Stützen der Gesellschaft

Stützen der Gesellschaft

Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Der Trump in mir ist stark

| 540 Lesermeinungen

Jugend, du bist die Sonne um acht Uhr am Morgen.
Mao

Am Ausgang der Kurve steht der Tacho bei 90, der Motor brüllt, und ich wechsle sofort auf die dritte Spur. Dort angekommen, dreht der Motor schon mit 6000 Umdrehungen und beschleunigt den Wagen immer noch, 180, 200, 210, und das reicht dann auch. Ich könnte sagen, dass ich es eilig habe und ein wichtiger Termin in München ansteht, aber die Wahrheit ist, dass ich nicht ganz ungern schnell fahre. Ich gehöre zur letzten Generation, die noch nicht von Anfang an abgeriegelt und vom Leitsystem auf Richtgeschwindigkeit gedrosselt wird, Das überwachte Übel der Moderne beginnt erst in der Holledau. Davor darf man noch. Davor sagt einem keiner, was richtig ist und falsch. Der schwarze Wagen bohrt sich durch die frühe Nacht, auf dem Lack funkelt der Vollmond, und natürlich lügt Mercedes mit dem Normverbrauch. Deshalb hat man ja einen. Und schon erscheint in der Schotterebene das schöne Münchem, die Weltstadt mit Herz und vielen hässlichen Neubaubüros im Norden, die oft noch erleuchtet sind.

muca

Weil dort Menschen lange arbeiten müssen, um sich die Miete leisten zu können. Die jungen Menschen sitzen in den Büros, die Älteren im Wagen und rollen die Leopoldstrasse hinunter, und dann in die Maxvorstadt, um sich zu treffen. Sie alle haben hier Besitz in einer grossen Wohnanlage, 70 Parteien an der Museumsmeile der Stadt, und wenn ich ehrlich bin und mit meinen anderen Wohnorten vergleiche, mit einem in jeder Hinsicht hässlichen Blick nach draußen. Wie habe ich das früher nur ausgehalten? Trotzdem ist es eine der teuersten Lagen des Landes, und wer hier heute Abend mitreden darf, hat über die kleinste Wohnung allein schon mehr Vermögen als 90% der Deutschen. So ungerecht ist das hierzulande, die einen besitzen und die anderen mieten, aber darum soll es heute nicht gehen. Heute wird geplant, was die Besitzer mit ihrer Anlage tun, und nebenbei hört man auch, welcher kleine Tycoon sich von welchen Erben anderer Bewohner welche Wohnung zusätzlich gesichert hat. Manche wohnen noch dort, aber viele sind ausgeflogen, und in meinem Tegernseer Räuberzivil könnte ich der Biowaldschrat unter vielen Städtern sein. Aber es wird anders kommen.

Hausbesitzerversammlungen in München sind immer etwas nüchterner und anonymer als Hausbesitzerversammlungen am Tegernsee, und die Werte, um die es geht, spiegeln sich nicht im schmucklosen Ambiente wieder. Am Tegernsee sitzt man in einer Zirbelholzstube, und es wird geredet. In München sitzt man in einem weissen Saal, und jemand hat sogar eine Powerpointpräsentation dabei. Der Umweltgedanke in ihm, der eine Wohnung neu erwarb, ist stark, und er hat Messungen vornehmen lassen. 4 mal so hoch wie in anderen, nach innen liegenden Räumen sei der Energieverbrauch im Zimmer an den Aussenwänden. Ja, aud den Quadratmeter umgerechnet sei der Verbrauch sogar 10 mal, 10 mal so hoch. Betont er.

mucb

Und deshalb blickt er erwartungsvoll Top 12 entgegen, bei dem es nicht nur um einen neuen Verputz seiner offen gesagt maroden Aussenmauer geht, sondern gleich um eine einschneidende Massnahme, die uns noch Jahre beschäftigen wird. Top 12 ist die energetische Sanierung des Gebäudes, mit neuen Fenstern, neuem Dach, neuen Dachgauben, neuem Anstrich und darunter natürlich – Hartschaum. Warmer, isolierender, von der Dämmstoffindustrie empfohlener und gesetzlich geregelter Hartschaum. Wer mehr als 20% einer Fassade erneuert, muss sie gleich komplett dämmen. So sind die Vorschriften, und außerdem geht es um die Umwelt, wir wollen doch sicher alle nicht, dass die Pole schmelzen und Hamburg untergeht. Deshalb auch die neuen Fenster, nachdem die alten Fenster gerade mal 20 Jahre alt sind: Das muss alles aufeinander abgestimmt sein.

Und natürlich muss die Hausgemeinschaft das alles zahlen. Auch die Aufzüge wären zu machen, die Beleuchtung im Gang, die Abwasserrohre und was halt so beim Nachkriegsbau – aber Bestlage! – so anfällt. Im ersten Schritt wäre das alles ein niedriger einstelliger Millionenbetrag, der alle Rücklagen auffrisst und deshalb gestreckt werden soll. Erst die Dämmung und das Dach, alles andere später, bezahlt von den Rücklagen, die schon beim ersten Schritt weg sind. Dazu gehen die neu dazu kommenden Rücklagen der nächsten zwei Jahre drauf. Und noch eine Umlage, in die jeder, abhängig von seinen Quadratmetern, sein Sonderopfer tun soll. Stark soll die Macht der Dämmung in uns sein, an die Heizkosten sollen wir denken und an die Zukunft des Planeten. So eine Art grünes Winterhilfswerk.

mucd

Junge Leute unter 50 können sich solche Wohnungen in aller Regel nur leisten, wenn sie Berufskinder sind, und davon sind gerade nur drei im Saal. Für uns, die wir im Gegensatz zu den Alten sicher noch 40, 50 Jahre vor uns haben, ist die Bewahrung der Schöpfung natürlich wichtig, und es meldet sich dann die Wohnanlagenschönheit meiner Jugend, die wohl irgendwas mit Jura macht und die Wohnung von ihren Eltern überschrieben bekam, nehme ich an. Lang und breit haben die Alten davor abgewägt, wir teuer es werden darf und was alles getan werden muss, wo man vielleicht am schlimmsten Brocken, der Dämmstoff-Dreiviertelmillion, etwas abknapsen könnte. Es meldet sich dann also das die Schönheit, die auch heute noch heiß ist, hebt die kecke Nase und tut Unerhörtes. Sie widerspricht den Alten. Sie hält Dämmung für kompletten Unsinn, das sei nur eine Masche der Politik, es gäbe da jede Menge Nachteile und Schimmel, und deshalb würde sie gern darüber abstimmen, ob man das überhaupt haben will. So. Die Überzeugung ist stark in ihr, und kaum hat sie geendet, meldet sich ein anderer Junger.

Der andere Junge nun hebt an, dass er das alles bei den Nachbargebäuden am Tegernsee erlebt hat, wo man meinte, so etwas machen zu müssen, und sich die ältere Bausubstanz nicht mit den Dämmplatten vertragen hätte. An der Westseite hätte sich im Winter dann Wasser hinter der Dämmung gesammelt, die durch einen Riss eingedrungen sei. Das werde alles noch ganz schlimm und teuer, sagt der jüngere Mann. Seine andere Immobilie sei Denkmalschutz, Baujahr 1600, die sei halt, wie sie sei, und es gäbe da weder ein Problem mit Schimmel noch ein Drama wegen der Entlüftung. Woanders in der Altstadt wurde das gemacht, und die ersten Probleme seien nach einem, ei-nem Jahr Ausrufezeichen gekommen. Am Tegernsee hätte die Isolierung übrigens auch nicht messbar zu sinkenden Heizkosten beigetragen.

Wrumms.

muce

Schnipp schnipp schnipp macht die Dame im Louis-Vuitton-Mantel vor dem Tegernseer, der scheinbar überraschende Ähnlichkeiten mit mir hat, und den ich sonst gar nicht so apodiktisch kenne, schnipp schnipp schnipp, also, sie möchte dem Herrn vom Tegernsee beipflichten, sagt sie, auch bei einer ihrer Immobilien sei das gemacht worden und es ging schief, und müsste denn überhaupt so eine Isolierung zwingend sein? Nun, man könnte natürlich auch anders, aber dann ist es halt nicht energetisch, erklärt der leicht verzweifelt wirkende Hausverwalter, für den die ganze Debatte nun wieder bei Null beginnt. Denn stark ist der klimatische Trump in uns, und weitere melden sich und sagen, also, wenn es nicht sein muss, dann will man das auch nicht. Abstimmung, Abstimmung! Stark, sehr stark ist der Trump in allen, die Dämmplatten werden abgelehnt, und gemacht wird jetzt das Dach. Der Rest wird ausgebessert. Ich muss mich noch nicht mal erneut melden und sagen, Armut sei der beste Denkmalschutz. Statt dessen denke ich mir: Von den reichen Leuten kann man das Sparen lernen. Und von ihren heissen Töchtern das schlechte, vorlaute, aufmüpfige Benehmen.

So ist das also. Wie bekommen ein neues Dach und müssen keine Miete erhöhen, damit wegen der Umlage auch die Rendite weiter stimmt. Wir konnen das einfach tun, damit wir reicher werden, oder bleiben lassen, weil es ohnehin teuer genug ist. So schlimm ist das mit dem Heizen ohnehin nicht mehr. Es ist Mitte Dezember und das Thermometer im Wagen zeigte in der Nacht 7 Grad plus. Ausserdem sind Brennstoffe gerade billig. München liegt 519 Meter über dem Meeresspiegel und war im Winter wegen der Nähe der Alpen oft kalt: Jetzt ist es wärmer, und so hoch kommt das Meer nicht. Es wird Hamburg unbewohnbar machen, aber war das je bewohnbar? Ich weiss es nicht. Ich weiss aber, dass ich betonte, die gesamte Energiebilanz müsste natürlich auch die Verpackung und die spätere Entsorgung derselben berücksichtigen – im Prinzip ist es energetisch in einer Lage wie der unseren ein Nullsummenspiel.

mucc

Das hätte es vor ein paar Jahren nicht gegeben, das war man klimaunskeptisch und tat, was die Politik empfohlen hat. Das war jetzt schon meine zweite Versammlung in diesem Jahr, die die Idee einer Verpackung so abschmetterte, dass sie so schnell nicht wieder kommt, und es ist immer das Gleiche: Irgendwann fragt jemand, ob es sein muss, und wenn sich herausstellt, dass dem nicht so ist – dann wird es knallhart abgelehnt. Dafür gehen wir am Tegernsee klimaneutral wandern und besuchen in München die Museen, statt wie andere Modernisten die Häuser zu verpacken und kurze Strecken zu fliegen. Alle regen sich über Donald Trump und seine Einstellung zum Klimaprotokoll ab Januar auf – aber hier bei uns, in einer dunklen Dezembernacht, wird jetzt schon der Konsens aufgekündigt, den das hiesigen Dämmplattenregime für uns verkünden möchte. Stark ist der Trump in uns, und der Stadtrat muss sich etwas anderes einfallen lassen, um seine ambitionierten Klimaziele zu erreichen.

Nach Hause fahre ich dann deutlich langsamer und verbrauche sogar weniger als 10 Liter auf 100 Kilometer, bevor ich mein seit 416 Jahren nur von meterdicken Mauern gedämmtes Baudenkmal erreiche, errichtet von der Gesellschaft Jesu, die eine gescheiterte Dämmung am Tegernsee sogar erfunden hätte, um mit der frommen Unwahrheit eine Dämmung in München zu verhindern. Stark ist der Trump in uns, denn er ist alt wie die Sünde, unsterblich wie die Lüge, und deutlich unsinkbarer als Hamburg.

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540 Lesermeinungen

  1. Titel eingeben
    Hallo alter andrer Junge,

    das haben die beiden heissen Feger aber gut hinbekommen. Waren utube Videos brennender Fassaden im Beamer gar nicht nötig.

  2. Vollkostenkalkulation
    Auf Vollkostenbasis geht diese Dämmerei nie auf. Allerhöchstens in Ostsibirien, aber nicht mal in Berlin/Westsibirien. Typische nicht zu Ende gedachte bundesrepublikanische politische G’schaftelhuberei.

    • Das sehe ich auch so. Effektiv würde mich das Verschalen mindestens eine halbe Jahresmiete kosten. Das ist zig mal mehr als die Heizkosten, die wegen der dicht bebauten Innenstadt wirklich nicht hoch sind. Und die ja nicht verschwinden, sondern nur reduziert werden.

    • @Don
      Die Heizkosten werden auch nicht unbedingt geringer. Denn eine Volldämmung macht nur Sinn in Kombination mit einer kontrollierten Be-/Entlüftungsanalage (was nazurüsten im Altbau utopisch werden kann). Ansonsten hilft nur vermehrtes Lüften gegen Muff und Schimmel – und schon ist die ganze Energieersparnis zum Fenster raus…

    • Ja, deshalb würden bei uns auch die Fenster neu gemacht werden, weil die den Austausch mit eingebauten Wasweissich letztlich ermöglichen.

    • @ Don
      > Ja, deshalb würden bei uns auch die Fenster neu gemacht werden, weil die den Austausch mit eingebauten Wasweissich letztlich ermöglichen. <

      Also dezentral. Eine Zwangsbelüftung wird dies wohl eher weniger sein; dann vielleicht ein von einem Luftfeuchtigkeitssensor automatisch geregeltes Frisch-/Abluftgebläse mit Wärmetauscher. Die in die Wohnung geleitete (trockene) Frischluft wird mit der (feucht)warmen Abluft temperiert. Funktioniert leider nur so lange gut, wie der Mieter bereit ist die Innereien des Lüfters regelmäßig zu reinigen oder vom Fachmann reinigen/warten zu lassen. Durch das entstehende Kondenswasser tummeln sich dort jede Menge Bakterien. Nichtsdestrotrotz für kleinere Appartements (mit Wartungsvertrag) zu empfehlen, da viele Mieter "stoßlüftungsresistent" sind. Jedenfalls ist so eine Anschaffung kostengünstiger, als bei Auszug eine verschimmelte Wohnung mit der (nicht selten) läppischen Kaution abrechnen, respektive damit die Wohnung renovieren lassen zu wollen.

      z.B.
      http://www.viessmann.de/de/wohngebaeude/wohnungslueftung/dezentrale_wohnungslueftung/vitovent-200-d.html

    • Das Haus vorne ist von 1957 und hat noch einen Müllschluck, in den man ungetrennt alles hinein werfen kann. Es ist einfach nicht auf moderne Technik ausgelegt, und auch bei mir gibt es noch Sicherungen zum reinschrauben (BJ 1972). Es ist einfach alt. Da geht die moderne Vorstellung einfach nicht.


    • Die Innereien der Lüfter, da sagen sie was. Setzt doch alles nur Dreck an und ist nicht zu reinigen.
      Zur Zeit sehe ich Neubauten nur noch mit ganz dünnen Betonwänden und handspannendick Styropor drauf. Das wird dann verputzt. Ich frage mich, wie das mit der Haltbarkeit aussieht, d.h. ist die Fassade nicht in 30 Jahren völlig unsanierbar hinüber?
      Diese Röhrchen allüberall sind mir auch nicht geheuer.
      Was, wenn da die Kakerlaken brüten? Kann man doch das ganze Haus abreißen.


    • Ich bin allerdings auch „stoßlüftungsresistent“ – wenn ich wohne oder im Haus arbeite, will ich nicht ständig die Fenster betätigen, wie Segel auf einem Schiff. Mal ganz abgesehen davon, daß ich es nicht kalt haben will, wenn ich im Raum bin. Wie sagte man doch früher: erfroren sind schon viele, erstunken nicht.
      Wenn 1, 2mal lüften pro Tag nicht reicht, ist doch irgendwas grundsätzlich falsch.


    • G’schaftelhuberei
      Ja sowieso. Man kann mit Pfusch halt zweimal Geschäft machen, einmal, indem man ihn verkauft, und ein anderes mal, wenn man ihn entfernt.
      Nur mit Sparsamkeit ist da nix, zahlen tut man dreimal, wenns nur reicht.

  3. Zum Niederknien
    Ja, so ist es. Nur was bedeutet es, wenn diese Welt mit der Welt der Mieter kollidiert? Erstaunlicherweise bedient Trump ja beide. Und, zumindest in den jetzigen Tagen (und noch vor Amtsantritt!), mit einigem Erfolg.

    Sollte doch eine vernünftige Symbiose möglich sein? Grün war gestern, der Russe macht die Nachrichten (als ob, ihr Versager) und draußen wird kalt.

    Und ich lächle und bereite mich vor: si vis pacem para bellum. Der innere Trump gibt mir recht.

    Danke für ihre Texte.

  4. Legende
    Also das mit den teuren Mieten ist doch nur eine Legende.
    Schauen Sie doch, alles unter 20€/qm:
    http://www.abendzeitung-muenchen.de/media.media.a494e4f6-da39-45db-901b-7993691b5309.original.media?byPassDigCmsCache=1481819805030

  5. Wohl lebensmüde
    Don, falls Ihr Text Ulrich „Dämm“ Wickert in die Hände fallen sollte, sind Sie geliefert.

    • Die Social Media Stasi ist eh schon hinter mir her.

    • Versuchen Sie
      der meistgehasste Mann (oderwiemanauchimmerdasheutenennt) in D zu werden?

      „[…], der Motor brüllt, […]
      Ich gehöre zur letzten Generation, die noch nicht von Anfang an abgeriegelt und vom Leitsystem auf Richtgeschwindigkeit gedrosselt wird.“ (Ein vieldeutiger Satz.)

      Ja, Fantastisch! Wer das jetzt nicht mehr genießt, ist selber schuld.
      Der Prozess der Zivilisation ist unerbittlich. Die nach uns Kommenden werden sich derartige Vergnügungen nur noch auf youtube ansehen können.

      Dabei montiere ich meine LaFranconi Competizione schon nur noch an Sonn- und Feiertagen. Immer wieder schön das Passieren einer Mutter-mit-kleinem-Sohn-Gruppe. Die eine Person runzelt die Stirn, die andere freut sich über alle vier Backen.

    • Sie werden mich in meinem Leben jedenfalls nicht mehr auf die Knie bringen, ich habe zu viel Freiheit gekostet.

    • Anschlussverwendung
      Werter Don, für den Tag, an dem das das mit der ganzen Bloggerei nichts mehr ist, sehe Sie schon als der deutsche Jeremy Clarkson in einer Retro-Auto-show, wie sie Vergleichstets von „alten Stinkern“ mit neuem politsch korrekten elektrischen Autos machen und literarisch hochwertig kommentieren. Nur halt unter freiem Himmel statt Stuck und Kornleuchtern. Und zwar wie das Original nun bei Netflix, wo man nicht so sehr vom Wahrheitsministerium gegängelt wird ;)

    • Haha, ja, E-auto-Wrecken, das wärs.

      Übrigens ist Grand Tour die meistgeklaute Sendung ever und Top Gear mit seinem neuen Feminismus eine Pleite.

    • @D.A.
      „Sie werden mich in meinem Leben jedenfalls nicht mehr auf die Knie bringen, ich habe zu viel Freiheit gekostet.“

      Der Schweinehirtin konnten Sie jedenfalls bereits um einer Ersparnis völlig willen zu Willen sein, Sie Prinz auf dem Benz. Andere hätten wenigstens einen Kuss dafür verlangt.

    • Ja dabei lief mir auch das Wasser im Munde zusammen,
      die Augen wurden feucht… Waren das Zeiten, als ich einen Golf V8 fuhr (als Firmenwagen, den eine ausscheidende Kollegin mir übergeben musste). Die Karre lief locker 250, war viel zu leicht für das Tempo, aber es hat säuisch Spaß gemacht und der Platz plötzlich vor einem, Wahnsinn.

      Ich habe mich immer gewundert, wieso Sternfahrer nach rechts rauschten, bis ich mir mein Auto mal genauer anschaute. Das V8 stand in Riesenlettern vorne drauf, in jedem Rückspiegel gut sichtbar.

      Heute lempel ich mit 190 über die Autobahn, der Corolla bringt trotz 110 PS einfach nicht mehr zustande, ein Elend ohnegleichen. Spaß machte auch der 220er (lief locker 225) meines Mannes oder wenn der nicht frei war, halt einer von Sixt (ich habe etliche Autos von denen erst einmal eingefahren) und dann nach Stuttgart und retour. Natürlich nur mit Vollgas. Eine Rückfahrt sonntagsfrüh um halber 7 von Plieningen, fast allein auf der Autobahn, volle Kanne in der Morgensonne nur auf der linken Spur durch jede Baustelle (nirgends eine Kontrolle) bis Düsseldorf, wo ich dann um 9h bei Sixt den Wagen abstellte und um halber 10 bei mir daheim frühstückte. Die Rechnung von denen wies dann aus, dass ich nicht viel weiter gekommen wäre, der Tank war quasi leer.
      Man fährt sich in einen Rausch, der sagenhaft ist und den ich echt vermisse. Voll konzentriert, was mir bei 120 in einer Schlange fahrend mühsam erscheint, es schläfert so ein.

      Bin ich in meinen Anfängen in den 60er Jahren jeden Abend auf die Autobahn, mich austoben, soweit austoben in einem BMW700 oder dann DKW F12 möglich war, so macht das heute einfach keinen Spaß mehr. Die wenigen Stellen, wo man noch das Gaspedal durchtreten kann, Richtung Bodensee, Singen Hohentwiel ging noch, mag unterdessen auch anders sein, aber sonst…

      Dafür haben aber heutzutage die meisten gar kein Verständnis, allerdings haben die wohl auch noch nie ein sehr schnelles Auto unterm Hintern gehabt.

    • In Bayern gibt es noch ein paar Ecken, wo man wirklich fahren kann. Allerdings entkoppeln allein schon die neuen Autos enorm, was den Spass auch begrenzt.

    • Ein neues Auto voller Elektronik und Krimskrams
      würde ich nicht fahren wollen. Und wenn schon einen schnellen Hirschen, dann aber doch bitte nicht bei 250 abgeregelt. Entweder das Auto ist schnell, dann sollte man es je nach Verkehrslage auch schnell fahren können oder man lässt es überhaupt. Bevormundungen gibt’s genug in diesem Leben, aber bitte nicht im Auto.
      Ich habe übrigens in meinen 52 Fahrerjahren (mein Führerschein hatte vorgestern Geburtstag) nur einmal ein grauenhaftes Foto ohne Punkte in Flensburg im Karlsruher Dreieck ergattert.

    • Das ist wenig und spricht für Kenntnis der Orte, wo man aufpassen sollte.

    • Teils, teils
      natürlich wusste ich auf der Strecke Stuttgart, wo die Radarfallen stehen und bin dann trotzdem einer auf den Leim gegangen, war aber auch zu blöd, die Polizei fuhr direkt neben mir. Ansonsten fahre ich ja fast anständig, schlage je nachdem 10-20 km/h auf und innerstädtisch bin ich meistens ganz brav.
      Mich hat’s aber auch auf vielen Touren in der Schweiz trotz permanenter Geschwindigkeitsüberschreitungen nie erwischt. Mit den Dummen ist der liebe Gott und den ganz Dummen hilft er dann auch mal ;-)

    • a young Iman and a young Naomi in my bed - and no condom within a hundred miles.
      Ich hab ja eigentlich keine Ahnung von diesen Dingern die man Autos nennt, von einem Golf V8 habe ich noch nix gehört (außer in Tuning Magazinen), austoben in einem BMW 700 scheint mir auch irgendwie unvorstellbar, aber ich darf ab und zu mal in einem AMG beschleunigen, also Beschleunigen im Sinne von 4 Sec auf 100 km/h.
      Muss leider mitteilen, dass das keinen Spass mehr macht. In der modernen Welt. Also in und um einer Großstadt. Mit all den Tempolimits, Blitzgeräten, Staus, Senioren, Schweizern, Tübingern und allen anderen Verkehrshindernissen.

      Da hat uns die Moderne endlich 400 something Pferde geschenkt…und wir können sie nicht mehr ausreiten.
      Ein Witz.

      Am Ende, nachdem man mehr Zeit mit Bremsen als mit Beschleunigen verbrachte, ist jeder an dem Punkt, an dem er sich ergibt und sich entweder völlig devot und irre grinsend am Bremsen erfreut oder weinend nach safer Sex bettelt, d.h. nach einem selbstfahrenden E-Mobil.

    • You got Eleanor here?
      BTW:

      Größter Spassfaktor:

      Peugeot 205 GTI … meine Oreamnos americanus.

      Damals … den Berg hoch und dann vom Wachmann angehalten werden, mit den Worten:
      „Gratuliere zum Tagesrekord.“

      aber lassen wir Clarkson sprechen:

      https://www.youtube.com/watch?v=wOfEuKSxQfU

    • Goodnight, es macht heute keine Freude mehr
      meine „Austoberei“ im BMW700 mit max. 140 km/h, der DKW war auch nicht schneller, machte mir wirklich Spaß. Spätestens um 19h war ich auf der Autobahn, es gab Ende der 60er längst nicht so viel Verkehr, Richtung Hannover ungefähr bis Rehren und dann wieder heimwärts nach Oeynhausen. Andere überholen passierte selten, aber wenn… Es waren jeden Abend ungefähr 40/45 Minuten, die mir ganz allein gehörten und Spaß machten.

      Mein Tagesrekord mit dem DKW F12 lag bei 150 km/h Richtung Bielefeld, nach Herford jupppiiiiiiii den Berg mit Vollgas runter und knallbumswasauchimmer, der ganze Christbaum vorne leuchtete, Motor schepperte noch einmal, der Wagen rollte aus, natürlich kein Standstreifen an der Stelle und ich dachte so für mich hin, das war die Kurbelwelle.

      Ohne Ahnung zu haben, was eine Kurbelwelle ist, entwickelt man beim Fahren eines so richtig teuren Autos sehr feine Gefühle dafür, was die Werkstatt dann wieder zu welchen Kosten zu reparieren hat. Und glauben Sie mir, der DKW war sehr teuer, ich habe praktisch nur für das Auto gearbeitet. Aber Spaß hat die Fahrerei trotzdem gemacht.

      Wenn ich heute in Mettmann auf die Autobahn komme, sehe ich als erstes das Schild mit der ominösen 120 drauf. Und dann blitzen die da auch noch… Es macht wirklich keine Freude mehr.

    • Love is a smoke made with the fume of sighs
      @Renate Simon

      Yep, damals war die A46 noch ohne Tempolimit, da konnte man noch aus D-Dorf in den Tunnel, Radio aus, den grandiosen BMW Sechszylinder (Sauger, noch ohne Injektoren und dem ganzen Gedöns) runterschalten, den Drehzahlmesser hüpfen sehen und dabei diesem Klang beiwohnen, kein drolliges Donnern eines Achtzylinders, nein das böse Fauchen einer Raubkatze…um dann aus dem Tunnel herauszubeschleunigen….wenn man nicht gerade von den damals neuen TDI Sprintern kurz und knapp verblasen wurde.
      Das Gerät konnte halt singen, fauchen und kratzen und bei Nässe ganz wunderbar tanzen, alles eine großartige Show, aber wenn es losging leider kein wirklicher Bums.
      Ich nannte es daher meine Italienerin ;-)

  6. PFUNDIG, Don Alphonso ! Richtig pfundig !
    Ist das nicht herrlich, wenn man , im Kreise anderer, vernünftiger, Menschen

    ein rein ideologisches Projekt, das sich mittlerweile durch Erfahrung in der Wirklichkeit als platter Unsinn entlarvt hat,
    VERSENKEN kann, tiefer, als der Tegernsee, ja, tiefer, als der Marianengraben ?

    Das, der Sieg der Realität über die Ideologie, vor allem, wenn diese eine Mischung aus milliardenschwerer Geschäftemacherei, und billiger Selbsterhöhung zum Inhalt hat, wärmt jedes ehrliche Herz.

    Man atmet nach so einem Ereignis, an dem man noch dazu aktiv und federführend teilhatte, auch gleich viel freier.

    Man hat nicht mit eigenem, sauer ererbtem Geld die Fassade irgendeines Politruk poliert, indem man die eigene bunten Pilzen zum Fraße vorwarf, nein, man hat das Machtwort der Wirklichkeit gesprochen.

    Man hat nicht zur Apotheose eines zweifelhaften Berufspolitikers beigetragen, mit Millionen eigener Euros, sondern dem Teifi den Himmel veruntreut.
    Nicht jedes Schweinderl, das insbesonders die Politik durchs Dorf, und sei es ein Millionendorf, treibt, nutzt ALLEN .
    Manchmal nutzt es nur in Wolkenkuckucksheim, und herunten, unter uns Sterblichen, schadet es nur.

    Und in dem breiten Graben zwischen Realität und Schweinderl schlagen andere, um deren Geld und Haus es nicht geht, billiges Kleingeld in erklecklichem Masse, oder sprechen sich selber, in gotteslästerlicher Weise, heilig.

    Diesmal nicht.
    Großen Dank dafür, und fürs erzählen, und möge das warme Gefühl des Sieges, inklusive Lüften der Kutte der falschen Pfarrer, Ihnen viele Heizkosten an langen Winterabenden ersparen.

    Da braucht man auch keinen Glühwein, da ist ein schlabbriger Tee wie Nektar und Ambrosia !

    • Gern geschenen – ich fand halt den Ablauf lustig. Eigentlich sind fast alle dagegen, aber keiner traut es sich richtig sagen.

    • Das war kein ideologisches Projekt
      Das war Lobbypolitik!

    • Keiner traut sich was sagen...
      Die reichen Freunde, die ch habe, sagen immer : ,,Wos ma si dahandelt, braucht ma ned vadeana !“
      Meine Mutter, einem kleinen Geschäftshaushalt entstammend, hatte nie Probleme damit, um Rabatte, Skonti etc., zu fragen.

      Mein Vater, aus sehr kleinen Verhältnissen durch Tütchtigkeit in den gehobenen Mittelstand gekommen, konnte die Scheu nie überwinden.
      Was mögen die Leut‘ denken, das hab‘ ich doch ned not….
      Blödsinn !
      Weas Mei ned aufduad, duad’s Geidtaschel auf !
      Ich abe mir gerade vor zwei Tagen in der 50%Lade vom Supermarkt, mit ablaufbedrohten Lebensmitteln, zei herrliche Käserln geschossen, einen vollreifen Camembert, und einen Weinkäs‘.
      Schmeckt extra gut.

    • Ich verhandle für mein Leben gern auf dem Flohmarkt, ansonsten aber: Nein. Das habe ich nicht nötig.

    • Ja, NochnGedicht, Sie haben absolut recht, aber hier ist es
      gerade diese Mischung aus beidem, dieses ‚Holier than Thou‘, vermengt mit ‚Let’s screw ‚em, and make a fast buck‘, das so unglaublich erzürnt.
      Wenn es dann welche ‚in flames downshooten‘ (dees waun mei Englischlehrer segat!) ,wärmen die Flammen des Wracks doppelt.

      No holy, no buck. F.ck .

    • Feilschen macht doch Spaß
      Mein Vater kaufte alle Jubeljahre auf Drängen meiner Mutter immer drei Anzüge auf einmal und dann ging die Feilscherei los. Meine Mutter flüchtete jedesmal peinlich berührt eine Etage tiefer, während ich fasziniert zuhörte, was mein Vater an Rabatt aushandelte.

      Später in Italien ohne zu feilschen etwas kaufen, ging gar nicht, die Händler nahmen einen dann nicht für voll. Ich habe dieses Verhandeln immer sehr genossen, man muss nur freundlich und nicht verkniffen vorgehen.

      Auf Antikmärkten ausgewiesene Preise zu bezahlen ist ein Unding, der einem nach einiger Feilscherei gewährte Rabatt eingepreist. Ob bei Elektroartikeln oder auch Klamotten hatte ich mir angewöhnt, zart nachzufragen, sagen se mal, das wird doch demnächst runtergesetzt oder? Wenn ich ja mal ein Pullöverchen teuer bezahlt hatte, sah, dass der vier Wochen später nur noch die Hälfte kostete, ging’s rund und ich bestand freundlich darauf, bei dem nun grad von mir zu erwerbenden Kleidungsstück einen entsprechenden Nachlass zu bekommen, klappte immer.
      Ich habe überall gefeilscht, auch beim Optiker, den ich schon gefühlte 100 Jahre kenne, bei deren Apothekenpreisen muss man das einfach.

      Nicht zu feilschen ist einfach nur falsche Scham. Wenn’s keinen Nachlass gibt, auch gut, aber es gar nicht zu probieren ist dumm.

    • es kommt drauf an Fragen kostet meist nichts.
      Don und Moser

      es kommt drauf an. Don ist vielleicht wie Papa Moser eingestellt. Ich möchte nicht dem Basar das Wort reden. Ich mag auch nicht kleinlich sein und nicht den Kellner provozieren, der sein Gehalt aus meinem Kauf und Trinkgeld zieht.

      Beim Autotandler, Immobilienfuzzi, beim Rechtsanwalt bin ich beim Moser und seiner Frau Mutter. Beim RA muß man vorher fragen, ob man per Stundenhonorar oder nach Streitwert abrechnen will. Beim Architekten oder Landschaftsarchitekt erst recht. Diese Branche hat über die Planungssumme direkten Einfluß auf das Honorar. Bei den ersten Honorarteilen unabhängig von Verwirklichung.

      Nehmen Sie modische Textilien und Schuhe. Da gibt es eher auf Kundenseite die Ansicht „wer nach dem Preis fragt, kann sich es eh nicht leisten“ Der Verkäufer oder Kaufmann denkt nicht so.

      Das Auto des Juniors ohne Garage bekommt eine Standheizung. Im Laufe des Winters quotieren die Werkstätten hier regelmäßig fallende Preise. Warum dafür büßen, daß man nicht nach dem Preis für Februar fragen mag.

    • Ja, gehandelt wird (fast) immer.
      Aber, melursus, da bin ich bei Ihnen, nicht im Restaurant, und Trinkgeld nach Leistung.

      Ich meine auch, wenn man in charmanter Begleitung ins Resto geht, und dort rumfeilscht, hat man bei der Begleitung ausgsch..armiert.

      DAS ist aber bei weitem nicht der Gipfel der Peinlichkeit.
      Länger her, wird mich aber bis zum Totenbett begleiten :
      Ich saß allein, am Nebentisch ein junger Mann und das Mädel seines Interesses.
      Mittlere Preisklasse, das Lokal, aber gut.
      Sie sucht etwas aus, bespricht es mit ihm, er : Mußt du das teuerste auf der Karte nehmen.
      Lange, bevor ich den Begriff kannte, wußte ich, was fremdschämen ist.

      Brrrrr !!!!!

      Den Mädels sage ich immer -nie einen Geizkragen, und nie einen, der dich nicht zum lachen bringt.
      Kannst schmeißen !

    • Otto Moser u.a.
      also in einem Lokal zu feilschen, würde mir ja im Traum nicht einfallen. Entweder kann ich es mir leisten oder ich gehe gar nicht erst hin. Dass die Bedienung ein ordentliches Trinkgeld bekommt, gehört dazu, wie der angemessene Obulus im Hotelzimmer für die, die aufräumen müssen. Wobei ich mir immer Mühe gab, wenig Arbeit zu hinterlassen.

      Wie peinlich es aber ist, im noblen Hotelrestaurant zu sitzen und anlässlich meines 50. Geburtstages ein Menü mit zig Gängen serviert zu bekommen, daneben der „edle“ Spender, der wohl mangels Masse (was er aber nie zugegeben hätte) nichts aß, kann ich gar nicht beschreiben. Der Ober sah zwar meine Wut und Not, aber was sollte er machen, er trug tapfer einen Gang nach dem anderen auf, ich protestierte jedesmal und den Spender á la Graf Koks von der Gasanstalt könnte ich heute noch an die Wand klatschen. Aber den hat ja freundlicherweise längst der Teifi geholt.

  7. Schaun wir mal
    Merkel hat ja ein paar offene Rechnungen gemacht, die irgend jemand in Deutschland wird bezahlen müssen.

    Ich schätze mal 200 Mrd für die Energiewende, 100 Mrd für Griechenland und 150 Mrd für die Flüchtlinge über die nächsten paar Jahre.

    Der Don ist wohlhabend, aber nicht wirklich reich. Seine soziale Schicht ist weder besonders mobil noch besonders kosmopolitisch. Im Grunde sind das Kleinbürger, die in der Nachkriegszeit zu Geld gekommen sind. Die reichen Münchner fand ich immer etwas vulgär im Vergleich zu den reichen Hamburgern. In Berlin gibt es eigentlich kaum Reiche und die Düsseldorfer sind irgendwo in der Mitte zwischen altem und neuem Geld.

    Im Vergleich zu den reichen Franzosen sind die Deutschen sowieso Parvenus.

    Wenn die Rechnung kommt, wird viel von diesem Wohlstand abschmelzen. Sei’s drum.

    • Das ist die Frage, wie man reich definiert. Ich fühle mich nicht so, bin aber klar Teil der besseren Kreise, die früher eben 10% der Bevölkerung umfassten.

    • @ Ronald Grünebaum
      > Im Vergleich zu den reichen Franzosen sind die Deutschen sowieso Parvenus. <

      Ein langjähriger Arbeitskollege eines Aushilfsjobs während meines Zweiten Bildungsweges sagte mir (ich damals Mitte 20): "Du wirst immer ein Bauer bleiben, auch wenn Du Millionen haben wirst". Mein Antwort: "Lieber ein Bauer mit Millionen, als ein Gentlemen ohne Geld."

      Ich habe den Gutsten nie mehr gesehen. Zumindest nicht in meinen Kreisen :-)

    • Sehr gut gesagt!

    • @ Don
      Danke ;-)

      PS: Müllschlucker haben wir schon vor vielen Jahren stilllegen und die Türchen fest verriegeln lassen. Die Mieter haben es nicht geschafft, wenigsten für eine ordentliche Verpackung des Mülls zu sorgen. Was da auf 14 Stockwerken (knapp 100 Wohnungen) im Müllschacht an Essensresten klebte und an „Tierchen“ lebte, erspare ich hier zu beschreiben.

    • Das ist bei und auch so – aber es ist praktisch und man hat auch kein Glas- und Paperproblem! Wissen Sie eigentlich, dass getrennter Müll so schlecht brennt, dass getrenntes Altpapier wieder zugemischt werden muss?

    • @ Don
      > Wissen Sie eigentlich, dass getrennter Müll so schlecht brennt… <

      Das glaub ich Ihnen gerne. Aber als ich vor Jahren anfing, die Mieter in einem anderen Objekt (66 Einheiten mit damals 4 Restmüll-Container) auf die konsequente Mülltrennung hinzuweisen, bzw. rigoros zu kontrollieren (fürs Nachsortieren verlangte ich jeweils € 20,-, bzw. stellte ich den Dreck den Mietern mit meinem Zettel vor die Wohnungstüre, wenn sie nicht da waren) konnte ich den gesamten Restmüllaufwand auf 1 Restmüll-Container reduzieren. Bei "Geldausgaben" zucken die Mieter alle. Das funktioniert nun seit Jahren. Ausrutscher mit überfüllter Restmülltonne kommen nur noch selten z.B. bei "vandalischen" Umzügen vor. Den Müllkutschern drück ich dann ein reichliches Trinkgeld in die Hand und die Sache ist weiterhin geritzt. Bei der Sperrmüllabholung fließt ebenso für jeden Mann ein 10er (5-7 Mann und zwei Sperrmüll-Müllautos, kommen 2x per anno).

      Ein Restmüll-Container kostet pro Jahr rund € 3.500. Drei davon haben wir uns seit etwa 10 Jahren eingespart. Macht in Summe stolze € 100.000 Ersparnis für die Wohnanlage. Die Appartements sind meist mit einer "all-inkusive-Miete" vermietet, so dass nur selten eine NK-Abrechnung stattfindet. Somit ist das Geld tatsächlich eingespart und wird nicht rückerstattet.

      Mülltrennung lohnt sich – für die Eigentümer!

    • Ja, man sollte sich mit den Müllmännern gut stellen. Wir haben hier ein Kartonagenproblem, aber wenn man gut faltet und einen grossen Karton dazu tut, geht das – mit einem netten Empfang zu Weihnachten.

    • @Ronald Grünebaum: Die Parvenus
      Sie haben meine Beobachtungen niedergeschrieben, die ich so wahrnehme wie Sie.

      Es ist schon unglaublich, wie gerne die „reichen“ Deutschen ihren Wohlstand verstecken.
      Manche frühstücken ihr Leben lang jeden Tag Toastbrot und billige Marmelade, allerdings ohne jemals einen Toaster bedient zu haben (weil der Strom so teuer ist) und haben Millionen Euronen auf dem Konto und eine ansehnliche Häusersammlung mit zahlenden Mietern. Und vor der Tür steht dann nur ein kleiner Mercedes, wenn überhaupt.
      Für einen Jaguar würde man sich schämen, was sollten die Nachbarn denken?!

      Die Automarke Rolls Royce, wie auch Ferraris und andere Nobelmarken sind in Paris täglich auf den Boulevards zu sehen, im „reichen“ Deutschland herrscht die Angst, vom Nachbarn oder anderen Mitmenschen als Verschwender angesehen zu werden.
      Außerdem könnte morgen wieder der Sozialismus ausbrechen, und dann würde man womöglich am nächsten Laternenpfahl… – nur wegen der Automarke – …, aber lassen wir das.
      Es ist schon erstaunlich, was Reichtum für Ängste wecken kann. In Deutschland glaubt man meiner Meinung nach ganz fest daran, dass es besser ist, wenn die anderen nicht mitbekommen, was man so hat. Sonst könnte Neid aufkommen!

      Meine persönliche Überzeugung und Lebenserfahrung ist, dass es sich immer mehr lohnt ein Gentleman zu sein. Ein Bauer mit Millionen auf dem Konto möchte ich niemals sein. (Natürlich auch kein Bauer ohne Millionen, nur um den Nachfragen vorzubeugen.)

      Finanzieller Reichtum wird überbewertet. Selbstverständlich hat man dann ein paar Sorgen weniger und kann dann sehr viel mehr unternehmen, aber die meisten „reichen“ Leute in meinem Umfeld führen ein eher armes Leben.

      Das habe ich bei den Franzosen ebenfalls anderes beobachtet. Dort dient das Geld dem angemessenen Leben und wird nicht gehortet, als wenn es morgen nichts mehr gäbe.

      Die deutschen Sparzwänge sind manchmal fast schon pathologisch zu nennen.

      Zu einem anderen Themenkreis: Ich würde als Vermieter auch keine Wärmedämmung befürworten.

      Alle Erfahrung und Gespräche, sowohl mit Mietern als auch mit Vermietern zeigen, dass dies gar nichts bringt, man muss mehr lüften und dadurch wieder mehr heizen.
      Da beißt sich die Katze in den Schwanz.
      Teurer Unfug mit nicht absehbaren Folgekosten für das Mauerwerk. Luftzirkulation ist eben auch für die Außenmauer wichtig.
      Ich kenne keinerlei gelungenes Beispiel für erfolgreiche und folgenlose Wärmedämmung.
      Keines, nirgendwo!
      Und glauben Sie mir, die Umwelt liegt mir sehr am Herzen!

    • Mülltrennung ist des Deutschen liebstes Hobby
      demnach bin ich wenig deutsch, ich trenne meistens Glas, es sei denn, es sind Reste drin, die ich nicht rauspopeln mag und Papier nur die gröberen Sachen. Briefe, die ich hier grad zerreisse, wandern in den Papierkorb und der wird in den Müllbeutel, sprich Restmüll geleert. Ich weigere mich, die gelbe Tonne zu nutzen, bei uns ein Container, dessen Innenanblick mir Übelkeit bereitet, den nur anzufassen ich mich weigere. Biotonne… da packe ich hin und wieder mit sehr spitzen Fingern ausrangierte Pflanzen und Blumenerde rein, aber sonst, nee, alles nur bähhh. Andere Mieter entsorgen darin auch Alufolie oder Plastiktüten und hin und wieder kommt einer von der Awista, glotzt in die diversen Behälter, klebt evtl. einen Zettel drauf, kümmern tut’s keinen, bis die Awista den Kasten einfach nicht leert. Mir ist’s wurscht, ich nutze die ja nicht.

      ..
      Don, Sicherungskästen lassen sich aber modernisieren, also wirklich. In der letzten Wohnung hatten wir auch noch so einen Uraltschrank im Erdgeschoss und dann die Suche nach der passenden Sicherung. Mal brauchte ich eine lahme, half alles nichts, ich musste los und welche kaufen. Da sind doch die Kästen mit den Kippschaltern viel angenehmer.

    • Ja, aber dann müsste wieder das ganze Stockwerk abgeklemmt werden, weil halt Altbau. Also geht das immer so weiter.

    • Parvenus
      Das ist auch meine Erfahrung werter Ronald Grünebaum.

    • @ Knut Gnadenbrotler
      Reichtums-Ängste? Es gibt auch andere Gründe…
      Grundsätzlich halte ich es mit dem Motto: to each his own.

      > im „reichen“ Deutschland herrscht die Angst, vom Nachbarn oder anderen Mitmenschen als Verschwender angesehen zu werden. <

      Einen wohlhabender Onkel mütterlicherseits fragte ich einst in den 1970ern – ich war noch Auszubildender – warum er sich nur einen 2-Liter-Ford-Taunus-Kombi (damals 6-Zylinder) und nicht wenigstens einen 2,3- oder 2,6-Liter Ford-Granada leiste, wo er doch ein so erfolgreiches Unternehmen leite?

      Seine Antwort: "Weil ich Zeit meines Lebens eine Autokategorie fahre, die eine Nummer kleiner ist, als das meiner nächsten Nachbarn. Denn der Neid ist ein großes Übel unter den Menschen. Die Wahrscheinlichkeit, dass man viele Jahre in Frieden mit seinen Nachbarn lebt, steigt dadurch". Einer seiner nächsten Nachbarn war übrigens ein Bauunternehmer. Der fuhr stets S-Klasse. Ein Gentlemen? Ja, sehr galant und eloquent. Er betrog seine Gattin nach Strich und Faden. Der nächste Nachbar, ein Beamter, fuhr E-Klasse…

      Jep. Und was macht es auch "platztechnisch" für einen Unterschied, ob man ALLEINE in einem GOLF PLUS seine täglichen Fahrten in einer bayerischen Großstadt erledigt, oder mit einem VW-TOUAREG? Wenn mein Ego unbedingt einen Porsche oder Benz bräuchte, ginge ich zu einem nahen Verwandten. Der hat etwa 15 Stück (aller Altersklassen) in seinen Garagen stehen. Bisher bin ich noch nie in diese "Protz-Verlegenheit" gekommen. Bin auch so sehr zufrieden :-)

      Vor allem bleiben so bei jedem Autokauf rund € 50.000 MEHR auf dem Konto stehen. Ob meine 4 Kinder das mal zu schätzen wissen, mag dahingestellt sein. Aus der heutigen Perspektive ist deren Zukunft eh nicht gerade rosig. Zumindest nicht so, wie unsere Perspektiven in den 1970+80ern waren.

      So, und jetzt begebe ich mich in mein 40m²-Schlafgemach (meine Gattin hat ihr eigenes) und genieße beim Einschlummern das Feuer des offenen (Marmor)Kamins zu meinen Füßen. Luxus genießt eben jeder auf seine Art, dazu bedarf es nicht zwingend eines Rollies ;-)

    • Don, ein Tipp zu Kartons
      meine Mutter stellte die entweder in den Regen oder in Ermangelung dessen kam die Gießkanne zum Einsatz. Nasser Karton lässt sich wunderbar plattmachen und auf Kleinformat treten.

      Und sonst hilft ein Cutter, damit nehme ich mein Zeugs auseinander, packe es entweder in einen der nahen Container oder überlasse es der Stadt, die alle 14 Tage kostenlos Papier vor den Häusern einsammelt.

    • hefe60, verraten Sie mir bitte, wie Sie den Müll zuordnen
      und das bei 66 Einheiten? Woher wissen Sie, von wem welcher Müll ist?
      Wir haben das Problem, dass ein Dödel mal Kartons ohne Adressaufkleber, mal halbe Betten usw. an den Müllcontainer und schön in den Weg stellt. Wir haben zwar einen Verdacht, wer das veranstaltet, aber ein Verdacht bringt gar nichts. Auf frischer Tat ertappt wurden die Leute noch nicht, also geht das Theater weiter. Und wir sind hier im Haus nur 9 Parteien.

    • @ Renate Simon
      „Der Mensch ist ein Rindvieh“ ;-)

      http://www.kuh.at/Kuhrier/Wissenschaft/Bewiesen-Mensch-ist-zu-83-ein-Rindvieh

      Zumeist montags, noch bevor die Restmüllcontainer gegen mittags geleert werden, stehe ich – mit Blaumann, Handschuhen und GARDENA-Greifer bewaffnet – am Restmüllcontainer und fische mir den falsch getrennten Müll heraus. Häufig wird von diesen „trenn-unwillligen Rindviechern“ alles in eine einzige Tüte gesteckt und weggeworfen. Da befindet sich oft (aber leider nicht immer) auch eine postalische Anschrift darunter. Auch gibt es den einen oder anderen hilfreichen Denunzianten im Anwesen…

      Schon beim Vermieten wird jedem eingetrichtert, dass die Restmüllverordnung der Stadt XYZ Bestandteil des Mietvertrages ist. Es wird zudem vor Ort genau gezeigt, welcher Müll in welchen Container gehört. Laminierte Bilder und mehrsprachige Texte sind vorne auf den Containern von mir angebracht. Eine wiederholte Nachsortierung des Mülls durch mich wird mit Kosten sanktioniert. Hilft das alles nichts, gibt des noch den offiziellen Müllberater des Abfallwirtschaftsamtes der Stadt (zumeist der jeweiligen Landessprache des Mieters mächtig).

      Für den Sperrmüll habe ich eine Ecke im Garagenhof. Mittlerweile mit Gittern versehen und abgesperrter Türe, da jede Woche irgendwelche Typen mit ihren SPRINTERn vorbeikamen und mir den Sperrmüll im Hof verteilten, bzw. nur die brauchbaren Sachen mitgenommen haben.

      Zum Zerkleinern großer Kartonagen liegt im Garagenhof ein Cutter-Messer bereit (Kindern ist Zugriff nicht möglich).

      Es hat auch große Vorteile, wenn mich meine Mieter regelmäßig vor Ort sehen. Sie wissen ja, „sobald die Katze aus dem Hause ist, tanzen die Mäuse auf dem Tisch“. Außerdem brauche ich zwischen meinen Urlaubszeiten ja irgendeine Beschäftigung… :-)

    • Hefe60, wir haben zwar einen Hausmeister,
      der aber in einer anderen Wohnanlage lebt und von vielen Mietern (17 Parteien) der beiden Häuser hier nicht für voll genommen wird.
      Und bei uns sind die Leute doch so clever, keine Adressen an den abgestellten Teilen zu hinterlassen. Denunzianten haben wir auch nicht, nun ja.

      Allerdings trenne ich meinen Müll auch nicht sonderlich. Ich hasse die Biotonne, den gelben Container, also kommt das bisschen Zeug (ich esse keinen Joghurt usw.), das bei mir anfällt, in den Restmüll. Mir geht das ganze Thema schon arg auf den Keks, zumal Berichte aus Müllverbrennungsanlagen an der Sinnhaftigkeit des Trennens doch arg zweifeln lassen.

    • hefe60 sagt: 17. Dezember 2016 um 08:45 Uhr
      Ich muß ehrlich sagen, dass ich einen gewissen schmunzelnden Respekt angesichts der detaillierten Beschreibung Ihres „eigenhändigen Vorgehens (in Blaumann ….) nicht unterdrücken konnte.
      Pferdestall, Jagd oder Rosengarten lehren zwar regelmäßig Wert und Freude des „Selbsttuns“, aber solche pädagogischen Straf-Maßnahmen würde ich mit Sicherheit kaum selbst durchführen (-;

      Soweit ich mich entsinne, ist in den einschlägigen dt. Zentren „mondänen“ Lebens auch eine hohe Dichte dt.-brit. Automobil-Fabrikate zu beobachten. Nicht Monaco oder San Murrezzan, aber fast Lyon, Paris oder Genève (-;

    • @ Renate Simon
      > Und bei uns sind die Leute doch so clever, keine Adressen an den abgestellten Teilen zu hinterlassen. Denunzianten haben wir auch nicht, nun ja. <

      Was glauben Sie, wie schnell sich das mit dem mangelnden Denunziantentum ändern lässt, wenn die Kosten für das Beseitigen des unberechtigt abgestellten Sperrmülls auf die Eigentümer/ Mieter umgelegt wird?

      Meines Wissens ist das zwar kein auf die Mieter umlegbarer Abrechnungsposten, aber probieren kann man es ja.

      Zuerst aber würde ich dicke, fette Zettel – mit Androhung kostenpflichtiger Beseitigung – an diesen Teilen anbringen (sowie in alle Briefkästen werfen), damit jeder vorab darüber informiert wird.

      Übers Geld, kriegt man sie (fast) alle.

      Unser Reinigungsdienst (kommt 2x pro Woche) ist außerdem ein zuverlässiger "Zuträger". Entweder er oder ich bekommen immer etwas am Anwesen mit oder mitgeteilt :-)

    • Hefe60 – Sperrmüll, auch so ein Thema
      In den Kellerfluren und im Trockenkeller sammelt sich das Zeugs. Was man da an ausrangierten Möbelstücken sieht, lässt einen schon manchmal zweifeln. Da stehen dann ganze Wohnlandschaften auf mehre Strecken verteilt in der Gegend rum, war ja mal irgendwann Mode, sich das Wohnzimmer mit solchen Polsterfragmenten vollzustellen. Ausrangierte Elektrogeräte, halbe Kinderzimmer, es ist jedesmal ganz erstaunlich und ich konnte es mir doch einmal nicht verkneifen, einen Schreibtischstuhl, der komplett durchgesessen war, dazuzupacken.

      Der Hausmeister (auch zuständig für Garten und Treppenhausreinigung, hier für manche seltsamerweise eine Hassfigur) kann die Sperrmüllabholung nicht veranlassen und die Hausverwaltung hat bislang auch noch kein Rundschreiben geschickt, dass die Abholung auf Kosten aller betrieben wird.

      Bislang hat es dann aber doch noch immer irgendwie geklappt, einzelne Stücke Mietern zuzuordnen, wenn auch nicht alles und das Zeugs kam weg, um sofort Platz für neuen Plunder zu schaffen. Es ist wie verhext hier, es steht immer was rum. Anstatt dass dann einer den Sperrmülltermin mal am sogen. Schwarzen Brett angibt, macht jeder seins.
      Es sind aber immer die neueren Mieter, die anderen kennen sich seit über 30 Jahren und kämen nicht auf die Idee, ihren Müll so dekorativ und behindernd in den Keller zu stellen.

      Lustig wird es, wenn für unser Haus ein Termin gebucht wurde, der Müll sich aber auch noch bis weit vorm nächsten Haus verteilt. Die Häuser gehören zwar zusammen, verbunden durch einen Zwischengang, trotzdem ne andere Hausnummer. Die Sperrmüllmänner nehmen nur genau bis zur Hauskante mit, der Rest nebenan bleibt stehen.

      Ich selbst habe immer mal riesige Blumenpötte von meinen Rosen frei, da die Loggia wohl wirklich kein Ort für Rosen ist. Diese Riesenkübel (immer aus Plaste, andere könnte ich gar nicht bewegen), stelle ich dicht an die Straße und sie sind immer ganz fix verschwunden. Es sind immer BMW- oder Mercedesfahrer, die dann anhalten und mitnehmen. Länger als zwei Stunden hat bislang noch kein Pott gebraucht, um einen neuen Besitzer zu finden.


    • Ah, das Kartonagenproblem – es löste sich durch einen Sperrmüllcontainer zum Kellerentrümpeln, in den man alles reinschmeißen durfte.

    • @ Renate Simon
      Hier ein Aushang, bzw. Briefkasteneinwurf zum Thema „Zustellen von Kellerfluren und Treppenhäuser“ (von mir selbst angefertigt, wird aber so von Hausverwaltungen übernommen und als Aushang verwendet).

      „Treppenhäuser und Flure
      gelten als Fluchtweg.

      Nach feuerschutzrechtlichen
      Bestimmungen dürfen dort
      KEINERLEI Gegenstände
      abgestellt werden.

      Das Treppenhaus und auch der Platz vor der Wohnungseingangstüre ist Zugang, nicht aber Teil der gemieteten Wohnung. Maximal erlaubt sind Schuhe und Schuhabstreifer vor, bzw. neben der Wohnungseingangstüre, sowie Kinderwagen neben der Hauseingangstüre. Das Treppenhaus, die Flure und Kellergänge unterliegen der Verkehrssicherungspflicht des Vermieters (BGB § 823 ff). Aus Brandschutz- und Sicherheitsgründen müssen Flucht- und Rettungswege frei bleiben, d. h., dort dürfen weder die Zugänge versperrt sein noch darf dort brennbares Material gelagert werden. Das Lagerungsverbot gilt natürlich ebenso für das gesamte Treppenhaus.

      Die derzeit gelagerten Gegenstände im Kellergeschoss sind sofort zu entfernen. Die „gelben Säcke“ dürfen weiterhin im Kelleranschlussraum bis zur Abholung zwischengelagert werden (Duldung).

      Vielen Dank für Ihr Verständnis.“

      Wohnungseigentümer haften für den Fall, dass z.B. bei Feuer ein die Treppe hinunter rennender Mieter über dort aufgestellte Dinge wie Schuhschränkchen oder Überwinterungspflanzen stürzt und zu schaden kommt, bzw. dadurch nicht die rettende Haustüre erreicht. Man mag gar nicht daran denken, wenn jemand über solche Sachen stürzt und Nachfolgende trampeln ihn halbtot. Wir hatten den Fall, dass ein Mieter seinen 2 Meter hohen Kaktus zum Überwintern ins Treppenhaus gestellt hatte. Habe ich höchstpersönlich entsorgt. Gab natürlich mächtig Ärger und (vergebliche) Forderungen nach Schadensersatz.

      Auch sind an sämtlichen Wohnungstüren einheitliche Namenschilder angebracht. Zum Beispiel Rettungsdienste müssen dann nicht lange suchen. Die Namenschilder der Anläuteplatte, Briefkasten und Wohnungstüre (Außenseite) sind in Wohnanlagen Gemeinschaftseigentum und tabu für alle anderen Hände, außer den meinigen :-)

  8. Sie Hallodri, sie ...
    … aber zwischen Klimawandel leugnen und dem klimaideologischen Ablasshandel nicht auf den Leim gehen ist halt bei aller Bauernschläue doch nochmal ein Unterschied ;-)

    MfG
    Sebastian

  9. Danke
    Wie schön, dass sich auch mal jemand um diesen Schwachsinn kümmert.

  10. May the Trump be with you
    Reale Kosten versus abstrakter Nutzen.

    Habe auch die Energiesanierung eines Hauses durchdekliniert – letztendlich eine Fehlinvestition, die prognostizierten Einsparungen wurden nie erreicht.

    • Es kann schon sein, dass es bei freistehenden Häusern mit grosser Aussenfläche Sinn macht, aber je grösser die Objekte werden, desto fragwürdiger wird es wieder.

    • Titel eingeben
      Das ist natürlich richtig, denn man muss ja prinzipiell ein wenig albern sein, wenn man meint tatsächlich existierende Menschen wären gewillt ihr Leben umzustellen, um einen Klimawandel zu verhindern, der zB bayrische Winter „schlimmstenfalls“ noch ein wenig wärmer macht.
      Ob der Wandel von Menschen verursacht wird oder nicht, ist dabei völlig egal, aufzuhalten ist nicht. Man sollte seine Zeit lieber damit verbringen sich mit den deswegen kommenden Veränderungen auseinanderzusetzen die er mit sich bringen wird, denn kommen wird er.
      Ironischerweise war heute in insgesamt beinahe 10 Jahren hier der erste Morgen an dem ich meine Windschutzscheibe von einer dünnen Eisschicht freikratzen musste.

      Ich glaube aber, dass hinter solch, wie sie ja zeigen, unsinnigen Vorschlägen/Verordnungen noch ein ganz anderes Problem steckt. Um die Wirtschaft am Laufen zu halten muss man nach dem nur mehr begrenzt weiteren Ausbluten der Oberschicht der Mittelklasse, andere Staats Einnahmequellen anzapfen und da sind nun mal als nächstes die Mitglieder der Unterschicht der Oberklasse an der Reihe. Und dass unsere politiker da keine besseren Ideen haben, verfällt man halt dann auf so was. Sollte man letztlich die Autobahnen dochnicht privatisieren können, würde eine Zwangsdämmung wohl wieder interessant werden. dann gehts den Maxvorstädtern wie den Berlinern, wer sich Besseres nicht mehr leisten kann, soll hat zu den hübschen, hell beleuchteten Hochhäusern in den Norden ziehen
      Solche Sachen sind also keineswegs linke Schnapsideen, sondern ideologiefrei, rein ökonomisch nötige Ideen.
      Interessant in diesem Zusammenhang wie solche Entscheidungen zustande kommen, also eher, solche Sanierungen bisher nicht vorzuschreiben, sondern nur freiwillig machen zu lassen.
      Eine der seltenen geniessbaren Rosinen im vergammelten Spon Kuchen:

      http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/armutsbericht-was-hinter-dem-streit-ueber-gestrichene-passagen-steckt-a-1126114.html

  11. Dämmerung
    Es gab ja mal Leute, die wollten den Kommunismus eindämmen. Es hat halbwegs geklappt, aber beim Kapitalismus ist es schwieriger. Manche Leute wollen es auch einfach nicht warm haben.

    • Ich bin ja mehr so für Pulli und nur einen Raum heizen Klimaschutz, und bezweifle die Sinnhaftigkeit von Verpacken auf lange Sicht.

  12. Der Trump in mir ist stark
    Wenn der Trumph in Ihnen der Vernunftgeist ist, dann…:=)

  13. Gut so, der Dämmwahn muss ein Ende haben
    Der Blödsinn erinnert ein wenig an die Atomkraft, bei der ja auch kein Mensch weiß, wohin mit den Altlasten. Genauso ist grad mit dem Dämmmaterial, Dachdecker nehmen keine Aufträge mehr an, weil sie nicht wissen, wo das verdammte Styropor, das man von den Fassaden geholt hat, zwischengelagert werden kann (sämtliche verfügbaren Lager und Container sind voll). Die Verbrennungsanlagen stehen auch vor dem Kollaps, es ist ein Elend, wohin mit all dem Mist, der schon vor Anbringung Sondermüll ist und max. 15 Jahre hält.

    Einen Nutzen hat das Zeug jedenfalls nicht, allenfalls für die Hersteller. Feuerwehren zeigen gern kleine Filme, wie schnell sich ein Brand an einem Haus entwickelt, der in diesen Blödsinn eingepackt ist, das geht huiiiiiii und schon brennt die ganze Hütte bis nach oben unters Dach. Wer sich das einmal angesehen hat, ist froh, dort nicht zu wohnen, man kommt nicht mehr unbeschadet raus.

    Davon abgesehen gibt’s Schimmel; zum einen lüften die Bewohner falsch, die Fenster nur auf Kipp, Stoßlüftung ist noch immer ein Fremdwort, die gepriesene Energieersparnis existiert nicht, ganz im Gegenteil, die Bilanz ist negativ. Ein Haus muss atmen können, mit dem Dämmwahn nimmt man ihm aber die Luft dazu. Wind und Sonne, die sonst Einfluss aufs Raumklima nehmen können, sind ausgesperrt und so heizt sich ein jeder dumm und dusselig, um es warm zu haben, halbwegs trocken und überhaupt.

    Dieser Blödsinn gehört verboten und nicht auch noch gefördert. Aber solange sich in den Hirnen der Klimawandel austobt…

    Der WDR hatte dazu einen Beitrag: Fassadendämmung – Das Märchen vom Energiesparen
    https://www.youtube.com/watch?v=upuql7b0UjY

    oder Monitor: Der Betrug mit der Fassadendämmung
    https://www.youtube.com/watch?v=26pJKPj7-DI

    • Ja, Frau Simon, dafür brauch' ich gar kein Filmerl,
      das Haus unmittelbar neben uns ist abgebrannt, vor drei Jahren.

      Der Brand entstand in einem Nebenteil, der nur Mülleimer und Gartenzeugs beherbergte, neben der Garage.
      Der Wohnteil war durch ein Stück Dach verbunden, alles natürlich brav nach ÄÄÄUUU-Norm gedämmt.

      7 Löschfahrzeuge, 27 Mann Feuerwehr, Brandwache 48 Stunden nach Brand aus.

      Totalschaden, dann Krieg mit der Versicherung.
      Ohne Dämmung wäre der Wohnbereich nie in Mitleidenschaft gezogen worden, so der Brandsachverständige der Feuerwehr.
      Quod erat demonstrandum.

    • Ja, das hat sich offensichtlich schon weit rumgesprochen – nur machen zumindest in München nur wenige den Mund auf. Am Tegernsee war die Reaktion ganz anders, da ist man aber auch rückständig.

    • wohin mit den Altlasten?
      Dorthin wo unsere Chemieabfälle langzeitsicher gelagert werden.
      Vorher war dort Kali und Salz heute wird dort gelagert.

      Alles mögliche: Filterstäube von Müllverbrennungsanlagen und was weis ich sonst noch. Größter Anbieter in der €U ist K+S.

      Bei Herfa Neurode ist nur eine von vielen Anlagen.

      Aus Wikipedia: Deponiedaten

      Die als Deponie genutzten Bereiche des Bergwerks erstrecken sich in 800 m Teufe über 400 km2. Die Einlagerungsräume sind 2,5 bis 2,9 m hoch. Die Kapazität beträgt 200.000 Tonnen pro Jahr. Die Anlieferung erfolgt per Lastkraftwagen oder Eisenbahn.

      Für den Betrieb der Anlage arbeiten etwa 70 Mitarbeiter im Zweischichtbetrieb. Die Lagerung erfolgt getrennt nach 20 Stoffgruppen. Seit der Inbetriebnahme der Deponie wurden über 2 Millionen Tonnen Sondermüll deponiert. Oberhalb und unterhalb der Flöze liegt eine je 100 m starke Salzschicht. Nach oben folgen verschiedene Tonschichten von ähnlicher Stärke. Die Salzablagerungen entstanden vor ca. 240 Millionen Jahren aus verdunstetem Meerwasser.

      Geschichte

      Die Untertagedeponie wurde 1972 in abgebauten Bereichen des Kaliwerks Werra eingerichtet. Sie war die erste Deponie dieser Art in Deutschland. Heute ist die UTD Herfa-Neurode die größte untertägige Sondermülldeponie der Welt.

      Giftmülleinlagerung

      Herfa-Neurode ist eine Klasse-IV-Deponie. Das heißt, dass die dort gelagerten Abfälle einem besonderen Überwachungsbedarf unterliegen. In der Deponie lagern etwa 2,7 Millionen Tonnen Giftmüll, davon 220.000 Tonnen quecksilberhaltige Abfälle, 127.000 Tonnen Cyanid-Abfälle, 690.000 Tonnen mit polychlorierten Dibenzodioxine und Dibenzofurane verseuchter Abfall und 83.000 Tonnen arsenhaltige Abfälle. Das Verfüllen ausgedienter Strecken bezeichnet man als Bergversatz.

      Nicht eingelagert werden dürfen flüssige Gifte sowie explosionsgefährliche, selbstentzündliche, radioaktive, Krankheitserreger enthaltende oder -bildende, gasbildende oder penetrant riechende Stoffe.

      Die Entsorgung einer Tonne Giftmüll kostet etwa 260 Euro.(!!!!!)

      Das Abfallkataster und die zugehörigen Deklarationsanalysen werden unbefristet archiviert. Der Abfall jedes Erzeugers kann auch nach Jahren lokalisiert und bezüglich des Wertstoffgehaltes eingeschätzt werden.

    • Wohin mit den Altlasten Teil 2
      Mit den Milliarden der Kraftwerksbetreiber, Bochum, München, EnBW, RWE, E.on und Vattenfall kann die Bundesregierung k+s locker an der Börse kaufen (ca 3,8 Mrd €uro)

      Nach der Trennung des Lagergeschäfts wird die jetzige Kali und Salzproduktion meist bietend verkauft.
      Zuletzt hatten Kanadier fast das doppelte geboten.

      Die jetzigen Mitarbeiter könnten bleiben, für die Sicherheit sollte die Bundespolizei zuständig sein, die bewacht auch unser Gold in Frankfurt.

      Ich bin mit einer Vergütung von 0,0000001% der Entsorgungskosten einverstanden.

    • Titel eingeben
      Dass Lobbyisten mit Hilfe ahnungsbefreiter Politiker aus dem stattfindenden Klimawandel ein Neben-Geschäft basteln ist nicht Schuld des Klimas. Und nicht Schuld der Wissenschaftler, die den Klimawandel beobachten.
      .
      Dass alle (nicht total verdepperten) zwar wissen, das etwas Blödsinn ist, sich aber keiner traut, es auszusprechen, …ist das nicht auch in anderen Dingen momentan der Große Renner?

    • glimpflich
      Frau Simon, ich glaube, die meisten Fassadenbrände griffen nicht auf das Hausinnere über. Auch die spektakulären Brände in Dubaí haben keine Menschen verletzt.

      die Entsorgung ist eher ein politisches Problem. Der Bundesrat hat das bisher verwendete Flammschutzmittel ziemlich überraschend und plötzlich zum Sondermüll gemacht. Dadurch explodierten Entsorgungskosten und schwanden die Kapazitäten.

      So schafft man russische oder türkische Verhältnisse. Bürger können verschiedene Gesetze nicht befolgen, ohne gegen andere zu verstoßen. Mit der Duldung oder Ahndung schwingen Behörden sich zum Meuister auf und mindern den Bürger zum Untertan.

    • Herr Moser, das ist ja das Elend
      so ein Feuer bekommt niemand unter Kontrolle, es schmilzt und brennt alles runter. Bei uns heißt es, Styropor ist schwer entflammbar, in der EU heißt es, es brennt wie Zunder… und dank unserer gestörten Politiker und den weniger gestörten Lobbyisten, die sich allzu leicht mit allem durchsetzen, muss gedämmt werden, was die Fassaden aushalten.

      Ich bin nur froh, in einem Backsteinklinkerbau zu wohnen, analog den Nachbarhäusern, an dem sich die Wohnungsbaugenossenschaft wohl nicht vergreifen mag. Andere, normal verputzte Häuser wurden schon mit dem Mist verpackt. Eine vorher gestartete Umfrage, bei der ich angab, der Blödsinn gehöre verboten, ging völlig unter. Im Jahresbericht habe ich jedenfalls dazu nichts mehr gelesen.
      Aber wohin man schaut, jeder Neubau wird mit Styropor verkleidet, ich würd da nicht wohnen wollen.

      Wenn ich mir vorstelle, wir hätten diesen Mist an der Fassade; über mir wohnen Iraner, die gern mal ihr Fleisch auf offener Flamme in der Loggia braten oder aber ihr Altpapier so verbrennen, was einen hübschen Funkenflug zur Folge hat, nicht auszudenken.
      Eine Beschwerde bei der Hausverwaltung ergab, dass die gar nie nich ein offenes Feuer machen… ach, dann war das wohl gestreutes Nordlicht grrrrrrrrrr.

    • Atommüll ist Wertstoff
      Liebe Frau Simon,

      im Gegensatz zu den PV/WKA/Dämmstoffresten haben Nuklide eine wunderbare Eigenschaft: Sie zerfallen allein. Und man kann das beschleunigen. Mittels Transmutation, in schnellen Brütern oder Flüssigsalzreaktoren. Das ist nun keine blanke Theorie, das Prinzip ist seit Jahrzehnten bekannt. Auch die ersten Reaktoren, ursprünglich zur Beseitigung des Atommülls überflüssiger Atomsprengköpfe gebaut, erzeuge Strom aus den Resten von Kernkraftwerken.
      Leider weiss das hier in Deutschland kaum jemand, weil es nicht in die grüne Überzeugung der Journalistik passt. Deshalb wird nicht darüber berichtet. http://nuklearia.de/2016/12/09/strom-aus-atommuell-schneller-reaktor-bn-800-im-kommerziellen-leistungsbetrieb/

    • Dieser Blödsinn
      Sie sprechen mir aus dem Herzen. Der Blödsinn ist heute überall und Notwehr ist geboten. Dummheit und Aktivismus haben sich verbündet und selbst die sprichwörtlichen Götter haben keine Chance im Kampf dagegen.
      Aber vielleicht besteht Hoffnung wenn man wie der DA dem inneren Trump eine Chance gibt. Ich war schon überrascht als ich den Titel sah.
      Da mein Führerschein sogar noch zwei Jahre älter ist als Ihrer
      hat mich die Gnade der frühen Geburt größtenteils gegen die Ansteckung durch die PC immunisiert. Deshalb fahre ich trotz weit verbreiteter Vorurteile einen Porsche, einfach nur deshalb weil es Spass macht. Wer macht uns denn sonst einen Spass wenn wir es nicht selbst tun?
      Der Zwang zum Dämmen ist konterproduktiv wenn man das gesamte System inklusive Nebenwirkungen berücksichtigt. Der Zweite Hauptsatz der Thermodynamik, der bislang anders als die Klima Modelle unwidersprochen ist, besagt dass auch dieser Aktivismus nur nützliche Energie in unnütze Entropie verwandeln wird.
      Das haben „Energiewenden“ halt so an sich, vor allem die planlosen. Eine Wende weg von dieser Wende ohne Denk Tabus ist geboten. Ich kann Kirk Sorensen (googlen) zur Lektüre empfehlen um brauchbare Alternativen dazu zu sehen.

    • Saarländer, ja ja, immer dieser Klimawandel
      ich habe ja auch meine unmaßgebliche Meinung dazu, denke, Klima ändert sich ständig, ob mit oder ohne Mensch und las grad dieser Tage irgendwo (finde es leider nicht wieder) dass, würden wir die gesetzten Ziele auch einhalten, die Ärmsten dieser Welt noch ärmer würden, weil wir sie sämtlicher Verdienstmöglichkeiten beraubten.

      Zum Atommüll und der weiteren Verwendung habe ich hin und wieder etwas gelesen, aber das ist ja alles nicht gewünscht, Verdammnis oder soll ich Verblödung sagen, bis dorthinaus. Ich war nie für Atomkraft, aber nun war sie einmal da und die Wende war m.E. einfach nur bescheuert. Die Grünen hat’s gefreut, aber die freuen sich auch über jeden Blödsinn, den andere bezahlen.

      Porsche fahren… das war zwar nie mein Traum und es ist ja auch oft so, kann man sich endlich so ein Auto leisten, kommt man nimmer rein oder wieder raus, weil die müden Knochen nicht mitmachen. Mein Traum wäre, einmal einen alten Mustang (die neuen haben zuviel Firlefanz) durch die Republik zu jagen. Leider kenne ich niemanden mit einem solchen Fahrzeug, also weiter träumen. Allein der Motorsound…

  14. Der Störenfried in uns
    Werter Don,
    da bin ich noch gar nicht mit den Kommentaren zu Ihrem letzten Beitrag fertig, da kommt schon der nächste. Wir sind ja nicht bei den „Preiß’n“! Oder?

    Irgendwann, werden diese Wohnungseigentumsfragen gerichtsanhängig und landen beim Anwalt. Bei mir liegen bereits die ersten Prozesse wegen mangelhafter bzw.(Über-)Dämmungen. Es verträgt eben nicht „jedes alte Haus (jede alte Schachtel)“ eine neuen Aufputz. In einer alten (ungedämmten / nicht „gebotoxten“) Fassade liegt häufig sehr viel mehr Schönheit.

    Den von Ihnen beschriebenen „inneren Trump“, ich möchte vom Störenfried in uns schreiben, würde ich mir häufiger wünschen. Diese Störenfriede schützen den Liberalismus, die Freiheit des Einzelnen vor der immer mehr werdenden Einebnung von Unterschieden und dem Versuch der Gleichschaltung verbunden mit dem Verschweigen allen unangenehmen.

    • Es kommt bei uns dazu, dass die Fassade sehr zerklüftet ist. das macht die ganze Sache nochmal schwieriger. Es gibt zurückgesetzte Balkons, bei denen müsste man die Fensterflächen drastisch verkleinern, damit die Seitenwände isoliert werden können, und damit werden die Wohnungen dunkler. Und dann wird natürlich mehr geheizt.

  15. Erfolgserlebnisse
    Meinen Glückwunsch, Don, sowohl zum Ergebnis der Eigentümerversammlung, als auch zum Artikel. Hinsichtlich der Unsinnigkeit der Dämmorgien bin ich ganz auf Ihrer Seite. Für Pulli und nur einen Raum heizen bin ich nicht so, beim Schnellbootfahren im Dezember und Januar früher habe ich oft genug gefroren, ich bin für heizen und dann kostet es halt mehr Betriebskosten, mei, das muss man sich halt leisten können.
    @Grünembaum
    Nunja, Minga und Hamburg hatten halt Glück dass sie nicht viergeteilt besetzt und Villen beschlagnahmt waren, besonders unsere russischen Freunde sollen mit Kulturgut ja sehr sorglich umgegangen sein, es wird ja scheint es heute noch in Depots in St. Petersburg repariert.
    Im Ernst, in Berlin, wenn ich bei Lempertz zur pre Auction Vernissage bin und wenn ich in Dahlem essen gehe, gibt es auch wohlhabende Menschen, die ein krautjunkerisches Minimum von Kultur und Lebensstil haben. Wirkliche Weltbürger sind am Jenischpark auch nicht viel häufiger.
    Alter Reichtum fehlt in Berlin auch teilweise deshalb, weil dem ostelbischen Adel nach dem Krieg die Basis fehlte, Dönhoffs und Lehndorffs wussten vor 1939 schon wo man in Berlin eine Stadtwohnung hatte, und weil beim großen Geld die Bleichröders et al dieses Landes vertrieben oder vergast wurden. Nach Hamburg kamen Warburgs zurück, aber die Kunstbibliothek nicht, die steht woanders (nein nicht in St Petersburg).

    • Wärme ist ein Luxus, den ich mir wirklich gern leiste. Es gibt halt andere Punkte, wo ich wirklich auf die Umwelt achte.

  16. Eine Ursache
    des hohen CO2- Anstiegs in Deutschland ist auch die Willkommenskultur, weil die Dämmung fehlt.

    • Aber es wird ja nach Verordnung gebautr.

      Ist eigentlich Holm schon zurückgetreten?

    • zuviel Trump ist auch nicht schön
      „Ist eigentlich Holm schon zurückgetreten?“

      Dafür, dass die junge Dame nur ehemals schön war und bloß ein paar lose Reden führte, hat sie aber eine ganze Menge Trump in Ihnen entfesselt. Hört sich nach einer Hexe an. Für den Scheiterhaufen habe ich einen Tip: Styropor darf nicht mehr verbrannt werden, also müssen Sie wohl oder übel was von dem Zirbelholz opfern, wenns ein rechtes Volksfest werden soll. Hinterher können Sie wieder unbeschwert rasen.

    • Sie ist immer noch heiss, finde ich.

    • Don sagt: Ist eigentlich Holm schon zurückgetreten?
      Wie kann der Mann zurücktreten wenn die Koalition hinter ihm steht?
      ggf geht es aber am nächsten Abgrund vorwärts :-)

      PS: Sind Sie das Don bei 1:37:22 ?

      https://www.youtube.com/watch?v=HULyNRpxfy0

      Ich sehe nicht mehr so gut.

    • Ich bin nur einer, der den ersten Stein geworfen hat.

    • Don sagt: Ich bin nur einer, der den ersten Stein geworfen hat.
      ????

      An der Stelle wird nur über eine Palme gesungen.
      technisch zT schwierig m.E.
      Am besten man hört sich alles an.
      Man kann es auch anstatt Drogen verwenden.
      Einzelne Passagen zum Stimmung aufhellen, als Aufputschmittel oder zum Herz erwärmen.

      Ha!
      ggf ist das die Lösung!
      Wir lassen uns nicht auf die Palme bringen sondern besingen sie!
      Später kann man sie fällen und im Kamin verwenden.
      Das Thema war ja Wärme und Dämmung.

      Ich beziehe aber nicht immer alles auf mich ;-)

  17. Soll und Sein
    So wie hier jedesmal ein Sammelbecken voll läuft, von Stimmen, die mehr oder weniger reflektiert das Gefühl haben, unsere Medienwirklichkeit decke nur noch hmm 60% der realen Verhältnisse ab, vermute ich, dass es irgendwann irgendwie irgendwo zum Eklat kommen muss. Die tektonischen Entladungen grosser Kriege sind auch nicht von ungefähr gekommen, und ich hoffe nur, dass alles noch lange einigermassen gut geht.
    800 Beiträge kann man nicht mehr lesen, und ich habe einen Riesenrespekt vor unserem Gastgeber, sich da durchzukämpfen muss. Wirklich Spass zu lesen macht das nicht mehr.
    Wenn man liest, dass ein Chaot wie Elmar Hörig jetzt beim KuKluxKlan gelandet ist, wenn man erfährt (ich wusste das auch nicht) wieviel ein unbegleitetes Flüchtlingskind an Pflegegeld einspielt, dass man nach einem Verbrechen wie schon in Korfu nach 18 Monaten wieder draussen ist und in D, dann fühlt man sich in einer verkehrten Welt, in der die Dämmmanie ( und das Entsorgungsproblem von Styropor) nur noch eine der niedlicheren Katastrophen ist.

    Den Überblick, dies alles in geordnete Bahnen zu lenken, dürfte wohl niemand mehr besitzen – man muss den Ablauf wohl wie einen Waldbrand oder eine Überschwemmungskatastrophe über sich ergehen lassen, und alles was man tun kann, ist möglichst nicht auf eine Immobilienanzeige von einem günstigen Häuschen am Ufer eines Bergflusses inmitten von trockenen Nadelwäldern hereinzufallen.

    Frohe Feiertage an alle, die hier gegen das Wasserkopfstreicheln unserer Fernsehkindergärtner aufseufzen.

    • @ DA - und ich dachte, wenn's dunkel ist, macht man Licht an...wenn einer heizte, weil
      er dächte, so wird es heller….das deuchte mich schon wieder lustig!
      Ok – ok – – – ernstes Thema, hehe – eigentlich…

    • @The GreatArtiste
      Wenn die Menschen solche Sammelbecken finden, fühlen sie sich auch in der Medienlandschaft wieder geborgen.
      Sollten die DDR2.0 Verfechter diese entdecken und sie arbeiten zielgerichtet darauf hin, werden diese gnadenlos ausgetrocknet bzw. die dort Badenden verfolgt.
      Foristen, geniessen wir trotz aller Verschiedenheit, dieses Bad im D.A. Pool.

    • Warten Sie es ab, heute Nacht gab es eine anonyme Anzeige gegen mich bei zwei Polizeistellen und Presserat sowie den Chefs – wo das natürlich keinen juckt, aber immerhin. Passt zu den Hinweisen, dass ich wegen Holm wohl besser nicht nach Berlin fahren sollte, und Hamburg weiss ich auch nicht…

    • Sammelbecken ist schon ok
      D’accord, und auch dass dieses Sammelbecken bedroht ist.
      Ich fand es früher nur öfter etwas pointierter, witziger ( manchmal auch zu giftig) – heute scheinen mir einige Beiträge etwas fleischlos. Vielleicht erschlägt auch die Menge?

      Aber wahrscheinlich haben seit Merkels Grenzöffnung eine Menge Bundesbürger gemerkt, dass ihr fröhlich bruttosozialproduktpupsendes Hütchen-Schühchen-Täschchen-Biotop eine begrenztere Halbwertszeit als der angegammelte Inhalt des AKWs Cattenom haben könnte.

    • Wie?
      Zitat:
      Warten Sie es ab, heute Nacht gab es eine anonyme Anzeige gegen mich bei zwei Polizeistellen und Presserat sowie den Chefs.
      Zitat Ende.

      Mal ganz unbedarft gefragt, wie merkt man, das man angezeigt wurde?
      Wird man informiert, dass gegen einen ermittelt wird?
      Habe zum Glück keine Erfahrung in dem Themenfeld.

    • Kommt alles noch, da machen wir uns einen Spass draus. Einfach um zu zeigen, wie heute versucht wird, Journalisten einzusachüchtern. Die feige Sau hat natürlich keinen Klarnamen angegeben, aber sowas lernt man heute bei der Stasipest und ihren staatlich geförderten Broschüren,


    • @GreatArtiste: jau, es ist unübersichtlich. Das AKW Cattenom kommt mir allerdings weniger in den Sinn als Fessenheim am Rande der immer mal bebenden oberrheinischen Tiefebene. Was die Politik angeht, die muß man mE erstmal ziemlich fragmentieren, bis sie wieder zur Vernunft kommt. Dann darf sie auch mal wieder Visionen haben. Aber das erst mal so in 30 Jahren wieder. Bis dahin sollte sie sich darauf beschränken, hergebrachte Standards (gesetzliche Gleichbehandlung der auf einem Territorium Lebenden z.B.) wieder zur Geltung zu bringen, und nicht überall den Rüssel reinzustecken und mitrühren zu wollen.
      Ansonsten auch Ihnen schöne Weihnachten und ein gutes neues Jahr, für den Fall, daß sie zu der Zeit offline sind.

  18. @ DA - Sie schreiben dem Pfarrer Hirn: " (...) und damit werden die Wohnungen dunkler. Und -
    – dann wird natürlich mehr geheizt.“

    – öhö – das erinnert an Afrika – da sind die Leut‘ dunkler, und die Sonne heizt mehr ein?!

    Grazie, if you don’t mind! – Lustig.

  19. Titel eingeben
    Bin g´rade im „Erbsenzählermodus“, deshalb: München liegt 519 m über NHN. Normalhöhennull (NHN) ist in Deutschland die aktuelle Bezeichnung der Bezugsfläche für das Nullniveau bei Angabe von Höhen über dem Meeresspiegel. ;-)

    • Wird berichtigt.

    • München ist groß
      Iannis70 mag recht haben mit der Feldherrnhalle. Doch das flache München in der Schotterebene hat eine gewisse Ausdehnung. Angaben auf Meter oder Dekameter genau sind nur für einzelne Punkte zulässig. 482-579 m NN sind gebräuchliche Angaben.

      Unseren Don zu Korinthenkacken. Lasss stecken Mann

    • Ach, ich ändere das, das ist ganz leicht.

  20. Frag den Fachmann(Thema: MINT-Fächer)
    Als ich vor knapp 20 Jahren die Kalkulation für die „steinerne Altersvorsorge“ vornahm, beschäftigte ich mich mit Kosten und Risiken von Dämmungen. Ein es mit mir gut meinender Sportsfreund und Fachmann erzählte mir etwas von einem „Kühlschrankeffekt“ und bewies mir diesen am, im Sommer wie Winter im Freien stehenden, „Kühlschrank z.b.V.“ des Tennisheims. Danach war der Kas gebissn, und das Profil der Fenster fiel dafür etwas dicker aus.
    http://www.morgenpost.de/printarchiv/immobilien/article106071086/Kuehlschrank-Effekt-Energieexperte-warnt-vor-falscher-Daemmung.html

    • Titel eingeben
      Ich wohne nun bei meiner Lebensgefährtin in einem 2004 nach Standard erbautem Haus.
      120qm, Gasheizung
      Wir heizen im Frühling länger und im Herbst früher.
      Es kommt halt keine Strahlungswärme durch die Sonne an die Wand.
      Gasheizung
      Aber wenn die Hütte im Sommer mal richtig warm ist, geht der Mief auch nicht mehr raus!
      Zuvor wohnte ich in einem 50er Jahre Haus, 30cm Bims Wände ohne Schnickschnack, etwa gleiche Grösse.
      Dach, Kellerdecke gedämmt und neue Fenster.
      Ölverbrauch ca. 1200l/pa

      Die alte Hütte war viel preiswerter zu beheizen.

    • Ja, das mit der Aussenwärme, das hat man irgwndwie bei den Berechnungen übersehen, wie praktisch für die Industrie.

  21. .....der Mann, der es hier sonst tat, ist leider letztes Jahr verstorben.
    Jaja, was würde unser guter, lieber Schirrmacher dazu sagen! Wenn Sie ihn erwähnen (auch ohne Namensnennung) ist es immer ein bisschen wie in eine noch nicht ganz verheilte Wunde stechen!
    Aber DA ist ein s e h r gutes Trostpflaster!!

    • Nein, nicht Schirrmacher, Schirrmacher starb 2014. Ich meine unseren Denkmalexperten Dieter Bartetzko, der letztes Jahr starb, und der sich da sehr engagiert hat.

    • Nur mal so nebenbei
      Ja, Bartetzko alleine war es wert die FAZ zu abonnieren. Wie Wiland Schmied vom Bayerischen Rundfunk die GEZ Gebühren. Leidenschaft für die Sache auf der Basis von Bildung und Sachkenntis das w a r Journalismus.

  22. willkommen!
    Willkommen im Energie- und Klimaprogramm der AfD, Herr Meyer. Ihre WEG argummentiert nicht anders als EIKE, wattsupwiththat.com und der Bundesfachausschuß-10 der AfD. Übrigens, wohin ist der vorherige Beitrag verscmit seinen >700 Kommentaren verschwunden? Hat die FAZ einen neuen Zensor?

  23. Die Aufrufe von Don zum zivilen Ungehorsam häufen sich,
    im Vorartikel häalenga (schwäbisch-alemannisch für „versteckt, hinterrücks, heimlich….), der Bayer sagt hinterfotzig- und hier offen.
    .
    Ich hatte damals, 1992 im zarten Alter von 44 Jahren, in dunkler Vorahnung, der Klimaschutz lag zwar noch in penatencremebestrichenen Windeln (ha, Sia mend firs Erdg´schoß scho virzger HLZ nämme, dees isch demnägschd vorg´schriebe…), zwar schon weitblickend und obendrauf teuer mit Holz, Kork und Blähtongranulat zwischen Doppelwänden gebaut, aber nicht um zukünftigen politischen Forderungen nachzukommen. Reines Eigeninteresse angesichts der diversen fern-und nahöstlichen Abhängigkeiten.
    .
    Damals wußten wir als Bonnregierte ja auch noch nicht, daß wir einst Berlin vor einer Inondation (Niveau min. =22 m ü. NN) zu bewahren hatten. Also, wirklich schade wäre es um die wertvollen Gebiete (Hamburg, SHS, Niederlande, Dänemark etc., bei Bremen bin ich mir noch nicht so sicher. In HH z.B. hätten alle, bis auf die Blankeneser die A….karte gezogen, der Betrieb im Teehaus müßte dann mit weniger Publikum aus dem eigenen Sud aufrecht erhalten werden).
    .
    Inzwischen sind wir soweit, daß ich, bösesputingaseinsparend vom Schornschdelfäger in lästig-ätzender Weise darauf vorbereite werde, daß dem holzbefeuerten Schwedenofen bald der Feinstaubtod drohen könnte. Der Kamerad mißt inzwischen regelmäßig Feuchtegrad und Kantenlänge meiner 4 Jahre abgelagerten Buche, Gewandt Schweinsberg-Waldhaide. Im schwarzgrünen Schduegard ist das Anzünden von „Komfortfeuer“ (oder so ähnlich) inzwischen untersagt, so die Schwägerin).
    .
    Macht euch hier ruhig alle mal über den Klimafreak Trump lustig. Der bringt es womöglich fertig, daß Europa eine neue Eiszeit droht und der El Ninjo verso Chinas Küsten umgelenkt wird. Es wird spannen, ab Januar.
    (DdH)

    • Nur um das klar zu sagen: ich finde Klimaschutz auch wichtig. Aber weder Elektroautos nich Dämmung sind effektive Verfahren. Man müsste die Verschmutzungsrechte abschaffen und die Massentierhaltung deutlich begrenzen. Das wäre effektiv und nachhaltig.

    • Titel eingeben
      Selbst wenn das in DE umsetzen würdem würde es auf den Planeten bezogen nichts am Klimawandel ändern.
      Woher diese CO² Händler und Tierquäler wohl die Macht haben bei ihren für alle offensichtlichen Sauereien jegliche Änderung zu verhindern…?

  24. Dämmung
    „Eigentlich sind fast alle dagegen, aber keiner traut es sich richtig sagen“

    Darf man das jetzt so und soo verstehen?
    Gibt ja auch andere Themen, über die etwas zu sagen, vielen die Traute fehlt. Aber dämmen Sie eventuelle Fehlinterpretationen gleich wieder ein. Nach der Parforcetour im letzten Beitrag haben Sie etwas Ruhe verdient.

    Natürlich fallen solche Ergebnisse bei Hausbesitzerversammlungen auch in Berlin und in Brüssel auf. Über eine Verschärfung der Vorschriften wird längst nachgedacht.
    Der „Wissenschaftliche Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen“ z. B. plädiert für eine neue Form von Erbschaftssteuer.

    Zitat aus dem unter http://www.wbgu.de/presse-termine/presseerklaerungen/2016-12-13-presseerklaerung verlinkten pdf „Entwicklung und Gerechtigkeit durch Transformation“ (2016, S. 41)“:

    „Zur Umsetzung der Nachhaltigkeits- und Klimaschutzziele sollten die G20-Staaten transformative Staatsfonds (Zukunftsfonds) einrichten. Diese sollten sich aus zwei Quellen speisen: (1) durch die Bepreisung
    von CO2-Emissionen; diese sollte bis zum Jahr 2020 30 US-$ pro t erreichen und sich in jeder folgenden Dekade verdoppeln; (2) durch eine progressive Nachlasssteuer als Generationenkomponente; deren Einnahmenziel sollte 10–20 % des nationalen Erbschafts- und Schenkungsvolumens betragen“

    Noch ist es nicht so weit, aber Sie sehen, wohin die Reise führen soll.

    Die Saga vom „katastrophalen, von Menschen verursachten Klimawandel“ und der religiös-hysterische Dekarbonisierungsfuror entpuppen sich bei näherer Betrachtung als grün bemäntelte Umverteilungsorgie.

    Von wegen „Nachlasssteuer als Generationenkomponente“
    Geht es nicht eher um die Neuauflage des überlieferter Ablasshandels in neuem, hähernen Gewand?

    „Sobald das Geld im Kasten klingt, der Eisbär auf die Scholle springt!“
    Oder wie hieß das schon wieder?

    • Das Problem liegt doch nicht bei den Häusern, sondern vor allem beim emissionshandel und seiner bewusst falschen Konzeption sowie den Ausnahmen bei den Energiewendekosten. Es werden Probele sozialisiert und auf die Bürger abgewälzt, denn am Ende reicht man die Kosten natürlich an die Mieter weiter,

    • @ Don
      „Es werden Probleme sozialisiert und auf die Bürger abgewälzt“

      So isses.

      Hören Sie deshalb nicht auf, den Trump in sich zu füttern.
      Uns zum Genuss, Ihnen zur Glorie.

      Habe die Ehre

    • Ich habe ja ein neues Blog vorgeschlagen:

      Das wilde Trumpistan – populistisch unterwegs in der neuen Weltunordnung.

    • „Sobald das Geld im Kasten klingt, der Eisbär auf die Scholle springt!“
      You made my day! Danke, an einem Freitagabend braucht man auch mal was zum Lachen.

    • Trumpistan....
      … nun lassen sie den guten Mann doch erst Mal ins weisse Häuschen einziehen, so er denn einzieht.

      Denn: Am Montag den 19. ist die tatsächliche Wahl des US Präsidenten.

      Für die, die es nicht wissen, die Wahlmänner sind keineswegs dazu verpflichtet für den Kandidaten zu stimmen, der die Wahl in dem Staat gewonnen hat, den sie bei der Abstimmung dann vertreten, jeder darf frei wählen. Trump hat einen Vorsprung von 37, und angeblich haben bereits 20 angekündigt gegen ihn zu stimmen. Man kann natürlich nicht sagen was an solchen Berichten dran ist… aber allein um der Unterhaltung willen fände ich es echt toll, wenn man Hilary wählen würde.

      Da werden wir sehen wie unsere Qualitätsmedien alle „populistisch unterwegs in der neuen Weltunordnung“ sein werden.
      Alles wird sein voller Hosianna und Lobet den Herrn!

    • Tyler, auf den Knall warte ich auch
      und ich halte es durchaus für möglich, dass letztendlich doch noch Hillary gewählt wird. Jetzt, wo sie Putin doch als persönlichen Feind ausmachte. Ich höre jetzt schon das Aufatmen der Politik, der Presse, ach alle werden froh und glücklich sein, dass doch noch der richtige Kandidat ins Amt kommt. Im Kampf gegen rechts muss alles getan werden…
      Wissen Sie übrigens, was bei uns nun alles rechts ist? Ich komme allmählich ins Schleudern, bin ich als alte SPDwählerin rechts oder kurz davor? Nicht, dass es mich jucken würde, aber die Grenzen verwischen immer mehr und plötzlich steht man irgendwo und hat keine Ahnung, wie man dorthin kam.

      Und dann? Wird Hillary Assad wegbomben wollen? Wen gibt’s noch auf ihrer Abschussliste… Nimmt sie auch die Flüchtlinge oder dürfen wir uns dann wieder in Willkommenskultur üben? Ach das werden tolle Zeiten, UvdL wird in froher Erwartung sein.

    • Renate
      Ich bin ein altmodischer Mensch…
      Links war für mich immer das, was für die Bürger und mich gut ist, rechts ist alles was dem Staat und den Konzernen nützt. Wobei was da in die jeweilige Kategorie gehört, natürlich nicht von der Mehrheit entschieden wird.
      Bisher hab ich noch keine Thema gefunden, das sich mit diesem Masstab nicht angehen lässt.

      Was den Knall angeht, so wissen wir ja spätestens seit Frau Nuland, dass den Amis am Liebsten ein Krieg zwischen den Westmächten und Russland in Mitteleuropa wäre. Die permanenten saudummen Lügen von Obama&Co deuten ja in diese Richtung, denn der CIA hat ja jetzt „Beweise“.
      Da kann ich nur nochmal den Snowden Film empfehlen. Oliver Stone hat das Original Video der Clapper Lüge vor dem Kongress(!) eingebaut.

      Links wäre aus der NATO auszutreten eine gemeinsame europäische Armee, zB aus den Original 6 EWG Staaten bilden, und sich mit Putin zu arrangieren. Der hat mit Russland seine Hände voll zu tun, nur Vollidioten, also Unbelehrbare, können annehmen, er plane auch nur mittelfristig einen Angriff auf West-Europa.
      Links wäre ebenfalls eine völlige Auflösung der jetzigen EU, die ja nur noch auch Lobbyisten und merkel-schäubleschen Projekten besteht, und natürlich Abschaffung von EZB und EURO, und auch dazu als Ersatz eine gemeinsame Währung INKL gemeinsamer Steuer- und Wirtschaftspolitik für, wie gesagt, einige der alten 6 EWG Länder. Luxemburg natürlich nur, falls es sich den gleichen Regeln unterwirft wie alle. (Was eigentlich banal sein sollte, aber da die Konzerne ausschliesslich, wenn auch legitim, an Profiten interssiert sind, liess man damals sogar die Briten mit ihren Sonder-Privilegien rein!)

      PS Da es hier einige ganz schlaue gibt, die immer die Schweiz mit ihrem Banken-Verbrecher-Kartell für ihre „Volksentscheide“ loben:
      Die schweizer Regierung hat beschlossen das Resultat des Volksentscheides zur Obergrenze bei der vFlüchtlingsaufnahme zu ignorieren !
      Aber die Leute sind halt zu verblödet. Man glaubt noch immer an den ganzen verlogenen Mist was Demokratie angeht und merkt nicht, dass man an der Nase herumgeführt wird.
      Ich gebs ja immer wieder zu: Wer so dämlich dämlich ist, das immer wieder aufs Neue mit sich machen zu lassen, der verdient auch so behandelt zu werden.

  25. Mitleser
    Hm, 20 jahre alte Fenster erstetzen halte ich schon für ökonom. u. ökolog. Schwachsinn, falls seinerzeit nicht gerade billigste Qualität verbaut wurde. Solche kuzen Zyklen sind alles andere als nachhaltig.

    Meines Erachtens ist da schlicht viel Ablasshandel für das Gewissen und dann noch Lobbyarbeit dabei. Und dann kommt der bei den Deutschen sehr beliebte Mitnahmeeffekt für Förderungen, respektive staatl. Geld.

    Ich wohne in einem EFH BJ 1990 mit klassischen 36,5 Ziegelsteinen. Klar gibt es heute noch bessere/dickere Steinchen, aber nie niemals nicht würde ich daran was „aufkleben“ lassen.

    Viele neue supermoderne Dämm- und Haustechniken haben sich m.E. noch nicht lange genug bewährt und bedürfen zudem guter Handwerker. Schon dran hapert es gewaltig. Ein schlechtes oder ein falsch verbautes, nicht passendes Kettenglied im System der modenen „Niedrigenergiehäuser und der ganze Zauber geht flöten.

  26. Geschäftemacherei
    gehört zu echten Krisen – wie dem Klimawandel – dazu. Die Dämmstoff- und Windrad-Industrie sind da ganz vorne mit dabei. Deren Vertretern ist die Umwelt ebenso egal wie den Verfechtern der Braunkohle-Verfeuerung, solange Umsatz und Gewinn stimmen. Z.B. sind die Siemens Windparks in der Nordsee so schlampig gebaut, dass sie wieder abgerissen werden müssen, bevor sie sich energetisch rentiert haben werden. Aber das fällt unseren treudoofen Beamten natürlich erst auf, wenn man von Siemens neue Windräder ordern muss.

    Es hat also gar nichts mit einem inneren Trump zu tun, wenn man unsinnige Massnahmen ablehnt, die der Umwelt eh nichts bringen. Kriegt der Hausverwalter eigentlich Provision für die Neuverdammung Ihrer Immobilie?

    • Sie würde eine Provision der Kosten der Baumassnahmen bekommen, aber das ist gesetzlich geregelt.

      Natürlich muss man was machen. Aber nicht jeden Unsinn.

  27. Licht
    nicht nur dunkel fühlt sich kalt an, auch blaues/kaltes Licht. deshalb wurde vor dem Glühbirnen Wahnsinn nicht nur mehr Lichtstrom verbraucht, sondern auch weniger geheizt (ist ne Behauptung der Bedienung neulich im Baumarkt). Unterm Strich auch ohne Entsorgungskosten mehr Schaden als Nutzen. aber zumindest liest das Volk nach Einbruch der Dunkelheit nicht mehr so viel und lässt sich so besser verblöden.
    Zypern ist übrigens hell und warm…und wie die Taxifahrerin wusste „hier brauchen nicht einmal die Russen einen bodyguard“…

    • Raten Sie, warum bei mir immer noch normale Glühbirnen brennen, und andere Lampen nur hinter warmen Schirmen.

  28. Titel eingeben
    Hatte auch so eine Wohnung in der Kölner Südstadt. Ich war allerdings der einzige Vermieter. Die anderen Eigentümer waren alle Selbstnutzer, weitestgehend Bionade-Bourgeoisie, irgendwas mit Medien oder im Staatsdienst. Als ich versucht habe den Leuten zu erklären, dass auch ein Gebäude atmen können muss und die Dämmung die Feuchtediffusion verschlechtert, wurde ich für verrückt erklärt, obwohl ich vom Fach bin. Das könne man schon durch Lüften ausgleichen, man wäre verpflichtet etwas für die Umwelt zu tun und außerdem würde die Maßnahme den Wert der Immobilie steigern. Nachdem ich dann bei der Eigentümerversammlung überstimmt wurde, habe ich sofort verkauft.

    Aktueller Stand: kaum Heizkosten gespart, überall Schimmelprobleme, nächste Sanierung steht an, wenn nicht saniert wird muss in ein paar Jahren abgerissen werden.

    Ist irgendwie wie in der Politik. Fachlich keine Ahnung haben aber von der guten Gesinnung beseelt sein, und wenn dann jemand kommt, der Ahnung von der Materie hat und erklärt warum es so nicht geht, brüllt man ihn nieder. Wenn das Kind dann in den Brunnen gefallen ist, kommt man ganz kleinlaut angeschlichen und bittet um Hilfe bzw. übernimmt die Argumentation dessen der gewarnt hat und gibt sie als die eigene aus.

  29. Meine Regel Nr. 1 als Vermieter bzw. Hausbesitzer...
    ist: „If it ain’t broke, don’t fix it!“ (Nennt sich auch „Bestandsschutz“). Und solange die Mieten dabei nicht steigen, sind’s auch die Mieter zufrieden.

    Genau so bescheuert würden es die Mieter nämlich finden, wenn sie bestenfalls ein paar Euro an Nebenkosten einsparen würden, dafür aber das Zehnfache als Aufschlag auf die Miete als Renovierungsumlage zahlen dürften… da ist der Trump in uns allen gemeinsam mächtig!

    Abgesehen davon sind Eigentumswohnungen ohnehin des Teufels:

    http://www.stern.de/panorama/stern-crime/schiesserei-in-dossenheim-amoklaeufer-toetete-aus-wut-ueber-nebenkosten-3903640.html

    • Nebenkosten sind wirklich heftig, speziell, wenn man eine Hausverwaltung hat. Ich mache daheim alles selbst, da sind die Nebenkosten dann nur 1/3 von dem, was die Hausverwaltung am Tegernsee fordert.

    • Perkeo, da saget se was
      Ich wohnte drei Jahre in einer Eigentumswohnung, schräg, Maisonette mit 160 m². Was mir nun partout nicht einleuchtete war, dass ein sehr langes Zimmer eine Schräge bis zum Boden, aber nur ein winziges Dachfenster im Hellen gegenüber der Eingangstür hatte, während in anderen Häusern bei diesen Zimmern zur Terrasse hin noch ein Fenster eingebaut war.
      Meine Frage an den Eigentümer, ob wir nicht auch solch ein Fenster haben könnten…. wissen sie was das heißt, ich muss ne Eigentümerversammlung einberufen und bis die sich einigen und und und. Also kein weiteres Fenster in dem freudlosen Raum.

      Durch auch nur minimal geöffnete Dachfenster regnete es natürlich schon mal rein, die Balkontüren konnten nur geöffnet, aber nicht auf Kipp gestellt werden, wir hatten darum überall große Strandlaken auf dem mit (auch noch wasserlöslichem) Biolack auf die Schnelle zwei Tage vor unserem Einzug bearbeiteten Parkett liegen, sah echt toll aus.
      Die Mieterin nach uns bekam die Krise und rief völlig aufgelöst an, es würde ja überall reinregnen, so etwas hätte sie ja noch nie erlebt…

      Unterdessen haben alle Wohnungen längst den Besitzer gewechselt und es wurden etliche Dinge zum Wohle der Bewohner geändert, teils noch schmale Fenster in Bodenhöhe eingebaut, das Gesamtbild stört das überhaupt nicht.

    • Ja, das ist ein Problem mit den Unterschriften, da muss man eben hinterher sein und das persönlich machen, dann klappt das auch.

    • So einfach war das da nicht
      Unser Vermieter hatte sein Haus in einer Nebenstraße, die anderen Eigentümer saßen sonstwo. Dann waren es an ein Dutzend Häuser mit je 6-8 Wohneinheiten… das läppert sich und die Eigentümer alle unter einen Hut bzw. in eine Versammlung zu kriegen klappte wohl höchstens einmal pro Jahr.

    • Ersparnis
      Ich habe es erlebt: Die dämmungsbedingte Mieterhöhung war knapp doppelt so hoch wie die Heizkosten des Vorjahres.
      Ergebnis:
      Gefühlte Energieersparnis gleich null, Gasverbrauch ebenfalls unverändert.
      60 cm Ziegel ließen sich mit 12 cm Styropor dann wohl doch nicht verbessern.
      Der Anwalt erklärte uns übrigens, man könne als Mieter da gar nichts machen.

    • Nein, natürlich nicht, die Rechtslage in Deutschland ist meistems zuungunsten der weniger Reichen. Und das ist Absicht.

    • Ja das wäre aber auch noch schöner,
      wenn der Pöbel etwas zu melden hätte. Das kann doch keiner wollen, womöglich müsste die Elite irgendwelche Nachteile fürchten. Aber da jeder selbst gern zur Elite gehören möchte, wird sich der Pöbel nicht wehren. Er hegt seine Neidgefühle und hofft auf bessere Zeiten.

    • Renate...
      …genauer lesen. Don Alphonso hat es präzise ausgedrückt: „….die Rechtslage in Deutschland ist meistens zu ungunsten der weniger Reichen. Und das ist Absicht.“

      Weniger reich ist eine relative Unterscheidung! Das hat nichts mit Pöbel zu tun… sie lesen es doch hier… diejenigen, die am Lautesten jammern sind ja gar nicht der Pöbel. Weiter unten ist in der Gesellschaft seit Schröder nichts mehr zu holen für das 1%, jetzt muss halt der oberste Mittelstand dran glauben, die an diesem System bisher natürlich noch gar nichts gestört hat. Sie kennen doch den Soros Spruch, vom Krieg den die Reichen gegen die Armen gewonnen haben? Der geht immer weiter.

      Die banale Wahrheit ist doch, und ich sehe das an den Heizkosten in unserem Haus, Dämmung spart eine beträchtliche Menge. Wer zu dumm zum Lüften ist, muss halt mit den Folgen leben, wo soll da ein Problem sein?
      Eine komplette Solaranlage auf dem Dach lohnt nur bei jüngeren Hausbesitzern, sonst nicht. Angesichts der Energiepolitik die von „unseren“ Politikern betrieben wird, dürfte sich eine solche Investition aber in nicht mehr allzu ferner Zukunft als ganz praktisch erweisen.

    • Tyler, ich habe genau gelesen,
      aber da es ja quasi kaum noch Mittelstand gibt, also die, die weniger als die Reichen haben, immer mehr werden, zähle ich mal pauschal alles zum Pöbel. Machen Gabriel & Konsorten ja auch.
      Soros Spruch kenne ich und der Mann weiß, wovon er redet.

      Zur Wärmedämmung. Bei uns wird hauptsächlich Styropor verwendet, Hendricks behauptet, schwer entflammbar, die EU sagt, es brennt wie dumm, was ja stimmt, es schmilzt und brennt. Es gäbe ja Alternativen beim Dämmmaterial, die sind aber einiges teurer, werden also kaum genommen. Geiz ist ja so geil bei uns, man glaubt es kaum. Aber nun, dann müssen die Leute halt mit den Nachteilen leben und es hat etliche. Das mag in Japan zwengs Klima anders sein, aber ich meine, sobald man ein Haus in unseren Breiten derart verpackt, man die Sonneneinwirkung ausschließt, muss man sich nicht so arg wundern, wenn man die Bude quasi ständig heizen muss. Vernünftige Dämmung des Dachs und Einbau vernünftiger Fenster sollten m.E. ausreichen.

      Und bitte keine Solarmodule aufs Dach, wie blöd und hässlich ist das denn. Die Feuerwehren freuen sich, der Gleichstrom der Solarpaneele hält vom Löschen ab, denn einfach Stecker ziehen hilft nicht, es brennt ja nicht immer nur nachts. Das Styropor kriegt man schon gar nicht gelöscht, das geht ab wie Zunder.

      Bei der Dämmung hat sich die Lobby, nicht zuletzt auch dank des Alleswissers Wickert, fein durchgesetzt. Wenn der das empfiehlt, muss es ja gut sein, man kennt den ja schließlich aus dem TV…

  30. Sie spielen mit dem Feuer...
    … wenn Sie den heißen Feger im Wohnblock nur im Hinblick auf Aussehen, Selbstbewußtsein, schlechte Manieren und reiche Eltern beschreiben. Das mag ja alles journalistisch stimmen, ist aber doch nicht hilfreich.

    Bitte folgenden Absatz einfügen, dann sind auch Kahane und Julia Schramm zufrieden und Sie sammeln nach der AfD-Ablehnung weitere Pluspunkte:

    „Nachdenklich runzelte sie die holde Stirn und sprach leise und konzentriert: Derrida, Foucault und Judith Butler sind sich doch einig, dass das Kapital, Digitalisierung und die Globlisierung das Potential haben, die Welt entscheidend zu verändern, wenn wir nicht ein geändertes und solidarisches Bewußtsein schaffen; gerade uns jungen und starken Frauen kommt eine wichtige, wenn nicht die zentrale Rolle in der Überwindung alten Denkens, der Prozesse der Entfremdung von Mensch und Umwelt und der gläserenden Decken zu. Das heißt aber nicht notwendig, dass wir die Dämmung brauchen.“

    • Der Reichsfrauenrat der international sozialistischen deutschen Alternativen Partei hilft Ihnen da grundrechtsverletzend, aber ohme SWAT-Team wegen Verfassungsfeindlichkeit weiter: https://archive.is/NBbaL

    • @ Don
      Ihr Link: https://archive.is/NBbaL

      Echt zum Gruseln.
      Na ja, die prekär beschäftigten Bologna-Horden treibt es an die Futterkrippen und wenn die nicht in ausreichender Zahl zur Verfügung stehen, schafft man/frau sich halt selber welche.

      Ergänzender Vorschlag: Frauenquote in den Bundesliga-Teams und Verbandsklagerecht bei Nichteinhalten. UH ginge glatt noch mal in den Knast, wenn R2G den Vorschlag durchwinkt.

    • ... Danke für den Link ...
      … aber zwei Jahre Internetsperre ist als Rechtsfolge zu mild. Es müsste auch Zwangsdämmung und Zwangszuweisung eines 17jährigen afghanischen MUFL in die gedämmte Wohnung inkludiert sein. Schließlich sind zentrale und hochwertige Wohnungen wichtiger Baustein für eine gelingende Integration.

    • Oh diese digitale Gewalt gegen Frauen
      Nach zehrenden Jahren, in denen digitaler Gewalt gegen Frauen… rassistisches Patriarchat, kaum identifizierbare Aggressoren…

      Ich bin vielleicht schon lange Opfer und weiß es nur noch nicht. Kann mir mal jemand helfen?

    • @ Renate Simon
      „Ich bin vielleicht schon lange Opfer und weiß es nur noch nicht“

      Genau! Es fehlt Ihnen am richtigen (Opfer-)Bewusstsein, typisch für Ihre Generation, aber keine unlösbare Aufgabe für erfahrene Brainwasher, auch wenn Sie – pardon – auf den ersten Blick wie ein hoffnungsloser Fall wirken.
      Ein paar Wochen Deprogrammierung plus Neufokussierung und Sie werden sich Pussy Riot anschließen wollen.

    • Wie enttäuschend...
      „Digitale Gewalt gegen Frauen“… ich dachte da gings um Hacker, die einen computerisierten Dildo ferngesteuert hatten… dabei ist es wieder mal nichts anderes als gelebte Demokratie… die Mehrheit entscheidt, som ist das nun mal. Die Idee die Mehrheit seien die Intelligenten, ist halt selber nur Mehrheitsmeinung.

    • Das wäre jetzt aber wirklich – ne. Bäh.

    • Wurlitz, ich bei Pussy Riot?
      Nö ne? Ist nicht Ihr Ernst… ich bin fast 71 und würde nie nich meinen blanken Busen wem vor die Nase halten wollen.
      Ach ich verstehe diese mit um die 30 nicht mehr ganz jungen Frauen einfach nicht. Wissen die denn nicht, dass der Lack so ab 25 zu blättern anfängt, manche sich schon mit 40 der Grundierung nähern und dann nur noch Spachteln hilft? Und dann digitale Opfer, die einen jahrelangen kräftezehrenden Kampf fechten, m.E. völlig aussichtslos, denn wer versteht die schon?

      Also eine wahrscheinlich nie gelebte Jugend verplempert und wofür?

  31. Titel eingeben
    Im sozialen Wohnungsbau ist es unerträglich warm, viel wärmer, als in einem Schloß, dort sitzen die Mieter tag und nacht in Unterhosen und Badelatschen vor dem Heimkino-Altar, hier laufen die in der siebten Generation in löchrigen Kamelhaar-Strickjacken, mit Wärmflasche und Plaid die Korridore hoch und runter. Unnötig zu sagen, was wem besser bekommt, auch den Hunden übrigens. Es gibt nichts Kleinstbürgerlicheres als Menschen, die es nicht unter 20° haben können.

  32. Da war doch noch was...
    Was ist eigentlich aus dem heimatschonenden Klimaretter namens „Biosprit“ geworden?

    • E10? Wird langsam zurückgebaut, wenn ich das richtig sehe. In Österreich ist es angeblich aber einfach so mt drin.

    • Tankt kaum jemand
      Im ersten Halbjahr 2016 lag der Anteil bei 12,9%, Tendenz weiter sinkend. Die Tankstellen zumindest Esso verkauft Super und lt. Schild auf der Düse ist E5 drin, sollte dann ja eigentlich Super plus sein. Ich blick da nicht ganz durch, aber E10 habe ich noch nie getankt.

    • Tendenz sinkend? Aber hallo.
      Solche zersetzerischen Aussagen haben in einer Planwirtschaft nichts verloren!
      Angesichts kräftig steigender Rohstoffpreise für die Batterien unserer heiligen Kuh „E-Mobilität“
      http://www.br.de/nachrichten/teure-elektromobil-100.html

      bekommt der Biosprit einfach einen Boost vom Genossen Umweltminister Hendricks:
      https://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_wirtschaft/article159550975/E-Mobilitaet-braucht-den-Biosprit.html

    • Macht Ihr Witze?
      Im Biosprit ist viel von dem Mais verarbeitet, der die Landschaft vom Frühjahr bis zum Herbst ziert. Auch die bayerischen Bauern profitieren von den Subventionen, die sie für den Anbau erhalten. Milch geht ja nicht mehr richtig, seit die Russen sich nach anderen Quellen umschauen müssen.

      Biofuel-Maisanbau allerdings ist eine immense Sauerei für die Boden- und Wasserbiologie und wirkt preissteigernd für Grundnahrungsmittel auf den Weltmärkten. Ein Desaster für die Armen dieser Welt.

      Empfohlene Lektüre zum Thema z. B. bei der Weltbank.

      Mit dem subventioniertem Anbau von Treibstoff-Getreide (Anteil USA/Kanada: gut 50%) hält man die Bauern – eine zu exzessiven Zornausbrüchen neigende Gesellschaftsschicht – ruhig.
      Die EU folgt dem US-Vorbild, weil ökologisch begründete Subventionen die Kritik betr. staatlicher Marktverzerrung unterlaufen.

      Das korrupteste Übel aller Übel: der klammheimliche, strategische Interessenverbund von Schwarz und Grün, ähnlich zu beobachten bei der Windkraft und der Solarenergie.

      Besonders dämliche und unwissende Konsumentenbürger*nnen halten das alles für großartig und weltrettend, weil immer schön grün lackiert. Dabei übersteigen die Schäden den behaupteten Nutzen bei Weitem.
      Nur will’s keiner wissen, schon gar nicht beim Tanken.

    • Immerhin...
      hat E10 dazu geführt, dass auf Super E5 3 Cent pro Liter Sonderabgabe für Irgendwas aufgeschlagen wird. Auf die 3 Cent kommt natürlich noch 19 % MwSt.

    • Ich las gestern von den 12,9%
      und dass das Zeug seit Einführung vor 5 Jahren ein Ladenhüter ist. Wie auch immer, ich will diese Maisfelder nicht haben und wir haben davon jede Menge. Und dadurch jede Menge Wildschweine, deren Abschuss auch wieder beschrien wird und durch die vielen Wildschweine Schäden in der Kultur, das perfekte perpetuum mobile.

      Die könnten den Sprit 20 Cent billiger anbieten, ich würde ihn nicht nehmen. Ja nicht einmal geschenkt, da bin ich Wutbürger.
      Die Bauern fänden schon noch mit Hilfe der EU andere Einkommensmöglichkeiten, war bisher immer so, wird auch weiterhin so sein.

    • Ich habe verstanden.
      Ich sollte künftig Ironie kennzeichnen.

    • Auf jeden Fall
      kommt Schwung in die Bude wenn die ehemalige Weide, nun als E10-Mais-Acker, nach längerem Regen mal im Dorf vorbeikommt.

      … der Eisbär auf die Scholle springt. Oh Mann!

  33. Revolution von oben
    Habe mich könglich amüsiert. Danke, Don. Subversivität in Reinkultur. Die Konterrevolution kommt diesmal, wie es scheint, von oben.

  34. Komfort muss sich nicht rechnen
    Sehr geehrter Don,
    Herzlichen Dank für Ihren tollen Blog, auf den ich durch einen Kommentar bei „Fischer im Recht“ aufmerksam geworden bin. Zeitungen habe ich noch nie gelesen. Seit 1986 besitze ich keinen Fernseher mehr und seit ca. 10 Jahren höre ich auch kein Radio mehr, da es genug Internetradiosender gibt, auf denen man Musik hören kann, ohne durch dümmliche Moderatoren belästigt zu werden. Obwohl ich kein Fernsehen und Radio nutze und ÖR-Internetauftritte aus Prinzip meide, muss ich diese Volksverdummung zwangsweise mitfinanzieren, was mich enorm ärgert. Ich habe seit Jahrzehnten nicht mehr gewählt, werde aber 2017 eine Partei wählen, die verspricht, dieses, durch Zwangsabgeben gemästete Volksverdummungs-System, abzuschaffen.
    Durch Ihren Blog und die vielen, meist interessanten und informativen Kommentare, habe ich wieder etwas Hoffnung, dass es doch noch viele normale Menschen gibt, die nicht von Hass zerfressen sind und dass es irgendwann wieder gesellschaftlich aufwärts geht. Leider kann es aber erst wieder aufwärts gehen, „wenn die denkbar schlimmste aller möglichen Wendungen eingetreten ist“ (Zitat eines schlauen Menschen, Namen hab ich vergessen).
    Normalerweise stimme ich mit ihrer Meinung und der der meisten Kommentatoren überein. Bei der Dämmung möchte ich aber widersprechen.
    Es ist zwar richtig, dass sich Dämmung fast nie rechnet, aber ich finde es bringt einen enormen Komfortgewinn. Seitdem ich mein freistehendes Einfamilienhaus (aus den 1970igern) mit 10 cm PU-Schaum (alle Außenwände und Dachboden) und Dreifachverglasung gedämmt habe, ist es viel angenehmer. Obwohl ich so gut wie nie lüfte, gibt es nirgendwo Schimmel und die Außenwände sind innen angenehm warm, ein Komfort, den ich nicht mehr missen möchte. Komfort muss sich nicht rechnen! Ein Auto mit 6 Zylindern rechnet sich auch nicht!

    • Wo der Komfortgewinn wirklich signifikant ist:
      Bei den Produkten des industrialisierten Wohnungsbaus der DDR. Im Originalzustand ewig fußkalt, im Einzelfall mit nachträglichem Austausch der Heizplatte in der Wohnstube gegen eine größere, weil die ursprünglich eingebaute schlicht nicht reichte. Bei geschlossener Tür und abgedrehtem Heizkörper hatte es im Winter in dem betreffenden Zimmer um die zehn Grad.

      Es ist wirklich eine Offenbarung, wenn die olle WBS 70 „endlich warm“ (so die Worte der Mieter) ist, weil es die Wände sind. Dazu dann noch eine neue Ausstattung, schon ist das ein ganz anderes Niveau.

      Einziger Nachteil: Die Außenwände (jetzt gern in recht knalligen Farben – ein anderes Thema…) sind nun natürlich kalt, trocknen nicht mehr so gut ab und zeigen sich deshalb gern mit Edelschimmel. Kann ziemlich fürchterlich aussehen.

      Selbstredend sind Altbauten mit z.B. 60 cm Ziegel, stark gegliederter und oft architektonisch wertvoller Fassade &cet. etwas ganz anderes.

    • Daran sollte man sich auch halten. Kein Haus vor 1900!

  35. Man wird ja mit den Jahren klüger
    als Jugendlicher (unerfahren und weltfremd) glaubt man noch so an das ein oder andere. Grund: man hat mangels Erfahrung keine Vergleichsmöglichkeit und passt sich an das an, was einem vermeintliche Autoritäten oder peer-group-Zwang vermitteln. Bestes Beispiel: die Ökomasche. Ich kann sagen ich war als einer der ersten mit dabei, aber ich war auch als einer der ersten wieder weg, als ich gesehen habe was dort für Charaktere hinströmten. Dass das Ganze irgendwann nur noch das sein wird was es heute ist, eine Riesenpharisäer- und Alternativspießernummer, das konnte dem aufmerksamen Betrachter von Beginn an kaum entgehen.
    Nun war gerade ich immer ein sehr naturverbundener Mensch, aber aus genau dem Grund habe ich mich schon sehr früh gefragt was genau an diesen urbanen Ökoyuppies „natürlich“ sein soll. Auch da musste man nicht lange überlegen um zur richtigen Schlussfolgerung zu gelangen: nichts, gar nichts.
    Dann tauchte irgendwann ein sehr sinnvoller Begriff auf, der des „CO2-Fußabdrucks“. Ich habe nie sehr energieaufwendig gelebt, aber wenn ich meine persönliche CO2-Bilanz übers Jahr verglich mit der eines Ökoangebers (der eifrig ohne Ende energieintensive und damit ökologisch belastende Technologien nutzt) kam ich zu dem Schluss: ich lebe ja viel öko-kompatibler als so ein Grünenotto, dem es zudem nur noch um Sachen wie Inklusion, Integrationspipapo, etc. geht und der sich nicht scheut, dafür enorme Massen an Energie aufzuwenden (ich habe mal nicht in, aber auf einem Weingut in der Nähe einer Behindertenwerkstatt gearbeitet wo jeden Tag unablässig Kleinbusse im Minutentakt hin- und zurückfuhren, am Steuer meist breit grinsend dicklich-bärtige Zivildienstleistende, die sich wohl als Helden der Inklusion auf dem Gutmenschschlachtfeld sahen), meist allerdings nur zur Selbstbeweihräucherung.
    Seit der Zeit nutzte ich ohne schlechtes Gewissen einen (etwas älteren) SLK der ersten Baureihe, ich finde ihn süß und gebe ihm immer wieder mal die Sporen (0-100 knapp 8 Sekunden, Spitze etwa 230). Und ohne rot zu werden laufe ich noch am selben Tag stundenlang durch den Wald, eins mit der Natur, die Bäume nicken mir zu und ich bitte sie, den Ökopharisäern irgendwie ordentlich eins auszuwischen.
    Das ganze verheuchelte Gerede um Energiewende und ökologische Zwangsmaßnahmen nervt einen mittlerweile nur noch. Warum? Die Lösung des Problems wäre ganz einfach. Wenn jeder Einzelne etwas, wirklich nur etwas, bewusster leben und in seinem persönlichen Umfeld auch nur die gröbste Energievergeudung (ich rede nicht von Nutzung, sondern von Vergeudung, Verschwendung) eindämmen würde, fast jeder könnte ca. 20-30% Energie einsparen ohne auf viel verzichten zu müssen.
    Da ich aber weiß, dass die meisten Ökoheinis keine Persönlichkeit, kein Ziel und kein Maß haben und lieber durch politische Zwangsmaßnahmen anderen mit Vorschriften und Verboten das Leben zur Hölle machen als selbst verzichten zu wollen, sehe ich das alles sehr gelassen.
    Der Kosmos wird es schon regeln, er wird die eigentlich Verantwortlichen irgendwann in irgendeiner Form zur Rechenschaft ziehen. Und ich stehe dann mit gutem Gewissen da und kann sagen: ich habe immer verantwortungsvoll gelebt.
    Wenn man all diese Zusammenhänge mal erkannt hat, dann lässt man auch den Trump in sich raus.
    Ich gebe zu, ich bin einer seiner größten Fans. Mal ein Tipp: im Moment kann man sich im Netz Livestreams seiner „Thank you tours“ ansehen. THE DONALD ist dabei immer groß in Form und der hohe Unterhaltungswert passt hervorragend zur Weihnachtszeit.
    So. Merry Christmas, everybody!

    • Na ja....
      … sie übersehen, dass sie keinerlei Ahnung davon haben wie die Liuft schmeckte und es in den Flüssen aussah, bevor all dieser „grüne Unsinn“ populär wurde.

      „Der Kosmos wird es schon regeln, er wird die eigentlich Verantwortlichen irgendwann in irgendeiner Form zur Rechenschaft ziehen.“

      Interessante, aber doch recht kindisch, alberne Theorie. Und sie wird die aber-Millionen Tiere die alljährlich in der Massentierhaltung einen miserablen Tod nach einem entsetzlichen Leben erleiden, doch mit ihrem Schicksal versöhnen, gell?
      Aber da sie anscheinend Fachmann sind, erklären sie doch Merkel zB wie man die Asse sanieren kann, ja?

  36. Dieser Herr Thierse oder so galt doch...
    …lange als halbwegs anständig, oder?
    Der sagt jetzt aber: In einer Demokratie, sagte Thierse dem Tagesspiegel, habe „niemand das Recht, einen anderen dauerhaft in das Gefängnis seiner Geschichte einzusperren und ihm damit ein Kainsmal aufzudrücken“.
    Hä? Aber die Stasi hatte schon das Recht dazu, „einen anderen dauerhaft in das Gefängnis“ zu sperren, Herr Thierse!?
    Wie kann man nur Täter und Opfer so dummdreist dämlich vertauschen? Dieser Herr Thierse ist echt krass übel.

  37. Deutliche Mehrheit glaubt an Erfolgsjahr der "Rechtspopulisten"
    http://www.focus.de/politik/videos/deutschland-trend-2017-deutliche-mehrheit-glaubt-an-erfolgsjahr-der-rechtspopulisten_id_6365240.html

    „69 Prozent der Bundesbürger erwarten, dass rechte Parteien bei den Wahlen in Frankreich, Holland und Deutschland im kommenden Jahr besser abschneiden werden als bislang.“

    Kein „ich wähle so“, sondern eine Prognose. Es sieht alles danach aus. Eben das führt zur Gegenfrage: Hatten 69% angenommen, dass Trump gewinnt? Wahrscheinlich das Gegenteil. Die Wettbüros hatten den Glauben an einen Sieg von Clinton angezeigt.
    http://www.handelsblatt.com/politik/international/us-wahl-2016/buchmacher-wetten-auf-hillary-donald-oder-doch-hediddodinthe/14797558.html

  38. Pflichtlektüre für die WEG
    Don, danke!

    Diesen Text sollte man vor jeder ETV der Agenda beifügen. Oh, ich kenne diese Diskussion. „Gesetzlich gefordert“: da knickt jeder Deutsche sofort ein und will die Instandsetzumg des Daches durch einen gedämmten Neuaufbau substituieren.
    Was droht, wenn man’s nicht tut?
    Eben.
    Made my weekend.

    Gruß aus Nordbayern,
    habe die Ehre,

    A.C.

    • Was heisst gefördert… bei uns ist es klar, dass wir aus dem Fördertopf nur Peanuts, wenn überhaupt bekommen würden. Beim Neubau ist das alles verständlich, aber im Altbau macht es keinen Sinn.

    • "gefordert", nicht "gefördert" ...
      … hatte ich geschrieben und gemeint, der Don hat’s aber anders verstanden. Der FÖRDER-Anteil ist bei unseren Altbauten lächerlich (und für ETGs ohnehin bürokratisch kaum zu erlangen).
      Auch die Regeln für Neubauten sind mindestens fragwürdig. Aktuell führt das zur überall zu besichtigenden Baumode „kopierter Winkelkasten mit Schießschartenfenstern“. Die Leichtigkeit der 50er bis 70er Jahre, mit großen Fenstern, schlanken Stegen, eleganter Linie – alles dahin. Copy and paste ist in, und wird auch gerne und teuer bezahlt. Oh mei.
      In Nürnberg läuft übrigens gerade eine heiße Diskussion, ob man das nach dem Kriege neu erstandene Pellerhaus (bitte im Web nachschlagen, wer’s nicht weiß) abreißen und durch einen historisierenden, nach neuesten Standards errichteten Neubau ersetzen soll. Die Altstadtfreunde sind dafür, die lokale Prominenz meist auch, die publizistische Richtung heißt „der Bau aus den 50ern ist energetisch und bautechnisch unrettbar schlecht!“
      Ja, die CoGW hat viele Anhänger. (CoGW = „Church of Global Warming“).

      Ser’ssn,

      A.C.

    • Ja, die Nachkriegsmoderne, die fällt dem jetzt zum Opfer, aber man muss auxch sagen, dass man damals auch genau so dachte. Mit Rückbesinnung zur mittelalterlichen Stadt rechnete niemand.

    • Schießschartenarchitektur
      Mit der sch… sie gerade alle noch vorhandenen Baulücken in Dresden zu. Selbst die gleich am Anfang der Prager Straße hat man nun für sowas weggeworfen, nachdem sich keiner fand, der in die schon ausgehobene Baugrube (Stichwort „Wiener Loch“) etwas anderes setzen wollte.

      Wie gern das bezahlt wird (sind ja stets Eigentumswohnungen), ist noch eine andere Frage. Die Wiener Burg sieht mir nach wie vor sehr leer aus.

      Und aus dem Kollegenkreis höre ich von einer Besichtigung eines solchen Objekts (in einer Lage, die wirklich nichts besonderes ist; ringsum sind Genossenschaftsbauten aus dem Wiederaufbau in den 50er Jahren). Man schaute sich das an und sagte dann dem Meister, der für diesen Kram eine halbe Million haben wollte: Das könnse vergessen.

    • Das ist halt der Zeitgeschmack, und ausserdem passt es zur nichtoffenen Einstellung der Leute. Warten Sie 40 Jahre, dann wird es wieder abgerissen.

  39. guad so
    Nicht vergessen: der Balkon ist beim Dämmen eine Kältebrücke. Hätten wir hier grade auch. Bringt nix.

    • Ja, aber das muss man auch erst mal sachverständig erklären, und der Mann mit dem Aussenzimmer hatte ein Säulendiagrammm.

  40. Ist es nicht so,
    dass sich die mittlere Temperatur in den letzten 4000 Jahren wellenförmig nach unten bewegt und wir uns (glücklicherweise) auf diesem Weg in die nächste Eiszeit gerade auf einer kleinen Aufwärtswelle befinden?

    https://de.wikipedia.org/wiki/Klimawandel#/media/File:Holocene_Temperature_Variations_German.png

    Das Waldsterben ging nicht richtig voran. Die nun in immer heftigeren Ausmaß auftretenden Herbststürme sind sehr schwach ausgefallen. Der Trend zum Ozonloch hat sich umgekehrt und 2050 haben wir möglicherweise nicht mal mehr ein Ozonlöchelchen.

    Andererseits, darf man den Grünen ihr letztes Weltuntergangsszenario auch noch wegnehmen? Wohin dann mit der misanthropen Energie? Kann man die für die Energiewende einsetzen?

    • m. suiphilos
      Ganz abgesehen von äußerst lecker sind Schweine und Hausschweine sehr intelligente Tiere.
      Das möchte ich gerne unter den Kommentar unseres Sus anmerken.

  41. Alles richtig . . .
    nur dass die Kohle für Gas und Öl überwiegend beim Russen und beim Scheich landet, könnte mich dann doch wieder zum Energiesparen motivieren.

  42. Hat es denn noch keiner gemerkt?
    Lieber Don

    „Jugend, die bist die Sonne um acht Uhr am Morgen.
    Mao“

    Wie soll es denn jetzt heißen: „Jugend, du bist“ oder „Jugend, sie ist“?

  43. Das genügt schon!
    Falls / wenn Maas eine strafbewehrte Internetsäuberung durchdrückt, lieber Don, sind Sie geliefert, fürchte ich.

    • Mal schauen. Ich bin zäh und Grischperl Maas sieht nicht so aus, als ob er viel aushalten würde.

    • Ach, der Maas,
      nicht mehr lange, und er muß wieder ins Saarland.
      .
      Andere brauchen ihrer Lebtage nicht dorthin.

  44. Manchen Unsinn kann man aussitzen, anderen Unsinn leider nicht.
    Das Tolle an der Schäumerei ist doch, daß die Folgegewinne schon vorhersagbar sind. Klimawandel durch Klimaschutz ist ja auch kein falscher Slogan, wenn man ihn nur richtig interpretiert.

    Und an allem verdient der Fiskus ordentlich mit, wenn das keine Win-win-Situation ist.

    • Ich sehe es so: Wenn die Menschheit wissen will, wie das mit 4 Grad mehr aussieht, dann soll sie es halt probieren. Eigenverantwortung! Ich tue meinen Teil, dass es nicht so wird, aber aktuell ist die Politik bei den Verdreckungsrechten wieder eingeknickt.


    • Viele Politiker denken nur in Legislaturperioden, was will man da schon erwarten?!

      Und wieder zeigt sich, die Probleme der Zukunft lassen sich national nicht vermeiden. Sie sind global und können auch nur global gelöst werden. Wenn das mal kein Argument ist, es sofort ganz sein zu lassen.

    • Respekt, Otto!
      Ja, so sieht er aus, der korrekte Schluss aus den bekannten Tatsachen. Man stelle sich mal vor, sowas würde in den Schule gelehrt…

  45. kehren sie vor der eigenen tür, nicht immer auf die armen linksradikalen von taz/zon/bz und co
    Dabei hat sich ihre journalistische heimat heute wieder einmal mit ruhm bekleckert (3 oder 4 facebook/hatespeech/lösch/*rechtesindallesopöse* artikel zu den bertelsmannzensoren).

    Natürlich alle ohne Kommentarfunktion -> die absolute Perle unter den Säuen ist dies hier:
    http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/facebook-loeschregeln-erschreckende-arbeitsmethoden-14577249.html
    über arme, traumatisierte flüchtlinge, die von den rechten hetzern jedesmal getriggert werden, wenn sie wie die axt im walde für berstelsmann rumzensieren.

  46. Zwangs-Dämm(er)ung
    Zuvor: Bin kein Trumpel ergo kein verbiesterter Klimawandelleugner.
    Dafür ist zu viel naturwissenschaftliches Fachpersonal in der Familie, dem ich Lug und Trug und Lobbyisterey bezüglich Klimaveränderungen absolut nicht zutraue.

    Ich halte den Klimawandel für echt, für eine menschengemachte Hardcore-Beschleunigung eines ohne den Menschen wahrscheinlich sehr sanften natürlichen Anstiegs.

    Für diese Frage des cui bono der Zwangsverdummung Zwangsdämmung, wenn doch die Winter in den deutschen Städten wärmer werden, braucht man kein irrwitziges Trumpeltier (Unterart von Kamelen) zu sein, sondern ein denkender Mensch.

    Als denkender Mensch kommt man schnell drauf, dass es gewaltig nach einem gezielten Konjunkturprogramm für Industrie und Großhandwerk riecht. It smells. Immerhin, tolle Lobbyarbeit!

    Ist es nicht herrlich? Bei unseren Politikern kriegt man doch wirklich alles durch.

    Vorrausetzung ist jedoch, dass du dabei kein normaler und auch kein altreicher Bürger bist mit seinen ETWs, einer ETW-Sitzung jährlich und einem zittrigen Kreuzchen alle 4 Jahre, sondern ein Lobbyist mit feinem Mäntelchen und Aktenkoffer.

    Wir müssen allmählich wirklich die Augen aufmachen. Lobbyverbände gründen statt Parteien!

    Das meine ich ernst.

    Parteien sind ein Konzept von gestern.

    Fast gefällt es mir, dass AfD und Le Pen auch darauf reinfallen, sauber auf dem alten Systemgerüst herumgurken und ne Mords-Welle machen.

    Der alte, gewiefte Systempolitiker grinst da nur, verspricht als alter taktischer Trick-Populist bei Anschleichen von Rechtspopulisten den Ärmeren unter seinen Schäfchen vor der Wahl einfach bisschen mehr Rente, bisschen mehr strammes Law & Order und nuja eine Prise Ausländerfeindliches à la Koch, weil sonst die doofen Wähler rechts wählen und bisschen mehr Symbolhaftes irgendwas (eine nette kleine Abschiebung, ja!!!), ein bisschen Obergrenze-Geschwafel (Seehofer) und lässt sich die nächsten 4 Jahre nach der Wahl gemütlich vom Lobbyisten besuchen. Auto, Industrie, Energiekonzerne, Banken, Bauenrverbände, egal Diese netten Kontakte – nett working! – garantieren ihm auch einen lukrativen Job in der Industrie, sollte er doch wider Erwarten nicht mehr gewählt werden.

    Wenn wir als Bürger es nicht lernen, ebenfalls eigene Lobbyverbände wie die Industrie (Emmissionshandel ein herrlicher Witz) zu gründen und erfolgreich durchzuziehen, dann war es das mit dem Bürger, dem Citoyen. Da hilft auch keine Protestwahl von so Pappenheimer-Parteien. Das sitzt der Systempolitiker aus. Schon immer.
    Man denke an das damalige Aufkommen der Reps, auch schon wider Geschichte.

    (Bin links, ja fast dunkelrot – und bin schon lange desillusioniert. Länger desillusioniert und eher nachdenkend als die schnarchigen Merkelwähl-Bürger, die sich erst jetzt zu einer Protestwahl von zweifelhaften Existenzen aufraffen wollen und damit glauben, da hätten sie ihr aber einen Denkzettel verpasst, hach. Fast könnte ich lachen über so viel Bürger-Naivität. Bitte gründe keine Parteien mehr, es gibt schon so viel Spinner- gründet Lobbyverbände.)

    • Ich glauibe nicht, dass der VW-Diesel-Skandal eine Ausnahme ist, bei der Umwelt wird von der Bioerzeugung bis zur Dämmung genauso getrickst. Das wäre unter den Grünen auch nicht anders.

    • Unschön
      Unschön auch, dass Audi ebenfalls getrickst hat.
      The Fall – Ingolstadt im müffelnden Abwind.

      Das Volk der Trickser und Denker.

      Trump wird mit dieser extrem dämlichen Steilvorlage der Deutschen jetzt die eigene dümpelnde und ebenfalls rußige Autoindustrie wieder voranbringen: einfach alle deutschen Automarken entweder mit Strafzöllen belegen oder gar nicht erst importieren lassen. Wird noch lustig.

      Vielleicht wird es sogar noch was mit dem E-Auto, dem geschmähten Tesla.
      Auch wenn es ab und an explodiert (wie Trump), auch wenn es leider nicht brüllt und nicht stinkt (außer nach einer Explosion natürlich).

    • Naja, Ingolstadt stellt ja schon voll um und ich denke auch, dass die die Kurve locker kriegen – eng wird es eher für Opel und Ford.

    • Titel eingeben
      Ich befürchte sie hoffen vergebens. Auch nach den nächsten Wahlen wird es genauso sein wie jetzt, wenn nichts wirklich Einschneidendes passier bleibt Merkel sogar Kanzler. Selbst wen die AfD Stärkste Partei wird.

      Höchstens wenn von irgendwo ein deutscher Trump herkommt… aber selbst dann wären die deutschen Wähler immer noch unbelehrbar.
      Ich habs vor einem Jahr hier prophezeit, es wird eine nicht zu stoppende, schleichende Änderung geben. Kompetente Politiker fallen nun mal nicht vom Himmel und deutsche wählen sowas sowieso nicht, die einen wählen den Maas, die anderen den Kauder. Sowas kennen die, andere nicht!
      Man fliegt 40 nach Afghanistan ist sichere Herkunftsland! und eine weitere Million kommt rein…

    • Und es gibt dann auch noch Proteste seitens der ARD.

  47. co2-freies Heizen mit mäßiger Dämmung
    Als FÜsicker habe ich unsere 400 qm Mietskaserne immer auf den besten „Klimastandard“ gebracht. Heizkörpernischen und Rolladenkästen gedämmt, Fenster getauscht, innen moderat gedämmt (4 cm). 2005 eine Grundwasser-Wärmepumpe eingebaut und CO2-freien Nuklearstrom von EnBW geordert. Damit kostete uns die Heizung~1000€ im Jahr. Heute zahlen wir mehr als das Doppelte, aber immer noch weniger als mit Gas oder Heizöl. Wenn EnBW die letzten KKWs schließt, werde ich Nuklearstrom aus der Schweiz beziehen.

    • Das ist – gewagt, erzählen Sie das besser nicht allzu vielen.

    • Nuklearstrom aus der Schweiz?
      „Wenn EnBW die letzten KKWs schließt, werde ich Nuklearstrom aus der Schweiz beziehen.“

      Oh ja – aber wie?
      Europa ist ja nur dann Europa, wenn es den Konzernen nützt. Wäre es für den Bürger da, würde ich:
      – Mobilfunkverträge in Österreich abschließen (kostet ein Drittel wie bei uns bei besserer Leistung)
      – meinen Strom aus französischen AKW beziehen (kostet auch ungefähr ein Drittel…)
      – meine Fahrzeuge in Polen anmelden und versichern (….)
      Aber ich verfehle das Thema.
      Wir sitzen ja auf der Insel der Glückseligen, wohin jetzt auch der halbe Orient gerne gelangen möchte.
      Habe die Ehre,

      A.C.

    • Strom...
      hatte grad vor zwei Monaten vorsorglich meinen monatlichen Abschlag auf 70 Euro erhöht und bekomme heute einen Brief, dass durch die Erhöhung der EEG-Umlage der Abschlag ab Februar 73 betragen wird. Und ich bin Single. Mein PC läuft ca. 16-18 Stunden am Tag, aber ohne den ginge es nicht. Sonst gibt’s bei mir nichts einzusparen, ich beiße vor Begeisterung gerade in die Tischplatte.

    • Frau Merkel hat das gut gemacht. Dafür werden Firmen befreit.

    • Innen moderat gedämmt ...
      Vielleicht schauen Sie, wenn Sie sich dafür interessieren, was hinter einer Innendämmung nach ein paar Jahren so vor sich geht (natürlich abhängig vom eingebauten Material) einfach mal dahinter.

    • Es ist so: Es gibt im Stadtpalast wegen eines einmal abgerissenen Flügels eine Mauer, die recht dünn ist – in meinem Schlafzimmer. Ich fand einen hohen, schmalen Bücherschrank mit 10cm Abstand zur Mauer, und der ist jetzt voll. Ergebnis: Deutlich wärmer und keinerlei Schimmel.

    • Innen moderat gedämmt
      ursula meier

      hat mein Vater damals in den 60er Jahren. War der Knaller. Durch idiotisch falsch gesetzte Fundamente und sonstigen Pfusch am Bau hatten wir eh schon Probleme bis hin zu Rissen in den äußeren Zimmern, aber dann fast fließend Wasser an den Wänden und Schimmel.
      Es war einfach nur grässlich, roch ständig muffig und ich habe vielleicht dadurch auch noch eine ganz wundervolle Schimmelpilzallergie.

  48. Lieber eine junge Frau als Beifahrer, als eine alte, die hinterherläuft und quengelt (siehe unten)
    Kaufen Sie sich ein Navi und suchen Sie der Frau auf Ihrem Beifahrersitz (Zitat 1: Wie ‚rum muss ich die Karte halten? Zitat 2: Da…aaaaaahh hätten wir jetzt von der Autobahn runter sollen!) eine andere Beschäftigung. Vom Tegernsee in die Maxvorstadt sind es laut viamichelin.de 58 km, über die Holledau sind es (München – Wolnzach) 108 km und dann nochmal 58 km (Wolnzach – Schellingstraße), summa sumarum 166 km. Mit einem Mercedes CLK, der wie Sie sagen 10 L/100 km verbraucht, sind das zusätzliche 21,5 L Super Bleifrei einfach so als CO2 in die Atmosphäre gepustet, macht bei 2 Eigentümerversammlungen pro Monat 43 L Super pro Monat oder 516 L pro Jahr (für Hin- und Rückweg gerechnet und die 58 km direkten Weges abgezogen). Weil ein Liter Benzin in 2,37 kg CO2 umgesetzt wird, verpesten Sie unnötigerweise die Atemluft Ihrer Enkel in spe mit 1222,92 kg CO2 pro Jahr. Daraus ergibt sich, dass wenn Sie 19,1 Millionen Jahre lang nicht über Wolnzach, sondern direkt vom Tegernsee nach Maxvorstadt fahren würden, bräuchte man in Deutschland die Kohlekraftwerke nicht abschalten (Jahresproduktion laut WikiPedia: 23 Millionen Tonnen CO2). Damit wird es aber anscheinend nix. Bloss wegen Ihnen und weil Sie zu geizig sind, sich ein Navi zu leisten. Und wenn Ihre Beifahrerin mit dem Kartenlesen so weitermacht, sehe ich auch schwarz für Ihre Enkel. Dann gibt es nämlich 20 Jahre Stadelheim und die müssen Sie von den 19,1 Millionen Jahren Fahrleistung wieder abziehen. Und wenn ich Ihnen einen persönlichen Rat geben dürfte: Wer so hegemonial heteronormativ Auto fährt, wie Sie, der sollte sich ein Navi mit Blitzwarner kaufen. Sonst müssen Sie die 58 km nämlich laufen und ein Mensch, der 100 kg wiegt und in Ruhe 10 L / min Luft atmet, beim gemütlichen Laufen 15 L/min, atmet immer genau 5% CO2 aus, das macht 45 L CO2 pro Stunde. Bei einer Marschgeschwindigkeit von 5 km/h würden Sie also für die 58 km 522 Liter CO2 produzieren, das sind 22,99 Mol CO2, welches bei einem Molekulargewicht von 44,01 g/Mol 1,012 kg wiegen würde. Bei 2 Eigentümerversammlungen pro Monat wären das 48,57 kg CO2 pro Jahr. Zu Fuss (und auf direktem Weg) müssten Sie dann also 473 Millionen 543 Tausend 339 Jahre lang zu Ihren Eigentümerversammlungen latschen, um den gleichen Einspareffekt wie mit einem CLK (über Holledau) zu haben und ohne jetzt gleich als Chauvinist disliked zu werden: was machen Sie dann mit so einer alten Frau (s.o.)?

    • SLK 350. Nicht CLK.

    • Italienische Reise
      Die klimaschädlichen Folgen einer Bezwingung diverser Alpenpässe mit dem Ziel Meran haben Sie dem zu Rennrad-Abusus neigenden Don rücksichtsvoll vorenthalten. Sollte er künftig per pedes reisen?

    • Mit dem Rad ist der CO2-Ausstoss am geringsten und die Fortbewegung energetisch optimal.

  49. PS:
    Bei meinem eingereichten Klimamodell hat sich ein kleiner Rechenfehler eingeschlichen. Da die Deutschen Kohlekraftwerke PRO JAHR 23 Millionen Tonnen CO2 ausstoßen, könnte man sie mit den von mir berechneten Einsparmodellen EIN JAHR SPÄTER abschalten.Die Möglichkeit der Generalabschaltung ergäbe sich, wenn alle 80 Millionen Deutschen in Zukunft vom Tegernsee direkt in die Maxvorstadt führen, anstatt über Wolnzach.

    • TM: Klasse!
      Schon Klimamodell A: „19 Millionen Jahre lang DA mit Navi statt Frau (abzüglich 20 Jahre in Stadelheim)“ war super.

      Wird aber durch Modell B: „80 Millionen Deutsche fahren nicht über Wolnzach“ noch getoppt.

      Laut gelacht, um 04:52 Uhr morgens.

      Danke!

  50. Füsick im Lande der Füsickerin
    Klimatechnik-Wetterkunde, relative Feuchtigkeit, hatten wir in der 8. Klasse Hauptschule in Baden-Württemberg. Feuchtigkeitsausfällung infolge Temperaturdifferenzen….das was der Maurermeister, der Arschi und der Zimmerer der 50er-Jahre wußte- scheinbar alles über Bord geworfen. Nicht nur die Ämter „schimmeln“ in dieser immer hirnloser werdenden Republik der verschimmelnden Birnen.
    (DdH)

    • In BW
      lernt man das immer noch in der Schule.
      In NRW haben sie das früher auch, aber heute lernen sie stattdessen, Hartz IV Formulare auszufüllen.
      Raten Sie mal, wo ich jetzt lebe!

  51. Arriba, arriba,
    eine Freundin, wohnhaft im 4. Stock eines dick gedämmten Hauses, hat seit kurzem ein Mäuseproblem auf dem Balkon. Die Viecher haben sich in der Dämmschicht hochgenagt.
    Die Ratten sind erst bis zum 3. Stock vorgedrungen.

  52. Don, Don,...
    wegen solcher Defätisten wie Ihnen muss der Herr Asbeck womöglichst demnächst noch seine Jagdschlösser und das Bundesverdienstkreuz am Bande gleich mit verkaufen. Pfui!

    http://www.finanztreff.de/news/solarworld-jetzt-geht-es-ans-eingemachte/11748531#

    https://de.wikipedia.org/wiki/Frank_Asbeck

  53. Titel eingeben
    200 + X mit `nem MB über die Bahn, die Geschwindigkeit merkt man doch nicht… pure Langeweile.
    Gut, bin auch schon in den Siebzigern mit (nicht meine) der S Klasse über die Bahn gerauscht , gähn. Spass bringt ein Morgan plus 8 , wenn`s denn sein soll.
    Geschwindigkeit ist realtiv. Eine alter Land Rover Serie I , II,
    oder ein Land Cruiser FJ45 pickup mit 4,2 Liter Zylinder mit 100 km/h vermittelt ein wirkliches Gefühl für Geschwindigkeitt, da klapperts und rumpelts ,
    alles ohne irgenwelche Helferlein, kommt einem hurtiger vor als 220 im MB und man muss richtig arbeiten.

    Bei uns in der ET-Wohnanlage im beschaulichen Dahlem, mit viel Grün ums Haus, haben wir die Dämmung mehrheitlich abgelehnt. Die gedämmten Häuser der Nachbarn, viel Energieeinsparung versprochen, die nie erreicht wurde, könnte man noch weiter ausführen, wurde aber hier von Teilnehmern schon geschrieben, deshalb spare ich mir die Wiederhohlung.
    Rechnen tut es sich nie und nimmer.

    P.S. Don, was zahlt denn der Zetsche Dieter für die wiederholte MB. Werbung, hihi ?

  54. Vexier - Schrieb...schöön.
    …Die Schöne steht vor dem Tegernseer, der mit mir Ähnlichkeit hat und von einem Bau von 1600 berichtet, der unter Denkmalschutz steht. Später driving home in mein 416 Jahre altes dicke Gemäuer. Sie könnten auch Krimi,allemal.🏰

    Solange niemand verkaufen will oder muss, wird kein Energiepass verlangt. Der wäre nämlich auch ein Grund für den orientalischen Basar…

    Für mich kommt Dämmung auch nicht infrage. Hier gibt es im Süden und Norden Holzschirme und sonst noch allerhand woodworking. Das kann nur scheußlich werden.Die Außenwände haben Hohlkammerziegel ( 36,5) und das Doppeldach eine Glaswolldämmung. Grundsätzlich denke ich schon, dass die Kellerdecke und die obere Geschoßdecke isoliert sein sollten.

    Wer soll denn dauernd die Stoßlüftungen machen, wenn alle außer Haus sind? Und wenn jetzt Fenster mit Lüftung eingebaut werden, kann es auch mal “ etwas“ ziehen. Außerdem finde ich es bei diesem schönen Wetter zurzeit nicht schlecht, wenn Süd- und Westwände die Sonnenwärme speichern. Da wird gewohnt. Januar und Februar könnten noch Energie verlangen, dann ist es schon wieder geschafft.

    • Das kann man heute alles elektronisch regeln. wie bekommen ja auch Funkheizungszähler.

    • Stoßlüften
      Überall und auch im Parterre? Bei diesen Einbrechern manchen Orts?
      Ich weiß nicht…

    • Parterre scheint recht gefährlich zu sein
      Mir wär’s außerdem zu duster. Aber bei offenem Fenster im EG zu schlafen bräuchte heutzutage wohl echten Mut oder Fatalismus.

      Grid Funkheizungszähler… wurden uns im letzten Frühjahr einfach so beim Ablesen eingebaut und in diesem Jahr wunderte sich eine Nachbarin über die Heizkostenabrechnung, alldieweil ja niemand zum Heizungsröhrchenablesen da war.
      Tja, so kann’s gehen und man braucht heute nicht mal mehr eine Funkstation auf der Etage, geht alles von hier nach weiß der Geier wohin. Soll aber alles nur zu unserem Besten sein und ja so bequem…

    • Da habe ich auch dagegen gestimmt.

    • Grid Funkheizungszähler
      Dazu einfach mal „Blackout“ von Marc Elsberg lesen. Und schon legt man sich die empfohlenen de-Maziere-Vorräte an…

    • Daheim habe ich Gas, das sollte laufen, und dann gibt es noch Anschlüsse für Holzöfen.

    • Don, da können Sie gegen stimmen, aber
      die Leute wollen das doch haben. Allein der Umstand wegen des Ablesens vor Ort sein zu müssen, lässt die Menschheit auch diesen blöden Wärmemessern zustimmen. Es denkt doch kaum einer drüber nach, was man dann in der Wohnung hat. Die Leute wollen überwacht werden, man denke nur an die Begeisterung fürs autonome Fahren, anders kann ich es mir nicht erklären. Und wer hat schon Blackout von Elsberg gelesen…
      Ich wundere mich immer über die Wechselanzeige bei meinen Heizungsdingern, da tauchen Zahlen auf, die ich mir nicht erklären kann.

    • Naja, das mit dem autonomen Fahren…

      Sagen wir so: Wenn es dazu eine Spur auf der Autobahn gint, wo alle 120 fahren – warum nicht. Das lässt sich technisch auch machen. In den Städten – da ist es irre, aber nicht umsonst hat Google ja aufgegeben.

    • @Don Alphonso 15:35 Uhr
      im Falle eines Blackouts haben Sie es natürlich gut. Ihre Damen in Öl sind extrem verbrauchsarm.

    • Ausserdem habe inneralpine Kleidung.

    • Titel eingeben
      Stoßlüften: Die Ratschläge, das aller paar Stunden zu machen, amüsieren mich auch immer wieder. Das Konzept berufliche Tätigkeit scheint schon weitgehend unbekannt zu sein.

      Funkheizungszähler: Die Firmen, die ich kenne, fahren mit dem Auto draußen vor, um die auszulesen. Wesentlich weiter reicht das nicht. Wie auch, wenn die Batterien zehn Jahre halten?

      Blackout: Über den dann eintretenden Ausfall von Zentralheizungen redet irgendwie keiner …

    • „das Konzept berufliche Tätigkeit“

      Ich habe davon schon mal gehört. Schrecklich.

    • Blackout, wenn's nur die Heizungen beträfe
      Beobachter

      aber es geht dann ja gar nichts mehr, nicht mal mehr das Schreiben hier im Blog *g*.

      Aber was nützen dann die Vorräte? Ich könnte in der Loggia einen Grill anwerfen und dann? Wasser wäre ja auch nicht mehr verfügbar, es gäbe reineweg nix mehr. Und dann die Sauerei mit der Toilette, ach wäre das unerfreulich.
      Oder wir führen ganz alte Sitten wieder ein, ich denke gerade an Eco, Der Name der Rose, man folge dem Gestank. Außen angebrachte Hockmulden für diesen Zweck sieht man oft auch noch an alten Schlössern.

    • @Renate Simon
      Das ist ja nicht das schlimmste.
      Viel gravierender ist, dass man im Notfall noch niemals telefonisch Hilfe holen kann, dank IP-Telefon.
      Die stillschweigende Verlagerung der Spannungsversorgung von der Telekom zum Kunden…
      Und wie lange Handys dann noch arbeiten ist auch so eine Frage.
      Ich glaube nicht, dass die Akkupufferung der Sendemasten, falls vorhanden, sehr großzügig ausgelegt ist.

    • Ein Blackout würde wirklich sehr lustig
      @Thomas Meyer

      und brächte alle animalischen Instinkte im Menschen zum Vorschein. Elsberg hat das ja sehr eindrücklich geschildert. Warum also sollte ich mir hier die Wohnung mit dem Notpaket vollstellen, wenn ich dann getrockete Erbsen mümmeln müsste.
      Man macht sich die Auswirkungen grundsätzlich gar nicht so klar, aber nach dem Buch kann man sich keine Illusionen zu gar nix mehr machen. Aber viele Smartphonebesitzer glauben sicher, sie kriegen das dann noch geregelt.

      Es würde einfach nur schrecklich werden, rette sich, wer kann und will.

    • Titel eingeben
      All das passiert nicht bei Solar auf dem Dach und Bloombergs New Energy Finance meldet diese Woche: “Renewables are robustly entering the era of undercutting” fossil fuel prices, BNEF chairman Michael Liebreich said in a note to clients this week. Solar power, for the first time, is becoming the cheapest form of new electricity.

      Blackouts könnten bald nicht mehr nur „Unfälle“ sein, sondern politischer Vorsatz.
      Aber bitte, wenn ihr meint, euer Häuschen brennt ab weil Solar auf dem Dach ist…

  55. Angenehmer
    ist’s, wenn einem die ganze Immobilie gehört- dann muss man sich gar nicht erst mit solchen Versammlungen herumärgern. (dafür mit hausverwaltung, mietern, den handwerkern des vertrauens, steuerberatern, bankberatern und immobilientandlern, die jede woche mit kaufangeboten nerven) ich dachte, Sie stünden vor ähnlichen Problemen. Ansonsten, wie immer toll geschriebener Text, passende Bildauswahl. Ein guter Start ins Wochenende.

    • Daheim kann ich tun, was ich will, da gehört alles uns. Aber in München habe ich nur ein kleines Eck.

  56. Ich habe gedämmt,
    mein 1911er Baujahr in 2011. Bei der bisherigen Gaskostenersparnis habe ich die Investition in 20 Jahren rein.Also sinnlos!
    Hab keine armen Mieter, denen ich das aufdrücken kann.
    Wollte doch als Dunkeldeutscher auch einmal auf der richtigen Seite stehen. Zur Schimmelsache ein Tip, keine Möbel an die Aussenwände stellen, damit dort immer die Luft zirkulieren kann.
    Ansonsten ist der Schaum ein gigantisches Geldbeschaffungsprogramm zu Lasten der arbeitenden Bevölkerung. Der Rest bekommt es ja bezahlt.

    • Keine Möbel an Aussenwände, wenn man das machen soll, müssen es aber grosse Raume sein, und wo hängt man dann die Barockspiegel auf?

    • Jaja, die schimmelgefährdeten Aussenwände... - aber nicht vergessen: DA macht auch gute Fotos.
      In summa: DA ist nicht schlecht.
      (Seine fulminante Ingolstädter Tankstellen-Servicekraft-Deutung – – dieselt noch nach – hab‘ sie grad dutzendfach verschickt…).
      (Auch da waren die Fotos gut!)

      Das Barockspiegelproblem ist gleichwohl zu würdigen: „(…) und wo hängt man dann die Barockspiegel auf?“
      Man kann sie schließlich nicht an den SLK schrauben.

      Letzten Endes – alles kein Beinbruch, Hauptsache, wir behalten einen kühlen Kopf. – Sonst, so lehrt die Erfahrung, machen selbst richtig aufgehängte Barockspiegel nicht viel her.

    • wo hängt man dann die Barockspiegel auf?
      ggf an die Decke montieren,
      aber nicht im Schlafzimmer,
      das würde einen eigenartigen
      Eindruck machen.

      Ich habs:
      Die Fenster massiv Dämmen und die Spiegel z.T.dort befestigen.
      Anstatt der Fenster könnte man energiesparende Monitore installieren und damit ggf auch die „Aussischt“ optomieren.

      Also in Berlin Tegernsee ;-)

      oder wenn Sie zu gute Laune haben:
      Berlin am Tegernsee oder wo immer sie sein mögen.

  57. Sehr schöner Artikel...
    …es hat allerdings die bildliche Darstellung der Heldin der Geschichte – die heisse Tochter die zu widersprechen wagte – gefehlt.

    • ... das ist verständlich ...
      … denn die will ja noch in studentische Cafés in der Gegend gehen, ohne mit Tomaten beworfen zu werden.

      Außerdem hat Don A. sie, nach dem was man hört, am Schluss der Sitzung wie folgt angesprochen:

      Là ci darem la mano,
      Là mi dirai di sì.
      Vedi, non è lontano;
      Partiam, ben mio, da qui.

      Sodann fuhr der SLK im Kutschentempo nach I zurück.

      Man muss allerdings das Plagiat bemängeln. Nicht jeder Erfolg gibt Recht.

    • FAKENEWS!!11!!1eins!!elf

  58. Die Lösung
    ich beschäftige mich seit über zwanzig Jahren mit der Problematik weil ich mich als inovativer Fensterbauer und Ingenieur schon seit Anfang der neunziger beschimpfen lassen mußte. Problem ist folgendes. Durch die nun luftdichte Gebäudehülle gibt es je nach Heizsystem eine sehr einseitige Luftbewegung innerhalb der Wohnräume. Die energiesparende Nachtabsenkung sämtlicher Heizungen führt des nächtens zum kompletten Stillstand der internen Luftbewegung. Ab 23.00 Uhr bleiben alle Türen geschlossen, alle gehen schlafen und geben entsprechende Feuchte in die Umgebungsluft ab. Die Luft kondensiert an den kältesten Bereichen (Fenster , Außenwände etc.) t und Feuchte wird in die Baustruktur eingetragen. Im besten Fall hat man Kondenswasser an den Scheiben. Der Rest kriecht in den Putz in Gardinen , Holzteile usw.. Das nun so gepriesene Stoßlüften am nächsten Morgen bringt relativ wenig. Die Feuchte ist ja inzwischen in die Baustruktur eingedrungen und kann rein physikalisch nicht in fünf Minuten flüchten. Die Lösung ist relativ simpel und inzwischen auch durch meine Patente bestätigt. Die stehende Luft lässt es zu, dass geringe Bereiche des Baukörpers (x-el, Leibungen) nur ungenügend mit nachströmender Luft versorgt werden. Das heißt für die Speicherung des nächtlichen Feuchteüberschusses muss die gesamte Raumluft genutzt werden. Dann macht das morgentliche Lüften wieder Sinn. Also lasst uns die stehende Lüft etwas in Bewegung bringen und Schimmel hat keine Chance. Dazu braucht man kein Lüftungsanlage, hier reichen Mikrolüfter (0,05 W – ca. 3,00 € Stromkosten/a) vollkommen aus. Bei meinen Langzeittestreihen wurde die relative Luftfeuchte um 30% gesenkt. Warum da noch keiner darauf gekommen ist weiß ich auch nicht, wahrscheinlich muß man mit zugigen Fenstern und Kohleofen aufgewachsen sein um das zu erkennen.

    • @ Seppel - - Oh - ein Tüftller mit Patent - u n d
      – wo kommt der Mikrolüfter dann hin? In jedes Zimmer – surr, surr, surr – die ganze Nacht?!

    • Microlüfter - Stromanschluss
      Wo schließe ich sie bei Bestandsobjekten an? Muss ich neue Stromleitungen (unter Putz) verlegen lassen oder werden die mit Batterie betrieben? Oder können die auch im Bodenbereich (Steckdose) eingesetzt werden?

    • Sie müssen schon rein in die Wand, sonst sieht das schlimm aus.

    • Der Mikrolüfter bleibt in der Mikrowelle
      Pünktlich zur Nachtabsenkung wird die Heizung aufgedreht. So wie in Südeuropa, wo sich die Miteigentümer keine mehrstündig laufende Heizung mehr leisten können oder wollen, der Elektroradiator o.ä. Gelebte klimasoziale Solidarität eben, mit jeder Kalorie, die durch die Decke oben mitheizt. Lungenentzündung wäre teurer, außer für die Rentenanstalten.

    • Nachtabsenkung – Sitten sind das ...
      Da lob‘ ich mir doch wirklich die gedämmte WBS 70, wo ich auch nachts um zwei gemütlich vor der Lampe sitzen kann, weil das Heizwerk für mich heizt.

      Das nächtliche Geschlossenhalten der Türen soll doch gut und absolut unabdingbar sein. Nun auf einmal also nicht, soso.

    • Beobachter, geschlossene Türen?
      Kann ich nicht ausstehen, lediglich die Badezimmertür wird hin und wieder geschlossen, ansonsten steht die auch ein Stück weit auf, geheizt wird dort drinnen nicht, nicht nötig, weil innenliegend. Ansonsten stehen bei mir sämtliche Zimmertüren auf, ich bekäme Beklemmungen, wenn ich sie schließen würde.

      Die Schimpferei meiner Mutter hat da nichts genutzt, die immer meinte, ob wir Säcke vor den Türen hätten, ich hasse geschlossene Türen.
      Alle Nachbarn schließen sich in der Wohnung ein, für mich ein grauenhafter Gedanke, vielleicht bin ich immer auf der Flucht…


    • Die Luft kondensiert an den kältesten Bereichen (Fenster , Außenwände etc.) t und Feuchte wird in die Baustruktur eingetragen
      Jaja, am besten das Haus nicht bewohnen und nie kochen und schon gar nicht baden, wenn man keinen Feuchteeintrag will.
      Meine Güte, wenn es noch nicht mal mehr Atemfeuchtigkeit verkraftet – was ist das für eine Fehlkonstruktion.

  59. Achtung! Achtung!
    Bitte lesen Sie nicht diesen Blog. Er könnte gefährlich für Ihre demokratische Meinungsbildung sein. Hier werden Ansichten vertreten, die nicht im Einklang mit den demokratischen Vorgaben der Bundesrepublik Deutschland stehen.

  60. Titel eingeben
    Keinen Sondermüll an die Hausfassade zu kleben ist aktiver Klimaschutz. Also das Gegenteil vom Trump

  61. Don als Raser?
    Vermutlich glatt gelogen, fishing for compliments, but the poisond way? Wie auch immer, egal.

  62. @ 05er sagt, 16. Dezember 2016 um 17:02 Uhr: Nur mal so nebenbei
    Fully agreed.

  63. Egal wieviele CDs du hast
    der Don hat MERCEDES

  64. Kosten und Nutzen
    stehen wohl seit den letzten gesetzlichen Änderungen bei der Wärmedämmung in keinem vernünftigen Verhältnis zueinander. Und erst recht dann nicht, wenn man bedenkt, dass die Winter bei uns zunehmend milder werden.

    Wenn die Verantwortlichen wirklich was für die Polkappen tun wollten, dann sollten sie besser die Wanderungsbewegungen von armen Menschen aus subtropischen und tropischen Ländern in reiche Staaten der gemäßigten Zone unterbinden.

    Mit dem Lebensstandard, den die in ihrer neuen Heimat sehr schnell erreichen, haben die einen vielfach so großen ökologischen Fußabdruck, wie vorher in ihren Herkunftsländern. Der negative Effekt der Armutsmigration dürfte wesentlich größer sein, als der positive durch das Dämmen von Altbauten. (Ich schätze sogar mehrere Größenordnungen größer.)

    So gesehen täte der Präsident Trump, wenn er tatsächlich eine Mauer an der Grenze zu Mexiko baut, vielleicht mehr für den Klimaschutz, als es eine Präsidentin Clinton durch andere Maßnahmen vermocht hätte.

  65. 8 mal blöd und 8 mal dumm, -
    so redet und schreibt die bessere Gesellschaft (in obigen 189 Beiträgen).

    Schickt sich das ?

  66. DANKE!
    Das drucke ich für unsere nächste Eigentümerversammlung aus. Dort versucht uns die Hausverwaltung mit allerlei Tricks auch immer einen 21 %-Fassadenschaden einzureden.

    Viele Grüße aus Berlin und ich liebe Ihre zur Schau gestellte Dekadenz, mit der Sie Ihren Gerechtigkeitssinn auch für die kleinen Leute wohl nicht ganz ungewollt schlecht tarnen.


  67. Ansonsten @Dämmwahn, ich hab das bei unserem Haus auch abgelehnt, und freue mich, daß offenbar auch die Münchner inzwischen diesen Urblödsinn nicht mehr mitmachen.

  68. nicht zum veröffentlichen
    [auf eigenen Wunsch editiert, aber keine Sorge, das, was Sie sagten, werde ich machen. Don]

  69. Wirklich schön geschrieben und gut beobachtet
    bis gedacht. ‚Nur‘ das es eben um alte Leute an alten, weiter abzunutzenden Gegenständen mit Gesternbezug zur Abwehr dysfunktionaler Gegenwartsanteile ging, eben ganz ohne jeden fruchtbaren Zukunfstbezug voller Glück und Zufriedenheit – aber mit bedenkenlos geäußertem Kinderlachen in vollständiger und glückseliger Selbstvergessenheit.

    Bedenkenloses Kinderlachen statt rückwärtsgewandter Krampfvermeidung. Wobei eben Wandstyropur leider immer noch viel zu oft Gegenwart zu sein erscheint.

    Nun, mit weiterempfehlen Aussterben wirds sicherlich noch schlimmer werden mit dem allgemeinen Unglückskrampf. Dafür wird man kaum zu sorgen haben.

  70. Wenn Hamburg untergeht...
    Wenn der Norden im Meer versinkt, dann haben die Berge keinen Schnee mehr. Dann war es das mit Skifahren und Rodeln.

  71. So einfach ist es eben nicht
    Wie sich an einem konkreten Gebäude wirtschaftlich am meisten CO2 Emmissionen einsparen lassen, ist eine Wissenschaft für sich.
    Das kann eben nicht pauschal gelöst werden, sondern nur für jedes Gebäude einzeln.
    Und dafür mangelt es selbst in Deutschland an Profis, die Aufgabenstellung ist aufgrund der Vielzahl an Parametern sehr komplex und wird nur bei grossen Neu- oder Sanierungsbauvorhaben einigermassen sicher bearbeitet.

  72. Sommerfrost
    Bei nachgedämmten 70er-Jahre Mehrfamilienhäusern tritt der wunderbare Effekt auf, dass die Heizungsperiode sich verlängert, weil die solare (ökologisch natürliche) Aufwärmung der Aussenmauern durch die Dämmung natürlich auch abgehalten wird.

    Dieser Effekt tritt noch in stärker im Altbaubestand mit z.T. doppelt so dickem Massivmauerwerk auf.

    Zur passiven Solarbilanz (Wärmerresorption und Speicherdauer in verschiedenen Mauerwerkstoffen) – Kachelofen-Effekt – gab es schon in den ausgehenden 80ern Versuchsaufbauten (aus dem Gedächtnis TÜV Bayern oder Rheinland), die aber natürlich im Ist-dein-Haus-gedämmt-freuts-den-Handwerker aktionistischen Energiewende-Rausch ungern beachtet werden.

    Wer mit der Dunkelwelt der Bau-Gutachter und Sachverständigen zu tun hat, weiss wie explosionsartig die Feuchte-Schadensfälle und die Rechtstreite hierzu seit Beginn der verordneten Massendämmung zugenommen haben. (Haut-Allergien als Volkskrankheit i.ü. auch)

    Wer in den Dokumentationsteilen solcher Schadensgutachten alleine die Kondensationseffekte mit Wirkung in die Baussubstanz in ganzer Wirkbreite nachfährt, wird erkennen dass die Kenntnisse über natürliche „Hautatmung“ des 20. Jahrhunderts durch eine Astronautenanzug-Denke ersetzt wurde, die leider unterschlägt, dass die Sicherung des Innenklimas – dauernder, technisch aktiver Regulation bedarf. (der Technik-Rucksack auf dem Astronautenrücken wird zumeist entweder ganz oder in Teilen weggelassen oder dadurch ersetzt, dass empfohlen wird bei Kondensation halt stündlich das Visier zu öffnen)

    Wer eine kapselnde Wärmedämmung – oder eine sinnvoller Nord-Ost-Substanzverstärkung – plant, tut gut daran, die Mittel für eine BBQ (baubegleitende Qualitätssicherung mit Dokumentation – 3-7 % der Bausumme) vorzusehen und die Immobilie nach Fertigstellung schell zu verkaufen.

    Die Halbwertszeit nachgeschusterter Initiativ-Dämmung und ihrer Baustoffe und Bauteile liegt bestenfalls wie die Gasdichtigkeit von Isolierfenstern bei 15-20 Jahren. Aus der Haftung für die die Entsorgung der Sondermüllstoffe sollte man sich rechtzeitig in die Verjährungsnichthaftung retten.

    Mit Amortisationsgedanken sollte man die Dämm-Ideologie gar nicht behelligen, denn die „VW-Werte“ der Bauindustrie sind bestenfalls Hoffnungswerte.

    • Mann oh Mann...
      „Bei nachgedämmten 70er-Jahre Mehrfamilienhäusern tritt der wunderbare Effekt auf, dass die Heizungsperiode sich verlängert, weil die solare (ökologisch natürliche) Aufwärmung der Aussenmauern durch die Dämmung natürlich auch abgehalten wird.“

      Auf die Idee, dass davon auch die Abkühlung im Herbst betroffen ist, sind noch nicht gekommen, gell?

    • Titel eingeben
      Herr Hagen bezieht sich auf die Sonneneinstrahlung auf die ungedämmte Fassade.
      Ist im Herbst so angenehm wie im Frühling

    • Titel eingeben
      Er schrieb die Heizungsperiode wird verlängert, nicht verschoben… oder hab ich sie falsch verstanden?

  73. Rambo zum US Kulturbeauftragten!
    Da mir zum Thema Wärmedämmung nicht viel einfällt, außer, dass ich den Zwang, einen leicht entflammbaren Kunststoff benutzen zu müssen bescheuert finde, hier ein paar News und Meinungen zum Stichwort „Trump in mir“, aus meinem Hobby-Horse US Politik.

    Laut diversen US und UK Medien liebäugelt Trump mit der Ernennung von Sylvester Stallone zum US Kulturbeauftragten, als Chair of the National Endowment of the Arts.

    Trump hat David Friedman zum US Botschafter in Israel ernannt. Friedman, ein Hardliner, unterstützt die israelische Siedlungspolitik und lehnt den zwei-Staaten-Approach komplett ab.

    In etlichen Government Departments werden nun Minister sitzen, (z.T. Milliardären), die all das ablehnen, was man sich konventionell als Zielsetzung der jeweiligen Ressorts so vorstellen möchte. Aber Trump ist nun mal nicht konventionell. Doch frische Ideen sind nicht zu erwarten, eher etwas, was sich GWB, die Tea Party und die Neocons nicht hätten einmal zu erträumen gewagt.
    Beispiele:
    • Scott Pruitt, der für den Klima- bzw. Umweltschutz zuständig ist, hat gegen die Environmental Protection Agency EPA, der er nun vorsitzen soll, schon mal geklagt, weil er die Abteilung am liebsten abschaffen würde.
    • Der Energieminister Rick Perry, der in der Präsidentschaftswahl kandidierte, versprach in der Vorwahlkampagne, das Energieministerium abzuschaffen.
    • Der Arbeitsminister besitzt eine große Fastfoodkette, ist gegen den Mindestlohn und andere Begünstigungen der Beschäftigten.
    • Linda McMahon, zuständig für die Small Business Administration, war Jahre lang CEO des WWF und ist dafür bekannt, wie sie Wrestling-Kleinunternehmen aus dem Weg räumte und zerstörte. (Trump hat Wrestling Jahrzehnte lang unterstützt)
    • Steven Mnuchin, ein langjähriger Goldman Sachs Manager und deren Partner in zweiter Generation ist der neue Finanzminister.
    • Der aktuelle CEO von Goldman Sachs ist der Vorsitzende des Nationalen Wirtschaftsberaterteams.

    Zur Erinnerung: Das ist *die* Goldman Sachs, die Trump im Wahlkampf als Vertreter der Wallstreet-Machtelite verteufelte. Da staunste, ne.

    Weitere Berater des National Economic Councils: die CEO’s von Blackrock (größter Einzelaktionär der Deutsche Bank), Blackstone, Wal-Mart, JP Morgan Chase (zweitgrößte Bank der Welt), GM, GE, IBM etc.; der CEO von Dow Chemicals als Chef des National Manufacturing Councils.
    *Das* ist die wahre Machtelite, das wahre US Establishment.
    (Hinzu kommen noch der aktuelle CEO von Exxon als Außenminister, einige GOP Establishment-Karrieristen und pensionierte Generäle.)

    Na ja, wer extrem rechts ist, ich meine mehr rechts als GWB oder die Tea Party, dem dürfte das Team gut gefallen. Warum nicht, seine Partei ist ja auch die GOP. Selbst die Neocons hätten sich etwas dermaßen Kühnes nicht einmal zu erträumen gewagt. Insofern ist Trump so etwas wie ein ultrakonservativer „Wayshower“.

    Ich würde mal gerne den Lafontaine fragen, was er zu der Zusammenstellung der Regierung seines neuen Revoluzzer-Kumpels und Retters des kleinen Mannes Trump so hält, den er in einer Talkshow mit seiner links-intellektuellen Arroganz vehement verteidigte, nachdem nun die übelsten Feindfiguren der Linken ent-weder direkt in Trumps Administration vertreten sind oder ihn beraten werden.

    Aber vielleicht träumen die reaktionären Linken in ihrem US Hass von der Zerstörung der amerikanischen Gesellschaft. Das könnte Trump hinkriegen. Was ich den Amerikanern auf keinen Fall wünschen würde.

    • Tamarisque,
      danke, dass Sie dieses Steckenpferd reiten!🏇

    • Nomen est Omen.
      Auch danke!

      Wie bitte, Lafo verteidigt den Trump?
      Welche Sch**-Übelkotz-Talkshow habe ich wieder nicht gesehen?

      Die Welt ist verrückt geworden.

      Und ich werde es langsam in ihr. Man kann diese Hämatom-violettrote Linke ja schon längers nicht mehr wählen, obwohl man deutlich links ist und normalerweise treu zu den linken Seinen ist, wenn sie nicht allzu viel Quatsch machen und eine feine Lady called Sarah haben. Was geht ab.

      Da ich ja eh auf nix Intelligentes mehr Hoffung habe, bleibt nur noch die Möglichkeit, behutsam einen blasierten ferndiagnostisch-medizinischen General-Verdacht zu etablieren, dass Lafo nur in einen gewissen altersbedingten Hirnabbau gerutscht sein kann, um den jäh aufkeimenden Gedanken zu verhindern, dass er schon immer so äh blöd war.

      Tamarisque, wussten Sie, dass ‚to trump‘ auf Deutsch so was wie „erfinden, eine falsche Anschuldigung, Ausrede machen‘ heißt? Und auch, coll., sorry for that, ein flapsiges Synonym ist für to fart, also furzen heißt?

      Das beinhaltet – leider – alles, was Trump bisher machte.

      (Unzulässige Spekulation, gewiss: Womöglich ist er bereits im Internat wegen des Nachnamens nicht nur leicht geneckt worden – und ein gehänseltes subversives Kind aus begütertem Ego-Hause macht womöglich das Beste aus der Mobbing-Misere, um sein Ego zu retten: paradoxe Intervention! Ha! Es lässt seinem Namen entsprechende Taten folgen statt sich nicht für ihn zu schämen und zu entschuldigen. Sondern führt den Namen aus, mit allen Konsequenzen. Eltern sollten sich gut überlegen, mit welchen Vor- und Nachnamen sie ihr Kind in ein Internat stopfen. Am Ende wird es Präsident und rächt sich für alles.)

    • Immer die gleiche Leier
      Zunächst mal, KEINER weiss bisher wie Trumps Politik tatsächlich aussehen wird.

      „Aber vielleicht träumen die reaktionären Linken in ihrem US Hass von der Zerstörung der amerikanischen Gesellschaft. Das könnte Trump hinkriegen. Was ich den Amerikanern auf keinen Fall wünschen würde.“

      Was sie den Amis wünschen oder nicht, geht mir gelinde gesagt am Allerwertesten vorbei. Sollten Teile der US tatsächlich durch Trumps Mismanagement kollabieren, so wäre das eine ausgezeichnete Entwicklung für den Rest der Welt. Die besteht nämlich nicht nur aus Hamburg.. fragen sie doch mal bei den paar hundert Millionen nach, die in Länder wohnen in denen die Amis seit 70 Jahren einen Krieg nach dem anderen durchziehen!

      Die Alternative zu diesem Orang Utan Klon wäre Hilray gewesen, die den Krieg statt in Amerikas Städten, in Europa inszeniert hätte.

      PS anderer Gast….

      Sie machen das richtig! Einfach irgendwo was (ohne Quellenangabe) lesen udn für bare Münze nehmen! Brav, guter Staatsbürger!


    • Aber SIE wussten bereits in der Wahlkampagne 100%, wie die Politik von HRC aussehen wird, gell. KEINER sonst wusste das, nur SIE und andere Trump-Fans. Und ein Fan waren Sie ja nun mal.

      Therefore: Knock it off, it’s getting boring…
      Kümmer Sie sich bitte lieber um Ihr eigenes Horizont.

    • Cool bleiben, bitte.


    • @ Philomena
      Nicht dafür. Das mache ich doch gerne, weil eben Hobby Horse. ;-)**

      ****

      @der andere Gast

      „Auch danke!“

      Gern gesehen.

      „Wie bitte, Lafo verteidigt den Trump?
      Welche Sch**-Übelkotz-Talkshow habe ich wieder nicht gesehen?
      Die Welt ist verrückt geworden.“

      Ja, das war in einer Talkshow von Maischberger. Er wurde dabei richtig hektisch und aufgeregt.

      Ich kann den blinden Glauben an die Verheißungen dieses nachgewiesenen Betrügers nicht nachvollziehen, aber bei manchen eher links gerichteten ist/war der Glaube ziemlich ausgeprägt. Dahinter steckt vielleicht eine verquere esoterische Weisheit, wie z.B., dass die schönsten Rosen im übelsten Dünger am Prächtigsten gedeihen. Oder wie die Neoliberalen oder die Anarchisten das aus-legen würden: Zuerst Zerstörung durch „shock and awe“, dann wundersamer Wiederaufbau blühender Landschaften aus dem idealen Zustand tabula rasa.

      Die Linken sind heuchlerisch, ob nun die Linke oder die ehemals soziale und noch linke SPD. Und die Linke hat keinen Mut, Sarah Wagenknecht als einzige Spitzenkandidatin zu ernennen. Zu groß der Widerstand gegen ihre Rationalität und Intelligenz, zu groß der Neid.

      „Tamarisque, wussten Sie, dass ‚to trump‘ auf Deutsch so was wie „erfinden, eine falsche Anschuldigung, Ausrede machen‘ heißt? Und auch, coll., sorry for that, ein flapsiges Synonym ist für to fart, also furzen heißt?
      Das beinhaltet – leider – alles, was Trump bisher machte.“

      Ja, ich kenne die Doppeldeutungen. Damit spielen gerne die Leser in den Kommentaren der Blogs der US Medien. Die überwiegende Mehrheit der Leser der Washington Post und NYT hassen Trump wie die Pest.

      Zum letzten Absatz: In den US Leserkommentaren kursieren die übelsten Ferndiagnosen über Trumps Geisteszustand: Narzisst, Soziopath, Psychopath sind Störungen, welche ihm am Häufigsten attestiert werden.

      Trumps Vater soll sehr streng und leistungsorientiert gewesen sein, hat seinem Sohn niemals Anerkennung gegeben. Der Vater wird schon vermutlich unter dem Curse des Namens gelitten haben, und so wird der Fluch weitergereicht, von Generation zur nächsten.;-)


    • „Was sie den Amis wünschen oder nicht, geht mir gelinde gesagt am Allerwertesten vorbei.“

      Warum antworten Sie denn?

      Sie haben es gerade mal geschafft, zwei ordentliche, sachliche Posts zu schreiben, was mich dazu verleitete, Sie wieder von meinem Ignore zu befreien, aber das geht ja gleich wieder los, die Unsachlichkeit.
      Und das wird allmälich langweilig.

    • In Deutschland nimmt man ungern Fachleute
      Die Ärztin ruiniert aber nicht das Gesundheitswesen sondern die Bundeswehr. Vom Fach ist wohl Herr Schäuble, der hat wohl bei einem Finanzamt gelernt.

      Interessant ist bei Trumps Leuten ist u.a.die Dame deren Eltern aus Taiwan kommen.
      ggf wird Trump mit ihr mal hin reisen.

      Was für eine Aufregung! Trump telefoniert mit Taiwan.

      Erinnert micht an Roland Koch der den Dalai Lama nach Wiesbaden eingeladen hatte und sofort bekam Steinmeier Panikattacken:
      Was werden die Chinesen sagen???

      Ich nehme an Steinmeier fragt immer in Peking nach mit wem er telefonieren darf.

    • @ TDV
      Einfach irgendwo was (ohne Quellenangabe) lesen udn für bare Münze nehmen!

      Weil unser lieber TDV, der Troll der Versammlung, auch immer ganz brav alle Quellen auflistet, ned woahr.

    • Titel eingeben
      Tam

      Ich will ja nicht unhöflich sein, die ganze Welt, ausser Ihnen, wusste das. Auch ihre Redlichkeit war spätestens nach dem Bernie Skandal in Hamburg bekannt, stand in der ZEIT….

  74. Betonziegel
    Nennt man wohl die Folgebauprodukte des letzten großen Krieges. Gebrannte Ziegel, die von den kriegszerstörten Gebäuden übrig blieben, wurden zerkleinert zu kleinen Kügelchen. Diese wurden in grosse Formen mit Luftlöchern in deren Mitte mit Beton vermischt, mehr Ziegel als Beton, gegossen. Das müsste aushärten. Die Blöcke waren kaum zu heben, verbaut bedarf das Gebäude aber keiner Dämmung mehr. Bitte keinen Krieg mehr, aber wie wäre es mal mit Brennen von Ziegeln, zerkleinern und herstellen von Blöcken? Einzige Probleme: wir bräuchten starke Maurer und keinen brandgefährlichen Beton mehr. Luftzug macht dann auch nichts mehr. Vielleicht sollte man statt zu dämmen, besser richtig neu bauen.

  75. Titel eingeben
    Jetzt muss ich mal dem M 272-Motor vom Benz im SLK etwas Exkulpation zukommen lassen. Zugegeben verstehe ich mehr von -äbä-Diesel, aber: wenn ich einen V6-Benziner nahe der Enddrehzahl laufen lasse, säuft der wie ein Lastwagen. Zudem kommt man auf längeren Strecken nicht schneller zum Ziel wegen der nötigen Nachtankung. Wenn ich mit meinem Lieferwagen A3/A7/A8 nach Günzburg rodel, werde ich von diversen Steuerabschreibungs-Firmenwagen dreimal überholt. Zum Weißbier komme ich aber schneller, denn mein Lieferwagen fährt 1000 km no stop.
    Wenn der Blogbetreiber einfach eine Hartschaum-Platte unter das Gaspedal platzieren würde, könnte der SLK auch in zivilen Verbrauchsregionen gefahren werden. Vermutlch ist er wegen der durchtrainierten Oberschenkel jemand, wo wir im Lkw-Geschäft ob der Spritverbräuche immer vermuteten, dass er mit „… beiden Füßen das Gaspedal in die Ölwanne gedrückt hat.“
    Das Problem muss wissenschaftlich näher untersucht werden. Ein Auslesen der Steuergeräte des SLK ist nötig und … beim Benz sehr wichtig … ein Wechsel der ATF- Flüssigkeit. (Ist automatic transmission fluid). Weil die Benz-Automaten sind sensibel.

    • Bei 110 und Tempomat sind es 6.9 suf der Poebene.

    • Well, you see, the problem is... how do you get over the shifter?
      @Braun

      Guter Sex ist dreckig, laut, bisschen brutal und immer grenzüberschreitend.

      Das gilt ebenso für die Aktivität mit Autos.

      Wenn Sie ein sauberes, leises, langsames und elektronisch eingesteuertes Automobil bewegen bzw. eher von diesem bewegt werden wollen, dann sei Ihnen das gegönnt, im Alter.

      Wenn der Don aber lieber noch ein paar Jahre ein zickiges Gerät mit schwankenden Heck brutal durch dunkle Tunnel treiben möchte und dieses Gerät dabei laute keuchende und kreischende Geräusche von sich gibt, dann wird es ihn auch nicht stören, dass das Gerät am Ende viel schluckt.

      :-)

    • Es kommt ja nicht drauf an, schneller ans Bier zu kommen,
      sondern zwischendrin schneller als alle anderen zu sein und seinen Spaß dran zu haben. Ginge es nur um reine Fortbewegung…

      Wenn man dann mal an einer BAB-Tanke drei Boliden – Lamborghini, Ferrari und Mustang – nebeneinander stehen sah und vor allem aber hörte… kann das Bier wirklich warten. Neige ich sonst nicht zu Neid, aber den Mustang hätte ich zu gerne gefahren… sein Sound ist mir der liebste.

    • Goodnight...
      Es gibt da heutzutage ein Problem….

      „Guter Sex ist dreckig, laut, bisschen brutal und immer grenzüberschreitend. Das gilt ebenso für die Aktivität mit Autos.“

      Das ist zwar wahr, aber wie sie ja mitbkommen haben, hat sich im Zeitalter der political Correctness herausgestellt, dass die grosse Mehrheit mit dem realen Leben nichts am Hut ab. Bzw, Um auf Facebooks seine Likes nicht zu verlieren, wagt man es als Einzelner nicht sich zu seiner tatsächlichen Sexualität oder Fahrweise zu bekennen.
      Spass? Ja, aber nur wenn er politisch korrekt ist.

      Es gab da in diesem Jahr eine ganz wunderware BBC Serie: „Fleabag“ von und mit einer jener extrem seltenen, wirklich guten Komikerin (hat NICHTS mit dem zu tun was man in DE so nennt!) Phoebe Waller-Bridge. Eine Frau die die Konsequnzen des ehrlichen Umgangs mit der eigenen (völlig normalen) Sexualität beschreibt. Gibts als Torrent im Internet…. Das Beste das ich dieses Jahr im TV fand, hier fand ich den Tip dazu

      http://www.newyorker.com/magazine/2016/09/26/fleabag-an-original-bad-girl-comedy

    • Honey, what’s the point of being in the suburbs if you’re not going to f.ck a gardener
      Frau Simon,

      jetzt müssen wir dann doch mal zusammen ins Detail gehen.

      Bei den Frau… äh Autos ist das so, dass das die Attraktivität von vier Elementen beeinflusst wird. Diese wären: Das Äußere (Design), die Motorik (Fahrgestell), die Kraft (PS/KW) und der Klang der Stimme (Sound).

      Wenn man sich das erste Mal einem Automobil in freier Wildbahn oder im Netz oder, ganz klassisch, im Gedränge im dunklen beschallten Händlerraum nähert, so ist in diesem Moment die äußere Erscheinung das primäre Selektionskriterium. Der eine will halt einfach alles nur grooooß, der andere bevorzugt eins mit breiter Hüfte…äh…Laderaum für spätere Kinder,
      der andere sucht nur eng und schnell für den reinen Spaß, viele andere wollen einfach nur schauen.
      Verabredet man sich dann zu einer Probefahrt, so erfolgt nach Überprüfung der wesentlichen Leistungszahlen (how much?), die schrittweise Annäherung beginnend beim zarten Streicheln des Armaturenbretts, übers neckische Drücken auf runde Knöpfen bis hin zum festen Griff des Schaltknüppels.
      Endet diese Aktion nicht Abrupt in einer schmerzhaften Enttäuschung, so darf Mann letztlich den Schlüssel ins Loch schieben und dann…ja dann erklingt entweder ein unbefriedigendes Grummeln (Diesel), ein beliebiges „passt schon irgendwie“ (Vierzylinder), ein leises Summen (e-Mobil), ein zärtliches Fauchen (Reihensechszylinder) oder ein Orkan (8 Zylinder).
      Und all das unabhängig von der Größe des Schlüssels!???

      Whatever, in der Regel entscheidet sich in die Moment die Liebe, d.h. ob sie bleibt oder nicht.
      (Mann muss in der Moderne nur aufpassen, denn die Geräte simulieren soundtechnisch oft einen Achtzylinder obwohl sie nur vierzylindrisch denken)

      Es ist dann aber oft so, dass die Geräte mit dem besten Sound aufgrund ihres Volumens ein starres Fahrwerk besitzen und man so nur die klassische missionarische Nummer auf der Gerade vollziehen kann. Hier sind die leichten wendigen Modelle mit kleinerem Vor- und Hinterbau im Vorteil, man kann sich durch alle Kurven und Ecken treiben, so dass auch hier, trotz leisem Quicken, die Liebe mit der Dauer des Akts an Größe gewinnt.

      Der Diesel hingegen will gefordert werden, er ist und bleibt das Gerät ohne Liebe auf den ersten und auf den zweiten Blick. Der Diesel ist nicht schön, er ist nicht nett, klingt wie vom Dorf und er fordert wie ein Mann. Aber wenn Mann dem Diesel gibt, was der Diesel verlangt, dann drückt einen der Diesel in den Sitz wie kein anderer und er wird am Ende all das ohne jegliche finanzielle Gegenleistung liefern.

      Am Ende ist der Diesel die beste Wahl für eine lange glückliche Beziehung.

      Am Ende siegt schiere, primitive Kraft über Design, Fahrwerk und Sound.

      Einfach mal in die Zulassungsstatistik schauen oder die Hausfrauen in den Vorstädten betrachten :-)

      (BTW: Der small/big Block der Amis (Ford Mustand) ist und bleibt die Walküre des Automobilbaus, da einfach nur rein natürlich der ganze Raum gefüllt wird, ohne technische Hilfsmittel.)

    • Goodnight, ich bin da ganz einfach gestrickt
      Kraft und Klang. Aussehen spielt da keine große Rolle. Ich erlebte bei der Sonnenbanktante einen sehr jungen Mann, dem die sehr alte Geliebte einen Ferrari geschenkt hatte und er ein Riesengesumse um dieses blöde Auto machte, zigmal um den Block auf der Parkplatzsuche war, um nur ja keine Bordsteinkante zu erwischen, der Klang für meine Ohren ziemlich mau tönte und ich mit 17 durch das allwöchentliche Bestaunen und Hören eines Mustang längst programmiert war, blieb nur dieses Auto. Ich finde den Wagen in einer älteren Variante einfach genial und ziemlich robust, von wegen Bordsteinkanten…

      Was nun Schlüssel und Schloss angeht, so habe ich meinen späteren Mann erst zur Kenntnis genommen, nachdem er den schrecklichen Opel gegen den damals (1969) ganz neuen Audi 100 eintauschte, das Gerät schneller als 220 fuhr und ich dann mit beiden sehr zufrieden war. Allerdings klang der Audi nicht annähernd wie ein Mustang… leider.

      Putzig finde ich ja, dass Porsche CDs mit dem Sound der eigenen Wagen anbietet. Als könnte ein Porsche mit einem Mustang konkurrieren, bei mir jedenfalls nicht. Einer meiner Chefs kutschierte mich mal mit viel Geboller in seinem 911er, ach Gottchen ja, ganz nett, mehr nicht. Und ganz schrecklich war der 968, ich meine, es war der, ich saß hinten auf dem Leder wie auf nem Sofa, das geht gar nicht.

  76. Hatten wir auch, die Diskussion
    In unserem Berliner Altbau war das bereits beschlossen worden, wurde aber vor der Durchführung gekippt, als die Kostenschätzungen immer höher und immer mehr hässliche Nebeneffekte bekannt wurden.

    Wenn man nicht gerade sehr große Fensterflächen am Stück hat, führt eine Wärmedämmung (von der die großen Experten sagen, weniger als 14 cm Dicke bringe ja kaum etwas), zu einer erheblichen Vertunnelung der Fenster – und Verdunklung der Wohnung.

    Was tatsächlich einen Unterschied macht, sind die Fenster.

    Einer unserer Vorgänger hat die schönen Holzkassettenfenster unserer Wohnung durch moderne Kunststofffenster ersetzt. Nicht schön – aber wir bekommen jedes Jahr deutliche Hausgeldrückerstattungen für unsere Wohnung – die wir ausschließlich durch den Energieverbrauch beeinflussen können.

    Aber ehrlich: Wenn wir mit einem Fingerschnipp die Modernisierung rückgängig machen könnten und stattdessen gut gearbeitete Holzkassettenfenster haben könnten – wir würden es tun!

  77. Lustige Geschichte
    Ich muss ein Geständnis ablegen:
    Ich habe in unserer WEG auch jahrelang immer wieder mit der Dämmung der Fassade angefangen, d.h. der einen Seite, die nicht in den 80er Jahren gedämmt wurde, der Ostseite mit den Loggien :-)
    Mit Wärmebildern ist das schon eindrucksvoll: man konnte zu den Loggien hin sogar sehen, dass der Mörtel besser die Wärme leitet als der etwas dünne Ziegel! Ich habe dann vorgeschlagen, dass ich meine Loggia in Eigenarbeit dämme und dann überprüfe, was es bringt, bevor die WEG überlegt, ob wir es überall machen.
    Das war eine harte Arbeit, denn ich habe es tatsächlich als Nichthandwerker selbst umgesetzt mit 4cm Hartschaumplatten (dicker war nicht möglich, sonst wäre die Loggia zu sehr geschrumpft). Selbst die Bodenplatte habe ich eingepackt und darüber fliesen lassen. Das Ergebnis war energetisch sehr gut: Ebenfalls mit Wärmebildern geprüft. Man ist ja schließlich Naturwissenschaftler.
    Jetzt habe ich eine gut gedämmte Loggia und der WEG empfohlen, die Maßnahme nicht für das ganze Haus umzusetzen. Wenn man es von Firmen machen lässt, ist die Sache höchst unrentabel. Außerdem bedroht die Dämmung bei Feuer die sicheren Fluchtwege auf und über die Loggien ins Freie. Wir sind ja nicht blöd!
    Fazit: wer wirklich selbst Hand anlegt, stärkt seine Urteilskraft und hinterfragt vieles von dem, was in den Medien als Heil propagiert wird.

  78. ,
    Empfehle sehr DAs Blog von 2010 zu lesen!

    http://blogs.faz.net/stuetzen/2010/12/18/die-transatlantische-wertegemeinheit-1643/

    Danach zehn Tage gepflegte Weihnachsdepression – mindestens!(Giannozzo)

  79. Besitz und Eigentum
    Wer in diesem Blog erklärt „dem Don“ denn endlich einmal den Unterschied zwischen Besitz und Eigentum ? Oder lesen hier nur Mieter ?

  80. Rechtschreibung wohl nur nebensächlich.
    Korrekturlesen scheint hier ein Fremdwort zu sein. Selten einen Text mit sovielen offensichtlichen Schreibfehlern gelesen.

    • Sie können sie anführen, dann kümmere ich mich darum.

    • Hat mich anfangs auch gestört
      heute lese ich drüber weg, denke manchmal tsetsetse. Solange sich einem der Sinn erschließt, sehe ich wenig Handlungsbedarf. Korrekurlesen ist übrigens auch nebenan im Mutterschiff nicht mehr üblich, was man da an Fehlern sieht, ist einfach nur noch schröcklich.

  81. Keine einzelnen Wohnungen
    Verehrter Don, ich empfehle Ihnen, nicht in einzelne Wohnungen zu investieren, sondern nur ganze Mehrfamilienhäuser zu kaufen. Dann sind Sie Herr im Haus, brauchen sich nicht mit Miteigentümern rumschlagen und können den Verwalter wechseln, wenn er nervt.

    Wobei… ich relativiere mich: Herr im Hause natürlich nur in dem Rahmen, wie es die linksgrünen Gesetze noch zulassen.

    • Ja, das ist dann natürlich immer die Frage. Ich bin für Risikostreuung. Die neuen Pol Pots kommen erst ganz am Ende an den Tegernsee.

  82. Titel eingeben
    In mir ist die Vernunft stark
    Genau deshalb sehe ich diese Vorschläge bzw. Schnellschüsse die aus dem links-grünen Lager kommen, immer sehr skeptisch. Das galt schon beim E10, das für die Vernichtung von Mio. qm Urwald verantwortlich ist ebenso wie die absolute Dämmung, die nicht durchdacht ist. Und beim Ersetzen der Fenster ist zu beachten, dass die alten entsorgt werden müssen, die neuen produziert werden – und ob diese beiden Vorgänge mit der Einsparung von Heizkosten wirklich kompensiert werden, ist mehr als fraglich.
    Schöne Weihnachten
    Urs Fischer

    • Mebenan wurde gerade ein Altstadthaus saniert, die haben die Fenster von 1880 wieder eingebaut. Mit originalen Gläsern, nur die Ritzen abgedichtet.

    • Don, bei Verwendung der alten Fenster
      werden innen meist noch neue gegengesetzt, dürfte bei der Sanierung nicht anders gelaufen sein. Vielleicht können Sie das sich mal ansehen, jedenfalls kenne ich es so.

  83. Beachtliche 0,01% Prozent CO2 gespart
    Am Deutschen Wesen wird, wie bei weltweiter Migration, auch beim Klimaschutz nicht die Welt genesen. Zeit, die Birkenstocks wieder in den Keller zu bringen. Die Energiewende wird also weltweit den CO2 Verbrauch um 0,01% senken. Donnerlüttchen. So geht echter Umweltschutz.

    • Titel eingeben
      Sie haben das Thema nicht verstanden. Es geht nicht darum, etwas zu bewirken, sondern darum, etwas zu tun. Es geht um „Haltung“.

    • Danke Bertie,
      trotz der offenbar wichtigen zwei Buchstaben vorm Namen ist dem Poster die Analyse nicht recht gelungen, um was es geht, das heißt er hat sich aufs Glatteis führen lassen.

      In Deutschland macht man mit grosser Begeisterung nicht unbedingt was getan werden muss, sondern beweist der Welt, was getan werden *kann*.
      Und im Bedarfsfalle auch konsistent-verkrampft die richtige Haltung zeigen. „Zeigen Sie Haltung, Mann!!“

  84. Technische Frage
    Warum dämmt man eigentlich, um Heizkosten zu sparen, wenn um einen herum globale KlimaERWÄRMUNG stattfindet?

    • Das frage ich mich auch manchmal. 10 Grad mehr und wer braucht dann noch Heizung?

    • Falscher Begriff
      Eine „Klimaerwärmung“ kann es gar nicht geben, weil das Klima keine Temperatur hat. (wie warm war das Klima denn im Jahr 2016?). Man kann von Klimaveränderung oder von Erderwärmung reden.

    • Atmosphärenerwärmung genau genommen.

    • Klimaerwärmung
      Aus: „Globalisierung / Fakten“ (da nicht mehr gelinkt werden soll: Globalisierung-fakten.de, dann slash klimawandel, slash klima-erwaermung: Zitat: „Nicht zu verwechseln mit der Klima Erwärmung ist die Temperatur. Laien verwechseln die globale Erwärmung mit einem Anstieg der Temperatur, …Nicht zu verwechseln mit der Klima Erwärmung, aber häufig falsch interpretiert, ist der Klimawandel. Um die tatsächliche Beeinflussung der Klima Erwärmung auf anthropogenen Weg zu untersuchen, muss der natürliche Klimawandel abgezogen und außen vor gelassen werden“. Zitat Ende. Klimabündnis Köln, Zitat: „Die Folgen der Klimaerwärmung sind von vielfältiger Natur und könnten mittel- bzw. langfristig gravierende Ausmaße annehmen. Diese exakt zu prognostizieren ist natürlich nicht einfach“. Zitat Ende. Internationales Wirtschaftsforum IWR, Zitat: „Klimaerwärmung gab es schon mal, aber keine 7 Mrd. Menschen“. Zitat Ende. Universität Göttingen, Fakultät für Biologie: „Klimaerwärmung und Vegetation (6 C, 8 SWS) [B.Biodiv.360]
      Lernziele und Kompetenzen: Die Studierenden erlangen vertiefte Kenntnisse zum Ausmaß der Globalen Klimaerwärmung, ihrem zeitlichen Ablauf und zu regionalen Unterschieden“. Zitat Ende. Fazit: Wenn man schon auf eine nicht ganz ernst gemeinte Bemerkung mit Klugscheibenhonigerei antwortet, dann bitte g’scheit.

    • Das Klima ändert sich....
      .. mehr WEISS man nicht.
      Aber wissen muss man im postfaktischen Zeitalter ja auch nichts mehr. Man hat eine Ideologie, und aus der ergeben sich Antworten auf alle Fragen.
      In Japan gab es im November an etliche Orten den ersten Schnee seit menschlichem Gedenken. Gestern morgen hatte ich zum ersten Mal in den zehn Jahren hier Eis an der Windschutzscheibe.

      Die Idee man könne einen Klimawandel aufhalten oder gar umkehren ist so unfassbar dumm, dass man sie lediglich dazu benutzen kann den Geisteszustand der Menschen einzuschätzen, die sowas glauben…

      Man kann die Entwicklung beobachten und sich auf die Änderungen einstellen. Der Mensch ist Teil der Natur und beeinflusst die Evolution des Planeten.
      Das wars aber auch schon.

  85. "Nach dieser Erde ...
    … wäre da keine, die eines Menschen Wohnung wär. Darum Menschen achtet, und achtet, dass sie es bleibt. Wem denn wäre sie ein Denkmal, wenn sie still die Sonn‘ umtreibt?“ (Lied)

    • Ich erlaube mir mal zu wiedersprechen!
      Unterhalten sich zwei Planeten.

      „Ich hab gerade eine schlimmen Befall von Homo Sapiens!“
      „Mach dir keine Sorgen, hatt ich auch mal. Geht von alleine wieder weg!“

  86. Wann fragt
    sich der nächste, ob Elektrobobilität mit Batterien und autonomes Fahren alternativlos sind.

    • Da werden sicher Gesetze gemacht, die keine Lücken mehr wie bei den Baustoffen lassen.

    • Autoverkehr
      Das seltsame ist ja, dass immer nur von Elektromobilität im Bereich des
      Individualverkehrs gesprochen wird.
      Was ist mit dem viel gravierender in die Atmosphäre eingreifenden Flugverkehr?
      Oder den Schweröl verbrennenden Schiffsverkehr?

      Mal ketzerisch gefragt:
      Warum nicht das Fliegen einstellen?
      Kontinental geht Eisenbahn.
      Interkontinental könnte man mit endlich mal wieder fachgerecht genutzter Windkraft Segelschiffe betreiben.

      Tourismus bricht zusammen?
      Na und, ist doch für das Klima! ;)

    • Alternativlos wird das nicht,
      die A3 wird streckenweise in den nächsten 20 Jahren auf 8 Spuren erweitert… das heißt für mich, fahren gen Süden wird zum Albtraum wegen ewiger Baustelle und natürlich Geschwindigkeitsbegrenzungen, grrrrrrrrr

  87. Dämmung - Behaglichkeit
    vergessen wird immer wieder, dass zugige Räume ein Horror sind. Da ist mir egal, ob der Heizverbrauch sinkt oder nicht. Wer immer in zugigen Räumen lebt, wird krank davon. Seit den 80ern gibt es erst „geschlossene“ Räume. In der Geschichte davor waren die Behausungen der Menschen immer „offen“. Das waren gruselige Zeiten.

    • Ich wohne in alten Mauern, und finde sie gesund – und man muss im Winter ja nicht an der Tür sitzen.

  88. let them eat Trump - für den Trump in Dir:
    Has anyone looked at the really poor numbers of @faz_donalphonso. Way down, big trouble, dead! Stützen, no talent, will be out!

    grins

    Abschottung, ähem Deppenvolldämmung also noch mal abgebogen: so funktioniert Demokratie, wenn Besitzende=Freie wählen. Vermutlich nur so, AthenerModell; was das für die real existierende Massendemokratie bedeutet, dürfte klar sein. Entweder gleicheFreiheit/freieGleichheit oder eben Klassenwahlrecht, unser westliches ‚Werte’gemischmasch führt jedenfalls nur zu Demagogie und entsprechend grausigem Personal, oben wie unten ein Jahrmarkt von blankziehenden Eitelkeiten, vendetta de blanc (dieses Hillary-still auf der FAZHP heute, whoa! Dagegen, und alternativ Ein-Donald-sieht-rot, kann man den Deutschen ihre Präferenz für trübe Merkelmasse fast kaum verdenken, ein lupenrein blauäugiger Aristokrat Gründgens-Brandauer steht ja nun auch nicht zur Auswahl; Motto Besser einen guten KanzlerMimen als so ne mimimi-Kanzlerin -vielleicht mal beim Waltz, Christoph anfragen, liebe AfD? Hat zwei Oscars, kann auf Nobel pfeifen- und dank Doppelpass die Ösis gleich mitregieren)

    HolmAndrej hat nun noch Gnadenfrist (also bis dem Medienolymp das nächste Opfer dargebracht werden muss) und Profilierungschance. Etwa so: zum Ausgleich spekulations(deshalb aber noch lang nicht Vermieter oder Investoren)-feindlicher Wohnungspolitik, von 0 bis 5 Uhr freie Fahrt für Raser auf der A100, als Mautobahn, Testosteronstrecke sonst die Nachtruhe bravbürgerlicher Werkrobots störender PS-Protzer (für den Westteil könnte man den Formel1-gerechten Umbau von KuDamm/Tauentzien erwägen, für Parlamentarier kostenlos befahrbar) – warum das Selbstmörderpotential nicht als business-opportunity nutzen? Ohne Risiko keine Freiheit, und sei es die nach Syrien ‚auszuziehen‘, mit Tilidin das Sterben zu lernen

    Also keine falsche Scheu vor vermeintlichen zivilisatorischen Dämmbrüchen? Ohne Elitenzirkulation schimmelt’s Gebälk – bis das Zentrum einbricht bei nächster Amnestie in der Peripherie. Wer gar nicht vorbaut, eindämmt, sich abschottet gegen Hazrd€Ure und! $senisten – mag getrost weiter Schotter nach Athen (und Stanbul etc) tragen. Besser Dexit, solange es noch geht. Spart man sich auch irgendwelche Nordafrikakorps..

  89. Sollte das wahr sein....
    http://www.voltairenet.org/article194590.html

    The Security Council meets in secret after the arrest of NATO officers in Aleppo

    • Ist es unwahrscheinlich?
      Ganz sicher nicht. Eher das Erwartbare. Ein Betriebsunfall. Den anonymen Rückzug verpasst. Soll ja öfter mal vorkommen.

    • Titel eingeben
      Ich meinte mit dem „wahr sein“ mehr: so viel Dummheit auf einem Haufen.

    • Ist die Frage offen:Wessen Dummheit?
      Dort unten scheint es ja sehr viele verschiedene zu geben. Eine solche Meldung ist doch wunderbar verwendbar. Da muss gar nichts wahr oder undumm dran sein. Wie sagte Putin zum nicht aufgefundenen Giftgas im Irak:Also ich hätte welches gefunden.

      Aber wer kann heute noch wahr und unwahr unterscheiden? Das können nur noch Gläubige oder eben Zyniker.
      Mit der Wahrheit hat das dann aber alles nullkommanull zu tun.

    • @Gast
      Unter anderem ist es zum Thema Syrien hilfreich zu wissen, wer da alles am Mitspielen ist.
      Die ungeliebten DWN Seiten haben das mal zusammengestellt, es ist sehr lehrreich:

      htt ps://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/12/18/wer-in-syrien-wirklich-kaempft-die-schwarze-liste-der-schande-des-westens/

      … sehr, sehr lehrreich.

  90. Witzig und Elegant
    Lieber Don Alphonso,
    Sie konnten mal genial texten. Leider ist das durch – die neuen Texte sind nur noch was für die Rechthaber. Nie wieder Alphonso, schade!

  91. Titel eingeben
    Sehr inspirierend diesen Blog zu lesen. Bin zufällig in der Mittagspause über den Beck`chen Lustgarten gestolpert und immer noch am schmunzeln. Wohne in einem alten Haus, das aus Backsteinen gemauert ist mit 60 cm dicken Kellerwänden und würde mir niemals Sondermüll auf die Fassade kleben.

  92. Verfehlte Bauvorschriften sind auch ein Grund zum Trump-Unterstützen
    Behauptet der Hausbesitzer-Stammtisch.

  93. Ich glaub' gar, da nimmt jemand den Don persönlich in"s Visier:
    „Arbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) sorgt sich um das Verhältnis von Arm und Reich hierzulande. Die Vermögenden im Lande kapselten sich immer stärker vom Rest der Republik ab, sagte die Politikerin in einem Interview.

    Verantwortlich für die steigende Zahl sehr reicher Menschen hierzulande sei auch, dass immer häufiger große Summen vererbt würden. Diese großen Erbschaften fielen als „quasi leistungslos erworbene Vermögen“ an Menschen, „die wie in einer eigenen Gesellschaft, wie in einer Kaste leben“, sagte die SPD-Politikerin der „Bild“-Zeitung.“

    https://www.welt.de/wirtschaft/article160386618/Nahles-warnt-vor-Refeudalisierung-in-Deutschland.html

    • Mag sein, aber ich lebe nun mal in Bayern und da reichen der ihre Gierpranken nicht hin. Populisten nach Bautzen!

    • Aha
      „quasi leistungslos erworbene Vermögen“ an Menschen, „die wie in einer eigenen Gesellschaft, wie in einer Kaste leben“..klingt wie eine Beschreibung unserer Politklasse.

    • Nein, nein...
      Die Nahles will nur nicht, dass die SPD unter 10% fällt und macht halt Wahlkampf. Ernst meinen die „Sozis“ sowas ganz bestimmt nicht.

  94. Der Trump in uns
    Gestern war ich mit meiner Frau aus, zum Steakessen. Es war ein unterhaltsamer Abend: Wir sprachen über dies und das, und irgendwie kamen wir auf den neuesten Beitrag von Don Alphonso. Ich zitierte aus dem Gedächtnis und mehr oder weniger wörtlich verschiedene Zynasmen dieses Textes. Dabei wirkte ich offenbar derart heiter und gut gelaunt (Sie wissen schon – mit blitzenden Augen etc.), dass meine Frau mich mit diesem besonderen Lächeln anschaute, das sie für Gelegenheiten reserviert, in denen sie mir gleich gewaltig die Luft rauslässt, und fragte: „Fühlst du dich dabei, als ob du auf den Gräbern deiner Feinde tanzt?“ Wusch! Das ließ mich für mindestens 20 Sekunden verstummen, in denen ich hektisch meine normalerweise ziemlich übersichtliche Gefühlswelt erforschte. Schließlich musste ich ihr gestehen, dass sie recht hatte. In der Tat – genauso fühlte ich mich. Und um auf Trump zurückzukommen: Wenngleich es mir irgendwie und vage schon immer klar gewesen ist, hat sie damit in unübertrefflicher Schärfe und Klarheit einen ganz wesentlichen Grund formuliert, warum so viele Leute Trump gewählt haben (und warum zwar weniger, aber immer noch viele Leute im September die AfD wählen werden): Nicht wegen dem ganzen abgehängten Sozialschmonzes, den man von jeder sogenannten Expertenrunde hinterhergetragen bekommt. Nein, weil die Leute dann das Gefühl haben, dass sie endlich, endlich, auf den Gräbern ihrer Feinde tanzen. Man kann daraus lernen, dass man stets auf die Einsichten seiner Frau hören sollte. Und man kann daraus lernen, dass es eine gute Idee wäre, sich folgende Fragen zu stellen: Warum ist es so, dass die Leute dieses Gefühl haben? Und was kann man tun, um diesen an und für sich bedenklichen Zustand zu ändern?

    • Da haben Sie recht, aber da untwerscheidet sich Trump eben von der AfD: Trump ist ein genuiner Sexist, reich und obszön, die AfD besteht dagegen aus Spiessern mit enger Moral. Die machen keine Witze, die loben nur Heydrich.

    • @Don Alphonso
      Aber lieber Don Alphonso,
      die ganze Politik in Deutschland besteht doch aus Spießern mit enger Moral. Ich als Mitglied der CSU sollte das ja wohl wissen. Hm. Na gut. FAST die ganze Politik in Deutschland – die CSU hat diesen angenehmen anarchistischen Anteil.

    • Echt? Nur wegen dem Vater der S., der besoffen in seinen Benz stieg, erst den Wagen dahinter und dann den Wagen davor schrottete und behauptete, das sei schon so gewesen?

    • @Don Alphonso
      Nein, nein, das haben Sie falsch verstanden, lieber Don. Die Tonnage an geschrottetem Blech ist kein Maßstab für gelebten Anarchismus … :->

    • Zählt wieder einmal vor allem die Qualität der Mordopfer bzw. des Mordmotivs?
      Don Alphonso sagte am 17. Dezember 2016 um 15:32 Uhr „…, die AfD besteht dagegen aus Spiessern mit enger Moral. Die machen keine Witze, die loben nur Heydrich.“
      – Dafür steht bei Ihnen als Motto mal ein (angebliches) Zitat von Stalin(*), jetzt ein (nichtssagendes) Zitat von Mao; deren Wirken zahlenmäßig angeblich mehr zum Opfer fielen als den Verbrechern des deutschen Nationalsozialismus.
      – Das merken hier nicht einmal AfD-ler (an), sage ich doch, die Petry-AfD ist die neue Proletarier-Partei, ein Sammelbecken für die vorgesehenen neuen Verlierer.
      (*) http://blogs.faz.net/stuetzen/2014/12/17/unsere-vollbeschaeftigung-berlins-altersarmut-4807/

    • Es sind da jedenfalls serh viele seltsame Leute. Gift für Soziophobiker wie mich.

    • @ Kapaun
      Die CSU ist die Burka der deutschen Politik, hieß es gestern in den Mitternachtsspitzen. Dass tausende Türken die Banken stürmten, um Erdowahn ihre Euronen und Dollar zu überlassen,also tauschten, spielte keine Rolle.Zumindest für einen Teil gilt ja schon: Selbst mit doppelter Staatsbürgerschaft bleiben sie mehr Türken, als Deutsche.
      Ich kann nicht umhin, das als Rosinenpickerei zu sehen. Nach 3 Generationen sollte man sich doch mal entscheiden können.Allerdings weiß ich auch nicht, was europäische Auswanderer gemacht hätten, wäre nicht der große Teich zwischen ihnen und der Heimat gelegen…

      Die Patenkinder meiner Tochter in der Schweiz, Eltern Italiener und Östrreicher, wissen heute (12J) schon, dass sie mit 18 Schweizer werden wollen.Sie sind dort geboren und haben ja nur dort gelebt und kennen die anderen Länder nur von Besuchen bei den Großeltern.
      Sie mussten sogar, was nicht einfach ist, wie alle anderen Ausländer, den Unterricht in Rätoromanisch absolvieren, einer „Weltsprache“.Und zwar alle Fächer.

    • Don Alphonso sagt: 17. Dezember 2016 um 16:32 Uhr
      „Der Dativ ist dem Genetiv sein Tod“ ….

      Sicherlich treten mittlerweile sogar bei faz.net in der redaktionellen Texterwurschtelung häufiger Schwierigkeiten mit dem richtigen Kasus nach Präpositionen auf, die über eine Etablierung des Gebrauchs des Dativs in Fällen hinausgehen, in denen dieser bisher nur umgangssprachlich verwendet wurde ….. (Schöner Zestoden-Satz mit Häufung stilistischer Unebenheiten *eg*)

      Aber möge diese Tide die blogs nicht erfassen!

    • Don sagt ...Soziophobiker wie mich...
      Nur weil man Menschen mag muss man ja nicht mit ihnen zusammenleben. Die Halbdistanz genügt völlig und als Vermieter haben sie ja auch eine Art Hausherrenrolle und können ihre Mieter wie ihre nicht vorhandenen Kinder behandeln. Wenn es brave Kinder sind wird es ihnen gut gehen. Viele sind halt nicht brav.

      PS Ich mag das Kinderlachen in der Nachbarschaft sehr und da in der Nachbarschaft keine Idioten leben muss ich mir keine Sorgen machen wenn sie auch mal weinen.

  95. Michail Afanassjewitsch Bulgakow
    ‚Hundeherz ‚ auch so eine Pflichtlektuere fuer den Vermieter/Wohnungsbesitzer von heute

  96. Vielschichtig
    geht es hier zu, und insbesondere ganz wunderbar; ein Leuchten, passend zur Zeit, die beinahe schon vierte Adventskerze, so leuchtend in der Presselandschaft, dass einem mulmig und gleichzeitig warm ums Herz wird.
    Wie ein Weihenachtsgeschenk, nur früher, und derzeit mit Ihren letzten zwei Artikeln auch noch ‚Am Laufenden Band‘. Ganz herzlichen Dank dafür.

    Bevor auch hier die Kommentarsektion wieder ans Überlaufen gerät – und alleine die meinigen schon zu zehnt anrollen könnten, schriebe ich zu allem wo mir wann was einfällt, und obwohl es so schön ist, sich im Lichte gegenseitiger Bestätigung zu sonnen, aus pragmatischen Gründen hier nur etwas Neues(?), also was ich in den bisherigen Kommentaren nicht gelesen habe oder nur implizit:

    Es ist ja *noch* ein Trick, eine Falle, in die man uns zu gerne locken möchte, bei bestehenden Bauwerken; inklusive der teuren Wohnanlage unseres Gastgebers, mit dem so hübsch, und passend zur Weihnachtszeit, ‚Verpacken‘ von Bestandsbauwerken.
    Dieser Trick besteht darin, dass, ob man nun Heizkosten spart oder nicht, die Restlebensdauer des Bauwerkes mehr oder weniger drastisch verkürzt.
    Denken Sie an eine Zahnwurzelresektion. Die Zahnärztekammer katte diese formidable Idee bloss noch nicht: per Gesetz alle Zahnwurzeln der Bevolkung entfernen, alle Zähne abschleifen und Überkronen. Dann springt die globale Zahngesundheit der Deutschen auf Weltspitze. Keine Zahnwurzelentzündungen mehr, null Karies.
    Stimmt sogar. Bloss geht dann die Restlebensdauer der Zähne in den Keller, und die Zahngesundheitsindustrie darf noch früher ihre Prothesen in noch grösserer Zahl und gegen eine minimale Gebühr herstellen und individuell anpassen.

    Ganz persönlich darf ich mich hiermit in aller Form bei der Bedämmungsindustrie bedanken! Denn auch ich, es ist mit Scham und Gesichtesröte zugestanden, habe über die Jahrzehnte all diesem Klima-Schutz-GrünUnsinn verbehaltlos geglaubt, und teilweise sogar selbst praktiziert. Nur, als (noch) richtig ausgebildeter deutscher Ingenieur war mir zu Beginn des Dämmwahnes ziemlich schnell vollkommen klar, dass es sich – eben sogar aus ingenieursmässiger Sicht – nur um ein Ammenmärchen handeln könnte; nein, zunächst hatte ich an einen Aprilscherz gedacht. Bis mir der tägliche Kalender auswies: Die meinen das sogar ernst. Oder, besser, die wollen, dass wir das ernst meinen.
    Seitdem bin ich kuriert, und habe auch begonnen, andere sogenannte Wahrheiten zu hinterfragen. Und – leider – auch in dieser Beziehung eine Lügenpresse entdecken müssen.

    Nun doch noch eine Kleinigkeit dazu, und schon a.a.O. angemerkt gewesen, wenn auch nicht unter diesem Blog:
    Auch Bauwerke in Andalusien brauchen die kostspielige Energieklassenmessung und -bewertung. Hier, nur als Beispiel, das früher bei Deutschen so beliebte Torremolinos:
    https://images.climate-data.org/location/57216/temperature-graph.png
    Kann mir mal bitte jemand erzählen, warum man da (per EU-Gesetz) einen Energieausweis braucht? Und Doppelverglasung vorgesehen ist?
    Ganz sicher *nicht* aus Klimaschutzgründen!

    • Titel eingeben
      Die Antwort taucht in jedem US Wahlkampf auf: It’s the economy, stupid!

      Hier nicht anders… man schmiert ein paar Abgeordnete und bekommt den Zuschlag zu Stuttgart21, Elbphilharmonie oder Berlin Flughafen.
      Olympia ging in der guten alten Zeit auch mal… Das waren noch Zeiten in München damals, alle sagten: „Mitmelken ist alles!“ und keiner brauchte AirBnB dazu…

    • Das letzte Olympia und die Dritte Startbahn wurden dann nichts mehr.

  97. Lüge-Lüge-Alles Lüge "Alles nur geklaut!"
    Nun doch noch was, totally off-topic, aber als Info:
    http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/gabriel-will-kindergeld-fuer-eu-auslaender-kuerzen-14578847.html
    Im Klartext: „Gabriel will EU-Ausländern das Kindergeld kürzen“

    Wahlkampf as Wahlkampf can be.
    Warum? Hier der Hintergrund: Österreich war so schlau auch schon, hat das getan, blablabla, jemand hat Einspruch bei der EU eingelegt, die EU hat darüber gebrütet, und – ganz zufällig – vorgestern Österreich angewiesen, diese Pläne zu shreddern, weil sie gegen die Niederlassungsfreiheit der europäischen Vertragswerke anlaufen.

    – Pause –

    Gabriel will mehr als die legendären minus 14,5 Prozent holen, und kann seit vorgestern auf sicherem Boden eine POPULISTISCHE Forderung aufbringen, die auch dem potentiellen SPD-Wähler sinnvoll und durchdacht erscheint; und ihn womöglich dazu bewegt, seine Stimme nochmals dieser Partei zufliessen zu lassen; während Gabriel und die SPD-Spitze sich ins Fäustchen lachen können, wissen sie doch ganz sicher, dass sie zukünftig mit ernstem Gesicht vor die Kamera treten können, und „Leider, leider, wir hätten ja so gerne …“ sagen dürfen. Um, wenn das Rotlicht aus ist, sich einen zu feixen. Denn ihre Klientel erhält in jedem Falle was sie sich von der SPD verspricht:
    entweder das gutmenschliche ‚gleiche Kindergeld für alle‘, oder den Einsatz der SPD gegen den Missbrauch von Kindergeld.

    Taktisch nicht ungeschickt eingefädelt.

    • Danke für dem Hinweis.

    • Ausländer
      Dorfer brachte in der Anstalt, den Gag an, Achten sie darauf ob ihr Arzt nicht in Österreich studiert hat, ich erweitere um den Zusatz, beachten sie wo er die Zulassung zu dem Studium bekommen hat.

    • Halen sie sich einfach an die Bayern, der Hauptschulabschluss schlägt das Berliner Abitur.

    • Wieder ein paar Prozentpunkte mehr für die FPÖ...
      Auch recht.

    • Oh den Artikel habe ich mir erspart
      ich sah das feiste Gesicht, die Head und dachte och nö, nicht schon wieder eine Sau im Dorf.
      Seitdem ich mich innerlich von der SPD getrennt habe, kaufe ich denen gar nichts mehr ab.

    • Gabriel
      Im von Ihnen, Herr Dippel, zitierten Artikel steht: „Gabriel sagte, es gebe in manchen deutschen Großstädten ganze Straßenzüge mit Schrottimmobilien, in denen Migranten nur aus einem Grund wohnten: ‚Weil sie für ihre Kinder, die gar nicht in Deutschland leben, Kindergeld auf deutschem Niveau beziehen.'“ – Das Schlüsselwort, das Gabriel hier benutzt, ist „Schrottimmobilien“. Nun habe ich zu Schrottimmobilien in GE mehrere Artikel gelesen. Um was für ‚EU-Ausländer‘ handelt es sich dabei? In der Regel um Rumänen. Aber halt! Das sind nicht einfache Rumänen. Vielmehr handelt es sich bei diesen Rumänen meistens um Sinti und Roma. Auf diese sind die Rumänen gar nicht gut zu sprechen. (Das gilt wohl auch für Ungarn und Bulgaren. Die mögen Sinti und Roma auch überhaupt nicht.) Gabriel meint folglich nicht alle ‚EU-Ausländer‘, sondern die, von denen er sich sicher ist, dass das gemeine deutsche ‚Pack‘ die wohl auch nicht mag. Dass Franzosen in der Statistik, die im Artikel erwähnt wird, ebenfalls weit vorne stehen: kleiner Schönheitsfehler am Rande.
      Warum kapriziert Gabriel sich nun so auf die ‚EU-Ausländer‘? Weil ihm da die Rechtslage taktisch in die Hände spielt, wie Herr Dippel vermutet? Oder weil die ‚EU-Ausländer‘ wie die ‚Biodeutschen‘ eine Gruppe von Menschen darstellt, über die die Bundesregierung/die Bundesrepublik Deutschland die Kontrolle noch nicht (völlig) verloren hat? Wie es scheint, hat ja die Bundesregierung und ihre Jubelmerkelianer vor den ‚geschenkten Menschen‘ inzwischen mehr oder weniger restlos kapituliert.
      Aber wie dem auch sei: Ich würde nun gerne herausschreien, was ich über Gabriel und seinen Rassismus denke und was man mit ihm tun sollte. Aber heutzutage…

      P.S.: Vielleicht (!) ist die Sache mit dem Kindergeld auch nur so eine Idee wie mit der Maut. Erst behaupten, dass nur Ausländer sie bezahlen sollen, um sie dann, weil das EU-Recht es ja so verlangt, allen aufzudrücken. Sprich: Man gibt vor, der Gerechtigkeit halber, den EU-Ausländern das Kindergeld zu kürzen, darf dann aber nicht, wie Herr Dippel dargelegt hat, so dass man sich dann der Gerechtigkeit halber dazu gezwungen sieht, es bei allen zu kürzen.

  98. Bis jetzt nur ein still vergnügter Leser,
    gebe ich hier mal meine 5 Pfennige dazu:

    # Don: wie immer, mitten ins Herz mit gestrigem Mut zur demonstrativen Provokation.
    Aber zur Haustechnik: Tiere sind nicht dumm sondern mit fast menschlichem Hang zum Fortschritt ausgerüstet. Eigene Erfahrungen sagen mir, Ratten und Mäuse haben die in dem Schaum deutlich vereinfachten Baubedingungen für Nester und längere Gänge erkannt. Sie befolgen instinktiv die Argumente unserer GRÜNEN Politkern und isolieren ihre Heime. Und in einem weiteren Punkt ähneln die Nager den modernen Eliten: Sie tun es auf unsere Kosten.
    Den Nagern sagt man ja noch einiges an Intelligenz nach. Inzwischen kenne ich Fälle, dass selbst Spatzengehirne unseren Eliten folgen und in unerreichbarer Höhe in dem weichen, warmen Material ihre Nester bauen. Feuchtigkeit, Kot und Milben auf der anderen Seite der Wand lassen selbst ökologisch bewusste Mieter vergessen, wen sie gewählt haben.

    # Gewürztraminer 23:12: Danke! So habe ich das noch nicht gesehen. Ihre Argumentation hat doppelt wertvoll: Erstens sollte man wirklich drüber nachdenken. Was wir hier machen ist ungefähr so intelligent wie die damalige Öko- = Verschrottungsprämie beim Kauf von Neuwagen. Es ist umweltpolitisch (wenn wir denn meinen, was wir ideologisch getrieben sagen) Irrsinn. Wer sehen will, merkt es aber jetzt schon an der Rechnung.
    Noch viel besser: Ich würde erwarten, dass diese Logik Claudia Roth erstmal die Sprache verschlägt. Das alleine wäre lohnend, diesen Gesichtspunkt öffentlich zu machen. Und was dann nach kurzer es-sieht-so-aus-wie-eine Denkpause kommt, wird hohen Unterhaltungswert haben.

    # Senate Simon: Ihr Glück und Gottes Hilfe bei schnellem Fahren. Das ist ungerecht, blanker Neid. Für mich hat Gott keine Zeit. Die Blitzer warten mit der Geduld eines sibirischen Jägers nur auf mich. Große Teile der Autobahn gehören eigentlich mir.

    • Ja, da haben sie recht, aber der Mensch hat die Problematik der Ratte auch nicht erkannt, als es zur Pest kam. Wieso sollte es jetzt anders sein?

    • Herr Vogeler, immer unterm Radar durch
      ist die Taktik und natürlich halbwegs zu wissen, wo diese fiesen Dinger versteckt am Wegesrand oder auch im Mittelstreifen lauern. Ein Bekannter brachte das Kunststück fertig, dreimal in die gleiche Falle zu tappen, Strecke Karlsruhe Richtung Basel, dabei hätte ich ihm das Gestrüpp links aufmalen können, wo die Kamera bodennah steht. Soviel Blödheit war mir bislang nicht zu eigen.

      Ich bin im letzten Jahr auf der Fleher Brücke mit 140, statt sittsam 80 zu fahren, durchgerauscht, hatte einen Termin auf der anderen Seite, kenne mich da überhaupt nicht aus, entsprechend genervt und gestresst, sah es auch irgendwie nebendran blitzen… aber die meinten gottlob gar nicht mich.
      Leider hat sich die Lage dort kürzlich massiv geändert, die haben tatsächlich so Dinger installiert, die sämtliche Fahrspuren überwachen und das gleich in beide Richtungen.

      Aber zum Thema noch, Sie erwähnen Spatzen. Ich sah kürzlich im WDR, AKS einen Bericht über Handwerker, die Spechtlöcher im Styropor an Häuserwänden schließen. Es wäre eine sehr dankbare Aufgabe, denn kaum ist die Leiter weg, sind die Spechte wieder da und hacken aufs Neue. Schweizer Käse könnte angesichts der Löcher glatt neidisch werden.
      Das nenne ich doch mal Arbeitsbeschaffung, bin aber noch unsicher für wen.

    • Frau Simon,
      ich kann meine Familienkutsche doch nicht tiefer legen, nur um unter das Radar zu passen. Die Geschichte an der Fleher Brücke zeigt aber ganz deutlich, dass sie spezielle Beziehungen nach oben haben. Ich habe auch schon mal gedacht „Ich war so schnell, die können unmöglich ein scharfes Bild haben“. Falsch, die hatten eins!

      Zu den Vögeln: Das sind natürlich keine Spatze, sondern andere Vögel (zB Spechte) die in Höhlen nisten. Es war mir nur unmöglich, trotz der unscharfen Aussage im gleichen Satz die Wortkombination „Spatzenhirn – Elite folgen“ nicht zu benutzen. Das ist einer der wenigen Fälle wo der Zweck die Mittel heiligt.

    • Herr Vogeler, mein Corolla hat auch Normalhöhe
      und frühere Fahrten im 220er verliefen auch ohne Foto, trotz Nichteinhaltung irgendeiner Begrenzung. Leider sind die ja heute so geldgierig, dass man überall mit Fotos rechnen muss. Wenn die nur etwas vorteilhafter wären.

      Aber noch ein nettes Erlebnis am Eltzer Berg, bei dem ich dann wirklich und tatsächlich nur 100 fahre, weiß, wo die Kameras hängen usw. Mich drängelte ein junges Mädel in einem nicht schnelleren Wagen, ich machte lachend die Spur frei und sie rauschte hoheitsvoll an mir vorbei. Ich dachte nur, fahr mit Gott, aber fahr.

      Im letzten Drittel ist rechterhand ein Wirtschaftsweg, auf dem die Polizei oft genug auf der Lauer liegt und weiter unten dann rechts ein Polizeiwagen „follow me“ und dahinter u.a. diese eilige junge Frau.
      Als sie mich vorbeifahren sah und wenn Blicke hätten töten können… Als hätte ich sie nicht gewarnt, also wirklich.

      Sorry, dass ich bei Ihren Spatzen mein Hirn wohl grad ausgeschaltet hatte.

    • Elzer Berg - O mei!
      Das ist doch nun die älteste Blitzeranlage Deutschlands, über 40 Jahre alt! Und seitdem die Kameras wirklich unübersehbar in den Schildern hocken, sollte man eigentlich doppelten Preis verlangen: einmal für das Tempo, einmal für das Pennen beim Fahren!
      ..und es sind wohl bis heute 100 – 200 pro Tag…

    • Am Eltzer Berg
      brauche ich noch nicht mal nachzudenken.
      Mein Auto bremst da von alleine. Es mag keine Rotlichviertel.

    • Am Elzer Berg erwischt es immer noch und
      wohl hauptsächlich Einheimische. Nicht zu fassen, aber vielleicht haben die alle zuviel Geld oder Freude an den Punkten in Flensburg. Für mich grenzt das an Masochismus.

  99. Der "Trump in uns"
    Der Trump in uns
    .
    Ist bei Licht besehen nichts anderes als
    Ein selbstsüchtiger Rotzlöffel,
    der auf kleinste eingebildete
    Zurücksetzungen immer gleich
    mit massiven Racheaktionen
    antworten will.
    .
    Wer politisch stabile Verhältnisse braucht,
    sollte lieber nicht die Hauseigentümer mit
    übertriebenen Dämmungsvorschriften
    gängeln oder so ähnlich.


    • „Ist bei Licht besehen nichts anderes als
      Ein selbstsüchtiger Rotzlöffel,
      der auf kleinste eingebildete
      Zurücksetzungen immer gleich
      mit massiven Racheaktionen
      antworten will.“

      Manche halten das für Stärke.
      Das ist wie auf dem Schulhof: Wer auf den Kleinsten und Wehrlosen prügelt, ist der Held.

      Als president elect und erst recht als US Präsident hat er die Macht, jedem seiner Kritiker das Leben zu zerstören, mit einem winzigen Tweet. Und er wird so weitermachen, wie bisher. Ein 70-jähriges Ekelpaket wird sich nicht ändern.

    • 555
      Nun, immerhin zeugt es von funktionierender Demokratie. Das Volk wird von seinesgleichen regiert. Und der Schoolyard Bully ist das einzige Rolemodel das America erschaffen hat

  100. Was also tun?
    Klimaerwärmung durch CO_2 Ausstoß, damit verbundene Flüchtlingsströme in Zukunft, Frühlingsstürme nieten das Kapital der Waldbesitzer um, Kosten für Hochwasserschäden werden steigen, die Obstbauern werden sich (wie immer) über die Ernteausfälle beklagen und Hamburg muss flächendeckend Schwimmkurse anbieten. Einer muss die Zeche zahlen. Die Frage ist wer? Ich weiß schon wer sich daran nicht beteiligen wird.

    • Ich auch: Ich!

    • An Sie hatte ich gar nicht gedacht...
      …in hundert Jahren ist bei Ihnen ja nun auch nichts mehr zu holen. Es sei denn die Silberkannen als Beigabe für den Fährmann.

    • Titel eingeben
      Don Alphonso sagt: 17. Dezember 2016 um 15:37 Uhr

      „Ich auch: Ich!“

      Es sprach der Herr zum Knecht: „Heut gehts mir aber schlecht!“
      Da sprach der Knecht zum Herrn: „Das hört man aber gern!“

  101. Refeudalisierung (am Tegernsee?)
    Don Alphonso, Sie haben es ja vermutlich schon in der Welt online gelesen, doch den anderen hier Lesenden möchte ich es gern zur Kenntnis bringen:

    Der von Don Alphonso in Berlin hervorgerufene Eindruck hinsichtlich seines Einflußes muß dort bestürzend sein.

    Wir konnten ja häufiger lesen, dass Don Alphonso immer wieder einem System der Versklavung oder des Feudalismus Sympathie erkennen lässt.

    Nun hat sich die Bundesministerin Nahles zu Wort gemeldet und äußert in der Welt ihre Befürchtung einer zunehmenden Feudalisierung.

    https://www.welt.de/wirtschaft/article160386618/Nahles-warnt-vor-Refeudalisierung-in-Deutschland.html?wtrid=socialmedia.socialflow….socialflow_twitter

    Angesichts dessen möchte ich Sie alle um gemäßigte Kommentare bitten, um jener ehrenwerten Dame einen nervlich besinnlichen Jahresausklang und Start ins Neue Jahr zu ermöglichen.

    Ansonsten, gern weiter in sachlicher und zuweilen auch gern zugespitzter Weise.

    ;)

    • Feudalismus war deutlich besser als Sozialismus, das muss man auch mal sehen.

    • Wenn ich mir die heutigen Politiker ansehe,
      könnte ich zynisch werden und zum Schluss kommen „Der Feudalismus hat was“.

      Have you ever washed your rental car?
      Natürlich nicht!
      Siehste?!

      Wenn ich weiss, dass ich das Land, mein Land, den Kindern hinterlasse, dann halte ich es in Ordnung.
      Wenn ich weiss, dass ich nur eine begrenzte Zeit am Steuer sitze, dann braucht es schon eine Menge preussisches (!!) Pflichtbewusstsein, um sich nicht selber zu bedienen und die Zügel schleifen zu lassen.
      Und wenn meine Wiederwahl vom Wettbewerb mit unvernünftigen Wahlgeschenken und „guten Gefühlen“ abhängt, dann ist Vernunft schon fast eine übermenschliche Forderung.
      Denn:
      Wenn Vernunft nicht mehr mehrheitsfähig ist, dann regiert in einer Demokratie ganz legal und legitimiert die Unvernunft.

      Die Frage, warum unsere Politiker bewusst und konsequent das Bildungssystem haben verkommen lassen (und warum wir das zugelassen haben), stelle ich jetzt besser nicht.

  102. Durch alles Styropor dringen häßliche Geräusche....
    Der im Abflug befindliche Nobelpreisträger im Weißen Haus macht sich daran, Rußland in einen Konflikt zu drängen, um Trump ein bissl was zu ,,vererben“ .
    Begleitet wird er dabei von der Lichtgestalt Oma Clinton, die behauptet, SIE wäre Präsidentin geworden, hätte Putin nicht einen Rochus auf sie.

    Wie lächerlich ist das denn ?

    Merkel und das hiesige Zentralkomitee der Zensoren behaupten ernsthaft, gewinne nicht Merkel, dann wäre das Putins Machinationen geschuldet.

    Halloooo ???????

    Nicht mißverstehen, ich war entsetzt, als der sinnbefreite Schröder Putin als lupenreinen Demokraten bezeichnete.
    Und ich lebe lieber in Deutschland vor zehn Jahren, oder noch länger, als in Rußland heute.

    Aber was JETZT aufgeführt wird, spottet jeder Vernunft.
    Rußland ist ein Riesennachbar, voll mit Bodenschätzen und Konsumbedarf, und man verkrüppelt die europäische Wirtschaft wegen des Drucks der Amerikaner, ein Korrumpel-Regime in Kiew aufrechtzuerhalten.
    Lasst uns Handel treiben, ohne seltsame Femegerichte nach Konzernis Geschmack, und nicht Krieg.

    Und lasst uns vernünftig sein, nicht merklisch verblödet, oder clintonesk paranoid.
    Kein Putin kann Wahlen außerhalb Rußlands entscheiden, jedenfalls nicht in USA oder Frankreich, oder bei uns.
    WENN jemand in D spioniert, so sind es zugegebenermaßen die USA, mit Politberlins Einverständnis (sollen sich nicht so haben, die doofen Packdeutschen!)
    Rußland, Frankreich, China, und wer sonst noch, spioniert auch hier, aber ohne Merkels Segen, und damit mit geringeren Konsequenzen.
    Bei GB bin ich mir nicht sicher, von wegen Segen.
    Aber wohl nicht einmal die USA drehen bei uns Wahlen, überhaupt unter der Prämisse, dass in USA nur Putin wählt.

    Zurücklehnen, durchdenken, und die Propaganda vergessen, und die Verbreiter(in) abwählen.
    Krieg ist schnell angefangen, aber schwer aufgehört, und zum Gewinnen, das beweist die Geschichte, ist Deutschland nicht talentiert.

    Uns ging es doch gut, verdammt eins, bis ,alternativlos‘ kam, und dann noch und noch an Bürgschaften für failes states und failed currency übernommen wurden.
    Und dann noch ,Wir schaffen das “.
    Schaffen wir das ab, mitsamt der blöden Dämmwatte an unseren Häusern.
    Sonst haben wir, gemäß dem schönen Gedicht, bald wieder ,Dreck im Mund‘ .

    • Ja, man kann sich nur wundern.

      wobei die Putinfreundlichkeit der AfD wirklich hässlich ist, der Mann ist wirklich ein Elend.

    • Er mag ein Elend sein, ist aber mit Sicherheit der intelligenteste
      Politiker derzeit. Das sagt nichts über Charakter udgl., aus, aber mahnt Anspannung auch der eigenen Intelligenz im Umgang mit ihm. Merkelische, obamische, etc., Trottelhaftigkeit ist ,,nicht hilfreich“.
      Und ein Land wie Rußland zusammenzuhalten, geht derzeit wohl nur über einen Autokraten.
      Das ist böse zynisch, warum sollte man den Russen das Recht auf offene Demokratie abstreiten, aber ich fürchte. realistisch.
      Und das mit den Sanktionen muß ein Ende haben, die USA lachen sich krumm über die krumme Merkel mit ihrer Dödel-EU.
      Soll es wieder Krieg geben wegen Polen und dem Restbaltikum ?
      DIE zündeln doch ständig.
      Was Syrien angeht, hatten Putin und Lawrow eine vernünftige Lösung, nicht ohne Eigennutz, naa, Engerl werns sein, aber der blöde, rücksichtslose Obama und natürlich die liebe Türkei wollten es ja anders.

      Zeit, dass Trump übernimmt, for better or worse, da besteht zumindest die CHANCE auf Verbesserung, die Clinton nie gegeben hätte.

    • Als ich das las, dachte ich an Verfolgungswahn - zusätzlich zu allem,
      was da weltumgreifend sonst noch an Wirrniss irrlichtert und uns vorgesetzt wird.
      Die news (in die Welt gesetzte leider unverfolgbare fake?) ging gestern von ulF aus – jetzt also auch der vorab gekürte Nobelpreisträger des Friedens, der anscheinend möchte, dass er weiter als Geist über allem schwebt.
      Merken eigentlich andere auch, dass die beständig auf andere zeigen (wobei die anderen Finger, die beim Zeigen andere Richtungen weisen, hoffentlich der Mehrzahl der Wähler nicht verborgen bleiben!)?


    • Das Hacking ist kein Kavaliersdelikt, und das traue ich den Russen zu.

      Warum so viele Deutsche solch eine naive Meinung über die Russen und Putin haben, ich für mich ein Rätsel. Na ja, die Deutschen waren ja die Aggressoren, haben nicht unter den Russen gelitten, gell. So wie mein Urspungsland und viele andere Völker. Höchstens die DDR, aber dort auch nur die Unangepassten, und wie man das im Nachhinein feststellen kann, waren es nicht viele.

      Einer, in dessen Amtszeit eine dreistellige Anzahl Journalisten heimtückisch ermordet wurden, ist für mich ein Monster.

    • I'm so sorry. I failed you. You trusted me, and I failed you.
      Tja, Obama, der Herrscher über die mit Abstand größte und stärkste Militärmacht dieser unserer Welt sagt, Putin und Assad sind Schuld an Aleppo, Syrien und den ganzen Krieg und so.

      Das ist so süß, und kommt so an, bei seinen Mädels, die meinen, Macht wäre ohne Bedeutung in der Moderne, es reicht ja einfach nur Moral zu haben. Mutter Theresa for President…und dann jammern das andere Männer sich Land holen.

      So lernen wir aus dem frühen 21. Jhd.:

      Verstand ohne Testosteron ist völlig nutzlos.

      Jetzt bekommt wir die umkehrte Mischung.

    • Hacking, Tamarisque,
      … sonst sind Sie so analytisch …
      und das Andere sind zwei vollkommen verschiedene Dinge, die man – offenbar, denn sonst sind Sie so analytisch – da auf eine wundersame Art und Weise in den Mixer gesteckt hat.
      Wäre man ein Verschwörungstheoretiker, könnte man fabulieren, um uns langsam, so wie den legendären Frosch im Glas mit zunehmender Wassertemperatur, für den nächsten Weltkrieg zu erwärmen.

      Schauen Sie nur hin, wie alles begann; mit ‚Manipulation‘ der Wahlen in den USA. Da stellt man sich doch ganz was anderes vor. Und die ‚Neuauszählung‘ wurde mir in allen Medien glatt weggestrichen. Weil man was anderes vermeinte. Zum Beispiel, dass die Russen unverschämterweise *auch* eine Meinung dazu hatten, und diese äusserten. Dabei ist so etwas immer nur in de anderen Richtung erlaubt, also so dass die bundesdeutschen Propagandasender die eigene Meinung der jeweiligen Bundesregierung in alle Richtungen, insbesondere aber stark Richtung Osten, abstrahlten.
      Das zu reproduzieren ist allerdings streng verboten.!

      Nun wickeln wir die Gerüchte mal aus, Lage um Lage. Das Maximale, das den Russen vorzuwerfen wäre, wäre ein ‚Cyberangriff‘ auf die Integrität der Daten von Frau Clinton. Und wenn die Russen sich da hineingeschlichen hätten, wären sie dafür voll frontal anzugehen.
      ABER: dass die Russen reale Daten verwenden – also kein fake news – und diese echten und wahren Daten in den Wahlkampf injizieren, das wäre ihnen so viel oder so wenig vorzuwerfen wie die Propaganda, die Jahrzehnte von West nach Ost gebeamt wurde, in der BRD anstößig war. Also null.
      Und so klar sollte das auch in den Medien erscheinen, zumindest in denen, hinter denen kluge Köpfe stecken.
      Denn eine Schlagzeile von ‚Manipulation‘ ist da überhaupt nicht angebracht. Es war ja nichts anderes, als was die NSA auf das Handy on Angela Merkel veranstaltet hat. Und dann haben sie die Wahrheiten, die da zu lesen waren, an die Öffentlichkeit gebracht.
      Nett ist anders, ohne Frage.
      Wer aber hier manipuliert wird, sind nicht die amerikanischen Wähler, sondern, in diesem Falle, die Leser der FAZ. Denn sie bekommen nicht vorgesetzt ‚Russen hacken Clintons E-Mail und finden Dinge, die Clinton da überhaupt nicht hätte zwischenlagern dürfen‘. Also Wahrheiten, die Clinton zum wiederholten Male gesetzwidrig auf ihrem Privathandy hatte. Stattdessen wird eine Wahlmanipulation suggeriert.


    • Werter Uwe Dippel,
      kein sachlicher Analyst hat in den USA behauptet, dass die Russen die Wahl manipuliert haben, sondern sie sagen, dass sie nicht wissen, welch eine Motivation dahinter steckte.

      Ich finde es jedoch erstaunlich, dass alles, was die Russen machen, von so vielen Deutschen verharmlost wird, während das, was die USA tun, zutiefst verurteilt wird.

      Und eine Diskussion über die Russen ist auch nicht möglich, ohne die gleichzeitige Relativierung durch Sätze wie z.B.: Aber die USA sind doch viel schlimmer. Zu der barbarischen Abschlachtung von Zivilisten in Syrien kein einziges Wort.

      So ähnlich, wie bei der Diskussion über Trump, wo es heißt: Ach lassen Sie den Armen doch zuerst ins Weiße Haus ziehen. Doch von HRC wusste *jeder* vermeintlich ganz genau, was sie im Weißen Haus tun wird, schon in der Wahlkampagne. Und ich wagte bald nicht einmal mehr das Kürzel HRC zu nennen ohne das Risiko einzugehen, hier als männerhassende Feministin angegriffen zu werden, selbst wenn ich die Frau gar nicht mag. Ist das etwa „analytisch“? Ist das sachlich?

      Dazu ein Beispiel: Trump fordert jetzt Safe Zones in Syrien. Dazu nirgends ein Wort. Als HRC den gleichen Vorschlag machte, wurde sie einmütig zu einer grausamen Kriegstreiberin erklärt, welche den III Weltkrieg herausbeschwören will.

      Sorry, aber es ist inzwischen meine Überzeugung, dass 60-70% der Teilnehmer der deutschen Foren und Blogs der Propaganda Russlands auf den Leim gegangen sind. Sonst ist die beinahe hysterische Ablehnung von HRC und die Verbreitung der absurdesten VT über diese Frau nicht zu verstehen.

      Sind die Finnen, Balten und die Polen etwa so viel dümmer, wenn sie den Russen nicht über den Weg trauen? Jedenfalls haben diese Menschen, auch in meinem Ursprungsland, andere Erfahrungen gemacht als die Deutschen.

    • Klar ist er ein intelligenter Schachspieler,
      @ Herr Moser. Sonst hätte er doch Snowden kein Asyl gewährt, oder?

    • Danke, Tamarisque,
      Ihr erster Absatz hat mir gereicht. Ganz im positiven Sinne.

      Ich wollte lediglich herausdestilliert haben, dass der olle Kutter mal wieder hin und her schlingerte, obwohl der Main in Frankfurt eigentlich ein ganz braver Fluss ist.
      Nicht nur der olle Kahn, auch die anderen fröhlichen Mitläufer, von Deutschlandradio Kultur (mehr kenne ich nicht mehr, der letzte Sender aus dem Bundesgebiet, der wenigstens manchmal gute Sendungen hat) bis … [bitte nach Belieben einfügen].

      Man muss doch kein Putinversteher sein, um feststellen zu können, dass es sich um eine gedruckte Lüge handelt, wenn behauptet wird, Russland habe mit einem Hackerangriff die amerikanischen Präsidentschaftswahlen manipuliert.
      Es grenzt an Ironie, wenn man den Russen unterstellt, durch Verbreitung einer nie bestrittenen Wahrheit Wahlen zu manipulieren. Da fällt als Ergebnis nämlich unten heraus, dass jemand anderes versucht hat zu manipulieren.

      Die Schlechtigkeit Putins ist dabei doch eine Variable, die den Manipulationsvorwurf überhaupt nicht beeinflusst.

    • Herr Moser, dabei hat Obama so ganz nebenbei
      fast unmerklich zugegeben, dass Putin die Wahl nicht beeinflusst hat. Aber natürlich werden unsere Wahlergebnisse, so sie den etablierten nicht in den Kram passen, von Putin manipuliert worden sein. Ich harre schon gespannt den Erklärungen.

      Dann hat Merkel mit Hollande, ausgerechnet der lame Duck aus Fronkraisch, mal wieder die Verlängerung der Sanktionen durchgesetzt, die kein Mensch mehr haben will. Die Industrie hat die Schnauze voll davon, aber das stört unsere ulvF wohl weniger, irgendwie muss sie ja noch zeigen, wer die Pumperlhosen anhat.

      Mir geht der massive Aufbau des Feindbildes Putin gewaltig auf die Nerven. Er ist kein Demokrat, aber er ist auch nicht blöd und grundsätzlich bräuchten wir das, was in Russland an Bodenschätzen einfach so rumliegt. Auf der einen Seite lassen wir uns das Gas von ihm liefern, auf der anderen tun wir so, als sei er der Teufel höchstpersönlich. Wenn die Amis könnten, wären sie längst dort und würden abschöpfen, was geht. Die Anfänge sah man ja bei der Ukraine.

      Teuflisch sind bei uns auch einige, sonst wäre heute manches anders als es ist.

    • Titel eingeben
      Don Alphonso sagte am 17. Dezember 2016 um 15:14 Uhr, „… die Putinfreundlichkeit der AfD wirklich hässlich ist, der Mann ist wirklich ein Elend.“
      – Das Gleiche denke ich seit 2004 über den lupenreinen sozialdemokratischen Bundeskanzler bereits, vgl. http://www.abendblatt.de/politik/deutschland/article106930893/Schroeder-Putin-ist-lupenreiner-Demokrat.html

    • Russland hat nicht manipuliert?
      Dann möge mir bitte jemand erzählen und begründen, weshalb keine republikanischen bzw. Trump-Mails veröffentlicht wurden.

      Ich mag die Demokraten nicht verteidigen, denn ich weiß zu wenig, was die angestellt oder intendiert haben.

      Aber ein Anliegen hätte ich – bitte in beide Richtungen schauen

    • «Putin hegt einen persönlichen Groll gegen mich» soll eine Aussage von HRC sein.
      http://bazonline.ch/ausland/amerika/putin-hegt-einen-persoenlichen-groll-gegen-mich/story/13169890
      Für mich ist das, was uns da nicht nur hier sondern auch auf der „Weltbühne“ der großen Politik vorgespielt wird, nurmehr eine überaus schlecht gemachte daily soap.
      Nur: wie kann man sich als Schauspieler für so ein Stück hergeben? Selbstüberschätzung? Narzissmus? Hybris?
      Vielleicht können wirklich nur mehr psychotherapeutische Ratgeber helfen?

    • Thomas, das Mutterschiff hatte die Erklärung dieser Tage
      es war nur ein Tippfehler eines armen IT-Dödels bei den Demokraten, der 60.000 Mails an die Öffentlichkeit spülte.
      http://www.faz.net/aktuell/politik/wahl-in-amerika/geleakte-e-mails-in-clintons-wahlkampfteam-sorgen-fuer-furore-14574713.html

    • @Externet
      Peter III. war ja in Wirklichkeit kein „Romanow“, sondern ein Schleswig-Holstein-Gottorf.
      Ein lupenreiner Wessi also, der sich von einem schwulen Heiratsvermittler aus Berlin-Mitte dann dieses Mädel aus Sachsen-Anhalt aufschwatzen ließ.

    • @Thomas Cgn
      Sie scheinen der einzige zu sein, der damals nicht jeden morgen jede Mail und jeden tweet des Donald auf den Titelseiten der Weltpresse erfahren hat…

      „Aber ein Anliegen hätte ich – bitte in beide Richtungen schauen”

      Kennen sie auch nur einen Menschen der ernsthaft darauf bestanden hätte, einer der beiden wäre wählbar?
      Das war doch das eigentlich Gute an dieser Wahl, auch wenn es die Medien so nicht wörtlich sagen, aber es hat der Welt gezeigt in was für einem Zustand die USA sind, wenn sie nichts als sowas zur Wahl hervorbringen kann.
      Trump wird wohl die USA ein wenig ruinieren, Hilary hätte wohl einen (möglicherweise sogar Atom-) Krieg in Europa veranstaltet. Da fällt es einem als Europäer doch leicht den Orang Utan Klon vorzuziehen, oder?

      PS Mit der Vorstellung da sei was einseitig, stehen sie allerdings allein. Glauben sie ernsthaft auch nur ein Land, nur eine politische Bewegung würde heutzutage noch nicht hacken? Sehr witzig ist da höchstens immer wenn ausgerechnet die USA mit dem Finger auf andere zeigen.
      Man sollte sich „Snowden“ anschauen und dabei nicht vergessen, dass andere Länder, was das Net angeht, natürlich genauso dreckig arbeiten. Die belegten Drohnen Morde in dem Film sind allerdings alle amerikanische, bzw. Obama Leistungen.

  103. @Tamarisque
    Wieviele ‚Angepasste‘ gibt es denn hier?

  104. Eine Höllenfahrt; Breitbart und Sodomie in Schweden
    Weil ich also bei Wärmedämmung nicht mitreden kann und mich auch nicht sonderlich für Autos interessiere, außer als Fortbewegungsmittel, hier dazu nur so viel: Einmal bin ich aus Versehen weit über 200 km/h gefahren. Ich war auf der Autobahn mit dem Mercedes meines Mannes unterwegs, die Autobahn war nicht voll, und irgendwann erschrak ich mich, weil ich zunächst gar nicht merkte, wie schnell ich fuhr und auch nicht die Absicht gehabt hatte. Könnte ich entscheiden, gäbe es ein Tempolimit. Ich fahre höchstens 160-180 km/h.

    Eine einzelne Autofahrt habe ich noch gut in Erinnerung, das war mit meinem vorherigen Freund, damals vom Beruf Sohn.;-) Er holte sich sein neues Auto vom Werk ab, mich und seinen besten Freund, einen Deutschschweden, mit welchem wir heute noch befreundet sind, im Schlepptau. Das war ein Porsche Targa, und ich sollte hinten auf dem Kindersitz sitzen, weil ich zart und sehr schlank war. Mein Freund, jung und übermütig wie er war, wollte auf der Autobahn alles, was geht, aus dem Wagen rausholen, ich saß hinten eingequetscht, die Federung von Porsche war Murks, er fuhr wie ein Teufel, und meinte irgendwann stolz wie Bolle, dass er die Geschwindigkeit von Privatflugzeugen erreicht hätte. Mir war speiübel. Eine Höllenfahrt war das aber auch.

    Also möchte ich hier stattdessen Sachen ansprechen, die mit ein paar früheren Blog-Themen verbunden sind.
    Breitbart: rassistisch oder nicht? Eine Einschätzung aus Israel, gefunden auf der Online-Site der größten israelischen Zeitung:
    http://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-4892936,00.html
    The pro-Israel racists
    Op-ed: We are familiar with the combination of racism and enthusiastic sup-port of Israel from the far right parties in Europe. Actually, we are also familiar with this combination from Israel. In America, it is somewhat new, which has placed the Anti-Defamation League in a difficult dilemma.
    Interessante Lektüre, die zeigt, wie komplex das Thema ist.

    News aus Schweden!
    Um Vorurteile zu entkräften, von wegen nur muslimische Männer und Ziegen:
    In der Kleinstadt Ljungy in Südschweden hat sich ein ca. 70-jähriger Mann an einem Pferd vergangen und wurde dabei in flagrante delicto erwischt.
    http://www.expressen.se/kvallsposten/man-atalas-for-sex-med-djur/
    Efter händelsen oroade sig dock hästägaren för hur hästen påverkats psykiskt.

    Das Tier wurde untersucht und hatte laut Tierarzt keinen physischen Schaden davon getragen. Doch laut dem oben zitierten schwedischen Satz machte sich der Besitzer nachher Sorgen darüber, inwieweit das Tier psychisch beeinträchtigt wurde. Das ist süß, so richtig schwedisch PC, so nach dem Motto: Die Stute ist traumatisiert und muss tiefenpsychologisch therapiert werden. ;-)

    Die Ethnie des Täters blieb unbekannt, wird in Schweden gewöhnlich nicht angegeben, aber ich möchte auf einen Bioschweden tippen. Dabei fällt mir Katharina die Große ein. Wessen Vorbild ist sie nochmal? Hm…?

    • Angelika die Kleine?
      http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/katharina-die-grosse-verwandte-seele-eine-zarin-fuer-die-kanzlerin-1279955.html

      „… Wie Katharina als junge Gattin des ungebärdigen Romanowzaren Peter III., so durchlief auch Angela Merkel als Pastorentochter in der DDR eine strenge Schule der Selbstverleugnung, bis hin zum verschlossenen Pokerface. Hinzu kamen Zähigkeit, Lernfähigkeit und die chronische Unterschätzung durch ihre Umgebung.

      Selbst in ihrer Einstellung zur Mode findet die demokratische Politikerin, die bekennt, bei harter Arbeit bevorzuge sie Hosen und flache Schuhe, in der Autokratin Katharina eine verwandte Seele. …“

    • Mätressenwirtschaft vs Jungfräulichkeit
      Friedrich II. König von Preußen
      Totengespräch zwischen Madame de Pompadour* und der Jungfrau Maria

      ( und Katharina die Große lachte sehr)

      » … in diesem klandestinen Totengespräch ist … der Kirchen- und Weiberverächter Friedrich ganz bei sich selber. Paradiesische Gefilde ruft er hintersinnig herauf, in denen die französische Staatskokotte Pompadour und die allerchristlichste Jungfrau Maria zusammentreffen, um unter »Huren« einen wahrhaft sittenverderbten Disput zu führen.

      Ausgerechnet die französische Königsmätresse nimmt es sich heraus, jene christliche Mutterikone der Gotteslästerung zu zeihen, sie sei nichts als ein elendes »jüdisches Bettelweib«, hätte sich einem gewöhnlichen römischen Legionär hingegeben und sich des Menschenbetrugs schuldig gemacht.

      Am Ende freunden sich beide »Sünderinnen« gar noch an und wollen gemeinsam mit der Ehebrecherin Magdalena eine satanische Weiberdreifaltigkeit eingehen.« (Zimmermann, Zeit 1999)

      http://www.berliner-zeitung.de/entdeckt–friedrich-der-grosse-schrieb-ein–totengespraech-zwischen-madame-de-pompadour-und-der-jungfrau-maria–schwestern-im-jenseits-16320364

      Postfactum:
      * Pompadour – Es ist ein Treppenwitz der Geschichte, dass Liebesspiele wohl das waren, was sie am wenigsten gut beherrschte – und sie nur durch diese überhaupt in eine Position gelangen konnte, um ihre vielfältigen anderen Talente auszuleben.

    • Pferd und Mensch
      Wenn die Pferdin (ich nehme an es war ein weibliches Tier) Einwände gehabt hätte wäre die Sache mit einem Tritt schnell erledigt gewesen.
      Es sollen auch schon Pferdeliebhaber an einer Wand erdrückt worden sein ohne das sich am Pferdehintern oder der Wand irgendwelche Schäden eingestellt hätten.

      Ich empfehle:
      Geliebtes Tier, von Midas Dekkers
      eine Art niederländischer Bernhard Grzimek

      Zitat Wikipedia:
      In seinen populärwissenschaftlichen Werken für Erwachsene untersucht er unterhaltsam gesellschaftliche Fragen und vertritt dabei häufig ungewöhnliche Standpunkte. Dazu gehört auch die unvoreingenommene Beschäftigung mit Themen wie der Zoophilie in seinem Buch Geliebtes Tier, das in Deutschland mehrfach aufgelegt und in den Niederlanden zum Sachbuch des Jahres gewählt wurde.

  105. Lieber Don, sind Sie nun Besitzer oder Eigentümer dieser Wohnung ?
    Als Besitzer würde mich Ihre durchaus herablassende Art lediglich amüsieren, als Eigentümer hingegen meine Meinung über Sie bestätigen.
    Da Sie aber, wie Sie schreiben, an einer Besitzerversammlung teilnahmen, empfehle ich Ihnen einen Blick ins Grundbuch. Dort ist der Eigentümer eingetragen. Sollten Sie Ihren Namen dort nicht finden, sondern lediglich den des Eigentümers, würde ich im Mietvertrag nachsehen. Dort finden Sie sowohl den Namen des Eigentümers als auch den des Besitzers (Mieters).
    Sollten Sie weitere qualifizierte Fragen – auch solche zur Dämmung von Wohnungen haben – stehe ich Ihnen sehr gern weiterhin zur Verfügung. Aber jetzt muss ich mich erst einmal um die Zubereitung des Abendessens kümmern.

    • Die Wohnung gehört mir, und wir reden hier umgangssprachlich. Ich bin Eigentümer und Besitzer, alles andere sind nur Mieter.

    • Frau Meier,
      Ihre juristischen Kenntnisse in allen Ehren, aber beim genauen Lesen war schon deutlich, dass nicht die Mieter eingeladen waren, aus allen Ecken nach München zu kommen, um Investitionen in Millionenhöhe an von ihnen gemieteten Wohnungen abzusprechen, oder? Die Dächer und Dachgauben auf eigene Kosten zu erneuern?

      Warum also dieses nitpicking?

      Danke dennoch für Ihre Belehrung, und nun wissen wir alle, dass der Eigentümer das ist was umgangssprachlich als ‚Besitzer‘ gilt, während derjenige der ein Ding gerade in seiner Hand hat, nach juristischem Verständnis als ‚Besitzer‘ gilt. In diesem Falle unser Gastgeber also lediglich der Eigentümer wäre.

      Und nu?

    • Gnädige Frau, humorlosen Besserwisserinnen empfehle ich Loriot...
      …den Familienoriginalbenutzer. Dann dürfte es klar sein.

  106. Süsse Nagetiere
    Seit unsere Elite das Rattengift, das noch wirksam ist, verboten hat (oder präziser: den Einsatz dem Fachmann vorbehält), vermehren sich die lieben Tierchen in der Stadt ganz kräftig, so ähnlich wie im Mittelalter, Pandemie, ick hör dir trapsen…aauf dem Land kennt man meistens noch einen Fachmann oder Landwirt mit Beziehungen und die meisten Menschen wohnen im Eigentum und denken (auch beim Müll) etwas praktischer. Gelbe Säcke ziehen in einer Regentonne mit Pflasterstein gelagert weder Mäuse noch Marder noch Katze noch Ratte an…
    Besser, wenn man sich diesen geballten Blödsinn, der im Namen der Umwelt verzapft wurde (und nur einzelne „Unternehmer“ oder Industrien reich gemacht hat) nicht in Summe vor Augen führt, er wird nur noch getoppt von der Wohlfahrtsindustrie.

  107. Sell
    ich würde jeden einzelnen Quadratmeter, den ich nicht selbst benutze, sofort verkaufen. Kaufen Sie einfach was schönes dafür. Aktien zum Beispiel, alt, groß und mit Dividende. oder halt alte Fahrräder. Ich musste für mein Depot jedenfalls noch nie irgendwo hinfahren und mit komischen Leuten reden. Man zahlt zwar Abgeltungssteuer, aber das macht die Bank automatisch und die Rechtslage ist seit 8 Jahren unverändert. und wenn sich da doch was ändert steht es in allen Nachrichten auf Seite 1.
    Ich selber wohne zur Miete in der RHS und gehöre hier als Mieter zur geschützten Art. Ist recht lustig wie die neue Regierung hier für mich Politik macht, obwohl ich mir auch das ganze Haus leisten könnte.

    • ich komme aus einer Miethaifamilie, das liegt bei uns im Blut.

    • Frank,
      wer zuletzt lacht, lacht am besten.
      Allerdings muss man da manchmal unendlich Geduld haben. Ob ich derjenige sein würde, weiß ich nicht. Shares can be more fickle than women.
      Letzten Endes doch nur Papier, Versprechungen. Gestern war Apple’s market cap 618 Milliarden. Oh glücklich wer noch hoffen kann, im Bedarfsfalle seine Anteile verkaufen zu können, wenn alle das wollen. Das würde dann ein tiefschwarzer Montag (meinetwegen auch wieder Freitag).
      Da ist ja kein Gegenwert für vorhanden, der monetisierbar wäre.
      Eine Stadtvilla hingegen wäre. Allerdings auch nur, wenn keine Atombombe drauffällt. 100% sicher ist nichts. Aber wenn ich was zum Investieren hätte, würde ich auch eher auf Immobilien setzen. Trotz der Rendite.

    • Der Crash als Chance
      „Oh glücklich wer noch hoffen kann, im Bedarfsfalle seine Anteile verkaufen zu können, wenn alle das wollen.“

      Ist das nicht der Zeitpunkt, an dem viele arm und wenige ( mit Leerverkäufen ) reich werden?

      Ich glaube, das ist auch eine Mentalitätsfrage, die sehr schön von Taleb im „Schwarzen Schwan“ abgehandelt wurde. Die einen haben zu 99% der Zeit recht und verlieren alles in einem einzigen Augenblick. Bei den anderen ist es genau umgekehrt. Sie spielen in einer der vielen Lotterien, einer von der sie glauben, sie könnten die Chancen beeinflussen oder sie zumindest erkennen.

      Nun liegt die ganze Moral, die Gerechtigkeit, wie auch die Metaphysik auf der Seite der Mehrheit. Die Vorstellung, den Zufall auszuschalten, alles zu kontrollieren und jedes Indivduum seinem sozialen Nutzen zuzuführen, ebenfalls. Das Glück liegt dagegen auf der anderen Seite. Die Religionen waren geschickt darin, beide Seiten miteinander zu verknüpfen. Erst kommt der ultimative Crash, der Tod, dann das ganz große Glück, aber nur unter der Bedingung eines moralisch einwandfreien Lebens. Die andere Seite wurde, entgegen der Realität, an die Bedürfnisse der gesellschaftlichen Mitte angepasst. Da man jedoch nicht jedem strebernden, Regeln befolgenden Philister den Aufstieg gönnte, brachte man mit der göttlichen Gnade wieder ein Zufallselement ins Spiel: am Ende kann man Gott nicht vorschreiben, wen er liebt und wen nicht.

      Wenn heute alles ausgespielt ist und die einzige Überlebensmöglichkeit darin besteht, sich im materiellen Besitz irgendwie einzuigeln, während der Verschuldungswahnsinn immer größere Kreise zieht, dann ist der Crash die einzige echte Chance, die einzige Möglichkeit auf Umverteilung.

    • Frank,
      bereiten Sie sich mal innerlich auf eine böse Überraschung vor.
      Wenn Sie früh genug verkaufen, ist das Geld nichts mehr wert. Und wenn sie nicht verkauft haben, kriegen Sie für sehr lange Zeit nichts dafür. Ausser schubkarrenweise wertloses Geld.
      Die Aktienbesitzer von 1945 waren erst 1955 aus dem Schneider.

      „Über Land geht Krieg und Brand“
      Draghi und EURO kommen in dem Satz nur deshalb nicht vor, weil sie den Reim stören und zu der Zeit, als diese Weisheit noch eine war, so ein finanzieller Amoklauf nicht denkbar war.

    • Danke, Dreamtimer!
      Es wäre allerdings auch noch eine andere Argumentationskette meinerseits zur Verfügung gestanden, über die ich ebenfalls nachgedacht hatte, meine Antwort daran aufzuhängen:

      Wenn Gott und die Welt, in diesem Falle repräsentiert durch die Politik und die FAZ, auf uns einhämmern, dass Sparbücher ja so 19tes Jahrhundert sind, sowieso keine Rendite abwerfen, auch in Zukunft keine mehr abwerfen werden, und – das ist der Lösungsvorschlag, der uns von eben diesen eingehämmert wird – folglich durch Anteilseignerschaften dringend zu ersetzen sind, Aktien die Anlage der Zukunft, reditereich und sexy, yadayadayada …

      … dann wäre zu überlegen, ob man diesen ‚gut gemeinten‘ Ratschlag nicht besser meidet wie der Deiwel das Weihwasser bzw. der Vampir den Knoblauch.
      Ausser man ist der üblich-brave deutsche Michel, der noch immer vermeint, die Politiker und die völlig unabhängige FAZ wollten das Beste.
      Das wollen die natürlich, schon. Aber nicht das Beste für, sondern das Beste von ihm.

      Grundstücke, lieber Frank, lassen sich im Gegensatz zu Anteilseignerscheinen nicht beliebig vermehren. Zumindest nicht, solange Mond und Mars nicht besiedelbar sind.

      Ich bin kein Volkswirt. Aber mich würde dennoch interessieren, wenn man alle Aktienwerte aller Firmen dieses Globus mit Stand von z.B. heute, zusammenrechnet, wie viele globale jährliche Bruttosozialprodukte dabei herauskommen. Und das ist noch die ganz nette Version, weil diese Zahlen ebenfalls nicht monetisierbar sind.
      Also wäre die nächste, realistischere, Rechnung, wie viel der effektiv erlösbare Gegenwert ist; *nicht* der Buchwert. Also wie viele -zig mal mehr Wert sozusagen auf Aktien gedruckt ist, als das was man erlösen könnte, verkaufte man alles, alles alles was auf dieser Welt irgendwie existiert zum Tagespreis.
      Und auch das ist noch eine nette Variante. Ganz realistisch dürfte man der Summe der globalen Aktien nur das entgegenstellen, was alle Aktiengesellschaften auf diesem Globus an effektiven Werten zusammenkratzen können.
      Wetten verliere ich ungern. Deshalb wette ich nicht, halte einen Faktor von 100 aber durchaus für möglich.

  108. Feudalismus ist Scheisse
    Im Ernst

    • Was soll er denn sonst sein....
      … wenn er in diesem Ernst drin ist. Wie heisst der Ernst denn mit Nachnahmen?

    • Ernst waren Sie hier bei Don Alphonso noch nie, jedoch ernstzunehmen.
      http://blogs.faz.net/stuetzen/2012/01/22/der-weg-zur-herrschaft-manifest-fuer-die-edlen-reichen-und-tuechtigen-2356/ (22. Januar 2012) „… Dennoch bin ich mir sicher, dass sie diesen Herausforderungen gewachsen sind!

      Feudalismus oder Barbarei – das ist die Wahl, vor der die Reichen und Tüchtigen Europas heute stehen. Ich habe keine Zweifel, wie sie sich entscheiden werden. Und wenn Sie es wollen, bleibt es kein Traum.“

    • HansMeier555
      „Feudalismus ist Scheiße“

      Och, das sagen Sie doch nur, weil Sie fürchten am falschen Ende der (Feudal)Gesellschaft zu landen. Wenigstens müssten Sie dort nur den „Zehnt“ abliefern, eine vergleichsweise milde Gabe.

      Außerdem, gilt nicht auch heute: „Einem ‚Adel der Chancen‘ am einen, stehen am anderen Ende die Gruppen der Besitz- und Ressourcenlosen ohne Perspektiven gegenüber“ (Rainer Forst, 2005)? Ohne erkennbare Verantwortung eines Feudalherrn, den man deshalb zur Rechenschaft ziehen könnte.

      Hand aufs Herz, wenn andere archaische Gesellschaftsformen zu Deutschland zählen, weshalb nicht auch der Feudalismus?

      Muss hier wieder auf eine Minderheit eingedroschen werden, weil die statt der Polygamie das Ius primae noctis vorzieht?
      Wo bleiben Toleranz und Respekt?
      Ist hier auf einmal Ende Multikulti?

    • Zweite Meinung
      Aus der Echo(Kammer) der Frau spricht:

      »Topmodel«-Kandidatin und Feudalismus-Expertin Sara Kulka:

      »Wenn ich am Herd stehe, hat mein Freund Sendepause, der soll auf der Couch sitzen und sein Bierchen trinken. Das bringe ich ihm dann auch gern.«

      »… Feudeln (Putzen, Anm. der Red.)«,
      Wenn Frauen zu viel feudeln, FAZ 03.06.2012

    • Alte und junge Linke sind Scheisse
      im Ernst…

    • Scheiße! Herr Moser, Scheiße!
      Das sollte schon bedacht werden.

      Ansonsten….

    • @555
      Sie stellen da schon die richtigen Fragen:

      Muss hier wieder auf eine Minderheit eingedroschen werden, weil die statt der Polygamie das Ius primae noctis vorzieht?
      Wo bleiben Toleranz und Respekt?
      Ist hier auf einmal Ende Multikulti?

      Ich empfehle zu dem Thema immer einen Studien-Aufenthalt in Japan, ein Land im den der Feudalismus die normalste Sache der Welt ist. Wenn man sich das eine Weile genauer naschaut merkt man dass dazu nur ein Voraussetzung gegeben sein muss, eine Sklaven-, oder wie Don sagt, eine Leibeigenen-Mentalität des Volkes. Don hat wie meist Recht, es lebt sich ganz hervorragend hier. Selbstverständlich nur dann, wenn man nicht für seinen Lebensunterhalt arbeiten muss, diese Eigenart des Feudalismus sollte man immer bedenken, falsche Entscheidungen sind schnell getroffen

  109. ... und wo hängt man dann die Barockspiegel auf?
    Die müssen nicht zwingend hängen, jedenfalls nicht an der Wand.

    Es gibt eine Reihe von mehr oder weniger eleganten, mehr oder weniger stil- und bruchsicheren Standlösungen, mit Einhängevorrichtung, am Boden stehend mit einfacher Stützstrebe im Rücken usw.

    Vor allem wenn der Spiegel leicht schräg steht, geht es z. B. bei Einladungen vor ihm zu wie an einem Meisenknödel im winterlichen Garten … ein unwiderstehlicher Magnet für die Damen, die hier gern Erscheinung und Wirkung kontrollieren.
    Die Spiegel lassen sich beliebig und effektvoll richten, schaffen neue und interessante Sichtachsen, können Licht umlenken – und sie wirken weit attraktiver als etwa die dröge Bibliothek, mit der man(n) Punkte zu schinden hofft, auf die sich in anderen Gebieten kaum Ansprüche erheben lassen.

    Zu bedenken: die freistehenden Konstruktionen bilden evtl. lästige, will heißen stark gefährdete Hindernisse für ukrainische Stubenmädchen oder schwedische Staubsaugerroboter.

    Ihr Schreiner mit bayerischem Hauptschulabschluss und stilistischem Gespür weiß Rat.
    Bilder zu Steh- oder Stand-Spiegeln s. Web.

  110. Aktivität vor der hauptamtlichen Tätigkeit
    Das Thema passt hier an sich rein gar nicht, aber da Sie es bei Twitter ansprachen:

    Ich schrieb bereits in einem Kommentar zu einem anderen Beitrag, dass Holm sich seit seiner Verpflichtung mit 14 oder 16 Jahren und der Zeit danach qualifiziert haben dürfte.

    Journalisten, die ihren Beruf ernst nehmen, sollten also bitte nach Mitschülern von Holm forschen und in deren Akten sehen, ebenso in die Akten anderer Zeitgenossen aus jenen Jahren.

    Niemand würde von der Stasi als hauptamtlicher Mitarbeiter eingestellt – selbst wenn es nur um verstaubte Akten gegangen wäre, was natürlich nicht zutrifft – hätte sich diese Person nicht vorher als äusserst zuverlässiger Zuträger erwiesen.

    Es dürfte viele Denunziationen und Verrate seitens A. Holm gegeben haben.

    Und sehr viele Opfer.

    Mögen diese alle ans Tageslicht kommen und dann hoffentlich zumindest zu einer Entschuldigung Holms und einem Abstrafen der drei Regierungsparteien Berlins führen, die sich so dreist und gegen jedes sittliche Empfinden der Bürger verhalten haben.

    • Neben Holm gehört auch Sawsan Chebli zu den neuen 25 Auserwählten in Berlin -
      bekannt aus Funk und Fernsehen und aus der Bundespressekonferenz, wo sie bisher Steinmeiers Außenministerium vertrat. Dies ging ein bisschen unter – ist der SPD genau so anzukreiden wie den Linken das andere:
      https://www.facebook.com/hamed.abdelsamad/posts/10154765810915979
      i’slam, Sawsan Chebli und die trojanischen Pferde der Muslimbruderschaft

    • goodnight...
      … ich liebe ihre kommentare!

      (muss gesagt werden.)

      Don, als stille Leserin – DANKE!

    • Gern geschehen.

    • Thomas....
      Sie scheinen nicht zu wissen, dass sein Vater schon bei dem Verein war, der hat wohl gebürgt.

      Das wird meist verschwiegen und aus gutem Grund! Holm Senior war der Stasi Agent in dem Film „Das Leben der Anderen“!

      Das ganze Thema Holm hat nicht das Geringste mit der Stasi zu tun, es gibt da ausser Formellem nichts was man allen anderen Leuten nicht auch vorwerfen könnte.
      Es geht dabei einzig und allein um den ewigen Konflikt zwischen Mietern/Besetzern und Vermietern/Besitzern. Und nun raten sie mal auf welcher politischen Seite, in der Nähe welcher Partei, letztere stehen.

  111. Der Trump in uns
    @ Don,

    ich möchte Ihre Überschrift zu diesem Blog aufgreifen – der Trump in Ihnen- dazu passt gut ein Blog vom 17.12. im Spectator, von Brendan O’Neill : „‚White men‘: the most dehumanising insult of our times“.

    Demnach könnte man Ihre Überschrift sowohl von der Rasse („white man“ als auch der Klasse (Immobilienbesitzer) verstehen. Mit der medialen Hetze gegen wütende weiße Männer werden diese jedoch zu einer einheitlichen Masse zusammengefasst, also ihrer Identität beraubt. Identitätspolitik bewirkt hier das Gegenteil von dem, was sie möchte, und spaltet die Gesellschaft.

    Ich kann den Blog nur empfehlen und wünsche mir, dass recht viele Menschen den Trump in sich entdecken und den Mut zu ihrer Meinung aufbringen.

    • Ja, ich weiss, aber ich bin 181 gross, 87 Kilo schwer und jeder hat bei mir einen frei und dann bin ich dran, und ich werde mich nicht bremsen. Egal ob im Netz oder in der Realität.

    • What's wrong with this f.cking country? Everybody hates everybody!
      Nope, der Witz an der ganzen Geschichte ist (bento Kids in der Nudging Abteilung Berlin Mitte bitte aufpassen!), dass so erst diese Identität des weißen Mannes erzeugt wird.

      Erst indem man den weißen Mann als das Böse in die Welt setzt, erzeugt man eine Differenz zwischen Weißer Mann und dem Rest der Welt und das führt erst dazu, dass sich die weißen Männer als weiße Männer identifizieren.

      Frau erzeugt das, was sie verhindern will.

      Das ist so lustig.

    • @ Barbara
      Meinen Sie, wir sollten alle vielmehr auf Trumps Niveau rumpöbeln? Eigenartig.

      Ich frage mich ja manchmal, wie wir „weißen Männer“ aus der jahrhundertealten und -langen Sicht der „nichtweißen Männer“ aussehen? Also z.B. nord- und südamerikanische Indianer, Afrikaner etc. „Unsere“ Blutspur über diese Erde ist schon verdammt breit und lang. Da ist es vielleicht doch sehr verständlich, wenn die Opfer eher selten zur Feinsinnigkeit neigen.

      Die Lage könnte auf einfache Weise sofort erhellt werden. Wer verdient all diese wunderschönen Profite an diesen Kriegen im Nahen Osten und anderswo? Name und Hausnummer bitte. Täglich!!! Auf Seite 1!!!

      Übrigens lässt sich das „dehumanising insult“ auch hierzulande täglich beobachten. Simple Pauschalisierung garniert mit ein paar Viertelwahrheiten reichen völlig aus. Für jede unliebsame Gruppe. Viele Menschen können gar nicht anders als in solchen Kategorien zu, najanaja, also zu „denken“.

    • @Barbara
      „Ich kann den Blog nur empfehlen und wünsche mir, dass recht viele Menschen den Trump in sich entdecken und den Mut zu ihrer Meinung aufbringen.“

      Ich finde die Art, wie der Don zwischen seinen Attacken immer wieder auf das Schöne im Leben (und nicht nur den Teil, den die meisten sich nicht leisten können) zeigt sehr gelungen.

      Das ist das Problem der heute zu sehr verwöhnten Linken – die haben überhaupt keine positiven Utopien mehr zu bieten, stattdessen wird ausgerechnet der Islam (bzw Hass, neben Öl der Hauptexportschlager Saudiarabiens) wie sauer Bier angepriesen.

      Von solchen Flaschen darf man sich nicht einschüchtern lassen.

    • @DA
      Lässt ja sehr tief blicken. Schon mal so richtig eine aufs Maul bekommen? Doch wohl eher nicht, denke ich mal. Es hat übrigens noch jeder seinen Bremser gefunden. Jeder!
      Und der Löwenmut an der Tastatur? Je nun…

      https://www.youtube.com/watch?v=O5bI7ZUlQy8

    • Ich bin Wackersdorfveteran.

    • Isn't that just like a wop? Brings a knife to a gun fight.
      @Gast

      Auf Maul hauen?

      Jesus, endlich gehts hier los.

      Wo, wann, mit wem?

      Schicken Sie mir Infos…ich schicke ne Drone.

      Weil, „aufs Maul hauen“ ist eher so ne Sache von 68er Idealisten.

      Die Zeiten sind lange vorbei.

      Sorry, Joschka.

    • Es ist insofern zutreffend, als es im Kontext mit holm den ein oder anderen Verhaltensratschlag gab. Etwa Berlin besser zu meiden.

      Aber ich wollte da eh nicht hin.

    • Drones aren't going anywhere. In fact, they're going everywhere.
      Ups, im Deutschen sagt man Drohne.

      Whatever, hier mal eine Vorstellung von Modern Warfare (natürlich von FPSRussia)

      https://www.youtube.com/watch?v=SNPJMk2fgJU

    • Soso. Wackersdorfveteran
      Sicher in der allerersten Reihe. Ich würde ja die Betonung schon im eigenen Interesse dringend auf Veteran legen.

      Hat nicht in einem Münchner U-Bahnhof ein Kampfsportveteran von einem austickenden Jugendlichen umstandslos eine draufgekriegt? Ergebnis:Veteran tot. Tragisch das Ganze.

      Ansonsten:Den Link nochmal sacken lassen.

      Sollten Sie aber so ganz dringend usw. Ich wüsste ein paar tod(!)sichere Adressen für Sie.

    • Das sind ja herzige Andeutungen, in denen Sie sich da ergehen. Können wir jetzt bitte wieder über Dämmung reden?

    • Don sagt: Ich bin Wackersdorfveteran.
      Auf welcher Seite?

      Ein Kollege von mir bei der Psychiatrieweiterbildung(Krpfl) war damals angehender Polizeibeamter und u.a. in Wackersdorf.. Er hat es dann bleiben lassen.

      Mich hatte die Friedensbesegung mehr beeindruckt.
      Man setzte sich auf die Zufahrtsstraßen von Atomwaffendepots und
      lies sich dann aber gwaltfrei weg tragen.

      Die Friedensbeweung und die Anti AKW Truppe passten m.E, gar nicht zusammen. Letztere war viel zu Gewalttätig.
      Ein Teil der Grünen stimmte später dann auch für die Kampfeinsätze der Bundeswehr u.a. in Afghanistan.

      Ich hatte damals dann doch nicht verweigert sondern erst sehr viel später. Ging als Wiedereinsteller sogar für 5 Jahre zum Bund.
      Zunächst Fermeldeaufklärer, zum Schluss Santruppführer.
      Danach 3 Jährige Ausbildung zum Krpfl.

      PS: Heute werden BMWs in Wackersdorf gebaut.
      Teile der Brennelementefertigung in Hanau wurden unter Rot-Grün an die Russen verkauft,aber das ist eine andere Geschichte.

    • Demonstrant natürlich.

    • Nein, DA, keinerlei Andeutungen. Es war doch wohl - nachlesbar - Ihr Gedanke, Absicht...
      Nicht meine!

      Dämmung? Gerne. Nur läuft das dann auf „grünversifften“ Kram hinaus. Hanfdämmung z.b. Vielfach bewährt. Ob’s bei großen Mehrfamilienhäusern machbar ist, entzieht sich meiner Kenntnis. Bei Einfamilienhäusern könnte es das vernünftige Mittel der Wahl sein.

      Bei den von Ihnen angebotenen Schlägereien sollte man übrigens die eigene Dämmung, oder halt Deckung, keinesfalls vernachlässigen. Wird in der Aufregung immer wieder gern (?) vergessen. Insofern…

    • Would you move from the window, please?
      @Gast

      Das mit dem hatespeech müssen wir aber noch einmal üben.

      So kommt da nicht wirklich was rüber, man sagt niemals solche Dinge wie tot oder Tod, man spricht die Sache niemals direkt an, man darf niemals den Eindruck erwecken, dass man mittels Sprache einschüchtern möchte. Das zeigt Schwäche. Denn dann geht das Gegenüber davon aus, dass Sprache das einzige Mittel bleibt.

      Nope, man operiert genau umgekehrt, man spricht äußerst höflich.

      Also: Üben, üben, üben…

    • @tiefblickender Gast
      @Gast 11.50h: Ihre Feigheit, hier als Gast rumzupöbeln, lässt in der Tat tief blicken. Und Ihre geschliffene Argumentation „Schon mal so richtig eine aufs Maul bekommen?“ atmet den Geist höchster Intelligenz. Sie sind wirklich ein Löwe an der Tastatur. Und im richtigen Leben wohl eher ein Bettvorleger.

    • @Gast sagt: 18.12. ab 11:50 ff
      Schon mal so richtig eine aufs Maul bekommen?
      Der Spott, über den Löwenmut an der Tastatur.
      Und dann das Angebot um 17:07

      Das sind starke Argumente. Das hört sich nach dem Angebot an, die Auseinandersetzung demnächst persönlich auf der Strasse auszutragen.
      Löwenmut aus der Anonymität gegen den bekannten Klarnamen.
      Woher kenne ich das nur?

      Ich bin jetzt ein bischen verunsichert.
      Ist das die Aufforderung zu Hass und faschistischer Gewalt, die von den Demokratiewächtern im Auftrag des BMJV verfolgt wird oder ist das die Aufforderung zu Hass und anti-faschistischer Gewalt, die von den gleichen Demokratiewächtern geduldet wird?

      Beides muss zwingend eingedämmt werden.
      Womit wir wieder beim Thema wären.

    • Ach Goodnight...
      Wollen sie wirklich so tun, als hätte es den Kolonialismus nie gegeben, in dem alte (und junge) weisse Männer ihre wahre Pesönlichkeit ausleben konnte? Und sie meinen das sei vorbei?
      Ich liebe es ja immer Links vom gleichen Tag zu bringen, da kann man dann sehen, dass solche Themen jeden Tag irgendwo ganz aktuell sind.
      Heute mal was aus Australien:

      http://www.japantimes.co.jp/news/2016/12/18/asia-pacific/social-issues-asia-pacific/aboriginal-womans-slaying-exposes-australias-racial-divide/

      Das gibts auch heute noch, als ich in den 60er Jahren nach Australien ausgewandert bin konnte man in den Vororten von Sydney noch Aboriginees erschlagen ohne mit der Polizei Probleme zu bekommen.
      Wie sie lesen können lässt sich der kulturelle Fortschritt auch in Australien nicht ewig aufhalten, mit toten MÄNNERN kann man jetzt Probleme bekommen.

      Wollen sie wirklich behaupten weisse alte Männer seien keines der Probleme auf dieser Welt?

      „Das ist so lustig.“ Ich bin da altmodisch, lustig finde ich sowas nicht.

  112. Wer ist der Trump in Ihnen: Umweltbanause oder Vernunftmensch?!
    Werter Don, die überaus rege und breitgefächerte Teilnahme der Foristen scheint zu bestätigen, daß auch dieser Beitrag thematisch, inhaltlich und sprachlich ein weiteres Glanzlicht darstellt. Auch meinerseits vielen Dank, der sich auch daraus speist, daß ich mehr und mehr Ihren Blog ANSTELLE der FAZ lese. Heute wieder eine irreführende Überschrift „Grüne legen zu, AfD verliert“ (s. http://www.wahlrecht.de/umfragen/index.htm ) .—
    Forist Grünebaum weist mit einigen Beispielen auf die von Merkel verursachten, noch unbezahlten Kosten einiger GATs (Größte Anzunehmende Torheit) hin. Die Gesamtverbindlichkeiten sind VIEL höher, man denke an nicht werthaltige Forderungen wie die Target II-Salden, Griechenland usw. Einbeziehen muß man auch die von den heutigen Politikern eingegangenen Verpflichtungen, die erst in der Zukunft ausgabenwirksam werden (Renten!). Als sicher hinzukommend sind anzusehen die demographische Keule und die heraufziehende Krise der Automobilindustrie. —
    Mich erinnert das alles an die sozialistischen Regierungen Frankreichs ab ca. 1936 (Leon Blum & Co.). Angesichts des heraufziehenden und klar sichtbaren Sturms (damals die Bedrohung durch Nazi-Deutschland) lullte man die Bevölkerung mit sozialen Geschenken ein. Nur wenige Jahre später (1940) folgte dann der totale Zusammenbruch. —
    Merkel ist eine hard-core DDR-Sozialistin.

  113. Titel eingeben
    Uwe Dippel sagt:
    17. Dezember 2016 um 22:26 Uhr

    Frank,
    wer zuletzt lacht, lacht am besten.
    Allerdings muss man da manchmal unendlich Geduld haben. Ob ich derjenige sein würde, weiß ich nicht. Shares can be more fickle than women….
    Herr Dippel, auch Beton schwankt. Wer zum falschen Zeitpunkt kauft, auch der wird rasiert.
    Oft haben ja gerade die überbewerten Immobilien Märkte die Volkswirtschaften massiv belastet, an den Rand des Ruins getrieben.
    Wer seine Suchmaschine anschmeißt, wird fündig ;)

    Ihre Einschätzung zeigt, dass Sie sich mit der Materie Aktien nie ernsthaft beschäftigt haben (bin seit über dreißig Jahre in diesem Geschäft), wie übrigens die Mehrzahl der Deutschen.
    Beton ist sinnvoll für Eigennutz aus meiner Sicht ,hatte auch vermietet und war froh, als ich verkauft hatte.
    Warren Buffett hat auch nur seine eigengenutzte Immobilie , recht hat er.
    Mal die Kursentwicklung von Berkshire Hathaway anschauen, der Bub hat kleine Leute wohlhabend gemacht ;)
    Berkshire Hathaway A Aktie Performance in Euro
    http://www.boerse.de/historische-kurse/Berkshire-Hathaway-A-Aktie/US0846701086

    Etwas Berkshire hab `ich auch.

    Lesen, lesen, nochmal lesen, sinnvolle Informationen herausfiltern und einen großen Bogen um Bankberater machen. Mehrzahl der Informationen , auch in diesem Sektor, ist Käse und lernen, lernen ist das A +O, von nix kommt nix, dann klappt das auch mit der Aktienanlage.
    Das schreibe ich für alle jungen Leser hier.

  114. Titel eingeben
    Immer wieder wird die angeblich mangelnde Effektivität der Dämmung beschrieen. Meine Erfahrungen sprechen dagegen: Seit 5 Jahren ist unser Nachkriegsbau auf die hier vorgeschlagene Weise gedämmt. Der Verbrauch ist – nach Vergleich mehrerer Referenzjahre – in etwa um ein Drittel zurückgegangen.
    P.S.: Schimmel: keiner.

    • Jonas, erlauben Sie ein paar Fragen
      die eigentlich immer wie ein Raster zum Ende der Fahnenstange ‚Dämmung‘ zeigen:

      1. Wenn Sie ein Drittel weniger verbrauchen: herzlichen Glückwunsch! – Aber dann müsste irgendetwas vollkommen falsch mit Ihren Wänden gewesen sein. Denn der Wärmeaustritt durch Fenster, Türen, Geschossdecken, … ist im normalen Falle schon eher zwei Drittel, und auch eine dick gedämmte Wand ist alles andere als eine 100%ige Wärmesperre.
      Also steht zu vermuten, dass außer der Verpackung noch mehr gemacht wurde, eben Fenster, Geschossdecken, Heizungsthermostate, u.s.w.

      Ein Drittel lässt sich übrigens oftmals schon mit guten Thermostaten sparen, die wirklich nur ein Bruchteil (ein Hundertstel) von dem kosten was die Verpackung veranschlagt.

      2. Nun nähmen Sie richtigerweise das was Sie sparen, jährlich, also ein Drittel Ihrer Heizkostenrechnung von vorher und teilen die Gesamtkosten Ihrer Dämmung durch diesen Betrag. Dann hätten Sie die Anzahl der Jahre, in denen sich die Verpackung amortisiert hat.
      Auch hier – trotz Vernachlässigung aller Zinsen oder entgangener Erträge – kommt normalerweise eine Zahl von Jahren heraus, die über der zu erwartenden Lebensdauer der Verpackung liegt. Optimalerweise wäre diese Lebensdauer 40 Jahre, realistisch sind eher 20 Jahre.

      Diese Rechnung funktioniert eigentlich nie, das heißt, man kann nicht einmal die Ausgaben wieder hereinholen.

      3. Ethisch-moralisch-grün: Ihre Verpackung ist Sondermüll. Und nicht erst seit wenigen Monaten, seitdem die Deponien den grundsätzlich verweigern. Das war er vorher auch schon.
      Sondermüll, der hergestellt wurde, industriell, unter Verwendung von ziemlich viel Energie, und einigen Rohstoffen. Transportiert auf LKWs, Energie wurde aufgewandt während der Montagezeiten, Abfälle derweil und danach zu beseitigen [was heisst das eigentlich: ‚beseitigen‘? An welche ‚Seite‘?]
      Am Ende ihrer Lebensdauer muss die Verpackung wieder runter. Und wohin? Bisher gibt es da kaum eine Antwort. Auch diese Entsorgungskosten müssten mit einberechnet werden; oder auf die nächste Verpackung aufgeschlagen werden?

      4. Kein Schimmel? Schön, aber woher wissen Sie das? Haben Sie mal reingebohrt und eine Sonde reingeschoben, oder was?

      5. Rechnen Sie in Ihre Ersparnisse auch die Reduktion der Restlebensdauer Ihres Hauses mit ein, der Sie sich ergeben haben?

      Sollte Ihr Projekt bis hierher noch immer bestehen, kann ich nur ‚herzlichen Glückwunsch‘ sagen, dann gehört Ihr Projekt zu den <1%, bei denen es sich offensichtlich gelohnt hat.

    • 5 Jahre? abwarten!
      Nach 5 Jahren sind noch genug Fungizide und Algizide (allesamt sicher echt öko!?) im Anstrich. Nach 7 bis 10 Jahren nicht mehr…

    • @ Herrn Dippel
      Das Drittel Einsparung beim Heizenergieverbrauch habe ich schwarz auf weiß (abgelesen und abgerechnet). Wie das zustandekommt, weiß ich nicht; die Wände stammen aus den frühen 50er Jahren (Wiederaufbau); es sind auch keine Fenster und Türen mit gemacht worden, die sind, wie im Falle des Don, geschätzt wohl die zweite Generation Energiesparfenster aus den 80er Jahren und, wie gesagt, dringeblieben.
      Die Wohnung gehört mir nicht. Der Vermieter hat die Miete erhöht, wahrscheinlich wird er dadurch auf seine Kosten kommen, auch vor Ablauf von 20 Jahren. Für mich ist das nur dann ein Nullsummenspiel, wenn die Energiekosten besonders hoch sind, ansonsten zahle ich in der Tat jetzt mehr. Aber das war ja nicht mein Argument, sondern die tatsächliche Energieeinsparung beim Heizen, die häufig bestritten wird.
      Mit Schimmel (oder Nicht-Schimmel) meinte ich die im Innern der Wohnung fehlende Schimmelbildung, nicht etwaige Schimmelbildung im Innern der Mauer, die ich in der Tat nicht beurteilen kann.
      Übrigens bleibt es im Sommer umgekehrt auch merklich kühler als vorher!

    • @Jonas Amazonas
      Sie haben sich die Mühe gemacht, danke für die Antwort, auch in einem ‚alten Blog‘.

      Erklären kann ich das nicht, wenn es wirklich nur die Wände wären, und dann sogar noch mit den alten Fenstern und deren schlechten Wärmeabschlüssen an das Mauerwerk.
      Da müsste man wirklich vor Ort sein. Vielleicht wurde aber auch was an der Heizung gemacht, hydraulischer Ausgleich, Thermostatventile, neuer Kessel, irgendwas.

      Nun ja, wird auf ewig ungeklärt bleiben … .

  115. Langsam wird das unheimlich...
    Statistisch wird es allein anhand der Normalverteilung immer unwahrscheinlicher, dass Sie jedesmal erneut, mit einer so hohen Quote mein eigenes Lebensgefühl treffen. Oder gibt es tatsächlich noch mehr Menschen da draußen, die so denken wie ich?

  116. Don:"..das ganze Stockwerk abgeklemmt werden.."
    Es gab früher automatische Sicherungen, die man reinschrauben konnte. Die müssten doch noch irgendwo aufzutreiben sein.
    Was die Dämmung betrifft ist das unverantwortliche Geschäftemacherei. Natürlich kann man auch ein altes Gebäude fast auf Passivhausqualität bringen. Aber da hieße es: Mieter raus, Alles runter, Haus entkernen !!

  117. re Angry white men and women
    @ Gast

    Sie fragen, welche Spur der weisse Mann in der Weltgeschichte hinterlassen hat, und welche Profite er einfährt.

    Man könnte insgesamt eine jahrhundertalte westliche Überheblichkeit der östlichen Halbkugel gegenüber feststellen (siehe auch Mahbubani, „Ihr kapiert es nicht! Kishore Mahbubani wirft dem westen Arroganz vor“, FAZ 1.4.2012).

    Das sollte aber nicht mein Thema sein. Ich bezog mich nur auf die in englischsprachigen und deutschen Medien immer häufiger verwendete Formel „angry white – “ oder meinetwegen “ – old men“ als Beleidigung für jene weißen Männer und Frauen in unserer Gesellschaft, die sich neuerdings gegen den Sog der Modernisierung stemmen – siehe zum Beispiel die Kritik an den Brexitwählern in England (alte egoistische Männer), Lucke – AfD Befürworter (alte Männer); oder die Kritik (weißer) Feministinnen an den 53% (weißen) weiblichen Trump – Wählerinnen. … Also genau das, was Sie in ihrem letzten Abschnitt beschrieben.

    Zum Pöbeln wollte ich mit meinem Beitrag nicht aufrufen, ich bevorzuge höhere Kommunikationskompetenzen, aber zum Mut, eine vom mainstream abweichende Meinung zu äußern.


    • Also hier im Blog habe ich die Vorurteile eher umgekehrt beobachtet. Wer als Frau Trump nicht mag, sei zwangsläufig Feministin, halte Frauen für die besseren Menschen. Als ob Trump den idealen Mann verkörpere, den jede Frau mögen sollte.

      Either way, Etikettierung wildfremder Menschen auf solch einer Grundlage ist unangemessen.

      Ich habe keine Probleme damit, dass andere Frauen und Männer Trump mögen, wenn sie mich nicht persönlich angreifen oder in eine komische Schublade stecken. Ich habe noch nie jemanden dafür beleidigt, umgekehrt ist es jedoch vorgekommen. Jedenfalls brauchte man hier bisher mehr Mut, Trump zu kritisieren als umgekehrt.

  118. © TDV
    „Ich bin ein altmodischer Mensch…
    Links war für mich immer das, was für die Bürger und mich gut ist, rechts ist alles was dem Staat und den Konzernen nützt“

    Na, endlich ein solides Bekenntnis anstelle von Publikumsbeschimpfungen.
    Schon fast ein Parteiprogramm. Müsste die SPD glatt übernehmen. Die CDU kann ja nicht, die sitzt verkehrt rum auf dem falschen Pferd und sollte statt über Obergrenzen mal über Amtszeitbeschränkungen nachdenken. Die Linke dagegen stolpert andauernd über ihre eigenen Füße und will einfach nicht aus der Mauser kommen.

    SG stellt sich also vor die Hauptstadtpresse und tut mit glaubwürdiger Zerknirschung kund: „Wir haben verstanden! Es wurden Fehler gemacht, aber wir werden die nach der Wahl ALLE korrigieren, versprochen!“

    Natürlich dürften das die wenigsten glauben – Danisch z. B. hält die SPD für das Anhängsel eines Medienkonzerns, der sich außer Verlagen und Medienunternehmen auch eine Partei halte – und werden lieber den Kotflügel im demokratischen Parteiengefüge wählen, ein funktionales und unverzichtbares Teil, wie Ihnen jeder Radler bestätigen wird. Mühsam zu reinigen allerdings.

    Dennoch Respekt für den eben so schlichten wie zeitlos wahren Prolog.

    • Titel eingeben
      Die banale Wahrheit können sie derzeit in Italien beobachten…

      Da ist eine Neuwahl dringend nötig, aber Renzi weigert sich, da eine grosse Zahl der derzeitigen (konservativen!) Abgeordneten mindestens bis Mitte Sep. 2017 Parlamentarier bleiben muss um Pensionsansprüche zu erwerben. Neuwahlen dürften grössere Verluste für die Konservativen bringen, und da muss sich das Wohl des Landes halt ein wneig gedulden.

      Was die SPD ist, dazu habe ich seit deren Entcheidung für Schröder und gegen Lafo keine Meinung mehr, es interessiert mich auch nicht.

      Wählen sollte man wenn, dann den hier (vom 13.12. 2016):

      https://www.youtube.com/watch?v=-6r2oTcUCTY

      Politik, wie sie sein sollte!

  119. Ein Touring-Ralley in Finnland
    @ Goodnight
    „Der Diesel hingegen will gefordert werden, er ist und bleibt das Gerät ohne Liebe auf den ersten und auf den zweiten Blick. Der Diesel ist nicht schön, er ist nicht nett, klingt wie vom Dorf und er fordert wie ein Mann. Aber wenn Mann dem Diesel gibt, was der Diesel verlangt, dann drückt einen der Diesel in den Sitz wie kein anderer und er wird am Ende all das ohne jegliche finanzielle Ge-genleistung liefern.
    Am Ende ist der Diesel die beste Wahl für eine lange glückliche Beziehung.
    Am Ende siegt schiere, primitive Kraft über Design, Fahrwerk und Sound.
    Einfach mal in die Zulassungsstatistik schauen oder die Hausfrauen in den Vor-städten betrachten :-)“

    Ich dachte schon, dass ich hier nichts über das Thema Auto finde, was mich anspricht, und nun doch dies: ein Loblied auf Diesel, vielen Dank, werter Goodnight.

    Ich habe nämlich viele Jahre lang einen BMW gefahren, einen Diesel, 525 tds touring. Während, wie ich das hier beschrieb, ich mit dem Mercedes meines Mannes „aus Versehen“ über 200 km/h fuhr, was es – trotz der Stärke des Motors – trotzdem immer ein kleiner Kraftakt, mit dem BMW auf 180 km/h zu beschleunigen, und der Motor hat ganz anders reagiert. Trotzdem, oder vielleicht eben deshalb, war der BMW das einzige Auto, das ich bisher wirklich mochte. Und dies, obwohl das Auto alle möglichen Macken hatte, nämlich in der Elektronik. Das Fahrzeug war nämlich eines der ersten, welches aus der Serie in Deutschland geliefert wurde.

    Während der Mercedes meines Mannes wie auf Federn gleitet, gab es bei meinem Diesel ein völlig anderes Fahrgefühl, das mir eben viel besser gefiel, weil ich mich beim Fahren quasi wie ein Teil des Motors fühlte, weil der Motor eben nicht wie auf Federn lief, sondern eher wie ein kleines Arbeitstier war.

    Einmal war ich mit den Töchtern in den Schulferien in Finnland unterwegs, mein Mann war noch in Asien. Wir fuhren durch die südostfinnischen Wälder in Richtung Einöde, zu einem Sommerhaus mit Sauna am Saimaa-See, und die Fahrt ist sehr hügelig; ein Hügel folgt dem anderen. Ich weiß auch nicht wie es dazu kam, aber irgendein junger Finne wollte mich mit seinem sportiven aufgemotz-ten Kleinwagen überholen, und irgendwie hatte ich Lust, ihn abzu-hängen. Also lieferte ich mich mit dem kleinen Verkehrsrowdy einen Zweikampf aus. Ich wollte es dem jungen Mann so richtig zeigen (der wahrscheinlich dachte, eine Frau hinter der Steuer, zwei Kinder, BMW, what a waste) und machte mir einen Spaß daraus, extra stark zu beschleunigen, als es gerade bergauf ging. Elegant habe ich ihn deutlich abgehängt, und so ging es weiter, Kilometer um Kilometer, der junge Mann in seinem sportiven kleinen Schlitten hatte gar keine Chance, nicht die geringste. Ich habe mich so amüsiert, und ich fühlte förmlich die Wut des jungen Mannes immer mehr aufsteigen, als er merkte, dass er der Verlierer war. lol

    Wegen der Elektronik-Macken entschloss mein Mann, ein überzeugter Mercedes-Fahrer: Nie wieder BMW. Als nächstes fuhr ich ein älteres Mercedes-Coupé, das mein Mann hat von Grund auf aufarbeiten lassen und den er am liebsten selber gerne gefahren hätte, aber er hatte ja schon einen, und Autos sammeln tut er nicht. Mit diesem Coupé kam es nie zu einer Romanze. Das Fahrverhalten eines BMW hat für mich einen gewissen Wow-Effekt, den ich nicht erklären kann und den man in solch einem Kombi nicht vermuten würde. Ich bin seitdem halt ein überzeugter BMW-Fan, und andere Automarken interessieren mich nicht mehr.

    • What do you think is more exciting... having sex or stealing cars?
      @Tamarisque

      Eigentlich sprach ich ja nicht über Autos, aber egal.

      Ihre Zuneigung zu einem vulgären Diesel lässt sich relativ einfach erklären:

      Gegensätze ziehen sich an.

      Sie als schlanke, feine Dame präferieren rein natürlich keinen schlanken, feinen italienischen Sportwagen, sondern ein kräftiges, grobes Arbeitstier.

      Der ganze SUV Absatzmarkt z.B. lebt von kleinen zarten Frauen, die neben Pferde und große Männer auch große Autos reiten… äh…. also steuern..äh… zusammen sein wollen oder so. Und SUVs sind zu 99% Diesel.

      Hingegen sind es immer die männlichen, muskelbepackten Parvenüs, die sich in Ferraris verlieben. Und deren Sound.

      Ich persönlich präferiere Geräte, die man maximal benutzen kann. Ferraris sind da zu fragil, SUVs zu fett.
      Letztens hätte ich mir als Drittfahrzeug fast nen Subaru Levorg angelacht, einfach so, weil er so verdammt komplett ist…da ich einen Wagen für die Berge brauche. Und ich für nen Subaru Impreza WRX Sti einfach zu alt bin. Sagt wenigstens mein Gattin. Sie würde sich scheiden lassen, wenn so eine Unterschicht-Proll Karre vor die Tür kommt.

      Hm..mein Traumauto…Subaru….hässlich wie die Nacht aber unkaputtbar.

      Hm…dabei ist mein Gattin groß, blond und äußerst ansehnlich (und für alle Bento kids in der Maas-Anti Rechts-HygieneAbteilung: natürlich hat sie strahlend blaue Augen…und sie ist DEUTSCH :-) )

      Kann ich mir selbst nicht erklären…

    • Und mich könnten Sie mit einem BMW jagen
      Habe in den 90ern mal einen aus der 5er Reihe von Sixt gefahren. Ich fühlte mich wie in einer dünnen Blechdose, überhaupt kein Sicherheitsgefühl, dann die sehr direkte Lenkung, die ich so nicht kannte, wäre nicht das Problem gewesen, aber dann die eine hübsche, etwas hochgezogene lange Kurve zwischen Frankfurt und Stuttgart, hinzu Linkskurve, zurück halt rechtsrum, mochte der Wagen überhaupt nicht. Mit dem Mercedes konnte ich da mit 220 locker durch, der BMW brach aus, ich bestaunte das Hinterteil und schimpfte nur noch so eine verdammte Scheißkarre.
      Seitdem habe ich nie wieder einen BMW gefahren.

      Goodnight, ich verstehe Ihre Frau, sieht ja echt ebbes prollig aus, der Levorg ist ja noch anständig und gebaut, um anzukommen, aber wenn der Impreza doch Spaß macht, müsste sie bei mir da durch. Sie können die Karre ja woanders parken, wenn sie sich zu sehr schämt. Nachbarn sind Ihnen doch wohl hoffentlich egal.

    • Asexuelles Arbeitstier und Vintage Luxury
      Werter Goodnight, vielen Dank für die köstliche Antwort, habe Tränen gelacht.
      Naja, “zart” war mal, way back when, und mit 1,74 cm bin ich auch nicht so klein.

      Ich mochte keine SUV’s, bis ich mit meinem Mercedes Coupé eine grausliche Erfahrung machte. Ich sollte meinen Mann in aller Herrgottsfrühe vom Flughafen abholen, im Spätherbst, als ich noch nicht mit Glatteis rechnete und immer noch Sommerreifen hatte. Also fuhr ich los und geriet auf einer aalglatten Straße ins Schleudern, weil ich das Eis optisch nicht erkannt hatte. Mein Wagen drehte sich um exakt 180°, ich landete auf der Gegenfahrbahn und konnte unmittelbar in die umgekehrte Richtung weiter fahren, stellte den Wagen an der nächsten Seitenstraße ab und ging zu Fuß nach Hause zurück. Es gab Gegenverkehr, die Straße war von Bäumen umsäumt, also hatte ich unglaubliches Glück und kam mit einem Schrecken davon.

      Seitdem habe ich volles Verständnis für die Vorliebe für SUV’s, wegen des All-rad-Antriebes und mehr Sicherheit.

      Tja, bei den „desperate housewives“ ist ein praktisches Auto eher eine Not-wendigkeit als eine Kür, wie bei uns mit zwei Kindern und zwei großen Hunden. Ein Coupé fuhr ich erst, nachdem beide Hunde verstorben waren und die Kinder groß. Die Wahl eines Autos der Frau ist halt oft keine „Liebesentscheidung“, sondern eine praktisch notwendige.

      Vielleicht finden Sie einen Kompromiss mit Ihrer Frau, ein Drittfahrzeug, welches auch sie mag. :-)

      ****

      In das glamouröseste, edelste Auto bin ich in britischem Hongkong in den 80er Jahren an einem Silvester-Abend eingestiegen, als wir mit unseren Gästen aus Wien in einem unglaublichen schwarzen Vintage-Rolls Royce des damaligen Fuhrparks des Mandarin Oriental Hotels von einem livrierten Fahrer ins Peninsula Hotel zum Dinner chauffiert wurden.
      Damals haben wir lauter tolle Sachen erlebt, und niemand hat ein Selfie gemacht. :-(

  120. Unheimlich ist mir eher was anderes
    Das Ausmaß an Destruktivität, das manche Leute infolge läppischer Kränkungen entwickeln, die sie von einer angeblich übermächtigen „Linken“ erdulden mussten.
    .
    Dabei war es doch nur die schnippische Zurechtweisung durch die vegane Patentocher, der Tweet einer SZ-Redakteurin oder der Tonfall einer linksmoralischen ARD-Sendung. Aber danach fühlen sie sich für den Rest ihres Lebens gekränkt und zu jeder Vergeltungsmassnahme berechtigt.
    .
    Was der Brexit und die Wahl von Trumpel zum US-Präsidenten hier und da an Glücksgefühlen auszulösen scheint — wirklich beängstigtend.
    .
    Nicht weil er ein Kotzbrocken ist und seine Wahl kaum jemandem nutzen, aber mit Sicherheit sehr vielen Leuten schaden wird — das meine ich gar nicht.
    .
    Sondern diese hemmungslose Bereitschaft, erhebliche Nachteile in Kauf zu nehmen, nur um jetzt mal einen kleinen Triumph erleben zu dürfen. Diese Sucht, Trumpel wie so eine Glücksdroge zu konsumieren.
    .
    Von Leuten die so selbszerstörerisch ticken könnten noch größere Dummheiten zu erwarten sein. In Zukunft. Das ist es, was mir Angst macht.

    • Ich finde Trump auch grauslig, aber dann mache ich halt meine Witzchen damit, sonst bin ich ja machtlos.

    • Wie schön
      Bei Trump sind wir machtlos.
      .
      Bei Julchen Schrumm zum Glück nicht.

    • Das iat nur ein Symptom. Wenn es soweit iat, werde ich auch gegen Trump anschreiben.

    • Apropos Selbstzerstörung...
      Was mir angst macht, ist die suizidale Tendenz des Politeiheitsbreis zu Berlin, und Brüssel, der Massenimport problematischer Leute, das Gefasel von Islam gehört zu… , das Gelüge und Weggelasse in den Medien, spinnerte Transatlantiker, die im Kalten Krieg hängengeblieben sind, die Bildungsmisere, Das wichtigmacherische Aufschwingen sonderbarer Minderheiten auf kosten der Mehrheit, Sprach-und Gedankenpolizei stalinistischen Zuschnitts, und alles abgesegnet von der Nomenklatura.

      Das bissl Trump halte ich eher für einen frischen Wind, Clinton wäre mörderisch gefährlich gewesen, eine Psychopathin.

      Und der Brexit ist hoffentlich der Anfang vom Ende dieses Pferchs.

      So hat jeder seine Ängste, und Weihnachten saufen wir uns RICHTIG
      an !

    • .... das ist eine Projektion ...
      … der Trump hat halt ein Programm, das vernünftiger erschien, als das Geschwätz der elenden Clinton. Und wenn der ein oder andere seine Dämmung-ist-immer-eine-Bereicherung-Felle wegschwimmen sieht, ist es auch nicht verkehrt.

      Von „Triumph“ oder „Glücksdroge“ kann überhaupt keine Rede sein. Nur Erleichterung, dass es nicht die elende Clinton und die hinter ihr stehenden Interessengruppen und Umerziehungstruppen sind.

      Es ist der Sieg der Vernunft über die dumpfe merkelhafte Dämmung, da hat der Don schon ganz recht.

      Selbstzerstörend ist, wer sein Dasein als so grau und ungedämmt empfindet, dass er es durch möglichst viel sinnlose Dämmung bereichern will und uns als nächsten Schritt eine Dämm-Polizei auf den Hals hetzen würde, die die anständige Dämmung mittels Wärmebildkameras überwacht.

    • @ HansMeier555
      … hemmungslose Bereitschaft, erhebliche Nachteile in Kauf zu nehmen, nur um jetzt mal einen kleinen Triumph erleben zu dürfen.

      Dieser ‚Denen hab ichs aber gezeigt!‘-Rasuch ist eine schwache Droge. Ohne Nachhaltigkeit. 4 Jahre lang kann ein Rausch nicht dauern. Wähler-Räusche enden in der Ausnüchterungszelle ‚happy unintentional downsize‘.

      Mit einem freundlichen Miau, von der 555 wieder zu hören!


    • diese hemmungslose Bereitschaft, erhebliche Nachteile in Kauf zu nehmen, nur um jetzt mal einen kleinen Triumph erleben zu dürfen
      Meinen Sie die ordinäre Erlöseritis?
      Die fand ich bei der Obama-Wahl ausgeprägter als bei Trump.

  121. Das hab' ich aufs erste Mal übersehen !
    Don Alphonso, Sie sind Wackersdorf-Veteran ? Wollen Sie damit sagen, dass Sie auf der Seite von Vermummten protestiert haben ?? Alle Achtung, nein, Hochachtung !

  122. Don: Mieter raus wäre unmenschlich
    Hey, da handelt es sich um ein Missverständnis. Ich wollte die in jeder Hinsicht sündteure „Sanierung“ als Abschreckung erwähnen.

  123. alle haben Ahnung vom Bauen...
    Lieber Don,

    ich schätze Ihren Blog sehr, aber ihre Freude am gesparten
    Dämmgeld teile ich nicht.

    Dämmen funktioniert nach meiner Erfahrung und erzeugt
    keinen Schimmel, sondern verhindert ihn.
    Das ist ein Ergebnis von folgenden höheren Innenwandtemperaturen
    und einfache Physik.
    Neue Fenster hingegen können Schimmel fördern, wenn alte
    Lüftungsgewohnheiten beibehalten werden.

    Ich bastele gerade an 60 m2 freistehendem alten Werkstatt-
    gebäude, das gut gedämmt wurde und nur von einer, im Süden
    üblichen Klima-Split, beheizt wird.
    Die Leistungsaufnahme des Gerätes beträgt z.Z. um die 350 Watt…

    Sicher ist der finanzielle Return-on-Investment oft, besonders bei
    Wanddämmung, grenzwertig.
    Der energetische ist ungleich positiver.

    Vielleicht sollte man gelegentlich etwas mehr als die Finanzen im Auge
    haben, wie es die Erbauer der von Ihnen geschätzten Gebäude
    taten?

    Entschuldigen Sie den fehlenden Esprit meiner Bemerkungen, aber mir gehen die ganzen unqualifizierten Meinungen zu energetischen Sanierungen auf den Geist.

    • Ich habe ja angebdeutet, dass ich eventuell in der Versammlung gelogen habe. (Nein ernsthaft, bei Dämmung gibt es viel Pfusch)

    • @Dämmer
      Nach meinem Verständnis sind wir hier nicht wirklich in einem Blog, in dem technische Details diskutiert werden. Da tauchen hier oder da interessante Beschreibungen von Phänomenen auf, weiter aber nicht, und das ist gut so.

      Deshalb erspare ich mir, wenn auch gegen ein inneres Verlangen, zu den von Ihnen angegebenen Zahlen und Fakten der ‚einfachen Physik‘ weitere Stellung zu nehmen, oder gar Rechnungen durchzuführen.
      Ich wüsste auch nicht, wie ich Formeln in diese Blog-Software einfügen kann.

      Empfehlen könnte ich eine weitergehende Beschäftigung mit dem Thema ‚Taupunkt‘, und wenn Ihre angegebenen Verbrauchswerte stimmen (und dann noch mit einer Spilt-AirCon!) wäre Ihr altes Werkstattgebäude ein Passivhaus. Ich freue mich für Sie!

      Oder, um wieder zum Politischen zu drehen, wenn Ihre Verbrauchsangaben korrekt sind, brauchen Sie nur 5 bis 6 Menschen, zum Beispiel solche, die noch nicht so lange bei uns leben, in Ihrer Werkstatt einzuquartieren, was bei den angegebenen Quadratmetern kein Problem sein sollte, und Sie könnten auf jegliche Zusatzheizung verzichten, weil alleine die Körperwärme dieser Menschen Ihre freistehende alte Werkstatt heizen würde.

  124. "Soros"-Spruch
    Der Spruch, dass die Reichen gewinnen werden, ist von WARREN BUFFETT

  125. Neues aus der Freak Show
    Gestern, in TIME Magazine:
    Trump sagte gestern zu seinem Publikum auf einer Veranstaltung seiner Thank You Tour:
    Während der Kampagne wart ihr bösartig, gewalttätig, brüllend, jetzt seid ihr „mellow“, also sanft, weil ich gewonnen habe:
    “Donald Trump Says His Supporters Were ‘Vicious, Violent, Screaming’ During the Campaign”
    Das ist doch wie in einer Freak Show.
    Hier, mit Video:
    http://time.com/4605647/donald-trump-vicious-violent-supporters/

    Noch mehr Freak Show, bereits vor einem Jahr: Ein reifer Mann, der einen Journalisten mit einer körperlichen Behinderung nachäfft, nur weil er ihn der Lüge entlarvt hat, ist für mich charakterlich indiskutabel.

    Wenn das der neue Mainstream werden soll, telling it like it is, so werde ich in die finnischen Wälder auswandern und mich mit Füchsen und Bären unterhalten.
    https://www.youtube.com/watch?v=PX9reO3QnUA

  126. Doch nichts gelernt?
    Nun hatten wir den Brexit, wir hatten Trump, und jedes Mal haben alle hoch und heilig versichert, ihre Lektion gelernt zu haben.
    Etwa doch nichts gelernt aus den Ereignissen Brexit und Trump des Jahres 2016?

    „Wir brauchen mehr Gefühl“.
    Im März sind Parlamentswahlen in den Niederlanden, die PVV wird als stärkste Partei daraus hervorgehen. Pünktlich dazu beginnt der Kutter aus allen Löchern Dampf abzulassen. Offenbar gehört dazu, einen Bericht über einen Vortrag eines niederländischen Kulturhistorikers an der Berliner Kunsthochschule prominent auf der ersten Seite zu platzieren.

    Liest man diesen, fragt man sich was da so bedeutend dran ist.
    Der Artikel scheint schnell runtergeschrieben, und bringt keine neuen Erkenntnisse. Das Parteiprogramm bestehe nur aus einer Seite.

    Ich spare den Link, findet sich schnell.

    Erwähnenswert? Ja, finde ich schon. Die Medien scheinen null gelernt zu haben.
    Passend zum Thema? Auch, denn Trump ist gerade hinter uns, noch nicht aufgearbeitet, unser Gastgeber spricht noch davon, und die Redaktion Politik lässt schon einmal die Generalprobe anlaufen.
    Nach Anti-Brexit und Anti-Trump jetzt Anti-Wilders. So wild die Vermutungen auch sein mögen; raus damit und ‚gib ihm!‘

  127. Titel eingeben
    @tamarisque. Sie wären besser beim tds geblieben. Die Elektronikprobleme erkennt der Dieselfahrer heute selbst. Ein kleiner CAN-Bus-dongle und die Software dazu und Sie erklären der Werkstatt, was am Auto zu tun ist. Nicht umgekehrt, wie das normalerweise ist. Außerdem haben Sie in einer ordentlichen Vertragswerkstatt immer der „Frau-Malus“. Man erzählt Ihnen gern Märchen. Wenn der Toyota meiner besseren Hälfte zur Inspektion muss, bin ich beim Ein- und Auschecken immer dabei.
    Nach sieben Diesel-Pkw in 40 Jahren und rund 50 Lkw in 20 Jahren erlaube ich mir zu bemerken, dass es nach wie vor keinen rationelleren Kolbenmotor gibt. Das ist in Doitschland etwas aus der Diskussion gefallen. Die Märchen der Umweltverbände bezüglich Diesel kann man knicken. Würden die mal ehrlich beim – kalten – Motor Abgase messen, würde ihnen auffallen, dass der Benziner wegen der Kaltstartanreicherung das größere Umweltscxhwein ist. Aber macht nichts. Den Diesel sollten Sie entweder mit einer stationären Elektroheizung vorwärmen (in Schweden heißt die, glaube ich, Calix) oder mit einer Wasser-Luft-Standheizung. Die hat mein Lieferwagen. Nach 280.000 Kilometer ist das Russfilter immer noch sauber – weil durch die sofortige Motorwärme wird zügig passiv abgebrannt – und ich bin im Vergleich zu den Benziner-Kollegen beim gleichen Modell im Stadtverkehr um 30 % sparsamer.

    • Es ist immer eine Freude,
      vernünftigen Argumenten zu begegnen.
      Ich habe meinen 250TD nach 14 Jahren und 450000 km abgegeben. Nicht weil er rostete. Und die 5 Zylinder liefen wie Samt.
      Der musste weg, weil er keine grüne Plakette bekommen konnte. Es gab keine Feinstaubfilter für die wenigen Exemplare die gebaut worden sind.

      Jetzt habe ich einen neuen Diesel mit Euro5.
      Die Herstellung dieses Autos kostet energetisch den Gegenwert von 5000 l Diesel. Er braucht 2 l weniger als der alte. Energetisch Breakeven habe ich also, wenn der Tacho auf 250000 km dreht. Das isnd für mich 8 Jahre.
      Der alte läuft weiter in ländlicher Gegend und bekommt seinen Gnadensprit auf Kurzstrecken als Pizzataxi.
      Das ist GRÜNER Umweltschutz!
      Das kommt davon, wenn wir Ideologen wählen, die nicht rechnen können, von Physik überhaupt nichts verstehen und das auch nicht wollen, weil es BAH! ist.

      Die Energiewende und E-Auto sind ein genauso großer Schwachsinn der uns regierenden Einheitspartei unter dem GRÜNEN Meinungsdiktat.

      Wer es mit dem Umweltschutz ernst meint, der setzt auf Diesel, Gas und Holz. Vergesst CO2, dass ist nur ein Stichwort, damit viel Geld ausgegeben werden kann. Die Geschäfte müsssen ja weiter gehen. Jedenfalls die von meinen (GRÜNEN) Spezis.
      Dämmung ist auch richtig. Aber nur, wenn sie richtig gemacht wird. Das wird ??
      Richtig!
      TEUER

  128. Ja, bei Dämmungen gibt es Pfusch
    Wie bei jeder anderen Handwerksleistung auch.

    Ich habe ein ca. 1500 m2 Wohnblock, BJ. 1974, mit noch nicht kompletter Dämmung, von ca. 250000 kWh Gasverbrauch,
    ohne Warmwasser, auf ca. 150000 kWh Gas-Jahresverbrauch
    runtergebracht.

    Ja, das hat Geld gekostet und es interessiert nicht mal die
    Mieter wirklich.
    Richtig finde ich es dennoch und sinnvoller, als ein paar neue
    Silberkannen oder Porträts zu erwerben.
    Sorry :-)

    • @Dämmer
      Sind Sie ganz zufällig ein Dämm-Profi, der seine Styropor(-Sondermüll)-Einkommensgrundlage den Bach abwärts schwimmen sieht?

      A.a.O. war es eine freistehende Werkstatt, die zum Passivhaus gedämmt werden konnte, und auch hier scheinen die Wände, die – fragen Sie mal Dr. Google – irgendwo zwischen 25% und 35% der Wärme nach außen abstrahlen, noch nicht einmal fertig gedämmt(!) gleich 40% der Wärme im Hause zurückhalten.
      So etwas wie ein Perpetuum Mobile, nicht wahr, wenn z.B. 35% der Gebäudewärme durch die Wände nach außen treten; durch eine nicht perfekte und noch nicht einmal fertige Fassadendämmung 40% gespart werden können.
      Die Zahlen hier sind allerdings, gerne zugegeben, wenigstens in einer realistischer Größenordnung.

      Nur zur Information für Mitforisten, die nicht unbedingt Vorstellungen haben, was da so drinsteckt: Es werden also pro Jahr für das ganze Gebäude ungefähr 7000 € Energiekosten gespart. Das sind bei einer Mietwohnung von z.B. 100 Quadratmeter knapp 500 € pro Jahr. Also ca. 40 € pro Monat. Wenn die Modernisierungsumlage also zu einer Mieterhöhung von 40 € führt, null auf null. Wird die Miete um mehr erhöht, Verlustgeschäft für die Mieter.
      Die Gesamtkosten – warum muss ich eigentlich alle diese Zahlen hier extrapolieren, und Sie, der Dämmer, geben die nicht an, Sie kennen die zwangsläufig besser! – liegen je nach Bauausführung zwischen knapp über 150.000 und ca. 250.000. Die Amortisierung über Heizkostenersparnis (was den Eigentümer nicht direkt betrifft) dauert also zwischen 20 und 35 Jahre.

      Für den Rest verweise ich auf meine anderen Kommentare hier.


    • Ist ja schön, wenn es mal funktioniert.
      Ich habe allerdings bei meinem Ausflug nach BaWü wieder diverse Algenzuchten auf Styropor gesehen. Ins Auge fallendsten ein 50er-Jahre-Block, der vor 20 Jahren als Eigentumswohnungen verkauft wurde, und aussieht wie aus dem Aquarium gezogen.
      Ganz offensichtlich funktioniert es öfters mal NICHT.

  129. 2x2 – es ist so einfach:
    USA (Obama)
    (1) Obamas Amerikanische Innenpolitik: Fast die Hälfte aller US-Amerikaner kann USD 400 für einen Notfall NICHT aufbringen. Quelle: http://www.theatlantic.com/magazine/archive/2016/05/my-secret-shame/476415/
    (2) Obamas Außenpolitik: Syrien und andere Katastrophen: Quelle Politico/Trump:
    http://www.politico.com/story/2016/08/donald-trump-terrorism-speech-227025
    Europa (EU/Euro
    (1) Außenmpolitik: U.a. Ukraine-Katastrophe, bisher wohl 10.000 Tote nach aggressivem Versuch des Vorschieben der EU-Einlußzone bis inklusive Krim (Rußlands Flottenbasis!)
    (2) Innenpolitik. Als Folge des Versagens Vordringen mehr oder weniger rechter Parteien.
    Man muß Trump nicht mögen, um die Alternative Hillary abzulehnen. Analog: Man muß die AFD nicht mögen, um…

  130. The female species Diva – on the brink of distinction :-(
    OT, aber aktuell, Gedanken einer Diva:
    I am a marvellous housekeeper. Every time I leave a man, I keep his house.
    Getting divorced just because you don’t love a man is almost as silly as getting married just because you do.
    I want a man who’s kind and understanding. Is that too much to ask of a millionaire?
    How many husbands have I had? You mean apart from my own?
    I know nothing about sex, because I was always married.

    Quotes by Zsa Zsa Gabor
    R.I.P.

    Herrlich, eine Zeit, als nicht nur Männer, sondern auch Frauen noch sexistische Jokes machen durften und über sich selbst lachen bzw. selbstironisch sein konnten.

    Schade, dass diese Art Spaß heute am Aussterben ist. :-(

    Das Schöne an meiner Ehe ist, dass wir über Gender-Klischees lachen können. Ein Beispiel: Ich las meinem Mann neulich ein Zitat von Theodor Fontane vor, schaute ihn dabei etwas provokativ an und lachte ein wenig zu kess:
    „Manche Hähne glauben, dass die Sonne ihretwegen aufgeht.“
    Mein Mann dazu, ganz trocken und ernst: „Aber so ist das doch auch. Was gibt’s denn da zu lachen?“
    Danach haben wir beide herzlich gelacht.

    Andererseits, wenn ich mich bei ihm beschwere, z.B. wenn ich von einem Blogteilnehmer als […..] beschimpft wurde, sagt er dazu ausnahmslos genauso trocken und ernst: „Der hat dich doch genau richtig erkannt.“ Und dann lachen wir genauso herzhaft.

    Es hat etwas Befreiendes, etwas Erfrischendes an sich, wenn man das Zusammenleben zwischen Mann und Frau nicht so ernst nimmt. Wenn ich hier manche frustrierten Posts lese, so komme ich zu dem Schluss, dass solch eine Leichtlebigkeit kaum noch möglich ist.

    Vielleicht brauchen wie einen Revival von Diven und humorvollen alten weißen Frauen und Männern.

    • Ja, ja, die gute alte Zeit.
      Da durfte man Frauen noch in den Mantel helfen und die Türen aufhalten, ohne in den Verdacht zu geraten, sie anbaggern zu wollen.
      Selber schuld!
      Sorry :-)

      Aber der von der letzten echten Diva, der ist gut.

    • Zsa Zsa hatte schon die richtige Einstellung
      Männer sind wie Feuer, unbeaufsichtigt gehen sie aus.

      Zugegeben nicht alle. Meiner war so ein Exemplar, wie Sie, liebe Tam, es wohl daheim haben, immer für ein liebevolles Späßchen gut. Obwohl einem der Spiegel manchmal nicht so ganz recht ist, aber leugnen nützt ja auch nix, also hilft nur lachen.

      Ein Hoch auf die Leichtigkeit des Seins, möge sie uns erhalten bleiben.

  131. die schönste Dämmung
    sind doch Bilder, die mit Noppenfolie oder Styropor unterfüttert an die Außenwand gehängt werden. Das kann selbst ein Leyhe mit einem billigen Infrarot-Thermometer überprüfen. Passt auf jedenfalls besser zu Altbauten als die Schießschaftendämmung.

  132. Der russische Bär – eine Friedenstaube?
    Das ist die Frage.
    Aber vielleicht ist Russland nur deshalb friedlich, weil es anders nicht kann. Weil es einfach weder die Macht noch die Mittel hat.

    Man tut ja gerne so, als ob Russland eine Großmacht sei. Flächenmäßig schon, doch sonst ist Russland alles andere als ein reiches Land, und dies trotz der riesigen Ressourcenvorkommen. Aber diese kann Russland ohne Hilfe durch westliches Knowhow nicht ausnutzen.

    Das BIP Russlands beträgt je nach Quelle zwischen 1,2 und 1,8 Billionen US$.
    Das BIP der USA beläuft sich auf US$ 18 Billionen, ist also zehnmal so groß.
    (Vergleich mit BIP Deutschlands, je nach Quelle zwischen 3,4 und 3,8 Billionen US$.)

    Das BIP der Gesamt-EU beläuft sich je nach Quelle auf zwischen 16 und 17 Billionen Dollar.

    Das BIP der USA ist also größer als das der gesamten EU, während das Volumen des BIP Russlands niedriger ist als Italiens.
    https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_countries_by_GDP_(nominal)

    Trotzdem verhält sich Russland wie eine Supermacht, gibt Milliarden fürs Militär aus, während in manchen Teilen Russlands die Menschen noch in primitivsten ärmlichsten Verhältnissen leben.

    Es ist ein Fakt, dass auf Grund der mit Russland gemachten Erfahrungen sowohl die baltischen Länder und Polen als auch Finnland und sogar Schweden sich darüber große Sorgen machen, dass die USA Europa dem Rücken kehren könnte.

    Wenn ich von diesem Thema schreibe, so rede ich von meinem Ursprungsland Finnland und den in den unzähligen grausamen Kriegen gemachten Erfahrungen und nicht aus einem „Hamburger“ Blickwinkel. Ich empfinde es als arrogant, die Sorgen und Nöte der kleinen Nachbarstaaten Russlands zu ignorieren.

    Bisher hat jeder amerikanische Präsident seit Reagan nach seiner Wahl versucht, mit Russland ein gutes Verhältnis aufzubauen. Jeder meinte wohl, es besser machen zu können als der Vorgänger, doch alle wurden sie enttäuscht. Selbst Reagan soll enttäuscht gewesen sein.

    Daher wird der „Bromance“ zwischen Trump und Putin von Politanalysten ein ebenso baldiges Ende vorhergesagt, wie bei den Vorgängern auch. Wobei es diesmal, angesichts der Riesenegos der beiden politischen Players besonders hässlich werden könnte. Ich hoffe nicht.

    Und wer hier gegen die USA schimpft, bitte nicht vergessen, wer die Szene in der Ukraine mit inszeniert hatte: ulF und ihre Weggefährten.

    Ich wünsche mir nichts so sehr als Frieden mit Russland. Darin sind die Finnen Experten, doch sie wurden nicht gefragt.

    • Wie könnte man die Verursacher der Krise in der Ukraine vergessen?
      Nuland, Monsanto, EU, die unsägliche Timoschenko mit ihrem ach so furchtbaren Bandscheibenleiden, Klitschko und die ulvF. Unterdessen ist die Ukraine komplett pleite, d.h., das Geld ist woanders und es bedarf keiner allzu großen Phantasie sich vorzustellen, bei wem es gelandet ist.

      Nun bin ich gespannt, was aus dem Mord am russischen Botschafter in Ankara wird, den heute ein verrückter türkischer Polizist/Mitglied der Anti-Terroreinheit erschossen hat.

    • Man kann gute Beziehungen zu Russland unterhalten
      und rüsten. Reagan hat die Idee der Raketenabwehr bevorzugt.
      Eine genialer Einfall nicht noch mehr interkontinentale Boden-Boden-Raketen zu Bauen sondern Systeme diese Abzufangen.
      Die gestiegenen Rüstungkosten führten zur Pleite der SU
      (Hauptsächlich die teure Marinerüstung habe ich gelesen) und zu einem umsteuern von Gorbi.

      Ich würde die Ukraine in die NATO aufnehmen, ggf später auch Israel, das würde für klare Verhältnisse sorgen.Wenn SPD, Grüne und CDU das nicht mögen können sie ja austreten.

      Zur Ukraine muss immer gesagt werden:
      Sie war Atomwaffenstaat als sie sich von der SU abgespalten hatte.
      Alle Atomwaffen wurden verschrottet!
      Der Westen konnte sich aber nicht zu einer Bestandsgarantie durchringen. Die späteren Folgen sind bekannt.

      Die westlichen Staaten die eine NATO-Mitgliedschaft verhindert haben sendeten damit ein deutliches Signal an alle die Atomwaffen haben oder anstreben. Ein politischer GAU wenn sie mich fragen.

  133. Die angenehme Form gesellschaftlicher Distanz,
    quasi die immer mehr wohlig empfundene Dämmschicht zwischen denen, die schon immer, bzw. „schon länger hier leben“ und den uns von Wirtschaft und Politik Aufgezwungenen. Aber die Dämmung verantworten sie selbst. Ich werde ihnen nicht zum Kuscheln hinterherlaufen.
    .
    Erst am Samstag Abend wieder erlebt, in Mainz, nach dem Rundgang über den Weihnachtsmarkt, rund um den und im Dom. Auf dem Rückweg zufällig in die Augustinerkirche geraten, Chorgesang, Vokalensemble Capella Moguntina, Nine Lessons & Carols, Ökumenische Adventsandacht mit deutschen und englischen Liedern.
    .
    Nach Dombesuch, Winzerglühwein kniet der sozialisierte Kathole nur noch dankbar nieder. Aber erst nachdem ER vom Eingang her seinen prüfenden Blick schweifen ließ ob nicht rucksacktragendes Fremdvolk erkennbar. Nous étaitent entre nous.
    .
    Trotz sublimer Umgebung, die Seele blieb schwarz gegenüber den Geschenktanderen da draußen, als mein Sohn mir zustimmte, daß ich eine gewisse haushohe Überlegenheit unserer Kultur konstatierte. Es lag nicht nur an der einen Tasse Glühwein aus Eltville.
    .
    So, jetzt fallt mal über mich her.
    (DdH)

    • So, jetzt fallt mal über mich her.
      Warum? Wo er recht hast er recht.

      Nur von der Dämmung zwischen den „noch nicht so lange hier lebenden “ und uns Ureinwohnern, halte ich überhaupt nichts.

      Die werden entweder zügig auf unsere Temperatur gebracht, damit es weiter warm in der Stube bleibt.
      Oder die Kältesenke durch Strahlungswärme wird durch Entfernung deutlich vermindert.
      „Dämmung“ erzeugt nur Parallelgesellschaften. Und das führt über kurz oder lang unweigerlich zu der Frage „Wer hat hier das sagen“
      Ich habe zu viel über die Indianer gelesen. Ich will diese Frage jetzt und nicht in 100 Jahren klären.

    • Gegen „den Islam“ habe ich eigentlich gar nichts. Solange er nicht nach Europa kommt. (-;
      Diverse Formen sind ja aber schon da …. *hüstel*

      Das Problem ist m.E. auch nicht >>la religion plus con (du monde) << per se, sondern staatlich gelenktes Verbandswesen u. eine "politische Linke", die in völliger Vergessenheit der marx-feuerbachschen Religionskritik eine Verschwisterung mit religiösen Vereinen bzw. "dem Bekenntnis" im Ganzen betreibt … und das auch im (pseudo-)akademischen Milieu! Wie dumm muß man geworden sein, um behaupten zu können: "Without advocating any specific religious or theological stance, the series aims nonetheless to be faithful to the radical emancipatory potential of religion."

      Und tatsächlich scheinen auch bei einigen muslimischen Individuen unter den Neo-MigrantInnen in A/D mehr dumpfe Ressentiments und religiöser Rassimus zu bestehen, als einem recht sein sollte ….. aus welchen aufgeklärten Motiven z.B. meidet muslim/a bei einer offiziellen Stadtführung Kirchen? Weil es (auf Nachfrage) unreine Orte seien, an denen gottlose Riten praktiziert würden …. (So viel zum interreligiösen Verständnis der Gleichrangigkeit der "denominations" …)

      Houellebecqs Vision der "soumission" könnte doch näher als erwünscht sein? Solidarisiert sich "die Linke" vielleicht gerade deshalb? Weil sie das Erodierende, Subversive begrüßt und die totalitären Tendenzen sowieso gutheißt?

      Während der Zentraleuropäer weitgehend zwischen seiner Identität als StaatsbürgerIn, Rechtsperson und Gläubiger/m differenzieren kann, scheint das bei den Menschengeschenken aus prämodernen Gesellschaften alles nicht so recht zu funktionieren.
      Und hier stellt sich auch bei mir der Eindruck ein, dass A und D mit den "geschenkten MenschInnen" vielleicht nicht ganz so viel Glück gehabt haben.
      Ich kenne nämlich hochkultivierte, sprich: gebildete (und vermögende) muslimische "AraberInnen", bei denen das kein Problem ist.
      Die sind teils fromme, teils sehr liberale bis offenbarungskritische "Gläubige". Die können aber sowohl das fragwürdige Offenbarungszeugnis relativieren als auch den (anmaßenden) Autoritätsanspruch von "Geistlichen/Rechtsgelehrten" in Frage stellen, der bei vielen "Gläubigen" generell niemals bezweifelt wird …..

      Und deshalb sollte frau/mann/… weder der zentraleuropäischen "Linken" noch der Akademie-Soziologie vertrauen, die ihr "emanzipatorisches Potenzial" weitgehend verspielt hat oder den "religious turn" unter-sucht oder Kritik mit Narrativen wie "Islamophobie" oder "hate speech" zu unterdrücken versucht oder ….

      ———-

      Wenn Putin wirklich in der "öffentichen Meinung" punkten will, dann profiliert er sich nicht nur als Hüter der "Orthodoxie", sondern setzt sich gegen seinen fragwürdigen Partner für die Autonomie der KurdInnen ein.


    • „religious turn“, na denn Prost Mahlzeit.


  134. Ach ja, zu früherem Dämmwahn fällt mir wieder die Alufolientapete ein, deren Abkratzen 6 Leute 5 volle Tage beschäftigt hat, obwohl sie nur auf einer Seite des Flurs geklebt war. Das kam mal in den 1970ern auf.

    Man müßte also bei Vollkostenberechnung der Dämmmaßnahmen auch die Entsorgung des Styropors und der Fenster mitrechnen, denn das läuft nicht unter einfachem Schutt oder Kehricht.

  135. @ Konrad Vogeler sagte am 19. Dezember 2016 um 11:09 Uhr
    „Nur von der Dämmung zwischen den „noch nicht so lange hier lebenden “ und uns Ureinwohnern, halte ich überhaupt nichts.
    Die werden entweder zügig auf unsere Temperatur gebracht, damit es weiter warm in der Stube bleibt.
    „Dämmung“ erzeugt nur Parallelgesellschaften. Und das führt über kurz oder lang unweigerlich zu der Frage „Wer hat hier das sagen“
    Ich habe zu viel über die Indianer gelesen. Ich will diese Frage jetzt und nicht in 100 Jahren klären.“

    Antwort:
    Wir haben es hier physikalisch gesehen nicht mit zwei unterschiedlich temperierten Flüssigkeiten zu tun, die eine Mischungstemperatur erzeugten. Hier liegt leider die Friedens-Religion als Isolator vor, ähnlich der spannungsführenden Stromleitung, Keramikisolator und Strommast.
    .
    „Wer hat hier das sagen“ haben wird, sollte sich die Politik wider Erwarten nicht doch noch besinnen, wird demographisch so etwa zwischen 2040 und 2050 geklärt sein. So wie Sarrazin schon mal ganz schön an die Wand gemalt hat.
    (DdH)

    • Das sehe ich ganz genau so
      Wer sich nach 2 Jahren noch abkapselt und isoliert, wird gehen müssen.
      Anpassung ist der Preis für die Sicherheit.

      Sarrazin hat schneller Recht bekommen als er es sich selber hat träumen lassen.

      Unsere Aufgabe wird es sein, die Politik an der Urne in die Realität zu zwingen.
      Wenn nach einer längeren gemütlichen Autobahnfahrt vor uns eine kurvige Gebirgsstrecke liegt, dann erwarte ich vom Busfahrer, dass er bereit ist, situationsbedingt die Richtung zu ändern.

  136. Volksverdämmung
    Auf dem CDU Parteitag sagte glaube ich Kauder folgendes „Wir müssen mehr Leute in Wohneigentum bringen. Denn wir wissen, dass Leute mit Eigentum anders ticken und wählen. Nämlich konservativ.“
    Vor dem Hintergrund kann man die Volksverdämmung mit all ihren Auflagen und Gedanken bis hin zu den Vorschlägen für einen „Klimabeitrag“ auf die Erbschaftssteuer auch sehen: Eigentum verteuern, die Halbwertszeit der Gebäude verkürzen, Meinung gegen Vermieter machen etc.pp. und damit Wohneigentum schön unattraktiv für die Massen machen. Denn so bleiben sie schön SPD oder Linke Wähler – hauptsache unten. Gleiches könnte man übrigens auch für den asozialen Wohungsbau postulieren – und viele Themen mehr…

  137. @Dippel
    Ich verdiene mit Dämmung kein Geld, ich bezahle nur..

    Wohnblock und Werkstatt sind zwei verschiedene
    Objekte. Die Werkstatt ist energetisch fertig.
    An ein Passivhhaus kommt sie nicht ganz ran.
    Vor allem weil eine Lüftung mit Wärmerückgewinnung fehlt.
    Aber ihr 5-6 Personenvergleich zeigt auf, was mit Dämmung
    und etwas Technik heute möglich ist und wohin m.M. die
    Reise geht.

    Unter Dämmung verstehe ich nicht nur Sanierung der
    Fassade, sondern auch des Daches, Kellerdeckendämmung
    und neue Fenster.
    Soviel zu den Prozenten mit denen öfters Schindluder getrieben
    wird, wenn Einsparungen so verkauft werden, das der arglose
    Verbraucher die Prozente der Einzelmassnahme gedanklich auf
    seinen Gesamtverbrauch anwendet…

    Veralgte Fassaden sind öfters ein unschöner Schönheitsmangel, der
    zeigt, das die Dämmung funktioniert, weil sie die Aussentemperatur
    der Fassade senkt und diese so schlechter abrocknet.

    • Tut mir leid, lieber Dämmer,
      veralgte Fassade ist Nordwestseite, weil von da der Regen kommt.
      (altes Pfadfinder- und Stoppelhopserwissen)

      Ich hatte auch veralgte Fassade. Da ist nichts gedämmt. Ganz normal Hohlziegel mit Glattputz.
      Aber Nordwest.
      Es hilft Silkonharzfarbe. Die mögen die Algen nicht.


    • Veralgte Fassaden sind öfters ein unschöner Schönheitsmangel
      Wie bitte?? „Schönheitsmangel“?? Aber sonst ist noch alles frisch, ja? Algen an Fassaden haben KRANKHEITSWERT, das ist nicht viel besser als Schwamm oder Asbest im Haus. Kommt mir nicht in die Tüte!!

  138. Wir fahren ja hier gerade nicht Rad...,
    aber der Don könnte uns gelegentlich verraten, mit was er seine Heldenbrust bei Paßabfahrten dämmt. Ist´s das eigene Blatt, La Gazetta dello Sport, Bayernkurier oder die Junge Freiheit?
    DdH)

  139. Titel eingeben
    Wohl eher die „Jüdische Allgemeine“ …..

    • @ Gast
      Ich hätte es gerne von ihm selbst gehört. Auf was stützt sich Ihre Vermutung?
      (DdH)

  140. @ colorcraze
    Ja, alles frisch…:-)

    Eine Veralgung der Fassade ist ein reiner Schönheitsmangel,
    den ich allerdings auch nicht gerne sehe.
    Weder schädlich für den Menschen, noch für das Gebäude.

    Mir hat mal ein befreundeter Statiker und Architekt gesagt,
    „alle haben Ahnung vom Bauen, nur der Architekt nicht..“
    Das gilt ganz besonders für,s dämmen.

    Konrad Vogeler, selbstverständlich können auch ungedämmte
    Fassaden, bei entsprechendem Mikroklima oder selbst die frei-
    stehenden Verkehrsschilder, veralgen.

  141. Schimmel-Algen ? Meine Baracke ist viermal selbstlüftend pro Stunde.
    Nehmet Holz vom Lärchenstamme,
    lasst es hoch gewachsen sein,
    dort in Ostmarks Bergeshöhen,
    zweitausend Meter wären fein.

    Laßt es sägen von dem Könner,
    nuten auch noch akkurat,
    fügt es sauber aufeinander
    auf das man keine Mühe hat.

    Lasst Tür und Fenster passend machen,
    mit Sprossen und mit Dreifachglas,
    vom Meister der dazu berufen,
    das spart euch dann das Russengas

    Das Dach dämmt dann mit Doppelsparren,
    lasst innen schön die Schalung seh´n,
    fügt zwischen rein Rinde des Südens,
    vierzehn Zentimeter sollen steh´n.

    Des Daches Balken lasst weit kragen,
    das ist der beste Regenschutz,
    zweimal mit Bondex dann gestrichen,
    vier mal zehn Jahre steht der Trutz.

    Den Ofenbauer lasst dann kommen
    Ein Kachelofen sollte sein,
    da lohnt sich auch des Frühjahrs Plage,
    holt Holz vom Walde zu euch heim.

    Euer Barackenbauer DdH wünscht Joyeux Noë et Bonne Année.

  142. Spätpubertärer Gefährder
    Was das 210 auf der Autobahn angeht, würde ich dem Autor gerne folgenden Beitrag von Thomas Gsella mit auf den Weg geben:

    http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/thomas-gsella-fuer-das-tempolimit-auf-deutschen-autobahnen-13823729.html

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