Alle Beiträge zum Thema "Rokoko"
Der Doktor, der Maserati und der Modigliani
Je niedriger das Ross, desto weicher und angenehmer der Fall: Wer nicht nach dem Höchsten strebt, lebt auch ganz gut und bricht sich dabei nicht öffentlich das Genick. Mehr 09.02.2013, 20:34 Uhr von Don Alphonso
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Überprivilegiert
Vom Barockgemälde über die Scheidung bis zur Mirabellenmarmelade: Die kleinen Selbstverständlichkeiten, die man sich:nebenbei leistet, sind der wahre Vorteil des Lebens in Wohlstand. Mehr 28.07.2012, 15:15 Uhr von Don Alphonso
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Angst, Unterdrückung und nackte Bäuche
Schlecht gekleidete Entscheider, ungebildete Manager und ein System der Angst: Es gibt gute Gründe, warum man dem heutigen Leistungsdenken entsagen sollte - wenn man es sich leisten kann. Mehr 19.07.2012, 16:03 Uhr von Don Alphonso
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Es muss nicht immer Massenmord sein
Kein Mensch muss Sklave seines Umfelds sein: Wilhelmine von Bayreuth hatte eine schwere Kindheit in einem kriegslüsternden Elternhaus, und wurde dennoch eine angenehme Erscheinung, während ihr Bruder Europa mit Kriegen überzog. Mehr 10.01.2012, 15:33 Uhr von Don Alphonso
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Ein ganzer Mann
Hoch, weiblich und vor allem historisch korrekt: Für bürgerliche Opernfreunde sind Kastratenrollen auch heute noch mitunter fast eine Zumutung, widersprechen sie doch gewohnten Mustern des Aufführungsbetriebs. Venezia Fröscher kennt jedoch gute Gründe, warum man sich besser wieder an den nur scheinbar weibischen Originalklang gewöhnen sollte. Mehr 04.09.2011, 15:02 Uhr von Don Alphonso
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Residenzen für Hütten und Paläste
Im echten Klassensystem weiss jeder, woran er ist: Der Arme weiss, warum er hungert, und der Adel weiss, warum er das spanische Hofzeremoniell erdulden muss. Der eine bekommt Skorbut in der Hütte, der andere Gicht im Schloss. Heute lösen sich die Unterschiede auf: Ein jeder kann alles haben, erst unten in den billigen Angeboten wühlen und danach hoch in die Residenz gehen, und auch Ziviliastionskrankheiten sind für alle da. Mehr 23.07.2011, 08:53 Uhr von Don Alphonso
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Im Halbdunkel der Aufklärung
Niemand geht in die Oper, um sich die volle Wahrheit anzuschauen. Man geht in die Oper für die Musik, die Phantasie, die Koloratur der Diva, für Kostüme und idealerweise nicht für neuartige Regieeinfälle auf dem Buckel freundlicher Dramen. Im Teatro Bibiena in Mantua kann man diese alte Opernherrlichkeit noch fühlen, denn alles ist so, wie es sein soll: Fassade: Täuschung. Lüge. Kein Wunder also, dass es auch "Theater der Wissenschaft" heisst. Mehr 14.04.2011, 08:22 Uhr von Don Alphonso
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Kleine Kulturgeschichte der Steckdose
Der Strom kommt aus der Steckdose und aus der Geschichte - und die hat sich in den letzten 100 Jahren dramatisch verändert. Entsetzlich mag uns die Zeit scheinen, da noch nicht alles elektrisch betrieben wurde, aber man mag es kaum glauben: Niemand brachte sich damals um, als es noch kein Kabel für ein TV-Gerät gab. Doch, doch: Der Mensch lebte auch mal ganz ohne Steckdose. Mehr 19.03.2011, 16:43 Uhr von Don Alphonso
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Beihilfe beim Entkleiden
Natürlich wird es nicht goutiert, wenn man Frauen in aller Öffentlichkeit entkleidet - es sei denn, man nimmt ihnen, wie es der Anstand verlangt, den Mantel ab. Zumindest war es früher so, und bei dieser kleinen, unbedeutenden Geste konnte sich schon das grösse, bedeutende Ereignis der Nacht andeuten. Heute gerät dieses kontrollierte Spiel der Leidenschaft leider in Vergessenheit, und zurück bleibt eine gewisse Verunsicherung, über die der Fortschritt, den Blick auf den Computer gerichtet, achtlos weiterzieht. Mehr 09.03.2011, 20:47 Uhr von Don Alphonso
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