Stützen der Gesellschaft

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Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Linksruck: Der Staatssekretär und die STASI-Vergangenheit

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Go ahead, punk. Make my day.
Harry Callahan

Hätte sich jemand 1989 vorstellen können, dass ein hauptamtlicher Mitarbeiter der Staatssicherheit der DDR 2016 Staatssekretär in Berlin wird? Wohl nur, wenn die DDR 1989 die Bundesrepublik übernommen hätte. Laut offizieller Geschichtsschreibung der BRD ist es aber so, dass 1989 die Bürger der DDR mit den Schlachtrufen “Wir sind das Volk” und “STASI raus” die DDR und das Terrorsystem der STASI auf den Müllhaufen der Geschichte schickten. Danach soll man sich recht einig gewesen sein, dass man so ein System auf deutschen Boden nie wieder haben will, und dessen Protagonisten wurden in der Folgezeit öfters überprüft und im Zweifelsfall zum Schutze der blühenden Landschaften mit beruflich mit Konsequenzen belegt.

holma

Auf der anderen Seite ist eine langjährige inoffizielle Mitarbeiterin der STASI heute Chefin eines Vereins, der mit Bundesmitteln üppig bezuschusst einen Internetpranger betrieb, Radikale förderte und unter Heiko Maas trotzdem Teil einer Task Force ist, die soziale Netzwerke zum Löschen sogenannter “Hate Speech” anhält. Durch diese Tätigkeit bekommt der Verein übrigens Zugang zu kostenlosen „Anzeigenvolumina“ bei Sozialen Medien. Solche Anzeigen werden dann für diffamierende Angriffe gegen den Autor dieses und der verlinkten Beiträge eingesetzt, wenn man etwa „FAZ“ suchte (im Screenshot unten). Soweit sind wir heute wieder mit den Möglichkeiten früherer STASI-Mitarbeiter in Kooperation mit Bundesministerien in Deutschland. Bis gestern.

Gestern hat die Linke in Berlin ihre Kandidaten für die Staatssekretärsposten im Berliner Senat vorgestellt. Für den Bereich Wohnen ist der Soziologe Andrej Holm zuständig. Das scheint niemanden sonderlich zu stören, die Nachricht wird einfach so durchgereicht, auch wenn Holm als junger Mann selbst laut der taz „Hauptamtlicher Mitarbeiter“ der Staatssicherheit und Angehöriger des STASI-Wachregiments Feliks Dzierzynski gewesen ist. Er kommt dem Gespräch zufolge aus einer systemkonformen Familie des Arbeiter- und Bauernstaates und wollte auch bewusst zur STASI.

golme

Andrej Holm: Ich habe zunächst eine Grundausbildung gemacht und kam dann zu einer Abteilung in der Berliner Bezirksverwaltung. Die hat sich Auswertungs- und Kontrollgruppe genannt [Beschreibung hier, Anm. d, Verf.]. Aufgabe war es, eine Personendatenbank zu erstellen und Lageberichte zu verfassen. In der hektischen Wendezeit war ich für diese Aufgaben offensichtlich nicht zu gebrauchen. Ich wurde in ein separates Büro gesetzt und durfte dort Betriebsberichte lesen. Zum Ausgleich für dieses Nichtstun wurde ich für viele Wochenend- und Feiertagsdienste eingeteilt. Dadurch habe ich einen Großteil der wichtigsten Ereignisse im Herbst 1989, wie die Demo in Berlin am 4. November, verpasst.
Herbert M.: Das Wachregiment war doch auch eine Möglichkeit den Wehrdienst zu absolvieren.
Andrej Holm: Meine Tätigkeit unterschied sich vom reinen Wehrdienst aber dadurch, dass ich später für die Staatssicherheit arbeiten wollte. Meine Gegenforderung war, dass ich dafür ein ziviles Studium bekomme, um nicht an der Staatssicherheitshochschule ausgebildet zu werden.

Auch danach hatte Holm das, was man als “linke Biographie” bezeichnen kann: Der Bundesgerichtshof sagte ihm 2007 eine linksextremistische Einstellung nach, in seinem Blog befindet sich auch im Jahre 2014 noch eine Rechtfertigung von Hausbesetzungen. Er gilt als entschiedener Gentrifizierungsgegner, befürwortet das Einfrieren von Mietpreisen, massive staatliche Bauprogramme und die Bekämpfung von Spekulanten. Es erscheint mir als eine Mischung aus Rezepten der autonomen Szene und dem, was man früher vielleicht als “Errungenschaft des Sozialismus” bezeichnet hätte. Wie man heutzutage Wohnungen, deren Kosten bei 3000 Euro pro Quadratmeter liegt, bei gleichzeitig stagnierenden Mieten finanzieren soll, ist eine realpolitische Frage, mit der sich Holm bislang nicht herumschlagen musste. Statt dessen schrieb er freundlich über Forderungen, Ferienwohnungen zu beschlagnahmen. In meinen Augen ist dieser Kampf gegen die Gentrifizierung ein verkleideter Sozialismus, mit einem klaren Feindbild, dem Vermieter und Spekulanten, dem der Staat das Handwerk legen sollte.

holmc

Ich will das nicht kritisieren, eine Überprüfung der Angaben von Holm wird es vermutlich ohnehin geben müssen. Die Linke schliesst MfS-Mitarbeiter nicht zwingend aus, RotRotGrün hat die Wahlen in Berlin gewonnen, und wenn das Parlament für die Neueinführung der Stalinallee stimmt, oder für ein Mielkedenkmal oder eine Gedenkstätte für die Opfer der Verfolgung von STASI-Helden durch die BRD, dann kann es das natürlich auch tun. Ich habe keinen Artikel gelesen, der sich bislang über die Vorgeschichte von Holm beschwert hätte, und in Berlin findet man es offensichtlich auch normal, dass er zu einem Runden Tisch mit den linksextremen Gewalttätern des besetzten Hauses Rigaer 94 aufruft. Als Staatssekretär für Wohnen wird ihm nun die Möglichkeit gegeben, seine gesellschaftspolitischen Vorstellungen für Besetzer und gegen Investoren und Spekulanten in die Tat umzusetzen. Und damit dann auch einen eifrigen Befürworter von R2G, den ich persönlich kannte, empfindlich bei der Bewertung seiner Immobilie und deren Finanzierung durch die Stadt Berlin zu treffen – ich finde es völlig in Ordnung, wenn Salonsozialisten auch mal die Folgen ihrer Ideologie bezahlen müssen. Das alles kann man heute machen. Und es läuft einfach so durch die Medien, und niemand findet das fragwürdig, und eine andere Politikerin mit autonomer Vergangenheit stolperte auch erst über Flunkerei beim Uniabschluss. Lauft bei denen.

Aber halt auch nur in Berlin, wo die Medien meistens sitzen und deren Mitarbeiter so mies bezahlt sind, dass sie sich in oft unter all den anderen Mietern der sozialen Unterschicht wiederfinden. Da mag Andrej Holm und seine Karriere verständlich und seine Zielsetzung lobenswert sein. Es gibt ein gewisses Klientel, das tatsächlich glaubt, geringes Einkommen und wenig Leistung berechtige zum Dasein in 90m²-Wohnungen in Mitte, aus denen man DDR-Familien nach Lichtenberg verdrängte, wo sie heute AfD wählen. Das ist aber innerhalb der BRD nur eine vergleichsweise kleine Blase. Bei uns auf dem Land wäre das ein Vulgärsozialismus auf Kosten der Allgemeinheit, die für die Versorgung mit billigem Wohnraum entweder durch Steuern oder mit langfristiger Verschuldung zu zahlen hat – und das für einen Personenkreis, der später oft genug als Fehlbeleger günstigen Wohnraum blockiert. Bei uns ist, unabhängig von der politischen Ausrichtung, die Erkenntnis weit verbreitet, dass man Kosten erst einmal erwirtschaften muss. Daher baut meine Heimatgemeinde gerade günstigen Wohnraum für Flüchtlinge – aber auch nur, weil die Finanzierung gedeckt und diese Unterbringung langfristig die kostengünstigste Option ist.

holmd

Hausbesetzende Investorenhasser mit STASI-Vorgeschichte sind da einfach nicht als Vertreter der Gemeinden vorstellbar. Das ist beim linken Establishment in Berlin anders, aber das steht nur für sich selbst. Die Ablehnung solcher Personen ist nicht, wie es so gern behauptet wird, “rechts” oder “konservativ” oder gar “intellektuellenfeindlich”, sondern zuerst eine Frage der Integrität auf Basis jener Moral, die jenseits der DDR die Grundlage des Staates ist. So etwas nicht zu wollen, so eine Person abzulehnen, ist nicht rechts. Es ist die Ablehnung von extremistischen Einstellungen und Verhaltenweisen, die von Gruppierungen wie der Linken jetzt in Amt und Würden gebracht werden. Das gilt in vielen Landesteilen als “Anstand“, und für die CSU wird eine leichte Übung sein, mit solchen Personen zu überzeugen, dass RotRotGrün im Bund nie geschehen darf. Der AfD wird vorgeworfen, sie wollte zurück in die 50er Jahre – das sind aber immer noch die 50er Jahre der BRD, und nicht die sozialpolitischen Vorstellungen aus Familien der DDR-Nomenklatura. Wenn das die Optionen sind, aus denen man wählen kann, wird es genug geben, denen die AfD als das kleinere Übel erscheint.

Das ist kein Rechtsruck. Es ist Abwehr einer ganz bestimmten Entwicklung linker Parteien, die heute durchsetzen, was vor 10 Jahren noch als absurde Forderung extremistischer Zirkel galt, vom Hass auf alles, was wie Heimat und Tradition erscheint, über die neomaoistischen Selbstkritikrituale der Critical Whiteness und Sprachpolizei bis zur Machtübernahme durch Gruppen, die sich nicht für Konsens und Ausgleich interessieren, sobald sie über andere bestimmen können. Man muss kein Hellseher sein, um hier die neuen Brüche in der Gesellschaft zu erkennen. Wenn man weit am Rand ist, dass die eigene Partei und die eigene Koalition Extremisten für Führungsaufgaben empfiehlt, ist es kein Wunder, wenn der Rest der Republik weit, weit rechts davon steht.

holmb

Möglichersweise bricht gerade auch so eine Art kalter Krieg wieder aus, nur diesmal ohne Armeen und Mauern. Aber dafür mit alten, unversöhnlichen Einstellungen und Konzepten, die nicht nebeneinander existieren können, und Rechtsbrüchen, wo es sich eben anbietet. Die einen wollen Hausbesetzungen und betrachten Dealer als Partner. Die anderen wissen, dass die Mehrheit diesen Weg nicht gehen will, und profitieren davon. Heute ist alles möglich, warum auch nicht, die früher abgelehnte, heute akzeptable STASI ist nur der Anfang, die kalten Krieger in der Nachfolge von Franz-Josef Strauss werden sich das nicht entgehen lassen..

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540 Lesermeinungen


  1. Gut daß Sie die Personalie aufspießen. Manche Berliner möchten halt gern ein bißchen kleine DDR und 80er Jahre Revival spielen. Nur diesmal letzteres mit vertauschten Rollen, Hausbesetzer im Senat und Wohnungssucher auf der Straße.

    • Wer zahlt, cui bono?
      Der Unterschied zur DDR: die hatten keinen Länderfinanzausgleich, heute zahlen die Bayern und Schwaben zahlen 4ever.


    • Der Unterschied zur DDR: die hatten keinen Länderfinanzausgleich
      Nein, das nicht, die hatten Schalck-Golodkowski zum Besorgen und Quelle, Neckermann und andere zum Beschicken und Strauß zum Krediteinfädeln.

  2. Gelungene Widereingliederung?
    Das ist eben das Berliner Modell.

    Ist doch müssig das noch zu diskutieren – mit Erika hat doch die eine Seite sowieso gewonnen. Go ahead, Angela, make my day!

    • @Älpler
      Da schließe ich mich an!

      Go ahead Angie, Göttin des Gemetzels. Herrlich! Ja, Hallelujah.

      Ich wette meinen wundgessenen Arsch, dass die wenigsten
      – an dieser Stelle einen herzlichen Dank an den Zapano und die Zwischenrufer –
      dieses immer wieder durch neue Clowns belebte Medienkarusell mal überhaupt gearbeitet haben. Ich meine so (nur!) acht Stunden. Regelmäßig. Wenigstens einige Jahre. Also nicht so selbst und ständig. Und dann vielleicht noch aufgestiegen ist. Und wenn auch nur ein wenig.

      Diese vielen S…gesichter aus den anrüchigen Untiefen des letzten totalitären Systems auf deutschem Boden und Ihre Stellung in „unserer“ Gesellschaft verblüffen mich immer wieder aufs Neueste.

      Und machen mir auch ein wenig Angst. Andererseits war das nach dem Kriege auch nicht anders. Wen hat man da nicht alles aufgedeckt? Alles ist natürlich Unsinn. Dann aber war Schluß mit lustig. Ende im Gelände.

      Und heute scheint mir ist dann nicht Schluß, nein, das ist der Beginn einer Karriere. Hat zwar ganz schön gedauert. Aber die Position Staatssekretär hat ja was. Hat sich die Ochsentour des Networking doch gelohnt. Wahrscheinlich glänzt die Vorgesetzte – ganz sicher eine Frau (ich weiß es nicht, nur eine polemische Note aus alter Berlinverbundenheit und erfolgreicher Abnabelung) mit einem Leporello ihrer zahlreichen Qualifikationen.
      Und da erwarte ich ehrlich gesagt 1a Leistungen. Berlin ist einfach spitze. Der Zombie Hänschen R. springt bald vor Glück aus seiner Kiste.

      Ich freu mich schon auf den Frühling. Werde eine Mieterhöhung (alles, was geht) raushauen für meine RHS-Butze im gentrifizierten Hipsterviertel. Glauben Sie mir, es trifft keinen Unvermögenden.

      Ich werde doch keinem wehtun. Ich besser nur meine Rente ein wenig auf und genieße jedes schäbige Theater. Auf meinem nächsten und auf äußerste Sicherheit bedachten Besuch dieser Gralsstääte irdischer Weisheit (Eigentümerversammlung RHS) bin ich sehr gespannt. Ich werde mich wie immer rumtreiben bis spät in die Nacht. Wir sind immer viel gelaufen. Von Schöneberg zum Kotti. Unterwegs hats halt viele Kneipen, und wenn man immer wieder mal einkehrt ist das auch gar nicht weit. Ob das eine gute Idee ist? Aber auf jeden Fall laß ich mir keinen hochsubventionierten Platz in einem der Singpaläste entgehen.

      Ich check jetzt mal den Spielplan und hau eine Einladung dazu raus. Im Gegensatz zu den erwähnten Knallchargen hat die Stadt mal Charme besessen. Mal schauen, was davon übrig ist.

  3. yaman
    Krass Bruder, geb dir voll Recht

  4. Es ändert sich eben vieles ...
    … nicht eben in die von mir bevorzugte Richtung.
    Aber dennoch: Meiner unmassgeblichen Meinung nach sind wir Zeuge einer kulminierenden Entwicklung, in der die breite Masse der ins Establishment aufgestiegenen 68er und ihre späteren Epigonen nun alles daransetzen, ihre meist verqueren Überzeugungen in konkrete Gesetze, Erlasse umzusetzen … dort, wo sie in den Redaktionen die Vorherrschaft ausüben, überziehen sie das Land mit quasi gleichgeschalteten Meinungsartikeln (seit etwa 2 Jahren ist mir klar, weshalb es für die Nationalsozialisten nach 33 so einfach war, die deutsche Presse gleichzuschalten: auch heute noch ist die deutsche Publizistik nur zu gerne bereit, sich einem herrschenden Konsens überanzupassen!).

    Tröstlicherweise sind unsere guten alten linksgrünen Salonbolschewisten dabei, weit über das Ziel hinauszuschießen, und damit etabliert sich eine Gegenbewegung, die sich als konservative und korrigierende Kraft erweisen wird. Man sehe nicht nur auf AfD und FN, sondern z.B. auch die französische „Manif pour tous“ .
    Ich denke, in 15 Jahren werden wir das Ende des postfaktischen (ich mag das Wort nicht) linksgrünen Traums konstatieren können.

    • Weshalb es für die Nationalsozialisten 33 so einfach war!
      Die Mehrzahl der deutschen Politiker der 30er Jahre waren mitschuldig an der damals folgenden Katastrophe. Ein Volk, das sich kaum als solches empfindet, sein Dasein nicht Erklären, seine Gemeinschaft nicht definieren und seinen Willen nicht Artikulieren kann.

  5. Titel eingeben
    Deutschland entwickelt sich immer mehr zu einer DDR 2.0. Es ist eine DDR mit Reisefreiheit und Bananen – also die beste DDR, die es je gab. Und Gott sei dank gibt es das Internet als das neue Westfernsehen.

    • wens nur so einfach wär.
      Adolf und Erich haben bei Zeiten so „schöne“ Sachen wie Reichsfluchtsteuer und Zwangsverkäufe von Häusern/Kunst eingeführt, wollte man das Land verlassen.
      Man sollte immer bedenken das ~120.000 Leistungsträger Deutschland pro Jahr verlassen, was schon arg an die 1. Jahre des 3.Reiches oder der DDR erinnert.

    • Ja, und ...
      … die DDR FKK-Kultur gibt es heute in Form von ö-r Aufklärungsfilmen, wie sie sich der Sozialismus noch nicht vorstellen könnte….

    • Das...
      ..haben Sie sehr schön und treffend gesagt: Deutschland ist die beste DDR, die es je gab. Man sieht und merkt das an so vielen Stellen und durch so kleine Beiläufigkeiten. An Wortwahl, Verhalten, politischen Entscheidungen, Umgang mit bestimmten Fragen etc. Glaubt heute noch jemand, was in der Zeitung steht? War in der DDR auch so, nur dass da niemand Lügenpresse gerufen hat. Spricht heute jemand so richtig offen über seine politischen Ansichten? Ich kenne nur wenige, und die haben Probleme mit den Reaktionen umzugehen. Stattdessen immer mehr Rückzug ins Private, den kleinen Schutzraum, der nun nicht mehr durch die Stasi, sondern durch den Bundestrojaner und was weiß ich noch alles ausspioniert wird. Diese Bundesrepublik ist ein eigenartiges Land geworden.

    • Titel eingeben
      Das Gespräch über politische Ansichten in kleiner Runde, wie früher halt, hatte ich erst neulich in Dresden. Hatte wenig zu tun mit dem hinlänglich bekannten Gegröle von Peggy da.

      Nur mal zwei Punkte: Da sind ernsthafte Überlegungen über Sankt Petersburg als eventuellem künftigem Lebensmittelpunkt, falls Deutschland wirklich abstürzen sollte. Und die Werbung des örtlichen Käseblatts für seine Smartphone-App löst nur noch Heiterkeit aus. Mir wurde gezeigt, was da läuft. Das eine habe ich vergessen, das andere war Reuters.

    • Ergänzung
      „Deutschland entwickelt sich immer mehr zu einer DDR 2.0. Es ist eine DDR mit Reisefreiheit und Bananen – also die beste DDR, die es je gab. “

      Den Islam nicht vergessen. DDR mit Internet und Islam, wir leben in interessanten Zeiten.

  6. SED und AfD
    Es ist schon seltsam: Den AfDlern, die bislang nur reden, aber noch nichts verbrochen haben, wird quasi unterstellt, sie wollten morgen das Vierte Reich errichten. Nicht die Probleme, die sie kritisieren, sind das Problem, sondern die Partei, die darauf aufmerksam macht.

    Auf der anderen Seite genießen ehemalige SEDler und Stasi-IMs, die nicht nur reden, sondern sich bereits an der Unterstützung einer Diktatur schuldig gemacht haben, Narrenfreiheit, ja, gesellschaftlich-mediale Akzeptanz und bekommen gutdotierte Posten. Und so schlittert man nicht nur regulativ langsam, aber sicher in die DDR 2.0.

    Schön, wenn man Geschichte bei der Entstehung zuschauen kann. Manchmal wünschte ich mir allerdings, ich könnte es von außerhalb tun und wäre davon nicht betroffen.

    • Das liegt doch ganz bei Ihnen
      Sie muessen nicht alles glauben, was der Don hier verbricht!
      Weder fiel die DDR 1.0 durch die Proteste auf der Strasse in Leipzich-Einenleipzich noch durch wirtschaftlichen Kollaps zusammen.
      Das ist ganz woanders und ganz sicher nicht in Stuer geplant worden!
      Copyleft by Davideit, he made my day!!!
      Fragen Sie sich mal, weshalb Franz Josef S. mindestens ne Muelljarde an die Brueder und Schwestern swapte und sein Spezl Schalck-G. in seinem Anwesen in Rottach-Egern ueberwinterte, bis eine passende Kiste aud Gottes Acker frei wurde.
      Und da ist ja auch noch die Erika, ne ganz fesche, die erzaehlt in der Knesseth, dass es sie freut, in ihrer Muttersprache…
      Na, Sie ahnen schon…
      Und da regt, der Don sich eben bischen auf, weil Rottach-Egern sowas wie der RHS Bayerns ist?

    • o wie schön ist Panama
      … dann geh doch nach drüben!

  7. Sehr schöner Text
    Danke dafür. Als nun im Umland lebender Ex-Berliner kann ich über meine damalige Heimat nur noch den Kopf schütteln. In fünf Jahren wird diese Stadt am Boden sein.
    Übrigens, lieber Don, die Hauptstadtpresse berichtet auch über Sie, im Zusammenhang mit der AAS:

    http://www.tagesspiegel.de/politik/trotz-rechter-kampagne-weiter-staatsgeld-fuer-amadeu-antonio-stiftung/14940904.html

    • Ich habe keine Ahnung
      wie die FAZ zu ihrem Blogger Don steht. Ich hoffe aber, sie knickt jetzt nicht ein, nur weil ein paar staatlich alimentierte Spinner auf ihn aufmerksam geworden sind. Ich will ihn nämlich unbedingt weiterlesen. Am liebsten übriegens täglich.

    • Ich habe gerade gestern erst wieder verlängert, auch auf Wunsch der FAZ.

    • "rechter Kampagne" im Zusammenhang mit Don Alphonso?
      Ich habe immer gedacht, daß die Wegnersche Kontinentaldrift ein langsamer Prozess ist!

    • Zur Ehrenrettung der FAZ gibt es auch immer wieder Artikel von H.Stelzner und P.Plickert
      , die deutlich aufzeigen, wie kritischer Geist funktioniert.
      z.B. hier:
      http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/eurokrise/geldpolitik-der-ezb-die-politisierte-zentralbank-14565334.html

    • @ DA - wg. Verlängerung - gratuliere zu weiterer Narrenfreiheit im Souterrain!
      Lese übrigens mit einiger Verblüffung und etlichem Vernügen Michael Klonovskys Roman „Land der Wunder“ – ein veritabler Schelmenroman über die späte DDR – – wie „Liquide“ einer ist über die Neue Wirtschaft (was für Doppelbezüglichkeiten…).

      Keine Ahnung, ob ich meine, dass ich sagen soll, es wäre schön, wenn Sie noch einmal einen Roman schrieben. – Ok, ich hör‘ gleich wieder auf – aber Sie haben kürzlich damit angefangen – und sich ja nun implizit dagegen entschieden.

      Schlechte Romane gibt es ohne Ende – gute Romane – – beinhalten interessante Stoffe, denen mit a n d e r e n literarischen Mitteln n i c h t beizukommen wäre.

    • Dank für den Link ...
      …. einen schöne Übersicht, in welchem Umfeld sich Herr Meyer mittlerweile bewegt.

    • Nun, ich muss zumindest keine 2500 Euro für gefällige Gutachten ausgeben…

      Allerdings fehlen da noch jede Menge weiterer Stimmen.

    • Gib gut acht
      Was bei dem Gutachten auffällt: es geht mal wieder, wie immer, darum, wer was sagt oder kritisiert. Um Personen. Nicht etwa um die Inhalte, die mögliche Fragwürdigkeit des ganzen Unterfangens, das mit rationalen Argumenten dann noch gerechtfertigt würde. Nein, wie ein Schachbrett, wer steht wo, wer hat sich wie geäußert, wer ist dafür, wer dagegen. Wer hält die Klappe. Wer nicht. Sind es zu viele, ist es eine Kampagne der Feinde. Dass an den Argumenten der Gegenseite ja auch was dran sein könnte, oder wie die überhaupt aussehen, ist alles völlig uninteressant. Dann noch etwas serviles Beschmeicheln der Bemühungen des Ministers Heiko Maas, seines mittelbaren Brotherren. Unausgesprochen wird vorausgesetzt, dass wer nicht rechtsradikal oder rechtskonservativ ist, diesen Sumpf sicher unterstützt und gutheißt. Die privatisierte Zensur, die vage-dehnbaren Kriterien. Die erwünschte und befürwortete Einschüchterung. Wer gegen Merkel und Maas ist, und für free speech, der ist rechts. 2500 kostet sowas also. Sauber.

    • Guilt by Association nennt man dieses Spiel in der Gegenwart, aber es hat eine gute Geschichte bei Stasi, Gestapo und McCarthy.

    • "hauptstadtpresse" ist ja ein guter witz. aber
      ,ohmygd, profes-sox samuel salzborn hat fuer seine „expertise“ auch noch geld verlangt. als druckkostenvorschuss, vermutlich?

      hat ja gaaanz relevante sachen zu „brueckenfunktion“ herausgefunden. und insinuiert eine korrelation von „neuer rechten“ und der einflußreichsten tageszeitung deutschlands“. na sowas.

      aber gefaelllige gutachten sind weitsichtig. schließlich will das profes-sox auch morgen noch pekuniaer halbwegs solvent sein. denn sogar wikipedia floetet es von den daechern:

      „Im Mai 2016 wurde bekannt, dass das Präsidium der Universität eine Vertragsverlängerung endgültig abgelehnt hatte. Der Fachschaftsrat protestierte in einem offenen Brief dagegen und sprach „von einer politischen Motivation“ der Uni-Leitung.“

      Und, ueberraschung:

      „Für Publikative.org der Amadeu Antonio Stiftung verfasste er regelmäßig die Kolumne „Das Akademische Karussell“.“

  8. Titel eingeben
    Stasi Leute-Spitzel- Denunzianten, die mich als Westbürger persönlich die DDR Jahre lang schikaniert haben, werden heute Staatsbeamte und mit unseren erarbeiteten Steuergeldern hervorragend bezahlt und später mit großen Pensionen abgesichert.
    1955 habe ich mit 16 Jahren den Arbeiter-und Bauernstaat verlassen.
    „Den Hetzern die Faust ins Gesicht, dann wird es Friede sein „brüllte man auf den Strassen – da wollte ich nicht dabei sein.
    Drei jüngere Brüder und Eltern blieben in Erfurt.
    Zunächst wurde ich mit Besuchsverbot bestraft, dann stand die Stasi in Karlsruhe vor meiner Lehrstelle. Schikanen an der Grenze bei späteren Reisen, Hausbuch Anmeldungen mit langen Wartezeiten, geöffnete Briefe, abgehörte Telefonate, durchwühlte Pakete, Zwangsumtausch bei Besuchen, Ostmark 1: 1 gegen West Mark um den Eltern einen Kühlschrank im Bonzenladen zu kaufen, Hausbesuche der Stasi beim Elternbesuch – das volle Programm.
    Ehemalige Stasi-Mitarbeiter können von mir aus Parteikarrieren bei wem auch immer machen , aber keine Staatsbeamte in unserer Demokratie werden.
    Die Linke wird hoffentlich auch in Berlin fähige „unbelastete Genossen“ haben, um ihren Bürger Pflichten als gewählte Linke in unserer Demokratie nachzukommen.

    • @ Frau Adelheid Heine-Stillmark
      was Sie da-und wie Sie es schildern, geht mir „als immer schon Westbürger“ ehrlich ans Herz. Wir sollten dem unseligen Spuk im Herbst, einem in die Geschichte eingehenden „Deutschen Herbst“, ein Ende bereiten. Was da abgeht haben weder die Bürger im Westen noch die im Osten verdient (oh Gott, ich werde sentimental). Anschließend großes Treffen auf dem Hambacher Schloß mit Martin Rinckarts „Nun danket alle Gott“. Im Umfang von Wacken, mindestens.
      (DdH)

    • Die Linke wird hoffentlich auch in Berlin fähige „unbelastete Genossen“ haben
      Scheinbar scheint genau DAS das Problem zu sein…

  9. Alles wird gut!
    Kolm kann sich jetzt immerhin mittels seiner Bezüge als Staatssekretär mit anschließender Pension eine standesgemäße Wohnung leisten , die er früher als
    Hausbesetzer umsonst beansprucht hat. So fügt sich doch alles zum Besten, und sein Vermieter (wenn es so einen geben sollte)muss nur noch schön aufpassen, dass er wegen der Mietpreisbremse nicht ins Trudeln gerät (bzw aufs Schafott kommt).

  10. Der Slogan hieß "Stasi in die Produktion" - schließlich sollten die mal arbeiten gehen...
    Ich verstehe die Aufregung nicht. Seit über einem Jahr sagen die meisten Ossis im persönlichen Gespräch, dass sie sich vorkommen wie in einem Déjà-vu. Wir kennen diesen Mehltau, der sich über unser Land legt und uns allen den Atem nimmt. Und diese Gleichschaltung. Und diese Sprachlosigkeit. Und diese Indoktrinierung unserer Kinder in den Schulen. Und dieses Doppelleben. Und dieses Doppeldenken. Und diese Sprechblasen. Und diese Hoffnung auf einen Funken Glasnost. Auf irgendeinen der sagt: „Aber er hat ja gar nichts an.“

    Aber für die Wessis sind wir ja nur dumme, sächsische Rechtsradikale.

    Die Generalsekretärin des ZK der SED (sorry CDU) und Vorsitzende des Politbüros des Staatsrates der DDR 2.0 trifft einsame Entscheidungen, die weder die Bürger noch weite Teile ihrer Partei verstehen und mittragen. Gleichgeschaltete Medien finden hirnlose Begründungen für ihr Handeln, ihre Partei klatscht 11 Minuten Beifall und ein Wahlergebnis von 89,5% gilt als Schlappe.

    Trotz Stasi-Kahane und Facebook-Kontrolle dringt die Wahrheit über die Stimmung im Land nicht zur Nomenklatura vor. Nicht weil es die Analyse nicht gäbe, sondern weil die Nomenklatura sie nicht wissen will. Es kann nicht sein, was nicht sein darf. Die Probleme werden unter den Teppich gekehrt und totgeschwiegen*. Alles schon mal dagewesen. Wundert uns nicht.

    Und die Wendehälse wird es wieder an die Schalthebel der Macht spülen. Auch, oder gerade weil sie bei der Stasi waren. Denn wer will schon in die Produktion ans Band, wenn es gut dotierte Staatssekretärsposten gibt.

    *bis wirklich jemand tot ist

    • Sie sprechen mir aus der Seele!
      Keiner der 89 auf der Strasse war,hätte gedacht, dass es eine DDR2.0 geben würde.Das makabre ist jedoch, dass es sich undjetzt um Demokratie handeln soll, wenn Zensoren als neue Inquisitoren von den Herrschenden alimentiert werden.Und das Westfernsehen von Heute (Internet) wird gnadenlos überwacht, zensiert oder abgeschalten, wenn nicht kooperiert wird (Facebook).Die Missachtung der Demokratie, in Arroganz der Kaiserin, Beschlüsse zu ignorieren und Wähler asymetrisch zu demobilisieren, sollte endlich das wahre Gesicht erkennen lassen.2017 dürfen wir uns von deren Spielchen nicht blenden lassen, wer glaubt noch Wahlprogrammen. Es waren 4 Jahre Zeit die Bürger zu entlasten, es war kein Geld da. Und wie im Märchen vom Goldesel kommen Millionen Neubürger und die Milliarden sind da. Zeigen wir diesen Heuchlern und Hetzern wer der Souverän im Lande ist, dann lachen wir über diesen Holm.

    • "Aber für die Wessis sind wir ja nur dumme, sächsische Rechtsradikale."
      Nö. Bitte keine Verpauschalisierungen. Ich bin ein schon ziemlich lange hier Lebender weisser älterer Hetero Mann nix mit Medien also ohne Karrierechance im alten Bundesland im Südwesten – im dunkelgrünsten Biotop der westlichen Hemisphäre – also dort wo Stern und Wappen auf den Hauben glänzen.
      Falls ihr den Zaun wieder hochziehen wollt, bitte vorher kurz Bescheid geben, ich mach dann rüber (zu Euch). Hier sind (fast) alle dermaßen saturiert daß es vielen eben (zu) langweilig ist und da sucht man sich z.B. Hobbies im helfenden Bereich oderso. Und Du entkommst Ihnen hier nicht, den missionarisch vernebelten do-gooders, an jeder Ecke lauern sie Dir auf und wollen Dich überzeugen, daß die Selbstaufgabe der einzige reine Weg zur Selbsterkenntnis und Selbstbefr… ist.
      Ihr habt dafür gekämpft und seid viel gelaufen, solch verbohrte Idealisten mit Brett vorm Kopf und dumpfem Hirn loszuwerden, ein für alle mal. Und nun das. Ich verstehe Euch!! (hilft aber nicht weiter).

    • Nach der Wahl im nächsten Jahr
      kommt dann folgende Stellungnahme: „Am Regierungshandeln wird sich jetzt nichts ändern. Ich halte die Wahl persönlich für falsch und ich glaube auch nicht, dass wir die Wahl so akzeptieren, wie wir das früher mal gemacht haben.“

    • Wir leben in der besten aller möglichen Welten!
      Ich bin überzeugt, das man lange auf dieser Welt suchen muss, um noch ein weiteres Land zu finden, das all seinen Ehrgeiz in seine nationale Selbstauflösung und die Zerstörung der eigenen Existenzgrundlagen investiert, in dem Rechtlosigkeit, Vertragsbrüche sowie Lügereien und Tricksereien an der Tagesordnung sind.
      Wenn eine fremde Macht ein Volk ermahnt, die eigene Nationalität zu vergessen, so ist das kein Ausfluss von Internationalismus, sondern, dient nur dem Zweck die Fremdherrschaft zu verewigen.
      Friedrich Engels (1820- 1895)

  11. War das nicht der,...
    …der jahrelang vom Verfassungsschutz als Terrorunterstützer verdächtigt wurde. Man unterstellte eine Verbindung zur „militanten Gruppe“ einer terroristischen Vereinigung? Als man dann doch rausfand, dass da nichts dran war, hat man die Beobachtung 2010 eingestellt. Fefe erinnert daran.

    • Titel eingeben
      Ja, das war genau derjenige. Und Herr von Leitner alias fe(i)fe sollte sich besser um seine private Linux-Installation kümmern anstatt seine mangelhafte Kenntnis von zeitgeschichtlichen Fakten oder Statistik oder dem amerikanischen Wahlsystem etc pp öffentlich zu zelebrieren.
      Letzten Endes zeigt Herrn von Leitners hämischer Kommentar doch nur, dass er auch nicht klüger ist als die Nasen vom Verfassungsschutz.

    • Mei, Fefe weiss halt auch nicht alles.

    • Titel eingeben
      Ja, Fefe findet den wohl ganz toll. Wahrscheinlich kennt auch er er nur die halbe Geschichte, nämlich die mit dem Verfassungsschutz, der damals (wieder mal) voll daneben gegriffen hatte.
      Holms DDR-Stasi-Vorgeschichte war auch mir bisher unbekannt; statt dessen: immer nur „armes Verfassungsschutz-Opfer“.

    • Ich bin da vor einer Woche aus einem ganz anderen Grund – ein Projekt seiner Frau – darüber gestolpert.

    • Jedenfalls...
      …interessant, dass ein Hauptamtlicher nach 25 Jahren wieder ziemlich weit oben in der Politik landen kann, da wundert mich nichts mehr.

  12. Vergleich?
    Nach dem Epos einer Bundespräsidentenwahl in Österreich, habe ich in einer österreichischen Publikation (evtl. Standard oder Falter. Könnte auch Die Presse gewesen sein, mir ist es gerade entfallen) einen Artikel gelesen, der die Inexistenz der politischen Mitte beklagte.
    Wenn ich deine Beschreibungen hier so lesen, kommt mir es so vor, als würden wir mit grossen Schritten darauf zusteuern.
    Ha, da wird einem ganz warm ums Herz (Sarkasmus aus).
    Mittlerweile frage ich mich echt, wie weit die Spaltung der Gesellschaft noch gehen soll?
    Als jemand, der sich politisch eher in der Mitte sieht, kommt man sich vor, als würde man im Tal stehen und links bzw. rechts zwei riesige Berge auf denen sich die Protagonisten gegenseitig mit Dreck beschmeissen,
    während man unten mit aufgespanntem Regenschirm steht, da keiner der beiden richtig zielen kann. Da bekommt der Spruch „when the shit hits the fan“ eine völlig neue Bedeutung.
    So genug gegrantld. Merci für den Text, Don.

  13. STASI-Schergen
    sind vermutlich mehrheitlich üble Typen. Das gleiche gilt jedoch gleichermaßen für Verfassungsschutz-, BND- , Justiz-und Polizeischergen hierzulande, die in übler Weise und regelmäßig gegen die Regeln des Rechtsstaates deren Mitmenschen bespitzeln, verfolgen oder anderweitig traktieren. Ganz zu Schweigen von CIA-Mördern/Folterknechten, NSA-Spitzelschergen und anderen schwerstkriminellen Geißeln der Menschheit. Da gibt es sicher eine Menge, die weitaus übler agieren als es Andre Holm jemals konnte. Wo kann ich in der FAZ darüber etwas finden?

    • Zum Beispiel hier
      http://blogs.faz.net/deus/2016/06/23/gchq-der-ueberwachungs-brexit-ist-laengst-da-3483/

      Den Ausdruck „Polizeischergen“ bitte unterlassen. Die halten für uns den Kopf hin bei Libanesen-Clans, Kurden-Clans und diversen anderen angenehmen Zeitgenossen wenn diese zum Beispiel Eigentums Umveränderungen mit und ohne Waffe vornehmen, ihre Ex mit dem Strick am Hals übers Pflaster schleifen. Oder auch nur wenn Parkverbot-Knöllchen mit einem SEK verteilt werden müssen.

    • Ungefähr 32.300 Ergebnisse
      Nehmen Sie vielleicht die imperialistische Trefferliste von https://www.google.de/search?q=site:faz.net+Verfassungsschutz+%7C+BND+%7C+CIA+%7C+NSA&gbv=1&num=100
      – oder lesen Sie gleich Neues Deutschland, da kenn‘ ich mich nicht aus, von wegen „Brechreiz“ und so.
      http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/juergen-falter-hat-zu-nsdap-mitgliedern-geforscht-14557293.html?printPagedArticle=true

    • Titel eingeben
      In der FAZ wohl nur hier. Ansonsten bei The Incept, Nachdenkseiten, RT Deutsch, Klonovsky…

    • @Wott
      Stasioffiziere mit Polizisten und Richtern gleichzusetzen offenbart doch ein gerüttelt Maß an Pauschalisierung und wir wollen doch immer hübsch beim Einzelfall bleiben, oder etwa nicht ?! Was genau Herr Holm nun verbrochen oder nicht verbrochen hat, weiß wohl nur er und seine Stasiakte, aber da ist es im Zweifel heutzutage wie schon weiland 45: Es waren *eigentlich* immer alle dagegen…

    • Er könnte ja alles online stellen.

    • Ganz von der Hand zu weisen ist wotts Einwand nicht
      Die uniformierten Polizeibeamten haben ein Recht auf unsere Rückendeckung und vermutlich auch auf mehr Anerkennung, als sie gewöhnlich kriegen – das sehe ich auch so.

      Zur Wahrheit gehört aber auch dies: Andere „Häuser“ arbeiten auch mit anderen Mitteln. Ich erinnere an den Fall eines verdeckten Ermittlers, der sich im Südwesten ins linke/autonome Milieu eingeschlichen hat, dort eine Beziehung einging und ein Kind zeugte. Man kann es drehen und wenden, wie man will: Auf persönlicher Ebene ist eine solche Romance ein Verrat. Und das Kind ist das Kind eines Verrats. Sowas ist mir unbegreiflich.

      Aber zum Glück regieren jetzt die Grünen, da wird alles hemmungslos gut.

    • @Georg D.
      Sie hatten wohl schon Länger nicht mehr mit unsere Freunden und Helfern zu tun? Die machen einen schönen großen Bogen um jene Mitbürger die im Zweifelsfall auf das staatliche Gewaltmonopol mit nichtstaatlicher Gewalt reagieren. Die resultierenden Frustrationen werden dann an normalen Steuerzahlern ausgelebt. Die sind so angenehm harmlos. Das hat aber natürlich auch seine positiven Seiten: Seit es bei mir in der Nähe zwei Unterkünfte für geschenkte Menschen gibt, gibt es hier keine Geschwindigkeitskontrollen mehr. Obwohl das natürlich auch damit zusammenhängen kann, dass die Freunde und Helfer gemerkt haben, dass es an unserem „Unfallschwerpunkt“ seit min. 20 Jahren keinen Unfall gab. Bis die Freunde und Helfer auftauchen, hat jeder Eigentumsumverteiler längst auch die weitere Umgebung verlassen, es sei denn Sie hindern den Eigentumsumverteiler eigenmächtig am Verlassen des Tatorts. Dann nehmen die Freunde und Helfer IHRE Personalien auf, damit gegen SIE Anklage wegen Körperverletzung erhoben werden kann.
      Merke: Wer sich auf unsere uniformierten Freunde und Helfer verlassen muss, der ist verlassen.
      Und glauben Sie ja nicht die zivil gekleideten Freunde und Helfer seien besser. Ich hatte einst das Privileg, die Truppe bei einer Mordermittlung zu erleben. Von dem Erlebnis schweige ich lieber, was ich zu berichten hätte würde mir ohnehin niemand glauben.

    • @Not Element of
      Mir scheint, Sie wohnen nicht in Bayern, wie unser werter Don. Zumindest scheint es in den dortigen Gefilden solches Verhalten der Freunde und Helfer nicht zu geben. Und – wie soll es auch anders sein – es hat mit der jeweiligen politischen Führung zu tun. Ein befreundeter Polizist sagte mir mal, in Bayern steht der Staat immer erst einmal vor (oder hinter) der Polizei. Woanders (Berlin etc.) steht die politische Führung (Innenminister) immer erst mal mit Abstand (!) neben der Polizei. Daraus resultiert Angst, in Situationen zu geraten, die ausser Kontrolle geraten könnten (Schusswaffengebrauch etc.) und damit ganz konkret die Angst um die eigene persönliche Situation (Gefahr von Einkommenseinbussen, interne Schwierigkeiten, öffentliche Blossstellung usw.) und die Auswirkungen auf die eigene Familie. Entsprechend halt man sich lieber fern. Auch Polizisten sind halt nur Menschen – wer will Ihnen verdenken, dass sie z.B. das Wohlergehen ihrer Familie im Blick haben? Man schaue doch nur mal, wie die Themen „Polizeigewalt“ und „Gewalt gegen die Polizei“ von wem und wie behandelt und diskutiert werden…
      Insofern lässt die personelle Besetzung der neuen Berliner Stadtführung gut Rückschlüsse auf die Zukunft dort zu. Kein Wunder, dass die ganzen Menschengeschenke, die im Süden ankamen, sich auf den Weg in den Norden und/oder nach Berlin machen…

  14. Sic.
    So ist es.

    Ich unterscheide nur noch:

    integer – ideologisch/korrupt
    Eigenverantwortung – Clan
    auf Kosten Dritter – respektvoll

    Danach lassen sich eigentlich alle politischen, sozialen, wirtschaftlichen und privaten Angelegenheiten klar beirteilen und entscheiden.

  15. andere abstruse Vorstellungen
    Hätte sich jemand 1945 einen Globke als Chef des Bundeskanzleramtes vorstellen können? Oder einen Parteigenossen als Bundeskanzler? Später dann einen Italiener als Währungshüter? (Eine Kopftuchträgerin als First Lady?) Usw. usw. Das einzige, was ich mir überhaupt nicht vorstellen kann, ist, daß die Deutschen mit einer völlig diskreditierten Funktionselite jemals so aufräumen, wie es Franzosen und Engländer in präfaktischen Zeiten gelegentlich in der Lage waren zu tun.
    Andererseits wird hier ja das Hohelied der Stützen gesungen!
    Gruß K

  16. Mehr haben die nicht...?
    Ist die Personaldecke bei der Linken so dünn, dass es nicht für mehr reicht als alte Stasi-Leute?

    Die müssen doch wissen, dass ein paar Jubelperser den Mann ganz toll finden – während die große Mehrheit bestenfalls belustigt ist?

  17. Das spannendste Jahr
    Ja, alles ist möglich. Das wird das Motto des Jahres 2017.

    17.März, 23. April, SH, NRW, Saar und im Herbst. Das kleine Kreuzlein ist leider als allerletzte Waffe des Bürgers verblieben.

    Wie ich gelesen habe sind nicht mal mehr Demos möglich ohne niedergebrüllt zu werden.
    Ich lese jetzt vermehrt von befürchteten bevorstehenden russischen Cyber-Wahlbeeinflussungen. Klingelts?

    Hellhörig geworden überlegen wir am besten jetzt schon ob das des Bürgers Vor-Einstimmung zur Vorbereitung für den WorstCase sein könnte, eine nicht-akzeptables Wahlergebnis wegen ausländischer cyberkriegbeeinflussung für ungültig zu erklären. Ein frohes Neues Jahr!

    • ... das Ergebnis ist doch vorhersehbar ...
      … die „etablierten“ Parteien werden zT gewinnen, zT verlieren und erzählen, dass sie mehr „erklären“ müssen. Es wird sich garnichts ändern. Merkel wird weitermachen.

  18. Schlechte Laune, oder was?
    „Hätte sich jemand 1989 vorstellen können …“

    Hätte sich jemand 1945 vorstellen können, daß Nazis sofort wieder an den Schaltstellen der Macht sitzen?

    „Die Ablehnung solcher Personen ist nicht, wie es so gern behauptet wird, “rechts” oder “konservativ” oder gar “intellektuellenfeindlich”, sondern zuerst eine Frage der Integrität auf Basis jener Moral, die jenseits der DDR die Grundlage des Staates ist.“

    Na ja, ob die Moral der BRD denn wirklich jemals besser war, vom Schießbefehl einmal abgesehen?

    „Es gibt ein gewisses Klientel, das tatsächlich glaubt, geringes Einkommen und wenig Leistung berechtige zum Dasein in 90m²-Wohnungen in Mitte, aus denen man DDR-Familien nach Lichtenberg verdrängte, wo sie heute AfD wählen.“

    Die DDR-Familien hatten wohl auch ein zu geringes Einkommen und einen zu geringen Nutzwert? Wie wäre es mit Einkommenshöhen, die die Menschen nicht der AfD in die Arme treiben und Wohnen bezahlbar bleiben läßt?

    Sorry für die Zitate, aber das mußte sein. Wie war das noch mit dem Verbot der KP, dem Extremistenerlaß, Günter Grass u.v.m.? Wie ist das mit Der Linken, die immer noch als SED-Nachfolgerin bezeichnet wird? Gibt es (k)eine zweite Chance? Holocaust?

    Was Andrej Holm betrifft, verstehe ich anhand der gegebenen Informationen das Problem nicht. Hat er sich persönlich etwas zu Schulden kommen lassen? Er ist sicher nicht der einzige Mitarbeiter der STASI, der wieder auf die Füße gefallen ist. Wenn jeder, der verschlüsselte Mails über einen anonymen Account verschickt, verdächtigt und ohne jeden Beweis und hinreichenden Verdacht inhaftiert wird, was unterscheidet die BRD dann noch von der STASI-DDR? Ich verweise hier mal auf den Einstellungsbeschluß nach Haftbeschwerde:
    https://annalist.noblogs.org/post/2010/07/11/einstellung/
    Daß Holm nicht der einzige Verdächtige war und ist, der in Guantanamo-Manier in der BRD behandelt wurde, dürfte bekannt sein? Am Kampf gegen unser neoliberales System kann ich jedenfalls nicht Negatives erkennen.

    Was ich mittlerweile auch sehr befremdlich finde, ist, daß die Linken derart verantwortlich für alles und jedes gemacht werden. Als ob das alles „links“ wäre, was moniert wird. Davon mal ganz abgesehen, stellt sich doch eine ganz andere Frage. Wenn die etablierten Parteien durch ihre Politik die AfD fördern, fördern sie dann nicht auch die Linken? Sind nicht unsere „Eliten“ das eigentliche Problem? Begann das nicht alles mit den 68ern, deren Ignorieren Gewalt zur Folge hatte? Und ist es nicht so, daß Ignoranz und Arroganz der „Eliten“ irgendwann immer in Gewalt münden?

    Richtig ist, daß an vielen Positionen dees Staates die falschen Leute sitzen, da sind sich sicher alle einig, wenn auch nicht über die Personen an sich.

    Richtig ist auch, die Fronten sind verhärtet, ein „kalter Krieg“ aber ist das kaum noch, eher eine erste heiße Phase. Für mich ist es jedenfalls keine Frage, wer diesen Krieg zu verantworten hat. AfD und Linke sind es sicher nicht.

    Und es ist richtig, STASI war gestern, wir sind heute schon viel weiter. Nur, auch ohne STASI, ohne Wiedervereinigung, ohne Kahane, Blom, Maas und wie sie alle heißen, wären wir genau da, wo wir heute sind. Die Entsolidarisierung der Gesellschaft hat zu all dem geführt und ist hauptsächlich dem neoliberalen Kapitalismus sowie dem Totalversagen der SPD seit Schröder geschuldet. So gesehen hat die linke SPD tatsächlich erheblich dazu beigetragen. Ursache und Wirkung.

    • meine liebe Bilderbuch-DDR (mit Stasi-Playmobil)
      Mein Gott – die bisher einzige Reaktion mit Verstand in diesem Forum. Holm ist im September 1989 mit 18 Jahren zum Wachregiment gekommen. Nein, da musste man nicht hingehen, es war freiwillig, und in dem obigen Interview sagte er das ja auch: er WOLLTE es. Sehr unschön. Dennoch: er war 18 Jahre alt und es ist 27 Jahre her. Das er keine Qualifikationen hätte, wie einige hier behaupten, ist unwahr. Holm ist Soziologe, gegen dessen Inhaftierung Forscher international protestierten, u.a. Richard Sennet, der ist nicht irgendwer. Was der Mann vorhat, steht auf einem anderen Blatt. Ich denke, der Blogbetreiber sollte sich nicht über die späte DDR äußern. In seinem kleinen, fetten Bayern sitzend, hat er davon wirklich keine Ahnung. Das sieht man auch an der reflexhaften „Reaktion“ auf Kahane. Wie Menschen in die Stasi gerieten oder auch freiwillig gingen, welche Verwicklungen es gab, wie diese tatsächlich in den Alltag wirkten – all das scheint der Mann nicht zu wissen – oder wissen zu wollen. Für ihn ist es wie im Lehrbuch: DDR alles grau, Kohlsuppe, Inhaftierungen und Erschießungskommandos. (NB: ich wähle nicht die Linke und habe mich in der DDR gegen den Waffendienst entschieden – war also nicht unbedingt Mitläufer). Der Rest ist natürlich üblicher provokativer Zynismus. Geringes Einkommen und geringe Leistung stehen für ihn in Kohärenz. Egal, ob man als Friseur den ganzen Tag schuftet oder nicht. Aber das kann sich Klein-Zynismo gar nicht vorstellen. Der hier verehrte Trump würde enden: poor!

    • Ja klar, der Autor sollte sich nicht äussern, das ist nämlich nicht nett und leider gibt es ja heute keine echte Stasi mehr, die das verhindert, nur noch Social Media Helfer, die Druck machen und durchsetzen, das Kritiker geshadowbanned werden. Das sind schon Zeiten! Frechheit! Wie kann er nur! Der Holm von 89, der hätte dem Don schon heimgeleuchtet.

    • Nach "Aushalten" dieses Kommentars bis zum Ende...
      nur eine Anmerkung zu dieser „gequirlten Schei..“:
      die SED lebt.., unter uns.., und hebt mittlerweile wieder unverhohlen ihr Haupt, in den Parlamenten, Talkshows etc. pp. – straffe Strukturen und (von „Westrente“ gut lebende..) geschulte Funktionäre bringen sich unermüdlich ein.., und über allem der Oberdemagoge Gysi.
      Ich kann nur sagen, vergesst die paar NPD- Hanseln, die SED/ „PDS“, die sich gefälschter Weise auch noch als „die Linke“ verkauft, ist die eigentliche und vom Verfassungsschutz verstärkt & kontinuierlich „zu betreuende“ Gefahr!

    • Ursache und Wirkung...
      „Wie wäre es mit Einkommenshöhen, die die Menschen nicht der AfD in die Arme treiben und Wohnen bezahlbar bleiben läßt?“
      Ursache für Mieten, die normale Menschen nicht mehr bezahlen können, ist v.a. die Landflucht, da Angebot und Nachfrage nun mal die Preise regeln (Stadt wird immer teurer, auf dem Land wird immer billiger). Auf dem Land bleiben halt nur die alten weissen Männer übrig und wählen nun AfD während Alles in die Städte drängt. Hier mit Einkommenserhöhungen zu kommen, ist kurzsichtig – könnte direkt von SPD oder der Linken kommen…

      „Was ich mittlerweile auch sehr befremdlich finde, ist, daß die Linken derart verantwortlich für alles und jedes gemacht werden. Als ob das alles „links“ wäre, was moniert wird.“ „Sind nicht unsere „Eliten“ das eigentliche Problem? Begann das nicht alles mit den 68ern, deren Ignorieren Gewalt zur Folge hatte?“ „Die Entsolidarisierung der Gesellschaft hat zu all dem geführt und ist hauptsächlich dem neoliberalen Kapitalismus sowie dem Totalversagen der SPD seit Schröder geschuldet.“
      Sorry, aber die Entsolidarisierung der Gesellschaft hat bei genauerer Betrachtung die 68er Bewegung ausgelöst. Denn die 68er haben die Ketten des „kleinbürgerlichen Miefs“ gesprengt. Die 68er haben sich von gesellschaftlichen Konventionen und Verhaltensregeln (im Neusprech die „do’s“ und „don’ts“) losgesagt. (bösen Menschen wie ich sagen verkürzt, das Ganze diente eingentlich nur rein egoistisch darum, ihre sexuellen Triebe möglichst umfassend zu befriedigen – der ganze linke ideologische Überbau war hier nur Mittle zum Zweck). Jedoch haben diese Konventionen auch den Egoismus der Menschen eingeengt. Klar hat der Grossbauer auf dem Dorf möglichst viel Reichtum an sich gerafft – aber um des lieben Friedens willens hat er immer dafür gesorgt, dass die anderen trotzdem ein Auskommen hatten und keener verhungerte. Die 68er haben da leider das Kind mit dem Bade ausgeschüttet. Sie haben die Saat gelegt, dass der höhere Zweck alle Mittel heilige und das Sprengen jeglicher FEsseln rechtfertige – und vergessen, dass Menschen auch andere Zwecke haben könnten als idealistische. Der ungezügelte Ellenbogenkapitalismus geht also geradewegs auf die 68er zurück… Das gilt so für den Westen. Im Osten war es der Zusammenbruch des Systems, in welchem sich wegen Mangelwirtschaft (man musste jemanden kennen – also sorgte man dafür, überall gut gelitten zu sein), Indoktrination (möglichst frühe Kindererziehung durch staatliche Stellen wie Pionierwesen, Staatsbürgerkunde etc.), staatlicher Organisiation (Kombinate, Kollektive usw.) die Leute miteinander solidarisiert waren. Mit der Wende fiel das Alles weg. Und der westliche entsolidarisierte Lebensstil fand im Osten Einzug. Also, JA! Die Entsolidarisierung der Gesellschaft und der von Ihnen monierte neoliberale Kapitalismus ist als Kind der 68er klar ein Kind der Linken. Auch wenn es eher das Uneheliche Kind, der Bastard ist… Dazu passt auch Ihre Analyse, dass es die SPD seit Schöder vergeigt hat. Denn mit Schröder haben die 68er die SPD übernommen – SPD’ler von altem Schlag wie einen Müntefering gibts es nicht mehr. Und die Grünen waren ja schon immer ein Kinder der 68er (nicht nur wegen der Pädophilen in ihren Reihen) – von denen hat eh noch nie einer einen Arbeiter und seine Sorgen aus der Nähe gesehen; Die Grünen, die Partei der (Ober)Lehrer, Beamten und Soziologen, die es sich finanziell leisten können (da vom Staat alimentiert) so denken und reden zu können…

    • Ich sehe Holms Gedankenspiele nicht als „links“, sondern als Mischung autonomer und sozialistischer Vorstellungen. Es gibt genug Linke, wie etwa in Fürth, oder auch Rechte, wie mein CSU-Bürgermeister, die Lösungen für Wohnungsnot ärmerer Schichten erarbeiten, ohne dass deshalb Häuser besetzt werden sollen.


    • Um das Äußern geht es nicht, eher um fehlende Fakten. Um die Instrumentalisierung eines bloßen Verdachtes. Um eine ungute Ausnahme dieses Blogs in meinen Augen. Über die Stasi selbst besteht sicherlich kaum ein Dissens, aber die bloße „Mitgliedschaft“ in der Stasi sagt nunmal nichts über die persönlichen Hintergründe aus.

      Der Vergleich der Unterdrückungsmechanismen ist dagegen durchaus nachvollziehbar, auch wenn mir die Spitzen gegen Linke da nicht unbedingt einleuchten. Denn das Netz wird mittlerweile wohl von allen entsprechend ge- bzw. benutzt.

      Mir scheint, die entsprechenden Angriffe gegen den Autor sind nicht folgenlos geblieben, daher auch mein Titel. „Kluger Ratschläge“ möchte ich mich enthalten, ich sage nur: Silber…, äh, Teekännchen. Und sinngemäß für Raucher:
      https://www.youtube.com/watch?v=VKo4s_7-Afc


    • Es ginge selbstverständlich auch ohne Hausbesetzungen, es kommt halt auf den politischen Willen an. Und an dem mangelt es nicht nur in Berlin. Der Asternweg dürfte manchem noch in Erinnerung sein. Die Antwort auf die Frage, was unsere neuen Gäste wohl zu derartigen Behausungen sagen würden, verkneife ich mir lieber.

      Nur, wenn die Politik versagt, dann sollte das nicht den Hausbesetzern vorgeworfen werden. Dann sollten Eigentümer und Besetzer gemeinsame Sache gegen diese Politik machen. Aber auch da – Fehlanzeige.

      Kein Wunder, wenn es dann häßlich wird.

    • Titel eingeben
      „Ich war jung und brauchte das Geld.“

      „Ich wollte auch mal foltern. Foltern ist geil. Habe ich schon mal an Nachbars Katze geübt. Und bei Systemfeinden ist das nur legitim ….“

      „Bautzen war ja auch nur ein Freizeitlager. Fehlte halt nur der Blick auf die Ostsee.“

      „MfStaSi, eine sichere und langfristige Berufsperspektive. Und ideologisch eine gute Wahl, innerhalb des faschistischen Schutzwalls. Also, wenn man der DDR dienen „will“, steht dem sicherlich nichts im Wege.“

      Mit einer analogen Argumentation würde ich demnächst für eine Amnestie von DAESH-Kämpfern, straffälligen Salat-fistern und – Neonazis argumentieren. Denn sie wissen nicht, was sie in ihrem jugendlichen Eifer tun …. Bei der spießigen Berufsentscheidung eines 18-jährigen sieht das aber etwas anders aus ….

    • Der Autor sollte sich nicht äußern?
      Vor allem zu dem, was @propheta minor sagt und ein bisschen Otto Meier:

      Na gut. Ich wollte nichts dazu schreiben. Obwohl mich der Blogbeitrag gestern eine schlaflose Nacht gekostet hat. Vor lauter Wut und wirklich miesen Erinnerungen.

      Sorry (nicht wirklich). Der Autor sollte sich nicht äußern, weil er im fetten Bayern sitzend keine Ahnung von der späten DDR hat? Ach ja?

      Man entschuldige mich, wenn ich das Thema nicht abstrakt sehe, sondern konkret. Und nein, nix Widerstandskämpfer und auch nicht Waffendienstverweigerer, da weiblich und nicht zu denselben gerufen. Ach doch, den obligaten sechswöchigen paramilitärischen Dienst mitgemacht, ohne den man keinen Hochschulabschluss bekam. Auch nicht als Musiker. Ich lasse das mal hier weg, weil zu deprimierend. Und weil dieser und jener die Beschreibung doch etwas enervierend fände. Vielleicht. Manchmal übersteht man so etwas nur knapp, wie eine Kommilitonin. Die man vollgepumpt mit Schlaftabletten unter einem Kohlenhaufen hervorziehen musste, nachdem man uns die Instrumente weggenommen hatte. Weil Musik ja doch subversiv war im militärischen Kampf gegen den Klassenfeind. Während der sechs Wochen obligatem Hilfswaffendienst. In den 80igern. Sie können das gerne auch Kollateralschaden nennen.

      Wofür der Herr Staatssekretär natürlich nichts kann. Nur dass er in der ideologischen Linie scheints ganz gerne weitergelebt hätte.
      Ich sagte bereits, dass mir Abstrakta momentan etwas abgehen.

      Wie Menschen in die Stasi gerieten, propheta minor? Sie sagten es ja. Ziemlich einfach. Was für Verwicklungen es gab? Viele. Unschöne. Zerstörende. Keine Ahnung, wie alt Sie sind. Manchmal sagt das auch etwas aus.

      Stasi-Verwicklungen? Das passierte oft einfach so, ohne dass man davon wusste. Das war ganz besonders hübsch (hier bitte eigene Erfahrungen eintragen). Oder es wollte. Natürlich nicht. Die Folgen waren fast immer schwerwiegend. Oft nicht zu ertragen. Manches ging tragisch aus, manches tödlich. Zu oft. In meinem Umkreis: mehr als die Finger einer Hand. Sie erinnern sich – kein Widerstandskämpfer. Alle diese nicht.

      Doch man möge mir bitte nicht erzählen, dass man einfach so, kurz vor ’89, ganz schuld- und gedankenlos erst in das Stasi-Wachregiment eingetreten ist und dann ganz bewusst eine Karriere in der Staatssicherheit avisierte.

      Das alles entschuldbar, weil man erst neunzehn und unschuldig und familiär oder wie auch immer vorgeprägt den ideologischen Mainstream und DDR-Sozialismus gelebt hätte? Never. Tut mir leid.

      Wenn es stimmt, was im Blogeintrag steht, Herr Holm nämlich ausdrücklich nicht an der Stasi-Ausbildungsstätte, sondern an einer „zivilen“ Hochschule studieren wollte, sehe ich nur selbstbezogenes Zielen auf eine sich möglicherweise verändernde Zukunft. Kein Gorbatschow, keine Öffnung, keine Sputnik-Affäre, nichts. And to give him that: Abiturienten sind immer dran am aktuellen Geschehen, in Berlin damals sowieso. Sie können das alles gegebenenfalls auch googeln.

      Die Bilderbuch-DDR war leider eine, auch mit Stasi-Playmobil. Wenn das jemand bezweifeln möchte: gerne. Erfahrungen decken nie das ganze Spektrum ab. Jeder hat ein Recht auf seine Wahrnehmungen. Wenn er die der anderen nicht negiert.

      Und: Stasi war gestern? Nö. Meine Generation wird den Kram sowieso nicht mehr los. Ich hatte gehofft, meine Kinder müssten sich damit nicht mehr befassen. Letztlich ist das der Grund, warum ich mich dem immer wieder aussetzen werde. Wenn Ihnen das komisch und nicht relevant vorkommt, ist daran nichts zu ändern.

    • Ich lasse mir ja auch von Volksdeutschen nicht sagen, ich dürfte nicht ünber das Dritte Reich schreiben

    • undifferenzierte west-gehirnwäsche?
      ich finde don als unabhängigen autor sehr erfrischend – jedoch ist seine bayrische heimatverbundenheit und sein berlin-frust sein ganz persönliches bier, welches er sich gönnt …
      seine kritik an der kahane-regierungs-methode trifft genau den punkt – jedoch habe ich nach diesem artikel von ihm die das ganz ungute gefühl, dass neben seinem bayrischen bier nun auch noch ein ganzes faß aufgemacht wird … und es ihm da an ddr-spezifischen + authetischen hintergründen zur differenzierung fehlt. holm und kahane haben beide für die stasi gearbeitet … kahane als denuziantin von menschen, die ihr vertrauten, holm als offizieller mitarbeiter, der für JEDEN als dieser erkennbar war und der von damals bis heute eine SOZIALE politik einer neoliberalen vorgezogen hat und dazu steht – mit einem charakter, der sich von wechselnden systemen nicht beeindrucken und verbiegen läßt. ich wünschte mir, es gäbe viel mehr solcher menschen …
      und ja, auch ich würde mir wünschen, dass der umgang mit JEDER sache (auch der stasi) von der ganzen bigotten scheinheiligkeit frei wäre …
      warum haben sie sich nicht auf die stasi-techniker gestürzt, die nahtlos nach der wende für die bundesregierung übernommen wurden?
      warum nicht auf die unglaublichkeiten bei der „aufklärung“ des nsu?

      okay … andrej holm … sie treffen den falschen … stasi ist nicht stasi und demokratie ist nicht demokratie und rechtsstaat ????

      wer nicht differenzieren kann, wird zum propagandisten = braucht keiner!


    • Damit hier kein falscher Eindruck entsteht, möchte ich nochmals darauf hinweisen, daß mich bezüglich Blom die vom Autor selbst eingeräumten fehlenden Fakten gestört haben. Was die Stasi betrifft, besteht ja überhaupt kein Dissens.

      Persönlich war ich mehrfach in der DDR, vor der Wendezeit. Die Angst der Menschen vor den Folgen „unbedachter“ Äußerungen war unübersehbar, selbst im Familienkreis. Und ja, die aktuellen Entwicklungen bei uns gehen in dieselbe Richtung.

      Dennoch würde ich keinen Vergleich ziehen wollen, dazu sind die Möglichkeiten des Staates heute doch zu eingeschränkt, die Bürger können sich durchaus wehren. Das war aber nicht immer so, deshalb auch der Hinweis auf den Extremistenerlaß. Mit dem Holocaust wollte ich verdeutlichen, daß es wenig Sinn macht, Menschen jahrzehntelang unbehelligt zu lassen, um sie dann kurz vor ihrem Lebensende doch noch zur Rechenschaft zu ziehen. Und, wenn ich das so sagen darf, wieder sind es nur die Kleinen.

      Auch was ich hier alles zu den 68ern lesen konnte, da juckte es mich schon in den Fingern. Aber wozu auf solchen Unsinn noch weiter eingehen. Im Alter wird man da etwas milder.

      Letztlich stellte ich die Frage nach der zweiten Chance. Den Blom kenne ich nicht, die Zustände in der DDR jedoch schon. Da gab es viele Mitläufer und Opportunisten, so wie hier. Doch Menschen können sich ändern, haben eine zweite Chance durchaus verdient. Und ohne Fakten die dagegen sprechen, auch angesichts eigener Fehler, fällt es mir nunmal schwer, eine zweite Chance zu verweigern.


    • Habe ich am 10. Dezember 2016 um 11:37 Uhr Blom statt Holm geschrieben? Muß wohl. Selbstverständlich war Holm gemeint.

  19. Die Zeiten ändern sich
    Besonders erstaunlich: dem Gysi haben sie zwei Jahrzehnte lang versucht ans Bein zu pinkeln, aber bei Kahane oder Holm schweigt der Blätterwald. Genau deswegen vertraue ich diesen Leuten nicht mehr. Es spielt kaum eine Rolle, worum es geht; die Grenzen werden immer weiter verschoben. Was vor 15 oder auch nur 10 Jahren undenkbar war, ist heute normal.

    Nehmen wir nur mal den Pädo-Skandal bei den Grünen. In einer normalen Gesellschaft müsste so eine Partei doch weggespült werden. Oder der NSA-Skandal. Wie kann eine Kanzlerin so was politisch überleben? Wie kann es eine Verteidigungs(!)ministerin geben, die öffentlich zugibt, die Bundesrepublik in die Vereinigten Staaten von Europa überführen zu wollen, obwohl die Staatsform der Bundesrepublik – geschützt durch die sog. Ewigkeitsklausel- grundgesetzlich festgelegt ist? (Und die Medien gackern über Reichsbürger.) Wie kann es sein, dass die Bundesregierung Grenzschützer in Saudi-Arabien ausbilden lässt (und demnächst auch Soldaten) und gleichzeitig behauptet, man müsse erstmal „lernen“, wie man die europäische Grenze schützen kann. (20 Jahre nach Schengen!)

    Langsam kommt man sich vor wie im falschen Film.

    • Fortsetzung folgt ...
      Wie kann es sein, daß ein Innenminister noch im Amt ist, der öffentlich zugibt, dass weiteres über den Verbleib von 500.000 (!) Invasoren nichts bekannt ist?

    • Die Ausbildung der Saudi-Arabischen Grenzschützer
      durch Bundespolizisten war die Voraussetzung dafür, dass die EADS den Auftrag für den Bau der modernsten (und tödlichsten) Grenzanlage der Welt erhalten hat. Wir mussten, und müssen immer noch, hören, dass wir unsere Grenzen nicht schützen können, während wir perfekt die Grenzen der Vorzeigedemokratie Saudi-Arabien schützen.

    • Der Zaun der EADS in SA ließe Erich glatt vor Neid erblassen
      Hi tech vom Feinsten, aber zwengs der Globalisierung allenthalben nicht für uns bzw. die EU-Außengrenzen. Da wird nur geschwafelt, nicht gehandelt und nun den armen Griechen das Dublin-Abkommen unter die Nase gehalten, auf dass alle Migranti wieder dorthin zurück müssen. Das griechische Volk ist hoch erfreut und fackelt die Zelte ab. Wer wills denen verdenken, sie haben ja selbst nix. Und Merkel plärrt, 2015 darf und wird sich nicht wiederholen, die Frau ist ein Witz und verdrängte wohl, dass 2015 allein auf ihre Kappe ging. Die paar aus Ungarn hätten wir ja nehmen können, wir nehmen aber immer noch…

  20. Eine reizbare Minderheit will den Diskurs bestimmen und wird zusehends ignoriert.
    Ob Kahane-Stiftung mit StaSi-Vergangenheit trotz bestellter Gutachten auf Basis eigener Angaben oder Adolfs Karussell in Hamburg (HH88) beziehungsweise „Nazi-EDEKA-Werbespots; es ist absurd, was alles aufgeboten wird, um einerseits zu relativieren und andererseits zu diffamieren. Bis zur Überschreitung der Lächerlichkeitsgrenze.
    Unterhält man sich mit „den Leuten“, so ist eine große Wut zu spüren. Über die Reise in sozialistische Traumwelten der ganzganzgroßen Koalition in jeder Hinsicht.
    „Gleiche Chancen“ werden mit „alle Chancen“ verwechselt. Leistungsfeindliche Gleichmacherei allerorten. Statt klassischer Bildung gibt’s Vermittlung von Kompetenzen, die ersten Auswirkungen im Bildungswesen sind unübersehbar.
    Ich bin schon lang der Überzeugung: es ist kein Rechtsruck, sondern eine Linksflucht.
    Nicht erst seit Andrej Holm stellt sich die Frage, warum es einerseits völlig zu Recht einst eine Entnazifizierung gab, aber nie eine Ent-Stasifizierung, die diesen Namen auch verdient.

    • Entnazifizierung
      Herr Butter, sonst einverstanden mit Ihrem Text, aber die hat es auch nicht gegeben. Da wurden einzelne unsympathische Nasen herausgezogen und beispielhaft verurteilt.
      Ende.

    • Das ich das nochmal sagen darf!
      Ich bin mit Bj. 65 zu jung, um das mit der Entnazifizierung umfänglich einschätzen zu können und muss mich da auf Berichte und Recherche verlassen.
      Aktuell sehe ich: „Oskar Gröning, der «Buchhalter von Auschwitz», rechtskräftig verurteilt“ > Dickes Ja von mir!
      Ein künftiger Staatssekretär, dessen frühere Aufgabe bei der StaSi es u. A. war „eine Personendatenbank zu erstellen und Lageberichte zu verfassen“ > Nein, Danke!

  21. R2G oder DDBDR 4.0
    Man geht durch den Text mit all fundierten Verweisen und schüttelt sich vor Zwängen, inquisitorischen Zensoren und Meinungs-Ketten, welche mir als Alt68iger seit Jahrzehnten verhasst waren. Meine DNA, meine Konditionierung rückt daher, wo mir letzte Freiräume als Radikalindividualist aufscheinen – wie hier im Forum von Don Alphonso – als frei schaffender Blogger, meinen Jugendträumer antiautoritärer Gesinnung nachhängend und lächelnd über die Lobeshymne aus Fernost von unserem freundlichen Freund TDV mit der frischen Schreibe! Danke für diese fundierte Recherche einmal wieder von Don Alphonso, welche die Machenschaften der Zwangsjacken aufdröselt. Hier formieren sich Gesinnungs- und Meinungspolizisten die Freigeister in letzte Reservate wie bei Don Alphonso, bei pi-news oder in von der FAZ schlimmste Rechts-Ecken verschreiben wie BayernFrei. Dem spießigen Mief dieses Landes wird es Zeit nach dem Weihnachtsmarkt weit zu entfliehen!
    http://n0bb.blogspot.de/2016/12/von-madchen-mordern-migranten.html

    • @n0bb: Der Name ist verfügbar, der Blog exekutiert! Ein rotes Weihnachts-Paradoxon!
      Inhalt der Webseite „Der Blog, den du suchst, existiert leider nicht. Der Name n0bb ist jedoch für die Registrierung verfügbar.“
      Aussage, die bei genauerer Analyse auf eine höhere Wahrheit hinweist.

  22. Info
    Bei Telepolis gibt es übrigens einen Artikel über die XY-Einzelfall-Map, in der auch der werte Don erwähnt wird. Ich verzichte mal auf Verlinkung, weil der Artikel selbst für linksextreme Propaganda einfach nur hohl ist und ich außerdem Herrn Rötzer keiner Klicks gönne.

  23. Oh Don, was Sie da..
    zum Wiederaufleben der Stasi-Bagage schreiben mag dem gemeinen Wessi zustimmend mit dem Kopf nicken lassen. Der denkt sich als erst „mittellang hier Lebender“ ja nicht in die späten Vierziger Jahre zurück, als man den immer noch rotzbremsentragenden Bürgermeister mit Parteibuch von Januar 1933, günstig beleumundet vom Pfarrer und dem WK-I-Veteran-Großgrundbesitzer zgl. Schweinezüchter („Herr X hat den russischen Kriegsgefangenen an der Autobahnbaustelle im Vorbeifahren mit dem Ochsengespann nachweislich zweimal Futterrüben an den Lagerzaun geworfen“) seitens der alliierten Verwaltung wieder einsetzte. Mangels geeigneter Kandidaten. Die waren gerade gefallen oder in Kriegsgefangenschaft.
    .
    Und so wurde der Mann aus der Polizeidivision in Frankreich, während der Besatzungszeit dort zum SD Gewechselte und somit vom Fronteinsatz in Rußland Bewahrte, durch gewisse Reputation aus dem eigenen Umfeld, 1949 wieder Schutzpolizist in Mainz. So lange, bis ihn ein Besatzungssoldat aus Frongraisch zu Mayence auf einer Kreuzung mit der Kelle winken sah. Er winkte nicht mehr lange, praktisch nie mehr (tut mir leid, Familiengeschichte, nie richtig aufgearbeitet, den Kindern aus Rücksicht auf die betroffenen Cousinen verschwiegen)
    .
    Allora, was will ich sagen mit den vielen Worten? Ich will sagen, daß Ihr schöner Artikel sich zwar explizit gegen die Stasileute des verflossenen Staates richtet- und wir alle empört sein müssen über die zweite gescheiterte echte Aufarbeitung binnen 70 Jahren-ich aber den Eindruck gewinne, daß viele, auch unbelastete Bürger des vom eigenen Landsmann zu Dunkeldeutschen Erklärten angesichts der Tonlage die Faust in der Tasche ballen werden. Ich hoffe aber nicht, daß es sie davon abhalten wird, ihrer Landfrau und Freundin jenes Mannes, im September 2017 per erwähnter Alternative einen saftigen Denkzettel zu verpassen. Die in-de-mutfettgefressen-trägen SUV-dreimal-in-urlaubfahrenden Langzeitakklamato*Innen westlich der Elbe bringen das ja wohl erkennbar nicht zustande. Warum sollte, die Rettung, so wie das Licht, nicht aus dem Osten kommen?
    (DdH)

    • Wir sind gar nicht so blöd,
      wie es bewusst, in vielen Staatsmedien dargestellt wird.Wir hoffen, das Licht des Ostens bringt vielen noch die Erleuchtung. Erst Regeln und Gesetze einhalten, dann klappt auch die Zuwanderung.@Bundesdiktatorkaiserin

  24. Noch nicht überzeugend
    Ich gratuliere Ihnen – neben Frau Kahane haben Sie nun endlich eine zweite Person ausfindig gemacht, anhand deren Sie ihre Visionen von „künftigen Gesellschaftskonflikten“ entfalten können, die meistens als gediegen formulierte und sachrichtige Analyse beginnen, dann aber den Hang haben, gegen Ende eines Absatzes in apokalyptischen Vokabeln auszuufern. Das Ereignismuster „ein Mensch ändert seine Meinung“ gibt es in Ihren Darstellungen nicht; muss bei Frau Kahane ja auch nicht der Fall sein. 90 Prozent reichen ja, die verbleibenden 10 sind dann halt das Pech, weiterhin ein Mensch zu sein und weiterhin regelmäßig hinter dem eigenen Anspruch zurückzubleiben. Wie so mancher AfD-Politiker, aber um Gottes Willen, ich will hier keine Gegenrechnung aufmachen. Und sind 130.000 Euro im Jahr wirklich einen solchen Aufwasch wert? Dafür kriegt man ja noch nicht mal ein Reihenhaus auf dem Land gebaut.

    Was immer wieder vergessen wird (genau wie übrigens bei Fischer, Trittin und Co.): Die waren ihrerzeit 20 Jahre alt. War Andrej Holm auch. Es hat schon etwas Perfides, einem Menschen, der in der DDR-Diktatur aufgewachsen ist und sozialisiert wurde, Pionierlieder gesungen, Staatsbürgerkunde erlebt hat UND in einer regimetreuen Familie aufgewachsen ist (und man sucht sich nicht aus, wo man geboren und wie man erzogen wird) – einem solchen Menschen heute, wo er 56 ist und die DDR seit 36 Jahren Geschichte, zu unterstellen, dass er vor der Wende zur Stasi „wollte“. Alles Andere hätte mich doch sehr überrascht.

    Ich sehe wie Sie den sozialistischen Brustton in der Politik der Linken, auch und gerade in Berlin – aber bitte, genau dafür wird sie gewählt. Genau das ist „links“. Und deshalb wähle ich auch nicht links. Lassen Sie mich festhalten: Herr Holm hat niemanden an seiner Ehre beleidigt, niemanden verletzt, niemanden getötet, vergewaltigt oder sonst etwas, was man gemeinhin als Verbrechen wertet. Haben Höcke, Petry, Hofer und Co. auch nicht, weswegen ich sie auch nicht hasse, sondern lediglich ihre politischen Vorschläge ablehne. Ist aber auch (wieder mal) kein Grund, schon wieder so wortgewaltig die Finger über die „Wenn ihr schon, dann müsst ihr aber auch…“-Leier gleiten zu lassen. Letzteres ist an Sie gerichtet.

    Geschickt auch, dass Sie den Ausdruck „Internet-Pranger“ für das Amateur-Projekt (!) „junger Menschen“ (!) einem Artikel entnommen haben, der nicht Ihr eigener ist. Nur wenige werden sich die Mühe machen, den Links nachzugehen, die Sie zum Glück mitgeliefert haben. Und Überraschung, diese Seite arbeitet „nach demselben Prinzip wie Wikipedia“. Da werden Sie keine Schwierigkeiten haben, reihenweise Personen rauszufischen, die sich die Augen reiben müssten, klickten sie regelmäßig nach, was über Sie geschrieben wird. Und was genau ist die Verantwortung Frau Kahanes, wenn jemand der Meinung ist, Angela Merkel sei „rechts“ (nicht rechtsradikal, nur der „Neuen Rechten“ zuzuordnen)? Was Schärferes schreiben selbst Sie nicht, Herr Alfonso, haben Sie nämlich nicht gefunden. Ist es etwa ein Verbrechen, wenn jemand die Ansicht gewinnt, Angela Merkel sei „rechts“ statt „in der Mitte“? Sie selbst machen ja beständig stark, dass links und rechts im Grunde dasselbe und damit auch gleichberechtigt sind. Und wenn es ein Gleiches in dem Maß an Geringschätzung ist, das ihnen zusteht. Und seit wann sehen Sie Angela Merkel als eine Politikerin der Mitte, das wäre mir neu.

    Sie haben nicht überzeugt, aber, das muss ich Ihnen lassen, Sie haben einen langen Atem und ein schlauer Fuchs sind Sie auch.-

    • Er war 19 und natürlich war die DDR prägend.

      Aber 1. würde ich gern mal seine ganze Akte sehen und 2. kann man schon mal fragen, ob so eine dünne Geschichte eine gute Basis für so einen Posten ist, der politisch zugeschanzt wird.

    • STASI=GeStaPo 2.0
      Wann ist jemand fuer sein eigenes Handeln verantwortlich? Ne klar, der hatte eine schwere Kindheit weil im Nationalsozialismus, Entschuldigung real existierenden Sozialismus aufgewachsen ist und sich damit identifiziert kann natuerlich nichts dafuer, wenn er seine Mitbuerger ausspioniert, denuziert und der Verfolgung aussetzt.

    • @ Hugues de Payens
      Dann nochmal ganz, ganz langsam zum Mitschreiben:

      Es geht nicht darum, ob Holm wohl ein zuverlässiger Mensch ist. Es geht darum, dass sich der größere Teil der Bevölkerung dahinter verschanzt, dass ihnen das nicht hat passieren können, weil es bei ihnen regulär keine Stasi gab. Und daraus leiten sie selbstgefällig ab, dass sie die besseren Menschen seien und die anderen in toto verdächtig. Ich weiß auch nicht, warum Herr Holm an der Stelle sitzt, an der er sitzt. Aber es ekelt mich an, wenn dafür Indizien beigezogen werden, deren Wert sich mit der DDR schlichtweg in Rauch aufgelöst haben. Und das haben sie: Charaktere, von denen man früher sagte – das ist doch Stasi! – sind mir im Westen auch begegnet. Die waren dann zwar nicht Stasi, meistens auch nicht Ex-Stasi. Aber sie waren nun mal weder angenehmer noch ungefährlicher. Doch deren – selbtverständliches – Vorhandensein in der Gesellschaft, in Machtpositionen – die nimmt niemand zum Anlass zu sagen: Den Schuh muss sich der Westen mal anziehen, und er trägt das Gesicht der Maschmeyers und Hartze und Hoenesse!

      Das nimmt schon groteske Züge an: Man ist zwar ungeheuer stolz auf seine Demokratie, die gehört wirklich zu den Werten, die hier verinnerlicht wurden. Aber wenn deren Repräsentanten eben frei darüber phantasieren, dass die Menschen in Ostdeutschland „total zerstörte Köpfe“ haben, dann ist das auf einmal – die Meinung eines Einzelnen! Die Intelligenz anderer so zu beleidigen, spricht für sich. Als ob deren Politiker – Laschet in dem Fall – so auf die Pauke hauen würden, wenn sie damit nicht die Interessen ihrer Wähler bedienten! Als ob Laschets Äußerungen ernstlich irgendwen ÜBERRASCHT hätten!

      Nein, seine westdeutschen Wähler sind offenbar vernichtungswillig gestimmt, sonst würde Laschet ja nicht solche Bilder bedienen, der ist ja nun wahrlich kein Amateur (und in gewisser Weise bin ich ihm dankbar für seine Offenheit). An dem Punkt ist die Kommunikation mit Ostdeutschen als solchen beendet und damit die Gesellschaft, in der es einen Platz für Leute mit einer anderen deutschen Biographie gibt. Ob das der einzelne reflektiert oder nicht – wissen tut das dann jeder und tritt innerlich einen Schritt zurück: Bitte, dann arrangiert Euch mit Menschen, die Euch näher stehen.

    • Gnadenlos ist man, nicht nur die Linke,
      mit den Mitläufern der Nazizeit umgegangen. Die Ohrfeigerin von Kiesinger wird noch heute bis in die FAZ hinein als aufrechte Kämpferin gefeiert. In der Tat: Kiesinger hätte nicht Bundeskanzler werden sollen (er wurde übrigens mit der Mehrheit der Brandt-SPD gewählt). Aber auch Stasi-Angestellte sollten sich zurückhalten, vor allem, wenn ihre demokratische Läuterung zweifelhaft erscheint. Gnadenlos trotz tätiger Reue mag eine Option für Selbstgerechte sein. Dass Gnadenlosigkeit oder Aufnahme von verlorenen Söhnen nach politischer Opportunität gehandhabt wird, DAS ist die politische Gemeinheit.

    • @Martin Vetter
      „Gnadenlos ist man, nicht nur die Linke,
mit den Mitläufern der Nazizeit umgegangen. Dass Gnadenlosigkeit oder Aufnahme von verlorenen Söhnen nach politischer Opportunität gehandhabt wird, DAS ist die politische Gemeinheit.“

      … auch das ist das altbekannte Lied, die Platte nach der Platte! Jajaja – die einen haben die Altnazis und die anderen die Altstasis und Opportunisten sind wir doch alle! Also bitte – Sie vielleicht. Andere nun einmal – nicht.

      Sehen Sie – ich bin nicht die Stasi, big surprise. Ich bin auch kein Altnazi und nicht das Kind von den einen oder den anderen. Und daher weiß ich so genau: Es sind üblicher Weise gerade nicht diejenigen, die tatsächlich einen Preis zahlen mussten, die so gerne im Munde führen, was anderen Schreckliches passiert ist.

      Hier werden schlichtweg Etiketten geklebt – und das hat immer einen Grund; nicht immer ist das falsch und schlecht und ungerecht! Aber der Grund, das Stasi-Etikett oder das Rassismus-Etikett wie Sie sagen: gnadenlos! über eine deutsche Region zu kleben, ist jedenfalls eines: Es ist nicht gesamtdeutsch motiviert; die, die das tun, haben nicht Deutschlands Wohlfahrt vor Augen. Das müssen sie auch nicht, das ist in der Bundesrepublik nicht nötig, und auf diesen Individualismus sind auch alle sehr stolz, das sind unsere Werte. Nur – wenn es irgendwann alle so halten, gibts halt auch keinen Konsens mehr. Den kann man nicht einfach herbeireden oder herbeizwingen, da braucht es eine freiwillige Entscheidung für (und nicht gegen) etwas Gemeinsames.

    • Zahlen ... Herr Schott
      Es erstaunt mich doch, dass ein Zwanzigjähriger bei Ihnen offenbar eine Generalamnestie erhält.
      Frage: Erteilen Sie dieselbe auch allen Nazi-Mitläufern, die 1925 oder später geboren wurden, und nicht mehr verbrochen haben, als Befehle auszuführen? Ich wenigstens würde das nicht. Und nun war der Anti-Held aus Don Alphonsos Geschichte auch noch ‚glühend‘ vor Überzeugung.

      Und noch zu Zahlen: Der Zweite Weltkrieg ist seit 71 Jahren zu Ende; die DDR seit 27 Jahren. Nicht, wie Sie nassforsch behaupten, seit 36 Jahren.

    • @manfredschott
      Ich bin auch in der DDR sozialisiert, hatte in Staatsbürgerkunde und Russisch eine EINS und war trotzdem 89 auf der Strasse. Es war nicht alles schlecht, jedoch wie Heute, wurde viiiieles schön geredet bzw. gelogen.Der UnterSchied bei Holm ist, er hat UNTERSCHRIEBEN und NICHT wie mein Schwager, Cousin oder bester Freund, die auch bei Feliks D.NUR gedient haben. Ich hatte auch Kontakt mit den Anwerbern, konnte sie jedoch sachlich überzeugen, dass ich auch in der Produktion meinen Beitrag zum Frieden leisten kann. DAS ist der Unterschied zu Heute, hier ist man Feind der „freiheitlich-demokratischen Ordnung“, egal welche Argumente man vorbringt, die nicht mt der Bundeskaiserin übereinstimmen. Somit sind die zugespitzten Kommentare auf die fette Ente, natürlich zu verurteilen.

    • Ich denke, wer im September 89 noch absichtlich zur Stasi geht, ist mehr als nur überzeugt.

    • ... Natürlich kann man mit 19 dummes Zeug ...
      … Machen. Habe ich auch. Aber wenn man 30 Jahre später DIESELBEN Positionen vertritt, mit leichten Modernisierungsanpassungen, muss man sich Fragen gefallen lassen.

    • Lesen bildet.
      Lieber Herr Schott, seien Sie dann bitte nicht zu sehr überrascht, wenn Sie diese Seite hier nochmals lesen und feststellen müssen, daß bis hierher schon mehrfach zu entnehmen war, daß der gute Mann nicht jugendlich-affektgesteuert sondern ganz zielgerichtet und das auch noch nach eigener Aussage zur Stasi wollte, da muß rein gar nichts mehr unterstellt werden, wie Sie schreiben.

      Und ganz ohne Kalkül scheint der opportunistische Wunsch nach einer zivilen Hochschule damals auch ja nicht gewesen zu sein, was auch gegen einen entschuldbaren Meinungsirrtum spricht.

      Im übrigen wundert es einen schon, daß derlei elementare Langfristentscheidungen eines 18-jährigen mit wegen jugendlichen Alters entschuldbaren Affekthandlungen relativiert werden sollen. Die von ihm angestrebte Machtelite sah das bei gleichaltrigen Republikflüchtlingen auch nicht so locker.

      Natürlich darf jemand seine Meinung ändern, auch ganz diametral, keine Frage. Aber nach der Erkenntnis kolossal versagt zu haben sollte man dann nicht noch meinen seinen Drang ausleben zu müssen, anderen sagen zu wollen wo’s lang geht. Solchen Leuten ohne geistige Kompaßnadel glaubt man einfach nix mehr. (Was meiner unmaßgeblichen Meinung nach auch für viele andere Parteigänger gilt und zur sog. Politikverdrossenheit beiträgt.)

  25. Intellektuellenfeindlich ?
    Schon deshalb fragwürdig weil eine ernsthafte Frage in diesen Kontext ist: Links ? Intellektuell ? Wie bitte ?
    Die moderne Linke lehnt ja grundsätzlich erst mal alles ab was a) vor ~1914 (wg. Kolonialismus bzw. Uncle Tom Verdächtigungen), b) aus weißer Hand (weil grundsätzlich rassistisch) oder c) männlicher Hand (weil grundsätzlich sexistisch) stammt. Die Ablehnung geht dann soweit das die meisten noch nicht mal den Inhalt solcher Art Texte kennen und gegenargumentieren können. Solche geistigen Monokulturen fallen mir nicht unter das Raster „Intellektueller“.
    Selbst die Einstufung als Ideologe ist fragwürdg weil selbst dieser ‚Berufszweig‘ ist in der Lage die Argument der Gegenseite zu zerpflücken bzw. geschickt zu verschweigen.

    Der moderne Linke ist doch geistig so wehrlos das, falls es denn mal gelingt ihn oder sie zur Debatte zu stellen, die meisten ein gefundenes Fressen darstellen.
    Was die Vorbewohner ihres Stammsitzes mit denen in einer Debatte machen würden (also, wenn nicht gleich die Scheite gestapelt werden), einfach weil dem modernen Linken die Bildung fehlt die Argumente zu erkennen und Paroli zu bieten…

  26. Eine ehemalige Freundin von mir in der DDR wurde der Schule mit 16 verwiesen.
    Weil irgendein gottverdammter Spitzel der StaSi mitteilte, sie hätte nachts um 2 auf einer Fete angetrunken das (westdeutsche) Deutschlandlied gesungen. Das bedeutete ursprünglich Berufs- und Ausbildungsverbot, das 3 Jahre verspätet nachgeholte Abitur ging nur … ach, lassen wir das. Und viele gehörte Geschichten mehr …

    Meine Sympathie für ehemalige hauptamtliche Leuteschinder ist deutlich unter null. Und ich wünsche inzwischen wirklich intensiv, dass der linksgrünrote Sauhaufen bildlich gesprochen mit Mistgabeln vom Hof gejagt wird. Wenn das bedeutet, dass die Quartalsirren der AfD 25% bekommen, ist das ein kleiner Preis!

    Gruss,
    Thorsten Haupts

    • Aber Sie lesen doch, Herr Holm sass nur in einem Büro und las alte Akten! So war sie, die Stasi!

    • Jeder trägt seinen Teil bei...
      Mein Cousin 2. Grades durfte kein Abitur machen, weil er katholisch war und nicht unbedingt in die FDJ wollte. Vielleicht hat da auch noch die Sippenhaft mitgespielt, weil meine Großeltern mütterlicherseits mit ihren zwei Töchtern „niebergemacht“ hatten – jedenfalls durfte niemand von uns das Gelobte Land besuchen.
      Um derlei festzustellen und in die Wege zu leiten, reicht auch ein Aktenhengst im Büro.

  27. Titel eingeben
    Sozialismus funktioniert.
    Sozialismus funktioniert besser.
    Sozialismus funktioniert besser mit mehr Geld.
    Sozialismus funktioniert besser mit mehr Geld anderer Leute.
    Sozialismus funktioniert, solange das Geld anderer Leute reicht.

    Vae victis ist eine gefährliche Einstellung. Ab heute sind Investoren und Unternehmer die Verlierer.
    Vom Vermieter einer Einraumwohnung bis zu den karaSamwereien Berlins.
    Mit geringem Wachstum, mit schwächerem Wachstum schwindet der Hype.
    Mit Nullwachstum stoppt der Wertzuwachs.
    Sobald wenige Menschen/Firmen wegziehen, wird die Berlin-Pyramide zusammenbrechen.

    1% Rendite plus 2% für Werterhalt/Sanierung/Unterhaltskosten ergeben einen Grenzwert, ein maximales KursGewinnVerhältnis von 33
    Jahresmiete € 100/m² gibt Wert € 3.300/m²

    Diese sehr optimistische Rechnung läßt keinen Raum für Wertzuwachs bei Nettokaltmieten von 8 €/m² im Monat.
    1% Rendite geht mit Hoffnung und mit 0 Zinspolitik.
    2% 1/50tel für Unterhalt und Kosten reichen nur kurzfristig.
    Eine solide Fremdfinanzierung von Neubauten scheint mir ausgeschlossen.

    Südlich der Donau heißt es: Schau mer mol
    Pass ner af, dass dei Allianz, dei Ärzteversorchung nedd in Berlin oanlecht.

  28. Frankfurt
    Auch wenn der Text von Berlin handelt, die Fotos sind alle aus Frankfurt. Trotzdem schön.

  29. Frau Merkels Vergangenheit ist offensichtlich Tabu
    Was mich immer wieder wundert, ist, dass niemand Frau Merkels Vergangenheit analysiert. Die Tochter eines Pastors, der freiwillig in den fünfziger Jahren vom Westen in den Osten wechselt und die in der DDR nicht nur studieren durfte, sondern sogar in Moskau ein bisschen Fortbildung bekam. Ich kann mich sehr gut daran erinnern kann, dass Bekannte meiner Eltern aus der DDR geflohen sind, weil ihre Kinder nicht einmal auf die Höhere Schule durften – geschweige denn studieren. Dabei handelte es sich nicht einmal um Pfarrerkinder, sondern um weltliche Akademiker. In einem Fall war der Vater sogar selbst Ingenieur. An den Leistungen kann es nicht gelegen haben. Diese Kinder (ungefähr in meinem Alter) haben in der BRD Abitur gemacht und studiert.
    .
    In dem Moment als Kohl Frau Merkel Minister für irgendetwas machte, hatte er verspielt. Die junge Dame, die angeblich so naïve war und sich während ihrer DDR Zeit nur für Physik interessiert gehabt haben soll, hat ihn vom Thron geholt und den Laden selber übernommen. Alternativlos…..
    .
    Ich bin sehr froh, nicht mehr Bürger des Landes von Frau Merkel zu sein. Als ich las, dass Frau Merkel am CDU Parteitag einer 1 ½ stündige Rede hielt, woraufhin ihre Fans 11 Minuten lang klatschenden, dachte ich erleichtert: unser Ministerpräsident und unsere regierende VVD gefällt mir doch viel besser. Ganz calvinistisch hielt Rutte in vergleichbarer Situation nur eine kurze Rede (vielleicht 20 Minuten) und der Beifall dauerte weniger als 1 Minute. Personenkult a la CDU und Merkel ist offensichtlich nicht alternativlos,

    • Liebe Frau Heuse, schauen Sie sich diese Doku an
      die zwar auch noch ziemlich gottergeben ist, aber dennoch ganz aufschlussreich, lief gestern auf arte

      http://www.arte.tv/guide/de/058922-000-A/angela-merkel-die-unerwartete

      Wir nähern uns nordkoreanischen (Honecker dürfte vor Neid im Grab rotieren) Verhältnissen.

    • " ihre Fans 11 Minuten lang klatschten"
      Ich bezweifele, daß das ihre Fanswaren, Frau Heuse. Ich denke, das ist noch viel schlimmer: diese Leute sind Lemminge.
      Bosbach schämt sich als noch cdu-Mitglied schon für die!

    • Democracy is so overrated
      Das ist ja die große Staatskunst:
      Niemand beschäftigt sich mit der Person Angelika Merkel…die im Kern weit, weit weg von der bürgerlichen Mitte….

      Frau Merkel fiel nicht auf, solange sie nur um ihre Macht kämpfte.
      In dem Moment jedoch, in dem sie anfing, Politik zu betreiben, begann ihr Ende.

      Und das ist der Witz an der ganzen Truppe: Sobald sie den Bereich ihrer funktionalen Expertise verlassen, wird es gruselig.

    • Das waren
      keine Fans, das waren Delegierte. Die wissen, ihr Mandat hängt von Frau Dr. Merkel ab, sonst ist da (noch) keiner.
      Dass die Funktionäre schon begriffen haben, dass es eine Zeit nach Merkel gibt, hat ein gewisser Strobl gezeigt, der ist dabei, die Forderungen der AfD zu übernehmen.
      Interessante Zeiten.

    • Look, you've got your land.
      @Auch einer

      wäre natürlich blöd, wenn die CDU während des Wahlkampfs langsam zerbröselt.

      Wie schon mal gesagt: Die Willkommenskultur war die Agenda 2010 der CDU. Es wird sie halbieren….bis auf alle Ewigkeit. Den Kern verraten.
      Nix mehr mit Volkspartei.

  30. Erhellend
    Wie es scheint, ist Deutschland ein Land, in dem man aus Fehlern der Vergangenheit ungern lernt. Man versucht sie dadurch zu beheben, dass man einfach tut, als wäre nichts gewesen. Jedoch haben Teppiche, unter die man zuviel kehrt, die ungute Eigenschaft, sich zu wellen und so zur Stolperfalle für diejenige zu geraten, die darüber laufen müssen.
    Um mit Aldous Huxley zu sprechen: Fakten verschwinden nicht deshalb, weil man sie ignoriert.
    Dass der Don nicht aufhört, mit dem Finger genau dort ein Stückel anzuheben, wo der Teppich munter vor sich hinkräuselt, ist wichtig und verdienstvoll, in Anbetracht der ziemlich filigranen, jedoch bemerkenswert uneleganten Methoden derjenigen, die sicher auch nach 25 Jahren noch nicht allzuviel verlernt haben, aber vor allem ziemlich mutig. Passen Sie bitte gut auf sich auf!

    • Keine Sorge, Bayern hat kein Auslieferungsabkommen mit der Hauptstadt der DDR.

    • Kein Einzelfall
      „Wie es scheint, ist Deutschland ein Land, in dem man aus Fehlern der Vergangenheit ungern lernt“

      Das fällt nur angesichts der Erinnerungskultur-Show auf, die halt wesentlich Show und Einkommensquelle ist.

  31. Oh Gott ist das alles schrecklich
    Die gute alte Zeit, als Otto Wiesheu noch mit 1,75 Promille einen Verkehrsunfall verursachen und einen Mensch töten konnte, um dann Staatssekretär zu werden und dann, hihi Verkehrsminister, ist sie etwa wieder da?

    Ironischerweise wurde Holm wegen Terrorismusverdacht so intensiv überwacht, das er der vermutlich am besten überprüfte Staatssekretär aller Zeiten ist. Der besorgte Bürger kann mit diesem Staatssekretär also ganz besonders ruhig schlafen.

  32. ich finde es völlig in Ordnung, wenn Salonsozialisten auch mal die Folgen ihrer Ideologie bezahlen
    Ich auch! Und ich denke, daß das dem Sozialismus insgesamt ein deutliches mehr an historischer Glaubwürdigkeit verleihen würde.
    Der Makel, daß es sich dabei aber fast immer um totale Zwangsbeglückung handelt, wäre dann immer noch nicht vom Tisch.
    Was der Autor hier im Eigentlichen aber kritisiert, daß ademokratische Extremisten unter rotgrün nun in demokratische Führungspositionen rücken, hat H.Danisch am 5.12.16 in seinem blog auch schon thematisiert (Lobo-Kahane-Stasi…) und man kann das nicht oft genug anprangern.

    Wenn Leute, die jemandem an höchster Stelle dienen (z.B. als Bundestagsvizepräsidentin), den sie gemeinsam mit der Meute als @mieses Stück Scheiße proklamieren, dann läßt das nicht nur tief in die Selbstachtung dieser Personen, sondern vor allem in die Selbstachtung dieses Staates und seiner Vertreter blicken! Das Rechts- und allgem.Staatsversagen ist dann quasi @alternativlos.

    Die gesunde Folge wäre dann kein „Rechtsruck“, sondern die Leute fliehen, mit Danisch gesprochen, einfach nur vor Links!

  33. All it is is anal regressive
    Das soziologisch Interessante an der Lage ist, dass sich da in den letzten Jahrzehnten eine relativ homo-gene Truppe in den Machtzentren der Republik ausbreiten konnte. Unbemerkt von der Mehrheit.

    Und dass die Besetzung der Machtzentralen auch in einer modernen Demokratie ausreicht, um die Macht zu bewahren.

    Abgesehen von dem gnadenlosen Willen zu Macht und der Doppelmoral dieser Truppe.

    Einfach nur faszinierend.

    Der Witz dabei ist dann: Es sind die, die keine Familie gründen, kein Ing. Studium abschließen, keinen Tannenbaum aufstellen und keine Wehrpflicht absolvieren. Also die, die außerhalb waren und sein werden und daher nichts von dem erhalten wollen, was ist und war und sein könnte.

    Der Moment, indem diese Leute die konservative Mitte, d.h. die CDU und die FAZ übernommen haben, war entscheidend.

    • Nicht die FAZ.

    • @ Don Alphonso: DOCH, sehr wohl auch die FAZ!
      Nichts für ungut, aber lesen Sie die Zeitung in der Sie publizieren eigentlich noch selber?
      Ein Vergleich mit der FAZ von vor 20 Jahren verbietet sich!
      Inzwischen ist das eines jener unappetitlich grünlichen Blättchen, das sich im Gegensatz zu einigen anderen eben noch die vulgär-pseudo-konservativen Herren Frankenberger und Altenbockum hält, die aber eben auch nur eine peinliche Alibi-Funktion einnehmen und intellektuell gar nicht in der Lage sind, sich entsprechend zu profilieren.
      Ich glaube im übrigen nach wie vor, dass Sie, und nehmen Sie es mir bitte nicht übel, auch nicht mehr sind als ein ganz gezielt platziertes Ventil, das einfach nur ein wenig Druck aus dem Kessel nehmen soll.

    • Sie werden lachen, die FAZ vor 30 Jahren habe ich bekämpft.

    • Aber ernsthaft: Es gibt einen internen Pluralismus in der FAZ. Der wird hier kultiviert und nicht reglementiert. Deshalb bin ich auch hier dabei.

    • Nein, ich lache nicht.
      Ich nehme es eher als Zeichen evt. doch noch nicht so ganz ausgeprägter Reife, dass Sie Ihre jugendliche Rotfahnenschwenkphase immer noch nicht angemessen aufgearbeitet haben.

  34. Humbug
    Dieser Artikel ist sowas von Humbug. Herr Dr. Holm ist ein international anerkannter Wissenschaftler, der seit Jahren das Gespräch mit allen sucht. Er war auch schon einmal bei unserer Bezirksfraktion (CDU) zu Besuch. Ein äußerst sympatischer Demokrat!

    • Ja, Herr Weber ,Sie sind auch begeisterter Anhänger von Merkel, also
      Passt der Holm locker in Ihre Bezirksfraktion.

      Bau auf, Herr Weber, oder wie man halt im Kanzlerettenwahlverein so sagt.

      CDU ist mir leider zu bizarr geworden.

    • Demokraten?
      Auch Filbinger war ein sympathischer Demokrat!

  35. THINK BIG, not LOCAL
    werter DON, das sind doch alles nur „ereignisse von lokaler bedeutung im sumpf“, machen sie es doch wie die sog. Tagesschau und ignorieren das „lokale“ einfach, das Berliner stimmvolk der staats- und behördenbediensteten, H4-empfänger und Stasi-rentner hat offensichtlich eine solche koalition gewählt.

    diese Berliner frösche werden sich ewig gegen die trockenlegung stemmen, was können sie und ich denn anderes erwarten ?

    das einzige was mich stört, ist der horizontale länderfinanzausgleich und die einzahlungspflicht der südstaaten.

    und irgendwann schmelzen die polkappen ja ab und Berlin steht unter wasser, dont worry, be happy ! denken sie langfristig !

  36. Ihre Artikel werden bleiben
    Man wird einst den Kopf schütteln über diese Zeiten und sich fragen, warum die Gesellschaft nicht verstand, worum es ging. Ihre Artikel werden dann Zeugnis sein, dass man es wissen konnte, aber die Augen verschloss.

    • Naja, ich schicke morghen mal Fragen an die Parteien in Berlin. Dann wird man ja sehen, was dabei heraus kommt.

    • Weimar gespiegelt
      So wie die bürgerlichen Kräfte in der Weimarer Republik mit den Rechten gemeinsame Sache gemacht haben, nur um eine weitere Ausbreitung des Wohlfahrtsstaates zu verhindern, den sie als Vorboten des Sozialismus ansahen, so paktiert heute die bürgerliche Mitte in weiten Teilen und ohne Not mit den Linksextremen. Die Sorgen, sonst im vierten Reich zu landen, zu dessen Vorbote die AfD gemacht wird, verhindert die Bildung einer ausgewogenen Position und führt direkt in die Arme der DDR 2.0-Anhänger von r2g.
      Irgendwie ironisch, dass die Menschen, die sich so hart darum bemühen, das Richtige aus unserer Geschichte gelernt zu haben drauf und dran sind, den gleichen strukturellen Fehler zu begehen wie ihre Vorväter.

    • Man wird sich fragen, warum die Gesellschaft nicht verstand, worum es ging.
      Konsumfixiert, weltfremd, unselbständig, geschichtsvergessen, obrigkeitshörig, traditionsverachtend, propagandamediengläubig und religionslos gibt es bei denjenigen die hier schon länger Leben kein Zusammengehörigkeitsgefühl und Gemeinschaftsdenken mehr.
      Die Politfunktionäre können machen was sie wollen, solange das TV-Programm nicht ausfällt, ist für den tumben, duldungsstarren BRD-Michel alles in bester Ordnung.
      Die Duldungsstarre ist ein Zustand vor allem weiblicher Säugetiere (zum Beispiel Schweinen) während der Begattung durch das Männchen. Dabei verharrt das Weibchen in einer für die Penetration günstigen Stellung, bis der Geschlechtsakt vollzogen ist. Beim Schwein wird die völlige Apathie durch Androstenon, das Duftdrüsen-Sekret des Ebers, ausgelöst.

  37. MfS
    Grundausbildung beim Wachregiment und anschließen in eine Bezirksverwaltung – das war eben nicht der kleine Wachsoldat, sondern besonders ausgesuchte Kader!

  38. Simon Wiesenthal
    Achja… es fehlt wohl immer noch so etwas wie ein Simon Wiesenthal für die SED und ihre Verbrecher…. Weiter so Don! Attacke!

    • Aufarbeitung?
      Statt eines Simon Wiesenthal, der seine bewundernswerte Arbeit von Österreich aus machte, leistet sich die Bundesrepublik eine ganze Behörde zur Aufarbeitung des DDR-Unrechts. Ihr Titel ist sperrig, daher spricht der Volksmund kurz und bündig von der „Gauck-Behörde“, nach ihrem ersten Leiter.
      Wie hieß eigentlich die staatliche Institution, die nach 1945 die Verbrechen des Deutschen Reiches aufklärte und dokumentierte? Die Einrichtung bei der (überlebende) Betroffene Informationen einholen konnten über ihre Peiniger?
      Sie müssen jetzt nicht googeln: Es gab sie nicht.

    • @Zeitungsleser
      Diese Abteilung gab es sehr wohl. Sie nannte sich damals und nennt sich auch heute noch „United Nations“. Nur, damit die direkte Verbindung nicht so auffällt, änderte man unsere Geschichtsbücher und da heissen sie jetzt „Alliierte“. Ich kann Ihnen das Handbuch der Entnazifizierung gerne kopieren. Die Liste der zu entlassenden Personen fängt bei ehemaligen Unteroffizieren an und hört bei Aufsichtsräten und Vorständen von Versicherungen, Sparkassen, Volks- und Raiffeisenbanken auf.

  39. Franz Josef Strauß muss sich wohl im Grabe rumdrehen
    bei dem was bei uns abgeht. Dass die Stasi jetzt durch die kalte Küche kommt und die Saat von Honeckers Rache jetzt späte Blüten treibt-dem aufmerksamen Beobachter konnte es eigentlich nicht entgehen. Ich erinnere mich noch an die 80-er Jahre. Beginn des ersten Studiums. Erstaunen darüber welch enormen Einfluss eine linksextremistische Gruppierung an der Uni hatte. Die Rede ist vom MSB Spartakus (war damals selbst eher SPD nahe stehend, aber kein Mitglied, auch in keiner Hochschulgruppe, fühlte mich aber immer sehr bürgerlich), der überall die Finger mit im Spiel hatte: größte Fraktion im Studentenparlament, große Klappe im AStA sowie an den einzelnen Instituten. Erinnere mich an eine Anglistik-Einstiegsvorlesung unter Teilnahme der Dozenten und Studivertreter (alles Linke): Letztere ergreifen das Wort: man solle nicht so ehrgeizig sein, sich beim Studieren Zeit lassen, alle Scheine mit 4 machen-eigentlich das Gegenteil von dem was man selbst wollte. Keiner der Dozenten protestierte, entweder selbst links verseucht oder zu feige.

    Die Typen vom MSB Spartakus rissen bei Wahlen immer die Plakate der politischen Gegner herunter. Was vor allem auffiel war, mit welch professionellen Mitteln die selbst für ihren Laden Werbung machen konnten: deren Plakate waren größer als alle anderen. Woher hatten die das Geld? OK, könnte man jetzt sagen, alles Sprößlinge aus Champagnersozifamilien-links war schick und Geld hatte man in den karriereangelangten 68-er Familien, die erfolgreich durch Ranschmeißen an den linken Müll ihre Nazi-Vergangenheit entsorgt hatten.
    Ich bin bis heute überzeugt, dass noch etwas anderes dahinter stand: die Stasi. Die haben über linksextreme Studi-Gruppen wie den MSB unsere Universitäten unterwandert. Nichts sollte dort ordentlich laufen, zielgerichtetes Studieren sollte unmöglich sein, die Qualitätsmaßstäbe permanent gesenkt werden, sowohl Studis als auch Dozenten einer linken Gehirnwäsche unterzogen werden. Dass sie es zumindest in Bezug auf die Lehramtsstudenten gepackt haben kann keinen erstaunen, der sich Schulen/Lehrerkollegien von heute ansieht. Und linke Pauker als Multiplikatoren haben dann über die letzten 2-3 Jahrzehnte den linken Müll in die Hirne der Kiddies getrieben, die es, wenn etwas älter, selbst wieder weiter geben.
    So weit so übel. Frage: kann man da gar nichts mehr machen? Antwort: doch, mit dem Mittel des Intellekts, einer gehörigen Portion Mut und Robin-Hood-Mentalität.
    Wenn man das Ganze mal auf Basis historischer Dialektik angeht (aber Achtung: Hegel, nicht Marx!) dann stellt es sich so dar: die bis etwa 1968 existierende Bürgerlichkeit war die These. Diese wurde dann durch die Antithese, die 68-er, in Frage gestellt. An sich ein sinnvoller Vorgang, der eigentlich dazu dienen sollte, in Form einer verfeinerten, weiterentwickelten, abgesicherten Bürgerlichkeit eine Synthese herbeizuführen. Das hätte eigentlich mit dem Mauerfall auch der Fall sein sollen. Man hatte unsere Bürgerlichkeit in Frage gestellt, hat nach der „Wende“ (auf die eigentliche Wende warte ich heute noch) gesehen, dass der marode DDR-Schrott dazu keine Alternative sein konnte (soll heißen, dass der Sozialismus seine Untauglichkeit nachdrücklich und für alle sichtbar unter Beweis gestellt hatte-wer als Wessi kurz nach der Wende mal „drüben“ war und sich dort umgeschaut hat [schauderhaft] muss wissen wovon die Rede ist). Der jetzt an sich logische Folgeschritt wäre eine Synthese: unsere Bürgerlichkeit hätte gestärkt und bestätigt aus diesem ganzen dialektischen Lernprozess hervorgehen sollen. Aber leider: Pustekuchen! Warum? Weil die 68-er sich etabliert und aus Dummheit/Bequemlichkeit in der Antithese stecken geblieben sind. Und da stecken sie heute noch fest und es geht nicht weiter. Die sind nämlich im Moment gerade selbst das Establishment. Und weil die jede sinnvolle Entwicklung blockieren kommt jetzt der alte DDR-Dreck durch die kalte Küche hinten herum wieder rein. Und die ganze verwanzte Mischpoke ist zu blöd um das zu sehen.
    Man wartet auf eine neue bürgerliche Partei, die endlich diese Synthese bewerkstelligt-damit es wieder voran geht. Die etablierten (früher einmal) bürgerlichen Parteien können das nicht mehr leisten, sie haben sich zu weit nach links abtreiben lassen, haben den ganzen Zirkus nicht durchschaut.
    Also muss es eine NEUE BÜRGERLICHE Kraft geben, die endlich diese Wende packt.

    • Woher das Geld kam, kann ich Ihnen sagen:
      Das ist inzwischen dank Hubert Knabe und anderen öffentlich. Etwa 5 Millionen DM jährlich flossen im wesentlichen über die DKP Druckerei Plambeck klandestin an den „armen“ MSB Spartakus, hinzu kamen Schulungsleistungen in SED Rhetorikinstituten.

      Ich war mal Bundesschatzmeister des Rings Christlich Demokratischer Studenten. Mit unseren Spenden vom CIA, vom Grosskapital und vom Vatikan kamen wir bundesweit, alle Mittel (Bund/Land/Gruppe) zusammengerechnet auf deutlich weniger als die Hälfte dieser Summe.

      Der MSB leistete sich übrigens auch eine kleine echte Schlägertruppe, die an solchen Unis aktiv eingesetzt wurde, an denen es bei Wahlen eng wurde (wenige – Aachen, Münster, Köln …). Ja, ich rede von physischer Gewalt.

      Hass ist ein zu starkes Wort. Aber ich verabscheue Linke seit dieser Zeit von ganzem Herzen.

      Gruss,
      Thorsten Haupts

    • Leiden der Kämpfer
      @ Thorsten Haupts, 8. Dezember 2016 um 23:42 Uhr

      Um Sie ein bisschen aufzuheitern, in einer westdeutschen Kreisstadt der 1970er erzählte man sich die folgende Geschichte. Der örtliche DKP-Vorsitzende fuhr auf Besuch über die Grenze in die DDR und begrüßte das anwesende Grenzorgan etwas überschwenglich mit einer kleinen Ansprache: „Genosse, ich bin glücklich, den ersten sozialistischen Staat auf deutschem Boden besuchen zu können …“ Womit er aber höchstes Misstrauen erregte. Man zerlegte und untersuchte peinlichst sein Fahrzeug über mehrere Stunden.

      Irgendwie fehlt die DDR heute schon …

    • There was me, that is Alex, .....
      @von und zu Haupts

      Jesus, Bundesschatzmeister….da …stopp muss gerade wieder lachen….jetzt..gehts wieder…also:
      Da haut es mich doch aus den Socken.

      Whatever:

      Ich, als reinrassiges Proletarierkind, erkläre Ihnen mal die Linken:
      Die Linken haben kein politisches Programm.
      Ihr einziges Ziel ist Chaos, Wahnsinn, Gewalt.

      War so, ist so, wird so sein.

      Deshalb können sich dort auch immer so lebenslustige Karnevalisten wie Brandt, Schröder und Gabriel an die Spitze setzen. Allein indem sie sich denen mit einen Programm von der Person her annähern: Den Rechten.

      Muss man nicht verstehen, könnte aber helfen.

      Wer aber weiterhin links nach Sinn und Verstand sucht, der hat schon verloren. Und wer sich jahrelang an denen abarbeitet, der endet als Kommentator beim Don.

  40. Hätte sich jemand 1989 vorstellen können, dass ein hauptamtlicher...
    Eindeutig ja. Die alten Seilschaften funktionieren besser denn je und das war absehbar.

    Was wir aus der DDR übernommen haben, sind die Denunzianten und eifrigen Mitläufer, besser vernetzt als je zuvor.

    Nun scheint Berlin noch ein ganz besonderes Pflaster zu sein. Für mich war das immer irgendwie Balkan und gehörte nicht richtig zum Westen. Daran hat sich nichts geändert und wenn es ginge, würde ich einen Sarkophag drüberstülpen, das zu einem eigenen Staat erklären, meinetwegen DDR3.0, an 2.0 übt bei uns ja ulvF, die in 3.0 gern Staatschefin werden dürfte und dann könnten dort alle so selig werden, wie sie wollen.
    Denn es ist ja wohl nicht davon auszugehen, dass in Berlin mal so etwas wie ordentliche und rechtsstaatliche Verhältnisse einkehren werden oder?

    • Schön dazu der Kommentar von Poschardt heute
      https://www.welt.de/debatte/kommentare/article160130950/Mittelmass-Sozialneid-Viertelkompetenz.html

      …Die Linke bringt Kommunismusnostalgie Ostberlins in Gestalt ihres Kultursenators sowie die Verbindung von stalinistischer Tradition und neuer Militanz in Gestalt des Staatssekretärs, der für Wohnen zuständig ist und im Zweifel stets mehr Sympathien für Brandstifter aus dem linken Kiez hatte als für Investoren.

      Gedient hat er als junger Mann übrigens im Wachregiment der Stasi. 2007 wurde er wegen des Verdachts der Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung verhaftet.

      So was gibt es weltweit nur in Berlin

      Das macht die Gespräche mit Investoren künftig unterhaltsam. So was gibt es weltweit nur in Berlin. Zusammengehalten wird dieser Senat aus Mittelmaß, Sozialneid und Viertelkompetenz (Ausnahme die Wirtschaftssenatorin und der Finanzsenator) von dem wohl blassesten Regierenden Bürgermeister ever, den sich ein Nürnberger nicht mal an der Spitze Fürths vorstellen könnte…

    • Oh, Frau Simon..
      ..lese ich da eine gewisse Verschärfung Ihrer bisherigen Tonlage heraus? Vermutlich Nachwehen des CDU-Freundeskreistreffens nicht weitab von Ihnen?
      DdH

    • Verschärfung meines Tons, aber sicher
      ich habe die Faxen derart dicke und weiß doch, dass sich im nächsten Jahr absolut nichts ändern wird, was meine Laune nun wirklich nicht hebt. In meinem Alter kann ich mich gut selbst verkaspern, dazu brauche ich absolut niemand anderen mehr. Leider werden die anderen aber nicht weniger, im Gegenteil.

      ..
      Der polnische Bekannte war vorgestern bei seinem Zahnarzt, die erste Frage von dem war, was lesen sie. Der Bekannte listete dann ungefähr das auf, was ich auch täglich konsultiere, der Zahnarzt wars zufrieden und meinte seinerseits, er läse täglich die NYTimes usw., schaue einmal am Tag bei RTdeutsch rein, das müsse zur Info einfach sein.

      Die Sprechstundenhilfe wurde dann auch noch gefragt und die meinte kleinlaut, sie höre und schaue WDR… Das wurde ihr mit sofortiger Wirkung vom Zahnarzt verboten, auf dass sie nicht komplett verblöde.

      Mir geht das Gesumse um den RHS derart auf den Geist, wenn ich dann noch die gewählten Gestalten sehe, weiß, dass sich an dem desolaten Zustand nichts ändern wird, ja dann sollte man doch… wobei mir „Viertelkompetenz“ gestern doch einen herzhaften Lacher bescherte.

    • Denunziation ist keine Plenzdorfsche Rauhfasertapete
      Liebe Frau Simon,

      ich fürchte, für Denunziation braucht es in keinem Land der Welt fremde Nachhilfe, sicher aber nicht in Westdeutschland. Wenn ich mir so anschaue, mit welcher Inbrunst sich hiesige Kämpfer und Kämpferinnen wider die vorgeblich unmittelbar drohende Wiederkehr des Dritten Reiches aufplustern, sobald man diesen ein paar Fakten zum Thema des Jahres entgegenhält, wie man sie etwa hier dank der Recherchen unseres Gastgebers erfahren kann, dann mache ich mir da keine Illusionen. Verteidiger des adoptierten Ideals gegen die böse Wirklichkeit, die nicht nach wahr und falsch, sondern nur nach “Which side are you on?” urteilen, und die gewöhnlich überhaupt nicht bemerken, wie konventionell, fremdbestimmt und wandelbar ihre eigenen Wertungen sind, so dass sie wie politische Kindsköpfe naiv mit jeder neuen Mode gehen können. Offenbar haben viele Menschen nie Selbstdistanz gelernt, sie treiben in einer unreflektierten moralischen Selbstgewissheit dahin, die ihnen dann natürlich auch Schurkereien sehr erleichtert, so diese denn „dem Guten“ dienen.

      Man kann sie aber zuweilen dank ihres reflexhaften Verhaltens vorführen, natürlich in aller Höflichkeit. Jüngst kam in einer etwa größeren vertrauten Gruppe das Gespräch auf die Frage, welche Art von Lärm man am wenigsten vertrage. Ich meinte: Heulbojen, und zwar mechanische, aber auch menschliche wie etwa Frau Claudia Roth. Worauf ihre Adeptin in der Gruppe mir prompt dazwischenfuhr: „Aber das kann man doch nicht sagen, sie meint es doch nur gut, …“ Ein zartes Lächeln kroch über die Gesichter der meisten Anwesenden, so dass es die Eifernde selbst bemerkte und für ihr weiteres Aufbrausen sofort der nötige Innendruck abfiel.

      Wem man nicht mit Argumenten kommen kann, weil der Betreffende so gern seinen Tugendpudel spazieren führt, den muss man halt freundlich ans Seeufer geleiten, wo der Hund erst baden und sich danach ausschütteln will. Wem die Wirklichkeit der Dinge nichts zählt, dem zählt doch wenigstens die der eigenen selbstverschuldeten Beschämung.

    • Ich stehe ein wenig auf der Leitung
      @Pérégrinateur

      und verstehe nicht ganz, was Sie mir sagen wollten. Kann am Alter liegen, daran, dass heute nicht mein Tag ist, an der Jahreszeit, am Wetter, beides absolut nicht meins, das hemmt dann auch die Aufnahmefähigkeit.

      Soll ich mich schämen oder was? Werde ich nicht tun, ich knatsche vor mich hin, weil ich vieles nicht ändern kann. Ein Umstand, der mich schon immer narrisch machte.

    • @renate s
      Für eine Hauptstadt ist das wirklich beeindruckend! Der komplette Sumpf dort – seit Jahrzehnten angenehm beheizt von des Steuerzahlers Kohle – war schon immer ein Faß ohne Boden. Das wird ewig so weiterlaufen. Da wird Trump wohl nicht zwischenlanden wollen.

    • Die Welt arbeitet sich an Holm auch ab
      Gestern Poschardt, heute Dirk Banse und Uwe Müller:
      https://www.welt.de/politik/deutschland/article160160872/Stasi-Offiziersschueler-soll-Staatssekretaer-werden.html

      Es gibt Dinge, die gehen nicht. Egal, wie lange sie her sind. Diese Pöstchenschaufelei ist einfach nur ekelhaft. Berlin leistet sich lt. Spon neben jeder Menge Schulden auch die meisten Staatssekretäre:
      http://www.spiegel.de/politik/deutschland/berlin-leistet-sich-bundesweit-am-meisten-staatssekretaere-a-1125200.html

      Was für ein Sumpf.

    • Titel eingeben
      @Renate Simon, 9. Dezember 2016 um 20:02 Uhr

      Wir brauchen keine Ostimporte von Denunzianten, es genügen dafür die vielversprechende westdeutsche „Talente.“ Im Weiteren habe ich den Thallus beschrieben, der meines Erachtens die Früchtchen austreibt, die dazu imstande sind.

      Die Rauhfasertapete war die begehrte Westware, die sich der Held von Plenzdorfs bekanntem Roman im Westen besorgen wollte – nur um dann dort festzustellen, dass sie ein Exportprodukt der DDR war.

    • ja könnt mans dem Trump denn verdenken?
      Ich war meiner Lebtag noch nicht in Berlin. Nichts zog mich dahin, wenn auch ringsum etliche Bekannte unbedingt zum Checkpoint Charly mussten, um dort mal in den Osten zu gucken. Ich fand das pervers.

      Wenn ich Osten sehen wollte, sind wir nach Leipzig gefahren, das hat mir gelangt, verkommene Fassaden, trübsinnige Menschen, Schlange stehend vor einer Reparaturannahme mit Elektroartikeln unterm Arm, die zu fotografieren ich mich dann doch nicht traute. Immer nur tsch, sei doch ruhig, was redest du nur… und ich redete laut, im neuen Rathaus, in der Straßenbahn, auf der Straße, das tschhhh meiner ängstlichen Schwägerin missachtend.

      Ich hab’s nicht verstanden, wieso sich Menschen 40 Jahre lang die Klappe verbieten lassen, nicht aufbegehren, sich abfinden, sich irgendwie durchs Leben schlagen, nur daheim unter guten Freunden mal offen sprachen oder ganz konspirativ in die Pfeffermühle gingen, weil da, je nachdem wer von der Stasi in der ersten Reihe saß, man kannte die Pappenheimer, das vorgesehene Programm gegeben wurde. Ein Schulfreund meines Mannes gehörte zum Ensemble. Ich habe dort herzhaft gelacht und draußen wieder pssssttt…

      Und nun haben wir dieses pssssssssstt hier, es ist nicht zu fassen und ich sehe nicht ein, dass ich meine Klappe und mit meiner Meinung hinterm Berg halte.

      Wenn ich mir dazu die Hände der ulvF ansehe (jemand weiter unten empfahl, mal danach zu kugeln, ich hab sowas in meinem Fundus), kommen mir Mahlzeiten hoch, die ich längst verdaut glaubte
      https://s6.postimg.org/s2mtvalkh/merkelh_nde.jpg
      und sowas erzählt uns, wir sollten uns integrieren.
      Die Frau hat doch nicht mehr alle Tassen im Schrank.

    • Sorry, jetzt hab ichs
      @Pérégrinateur

      Wenn ich auch Plenzdorf nicht gelesen habe, isses nun klar.
      Es ist wirklich erstaunlich, wie freizügig heute etliche hauptsächlich nach rechts verschoben werden, Ecken, in denen man sich selbst nie verorten würde. Der Don ist ja nun lt. Gutachten auch rechts, er verortet sich links der SPD, also was solls.

      Ich weiß, wo ich stehe, was ich früher gewählt habe, aber ganz bestimmt nun nicht wählen werde. Es wird darauf hinauslaufen, dass ich die nächsten Wahlen ganz einfach verpennen werde. NRW, Schreck lass nach, tut er aber nicht, denn Kraft, Löhrmann, Laschet sind der versammelte Albtraum schlechthin, BT-Wahl steht das Ergebnis doch fest, also ohne mich.

  41. Titel eingeben
    Nun, ich habe in der DDR meine Jugend verbracht, mein damaliger Schwiegervater war OibE, Offizier im besonderen Einsatz. Ohne Uniform, aber selbstbewußt und stolz darauf, für den Nachrichtendienst zu arbeiten. Ungefähr die Abteilung, die Steinmeier unter Schröder hatte. Alice ist es bei Holm, habe ich jemanden in der Uniform der Stasi vor mir, ist alles klar. Das mit dem Denunziantenpack wie „Victoria“ gleichzusetzen tut ihm Unrecht. Ansonsten ist dieser Senat natürlich, wie wie auch diese Koalition, eine erwartete Katastrophe für die Stadt.

  42. “The problem with socialism is that you eventually run out of other people's money.”
    Es ist, wie es ist-

    Das Biotop Berlin mit seinen Westflüchtigen, IMs, Wendekadern, Stasiletten und in der Wolle gefärbten Stalinisten – Was soll da schon anderes rauskommen.

    Es scheint ja noch genug Substanz da zu sein von der sich parasitäre politischen Bewegungen mit bizarren Ansichten ernähren können.

    Mit der gut stalinistischen Direktive – 1/3 erschiessen, 1/3 einsperren und 1/3 laufen lassen – hätte man sich nach dem Anschluss der BRD viele Kader mit Familientradition vom Hals halten können.
    Ein strammer Sozialist hätte das sicher verstanden, hätte er ja auch nicht anders gemacht, mit dem Klassenfeind.

    A la longue sind die eh alle tot, und irgendwann wird die Subkultur aus harten Drogen, weichem Regieren, geduldeter Kriminalität, altem und neuem Extremismus aussterben; ob das nun 12, 40 oder 80 Jahre dauert.
    Wer auf Meth ist, erlebt nicht die Einschulung seiner Enkel, auch wenn andere seine Party mit Steuergeld bezahlen.

    • Wie auf Schienen
      Schon seit Jahren kümmern sich die öffentlich-rechtlichen Medien beflissen um Weisheiten und Empfehlungen von SED-Nachfolge-Vertretern. Wagenknecht und Lafontaine als Neo-Stalinisten waren in jeder zweiten Talkshow aus Maischberger-Illner Machart vertreten. Sie waren von Staatssendern aufgerufen, den ewigen Nonsens der Überlegenheit sozialistischer Systeme zu ventilieren und die üblichen linken Pseudo-Humanitätsphrasen zu verbreiten.

      Von den Grünen mit ihren maoistischen Ursprüngen teilweise supportet. Nebenbei mit kleineren amüsanten Bruchlinien: Maoisten können Stalin nichts abgewinnen. Die Grünen sind daher logischerwise kontra Putin, während die Linke diesen Despoten als getreuen Nachfolger seines Vorbilds schätzt.

      Der späte Sieg Honneckers hatte sich schon abgezeichnet. Alles, was heute passiert, wurde propagandistisch gründlich vorbereitet und war in den Grundzügen schon lange erkennbar.

  43. ja, ja, Berlin
    Nun ist nichts mehr beiläufig zu lesen von Genre-Bildern im Stadtpalais, von Rodeltouren im Voralpenland und von feinen Lebensarten in Italien. Es passiert bei der Ämterverteilung etwas nicht ganz Unalltägliches – nicht etwa, dass ein ehemaliger SA-Mann zum Bundespräsidenten gewählt worden wäre – und die ganze aufgestaute Frustration kocht über.

    Als ich Mitte der 1980er Jahre, unter Einfluss, begann, die FAZ zu lesen und mich allabendlich auf die Lektüre freute, störten mich zuallererst die Karikaturen eines Zeichners, dessen Name wohl Behrendt war, bei dem in jeder Zeichnung schwarzer Rauch vorbeizog und der möglicherweise die Grundhaltung der Zeitung, die ja ansonsten bestens lesbar und fundiert berichtete, widerspiegelte. Doch die mitteilfreudigen Leser hatten es in sich: Zuerst die Todesanzeigen der jungen Offiziere, die am Kursker Bogen das Vaterland verteidigten und dabei fielen, dann noch viele Leserbriefe, die nicht müde wurden, nachzuweisen, dass der Krieg Deutschlands gegen die Sowjetunion reine Vorwärtsverteidigung war. Zeitung und Leser aus zwei Lagern? Oder doch Tarnkappe und offenes Visier?

    Hat sich etwas geändert? Sind es unter anderem dieser Blog, bei dem die Zeitung die Leser animiert, die Sau rauszulassen?

    Ich zog Anfang der 1970er Jahre nach Westberlin (meinen Wehrdienst in einem fremden Land leistete ich davor) und lebe da noch immer. Sagten wir früher in gewissen Kreisen etwas Kritisches, hiess es gleich: „geh’ doch rüber“. Ich blieb im Westen.

    Ich bewundere die Menschen, die für ihre Rechte in der DDR kämpften, dabei viel riskierten und bin glücklich, dass ich mit einigen von ihnen befreundet bin.

    Dass die Demokratie Positionen auch für Menschen bereithält, die man ablehnt, ist das Wesen der Demokratie.

  44. Tägliche Erinnerung
    Wenn man hier so am Rande der „großen “ Stadt all den Unsinn lesen muß, den die Herrschaften von R2G in selbiger so verzapfen, fällt mir häufig ein „Vorwendewitz“ ein, der schon damals nur bedingt zum Lachen war.
    Kommt ein Bürger ( so wurde man damals genannt, nicht etwa “ Genosse“ ) ins Volkspolizeikreisamt.
    „Ich möchte ausreisen ! Hm, wenig Begeisterung hinter dem Schreibtisch. Wohin denn ?
    Na, in die DDR !
    Hä? Da leben Sie doch !
    Nein, das ist die Falsche !
    Wie ? Was ? Die Falsche ? -Kurze Diskussion- Also nun mal ehrlich, Bürger, wohin wollen Sie ?
    Na, in die DDR, die täglich im ND steht ! “

    ND- Neues Deutschland, stramm System treue Zeitschrift, die bis 5 nach 12 noch vom Sieg des Sozialismus träumte. Darf man heute mit allem gleichsetzen, was sich üblerweise deucht, politisch korrekt zu sein. Nur so als Erklärung für jene Zeitgenossen, die dem im Osten lebenden Menschen ein so kurzes Gedächtnis zu trauen, das es mich immer wieder erstaunt. Wer hier den rasanten Ablauf des DDR-Untergangs erlebt hat, der versteht die Angst der etablierten Alt-68 ziger Genossen , wenn sie ihre Felle davon schwimmen sehen. Ich hoffe sehr, es dauert nicht 15 Jahre bis zu einer Änderung in diesem Land und es geht so friedlich ab wie 1989 ! Allein, mir fehlt der Glaube, für das Eine wie das Andere.

    Machen Sie weiter so, verehrter Don, es ist immer wieder eine erfrischende Lektüre.

    • Na so schlecht ist dieser Witz nicht, sondern eher bedrückend treffend!
      Und leider könnte man ihn genauso heute wieder erzählen!
      In den Merkelzeitungen, dem Staatsfernsehn… sieht die Welt zwar nicht rosiger aus (giftigste Feinstäube, Horden von nazis, die Nachts den Asphalt auf den Straßen heißlaufen, ABER keinerlei Kriminalität durch welche, die nicht schon länger hier sind. .)
      Man weiß ja nicht wirklich, ob man lieber in diesem Land oder in Merkels Land leben möchte, zumal dieses Land Merkelland ist!

  45. @Don Alphonso, 8. Dezember 2016 um 21:30 Uhr: „Nicht die FAZ.“
    I beg to differ. Das Gejaule und Gewinsele im Mutterkutter wg. der Abschaffung des zersetzenden Doppelpässlerunwesens war kaum zu ertragen. Schlimm, was aus dieser Zeitung geworden ist.

  46. Die Linke, nun ja, wenn juckt's
    Sicher hat ein Linkenpolitker mal irgendwann etwas Kluges gesagt, aber was man von denen üblicherweise hört, ist ohne Sinn und Verstandl Weder wundert, noch erschüttert mich die Ernennung eines Dings zum Bums. Die würden auch ihren Armutsforscher Butterbrot o.s.ä. zum Wirtschaftsminister, Kompetenz ist bei denen völlig nebensächlich. Da Änderungen in Deutschland üblicherweise nicht durch Einsicht, sondern durch Katharsis bewirkt werden, kann es uns nur recht sein, wenn die so viel Knalltüten wie möglich in Position bringen.

  47. Miliö und Milieus
    Aufschlussreiche Berliner Milieustudie.

    Der Zoom auf die nicht zu verbergenden Peinlichkeiten und Eiterbeulen im lokalen Bereich lässt gelegentlich sichtbar werden, was im Wimmelbild der nationalen und europäischen Politik unbemerkt bleibt: der Vormarsch der Marxisten, die sich nach der historischen Delle 1989 inzwischen ordentlich gerappelt haben, an zahlreichen Schaltstellen sitzen und einen überproportional großen Einfluss auf den gesellschaftlichen Diskurs ausüben.

    Dieser Einfluss zeigt sich auf zahlreichen Gebieten, sei es in Fragen der Familienpolitik, in Bildungs-, Umwelt-, Wirtschafts- und Energiebelangen und auf Feldern, die sie ganz nach ihrem Gutdünken bestimmen und als Agitationsfelder erst geschaffen haben: die mit der Gender-Politik betriebene Entfremdung der Geschlechter z. B., verbunden mit der diffamierenden Abwertung der Familie und ihrer Rolle bei der Kindererziehung.
    Nicht zu übersehen auch die Agitation in dem praktisch alle Gesellschaftsbereiche erfassenden, religiöse Züge offenbarenden Ökologismus. Ein verführerisches Angebot, hauptsächlich an junge Idealisten gerichtet, die sich mit gläubigem Furor in einen „Kampf“ werfen, bei dem es – wie immer – um nichts weniger als um die Rettung der Welt geht.

    Wer nur die Bundespolitik betrachtet, hält das Gewicht der marxistischen Kräfte für relativ unbedeutend – und übersieht dabei möglicherweise die feinen aber nicht unbedeutenden Verschiebungen der Machtverhältnisse im Bundesrat.
    Richtet sich der Blick auf die Kommunen und Länder, zeigt sich eine zunehmende Partizipation an den lokalen und regionalen Machtzentren.
    Eher übersehen, von den Medien kaum thematisiert, aber wesentlich bedeutsamer die Marxisten (auch die jesuitischen) an wesentlichen Schaltstellen in der EU und in internationalen Organisationen. Stellen von beträchtlicher Macht, für deren Besetzung oft keine Wahlen vorgesehen sind und die keiner demokratischen Kontrolle unterliegen.

    Wer nicht genauer hinguckt, wird diese Einschätzungen für VT halten. Wer darüber redet, landet in der rechten Ecke.
    Viele mögen sich damit gar nicht erst auseinandersetzen, im einfältigen Glauben, wir lebten heute in „postideologischen“ Zeiten und – nach dem angeblichen „Ende der Geschichte“ – in einer Art politischem Elysium, dessen Friedhofsruhe nun freilich Trump, die Brexiteers, die AfD, der FN und andere mit Gepolter stören. „Populistische„ Restzuckungen eines politisch gelähmten Volkes, das über seine Geschicke kaum mehr selbst bestimmt.

    Dem feineren Gehör bleibt das schrille Triumpfgeheul bei der Abwahl der FDP in Erinnerung. Der einsichtige Grund für die Ausgelassenheit: Koalitionen Mitte-Rechts würde es auf längere Zeit nicht mehr geben.
    Unvergessen auch die Kita-Debatte und die gehässigen Auseinandersetzungen um die „Herdprämie.
    In relativ kurzer Zeit und von den Medien verständnisvoll begleitet, wurden grundlegende Wert- und Lebensvorstellungen Stein um Stein geschliffen.
    Nachdem gar die Wehrpflicht abgeschafft war (durch die blauäugige Fehleinschätzung einer völlig desorientierten CDU/CSU), sieht sich auch der Nationalstaat von den Internationalisten vermehrt als überflüssiges Relikt angegriffen und zeigt da und dort bröckelnd durchaus Tendenzen zur Selbstaufgabe.

    An diesem Punkt der Selbstentäußerung scheinen die Bürger aufeinmal aus ihrer Lethargie zu erwachen. Sie begreifen zwar nicht, was genau vorgeht, aber sie mögen die vor ihren Augen sichtbar werdenden Änderungen nicht und suchen im Rutschen nach Halt und Alternativen.

    Der Blogbeitrag weckt in diesem Zusammenhang eine Reihe Fragen, darunter die vielleicht spannendste: wie bitte soll sich Bayern dem Sog der geschilderten Entwicklung entziehen?
    Ist heute eine R2G-Mehrheit ähnlich undenkbar wie vor einem Jahr der Sieg Tumps bei den US-Wahlen?

    Die feine Klinge des Hausherrn, laut Selbstauskunft politisch links der SPD zu verorten, wird den Siegeszug des dialektischen Materialismus durch Ämter und Parlamente kaum verhindern. Da müsste schon der Zweihänder geschärft und gezogen werden.

    Wieder mal „Freiheit statt Sozialismus“ und
    „Aus Liebe zu Deutschland“ ?

    Willy Brandt damals: „Die Entweder-Oder-Propagandisten der Rechten werden es nicht schaffen, Freiheit gegen Sozialdemokratie auszuspielen. Und auch die Götzenanbeter auf kommunistischer Seite werden die Bürger nicht täuschen können. Ihr angeblicher Sozialismus Marke DDR hat mit Freiheit soviel zu tun wie der Ochse mit dem Klavierspielen“

    • Toll, Herr Malte ! Selten gelesene, analytische Schärfe,
      gepaart mit umfassender Darstellung der ganzen Politikfelder, nach Inhalten und Regionen, bis in den internationalen Bereich, etwa EU, der heute zu viel Macht mit Null Können verbindet.

      Hut ab, um nicht wie ein bayerischer Unteroffizier zu Königs Zeiten zu französeln .

    • Bitte mal nachlesen ....
      … was das Wort „Diffamierung“ bedeutet. Dann bitte nur ein Beispiel geben, inwieweit „Gender-Politik“ (btw.: Was soll das eigentlich sein?) eine „diffamierende Abwertung der Familie“ darstellt. Danke!

    • @ mikefromffm
      Diffamierung?
      Tja, wenn das Wort Ihnen Rätsel aufgibt, sind Sie wohl Berliner Neuabiturient. Bei solchen und ähnlichen Verständnisproblemen: Duden zulegen oder einfach googeln.

      „Duden“? > http://www.duden.de
      „Abiturient? > https://de.wiktionary.org/wiki/Abiturient

      Auch googeln und Lesestoff besorgen: „Familie als Keimzelle des Faschismus“.

      Genderpolitik?
      S. oben unter Diffamierung, ansonsten evtl. hier …
      http://www.fu-berlin.de/sites/gpo

      oder unter dem Synonym „gender mainstreaming“

      „Synonym“?
      „Keimzelle“?
      „Faschismus“?

      Allet Bahnhof?!?

      Ah googeln/trollens eahna weida!

    • @Malte
      Ach ja, warum sachlich bleiben, wenn es auch beleidigend geht. Viel Spaß noch in ihrem Paralleluniversum. Obwohl, wenn man sich ihren Beiträge so durchliest … Für Spaß scheine sie zu viel Schaum vor dem Mund zu haben. Wütens weiter!

    • Schöner, klug geschriebener Artikel ...
      …würde aber in Bezug auf Marxisten in internationalen Organistionen eher den Begriff One-Worlder verwenden, vor allem in der sozialistischen EU-Bürokratie.

      Lassen Sie sich bitte durch Kommentare wie der von Kratel nicht beeindrucken. Demonstrierter Scharfsinn provoziert heute – im Lichte der immer deutlicher zu Tage tretenden breiten Bildungs- und Wissensmängel – bei den weniger Begabten unter uns schnell die dumme Wut der intellektuellen Hilflosigkeit.

  48. Titel eingeben
    Wieso sollen die „Alt-68er“ alles verbockt haben? Nach meiner Erinnerung ist von denen (Berlin-West 1969 bis 1974) nicht ein einziger an die Futterkrippen des Staatsapparates gekommen. Wer in Berlin etwas werden wollte, musste stramm rechts sein. Also SPD oder CDU. Das Stamokap-Gelaber der Jusos war vor allem der erfolgreichen Vermeidung eines Sachkunde-erwerbs geschuldet. Was ist oder war denn an Riebschläger, Momper, Landowski oder Wowereit denn links? Oder an Fischer oder Trittin?
    Das Linke wurde in der Alt-BRD durch das KPD-Verbot dezimiert. Für die nächste Generation war der Radikalenerlass vom lieben Willy da. Das Entsetzen über die PDS im Osten war ja bei den West-Reaktionären groß, was machen wir bloß mit diesen Mauerschützen und Stalinisten? Dass die DDR auch Wissenschaft betrieb, zum Beispiel in der Wirtschaftsgeschichte deutlich präziser war als der Westen (z.B. Mottek, Becker, Schröter und Kuczynski), wird heute gern unterschlagen. Dafür gibt es heute Wissenschaft im Stile von Prof. Dr. Samuel Salzborn, der alles und jedes heute als anti -zionistisch/semitisch/israelitisch verordnet. Und er hat festgestellt, der D.A. gehört in die rechtskonservative Ecke. Und die Linken, außer Petra Pau sind auch alle anti…
    Habe ich gelacht, als ich heute des Professors Elaborat gelesen habe. Das gilt heute als Wissenschaft. Ich schlage vor, das Kommentariat sucht eine technische Universität, die dem Don Alphonso den Dr. Ing E.h. andient wegen seiner wissenschaftlichen Studien über Fahrradgetriebe unter extremen Einsatzbedingungen. Das ist wenigstens etwas Handfestes. Und nicht so ein Labergedöns von einem habilitierten Prollitologen.

    • Was war das denn...
      Also zunächst als notwendige Klarstellung: die „KPD“ in der Bundesrepublik der 50er war ein knallhart stalinistisch geführter Verein, bezahlt aus Moskau und Ost-Berlin und logistisch unterstützt vom Auslandsgeheimdienst Ost-Deutschlands.. – soviel für die „unschuldigen Leser“, die dann vielleicht Ihr Elaborat besser verstehen können (Details in öffentlich zugänglichen Akten/ Unterlagen nachlesbar..).
      Wieso sich diese KPD als „Linke“ dargestellt hat, und das heute nach mehrfacher Umbennung der SED auch wieder versucht, ist mir schleierhaft – das ist doch in der Außenwirkung nur lächerlich… (mal drüber nachdenken!).
      Lese ich in Ihrem Text: „Nach meiner Erinnerung ist von DENEN (Berlin-West 1969 bis 1974).. und betrachte das restlich Elaborat habe ich zwei Anmerkungen:
      Ich war einer von „denen“.., und was wir dachten wird sich ihnen nie erschliessen.., der Stil ihrer Einschätzung erinnert mich aber an Kommentare diverser Stasioffiziere zu IM- Berichten, die wir (fein zusammengeheftet) 1992 einsehen konnten… – es war, gelinde gesagt gruselig..
      Sie sind offensichtlich extrem verbittert – es steht ihnen frei aus dieser heutigen „schlimmen Umgebung“ auszuscheiden..

    • Ich-AG und Du-AG
      So 68 wie Gerhard Schröder.

  49. Geschichtsschreibung
    Könnte es sein, dass „die offizielle Geschichtsschreibung“ irrt? Dass „friedliche Revolution“ nur das Medienspektakel war, in dem sich vorübergehend einige (mehr oder weniger vergessene) Protagonisten inszenieren ließen, während derweil das Pleiteunternehmen DäDäÄrr seine Angestellten ins „Rette sich wer kann“ entließ, mit der Maßgabe, erst kommt das Fressen („Hauptsache, wir werden übernommen!“), dann kommt die Moral? Der Karriereopportunismus Ost funktionierte im Westen prima, Ex-Stasis, Ex-Vopos, Ex-NVA-Offiziere waren durchaus in Unternehmen integrierbar – und für den politischen AnGestellten gab’s die PDS, später Linkspartei. So weit, so sozialkonform. Aber der Mensch lebt nicht vom Brot allein. Abgesehen von einem nachhaltigen Gefühl, zu kurz gekommen zu sein – einer Art Phantomschmerz der amputierten Bessermenschlichkeit aus Zeiten des „Arbeiter- und Bauern-Staates“ -fühlen sich manche Opfer der deutschen Einheit 1990 längst wieder berufen, sich höheren Zielen zuzuwenden. Links und Grün bieten sich an. Wer gar nicht zufrieden ist, hat noch die AfD, dort darf er sich von Herzen zu kurz gekommen fühlen. Für Nachwuchs ist gesorgt, Krise ist in einer Demokratie immer, in einer zwischen Anspruch und Vermögen taumelnden Hauptstadt wie Berlin sowieso. Es bleiben ein paar Landstriche mit gut verwurzelten Traditionen, wo „leben und leben lassen“ demokratische Tugenden hinreichend grundiert – dort hat Propaganda von Lechts und Rinks weniger Erfolg. Kader aus der Mielke-Schmiede bleiben zumindest unauffällig – und das erinnert an ein Erfolgsrezept der Bundesrepublik zu Zeiten von Konrad Adenauer.
    Der Leninismus höret freilich so wenig auf wie das Drucken von Blüten.

  50. Nein, ein Stasi-Kader hat in Deutschland ÜBERHAUPT keine
    Position zu bekleiden, außer Hof fegen, wenn er das denn brav macht.
    Das gilt für Holm, Gauck, Merkel, und wie sie alle heissen .

    So interpretiert man den Gesetzgeber des Grundgesetzes richtig.

  51. Was schreibt denn Altenbockum auf der dunklen Seite für eine Schmonzette
    unter ,, Die neue Partei“ ?

    FAZ rüstet sich als Wahlkampfpropaganda-Blatt einer Merkel-Transatlantiker-NSA-Kahane-Stasi Allianz gegen Bürger ?

    Schwindende Leserzahlen nicht schwindend genug, wenn es dem Esel zu wohl wird…

    Wer in der Illusion der eigenen Wichtigkeit zuviel trötet, hört nichts mehr, sieht nichts mehr, kriegt die Realität nicht mehr mit.

    Aber als Schmunzelblatt ist mir die FAZ nicht lustig genug, und NUR wegen der Todesanzeigen……

    Zeitungsleichen bilden die Totenpresse.

    Nur der ÖR wird grundlos, aber strafbewehrt zwangsbeatmet.

    Statt dass man das Budget an die Qualität des Programms anpasste, sprich den Lampenladen dicht machte.

    Aber, Mane takel ufarsin, private Medien sind sterblich.

    Letzte Spur Insolvenzakte.

    • Die treten dem Don mit diesem Artikel in den Arsch!
      Das ist CDU LIVE, vorn KONSERVATIV blinken und nach der Kreuzung LINKS abbiegen. Hallo Chefredakteure, habe immer im Ausland für gutes Geld FAZ, ca 200 EUR im Jahr, gekauft und intensiv gelesen.Was soll das ???

    • Titel eingeben
      Genau das hatte ich mich auch gefragt, als ich stirnrunzelnd diesen Text sah. Das Exemplar landete diesmal nicht auf dem Kassenband, sondern blieb im Regal liegen.

  52. Noch so eine Personalie: Vom Außenministerium, wo sie kein Kopftuch tragen durfte...
    Sehr geehrter Don,

    noch eine schlimmer Personalie, wenn man hin und wieder mal Tilo Jungs Fragen bei der Bundespressekonferenz sah:

    http://www.tagesspiegel.de/politik/berliner-staatssekretaerin-sawsan-chebli-15-jahre-staatenlos/14951140.html

    Dem Tagesspiegel geht es dreckig, wie durchsickert, und da will man wohl noch schnell die Kurve bekommen? Noch so eine Story, die überall vernommen werden wird (neben der über die vielen von der Türkei kontrollierten Lehrern, die Türkisch und „Heimatkunde“ unterrichten – in 150 Berliner Schulen und in 60 Hamburgern, wobei die dort auch noch alle Kosten tragen: http://www.tagesspiegel.de/berlin/tuerkischer-konsulatsunterricht-in-berlin-erdogans-lehre-an-deutschen-schulen/14948592.html )

    Wer mal sah, wie die Tilo Jung geantwortet hat. Die ist echt ganz gruselig!!

    Wie in den USA sind manche Aufsteiger (so ja viele in Clintons Team) besonder skrupellos.

    Kommt nach dem Artikel auch aus einem sehr religiösen Elternhaus und ist bei den Jungmuslimen, die hierzulande als fast demokratie-fördernd dagestellt werden (wer sich mal ansieht, wer das gründete und wie wenig die bisher schafften: Das ist ein fast leeres Projekt, geeignet nur als Sprungbrett in Politik und Medien. Habe mir das neulich wegen einer andere Personalie angesehen: Dort hat u. a. jemand versucht die Angebote muslimischer Jugendarbeit zu vernetzen. Schlampig gemacht, kaum aktualisiert. Auch fragwürdig, weil die eher gern unter sich bleiben, meist untereinander spinnefeind sind und anders werben, als ausgerechnet auf Deutsch).

    Klappt ja:

    „Die vehemente Verteidigerin des Kopftuchs verzichtet nur deshalb auf das Stück Stoff, weil sie dadurch Nachteile bei ihrer politischen Karriere befürchtet.“

    Ja, all die Randständigen haben nur eine erhöhte Chance auf Jobs: Mit bestimmten Hintergrund. Angefangen von Piraten, die nicht nur bei den Linken sind, sondern wo der ehemalige Bundesvorsitzende – nun bei der „Verräterpartei“ SPD, erstmals eine Gegendarstellungspflicht für private Blogger durchsetzte (und die sind nicht, wie viele Journalisten, durch große Rechtsabteilungen abgeschirmt. So kann man Leute bedrohen und paralysieren, denn die Abwehr von Abnahmungen und Unterlassungsforderungen usw. ist enorm zeit- und nervenraubend, aufwendig und teuer – und passt sicher denen, die bestimmte Themen und Stimmen aus dem Diskurs halten wollen). Bis hin eben zu lauten „Feministinnen“ (die merkwürdigerweise nichts zu dem Tritt auf der Berliner U-Bahn-Treppe sagten) und dem hier Beschriebenem.

    Dazu gleich noch was, aber erst noch zu der hier genannten Personalie aus dem Tsp.:

    „Im Wahlkampf warb der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD) offensiv um Muslime. Es gebe in der Stadt „eine sehr selbstbewusste muslimische Mittelschicht“, die ihre Religion offen leben wolle, sagte er. Seine neue Staatssekretärin vertritt nun auch diese Gruppe.“

    „Seine neue Staatssekretärin vertritt nun auch diese Gruppe.“ – Sic!

    Als ob man seine Religion nicht offen ausleben könne!! Können doch die Buddhisten, Christen und Juden und was auch immer auch.

    Was wollen sie denn noch? Kopftuch tragen in der Bundespressekonferenz?

    (dagegen ist ja wohl nun auch Frau Merkel, die eben auf dem Bundesparteitag sagte: „Liebe Freunde, zur Wahrheit gehört auch, manchmal hat man den Eindruck, dass auch einige die schon immer hier in Deutschland leben, dringend einen Integrationskurs nötig hätten.“- was für eine Provokation, wenn man den Hintergrund kennt. Gleich anschließend hat sie noch den im Internet Agierenden mit dem Staatsanwalt gedroht. Und dazu wird gelacht und geklatscht..?)

    Ich will einen säkularen Staat! Und nicht solche Scharfmacher, die einigen hier suggerieren, man könne sich nun hier alles erlauben.

    Zu den Stasisache: Ja, es war ein Repressionsapparat, zu dem Egon Bahr sagte: Die Nazis haben Berge von Leichen hinterlassen, die DDR Berge von Akten. Man hat nur den Eindruck, dass an der Stasi abgehandelt werden soll, was man bei den Nazis nicht hinbekam, die massenhaft im Bundestag saßen und in allen Gerichten und Ministerien. Der BND ist quasi in NS-Deutschland gegründet worden (Organisation Gehlen – es gibt da gruselige Details aus den 50ern; skurril nur, weil Gehlen vor Moskau ja so versagt hatte).

    Wir sind ja jetzt 25 Jahre weiter. Mord verjährt nach 30 Jahren und es war ein langer Kampf durchzusetzen, dass NS-Taten länger verfolgt werden könnten (wobei es ja da diverse andere Strafverfolgungshindernisse gab).

    Nun können Sie ja sagen, der o. G. wäre ein Beleg, dass sich solche nicht verändern würden. Aber wenn nun so einer so lange unbescholten als Demokrat gelebt hat? Wie lange soll man ihn dann noch wegen reiner Angehörigkeit bei der Organisation (es geht ja nicht um eigentliche strafbare Handlungen, die weit weniger ermittelt und noch viel weniger verurteilt wurden, als alle Annahmen und Propaganda nach der Wende es suggerierten) Rechte nehmen? Der soll ja wohl deswegen nach Ihren Worten für immer von solchen Posten ferngehahlten werden können (was auch seine Karriere und seinen Verdienst betrifft und damit seine Sippe). Wie lange? Für immer?

    Viele DDRler sind, auch wenn niemand den ich kenne die DDR wieder haben will, unzufrieden über diese Doppelstandards.

    Frau Kahane hat 8 Jahre intensiv geplaudert, wie über ihre Stasi-Arbeit zu lesen ist. Sie hat mit hohem Belastungseifer über all und jeden berichtet – bzw. ist über andere hergezogen bzw. hat t. w. übel über andere gehetzt bei der Stasi. Das sind konkrete Taten.

    Viele DDRler lachen auch, wenn Felix-Leute Stasiverpflichtungen angedichtet werden. Denn den Wehrdienst im dortigen Wachregiment – das war im wesentlichen wie Objektsicherung wie durch die Polizeireserve usw. – konnten sich viele nicht aussuchen. Dazu wurde einberufen. Gut, das ist bei dem Obigen anders, bei dem sich eher „Helden wie Wir“ von Brussig empfiehlt, das bisher beste Buch und

  53. Kirche im Dorf lassen
    Holm ist linksextrem. Er verfügt über keine relevante Verwaltungserfahrung und ist zwölf Jahre nach seiner – von der Rosa Luxemburg Stiftung finanzierten – Promotion immer noch wissenschaftlicher Mitarbeiter und natürlich nicht habilitiert. Das ist kein eindrucksvolle Resümee, aber in der Politik nicht ungewöhnlich, sondern ganz normal. Dass Holm mit 19 zur Stasi gehen wollte, passt zu dieser Biographie, ist aber als Jugendsünde abzuschreiben.

    In Berlin gibt es nun mal eine linke Mehrheit, die solche Leute toll findet und die deshalb gewählt wird. Niemand zwingt Sie, da zu wohnen oder zu arbeiten. Es ist ein grosser Vorteil des föderalen Systems, dass man sich da niederlassen kann, wo es einem kulturell am besten zusagt. Als bürgerlicher Savant oder als Ingenieur mit Familie geht man halt nach München, als Möchtegern-Revoluzzer nach Berlin.

    • ...natürlich nicht habilitiert
      wie war das noch mal?

      Promotion, Habilitation, Rehabilitation, Resozialisierung.

      In diesem Fall dient die neune Tätigkeit als Maßnahme zur Resozialisierung. Danach kommt die Rehabilitation in einer geeigneten Einrichtung mit dem Ziel einer späteren Habilitation.

      Ups…. zwölf Jahre nach seiner – von der Rosa Luxemburg Stiftung finanzierten – Promotion immer noch wissenschaftlicher Mitarbeiter…

      Ich wusste gar nicht das man Promotionen kaufen kann.
      PS: Galt die Finanzierung als Kredit den er zurück zahlen muss oder war das eine Schenkung oder ein Bestechungsgeld ;-)

    • Käufliche Promotionen
      Herr Keller, aber das ist ein ganz anderes Thema. Wirklich, ganz anders.
      Und, nein, ich will davon nicht anfangen. Wirklich nicht. Auch, wenn es noch so schwer fällt … .
      Aber hier nicht!

      Ich gehe davon aus, Sie kennen sich aus im Geschäft? Dann wissen Sie, dass man sowieso nicht promovieren kann. Man wird promoviert. Und das Geld gibt es dann als laufende Hilfe zum Lebensunterhalt, das ganze dauert ja einige Jahre, und eigentlich ist es immer schöner und besser, wenn man nicht allzuviel arbeiten muss wegen Geldverdienens.

      Vielleicht muss er ja zurückzahlen, und da kommt das Salär eines Staatssekretäres zu Pass.

  54. Wirklich ??? Das ist das Problem ???
    Was genau hat die Stasivergangenheit mit dem eigentlichen Problem zu tun?

    “Bei uns auf dem Land wäre das ein Vulgärsozialismus auf Kosten der Allgemeinheit, die für die Versorgung mit billigem Wohnraum entweder durch Steuern oder mit langfristiger Verschuldung zu zahlen hat – und das für einen Personenkreis, der später oft genug als Fehlbeleger günstigen Wohnraum blockiert.“

    Um ihrer Klientel Vorteile zu verschaffen haben alle bisherigen stasifreien Regierungen nur unzureichend „Sozial“-Wohungen gebaut und sich dann geweigert Fehlbeleger zu feuern.
    Und sie nennen solche Zustände, und ich hoffe nur in der Funktion einer Kunstfigur, „zuerst eine Frage der Integrität auf Basis jener Moral, die jenseits der DDR die Grundlage des Staates ist”?

    Haben sie als Vermieter etwa Angst vor einer möglichen Regierungs-Beteiligung von Leuten die nicht mehr nur von den üblichen Stammtisch-Deppen als links bezeichnet werden, also den Merkel&Co Regierungen, sondern tatsächlich rationale linke Politik machen könnten?

    Ich weiss nicht, ob man einen Kasperl, den ich nicht kenne und von dem ich nur weiss, dass er vor 30 Jahren mal bei der Stasi war, auch 2016 nicht für ein solches „Amt“ geeignet ist. Das erinnert mich an die Kritik an Günther Grass vor einigen Jahren….
    Ich kann mich noch daran erinnern, dass unzählige Nazis relativ problemlos die Zukunft Deutschlands nach Krigesende im Bundestag mitgestaltet haben.
    Wenn der Mann in der Jetztzeit für eine SINNVOLLE Korrektur auf dem Wohnungsmarkt sorgt, aus welchem Grund sollte er nicht bleiben? Ist die Stasi das eigentliche Problem, alle anderen waren Gut-Menschen?

    „Bei uns ist, unabhängig von der politischen Ausrichtung, die Erkenntnis weit verbreitet, dass man Kosten erst einmal erwirtschaften muss.”

    Also ich kenne welche, und wenn man den Informationen trauen kann, so ist es die überwiegende, also 75%ige Mehrheit der Besitzenden, die haben ihre Lebenskosten keineswegs erwirtschaftet, sondern geerbt! „Wohnraum für Flüchtlinge” ist nämlich nicht das Hauptproblem jenes Herrn oder gar Der Linken, sondern Wohnraum für ganz normale Bürger.

    „Die einen wollen Hausbesetzungen und betrachten Dealer als Partner.“

    Hausbesetzungen existieren, wenn Regierungen zulassen, dass Investoren aus offener Habgier Wohnraum verfallen lassen, oder sogar durch bezahlte Leute demolieren lassen, um die Bewohner zum Auszug zu zwingen. Dealer existieren in Ländern wo das Volk Regierungen wählt die zu blöde sind eine halbwegs intelligente Drogenpolitik zu machen.
    Wollen sie, oder auch die Kunstfigur, uns wirklich weismachen, Polizisten würden dem Treiben tatenlos zusehen wenn da nur wirklich gefährliche Drogen gepusht würden? Die Dealer und die Zustände sind einzig und allein der Inkompetenz der Politiker der 5 Einheitsparteien geschuldet. Es geht mir persönlich am Allerwertesten vorbei, welchen Hintergrund ein Mann hat, wenn er dazu in der Lage ist, den entstandenen Saustall auf SINNVOLLE Weise aufzulösen, denn das durch diese Zustände ausgelöste Leiden durch Drogen ist ungeheuerlich.

    Die Probleme wurden nicht durch die Stasi, sondern durch gewählte Regierungen verursacht!

    • Probleme durch gewählte Regierung - und sonst nichts?
      Sie dürfen sich glücklich schätzen, werter TDV, dass Don Alphonso in seiner Langmut, Liberalität und langen Geduld, Ihnen diese Kritik an seinem Werk unzensiert durchgehen lässt. Wie wären Wahlen von denen, „die schon länger hier leben“ – (sie gehören zu den Glücklichen, die das nicht tun!) – wie wären Wahlen bei diesem unserem Dummvolk denn anders zu gewinnen, wenn nicht mit Hilfe der Spin-Doktoren in Kultur, bei den Medien und in der Werbung? Dass Don Alphonso versucht im eng gesteckten Rahmen als FAZ finanzierter Blogger Mitarbeiter, Entscheider und Funktionsträger regierender Macht zu beleuchten, ist doch mehr als sonst in den Medien zu erwarten ist. Ja mehr noch: Don Alphonso setzt sich wohltuend von Print-Medium seines Brötchengebers ab, welches gegen die schwache Opposition im Land mit Bandagen mit Bleieinlage boxt:
      http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/kriminalitaet/mord-in-freiburg-hass-im-internet-kennt-keine-grenzen-14563061.html

    • Ruhig Blut, TDV.
      Die Antwort vom Gast zeigt doch deutlich, woher der Wind weht. Langmut, Liberalität und lange Geduld würde der wohl nicht mit Ihnen haben. Und träfe es ihn selbst, er würde es nicht verstehen.

      Sarrazins Pamphlete kaufen die, die er am liebsten von jeder weiteren Population ausschließen würde, sie jubeln ihm zu, ohne ihn zu verstehen. Und Knechte wählen eben ihre Herren, ohne zu verstehen, was sie da tun. Anders ist die diesbezüglich stillstehende, wenn nicht gar rückläufige Entwicklung der Menschheit nicht zu verstehen.

      Nachdem es lange gegen die Bundeskanzlerin ging, CDU/CSU mittlerweile aber wieder mehr nach rechts zu tendieren scheinen, sind jetzt wohl die Linken dran. Wenn da am Ende mal nicht CDU/CSU/AfD dabei herauskommt.

    • Holla, die Waldfee ! Also jetzt ,,Stasis REIN'' Herr TDV !
      DAS ist eben die Achtsamkeit, die der nabelzentrierten Selbstgenügsamkeit des ZEN geläuterten Gleichmut atmet .

      Und wertkonservativ wie ein Abschnittsbevollmächtigter seligen Andenkens.

      Es folgen die üblichen Auslassungen zu Stammtischdeppen.

      Aber- es gibt auch echt-linke Deppen.

      Sogar echt-linke Verbrecher.

      Der Zweck, linke Wohnraumpolitik zu betreiben, heiligt alle Mittel, gerade wenn als Nebenprodukt ungeprüfte Rehabilitierung von [ahem. Don] MfS-Mitarbeitern, lockt.

      Dass bedeutende Gruppen von Menschen in einer Demokratie keine Stasis in der Politik, oder sonst an Schaltstellen wollen, ist legitim.

      Wurscht, was gewählt wurde, manches soll unwählbar bleiben.

    • Ist halt so
      Die DDR ist einfach schlecht entnazifiert worden. Die offiziellen Nachfolger der Diktatur wurden sogar ins gesamtdeutschen Parlament eingeladen.
      Anscheinend gibt es bei den von @DA beschriebenen Zuständen eine gewisse Ähnlichkeit zur Nachkriegszeit mit Mengen amtierender Altnazis. Allerdings, insofern fortschrittlicher, war immerhin keine offizielle Nachfolgeorganisation der NSDAP zugelassen.

    • Keine Angst O. Meier (damit nicht der andere Otto meint man rede mit sowas wie ihm)
      Keine Angst, lassen sie die ruhig reden, die Machtübernahme ist noch weit…. Die hier mittlerweile versammelten Geistesgrössen vermeide ich seit 50 Jahren und werde es auch künftig schaffen.
      Ich wende mich ja direkt an Don, und seine nicht-Replik reicht mir durchaus als Antwort.

      Wenn sich der Herr Meyer aus Ing. in den letzten 20 Jahren nicht völlig geändert hat, dann weiss ich was von den Inhalten seines Blogs zu halten ist. Ich rechne es mir sogar ein wenig als Verdienst an, aus den Gast und Mosers hier deren wahre Ansichten heraus zu provozieren….
      Ihre CDU/CDU/AfD Folgerung könnt korrekt sein, schon allein rechnerisch wird es rrg nicht reichen (was ich nicht schlimm fände) und der CDU Nachwuchs kann sicher besser mit Petry als mit Gabriel.

      „Knechte wählen eben ihre Herren, ohne zu verstehen, was sie da tun. Anders ist die diesbezüglich stillstehende, wenn nicht gar rückläufige Entwicklung der Menschheit nicht zu verstehen.“

      Das ist zwar richtig, aber ich befürchte, diesmal ist es sogar noch ein wenig schlimmer. Wenn ich so meine morgendlichen Quellen durchsehe… In der Washington Post lernt man: „The House passed a defense bill last week that included language giving the incoming Trump administration the authority to send shoulder-fired antiaircraft missiles to rebel groups fighting in Syria.” In Syrien kämpfen zwei Rebellengruppen die von den USA, eine vom CIA und eine vom Pentagon, die nicht nur Assad und seine Russen, sondern auch sich gegenseitig bekämpfen. Man braucht nicht viel Fantasie um diese Schwachköpfe mit einer solchen Stinger beim Abschuss eines russischen Flugzeúges zu sehen, und einem Trump der dann darauf „antwortet“.
      Wenn ich an ihn glauben würde, würde ich Gott danken, dass ich das noch erleben darf…
      Die USA stecken dank Obama in einem tiefen Loch und ob Trump da der Richtige ist, Beispiel?: „The facts are that November produced only 9,000 full time jobs, an improvement over the previous month when full time employment declined by 103,000 jobs—another fact that you did not hear about from the presstitutes”, (details bei globalresearch.ca).
      Uff…. Das erinnert mich an:
      https://www.heise.de/newsticker/meldung/Warum-heise-online-derzeit-keine-Links-zum-LG-Hamburg-setzt-3567571.html
      (Sie kennen das hoffentlich, Don? Wäre schade wenn man ihnen ausgerechnet aus solchen Juristen Schwachsinn einen Strick dreht… soll ja in diesem Land vorkommen)

      Was die Staatsausgaben angeht so werden sich sowohl die Flüchtlinge als auch die Sozialwohnungs Suchenden gedulden müssen, denn ausser den Bankenboni Milliarden, den AKW Ausstiegs Milliarden, den VW entstandenen/entstehenden Abgas-Unkosten in den USA, wird man bald auch solche Beträge für die Monsanto Übernahme von Bayer zurücklegen müssen. Mit Washington hat gerade der erste US Bundesstaat Monsanto wegen massivster Umweltschäden durch PCB verklagt…..

      Aber wer hat für sowss schon Zeit? Schliesslich gilt es zu verhindern, dass einer der mit 18 bei der Stasi war, sich mit Hausbesetzern an einen Tisch setzt um eine Lösung zu erarbeiten, wo doch die neuen Don-Fans mit ihren Baseball Schlägern auf Anfrage einer Bundesregierung Seehofer/Petry sofort gelaufen kämen.

    • Ähm – kannten Sie mich vor 20 Jahren?

      Es geht hier um Klarheit. Jemand wird in zig Artikeln als Held dargestelt, der dem SAtaat trotzte. Es gibt da aber ein Detail, das normalerweise nicht unter den Tisch fallen sollte. Und es sicht komisch aus. Es ist absehbar, dass so eine Personalie Staub aufwirbelt, wenn es 2017 zum Lagerwahlkampf kommt. Darum geht mein Beitrag.

      Ich finde nicht jeden Kommentar gut. aber ich finde auch, es wird im Netz zu viel zensiert. Daher lasse ich viel zu, auch wenn es gegen mich geht.

    • Tyler, nun beruhigen Sie sich doch mal
      Also, die AKW-Milliarden werden verrechnet, der Steuerzahler trägt die Lasten der Lagerung und das wird mit den ca. 19 Mrd., die die Energieversorger meinen, bekommen zu müssen, verrechnet, die sind also aus der Endlagernummer raus. Da ein Endlager nicht in Sicht ist, muss uns das momentan nicht stören, die Stromrechnung wird so oder so ständig höher.

      Was VW angeht, ja mei, sollten die Kasper in der oberen Heeresleitung dieser grandiosen Firma weiterhin grandiosen Blödsinn absondern, was zu befürchten steht, müssen erst einmal die Niedersachsen ran und wenn’s hart auf hart geht, sollen die bei VW doch schleckern. Wen juckt’s?
      Da sind dann halt kleinere Brötchen gefragt. Die frei werdenden Stellen stören doch an hüchterer Stelle niemanden wirklich.

      Monsanto und Bayer… das ist noch ne ganz andere Nummer. Bayer hat gewusst, auf was man sich einlässt und Bayer ist nicht der Nabel der Chemiewelt. Ich glaube nicht, dass man denen Steuergelder nachwerfen wird, aus der Nummer müssen die allein rauskommen. Der Laden ist wirklich so dämlich, wie ich ihn Mitte der 60er kennen gelernt habe. Korrupt und voller Krämerseelen. Zur Not wird die eine oder andere Sparte verkauft, ist ja beliebt in dem Bereich und der Rest ist dann Schweigen bzw. insolvent. Die vollen Teller für alle hat man Aventis schon nicht abgenommen, Bayer hat’s geschluckt und sich mit Monsanto verschluckt. Aber das wussten alle vorher, erinnert ein wenig an Hoechst und Dormann, von denen heute längst keiner mehr spricht.

      Tja und die Milliarden für die, die noch nicht so lange bei uns leben, hat doch der Staat erwirtschaftet, das kostet den Steuerzahler doch nix, meinte ja nicht nur Klöckner, sondern auch der fabelhafte Heiko Maas. Beide scheinen noch schlechter rechnen zu können als ich, macht aber nix, solange noch irgend jemand hier Steuern zahlt, vergessen Sie die indirekten Steuern nicht, ist doch alles bestens. Schäubles schwarze Null war noch nie schwarz, also was sollen wir uns denn nun aufregen. Draghi wird bis nach der Wahl sein Programm weiterfahren und dann, ja dann werden wir uns wohl wundern, was alles plötzlich nicht mehr geht. Aber Mutti wird uns das dann schon irgendwie verschwurbeln.

      Syrien ist wohl nicht zu retten, was als Rebellen oder früher Opposition bezeichnet wird, sind Terroristen, nur dass halt die CIA u.a. mal wieder meinen, Schicksal spielen zu müssen. Ist noch nie gut ausgegangen. Erdogan wird’s freuen, Israel weniger, aber man kann’s ja nicht allen recht machen. Was Trump dann macht oder auch nicht, bleibt abzuwarten. Was Hillary gemacht hätte…

    • ...
      Werte Frau Simon, muss ich Ihren Kommentar so verstehen, dass
      unsere deutschen Vorzeigekonzerne nichts weiter sind,
      als Potemkinsche Dörfer; dead men walking für die Finanzindustrie?
      Das würde zumindest den Höhenflug der deutschen Linken erklären.
      Die kennen sich damit aus.

    • Sorry Don
      Tut mir leid, ich wollte sie hier nicht als alten weissen Mann outen.
      Bei mir ist alles was noch in München war, Erinnerung aus einem früheren Leben. Sie haben aber Recht, es muss in diesem Jahrhundert gewesen sein, so vor 12, 15 Jahren, war da nicht mal was mit Kai Pahl? Wann war das denn?

      „Es ist absehbar, dass so eine Personalie Staub aufwirbelt, wenn es 2017 zum Lagerwahlkampf kommt. Darum geht mein Beitrag.”
      Das verstehe ich natürlich, aber mich interessiert an Politikern deren Fähigkeit bestehende Probleme anzugehen, wenn sie nicht gerade wie zB Hilary in der Vergangenheit jeden sich anbietenden Krieg als persönliche Bereicherung empfunden haben. Warum man einem, lassen sie mich mal rechnen, heute wohl so 45jährigen(?), vorrechnen sollte was er als 18jähriger gemacht hat, scheint keine besonders relevante Methode zu sein um die Qualifikation eines Mannes für eine ganz spezifische Aufgabe zu beurteilen? Sollte er seine Stasi Vergangenheit toll finden und deren Werte auch heute noch vor sich hertragen, dann bin sicher ihre Recherchen hätten das entdeckt und geschrieben.
      Und um es nicht unter den Tisch fallen zu lassen: Es war die Regierung Kohl, die die Regeln zu den Stasi Akten entworfen hat!

      Ich hatte keine Absicht ihre „Zensurmethode“ zu kritisieren, das wäre ja dämlich. Andererseits sehe ich aber schon was heutzutage hier erscheint, und welche Namen man wohl genau deswegen nicht mehr über Kommentaren findet. Ist zwar schade, lässt sich aber nicht durch Sinnvolles ändern.

      Renate
      19 Milliarden????? Meinen sie das ernst?
      Die Atom-Konzerne müssen für die Aufräumarbeiten max. 23 Milliarden bezahlen. Die geschätzten Kosten liegen heute bereits beim 10fachen, und ihnen muss ich sicher nicht erklären was denn die „geschätzten Kosten VOR Beginn“ für eine Aussagekraft haben.
      Aber… es sind ja nicht meine Steuergelder.
      VW gehört zu 20% Niedersachsen, und auch Porsche (ebenfalls Anteilsbesitzer an VW) und Audi, die wegen betrügerischer Software ebenfalls Strafzahlungen entgegen sehen, gehören zu VW. Sie glauben doch wohl nicht, dass man die Investoren dafür zur Bezahlung heranziehen wird?

      Die Bayer AG hat halt 120.000 Arbeitsplätze, da wird die Regierung schon mithelfen, wenn Not am Mann, bzw an der Aktie ist.

      Was Leute wie Maas angeht, so kann man Merkel vieles vorwerfen, aber nicht, dass die Leute um sie herum nicht das deutsche Volk perfekt repräsentieren, da haben sie Recht ;-)

    • Was die Probleme angeht: Holm wird sie nicht lösen können. Holm ist kein Visionär, sondern ein Reaktionär, der eine gute alte Zeit beschreibt, die es so nie gegeben hat, und nicht sieht, dass das Themna „Wohnen“ einen fundamentalen Wandel durchmacht: Einerseits wollen viele Gentrifizierunhg, andererseits war ihre Verhinderung eine Folge künstlich niedrig gehaltener Mieten. Das eine verschärft sich, das andere wird nie mehr kommen, ganz im Gegenteil, durch die Migration streiten sich unten mehr Leute um Wohnraum und der Staat kann das nicht bezahlen. Was soll da so ein Ex-Stasi-Immernochautonomer in einem Pleiteslum schon ändern? Ausser seinem Kontostand?

    • Tyler, die werden die Forderungen verrechnen
      Es ist ein Vertrag geplant, wonach die Energieversorger ihre Verantwortung der Endlagerung an den Bund übertragen sollen, so sie eine noch zu definierende Summe in einen Fonds einzahlen. Dem gegenüber stehen nun Forderungen aus dem Urteil von ca. 22 Mrd., also wohl ein reines Nullsummenspiel, allerdings nicht für den gemeinen Steuerzahler. Zum Glück ist meine Rente noch immer nicht steuerpflichtig, aber was nicht ist…

      http://www.n-tv.de/politik/Bund-einigt-sich-mit-Energiekonzernen-article18836496.html
      http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/atomausstieg-energiekonzerne-haben-gewonnen-aber-nicht-viel-a-1124654.html

      VW wird gerettet werden, schon allein, um Trump nicht den Triumpf zu gönnen, VW in die Tonne gehauen zu haben, was ja durchaus im Bereich des Möglichen liegt. Siehe Artikel im Mutterschiff heute. http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/abgasaffaere-vw-zittert-vor-donald-trump-14569317.html

      Zu Bayer, ich glaube nicht, dass man da großartig eingreifen würde. Was ich dort erlebt habe, allein das Personal, es ist unglaublich und ich frage mich seit vielen Jahren, wie man mit solchen Leuten so lange ziemlich weit oben mitmischen konnte. Leverkusen und Langenfeld sind selbst im Rheinland ganz eigene Gegenden mit einem ganz merkwürdigen Menschenschlag, aus dem komplette Familienverbände bei Bayer tätig sind.
      Bayer ist nicht die BASF, die ja allergrößte, nobelpreisgewürdigte „Verdienste“ fürs Vaterland hat und immerhin noch ne ganze Ecke größer als Bayer ist. Meinetwegen kann Bayer untergehen, ich arbeite ja seit über 10 Jahren nicht mehr für die, ging nicht, zu viel „Ehre“, zu wenig Geld.

      Was den Herrn Holm angeht, seine Aufarbeitung der Vergangenheit ausgerechnet mit der Linken zu betreiben, spottet doch jeder Beschreibung. Back to the roots oder wie soll man das deuten?

    • @Don: "Was die Problem angeht..."
      Alles was ich über Holm „weiss“ ist, dass er sich mit den Rigaer Leuten zusammensetzen will um eine Lösung zu finden. Das halte ich für gut und dazu muss man auch kein Visionär sein. Mal ganz abgesehen davon, dass dies ein Vorwurf ist, den man ja wohl allen Politikern mittlerweile machen kann.
      Es sei denn man will mit der Verlegung der Bundeswehr an die Russlandgrenze die Umsetzung der Vision eines Atomkrieges vorantreiben.

      Ich kann nicht beurteilen ob Holm „ein Reaktionär, der eine gute alte Zeit beschreibt, die es so nie gegeben hat” ist und diese wieder herbeiregulieren will, aber ich habe grosse Zweifel, dass sich durch das Lesen seiner Stasi Akte erkennen liesse was er heute ist.
      Die Stasi Akte jedes der in der Politik Karriere machen will sollte veröffentlicht werden, keine Frage! Womit ich keinewegs andeuten will, dass der Urnenpöbel danach intelligentere Entrscheidungen treffen würde, aber einige, die über Politik auf intelligente Weise nachdenken, werden dann klarer sehen. Mehr geht sowieso nicht.

      Wir beide stehen bei diesem Thema auf verschiedenen Seiten, da ich die Rigaer Hausbesetzung für eine richtige Sache halte. Dass sie sich durch die Idiotie der Merkelpolitik bei der Zuwanderung eine andere Dimension erreicht hat, ist nicht die Schuld der Besetzer. Wohnraum dient dem Wohnen. Nichts gegen die Profite der Investoren, aber nicht auf Kosten der „normalen“ Leute! Zockt Euresgleichen ab, oder es kommt der punkt, an dem ihr mit Konsequenzen leben werdet, die dann für alle teurer werden, während die Investoren sich längst aus dem Staub gemacht haben.

      Die Gentrifizierung hat Ausmasse erreicht die nicht mehr zu akzeptieren sind, solange der Staat den davon Betroffenen nicht gleichzeitig bezahlbaren Wohnraum zur Verfügung stellt. Der Staat ist nicht dazu Vermietern und Investoren die Profitmaximierung auf Kosten des Restes des Volkes zu ermöglichen. Es sollte sich herumgesprochen haben, dass der sogenannte freie Markt ein Märchen ist! Die einzigen die sich einen grossen Immobilien Besitz selber, wenn schon nicht erarbeitet, was ja völlig unmöglich ist, wenigstens erwirtschaftet haben, sind die Trumps der Welt.
      Der Rest nahezu ausnahmslos ererbt! Daran gibt es nichts auszusetzen solange der Wohnungsmarkt für ALLE funktioniert, und diese Zeiten scheinen vorbei.

      Wenn ein Holm diesem Treiben Einhalt gebieten kann, so soll es mir Recht sein, wenn seine übrigen Ziele nichts mit der Errichtung eines totalitäreren Staates zu tun haben. Darüber aber fehlen mir belegbare Informationen!

      Noch wichtiger: Was den totalitären Staat angeht, muss man unbedingt dazusagen, dass die Entwicklungen der letzten Monate, per Politik und Justiz, unübersehbar auf eine totale Überwachung ALLER Bürger hinausläuft, die nur deshalb noch nicht überall funktioniert, weil die technischen Notwendigkeiten dafür noch nicht ganz ausgereift sind. Aber dies ist nur eine Frage der Zeit.

      Verglichen damit sind die Holms und die Genderisten pure Kindergarten Streiterein!

    • @Renate, das stimmt so nicht...
      „Es ist ein Vertrag geplant, wonach die Energieversorger ihre Verantwortung der Endlagerung an den Bund übertragen sollen, so sie eine noch zu definierende Summe in einen Fonds einzahlen.“

      Es wird keineswegs die Verantwortung übertragen, sondern die daraus entstehenden Kosten. Der Beitrag der Konzerne wird auf 23 Milliarden festgesetzt, obwohl die abgeschätzten Kosten bereits vor einiger Zeit auf über das 10 fache geschätzt wurden und man sollte nicht vergessen, dass für eine Endlagerung weder eine Methode noch einen Ort gibt!

      Man muss schon ein ganz besonderes Volk sein sich so eine Verars… widerstandslos gefallen zu lassen. Und Frau Merkel, der man erelaubt solche Verträge zu machen, die wird dann weit, weit weg sein, wenn das in der Realität umgesetzt werden wird und bezahlt werden muss.

      Mal so als Frage: Glauben sie denn, dass jene künftige Regierung dann darauf achten wird, dass das man das ein wenig dem Problem angemessener machen wird, als so wie in der Asse, den radioaktiven Müll einfach in ein Loch zu schieben wo es dann qweit unten zerbricht und sich Salzwasser auflöst und jetzt zu ungeheuren Kosten wieder geborgen und neu entsorgt werden muss? Wobei man weder für ersteres noch für letzteres bisher eine Methode kennt?

      Was schätzen sie, wie hoch waren zusammengerechnet die Boni die sich die Herren Vorstände dieser Energiekonzerne in all den Jahren für diese ungeheuerlichen Verbrechen gegen die Allgemeinheit bewilligt haben?

    • Tyler, so wie ich die Veröffentlichungen verstehe,
      hat dann nur noch der Bund die Verantwortung, den Energieversorgern für 23 Mrd. abgekauft, für die Endlagerung, deren Ort ja noch immer unbekannt ist. Wahrscheinlich wird das Zeugs auf ewig in Gorleben stehen bleiben, da ja das System Castor und Pollux noch immer nicht ausgegoren ist und kein Mensch weiß, wie man das Zeugs aus den Castoren in die noch zu entwickelnden Polluxe reinbekäme.
      Die Endlagersuche ist ja auch zum Teil Ländersache… aber da findet sich garantiert kein Lager, nirgendwo. Hat irgendwo sonstwer auf der Welt schon eines?

      Die Asse ist Merkels Meisterstück, zu dem sie im Untersuchungsausschuß log oder Amnesie vortäuschte. Wenn man sich die diversen Filmberichte dazu angesehen hat, überkommt einen nur das Grausen. Die Fässer bergen? Nee, das ist unmöglich, die meisten sind verdötscht und zum großen Teil leck. Nicht verwunderlich angesichts dessen, wie man die mit kleinen Kippern da reingeballert hat, völlig ohne Sinn und Plan, Hauptsache weg mit dem Zeug.

      Das Tollste daran ist, dass der gemeine Wähler die Asse gar nicht Merkel zuordnet. Hatte kürzlich nebenan einen Kommentar und listete die „Wohltaten“ dieser Dame auf, angefangen mit der Asse usw. und dann antwortet mir doch jemand, das müsste ich aber mal erklären, was Merkel mit der Asse zu tun hat. Dass sie mal Umweltministerin war, hat die Mehrheit doch glatt verdrängt oder erinnert sich höchstens noch an das Foto Eisbären gucken im knallroten Anorak, aber doch nicht an die Asse. Wie sagte Pispers immer, die Leute bringen Merkels Politik überhaupt nicht mit ihr in Verbindung.

      Ich bin unterdessen zu alt, um mich noch ganz fürchterlich aufzuregen, so belasse ich es bei der täglichen, noch grade erträglichen Ration und denke, nach mir die Sintflut. Ich habe mich vor vielen Jahren schon gefragt, wie verantwortungslos man sein muss, um Zeugs mit einer Halbwertszeit von zigtausend Jahren in die Pampa zu packen und zu glauben, das geht auf alle Zeit gut. Wenn ich dann noch lese, dass Trittin mal wieder seine Finger im Spiel hatte… muss einen nichts mehr wundern.

      Die Summe der Boni der geschätzten Vorstandschef war mir mal geläufig, aber so idiotisch, dass ich sie gleich wieder verdrängt habe. Neid wollte ich in meinem Alter denn doch nicht mehr entwickeln.


      Zu Holm, die Bild veröffentlicht nachher um 8:45h die Stasiakte des Herrn unter

      https://twitter.com/B_investigativ

      Wenn sich’s nicht lohnen würde, würde die Bild das nicht machen oder?

    • "der Staat kann das nicht bezahlen"
      Das, Don Alphonso, ist so wohl nicht ganz richtig. Wir, der Staat, könnten das durchaus bezahlen. Ja wenn, wenn es ein „Wir“ denn gäbe.

      Konzerne zahlen so gut wie keine Steuern und das bezieht sich nicht nur auf Amazon und Co., auch Opel und andere fallen bzw. fielen darunter. Oder nehmen Sie die Möglichkeiten der Steuergestaltung Besserverdienender. Oder denken Sie an entlassene Steuerprüfer, die es gewagt hatten, Millionäre mal richtig zu prüfen. Und dann denken Sie mal darüber nach, wie der Sozialstaat immer stärker dazu umfunktioniert wurde, Lohnersatzleistungen zu zahlen, denken Sie an staatlich gefördertes Lohndumping durch Hartz-IV, das Ende der Parität usw. usw.

      Umverteilung von unten nach oben, schleichende Enteignung der Arbeitnehmer und kleinen Selbstständigen, statt Sozialpflichtigkeit des Eigentums (GG), Zerstörung des Kitts der Demokratie, der Solidarität. Selbstverständlich kann der Staat das bezahlen, es ist mehr als genug Geld verfügbar, der Staat läßt es nur in den falschen Händen, vernachlässigt seine Pflichten (GG), für ausgeglichene Lebensverhältnisse im Land zu sorgen. Der Staat, die Politik, hat sich in Abhängigkeiten manöveriert, die er nicht mehr auflösen kann oder will. Ein Politikwechsel durch andere Parteien bzw. Koalitionen scheint der letzte Ausweg zu sein – wenn auch ohne jede Erfolgsgarantie, die Grünen mögen da als abschreckendes Beispiel dienen.

      Der Holm hat diesen Zustand jedenfalls nicht zu verantworten. Und die Stasi, wie auch Linke oder 68er, ebensowenig.

    • Eigentlich, TDV,
      kann ich mich Ihren Aussagen ja anschließen. Aber etwas möchte ich der Vollständigkeit halber noch anmerken.

      Die Energiekonzerne haben Kohle und Atom in den alten Gesellschaften gelassen und neue Gesellschaften für die alternative Zukunft gegründet. Dadurch sind sie jederzeit in der Lage, die alten Gesellschaften in die Pleite rauschen zu lassen, um sich den zu erwartenden Ansprüchen zu entziehen. Dies hätte die Politik jedenfalls verhindern müssen.

      Was die Asse betrifft, so wurden dort „illegal“ auch hochbelastete Abfälle gelagert, was die Sache nicht unbedingt besser macht und meines Wissens nach immer noch der Klärung bedarf, wie diese Abfälle dort landen konnten.

      Zu nennen wäre noch Morsleben, oder auch Gorleben. Die Fluktuation der Gutachter und Gutachten zu Gorleben spricht doch Bände.

      Zu nennen wäre noch, daß kein AKW in Deutschland ohne Nachweis eines Endlagers hätte in Betrieb gehen dürfen, denn die Betriebsgenehmigungen waren an das Vorhandensein eines Endlagers gebunden.

      Für die Energiekonzerne war der Atomstrom ein sehr lohnenswertes Geschäft. Eine Million Euro Gewinn pro Tag pro AKW. Wenn sich das nicht gelohnt hat.

    • @Simon, TDV
      Das Bundesverfassungsgericht hat festgestellt, dass es sich um eine Enteignung der Stromkonzerne handelte (was ein unglaublicher Vorgang ist, weil – der Branche im Westen noch nie passiert). Denn dann bekommen sie ihr Eigentum nicht mehr zurück; sie haben allenfalls Anspruch auf Entschädigung. Und wenn die Höhe einer solchen „untunlich“ ist, was auch im Rechsstaat jedem kleinen Idioten mal passieren kann, dann fällt sie entsprechend geringer aus. Genauso, wie der Steuerzahler ggf. in die Röhre geschaut hätte mit deren „Rückstellungen“ für die Entsorgung.

    • AKW und Endlager
      Herr Meier, Adenauer hat seinerzeit unbedingt Atomkraft haben wollen. Wenn die Betriebserlaubnis von Endlagerlösungen abhängig war, hätte keines je ans Netz gedurft, denn wüssten Sie von irgendeinem Endlager weltweit? Soweit ich informiert bin, gibt es nirgends eines. Es sind alles nur halbgewalkte Zwischenlösungen, die dem nötigen Anspruch nicht gerecht werden.

      Dass die Betreiber sich dann goldene Nasen verdienten, liegt nun mal in der Natur der Sache, und ist m.E. den Betreibern nicht einmal anzulasten. Jedes Unternehmen ist gewinnorientiert und bestrebt, den Profit zu maximieren. Anzulasten ist Merkel, völlig blödsinnig mit einem Anruf nächtens 8 AKW stillgelegt zu haben und dann die ach so wunderbare Energiewende auszurufen. Und das, nachdem man unter Schröder raus den Kartoffeln wollte und mit Merkel wieder rein, um kurz drauf von Merkel den Todesstoß zu erhalten. Das war weder durchdacht noch sinnvoll, von einer Physikerin hätte man anderes erwarten können sollen.

      Zur Asse und Morsleben hier noch ein Link aus 2009: Kontraste, Atom-Endlager vor dem GAU – was wusste Kohls Umweltministerin Angela Merkel?
      http://www.rbb-online.de/kontraste/ueber_den_tag_hinaus/umwelt/atom_endlager.html

      ….
      @GnM

      es war eine Enteignung der Energieversorger, das anders zu sehen wäre ziemlich blauäugig.
      Soweit ich weiß, sollten die Rückstellungen bei den Betreibern bei ungefähr 40 Mrd. liegen, aber Rückstellungen (Schulden) sind keine Rücklagen (Eigenkapital) und stellen kein „geparktes“ oder gebundenes Kapital dar.
      Eine Erhöhung der Rückstellungen (Schulden) bedeutet lediglich eine Erhöhung der Schuldenlast in der Bilanz. Erhöhen die Stromversorger und AKW-Betreiber die Rückstellungen in einem Bilanzjahr, dann sinkt der Jahresüberschuss um denselben Betrag und reduziert damit die Gewinnsteuern.

      Die Rückstellungen bzw. das Kapital für Rückbau und Endlager werden die Unternehmen aber wohl nicht aufbringen können, dank Firmenumstrukturierung, Auslagerung, mangels Masse und Zinsen, wenn auch alle beteuern, genügend Rückstellungen gebildet zu haben, was aber wie weiter oben ausgeführt, nicht bares Geld bedeutet. Die Arschkarte hat der Steuerzahler, so oder so.


    • Abschließend:

      GnM: Eine Enteignung bzw. ein enteignungsleicher Eingriff ist immer qua Gesetz an eine „angemessene“ Entschädigung gebunden. Daß die Angemessenheit von den Parteien unterschiedlich bewertet wird, liegt auf der Hand. Eine Enteignung ist auch kein „unglaublicher Vorgang“, sondern folgt einer strengen Güterabwägung im Sinne des Allgemeinwohles. Daher ist die Enteignung des zu erwartenden Gewinnes in diesem Fall auch grundsätzlich nie streitig gewesen, sondern nur die Frage, ob der Gewinn durch die vorzeitige Abschaltung unangemessen verringert wurde.

      Renate Simon: So ist es, ohne Endlager hätte kein AKW in Betrieb gehen dürfen. Am 12. November 2015 genehmigte die finnische Regierung den Bau des weltweit ersten Endlagers für hochradioaktiven Atommüll, mit dem 2016 begonnen werden soll. Ab 2023 sollen der Betrieb aufgenommen und danach maximal 6.500 Tonnen abgebrannter Brennstoff eingelagert werden.

      Was das Hin und Her der Politik und die verkorkste Energiewende betrifft, da hat Merkel ja nicht allein zum Irrsinn beigetragen. Da können sich alle etablierten Parteien die Hand reichen.

      In meinen Augen ist es sowieso Irrsinn, hochradioaktiven Atommüll zu verbuddeln. Denn der muß ja alle paar Jahrzehnte wieder ausgebuddelt und in neue Behältnisse umgefüllt werden. Was das alleine schon kostet. Der Müll sollte oberirdisch und leicht zugänglich aber gut bewacht gelagert werden, das wäre unter Kontroll- und Kostengesichtspunkten sicherlich die beste Lösung. Und sollte es tatsächlich mal irgendwann eine Lösung zur finalen Entsorgung oder Verarbeitung geben, dann wäre eine oberirdische Lagerung auch die beste Lösung.

      Die Rücklagen der Konzerne betragen 23 Milliarden Euro, ein Bruchteil der in den nächsten Jahrzehnten, auch ohne AKW-Abschaltung, anfallenden Kosten. Der (private) Stromkunde und Steuerzahler kann ja mal nachrechnen, was ihn die kWh Atomstrom dann rückblickend gekostet haben wird. Der Atomstrom hat sich längst als teuerster Strom aller Zeiten erwiesen, für den noch unsere Kindeskinder zahlen werden, obwohl er dann schon Jahrtausende nicht mehr fließen wird. Alles in Allem der totale Irrsinn – von Anfang an. Aber so ist das halt, wenn von der Materie völlig unbeleckte Politiker Entscheidungen treffen, von deren Tragweite sie keine Ahnung haben. Kommt mir irgendwie bekannt vor.

      Zum Dummvolk nur noch soviel, zumindest der Teil der Atomenergie-Gegner hat sich unwiederlegbar als deutlich intelligenter erwiesen als unsere (politischen) „Eliten“.

    • @Otto Meier
      Ich habe genug Klausuren über Enteignungen und enteignungsgleiche Eingriffe geschrieben um mich zu freuen, dass das lange her ist, also bitte keine Nachhilfe! Die echte Sensation liegt darin, dass es dieses Mal Energiekonzerne betroffen hat. Das ist vor allem historisch ausgesprochen interessant und nicht etwa formaljuristisch. Dass das BVerfG diese Entscheidung der Kanzlerin besiegelt, ist also nichts, das man einfach mal für selbstverständlich halten sollte. Und die „Untunlichkeit“ ist ein ausgesprochen gruselig unbestimmter Rechtsbegriff, wenn er vom Verwaltungsrichter benutzt wird; aber das führt zu weit.


    • Das war keine Nachhilfe, GnM, sondern eine Klarstellung. Und was Sie als Sensation bezeichnen, ist für mich in einem Rechtsstaat eine Selbstverständlichkeit. Sensationell wäre es, das BVerfG würde an anderer Stelle entsprechend urteilen, nehmen wir mal die Schuldenunion oder auch nur das Zwangssystem Hartz-IV, oder den Rundfunkbeitrag. Da aber zeigt sich, daß das Recht vom BVerfG gerne mal politisch ausgelegt wird.

      Was die Entschädigung betrifft, so gibt es meines Wissens nach keine Gewinngarantie, keinen Anspruch auf Gewinn, auch wenn genau das im Offshore-Bereich sogar gesetzlich verankert wurde, was meiner Meinung nach rechtswidrig ist. Am Ende stellt es sich für mich jedenfalls so dar, daß die Atomstromkonzerne durch das Ende der AKW vor dem Problem standen, mit endlosen Folgekosten belastet zu sein. Das Problem bedurfte einer Lösung, die mit den nun zu treffenden Vereinbarungen in guter alter Manier auf Kosten der Bürger gefunden zu sein scheint. Die Konzerne können einen Schlußstrich unter die Zeit des Atomstroms ziehen, ohne daran bankrott zu gehen. Angesichts der politischen Entscheidungen für den Atomstrom ein durchaus verständliches Ziel.

  55. Berliner SPD, Grüne und Linke betreiben das Geschäft von Rechtsextremisten
    da wird jemandem vor nicht mal 10 Jahren vom Bundesgerichtshof bescheinigt, Linksextremer gewesen zu sein.

    Hey, wen schert das denn überhaupt?

    Den Rent-a-Sozi – Ersten Bürgermeister Berlins Müller keineswegs, denn der möchte ja weiter gebucht werden, nicht wahr? Oder irre ich?

    Der bei der Stasi nur „belanglose Berichte“ lesende Holm hatte sicherlich auch Vorgesetzte.

    Ach ja, die so unorganisierte Stasi war sicherlich so unorganisiert, einen der ihren nicht arbeiten sondern Belangloses lesen zu lassen, schon klar.

    Diese und andere Kundige werden sich die Hände reiben, wird Holm denen doch zuschustern, was er so in seinem Amt zuzuschustern vermag und was von dem verlangt wird. Auch russische Verbündete Dienste und wer weiß sonst noch alles dürfte höflich Wünsche äußern.

    Aber der sich schon als Rent-a-Sozi als käuflich erwiesene Bürgermeister Müller der SPD macht alles mit. Wie das halt so ist, wenn man käuflich ist.

    Und mit so einem Mist fördert die SPD, die Grünen und die Linke den Rechtsextremismus.

    Denn wenn die sich das Schauspiel anschauen, könnte sich ein heute ca. 20jähriger Rechtsextremist sagen, ich warte halt ab, sorge für Durchdringung und dann werd ich irgendwann auch mit einem üppigen Staatssalär versorgt, wie halt so ein Linksextremist.

    Diese drei Parteien sind anscheinend völlig amoralisch. Anders lässt sich so etwas nicht erklären.

    Ein Beispiel setzen war mal ein positiver Begriff.

    • Wie gesagt, das mit dem KLesen der Berichte ist Selbstaussage.

    • Ich hör immer
      Rent a Sozi.
      .
      Dabei war das doch auch nur Dummenfang, so was wie Papstaudienz mit anderen Mitteln.
      .
      Wer so doof ist, ach was, so seckelhaft blöd ist, für ein Gespräch mit Herrn Bundesminister Maas so zehn- bis fünfzehntausend Euro auf den Tisch zu legen, vorher, versteht sich, mit dem habe ich kein Mitleid.

  56. "dass die Mehrheit diesen Weg nicht gehen will"
    Trotzdem bekommen diese Parteien aber Mehrheiten. Warum?
    Ich bleibe dabei: wüssten die Wähler von SPD/Grünen/LP, was sie sich da wirklich, nicht vorgeblich!, ins Haus wählten, wären alle drei Parteien mit der nächsten BTW Geschichte. Sie sind in gegenwärtigem Zustand und politischer Ausrichtung eigentlich (!) nur noch für Wähler am linken Rand wählbar.
    Trotzdem bekommen sie aber Mehrheiten, einfach deshalb, weil das Gros der Wähler von diesen Machenschaften nichts weiß. Und hier kommen wir zur Rolle der Presse, denn wir vernehmen, wie immer: nichts. Ich veneige mich vor Ihrer Beharrlichkeit und Ihrem Engagement, alleine, es bringt (fast) nichts. Zu Ihnen kommen Ihre Fanboys und -girls, das reicht nicht. Solange solche Skandale nicht auf der Titelseite der Bild erscheinen wird sich exakt gar nichts ändern.
    Und das wissen genannte Parteien sehr gut.

    • Die Rolle der Presse
      „Hat man die Männer an den Schalthebeln zeitgemäßer Massenbeeinflussung, hat man die Presse, Verlage, Rundfunk und Fernsehen, dann hat man die bleibende, unsichtbare Besatzung, die billigste und wirksamste zugleich, die es gibt. Besser als jede Einmischung von außen, sorgt sie von sich aus dafür, daß kein Unabhängiger je wieder zu Macht und Einfluß gelangt.“ — Professor A. J. P. Taylor,

  57. Titel eingeben
    „Hätte sich jemand 1989 vorstellen können, dass ein hauptamtlicher Mitarbeiter der Staatssicherheit der DDR 2016 Staatssekretär in Berlin wird?“

    Das ist der erste Satz Ihres Beitrags und zugleich der einfältigste, den ich je vo Ihnen gelesen habe.

    Die SED/PDS oder wie die z.Zt. auch immer heißen, besteht noch immer auch aus den alten Mauermördern. Aus Typen, die Jugendliche abgeknallt haben wie Hasen, wen diese in Berlin die falsche Strasse überqueren wollten.
    Aus Drecksschweinen, die Familien auseinander gerissen haben und den einen Teil in einen Folterknast und den anderen zu linientreue Ersatzeltern gesteckt haben.
    Aus Mischa Wolf, einem Kumpel des alten Gysi, der Menschen, die in den Westen geflohen waren, vergiften lassen hat.

    Kurz und gut: es sind rote Nazis. Faschistoider Abschaum, den man nicht berühren darf, ohne sich zu besudeln.

    Und mit denen paktiert Ihre SPD. Fui Deibel!

    • Ich bin vor drei Jahren aus der SPD ausgetreten.

    • Vor drei Jahren aus der SPD ausgetreten?
      War das nicht verdammt spät? Also viel(!) zu spät? Gabs vorher keinerlei Gründe?

    • Es ist erschreckend,
      was hier mittlerweile zu lesen ist. Da schlägt einem ja der blanke Haß entgegen. Bleibt nur zu hoffen, daß solche Menschen niemals in Positionen gelangen, in denen sie Einfluß auf die Gesellschaft haben.

    • Don Alphonso sagt...aus der SPD ausgetreten
      Auch ich habe abgetrieben, ups, bin aus der SPD ausgetreten.

      Es gab einst große Aufregung um die Frage wer einst abgetrieben hatte.
      ich glaube der Stern titelte mit so etwas.
      ggf könnte man das auch mit SPD austritten und ähnlichem machen, also auch STASI Mitarbeit.
      Ob es Folgen hat?
      Wowereit meinte einst ich bin Schwul und das ist gut so(leider wurde er nicht SPD Chef)
      Der von ihnen zitierte brach ein anderes Tabu.

      Man sollte anschließend irgendwie weiter zusammen leben können.
      Zwischen Hutus und Tuzi in Ruanda gab es auch schwierige Gespräche.
      In Südafrika war es auch nicht einfach.

      Man könnte sich noch Fragen ob es 1945 vorstellbar war das
      jemand der 1933 für die Ermächtigungsgestzte gestimmt hatte Präsident werden könne.
      Ja Natürlich war das vorstellbar, ggf änderte sich aber die Zustimmungsrate zwischen Januar und Dezember. Erster Mann im Staate (Westen)wurde dann so jemand.

      Natürlich sollte man einen vollständigen Lebenslauf vorlegen.
      In diesem Fall wird (selektiv fast) alles offengelegt und die Person kommt in Amt und würde dann machen was sie so für richtig hält und ist dabei sorgfälltig, wie andere Amtsträger auch, zu beobachten.

      Wer hätte gedacht das die SPD einen H4 Architekten zum Bundespräsidenten machen will?

      Grundsätzlich bleibt: Du sollst deinen politischen Gegner nicht dabei behindern wenn er Fehler macht. Dokumentieren ist Chronistenpflicht.

      Der Kern des Problems ist ggf das Fehler entweder nicht sanktioniert werden oder man die Entscheidungen gar nicht für Fehler hält sondern freudig begrüßt.
      vgl Entscheidungen der EZB oder von CDU Parteitagen.

      Ich bin gespannt welche Fehler wir 2017 mehrheitlich freudig begrüßen.

    • Don ts, ts, ts....
      Don Alphonso sagt: 9. Dezember 2016 um 07:39 Uhr

      „Ich bin vor drei Jahren aus der SPD ausgetreten.“

      Wir leben in post-faktischen Zeiten… wer einmal mit den Schmuddelkindern spielt… andererseits, bei den Syltern hier im Blog kann man davon ausgehen, dass sie sowieso meinen, die SPD sei ihnen zu links gewesen… rofl

      PS Otto Maier…. sie müssen unbedingt lernen über solche Dinge zu lachen…

    • Mit der SPD
      war es leider bereits vorbei, als sie mit Koalitionsvereinbarungen die SED II in Ostdeutschland salonfähig machte. Vielleicht glaubte man naiverweise, Radikale mäßigen zu können. Dieser Fehlannahme ist historisch allerdings keine unbekannte Größe.

      Das folgende Abrutschen nach links, also die Assimilierung an die Linksaußen wird womöglich das letzte Kapitel der SPD gewesen sein. Sie hat ihren Markenkern aufgegeben und sich überflüssig gemacht Denn wer als Wähler an radikale linke Ideologien glaubt, wird im Zweifel die Originale wählen, nicht irgendwelche Nachrutscher.

      Schumacher hat Sozialisten zutreffend als rotlackierte Nazis bezeichnet. Vermutlich gab es damals ein paar (heute in der Parteibücherei verbotenen?) Geschichtsbücher und man wusste, welches Schicksal „Menschewiki“ früher oder später zugedacht ist. Und wie effizient Linke darin sind, Sozialdemokraten zu vereinnahmen und einzukassieren.

    • Titel eingeben
      @ TDV:
      „andererseits, bei den Syltern hier im Blog kann man davon ausgehen, dass sie sowieso meinen, die SPD sei ihnen zu links gewesen… rofl“

      Nö, sach ich doch gar nicht! Ich meine vielmehr Typen wie euch, denen die SPD schon immer viel zu rechts gewesen ist.
      Also die, die heute im Bundestag sitzen und ihr SED-Parteibuch nur noch auf Kameradentreffen schwenken. (widerliche alte Drecksäcke halt, du kennst die ja ;-) )

      Oder Sozis, die die „Landshut-Entführung“ und die damit im Zusammenhang stehenden Morde organisiert haben und später zur Belohnung Bundesminster wurden und bis zum heutigen Tage von 3 S-Klasse-Mercedes mit einer Horde von BKA-Kommissaren zu ihrem Landhaus in der Toskana chauffiert werden.

      Ich will die ja gar nicht in eurer Manier umlegen – aber würdest du es mir zugestehen, daß ich mich freue, sobald dieses Pack endlich krepiert? (diese Freunde von Cpt. Mahmud und Suhaila Andrawes?)

      Und nochmal zum mitschreiben: jeder SPD-Wähler ist eine ethisch überaus fragwürdige Erscheinung.

  58. Warum nur auf die Kleinen?
    „Hätte sich jemand 1989 vorstellen können, dass ein hauptamtlicher Mitarbeiter der Staatssicherheit der DDR 2016 Staatssekretär in Berlin wird?“…

    Nach dem Radikalenerlass von 1972, „Nazis rein, Linke raus“ war ich da schon früh relativ desillusioniert, Durch ein damaliges Mandat für ein ostdeutsches Start-Up in der Telekommunikation, Ex-Baragotzkis der HVA, hatte ich ungewollt schon 1990 tiefen Einblick in die reibungslosen Wechsel einiger, wirklicher DDR – Strippenzieher, in das zuvor angeblich so verhasste System des Klassenfeindes.

    Ein Ex-MfSler hatte Anfang der 90er in Berlin und anderswo keine Chance, einen Job als Müllmann zu bekommen. Die kometenhaften Aufstiege eines Edgar Most, dem früheren obersten Baragotzki der DDR-Staatsbank oder eine Prof. Guthmann, Schwager von Schalk-Golotkowski in das westdeutsche Establishment dagegen, nötigten mir deshalb damals sogar etwas wie Respekt ab.

    Ich hatte damals begriffen. Die politischen Karrieren von bspw. Reinhard Bütikofer, Ulla Schmidt und Winfried Kretschmann, waren später für mich deshalb nur noch Petitessen am Rande. Ok, sie waren alle in jungen Jahren Mitglieder im KBW Kommunistischen Bund Westdeutschlands (in Frankfurt, Mainzer Landstrasse, schräg gegenüber der FAZ), wurden nach dessen Auflösung 1985 in der Bundes- und Landespolitik in führenden Positionen aktiv und machten Karriere. Und wie! Von der ehemaligen Bundesministerin für Gesundheit und Soziales bis hin zum heutigen Ministerpräsi und bis vor kurzem von den Mitgliedern der politischen Eliten sogar als zukünftigem Bundespräsi gehandelten Ex – Kommunisten. Aber wie schon Conni Adenauer sagte: „Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern“

    Don, Ihren Beitrag verstehe ich deshalb nicht ganz. Seit wann müssen sich linke Weltanschauungen und die Betongold – Branche widersprechen? Bestes Beispiel: Bernd Lunkewitz, einst der Che von Kassel, ultralinker Einbrecher – und wenn man ihn mal schnappte, -Ausbrecherkönig, nach der Wende Käufer des Aufbau – Verlags und heute einer der vermögendsten Immobilienkaufleute Deutschlands (Frank Schirrmacher schien ihn, gemessen an der Vielzahl der in der FAZ geschriebenen Artikel, gemocht zu haben) und… bis heute bekennender Marxist.

    Don, warum nur auf die Kleinen? Ich halte es durchaus für möglich, dass Andrej Holm, einer der hundertausenden von MfS-Flachzangen, nach Jahrzehnten des Berliner Filzes a la Wolfgang Antes und Rüdiger Landowsky, sogar einen guten Job macht!

    • Ich bin da vielleicht konservativ, aber zig Artikel über Holm sagen nichts zu dieser Thematik. Also habe ich sie nachgetragen. So einfach.

  59. Unfassbar
    Vielen Dank für die Informationen, die man sonst nirgendwo bekommt.

    Schön wäre in diesem Zusammenhang gerade auch ein Artikel über die Besetzung von S. Chebli als Staatssekretärin. Frau C. spricht sich ja u.a. deutlich für Scharia in Deutschland aus.
    War nicht die DDR ein großer Unterstützer der PLO bei deren Kampf gegen die seit Mohammeds Zeiten verhassten Juden und bereits damals Unterstützer der nach Israel eingesickerten Araber aus Jordanien, Ägypten und Syrien (seit den 70er Jahren “Palästinenser“ genannt) ? Langsam wird das Gesamtbild deutlich, wohin die Reise gehen wird.
    Es wird ein Feindbild “rechter Faschismus“ aufgebaut, der so allerdings gar nicht existiert, und rechtfertigt dadurch die Besetzung von Stellen mit Faschisten von links und aus dem islamischen Milieu. Und kaum einer bemerkt es.

  60. Don for President !
    Ola Don, warum nicht?! oder mindestens mal bayr. MP….

    Sowas sollte mal als Rede im Parlament gehalten werde.

  61. DIE GERECHTE RACHE
    WEITER OBEN BRINGT jemand auch Filbinger, diese zweifelhafte gestalt aus dem richterwesen der marine ins spiel, der sich dann im württembergischen Stuttgart austoben durfte……….ziehen wir doch bitte KEINE vergleiche mit diesem Holm, denn Filbinger wurde vom schicksal dermassen gerecht und überaus hart bestraft, ja es war die maximalstrafe:

    OETI hielt seine grabrede !

    • Filbinger,
      der furchtbare Jurist, wurde vom eigenen Verein nicht abgesägt, weil er einmal Nazi war – er wird es eher weniger gewesen sein – oder weil er als Marinekriegsrichter das tat, was er auch noch fünf nach zwölf noch aus seinem Gesetzestext lesen zu meinte.
      Er ging sehr ungeschickt mit den Vorwürfen um, wirkte uneinsichtig. Es war klar, dass das seinem Verein schaden konnte. Es war auch einer da, der Kalif werden wollte – und da war der Ministerpräsident fällig.
      Die letzten Tage seiner Herrschaft waren gespenstig, ich erinnere mich an die Verleihung der Ehrendoktorwürde an Grosser, den französischen Politologen und Publizisten, bei der er eine Rede zum Lobpreis der Aufklärung und der Aufklärer hielt, bis ihn ein Zwischenruf unterbrach: Herr Filbinger, Sie übertreffen jede Satire!

  62. Widerlich
    Es ist einfachnur noch widerlich, was unsere Politkaste so „bringt“. Mein Gott, kein bischen besser, eher schlimmer als zu bestimmten Zeiten, die man nie wieder haben wollte.

  63. Der liberale Dregger
    Sollte sich jemand an die hessische CDU der 70er erinnern: so klang das.

    Gibt es keine stärkeren Argumente als „extremistisch“? Kein besseres Argument gegen Hausbesetzer als ein wirtschaftliches Risiko für den Vermieter? Keine treffendere moralische Kritik gegen einen 19jährigen, der im September 1989 eine Ausbildung bei der Stasi beginnt?

    Wohlfeil, wirklich wohlfeil.

    • Ich bin bereit, über eine historische Perspektive der Hausbesetzungen zu sprechen, wenn dabei die diversen Mythen beiseite gelassen werden. Was Hausbesetzungen der Gegenwart angeht: Da haben sich die Voraussetzungen schon geändert. Holm darf da anderer Ansicht sein, aber dann muss man mal drüber reden, ob er für das Amt taugt.

      Und was MfS angeht, wüsste ich gerne, was er da gemacht hat. Hat die Stasi wirklich nur 89 Leute alte Berichte lesen lassen? Erstaunlich!

  64. Ja, ja: Die Moralchauvinisten
    Die Grünen waren mal ganz stolz darauf, dass sich die Bürgerrechtler und SED- Abwickler ihnen angeschlossen hatten. Und jetzt bringen sie eine Truppe mit altstalinistischer Historie und Gulag – Tradition und deren treu im Geiste ergebene Sozialist-Karrieristen mit in Stellung. Irgendwie ist den Grünen der Charakter abhanden gekommen. Oder die nimmermüden Moralchauvinisten sind auf ein nicht mehr zu unterbietendes Moralniveau degeneriert.

  65. Stasi Ausbildung
    Die linken, welche eine Ausbildung bei der Stasi genossen haben, haben immerhin eine Ausbildung, welche nach damaligen Maßstäben wahrscheinlich eine der Besten war. Dass dies zur Staatsführung befähigt, zeigt sich ja im Brudervolk bei Putin und seinem Stab. Wie diese dann aussieht, steht auf einem anderen Blatt.

    Das ist das tolle an der CSU, da habe ich die Sicherheit bei aller Korruption und Vetternwirtschaft, dass ich mir keinen verkappten altlinken, Steineschmeißer oder ähnliches einfange.

  66. Gefühlt kommt immer mehr von der DDR zurück
    Das passt zu meiner These, dass auf allen Ebenen immer mehr von der vertrauten kleinen Welt der DDR zurückkommt. Die aktuelle Ausprägung der Kapitalismus bei uns ist schon schlimm, der Sozialismus in der DDR war aber schlimmer. Auch wenn das Gehirn zurückblickend alles verklärt.

    http://www.amtueffel.de/politisches/kapitalismus/

  67. In memoriam Peter Fechter, den das DDR -Regime am 17.8.1962 an der Mauer hat verbluten lassen
    Für Mitglieder meiner Generation kann es nur unfaßbar sein, wie solche Leute wieder in politische Funktionen kommen können. Ich spreche D.A. meine Hochachtung aus für die Qualität auch dieses Beitrages sowie seine Zivilcourage. Nebenbei: Ich werde sowieso bei der FAZ wegzensiert.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Fechter

  68. Schaut doch mal bei euch selbst nach!
    Was soll die Aufregung? Die Merkel, Gauck und die Kahane gehörten dazu und jeder weiß es. Sicherlich sind das alles Doppelagenten der CIA und des Mossad, sonst wäre das nicht möglich. Es passiert trotzdem nichts. Sie, die Merkel, wird wieder, und sei es als ausgewiesene Legastenikerin, Bundeskanzlerin 2017, 2021 und bei 2025 überlegt sie noch. Ganz so als sei das „Volk“ nicht vorhanden. Wacht doch endlich auf! Einstein hat es auf den Punkt gebracht: „Es gibt nur zwei Dinge, die unendlich sind, das Weltall und die menschliche Dummheit, wobei ich mir beim Ersten nicht ganz sicher bin.“

    • Titel eingeben
      An die Behrendtschen „Karikaturen“ (kann man die mangels jedes auch nur hetzerischen Witzes überhaupt so nennen?) kann ich mich auch gut erinnern, und ebenso an die breite und geschichtsbildsture Stahlhelmfraktion auf der Leserbriefseite. (Notabene: Stahlhelmer, nicht unbedingt Nazis.) Die Betreffenden scheinen aber inzwischen ziemlich ausgestorben zu sein. Dass unser Gastgeber hier oder auch nur irgendein Redakteur im Feuilleton noch irgendetwas mit diesen Gespenstern zu tun haben sollte, bezweifle ich doch stark. Ich habe eher den EIndruck, dass der konservative Flügel der Redaktion inzwischen etwas zu klein geworden ist, um ein wirklich breites Meinungsspektrum aufzuspannen. Und es stört mich in Sachen Weltpolitik eher der unerschütterliche Proatlantismus etwa des Herrn Frankenberger. (Auszusprechen vielleicht als [ˈfræŋkənˌbɚɡɚ]?) Anscheinend mag dieses Land ohne irgendeine „unzerbrechliche Freundschaft“ nicht mehr auskommen.

      Ihr letzter Satz ist zweifellos wahr und jeder hat ein Recht auf Irrtum. Aber muss die Linke für so ein Amt unbedingt jemanden vorschlagen, bei dem man zwar weiß, dass er verloren, aber nicht, ob er danach auch verstanden hat? Da hat man dann umgekehrt schon auch das Recht, so etwas nicht zu mögen und es auch deutlich zu sagen.

  69. Schiff mit 8 Segeln
    Old&busted:
    Wenn Sie unseren Katalog nicht bestellen, erschiessen wir diesen Hund!
    .
    New hotness:
    Wenn Sie nicht bald jemanden wie FJS zum Häuptling wählen, enteignen & kastrieren wir die Stützen!

  70. Wieder eine Windmühle zum Bekämpfen gefunden?
    Glückwunsch.

    Welche Verbrechen hat der Mann denn nun vor über 26 Jahren mit seinen 19 Jahren begangen? Ein paar Fakten wäre ja doch angebracht für die Polemik. Journalisten haben übrigens Akteneinsichtsrecht in der Gauck-Behörde, wenn ich mich richtig erinnere. Also, auf geht’s!

    DA, Ihnen geht es erkennbar nicht um Fakten oder angemessene, faire Bewertungen. Ihnen geht es erkennbar um Stimmungsmache. Irgendwie ein bisschen unappetitlich das Ganze. Es sollte Sie doch langsam selbst mal stutzig machen, wen Sie alles zu den Linken zählen. Das ist mittlerweile eine ziemlich abenteuerliche Liste geworden.
    Mich würde ja mal interessieren, wo ihre Favoriten zu finden sind in diesem Deutschland. Und mit dem Wunsch bin ich vielleicht nicht allein.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Volksgerichtshof#Der_Volksgerichtshof_und_die_Nachkriegsjustiz

    Auch wenn es einigermaßen durchdekliniert worden ist.:Das waren 45 u.a. die Täter. Über 5200 Todesurteile!!! Irgendwo wird man sicher auch die Zahl der „nur“ zu KZ und Gefängnis Verurteilten nachlesen können.

    „Bis auf Oberreichsanwalt Ernst Lautz, der 1947 im Nürnberger Juristenprozess von einem amerikanischen Militärgericht zu zehn Jahren Zuchthaus verurteilt wurde, wurde KEIENR der etwa 570 Richter und Staatsanwälte gerichtlich zur Rechenschaft gezogen. Viele blieben während der Nachkriegsjahre in Westdeutschland im Richterdienst:

    Paul Reimers: Landgerichtsrat in Ravensburg
    Hans-Dietrich Arndt: Senatspräsident beim Oberlandesgericht Koblenz
    Robert Bandel: Oberamtsrichter in Kehl
    Karl-Hermann Bellwinkel: Erster Staatsanwalt in Bielefeld
    Erich Carmine: Amtsgerichtsrat in Nürnberg
    Christian Dede: Landgerichtsdirektor in Hannover …..“

    Die Liste der Ermordeten ist natürlich noch sehr viel länger. 5200! Diese Verluste hat D nie wieder ausgleichen können. DAS war und ist eins der wirklich großen Probleme für unser Land.

    Bin mal gespannt, wann die Kindergartenzeiten zukünftiger ostdeutscher Funktionsträger durchleuchtet werden. Ist ja nicht mehr lange hin. Und irgendwann wird dann die Geburt thematisiert werden müssen. Allerspätestens dann wird es endgültig gruselig.

    Wer wären denn, angenommen, es gäbe keinerlei „Linke“ mehr, die Nächstschuldigen am großen Dilemma? Vielleicht führt ja diese Frage weiter.

    Es ist schon auffällig, dass Sie grundsätzlich auf die Kleinen einschlagen. Das ist Ihr gutes Recht. Aber es gibt halt die anderen. Nur „die im Dunkeln sieht man nicht“, bekommt deren Wirken aber umso heftiger zu spüren.

    Und nun die Pedalen einklicken und im großen Gang mit geschlossenem Visier zur nächsten Windmühle. Muss doch nochmal nach dem Don Q. sehen.

    Vielleicht empfiehlt sich, wie oben schon mal angemerkt, tatsächlich Brussigs „Helden wie wir“. Der Autor beklagte einst, dass trotz des enormen auch finanziellen Erfolges des Buches, die meisten Leser noch nichtmal den Titel verstanden hätten. So kann es einem Autor ergehen.

    • Ich bitte um Verständnis, wenn ich mich am Aufrechnen nicht beteilige. Ich wil einfach Klarheit über eine Personalie.

    • Rainer Meyer ist kein Journalist
      Das sollten Sie im Hinterkopf haben, wenn sie seine „Artikel“ lesen.
      Ich verstehe auch nicht, wie die FAZ hinter dem stehen kann.
      Die haben wahrscheinlich Angst, einen weiteren tichyesquen Mehrtürer (pun intended) zu erschaffen.

      Herr Meyer, bewerben Sie sich doch beim Spiegel, die haben sogar den Todenhöfer genommen!
      Oder müssten Sie sich dafür mit Klarnamen bewerben?

    • Wenn Sie auf die Links geklickt hätten, würden Sie sehen, dass ich auch mit Klarnamen schreibe.

      Sie dürfen sich jetzt gern entschuldigen, ich bin da nicht so.

    • Gegen Klarheit ist nichts einzuwenden
      Nur die vermeiden Sie ja offensichtlich in diesem und manch anderen Beiträgen sehr gekonnt. „Fangt die Stasi“ ist seit 89 ein wohlfeiler Schlachtruf von Medien und Politik, mit dem beinah immer völlig anderes als Klarheit verfolgt wurde. Unter anderem finanzielle und Karriereziele. Und das wissen Sie auch.
      Um Aufrechnung kann es gar nicht gehen. Aber das ist, und das wissen wir auch alle, kaum zu vermeiden. Den Tag werde ich nicht mehr erleben, wo Menschen sich ehrlichen Herzens ihre Lebensläufe mit allen Erfolgen und Fehlern erzählen. Das war so ein „Müsli“-Traum aus der Wendezeit. Es geht immer um (Deutungs)-Macht. Also letzten Endes um eine Art von Aufrechnung.
      Das Paradies findet immer irgendwo anders statt. Und es hat ja auch jeder seine eigene Vorstellungen davon. Das wird ein Problem bleiben. Jede Wette.

    • Momentan erzählt da jemand, er hätte nur im Kämmerlein Akten gelesen.

      Das erinnert mich irgendwie an andere, bei denen nur das Pferd dabei gewesen sein sollen (Waldheim) oder die nie jemandem geschadet haben (Kahane). Man glaubt gar nicht, wie wenig da letztlich getan wurde. Wer hat denn da was getan? War das Mielke allein?

    • Im bösen Berlin lief jahrelang ein Theaterstück:Ich wars nicht, Adolf Hitler wars.
      Diese Nummer kennen Sie in Westdeutschland ja auch nur zu gut. Für ein halb abgebranntes Europa gabs plötzlich keine Schuldigen mehr. Aber nach ca. 60 Jahren, wo auch die letzten Täter tot bzw. wenigstens in Rente und Pension sind, tauchen dann ein paar Publikationen auf. Jaja, könnte schon ein paar mehr Täter als nur Hitler, Goebbels etc. gegeben haben und ein paar 94jährige sitzen vor ihren jugendlichen Richtern. Ist doch sehr auffällig. Aber eben das Übliche. Leider.

      Die Unschuldsvermutung gilt doch noch? Und die Recherche zählt ja wohl zum Handwerkszeug des Journalisten und jedes Schreibenden. Aber vielleicht eben nicht zu dem von Kunstfiguren. Das kann natürlich so sein. Und wenn dann so gar nicht kunstfigürliche Kommentare auftauchen, gibts natürlich eine gewisse, unvermeidliche Reibung.

      Wussten Sie, dass auch Speer und Wernher von Braun nichts gewusst haben? Wahrscheinlich hat auch Hitler nichts gewusst, aber der ließ sich ja nicht befragen. Gabs da nicht diesen stehenden Satz:Wenn das der Führer wüsste?
      Und selbst ein aufrecht gewordener Mann wie Richard von Weizsäcker konnte sich nur noch sehr ungenau an seine Teilnahme an der Aushungerung Leningrads erinnern. Dem allerdings habe ich es abgenommen, dass er darunter gelitten hat.

      Aber, Sie haben schon irgendwie Recht:Was solls? Letzten Endes bastelt sich ein jeder seine Sicht auf die Dinge. Nur die unbeholfenen meinen noch, es müsste sowas wie Wahrheit oder Gerechtigkeit geben. Aber das ist dann eben deren Problem. Nicht wahr.

      Mal sehen, wohin uns das führt.

    • Überheblich
      Dann schreiben Sie Ihre Rechtsaußenkolumne doch auch unter Klarnamen.
      Dann kriegen sie endlich auch mal Fanpost.

      Ich benötige keine Erlaubnis von Ihnen, mich zu entschuldigen.
      Sollte ich dafür eine Bewandnis sehen, würde ich mich selbst dazu durchringen.

      Bis dahin könnten Sie wenigstens nicht selektiv Kommentare freischalten.
      Aber gut, Hausrecht halt.

    • Ich lösche wirklich nur selten und nur sehr ungern. Der Punkt ist aber, dass „Don Alphonso“ eine Art Marke ist und mich erkenbarer macht. Deshalb liegen Sie mit Ihrer Behauptung falsch. Wenn Sie sich nicht für ihre Unterstellung entschuldigen wollen – bitte, es ist Ihre Ehre, die ´Sie da besudeln.

    • Oh, oh, lieber Don, die Frage nach möglichen Verbrechen im Rahmen
      der Zugehörigkeit zu einer verbrecherischen Organisation, und das war das MfS zweifellos, ist offenbar in linken Kreisen nicht politisch korrekt.

      Da erwarten manche jetzt post-stalinistische Selbstkritik.

      Schön zu sehen, was alles an Meinungen möglich ist.

    • Antifaschistische Gast-Legenden
      wie z.B. „Für ein halb abgebranntes Europa gabs plötzlich keine Schuldigen mehr. Aber nach ca. 60 Jahren, wo auch die letzten Täter tot bzw. wenigstens in Rente und Pension sind, tauchen dann ein paar Publikationen auf.“ Ich war seinerzeit (60er Jahre) im Auschwitz-Prozess, nachdem meine Schule und die Medien mich zum Nazi-Gegner ausgebildet hatten. Mein Lehrer konnte aus dem Stehgreif drei Buch-Titel (anti-nazi, was anderes gab es nicht) über die Nazi-Herrschaft nennen, als ich ihn nach der Stunde darum bat. Legenden, wie dass die Aufbereitung der Nazizeit erst viele Jahrzehnte nach 45 eingesetzt habe (das hieß seinerzeit Vergangenheitsbewältigung), werden auch von „renommierten“ Wissenschaftlern verbreitet. Das könnte mit Eitelkeit zusammenhängen („erst als WIR kamen, …“). Jedenfalls ist das Ausmaß der Legendenbildung über frühere Zeiten genauso groß wie das über aktuelle „Realitäten“. Es wird auch in fortschrittlichen Lehrerkreisen daran gearbeitet, dass das so bleibt. Geschichte ist genauso überflüssig wie Rechtschreibung.

    • Titel eingeben
      Für den „Anderen Max“ noch ein Zitat des Harry Callahan:
      „Meinungen sind wie Arschlöcher! Jeder hat Eins!“

    • Keine Entschuldigung..
      Ob der Gauner Mao,Lenin oder Hitler heisst ist egal.

    • An Anderer Max
      Wenn Ihnen Klarnamen und das Versenden von „Fanpost“ so wichtig sind dann schreiben Sie doch mal IHREN Klarnamen und die Adresse für Fanpost. Welche Art von Fanpost versenden Sie im Allgemeinen?

      Mir missfällt es auch absolut von Ihnen indirekt als Leser einer „Rechtsaußenkolumne“ bezeichnet zu werden. Das ist eine Verharmlosung von Allem, was wirklich rechts ist.

      Ist schon blöd das es Fr. Kahane noch nicht geschafft hat diese lästigen Bürgerlichen Blogs abzuschalten, jeder will seine Meinung sagen, schon doof das Ganze..
      Apropos K. Das waren noch Zeiten wo man 8 Jahre lang Montags das melden konnte was Freunde am Sonntag nachmittag beim Kaffee einander anvertraut hatten.

    • Das ist unser Land,
      auch wenn die Ente einmal Geschichte sein wird, ihr Handeln kritisch aufgearbeitet und ihr VERSAGEN, zu Lasten des deutschen Volkes, bewiesen sein wird, werden IHRE Speichellecker auch nicht zur Verantwortung gezogen werden. Hier wäre Frankreich Vorbild, die da schon rabiater zur Sache gehen, wenn sie verarscht werden.

  71. Nostalgie
    Klingt ein bisschen nach „Freiheit statt Sozialismus“ und weckt schöne Kindheitserinnerungen…darauf wurden wir in der katholischen Schule eingeschworen. Beruhigend, weil später alles mögliche kam, aber kein Sozialismus, auch wenn einige das hier anders sehen…Und die Heimat ist auch noch da, wenn ich vor die Tür gehe, und sieht nicht sehr anders aus als in den so oft gelobten achtziger Jahren (o.k. es gibt mehr Döner statt Pommesbuden und ein Halal-Geschäft, dafür aber noch! mehr Apotheken). Ich guck mir den Sozialismus in Berlin gern mit Sicherheitsabstand an, wird vielleicht ganz interessant, und man kann manchmal die Augenbrauen hochziehen.

  72. Onkel Ludger sagt immer:
    Nur die allerdümmsten Kälber wählen ihre Schlächter selber.

    Die Berliner haben die Obrigkeit erwählt, sie sie auch verdienen.
    (Erheben wir uns nicht darüber. Wir alle verdienen Merkel.)

    • Titel eingeben
      Wen sollten sie denn sonst wählen? Die CDU? Die Tierschutzpartei?
      Immerhin haben stolze 24% „der Berliner“ (resp. der Wähler) freiwillig eine von der gesamten Presse (inkl. das wichtige TV!) verteufelte Partei gewählt, die zum ersten Mal hier antrat.

  73. @Hausherr: "hier geht es um Futterträge für alle"
    Gerade dazu haben Sie schon sehr viel geschrieben – allerdings mit besseren Argumenten. Wollte ich Seilschaften und Versorgung verkommener Subjekte verteidigen, würde ich genau dieses Beispiel eines Abiturienten wählen, der direkt vor dem Anschluß der DDR bei der Stasi eintritt.

    Ihr Blog ist ein Angebot, ein Füllhorn an Anregungen. Daran schätze ich die redliche, sorgfältige und präzise humanistische Argumentation. Die Koketterie mit dem mäßig privilegierten Status der Kunstfigur ist der appetitanregende Karamelüberzug. Aber in diesem Bild ist mir „Linksruck“ zu sehr 99cent-Hamburger. Zugegebenermaßen sind Sie nicht für meine Erwartungen zuständig – dennoch. Alle guten Wünsche!

  74. Es geht nun einmal ums Geschäft oder Geld stinkt nicht.

    Was die Stasi jahrzehntelang nicht schaffte, schaffte der Einigungsvertrag blitzschnell: DDR-Unrecht zu sanktionieren.
    (Erhard Blanck, Schriftsteller und Maler).

    „Im Übrigen bin ich der Meinung, dass Berlin zerstört werden muss“
    (Cato der Ältere, 234–149 v. Chr.)

    • Titel eingeben
      Cato der Jüngere war der Intelligente…

    • Aber Cato der Mittlere
      war ein aufgeblasener Dummschwätzer.

    • Nicht unbedingt, verehrter tdv :-).
      C.d.Ä. drückte nur scharf aus, was de facto die Bedingung von Roms imperialer Vormacht im Mittelmeerraum war – die bedingungslose Nichtakzeptanz von irgendeiner Macht in Schlagweite, die theoretisch in der Lage war, Roms Vorherrschaft herauszufordern.

      Man muss das nicht mögen – aber dumm geht anders.

      Gruss,
      Thorsten Haupts

    • Cato?
      und ich dachte das sei ein Narkosegerät von Dräger.

      …obwohl in Narkose lässt sich so einiges zerstören.
      In Berlin machen die das ja bei klarem Bewußtsein,
      wenn sie nicht gerade psychoaktive Substanzen …

      ah jetzt verstehe ich den Hintergrund ;-)

    • Nicht dumm?
      Meines (zugegebenermassen bei diesem Thema begrenztes) Wissens, war es genau die Unmöglichkeit ein solches Imperium militärisch auf Dauer aufrecht zu erhalten, was letztlich zum Ende Roms führte… ?
      Aus meiner Weltsicht hatte der Alte halt einen Fehler in seiner Theorie, der Jüngere hingegen beschränkte sich stets permanent weise darauf hinzuweisen, was ein Adel zu sein hätte, der Ansprüche an die Gesellschaft stellen will !
      Man mag das damals wie heute für naiv halten, für einen Philosophen liegen Welten zwischen den beiden.
      Keine Frage, der Ältere vertritt Ihre Interessen zur Erhaltung des Status Quo zum eigenen Vorteil, ich kritisiere das gar nicht, aber ich hatte halt immer andere Ziele für mein Leben, da ich, wie der Jüngere, nicht gewillt bin falsche Kompromisse einzugehen, wenn es sich irgend vermeiden lässt.

  75. Konsequenzen
    Ob Andrej Holm, Freiburger Verhältnisse oder andere lokale „Einzelfälle“; wer nicht vollumfänglich berichtet, über den wird berichtet:
    http://www.nordbayerischer-kurier.de/nachrichten/nordbayerischer-kurier-jobs-gefahr_535979

    Und wenn’s ein letztes Mal ist…

  76. So wird der Staat unterwandert
    Sie greifen hier eine Sache auf, die man meinte, schon abgeschafft hat, als im Nachkriegsdeutschland viele ehemalige Nazis und Kriegsverbrecher in Gerichten und führenden Positionen entdeckt hat.
    Ich möchte dazu darauf aufmerksam machen, dass sich auch in sogenannten „christlichen“ Parteien CDU (ca. 1000), evtl. auch sogar in der CSU Mitglieder mit islamischem Glauben tummeln.
    Die sind doch alles Andere als Christen…….
    Wenn ich mich bei einem christlich orientierten Arbeitgeber bewerbe, wird von mir die Zugehörigkeit zu einer der christlichen Kirchen verlangt.
    Die Parteien nehmen anscheinend alles um ihre Mitgliederzahl zu erhöhen.

  77. Der permanente Hinweis in diesem und anderen Foren
    auf die „DDR“ Vergangenheit der Bundeskanzlerin und daraus abzuleitender Verdächtigungen ist schlicht zum K… Ihre Politik mag man für gut oder schlecht halten. Aber Angela Merkel ist bis heute noch nie mit einer relevanten juristisch oder moralisch anstößigen Verfehlung erwischt worden. Und das ist mindestens erstaunlich. Erstens weil kein Mensch ohne Sünde ist. Und zweitens: weil mit Sicherheit seit 1989 akribisch danach gesucht wird. Ohne brauchbares Ergebnis für die Merkelhassser. Für mich ein ziemlich eindeutiger Beweis für ihre Integrität. Und eine wichtige Qualifikation fürs hohe Amt. Ich verstehe bis heute nicht, wie so diese offenkundig üble und rassistische Nachrede nicht im Anstandsfilter der FAZ hängen bleibt.

    • Was ist daran „“rassistisch, oder ist das heute ein Sammelbegriff für „sehe ich anders“?

      Ich lösche sehr ungern, musste es gerade wieder tun, aber ich bin tatsächlich recht offen – auch wenn es gegen mich geht.

    • Unkontrollierte Einreisen...
      …in 2015, war das etwa nicht relevant? – Ach soo!

      Und warum nun das von der Hohen Frau: „Eine Situation wie die des Sommers 2015 kann, soll und darf sich nicht wiederholen“? –
      Ich werde noch größenwahnsinnig, denn so etwas könnte ich auch sagen…

      Wenn’s nachts doch so wunderschön war, darf man den Kater mit dem dicken Kopp am nächsten Morgen nicht beklagen.

    • @D.A.
      „… aber ich bin tatsächlich recht offen – auch wenn es gegen mich geht.“

      Ja, aber das ist von Ihrer Position aus auch etwas leichter als von der anderen Seite des Ufers; sie können sich das leisten. Wie dem auch sei; hier gibt es nichts mehr zu gewinnen, man kann sich nur die Hände dreckig machen, wenn man auch noch die Stasi verteidigen muss.

      Ein Friedensvertrag ist nicht vermittelbar, das wäre auch zu schön gewesen … utopisch! Demnach: Die Zählerstände sind abgelesen und die Schlüssel haben Sie ja ohnehin schon längst.

    • Die andere Seite des Ufers versucht es gerade wieder mit dem Pranger2.0

      http://vera-lengsfeld.de/2016/12/09/die-stasi-ist-unter-uns/

      Doch, ich denke, man wird noch öfters über Stasi reden müssen. Und das sind dann welche, die erst dann reagieren, wenn man ihnen einen Gerichtsbeschluss schicken lässt. Da kann man sonst nicht diskutieren.

    • @D.A.
      „Doch, ich denke, man wird noch öfters über Stasi reden müssen.“

      Über die Stasi als solche hätte man reden können, als es noch um Dinge ging, die noch während der DDR-Zeit geschehen sind, denn nur darauf hatte die Stasi als Organisation einen Einfluss. Dann hätte man vielleicht etwas gelernt. Das wollte man aber nicht, und dafür hatte man wohl auch seine Gründe.

      Es tut mir wirklich, wirklich leid, dass Sie aktuell an den Pranger gestellt wurden. Etwas weniger Mitleid habe ich allerdings damit, dass Sie ernsthaft der Meinung sind, das sei auf den Fortbestand einer DDR-Organisation zurückzuführen. Aber dennoch: Hätte ich Einfluss auf jemanden, der dafür die Kampagne gegen Sie verantwortlich ist, so würde ich ihn geltend machen, damit das aufhört und Sie rehabilitiert werden. Ich habe aber leider keinen Einfluss und ich bin auch kein Mitglied einer nicht existenten Organisation, war es auch nicht, als sie noch existierte. Erstatten Sie gegen die Handelnden im Zweifel Anzeige wegen aller in Frage kommenden Delikte, bemühen Sie einen Spezialisten wegen einer Unterlassungsverfügung, soweit ggf. Ihr allgemeines Persönlichkeitsrecht tangiert ist.

      Ich bin nur ein normaler Mensch, mit DDR-Vergangenheit und ich sehe ein, dass es ganz unsinnig ist, jemandem eine seit 26 Jahren fixe Idee ausreden zu wollen. Wenn es also gar nicht anders geht, dann müssen Sie tun, was ein Mann tun muss – und das Problem bei der Wurzel packen. Fragen Sie Armin Laschet danach, wie man mit „total zerstörten Köpfe“ umgehen muss und ergreifen Sie die Initiative. Es kann nur besser werden, für alle Beteiligten. Alles Gute und ernstlich viel Erfolg.

    • Ich empfinde es als rassistisch...
      …wenn ohne jeden Beleg jede Sozialisierung in der „DDR“ ausreicht, um im Generalverdacht zu stehen, DDR-Zustände in der Bundesrepublik herzustellen. Ihre Ansichten zu Holm und Kahane teile ich im übrigen voll und ganz.

    • Seit wann ist DDR Rasse?

    • Ich gratuliere zu Ihrer herrlichen Wortschöpfung "Anstandsfilter"
      Wenn ich bei Twitter wäre, würde ich unter #Anstandsfilter alle Zensurversuche posten, derer ich habhaft werden könnte.

  78. Nach 27 Jahren muss auch mal gut sein, -
    und in dem TAZ-Interview klingt Holm ja ganz vernünftig.

    Mit 18 ein halbes Jahr bei der Stasi verbracht, ist das 27 Jahre später wirklich noch relevant?

    Don treibt eine lahme Kuh durchs Dorf.

    • Bei einem HU-Mitarbeiter wäre es mir egal.

      Bei einem Staatssekretär mir echter Macht ist mir die Vorgeschichte von der Stasi bis zum Rigaerversteher nicht egal. So einfach.

    • Wenn schon Vorgeschichte,
      dann aber auch nachsehen ob van der Leyen nicht heimlich KDV gewesen wäre, der Familienminister als Jugendlicher nicht unangemessene Blicke auf die Mädels geworfen hat, und sogar Frau Merkel mit 14 nicht doch mit dem Sozialismus geliebäugelt hat!

      „Echte Macht – nicht egal!“

      27-jährige lahme Kühe gibt es so viele, dass Ihre Auswahl schon einseitig genannt werden kann.

    • Dann soll Holm seine Akte ins Netz stellen und dann kann man darüber reden, wieviel davon man als Staatssekretär will. Es gibt ja genug Beispiele, wo so eine Vergangenheit Karrieren beendeten. Kahane ist auch ein Beispiel, als sie Ausländerbeauftragte werden sollte.

    • Vorsicht!
      Ich weiß, jetzt werden mir einige ins Gesicht springen, weil ‚rechts und links ja so unterschiedlich sind‘.
      Wie war das noch in meiner Jugendzeit (richtigerweise, finde ich)? Wie war das mit den erkannten Ex-oder-auch-noch-immer-Nazis? Da war das Tausendjährige Reich schon lange vorbei, und wir (sic!) haben dafür gekämpft, dass ehemals aktiv daran Beteiligte nicht einfach so durch die Finger des Allgemeinverständnisses bzw. der Justiz gleiten dürfen. Sogar wenn sie keine Mörder waren, haben wir (sic!) sie eine Generation später verachtet und ihnen Vorwürfe gemacht. (Heute noch meine ich: zurecht)
      Und heute? Heute finden wir (die gleichen Leute, wer?) dass ein glühender Stasi-Mitarbeiter seine Vergangenheit nicht nur als ’neige d’antan‘ betrachten darf; sogar trotz seiner aktuellen, ähnlich gerichteten Kapriolen.
      Wenigstens waren die Ex-oder-auch-noch-immer-Nazis meiner Jugend brav in der CDU.

      titou, würden Sie auch genauso akzeptieren, dass ab 1972 die Vergangenheit von Ex-Nazis – solange sie sich nicht persönlich schuldig gemacht hatten – unbedeutend sein sollte? Auch, wenn ‚Die Fahne hoch‘ noch immer ihr Lieblingslied wäre?

    • Endlich angekommen bei den Nazis !
      Sei’s drum.

      Der NS-Staat hat ja Dinge zuwegebracht, wo Stasiland nicht mithalten kann. Das soll man nicht vergessen.

      Die Zahl der Ex-Nazis von 1972 entspricht genau der Zahl der potentiellen Nazis von 2016. Manche merken nicht einmal dass sie vielleicht dazugehören könnten. Die Umstände sind ja auch sehr anders.

      Ist Ihnen nie aufgefallen dass so manche aus Ihrem „wir“, vielleicht sogar Sie, nur Glück gehabt haben? Und sind Sie sich Ihrer Haltung so sicher, wären Sie 1970 in Holm’s Familie geboren? Oder auch 1920 in der Familie einer Ihrer Ex-Nazis?

      Ich denke dass die Nachkriegs-BRD mit den Ex-Nazis ganz gut gemacht hat, und dass die neue BRD das ähnlich gut mit den Ex-Stasis macht. Dass Holm heute auch ein solches Amt bekleiden hat, zeigt von der Humanität unserer Gesellschaft.

      Vielleicht sind die jungen Rebellen und Nazi-Jäger von 1972 heute alte Reaktionäre und jagen eben Ex-Stasis? Don’s Rolle in dieser Kömödie ist dann wohl vergleichbar mit einem Yoga-Trainer für Rentnerinnen.

    • Ich war in Bayern unter Strauss gegen die WAA und auch sonst manchmal mit schlechter Note, weil ich etwas anderes schrieb, als ich hätte lernen sollen.

      Glauben Sie bloss nicht, dass es bei uns liberal zuging.

    • entweder erwachsen oder nicht
      Ich kann mich erinnern an einen von der „Zeit“, der guten alten Bucerius/Dönhoff-Zeit, der sich spät dazu bekannte, bei der HJ gewesen zu sein, vielleicht Raddatz, aber nicht sicher. Siebzehn/achtzehn Jahre alt.

      Man muss sich da mal entscheiden: Entweder es ist jugendlicher Leichtsinn/Verirrung oder nicht. Wenn nicht, muss man auch den Afghanen und seine Ehrenmörderkollegen, von Familien wohl ausgesucht, nicht nach Jugendstrafrecht verurteilen. Entweder erwachsen oder nicht.

      Anderenfalls sollte man auch das Kommunalwahlrecht entziehen. Warum sollen unfertige Jugendliche, die für Schandtaten nicht mit der normalen Anzahl Knastjahre gerade stehen können, für mich meine Kommunalpolitiker wählen? Das haben uns die Linken gegeben: Kindsköpfe, die kaum für Wahlen aus dem Bett kommen nach durchzechter oder durchhaschter Nacht, dürfen Politiker wählen, aber berauben sie jemanden des Lebens, können sie nicht dafür büßen.

      Entweder Holm war erwachsen oder nicht. Dazwischen gibt es nichts, muss aber für alle gelten. Da Rot-Grün die Gefängnisfreikarte für unter 21 permanent aus der Hosentasche zieht, ist es nur logisch, dass er sich selbst vergeben kann.
      Mit Kahane ist das anders gelagert, weil sie wieder auf die gleiche Schiene gesprungen ist. Einmal Spitzel, immer Spitzel.

      Aber mit den 17 muss erstmal bewiesen werden in unserem landesweit außer Tagesschau besprochenen Fall. Meint offenbar, er wäre dort am Hindukusch schon verfolgt worden. Da muss geklärt werden, ob er dort schon jemanden umgebracht hat. Die verfolgen dort auch nicht immer ohne Grund. Oft handelt es sich um Vendetta.

    • Stasi verjährt nicht
      Da die Stasi ein verbrecherischer Verein war und von eben der Partei ins Leben gerufen, beauftragt und geleitet wurde, in der der Herr Holm heute Mitglied ist, muss ihre Frage mit „Ja“ beantwortet werden. Es ist relevant und die Kuh ist nicht vom Eis. Wie alt die Kuh ist, ist dabei nebensächlich. Die Verbrechen der Stasi, der sich Herr Holm freiwillig angeschlossen hat, werden dadurch nicht weniger grausam.

    • Ach, titou ...
      „Vielleicht sind die jungen Rebellen und Nazi-Jäger von 1972 heute alte Reaktionäre und jagen eben Ex-Stasis?“

      Danke für diesen Satz. Damit kann ich unsere Diskussion getrost ad acta legen.
      Denn wer den ‚Nazi-Jäger von 1972‘, womöglich also mein alter ego, wegen des ‚Jagen‘ von Ex-Stasis zum ‚alten Reaktionär‘ umwidmet, hat nur noch Mitleid verdient.
      Was für eine irre Welt, in der man sich durch eine Anti-Stasi-Position das Attribut ‚alter Reaktionär‘ verdient. Nein, nicht östlich der Elbe, und vor 1989. Karl-Eduard von Schnitzler dürfte den Hut ziehen.

    • @Honey Bunny
      Selbstverständlich.

      was mich erschüttert sind die Maßstäbe. Lechts und Rings.

      Nazi verjährt nie. Neulich noch wurde ein 92-jähriger verurteilt. 71 Jahre nach Kriegsende. Wer zählen kann, kommt darauf, dass der seine Schandtaten also alle mit <=21 Jahren hat begehen müssen. Verjährung? Bloss nicht! (http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/richtspruch-ueber-die-deutsche-justiz-14549666.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2)

      Ein 'glühender Stasi'-Mitarbeiter, hingegen, erhält von der sogenannten 'Linken' nach 27 Jahren eine Generalamnestie.

      Und wer mich kennt, weiß dass ich nie auf die Idee gekommen wäre, diesen Kommentar zu schreiben, weil ich für den 92-jährigen eine Amnestie implizieren wollen würde.

      Mir fehlt die fulminante Denk- und Argumentationsweise eines Mitforisten, der uns seit langem, naja, eben darauf hinweist, dass wir selbst verantwortlich sind für das was uns zustößt, von AM bis IS, weil wir ja nicht verhindert haben, was die Yankees seit Generationen tun.
      In einem ähnlichen Sinne könnte man allerdings die DDR, und insbesondere den Stasi, mit an die glorreichen Errungenschaften der Sowjetunion anbinden. Denn der Stalinismus hat keine signifikant anderen Todesopferzahlen gefordert als der Nationalsozialismus. Und da sind die Stasis schon mittendrin, in diesem Sumpf.

    • Schade
      – dass ich mich dieses letzten Satz mit dem unhöflichen Reaktionär nicht enthalten habe.

      – dass Sie nur auf diesen letzten Satz antworten.

    • @Uwe Dippel
      Ach Uwe…..

      Wenn man ihren ja eigentlich guten Ansatz ernst nehmen sollte, dann dürfen sie nicht sowas bringen:
      “Heute finden wir (wer?) dass ein glühender Stasi-Mitarbeiter seine Vergangenheit nicht nur als ’neige d’antan‘ betrachten darf; sogar trotz seiner aktuellen, ähnlich gerichteten Kapriolen.”

      Don Alphonso hat einfach nur gefordert er wolle Holms Stasi Akte einsehen. Das ist richtig und es gibt nichts dagegen zu sagen…

      Nun vergleichen sie das mal den Schwachsinn den sie da abgesondert haben? Können sie irgendwas von ihren Vorwürfen belegen?
      Sie sind halt selber ein Kahane… nur von der anderen Seite.

      Welche Leute, die ich als Linke bezeichnen würde, kennen sie denn, die den Prozess gegen 100jährige als sinnvoll und erfreulich gezeichnet haben.
      Sie der Prototyp des post-faktischen Schwätzers, der sich einen Dreck um die Realität kümmert.
      Darüber sollten eigentlich alle lachen, aber angesichts einer Welt in der ja leider mittlerweile die Lautstärke des Beifalls den Wahrheitsgehalt einer Aussage bestimmt, wird es wohl tagtäglich sicherer nur noch im stillen Kämmerlein zu lachen und sich von solcher unfassbaren Mehrheit so weit als möglich fernzuhalten?

      Was glauben sie eigentlich, wie viele Linke die Wiedervereinigung in DIESER FORM immer abgelehnt und für einen schweren Fehler gehalten haben? Darf ich sie daran erinnern, dass jenes Problem damals, genau wie das jetzige Problem mit der unbegrenzten Zuwanderung, dass also auch die Wiedervereinigung von einem CDU Kanzler verpfuscht worden ist ??? Keine Linken weit und breit!
      Es sind ihresgleichen die solche inkompetenten Blödmänner zu Kanzlern wählen und jetzt über Probleme, die angeblich von Linken verursacht worden sind, daherreden?
      Welches Problem hätten sie denn anzubieten, das von Linken verursacht worden ist, das den Vergleich zu dem ganz normalen Politik Sch…..der CDU/CSU/SPD/FDP/Grün aushält?
      Was ist denn passiert?
      Ein mittlerer Beamter(?), ehemaliger Stasi Nachwuchs, soll also mit Haubesetzern reden, die ALLE eine Folge der Inkompetenz der fünf Einheitsparteien sind?
      Selbstverständlich sollte Don dessen Akte einsehen können! Da sie ja so gut im Klugschei…. sind, verraten sie uns doch wer die Gesetze geschaffen hat, die das verhindert????

    • @TDV
      Dass ich derartiges hier mal lesen darf!

      Nur um Fakten geht es hier ja offensichtlich nur so am Rande. Für die Erkenntnis habe ich einige Zeit gebraucht. Entschuldigung. Hier geht’s um gemeinschaftliche, mal mehr mal weniger gepflegte Empörung über die Schlechtigkeit der Welt. Und bei solchem Tun werden halt, dem uralten Verhaltensmuster folgend, immer Schuldige gebraucht. Die Linken, die A.Kahane, die Feministinnen, die Autonomen, die Berliner,…

      Es war und ist doch Absicht der Politik, den Zusammenschluss 1990 zu verklären. Schäuble hat den Einheitsvertrag doch mit sich selbst abgeschlossen. Krause, den Pappkameraden für die Kameras, kannte in der DDR niemand. Und wer kennt den Mann heute noch? Die vielleicht doch eher linken Warner vor dieser Art des Anschlusses wurden seinerzeit regelrecht niedergebrüllt. Heute sind 95% der Führungskräfte in Ostdeutschland Westdeutsche. Das und noch so einiges andere hat eben die sichtbaren Folgen.

      DA und anderen geht es viel „besser“, solange sie die Akte von Holm NICHT einsehen können. Mit Vermutungen etc. lassen sich die „schönsten“ Artikel schreiben. Fakten holen einen aber immer wieder in die Wirklichkeit. Ich erinnere nur an die Alterspräsidentenrede von Stefan Heym vor dem BT. Da wurde schlagartig deutlich, worum es ging und geht. Schäbiger ging und geht es nicht.

      Meines Wissens sollte DA als Journalist, der er aber vielleicht gar nicht ist, die Akte einsehen können. Öffentliches Interesse und so. Kohl allerdings hat die seine sperren lassen. Warum wohl? Dabei sollten sich doch auch dort seine Verdienste um die deutsche Einheit finden lassen.

    • @TDV
      Manchmal wäre es angeraten, etwas ausführlicher zu lesen, was andere schreiben, und auch kurz nachzudenken, bevor man seinen Senf ausdrückt. Auch, wenn es durchaus möglich ist, dass es sich z.B. bei meinen Beiträgen nicht zu lohnen scheint.
      Denn Ihre Repliek geht schwer an dem vorbei, wovon ich schrieb.

      Sie erinnern sich an Filbinger, der über einen Matrosen stolperte. Aber auch an Günter Grass, der nach erbsenzig Jahren *doch* eine Vergangenheit zwischen 1933 und 1945 hatte. Und obwohl nicht ‚glühend‘, und ganz eindeutig nach 1945 damit gebrochen hatte, auf eine schiefe Ebene gerückt wurde.
      Da wurden jeweils jede Menge Akten herausgezogen; und jede Menge sehr kritische Fragen gestellt von Menschen, die ich als ‚wir‘ apostrophiert hatte.

      Nun soll ein Mensch Staatssekretär werden, der ‚glühend‘ für das MfS gearbeitet hat. Natürlich hat Don Alphonso vollkommen Recht, wenn er nach den Akten fragt; aber das ist seine Sichtweise.
      Mir geht es um die Gerechtigkeit. Ein Günter Grass, ein intellektueller und politischer Hüne im Vergleich zum Staatssekretär in spe, wird quasi öffentlich zerlegt für das was er als 17-jähriger angestellt hat; auch trotz seiner klaren literarischen Stellungnahmen seit 1945.
      Der Staatssekretär in spe allerdings wird generalamnestiert, und man hat die Chuzpe hier, sein Interview in der taz als Dokument seiner staatstragenden Eignung anzuführen.
      Plötzlich, weil es konveniert, braucht es gar keine Akten mehr einzufordern. Alles ist lange verjährt und durch ein taz-Interview abgewischt.

      Nun sagen Sie mir mal, was wir, ja, Sie und ich, gesagt hätten, wäre das in unserer Jugend in dubio pro einem Ex-Nazi bei der Bewerbung auf einen Regierungsposten geschehen. Wahrscheinlich hätten wir – in diesem Falle jedenfalls ich – vermutet, die Einstellenden/Ernennenden hätten gerade so viel Dreck am Stecken.

      Nur zur Abrundung: Sie schreiben „Können sie irgendwas von ihren Vorwürfen belegen?“. Vielleicht haben Sie einen anderen Post gelesen? Ich habe keine Vorwürfe gemacht. Ausser dem Vorwurf, der Ungleichheit bei der Behandlung.
      Und ganz nebensächlich: Ich darf gar nicht wählen, weil ich kein Deutscher bin.

    • @Uwe Dippel
      Ich verstehe ihre Argumentation schon, aber ich sehe da einige Details anders als sie.

      Wir reden hier von drei Leuten. Einem Filbinger der als Nazi Todesurteile unterzeichnete und ich hoffe sie werden ja wohl nicht behaupten, dass das keiner von denen die seine Nachkriegskarriere förderten gewusst haben, oder?

      Dann haben wir Grass, und ich will jetzt ein pauschalisieren, dass es dieselbe rechte Kategorie Leute war, die Filbinger hochgehoben haben die an Grass Ansehen sägten und nichts war peinlicher und sagte deutlicher die Wahrheit über das Deutschland jener Jahre, welch einen Umfang eine solche Diskussion annehmen konnte!

      Den Namen Holm habe ich hier zum ersten Male gelesen, die einzigen Information die ich zu ihm habe stammen aus diesem Blog:
      Er war als 17/18 jähriger bei der Stasi.
      Welche Position konnte man in dem Alter dort haben?

      Da seien Akte nicht zur Verfügung steht, weiss man über seine Arbeit nichts.

      Als Beispiel für seine jetzigen „Verfehlungen“ wird einzig und allein angeführt, dass er gewillt ist mit Hausbesetzern zu reden. Und der Vorwurf kommt von einem Hausbesitzer.
      Woher haben sie dieses Wissen: „Nun soll ein Mensch Staatssekretär werden, der ‚glühend‘ für das MfS gearbeitet hat.” Selbst wenn, so wäre er damals 18 gewesen, und heute ist er 45.

      Was erwarten sie denn da von mir?

      Zeigen sie mir EINEN Beleg dafür, dass er nach wie vor Fan seines früheren Staates ist, und werde ich bei den Protesten gegen ihn vorneweg marschieren.
      Dass er mit seiner Arbeit gegen die offensichtlichen Probleme auf dem Wohnungsmarkt und gegen die Gentrifiztierung angeht, halte ich für sehr erfreulich.

    • @Oberländer: O weia, der Raddatz ist begeistert und dreht sich im Grabe!
      Kempowski, Karasek waren in der HJ, Grass in der SS, Bucerius ein virtueller Widerstandskämpfer.
      Der spätere Herausgeber der Wochenzeitung Die Zeit und einflußreiche CDU-Politiker Gerd Bucerius schilderte nach dem Krieg, wie er das „Unternehmen Gomorrha“ erlebt hatte: „Ich stand auf dem Dach meines Häuschens in der Hamburger Vorstand. Oben flogen die englischen Bomber. Endlich! rief ich immer wieder, Endlich! Zu lange hatten die Alliierten gewartet, um den Weltfeind Hitler niederzukämpfen …. Endlich kamen sie! Und dann mußte ich nach Alarm-Ende durch die zerstörten Straßen mit halb verbrannten Toten – zu sehen, ob mein Anwaltsbüro erhalten war. Was habe ich damals gedacht? Grauen und Mitleid – natürlich. Aber auch – Ihr, die Toten, habt es so gewollt. … Um wen habe ich während des Angriffs gebangt? Um die … Bomberpiloten. Sie waren ja so tapfer und taten das, was ich von ihnen erhofft hatte …“ Nach dem Krieg wurde Gerd Bucerius Ehrenbürger von Hamburg.

    • @TDV
      Wir sind uns da ziemlich nahe, denke ich:

      Wir reden hier von drei Leuten. Einem Filbinger der als Nazi Todesurteile unterzeichnete und ich hoffe sie werden ja wohl nicht behaupten, dass das keiner von denen die seine Nachkriegskarriere förderten gewusst haben, oder?

      – Das habe ich ziemlich genau so geschrieben, können Sie nachlesen!

      Dann haben wir Grass, und ich will jetzt ein pauschalisieren, dass es dieselbe rechte Kategorie Leute war, die Filbinger hochgehoben haben die an Grass Ansehen sägten und nichts war peinlicher und sagte deutlicher die Wahrheit über das Deutschland jener Jahre, welch einen Umfang eine solche Diskussion annehmen konnte!

      – Beinahe, denn Grass hätte auch frank und frei heraus sagen können, was er als 17jähriger gemacht hat. Also war es schon gerechtfertigt, meiner Meinung nach, da mal genauer reinzuschauen. Sie haben natürlich Recht mit dem gefundenen Fressen; die Rechten holten sich beinahe einen … Sie wissen schon, ’seht, sogar euer geliebter Grass war ein Nazi!.
      Erbärmlich.

      Den Namen Holm habe ich hier zum ersten Male gelesen, die einzigen Information die ich zu ihm habe stammen aus diesem Blog:
      Er war als 17/18 jähriger bei der Stasi.

      – Eine freiwillige Meldung zum MfS, zumindest. Da dürfte man sogar fragen, ob Filbinger da vielleicht nicht sogar weniger freiwillig war. Fragen, habe ich gesagt, dürfte man da schon.
      Gibt es eine Distanzierung von Holm vom Stalinismus? Wäre doch ganz einfach gewesen, oder? Gibt es überhaupt irgendwelche Hinweise darauf, dass der Gutste kein Stalinist war? MfS ist eben kein Geplänkel, da kam man nicht rein. Aber egal, nein, ich habe nichts Gegenteiliges. da haben Sie Recht.

      Übereinstimmung haben wir offenbar, und das hatte ich ganz säuberlich – nur nicht öffentlich – getrennt vom dringenden Stalinismus-Verdacht, über die geplante Politik. Mir wäre es deutlich lieber gewesen, die Linke hätte einen unverdächtigen Kandidaten dafür auffahren können. Sonst geht es ähnlich wie bei Grass. „Was erwartet ihr auch von so einem?!“
      Natürlich sind Gespräche mit Hausbesetzern vollkommen in Ordnung, natürlich gibt es für mich ein Recht auf Wohnraum. Das wusste schon Zille: „Man kann einen Menschen mit einer Wohnung erschlagen ….“

      Was mir an den bisherigen Aussagen von Holm dazu nicht gefällt, ist eine klare Aussage zur Fairness. Ein System das ‚Bevorzugte‘ kennt, ‚Parteigänger‘, haben wir schon bei Kahane und Maas in Aussicht.
      Lesen Sie mal genau was er gesagt hat. Auch zwischen den Zeilen. Vielleicht bin ich übersensibel, aber mir fehlte jede Aussage zu Fairness, jedes ‚allen Berlinern …‘, u.s.w. gelesen habe ich eher ein kleinkariertes Unterfangen einer erzwungenen Umverteilung. Das hatten wir schon, das war der sogenannte Real Existierende Sozialismus.
      A.a.O. waren wir beide uns schon einig, dass eine Umverteilung mit der Glättekelle heute schon in der nächsten Generation fast ähnliche neue Ungleichheiten nach sich ziehen würde. Warum nicht auch hier?
      Was für ein Schmarrn, dem privaten Hausbesitzer, der sich seinen Altenteil von z.B. einem Mietshaus mit 4 Wohnungen in Reinickendorf absichern will, den Minimalertrag (mehr ist da nicht drin!) auch noch unter dem Hintern wegziehen zu wollen.
      Nein, geschrieben habe ich das nicht vorliegen, nicht schwarz-auf-weiss. Aber was sonst sollte ich aus den bisherigen Verlautbarungen lesen können? Die alte, alleine wohnende Dame in Frohnau ins Altenheim und dafür eine Familie noch nicht so lange bei uns Lebender einziehen lassen? Sagen Sie nicht, das wäre meine Phantasie. Die wird nur angeregt von Politikern in spe, die nicht auf Neubau setzen, sondern von im Weiteren undifferenzierten ‚Rechten‘. Meinen Sie, da ginge eine Politik durch, zusammen mit den Grünen, ohne dass Wohnungen auch nach Genderpunkten zugewiesen werden? Oder umgekehrt reziprok nach Aufenthaltszeit in Deutschland?


    • „Gibt es eine Distanzierung von Holm vom Stalinismus?“

      Da fällt mir doch sofort die Forderung an alle Muslime ein, sich vom Islamismus glaubwürdig und öffentlich zu distanzieren. Nennt man das nicht Generalverdacht? Ist das zulässig?

      Ich fürchte, ohne Fakten befinden sich alle Holm-Gegner auf sehr dünnem Eis, juristisch betrachtet.

  79. Imbiss am Eschenheimer Tor in Berlin?
    Lieber Don, was hat das Bild in einem Beitrag zur Berliner Landespolitik verloren?
    Der „Hamburger am Turm“ hat das wirklich nicht verdient.

  80. Respekt
    Ich mußte meine Augen reiben, dachte ich doch ich träume noch eine reale Beschreibung der Umstände ohne typische Mitte-Bashing zu lesen. Genau das trifft meine Kritik auf die derzeitige Einstellung, daß nur gut ist, was links-liberal oder weiter links ist zu. z.B. wie der WDR5 das letzte Parteiprogramm der CDU als Rechtsruck bezeichnet. Soweit sind wir schon gekommen, daß ein Rückgang zur politischen Mitte als Rechtsruck bezeichnet wird. Und genau da betreiben dann die ÖRs in Form des WDR 5 als Beispiel Parteiwerbung, denn es zieht in Deutschland ziemlich gut eine Partei als rechts abzustempeln. Zumindest im obrigkeitshörigem Westen.

  81. .... sind unter uns
    Da fällt mir als altem, weißen, Filmophilen ein alter, schwarz-weißer Film ein, der in beeindruckender Cinematographie zeigt, wie ein Jahr nach dem zweiten Weltkrieg sich am ‚oben‘ und ‚unten‘ wenig geändert hat. Und die Mörder von gestern die braven – lassen wir mal die Puffbesuche weg – braven Bürger von heute zu sein scheinen.

    Wärmstens empfohlen, insbesondere auch im Zusammenhang mit diesem Artikel unseres Gastgebers: http://www.imdb.com/title/tt0038769/

  82. Titel eingeben
    Allein würden es diese Leute auch in Berlin niemals schaffen (und bis auf die übriggebliebene Nomenklatura wählt sie auch kein echter Westberliner, sondern radical chics aus dem Westen und jede Menge Kurden und Türken mit deutschem Pass ). W E R aber holt sie immer wieder an die Macht? Genau, die SPD. Auch vor diesen Infamien werden die Floskeln des kommenden Bundespräsidenten keinen Halt machen.

  83. Erstens kommt es anders
    Zweitens, als man denkt.
    Es ist schon ein Treppenwitz der Geschichte – funktioniert aber leider immer:

    Wenn purpurrot mit stasirot
    sich eklig mische toot
    und kotzegrün als Kleber pappt
    dann braune Sauce im Töpfchen schwappt

    (Farbenlehre: Mein Tuschfarbenkasten)

  84. Wenn sich Einsicht mit Optimismus berbindet:
    http://www.cicero.de/salon/lehren-aus-freiburg-es-ist-was-faul-im-staate

    Dass wir Bürger aber schon bald Migrantengewalt ansprechen dürfen (laut Cicero soll das ab 2017 möglich werden), glaube ich nicht.

  85. Nichts Neues
    Als Ramelow MP in Thüringen werden wollte, musste er eine Erklärung zur DDR auf Druck von SPD und Grünen abgeben. Darin sprach er, sinngemäß von einer Entschuldigung bei Zehntausenden von Opfern in der DDR. Dabei gab es allein weit mehr als 200.000 politische Gefangene in der DDR. Dieses Kleinreden der Repression in der DDR war offenbar für keinen Journalisten eine Nachricht.

    • Es war
      auch von Gesprächen mit den Opfern die Rede.
      Vor der Wahl.
      .
      Aber Ramelow gilt als Ehrenmann.

  86. Bravo
    Zitat: „Das ist kein Rechtsruck. Es ist Abwehr einer ganz bestimmten Entwicklung linker Parteien, die heute durchsetzen, was vor 10 Jahren noch als absurde Forderung extremistischer Zirkel galt, vom Hass auf alles, was wie Heimat und Tradition erscheint, über die neomaoistischen Selbstkritikrituale der Critical Whiteness und Sprachpolizei bis zur Machtübernahme durch Gruppen, die sich nicht für Konsens und Ausgleich interessieren, sobald sie über andere bestimmen können. Man muss kein Hellseher sein, um hier die neuen Brüche in der Gesellschaft zu erkennen.“

    Dem ist nichts hinzuzufügen.

  87. DDR und kein Ende
    Sehr geehrter Don, die von Ihnen aufgezeigten Stasi-Verstrickungen zeigen wieder einmal, daß Vergangenheit so schnell nicht verjährt und vergeht.
    Die BRD-Gesellschaft war 1989 damit überfordert gewesen, das Erbe einer 40jährigen Diktatur zu bewältigen, weil die meisten von uns keine Ahnung hatten, wie tief sie in der Gesellschaft verwurzelt gewesen war. Hier liegt ein wesentlicher Unterschied zum 1000jährigen Reich. Dieses konnte keine solchen sozialen Filiationen mit gesellschaftlicher Tiefenwirkung mangels Zeit aufbauen.
    Mit 1989 endeten daher mitnichten die vielen kleinen Stasi-Welten. Allenthalben wurden sie mit Hilfe geheimer Kassen transformiert und auf Grund sozialer Nähe zu neuem Leben erweckt. Vielfach hatten wirtschaftliche politische Ziele abgelöst, allerdings schloß das eine das andere nicht unbedingt aus.
    Als vertraute Zirkel, deren Grundlagen in der DDR gewachsen und gediehen waren, agierten sie fortan in Gestalt von Immobilienhändlern, Anwälten, Behördenvertretern und Wissenschaftlern, um nur diese Gruppen zu erwähnen.
    Naive Aufbauhelfer-West bissen sich an diesen, für sie häufig nicht erkennbaren Gruppen die Zähne aus, zumal einsichtsvolle Linkskreise auch nach Osten(vor allem nach Brandenburg) geströmt waren, um möglichst viel von der linken Welterlösungsformel zu retten, weshalb sie dort oft als nützliche Idioten der alt eingesessenen Kräfte agierten. Allein die Wessis mit KB-Erfahrung waren nach meiner Erfahrung in der Lage, den SED gestählten Vertretern im konspirativen Handelns das Wasser zu reichen.und ihre Ziele umzusetzen – auch im Westen war solche Leute höchst erfolgreich, siehe ihren bis heute währenden Erfolg bei den Grünen –
    So entstanden im Osten zahlreiche behagliche Nischen in öffentlichen Verwaltungen und wissenschaftlichen Einrichtungen, wo man bis heute zumeist unbehindert bewährtes Gedankengut bewahren und soziale Sicherheit pflegen konnte.
    Die PDS mit ihren flächendeckenden Strukturen bot zudem für alldies stets Rat und Hilfe
    So betrachtet ist die Karriere dieses bewährten Friedens-Aktivitäten nur ein schönes Beispiel dafür, daß der Ungeist der DDR, wenn eine solche Formulierung überhaupt berechtigt ist, im heutigen Deutscland fröhlich Urstände feiern darf. Daher ein heiteres weiter so.

  88. Etwas Warmes braucht der Mensch
    Ein solider Artikel. Aber dieser Holm ist doch kein ernsthafter Gegner! Über die Tatsache zu sprechen, dass Leute mit nicht voll geklärter STASI Vergangenheit Posten erhalten, ist legitim.

    Dass man Hausbesetzer gut findet, ist hier im Süden Gott sei Dank, ein Hinderungsgrund für Ämter.

    Einem damals 19 Jährigen sollte man schon eine zweite Chance einräumen. Auch der Don hat früher über vieles anders gedacht. Ausserdem halte ich es nicht für konservativ Mietmaximierung zu betreiben. Ihre Mutter hat das sicher auch nicht getan als Sie die Rauchkammer vermietete.
    Ein Vermieter der seine Mieter noch kennt denkt nicht Tag und Nacht darüber nach, ob noch ein paar Euro mehr möglich sind. Das hat nichts damit zu tun, dass Wohnraum finanziert werden muss.

    Ich habe meinen verstorbenen Großvater nicht verstanden, wenn er sagte „Die Bauern haben den Krieg gewonnen“. Die letzte Schlacht haben die Vermieter in den Ballungszentren gewonnen.Meist jedoch ohne Leistung und Risiko.

    Damit kann man leben, muss es aber nicht gut finden.

    Mein Herz erwärmen würde ein Artikel über verlogene Medien, die vergessen haben wie sie gegen Leute vorgegangen sind die berechtigte Einwände gegen die angebliche Willkommenskultur vorgebracht haben. Ich kann diese Recherche leider nicht leisten. Die Tränen des Giovanni Di Lorenzo – wäre auch ein schöner Titel gewesen. Eine gesegnete Vorweihnachtszeit

  89. Verzweiflung
    Manchmal bin ich ob der kommenden Entwicklung unseres Landes so verzweifelt. Die „Schlittenfahrt ins Nichts“ hat längst begonnen und fährt man mit der S-Bahn aus der Firma kommend, so sieht man die hängenden Schultern und resignierenden Gesichter jener Bewohner, welche per Neudeutsch, „schon länger hier leben“…

    Und dann zu Hause angekommen, liest man Ihren Blog und empfindet dies wie eine wohltuende Oase. Danke.

  90. Leider kann ich mich über so etwas gar nicht mehr wundern
    leider vertreten solche dummen Thesen bezüglich sozialem Wohnungsbau auch viel Grüne, SPD’ler und auch genügend CDU’ler. Wir werden von Sozialisten regiert, wohin wir schauen. Dass jetzt einer von der Stasi als Staatssekretär berufen wird, sticht deshalb gar nicht mehr raus.

  91. Die sogenannte "Linke Partei"
    in der Realität die mehrfach umbenannte kommunistische SED der DDR (als deren „Rechtsnachfolger“ sie sich ja auch offiziell vor Gericht sieht..).., ist eigentlich nicht mehr die Kehrseite der NPD – beide scheinen einige Demokratiedefizite haben.. Die SED ist nur viel geschickter sich Positionen (zurück-) zuerobern; hier helfen die 100.000te geschulten Kader die wieder auf allen Ebenen aktiv sind und ihr gnadenlos demogogisches und geschichtsleugnendes Auftreten (Gysi) in der Öffentlichkeit.
    Mir ist völlig unverständlich, wieso die SPD bereits in den den 90igern (Koalition Sachsen-Anhalt) wieder auf diese „Rot- Front“ Politik hereinfallen konnte und heute noch in viel stärkerem Masse die politischen Erfahrungen der 30/40er Jahre des letzten Jahrhunderts vergessen kann !
    SED („PDS“ etc.).. das endet in Stalinismus pur, sobald an der Macht.

    Es ist weiterhin schwer hinzunehmen (als Westdeutscher..), dass sich dieser Verein dann auch noch „die Linke“ nennt, und heute nicht nur in politischen Ämtern, sondern auch noch permanent in allen möglichen Talk- shows herumhängt.
    Deshalb mein Vorschlag: zu jedem Auftritt eines SED/ „PDS“ Mitglieds in ARD/ ZDF auch ausgleichend den „gleichberechtigten Auftritt“ eines NPD Funktionärs, mit der Ansage das man beide „Extreme“ berücksichtigen will.. (den NPD- Müll muss der Zuschauer „aushalten“.., muss er ja auch bei den SED Teilnehmern solcher Talkrunden..).. .. – und danach jeweils ein „Brennpunkt“ mit Filmdokumentation wo das dann in den 40er Jahren hingeführt hat, zu Krieg, und nachfolgender kommunistischer Diktatur in Ostdeutschland..
    Also: vergesst die AfD, dass ist nur die temporäre Folge von misserabler CDU und SPD Politik, und wird wieder verschwinden, wen sich diese Parteien neu geordnet haben… Die eigentlich gefährliche Bedrohung für unsere Demokratie ist die wiedererstarkende SED!

  92. Zehn Stühle hundert Gesässe
    Habe mir heute mal wieder die Zeit genommen, Artikel und Kommentare zu verfolgen, wobei mir die Diskussion ein wenig monochrom vorkommt.

    Jeder hätte gerne recht, klar, aber im Kern gibt es einfach zu wenig Bananen für viel zu viele Affen.

    Wer soll bestimmen, wer auf wie viel ein Anrecht hat?

    So wie manch NS-Belasteter in seinem späteren Leben nicht zeitlebens verbrecherisch gehandelt hat, sollte über einen Jung-Stasi nicht zeitlebens per se der Stock gebrochen werden – das ist einfach ein viel zu einfacher Reflex.

    Hannelore Kraft beschrieb sehr treffend das Problem mit den auszuweisenden Flüchtlingen, dass es kaum eine Strategie gibt, sie irgendwohin rechtsstaatlich und human wieder loszuwerden – genauso wird Gentrifizierung und Verteilungsgerechtigkeit sich nur auflösen, wenn die weniger Privilegierten massiv gegen unsere Rechtsstaatlichkeit verstossen.

    Ich wünsche mir auch ein möglichst langes Weiterfunktionieren des Status quo, aus ganz banal egoistischen Motiven und der Überzeugung, dass unfriedliche Strukturbrüche für einige Jahre(Jahrzehnte?) vor allem opportunistischen Oligarchen und ihren Feldwebeln helfen – aber ich bin mir der Zerbrechlichkeit unseres Systems sehr bewusst.

    Der Status quo wird wohl oder übel immer mehr Menschen gewaltig stinken.

    • Lieber Artist, der Meinung "Schwamm drüber" war ich auch einmal.
      Bis ich zur Kenntnis nehmen durfte, dass man heute in den Qualitätsmedien offen und offiziell als „Rechtsextremist“ bezeichnet werden darf und wird, weil man mit dem modernen Netzfeminismus nichts anfangen kann oder der „Jungen Freiheit“ einmal ein Interview gegeben hat.

      Okay. Verstanden. DAS Spiel kann man auf beiden Seiten spielen.

      Gruss,
      Thorsten Haupts

    • Tja... TGA
      Sie sehen ja auch hier in den Kommentaren was sich alles geändert hat. Wieviel Namen erkennen sie denn noch?

      Bin ja gespannt was wir sagen mal in 10 Jahren zur politischen „Entwicklung“ sagen werden. War 2016 das Ende, oder doch nur der Beginn einer Entwicklung?
      Ich glaube wenn man sich mal auf der ganzen Welt ein wenig umschaut, zB bei den Wahlergebnissen, dann wird die Antwort deutlich…

      Ich wünsche viel Vergnügen

  93. Bekommen, was bestellt wurde
    Wer die SED gewählt hat, bekommt nun eben, wofür diese Partei steht. Eigentlich ganz einfach.
    Kommunistische Plattform, lauter alte Kader…Problem scheint mir eher zu sein, dass der KPD der SBZ so langsam die talentierten Kader ala Gysi und Wagenknecht ausgehen…und als Protestpartei zu wenig Protest, als Ostzoneninteressenpartei zu wenig am Interesse der, die schon länger da sind, orientiert.
    Berlin ist schon politisch hoffnungslos, wie Hamburg auch, aber in Hamburg einigt man sich geräuschlos unterhalb der Politikschwelle und Kommunisten wählt hier keiner, eher eine Pogopartei oder sonst einen Spassverein. Und brennende Autos in der Schanze am ersten Mai: man muss an dem Tag ja nicht in die Stadt. G20 wird aber noch „lustig“, beim OSZE Gipfel waren angeblich 7500 Polizisten im Einsatz…

  94. Die Freisprechung des Politik-Kartells von freiheitlich-demokratischen Werten.
    angienet.de sagt: 9. Dezember 2016 um 10:44 Uhr
    Aber Angela Merkel ist bis heute noch nie mit einer relevanten juristisch oder moralisch anstößigen Verfehlung erwischt worden.

    Was ist mit ihrer Stasiakte? Die ist ja auch unauffindbar!

    Zum Zweiten sage ich nur ASSE. Was sie da zu verantworten hat, ist eine riesige Schweinerei. Dazu schweigt SIE bis heute – wie immer, wenn unangenehme Fragen gestellt werden. Da ist sie in bester Gesellschaft mit den meisten Politikern von CDU/SPD/GRÜNE/FDP.

    Genauso wie ihr geistiger Ziehvater Helmut Kohl. DARAN KANN ICH MICH NICHT ERINNERN. ICH NENNE KEINE NAMEN. KEIN KOMMENTAR …

    Siehe sein Putsch gegen Helmut Schmidt wo er gemeinsame Sache mit Genscher und Lambsdorff machte, um zu verhindern das Strafverfahren gegen sich und über 500 Personen aus Politik/Wirtschaft wegen Steuerhinterziehung, Amtsmissbraucht, Vorteilnahme, schwarzen Kassen usw. eröffnet wurde.

    Dieses Kapitel deutscher Geschichte ist auch noch nicht aufgearbeitet worden!

    Es ist Missbrauch politischer Möglichkeiten, um rechtliche Mittel gegen das politische-wirtschaftliche Kartell zu verhindern. Was wir heute erleben sind die Folgen dieser feindlichen Übernahme der Demokratie durch eine korrupte Machtelite. Politik ohne jede Moral und Verantwortung und ohne wirkliche Kontrolle durch die Judikative. Totale Verflechtung von wirtschaftlichen Interessen und Staat. Vorteilnahme, Verquickung von Amt und Lobbyismus bis in Ämter, Bundestag und Ministerien. Kurz ein Sumpf der Korruption.

    Vorwärts nimmer – rückwärts immer.

    ….

    • schöner Beitrag,
      insbesondere das Detail mit der Akte. ALLLe halbwegs hellen StasiLeute haben ihre Akte geschreddert. Also ist die Theorie von den so (un)-sauberen Pastoren(-töchtern) gar nicht so abwegig.Die s.g. Demokratie ist auch nicht besser, danke für die Zeilen, Dr. Seltsam.

  95. HdK- Absolventen dieser Welt! schaut auf diese Stadt!
    , was man so machen kann, um die Stimmung zu heben, auch wenn man schockiert ist von der Abbildung auf der Fluppenkartonage:

    Erich-Honecker-Gedächtnis-Brunnen mit Plattendeko und Trabidach, … wenn Brunnen künstlerisch zu schwierig, dann tut’s ein Pissoir sicherlich auch. Dort könnte immerhin der »Dritte Kanal« in Dauerschleife + aleatorisches Gesäusel der DDRHymne installiert werden.

    Was bewegte Bilder zu leisten imstande sind, ist ja gemeinhin bekannt, deswegen dürfen alter(n)ierende Porträts nebst Dokufilme über die maßgeblichen, idolischen, zukunftsweisenden Persönlichkeiten dieser Ära selbstredend nicht fehlen.

    H4 Schauspieler könnten vielleicht mit freundlicher Unterstützung mittels EU-Fördergelder, Kurse anbieten, in denen Bruderkuss-Umarmungen wieder eingeübt werden.
    Standort vorm Hauptbahnhof der Hauptstadt, denn da ist noch EventPlatz.

    Platz auch für Jubelchöre (nicht unter 50 Kehlen), die immer Samstagvormittag, – (ja, auch auf dem Winterfeldplatz alle 2Wochen)- so ab 11 erschallen.

    Wie geht man ohne Weinkrämpfe mit dem ikonographischen Malus einer DDRHauptStadtgeschichte um?

    Eine lakonische Witzflugblattperformance

    Ein Betrunkener spricht in einer Kneipe einen Unbekannten an: „Kennst Du den Unterschied zwischen meinem Bier und Honecker?“ Der Unbekannte verneint. „Mein Bier ist flüssig und Honecker ist überflüssig.“ Sagt der Fremde: „Ich habe auch mal eine Frage. Kennen Sie den Unterschied zwischen Ihrem Bier und Ihnen selbst?“ „Nein.“ „Ihr Bier bleibt hier, und Sie kommen mit…“

    Ein altes Mütterchen wendet sich (vor der Wende) in Ost-Berlin an einen Volkspolizisten. „Entschuldigen Sie bitte, wo ist denn das Kaufhaus ‚Prinzip‘?“ Der wundert sich und meint: „So ein Kaufhaus gibt es hier gar nicht.“ Darauf sie: „Das muss es aber geben. Unser Staatsratsvorsitzender Erich Honecker hat doch gesagt, dass es im Prinzip alles zu kaufen gibt.“

    Wie heißt der Trabi auf französisch? – Carton de blamage!

    Der kürzeste Trabi-Witz? – Steht’n Trabi auf’m Berg.

    Warum heißt der Trabi Trabi? – Weil er so langsam ist. Wäre er schneller, hieße er Galoppi!

    Wie war die Stimmung in der DDR? – Hielt sich in Grenzen.

    Sagt der Wessi zum Ossi: „Wir sind ein Volk!“. Lächelt der Ossi: „Wir auch“.
    gehört klar auch zur Erinnerungskultur.

    »Ich weiß es noch ganz genau«:

    https://www.youtube.com/watch?v=t3JTDX0MG6E
    https://www.youtube.com/watch?v=_656gD6Ahcs
    https://www.youtube.com/watch?v=hV099-tBvLg

    • Titel eingeben
      Der „Dritte Kanal“ ?

      Meinten Sie den Schwarzen?

    • @ Klaus
      Wenn die Hufe schneller sind als das Pferd: ja, der »Dritte Kanal« gefällt mir besser, aber der immer gleich gut gelaunte, keckgrauslige »Karl-Eduard von Schnitzler-Kanal in Schwarz« darf, nein, muß berücksichtigt werden.

      [Im Tal der Ahnungslosen aussen vor: 1.ARD 2.ZDF 3.Regionalprogramm
      .
      Staatsfernsehen der DDR: Fernsehzentrum Berlin (FZ) in Berlin-Adlershof, ab ’72: DFF]

  96. Dass Zuwanderer Frauen töten, wußte ich schon.
    Aber nicht, wie viele.

    Hier, zum Gruseln.

    http://www.ehrenmord.de/doku/2016/doku_2016.php

    Wäre es nicht sinnvoll, etwas zum Schutz von Frauen zu unternehmen? (Nein, ich meine nicht den Täterschutz oder das Verschweigen. Etwas, was Frauen wirklich hilft, wäre schön.)

    • Titel eingeben
      Naja, machen si halt mal.
      Schaffen sie den Islam ab…. wo sie es doch so genau wissen.
      Was schlagen sie denn vor?

  97. Deutschland hat nie ordentlich entnazifiert
    und die Kommunisten machen jetzt auch Karriere. Noch vor ein paar Jahren musste jeder Beamte Verfassungstreue schwören und jetzt werden Kommunisten und Stasispitzel Beamte. Bravo Deutschland!

    • Werter Karl, machen sie Witze?
      Haben sie sich mal im Rest der Welt umgeschaut? Kennen sie ein Land das mit seiner Vergangenheit weniger schlecht als Deutschland umgegangen ist?

      Schauen sie wegen der zeitlichen Parallele einfach mal nach Japan. Wenn sie deren „Aufarbeitung“ nach Deutchland übertragen, so hat man dort, Himmler, Goebbels und Heydrich, und der Rest hätte mit amerikanischem Segen genauso weitergemacht.
      Die Familie eines der früheren Premiers und jetzige Finanzminister hat ihr Vermögen mit der Sklavenarbeit von Kriegsgefangenen gemacht! Und es völlig undenkbar, dass ein Politiker in Japan Karriere machen könnte, der sich bei den ehemaligen Kriegsgegnern entschuldigt.

      Welche Wiedergutmachung haben die Amis denn (um nur ein Beispiel von vielen zu nennen) Vietnam, Laos oder Kambodia gegeben? Länder, die sie voller Minen, Bomben und Agent Orange zurückgelassen haben? Schauen sie sich mal im Net die Missgeburten an, die dort auch im Jahre 2016 noch geboren werden!
      Und Deutschland soll ein unfassbares Problem haben weil einer der mit 18 beim Stasi war, jetzt möglicherweise Gespräche führen könnte, die eine Lösung eines Problems eröffnen könnten?

      Mann… ihr habt alle einen Nerv…

    • nie ordentlich entnazifiziert...
      wie hätte man das praktisch tun sollen?

      alle Lehrer, Polizisten, Verwaltungsleute, Bahnmitarbeiter etc erschießen oder entlassen?
      Mit wem hätte man später die Armee aufgebaut?
      GFM Paulus(Armee-Chef in Stalingrad) beriet später die NVA und erhielt ein hübsches Häuschen.

      Es ging um pragmatische Lösungen.
      Da war nach dem Untergang reloudet (89) nicht anders.

      Die Frage ist ob die Leute grundlegendes gelernt haben oder erkennbar ähnlichen Ideologien später nachhängen und wie die Öffentlichkeit darauf reagiert. Eine stabile Demokratie hält das aus.

      Man könnte sogar sagen:
      Die Leute sind heute unter öffentlicher Aufsicht.
      Die SED* hat im Gegensatz zur PKK* die Waffen abgegeben und darf deswegen im Bundestag und sonst wo vertreten sein.

      * Ich vergleiche gerne Tomaten und Gurken.

  98. Die kritischen wie selbstkritischen Stimmen scheinen verschwunden
    @Don Alphonso:
    Ich habe die „Klarstellung“ http://www.netz-gegen-nazis.de/artikel/klarstellung-was-die-amadeu-antonio-stiftung-sagt-und-was-nicht-11170 gerade gelesen. Wusste bis dato nichts von all dem. Ich finde allerdings nicht den Grund dafür, warum Sie das als „Diffamierung“ nehmen, so wie es scheint, ganz persönlich. Abgesehen davon, dass dort Ihr richtiger Name steht, den ich zum Beispiel bis dahin auch nicht kannte. Also bitte: ist es nicht das Recht dieses Vereins, sich z.B. mit Ihren Behauptungen – als Journalist – sachlich auseinanderzusetzen? Ich finde auch, dass das, was ich heute hier zu lesen bekomme (und irgendwie einer gewissen Entwicklung zu folgen scheint, die ich auch schon mal thematisiert habe! – http://blog.herold-binsack.eu/2015/08/sich-was-in-die-tasche-zu-luegen-macht-auch-nicht-schmerzfrei/), absolut nichts mehr mit dem Don Alphonso zu tun hat, den ich mal echt cool fand. Ist Ihnen nicht aufgefallen, dass Ihnen „stramme Rechte“ (ThorHa z.B.) immer mehr Beifall klatschen? Die kritischen, wie auch selbstkritischen (linken) Stimmen scheinen verschwunden! Auch ich, weiß langsam nicht mehr, wie ich das, was Sie schreiben von kommentieren soll. Es verschlägt mir schon lange die Sprache.
    Bin übrigens gespannt, ob Sie das nicht nur freischalten (und vor allem wann?), sondern auch mal, zur Abwechslung, wieder kommentieren.
    Mit freundlichen Grüßen

    • Ich schalte fast alles frei und lasse anderen ihre Meinung. Ich habe damit kein Problem, nur muss ich auch nicht auf alles eingehen. Aber wo ist das Problem, eine Personalie aufzuzeigen und die Folgen zu besprechen?

    • Das ist Demokratie,
      die Sie verachten, da es nicht ihre Meinung ist. Ich war mal links, aber es widern mich solche Demagogen an, die glauben,ihre WEisheit heilt die Welt.Kahane=Stasi, kapieren es sie endlich, Gummihälse nie wieder !!!Sehen sie die wahre Demokratie des Don, er verfolgt Sie nicht ?

    • Titel eingeben
      Sie ignorieren die Entwicklung der Gesellschaft. Die Massen-Menschen werden sich bewusst, dass sie die Mehrheit sind, und deshalb in Demokratien Anspruch auf die Macht haben. Nach sagen wir mal 30 Jahren der Verarsche, haben Menschen ÜBERALL die Schnauze voll von „politics as usual“, dass ihnen zB die Obamas und Merkels der Welt als Staatsmänner verkauft werden. Political Correctness ist als Reaktion auf diese Verarsche entsanden und nun wächst die Gegenbewegung.
      Lesen sie mal die Antwort auf ihren Beitrag von unserem Freund, dessen Held einer ist, der am schnellsten zwei Stunden lang im Kreis rumfahren konnte.

      Die Blöden sind ÜBERALL die Mehrheit und sie haben es ja in den USA gesehen, dass ihnen das reicht um einen von ihresgleichen zu Anführern zu machen. Angsichts der Realtät da draussen, die ja, make no mistake, erst am Anfang der Entwicklung steht, sind ihre Appelle an vernünftige Denken ein wenig kindisch… oder?

      Wie gesagt, ich wünsche viel Vergnügen…

  99. Pingback: Die kritischen wie selbstkritischen Stimmen scheinen verschwunden

  100. Einspruch!
    Viele Kommentatoren hier, wie auch D.A., bezeichnen den Einheitsbrei von MSM und Politnomenklatura als irgendwie „links“. Wäre es so, müßte besonders die Bevölkerungsschicht gut wegkommen bzw. politisch profitieren, die traditionell auf die Vertretung durch linke politische Gruppierungen angewiesen war. Dem ist aber seit der durchdacht-amoralischen Wende nicht so.
    Vielmehr haben die früheren Vertreter der Arbeiterklasse (für die Journaille: Arbeiter sind die Menschen, die Werte schaffen) mit Reformen dafür gesorgt, daß ein Arbeitsleben in die Sozialhilfe führt und Versicherungen kassieren. Die einst mit dem Vierklang „ökologisch, sozial, basisdemokratisch, gewaltfrei“ um Wähler warben sorgten durch vermeintlich ökologische Umverteilungsprogramme dafür, daß ihrer Klientel (Großverbraucher, Solarzellenimporteure und staatsbedienstete doppelverdienende Eigenheimbesitzer) die Taschen mit den Stromzahlungen der kleinen Leute gefüllt werden.
    „Links“ ist diese Gemengelage aus SPDCDUGrünCSUFetteDreiProzent beileibe nicht. Hinaufgelangte sind es, die den Wanst gefüllt. Wie zu so vielem hatte Karl Kraus auch hier die passenden Worte:
    „Pfründner des Fortschritts, die das Herz verließ,
    da Weltwind in die schlaffen Segel blies,
    vom Bürgergift berauschte Parvenüs,“.

    Keinen Plan haben, aber alle Energie in das eigene Wohl investieren. Das Volk? Interessiert nicht – eh‘ nur belehrungsbedürftiges Pack, dem man verbal oder physisch den Stinkefinger zeigt.
    Das ist die Linie heute.
    M. A. Titz

    • Titel eingeben
      Sie erleben gerade, dass man für sowas aber schon auch ein Volk braucht, mit dem man das problemlos durchziehen kann, oder?

  101. Bei uns auf dem Land ...
    „Bei uns auf dem Land wäre das ein Vulgärsozialismus auf Kosten der Allgemeinheit, die für die Versorgung mit billigem Wohnraum entweder durch Steuern oder mit langfristiger Verschuldung zu zahlen hat – und das für einen Personenkreis, der später oft genug als Fehlbeleger günstigen Wohnraum blockiert. Bei uns ist, unabhängig von der politischen Ausrichtung, die Erkenntnis weit verbreitet, dass man Kosten erst einmal erwirtschaften muss. Daher baut meine Heimatgemeinde gerade günstigen Wohnraum für Flüchtlinge – aber auch nur, weil die Finanzierung gedeckt und diese Unterbringung langfristig die kostengünstigste Option ist.“

    Bei uns in der Stadt (Nordbayern, ca. 6.500 EW) ist das nicht ganz so: Eine vielköpfige Migrantenfamilie ist in einem L-förmigen Bungalow mit ca. 200 qm untergebracht – ein Haus, das von der Eigentümerfamilie (Unternehmer) bislang nur an leitende Angestellte von auswärts vermietet worden war. Für Otto und Susi Normalverbraucher unerschwinglich, auch bei double income. Der Migrantenvater ist dabei keineswegs Akademiker und wird bei uns kaum dem Arbeitsprozess zuzuführen sein.

    Auch wenn die untergebrachte Familie bislang unauffällig, freundlich und zugewandt ist, schürt das eben Ärger. Ob der soweit geht, dass mehr AfD gewählt werden wird, wird man nächstes Jahr sehen …

    • @Gast vom Land
      Den Sachverhalt, den Sie aus der nordbayerischen Stadt schildern, das ist (schleichendes) Gift für den Zusammenhalt und der Gemeinsinn einer integren Gesellschaft! Jeder vernünftige Mensch weiß das. Die Betonung liegt auf vernünftig. Dito diese par Ordre de Mufti verordnete Justizimmunität derjenigen, die noch nicht so lange hier sind aber höchstwahrscheinlich für immer bleiben wollen und auch werden egal was passiert. Deutschland verändert sich. Und das ist nicht gut so!

  102. betretenes Schweigen vor der Tagesschau ..
    Berlin ist halt Berlin, war schon immer das Nest für die, dies nur warm haben wollen (>Herr Lehmann). Wer wundert sich noch wirklich darüber ?

    Daneben tut sich viel im Bekanntenkreis. Ich gestehe da doch nicht wenige gutherzige Grünfrauen zu kennen, denen inzwischen nach Hameln, Freiburg und Kiel etwas schwurmelig wird mit der eigenen Gutgläubigkeit. (`Ist ja doch etwas unheimlich jetzt abends am Hauptbahnhof…`)

    In 2017 heißt es daher: locker bleiben und genießen !

  103. Der Unterschied
    Immerhin versucht Andrej Holm, seinerzeit vorgegebene DDR-Ziele für Menschen mit kleiner Geldbörse zu verwirklichen. Der ostdeutsche Hosenanzug dagegen hatte nie Skrupel, hinderliche Hoffnungspflänzchen niederzutrampeln.
    Übrigens: Der Gang einer Person verrät doch auch Einiges über Charakter und Geist. Vielleicht sollte da mal ein Psychiater ran.

  104. political correctness
    [Dieser Kommentar enthielt eine juristische Falle, und hätte ich ihn freigeschaltet, hätte man das nutzen können, um mir am Zeug zu flicken.

    Ich schalte das jetzt so frei, um den Freunden von Herrn Holm zu sagen, dass ich die Kommentare lese und für solche Scherze nicht zu haben bin. Reissen Sie sich am Riemen oder Sie sind hier draussen. Don]

  105. Die LINKE nun wieder
    die Verharmlosungschiffre „Aktivist“ übersetze ich inzwischen mit „Terrorist“. Wenn ich mir das Groß der geistigen und realen Brandstifter ansehe, habe ich nicht den Eindruck werde ich nur selten jemand Unrecht tun.

    • Aktivist und Extremeres
      Die Feminismusaktivistin „Lasersushi“, mit bürgerlichem Namen Yasmina Banaszczuk, hat auf ihrem Twitteraccount nach der Wahl von Trump zum Präsidenten der USA dazu aufgerufen, dass sich Feministinnen/Feministen mit Autonomen zusammenschließen sollten.

      Noch Fragen?

  106. unerträglich
    dafür, dass solche Leute jetzt mit hochdotierten Posten in der neuen Berliner Regierung versorgt werden, sind die Menschen 1989 in Dresden, Leipzig und Berlin sicher nicht auf die Straße gegangen. Und RB Müller findet das alles prima. Es ist unsäglich, unerträglich und schlicht …

    • Ich sehe das genauso
      Aber das zeigt, wie die man charakterlich sinken kann, nur um seine Macht zu sichern…

  107. Morast zwischen politischer Instinktlosigkeit und Inkompetenz.
    Die schon üblichen Nachrichten aus der Blase der Gesinnung, Bigotterie und Selbstgerechtigkeit. Was die Inhalte angeht, so stehen die im Koalitionsvertrag durchapplaudierten 30.000 Wohnungen derzeit schon im Nirwana. Nur als Maßstab des Benchmarking, Hamburg mit der Hälfte der Bevölkerung baut 60.000 Wohnungen, wobei Berlin mittlerweile den größeren Baudruck hat. Das zentrale Projekt Pankower Tor sollte bereits vor 2 Monaten an den konkreten Planungsstart zur Umsetzung gehen, berlinmäßig wurde aber wieder die politische Opportunität von Verwaltungsseite berücksichtigt und der Start bis nach der Wahl verschoben.

    Die Rahmenbedingungen lösen sich aber nun auf wieder auf, wie der geplante und notwendige Schulstandort und das bei einem Investor, der selbstbewusst auftritt und nicht bretit ist, jeden Stimmungsumschwung bei der Verwaltung mitzuturnen. Die Ringlokschuppen mit den baugeschichtlich raren Schwedler Kuppeln verfallen weiter. Statt entschlossener Umsetzung rutscht alles wieder in ein Nirwana zwischen Inkompetenz und Gesinnungsakteuren, die für Berlin vor allen Dingen eins versprechen: Keine dynamische Entwicklung, sondern ein Morast zwischen politischer Instinktlosigkeit und Inkompetenz.

  108. Sinnvolle politische Vorschlaege und die FAZ kramt natuerlich wieder die DDR-Keule aus.
    Ein Artikel der von Rhetorik, Behauptungen und Strohmanargumenten nur so ueberlaeuft. Sachliche Kritik am konkreten wohnungspolitischen Vorschlaegen gibt es nicht, nur Oberflaechliches kann der Autor bieten.

    „Er gilt als entschiedener Gentrifizierungsgegner, befürwortet das Einfrieren von Mietpreisen, massive staatliche Bauprogramme und die Bekämpfung von Spekulanten. Wie man heutzutage Wohnungen, deren Kosten bei 3000 Euro pro Quadratmeter liegt, bei gleichzeitig stagnierenden Mieten finanzieren soll, ist eine realpolitische Frage, mit der sich Holm bislang nicht herumschlagen musste.“

    Das vielleicht die Quadratmeterpreise konstant bleiben oder vielleicht sogar etwas sinken ist dem Autor noch nicht in den Kopf gekommen? Und das die aktuellen qm-Preise teilweise das Resultat von Spekulation sind und durch Eindaemmung von Spekulation die qm-Preise im Zaum gehalten koennen auch nicht?

    Ich weiss ja nicht ob der Autor in den letzten Jahren sich mal die Wohnungsmaerkte in London, Paris, oder New York angeschaut hat. Aehnliche Verhaeltnisse bluehen Berlin, wenn nicht radikalere Wohnpolitiken wie staatliche / genossenschaftliche Bauprogramme und Einschraenkung von Immobilienspekulation implementiert werden.

    Bezahlbarer Wohnraum hilft dem Grossteil der Bevoelkerung, aber fuer diesen Teil der Bevoelkerung scheint sich der Autor ja nicht sonderlich zu interessieren.

    • Die Preise sind Folge der Anforderungen an moderne Baumassnahmen, wie etwa Dämmung oder Brandschutz. Informieren sie sich halt bitte erst mal, dann müssen Sie hier niemand mit billiger Propaganda nerven.

    • Rent control
      Bei Städteplanerischen Problemen sollte fairerweise auch Stockholm mit einer durchschnittlichen Wartezeit von 8 Jahren auf eine freie Wohnung und einer halben million Menschen auf der Warteliste für eine Wohnung erwähnt werden.

      Hatte ich schon erwähnt das Stockholm eine rent control hat?

  109. Sehr Verdächtig
    Sie schreiben: „Er gilt als entschiedener Gentrifizierungsgegner, befürwortet das Einfrieren von Mietpreisen, massive staatliche Bauprogramme und die Bekämpfung von Spekulanten. “
    Das macht Herrn Holm natürlich außerordentlich verdächtig…

    Abgesehen davon ist es natürlich äußerst verwerflich, dass ehemaligen Mitarbeitern staatlicher Einrichtungen und Unternehmen der DDR nicht pauschal alle bürgerlichen Ehrenrechte einschließlich des aktiven und passiven Wahlrechtes für immer und ewig aberkannt wurden. Zum Glück haben wir im Westen immer eine reine Weste gehabt.

  110. Erschreckend und Früstrierend zugleich
    Jeder Lehrer oder kleine Angestellte im ÖD in Berlin muss gefühlte 1000 Erklärungen abgeben ob seiner DDR Vergangenheit und diese Ex-Stasi – Leute sitzen in den Schaltstellen. Man kann nicht so viel Essen, wie man ko… möchte. Ich selbst bin Ossi und habe immer mehr das Gefühl, eine neue DDR zu erleben (Thema Meinungsäußerung und political correctnes)

  111. Klischees ohne Ende
    Da hat der Don mal wieder alles, was es an Klischees zu holen gibt, in Text gepresst. Ohne Frage sollte man sich die eine oder andere MfS-Biografie mal anschauen. Aber leider ist es nun mal Holm, der als einer der wenigen Prominenten in Berlin gegen die Wucherpreise spricht. Warum tun es denn andere nicht? Dann soll man sich nicht beklagen.

    Und die Geschichte, mit der der Don gegen Kahane gewettert hat, ist auch sehr fraglich. Ob Kahane mehr oder weniger MfS war: Ihr Verein leistet wichtige Aufklärungsarbeit gegen den Kampf der Neuen Rechten gegen Demokratie und Menschenrechte in Deutschland. Das scheint dem Autor aber zu entgehen.

    • Momentan kämpft sie gerade gegen Vera Lengsfeld, wenn Sie sich mal bei Frau Kahane umschauen. Und sie lässt sich die „Arbeit“ von deutschen Ministerien ganz gut bezahlen, obwohl ich beim besten Willen nicht sehe, dass die paar Blogs und FB-Accounts viele Leser haben. Ich kenne ja den Traffic von dort: Vernachlässigbar.

      Wäree Holm Gerundschulkleher geworden – es wäre mir wurscht. aber er wird mit seiner ganzen Geschichte nahe SED, PDS und Linke nun mal Staatssekretär. Deshalb schreibe ich drüber. Und über die Risse in der Gesellschaft.

    • Sie irren, Don Alphonso
      Das Denunzieren von Vera Lengsfeld seitens Kahane und Konsorten geht nicht in erster Linie gegen Vera Lengsfeld.

      Das ist gegen ihren Sohn, den Bundestagsabgeordneten Philipp Lengsfeld gerichtet

    • nächster Versuch
      „Und über die Risse in der Gesellschaft.“

      Ich befürchte leider, Sie könnten die Gemütslage der Menschen verkennen, zu der sich Annetta Kahane da gerade demonstrativ quer stellt. Die Probleme der Menschen sind nämlich jüngeren Datums; wie tief die Wurzel auch immer reichen möge. Frau Lengsfeld ist da einfach nicht repräsentativ. Deren Leben hat ohne die DDR so stetig wie deutlich an Qualität gewonnen. Das vieler anderer Menschen ist bloß immer unübersichtlicher und noch fremdbestimmter geworden; egal was Sie davon halten oder wie Sie das einschätzen. Frau Kahane fährt denen zwar auch noch grob über den Mund und darüber ist sicher niemand froh. Aber viele haben unterdessen bereits erfahren, dass ihnen eine freie Meinung im freien Westen sowieso jederzeit auf die ungeschützten Füße fallen kann und meinen deshalb ohnehin nichts freies mehr. Aber sie hören, und zwar nach „Nazi“ jetzt wieder „Stasi“ und sie meinen – im Stillen – das hat zwar nichts mit ihnen zu tun, aber es kann gut möglich sein, dass sie es wieder auszubaden haben; sozusagen stellvertretend.

      Mag sein, ich schätze das auch völlig falsch ein, denn auch ich bin nicht repräsentativ. Aber Sie haben ja mehr Möglichkeiten, das zu überprüfen.

    • Natürlich geht es gegen Vera Lengsfeld, Thomas Cgn
      wenn Kahane wohl auch noch immer nicht mitbekommen hat, dass Mutter und Sohn sich wegen was auch immer entzweit haben. Im übrigen wird Vera Lengsfeld in dem seltsamen Gutachten explizit erwähnt, genauso wie der Don.
      https://www.dropbox.com/s/yifhws2k94ukqsx/Salzborn%20Gutachten%20-%20AAS%20-%20Als%20Meinungsfreiheit%20getarnter%20Hass.pdf?dl=0#

    • Frau Simon
      Einen Bundestagsabgeordneten unmittelbar anzugehen und zu versuchen, diesen mundtot zu machen, wäre wohl selbst für Kahane und Konsorten zu gewagt und riskant.

    • @Thomas Cgn
      „Einen Bundestagsabgeordneten unmittelbar anzugehen und zu versuchen, diesen mundtot zu machen, wäre wohl selbst für Kahane und Konsorten zu gewagt und riskant.“

      Ich befürchte, Sie haben Recht. Die – mir persönlich auch gruselige – Frau Kahane könnte davor tatsächlich zurückschrecken. Ganz anders das hiesige, mutige Kommentariat, dass sich keineswegs nur an einfache Bundestagsabgeordnete, sondern an Verfassungsorgane – wie sagten Sie doch gleich?, ach – „wagt“:

      „Teflonkanzlerin
…wurde Frau Merkel auch schon genannt, werter Peter Keul.“

      „Und Merkel plärrt, 2015 darf und wird sich nicht wiederholen, die Frau ist ein Witz und verdrängte wohl, dass 2015 allein auf ihre Kappe ging.“

      „Ich bin sehr froh, nicht mehr Bürger des Landes von Frau Merkel zu sein. Als ich las, dass Frau Merkel am CDU Parteitag einer 1 ½ stündige Rede hielt, woraufhin ihre Fans 11 Minuten lang klatschenden, dachte ich erleichtert: unser Ministerpräsident und unsere regierende VVD gefällt mir doch viel besser. Ganz calvinistisch hielt Rutte in vergleichbarer Situation nur eine kurze Rede (vielleicht 20 Minuten) und der Beifall dauerte weniger als 1 Minute. Personenkult a la CDU und Merkel ist offensichtlich nicht alternativlos,“

      „FAZ rüstet sich als Wahlkampfpropaganda-Blatt einer Merkel-Transatlantiker-NSA-Kahane-Stasi Allianz gegen Bürger ?“

      „Dass sie sich durch die Idiotie der Merkelpolitik bei der Zuwanderung eine andere Dimension erreicht hat, ist nicht die Schuld der Besetzer.“

    • Die FAZ steht fest zu mir und sie ist halt pluralistisch.

  112. "Propaganda" - von wem jetzt eigentlich?
    Oh, die naechste Keule – „Propaganda“! :)

    Wenn sie auch nur eine empirische Studie vorweisen koennen in der mehr als 50/60% der Mietpreissteigerungen der letzten 15 Jahre durch die von Ihnen genannten „modernen Baumassnahmen“ wie Daemmung und Brandschutz erklaert werden koennen, dann bin ich wirklich ueberrascht – meines Wissens nach machen energetische Massnahmen, zumindest beim Neubau, nicht mehr als 20-30% des Preisanstiegs aus.

    In der Realitaet sind es natuerlich viele Faktoren, die steigende Mieten bedingen – Modernisierung, Grundsteuern etc. – aber vor allem ein knappes Wohnungsangebot, eine Ueberschussnachfrage, und damit zusammenhaengend natuerlich ein fehlendes Neuangebot (welches von staatlicher / genossenschaftlicher Seite geregelt werden KOENNTE). Spekulation die Wenigen ausser einer absoluten Minderheit hilft ist natuerlich auch ein Faktor.

    Der Wohnungsmarkt ist kein Markt wie jeder andere – niemand muss bestimmte Konsumgueter kaufen, aber jeder muss wohnen – und daher sind andere Politiken und Eingriffe in den Wohnungsmarkt berechtigt. Keiner behauptet das alle fuer 300 Euro in Mitte wohnen muessen, aber wenn es politische Mittel gibt die der Bevoelkerung zu gute kommen sehe ich nicht was dagegen spricht. Die Mieten steigen in Berlin 30% schneller als zulaessig, Berliner geben relativ zum Einkommen bald mehr fuer Mieten aus als Muenchener, also wo ist das Problem sich dem gezielter anzunehmen?

    http://www.zeit.de/politik/2016-05/wohnungsmarkt-mietpreisbremse-berlin-miete

    http://www.berliner-zeitung.de/ratgeber/geld/gruende-fuer-anstieg-studie—warum-mieten-in-grossstaedten-immer-teurer-werden-1079890

    https://www.welt.de/finanzen/immobilien/article142332092/Was-wirklich-hinter-den-steigenden-Mieten-steckt.html

    • Es gibt eine ganze Reihe von Gründen – Miete wurde in Deutschland jahrzehntelang künstlich niedrig gehalten und ist heute immer noch spottbillig, im europäischen Vergleich. einfach, weil der Staat lange Zeit die Preise durch den sozialen wohnungsbau insgesamt nach unten korrigiert hat. Heute, mit dem Nachlassen der öffentlichen Wohnungen, passen sich die Preise den Marktkosten an. Wenn Sie auch nur eine halbwegs normale Verzinsung von 3-4% nach Steuern und Abgaben wollen, können die Mieten nicht bei 5 Euro liegen. Nicht in grossen Städten. Und Sie werden das ja wohl kaum als Spekulation bezeichnen, hoffe ich.

    • Kann den der Herr Meyer ...
      … ein (valides) Beispiel für eine Großstadt geben, in dem flächendeckend die „Mieten bei 5 Euro liegen“? Oder ist das nicht doch ein sog. „gefühlter Mietpreis“? Heute „fühlt“ man ja anscheinend bevorzugt die Realität. Was an sich ja nicht schlimm wäre, würden diese Menschen nicht auch noch politische Forderungen auf der Basis ihrer „Gefühle“ stellen.

    • Das ist jetzt ein wenig albern.....
      Es ist völlig bedeutungslos, wie hoch die Mieten im Rest der Welt sind. Das einzige Relevante ist das Einkommen der Wohnungssuchenden.
      Es ist Aufgabe des Staates dafür zu sorgen, dass da ein gewisses, tragbares Verhältnis besteht.
      Es gibt genügend Mittel um da eine akzeptable Balance zu schaffen. Dass ein Land wie Deutschland, das sich gerne für zivilisiert hält, eine Politik macht die 3stellige Milliarden Umverteilung zu dem oberen 1% duldet, aber kein Geld zum Bau von Sozialwohnungen hat, ist unter KEINEN Umständen akzeptabel. Egal wie blöde ein Volk ist, das solche Politiker wählt.
      Man kann nicht eine grundsätzliche Anständigkeit fordern, die jungen ex-Stasi Leuten die Qaulifkation abspricht, aber gleichzeitig so tun sei als der ererbte oder entstehende Reichtum durch zB zu vermietenden Wohnraumbesitz ethisch weniger bedenklich!

    • Wenn es nach mir ginge. würde man es machen wie im Mittelalter: Steuerliche und finanzielle Anreizte zum Aufsiedeln der Regionen, in denen es massenhaft billigen Wohnraum gibt. Das sind gar nicht mal die Refionen an der Neisse, sondern nördlich von Bayreuth. Solange aber von eltern alimentierte Kreative in grosse Städte ziehen, wird es diese Verdrängung geben. Daher würde beispielsweise auch eine deutliche Reduzierung der Abiturienten helfen.

    • Schmalspurakademiker haben halt in der Provinz keine Chance.
      Diese haben sie zwar auch in der Großstadt nicht, aber eine prekäre Irgendwas-mit-Medien-Existenz in der Metropole kommt im Facebook-Profil cooler rüber als goldenes Handwerk in der Provinz.

    • Nördlich von Bayreuth?
      Aufregende Gegend, einmal im Jahr nach Bayreuth fahren um zu sehen ob Merkel wird schwitzt…

      Das würde aber doch nach sich ziehen, dass dort mangels Arbeitsplätzen nur HartzIVer wohnen… das Potential für Ärger das da entsteht, und Polizei und Grenzschutz können ja nicht mal die Aussengrenzen ausreichend kontrollieren, wie hoch sollte den Zaun drumrum sein?

      Heisst das denn, sie sind jetzt fürs BGE?

  113. "Heilige Scheiße"
    Sorry, das ist nicht der Stil hier. Aber das Zitat ist aus dem „Spiegel“, wo jemand mit Schaum vor dem Mund den Papst anrotzt. Der hatte sich nämlich wohl medienkritisch geäußert. Hihi. Wärs nicht hier, wo der gute Stil mindestens so wichtig ist wie der Inhalt, würde ich sagen: wenn der Papst in der Schei*e rührt, laufen die Schmeißfliegen Amok.
    Aber so etwas schreibt man nicht. Nur im Spiegel.
    http://www.spiegel.de/panorama/leute/papst-franziskus-medienkritik-ist-ueberzogen-kommentar-a-1125069.html

  114. Das Sein bestimt das Bewusstein
    Hausbesitz als Religion — warum nicht?

  115. Lernt Russisch
    … und das ganz schnell.

    Mehr fällt mir nicht ein, wenn ich hier 80 % der Beiträge lese.

    Kann es sein, das die Ernte dessen ansteht,
    was lange vorher und immer wieder gesät wurde?

  116. War es nicht Maggie Thatcher...
    … die einmal gesagt hat, das Problem am Sozialismus sei, dass einem irgendwann das Geld der anderen Leute ausgehe? Was die Iron Lady nicht ahnen konnte: Die Sozialisten von heute haben gelernt, das Bürgertum nicht zu marginalisieren, sondern zu ihrer Melkkuh zu machen. Damit geht das Geld der anderen Leute in absehbarer Zeit eben nicht aus…

    • Ähnlich würde das in einem Kalifat
      mit den ungläubigen Dhimmis laufen.

      Sie wären die Melkkühe der Rechtgläubigen und dürften darüberhinaus auch noch körperlich angegangen werden,
      zu allererst die Frauen und Mädchen.

  117. Schamlose Vergleiche
    Bei dieser Diskussion hier kommen mir zu oft solche Sätze wie „Ich kann mich noch daran erinnern, dass unzählige Nazis relativ problemlos die Zukunft Deutschlands nach Krigesende im Bundestag mitgestaltet haben.“(Originalschreibweise)

    Man sollte wenigstens soviel Geschichtswissen haben, um zu erkennen, dass nach der Hitlerzeit die meisten Männer tot waren und kaum wer für die Politik übrig war, anders als heute. Solche Vergleiche zu verwenden sind für mich Schamlos und entwürdigend. Dazu: Er hat sich freiwillig gemeldet Okay. Jugendsünde. Und, hat er sich distanziert? Im Gegenteil, wie ich lese.

    Er hat die pseudosozialistische Struktur weiter gelebt. Und das mit Lust.

    Berlin war nur zum Teil links, der rote Wedding etwa. Links wurde es in den späten 60ern und als die ersten Gastarbeiter billigen Wohnraum suchten und ihn in Kreuzberg und Neukölln fanden, wohin auch das linke Gesocks hin ging, weil die meisten zu faul zum Arbeiten waren, kein Geld für Miete ausgeben wollten, aber an das Sozialamt sprühten „Hey Alter, rück die Knete raus“. Ich habe genau nebenan in einer Kunstdruckedition gearbeitet. Und diese gleichen Typen wollen nun die größte Stadt Deutschlands regieren. Was Wowereit begann, beenden sie: Alles in Grund und Boden stampfen.
    Ja ja, der DDR ist es also doch gelungen die BRD zu uebernehmen.

  118. Brandschutz und Wärmedämmung
    Was Lobby so verzapft, stinkt zum Himmel.

    Informieren Sie sich:

    http://www.sueddeutsche.de/wissen/bautechnik-feuer-an-der-fassade-1.2578973

    Und wer soll’s bezahlen?

    Fragen Sie einen Dachdeckerbetrieb aktuell nach Entsorgung von Polystyrol.

    Gibt es auch noch andere Stöckchen zum Springen?

    • Ich halte die Dämmungsorgien auch für falsch, aber schauen Sie sich die Vorgaben des Klimaschutzes im Neubau doch einmal an. So sind nun mal die Gesetze hierzulande.

  119. Titel eingeben
    Erst Kahane, jetzt Holm. Ich finde das sehr bedenklich, wie die alten linken Geister wieder hochkommen. Von ideologischer Überwachung bis hin zu staatlicher (Miet-)Preiskontrolle. Ich dachte wirklich, wir hätten das nach 1990 endgültig hinter uns gelassen.

  120. Also dann noch einmal, weil du schreibst zu schnell
    Ahäm. Ich dachte bisher immer so vor mich hin, daß die zweite Aufarbeitung eines untergegangenen Unrechtsystem deshalb so zartfühlend erfolgte weil das der Aufarbeitung unterworfene, also das Subjekt, alles so akribische niedergelegt hatte, vermutlich in doppelte Buchführung. Und ich schätze mal, daß die Anzahl der Akten die Zahl der in Frage kommenden Bürger der Deutschen Demokratischen Republik weit überstieg. Mathematisch gesehen könnte man also von einer zaun-und mauerübergreifenden Schnittmenge sprechen.
    .
    Was für ein Glück dann, daß es sich so fügen ließ, daß immer die richtigen Leute dem mit der Aufarbeitung und Verwaltung der Restakten* betraut werden konnten. Kürzlich las ich gar, ich glaube es war in diesem Block, daß das Vorstehen dieser Behörde ihm erscheine als Sprungbrett für höchste Weihen im Staate.
    *Restakten schreibe ich, da man davon ausgeht, daß neben den geschredderten Akten, die, wie berichtet wurde zum Teil wieder zusammengefügt werden und so für Arbeitsplätze im Öffentlichen Dienst sorgen, auch ein Teil hochbrisanter Dossiers durch den CIA in US-amerikanischen Archiven in „Sicherheitsverwahrung“ genommen wurden. Wenn ich das jetzt als loyalitätsfördernde Vorsichtsmaßnahme bezeichne, werde ich dann der VT bezichtigt?
    Beim ersten Mal konnte der Loyalitätsverstärker leider noch nicht hervorgeholt werden, da der Gerhard im Wege stand und eine Beteiligung (Sie wissen schon) ausschlug. Aber auch ohne Mitwirkung vor Ort werden uns dank des Heidegewächses die Früchte des amerikanischen Engagements in Nahost zuteil-geschenkt sogar. „Wertvoller als Gold“ soll ein Freund von Erika in gesamteuropäischer Verwendung geäußert haben.
    .
    Nichts währt aber ewig, das zeigt der heutige Tag mit der forcierten Demissionierung von Frau Erika Park-Mohn.
    (DdH)

  121. In dubio pro reo
    Lieber Don Alphonso, ich danke Ihnen, dass Sie das Thema Stasi-Mitarbeit behandeln, welches inzwischen kaum noch beachtet wird.
    Meine Einstellung zum Thema DDR habe ich hier einige Male beschrieben, also gehöre ich nicht zu den Verharmlosern des Systems, im Gegenteil. Doch bei Holm sehe ich ein paar „mildernde Umstände“.

    Bei der Wende war Holm noch sehr jung. In jenem Alter sind die meisten Menschen idR noch arg unreif und beeinflussbar. Bis 19-20 kann er auch noch keine bedeutende Figur bei der Stasi gewesen sein, sondern noch ein ganz kleines Licht, eher noch ein „Lehrling“, möchte ich meinen. Dies sollte ihm aber nur dann zugutegehalten werden, wenn er seine politische Meinung revidiert hat. Die Frage ist: Ist das der Fall? Oder ist Holm rechtsextrem geblieben?

    Es stimmt, dass Holm verhaftet wurde, Zitat Wikipedia:
    Am 31. Juli 2007 wurde Holm wegen des Verdachts der Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung (§ 129a StGB) verhaftet.

    Ich hatte das damals in den Medien verfolgt. Der Fall war aber alles andere als eindeutig, und die zu seiner Beobachtung führenden Gründe waren dubios, Zitat Wikipedia:
    „Laut Holms Verteidigung wurde das Bundeskriminalamt auf Holm durch eine Internetrecherche zu bestimmten Stichworten aufmerksam, die auch die „militante gruppe“ in ihren Bekennerschreiben benutzte, unter anderem „Gentrification“ und „Prekarisierung“.

    Die Verhaftung Holms stieß auch außerhalb Deutschlands auf Kritik. Ein von 43 Wissenschaftlern aus dem In- und Ausland erstunterzeichneter offener Brief sowie ein offener Brief der prominenten Soziologen Richard Sennett und Saskia Sassen forderten Holms Freilassung.

    Am 22. August 2007 ordnete der Bundesgerichtshof die Haftaussetzung an. Dagegen hatte die Generalbundesanwältin Monika Harms Beschwerde eingelegt. In dem darauf folgenden Beschluss des BGH, der am 24. Oktober 2007 veröffentlicht wurde, wurde der Beschwerde jedoch nicht stattgegeben, sondern der Haftbefehl sogar ganz aufgehoben, weil es zwar Indizien für einen Anfangsverdacht gegeben habe, aber die Ermittlungen keine hinreichenden Indizien für einen dringenden Tatverdacht ergeben haben und die Inhaftierung daher gesetzwidrig war.“

    Fazit: Der BGH hob die Inhaftierung als gesetzwidrig auf.

    Die Süddeutsche sprach damals von „konstruierten Beweisen“:
    http://www.sueddeutsche.de/politik/wie-man-unter-terrorverdacht-geraet-die-gedanken-sind-freiwild-1.881719

    Wäre Holm nachgewiesen worden, einer linksextremen, terroristischen Vereinigung zu gehören, würde ich die Entscheidung des Berliner Senats auch sehr kritisch sehen. Doch Holm scheint ein geschätzter Wissenschaftler gewesen zu sein, während ihm keiner der Vorwürfe nachgewiesen wurde, und das macht den Fall für mich nicht eindeutig genug. In dubio pro reo.

    Berlin und der Bund haben in Berlin nach der Wende bezahlbare Wohnungen an Investoren veräußert. Bis 2013 waren es insgesamt 230.000 Wohnungen. Die Politik hatte es also dem Markt überlassen, die Wohnungssituation zu regeln. Für Investoren war das gut, für Berliner mit einem geringen bis mittleren Einkommen jedoch eine Katastrophe.

    Derzeit gibt es 350.000 Obdachlose in Deutschland. In den Großstädten gibt es immer weniger bezahlbaren Wohnraum. In Berlin ist die Lage besonders schlimm. Ich finde es nicht schlecht, wenn es Politiker gibt, welche sich um die Bedürfnisse der Klientel am mittleren und unteren Segment des Marktes kümmern, damit die Situation nicht noch weiter eskaliert.
    http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/mieten-in-sozialwohnungen-kaum-guenstige-angebote-auf-freiem-markt-a-1067873.html

    • Es geht nicht um eine Anklage
      So menschlich nett es auch ist, dem Individuum Holm nichts Übles zu wollen, geht es doch am Punkt vorbei. Er soll ja nicht seinen Job verlieren; es wird nur in frage gestellt, ob er als Staatssekretär geeignet ist.
      Wie Sie selbst beschreiben, geht es da um weitreichende Entscheidungen, die das Leben 100.000er beeinflussen.
      Staatlicher Wohnungsbau hat Berlin Gropiusstadt beschert.
      Wenn man Bauland verknappt und verteuert, Bauvorschriften erlässt, die enorme Kosten verursachen, dann Mietpreise begrenzen möchte, Mieter rechtlich gegenüber Vermietern bevorzugt… und dann privaten Investoren vorwirft, dass sie zu diesen Bedingungen keinen ausreichenden Wohnraum schaffen – ja, wie soll man das nennen? Scheinheilig?

      Wenn Herr Holm bei seinen ausgleichenden Verhandlungen rund um die Rigaer 94 ein wenig mehr Empathie für die 123 verletzten Polizisten aufbringen könnte, wäre es auch ein Quentchen leichter, ihn mir als Staatssekretär vorzustellen.

      Ich hatte Verwandschaft in der DDR, 2 Besuche pro Jahr (75-89) waren mir Stasi genug. Wer Ende der 90er absichtlich und überzeugt zur Stasi ging, müsste Überzeugungsarbeit leisten, dass er sich von Grund auf geändert hat.

      Es geht doch nicht um die Karriere eines Einzelnen, sondern um unseren Staat und sein Verhältnis zu seinen Bürgern. Die DDR musste ihre Bürger einsperren, damit sie sie und ihre Politik ertragen. Da wollen wir definitiv nicht wieder hin. Auch wenn Herr Holm nur ein mikroskopisch kleiner Teil auf dem Weg ist.

    • @Jessica, Tamarisque
      Sie halten – ohne irgendein Mandat dafür vorweisen zu können – Plädoyers wie im Gerichtssaal. Die Frage, ob jemand ein öffentliches Amt bekleiden kann, ist gesetzlich geregelt, § 45 StGB. Eine solche Debatte gehört in einem Rechtsstaat nunmal vor den Richtertisch.

      Anderes können Sie gerne meinen. Aber es lässt sich dann eben nicht vermeiden, dass sich andere – die dann leider gezwungen sind, den Rechtsstaat zu verteidigen, auch wenn es um einen Herrn Holm geht – ihre Meinung über Leute wie Sie bilden. Und das dann mit Hilfe rechtsstaatlicher Argumente tun und nicht mit Hilfe von Spekulationen. Guten Abend.


    • @ GnM
      Das Lächerliche ist, dass Sie meinen eher positiven Post und Stellung eher *für* Holm offenbar gar nicht gelesen haben. Das ist das Letzte, sorry. Ja, bemühen Sie sich erst gar nicht mehr. Hat keinen Zweck mit Ihnen. Weiterhin: *ignore*.

    • @Tamarisque
      Dafür, das letzte Wort haben zu wollen, hat Ihre „Ignoranz“ ja noch gereicht, Tamarisque. Dafür reicht sie bei mir allerdings auch:

      Sie sind Anwalt und Sie können kein Mandat von Holm vorweisen? Sehen Sie hier einen Gerichtssaal? Nein? Was meinen Sie dann aber? Die Frage, wann ein deutscher Bürger kein öffentliches Amt bekleiden DARF, zu dem er gemäß Art. 33 Abs. 2 GG freien Zugang hat, ist selbstverständlich RECHTSSTAATLICH GEREGELT (nochmal: § 45 StGB!) und die Gesetze dieses Landes gelten innerhalb seiner Grenzen auch für Ausländer, also respektieren Sie das bitte, wären Sie so freundlich? Das müssen wir von unseren Asylbewerbern nämlich auch verlangen!

      Sie, Tamarisque, sind folglich nicht demokratisch dazu berufen, über die Frage, ob ein deutscher Bürger wohl GRUNDRECHTE HAT, weil er aus der DDR kommt, zu „meinen“, sondern Sie haben sich damit abzufinden, dass das wohl ganz einfach so ist. Auch wenn Sie das nicht verstehen können, weil sie vielleicht denken, für Dunkeldeutsche wären Kahane-Standards ausreichend.

      Denn: Anderenfalls hätte der deutsche Rechtsstaat fertig, meine Dame. Und das Land desgleichen. Schätze, das ist dem Blogbetreiber auch bewusst; er ist ja ein gebildeter Mann von Welt.


    • @ GnM

      Mit allem Wohlwollen: Sie haben von dem, was ich schrieb, NICHTS verstanden. Ich habe Herrn Holm *in Schutz genommen* und ihm auf keine Weise verurteilt, ganz im Gegenteil. Ich habe keine Ahnung, wie man den Sinn eines anderen Menschen so dermaßen verdrehen kann, ohne das mit böser Absicht zu tun.

      Ich werde weitere Posts von Ihnen mehr lesen geschweige den beantworten, nur dass Sie wissen, dass Sie sich nicht mehr bemühen.

    • Antwort auf Tamarisque und Jessica
      Sie brauchen Sie ja nicht lesen, Tamarisque!

      „Mit allem Wohlwollen: Sie haben von dem, was ich schrieb, NICHTS verstanden. Ich habe Herrn Holm *in Schutz genommen* und ihm auf keine Weise verurteilt, ganz im Gegenteil.“

      Weder bin ich Ihr Wohlwollen angewiesen, noch mangelt es mir etwa an Verständnis. Ich meine nämlich nicht, sondern ich weiß:

      a) etwas über die DDR und
      b) etwas über den Rechtsstaat und seine Werte und
      c) schließe ich aus meinen bisherigen Beobachtungen, dass ganz schnell eine ausgesprochen problematische Zeit anbrechen kann, wenn man sich unvorsichtig die Freiheit nimmt, etwas über Bevölkerungsteile zu meinen, was man nunmal nicht wissen kann oder besser nicht aussprechen sollte. Egal, ob es sich dabei um Schmeicheleien oder um Abfälliges handelt!

      Oder was „meinen“ Sie, wenn Sie schon so gerne meinen, bringt Staaten in prekäre Lagen, wenn nicht der Umstand, dass die Bevölkerung gerne und verschieden „meint“?

      Und @Jessica:

      Es geht ganz unprosaisch darum, dass derzeit viele Ämter, die Westdeutsche im Osten besetzten, wieder frei werden und dass die Westdeutschen diese Ämter wieder ausschließlich mit Leuten aus dem Westen besetzen wollen, mit ihren eigenen Seilschaften eben. Der Holm liefert da nur die billige Ausrede, der Grundtenor aber lautet: Kein Amt für Ostler, fertig, oder was denken Sie, weshalb man das Stasi-Unterlagengesetz bis 2019 (!) verlängert hat? Oder halten Sie den Rest der Welt für zu blöd, das nachzuvollziehen oder für zu domestiziert, um sich zu ärgern?

  122. Wespennester & Schlangengruben
    Mei, Don,

    da haben Sie mit spitzer Feder und bewundernswürdiger Furchtlosigkeit in ein veritables Wespennest gestochen und gleichzeitig in eine Schlangengrube.

    Was da auf einmal rumkreucht und -fleucht. Wie das schwirrt und surrt und krabbelt und wuselt, die glitschigen Leiber, die beweglichen Wirbelsäulen, die gespaltenen Zungen, die Giftzähne und -stachel.

    Politische Entomologen und Serpentologen dürften ob des Reichtums an verschwunden geglaubten Spezies in schieres Entzücken geraten.

    Und was da aus Fäulnis und verrotteten Sümpfen an Moder- und Fäulnisgerüchen aufsteigt, wie das blubbert und zischt und Blasen bildet.

    Der Coup ist Ihnen bestimmt gaaanz absichtslos gelungen.
    Gratuliere!

  123. Re: Strohmann-Argument
    … ist ein rhetorischer Kunstgriff, in diesem Fall nur genutzt, um den Kommentar etwas diplomatischer zu fassen. Eine gute politische Diskussion ist halt ein Kunstfechten und nicht Schießen mit Kanonen.
    In direktem Deutsch wäre „überhebliche Angstmacherei“ wohl die richtige Bewertung, aber solch plattes Gestampfe überlasse ich gerne anderen.
    Der Sinn und Zwecks Ihrer Kolumne ist es ja die Leser ein wenig zu Widersprechen und Diskutieren zu provozieren. Dies ist Ihnen sicher gelungen und mir umgekehrt mit meinem Kommentar auch.

  124. Linksruck oder etwa nicht?
    Mein lieber Don, ich bin zu Zeiten herangewachsen, als Mitglieder nicht-schlagender Verbindungen durchaus Karriere(n) machten. Heute geht das eher mittels schlagender akademischer Herrschaften – siehe einige hessische Minipräs und neuerdings Schäubles Schwiegersohn. Und jetrzt zur Sache, wenn auch etwas umständlich, um auch Ihnen verständlicher zu machen, dass diese Art ihrer Einlassungen, die ich allerdings nach wie vor goutiere, ncit gefallen. Wir haben damals in der Studentenbewegung unsere Vorfahren ja nicht kritisiert, weil sie in das Nazitum sich verwickelt hatten – als christlich geprägte nachwachsende Generation hatten wir noch eine Vorstellung von Verführbarkeit auch wenn sie vollendet Menschen als Teufel erscheinen ließen -, sondern weil sie auch nach Kriegsende, der ja wohl unbetritten von „uns“ sehr mörderisch angezettelt wurde, weiterhin sehr wenig sich einsichtig gezeigt haben: So konnte ein nach 45 mit einem dreijährigen Berufsverbot wegen Militärjuristerei in Westeuropa! als Senatspräsident am OLG in Köln sehr nachhaltig dafür sorgen, dass Eigentümer, die aufgrund der Diskriminierungsgesetze nach 1933 ihr Hab und Gut unter Preis verkaufen mussten, wenn sie ihre Haut retten wollten, nicht entschädigt wurden, weil die Verträge formal korrekt gewesen seien. Formal korrekt war dann ja auch die dann fällige Reichsfluchtsteuer. Auf den von Ihnen inkriminierten Fall gewendet: Die Stasimitarbeit des Herrn Harms ist mir scheißegal. Und die Frage ist einfach, wieso steigen den Preise für Immobilien dermaßen, dass sich normale Leute gezwungen sehen, sich in die Käfighaltung vorzüglich am Stadtrand zurückzuziehen. Mietpreisbindung, die ihren Namen verdiente und auch nicht durch zwangsverordnete Modernisierungen durchlöchert würde, würde auch keine Immobilienblasen aufkommen lassen. Übrigens finde ich, dass solch eine Mietpreisbindung durchaus auch für gewerblich genutzte Liegenschaften gelten sollte.

    • die Preise steigen, weil sie sich dem Normalniveau anpassen. Suchen Sie mal in London eine Wohnung zu Berliner Preisen. Und sie steigen, weil andere Investitionsklassen zu ruskant sind, und Immobilien relativ zu billig. Ich habe 2004 in Berlin für 80m² 230 € Miete bezahlt. Das war prima, ist aber völlig absurd. Da musste es eine Korrektur geben. Bei mir daheim sind die Mieten enorm, aber keiner beschwert sich – weil wir Vollbeschäftigung haben und sogar die unteren Einkommensklassen gut genug verdienen. Das ist in Berlin nicht der Fall, aber Startup-Mitarbeiter, die die Firma über die Zuwendung ihrer Eltern finanzieren, tun mir jetzt nicht sonderlich leid. Und Holms Freunde sitzen ja oft genug in den Wohnungen, in denen diejenigen waren, für die Holm angeblich kämpft.

    • Chausseestrasse 131
      … War bekanntlich die Wohnung von Biermann. m. W. Hockt da jetzt immer noch dreist ein „Genosse“ à la Harms drin.

      Man kann es nicht genug betonen: Diese Leute sind noch da, auch wenn sie nur noch ein „elender Resr“ (Biermann) sind. Und fruchtbar ist der Schoß noch aus dem das kroch.

  125. Psst, bitte nicht so laut,
    wenn das in der Bundes-CDU bekannt wird, dessen Vertreter rein zufällig Untertanen, ähh Bürger der von R2G regierten Stadt sind.

    Diese CDU schickt sich ja nun mal an, im kommenden Jahr mit den Grünen ins Bett zu gehen. Dass mit den Grünen gleichzeitig die real existierenden und agierenden Neo-Sozis kuscheln, ist bei der Bundes-CDU noch nicht durchgedrungen. Daher wundert sich der eine oder andere noch, warum die CDU soweit an die linke Betthälfte rücken musste, um mit den Grünen zu kuscheln. Was für eine schöne Überraschung wird es dann sein, wenn die CDU mal einen Stellungswechsel macht und sich dann im Bett direkt neben den Neo-Sozis wiederfindet… Ob dann alle schön gemeinsam wieder auf den Blockflöten spielen?

    Aber jetzt erst einmal: Psst, es soll ja keiner die CDU beim Lust- und Schlafwandeln aufwecken.

  126. Symbolischer Missbrach (edit)
    [Korrigierte Version: Rechtschreibfehler berichtigt]

    Diejenigen, die schon länger hier sind, wählten Repräsentanten und bekamen eine Regierung. Ihrer Repräsentationspflicht kommen Regierungen in symbolischen Akten nach – nicht nur, aber doch wesentlich. Über politische Symbole sowie über die Politik des Symbolischen („Wir schaffen das!“) könnte man eine lange Abhandlung verfassen und Don Alphonso thematisiert dies ja auch immer wieder. Deshalb hier nur das Tagesaktuelle:

    Was signalisiert die Berufung eines hauptamtlichen Stasimitarbeiters zum Staatssekretär für Wohnen und einer Scharia-Befürworterin zur Staatssekretärin für Bundesangelegenheiten?

    Zum einen ist dies eine symbolische Rückversicherung an die Unterstützermilieus, aus denen die neuen Staatssekretäre entstammen. Der Einsatz für die in Regierungsverantwortung gewählten Parteien hat sich gelohnt. Die Alt-Linken, die sich erst mit der DDR identifizierten und deren repressive Maßnahmen mittrugen, sich dann in der PDS sammelten, sehen sich ebenso belohnt wie die traditionellen islamischen Milieus, die dem politischen Islam Brücken bauen wollen. Die Belohnung – so das Signal – erfolgt, weil sie die richtigen Parteien wählten, und zwar unabhängig davon, ob Alt-Linke Terrorstrategie und politischer Islam einer freiheitlichen Demokratie zuträglich sind.

    Und genau dem lässt sich auch eine zweite symbolische Botschaft der neuen Berliner Regierung entnehmen. Sie richtet sich an diejenigen, die die Parteien nicht gewählt haben. „Wir“, so meine Lesart der Botschaft, „haben nun Leute in unseren Reihen, die bereit sind, ernst zu machen. Und die lassen wir nun auf Euch los, die ihr uns nicht gewählt habt. Denn jetzt sind wir an der Macht. “

    Dass man Vertreter politischer Extreme mit Macht ausstattet, ist ein symbolischer Akt der Einschüchterung und eine Ankündigung neuer Zeiten. Ex-Stasi-Mitarbeiter und Scharia-Apologeten schließen die Reihen. Es wird ungemütlich in Berlin für Hausbesitzer und Ungläubige.

    Fußnote: In der SPD ist es sogar schon so ungemütlich, dass selbst Gläubige mit Austritt drohen.

    https://www.morgenpost.de/berlin/article208926557/Aerger-um-muslimische-Staatssekretaerin-Sawsan-Chebli.html

    • kurz und gut,
      da sind Schweine, die an den Trog wollen.
      .
      Vornehmer: Das hat schon mein Vater gesagt, in Wahrheit geht es immer nur um Posten.

  127. Leistungsloses Einkommen?
    „Wenn Sie auch nur eine halbwegs normale Verzinsung von 3-4% nach Steuern und Abgaben wollen, können die Mieten nicht bei 5 Euro liegen.“

    Wenn die Inflationsrate um die 0% pendelt und risikolose Anlagen mittlerweile Negativzinsen erzielen, warum sollten Immobilienbesitzer 4% nach Steuern erhalten? Entgeht mir da irgendwas?

    • Gegenfrage
      Warum sollte irgendjemand bei gesundem Verstand Millionen Euro in die Schaffung von Wohnraum investieren, ohne eine halbwegs attraktive Renditeerwartung? Wirtschaften auf Basis galoppierenden Schwachsinns endet zuverlässig wie in der Täterä…

    • macht den Kohl nicht fett
      Ja. Für den Mieter macht es keinen großen Unterschied. Die paar Prozente. Was Ihnen entgeht, ist die Tatsache, dass das Bauen zu teuer ist, inklusive Grundstück, Steuern und Dämmung macht das die hohe Miete aus. Ein paar Prozent für den Vermieter machen die Miete nicht signifikant teurer.

      Ändern könnte man nur etwas bei den Dämmvorschriften sowie den Steuern.
      Anstrengungslos ist Vermieten nicht, vor allem bei Mietausfällen und der mangelnden Möglichkeit, Leute schnell vor die Tür zu setzen. Offen gestanden wundert mich, dass das überhaupt noch jemand macht und nehme an, dass es insgesamt zu wenige sind.

    • Ja, Ihnen entgeht was:
      Vermieten ist KEIN risikoloses Unterfangen!

    • Zwei kleine Tips....
      Es geht bei den Widersprüchen hier gegen eure Denke darum, dass ihr gerne euer Geld woanders investieren dürft, und ihr könnt doch eure Vermietwohnungen verkaufen, wenn das Vermieten bei 4% zu riskant und gar schröcklich arbeitsaufwendig ist. Wer benutzt schon professionelle Hausverwaltungen, gell?
      4%? Wo man doch anderenortes massive Profite macht, wie man hört?

      Das zweite wäre, dass es die meisten Leute ja gar nicht interessieren würde, was auf dem Markt der Luxusbehausungen abgeht, oder auch nicht. Es geht darum, dass ihr Kasperles witzigerweise, man kann es nicht anders nennen, eine Regierung als Links bezeichnet, die sich einen Dreck um den Wohnraum für jene, die auf Grund der HartzIV Sätze und der Erlaubnis von Leiharbeit, ja erst in die Lage gekommen sind, solche Sozial Wohnungen zu benötigen, währeng gleichzeitig die Steuergelder zur Sanierung von Konzernen verwendet werden…

      Das einzige Argument das ihr habt ist, dass diese Leute sich diese Regierung selber gewählt hat, und dafür hat sich der Don schon vor drei Jahren bedankt.

  128. Askanische Antwort auf Angela
    Vielen Dank für Ihren sehr guten Artikel.

    In Thüringen gibt’s ja schon Rotrotgrün – bis zur nächsten Wahl, wenn die Umfragen stimmen.

    AfD und Linkspartei könnten dort stärker sein als CDU und SPD. Wenn die Grünen nicht in den Landtag kommen, muss die Erfurter CDU 2019 entscheiden, ob sie mit der AfD und oder der Linkspartei koalieren will.

    Vermutlich wird sie dann den Partner wählen, bei dem Forderungen nach Vermögenssteuer Hate Speech sind. Es ist keine berauschende Aussicht, dass die CDU mit der AfD koalieren wird. Aber die SPD will’s ja nicht anders. Wenn sogar im Arbeiter- und Bauernkaff Berlin endlich Rotrotgrün regiert, ist das doch das deutlichste Zeichen dafür, dass die Zeit der Sozialdemokratie endet. Gönnen sie der Vergangenheit ein letztes Aufbäumen.

  129. F..ck the STASI
    Mein Vater (Jahrgang 1920) sagte bei seiner Musterung: „Ein Marx legt sich vor niemandem in den Dreck“. Der nette Herr von der Deutschen Wehrmacht antwortete darauf, er brauche nur eine UK (Unabkömmlichkeits-)-Bescheinigung des Arbeitgebers zu bringen, dann würde das auch keiner von ihm verlangen“. Weil mein Vater damsals in Berlin bei LORENZ in der Entwicklungsabteilung „Ortung“ arbeitete, war so eine Bescheinigung kein Problem und er wurde nie wieder belästigt. Nur als sein Haus abbrannte und er ein Gerippe, das er auf einem ausgebombten Friedhof gefunden hatte, mit der Waffen-SS Uniform seines gefallenen Schwagers bekleidet und in seinen Garten stellte, wurde er vom örtlichen Parteivorsitzenden mündlich „verwarnt“. Nach dem Krieg ging er zurück in sein Dorf, baute das Haus wieder auf (sein Vater namens Karl Marx war beim Bombenangriff auf Dresden ums Leben gekommen) und nahm mit seiner Mutter ein 4-jähriges Nachbarskind bei sich auf, deren ganze Familie im Bombenhagel gestorben war. Diese meint heute noch, sie wäre seine Nichte. Dann bekam er eine Stelle beim Sender Cottbus. Bevor er diese antrat, sagte er aus Spaß: „Es hat sich nichts geändert, alles was früher braun war, ist heute rot angestrichen“. Dafür wurde er mitten in der Nacht von einem sowjetischen Rollkommando aus dem Bett geholt und in einem geheimen Schnellverfahren zu 25 Jahren Zwangsarbeit in Sibirien verurteilt. Nach 8 Jahren Workuta schickte man ihn versehentlich mit den Kriegsgefangenen nach Hause. Weil das Urteil aber noch gültig war, konnte er zeitlebens keinen Fuß in den kommunistischen Osten setzen. Seine Mutter hat er nie wieder gesehen. Er schickte seiner Pseudo-Nichte und deren inzwischen angetrauten Ehemann regelmäßig Geld für die Instandhaltung seines Hauses. Weil der Mann Frührentner geworden war, konnte dieser ihn auch regelmässig im Westen besuchen. Kurz nach der Wende aber sprach er mit seinen Ost-Verwandten kein einziges Wort mehr, die Besuche von drüben blieben dann ganz plötzlich aus. Über den Grund sagte mein Vater kein einziges Wort. Kurz danach starb er. In seinen Hinterlassenschaften habe ich dann die STASI-Akte gefunden, die er sich hatte kommen lassen. Der angeheiratete Verwandte war vom STASI, und zwar „IMF“ (Informeller Mitarbeiter Feindaufklärung), auf Deutsch: ein Auslandsspion. Der hatte den Auftrag, meinen Vater, der an der Elektronik des Leopard-Panzers mitgearbeitet hatte, „auszuforschen“. Aber nicht nur das: er war auch derjenige, der meinen Vater durch seinen Verrat nach Workuta gebracht hatte und weil niemand damit gerechnet hatte, dass mein Vater je wiederkommen würde, hat man ihm das Haus meines Vaters schon in den 50er Jahren „als Belohnung“ geschenkt. Aus begreiflichen Gründen legte ich gegen diese Form der Eigentumsübertragung Widerspruch bei der zuständigen Behörde in Cottbus ein. Als Antwort schrieb man mir, „der Bürgermeister von Kolkwitz habe das gemacht und deshalb sei es ein rechtmäßiger Akt gewesen“. Nur weil IMF „Club“ inzwischen auch verstorben ist und seine Kinder in diesem Hause leben, die nichts damit zu tun haben, habe ich diese Sache dann ad acta gelegt. Ein paar Monate später bekam ich dann einen Brief vom „Generalstaatsanwalt der Streitkräfte der GUS“, der mir mitteilte, man habe das Urteil von1948 aufgehoben und offiziell als Unrechtsurteil anerkannt. Klammer auf: das berechtigt aber nicht zu Schadenersatzforderungen, Klammer zu. Immerhin, die Russen haben sich anständig verhalten. Über den Stasi und seine Nachfolgerpoke will ich keinen Kommentar abgeben. Sonst kommt der Maas mit seiner Kahane und schimpft mich wegen „Hate Speech“.

    • Deine Schnauze soll dir in Sibirien zufrieren
      Lesen Sie das obige Buch. Kommunist flieht vor den Nazis in die Sowjetunion und dann lieber wieder zurück, wird von den Nazis als beste Propaganda gegen die Kommunisten in Ruhe gelassen. In der DDR dann aber wieder verfolgt.

    • Wie sagt man so schön?
      „Auch beim Hitler war nicht alles schlecht… nur das mit den Autobahnen, das hätte er nicht machen sollen!“ gestohlen bei: Titanic

  130. Zeitungsleser sagte 9. Dezember 2016 um 15:58 Uhr
    Aufarbeitung? Einsicht über die Peiniger?=>https://www.bundesarchiv.de/benutzung/zeitbezug/nationalsozialismus/01587/index.html.de
    (DdH)

  131. Ist schon schlimm der Herr Holm
    Da fordert er doch glatt das einfrieren der Mieten einfrieren und mehr sozialen Wohnungsbau. Wie soll das gehen bei Erstellungskosten von 3.000 Euro m²? Gegenfrage: Wer soll denn bitte die Miete in den Wohnung bezahlen bei den Erstellungskosten? Nein, auch bei dem Rumgehacke bei der Stasi Vergangenheit von Herrn Holm, der Herr Holm geht den einzigen Zukunftsfähigen Weg. Aber Don Alphonso war noch nie jemand mit Weitblick.

    • Sie müssen urgendwie an das Geld kommen. Sie können Schulden machen, Steuern verwenden, und dann den Mieter abstottern lassen, und hoffen, dass es zusammen mit Zinsen und Abschreibung und unterhalt reicht. Dann sind 5€/m² aber zu wenig.

      Oder Sie nehmen es halt über die Steuer vom Bürger. Aber auch das muss man dann offen sagen. Besonders in Berlin, wo man das Geld und die Steuern nicht hat, und auch eine Schuldenbremse. Also, was tun – wenn man ausserdem keine Investoren mag?

    • Ihr könnt doch sicher rechnen, oder?
      Wieviele Geld hat man BISHER für den neuen Flughafen in Berlin ausgegeben?
      Und wieviele Sozialwohnungen hätte man dafür bauen können?
      PS: Den Grund hätte man ja gehabt, die Kosten wären da nicht entstanden

      Aber so sind sie halt, diese linken Regierungen…

  132. Vergangenheitsbewältigung durch Teilnahme am demokratichen Prozess
    Mein lieber Don, ich bin zu Zeiten herangewachsen, als Mitglieder nicht-schlagender Verbindungen durchaus Karriere(n) machten. Heute geht das eher mittels schlagender akademischer Herrschaften – siehe einige hessische Minipräs und neuerdings Schäubles Schwiegersohn. Und jetrzt zur Sache, wenn auch etwas umständlich, um auch Ihnen verständlicher zu machen, dass die Art ihrer Einlassungen, die ich allerdings nach wie vor goutiere, mir nicht gefallen. Wir haben damals in der Studentenbewegung unsere Vorfahren ja nicht kritisiert, weil sie in das Nazitum sich verwickelt hatten – als christlich geprägte nachwachsende Generation hatten wir noch eine Vorstellung von Verführbarkeit auch wenn sie vollendet Menschen als Teufel erscheinen ließ -, sondern weil sie auch nach Kriegsende, der ja wohl unbetritten von „uns“ sehr mörderisch angezettelt und geführt wurde, weiterhin sehr wenig sich einsichtig gezeigt haben: So konnte ein nach 45 mit einem dreijährigen Berufsverbot wegen Militärjuristerei in Westeuropa! Begter furchtbarer Jurist als Senatspräsident am OLG in Köln sehr nachhaltig dafür sorgen, dass Eigentümer, die aufgrund der Diskriminierungsgesetze nach 1933 ihr Hab und Gut unter Preis verkaufen mussten, wenn sie ihre Haut retten wollten, nicht entschädigt wurden, weil die Verträge formal korrekt gewesen seien. Formal korrekt war dann ja auch die dann fällige Reichsfluchtsteuer. Auf den von Ihnen inkriminierten Fall gewendet: Die Stasimitarbeit des Herrn Holms ist mir scheißegal. Und die Frage ist einfach, wieso steigen den Preise für Immobilien dermaßen, dass sich normale Leute gezwungen sehen, sich in die Käfighaltung vorzüglich am Stadtrand zurückzuziehen. Mietpreisbindung, die ihren Namen verdiente und auch nicht durch zwangsverordnete Modernisierungen durchlöchert würde, würde auch keine Immobilienblasen aufkommen lassen. Übrigens finde ich, dass solch eine Mietpreisbindung durchaus auch für gewerblich genutzte Liegenschaften gelten sollte.

  133. Don hat also doch recht!
    Zuerst dachte ich, na ja, jetzt ist der Don aber sehr streng. Wenn jemand mit 19 sich verirrt hat, kann er ja trotzdem heute ein anständiger Mensch geworden sein.
    Jetzt lese ich aber in der TAZ, daß er selbst heute noch zu Protesten aufruft und er sagt: es ist „nicht mein Ziel, alle in ihren Forderungen zu befrieden“. Er meint damit, daß es keinen friedlichen Kompromiß mit den Vermietern geben kann.
    http://www.taz.de/Andrej-Holm-ueber-Berliner-Mietenpolitik/!5361841/
    Jetzt kommt der „Klassenkampf“ in die offizielle Politik!
    Grüße Uli

  134. Absurdes
    In vielen Foren liest man täglich neue Hinweise auf die „DDR“ Vergangenheit der Bundeskanzlerin und daraus abzuleitende Verdächtigungen. Ihre Politik mag man ja für gut oder schlecht halten.
    Aber Angela Merkel ist bis heute noch nie mit einer relevanten juristisch oder moralisch anstößigen Verfehlung erwischt worden. Und das ist mindestens erstaunlich. Erstens weil kein Mensch ohne Sünde ist. Und zweitens: weil mit Sicherheit seit 1989 akribisch danach gesucht wird. Ohne brauchbares Ergebnis für die Merkelhassser. Wenn da was zu finden wäre, hätte man es gefunden. Und sicher genussvoll veröffentlicht. Für mich ein ziemlich eindeutiger Beweis für ihre Integrität. Und eine wichtige Qualifikation fürs hohe Amt. Ich verstehe bis heute nicht, wie so diese offenkundig üble und rassistische Nachrede nicht im Anstandsfilter z.B. der FAZ hängen bleibt.

    • Ancora der selbe Text wie schon weiter oben von "angienet.de" ...
      @Peter Keul bzw. @angienet.de
      Daher habe ich Sie privat getrennt und zurückhaltend schon gefragt, ob Sie für solche Beiträge bezahlt werden, oder ob Sie, Verzeihung, äh, – in ärztlicher Behandlung sind? – Integer fürs Hohe Amt, die Hohe Frau, aha: Dolchstoß in den bräsigen Parteifreund Kohl, Mehrwertsteuerlüge, neuerdings Mautlüge, 2015 ab Spätsommer keine Einwanderungskontrolle mehr…

      Da braucht es aus der Täteräh eigentlich keiner Funde mehr.

    • Sie hat dem deutschen Volk geschadet!!!
      Watscheln Sie weiter der Kaiserente hinterdrein!Sie wollen Zensur? Tolles Demokratieverständnis! DDR, ich war da !! Sie Demokratiehasser !!!!

    • Seltsam
      wofür die arme Demokratie alles herhalten muss. Ihre Sprache Herr Streck oder Schumi sagt mir, dass Sie als Nichtbetroffener über Demokratie reden

    • Titel eingeben
      Kritik an der Politik der Kanzlerin Merkel ist für Sie „rassistisch“?
      Oho!
      (Demnach gehört Frau Merkel für Sie …zu welcher Rasse?)

    • Teflonkanzlerin
      …wurde Frau Merkel auch schon genannt, werter Peter Keul.
      Durch den größten Schlamm waten und es bleibt nichts an den Schuhen
      hängen, ist auch eine Kunst.
      Den hier im Beitrag Genannten -wie vielen anderen- fehlt diese Kunstfertigkeit.

  135. Nicht blenden lassen oder Wir sind ein Volk.
    Zeitungsleser sagt:9. Dezember 2016 um 15:58 Uhr Aufarbeitung?

    … Die Bundesrepublik leistet sich eine ganze Behörde zur Aufarbeitung des DDR-Unrechts … „Gauck-Behörde“, nach ihrem ersten Leiter.

    Lieber Leser,

    ganz ehrlich, ich denke eher, dass man da Schulungsmaterial generiert.
    Es wird gesichtet und verwendet. Dieser Schatz wird gehoben.
    Nicht vergessen:

    „Die Bevölkerung ist das Problem – nicht die Elite“.
    (Jo. Gauck – ja, genau der)

  136. Wohin ist die Leichtigkeit?
    Immer diese verbiesterten Rachefeldzüge, diese Inquisition, dieser Verfolgungswahn…
    .
    Und das obwohl der Markt sich doch extrem Eigentümerfreundlich entwickelt. Könnte man den Geldregen nicht einfach schweigend geniessen? Muss man da noch Panik schüren?
    .
    Das erinnert mich so an den Kalten Krieg mit seinen ewigen Rückzugsgefechten, um Schlesien, die saubere Wehrmacht, die Anführungszeichen um die DDR, die Trauer um Hopps gegangenen Besitz an Immobilien und Firmeneigentum, an den Hass gegenüber einem, nun ja, es ist ja wahr, Altkommunisten wie, sagen wir mal, Herbert Wehner.
    .
    Meine Güte, müssen wir nicht froh sein, dass das alles lange vorbei ist?
    .
    Offenbar gibt es welche, die es bedauern. Die sich zurücksehnen in ihr Kinderzimmer unter Adenauer, Kiesinger oder Brandt, wo beim Adeventskafee (mit Torte und Kerzenschein) der Onkel erklärte, dass dieser Herbert Frahm wg Landesverrat eigentlich an die Wand gestellt gehören würde …
    .
    Und jetzt halt der Heiko Maas, Andrej Holm und Julchen Schramm.
    .
    Jaja bekämpft die mal schön!
    .
    Bevor Sie Euch alle
    .
    1) kastrieren
    2) enteignen
    3) Auf Facebook löschen!

    • Möchten Sie. dass ich den Fall besser beschweige und warte, bis eine Partei ihn auspackt?

    • Ja das möchte ich
      Überlassen Sie das den Parteien. Bitte. Wirklich.

    • You wear a mask for so long, you forget who you were beneath it.
      @HansMeier555

      Sorry, Sie verwechseln das mit der DDR. Da hat man die Politik der Partei überlassen.
      Hier bei uns in der Demokratie ist das ein bisschen anders.
      Aber eines Tages könnten auch Sie das lernen.

      Viel Glück.

    • "Immer diese verbiesterten Rachefeldzüge, diese Inquisition, dieser Verfolgungswahn…"
      Eben.

      Für so was fühlten sich in der letzten Zeit nämlich ausschließlich Leute wie Maas, Holm & Schramm zuständig.

      Und es macht ja auch besonders Spass, wenn man es mit Institutionen zu tun hat (Redaktionen, Universitäten, Behörden) mit dem Rückgrat einer Qualle, die bei jedem Twitter-Luftzug willfährigst sofort eingeknickt sind (Tim Hunt, nur mal als Beispiel).

      Da ist man natürlich keinerlei Gegenwind mehr gewöhnt. Im Zweifelsfall wirft man sich umgehend das Opfermäntelchen über und ruft im Chor „Hatespeech“.

      Und lassen Sie bitte gerade in dem Zusammenhang den alten Haudegen Wehner aus dem Spiel. Der mag manchem nicht geschmeckt haben, aber das Maul hat er sich nicht verbieten lassen und seinen Gegnern hat er auch keine Sprachverbote erteilt. Er war, im Gegenteil, dabei immer hörenswert und meistens sogar noch unterhaltsam.

      Was man von der gegenwärtig mal lauter, mal leiser vor sich hin greinenden, sich „links“ gebärdenden Mischpoke nicht behaupten kann.

  137. Lieber ein Ende mit Schrecken.
    Je früher das Regime die Hausbesitzer enteignet, umso besser!
    .
    Nein, nein: Nicht um der „Gerechtigkeit“ willen.
    .
    Sondern nur damit wir’s hinter uns haben und das Geschrei endlich aufhört!!!
    .
    Sein Vermögen sofort und vollständig einzubüssen wäre das beste, was Don Alphonso passieren könnte. Dann müsste er von seinem Talent leben und würde vielleicht was draus machen.

    • Talent ist Vermögen
      Das schafft er, er könnte mit Sichheit von seinem Talent leben, so schwer ist das nicht.

    • Titel eingeben
      Wieso wurde der oft treffliche HM555 (nach einer absenten Schweige-Pause) plötzlich so böse? Oder ist’s nun tatsächlich ein ganz anderer?

    • Ich will gerne weiter mein FAZ-Abonnement bezahlen,...
      wenn damit für D.A.’s Talente, die er hier (sehr zu Ihrem Missvergnügen) ausleben darf, auch ein Scherflein abfällt.

    • Danke.

    • Vom Talent leben...
      …ja, dann würde er ja wieder ein Haus kaufen können. Und dann?
      Wäre ja wieder ein Geschrei, oder nicht?

      Denn Sie sagen ja selbst, dass das Talent da ist. Oder denken Sie ein erfolgloser Mensch in einer Armutsbehausung schreibt bessere Geschichten oder Artikel oder Romane? Würde mal sagen, dieser Mensch hat gar keine Zeit dafür. Oder gehen Sie dann davon aus, dass der Staat ihn bezahlen würde?

      Mir ist ist nicht klar, worauf Sie hinaus wollen mit ihrer Kritik.

  138. Die Krux: Jeder konnte es sehen
    Das Tragische und Irrwitzige an diesem geschichtsvergessenen Spuk ist ja, dass der Berliner Wähler – ich neige hier zur Pauschalisierung, die die geringe Wahlbeteiligung und das fragmentierte Ergebnis verkennt, man sehe es mir bitte nach – das alles hätte voraussehen können. Nun mag ein Teil des Wahlvolks diese Vorgänge um einen Holm, um die Ignoranz und ideologische Verblendung von Rot-Rot-Grün begrüßen, der größere Teil wird dem Ganzen aber sicher achselzuckend gegenüberstehen. Erst wenn die eigene Komfortzone betroffen ist – sei es die Wohnung, das sonstige Eigentum, die Meinungsfreiheit (ohne für deren Ausübung berufliche oder politische Nachteile riskieren zu müssen) oder andere vormals geschützte Rechtspositionen – und die kosmopolitisch angehauchte Neuauflage des Sozialismus‘ Berliner Art anfängt zu jucken wie nichts Gutes (sagen wir die Krätze?), erst dann werden viele etwas sehen, was schon längst absehbar gewesen ist.
    Und auch wenn der Rest der Steuerzahler in bundesdeutschen Landen dafür zahlen muss, etwas Gutes hat es für sich: Die erheiternden Einblicke des Dons!
    In diesem Sinne: Vielmals danke und weiter so!

  139. ICH HABE GROSSE HOFFNUNGEN !
    @ DdH

    ja es gibt grosse hoffnungen in der welt, immer öfters geht ein kerzchen des lichts an.

    ihre genannte Frau Erika Park-Mohn ist gegangen, Frau Dilma Rousseff ist gegangen, meine freundin Frau Valerie Trierweiler musste den Elysse verlassen. HC ist geschichte.

    Frau Margot Honecker ist von uns gegangen und Barbie kommt zunehmend aus der mode.

    selbst Joachim Scholz (nicht Schulz), der in Steinheim an der Murr nachts die zeitungsausträgerinnen begleitete um die adäquanz der strassenbeleuchtung zu prüfen wurde – allerdings schon nach 8 jahren – in Neckarsulm nicht mehr gewählt. hat nur „lokale“ bedeutung.

    also erinnern wir uns an die alten griechen und den satz, „dass kein übel ewig währt“.

  140. Aus dem Poesie Album
    Die BRD, war ein Unrechtsstaat.

  141. Bundestag voll mit Kommunisten?
    Hier haben wir noch einen vorbildlichen Politiker-will die PKK wieder zulassen und schreint über Castro:
    https://www.facebook.com/Movassat.Niema/?fref=nf

    R.I.P. Fidel! Deine Verdienste werden unvergessen bleiben.

  142. Stasi-Opfer
    Ich habe Stasimethoden persönlich kennengelernt. Und ich empfehle jedem, einmal in ein Stasimuseum zu gehen, sich Opferberichte anzusehen.

    Freiwillige MfS-Mitarbeiter waren Menschen der schlimmsten Sorte. Das Leben Anderer zu zerstören im Sinne „der guten Sache“ Pflicht.

    Es ist mir absolut unverständlich, wie eine derartige Vergangenheit keinen kategorischen Ausschluss bei politischen Ämtern bedeuten kann.
    Dass die DDR letztendlich doch triumphiert, wir erneut um Meinungsfreiheit kämpfen müssen, Stasileute erneut an den Schalthebeln der Macht sitzen, nein, das hätte ich niemals gedacht.

    Liebe West-CDU. Ihr wart ’89 und danach so borniert und überheblich in Eurer eingebildeten Überlegenheit, dass ihr geglaubt habt, diese dummen Ossis könnten Euch nicht gefährlich werden. Auch nicht, als viele ganz schnell zu Euch gewechselt haben. Ihr habt sie mit offenen Armen empfangen.
    Aber ihr habt es nicht gemerkt, wie Sie Euch Stück für Stück zu alten weißen Männern deklariert haben, mit ihrer modernisierteren CDU oder der PDS-Nachfolgerin „Die Linke“. „Die sind schnell wieder weg“, hieß es.
    Hochmut kommt bekanntlich vor dem Fall.

    • Sehe ich auch so
      … die meisten Verharmloser im Westen sind schlicht ignorant oder ahnungslos bei eingebildetem Wissen. Dasselbe Phänomen beim „Beklatschen“ von muslimischen Analphabeten aus Bürgerkriegsgebieten. Schlichte Unkenntis der Herkunftsländer und der dortigen Sitten, Ansichten und Gebräuche.

      Das ist der Erfolg des teuersten Rundfunks der Welt: Ein Bildungsniveau, das irgendwo zwischen Ahnungslosigkeit und Naivität liegt.

      Naiv ist auch, wer meint, dass ein Stasi-Mitarbeiter seine Überzeugungen und sozialen Kontakte mal so eben vollständig von Bord wirft. Das gibt es, aber das ist nicht der Regelfall und ist wahrscheinlich ebenso häufig, wie der syrische Chefarzt mit brilliantem Deutsch.

  143. Als Wessi mit Migrationshintergrund (Schlesien und Ostpreußen) ...
    … habe ich bei meinen Segeltouren viele Ossis kennengelernt.
    Auf Rügen, in Greifswald, Warnemünde und Stralsund.
    Und ich fand die viel netter als diese geschenkten Menschen.
    Früher durfte man die noch Mo…n und Ka..ltrei..r nennen.
    Nur an das Sächsisch konnte ich mich nie gewöhnen.
    ;-)

    • Die letzte Anstalt gesehen?
      https://www.zdf.de/comedy/die-anstalt

    • @mediensegler
      Na, da können Sie ja froh sein, dass man „P…ll…ck..n“ auch nicht mehr sagen darf.
      Im Ernst, Sie müssen die „Geschenkten“ ja nicht mögen, aber mit solchen Titulierungen sollten Sie sich bitte mal zurückhalten. Denken dürfen Sie selbstverständlich alles, was Sie wollen…

    • Gästin aus Frankfrut, das Wort, das Sie meinen,
      wird von den Schlesiern immer noch mit großer Häme ausgesprochen, ohne jede Hemmung. Die einen mögen die anderen nicht und sagen das sehr deutlich. Mit PC haben die nix am Hut, die reden, wie ihnen der Schnabel gewachsen ist.

      Bei der letzten Anstalt, handelnd vom Wahlabend 2017, habe ich mich amüsiert, man darf wieder Neger sagen, Schlitzauge, Kanake. Dabei hatte die AfD ihr Wahlziel von 39% doch glatt um einen Prozentpunkt verfehlt…

  144. Was war an der Stasi eigentlich so schlimm?
    Unser aktueller Bundespräsident hat nichts gegen die Totalüberwachung.
    .
    Unser künftiger Bundespräsident hat Murat Kurnaz lieber in Guantanamo schmoren lassen, als ein Stirnrunzeln des Großen Bruders zu riskieren.
    .
    Unser Bundesverfassungsgericht hält Angriffskriege für verfassungskonform.
    .
    Unsere Bundeskanzlerin hätte, wäre sie zwei Jahre früher im Amt gewesen, auch die Bundeswehr in den Irak geschickt.
    .
    Andrej Holm saß auf Anweisung der Generalbundesanwältin viele Wochen lang in Haft, weil er das Wort „Gentrifizierung“ benutzt hat.
    .
    Also ich will das alles nicht überbewerten. Aber das Wort „Stasi“ klingt in meinen Ohren nicht mehr so vernichtend wie 1992.

    • Ich sehe die Punkte. Ich würde sie nur nicht aufrechnen.

    • Haftbefehl
      @hm555,
      bitte senden Sie mir doch diesen Haftbefehl an DonFerrando@t-online.de
      Das interessiert mich schon sehr.
      Was wurde denn aus dem Verfahren? Haben Sie da auch Unterlagen, oder liegt Ihnen nur der Haftbefehl mit Gründen im Volltext vor?

    • Siehen die Punkte
      Sie würden nur nicht die logische Konsequenz aus ihnen ziehen.

    • Logik kann jeder. Nein ernsthaft, ich sehe Ihre Argumente und gewichte halt anders, weil ich auch noch andere sehe. Spziell Geschichte und Wohnungsbau sind komplexe Bereiche.

    • Was war an der Inquisition eigentlich so schlimm?
      Der dann irgendwann – doch nicht deswegen – zurückgetretene Karnevalist Joseph Aloisius Ratzinger meinte dazu einmal, den damaligen Fortschritt darin erkannt zu haben, dass nunmehr vor den Urteilen die Angelegenheiten immerhin untersucht worden waren. (Ihn deshalb einen Altkatholiken zu nennen wäre jedoch ein Fehler.)

    • @HansMeier555
      Steinmeier hat Kurnaz nicht haben wollen, weil er ihn nicht für einen tollen Mitbürger hielt und weil er wollte, dass die Türkei (deren Bürger er war) ihn nimmt. Das hatte nichts mit den USA zu tun, die wollten ihn loswerden.
      Das Wort „Gentrifizierung“ war es nicht allein.
      Für mich klingt Stasi heute schlimmer als 1992, weil inzwischen so viel Gelegenheit zu Distanzierung und Läuterung bestand.

  145. @BlackBlacky 9.12. 15:30
    Da muss ich nicht erst rumkugeln, die angeknabberten Rautenteile kann man auf vielen Großaufnahmen bewundern.

  146. Spur der Steine (Neutsch als Buch, Manfred Krug als Film) und Wohnungsnot in der DDR
    >Ruinen schaffen ohne Waffen< wird Helmut Kohl nachgesagt als er die Innenstädte in der DDR sah. Soviel zur Bedürfnisbefriedigung mit dem Grundbedürfnis "Wohnung" im SED-Staat

    Im Westen stritt man sich um das Modell Hannover oder München beim Wiederaufbau (hatte aber mehr modernisierte Wohnungen mit Innentoiletten als man im Osten davon Träume hatte).

    In der DDR gab es – weder in Ostberlin noch in den Bezirksstädten – nicht mal genug "Stalinallee-Wohnungen" a la Stalinallee in Ostberlin zur Linderung der Wohnungsnot.

    Die Masse der Neubauten entstand als Erich Honecker die – seit 1945 verschleppte (n)- Wohnungsfrage (n) bis 1990 per Plattenbau großindustriell lösen wollte/mußte (manche stellten einen "Ausreiseantrag" und zogen ihn sofort zurück als sie, schneller als in der normalen Warteschlange, sich diesen vom Staat mit einer neuen Wohnung "abkaufen" liesen).

    Kurzfassung der SED-Platten-Wohnungspolitik (finanziell).
    – Sie wurden mit DDR-Schulden gebaut, die der Westen übernahm.
    – Die Platte wurde nach der Wiedervereinigung modernisiert und saniert (Balkone…) und vom Westen bezahlt.
    – Die Platten wurden in Massen vom "Markt" genommen mit Geld aus dem Westen (Hochhäuser zum Teil Schicht für Schicht mit Apothekenlöffeln abgetragen wg. Asbest).

    Ja, der Aufbau des Sozialismus und sein Wohnungsbau und seine dauernde Wohnungsnot war schon dramatisch und wirklicher Realsozialismus.
    Spur der Steine als Film und Buch ist nur eine Arabeske davon und zeigt die blinde Dummheit der SED einen geschickten Propaganda-Film mit Manfred Krug pro SED nicht als propagandistisch-nützlich erkennen zu können).

    Von der SED-Wohnungspolitik lernen, heißt verlieren lernen!

    Was die Kahanes für eine Wohnung in der DDR hatten – bonzenmässig oder nicht – interessiert mich heute kaum noch. Wie die Kahanes Meinung bewerten schon. A. Kahanes Stasivorlauf incl. Irrungen und Wirrungen sollte einem die Gesinnungskontrolle an sich verleiten.

    Mir ist die Lernkurve des Ex-SED-Mitgliedes, DDR-Bürgerrechtlers und Stasi-Opfers Frau Vera Lengsfeld nachvollziehbarer und lieber. Auch die von Don Alphonso, dem Schneisenschlager in die ideologischen Blockflöten-Blockwarts-Verhaue des Zeitgeistes.

  147. Off Topic - Seien Sie bitte spärlich mit Links
    Werte Leserschaft und Kommentatoren und Kommentatorinnen,

    seien Sie bitte sparsam mit Links zu anderen Seiten.

    Es gibt da ja dieses grad zur Kenntnis gebrachte Urteil des Landgerichts Hamburg, nachdem auch derjenige, der auf eine Seite mit Urheberrechtsverletzungen verlinkt, dafür haftbar gemacht werden kann.

    Sie sollten also bitte Don Alphonso bzw. die FAZ davor bewahren, in diesem Blog Einschränkungen vornehmen zu müssen.

    In unser aller Interesse.

    • In unser aller Interesse ...
      sei folgendes ergänzt …

      Seien Sie bitte sparsam mit
      – Zitaten von anderen Seiten, Personen, Texten
      – der Erwähnung unerwünschter oder anstößiger Inhalte
      – kritischen, insbesondere regierungskritischen Einlassungen
      – politischen Statements
      – der Verwendung von Reizbegriffen wie z. B. STASI, Islam oder Meth
      – der Behandlung konfliktträchtiger Themen
      – der Zitierung nicht-öffentlicher Stellen und Quellen
      – der Verlinkung von Picidae

      Stützen Sie Ihren Kommentar möglichst auf die Verlautbarungen der zuständigen Amtsstellen.

      Prüfen Sie Ihren Text auf evtl. anstößige Formulierungen und Inhalte, die Dritte provozieren oder verletzten könnten.

      Verinnerlichen Sie freiwillig und als überzeugter Panoptist die normativen Erwartungen der Zivilgesellschaft und des Gender Mainstreams.

      Legen Sie Ihre Beiträge VOR dem Hochladen einer geeigneten Institution zur Prüfung vor.

      Vermeiden Sie Missverständnisse und halten Sie sich zurück mit ironischen und satirischen Formulierungen. Hier gilt mit Karl Kraus: „Satiren, die der Zensor versteht, werden mit Recht verboten.“

    • In unser aller Interesse wäre, das Urteil anzufechten,
      … und bloß nicht dem im voraus zu gehorchen!

    • Logo
      Links ist sowieso blöd.

  148. TDV
    vielleicht könnten Sie es künftig unterlassen, hier Schreibende persönlich anzugehen und zu verunglimpfen.

    Oder versuchen, lächerlich zu machen, indem Sie unterstellen, den Islam abzuschaffen, wenn jemand das Thema Ehrenmorde anspricht.

    Oder jemanden mit Agent Orange kommen, der sich auf die Stasi bezieht.

    Dann müsste man auch nicht auf all Ihr Geschriebenes einen Furz geben, vielleicht.

    Danke.

  149. Personendatenbank und Lageberichte im Herbst 1989
    da wurde also ein Neuling bei der Stasi, sozusagen ein Auszubildender, zu in der Zeit von fundamentaler Bedeutung für die Existenz jenes Regimes stehender Abteilung abgeordnet.

    Und dieser war dann so unbedeutend, dass man ihn belanglose Akten lesen ließ.

    Aber halt, es herrschte ja Aufruhr und erfahrene Stasimitarbeiter waren nicht mehr so leicht für Wochenend- und Feiertagsarbeit zu rekrutieren.

    Jener schon, hat er doch selber ausdrücklich betont, damit nur jeder mitbekommt, dass dieser deshalb nicht hätte mitbekommen können, was sich im Lande tut.

    Die Unschuld vom Lande in der Stadt Berlin.

    Tja, sowas solls geben oder?

    Meine Einschätzung – wer als Neuling bei der Stasi mit so bedeutsamen Vorgängen betraut wurde, wurde vorher nicht nur einmal oder dreimal überprüft, der wurde auf Herz und Nieren und Jahre im voraus immer wieder durchgecheckt.

    Das war ein Fanatiker, durch und durch linientreu, egal was auch komme.

    Rigoroser als die Fallschirmjägereinheiten der NVA, die damals in Leipzig waren und deren Reaktion darauf dokumentiert wurde.

    Und nach allem Anschein hat er sich von seinem sozialistischem und extremistischem Fanatismus nicht gelöst.

    —-

    Also, bitte kommen Sie mir nicht mehr mit Jugendsünden eines jungen Menschens.

    Die gibt es, kenn ich vielfältig, ich kenne auch vielfältige Methoden von Gehirnwäsche durch destruktive Kulte.

    Und ich bin froh, dass ich nicht in einem totalitären System aufwachsen musste, da ich eben nicht sagen kann, wie ich auf allerlei reagiert hätte.

    —–

    Aber diesem möglicherweise künftigem Berliner Staatssekretär Holm jugendliche Unbedarftheit zu attestieren ist zum einen naiv (sieht man sich seinen weiteren Lebensweg an und die Reaktionen der Fallschirmjägereinheiten der NVA in jener Zeit).

    Zum anderen ist es ein Hohn gegenüber all jenen Bürgern, die in der DDR gelitten haben und gegenüber all denjenigen, die heute ihre Meinung einfach nur äußern wollen.

    Es ist schon wirklich irre, wenn man sieht, dass ein solcher fanatischer Extremist in höchste Staatsämter gehievt wird.

    —–

    Das die Linke einen solchen beispielhaften Vertreter ihrer Partei (SED) fördert, wundert nur wegen des Zeitpunktes ein knappes Jahr vor der nächsten Bundestagswahl.

    Aber dass sich SPD und Grüne dazu hergeben, extremistische und diktaturhörige Menschen in höchste Ämter zu befördern, irritiert nicht nur, das zeigt deren Verachtung der Bürger dieses Landes und zeugt von deren Kumpanei und Liebäugelei mit diktatorischer Herrschaft.

    Schamlos, amoralisch und widerlich, meiner Meinung nach völlig verkommen, nur um an die Tröge zu kommen.

  150. Lügennachrichten (fake news) bewirken eine kritische Wahrnehmung ALLER Medien und „Nachrichten“
    Selbstverständlich sind Lügennachrichten abzulehnen. Da sie nun aber Einzug in die Medien-„Berichterstattung“ gezogen haben, sollte man auch den Vorteil sehen. Bislang haben die ÖR-Sender und staatstragenden Print-Medien (SZ, Welt, FAZ usw.) die Beschreibung der Wirklichkeit vor allem durch selektiv hervorgehobene Berichte (Halbwahrheiten) und tendentiöse Kommentare (oft vermischt mit Nachrichten) besessen und diese Sicht als die einzig wahre vertreten. Wer sich kritisch äußert, wird als Nazi verunglimpft. / Echte Lügennachrichten (falsch, frei erfunden usw.) erschüttern diese Monopol-Fassade. Das Publikum lernt, nichts und niemandem mehr automatisch zu vertrauen. Diese kritische Rundum-Wahrnehmung ist ein Fortschritt.

  151. Titel eingeben
    „“hier geht es um Futterträge für alle““

    wie meinen, Futter Erträge oder Futt Erträge?

  152. Ich weiß gar nicht, was alle haben,
    endlich mal ein StS, der wieder im Stechschritt marschieren kann. So richtig deutsch. So tschingerassabumm. Mielkes Männertraum eben.

  153. Titel eingeben
    Eben. Erklären Sie mit eigenen Worten, was Sie sagen möchten. Seien Sie nicht so faul, dies an andere zu deligieren, mittels Link. Das hat auch sowas ‚billiges‘. Danke.
    A propos: Ich klicke sowieso NIE auf solche Links.

  154. Nun ja - Landgericht HH - das ist kein Großalarm. Wie will ich sagen - fast alle anderen deutschen
    Städte und Landkreise liegen gar nicht in HH.
    Schön ignorieren. Die Juristen haben gerne Aufmerksamkeit für ihr trockenes Gewerbe, deshalb muss man sie ihnen so entziehen. Das ist normal.

    Grundsätzlich gilt das auch für links, da haben sie recht: So gut es geht ignorieren. Selber denken.

  155. Die Koalition hat ein Stasi-Problem...
    …meint der neue Generalsekretär der Berliner CDU,
    Stefan Evers im Tagesspiegel. (kein Link)
    „Holzauge sei wachsam“, denke ich da, denn mit
    Katrin Lompscher und Andrej Holm würden ja
    im Bereich ‘Stadtentwicklung Berlin‘ endlich Leute
    mit ausgewiesenem Sachverstand tätig werden.
    Erfolg ist ja nichts, was man dem Gegner gönnt.

    Messe ich mit zweierlei Maß?
    Ja, ich fürchte schon.
    Von Jürgen Fuchs habe ich die Gedächtnisprotokolle gelesen
    und von Th. Rosenlöcher: Die verkauften Pflastersteine.
    Auch den „Turm“ von Uwe Tellkamp.

    Ich kann nicht anders, ich mache einen Unterschied
    zwischen Holm und Kahane!
    Woran erkennt man, was es ist, wenn man das Gefühlt hat,
    es kocht einem das Blut, die Seele?
    > Wenn man Thomas Brasch gelesen hat:
    Zitat:
    Was ich habe, will ich nicht verlieren, aber
    wo ich bin will ich nicht bleiben, aber
    die ich liebe will ich nicht verlassen, aber
    die ich kenne will ich nicht mehr sehen, aber
    wo ich lebe will ich nicht sterben, aber
    wo ich sterbe, da will ich nicht hin
    bleiben will ich, wo ich nie gewesen bin.
    .
    > Nach dem Tod von Brasch wurde bekannt, dass er
    1976 durch Anetta Kahane, die als inoffizieller Mitarbeiter
    der DDR-Staatssicherheit arbeitete, denunziert wurde:
    „Zu den Feinden der DDR gehören in erster Linie
    Klaus Brasch und Thomas Brasch“. (wikipedia)

  156. Doch war schlimm
    @Hans Meyer: doch die Stasi war schlimm. Dies erkennen Sie in Hohenschönhausen ziemlich wirklichkeitsnah. Wer mitmachte, war und ist auch schuldig. Auch heute noch wird Vieles klein gehalten. Und genau deswegen haben Ehemalige im Staatsdienst nichts zusuchen. Damit korrumpiert man die vielen Opfer diese Regimes, auch heute noch. Der Sturm auf den Don ist heute sowohl im Tagespiegel und auch dem Blogger exportabel zulesen. Links erspare ich mir.

  157. Einfacher Lackmustest
    Mit den Menschenrechten haben es ja alle.
    .
    Aber ist das auch glaubwürdig? Da gibt es einen einfachen Lackmustest: Setzt sich jemand auch dann für die Menschenrechte ein, wenn es ihm, bzw. dem EIGENEN LAGER Nachteile bringt?
    .
    Ob ein CDU-Politiker Menschenrechte ernst nimmt, erkenne ich nicht an seinem Gezeter gegen die DDR oder die SED.
    .
    Sondern daran, ob er sich auch dann für Menschenrechte einsetzt, wenn diese durch das Programm der eigenen Partei, die Politik der eigenen Regierung und deren Verbündeten (USA, Großbritannien, Türkei, Saudi-Arabien) bedroht sein könnten.
    .
    Bei Moslems interessiert mich ihre Einstellung gegenüber der Scharia und islamistischen Gruppen, bei Juden die Frage, wie weit ihre „Solidarität mit Israel“ im Zweifelsfall reichen würde.
    .
    Mit diesem Text spart man sich viel Zeit und ARbeit.
    .
    Das Fazit ist kurz und traurig: Die Zahl derjenigen, die Menschenrechte wirklich als Selbstzweck betrachten und nicht als selbstüchtiges Propaganda-Argument, ist klein.
    .
    Seeeeehr klein.
    .
    Natürlich muss der normale Mensch ein Pharisäer sein, was denn sonst.
    .
    Aber er könnte wenigstens die Klappe halten und den Rest der WElt mit seinem selbstsüchtigen GEzeter und Gewinsel und Mimimimii verschonen.
    Das kann auch der satte Pharisäer leisten, und soviel darf man ihm dann auch abverlangen.

  158. Andrej Holm
    Bei aller inhaltlichen Übereinstimmung, lieber Don: Haben Sie es wirklich nötig, um des bissigen Seitenhiebs die BGH-Geschichte dermaßen zu verzerren, dass es an Verlogenheit grenzt? Der BGH selbst hat später die Maßnahmen gegen Holm samt und sonders für rechtswidrig erklärt, weil Holm erwiesen unschuldig war und das BKA auf Basis irgendwelcher Textübereinstimmung in wissenschaftlichen Papers ins Klo gegriffen hatte. Ein Vorgehen, dessen Verfolgung Unschuldiger Sie normalerweise genauso empört wie mich, denn als Fan des Rechtsstaates ist soetwas nicht hinnehmbar. Aber im Lichte neuester Infos über die Lesefertigkeiten beim BKA ist das vielleicht gar keine fiese Masche, sondern schlicht deren übliche Inkompetenz…

  159. Ob man sich dem Unterdrückungsapparat in totalitären Regimes andient,
    ist auch, und vor allem, eine Charakterfrage.

    Und der Charakter, da nützt alles Schmierenkomödiantentum nichts, ändert sich nicht.

    Extrem gesagt- ein Lump bleibt ein Lump.

    Und ein Anständiger eben ein Anständiger.

    Da hilft auch kein Argument mit ,,Jugend“.

    Daher brauchte ich weder einen GraSS als praeceptor Germaniae,

    noch will ich einen Holm als Staatssekretär.

    Auf die Kiesingers und Filbingers hätte ich auch gerne verzichten können,

    aber da war ich noch ein Kind.

    Den Tenor der Apologeten von Holm hier im Forum teile ich überhaupt nicht.

    Da mögen, natürlich anderenorts, hier nienicht, vorgebliche Anhänger
    ostasiatischer Weisheit noch so peinlich beim Don a…kriechen,
    es valorisiert ihre Argumente nicht.

  160. Hallo Don vonso
    ich finde La Storia ( link) von den Bayerischen Brüdern die ein Haus in Berlin geerbt haben nicht mehr! aiuto per vavore…. Grazie

  161. Also ganz ehrlich:
    Ich wollte den Holm’schen Posten nicht haben.

    Der faktische Abschiebungsstop wird dazu führen, dass die nächsten Jahre ziemlich viele von den Abgelehnten der ganzen Republik nach Berlin umsiedeln werden (wenn sie da nicht schon sowieso hinwollten).

    Gleichzeitig wird jeder private (potentielle) Investor, der halbwegs bei Verstand ist, Reissaus nehmen.

    Dass Berlin notorisch pleite ist, braucht man nicht extra zu erwähnen(also nix mit großzügigem sozialen Wohnungsbau).

    Gleich drei äußerst patente Zutaten, um die bereits üblen Zustände im RHS noch zuverlässig zu verschlimmern.

    Und die restliche Republik darf anhand des übelstmöglichen Biotops schon mal bestaunen, wie R2G die Sache anpackt.

    Da lohnt sich auch wieder ein regelmäßiger Blick in den Tagesspiegel.

    • Ja, ich bin auch gespant, wie das laufen soll. vielleicht enteignet man ja ein paar Münchner Zahnärtze.


  162. Das Beispiel Hamburg zeigt, dass Investitionen in den Wohnungsmarkt und sozialer Wohnungsbau sehr wohl Hand in Hand gehen.

    Die CDU-Regierung wurde in Hamburg in 2011 weitgehend auch wegen der Wohnungsnot abgewählt. Außer Hafencity und Philharmonie hatte die CDU-Regierung an Leistungen nicht viel vorzuweisen. Aus dem Grund hat Olaf Scholz die Wahl in 2011 gewonnen und hat sein Wahlversprechen, den Wohnungsbau stark zu fördern, sofort umgesetzt. Deshalb wurde er auch wiedergewählt.

    Hier ein Auszug aus Hamburg Info:
    Jährlich werden Mittel für den Bau von mindestens 3.000 Mietwohnungen mit mindestens 15-jähriger Mietpreis- und Belegungsbindungen für Haushalte mit kleinen und mittleren Einkommen über die Hamburgische Investitions- und Förderbank (IFB Hamburg) bereitgestellt.
    Erfolgreiche Bilanz seit 2011
    Die Bemühungen des Senats zahlen sich aus: In den Jahren 2011 bis einschlie-lich 2015 wurden Genehmigungen für über 46.300 Wohnungen von den Bezirken erteilt. Außerdem wurden Förderzusagen für über 8.600 geförderte Mietwohnungen mit Mietpreis- und Belegungsbindungen ausgesprochen. Seit 2013 wurden jährlich mehr als 6.000 Wohnungen fertiggestellt, im Jahr 2015 zuletzt 8.521 Wohnungen, der höchste Wert seit 1996 und 5.000 mehr als im Jahr 2010. Seit 2014 wurden davon jährlich über 2.000 Mietwohnungen mit Miet-preis- und Belegungsbindungen fertiggestellt.
    http://www.hamburg.de/bsw/wohnungsbau/4029174/wohnungspolitik/

    Hier erfahren Sie die Grundzüge des Wohnraumförderprogramms des Ham-burger Senats:
    http://www.hamburg.de/bsw/wohnungsbaufoerderung/

    Investoren brauchen Anreize, damit es mit dem Bau von bezahlbaren Wohnungen klappt. So macht das Hamburg, und die Hamburger sind zufrieden.
    Andere Städte, wie z.B. Stuttgart, Karlsruhe, Freiburg, Heidelberg oder Mannheim haben ähnliche Fördermodelle.

  163. Die geschürte Empörungswelle ist längst weitergeschwappt - trotzdem:
    Einem noch recherierenden Journalisten zufolge war Holm vor 27 Jahren 4 (in Worten:VIER) Monate im Wach(!)regiment Dserschinsky. Und schied als Gefreiter(!) Anfang 1990(!) aus. Dies hatte er vor langer Zeit öffentlich gemacht.

    Aber gut. Bei Günter Grass reichte ja so eine „SS-Mitgliedschaft“ als 16jähriger Bengel bei Kriegsende für so allerlei üble Polemik.

    Ein ziemliches Armutszeugnis für die Kampagnenbetreiber. Finde ich zumindest.

    • Es war von September 89 bis Februar 90. Und verpflichtet hat er sich bereits mit 16. Glauben Sie, dass er dann zwei Jahre gar nichts tat?

    • Diese Aufregung, die ja keinesfalls an der Sache interessiert ist und mit wirklichem
      Journalismus nichts zu tun hat, ist m.E. völlig unangemessen.

      Wenn SIE nicht wissen, was Holm als 16jähriger gemacht hat, dann müssen SIE halt mal in der Sache(!) recherchieren. DAS sollte doch einem FAZ-Mitarbeiter mit all den organisatorischen und technischen Gegebenheiten möglich sein. Allerdings erwarte ich von den Medien beinah nichts mehr. Fragen Sie mal, warum?

      Wieviele Stasi-Angehörige, feste und IMs, kennen Sie eigentlich durch persönliche Gespräche?

      Dieses Vermuten, Unterstellen, Mutmaßen, Andeuten etc. findet weit unter Ihren hier schon nachzulesenden Fähigkeiten statt. Auch darüber sollten Sie mal nachdenken. Mit solchen Beiträgen beschädigen Sie sich selbst, was wiederum Ihr gutes Recht ist. Als Kunstfigur allemal.

      Und zu guter Letzt:Was haben Sie denn so an Taten vollbracht, die dann die nächsten 27 Jahre NACH einem gigantischen Systemwechsel noch Bestand hatten? Auch darüber wäre doch wohl mal nachzudenken. Ja, natürlich, der Staatssekretärsposten. Hätte Westdeutschland nach 45 diesen Maßstab angelegt, dann hätte es aber arg dünne in der westdeutschen Politik, um mal von den Medien zu schweigen, ausgesehen. Haben Sie mal gefragt, was der dortzulande hochverehrte FJS ein paar Jahre zuvor so getrieben hatte?

      Ich frage mich gelegentlich immer noch, wieso keine bzw. so erkennbar wenig Ahnung von DDR-Verhältnissen zu haben immer noch ein Grundrecht von so vielen Bescheidwissern ist?

      Und ebenfalls gelegentlich frage ich mich, warum ich so gar kein Interesse daran habe, die vergangenen oder auch aktuellen Biografien von Bayern, Hessen etc. zu be- und verurteilen. Glauben Sie tatsächlich, dass im Westen weniger denunziert, betrogen, durchgestochen, Vorteil genommen usw. wurde?

      Das musste bei allem Respekt jetzt mal sein, DA.

    • Bei Respekt wäre eine Namensnennung ganz nett, „Gast“. Deshalb auch sonst keine Antwort.

    • Grass ist so unglaubwürdig wie nur was!
      Wie konnte er nur so herummoralisieren mit diesem Dreck am Stecken? Natürlich hat er eine echte Chance verdient, er hat sie sich nur nie geschaffen. Ein ehrliches Wort zu Beginn seiner Karriere, ein offener Umgang mit seiner Biographie und nichts wäre schwierig für ihn gewesen. Stattdessen das. Jeder Mensch, der halbwegs bei Trost ist, kann bei dieser besonderen Form der Verlogenheit nur staunend zuschauen. Im Umgang mit seiner Biographie zeigte Grass die Fähigkeiten eines Frank Underwood aus „House of Cards“! So, Sie merken an dem für Sie vielleicht kruden Vergleich, dass ich kein Mitglied oder Nahestehender der Generation Grass bin.
      .
      Aber das Schlimmste was es gibt, ist linke Verlogenheit. Die ist genauso schlimm, wie die Verlogenheit kirchlicher Würdenträger! Und das deshalb, weil man sich immer gern mit der Aura des Moralischen, des Höherwertigen umgibt und einsprüht, während der Pöbel (zu dem ich mich zähle) zu spuren hat.

    • @DA
      Ja, die Namen. Eine(r) nennt sich hier umstandslos unwichtig. Der bringt es vielleicht am ehrlichsten und korrekt auf den Punkt. Schaue ich mir dann noch so den einen oder anderen Namen an, dann ist meine Teilnahme als Gast doch beinah schon seriös. Diese Variante wird mir ja angeboten. Warum nicht nutzen?
      Der Name kann also kaum die Begründung für Ihre Verweigerung einer Erwiderung sein.

      Ich war lange Zeit unter meinem bgl. Namen auch in der FAZ unterwegs. Auch angesichts der Löschungen, die ja dort recht üblich sind, fragt man sich dann schon irgendwann, was soll’s? Dieses Kommentieren hat ja immer auch was mit Zeit zu tun. Lohnt das Ergebnis wirklich?

      89/90 war eine unwiederbringliche beglückende (Echt)Zeit. Da haben Menschen völlig offen vor 500 oder 1000 Menschen von ihren Herzensangelegenheiten gesprochen, wie wir es danach im Westen nie wieder erlebt haben. Warum wohl? Heute trauen sich unendlich viele Menschen sich nicht mal mehr in ihrer Firma Klartext zu reden. Die werden ihre Gründe haben.

      Hort-Eberhard Richter hat über dieses öffentliche Reden in Brandeins mal im Interview gesprochen. Lange her und vor allem vorbei.

      https://www.brandeins.de/archiv/2008/keine-panik/die-kraft-der-versoehnung/

      Heute wird meist mit Tarnnamen gearbeitet. Solche habe ich das erste Mal bei der NVA kennengelernt. Tarnnamen! Das ist der einzig richtige Begriff dafür. Und es wäre ganz gewiss mal zu überlegen, wie dieses „Tarnen“ die gesellschaftlichen Verhältnisse beeinflusst. Ein großes Thema scheint mir. Was ist von einer Kommunikation zu halten, die zwischen „unwichtig“ und „Rapunzel0814“ außerhalb eines Kindergeburtstages stattfindet?

      Es würde absolut nichts ändern, wenn ich unter meinem „richtigen“ Namen kommentieren würde. Weder für mich noch für Sie.

      Ich vermute, uns eint eine mittlerweile erhebliche Sorge um dieses Land. Es scheint partout „auseinanderfliegen“ zu wollen oder zu müssen, bevor es zu neuen Erkenntnissen und neuem Verhalten kommen kann. Sie haben Ihre Feinde („Feinde“?) immer wieder ausdauernd benannt. Meine sind das eher nicht. Aber darüber werden wir uns hier an diesem Ort eben nicht verständigen können.
      Auch so ein offener Blog ist einfach das falsche Instrument. Er ist trügerisch.

      Jutta Voigt:Stierblutjahre
      In dem Buch können Sie ein wenig DDR-Realität jenseits von aktuell politisch korrekter Bescheidwisserei nachlesen. Eins der vielen Puzzle-Teile, die eine Gesellschaft ausmachen. Und damit Teil der Wahrheit sind.

  164. Wohnung für 3000 unmöglich
    I know, Ihr habt alle keine Zeit zu recherchieren bei der FAZ, weil die Lebenshaltungskosten so gestiegen sind, aber Holm fordert eben keine günstigen Wohnungen von der Wirtschaft. In „Mietenwahnsinn“ führt er vor, dass bestimmte Lohnniveaus rein rechnerisch keine Mieten zahlen können, die die Baukosten samt etwas Profit wettmachen könnten.
    Was die Jeunesse d’oré Lösung für dieses Dilemma ist würde mich interessieren.
    Stasi muss diskutiert werden. Leider ist dies ein Eigentor für die Konservativen, denn wer Holm sagt muss aber auch Harms sagen. Monika Harms, eine vom Bundesgerichtshof zurückgepfiffene Generalstaatsanwältin, die im Auftrag der BRD öffentliche Protestierende das Fürchten lehrte. Die internationale Demütigung des deutschen Rechtsstaates hat sich die Justiz hier selbst zugefügt, das verbindet sich auch mit dem damals von ihr weggesperrten Namen Holm. Indizien: er hat weder Mobilfunk noch Internet für eine Verabredung verwendet, scary.

  165. Demnächst auch in Berlin:
    Die Nanny-Ideologie in voller Fahrt:

    http://www.freiburg.de/pb/,Lde/1019083.html

    Hindenburg und Heidegger gehen gar nicht, Wagner und Strauss brauchen mindestens ein Erklärtäfelchen wg. potentieller Verständnisprobleme populismusgefährdeter Volldeppen (von denen es in Freiburg nicht allzu viele geben sollte).

    Das sind so die News, die gegenwärtig unter #freiburg durch die timeline rauschen.

    Wie man liest, sollen sämtlich Frauennamen als Ersatz dienen.

    Da fiele mir schon jemand ein.

    • Die Beislpiele sind harmlos, Linné zeigt den offenen Wahnsinn
      Nicht nur politisch unliebsame Namen sind auf der Vorschlagsliste.

      Zu Carl von Linné kann man folgendes finden

      „Die Soziologin Nina Degele, Professorin an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, geht mit Linné hart ins Gericht: Seine Einteilung und Hierarchisierung der Pflanzen in männlich und weiblich sei im 18. Jahrhundert Versuch und Grundlage dafür gewesen, wie die Geschlechter von den Menschen im Alltag wahrgenommen wurden und werden – die Frau als dem Mann untergeordnete Kreatur.“

      Selbstverständlich kann das in „linken“ Kreisen noch übertroffen werden. So wird durch einen Herrn Gutzeit hinter dem Kennzeichen HH 88 eines Kinderkarussells in Hamburg ein nationalsozialistischer Code vermutet, selbst wenn das im Aufstellungsjahr 1957 der Fall gewesen sein sollte, so kann man den heutigen Betreibern daraus kaum einen Vorwurf machen. Aber der Betreiber des Karussells lebt in selben Dorf wie ein bekannter Neonazi, das wird ernsthaft als Unterstützung für die These der Propaganda an den Eltern der Kinder herangezogen. Die Abnahme des Kennzeichens reicht als Kotau natürlich nicht, es muss zur Vernichtung der Existenz derartiger Gestalten geschritten werden, dementsprechend wird der Entzug der Konzession gefordert.
      Herr Gutzeit ist übrigens Mitglied der Fraktion der Linken in der Bezirksversammlung.

  166. Wunschvolles Urheberrechtdenken
    @Thomas Cgn – Ich würde mir da keine Gedanken machen. Die FAZ und unser werter Gastgeber Don wissen sehr wohl, was sie verlinken können.
    .
    Hinter diesem Urteil des Hamburger Landesgerichts scheint mir eher die Hoffnung deutscher Größen zu stehen, wie man vermeiden kann, dass ein richtig fieses Buch nicht an die Öffentlichkeit kommt. Das wunschvolle Denken hinter diesem Richterspruch ist, man erklärt, dass jemand ein Urheberrecht darauf habe. Ich kann darüber nur grinsen. Meine Bücher dürfen sehr wohl verlinkt werden – wenn sie erst einmal auf einer Webseite stehen. Dass diverse Leute einschließlich Frau Merkel ein Problem damit haben, ist nicht nur mir reichlich egal.

  167. p.s.
    Mit der Wahl der passenden Webseite habe ich mir schon Gedanken gemacht, denn dass alle möglichen Leute versuchen werden, sie zu sperren, war mir von Anfang an klar. Allerdings entscheide nicht ich, wann meine Bücher da veröffentlicht werden. Das Recht dies zu tun, habe ich längst weitergegeben. Ich gucke nur zu und amüsiere mich.

  168. Titel eingeben
    Es tut mir leid, aber ich verstehe die Logik einiger Blogger nicht. Wieso rechtfertigt die Tatsache, dass Filbinger, Globke & Co. in der alten Bundesrepublik zu Amt und Ehren gekommen sind, die die Berufung ehemaliger Stasi-Mitarbeitern in öffentliche Ämter?
    Die FAZ titelte in den 90iger Jahren (enttäuscht und/oder realistisch?): Es lohnt sich immer, sich mit den Mächtigen zu arrangieren.
    Im Zweifeln hat man eine Qualifikation erwerben können, die nach dem „Regimewechsel“ gebraucht wird (Juristen etc.).
    Damals gab es bei der FAZ noch einen Karl Friedrich Fromme.

    • @ ehemaliger polit. Häftling
      Ich glaube Ihnen nicht, dass Sie ein ehemaliger politischer Häftling sind. Denn dann müsste Ihnen eigentlich klar sein, wo hier das Problem liegt – weil Sie genug Zeit gehabt hätten, darüber nachzudenken. Aber bitte – spielen wir das mal mit:

      „Wieso rechtfertigt die Tatsache, dass Filbinger, Globke & Co. in der alten Bundesrepublik zu Amt und Ehren gekommen sind, die die Berufung ehemaliger Stasi-Mitarbeitern in öffentliche Ämter?“

      Nein, es gibt keine Gleichheit im Unrecht, das ist ja wirklich eine ganz brandneue Erkenntnis mit der Sie hier aufwarten – von der Sie meinen, dass sie andere noch darüber belehren müssten … ja, vielleicht haben die tatsächlich nie ´ne Uni von innen gesehen … you never know!

      Der Punkt, von dem hier doch offenbar mittels Keuleneinsatz abgelenkt werden soll, ist der: Es waren gleichartige, im schlimmsten Fall sogar dieselben Gründe und Motive verantwortlich dafür, dass sowohl Filbinger im Amt blieb als auch dass und soweit Menschen, die in der DDR für Schaden gesorgt haben, weich gelandet ist (bei dem Holm weiß ich das nicht, es interessiert mich auch wirklich nicht die Bohne): In der Regel fallen Leute weich, die ETWAS EXKLUSIVES über irgendjemand Interessanten WISSEN. Darum geht es. Und um überhaupt gar nichts sonst; der Rest ist nur Spektakel für die bekloppte Meute, die brav nach dem Stöckchen laufen soll, möglichst tief rein in den dunklen Wald, wo sie dann die Hexe frisst, mit der sie längst einen Vertrag geschlossen haben.

    • Titel eingeben
      „Wieso rechtfertigt die Tatsache, dass Filbinger, Globke & Co. in der alten Bundesrepublik zu Amt und Ehren gekommen sind, die die Berufung ehemaliger Stasi-Mitarbeitern in öffentliche Ämter?“
      .
      Rechtfertigt natürlich nicht. Aber leider argumentiert auch Fefe auf diesem Kindergarten-Ausreden-Niveau: „Aber der Jens-Peter hat doch auch…“.
      Fefe: „…zum Vergleich auch mal zu den Nazi-Aufarbeitungen zu gucken, die im Westen so liefen. Der BND, das BKA, das Justizministerium. Nazis waren bei uns nie ein Problem, auch auf Entscheiderposten.“

  169. Nooo, hod Eana de Gripp' owei no so in de Fäng'?
    Es ist halt ein Leiden, mit dem &%$&§§&%&/-Vegetarismus, sonst tät‘ ich sagen, machen Sie sich a Hehnasuppn, so richtig mit Suppenhenn‘, die zum Braten nix mehr is, aber herrlich aromatisch in der Suppe kommt.
    Dazu vielleicht so 1-Minuten Glasnuderl, ordentlich Suppenzeug rein, jaaa den Sellerie nicht vergessen, und a Tomatn zum Klären mitkochen, und wenn S’es vertragen, geht auch der depperte Chili, in Maßen, ned so wia im Fernsehen, wo’s des Zeig händtweis einischaufeln.
    Capsaicin blast durch.
    Und Zwiefin, mitkochen, oder kurz blanchiern, dass ned so am Magen genga.
    Owa bei Eana muaß jo a Greidasuppn sei, weil, darum homm mia jo die 5 Mägn wia a Kuah, das ma nua Greazeig essan.
    Und ned amoi a Bier ! Dabei dat des sooo schee den Schleim lösn !
    No dann. Guade Bessarung !

  170. Sprachlos und ohnmächtig
    Ja, es wird von den rotverseuchten öffentlich-rechtlichen Medien einfach so durchgereicht. Das ist doch klar, oder? Wer sich die nächtlichen TV-Polittalks nicht mehr antut, auf die Genderrotfront der Illner (DDR lässt grüßen – solchen Leuten liegt man hier zu Füßen!), Maischberger und Will verzichtet, der verpasst leider den Mainstream. Was da für Leute auftreten, deren Integrität schon nach 2 Minuten Redezeit verbraucht ist, spottet jeder Beschreibung. Brauchen wir ein solches Volkserziehungsprogramm? Wer erhält dieses Sendeformat am Leben, hat ein Interesse daran? Warum benennt man diese Personen nicht einmal ganz konkret, nennt deren Namen? Warum drehen wir den Spieß nicht um? Wenn uns diese Stasi-Sympatisanten jagen, warum lassen wir das zu? Wenn man sich den NSU-Prozess ansieht, versteht man die Schwäche dieses Staates. Weniger extremistisch wäre es, sich erneut das Büchlein von Kirsten Heisig, Das Ende der Geduld, vorzunehmen. Aus heutiger Sicht, liest sich das wie eine Offenbarung und ihr Suizid macht kaum noch nachdenklich. Wenn ein Staat seine Gesetze nicht mehr umsetzt, ist das bereits ein Zeichen dafür, dass er seine Legitimität verloren hat. Was in der Rigaer Straße als Sinnbild der sozialen Verwahrlosung so passiert, ist Programm in Berlin und auch NRW bewegt sich in diese Richtung, denkt man Köln und seine Silvesterparty. Warum gibt es aus München und Stuttgart nicht Ähnliches zu berichten? Warum sind wir bereit, immer nur Opfer zu sein?

  171. Desire
    1975 Bob Dylan wäre gerne in Mozamik besingt die Magie in einem magischen Land.(Er hätte auch die DDR anhimmeln können)

    1975 wurde aus einer Kolonie eine sozialistische Republik danach gab es 16 Jahre Bürgerkrieg

    2016 bekommt der linke Protestler den Nobelpreis für Literatur.
    (ggf war man der Meinung das es den für Frieden nicht verdient hat,
    ein kleiner Trost)

    PS Desire ist der Albumtitel

    • Titel eingeben
      Was hat Dylans über fünfzigjährige Karriere mit dem Thema zu tun? Und was mit dem, was SIE in ihn reinpacken?
      Nix.


    • Irrtum. Bob Dylan hat immer wieder gesagt, dass er nie politisch war. Er sah sich auch nie als „Protestler“, sondern als Poet.
      In seinen eigenen Worten:
      „I’ve never written a political song. Songs can’t save the world. I’ve gone through all that.“

      Wikipedia beschreibt die „Message“ des Songs wie folgt:
      „At the time of the song’s release, the titular country of Mozambique had just emerged from a ten-year insurgency war against Portugal which led to Mozambique’s independence. As a result, some left wing supporters wanted to see the song as lending support to the newly independent country. However, the lyrics of the song don’t support such an interpretation, being slight and treating the country as merely a place for a romantic getaway in the sun, apart from a fleeting reference to „people living free“.

      Hier die Lyrik, mit herzlichem Dank an Don Alphonso fürs Freischalten:
      Wo finden Sie da eine politische Message?

      I like to spend some time in Mozambique
      The sunny sky is aqua blue
      And all the couples dancing cheek to cheek
      It’s very nice to stay a week or two
      And fall in love just me and you.

      There’s a lot of pretty girls in Mozambique
      And plenty time for good romance
      And everybody likes to stop and speak
      To give the special one you seek a chance
      Or maybe say hello with just a glance.

      Lying next to her by the ocean
      Reaching out and touching her hand
      Whispering your secret emotion
      Magic in a magical land.

      And when it’s time for leaving Mozambique
      To say goodbye to sand and sea
      You turn around to take a final peek
      And you see why it’s so unique to be
      Among the lovely people living free
      Upon the beach of sunny Mozambique.

      “People living free” bezieht sich lediglich auf das Ende eines blutigen Krieges und auf die darauf erfolgte Befreiung aus der Kolonialisierung durch die Portugiesen und Unabhängigkeit des Landes.

    • An Klaus: Lob des Sozialismus damals
      und die Folgen für die Personen heute und die Frage ob sie ihre Ansichten geändert haben.

      PS Lesen sie den Text des Liedes und beschäftigen sie sich mit dem real existierenden Sozialimus in diesem Land in dieser Zeit.

    • Mozambique-ein freies Land?
      Vielleicht hilft beim Verständnis für den Übergang von einem Kolonialismus in den nächsten die Doku „Honeckers Gastarbeiter-Fremde Freunde in der DDR“
      https://www.youtube.com/watch?v=IzBDz70zP8c


    • @ Derek Butter

      Was hat der Song von Bob Dylan aus dem Jahr 1976 kurz nach der Unabhängigkeit und dem blutigen Krieg bis 1975 mit der DDR zu tun? Das Wichtige ist doch, dass das Land sich aus der Kolonialisation befereit hatte, oder. Wie sie sich dann regieren, ist eine andere Sache. Darum geht es hier nicht.

      Man kann natürlich alles Mögliche politisieren und dem engen Blickwinkel bzgl. DDR sehen, aber in diesem Zusammenhang ist es zu weit hergeholt.

      Oder finden Sie, dass die afrikanischen Länder hätten lieber Kolonien bleiben sollen?

      Oder wollen Sie besser wissen als Bob Dylan selbst, was er mit seiner Musik ausdrucken will?

  172. Titel eingeben
    Fefe wehrt sich gerade. Er versteht nicht, was man gegen diesen Herrn Holm haben könnte (und Fefe erwähnt dabei mit keinem Wort, dass der Mann STAATSSEKRETÄR werden möchte).

    • .
      Günter „Baby“ Sommer – diesen genialen Schlagzeuger
      habe ich im alten West-Berlin erlebt.
      Darüber dass die Jazzer reisen durften, hat sich im Westen keiner Gedanken gemacht. Im Osten wohl schon.

      Als nun 2011 Günther Sommer den Kunstpreis der Stadt
      Dresden erhielt, hat sein Kollege (ein Saxofonist) in einem
      offenen Brief dargelegt, mit dieser Ehrung würde man
      „einem ehemaligen Stasi-Spitzel die Ehre erweisen.“

      Wurde da nun eigentlich nur ein Denunziant verpfiffen
      oder wurde das Publikum aus seiner selbst verschuldeten Unmündigkeit aufgeklärt?

    • Titel eingeben
      Fefe ist eine intellektuell erbärmliche, ausgesprochen unappetitliche Z*cke. (Vermutlich meine ich „Zicke“, um der Zensur zu entgehen. Bin mir aber nicht zu 100% sicher…)

    • Ich finde fefe wirklich super und natürlich sind wir oft unterschiedlicher Meinung.

  173. Parallelen zu Herrn Holm?
    Unser Staat stellt – zu Recht(!) – einen 94-jähriger Auschwitz-Buchhalter vor Gericht, der mit 19 Jahren in die SS eintrat. Ihm oblag die Verwaltung des Geldes und der Wertgegenstände, die die Holocaustopfer bei sich trugen. Die Staatsanwaltschaft wertete das als einen „zumindest untergeordneten Beitrag“ zum organisierten Massenmord, dem ich zustimme.
    Er widersprach öffentlich Holocaustleugnern: „Ich fand es als meine Aufgabe, jetzt, in meinem Alter, zu Dingen zu stehen, die ich erlebt habe. Weil ich den Leugnern sagen will: Ich habe die Krematorien gesehen, ich habe die offenen Feuerstellen gesehen. […] Ich war dabei.“ (Der Spiegel Nr. 19, 2005, S. 154–160), was man durchaus als tätige Reue werten kann. In diesem Jahr wurde er zu vier Jahren Haft verurteilt, was ich als relativ milde empfinde.
    Nein, die DDR hat nicht Millionen Menschen ermordet wie der NS-Staat, aber sie war ebenso ein Unrechtsstaat der seine Bürger niederschoss, wenn sie ihn verlassen wollten, der politische Gegner einsperrte und der Millionen Biografien zerstört hat.
    Bestehen da keine Parallelen zu Herrn Holm?

    • Und?
      Meines Wissens wurde die Existenz von Krematorien niemals von irgendjemandem bestritten. Krematorien gibt es heute noch überall.

  174. Pingback: Sonntagsschau (11/12) • Löwenblog

  175. "Wehe den Besiegten"
    An Trumpels Wahlsieg waren ja die arroganten Linken schuld.
    .
    Wer ist dann, nach dieser Logik, an Rot-Rot-Grün schuld, und an der Ernennung Holms zum Staatssekretär?
    .
    Nicht vielleicht doch irgendwie die Gentrifizierung?

    • Gentrifizierung ist etwas, das viele betreiben. Es gibt jede Menge Fans, und auch der Ruf nach „bezahlbaren Mieten“ ist eine Art Gentrifizierung.

  176. "Filbinger war ein Gegner des NS - Regimes"
    lese gerade, dass in Freiburg im Breisgau, der top-stadt der HELLDEUStCHEN der HEIDEGGER-WEG nicht mehr HEIDEGGER-WEG heissen soll……………..nun ja, seine frau himmelte Hitler an und er selbst hatte seine schattenseiten. und liebte eine jüdin, allerdings erst als die gefahr vorbeiwar.

    (sorry Julia, dass ich schon wieder auf H. zurückkomme, ich sehe: immer der gleiche kanon)

    also, wenn wir schön massstäbe setzen in HELLDEUTSCHLAND, dann doch bitte flächendeckend und dann auch gültigkeit für nicht-habitilierte soziologen und alt-akademiker wie Holm, wobei ich mich frage, was der eigentlich den ganzen tag so gemacht hat bisher.

    ein Filbinger rechtfertigt keinen Holm, es sei denn, OETI würde heute schon die aufgabe der grabrede für Holm übernehmen, das wäre strafe genug für Holm.

    überschrift ist ein zitat aus der grabrede von OETI für Filbinger.

    woher weiss das OETI, hat das Filbinger jemals vor 1945 irgendjemanden gesagt, hat etwa Filbinger und nicht Treschkow die aktentasche mit bombe neben H. abgestellt ? wir können uns ja alle irren denke ich ???

  177. AND FALL IN LOVE JUST ME AND YOU
    @Klaus Keller

    selten gab es einen unpolitischeren song als den von ihnen genannten über Mozambique…………einige meiner linken freunde haben versucht, den song politisch zu vereinnahmen, wogegen wir uns immer wehrten.

    eher träumte ich von den „pretty girls“ and the „secret emotion“

    als kommunist wurde ich immer beschimpft, auch als verräter……..aber: ..wie ich schon bei einem konzert in England sagte: es bedarf einer grossen portion selbstbeherrschung sich nicht damit zu befassen !

    verräter z.b. an: der folk music, an Woddie Guthrie, an Pete Seeger, an der aktustischen gitarre, an Amerika, an den arbeitern in den erzminen, an solo-auftritten…..

    • Er hätte auch über einen Park in Moskau singen können
      oder einen hübschen Grenzstreifen mit Strand in der DDR oder darüber wie schön es in Kuba war. Der Mann propagierte m.E. linke Phatasien und hat sich zu wenig mit dem real existierenden Sozialismus auseinandergestzt.

      Davon abgesehen glaube ich nicht das sie Bob Dylan sind.

  178. Der Stasi-Staat und seine Nachfolger auf dem langen Weg in die DDR-2.0
    Die Bilder sind unvergessen, als die Bürgerrechtsbewegung die Stasi-Zentrale besetzt hatte und dort ganze Büroräume nur mit geschredderten Schnippseln der 50 km (oder noch mehr?) langen Aktenstraßen der Stasi-Akten vorfand (die Leitzordner kann jeder selbst ausrechnen), wo zehntausende Denunzianten andere DDR-Bürger verleumdet und verraten hatten! Die DDR – der Denunziantenstaat! Die deutsche Linke müsste sich bis heute in Grund und Boden schämen. Stattdessen wird sie heute hofiert – mit „SED-Systemleuten“, die sogar bis heute in Amt und Würden sind, übernimmt sie Meinungsführerschaft, weil SPD und Grüne ideologisch an ihrer eigenen inneren Leere leiden! Frau Birthler hatte schon früh darauf hingewiesen, wie sich das alte Westdeutschland leichtfertig auf den DDR-Geschichtsrevisionismus einliess. Nur um der Integration derjenigen willens, für die wir der Klassenfeind waren, die noch paar Monate vor der Wende militärisch übten, wie sie uns blitzkriegsmässig plattmachen konnten. Es liegt wohl am Alter und zeitgeschichtlichen Erfahrungshintergrund, dass die heutige Generation die zynischen Gerechtigkeits- und Solidaritätspositionen der DDR-SED-Elite übernimmt, wobei es jedem Marxisten das Mittagessen herauswürgen würde, wenn er sich das ansieht, was diese DDR-Kommunisten angerichtet haben – heute muss man sich deren Gesabber vom „humanen Sozialismus“ anhören, das von der Linken bis zu den Sozialisten in der grünen Partei reicht. Wer Lenin und Stalin, deren Statthalter wie Honecker noch heute verehrt und der Zeit hinterherhängt, dem mangelt es an Geschichts- und Politikkenntnissen. Dass dies heute nicht als Defizit empfunden wird, liegt nur an dumpfen Ressentiments einer Neidgesellschaft gegenüber denjenigen, die durch ihren Einsatz, ihren Verstand und Fleiss es zu etwas gebracht haben. Der rote Eventpöbel bedient sich bei denen unter den alten Parolen der SED-Plünderer, die immer schon unter hehren Parolen sich für Solidarität und Gleichheit einsetzten und nach Westen wiesen, wenn sie vom Klassenfeind in der BRD faselten, zu Hause aber ihre Kritiker, die Reformkräfte, folterten und umbrachten. Wer sich heute die Biografien gewisser Leute in Amt und Würden einmal durchliest, müsste misstrauisch werden, wenn er liest, dass sie eine lupenreine DDR-Sozialisation haben und aus linientreuen Elternhäusern kommen. Diese Leute sind heute diejenigen, die ihren Klassenkampf mit anderen Methoden und Argumenten fortsetzen und hier fällt es angeblich keinem auf. wes Geistes Kind sie sind. Das kann nur auf Unkenntnis zurückzuführen sein, denn so naiv kann man einfach nicht sein. Bei genauem Hinsehen: Wer hat ein Interesse an einer DDR-2.0? Warum wehrt sich niemand gegen ihre Apologeten, die heute das breite Meinungsbild in Politik und Medien zieren und sich mit in Wirklichkeit alten DDR-Parolen feiern lassen?, die sprachlich nur modernisiert angepasst wurden? Wie ist es um deren sozialistisches Bewusstsein gestellt, die Ministerämter besetzen und mit solchen Leuten, verkappten Leninisten, kooperieren und ihnen dafür noch Steuergelder zuschanzen? Ein Leninist schafft sich sein Proletariat. Und er folgt auch Mao: auf dem langen Marsch in die rote Republik, DDR-2.0.

  179. Sawsan Chebli und Andrej Holm
    Ein kalkulierter, abgestimmter Doppelschlag – ein Test, wie weit man gehen kann.

    Die Partei-Oligarchie Ost (ex-SED) und Partei-Oligarchie West – SPD (Scharia Partei Deutschlands) zeigt den Opfern der DDR-Diktatur und den Frauen – als hinkünftige Hauptopfer der Islamisierung – offen ihre Verachtung.

    Ein trefflicher Indikator für den fortschreitenden Verfall des Staatswesens.

    • Völlig losgelöst...
      Dem eenen sine Uhl, dem annern sine Nachtigall.

      Beim Zappen sah ich gestern im privaten Pro Sieben in einer Doofie-Show einen Mann, der beim wetteifernden Volumenzapfen von Flüssigkeit in ein Glas seinen rechten inneren Unterarm mit

      Blut Ehre [bis hierher HJ] Stolz
      &
      Familie

      beschriftet hatte.

      Auch nicht schlecht… – Jeder liefert jedem jede Qualität. Und alle machen mit.

    • n-tv.de/leute/Derrick-ist-doch-nicht-abgesetzt-article18250611.html
      Zitat: … Das ZDF ist einem Medienbericht entgegengetreten, wonach die kultige Krimi-Serie „Derrick“ wegen der SS-Vergangenheit des Hauptdarstellers Horst Tappert dauerhaft abgesetzt sei. „Das ZDF plant derzeit keine Wiederholungen auszustrahlen“, sagte ein Sprecher des Senders zu n-tv.de. Allerdings gebe es auch keine Entscheidung über eine künftige Ausstrahlung von „Derrick“-Wiederholungen. … Zitat-Ende, vgl. auch https://de.wikipedia.org/wiki/Horst_Tappert#Leben

  180. Weihnachten naht...
    …das muslimische Freudenfest…

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/kairo-anschlag-auf-das-herz-der-kopten-in-aegypten-a-1125410.html

    (Alle Jahre wieder, denn Islam heißt Frieden)

  181. Eskalationsspirale
    In der Sache Holm halte ich es eher mit Fefe.
    .
    Politische Diskussionen sollten sich eher um Sachfragen drehen und weniger um Personen.
    .
    Was man Holm übel nimmt, ist seine heutige Position. Und nicht seine Vergangenheit in diesem Wachregiment.
    .
    Würde er heute als Kronzeuge gegen die DDR aufgetreten, dann würde man ihm genauso wenig nachtragen wie Milan Kundera oder Wolf Bierman oder Wolfgang Leonhardt, die sich alle mal zum Stalinismus bekannt haben.
    .
    Solche Inquisition spricht durchaus gegen die Jesuiten, die sie betreiben.

    • ... jetzt auch noch päpstlicher als der Papst?
      Holms heutige Position, genau, hinzu kommen seine gestrige und vorgestrige sowie ursprüngliche. Die Ewig-Gestrigen, die Unerschütterlichen, um nicht zu sagen, die universalen Betonköpfe gefallen wirklich nicht jedem, sei er „Jesuit“ oder „Nazi“.

    • Genau so ist es.
      Da gibt es zunächst mal auch nicht mehr zu zu sagen. Es ist allzu offensichtlich.

  182. Low Budget Stasi
    „Lesen Sie das obige Buch. Kommunist flieht vor den Nazis in die Sowjetunion und dann lieber wieder zurück, wird von den Nazis als beste Propaganda gegen die Kommunisten in Ruhe gelassen. In der DDR dann aber wieder verfolgt.“

    In der Sowjetunion wurden in den Zeiten der Säuberungen Ausländer gerne denunziert. Das war ein ganz normaler, tribaler Reflex, denn irgendwer musste ja auf Stalins Todeslisten, die Quote war einzuhalten und so landeten dort zunächst oft junge, idealistische, von der Sache des Kommunismus überzeugte Zuwanderer, die sozial schlecht eingebunden waren.

    Die Polarisierung anhand politischer Meinungsverschiedenheiten war zu jenem Zeitpunkt schon keine Option mehr. Der rote Stamm hatte alles in sich aufgenommen. Indem das ganze Leben politisiert war, war die Politik als Form der Auseinandersetzung zwischen Gruppen und deren Interessen, ausgeschaltet. Die Bevölkerung fiel so auf elementare Formen organischer Solidarität und Ausgrenzung zurück, was natürlich irgendwie auch eine Rechtsabweichung darstellt, womit der politische Terror eine Weile am laufen gehalten wurde.

    Die Stasi markierte eine spätere Entwicklung. Sie war Symptom für die Entfaltung eines inkonsistenten Sozialismus, der nicht radikal genug war, das Privatleben ganz aufzuheben und das Individuum einer Organisation einzuverleiben, in der es immer Teil eines sozialen Körpers ist, immer öffentlich. Stattdessen gab es politische Agenten, die im Privatleben ein- und aus gingen, die die Gesinnung erfassten, ein riesiger Geheimdienst, der das gewöhnliche, private Leben im Detail ausforschte um es zu steuern.

    Nun kommt diese ganze Sozialtechnologie zurück, nur ist sie diesmal, im Gegensatz zur Stasi, effizient im Einsatz der Mittel. Man muss nur das Netz scannen und ein wenig filtern, schon fängt man die Schlechtmenschen, die man bekämpfen muss, während man die Massen agitiert, indem man unabhängige Autoren und Journalisten ( unabhängig = schwach ) einschüchtert und bei Erfolg, geeignete perspektivische Effekte erzeugt. Verglichen mit dem, was die Stasi an Geld, Aufwand und Ressourcen verschlungen hat, ist diese ominöse Kahane Stiftung, nur ein Low Budget Projekt. Diese günstigen public-private Partnerships sind i.ü. auch eine Alternative zu großen, kostspieligen Apparaten wie der NSA. Für das was Politiker mit der Bevölkerung machen wollen, ist das technologischer Overkill. Die eigene Bevölkerung kann man getrost den Privaten überlassen.

  183. Titel eingeben
    @Don Alphonso: „Aber wo ist das Problem, eine Personalie aufzuzeigen und die Folgen zu besprechen?“
    Die Art wie Sie es tun. In der Art eines persönlichen Rachefeldzuges. Irgendwie auch paranoid antilinks. Hans Meier555 hat es so ähnlich formuliert, oder gemeint wenigstens, glaube ich. Sie sind längst ein Anderer, geradeso als wären sie ein Fake, wie der gefälschte „Anonymous“.

    • es gibt genug andewre, die sofort bereit sind, Holm zu verstehen. Ich bin da kritisch. Einfaxch generell kritisch. Ich mache den Job jetzt seit gut 20 Jahrem, ich bin so oft angelogen worden, ich habe keine Lust mehr, immer gleich das eventuell Entschuldigende dazu zu schreiben. Holm hätte seine Akte online stellen können, dann wäre das Thema durch gewesen, bevor es entstand.

    • "Holm hätte seine Akte online stellen können..."
      Das ist ja wohl der Irrtum schlechthin. Wer hätte akzeptiert, dass das dann auch die ganze Akte ist? Übrigens muss man solche Akten erstmal lesen und verstehen können. Mag schon sein, dass die Veröffentlichung, die ja nach wie vor nicht ausgeschlossen ist, noch kommt und weiterhilft. Die Gauck-Behörde beschäftigt übrigens, ich glaube bis heute, ehemalige Stasimitarbeiter, weil sie ohne deren Hilfe die Akten nicht verstanden hätte!

      Aber hier geht’s nicht um die Akte. Hier geht’s auch nicht um Fakten oder gar Anstand. Hier geht es darum einen potentiellen und offenkundig qualifizierten Kandidaten für ein höheres Amt unter einem RRG-Senat in Berlin zu demontieren. Also das uralte und leider übliche Geschäft der Politik und Medien.

    • HHolm hätte 27 Jahre Zeit gehabt, das richtig aufzuarbeiten. Oder zumindest die letzten Wochen. Aber sie wollten es ja überfallartig machen und haben es ganz spät angekündigt, um es morgen zu erzwingen. Da kam ich ihnen in die Quere.

    • @D.A.
      Und ich befürchte, Sie denken schlicht in den falschen Kategorien. Holm hat sich möglicherweise ganz bewusst entschieden, nicht auf Sie zu reagieren. Das ist kein Indiz dafür, dass er etwa Angst hätte (an die hätte er sich in 26 Jahren auch gewöhnt) und etwas zu verbergen hat; nicht bei jemandem, der schon 1989 Entscheidungen traf, von denen er mit einem entsprechenden Hintergrund vermutlich wusste, dass sie ihm im in der Zukunft noch auf die Füße fallen können.

      Sie schreiben anderenorts, dass Sie selber aus einer Zeit kommen, da man Politikern allerlei aus vergangenen Tagen vorwarf, weil man sich – ohne etwas dafür riskiert zu haben und ohne das besonders zu reflektieren – mit dem Gewinner identifizierte. Holm kommt aus einer parallelen Zeit, in der man wusste, dass viele alles riskierten und am Ende kein Siegertreppchen wartete, sondern der nächste Alptraum.

      Hier, in dieser Debatte, in Ihrem Wohnzimmer – da geht es nicht um Holm, der ist nur Projektionsfläche, und es geht auch an keiner Stelle um jemanden, der durch Holm etwa geschädigt worden wäre; echte Probleme interessieren Ihr Kommentariat nur insoweit, als man mit dem Leid anderer hausieren gehen oder mit dem eigenen um Aufmerksamkeit heischen kann. Hier geht es einzig und allein um Menschen, die sich als Richter über andere berufen sehen, weil sie das so gewöhnt sind und weil sie ihren Rechtsstaat ohnehin nur als Verlängerung ihrer selbst wahrnehmen. Und wo der irgendwie trödelt, der Rechtsstaat, da sprechen wir eben selber Ehrenstrafen aus; nichts leichter als das. Ich weiß, dass Sie das spiegelbildlich getroffen hat. Aber das macht es nicht besser, denn der Schaden tritt ein und da das hier Ihr Staat ist – bei Ihnen.

    • Ich sage es mal ganz, ganz direkt:
      SIE, DA, hatten, falls Sie alt genug sind, 27 Jahre Zeit, um DDR und Stasi (und noch so manches andere, was in diesem und mit diesem Land geschehen ist) zu verstehen. Und SIE haben sich deutlich erkennbar, wie übrigens so viele andere Westdeutsche, nicht bemüht. Und das ist offensichtlich, erst recht, da Sie nunmal an der Tastatur „vorn“ sitzen, ein großes Problem.

      Sie, wie so viele andere, haben bis heute nicht wirklich verstanden, mit wem Sie da vereinigt wurden. Also mich würde das dann an Ihrer Stelle doch sehr nachdenklich machen.

      PS:Haben Sie überhaupt jemals eine einzige Akte gelesen? Sie behaupten ja, dass deren Veröffentlichung die Lage klären würde. Ziemlich leichtsinnig eine solche Behauptung.

  184. Wie schön.
    Eine Schlußstrichdebatte nach 25 Jahren, geführt von denjenigen die Schlußstrichdebatten sonst eher für unanständig halten. Das ist lustig.

    Obwohl, wäre der Mann nur 3 Jahre später geboren, dann profitierte er von der „Gnade der späten Geburt“, wie es einmal ein großer Deutscher formuliert hat.

    Also, ich tue mich etwas schwer damit, wenn es darum geht, Leute zu verurteilen, die in totalitären Staaten gelebt haben. Ich weiß ja selbst nicht, zu was ich mich hätte hinreißen lassen, hätte ich in so einem System gelebt. Verführung, Verblendung, Bestechung und Drohung sind starke Waffen. Die wenigsten bleiben wirklich standhaft. Die wahrhaft dunklen und hellen sind glaube ich eine kleine Minderheit. Die meisten Leute lassen sich besser durch verschiedene Grauschattierungen beschreiben.

    Die Vergangenheit des Herrn Holm und sein familiäres Umfeld, sind für mich ein interessanter Hintergrund, den man kennen sollte, mehr nicht. Viel spannender ist, was er jetzt auf seinem Posten so anstellt. Und so wie es aussieht, wird er uns ja in diesem Forum als Thema durchaus erhalten bleiben.

    • Das wahrhaft Erhellende ...
      … wird zum ersten sein, was Holm vor dem Eintritt in jenes Wachregiment tat, denn ohne absolute Zuverlässigkeit grad in jener Zeit, als Holm nicht nur jenem beitrat sondern auch rasch in eine bedeutsame Einheit der Stasi gelangte, wäre das nicht möglich gewesen.

      Und solche Zuverlässigkeit dürfte nicht durch Holms eigene Bekundungen sondern Aktionen erwiesen worden sein.

      Zum anderen wäre es überaus interessant, zu erfahren, was Holm tatsächlich in seiner Zeit bei der Stasi getan hat.

    • Interessante Zeiten
      „Eine Schlußstrichdebatte nach 25 Jahren, geführt von denjenigen die Schlußstrichdebatten sonst eher für unanständig halten“

      Aufschlussreich, nicht wahr?

      Im Hintergrund sitzt der Medienschwarm auf den vorweihnächtlichen Ruhebäumen und flattert selbst dann nicht auf, wenn gerade der eine oder andere aus dem Geäst geschossen wird.

      Man muss Lengsfeld und Broder nicht mögen, aber der Versuch sie mundtot zu machen, sollte den „Kollegen“ vielleicht doch ein paar Takte Kommentar wert sein (DA hat weiter oben auf Lengsfeld hingewiesen) …

      http://www.achgut.com/artikel/der_schmutzige_erfolg_der_denunzianten

      http://vera-lengsfeld.de („Die Stasi ist unter uns“)

      Wer ist der nächste?

  185. Rückbesinnung auf die Werte der Bonner Republik
    Wohnen zur Miete ist kein Konsumgut, sondern ein Grundbedürfnis eines jeden Menschen, es sei denn, man würde den Menschen zumuten, dass sie in Höhlen hausen oder im Wald zelten (was in Deutschland vermutlich gar nicht erlaubt ist).

    Natürlich sollte man den Eigentümern bzw. Bauherren nicht zumuten, dass das Bauen für sie zum Verlustgeschäft wird. In einer freien westlichen Marktwirtschaft sollte man die Eigentümer auch nicht dazu zwingen, unprofitable Bauvorhaben zu realisieren – das wäre ja Planwirtschaft.

    Aber es gibt Modelle, die ich hier für Hamburg beschrieben habe, die eine sozial verträgliche Komponente beinhalten und so einen Kompromiss darstellen, in welchem den Eigentümern/Bauherren finanzielle Anreize geboten werden, z.B. durch langfristige, günstige Kredite zu einem gewissen Anteil der zu bauenden Wohnungen. Dass das geht, beweist Hamburg und andere deutsche Städte.
    Das hat Berlin bis 2015 versäumt, und das war ein großer Fehler.

    Das funktionierte in der Bonner Republik. In den 90er Jahren hieß die Losung „Privatisierung“: der freie Markt solle alles regeln. Aber das ist nicht gelungen, jedenfalls nicht zur Zufriedenheit der Gesamtbevölkerung. Nun müssen die gemachten Fehler korrigiert werden. Daher wäre der Rückkehr zu gewissen Werten der Bonner Republik dringend vonnöten, so auch im Bereich des Wohnungsbaus. Das ist und war nie Sozialismus.

    Ich möchte hier lieber keine Londoner oder New Yorker Verhältnisse sehen, wo manche sich nur noch eine Besenkammer als Wohnung leisten können. Oder gar wie in Hong Kong, wo alte Menschen in Käfigen leben.
    https://www.hongkongfp.com/2016/03/20/hkfp-lens-number-of-cage-home-residents-rises-to-nearly-200000/


  186. @ Jessica
    Ich teile Ihre Meinung über die DDR.

    Ich weiß nicht welche Politik Holm betreiben wird. Aber er ist nun mal zu jenem Amt gewählt worden, und nun würde ich sagen: Das muss die Demokratie aushalten, ähnlich wie man ein AfD-Mitglied ertragen müsste, wäre er denn gewählt worden. Man muss die Politik nicht mögen, darum geht es auch gar nicht.
    Denn es gibt sicher auch andere Linke, welche ähnliche Ansichten haben wie Holm. Es geht hierbei also nicht um Inhalte, die man bei gewählten Politikern in der Demokratie dulden muss, sondern einzig und allein um seine Stasi-Vergangenheit.

    „Ich hatte Verwandschaft in der DDR, 2 Besuche pro Jahr (75-89) waren mir Stasi genug. Wer Ende der 90er absichtlich und überzeugt zur Stasi ging, müss-te Überzeugungsarbeit leisten, dass er sich von Grund auf geändert hat.“

    Ich kenne die Schwester eines Freundes von uns und ihre Freundin. Beide sind nach wie vor „linientreu“. Als Gymnasiallehrerinnen hatten sie in der DDR ein gutes Auskommen und lebten nicht schlecht. Im Rahmen der anlässlich des 25-Jahrestages geführten Diskussionen hatte ich erschrocken beobachtet, wie wenig Unrechtsbewusstsein die ehemaligen DDR-Bürger über ihren Staat generell haben. Die ehe-maligen [echten] DDR-Bürgerrechtler vertraten in den Diskussionen eine völlig andere Meinung als erstaunlich viele.

    Dennoch, die Gedanken sind frei, und es gibt in der DDR aufgewachsene Personen, die zwar bzgl. der Stasi eine „weiße Weste“ haben, die aber trotzdem noch den alten Ideologien nachhängen. Also ist die Gesinnungsfrage allein hier nicht entscheidend, sondern nur die ehemalige Stasi-Zugehörigkeit.

    Holm hätte seine Akte veröffentlichen sollen, wie das auch Don Alphonso meint, und damit hat er Recht.

    • und nochmal Tamarisque, weils so schön ist
      „Als Gymnasiallehrerinnen hatten sie in der DDR ein gutes Auskommen und lebten nicht schlecht.“

      Es gab gar keine Gymnasien in der DDR, guten Morgen bei der Märchenstunde!

      „Im Rahmen der anlässlich des 25-Jahrestages geführten Diskussionen hatte ich erschrocken beobachtet, wie wenig Unrechtsbewusstsein die ehemaligen DDR-Bürger über ihren Staat generell haben.“

      Sie verfügen – so wie der Hausherr – jedenfalls nicht einmal über genügend Unrechtsbewusstsein, sich vor Augen zu führen, welche gesellschaftliche Unwucht das Stasi-Unterlagengesetz befördert hat. Das liegt aber nicht an Ihrer Herkunft, und auch nicht an den westdeutschen Gymnasien; das liegt an anderen Dingen. Hier folgt nämlich der Beweis, dass sich gelegentlich auch Westler bestimmte Dinge erschließen können, schauen Sie nur:
      http://www.faz.net/aktuell/politik/staat-und-recht/stasi-unterlagen-gesetz-geschichtsblind-und-inhuman-eine-deutsche-reinigung-11530926-p2.html?printPagedArticle=true#pageIndex_3

      Um dieses Verständnis aufzubringen, muss man aber einen Wertmaßstab haben. Vielleicht reicht der in der guten alten Bonner Republik ja irgendwie doch nicht ganz aus …

      „Die ehe-maligen [echten] DDR-Bürgerrechtler vertraten in den Diskussionen eine völlig andere Meinung als erstaunlich viele.“

      Glaub ich sofort. Vor allem, wo man als Westler qua Geburt qualifiziert ist, den „echten“ DDR-Bürgerrechtler vom „unechten“ DDR-Bürgerrechtler zu unterscheiden. Geburt muss es auch sein, denn praktische Kenntnis ist ja leider ausgeschlossen.

      So, und jetzt gehe ich meine Griebe verarzten.

  187. CUBA, the Russians and Me
    @ Klaus Keller

    now i am a liberal, but to a degree
    i want everybody to be free
    but if you think that i´ll let Barry Goldwater
    move in next door and marry my daughter
    you must think i´m crazy
    i wouldn´t let him do it that for all farms in CUBA

    well i don´t know but i´ve been told
    the streets in heaven are lined with gold
    i ask you how things could get much worse
    if the RUSSIANS happen to get up there first
    wowee ! pretty scary !

  188. Inzwischen, auf der Rückseite von hier,
    im immer noch mehr umnachteten Dunkelmedium, überstürzen sich die Dschornalüstön, purzeln übereinander…ja, was ist denn los, welches Schweinderl trieben sie denn gerne durchs Dorf, was kann man nur
    tuuuun ?

    Der Putin ist’s der pöhse, der hat mit irgendeinem elektrischen Neuland die amerikanische Wahl gemacht, und ..PLUMPS…. war der Trump Präsi !

    Nein, ehrlichrichtigwirklichwahr, und nicht genug damit, einnhammsedrübennoch..

    der Putin wird (bisher noch keine Spur, aber wurscht, das Papier muß wohlgefällig voll werden, da herrscht Urlaubssperre und Schreibzwang)

    also, der Putin WIRD, das ist jetzt aber richtig wahr, seine angeblich gedopte Olympensporttruppe nicht allein im Dopingsumpf stehen lassen, NEIEN , sondern mit Cyberattacke andere auch anpatzen, die massig Turbo für den Sport eingeworfen haben.
    Da seien Falschmeldungen zu erwarten. OI, Warning !

    Und zuguterletzt, damit der Bürger (selige DDR Erinnerungen werden bei Ex-Stasis wach) damit also der BÜRGER darauf eingestimmt wird, dass entgegen dem veralteten GG, das ja schon den Islam so schlecht verinnerlicht, eine
    Zensur nun DOCH stattfinden muß, und zwar flächendeckend, jaaahaaa,

    damit nämlich unsere liebe Frau ungestört die Bundestagswahl gewinnen kann.

    Durch Falschmeldungen (als ob die Einheitsmedien davon nicht überquellten !) und so Sachen ,

    werde Putin nämlich sonst auf den Cyberknopf drücken, und
    Voila !

    C’est la AfD qui gagne !

    GENAU ! Irgendwer verbreitet angeblich Mist, der ,,Bürger“‘ glaubt das, im Gegensatz zu dem ganzen Mist, der ohnedies durch ÖR und den gleichgeschalteten Blätterwald schon verbreitet wird,

    und jetzt muß Muddi, die kinderlose, charakterlich unbekannte, politisch unförmige,

    den Kindern das Neuland wegnehmen.
    Da muß ihre Freundin, die bundesmittelfressende Tante Kahane, und das Maasmännlein, an dem noch jeder Maßschneider scheiterte, jetzt Jagd auf Putin drin machen, im Neuland.

    Und die CSU, so kenn‘ ich die als Bayer, sagt, da muß ein neuer Straftatbestand her !

    Wer hinkünftig UlF kritisiert (außer der Laberhorsti, aber der tut ja nur so), oder gar

    horribile dictu, die AfD lobt, ist strafbar.
    Voll demokratisch, Ey, da kann der Putin sich mal ne Scheibe abschneiden…

    Erinnert sich noch irgendwer an die FAZ vor auch nur ZEHN Jahren ?

    Ich weiß, die Frage ödet an, es ist stereotyp, aber MileckstamOam,

    es ist halt auch wahr.

    Ein paar Gerüchte oder Werbesätzlein in die Flut von oft gelogenen Memen gestreut, und schon macht Putin im Olympiasport, in der BTW, ja den US-Wahlen, was er will ?

    Und bei uns, oder der NSA, oder wo, kann keiner Tasten drücken ?

    Hilflos wird der ,,Bürger“ der Merkel entfremdet, weil er die sonst, an ihren Untaten gemessen, soooo doll lieb hat ?

    Und DAS steht in einer Zeitung für Erwachsene ?

    ,, Kluger Kopf“ , mein..Arm !

  189. Es gibt auch genug andere
    die politische Schlammschlachten gegen Personen führen.
    .
    „Er hätte seine Akte online stellen können“.
    .
    Nö. Finde ich überhaupt nicht.
    .
    Auch ich beobachte die Menschheit schon lange genug, um zu wissen, was als nächste käme, wenn Holm seine Akte tatsächlich online stellen würde und nix Belastendes drinstünde: Dann wäre die Diskussion nämlich NICHT beendet, sondern die Inquisitoren würden weiter bohren und halt in der Akte genannten sonstigen Personen angehen.
    .
    Was man ihm vorwirft, sind seine linken Positionen. Solange er die beibehält, werden die Hauseigentümer-Lobby ihn vernichten wollen, natürlich auch persönlich.

    • Nach dem, was wir gerade erfahren, hat er sie nicht mal angeschaut, die Akte. Das sagt auch was.

    • Die Beschäftigung ...
      … lediglich mit Akten könnte auch deren Säuberung gedient haben.

      So auch der eigenen.

      Denn wer glaubt denn, dass jemand, der sich mit 14 oder 16 Jahren verpflichtet hat (mir ist das derzeit nicht genau klar) für dann eben fünf oder drei Jahre ohne jegliche Spitzeltätigkeit dazu qualifizieren konnte, unmittelbar nach der Grundausbildung im Wachregiment Hauptamtlicher Mitarbeiter zu werden.

      Es dürfte lohnen, die Akten der Schüler und sonstigen seiner Zeit einzusehen, was dort so zu finden ist, da dürfte sich weniger leicht allumfassend säubern lassen.

    • Da habe ich auch meine Zweifel. Das ist auch der Teil, der in den veröffentlichten Akten fehlt.

    • krank
      „Es dürfte lohnen, die Akten der Schüler und sonstigen seiner Zeit einzusehen, was dort so zu finden ist, da dürfte sich weniger leicht allumfassend säubern lassen.“

      Die Akten der Opfer sollen also durchstöbert werden? Einfach – weil es den Herren so passt, ja? Datenschutz und Persönlichkeitsrecht von Dritten sollen einfach so – zurückstehen? Hinter welchem Interesse genau? Und wessen Interesse, exakt? Was wollen Sie eigentlich erreichen? Da stehen Menschen dahinter! Mir war schon übel, als ich das alleine gelesen habe – aber dass das aufbewahrt wird, nur um Ihnen einen wohligen Schauer über den Rücken zu jagen …

      Das kann nur ein Alptraum sein. Sie jagen mir Angst ein, alle beide, Sie haben offenbar jedes Maß verloren, Sie greifen einfach nach allem, was Sie interessiert.

  190. Etwas OT, aber Fortis colonia
    Man schaue auf die Vorbereitungsarbeiten dort und lasse sich auf der Zunge zergehen, daß man sich vor illegalen Eindringlingen mitten in Deutschland schützen muß. Das geht runter wie Öl, vergleichbar nur mit einem elfminütigen Dauerapplaus.
    (DdH)

  191. Gegen das Brett vorm Kopf
    @ Don Alphonso:
    Wie gesagt, es ist Ihr gutes Recht, ja sogar Pflicht, diese Personalie zu verurteilen. Ich tue das übrigens auch, als Linker, in den diversen Blogs und auf Facebook, und somit öffentlich. Und werde dann von gewissen Linken angegriffen. Und ja, @Gewürztraminer, genau das höre ich dann auch von diesen Leuten: er wäre doch noch „so jung gewesen, ein 19-jähriger Abiturient“ und so weiter und sofort. Darauf habe ich dann geantwortet, ich zitiere da mal aus meinem letzten Beitrag:
    „Das ist wohl die Umdeutung von Kohls Gnade der späten Geburt?! Es geht nicht in erster Linie darum, was er mit 19 gemacht hat, sondern wie sauber seine Selbstkritik ist, spätestens dann, wenn er dazu die persönliche wie politische Reife erlangt hat. Und dieses Alter dürfte er wohl erreicht haben – mit oder ohne Abitur. Und der diesbezügliche Mangel, nämlich der in der Selbstkritik, disqualifiziert ihn für eine solche Stellung, nicht mal so sehr seine damalige Tat. Und Ihre Rechtfertigung macht deutlich, dass das nicht der Mangel eines Einzelnen ist, sondern vermutlich der eines ganzen Netzwerkes. Und das ist es, was die ganze Linke desavouiert. Dieser „antifaschistische Schutzwall“, dieses Brett vorm Kopf.“
    Darauf höre ich dann nur noch solche Leerstellen wie „Quatsch“, „Schwachsinn“, nur kein einziges Argument.
    Es gibt also auch diesen Diskurs innerhalb der Linken, und meiner Meinung nach mit viel treffenderen Argumenten als die Rechte sie liefert.
    Mit freundlichen Grüßen

    • Ich stehe dem ja durchaus offen gegenüber. Ich will auch niemanden bekehren, wollte ich das, würde ich ganz anders schreiben.

  192. Deutlicher geht es kaum oder man hat EUCH gewarnt.
    Andrej Holm doch ein kleiner Fisch.
    Die Abschaffung der Sicherung der Grenzen Deutschlands ist schon aufgegeben.
    Schritt Nummer 1 ist getan.

    Die Elite in Berlin spricht Klartext.

    Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen:
    Mein Ziel sind die Vereinigten Staaten von Europa.
    Der ehemalige Bundesaußenminister Joschka Fischer:
    Am Ende müssen die Vereinigten Staaten von Europa stehen.

    Angela Merkel:
    Wenn man eine wirkliche Weltordnung haben will, eine globale politische Ordnung, dann wird man nicht umhinkommen, an einigen Stellen auch Souveränität, Rechte an andere abzugeben.

    Joachim Gauck:
    „Die Eliten sind gar nicht das Problem, die Bevölkerungen sind im Moment das Problem.“

    Sigmar Gabriel:
    „Das ist wirklich Pack und Mob, und was man da machen muss, man muss sie einsperren.”

    Christian Wulff,
    Angela Merkel:
    „Der Islam ist Teil Deutschlands.“

    Darin ist nicht nur ein Muster zu sehen, sondern klare Aussagen über ihre Ziele und Ansichten. Abschaffung der Souveränität des Staates und Selbstbestimmung der Bürger sowie der freiheitlichen Werteordnung.

    Die Partei regiert. Überwachung, Propaganda und Gedankenkontrolle sind die wichtigsten Aufgaben dieser Partei, dessen Leiter der Großer Bruder äh Mutti ist. Er/Sie kontrolliert das Verhalten und die Gedanken eines jeden Menschen in Oceania äh Vereinigten Staaten von Europa.

    Die neu zivilisierte Gesellschaft in der „neuen Welt“ ist in Kasten gegliedert und die Menschen werden so konditioniert, wie es für die Gesellschaft am besten ist.

    Es gibt in der „neuen Welt“ die Droge soma äh Konsum, welche erfunden wurde, um die Menschen Glück vorzutäuschen.

    ….

  193. Pingback: Rot-Rot-Grünes Irrenhaus: Hauptamtlicher STASI-Offizier wird Staatssekretär in Berlin - No-Zensur Das freie Wort für eine freie Welt !

  194. Nun ist Holm schon hauptamtlicher Stasi-Offizier. Man staunt. Nach vier Monaten!
    Es geht ganz offensichtlich um völlig anderes, als um die jederzeit immer erforderliche Klärung von Verhältnissen und Biografien.

    Mittlerweile, wenn es D nicht so sehr schaden würde, könnte man nur noch gähnen.

    • Gaston, wir alle haben es verstanden, ...
      … es sind bloß nicht alle damit einverstanden, dass so einer hier Staatssekretär wird. Versuchen Sie das in etwa so vorzustellen, wie es hier nicht wenigen bitter aufstößt, welche Regierung sich der gewählte PotUS zusammenstellt. „Grünen-Chef fordert Özdemir: US-Senat muss Tillerson verhindern“ – so die Oberhessische Presse‎ – vor 16 Stunden. Es gibt Leute, die über so etwas lachen, andere wiederum weinen bitterlich, empfinden „Wut und Trauer“ und dergleichen mehr. Das Internet ist geduldig, ja, inzwischen leider auch gähnend langweilig.

  195. diese unterbezahlten fazblogger...
    Wow, seine prekäre Orthografie ekelt mich an. Mein Gott, man schenke dem armen Mann ein Lektorat aus Gründen des Mitgefühls. Stil und Fantasie hingegen sprudeln wie eh und je.

    • es ist so:

      Nur ganz wenige können vom Bloggen leben.

      Und davon können nur ganz wenige mit gehobenen Ansprüchen leben.

      Ist man da erst mal angekommen, macht ein Tippfehler auch nichts mehr aus.

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