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Stützen der Gesellschaft

Stützen der Gesellschaft

Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Deutschland kindert mich ab

| 70 Lesermeinungen

Mich ekelt vor aller Kreatur
Hl. Gertrud

Sie haben vermutlich auch gelesen, dass im letzten Jahr so viele Kinder in diesem Lande das Licht der Welt erblickten, wie seit dem Jahre 2004 nicht mehr. Und dass mehr geheiratet wird, und die Ehen auch deutlich länger halten. Manche halten das für eine gute Nachricht. Manche, und einhundert Prozent alles Schwiegermütter, werden sagen, das sei doch wunderbar. Und ich kann jetzt schon vorhersagen, dass die besonders eifrigen Nachwuchserzeuger nicht Migranten sind, sondern gebildete deutsche Paare. Man kann hier nämlich nicht mal mehr in Ruhe sein Denti Scatto photographieren, ohne dass eine junge Familie mit Kinderanhänger vorbei radelt.

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Hier ist das Tal der Schutter am südlichen Rand des Altmühltals, oder, wenn man es historisch korrekt sagen will, ein Teil des Jakobsweges. Mit dem Jakobsweg ist es wie mit den jungen Familien: als ich jung war, vor einem Viertel Jahrhundert, wusste niemand, was das ist. Wir wussten, was das Parkcafe ist. Da konnte man tanzen. Und wir wussten, was Familien sind. Das letzte, was wir haben wollten. Wenn ich dann auf den Jurahöhen über ruhige Strassen nach Egweil, Nassenfels und Bergen radelte, war ich meistens allein mit anderen Radlern. Es gab keine Pilger mehr, die Religion war am Aussterben, und wer konnte, zog in die Städte, um zwei Einkommen, Sex, die Pille, und keine Kinder zu haben. Konnte sein, dass die Zurückgelassenen und Abgehängten etwas anderes machten, aber wir waren jung, schön und hatten etwas Besseres zu tun. Hier die fauligen Früchte der Vergangenheit, dort die knackigen Vitamine der Zukunft.

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Ich war in München und dann in Berlin und dann auch mal wieder an der Donau, und wenn neben dem alten Apfelbaum an meiner Lieblingsstrecke ein neues Marterl steht, dann ist das, so dachte ich, dem zurückgebliebenen Leben auf dem Dorfe geschuldet. Marterl gibt es in Bayern überall, es gibt welche mit toten Soldaten und Pest und umstürzenden Gespannen und Blitzschlag – irgendwer fühlt sich dann bemüssigt, solche Säulen aufzustellen. 2004 also war am Rande meines üblichen Weges so ein Marterl, und wäre daneben nicht der alte Apfelbaum gewesen, dessen Früchte auch auf einem Stillleben des Manierismus hätten erscheinen können, wäre es mir noch nicht einmal aufgefallen. Ein alter Baum, eine weisse Säule, da huscht man schnell vorbei, denn vorne in Bergen erwartet einen die alte Wallfahrtskirche und ein wirklich schöner, alter, mit Kastanien bestandener Biergarten. Inzwischen steht am Marterl aber mehr als ein Baum.

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Man kann das gar nicht mehr übersehen, so viele Bäume stehen da. Am Anfang war neben dem Marterl nur ein kleiner Stamm und ein Taferl. Da hat, dachte ich beim Vorbeifahren, vermutlich jemand hingeschrieben, was hier später zu plündern ist. Und hoffentlich sind es Zwetschgen. Oder Mirabellen. Das wäre doch eine feine Sache, dachte ich, und fuhr meines Weges in der sicheren Erwartung, in einer Dekade könnte ich hier schon anfangen, meinen berüchtigten Zwetschgendatschi kostenfrei zu versorgen. Oder Mirabellen zu stehlen ernten. Es ist nett von denen, wenn sie, bevor sie hier im Tal aussterben, wenigstens noch etwas für die Renaturierung tun.

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Ein paar Jahre später standen da also ein paar Bäumchen mehr und irgendwann blieb ich stehen, um zu lesen, was denn da angebaut wurde. Es waren Firmbäume. Nun habe ich Heuschnupfen und kenne mich nicht so aus mit der Botanik – in naturwissenschaftlichen Fächern gab es gefürchtete Lehrer wie den Hallermeier, über den sie bei uns in den Pausenhof schrieben

Bubak Ponto Schleyer
der nächste ist der Hallermeier

Ich war da eher von der lernunwilligen Sorte, und irgendwoher muss man ja auch seinen schlechten Abiturschnitt haben, um etwas Sinnloses ohne Numerus Clausus zu studieren, mit dem man im Parkcafe tanzen und später Kolumnist bei einer angesehenen Zeitung werden kann. Ich habe also nie verstanden, was so ein Firmbaum ist, aber es hat mich schon gewundert, warum all diese Firmbäume so unterschiedlich aussehen. Und warum die immer von irgendwelchen Leuten gepflanzt wurden, die auf den Taferln vermerkt waren. Am Anfang waren es immer vier oder fünf Namen, aber inzwischen sind es stets sieben. Es werden also mehr Gartenfreunde. Dachte ich.

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Dagegen ist nichts einzuwenden. Es ist mir auch lieber, wenn die letzten Reste der indigenen Bevölkerung die Heilige Gertrud anbeten, die hier ebenfalls vorbei gekommen sein soll, als Pestizide zu verspritzen. Ich bin dem Brauchtum nicht völlig abgeneigt und manchmal schaue ich mir mit Singlebekanntschaften aus München und Berlin auch Leonhardiprozessionen an. Ethnologische Studien. Tanzen gehen wir nicht mehr, oder wenn dann in Tanzkurse – letzthin wurde ich zum Swingkurs geladen – aber Lästern geht noch wie früher. Immerhin sind wir mit viel Freizeit und Freiheit immer noch die Krone der Entwicklung hin zum aufgeklärten Menschen, wir haben uns über die biologischen Zwänge erhoben und können jederzeit neue, heisse Affären und Beziehungen eingehen. Wir können es klassisch in der Oper, wir können es in Oberitalien, am Tegernsee – wir sind frei, solange die Bandscheiben mitspielen. Also ich zumindest. Gut, viele Bekannte haben mittlerweile einen Burnout, die können dann nur noch theoretisch. Aber die ganzen Eltern, die hier radeln, haben sicher auch kein allzu spannendes Leben mehr. Sagen wir uns und weil wir alle es sagen, muss es stimmen.

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Gestern ist mir dann schlagartig klar geworden, wie Saulus hätte mich die Erleuchtung beinahe vom Denti geworfen, was der Firmbaum ist. Es ist kein Baum, der Firme trägt. Es ist ein Baum, der bei der Firmung gepflanzt wird. Und die Namen, die da stehen, sind die der Kinder, die gefirmt werden. Sie haben sich in den letzten zehn Jahren von durchschnittlich vier auf sieben vermehrt. Vermutlich sind wir auch schuldig. Natürlich haben wir – ich gebe es zu – Kolumnen geschrieben und uns beim Personalwesen beklagt, dass die moderne Arbeitswelt sich ändern muss, wenn man wirklich wollen würde, dass unsereins Kinder kriegt. Das war aber nur ein Stilmittel zum Beklagen der allgemeinen Zustände. So eine versteckte Gehaltsforderung, moralisch bemäntelt. Wir konnten doch nicht ahnen, dass jemand wirklich so verrückt sein würde, und Kindergärten und Ganztagsbetreuung macht und zahlt und fördert, und für Vollbeschäftigung sorgt, statt den einfachen Weg zu gehen, uns das Geld zu geben und auf die nächsten Erklärungen zu warten, warum wir leider genau so kinderlos weiter machen müssen. Wir haben ja nichts von den besseren Zuständen. Aber die Tafeln an den Firmbäumen werden immer grösser und bunter, und dafür haben wir nicht unsere Jugend und unsere Ohren auf den Boxen des Parkcafes geopfert.

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Das ganze Ausmass der Katastrophe wird einem erst klar, wenn man im Dorf ankommt, wo einen allerorts Schaukeln, Trampoline und „Langsam – Spielende Kinder“-Schilder erwarten – aber keine schnittigen Roadster mit Platz für zwei Singles. Die Bewohner haben offensichtlich sehr viel Zeit zur Pflege ihrer Gärten und – zugegeben – deutlich mehr Zimmer als jene zwei oder drei, die meine alten Freunde in München manchmal ihr eigen nennen, oder mieten. Gross ist das Dorf nicht, aber wenn hier Jahr für Jahr 7 Kinder zur Welt kommen, dann ist es voll. Und stirbt entgegen der Erwartung auf keinen Fall aus. Gott schütze die Heimat unserer Kinder, schreiben sie im Protest gegen eine drohende Hochspannungsleitung. Da weiss man, was die biologische Uhr von Anfang an geschlagen hat.

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Der Single kommt aus der Mode. Er ist ein Anachronismus und die Vorstellung, in der öffentlichen Wahrnehmung so eine Art Kommunenbewohner2.0 zu werden, ist gar nicht schön. Es droht aber, weil viele der früheren Kinderverweigerer im letzten Moment doch noch schwach wurden, noch Schlimmeres. Unter die verbleibenden Aufrechten der liberal-egomanen Gesinnung mischen sich in der öffentlichen Wahrnehmung leider jene kinderlose Aktivisten, an deren Gesellschaft mir keinesfalls gelegen ist. Leute wie Volker Beck von den Grünen. Oder diese genderbewegte Journalistin, die in jener Pressemitteilung des Frauenrates über die Löschung einer „Hart, aber fair“-Sendung jubelt. Wir haben mit denen nichts zu schaffen und natürlich war unsere Jugend reich, schön, verschwenderisch und keinesfalls irgendwie sozial interessiert oder anderweitig bigott – aber der Zeitgeist wünscht sich wieder geordnete Verhältnisse, Gärten, sichere Zukunftsperspektiven und Ehegattensplitting, und sondert alles aus, was nicht so ist.

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Ich weiss das. Ich sehe stolze Firmbäume und Schilder an der Tür der Wallfahrtskirche, dass sie wegen Hochzeit geschlossen ist, und im Biergarten ist dann oft auch kein Platz mehr. Kein Biergarten kommt übrigens ohne Kinderspielplatz aus. Junge Frauen balgen sich wirklich um geworfene Brautsträusse. Natürlich wollen sie Kinder und keine Scheidung. Vermutlich machen sie sich inzwischen auch wieder mehr Gedanken darüber, wie man eine Beziehung mit Leben und Lebensversicherung erfüllt, mit Firmbäumen, Gärten, Waldspielgruppen und sonntäglichen Radtouren. Es ist die totale Negation der Zukunft, die uns in den Achtziger und frühen Neunziger Jahren versprochen wurde. Es gibt keine Garantie mehr, dass Ehen auseinander gehen und Anlass zur Häme bieten. Sie bekommen nicht nur wieder mehr Kinder, sie stellen nicht nur die Familie in den Mittelpunkt. Sie machen uns jetzt schon zur Minderheit und rotten uns mittelfristig aus. Es gibt wieder mehr Kinder. Und niemand kann diese entsetzliche Entwicklung aufhalten.

In Bergen war ein kleiner Junge auf einem Plastiktraktor, der mir mein Rennrad im Tausch abdrücken wollte. Kinder sind gefährliche, gerissene Raubtiere. Auch sie merken, dass es mit uns zu Ende geht, und überlegen schon, wie sie unsere Kadaver verteilen.

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70 Lesermeinungen

  1. elternpower gegen monstertrassen
    so ein schönes protestfoto gegen die MONSTERTRASSEN mit all ihren nebenwirkungen, die wir vielleicht alle noch gar nicht kennen. aber schon allein die wir kennen sind schrecklich genug !

    mann oder frau muss an morgen denken, das fällt denen mit kindern leichter als der regierungsspitze, die mit madame pompadour leicht denken kann: NACH MIR DIE SINTFLUT. die kam dann ja auch, nicht als regen, aber als blutbad.

    und die vernetzten interessen der erneuerbaren energie-lobby, die sich wohl gerade in berlin bei einem kongress trifft: ein eh schon durch EE reich gewordener kapitalist fordert jetzt sogar mindestpreise für seine solarmodule in europa. so verteilen wir um, bürgergeld in volle firmenkassen der EE-industrie.

    und besorgte bürger verhindern in BaWü eine, wie sich nach von bürger- und elterninitiativen durchgeführten berechnungen herausstellt völlig unnötige neue monsterleitung, geplant und versucht durchzupeitschen von der TransnetBW, die wiederum gehört der EnBW, die wiederum dem land BaBü. und dort regiert und hat den direkten massgeblichen durchgriffeinfluss eine grün-rot angestrichene landesregierung mit einem dafür zuständigen minister Untersteller (partei: Die Grünen)
    aber vielleicht musste sich der die sachkenntnis erst mal aneignen.
    ja, so kämpfen DIE gegen besorgte eltern und vernichten intakte landschaften !

    diese Goldshöfe-monsterstromtrasse hätte durch schönste radlerreviere geführt und hätte lieber DON, den Alb-rad-extrem-marathon durch das staufer-land hart getroffen mit ihrer verschandlung.

    es reicht doch, wenn allierte bomberkommandos tage vor kriegsende den bahnhof goldshöfe als kriegsstrategisches ziel noch mal kurz plattmachten. da waren ja auch nur flüchtlinge unterwegs !

    • Ich weiss, ich sollte mal was über Trassen machen, aber mir fehlt schlichtweg das Grundwissen. Ich weiss nur, dass die Leute hier kämpfen und dass man sie vermutlich nicht übergehen wird, weil die Wut gross ist. Da hat sich der Seehofer ja auch schon gedreht. Zu den anderen aspekten bin ich einfach zu wenig informiert.

  2. Titel eingeben
    Also wirklich gruselig diese Schmarotzer-Batzis

  3. "Sie machen uns jetzt schon zur Minderheit und rotten uns mittelfristig aus."
    Das ist „Kinder sind Zukunft“ aus der Sicht derer, die dann Vergangenheit sein werden. „ZukünftIge VergangenheIt“ könnte man auch mit Binnen-I schreiben.

    • Ja, sieht ganz so aus, dass man bald kopfschüttelnd über uns in Geschichtsbüchern lesen wird.

  4. Titel eingeben
    so ein gebildeter Mann und guter Photograph sollte sich ab der Vierzig auch mal mit Botanik befassen. Ist ein interessantes und endlos großes Fach.
    Nutzanwendung: Lästige Pollen haben nur wenige windblütige Pflanzen. Gräser, Getreide, einige Bäume. Insektenblütige Bäume wie Zwetschgendatschibaum, Mirabellenmarmeladenbaum, Apfelkuchenbaum oder Kürbistarten halten ihre Pollen für Biene, Hummel & Co zurück. Sie streuen sie nicht dem Don in Augen und Nase.
    Reizung bei Kontakt gibt es auch nur bei wenigen Sträuchern.

    Kreuzallergie ist ein Problem bei der Nahrungsaufnahme.
    Allergie ist kein Grund, Pflanzen nicht zu streicheln, untersuchen, photographieren genießen
    #celebrateLife

  5. Was ist das für eine Kirche am letzten Bild
    Ansonsten Cooler Artikel – sehr sehr gelungen.
    Zu den Kinderanhängern: Die Chariott-Anhänger- auf dem Bild das könnte ein cougar sein – wir haben selber so etwas bzw. die Luxusausgabe CX1 wurde jetzt von der ehemals Sport-Lifestile-HighEnd-Autozubehörmarke Thule erworben.
    Passt zu Ihrem Artikel

    • Ich weiss, chariott ist der Mercedes unter den Kinderwägen. Da lassen Eltern nichts anderes zu.

      Das ist die Wallfahrtskirche Bergen bei Neuburg. Daneben gibt es ein sehr gutes Restaurant, wenngleich nicht für Vegetarier, aber auch einen schönen Biergarten.

      https://de.wikipedia.org/wiki/Kloster_Bergen_%28Neuburg%29

    • Kindertransporter
      Werter Don, Chariott sind Kindertransporter, nicht Kinderwagen. Ehemalige Nachbarn von uns hatten so ein Ding von Croozer – fand ich blöd. Unsere Kinder kamen nach dem Kinderwagen in einen Buggy und danach war zu Fuß gehen angesagt.

    • Lieber Doctor snuggles, und irgendwann kommen dann die eigenen Räder, und dann steigt die Geschwindigkeit wieder.

  6. Altmühltals, oder, wenn man es historisch korrekt sagen will, ein Teil des Jakobsweges.
    Über Wege in den Alpen sah ich gestern einen sehenswerten Film: „Südtiroler Urwege“ von Dieter Wieland in der Serie TOPOGRAPHIE, in der Mediathek des BR. Ich war völligbaff. Man erfährt Dinge…
    Die ganze Serie — viele 45-Minuten-Filme über die Verschandelung der Natur, die Zersiedelung der Landschaft, meist die der Alpenregion — scheint sehr empfehlenswert, eine Liste ist hier: http://bit.ly/1NGbdPN
    Wieland zeigt in langen Einstellungen (das Auge hat Zeit, alles aufzunehmen) das wenige noch vorhandene, erklärt ruhig die Geschichte, die Zusammenhänge. Das heutige, das „moderne“ zeigt er nicht (wir sehen und erleiden es ja tagtäglich), er erwähnt es entmutigt am Rande.

    • Die Strommasten würden hier deutlich höher als die umgebenden Hügel werden – man würde das Tal nicht mehr anschauen können. Ich hoffe, dass sie sich hier durchsetzen und wenigstens eine unterirdische Leitung bauen.

  7. Monster-Trasse
    Ein wunderbares Foto, die Warnung vor der Monster-Trasse und der damit verbundenen Gefährdung der ortsansässigen Kinder. Zuerst sah ich das Foto, und sah vor meinem geistigen Auge schon Rübezahl und Konsorten durch die bayrische Landschaft wandeln, unkoordiniert und somit gefährlich für Kind und Leben, ein Schild warnt fürsorglich und will offenbar nicht zum Baugebiet für Trassen werden, auf denen Monster wandeln. Das kann man verstehen. Kurz bedauerte ich schon, im falschen Teil Deutschlands zu wohnen, wo die Märchen der Gebrüder Grimm nicht so schnell Wahrheit werden wollen. Doch – ach -, der Text holte mich schnell in die Realität zurück. Das Foto hätte einen Lustigkeitspreis verdient. Man glaubt ja gar nicht, was es so alles geben sollte, nähme man die deutsche Sprache ernst.

    • Die Sache ist natürlich die, dass es hier um meine private Lieblingsstrecke geht. Recht viel schöner und ruhiger kann es kaum sein, und natürlich will ich nicht, dass hier zwei Jahre gebaut und verschandelt wird. Und die onster würden natürlich bleiben.

  8. "es muß sich viel ändern, damit Traditionen weiterleben" (oder so ähnlich)
    ist das von Jean d´Ormesson? Oder hab ichs bei Hoffmann-Wellenhof
    (11 Kinder!) gelesen?
    Sie gehören halt zur heroischen Durchlüftergeneration, verehrter Don,
    die hatte auch ihre Funktion.

    • Ja, aber das Schlimme ist doch, dass die Ideale, für ie man sich gefetzt hat, und die man lebte, unuinteressant werden. Die einen fallen zurück in ihre beschauliche Zufriedenheit und die anderen werden garstig, dogmatisch und Bundestagsabgeordnete der Grünen – und damit so wie die CSU vor einem Viertel Jahrhundert. Man hat nicht ehr einen Mief, sondern zwei. Das ist die Tragödie.

    • naja, vielleicht ist das eben Dialektik
      Text eingeben

    • Durchlüftergeneration
      Welch tolles Wort. Und eine solche braucht es immer wieder. Wie schnell sich neuer Mief entwickelt, kann man ja gut an den Speerspitzen aller „progressive movements“ sehen.

  9. armer DON
    Zukunft ohne Kinder ist keine Zukunft. Und ein schönes Rennrad ist eben doch kein Ersatz für eine Familie.

    • Ach, ich kann mit dem Leben schon umgehen, keine sorge. ich habe mich gut eingerichtet. Es ist nur das dume Gefühl, dass andere Restbestände entsetzlich kontaminiert sind und damit verglichen werden könnten.

    • "Kinder sind unsere Zukunft"
      Dieses Gerede hat den Beigeschmack des Kindesmissbrauchs.

  10. Tragisch!
    Bisher hatte man wenigstens noch ein vernünftiges Feindbild! (“ … kann jetzt schon vorhersagen, dass die besonders eifrigen Nachwuchserzeuger nicht Migranten sind, sondern gebildete deutsche Paare.“)

  11. Junggesellenabschied?
    Sehr geehrter Don,
    weshalb so pessimistisch? Sie kennen doch sicher auch den alten Spruch: „Es ist merkwürdig, Junggesellen vermehren sich (scheinbar) nicht, sterben aber auch nicht aus.“ Also Kopf hoch, es wird schon weitergehen.

    • Es ist mir halt aufgefallen und man sollte sich schon mal anschauen, wie sich das Land zurückentwickelt – man hat ja vor, sich davon noch eine Weile zu ernähren.

  12. Noch ist nicht alles verloren!
    Insgesamt gesehen hat Deutschland aber die niedrigste Geburtenrate weltweit. 2,1 Kinder pro Frau sind notwendig, um die Bevölkerungszahl stabil zu halten und Deutschland ist da weit drunter. Es geht also abwärts, das gleichen auch rückkehrende Auswanderer oder andere Zuzügler nicht aus. Die Party kann also weitergehen und der letzte, der sich noch selber aus dem Pflegebett rausrollen kann, macht das Licht aus.

    • Ich glaube, da kommt mit der anstehenden Volbeschäftigung eine Trendumkehr. Ich kenne keine Jüngeren, die unbedingt keinesfalls Kinder haben wollen. as schlägt dann voll auf die Geburtn durch, weil die in diesem Belang natürlich nutzlosen Singles verschwinden.

    • Trendumkehr
      Trendumkehr… das wollen wir erstmal sehen. Und was die Vollbeschäftigung angeht, so bin ich mir nicht sicher. Das Problem ist doch, dass es immer weniger „einfache“ Tätigkeiten gibt, die auch Menschen mit geringer Bildung in Lohn und Brot bringt.

  13. Kinder sind die Stützen der Gesellschaft!
    Tja, Sir, geht’s denn noch?
    Eine dumpfe Provokation und schon ballert es von allen Seiten.
    Übrigens ist nach meiner weltweiten Erfahrung der bayrische Biergarten der einzige, in dem Bier angebaut wird.

    Mit fielen Grüssen,

    Bernard del Monaco

  14. Alte Hüte
    Ja, es fehlt halt eine neue Welle der Jungen, die mal wieder vieles durcheinander wirbelt. Die in Amt und nicht immer würdevoll gealterten Grünen sind jetzt als Prediger oftmals unerträglich geworden.

    Wohin die Reise der „gebildeten deutschen Paare“ gehen wird, bleibt einstweilen offen. Vielleicht werden deren Kinder ja wieder Rabatz machen.

    Übrigens ein leichtfüßiger Artikel in bester Don-Tradition.

    • Danke. ich glaube, die Grünenwähler werden auch irgendwann einmal verschwunden sein. ein blick auf die grüne jugend zeigt doh, dass sich nach dem Ende der Atomkraft nur noch GenderantifaKgruppen-Kreise treffen. Man braucht sie nicht mehr, um etwas Sinnvolles zu machen.

  15. Titel eingeben
    man sollte sich schon mal anschauen, wie sich das Land zurückentwickelt

    Ja, und in München wird wieder FJS plakatiert!!!!

  16. Ach, werter Don
    die Entwicklung bekomme ich auch mit. Eigentlich mag ich Kinder sehr. Was ich nie mochte waren stets die Eltern.
    Neuerdings steigert sich das noch, wenn ich z.B. die lautstarken Gefechte mitbekomme, welches Fahrrad-Kinderanhänger Gespann auf den Radlwegen Vorfahrt haben soll. Das teurere? Das mit dem größeren Anhänger, oder das mit mehr Kindern drin? Größe und Passagierzahlen stehen ja nur bedingt in Korrelation.
    Auf die Idee, derjenige in der falschen Fahrtrichtung müsste warten, kommt dabei keiner.

    Da bin ich doch froh zu wissen, woher die eventuelle Minderung der Denkleistung bei mir kommt. Die Bässe im Tanzlokal Größenwahn, Libella, Parkcafe und New York waren ja auch auf Dauer heftig.

    Wünsche allzeit gute Fahrt, ohne Monster und Monstertrassen.

  17. Stöckchen
    Jetzt erkenne ich das Stöckchen, um das Rad zu stützen. Das Foto ist wohl für mich ;)

    • Der Trick mit dem Stock ist gar nicht so schlecht. Ich habe das Denti nur mal wieder aus dem Speicher geholt, weil es da zu lange stand. Ja, ich weiss, ich habe zu viele Räder und sollte es eigentlich vrkaufen.

  18. Stromtrassen
    Das Verbuddeln der Ferntrassen ist machbar, aber teuer. Fachleute gehen vom 4 – 6fachen der Hochleitung aus, in schwierigem Gelände auch mal eine 10er-Potenz. Außerdem wird auch das Auswirkungen auf die Landschaft haben, man kann die Leitung nicht überbauen bzw. Wald da drauf pflanzen oder stehen lassen, da man im Störungsfall an jeden laufenden Meter Tiefleitung kommen muss. In bestimmten Entfernungen müssen Zugangshäuschen mit Zwischenverstärkung und Check-Möglichkeit gebaut werden, und auch zur Seite muss eine gewissen Sicherheitszone eingehalten werden – wegen des Feldeffektes.
    Ansonsten, Kinder finde ich durchaus positiv, deswegen bin ich auch für Nepotismus. Wenn schon keine eigenen Kinder, dann soll es wenigstens bei den Neffen in der Familie bleiben.

    Die Informationen zu Hochspannungsleitungen als verbuddelter Tiefleitung habe ich übrigens aus einer dienstlichen Bahnfahrt mit einem Vorstandsmitglied eines deutschen Energiekonzerns, der im ICE mir gegenüber sitzend per Handy dazu interviewt wurde….

  19. Es geht wieder aufwärts...zum Glück!
    „Und ich kann jetzt schon vorhersagen, dass die besonders eifrigen Nachwuchserzeuger nicht Migranten sind, sondern gebildete deutsche Paare.“

    Drücken wir für alle Menschen, die in diesem Land in Frieden und Wohlstand leben wollen, die Daumen, daß es so ist. Der Schaden, den die 68er-Generation angerichtet hat, kann so vielleicht noch behoben werden. Wer weiß hingegen jedoch, ob die Kinder der neuen Eltern nicht ebenso wieder in die kinderlose Beglückung zurück verfallen.

    „aber keine schnittigen Roadster mit Platz für zwei Singles.“

    Ja, für Kinder muß man Opfer bringen. Bei mir musste der x5 schließlich auch einem spießigen VW Familienbus mit Schiebetür weichen, aber irgendwo müssen die vielen Kinder ja im Auto sitzen. Aber, es lohnt sich, ob mit oder ohne Firmbaum. Denn kinderlos als Akademiker kann sich heutzutage niemand mehr leisten. Mit wem soll man sich noch treffen, wenn alle mindestens zwei Kinder haben?

  20. Spiegeleffekt
    Das dauert noch sehr lange, bis der demographische Spiegeleffekt (hoffentlich verwechsele ich nichts …) richtig zu- und durchschlägt. Mindesten 30 Jahre.
    Und diese Kinderkleintransporter der Marke ‚Chariott‘ – mich erinnert der Name stets an diese eine, wenig sympathische Person aus dem Kreis der Jünger Jesu. Mein Kind käme nicht in ein so benamstes Gefährt.

  21. Titel eingeben
    Was kommt eigentlich nach dem Neobiedermeier? Ansonsten beängstigend aktuell. Heute früh kam eine liebe Mitarbeiterin (Akademikerin), kündigte ihr 3. Kind für den Frühling an und kontemplierte über den Frühruhestand. Ich muss jetzt ihre ganze Arbeit umkoordinieren; dabei bin ich nicht mal der Vater. Grummel…

  22. Wöfur das ganze?
    Solche Blogs und solch zynische Glossen braucht kein Mensch! Reine Zeitverschwendung. Als ich das gelesen habe, dachte ich danach nur: „Mit der Zeit hättest du was besseres anfangen können“. Ich dachte auch: „Wie unzufrieden muss jemand sein, der sich soviel Zeit nimmt, so einen Unsinn zu schreiben?“ Frage: Versucht Don Alphonso hier seinen eigenen Lebensentwurf zu rechtfertigen?

    • Anere ,mögen es halt. Bedaure.

    • @Gast: Also, ich ...
      … fand’s ausgesprochen amüsant, auch auf die Gefahr hin, dass einem das Menschsein abgesprochen wird („… solch zynische Glossen braucht kein Mensch!“).

  23. Titel eingeben
    Gewiss, der Staat hat in den zurückliegenden Jahren sehr viel unternommen, um Kinder und Beruf künftig besser miteinander vereinbaren zu können: es gibt nun Kitas, inklusive U3-Betreuung, Ganztagsschulen, ferner wurde das Kindergeld spürbar erhöht, Familien werden steuerlich entlastet.
    Vielleicht wurde in Deutschland nur nachgeholt, was in anderen Ländern längst üblich ist.
    Im Hinblick auf den Arbeitsmarkt und die Rentenproblematik dürfte der Staat jedoch nicht völlig uneigennützig gehandelt haben.
    Der Zeitgeist, so mutet es mir an, ist der persönlichen (zweckfreien) Freiheit indes eher abhold geworden. Alles muss nun nützlich, für die Gesellschaft von Wert sein. Freiheit wirkt in Zeiten, in denen stetig Solidarität von irgendwem eingefordert wird, fast unanständig, wie ein Schimpfwort. Die Gleichheit, seit jeher oftmals der Antipode der Freiheit, scheint die Oberhand zu gewinnen.
    Es ist möglicherweise kein Zufall, dass die FDP auf der Strecke blieb. Und dass selbst Homosexuelle die Ehe für sich fordern, sagt viel aus. Ich meine nicht die völlige rechtliche, steuerliche Gleichstellung mit Verheirateten, sondern einzig den Kampf um diesen ehrwürdigen Begriff.
    Einst waren alternative Lebensentwürfe häufig die Horte der Freiheit. Dass in diesen Kreisen sich nun auch Bürgerlichkeit breitmacht, man, bildlich gesprochen, die Talare wieder anlegen möchte, erstaunt mich schon sehr.
    Ob die jetzige Zeit allerdings besser ist als die unsrige, ich weiß es nicht. Früher war vielleicht nicht nur mehr Lametta, sondern auch mehr Individualität, Staat und Gesellschaft/ Medien gewährten mehr Freiräume, versuchten nicht, aggressiv ein bestimmtes Lebensmodell aufzuzwingen…
    Vor einigen Monaten erschien in der FAZ ein Artikel über Hotels auf Mallorca, die explizit damit für sich warben, dass es dort keine Kinder gebe. Die Journalistin war darob empört und ihr Beitrag las sich in weiten Teilen wie eine Philippika. Wäre dies noch vor zehn, fünfzehn Jahren denkbar gewesen?

  24. Wer will noch .... den Heiligen Geist ? Morgen ruft man vom Turm Andere....
    Firmungen finden nun einmal nicht im Parkkaffee statt.

    Zu den Kinderlein gesellt sich die Kraft des Heiligen Geistes bei dieser kirchlichen Handlung, wobei ich persönlich nicht den Eindruck gewinnen konnte, daß es bei den Kleinen nur irgendeine Veränderung zeigt.

    Gerade der Heilige Geist könnte bei dem Dauerthema dieser Tage manchem eine nützliche Stütze sein, was die Bewahrung Seiner als auch unserer Kultur im Allgemeinen angeht.

    Die Kleinen hören bei Ihrer Firmung auch sicher nicht Gustav Mahlers Symphony No. 8, in welcher Mahler die lateinische Fassung von “Veni creator Spiritus“ und die Schlussszene des „Faust II“, in der Goethe auf die Liebes Mystik der katholischen Heiligen und die ekstatische „Gottes Lust“ zurückgreift.

    Wer von diesen jungdynamischen, alles Leid der Welt versorgenden, Handyeltern sollte dies auch seinen Kindern erklären?

    Das ist eines der wenigen Gebete in der Liturgie, das sich direkt an den heiligen Geist richtet.

    Aber das wollen die Firmkinder nicht wissen und die meisten Eltern auch nicht. Da wird man schnell zum unerwünschten Fossil.

    Das Ganze mit der Firmung, mit Pfingsten und dem Heiligen Geist ist ja auch wenig schwer zu verstehen und da braucht man noch gar nicht über den Filioque Streit nachdenken.

    Obwohl Agnostiker, würde ich manchem, gerade in diesen Tagen, zum Glauben, zur Firm- und Pfingstbotschaft und den besonderen Begabungen des Heiligen Geistes, die er den Menschen gab, raten.

    Ich befürchte nach einer unvermeidbaren sinnlichen Durchmischung unseres bisherigen Lebensraumes wird das Fest der Firmung und die damit verbundenen Traditionen verschwunden sein.

    Mir scheint ein Großteil der Gesellschaft ist gerade sehr damit beschäftigt in ihrem blinden Aktionismus der Wohltätigkeit sinn- und haltgebende Traditionen zu verwerfen.

    Selbst der wohltätige Helfer Heinrich Pestalozzi sagte mit Recht:

    Diese (nach außen verkaufte) Wohltätigkeit ist und war das Ersäufen des Rechts im Mistloch der Gnade !

    Mit freundlichem Gruß
    B.Klingenberger

  25. Die falsche Prophezeiung
    der Kolumnistin kann ich entkräftigen. Bei der Gruppe der 0-6 Jährigen sind 30 Prozent der Kinder im Gegensatz zu einem Anteil von 20 Prozent der Bevölkerung nicht deutsch.
    Der beschriebene Wandel ist also durchaus auf die Gruppe der Migranten zurück zu führen.
    In ihrem Klientel gehört die Autorin also nicht zur aussterbenden Art sondern die Deutschen die auf Grund der niedrigsten Geburtenrate der Welt wohl bis 2050 Minderheit im eigenen Land werden.

  26. Klon Alphonso
    Einer meiner Kollegen, den ich wirklich ausserordentlich schätze, wäre willens und in der Lage, nach Eingang von ein paar Hautschuppen und einer Zuwendung im sechsstelligen Bereich, einen Don Alphonso-Duplikanten zu erstellen, wobei es gegen Aufpreis durchaus denkbar wäre, sowohl die Disposition zu Pollen- und Lycra-Allergie als auch die zu Quengelei und Schwererziehbarkeit bereits pränatal aus dem Genom zu entfernen. Dieses Angebot richtet sich vorrangig an die FAZ …

  27. prince matecki
    Geschätzter Prinz Matecki,
    Vergessens das alles was der vom Stromkonzern da erzählt hat.
    Die ganzen Themen mit den Netzen war vor zwanzig Jahren als man/wir noch riesige Mengen an Forschungsgeldern für Hochtemperatursupraleiter bekam eine politische Rahmenerzählung wie die Magnetschwebebahn und das Finden der Microrisse in den Passagierflugzeuge…

    Interessant finde ich die Ewigkeitskosten im Bergbau im Ruhrgebiet

  28. Warum eigentlich?
    >Und wir wussten, was Familien sind. Das letzte, was wir haben wollten.

    Ich finde mich in der Selbstbeschreibung sicherllch an vielen Stellen wieder.
    Aber die interessantere Frage ist doch: Warum eigentlich war es das letzte, was wir haben wollten?

    Erst wenn diese Frage beantwortet ist, könnte klar werden, ob die neue Version der Babyboomer nicht nur eine Wiederholungsschleife dreht und ihre Kinder dann bei der Einstellung landen:
    >Das letzte, was wir haben wollten.

    Manchmal stehen Wiederholungen auch nur dafür, dass man ein Problem noch nicht gelöst hat.
    Natürlich habe ich auf die genannte Warum-Frage auch keine schnelle Antwort.

  29. Lasst sie doch zeugen ...
    es muss ja letztendlich jemanden geben,
    dem die anderen mit dem Palmwedel zufächeln.

  30. Auf die Idee, derjenige in der falschen Fahrtrichtung müsste warten,
    kommt dabei keiner.
    .
    Ach, George,
    das haste aber schön jesacht.

  31. Der Neid des Firmbaumlosen....
    Ich befürchte wenn ein Kinder- und Ehefeind anfängt solchen „Frohsinn“ zu verbreiten, dann ist was im Busche versteckt.
    Ich bezweifle doch sehr, dass die Geburtenzahlen korrekt die deutsche Fortpflanzerei wiedergibt. Auch in den USA haben die Latinos ja die Weissen überrundet.
    Auch ökonomisch wird das nicht hinhauen, denn so viele gut dotierte Internet Jobs gibt es denn doch nicht, und auf Dauer schon gar nicht. Gerade beim Thema der so genannten Vollbeschäftigung sollte man auch die alte Weisheit nicht vergessen, dass man nur Statistiken trauen kann, die man selber gefälscht hat. Nur weil unsere Medien, oftmals auch Lügenpresse genannt, seit ein, zwei Jahren die Merkel/vdLeyen Statisken nicht mehr anzweifeln (damit das eigene Marktsegment nicht noch mehr schwindet) so macht das solche Aussagen noch lange nicht wahr…
    Tatsachen unserer Welt sind derzeit eine äusserst ungewisse Zukunft der Welt-Wirtschaft, die neuen Verkaufszahlen der deutschen Autokonzerne in China sprechen da eine deutliche Sprache. Da gibt es millionenfache Völkerwanderer die wohl nur die Vorhut sein dürften Ganz zu schweigen von der massiven Verlegung von US Angriffs Flugzeugen nach DE und dem Rest Nato Europas.

    Aber dagegen gibt es ja Familien deren Hauptproblem eine überflüssige Stromtrasse ist, weil (wie dergleichen brave Bürger auch früher zu AKW Zeiten schon sagte) bei ihnen der Strom ja sowieso immer schon nur aus der Steckdose kommt.
    Aber leider, leider, energetische Einschränkung ist schon allein der Kinder wegen nicht angesagt…. Also muss die Trasse zwar her, aber wo anders hin, egal wo, aber nicht bei uns!

    Dass Familie und Kinder populär sind, bzw dem geneigten Lesepublikum als populär verkauft werden können, das wird sich alles in nicht allzu ferner Zukunft wieder umkehren.
    Man braucht ein gutes Einkommen, akzeptable Schulen, Infrastrukturen. Firmbäume lösen nur selten ökonomische Probleme. Sind die Kinderlein mal da, gehen sie ja nicht mehr weg, und dann schauen wir mal was da plötzlich alles für Komplikationen auftreten, die gefälligst wie immer „die Anderen“ lösen, bzw bezahlen sollen. „Unsere“ Medien werden uns sicher darüber berichten, warum eine Kinder-losen-Steuer gerecht ist.
    Die Welt wird wieder vom lautstarken Frust jener erschallen, die ihre eigene Zwangsjacke ja ausschliesslich positiv sehen dürfen.

    Ich verspreche Ihnen, das Lycra Problem ist da wesentlich grösser, es sei denn Sie sind auf Leute angewiesen sind, die Ihren Lebensstil loben sollen.
    Ehrlichkeit vertragen die nämlich nicht.

    • Ich wollte in diesen traurigen Zeiten einfach einen erheiternden Beitrag schreiben, das ist alles.

  32. Donna Alphonsina?

  33. Noch was
    Haben Sie das mitbekommen? War wohl ein Streit unter „Geschäftsleuten“ und nicht „die Bösen Hacker“.

    http://www.heise.de/newsticker/meldung/Ashley-Madison-Gehackte-Seitensprung-Site-hackte-eigene-Konkurrenz-2790189.html

  34. Chariot CX für besonders aktive Familien
    Jeder türkische Gemüsehändler fährt Benz, Golfausrüstung gibt es beim Discounter. Was will man herzeigen? Kinder. Aber der Mercedes unter den Kindern muss es schon sein. Leider aufwendige Lackpflege.

    Was da rumgefahren wird, sind Apps für den Thule Chariot. Staatl. subventionierter Lifestyle. Die Drecksarbeit und viele Kinder macht bei uns traditionell nicht der einheimische Mittelstand. Die ruinieren Outfit resp. Geburtskanal. Das geht gar nicht.

  35. Miefig
    Der größte Mief der aktuellen Zeiten ist doch der, dass auch hier, in ihrem verehrten Blog, sich viele Foristen darin versteigen (dürfen), Kinder in ‚gute‘ und in ’schlechte‘ Kinder aufzuteilen. Und sich dabei in allerlei Andeutungen ergehen, dass schlechte Kinder allesamt von Zugewanderten kommen. Dieser Mief stinkt zum Himmel.

  36. Kinder sind gefährliche, gerissene Raubtiere
    na, ganz so gerissen vielleicht nicht, aber auf alle Fälle gefährlich:

    http://www.spiegel.de/video/taiwan-junge-stolpert-und-zerstoert-gemaelde-video-1602383.html

  37. Beginenhöfe
    wäre evtl. eine mögliche Alternative für die Zukunft? Da hat man es gut.

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