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Stützen der Gesellschaft

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Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

217000 Euro??ß?scharfess???

| 21 Lesermeinungen

Es ist ein Skandal: Schon mit knapp 200.000 Euro Vermögen soll man laut DIW zu den 10% Reichsten des Landes gehören. Eine unglaubliche Verhöhnung der der deutschen Oberschicht.

Die müssen sich verrechnet haben.

Also das muss man ganz klar sagen, das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung hat doch überhaupt keine Ahnung. Oder es kann nicht rechnen. Jedenfalls verwahre ich mich hier ausdrücklich gegen die Unterstellung, dass man mit einem Nettovermögen von 217000 Euro schon zu den 10% Vermögendsten des Landes gehört. Die haben mindestens einen Nuller vergessen.

Ich mein, dass die Lage der Deutschen ansonsten wirklich übel ist, weiss ich auch. Als ich nach Teneriffa geflogen bin, war diese Zeitschrift Focus am Stand ausgelegt und fragte, wie man 50.000 anlegen sollte. Das ist wirklich eine schwere Frage, denn diese Summe ist nichts Halbes und nichts Ganzes, dafür bekommt man keine relevante Immobilie, und wenn man keine relevante Immobilie hat, bringt es auch nichts, ein paar Basissilberkannen und eine kleine Gemäldegalerie zu erwerben, das muss schon Hand in Hand gehen. Ich weiss nicht, was der Focus empfohlen hat – die aktuellen Modenachfolger von Internet- und Windkraft-Aktien, nehme ich an – aber mein Rat an die finanziell geknechteten Massen wäre bei solchen Summen: Gründung einer Partei für die Weltrevolution zur Beendigung dieses Elends.

Weil es natürlich überhaupt nicht so ist, wie das DIW behauptet. Nur mal ein Beispiel. Schauen Sie, draussen bei meinen Eltern im Westviertel wurden gerade die letzten kleinen Häuser abgerissen, um sie durch etwas noch Bescheideneres zu ersetzen: Ein Haus mit mehreren Wohnungen nämlich. Und Gartenanteilen. Das bedeutet, dass man heute nicht mehr eine Villa kaufen muss, um in den Genuss einer guten Adresse zu kommen, sondern auch ganz klein einsteigen kann. Westviertel für Arme, gewissermassen, und Sie können sich ja vorstellen, wie begeistert alle sind, dass uns eine Immobilienfirma nun diesen raumoptimierten Klotz hinstellt und Nachbarn, die gezwungen sind, auf den Schnitt einer Wohnung zu achten, weil sie wirklich jedes Zimmer brauchen. Für sich selbst, nicht für die Katzen. Aber auch die brauchen, um hier mitspielen zu können, pro Person diese 217.000 Euro und noch etwas mehr, nur um dann am Ende keine Villa zu haben. Und das soll Oberschicht sein?

Gut, mir ist natürlich bewusst, dass die Rechnung des DIW alle Erwachsenen berücksichtigt. Sollten die Eltern dem Kinde zum Studium keine Wohnung in einer guten Stadt kaufen, ist es natürlich so gut wie unmöglich, mit zarten 19 Jahren schon zu dieser angeblichen Spitze aufzuschliessen. Aber selbst dann ist da nur diese Wohnung, und in Teneriffa sah ich die Folgen: Da waren fast nur alte Leute und ich war der einzige unter 50 Jahren, der über zwei Wochen in diesem Hotel sichtbar geworden ist. Es gibt auch junge Leute dort, manche spielen Gitarre auf der Strasse und andere kaufen daneben reduzierte Sonnenbrillen, aber die wohnen offensichtlich irgendwo, wo es billiger ist. Diese noch besitzlose Jugend wirkt sich auf eine derartige Statistik negativ aus, und natürlich auch auf das Hotel, in dessen Bar dann in der Nacht Gruppen auftreten, die wie Abba aussehen und auch deren Lieder spielen, sehr zum Gaudium der finanziellen Super Trooper, die damit ihre Jugend verbinden.

Aber selbst dann ist da noch die bittere Erkenntnis, dass dieses Vermögen in Euro – und bei den britischen Gästen noch schlimmer, in britischen Peseten – berechnet wird, was langfristig betrachtet in etwa so viel Stabilität wie der Teide hat, der Vulkan, der sich über Teneriffa erhebt. Es ist eine ganz schreckliche Vorstellung, dass bei diesen 217.000 auch noch sehr volatile Vermögensanteile dabei sein könnten, man erinnere sich da etwa an Zypern, die gerade die Privatisierungen stoppen, weil die Welt gerade in der Ukraine andere Probleme hat: Eigentlich müsste man da noch einen Risikoabschlag einpreisen, und ein gewisses Notpolster herausrechnen – es kann ja immer mal sein, dass die Waschmaschine kaputt geht, eine Öllieferung kommt oder eines dieser französischen Pastelle wie jenes, das mich gerade dazu zwingt, noch schnell im Februar einen Beitrag zu verfassen. Ich würde es lieber so sagen: Wer diese 217.000 jederzeit flüssig hat, und zwar verteilt zur Streuung des gesamtwirtschaftlichen Risikos, dem geht es gut. Aber wenn die Zahlen des DIW stimmen, dann geht es der Mehrheit der Minderheit eher nur so mittel. Und ich finde es auch richtig, dass die Rentenansprüche da nicht eingerechnet werden: Das ist nämlich auch nicht recht viel besser als die Ansprüche auf Genussscheine von Windkraftanlagen oder Profite aus Lehman-Zertifikaten, oder Bitcoins auf einem Mt.Gox-Konto. Es gibt so viel Werbung für Altersvorsorge: Wäre die Rente sicher, bräuchten wir das nicht.

Wie auch immer: Ich hätte zum Beispiel erwartet, dass man in dieser Klasse eine kleine Fluchtmöglichkeit vor den Sorgen des Alltags hat. Das ist so eine grundlegende Jugenderfahrung bei uns. Also bei mir war es jedenfalls so, dass ich eine Wohnung in München hatte und eine kleine, winzig kleine Dachwohnung daheim, aber immerhin mit 20 m² Dachterrasse und zwei Zimmerchen und das war schon ganz angenehm bei der Organisation des Lebens, man hat immer etwas, wohin man gehen kann, wenn es woanders langweilig ist. Das ist so eine Erfahrung, die man eigentlich voraussetzt, diese Abwesenheit von Zwang, immer am gleichen Ort zu sein – nicht umsonst wehren sich ja auch die Asylbewerber gegen die Residenzpflicht, und sie haben vollkommen recht, eine Zweitresidenz macht das Leben einfach schöner. Aber das DIW hantiert jetzt mit diesen brandgefährlichen, elitenzersetzenden Zahlen und behauptet indirekt: Das ist bei vielen finanziell gar nicht möglich. Das ist üble Nachrede, ja meinen die, wir seien auf der Brennsuppn doheagschwumma? Ich mein, mir ist schon klar, dass nur 15000 in der Nähe des Tegernsees wohnen und 82 Millionen nicht, aber es in dieser Härte vorgerechnet zu bekommen, das tut mir weh.

Wie man das lösen soll, weiss ich natürlich auch nicht, sollte sich das DIW nicht doch verrechnet haben (schaut bitte, bitte nochmal nach, ja? Habt Ihr auch Auslandskonten und die Scheine unter dem Teppich und den Basen der Statuen berücksichtigt?). Auf gar keinen Fall will ich jemandem mit 217000 seine Freude kleinreden, es an die Spitze geschafft zu haben, ich hätte dieses Land einfach nur gerne etwas, naja, vermögender. Und zwar bitte ohne Umverteilung, denn natürlich sehe ich auch die andere erschreckende Zahl von 83.000 Euro, die der Deutsche im Durchschnitt haben soll. Was im Umkehrschluss bedeutet, dass jeder normale Millionär 12 Deutsche ohne Vermögen auf der anderen Seite nur sieht, wenn er sich diese Zahlen mal durchdenkt. Vom Durchschnitt kann sich einer viel und 12 nichts leisten, so ist das mathematisch. Man kann es drehen und wenden, wie man will: Es ist einfach nicht schön.

Vermutlich kommt dann bald wieder ein Bericht der Bundesregierung, der erzählt, dass es mit der Ungleichheit gar nicht so schlimm ist und man ja auch sehen muss, was der Staat einfach so an seine Bürger verschenkt, Sicherheit, saubere Strassen in Süddeutschland. massive Blumenbeete in Kurorten und die theoretische Möglichkeit, dass in Berlin nach einem Jahr die Matratzen auf den Gehwegen ausgetauscht werden. Das ist sicher richtig, aber eine breitere Oberschicht wäre einfach angenehm, allein schon bei der Partnerwahl und für die Freizeitgestaltung. Was wir brauchen, ist mehr sozialer Ausgleich für die Ärmsten der Reichen, das ist gut für uns und sicher auch nicht schlecht für Teneriffa, wo viele gerade unverkäufliche Ferienimmobilien auf jene warten, für die wir am Tegernsee keinen Platz mehr haben.

Sozial ist, was Reichtum schafft. Das DIW sollte deshalb genauer rechnen und nachschauen. Es gibt ja auch noch Luxemburg. Das haben sie auch übersehen.

HINWEIS:

Nicht übersehen sollte man auch das gefällige, problemlos arbeitende Kommentarblog.

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21 Lesermeinungen

  1. Was lernen wir daraus?
    Das sie schrecklich wäre, die Gleichheit. Wir brauchen uns aber keine Sorgen machen, das passiert nie. Selbs im real existierenden Sozialismus hatten die Honeckers und die Mielkes und die mit ihnen verbundenen Komplizen ein viel besseres Leben als die da unten im restlichen Arbeiter und Bauernparadies. Weswegen man das gemeine Volk auch einsperren musste, weil dies in seiner Dummheit das Paradies sonst verlassen hatte. Und auch für Alfons wäre die Gerechtigkeit schrecklich, auf wen sollte er dann so milde herabsehen? Ich persönlich bin einer der von der herrschenden Beamtenqulique benachteiligt wird. Ich kann nämlich nicht Klavier spielen. auf Grund dieser schweren Behinderung habe ich einen Antrag auf Hartz 4 gestellt. Der wurde schnöde abgelehnt. Hätte ich angegeben ich wäre arbeitsscheu, hätte ich bestimmt die Stütze bekommen

  2. p.c.
    „wehren sich ja auch die Asylbewerber gegen die Residenzpflicht, und sie haben vollkommen recht, eine Zweitresidenz macht das Leben einfach schöner“
    .
    Autsch! Da werden sich aber so einige Lustlose drüber aufregen.

    • Ich habe versucht, den mitunter etwas dümmlichen Ton zu treffen, den man hier am See so hat.

  3. Don...ner-wetter...plausibele Mathematik, plausibele Empathie...für ungleichen Massen-Reichtum.
    Der, Die, Das Eu(ro-s?)-Roß, auf dem alle gefühlt sitzen können; immer wieder gerne
    vorgerechnete(wer nichts weiß, muß alles glauben), mit nicht wirklich gefühlter
    und noch weniger erlebter Realität.
    Aber mit der, alles Demokratie…untermauernden, Chance, ich bin, wir sind,
    jeder nach „Gefühl“, Spitze!…realisieren zu können.
    Ein Paradies der Möglichkeiten…für berechnete, gefühlte und erlebte Realitäten.
    Auch jeder nach seinen, beeinflußbaren?, Gefühlen, aber gerade deswegen realitätsfremd!?
    Ich denke, wir leben um wirkliche, also wirkende, Realität zu erleben…hm.
    Oder ist mit-gefühlte, empathische Realität, also Demokratierealität, die Realität, die uns
    zu-(F)frieden-(Personen) macht, machen soll?
    Keine elenden Umverteilungsdebatten mehr. Realität für reichlich Arme!?

    Don, Sie haben mich horizontal erweitert.

    Vertikaler Gruß
    P.S.
    P.S manchmal wird auch Empathie durch gelenkte Demokratie-Euphorie bewirkt.
    Hätte ich noch einfließen lassen können. Nächstes mal…:=)

  4. Nettovermögen
    Von 217.000 Euro schon zu den 10% Vermögenden des Landes gehört. Die haben mindestens
    Einen Nuller vergessen.“
    Werter D.A., seien Sie doch nicht so kleinlich! Die Institute stehen doch im Wettbewerb:
    Wessen Algorithmen in welchem Computermodell machen das Rennen.
    Es geht um Deutungshoheit nicht um Realität.

    „…zum ersten Mal zeigte sich der Krieg (Krimkrieg 1853-1856) in seiner neuen,industriellen
    Gestalt.“

    Und heute werden wir den Info-Krieg, den Daten-Krieg, erleben?

    Meine Algos gegen deine Algos!

    Das wird spannend.
    Welchem Computerprogramm wird es gelingen, die Wirklichkeit zu besiegen.

  5. Knapp?
    „Schon mit knapp 200.000 Euro Vermögen soll man laut DIW zu den 10% Reichsten des Landes gehören.“ Knapp? Nein, 217000 sind gut 200000.

    Außerdem hat sich seit den Fünfzigern praktisch nichts geändert: Mit einem Lottohöchstgewinn von 500000 DM gehörte man auch damals zwar nicht zu den obersten 10000, aber allemal zu den obersten 10 Prozent.

    • Arme Reiche
      Wer nur 200 TEU hat und keine zusätzliche Rente, der ist nicht reich, sondern arm.

      Dass das DIW die gesetzlichen Rentenansprüche nicht miteinbezieht, zeigt wes Geistes Kind die sind. So wird die vermeintliche Ungleichheit massiv überzeichnet und die ideologischen Grundlagen für die nächsten Enteignungen geschaffen.

  6. Zahlen, Zahlen...
    Nun ja, 10% sind ja auch schon wieder 8,2 Millionen Menschen, also etwa so viele, wie in Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt zusammen leben. Wenn man sich das so vorstellt…

    Darüber hinaus ist die Zahl 217.000 relativ wenig aussagefähig, wenn man nicht die Kurve der Funktion sieht. Wie viel Vermögen müsste man denn haben, um zu den 9% Vermögendsten zu gehören? Zu den 8%? Das fände ich viel interessanter.

  7. paisajes floridas
    Geehrter Don, die 217.000 Pesetas – perdon € korrelieren vermutlich mit der Zahl der Rollatoren, welche es gefuehlt seit 10 Jahren ueberall zu sehen gibt. Das neue Synonym einer Wohlstandsges. Wie hat man sich eigentlich frueher bewegt? Werden dadurch Haltungsschaeden nicht geradezu provoziert?

    Ach Teneriffa, Spanien insgesamt, haette man doch mehr auf Klasse denn auf Masse gebaut….Der Kran als Synonym posperidad iberica hat ausgedient. Nun sind es deutsche Rollatoren!

  8. danke fuer das Amusement
    „Gründung einer Partei für die Weltrevolution zur Beendigung dieses Elends.“

    Ein wahrer Klassiker das. Vielen Dank fuer die Erheiterung.

    Zum Thema, ich denke mir einmal, dass die Statistiker da von „Net Worth“ sprechen, und dass eine Grosszahl der neuen Grossbuerger Millionen in Analagen – aber auch an Schulden – haben.
    Das ist eine beliebte Methode fuer Regierungen und Zentralbaenker in den USA und auch dem UK das Volk reichzurechnen.

    Und die Statistiker kennen natuerlich auch kein ‚Altes Geld‘. Woher den auch? Wir geben selten Informationen preis und schwoeren seit Generationen dass uns die Luxusbauten nicht wirklich gehoeren und ausserdem ein Vermoegen an Unterhalt kosten, nicht wahr?

  9. OT
    Da Reisen drei EU-Außenminister aus Deutschland, Frankreich, Polen nach Kiev um
    einen Verhandlungsfrieden zu erreichen – und was passiert, nachdem sie sich noch nicht
    Mal entspannt zurücklehnen konnten – der Aufstand der Straße torpediert das Ergebnis.
    Reaktionen der Regierungen in Deutschland, Frankreich, Polen oder der EU-Kommission
    auf diese Brüskierung
    = N U L L

    …aber selbstverständlich, liebe Finanzmärkte, wir haben verstanden.
    Wir werden natürlich für die Schulden der Ukraine aufkommen ohne
    wenn und aber…ja, es ist sehr nett von Moody s uns das TOP-Rating
    nicht zu entziehen.

  10. 200 Tsd cash brauch ich hier zum Überleben - der Rest auf den Bahamas
    verzerrt die Statistik leicht, und kommt wegen dem „Steuergeheimnis“ auch in keiner Statistik vor. Sorry….

  11. Steinmeier: Noch ist Umkehr möglich.
    Liest Herr Steinmeier keine deutschen Zeitungen?

    Da wird wie im Fieberwahn gehetzt.

    Nein, denen ist eine Umkehr nicht mehr möglich.

  12. Selbständige
    Hier wird vergessen, dass Selbständige selbst Vermögen zur Altersabsicherung ansparen müssen. Da sind 200.000 Euro sogar zu wenig! Trotzdem zählen diese Menschen sicher nicht zu den obersten 10%, denn das Angesparte muss bis ins hohe Alter reichen, ist also nicht frei verfügbar. Demgemäß müssten die Rentenansprüche eines jeden Arbeitnehmers ebenfalls zum Vermögen gezählt werden, und dann wären alle reich. Schwachfug, also.

  13. DIW und Kollegen "powered by Merkel, Gabriel & Co"
    was soll denn das DIW, bezahlt vom Staat auch anderes schreiben, als das was eine SPD sehen möchte, sonst gibt es kein Staats Sponsoring mehr.

    Sie nennen sich Volks Wirtschafts Forschungsinstitute, sind nur peinlich

  14. vermutlich haben sie Recht, die DIWler
    ausser ein paar wenigen in Süddeutschland gibts ein Deutschland nur Menschen mit Schulden, warum sonst braucht der Staat immer mehr Steuern und will trotz Rekord Steuereinnahmen, die Steuern sogar erhöhen.

    jeder der Spart ist in Deutschland ein Vollidiot

  15. Alle reden
    Von der Ukraine und den ehem. Sowjetrepubliken, weiß man eigentlich was man
    In der Türkei von der ganzen Sache hält?

  16. .
    die angelegenheit ukraine scheint gut geeignet, mal wieder das thema fracking, das ja ach so gut funktioniert, sauber ist und genau jene gewinne einfährt, die man sich in knabenmorgenblütenträumen so herbeisehnt.

    die angelegenheit ukraine scheint auch gut geeignet, endlich mal wieder ein wenig systemantagonismus einzuführen, vielleicht doch auf der einen seite ein wenig den gashahn zuzudrehen, dabei auf der anderen seite schöne technologie zur unkonventionellen förderung von gasvorkommen zu verkaufen – zusammen mit dem freihandelsabkommen.

    die angelegenheit ukraine scheint auch wunderbar geeignet, innerstaatliche skandale der unterschiedlichsten ländern unter den medialen teppich des vergessens und verschimmelns zu kehren. usw.

    viele fliegen, eine klatsche.

  17. Klassenkampf?
    Hallo Don,
    in Deinen Abgrenzungsbemühungen verlierst Du „den Klassenkampf von oben“ aus den Augen. Schreib lieber mal, warum der gini-Koeffizient seit 1945 nicht immer besser, sondern neuerdings schlechter wird.
    PS: ab Puerto de la Cruz, Busbahnhof, kann man schöne Wanderungen machen.

  18. Bitte, bitte
    Nicht so auf die Hilflosigkeit unserer Regierung in der Krise schimpfen.

    Von dem Schock doch nicht in der alternativlosesten aller alternativlosen Welten
    zu leben und zu regieren, muss man sich erst mal erholen.

    Solche REHA-Maßnahmen brauchen Zeit.

  19. Wenn Russland
    Seinen Luftraum für die zivile Luftfahrt sperrt, geht dann die Globalisierung zu Fuß?

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