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Stützen der Gesellschaft

Stützen der Gesellschaft

Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

19. Sep. 2011
von Don Alphonso
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Schöne Grüße an Frau Merkel aus Parma

Auf Stöckelschühen kann man nicht zum 100-Meter-Lauf antreten, aber genau das ist es, was die Märkte und Deutschland von den Krisenländern in Europa fordern: Ein halsbrecherisches Kunststück zugunsten von Leistung und Effizienz durch Sportler, die keine sind. Weiterlesen

19. Sep. 2011
von Don Alphonso
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30. Jun. 2011
von Don Alphonso
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Stuttgart21 als Bahnfukushima der Grünen

Für die einen mag es Prinzipienlosigkeit sein, für die anderen jedoch eine Abkehr von einem dogmatrischen Grundübel: Mit Stuttgart21 bekommen die Grünen die einmalige Gegelegenheit, der Ideologie der verhassten Kollektivierung durch Busse und Bahn abzuschwören. Weiterlesen

30. Jun. 2011
von Don Alphonso
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18. Mai. 2011
von Don Alphonso
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Verurteilt zum elektrischen Rollstuhl

Vor langer Zeit gab es auf den Strassen laute, rauchende und stinkende Drachen, böse und zerstörerisch, aber die haben wir besiegt – so wird man dereinst vom Automobil sprechen, wie wir es kannten, wenn wir alle nur noch Strommobilität mieten. Das hat eigentlich nur Vorteile. Sagt die Vernunft. Weiterlesen

18. Mai. 2011
von Don Alphonso
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28. Dez. 2010
von Don Alphonso
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Die nicht kommenden Kinderlein

In 15 Jahren, wenn all die Kinder von Nido-Eltern in der Pubertät stecken und gegen das rebellieren, was ihre Eltern ausmachen, werde ich eine tolle Zeit haben. Bis dahin muss ich mich aber erst mal mit Begehrlichkeiten beschäftigen, die im Leben eines kinderlosen Sohnes aus besserem Hause während der Feiertage nun mal nicht ausbleiben können. Weiterlesen

28. Dez. 2010
von Don Alphonso
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16. Mai. 2010
von Don Alphonso
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Die Selbstverteidigung gegen die Beschleunigung

Im Laufe der letzten Jahrzehnte musste sich die bessere Gesellschaft von allerlei Gewissheiten verabschieden: Religion, bürgerliche Parteien, Wagnerinszenierungen und der Bund für das Leben – das alles ist nicht mehr, was es einmal war. Reichlich spät erfolgt nun auch die Trennung vom Götzen der Geschwindigkeit. Das war mal eine heisse Liebe, aber nun will man nur noch weg, oder wenigstens zurück in die Zeiten, da es noch schön war. Weiterlesen

16. Mai. 2010
von Don Alphonso
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09. Mai. 2010
von Don Alphonso
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Die europäische Krise in San Gimignano

Es ist wirklich begrüssenswert, dass wir nicht mehr in jenem finsteren Mittelalter leben, das man in San Giminiano betrachten kann: Diesen Ort nämlich haben interne Konflikte und bornierte Streitereien inkompetenter Patrizier so nachhaltig ruiniert, dass am Ende nicht mal mehr das Geld da war, um sich etwas Besseres als die alten Geschlechtertürme zu leisten. Statt dessen haben wir ja die EU, den Euro, einen Stabilitätspakt und vorzügliche Politiker in allen Hauptstädten, deren einziges Begehr das Wohlergehen der gemeinschaftlichen Interessen ist. Heisst es zumindest- Weiterlesen

09. Mai. 2010
von Don Alphonso
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06. Mai. 2010
von Don Alphonso
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Retro oder der Sieg über die Zeit

Manche sagen, man kommt nicht vom Morgen ins Gestern zurück. Das würde ich vielleicht auch sagen, wenn ich ein armes Schwein wäre, das keine Alternative zur Zukunft hat, weil die Vergangenheit eher wenig erbaulich war. Oder wenn ich keine Phantasie hätte, oder kein unsinniges Auto in Italien, wo sehr viele andere unsinnige Autos und Räder das Gegenteil belegen: Man kann immer Gestern, und dabei die Zeit und das Morgen ignorieren. Weiterlesen

06. Mai. 2010
von Don Alphonso
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22. Mai. 2009
von Don Alphonso
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Mille Miglia IV – Der Tod in Rom

Ankommen kann jeder. Aber da sind auch noch all jene, die unterwegs liegen bleiben, deren Motoren absterben und die verloren im tosenden Verkehr stehen, da sind die Unglücklichen, für die die Mille Miglia der Höhepunkt des Jahres hätte werden sollen, und die irgendwo zwischen dem Ortsschild von Brescia und Rom aufgeben müssen. Dabei macht Scheitern mit Grösse die grössten Abenteuer und die besten Bilder. Weiterlesen

22. Mai. 2009
von Don Alphonso
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20. Mai. 2009
von Don Alphonso
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Mille Miglia III – ohne Sponsoring durch Umbrien

Auf der Mille Miglia sind die Wägen glücklicherweise keine rollenenden Werbeträger wie moderne Rennfahrzeuge oder Journalisten im Begleittross, der von Sponsoren bezahlt wird. Mitunter kommt man nicht umhin, davon Kenntnis zu nehmen, zumal einem derartiges Benehmen in der Jugend als Todsünde vermittelt wurde. Zurecht, wie ich nach Ansicht der Sponsoren sagen möchte. Vollkommen zurecht. Weiterlesen

20. Mai. 2009
von Don Alphonso
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18. Mai. 2009
von Don Alphonso
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Mille Miglia II – Familiengier zwischen Brescia und Verona

Bei der Mille Miglia feiert man die automobilen Kreationen von hart arbeitenden Irren, die für ihre Firmen gelebt haben: Porsche, Ferrari, die Maserati-Brüder und die Bentley Boys. Was man kaum je feiern wird, ist das peinliche Betragen späterer Generationen, die zwar nicht mehr unverantwortlich rasen, aber sich ansonsten benehmen, als könnte ausserhalb ihrer Besitztümer demnächst die Sintflut kommen, solange der Staat nur die finanziellen Rettungsboote stellt. Dunkel ist die Nacht über Verona, wenn dort die Boliden donnern, aber nichts ist so finster wie die Spektakel, mit denen Industriellenfamilien gerade ihren Ruf ruinieren. Weiterlesen

18. Mai. 2009
von Don Alphonso
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16. Mai. 2009
von Don Alphonso
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Mille Miglia I – Brescia

Ja. Zugegeben. Es stinkt, es ist laut, und am Abend hat man vom Kohlenmonoxid Kopfschmerzen. Es geht um Geschwindigkeit in ihrer unsichersten Form, und wenn man liegen bleibt oder einen Unfall hat, ist es weniger schön. Und wenn man es bleiben lässt und alles richtig macht und nur an die Sicherheit denkt, krepiert man wie Opel. Warnende Beispiele, wie das mit dem Autofahren wirklich geht, bringt die Mille Miglia in Brescia. Weiterlesen

16. Mai. 2009
von Don Alphonso
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