nur entweder das Fleisch kastrierter männlicher Tiere oder das von Sauen. Letztere weisen als Säugetier auch Östrogen auf. Dieses ist dem menschlichen sehr ähnlich und wirkt daher auch beim Mann.

      Wie Sie also sehen, es gibt viele Faktoren, die die Männlichkeit beeinflussen. Alter ist nur einer von vielen und unter Umständen nicht mal der bestimmende. Sehr vieles jedenfalls hat man selbst in der Hand.

    • @ Harry Charles
      Zitat: „Sehr vieles jedenfalls hat man selbst in der Hand“
      Dann trainieren Sie mal fleißig!

      Allerdings muß ich Sie enttäuschen, die Pharmazeutische Zeitung beschreibt das Alter gnadenlos:

      „Zwischen dem 40. und 70. Lebensjahr sinkt das Testosteron im Serum um etwa 1,2 Prozent pro Jahr, so dass sich nach dem 55. Lebensjahr bei jedem dritten Mann ein Hypogonadismus mit Testosteron-Werten unter 3,5 ng/ml Blut manifestiert. Das Phänomen des sinkenden Testosteronspiegels ist grundsätzlich bei jedem Mann zu beobachten, geht aber von verschiedenen Ausgangswerten aus. Das erklärt die große interindividuelle Streuung beim Auftreten der PADAM-Symptome. Hinzu kommt, dass bei Männern mit PADAM-Symptomatik die typische Tagesrhythmik der Testosteronsekretion aufgehoben ist. Während junge Männer in den frühen Morgenstunden bis in den Vormittag hinein Spitzenkonzentrationen an Testosteron aufweisen („Morgenlatte“), die dann zum Abend hin abfallen, liegen die Werte älterer Männer ohne große Schwankungen auf dem niedrigen abendlichen Niveau.“

      Falls Sie sich weiterbilden möchten:
      http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=titel_19_2000

      Noch eine Anmerkung für DA.: Wut erhöht den Adrenalinspiegel, aber nicht das Testosteron. Für hohes Testosteron sind 8 Stunden tiefer Schlaf optimal.
      Grüße Uli

    • Korrektur
      zu meinem Beitrag von 23:24 (das Thema macht mich ganz hibbelig): „Der (statistische Mittelwert) deckt aber auch NICHT(!) immer jeden Einzelfall ab.“

    • @dirty Harry;)
      Der Östrogengenerikaeintrag und der Eintrag von tatsächlichen weiblichen Hormonen (Pille) über das Abwasser in das Trinkwasser
      ist offensichtlich schon soweit gediehen, daß ein Biochemiker in einer Artedoku, unzensiert und unwidersprochen behaupten konnte, in wenigen Jahrzehnten werde im Schnitt nur noch die Hälfte der männlichen Europäer zeugungsfähig sein.
      Ob das jemand den Neubürgern auch schon gesagt hat?

    • Haarausfall korreliert aber mit hohem Testosteron, weil das Dihydrotestosteron die Blutversorgung der Haarfollikel abklemmt – sind die jungen, fetten, bebrillten Männer mit Haarausfall jetzt degeneriert oder einfach nur „high test“?

    • Testosteron
      Maximalwert im Alter von 19 Jahren: 15.4 mmol/L, Abfall bis zum 40. Lebensjahr auf (Mittelwerte) 13.0 mmol/L, dann kein weiterer Abfall.
      Man schaue sich aber die Konfidenzintervalle an (der Bereich in dem 95% aller Messwerte liegen). Mit 19: 7,2 – 31,1 mmol/L, mit 40: 6,6 – 25,3 mmol/L. Das heiist; ein 99-jähriger mit 24 mmol/L ist genauso normal, wie ein 19-jähriger mit 8 mmol/L.
      Bei Frauen beträgt der normale Testosteron-Wert 7- 12 pmol/L.

      https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4190174/
      http://med.monash.edu.au/sphpm/womenshealth/docs/testosterone-and-androgens-in-women.pdf

    • @Uli49 um 23:54
      Mann, da bin ich aber beeindruckt! Scheinen alles Genies zu sein. Sollten sich mal für den Nobelpreis bewerben. Vielleicht zeigen Sie denen mal meinen Beitrag hier und fragen danach nochmal wie sie ihre Studie sehen. Und wenn 1000 Doktorväter daran gestrickt hätten, ist mir voll egal. Diese an Vergleichsgruppen gemessenen Werte sind in etwa so verlässlich wie Meinungsumfragen heutzutage. Da können Sie mir sonst was erzählen, ein durchtrainierter 46-jähriger ist fitter (und wohl auch potenter) als ein fetter, an Zivilisationskrankheiten leidender, 20-jähriger Nerd. Und wenn Sie Einzelfalluntersuchungen machten (und nur die sind interessant, auf statistische Mittelwerte kann man pfeifen) würde meine Aussage auch bestätigt werden.

      Und von wegen Morgenlatte… Aber ich will hier nicht den Angeber machen. Und es wäre mir lieber ich könnte mich jetzt wieder zu einem politischen Thema äußern, das hier wird mir denn doch zu schlüpfrig.

      Cetero censeo: wie gut, dass es Donald Trump gibt!

    • @ Harry Charles am 6. Juli 2017 um 23:21 Uhr
      Mir ist jetzt klar geworden, daß wir aneinander vorbei reden.
      Ich habe mich selbst beobachtet und festgestellt, daß mein Körper sich im Lauf der Jahrzehnte verändert hat. Dazu gehört auch eine schleichende Verringerung der Leistungsfähigkeit auf allen Gebieten (vielleicht kompensierbar durch mehr Erfahrung).
      Sie dagegen vergleichen unterschiedliche Individuen, die jeweils unterschiedliche Startchancen (Gene, Erziehung) hatten.
      Daß wir dadurch zu unterschiedlichen Einschätzungen kommen, ist wohl logisch.

    • @Uli 07.07. 14:33
      haben Sie schon mal total gleiche Individuen gesehen? Die gibt es nicht mal in der Zwillingsforschung. Dort hat man herausgefunden, dass genetisch total gleiche Individuen (eineiige Zwillinge) sich über die Jahre ganz erheblich unterschiedlich entwickeln, abhängig von Umgebungsbedingungen (beispielsweise einer lebt auf dem Land, der andere in der Stadt).
      Und was den Abbau des Körpers angeht: auch das ist extrem relativ. Man weiß, dass die Sklerosierung der Augenlinse schon im Alter von 10 Jahren beginnt. Der sog. Nahpunkt rückt danach immer weiter weg. Auch ein 20-jähriger ist also schon weitsichtiger als ein 10-jähriger, merkt aber noch nichts davon. Und nicht alle 50-jährigen sind schon so weitsichtig, dass sie eine Brille brauchen.
      Oder nehmen Sie den Sport: da gab es immer wieder Fälle wo Fußballer bis in ein höheres Alter leistungsfähig waren (Lothar Matthäus hat noch bis 39 Nationalmannschaft gespielt). Und wenn Fußballprofis in der Regel mit Mitte 30 schon etwas fertig sind liegt das nicht daran, dass der Körper in dem Alter generell fertig ist, sondern an den außergewöhnlichen Belastungen, denen die ausgesetzt sind (Verschleiß, Verletzungen). Man hat ja noch nie probiert wie es wäre wenn einer erst mit 40 als Profi anfängt-kann sein, dass der bis fast 60 fit wäre weil er sich zuvor noch nicht verschlissen hat. Und das was Sie sagen ist doch genau der Punkt: vieles hängt von den Umgebungsbedingungen ab (und die kann man beeinflussen), nicht in erster Linie vom chronologischen Alter.

  44. Sex sells
    Lieber Don,

    ich gestehe, der Titel machte mich neugierig. Bin in zwei Jahren 60, fühle mich aber jung. Daher vielleicht.
    Das was danach kam, war zwar nett geschrieben und man konnte Ihren Ausflug ins Südtirolerische gut nachvollziehen, auch als Wenig-Radfahrer. Aber, wo blieb der Sex ? Der Sex des Alters besteht ja nicht nur aus Kuchen und Torte und Radfahren (?) – hoffe ich wenigstens und höre ich immer wieder.
    Übrigens, Marillenkuchen ist das am Bild nicht, sondern Zwetschkenkuchen.
    Herzliche Grüße aus Wien

  45. ... sauer und unreif ...
    …schön geschrieben … noch schönere Bilder (manches erinner´ich mich gerne – mit dem Wohnmobil öfter in dieser bezaubernden Gegend Ferien gemacht – auch im Winter).

    … mit dem SEX ist es doch oft wie mit Ihrem abgebildeten Zwetschgen-Kuchen-Stück …

    sieht zwar lecker aus, doch sind die „Früchtchen“ noch nicht richtig reif – schmeckt´s halt nur halb so gut …

    … bitte – wer´s sauer mag …

  46. sex auf dem see ???????????? nur mit Körperkultur !
    ach werter DON, wie sich alles doch so wunderbar fügt………..kaum komme ich von meinem sexfreien ruderausflug in die englische KLASSENGESELLSCHAFT in Henley at Thames (nein DON, nicht DON HENLEY, der singt ja) retour ein solch passender artikel, hatte ich doch meine speziellen erlebnisse: kaum hatte ich bei der hinfahrt auf den sitzen im panorama-bug der Normandie Express platz genommen um mit 70 kmh übers meer zu brausen, da zückte eine etwas adipöse dame mittleren alters in meinen direkten sichtfeld ihren lapi und begann zu lesen in der Menopause Review: „Overweight, obesity and female sexuality in perimenopause……………“

    festgehalten wird, dass es keinen, wirklich keinen zusammenhang gibt zwischen „different values of BMI and sexual desire“

    ergebnis der studie: es ist alles sehr unklar in den zusammenhängen, aber frauen müssen interdisziplinär betreut werden „and the whole situation also calls for MORE research in this important subject matter“
    es wird geforscht, bis WAS herauskommt. am besten wäre das Ergebnis: der MANN ist schuld !

    also DON, schreiben sie nicht immer, die Fetten hätten keine lust oder keinen bock, was genaues weiss die wissenschaft nicht.
    mein vorschlag: selbst herausfinden durch explorative studien !

    natürlich altert der mensch, die zeiten des gemeinsamen duschens aller genders und hautfarben nach erfülltem rudertraining sind vorbei, aber es kann so erfrischend sein, einer ruderin bei aktuellem wetter nach deren kentern auf dem see wieder ins skiff zu helfen.
    körperkultur ist alles !

    schliesslich hat in Henley auch „DIE Thiele“ im einerskiff gewonnen und die startet ja für die „Deutsche Hochschule für Körperkultur“ in Leipzig !
    so stand es im programm und schön war es, wie der englische regattasprecher das aussprach !

    • Zusammenhang
      „festgehalten wird, dass es keinen, wirklich keinen zusammenhang gibt zwischen ‚different values of BMI and sexual desire'“. Dem kann man wohl zustimmen. Schone alleine, weil es unterschiedliche Typen von Übergewicht gibt. Da gibts die einen, die sind aktiv, beweglich, verbrennen, sind of ziemlich lebensfroh und haben halt Übergewicht (so wie auch Sumo-Ringer hochagile Muskelpakete sind, halt mit dicker Verpackung). Und da gibts die anderen, die sich null bewegen – Finger-(Tastatur) und Handbewegungen(Maus) und der regelmässige Gang zur Tür, um dem Lieferdienst zu öffnen, da verbrennt man halt nichts. Solche sind dann aber auch wirklich nur wabbelige Verpackung ohne eine einzige Muskefaser darunter…

  47. Rampen
    Werter Don,schöner Beitrag!Wobei mich 14%Rampen immer an schlechten Sex erinnern:Man prügelt sich drüber,aber Spaß macht das nicht…Ihnen noch weitere erbauliche Touren und Artikel!

  48. Glücklich die Berge,
    sie kennen keine Messerstecher. Köstlich die FAZ zunächst: zwei „Jugendliche“ begegnen einander. Die Hälfte überlebt. Immerhin wird später nachgeliefert, dass es sich um Spezialkräfte vom Hindukusch handelte.
    .
    Sage mir keiner etwas von Lückenpresse! Keiner. Nie nicht!

    • Wo?

    • Glückwunsch, ...
      … das ist doch schon ein guter Anfang.
      Weiter so!

    • Wo?
      In der FAZ, Ort des Geschehens, weiß ich nicht mehr, BW glaub ich, aber habe ich auch gelesen und ähnliches wie Tassilo assoziiert. Aber das ist mittlerweile Standardberichterstattung … man wird eben für blöd verkauft.
      Die Presse ist auch nur ein „Spiegel“ des Fisches, der immer vom Kopf her stinkt. Wie heißt es so schön „… Staubsaugervertreter verkaufen Staubsauger … und Volksvertreter ??“ (gekürzt S. J.Lec)

  49. Berge von Süßem, Arbeitsscheue...
    … und sonstiges Lotterleben. Da hätten Sie sich doch glatt die Distanzierung vom sauertöpfischen Protestantismus von vor ein paar Wochen schenken können. Immerhin gibt es im protestantisch-sozialistischen Kaltland echtes Lakritz und Weingummi. Ach…

    • Wer fliehen kann, der fliehe. Italiener wissen schon, warum sie nicht anach Bielefeld reisen.

    • Reiselus
      Die Reiselust nach Bielefeld oder auch Herne, Lüdenscheid, Oberhausen, Duisburg usw. scheint mir auch außerhalb des italienischen Volks wenig ausgeprägt. Was Bielefeld anbelangt, so könnte ich mir jedoch einen Besuch von Don Alphonso beim Werksverkauf von Dr. Oetker durchaus vorstellen.

      Die Italiener übrigens – o Graus! – reisen sehr wohl gehäuft nach Berlin oder Hamburg. Vielleicht beeilen sie sich ja nur in dunkler Vorahnung dessen, was der Don mit den beiden Städten vorhat….

  50. Über die Irrationalität der Liebe (Sex)
    Frakturen 1/3

    Ein

    Ring

    Bricht stets

    An Stellen

    Zwein, die Brüche sind ~.

    Nicht kompatibel mit andern

    Brüchen oder ~ verdreht zusammenzufügen, nie.

    Die zerbro ~ chenen Hälften rollen nicht mehr, liegen da und ~ tun bloß so wie ein Ring.

    Sie suchen ihr Abbild ~ im Mond oder im Regenbogen, doch selbst im ~ Mond und im Regenbogen, selbst in der unter ~ gehenden Sonn,

    oder in des Jägers Bogen, ~ es bricht stets Ein Pfeil aus ihnen in wilden Rich ~ tungen, der sucht nach anderen Ringen und oft ~ trifft er, und teilt sie entzwei, um sie mit andrer ~ Hälfte neu zu formen; die Pfeile fliegen

    rum ~ anstatt daß die halben Ringe sich verschmelzten. ~ Doch sag mir, was kann ein Pfeil formen als nur ei ~ nen kurzen Flug. Halbe Ringe ignoriert er ~ in seinem Spiralenflug, -er gleicht einem Son ~ nenstrahl; ihr denkt, er fliegt durch eure Mitte, doch ~ auch ihr dreht euch um euch selbst, und wenn der Pfeil ~ trifft, dann zerbricht er euch. Halbe Ringe, sie fin ~ den kaum Glück mehr.

    Ein Ring bricht stets an Stellen zwein die Brüche sind ~ Sie hielten nicht was sie mal versprachen oder ~ sahen nicht all die anderen zerbrochenen ~ hielten ihr Glück fürwahr für ewig, genug und ~ sahen im Ring das schönste, treueste Abbild ~ sahen neben dem Anderen vielleicht auch im ~ Ring sich selbst in der edlen Gravur darunter ~ Und ein Jäger der spannt da schon seinen Bogen ~ Die Pfeile schießen da in alle Richtungen ~ Sie treffen in Spiralen eure Ringe oft ~ Seht euch an, aber seid euch nicht ein anderer ~ Wer schießt die Pfeile, wer ist es, wo ist er rum ~

    (Die, verschmelzten / in deinem / Ring, / Spiralenflug, /
    Sonnenstrahl, / wollten doch / nur Amors Pfeil / finden)

  51. Radeln macht nicht zwangsläufig schlank
    Bevor der Gedanke verfliegt.

    Der Text fängt schon gut an mit einem kulinarischen Einstieg (Foto).

    Der Sportsmann auf Bild 10 scheint dem hedonistischen Treiben aber nicht unbedingt abgeneigt zu sein, so von der Leibesfülle von vorne betrachtet.

    Ich dachte immer, nur der Moser Otto sei hier für das Thema Hedonismus zuständig.

    Wie auch immer, schön geschrieben.

    Frage ist nur, was wichtig(er) ist jenseits der Fuffzig: Essen und Trinken und Sex oder nur das eine oder das andere?

    Gibt es Erfahrungswerte?

    • Über dem Rennlenker gebeugt sind nur die wenigsten Menschen schlank.

    • wampe des radlers: erfahrungswerte
      ja es ist leider so, schon der sohn des Mannheimer Südens, der unvergessene Rudi Altig hatte meist eine ordentliche wampe !!!!!!!!!!!!

    • Sorry @Dangjo
      Unser Rudi Altig war nicht vom Süden Mannheims sondern vom Norden. Und ich als Südmannheimer bin sehr stolz auf ihn. Grüße auch an Willi Altig, der mir mein erstes Rennrad Peugeot PX9 (Stahlrahmen) verpasst und mich so zu Rennradler gemacht hat.

    • Der Herr auf Bild 10
      (übrigens auch ein Sohn Mannheims) hatte zum Jahresanfang deutlich weniger Kilometer auf dem Zähler und entsprechend mehr Kilos auf der Waage. Aktuell BMI 24,4, also im grünen Bereich. Meine neue Mitte, die ich mir in meinen frühen 40ern anfutterte, als ich das Rauchen austeckte, werde ich wohl nicht mehr komplett los, und ich habe meinen Frieden mit meinem „dadbod“ gemacht.

      Solche Rad-Exkursionen mit Don Alphonso sind immer ein ganz besonderes Erlebnis, ich habe dafür das Tour-de-France-Wochenende an meinem niederrheinischen Wohnsitz sausen lassen. Es kommt dabei ja nicht nur der Körper auf seine Kosten, der Mitfahrer weiß auch so viel Interessantes über die Region zu erzählen, da kommt keinerlei Langeweile auf.

      Ich habe es noch im Ohr, wie der Gastgeber mich damals überzeugte, mit auf die L’Eroica zu fahren. Er schrieb mir, die Friedhöfe seien voll von Leuten, die sich zu Lebzeiten für unentbehrlich hielten zuhause und auf der Arbeit, und verdammt noch eins, das leuchtete mir völlig ein. Am Ende des Lebens werden wir eher die Dinge bereuen, die wir nicht gemacht haben als die, die wir tatsächlich gemacht haben.

    • Marco, Sie haben nix verpasst
      ehrlich nicht. Wir hatten Schietwetter und das Publikum an der Strecke war so typisch Düsseldorf. Hympendahl bedauerte das wegen nicht sehr stimmungsvoller Fotomotive.
      Das waren keine Fans, die ja dann in der Regel Tricot tragen, nee, sowas hat man hier nicht gesehen, allenfalls bei ausländischen Gästen.

    • In Meerbusch
      scheint es halbwegs trocken gewesen zu sein, wenn ich das auf dem Handy-Video meiner Liebsten richtig gesehen habe. Kollegen von ihr standen exakt an der Stelle, wo der Spanier in die Absperrung knallte, das muss wesentlich übler (sprich: blutiger) gewesen ein, als es die TV-Kameras abgebildet haben.

      Na ja, der radbegeisterte Teil meiner Timeline war jedenfalls ziemlich enthusiastisch, aber ich bereue meine Entscheidung nicht, die Tage in Bayern und Südtirol waren die z.T. anstrengende Autofahrerei (inklusive einer Vollsperrung der A 3 auf dem Rückweg) wert.

      Wobei: Oben auf der kurvigen Ellbögenstrecke war mein kleines altes BMWchen indes wieder in seinem Element. Um tausend Kurven zirkeln, runterschalten, rausbeschleunigen, rauf und runter, das macht fast genausoviel Spaß wie Radfahren.

    • Jo, kann ich sehr gut nachvollziehen, Marco
      da kommt der Röhrl in einem durch. Gut, im Stau wird’s schon mal mühsam, aber ganz grundsätzlich geht nichts über Schaltung.

      In Meerbusch waren wohl auch die tricottragenden ausländischen Fans sehr gut vertreten. In Düsseldorf fast nur Anzugträger, sieht an der Strecke gottserbärmlich unpassend aus.

  52. ... bitte mehr Verhütungsmittel ...
    … damit nicht noch andere auf solche Ideen kommen und sich unsolidarisch der Integrationsaufgabe entziehen.

    ZB Bilder über gemeine Stürze, Reifenwechsel u.ä

    • Man sollte mehr Bilder mit dem Hinweis „Berlin wartet auf Dich“ in vielen Sprachen aufstellen – gleich in Sizilien.

    • nach Berlin
      bei den vielen Analphabeten hilft das (Schild) nicht – am besten, ein Bild von Mutti mit Bahnkarte.

    • Das ist eine gute Idee – aber wenn ich das mache und hier veröffentliche, bekomme ich vielleicht doch das ein oder andere Problem.

    • Bilder
      Das Gruppenfoto vom G20-Gipfel geht doch immer…

  53. am Thema vorbei
    ..aber bemerkenswert, auch wegen des Nichtmaenner („non-men“) -begriffs:
    http://www.bbc.com/news/entertainment-arts-40504452

  54. Lieber Don,
    In meiner Lehrzeit hatte ich eine ältere Kollegin, ich glaube so Ende 50, die auch von der „Essen ist die Erotik des Alters“ Fraktion war. Das glaubte ich ihr damals sogar, denn lukullischen Genüssen war ich noch nie abgeneigt.

    Nun lese ich gerade Ihren Artikel und packe nebenbei meinen Koffer für einen spontanen Kurztrip. Ja, diese Freiheit kann man weder mit Gold noch mit Fett in Leggins aufwiegen. Ich sage an dieser Stelle allen vorsorglich au revoir, obwohl das Macbook schon eingepackt ist.

    Verdammt, jetzt möchte ich Marillenknödel.

  55. Erdogan
    sagt lt FAZ (die das von der ZEIT haben), er habe er persönlich „kein Problem mit der Kanzlerin“. Hihi. Das ist die seit langem gröbste Merkelbeleidigung. (Erdogan hat nur mit Kriechern und Speichelleckerinnen „kein Problem“.)
    .
    Oder er sagt bzgl. Merkel einfach die Wahrheit.

    • ist da der Stichtag...
      wie der beim Spargel, nicht schon vorbei?

    • Er, der Wahn ...
      … scheint höflicher sein als der sogenannte Cavaliere!

    • er persönlich....
      Hier geht es m.E. ums rein menschliche und
      nicht um Politik.

      Dr. Merkel sprach gegenüber der Türkei in Bezug auf die €U
      schon früh von einer privilegierten Partnerschaft, also
      erst kommt Berlin dann Athen und erst danach Ankara.
      Das ist schon kränkend, aber andererseits hat Sie
      die Türkei davor bewahrt Teil der €urozone zu sein.

      Die Türkei kann ihre Währung nötigen Falles abwerten
      Griechenland kann das nicht.

  56. Streuselschlesier
    Habe gerade die dritte Rhabarberernte aus dem Garten verarbeitet!
    http://bilder.t-online.de/b/id_75619186/tid_da/index.jpg
    Die Zuckerdosierung ist Feinabstimmung.
    Gibt es Leben ohne Obstkuchen?

  57. Ich bin Spezialist!
    „Der schmutzige, heisse Sex des Alters“

    Ja, hier bin ich, lassen mich bitte vorbei, machen Sie doch endlich Platz, ich bin der Spezialist!

    So, Sex des Alters…im Alter, ist alles das selbe….. nun lassen Sie mich nachdenken… also….das war so….neee, anders, das ist so, so….nun ja, ich weiß, dass es da was gab, also es ist nicht so einfach in meinem Alter das alles noch im Kopf zusammen zu kriegen…. also früher, viel früher, oh das sind schon wenigstens 2 Generationen her, da zogen sich die Mädchen hinter Eiswänden aus. Das nannte man Erotik. Heute laufen alle nackt rum, mehr oder weniger. Nein, da ist keine Erotik, nicht mal Sex. Das führt auch nicht dorthin. Das ist nur unästhetisch und Puffähnlich. Zumal diese Mädels eher wie Kerle aussehen und sich so anziehen, schlampig, schlabberig, strubbelig, rotzige Sprache (was die so Sprache nennen).

    Aber wenn ich die Wahl haben würde, zwischen dem Zwetschgenkuchen da auf dem Foto und einem Mädel in Hotpants, also mir wäre klar, der Zwetschgenkuchen ist mir eigentlich näher…

    Hat nichts mit „Sex im Alter“ zu tun, nicht ,mal mit heißen schmutzigen Gedanken….aber die verführen mich erst mal mehr. Das nennt man dann „Sex des Alters!“ Man achte auf die Feinheit der Sprache.

    Obwohl…..obwohl… in Lateinamerika ist es so, dass „man“ auch im hohen Alter noch gerne flirtet und tanzt und sich die Lebenslust nicht vergällen lässt. Es muss ja nicht gleich zu schmutzigen Gedanken kommen (a la: Komm her, koch mir das Gallo Pinto du Sau!) oder gar diesem, diesem Dingens da, dem Sex, (übrigens, heute vor 71 Jahren wurden die ersten Bikinis vorgestellt! Seufz….) aber da unsere Damen (und verdammt, jawohl, hier gibt es noch echte Damen, mit richtigen Kleidern und Röcken und geschminkt und Hüten und sehr , sehr arroganten Blicken auf Männer!) die oft auch Damen sind, kann ich über Sex im Alter mit Damen weniger berichten.

    Aber ich bin Spezialist.

    Mit dem Radl pack ich es nicht mehr so und mein Doktor meinte neulich, mein Blutdruck sei ordentlich, ich dürfe durchaus mich dem, äh, Sex….hingeben….ja ich denke, das ist der rechte Begriff, hingeben, nicht mehr groß aktiv sein. Das Problem ist die passende Dame zu finden, also Altersmäßig natürlich.

    Ich kann ihnen aber jede Menge über ältere deutsche Frauen schreiben (Sex im Alter) die haben genau die dreckigen Gedanken, die in so Glossen wie im Spon von jungen Menschen, die sich weiblich nennen (weiblich! Köstlich) , genannt werden, die suchen sich junge Kerle an der Playa, braun gebrannt, stark gebaut, am besten überall, um sich mal so richtig…na Sie wissen schon.

    Sollen sie, sollen sie, aber warum Sex im Alter sooft mit schmutzigen Männergedanken vermischt wird, bleibt mir ein Rätsel. Da war doch diese Schweizerin, die alles in der Schweiz aufgegeben hat, um im dreckigem Kral ihren Massai zu heiraten und richtig rangenommen zu werden – na ja, hat nichts mit Sex im Alter, aber etwas mit schmutzigem Rassismus zu tun.

    Oder die junge Frau, die die durch die Welt reiste und sich vorgenommen hatte, in jedem Land, in das sie kommt (und sie kam in viele) zu Vögeln, um über dieser Vögelei ein enorm wichtiges, ja geradezu wissenschaftliches Buch zu schreiben, was dann auch geschah. Ich nenne das eigentlich Hurenverhalten und Rassistisch, aber die jungen Frauen in Deutschland nannten das wohl stark und ey echt geil ey und so weiter. Die sind wohl sexuell alle unterernährt. Seltsam.

    Soviel zur Verbindung von Sex, alten Männern und jungen Frauen, da frage ich mich doch, wer hier dreckig ist. Oder schmutzig handelt.

    Zurück zum „schmutzigen heißen Sex des Alters und den Männern.
    Also ich glaube, wenn das alles so klappen sollte, wie ich es mir wünsche, ich würde mir auch eine Gebirgsschützenkompanie bestellen, die dann, neben dem Bett stehend, zum passendem Zeitpunkt krachend ihre Gewehre entladen.

    Auf dem 5. Bild von unten sind aber viele Räder, doch ich sehe da auch einen dicken Mann (oder ist es gar eine Frau? Das weiß man in Deutschland nicht mehr so recht zu unterscheiden, diese Leibverformungen irritieren halt, wie auch diese Männerhass-Kurz-Haar-Frisuren), hat der oder die nix zu sagen zu – na ja, so alt scheint mir die Person nicht zu sein, aber das Gasthaus sieht hoch interessant aus für unsereins, zum Ausruhen.Und Kuchen essen. Das nennt man dann, seids belehrt ihr junges Gemüse, „Sex des Alters“, also Ersatz. Anstatt. Sustitut.

    Also das ist so mit den schmutzigen Gedanken und dem Sex im Alter: Ich seh ein junges Mädchen und denke, verflucht, warum bin ich nicht 40 Jahre jünger?

    Ich sehe eine mittelalterliche Frau und denke, verflucht, warum bin ich nicht 20 Jahre jünger?

    Ich sehe eine Dame meines Alters und denke: Herzilein, zu spät!

    Ich komm erst gar nicht mehr zu schmutzigem Denken….nur manchmal flüstere ich ganz heimlich, wenn ich so vor einem strammen Baum stehe, damit es niemand mitbekommt, ein paar schmutzige Worte, ganz leise, nur für mich:

    „oh wie ich dich bewundere!“

    Sehen Sie, dass ist der Sex des Alters….!

    Und zufrieden gehe ich von dannen…..

    Wisst ihrs nun Bescheid ihr junges Gelumpe? Seid also dankbar. Das Alter kommt, der gute Don sagte es, von alleine.

    • Ticas
      Wenn Ihnen die Tica Chicas nicht einheizen, sollten Sie eine Reise nach Uganda buchen. Ich kannte da einen pensionierten österreichischen Fleischhauer, der half in der Wurstfabrik meines Freundes sehr gerne aus und wusste Geschichten von über die Mädels in einem bekannten Einkaufszentrum. Die waren spannend und auch einigermaßen glaubwürdig…

    • @Tico
      Kennen Sie folgenden Witz: Ein Opa geht zu einer Nutte. „Na mein Schnuckelchen, was kostet’s denn?“ „100 im Bett, 25 aufm Teppich.“ Er gibt ihr hundert. Sie: „na Opa, im Bett ist doch immer noch am bequemsten.“ Er“ was heißt hier Bett, 4mal Teppich!“

  58. Rette sich wer kann . . .
    All das Gerede von B. & E. verdirbt mir den Appetit auf Tee, sagt die Grinsekatze neulich zu mir.
    In Addition lösten Ihre drei polyamourös – wertlos konservativen ZensurBeiträge noch mehr stimmungsgetrübtes Rauschen in meinen oberen Hemisphären aus.
    .
    Allora, wie schön zu lesen…endlich ist Don Alphonso wieder im Italienischen unterwegs (hatte ich Ihnen dringendst gewünscht), weil Ihr Entstandenes ebenda um ein Wesentliches genießbarer ist!
    :
    Konziliant wie in Ihrem heutigen Erdbeer Milchshake Text, ist alle weil ein Quäntchen La_Dolce_Vita zu verspüren, sobald Sie in den lebenswerteren Regionen, in fast_egal_wo, ab Brennero südlich, unterwegs sind.
    :.
    Dann ist bei Ihrem _fast immer auch erheiternden_ Textkonvolut völlig (ma)rille wie viel entsetzlich praktizierter Politkram beigepackt wurde. Mit diesem gewissen deliziösen Etwas, lässt sich jedenfalls diese ungeheuerliche Unerträglichkeit des Seins „made in Germany“ viel annehmbarer Ertragen. Grazie*
    ::
    Bedauerlicherweise scheinen Andere – Ihres schreibenden Gewerkes – eher nicht die Kurve zu kriegen. Heute morgen stolperte ich beim lesen des ebenso geschätzten freien Autors, Jürgen Fritz anhand seines Beitrages zur Psychologie der Massen, mit – vorsichtig ausgedrückt -absoluter Verwunderung (!) über einen weiteren Artikel zum Thema: Was, wenn wir nicht den Jakob A. hätten?
    ::.
    Häh ?
    :::
    Des golden spoon Boy’s Jakob A. verfasster „Text“ | S.P.O.N. | 03.07.2017 | 18:21h […er hatte wohl schon einen übern‘ Durst getrunken?] | Überschrift: piepegal, irgendwas mit „…Verstecken“, ließ mein halb verdautes Frühstück zu Tage treten & ich bin immer noch von dieser äußerst linkisch – hinterf’zigen Propaganda Rüpelei angewidert.
    :::.
    Summa summarum:
    Beschämend + diffamierend = ARMSELIG & dumm!
    Wohin nur mit solch’peinlichem Schmiergedöns?
    ::::
    @ last, sagte heute die Grinsekatze wieder zu mir:
    Ich habe über Wörter nachgedacht,
    die mit einem M anfangen:
    Miststück,
    Meuterei,
    Mord,
    Missetat.

  59. dieses schöne Land
    ich les ihn so gerne, den Don Alphonso, aber ich denke mir bei diesem Thema Südtirol dann doch immer: Der Kenner genießt und schweigt besser… Denn es müssen ja nicht noch mehr werden, es wird ja doch schon so langsam eng. Völkerwanderung gibts hier ja nicht nur von Süden, auch von Norden her. Wenn auch erstere nur als Durchgangsstation, aber letztere dann doch immer häufiger auch als Endstation. Und gerade wegen denen sind wir doch aus Deutschland abgehauen..
    Kurz gesagt: Don Alphonso macht leider bessere Werbung für Südtirol als die IDM.

    • Ich denke, Südtirol kann es wegen des Wegsterbens der alten Generation und des schlechten Rufs durch Kanzlerinnenbesuche schon brauchen.

    • Wegsterben
      Das mit der Kanzlerin schmerzt, wirklich. Fast mehr als die Nafris im Bahnhofspark. Und das mit den älter werdenden Deutschen wird ja in der Tat auch von der Branche als Problem empfunden. Andererseits haben die aber schon auch ein drohendes Nachhaltigkeitsproblem: Es herrscht nämlich auch hier jener Geist vor, der meint, wenn nicht dieses Jahr mehr Übernachtungen als im Jahr zuvor zu verzeichnen sind, war es ein schlechtes Jahr.
      Machen Sie bald wieder den Jaufenpass? Schreiben Sie mir dann doch mal und wir gehn in Meran mal ein, zwei Kugeln richtig gutes Eis essen…

    • schlechten Rufs durch Kanzlerinnenbesuche
      Wer mag das schon? Ich muss aber zugeben
      das sie bisher RRG Alleingänge im Bund verhindert hat.
      Am Freitag wurde sie in einer Sache gnadenlos überstimmt
      kaum dass Sie mal der Meute freien Lauf lies.

      Es wird wohl Besuche an der Klagemauer in Karlsruhe geben
      und ggf wird die gebeutelte Kanzlerin die Alternativen f.D.
      brauchen um eine Verfassungsänderung zu verhindern.

      Ich hoffe das man in Karlsruhe nicht das GG zeitgeistiger
      Beliebigkeit Preis gibt und der Versuch der Änderung
      erst nach der Bundestagswahl aktuell wird.

      Bei aller Kritik ist Sie mir doch lieber als Gabriel, Schulz oder Steinmeier.
      Ich werde wohl taktisch wählen müssen.

    • Kanzlerin
      Die Kanzlerin „überstimmt“? Bei was denn? Sagen Sie bitte nicht, Sie hätten diese Farce geschluckt, die da inszeniert wurde!

      Herr Keller, es gibt kein „taktisch“ wählen. Für das, was Sie wählen und was daraus folgt, haben Sie dann die Verantwortung. Da entschuldigt dann auch kein heroisches „Das größere Übel verhindert haben“ zur.
      Und schon gar nicht gibt es ein „müssen“ – man kann auch zuhause bleiben, dann gehört man wenigstens nicht zu denen, die diese verdammte Farce noch unterstützen und legitimieren – wenn man schon nichts mehr dagegen tun kann. Ist mir übrigens völlig egal, wem meine „Stimme“ dann „geschenkt“ wird.

    • Titel eingeben
      @mika wählen
      Wählen Sie bitte zumindest irgendetwas. Dann zählt Ihre Stimme als Gegenstimme; das Gewicht der Grokostimmen sinkt ein wenig.
      Freie Wähler, Die Partei, Die Bibeltreuen Christen oder die yogischen Flieger … alles gültige Stimmen, die nicht die Sitze beeinflussen, doch die Legitimation verringern.

  60. Sex
    Werter Don Alphonso,
    Sie schrieben neulich, daß Sie nie etwas mit einer Italienerin anfangen würden… – Und ich nie etwas mit einem Italiener. Wo ich doch in Italien lebe!
    Und zum Überthema ist eigentlich doch schon lange Grundsätzliches gesagt, durch Nietzsche „Der Unterleib ist der Grund dafür, daß der Mensch sich nicht so leicht für einen Gott hält.“ Und durch Schopenhauer: „Von der Venus entlassen, wird man gern eine Aufheiterung beim Bacchus suchen.“
    Oder durch Herrn Domingo von den „Vollidioten“, der mal einen «Verein zur Abschaffung der Sexualität wegen unerträglicher Trivialität der dabei anfallenden Vorgänge» hatte gründen wollen.
    Letzterer hat die Problematik m.E. noch am besten mit seinem Vereinsmotto getroffen…

    • Kleiner Tipp am Rande...
      Ein Freund von mir versuchte den coitalen Vorgängen etwas Würde zu verleihen, indem er währenddessen nebenbei mit seiner Freundin stillvoll Tee trank. Mir persönlich wäre das zu englisch, aber vielleicht hilft’s ja…? (Ich selbst habe es nie ausprobiert (also das mit dem Tee), kann also auch keine Fragen dazu beantworten!)

  61. Titel eingeben
    Lieber DA,

    natürlich ist essen mit Genuss und ohne Reue vergleichbar mit gutem Sex. Wir brauchen keine Kalorien mehr zu zählen und müssen niemandem mehr gefallen oder irgendwelchen Normen entsprechen.

    Schön ist doch in unserem Alter das Leben bewusster und intensiver wahrzunehmen. Sich die Zeit zu nehmen auszubrechen, spontan zu handeln, ist im heutigen Alltag der pure Luxus und unbezahlbar.

    Ich selber bin durch den Beruf noch nicht in der Lage mein Leben so sorgenfrei zu genießen. Das hindert mich jedoch nicht daran mich für jeden zu freuen der dieses Ziel bei guter Gesundheit erreicht hat und dieses Geschenk auch nutzt.

    Möchte ich heute mit jungen Leuten tauschen? Nein, niemals. Ich finde es toll 50 + zu sein und kann sagen, das jedes Jahr immer besser wird. Wir hatten das Glück in einer freien und toleranten Zeit aufzuwachsen.

    Danke für den insider Tipp. Schau mir das mal auf der Karte an, glaube das könnte ich wohl auch schaffen. 70 Höhenmeter sind wohl machbar ….

    P.s. Ich hoffe ihre Bekannte hat durch die neuen Gesetze keine großen Unannehmlichkeiten. Mögen alle ihre Gäste sie mit Respekt behandeln. Auch ich wäre an ihren Geschichten interessiert. Vielleicht könnte sie ja mal einen Gastbeitrag bei ihnen schreiben.

  62. Rad fahren statt Geh zwanzig
    Radfahren ist eine gute Abwechslung, wenn alle über Geh zwanzig reden. Beim Nuclear Summit in Den Haag (2014) war unser ganzes Dorf abgesperrt. Man musste sich schon gut auskennen, um ein Fahrradschlupfloch zu finden. Ich bin mit ein paar Freunden los gefahren. In Noordwijk kamen wir am Hotel vorbei, wo Obama und der damalige japanische Präsident wohnten. Alles war voller Sicherheitsleute. Auf dem Hügel vor dem Hotel hatte ich plötzlich einen platten Reifen (ein Schelm, wer Böses dabei denkt). Den japanischen und amerikanischen Sicherheitskräften gefiel das garnicht. Sie versuchten, uns weiterzudrängen. Aber wir hielten reichlich amüsiert an und die Sicherheitskräfte bekamen eine Lektion, wie elegant und schnell der Tiger mit seinen Freunden einen Schlauch austauschen kann.

  63. Morals are like social classes, there are poor and rich people
    Aufgrund meiner Erziehung werde ich mich nicht zu Sex im Alter äußern.

    • Bravo
      Ich frag mich immer, wie das geht bei der Adipositas, die ich so laufen sehe.

    • Sind nicht die allerfettesten Leute noch gar nicht so alt?

    • Sie brauchen sich beim Zuschauen nicht mal anzuschnallen:
      ht tp://www.nablog.org/?s=plumper+pass

  64. Jedes Alter hat seine Privilegien
    und was Sex im Alter bedeutet, lasse ich dann auf mich zukommen, wenn es soweit ist.

    Die Perspektiven sind nicht sooo schlecht, wie ich hier als kleine Anregung für schmutzig-heißen Zeitvertreib finden konnte: (Jaja, je faltiger der Sack umso glänzender der Lack)
    https://www.facebook.com/Autokenntzeichen.N/photos/a.657642874302425.1073741827.657635560969823/670385426361503/?type=3&theater

    Werter Don, wie schön, dass Sie sich dankenswerterweise nach der EfA-Story wieder den schönen Dingen des Seins zuwenden und uns daran teilhaben lassen.

    Tja, jeder nach seiner Facon…

  65. Plauderei
    @ Önder Abdullahoglu

    Wer will denn „echten Einfluss auf echte
    Menschen“ nehmen?
    Es geht doch hier um das Plaudern.

    „Von Ihnen erwarte ich nichts mehr…So ähnlich wie Sie selbst IMHO von Ihrem Sexleben nichts mehr erwarten“
    Ist das nicht typisch ultra-macho Denken, Herr Abdullahoglu?

  66. Guns of Brixen
    Wer isst denn im Kutscherhof, wenn ums Eck der Finsterwirt auf hat? Tststs…

  67. Ein bisschen unfair...
    finde ich es schon, dass sich der Don Alphonso lustig macht über Menschen, die noch durch regelmäßige Arbeit ihren Lebensunterhalt verdienen müssen.
    Seit ich auch ziemlich frei über meine Zeit verfügen kann, weiß ich dass das Alter auch seine angenehmen Seiten hat.
    Es kann halt nicht jeder freiberuflich und auch finanziell unabhängig das Leben genießen.

  68. Wie inspirierend lieber Don.
    Ich danke Ihnen für diese schöne und wahrlich inspirierende Geschichte.
    Ich möchte gerne ein Zitat anfügen:

    Jugend ist kein Privileg
    und
    Alter ist kein Verdienst.

    Gute Nacht

  69. Titel eingeben
    Hab nur die ersten Zeilen gelesen, danach verging mir die Lust. Sorry, auch wenn’s politisch unkorrekt ist, aber Sex alter Menschen, das ist mir als Thema zu unappetitlich. Muss da an solche furchtbaren Gestalten wie Heiner Geißler denken, der auch mit fast 90 glaubt betonen zu müssen, wie wichtig für ihn und für Alte im Allgemeinen das Gerammele immer noch sei. Das muss wirklich nicht sein.

    • vielleicht und einfach
      ganz einfach nachdenken. Skrupel zB. haben oder doch nicht nachdenken müssen über Wörter ?
      Wörter und Sätze die ausser Gebrauch geraten sind. Skrupel. Dieses Wort birgt eine Idee die es nicht mehr gibt.
      aus des Teufels Wörterbuch, nicht von mir

      Grüsse zu Ihnen allen

  70. Die Katze und der kalte Brei
    Je älter ich werde um so mehr hasse ich solch zahnloses Geplauder.
    Sagen sie einfach wenn Sie etwas zu sagen haben und machen es nicht wie die Katze, die um den kalten Brei einen großen Bogen macht.

  71. Sexualität könnte ganz schön sein,
    wenn nicht dauernd in den Medien darüber geredet würde.
    So ist das nicht mehr so richtig meins. Meins war privatissimo.

    Ich befürchte, dass mir mit dem Essen Ähnliches bevorsteht.

  72. Titel eingeben
    Be, vermisst ausser mir jemand be? Otto Moser war auf Besuch, verstehe ich richtig oder falsch.
    – da Stützen laut Don das nicht tun, sich zumindest nicht dabei erwischen lassen. Glücksspiel war das zweite nicht doable ding.

    • Wo war ich auf Besuch ?
      .
      .
      Bissl kryptisch, Ihr werter Beitrag, verstehe ich nicht ganz .

    • Titel eingeben
      Nicht nur Object be fehlt schon seit einigen Wochen auch TDV fehlt schon fast genau so lange. Aber ich sehe ihn förmlich vor mir, wie er morgens über die Kommentare fliegt und es ihm in den Finger juckt, auch wenn ihm sein „grüner Salon“ fehlt.

      Wir haben unseren Herrn Moser wieder, vielleicht kommen die beiden ja auch …..

      Also mir fehlen sie, ja auch TDV. … irgendwie

    • Titel eingeben
      bei der object. Ich habe einen Ihrer Beiträge so gelesen, als ob Sie sich fachkundige praktisch psychologische Hilfe zum Einschlafen gegönnt hätten. Und da Sie sicher nur das beste gönnen würden … dachte ich

      Dummer Bär. Dumme Bären sollten nicht denken.
      Verzeihung bitte Herr Moser

    • Object be
      Ich fand das permanente Werben für den eigenen blog schon etwas nervig und die Texte häufig off topic und unamüsant.

      Tylers Texte waren erbaulicher, obwohl oder gerade weil sein Menschenbild meinem diametral entgegensteht.

      Aber es ist niemands Verpflichtung hier zu lesen oder zu schreiben, manchmal ändern sich Priortäten oder Zeitkontingente.

  73. Der Witz des alten Mannes
    Ein 60-jähriger will eine 20-jährige heiraten. Sein Kumpel sagt: „Sei doch nicht blöd, wenn du 80 bist, dann ist die 40. Was willst Du dann mit so einer alten Frau?“.

    • kein Witz
      Wenn ich 80 bin, ist meine Julia 48.
      Und es klappt bei uns. Seit 15 Jahren!

    • Klar kann das klappen, warum nicht?
      Bei uns waren es zwar nur 19 Jahre Altersdifferenz, aber einen anderen, jüngeren Mann hätte ich nicht haben wollen. Allerdings bleibt man dann doch zeitig allein zurück, was man sich in jungen Jahren nicht so klar macht, aber trotzdem tät ich’s grad nochmal so.

    • Auflösung
      Das war ein WITZ!

    • Thomas, der Witz ist nett,
      meine Antwort bezog sich aber auf kdm und seine blutjunge Julia ;-)

  74. Wo einem selbst Marillenknödel wieder hochkommen
    https://pjmedia.com/homeland-security/2017/07/05/uk-authorities-admit-5000-fgm-cases-last-year-as-anti-fgm-bills-blocked-in-us-state-legislatures/

    Hauptproblem: Staatsanwaltschaften zurückhaltend. Die Gesetze sind da.

    • Not just in the UK
      Aber um die betrübliche Stimmung etwas aufzuheitern, was auch noch zum Thema passt.
      Wie sagt ein (Süd)Tiroler zu einer Banane?
      „Bananeckhh“
      Nix für ungut!;)

  75. Sex im Alter oder Politik now?
    Heute bei Maischberger,

    wieder eine Lehrstunde in Sachen Zukunft und wie immer

    äußerst innovativ.

    Eingeladen war auch die Migrantenpartei „BIG“

    = „Bündnis für Innovation & Gerechtigkeit.“ Wer sagt’s denn?

    Nach den Auftritten von islamistischen Haßpredigern,

    bärtigen Imamen,

    vollverschleierten Konvertitinnen

    nun eine neue politische Kraft im deutschen Fernsehen.

    Da schaut man wehmütig zurück auf Sendungen wie Bios Bahnhof.

    Männer und Frauen, die ihre Wochenenden in Swinger-Clubs verbrachten mit Penis-, Brustwarzen- und Schamlippen-Piercing.

    Alles innovativ damals, als Sex in jedem Alter wichtiger schien als beten.

    So vergeht die Zeit im Sauseschritt,

    bleibst du stehn oder gehts du mit?

  76. Südtirol
    Eines der wenigen Dinge, die mir hier tatsächlich ein wenig abgehen ist Südtirol. Einfach ins Auto setzen und übern Felbertauern, durchs Passeier, Reschen oder Brennerpaß nach Sterzing, Bruneck, Meran oder Prissian zu fahren, einfach so, weil Wetter.html dort u.U. Sonne verspricht ist auch eine Art von Freiheit. Und Südtirol ist einfach „wos bsonderscht“.
    Also, nicht nur ich, habe mit meinem Diesel weiland den Feinstaubschleier übers Alpenland gelegt, auch der Don war im Schlepp mit dem Schummeldiesel unterwegs.

  77. Und es kommt noch besser…
    Jener verregnete Sonntag war ein Wetterwischer, der immerhin dem Garten gut getan hat. Seither überwiegend schönes Hochsommerwetter, z.B. gestern abend 20h30 noch 25 Grad C. bei herrlichem Sonnenuntergang. Da braucht man den Alpenhauptkamm gar nicht mehr zu überqueren: Das Wasser der oberbayerischen Seen ist sauber, das des Starnberger Sees so, daß die Fische mangels Nahrung kleinwüchsig bleiben. Der Mount Reutberg mit seiner gefürchteten 30m-Nordwand lockt, Kultur allerorten – kurz, das Paradies liegt vor unserer Tür. Und bei schlechtem Wetter – von München nach Sterzing sind es nur 200 KM. Unsere „Alterssex-Probleme“ liegen woanders. Haben Sie z.B. mitbekommen, daß kürzlich das Bankgeheimnis abgeschafft wurde? Was sagt die deutsche Qualitätspresse dazu? Suchen Sie z.B. in der FAZnet „Bankgeheimnis“. AUA!

    • Das Wetter war schlecht, deshalb sind wir da hin.

    • Kein Bankgeheimnis mehr, keine Meinungsfreiheit
      und die Bargeldzahlungen wurden auch limitiert, statt 15.000 darf man nur noch 10.000. Dafür dürfen wir nun alle alle heiraten, toller Tausch.

    • Werte Frau Simon ....
      …. meinen Sie die europäische Bankengesetzgebung, die ab 2018 angeblich verlangt, dass jede Wertpapier-Transaktion mit Namenskürzel und Geburtsdatum zentral gemeldet wird?
      Das glaubt man nicht, scheint aber selbst in Datenschutz-DE-Land so geplant.
      .
      Die Steuerfreiheit von Fondsaltbeständen wird 2018 auch noch gleich mit gekappt. Die Aktienaltbestände der wirklich Reichen in DE-Land bleiben derweil weiterhin unbegrenzt steuerfrei. Auf dass die Altersarmut der Kleinanleger damit wirksam begrenzt werde.
      .
      Ja, die DE Rente ist sicher …. H4.

    • Köstlich, das Bankgeheimnis ganz allgemein
      gibt’s nicht mehr. Grad eben las ich einen Artikel, dass nicht einmal die Finanzämter so heftig Einsicht in die Konten nehmen, sondern gern auch Sozialämter und Gerichtsvollzieher.
      https://www.welt.de/finanzen/article166435045/Behoerden-fragen-Bankkonto-Daten-ab-wie-nie-zuvor.html

      Dazu kommt ja, dass es durch den Austausch der Daten kaum noch Möglichkeiten gibt, sein Geld klammheimlich ins Ausland zu schaffen.

      Dass man den wirklich Reichen nicht ans Bein pinkelt, hat man das schon mal getan? Wenn jemand an der Finanzkrise verdient, dann die ganz Reichen, für die läuft es immer noch prächtig, so höre ich jedenfalls vom polnischen Bekannten, der eine der reichsten Milliardärs-Familien in der Kundschaft hat. Und von denen bringen es die Kinder fertig zu jammern, dass bei der Auswanderung in die USA unverschämt hohe Steuern auf das mitgebrachte Vermögen fällig würden… die man nicht bereit ist, zu zahlen und so bleiben die Blagen hier und kaufen denkmalgeschützte Häuser.

      Alles in allem läuft es prächtig für die Politelite, das Volk wird entmündigt, bekommt das in seiner Blödheit nicht einmal mit und so kann man munter weitermachen, bis auch die letzte Bastion gefallen ist, derer nicht mehr viele da sind.

  78. Hart ist der Zahn der Bisamratte....
    auch mit 69, besonders nachmittags nach dem Essen im Liegestuhl in der aktuellen Sonne und einem Gläschen Côtes de Nîmes. Aber ohne ins Private überzugehen finde ich keinen rechten Zugang zum Thema, besonders wenn ich mir vorher in der Innenstadt den alternden Teil meiner Rest-Landsleute angeschaut habe. Und wenn ich mir alle die Tätowierten Jungen in Leggins im Alter vorstelle, na ja…
    .
    Und Dons schöne Bilder und Marillenzwetschgen auf Hefeteiggrundlage wurden ja schon ausreichend gewürdigt.

  79. Mutprobe und Sexquote
    Zum Thema „Sex im Alter“ kann ich zum Ärgern das von mir nicht gelesene Buch „Mutprobe“ der TAZ-Schreiberin Bascha Mika empfehlen. Darin wird erläutert, warum alte Frauen sexuell diskriminiert werden.

    Mein Vorschlag wäre eine Alte-Frauen-Quote beim Sex, d.h. jeder Mann muss nachweisen, dass seine Sexpartnerinnen zu mindestens 50% älter waren.

    • @Ralp B -Diskriminierung
      gibt es eigentlich deutschlandweit irgendjemand, der nicht diskriminiert wird. Irgendeiner Randgruppe gehört doch jeder an.

    • @ Ralph B.
      lieber Ralph B.

      .. das mit der Alte-Frauen-Quote ist jetzt aber nicht ihr Ernst ??!!

      Einfälle haben manche – kann nur von einem Mann kommen …

      …uuups – ist mir grad so rausgerutscht …

  80. Von dem Mord des Muslim an dem ungläubigen Ehepaar,
    dessen Vertrauen der Rechtgläubige zuvor erschlichen hatte, kann man durchaus lesen. Nur nicht in den Qualitätsmedien wie FAZ.

    • Russland und Merkel-Land aus Chinesischer Sicht
      Herr Tassilo, Sie verweisen mehrfach auf Lücken in Qualitätsmedien. Da fiel mir heute auf,
      N-tv.de berichtet:
      „Allianz gegen die EU – China pumpt Milliarden nach Russland.
      Gemeinsam besucht Chinas Präsident Xi Jinping mit der Kanzlerin die Pandabären Meng Meng und Jiao Qing, die die Volksrepublik für eine Million Euro jährlich an den Berliner Zoo verliehen hat“ (…)
      weiter:
      dass Chinas Präsident tags zuvor bei Putin war, dort einen Staatsfond aufgelegt hat, Umfang 11 Milliarden Dollar plus 850 Millionen in den nächsten 15 Jahren.
      Es geht darum Russland hinsichtlich der EU-Sanktionen zu unterstützen und das Chinesisch-Russische Projekt „neue Seidenstraße“, die Verbindung Asien-Europa, zu fördern und so weiter.

      Von dem China-Russland-Deal ist bei Faz.net 10 Minuten lang gesucht, weder bei Politik-Ausland noch Wirtschaft etwas zu finden.

      Dafür die wichtigere Angelegenheit:
      24. 06.: „Berlin im Panda-Fieber Bären beziehen 9 Millionen teures Gehege“
      05.07: “Geschenk aus China, Merkel begrüßt neues Panda-Paar im Berliner Zoo“

      Die Frage ob die beide Pandas nun wie nach N-TV jährlich eine Million Euro Leihgebühr kosten, oder wie nach FAZ ein Geschenk sind, finde ich fast unwichtig (eines ist halt wie üblich fake),

      denn wichtiger ist die Frage ob China in Russland einen ernsthaften Partner in Politik und Handel sieht und im Kontrast dazu ist Deutschland ein Land über das man in China den Kopf schüttelt und in dem nun mal der G 20 ist und deren Mutti und Volk mit zwei Pandas völlig zufrieden gestellt werden können.
      Stimmt ja, kam alles groß in der Tagesschau.
      Alles klar? Irgendwie haben die Pandas doch auch was mit Sex im Alter zu tun, oder?
      Nix für ungut.

    • Zu den Pandas kann man nur sagen, arme Viecher
      sollten sie ja Nachwuchs zeugen, wird der frühzeitig der Mutter weggenommen und er muss nach China.
      Wir zahlen quasi Miete für die beiden Bären, wie andere Länder auch, ein Bombengeschäft.
      https://www.welt.de/vermischtes/article166286924/Das-sind-verhaltensgestoerte-Tiere.html

  81. Ach diese alte Frau...
    deren krummes Rückgrat nun mittels
    Fettpolster gestützt wird.

    Politik als Sexkompensationsgeschäft, mangels Alternativen.
    „Alternativlos“
    Man erinnere sich, wie sie frohlockend „Joe“ Ackermann
    eine Sause im Kanzleramt anbot.
    > Einem Vorstand der gefährlichsten Bank Deutschlands.
    Eine Lobbyistenpflegerin empfängt in ihrem Studio.
    Schamlos + vulgär.

    Man kann sich durchaus vorstellen, dass Herr Sauer
    sie nicht zuhause haben will.
    So muss sie halt weiter ackern.

    Hoffnung auf einen inspirierenden
    Mister Hope
    Monsieur l’espoir
    Einen Signor speranza … Hamwanich.

    Schulz: Ein Ritter der traurigen Gestalt
    Gabriel ein fadenscheiniger Hansdampf.
    Steinmeier – ein ins Amt gehiefter Prä…
    ein in der Ukraine mitmischender Rechtsblinder,
    der Kurnaz schuldlos in Guantanamo schmoren ließ.

    Oder die Grünverschlammten, die ihren Schimmel
    als neue Ökodroge verhöckern wollen…

    Daher muss man alles selber machen.
    Supermarkt. Ikea. Onlinebanking.
    Im äußersten Notfall: Hand an sich legen.
    Wir schaffen das.

    • witzig
      Wirklich komisch, chapeau.

      Musste dieser Tage leider mal wieder Trump verteidigen. Die Argumente der Gegenseite waren etwas ausgeufert im Sinne von schlimmer als..
      Das Lied „Kein schöner Land“ passt prima zu Deutschland.
      Kein schlimmerer Staatschef (Trump), kein größeres Idol (Obama), kein besserer Kaiser (Macron, Versailles).

      Merkels Urlaubsort musste ich erst googeln. Dachte, sie führe immer in das Italienische Bad auf einer Insel. Sulden. Da in der Nähe entspringt der Adige, der später den Isarco (Eisack) aufnimmt.
      War sie eigentlich auch schon am Belt? Sonst könnte man den ja Kaiser Emmanuel empfehlen. Er könnte auf Kosten des Steuerzahlers hinfahren zwecks Besichtigung von NATO-Interessen.

      Ich wusste gar nicht, dass man von Schüttelbrot zunimmt. Ich selbst verwende das gern zum Abnehmen. Ohne Butter, versteht sich. Allenfalls ein wenig Mozzarella.

      Ich find’s schade, dass ich den Don noch nicht kenne, denn ich hätte eine längere Einkaufsliste.

    • Pustertal und Pusteblume
      Speranza austriaca
      http://derstandard.at/2000060844652/Das-passive-Personenkomitee

    • Ja, das mit Kurnaz
      wir haben leider nur noch Super-Teflon-Politiker, an denen schlichtweg alles abperlt.
      Man denkt immer, das muss es doch jetzt gewesen sein, so wie damals mit Özdemir und seinen Anzügen vom Lobbyisten, hat ihn nicht mehr auf dem Radar, und nach einigen Jahren steigt er aus dem europäischen Abklingbecken wie aus einem Jungbrunnen und ist Hoffnungsträger.

  82. Dass Amnestymitarbeiter in AKP-Foltergefängnissen verschwinden,
    ist eine Einladung an gute und sehr gute Menschen sowie z.B. an die Grünen, ihre Liebe zum Islam zu hinterfragen.
    Eine Einladung, die sie ausschlagen werden. Alle. Denn was kümmert moralisch hochstehende Menschen Folter und Gewalt, wenn es doch richtig ist, sich vor dem Islam niederzuwerfen?
    .
    Vielleicht aber (unwahrscheinlich) lernt Amnesty daraus? Ein paar unbequeme Wahrheiten, z.B., dass die scheinbaren Verbündeten von links und grün Amnesty wie eine heiße Kartoffel fallen lassen, wenn Amnesty-Mitarbeiter von Vertretern der Friedensreligion gefoltert werden.
    .
    Naja. Vielleicht herrscht ja Konsens auch bei Amnesty, dass man für die liebe zum Islam eben auch ein paar Mitarbeiter opfert.

  83. Ah, doch, eines noch, Sexersatz für alte Männer
    Na wer sagt´s, von der Etsch bis an den Belt. Gebirgsschützen in Südtirol. Kein Steyr Mannlicher M 1895, kein Fucile Carcano M 1891, ein deutscher Karabiner M 1898 muß es sein, aber hallo. Wenn das kein Statement aus tiefster Seele ist.
    (DdH)

  84. was man so liest
    Es sei so trocken dort, las man des öfteren. Mir scheint aber, dass alles schon grün ist, und die Eisack scheint genug Wasser haben.

    • DER ...
      … Ei-Sack ist zwar etyomologisch falsch aber eine ganz brauchbare Merkhilfe wenn Sie oben nicht so genau gelesen haben.

      Warum sollte er trocken sein, der EiSack?
      Die Wüste beginnt doch wohl erst in Transpadanien…

  85. ... der saubere kalte sex der jugend ...
    … wäre ja die „umgedrehte“ Variante, wenn man DA Bog-Titel mal wörtlich nehmen wollte …

    hatte erst kürzlich mit meiner Freundin über dieses Thema gesprochen – wir kamen drauf, als wir Eis-Kaffee schlürfend und „Leute“ beobachtend in der Sonne sitzend – so vor uns hinterher denkend – philosophierten …

    fast zeitgleich kam der Ausspruch von uns beiden – wer um Himmels willen will DENEN „beischlafen???!!!

    …wir Beide – auch schon die 60ig überschritten – doch noch ganz „flott“ unterweg´s – will heißen in punkto Ästhetik – recht schlank gehalten und immer recht pfiffig gekleidet … gepflegt – wie man so sagt.

    … wie konnte es so weit (ver)kommen – die Mehrzahl der immer schon hier lebenden – na die DEUTSCHEN halt, ja, auch die Männer – die kein Fatz besser ausschauend – bis auf´n paar Ausnahmen – weil´s vielleicht schwieriger ist als Mann sich hässlich zu machen in Bezug auf Kleidung …. Hemd, Hose, T-Shirt – soviel mehr Falsch-mach-Kleidung ham´die ja net!! (Sieht zumindest nicht ganz so grauslich aus wie der entsetzliche altneue Leggings-Wahn, der wieder mal über die Frauen kam). Sehen DIE sich denn nicht???!!

    … aber ich schweife ab – zurück zu den FIGUREN –

    … f ü r c h t e r l i c h …

    Rettungsringe aller Größen und Breiten – schon bei den Kindern und Jugendlichen – und diese Wulste fangen ja schon am Hals an und dehnen sich aus bis zu den Fersen …

    kaum hat ´ne junge Frau ein zwei Kinder sieht sie aus wie ein MostFass -gefällt das den Männern…?

    … ne – nicht jeder braucht Garde-Maße zu haben – meine Schwägerin hat auch so eine barocke Figur wie die bayrischen Dirndl-Damen – sie trägt auch hin und wieder eines und sieht „verbotengut“ drin aus – ganz zur Freude meines Bruders. Mir gefällt das auch!!!

    … wer isst nicht gerne eine dieser lecker aussehenden Kuchen, Torten und anderen guten Sachen (siehe DA Bilderreigen) – noch dazu wenn sie hübsch serviert werden!!!!!!

    … deshalb meine FRAGE (ja – die muss jetzt raus) – an ALLE diese FETT-KUGELN in Leggings – ausgelatschten Gesundheits-Treter-Träger – unglaublichen Kleider-Kombinationen-Fetzen tragende Leute (es gibt in den Geschäften hübsche Sachen – lasst euch beraten) – und Frisuren, die keine sind – meine Güte –

    … und nun …

    … wer zum Geier pennt mit euch???

    … (ich verbiete ganz eindeutig meinem geistigen Auge das SEHEN). Es geht mich auch nix an – klar – privado – doch denken darf ich das – und eine Meinung dazu hab´ich sehr wohl! (Das Innere spiegelt sich im Äußeren) – na da muss es ja Innen zugehen …

    wie könnt ihr ernsthaft annehmen dass SEX mit mit Euch ein Genuss sein könnte????

    … oder ist es schlicht der Trieb??

    … doch, werter DA – Sie haben recht – viel Schönes gibt es und gilt es zu entdecken – vor und hinter den Leggings und den aus den Nähten platzenden „Radler(Hosen)“.

    … doch es gibt sie – die wenigen gutaussehenden SONNENBLICKE –

    … die italienische Eiscafe-Besitzerin – immer hübsch – von der Frisur bis hin zu den entzückenden Sandälchen, die sie trägt!

    Ein Augenschmaus – so – das musste jetzt mal gesagt werden:
    DIE hat vermutlich SEX – wahrscheinlich sogar heißen …

    Habe fertig … sonnigen Tag an ALLE

    • Denen allen fehlt anscheinend ein Ganzkörperspiegel
      und dank der Selfies sehen die ja auch bloß immer ihr Gesicht.

      Ich hatte es schon mal berichtet, Tochter meiner Friseurin erkannte sich auf einem Gruppenfoto nicht, knatschte rum, warum sie nicht dabei gewesen sei. Aber da bist du doch, da siehste?
      Sie sah und erschrak, so hatte sie sich noch nie gesehen, von oben bis unten, machte fortan Diät, ging ins Fitneßstudio, nahm ab. Ihrer Mutter sagte sie, durch die Selfies hätte sie nicht gewusst, wie fett sie unterdessen geworden sei. Nur komisch, die Klamotten müssen doch in immer größeren Größen gekauft worden sein…

      Manche zwängen sich allerdings in Jacken und Hosen, die wohl zwei Nummern zu klein sind, denke da grad an eine, die nun in Hamburg Frau von Welt spielt.

      Dann kommt wohl hinzu, dass heutzutage jüngere Eheleute jegliches KonkurrenzDenken abschalten, man hat einen Partner, lässt es laufen und sich selbst gehen. Das wäre unsereins ja niemals eingefallen, der Konkurrenz keine Chance. Das ist heute wohl alles etwas anders, zumindest in manchen Kreisen.

    • Einfache Antwort
      Soviel Alkohol gibt es gar nicht, dass die sexy wird…haben wir in der Jugend gesagt. Bei uns im Dorf wohnt auch so eine, fett wie’n Monster, Anfang zwanzig, drei Kinder von vier Kerlen. Das sind dann aber auch die männlichen Gegenstücke: blöd, ohne Geld, ohne Arbeit, ohne Perspektive, Tendenz zum Drogenmissbrauch (irgendwo las ich neulich Ecstasy sei weniger gefährlich als Alkohol, Focus, Zeit oder eine andere Qualitätszeitung), unter Drogen gewaltzugeneigt, H4 in dritter Generation auf beiden Seiten, volle Palette. Kumpel von mir sagt damals „ich habe eine gesunde rechte Hand, bei so einer hol ich mir nur was weg“ und meinte garnichtmal die Unterhaltsverpflichtung.
      Diese Menschen gibt es und gab es schon immer, früher war das Militär der letzte Versuch, was zu retten, heute versucht man es nicht einmal. Morgens aufstehen ist schon hammerhart.

      Bedenklicher finde ich die Fettneigung bei normalen jungen Mädchen und Jungs in der Mitte der Gesellschaft. Subventionieren Sie alle über den Krankenkassenbeitrag;-)


    • Die aufgeschwemmten Fettgebirge sind ein sonderliches Phänomen.
      Zuerst erblickte ich solche 1980 bei meinem ersten USA-Aufenthalt. So etwas hatte ich in den 19 Jahres meines Lebens davor in Deutschland und urlaubsmäßig auch mal Italien nie im Leben gesehen. Ich war erschüttert über diese unförmigen Massen. In Deutschland gab es auch Dicke, normalerweise so ab 50 aufwärts, manche auch jünger, aber das war eine andere Form von dick: viel kompakter (nicht so aufgeschwemmt) und kugeliger (vor allem die Männer mit Bierfäßchen). Bei den aufgeschwemmten Dicken, wie ich sie zuerst in den USA sah, und die inzwischen auch in Deutschland zahlreich anzutreffen sind, ist alles kegelförmig: Beine, Arme, Finger. Die kugeligen Dicken waren eher käfer- oder spinnenförmig, hatten eine umfangreiche Leibesmitte und relativ dünne Beine und Arme. Die Fettgebirge sind da ganz anders, bei denen ist _alles_ aufgebläht. In Italien habe ich solche Ungetüme bisher noch nicht gesehen, was ich auf die vernünftige italienische Essenskultur, die noch nicht so erodiert ist, zurückführe. In Deutschland sehe ich solche Gestalten jedoch seit den Nullerjahren zunehmend, öfters auch mal Türken darunter. Ich vermute einen Zusammenhang mit Hamburgerbuden, aber das ist nur eine unbestätigte Vermutung.

  86. Hmmm, eigentlich wollte ich diese Frage vermeiden,
    aber nun doch gestellt an die Herren und deren Antwort hier bezüglich jener bunt gekleideten, haarfarbenchangierenden Dame im Bezug zu Dons Thema. Es juckt mich einfach in den Fingern. Schnell und möglichst dezent verschleiert bitte, bevor das im Hate-Algorithmus gelistet ist und das „Sonderkommando M. ein „Ping“ herausliest.
    (DdH)

    • Wollen Sie andeuten,
      jene bunt gekleidete, haarfarbenchangierende Dame hätte Sex? Das wäre ja zum Kugeln.

  87. ach die Rede vom Sex
    Die Rede vom „… dasunddas ist der Sex des Alters“ ist doch nur das Stichwortfallenlassen von LuMo’chen zum Zweck des Antestens.
    Prompt kommen ja auch die Freunde mit ihrem Erfahrungsschatz aus harten Erlebnissen.
    Zu hoffen ist, dass kein Wettbewerb um den übelsten Etikettenschwindel mit Worten – nach Fluchtmurkel und Bundestag – ausgebrochen ist.
    Das Spiel mit Wörtern geht doch anders und Sie, Mr. Don, können das doch viel besser.

  88. ach ja und noch was ...
    … mein „Herzens-Bube“ – US-Amerikaner …

    … 15 Jahre jünger – Musiker – schlägt hin und wieder hier in D auf …

    … karamell-Augen

    … in 2 Wochen ist er wieder mal im Lande!!

    • @mira belle
      Die Erfahrung mache ich und mein Umfeld auch, daß wir älteren Frauen durchaus vermehrt den Herren um die 40 auffallen und deren Interesse wecken. Also ist es doch für uns von Vorteil, wenn die Jüngeren sich der Nostalgie Leggin Mode hingeben.

      Vielleicht können die wirklich nichts mehr mit „ihrer“ Generation oder den jüngeren Frauen anfangen. Wobei Tinder glaube ich auch nicht hilfreich ist bei der Partnerschaftsuche oder „schneller unverbindlicher“ Sexsuche, wenn ich so die Storys der Mädels mal mitbekomme.

      Irgendwie scheint es nie zu passen. Wenn Frau Mitte 20 ist, will Mann sich noch verwirklichen, wenn Mann Mitte/Ende 30 ist und Gedanken der Familienplanung hegt, träumt sie nach langem Studium von Karriere. Wenn sie Mitte/Ende 30 ist, fasst sie keiner mehr mit der Feuerzeug an, somit hechelt sie ihrem Kinderwunsch hinterher und wenn sie Glück hat wird sie alleinerziehende Mutter, er inseriert dann mit 50 Frau gesucht, gern auch mit Kind.

      Ich bin immer wieder überrascht, wenn sich in der heutigen Zeit Zwei finden.

  89. Armseliges Leben
    Auf den ersten Blick könnte man meinen, dass der Titel „Der schmutzige, heisse Sex des Alters“ selbstironisch gemeint ist. Denn was soll denn am Radfahren, Landschaft anschauen und Kuchen essen, so dermaßen sexy sein?

    Aber schaut man genauer hin, so zeigt sich, dass es nicht ironisch gemeint ist.

    Denn die Kunstfigur D.A. lebt jenes langweilige und entfremdete Leben, was für Menschen in dieser Schicht bzw. Klasse typisch ist.

    Das ererbte Vermögen erlaubt einen leistungslosen luxuriösen Lebensstil. Einer wirklich gesellschaftlich nützlichen Tätigkeit geht er nicht nach. All das, was die Gesellschaft am Leben hält, überlässt er anderen Menschen: Den produzierenden Arbeitern, den Ärzten, Polizisten, Lehrern, Wissenschaftlern, Handwerkern, Feuerwehrleuten, Müllwerkern usf.

    Sein ganzes Leben dreht sich um die Befriedigung seiner subjektiven Bedürfnisse. Fahrräder, Teekannen etc. hat er libidinös besetzt, ökonomisch sinnlose Physical Activity verschafft ihm Befriedigung, natürlich auch das besonderes Essen.

    Er lebt von der Gesellschaft ohne eine entsprechende Gegenleistung. Kinder hat er nicht. Er mag keine Kinder, was zur selbstbezogenen Lebensweise passt, denn Kinder erfordern ein altruistisches Arbeiten und Geben ohne entsprechende Gegenleistung.

    „His Way of Living is Taking without Giving“. Dieses Verhältnis zur Gesellschaft ist typisch für die Schicht der Rentiers, die aufgrund ihres Eigentums ein arbeitsfreies Einkommen generieren.

    So ein Rentier-Leben ist heutzutage der Traum vieler Menschen: Nicht arbeiten zu müssen, immer über genügend Geld verfügen.

    Jene, die den Rentier als Idol ansehen und daher Fans der Kunstfigur sind, begreifen nicht die Armseligkeit eines derartigen Lebens, das eher dem eines versorgten Hundes denn eines kreativen Menschen entspricht.

    So ändern sich die Zeiten. In meiner Jugend wäre ein derartiges Leben eine Horrorvision gewesen, denn ein starkes Motiv war Selbstverwirklichung durch eigenes Schaffen, das dem eigenem Leben einen Sinn gibt. Unsere Vorbilder waren Menschen, die etwas Großes für die Menschheit geschaffen haben.

    Inzwischen hat sich die Gesellschaft grundlegend gewandelt.

    Der freie und kreative Bürger ist verschwunden. Es dominiert die Sklaverei der fremdbestimmten Lohnarbeit, nicht nur „unten“, sondern auch „oben“ im Management.

    Daher gibt es sie nicht mehr, jene großen Forscher, Erfinder, Dichter, Denker und humanistischen Intellektuellen. Auch wenn früher der Adel meist parasitär war, so gab es doch jene, die auf Basis ihres privaten Reichtums, der sie vom Zwang zur Arbeit befreite, große humanistische Leistungen und Werke hervorbrachten.

    Heute sind die Menschen in den kapitalistischen Gesellschaften „vertiert“.

    Denn Art und Weise ihrer Arbeit und ihres Konsums wird den Tieren immer ähnlicher. Die heutigen Menschen nutzen nicht das Potential, welches den Menschen vom Tier unterscheidet, jenes kreative Potential und ihre „Menschlichkeit“.

    „Menschlichkeit“ beinhaltet jene Identifikation mit anderen Menschen, die schwächer, behindert und krank sind. Aus dieser Identifikation entsteht die christliche Nächstenliebe, wie am Beispiel des barmherzigen Samariters ausgeführt: Der Nächste als der Mensch, welcher der Hilfe am meisten bedarf.
    Auf dieser christlichen Grundidee hat sich dann jener Humanismus entwickelt, der eine menschliche Menschheit anstrebt.

    Dieser „Humanismus“ unterscheidet den Menschen vom Tier, welches nach dem Konkurrenzprinzip des Fressens und Gefressenwerdens lebt.

    Genau diesen fundamentalen Unterschied zwischen Mensch und Tier hat die dekadente kapitalistische Gesellschaft eingeebnet. Der parasitäre Mensch sieht sich nicht auf der Stufe eines Tiers, sondern eine Stufe über dem normalen Menschen:
    Die typische A-Humanität eines parasitären „Herrenmenschen“.

    • Ihr Begriff von sexy ist zu eng
      Das Genießen einer wunderbaren Torte kann sehr sexy sein. Ein gepflegter Mittelstrahl, den man endlich nach Blasen-Hochdruck loslassen kann, ist wie ein Orgasmus (hat mal ein Mann im TV gesagt, ich habe auch erst gestutzt, aber er hatte recht).

      Seien Sie nicht so verklemmt und philosophieren Sie nicht in alles alles hinein, der Alltag bietet genug Gelegenheiten, die man so oder so sehen kann.

    • Auch Sie haben nicht schon gelebt, als es noch kein Lotto gab.
      Sie erinnern sich sicher noch: Fünfhunderttausend DM für einen Sechser, das war’s doch, was einem ein chefloses Leben ermöglicht hätte – davon träumten die Menschen schon damals, daran hat sich bis heute nichts geändert. Dass die Gewinner leider vorher nicht die richtige Erziehung zum Umgang mit dem selbstbestimmten Wenigerbisnichtstun genossen hatten – das war halt das Pech einiger Hauptgewinner, denen einfach das nötige Talent fehlte.

      Und immer haben bloß wenige ihr Potenzial genutzt, nutzen können – daran wird sich auch in Zukunft nichts ändern.

    • Die Rentiere haben halt Lappen
      ah, nein, es ist ja andersrum.

    • „In Deutschland ist die höchste Form der Anerkennung der Neid"
      Zitat: Schopenhauer.

      Aber so viel Worte, um Neid auszudrücken?!?

      Die Hitze mag etliches erklären, aber diese Suada betr. „parasitäre-Herrenmensch-Tier-Vertierung“ getunkt in „christliche-Nächstenliebe-Altruismus-Humanismus“-Sauce ist von niederträchtiger Anmaßung und zum geistigen Verzehr ungeeignet.

      Für das Verständnis ironischer Texte, H. v. Goslar, scheinen Ihnen die organischen Voraussetzungen zu fehlen, oder sie sind Ihnen beim allzu verbissenen Streben nach einer „menschlichen Menschheit“ irgendwie abhanden gekommen.

    • Allerdings, H.v.Goslar, ohne diese "parasitären Herrenmenschen"
      und deren Beschäftigungen als „Privatgelehrte“ mit für Sie unnützen Tätigkeiten erst den Humanismus vorangebracht haben, von den Naturwissenschaften mal abgesehen, ohne die Sie und ich hier unseren Senf nicht absondern könnten.

    • men of leisure oder leisure suit larry
      Herr von Goslar oder Herr aus Goslar oder wie Sie sich genderfluid postegalitär identifizieren mögen,

      Sie sind alt genug, um sich mit leisure suit larry zu vergleichen? Und können einen men of leisure, einen Gentleman nicht akzeptieren als das, was er ist?
      Deutschland hatte und hat wenige men of leisure, Männer mit freier Zeit. Nicht alle haben irgend etwas genutzt. Viele vergeuden ihr Potential.

      Unser Don aber schreibt, dichtet, forscht und läßt Tausende teilhaben und genießen.
      Don ist produktiver als die meisten Gelehrten und produktiver als die meisten Journalisten.
      Don schenkt uns dieses Forum.

      Er leistet genug. Full stop

      Gehen Sie ins Gartencenter Nordharz, kaufen Sie sich ein paar Pflanzen und sehen sie Lebendigem beim Gedeihen zu. Das tut Ihnen gut.

    • Mein lieber Schwan
      Und da sag noch einer der Don könne keine entlarvenden Beiträge triggern.

      Nur um eines herauszugreifen:
      „In meiner Jugend wäre ein derartiges Leben eine Horrorvision gewesen, denn ein starkes Motiv war Selbstverwirklichung durch eigenes Schaffen, das dem eigenem Leben einen Sinn gibt. Unsere Vorbilder waren Menschen, die etwas Großes für die Menschheit geschaffen haben.“
      Nach der Beschreibung frage ich mich, ob die Jugend jetzt im Sozialismus, Nationalsozialismus oder in der spießbürgerlichen Enge der jungen Bundesrepublik stattfand. Dem Text fehlt da die letzte Klarheit, ob mit den parasitären Elementen mit ihrem leistungslosen Einkommen nun eher „Bourgeois“ und „Kulaken“ oder „Zins-Juden“ oder „arbeitsscheue Asoziale“ gemeint sind.

      Also für mich führt Max Frischs Homo Faber das wesentlich armseligere Leben als Eichendorffs Taugenichts und nicht etwa umgekehrt herum. Aber die Geschmäcker der Menschen sind nun einmal verschieden.

    • Leistungsloses Einkommen zu erhalten, ist zwar der Traum vieler, aber …
      Liebe Frauke Amgelin,
      die meisten Menschen, die ohne Leistung an ein großes Vermögen bzw. Geld kamen, haben es nie geschafft, zu wirklich kreativen, nützlichen und edlen Mitgliedern der menschlichen Gemeinschaft zu werden.

      Oder kennen sie andere Beispiele?

    • "Unsere Vorbilder waren Menschen, die etwas Großes für die Menschheit geschaffen haben."
      HvG, Sie machen doch jeden Morgen etwas Großes. Das reicht vollkommen, das hätten Sie nicht auch noch in dieses Blog machen müssen.

      Und jetzt geh´arbeiten und Steuern zahlen, Tschapperl!

      (und, wo doch sonst keiner mitliest, mal ganz offen: der Begriff des „Menschentiers“ findet sich zwar auch bei Remarque, aber ich nehme an, Du hast ihn aus Deinem abgegriffenen Westentaschengoebbels. Oder hat Dein Meister L. Ron Hubbard ihn Dir eingegeben? Dafür spräche dieses weitere Exkrement von Dir: „Die heutigen Menschen nutzen nicht das Potential, welches den Menschen vom Tier unterscheidet“.)

      Einfach tierisch. Oder, um es mit Robert Kempowski zu sagen: geradezu viehisch.

    • Sie verwechseln da etwas
      Zwar ist es so, dass es Kinder aus begüterten Familien gab, die von ihren Familien unterhalten wurden und zu großen Forschern und Wissenschaftlern wurden, aber die haben hart dafür gearbeitet – und dies unterscheidet sie von der radelnden Kunstfigur.

    • Sie verwechseln da etwas
      @Ulrich Dust 6. Juli 2017 um 18:34 Uhr

      Zwar ist es so, dass es Kinder aus begüterten Familien gab, die von ihren Familien unterhalten wurden und zu großen Forschern und Wissenschaftlern wurden, aber die haben hart dafür gearbeitet und gesellschaftliche relevante Ergebnisse produziert – und dies unterscheidet sie von der radelnden Kunstfigur.

    • Wieso nicht woanders stänkern? Überall schon rausgeworfen?
      „Das ererbte Vermögen erlaubt einen leistungslosen luxuriösen Lebensstil.“

      Man kann es keineswegs „leistungslos“ nennen, wenn jemand regelmäßig interessante Stücke verfasst und sich fast rund um die Uhr um seine Leser kümmert.
      Vielleicht sind Sie nur neidisch. Neid und das Adjektiv „leistungslos“ gehen heutzutage Hand in Hand. „Parasitär“ ist auch schnell dabei. Was sind denn die, die den von ihnen definierten „Parasiten“ (hatten wir alles schon einmal) heute in HH eine Art Day of the Broken Glass bescheren? Samariter?

      Dann passt gar nicht dazu, dass alles den Tieren ähnlich wird. Tiere sind unterschiedlich voneinander, Elefanten beispielsweise sozialer als manch andere Art. Tiere kümmern sich brillant um ihre Nachkommen, solange wie nötig. Es gibt kaum Tiere, die ihren Nachwuchs vernachlässigen, ermorden und in Blumentöpfen verscharren. Wenn Sie schon kritisieren, müssen Sie korrekt bleiben. Zweifellos gibt es viel Schlechtes in der Menschheit. Es ist aber dann definitiv schlimmer als beim Tier, das korrekt ist, nur aus Hunger jagt und frisst, seine Jungen fürsorglich großzieht, manchmal lange trauert.

      Sie sind von Grund auf verbittert, sonst würden Sie nicht auf jemanden losgehen, der uns hier viel Freude bereitet und zwar genau so wie er ist. Einerseits beklagen Sie Uniformität, andererseits wissen Sie nicht die Persönlichkeit zu genießen, die von ihr deutlich abweicht.

      Ihre übelriechende Verbitterung stinkt zum Himmel. Sie sollten nicht von Samaritern schreiben, wenn Sie offensichtlich keine stabilisierende, anderen etwas gönnende Glaubenstiefe haben. Jesus war nicht stinkig.

      Außerdem sollten Sie Ihr Gastrecht nicht derartig missbrauchen, dass Sie den Hausherrn, den die meisten von uns schätzen, in dieser Form herabsetzen. Gibt es kein passenderes Umfeld für Sie?

    • Neid worauf?
      @Debren 6. Juli 2017 um 17:18 Uhr
      „Aber so viel Worte, um Neid auszudrücken?!?“

      Worauf soll ich neidisch sein? Auf das leistungslose Vermögen und Einkommen?

      Mein Lebensentwurf sah schon früh ganz anders aus. Ich wollte ein gesellschaftlich nützlicher Mensch werden, der seine Pflichten gegenüber der Gesellschaft erfüllt und menschlich im Sinne des Humanismus handelt. Deshalb habe ich mich nie vor gesellschaftlich notwendiger Arbeit gedrückt und entsprechende Berufstätigkeiten ausgeübt. Der Gesellschaft bin ich nichts mehr schuldig, im Gegenteil. Ich habe immer mehr gegeben als genommen.

      Mit eigener Arbeit habe ich etwas aus mir gemacht, war beruflich selbstbestimmt tätig und habe einen hohen gesellschaftlichen Status erreicht. Dabei bin ich nicht reich geworden, was auch nie mein Ziel war. Einkommen war immer genug vorhanden, mehr als ich benötigte.

      Nein, ich hätte niemals mit dem Leben der Kunstfigur tauschen mögen und würde es auch heute nicht wollen.

    • Man hat zwar seinerzeit in der Oberstufe der Oberschule versucht uns einzureden, dass
      unsere Freiheit keine Freiheit VON wäre, sondern eine Freiheit ZU zu sein hätte. Letztere jedoch war und ist immer noch diametral zu meinen Vorstellungen: Kein Joch ist nun mal besser als jedes noch so schön geschnitzte, gepolsterte, selbst gewählte.

      Wenn jemand aber sowas unbedingt zu benötigen meint, sei es ihm unbenommen, sich darum zu kümmern und es sich zu beschaffen – Sie haben es ja beschrieben, dass sowas zu Ihrer Vorstellung von Glück/Zufriedenheit gehört und dass Ihre Bemühungen schließlich vom Erfolg gekrönt worden sind: Gratuliere ganz herzlich (ernsthaft, nicht ironisch)!

      Nur: Other people march to the sound of a different drum – und werden dann halt nach ihrer Fa­çon selig…ist das denn tatsächlich allenfalls armselig?

    • @ H. v. Goslar
      „Mein Lebensentwurf sah schon früh ganz anders aus. Ich wollte ein gesellschaftlich nützlicher Mensch werden, der seine Pflichten gegenüber der Gesellschaft erfüllt und menschlich im Sinne des Humanismus handelt. Deshalb habe ich mich nie vor gesellschaftlich notwendiger Arbeit gedrückt und entsprechende Berufstätigkeiten ausgeübt“

      Kurz, Sie haben sich für einen Helferberuf entschieden und für ein sicheres, meist bequem zu erzielendes Einkommen, für das andere aufkommen. Dafür glauben Sie Ihre Versorger (gesellschaftlich unnütze Menschen?) von der hohen Warte des vorgeblichen Humanisten und Altruisten moralisch herabsetzen zu dürfen. Nebenbei, ohne von deren privatem oder sozialem Engagement irgend eine Ahnung zu haben.
      So funktionieren Selbstgerechtigkeit und Bigotterie, Goslaer.

      „Der Gesellschaft bin ich nichts mehr schuldig, im Gegenteil. Ich habe immer mehr gegeben als genommen“

      Noch mehr eitle Selbstgerechtigkeit plus kleinliche Aufrechnung aufgrund einer selbstverfertigten Leistungsbilanz.

      „… und habe einen hohen gesellschaftlichen Status erreicht“

      Dann mal runter vom hohen Ross. Lernen Sie erst mal andere respektieren, bevor Sie sich hier als Krone der Menschlichkeit und des Christentums aufspielen.

      Ganz unverbindlich empfohlen sei neben Bescheidenheit auch etwas Balzac-Lektüre: „Es entspricht vollauf der Art der Bigotten, sich erfüllte Pflichten als Verdienst anzurechnen“

    • HAM
      Werter von Goslar,
      Wiesaussieht habe ich den Verdacht, dass ich Sie aus einem anderen Blog kenne, der/das mit der FAZ in Verbindung stand, aber auf Eis gelegt wurde. Wenn mein Verdacht zutrifft (und nur Sie wissen das!), würde ich anraten, mich einmal mit der Frage zu beschäftigen, wen Jesus Christus in Joh. 8: 42-44 gemeint haben könnte. Den gemeinen oder gewöhnlichen Juden kann er nicht gemeint haben, das verbietet die Logik aus meiner Sicht. Aber es muss schon zu Christi Zeiten Menschen gegeben haben, die stets mit dem Anspruch auf „moral supremacy“ aufgetreten sind und doch abgrundtief daneben lagen.

  90. Juhu, mein Wunsch
    wurde erhört! Endlich ein Text, in welchem unter anderm gegen diese entsetzlichen Leggins angeschrieben wird. Und die Foristen hier, die dieses Thema aufgreifen, sind ganz meiner Meinung. Das geht doch runter wie Olio… Der restliche Text lässt das Leserherz auch noch bubbern, über den Luxus des genießen und genießen lassen. Jetzt ist Mittagszeit, da werde ich mir gleich ein Gläschen Wein dazu gönnen und meine eigene Motor-Rad-Tour mit Wanderanteil im Monte-Baldo-Gebiet nochmal Revue passieren lassen.

  91. @ Knut Gnadenbrotler sagte am 6. Juli 2017 um 11:27 Uhr
    „Kleiner Tipp am Rande…
    Ein Freund von mir versuchte den coitalen Vorgängen etwas Würde zu verleihen, indem er währenddessen nebenbei mit seiner Freundin stillvoll Tee trank…..“
    .
    Aha, Kontinent….äääh Coitalverschiebung. Jetzt verstehe ich auch den Spruch im Zusammenhang mit Tee „abwarten und Tee trinken.“
    (DdH)

    • Man lernt halt nie aus
      oder kein Spruch ist dumm genug, nicht doch einen tieferen Sinn darin zu finden ;-)

  92. Reiseempfehlung
    Gemeinsamkeit zwischen Vegetariern und Muslimen:
    Wählen gern grün.

    Unterschied:
    Ein Vegetarier würde einem zur Not ein paar Wildschweinsalami aus Südtirol von einem bestimmten Metzger mitbringen.

    Marillenknödel sind übrigens österreichisch. Wo es sie in Südtirol gibt, ist noch Habsburger Erbe drin. Je weiter man nach Süden kommt, desto italienischer wird es. Die Sprachgrenze bilden in etwa der Sellastock und der Rosengarten, auf der Westseite der Ortler. Südlich dieser Berge wird kaum noch deutsch verstanden, die Pasta ersetzt den Südtiroler Speck, statt Marillenknödel gibt es Gelateria del Corso (Italiener haben linke Hände mit Desserts). Nördlich findet man auch den Kaiserschmarrn.

    Wenn wir die österreichisch geprägte Hälfte verlassen, artet das jedes Mal zu einem veritablen Kulturschock aus, so dass wir zügig durchstechen zum Lago di Garda. Wenn sich dann in Riva das erste Panorama auf den grandiosen Gletschersee eröffnet, vergessen wir jeden Kaiserschmarrn und sind in Italien. Im Prinzip fängt hier Italien richtig an. An einer Kette von West nach Ost aufgereiht liegen Brescia, Verona, Vicenza, Padova, Venezia. Abstecher nach Bassano, Marostica oder Asolo sind lohnenswert.
    Man kann hier eine Traumreise machen. Meine Freunde fliegen alle nach JWD, ich könnte jedes Mal in diese Ecke fahren. Geschichte, Paläste, Plätze, Kirchen, Seen, am Ende das Meer. Etwa bis Padova ein durchgehender Blick auf die Berge von Süden.
    Wenn es dann zu heiß wird oder man genug hat wie Aschenbach in Manns „Tod in Venedig“ fährt man einfach hoch in die Berge. Reisen kann man hier, sich in kühlen Palladio-Villen oder in den Bergen zurückziehen vor der Sommerhitze.

    Leider soll es das Des Bains nicht mehr geben. Ich habe es versäumt, wenigstens einmal eine Nacht im „Grand Hotel des Bains“ zu verbringen, wo Aschenbach die schönen altmodischen Fensterläden aufmacht, und auf die türkisfarbene Lagune schaut. Die Geschichte mit dem polnischen Jungen, im Mittelpunkt stehendes Sehnsuchtsobjekt Freudscher Genialität, erscheint mir in ihrer Exaltiertheit dekadent, zumal man sich immerzu wundert, dass die Mutter dem Alten nicht endlich eine scheuert, aber die Bilder aus Lagune und Stadt in Viscontis Film sind so prächtig, dass ich ihn über die Jahre immer mal wieder anschaue.

    • Titel eingeben
      Eine der wirklich seltenen,gelungenen Literaturverfilmungen. Gehört zu einem meiner Lieblingsfilme,Dirk Bogarde und alle anderen Schauspieler…
      Wer macht noch solche Filme?

    • @ Nachtschattengewächs: Wer macht noch solche Filme?
      Ähem, niemand. Glaube ich.

    • Wenige
      Ich fand „The Curious Life of Benjamin Button“ recht ansehnlich, außerdem „The King’s Speech“.
      Was mir fehlt, sind brillante Filme im Sektor Crime/Action, etwa wie „The French Connection“ oder „Der Pate“.

    • (Italiener haben linke Hände mit Desserts).
      In Florenz sagt uns ein Kellner, als wir zum Dessert nach „panna cotta“ fragten, entrüstet: das hier sei ein Restaurant, aber kein Bäcker.

  93. Die Kantine der FAZ-Aussenstelle Tegernsee
    bietet ja wirklich üblen Kantinenfraß. Allein diese lustlos aufgetürmten Pseudosalat Großblätter – oder dieser panierte Restmüll daneben. Puh! Mein Mitgefühl!

    • Ich bin auch über den Messer-und-Gabel-Salat gestolpert
      der sollte doch so zerpflückt sein, dass man nicht auch noch vorm Essen arbeiten muss. Der panierte Kringel ist undefinierbar. Das war kein Appetitanreger.

  94. Und daneben...
    Industriekartoffelsalat aus dem Eimer? (Ich kanns nicht gut erkennen, ist eine Art „Masse“, für die Worte fehlen.)

  95. @Renate Simon sagte 6. Juli 2017 um 13:42 Uhr
    “ Wollen Sie andeuten, jene bunt gekleidete, haarfarbenchangierende
    Dame hätte Sex? Das wäre ja zum Kugeln.“
    .
    Aber hallo, die kann sich so ein türkischer Bengel schönrauchen. Ich hörte sie schon einmal voller Begeisterung über heiße Nächte in den Dünen der Ägäischen Küste reden, finde das yt-Video gerade aber nicht. Aber unten das müsste reichen, ist ja auch von Liebe die Rede.

    https://www.youtube.com/watch?v=aL-3nl5wq6I
    .
    https://www.youtube.com/watch?v=DS3CXLPYvgU
    .
    Und wer´s noch mag: http://www.augsburger-allgemeine.de/politik/Roth-nach-Traenengas-Attacke-Ich-konnte-nur-noch-schlecht-atmen-id25683056.html
    (DdH)

  96. Dieses ganze Gerede über Sex
    sollte privat bleiben.
    Das Alter führt eigentlich nur zu Einschränkungen aller Art, die irgendwie sublimiert werden wollen.

    Mit Sex im Alter verbinde ich erektile Dysfunktion und feminin-arides Kleinklima und Notbehelfe.

    Am post coitum triste kommt man eh nie vorbei.

    • Titel eingeben
      Endlich jemand der nicht sein Wunschdenken zum Ausdruck bringt!
      … feminin-arides Kleinklima- ich habe herzhaft gelacht.(bei 35 Grad im Süd-Westen)

    • Ja, was ist denn schon dabei ...
      Jetzt wo der Ich-nenne-keine-Namen alias daran-kann-ich-mich-nicht-erinnern amtlich tiefergelegt wurde … können alle ihre Ellenbogen wieder einfahren und sich wieder der Mensch-Werdung widmen.
      Und nein, keine Macht mehr im September, der Helmut Kohl II.-Gedächtnisdirne und ihrer Entourage.

      Stehen oder Fallen.

      Alles Gerede über Sex ist just for Entertainment.
      (Nina Hagen)

      https://www.youtube.com/watch?v=dEcMGNrsNvE

    • Sex und Wahrheit
      „Dieses ganze Gerede über Sex sollte privat bleiben.“

      Sex ist nun einmal die Wahrheit. Es gibt nichts öffentlicheres. Allerdings muss man das etwas relativieren …

      „Das Alter führt eigentlich nur zu Einschränkungen aller Art, die irgendwie sublimiert werden wollen.“

      Kindheit und Jugend, das ist halt Erziehung und Bildung: Sublimierung wohin man nur blickt, von früh bis spät, von jung bis alt. Deswegen ist für Jugendliche Sex noch keine Wahrheit, schließlich geht es bei ihnen nicht darum unter dem Schein von Moral, Sittlichkeit, Ideologie und Rationalität die Primärprozesse sichtbar zu machen. Erst wenn der kulturelle Überbau einmal steht und die einst jungen zu Sprechpuppen der Alten, der Götter, der Herrschaft, der Moral und des Sinns geworden sind, läuft die Geschichte rückwärts, wird der Mensch von unten betrachtet und der Sex wird zur Wahrheit.

      So wie in der BILD-Schlagzeile: „Hitler hatte nur einen Hoden!“ Der Mann war halb impotent. Das erklärt alles.

    • Am post coitum triste kommt man eh nie vorbei.
      Was jetzt?
      Unterstellt das im Alter ein coitus nicht sehr wahrscheinlich ist
      würde das Problem wegfallen.

      Davon abgesehen wäre es mir neu das von Sex
      nur zu reden wäre wenn ein Coitus stattfinden kann.

      Ich gehe davon aus das sich die Sexualität
      im Alter verändert, das muss sich nicht zwangsläufig
      auf die subjektiv erlebte Qualität im Moment
      des Erlebens auswirken.

      Darüber Hinaus kann man wahrscheinlich sagen
      das Frauen nach der Menopause ein Problem weniger haben.

      Das Schwierige sind oft die Übergänge.

      Verhindern lässt sich das Alt werden nur durch
      einen frühen Tot und das lohnt sich m.E. idR nicht.

  97. Thomas Marx sagt am 6. Juli 2017 um 06:42 Uhr
    „Mia-san Puritsen…..
    „Eisack“ schreibt sich auf Englisch übrigens „I suck“ welches auf Bayerisch „Mia san Preissn“ heißt“. Dieses bedeutet im Japanischen:“Die ehrenwerte Mia ist nicht gebügelt“
    .
    Respekt, in solch einem kurzen Text noch selten so viele sexuelle Anspielungen gefunden. Bei der „Gebügelten“ gefiele ein „noch“. Ach ja, sprechen die Jabbaner auch Begriffe unter Auslassung von Vokalen aus wie die Bayern? Aber hören Sie, müsste „I suck“ nicht eher „I´am sucking“ heißen, wegen mir auch „I will sucking“?
    (DdH)

    • Geschrieben be ru ri n fu i ru beispielweise wird eigentlich erst
      beim Hören verständlich…

      „I suck“ ist schon korrekt, denn es bedeutet: „Ich nerve!“, was „Mia san Preissn“ ebenfalls tut.

  98. Linksterror, Schutzgelderpressung...
    Es ist ja nicht ohne Reiz, dass die Terrorbande von der Kirche unterstützt wird.
    .
    https://www.welt.de/regionales/hamburg/article166349347/Ladenbesitzer-erpresst-Linksextreme-sollen-Schutzgeld-fordern.html
    .
    Was ist das nur für ein Wertbeimessungsfehler? Würden Rechte erpressen, die Republik der Guten würde schäumen. Linke Schutzgelderpresser werden gehätschelt.
    .
    Liebe Guties: Warum nur?

    • ...
      SPON beschreibt das als “ hässliche Seite des Protests“, für mich ein Skandal. Es wird dort wohlwollend kritisiert.

    • Spiegel
      Habe ich auch gelesen.

      Wer Steine durch Fenster schmeisst, hinten denen jemand wohnen könnte, ist bei Erfolg ein Mörder, bei Misserfolg ein Sachbeschädiger. Wer Autos ansteckt ein Brandstifter und wer Schaufenster zerstört ein Krimineller, der Sachbeschädigung begeht. Wer andere verletzt, begeht Körperverletzung, ggf schwere oder KV mit Todesfolge oder bei Stein ins Gesicht Mord.
      Eigentlich ist das ganz einfach und ziemlich digital.

      Was diese Menschen nicht sind: Aktivisten, Retter des Abendlandes oder der Demokratie oder sonstwelche Helden.

      Gewalt ist Gewalt, ob gegen arm oder reich, jung oder alt, Fahrrad oder Porsche, Ökoladen oder Markenshop, ob gegen Muslims, Juden, Deutsche, Türken oder Polen, alles egal. Diese Menschen (die Gewalttäter) sind Kriminelle, bestenfalls geistig umnachtet, die sie unterstützenden und deckenden unterstützen Straftäter.

      Scheint für den Spiegel zu schwierig. Gewalt gegen Wohnungen mit niedrigen Mieten ist nicht so toll und die flüchtenden Einwohner haben nur ein 30 Jahre altes Wohnmobil und das angezündete Auto war ein Mini.

      Ferrari wäre ok und reiche Kind dürfen sterben steht da gerade eben nicht. Nur zwischen den Zeilen.

      Der Spiegel war schon immer ein wirres Blättchen, aber der Artikel ist superklasse, hat die Praktiktantin bestimmt heftig gekämpft, um was kritisches gegen G20 Aktivisten machen zu dürfen.

    • Das sehe ich auch so,
      @ Bürger. Zudem las ich heute irgendwo ganz keck: Diese Schäden übernimmt die Versicherung! Also wir mal wieder alle.

      Im Grunde ist es wie beim Terror, nur ohne Todesfolge Unschuldiger, hoffentlich.

    • G20
      bietet nicht nur den Grossen ein Podium.

      Es ist eine Leistungsschau* der Protestierer und die Polizei
      zeigt auch was sie kann. Reines Marketing also bei allen
      Beteiligten.
      *stand so bei Tichy

    • Es iss ja noch viel übler, stellen Sie sich vor,
      jeder dieser Demonstranten wäre statt ein links- ein rechts-Radikaler. Also, ich meine nicht AfD, weil die für gewöhnlich keine Steine werfen.

      Was meinen Sie, was da für ein #Riesenaufstand wäre!? Bundeswehr, mindestens. Scharfschützen, Ausgangssperre für die gesamte Republik, Und aus allen öffentlich-rechtlichen Rohren gäbe es ein Einheitsprogramm „5 Minuten vor dem Bürgerkreig und der Machtübernahme des Vierten Reiches“.
      Nein, ich sympathisiere nicht mit diesen – fiktiven – Leuten von rechts. Ich möchte allerdings darauf hinweisen, welchen Richtungswechsel deutsche Blindheit in den letzten 80 Jahren genommen hat.

  99. Ist Nadja B.
    aus Hamburg noch aktiv?Für mich die prototypische Fettfeministin.

    • @Kallemann: was bitte ...
      … ist eine „Fettfeministin“?!? Eine „prototypische“ noch dazu?

      Und als was würde man das männliche Pendant bezeichnen? Wäre das dann ein „Macho-Fettsack“? Wir könnten ja mal ein Brainstorming hierzu machen; wäre bestimmt unterhaltsam…

    • Ihre Störerinstelle in der Uni ist derzeit unbesetzt:
      http://www.mopo.de/hamburg/polizei/gericht-entscheidet-jura-studentin-nadja-b–muss-in-psychiatrie-bleiben-24616956


    • @Frauke Amgelin: oh. Ein besonders beschäftigungsintensives Exemplar der Sorte „freilaufende Psychotiker“.

    • Ich weiß nicht, ob die da noch über Gummizellen verfügen, aber wenn die wenigstens
      ordentlich (hoffentlich nicht brennbar!) schallgedämmt sind, kann Frau Baroudi sich zur Opernsängerin (gemäß gängigen Heetspiitschvorurteilen haben Künstlerinnen ja eh alle einen an der Waffel) lauthalstobendfortbilden, ganzfinsterschmunzel…

  100. @ Renate Simon - Apfelstrudel-Äpfel und diverse Knedliky (Knödel-n)...
    liebe Frau Simon,

    sie fragten an bezüglich der Apfelsorte für eine der himmlischsten Speisen – den APFELSTRUDEL – überhaupt! Wenn er denn richtig gemacht wird …

    … meine weiblichen älteren Familienmitglieder stammen bzw. stammten allesamt aus den ehemaligen K+K/Ländern/Monarchien – Böhmen-Mähren-Ungarn-Österreich …

    … einen richtig guten AS zu backen ist wirklich eine Kunst für sich –

    schon der Strudel-Teig – selbstredend hausgemacht – das richtige Mehl – lange geschlagen – lange ruhend – dann hauchdünn ausgezogen – mit in Butter gerösteten, selbstgemahlenen Semmelbröseln bestreut – darauf fein geschnipselte Äpfel, die zuvor einige Zeit in einer Zucker/Zimt-Mischung baden durften – in etwas Rum eingeweichte Rosinen und grob geriebene Nüsse dürfen auch nicht fehlen –

    .. vorsichtig einrollen –

    dann zu einem „Hufeisen“ gelegt auf´s Blech – alldieweil ein Haushalts-Herd nicht die nötige Breite hat.

    … mit flüssiger Butter dünn bestreichen – hell-bis mittelbraun backen und kurz vor Ende nochmal mit flüssiger Butter bestreichen.

    e Voila – schon der Duft ist sexier als … ach egal …

    ach so ja … die Apfelsorte spielt eine große Rolle!

    Bei uns hier im Süden der Republik gibt es noch ein paar alte „Jakob-Fischer“-Bäume – mit früh im Herbst reif werdenden großen rotbackigen – saftig/säuerlichen Äpfel drauf … sind selten geworden, da Hochstamm-Obst (werden nicht mehr gepflanzt, da das Ernten zu mühsam und im Niederstamm gedeihen sie nicht – sagen die Bauern hier).

    Welche Äpfel die Südtiroler nehmen entzieht sich meiner Kenntnis – jedoch kann man fast alle säuerlichen verwenden – denk´ich mal.

    Apfelstrudel, Marillen- Zwetschgenknödel, Kaiserschmarrn usw.

    Koch- und Backbücher, Internet-Blog´s sind voll davon …

    doch die kleinen, feinen Kniffe gibt es nur von PRIVAT – schließlich schmeckt Haus-Gemachtes nicht umsonst soooo lecker!

    liebe Grüsse von Mira Belle und … einfach ausprobieren!

    • Danke Mira Belle, aber nun bin ich so schlau als wie zuvor
      Für mich allein einen Apfelstrudel zu backen, ist mir zu aufwendig (ich müsste dazu erst mal die Arbeitsfläche freischaufeln und es wäre immer noch zu wenig Platz) und um den Strudel letztlich zu schad. Ich müsste den größten Teil einfrieren, dabei schmeckt er frisch mit warmer, leckerer Vanillesoße doch am allerbesten. An meinem Apfelkuchen mümmel ich ja schon eine Woche, der lässt sich aber im Kühlschrank gut aufbewahren, jeweils ein Stück rechtzeitig vor Verzehr rausholen.

      Nachdem der Elstar nun so eine Pleite war, werde ich die Backerei einstellen und warten, bis die ersten Zwetschgen da sind, dann den Kuchenteig nehmen und die geviertelten Zwetschgen reinsetzen. Das wird arg suppen, mal schauen, ob das irgendwie gelingt, aber besser matschigen Kuchen als einen mit sehr lustlosen Äpfeln.

      Klar könnte ich Hefeteig, aber dann überfresse ich mich sinnlos – leicht angeschlagene Sahne zum noch warmen Zwetschgenkuchen, wenig Zucker oder gar keinen drauf und futtern, bis nichts mehr geht. Ich kann sehr zügel- und haltlos sein.

    • Anderswo gibt's für sowas doch ein (professionelles) Backbord - hier:
      -dWFKp-bJtk

    • Liebe Frauke, das wäre der Albtraum schlechthin
      nichts gegen Schiffe und Wasser, aber doch nicht so. Dieser Stress mit dem Umziehen den ganzen Tag, die Fresserei, die Shoppingmalls, die vielen Menschen, nee was für ein schrecklicher Gedanke.
      Dann doch lieber auf einem alten Lastkahn oder kleinerem Motorboot ganz gemütlich über die Meere.

    • apfelstrudel... in eigener Sache
      bei meiner Oma:

      Im Einschub eines alten Holzofens (Wie heißt das auf bayerisch, hab’s vergessen) in einer Reine bereiteter Apfelstrudel war der beste, den ich jemals gegessen habe.

      Große, steile , gefaltete Teigwellen, Weinberln, keine Nüsse o.ä. alles ganz leicht angebrannt und wahrscheinlich mit mehr Butter als gesund ist.

      Die Rezepte waren nur in ihrem Kopf, meine Mutter hatte keine Süßspeisen im Repertoire, Apfelstrudel ade.
      Kann irgendjemand aushelfen?


    • Haha, „leicht angebrannt“. Ja, das ist immer etwas schwierig. Bei Kohlrabi oder Bayrischkraut kann das manchmal auch ganz gut schmecken. Manche mögen es auch am Pflaumenkuchen (der Zahnarzt bezahlte diese seine Vorliebe mit einem Stück abgebrochenen Zahn. Die angebrannten Ecken bekommt man nur im murksigen Gasbackofen hin, mit Elektro nicht, der heizt zu gleichmäßig).
      Generell durch „zu viel Hitze“ erzeugbar, was bei Butter nicht schwierig ist (die verträgt nur geringere Temperaturen).
      Versuchen sie es mal mit einer halben Stunde (ab Temperaturerreichung, nicht vorher) bei 230° und etwas Butter in der Reine, sonst 250°.

  101. ...derweil im Vatikan...
    Schwulenparty mit Drogen und Alk.
    Ein leidenschaftlicher Unterstützer unseres freigeistigen Oberhirten Franzikus, Monsignore Luigi C. (50), – angeblich heißer Kandidat für einen Bischofssitz-, musste vorübergehend in eine römische Entzugsklinik umziehen.

    • Mensch, was bin ich schockiert, wer hätte - je - so etwas im Vatikan gedacht ...
      … derweil in Hamburg …
      http://img-s-msn-com.akamaized.net/tenant/amp/entityid/BBDU2nM.img
      Römisch-katholische Doppelmoral haben in Hamburg die Wenigsten.

    • irgendwie fehlen mir auf dem Bild die Autos
      Schwarzer Block, schwarzer Rauch.

      Relativieren tötet.

    • Danke, mir wurde schon auch ohne Autos auf dem Bild schlecht.
      Verallgemeinern mordet.

    • @ smaug sagte am 6. Juli 2017 um 19:22 Uhr
      „…derweil im Vatikan…
      Schwulenparty mit Drogen und Alk.“
      .
      Oh, Sie wollen also andeuten, daß die die Benedikt-Karrikatur (beim Pornoschauen mit Sektkübel daneben) in Charly-Hebdo (ich glaube das war 2015 der mit dem Mohamed im Rollstuhl, geschoben von einem Juden auf der Titelseite) so aus der Luft gegriffen gar nicht war?
      .
      Fände ich bedauerlich.

  102. Alles kann man schönreden, schöndrinken, schönrauchen ....
    und Krampfadern mit entsprechend aufgemotzten blickdichten Nylons verdecken. Selbst gegen „feminin-arides Kleinklima“ und „erektile Dysfunktion“ steht heutzutage ein Beate Uhse-succedaneum bereit.
    .
    Eben, aus der Innenstadt kommend, neueste Wasserstandsmeldungen im Landessender BW: Christlichunierte Bücklingspartei 43%, Partei der Gerechtigkeit 19%.
    .
    Auf dem Platz vor der künftigen Großmoschee, aktuell noch Kilianskirche, ein Missionierungsbus der Friedensreligion, mit Sonnenschirmen und Ausschank von gekühltem Zitronenwasser an 20-30 Anwesende. Für die Kinder Ausmalhefte.
    Schräg gegenüber „Jesus lebt“, man war gerade am abbauen. Ich provozierte durch verlegenes Herumdrucksen die Frage, ob man etwas für mich tun könnte und stellte die Gegenfrage, ob sie eine Chance gegen die mit dem roten Bus sähen. Die ziemlich dämlich daherkommende Gegenfrage des Nichtverstehens ließ nur den einen Schluss zu, daß hier kein Gespräch zustande kommen mochte.
    (DdH)

    • Brille der Lüge abnehmen oder Schäubles Fieberwahn und Merkels Erblüge ...
      https://www.youtube.com/watch?v=sfIpKGzacZo

      Im übrigen bin ich der Meinung der Koran ist kein Religion stiffendes Buch sondern Vorlage für eine faschistoide Ideologie.

    • Wann haben wir "unsere eigenen Landsleute"
      das letzte Mal von der Politik gehört?
      Wenn man Brandt, Schmidt oder auch Kohl heute hört, weiß man, was wir nicht mehr haben, Politiker mit Herz und Verstand.

    • Und, liebe Frau Simon,
      alle hatten einen Krieg erlebt, den heutige Politiker scheinbar nur vom Bildschirm oder PC – Spielen kennen. Sie wissen einfach nichts und palavern nur.

    • Die Gnade der späten Geburt hatte ich ja auch
      aber wenn man sich z.B. das saudumme Geschwätz eines Tauber ansieht, ihn sich ganz allgemein ansieht, kommt zwangsläufig die Frage, wo der entsprungen sein mag. Und so ergeht es einem mit fast allen aus der sogen. Politelite.

      Das Problem bei denen ist, die haben alle nie gearbeitet, mussten sich nie um einen Arbeitsplatz bemühen, dort dann bestehen, die leben seit Anbeginn von fast unerschöpflichen Steuergeldern. Im richtigen Leben, so wie wir es teils hinter uns haben, könnten die alle gar nicht bestehen und dann ist für die natürlich gut klugscheißen.
      Achtung vor diesen leistungslosen Grundeinkommenempfängern geht mir völlig ab.

    • @ja, schön~
      und Sex sind gern vergesellschaftet. from cradle to grave, grob gesagt.

      Manche sagen ja auch, dass das Unpaarige von denen, die man gerade sein lassen soll oder kann, keine Augen hat.
      Das andere Teil auch nicht, soweit ich weiß.

    • nur eine Frage, DdH:
      Stimmt das mit der geplanten Umwidmung?

      habe in der Toscana einige kleinere Kirchen gesehen, die mittlerweile pizze verkaufen – im Vorbeifahren.

      Obwohl -oder weil- Agnostiker, würde mich der Halbmond als potenter Nachfolger der Religion der linken Wange schon traurig stimmen.

    • Faschislam
      >alles in der Umma
      >nichts außerhalb der Umma
      >nichts gegen die Umma

      Wer hat’s gesagt? Mohammed oder Mussolini?

  103. Verlust des Bewusstseins und Wissens über die Möglichkeit eines besseren und erfüllteren Lebens
    @Renate Simon 6. Juli 2017 um 13:48 Uhr
    „Das Genießen einer wunderbaren Torte kann sehr sexy sein. Ein gepflegter Mittelstrahl, den man endlich nach Blasen-Hochdruck loslassen kann, ist wie ein Orgasmus (hat mal ein Mann im TV gesagt, ich habe auch erst gestutzt, aber er hatte recht).“

    Der Mann beschreibt den Sex, wie er in dieser Gesellschaft normal ist, nämlich als eine triebgesteuertes und selbstbezogenes „Hineinwichsen“ in die Frau („sexuellen Druck ablassen“). Psychologisch nicht unähnlich ist die selbstbezogene Triebbefriedigung durch libidinös besetzte Nahrungsaufnahme.

    Eine andere Art von Sexualität erleben die meisten Menschen in dieser zwangsneurotischen und „vertierten“ Gesellschaft nicht.

    Aber Sexualität kann auch etwas ganz anderes sein. Aber da muss man das Glück haben, zu dies erleben zu können. Das gibt dem vergänglichen individuellen Leben eine ganz andere emotionale Qualität.

    Aber wer dies nicht erlebt hat, dem ist es leider sprachlich nicht zu vermitteln.

    Wir leben in einer „Geiz-ist-geil“-Gesellschaft, die vom Nehmen, Besitzen und Exkludieren dominiert wird. Geben ist out, Hingabe sowieso.

    Die Beziehungen zwischen den Menschen sind von Konkurrenzkampf geprägt, anstatt von Mitmenschlichkeit und Solidarität. Der sozialdarwinistische Misanthrop ist zum Normotyp geworden. Manche behaupten, das sei schon immer so gewesen und die Natur des Menschen. Aber dies stimmt so nicht. Nur existiert heute kein Bewusstsein darüber, dass es andere Gesellschaften gab.

    Anstatt sich gegenseitig glücklich zu machen, vermiesen sich die Geschlechter ihr Leben durch egoistischen Geschlechterkampf oder monogame Zwangsgemeinschaften.

    Da bleiben nur die „kleinen Freuden“, wie Fernsehen, Flaschenbier und Filzpantoffeln – und nicht zu vergessen, das vierte F.

    Natürlich kann man auch Radfahren, Shoppen, Telefonieren, seinen Frust mit Essen kompensieren oder im Internet ablassen usw. usf. Hinsichtlich Ersatzbefriedigungen ist der Markt sehr erfinderisch.

    Die kleinen Freuden will niemand wegnehmen oder verbieten.

    Sondern es geht darum aufzuzeigen, dass ein anderes und besseres Leben möglich ist.

    • Lieber H.v.Goslar, dann hatten Sie noch nie solchen Druck auf der Blase
      dass Ihnen die endlich mögliche Erleichterung geradezu orgiastisch vorkam.
      Dabei sind meine Orgasmen kein Thema, das ausgewalzt werden möchte, aber ohne Gefühl und Vertrauen ging da gar nichts.

      Übrigens verabscheue ich den Werbe-Slogan Geiz ist geil, wie ich auch den Ausdruck „geil“ ganz allgemein nicht in meinem Sprachgebrauch habe. Um ihn überhaupt oder so inflationär zu benutzen, wie es heute geschieht, bin ich zu alt. Ihn aus Kindermund zu hören, lässt mich jedesmal zusammenzucken.

    • Das heute vorherrschende Individuum ist ein Mensch mit rigiden Ich-Grenzen
      Liebe Frau Simon, es ist nicht so, dass ich ein derartiges Gefühl nicht kennen würde. So etwas kann man beim Onanieren erleben oder beim gewöhnlichen Sex.

      Was ich jedoch meine, hat mit Auflösung der Ich-Grenzen, mit Verschmelzung, mit gemeinsamem Wegfliegen zu tun. Das ist etwas Göttliches, danach fühlt man sich ganz anders, das ist ein anhaltendes Hochgefühl.

      Wie bereits geschrieben, das ist in unserer Kultur die große Ausnahme.

    • Naturkonstante
      „dann hatten Sie noch nie solchen Druck auf der Blase dass Ihnen die endlich mögliche Erleichterung geradezu orgiastisch vorkam.“ :)

      Ich glaube ja, all diese Humanisierungsbemühungen von Körpervorgängen beginnen bei Leuten im mittleren Alter, bewegen dann Rentner tief und inniglich und scheitern in der Folge an der gerade aktuellen Jugend, die wieder nur Spaß haben will. Das ist eine Naturkonstante und das war vor „geiz ist geil“ auch nicht anders als nachher. Die Progressiven haben unrecht, wie immer eigentlich.

    • Körpervorgänge halte ich nicht für sonderlich interessant
      @Dreamtimer

      das war nur ein Vergleich, denn ein Orgasmus ist auch ein Loslassen (beim Urinieren halt den Schließmuskel), sich fallenlassen. Und das ist völlig altersunabhängig.

      .
      @HvG

      Ich werde Ihnen jetzt nicht von meinen Flugerlebnissen berichten, es ist nicht der Ort und überhaupt.

  104. "Diskriminierung"
    @bemaba
    Ich kann schon das Wort Diskriminierung nicht mehr hören und lesen. Mittlerweile empfinde ich eine große Freude dabei, bewusst gegen alle Denk- und Sprachvorgaben der Political Correctness zu verstoßen und ich ahne, warum Trump gewählt wurde.

    • ...bewusst gegen...
      Unter meinem Monitor habe ich einen Zettel, da steht groß diese Zitaten-Fundsache drauf:

      Wherever the crowd goes,
      run in the other direction.

  105. So schön, schön war die Zeit.
    Then I see the edge
    I look I fall
    I get deeper, and deeper
    The more I see, the more I fall, no place to hide I better take the call
    I get deeper, and deeper

    Lieber Herr Goslar,

    Herr Gott … ich übe mich in Abstinenz der Worte und nun dieser Kommentar …

    Herrenmenschen und den Don in einem Zusammenhang zu denken, gar bewusst zu setzen – nein das geht gar nicht … Nicht mal ansatzweise … und dann vom Humanismus zu faseln …

    Frei zu sein zu tun , zu denken, zu fühlen, zu lieben, zu schätzen – unerreicht von fremden Tun und denken. Sich selbst zu sein ohne Scham und Zwang, ist des freien Geistes Sinn. Sich selbst in Worte fassen, ohne Pein, ist des Menschen höchstes Sein.

    Lernen und lieben soll sein all Euer Tun.
    Liebe, Einigkeit und Recht und Freiheit.

    Hört mich an ihr goldnen Sterne.
    Grüßt die Lieben in der Ferne.
    Mit Freud und Leid
    verrinnt die Zeit.

    https://www.youtube.com/watch?v=EwaX4RxjGZ4

  106. Willem Hold,
    ich stell mich jederzeit für einen BMI-Vergleich zur Verfügung, der Radler auf dem Brückenfoto darf auch mitmachen!

    Dons sportlicher Ehrgeiz verstehe ich absolut, aber das absolutistische Schwarz-Weiss-Denken hätte ich den Leserbriefanten von taz und Co zugetraut, nicht denen, die hier auf meinen Post geantwortet haben…

    Smiliey is anscheinend auch schon wieder out und wird wohl gern ignoriert, um mal so richtig Dampf abzulassen…

  107. Weiße alte Männer
    waren, falls ich das einigermaßen richtig gelesen habe, das Hauptthema des Beitrags oder? In der Gegenüberstellung mit einer Außenperspektive, wie prekär … junge Frauen? Der Sex ist dabei wohl eher nur (Stil)Mittel zum Zweck, so wie die Kuchenstückchen. Eigentlich ein sehr dankbares Thema, was sich gut variieren lässt. Vielleicht schreiben Sie lieber Don einmal etwas dazu ohne diese Konfrontation mit der Außensicht, welche zumeist ja dann doch etwas klischeehaft in ihrer Aufspannung wirkt.Das wäre sicherlich nicht nur spannend sondern würde vielleicht auch noch mehr Facetten des Themas eröffnen. Igendwann kommt man um dieses Thema ja sowieso nicht herum, es sei denn man ist für immer jung, schwarz (sorry: nicht-weiß) und weiblich. Und wenigstens letzteres kann man sich ja nicht aussuchen, auch wenn jetzt alle Gender-Fanatiker aufschreien werden.

    • Frauen sind das nicht. Mehr so Fett in Leggins, um eine der Hässlicheren zu zitieren.

    • Bushaltestelle
      Vor ein paar Tagen an der Ampel.
      Stand so eine BMI 40 Legging an der Bushaltestelle. Mit einem T-Shirt in Bierzeltgrösse und dem Aufdruck „Ich bin eine Prinzessin“.
      Vor Schreck bin ich meinem Vordermann beinahe aufgefahren.
      Wer denkt bei solch einem Anblick an Erotik oder gar Sex?
      Da kann man sich auch nix mehr schön saufen oder schön kiffen.

    • Falls doch: Dann wissen Sie doch über den richtigen Umgang mit einer solchen Froschkröte Bescheid:
      Einfach an die nächste Wand werfen, vergnügtschmunzel…

    • An Arminius: Die Prinzessin entsteht m.E. im Moment des Küssens
      Eigentlich genauer im Moment des Verliebens.
      Der Kuss(versuch) ist ggf nur ein äußerlicher Beweis für diesen
      Vorgang. Steuern können sie das selber aber nicht.

      Also das verlieben meine ich jetzt. Sie können
      m.E. nur entscheiden was sie mit dieser interessanten
      Empfindung tun. Die Information über ihr verändertes Innenleben mitteilen oder für sich behalten etc

      Dass lässt sich m.E. mit dem Glauben an Gott
      oder Kanzlerkandidat Schulz vergleichen.
      Wenn sie das Gefühlserlebnis nicht haben,
      haben sie es halt nicht.

      Deshalb sollte man aber keine entwertenden Phantasien
      darüber anstellen, wie ich das gerne in Bezug auf Kanzlerkandidatenversuche der SPD mache,
      sondern möglichst schnell zum jetzigen Sein zurückkehren.

      Sie haben die Dame(?) immer noch im Kopf.(?)

  108. Ich liebe mein Leben. Und meine Frau.
    Es heißt ja eigentlich der „schmutzige heisse Sex des Alters“ und nicht der Sex der Alten. Aber man sieht, wohin meine beliebte Mituser tendieren, Schmutzige Gedanken, nur Sex, heraushängende Zungen, also ich bin ja ein wenig empört über euch….ich Heuchler….

    Natürlich kenne ich derart schmutzige Witze, dass euch das Lachen im Hals stecken bleibt, gemein, hart und rassistisch. Aber wahr. Die erzählt man sich hier und seltsamerweise gibt es niemanden, der sich empört, höchstens die betroffenen Frauen.

    Einer davon geht so: „Es gibt keine Frau, die so alt und so hässlich ist, als dass sie nicht noch einen Neger als Liebhaber bekommt“.(Gemünzt auf die Touristinnen)

    Die Schwarzen an der Küste lachen sich halbtot darüber, keine der Frauen fühlt sich angesprochen. Glaube ich.

    Soviel zum Sex im Alter.

    Aber ehrlich, wer unter uns wirklich Alten ist noch schön im Sinne Faltenfrei. Ich habe Runzeln die Geschichten erzählen, einen Bauch (nein,ich trinke kein Bier) ich brauche morgens meine zwei Stunden um auf die Beine zu kommen (inklusive Cafe und Dusche), was sollst? Jedes Alter hat seine bestimmte Phase und wir alten stecken nun mal in einer anderen Phase als Jugendliche.

    Wichtig ist, das Leben zu lieben. Das Leben und die Frau an der Seite. Das ist der allerbeste Sex des Alters. Und ein Stück Schwarzwälder Kirschtorte, die ich seit 25 Jahren nicht mehr verschlingen durfte….oh Herr im Himmel, schick Torte….

    Und Sie, liebe Frau Simon, mit ihrem „dabei schmeckt er frisch mit warmer, leckerer Vanillesoße“ und dem „bis die ersten Zwetschgen da sind, dann den Kuchenteig nehmen und die geviertelten Zwetschgen reinsetzen“, haben Sie schon mal gedacht, in einem Sexinstitut als Sadistin aufzutreten?

    ICH auf jedenfalls empfinde diese Aufzählung als pure Schikane, als wahrhaft teuflische Stechgabel in meinen Gaumen, ich armes Schwein, das sich mit Ananas, Guayaba, Caramboles, Mangos und Banana-Creoles zufrieden stellen muss. Wissen Sie eigentlich, wie viele Jahre ich keine Zwetschgen mehr gegessen habe? Oder Strudel.

    Bitte achten Sie in Zukunft auf die Exoten hier, denen der Geifer aus der Schnauze läuft beim aufzählen ihrer Backwaren….

    Wann darf ich Sie aufsuchen?

    • Aber Tico, kann Ihre Allerliebste keinen Kuchen backen?
      Gibt es bei Ihnen keine Äpfel, kann ich mir nicht vorstellen, suchen Sie doch nochmal. Und bei 6 Kindern lohnt sich doch ein Strudel, das Rezept ist oben angegeben, zur Not probieren Sie es selbst, Übung macht den Meister.

      Auch ich habe erst im letzten Jahr das Backen angefangen, mein Mann hat von mir nie einen selbstgebackenen Kuchen bekommen, da seine Vorliebe bei Käsekuchen mit Rosinen lag, den ich nicht ausstehen kann. Den ich dann im Bauernladen fand, fast wie bei Muttern schmeckend, so mein Mann, ich selbst habe mich zum Probieren nicht überwinden können.

      Schwarzwälder könnte ich allerdings nicht, aber die gibt’s ja zu kaufen, zumindest hier. Bieten die Kühltruhen bei Ihnen nicht solche Leckereien? Ich habe keine rechte Vorstellung von Ihrem Leben, aber so spartanisch und zur Torten-Enthaltsamkeit zwingend kann es doch nicht sein.

      Die von Ihnen aufgezählten Exoten könnten mich nicht erfreuen, ich hab’s nicht so damit und das Erlebnis, als meine Mutter stolz die ersten Litschis mitbrachte, war eindrücklich schrecklich. Ich kann die Dinger, vor allem aus der Dose, nicht ohne Ekel essen.

      Wenn alle Stricke reißen, müssen Sie eben über den großen Teich und ich führe Sie zu Heinemann und Bittner, die alle süßen Köstlichkeiten bieten, die das Herz begehrt.

      Was Ihre Frage angeht, als Sadistin in einem Sexinstitut arbeiten zu wollen, muss ich doch glatt verneinen. Würde ich in meinem Alter damit anfangen, könnte ich mir jetzt schon die Kommentare dazu vorstellen, je öller umso döller wäre da noch sehr harmlos. Und als komische Alte laufe ich ja hier im Blog schon rum.

    • Denn Sie sind offenbar nicht der einzige Begehrende:
      http://hallo-costarica.com/costarica-forum/viewtopic.php?t=5278

  109. Bitte nicht verwechseln!
    @Dr. Seltsam 6. Juli 2017 um 21:05 Uhr

    Ich unterscheide zwischen der Kunstfigur und dessen Autor Rainer Meyer.

    Die Kunstfigur lebt privilegiert von einem leistungslosen Erbe. Don Alphonso kämpft als Rentier gegen alles, was sein leistungsloses Einkommen zu schmälern droht. So auch gegen den „bösen Sozialisten“ aus der Linkspartei. Da ist diese Figur völlig konform mit der reaktionären FAZ.

    Der Autor Rainer Meyer spielt mit dieser Kunstfigur und ich tue dies auch.

    • Blöde Ausrede
      Text eingeben

    • Titel eingeben
      oder auch: calvinistischer Scheißdreck

    • Titel eingeben
      Putzig, diese naseweisen Neulinge ab und zu und immer wieder, die gerade den bürgerlichen Namen des Don frisch ergugelt haben…
      (ja, hab ich auch mal gemacht, vor Jahren. Ich war jung & dumm)

  110. Zum Thema:
    Gabriel wurde ja kürzlich wieder Vater und schon damals habe ich mich gefragt, wie das angesichts seines BMI lief.
    Da wundert es auch nicht, dass ich „beleibter“ las und mich noch mehr wunderte, als ich dieser Schlagzeile
    https://www.welt.de/politik/deutschland/article166364762/Gleich-zwei-SPD-Minister-sind-beliebter-als-Schulz.html

    gewahr wurde.

    • Technik
      Ab einem gewissen BMI wundere ich mich auch immer, wie das rein technisch noch funktioniert.

    • Ein direkter körperlicher Kontakt ist m.E. nicht nötig
      Eine Spermienprobe müsste ausreichen.
      Man befruchtet damit dann eine oder mehrere Eizellen
      und implantiert dann das passende.
      Man muss nur darauf achten das der Gynäkologe
      nicht seine Spermien bevorzugt verwendet,
      wie in einer Zeitung zu lesen war.

      Die Frage ist ggf wann Gabriel endlich Mutter wird.
      Die alte Tante SPD ist aus dem gebärfähigen Alter ja raus.
      Deshalb kommt da auch nix neues.

  111. Linksradikale Terroristen fackeln Hamburg ab
    .
    .
    .
    ..
    ABER :

    Kaaaampf gäägään rääächts !

    Und Linksradikale, so eine Politpute, stellen keine Gefahr dar, aber die pöhsen Pegida usw.

    Umseits, im Fischeinwickelwerk, erfährt man in Artikelchen, dass deutsche Gefängnisse sich zunehmend mit Massen islamistischer Radikaler als Untersuchungshäftlinge füllen.

    Alles natürlich lieber ohne Kommentarfunktion, man wüll süch als Dschornalist ja nicht sein Wolkenkukucksheim
    von pofliger Bürgermeinung beschmuddeln lassen.

    Der Islam gehört zu Deutschland ?

    Oder gehört Deutschland schon den Islamisten ?

    Gehören wir, die Deutschen (IM Watschelente kann sich ihr ,,die schon länger..“ in einer Printausgabe der FAZ einwickeln)

    schon der Katz‘ ?

    Oder ist Totenruhe erste Biedermannspflicht, bis die Brandstifter mit ihrem feinen Werk fertig sind ?

    Vielleicht mache ich mir unnötigerweise unbotmäßige Gedanken, weil

    Sü könnön müch .

    Immerhin kann man über die offenen, unkontrollierbaren, Grenzen Deutschland noch verlassen.

    Wems nicht passt, dass das Land sich

    modern verändert, der soll gehen .

    Weil Rechte hat er keine .

    Kampf gegen das Recht .

    Im ehemaligen Rechtsstaat wahrlich eine modernisierende Veränderung.

    Öfter mal was Neues, wurscht, was .

    Und über allen Veränderungen das Leichentuch der Vierten Gewalt ,

    und wenn sich doch was rührt,

    der Mülleimerdeckel des durchgewunkenen Maasregelkatalogs.

    Peng !

    Klappe zu, Deutscher tot .

    Warum habt ihr das nicht verhindert ?

    Gute Frage –

    Presse kaputt, ÖR mit Mittätern besetzt,

    demonstrieren ging nicht, kam die staatsnahe AntiFa ,

    und anders wählen…
    ja , aber die restlichen
    Michels wählten lieber

    den Untergang .

    Nun, bis zum Ende der DDR 2.0 ist ja noch gehörig Zeit,

    da kann einen die Gnade des frühen Todes vor peinlichen Fragen retten.

    Vielleicht haut einem ein Neubürger den Schädel ein,

    oder so was Schnuckliges.

    • Oberstes Gebot
      angesichts der Vorkommnisse in Hamburg ist jetzt ein Runder Tisch gegen Rechts!!Einself

    • Gerechtigkeit
      https://img.discogs.com/5WOgPWV9fZ2lx_sz55PR0No4oE0=/fit-in/580×450/filters:strip_icc():format(jpeg):mode_rgb():quality(90)/discogs-images/R-2196326-1328742500.jpeg.jpg

    • Tichy schimpft auch - ähnlich schön wie Sie.
      und auch bei ihm scheint Wut mitgeschrieben zu haben. Kindergarten für linke Erwachsene. Wobei: sind Linke erwachsen?
      Reflektieren, was und weshalb sie das tun, können sie jedenfalls anscheinend nicht.

    • Gefängnisse
      Neulich in der ZIB: mittlerweile sind mehr als die Hälfte der Gefängnisplätze in Austria mit Ausländern belegt. Offiziell. Deshalb verhandelt die Alpenrepublik über Rückführungen zum Strafabsitzen.

      Nicht berichtet wurde über eventuelle Erfolge. Zu vermuten steht: minimal. Warum sollen die Zielländer ihre Kriminellen zurück haben wollen?

      Aber nicht deshalb schreibe ich das. Sondern weil die entsprechenden Zahlen in D eventuell nicht veröffentlicht werden? oder die Richter angewiesen sind, dafür zu sorgen, dass es nicht dazu kommt?
      In Berlin hat der Senat ja schon darüber diskutiert, ob die Polizei endlich den Rassismus aufgeben muss; und in Zukunft nur noch so viele Nicht-Weisse kontrollieren darf, wie prozentual in der Bevölkerung vertreten sind.
      Also so, dass die Polizei ein paar Weisse extra kontrollieren muss, damit sie auch die kontrollieren darf, die sie kontrollieren möchte.

  112. Mostschaedl
    Oder der heisse Sex des Alters, Pressemitteilungen des südlichen Innenministers ungeprüft zu Übernehmen
    http://mobil.derstandard.at/2000060920010/Linzer-Doppelmord-IS-Motiv-laut-Polizei-nicht-eindeutig

    Aber, ich als Ösi versteh ja die Ironie dahinter nur zu gut. Als Bayer kann man da nicht widerstehen.

  113. @ Tassilo sagte am 6. Juli 2017 um 16:06 Uhr
    „Linksterror, Schutzgelderpressung…
    Es ist ja nicht ohne Reiz, dass die Terrorbande von der Kirche unterstützt wird….“
    .
    Nachdem uns durch die „Noch nie ging es D so gut-Propagandisten“ aus Mainz und Hamburg ja am 04. Juli aus dem Munde des internen Mümmelmann die Extremistenstatistik bekannt gegeben wurde, nämlich:
    – 12100 rechtsextreme Gewalttäter
    – 9700 salafistische Gefährder
    – 8500 Linksextreme Gewalttäter
    – 10000 Reichsbürger (was auch immer das bedeutet)
    .
    Mich würde brennend die Herangehensweise bei dieser Statistik interessieren. Wird jetzt die Beregnung der Polizei in Hamburg mit Flaschen durch den „Schwarzen Block“ als EINE linksextreme Straftat in die Statistik eingehen oder geht nur die Zahl der Festgenommenen ein. Und wurden überhaupt Festnahmen getätigt?
    .
    Bei den „rechten Gewalttaten“ geht, so vermute ich mal, auch das an eine Garagenwand geschmierte Hakenkreuz einer Totalversagerglatze ein oder ahnungslosen Schulkindes ein.
    .
    Und die „Reichsbürger“, zählt man die nicht zu den „Rechten“ oder gibt es da Doppelzählungen?
    .
    Die Salafistenszene scheint Mümmelmann mit dem Aufwand von ca. 40 Verfassungsschutzleuten pro Subjekt ja im Griff zu haben. Von dieser Seite droht kaum Gefahr.
    .
    Das herauszufinden wäre doch mal eine journalistische Fleißarbeit.
    .
    Zum Thema. Wie soll der alternde Mensch der alten Bundesrepublik, in der wir damals so gedankenlos und unbeschwert so einfach dahinlebten, noch an die Exekution von ohnehin schwierigem, dazu noch schmutzigen Sex denken?
    .
    Ach eine Zahl noch, gestern von einem Gynäkologen im Haussender SWR genannt: 40 x pro Monat sollte es schon sein. Das sei ein gutes Mittel gegen Prostatakrebs. Na dann mal an die Arbeit meine Herren. Und die Damen sollten mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln dabei behilflich sein.
    (DdH)

    • Man zählt rechts alles einzeln
      Die Deliktsgruppe der Volksverhetzung hat sich mit 101 Straftaten im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelt.
      Ursächlich dafür war der Anstieg sogenannter „Hasspostings“ im Internet oder der Versand von Schriften mit volksverhetzendem
      Inhalt per Email oder Fax. In besonderer Weise hat sich dabei ein Rechtsextremist aus Nürnberg hervorgetan, der Ende des Jahres
      2016 innerhalb kürzester Zeit mehr als 50 volksverhetzende Schreiben per Fax an verschiedene Empfänger verschickt hatte.

    • Hat er auch gesagt,
      an welchen Tagen 2x? Immerhin hat ein Monat nur 30/31 Tage.😂
      Hört man sich auch mal selbst zu?Hauptsache ist doch, das Mundwerk ist in Betrieb…

    • @白左 - wenn beim Sicherheitsbericht Mittelfranken zusätzlich davon
      auszugehen ist, dass wie in A nicht alles bzw. vorausgewähltes an die Öffentlichkeit kommen darf, ist er das Papier nicht Wert, auf dem er geschrieben ist:
      https://kurier.at/politik/inland/wahl/kommunikationsstrategie-welche-taten-die-polizei-veroeffentlicht/273.694.674

    • @Trojaner
      Der sollte die gesamte Kriminalität des Gebiets für das jeweilige Jahr umfassen, anders als die Pressemitteilungen, die durchaus nicht repräsentativ sind.

      Ruhig mal reinschauen, lohnt sich.

    • Das kann aber ziemlich unangenehm werden:
      Text eingeben

    • Die Daten sind unvollständig
      Es fehlen zB die Mitgliedszahlen der SPD und ihre
      klammheimlichen Unterstützer
      (das kann man bei Wahlen sehen)
      Der neue Bundeshofnarr, der angeblich auch SPD Sympathisant*
      und Mitglied ist, verharmlost
      m.E. Terroristen in dem er ihre Gräber besucht
      und dort Kränze ablegen lässt.
      Vor kurzem am Grab von Jassir Arafat.

      *SPD-Mitglieder oder Wähler sympathisieren
      oft nicht mit der Partei. Ein Widerspruch
      den nur wenige Psychiater schlüssig erklären können.

      Bekannte Beispiele sind: Müntefehring, Struck, Schröder,
      Gabriel …….

      Es fehlen auch die Mitgliedszahlen und Unterstützer
      der Grünen. etc

      Verfassungsfeinde finden sich aber auch bei der CDU und der CSU.
      Das lässt sich leicht durch die Zahl der verfassungswidrigen Gesetze
      die korrigiert werden mussten und solche Versuche erkennen.

      Der Linken unterstelle ich das nicht, ich gehe davon
      aus das sie einen andere Art von Staat wollen.

      Bei den oben genannten tut man so als ob
      sich unser Staat verbessern ließe was m.E.
      aber eher zur Versaubeutelung einer guten Idee führt.

    • Keine Vermutung, DdH!
      Was meinen Sie, wie ‚wir‘ letztes Jahr zu 1500+ Anschlägen auf Flüchtlingsunterkünfte gekommen sind? Haben da so im Schnitt 3 pro Tag gebrannt?
      Natürlich nicht. Es zählen – doch das wird nur ungern und bei höchstem Bedarf gesagt – da alle Dinge zu, die ‚im Umfeld‘ solcher Unterkünfte geschehen. Da reicht ein geschmiertes Hakenkreuz auf die Hauswand, ein Besoffener der „Heil Hitler“ grölt, oder ein Debiler, der „Alle Ausländer raus!“ ruft. Jede dieser Aktionen inkrementiert den Zähler.

      Sollte an den G20-Gipfel eine ähnliche Zählweise angelegt werden, hätten wir wahrscheinlich einige zehntausend Straftaten auf dem linksradikalen ‚Gewissen‘.
      Ein Dreierpack Romeo Y Julieta Wide Churchill, dass das nicht passieren wird.
      Vielleicht – aber da wette ich dennoch lieber nicht drauf – wird es nachher *eine* Straftat auf linksradikaler Seite: „Störung des G20-Gipfels in Hamburg“.
      Das hätte dann das gleiche Gewicht, als schmierte ich heute Nacht ein Hakenkreuz an die nächstgelegene Flüchtlingsunterkunft.
      Und wenn ich stattdessen einen Davidsstern dort hinschmiere? Als was zählt der dann? Der Lesart nach ebenfalls als ‚Anschlag auf eine Flüchtlingsunterkunft‘? Müsste eigentlich.

      That’s how it looks when the German electorate allows the inmates to run the asylum!

  114. Finalmente:
    Abgesehen von der stark ausgeprägten Reserve des Schwaben (beinhaltet bei uns ganz selbstverständlich auch die Schwäbin) über Gefühlsüberschwang zu raisonieren – und über den Eros.
    .
    Und ein Ausspruch, wie der, der jener Göppingerin zugesprochen wird (nein, nicht diese Schauspielerin, die jetzt an die Saar gezogen ist) “So, ezed han i a Schlôfzemmer, etzed laß´ I au d´ Kerrle an mi nô” ist auch im vertrauten Gespräch selten zu hören.
    .
    Und überhaupt der Zweifel an selbstloser Hingabe führt hier bei uns allemal zu folgendem Résumé: „ Iber fuffzich isch´s halt a arge Schenderei“.
    .
    Verbale Angebote mit dem Ziel sexueller Handlungen in einer Art Primitivsprache, die wir als Kinder im Zusammenhang mit italienischen Gastarbeitern noch kannten, sind dagegen schon einmal in Innenstädten zu hören. Gerade jetzt in Zeiten von über 30 Grad im Schatten und entsprechend knappem Habillement, das scheinbar in gewissen Kreisen als eine Art der Einladung bei den nicht Eingeladenen betrachtet wird.
    (DdH)

  115. @ Renate Simon beklagte am 6. Juli 2017 um 20:55 Uhr "suppende Zwetschen"
    Wenn ich mich als Mann da mal mit meiner nichtmaasgeblichen Meinung reindrängen darf.
    .
    Suppende Zwetschen, als das Gegenteil von „arriden“ Zwetschgen, auch bei Äpfeln, lässt sich durch vorangehendes Aussuppen, ggf. „Andörren“ in der Sonne oder im Backofen bändigen. Min Fru nimmt einfach mehlige Boskopp für den Apfelkuchen.
    (DdH)

    • man möchte es nicht glauben,
      was die gute uhse alles im Angebot hat.

    • Probleme mit Zwetschen
      Gegen das „Suppen“ streut man Semmelbrösel über die Zwetschgen, wenn man welche hat, dann auch gehobelte Mandeln.
      Gut wird der Zwetschgenkuchen auch, wenn man statt Hefe einen einfachen Mürbeteig nimmt(Knetteig).

    • Lieber DdH, Sie haben überlesen,
      dass ich in Düsseldorf, zumindest in den Geschäften, die ich frequentiere, momentan keinen Boskoppppp mehr kriege. Der Kaisers hatte bis vor knapp zwei Wochen immer mal welche, der Bauernladen schon lang nimmer, aber nun ist auch beim Kaisers der Notstand ausgebrochen.

      Zwetschgen andörren, ach was, die müssen saftig sein.

      Was waren das für Zeiten, als es in dem dummen Dorf noch Café Knelleken gab mit einem phantastischen Pflaumenkuchen (natürlich waren das Zwetschgen) und wir vormittags gegen halber 11 schon einen Holdienst postiert hatten, denn wer zu spät kam, ging leer aus. Unser Büro lag direkt nebendran, lang ist’s her, wir waren Stammkunden. So frisch vom Blech, saftig, für mich keinen Zucker obendrauf, etwas Sahne…

      Ich fange an zu sabbern und sollte mal nach meinem Gulasch schauen, das im Ofen in Bier und Wein vor sich hin simmert und sehr fein riecht.

  116. Bayrische Idylle
    Habe mir gerade das Biergartenbild des Don auf Twitter angesehen.

    Auf der rechten Seite amüsieren sich Opel- und Fordfahrer darüber, daß Audi-Manager gejagt und verhaftet werden. Der Mann am Kastanienbaum errechnet gerade betrübt den Wertverlust seines Turbodiesels, der junge Mann in Schwarz weint still vor sich hin, wir wissen nicht, weshalb.

    Nebenan am Damentisch räsoniert man über die extremen Lebenshaltungskosten in Bayern, besonders über das teure Wohnen. Die Gläser sind schon lange leer, 9 € für ein Getränk sind schließlich kein Pappenstiel, ein einziges muß für den Abend reichen.

  117. Fett in Leggins
    erinnert mich eher an England denn an Online-Femanzen. Genauer gesagt, an die Hochburg dieser „Mode“: Newcastle. Selbst bei Regen und Schnee sind die jungen, eher barock geformten Damen dort in Leggins und (!) bauchfrei unterwegs. Damals habe ich verstanden, warum der typischen Engländer in kurzer Zeit 3-4 Bier im Pub vertilgt, ja vertilgen muß! Die Begründung mit der Sperrstunde war eindeutig nur vorgeschoben… Was mich sinnieren läßt, ob das so ein These-Antithese-Ding ist, welches Gesellschaften halt automatisch so hervorbringen: Auf der einen Seite eine reiche und interessante Kultur (High Tea, schwarzer Humor, stiff upper lip, Gentleman-Clubs etc.) und als Kontrast dazu Fett in Leggins und kahlköpfige Hools. Oder im Süden Berge und eine reiche lokale Kultur, im Norden Flachland mit dem RHS oder der Pott mir seinen „Ruhrpottkanacken“.

  118. Der Sex der Jugend
    Schön beobachtet. Vermutlich kam die nachfolgende Pointe schon, wurde aber von mir übersehen:
    Der Sex der Jugend scheint sich heute darauf zu beschränken, dem Don beim Sex des Alters zuzusehen. Gut, dass sich solche Beobachter nicht fortpflanzen.

  119. Kleine Freuden
    „In Hamburg werfen die Jungen ihre Leiber, …“

    In Pamplona werden sie geworfen. Da bleibt anstelle von Sex im Alter nur das Rindersteak.

    h ttp://bazonline.ch/panorama/vermischtes/zwei-maenner-aufgespiesst/story/16008064

  120. Dr. Seltsam, 48ig, 68ig, Rotte Flora, drei Kreuze
    Dr. Seltsam, sehr schön geschrieben, den Kern von Lesen und Schreiben offen und allgemein-menschlich mit Musik unterlegt.
    Auch die schönste bürgerliche Illusion, seit den Minnesängern, die romantische Liebe, wieder ins Bewußtsein gerufen. Jetzt geht es wieder Richtung Rom, „Bonobo“ für alle.

    – „1848“ war antitotalitär und gegen die Herrschaft von goldenen Klobrillen. Minnesänger als Handwerker, Sänger und Turnväter.

    – „1968“, das sich nicht im Atomkrieg und seinen Vorstufen (Vietnam) verheizen lassen wollte, tickte ähnlich und erfand den individuellen PC gegen die wittgensteinischen, altägyptischen Bewässerungsanlagen (a la IBM-PC). Was für individueller Freiheitswillen! Was für eine Leistung. Die nachäffenden westdt. Bolschewiken-Pinscher hier vernachlässigt.

    – Einen sehr schönen Lebensbogen dazu schlägt M. Matussek zur Zeit in der „Zeit“. Der Mann kann schreiben:
    http://www.zeit.de/kultur/2017-07/68er-matthias-matussek-rechtspopulismus-identitaere

    Mit Matussek, Don A. und den californischen PC-Entwicklern (neulich im 1. Fernsehprogramm um Mitternacht) versteht man den antitotalitären Flügel von 68ig.
    Freilich, trotz Verständnis, erschließt sich mir die Wiederauferrichtung des Katholizismus nicht.
    Weder bei Matussek noch bei Caspar von Schrenck-Notzing.
    – Immerhin verabschiede ich mich hiermit von meinem „Lieblingsfeind-Bild“: 68ig.
    In Hamburg „vor Ort“ und in der Masse der „Leserbriefe“ zu Matussek auf Zeit-online spürt man das Schwinden des antitotalitären Konsens nahezu körperlich: die Rotte Flora tanzt auf den Tischen. Das sind keine Minnesänger oder altersmilde Schreiber.

    So gesehen verschafft, da und dort, „Trump“ grimmige Entlastung.

    Nur:
    Dieser „Ur-Schrei“ befreit zwar auch. Aber die Herrschaft der goldenen Klobrillen ist keine Lösung. Verständnis für Flüchtlinge aus der Ukraine habe ich, da diese dort nur den Wechsel der „goldenen Klobrillen“ erlebten. Von den anderen – weltweiten – goldenen Klobrillen-Ländern (Afrika) ganz zu schweigen.

    Drei Kreuze über Sex, Essen, Leben und das heiße Nachdenken im Alter.

  121. Bei der Moral steht die FAZ ganz oben,
    sie weiß sogar immer präzise, wer unschuldig ist. (z.B. heutiger FAZ-Text: „Randalierer schlugen auf Unschuldige ein.“ Woher weiß die FAZ das immer so genau? Woran erkennt sie die Unschuld?
    .
    Oder überschätze ich die Geistesgaben der FAZ, und man ist dort nur noch nicht so weit, „Unschuldige“ von „Unbeteiligten“ unterscheiden zu können?

    • Warum um Himmelswillen @Tassilo tun Sie sich das an
      und lesen dieses von Ihnen offensichtlich verachtete Blatt.
      Sie sind nicht der erste – und sicherlich auch nicht der letzte – Korinthenkacker unter den Foristen. Aber ehrlich: es nervt.

    • Wer sich in diesen Zeiten nach HH begab, wusste, was dort geplant war und
      auf ihn zukommen würde.
      Unschuldig? Mitnichten, auch, wenn er „nur“ zwischen Fronten geriet!

    • Wer sich am Gebrauch des Wortes "Aktivist,
      Rangelei oder Scharmützel“ nicht stört wird da doch nicht Oberlehrer werden ?

    • @Walter
      Wie bitte?

  122. Das wirkt aber jetzt in Teilen wie eine etwas nur beschränkt
    gelungene Variante einer ablenkenden Selbstbetäubung, bei der aktiversten politische Teilhabe, Ausübung von Demonstration als kollektives Bürgerrecht, mutwillig verwirrend gegen individuelle Lustbetätigung als Kompensation und Ersatz gesetzt wurden. Eigentlich weiss man es besser, nur wurde hier auf schlechte Art und Weise versucht Politik zu machen? Die Welt braucht beides – Alte, die mutig demonstrieren, und junges Leben voller Fruchtbarkeit. Furchtlos und uneingeschränkt.

  123. Weltfriedensex
    Ob schön oder hässlich, gut oder schlecht, richtig oder falsch, wer jetzt gerade wirklich Sex hat, leistet mehr für den Weltfrieden als die Teilnehmer am G 20 Gipfel oder in diversen Foren. Sie werden sich von niemandem etwas vorschreiben lassen. Entspannte Grüße aus der Stadt Freuds.

    • Lieber Hinterwäldler
      Ihre Idee ist nicht ganz so gut wie sie meinen.
      Zum einen gibt es natürlich auch in Deutschland
      (auf das sie sich nicht explizit beziehen)
      Formen strafrechtlich verfolgbarer Sexualität
      auch wenn unbedarfte meinen hier wird jetzt
      die Ehe für Alle eingeführt.
      Das heutige Stichwort dazu lautet: Elysium
      und natürlich ist der Mensch das Hauptproblem
      dieses Planeten der aber nicht massenhaft
      gemeuchelt werden darf.

      Es besteht m.E. nicht lösbarer Zielkonflikt
      zwischen Weltfriede und Bevölkerungswachstum.

      Da fällt mir ein:
      ggf könnte man über Hamburg zT auch sagen:

      Besser negative Zuwendung als gar keine.

      Ob das aber schon ein sexueller Missbrauch
      der Polizei ist kann ich aber nicht sagen.
      Der Missbrauchte weis das oft selbst nicht,
      der Missbrauchende manchmal auch nicht.

      Ich kenne jemanden der gerne zum Arzt geht und…
      ach lassen wir das jetzt.

  124. "It's a fine line between pleasure and pain"...Manfred Mann lyrics
    So fremd sind sich exzessiver Körperkult (Sport, Fitness) und laszives Schlemmen bunter Kuchen nicht.
    Über Sex zu schreiben, widerstrebt meinen guten Manieren, die ich mir selbst anerzogen habe. Intimitäten sind Geheimnisse, die man nicht mit jedem teilt. Egal, ob jung oder alt.

    Seit einem halben Jahr lese ich mit Vergnügen die Beiträge der Kunstfigur Don Alphonso. Selbstironie und dezente Andeutungen lassen mehr erahnen als sie vorgeben. Vor allem sind sie spontan wie meine gelegentlichen Posts.
    Selbst hier beim sog. schmutzigen Sex des Alters. Allein Kelis, die Hip Hop/R&B Sängerin mit eindeutig-zweideutigem Zitat entspricht nur optisch leicht dem kulturellen Gedächtnis des Sklavenmarkts. Anders als viele hochdotierte schwarze Frauen dieser Musikbranche.
    Alles mit Augenzwinkern.

    Sicher hat der Don sich ins Fäustchen gelacht, als sich in seinem Blog der Altherren-Stammtisch über Potenzprobleme und besonders die eigenen außer Form geratenen Körperumrisse ausgekotzt hat.
    Ich sage nur: ab einem gewissen Alter hat man das Aussehen, das man verdient. Frauen sind da manchmal besser dran, der Körper ist formbarer. Erlesener Geschmack und Stilsicherheit entstehen auch oft erst im Alter.
    Männer brauchen (zuerst) gute Gene, eiserne Disziplin und Leidensfähigkeit. Was ich überaus bewundere.

    Nicht jeder/jede ist in erster Linie ein Augenmensch wie ich. Ich habe auch immer noch nicht kapiert, worin der grundlegende Unterschied zwischen Männern und Frauen eigentlich bestehen soll.
    Entlarvend die Konsequenz, die besagte Herren aus ihrer unbequemen Situation, nach den eigenen Maßstäben zweitklassig geworden zu sein, ziehen. Alte Hierarchien, Mann steht höher als die Frau. Also die eigene, vom bösen Lauf der Zeit zugefallene Minderwertigkeit durch andere Inferiorität ins erträgliche Maß auspendeln.
    Käufliche Frauen, jüngere sozial benachteiligte Mädchen u.s.w.

    Sorry Don, das nur nebenbei. Hoffentlich bald wieder aufregendere Themen….gäähn.

    • Alte Frauen sind einfach nur uninteressant .
      Text eingeben

    • Alte Männer auch!
      Text eingeben

    • Dieser Genderfaschist Otto Moser....
      ….tobt sich hier sexistisch aus und keine gestandene selbstbewusste Frau fällt ihm ins Wort, nicht die streitbare Apfelbäckerin aus Düsseldorf und leider auch nicht die wortgewaltige Medienschaffende aus dem Glockenbachviertel!
      Dem Stockholmsyndrom entsprechend, wird dem „lieben Otto“ noch in den Allerwertesten gekrochen.
      .
      Ich verstehe die Frauen nicht, die sich hier wegducken und die bajuwarische Jauche über sich auskippen lassen, wenn die übelste antihumanistische Propaganda verbreitet wird, nämlich dass dralle junge Frauen als Frischfleisch willkommen sind, gerne auch mit dunkler Hautfarbe, aber dass alte Frauen uninteressant sind und nicht mehr zum sexuellen Verzehr taugen.
      Was für ein widerlicher selbstverliebter Narzisst!

    • Glockenbachviertel?
      Wer were dass?

      In jedem Fall stimme ich hier nicht mit Otto Moser überein, ohne ihn zu verurteilen.
      Eine erfahrene, reife, Frau ist mir zehnmal lieber als ein schüchternes Backfisch. Aber Geschmäcker sind verschieden, und dürfen das auch sein; vielleicht sogar: sollen das sein.

      Ich vermute mal, dass dieser Kommentar dem pascha auch nicht schmeckt, weil er nicht korrekt unsexistisch ist; so im Sinne von ‚alle sind gleich, und demzufolge sind für mich alle gleich attraktiv‘.

    • Tja,
      …werter Pascha50, vielleicht mögen es gestandene Damen etwas vielfältiger oder legen Wert darauf sich ihr ‚Stockholm Syndrom‘
      selber auszusuchen.

    • Warum sollte ich auf Otto Moser eingehen?
      Philomena hat doch schon alles gesagt.

    • Man sollte seinen Satz bloß mal ein wenig zerlegen:
      „Alte Frauen sind einfach nur uninteressant.“

      Alte Frauen sind !einfach! nur uninteressant.

      Alte Frauen sind, wenn einfach, nur uninteressant.

      Alte Frauen sind, wenn sie nicht einfach sind, nicht uninteressant.

      Naja und dann schiebt man gelegentlich ein t aufs Altenteil und fügt ein frisches l hinzu:

      Alle Frauen sind, wenn sie nicht einfach sind, nicht uninteressant.

  125. OT: G20 Journalisten die Akkreditierung entzogen.
    Mehrere Journalisten linker Tageszeitungen und Blogs berichten, ihnen sei am Eingang zum G20-Pressezentrum vom Bundeskriminalamt (BKA) die Akkreditierung entzogen worden – offenbar mit der Begründung, es gebe Erkenntnisse, „nach denen die Sicherheit des Gipfels durch die betroffenen Journalisten gefährdet sein könnte“.

    Vermutlich war man mit der Berichterstattung nicht ganz einverstanden.

    • BKA in Abstimmung mit Steffen Seibert
      meedia.de meldet in einem Update um 16:12:
      Das Bundeskriminalamt, zuständig für die Presseakkreditierungen, hat mittlerweile eine Stellungnahme veröffentlicht. So habe die Behörde in Abstimmung mit dem Bundespresseamt, das von Regierungssprecher Steffen Seibert geleitet wird, die Entscheidung getroffen, einigen Journalisten die Akkreditierungen zu entziehen. Grund seien nun Bedenken nach erneuten Sicherheitsüberprüfungen.

    • Titel eingeben
      Das dürfte eine Möglichkeit sein, Otto Meier

      Allerdings haben auch Burmester und Häberle von der TAZ die mangelhaften Sicherheitsvorkehrungen offengelegt
      https://www.taz.de/Archiv-Suche/!5423638&s=Silke+Burmester/

      Und was der „Mutterkutter“ gestern und heute ablieferte, hätte Springer & Co. zur Ehre gereicht – peinlich.

      Der Autokrat aus Ankara mag keinen Beethoven – oder hat er irgendwo auf einer veranstaltung geredet?

    • Sören Kohlhuber
      Einer der betroffenen mutmaßlichen Journalisten war Sören Kohlhuber, der im Rahmen der Proteste zu Gewalt gegen Lauren Southern aufrief.

      twitter.com/soerenkohlhuber

      „365 Tage der Gewalt ausgesetzt sein heißt sich wehren zu dürfen, können und müssen. #gewaltfreigibtsnicht“

      Das ist ein Aufruf zur Gewalt gegen Polizei und Staat, ich sehe da keine Verpflichtung, einen Gewalttäter ins Zelt lassen zu müssen, nur weil er behauptet, er sei Journalist.

  126. Wieder o.t.
    Habe gerade bewegte Bilder aus Hamburg gesehen.

    Als jemand, der am Rande von Freizeit ’81 mitdümpelte, ist mir die Berichterstattung schlichtweg unbegreiflich.

    Wenn „welcome to hell“ und eine Schwarze Ansammlung noch nicht Grund genug sind, die Teilnehmer als das zu benennen, was sie sind, nämlich skrupellose Gewalttäter, wird’s hint‘ höher wia vorn, wie man hier sagt.

    Die Berichterstattung ist so, als ob ein vollkommen legitimer Kampf ums Gewaltmonopol stattfände. Ein ca. 40jähriger Dauerluscher erzählt was von aggressivem Einsatz von Pfefferspray durch Polizisten, während einem der Schädel eingeschlagen wird.

    Frustration Aggression Hilfsausdruck für das, was ich fühle.

    • Plünderungen, Gewalt
      Szenen wie aus einem Bürgerkrieg. Die Bilder machen einen ratlos und wütend ob so viel Dummheit.

      Wir alle ärgern uns über dies oder das, kritisieren, aber was in Hamburg abläuft, hat mit Protest absolut nichts zu tun, da ist nur blinder Zerstörungswille.
      Soll das Kritik am Kapitalismus sein, Autos abfackeln, Straßen und Gehwege aufreißen, Bankautomaten zerstören, einen Drogeriemarkt oder Rewe stürmen, Lebensmittel ins Feuer werfen? Was für ein schwachsinniges Verständnis haben diese Leute eigentlich.

      Dass Merkel in der Philharmonie mit Jubel vom Publikum begrüßt wurde oder meinten die vielleicht Trudeau, auch egal, Selbstbeweihräucherung auf allen Seiten.

      Ich nehme an, gerade diese Bilder der brutalen Zerstörung werden Merkel noch mehr Stimmen zuführen.

    • Blick zurück
      Wurde die damailige „SturmAbteilung“ von der Staatmacht behelligt oder gar verboten? Nein, ebenfalls nicht. Und die Presse damals? Die wenigen, die dagegen schrieben waren bald in Lagern konzentriert, falls sie nicht rechtzeitig die Gelegenheit, das Geld und die Beziehungen hatten, um ins Ausland zu flüchten.

    • Aggression aus Frustation
      gilt eher für den scharzen Block. Wenn ausser dem direkten
      Umfeld keiner mit einem was zu tun haben will.

      Da muss man doch schreien und toben.

      So isoliert sind die Rechten nicht.

    • Titel eingeben
      „Wenn außer dem direkten Umfeld keiner mit einem was zu tun haben will.“
      Das genau glaube ich eben nicht. Diese schwarz-vermummten Kriminellen
      wissen sehr wohl,dass sie bei den selbsternannten Guten,die auf der richtigen Seite sind,“klammheimliche Freude“ hervorrufen. Diese vielen Demonstranten könnten sehr wohl die Randalierer verhindern,wenn sie nur wollten.
      Jacob Augstein,den Dekorexzentriker,kann ich nicht ernst nehmen. Er feiert sich halt selber gern,nun ja…

    • Liebe Renate Simon,
      Alles, einfach alles, führt Merkel Stimmen zu.
      Sie mag vielleicht vergessen haben, ‚ich!‘ zu rufen, als Intelligenz verteilt wurde. Sie war aber auf jeden Fall dabei – und da hat ihr auch ihre Sozialisation in der DDR geholfen – einen Instinkt zu entwickeln, wo man sich wann wie einschmeichelt.

      Persönlich kenne ich einen (natürlich!) Ex-DDR-Grenzer, der aufm Wachtturm von Thailänderinnen träumte, nach den Jahren aufm Turm studieren konnte; wegen der Arbeit aufm Turm, in ganzen drei Monaten seine Promotion schrieb, schreiben konnte, weil er schon für eine Professur vorgesehen war, – und in dem Moment war die DDR am Ende. Er hat dann doch seine Thailänderin geheiratet, nachdem er sich beim DAAD beliebt gemacht, und gewisse Dinge auch gegen die Regeln des DAAD durchsetzen konnte, weil er ‚Vitamin B‘ in höheren Kreisen dort generieren konnte. Als ich zuletzt von ihm hörte, war er mit einer Kopftuchfrau zusammen und beschäftigte sich mit dem Islam.
      Auf irgendeine Art bewundere ich solche Leute. In meiner Sozialisation, in der BRD, ist uns dieser Aspekt vollkommen entgangen.
      Deshalb auch die Gaucks, Merkels, und so weiter; die Kahanes, … . Die haben das alle auch gelernt gehabt. Wir doofe Wessis können das – wenigstens im Schnitt – einfach nicht!

  127. Danisch: Liebe Hamburger, stellt Euch nicht so an
    Völlig OT, aber schön:
    „Liebe Hamburger…
    Stellt Euch nicht so an!
    Ihr seid doch eine SPD-Stadt, und Ihr habt SPD gewählt.
    Und Leute von der SPD sagen ja so gerne, dass es linke Gewalt gar nicht gibt, das sei bloß aufgebauscht, es gäbe nur rechte Gewalt. Das Problem linke Gewalt gäbe es nicht.“
    http://www.danisch.de/blog/2017/07/07/liebe-hamburger

    • Liebe Hamburger
      bringt der Polizei doch mal schöne kühle Getränke,
      oder Kaffee und Kuchen, die Jungs und Mädels halten für
      euch die Köpfe hin.

    • Titel eingeben
      Naja, denn Knaller hat ja wohl ZON heute gebracht, erst hieß es Polizeiexperte, dann Polizeikritiker…fake news mal von links

      „Das ist doch Türkei“ ZON

    • Prioritäten
      Wo grade das 4. Reich vor der Tür steht,
      ja quasi schon den Finger am Klingelknopf hat, kann man doch nicht Resourcen für Links unnütz verplempern.

    • Das ist doch Türkei
      …das ist insoweit richtig, dass solche Gewaltdemonstrationen
      nur in grossen Städten, die gerade die öffentliche Aufmerksamkeit
      auf sich ziehen, sinnvoll sind. Die politische Ausrichtung spielt
      dabei keine Rolle.
      Es ist ein Problem der grossen Städte oder der Megacities, die
      nur voll durchorganisiert und reguliert existieren können.

      Wohin sollen all die jungen. kräftigen Unzufriedenen, die es immer gibt,
      mit ihrer Wut?

    • An E.R.Binvonhier: Die türkischen Wähler
      haben ihre Schlussfolgerungen daraus gezogen.

      Ich vermute die Menschen in der Türkei wollen endlich wieder
      so etwas wie innere Sicherheit und die bekommen
      sie nicht von linksextremistischen Gruppen auch wenn hier
      einige Leute wohl tatsächlich meinen das Abdullah Öcalan
      der bessere Staatspräsident für die Türkei wäre.
      Ich glaube das nicht.

      Anregung an das Mutterschiff:
      Wie wäre es mit einem Überblick
      über die Opfer von terroristischen Anschlägen
      in der Türkei in den letzten 39* Jahren unterteilt
      nach Weltanschauung (rechts, links, religiös etc)

      *Die PKK wurde am 27. November 1978 gegründet und Öcalan zum Vorsitzenden gewählt.
      Ich denke nicht alle werden sich über die Jubiläumsfeierlichkeiten freuen.

    • Klasse.
      Und nach den den Tagen linksaktiver Gestaltung des öffentlichen Raumes wird es im Kampf gegen „rechts“ (i.e. gegen nachdenkliche Äußerungen im Netz) um so kampfentschlossener weitergehen.

    • @Walter Claassen: Die neoliberale Hamburger Arroganz im Szeneviertel
      „Das Leben meint es gut mit mir, weil ich nicht in Berlin wohn‘, sondern hier.“

  128. "In meinem langen Leben..."
    Ich glaube, da ist gerade jemand 50 geworden.
    Herzlichen Glückwunsch!

  129. Hamburg ist einfach schlimm
    Mir ist unverständlich, wie in Teilen der Presse das Vorgehen der Polizei kritisiert wird.
    Keine Toleranz für Straftäter! Egal welcher ideologischen Ausrichtung.

  130. Die Hamburger schaffen das
    „Die im Februar 2016 von Bundeskanzlerin Angela Merkel verkündete Entscheidung, den G20-Gipfel in Hamburg abzuhalten, rief Irritationen hervor. Beobachter wiesen darauf hin, dass polizeiliche Taktiken des Summit policing in der Regel aus Sicherheitsgründen die Austragung an möglichst abgelegenen Orten vorsehen“

    https://de.wikipedia.org/wiki/G20-Gipfel_in_Hamburg_2017#Gesellschaftliche_Gruppen_zu_G20

    Sieh mal an, Frau Raute war also auch dafür verantwortlich. Die Hamburger schaffen das.

  131. Kritischer Journalismus in Reinkultur oder doch klammheimliche Freude?
    Augstein Jr.:::

    *Der Moralapostel

    *Der KRITIKER

    *Der (Selbst)Gerechte

    *Der Profiteur

    *Der Staatsverächter

    *Der Scheinheilige

    *Der Meinungsmacher

    *Der Privilegierte und semper Augustus.

    Heute Abend in der FAZ:

    BRANDSTIFTER TWITTERT

    „Man sollte denken, dass Gewalttäter, die Hamburg zum G-20-Gipfel terrorisieren, von Journalisten nicht noch Verständnis ernten.

    Der Twitter-Account eines „Verlegers“ spricht eine andere Sprache.“

    Zitat:

    **Der Preis muss so in die Höhe getrieben werden, dass niemand eine solche Konferenz ausrichten will. G20 wie Olympia als Sache von Diktaturen.**

    Das ist in mehrfacher Hinsicht sehr, sehr aufschlußreich.

    1. Brutale Gewalt gegen unschuldige Menschen und Sachen ist o.k.

    2. Die Gewaltausbrüche in Hamburg sind noch nicht genug.

    3. Die verursachten Schäden können nicht groß genug sein.

    4. Gewalt um jeden Preis, nach oben offen.

    5. Die Folgen von Gewalt sind sch***egal.

    6. G20 hat ein diktatorisches Regime organisiert.

    7. Ergo: die Bundesregierung.

    8. Das gilt für Olympia ebenso.

    9. Herr Jacob Augstein offenbart SEIN Staats- und Rechtsverständnis.

    10. Auch sein Rechtsbewußtsein (= klammheimliche Freude ???).

    12. Das ist verdächtig und einfach nur erbärmlich.

    Der Staat und unsere Gesellschaft, und damit wir alle, bieten ihm:

    > Schutz,
    > Unversehrtheit,
    > Freiheit,
    > auch der Meinung,
    > die beste medizinische Versorgung, und vieles mehr.

    Herr Augstein kann/will damit anscheinend nichts anfangen.

    Er kann seine Sympathie für die hirnlosen Chaoten nicht verhehlen.

    Chaoten, die in Hamburg wüten, Menschenleben gefährden, Menschen verletzen, fremdes Eigentum zerstören.

    Nie dafür zur Rechenschaft gezogen werden und ALLES hassen, was irgendwie mit staatlichen Strukturen, mit staatlicher Ordnung, zu tun hat.

    Die umgekehrt von diesem Staat auch noch alimentiert werden.

    Wie die neuen Mitbürger aus Afghan- und Nafristan und Schwarzafrika.

    Egal, ob hier Alkohol, Drogen und/oder was auch immer im Spiel sind.

    Das ist pure Verachtung für den demokratischen Rechtsstaat.

    Es ist auch Ausdruck eines Wunsches nach Veränderung.

    Nach geänderten politischen Verhältnissen.

    Und jetzt wird’s interessant.

    Welche Alternativen gibt es zum Status Quo?

    Der Kommunismus ist passé, die DDR auch.

    Anarchie war nur ein gedankliches Gespinst.

    Was also bleibt?

    Darüber kann man lange nachsinnen.

    Wenn demnächst radikale Islamisten mal wieder irgendwo unschuldige Menschen erschießen, in die Luft sprengen, abstechen, warten wir auf seinen Kommentar.

    Das hilft uns allen sehr und nimmt IHNEN den Heiligenschein.

    Vielleicht müssen Sie dann niemals mehr in einer Talkshow sitzen.

    Sie wissen doch, Sprache verrät. Immer und überall.

    http://www.faz.net/aktuell/g-20-gipfel/was-jakob-augstein-zur-gewalt-in-hamburg-twittert-15096175.html

    • Sand, Eis und Meer
      Die Idee, die Großkopferten auf eine Insel zu verfrachten, gerne auch in eine schöne Wüste, im inneren der Mongolei, der Sahara oder Australiens, ins Eis der Antarktis oder nach Tibet, die Berge im Blick, wo man ihnen ein Kongresszentrum errichtet, oder gleich eine provisorische Kleinstadt, das hätte einen Zug von Science Fiction und meine spontane Zustimmung. Dabei sind meine Motive denen von Augstein sicher diametral entgegengesetzt. Die Abgeschiedenheit steht symbolisch für einen Reinigungsvorgang, die Distanz erlaubt es, klarer zu sehen. Ich halte nichts von simulativer Bürgernähe, die sich in Festungen inmitten der Metropolen abspielt.

    • @ Dreamtimer
      Science fiction?

      Sie dachten doch nicht an ein Theresienstadt Revival?

    • Augstein
      Mich reizt es irgendwie:
      Ich rufe auf zum Boykott der im Spiegel und in Spiegel online werbenden Unternehmen.

      Wenn irgendwer weiss, wie man sowas professionell und viral aufzieht: die Idee ist ohne copyright.

    • Olymp
      Fortifiziertes KZ für zwei Tage. Auf diese Assoziation bin ich offen gestanden nicht gekommen.

      Nun handelt es sich ja bei den Staatsgästen auch um unsere Götter auf Zeit und ihre Boten und die Suche nach einem passenden Olymp für sie ist eröffnet. Das Stichwort Olympia war ja auch beim zitierten Augstein schon gefallen, aber wie so oft, bewege ich mich auch hier konträr und nehme zwar die Anregungen dankbar entgegen, entwickle sie aber gegenläufig, in Sympathie für Autokratien als Räume der Freiheit und der Möglichkeiten – der gerade regierenden Schicht – im Gegensatz zu Demokratien, die von öffentlicher Meinung beherrscht werden.

  132. Das Versagen des Staats oder wir feiern bis in den Untergang
    Wenn man sich die Bilder und Live-Aufnahmen aus Hamburg anschaut, kann einem nur noch übel werden.

    Sinnlose Zerstörungswut auf den Straßen und Party-Laune in der Elbphilharmonie.

    Originalton Bild-Online, auch wenn’s hier vielleicht nicht paßt:

    „Während US-Präsident Donald Trump und der russische Staatschef Wladimir Putin noch zum Vier-Augen-Gespräch zusammensaßen, wartete die Kanzlerin in Zartrosa längst auf ihre Gäste zur musikalischen Soirée. Die Freunde der Klassik fuhren – in festliche Abendgarderobe gekleidet – nacheinander am roten Teppich vor.“

    Das ist keine „spätrömische Dekadenz“.

    Das ist der TOTALE REALITÄTSVERLUST.

    In Zartrosa bei Beethoven und Schampus.

    Zartrosa ist die Lieblingsfarbe von Kindern (Farbsymbolik)

    Das Bild der Kanzlerin spricht Bände. Kein Link.

    Keine Ahnung, kein Plan, keine Lösung. Seit 12 und noch mehr Jahren.

    Ein überforderter Innensenator und ein überforderter Polizeipräsident.

    Und nichtssagende Hilflosigkeit in Interviews.

    Die jungen Polizisten auf der Straße riskieren ihre Gesundheit.

    Randalierer tun mir nicht leid. Sie können von mir aus…

    Wer so wenig Grips hat, ist selber schuld.

    Hier hat nicht nur die Erziehung versagt.

    Der volkswirtschaftliche Schaden in Millionenhöhe.

    Was haben die ganzen soziologischen Analysen und Expertisen gebracht?

    Wieso konnte niemand das vorhandene Gewaltpotential real einschätzen?

    Wieso werden anreisende Gewalttäter nicht aufgehalten?

    Wieso können Organisatoren der „Proteste“ unbehelligt Interviews geben?

    Wieso machen sich Journalisten zu deren Handlangern (s. Augstein)?

    Und Staatsanwälte und Richter?

    Wieso haben Chaoten immer noch Rückzugsorte wie die Rote Flora?

    Warum so ein dummes, feiges und falsches Toleranzgedöns.

    Wo sind die ganzen Gendertröten und Efa-Befürworter?

    Sorry, im Club. Da ist’s schön gemütlich und voll klimatisiert.

    Wie paßt obrigkeitsstaatliches Denken mit Demokratie zusammen, Frau…

    Warum Schaulaufen der Mächtigen nicht auf einer einsamen Insel?

    Man muß sich fragen, wem nützt das eigentlich alles?

    Im alten Rom fragten die Richter: Cui bono?

    Das nennt man „vom Ende her denken“.

    Leider haben wir das in Deutschland noch NIE gekonnt.

    Man sollte Politikern einfach die Verfügungsgewalt über Geld entziehen.

    Dann müssen sie Ideen entwickeln, Verantwortung tragen.

    Frau Merkel ist froh, dass sie in zartrosa unbeschadet nach Hause kommt.

    Alle schreien Halleluja, wir sind vor Ort (LIVE).

    Wahlkampf auf Kosten unzähliger Ressourcen.

    Macht macht nicht nur maßlos, sondern auch machtbesoffen.

    Ironie und Zynismus schießen oft vorbei.

    Mann, Tico, melde dich mal aus der Ferne.

    Gute Nacht.

  133. Auch jedes Bundesland bekommt die Politik, die es verdient.
    Wenn ich – aus der Ferne – so die Bilder + Nachrichten aus HH betrachte . .
    dann komme ich zu dem Schluss:
    .
    Hamburg – Köln – München
    .
    Wie unterschiedlich doch die Oktoberfest(versuch)e so ausfallen ist schon famos.

  134. BILANZ DES 1. G20-GIPFELTAGS Merkel-Show, Grauburgunder und ein echter Knaller
    Mein Medien-Konsum heute:

    „Grauburgunder trübt die Sinne.“

    „Erkennt jemand nicht, dass er Unrecht begeht, trifft ihn auch keine Schuld.“ (Deutsche Rechtsprechung)

    „Die Ehe ist auch keine Lösung mehr.“

    „Beim Abnehmen steht das Training an letzter Stelle.“

    „Frauenförderin vergisst Frauenbeauftragte.“ (UvL)

    „Grüne macht Polizeispitze für erste Eskalation verantwortlich.

    (Irene Mihalic)

    „15.000 unerlaubte Einreisen im Monat? Für die Union o.k.

    „SEK kämpft Schanzenviertel frei“

    „In Hamburg versagt der Staat.“

    „Die Verachtung für die Polizei ist erschreckend.“

    „Wer mich beleidigt, entscheide immer noch ich.“ (Erdogan)

    „Ich weiß natürlich, dass G20 den Hamburgern etwas zumutet.“ (Merkel)

    Und nu? Dafür bezahlen wir!

    • @Auch ein Gast: Noch Fragen?
      Bundeskanzlerin Merkel sagt, die Ausschreitungen seien „nicht zu akzeptieren“.
      Merkel sagt Opfern von Krawallen Entschädigung zu.
      Als Merkel den Saal betritt, setzt ein Jubelsturm ein.
      Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich in ihrer Abschlussrede zum G-20-Gipfel auch zu Ivanka Trump geäußert. Merkel sagte, dies sei im Rahmen des Üblichen.

    • Qualifizierte Personen,in leitender Stellung tätig, sind sehr erschrocken und schockiert
      Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz zur Kritik am Polizeieinsatz rund um den G20-Gipfel. Zu den gewaltsamen Protesten in seiner Stadt sagt er:
      „Viele sind sehr erschrocken, ich bin es auch. (…) Das darf doch nicht sein, solche Dinge dürfen doch in unserem Hamburg nicht vorkommen“ (dpa).
      „Eine Verrohung, die ich inakzeptabel finde. Wir haben schlimme Bilder gesehen. Der Polizeieinsatz war eine große Leistung.
      Bundespräsident Steinmeier ist „schockiert“ über Ausmaß der Ausschreitungen. Ein Gang von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier durch das Schanzenviertel ist aus Sicherheitsgründen abgesagt worden.

  135. Bloss mal so eine Frage
    Wenn Völlerei von Mehlspeisen der „heisse Sex des Alters“ ist, kann man im Rahmen der „Ehe für alle“ seinen Zwetschgendatschi heiraten und gibt es schon essbare Heiratsurkunden?

    • Essbar
      Man ehelicht ein Schwein der Wahl,
      dann kommt es an den Marterpfahl.
      Weil es uns hat sooo verletzt –
      darf man es essen; doch noch nicht jetzt.

  136. Wie könnte Sex im Zusammenhang mit Hamburg OT sein?
    Besonders sexi fand ich die Videobilder mit der großen Fensterscheibe in dieser Hotellobby (?) als Deutschland studierende und vollalimentierte Zukunft das ausgerupfte Verkehrsschild in mehreren Anläufen durch die Scheibe stießen. Oder als die Fahrgäste in dem Linienbus jeden Moment mit einem Molly auf dem Schoß rechnen durften. Zum Glück blieb es bei Glassplittern.
    .
    Auf Seite 1 von Fishnchips wrapping war gesten ein Foto das mich glauben ließ, daß sich auch noch nicht so lange hier seiende zumindest mit Mittelfinger zeigen beteiligt hätten. Na ja, die haben halt Zeit. Vielleicht werden sie auch mit Schwesig-Geldern überzeugt da mitzumachen.
    .
    Wie gesagt, failed state. Die Polizei merkwürdig passiv. Nimmt auf Aufforderung Helme ab, lässt entspannt noch Interviews mit Festgenommenen zu bis der Zugführer kommt und schiebt. Für die ist das ein innerer Vorbeimarsch, den für diese Auswüchse sind bestimmte Parteien in diesem Land mit verantwortlich. Und warum sollten sie auch mit einem gelenkbrechenden Knüppelschlag auf das Händchen, das gerade den Brandsatz in den Saab drückt ihre Beamtenkarriere versauen? (In la France geht die CRS unter Nichtbeteiligung der Presse mit so einem Mollywerfer mal kurz ums Eck zu einem belehrenden Gespräch). Schließlich müssen sie ihre Kampfkraft für den Kampf gegen räääätschs erhalten (in der Praxis sieht das eher so aus, daß sie Teilnehmer einer AfD-Veranstaltung im Heilbronner Schießhaus oder im Ratskeller schützen müssen. Gegen Zottelbären die man bei uns ab 11Uhr morgens mit der Bierflasche und kiffend auf den Treppen der Neckarterrasse sehen kann und deren einzige Einkommensquelle kleine Dealergeschäfte und das Sozialamt sind)
    .
    Mir hat eines solchen Zwergenaufstandes gegen rääätschs hier bei uns einmal ein älterer Polizist gesagt, daß ca. 50% der Polizisten eh AfD wählten und daß sie lieber an der Veranstaltung teilnehmen würden. Damit ist die oben erwähnte Passivität auch geklärt.
    .
    So und nun gehen wir alle wieder nach hause. Hier gibt´s nichts mehr zu sehen. Unsere Kanzlerin hat wieder einen großen persönlichen Erfolg eingefahren, die Welt ein Stück gerechter und sicherer gemacht, der Welt gezeigt wie es in einem geordneten Staatswesen zugeht.
    (DdH)

    • a propos HH:
      Und die Begründung der Gewalt? Das „Klirren ist der Beifall der Dinge“, schreibt Elias Canetti in seinem Buch „Masse und Macht“. Die Zerstörer brauchen den Beifall der kaputt gehenden Dinge, um sich selbst zu vergewissern, dass hier etwas „Starkes“ und „Großes“ läuft. Der Lärm der Zerstörung, das Klirren von Scheiben zur Freude an der Zerbrechlichkeit der Dinge, sei wie die „kräftigen Lebenslaute eines neuen Geschöpfes“, so der Schriftsteller.
      Das Feuer, fügt Canetti am Ende seiner Ausführungen über „Zerstörungssucht“ hinzu, sei das eindrucksvollste Mittel. Es zerstört auf unwiderrufliche Weise. „Die Masse, die Feuer legt, hält sich für unwiderstehlich.“
      (so ähnlich bei Heise gefunden)

    • Titel eingeben
      (In la France geht die CRS unter Nichtbeteiligung der Presse mit so einem Mollywerfer mal kurz ums Eck zu einem belehrenden Gespräch).
      .
      Wollen wir das wirklich?

      (ich glaube, ganz ehrlich, inzwischen: ja)

    • was soll so eine polizist wohl wählen ?????????????????ß
      polizei wählt was: ich weiss das aus dem früheren Unterlenningen, 1 polizist und der wählt die Aktion………………..

    • Apropos Sex
      Vielleicht alter, weisser Mann, hatte ich doch gewisse Assoziationen beim Betrachten der Polizisten und der Haltung der Bewaffnung gegen den Himmel.
      Auch wenn – Gott bewahre! – diese nicht eingesetzt wurde.
      In jedem Falle ‚männlich‘.

      Nicht nur in FR. Habe im Frühjahr in der provincia Malaga zu meiner eigenen Überraschung einen einzigen (ich *glaube* dass es sowas in D überhaupt nicht mehr gibt!) Guardia Civil gesehen, der zwei Typen aus einem durchaus dubios aussehenden Auto ‚zog‘, und diese beiden – schön einen nach dem anderen – filzte.
      Die Situation war, glaube ich, und so schien es, für alle Beteiligten klar. Würden die zwei sich nicht anstellig verhalten, würden sie wohl einige Wochen im Gefängniskrankenhaus verbringen, um danach in den normalen Strafvollzug verlegt zu werden.
      So sollte es aber eigentlich sein, oder etwa nicht? Respekt, und Kooperation mit den Ordnungskräften sollte nicht auf der Strasse mit Knüppeln versucht werden, durchzusetzen. Sondern mit einem klaren Bewusstsein, dass sich Gegenteiliges ‚echt nich lohnt!‘!

  137. Der Gipfel
    Der Hamburger BürgerMeister schenkt den G20-Posern
    einen kleinen Zerstörungskrieg.
    Er legt ihnen sozusagen sein zerklopptes Stadtviertel
    zu Füßen. Als Opfer auf den Altar der Macht.
    Dieses Ritual darf nicht fehlen –
    im großen Showbizz des maßlosen Ehrgeizes.

    Die allseits gebauchpinselte Gastgeberin spürt in
    sich einen alternativlosen Hang zu noch Größerem.

    Was isst man denn eigentlich in Hamburg?

    Nun, es gibt ja diesen merkelschen Essenscode:
    Wildschwein am Spieß / Bush jr.
    Eisbein mit Sauer-Kraut / Obama
    Man freute sich > auf das tote Schwein.
    Das könnte man „Metaphysik der Einverleibung“ nennen.

    Die Frage: Momentmal, woher kenne ich das alles denn;
    dieses ‚déjà vu‘ wird einem in der permanenten Bilderflut
    dann wurschtegal.

    So betteln die Paparazzi weiter um den nächsten Schuss.
    Aber nur, weil sie doch den
    allseits geächteten Voyeurismus bedienen müssen.

    Alle sind an allem Schuld. Mist.

    • Thimeleon
      war seiner Zeit in Syrakus weit voraus. Er legte 300 Ochsen auf den Altar. Ein frühes Oktoberfest, quasi.

    • I'll sue you, Dunque!
      Sie haben mir für den Rest meines Lebens meinen Appetit auf mein Lieblingsviech, sanglier, vermiest.
      Schämen Sie sich!

  138. @ Nahuatl fragte am 7. Juli 2017 um 19:09 Uhr
    „…nur eine Frage, DdH:
    Stimmt das mit der geplanten Umwidmung?“
    „..habe in der Toscana einige kleinere Kirchen gesehen, die mittlerweile pizze verkaufen – im Vorbeifahren.“
    .
    Na gut, Nahuatl, ein wenig Sarkasmus ist schon dabei. Ich orientiere mich eher an den Daten von Sarrazin, die allerdings für unsere Stadt etwas zu optimistische erscheinen. Es wird sicher nicht schon morgen passieren, daß Hans Schweiners resp. Janus Porcius´ Meisterwerk zu Moschee umgewandelt wird. Das hatte aber Kaiser Justinian mit seiner Hagia Sophia ja auch niemals nicht erwartet. Es ist wie mit den berühmten Pferden vor der Apotheke.
    .
    Ich sehe das so kommen. Als erstes werden die ökumenisch unierten Kreuzableger auf Druck der sich überwiegend auf dem zentralen Kiliansplatz aufhaltenden noch nicht so lange hier seienden das Geläut, daß mich bei Ostwind so begeistert, abstellen. Ich beobachte heute schon die verächtlichen Minen der nicht direkt Eingeladenen wenn´s Zwelfe- oder Sechseleide oofängt.
    .
    Der nächste Schritt könnte sein, daß christliche Symbole zuerst außen, später innen entfernt werden und freitags die ersten muslimischen Kniefälle stattfinden. Aber lassen wir das. Es bringt nichts.
    .
    Noch message zur „equipe de boulangers“, also den KuchenbäckerInnen mit allzu saftigen Früchten, vor allem @ Frau Simon und dia außem Allgai. Versuchen Sie es mal als Löschpapier mit den ganz feinen Haferflocken. Solche, die man den Babys gibt.

    • @DdH
      danke für antwort und tipps.

      Meine Obstträume, Beeren betreffend, sind leider den Nacktschnecken zum Opfer gefallen.
      Obwohl humid, mit das Schlimmste, was man sich vorstellen kann.


  139. Mit dem G20 hat Merkel der Hamburger SPD nochmal ein schönes Ei gelegt, um vorzuführen, wie ungeschickt man dort mit Staatseinladungen umgeht. Und als i-Tüpfelchen auch noch rosa als Garderobe, das Harmloseste vom Harmlosen: aber wir wollen doch nur mal ein Konzert hören.
    Abgesehen von dem Gespräch zwischen Putin und Trump liest man wenig, was da so für Treffen laufen. War das alles nur, um Bilder von Merkel neben Xi Jinping und Macron neben Trump zu inszenieren? Wo sind Putin, Erdogan und Abe abgeblieben?

  140. Die veruntreute Heimat
    .
    .
    .
    .
    geht in Flammen auf .

  141. Medienkrieg
    Nebenbei, ist das die Retourkutsche für den „schwulen Kommentar“?
    Bahnt sich ein kleiner Medienkrieg an zwischen FAZ und den Hamburgern?

    http://www.faz.net/aktuell/g-20-gipfel/was-jakob-augstein-zur-gewalt-in-hamburg-twittert-15096175.html

    • Ach, Thomas Meyer, lassen Sie es doch sein, der arme J. Augstein
      Dieser Druck. Wäre er nicht formal der Sohn von Rudolf, würde er ‚was mit Medien‘ in der Provinz machen.
      Dann wäre es auch ziemlich egal, wie debil seine Kommentare daherkommen. Dann könnte er den Hofnarren geben, und vermutlich sogar nicht einmal schlecht.

  142. Auch die Faz enttäuscht sehr gei der Gewichtung der Nachrichten
    Verehrte Gemeinde, habe gerade in Faz.net zu einem Gipfel-Bericht dies gepostet, da ich nicht weiß ob es durchgeht, hat der geschätzte Don vielleicht die Güte es zu publizieren:

    Verehrte Faz-Redakteure, ich halte die Nachricht von der bevorstehenden Waffenruhe in Syrien für die Wichtigste und den größten greifbaren Erfolg des Gipfels. Schließlich können daraus weniger Bomben und weniger Menschen auf der Flucht resultieren. Was kommt bei Faz-net unter G-20? Ungefähr 8 Schlagzeilen über Protektionismus / Handel / Klima und anderes. Dann „Liebesgeplänkel mit Autokraten“, 4 Schlagzeilen darunter „Ein kleiner Sieg für Putin“ wieder 4 Schlagzeilen darunter „Amerika und Russland vereinbaren Waffenruhe…“ Enttäuschend, wirklich enttäuschend, nur weil man die Beiden nicht mag?

    • bevorstehenden Waffenruhe in Syrien
      Dem IS eine Pause gönnen?
      Leiden seine Gegner unter plötzlichem
      Munitionsmangel?

      Die Beendigung eines (Bürger)krieges
      ist mit dem Rauchen von Zigaretten vergleichbar.
      Man hört immer wieder auf, manchmal aber nur für
      5 Minuten.

      PS: Weis man schon wie es mit dem Frieden in Afghanistan weitergeht?
      Einen Krieg gibt es dort glücklicher Weise nicht wenn ich den Aussagen
      aus Berlin vertrauen darf.

    • Verehrter Adeo Bernard,
      Enttäuschung?

      Wann hätten Sie die FAZ zuletzt vor heute gelesen? Die FAZ enttäuscht mehr als dass sie nicht.
      Pro oder Con sind mir im Journalismus meistens egal. Aber Journalismus müsste es schon sein. Also klare Unterscheidung zwischen Meldung und Meinung. Leider hat auch die FAZ diese Petitesse schon lange in den Mülleimer geworfen.
      Schauen Sie nur, wie die FAZ gegen SPON und sogar ZEIT versucht hat, die Goldmedaille im Antitrumpen und Antibrexitten zu ergattern.

      Und dann ist die FAZ, in guter alter Tradition, die Hauspostille der ‚Konservativen‘. Deshalb muss Merkel – wenigstens im Résumée – den Thron zugesprochen bekommen.
      Schauen Sie sich – meinetwegen bei Youtube – den Unsinn an, den sie verzapft hat, ‚Ihren‘ G20-Gipfel als wenigstens relativen Erfolg zu verkaufen.
      Und die Chefredaktion der FAZ haut relativ lieber in die gleiche Kerbe, als sich aus Berlin anpampen zu lassen; und Phototermine und Exklusivinterviews in weitere Ferne gerückt zu bekommen.

  143. OT
    Wie kommt es, dass sich die gespreizten Hemdkragen in der
    Herrnmode so global durchgesetzt haben?

    Fast alle anwesenden Herren beim Elphi-Dinner haben sich dieser
    Mode unterworfen.

    • Mit vollem Mund spricht man nicht, hatten einst wir gelernt, weil das sonst bloß
      ein übles Gesabber wird, das vorwiegend auf die Kragenecken tropft. Die sind aber kein Einfachlagenstoff, also schlecht abwischendzusäubern. Wenn man beim Essen trotzdem (un)gepflegt parlieren will/muss und sich das Maul vollschaufelt, als gäb’s morgen überhaupt nichts mehr, muss man halt die Kragenecken größtzügig zurückstutzen, zumindest solange, bis die Entwicklung zufriedenstellender Tropfenfänger abgeschlossen ist. Die bisherigen Forschungsergebnisse sind bislang unbrauchbar:

      http://tpatphoto.com/images/tpat/CS/TPAT-CS00646-3.jpg

    • Manspreading
      Hochgerutschtes Manspreading

    • Haifisch
      Der cutaway collar, zu deutsch Haifisch- oder – etwas ekliger – Spreizkragen sollte eigentlich keine Modeerscheinung sein, sondern je nach Form des Gesichts und vor allem Volumen des Kinns eines Mannes gewählt werden (s. beispielhaft Prince Charles, der diese Kragenform zu recht für sich bevorzugt).

      Im übrigen wirkt der Haifischkragen freundlicher als die nach unten gezogenen Kragenenden des turndown collar oder unseres guten alten Krefelder Kragens.
      Es ist wie mit den Mundwinkeln.
      Eine Referenz an die Gastgeberin war die Wahl dieser Kragen also nicht. Und insofern auch nicht zu beanstanden.

  144. Mummenschanz bzw Gewalt als gesuchtes erotisches Element
    Zitat FAZ:

    Cem Özdemir @cem_oezdemir
    Schwarzer Block spielt Mummenschanz & streitet um geplünderte Handys. Mit Gerechtigkeit, Frieden, Klima habt ihr nichts am Hut #schanze #g20
    9:54 AM – 8 Jul 2017

    Herr Ö. halt die Vorgänge in Hamburg für Bestandteile von
    Brauchtum in Fastnacht und Karneval oder von Theater etc

    Die Verharmlosung von Gewalt führt m.E. nicht
    zu einer Verbesserung der Situation

    Bei der Demonstration einiger Kurden (?) die
    sich gegen einen Teilnehmer der G 20 richtet
    wird das Bild eines bekannten Terroristenführers
    präsentiert.

    Ich habe den Eindruck das einige politisch Tätige
    den Ernst der Lage entweder nicht verstanden
    haben oder völlig andere Interessen Verfolgen als jene
    die Gewalt schlich und einfach ablehnen.

  145. Ich schließe mich an!
    Herzliche Glückwünsche zum 50.!1!11

  146. Cliff Diving für Dirty Marry
    Das Fat-Fischbrötchen
    sprang in die Tiefe –
    und kam:
    unten
    mehrmals:
    als Freudenmädchen an.

  147. OT: G20 insgesamt unerträglich
    Die sensationslüsterne und überwiegend eindeutig einseitig gefärbte Berichterstattung der Medien ist unerträglich. Das Auftreten der Polizei ist zumindest teilweise provokant und unerträglich. Die Reaktionen verschiedener Politiker des rechten Spektrums stehen denen diverser Medienvertreter an Unerträglichkeit in Nichts nach. Und das momentan von der Bundeskanzlerin verkündete Ergebnis dieses Gipfels ist in seiner Belanglosigkeit auch nur als unerträglich zu bezeichnen.

    Es ist insgesamt unerträglich, daß für eine solche Luftnummer sehr viel Geld der Steuerzahler verbrannt wird, Schäden an Gesundheit und Eigentum der Hamburger billigend inkaufgenommen wurden und werden, Polizei mit Maschinenpistolen gegen Bürger vorgehen (mußte), die ihrem Frust über mangelnde Demokratie in Gewaltexzessen freien Lauf ließen.

    Wenn sich Demokratie darin erschöpft, Kritik und Forderungen der Bürger, solange das ohne Gewalt geschieht, zwar gnädig zur Kenntnis zu nehmen, dann aber in bekannt arroganter Art und Weise schlicht und einfach zu ignorieren, kann das Ergebnis nicht wirklich anders aussehen. Mangelnde Demokratie wird sich auch weiterhin in links- wie rechtsextremer Gewalt niederschlagen.

    Es ist nur gut, daß es nun bald vorbei ist, die Hauptverantwortlichen für den Zustand der Welt das Land größtenteils wieder verlassen haben werden und für eine gewisse Zeit wieder Ruhe einkehren kann. Die Hoffnung, daß unsere politischen und sonstigen Eliten etwas aus diesen Tagen gelernt haben könnten, hege ich nicht. An den Ursachen der Gewalt besteht kein erkennbares Interesse. Daher fürchte ich, es kann nur noch schlimmer werden.

  148. Besser als Kannen, Kilometerfresser, Kronleuchter, Kuchen, Küchen, Kühe, Kunstwerke zusammen:
    http://media1.faz.net/ppmedia/aktuell/finanzen/2104504313/1.5095691/default/15-jahre-nach-der-euro.jpg

    (Die Bildbezeichnung ist auch schon zensiert: Da fehlt hinter …-euro doch glatt die gebotene, überaus deftige Heet-Bezeichnung!!!)

    • Amgelins Heiermänner
      Erinnert sich noch jemand an das schöne 5-Mark-Stück? Das mit einem würdigen Bundesadler, das noch nicht telegen für die Fernsehlotterie „designed“ wurde?

      https://www.youtube.com/watch?v=DerJkqvsTLY

    • Ich hab sie noch und geb sie nicht her!
      https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/a/a4/Grimmelshausen_RS.JPG

      (Die Hamburger kriegen jetzt die Rechnung für den von ihnen abgeschossenen Vogel präsentiert: Das https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/4/4f/Hamburg_RS.JPG war einfach bloß eine Frechheit sondergleichen – da fiel sogar die Fehlprägung, die ich habe, nicht sofort auf…)

    • Ach wie trauere ich den 5-Markstücken hinterher
      sammelte ich sie doch in einer Elefantenspardose, zählte sie ziemlich regelmäßig und erfreute mich an den ständig wachsenden Türmchen. Kaufte mir ein Minolta Spiegeltele für 799 DM beim Doppheide in der Mittagspause und bezahlte vor Glück strahlend nur mit 5-Markstücken.

      Das freute dann sogar die gesamte Kundschaft, der Laden war damals zur Mittagszeit immer proppevoll bis auf die Straße und ich strebte stolz wie Bolle mit meinem neuen Objektiv nach der Zählorgie des Personals wieder zu meiner Arbeit.

    • Wie die hinter Ihnen Wartenden mit überaus glücklichen Antlitzen Geduld gelernt haben, das muss
      ein Bild für die Götter gewesen sein!

      Sie hatten aber Glück oder der Verkäufer hat seine Kundinfreundlichkeit bitter nötig gehabt. Denn auch nach der damals gültigen Fassung des Bundesmünzgesetzes musste kein Händler einen solchen Berg Hartgeld annehmen…

    • Liebe Frauke, ich hatte mich vorher telefonisch vergewissert
      ob man auch 5-Markstücke nähme, ja aber sicher doch. Also gab es kein Halten. Als ich dann meine kleine Kulturtaschenrolle entlud, kam schon etwas Entsetzen auf, ich wies auf meine telefonische Anfrage hin und dass es mühsam erspart sei, was mir wohl die freundlichen Sympathien der anderen Kunden brachte.

      Ans Personal ging dann die Losung, 5-Markstücke rausgeben.

    • Noch eins, liebe Frauke
      nötig hatte Doppheide & Kollow das nicht. Er war für Fotofans das Geschäft schlechthin und weit über Düsseldorf hinaus bekannt und auch vertreten. Und Personal zum Zählen/Bedienen war reichlich vorhanden.

    • Sich so einfach mal mit den Japanern anlegen, tststs:
      http://www.zeit.de/1972/29/ein-teurer-brief/komplettansicht

      Immerhin war die sogenannte Preisbindung der zweiten Hand erst kurz zuvor Geschichte geworden – und ich konnte mir endlich meine lang ersehnte Rollei kaufen, hach…

    • 1000 Münzen und Töpfe
      Frl Amgelins Gespür für Schmäh in Ehren aber was da („Grimmelshausen“!!) keck und schräg den Kopf reckt, gemahnt doch arg an unseren Olaf, den alten Stamokap – Kämpfer, der vorm Springerhochhaus in HH Feuer gemacht hat (seine Kommilitonen wissen zu berichten („hoch die internationale ….“). Man mag es kaum glauben, aber Scholz ist ein alter Kommunist!

      Anders gesagt: es gab schönere, wenn auch hungrigere Bundesaldler:
      http://www.muenzen12.de/umlaufmuenzen-bund/5-dm-muenzen.php

      Mdme Simon:
      Sie haben in den letzten Tagen möglicherweise von der Roten Flora gehört?
      Das war das Fotogeschäft in HH, in dem wir in der selben Zeit wie Sie in Düsseldorf mit gleicher Begeisterung Kameras und Linsen erworben haben! Es hieß damals „1000 Töpfe“, und war unter uns Schülern und Jugendlichen der coolste Laden für diese (hihi: analoge) Technik.

      Pisser, wie Olaf Scholz, die (das will heute keiner mehr wissen) irre „Stamokap-Kämpfer“ waren und vor dem Springerhochhaus Steine und Brandsätze geschmissen haben, haben dann vor 30 Jahren die Rote Flora dem roten Pack überlassen.

      Seit ein paar Tagen fehlt auf der Kackform Wikipedia der Eintrag, daß die Rote Flora in der Nachkriegszeit Stahlhelme in Kochtöpfe umgewandelt hat und daraus das Unternehmen „1000 Töpfe“ entstanden war.
      Eine Hamburger Instituition, bei der wir, wie gesagt, noch Jahrzehnte später unsere Knipsen gekauft haben.

      Es würde mich freuen, wenn die Rota Flora geschleift und Olaf Scholz in ihr beerdigt würde.

    • Olaf Scholz ähnelt aber doch erheblich mehr dem
      plattgefahrenen Bundesspatz auf der Rückseite des Hamburgerhafenzehners ( http://www.hamburg.de/image/2833730/4×3/690/518/d12ea19d1c37c942826ce3ed5ce3e8ff/Gq/bild-regierungserklaerung-scholz-20110323.jpg , unsere liebe Renate hat sicher noch bessere in ihrem Fundus). Die Vorderseite der Münze ist ebenso mies, das ganze Ding ist eine einzige Fehlprägung.

      (Ältere Wikipediaansichten kann man noch in der Wayback Machine betrachten.)

    • "das ganze Ding ist eine einzige Fehlprägung"
      Sie, verehrtes Fräulein Amgelin, sagen das natürlich wieder viel eleganter als ich es je vermöchte.
      Aber er ist nicht erst so fehlgeprägt, seit er sich den Restfilz von seinem Sprengkopf rasiert hat (den fiesen Flaum auf seinem Skalp).

      Auch wenn es numismatisch ungeheuer kühn ist, bin ich sicher, daß Sie meine Kombination einer Fehl- mit einer Fettprägung aushalten werden:

      https://www.welt.de/regionales/hamburg/article162946169/Keine-Spur-von-dem-Mann-der-auch-mal-an-Grenzen-geht.html#cs-Buchvorstellung-Hoffnungsland-von-Olaf-Scholz-3.jpg

  149. in die Hose des Hosenanzugs..............
    @Thomas Meyer ……………. „mündige bürger werden zur kulisse für despoten gemacht“ steht auch in dem kommentar vom namenserben und sohn des spachfabulierers aus Überlingen…………hat er da etwa unrecht ???

    aber es wird ja alles gut, keine bange: ulFuM sagt allen geschädigten schadenersatz zu, den sie natürlich nicht aus ihrer privatkasse begleicht, nein der mündige bürger wird hier zu kasse gebeten für den
    sportpalast – event kurz vor der wahl, der ja so in die hosen ihres immer voluminöser werdenden hosenanzugs ging.

    nun hatte ich auch noch gelegenheit, die tweets aus Bordesholm zu lesen und die lektion, dass gewalt, mob und mord immer von rechts nur kommen kann…………..ja, Lenin, Stalin, Mao, Pol Pot, die toten an der zonengrenze und der „Mauer“ und sonstigen antifaschistischen schutzwällen, alles rechtsradikale oder vom imperialismus provozierte friedensengel………………

    ach wie schön wäre es doch gewesen, hätte ulFuM in den letzten tagen den „schmutzigen heissen SEX des alters“ geniessen können, irgendwo in Südtirol zusammen mit DON bei einer Kalterer See – Auslese und einem süssen schlummer anschliessend………….! und erst dann die „schöpfung gerettet“

    und nun aus dem grossen digitalen orbit ins kleine überschaubare Bordesholm an den freund der Rolling Stones, aber hier gemixt mit südstaaten rock………..ja, Sheryl lässt die puppen tanzen, da sitzt die hose richtig. in HH wird der dDT nicht sagen können „she tried to take me upstairs for a ride“……………………….das wäre doch mal was gewesen, kopulieren für den frieden, den welthandel und die schöpfung !

  150. Krimineller Augstein
    Dieser Knabe Augstein ist fuer mich ein Krimineller.

    Er feuert ja noch die anderen schwarzgekleideten Hochkriminellen an.
    Er erfreut sich dass der brave Steuerzahlende Buerger seine Stadt als Brandherd sieht und gepluendert wird. Er freut sich ja ueber Brutalitaet und Totschlagsmanier seiner Truppe. Und er freut sich, dass die Kinder der Stast in Panik, Not und Terror versetzt werden.
    Findet der gut.
    Sagen wir es doch einfach deutlich: Ein Krimineller. Und zwar einer der den Nazis, den echten von 33, doch nahe steht.

    • Ach, Tico, ja, schon. Und dennoch tut er mir hauptsächlich Leid
      Welcher Selbsthass! Stellen Sie sich vor, ein Mann offiziell der Sohn *des* Rudolf Augstein. Spiegel, und alles. Jahrzehnte. Und gentechnisch der Sohn von Martin Walser, *der* Schriftsteller in Deutschland.
      Hätte ja auch gut gehen können, und er die Gene und die Sozialisation zweier grösser Männer inhalieren können.
      Doch wenn er morgens in den Spiegel schaut, und an sich hinunterschaut, wie soll er sich dann fühlen, wenn beides nicht funktioniert hat. Eine stattliche Villa im Berliner Edelbezirk geerbt, aus. Das war es. Weder Schriftsteller noch politisch-journalistische Begabung.
      ich bin kein Psycho-Experte, kann mir aber lebhaft vorstellen, wie traurig sich das anfühlen könnte.

    • Krimineller Augstein
      Zudem ist er ein glühender Antisemit. Der ebenfalls linksradikale Stefan Gärtner hat dazu ein paar passende Worte gefunden:

      http://www.titanic-magazin.de/heft/2013/januar/essay-augstein/?no_cache=1

    • @Uwe Dippel: Hätte ja auch gut gehen können mit dem inhalieren von Genen und Zucht?
      Und ihr Väter, reizt eure Kinder nicht zum Zorn, sondern erzieht sie in der Zucht und Ermahnung des Herrn.
      Neues Testament. Der Brief des Paulus an die Epheser (#Eph 6,4)

  151. G20
    Ich mag vielleicht der Murksel zuviel zutrauen…
    Als G20 in Hamburg beschlossen wurde, war Scholz noch möglicher Gegenkandidat. In jedem Fall war klar, in Hamburg regiert SPD mit Grünen und Innenpolitik ist Ländersache. Dass Scholz sich trauen würde zu sagen: bitte nicht hier, wir können das schon am 1.Mai nicht beherrschen: never ever. Der sagt: klar, wir schaffen das.

    Die Alternativen: Berlin-da kommt keiner lebend wieder raus und Putin laufen die Ratten über die Füße, geht nicht. München-könnte zu glatt gehen, dann sähe die CSU zu gut aus, falls es nicht glatt läuft, fällt das auf CDU/CSU als ganzes zurück. Sylt oder Rügen haben zu wenig gute Hotels, ausserdem Haupsaison, gilt auch für andere Urlaubsort, für G20 zu klein. Also Hamburg.

    Szenario 1: läuft glatt. Dann hat Murksel schöne Bilder für den Wahlkampf und alle sind stolz auf sie. Scholz macht den Grüßkasper, aber die guten Bilder bekommt sie. Gutes Ergebnis.

    Szenario 2: leichte Krawalle. Na ja, zu erwarten, Ergebnis wie 1, nur das Scholz schlechter aussieht.

    Szenario 3: wie eingetreten, die Stadt wird in Schutt und Asche gelegt. Merkel hat immer noch schönen Bilder und kann als Retter auftreten, hinterher Steuergelder stiften. Schuld hat sie keine. Scholz zeigt, innerere Sicherheit kann die Spd nicht, gleichzeitig gewinnt das Thema an Bedeutung. Daneben sein Dilemma: steigt die Polizei präventiv hart ein, hat er Grüne und linken Flügel gegen sich, lässt sie laufen und Autos brennen, ist das selbst Bürgerlichen zu lasch, klassische „win-win“ Entscheidung, aus Merkels Sicht, Scholz kann nur verlieren, was immer er macht, für ihn ist es negativ. Vorhersehbar, nur anders als sonst jedes Jahr zum 1.Mai von nationaler Bedeutung.

    Daneben sieht Schulz auch schlecht aus, Gabriel als Instinktpoliker ist längst vorgesprescht, da braucht Schulz noch nen ganzen Tag um sich halbherzig von den Kriminellen zu distanzieren und gleichzeitig gegen G20 zu sein. Disqualifiziert sich quasi nebenbei als Kandidat, wie kann einer Kanzler werden wollen und gleichzeitig nicht mit anderen Regierungschefs reden wollen. Regieren oder Opposition, beides gleichzeitig versucht nur die SPD, geht auch immer schief. Auch das alles vorhersehbar, so ist die SPD.

    Wenn Merkel also vom Ende her gedacht hat, wie ihr immer so gerne unterstellt wird: dann hat sie Szenario 3 als für sie optimalen Ausgang erkannt, quasi ne selbstgemachte Oderflut. Spieltheoretisch war die Entscheidung für Hamburg richtig und hat ihre Wahlsituation weiter verbessert. Moralisch ist das „über Leichen gehen“, aber wer merkt das schon. Meine Meinung ist, sie hat dies für sich durchgespielt und bewusst so entschieden.

    • Für Merkel ist das wirklich super gelaufen
      da gebe ich Ihnen völlig recht. Ob sie das so geplant hat, sei dahingestellt, aber es wird ihr Stimmen bringen. Dass die Besitzer der abgefackelten Autos den Schrott nun auch noch selbst entsorgen müssen, erzählt ja keiner in der Presse. Dass für die Schäden die Allgemeinheit via höheren Versicherungsprämien, so die Ladenbesitzer sich gegen Vandalismus versichert haben, aufkommt, auch nicht. Sind die Ladenbesitzer nicht versichert, haben sie halt die Arschkarte. Wen interessiert das im Lande, wenn ein Trump ulF bescheinigt, einen guten Job gemacht zu haben.

  152. > ...sondern sogar nie nicht!
    Als Bayer dachte ich immer, es heißt: „…sondern sogar gar nie nicht!“. Man lernt halt nie aus ;-)

  153. Wem die Trauben zu sauer sind, außerdem sowieso zu hoch hängen ...
    … der tobt sich dann online beispielsweise so aus: pascha50 – 8. Juli 2017 um 15:34 Uhr – Dieser Genderfaschist Otto Moser … … tobt sich hier sexistisch aus …

    Für etwaige Neuen hier in diesem unserem Blog erinnerte ich daran, dass der mutmaßliche Genderantifaschist „pascha50“ vermutlich deshalb dermaßen moralinsauer daherredet, weil er sich 2014 nicht mal zum Plaudern mit einer Blogteilnehmerin treffen durfte.

    Warum mache ich das jetzt? „Die Erinnerung ist das Geheimnis der Erlösung“, heißt es. Vielleicht stimmt es ja auch. Geirrt habe ich mich damals im Frühjahr darin, warum der Herr Lehrer „pascha50“ zwangspensioniert wurde, nämlich nicht aus gesundheitlichen Gründen, sondern weil er gesund und munter das Rentenalter erreicht hat; auf dass es ihm wohl bekommen möge!

    • @pascha50: Übelste antihumanistische Propaganda
      „Ich will, ich will…“, schreit der alte Herr Otto,
      „ne junge Frau und ’nen Sexer im Lotto!“
      „Falsche Reihenfolge…!“, weiß Frau Schlau,
      „haste Geld, kriegste eher ‘ne junge Frau.
      Rena Lessner

  154. @Michael Müller
    „They’re like…“ ist umgangssprachlich und entspricht etwa unserem „und sie so…“ In beiden Fällen kommt, soweit ich es beobachtet habe, danach direkte Rede.

  155. Nomen est omen
    Duden: Pa­scha, der
    1. (früher) Titel hoher orientalischer Offiziere und Beamte
    2. (abwertend) Mann, der Frauen als dem Mann
    untergeordnet ansieht und sich von ihnen gern
    bedienen, verwöhnen lässt

  156. Aquila heliaca
    Ja der Adler, ein Herrschaftssymbol der urtürkischen Kultur, ein im Westen wenig bis gar nicht bekannter Fakt. Ich habe vor Kurzem im Schaufenster eines Antiquitätengeschäftes, Militaria, einen Adler gesehen, der in einer Ecke als eine unbemerkte Schönheit auf Anhieb meine Aufmerksamkeit an sich zog, bin sofort in den Laden reingegangen und nach ein paar Fragen an den Händler bzgl. Material und Baujahr sofort zugegriffen und wünschte und wünsche mir von dem guten, imposanten Stück, etwa 50 cm hoch, Kraft für den Wiederstand gegen besonders raffinierte Islamistinnen, denen jedes Mittel wie, ständiges Jammern über die eigene Situation, die Unterdrückte und die Missverstandene vorzutäuschend, darauf gezielt und daran zu sein immer schauspielhaft low profile zu zeigen und das Argument parat halten, dass die Sharia den ‚Ärmsten‘ keine andere Möglichkeit zulassen würde etc. pp. Na ja, mal sehen, meine Familie, Mann und Tochter zumindest fanden den Adler ein wenig beängstigend … 😀

  157. Ich weiss nicht, Herr Müller,
    warum die das so geschrieben haben.

    Offenbar haben Sie das dennoch nicht ganz verstanden: Da ist kein ‚it‘ vor dem Komma. Und damit ändert sich der Sinn zu einem umgangssprachlichen Ausdruck. „They’re like“ == „They are like“ ist vielleicht übersetzbar mit ‚es sieht so aus als ob‘ oder ’sie verhalten sich als ob‘ [meine Milkshakes besser sind als deine].

  158. Oh
    Ich habe noch nie einen Blog von dir so nicht verstanden, wie diesen. Kann nur heißen, dass ich jung bin. Andererseits finde ich auch die Schanze toll und die Mädels in schwarz schienen überwiegend ganz fit zu sein.

  159. They're, like, ...
    ist (US-)umgangssprachlich die Einleitung fuer ein Zitat in direkter Rede. (Auf deutsch: und er dann, also/etwa, … ).

    ‚like‘ weniger im Sinne von ‚als ob‘, eher um anzudeuten dass es sich um ein paraphrasiertes oder ungenaues Zitat handelt (nach meinem Verstaendnis). Also die Kunst, etwas zu zitieren und zugleich im Vagen zu belassen. Mittlerweile inflationaer als Redewendung/semantisches Fuellsel bei denen zu finden, die sich besonders cool und locker geben wollen. Whatever.

    (Vielleicht koennte sich mal ein Muttersprachler mit einer definitiven Uebersetzung aeussern)


  160. Fr. Hofeditz brachte doch auf Anhieb die richtige Übersetzung:

    and they’re like, it’s better than yours

    und sie so: (das) is besser wie deins

    Das ist die entsprechende umgangssprachliche Wendung im Deutschen. Mit ähnlichem „szenigem Cool-Faktor“.

  161. Das ist so hübsch mehrdeutig und damit gleichzeitig eine gut geeignete Übung, um
    die vermaledeiten Antiheetspiitschgesetzesvorschriftendurchsetzungsversucher mit Schmackes gegen die Wand brettern zu lassen:

    „Verheiratete lassen sich später scheiden“

    „Ehepaare lassen sich später scheiden“

    heute als Überschriften – ganz köstlich, tränenlach…

  162. "weshalb man dort von vielen Italienerinnen und keinerlei Hamburger Kolleginnen ausgehen kann"
    Köstlich !!

    Welche anderen Radwege fehlen bei Spiegel Online ?

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