Stützen der Gesellschaft

Stützen der Gesellschaft

Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Das schlimmste N-Wort

| 72 Lesermeinungen

Du hast ein schönes Mädchen auf dem Schoß.
Ich lach sie an dann ist die Stimmung groß.
Roberto Blanco, Resi bring Bier

Bei „Neger“ muss ich immer an das Wort „Negerkinder“ denken. Gelernt habe ich das sicher in der Schule, bei Frau G., einer alleinstehenden Dame, die sich damals noch nicht mit hochbegabten Kindereltern herumschlagen musste, sondern eher darauf einzuwirken hatte, dass die Nachkommenschaft in diversen, eher ländlichen Gegenden nicht geschlagen wurde. Die Negerkinder wurden uns vorgehalten, falls einer sich etwa erdreistet hat, sein Pausenbrot wegzuwerfen. Das war damals nicht nur verboten, es wurden auch die Abfalleimer kontrolliert und summarisch Strafen verteilt: Alle mussten sich dann anhören, wie doch die armen Negerkinder hungerten und dass man sich versündige. Der S. war dumm genug, sich beim Wegwerfen erwischen zu lassen, und musste sich dann nicht nur die armen Negerkinder anhören, sondern sein Pausenbrot, das aus dem Müll gefischt wurde, vor der Klasse aufessen.

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Dafür gibt es heute sicher keine modernen Lernmodule an Gesamtsonderschulen in NRW, aber so war das in Bayern, und zum Advent gab es dann für die Negerkinder auch kleine Spardosen aus Pappe, in denen gesammelt werden musste. Das Geld hat der Pfarrer K. dann verwendet, um Blumenschmuck für die Kirche zu kaufen und als das herauskam, nicht lang über die armen, hungrigen Negerkinder gesprochen: Natürlich habe er all die schönen Blumen gekauft. Das Gotteshaus soll schön geschmückt sein, für den Herrn. Ich war damals noch sehr klein und habe das nur am Rande miterlebt, aber das Wissen, dass das Geld in die Blumen geht und nicht zu den Negerkindern, hat damals der Spendenbereitschaft keinen Abbruch getan, eher im Gegenteil.

Es war nicht wirklich eine gute Zeit, die RAF mordete und der Strauss hetzte, es gab Ölkrisen und Kriege im Nahen Osten, Flugzeuge wurden entführt und in Vietnam wurde gebombt. Aber immerhin habe ich gelernt, dass man Essen nicht wegwerfen darf, und zwar weniger wegen der Negerkinder, sondern weil ich erlebt habe, wie der unglückliche S. nach der Zwangsernährung während seiner weiteren schulischen Laufbahn der „Mülleimeresser“ geheissen wurde. Insgesamt, das muss ich aber zugeben, war es durchaus im Einklang mit einer Epoche, die Kindern Reime wie „Zehn kleine Negerlein“ beibrachte, Negerküsse verschenkte und ab dem vierten Lebensjahr den Schaum vom Bier kosten liess. Meine eigenen Eltern können mich als vorbildlich vegetarisch antialkoholischen Spross bis heute damit erpressen, dass sie ohne mein Einverständnis ein Bild von mir als Schulknaben mit Masskrug gemacht haben, und es herumzeigen könnten.

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Kurz, es waren schreckliche Zeiten mit Kesselfleisch und Aspik und Sülze und Leberkäs, Veganer gab es noch nicht und weil die Autos nicht so schnell waren, fuhr man nach der dritten Mass immer noch langsam und vorsichtig nach Hause. Bier galt ohnehin nicht als Alkohol, und wenn darin ein Schnapps aufgelöst wurde, merkte das niemand, nur zünftig wurde es. Es ist ein Wunder, dass sich das deutsche Volk damals nicht selbst ausgerottet hat, in jener Epoche der energetisch völlig ungedämmten Häuser und ohne zu ahnen, wie unendlich wichtig der Body Mass Index ist. Man lebte scheinbar recht gut mit dem Gefühl, dass es den Negerkindern wirklich schlecht ging. Man hatte den Krieg überlebt, die Wohnungszwangswirtschaft und die Währungsreform. Es wurde besser. Man stritt sich nicht mehr um den letzten Bissen am heimischen Esstisch, man liess sich im Restaurant „Zur Linde“ das restliche Schnitzel in Staniolpapier einpacken.

Die Linde im Schambachtal gibt es immer noch, der Spielplatz ist immer noch da, und die Rebellen jener Epoche, die studierten und K-Gruppen besuchten, verkehren dort und blicken auf die romantische Juralandschaft, die einem Biedermeiergemälde entsprungen sein könnte. Der zugehörige Landkreis hat jene Vollbeschäftigung, die man in den 70er Jahren gern wieder erreicht hätte, das Benzin ist gefühlt fast so billig wie vor der Ölkrise, die Petersilie auf den Knödeln ist frisch und das Fleisch kommt nicht mehr nur vom nächsten Bauern, sondern ökologisch und nachhaltig aus der Region. Manches war schlimm, aber eine Gaudi war es trotzdem, zu fünft sturzbesoffen im VW Käfer, damals. Heute macht man natürlich vieles nicht mehr, man wurde klüger, aber so klug, dass man nach Berliner Sitte die Kinder zu Dinkelkeksen ohne Zucker verdammt, die sie dann wegwerfen, sobald die Eltern wegschauen – so klug muss es dann doch nicht sein. Es war eine schlimme Zeit, in gewisser Hinsicht, aber man fühlte sich wohl, in dieser Nation.

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Da ist es, das historisch wirklich schlimme Wort, viel schlimmer als Neger: Nation. Es hat sich seitdem viel geändert. Wer bei den K-Gruppen der frühen 70er Jahre Nation sagte, der meinte die Nazis, und an die erinnerte man sich zu gut, die Strassen waren noch voll damit. Wer heute Nation sagt, erreicht nicht mehr viele, die damals in der Wehrmacht waren. Aber sehr viele, die noch wissen, wie es vor der europäischen Einigung war: Gar nicht so schlecht. Und es ist nicht so leicht, gegen dieses über Jahrzehnte aufgebaute Gefühl anzugehen. Es wird durchaus versucht, indem man die Ausgegrenzten und Marginalisierten vorführt, indem man über die Defizite spricht und eine neue, schönere und gerechtere Zukunft verspricht. Man tut das im Rahmen der Prantlhausener Flüchtlingskampagne recht oft, man wendet sich an ein angebliches Gewissen, das andere haben sollen und verlangt die Bereitschaft zu Veränderung. Es ist nur so, dass die grosse Mehrheit der Bevölkerung durchaus gute Erfahrungen mit der nicht laut auftretenden Nation gemacht hat. Jetzt soll Deutschland dagegen wieder führen und den Rest Europas zur globalen Flüchtlingsoffenheit erziehen, weil wir angeblich die Bürgerkriege mit angezettelt haben sollen. Verantwortung vor der Welt wird eingefordert, die man übernehmen soll. Das muss, so hat man es in der alten Nation erlebt, allerdings nicht sein. Man kann ja auch wieder zu einer Nation werden und diesmal wirklich das Geld aus Pappspardosen nach Afrika schicken.

Das Problem der Veränderungswünsche ist der Umstand, dass diese Nation trotz aller Schattenseiten bis heute ziemlich gut läuft und funktioniert. Die Zukunft, das zusammenwachsende Europa, die Weltgemeinschaft, die globale Perspektive, die momentan eingefordert wird – das alles interessiert niemanden, der in der Türkei ein Schlauchboot in Richtung dieser Nation besteigt, es kümmert nicht die bosnische Lehrerin, die hier putzen geht und gern einheiraten würde: Diese Leute haben fraglos eine enorm nationalistische Einstellung gegenüber Deutschland. Hilflos oder putzig wirken dagegen die Versuche, mit Empörungswellen Hinterwäldler zu markieren, die nicht reif für das Neue sind: Es mag sogar stimmen, aber das Alte war nachweislich angenehm, überschaubar und funktionierte prima. Ich wohne in der Altstadt und sehe, was alles auf die Gehwege geworfen wird, obwohl der Abfalleimer daneben steht. So schlecht, so dumm, so ganz falsch war auch die Sache mit dem Mülleimeressen nicht. Das, was uns heute aufrütteln soll, damit wir nicht mehr N-Wörter sagen, sondern die veränderte Welt freudig empfangen, muss erst noch beweisen, dass es ein wünschens- und lebenswerter Ersatz ist, auf den man sich einigen kann. Und meine Einschätzung bei aller Kritik an der schlechten, alten Zeit ist, dass man sich da in den Berliner Redaktionen ein wenig verschätzt: Die Vergangenheit der Nation wird angesichts der real existierenden, postn-wortalen Zukunft mit jedem Tag noch etwas schöner.

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Deutschland ist da – naturgemäss – ein Nachzügler, hier sitzen noch all die überzeugten Europäer, während in anderen Ländern auch linkspopulistische Bewegungen zeigen, dass nationales Bewusstsein und soziale Ideen kein Gegensatz sein müssen, und mit dem Beton der Identität auch prima halten. In Deutschland dagegen kommen bei den N-Wörtern immer der Aufschrei. Dabei sind die Menschen nicht dumm und lernresistent – es dauert nur etwas. Von den jagenden Grossvätern und sicherheitsgurtverweigernden Grossmüttern zu den veganen SUV-Eltern haben wir es dennoch geschafft. Wäre die postn-wortale Vision, die im Moment als freudig zu begrüssende Zwangsherausforderung mit Herrmannhexenverbrennung postuliert wird, so gut geplant und mit Airbags wie ein Cayenne versehen, und ähnlich motorisiert, würden vermutlich mehr Menschen einsteigen.

Bislang jedoch existiert das alles nur auf dem ideologischen Reissbrett grosser Medien, während die Fundamente in der EU schon etwas länger Risse zeigen. Man wendet sich an Leute, die gern eine Gaststätte besuchen, weil der Opa da auch schon war, die pünktlich ihre Versicherung bezahlen und gern heute wissen, was in einem Jahr sein wird – etwas, das die Nation früher durchaus bieten konnte, in ihrem kleinen, solidarischen Rahmen. Unwägbarkeiten hat diese Nation abgefangen und gemindert, so wie die Pappschachteln die zu geringen Blumenspenden für die Kirche des Pfarrers K.. Es war vielleicht nicht sehr moralisch, aber man wusste, woran man war. Heute liest man, man wäre schuld, wenn jemand ein Kind ohne Schwimmweste in ein überfülltes Boot von türkischen Schleusern mitnimmt. Man ist dran. So dran, wie man früher nicht dran war. Dieser Gegensatz zur alten Nation ist nicht schön, und eine Erhöhung der Lautstärke bringt da meines Erachtens so viel wie jede andere – nun, früher hätte man gesagt, Mohrenwäsche, also sagen wir M-Wortwäsche:

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Das Geschrei ändert nichts an den inneren Einstellungen der Menschen, die wissen, welches Leben ihnen passt. Man kann sie heute anschwärzen maximalpigmentieren, aber morgen braucht man sie wieder, wenn die Vision von ihnen mit Geld, Solidarität und Rücksichten bezahlt werden muss.

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72 Lesermeinungen

  1. Erinnerungen an funktionierende Vergangenheit
    In der Tat, wie wahr. Meine Erinnerung geht ja noch einmal einige Jährchen zurück. Ich habe ministrieren noch auf Latein gelernt, weil es 1963 als ich Mini wurde noch nicht einmal die Vorauspublikation zum Deutschen Messbuch gab, sondern das missale romanum. Und natürlich war am linken Seitenschiff am Missionsaltar der „Nickneger“, pardon, so hieß der wirklich, in dessen Opferstock wir Groschen warfen worauf der Puppenkopf mit Kraushaar obenauf herrlich danke nickte.
    Wirklich, die nicht so sehr große Welt unserer westfälischen Kleinstadt, die sich mit Geflüchteten Asylanten, äh, pardon, Vertriebenen, mal eben verdoppelte, funktionierte prächtig. Die Lehrer waren wahlweise streng und Altnazi (ältere Generation, kriegsgedient, beim eher linken Direx erfuhr ich erst nach meinem Abi dass er Leutnant „im Osten“ gewesen war) oder modern und sozialistisch angehaucht (die jüngere Generation), das Gymnasium nur für Knaben, die Mädels auf dem Lyzeum, denen wir an der großen Treppe zur Altstadt auflauerten. Aber mit Neubau von Stadtvierteln, sozialem Wohnungsbau, einem neuen Theater, später Autobahnanschluss und der sicheren Perspektive nach dem Abi und Studium einen Platz unter den Stützen einnehmen zu dürfen hat das alles gar nicht schlecht funktioniert.
    Ob dagegen der neue Ansatz trotz erkennbarer Risse im Fundament wirklich trägt, wird sich noch erweisen müssen.
    Aber bis dahin muss ich noch ein wenig beim regieren helfen.

  2. der mohr hat seine schuldigkeit getan, der mohr kann gehen
    auch dieser text gehört endlich umgeschrieben, mann müsste den Schiller exhumieren und ihm die neuen sozial-erwünschen begriffe in die feder diktieren. aber zeigt er nicht auch mit ausgestreckten zeigefinger die instrumentalisierung an, die permanent durch unsere empörungs-rollkommandos und den boulevard stattfindet ?

    DON hat so gut die stimmung beschrieben in der zeit, als mann in die basilika pilgerte und ein 10-pfennig-stück in die box warf, der darauf trohnende war dunkel und lang gewandet und nickte dann freundlich. meinem respekt hat das nie einen abbruch getan. befreit durch den ablass trat ich hinaus in das sonnenlicht und grüsste den see vor mir.

    nun, da ich ein alter weisser potenter mann in ingeneurwissenschaftlicher tradition bin bewundere ich jene schönen
    blonden frauen mittleren alters, die bei meinen ausflügen mit europäischen tanzgruppen in den senegal mit ihren ein oder zwei unmündigen dunkelhäutigen kindern anreisen und mitunter leicht überlastet und angespannt sind, der mann kümmert sich nach ablauf des touristen-visas wieder um die liebschaften in westafrika (siehe Ihre Durchlaucht Fürstin Gloria….!) und der sozialstaat springt ein wo er nur kann.

    so ist doch alles in ordnung, und die sich ob eines weissen weisshaarigen landesministers aus einem notorisch schwarzen bundesland empörenden weissen, nicht immer schönen und nicht immer blonden und inzwischen mehr mittel-alterlichen frauen können weiterhin strandurlaub in kenia machen und die zustände in thailand anprangern.

    es ist einfach wie es ist: als der dunkle in washington vereidigt wurde hörte ich von vielen alt-schwarzen und jung-mohren aus den deutschen südstaaten bezeichnungen, die ich für schon rassistisch hielt…………aber es wurden nun halt fast alle vorurteile bestätigt, auch das, dass seine nahost – zöger- und wegschaupolitik in einem syrischen desaster enden wird.

    dafür ist aber das golf-handicap deutlich besser geworden, das gibt der platz in camp david auch wirklich her !

    • Alles gut und richtig,
      nur diese NOTORISCHE Kleinschreibung – die nervt doch gewaltig. Was soll das eigentlich ausdrücken?

  3. Zehn kleine Negerlein...
    In meiner Jugend hat man als Kind das Liedchen noch lauthals geträllert. Heute kommt die Links-Grüne Gesinnungspolizei der Medien-Schlawiner und regt sich künstlich darüber auf. Nicht alles war damals besser, sonst hätten wir 68 er ja nicht dagegen protestiert. Der ganze Muff, nicht nur unter den Talaren und die vielen Altnazis, im Geiste und in den Amtsstuben und an den Schulen. Der deutsche Untertanengeist in vollem Schwange. Der Paragraph 75 und der außereheliche Beischlaf als größte aller Sünden, um nur mal das wichtigste zu nennen. Und erst die ständige Atombombeendrohung, aus der wir uns allen Ernstes nichts gemacht haben. Ja, das waren noch Zeiten. In den Familien wurde jeden Sonntag gestritten, zwischen den Jungen und den Alten, warum sie den Hitler zugelassen haben und nicht erkannt haben, dass das mit den Autobahnen (darf man das noch sagen?) nur ein Trick war. Und heute? Die Regierung sagt, alles sei alternativlos und anscheinend glauben es die meisten, weil es regt sich ja kein Widerstand. Ach so doch, in den Kommentarspalten der Medien. Aber die werden dann einfach geschlossen. Dann is a Ruah. Ansonsten halten sich die Jungen einfach aus der Politik raus. Es ist eh schwer vom ewigen Praktikum in den tollen Job mit viel Kohle zu kommen. Und das wollen einfach doch die meisten. Dafür arbeiten sie sich emotional ab auf Willkomnenspartys. Ja gut, so ein Kuchen ist schnell gebacken. Meine Tochter will jetzt sogar 50 Euro spenden. Ich habe ihr nicht gesagt, dass ich jede Weihnachten mehrere Hundert spende. Man will den Weg zum Gutmenschentum ja nicht versperren. Wo doch ihre ganze Firma jetzt ein Willkommensfest plant oder gleich die Adoption von ein paar Flüchtlingen. Über die langfristige Folgen denkt keiner nach, das wir doch wohl die Frau Merkel (allen Ernstes) im Griff haben, oder? Und wenns ganz schlimm kommt wandern sie einfach aus die Jungen, haben eh in Australien studiert, der Mann hat einen amerikanischen Pass. Und lassen uns mit den ganzen alternativlosen Problemen hier zurück. Schöne neue Welt. Da Lob ich mir die alte? Ne, die alte Welt war meine Welt. Und meine Heimat. Die jungen schaffen ihre neue Welt, ohne Heimat. Nur wann fangen sie endlich damit an?

    • Kein Pseudonym
      Wie traurig doch dieser Bericht und der Kommentar von Herrn Zorn mir erscheint. Ehrlich. Verstehen diese älteren Herrschaften denn nicht, das Worte wie Neger, Negerlein, Mohr, Fidji, Kanake und sonst was, von eben unserer Gesellschaft in unserem Sprachgebrauch missbräuchlich verwendet wurden?
      Vor hundert Jahren war ja auch noch nichts dabei jedem Brit‘ ein Tritt zu verpassen oder mit jedem Schuss einen Russ‘ zu erledigen..oder Sklaven zu halten. Aber der Mensch lernt ja dazu, richtig. Es gibt nur eine Art Mensch. Und wenn wir für Menschen die lediglich eine andere Hautfarbe haben andere Definitionen erfinden und diese Mitmenschen mit Worten aus unserem Gesellschaftskreis heraus zudenken versuchen – so ist das l3diglich ein Armustzeugnis für ein nicht votrhandenes objektives Verständnis. Herr Gott! Die Welt dreht sich nun mal, Tag für Tag. Dinge geschehen nunmal ob wir, ob Du einverstanden bist oder nicht. Kommt damit zurecht Ihr übergemütlichen Senioren. Schon mal daran gedacht der „Neuen Generation“ ein bisschen mehr zu vertrauen? Schon mal daran gedacht das jeder Mensch eine Mutter hat? Schon mal ernsthaft über Syrien und den relativ hohen Bildungsgrad der dort eins lebenden Menschen informiert?
      Mal ehrlich: Die Zukunft kann wahrlich nur dann düster werden, wenn die Mehrheit dem Gift des Pessimissmus und der Verlustangst des Wohlstandes erliegt. Fakt ist einfach, Menschen sterben und jeder hier könnte (könnte…) dem Abhilfe schaffen oder wenigstens Linderung entgegenbringen. Und sei es nur ein offenes Ohr für die geschundenen Seelen die zu uns flüchten. Jawohl flüchten. Jede weitere Abweisung ist einfach nur noch ein selbstgerechter und egomanischer Reflex.
      Achso ja, ich bin übrigens 24. Und ich weiß ich bin nicht allein in meiner Generation der so denkt. Aber all die älteren, besorgten Menschen die sich nur um den Erhalt ihrer materiellen Existenz scheren, lassen uns teilweise paralysiert zurück, da man angesichts der achso vielen Jahre Lebenserfahrung mehr Weisheit erwünschen würde.
      Liebe Grüße und weniger Groll,
      Viktor

    • Zum einen...
      ..war es 175, und nicht 75.

      Und zum anderen… was spricht denn dagegen, nach Australien zu gehen?
      Es gab schon immer gute Gründe wegzugehen und warum sollen die heutigen weniger ausreichend sein? Bei mir reichte Ende der 60er noch der Einberufungsbefehl als Anlass in FfM ein Flugzeig nach Sydney zu besteigen. Es war einen der besten Entscheidungen meines Lebens. Angesichts eines Volkes das voller Überzeugung Merkel/Gabriel wählt, und dann ernsthaft (die tun das wirklich!) erwartet, dass sowas in der Lage ist, solche ja erst durch eigenen Inkompetenz geschaffene Probleme zu lösen…. würde ich mich auch heute wieder absetzen.

      „Schöne neue Welt. Da Lob ich mir die alte? Ne, die alte Welt war meine Welt. Und meine Heimat. Die jungen schaffen ihre neue Welt, ohne Heimat. Nur wann fangen sie endlich damit an?“

      Und da irren sie ganz gewaltig. Das von dem sie damals glaubten, es sei die Welt, das gab es nur in ihrer Fantasie. Wie die Welt tatsächlich aussah hat Don oben in dem Absatz von RAF und Vietnam beschrieben und ich gehe mal schwer davon aus, dass sie damals nicht das geringste davon kapiertt haben? Eine neue Welt wird fast nie geschaffen, und wenn wie derzeit, dann sieht sie ganz anders aus als geplant.
      Unsere Generation, also meine und ihre, die wollte wenigstens die Umwelt ein wneiger sauberer haben und ein paar Kriege weniger,
      Was wir letztlich erschafft haben sind stattdessen ein Klimawandel und ein Friedensnobelpreiträger der den Tod von mehr Menschen in seinen Kriegen verursacht hat als die allermeisten seiner Vorgänger…
      Man kann das als Ironie des Lebens einordnen.
      Aber leider schaffte „unsere“ Generation das wahrscheinlicherweise nur mehr durch Krieg lösbare Problem einer digitalisierten, globalisierten Welt in die USA ihre Vormachtstellung nicht kampflos abgeben werden.

      Heimat in der Zeit des Internets gibts nur in einem ignoranten Kopf….

    • Die Welt aendert sich, derweil Erinnerungen bleiben
      Schoen geschrieben, werter Dieter Zorn. Stimme vielem zu. Die alte Welt war und ist lobenswert. Sie war auch meine Welt …. und meine Heimat. Ich befuerchte nur dass die Jungen mit ihrer eigenen Neuen Welt — ohne Heimat — erst spaeter entdecken dass der Verlust der Heimat viel schwerer wirkt als erwartet. Ich weiss das aus eigener Erfahrung und der vieler Anderen in der Diaspora, die in ihren Goldenen Jahren feststellen dass sie als Fremder unter Fremden in einer neuen Welt leben, die ueberhaupt nicht der Heimat ihrer jungen Jahren aehnelt. Was ist nun ein Mann ohne Heimat, ohne Wurzeln, und wo moeglich ohne Identitaet? Was sagt der Fremde dann? Gruess mir die Heimat, von damals, was?

    • verantwortungslose 70er
      Für welche Welt sind eigentlich Sie verantwortlich? In die idyllisch verbrämte alte Welt wurden Sie ja hineingeboren, und die neue Welt sollen gefälligst die Jungen machen, sagen Sie. Es scheint, daß die Generation der in den 70ern Aufgewachsenen die verantwortungsloseste ist.

    • Da könnten sie sogar Recht haben....
      Verantwortung für was….. Sie meinen man hätte die Reaktion (und deren Folgen) der „Autoritäten“ vorhersehen und miteinkalkulieren müssen? Warum hätte ich mitr Gedanken darüber machen sollen, was wohl passieren würde, wenn der Urnenpöbel letztlich doch nichts anderes als Kohl/Schröder/Merkel zu den Beschützern ihres Privat-Eigentums wählt, koste es was wolle?

      Aber wenn sie sich dieser Generation nicht als zugehörig empfinden, dann schaun wir doch mal was IHRE Generation „uns“ beschert hat.

      Einen Klimawandel durch Konsum lächerlicher bis idiotischer Produkte, eine elektronische Pauschal Überwachung ebenfalls durch den Konsum lächerlicher bis idiotischer Produkte…
      …und als Beispiel für nicht vorhergesehene Konsequenez der Wahl der Merkels dieser Welt als Führer, darf ich ihnen zum Studium die kommende Privatisierung des Trinkwassers empfehlen, Details hier:

      http://www.sven-giegold.de/2015/aoew_wasser_keine_handelsware/

      „Kurz vor Antragsschluss haben die Fraktionen der Konservativen und Christdemokration (EVP) sowie die orthodoxen Konservativen einen Resolutionsantrag eingebracht, der die erste erfolgreiche Europäische Bürgerinitiative „Recht auf Wasser“ zum Scheitern bringen würde. Damit soll ein zur Abstimmung vorliegender Antrag des Umweltausschusses komplett zu Fall gebracht werden, der die Forderungen der Europäischen Bürgerinitiative aufnimmt. Der Antrag scheint die Zustimmung einer Koalition aus Konservativen, liberalen und EU-Skeptikern gefunden zu haben. Die Abstimmung des Europaparlaments findet am kommenden Dienstag in Strasbourg statt.“

  4. nominale N-Wort Negierung
    Sagt man dann anstatt Dunkeldeutschland auch Germany of Color?
    Fragen über Fragen.

  5. Prantlhausen
    ein genialer Wortwitz. Bayerns neue Hauptstadt nach einem Journalisten aus der tiefsten Oberpfalz stammend zu benennen. BTW. während meiner Zivildienstzeit gab es damals auch ein Asylantenwohnheim in Nittenau neben einem auf der Burg Wernberg – heute ein zwei? Sternerestaurant. Das war heftig damals. Da war das Klima eher flüchtlingavers. Aber der Caritasverband Schwandorf hat da trotz der widrigen Umstände ganz gut gearbeitet (war ja auch zudem die Zeit der WAA – warum verfilmt das niemand mal? – Sommer 86 in Schwandorf…) Gruß an die Kollegen von damals, falls es jemand liest.

    zur jetzigen Zeit: Ich beschränke mich auf Syrien. Man muss m.E. notfalls als BRD alle syrischen Flüchtlinge aufnehmen. Warum? Ganz einfach, weil unsere Kanzlerin den USA soviel Rückendeckung und Ergebenheit für das syrische Abenteuer gegeben hat. Kinder haften für die Eltern. Und die Deutsche Bevölkerung wählt die Kanzlerin immer wieder.

    • schließe mich rückhaltos an
      Lieber Don Alphonso,

      zum „Neger“ diesmal nichts. Aber dazu: Danke für den terminus technicus „Prantlhausen“. Gebrauchen Sie ihn, an jedem Tag, in jedem Beitrag. Er ist der Schlüssel zu allem Irrsinn.

      Alle Leser mögen gleichfalls aufgefordert sein, dieses „Prantlhausen“ bis in die letzte Ecke der äh… Nation zu tragen. Sagt es, schreibt es, denkt es!

      Allerdings: Habe in der Strauß-Sendung im BR („Münchner Runde“) die Frau Prantl gesehen, eine gewisse Franziska Augstein, die sich dermaßen exaltiert geriert hat, daß es einen gruseln hätte müssen, aber dann doch eher nicht, im Gegenteil: Die hat der Bürgermeister von Prantlhausen nämlich jeden Morgen an dem Frühstückstisch. Verdientermaßen.

      Sans regret,
      Charlie Umalut

    • BertholdIV
      Was bitte ist an einem Wortwitz genial? Genau solcher falscher Gebrauch von Worten, bringt einen Krampf und Quatsch hervor, wie vorgeben zu wollen, die deutsche Sprache unterscheidet zwischen Nazideutsch, Gutmenschen-, Besserwisserdeutsch oder Deutsch. Das ist ein ausgeschriebener Blödsinn. Denn es gibt nur eine deutsche Sprache.
      In dieser Sprache ist der Neger das zusammengefaßte Wort für einen schwarzen Menschen. Wer das bestreitet oder sich beleidigt fühlt hat mit sich selbst ein Intelligenz- und/oder Persönlichkeitsproblem. Der Neger lebe hoch!

  6. Unbegreiflich...
    Lieber Don. Zum ersten Mal muss ich sagen: ich verstehe sie nicht.
    Die lautere Rolle in der WElt wurde ja wohl nicht von dem was sie die „Berliner Medien“ nennen gefordert, sondern kam und kommt sehr laut aus der rechten Ecke.
    Und dass hinter dem Begriff der Nation eben nicht nur die kuscheligen 70er ihrer Kinheit stecken sondern auch zwei Weltkriege und 250 Jahre Unglück, muss man Ihnen nicht sagen.
    Die Flüchtlinge kommen – egal was wir hier an Argumenten austauschen. Nicht die Ursache der Wanderung liegt in der Verantwortung des einzelnen, sondern der Umgang mit en Ankommenden. (Auch wenn man der Politk im einzelnen schwere Vorhaltungen machen kann.) Die Flüchtlinge kämen übrigens auch, ohne die EU.
    Ich befürchte sie bewegen sich zu sehr in linken Netzwerken. Die Diskussion außerhalb des Netzes ist weit zielorientierter und unideologischer.

  7. bayerisches N-Wort = preussiches N-Wort = badisches N-Wort ?!
    … ich meine nein.

    Das deutsche N-Wort-Problem ist anders gelagert. Die heutzutage verschüttete partikulare und neuerdings föderale Identität dieses Gebildes kann man nicht leugnen. Bis zur Zwangsvereinigung der verschienden Länder unter Bismarck und den Preussen vor gerade einmal 144 (?) Jahren gab es tausend Jahre Unterschiede und Gegensätze, von der Sprache über die Religion bis zu ökonomischen Grundlagen. Der Bundesrepublik kann es nur gutgehen, wenn sie den Föderalismus stärkt und pflegt!

  8. bayerisches N-Wort = preussisches N-Wort = badisches N-Wort ?!
    … Ich meine nein.

    Die partikulare bzw. föderale Identität und Geschichte dieses Landes erlaubt kein N-Wort im herkömmlichen Sinn. Der Bundesrepublik kann es nur gutgehen, wenn der Föderalismus gestärkt und gepflegt wird.

  9. Zur österreichischen Nation
    Lieber Don! Dir wird die Diskussion um eine österreichische Nation nicht unbekannt sein. Nachdem wir 1870 – die Weiche dafür wurden schon 1866 gestellt – nicht dabei waren, dann doch – unter sehr großem Jubel – „angeschlossen“ wurden, haben wir zumindest in diesem Punkt gelernt. Heute bezeichnet sich trotz deutscher Sprache keiner mehr als „Deutscher“. Nation hat – zumindest in meiner Generation (1970er Jahre) – einen anderen Klang. Dies hat etwas mit Heimat, Geborgenheit und Vertrautheit zu tuen. Zu meiner „Nation“ gehören auch meine Kollegen, mit denen ich lesen lernte, maturierte (für alle Deutschen: das Abitur machte) und studierte. Die Herkunft ihrer Eltern, ihre Hautfarbe, Religion, all dies war und ist nebensächlich. Es kommt darauf an, dass wir – im engsten Sinn des Wortes – die gleiche Sprache (und Hochdeutsch mussten wir alle als erste Fremdsprache lernen) sprechen, Erinnerungen teilen und uns über gemeinsame Wertvorstellungen, wie zB: dass ein Mann keine Frau und Kinder prügelt, dass Religion eine private Angelegenheit ist, dass man sich an die Gesetze hält und wir unseren schwulen Mitschüler bzw. Mitstudenten von damals auch und samt Partner zu allen Treffen und Festen einladen, einig sind. Dies ist für mich im Kern meine österreichische Nation. „The sound of music“, ein Wiener Kaffeehaus oder die Tiroler Berge, die sind der „schöne Aufputz“.

    PS: Mein Großmutter sagt einst: „das mir doamals g’jubelt hab’m; dafür hama spata a Rechnung kriegt; a Deutsche werd I nie wieda!“

    Über den deutschen „Welcome-Wahnsinn“ würd‘ sie nur den Kopf schütteln und sagen: „faiht’s dena?!“.

  10. Nostalgie ist nur ein Gefühl
    Ich fühle mit Ihnen. Früher war es überschaubarer. Und auch die Moral unserer Eltern, die die 68er so erfolgreich bekämpft haben, war, das ist ganz klar, die überlegene, denn bisher braucht die Moral der ehemals Langhaarigen Gammler zwingend die Substanz des Vergangenen. Ich sehe wie Herr Don bisher keinerlei gleichwertige pekuniäre Assets – damit könnte ich leben, dann fahre ich eben nicht nach Bayern, sondern nach MeckPomm in den Urlaub und spare 21%. Allerdings auch die nichtpekuniären Assets, also auf deutsch „Werte“ und vulgo „Moral, sehe ich nur un Form von bauschiger Zuckerwatte. Die Moral, die seit Monaten in den Wochenschauen der Prantlmedien beschworen wird – sie beschränkt sich darauf, „ja, das ist unsere Pflicht“ zu antworten, wenn der Nächste an die Tür klopft. Nein kann nur der sagen, der einen eigenen Kompass hat und, das ist wichtig, eine aktuelle Version von Google maps, nicht die Wanderkarte von 1974. Die löst Nostalgie aus, aber auf der ist die Mauer noch eingezeichnet. Es bleibt also nur, Bukowski zu lesen, in dem Wissen, dass das Schlimmste noch vor uns liegt. Bewahren Sie Ihre Fotos von Heidi-Land gut auf, wir treffen uns Im Container-Altersheim, dann zeige ich Ihnen meine Landarzt-Idylle aus den tempi passati 2015.

  11. Endlich ist mal wieder was los
    wurde schon recht langweilig in dieser perfektionistischen BRD.

  12. Der Neger ist doch ein Segen für uns alle!
    Dadeweil sogar die eine der Kunstfiguren wieder

    „Du hast ein schönes Mädchen auf dem Schoß.
    Ich lach sie an dann ist die Stimmung groß. “

    ß, sogar zwei ß kann. Bitte mehr davon!!!

  13. Alle
    …die mit dem Struwwelpeter großgeworden sind…
    lachen weder über kohlpechschwarze Mohren,
    noch zündeln sie herum,
    gucken nicht blöd in die Luft,
    und zappeln niemals nicht am Tisch herum!

  14. Neger&Halbneger als Chance
    Zurück in D.A.s Dunkeldeutschland! Wir könnten Berliner Abiturienten von syrischen Asylanten unterrichten lassen, damit erstere ihre Namen fehlerfrei schreiben lernen. Einem Foto in faz.net von heute entnehme ich, dass syrische Vorschulkinder bereits Englisch in Wort und Schrift können, inkl. Großschreibung der Eigennamen: ‚We want Germany‘, hält das kleine Mädchen auf Pappe in die Kamera. Bravo!

    Ich erinnere mich noch: Nach acht Jahren Volksschule konnte jeder Deutsch lesen und schreiben. Das könnte man für Berliner Gymnasiasten wieder einführen. Zum Wertausgleich könnten GEW-Funktionäre nach Syrien ausgeführt werden: perfekt in Arabisch, Grabenkampf & Verbrannte Erde.

  15. unaufgeregt...
    einfach die Realität bewältigen, wie in diesem Artikel, das bringt uns viel schneller ans ziel als die erhobene Moralkkeule oder Verbote wie das N-Wort.
    Ersteres schafft auch ehrliche Weise Lösungen, Zweites nur Alibis für die begleitenden Ausfälle.

  16. unaufgeregte Analyse
    einfach die Realität bewältigen, wie in diesem Artikel, das bringt uns viel schneller ans Ziel als die erhobene Moralkkeule oder Verbote wie das N-Wort.
    Ersteres schafft auch ehrliche Weise Lösungen, Zweites nur Alibis für die begleitenden Ausfälle.
    Übrigens spinnt das Plagiat tool, das mir weismachen will, ich hätte zu diesem Artikel schon mal das gleiche geschrieben….

  17. Die Berliner Republik
    steht für Maßlosigkeit, Verantwortungslosigkeit, Verlogenheit und Selbstbereicherung. Da werden gerne Millionen und Milliardenbeträge zum Fenster rausgeworfen, für die Niemand die Verantwortung übernimmt. (BER, Schloss-Neubau, die gekippte PKW-Maut, die ganzen BW-Desaster,…) Gerne ist man auch mal nationalistisch und verhält sich wie der Hegemon Europas, mit allerhippsten Stadt der Welt Berlin, die trotz größter Pleitestadt des Kontinents, viel gelackter ist, als alle anderen Städte der Republik und ein nutzloses und überteuertes Gebäude, Denkmal etc. nach dem Anderen hingestellt bekommt. Gerne lädt man auch alle Beladenen der Welt ein, sich hier mit Hilfe des Asylantrags eine neue Existenz aufzubauen.

    Während man für sich das Geld mit beiden Händen ausgibt, gilt für die Anderen Sparen, Schulden und Austerität. Sowohl bei den trotteligen Bundesländern die sich diesen Unsinn bieten lassen, als auch bei unseren Nachbarn in Europa. Als Zeichen der Friedfertigkeit hat unser Hegemon dafür aber eine funktionsunfähige Bundeswehr, so dass man schon für solche Lapalien, wie einen Flug ins Ebolagebiet auf die Hilfe der Nachbarn angewiesen ist.

    Während man für sich selbst in Anspruch nimmt die „moralischste Nation“ der Welt zu sein, tritt man unter dem Tisch den Anderen gegen das Schienenbein und mault über den mangelhaften Aufnahmewillen der anderen Staaten. Aber haben auch langsam das Merkeln gelernt: Die sitzen das aus! Mal sehen, wer bei dem „brauen Peter“-Spiel als Erster umfällt und die Karte ausspielen muss. Meine Befürchtung: Aus Berlin ist da nichts zu erwarten. Angela Merkel mag Verantwortung nicht und zweitens geht ja das Gros der Flüchtlinge sowieso nach NRW,Hessen, BW und Bayern. Also die Melkkühe für Berlin.

  18. Gerechtigkeit für die K-Gruppen
    Alleinstellungsmerkmal der Maoisten war ja deren positive Einstellung gegenüber der deutschen Nation und ihrer Wiedervereinigung (im Gegensatz zur DKP oder so).

  19. Neger
    Ich weiss nicht, warum Neger so zum Unwort geworden ist. Es bedeutet Negro, also Schwarz. Also so wie es es jetzt gesagt wird. Offenbar wurde es zu lange als Schimpfwort benützt.

  20. Lucke reloaded
    Oh je – dass er seine gute alte BRD der 80er Jahre wieder haben will, hat schon der jetzige Alfa-Chef verlautbaren lassen; damals noch bei der AfD.
    Und auch Lucke versteht den Unterschied zur Heimat nicht, die man eben nur dann haben kann, wenn man das Konzept auch anderen zugesteht:

    Deswegen ist er ja auch über das Bein gestolpert, das ihm seine eigenen
    Landsleute und Parteikollegen (Henkel) hingehalten haben: Henkel knüpfte dabei sogar an deutsche Gepflogenheiten an, indem er erklärte, „Die Rechten (womit er die Dunkeldeutschen meinte) wieder ausschwitzen“ zu wollen. Jawohl, ausschwitzen, richtig gelesen, Beweis hier: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/afd-prominente-mittelstaendler-finanzieren-rechtspopulisten-a-997243.html

    Endlich hatte mal ein Mutiger ausgesprochen, was die Hellen den Dunklen zugedacht haben.

    Leider konnte Lucke von seiner erklärten Treue zu diesen klaren deutschen Worten nicht profitieren. Nach quälend langer Zeit haben ihn die Dunkeldeutschen (Pack, Nazis, Mischpoke, Schande, etc.pp.) zwar mal dafür abgewählt (wir schwitzen aus Prinzip nicht aus); nur dass die Helldeutschen ihn dafür einfach nicht als Märtyrer anerkennen wollen; schließlich lebt er ja noch! Dabei wartet er heuer sogar mit Lösungen für das aktuelle Problem auf, schickt sich also an, ein Wunder zu vollbringen, wenn man ihn nur mal lassen würde.

    Im Hellen besehen, ist das Problem wohl (wie die Kanzlerin so schön in der Schweiz gesagt hat und das Mülleimerbeispiel zeigt) die Hochmut. http://www.kunstdirekt.net/Symbole/allegorie/bosch/todsuenden/todsuenden.html

    Da haben Eure Priester aber echt was falsch gemacht und das Exkommunizieren unterlassen. So ist das, wenn man sich lieber von Menschen freisprechen lässt, statt sich selber Gott gegenüber zu verantworten! Nun jedenfalls – eher geht hier alles den Bach runter, als dass man links der Elbe von dieser Unart lässt.

    Derweil schaut man aus dem Dunklen sehnsüchtig in Richtung Sonnenaufgang für die eigene Heimat. Man will doch nicht gleich alles fahrenlassen, nur weil man sich damals hat nasführen lassen, weil die strahlende Helle so blendete … Das wäre einfach nicht gerecht und überhaupt: Sowas wie „Volk“ oder „Heimat“ auch nur zu denken, gilt den Hellen ohnehin als Teufelszeug, Beweis sogar hier, bei der Vertonung eines Gedichts vom (allseits unbeliebten!) Johannes R. Becher:

    https://www.youtube.com/watch?v=nPWGUs4wGJA

    Man beachte dazu den Kommentar Nr. 2 von einem „Lorenz Brandlmeier“! Kein Satiriker kann gemeiner denken als die Wahrheit ist.

    Wir werden es jedenfalls zu be-denken haben. Ich glaub, das Denken ist diesbezüglich auch schon fast abgeschlossen …

    Der, den man wieder mal nicht kommentieren darf in der Faz und den ich heute auch bloß aus Corpsgeist gelesen habe, der Richter, denkt das jedenfalls auch und bewirbt sich schon mal in der alten BRD um Asyl:

    Er überschreibt seine Bewerbung damit, was der Dunkeldeutsche also angeblich alles nicht weiß (davon, dass man in Sachsen in der Schule heute noch etwas lernt und sich im übrigen auch selber informieren kann, hat er offenbar noch nichts gehört, kann er sich bestimmt auch nicht vorstellen) und stellt doch bloß dar, was er selber alles nie über den Dunkeldeutschen wissen wollte, das hat schon etwas Tragisches an sich! Sodann simuliert er Erkenntnis, indem er darauf schimpft, dass andere bloß mit Statistiken antworten – nur um selber nichts, aber auch gar nichts als Statistiken um die Ecke zu kommen. Der Rest lässt sich problemlos zusammenfassen mit: Ich hab die Hose gestrichen voll (will sagen: ich bin politisch verfolgt).

    So smart diese Bewerbung auch ist, so sinnfrei ist sie auch. Warum lernt bloß niemand am Beispiel Lucke? BRD, 80er Jahre – statt „Heimat“! Da gibts kein Asyl, da gibts höchstens Begrüßungsgeld und wer weiß, wie lange noch!

    Und mit dem Verwirrten, der Euren wackeren Til wegen Volksverhetzung angezeigt hat, bloß weil der die dunklen Freitaler alle einsperren wollte, werdet Ihr Euch jedenfalls nicht irritieren lassen. Ihr wisst, wo hell und wo dunkel ist.

    Ich nun auch. Gute Nacht.

  21. Titel eingeben
    Nun ja, wir waren Auch mal Flichtlinge, und ausserdem evangelische und das im Erzbistum. Vierzig Jahre spaeter war das immer noch ein Problem. Aber eigentlich geht es ganz gut. An den veganen Bratwuerstla beim Brandl sind wir nicht schuld. Wird schon werden.

  22. Was findet man sich zurzeit wieder lustig in der FAZ Redaktion
    Wie viele Artikel sind das jetzt, die das Wort „Neger“ eigentlich völlig normal finden und das Thema „humoristisch“ aufarbeiten? 2, 3 oder gar 4?
    Eine Frage bleibt derweil unbeantwortet. Was gibt es wohl im 21. Jahrhundert für einen Grund dieses Wort zu benutzen, das nun mal allerlei Konnotationen hat, die man vielleicht doch besser vermeiden sollte. Mir fallen spontan drei ein, Rassismus, Populismus und Einfältigkeit. Welcher davon ist denn besonders Wert verteidigt zu werden?

    • Ich bin dafür
      die Einfältigkeit zu verteidigen.

      Meine, Ihre, die von Herrn Gauck und aller Deutschen, die es
      noch sein wollen.

  23. Man kommt nicht umhin, zu befürchten, dass Gauck recht hatte
    und es wirklich so etwas wie ein dunkles Deutschland gibt. Die ganzen hämischen Kommentare und Artikel, die in der FAZ dazu veröffentlicht werden und die einen CSU Politiker geradezu feiern, weil er offenbar diesem Deutschland zugehörig ist, lassen befürchten, dass das Problem viel größer ist, als man ohnehin schon befürchten musste.
    Was gibt es wohl im 21. Jahrhundert für einen Grund das Wort „Neger“ zu benutzen, das nun mal allerlei Konnotationen hat, die man vielleicht doch besser vermeiden sollte. Mir fallen spontan drei ein, Rassismus, Populismus und Einfältigkeit. Welcher davon ist denn besonders Wert verteidigt zu werden?

  24. Nation, Nationalismus, Nationalsozialismus, Neger, Nigger
    Diese N-Wörter sind enger miteinander verbunden, als man in der FAZ Redaktion wahrhaben möchte. Auch und gerade in Deutschland. Insofern würde ein bisschen mehr Reflexion nicht schaden, bevor man so manches Wort und so manchen Politiker lautstark verteidigt und sich über deren Kritiker lustig macht.

    • Obstate principiis
      Es bleibt nicht bei dem einen Wort Neger – diejenigen, die es der Vergessenheit anheimfallen lassen wollen, haben noch mehr auf der Pfanne, jedoch bislang glücklicherweise keinerlei Legitimation sowas allgemeinverbindlich durchzusetzen. Insgesamt könnte man (die (einge)deutsch(t)e) Sprache generell wegen stattgefundenen Missbrauchs vernichten…

    • Bravo Heinrich....
      … ich bin da ganz ihrer Meinung. Man sollte diesen Auswüchsen rechtzeitig einen Riegel vorschieben!

      Am besten gleich alle Wörter die mit diesem N beginnen verbieten.
      Dann sind sie auf der sicheren Seite.

    • Lieber TDV, das ist leider ein wenig zu kurz gedacht, denn die
      bösen Buben könnten rückwärts (regeN) ausweichen, also müsste man auch R verbieten. Das wäre ohnehin geboten, denn aus beispielsweise Regal würde Lager – und das geht ja nun gar nicht!

  25. Symptome & Ursachen
    was ich hier lese, bezieht sich nur auf symptomatische Erkenntnisse; was ich misse, ist eine Lösungsskizze zur Behebung der Ursache. Es werden Schmerzmittel verlangt, jedoch die Ursache der Wurzelentzündung wird nicht thematisiert resp. behandelt.

  26. Gerechtigkeit für die K-Gruppen
    Die Maoisten waren in den 70ern für die deutsche Wiedervereinigung. Im Gegensatz etwa zur DKP.
    Das war der Grund für ihren Erfolg.

  27. Zehn kleine Negerlein ...
    In meiner Jugend hat man als Kind das Liedchen noch lauthals geträllert. Heute kommt die Links-Grüne Gesinnungspolizei der Medien-Schlawiner und regt sich künstlich darüber auf. Nicht alles war damals besser, sonst hätten wir 68 er ja nicht dagegen protestiert. Der ganze Muff, nicht nur unter den Talaren und die vielen Altnazis, im Geiste und in den Amtsstuben und an den Schulen. Der deutsche Untertanengeist in vollem Schwange. Der Paragraph 175 und der außereheliche Beischlaf als größte aller Sünden, um nur mal das wichtigste zu nennen. Und erst die ständige Atombombendrohung, aus der wir uns allen Ernstes nichts gemacht haben. Ja, das waren noch Zeiten. In den Familien wurde jeden Sonntag gestritten, zwischen den Jungen und den Alten, warum sie den Hitler zugelassen haben und nicht erkannt haben, dass das mit den Autobahnen (darf man das noch sagen?) nur ein Trick war. Und heute? Die Regierung sagt, alles sei alternativlos und anscheinend glauben es die meisten, weil es regt sich ja kein Widerstand. Ach so doch, in den Kommentarspalten der Medien. Aber die werden dann einfach geschlossen. Dann is a Ruah. Ansonsten halten sich die Jungen einfach aus der Politik raus. Es ist eh schwer vom ewigen Praktikum in den tollen Job mit viel Kohle zu kommen. Und das wollen einfach doch die meisten. Dafür arbeiten sie sich emotional ab auf Willkommenspartys. Ja gut, so ein Kuchen ist schnell gebacken. Meine Tochter will jetzt sogar 50 Euro spenden. Ich habe ihr nicht gesagt, dass ich jede Weihnachten mehrere Hundert spende. Man will den Weg zum Gutmenschentum ja nicht versperren. Wo doch ihre ganze Firma jetzt ein Willkommensfest plant oder gleich die Adoption von ein paar Flüchtlingen. Über die langfristige Folgen denkt keiner nach, das wir doch wohl die Frau Merkel (allen Ernstes) im Griff haben, oder? Und wenns ganz schlimm kommt wandern sie einfach aus die Jungen, haben eh in Australien studiert, der Mann hat einen amerikanischen Pass. Und lassen uns mit den ganzen alternativlosen Problemen hier zurück. Schöne neue Welt. Da Lob ich mir die alte? Ne, die alte Welt war meine Welt. Und meine Heimat. Die jungen schaffen ihre neue Welt, ohne Heimat. Nur wann fangen sie endlich damit an?

  28. Hell und Dunkel
    Wer möchte nicht zu den Helldeutschen gehören? Ein alter Knabe wie ich erinnert sich noch gut, wie er in der DäDäÄrr durch Staatsangehörigkeit, schon als Kind dazu die Weihe empfangen hatte. Erfahrung und schmerzliche Lernprozesse belehrten ihn darüber, dass die Welt nur im Interesse von auf Feindbilder fixierten Machthabenwollern so einfach in Gut und Böse einzuteilen ist – Atomwaffen inklusive. Aber was hell strahlen will, braucht einfach das Dunkle, wer zu den Hellen gehören will, läuft damals wie heute Gefahr, in Fallen zu tappen und in Schützengräben zu landen. Das ist das Dilemma von LechtsRinks. Darüber amüsieren sich die Herren Orban, Putin, Assad… (fügen sie hier die Namen von Warlords, Schleppern, Terroristen ihres Vertrauens ein) vermutlich noch mehr als die Amerikaner, deren Gesellschaft seit je mit Migration samt deren Konflikten leben musste. Diese Schadenfreude erledigt sich genau dann, wenn die Zuwanderer lieber mit uns im Biergarten sitzen, als sich gegenseitig wegen ihrer Zugehörigkeit zu irgend einer Religion oder Ethnie den Schädel einzuschlagen. Prinzipiell sind Marktwirtschaft, Rechtsstaat und Demokratie dazu eine gute Voraussetzung – und das Ende der helldeutschen DäDäÄrr ist kein schlechter Beweis. Sie scheiterte nicht zuletzt an ihrer Politik in Afrika und Asien.

  29. Bunte Repuplik Deutschland
    Es ist einfach nur eine Schande und Bankrott Erklaerung der EU ,den Grossteil der Fluechtlinge,nach Deutschland zu leiten.
    Italiener,Oesterreicher liessen es einfach laufen.,direkt bis zur Deutscher Grenze.Das konstrukt Europa Union fumktioniert nicht.Nicht ein Land eine Whaerung einheitlicheren Gestze,Sprache.Frau Merkel zeigt bitte Schoen welche Fuehrunsqualitaeten….
    Dann sollte Sie.doch bitte ein Kerneuropa schaffen und nicht das Sozialamt fuer.alle spielen tun.Es ist doch eine Bankrotterklaerung der Regieerung Balkanfluechtlinge sogenannte Wirtschaftsfluechtlinge nicht direkt zurueckzufuehren.Und ebenso eine Fuehrungsschwaeche der EU die Kriegsfluechtlinge ungebildet direkt nach Deutschland zu leiten.
    Die Gute alte Zeit die hab es nie.Weill die Westmaechte Allierten bis in die 90 ziger Deutschland kontrolliert und die wirklich e Verantwortung fuer Welt Geschichte abgenommen hatten.sowie Deutschland geteilt war.
    Es ist genauso eine Schande das die USA die.de nahen Osten destabiliziert haben keine Verantwortung fuer Kriegsfluechtlinge que Syrien uebernehmen wollenn.Sondern dies als Europisches Problemas bezeichnet wird bezeichnet wird.
    Und nebenbei verdienen Deutsche,A.merikanische Ruestungsunternehmen Milliarde an Waffen.

  30. Die Saat geht nicht ueberall auf
    Bei mir fiel alles auf unfruchtbaren Boden. Ernten kann ich deshalb nichts.
    Fuer mich gibt es keine Rechtschreibreformen, Neger bleibt Neger, Zigeuner Zigeuner und Mohrenkopf Mohrenkopf. Das ist auch der Grund, weshalb keine mainstream Zeitung meine Kommentare veroeffentlichen will. Aus allen bin ich rausgeflogen bzw habe meine accounts geloescht. Auch bei FAZ.net ist meine Meinung ueber z.B. Fluechtlingspolitik vollkommen uninteressant. Deshalb: Was noch nicht ist, das kann noch werden und was noch nicht wird, das kann noch sein.

  31. mei, doa wird mia goanz woarm ums herzerl
    Bei „Nation“ muss ich immer an Pfadfinder und Lagerfeuer denken. Für das Feuer ist ja immerhin gesorgt, ist dann nur die Frage, welchen Pfad wir finden wollen. Vielleicht gräbt der Autor ja in einer romantischen Vergangenheitsverklärungsfortsetzungsgeschichte das nächste vermeintliche Bähh-Wort aus, und verliert einige Worte darüber, warum das Wort „Volksgemeinschaft“, v.a. und gerade auch im Zusammenhang mit einem heilvoll-rehabilitierten Nationen-Begriff, wieder den nicht-mehr-wehrmächtigen Wahrsprechern aus der Volksseele spricht.
    PS.: Ansonsten sei mir die Frage erlaubt, inwiefern es dem hiesigen „Tortenfreund“ möglich ist, den für ihn auf dieser Seite offensichtlich zuständigen FAZ-Beauftragten für Interpunktion und Rechtschreibung auch für sein Twitter-Konto zu gewinnen? https://twitter.com/faz_donalphonso

  32. Prantlhausen
    Prantlhausen, wie wunderbar. Sehr interessant ist aber auch die jüngste Teilung der N(Rest geschwärzt) in Dunkel- und Helldeutschland, mit den Bösen in dem einen und all den Guten im anderen Teil. Welch ein klassisches Eigentor in der Hitze der Empörung! Die Dunklen sind also böse und die Hellen gut. So, so. Wozu noch Braune, wenn schon Grüne Derartiges von sich geben?

  33. Verwirrung
    Alle die mit dem Struwwelpeter + den Gebrüdern Grimm
    aufgewachsen sind, spüren es:
    Ein Epochenwechsel liegt in der Luft.
    .
    Es zerrt in einem: Man kann unmöglich solche
    Konzentrationslager zulassen … anderseits findet der
    Zoll gefälschte syrische Pässe … die Not macht erfinderisch.
    Der beobachtende Bürger steht vor einer Prüfung seiner Toleranz.
    Man muss sich definitiv entscheiden, was für ein Mensch
    man sein will, und was man ertragen kann. Man hilft
    – aber warum – um diese Frage kommt man nicht herum.
    Bibel oder Nietzsche ?
    Zwischenzeitig hilft ein wenig Zynismus.
    Denn:
    Angela Merkel wollte nur die GUTEN (Syrer) ins Töpfchen
    die anderen, ‚die schlechten‘ , sollten ins Kröpfchen.
    Vgl.Aschenputtel – oder so NAIV kann eigentlich keiner sein.
    .
    Kürzlich konnte man ein Foto sehen, dann verschwand es,
    so wie es halt bei der Werbung üblich ist.
    Er musste ein GUTER sein:
    Er, der eine Fotokopie – von Angela Merkel vor
    einem CDU-Plakat stehend – um den Hals trug,
    schleppte sich auf Krücken vorwärts.
    Zyniker denken, ha die Masche kenn`wa doch…
    .
    Wenn der aber doch in München ankommt +
    und ohne Krücken gehen kann (> Bibel: Glaube!)
    dann wird Seehofer Angela Merkel zu einem höheren Wesen,
    das gebenedeit unter den Weibern sein wird, ausrufen.
    .
    Kurz danach -Achtung! –
    wird Merkel das „Land der Töchter“ (sh.China Matriarchat) ausrufen.
    Gabriels Stimme wird sich überschlagen – er geht zu den Kastraten.
    Ursula vdL geht zum Friseur.
    Rainer Hank geht ins Kloster.
    A.Schwarzer wird (später) ein Ehrengrab erhalten.
    Das schlimmste N-Wort wird sein: NAIV

  34. Wäre da nicht dieses "angeblich", es wäre ein schöner Beitrag.
    Nie war die Welt globalisierter als heute und selbstverständlich hat der umfallende Sack Reis in China weltweite Bedeutung. Sorry, aber wir haben nicht nur „angeblich“ etwas mit Armut und Krieg in der Welt zu tun.

    Zu Heimat und Nation möchte ich aber noch etwas schreiben, ich, der ich noch ohne Pampers und in selbstgestrickten Unterhosen aufwuchs, dessen politisches Interesse durch Besatzung, Schweigen, Napalm, Werner Höfer und Prügelperser geweckt wurde, der nichts Positives mehr in der Entwicklung dieses Landes seit Kohl und Schröder erkennen kann.

    Heimat ist für mich ein sehr eng begrenzter Raum, in dem ich lebe, begleitet von Familie und Freunden. Nation ist für mich das größte Übel der Menschheit. Heimat hat für mich auch nichts mit Nation gemein, denn Heimat kann überall sein.

    Was die Nation betrifft, so ist das ein künstliches Gebilde, in das man hineingeboren wird, was aber weiter keinerlei Bedeutung besitzt, solange die Nation nicht der Abgrenzung von anderen Nationen dient. Und ganz genau dazu dient die Nation, sie grenzt ab und aus, trennt die Menschheit und ist permanenter Auslöser von Not, Elend und Krieg. Die Nation dient „Eliten“ dazu, sich Vorteile auf Kosten anderer Nationen, anderer Menschen zu verschaffen. Nationen sind menschenfeindlich. Es gibt auch keinen Unterschied zwischen Nationalismus und Patriotismus, da beides auf dem Übel der Nation basiert.

    Die Nation quasi als eine große Familie zu betrachten, ist der größte Unsinn aller Zeiten. Blut mag dicker sein als Wasser, aber das Blut des Nachbarn ist denn meist doch schon sehr dünn, es wird mit der rein geographischen Entfernung dünner und dünner, letztlich gar zu Wasser. Die Gesellschaft innerhalb der Nation ist auch keine homogene Masse, zerfällt immer und überall in Parallelgesellschaften, die sich kaum als Mitglieder einer großen Familie sehen, noch weniger als Nation. Die Nation als Volk gab es ebenfalls nie, ebensowenig wie Biodeutsche oder ähnliches. Was also soll Nation dann sein? Mehr als ein künstliches, gewaltsam geschaffenes Verwaltungskonstrukt waren Nationen doch nie.

    Die Wirtschaft hat bereits sehr früh damit begonnen, sich nationaler Hemmnisse zu entledigen, Nationen gegeneinander auszuspielen, sich ihrer zu bedienen. Oft auch unter Vorspiegelung nationaler, patriotischer Interessen, immer öfter unter der Behauptung globaler Notwendigkeiten. Doch wenn man genau hinsieht, bleibt davon nur noch heiße Luft. Der Wirtschaft geht es nur um ihren Profit. Davon sollten wir lernen, uns von den Fesseln der Nationen befreien, uns bewußt werden, daß die Zukunft der Menschheit nur abseits solcher Gefängnisse liegen kann, daß Nationen Gefängnisse, ein Übel sind.

    Die Heimat bliebe davon gänzlich unberührt, soviel ist sicher.

  35. H-Wort
    Danke, werter Don, wie immer sind Deine feinsinnigen Ausführungen köstlich zu lesen. Passend zu dem von Dir verwendeten N-Wort hätte ich mir noch das H-Wort, sozusagen als Ergänzung zur nationalen Entwurzelung, gewünscht: Heimat!

  36. Alte für Deutschland
    Die Alten gelten als verstockt und die Jugend weiss, wo es langgeht, was gerecht und ungerecht ist. Wer unkritisches Kommentieren zum Programm erhebt, sich von jeder rechtlichen Basis entfernt und für sich das Meinungsmonopol reklamiert, bewegt sich auf den totalitären Spuren der DDR. Der Krieg um die Deutungshoheit wird über die Sprache geführt. Es ist nicht nur die Schere im Kopf, es sind die Denkverbote, die sogar die Schere überflüssig machen. Wer dagegen ist, ist rechts und der ist ein potentieller Gewalttäter, das ist nicht nur Merkels Welt. Die halbe EU scheint so zu einer Bedrohung zu werden, ist das „Neue Deutschland“ umzingelt von Nationalisten. Dass nicht einmal mehr Verträge gelten, ist Ausdruck des Zeitgeistes. In die Privatverhältnisse einer Generation ohne Optionen massiv einzugreifen und ihr Vermögen für einen „guten Zweck“ zu schmälern, erbrachte Leistung zu vergesellschaften, aber alles für einen „guten Zweck“, zeigt die ganze Verkommenheit dieser selbst ernannten „Avantgarde“. Warnungen vor „Rechtsterrorismus“ erklären sich so von selbst, zimmern sich die eigentlichen sozialen Gewalttäter ihre Feindbilder selber, um ihre Taten zu rechtfertigen und ihren täglichen Krieg gegen die verstockte Opposition, die schweigende Mehrheit, zu führen. Die Lage ist viel ernster, als Don Alfonso hier zeichnet und geht über das Migrations- und Flüchtlingsthema, die Gender-Sprachpolizei weit hinaus. Wir erleben das Absterben einer liberalen Gesellschaft und den Aufstieg einer Form des Sozialismus, oder irgend etwas Totalitäres, was das Wort „Freiheit“ nicht kennt, ausser die „Freiheit zur Unterwerfung“. Viele Deutsche können wohl nicht anders und reichen sich hier die Hände mit den Islamisten.

  37. Manichäismus und die Abarten
    Mein Verstorbener Freund aus Heidelberg – der mit dem Gliobastom – erzählte immer vom Manichäismus in der George Lucas Welt. Das unser protestantischer Theologe der zum BP gewählt wurde jetzt auch zu solchen Bildern greift. Na ja…
    Ohne ihm näherten zu wollen. Theologisch nicht gerade eine Zierde der großen protestantischen Theologie.

    Zu Prantlhausen. Ich finde den Begriff gelungen, weil Dr. Heribert Prantl die Landeshauptstadt München gut abbildet wie wenige.

  38. Titel eingeben
    Als kleiner Pöks habe ich meine Mutter mal in die Bredouille gebracht, weil ich lauthals einen stark pigmentieren Austauschstudenten auf dem Marktplatz als „Mama, schau mal – da ist ein Neger“ titulierte. Der Herr verwehrte sich damals recht dezidiert gegen diesen Begriff. Kann sein, dass mir der Begriff auf Grund eines kleinen – politisch offiziellen – Kulturaustausches daheim in den späten Sechzigern nicht ungewöhnlich – und verboten – erschien.
    Einen mittelfränkischen Minister dieser Hässlichkeit zu zeihen, ist so müssig, wie Roberto Blanco die Affinität zur staatstragenden Partei abzusprechen.

  39. Mal jenseits der N-Wörter - Auch viele Flüchtlinge wissen, welches Leben zu ihnen passt
    Viele Menschen verlassen nicht zuletzt ihre Heimatländer, um in einem Rechtsstaat zu leben. Viele Flüchtlinge sind intelligent, voller Antrieb und durchaus klarsichtig. Sie haben keine Zweifel an den Vorteilen von Rechtsstaatlichkeit, haben sie doch das Gegenteil am eigenen Leib erfahren. Sie wissen welche Erleichterung es ist, nicht mehr das nächtliche Klopfen an er Tür zu fürchten und an einem bewaffneten und uniformierten Mann vorbeizugehen, ohne vor Angst zu zittern.

    Sie wissen aber auch, das die Rechtsstaatlichkeit in Deutschland nicht vom Himmel gefallen, sondern eine historische Errungenschaft ist. Zu einem nicht unwesentlichen Teil durch Einmischung von außen. Aufgrund ihrer eigenen Erfahrungen nehmen sie sie nicht als selbstverständlich wahr. Sie wissen, dass Rechtsstaatlichkeit einer langen politischen und historischen Entwicklung entstammt. Sie wissen, das es eine fragile Errungenschaft ist, die leicht zerstört werden könnte.

    Aber sie wissen auch, dass sie nur dann das moralische Recht haben, von dieser Errungenschaft zu profitieren, wenn sie entscheiden, sich der Gesellschaft, die diese Errungenschaft hervorgebracht hat, anzupassen. Dies beinhaltet dann entsprechend, sich von damit inkompatiblen Aspekten der eigenen Kultur zu trennen. Dies heißt letztendlich Assimilation.

    Diese Nation hat nicht nur Unwägbarkeiten abgefangen, sondern auch etwas hervorgebracht. Es ist die Bringschuld des Flüchtlings, der länger bleiben möchte, sich diesen Errungenschaften anzupassen. Ganz unabhängig davon, wer letztendlich die Fluchtursachen zu verantworten hat.

    • Titel eingeben
      Das sollte so sein, gewiss – aber: ist es auch so? Menschen nicht so zu sehen, wie sie sind, sondern nur, wie sein sein soll(t)en, ist eines der Grundübel in der öffentlichen Diskussion.

      Wir sehen Hilfsbereitschaft überall und fröhliche Gesichter. Das ist freilich auch eine Momentaufnahme. Man muss da an zweierlei denken:

      Viel stützt sich jetzt auf das Ehrenamt – denn es trifft Migration in großem Ausmaß auf oftmals seit Jahren ausgedünnte und kaputtgesparte staatliche Strukturen, die ohne die ganzen Helfer aufgeschmissen wären. In Bayern vielleicht weniger, aber in Berlin (und nicht bloß dort) hat man das in aller Deutlichkeit vorgeführt bekommen.

      Was niemand zur Kenntnis zu nehmen scheint, ist dies: Das Ehrenamt ist keine endlose Ressource. Ehrenamtliche Helfer haben nicht unbegrenzt Zeit, auch die haben zumeist einen Beruf, haben familiäre und andere private Verpflichtungen. Es mag sich erweisen, dass man in den letzten Wochen einfach auch davon profitiert hat, dass Schulferien waren. Die sind bald auch in Bayern vorbei. Bei anderen ist irgendwann der letzte Urlaubstag genommen. Von anderen Erlebnissen, die die Motivation rauben können, ist hier noch gar nicht die Rede. Wie geht es weiter, wenn die private Initiative abzubröckeln beginnt?

      Was geschieht, zum zweiten, wenn man mit einer wichtigen Eigenschaft des Rechtsstaats in Berührung kommt: Der Rechtsstaat beansprucht das Gewaltmonopol und setzt es hierzulande auch durch. Das ist nicht nur angenehm. Der Rechtsstaat kann deshalb z. B. anordnen und erzwingen, dass der Aufenthalt endet (z. B. als Folge einer – wenn auch zur Zeit unwahrscheinlichen – Einigung in der EU). Wenn dies geschehen sollte: Ist dann die Einsicht in die vorbeschriebenen Notwendigkeiten immer noch so ausgeprägt, wie es jetzt den Anschein hat?

      Eines bereitet mir in diesem Zusammenhang Sorge: In Ungarn haben viele von denen, die jetzt freudig begrüßt werden, gelernt, dass sich, wer randaliert, damit auch durchsetzt. Das muss sich hier nicht so entwickeln – es kann aber passieren. Sind wir darauf vorbereitet?

      Es ist von der Politik zu erwarten, dass sie aufzeigt, was die mittel- und langfristigen Konsequenzen sein können und wie damit umgegangen werden soll. Mit dem Malen von Refugees-Welcome-Schildchen, mit Appellen im hehren moralischen Gestus und mit den ubiquitären Forderungen an die EU, sich jetzt doch bitteschön endlich zusammenzuraufen, ist das nicht erledigt.

    • Lieber Scharfrichter, eine kleine Korrektur meinerseits: Es haben
      wie fast immer vor allem diejenigen, die schon vorher wussten, wie man etwas und sich durchsetzt, Ungarn erreicht. In Ungarn allerdings ist das für uns erst sichtbar geworden, in den vorherigen Völkerwander(er)zwischenaufenthalten herrschte wohl einfach ein Berichterstattermangel…

  40. Titel eingeben
    @ Ernst Wilhelm

    Verzeihen Sie bitte, daß ich das so deutlich sage:

    Sie sind zauberhaft naiv.

    @ Otto Meier

    Genau, weil die Nation so eine böse Idee ist, die stets nur Böses hervorgebracht hat und bis heute nur Böses gebiert, definieren sich alle Staaten dieser Welt als Nationalstaaten. Außer Deutschland, das möchte sich, am liebsten vorgestern, und möglichst gleichzeitig, selbst zerfleischt, entleibt, aufgelöst und erlöst haben, ein unhaltbarer Zustand, der die Bewohner dieses Nichtnationalstaats anscheinend jetzt völlig in den Irrsinn geführt hat.

    Man fragt sich zuweilen, was in diesem Land im Trinkwasser ist.

    • Staaten definieren sich als Nationalstaaten?
      Ehrlich, da komm ich nicht ganz mit. Aber ich habe auch keine Lust, JHM, hier ein Referat über die Entstehung der National-Staaten abzuliefern, das gehört denn doch wohl eher zum Standard der Allgemeinbildung, oder? Und, was in Ihrem Trinkwasser ist, ist mir nicht bekannt.

      Aber trösten Sie sich, wie Sie denkt die Mehrheit der Menschheit. Deswegen geht es ja auch keinen Schritt weiter für die Menschheit. Sie hat das Stadium der Untertanen und Obrigkeitsgläubigen noch lange nicht überwunden, hält Regentschaft für Demokratie. Führer befiel, wir folgen. Das gilt immer noch weltweit. Und da alle Führer nur das Beste für die eigene Nation, mithin für sich selbst wollen, das aber immer nur auf Kosten anderer Führer und Nationen geschieht, ist die Nation das größte Übel auf dieser Welt. Daß die Untertanen das längst auch für ihr eigenes kleines Leben adaptiert haben, erklärt, warum die Untertanen nicht verstehen, daß Nationen ihnen selbst mehr schaden als nutzen. Man kann das auch anders erklären, mit Opportunismus, Angst usw., aber es läuft immer auf dasselbe hinaus.

      Nun ja, ich will hier niemanden bekehren, das wäre wohl sinnlos, aber vielleicht blickt der eine oder andere ja mal über den Tellerrand. Die Realität läßt sich eben nur ändern, wenn sie als solche erkannt wird. Die Realität der Nationalstaaten ist ein Irrweg, ein schlechter Traum, aus dem die Menschheit endlich aufwachen sollte, will sie die Probleme der nicht mehr allzu fernen Zukunft überleben. Angesichts der europäischen Realität hege ich allerdings größte Zweifel, daß die Menschheit wirklich eine Zukunft hat. Ein Kindergarten ist dagegen ein Hort höchster Intelligenz, Moral und Ethik.

  41. Titel eingeben
    „Du schreibst die Kommentare zu schnell. Mach mal langsam.“

    Und dann war mein Kommentar weg.

    Ähem, wie bitte?! Was ist denn hier los? Neue Zensurfunktion bei der FAZ?

  42. Titel eingeben
    Don, Sie sind der Größte! (angesichts der Konkurrenz natürlich… nun, vielleicht wären Sie es ja auch unter anderen Umständen.)

  43. Titel eingeben
    Wie traurig doch dieser Bericht und der Kommentar von Herrn Zorn mir erscheint. Ehrlich. Verstehen diese älteren Herrschaften denn nicht, das Worte wie Neger, Negerlein, Mohr, Fidji, Kanake und sonst was, von eben unserer Gesellschaft in unserem Sprachgebrauch missbräuchlich verwendet wurden?
    Vor hundert Jahren war ja auch noch nichts dabei jedem Brit‘ ein Tritt zu verpassen oder mit jedem Schuss einen Russ‘ zu erledigen..oder Sklaven zu halten. Aber der Mensch lernt ja dazu, richtig. Es gibt nur eine Art Mensch. Und wenn wir für Menschen die lediglich eine andere Hautfarbe haben, andere Definitionen erfinden und diese Mitmenschen mit Worten aus unserem Gesellschaftskreis heraus zudenken versuchen – so ist das l3diglich ein Armustzeugnis für ein nicht votrhandenes objektives Verständnis. Herr Gott! Die Welt dreht sich nun mal, Tag für Tag. Dinge geschehen nunmal ob wir, ob Du einverstanden bist oder nicht. Kommt damit zurecht Ihr übergemütlichen Senioren.
    Desweiteren kann man Blödsinn nicht mit irgendwelchen Traditionen rechtfertigen oder gar (und das ist echt lustig) mit sentimentalen Kindheitserrinnerungen irgendwelcher Provinzler. Who cares ‚bout that? Linguale Ausgrenzung bleibt nunmal Ausgrenzung. Und sei Sie auch „nur“ gedanklich. Wie wir wissen, steht der Handlung immer erst ein gedanklicher Impuls vor. Aber okay, viele der Kommentatoren hier haben lediglich Heimweh nach einer Zeit die Sie selbst noch verstehen konnten, auch weil einfach große Unwissenheit über „das da drüben“ herrschte und es sich beschränkt nunmal leichter lebte. Vielleicht. Das war böse – geb’s ja zu. Sehen Sie! Eingeständnis einer Vorverurteilung ;P

    Schon mal daran gedacht der „Neuen Generation“ ein bisschen mehr zu vertrauen? Schon mal daran gedacht das jeder Mensch eine Mutter hat? Schon mal ernsthaft über Syrien und den relativ hohen Bildungsgrad der dort eins lebenden Menschen informiert?
    Mal ehrlich: Die Zukunft kann wahrlich nur dann düster werden, wenn die Mehrheit dem Gift des Pessimissmus und der Verlustangst des Wohlstandes erliegt. Fakt ist einfach, Menschen sterben und jeder hier könnte (könnte…) dem Abhilfe schaffen oder wenigstens Linderung entgegenbringen. Und sei es nur ein offenes Ohr für die geschundenen Seelen die zu uns flüchten. Jawohl flüchten. Jede weitere Abweisung ist einfach nur noch ein selbstgerechter und egomanischer Reflex.
    Achso ja, ich bin übrigens 24. Und ich weiß ich bin nicht allein in meiner Generation der so denkt. Aber all die älteren, besorgten Menschen die sich nur um den Erhalt ihrer materiellen Existenz scheren, lassen uns teilweise paralysiert zurück, da man angesichts der achso vielen Jahre Lebenserfahrung mehr Weisheit erwünschen würde.
    Liebe Grüße und weniger Groll,
    Viktor

  44. Mit BRENNENDER SORGE!
    Mit BRENNENDER SORGE!

    Mit brennender Sorge und steigendem Befremden beobachte ich den Leidensweg der Einwanderer, der verfolgten Christen im Nahen Osten, und die wachsende Bedrängnis der mit ihren begründeten Ängsten allein gelassenen Menschen inmitten der Bevölkerung dieses Landes, dem einst die Lichtbotschaft der Aufklärung gebracht wurde.

    Diese meine Sorge ist durch die Grenzöffnung unter dem Deckmantel falsch verstandener Ideale nicht vermindert worden! Neben allem Bestreben das Richtige zu tun, darf das damit verbundene Herbe und Schlimme nicht übersehen werden. Eine größere Sorge, eine herbere Zukunftsahnung habe ich nicht, als dass sich aufgrund dieser Bilder – die dank der allgegenwärtigen Smartphones sofort verbreitet werden, Hunderttausende auf den Weg machen!

    Im verhängnisvollen Zug der Zeit liegt es, wie den Hausverstand, so auch das staatliche und private Handeln von den Grundlagen des Rechtslebens und der Rechtspflege mehr und mehr abzulösen.

    Mit Flehgebeten im Herzen und auf den Lippen!

    Gegeben in Tirol, am 23. Sonntag im Jahreskreis, den 06.09.2015

    Lieber Don! Diese Anmerkung, aus aktuellem Anlass, mögest Du nach freiem Ermessen einstellen. Danke!

  45. Alte Weisen aus deutschen Landen
    Tja, die guten, alten Zeiten – nichts bleibt so, wie es war. Auch wenn die Dame Merkel allzusehr über den grünen Klee gelobt wird, ein bedenkenswerter Text über das Deutschland damals und heute von Volker Zastrow:

    http://www.faz.net/aktuell/politik/fluechtlingskrise/fluechtlingskrise-deutschland-schafft-sich-ab-kommentar-13787352.html

    • Schmalzstullen, Schmalzstullen,
      Schmalzstullen billig abzugeben.

      Wer hat noch nicht, wer will nochmal?
      MIT Schmalztropfgarantie!

  46. Titel eingeben
    @ Frauke Amgelin

    Danke für die freundliche und hilfreiche Aufklärung der Sache. Ich war völlig baff gewesen, daß ich jetzt bei der FAZ so flapsig gedutzt werde. Zumal ich auch gar nicht zu schnell geschrieben hatte. ;-)

  47. Titel eingeben
    ps. Mir wird immer noch rotzenfrech duzend unterstellt, ich schriebe zu schnell, und ich werde immer noch dreist aufgefordert, langsam zu machen. Ich finde das ja nachgeradezu empörend. Vermaledeiter WordPress-Fehler! Mögen dem verantwortlichen, programmierende Hipster, wo auch immer der Pfosten grad hockt, für diesen Unfug die Barthaare ausfallen, möge seine zu dicke Hornbrille sich biegen und brechen! Pah!

    pps. Falls etwa der Hausherr ohne sein Wollen und Zutun verantwortlich sein sollte habe ich natürlich keinen Ton gesagt und bin voll der Empathie.

  48. Spielräume
    Mich stört die Angst die in manchen Reaktionen durchscheint.
    Meine kleine westfälische Heimatstadt hat sich nach dem 2. Weltkrieg fast in der Einwohnerzahl verdoppelt, durch Asylanten, pardon „Vertriebene“. Dazu wurde sie von 85 % evangelisch (die Katholiken hatten sich im späten 18.Jh überhaupt erst durch „Ukas“ aus Berlin das Recht ertrotzt, wieder Gottesdienst feiern zu dürfen!) zu Ende der 1960er etwa 55 / 45 ev/kath, mitsamt Neubau diverser Kirchen, Kindergärten, Schulen. Die Integration in die Arbeitswelt gelang in aller Regel gut, die kulturelle auch, wenngleich etwa die ehemals Schlesier sich noch bis in die 1970er in ihrem Heimatverein, ihrem Chor und unserer Vorortkirche trafen – Kunststück, war dieser Neubau doch St. Hedwig geweiht und unser erster Pfarrer selbst noch in Breslau geweiht worden. Und da wir in der dummen kleinen westfälischen Stadt ein Goethe-Institut mit Schwerpunkt Deutsch für ausländische Studenten hatten, waren andershäutige Menschlein durchaus nicht ungewöhnlich im Stadtbild. Dazu kamen dann „Gastarbeiter“ aus Italien, Portugal und der Türkei…. mitsamt deren Beiträgen zur Kultur und zu den Einkaufsmöglichkeiten. Warum soll das dieses Mal nicht funktionieren? Nur weil die Lütten Kleiner dieser Welt bis 1991 andere Erfahrungen gemacht haben?
    Sympathisch als politische Reaktion fand ich übrigens, wie es der Saarland-Innenminister gemacht hat: im schnell angemieteten Bereich für das Auffanglager hat er sich selbst ein spartanisches Büro eingerichtet und war dann tagelang vor Ort, bei Bedarf auch gleich entscheidend. Das hat seinen nachgeordneten Beamten sicher den Rücken gestärkt und war vermutlich auch Ansporn.
    Führung durch Vorbild halt, wie wir das damals als junge Offizieranwärter gelernt haben. Es funktioniert sogar.
    Und die Frommen wussten das schon lange, heißt es doch dass das Auge des Herrn das Vieh fett mache, im dicken alten Buch. Von Vorlage im workflow-Manager auf den PC des Ministers war da nicht die Rede.

  49. Die Würde der Deutschen ist antastbar!
    Text eingeben

  50. Protektorate habens besser
    Erstaunlich, dass noch keiner drauf hingewiesen hat:
    .
    Das typische an der BRD war, dass sie sich grade mal so zum quasisouveränen Staat aufplustern konnte, aber nie zu einer stolzen Nation.

    • Aber Meier.....
      Deutschland war damals und IST auch heute ein Protektorat.

      Ich habs schon mal geschrieben: in Japan hat man mittlerweile zugegeben, dass es Zwangs-Verträge mit den USA von 1945 gibt, die später erweitert worden sind.
      Auch in DE gibt es bekannte Zwangs-Vereinbarungen die zB die Überwachung durch die USA in jeglichem geforderten Ausmass gestatten.

      Warum soll das besser sein?

  51. Protektorate
    @Hans Meier
    das Paradigma „Protektorat“ erklärt die Angst von der Prince Matecki spricht.

    Eine Anektote zur Erklärung. Nicht weit von Truppenübungsplatz Hohenfels aufgewachsen und aus Erzählungen alter Bürgermeister, Bankdirektoren, eigener Verwandschaft etc…

    In den 50er bis in die 80er hinein gab es riesige Summen aus Manöverschäden etc. der US-Army (neben den Jobs dort) mit denen lokale Infrastruktur und anderes bezahlt wurde.
    Von den ganzen Metalltransfers (Messingmunitionsammeln) mit denen ganze Häuser in den 50ern bezahlt wurden, gar nicht zureden.

    Vor ca. vier jahren hatte „ich“ selber einen gar nicht so kleinen Manöverschaden auf einem Feld. Nach einem ca.halben Jahr habe ich dann ca. 30 EUR erhalten.

    Langer Rede kurzer Sinn. Wenn man den Begriff „Protektorat“ verwenden will, so muss man sagen, dass das Werben der USA um die BRD materiell viel weniger unterfüttert ist. Wir sind eines unter vielen, nicht mehr so umworben und dann nimmt man Mühsal weniger gerne hin.

  52. Dissozial, kinderhassend, Einzelkind...
    … und wo führt das hin?

    http://www.dn.se/nyheter/varlden/starka-reaktioner-mot-man-som-spottar-mot-flyktingar/

  53. Den Höhepunkt des PC-Snobismus...
    ..stellt übrigens dieser Kommentar (http://www.spiegel.de/politik/deutschland/joachim-herrmann-und-der-wunderbare-neger-roberto-blanco-kommentar-a-1050915.html) von Stefan Kuzmany dar.

    Kurz zusammengefasst: ‚Ich bin ein hochintelligenter, rassismusfreier Supertyp weil ich weiß, welches die richtigen Wörter sind und was sich gehört. Wer mir nicht zustimmt ist eben doof und muss Minister unter Seehofer werden.‘

    Solche selbstgerechten Spießer machen mittlerweile eines der führenden Qualitätsmedien – es ist zum Mäusemelken!

    Demgegenüber strahlt der ‚Don‘ wie tausend Sonnen…

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