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Stützen der Gesellschaft

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Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Vergesst Andrej Holm, hier kommt der Sexzwang

| 321 Lesermeinungen

Tanzen lass all sie wild durcheinander
Don Giovanni

Der Sozialismus hat uns nicht nur Stasi-Mitarbeiter vom Format eines Andrej Holm oder einer Anetta Kahane gegeben, die ein paar lumpige Ostmark oder gar Kuchen für ihre Dienste annahmen, sondern auch den Niedergang einstmalig privilegierter Lebensformen. Man spricht da von gefallenem Kulturgut, und kaum ein Kulturgut ist so gefallen wie meine Gruppe innerhalb der besseren Gesellschaft. Denn früher war das Leben als Single nur den die willigen Zerlinen flachlegenden Don Giovannis vorbebalten, oder den Don Alfonsos, die die Despinas dieser Welt für Dienste bezahlen konnten. Singledasein musste man sich leisten können, und wie prunkvoll es früher war, sieht man beispielsweise an der Würzburger Residenz, einem Luxusbau fränkischer Singlefürstbischöfe. Alte, weisse Männer, die es sich leisten konnten, auf die Meinung von leibeigenen und bildungsfernen Schweinehirten nichts zu geben.

wc

Die Bildungsferne von damals ist uns geblieben, aber die Leibeigenen wurden frei und statt Schweinehüten lernt man heute etwas mit sozialen Medien, etwa als hauptberuflicher Zensor im Auftrag von Bundesehernursomittelgrossinquisitor Heiko Maas. Im Barock blieb einem nichts anderes als die Heirat, wollte man Sex und gesellschaftliche Anerkennung, und nur die Reichsten und Unabhängigsten konnten sich sexuelle Freizügigkeiten ohne Sanktionen leisten. Heute steht das jedem offen, niemand wird ausgegrenzt, wenn er mit 20 noch nicht fest gebunden ist, die meisten leben sich und ihre Triebe lang aus, und besonders lang machen sie es dort, wo Kahane und Holm ihre Pflichten erfüllen: In Berlin. Ich kenne in Berlin enorm viele Leute, die auch im fortgeschrittenen Alter allein leben. Aber nicht wie bei unsereins, weil da nun mal der Stadtpalast ist und man standesgemäß lebt, wie es die Vorfahren taten, und die Partner aus der gleichen Schicht haben natürlich auch ihren eigenen Flügel in ihren eigenen Anwesen.

wua

Nein. Sie machen es im Eigentum anderer Leute. Single ist man heute mehrheitlich nicht mehr im eigenen Palast, so wie es Don Giovanni besang: “Reich mir die Hand mein Leben, komm auf mein Schloss mit mir. Kannst Du noch widerstehen, es ist nicht weit von hier.” Moderne Singles machen das in Mietwohnungen. Besonders in Berlin. Nirgendwo gibt es mehr Mieter, und besonders dort stiegen die Mieten – um das zu wissen, muss man sich übrigens nicht durch die altsozialistischen Elaborate von Andrej Holm arbeiten, jede Investorenseite zeigt die gleiche Entwicklung. Hier übrigens mit dem Anstieg der Mietpreise unter den beiden rot-roten Regierungen, die offensichtlich ihren Teil dazu beigetragen haben, eine Gentrifizierung zu schaffen, gegen die Holm nun als Staatssekretär der um die Grünen erweiterten Verursacherregierung antreten soll.

wub

Holm behauptet ganz in Tradition der DDR, das Problem seien Investoren, die die Preise der Wohnungen und Mieten nach oben treiben. Ich behaupte ganz in Tradition der Stadtpalastbesitzer, dass Holm keine Ahnung von den wahren Ursachen hat. Die wahre Ursache ist die Aufhebung der Leibeigenschaft in Verbindung mit der sexuellen Befreiung. Berlin hat nicht zu wenig Wohnraum, Berlin leidet am Sexualverhalten des Schweinehirtennachfahren. Speziell jener Landbevölkerung aus dem Süden, das sich aus den reichen Ländern aufmacht und in Berlin siedelt, weil es dort immer noch sagenhaft billig ist. Für die Miete meiner Wohnung in Schwabing bekäme man auch heute noch problemlos die dreifache Fläche in Friedrichshain. Ich habe selbst in Berlin gelebt: Es ist, verglichen mit Bayern, spottbillig. Selbst prekäre Existenzen, die von Aufträgen des Tagesspiegels abhängig sind, müssen nicht unter Brücken schlafen. Relative Armut in Bayern erlaubt in Berlin immer noch einen grosszügigen Lebensstil ohne den Zwang, sich mit anderen arrangieren zu müssen.

wud

Niemand, der Mitte 20 ist und zuwandert, muss sich daher mit Mitbewohnern herumschlagen, wenn er eine intoxinierte UdK-Studentin oder einen rumänischen Hoffentlichvolljährigen aus Schöneberg mit nach Hause nimmt. Diese Unabhängigkeit ist unkompliziert zu bewerkstelligen und macht das Sexualleben angenehm. Eventuelle Dauerpartnerschaften lassen sich mit zwei getrennten Wohnungen arrangieren, ohne dass man auf Zufallsbekanntschaften aus dem Dark Room verzichten müsste. So eine Singlewohnung garantiert Ausschweifung und Laster, und eine etwaige Vermüllung stört dann auch keinen. Ich hatte in meiner Wohnung in Berlin ein eigenes Zimmer für die Zwischenlagerung von Kronleuchtern! Es hat wirklich Vorteile. Man kann kommen und gehen, wann man will. Man kann leben wie ein fränkischer Fürstbischof. Und deshalb hat Berlin so exorbitant viele Einpersonenhaushalte. Mehr als jede zweite Wohnung in Berlin wird von einem Single bewohnt – und davon wiederum die Hälfte von noch leicht paarungsfähigen Menschen im Alter unter 50 Jahren. Die Hälfte der 881 613 Singlehaushalte.

wui

Runden wir wie so ein Koalitionsvertrag grob auf, auf eine halbe Million, die alle noch unter den Begriff Berufsjugendliche fallen können. Das sind 500.000 Bäder, die teilweise vermutlich genutzt werden. Und das sind 500.000 Küchen mit dem Aussehen von Kabul, die vermutlich nur seltenst einmal begangen werden. 500.000 Dielen. Und sicher mehrere hunderttausend Zweitzimmer, die als Rumpelkammer genutzt werden. Alle reden von Gentrifizierung, aber der übelste Platzfresser ist nicht der Milliardär in seiner Villa am See, sondern das Massenphänomen der allein wohnende Jungberliner, die sich mit niemandem arrangieren wollen. Jeder braucht sekundäre Flächen nur für sich allein, in denen er sich kaum länger als ein paar Minuten am Tag aufhält. Rot-Rot-Grün will das bekämpfen, indem “bezahlbare Wohnungen“ errichtet werden, die dann über kurz oder lang erneut dem Platzvernichtungsgrund Nummer Eins zum Opfer fallen: Dem privilegierten Sauhirtennachkommen, der seinen ungebundenen Lebenswandel will. Und neostalinistische Staatsübergriffe auf Investoren, damit er dafür wenig zahlen muss. Diese 500.000 jungen Singles – das sind dann auch die, die mehrheitlich Rot-Rot-Grün wählen.

wue

Zum Dank sprechen Aktivisten wie Holm dann auch nicht darüber, dass bei der Beendigung der Leibeigenschaft Fehler gemacht wurden, deren direkte Folge der rasante Anstieg der Singlehaushalte ist. Holm und Co. schicken Arme vor, die für weniger Miete und weniger Rendite der Investoren demonstrieren sollen, und nicht gegen Alleinwohner, die alle ein Bad, eine Küche und einen Flur brauchen, und damit gut 15m² den wirklich Armen entziehen. Holm spricht nicht von Singles, die zwei oder drei Zimmer allein bewohnen, ohne dass sie aufgrund ihrer Abstammung dazu berechtigt wären, und sich das auch nur in Berlin leisten können. Holm meint, dass in Berlin über 100.000 Wohnungen fehlen, und mehr, noch mehr scheussliche Blocks in sozialistischer Tristesse gebaut werden sollen. Ich sage, die bestehenden Wohnungen werden nur von seinen Wählern falsch belegt.

wuh

Also, Stasi raus und Leibeigenschaft wieder rein. Mein Vorschlag geht an die Wurzel des Problems: an die epidemische Ausbreitung des Singlehaushaltes in Berlin. Man muss nicht die Investoren bekämpfen, sondern jene, die allein zu viel Platz brauchen. Zu diesem Zwecke sollte man alle Singles auf mehr als 25m² vor die Wahl stellen: Entweder bezahlen sie eine progressiv-quadratmeterabhängige Strafsteuer auf die Miete wegen Zweckentfremdung von Wohnraum ärmerer Schichten. Oder sie nehmen eine Art Wohnungs-Tinder an und erklären sich bereit, mit einer anderen Person des gewünschten Geschlechts zusammen zu ziehen, auf maximal 70m². Zumindest bei den städtischen Wohnungen sollte das doch kein Problem sein. Wenn es gelingt, die Hälfte der Berliner Singles zu konsolidieren, werden hunderttausende von Wohnungen frei. Und hunderttausende zahlen eine üppige Strafsteuer, die aber zu verschmerzen ist. Weil Berlin immer noch billiger als zivilisierte Regionen des Landes ist, und so eine Singlewohnung dann ansatzweise das ist, was sie früher in Form des Palastes einmal war: Ein Luxus, der bei Geschlechtspartnern als Zeichen des Wohlstands die Beischlafwahrscheinlichkeit erhöht. Berlin hat dann genug Wohnungen entgentrifiziert und kann sie, wenn es zwischen den zusammen gezogenen Singles klappt – Willkommensgeschenk ein Kasten Wodka, dann flutscht das – den Wohnraum an junge Familien geben. So ähnlich funktionierten übrigens auch Hauszuweisungen im Absolutismus, und der hat eindeutig besser und schoner gebaut, als Holm und Genossen es je können würde.

wuf

Wem das nicht passt, der kann ja immer noch nach Brandenburg ausweichen, wo es Leerstand und günstige Preise gibt – auch das ist von Vorteil. Mein Vorschlag ist viel besser als die Idee, die pervers hohe Grundsteuer, mit der das roträuberische Berlin alle Mieter sozial ungerecht schröpft, zu halbieren. Mein Vorschlag sorgt für bessere Auslastung, zwingt Menschen, wieder miteinander zu reden, reduziert Messietum und ist sozial gerecht, wenn man einmal von Einschränkungen der Freiheit absieht, die aber nicht so schlimm wie unter der alten oder neuen Stasi sind. Man könnte das mit frivolen Festen begleiten, oder mit einer Art Darkroom-Roulette zur Partnervermittlung, auf dass es dem libertären Zeitgeschmack gefallen mag. Den Weg dorthin mit Blumen der Sünde bestreuen, Broschüren entwerfen, Medien schmieren, damit sie die richtige Einstellung verbreiten. Sage mir bitte keiner, Lokalblätter wie der Tagesspiegel würden da nicht lustvoll mitstöhnen. Die besten Ehen im Fürstbistum Würzburg wurden auch auf den Weinfesten begründet.

wug

Also, liebe SED-Nachfolger, man muss niemanden überwachen, enteignen, deportieren, zusammenknüppeln, umerziehen, drangsalieren, wegsperren und bespitzeln, um die Wohnungspolitik vom Gentrifizierer zu befreien. Und vielleicht wählen die Zwangsgeehelichten Euch dann auch weiterhin, weil es vielleicht gar nicht so schlecht ist – bei uns in der Provinz leben die Menschen jedenfalls gern zusammen, weil es Sicherheit, Zuneigung, Verständnis und gemeinsames Ersparen schöner Dinge erlaubt, bei geringeren Kosten. Die Vorteile erkennen die Wähler der grünbeholfenen SED jetzt noch nicht, aber man muss ihnen halt erklären, dass es sich dabei um sozialistische Tugenden handelt. Das war in der DDR damals mit der Unterdrückung auch nicht anders.

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321 Lesermeinungen

  1. Immobilie in Brandenburg, ob das ein gute Idee ist?
    Sie kennen den? Was passt nicht in die folgende Reihe:

    Tripper
    Herpes
    Eine Immobilie in Brandenburg

    Natürlich der Tripper, den kann man wieder loswerden.

    • Es gibt auch berlinnahe Ecken. Potsdam ist schon hübsch.

    • Titel eingeben
      Wir – Berliner – fahren sehr oft einfach mal so mit der S-Bahn nach Potsdam, gehen durch die Gärten, ins Restaurant… Oder nach Werder (zum Ortstarif der S-Bahn) und laufen von dort zurück nach Potsdam…
      Ja, es gibt schöne Stellen dort. Allerdings sind all die wunderbaren Villen schon in Feindeshand (Springermanager, Stiftungen, etc.)

    • Ja. ich weiss, aber es gibt sicher auch noch unterentwickelte Ecken im Norden oder Süden. Ich war mal in der Altmark, das war sehr hübsch.

    • Altmark
      Na die Altmark ist aber schon ein ganzes Stück weg von Berlin – und die nächste Autobahn ist weit.
      Hoffentlich bleibt sie so wie sie ist. Also bitte nicht weiter promoten…

    • ARENDSEE! ups.


    • In Salzwedel sah ich vor Jahren einige Fachwerkhäuser, die man sehr hübsch wieder aufmöbeln könnte. Allerdings ist es ein sehr verschlafener Ort. Es gibt dort aber Baumkuchen (soll dort erfunden worden sein) in der Bäckerei.
      Die Felder drumrum sind inzwischen auch eine wahre Augenweide, weil man die Feldraine wieder stehenläßt und nicht mehr brutalstmögliche Intensivlandwirtschaft betreibt.
      Zum vor Reichtum und Zuzug platzenden Bayern wäre es halt schon ein ziemliches Kontrastprogramm. So bißchen der Ort, wo der Weltuntergang 100 Jahre später stattfindet.

  2. Da die Leute ihre Staatsfunkgebühr
    je Wohnung bezahlen hat das mit den vielen Einzelgängern auch was gutes. r2g wird doch nicht seinem eigenen Propagandakanal ans Bein pinkeln.
    Es kann natürlich sein das die Leute auch noch mehrheitlich davon befreit sind, was schade wäre.
    Bliebe als Lösung dann noch ein Umlageverfahren einzuführen bei dem jedes Bundesland pro Nase einen Beitrag bezahlt. Das wäre aber zu einfach und würde auch noch Kosten senken.

    PS Wenn die Glotzabgabe Bundesweit in einen Topf fliest und von dort verteilt wird bedeutet dies das die Berliner Einzelwohner bayerische Großfamilien subventionieren.
    Das ist doch auch wieder schön.

    • Der Vermieter könnte doch die Demokratieabgabe zahlen ..
      .. damit wäre dann allen gedient: dem Berliner Weltbild, dem Propagandakanal, den Hipstern und nicht zuletzt dem Parteiadel von R2G durch Sicherung seiner Wählerschaft für alle Zeiten. Auch als professioneller Messie hätte dieses Modell meine volle Sympathie! Aufräumen war gestern, heute zieht man um :)

    • Die berliner Großfamilien...
      Ob (Groß-)Familien in Berliner Sozi-Multi-Kulti-Single-Mietshäusern überhaupt eine Existenzberechtigung haben oder schon straßenweise als Fremdkörper mit falschen Radauzeiten auf dem Mietmarkt chancenlos sind, somit out-ge-sourced werden (in den hippen Vierteln)? Also bei den Zahlen an Singlehaushalten… Die Berliner wissen doch wohl, was sich gehört, wann man krach macht und wann nicht, schließlich – Sie sagen es – finanziert man ja deren „Glotzabgabe“ mit … und ob die 6-köpfigen Partyvermieser überhaupt eine statt sechs, wie es sich gehört, Glotzabgaben zahlen, das wird im Hausflur unter der vorgehaltenen Hand mittlerweile bestimmt oft genug auch noch ein heißes Thema sein.

  3. Njet Towarischtsch, bitte nicht so kompliziert!
    Weg mit der Bürokratie. In Zeiten der Zauderer und Zweifler am großen Ziel bittet der Staatsrat um weitsichtigere Lösungen:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Wohnungsbesetzungen_in_der_DDR#Die_staatliche_Wohnraumlenkung

  4. DER KLASSENFEIND WILL "a laugabredle" zum Frühstück in Pankow
    werter DON, die sekündärflächen wie z.b. flure werden doch gebraucht, fahrräder müssen abgestellt werden, nicht eines, nein mind. zwei für den fall, dass die beischlafgenossin oder der beischlafgenosse oder gar das polyamorie-netzwerk aus der geistig zurückgebliebenen provinz anreist und eine kleine tour zum Majakowski-Ring ansteht………..leider waren die anwohner dort zu geizig, um das restaurant am leben zu erhalten………..dafür aber immer wieder ein blick in die üppigen wohnraumverhältnisse und grüngärten mit bebauungsreserven……. weitergegeben oder ererbt von den Holmschen ex-genossen an die wohlbestallten zuzüger, im extremfall sogar an kolonialisten aus Schwaben, die gar „a laugabredle“ samstagsmorgens zum frühstück wollen…………

    so geht es ja garnicht, mit Genosse Thierse muss da die nichtwillkommenskultur endlich faktisch einzug halten und mit dem Genossen Holm droht nun der auszug aus den paradies der altstalinistischen villenlagen. meine idee wäre auch ein totalabriss und der bau einer den ring umfassenden plattenbaumauer ähnlich der sog. „klagemauer“ im wohngebiet Heckert in Karl-Marx-Stadt. Holm kennt das sicher als Stadtsoziologe, ich kenne das als bewohner, allerdings zum glück noch ohne sexzwang.

    die schönen bilder aus der Residenz in WÜ beglücken…………ich singe, schon völlig antizipatorisch sozialisiert von Holm die „Spalterhymne“……. „auferstanden aus ruinen“

    ruinen, die altmeister Bomber HARRIS in ermangelung anderer ziele perfekt in einer gut getimten abwurfkaskade von spreng- und brandbomben meisterlich zurechtbombte und entflammte.

    auf ein neues in 2017 zur Bocksbeutelregatta der ARCW ! yes, lieber Harris, we do it again !

    • Ich mache im Sommer eine Radtour nach Würzburg.

      Ansonsten hat sich Herr Thierso für Holm ausgesprochen und ist damit in meiner Achtung doch etwas gefallen.

    • Ach du liebe Zeit, konnte der in der Achtung noch fallen?
      was hat der Gutste denn bisher geleistet, um überhaupt geachtet zu werden? Schirmherr der Amadeu Antonio Stiftung…
      Wie schon von mir gesagt, die alten Seilschaften funktionieren prächtig und niemand in Sicht, der das unterbindet.

    • Stadt mit den drei O's
      Djangohatnemonatskarte ist aus Korl-Morx-Stodt. Na das ist ja eine
      echte Überraschung :)). Dieses Blogforum wird wirklich immer interessanter.

      PS: Lieber Don!
      Die meisten Bundestagsabgeordneten dürften, nebst ihren zahlreichen Untergebenen, zumindest eine Zweitwohnung in Berlin haben. Und das werden nicht die schlechtesten Wohnungen sein. Aber wenn ich mir jetzt vorstelle, dass ich meine Wohnung mit Claudia R. teilen müsste. Nee, dann doch lieber die Strafsteuer oder Jugendherberge.

    • Details ! Details !
      Mir fehlen die Details der Holmschen Vergehen, kommt da noch was?

  5. Titel eingeben
    25m² sind aber doch ziemlich wenig! Die HartzIV-Obergrenze sollte schon Steuerzuschlagfrei sein… Vielleicht könnte man so ungefähr bei mehr als 70m² für eine Person starten mit diesem Zuschlag und dann weitere m² nach HartzIV-Obergrenze für jeden weiteren Bewohner steuerfrei lassen.

    Bei energetischen Sanierungen könnte man auch noch in diese Personenquadratmer-Richtung denken. Oft ist es ja so, dass vor der Sanierung eine Familie absolut gesehen ziemlich viel Energie fürs Heizen gebraucht hat. Pro Kopf war es aber im Rahmen.
    Nach einer energetischen Sanierung wird die Wohnung dann absolut mit weniger Energie geheizt, aber da lebt dann keine Familie mehr, sondern ein wohlhabender Single. So dass pro Kopf nach der Sanierung sogar mehr Energie verheizt wird als vorher!

    • Es geht ja um die Bestrufung der R2G-Wähler, also muss man wirklich knapp beginnen. 1m² kostet vielleicht nur 1 euro im Monat, aber wer 100 zu viel hat, der zahlt dann halt 500.

  6. Alle Achtung!
    Das ist ja mal ein patenter Vorschlag, für alle qm oberhalb von 25 qm eine eine Strafsteuer zu erheben! Und dieses Geld sollte dann direkt an diejenigen Vermieter weitergereicht werden, die dann ihre politisch
    gewollten Wärmedämmungsorgien entsprechend reduziert ( !!!)auf ihre
    Mieter umlegen müssen! Das schafft viele neue Stellen bei Lompscher&Holm, also tutto bene!
    Win-win-win-Situation!

    • Ja, wobei ich auch finde, dass man diese Vermittlungssexparties schon auch üppig alimentieren sollte, Neuköllner Orgienwochen, oder so.

    • @ D. A.
      Auja! Orgienwochen!

      Da käme in bestimmten Milieus vielleicht ein neuer Job auf unseren von den Grünen im Stich gelassenen V. B. zu. Als Hofzeremonienmeister oder so…

  7. Aufs Land
    Wohnungstinder, so eine art Bigbrother der bärtigen Eingangeierer? Problem, bei Tinder braucht man einen fb Account. Problem 2, einmal durchwischen räumt die Bude leer, falls man in die falsche Richtung :D

    Sexzwang schön und gut, aber ob man damit die Neosozialisten loswird?
    Herr Alphonso, sie regen sich zu sehr über das Gemauschel im RHS auf. Wenn Putin einmarschiert werden die Berliner ganz schnell wieder freie Wohnungen haben, und wenn Trump sich bald selbst erledigt hat, schießen die Amis ja vielleicht auch ein bißchen Kompromat zurück und ziehen den russischen Hackern die Hosen runter. Man wird sehen. Vielleicht kehrt ja auch tatsächlich so etwas wie Vernunft in den Regierungshirnen ein und der Stasi 2.0 wird das Spielzeug wieder weggenommen. Unsäglich was die zb mit achgut abziehen. Aber Meinungsfreiheit wurde in diesem Denunziantenvölkchen eh nich nie wirklich hochgehalten. Immer nur die eigene Meinung muss verteidigt werden. Die wahre Filterbubble ist das künstliche Miteinander, die gespielte Familie, die Tabubelasteten Unterhaltungen in der Pause, die Arschkriecherei vor unfähigen Vorgesetzten, die unerträgliche Freundlichkeit der Dienstleister (sammeln sie paybackpunkte?), Neofaschistische Werbewelten…
    Sehen sie sich um, Sicherheitsdienste, Bäckereiverkäuferinnen, Kassierer, Kellner… alles Leibeigene. Das Problem ist, daß deren Vorgesetzte selbst auch Leibeigene und kaum intelligenter sind. Und jetzt stellen sie sich mal vor, die müssten auch noch zusammen wohnen!

    • Man müsste das Tinder natürlich staatlich machen, schliesslich geht es da um Privilegien und man kann ja eine Backdoor für die Stasi2.0 einbauen.

    • Achgut
      als Hüter der Meinungsfreiheit sind die Achgut/TE-Betreiber allerdings bemerkenswert effizient bei der Reinhaltung ihrer Kommentar-Bereiche.

    • Das versteht sich von selbst!
      Bei Herrn Holm und seinen Aussagen habe ich im Hintergrund nie ein ‚faire Wohnraumverteilung für alle‘ lesen können.

      Also ist davon auszugehen, dass in jedem Falle

      1. die fortschrittlichen Kräfte von R2G natürlich in Berlin Mitte und Nähe ein Recht auf Wohnraum haben, und auch mit einem Nachschlag, um Gäste jeder Provenienz gendergerecht unterbringen zu können;

      2. natürlich alle 65+er, also Rentner und Pensionisten, ein Ansiedlungsverbot im Umkreis von 10 Km um den Reichtstag erhalten, weil, die müssen als Pensionisten und Rentner nicht mehr zur Arbeit ins Zentrum;

      3. mit einer positiven Diskriminierung für die zu uns Geflüchteten, weil die durch die Bank traumatisiert sind und vor allem zukünftig unsere Steuern und Renten finanzieren werden;

      4. mit einem Sonderabzug erlaubter Wohnraumgrösse für weiße alte Männer; vielleicht noch einem Zuschlag für LBGTs, zumindest aber ein Abzug für die rückschrittlichen heterosexuellen Familien;

      5.a. zusätzlichen Wohnraum für die Journalisten, die helfen, den Fortschritt durch R2G auch im weiteren Umland zu publizieren, um das Stadt-Land-Gefälle zu verringern
      5.b. Gewerbefläche für die Medien, von denen zu erwarten steht, dass sie helfen werden, die progressiven Großtaten von R2G weit in die Welt hinauszutragen; insbesondere ein Büro für taz und Prantlhausener direkt am Potsdamer Platz;

      6. Wiedereröffnung von Wandlitz zur ausschließlichen Verwendung als Rekreationsviertel für die Führungseliten von Regierung und Medien.

    • @gctuser
      Scheint mir auch, vielleicht. Habe da versucht, Dinge unterzubringen, die wirklich auch in deren Sinne nicht zu zensieren waren. Nichts kam durch. Irgendwann hatte ich dann die Vermutung, dass die gar nicht zensieren, nur ihre Kommentare genauso lausig bearbeiten, wie sie offenbar die Layouts ihrer Webseiten vorpubertären Schülern als Freizeitbeschäftigung überlassen haben.
      Leider. Denn so wird es irgendwann egal, ob ein Text gut oder schlecht ist; in jedem Falle schwindet die Überzeugungskraft wegen grottenschlechter Präsentation.

  8. München
    Das sogenannte „reiche“ München, damit das „Riesenwohnungen für prekäre Ex-Stasi-Mediendeppen“-Armuts-Berlin nicht immer so deppert dasteht:

    1.
    In München sind über die Hälfte der Haushalte Single-Haushalte.

    2.
    Jeder fünfte Münchner gilt als arm.
    (Z. B. Ein Alleinstehender mit weniger als 1106 Euro im Monat. Woanders in Bayern wären es weniger als 800 Euro im Monat.)

    3.
    Arm in München: Vorwiegend Alleinerziehende, kinderreiche Familien und Senioren.

    Vermisse dringend ein Blog, das sich ernsthaft mit dem Immobilienhaifischbecken München befasst. Aber München gilt ja als reich. Was da leuchten soll, möcht ich mal wissen.

    • Das wäre wirklich mal ein Thema – ich bin momentan, wenn man so will, mittelbar betroffen, wenngleich ich das sehr mag.

    • Das sind doch prima Zahlen
      Selbst das reiche und leuchtende New York hat eine Armutsquote von 20%, London wegen der hohen Mieten sogar 27%. Wäre Berlin ein ernstzunehmender Wirtschaftsstandort, wären die Mieten dort so hoch wie in anderen Metropolen und es gäbe – wie in London – Single-Wohnungen nur für gut verdienende professionals. München ist im Vergleich zu Berlin reicher, dafür ist die Kaufkraft geringer, was eigentlich jedem einleuchten sollte. Aber mit Wirtschaft hat man’s in Berlin ja nicht so…

    • Münchens OB fragen
      Karl Scharnagl (CSU) 4. Mai 1945 – 30. Juni 1948
      Thomas Wimmer (SPD) 1. Juli 1948 – 3. Mai 1960
      Hans-Jochen Vogel (SPD) 3. Mai 1960 – 10. Juni 1972
      Georg Kronawitter (SPD) 11. Juni 1972 – 4. März 1978
      Erich Kiesl (CSU) 5. März 1978 – 17. März 1984
      Georg Kronawitter (SPD) 18. März 1984 – 30. Juni 1993
      Christian Ude (SPD) 12. September 1993 – 30. April 2014
      Dieter Reiter (SPD) seit 1. Mai 2014

      ggf gibt es einen Zuasmmenhang zw Singlewohnungen, Armut und SPD Oberbürgermeistern. Warum sollte die SPD ein Interesse daran haben das ihre angebliche Klientel schrumpft?

    • @ Klaus Keller
      Das müssen Sie so sehen:
      Die SPD verrät nur deswegen ihre eigenen Leut‘ und macht nur deswegen die Oberen reich (auch Ude, der ehemalige Mieteranwalt), damit das Volk wieder richtig Lust auf K(l)assensturz hat und dann wieder mords SPD wählt. ;-) Taktische Spitzenleistungen sind das, gn.

  9. Lehrstand
    Sollte das nicht Leerstand heißen?

  10. Ach Gottchen
    Don, wie oft wollen Sie sich denn noch an diesen Berliner Pappnasen abarbeiten? Diese Art von Pappkameradenschießen wirkt in der aktuellen Weltlage…nun, zumindest nicht sehr elegant. Daran liegt Ihnen aber doch, oder?

    Kahane, Holm und dergleichen sind doch eh schon gewogen. Was soll das Zwergenwerfen?

  11. Warum so etatistisch?
    Alles von Ihrem Standpunkt aus gut nachvollziehbar, geehrter Don, aber ist nicht diese Strafsteuer nicht geradezu rüpelhaft interventionistisch? Wäre es nicht eleganter, schlicht alle staatlichen Eingriffe in die Mietpreise zu unterlassen, dann bewirken die Preise genau das von Ihnen gewünschte Näherzusammenrücken der Hagestolze. Und außerdem lockt das so erhöhte Preisniveau Investoren an.

    Musste übrigens bei diesem Feature des Deutschlandfunks sehr an Sie denken:
    http://www.deutschlandfunk.de/edificio-copan-leben-im-groessten-wohnhaus-der-welt.866.de.html?dram:article_id=372365
    Der Verwalter des größten Wohnhauses der Welt nenn sich Dono Affonso und scheint ein ebenso schillernder Zeitgenosse zu sein wie Ihre Kunstfigur.

  12. Berlin rausschmeißen
    Berlin ist ein Failed State. Man sollte eine Mauer drum herum bauen und einen eigenen Staat daraus machen. Die momentane Bundesregierung dürfen die gerne behalten. Der Rest wählt neu. Wir haben die Berliner Eskapaden lange genug über den Länderfinanzausgleich subventioniert.

    • Ich sage ja immer, an die Russen verkaufen. Putin nimmt das sicher.

    • Titel eingeben
      „Ihr“ seid bei „uns“ noch jeden Strohkopf losgeworden. Ein bisschen Dankbarkeit wäre angebracht statt provinziellem Gezeter.

    • Solange Ihr da keine Mauer baut, ist es Euer Problem.

    • Titel eingeben
      Wie lustig.

    • wird nie anders
      Man kann nur hoffen, dass keine Ihrer ehemaligen Berliner Gespielinnen liest, wie Sie sie als dämliche Prinzessin beschimpfen, die einen Schweinehirt wegen einer künstlichen Spielerei, wie zum Beispiel einem Blog, tatsächlich geküsst hat http://burnster.de/2007/04/02/im-bett-mit-don-alphonso/ Nicht, dass Sie je eine davon hätten heiraten wollen – aber das ist ja gerade das Salz in der Suppe.

      Ansonsten wirkt die Don-Alphonso-Persönlichkeit echt gut als Dichtmittel; ich muss mir sowas auch mal zulegen. Wann immer man ein Problem echter Menschen ernstlich anspricht, kriegt man hinterdrein garantiert mit dem Gartenschlauch: Wer kann, der kann und ich bin nunmal reich und Ihr seid alle so Scheiße! So ist das halt. Gilt vermutlich als vornehm, immer nur mit dem Interface zu operieren und den anderen zu verachten, wenn er es nicht genauso hält.

    • Es gibt bei all dem einen wahren Kern, und über den würde ich tatsächlich gern reden: Was die Stadt kaputt macht, ist das egoistische Verhalten der Menschen, das auch bei den Singlewohnungen zum Ausdruck kommt. Und die aufgabe klassischer Familienverhältnisse. Ich erlebe das ja ab und zu, wenn es hier Teilfamilien als Gäste hat: Es ist zwar insgesamt mehr zu tun, aber auf den einzelnen Menschen runtergerechnet wird vieles leichter. Man denke nur daran, dass Kochen für 4 kaum mehr Aufwand als Kochen für einen bedeutet.

    • Psychiatrist by day, party animal by night.
      Don?????

      Sie beschweren sich über das egoistische Verhalten der Menschen?

      Und bewohnen selber 250qm…..Als Single!

      Nicht mal selbst erarbeitet!

      Jesus….

    • Ja, aber das ist verdienstlos auf mich gekommen und NICHT ermietet!

    • Dankbarkeit ist tatsächlich angebracht -
      selbst wir Schwaben sind froh, dass die Exilanten so problemlos eine Neue Bleibe finden. Denken die Berliner, dass _wir_ die alle wollen?! Und wenn’s auch den Ruf ruiniert – sei’s drum, s’isch scho gmiadlicher ohne de ganze Schdurgerter.

    • Das hatte ich ja grad im vorigen Beitrag
      über den Staatssekretär vorgeschlagen. Deckel drauf und dann schmoren lassen. Mir geht alles mit und über Berlin dermaßen auf den Geist… Sollen die doch sehen, wie sie klar kommen und bitte vom Länderfinanzausgleich abkoppeln, dann hat sich Berlin ganz schnell erledigt. Solange die gepampert werden, glauben, das Geld falle vom Himmel, wird sich dort doch nix ändern.

      Putin wird nix zahlen wollen, verschenken wir das Kaff doch einfach an ihn.

    • @Don @17:42h
      Putin nimmt Berlin? Nicht mal geschenkt! Der hat doch selbst keine Kohle mehr. Und soll dann auch noch LGBT-Parties finanzieren?? Nie! Putin ist Realpolitiker – und war lange Zeit der einzigste, bis Trump kam…

    • Ts, ts, ts.....
      „Es gibt bei all dem einen wahren Kern, und über den würde ich tatsächlich gern reden: Was die Stadt kaputt macht, ist das egoistische Verhalten der Menschen, das auch bei den Singlewohnungen zum Ausdruck kommt.“

      Ja, ja, das egoistische Verhalten der Menschen… wie das wohl kam? Da hat wohl irgendeiner nicht aufgepasst als das gerade vom Himmel fiel und schwupps… haben sich alle infiziert.

      Nur ganz, ganz böse Menschen würden behaupten, das habe etwas mit der Politik der letzten drei Kanzler zu tun.

    • @D.A.
      Wahrer Kern? Zum egoistischen Verhalten gesellt sich das ehrlose. Wenn der eine Mitbewohner wegen eines regelrechten Verbrechens verurteilt werden müsste (also zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr), um anschließend für fünf Jahre keine öffentlichen Ämter mehr bekleiden zu dürfen, während bei dem anderen allein die Tatsache, dass er aus einem Land kommt, von dem der andere nichts weiß, ausreicht, um ihn lebenslang unter Zugzwang zu setzen: Erstmal rechtfertigst Du Dich vor uns, weil wir ja nichts wissen und deshalb glauben, alles meinen zu dürfen! Holm und Kahane bieten für da nur die Vorwände; der Schaden tritt selbstredend woanders ein und genau darauf ist das Ganze auch berechnet.

      Denn den Rest erledigen dann die feiste Mentalität von angemassten Gewinnern auf der einen Seite und die brennende Scham auf der anderen, weil man sich lächerlich gemacht hat, indem man von Gemeinsamkeiten ausging; nicht nur von zufälligen Übereinstimmungen.

      Das ist, kurz und knapp gesprochen, dieselbe toxische Suppe, die es schon mal hat böse enden lassen und das sieht auch jeder. Wer da mitspielt, legt es drauf an oder er hat das Talent dafür geerbt.

    • Es gibt bei Holm eine ganze Reihe von Fragen. Das fängt mit seiner ungeklärten Tätigkeit an, geht über seine falschen Angaben bei der Universität bishin zur Frage, ob jemand Staatssrekretär werden sollte, der Gesetzesverstösse befürwortet. Man kann es so oder so sehen. Entschieden wird in Berlin, ich berichte nur.

    • @Nedda Gschempft
      Danke.

      Es wird langweilig, seit ehedem will Don Alphonso Städte wie Bremen und Berlin an die Russen verkaufen; und jedes Mal muss ich argumentieren, dass die das nicht einmal für geschenkt nehmen.
      So wie man manches Erbe besser ausschlägt, oder auch einen Bogen um eine syphilisierte Hure machen sollte, egal für wie billig sie sich anbieten mag.
      Die Russen haben verdammt genug Probleme im eigenen Land; und auch genug Land, so dass sie weiteren ‚Lebensraumes für das russische Volk‘ nicht bedürfen.

  13. Die Idee hat was: Für Singles nur noch maximal 40 Quadratmeter...
    …das müsste den Kommunisten in Berlin doch gefallen !

  14. Hinweis
    „wo es Lehrstand und günstige Preise gibt“
    => Leerstand

  15. Greed is God
    Wrong,
    Kunst- , Wald- und bayrischer Tiefadels- Experten sollten nicht und nimmer, und auch nicht wieder, über Themen reden, schreiben oder wie auch immer äußern, die auch oder nur im Geringsten das Thema Geld tangieren.

    Denn, um es brutalstmöglich zu vereinfachen:
    Ohne Singlehaushalte kein Immobilienboom.

    Das gilt ebenso für Leasing und Zielfinanzierung:
    Ohne das wird es keinen Automarkt mehr geben.

    Desgleichen gilt für den Nullzinsenkredit beim Elektrohändler.

    Etc.

    Ergo:
    Ohne die Demokratisierung des Wohlstands können wir schließen.

    Nicht nur Berlin.

    • Deal
      Dann lieber schließen. Aber zuerst Berlin.

    • This is a joke. This is all a joke.
      Mal zur Empirie:

      Hier in Stuttgart können nur noch Singles die Innenstadt-Mieten zahlen:

      D.h. es wird nur noch vermietet an Single Männer mittleres Management Automobil- oder Zulieferer aufwärts oder/und in Form von 4er WGs jeglicher Zusammensetzung.

      Andere Lebewesen können sich Kaltmieten ab 1500 € aufwärts nicht mehr leisten oder gehen für das Geld direkt Immobilien im Umland erwerben wollen…. aber nicht mehr finden…

      BTW: Die einzigen Familien, die in der Innenstadt noch leben können, das sind die neu Zugewanderten, denn deren Miete wird vom Staat..also uns…bezahlt.

      Dass der Don jetzt mitmacht, bei diesem Spiel, bei dem man deutsche Städte zwischen Zugewanderten und Reichen aufteilt, das ist natürlich etwas bedauerlich.

      Aber was soll bzw. was kann man von Kunstpädagogen erwarten?

      Am Ende jammern dann alle wieder über No Go Areas in Großstädten….. dabei haben es die DONs genau so gewollt.

      Wenn die Politik endlich mal Politik betreiben würde, d.h. eine Einwanderungspolitik und eine Baupolitik finden und durchsetzen würde hätte könnte, dann müsste sich niemand vor DDR 2.0 oder seiner ganz rechten Varianten fürchten müssen.

      Aber das ist natürlich zu weit gedacht. Das mit dem: Wehret den Anfängen.

      Man wartet auf die Symptome um dann draufzuschlagen, anstatt die Ursachen anzugehen.

      Alles etwas unterkomplex und nur noch furchtbar traurig, angesichts all der vielen Doktortitel und Kunsthistorikerabschlüsse und all der Bücher in all den Regalen all der klugen und mächtigen Berliner und Ingolstädter und haste nicht gesehen.

      Nope, so wird das nix, liebe Zauberlehrlinge.

    • Ich bin kein Kunstpädagoge. Und Single in Berlin ist etwas anderes als Single in Stuttgart.

    • A little skinny for my taste, but they say the skinny ones give good head so...
      Na gut, eben Kunsttheologe oder Kunstologe

      Singleleben in Stuttgart kann ich nicht einschätzen, da hier wegen der Liebe.
      Single in Berlin versus Single in D-Dorf kann ich jedoch vergleichend brutalstmöglich zusammen:
      Oral versus Missionar.

      Whatever, ansonsten sind Singles überall ihren hedonistischen Interessen ausgeliefert.
      Sie suchen Freiheit und finden diese in Großstädten. Solange bis sie entweder die Verhütung vergessen oder zu alt für den Sche.ss werden.

      Letzteres war beim Don mit 40 erreicht, folglich hat er sich verabschiedet, von seinem wilden Hedo-Dasein als Internet-Guru mit italienischen Billigcabrio in MehrfachzimmerWohnung in Berlin.

      Schlimmer gehts nimmer.

      Wenn er derjenige ist, der nun über Berliner Hedonisten lustig macht, dann ist das so, als würde ein Herr Holm über die Stasi schimpfen.

  16. Entzückend!
    Lieber Don,

    ich kann Ihnen gar nicht sagen, wie sehr ich als sehr jungverheirateter nach Berlin zugezogener Wenigverdiener gelacht habe. Meiner Nachbarin, der ich sonst nichts Schlechtes wünsche, würde ein wenig Beständigkeit in ihren Partner gewiss guttun – die Makro-Verheißung haben sie ja schon so ansprechend gezeichnet!
    Grüße aus Berlin

  17. Wie alle sinnvolle Ideen, zum Scheitern verdammt.
    Ist ein guter Ansatz, würde vlt. sogar noch mehr Folgewirkungen haben (Ehen, Kinder -> Rente etwas sicherer oder zumindest mehr Altenpfleger.).

    Da tatsächlich problemlösend wahrscheinlich bei Berliner Bürokraten zur spontanen cerebral Expansion führend, ergo wird nie erwogen werden.

  18. Dies Das
    Don, die Vorschläge sind schon sehr stalinistisch.

    • Genosse Stalin hat den Sozialismus noch so gemacht, dass er funktionierte, in seinen eigenen Grenzen. Das muss man so sagen.

  19. Saugut :-)
    das mögen die Sauhirtennachkommen -bin auch so einer- nicht gern hören. Verstehn werden es die wenigsten – ein saukomischer, provokanter Artikel. Sehr amüsant :-)

  20. Ein Lob
    auf Ihre soziale Einstellung und die Bereitschaft Verantwortung für Mitbürger zu übernehmen! Um Leibeigene muss man sich doch kümmern. Auch wenn sie schon zu alt sind um noch eine passende Datenbankanbindung zu programmieren, oder? Die bekommen doch keine Rente, sitzen dann gelangweilt im Kutscherhäuschen und schreiben Hasssprech in die sozialen Medien. Da laden Sie sich ganz schön was auf. Respekt!

    • Es gibt auch schöne Arbeiten für alte Leute, Rosen züchten, Kinder erziehen, Scheiterhaufen bauen… alles eine Frage der Kreativität.

  21. Beschützt von Hellsehern
    Meine Frau, eindeutig eine Nachfahrin früherer Sauhirten, hat wohl aus Langeweile heute „Tagesschau24“ eine Weile laufen lassen. Nachdem ich vom Moderator, unterstützt durch Herrn Stegner und Herrn Bosbach, und einem mir unbekannten Experten ungefähr 15 mal gehört hatte dass Russland die nächsten Wahlen in Deutschland beeinflussen wird, gelang es mir, auf Arte umzuschalten, wo die Ermordung Rasputins lief.

    Ich zog mich dann in ein separates Zimmer zurück und dachte nach, was meistens kein gutes Ergebnis nach sich zieht.
    Da merken 18 Geheimdienste (16 Länder- 1 Bundes-VerfSchutz, BND) 10 Jahre lang nicht dass ein paar Leute 10 Morde, ca 20 Banküberfälle und Bombenattentate begehen. Nachdem sie sich selber erschießen, alles anzünden, als ob sie sagen wollten: Hier sind wir doch, warum findet ihr uns nicht! …merkt man dass es sie gibt. Um die Ermittlungen zu erleichtern legen die Täter freundlicherweise noch die Pistole einer ermordeten Beamtin neben sich.

    Jetzt, wenige Jahre später, (man hat der Bevölkerung zwischen drin noch verkauft, dass eine sensible DNA-Spur 15 Jahre in freier Natur in einem Wald überlebt hat -das glauben manche tatsächlich!-) erfahren wir zu unser aller Erleichterung dass so etwas nicht nur nicht mehr passieren kann, nein, jetzt kann man sogar Taten voraus sehen bevor sie geschehen!!

    Diese vorher blind scheinenden Dienste können jetzt voraussehen was in den kommenden 10 Monaten passieren wird. Die Wahlen werden manipuliert werden. Punkt.

    Ich bin jetzt mit meiner Kanzlerin und dem Innenminister im Reinen. Ich weiß sie schützen mich und bewahren mich auch vor einem möglichen verfälschten Wahlergebnis, das nötigenfalls dann hoffentlich für ungültig erklärt werden wird.
    Diese Sicherheit lässt mich nun wieder ruhig schlafen, danke liebe Dienste, danke verehrteste Frau Kanzlerin und Herr Bosbach.

    • @ Adeo Bernard
      Sie wissen schon, dass die Aufklärung von Straftaten Aufgabe der Polizei und nicht die der Geheimdienste geschweige denn des Auslandsgeheimdienstes ist?

    • @Tarifkenner
      „Sie wissen schon, dass die Aufklärung von Straftaten Aufgabe der Polizei und nicht die der Geheimdienste geschweige denn des Auslandsgeheimdienstes ist?“

      Ja, das wird sich der Herr Andreas Temme, seinerzeit Mitarbeiter des Landesamtes für Verfassungsschutz Hessen, auch gesagt haben, als er geflissentlich die zwei Pistolenschüsse überhörte und fast über die Leiche Halit Yozgats hinweg zügig das Kasseler Internetcafe verliess.

      Zitat aus Wikipedia:“Inwieweit Temme direkt an der Tat beteiligt war, ob Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt überhaupt am Tatort waren ist unklar – nicht zuletzt, weil seine Vorgesetzten und die gesamte Geheimdienstbehörde Temme schützen. Als sich die Polizei an das hessische Innenministerium wandte, um die V-Männer Temmes direkt zu befragen, lehnt der damalige Innenminister und heutige Ministerpräsident des Landes Volker Bouffier dies ab.“

      Und so geht das noch seitenweise weiter. Hm.

    • @Tarifkenner
      Das ist mir wohl bekannt, Polizei und Staatsanwaltschaft sind für die Straftaten-Aufklärung zuständig. NSU waren jedoch nicht nur „normale“ Kriminelle sondern agierten bundesweit verdeckt im Untergrund und waren jahrelang in einem von den Verfassungsschutzbehörden überwachten rechten Umfeld tätig. Es war ja dann auch vom Versagen dieser Dienste und von geschredderten Verfassungsschutzakten die Rede.

      Vielleicht ist Ihnen bekannt dass bei dem Mord im Internetcafe in Kassel 2006 ein Beamter des Verfassungsschutzes Hessen zur Tatzeit am Tatort war weil er „zufällig“ ein Flirtportal besucht hat. (Die Prozessbeteiligten beim OLG München haben im Zschäpe-Prozess diesem Zeugen kein Wort geglaubt stand in den Zeitungen).
      Schauen Sie mal in der Suchmaschine. Er hatte sich nicht gemeldet als die Kripo Kassel Zeugen der Tat öffentlich suchte. Innenministerium und Regierung Hessen verweigerten der Polizei die Auskunft über V-Leute dieses Mannes.

      Also kurzum: Die NSU-Mordserie ist mehr ein Thema Verfassungsschutz, die Polizei scheint mir da eher die „behinderte Aufklärerin“ zu sein. Der Bundespräsident und die Bundeskanzlerin haben sich ja nicht ohne Grund bei den Angehörigen der Opfer für „allgemeines Behördenversagen“ entschuldigt, wenn ich das aus dem Gedächtnis so grob vereinfacht zitieren darf.

      Dass für die Abwehr ausländischer Hacker und möglicher Meinungs-Manipulationen vom Ausland her neben dem BKA die Dienste BfV und BND zuständig sind, dürfte außer Zweifel sein.

    • Bosbach
      Bosbach (und Willsch und Schuster und Söder und Seehofer und … ) war, ist, und bleibt ein Fake.

  22. noch ein Vorschlag
    Oder man macht es wie die Stadt Dortmund und spricht Nicht-Linksgrünen die Menschenrechte. Dann kann man sie aus den Wohnungen werfen und es wäre Platz für noch mehr RRG-Wähler*ix. https://twitter.com/stadtdortmund/status/807513887771856897

  23. Aber, aber... Was habt Ihr, bester Don,
    Was habt Ihr, bester Don, nur immer mit den Schweinehirten? Dem Schäfer und der Schäferin gelte der Vorzug im arkadischen, schalmeienklangumwehten Spiele! Und er duftet ja auch viel besser, sofern das lammfromme Thier – am blauseidenen Gängelbande geführt – sorgsam gestreichelt und gestriegelt.

    PS:
    Dank für den wunderbaren Oegg, den ich sogar dem grandiosen Lamour vorziehe…

    • Ich nahm die Schweinehirten, weil Schäfer dem kommunistischen Addressaten sicher wieder zu mondän wären.

  24. Einspruch!
    „Die Bildungsferne von damals ist uns geblieben, aber die Leibeigenen wurden frei und statt Schweinehüten lernt man heute etwas mit sozialen Medien, etwa als hauptberuflicher Zensor im Auftrag von Bundesehernursomittelgrossinquisitor Heiko Maas.“

    Schweinehüten war allerdings eine ehrbare Tätigkeit.

    Treffende Vergleiche wären eher Abdecker, Pfannenflicker, Schinder, Büttel o. ä.

  25. ?Klientel
    Ganz d‘ accord; aber ‚Klientel‘ ist nun mal fem.

  26. Gequirlte Scheiße
    Bin durch Zufall auf diesen Blog gestoßen. Sowohl der „Erguss“ von Don Alphonso als auch die Antworten: gequirlte Scheiße. Eure Probleme möchte ich als Berliner mal haben.
    Wusste gar nicht, dass FAZ Leser schon auf diesem „hohen“ Niveau diskutieren. Dahinter stecken garantiert keine klugen Köpfe mehr!

    • Ah, dieser Berliner Esprit, geistreich und konziliant!

    • Die garantiert nicht klugen Köpfe...
      … möchten gern vom Berliner Egenolf wissen, auf wie viel Kopeken aus dem Länderfinanzausgleich er nun verzichten will.

      Muss ja sicher doof sein, sich von so Idioten aushalten zu lassen.

      Grund: wir haben hier im Dorf in BaWü einen sauteuren KiGa, den wir für Alleinerziehende gern subventionieren würden. Wir haben hier ne Fabrik, das Geld dafür wäre da.

      Geht aber natürlich alles nicht, Egenolf hat ja seine Berliner Probleme und braucht Knete, wa?

    • Bärlin
      …wie es singt und lacht – nur, wie lange noch?

    • Egenolf, sind Sie es?
      Egenolf von Staufenberg, gestorben 1324 (?), elsässischer Dichter und Katholik. Ich hätte ein wenig mehr Poesie von Ihnen erwartet.

    • Pech
      Solche Probleme hätten Sie auch nicht, Meister, wenn Sie in Tutzingen wohnen würden, aber Sie leben in Berlin auch aus einem bestimmten Grund, der solche Probleme für Sie prinzipiell unerreichbar macht. Tough shit, hat aber auch etwas damit zu tun, die falschen Wörter bei den falschen Gelegenheiten undifferenziert rauszuhauen. Capice?

    • danke, Egenolf
      Der Ausdruck „Gequirlte Scheiße“ trifft zwar nicht für des Dons Blog zu, er gefällt mir aber gut und ich werde ihn mir für andere Zusammenhänge merken. Danke für die Anregung.

  27. Bild einer Kinderehe
    Das vorletze Bild passt ja zu den Berliner Zuständen in anderen Vierteln: Die dort wesentlich älter abgebildete Braut Beatrix v. Burgund war bei ihrer Hochzeit angeblich 12 Jahre alt…

  28. Landlust
    Ja,lieber Don,wir Landeier wissen,was Lebensart bedeutet.Die Landflucht wird sich bald ins Gegenteil verkehren.Wer will denn unter den dortigen Bedingungen in Berlin noch tot überm Zaun hängen?Und dann noch unter realsozialistischen? Liebe mein Landhaus,mit Blut,Schweiß und Tränen und 2 Jahrzehnte langer materieller Entbehrungen zum Trotz die beste Entscheidung meines Lebens.

    • Ich denke auch, dass es sowas wie einen Peak Berlin gibt – jetzt kommen vor allem Migranten und wer schon seine Kinder in Privatschulen anmeldet, der zieht vielleicht auch bald weg.

  29. Dieser Beitrag ist der kreativste
    den Don Alfongs je geschrieben hat. Die Zwangsehe oder mindesten etwas Zwangsehen-ähnliches für einsame Großstadtbürger. Da muss man erst einmal darauf kommen. Wo Berliner (Wohnungs)Probleme machen, bietet unser Oberblogger Lösungen an. Bin begeistert. Also einfach weg mit den kleinlichen Politiker-Bedenken. Zurück zu den Wurzeln der feudalistischen Vergangenheit! Verweisen wir das gemeine Volk auf die ihm zustehenden Plätze. Schließen wir ein Bündnis zur Realisierung. Mit der Kirche zum Beispiel. Die uns sicher gerne bei der Durchsetzung wohnungsmarktkompatiblen Lebensformen unterstützen würde.

    • Naja, wenn Sie die Wahl haben zwischen Nichtreindürfen in mein Schloss oder Pol Pots klassenloser Urzeitgesellschaft, dann werden Sie keine Sekunde zögern, mich zu preisen.

    • Peak Individualitaet
      Guten Abend Herr Keul,

      vielleicht kommt die Don´sche Loesung ganz von selbst. Studenten kennen die WG, andere kennen die WG vom TV (Big Bang). Ältere kennen die Ehe und die MittelLangHierseienden kennen Familie, Sippe und Clan genau.
      Die nahezu monadische Lebensweise des autarken, nahezu autonomen Individuums ist gebunden an Marktwirtschaft und soziale Sicherheit der ehemaligen Bundesrepublik Deutschland.

      Mit schwindender Zuversicht auf Polizei, Rente und Gastronomie wird sich der Eine wieder zur Anderen finden und beide den Kontakt zur Familie suchen.
      Notfalls Verein, Verbindung oder Wohnungsbaugenossenschaft mit AK-47 im Dachfenster.

  30. L3x
    Hehehehe, mady my day, Don :-)

  31. Sicher lieber Don
    Es gibt immer noch was schlimmeres, sogar schlimmer als Berlin! Insofern preise ich Sie gerne…

  32. Eben
    Genau darum geht es: Den Bildungsauftrag erfüllen und praktikable Lösungen aufzeigen.

  33. Der Alltag und die Alltäglichkeit des Herrn Dahinten
    das ist echt ein realexistierender Familienname, aber ich will ja niemand zu nahe treten, daher benutze ich ihn hier nur so, aus semantischen Gründen (nomen est omen). Ich hatte schon immer den Verdacht, dass alle, die sich heute so lautstark für rot-grüne Ideale einsetzen eigentlich von Sauhirten abstammen müssen.
    Was den Sexzwang angeht, ich wär gern dabei. Ich würde (sofern erlaubt) jederzeit durch Aufnahme von 2-3 Marilyn-Monroe lookalikes dazu beitragen, die Wohnungsprobleme in Großstädten einerseits zu lösen und andererseits der Gentrifizierung entgegenzuwirken. Sie dürften mich aber nicht mit politisch korrektem und Gender-Getue nerven.

  34. Sensei
    Wow,
    nix hinzuzufuegen. Eifrig teile und tweete ich dieses Meisterwerk.
    Don Trollphonso hat Elfwick erreicht.

  35. Titel eingeben
    Der Tag ist gerettet! Ich werde diese wunderbare Satire weitergeben bis

    Putin eingreift und meinen Server stumm stellt. Forwärts (berliner

    Schreibweise, Lautschrift für Abiturienten) mit der Kraft des saarländischen

    Dachdecker-Sozialismus und der Schönheit des venezolanischen

    Wohnungsbaus!!

    Lasst und eins-zwei-viele Caracas-Mitte schaffen!

    Und nun schalten wir um zum Schosshündchen Treff in Kanzleramt…

    wo Peter Altmaier geschlechtsneutral das Gesundbeten-Gedeck zum

    4. Advent auflegt.

    Credo, quia absurdum est.

    (ich hoffe das war langsam genug, aber mich reisst dieser Blog immer

    so in eine Euphorie, gelle)

  36. Erfahrungen
    Herr Holm sollte sich an die Mitarbeiter der kommunalen Wohnungsverwaltung Berlin (bis zum Ende der DDR haben diese den vorhandenen Wohnraum “ verteilt“) wenden.
    Seine Eltern erhielten Wohnungen über das MfS!

    Lieber Don, alles schon da gewesen!!!

    Sollten Erfahrungsberichte gewünscht sein, stehe gerne zur Verfügung!

    Lg an das Forum

  37. The Way back
    Ich habe beschlossen, die Ausführungen einfach nicht ernst zu nehmen, denn von einem, der ja allein lebt und Platz für Bilder braucht, muss man so etwas wirklich nicht als bare Münze zu hinnehmen. Der Wohnungsmangel liegt nicht daran, sonst wären auf Immo -net und -scout kiene Wohnungen zu finden.
    Es gibt sicherlich viele Gründe. Einmal hat es Berlin geschafft, immer schon einen ganzen Haufen Arme, darunter arme Künstler und Lebenskünstler, anzuziehen. Dann hat es relativ wenig fertigende Industrie.
    Aber der wahre Wohnraumverteurer war der Umzug des Bundestages mit den entsprechenden Schmeißfliegen im Schlepptau. Wo heute die Paläste unserer Regierenden stehen (bis auf den Bundesreichstag, der schon dort war), hätte massenhaft Wohnraum Platz gefunden, außerdem auf der Fläche des unnötigen neuen Flughafens. Bonn wäre noch intakt, NRW würde florieren, wären die Politiker nicht umgezogen.
    Hinzu kommt seit ca. einem Jahr der berühmte weiße Elefant, der das zuvor bestehende Problem verschärft.
    Ein unergründliches Rätsel ist mir, warum Rentner dann auch noch dorthin ziehen müssen, statt sich außerhalb aufzuhalten.

    Ihre 25qm-Rechnung soll hoffentlich Sarkasmus sein. Jedenfalls fasse ich das Stück als sarkastisch auf.

    Vorschlag: Entweder Rückzug der Regierenden nach Bonn oder Auslagerung beider Universitäten nach West of Potsdam.
    Im Norden ist auch schön Platz, letzten Endes auch für Menschen, über deren Status nicht entschieden ist. Angesichts der Misere ist der Zusammenschluss mit Brandenburg überfällig, damit, wer wenig Geld hat, außerhalb wohnen kann, natürlich nur, falls die Regierung oder die Universitäten nicht weichen mögen.

    Sie dürfen das, je nach Bedarf, auch als Sarkasmus auffassen.
    Und noch etwas Unsarkastisches: London baute vor vielen Jahren ein Überlaufbecken: Milton Keynes.

    Wenn man nach Norden rausfährt Richtung Hamburg, ist alles leer, leerer, am leersten. Man muss aufpassen, dass man nicht einpennt vor Ödnis.

    • Biegen Sie vorher Richtung Osten ab
      um auf den Darß oder nach Rügen zu kommen, sehen Sie außer Großspargel in der Landschaft gar nix. Echt einschläfernd und die Fahrt zieht sich…

  38. Nicht nur Wohnraum, auch der öffentliche Verkehr bedarf sozialistischen Zwangs
    So soll, nach dem jüngst abgeschlossenen Koalitionsvertrag von R2G, Groß-Berlin zur zwangsberuhigten Zone werden:

    * Unter den Linden – Fußgängerzone mit Taxis und Bussen;

    * Den fließenden Verkehr reduzieren, indem der ruhende blockiert wird
    – „Masterplan Parken“ – Begrenzung der Zahl von Stellplätzen in der gesamten Innenstadt
    – „Parkraumbewirtschaftung“ – kein einziger gebührenfreier Autoabstellplatz mehr innerhalb des S-Bahn-Ringes

    * Verbannung von Lieferwagen aus der Innenstadt: Am Rand der City deshalb “Urban Hubs” (Verteilzentren), von denen aus mit Lastenfahrrädern die ´letzte Meile´ zum Kunden überbrückt werden soll

    * Um eine hohe Zahl an Selbstabholern in den „Urban Hubs“ zu erreichen: Fördergelder für „die Anschaffung von Elektro-Lastenrädern für Gewerbetreibende, freiberuflich tätige Personen sowie gemeinnützige Einrichtungen“

    * Für all jene schweren Fälle, in denen ein Rad nicht tragfähig genug ist:
    – Vermehrte schienenseitige Erschließung geeigneter Gewerbe- und innerstädtischer Logistikstandorte (Fördergelder für Draisinen sind leider nicht im Koalitionsvertrag berücksichtigt)
    – Nutzung der Wasserwege für die Belieferung der Innenstadt (Fördergelder für Tret- und Ruderboote sind leider nicht vorgesehen)

    * Zur Bekämpfung des Verkehrslärms – weitere „Temporeduzierungen abschnittsweise auch auf Hauptverkehrsstraßen und Autobahnen“

    * Für die optimale Durchsetzung – Gründung einer landeseigenen „Velo-GmbH“

    * Zur Dämpfung eventuellen antisozialistischen Umuts: “Der Einstieg beim Bus soll in der Hauptverkehrszeit grundsätzlich an allen Türen erlaubt werden.” (S. 56)

  39. Noch einmal
    Das Ergebnis,

    Ruinen schaffen ohne Waffen, da kein Geld für die Erhaltung ( keine Investoren) vorhanden war!

    Es gibt noch mehr Fragwürdigkeiten bei der Umsetzung der geplanten Wohnungsentwicklung in Berlin. ( siehe heutige Abendschau mit Frau Lomatsch)

    Einen guten Feierabend

  40. Würzburg, die Perle
    Danke für die perspektivisch tollen fotographien und… ja leider auch für andere, sehr gut erarbeitete Einblicke.

  41. Ich wollte eigentlich einen Ausschnitt aus der nie gehaltenen Reden des
    polynesischen Häuptlings Tuiaviis über die „steinernen Truhen der Papalagi“* zum Besten geben, aber….

    Die nach ihrem Ausweichen nach Nordafrika ziemlich genau 1487 Jahre später nach Europa zurückschwappende Melange aus Geiserich-Wandalen und aus den immer schon immer dort lebenden Atlasberber eingesetzte Völkerwanderung hat doch die Bundesbauministerin Barbara Hendricks (SPD) zu glänzenden Denkleistungen und Gesetzesentwürfen animiert. So soll es für die, eher mit pastoralen Kenntnissen Versehenen, in der Dattel-und Olivenernte Ausgebildeten sowie für die schon länger hier Lebenden höher hinausgehen-und enger zusammen. Quasi auf Furzgeräuchnähe zu Nachbars Klofenster. Auch direkt neben Gewerbegebieten soll schneller Wohnraum geschaffen werden bei dem auch auf bisherige Lärmschutzregelungen gepfiffen werden soll. Das Kind hat auch schon einen wohlklingenden Namen. „Arbeiten und Leben näher zueinander bringen“
    .
    Ich traue hier am Neckar meinen Augen nicht. Seit gefühlt mehr als 50 Jahren meterhoch mit Brombeerdickichten bewachsene Brachflächen, die als Brutstätten von Zaunkönig und Heckenbraunelle, sowohl von Naturschutzgrünen und nichtgrünen Vogelkundlern bis aufs eigene Blut verteidigt, sind praktisch über Nacht gesäubert und abgesteckt. Ob für die künftig neue Nachbarschaft wohl noch genügend Teddys auf Vorrat sein werden? Man könnte evtl. zum Einzug auf gemeinsames Hammelgrillen ausweichen.
    .
    Ich schlage übrigens vor: Junge Leute zu den Waffen-somit Wohnraum schaffen. Wehrpflicht wieder einführen. Heer 2 Jahre , Marine und Luftwaffe 3 Jahre, Männlein wie Weiblein, Kasernenpflicht. Ersatzdienst nur in der Pflege oder als Bausoldat im Dienste des Wohnungsbaus für sog. Flüchtlinge möglich. Alles wird gut-alles wird sich fügen. Ich erwarte für diesen Vorschlag den Dank von uLF und ihrer händeringend nach Kanonenfutter werbenden Wehrministerin. Danke.

    * Weiße Männer und Frauen

    (DdH)

    • Ergänzung zu Ihrem Vorschlag
      möchte ich noch den Wachsoldaten/-soldatinnendienst anregen mit späterer Verwendung zur Bearbeitung belangloser Akten.

  42. Die Kraft, die stets das Gute will
    Danke, Ihre Artikel werden endlich wieder barock. Unterm Krummstab ist gut urlauben – genießen Sie den Ausflug nach Würzburg.

    Die Nachfrage nach kleinen Wohnungen wird durch die Berliner Regierung stark gefördert:
    Der Unterhaltsvorschuss für Alleinerziehende wird bestimmt nicht dazu führen, dass mehr „Erzeugergemeinschaften“ als Paar zusammenziehen. Mehr Nachfrage – höhere Preise. Höhere Preise – Unterhaltsvorschuss nötig!

    Übrigens könnten Sie mal das in Bayern früher verbreitete Modell des Austragshäusels thematisieren. Vielleicht können ja die Zehlendorfer Witwen zur Linderung der Wohnungsnot in der asiatischen Steppe beitragen?

    P.S. In „Deus“ hatte ich kürzlich vorausgesagt, dass die Maasregelung der Meinungsfreiheit dann ihre volle Wirkung entfalten wird, wenn auch hierzulande die politisch Korrekten abgewählt sind. Nach jüngsten Umfragen hätten Union und AfD eine Bundestagsmehrheit. In der „Welt“ schreibt nun Hannes Stein, dass an US-Unis bereits konservative Studenten linke Professoren der Mikroaggression bezichtigen. Wie meist wissen die Linken aktuell nicht, was sie da langfristig anrichten. Mal schauen, ob mein Parkausblick ein ’safe space‘ bleibt – oder ob ich lernen muss, mit den Mikroaggressionen von Kunstgeschichtkerinnen umzugehen.

  43. Architektur und Musik
    Cher Don,

    daß Sie die Würzburger Hofkirche sehr zu schätzen wissen, weist Sie als wahren Liebhaber und Kenner von Architektur aus.

    Chapeau,
    J.

  44. Titel eingeben
    Übrigens haben die Grünen und ihre Wähler mehr dafür getan, Kreuzberg türkenfrei zu machen, als es die NPD je gekonnt hätte – einfach dadurch, daß sie die Mieten so brutal in diedie Höhe trieben, daß die Türken wegziehen mußten.
    http://k-urz.de/cac6

  45. Don, mit freundlichem Verlaub, aber
    – ein staatliches Wohnungstinder in Berlin? Mit Fehlbelegungsabgaben für Wohnraummehrnutzer, die behördlich durchgesetzt werden sollen?

    Das ist doch pure Fantasy :-). Berlin kann ja nicht mal einen vermüllten Park von Drogendealern säubern, oder Asylbewerber vorm Erfrieren beim Warten vor einem Amt bewahren. Mit DER Verwaltung kann man sich bestenfalls um 1 Mieter pro Monat kümmern.

    Nah, selbst der äusserst stasierfahrene neue Wohnungsstaatssekretär wird bald feststellen, dass unabhängig von politischen Absichten alles immer auf die Berliner Lösung hinausläuft – grossmäulig gar nichts tun (können).

    Gruss,
    Thorsten Haupts

    • Ich würde vielleicht ein paar Antifaschergen anheuern, for den Zweck reicht es wohl.

    • Ich setze eher darauf
      dass sich zugewanderte und in Berlin willkommen Geheißene mit ein wenig, sagen wir körperlicher, Überzeugungskraft, Unterkunft bei den dies tolerierenden Rot-Rot-Grün-Befürwortern und Exekutierenden Politikern usw. verschaffen.

      Die Antifa wird da sicherlich gern ausbilden.

      Keine sexuellen Orgien, es wird Orgien von Hausbesetzungen bei Befürwortern und Protagonisten der derzeitig absehbaren Regierung Berlins geben.

      Schließlich ist es genau das, was diese wollen.

      Mei, was für erlebnisreiche Ereignisse wir in Berlin miterleben werden dürfen.

      ;)

  46. Titel eingeben
    Gähn….. gebt dem Autor eine 235 qkm große Eigentumswohnung für sein kleines EGO !

    ’n Stück Hessen ..überdacht als Alph-Erdo-Wahn- Städtele – ist alles nur noch trumpy hier !!!

  47. Der Sozialismus hat uns...
    Unglaublich welch weiten Weg Don Alphonso zurückgelegt seit er vor zehn Jahren ausgezogen ist das Psychosoziogramm der oberbayerischen Provinz zu zeichnen. Das war manchmal grenzwertig aber fast immer amüsant.

    Und nun bedient er das Aufregungsbedürfnis überdrehter Rentner und sozial verwahrloster Zahnärzte.

    • Man kann nicht immer alle befriedigen, aber seitdem ich schreibe, sehen manche meinen Niedergang.

    • Und wenn der nun wirklich wäre ?
      Hat der Zahn der Zeit eingangs vorhandene Grenzen zernagt ?

      Oder sind ganz andere Sachen wichtig geworden ? Gar Marktanteile zu erhalten ?

  48. Titel eingeben
    Lieber Don Alphonso, hätten Sie nur genauer durch die gardinenlosen Fenster in die Single-Buden geschaut. Da ist nichts! Der Berliner an sich ist die längste Zeit schon in Urlaub. Oder geht auf den Weihnachtsmarkt. Steht jedenfalls seit Stunden schon im Stau, kurz vor dem Kaiserdamm. Ihre treuesten Leser, lieber Don, die sind leider auch nicht zu Hause. Die standen gerade noch im Manufactum-Imbiss am Ernst-Reuter und lächelten ihr Schmalzbrot an. Der freiberufliche Tagesspiegel-Mitarbeiter, von dem Sie sprachen, ist nebenberuflich Baumkletterer.(Ehrlich.) Der braucht noch eine Weile, bis er nach all dem Sägen in MOL wieder zurück in seine Single-Butze kommt. Berlin steht leer! Die Berliner sind mehrheitlich shoppen oder an der Ostsee oder haben ihre Wohnung verairbnibt. Fakt ist: Die Berliner Wohnungen werden nicht nur nicht genutzt, sie werden vor allem nicht für das gebraucht, was jeder, der als Single nach Berlin zog, als wahren Umzugsgrund stets standhaft verschwiegen hat: um dort häufig wechselnde sensuelle Singularitäten mit gleichgesinnten Singles zu erleben. Kurzum: Keiner zu Hause, die Betten sind leer. Der Berliner Sexuelle Notstand übersteigt die Wohnungsnot um vieles. Das ist sehr traurig (und dementsprechend sehen die Berliner aus.) Für den Berliner Senat wäre ein pragmatischer Wohnraum-Check aber so einfach: Alle Berliner nach Hause schicken. Bei denen, die dann noch draußen vor der Tür stehen, prüfen, ob sie ein EasyJet-Ticket nach Barcelona, Budapest oder sonst wohin in der Tasche haben. Wer dann am Ende noch auf der Straße steht, sind die Leute, die in Berlin sowieso die längste Zeit auf der Straße leben. Das waren schon viele. Es sind jetzt mehr. Der letzte Senat wollte da schon was tun. Man kam nicht dazu.

    • Titel eingeben
      Hey – ich bin meist zuhause. Ja, in meiner Wohnung in Berlin.
      Aber ich bin ja auch alt. Und meine junge Gattin geht einkaufen.
      .
      Nix gegen Weihnachtsmärkte … wenn sie denn auf der Domäne Dahlem stattfinden.

  49. Bruder Flüchtling willkommen! (Schwester dito)
    Jedem Single, der mehr als 50 Quadratmeter für sich mit Beschlag belegt, sollte ein Flüchtling von Amts wegen in die Wohnung „beigeordnet“ werden (bzw. vice versa). Sex kann, muss aber nicht.

    Damit ist allen geholfen: der Single ist nicht mehr so einsam und wird (noch) weltoffener – der Flüchtling bekommt einen engagierten Personal-Integrationshelfer, der ihn schnurstracks in die deutsche Leidkultur einweist. Die Reibung schafft herzliche Wärme, aufkeimender Stress wird direkt vor Ort in den gemeinsamen vier Wänden abgebaut, auf den Straßen herrscht lauter Friede, Freude, Eierkuchen. Berliner! Ihr schaft das!

  50. Faben tragende Verbindung
    „Rot-lila-grün“, sollte das schon heißen. Es ist ja nicht so, als ob SPD und Linke dasselbe Rot trügen.

  51. Off Topic: Werbeboykott-Maßnahmen gegen "Achse des Guten" und "Tichys Einblick"
    Auch wenn’s OT ist:

    Es wäre schön, wenn DA ein bald „kräftig Wörtlein“ zu den Werbeboykott-Maßnahmen gegen „Achse des Guten“ und „Tichys Einblick“ sagen würde.

    Ein „Strategy-Manager“ der Werbeagentur „Scholz und Friends“ hat unter dem Motto #kein-geld-für-rechts zu einem Werbeboykott gegen die beiden liberal-konservativen Webseiten angestiftet und offenbar weitgehend Erfolg gehabt.

    Über den Werbeboykott soll beiden Seiten die finanzielle Basis entzogen werden.

    Näheres hier:

    http://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/halten-scholz-friends-die-kunden-und-unternehmen-fuer-dumm/

    Und hier:

    http://www.achgut.com/artikel/der_schmutzige_erfolg_der_denunzianten

    Eigentlich müsste nicht nur DA, sondern die FAZ insgesamt hier dagegenhalten, mindestens aber von der Schweinerei berichten.

    Wenn solche Methoden nämlich einreißen und funktionieren, dann werden Achgut und TE nicht die letzten Opfer der selbsternannten Gesinnungspolizisten gewesen sein.

    Sorry für die Abschweifung, aber es scheint sehr wichtig zu sein!

    • Lichterlöschen
      Das große Wahljahr nähert sich. Würden die lästigen Zwischenrufer da nicht stören? Möglicherweise ist aber der Happen – Tichy, Lengsfeld, Achse – ein wenig zu groß. Man könnte sich daran verschlucken.

      Subtil vorbereitet mit dem auf allen PR-Kanälen dauernd rauf- und runtergedudelten „Kampf gegen Rechts“ und den in den letzten Tagen gehäuften Meldungen betr. möglicher Wahlbeeinflussung u. a. durch gehackte und geleakte Dokumente.

      Wirklich interessieren würde der Inhalt der regierungsnahen Mandate von S&F bei verschiedenen offiziellen Stellen.

      Die Boykottgeschichte dagegen erweckt eher den Eindruck eines möglichen Überengagements von S&F-Mitarbeitern, die aufgrund der beruflichen Kontakte ihre eigene Bedeutung und die ihrer Weltbetrachtungen überschätzen. Alleingänge in vorauseilendem Gehorsam, in der Freizeit erbrachte Nebengefälligkeiten und Loyalitätsbeweise gegenüber wichtigen Auftraggebern?
      Professionell war das Vorgehen jedenfalls nicht. So dämlich handelt nur jemand, der sich zu sicher und unangreifbar fühlt.

      Aber Sie haben recht: es müsste sich in den Medien massiver Protest erheben. Bisher ist davon wenig zu spüren. Wenn das so bleibt, droht wieder mal Lichterlöschen.

    • Sie irren leider
      Weniger Don Alphonso sollte dagegen anschreiben.

      All diejenigen, die solcher Boykott stört, sollten die Vorstandsmitglieder jener Unternehmen anschreiben, die sehr schnell auf ersten Zuruf bereit waren, jene Medien zu opfern.

      Schreibt alle Vorstandsmitglieder, Aufsichtsräte, bekannte Aktionäre jener Firmen an und fragt diese, wie sich der Boykott von Medien, die sich im verfassungsrechtlichen Rahmen unseres Landes bewegen, mit deren Compliance-Regularien vertragen.

      Weitere probate Adressaten wie die jeweils persönlichen Landtags- und Bundestagsabgeordneten, leitende Angehörige der Landtage und des Bundestages, der jeweiligen Regierungen, der jeweiligen Print- und sonstigen Medien, der möglicherweise zuständigen Behörden wie das Bundeskartellamt usw. könnten ebenfalls angeschrieben werden.

      Eine Menge Schreiben, ist mir schon klar, aber wow, was für ein Effekt das wohl hätte für die politische Diskussion.

    • Titel eingeben
      Wenn das so stimmt, dann ist das unfassbar! Ich dachte immer, solche Methoden stünden nur der richtigen, also unserer Seite zu!

      Diese Sch….linken! Als nächstes fordern die noch gleiches Recht für alle!

    • Wenn solche Methoden einreißen...
      Je nun, nach der Politik, den MSM baut auch die Werbebranche ihre
      Mauern höher, um sich vor der Außenwelt zu schützen.

      Kann man machen.


    • @ Gast
      Vielen Dank für die Information. Das ist gruselig.

      Bzgl. der Linken
      Dumm nur, dass die Linken sich jetzt Seite an Seite mit großen Werbefritzen Kampagne gegen Personen wie Vera Lengsfeld und Henryk Broder machen, um sie durch Mitwirkung der deutschen Wirtschaft finanziell auszutrocken.
      Sie sind jetzt also auf der „richtigen“ politisch korrekten Seite angekommen, und so wird die altbewährte Einsicht bewahrheitet, dass Extreme sind ähneln, auch in der Natur der menschlichen Wahrnehmung: So friert man zunächst in der Hitze der finnischen Sauna; das grelle direkte Sonnenlicht fördert die Sehkraft nicht, sondern verblendet und macht im schlimmsten Fall blind. Verblendete Extremisten beider Seiten sind blind bei Ihrer Wahrnehmung der Gebote der Vernunft.

    • @TDV
      TDV geben Sie sich mal ein wenig mühe, das auch jene nachdenker Seiten dort erfasst werden

    • Wir haben es selbst in der Hand...
      Kreditkarte zücken und TE und/oder Achgut ein paar Euronen überweisen.

    • Zur Werbeboykottkampagne von Scholz&Friends
      Hm…

      Ob Scholz&Friends, deren Mitarbeiter diese Quasi-Zensurmaßnahme gegen liberale und konservative Blogs losgetreten hat, sich erst dann anfangen zu wundern, wenn bei GOOGLE die Sucheingabe „Scholz & Friends“ anfängt, die Autovervollständigungen „Zensur“, „Stasi“ oder „Denunziant“ auszuspucken?

      Aber wahrscheinlich ist Scholz & Friends ihr Ruf vollkommen egal.

      Ist der Ruf erst runiert, zensiert…äh…boykottiert es sich ganz ungeniert.

      Und wen interessiert es schon noch echte Kunden für die eigene Werbeagentur zu aquirieren, wenn man einfach direkt Steuergelder vom Staat für die Zensiererei abgreifen kann.

    • Und es geht doch
      Den verantwortlichen Gerald Hensel und seine GULAG-affine Seite „davaidavai“ hat jetzt die Antwort erwischt. Beide sind inzwischen von der Bildfläche verschwunden.
      Eine schlimmere (und verdiente) Bruchlandung kann einem Werbeunternehmen nicht passieren
      Lt. der eigenen Web-Seite hat Scholz & Friends übrigens auch die FAZ in der Kundenliste.

  52. Kritik und Selbstkritik
    Warum denn immer auf die Schweinehirten draufhauen? Als Odysseus nach Ithaka zurückkehrte, war Eumaios so ungefähr der einzige, auf den er sich verlassen konnte, als er begann, den Saustall aufzuräumen.

    Die Sache mit Schulz & Friends ist krass, wenn auch nicht unerwartet. Ich hätte gerne eine öffentliche Liste all der Firmen, die bei der Blacklisting-Aktion mitgezogen haben („public shaming“).

    Was man in letzter Zeit auch beobachten kann, sind öffentliche Metanoia-Bekundungen, wie z.B. die hier:
    http://www.merkur.de/lokales/muenchen/stadt-muenchen/benjamin-krause-entschuldigungs-post-nach-fluechtlingshetze-7087513.html
    Erinnert an maoistische-stalinistische „Kritik und Selbstkritik“ vor den Mitproletariern. Wir sind mitten in einer Kulturrevolution.

    Neben der Kahane-Stiftung würde es sich vielleicht mal lohnen, der „Gesellschaft für deutsche Sprache“ investigativ nachzustellen.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Gesellschaft_f%C3%BCr_deutsche_Sprache

    Wenn man die Listen der letzten Jahre von (sanktioniertem) „Wort des Jahres“ und (mißbilligtem) „Unwort des Jahres“ nachvollzieht, ist die politische Agenda klar erkennbar. Finanziert wird das aus dem Etat der Kulturstaatsministerin. Für das Maas-Ministerium arbeitet man lt. Wikipedia auch – wieviel Geld fließt da eigentlich, und für welchen Zweck?

  53. Vor allem hat man aber inzwischen eines begriffen
    Würde es in absehbarer Zeit im Ruhrgebiet zu ähnlichen Bürgerkrieg Zuständen kommen wie in den letzten Jahren in Syrien, dann wäre von der hochgelobten Verachtung unseres Don Alfonso auch keine größere Anteilnahme zu erwarten als wenn es sich um Syrien handelte.

  54. Wann wirds mal endlich wieder Sommer?
    Lieber Don,

    woher kommt diese wie immer in amüsant-polemischer Form vorgebrachte Verachtung alles Berlinischen, die den landsmannschaftlich üblichen Preißnhass noch übersteigt? Da muss doch noch etwas unaufgearbeitetes aus der Berliner Zeit vorliegen, denn anders kann ich mir diese Tiraden nicht erklären. Die Fakten geben es nämlich wirklich nicht her, denn mit 53,9 % Anteil an Single-Haushalten lag Berlin 2015 in guter Gesellschaft. Zum Vergleich: Im vom Autor eher geschätzten München lag dieser Wert sogar bei 54,4 %. Wo ist also der Unterschied? Denn auch sprachlich unterscheiden sich die Isar-Preißn nur geringfügig von den Spree-Preißn.
    Und da freue ich mich wirklich auf den Sommer, wenn der Don wieder bessere Laune hat und vom Radfahren berichtet.

    • Ich wollte mich nochmal zu Holm äussern, hatte noch Bilder und wollte es kulturell aufziehen – so kam das.

    • Ich bitte Sie, Sandale
      Das ist doch keine Tirade. Berlin ist nun einmal Provinz, und Berliner sind zutiefst verunsicherte Primeln, die Hate-Speech (!) und Fake-News argwöhnen, wenn ihr Moloch nicht ständig mit dem Zusatz „Hauptstadt“ oder lobend erwähnt wird.

      Da ist der Unterschied.

    • Titel eingeben
      […]Ich wollte mich nochmal zu Holm äussern…[…]

      Da hat der Fefe was schönes:
      http://blog.fefe.de/?ts=a6b1fc8b

      Hat doch ein gewisses Geschmäckle…

      bombjack

    • Wie schon gesagt, Holm und Kahane sollen, wenn die was vom Staat wollen, ihre Akten selbst online stellen. Ganz einfach.

    • Simon Templar sagt @ 13. Dezember 2016 um 05:25 Uhr
      Simon Templar sagt:
      „Das ist doch keine Tirade. Berlin ist nun einmal Provinz.“

  55. Abwarten und Tee trinken.
    Werter Don, Sie haben mit der Wohnungsarithmetik durchaus recht. Zumindest rein rechnerisch würde das aufgehen. Nur das mit dem Zwang geht so nicht. Und wird eigentlich auch nicht nötig sein.
    Die Evolutionsgeschichte zeigt, dass der „Single Lifestyle“ im Sinne des „Survivals“ nicht das Rennen machen kann. Dieses Problem wird sich deshalb innerhalb von zwei Generationen von alleine lösen.
    Wie das ausgehen wird lässt sich doch heute schon absehen. „Wohnungsmarkt-kompatible Lebensformen“ gibt es ja zur Genüge und sie sind ja schon stark im kommen. Deshalb, nur Geduld.

  56. was bitte
    Was bitte bedeutet Berlin? Ist das der Eierkuchen, welchen Herr Kennedy vor fünfzig Jahren verspeiste? Kein MENSCH nimmt diesen Slum doch ernst… Viele Grüße aus Sachsen, heimatbewußt, mit einem Rest an Kultur. Alt, weiss, männlich, hetero, AFD-affin, steuerzahlend. Müller eben. Guten Abend, meine Damen und Herren!

  57. Pilotprojekt läuft bereits
    Was mich jetzt wirklich mal interessieren würde: Wieso kommen neuerdings überall die Stasi-Spitzel aus den unterirdischen Löchern in höhere Ämter gekrochen? Wurde das im Einheitsvertrag geregelt, dass die nach 25 Jahren wieder dürfen? Oder hat das was mit der außergewöhnlichen (geschätzt nur alle 2000 Jahre vorkommenden) Konstellation der Gestirne im deutschen Bundeskanzleramt und im Schloss Bellevue zu tun? Ansonsten ein interessanter Ansatz ihrerseits, der aber seit 2015 schon mit einer erweiterten Personengruppe bundesweit in einem Pilotprojekt getestet wird: Wer mit 18 noch nicht verheiratet ist: ab ins Wohnheim.

    • Ich denke, dass Holm auch ein Versuch ist, das in der neuen Machtposition durchzusetzen. SPD und Grüne sind halt in Berlin erpressbar, ein Scheitern der Koalition würde R2G im Bund unmöglich machen.

  58. Mann oh Mann
    bin wirklich mal gespannt bis „die“ das Geld für eine Fahrkarte zusammenlegen um Sie aufzusuchen; hoffentlich überleben Sie die Konfrontation!
    Wer sollte sonst solche dantanieste Blogs schreiben?

    • Um ganz offen zu sein: Ich würde gerade in Berlin nicht öffentlich auftreten wollen. Allerdings bin ich nicht ganz schwach und wenn jemand zum ersten Mal zuschlägt, bin ich dran. Das sollte jeder wissen. Und ich höre sicher nicht auf.

    • Tiberiat
      Sie vergessen die büchsenbewehrten Nachbarn des Don.

    • Und:
      den Ochsenziemer!

  59. Vorschlag
    Guter Artikel. Ich hätte da eine völlig neue unglaubliche,innovative, nie da gewesene Idee: Wohnraum sollten nur noch zwei Erwachsenen, sinnhafter Weise unterschiedlichen Geschlechts, mindestens jeweils etwa ab 21 Jahren mit am besten gemeinsamen Kindern, jedenfalls zwei, mit mietvertraglicher Verpflichtung, diese gemeinsam großzuziehen und sich anschließend an den Enkelkindern zu erfreuen, vergeben werden. Aber da warten wir wohl besser noch eine Generation – oder?

    • Ich sage es mal so: Sie finden sich mit solchen Vorschlägen schnell auf dem Scheiterhaufen wieder,

    • Titel eingeben
      Ich bezahle die Zündhölzer…

    • ggf ein Kolateralschaden der H4 Regeln, also H4 ändern?
      wenn ich es richtig in Erinnerung habe sorgte die Neuordung der Sozialhilfe für viele neue Bedarfsträger die vorher bei den Eltern leben mussten.

      ggf müsste man sagen: Wer keinen Job hat muss muss bis Ende 21 zuhause bleiben. Die Eltern sind auch Ursache für diese Bedarfträger.

      Ich verstehe das gar nicht, es gibt Kondome, ein einigermaßen liberelaes Abtreibungsrecht, die Möglichkeit der Adoption nach der Geburt und dann dieses Massenelend.

      Meine Mutter war alleinerziehend und starb als ich 19 war.
      Meine spätere Sozialwohung war für 2 Jahre ein Bett in einem Zimmer in einer Kaserne bevor ich meine erste Wohnung selbst finanzierte (1 Raumwohnung) später ging es für 5 Jahre mit einer Einraumwohnung im Personalwohnheim eines Krankenhauses weiter.

      Mir gehen diese Jammerköpfe auf die Nerven.

  60. Wieder einmal
    genial!

    Alfonso for Wohnungsbauminister!

  61. enteenteenteenteenteenteenteente
    was ist den nur los mit euch? dieser typ holt sich hier jede woche einen runter und alle jubeln ihm zu.
    was ist das für ein scheiss? das ist fast! wie früher in der schule, irgend so ein lutscher prügelt jeden tag auf jemanden ein und alle schauen zu und heizen ihn noch an.

    nur das dieser schreiber hier, auch noch schattenboxen betreibt. hm, in bezug auf oben lässt sich daraus etwas auf den inhalt seiner hose schliessen.

    • Ich sage ja auch immer: Schmeisst endlich den Don Alphonso raus! aber es macht dann keiner.

    • Bittschön, ...
      überprüfen’s mal Ihre Tastatur. Die Shift-Taste ist kaputt!

    • @jhonny
      Ich glaube aus dem Alter ist er raus. Außerdem hat „dieser Typ“ das Frönen der Gottes Onan Sünde nicht nötig, er kennt genügend, ÖsterreicherInnen, SüdtirolerInnen, Hoteliersgattinen, TortenbäckerInnen, reifer gewordene frühere Kunststudentinnen, AntiquitätenliebhaberInnen, TretlagerverkäuferInnen und CabriobeifahrerInnen …..die Betonung natürlich immer auf „…Innen“. Neidisch könnte man schon werden.

    • Ach Gottchen,
      Nicht mal Deutsch können, aber hier ‚rumpöbeln wollen – Berliner, wa?

    • @jhonny
      Wahrhaft geschliffener Jungalternativstil!

      Darf ich mal schätzen: Berliner Abitur? Reicht nur nicht zur Ausbildung als Streifenpolizist. Argumentfrei dafür jedoch meinungsstark.

  62. WAHAHAHA
    Der beste Text seit langem!

    > Schweinehirten
    > Sauhirtennachkommen

    Und das alles frontal der Berliner Möchtegern-Intelligetsia um die Ohren gehauen.
    Gibt es eigentlich eine Art Aggregator, um deren gesammeltes Popoweh zu verfolgen?

    Pures Gold, der Artikel hier!

  63. Ventil für die deutsche Provinz
    Solange die deutsche Provinz in Herden in Berlin einfällt (Berlin ist die meistbesuchte Stadt sowohl bei In- und Ausländern) und dort ihre unterdrückten Sehnsüchte auslebt, hat die Hauptstadt wohl vieles richtig gemacht!

  64. Gegen "Gentrifizierung" hilft "Pantryfizierung"!
    Ich dachte, dass wäre die neue Mode in Berlin: „Verzicht“!
    Man nehme eine 15 qm-Einzimmer-Wohnung, speichere seine ganze Musik und seine Bücher auf einem amazon-Tablet ab und hält den Kontakt mit der Außenwelt über Smartphone und Notebook. Das war’s. Ich dachte, der Berliner braucht nicht mehr Platz. Oder habe ich da was falsch verstanden?

  65. Und wie ist die Sicht der Vermieter?
    Was würden die Vermieter sagen? Ich kenne ja nur die Verhältnisse in Amsterdam durch meine Tochter und deren Freunde, die fast alle eigene Wohnungen besitzen (teilweise, die Banken besitzen den Rest). Viele von denen wohnen zeitweise auch Single, ziehen zusammen, wenn sie einen passenden Partner finden, trennen sich vielleicht auch wieder, suchen sich was Größeres, aber behalten ihre ursprüngliche Wohnung und vermieten sie. Die verlangen nicht nur angemessene Miete, sondern suchen sich ihre Mieter auch aus und sind nicht scharf darauf, ihre Wohnungen durch Überbelegung verwohnen zu lassen. Irgendwelche Zwangsmassnahmen von Seiten der Stadtverwaltung wären bei diesen Vermietern schwer durchsetzbar. Die fänden Mittel und Wege, sie nicht anzuwenden.

  66. Bald auch hier Ende?
    Die „Achse des Guten“ hat es ja jetzt erwischt. Sind Sie auch bald fällig, verehrter Don? Es ist schon faszinierend zu sehen, was in dieser Republik passiert. Mein altes Vorurteil, dass aus Berlin nur Mist kommt, scheint sich wieder einmal zu bewahrheiten. Diesmal aber mit Rückendeckung der Hamburger Presse-, Medien- und Werbelandschaft („Scholz & friends“).

    • Was heisst erwischt… die Werbung ist halt weg. Ich halte nichts von solchen Aktionen, aber die FAZ ist eine andere Hausnummer, und ich bin doch recht anders als Achgut.

    • Die Reichsglaskuppel zu Berlin oder Treffpunkt der Aussichtslosen.
      ….

      Wer es nirgendwo schafft, schafft es in Berlin auch nicht.

      „Im Übrigen bin ich der Meinung, dass Berlin zerstört werden muss“
      Cato der Ältere (234–149 v. Chr.)

      …..

    • Titel eingeben
      Liegt es an Verträgen jener Agentur, mit der faz @don?

  67. Libretti?
    „Tanzen lass all sie wild durcheinander“ Don Giovanni

    Da gibts im Parsival Besseres:

    „Wie alles schaudert, bebt und zuckt, in sündigem Verlangen!“

    Es war ein langer Weg vom 1.Akt Walküre bis dahin… aber man sieht, wie tief man sinken kann, wenns ans Streben geht.
    Immerhin muss man Wagner zu Gute halten, dass er in der eigenen „Jugend“ dem Ring kein so lächerlich, peinliches Ende wie Mozart dem Giovanni verpasst hat.

    • ZITIEREN SIE MIR DEN WAGNER NICHT, der ist DES TEUFELS
      lieber TDV,

      im hellbadischen Freiburg im Breisgau wird auch der Wagner aus den strassenamen entfernt oder wie Richie Strauss mit einer hinweistafel auf sein sündiges treiben versehen, damit auch die unkundigen – derer es wohl in Freiburg besonders viele gibt – auch wissen, wer schon früher dunkel war.

      bei Strauss habe ich noch ein gewisses verständnis, er ruinierte im vollem bewusstsein und klarem verstand einige künstlerkarrieren und hatte im leben nie die chance, sich mit einem Kahane-Gutachten dagegen zu wehren.

    • Strauss????
      Ach? Komponieren konnte der auch?

      Ach so, der andere… Der mit Oper mit dem sexuellen Missbrauch eines minderjährigen Jungen durch die Gattin des Oberkommandierenden? Mit dem sie, wie sie später ja sagt/singt, ihre Probleme mit dem Älter-Werden zu kompensieren versucht? Als ich in den 60ern das mit den fdamals ünlichen 200 Pfund Damen sah, konnte ich das verstehen, später dann, bei der sehr gut erhaltenen Renee Fleming, nicht mehr, die macht das aus Neigung!
      Ein Hoch also auf die Freiburger Grünen Regierung, dass sie solche Kinderschänder-„Kunst“ verbieten…

      Ja, schändliche Oper, schliesslich sind es die alten, weissen Männer die das Problem sind… sowas Frauen zu unterstellen, unfassbar, wo ist die Stokovski? Vielleicht sollten sich mal ein paar Damen Genderisten zusammentun und eine Aufführung zum Abbruch zum Abbruch bringen?
      Das hat ja mal bei einer Aufführung eines Stückes von Fassbinder über einen Vermieter auch geklappt… political correctness rules!

  68. Vor allem hat man aber inzwischen eines begriffen,
    würde es in absehbarer Zeit im Ruhrgebiet zu ähnlichen Bürgerkriegszuständen kommen wie in den letzten Jahren in Syrien, dann wäre von der hochgehandelten Verachtung unseres Herrn Don Alfonso auch keine größere Anteilnahme zu erwarten, als wenn es sich um ein erweitertes Syrien handelte.

    Und die FAZ will das so. Denn auch die FAZ ist längst in postkatholischen Zuständen rasender Freiheit angekommen.

    Erlösung den Ungläubigen – und die Erlösung geht vom Tegernsee aus und erlöst auch nichts anderes. Und so müsste man evtl. das beginnende Zeitalter der verfluchten Selbsterlöser verkündigen.

  69. Rex non potest peccare
    Lieber Don Alphonso,

    die Singlefürstbischöfe in Würzburg mögen ja recht komfortabel gewohnt haben, doch Würzburg hat ja auch so seine Wohnraumprobleme. Radio Gong hatte hierzu am 27.10.16 die Überschrift: „Würzburg: Wohnungsnot in der Stadt hat viele Gründe“ und zu dem Würzburger Wohnraumnotstand sagt Hans Satoris von der Stadtbau GmbH:
    „Zusätzlich suchen sowohl immer mehr Studenten, als auch anerkannte Flüchtlinge eine Wohnung.“

    Bedauerlicherweise sind die Zeiten nicht danach über die besseren Wohnlagen in Berlin zu schreiben, bzw. hat eine solche 1959 der Berliner Ossi Magistrat gänzlich plattgemacht. Das Schloss Monbijou meine ich, das Friedrich I. der Gräfin von Wartenberg, seiner Mätresse, überließ.
    Damals konnte man noch sagen: Gutes Haus, gutes Sexualleben.

    Die Ostdeutsche Kanzlerin hat ja am 22. Oktober 2016 auf dem Sonderparteitag der CDU eine Besinnung auf alte christliche Werte angemahnt und wie ich weiß, gibt es solch nette Gesten, wie sie Friedrich I. der Gräfin von Wartenberg entgegenbrachte auch heute noch, doch sicher nicht mehr in Berlin.

    Beim Lesen Ihrer Zeilen hatte ich jedoch den Eindruck, daß es Ihnen mehr um diesen Herrn geht. Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung hat man diesem Herrn schon vorgeworfen und die Stasi soll seine Standhaftigkeit, seinen Mut und seinen Klassenstandpunkt geschätzt haben.

    Das mit der Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung hat mich schon sehr beeindruckt.

    Die FAZ stellte uns, den verängstigten Lesern, ja vor einiger Zeit unter der Überschrift: „Woran erkenne ich einen Terroristen?“ Ratschläge und Verhaltensregeln zur Verfügung, so als Erstversorgung, wie: „…in Deckung gehen, also sich flach auf den Boden legen, möglichst noch unter einen Tisch“ oder „Dann sollten Sie sich zur Ruhe zwingen, die Situation zu erfassen versuchen und Ihre nächsten Schritte planen.“ und noch wichtiger: „oder pfeifen Sie. Atmen Sie ruhig, und vermeiden Sie jede Bewegung, die Staub aufwirbeln könnte.“ Nachdem ich die FAZ Anleitung fast zu Ende gelesen hatte, war ich doch sehr froh darüber, daß „eine mentale Vorbereitung hilft, im Ernstfall das Richtige zu tun.“ Und „Ganz wichtig ist noch: Wenn Sie Stimmen oder Bewegung in Ihrer Nähe bemerken, verhalten Sie sich zunächst ruhig.“

    Ich vermeide ja den Kontakt zu solchen Leuten wie den Herrn A. Holm oder Herrn Gauck oder der Frau Kahane, wie zu den anderen, die gerade das Land verändern und so eine Art Stigmata degenerationis ausstrahlen.

    Doch, wenn ich einmal so ganz aus Zufall, z.B. jetzt auf dem Weihnachtsmarkt am Münchner Marienplatz, überrascht würde, weil vielleicht die Kanzlerin gerade das Bedürfnis überkam sich unter ihr Volk zu mischen und mit den Menschen dort auf der Blockflöte vorweihnachtliche Klänge anzustimmen, um damit wieder alte christliche Werte anzumahnen, so würde ich sofort zu pfeifen beginnen, dabei ruhig atmen und vor allem keinen Staub aufwirbeln, denn Dank der FAZ und meiner mentalen Vorbereitung kann mir nichts geschehen.

    Ach, war das wieder ein schönes Thema von Ihnen, Herr Alphonso, richtig ernst, mit Tiefgang und dabei bin ich noch mit der Tagesschau beschäftigt und Ihrem mich sehr nachdenklich stimmenden Satz:

    „Ja, die Tagesschau – das ist ein eigenes Thema, eigentlich würde ich es gern meiden. Ein Mensch ist tot. Das ist schlimm genug.“

    Ja, die einen legen eben abwartend die Hände in den Schoß und seufzen „Ein Mensch ist tot. Das ist schlimm genug“, während andere sie schon schützend über den Kopf halten und viele Frauen mit Ihren Händen versuchen Ihre Pussy zu schützen.

    Bei all dem Blödsinn fällt mir nur noch Dieter Hildebrandt´s UraltWitz ein:

    Was verkauft ein Staubsauger- Vertreter? Staubsauger! Was verkauft ein Volksvertreter?

    Seien Sie herzlich gegrüßt
    ObjectBe – ( objectbe.blogspot.com )

    PS: Kann man D. Hildebrandts Witz nicht auch auf den gegenwärtigen Journalismus übertragen ?

    • ...verhalten Sie sich ruhig,
      oder stellen Sie sich tot? Aber pfeifen? Merke: wer im tiefsten Keller vor Angst pfeift, wird doch gehört – irgendwann.Die Frage ist ja auch, ob es dann wirklich so staubig ist, dass man Staub aufwirbeln kann? Jaja, bei Sonnenschein sieht man ihn besonders gut…Aber fällt dieser auch unter den Tisch?

      Mich erinnert das an die Zeit,in der man Wehrpflichtigen sagte: Graben Sie sich einen 80 cm tiefen Graben und decken sich mit dieser Metallfolie zu, dann rollt die Atomwalze über Sie hinweg.Wer dieses Vorgehen anzweifelte, weil es unsinnig war, wurde damals als Kommunist beschimpft. So habe ich es mir sagen lassen.

      Auf dem Weihnachtsmarkt in München hat mir ein rauchender Zeitgenosse mit seinem Glimmstängel ein Loch in meinen Anorakärmel gebrannt, das reicht auch schon…

  70. Der Mutterkutter war übrigens einen Hauch schneller:
    Bitteschön – die Berliner Wohnwabe:

    http://www.faz.net/aktuell/stil/drinnen-draussen/eine-studentin-ueber-das-wohnen-im-mikro-apartment-14513575.html

    Hässliche Kommentare dazu, dabei ist das Mädel mit seinen 25 Quadratmetern doch ganz zufrieden.

  71. Träumerei
    Eine „progressiv-quadratmeterabhängige Strafsteuer“ bei Fehlbelegung in Berlin beweist die Weitsicht des bayrischen Autors. Aus der Nähe, als Bayer in Berlin, erweist sich der Vorschlag als hoffnungslos, aber nicht ernst: Ich habe in acht Jahren Berlin nicht eine Einkommenssteuererklärung abgegeben, obwohl ich als Pensionär dazu verpflichet bin. Anschreiben des Finanzamtes gabs nie. Danke!

    Notopfer Berlin 2Pf (haha). In die Not regieren bringt Berlin das Geld. Wozu gibts den Länderfinanzausgleich? 1983 hieß das Westkredite. Die Farbe der Schuldenmacher ist seither unverändert Rot. Jetzt sind wir in 1984. Nach dem sozialistischen Fortschritt kann man die Uhr stellen, wenn sie einem noch gehört.

  72. Titel eingeben
    Aber: wir kennen den Übeltäter. Klaus-Dieter Frankenberger hat ihn auf faz-online zum wiederholten Male identifiziert: Putin. Hat die Wahl in den USA manipuliert, die im September hier wird er auch manipulieren. Und dieser Teifi mit der KGB-Ausbildung (muss wohl sehr gut gewesen sein), verhindert es, dass der Freund von Marie-Luise Beck, Herr Chodorkowski, die Bodenschätze Russlands an Halliburton und Exxon-Mobile verhökert. Das geht gar nicht. Und dann hat er noch im Auftrag von Assad den IS zusammengeschossen. Das geht erst recht nicht.
    Die Weltgemeinschaft schaut dagegen auf Berlin. Grandiose Probleme bei der Zurverfügungstellung bezahlbaren Wohnraums. Auf Hartz iV-Basis oder auf bedingungslosem Grundeinkommen? In Duisburg-Marxloh, Gelsenkirchen und Bottrop steht reihenweise Wohnraum leer. Man kann sich dessen häufig auch per Hebel mit dem Kuhfuß bemächtigen. So wie in Neukölln auch. Mit Flixbus würden alle auch schnell dahinkommen. Man muss sich nur entscheiden, in welche Stadtteile man zieht. Dort, wo die Streifenpolizei sich noch alleine hineintraut (ist mietmäßig teuer) oder dorthin, wo die Polizei nur in Begleitung der Bereitschaftspolizei kommt (billig).

    • Sie verwirren mich vollständig
      Kämpfte ich gerade noch mit dem Verständnis dafür, dass Al Kaida und Nusra-Front in den ÖR Medien (und anderswo) als „Oppositionelle“ und „Rebellen“ (quasi eine Robin-Hood-Truppe) genannt werden, da kommen Sie jetzt auch noch mit „im Auftrag von Assad den IS zusammengeschossen“. Ich glaube, ich geb’s auf …


    • “ dass der Freund von Marie-Luise Beck, Herr Chodorkowski, die Bodenschätze Russlands an Halliburton und Exxon-Mobile verhökert. Das geht gar nicht.“

      Der neue US Außenminister Rex W. Tillerson, der jetzt noch aktuelle langjährige CEO von Exxon, ist ein langjähriger Freund Putins. Exxon macht seit Jahren gute Geschäfte mit Putin.
      http://www.nytimes.com/2016/12/11/business/rex-tillerson-secretary-of-state-russia.html?_r=0

      Es ist mit den korrupten Oligarchen nämlich überall so: Jeder will sich und seine eigenen Oligarchen bereichern. Einer wie Chodorkowski stört.

      So macht es auch Trump, wie versprochen laut seiner Parole „Drain the swamp“: Er tauscht den bösen alten Sumpf gegen seinen eigenen Oligarchen-Sumpf aus.

    • Neuauszählen
      .. scheint ein Unwort zu sein.

      Zu all diesen Gelegenheiten, wenn sich – selten genug – eine Kommentarfunktion öffnet, schreibe ich jedes Mal so etwas wie ‚verstehe die Aufregung nicht, wenn Russland die Wahlergebnisse manipuliert hat, muss man eben einfach nochmal auszählen. … ‚
      Wird aber nie veröffentlicht. Ein guter Freund namens Horus sagt dann jedes Mal: „Spar deine Zeit. Die meinen doch gar nicht ‚manipuliert‘. Die meinen doch nur, dass die Russen das machen, was der Westen seit 1945 regelmäßig macht: eine Meinung zur Meinung haben, und vollkommen überflüssigerweise und vollkommen uneingeladen den Wählern diese mitteilt. So herum heißt ‚Manipulation‘ was in die andere Richtung als ‚Information‘ bekannt ist/war: Radio Free Europe, RIAS, Deutsche Welle, Deutschlandfunk, u.s.w.“

  73. Wie sich der Tagesspiegel schon in naher Zukunft...
    das klassische Mehrgenerationenhaus vorstellt:

    http://www.tagesspiegel.de/berlin/queerspiegel/im-kino-alle-farben-des-lebens-familienbande/14947550.html

    „Ramona lebt in einem Frauenhaus: In dem schmalen Brownstone in New York wohnt sie oben mit ihrer Mutter Maggie, während unten ihre Großmutter Dolly und deren Lebensgefährtin Frances residieren. Die 16-jährige Ramona aber ist keine Frau, sondern ein Mann namens Ray, der in einem weiblichen Körper steckt und das ändern möchte. Mit einer Testosteron-Therapie soll die Geschlechtsangleichung eingeleitet werden, und dazu braucht Ray die Zustimmung seiner Eltern.“

    Die/der arme Ray möchte nun so fix wie möglich mit der Hormontherapie loslegen, hat aber noch mit den restbürgerlichen transphoben Vorurteilen ihrer/seiner alleinerziehenden ehemals eher polyamoren Mutter und der lesbischen Großmutter zu kämpfen, die der Geschlechtsumwandlung zunächst uneinsichtig gegenüber stehen.

    Da das mehr oder minder auch schon die ganze Story ist, war der Film natürlich ein ähnlicher Kassenflop wie der letzte zurechtgegenderte „Ghostbusters“.

    Der Witz dabei ist aber, dass er auch noch die umschmuste Bevölkerungsgruppe gegen sich aufbrachte, die mit entsprechend Gender*ix-Schaum vor dem Mund tobte:

    „In short, About Ray is another self-congratulatory film made for and by cis people about how great they are for allowing other people to exist.“

    http://bust.com/movies/14753-about-ray-gets-trans-stories-wrong-movie-review.html

    Ich bin ja mal gespannt, wie man es im RHS demnächst hinbekommt, die staatsoffizielle LGBTIQ*-Ideologie schariakonform auszugestalten – also, natürlich rein bildlich gesprochen, Herrn Holm und Frau Chebli unter einem Dach zu vereinen.

  74. Muss man denn, muss man denn all das zweimal schreiben, all das zweimal schreiben?
    (Vgl.: 12. Dezember 2016 um 21:06 Uhr)
    Und im Falle eines europäischen Nuklearkrieges würde Don Alphonso nicht einmal den ABC-Schutzanzug tragen, er fährt ja gelegentlich über 60 km/h bergabwärts Rennrad. Desweiteren scheint er laut Selbstauskunft eher präkatholisch, auf keinen Fall postevangelisch nach dem Muster http://www.gender-ekd.de/ zu sein.

  75. Über den Umgang mit Leibeigenen
    In der modernen Welt kommen nur noch wenige westliche Menschen in Berührung mit Leibeigene haltenden Menschen. Ich habe solche Menschen Ende der 80er Jahre in Indonesien kennen gelernt, und sie kamen aus den obersten sozialen Schichten.

    Dank meiner ehrenamtlichen Tätigkeit in der Hauptstadt Jakarta lernte ich zahlreiche Damen aus der gehobenen Gesellschaft kennen. Es waren Frauen, deren Familien große Banken und/oder Reedereien besaßen; es waren Gattinnen von Diplomaten und Ministern dabei. Dass wir zu Madame Präsidentin regelmäßig zum Tee eingeladen waren, gehörte dazu.

    Sogar jeder Europäer hatte dort Hauspersonal, genauso wie die einheimische Mittelschicht. Dass manche Indonesier Leibeigene hatten (und heute noch haben), wurde mir im Vertrauen von den Damen erzählt, mit denen ich enger befreundet war. Die Leibeigenen waren schon als Kinder oder Jugendliche in die Obhut der Familie gekommen, wofür der Ursprungsfamilie ein für die dortigen Verhältnisse stattlicher Betrag ausgezahlt wurde, als „Kredit“, welchen die Kinder dann quasi „abarbeiten“ mussten. Als meine Freundinnen hörten, was ich meinen Hausangestellten an Gehalt zahlte, schüttelten sie den Kopf und sagten scherzhaft: T., du bist verrückt. Und du versaust unsere Preise. ;-)

    Diese Kinder kamen idR aus den ärmsten Gegenden des indonesischen Archipels. Bei der neuen Familie konnten sie die Schule besuchen und hatten nichts zu leiden, sondern ein sicheres Auskommen, und sie erfuhren so etwas wie Geborgenheit. Sicher, die Arbeitszeiten waren nicht gewerkschaftlich geregelt, aber dafür genossen sie eine Familienzugehörigkeit [und mussten sich nicht als Kind prostituieren oder in den Minen schuften].

    Doch der Umgang mit Personal will gelernt sein. Während die Indonesierinnen jede Pembantu, also jede Haushaltshilfe, wie ein Familienmitglied liebevoll und freundlich behandelten, erlebte ich immer wieder, wie Deutsche und andere Europäer sich ihrem Personal gegenüber arrogant und herrisch verhielten. Ausnahme: die Amerikaner, welche für ihre Naivität belächelt wurden.

    Es ist in den indonesischen Familien auch üblich, dass die ganze Familie mit den Hausangestellten gemeinsam die Mahlzeiten einnimmt. Junge Dienstmädchen nennt man liebevoll jüngere Schwester; ältere Hausangestellte werden Tante oder ältere Schwester genannt. Angesprochen wird die Köchin z.B. mit „Ibu“ – Madame, genauso wie die Präsidentengattin.

    Die Indonesier geben der Ausbeutung ein warmes menschliches Gesicht, und für die scheinbare Wahrung ihrer Würde sind die Menschen eher bereit sich zu opfern und ausbeuten zu lassen. Daran liegt vielleicht auch der Erfolg von Trump: Er gab den abgehängten Menschen aus Midwest etc. das Gefühl, als Milliardär nicht arrogant, sondern mit ihnen ebenbürtig zu sein (und nun verwandelt er die USA offensichtlich in eine Corporate & Wallstreet-Plutokratie,von welcher ein GWB nicht einmal zu träumen wagte.)

    ****

    Lieber Don Alphonso, was Berlin angeht, so scheinen die Stadt und ihre Einwohner eine bleibende negative Prägung bei Ihnen hinterlassen zu haben. Wie ich schon mal schrieb, so kann ich das sehr gut nachvollziehen, weil auch ich, trotz mehrfacher Besuche im unterschiedlichen Ambiente, der Stadt nichts Positives abgewinnen kann. Die Menschen haben weniger Charme als die Hamburger, und das soll schon etwas heißen.

    Zitat von D.A.: „Hier übrigens mit dem Anstieg der Mietpreise unter den beiden rot-roten Regierungen, die offensichtlich ihren Teil dazu beigetragen haben, eine Gentrifizierung zu schaffen, […]“

    Das stimmt genau.
    Die Große Koalition von Diepgen 1991-2001 privatisierte günstige städtische Wohnungen, die Förderung wurde in 2003 unter Sarrazin als Finanzminister außer Kraft gesetzt. Und ja, Sie haben Recht, in Wowereits Amtszeit 2001-2014 wurde nichts unternommen. Erst ab 2015 wird die Wohnungsförderung wieder in Angriff genommen.

    Last but not least: Auch diesmal wunderbare Bilder, auch dafür herzlichen Dank.

    • Gern geschehen, und danke für die Einblicke.

    • Umgang mit Leibeigenen
      Ihr „Seitenhieb“ auf Trump ist zwar nicht ganz falsch, übersieht aber die andere Seite der Medaille. Und die ist, dass die Progressiven ihre Leibeigenen als Stimmvieh nur alle 4 Jahre zur Kenntnis nehmen und sie in der Zwischenzeit auf Distanz und durch „Welfare“ in Abhängigkeit halten. Wenn Sie meinen dass die Indonesier der Ausbeutung lediglich „ein menschliches Gesicht geben“ übersehen Sie, dass die Verliererin in ihrer Arroganz durch die Bezeichnung „Deplorables“ den Ausgebeuteten die Augen öffnete. Dass sie nicht wusste dass sie damit nicht nur die Wähler T’s treffen würde sondern ihre eigenen war wahlentscheidend.


    • @ Don Alphonso
      Gern geschehen.
      Was ich noch vergaß zu erwähnen ist, dass solch eine „Transaktion“ dadurch verschleiert wird, dass behauptet wird, dass es sich um Kinder entfernter „Verwandten“ handele. Weil die indonesischen Familien idR sehr groß sind, das Land 250 Mio. Einwohner hat und mit seinen 13.000 Inseln flächenmäßig fast so weit ausgedehnt ist wie ganz Europa, wäre eine Untersuchung aussichtslos. Ganz abgesehen davon, dass die Eliten eh über jeden Zweifel erhaben sind.


    • @ Saarländer
      Sie haben im Grunde genommen völlig Recht. Doch nun wird Trump Präsident, Clinton ist Schnee von gestern und damit völlig uninteressant. Interessant wird sein, wie Trump seine Aufgabe meistert.

    • maciste grüßt die tamarisque und den don
      wenigstens einführend zu wesen, praxis und rechtsgeschichte der europäischen sogen. „leibeigenschaft“ im haberkern/wallach nachlesen und sich überraschen lassen.
      battle on.

  76. Serielles Bauen in der Hauptstadt der DDR
    „noch mehr scheussliche Blocks in sozialistischer Tristesse gebaut werden sollen.“

    Bingo. Aus dem aktuellen Heft der Berliner IHK daher folgendes Zitat, das einen meinen läßt, der Leiter des Baukombinats redet über die Hauptstadt der DDR, wäre da nicht das Billy-Regal:

    „Das würde Buch auch für Berlin empfehlen, um den Wohnungsmangel schneller in den Griff zu bekommen. Ein Weg um den Wohnungsneubau günstiger zu machen, ist in seinen Augen der „serielle Fertigbau“: Gebäudeteile würden quasi in Fabrikfertigung hergestellt und dann auf der Baustelle montiert. Die Mieter könnten Bä­der, Küchen oder Balkone aus wenigen An­gebotstypen auswählen. „Ein Balkon ist nicht mehr als ein Billy-Regal vor dem Haus“, so Buch. Die Standardisierung ma­che Herstellung und Einkauf günstiger. Die Bauweise ginge insgesamt schneller, da­durch würde u.a. die Lärmbelästigung ge­senkt und die Akzeptanz erhöht. Serielles Bauen mindere die Kosten und führe zu günstigeren Wohnungen.“

    https://www.ihk-berlin.de/Veranstaltungen_und_Termine/Berichte_und_Reportagen/Vonovia-Chef-Rolf-Buch-WPF/3555760

    Am besten gefällt mir, daß Mieter aus „wenigen Angebotstypen“ ihre Küchen, Balkone etc. auswählen könnten. Einfach köstlich, dieser zelebrierte Mangel. Dit is Berlin.

  77. Ich hab mal nachgerechnet....
    „Holm behauptet ganz in Tradition der DDR, das Problem seien Investoren, die die Preise der Wohnungen und Mieten nach oben treiben. Ich behaupte ganz in Tradition der Stadtpalastbesitzer, dass Holm keine Ahnung von den wahren Ursachen hat. Die wahre Ursache ist die Aufhebung der Leibeigenschaft in Verbindung mit der sexuellen Befreiung.”

    Das mag so stimmen, aber letztlich ist es dann doch einfacher jenen Investoren und Vermietern, die sich weigern anzuerkennen, dass sich die Zeiten gerade mal wieder ändern „die Instrumente zu zeigen“, als gleich die Leibeigenschaft wieder einzuführen, oder, angesichts der Möglichkeiten die das Internet jedem bietet, zu versuchen die Sexualität wieder gänzlich einzudämmen. Man könnte zB monatlich abzuliefernde, verschmutzte Tempotaschentücher als Gutschrift anrechnen?
    Als Ideologie Feind bin ich auch bereit noch die befremdlichsten Lösungsvorstellungen für Problem in Betracht zu ziehen, aber sie sollten halt schon auch ein ganz klitzekleines Bisschen realistisch sein.

    „Berlin leidet am Sexualverhalten des Schweinehirtennachfahren.“
    Ich würde das nicht so ernst nehmen, die muslimischen Neuzugänge werden ja durch die merkelsche (nicht r2g, sondern CDU!) Alimentierung in die Lage versetzt durch mitgebrachtes, und stark religiös fundiertes Verhalten die Zahl der Schweinehirtennachfahren selbst in ihren strengen Augen erstaunlich klein erscheinen lassen?

    „Alle reden von Gentrifizierung, aber der übelste Platzfresser ist nicht der Milliardär in seiner Villa am See, sondern das Massenphänomen der allein wohnende Jungberliner, die sich mit niemandem arrangieren wollen.”

    Nur weil ein Satz schön klingt und ganz hervorragend formuliert wird, wird er noch nicht wahr. Die Methoden von Politik, Wirtschaft und Lügenpresse zu kopieren hilft zumindest langfristig bestimmt auch nicht. Da hätte ja sogar eine gewaltsame Wiedereinführung der Leibeigenschaft grössere Erfolgsaussichten…
    Wenn solvente Alleinstehende, also nicht die mit irgendwas mit Medien, sich ihre zu grossen Wohnungen leisten können, mein Glückwunsch. Aber deren Wohnungen lösen das eigentliche Problem nicht, denn, das Problem sind Wohnungen für jene GANZ UNTEN!
    Von solchen haben sie keine im Bekanntenkreis? Gibt’s aber, schaun sie einfach mal nach. Und die gibt’s im Gegegnsatz zu ihrer Behauptung, nicht weil die Mieten „zu niedrig“ sind, sondern weil es nun mal zu wenig bezahlbare Wohnungen für Leute gibt, die auf dem heutigen Arbeitsmarkt keine Stellen mehr finden können, díe ein Gehalt mit sich bringen um selbst jene Mieten zu bezahlen, die für jene nur ein Klacks wären, die ihre Vermögen durch die Erbringung der Leistung des Erbens selber verdient haben.
    Sollten “bezahlbare Wohnungen errichtet werden, die dann über kurz oder lang erneut dem Platzvernichtungsgrund Nummer Eins zum Opfer fallen“, tja, welch entsetzlicher Gedanke!, dann wird man wohl ganz einfach noch mehr Wohnungen errichten müssen, denn, und das wird sie jetzt überraschen, es ist die Aufgabe einer Regierung für das Wohl des Volkes zu handeln.
    Ich weiss angesichts der Jahrzehnte in denen nur im Interesse des 1% regiert wurde, mag ihnen das unwahrscheinlich erscheinen, aber für einen guten Rechercheur dürfte es leicht sein, da mal die Fakten zu checken.

    Darf ich einen längeren Gedanken zitieren?
    „Zum Dank sprechen Aktivisten wie Holm dann auch nicht darüber, dass bei der Beendigung der Leibeigenschaft Fehler gemacht wurden, deren direkte Folge der rasante Anstieg der Singlehaushalte ist. Holm und Co. schicken Arme vor, die für weniger Miete und weniger Rendite der Investoren demonstrieren sollen, und nicht gegen Alleinwohner, die alle ein Bad, eine Küche und einen Flur brauchen, und damit gut 15m² den wirklich Armen entziehen. Holm spricht nicht von Singles, die zwei oder drei Zimmer allein bewohnen, ohne dass sie aufgrund ihrer Abstammung dazu berechtigt wären, und sich das auch nur in Berlin leisten können. Holm meint, dass in Berlin über 100.000 Wohnungen fehlen, und mehr, noch mehr scheussliche Blocks in sozialistischer Tristesse gebaut werden sollen. Ich sage, die bestehenden Wohnungen werden nur von seinen Wählern falsch belegt.”

    Lobenswerter Gedankengang.
    Nur, warum denn mit solchen Kleinwohnungen die Zeit verplempern, statt das Problem direkt angehen?
    „Zu diesem Zwecke sollte man alle Singles auf mehr als 25m² vor die Wahl stellen”….., also ab 26qm? Macht legalen Wohnraum pro Person von 13qm, richtig?
    Einfach mal an einem so aus der Luft gegriffenes Beispiel druchdenken:
    Wenn man eine von einem Einpersonen Haushalt belegte Wohnung genauer betrachtet, sagen wir mal zB bei Google Earth, in einem Gebäude zufälligerweise auf 48°45’57“ N und 11°25’16“ O gebaut, so kann man leicht errechnen, dass dort zwischen 150 und 200 jener Singles, wahlweise auch Syrer, legal einquartiert werden könnten, oder halt alternativ eine, wie der Autor mit seinem starken Gerechtigkeitssinn ja einfordert: PROGRESSIV-quadratmeterabhängige Strafsteuer fällig wäre.
    Man sollte wohl auch die zweit, dritt und viert Wohnsitze mit einbeziehen, denn wie der Autor ja beschrieben hat, wären die als Alternative zu seinem Vorschlag nötigen zusätzlichen Sozialbauten unverhältnismässig teuer, wegen der Verträge der Investoren in deren Besitz dafür nötiger, potentieller Grundbesitz ist, und deren Leistung deshalb ja Vergütung unbedingt verdient.
    Aber rotrotgrün wird das mit seinem neo-stalinistischen Rechenschieber schon allen Recht machen.
    Bei Verweigerung der Zahlung der PROGRESSIV-quadratmeterabhängige Strafsteuer könnte man zB die betreffenden Hausbesitzer ja in die Leibeigenen Klasse zurückstufen.

    • Überrascht, TDV
      vor wenigen Tagen noch haben Sie mich als Neo-Kahane eingestuft, und nach Beweisen für den (Neo-)Stalinismus gefragt. Und nun der politisch eingefärbte Rechenschieber?
      Der könnte zwar auch Ironie sein, aber dann passte der Rest Ihres ‚Anschlages‘ an die Tore einer Stadtvilla kaum mehr, auf dem der bekannte Spruch von Georg Büchner sich halb zitiert wiederfindet.

      Ich wüsste auch nicht, wieso Sie ein staatliche Schulamt ausquartieren, und ZuunsGeflüchtete dort einquartieren wollen?

    • @Uwe Dippel
      Sie missverstehen meine „Ziele“.
      Für einen Anarchisten gibt es keinen guten Staat, es gibt nur Schlimmere und weniger Schlimme. Wenn sie sich mal unvoreingenommen auf der Welt umsehen, werden sie schnell erkennen, dass, wie böse Zungen nie aufhören zu wiederholen, Kapitalismus so ganz ohne Faschismus nicht möglich ist. Wohlstand der diesen Namen verdient, kann aber nur durch Kapitalismus erschaffen werden, allerdings eben auch nur absurd ungerechter Wohlstand und unzählige Opfer, egal ob durch Krieg oder Hunger.
      Die übergrosse Masse der Dumpf-Bürger weltweit stört das alles nur dann, wenn jene Konsequenzen von Kriegen und Hunger in Form von Flüchtlingen und „Terroristen“ bei uns zurückschlagen. Ich unterstütze natürlich keinen Terrorismus, aber ich bin weder dumm genug noch politisch korrekt genug seine Ursachen zu verkennen, und so kann ich ihn nicht als Problem sehen, sondern als banale Reaktion auf unsere Habgier, die für Wohlstand nun mal unabdingbar ist.
      Nur weil sie nicht UNSERE Widerstandskämpfer sind, so sind sie doch Widerstandskämpfer.

      Wenn sie Kahane’sches von sich geben kritisiere das, wenn die, die sich als Links bezeichnen neo-stalinistischen Schwachfug von sich geben, dann kritisere ich das. Wenn Don einen Holm kritisiert ohne andere als egoistische Gründe anzugeben, dann kritisiere ich das. Warum sollte ich damit ein Problem haben?
      Nur weil Schröder ein korrupter Schwachkopf war, war Merkel ganz, ganz toll? Ich habe es nicht nötig irgendwas gut zu finden, nur weil das Gegenteil bescheuert ist?
      Die US Wahl hat doch gezeigt wie das mittlerweile aussieht. Ein Volk hat sich geweigert um der Vermeidung eines Kasperles Willen, (an dem Menschen wie ich noch sehr viel Freude haben werden, da bin ich mir sicher) den Prototyp des widerlich heuchelnd korrupten Politiker Abschaums zu wählen…? So muss und wird es weitergehen.
      Die eigentlich Verantwortlichen für die Zustände, die Regierungen der Gut-Menschen von Merkel bis Obama, die müssten für ihre Verbrechen zur Verantwortung gezogen werden, NUR dann würde sich etwas ändern.
      Ich bin um die 70, habe immer so gelebt, und ich werde es als Geniesser von Leben, Lieben, Lachen auch noch über die Ziellinie schaffen und mich dabei von dem „noise, signifying nothing“ unterhalten lassen. Man kann vom Buddhismus lernen sich nicht zu identifizieren, aber nicht solange man sich an seinen Besitz klammert….

    • TDV, Vielen Dank
      Das macht für mich die Person TDV deutlich klarer als ich sie bisher verstehen konnte, trotz all der Posts.
      Der letzte Satz ist was ich von meinem ‚Lehrer‘ (https://en.wikipedia.org/wiki/K._Sri_Dhammananda) als hauptsächlich gelernt habe, nämlich dass Unheil von zwei Dingen kommt:
      1. Clinging (to things, emotions and property; the past)
      and
      2. Craving (things, emotions-to-be, property; in the future.

    • Na, sehen Sie?
      Da hatten wir ja zwei Lehrer aus der selben Schule…. ;-)

      Da ich natürlich noch im „Samsara“ gefangen bin, ärgere ich mich wenn meine Genossenschaftsbank, die mir also zT gehört, ohne mich zu fragen meine Gebühren erhöht, aber solange das alles ist was ich derzeit von DE zu befürchten habe….
      Auch wenn meine Kommentare anders klingen, ich bin hier morgens beim Tee Trinken für eine Stunde und den Rest des Tages denke ich an völlig andere Dinge.

  78. So gehts nicht ...
    Don Alphonso will mit diesem heimtückischen Vorschlag nur dafür sorgen, dass alleinlebende, alte, weiße Männer per Dekret ihre Wohnung möglicherweise mit einer Gendertröte teilen müssen.

    Da er das mit orgiastischem Erleben in Zusammenhang bringt, vermute ich eine weitergehende Intention seinerseits.

    Sein Bestreben ist die Lösung des deutschen Rentenproblems, denn allzu Orgiastisches dürfte doch so manchen alten, weißen Mann vorzeitig von der Empfängerliste nehmen – nicht jeder hat die Konstitution eines Mick Jaggers.

    Ich lebe ja recht großzügig in einem besseren Stadtteil. Sollten mir also zwei solcher Damen zugewiesen werden, würde ich mich auch auf die von Joachim Brunold verkehrspolitischen Regulierungen von rot-rot-grün einlassen, so diese beiden denn auch in der Lage und willens wären, mich in einer Sänfte zu bewegen. Nicht zu meiner Bequemlichkeit, allein zum Zwecke des Umweltschutzes und ihrer körperlichen Ertüchtigung.

    Was haben Sie denn gedacht, also bitte.

    Und es gibt weiteres – ich mag aus erlebter Erfahrung keine südamerikanische Revolutionsmusik in Momenten, wo man sich etwas näher kommt. Glauben Sie mir bitte, da kommt selbst ein Kölner auf den Gedanken, den Rhein abwärts nach Düsseldorf zu schwimmen.

    Mir ist jetzt noch nicht ganz klar, wie sich folgendes Problem lösen ließe – Yasmina Banaszczuk, bei Twitter unter @Lasersushi zu finden, suchte ja vor einigen Monaten im Raum Düsseldorf bzw. Köln nach einer WG, damit sie dort ihrer Arbeit beim Handelsblatt nahe wäre. Nach der Wahl von Trump in den USA wünschte diese auf Twitter den Zusammenschluß von Feministinnen und der Antifa.

    Bitte, ich möchte kein Seminar mehr in der Herstellung von Molotowcocktails und ähnlichem erleben müssen – wie also wäre eine solche Zuweisung zu verhindern?

    Ansonsten habe ich Don Alphonso schon einmal im Blog geschrieben, dass ich für eine größere Osteuropäerin durchaus gesprächsbereit wäre ;)

    • Die Gendertröten können sich ja gern einen Hispster suchen. Ich denke, der freie Liebeswohnmarkt würde schon für die angemessenen Klassengrenzen sorgen. Feministinnen sollte man vielleicht irgendwie kennzeichnen, mit dem Buch von Stokowski oder so. Für Liebhaber.

    • Für Liebhaber
      Himmel nochmal

      ich musste da doch direkt an die Zeugen Jehovas und den Wachturm denken.

      Und beömmel mich immer noch.

    • Tatoo?
      Vielleicht mit einer eigenhändischen Signatur der Autor*ix auf dem jeweiligen Bauch?

  79. All you need is love....
    Allein die Idee ist bereits genial. Auf so einen Gedanken muss man kommen. Und ich habe den Verdacht, lieber Don Alphonso, dass sie der sexuellen Lust nicht ganz abgeneigt gegenueber stehen. Sie sind ein Spaethippie. Make love, not rooms.

  80. Ist klar
    Ok, wohne seit 5 Jahren in Berlin, in 2 Wohnungen alleine, aber hatte im Durchschnitt 1 Mal pro Jahr Sex. Habe also alles richtig gemacht? Sinnloser Artikel

  81. Pro Schwein
    Ist Don auf Scharia Kurs oder warum kommen ausgerechnet die Sauhirten schecht weg?

    Ich habe kürzlich eine Wildsau dabei beobachtet, wie sie von ihren sechs Frischlingen verfolgt wurde, wie sie sich zuerst aggressiv gegen die Nervensägen gewehrt hat, wo sie doch nur fressen wollte, mehrmals quieckend die Flucht ergriff, nur um irgendwann, vom kämpfen müde, zur Seite zu fallen und die nimmersatten Säuglinge an ihre Zitzen zu lassen. Nie wäre ich auf die gekommen, sie mit mürrischen Libertins in Verbindung zu bringen, die einen Sozialistenkomplex ausgebrütet haben.

    • Ich habe nichts gegen Schweinehirten, ich finde nur, dass sie wieder in ihre angestammten Berufe zurückkehren sollen.

  82. Junkerland in Bauernhand
    Ja, ja,
    statt wohlfeilem Heuschrecken-Bashing und Kapitalismuskritik ein wenig auf die Zahlen schauen und um die Ecke denken und schwupps – ist mehr als genug Wohnraum für alle da.

    Man muss halt den kapitalistischen Schweinehirt in sich selbst bekämpfen.
    Teilen ist angesagt, mit denene „die schon länger da sind“ und denen die „noch nicht so lange da sind“ (registered trademark A. Merkel)

    Vielleicht kann Frau Kahane ja mal dazu eine Kampagne starten.

    Wer sonst ausser R2G könnte das schaffen, das sozial in Sozialismus mal wieder ganz nach vorne bringen. A bisserl Nudging geht ja noch.

    • Ich wollte damit nur andeuten, dass die Berliner zustände Ergebnis vieler Faktoren sind. Natürlich spielen auch Investoren eine Rolle. Aber die befriedigen auch nur die Wünsche anderer Menschen.

  83. Wieder mal ein herrlicher Text
    Danke dafür. Als Ex-Berliner kann ich das voll nachempfinden. Übrigens schreibt wieder mal so eine prekäre Berliner Existenz in vollster Lobhudelei einen Artikel über Frau Kahane:

    http://www.tagesspie gel.de/politik/amadeu-antonio-stiftung-streit-um-die-stasi-vergangenheit-von-anetta-kahane/14966422.html

    Be Berlin….

    • Titel eingeben
      A propos Tagessspiegel: der kahane’sche Persilschein ist von Matthias Meisner.
      Das zählt nicht.

  84. Bin immer noch mental nicht ganz hergestellt..
    …nach dem Anschauen der uLF-Dokumentation von gestern Abend-und Wegschalten nach 20 Minuten, daher nur kurz: es ist doch zu hoffen, daß kurzfristig die Wohnung des Frauen-Treppentreters aus der U-Bahn/RHS frei wird. Als Übergangslösung.
    (DdH)

  85. Inzwischen eines begriffen,
    würde es in absehbarer Zeit im Ruhrgebiet zu ähnlichen Bürgerkriegszuständen kommen wie in den letzten Jahren in Syrien, dann wäre von der hochgehandelten Verachtung unseres Herrn Don Alfonso auch keine größere Anteilnahme zu erwarten, als wenn es sich um ein erweitertes Syrien handelte.

    Und die FAZ will das so. Denn auch die FAZ ist längst in postkatholischen Zuständen rasender Freiheit angekommen.

    Erlösung den Ungläubigen – und die Erlösung geht vom Tegernsee aus und erlöst auch nichts anderes. Und so müsste man evtl. das beginnende Zeitalter der verfluchten Selbsterlöser verkündigen.

  86. Sexzwang hätte der Don Alphonso gerne
    Das ist doch schon letztendlich alles, auf dass es sich herunterbrechen lässt. Womöglich mehr solchem für sich selbst vor allem? Zumal in sozial ausfüllende Weise?

    Außerdem führte der Wohnungszusammenführungzwang vermutlich recht bald zur umfangreichen Produktion von Neubürgern – und die würden dann bereits auf kurze Dauer vermutlich nicht nur in Berlin siedeln wollen, sondern auch in Form finanzstarker Kollektive süße kleine Mietwohnungen am Tegernsee nachfragen?

    • Dass ich willig und paarungsbefürwortend bin – im Rahmen meines Daseins als unterleibslose Kunstfigur – habe ich nie bestritten.

  87. Herrlich geschrieben!
    Danke, lieber Don!
    Heute habe ich mal nix zu meckern – und so schöne Bilder wieder.
    Da wünscht man sich (neidlos), doch auch ein reicher Erbe zu sein.

  88. HERKUNFTSNACHWEIS
    @stand your ground

    bitte die texte genau lesen, in Ka-Ma-Sta habe ich mal gewohnt, habe nie behauptet, von dort zu kommen.

    aber an bewohnungen hatte ich einfach ein reiches und erfülltes leben, vom plattenbau bis zum gästehaus von Gunter Sachs. so wird mann vom leben beschenkt !

    und DON hat so recht, auf 30 m2 kann mann sehr gut leben, mehr hatte ich auch nicht im Düsseldorfer Norden, hauptsache: nahe beim ruderverein an der Nordbrücke und auch nahe beim Rosati………….mann hat ja keine ansprüche denke ich !

    • @djangohatnemonatskarte
      Soso, hier in der Ecke wohnten Sie also auch mal…. Das Rosati ist zwischenzeitlich renoviert und unter neuer Leitung; ich war seither einmal da, das Essen immer noch durchaus gut, aber es fehlt etwas die Patina von früher, und auch der Kellner, der aussah wie Robert DeNiro, war zumindest bei meinem Besuch nicht mehr da…. sic transit gloria mundi…

  89. OT, aber extrem widerwärtig
    Ein Spiegeltext, den man kaufen müsste, was abwegig ist. Aber das Lockfoto kann man sehen: wie dem „Afghanen Arash“ in einer Unterkunft deutsche Mädchen präsentiert werden: blond, kulleräugig, flirtend und willig.

    Vom Text kann man nur den Anfang lesen: Für Migranten gibt es deutlichen Rabatt: nichts mit „nein heißt nein“. Der Migrant wird konditioniert, dass erst dreimal (!) nein eventuell so etwas wie nein bedeutet. Dann soll er es bei seiner Beute eben anders versuchen.

    http://www.spiegel.de/spiegel/fluechtlinge-und-sexualitaet-selbstbefriedigung-am-fenster-ist-tabu-a-1125284.html

    Ich könnte schreien. Warum schaut das keine, wirklich keine Netzfeministin hin? Frauen als willige Objekte, Rabatte beim „nein“ – und alle Feministinnen schweigen! Bei Migranten ist das so ok, was?

    • Abdullah...
      …ist sehr schüchtern und weiß nix über Sex, müssen Sie wissen.Als er fragt, wie oft er Sex haben müsse, bis das Kind kommt, ist er baff, dass das schon beim ersten Mal klappen könnte.

      Weitsagender finde ich, dass er deutsche Mädels kennenlernen will, um sich integrieren ;). Heiraten will er später aber eine afgh. Frau, die die Situation zu Hause versteht. Trüge sie ein Kopftuch, wäre es besser und auch Jungfrau sollte sie noch sein…

      Ganz schön clever, der Boy. Verhält er sich doch so, wie früher die “ jungen Herren“, die bei den Mägden lernten und experimentierten. Hoffentlich ist das seiner Freundin bewusst, mit der er Händchen hält und knutscht.

    • Verehrte Arabella
      Wir müssen uns daran gewöhnen dass bei Migranten ok ist wofür Deutsche, Italiener, Türken, kurz: Alle anderen in den Knast wandern. §176a schreibt beim Beischlaf mit unter 14 Jährigen (Täter über 18) z w i n g e n d eine Mindestfreiheitsstrafe von 2 Jahren vor. Dies wird seit Bestehen der BRD auch abgewendet …..bis 2016 (Stand: Juli 2016) bekannt wurde, dass 361 Verheiratete unter 14 Jahren als Flüchtlingskinder eingereist sind.
      Ich habe schon mehrfach bei Politikern und Journalisten deshalb nachgefragt wo die Strafverfolgung und die Herausnahme der Kinder aus dieser „Ehe“ (wohl überwiegend Mädchen) bleibt. Nichts, Nada!

      Es kann also sein dass im einen Haus ein Italiener (zurecht) verhaftet und verurteilt wird, seine Arbeit und Familie verliert weil er mit der 13-jährigen Nichte geschlafen hat und im Haus daneben wohnt ein Syrer mit 13-jähriger „Ehefrau“ der unbehelligt bleibt.

      Haben Sie einen Aufschrei der Feministinnen gehört? Ich nicht.

    • Peter Schinzler / DER SPIEGEL: Jugendlicher Arash, Aufklärer Zech mit Plüschpenis
      https://www.spiegel.de/images/image-1082645-860_galleryfree-yvdl-1082645.jpg
      – um ein Bild davon machen zu können, was unter Aufklärung zu verstehen sei.

  90. Cosi fan frutte
    Ja und wo bleibt die Begleitmusik?
    .
    Wer schreibt uns die Rotkäppchen-Erdbeer-halbtrockene Operette dazu?
    .
    Zille ’21. Arm aber —

  91. Rauch steigt nun auf überm Bundesdorf
    Werter Fremdling in Spreeathener Gefilden, sub rosa lese ich hier eine tiefe Huldigung an Ihren getreuen Eumaios, welcher eine recht gute Hand nicht allein beim Borstenvieh, sondern auch bei der Himmelreichführung der Twittertäubchen zeigte.

    Meinen Respekt für den kräftigen Bogen, den Sie gespannt haben, und für den wuchtigen und trefflich gesetzten Schuss.

  92. Holztruhen anstatt Steintruhen empfiehlt der polynesischen Häuptlings Tuiaviis
    Aus einer Zeitschrift von 1932 (Reichsregierung Brüning !) zum Reichsarbeitsdienst (RAD):
    .
    Anzeige:
    „Unterkunftsbaracken in transportabler Bauweise“ der Firma Christoph & Unmack aus Niesky/Oberlausitz.
    Die darin angepriesenen Baracke hat mit 30 x 7 Metern einen langgestreckten Grundriß und wirkt sehr geräumig. Sie trägt ein mäßig flaches Dach mit ca. 3 Metern Giebelhöhe. Die Seitenwände erreichen eine Höhe von 2 Metern und besitzen große Fenster, die in Abständen von gut 1 Meter aneinandergereiht sind.“.
    .
    Für den Uninteressierten an Baugeschichte böte sich jetzt noch die Möglichkeit mit dem Satz des Pythagoras die Dachneigung und die Seitenlänge zu errechnen. Im Übrigen leben in unserer Stadt heute noch die Nachkommen von ehemals Heimatvertriebenen in inzwischen zu richtigen Wohnhäusern mit steinerner Außenschale verbesserten, fast schon luxuriös zu nennenden Unterkünften ehemaliger RAD-Angehöriger oder Flak-Mannschaften. Ganz idyllisch inmitten der Weinberge.
    .
    Ich würde aber nie auf die Idee kommen, das was unseren heimatvertriebenen Landsleuten gut genug war, den „kostbarer als Gold“-Geschenkten zuzumuten.
    (DdH)

  93. Revolutionär!
    Ihre Vorschläge zur Lösung der Berliner Wohnungsnöte sind einfach zu gut, um im kleinlichen Hickhack der Politik vergessen oder verwässert zu werden. Man muss sie ganz einfach konsequent durchsetzen.

    Das geschieht am besten nach iranischem Vorbild durch die Umwandlung von chaotisch agierenden, revolutionären Einheiten in offizielle Revolutionsgarden.

    Kurz, die Rüpelbrigaden der Antifa gehören endlich einer sinnvollen Beschäftigung und straffen Organisation zugeführt, mit der die Umsetzung des Projekts begleitet und vorangetrieben wird.
    Nächtliche Kontrollen zur Feststellung der Wohnbelegung, Messung der Bett-Temperatur zur Ermittlung des Paarungsverhaltens, Jagd auf Ungläubige bzw. Anhänger des amerikanischen Shaitans Airbnb etc.

    Auf geniale Weise würde so auch die notorische Schwäche der Berliner Wirtschaft behoben. Im Iran bilden die Pasdaran mit zahlreichen Nebenzweigen, Stiftungen und Unternehmen die größte wirtschaftliche Organisation des Landes, darunter auch eine bedeutende Abteilung, die sich mit dem Revolutionsexport beschäftigt (gelegentlich gegen den Willen der Importnationen, aber die sind bloß undankbar).

    Die Geschichte und die Verbindungen Berlin-Teheran sind alt und voller denkwürdiger Ereignisse. Zeit, ihnen neues Leben einzuhauchen und mit ein paar entwicklungshelfenden Hezbollah-Einheiten den Saustall an der Spree richtig aufzuräumen.

  94. Freiburg - auf dem Weg zum "Edel-Berlin"...
    „Freiburg – eine Zufluchts-Stadt, die alle ihre Bewohner/innen schützt!

    Städte wie Freiburg sind aber dem Wohlergehen aller Stadtbürger/innen verpflichtet, nicht nur dem Wohlergehen deutscher Staatsbürger/innen.

    Startpunkt auf dem Weg in Richtung Freiburg als Sanctuary City soll eine Veranstaltung am 18. Januar 2017 sein, in der Prof. Dr. Roland Roth (Berlin) und Prof. Dr. Albert Scherr (Freiburg) über die Entstehung und die Praxis der Sanctuary Cities informieren.“

    Der Auftakt der Initiative, Freiburg zur abschiebungsfreien „Zuflucht-Stadt“ zu ernennen, erfolgt selbstverständlich im AudiMax.

    Hier der ganze Link:

    https://www.freiburger-forum.net/2016/10/freiburg-eine-zufluchts-stadt-die-alle-ihre-buergerinnen-schuetzt/

    Dass angesichts der aktuellen Ereignisse manche Formulierungen an Zynismus grenzen, dürfte den Beteiligten dabei gar nicht mehr auffallen.

  95. @ TDV sagte am 13. Dezember 2016 um 03:13 Uhr
    „Ts, ts, ts…..

    „Ja, ja, das egoistische Verhalten der Menschen… wie das wohl kam? Da hat wohl irgendeiner nicht aufgepasst als das gerade vom Himmel fiel und schwupps… haben sich alle infiziert.“
    .
    Bei Geflügel (Schnatterenten, Gackerhühner, Kreischgänsen, Krähhähnen, Putern/die Putinen kaudern…) kann immerhin Stallpflicht angeordnet werden.
    (DdH)

    • Aber ich bitte Sie!
      Was soll aus Deutschland werden, wenn man jetzt auch noch den Gänsen das Kaudern verbieten will!
      Da könnte man ja gleich zwecks Ästhetisierung in Fussgängerzonen die Voll-Verschleierung für manche fordern!

      Nein, nein, das Kaudern lassen wir uns nicht verbieten! Das Vaterland hat nur die Wahl zwischen Leibeigenschaft und Wagenknechtschaft!

  96. wie lange könen wir noch frei schreiben?
    Es wird immer abstruser und langsam unheimlich. Eine Überschrift heute: „CDU-Politiker traut Putin Manipulationen zur Abwahl Merkels zu“. und „Es müsse über strafrechtliche Konsequenzen nachgedacht werden“.

    In anderem Artikel: „Im Kampf gegen „erfundene Nachrichten, Verschwörungstheorien […]“ werde die Koalition den rechtlichen Rahmen „konsequent ausschöpfen und bei Defiziten nachschärfen“,

    Ich weiß nicht wie lange wir hier noch frei schreiben können.
    Vorsorglich schon mal zur Gegenwehr festhalten:

    Am 11.04.2016 sagte Regierungssprecher Seibert: „[…]um noch einmal unmissverständlich deutlich zu machen: Artikel 5 unseres Grundgesetzes, die Freiheit der Meinung, der Kunst und der Wissenschaft ist für die Bundeskanzlerin selbstverständlich höchstes Gut und weder nach innen noch nach aussen verhandelbar.“

    Videos dieser Pressekonferenz im Netz (noch) vorhanden.

    • Pressefreiheit
      Meinen Sie etwa in der DDR hätte es keine Pressefreiheit gegeben? Natürlich!:

      (1) Jeder Bürger der Deutschen Demokratischen Republik hat das Recht, den Grundsätzen dieser Verfassung gemäß seine Meinung frei und öffentlich zu äußern. Dieses Recht wird durch kein Dienst- oder Arbeitsverhältnis beschränkt. Niemand darf benachteiligt werden, wenn er von diesem Recht Gebrauch macht.
      (2) Die Freiheit der Presse, des Rundfunks und des Fernsehens ist gewährleistet.

      Artikel 27, Verfassung der DDR

      Wenn ich jetzt noch weiterzitierte, aus dem Strafgesetzbuch der DDR, und bei ‚Hetze‘ ankäme, würde mir das Frühstück wieder hochkommen. Natürlich nicht wegen der Vergangenheit, der DDR.

  97. Titel eingeben
    Ach, Berlin. Was ist schon Berlin? Berlin ist die Stadt, für die man
    sich als Deutscher auf internationaler Bühne schämen muss. Wenn man
    Berlin mit anderen europäischen Hauptstädten wie London, Madrid und
    Amsterdam vergleicht, treibt es jedem anständigen Menschen die
    Schamesröte ins Gesicht. Selbst kleine Länder wie Österreich, Belgien
    oder die Schweiz haben mit Wien, Brüssel und Zürich international
    vorzeigbare Städte mit hoher Lebensqualität. Deutschland ist gestraft
    mit Berlin, der Hauptstadt der Versager. Berlin beheimatet mit
    Abstand am meisten Arschlöcher in der gesamten Republik. Deutsche
    Bahn, Bundestag, Air Berlin und der Axel Springer Verlag sind nur
    einige Beispiele für den unfähigen Abschaum, der hier beherbergt
    wird.

    Glorreiche Zeiten sind schon längst vorbei, diese Stadt liegt am
    Boden. Der Berliner an sich ist durch und durch ein fauler Lump.
    Charaktereigenschaften, die in jedem zivilisierten Kulturkreis als
    pure Faulheit, Unfreundlichkeit, Unfähigkeit, dissoziale
    Persönlichkeitsstörung und Dummheit gelten, erklärt der Berliner
    kurzerhand zur Berliner Wesensart. Ein weiteres zentrales Merkmal ist
    der alles beherrschende Minderwertigkeitskomplex. Deswegen projiziert
    der Berliner auf jeden, der in irgendeiner Weise besser ist als er,
    massive Hassgefühle. Besonders die ihm in allen Belangen haushoch
    überlegenen Süddeutschen sind ihm ein Dorn im Auge. Er neidet ihnen
    den Erfolg und München steht ganz oben auf seiner Hassliste. Diese
    Stadt ist alles und hat alles, was der Berliner gerne wäre und hätte.
    Dass München dem Berliner sein Lotterleben finanziert, interessiert
    den Berliner nicht, er glaubt sogar insgeheim, er hätte es verdient.
    Anstatt sich aus seiner aus Neid und Missgunst enstehenden Lethargie
    zu befreien und seine Stadt umzukrempeln, ergeht er sich in asozialem
    Schmarotzertum und hält noch große Stücke auf seine vermeintliche
    Weltstadt.

    Kulturell ist Berliner eher schwach veranlagt, große Werke liegen
    lang zurück. Auch gilt hier bereits das Aussprechen des Buchstaben
    „g“ als „j“ als große Kulturleistung. Fortgeschrittene beherrschen
    sogar das Anhängen eines „wa?“ am Ende eines jeden Satzes.
    Das Leistungsniveau in der Küche bewegt sich auch auf überschaubarem
    Niveau. Eine Wurst aus gemahlenem Separatorenfleisch mit Ketchup und
    Currygewürz wird hier als Currywurst und als kulinarischer
    Geniestreich verkauft. Jeder vernünftig denkende Mensch hält eine
    Wurst mit Ketchup wohl kaum für den heiligen Gral der Küchenkunst und
    wahrscheinlich noch nicht einmal ein Rezept. Großzügig lässt der Rest
    der Republik den Berliner in diesem Glauben, um seine
    Minderwertigkeitskomplexe nicht überhand nehmen zu lassen.

    Wirtschaftlich ist Berlin ein einziges Desaster, selbst die späte DDR
    stand solider da. Ansonsten fußt die Berliner Wirtschaft auf
    alternativen Blogs, irgendwas mit Medien und Genderstudies, wenn man
    den Universitäten glauben darf. Ungeachtet des wirtschaftlichen
    Bankrottes leistet sich der Berliner trotzdem Prestigeprojekte wie
    das Stadtschloss und einen Flughafen, der mangels
    Funktionstüchtigkeit als Kunstprojekt gelten soll.

    Ebenso beherbergt diese Stadt sämtliche Zentralen der Volksparteien,
    die aus Marketinggründen auf das „Verräter“ im Namen verzichten.
    Bürgermeister dieser Stadt ist der lustige Wowibär der mit seiner
    Prestige&Prosecco-Politik alles in den Abgrund reißt, was noch
    halbwegs präsentable wäre.

    Kurzum, Berlin ist der Fliesentisch Deutschlands. Es ist das für
    Deutschland, was Griechenland für die Europäische Union ist und hätte
    Berlin eine offene Kloake, wäre es das Rumänien Deutschlands. Berlin
    ist der Typ, der ohne Einladung auf deine Party kommt, noch nicht mal
    Alkohol mitbringt und auch nicht versteht, dass er nicht erwünscht
    ist, wenn man ihm ein paar Zähne aus dem Gesicht klopft und die
    Treppe runter wirft. Berlin ist das Detroit Deutschlands und gehört
    für 200 Zloty an Polen verkauft.

    • 'ist schon gut, Gaston
      „… Grundsätzlich darf in Deutschland nur links überholt werden, ausnahmsweise auch rechts in folgenden Fällen: …“ https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%9Cberholvorgang

    • Das ist wahr !
      „Ach, Berlin. Was ist schon Berlin? Berlin ist die Stadt, für die man
      sich als Deutscher auf internationaler Bühne schämen muss. Wenn man
      Berlin mit anderen europäischen Hauptstädten wie London, Madrid und
      Amsterdam vergleicht, treibt es jedem anständigen Menschen die
      Schamesröte ins Gesicht.“

      In Amsterdam gibt es die schönen Hasch Cafes, in London sogar ein ganzes Stadtviertel ohne Polizei in dem es fast nur solche Cafes gibts. In Madrid kenn ich mich nicht gut genug aus, aber die Franco-Denkmäler bezeugen ja, das Spanier wissen wie wahre Kultur aussieht!

      Und dann auch noch da mit der Curry Wurst…
      Mauer drumrum bauen, zusch…., Deckel drauf!

    • yep!
      last, but not least: party, party, party!

      oder neudeutsch: die Partei, die Partei, die Partei!

  98. Der Holm-Skandal wird erst vollständig dadurch,...
    dass die ihn stützende SPD einem AFD-Kandidaten gleichermaßen hartnäckig den der Partei stimmenmäßig zustehenden Stadtratssitz im Bezirk Neukölln verweigert:

    „Erneute Schlappe für die AfD in Neukölln. Nachdem ihr Stadtratskandidat Bernward Eberenz im Oktober aus formalen Gründen nicht zur Wahl hatte antreten können, scheiterte er auch am Mittwochabend in der Bezirksverordnetenversammlung (BVV).

    Thomas Licher, Fraktionsvorsitzender der Linken, wertete es als „gutes Signal“, dass der Vorschlag der AfD keine Mehrheit gefunden hätte. „Die Proteste haben sich gelohnt“, sagte er.

    Eberenz sei zwar noch nicht aufgefallen, aber große Teile der Fraktion seien mit Neofaschisten besetzt. Auch der Fraktions-Chef Licher kündigte im Vorfeld an, dass seine Partei Eberenz nicht wählen werde.“

    Berichtet der Tagesspiegel mit sichtlicher Genugtuung:

    http://www.tagesspiegel.de/berlin/bvv-berlin-neukoelln-afd-stadtratskandidat-scheitert-erneut/14948248.html

    Und, wie zu erwarten, gezielt lückenhaft. Erst die Lektüre der Berliner Zeitung vermittelt das vollständige Bild:

    „Die SPD als stärkste BVV-Fraktion stimmte gegen Bernward Eberenz.

    Zwar könne er nichts über die Person Eberenz sagen, weil er ihn nicht gut genug kenne, sagte SPD-Fraktionschef Martin Hikel. Seine Fraktion könne aber unmöglich einen Kandidaten einer Partei wählen, die sich nicht den Werten der parlamentarischen Demokratie verpflichtet fühle, diese sogar diffamiere und gegen die freiheitlich demokratische Grundordnung und das Grundgesetz verstoße, begründete Hikel die in dieser Deutlichkeit durchaus überraschende Ablehnung.“

    Und die BZ ergänzt auch das Portrait des Kandidaten, der anscheinend nicht so ganz in das vorgefertigte Raster der klassischen „AFD-Eisenfresser-Visage“ passen will:

    „Bei den Grünen hatte Eberenz am Montagabend vorgesprochen. Und Eindruck hinterlassen. Der Mann, der Migranten in Deutsch als Fremdsprache unterrichtet, schien so gar nicht ins Schema eines mutmaßlich dumpfen Rechtsauslegers zu passen.

    Der amtierende Grünen-Fraktionsvorsitzende Bernd Szczepanski berichtete hinterher von einem „untypischen Kandidaten“. Eberenz habe sich als jemand präsentiert, der auch in andere Parteien hätte gehen können.

    Für die AfD habe dieser sich entschieden, weil er als offen homosexuell Lebender in Neuköllns Straßen oft von orientalischen Männern drangsaliert worden sei.“

    „Die Ablehnung durch die SPD ist im Übrigen eine klare Abkehr der Position von Franziska Giffey. Die Bezirksbürgermeisterin und Kreisvorsitzende von Neukölln hatte zuvor stets die Position vertreten, das Wahlergebnis zu respektieren – und den AfD-Kandidaten nicht scheitern zu lassen, so lange sich dieser nicht als komplett unwählbar dargestellt hätte.“

    Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/25242250 ©2016

    „Es muss demokratisch aussehen, aber wir müssen alles in der Hand haben.“ W. Ulbricht, 1893-1974

  99. Aha
    Hahahaha, interessantes Problem :D

  100. Der arme traumatisierte Junge,
    der in Freiburg Opfer einer Studentin wurde (oder war das andersherum? Bei guten Menschen lese ich beide Versionen), war offenbar weder traumatisiert noch ein Junge. Der in Wirklichkeit bestialische Täter hat schon früher Frauen angegriffen und zu töten versucht. Unsere hochgeschätzten europäischen Behörden ließen ihn aber wie gewohnt einfach laufen. Macht doch nichts…

    http://www.stern.de/panorama/stern-crime/stern-exklusiv–mutmasslicher-moerder-von-maria-l–aus-freiburg-soll-vorbestrafter-gewalttaeter-sein-7238230.html

  101. Ogott!!! Ich glaube, da hat wieder eine der Existenzen,...
    von denen D. A. regelmäßig berichtet, Fleisch angenommen:

    Junge sensible Frau, in der Provinz („irgendwo in Nordrhein-Westfalen“) durch die Aufzucht in einer ehemaligen SS-Villa zutiefst traumatisiert, rettet sich nach Berlin, macht dort was mit Medien („Marla arbeitet für ein Modemagazin, das „The Dusty Glow“ heißt und für das sie Aufträge erfüllt, die tendenziell schwachsinnig klingen.) und scheitert schließlich an der für ihre Bedürfnisse unsensiblen und gefühlskalten Familie:

    „Die Mutter sagt zu Marla Sätze wie diesen: „Ich kann inhaltlich nicht mit dir reden, Marla. Ich möchte auf der Ebene von Gefühlen wirklich keine Zweiergespräche mit dir führen. Das hab ich dir doch schon mal gesagt.“

    Schließlich weiß sie sich keinen anderen Rat mehr, als nach Sylt zu Gosch zu fahren und dort auf den Pfaden irgendwelcher leicht verblasster Blasé-Edelfedern zu wandeln:

    „Die Begegnung mit der Mutter eskaliert dann völlig und führt dazu, dass Marla nach Sylt fährt, natürlich zu Gosch, natürlich nicht ohne das Christian-Kracht-Zitat selbst zu benennen und Ekliges über Eismeer-Garnelen herauszufinden. So 2016 halt.“

    Lohnt sich wirklich zu lesen, glaube ich, wenn man die in des Dons Vignetten beschriebene Berliner Welt näher beäugen möchte:

    https://www.welt.de/kultur/literarischewelt/article160233084/Was-der-Literaturbetrieb-mit-jungen-Frauen-macht.html

    Aber eigentlich ist mein Bedarf gedeckt, ich war eben dabei, Antonia Baum zu vergessen.

  102. Weiterer Lösungsansatz für die Schweinehirtennachfahren im Märkischen Sand
    „The Lobster“ – unbedingt gucken!

    Erste Wahl dürfte jedoch anstelle des Hummers ein gewisser Schwanzlurch sein.

  103. Das war jetzt reichsbürgerlich...
    Der Preis für steigende Mieten liegt selbstverständlich an denen, die zuerst das fast kostenlose Geld der EZB bekommen; und damit Werte kaufen, denen man eine Verzinsung – die steigenden Mieten – entpressen kann.

    • !!!
      Pfui, sowas nennt man freie Marktwirtschaft! Das ist demokratisch legitimert. Wenden sie sich also ans Wahlvolk!

    • Etwas Vorsicht, bitte!
      Sie verbinden zwei Dinge die nicht recht zusammenpassen wollen. Das ‚fast kostenlose Geld‘ der EZB ist wohl erhältlich, aber wenn Sie den Quadratmeterpreis Gestehungskosten auf die Miete runterrechnen, bleibt dennoch kaum etwas übrig. Wenigstens im Neubau.
      Und da beisst sich die Katze in den Schwanz, bzw. der Nicht-ganz-so-weit-Denkende hat immer ‚gib ihm!‘ gerufen, wenn die Vorschriften für Neubauten grösser, protziger, breiter, behindertengerechter, wärmegedämmter wurden; weil sich das alles irgendwie ‚grün‘ und ’sexy‘ anhört; aber – wie sein Name schon sagt – einen weitergefassten Gedanken nicht zustande bringt: Dass dadurch vielleicht auch ganz einfach nur die von ihm zu zahlende Miete höher wird.
      Denn selbst bei null Zinsen muss ja doch eine Tilgung durchgeführt werden, und der Quadratmeter neubau liegt mittlerweile oberhalb von 3000 Euro. Also, wenn der Investor innert 20 Jahren sein Geld zurückzahlen will/muss, kostet der Quadratmeter 12,50 €, ohne Zinsen, ohne Reparaturen, ohne Abnutzung und ohne Gewinn für den Eigentümer.
      (Ob die schlechten Rechenkenntnisse der deutschen PISA-Teilnehmer vielleicht staatlich gefördert wurden??)

      Nicht einmal Stalin hat es geschafft, die Mathematik ’sozialistisch‘ zu machen, und die Ergebnisse, die ihm nicht passten, in den Gulag zu schicken.

    • Schon wieder dieser Uwe!
      Die Lösung wäre banal…. einen freien Markt für diejenigen die sich den Wohnraum kaufen können den sie gerne haben möchten, egal wie gross, egal wie teuer, egal wo.

      Zu dieser eine Seite bräuchte man dann auf der anderen Seite eine Regierung die im Interesse des Volkes regiert und für Rest, weiter unten auf der Klassen-Skala, angemessenen Wohnraum, mit für jene Leute erschwinglichen Mieten bereitzustellen.

      Wie sie sicher sehen können, ist der erste Teil weit verbreitet, aber ohne die Ergänzung des sozialen Wohnungsbau etwas, dass sich nur Regierungen leisten können, die sich auf die Blödheit des Urnenpöbles verlassen können, dass man zB „Mutti“ auch wählt wenn sie im Sinne des 1% regiert.

      Es hat also alles seine Ordnung und ist genau so, wie es nur sein kann.

  104. Das Ende der Hirten.
    Der Hirte in der Wüste (Mongolei, Wüste Gobi).

    Seit Jahrtausenden halten hier Nomadenhirten Kaschmirziegen. Doch das ökologische Gleichgewicht der Gobi ist gefährdet: Flüsse trocknen aus, die Brunnen versiegen, die Verkarstung nimmt zu, zunehmende Sandstürme wehen bis nach Peking.

    Nicht nur der Klimawandel trägt Schuld daran – auch die Überweidung. Grasten hier vor 10 Jahren noch 4 Millionen Kaschmirziegen sind es heute bereits über 13 Millionen. Die Modebranche giert nach dem edlen Garn. Die globale Nachfrage gefährdet die Existenz der Steppenlandschaft und damit die der Hirten. Die Auswirkungen der Globalisierung erreicht auch den letzten Winkel der Erde.

    Der Mandel-Hirte in der Wüste (Kalifornien)

    Fast drei Jahre lang hat es nicht geregnet in der Region. Hunderte Farmer müssen Konkurs anmelden. Tausende geflohen. Landwirte stellen inzwischen „Betet für Regen“-Schilder auf.

    Wasser war schon immer knapp im Südwesten der USA. Kalifornien hat deshalb im letzten Jahrhundert das Central Valley Project gebaut. Ein gigantischen System von Staudämmen, Kanälen und Pumpen, dass vom schneereicheren Norden durchs trockene Central Valley hinunter bis nach Los Angeles führt und von da direkt ins Meer.

    Dieses Wasser hat die Wüste begrünt und damit die Zucht von Mandelbäume erst möglich gemacht. Kalifornien erzeugt (noch) über 80 Prozent der Mandeln weltweit. Aber seit Jahren gibt es für viele keinen Tropfen Wasser mehr.

    Durch den Satellit Grace waren Daten bekannt geworden, dass bereits große Mengen aus den Grundwasservorräten verbraucht sind.

    Leere Stauseen, verdorrende Äcker und brennende Wälder sind nur die offensichtlichen Folgen der anhaltenden Dürre. Der Grundwasserspiegel ist dramatisch gesunken. Kalifornische Forscher schätzen den mittlerweile im Westen der USA entstandenen Wasserverlust auf 240 Gigatonnen (Milliarden Tonnen). Das entspricht etwa den jedes Jahr abfließenden Schmelzwassermenge auf Grönland.

    Der Westen der USA zehrte seit Jahrzehnten an seinen endlichen Wasserreserven. Niemand weiß wie lange es noch dauert, bis die letzte Quelle versiegt.

    Vorwärts nimmer – rückwärts immer.
    Der Punkt ohne Wiederkehr ist längst überschritten.

    • Titel eingeben
      Mein Gott, immer das Gejammere, was sind schon 4 Liter Wasser für eine Mandel!

      Wie sagte schon der grosse Georg W? „They hate our freedom!“

    • Seltsam!
      Es war die Sowjetunion, in der die Ziegenzahl kurz gehalten wurde. Erst die grenzenlose Freiheit hat, bis in die Mongolei hinein, die Verwüstung gebracht. Freiheit, die es in California ja schon immer gab, und ab jetzt immer öfter. Warum, liebe Rechtsliberale und Libertäre, nicht darüber nachdenken, wieviel „Freiheit“ gut tut und ab wann sie ins Gegenteil umschlägt.

  105. Ehrlich gesagt, verstehe ich die
    Aufregung über den Ex-Stasi Holm nicht.Mag ja sein, dass er vor einem Vierteljahrhundert mit 18 Jahren fanatischer Kommunist war.Aber an seiner Weltsicht mit 18 Jahren möchte wohl niemand gemessen werden.
    Auf jeden Fall war er wohl kein opportunistischer Schleimer_in wie zB unsere Buka,sonst hätte er nicht in der Endphase der DDR bei der Stasi angeheuert.
    Die Vermietung von Wohnraum renditemässig unattraktiver zu machen, kann ich auch nicht verkehrt finden.Dann sinken die Preise für höchst knappe Baugrundstücke in Ballungsgebieten, und diese stehen eher für Genossenschaften oder Häuslebauer zur Verfügung.
    Immobilienbesitzer wie der Don mögen aus ihrer Sicht nachvollziehbar von Londoner oder New Yorker Verhältnissen träumen,ich find das besser,wenn im Gegensatz zu diesen Gegebenheiten auch Menschen mit wenig eine Geld Wohnung bezahlen können.

    • @ Möve
      „Auf jeden Fall war er wohl kein opportunistischer Schleimer_in wie zB unsere Buka,sonst hätte er nicht in der Endphase der DDR bei der Stasi angeheuert“

      Ne, gewiss nicht, seine Verpflichtung lässt im Gegenteil und glasklar eine riskante Tätigkeit im Widerstand erkennen. Wird nur nicht angemessen gewürdigt. Gut, dass Sie darauf hinweisen.

      „Die Vermietung von Wohnraum renditemässig unattraktiver zu machen, kann ich auch nicht verkehrt finden“

      Pardon, war das nicht genau das Rezept des untergegangenen (und nun klammheimlich wieder auferstehenden) Arbeiter- und Bauernstaates? Ausgerechnet daran erinnert zu werden, dürfte dem Herrn Staatssekretär eher nicht gefallen …

      https://wortblende.files.wordpress.com/2014/12/l-nsf_bergschlc3b6sschen_nov-1989_86.jpg

      Ne, ne, Guteste, die Zukunft sieht so aus …

      http://telegraph.cc/wordpress/wp-content/uploads/2015/11/Mainzer-Strasse-040690.jpg

      So muss Wohnen!

      Und was der alten Dädärä-Parolen mehr sind …

      „So wie wir heute arbeiten werden wir morgen leben!“

      „Jeder Bauer deckt eine Sau mehr!“

    • Zahlen, bitte, Zahlen!
      Der Text ist ja gut, und möglicherweise würde auch unser Gastgeber das nicht ganz verschieden sehen.
      Machen Sie mal eine Rechnung dafür, wie viel der Quadratmeter ‚renditemässig unattraktiver‘ Wohnraum kosten darf. ich meine nicht eine vom Milchmädchen. Dann werden Sie bei jeder richtigen Rechnung darauf kommen, dass auf Mieterseite der Preisunterschied zwischen ‚renditemässig unattraktiv‘ und ‚renditemässig attraktiv‘ zwar da ist, natürlich, aber viel geringer als Sie wahrscheinlich gedacht hatten.
      Wenn der Herr Holm da an Beträge denkt, die mehr als peanuts sind, müsste er schon zu stalinistischen Mitteln greifen.
      Denn ohne Enteignung oder Zwangsbewirtschaftung; also ohne reale Verluste für die Eigentümer lässt sich der Quadratmeterpreis nur minimal senken. Also, bis der Eigentümer *kein* Geschäft mehr macht.

    • Herr Dippel
      Sie vergessen vielleicht, dass der Stasisekretär Holm Hausbesetzungen für legitim hält.

      Zwar illegal, aber was kümmerts die Linke, die SPD und die Grünen, dass Illegales gefördert werden soll.

  106. Von Griechenland lernen....
    Gerade flatterte eine Meldung meines Lieblingslandfunksender SWR 1 in den Äther. Raffiniert, die Griechen. Entlassen einen gerade zu 10 Jahren Haft verurteilten Jüngling aus Afghanistan in die Freiheit in Richtung Deutschland. Der junge Mann, nennen wir ihn Daidalos, soll eine, sich ebenfalls auf dem Kontinentwechsel Befindliche, über eine Klippe gestoßen haben. Dank der Göttin Athene überlebte Perdix schwer verletzt und konnte den Bösewicht durch ihre Aussage der (vermeintlichen) Gerechtigkeit der Götter zuführen.
    .
    Die Griechen nahmen es mit ihrer alten Mythologie allerdings so ernst, daß sie den jungen Daidalos 2.0* aus ihrem athenischen Griechenland in Richtung Deutschland verbannten.
    .
    Natürlich hatten die deutschen Behörden einer gebildeten Universitätsstadt, trotz Interpol, volles Verständnis für überkommene archaisch-mytholgische Handlungsweisen und ließen unseren Daidalos sogar unterhalb des Freiburger Olymps unter falscher Gestalt unterkommen….

    *Es soll sich um den gleichen Jugendlichen handeln, dem man dieses mal eine tödlich verlaufende Handlung am Ufer der Dreisam z´Fribureg zur Last legt.
    (DdH)

    • ???
      was haben sie denn gegen Mörder?

      Als nächstes werden sie noch fordern man möge die US Soldaten zB die in Ramstein, des Landes verweisen!

    • TDV
      Ihre kommentare sind manchmal witzig.

      haeufig aber sind sie so dumm wie exemplarisch fuer „linkes“ selbst-und-un-verstaendnis, dass frau mit dem gevatter marxschen Denkens seufzen mag: „Nacht […], worin, wie man zu sagen pflegt, alle Kuehe schwarz sind, […]. GW 9.17

      Bonne nuit.

    • Das Übliche....
      Warum sind es eigentlich immer diejenigen die sich hinter „Gast“ verstecken, die immer wieder ihre dümmlichen, faktenlosen, rein ideologischen „Gedanken“ absondern müssen?

      Ich weiss nicht welche Kategorie man für ihresgleichen erfinden müsste, denn selbst die ganz Doofen haben mittlerweile kapiert, dass von Ramstein aus Unschuldige en masse gemordet werden!

  107. Gedräune
    Ja, irgendwie treffend, diese Burleske.

    Herr Dr. Holm signalisiert ja, dass er ein sehr spezielles „Amtsverständnis“ hat, das u.a. wenig Vertrauen in die amtsspeifischen Gestaltungsmöglichkeiten qua Amt impliziert, sondern die Gestaltungskraft weiterhin an die revolutionäre Bewegung der „Masse“, der treuen Gefolgschaft, Mitläufer*innen oder Mitkämpfer*innen delegiert sieht ….

    Off topic: Dieses ganze relativierende und verharmlosende Geschwätz zu Stasi et al., diese Verleugnung von Täterschaft, sozialistischer Unterdrückung usw. enerviert langsam.

    Was noch mehr enerviert, ist der Versuch, „rechte“ Positionen zu psycho-pathologisieren u. einen Medikations- bzw. Therapiebedarf zu insinuieren. Auch hier zeichnet sich ein Abschied vom Diskurs ab, der bereits die totalitäre Morgenröte erahnen läßt ….

    Und unüberbietbar die Schmonzette, die sich die CDU in diesen Tagen erlaubt. Frau Dr. Merkel als Opfer intriganter, böser böser Russen. Soll der Ruf „Die Gefahr kommt aus dem Osten“ die senile Stammwählerschaft mobilisieren!?

    Frau Dr. Merkel und ihren getreuen Schrotthaufen abzuwählen, ist die Pflicht einer/s jeden aufgeklärten und würdebewußten citizen I citoyen/ne!

    • Brav, Gaston!
      „Geiz ist geil“ und „ich bin doch nicht blöd“, soviel wissen wir inzwischen alle.

    • Titel eingeben
      „Frau Dr. Merkel und ihren getreuen Schrotthaufen abzuwählen, ist die Pflicht einer/s jeden aufgeklärten und würdebewußten citizen I citoyen/ne!“

      Aha ! Und wen wollt ihr kleiner Haufen statt dessen wählen? Sie sehen doch, in einer Demokratie sagt die Mehrheit wo es langgeht!

  108. @ Heiko Thömer sagte am 12. Dezember 2016 um 18:39 Uhr
    „Landlust
    Ja,lieber Don,wir Landeier wissen,was Lebensart bedeutet.Die Landflucht wird sich bald ins Gegenteil verkehren.Wer will denn unter den dortigen Bedingungen in Berlin noch tot überm Zaun hängen….“
    .
    Sehen Sie, auch um das Verhältnis Stadt-Land hat sich der polynesischen Häuptlings Tuiaviis in seinen nie gehaltenen Reden seine Gedanken gemacht:
    .
    „….zwischen all´ den Steininseln ist das eigentliche Land, ist das was man Europa nennt. Hier ist das Land teilweise schön und fruchtbar wie bei uns. Es hat Bäume, Flüsse und Wälder, und hier gibt es auch kleine richtige Dörfer. Sind die Hütten darin auch aus Stein, so sind sie doch vielfach mit fruchttragenden Bäumen umgeben, der Regen kann sie von allen Seiten waschen und der Wind sie wieder trocknen.
    .
    In diesen Dörfern leben andere Menschen mit anderen Sinnen als in der Stadt. Man nennt sie die Landmenschen. Sie haben gröbere Hände und schmutzigere Lendentücher als die Spaltenmenschen, obgleich sie viel mehr zu essen haben als diese. Ihr Leben ist viel gesünder und schöner als das der Spaltenmenschen. Aber sie selber glauben es nicht und beneiden jene, die sie Nichtstuer nennen, weil sie nicht auch in die Erde fassen und Früchte hinein-und herauslegen. Sie leben in Feindschaft mit ihnen, denn sie müssen ihnen Nahrung geben von ihrem Lande, müssen die Früchte abpflücken, die der Spaltenmensch ist, müssen das Vieh hüten und aufziehen, bis es fett ist, und auch hiervon ihm die Hälfte abgeben. Jedenfalls haben sie viel Mühe für alle die Spaltenmenschen das Essen aufzutreiben, und sie sehen es nicht recht ein, warum diese schönere Lendentücher tragen als sie selber und schönere weiße Hände haben und nicht in der Sonne viel schwitzen und im Regen viel frieren müssen wie sie.
    .
    Den Spaltenmenschen kümmert das aber sehr wenig. Er ist überzeugt, daß er höhere Rechte hat als der Landmensch und seine Werke mehr Wert haben als Früchte in die Erde legen oder herausheben. Dieser Streit zwischen beiden Parteien ist nun auch nicht so, daß es zwischen ihnen zum Krieg kommt. Im allgemeinen findet der Papalagi, ob er zwischen Spalten lebt oder auf dem Lande, alles gut, wie es ist.
    .
    Der Landmensch bewundert das Reich des Spaltenmenschen, wenn er hineinkommt, und der Spaltenmensch singt und gurgelt hohe Töne, wenn er durch die Dörfer der Landmenschen zieht. Der Spaltenmensch läßt den Landmenschen Schweine künstlich fett machen, dieser den Spaltenmenschen seine Steintruhen bauen und lieben…….Gönnen wir dem Papalagi sein zweifelhaftes Glück, aber zertrümmern wir ihm jeden Versuch, auch an unseren sonnigen Gestaden Steintruhen aufzurichten und die Menschenfreude zu töten mit Stein, Spalten, Schmutz, Lärm und Sand, wie es sein Sinn und Ziel ist.
    (DdH)

  109. Jetzt eine 14-Jährige
    und unter den Augen der Polizei. Wer braucht solche Beamte? Warum bezahlen wird die?
    Polizei ist immer deutlicher identisch mit Polzeiversagen.
    http://www.focus.de/panorama/welt/14-jaehriges-opfer-tatverdaechtiger-vor-vergewaltigung-in-thueringen-ueberprueft-polizei-sieht-keine-fehler_id_6347620.html

  110. Wo ist die alte gute WG abgeblieben?
    Also ich kann nicht behaupten, dass ich die Wohnpräferenzen der Bewohner des Hauptstadtslums kenne, aber ich war eigentlich noch der Meinung, dass die WG eine beliebte Wohnform der Hipster sei.

    Was ist aus der guten alten WG geworden? Das ist ja eine Art Großfamilie, wenn man so will, zumindest, wenn die Bewohner sich gut verstehen.

    Habe eben interessenhalber im Internet nachgeschaut, wieviel Miete eine Singlewohnung hier am Nordpol kostet. Das sind die Günstigsten: 18 qm Kaltmiete €380; 24 qm 510; 20 qm 420. Keine Wohnung liegt in einer „guten“ Wohngegend. Hinzu kommen also noch die Ne-benkosten. Würde die Arge das übernehmen? Vermutlich nur für die 18 qm Wohnung…? :-(

    • €380...
      Wenn sie nachschauen werden sie sehen, dass das billigste WG Zimmer sogar nur 16qm hat und ebenfalls € 380 Euro kostet, in Lankwitz, wo auch immer das sein mag….

      Der Richtwert der Netto-Kalt-Miete in B. ist € 364… allerdings íst diesem ein qm Preis von ca € 7 zugrundegelegt, die € 364 gelten also für die maximal zulässige Grösse von 50qm für 1 Person. Was da bei 16qm rauskommt können sie leicht errechnen… nett, gell?

      M.a.W., das ganze Geschafel zu diesem Thema beruht ausschliesslich auf Ideologie und hat mit den tatsächlichen Zuständen nicht allzu viel zu tun. Höchstens insoweit als dass die permenant sinkenden realen Einkommen der Wohnraum Suchenden am unteren Ende der Gesellschaft, die ja, wie wir wissen, alle irgendwas mit Medien machen, irgendwann nicht mehr ausreichen um den Immobileine Besitzern ihre dem einem Null% Zinsen Markt unangemessenen Profite zu finanzieren.
      Man baut halt schon mal vor.

  111. Ich fasse es nicht, Sie, Don,
    reden hier tatsächlich Zwangseinquatierung das Wort?!
    Denn genau so würde Ihr Vorschlag aufgegriffen werden.

    Natürlich macht es Sinn, das Sexual- mit dem Sozialverhalten zu koppeln, eine Gesellschaft erzeugt ihre Probleme selbst, aber doch nicht mit dem Horizont einer Zwangsregelung in gut sozialistischer Verwaltungsmanier!

    Natürlich kann ich auch ganz einfach den Nexus Kinderlosigkeit- Aufkündigung des Generationenvertrages knüpfen. Und ich hätte mehr als Recht damit.
    Die Folge wäre doch aber nicht, daß ich die Leute bei Geldstrafe zwingen würde, Kinder zu kriegen (obwohl es den meisten ganz sicher nicht schaden würde, im Gegenteil!). Meine Folge wäre das Rentensystem so frühzeitig sukzessive abzuwickeln, daß dies für aĺle Generationen halbwegs gerecht bleibt.

    Es muß ja nicht jeder in Ballungsräumen leben, das ist weder @Menschenrecht noch wollen das alle. Der Rest muß sich dann mit Preisen abfinden, die die Sache regeln würden.

    • Es betrifft ja nur andere!

    • Deutschland. Ein Wintermärchen.
      Aber wieso staatlicher Zwang zur zeugungsoffenen Kopulation?

      Die Armen und Bildungsfernen haben sich doch immer, über Jahrhunderte hinweg, überproportional vermehrt. B. stirbt nicht.

      (Die Contrazeptiva müßten manipuliert werden, Schwangerschaftsabbrüche drakonisch bestraft und leutz wie Volker Beck zur Adoption von mindestens einem Dutzend (weiblicher) Straßenkinder aus Rumänien/Bulgarien gezwungen werden, inklusive homeschooling bis zur Grundschule ……..)

      Also schichtspezifisches, nicht bekenntnisbezogenes Phänomen …. So manche de Rothschild hat sich ja auch sozial-karitativ für die „Abgehängten“ ihrer Glaubensgemeinschaft engagiert ….

      Diese Faktizität wird angeblich auch durch seriösere Dokumentationen des Öff.-Recht.-Rundfunks für das Heute bestätigt ….
      daher weiß der oder die motivierte Steuerzahler/in, dass 15jährige Romni als Lebensziel angeben, innerhalb einer Dekade knapp ein Dutzend Kinder geboren zu haben ….
      oder dass afghanische Familien, die einen ihrer analphabetischen oder/und minderjährigen Sprößlinge in das gelobte Deutschland entsandten, in der Hoffnung, diesem bald nachzuziehen, ebenfalls über eine Anzahl von Kindern verfügen, die im Zweiten Dt. Kaiserreich in ruralen Gegenden üblich gewesen sein mag ….. Da trugen die Schweinehirtinnen zwar keine Burka, wählen durften sie aber sowieso nicht …. falsches Geschlecht, nix Kapital. Aber es überlebte auch das bereits vierzehnte Neugeborene …..

      Nicht, dass dieses statement wieder die diskursanalytische Zensur der KahaneStiftung alarmiert. Aber ich habe Baronessen de Rothschild erwähnt ….. achgut, gar nicht gut, elitäre Kapitalisten, jüdisches Groß- und Weltverschwörungskapital ….. mmmh. Aber die Wiener Rothschilds sind ja noch nicht mal richtig restituiert worden ….. *grübel*

    • Dann ist es ja gut
      Sie bleiben sich als Linker treu, pereat mundus.

      Ich war schon beunruhigt!

    • Wollt Ihr wirklich Wechsel haben? (Melodie von Helges "Katzeklo" dazudenken)
      Zwangseinquartierungen, oh ja, bitte, bitte. Sofort! Jedenfalls noch vor den BTW. Das wäre das Ende für „Berliner Exzellenzclusters“
      (DdH)

    • KLasse!
      Don Alphonso sagt am 13. Dezember 2016 um 22:03 Uhr

      „Es betrifft ja nur andere!“

      Immer wieder Klasse, wie sie es schaffen solche grundsätzlichen Dinge so einfach auszudrücken!

  112. Bundesehernursomittelgrossinquisitor Heiko
    Meinten Sie etwa den kleinen Mann im kleinen Grauen?

  113. Collectors' Items
    Dieser extraordinäre Gedankenreichtum beim Putzen des Silberlöffels: Abwesenheitsmaut.app!

    Nee, nicht für Blondinen. Die kommen später dran.

    Die meisten Berliner Mietbuden sind ja schon mit Feuermelder ausgestattet. Die Dinger könnten doch … so upgegradet werden, daß sie Leerzeiten errechnen.
    1 Leerstunde 1-5 Cent.
    Da kommt doch ein hübscher Betrag zusammen.

    Moneten für Neubau!!!
    Und es wird sicher noch was übrig bleiben für die Pflege von HauptstadtParkanlagen.

    Alter was geht?:
    http://kleinraumwohnung.com/blog/10-unglaubliche-minihaeuser-die-uns-zum-staunen-bringen/

    Bauen à la Richard Joseph Neutra ist jetzt auch nicht so hundsschweinemiserabelschwierig.
    http://www.baunetz.de/baunetzwoche/baunetzwoche_ausgabe_3564559.html

    Lieber was aus 東京, Tōkyō importieren (abkupfern, haben die in den 60’igern ja auch gemacht), als sich der Verwahrlosung überantworten:
    http://www.baunetz.de/meldungen/Meldungen-Wohnhaus_von_Ryue_Nishizawa_2455349.html?bild=1

    blöde Häuser gehören gern plattgemacht:
    https://www.youtube.com/watch?v=bcKzHr52lHo

    Und wer ist Holm? Ich kenne den nicht. Weshalb gibt man ihm nicht einfach ein Ticket für Kuba in die ausgestreckte Hand?

  114. In Aleppo schaut's aus wie in Berlin vor 71 Jahren
    OT, aus aktuellem Anlass: die Tragödie ist immens und das ohnmächtige Zuschauen unerträglich.

    Dennoch und zur Erinnerung an all die Dummbeutel des politischen Kommentariats: Russland ist eine Atommacht und die Welt durch ein Gleichgewicht der gegenseitigen Bedrohung geteilt, eingermaßen unabänderlich, spätestens seit der Kubakrise 1962.

    Syrien ist die Mittelmeerbasis Russlands, vormals Sowjetunion.
    Genau so wie die Krim für Russland – vormals Sowjetunion und immer noch Atommacht – den strategisch wichtigen Zugang zum Schwarzen Meer darstellt.

    Es bleibt natürlich den Friede-Freude-Eierkuchen-Enthusiasten und bedenkenlosen EU- und NATO-Erweiterern unbenommen, an Dinge wie „Orange Revolution“, „Arabischer Frühling“ und was immer zu glauben.
    Die Weltordnung, im Wesentlichen bestimmt durch die Atommächte, bleibt von solchen Fantastereien unberührt. Zum Glück darf man anfügen, hat sie uns doch eine lange Epoche (relativen) Friedens beschert.

    Unendlich dumm und verantwortungslos deshalb, wer glaubt an dieser Weltordnung rütteln zu können, oder Menschen dazu ermutigt, es zu versuchen – um sie dann, wenn es darauf ankommt, schmählich im Stich zu lassen – im Stich lassen zu müssen, so wie derzeit die Syrer.

    Erkennbar reicht in diesem globalen Machtpoker weder das Gewicht der beiden, knapp zur Selbstverteidigung durch Abschreckung fähigen Atommächte England und Frankreich, noch jenes der USA, um der Schlächterei in Syrien ein Ende zu machen. Nur Russland kann das und wird es auf seine Weise bewerkstelligen – oder auch nicht. Die Moskauer Sphinx lässt sich nicht in die Karten blicken.

    Die Europäer kriegen erst mal ihre schiere Ohnmacht und – durch den künftigen US-Präsidenten – ihre strategische Nacktheit vor Augen geführt.
    In dieser Lage wünschte man sich Regierungen, die sich nicht mit dem Bau von Flughäfen, Opernhäusern und Bahnhöfen schwer tun, geschweige denn mit der Bereitstellung von Wohnraum. Regierungen, deren vorrangiges Ziel sich nicht in der Anstrengung um Wiederwahl und der digitalen Kontrolle der Bürger erschöpft.

    Sorry, Don, mag alles OT sein, aber am Ende hängt doch alles zusammen: die empfundene Ohnmacht ob der Grausamkeit der syrischen Ereignisse und der Ekel vor der Berliner Dekadenz, die sich mit sich selbst und ihren provinziellen Spielchen ausreichend beschäftig zeigt. Offensichtlich gibt es Leute, die kaum erwarten können, bis es zuhause ausschaut wie in Beirut oder in Aleppo.

  115. Off Topic - Holms und Hensel
    Seit einigen Tagen ist ja eine skurrile Kampagne zu erleben.

    Man mag Tichys Einblick oder Achgut mögen oder nicht, mir scheint ein Boykottaufruf mit der Intention des wirtschaftlichen Totschlags doch zu weit zu gehen.

    Ganz davon abgesehen, dass ich diesen Aufruf als Nichtjurist für einen „Eingriff in einen eingerichteten und ausgeübten Gewerbebetrieb“ sehe (also nicht nur als Versuch der Einschränkung der Meinungsvielfalt), da dürften sich die Protagonisten vielleicht doch schon mal rechtlichen Rat holen, um nicht ihrer Barschaft im Zuge des Schadensersatzes verlustig zu gehen.

    Mich erstaunt vielmehr der zeitliche Zusammenhang mit der Ernennung des ehemals hauptamtlichen Mitarbeiters der Stasi und davor vermutlich drei oder fünf Jahre als Schüler andere denunzierende Herrn A. Holm zum Staatssekretär in Berlin, der auch in der Folge vom Bundesgerichtshof bestätigt bekam, linksextrem zu sein.

    Doch, ich glaub auch an Zufälle. An dem Tag, als ich mir überlegte, ob ich es wagen könne, einige Professoren um ein Gutachten zu bitten, die mir behilflich wären, an einer amerikanischen Eliteuni studieren zu können, nun ja, Asche über mein Haupt, da las ich im gedruckten Stern auch das Horoskop und dort stand, an diesem Tag wird Ihnen alles gelingen. Ich ging an dem Tag zu den Professoren und bekam Gutachten, wie ich sie mir im Traum nie hätte erhoffen können.

    Also, es gibt schon irgendwie sowas wie Zufälle.

    Aber ich halte die Tage der aufsehenerregende Diskussion über Holm´s Vergangenheit und zeitlich gleichlaufende Kampagne gegen möglicherweise genau das scharf kritisierende Medien nicht für einen Zufall.

    Das dürfte zeitlich abgestimmt sein.

    Jetzt stellen sich halt einige Fragen:

    Wer hat das abgestimmt, wer war mit von der Partie?

    Sind die dem Werbeboykott gegenüber deutschen Medien folgenden Unternehmen wie REWE, E.ON, BMW, Siemens, Kaufland, Aldi, Telekom usw. usf. an sich Unterstützer des aufrechten Denunzianten und späterem hauptamtlichen Stasimitarbeiters Holm und somit Unterstützer von Rot-Rot-Grün? Oder sind diese nur willfährig gegenüber Boykottaufrufen an sich?

    Liebe Lesende, fragen Sie doch bitte bei den Vorstands-, Aufsichtsrat-, Betriebsratsmitgliedern und wesentlichen Aktionären jener sich am Boykott beteiligenden Unternehmen, wie sich ihr Verhalten mit dem Artikel 5 des Grundgesetzes und auch mit ihren eigenen Compliance-Regeln in Einlang bringen lässt.

    Über Ihre erhaltenen Antworten würde ich gern lesen und danke schon jetzt für die eine oder andere publizierte Antwort mit Absender.

    Und ich möchte immer noch wissen, was aus der Akte von Holm entfernt wurde. Vielleicht gibt es ja ehemalige und kritische Mitschüler, Zeitzeugen, in deren Akten Äusserungen jenes Holm zu finden sind. Auch die möchte ich sehr gern bitten, solches zu veröffentlichen. Vielen herzlichen Dank.

  116. Aufstieg und Niedergang Deutschlands
    Wer den stetigen Aufstieg der alten BRD miterleben durfte, kann sich nur über die Trägheit und Dummheit der Deutschen bei ihrem aktuellen gesellschaftlichen Niedergang wundern. Der wirtschaftliche Niedergang dürfte folgen, wenn die Verlagerung der Dynamik von den alten, oft metallgestützten Wirtschaftszweigen in die Computerzeit in der Breite greift und die demographische Keule (Vergreisung derer, „die schon länger da sind“ Merkel für Deutsche) zuschlägt. /
    In diesem Klima der Ein- und Beschränkung kommt ein Vorschlag wie der Don Alphonsos genau richtig, kombiniert er doch den Rückzug ins Private, allgemeine Reduzierung und Fleischeslust aufs vortrefflichste. /
    Don, vielleicht sollten Sie eine politische Karriere erwägen? Früher, in der alten BRD hatten sich Geist und Politik durchaus etwas zu sagen. Da dies heute nicht mehr der Fall ist, muß man alles selber machen…

  117. Wenig ist das neue viel
    „Am besten gefällt mir, daß Mieter aus „wenigen Angebotstypen“ ihre Küchen, Balkone etc. auswählen könnten. Einfach köstlich, dieser zelebrierte Mangel. Dit is Berlin.“

    LOL. Wenig ist das neue viel. Klingt ansonsten nach fertigungsorientierter Gestaltung: Wir haben noch ein Fließband, einen Betonmischer, Bauarbeiter mit echten(!) Muskeln und können so 50er Jahre.

    Freuen wir uns auf den Sozialismus: Make Germany great again!

  118. Verweis auf die juristische Methodenlehre, Jan Schröder, Besprechg.FAZ
    Wie schnell man da bei Enteignung unter kreativen Umbenennungen ist, ist den Teilhabenden an diesem Blog vermutlich mehr als bewußt. Zumal es an Juristen keinen Mangel hat.
    Da wir hier einigen kreativen Impetus in Kombination mit gezielter Zurückhaltung der Lenker und Unterhalter unseres Noch rechts staates erfahren, ist mir eine Buchbesprechung eines Werkes in der heutigen FAZ aufgefallen, das analysiert, wie die Mutation des Rechtssystems in den 2 letzten Regimen hier in D vor sich ging. Und manches erinnert fatal an Maas &Co. Ich denke, Andeutungen und Querlektüre reichen, ich muß das hier nicht in die Tasten quälen. Jeder lese selbst. Wären die Leitartikel u.Kommentare ähnlich substanziell, ich geriete ins Schwärmen über die FAZ !
    http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/rezensionen/sachbuch/jan-schroeders-rechtswissenschaft-in-diktaturen-14571161-p2.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2

  119. im Fürstbistum Würzburg
    schöne Fotos! Von der fürstbischöflichen Residenz in Würzburg sind das Oegg-Tor und die Gärten schon OK, aber wie die feisten Fürstbischöfe huldvoll von der Deckenmalerei auf das Volk herabblicken, das ja alles bezahlen musste, finde ich schon etwas anstößig. Für die annoncierte Radtour empfiehlt sich, die Beine vor dem Endspurt nach Würzburg in Sommerhausen am Main noch einmal kurz aufzulockern.

  120. Die eklig-braun-schwarze-grüne-rote Suppe von Berlin.
    Arabella sagt: 13. Dezember 2016 um 18:29 Uhr
    Jetzt eine 14-Jährige …

    „angeblich“, „vermutlich“, „getätigt“, „keine Hinweise“, „mutmaßlich“, „nicht geäußert“, „einvernehmlich“.

    Die immer wiederkehrende Wortwahl. Wir leben ja in Postfaktischen Zeiten.

    Politisch Korrekt heißt das Zauberwort. Die ständigen Übergriffe auf Frauen werden geduldet.

    Das muss man der Angela Merkel ganz persönlich vorwerfen.

    Die Belegschaft eines Sigmaringer Krankenhauses hatten sich mit einem Brief persönlich an Angela Merkel mit der Bitte um Hilfe gewandt. Tägliche Übergriffe von Gästen/Flüchtlingen/Migranten gegenüber Pflegepersonal wie anspucken, beißen (ja des Öfteren wurden Krankenschwestern gebissen), betatschen, nicht einhalten von gebotenem Abstand, Belästigung bis zum Eindringen ins Auto (Ficki, Ficki). 2 bis 3 Vergewaltigungen PRO WOCHE (kein Witz (Info aus erster Hand)). Bis heute KEINE ANWORT von Merkel.
    Die Polizei kann und will das nicht betätigen aus Gründen der Staatsräson bzw. Knebelung durch die Berliner Eliten in dem ach so tollen Berlin – ALLES POLITISCH KORREKT.

    Die Polizei ist nicht nur ohnmächtig, sondern wird gezielt zurückgehalten. Beschwichtigen. Herunterspielen ist die offizielle Anweisung VON OBEN. Es hat SYSTEM. Viele Polizisten greifen nicht mehr durch, weil sie Schikanen seitens der Politik und FÜHRUNG zu befürchten haben, wenn sie HART durchgreifen (will heißen, wenn sie nach Vorschrift vorgehen).

    Fälschung von Statistiken über die Kriminalität von GÄSTEN. Einstellung von Verfahren gegen Mehrfachtäter seitens der Gerichte mit der Begründung wie „kein öffentliches Interesse, „keine Anhaltspunkte“, „mangelnde Beweise“ usw.. Kaum oder Keine personenbezogenen Kontrollen der GÄSTE hinsichtlich dessen ob sie sich überhaupt an die Auflagen halten (ausgestellte Ausweise/Papiere können nicht vorgezeigt werden. Unverschämtes Verhalten usw. etc. p. p..

    Ständige Unterbesetzung der Dienststellen, Überarbeitung, veraltete/mangelnde Ausrüstung- Schäubles SCHWARZE NULL lässt grüßen.

    In Deutschland wird der Bürger UND die Polizei enteignet. Hinsichtlich dem Schutz von Person und dem Recht an sich. Wir sind ja auf dem Weg zu den Vereinigten Staaten von Europa.

    Merkels (und ihrer Getreuen) Version von NEUEN WELTORDNUNG nimmt Gestalt an.

    Dieses katastrophale Versagen seitens der Berliner Klicke darf nicht mehr toleriert werden. Alles muss auf den Tisch. AUFRÄUMEN IST ANGESAGT. Man muss es ansprechen. Wir sind ein Volk.

    BRECHT ENDLICH DAS SCHWEIGEN.
    BRECHT ENDLICH DAS SCHWEIGEN.
    BRECHT ENDLICH DAS SCHWEIGEN.

    ZURÜCK ZUR WAHRHEIT.

    ….

  121. Gauck vs. Holm / Stinkt ein großer Fisch mehr als ein kleiner Fisch?
    Deckel drauf oder lüften?
    Das ist doch schon längst nicht mehr die Frage.
    Es schimmelt alles vor sich hin, bis die Hütte zusammenkracht.

    Während seiner Amtszeit als Beauftragter für Stasi-Unterlagen
    geriet Gauck selbst in den Verdacht, „dabei“ gewesen zu sein.
    Der letzte Innenminister der DDR, Peter-Michael Diestel,
    erhoben den Vorwurf > Gauck sei als
    „Begünstigter der Staatssicherheit“ mit dem Stasi-Namen „Larve“ – nach den Maßstäben seiner Behörde selbst Täter.
    Es gab acht eidesstattliche Erklärungen früherer Stasi-Mitarbeiter, die belegen sollten, dass Gauck selber
    Komplize gewesen sei.

    Nach einigem hin und her einigten sich beide „gütlich“
    und brachten das Verfahren damit juristisch zum Ende.
    Kann man bei Jacob Jung: hier-riechts-nach-gauck nachlesen.

    Juristisches Ende, hm … ein weites Feld!
    > Einigt euch ma gütlich, denn Mutti mags gemütlich!

  122. Titel eingeben
    Werter Don, die Sache mit dem so verschwenderisch genutzten Wohnraum für Singlehaushalte könnte man aber auch als ein Symptom einer sich verändernden Gesellschaft interpretieren, in der (wie für Berlin eben so üblich) viel Wert auf Gruppenindividualität gelegt wird.
    Nun, dieses Experiment ist wohl vorerst gescheitert, denn die Wohnungsnachfrage wird ja vornehmlich durch die vielen Menschen befeuert, die noch nicht so lange hier leben, aber gerne Menschen werden wollen, die schon länger hier leben.
    Da sind solche (möglicherweise kulturellen) Fehlbelegungsentwicklungen natürlich kontraproduktiv. Sind eben alles Hedonisten und Egoisten. Aber ich möchte hier nicht weiter auf dieses (nicht unbedingt nur in Berlin auftretende Phänomen) eingehen.
    Dank unserer weitsichtigen Politik bekommen wir vermutlich schon in wenigen Jahren wieder moderne urbane Bebauung zurück, wie weiland im Meyerischen Hof im Wedding. Da freue ich mich jetzt schon drauf.

  123. Die eierlegende Wollmilchsau oder keiner hats bemerkt.

    Vergesst Andrej Holm – Die FAZ setzt einen drauf.
    Startseite FAZ:

    Linke Spalte:
    Deutsche überschätzen Anteil muslimischer Bevölkerung enorm.

    Rechte Spalte (direkt daneben – nomen est omen):
    Migrationsbericht 2015. Zahl der Muslime in Deutschland steigt.

    Leute, Leute …. was geht ab?

  124. BGH heute: Auch Investoren dürfen wegen Eigenbedarfs kündigen (u.a. FAZ)
    Für Berlin bedeutet dies dann Rigaer Strasse hochzehn? Das passt doch alles nicht zusammen. Die Berliner sozialistische Wohnpolitik knallt voll auf harte, vom BGH eben hochoffiziell abgesegnete, Investoreninteressen. Faszinierend (Spock).

  125. Leibeigenschaft, Holm, Kahane,... als Dauersuperfeinde
    Ja ist das hier Stammtisch nach dem 8. großen Bier? Oder was soll das alles sein? Einfach mal so die feierabendliche Selbstverwirrung zum Besten geben?
    Ich könnte noch beisteuern, dass die Menschheit immer noch (zu) rasant wächst. Also liegt doch wohl ein Fortpflanzungsverbot ganz nahe. Über 4 m² Schlaffläche in der Leibeigenschaft reden wir dann.

    Wie sehen denn die einigermaßen produktiven Vorschläge im nüchternen Zusand so aus? Da herrscht ein so komplette wie verdächtig völlig Funkstille.

    Mit Zynismus jeglichen Grades muss man sofort zum Arzt. Hin und wieder ist Heilung möglich. Gelegentlich aber eben auch nicht.

    • Gast - bitte lassen Sie den Zynismus in Ruhe, - er muss nicht therapiert, er muss geschützt -
      – werden, denn er fördert die Vitalkräfte. Noch nie war er so wertvoll, wie heute… Das nähere findet sich bei Molière, im Eingebildeten Kranken.
      Danke.


  126. @ Trojaner
    Also kein Einzelfall. Vermutlich sind manche Fälle nicht einmal gemeldet worden.

    Bis ein Opfer stirbt, wird auch nichts geschehen. Besonders auf der Rolltreppe kann solch eine Tat sehr gefährlich werden.

    Aber was soll’s. Über den Freiburger Fall durfte ja zunächst in den ÖR Nachrichten nicht berichtet werden, weil angeblich „ein lokaler Einzelfall“. Das ist besonders traurig, denn unabhängig von der Herkunft des Täters war ein aus einer Vergewaltigung resultierender Mord sonst immer ein Thema in den Hauptnachrichten.

    In Hamburg gab es jüngst eine neue Variante der Vergewaltigung. Eine junge Frau tanzte mit ihrer Freundin in einer Bar auf St. Pauli. Nachdem sie die Avancen eines Mannes abgelehnt hatten, folgte er einer der beiden Frauen, die zur Toilette gehen wollte, zerrte sie in die Toilette und vergewaltigte sie. Es handelte sich um einen jungen Marokkaner.

    In einem anderen Fall wurde eine Frau, die mit ihrem Hund um 20.10 Uhr in einem Park im Zentrum von Hamburg-Altona unterwegs war, von hinten angegriffen und sexuell belästigt. Nachdem die Frau sich heftig wehrte, entfernte sich der Täter. Das hätte auch blutig enden können.

  127. Haben Sie das Singledasein satt, Don Alphonso?
    Und Sie würden mit ein paar m² auskommen bzw. gerne eine Fehlbelegungsabgabe zahlen? Und selbstverständlich gälte das nur in Berlin, frei nach dem St. Florian?

    Das Singledasein hat schon seine Gründe. Und die sind nicht linkslastig. Aber die Schuldzuweisungen waren ja schon immer so, daß auch der Arbeitslose allein die Schuld an seiner Arbeitslosigkeit trägt. Und wer sich als Lohnsklave keine Familie leisten kann, der hat halt selbst Schuld, als Single dahinvegetieren zu müssen.

    Irgendwie toll, wie Fehler immer wieder mit neuen Fehlern, Schulden immer mit neuen Schulden bekämpft werden sollen. Als Sündenbock dann die Linken nehmen, die SED dabei nie vergessen, mit etwas Stasi würzen und schon ist der Brei angerichtet.

    Ob wir es wohl jemals schaffen werden, einmal die grundlegenden Ursachen wie Kapitalismus, Neoliberalismus etc. zu benennen? Selbstverständlich ist Wohnen aufgrund der Bauvorschriften teurer geworden. Aber das ändert doch nichts daran, daß der Wohnungsmarkt dennoch extrem spekulativ ist. Oder ist das alles schon wieder zu komplex? Mußte das Geld nicht irgendwie angelegt werden? Warum also nicht luxussanieren? Nur, warum da einige nicht mehr wissen, wo sie mit ihrem (unverdienten (Achtung: doppeldeutig)) Geld noch hin sollen, da fragt niemand danach.

    Aber keine Sorge, in ein paar Jahren kann sich jeder Single eine aufgrund des immensen Leerstands dann günstige luxussanierte Wohnung leisten. Auch ohne Zwangseinquartierung oder Sexzwang. Meinen Sie nicht auch?

  128. Der Chefredakteur des Tagesspiegel hat heute tatsächlich Klartext
    http://www.tagesspiegel.de/berlin/stasi-vorwuerfe-gegen-berliner-staatssekretaer-rot-rot-gruen-hat-den-fall-holm-unterschaetzt/14974894.html

    …Dabei verspricht Rot-Rot-Grün im Koalitionsvertrag noch: „Für eine neue Gedenkkultur suchen wir den Dialog mit Opfergruppen.“ Wie der Senat sich den vorstellt, wissen wir jetzt: Wer die Personalie Holm kritisch hinterfragt, wird einfach als „rechts“ diffamiert…

    …Vollends absurd erscheint das Desinteresse des Senats an der politischen Geschichte eines der wichtigsten Staatssekretäre in einer weiteren Erklärung Lompschers: Mit 14 habe sich Holm für die Stasi entschieden, mit 16 habe er sich ihr verpflichtet, mit 19 sei er dann, Achtung: „wieder ausgestiegen“. Dass dem jungen Offiziersanwärter, der nach eigenen Angaben sich in seiner Stasi-Stube nur gelangweilt und „viel Radio gehört“ hat, seine geliebte DDR unterm Hintern weggezogen wurde, ohne dass er auch nur im Traum daran gedacht hat, „auszusteigen“, ist der Senatorin wohl entfallen…

    Gehen die Verkaufszahlen so arg in den Keller, dass der Chef das Wort ergreift, aber immerhin hat er ja recht.

    Holm hatte sich für eine Stasi-Offizierslaufbahn quasi auf Lebenszeit verpflichtet, http://www.rbb-online.de/politik/beitrag/2016/12/interview-mit-klaus-schroeder-zu-andrej-holm.html

    • Renate
      Warum lesen sie nicht einfach seine Akte? Sobald eine Meldung ihre Meinung bestätigt ist das Wort Lügenpresse falsch? Das sind dann nur noch reine Meldung, unverzerrt ohne Eigeninteresse?

      Er bewarb sich nach dem Abi mit 18 bei der Stasi, EINEN MONAT nach Beginn seiner Lehrzeit fiel die Mauer! Und weiter 7 Wochen später wurde der Verein aufgelöst….

      Das belegt NICHT, dass er nicht möglicherweise nicht doch ein Schwein war… aber ich warte immer noch vergebens auf einen einzigen Beleg dafür.
      Angesichts er widerlichen Lage auf dem Wohnungsmarkt, wo es in Deutschland mittlöerweile so weit gekommen ist, dasss eine Investoren Gesellschaft wegen Eigenbedarf Mietverträge kündigen kann !!!!!

      Oder, Lesen sie mal in der Zeit 51/2016
      „Entmietung Ein störrischer Mieter will einer Shoppingmall nicht weichen und hat das Recht auf seiner Seite. Doch dann
      passiert etwas Überraschendes
      VON FRITZ ZIMMERMANN 14“

      Das „Überraschende“ dabei war, dass die Investoren einfach mal kurz einen Bagger vorbeischickten und sein Haus „aus Versehen“ eingerissen haben (als es gerade leer war)!

      Was ich über Holm bisher gelesen habe sagt mir, er ist bestens für den Job geeignet.

  129. Intellektueller uns stilistischer Tiefpunkt
    Da schäumt der Immobilienbesitzer, und der kalte Hass auf die ehemaligen Sauhirten wird nur noch unbeholfen mit Ironie kaschiert. Wenn wir sie soweit haben, dass sie ihre Fassung verlieren, ihnen die Gesichtszüge entgleiten und damit zugleich die Maske distanzierter Überheblichkeit, dann sind (dann waren) wir auf dem richtigen Weg. Jetzt ist Holm weg und ihr jubelt nun sicher. Jubelt nicht zu früh, denn der Zenit des Neoliberalismus ist überschritten. Es wäre falsch darauf zu hoffen, dass der wachsende Widerstand dagegen einfach wieder vorbeigeht. Er nimmt zum Teil paradoxe Formen an, wie den wachsenden REchtsradikalismus, aber er wächst.

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