Monatliches Archiv: April 2009
Luxus jetzt.
Irgendwann hat man genug Krisenpornographie gesehen. Irgendwann reicht es mit Absatzeinbrüchen, Seuchen und Verlusten. Die materielle Welt ist ja noch vorhabden, man kann sie sofort haben und kaufen, wenn man sie will. Es gibt keinen Grund, imit dem staatlich garantierten Daciaabo sparsam dem sparsamen Ende entgegen zu gehen, aber alle Gründe der welt, in einem Sunbeam durch das sonnenüberflutete Italien nach Rom zu fahren. Mehr 29.04.2009, 07:47 Uhr von Don Alphonso
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Der echte Reichtum meiner Tante B.
Reichtum ist so faszinierend, weil ihn eine grosse Mehrheit nicht aus eigener Anschauung nicht kennt, und eine kleine Minderheit alles daran setzt, dass es auch so bleibt. Zu dem Mysterium des Reichtums gehört auch, dass es keine klare Definition dafür gibt, und auch ich möchte mich da nur ungern festnageln lassen. Dennoch meine ich, gerade angesichts der Krise eine nette Definition vorlegen zu können. Mehr 27.04.2009, 11:17 Uhr von Don Alphonso
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Kleiner Ausreiseführer für Gehirnausfliessende
Gehören Sie auch zu jenen Neureichen, die allenthalben drohen, dieses neidige Land Ihrer Anwesenheit verlustig gehen zu lassen? Glauben Sie auch, dass man hier als Leistungsträger nur drangsaliert und ausgenommen wird? Suchen Sie neue Herausforderungen für sich und ihre 125.000 Jahreseinkommen? Dann habe ich ein paar Ratschläge für sie, mit denen sie ganz sicher nicht als Opfer baltischer Währungskrisen oder als Spucknapfreiniger an der Riviera enden werden. Mehr 24.04.2009, 10:10 Uhr von Don Alphonso
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Die gewollte Unerreichbarkeit der höheren Tochter durch die niederen Klassen
Die öffentliche Meinung ist der festen Überzeugung, dass man zwar nicht über Klassen reden sollte, die Oberschicht jedoch alles tut, um unter sich zu bleiben. Unten das gemeine Volk, oben jene, die sie davon abhalten, so wie sie zu werden. Ich glaube nicht, dass diese Sicht richtig ist. Genausowenig, wie ich von einem starken Raucher nicht hören will, dass er zu wenig Geld hat, möchte ich mir sagen lassen, dass man gezielt ausgeschlossen wird. Es gäbe durchaus Möglichkeiten der Annäherung - sie werden nur nicht genutzt. Mehr 22.04.2009, 09:30 Uhr von Don Alphonso
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Die Neureichensteuer
Was heisst hier bitteschön Reichensteuer oder gar Neidsteuer, wenn ein paar Aufsteiger ein paar Euro mehr an den Staat zahlen müssen? Wer wirklich vermögend ist, hat absolut keinen Anlass, über die neuen Untergrenzen der Einkommenssteuer zu jammern, und in meinen Kreisen hat man für Neureiche so viel Mitgefühl, wie der Neureiche selbst für einen Hartz-IV-Empfänger. Denn bei denen geht es nur um das Einkommen - wichtig aber ist das Vermögen. Mehr 20.04.2009, 09:30 Uhr von Don Alphonso
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Bankenverstaatlichung fast so schön wie in Irland
Zurück aus Italien zum harten Leben, zurück an den sonnigen Tegernsee, wo die Zeiten für Aktionäre verstaatlichter Banken nicht schön sind und man über gewisse Dinge nicht spricht; etwa den alten Herrn, den bei der Verteidigung seiner selbst usurpierten Privatstrasse gegen Parkende aus der Armutsregion München beinahe der Schlag getroffen hätte, und über all die Besserverdienden, die noch besser zu verdienen gedachten, sobald sie hierzulande neoliberal-irische Verhältnisse durchlobbyiert haben wollten - für die gibt es ein hübsches Stück ökonomischer Vernunft in der heutigen Irish Times, das in Zeiten wie diesen nicht übersehen werden sollte. Mehr 17.04.2009, 14:44 Uhr von Don Alphonso
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Popstmoderne und Profanisierung (mit Verlosung)
Nach über einer Woche Kirchen und in Ländern, in denen die katholische Kirche immer noch fast die Staatsreligion ist, haben wir viel gesehen und doch nichts verstanden. Man kann darüber streiten, ob Glaube alles ist, oder nichts - in jedem Fall ist es zu viel, um es als Aussenstehender zu begreifen. Gerade in einer Zeit, die manche als gottlos und andere nur als profan erachten, aber auch angesichts der Kirchen, in denen diese Entwicklung selbst seit Jahrhunderten angelegt ist. Kurz: Wir wissen es nicht. Aber wir habewn was zu verlosen. Mehr 16.04.2009, 11:54 Uhr von Don Alphonso
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Zähneknirschen in Orvieto
Die Romreise neigt sich dem Ende entgegen, und so stellt sich angesichts des unveränderten Unglaubens und der unausweichlichen Verdammnis die Frage, was man denn letztendlich gelernt und erreicht hat. Vermutlich nichts. Denn die Hölle sind immer noch die anderen. Mehr 14.04.2009, 07:55 Uhr von Don Alphonso
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Der breite Trampelpfad nach Arkadien
Heute beschäftigen wir uns mit dem Grandtouristen protestantischer, insbesondere englischer Prägung und seiner Begegnung mit der fremden, katholischen Kultur. Desweiteren geht es um den schädlichen Einfluß kontinentaler Mode und um italienische Bausubstanz als stilistischer Steinbruch für englische Landsitze. Mehr 12.04.2009, 13:40 Uhr von Andrea Diener
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Der Wellnesstod in Rom
Man kann der Kirche vieles vorwerfen, aber nicht, dass sie im Umgang mit dem irdischen Ende nicht schon lange reichlich modern ist - zumindest, wenn man das Vergnügen hat, der richtigen Schicht anzugehören. Den Stachel des Todes jedenfalls kann man in Roms Seitenaltären lange und vergeblich suchen. Mehr 11.04.2009, 12:22 Uhr von Don Alphonso
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