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Stützen der Gesellschaft

Stützen der Gesellschaft

Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

31. Mai. 2010
von Don Alphonso
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Köhler’sche Lektionen in Müstair

Die Schweizreise in diesem Blog neigt sich zum Ende, wie auch das Amt des Bundespräsidenten Köhler. Vielleicht hätte Köhler vor seiner verhängnisvollen Reise nach Afghanistan und seinen unvorsichtigen Einlassungen wie ich das Val Müstair besuchen und seine Geschichte studieren sollen – dann wäre sein Ton vielleicht ein anderer, und angemessen weiser gewesen. Weiterlesen

31. Mai. 2010
von Don Alphonso
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29. Mai. 2010
von Don Alphonso
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Der exklusivste Ort der Welt

Klassengrenzen kann man mit verschiedenen Mitteln ausdrücken, aber was wäre besser geeignet, was wäre definitiver als ein fast unpassierbarer Abgrund mit Gletschereis und Geröll, ein paar Kilometern Abstand und luftige Höhe? So ein hermetisch von normalen Sterblichen abgeschotteter Olymp für Reiche sollte tatsächlich vor einiger Zeit in der Schweiz gebaut werden, und es ist nicht uninteressant, sich des Projektes zu erinnern. Weiterlesen

29. Mai. 2010
von Don Alphonso
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27. Mai. 2010
von Don Alphonso
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Davoser Kanten für bessere Kreise

Es gibt im bürgerlichen Umfeld Worte, bei denen stets ein besonderer Subtext mitschwingt: Am See (Gute Wohnlage). Ostdeutschland (Niemals). Scheidung (Man hat es ja immer schon gesagt). Arzt (Idealer Mieter). Schweiz (Geld vor dem Finanzminister retten). Davos (Mann, Zauberberg, schick, Wintersport). In Davos war ich gerade, aber es war Mai und und nicht Winter, weshalb ich den Ort auch ohne gnädige Schneedecke sah. Und mich frage, warum manche da Wohneigentum kaufen. Weiterlesen

27. Mai. 2010
von Don Alphonso
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25. Mai. 2010
von Don Alphonso
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Das Westviertel, die Schweiz und die Steuerhinterziehung

Die Schweiz hat bei Steuerhinterziehern eine lange Tradition. Die Schweiz hatte damit jüngst auch ein paar Probleme, und musste ein paar Zugeständnisse machen, aber das sind nur kurzfristige Verwerfungen. Langfristig zählt immer noch das, was an schönen, alten Westviertelgewissheiten in den Prospekten steht, die sich in Westvierteln in den Briefkästen finden. Lernfähigkeit war eben noch nie in der menschlichen Geschichte ein gutes Geschäftsmodell. Weiterlesen

25. Mai. 2010
von Don Alphonso
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22. Mai. 2010
von Don Alphonso
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Vom Niedergang der Perlenketten

Es gibt typische, ehemals grossbürgerliche Insignien, über die man kaum ohne Vorurteile reden kann. Der Niedergang der Perlenkette und der Ruf, den sie mittlerweile besitzt, ist beispielsweise öffentlich schwerer zu besprechen, als all die als normal geltenden Sexualpraktiken, ohne die man heute nicht mal mehr in einen Container von RTL II kommt. Angesichts der grossen Geschichte, die Perlen jedoch im Vergleich zum kümmerlichen Vegetieren der Glotze haben, ist es dennoch eine traurige Geschichte, die ich in weissem Satin zu erzählen mich nun anheischig mache. Weiterlesen

22. Mai. 2010
von Don Alphonso
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19. Mai. 2010
von Don Alphonso
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Alteuropäischer Umgang mit Päpsten, Spekulanten und anderen Bankern

Wenn es ums Geld geht, hat das Bürgertum eine bemerkenswert ausgeprägte Fähigkeit, Ideologien und Gewissjeiten zugunsten des eigenen Vermögens über Bord zu werfen – und deren Propheten gleich mit. Die Kirche erfährt das mit der sinkenden Kirchensteuer, und der Spekulant des freien Marktes durch das Verbot der Leerverkäufe. Damit allerdings stehen sie in bester europäischer Tradition ganz anderer Herrschaften, die ebenfalls übelst schlucken mussten. Weiterlesen

19. Mai. 2010
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16. Mai. 2010
von Don Alphonso
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Die Selbstverteidigung gegen die Beschleunigung

Im Laufe der letzten Jahrzehnte musste sich die bessere Gesellschaft von allerlei Gewissheiten verabschieden: Religion, bürgerliche Parteien, Wagnerinszenierungen und der Bund für das Leben – das alles ist nicht mehr, was es einmal war. Reichlich spät erfolgt nun auch die Trennung vom Götzen der Geschwindigkeit. Das war mal eine heisse Liebe, aber nun will man nur noch weg, oder wenigstens zurück in die Zeiten, da es noch schön war. Weiterlesen

16. Mai. 2010
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13. Mai. 2010
von Don Alphonso
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Triumph und Verfall der Unbürgerlichkeit

Gemeinhin erträgt man als kulturbeflissener Besucher alles, was einem in einer Kultureinrichtung vorgesetzt wird, angefangen bei neuen britischen Künstlern bis zu Opern von Wagnern – unbegrenzt scheint die Fähigkeit des Publkums zu sein, sich derartiges zumuten zu lassen, sogar an für sich genommen schon schrecklichen Orten wie Bayreuth oder Berlin. Es gibt aber eine Grenze, da reicht es – und in meinem Fall ist es die totalitaristische Villa Vittoriale des zweitklassigen Verseschmieds Grabriele d'Annunzio, die nicht eben zur Schönheit von Gardone Riviera beiträgt. Hätte der Mann doch besser Steuern hinterzogen und Pudel gezüchtet. Weiterlesen

13. Mai. 2010
von Don Alphonso
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09. Mai. 2010
von Don Alphonso
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Die europäische Krise in San Gimignano

Es ist wirklich begrüssenswert, dass wir nicht mehr in jenem finsteren Mittelalter leben, das man in San Giminiano betrachten kann: Diesen Ort nämlich haben interne Konflikte und bornierte Streitereien inkompetenter Patrizier so nachhaltig ruiniert, dass am Ende nicht mal mehr das Geld da war, um sich etwas Besseres als die alten Geschlechtertürme zu leisten. Statt dessen haben wir ja die EU, den Euro, einen Stabilitätspakt und vorzügliche Politiker in allen Hauptstädten, deren einziges Begehr das Wohlergehen der gemeinschaftlichen Interessen ist. Heisst es zumindest- Weiterlesen

09. Mai. 2010
von Don Alphonso
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06. Mai. 2010
von Don Alphonso
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Retro oder der Sieg über die Zeit

Manche sagen, man kommt nicht vom Morgen ins Gestern zurück. Das würde ich vielleicht auch sagen, wenn ich ein armes Schwein wäre, das keine Alternative zur Zukunft hat, weil die Vergangenheit eher wenig erbaulich war. Oder wenn ich keine Phantasie hätte, oder kein unsinniges Auto in Italien, wo sehr viele andere unsinnige Autos und Räder das Gegenteil belegen: Man kann immer Gestern, und dabei die Zeit und das Morgen ignorieren. Weiterlesen

06. Mai. 2010
von Don Alphonso
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03. Mai. 2010
von Don Alphonso
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Die Hoffnung mit der zertrümmerten Hand

Oberitalien ist übervoll mit Kulturgütern, und so kann es schon mal passieren, dass man an einem Dorf vorbei fährt, ohne die Kirche zu beachten. Natürlich ist auch nicht jede Kirche grandios, aber in Breda Cisoni sollte man unbedingt halten, wenn man von Mantua nach Parma fährt. Dort ist ein Rokokojuwel zu finden, das auch nach einem Viertel Jahrtausend des Zerfalls sehr viel über unser Leben erzählt. Weiterlesen

03. Mai. 2010
von Don Alphonso
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