Stützen der Gesellschaft

Stützen der Gesellschaft

Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Wie man Frauenaugen leuchten lässt

| 217 Lesermeinungen

Ich weiß nicht, ob ich berechtigt bin, diesen Text zu schreiben. Denn ich muss Ihnen vorneweg gleich etwas mitteilen, sofern Sie es an meinem Namen nicht bemerkt haben: Ich bin eine Frau.

Das wird Sie vielleicht überraschen, vielleicht auch nicht.

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Vermutlich wird der eine oder andere von Ihnen das bereits vermutet haben. Aber ich betone es lieber gleich zu Beginn, damit wir uns nicht am Ende in die Wolle bekommen, und ich Ihnen sagen muss, dass ich doch eben nur eine Frau bin. Ganz normale Frauen haben heute in den Medien eigentlich nichts zu sagen. Wir haben nur das Recht, uns Einschätzungen über unser Leben von 30-jährigen Jungautorinnen anzuhören, die genau wissen, was gut für uns ist.

Denn wissen Sie, mit uns Frauen ist es so: Wir wissen wirklich nicht, was gut für uns ist. Wir sind ein bisschen, nun, sagen wir mal, dumm. Wir bekommen das gerade vom Team Recherche der SZ – eine Analyse dazu finden Sie hier – wieder erklärt. Was dort steht, reiht sich ein in unsere bereits bekannten Laster: Wir verdienen im Schnitt weniger Geld als Männer, wir interessieren uns sogar weniger für Karriere und Statussymbole als Männer. Wir sind dafür aber bereit, mehr Geld, von dem wir ja folglich weniger haben müssen, für Schönheit und Nahrung auszugeben. Und wir ergreifen lieber soziale Berufe, als uns für Technik zu begeistern. Natürlich, Sie haben Recht, sind wir nicht alle so. Aber die Tendenzen liegen im Vergleich auf der Hand. Im Vergleich zu den Männern.

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Hinzu kommt, dass wir so verflucht weich sind. Und damit meine ich nicht unsere zarte Haut und unsere sanften Kurven. Ich meine, wir sind emotional so richtig, richtig verweichlicht. Wir kreischen in Konzerten, wir quietschen wenn man uns ein Baby in die Hand drückt, und wir schreiben Textnachrichten in epischen Längen, damit unser Gegenüber sich auch ja wohl fühlt. Wir beziehen gerne Dinge auf uns, so dass wir häufiger autoagressives Verhalten zeigen als Männer. Wir wollen gefallen, wir wollen geliebt werden und wir wollen das alles in hübsch dekorierten Orten haben, gerne mit Blümchen und viel Milchschaum. Natürlich stößt das nicht überall auf Gegenliebe.

Nun könnte man einwerfen, dass wir Frauen doch schon immer so gewesen seien. Wir hätten bei Eva, der Schlange und Adam mit diesem Benehmen begonnen und bis heute einfach nicht aufgehört. Und weil das schon immer so war, waren wir auch schon immer auf Hilfe von außen angewiesen. Früher hatten wir dafür unsere Männer. Sie halfen uns, den richtigen Arbeitgeber zu finden und achteten darauf, dass wir unsere Pflichten als Mutter und Hausfrau nicht vernachlässigten. Waren wir überfordert, konnte uns der Ehemann mit seiner schützenden Hand die notwendige Kündigung schreiben, so dass wir wieder mehr Raum und Zeit für das Wesentliche hatten. Damit war gesellschaftlich gesichert, dass unsere Kinder eine liebevolle und nicht überlastete Mutter daheim hatten, um gesund heranzuwachsen. Wohingegen der Mann alleine in der rauen Arbeitswelt kämpfte, um uns ein sorgenfreies Leben zu ermöglichen.

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Was dann geschehen ist, kann ich Ihnen leider nicht sagen. Vielleicht waren die Männer es müde, alleine in den Stürmen der Arbeitsmärkte zu segeln. Vielleicht hat die ein oder andere Tochter aus weniger gutem Elternhaus in der Welt jenseits des Haushalts nach Grenzen gesucht, die ihr daheim verwehrt wurden. Aber unser angeleitetes und sorgenfreies Leben brach Stück für Stück weg. Wir mussten lernen, selber zu entscheiden, ob wir einer Berufstätigkeit nachgehen wollten, obwohl wir eine Familie zu bekochen hatten. Wir fingen an vermehrt zu studieren, und die ersten Verrückten fingen an, Rechte für uns zu fordern. Die gleichen Rechte, wie sie die Männer hätten. Obwohl wir uns nach wie vor weigerten, die gleichen Pflichten wahrzunehmen. Öffentliche Parkplätze und deren oft beklagter Missbrauch durch uns Frauen mit schräg gestellten Autos sind nur einer von vielen stummen Zeugen.

Natürlich, ich will ja nicht polemisieren, sind wir nicht alle dumm. Das nicht. Nur der Großteil von uns eben. Und dass wir wie ein Haufen orientierungsloser Hühner sind, die weiterhin eine fürsorglich leitende Hand benötigen, ist selbst der superschlauen Elite von uns aufgefallen. Sie haben sich daher, nicht ohne die tatkräftige Unterstützung einiger Männer, zusammengetan und überlegt, wie uns zu helfen sei. Besonderes Augenmerk lag dabei natürlich auf den Müttern unter uns. Denn es ist gesellschaftlich besonders heikel, wenn ausgerechnet wir Mütter mit unserem Leben alleine gelassen werden. Das würde nämlich nicht nur uns, die Frauen, betreffen, sondern die gesamte künftige Generation unseres Landes gleich mit.

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Weil wir uns leider aber inzwischen an den Geschmack der Freiheit gewöhnt hatten, konnte das Rad nicht ganz zurückgedreht werden. Das ist die Krux mit den Privilegien. Selbst der Dümmste gibt seine Vorteile, wie berufliche Freiheit, nicht gerne ab. Und weil wir nicht hinterher kamen mit dem Haushalt und dem Arbeiten, einige Verwirrte von uns wieder in altes Verhalten verfielen und ganz daheim blieben sobald sie Kinder hatten oder andere wiederum dennoch Vollzeit (man stelle sich das mal vor!) gearbeitet haben, statt sich ihrer Familie zu widmen, musste eine neue Struktur geschaffen werden. Ein neuer Rahmen, an dem wir uns orientieren konnten, ohne die Zukunft des ganzen Landes aufs Spiel zu setzen. Dies ist nun mit vereinter Hilfe von Politik, Feminismus und vielen klugen Männern und superklugen Frauen geschehen.

Wir dürfen jetzt nämlich als Mütter gemeinsam mit den Vätern Teilzeit arbeiten.

Ja! Sie haben richtig gelesen! Wir dürfen das jetzt! Und wenn wir das machen, dann belohnt uns Vater Staat mit einem Taschengeldzuschuss. Unser Mann ist dann öfter daheim, um nach dem Rechten im Haushalt zu schauen. Wir können dennoch unseren elterlichen Verpflichtungen im Haushalt und bei den Kindern nachkommen und ab und an bleibt sogar genug Zeit übrig, damit wir entspannt selber den Pizzateig für das Abendessen belegen und uns dazu ein Glas Rotwein und eine hübsche Gesichtsmaske gönnen. Welch ein Fortschritt! Dazu bekommen wir von unseren Freundinnen und Freunden aus feministischen Kreisen dann noch ein wenig die Welt erklärt, so dass wir politisch auch auf der Höhe bleiben (irgendein Depp hat uns nämlich aus Versehen das Wahlrecht eingeräumt, aber das ist ein anderes Thema) und nicht nur über Deko und so reden, wenn wir mal abends mit dem Mann ausgehen. Das wäre heutzutage nämlich ein bisschen peinlich, so ungebildet und unengagiert zu sein. Es ist also, das kann sogar ich als Frau erkennen, so wie früher, fast alles wieder in Ordnung.

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Fast? Naja. Ein paar Durchgeknallte unter uns haben auch Kinder, und den Mann dazu irgendwie vergrault. Was ja auch verständlich ist. Nicht jeder Mann hält das aus, wenn er nicht regelmäßig etwas Anständiges zu essen bekommt und dafür aber ellenlange SMS sein Smartphone verstopfen. Und für diese „Alleinerziehenden“ haben die entscheidenden Kreise noch nicht so richtig die Lösung gefunden. Aber ganz unter uns, ich vertraue da auf unsere Politiker, auf den Feminismus und nicht zuletzt auf unsere Gesellschaft. Gemeinsam werden die es sicher schaffen, auch diesen gefallenen Schwestern den richtigen Weg aufzuzeigen. Und im Bundeshaushalt findet sich dafür vielleicht sogar auch ein kleiner Taschengeldzuschuss, um die Augen der Alleinerziehenden wieder richtig leuchten zu lassen. Zeit wäre es ja.

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217 Lesermeinungen

  1. I taught you everything you know! How to dress, table manners, how to move, how to make love..
    Tja, den superschlauen Frauen ist noch nicht aufgefallen, dass sie immer nur superschlau und supertoll und super Karrierechancen und super Noten und super tolle Zukunft haben und sind und werden und können, solange sie super jung und super hübsch sind.

    Irgendwie gibt es keine superschlauen und super erfolgreichen und supertollen Frauen über 40.

    Auch hier gibt es nur super tolle und super intelligente Gastautorinnen innerhalb der zeugungsfähigen Lebensphase.

    Whatever, danke für diesen super tollen und super intelligenten Beitrag. Sie werden eine super Zukunft vor sich haben und ich gehe davon aus, dass sie noch super jung und super sexy sind.
    Machen Sie was draus. Finden Sie einen reichen Mann :-)

    • Was für ein dummer Kommentar
      Ich glaube dieser Beitrag ist mehr als engstirnig.
      Es gibt eine erfolgreichen Frauen in den 40-gern kann nur jemand behaupten der nie aus seinem Umfeld weiter als 20 km raus gekommen ist.
      Ich kenne ein duzend Frauen die 40 und weit drüber sind, sehr erfolgreich, und mit Sicherheit in der Woche das verdienen was dieser Kommentator im Monat verdient.

    • Naja
      Ich würde nicht sagen, dass es keine erfolgreichen Frauen über 40 gibt. Ich kenne einige. Sowohl in der Naturwissenschaft, als auch in der Industrie kenne ich viele hart arbeitende und gescheite Frauen. Natürlich bleiben sie die Ausnahme, aber so selten ist es nicht mehr. Keine dieser Frauen waren aber sehr hübsch als sie jung waren. Und das ist der springende Punkt. Sie wurden nie wie Prinzessinen behandelt.

      In informierten Kreisen wird das was Sie mit ‚über 40‘ meinen als #the wall# bezeichnet. Geben sie mal ‚mgtow the wall‘ in youtube ein, dann sehen Sie sofort was ich meine. Männer müssen ab dem Zeitpunkt des Stimmbruchs kämpfen, während hübsche Frauen immernoch wie Kinder behandelt werden. Bis sie dann 40 werden (so um den Dreh herum). Dann werden sie wie Männer behandelt und keiner ist mehr extra nett und zuvorkommend zu ihnen. Sie müssen arbeiten und sich an objektiven Maßstäben bewerten lassen. Das verkraften viele nicht. Dann werden sie tablettenabhängig oder wenden sich der Esoterik zu.

      Gute Beispiele für die Extrabehandlung die junge, hübsche Frauen erfahren, sind Obokata Haruko und Elizabeth Holmes. Beide sind Betrügerinnen in den Biowissenschaften, aber die Gesellschaft will so gerne an kluge Frauen in den Wissenschaften glauben, dass man ihnen alles geglaubt hat. Das kritische Hinterfragen ihrer Thesen und Experimente wurde als Frauenhasserei hingestellt, bis die Lügen nicht länger zu verbergen waren. Eine Marie Curie gibt es nur einmal im Jahrtausend. Mdme Curie hatte wohl ein y-Chromosom :D

    • Mir fällt auf ...
      dass der Artikel genau solche Reaktionen bereits vorweg nimmt. Aber nicht jedem, egal ob sexistischer Mann oder Feministin, fällt auf wenn ihm Perlen vor die Füße geworfen werden.
      Die Autorin scheint da bereits gestählt zu sein. Hut ab.

    • That's what I love about these high school girls, man. I get older, they stay the same age.
      @Jörg

      Ich bin beeindruckt. Wen Sie alles so kennen.
      Ich wäre schon wunschlos glücklich, würde ich ein dutzend Frauen mit einem Zehntel meines Monatseinkommens kennen, wären sie nur deutlich unter 40 Jahre.

      PS. Lesen Sie den Kommentar von ExExpat, zur Erklärung. Danke!

    • Prinzessin-Bonus, Nein Danke!
      @ExExpat
      „Ich würde nicht sagen, dass es keine erfolgreichen Frauen über 40 gibt. Ich kenne einige. Sowohl in der Naturwissenschaft, als auch in der Industrie kenne ich viele hart arbeitende und gescheite Frauen. Natürlich bleiben sie die Aus-nahme, aber so selten ist es nicht mehr. Keine dieser Frauen waren aber sehr hübsch als sie jung waren. Und das ist der springende Punkt. Sie wurden nie wie Prinzessinen behandelt.“

      Als ich jung war, wurde ich dauernd gefragt, ob ich ein Model sei, niemals, welchen Beruf ich hatte. Das war für mich kein Kompliment, sondern ich fand das ziemlich dumm und oberflächlich.

      Ich war nie mit einem Mann liiert, bei dem ich einen Prinzessinnen-Bonus genossen hätte— solche Männer finde ich langweilig!

    • @ExExpat
      „In informierten Kreisen wird das was Sie mit“

      Was genau sind denn diese „informierten Kreise“? Der ganze RedPill, Pickup, Chateau Heartiste-Müll, der im Netz rumgeistert? Meinem Eindruck nach – der oberflächlich sein mag, weil ich das für Zeitvergeudung halte – ist das alles misogyner Quark ohne wirkliche Grundlage…einfach nur jammernde und jämmerliche Männer, die sich ausheulen, wie schön Frauen es doch haben. Das ist genauso abstoßend wie die männerhassenden Gender-Fanatikerinnen, die das Lieblingsfeindbild vom Don sind.

    • If I ever start referring to these as the best years of my life - remind me to kill myself.
      @Tamarisque

      Ist Ihnen schon einmal aufgefallen, dass hier ausschließlich Damen kommentieren, die in ihrer Jugend mit all ihren langen Beinen und kurzen Röcken und und und immer ganz viele dolle Männer um sich scharrten, aber alle dann doch entschieden, sich nicht darauf einzulassen.
      Es ist immer das gleiche Muster. Bei allen Frauen.
      Alle Frauen sind in der Jugend begehrenswert. Alle können davon Geschichten erzählen, wie sie Object waren.
      Nicht dass ich Ihren damaligen Modell Status in Frage stellen will. Aber vielleicht die Augen öffnen, für Strukturen.

    • @ExExpats Frauen
      Werter ExExpat – ich arbeite in den Naturwissenschaften, und ich kenne zahlreiche Frauen die Ihre Behauptung ohne Probleme widerlegen könnten: sie waren (und oft sind) in jungen Jahren „gut aussehend“, sind erfolgreich und hatten es nicht nötig, zu betrügen. Ich wager zu vermuten, dass es „gut aussehende“ Frauen gerade in den Naturwissenschaften sogar ein wenig schwerer haben könnten, da sie nicht ernst genommen werden – Aussagen wie die Ihre bestätigen mich in dieser Vermutung.

      Ich dachte, wir sind inzwischen in einer Zeit angekommen, in der solche Behauptungen ausreichend widerlegt sind. Erfolg wird durch Attraktivität oft erleichtert, das trifft aber sowohl auf Männer als auch Frauen zu.

    • Prinzess Bonus, ja bitte
      Quotenfrau, ja bitte.
      Freude an dem was man tut,ja
      Hart arbeiten wie die Tagelöhnerin um 1900,
      Nein Danke.
      Im Übrigen finde ich, dass Mann und Frau nur
      halbtags arbeiten sollten.
      Das mit den verantwortungsvollen
      Positionen – geschenkt.

    • Women may fall when there's no strength in men
      @Gux Gux

      „Erfolg wird durch Attraktivität oft erleichtert, das trifft aber sowohl auf Männer als auch Frauen zu.“

      Natürlich, deshalb gibt es in den Vorstandsetagen nur Modells.

      Wie jemals diese Blödsinn in die Welt hinausgerufen werden konnte, ist mir ein Rätsel. Empirisch eindeutig widerlegt, einfach nur mal Vorstände anschauen. Aber bei der allgemeinen Verdummung kann man wissenschaftliches Denken nicht wirklich erwarten, insbesondere nicht bei Personen die „im naturwissenschaftlichen Bereich“ arbeiten.

      In meiner Realität sind alle wirklich guten Frauen schon ab frühster Jugend von den bösen Jungs vom Karriere Markt genommen wurden.
      Männlichen Model- Typen (wir ich :-) ) wurden hingegen von der Konkurrenz mehrmals die Nase gebrochen, und somit angeglichen.

      Die Welt ist ganz einfach strukturiert. Man muss nur kaltblütig genug sein, um sie beobachten zu können.

    • Titel eingeben
      Goodnight – es gibt zahlreiche Studien die zeigen, dass attraktive Männer und Frauen Vorteile haben. Und wenn ich mir die Vorstände verschiedener Firmen ansehe, so kann ich nicht sagen, daß ich da einen großen Widerspruch sehe; von „empirisch eindeutig widerlegt“ kann also keine Rede sein. Und: Attraktivität ist schließlich nur ein Faktor von vielen.

      Meine Realität weicht auch ein wenig von der Ihren ab, denn die „wirklich guten“ Frauen (wie auch immer man das definieren will) hatten ihren eigenen Willen und haben den auch durchgesetzt und sich nicht von Männern davon abbringen lassen. Es ist also so, daß meine Lebenserfahrung in keiner Weise mit dem übereinstimmt, was Sie erlebt haben. Vielleicht liegt das darin, daß mein Lebensumfeld ein von Frauen dominierter Bereich der Naturwissenschaften ist?

    • entagon wants to open a Stupidity Division, they know who they can get to lead
      @gux gux

      Bitte mal ein Beispiel. Eine hübsche Frau im Vorstand. Oder ein gutaussehenden Mann.
      Einen werden sie wohl vorzeigen können, bei all diesen Studien.
      Einen Präsidenten. Einen Start up Billionär
      Verdammt einen einzigen attraktiven erfolgreichen Menschen werden sie mir doch zeigen können…

    • Titel eingeben
      Goodnight sagt:
      29. April 2016 um 07:57 Uhr

      @Tamarisque
      „Ist Ihnen schon einmal aufgefallen, dass hier ausschließlich Damen kommentieren, die in ihrer Jugend mit all ihren langen Beinen und kurzen Röcken und und und immer ganz viele dolle Männer um sich scharrten, aber alle dann doch entschieden, sich nicht darauf einzulassen.“

      Mir ist gar nichts aufgefallen. Und worauf habe ich mich angeblich nicht eingelassen?

      Ich lebte drei Jahre mit dem Sohn aus einer der reichsten Hamburger Familien, die unglücklichste Zeit meines Lebens. Ich habe ihn nach dei Jahren verlassen. Ich habe Sachen erlebt, wovon andere Frauen träumen: Ein schwer reicher älterer Mann, der mich in einer Disco gesehen hatte und von meinem Begleiter (war kein Freund) meinen Namen und Adresse erkaufte, eine Frechheit. Er schickte mir Hunderte Rosen und fädelte den Kontakt mit seinem Sekretär ein. Ich habe mich mit ihm nicht eingelassen, ich war nie käuflich. Ich war eine auffallende Schönheit, nicht irgendeine hübsche Frau, wie es sie alle sind, wenn sie jung sind. Und mit 40 wurde ich nicht wie ein „Mann“ behandelt, ich hatte noch Ende 40 eine Figur wie ein 18-jährige. Junge Männer starren mich heute noch an. Ich habe studiert und irgendwann geheiratet, statt aus meinem Aussehen Kapital zu schlagen. Meine Töchter meinen, dass ich heute noch eine schöne Frau bin, was sie für eine große Ausnahme halten.

      Nur weil Sie solche Frauen aus dem RL nicht kennen, bedeutet es lange nicht, dass es sie nicht gibt. Befinden Sie sich einfach damit ab. Ich finde die arrogante Art, wie Sie und viele andere Männer in Blogs wie diesem oder SPON das Aussehen der Frauen beurteilen, ganz furchtbar. Ich kenne sehr viele Männer, die auch schon mit 40 verwelkt sind. Wir Frauen haben meistens mehr Feingefühl, um über solche Banalitäten auszulassen. Und wenn der Feminismus nur das bewirkt, Männer wie Sie mit Ihrer Arroganz zum Schweigen zu bringen, so hat es sich gelohnt.

    • Namen vergessen
      einzutragen, sorry.
      In meiner Verärgerung hatte ich das vergessen.
      @ Goodnight

      von Tamarisque 13.01 oder 13.02 Uhr

      Ja, wenn einem die Meinung nicht passt, wird am Wahrheitsgehalt gezweifelt. Kenne ich zu genüge aus SPON. Schlechter Stil.

    • .....
      Jeder halbwegs vernünfte Mann/ Mensch müsste eigentlich nach einer gewissen Anzahl von Stunden in einem dieser Konzerne nach draußen schauen und sich denken: Schön da draußen, genug gearbeitet! Mal schaun was der Tag noch so an Angenehmen mit sich bringt! Der Lebensunterhalt ist eigentlich halbwegs gesichert.
      Aber es gibt einfach noch genug Verrückte, die anscheinend nichts mit ihrem Leben anzufangen wissen oder irgendetwas kompensieren müssen (zu klein geraten; der Porsche muss dringend her, da es sonst mit den Frauen nicht klappt; von Mutti nie genug wertgeschätzt; usw.), die das Hamsterrad immer schneller antreiben und den halbwegs Vernünftigen das Leben vergraulen.

      Es gibt natürlich auch noch ein paar Wenige die wirklich an was Großartigem arbeiten, dass einen wirklichen Fortschritt für was auch immer bedeutet und die volle Aufopferung für die Arbeit rechtfertigen würde. Aber das trifft wohl für so gut wie keinen in diesen modernen Konzernorganisationen zu. Da laufen sie dann rum, die ganzen Scheintoten, freuen sich auf das gr0ßartige Leben irgendwann mal in der Rente und wissen eigentlich noch gar nicht das es für sie schon vorbei ist.

      Aber das kommt wohl davon, wenn man das vermeindlich optimale Wirtschaftssystem zuerst konstruiert und dann den Menschen integriert, anstatt den Menschen in den Mittelpunkt zu stellen dann das Wirtschaftssystem um ihn herum aufbaut……

    • Titel eingeben
      Goodnight – dazu bedarf es einer Definition von „hübsch“. Ihrem Diskussionsstil entnehme ich nämlich, daß sie bei jedem Beispiel einfach die Kriterien ändern.

      Aber: eigentlich tut das überhaupt nichts zur Sache, denn es geht schließlich nicht um die Attraktivität als Vorstand, sondern auf dem Weg dorthin. Und um Sie zu besänftigen:

      http://www.hellotravel.com/stories/most-beautiful-female-ceos-in-the-world

    • You have no respect for cognitive reverie, you know that? s
      @Gux Gux

      Ich will ja nicht pedantisch wirken, aber da sie ja naturwissenschaftlich irgendwie irgendwo irgendwann integriert sind:
      90% der in Ihrem Link aufgeführten CEOs sind bzw waren Ex-Modells oder /und Ex- bzw. Noch Ehefrauen von reichen Männern.
      Folglich nix mit Selmade CEOS.

      Bitte erneut und mehr Mühe geben. DANKE!

    • RedPill
      @tommy:

      Ja, die PUAs mag ich auch nicht sonderlich, aber es gibt viele Menschen denen die kruden Thesen von der biologischen Gleichheit der Geschlechter einfach zu undifferenziert sind. Gender“wissenschaftler“ gehaupten ja, dass Mann und Frau bis auf die Geschlechtsteile exakt gleich sind und sonst alles anerzogen ist. Deswegen lassen sie ihre Söhne ja auch in rosa Kleidern rumlaufen. Neben ärmlichen Gestalten, die die RedPill nur dazu verwenden Frauen ins Bett zu bekommen und den zu kurz gekommenen gibt es in der Tat auch noch Menschen, die sich etwas näher mit dem Menschen als Produkt der Evolution beschäftigen. Diese Leute, die die biologische Evolution nicht leugnen, meine ich mit den informierten Kreisen.

      So ist es nunmal eine Tatsache, dass eine junge Frau mit hohem sexuellen Marktwert startet, während der junge Mann einen Martwert von quasi Null hat (Falls er nicht extrem reiche Eltern hat). Wenn der Mann aber nun seine Fähigkeiten verbessert, Erfahrungen sammelt, auch charakterlich abgerundet ist und Reichtum anhäuft, kann er seinen Marktwert steigern. Die Frau hingegen wird durch diese Aktivitäten nicht ihren Marktwert verbessern. Ein Mann ist nicht daran interessiert wie reich und gebildet eine Frau ist. Ihre Fruchtbarkeit und ihre Gesundheit zählen, und damit geht es steil bergab. So gewinnt der Mann ab 30 – ganz platt verallgemeinert – an Marktwert und die Frau verliert. Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel. Al Bundy hat z. B. einen gravierenden Fehler begangen ;-)

    • Frauen in STEM
      Werter GuxGux,

      ich arbeite in einer Branche in der Frauen eine Minderheit darstellen. Jeder Professor stellt sofort jede Frau ein, die die formalen Kriterien erfüllt. Weil wir sehr wenige weibliche Bewerber haben bekommen wir extremen Druck von den Gleichstellungsbeauftragten. Das führt dazu, dass es über die letzten fünf Jahre eine Erfolgsquote von 100% bei weiblichen Bewerbern gab. Unser Chef hat zwei Frauen die Doktorarbeit und mehrer paper geschrieben, damit sie erfolgreich iher Dr. rer. nat erhalten. Soviel dazu.

      Natürlich ist das nicht überall so, aber diese Erfahrungen haben mich geprägt. Bekommen Männer denn auch so eine Luxusbehandlung in Fächern wo sie eine Minderheit sind? Bekommen die Chefinnen da Druck von oben doch schleunigst die Männerquote zu erhöhen? Nein? Und woran liegt das? Genau. Sag ich doch. Männer müssen kämpfen, Frauen werden behütet und bedient. So ist unsere Gesellschaft eben. Gesellschaften die Frauen nicht behüten haben sich langsamer vermehrt. Deshalb haben sie in der Evolution nicht überlebt. Ein Stamm in dem Frauen nicht beschützt werden hätte bei einem Konflikt soviele männliche Opfer wie weibliche. Keine guten Chancen für die Vermehrung. Ein STamm der allerdings allen Schaden von Frauen fern hält, kann nach einem Konflikt, oder einer Katastrophe seine Bevölkerung wieder schnell erhöhen. Somit hat der Schutz der Frau absolute Priorität und ist eine Frage des Überlebens der Art im evolutionären Wettstreit.

      Das sind einfach biologische Fakten. Die Schuld daran haben weder Männer noch Frauen. Wir sind nunmal so wie wir sind und bei unserer Fortpflanzung sind die Rollen eben nicht gleich verteilt. Man sollte sich darüber nicht aufregen. Leugnen sollte man diese Tatsachen allerdings auch nicht.

    • bright young things
      können auch männlich sein
      http://orlandoandthefountain.blogspot.co.at/2016/03/late-february-in-amsterdam.html
      .
      Jugend verjüngt identifikatorisch und ist schon deswegen begehrenswert, Elan, Unbefangenheit, Frische…

    • Titel eingeben
      Goodnight – Sie machen es sich sehr einfach. Zunächst verweigern Sie eine Definition von „hübsch“, ohne die man Ihre Frage überhaupt nicht beantworten kann, und dann verändern Sie die Rahmenbedingungen. Daher kann ich Sie nur bitten, das Spiel alleine weiter zu spielen.

      Sie haben gefragt nach „Eine[r] hübsche[n] Frau im Vorstand“ – nicht nach Senfmade CEOS.

      (Im Übrigen: was stört Sie an Marissa Mayer?)

    • Titel eingeben
      Werter ExExPat,

      ich habe davon gehört, aber es noch nicht selbst erlebt – in unserem Fachgebiet beschweren sich die Doktorandinnen über zu wenig männliche Kollegen. Eine Luxusbehandlung bekommt aber eigentlich niemand – wir versuchen Familienfreundlich zu sein (im UK ist das Athena Swann), und dadurch haben Frauen möglicherweise Vorteile weil sie öfter für Kinder und Familien verantwortlich sind (bzw. Männer noch sehr selten Elternschaftsurlaub nehmen). Aus meiner Erfahrung kann ich jedoch keinen Unterschied zwischen Männern und Frauen hinsichtlich der Leistungsfähigkeit etc erkennen.

      Man könnte die biologischen Grundlagen auch ganz böse anders interpretieren: Männer sind ein Luxus, der eigentlich nicht notwendig ist – denn wozu sind sie notwendig außer zur Bereitstellung von Erbgut? Bei vielen Tierarten helfen sie nicht einmal bei der Aufzucht (was ja auch bei Menschen vorkommen soll). Insofern könnte es doch auch sein, daß der Mann einfach versucht, sich wichtiger zu machen, als er ist. Zumindest, wenn man vom rein evolutionär-biologischen ausgeht, so ist das auch eine Erklärung, oder?

    • I'm incapable of small talk.
      @Gux Gux

      in medias res.

      Ihre Arbeitsthese war, dass körperliche Attraktivität ein Karrierevorteil darstellt.
      Folglich muss mit höherer körperlicher Attraktivität die Karriere positiv korrelieren. Ergo: Je hübscher desto erfolgreicher.
      Dafür braucht man kein statisches „hübsch“ definieren, es ergibt sich von selbst, dass Models automatisch die Nahrungskette anführen müssten.
      Nun, seltsamerweise sind die CEOs und Präsidenten dieser unserer Welt eher körperlich unattraktiv.
      Was irgendwie eine eindeutige Falsifikation ihrer Arbeitsthese darstellt.

      BTW: Frau M. Mayer ist und war schon mit einem sehr reichen und erfolgreichen Mann verheiratet, bevor sie den Posten bei yahoo erhielt, den sie nachweislich nicht ausfüllen konnte. Abgesehen davon, dass sie vielleicht eine 7 darstellt, keine 10, um im Bewertungsrahmen zu bleiben. Folglich nur knapp über Durchschnitt. Und folglich hätte Tamarisque viel eher den Job verdient, würde ihre These stimmen..

    • I always tell the girls, never take it seriously, if ya never take it seriosuly, ya never get hurt,
      @tamarisque

      Was ich nicht ganz verstehe:
      Sie werfen mir vor, Frauen nur nach dem Aussehen zu bewerten, teile mir aber die ganze Zeit nur mit, wie doll sie mal und immer noch aussehen.

      Aber ich darf sie etwas beruhigen. Auch ich wurde von Frauen in meiner Jugend und noch etwas länger nur nach meinem Aussehen bewertet.
      Ich kenne das Gefühl.
      Es ist schrecklich.
      Ständig wollen alle nur Fortpflanzung, Heiraten und Spass mit einem haben. All dieser Sex, mit all diesen fremden Menschen. Zu zweit, zu dritt und mehr. Ganz fürchterlich. Alle sind nett zu einem, alle lächeln, alle sprechen einen an, alle wollen einen beschenken, einladen, beglücken.
      Furchtbar.
      Bin ich froh, dass ich endlich verwelke und nur noch nach meinem Bankkonto bewertet werde. Endlich Ruhe.

    • Arbeiitsteilung
      Werter Gux Gux,
      Maennchen und Weibchen leben in Arbeitsteilung. Das Weibchen traegt das Kind aus und saeugt es. Dafuer sorgt das Maennchen fuer Nahrung und Sicherheit. Menschen die diese Arbeitsteilung aufgeben werden von Menschen verdraengt die so leben wie die Evolution es ergeben hat. Maenner haben alles erfunden und gebaut was wir in unserer Welt sehen. Waeren Maenner wie Frauen wuerden wir noch wie Tiere leben. Eine egalitaere Gesellschaft ist nicht konkurrenzfaehig. So gesehen sind Maenner kein Luxus, sondern sie kuemmern sich um alles was nicht mit Austragen, Saeugen und Aehnlichem zu tun hat. Wie schon gesagt, ich moechte nicht in so einer Gesellschaft leben, aber was ich will aendert nichts an der Realitaet. Es ist reine Mathematik, mehr nicht. Ein Zweizeiler.

    • Titel eingeben
      Gast – was jemand mit seinen Möglichkeiten macht, ist wieder etwas anderes. Attraktivität macht es einfacher, erfolgreich zu – sie garantiert nicht den Erfolg. Und warum sie erfolgreich sind ist wieder eine ganz andere Sache.

      Aber: sie zeigen hier schon ein Problem, nämlich wie bewertet man Attraktivität, denn ich stimme mit Ihrer Bewertung nicht überein.

    • Maenner haben alles erfunden und gebaut was wir in unserer Welt sehen.
      Werter ExExpat – das meinen Sie nicht ernst, oder?

    • @ Gast sagt: 29. April 2016 um 13:06 Uhr
      Gast, prinziell vöölig richtig, aber sie vergessen , dass Habgier, sexuelle Frustration, das Gefühl generell immer zu kurz gekommen zu sein, eine gewisser Minderwertigkeitskomplex einerseits UND andererseits Vernunft, im selben Kopf keinen Platz haben.

      Der Antrieb zu Besitz, Reichtum und gesellschaftlichen Erfolg hat mit Vernunft relativ wenig zu tun.

      Das Problem ist aber leider nicht der Mangel an Vernunft wegen solch psychologischer Gestörtheit, das weitaus grössere Problem sind die Massen, die zwar ebenso gestört sind, aber bei denen leider mangels Intelligenz bei den Versuchen das zu kompensieren, der Erfolg ausbleibt.
      Die werden dann zu Wählern…

    • This class will be a waste of your - and what is infinitely worse - my time.
      @Gux Gux

      „Maenner haben alles erfunden und gebaut was wir in unserer Welt sehen.“

      Auch empirisch belegbar. Aber mit Wissenschaft und Fakten und so haben Sie es ja nicht so.

    • Oh! Cruel Hobbit! It does not care if we be hungry.
      @TDV

      Sollten auch Sie sich einmal die Mühe machen, wissenschaftlich zu arbeiten, so würden Sie vielleicht erkennen, dass conditio sine qua non unserer Zivilisation die Knappheit der Güter ist und bleibt. (Yep, genau jetzt bitte: „verfluchter Kapitalist“ schreien!)

      Wer im Alter noch die Meinung vertritt, man sollte eine Gesellschaft an den Interessen des „Menschen“ ausrichten, der operiert auf der Ebene eines Säuglings, der schreit und weint, damit sich seine Eltern an ihm ausrichten.
      (Jetzt bitte: „böser Faschist“ schreien)

      In meiner Welt gab es so etwas wie Erziehung, Schule, Studium etc. So entsteht übrigens auch Intelligenz, denn auch Denken ist eine Anstrengung, die man nur leistet, wenn man nicht direkt das bekommt, was der „Mensch“ will.

      Whatever, die 68er sind gescheitert. Sorry!

    • Wissenschaftlich arbeiten
      Liebe*r Goodnight, (liebe*r ExExpat)

      Ihrer Masse an Zitaten und den vielen lateinischen Floskeln, die sie verwenden, entnehme ich, dass sie also entweder Jurist, Theologe oder Philosoph sind. Oder das „Asterix Latinum“ auswendig gelernt haben.
      Aber Scherz beiseite: Ihr Verweis auf wissenschafftliches Arbeiten krankt in der Hinsicht, als dass sie von anderen immer den positiven Beweis fordern, die Falsifikation ihrer Arbeitsthesen jedoch nicht zulassen. Was aber die einzige Möglichkeit darstellt, Thesen und Theorien zu stützen. Statistisch ausgeführte Empirie hat ja die Ablehnung der Nullhypothese zum Ziel, also der Ablehnung einer Hypothese, die die ursprüngliche Theorie oder These falsifizieren würde. Etwas kompliziert, aber lernt man mit der Zeit ;) Darüberhinaus verwechseln sie Einzelbeispiele mit Empirie, wenn es denn ihre Argumentation stützt, aber das nur am Rande.

      Falls sie wirklich Naturwissenschaftler*in sind, halten sie sich am Besten von Geisteswissenschaften, gerade der Soziologie, fern. Hardcore-Naturwissenschaftler und besonders die Grundlagenforscher haben nunmal einen etwas auf actio-reactio-Kausalbeziehungen eingeschränkten Blick. Zum Erlangen dieser Erkenntnisse habe ich größtenteils heuristisch „gearbeitet“, so als Tipp, was sie inhaltlich kritisieren könnten.

      Um noch kurz inhaltlich eine Sache anzusprechen, die ich fast schon ironisch finde:
      In der englischen Wikipedia wird, von der Größenordnung her bzw. der „Schwere“, der Betrug von Haruko Obokata mit denen von Jan Hendrik Schön und Hwang Woo-Suk verglichen. Und gerade der Koreaner dürfte für nicht wenige niemand sein, den man nicht gerne anschaut. Aber das ist auch nur wieder ein Einzelbeispiel.

      Ich definiere mich übrigens als cisgender Mann, sie dürfen mich also gerne mit Herr (wobei das Du auch völlig in Ordnung ist) ansprechen oder die männlichen Pronomen im Bezug auf mich verwenden.

    • If you ladies leave my island, if you survive recruit training, you will be a weapon.
      @Ad Hoc

      Sie dürfen mich Hartman nennen.

      Heuristisch wäre etwas euphemistisch bezüglich ihrer Herangehensweise,
      insbesondere die Idee, ich würde immer positiven Beweis einfordern! Von Personen, die mir gegenüber Realitäten mittels irgendwie und irgendwo und ganz oft und angeblich geführten Studien konstruieren. Ja, natürlich fordere ich da Beweise.

      Whatever, ich möchte jetzt nicht mit Epistemologie belasten, aber Ihren wirren Äußerungen möchte ich kurz strukturieren:

      Die von Gux geäußerte (Hypo)these war keine methodisch brauchbare, da nicht konkret: „Attraktive Menschen haben es leichter“ ist nicht messbar, da insbesondere „leichter“ nicht definiert. Ich habe Herrn Gux dann die Arbeit abgenommen und die Sachverhalt konkretisiert (körperliche Attraktivität + Vorstandsebene) und somit Induktion und Deduktion und Falsifikation erst ermöglicht. Von Herrn Gux kam dann nicht mehr viel außer Jammern dass ich mich nicht auf eine Def. von „hübsch“ einlassen wollte (?) und seltsame Links zur Verifizierung.
      Da ich dann auch bei Letzteren noch all die weißen Schwäne als schwarze Schwäne herausstellte, war dann alles Folgende von GU nur noch Rauschen. D.h. all meine Einzelbeispiele an schwarzen Schwänen zeigten eine absolute Mehrheit schwarzer Schwäne, welches den logisch denken Menschen dazu anregen würde, sich der Erkenntnis zu öffnen, dass eine Umkehr der geführte These, der Wahrheit sehr nahe kommen würde: Je unattraktiver desto erfolgreicher.

      Whatever, ich hoffe Ihr Amateur-Einsteins baut keine Flugzeuge oder andere wichtigen Gegenstände, die in meine Nähe geraten könnten.

      PS: Jeden wirklichen Wissenschaftler erkennt man an der Einsicht, die sich in dem von der anderen Gastautorin genutzten Eingangszitat artikuliert.

    • Herr Schoen
      @Ad hoc
      Herr Schoen konnte seine Kritiker jedenfalls nicht mundtod machen indem er ihnen Maennerhass vorwirft. Und dafuer brauche ich nicht bei wikipedia nachlesen. Ich war da live dabei und weiss bestens bescheid. Der Punkt ist doch, dass heutzutage weibliche Betrueger beste Chancen haben mit ihren Luegen sehr weit zu kommen, weil die gesellschaft einen fast schon religioesen glauben an das weibliche genie hat. Es gibt keine weiblichen genies. Fertig. Und zu den Sozialwissenschaftlern: Die gibt es gar nicht mehr. Ein sozialwissenschaftler sollte die wissenschaftliche Methode anwenden um vorgaenge in der gesellschft zu verstehen. Das tut aber schon lange keiner mehr. Wir haben es heute mit wenig intelligenten, totalitaeren Aktivisten zu tun, die sich eher damit beschaeftigen die wahren ursachen fuer viele effekte zu laeugnen und zu verbergen. Sie arbeiten dabei mit Rufmordkampagnen, mit Luegen und mit Hexenjagden. Das sind keine Wissenschaftler, das sind Politkommissare!

    • maenner haben alles erfunden was wir um uns sehen
      @Gux Gux

      Doch, das meine ich ernst. Es ist eine Pauschalaussage, kein Naturgesetz. Deshalb wird die Aussage nicht falsch, wenn es einige Ausnahmen gibt. Fuer Zeitgenossen, die Pauschalurteile nicht korrekt verstehen hier nochmal: Maenner haben 99% der Dinge erfunden die uns das Leben verschoenern und erleichtern. Also alles, was man Erfindung nennt. Stahlbeton, Musik, den Dieselmotor, Kommunismus (kleiner Spass), das Maschinengewehr, die Waschmaschine, LSD, die Pille, die Philosophie, den Buchdruck, alles eben. Das ist ja der job von Maennern. Maenner extrahieren Ressourcen aus der Natur und Frauen extrahieren Ressourcen von Maennern. Deshalb sind Maenner erfinderisch und Frauen verfuehrerisch. Das ist Evolution. Das hat sich ueber Millionen von Jahren so eingespielt und keine Kirche und kein Gesellshaftsingenieur wird das aendern. Unnatuerlich Rollen zu erzwingen wird die Menschen nur schwaechen, so dass sie von anderen ersetzt werden. Das ist auch Evolution.

    • @GuxGux
      Ein Wort:

      Epiduralkanuele

  2. Titel eingeben
    Köstlich, ironisch und auf den Punkt gebracht. Obwohl Sie eine Frau sind! Sie haben unsere Situation trefflich dargestellt. Bravo.

  3. Titel eingeben
    Zuerst mal: Danke dass Sie sich in die Hoehle der misogynen Kommentarloewen im schrecklich ungegenderten FAZ-Feuilleton begeben!

    Dann inhaltlich: Es ist ihnen sicherlich bekannt, dass Alleinerziehende Menschen in Deutschland selten die Zeit und Unterstuetzung haben um sich voll auf eine zeitintensive Karriere zu stuerzen. Andererseits ist es auch so dass sie ohne eine solche trotzdem nicht verhungern muessen. Es gibt Leistungen nach Sozialgesetzbuch falls sie keine Erwerbstaetigkeit ausueben koennen. Die Schikanen sollen auch deutlich geringer ausfallen als bei anderen Erwerbslosen, insbesondere wenn die Kinder noch klein sind. Unabhaengig davon stehen ihnen Kindergeld, Kindesunterhalt und evl. Ehegattenunterhalt bzw. Geschiedenenunterhalt zu. Natuerlich fallen diese hoeher aus, wenn der andere Elternteil (oder ein juristischer Vater) halbwegs gut verdient. Im Falle der Nichtzahlung springt wohl auch das Jugendamt ein, um sich die Forderung spaeter vom saeumigen Zahler zurueckzuholen. Falls es Alleinerziehende in die Erwerbsarbeit draengt, haben sie oft Vorrang bei der Vergabe von Kitaplaetzen. Bei Wohngeld und Anspruch auf Sozialwohnungen kenne ich mich nicht aus, aber moeglicherweise gibt es auch hier Vorteile. Kurzum, Vater Staat kuemmert sich auch um diejenigen Toechter, die bei der Wahl des Kindsvaters kein Glueck oder Geschick hatten.

    • Quatsch
      kurz und knapp: falsch. Schonmal über die Richtlinien von Unterhaltsvorschuss vom Jugendamt und Ehegattenunterhalt erkundigt? Schonmal versucht, von Hartz4 neue Winterschuhe zu kaufen? Schonmal versucht, einen Betreuungsplatz für ein 2jähriges Kind zu finden? Alleinerziehende sind NICHT mit staatlicher Unterstützung gesegnet, sondern massiv von Armut bedroht.

  4. mich überrascht inzwischen nichts mehr
    „Das wird Sie vielleicht überraschen, vielleicht auch nicht.“

    Mich überrascht inzwischen schon gleich gar nichts mehr bei den Frauen heutzutage. So einfach hingehen und selber nachdenken und sich nicht einer der üblichen Parteien zuordnen!? Wo kommen wir da hin?! Ins Chaos! Das wird schlimm enden, war ja vorauszusehen bei dem Nick …..

  5. Guter Einstand
    Weiter so :)

  6. Gefällt mir...
    Ihr Humor!… Rechtschreibung beherrschen Sie schon mal besser als der Don.

    Vielleicht sollte er Sie künftig mal Korrektur lesen lassen, bevor er seine Texte online stellt. Dafür muss man ja noch nicht einmal superschlau sein.

    Irgendwie ist es komisch, in der Schule sind die Mädchen viel besser, fleißiger und schlauer als die Jungs, oft auch noch im Studium, nun ja, allerdings MINT Fächer studieren sie eher nicht…
    Ja und dann…

    Sobald Kinder da sind, wird es für Frauen tatsächlich schwierig in Deutschland. Besonders wenn es mehrere oder vielleicht sogar viele Kinder sind, die zu versorgen sind.

    Manche Jobs mit Top Bezahlung gehen nicht in Teilzeit. Dann fallen die Frauen doch in das alte Schema zurück und der Mann macht die Karriere, die Frau versorgt die Kinder.
    Macht ja auch Spaß.
    Allerdings ist das bisschen Haushalt nicht so supertoll. Dafür ist die Akademikerin ja auch nicht ausgebildet worden.

    Mein Vorschlag daher: Holt mehr gut ausgebildetes Hauspersonal ins Land!

    Vergesst arabische Männer, gebt Philippinas
    Asyl!
    Dann klappts auch bei den nächsten Wahlen besser!

    • „Rechtschreibung beherrschen Sie schon mal besser als der Don. Vielleicht sollte er Sie künftig mal Korrektur lesen lassen, bevor er seine Texte online stellt. Dafür muss man ja noch nicht einmal superschlau sein. „

      Lese ich da Kritik heraus?

    • So ist das eben ...
      Frauen sind diszipliniert, lesen ihre Texte vor dem Speichern nochmal durch und halten sich an die Verkehrsregeln. Genderwarnungen sind überflüssig, man merkt doch an der Orthographie mit wem man es zu tun hat.
      Für Männer ist der Regelverstoß Zeichen der Individualität und wildes Kommasetzen hat die Ausdruckskraft einer chinesischen Kalligrafie. Außerdem wissen Männer, dass die Rechtschreibsoftware eine Spionageschnittstelle aufweist.

      In einer perfekten Welt würden natürlich alle gleichberechtigt bedenkenlos weit jenseits der Höchstgeschwindigkeit telefonierend durch die Welt (pardon, FAZ) bloggen …

  7. Kritik?
    … mögen Männer eher nicht so. Lieber Bewunderung!
    Und die gibt’s ja auch für Don! Ehrlich! Toller Blog!

  8. Sisters are doing it for themselves!
    Wow, welch ein überraschender Gastbeitrag!
    Liebe „Schlimme Helena“, bei den Genderfeministinnen werden Sie keine brownie points bekommen.

    Hier ein paar Kommentare von mir, zunächst zu dem verlinkten Artikel:
    „Unsere Gesellschaft wird nach wie vor von „homosozialen Gemeinschaften“ dominiert. […] Männerrunden wie Studentenverbindungen, Stammtische oder Fußballvereine, in denen Frauen de facto abwesend sind.“

    Dass die Gesellschaft davon „beherrscht“ wird, ist wohl deutlich übertrieben. Das sind doch Freizeitbeschäftigungen.
    Haben Frauen denn keine?
    Es gibt den Frauenfußball, den Frauenstammtisch bzw. Frauen, die sich regelmäßig zum Mädchenabend treffen. Und was ist mit den Hausfrauen, die sich mit Freundinnen zum Shopping verabreden? Oder zum Vormittags-Fitness? Zum Brunch mit dem Damenklub, die gibt es nämlich Jahrzehnte lang auch schon? Zählt das Damen-Kaffeekränzchen nicht?

    „[…], dass Männer sich unter Geschlechtsgenossen am wohlsten fühlen, weil dann die „Anforderungen an die Selbstbeherrschung“ vermindert seien und man mit den Kumpels am besten „Spaß haben“ und „Blödsinn reden“ könne. Keine böse Absicht also, sondern Gewohnheit.“

    Das empfinden die Damen sehr ähnlich. Wie es in einer Damenrunde zugeht, wie dort gelacht und gescherzt wird… Nun, Frauen sind auch nur Menschen.

    „[…], dass immer mehr Männer über genügend Selbstbewusstsein verfügen, dass sie den Rückzug in die Boys Clubs zur Selbstvergewisserung ihrer Männ-lichkeit nicht mehr nötig haben. Auf diese Männer sind wir Frauen angewiesen“

    Hurra, solch eine „Perle“ unter den Männern habe ich geheiratet! Dafür reist er Monate lang um die Welt, um zu arbeiten. Sollte ich als „Frau“ auch noch darüber meckern?

    Als ich meinen ersten „richtigen“ Job hatte, bekleidete ich als Frau die beste Position in jenem Unternehmen. Ich war noch jung. Dort arbeitete keine einzige deutsche Frau, die ich für ambitioniert hielt. Meine Erfahrung ist: Im Gegensatz zu den Skandinavierinnen, entdecken deutschen Frauen ihre ambitionierte Seite um Jahrzehnte später (Ausnahme: Juristinnen, Ärztinnen,Lehrerinnen etc.). Dass sie entsprechend länger Zeit brauchen, um beruflich aufzusteigen: Nur Geduld, liebe deutsche Schwestern!

    Zitat Helena: „Wir kreischen in Konzerten“
    Habe ich gemacht, bei Stevie Wonder. Aber die anwesenden Hamburgerinnen, mit welchen wir mit unseren Männern bzw. Freunden in einer Gruppe da waren, waren noch amused, sondern unangenehm berührt. Sie haben sich für mich geschämt. Heute kreischen sie alle, bis ins hohe Alter. Ich war schon immer meiner Zeit voraus…

    Helena: „Natürlich, ich will ja nicht polemisieren, sind wir nicht alle dumm. Das nicht. Nur der Großteil von uns eben. Und dass wir wie ein Haufen orientierungs-loser Hühner sind, die weiterhin eine fürsorglich leitende Hand benötigen, ist selbst der superschlauen Elite von uns aufgefallen.“

    Da geht die liebe Helene etwas zu weit. Will sie provozieren? Ist das Satire? Aber never mind.
    Zur Auflockerung, eine kleine musikalische Untermalung zum Thema:
    the all-time best feminist hymn. Die Aufnahme ist technisch leider nur mittelmäßig.
    https://www.youtube.com/watch?v=bkX0RN3_Gso
    (Das Original von Aretha Franklin ist unerreichbar gut, aber auf Youtube nicht zugänglich.)

    Nun, ich bin in einem Land aufgewachsen, in welchem das Wort Hausfrau seit den 50er Jahren nicht mehr gebräuchlich ist, weil das Modell seitdem quasi ausgestorben ist. Seit über zehn Jahren gilt in Finnland ein neues Scheidungsrecht, laut welchem beide Partner absolut gleichberechtigt geschieden werden, sodass keiner der Ehepartner zu einer finanziellen Unterstützung des Partners verpflichtet ist, außer in Ausnahmesituationen bzw. Notfällen. Das gemeinsame Sorgerecht ist die vorgeschriebene Norm. Finnland bietet die Rahmenbedingungen, die Männer machen mit, jedenfalls deutlich mehr als hier. Ich lebe zu lange in Deutschland, um wirklich zu beurteilen, ob das dortige Modell optimal ist.

  9. Titel eingeben
    Don Alphonso, bitte die unzähligen Flüchtigkeits- und Rechtschreibfehler unbedingt beibehalten!

    Markenkern. Kultstatus.

    Es ist bemerkenswert unglaublich, daß Sie bis heute bei der FAz damit durchgekommen sind.

    • Das ist doch noch das kleinste Problem. Ich kann auch gar nicht schreiben und bin obendrein auch ahnungslos, faul und desinteressiert.

    • Falsche Passion?
      Ist man mit diesen Attributen („ahnungslos, faul und desinteressiert“) bei der FAZ denn überhaupt richtig aufgehoben?
      Wäre nicht ein Ministerposten oder eine Genderprofessur eher das geeignete Metier?

    • @ molinero
      FAZ – nicht FAz, bitte.

    • Vertendnis fur fehlers
      hihi …eine Kunstfigur, die aus filen Buchtabn shöne Bilder malt!
      > Pfrauenaugen leuchten – Mimosen glühn!
      Famös!

    • des Dons
      So gravierend ist es nicht. Sie haben übrigens auch die Rechtschreibung nicht erfunden, wie ich gerade las. Zudem sind Rechtschreibfehler bei fast jedem Autor den ich bei der FAZ gelesen habe vorgekommen. Wenn das Ihre einzige Kritik ist, ist Schweigen manchmal besser

  10. Erst hat Don Alphonso ...
    … mir die Freude gemacht, jene Schlimme Helena auf Twitter zu finden, wo ich an sich ungern lese, dort aber schon.

    Und nun auch noch diese Freude bereitet.

    Wenn das so weiter geht, werter Don, werde ich noch meine Fitness steigern, um eines Tages mit einem passendem Rad vor Ihrer Tür zu stehen, um Ihnen auf einer launigen Radtour noch weitere solcher Perlen zu entlocken.

    Ganz vielen Dank.

  11. Titel eingeben
    Lassen sie mich ein ganz klein wenig lästern…?

    „Und weil wir nicht hinterher kamen mit dem Haushalt und dem Arbeiten, einige Verwirrte von uns wieder in altes Verhalten verfielen und ganz daheim blieben sobald sie Kinder hatten oder andere wiederum dennoch Vollzeit (man stelle sich das mal vor!) gearbeitet haben, statt sich ihrer Familie zu widmen, musste eine neue Struktur geschaffen werden. Ein neuer Rahmen, an dem wir uns orientieren konnten, ohne die Zukunft des ganzen Landes aufs Spiel zu setzen. Dies ist nun mit vereinter Hilfe von Politik, Feminismus und vielen klugen Männern und superklugen Frauen geschehen.

    Wir dürfen jetzt nämlich als Mütter gemeinsam mit den Vätern Teilzeit arbeiten.”

    Hier, in einem Blog in einer konservativen Zeitung wird ihnen da kaum einer widersprechen… Woanders könnte es allerdings passieren, dass man sie darauf hinweist, dass ihre Polemik nicht sonderlich viel mit der Stellung der Frau in der Gesellschaft, sondern lediglich mit dem ganz normalen Kapitalismus zu tun, in dem das Human-Kapital nun mal so eingestzt wird, wie es am profitabelsten ist.

    Also seien sie froh, dass sie es hier publiziert haben, von uns alten (wert-)konservativen Männern hier merkt das keiner.

    • Da ich hauptsächlich auf Twitter unterwegs bin, kenne ich die ganze Bandbreite an Reaktionen sehr gut. Was mich überraschen würde, wäre mal eine echte Diskussion zu der Thematik. Aber die suche ich bis heute vergebens.

    • Man kann nicht alles haben – Frau auch nicht
      So hieß es doch vor ein einigen Tagen in der FAZ. Also liebe Frauen, entscheidet Euch und lebt mit den Konsequenzen. Die Fähigkeit Kinder zu kriegen, hat Euch die Natur oder der liebe Gott gegeben. Die Gesellschaft oder die Männer haben damit nichts zu tun. Um die Gesellschaft, die Genderforschung, Erziehungsexperten, Feministinnen, das Feuilleton und die Männer solltet Ihr Euch sowieso weniger kümmern. Wobei ich mich persönlich über jede Frau in Deutschland mit Nachwuchs freue, da der Fortbestand der deutschen Gesellschaft nun einmal konfliktfreier durch eigenen Nachwuchs als durch Einwanderung zu haben ist. Wenn sich alle etwas entspannen und den ökonomischen Erfolg privat und volkswirtschaftlich hinten anstellen würden, gäbe es ganz von selbst mehr Kinder in Deutschland. Aber das sollte für Eure individuellen Entscheidungen nichts zur Sache tun. Hier geht die Freiheit vor.

    • @ SchlimmeHelena
      Eine echte Diskussion wird man schon allein deswegen auf den FAZ-Blogs nicht vorfinden, da die Freischaltung zeitversetzt erfolgt.

      Aber ja, es stimmt, zum Thema Frau gibt es fast nur Selbstdarstellungsabsonderungen oder Versuche der Instrumentalisierung des Themas.

      Beobachtung
      Die Tendenz, Frauen als das minderbemittelte, dauerhaft nicht ganz dichte Geschlecht anzusehen, dem man in Feuilletons und vom Politikersessel aus sagen muss, wie es zu leben hat, macht auch vor den eigenen Reihen nicht halt. Viele Frauen selbst sehen Frauen als minderbemittelt an und sehen auf sie herab.

      Gibt Verhaltensstudien darüber zum Thema, welches Geschlecht bei gleichem Lebenslauf und gleichen Zeugnissen als kompetenter eingestuft wird. Staun: Frauen stufen Frauen als weniger kompetent ein, Männer als kompetenter. Dann wundert einen gar nichts mehr. Vielleicht sollte man da einmal ansetzen.

      Frau ist – Männer sind … eine ewige Auswalzung alter Klischees ob in Ironie oder ernst gemeint egal (darf ich mal, liebe Kommentatoren: „Männer mögen lieber gelobt werden“ “ Männer lieben Regelverstöße, Unordnung“ „Frauen hingegen lernen fleißig und sind brav.“ „Frauen sind weniger aus auf Karrriere.“ etc-pp) ohne Erkenntnisgewinn für und über die einzelne Frau.

      Die einzelne Frau kann kaum über derartige pauschale Urteile eingestuft werden. Es gibt die ganze Bandbreite. Ich behaupte ganz frech (Lebenserfahrung) eine größere als bei Männern.

      Bandbreite angefangen von der mit dem Händchen fürs Aufsteigen (ohne Bettgeflüster), oder der und dem Schraubenschlüssel in der Hand und der Bohrmaschine (habe zuhause eine solche), bis zu der, die Kinder mag aber keine will, und bis zu der, die man wirklich fast nur in Beauty-Shops vorfindet.

      Bei Männern ist diese Bandbreite feminin-maskulin verloren gegangen.

      Ein männlich (kühl, unemotional, hart, effektiv) determiniertes Jahrhundert

      Seit Männer keine Rüschenhemden, keine Strumpfhosen und keine Dreispitze mehr tragen hat sich einiges veändert. Männer haben ihre Ausdrucks-Bandbreite verloren, zumindes die gesellschaftlich zugestandene. Sie müssen jetzt sich – ebenso wie Frauen – einem rein-maskulinem Jahrhundert beugen. Das verlangt Toughsein, unemotional sein, hart sein, Gefühle nur daheim. Sie dürfen ihre weiblichen Seiten nicht offiziell ausleben ohne Furcht, sich zum Affen zu machen.

      Ich behaupte, frühere Jahrhunderte waren weiblicher, emotionaler.

      Bei Frauen ist das im jetzigen, männlich determinierten Jahrhundert so: Wenn sie sich offiziell in Männeranzug und – habitus gewanden, stößt das gesellschaftlich nicht groß auf, ein strategisches, toughes, kantiges, entschlossenes Auftreten kein Problem, sogar erwünscht. Den weichen, unentschlossenen Mann, oder den im Tutu gibt es nur bei Monty Pythons und ist eine Lachnummer. Die unentschlossenene Frau im Glitzer-T-Shirt und rosa Lippenstiftmund auch (Cindy aus Marzahn).

      Man sollt sich einmal die Änderung des Zeitgeistes über die Jahrhunderte ansehen und überlegen, wie männlich und reduziert in den emotionalen öffentlichen Lebensäußerungen unser Jahrhundert geworden ist.

      Allem voran eine Physikerin im Hosenanzug, der man die – zu langen – Sekunden ansieht, in denen sie strategisch (sic!) überlegen muss, ob sie dem weinenden Mädchen mit Empathie entgegnen soll oder lieber mit kühlen, rationalen Worten. (Öffentliche TV-Sendung, Merkel stellte sich Fragen junger Einwanderer)

      Eine Frau mit reduzierter Bandbreite. Deren männliche Züge in der Bandbreite deutlich stärker ausgeprägt sind, weil sie eben gesellschaftlich verlangt werden und deutlich häufiger abgefragt werden. Da verkümmern einige Anteile. Humor, Lachen zeigt sie nur intern. Öffentlich ist ihre Miene hamsterbackig, schildkrötig eingefroren. Geht ja auch nicht anders, meint man. Vorläufig.

      Ihre Einladungsgeste gegenüber den Flüchtlingen wird gern in den Kommentarspalten spöttisch als typisch Mutti angesehen. Es wird übersehen, dass diese Frau vollkommen kalt – dem Rat ihrer Industrie-Berater entlang – für Industrie und möglicheweise Rentenkasse versucht, einen neue Reservearmee ins Land zu holen.

      Da ist nix Mutti.
      Da täuschen sich die spottenden Maskulisten in den Foren und auf Twitter.

      Diese Freund-der-Bosse-Frau ist kühl, strategisch berechnend und lässt kommen, weil die Konzerne das so wünschen.

      Wenn das kein männliches Jahrhundert ist, wo Frauen eine solche kalte Nummer abziehen als ‚Mutti‘ getarnt, dann weiß ich auch nicht mehr.

    • Die kalte Mutter
      @ Der andere Gast
      „Ihre Einladungsgeste gegenüber den Flüchtlingen wird gern in den Kommentarspalten spöttisch als typisch Mutti angesehen. Es wird übersehen, dass diese Frau vollkommen kalt – dem Rat ihrer Industrie-Berater entlang – für Industrie und möglicheweise Rentenkasse versucht, einen neue Reservearmee ins Land zu holen.
      Da ist nix Mutti.
      Da täuschen sich die spottenden Maskulisten in den Foren und auf Twitter.
      Diese Freund-der-Bosse-Frau ist kühl, strategisch berechnend und lässt kommen, weil die Konzerne das so wünschen.
      Wenn das kein männliches Jahrhundert ist, wo Frauen eine solche kalte Nummer abziehen als ‚Mutti‘ getarnt, dann weiß ich auch nicht mehr.“

      Ihr Post ist fabelhaft. Und was Mutti angeht, so haben Sie ihre Strategie durchschaut und treffend beschrieben. Ich sehe das genauso, habe aber auch oft das Gefühl, dass sie unterschätzt wird, weil sie eine Frau ist: Eine mollige mütterlich wirkende Frau, die so herzlich lächeln kann, kann nicht kaltherzig oder „böse“ sein. Ihr wird Planlosigkeit und Untätigkeit vorgeworfen, während sie ihre marktkonforme Politik mit einer gut durchdachten Strategie eisern aber unauffällig durchführt. Oft gibt sie den Anschein, als ob sie hinter gewissen Plänen nicht stehe, sondern sie dazu durch widrige Umstände oder durch Druck von außen „gezwungen“ wurde. Bei heiklen Plänen hat sie stets einen Sündenbock parat. Sie lässt ihre Partei öffentlichkeitswirksam z.B. gegen ein Thema wie die Privatisierung des Wassers polemisieren, um anschießend nach Brüssel zu reisen und dies bei dem EU Cheflobbyisten ganz anders darzustellen. Darüber gab es später nur eine kleine Randnotiz in den Medien. Im Wahlkampf hatte sie außer Kindergelderhöhung kaum ein Programm; ihr Herzensanliegen, das TTIP wurde verschwiegen, die Journalisten haben nicht einmal gefragt. Die Wahlveranstaltungen ähnelten einem freundlichen Plauderstündchen; die Raute diente als Vertrauen erweckendes Symbol. Ob ein Mann damit durchgekommen wäre, darf bezweifelt werden.

    • Titel eingeben
      Helena
      „Was mich überraschen würde, wäre mal eine echte Diskussion zu der Thematik. Aber die suche ich bis heute vergebens.”

      Na dann machen sie doch mal…. Sie haben sich (zu Recht) darüber beschwert, dass nun Frauen das gleiche Recht haben wie Männer „jetzt nämlich als Mütter gemeinsam mit den Vätern Teilzeit (zu) arbeiten.”.
      Und ich habe darauf hingewiesen dass dies eben KEIN Problem eines Mangels der Gleichstellung der Frau ist, sondern eine banale Folge eines kapitalistischen Wirtschaftssystems, dessen neo-liberale Umsetzung sich in der „maximal möglichen Ausbeutung des zur Verfügung stehenden Humankapitals“ deutlich zeigt.

      Wie stellen sie sich denn eine Diskussion zu der Thematik vor?
      In den Witzblättern der Lügenpresse, ganz vorne mit dabei diese FAZ (ohne Don Alphonso), wird permanent die geradezu lachhafte Meinung zum zigsten Male wiederholt, Merkel und ihre Bagage der fünf Einheitsparteien seien alle zu weit LINKS und nur deshalb gäbe es die AfD..
      Dass Politiker und Medien solche Propaganda in die Gegend blasen ist kein Wunder, denn dafür werden sie ja schliesslich dann bezahlt, wenn sie sich in der Politiker Karriere um die Konzerne verdient gemacht haben und dann, ganz der Wissmann, Schröder u.a., auch ganz offiziell auf die Konzernseite wechseln.
      Das ist aber nicht das Problem. Das Problem ist wie immer dass man das alles widerstandslos mit dem Urnenopöbel machen kann ohne, dass er es merkt und bei Wahlen IMMER, wie die sprichwörtlichen dümmsten Schweine ihre Metzger alle vier Jahre selber aussuchen.

      Was finden sie denn gäbe es da diskutieren?
      Ist das Wahlverhalten der Frauen etwa anders?????

      Tamarisque
      Ihre Beschreibung von Merkel trifft den Kern des Problems, nämlich die unfassbare Blödheit einer Masse die sich so eine peinliche Opportunistin auch noch ausgerechnet als „Mutti“ andrehen lässt.
      Was mich dabei nicht nur wundert, sondern fast schon verstört ist, dass man die Infantilität des Begriffs anscheinend für etwas besonders Wertvolles hält. Vielleicht ist es ja sogar der nun endlich gefundene Inhalt jener Grundwerte den die Spiessbürger des Landes immer so gern gegen den Islam verteidigt sehen wollen?
      Diese Leute dürfen ganz beruhigt weiter im Tiefschlaf verbleiben. Mutti ist ja auch im Islam ein unantastbarer Wert. Nur direkter, in der Familie, nicht als Kanzler.
      Und dieser direkten Integration islamischer Werte schliessen sich ja mittlerweile auch die Deutschen mehr und mehr an….

  12. Wie man Frauenaugen leuchten lässt?
    „My Baby Just Cares for Me“

    https://www.youtube.com/watch?v=7z5a7UUBuwA

  13. Neulich hörte ich Frauen kreischen
    Das Schlimmste befürchtend begab ich mich zur Quelle der Schreie und gelangte zu einem Sportplatz, wo ich Zeuge eines Frauen-Rugby Spieles wurde.
    Seitdem habe ich ein Pfefferspray in meinem Sakko …

  14. TsTsTs
    Liebe schlimme Helena,
    den Beinamen tragen Sie offenbar nicht zu Unrecht, Sie wildes Ding. Tollkühne Ideen und ihre erwartungsgemäßen Folgen behandeln Sie da. Puh, mir ist schon ganz schwindlig. Ich konnte leider meinen weltgereisten, zwar etwas jüngeren (aber bitte, das wird ja leicht durch die Erfahrung kompensiert) Gatten nicht zu Rate ziehen, ob es schicklich ist, zu antworten, aber ich wage es jetzt einmal – wir sind ja entre nous.
    Sie haben Recht. In allen Punkten. Ein paar Facetten in der Beurteilung von uns Frauen haben Sie leider ausgelassen (Mütter, die Kinder bekommen und das im Nachhinein bedauern – obwohl ihnen die Welt vorher bereits gesagt hatte, das sei kein Zuckerschlecken! oder auch solche, die dicke Brillen haben und natürlich keinen Mann bekommen haben, aber dafür als Ingenieurinnen megaerfolgreich sind und in der Brigitte im „Dossier“ landen.), aber das macht doch gar nichts, wir Schwestern haben gelernt, uns zu helfen, wenn es nicht gerade um Plastiksschaufeln unserer Kinder auf dem Spielplatz oder den besten Mann geht. Oder wer das bessere Tabule macht. Flexible Schulterschlüsse sind ganz unser Ding. Da passt kein Butterbrotpapier dazwischen!
    Es ist wunderbar, dass jede Facette unseres vielfältigen Tuns und Lebens gedreht, gewendet und bewertet wird, das ist bei den Tieren im Zoo nicht viel anders. Oder bei Wildtieren, die meinen, sie streiften einfach sorglos durch ihren Lebensbereich, sich aber ab und an über den Chip im Ohr wundern, der sie begleitet und Informationen über ihr drolliges Verhalten liefert. Schließlich gibt es ja auch Cat-Cams, denn bei aller Liebe: man möchte doch wissen, was das flauschige, launige kleine Dingelchen zu hause so anstellt, wenn man draußen das Geld fürs Futter verdient. Das ist doch wohl völlig normal. Ach, ich könnte noch ewig so weiter schwadronieren, aber ich muss Frühstück richten, is halt so. Ganz doll liebe Grüße

  15. Umverteilung
    Gestatten Sie eine Ergänzung, Schlimme Helena,

    der nahezu konfiskatorische Zugriff des Staates mitsamt Sozialkassen auf unsere Einkommen erzwingt die Arbeit beider Menschen eines Paares. Ein Gehalt Elektriker, Arzthelfer genügt für Ein-Zimmer-Wohnung ausserhalb Münchens.

    • Umverteilung
      Das liegt nicht am Zugriff des Staates, das liegt daran dass das einkommensmäßige Gleichgewicht, welches vorhanden war als es typische Einverdienerhaushalte gab, aus den Fugen geraten ist, nachdem immer mehr Haushalte zu Mehrverdienerhaushalten wurden. Um so den Durchschnittlichen gesellschaftlichen Einkommensstandard für Konsumzwecke halten zu können.

  16. Die Geschlechtersache ist ziemlich vertrackt
    man kann trotzdem eine Meinung dazu haben, z.B. die des geläufigen modernen Frauenbildes. Man kann dieses Bild auch in einen ironischen Text einformen, in eine Langversion von „Die Erde ist eine Scheibe …“. Neue Gedanken oder gar Argumente für irgendwas sind dann aber Fehlanzeige. A quoi bon?

  17. Gratulation!
    Bleiben Sie dran. Die Situation junger Frauen beschreiben Sie exakt. Entweder müssen sie sich ihre Energien und ihre Kreativität billig auspressen oder als dumme Bruthenne beschimpfen lassen. Das ist seit 40 Jahren so. Wo bleibt die Emanzipation?

  18. Titel eingeben
    Mein lieber Don, jeder weiß, daß Sie die Rechtschreibung hervorragend beherrschen. Ihre Gedanken fließen so rasch, daß Sie keine Möglichkeit sehen da auch noch lächerliche Korrekturen zu machen. Sie wissen, daß Sie intelligente Leser haben, die das beim Lesen selbst korrigieren. In Gedanken. Nur weiter so.

    • Oder
      Oder er hat einfach nur dicke ‚Woscht‘-Finger ähm Riesnpratzn und gleichzeitig eine zierliche Rokokko-Mini-Tastatur.
      http://scr3.golem.de/screenshots/1204/usbtypewriter/thumb620/il_fullxfull.318075933.jpg

      [E-Mails, die ich von verbohrten SmartPhone-Jüngern kriege, welche ihr Office unbedingt von diesem Frühstücksbrettchen aus steuern wollen, sehen auch so aus, platschig. Nur Kürzer. Was bei den vielen Fehlern fast wieder eine Wohltat ist.]

    • Danke liebes Prunkschaf!
      Voila un homme, dachte ich beim Lesen und gratuliere Dir dazu,
      daß Du es diesen verklemmten Skribiskrabblern gegeben hast,
      denen es bei jedem falschen Buchstaben gleich die Weltsicht verhagelt.

  19. Nach "frauTV" gestern im WDR mal endlich wieder was griffiges.
    Danke, für den Artikel. Ich habe schon gedacht, dass diese Feministinnen-Netzwerk-Reihe in der SZ unkommentiert bleibt. Das ist ja nicht zum Aushalten. Aber man lernt dabei wenigstens eins: Wie der politisch-journalistische Komplex in HH, M und B funktioniert und welche Wechselwirkungen er hat. Als Provinzler und Landei wird mein Mißtrauen gegenüber Medien und Politik immer größer. Diese Großstädte verändern die Menschen ……….

    • Identitäres
      In der SZ-Serie dürfte Ihnen dann, als Großstadtskeptiker, der Artikel „Junge rechtsextreme Frauen nutzen das Netz für Propaganda“ http://www.jetzt.de/was-ist-rechts/junge-rechtsextreme-frauen-nutzen-das-netz-fuer-propaganda
      doch sehr gefallen – vor allem, wenn Korporierte in der Hofburg dann die Revolution tanzen ;)

      auch das gehört zur hanfstaengelischen Blogmoodänderung… ^^

    • @Bluebeardy
      Vielen Dank, für den Lesetipp. Aber das ist selbst mir zu abgefahren. Übrigens, Leni Riefenstahl ist auch ein Kind der Großstadt ………

      Und nur am Rande: Ich glaube, die katholische Landjugend hier bei uns trägt mehr zur Integration von Flüchtlingen bei, als so manches virtuelles Feminist_*innen-Netzwerk im „Weltnetz“ ;-)

  20. Titel eingeben
    @ Schlimme Helena
    Wunderbar! Sehr schöner und bös ironischer Beitrag. Sie sind wohl von der ganzen Genderdiskussion und wie sie so abläuft richtig angepisst…..

    • Das ist meinem pubertären Freiheitsdrang zuzuordnen. Ich lasse mir ungern Vorschriften machen wie ich zu leben habe. Und es ist für mich kein Empowerment der Frau, wenn man ihr zuerst immer wieder erzählt, wie dumm sie doch eigentlich ist.

    • Titel eingeben
      Nicht nur Dumm. Vor lauter Förderprogramm hier, Parkplatz dort, Quote dort hinten, ganz vielen Stellen für Beauftragtinnen, ProfessoriXen, und einer mittlerweile auch für Laien deutlich werdenden einseitigen Ausrichtung des Rechts drängt sich einem der eindruck auf, dass „Frau-sein“ in dieser Gesellschaft grad etwas ist, was es zwingend erforderlich macht, die Betroffenen wie solche mit einer schweren körperlichen und geistigen Behinderung zu behandeln.

      Nicht geschäftsfähig, nicht verantwortlich, nicht zurechnungsfähig. Und natürlich die ganze Betreuungsindustrie draußen herum, die Jobs schafft für die, die das Problem erst geschaffen haben.

      Ausnahmen, von denen hier einige fleißig posten, mag es geben, es sei ihnen gegönnt. Nein, sogar: Respekt!
      Aber im großen und ganzen scheint sich die Mehrheit davon einlullen zu lassen, fordern es sogar ein. Und das Erreichen von „the wall“ (womit ich eher ein Musikalbum verbinde) ist schon längst keine Wasserscheide mehr.

      Gehn Sie in die großen Städte, da finden Sie die 50+ jährigen, die mit Blechspangen im Haar und lustig-asymmetrischer Kleidung samt Pippi Langstrumpf-Zöpfen lautstark einfordern, man möge sie – sinngemäß – wie 14jährige behandeln, und wie 18jährige begehren, was dann aber auch ein anderes Thema ist.

      Wobei all der Ruf nach staatlicher Unterstützung auch sowas ist wie ein „Versorg mich“ Ruf, nur halt nicht mehr gerichtet an das Männchen, an welches einen frühere Rechts- und Moralvorschriften ketteten.

    • Titel eingeben
      Helena
      Da kann ich ihnen nicht ganz folgen….
      Was hat es denn mit ihnen zu tun, wenn ihnen jemand Vorschriften machen will?
      Ich befürchte das klingt in meinen Ohren ein wenig sehr nach der falschen von zwei Möglichkeiten, die sich in solche Situationen anbietet.
      Die eine Möglichkeit besteht darin die Vorschrift zu ignorieren und einfach das zu tun, was man selber für richtig hält und dann die Verantwortung für diese Selbstbestimmung zu übernehmen und die Konsequenzen auch zu tragen…
      Die Form ihrer Beschwerde über die Zustände legt wohl eher die zweite Möglichkeit nahe. Kann es so sein, dass sie weniger Vorschriften an sich stören, und es eigentlich nur so ist, dass diese Vorschriften nicht so sind wie SIE diese gerne formuliert hätten?
      Dann sind sie in der Welt der Politik und der Kompromisslerei ganz richtig.
      Sollten sie aber IHR Leben so leben wollen, wie sie das für richtig halten ohne warten zu wollen bis die welt endlich ihren Ansprüchen genügt, dann ist immer JETZTder richtige Zeitpunkt.

      Ganz abgesehen ist auch dieses Problem identisch für Frauen und Männer! Oder glauben sie Männer hätten es in dieser Hinsicht: „Ich lasse mir ungern Vorschriften machen wie ich zu leben habe” einfacher? Wirklich?

      Früher haben wir in diesem Zusammenhang immer einen alten Mann zitiert der gesagt hat: „Es gibt kein richtiges Leben im falschen.“
      Ich bin mir sicher, das was sie suchen existiert nicht, und wird auch nie existieren… sie können sich nur selber ändern.

    • Sehr geehrter TDV,

      der Text von mir ist eigentlich sehr simpel. Er wirft die Frage auf, warum das Dogma der Hausfrau durch das Dogma der Teilzeiteltern abgelöst werden muss. Dazu gibt es einen Seitenhieb auf viele feministische Diskussionen, die ebenfalls oft für die Frauen geführt werden. Allerdings mit dem Problem, dass eben jeder für sich behaupten kann, er spreche für die Frauen. Es gibt ja nicht DEN Feminismus. Es ist keine Partei, es gibt keine Agenda und somit kann man auch gar nicht gescheit für oder gegen ihn argumentieren, weil sich der/die/das Feminist so praktisch immer von Teilen „des Feminismus“ distanzieren kann.

      Für mich wirken die Debatten über Familienmodelle nicht groß anders heute als früher. Und ebenso wie früher, wird von staatlicher Seite das favorisierte Modell mit Anreizen versehen, so dass der Bürger es denn auch bitte wählen möge. Dazu habe ich eben mit der rhetorischen Figur der Übertreibung und mit Ironie das Bild gezeichnet, das in diesem Ausmaß natürlich nicht „dort draußen“ propagiert wird.

      Dass Männer es leichter haben, glaube ich persönlich nicht. Dass sie es anders schwer haben, glaube ich hingegen schon.

      Interessant finde ich bei den ganzen Anmerkungen, dass sehr schnell mir unterstellt wird, dass ich persönlich betroffen sei und aus dieser Betroffenheit heraus schreiben würde. Als ob es einen Menschen gäbe, der nur zu den Themen eine Meinung hat, unter denen er selber leide.

      Ich hoffe, ich konnte Ihre Fragen beantworten.

      Lieben Gruß,
      Helena


    • „warum das Dogma der Hausfrau durch das Dogma der Teilzeiteltern abgelöst werden muss“
      Das war mir an Ihrem Text so sympathisch, daß Sie zu solch globalen Fragen durchdringen, und dazu gern eine Diskussion hätten.
      Mein Senf dazu:
      a) das ist so, weil sich Politik immer als „wirksam“, „modern“ und „gestaltend“ darstellen will. Also im Grunde, jeder Politiker, der ans Ruder kommt, ändert halt irgendwas, einfach um irgendwas geändert zu haben und das als „Fortschritt“ bekrähen zu können. Das meinte ich auch mit „der Überbau ist ein ewiges Kampffeld“. Geht es doch hierbei letztlich um die angemessene Gute Sitte, also etwas, das quasi jeden betrifft, und womit man entsprechend viele Leute treffen kann. Das ist letztlich ein Teil der staatlichen Zivilreligion, oder wird zumindest so verkauft. Deswegen auch die alberne Zuspitzung auf die von Ihnen so genannte „Dogmatik“. Natürlich weiß jeder, der einigermaßen bei Trost ist, daß sich die Kinderaufzucht sehr unterschiedlich gestaltet – von übereifrigen Helikoptereltern bis Verwahrlosung durch Wirrnis, um nur mal 2 von vielen Polen zu nennen.
      b) daß nach der Hausfrau nun die Teilzeiteltern Mode sind, zeigt eine Verlagerung, daß nun nicht mehr nur Frauen Vorschriften bekommen, sondern auch Männer. Im Sinne des frei sein Wollens vom Zugriff der Politik auf das Private ist das eine Verschlimmerung, weil Ausweitung der Zugriffsgruppe. Es wird natürlich als „Anpassung an die Vielfalt“ verkauft, was es teilweise auch durchaus ist, aber es sind eben schon auch zusätzliche Vorschriften.
      c) Auch solcherart Akzentuierung der Rahmenbedingungen von Elternschaft ändert nichts daran, daß die Unterschiede zwischen einer Mutter von einem Kind und einer Mutter von 10 Kindern sehr viel größer sind als alle vielbekakelten „Betreuungsmodelle“ eines Einzelkindes je ausmachen können. Wenn man dies in Betracht zieht, ist und war die „Dogmatik“ für viele stets lebensfern. (Ich erinnere nur daran, daß zu der Zeit, als „die Hausfrau“ gepriesen wurde, noch viele Frauen auf dem Feld ackerten und dergleichen. Der Hype, der alle paar Jahrzehnte um ein „neues Modell“ betrieben wird, ist mMn insofern stets ein Artefakt, als sich aus veränderten Wirtschaftsformen zwangsläufig Änderungen ergeben, aber zum wenigsten so, wie es gehypet wird)

    • @colorcraze

      Traurig an dem Spiel der Politik ist doch, dass sie nicht als staatlicher Nutzenmaximierer fungiert, denn sonst würden die Mittel, die bereitgestellt werden, dort zum tragen kommen, wo der gesellschaftliche Nutzen am höchsten wäre. Aber das ist nunmal so, wenn man alle paar Jahre wiedergewählt werden möchte. Da bedient man dann lieber öffentlichkeitswirksam seine Klientel. Eine Analyse dessen, wie Familien heutzutage leben und wo eben der Schuh drückt, findet meines Erachtens nach nicht statt.

      Und ich stimme Ihnen zu, dass es kein Fortschritt ist, wenn nun auch Männer gewissermaßen durch staatliche Anreize bevormundet werden. Ich kann mir zwar denken, was man sich da für Effekte erhofft. Allerdings wird einerseits sich im Privaten nicht zwangsläufig dadurch eine neue Rollenverteilung ergeben, wenn Männer nun tatsächlich dieses Modell vermehrt bevorzugen sollten. Das haben uns die zwei Vätermonate beim Elterngeld doch schön gezeigt, die oftmals dann für Urlaub der Familie genutzt werden. Andererseits wird hierbei nicht berücksichtigt, dass Männer mit höherem Gegenwind am Arbeitsplatz zu rechnen haben, wenn sie aufgrund von Kindern in Teilzeit gehen. Frauen haben ja aufgrund möglicher Elternschaft mit anderen Zugangsbarrieren am Arbeitsmarkt zu kämpfen. Da aber Männer nach wie vor nicht so ein hohes Ausfallrisiko durch Familie haben, sind die Effekte und Reaktionen, wenn sie dies tun umso größer. Natürlich bräuchte es in der Folge dann wohl mehr Männer, die durch Erziehungszeiten ausfallen/Stunden reduzieren. Aber ich sehe nicht, wie hier die Politik die Risiken, die durch das gewollte Modell mit gewählt werden, abfedert. Überhaupt frage ich mich, für wieviele Paare denn beide Teilzeit überhaupt möglich ist. Zumal es ausreichend Familien gibt, bei denen zwei Teilzeiteinkommen auch mit Subventionierung nicht reichen. Und was ist mit den Alleinerziehenden?

      „Wenn man dies in Betracht zieht, ist und war die „Dogmatik“ für viele stets lebensfern“

      Ja. Dies ist auch mein Eindruck. Dem kann ich gar nichts weiter hinzufügen.

      Lieben Gruß,
      Helena


    • „staatlicher Nutzenmaximierer“
      Ihnen scheinen so eine Art preußische Staatsbeamte oder ein Solon als Politiker vorzuschweben. Sowas gibt es vielleicht alle 1000 Jahre mal. Das Übliche ist Konzentration auf Machterhalt und -ausbau, sowie theatralische Effekte, egal was das die Mehrheit kostet, denn die Mehrheit ist irrelevant, kann sich nicht wehren und hat zu schlucken. Relevant sind Minderheiten, die laut schreien und etwas bewegen können, mit denen macht man seine Deals. Zum Selbsterhalt, zuvörderst.
      Wer an das summum bonum durch den Staat glaubt, sieht sich im richtigen Leben stets von Clan- und Klientelstrukturen aller Arten ausmanövriert.

  21. Wünschenswert, lieber Don- und nun auch Lohnschreiberinnen, wäre...
    dass wir auch so schön kursiven Text eingeben könnten. Hab´schon mal unbeantwortet nachgefragt.

    • Hervorhebung
      Kursiv ist eine Hervorhebung, die bei Bildunterschriften, Fuss- und Randnoten, Bemerkungen Verwendung findet. Es ist aus typografischer Hinsicht nicht duldsam dies bei Fließtext zu tun.
      Es stört den Lesefluss und besitzt einen ungünstigen Grauwert der Zeilen. Otl Eicher würde stöhnen.

      Gott Grüß die Kunst!

    • kursiv
      geht mit <em>vorne und hinten</em>.

  22. Alleinererziehende und andere Benachteiligte
    Sozioökonomische Benachteiligung entschuldigt heutzutage fast alles. Zum Beispiel sind Frauen und Arme benachteiligt. Da es unter den Armen auch einige Männer gibt, íst logischerweise mehr als die Hälfte der Bevölkerung benachteiligt. Mein Gott, welch Abgründe! Ich denke hier besser nicht weiter. Kein Wunder, dass die Moral vor die Hunde geht … „Die Eltern wein‘, die Moral geht kurz und klein. Die Bagalutenband …“

  23. Honni soit...
    Ich muss gestehen, der Text ließ mich nach der ersten Lektüre ratlos zurück. Was möchte die Autorin sagen? Was ist die Botschaft? Dass sie Eltern-und Kindergeld, dieses verpönte Taschengeld von Vater Staat, zurücküberweist? Um von ihrem finanziell gut abgesicherten hohen Ross, Ratschläge zu erteilen und ihre Meinungsfreiheit zu verteidigen, die aber nicht für alle zu gelten scheint. Das glaube ich nicht. Dafür scheint sie zu klug, im Gegensatz zu mir. Ich warte ja heute noch auf die Feministinnen und die Männer, die endlich mal anklopfen und mir sagen, wie die Marschroute lautet. Aber ich, ich muss immer alles für mich entscheiden. Dummes Huhn, das ich bin. Da kriege ich kopflos Kinder, verdiene mehr als mein Mann – und keiner klingelt und sagt mir endlich, was ich tun muss. Dabei kann ich Kuchen backen und Kaffee kochen und ich hätte für all die Berater und Beraterinnen ein gemütliches Plätzchen auf dem Sofa.
    Vielleicht sollte ich aufhören, zu lesen und die Texte zu analysieren und daraufhin zu befragen, ob ich mir deren Inhalt zu eigen machen soll oder eher nicht. Nun gut. Aber jetzt habe ich endlich verstanden, was die Autorin wirklich möchte, ganz abgefeimt und nur interlinear zu finden. Doppelter Boden und Mehrschichtigkeit, wir verstehen. Wir sollen lernen, wir Hühner. Von denen, die wir uns in jahrhundertelangem, mühseligen Geschlechterkampf zum Feindbild erkoren und stilisiert haben, ausgestattet mit allen Klischees und Vorurteilen, vom Ernäher bis hin zum Superpapi. Wir sollen von denen endlich lernen, wie das geht, das mit der Gruppensolidarität. Wie man die Reihen schließt vor dem Feind, die Schotten dicht macht. Zwistigkeiten nach innen, jederzeit. Platzhirschgerangel, natürlich. Aber nur intern. Nach außen jedoch: Geschlossenheit. Da wäre dann sogar für die Feministinnen und Hühner Platz, für alle, die jetzt nicht so klug sind. Für alle, die verbohrten Ideologien hinterherirren. So ein Hühnerhirn kann ja nicht analysieren. Viel zu klein. Und dann haben wir Frauen auch noch Probleme mit dem Corpus Callosum. Auch wenn wir jetzt ja wissen, dass der Gehirnabbau aufgrund von Schwangerschaft und Stillzeit ein Mythos ist. Leider. Hat er doch so vieles entschuldigt. Aber zurück zum pädagogischen Tenor: Da wird das Lager nicht gespalten, bei denen, und sich beim anderen Feldherrn angedient. Nach der Lektüre dieses Textes bin ich nun frohen Mutes: Wir schaffen das. Wir kriegen das hin, die anderen xx Vertreterinnen mit ihren kruden Ansichten, die einfach nicht verstehen wollen, dass wir das besser wissen, zu tolerieren. Und auch für sie die Reihen zu schließen. Nach außen. Wegen der Gruppenidentität und so. Gleich neben den Alleinerziehenden. Den in diesem Punkt hat sie Recht, die Autorin, da muss der Staat noch etliches tun – aber halt, diese Fürsorge und Taschengelder…die sind schwierig. Da muss man noch ein bisschen nachdenken, was man da tun kann. Die Alleinerziehenden unterstützen ohne Bevormundung und ohne Gelder. Vor allem ohne Letzteres. Vielleicht könnten wir im lager gemeinsam nachdenken, wenn wir mal all die Expertise, die wir uns erworben haben, zusammenwerfen, anstatt sie immer nur dazu zu nutzen uns gegenseitig niederzumachen. Das wäre vielleicht schon fast solidarisch…

    • Amen, Schwester!

    • Zielgruppe
      Ich verstehe das so, dass die Zielgruppe dieses Textes demnach ausschließlich Frauen waren? Und der Text eine Aufforderung, eine homogene Gruppe zu bilden, die nach „außen“ (was immer das auch sein soll, bei 50% Frauen) hin ein geschlossenes Bild abgibt und lieber nach außen treten als nach „innen“?
      Was, wenn das einige gar nicht wollen? Sollen die dann „innerhalb“ „auf Linie“ gebracht werden?

      Liebe Helena, falls es wirklich das ist, was sie wünschen und mit einem deutlichen „Ja so sei es“ feiern, widerspricht das nicht ihrem Ansinnen Bevormundung durch Frauen zu vermeiden?

  24. Pingback: SZ-Reihe zur Gleichberechtigung startet mit langweiligen “Männer sollten Feministen sein” Artikel | Alles Evolution

  25. OT oder auch nicht - Jenseits des Geschlechterkampfes - nur für Menschen.
    Buchtip: otl aicher: gehen in der wüste.

    Befreit nachdrücklich, von wie es John C. Lilly ausdrücken würde, von latent operierenden Programmen im Biocomputer.

  26. Modernes Frauenbild ?
    @hefe60 und @Dörflicher Akademiker

    Nina Simone ist ja wirklich sehr gut, aber fehlt da nicht die sanfte ironie, die wir hier finden:

    https://www.youtube.com/watch?v=eL7ETLLkQTY

    und „ahnungslos, faul und desinteressiert“ ist ja noch sehr höflich, sollten wir nicht eher von

    „dumm, faul und frech“ reden ?

    damit reicht es nicht nur in die politik (kreissaal, hörsaal,plenarsaal; namen können gerne parteiübergreifgend nachgereicht werden) und auf sog. genderlehrstühle, leider reicht es auch schon bis in die BWL, die frauenbeauftragte wird da schon stimmung machen und ohne diskussion die abstimmung verlangen, da „man“ das ergebnis ja eh schon weiss und nicht noch zwei stunden inhaltlich diskutieren will.

    und haben wir seit Maria Theresia nicht schon ein modernes frauenbild ?

    oder doch lieber Sissi, diesen filmen an weihnachen fiebere ich jetzt schon süchtig entgegen oder muss ich wegen der langen wartezeit blumensträusschen in wien, genf und meran ablegen ?

  27. Orthographie, na ja
    Korrekte Rechtschreibung, sagte mal jemand, sei so eine Art Hobby des kleinen Mittelstands …
    Wieder ein prima Blog, wieder eine Gastautorin, deren Beitrag ich mir gerne hinter den Spiegel stecke. Und perfekt illustriert.

  28. Orthographie, na ja
    @Dr. Seltsam, 29. April 2016 um 10:48 Uhr

    Wie bei DA’s Texten autokorrigiere man, – in diesem Fall zu Aicher*.

    *die (digitale) Autokorrektur verballhornte zu Ascher.

  29. zu diesem Beitrag......der "schlimmen Helena"
    Zuerst das Positive:

    1. Das Beste an diesem Beitrag sind die Bilder.

    2. Eine nicht unerhebliche Anzahl der Kommentierenden erfreut sich der Deutschkenntnisse der Autorin.

    3. Gedanken und Schreibstil erfreuen sicher Herrn Maas bei seiner Vorstellung eines emanzipierten „Weibchens“

    So gesehen ein gelungener Beitrag.

    Meine persönliche Meinung:

    Ich lese lieber einen Don Alphonso mit Rechtschreibfehler, doch mit Geist und Witz.

  30. hm,
    die Gastautorinnen haben früher aber selber geschrieben … Habe ich beim letzten Text schon gestutzt … Man kann vielleicht zufällig einen ähnlichen Stil haben wie der Don, wobei man schon achtgeben muss, wo die Drehungen beginnen und dass einem das Ganze nicht aus Versehen abhebt. – Nun, aber dann könnte er ja auch gleich selber schreiben, gelle?

  31. "Donna che cosa sia" ( Frau, was das sei?)
    Sehr geehrte Helena,

    die fragwürdige Höflichkeit der vollständigen Anrede „schlimme Helena“ unterlasse ich, da es nicht meiner Vorstellung von Höflichkeit entspricht und es schließlich Ihre Privatsache ist, ob Sie sich selber so sehen wollen oder nicht.

    Wenn Frauen öffentlich Frauen schreiben, so ist dies stets mit der Gefahr verbunden sich zu verletzen und sich bewußt oder nicht, zum Gespött Dritter zu machen.

    Ihre Gedanken folgen einer langen Tradition. Ich denke da an die italienische „Querelle des Femmes“, die wohl im 16. Jahrhundert eine Art Höhepunkt erreichte und bei welcher auch wieder Andere, in diesem Falle Ludovico Ariosto, seinen Vorteil zog.

    In Erinnerung an den italienischen Geschlechterstreit hätte ich Ihnen die Rolle der Lucretia Marinella gewünscht.

    Was Sie wohl in Ihrem Beitrag sagen wollten ist doch, daß es jeder Frau zu wünschen wäre ein Leben im Bewußtsein seelischer und materieller Unabhängigkeit und ein freies, vernuftgeleitetes Leben führen zu können.

    Ich gehe ja gerne ins Kino. Bei Ihrem Beitrag dachte unweigerlich an den Film: „Ohne Limit“ aus dem Jahre 2011 und den Dialog zwischen Carl Van Loon (Robert de Niro) an Eddie Morra (Bradley Cooper) am Ende des Films, welchen, wenn Sie gestatten, ich gerne hier wiedergeben würde.

    Eddie Morra: „Ich hoffe sie haben noch nicht genug von mir. Das Nächste wartet schon. Nun ja, um die Karriere voranzutreiben werde ich weiterziehen müssen.“

    Carl Van Loon: „Tut mir Leid, daß nur daran denken zeigt mir , daß sie  nicht auf eigenen Füßen stehen können. Sie wissen, daß sie ein Freak sind, ihre Kombinationsfähigkeit ist eine Gabe Gottes oder Zufall oder ein verirrtes Spermium, was auch immer, wer auch immer  ihr Leben lenkt, es ist eine Gabe und kein Verdienst. Sie können nicht wissen, was ich weiß, denn sie haben diese Gabe nicht erworben, sie werden uns damit schaden, sie machen sich wichtig wie ein kleiner, frecher Rotzlöffel mit seinem Treuhandfonds, sie haben nie rutschige Leitersprossen erklimmen müssen, sich nie auf Benefizveranstaltungen zu Tode gelangweilt, sind nie eine Ehe aus geschäftlichem Interesse am Schwiegervater eingegangen, sie denken sie können alles überspringen, sie sind nie über Schmiergeld, Scham oder Drohungen an solch einen Tisch gekommen, sie können ihre Konkurrenten nicht einschätzen, da sie nie konkurriert haben, machen sie mich nicht zu ihrem Konkurrenten…“

    In meiner Phantasie wäre dies auch ein Dialog zwischen Ihnen in der Rolle des „Eddie Morra“ und Don Alphonso oder einigen der Leser dieses Blogs in der Rolle von „Carl Van Loon“

    Mit freundlichem Gruß
    ObjectBe (objectbe.blogspot.com)

    • Ich kann mir aus Ihrem Namen leider keine korrekte Anrede basteln. Aber vielleicht nur so viel: mir ist mal wieder mein inneres Fass übergelaufen bei besagtem SZ Artikel. Weil ich es so leid bin, dass man Frauen (und Männern auch) aus allen Ecken sagte und sagt, wie sie zu leben hätten. Das wird besonders unschön dort, wo Politik oder eben auch politische Bewegungen dafür sorgen, dass ein bestimmtes Lebensmodell mit Anreizen versehen wird, so dass der Bürger doch bitte dieses zu wählen habe.

      Nach meinem Geschmack geht dies an der Lebensrealität vieler Familien -mein Beitrag hat ja vor allem die Mutter im Blick- vorbei. Anstatt hier für echte Wahlfreiheit zu sorgen, indem man die Rahmenbedingungen ändert, auch die Existenz von Familien mit nur einem Elternteil im Auge hat, wird nun das Teilzeitelternpaar als Ideal gewählt. Dazu kommt, dass Frauen gerne mit besagten Unterschieden zu Männern implizit mitgeteilt wird, sie seien dumm. Zu dumm um ein gescheites Gehalt zu verhandeln. Zu dumm, um sich alleine für ihre Rechte einzusetzen. Zu ambitionslos, weil sie sich nicht in dem Maße für Karriere interessieren wie Männer etc. pp. Ich frage mich, ob das alles eigentlich so richtig ist. Vor zehn Jahren, mit meinem ersten Kind schwanger und studierend, hätte ich wohl ähnliche Parolen von mir gegeben. Mittlerweile sehe ich die Mütter in einem anderen Licht.

      Im SZ Artikel hieß es, man gehe den Weg des geringsten Widerstandes, wenn man als Mutter daheim bleibe. Und weiterhin, dass man ja sich nicht an der Gesellschaft beteiligen würde. Nun möchte ich anmerken, dass nicht jeder Arbeitsplatz den großen gesellschaftlichen Einfluß nach sich zieht. Und Kinder großzuziehen sehr wohl auch einen Einfluß auf die Gesellschaft hat.

      Wissen Sie, ich würde mir einfach wünschen, dass wir Lebensmodelle von Menschen insgesamt etwas wohlwollender betrachten, statt gleich über sie zu urteilen. Und für Mütter insbesondere damit aufhören ihnen vorzuschreiben welchen Weg sie zu gehen haben. Das ist für mich eine höchst private Entscheidung, die im Idealfall zwei Menschen mit sich aushandeln können. Ich las mal bei einer Twitterin „Mein Körper hat ein Recht auf Unkommentiertheit“. Treffender fände ich „Mein Leben hat ein Recht auf Unkommentiertheit“.

      Herzliche Grüße,
      Helena

    • Titel eingeben
      Dem kann ich nur zustimmen! Vielen Dank für die klaren Worte!

    • @ Helena
      Sehr geehrte Helena,

      wenn Sie, der Höflichkeit halber eine Anrede „basteln“ wolle, probieren Sie es einfach mit „Be“.

      Vielen Dank für Ihre freundlichen, wie doch sehr persönlichen Gedanken. Diese scheinen einer privaten Betroffenheit zu entspringen. Auf private Befindlichkeiten in einem Blog einzugehen entspricht nicht meinem Stil.

      Ihren Zeilen entnehme ich, daß wir, wie ich oben schon geschrieben habe, jeder Frau ein Leben in dem Bewußtsein seelischer und materieller Unabhängigkeit wünschen, wie ein freies, vernuftgeleitetes Leben führen zu können.

      Wenn „Frau“ glaubt dies auch mit Kindern leben zu können, oder sich selbst Einschränkungen, der Kinder wegen, auferlegt, so ist dies eine ganz private Entscheidung.

      Ich schätze den meinungsbildenden Einfluß der SZ nicht sehr hoch ein, jedenfalls nicht so hoch, als daß es mir wert wäre darüber zu schreiben. Das muß jeder für selbst entscheiden.

      Eigenartigerweise läge mir dennoch daran, daß die FAZ, wie dieser Blog, nicht auf Niveau der SZ abrutschen.

      Mit freundlichem Gruß
      ObjectBe (objectbe.blogspot.com)

    • Titel eingeben
      Ich stimme Ihnen da zu, es soll jeder so leben, wie er oder sie will. Aber, großes ABER: es soll dann bitte auch jeder den Preis dafür bezahlen, der mit der jeweiligen Wahl verbunden ist.

      Wie oben von ObjectBe schon im wiedergegebene Dialog erwähnt: der Preis kann sein, aus geschäftlichem Interesse zu heiraten, oder man bleibt verheiratet, oder nicht, oder ist nie verheiratet, oder ist alleinerziehend, oder kinderlos, oder macht einen auf Langhans. Soll jeder so machen.

      Was aber jeder wahrhaben sollte, ist, dass mit manchen Entscheidungen eben bestimmte Kosten verbunden sind, seelische, aber auch harte finanzielle. Und natürlich gibt es immer die Fälle, wo die Dinge so sind wie sie sind. Es gibt aber auch die m.E. kluge Aussage, dass man sich nie nicht-verhalten kann, und nie nicht-entscheiden. Denn auch im Gewährenlassen, im Unterlassen, liegt ein Verhalten und eine Entscheidung.

      Wenn ich das hier richtig lese, haben Sie auch so eine Entscheidung getroffen, und sich dann eben ins Zeug gelegt, um finanzielle Nachteile zu kompensieren. Wenn das so war, Respekt. Viele machen dies aber nicht, sondern rennen zu „Papa“, heute der Staat. Und das ist eigentlich nix weiter als ein metaphorischer „Papa“ oder „Versorger“. Und von dem ruf bzw. den Antworten des Staates darauf, leben so manche.

    • @greenbowlerhat

      Um mich persönlich geht es dabei nicht, genau.

    • Freiheit!
      Verehrte Be,

      Ich stimme Ihnen zu. Männer und Frauen sollten frei sein Ihren eigenen Weg zu gehen und nicht von der Gesellschaft in eine Rolle gezwungen werden. Ob das jetzt der Beschützer und Versorger, oder die sorgsame Hausfrau ist. Sowohl Männer als auch Frauen haben bei traditionalistischer Rollenverteilung eigentlich nichts zu Lachen.

      Aber ich will auch nicht, dass die Steuerzahler dann bestimmte Gruppen alimentieren müssen. Jeder sollte die Konsequenzen seiner freien Entscheidungen auch selbst tragen und sie nicht auf die Allgemeinheit abwälzen. Das wäre echte Freiheit. Wer gegen die Herdprämie ist muss dann auch gegen Kindergeld und Harz4 sein. Jede Familie sollte selbst für ihren Nachwuchs sorgen. Sie würden sich wundern, wie schnell sich die Zustände in Europa verändern würden, wenn die Menschen nur Verantwortung für ihr Wirtschaften übernehmen müssten. Früher gab es kaum unverheiratete Mütter. Die Kinder wurden zur Adoption freigegeben. Ich denke, das war für alle Beteiligten das Beste. Vor allem für die Kinder und die Mesnchen die dann später nicht von diesen Kindern ausgeraubt und totgeschlagen werden.

    • @Helena - Ihre Antwort zu greenbowlerhat
      Sehr geehrte Helena,

      Sie schreiben oben (29. April 2016 um 15:24 Uhr):

      „mir ist mal wieder mein inneres Fass übergelaufen bei besagtem SZ Artikel. Weil ich es so leid bin, dass man Frauen (und Männern auch) aus allen Ecken sagte und sagt, wie sie zu leben hätten.“

      und nun lese ich Ihre spärliche Antwort: „Um mich persönlich geht es dabei nicht, genau.“

      Sollten wir nun annehmen, daß Sie hier als „Jeanne d’Arc“ der Lohn- und Kinderknechte schreiben ?

      Ich persönlich bevorzuge ein Leben, in welchem mich die Realität nicht mehr infiziert und ich fühle mich keinerlei Mission verpflichtet.

      Ich sehe natürlich auch, wie junge Familien entstehen, die sich auf Zusagen des Staates verlassen (Kindergeld, Erziehungsgeld, Elternurlaub usw.) und es erscheint mir nahezu rührig wie sich eigenverantwortliche Menschen auf solche Zusagen verlassen und jeglichen Realitätsinn aufgeben. Das ist Privatsache.

      Es ist der irrige Glaube der politische Staat wolle den Bürgern Gutes. Gerade in diesen Monaten ist es doch für Jedermann offensichtlich, daß dieses Verhältnis zwischen Bürgern und Staat ein Geschäft ist. Ein einseitiges Geschäft zu Gunsten selbstsüchtiger und schäbiger Machtinteressen.

      Doch, wenn jungen Familien jetzt langsam die Augen aufgehen sollten, so ist dies zum einen gut. Es ist aber auch ebenso hart wie unfair.

      Die Situation erinnert ein wenig an jenes, was über die „Trümmerfrauen“ nach 1945 zu lesen ist.

      Gleichgültig wie weit die Karre in den Dreck gefahren ist, es bleibt das oben bereits zweimal niedergeschriebene Ziel für jede Frau, wie die Eigenverantwortlichkeit und persönliche Würde, die es unbedingt zu erhalten oder wenigstens aufzubauen gilt.

      Mit freundlichem Gruß
ObjectBe (objectbe.blogspot.com)

    • Titel eingeben
      Be,
      man muss ihnen zustimmen…

      „Es ist der irrige Glaube der politische Staat wolle den Bürgern Gutes. Gerade in diesen Monaten ist es doch für Jedermann offensichtlich, daß dieses Verhältnis zwischen Bürgern und Staat ein Geschäft ist. Ein einseitiges Geschäft zu Gunsten selbstsüchtiger und schäbiger Machtinteressen.”

      …und es ist meiner Meinung nach der Grundfehler im Denken Helenas, dass sie der Aussenwelt zu viel Macht einräumt. Sie schreibt mehrmals, sie sei bemüht sich ernsthaft um Änderung der Realität „zum Besseren“ anstrebt und anscheinend die ja leider weniger angenehme Wahrheit nicht zur Kenntnis nehmen will. Einige der Damen hier wie Tamarisque, Renate oder auch sie sind ja ganz offensichtlich zu dem Schluss gekommen, dass man entweder trotz der Realität das tut was man möchte, oder halt gar nicht. Denn besser werden die Bedingungen und die Garantien für die Zukunft sicher niemals.
      Was mich von Frauen interessieren würde, wäre Antwort auf eine Frage: Die oben von mir kopierte Aussage zum Staat und seiner „Beziehung“ zu Bürgern…. Ist die unter Frauen so verbreitet wie unter Männern?
      Mal abgesehen davon, dass diese ohnedies nur von einer kleinen Minderheit als richtig erkannt wird.
      Ist der Wille zur Fortpflanzung und der damit verbundene Wunsch zur Verbesserung der Umstände in denen Frau zu leben hat, nicht das exakte Gegenstück zum männlichen Bemühen um Reichtum, Macht und Prestige?
      Oder gibt es für Sie keinen so grundlegenden Unterschied zwischen den Geschlechtern…..

    • Tyler, wir sind uns mal wieder einig
      Ich habe mich bislang hier rausgehalten, weil ich das Anliegen der schlimmen Helena nicht nachvollziehen kann bzw. gar keines richtig erkenne.
      Da wird zum einen über einen strunzdummen Artikel in der SZ gejammert, ich habe ihn gelesen und als Fazit daraus mitgenommen, wenn mir Papa schon keinen Superjob besorgt, sollte das doch gefälligst der Partner machen und dabei werden dort Männer zu irgendwas degradiert, was nicht mehr definierbar ist. Oder SH beschwert sich über genauso dumme Twitterkommentare zu ihrem Lebensstil.

      Also warum regt sich eine Frau wie Helena über so etwas überhaupt auf oder wie Sie richtig bemerken, warum räumt sie der Außenwelt so viel Macht ein?
      Wenn mich das alles stört, melde ich mich bei Twitter ab, lese dämliche Kommentare von offensichtlich noch dämlicheren Weibern nicht, lebe mein Leben wie es mir gefällt und gut ist’s.

      Will ich politisch etwas verändern, kann ich in eine Partei und dann immer noch einsehen, dass es Änderungen im System nicht geben wird, weil zumindest im Sinne besorgter Bürger gar nicht angestrebt. Da hat Be völlig recht, es geht nicht um uns, wer kann nur auf solche Ideen kommen, es geht um Macht, die in ganz anderen Händen liegt.

      Hat man das für sich realisiert, kann man sich zwar immer noch aufregen, sollte aber wissen, dass es nur dem eigenen Wohlbefinden bzw. der Vermeidung von Magengeschwüren dient.

    • @TDV
      Sehr geehrter TDV,

      vielen Dank für Ihre Zeilen. Den Versuch zu unternehmen auf Ihre Frage zu antworten erscheint mir zunächst als Problem, denn zum einen würden mir hierfür die zur Verfügung stehenden 6000 Zeichen nicht ganz ausreichen und zum weiteren schiene es mir als Unhöflichkeit das an dieser Stelle zu tun.

      Es ist doch Don Alphonsos Blog, wie auch die Autorin des Themas hier eine Stellungnahme zu Ihrer Frage sicher nicht als angenehm empfinden dürfte.

      Ich will dennoch, mehr plakativ und provozierend, hier kurz einiges bemerken. Das Angenehme zuerst.
      Natürlich gibt es einen grundlegenden Unterschied zwischen den Geschlechtern, den wir ja Alle schätzen und uns im gegenseitigen Respekt viel Freude zukommen lassen können.
      O.K. Das ist nicht der Inhalt Ihrer Frage.

      Seit über 10 Jahren lebe ich in der Schweiz, was schön klingen mag, aber auch dazu führt, in einer Art Isolation zu leben. Wenn ich nach Deutschland fahre, sagt man: Du lebst ja in der Schweiz und das Wort ist für viele Deutsche schon eine Provokation, obwohl es die Schweiz, das Land, wo Milch und Honig fließen soll, schon lange nicht mehr gibt. Und hier im Tessin bin ich die „straniera“ und das Wort wird hier überwiegend im Pejorativ verwendet.

      Es ist ein Leben zwischen den Welten und so erscheint es mir auch mit dem Geschlechterunterschied.

      So ein Leben zwischen den Welten ermöglicht es jedoch auch manche Probleme aus einer freundlichen Distanz zu beobachten und zu neutraleren Ergebnissen zu gelangen als, wenn man auf der einen oder anderen Seite mittendrin steht.

      Es scheint die sichtbare, allgemeine Welt zu geben wo das Thema eine große Rolle spielt.
      Und die Andere, die ich hier, wie auf meinen Reisen im Kontakt mit in der Politik und Wirtschaft tätigen Menschen erlebe, wo dieses Thema nur belächelt wird und beim Dinner zur Unterhaltung dienen mag.

      Wie oben schon geschrieben, es wäre notwendig Ihnen sachlich und ausführlich zu antworten, vielleicht tue es demnächst auf meinem Blog.

      Abschließend zwei kleine Beispiele zum allgemeinen, öffentlichen Geschlechterunterschied.

      Die Autorin des hier vorgegebenen Themas nennt sich „Schlimme Helena“ und Sie möge mir bitte verzeihen, doch, ob nun selbstironisch oder nicht, ein „Mann“ würde sich nie so nennen. Das klingt wie eine sich freiwillig zugefügte Selbstherabsetzung.

      Und zum zweiten möchte ich auf ein Zitat der Autorin der KingKong Theorie, Virginie Despentes, zurückgreifen, was die allgemein Situation der „Frau“ beschreibt und das Ihnen vielleicht nicht so gefallen wird:

      „Denn das Idealbild der weißen Frau, verführerisch, aber nicht nuttig, gut verheiratet, aber nicht an die Wand gedrängt, berufstätig, aber nicht übertrieben erfolgreich, um bloß ihren Kerl nicht plattzumachen, schlank, aber nicht panisch in Sachen Ernährung, stets von undefinierbar jugendlichem Alter, ohne sich dafür von den Schönheitschirurgen entstellen zu lassen, in ihrer Mutterrolle aufgehend, aber nicht nur noch an Babywindeln und Schulaufgaben denkend, eine gute Hausfrau, aber kein klassisches Hausmütterchen, durchaus kultiviert, aber ja keine ernsthafte Konkurrenz für ihren Mann, diese glückliche weiße Frau, die man uns ständig unter die Nase hält, der wir nach Leibeskräften nacheifern sollen, auch wenn sie sich ohne besonderen Grund zu Tode langweilt, die ist mir sowieso noch nie und nirgends begegnet. Ich glaube fast, die gibt es überhaupt nicht.“

      In diesem Bild bewegt sich eine große Mehrheit der Frauen und ich habe manches Mal das Gefühl es gefällt ihnen sogar.

      Sehr geehrter TDV, bitte verstehen Sie wenn ich hier ende, die Gründe hierfür habe ich oben beschrieben.

      Seien Sie herzlich gegrüßt
      ObjectBe (objectbe.blogspot.com)

    • Never compromise. That's always been the difference between us
      @Object Be

      Ich als Mann brauche keine 6000 Zeichen um das zu erklären.
      Sondern nur ein Wort, welches Sie sich als Selbstbeschreibung nutzen.
      Und diese Tatsache ist die Antwort auf Ihr Problem.
      Nicht die Lösung.

  32. Titel eingeben
    Alleinerziehenden Frauen, die auf H4 angewiesen sind, sollen nach einem Gesetzentwurf bald die Leistungen gekürzt werden,
    für die Tage , die das Kind beim Vater verbringt.
    Da leuten doch die Augen, oder?

    Für den Don; Heute im Standard,
    warum österreichische Feministinnen nicht über
    Übergriffe männlicher Migranten auf Frauen im öffentlichen
    Raum reden wollen. Plus Schlammschlacht auf Twitter mit
    Beteiligung des Presserats. Meine Tagesempfehlung:
    http://derstandard.at/2000035911167/Nach-Falter-Cover-anschlaege-und-Illustratorin-beenden-Zusammenarbeit

    • ????
      Ich verstehe nicht so recht was sie an den Kürzungen bei H4 so ärgert. Ich kann da keine Unterschied zu dem erkennen was dieses Amt für seine normale Arbeit hält.
      Und ich kann mir auch den Hinweis nicht verkneifen, dass es erstens eine Frau ist die die Richtlinien der Poilitik bestimmtund, dass die zuständigen Fachminister seit einiger Zeit, Frau vdLeyen, Frau Schwesig, FRau Schröder und auch eine Frau Nahles waren…

      Versuchen sie es mal mit Be’s Kommentaren hier und was diese von Frauen hält, die auf den Staat hoffen….

  33. Titel eingeben
    @mutterseele 7:40 ich kann sie nur zu gut verstehen habe das selber 15jahre lange gemacht mit hartz IV und drei kindern und dann kranken lebensgefährten im ausland betreut und die sorgen meiner kinder und eltern hier verstanden ich kümmere mich dass zukünftig alleinerziehende mütter nicht durch solche langen durststrecken gehen müssen mit inovativen lösungen für junge alleinerziehende alte und ausländer mit einem wort es gibt ein großes feschtle

  34. "Ein paar Durchgeknallte unter uns haben auch Kinder..."
    … das war, ist und bleibt das Alleinstellungsmerkmal des Weiblichen, sich zu reproduzieren. Was sich an misogynen Machenschaften, sei es von weiblicher, mehr aber von Macho männlicher Seite, gegen den Freiheits- und Freizeitanspruch des fröhlichen Feminismus zusammenbraut, was Autorinnen wie Esthar Villar zum „Dressierten Mann“ oder schlimmer gar zu den „Fifty Shades of Grey“ zusammen- ja man muss schreiben – schmieren, das wird bald von der Gender gerechten Sprach- und Gedankenpolizei beseitigt. Herausragende Streiter misogyner Machos hat schon einen pubertierenden Pöbler wie Pirincci mit einer saftigen Vorstrafe von 15.000 Euro ge-Maas-regelt, weil dessen Verbalinjurien eine gestandene Genderprofessorin frontal angegangen haben. Das hätte er besser nicht getan, der Pöbler Pirincci! Der Geist ist willig, ist auch das Fleisch weich und schwach! Man sehe und staune über die fröhlichen Verteidigungsministerinnen aus DSchland, Finnland, Schweden und den Niederlanden! Längst bestimmt matriarchalische Macht die Ausgaben in Familien und im Staat – zum eigenen wie dem Wohl des Ganzen. Der Gemeinschaft! Spinnende Blogger mögen sich in schamloser Schreiberei über Entwicklungen auslassen und sich über ein Thema wie von „Machos, Mädchen und Moneten“ ausmähren – meist auch noch unter Beifall rechtsradikaler, frauen- und fortschrittfeindlicher Kreise. Doch es wird nichts helfen! Bis auf gebärfreudige Kreise, die sich in zahllosen Kopftuchmädchen reproduzieren und ihren kleinen Paschas zu späteren Sinnesfreuden verhelfen, ist die feministische Freiheit ein Fakt, unumkehrbar und alternativlos! In DSchland allemal!
    http://n0by.blogspot.de/2016/01/von-madchen-macht-und-machos-mit-moneten.html

  35. Macht
    wird halt nicht gerne geteilt. Dagegen anzukämpfen ist mühsam und oft wenig erfolgversprechend. Wenn es heißt – manchmal augenzwinkernd – „wir müssen zusammenhalten“, dann ist es besser, die eigenen Dinge festzuhalten, sonst sind sie weg. So aus Solidarität halt. Die Reihen geschlossen hilft auch nicht gegen Rückenschmerzen durch äußere Einflüsse von hinten. Das alles gilt völlig geschlechtsneutral.

  36. @Lichtenberg
    Und solche Zitate

    „Korrekte Rechtschreibung, sagte mal jemand, sei so eine Art Hobby des kleinen Mittelstands …“

    einzustreuen, dient der Selbsterhöhung, da es andeuten soll, man selbst gehöre selbstverständlich einer höheren als ebendieser Schicht an.

    • Das wäre selbstverständlich
      die völlig ironiefreie Interpretation.

    • Auf Ironie
      kann man sich zweifellos immer berufen, wenn es peinlich zu werden droht.

    • Titel eingeben
      Wie sagte Bruno Jonas? Es gibt gescheite Deppen und welche, die wissen, dass sie Deppen sind und nichts Anderes sein wollen.

      Ist es wirklich so besonders, wenn jemand sein ganzes Leben lang mit Kunst / Literatur befasst ist und sich gebildeter vorkommt, als ich es bin? Ich besuche doch nur in meiner Freizeit Museen und Konzerte und bei schönem Wetter entscheide ich mich auch mal dagegen. Er/sie möchte man gern mal woanders erleben, wo Pragmatisches gefragt ist.

      Ein Handwerksmeister ist genauso gebildet, eben auf anderer Basis.Ein Schreiner oder Glaser(Kirchenfenster)so mal z.B. Auch so’n Dipl.Ing., das hat DA schon erkannt, hat ein beachtliches Hirn. Ich kenne einen, der spricht 3 Fremdsprachen und spielt 6 Instrumente (gut für die Entspannung).

      Es gibt Oberstudienräte für Latein, Deutsch, Musik, Geschichte usw. Für die bleibt doch immer alles beim Alten, sie müssen sich nicht dauernd mit Neuerungen befassen, oder? Ja gut, einen PC haben sie auch…

      Nix für ungut, jede/r wird gebraucht an seiner Stelle, nur überheblich sollte niemand werden.Das meine ich nicht ironisch.

  37. Mit Verlaub....
    Das ist hier schwer autobiographisch und ein paar Ticks zickiger als sonst. Ich mag sie fast alle, eigene Schwestern ausgenommen.

  38. Und die Moral von der Geschicht - geändert hat sich soviel nicht.
    Also der Don hat für gute Urlaubsvertretung in seinen Blogs gesorgt, das möchte ich mal feststellen.

    Als Mensch, der zwischen Männlein und Weiblein keinen großen Unterschied macht, bleibt mir nur, die Frauen im wahren Leben zu begrüßen. Denn den Männern geht es ja nicht wirklich besser, sie sind nur noch in der besseren gesellschaftlichen Position. Das braucht schon noch einige Dekaden, bis sich das eventuell ändert, wobei der zeitliche Rahmen ganz von den Frauen und davon abhängt, wie schnell sie wieder von Feministinnen zu Menschen werden. Die Suffragetten waren da schon weiter.

    Was die Familienförderung betrifft, so ist die ja nicht unumstritten, insbesondere der Einkommensaspekt und die Bedarfsgemeinschaft spielen da eine große Rolle. Da wäre es nicht nur in meinen Augen sinnvoller, einzig auf das Individuum denn auf die Familie abzustellen. Die direkte Förderung des Kindes hätte in meinen Augen deutliche Vorteile.

    Mütter sind auch so ein Thema, wobei es ja auch alleinerziehende Väter geben soll. Allerdings gebären bislang nur die Frauen, soweit ich weiß. Daraus sollte ihnen möglichst kein Nachteil entstehen, was sich aber, realistisch betrachtet, wohl nicht immer ganz vermeiden ließe, selbst bei größtmöglicher Gleichsetzung. Alleinerziehende sind jedenfalls eindeutig benachteiligt, was eigentlich Frauen und Männer gleichermaßen auf den Plan rufen sollte. Aber solange nicht einmal Armutsrentner/innen und Hartzer/innen (geschlechtsneutral) mangels Stimme eine Chance in dieser Gesellschaft haben, dürften es die Alleinerziehenden auch kaum schaffen, ihr Anliegen angemessen vertreten zu finden.

    Überhaupt scheint mir, daß eine weniger spezialisierte und spezifizierte Lösung her muß, eine allgemeingültige soziale Lösung, bei der nicht auf Männlein und Weiblein abgestellt wird, die sich dann auch noch gegenseitig bekämpfen, statt ein gemeinsames Ziel als Menschen zu verfolgen.

    • lieber Otto,
      wennst zwischen Männlein und Weiblein nie einen Unterschied gemacht hast (oder nur einen metaphysischen) musst, mit Verlaub, ein schöner Depp gewesen sein.

    • Kleiner Tip
      Lesen sie oben nochmal Be’s Kommentar:

      „Es ist der irrige Glaube der politische Staat wolle den Bürgern Gutes. Gerade in diesen Monaten ist es doch für Jedermann offensichtlich, daß dieses Verhältnis zwischen Bürgern und Staat ein Geschäft ist. Ein einseitiges Geschäft zu Gunsten selbstsüchtiger und schäbiger Machtinteressen.”

      Man nennt das Ursachenforschung!

    • Es freut mich immer wieder, Gamskampler,
      wenn ich Menschen mit kleinen Dingen eine große Freude machen kann. Woher wußte ich nur, daß so etwas kommen würde? ;-)

    • Na ja, TDV,
      die bislang grundgesetzwidrige Punktevergabe bei der Mütterrente wurde ja gerade geändert, soweit ich weiß. Aber ansonsten liegt bei der Familienförderung eben so einiges im Argen.

      http://www.focus.de/finanzen/steuern/tid-22864/familienfoerderung-kleine-kinder-grosses-geld_aid_643464.html

      Gerade die, Kinder und Eltern, die einer finanziell höheren Förderung bedürften, erhalten sie eben nicht.

      Und immer wieder kommt mir dabei auch Sarrazin in den Sinn, der gerade die Bedürftigen der Gesellschaft für nicht fortpflanzungswürdig einstufte.

      Ich bin mir nicht sicher, ob in diesem Bereich von Machtinteressen gesprochen werden kann. Es scheint mir eher so zu sein, als herrsche hier ein Standesdünkel vor. Das, will man nicht sofort mit Rassismus etc. kommen, ergibt sich in meinen Augen auch aus Sarrazins Pamphleten. Man hält sich halt für etwas Besseres. Anders ist nicht zu erklären, daß die Bedürftigkeit dank Schröder kaum noch eine Rolle bei der Verteilung sozialer Wohltaten spielt. Je höher das Einkommen, desto höher die „sozialen“ Zuwendungen. Verstehen muß man das nicht.

    • Titel eingeben
      Otto Meier
      Das ist alles völlig richtig.

      Nur verstehe ich nicht, warum sie dahinter nicht die Machtinteressen sehen können?
      Politische Macht hat einzig und allein einen Zweck:
      Zu entscheiden wie der Inhalt der Steuerkasse zu verwenden ist!
      Dieses Grundsätzliche wird dabei nicht verstanden, sonst würde das in einer Demokratie ja auch gar nicht funktionieren. Vor ein paar Monten wurde es zwar völlig unmissverständlich am Beispiel der Wahl in Griechenland exemplarisch demonstriert….
      Aber die „guten“ Staatsbürger gehen auch weiterhin zur Wahl als wäre nichts, aber auch gar nichts geschehen.

      „Überhaupt scheint mir, daß eine weniger spezialisierte und spezifizierte Lösung her muß, eine allgemeingültige soziale Lösung, bei der nicht auf Männlein und Weiblein abgestellt wird, die sich dann auch noch gegenseitig bekämpfen, statt ein gemeinsames Ziel als Menschen zu verfolgen.”

      Nun, eine einzige mögliche Lösung kennt man ja schon, sie nennt sich BGE. Und die ganze Ablehnung die einem solchen völlig sinnvollen Projekt im Wege steht ist wiederum….? Genau es sind die bestehenden Machtverhältnisse und die werden ermöglicht, wie immer, durch die Dummheit der Masse, ihr nicht begreifen, was in ihrem Interesse wäre und dementsprechend das Kreuzlein bei der Wahl zu machen.

      Ich glaube es war binvonhier, der hier mal schrieb:

      „Die Macht der Herrschenden stützt sich voll und ganz auf die Unfähigkeit der Massen, angemessen zu reagieren.“

    • Sind Politiker und Parteien denn wirklich so homogen, TDV?
      Ich habe da so meine Zweifel, da sich „die politische Elite“ ja auch nicht nur aus Juristen und Beamten zusammensetzt und selbst unter diesen einige zu finden sind, die Gerechtigkeit und Solidarität noch nicht ganz aus den Augen verloren haben. Auch die sind Teil der politischen Macht. Daß diese dennoch mehr oder weniger machtlos sind, ist Folge der undemokratischen Verfaßtheit der Parteien, in denen die Unabhängigkeit der Abgeordneten eben nur auf dem Papier existiert. Ansonsten geben dort Seeheimer Kreis und andere die Richtung vor, der die Abgeordneten zu folgen haben, wollen sie auf längere Zeit Abgeordnete bleiben.

      Abstrakt gesehen haben Sie also durchaus recht, Entscheidungen beruhen auf politischer Macht, die in den Händen weniger Abgeordneter liegt. Daß sich deren Interesse aber auf den Inhalt der Steuerkasse beschränken soll, wage ich zu bezweifeln. An erster Stelle stehen da wohl persönliche Interessen, der persönliche Werdegang etlicher Abgeordneter läßt keinen anderen Schluß zu. So entsteht im Laufe der Zeit eine unselige „persönliche“ Verquickung von Wirtschaft und Politik, schlimmer als jeder „normale“ Lobbyismus. Aus demokratisch legitimierter politischer Macht, gegen die ja grundsätzlich nichts einzuwenden ist, wird so persönliche Macht – Machtmißbrauch.

      Selbstverständlich geht der Bürger auch weiterhin zur Wahl, was soll er auch sonst schon tun? In Deutschland sind Plebiszite ja verpönt, immer mit dem Totschlagargument der Geschichte. Dem Bürger kann man da kaum einen Vorwurf machen, in einer parlamentarischen Demokratie, die eben gewisse Ähnlichkeiten mit einer Diktatur auf Zeit hat. Durchgreifende politische Veränderungen sind so selbstverständlich kaum zu erwarten, egal ob und wie gewählt wird. Da hülfe wohl nur eine Revolution, die in Deutschland so schnell aber auch wohl nicht zu erwarten ist. Der Deutsche ist eben doch mehr Untertan als Revoluzzer. Das nun als Dummheit der Masse zu bezeichnen, halte ich ebenfalls nicht unbedingt für zielführend. Die Masse ist frustriert und hat resigniert. Was daraus noch wird, siehe AfD, bleibt abzuwarten.

      Ein BGE greift in meinen Augen zwar deutlich zu kurz, wird kaum wirklich etwas ändern, solange es politisch gesteuert würde, aber es wäre zumindest ein optischer Anfang. Nein, was dieses Land dringend bräuchte, das wäre Solidarität. Und dazu bedürfte es eines grundlegenden Umbaus des Sozialstaates, eines um das Soziale Netz Bismarcks erweitertes BGE und eines extrem anderen Steuerrechtes. Eine steuerfinanzierte bedingungslose Grundversorgung auf dem Niveau eines soziokulturellen Existenzminimums.

      Die Macht der Herrschenden? Welcher Herrschenden? Glaubt wirklich irgendjemand, eine der aktuellen Parteien, inklusive Der Linken, würde wirklich grundlegend etwas zum Wohl der Bürger in diesem Land verändern? Ich jedenfalls nicht. Wenn ja, sollte sie oder er das mal glaubhaft begründen. Alle diesbezüglichen weltweiten Versuche sind doch bislang immer an den Herrschenden gescheitert, egal wer sie waren.

      Daher bin ich ja ein Fan des imperativen Mandates. Nur so könnte der Bürger tatsächlich Einfluß auf Parteien, Politiker und damit auf die Politik erhalten. Volksabstimmungen und -entscheide allein wären dazu nämlich immer noch nicht ausreichend, da in der Hand der Herrschenden verbleibend. Die NSDAP hat das doch seinerzeit schon erfolgreich durchexerziert. Aufgrund der heute verfügbaren technischen Möglichkeiten wäre ein imperatives Mandat jedenfalls ohne weiteres umsetzbar. Abgeordnete wären dadurch endlich dem Willen ihrer Wähler unterworfen und nicht dem Willen herrschender Klassen.

    • @Otto Meier
      “Da hülfe wohl nur eine Revolution, die in Deutschland so schnell aber auch wohl nicht zu erwarten ist. Der Deutsche ist eben doch mehr Untertan als Revoluzzer.”

      So richtig das auch ist, die Geschichte mit dem TTIP Inhalt könnte da ein wenig nachhelfen. Es muss ja nicht unbedingt gleich eine Revolútion sein, lassen sie mich es mal so sagen, auch ein vereinzeltes unübersehbares Zeichen wäre doch schon was, die absehbare, dümmste und trotzdem wahrscheinlichste Möglichkeit einer Reaktion darauf durch die Regierung, eine massive Repression dürfte dann wohl ausreichen????
      Dass ich weniger Skrupel vor einer Revolution in DE habe liegt wohl daran, dass ich am anderen Ende der Welt wohne. Was mich andererseits die Situation ohne grösseres Eigen-Interesse sehen lässt….

      Sehr schön finde ich was sie zum Thema Solidarität sagen. Und den unerfüllbaren Bedingungen die dafür nötig wären.

      Was für eine Politik Die Linke tatsächlich machen würde, mag ich nicht vorhersagen. Was ich aber feststellen kann ist, dass ich seit längerer Zeit auf eine Äusserung von Frau Wagenknecht warte, der ich nicht voll zustimmen würde!

      Das mit dem imperativen Mandat ist natürlich wieder der übliche Zirkelschluss und sie wissen das sicher. Es sind ja die bereits existierenden Abgeordneten, die das beschliessen müssten.

      Ich glaube zu bemerken, dass wir kaum grössere Meinungsunterschiede haben, Missverständnisse sind wohl jener Begrenzung der Beiträge geschuldet, die in Foren nun mal unerlässlich ist.
      Ihr deutliches Denken und Schreiben hat mich gefreut.

    • Eine gewisse Seelenverwandtschaft läßt sich wohl nicht verleugnen, TDV.
      Was TTIP betrifft, so haben die Bürger Europas in großer Zahl und durch lang anhaltendes Engagement zumindest erreicht, daß das Abkommen nicht einfach durchgewunken werden konnte. Insbesondere die angestrebte Paralleljustiz im Sinne der Wirtschaft zwecks Ausschaltung der nationalen Parlamente stößt dabei auf Widerstand. Allerdings fürchte ich, daß TTIP inklusive irgendeiner Form von Paralleljustiz dennoch kommen wird, zu sehr drängen die großen Konzerne auf die Umsetzung des Abkommens. Obama dürfte das angesichts der einseitigen Vorteile des Abkommens für die USA auch relativ leicht fallen, wieweit die Europäer bereit sein werden, ihre Parlamente zu entmachten, wird sich zeigen. Ob die Demokratie in Europa das überlebt, werden wir sehen. NAFTA und Mexiko lassen grüßen.

      Sahra Wagenknecht ist sicherlich eine der herausragenden politischen Persönlichkeiten in Deutschland. Zwar stimme ich nicht in allem mit ihr überein, aber das wäre wohl auch zuviel verlangt. Das, was mir wichtig ist, die Zukunft des Sozialstaates, da gibt es in meinen Augen bei ihr noch viel Luft nach oben. Allerdings ist sie in Der Linken ja nicht unumstritten, was eine Beurteilung ihrer Aussagen schwierig macht. Da in Deutschland die Chance auf ein linkes Bündnis aber wohl auf Jahrzehnte durch die SPD vertan wurde, kommt Der Linken und Sahra Wagenknecht leider keine allzu große Bedeutung mehr zu.

      Unser kleiner Exkurs hat auch mich gefreut, aber vielleicht sollten wir das bei Gelegenheit an anderer Stelle vertiefen, da wir hier ja eigentlich ein anderes Thema haben.

  39. Egozentrischer Text einer verbitterten Alleinerziehenden
    Tut mir leid, aber so viel Inhaltslosigkeit ist kaum zu ertragen. Ellenlanger Zynismus, dessen Intention völlig im Dunkeln bleibt. Am Ende enttäuscht sie mitdenken Offenbarung ihres ganz persönlichen Problems: Allein, allein, ich bin so allein. Was von Privat zu Privat ganz verständlich ist, denn Alleinerzeihende haben es wirklich nicht leicht. Aber man sollte es mit dem Feminismus und der Politik vielleicht nur aufnehmen, wenn man wirklich Ahnung hat und nicht nur persönlichen Frust! Da hilft es auch nicht, sich selbst zur Twitter-Elite zu zählen. So sorry…

    • Es tut mir leid. Aber ich bin nicht alleinerziehend.

    • Hmmm ...
      Vielleicht könnte dsH wenigstens irgend ein anderes Klischee bedienen ? die Welt ist kompliziert genug.

    • Es tut mir doch auch leid. Ehrlich.

    • Titel eingeben
      Na, da sehen Sie mal wie missverständlich Ihr Text ist. Ich möchte mich entschuldigen, dass ich Ihnen Falsches unterstellte. Dennoch kann ich nicht ganz nachvollziehen, was Sie mit diesem Text bewirken wollen. Auch auf Twitter fällt es Ihnen schwer, sich klar zu positionieren ohne das man den Eindruck bekommt, Sie führen einen persönlichen und leider wenig differenzierten Feldzug gegen Feministinnen. Das ärgert, denn ich will gar nicht bezweifeln, dass Sie ehrbare Absichten haben.

    • @ Miesmuffel
      Weiblicher Twitter-Kampf gegen feministische Aktivistinnen ohne erkennbare Eigenpositionierung.
      #Potz!

      Es ist doch so:
      Frauen wissen, nicht was sie wollen – immer nur, was sie nicht wollen.
      Hehe ;-)

      Gefundene Ironie darf nach Hause getragen werden.

      Dons ‚Positionierung‘ ist über-offensichtlich:
      „Ich als fauler Schlingel aus weniger faulem Hause muss sagen: Ihr seid auch nicht viel besser als wie ich.“
      Als Positionierung habe ich es nur noch nie gesehen.
      Sondern als rhetorischer Trick, Meckerer auflaufen zu lassen.

      Positioniert ist er eigentlich gar nicht. Der haut und piekst nach allen Richtungen. Wie ein betrunkenes Stachelschwein am FKK-Strand.

      Warum soll man das Rumhauen der ’schlimmen Helena‘ verwehren. Ihr Name ’schlimm‘ und ‚Helena‘ ist doch Hint genug. ‚Schön‘ wär langweilig, ebend. Oh Gott jetzt hab ich den Nickname erklärt, dereinst werden mir die Finger an der Tastatur verfunzeln.

      Und jetzt sind Sie wieder dran.

    • @miesmuffel
      Ihre Welt muss ja grau und traurig sein, dass Sie diesen tollen Artikel so verkennen. Meine Frau übrigens nicht alleinerziehend, ich helfe wo ich kann, sieht es in den meisten Punkten wie die Autorin. Den Kampf gegen den Feminismus und Politik muss aufnehmen, denn diese gaukeln uns vor keine Ahnung zu haben. Sie haben sich wahrscheinlich nicht genügend mit der Materie auseinandergesetzt.

  40. @ Schlimme Helena
    Zusammengefasst: Eine Frau möchte sich nicht belehren lassen darüber, wie sie ihr Leben zu gestalten hat. Ihre Klage: Um sie einzuschüchtern und in eine bestimmte Richtung hin zu manipulieren, werde sie mit „dumm“ charakterisiert. Verstehe ich nicht im Jahr 2016. Es sei denn, sie ist wirklich dumm. Warum soll sie sich von „Kräften“ einschüchtern lassen, die sie als „dumm“ bezeichnen, wenn sie nicht dumm ist?
    Als intelligente Frau könnte sie die BevormunderInnen doch problemlos bevormunden und dann genau das machen, was sie möchte. Als engagierte Mutter – zum Beispiel – einmal nachfragen, warum in Grundschulen Handschrift nicht mehr gelehrt wird, sondern Kinder nur noch Druckschrift lernen. Sie könnte sich fragen, welche Auswirkungen das auf die körperlichen, geistigen und seelischen Fähigkeiten ihrer Kinder haben wird und – welche Auswirkung Kinderhort-Betreuung vor dem dritten Lebensjahr eines Kindes hat. Darüber gibt es genügend Studien.

    Sie könnte darüber twittern, welche innovativen Konzepte entwickelt werden könnten, um Beruf und Kindererziehung für Frauen in eine konstruktivere Balance zu bringen. Ich habe einmal eine Tagesmutter besucht, die 5 Kinder unter einem Jahr betreute. Die saßen weinend in Hochstühlen in der winzigen Küche eines Reihenhauses. Im Keller standen Kinderbetten und das Wohnzimmer war abgeschlossen. Erst nachmittags, als die Mütter kamen, um ihre Kinder abzuholen, wurde das Wohnzimmer aufgeschlossen.

    Apropos „Amen Schwester“. Das erinnert mich an viele Einladungen zu muslimischen Frauentreffen. Es wurde gelacht, geschnattert, gegessen und Tee getrunken. Die Schleier durften abgenommen werden. Und alle nannten sich Schwestern!

    Seien Sie ruhig etwas emanzipierter, werte Schlimme Helena. Auch als arbeitslose, alleinerziehende Mutter und/oder erotisch anspruchsvolle Frau. Emanzipation hat eigentlich nichts mit übertriebenem Gender-„Zeugs“ und lesbischen Feministinnen zu tun, sondern damit, zu sich selbst, seiner ureigenen Persönlichkeit zu finden und den eigenen Kindern den Weg zu einer solchen Selbstfindung zu ebnen. Die „arrogante Männer/Frauenwelt“, die sie mit „dumm“ tituliert, wird das schnell adaptieren oder aus ihrem Leben verschwinden – wenn Sie nur überzeugend genug argumentieren und leben. fleurac.blogspot.com

    • @Frau Hildegard Dr. Holtschneider
      Sehr geehrte Frau Hildegard Dr. Holtschneider,

      wir hatten heute eine Pflichtfortbildung bei einem Motivationsberater, einem kleinen Karrieresamurai, der auch nur sein Geld machen wollte und kluge, vorgefertigte Sprüche abließ.

      Ihre motivationverstärkenden Anregungen für „SchlimmeHelena“ haben mich sehr an die Veranstaltung erinnert.
      Sie wird sie oder (Sie?) schon nötig haben.

      Da war noch die kleine Anekdote über Adorno:
      „Adorno liebte das Bild der Flaschenpost. Leo Löwenthal erzählte mir, daß Adorno einst mit Hanns Eisler und anderen Freunden der Emigration am Pazifik stand und seufzte: »Ach, was ich jetzt möchte, ist: die Quintessenz meines Denkens auf einen Zettel schreiben, in eine Flasche stecken und in den Ozean werfen. Dann wird eines fernen Tages auf einer fernen Insel irgend jemand die Flasche finden und öffnen und lesen…«

      Ich hoffe sehr, daß die „SchlimmeHelena“ ihre Flaschenpost bald findet.
      Hans-Ulrich

    • Dr HaHa
      Angesichts der bereits erschienen Kommentare empfinde ich ihr positivistisches Machbarkeitsdenken als ein wenig albern.
      Hat man ihre Anregung zum Lehren der Schreibschrift denn mittlerweile umgesetzt? Kommt aber noch, oder wie?
      Es sind leider immer wieder jene es eigentlich ja wohlmeinenden Menschen wie sie die, statt dem Ganzen ein einem klares NEIN entgehen zu schleudern, statt dessen in ihrer Angepasstheit an die gegebenen Umstände an vorderster Front für gesellschaftliche Misstände verantwortlich sind, weil sie das Bestehende stets legitimieren!

      Besonders gefallen hat mir die unfreiwillige Ironie:

      „Eine Frau möchte sich nicht belehren lassen darüber, wie sie ihr Leben zu gestalten hat.”

      .. ich hatte gehofft, es gäbe schon mehr als eine.

    • Schreibschrift, nicht Druckschrift
      … auch in Bayern gibt es zwar immer wieder seltsame Lehrplanänderungen, damit bestimmte Leute eine Beschäftigung haben und neue Schulbücher verlegt werden können. Ab der zweiten Klasse lernen die Kinder hier weiterhin Schreibschrift, die interessanterweise manche Buchstaben hat wie aus Omas Zeiten. Das kleingeschriebene Zett hat beispielsweise einen nach unten geschwungenen Schnörkel.
      Diktate werden aber auch hier meist nur als geübte Texte in der Grundschule geschrieben (Wochentext). Am bayerischen Gymnasium wird dann jedoch korrekte Rechtschreibung vorausgesetzt.

  41. Dörflicher Akademiker fragte am 29. April 2016 um 01:00 Uhr
    ob man mit dideldudeldum oder so bei der FAZ gut aufgehoben sei. Ich verweise auf das Titelbild der aktuellen Frankfurter Allgemeinen (Fraktur) WOCHE -und sage aber sische doch. Das ist schlimmer als Maas.

  42. Ein jeder möge nach seiner Facon selig werden.
    Und der Staat sollte dieses im Grundsatz ermöglichen. Ganz gleich, wie sich jemand wann wofür entscheidet.

    Nein, er sollte nicht alles und jedes finanzieren, aber Wege zur freien Entschdeidung ebnen.

    Indoktrinierendes, Moralisierendes, Missionierendes, Belehrendes und was weiß ich nicht noch alles hat von wem auch immer dabei nichts zu suchen.

    Nach einer möglichen freien Entscheidung sollten dann allerdings den Konsequenzen ins Auge gesehen werden müssen.

    Freiheit und Toleranz

  43. Gute Vertretungen!
    Don Alphonso, Sie haben bisher gute Vertretung*** für Ihre Gastkommentar-Zeitschlitze gefunden.
    Aber hätten wir anderes erwartet, ehrlich?

    Und Rechtschreibung ist sowieso egal, solange der Text leserlich bleibt, zumindest wenn man sie beherrschen würde, wenn es darauf ankäme.

    „Ich beherrsche die deutsche Sprache, aber sie gehorcht nicht immer.“ (Alfred Polgar).

    Weiterhin einen schönen Urlaub und kommen Sie frisch gestärkt und voller antifaschistischer Kräfte zurück!

  44. TREFFEN der Ehemaligen der Aktion LEBENSBORN IN Köln
    @ ANNA:

    die entscheidung des presserates der republik Österreich, es sei „diskriminierend“ die täter der silvesternacht als „nordafrikansich aussehend“ darzustellen ist richtig.
    wie erst jetzt bekannt wurde, fand am abend von silvester im restaurant Früh in domnähe ein ehemaligen-treffen der aktion Lebensborn statt. nach heftigen alkoholgenuss machen sich die männer auf den weg, ihre heldentaten auch im fortgeschrittenen alter wiederholen zu wollen und selektierten auf der domplatte und im bahnhof – so wie im „falter“-titelbild wohl dargestellt – nahezu ausschliesslich blonde bzw. nordisch aussende frauen im besten gebärfähigen alter.

    es wäre der zeicherin der „pauschalverunglipfenden“ bilder ohne weiteres zuzumuten gewesen, im internet bildvorlagen für nordisch-arische männertypten zu finden.

  45. Ich verstehe das alles nicht...
    Und in meiner Generation – mit Verlaub – bumst diese Debatte niemanden.

  46. Verstehe den Sinn des Textes nicht...
    …auch nach ergänzender Lektüre der Kommentare von der Autorin selbst!

    Nach etwas Überlegen war ich zunächst der Meinung, dass Helena die auf Selbstverwirklichung ausgerichteten Lebensmodelle der Twitter-Feministinnen als ökonomisch und persönlichkeitsbildend unsinnig begreift, und daher stattdessen ihre Geschlechtskolleginnen auf das traditionelle Rollenmodell rückbesinnen möchte: Heirat + Kinder + bleibt zuhause + lasst den Mann arbeiten + profitiert vom Steuervorteil + verwirklicht euch doch selbst, wenn der Mann gerade arbeiten ist (dazu eine prekär bezahlte Haushaltshilfe engagieren, um die Hausarbeit möglichst schnell erledigt zu haben) + habt eine schöne, sorgenfreie Zeit + irgendwie die Spanne zwischen Kinderbetreuung und Rente überbrücken + friedvoll sterben. Durchaus ein provozierender Ansatz, der einer modernen Bloggerin würdig ist.

    Und richtig Provokant: als nicht gesellschaftkonformes Partnermodell wäre hier ein Sugardaddy optimal – also das Traditionelle wäre durchaus als Modell mit moderner Ausprägung vorstellbar! Denn, ob das Leben einer Frau mit einem Sugardaddy nun im post-feministischen Sinn legitimiert werden kann oder nicht, hängt nur davon ab, wer in der Beziehung die Hosen an hat :D Diese Argumentation ist aber auch nur dann gültig, wenn akzeptiert werden darf, dass eine Paarbeziehung eine Machtbeziehung impliziert.

    Aber Vorgaben zu Lebensmodellen will Helena ja genau nicht machen…

    Also, was bitte soll der Text?

    • Sugardaddy ist..
      …zu kurz gegriffen.
      Ich bin verheiratet, habe eine Affäre mit einer bildhübschen Mittdreißigerin und eine körperliche Beziehung zu einer Endzwanzigerin. Alles schöne, starke und erfolgreiche Frauen. Alle sind mir den Arrengements vertraut und auf ihre jeweilige Art zufrieden.
      …und das ganz sugarfrei.
      Ein hervorragendes Lebensmodell.

  47. Eins möchte ich auch noch erwähnen
    Mich hat enorm erstaunt, dass Don Alphonso schreiben kann, was er mag, es wird goutiert.

    Da schreibt eine Gastautorin – wohlgemerkt auf seinem Blog, also in der Tendenz ihr zustimmend – und manche sonst so Anhimmelnden zeigen auf einmal eine andere Seite.

    Erstaunlich, erstaunlich.

    Ich glaube ja nicht, dass das eine Honigfalle von Don Alphonso war, um zu entlarven.

    Aber jene sich Entlarvenden mögen vielleicht in sich gehen, den Text erneut lesen und versuchen, nicht erst mal drauf zu schlagen.

    Denn ihrjenigen, denkt dran, Don Alphonso predigt Toleranz

    • Toleranz? - Objektivität
      Yep, um es neudeutsch auszudrücken.
      Es gibt den Fanclub und den Fanclub. Beide Artikel der Gastautoren waren sehr in Ordnung.
      Der erste, naja, einfach mal über etwas ganz anderes, aber sehr intelligent und reflektiert (wenn auch vollkommen an meinen persönlichen Interessen vorbei – das ist aber ausschließlich mein Problem).
      Und dieser hier, schon sehr politisch, (selbst-)ironisch (was mir gefällt – das ist aber nur meine persönliche Vorliebe).

      Was diesem Artikel ‚fehlt‘, fehlt ihm eben nicht. Auch manchen Kommentaren lässt sich dass entnehmen; kind of ‚Schlimme Helene, was eigentlich willst du uns mitteilen??‘ Das ist eine der Krankheiten unserer Zeit mit ihren jährlich reduzierten Aufmerksamkeitsspannen, dass der kurzfristig geneigte Leser schnell eine Binärentscheidung treffen will im Sinne von die guten ins Töpfchen, die schlechten ins Kröpfchen. Also ein Pro und Con essentiell ohne Dialektik.
      Und das ‚fehlt‘ hier, offenbar, manchem Leser. Eine Anregung der Gedanken, offenbar, ist dann weniger erwünscht.
      Allerdings ist das in Beiträgen von Don Alphonso oftmals nicht anders, weil immer mal wieder jemand sich wundert ‚ich habe gelesen dass Sie sich links einordnen. Sie schreiben aber so rechts.‘

      Alles eine Frage der Erwartungshaltung. Wenn ich sowieso nur meine Meinung lesen will, dann weiß ich (und jeder andere) schon, auf welche Blättchen aus dem großen Walde er sich verlassen kann.
      Adenauer hat es schon so treffen gesagt: „Keine Experimente!“

  48. Wenn ich eine Frau wäre, hätte ich mühelos diese Klage erheben können
    Liebe schlimme (aber so was von) Helena,

    hab lange über den Text nachgedacht, der vieles anspricht, was bedenkes- und diskussionswürdig ist.

    Aber am Ende bin ich bei der Frage, die sich mir gleich sofort stellte. Was macht es, dass ich, wenn ich als Frau geboren wäre, einfach so auch so eine Klage schreiben könnte?

    Wenn es das Schicksal es in diesem Leben gewollt hätte und ich wäre als Frau in dieser Welt, dann könnte ich genau so einen Artikel verfassen. Einfach nur aus diesem Grunde.

    Die Welt wäre dann auch zu mir so wie zu Ihnen. Und vor allem: Ganz gleich und völlig egal, also völlig unabhängig von dem, was ich in der Welt machte, so wäre ich doch auf jeden Fall berechtigt ebeno Klage zu führen.
    Es gibt sicher mehr, als den Geschlechterunterschied, auch in der Frage, was Augen leuchten lässt. Es gibt Eigenheiten der Geschlechter und allgemeine und gleiche Dinge, die aller Augen leuchten lassen: Das rechte Maß von Nahrung, Vergnügen und Hausung z. B. Teilhabe, Chancen und Respekt.

    Immer wenn es um Emanzipation geht, muss ich an Marxens: Karl Marx – Zur Judenfrage
    http://www.mlwerke.de/me/me01/me01_347.htm
    http://de.wikipedia.org/wiki/Zur_Judenfrage , denken. Dort geht es nicht um Kritik am Kapital, sondern um Fragen wie man Unabhängigkeit schafft.

    Die Freiheit der Einzelnen oder der Besonderheiten in der Freiheit aller.

    Und dann fällt mir noch das ein: https://pbs.twimg.com/media/Cgzug92WIAA_qvc.jpg (darauf kam man durch die Quellen des geschätzten Dons, die auch bei Ihnen entlang führten)

    Am Ende haben sich auch das nicht Männer „ausgedacht“:

    „Frauen besitzen im Durchschnitt etwa zwei Drittel der physischen Leistungsfähigkeit von Männern.[44][45][46] Im militärischen Bereich behilft man sich damit, dass Frauen teilweise deutlich geringere physische Leistungskriterien bei Einstellungs- und Fitnesstests zugestanden werden.[23][24] In der Schweizer Armee wurde diese Bevorzugung 2007 wieder rückgängig gemacht.[22]

    Das Sozialwissenschaftliche Institut der Bundeswehr hat die internationale Situation bei der physischen Leistungsfähigkeit von Frauen im Kampfeinsatz und hinter den Linien zusammengestellt:[47]

    Frauen haben im Durchschnitt 55 % der Muskelkraft und 67 % der Ausdauerleistungsfähigkeit von Männern. Die besten 20 % der Frauen haben dieselbe körperliche Leistungsfähigkeit wie die schlechtesten 20 % der durchschnittlichen männlichen Bevölkerung. Nur 3 % von 65.000 untersuchten Soldatinnen der US-Armee, welche körperlich anspruchsvolle Aufgaben durchführen mussten, erbrachten die geforderte Leistung. 45 % der weiblichen Marines sind im Gefechtstraining nicht in der Lage, eine Handgranate so weit zu werfen, dass sie nicht sich oder ihre Kameraden verwunden würden.

    Forderungen nach mehr Training für Soldatinnen ergaben, dass in gemeinsamen Trainingsprogrammen Männer deutlich besser trainierbar waren. Dabei steigerten die Männer gegenüber den Frauen ihre Kraft in den Beinen um 38 %, die Ausdauer um 48 %. Noch deutlicher waren die Unterschiede bei der Kraft im Oberkörper. Dabei steigerten sich die Männer gegenüber den Frauen um 270 %, bei der Ausdauer um 473 %. Höhere Trainingsbelastung wirkt sich mannigfaltig aus.

    Im Einsatz bedarf es im militärischen Sanitätsdienst durchschnittlich zehn Frauen, um mit Krankentragen dieselbe Leistung wie sechs Männer zu erreichen. Der Reifenwechsel am LKW ist aufgrund des Gewichts der Reifen nur schwer durchführbar. Gleiches gilt beim Abladen von schwerem Gerät oder Mannschaftszelten. Im Zweiten Golfkrieg (Erster Irakkrieg) beschrieb Cpt. Mary Roou die Möglichkeiten des Schutzes ihrer Versorgungseinheit vor feindlichem Feuer folgendermaßen: „There is no way that women can dig foxholes or as many as may be required, as men!“ (deutsch: „Es gibt keine Möglichkeit, dass Frauen Schützenlöcher in so ausreichender Anzahl graben, wie es Männer könnten!“)[47]

    Nach einer erfolgreichen Klage gegen die Britische Luftwaffe dürfen Soldatinnen beim Marschieren künftig kleinere Schritte (69 statt 76 Zentimeter) als ihre männlichen Kameraden machen. Die längere Schrittlänge hatte zu Schädigungen im Rücken und im Becken geführt. Zukünftig sollen in Truppen, denen Männer und Frauen angehören, die Soldatinnen das Tempo angeben.[48] Der ehemalige Verteidigungsminister Gerald Howarth bezeichnete den Fall als „This case is completely and utterly ridiculous – it belongs in the land of the absurd.“ (deutsch: „… ganz und gar lächerlich – er gehört ins Land des Absurden.“)[49]

    Im Januar 2014 setzte die US-Marineinfanterie die geplante Einführung von Klimmzugtests für Soldatinnen zunächst aus, weil „etwas mehr als die Hälfte der Teilnehmerinnen an einem Training keine drei Klimmzüge geschafft habe, die Armee aber keine unüberwindbaren Hürden für Frauen schaffen wolle.“[50] Die Fähigkeit, das eigene Gewicht anheben zu können, ist ein Maßstab für die Kraft im Oberkörper und im Gefecht notwendig, um Kameraden zu bergen, selbst über eine Mauer klettern zu können und schwerere Munition zu tragen. Im Gefecht haben US-Marines eigene Ausrüstung von etwa 40 kg, Kanoniere zusätzlich rund 25 kg mitzuführen.[51]“
    https://de.wikipedia.org/wiki/Frauen_im_Milit%C3%A4r#Physische_Leistungsf.C3.A4higkeit

    Es ist wie es ist. Sie sind eine Frau, und können sehr schön klagen (weil Sie klasse schreiben können!! Vielleicht macht das auch die „berechtigte Wut“, ein sozusagen heiliger Zorn).

    Was wäre zu tun? Vielleicht diesen so wichtigen Unterschied der Geschlechter nicht zum scheinbar entscheidensten, nur anscheinend alles entscheidenden, zu machen.

    Man und frau kann dazu auch Kluges bei https://de.wikipedia.org/wiki/Ken_Wilber lesen.

    Wenn ich wirklich intensiv 4 Kinder aufzog und deswegen oft und gern woanders Abstriche hinnahm und eine Ahnung gewann, was es bedeutet reduziert zu sein. Egal. Sie können klagen (begegnen

  49. Don Alphonso, please come back
    Ich lese dieses Blog gerne, weil neben der flott geschriebenen Meinung in jedem Beitrag noch viel Information steckt. Das ist dieses mal leider nicht so und deshalb oszillieren die Kommentare auch zwischen einem stumpfsinnigen Vulgär-Biologismus und ideologischer Verblendung. Also bitte, bitte Don Alphonso kommen Sie zurück oder sorgen Sie für mehr Qualitätskontrolle!

    • Titel eingeben
      Wieso in Englisch?
      Bitte kommen Sie zurück, Don A.
      .
      Bitte in Zukunft Menschen hier schreiben lassen, die erkennbar gelassen sind, die kulturell gebildet oder zumindest interessiert & neugierig sind, die (noch) nicht verbohrt oder gar idiologisiert sind, und die dann auch noch lesbar plaudern können.

    • Jedem seine Filterbubble?
      Ich kann mich irren, aber es tut vielleicht dem einen oder anderen Gewohnheitsleser – ausgewandert oder nicht – gut, mit etwas Ungewohntem konfrontiert zu werden. Das ist auch Teil eines Prozesses, den man, glaube ich, „Lernen“ nennt.

      Was nun die Kommentare unter den Texten des Don Alphonso betrifft, so schweige ich darüber aus Höflichkeit, nicht aus Überzeugung (und bewundere die anscheinend unerschöpfliche Geduld des D.A.)

    • Alle reden lassen
      aber eben auch über diskussionswürdige Beobachtungen. Ich finde ja, dass dieser Gastbeitrag gut geschrieben ist und sympathisiere durchaus mit der Weltsicht der Autorin, aber es fehlt die journalistische Recherche, die Don Alphonso’s Blogs über den gemeinen Meinungsjournalismus erhebt.

  50. Androkratie
    Der SZ Artikel ruft einfach mal wieder zum Kampf gegen das „Patriarchat“ auf, was an und für sich schon eine merkwürdige Bezeichnung für eine Gesellschaft von 1-Kind Familien ist, wenn man denn überhaupt von Familien sprechen kann. Man hat es mit einem Konzept zu tun, dem gar keine soziale Realität entspricht, das heißt aber nicht, man könne es nicht assoziativ in eine Androkratie erweitern. Im Kampf gegen den Mann wird versucht seine HErrschaft zu brechen, die andererseits natürlich herbeigesehnt wird, als soziale Ordnung, am besten noch demokratisch gesteuert ( sozialistisch-demokratisch, wie in unserer Allparteien-Demokratie der Koalitionsfähigen ). Aber was kommt eigentlich dabei heraus, wenn man die Herrschaft des Mannes einmal absolut denkt? Ist das dann noch eine Herrschaft oder ist es schon ein anderes Spiel?

    In einer Androkratie neigt man zur offenen Austragung von Rivalitäten, die die Durchsetzung des Stärkeren befördert, was ein offener und dynamischer Prozess ist, bei dem neue Rivalen immer wieder aus dem Nichts auftauchen, wie Konquistadoren oder Wikinger. Sie reproduziert sich in Kämpfen. In ihrer modernen und zivilisierten Form ist das einfach der Markt und die Subjekte sind Unternehmen. Wenn man beides idealisiert und ideologisch rein hält, kommt so etwas wie ein Anarcho-Kapitalismus dabei heraus, von dem es heißt, er würde die Größe der Subjekte schon irgendwie limitieren, einfach durch ein Übermaß an Auswahl und Rivalität. Das ist dann auch ein Ordnungsprinzip. Gesellschaften sind darin bestenfalls Zweckgemeinschaften, die versuchen sich auf ein Maximum an Wahlmöglichkeiten hin zu optimieren und deren Einschränkung von innen und außen abzuwehren.

    Nun kann man sich fragen, welcher Form unsere eigene Gesellschaft eher zuneigt, jener der agonalen, in der unentwegt Rivalitäten ausgetragen und Risiken eingegangen werden, oder jener, die sich in einen gigantischen Mutterleib zu verwandeln versucht, in das „Große Ganze“, dem alle verpflichtet sind, in dem sie ständig mit Politik, dem Gemeinwohl und allem befasst sind?

    • dreamtimer, verdammt gute Frage.
      Die Antwort wird davon abhängen, wen Sie fragen. Und wann. Meine völlig unwissenschaftliche Vermutung ist, dass die Blase aus Journalisten, Politikern und Sozial“wissenschaftlern“ aller Aktivismusrichtungen darauf grundsätzlich eine andere Antwort geben würden, als die Mehrheit der Bevölkerung. Für erstere ist der gigantische Mutterleib eine gigantische Versuchung für Bevormundung und Belehrung.

      Gruss,
      Thorsten Haupts

  51. Der liebe Gott
    hat die Frauen so schön gemacht, um in uns Männern ganz bestimmte Wünsche zu wecken. Das funktioniert, Seit zigtausend Jahren. Mit Sicherheit hat er aber die Frauen nicht dümmer gemacht, denn unendlich viele dumme Männer beweisen das Gegenteil. Andere Unterschiede gibt es. Wofür ich diesem Gott danke. Die Aufklärung, die ein fortschreitender Prozess ist, (hoffe ich) hat dafür gesorgt, dass Frauen ganz unterschiedliche Lebenswege für sich entwickeln. Wegen des Alleinstellungsmerkmals des Kinderkriegens sind sie gezwungen sich entweder zu entscheiden oder intelligente Lösungen zu entwickeln. Die meisten tun das unaufgeregt, ohne Sendungsbewusstsein, pragmatisch, erfolgreich. Weil der liebe Gott auch noch dafür gesorgt hat, dass Mütter zur Versorgung ihrer Kinder meist das Nächstliegende zu tun.

  52. Zwei Gründe für FAZ
    Jetzt gibts neben Don noch einen weiteren Grund, die FAZ zu lesen. Zumindest den Blog – ich will ja nicht übertreiben.

  53. Verkleideter Gockel (kein Rezept!)
    Tolle Travestienummer, Donna Alphonsa!

    Ist doch wirklich schön, dass man sich heute zu seinen heimlichen Neigungen bekennen und sie ausleben darf.

    Man fragt sich unwillkürlich, was für Fummel Sie beim Verfassen des Textes getragen haben, gilt doch bei der vorliegenden Versuchsanordnung auch für Sie … „Wir wollen gefallen, wir wollen geliebt werden und wir wollen das alles in hübsch dekorierten Orten haben, gerne mit Blümchen und viel Milchschaum“.

    Ein Bild vielleicht? Oder wollen Sie tatsächlich alles unseren wüsten Vorstellungskräften überlassen?

    • Titel eingeben
      Läsen Sie das Blog der schlimmen Helena, könnten Sie ihr schon zutrauen, dass sie ihre Texte selbst verfasst.

      Wären Sie übrigens – wie ich – Sprachwissenschaftlerin, könnten Sie sogar erkennen, dass dieser Text nicht vom Don Alphonso stammt. Aber möglicherweise haben Sie generell Schwierigkeiten, die Leistung einer Frau anzuerkennen? Oder lese ich zwischen Ihren Zeilen ein heimliches, uneingestandenes Ressentiment gegenüber dem regulären Autor?

      (Ich bitte um Entschuldigung für zwei Kommentare an einem Tag.)

    • Sie sind ein Trottel.
      Selbst bei oberflächlichem Lesen ist für jeden mit einem IQ höher als ein totes Schwein offenkundig, dass dieser Blogbeitrag nicht vom Dion stammt. Ihre sonstigen hervorblitzenden Vorurteile lasse ich (für mich sicherheitshalber) unkommentiert.

      Ohne Gruss,
      Thorsten Haupts

  54. Verbiesterte Leserschaft
    Es scheint, als hätte der Don sich hier über die Jahre eine kleine, feine doch recht mäkelige und zum Teil verbiesterte Leserschaft herangezogen.
    Der Autorin Vorwürfe zu machen, wenn man ihren Text nicht versteht,
    sagt vielleicht mehr über den Leser, denn über die Schreiberin.
    Um die Debatte etwas aufzuheitern hier mein heutiges Fundstück
    über eine Frau, die sich weder sagen lässt, sie sei dumm, verdorben,
    rückständig, fortschrittlich oder sonst irgendwas.
    Sie sagt auf ihrem Blog: Fuck every one.
    Darf ich vorstellen, Mia Khalifa, arabischer Pornostar.
    http://www.profil.at/ausland/mia-khalifa-porno-star-doppelmoral-islamische-welt-6339508

    • CHARME
      ja verehrte Anna, ich vermisse auch das, was Otto Schenk besonders an den deutschen so vermisst: Charme ! in beiträgen und kommentaren zu Helena !

  55. Maiwetter
    Wenn der untere Mittelstand etwas gelernt hat, dann dass es ein Leben jenseits von fremddefiniertem Marktwert, Reichtum, Schönheit und sogar jenseits der 40 gibt und Wetter, wo man besser das Picknickdeckenlied singen sollte als an die Leselust seiner Mitmenschen zu denken. So verbleibe ich mit einer Hymne eines misogynen Venezianers an einen Urahnen unseres Gastgebers und richte sie an euch alle:O Tempel der Dichtung, Theater der Erfindungskraft, Wald der Worte und Meer der Vergleiche und fahre in den Garten.

  56. @ goodnight
    „Bin ich froh, dass ich endlich verwelke und nur noch nach meinem Bankkonto bewertet werde. Endlich Ruhe.“

    Und wir bewerten nur zu gerne ausschließlich nach dem „precious“, my love. Gib er es uns und er hat seine Ruhe!

    Gollum, Gollum!

  57. Pingback: De venta en venta / Milchkannen 24 – Geschichten und Meer

  58. GRÜNES FRAUENBILD oder EHEBILD
    lese gerade den text im nachfolgeblatt des Hessischen Landboten über die dreiecks- oder vierecksbeziehungen des superministers Bonde, der den schwarzwälder naturschutzpark so mustergültig durchgesetzt hat.
    da ich eine der beteiligten personen kenne und mir schon länger etwas schwante, bin ich sehr zurückhaltend, aber wie seine ehe zeigt, sind grün-schwarze koalitionen auch nicht das gelbe vom ei. das sollte sich der schwiegersohn von Schäuble merken, aber er lebt ja lieber privat einer schwarz-schwarzen koaltion und koaliert (vorläufig) nur politisch mit grün.

    aber es wird zeit, das parteiübergreifende polyamorie und ihre regeln anerkannt und auch durchgesetzt werden, nicht nur mit pizzakartons lieber DON und liebe HELENA. dazu gehört, laut definiton auch das volle wissen und einverständnis der beteiligten.

    aber BONDE bestätigt zumindest das gängige männerbild: für eine jüngere ist immer platz, dazu noch wenn blond und schlank. wie bei der besetzung von lehrstühlen oder akademischen ratstellen.

    da kann ich nur sagen, er hätte es halt mit einer älteren probieren sollen. und dann auch nicht mit einer, die dem klassischen, bürgerlichen, konventionellen oder sagen wir eher spiessigen eheschema anhängt.

    • Zwei Fragen....
      Wo um alles in der Welt gibt es ein „Nachfolgeblatt des Hessischen Landboten“?

      Und… wieso glauben sie Mann wisse nicht, dass „eine jüngere, wenn blond und schlank“ nur in den seltensten Fällen die Absicht hat „bis dass der Tod uns scheide“ bei einem zu bleiben?
      Ältere Herren haben nun mal das, wovon so manche „jüngere, wenn blond und schlank“ auch gerne mehr hätte, nämlich Geld.
      Die einzigen die ich je angetroffen habe denen dieser Austausch nicht gefällt, waren stets ältere Herren ohne Geld, oder Frauen auf die „jüngere, wenn blond und schlank“ nicht zutrifft
      Man mag das für ungerecht halten, verwerflich ist daran nichts….

    • Titel eingeben
      @TDV, doch, daran ist verwerflich, dass hier intime Beziehungen zum Tauschgeschäft verkommen und die an diesem Deal Beteiligten damit offen eingestehen, dass es ihnen ohn Not um nichts anderes als das Geld. Ich würde wiederum darauf hinweisen, dass ein solches Verhalten eben nicht verboten, aber dennoch allgemein missbilligt wird und eben nicht nur von zu kurz gekommenen Neidern, sondern auch von jenen Menschen, die sich und ihr Leben nicht einfach dem Tauschprinzip überlassen wollen und sich daher von Menschen, die sich mit einem solchen Verhalten gefährlich dem Gebahren der Protagonisten des horizontalen Gewerbes annähern, immer leicht angewidert fühlen werden.

    • Gast, das ist echt witzig....
      „….. doch, daran ist verwerflich, dass hier intime Beziehungen zum Tauschgeschäft verkommen und die an diesem Deal Beteiligten damit offen eingestehen, dass es ihnen ohn Not um nichts anderes als das Geld.“

      Kleiner Tip… da es ihnen noch nicht aufgefallen ist…..:

      Es ist die normalste Sache der Welt!

      „…allgemein missbilligt wird und eben nicht nur von zu kurz gekommenen Neidern…“

      Doch! NUR von Neidern und Heuchlern. Dass es davon sehr, sehr viele gibt, die vielleicht sogar die Mehrheit darstellen, würde ich im Bereich das Möglichen ansiedeln.
      Aber wie ich ja in fast jeden dritten Beitrag schreibe, normale Mesnchen unterscheiden sich von den vielen, vielen Dummköpfen dadurch, dass sie nicht heucheln. Und zwar weder wissentlich, noch ahnungslos.
      Ich bin mir im Übrigen auch darüber klar, dass es der deutsche Nationalsport ist anderen vorschrieben zu wollen was richtig und falsch ist. Deswegen will ich unter solchen Leuten ja auch nicht leben

    • "Gold diggers"
      @TDV
      Männer, die auf eine eiskalte, berechnende Frau hereinfallen, halte ich für ausgesprochen dumm. Sie wissen im Grundes ihres Herzen, was da vonstattengeht und warum, aber sie sind zu eitel, um sich das einzugestehen. Natürlich gibt es Ausnahmen und auch echte Gefühle in solch einer Konstellation, das ist etwas Anderes.

      Nun, mir ist es im Grunde genommen wurscht, was solche Menschen tun. Ich muss es aber nicht gut finden. Ich habe vor jeder Prostituierten, jeder Escort-Lady, jeder Edelhure, die ihrer Beschäftigung freiwillig nachgeht, tausendmal mehr Respekt als vor einem gold digger. Prostitution ist ein faires Geschäft, beide Parteien wissen von vornherein, woran sie sind und worauf sie sich einlassen. Ich wäre eher eine Prostituierte geworden als einem älteren Mann Ge-fühle vorzutäuschen, nur, damit ich bei Prada, Gucci & Co. einkaufen kann. So viel Ehrgefühl besitze ich. Eine Frau, die womöglich nur darauf wartet, dass der Mann den Löffel abgibt, ist für mich das allerletzte. Dafür habe ich nur Verachtung übrig. Bin ich jetzt ein Neider oder Heuchler? Das ist doch lächerlich, aber Ihr Urteil über mich nehme ich gerne an.

    • neue grüne Frauenbilder:
      gelungene Rache! Mitleid auf Facebook!
      die Wirklichkeit alloplastisch angehen statt sich den Kerl vorher genauer zu besehen…
      aber die britishen Greens fordern ja schon die (versicherungsrechtlich bevorzugte) Ehe zu dritt…
      .
      Noch ein neues grünes Frauenbild: im Blättchen des bio-Marktes entdecke ich heute jene junge Dame, die ich über die Mädchenmannschaft-blogroll gefunden und eine Weile interessiert-amüsiert-gerührt ein bißchen mitgelesen habe. Ich freu mich für sie, daß sie ein bezahltes Artikelchen publizieren konnte, bin aber nicht glücklich drüber, daß grüne Konsumenten-Blätter „die subversive Strategie der Fatshion-selfies“ mitbejubeln. Starkes Übergewicht birgt ernsthafte gesundheitliche Risiken. Eßgewohnheiten zu ändern ist nicht
      immer leicht; am besten geht es, wenn man sich vor Augen hält daß unser Essen zu nährstoffreich und unser Leben zu bewegungsarm geworden sind. „Weizenwampe“ googeln, lesen und ausprobieren hilft auch. Andre mit der eigenen Wut anzustecken und die für schicksalhafte Benachteiligungen angebrachte soziale Rücksichtnahme für sich zu arrogieren ist keine unterstützenswerte Strategie.

    • @Tamarisque
      Ich bin da zum Teil bei Ihnen…
      Ich lehne JEDE Form des Eingriffs in das eigenverantwortliche Handeln anderer ab, gerade auch was das Sexualleben angeht.

      „Eine Frau, die womöglich nur darauf wartet, dass der Mann den Löffel abgibt, ist für mich das allerletzte.”

      Hören sie mal bei Volker Pispers rein, was der Lustiges über die Damen Friede Springer und Liz Mohn zu erzählen weiss.
      Wer sein Leben so leben will, warum nicht? Warum das verachten?
      Was die „Neider oder Heuchler“ angeht, so bezieht sich dies auf die Kritiker von Frauen, die aus moralischen Gründen gegen die Verbindung „Sex gegen Geld“ urteilen.

      Sie verurteilen einen Golddigger mehr als eine Prostituierte? Dem kann ich dann allerdings nicht folgen. Wer eine Anna Nicole Smith heiratet, der weiss ganz genau was er tut, und wenn die Frau ein paar Jahre ihres Lebens in so einen alten Sack investiert um hinterher Multi Millionärin zu sein, was gibt es denn da zu kritisieren????
      Und dann auch noch Prostituierte loben, die den sexuellen Notstand sexuell unattraktiver und inkompetenter und nicht-wohlhabender Männer ausnützen, um sich zu bereichern?

  59. Titel eingeben
    Leider verstehe ich gar nicht, worum es der Autorin geht. Frauen sollen Karriere und Kinder haben und dabei noch umsorgt und geliebt werden wollen, mädchenhaft-kindisch sein und von einem soliden Mann, der auch in schwierigen Zeiten der Frau Stütze ist haben wollen dürfen. Soweit ich weiß, ist das doch überhaupt nicht verboten, ich verstehe also die ganze Aufregung nicht und bitte kommen Sie mir nun nicht damit, dass Ihnen allen ernstes ein Zeitungsartikel ihr Lebensmodell madig zu machen in der Lage ist, das wiederum vertrüge sich leider überhaupt nicht mit Ihrer mutigen Selbstbeschreibung als emanzipierte (aber nicht feministische), gebildete und moderne Frau.
    Ich fürchte Ihres und das Problem sehr vieler anderer Menschen ist, dass da relativ viele Erwartungen und Wünsche zusammenkommen, die leider nur Märchenprinzessinnen auf dauer erfüllt werden („und sie liebten sich bis in alle Ewigkeit“).

  60. Don hat seine Gemeinde in ein Minenfeld geführt,
    hoffentlich hat er den Verlegeplan nicht verlegt. Ziemliche Kakophonie hier. Ich könnte jetzt Badinter und ihre vergleichenden Bezüge zu den selbstbewußten Madamen aus dem 18.Jh heranziehen , is mir aber zu dröge und lohnt wohl auch nicht.
    .
    Wüste/schlimme Helena (wüst=Schwäbisch für garstig), Mademoiselle M.(?), Sie erlauben? Hab´ da im März auf Rhodos eine Hotelfachkraft im Service (Rhodos Palace) gesehen und erlebt, eine modest auftretende junge Frau mit exzellenten Manieren, Griechin (naturblond, modische Brille), graziös, so wie man sich die Schöne Helena vorstellt. Es gibt sie. Meine Gattin, darauf aufmerksam gemacht, stimmte mir (altem Sack) gnädig zu, das wollte was heißen.

  61. Titel eingeben
    Also, dieser Goodnight! Ja, wahrhaftig, da sagst Gutnacht! So einen präpotenten Kommentator habe ich auf Don Alphonsos Seite bisher noch nie erlebt. Und vermißt schon gar nicht! Ich stelle mir so ein Maasmännchen vor. Hats wohl arg nötig.

  62. Made my day
    Genial! So aufmüpfig und souverän und völlig unleidend auf den Punkt gebracht – Danke – und ich schließe mich der Empfehlung an – wenn Sie jünger als 40 und super sind: Heiraten Sie einen reichen Mann und machen einen vorsorgenden Ehevertrag! Wenn die Parameter nicht hinkommen: machen Sie uns weiter mit solchen Texten glücklich .

    • Kleiner Tip gefällig?
      „Heiraten Sie einen reichen Mann und machen einen vorsorgenden Ehevertrag!“

      Ehevertrag?
      Da sie es noch nicht gemerkt haben… die Blöden werden auch unter den Männern weniger. In den USA können sie da mehr Glück haben…

    • den vorsorgenden Ehevertrag konzipiert ja der Anwalt des Reicheren
      der beiden; aber mitunter gibt es Gründe (geschäftliche Diskretion z.B.)
      daß auch arme Geschiedene ganz gut aussteigen.

    • LIsl
      Mein Einspruch orientierte sich der von ihnen beschriebenen“Beziehung“: Ein Golddigger, die einen Ehevertrag erzwingen will. Ihre Worte, nicht meine! Und dazu schrieb ich, das auch Männernicht unbedingt immer mehr verblöden, was die Ehe angeht.

      Was die Autorin des Textes angeht, so hat sie einige Fragen die ich direkt an sie gestellt hat, vorsichtshalber lieber nicht beantwortet. Bei allem Respekt vor Don Alphonso, auf solche Gast-Beiträge kann man verzichten! Sie dürfen der „schlimmen“ „Helena“ gerne auf Twitter folgen, ich habe für sowas keine Zeit.


  63. Werte Schlimme Helena, ich habe Ihren Text heute nochmal gelesen und mußte wieder: erst grinsen, dann kichern, dann lachen. Das spricht sehr für Sie. Ihre recht untergründige Betrachtung der Gesamtsituation scheint das Kommentariat jedoch eher ein wenig zu verwirren – so wie der Text ist, würde ich unbedingt mit Witz antworten wollen, aber leider bin ich dazu momentan zu matt.
    Es ist halt nicht so, daß man sich „raushalten“ kann, wenn man Kinder hat, und auch nicht so, daß man jedwedes Elend beheben könnte: da bin ich eher bei Ihnen als bei den diversen Stimmen aus dem Kommentariat.
    Eltern sind auch nur Menschen, und halten sich an vorhandene Strukturen. Und deren Überbau zumindest ist ein ewiger Kampfplatz.

    • Man könnte lesen....?
      In den Bestseller Listen in einigen Ländern dieser Welt stehen mittlerweile einige Bücher, in denen Frauen schildern warum sie ihre Entscheidung Kinder in die Welt zu setzen, für die dümmste Entscheidung ihres Lebens halten.

      Man kann da anderer Meinung sein, sicher, Biologie und Hormone haben ja eine grosse Macht. Aber erst Kinder in die Welt setzen und sich hinterher darüber beklagen, in welcher Welt man das getan hat…. könnte es nicht sein, dass da so mancher seine Vorurteile bestätigt sieht?


    • [„Bestsellerbücher“] Ich hab sonst nichts zu tun als mir das Gejaule von Jammerlappen reinzuziehen (wer jammert, daß er/sie Kinder großziehen muß, würde genauso jammern, wenn er/sie keine Kinder hätte bzw. es mit der Reproduktionsmedizin nicht geklappt hätte: das ist genau die Sorte Leute, die meint, sie könnten Lebensentscheidungen umgehen und ewig 15 bleiben). Im Ernst, wem mit spätestens 17 nicht klar ist, daß Kinderkriegen eine Lebensentscheidung ist, an der sehr viele Konsequenzen hängen, dem ist nicht zu helfen. Und wem mit 30 noch nicht klar ist, daß man für JEDE Entscheidung eben in der ein oder anderen Weise bezahlt (und zwar für den Rest des Lebens), der/die macht sich halt auch mit 70 noch damit lächerlich, gleichzeitig den Batzen und das Weckle erhaschen zu wollen.
      [dümmste Entscheidung ihres Lebens] Dies als „dumm“ zu bezeichnen, halte ich für … bekloppt.
      Es ist nichts Dummes daran, einer neuen Generation Leben zu ermöglichen. Ja, die Konsequenz ist, individuell kürzertreten zu müssen. Dafür macht man dann so seine Erfahrungen damit, auseinanderstrebende Systeme organisatorisch zusammenzuhalten.
      Nicht daß ich von vornherein etwas gegen Leute habe, die selbst keine Kinder in die Welt gesetzt haben – manche wollen ihre Lebenszeit halt von den Mühen der Brutpflege möglichst freihalten, weil sie keinen Nerv dazu haben, und mitunter erzeugen sie was anderes für viele Nützliches oder erziehen später sogar die Kinder der anderen – aber diese Menschensorte (zu der auch ich gehöre) als primär zu setzen ist nunmal schlicht hirnrissig, weil sie es nunmal nicht sind.

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      @tdv, Sie haben mich schon verstanden, beruhigen Sie Sich bitte wieder.

      @colorcraze, wer, bevor er sich dafür entscheidet, oder das herannahende Baby annimmt, erst eine pro und contra Liste erstellen muss, um zu einem Entschluss zu kommen, sollte es ganz einfach besser lassen. Ich frage mich nur, ob es nicht den fitten Yuppiemittvierzigern in ihrer endlosen Selbstbezüglichkeit doch irgendwann langweilig wird. Auch beim Don muss man anerkennen, dass es ihm gar nicht gut tut, wenn er zu viel Zeit vor Twitter oder sonstigen Schrecklichkeiten verbringt, hätte er Kinder, hätte er für solche Faxen schlicht nicht die Zeit und seine Texte könnten wieder interessant und spannend werden. So wie früher. No offense.

    • Danke!
      @colorcraze
      2. Mai 2016 um 15:27 Uhr

      Herzlichen Dank für diesen wunderbaren Post.
      Ich bin Mutter zweier erwachsener Töchter. Ich wollte Kinder haben, ich habe diese Entscheidung keine Sekunde lang bereut. Ich habe bewusst für sie entschieden und habe mein Leben in den wichtigen Jahren so eingerichtet, dass ich für sie da war – ein Privileg, das nicht alle Mütter haben. Trotz der üblichen Pubertäts- und anderer Krisen waren meine Töchter eine Quelle großer Freude für mich. Heute sind wir beste Freundinnen, die beiden kommen nach wie vor mit ihrem Kummer zu mir, ich höre zu, und meistens schätzen die beiden meinen Rat, den ich ihnen allerdings nicht aufzwingen will.

      Wenn manche Frauen es bereuen, dass sie Kinder geboren haben, nun, ich ak-zeptiere das. Es gibt sogar Frauen, die ihre Babys töten oder ihre Kinder im Stich lassen. Es gibt sehr unterschiedliche Menschen auf der Welt, sowohl Männer als auch Frauen.

      Ich weiß auch nicht, was es nun aussagen soll, wenn Bestseller über die Reue von manchen Müttern geschrieben werden. Mutterschaft kann auch ambivalente Gefühle hervorrufen, aber das ist beileibe kein Skandal.

      Bücher über das kleine Glück im Alltag der Familie werden halt selten zu Bestsellern.

    • @Colorcraze
      … es geht nicht um: „Im Ernst, wem mit spätestens 17 nicht klar ist, daß Kinderkriegen eine Lebensentscheidung ist, an der sehr viele Konsequenzen hängen, dem ist nicht zu helfen.”

      Mein Kommentar bezieht sich auf die Tatsache, dass solche Bücher bis vor einigen Monaten NICHT existierten und erfreulicherweise nun auf einmal mehr und mehr Frauen tatsächlich über dieses Thema nachdenken!

      Im Spiegel zB kommen derzeit ein paar 15jährige zu Wort die die Freuden des Klein-Mädchen Mutter-Seins preisen… Ich bin sicher, die werden im „auseinanderstrebende Systeme organisatorisch zusammenhalten“ Grosses leisten.

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      [15jährige Mütter] Im Rokoko war das noch schlimmer, siehe Fausts „ist sie doch wohl 13 Jahre alt“. Allerdings ist die heutige Lebensart auf lange Ausbildung und lange Lebensdauer angelegt, die schwere körperliche Schufterei ohne Ausbildung ist kaum noch irgendwo gefragt, und es sterben auch nicht mehr ständig welche in allen Altersklassen. Insofern werden die Kinder 15jähriger Mütter, so sie nicht eine gesetztere Oma haben, die sich um sie kümmert, voraussichtlich zu nichts kommen.
      (Ich hatte mal eine Arbeitskollegin, die mit 16 in der Lehre ein Kind bekam. Sie wurde noch 15 Jahre später mit „einmal probiert, schon geklappt“ hoppgenommen. – Vor ein paar Jahren im Bekanntenkreis auch 2 Fälle mit 15/16jährigen, die Kinder bekamen. Es gab sehr viel Zoff in der engeren Familie, die Omas waren gar nicht begeistert, aber die Mütter wollten unbedingt ihre Kinder haben. Das eine Kind (der 15jährigen) wird wohl von der Schwiegeroma großgezogen, wie es beim anderen ist, weiß ich nicht.)


    • Irgendwelche Forscher meinten mal, die Frauen, die zwischen 25 und 35 Kinder bekommen hätten, wären am zufriedensten. Wenn früher, kriegen sie meist den Rappel und meinen, sie hätten was verpaßt, wenn später, können sie sich nur noch schwer umstellen (es ist eine große Umstellung, täglich funktionieren zu müssen). Bis jetzt spricht aus meiner anekdotischen Evidenz nichts dagegen.

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      „und erfreulicherweise nun auf einmal mehr und mehr Frauen tatsächlich über dieses Thema nachdenken“
      Ich bezweifle doch sehr, daß das 14-16jährige – die, bei denen eine solche Warnung vor einem voreiligen Schritt angebracht wäre – lesen oder zu lesen bekommen.
      Ich vermute mal ins Blaue, sowas lesen eher welche, die mit 40 sich grämen, daß sie es eben nicht geschafft haben, Kinder zu bekommen, und sich nun damit trösten wollen, daß es, wenn sie welche hätten, auch nicht Gold wäre.

    • Colorcraze, völlig richtig - Entscheidungen haben Folgen!
      Und da man das offensichtlich den heute 20 bis 40 jährigen nicht mehr vermittelt hat, in Erziehung und Bildung, müssen die halt Bücher schreiben, um den Schock dieser Entdeckung zu verarbeiten.

      Betreuter Kindergarten ist ja schon länger meine Beschreibung Deutschlands. Jeden Tag gibt es dafür mehr Belege.

      Ihre anekdotischen Beobachtungen entsprechen meinen und ich halte sie für lebenspraktisch. Allemal mehr wert, als das Gejammere von (beliebige einsetzen) über verpasste oder die Folgen von genutzten Chancen.

      Gruss,
      Thorsten Haupts

    • @colorcraze
      Sie haben mit allem Recht, vor allem mit dem Nachfolgekommentar. Kinder zu haben ist mit Sicherheit das wunderbarste und erfüllendste im Leben, bei allem Generve, bei aller Mühe.
      Aber wie geht das zusammen, wenn man den Menschen von kln auf beibringt sie sollten ihre Induvidualität pflegen und sich „entfalten“, was immer das heißt? Die Abstriche zu machen ist doch kaum jemand bereit.m

      Man schiebt es gerne auf Kita Stellen etc., aber die Wahrheit ist, heute wollen alle möglichste lange jung bleiben. Und jung sein bedeutet Party, Reisen, was erleben, sich etwas leisten.

      War früher das Selbstverständnis jung zu heiraten und Kinder zu bekommen ein einseitiges Rollenbild, so ist es das heutige „das geht immer noch, notfalls mit Social Freezing“ nicht minder. Und das wohlgemerkt für beide Geschlechter.

    • Ich ja nicht unfreundlich sein, colorcraze...
      Aber wie sie aus meinem Satz: „…und erfreulicherweise nun auf einmal mehr und mehr Frauen tatsächlich über dieses Thema nachdenken“ den Schluss ziehen können, ich hättwolle damit angedeuten, dass Teenies jetzt anfangen nachzudenken und noch dazu dabei auch zu den richtige Schlüssen kommen, das wissen wohl nur sie.

      Wir hatten das ja schon ein paar Mal hier im Blog, dass die sinkenden Geburtenzahlen in Mitteleuropa auf die Gebildeteren zurück zu führen seion..

      Wieviele Kinder sagten sie, haben sie?

  64. Erfolgreiche Frauen?
    In vielen Beiträgen des Blogs geht es immer wieder um erfolgreiche Frauen im Sinne von Karriere.
    Unter 40, über 40, etc.

    Alles sehr protestantisch/calvinistisch/ bürgerlich…

    Wie wärs mal mit einem aristokratischen Ansatz?
    Viele Kinder sind in diesen Kreisen weiterhin en vogue, ansonsten wird möglichst immer noch gerne das Leben mit Grandezza genossen, falls es sich finanzieren lässt.

  65. Banale Verallgemeinerungen
    @Goodnight 29.4.16 21.03 Uhr
    „Sie werfen mir vor, Frauen nur nach dem Aussehen zu bewerten, teilen mir aber die ganze Zeit mit, wie doll Sie mal und immer noch aussehen.“

    Der Unterschied: Sie und Ihre Buddies, wie z.B. ExExpat reden nicht von Ihrem eigenen Aussehen, während ich von *meinem* eigenen Aussehen rede. Sie erkennen den Unterschied, oder?

    Sie dagegen lästern kollektiv über Frauen, Beispiel: Frauen über 40 würden nur noch wie ein Mann behandelt werden, (vermutlich wegen der schwindenden Reize, gell). Das ist so oberflächlich und albern, dass es weh tut!

    Nicht im Traum würde es mir oder überhaupt einer anständigen Frau in den Sinn kommen, über das Aussehen von Männern bestimmten Alters kollektiv zu lästern. Das wären doch arg peinliche, banale Verallgemeinerungen, oder. Wenn ich über mich persönlich erzähle, weiß ich wenigstens, wovon ich rede.

    • Verallgemeinerungen
      @Tamarisque,

      Also nochmal: Diese Pauschalaussagen sind in der Regel wahr. Es gibt Ausnahmen, aber ohne Verallgemeinerungen könnte man über nichts mehr Aussagen machen als über seine eigene Vorliebe für Pasta und Rainaissance Madrigalen. Das wäre dann in der Tat oberflächlich. Ein gebildeter Mensch weiß, wie er eine verallgemeinernde Aussage zu verstehen hat. Das Objekt der Aussage lebt auf einer Normalverteilung, die einen Mittelwert und eine Varianz hat. Natürlich gibt es 6Sigma-Ausreißer, aber es ist eben sehr unwahrscheinlich. Wer solche Aussagen auf sich selbst bezieht ist, nun ja, nicht gerade ein rationaler Denker, sagen wir es mal so.

      Aktuelles Beispiel: Frauen ab 40 werden in der Regel (haha) eher weniger attraktiv für ihr männliches Umfeld erscheinen als im Alter von 25 Jahren. Sie bekommen einen Bart, Falten zeigen sich, die Schwerkraft fordert ihren Tribut ein etc. . Das sind Tatsachen. Das hat mit lästern nichts zu tun.

      Übrigens tut das Aussehen von Männern wenig zur Sache. Natürlich sollte man nicht übergewichtig sein und auf sich Acht geben, aber Frauen ab 25 schätzen doch eher das Haus und das Auto und das Jahreseinkommen. Jüngere Frauen sind eher vom sixpack beeindruckt. Das alles ist übrigens nicht nur vor dem Hintergrund der Evolution sehr plausibel, sondern empirisch erwiesen. Also nicht wütend werden, das ändert ja doch nichts.

    • Rationales Denkvermögen
      @ ExExpat
      Wenn ein Poster wiederholt schreibt, dass *alle* Frauen so und so sind, so ist die Formulierung „banale Verallgemeinerung“ die einzig zutreffende und etwas ganz Anderes als was Sie versuchen mir zu erklären, als könnte ich dazwischen nicht unterscheiden.

      Nachdem ich solch einen Unsinn lese, im Jahr 2016[!] wie Sonderbehandlung einer Frau als „Prinzessin“, wollte ich darauf hinweisen, dass nicht alle Frauen darauf Wert legen. Daraufhin wurde ich persönlich angesprochen und habe entsprechend persönlich geantwortet. Den dezenten Hinweis auf mein Denkvermögen können Sie sich schenken.

    • "alle"?!?
      Werte Tamarisque,

      ich denke nicht, dass ich von „allen“ Frauen gesprochen habe. Ich habe sehr wohl differenziert, zwischen Frauen die in ihrer Jugend als schön galten, und denen, die arbeiten mussten um zu etwas zu kommen, weil sie z. B. übergewichtig oder einfach unscheinbar waren. Das habe ich explizit so ausgeführt. Wie man daraus auf ein Urteil über alle Frauen schließen kann ist mir, höflich gesagt, sehr schleierhaft. Ich habe explizit nicht über alle Frauen gesprochen, sondern eine Fallunterscheidung vorgenommen. Dass jedoch der Großteil an Frauen mit 25 attraktiver wirkt als mit 40 ist eine Tatsache. Männer mögen Frauen meißtens ohne Bart. Außer vielleicht einer Gruppe von extremen Fetischisten, die auf Menopausenbärte stehen. Solche Männer sind mir aber noch nie begegnet. Und ich habe ja vom Großteil gesprochen, also nicht von allen.

      Ich kann Ihre Entrüstung ehrlich gesagt nur so verstehen, dass Sie ein inkorrektes Verständnis meiner Äußerung haben. Oder wollen Sie vielleicht gar das genaue Gegenteil von dem verstehen, was ich geschrieben habe? Es kann ruhig Ihr kleines Geheimnis bleiben ;-)

  66. Titel eingeben
    ich verweise nur auf die bild v. 11.4. mit den ghettos aber das ist alles männersache selbstgemacht heute gibts ähnliches in fas von kölln auch männersache oben wohnen die superreichen und unten die alleinerziehenden ja da kann nie ein gespräch zustandekommen zwischen all den schichten

    lassen sie mal auf diese hochhäuser 2 frischluftetagen einbauen und aufstocken und dann werden sie sehen wie das gebäude mit leben gefüllt wird vor lauter sonnenauf- und untergänge kommen sie gar nicht mehr zum erdbeerverzehren geschweige denn zu ihren turnübungen und die sind für ausländer auch wichtig die sind genauso übergewichtig und leiden an allerhand krankheiten aber soweit hat noch kein mann gedacht
    und dass man kleinkinder dort oben wo sich alles trifft mal kurz für 1-2 stunden abgeben kann versteht sich sowieso also wo ist der IQ und EQ der männer? der schwerverdiener (und auf der rückseite gibts einen artikel alles selbstgemacht ja das wird dann auch noch international untereinander ausgetauscht) so jetzt noch einen schönen abend und keinen frust

  67. Titel eingeben
    Du hast den so genannten Penisneid vergessen, liebe Helena. Der quält uns ja wirklich das halbe Leben. Aber dann (quasi als Trostpflästerchen für die besagte 40-Grenze) kriegen die meisten von uns doch irgendwann die Kurve – und leben einfach länger, während die engagierten Jungs um uns rum ins Gras beißen. Ha! Und was ist entspannter als eine Runde jener alten toughen Frauen, die es so weit gebracht haben.

    • soziale Entwertung durch Alter
      erleben Frauen nicht generell und überall: in Teilen Schwarzafrikas z.B. ist die alte Frau geschätzt, ihr Rat wird stets eingeholt…
      Penisneid ist ein kompliziertes Konzept: am einfachsten zu verstehen als Empörung über (soziale, intellektuelle, aber auch motorische) Einschränkung, in gewissem Sinne (aber eben doch nicht restlos, weil es eben eine psychisch repräsentierte physische Realität auch gibt) Genderung…

  68. Verfallsdatum für weibliche Attraktivität
    @ ExExpat
    „Aktuelles Beispiel: Frauen ab 40 werden in der Regel (haha) eher weniger at-traktiv für ihr männliches Umfeld erscheinen als im Alter von 25 Jahren. Sie be-kommen einen Bart, Falten zeigen sich, die Schwerkraft fordert ihren Tribut ein etc. . Das sind Tatsachen. Das hat mit lästern nichts zu tun.“

    Ich weiß nicht, welche Frauen Sie kennen. Das interessiert mich auch nicht. Aber welche Frau bekommt bitte schön einen Bart mit 40? Soll das eine Veräppelung sein? Frauen mit 40 sehen heute jung und schön aus, es sei denn sie las-sen sich komplett gehen oder kommen aus der Unterschicht.

    Wenn Sie meinen, dass nur 25-Jährige den Ansprüchen der Männer genügen, so erheben Sie sich über das weibliche Geschlecht auf eine abstoßende Art und Weise. Männer und Frauen können sich noch im hohen Alter in sich gegenseitig verlieben. Nur nicht diejenigen, deren Horizont so dermaßen eingeschränkt ist, dass sie es nötig haben, dem anderen Geschlecht mit einem Verfallsdatum zu versehen. Aber vielleicht schmeichelt das dem eigenen Ego.

    „Übrigens tut das Aussehen von Männern wenig zur Sache. Natürlich sollte man nicht übergewichtig sein und auf sich Acht geben, aber Frauen ab 25 schätzen doch eher das Haus und das Auto und das Jahreseinkommen. Jüngere Frauen sind eher vom sixpack beeindruckt. Das alles ist übrigens nicht nur vor dem Hintergrund der Evolution sehr plausibel, sondern empirisch erwiesen. Also nicht wütend werden, das ändert ja doch nichts.“

    Sie haben nichts verstanden. Darum ging es gar nicht.
    Ich habe zwei wunderbare Töchter. Ich kenne ihr Wesen, ihre Denkart. Sprechen Sie bitte nicht im Namen der heutigen jungen Frauen!

    Ich bin nicht wütend, höchstens enttäuscht von dem Niveau der Diskussion in diesem einzelnen Blog. Von selbsternannten Intellektuellen erwarte ich mehr. Diesen Stil kenne ich zu genüge aus SPON. Ich könnte mich in den Hintern beißen, dass ich überhaupt auf diese Diskussion eingegangen bin. Damit ist von mir alles gesagt.

    • Diskussion?
      Werte Tamarisque,

      eigentlich findet hier gar keine Diskussion statt. Ich beschreibe nur einige Effekte die der menschlichen Biologie und unserer Evolution und unserem Sexualdimorphismus entspringen. Diese Effekte leugnen Sie, woraus ich schließen muss, dass Sie nicht an die Evolution des Menschen, sondern an Adam und Eva im Paradiesgarten glauben. Das ist auch ok, aber eben keine Grundlage für eine Diskussion die auf beweisbaren Tatsachen basiert. Alles was von Ihnen kommt ist Empörung und ‚virtue signalling‘. Argumente haben Sie kein einziges vorgebracht, sondern stets nur Tatsachen geleugnet, die man in jedem Buch über Humanbiologie nachlesen kann. Das Paarungsverhalten des nackten Affen ist sehr gut verstanden.

      Und eines noch zum Schluss: Kein Mensch kennt irgend einen anderen Menschen wirklich. Wir tragen Masken und die, die uns am vertrautesten erscheinen sind uns völlig fremd. Zu keinem Zeitpunkt wissen wir auch nur ansatzweise welche Gedanken, welche Pläne sich hinter der Fassade, der Maske, den scheinbar vertrauten Affekten und dem Mienenspiel verbergen. Wir haben die Vorstellung nur so lieb gewonnen, da sie uns in der Nacht schlafen läßt.

  69. liebe Tamarisque, liebe Schlimme Helena
    hier geht’s eigentlich immer viel netter und nachdenklicher zu…
    .
    Es gibt zwischen den Geschlechtern nicht nur Penis-Neid, sondern auch Neid auf weibliche narzißtische Selbst-Besetzung und der, denk ich, hat sich in manchen Beiträgen, beginnend mit dem allerersten, gezeigt.

  70. You have demonstrated EVERY loathsome characteristic of the male personality
    Sehr geehrte Tamarisque,

    ist es nicht letztlich doch so einfach:

    Schöne Frauen kommunizieren gerne mit bösen Jungs und vice versa.

    Letztlich dominieren die grundlegenden Strukturen und wir sind nur die Marionetten.

  71. Titel eingeben
    „A while back we heard that 50 is the new 30, but Hollywood has gone beyond that, as a whole new reserve corps of talent is emerging to tell us that 70 is the new 35, and that at 60 you’re a mere baby.“

    Stammt aus der recht witzigen TV Serie “Grace and Frankie”, mit Jane Fonda, Lily Tomlin, Martin Sheen und Sam Waterston, alles flotte 70er…

    • Titel eingeben
      Sie sollten nicht alles glauben, was Ihnen Hollywood so erzählt.

    • Keine Angst....
      Ich wollte nur nicht mit meinem eigenen Alter und meinem Lebensstil angeben… ooops!

      (ich werde bald 70 und spiele in einer Mannschaft von 25jährigen, es geht also alles)

  72. Die Kunst der Menschenführung
    Man schütte einen Haufen „Genderknochen“ gut sichtbar ins Lebens- umfeld und im Nu balgt sich eine unübersehbare Meute von Kämpfern für das eigene Geschlecht, dessen Anzahl rasant gestiegen ist. Somit ist erst mal sichergestellt, dass sie so mit ihren Genderkämpfen beschäftigt sind, dass sie viel Wesentlicheres völlig aus dem Blick verlieren und man ungestört seine Tagespolitik umsetzen kann. Wen interessiert da noch der Zustrom von „überqualifizierten“ Fachkräften, die „Zerzinsung“ des Ersparten oder die „Entrentung“.
    Dann kommt es letztendlich erst dann zum genderneutralen „Wundenlecken“, wenn alle Messen gelesen sind.


    • Naja, man kann sich halt nicht ausschließlich mit diesem derzeitigen Thema No 1 befassen, sonst kriegt man den Rappel. Ab und an muß man mal einen Schritt zurücktreten. Ich nehme aber an, der Don wird dazu in nächster Zeit schon noch wieder was bringen, ich meine mich an derartige Andeutungen zu erinnern.

  73. Titel eingeben
    Ich habe ein paar Tweets der Autorin durchgelesen. Den dort zur Schau gestellten Humor fand‘ ich schon damals in der Schule bei 15 jährigen Altersgenossinen nur peinlich. Die Vorstellung, meine Mutter säße da und schriebe und veröffentlichte ein solches Zeugs, die ist ziemlich schauerlich.

    • Ach ja ?
      Naja, dass sie Twitter benutzen sagt einiges über sie, weniges über die Autorin, die aus Auflagezahlen darauf angewiesen ist.

      Ich lese im Gegenstaz zu ihnen lieber Bücher, weil die meisten Autoren dort merh Zeit an die Foprmulierungen verewenden als in einem „Tweet“.(Sagt man das so? Tweet?)

      Undich war hocherfreut, wie ich ja immer hoch erfreut boin wenn ich jemanden dieser Generation antreffe, der sich den „Werten“ der dummdoofen Spiesserwelt verweigert.

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      @tdv, dankenswerterweise muss man keinen Twitteraccount eröffnen, um Tweets, ja, so heißen die Postings auf Twitter, lesen zu dürfen. Und da war ich dann eben so frei, um bei der Schlimmen Helena (38) mal nachzuschauen.

      Sie haben an anderer Stelle Ihr reifes Alter erwähnt, deshalb können Sie das nicht wissen, aber lassen Sie mich Ihnen sagen, es ist heute keineswegs etwas besonderes, dass Personen ganz unabhängig vom Alter ihre persönlichen Sorgen und Nöte im Internet veröffentlichen. Es ist eben nicht nonkonformistisch, sondern voll im Trend – bei manchen Menschen.

      Sind Sie wirklich der Ansicht, die SH verweigere sich den Werten der kleinlichen Spießerwelt? Mein Eindruck ist eher, dass Sie sich über mangelnde Anerkennung aus eben jenen verkrampften Kreisen beschwert. Und das ist immer konformistisch!

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      @tdv, noch ein kleiner Nachschlag: Bevor Sie das nächstemal irgendjemanden vorwerfen, er läse keine Bücher mehr, geben Sie sich mit dem Schreiben Ihrer Kommentare bitte mehr Mühe, das sieht aus wie Kraut und Rüben und man vermutet hinter dem Menschen am Sendergerät sehr leicht eben keinen belesenen Buchfreund, sondern eher einen wütenden Facebook- und Youtubekommentareschreiber.

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