Stützen der Gesellschaft

Stützen der Gesellschaft

Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Die deutsche Entbuntung im Urlaub

| 399 Lesermeinungen

Es gibt verschiedene Kulturen, aber nur eine Zivilisation: Die europäische.
Kemal Atatürk

Deutschland ist ein Einwanderungsland. Deutschland ist bunt. Und der Islam gehört zu Deutschland. Gleichzeitig ist Deutschlands Rolle in der Welt wichtig, und wird um so wichtiger, je protektionistischer und globalisierungsfeindlicher die USA unter Trump werden. Es gibt zwar, das ist unbestritten, ein paar Probleme beim Thema Integration, es gibt ab und zu regionale Nachrichten ohne überregionale Bedeutung, aber selbst Terror muss, sollte, darf man heute als Teil der allgemeinen Lebensrisiken ansehen. Lernen sie mal Flüchtlinge kennen, sagt die Regierungschefin, und außerdem: Wir schaffen das. Das hier ist nicht sehr bunt, nur weiss und blau, das ist der Blick von der deutschen Südgrenze hinein nach Österreich.

Das ist ohne jede Frage hübsch, ein Bild wie aus dem Reiseprospekt, und ich darf an dieser Stelle auch sagen, dass es im Rundumblick so schön bleibt. Hier stossen zwei wenig bunte Ferienregionen aneinander, das bayerische Oberland und Tirol. Zwei Ferienregionen, die etwas altbacken und nicht wirklich bunt wie Mallorca oder die bulgarische Schwarzmeerküste sind: Der frühere Prominentenurlaubsort Bayerischzell kann mit Dubai nicht mehr konkurrieren. Die steuerlichen Vorteile bei der Vererbung in Österreich, für die man da drüben, gern am Achensee, einen festen Wohnsitz braucht, kennt auch nicht jeder, sondern nur eine bestimmte weisse, vermögende Schicht. Es ist eine Urlaubsregion mit grosser Vergangenheit, als sich noch nicht jeder Urlaub leisten konnte, und die Wege in die Ferne beschwerlich waren: Dort unten wanderten Erzherzöge und Kaiser, es malte August Macke und es schrieb Thomas Mann. Auch Heinrich Himmler erlag dem Charme der Landschaft, als er noch in der Geflügelzucht arbeitete. Drüben am Achensee verkehrte ein Schaufelraddampfer, der Gäste zu einem Grand Hotel ganz hinten zur Sommerfrische brachte. Die grosse, mondäne Welt des alten Europa, mit ihren Brüchen und Abgründen, sie begann mit dem Urlaub hier in diesen Bergen um 1820, und hielt sich bis in die 70er Jahre, als Gunter Sachs dort unten rauschende Feste feierte.

Damals wurden Flugreisen billig, der deutsche Normalbürger konnte sich dank der starken DM längere Auslandaufenthalte leisten, und so bracht er auf in die Welt. Zuerst ging es mit der Horex und dem Käfer Cabrio auf der Landstrasse nach Jesolo, Mutige wagten sich bald mit der S-Klasse bis nach Sizilien, und mein Onkel, dessen alter Bauernschrank da unten in meiner Wohnung steht, durchquerte noch mit dem Renault abenteuerlich die Sahara, die man heute problemlos mit geführten Touren entdecken kann. Die Welt war gross und weit und schrumpfte dann zusammen. Meine Abiturreise nach Kalifornien war noch etwas Besonderes. Heute fliegt man dort schnell zum Coworking hin. Bergwandern am Tegernsee verkam zu einer Wochenendbeschäftigung älterer Münchner, während schlaue, junge Menschen nachrechneten und erkannten, dass man für den Preis eines bayrischen Käsestücks an der türkischen Riviera ein ganzes Frühstücksbuffet bekommt. Mit Meer und Sonne und Wärme anstelle eines kalten Sees in den Bergen. Und der Flug dauerte auch kaum länger als die Anreise in die Berge auf der verstopften Salzburger Autobahn,

Billige Flugzeuge mit staatlicher Unterstützung, billiger Sprit dank Fracking und staatliche Förderung der Flughäfen machen es möglich. Obwohl ich hier oft nur mit dem Rennrad unterwegs bin, kostet mich eine selbst organisierte Transalptour mit gutem Essen in sechs Tagen mehr als eine günstige, einwöchige Pauschalreise in die Türkei mit Flug. Globalisierung lebt von solchen enormen Preisunterschieden, und deshalb importieren wir billig Unterhaltungselektronik wie Kameras und Laptops aus China, um damit im Billiglohnland Türkei Urlaub zu machen und die Bilder mit der billigen Elektronik nach Hause zu schicken. Wenn ich auf einem Rad, dessen Teile vor allem aus Europa stammen, durch die Berge radle, fühle ich mich schon manchmal wie der letzte, langsame Saurier in einer von wieselartigen Kleinsäugern übernommenen Welt. Warum, wurde ich beim Kauf meiner Wohnung hier gefragt, fährst du mit dem Geld nicht einfach in Urlaub? Jeden Winter auf den Sinai, Frühling in Tunesien oder Marokko – niemand muss in meiner gesellschaftlichen Stellung monatelang durch den Schnee stapfen.

Als ich vor 10 Jahren beschloss, hierher zu ziehen, sah ich in den Schaufenstern der Banken Angebote für die Palmeninsel und neue Suiten in Dubai, und ganz versteckt offerierte man auch Wohnungen am Tegernsee. Heute kenne ich niemanden mehr, der nach Dubai reist. Ich weiss von einem Fall einer Tochter, die wirklich nach Ägypten reiste, obwohl ihre Eltern ihr angeboten haben, andere, sichere Destinationen freiwillig zu bezahlen. Das ist alles nur anekdotisch, es sind Einzelfälle und keine Wissenschaft. Aber nun gibt es auch eine Untersuchung, und die spricht davon, dass das Reich unseres Menschenrechtspartners Erdogan inzwischen in der Gunst der Deutschen noch hinter Österreich liegt. Unser kleines Nachbarland, das früher einmal zum Herzogtum Bayern gehörte und eigentlich noch immer von bayerischen Leibeigenen bewohnt wird, dieser bergige Vorbalkan – erfreut sich mehr deutscher Zuneigung als das nachbalkanische Riesenreich mit Sonne, Meer und Tributmilliarden der EU als Dank für den Flüchtlingsdeal.

Noch deutlicher werden die Österreicher selbst. Auch dort nehmen die Reisen in die Türkei drastisch ab und werden vor allem von jenen gebucht, die sich von den extrem günstigen Preisen angesprochen fühlen. Das ist doch etwas erstaunlich, weil der Deutsche laut Medienberichten nun nicht nur der Führer der freien Welt sein soll, sondern auch mannhaft weiss, dass der Terror auch in Deutschland alternativlos unvermeidlich ist, und das Risiko desselben in der Türkei immer noch geringer als das Risiko des Strassenverkehrs ist. An Erdogans Politik kann es eigentlich auch nicht liegen, denn gerade heute tritt sein Freund Yildirim in Oberhausen vor einer entfesselten Anhängerschar auf – solche Gruppen hat man in der Türkei und daheim in Deutschland, das macht eigentlich keinen Unterschied. Betrachtet man das alles so rational wie ein Beitrag der Zeit zu den Nachteilen des Valentinstages, muss man zum Schluss kommen: Die Türkei ist auch bunt. Terror gehört nun mal dazu. Sie ist nicht diktatorischer als Dubai oder Saudi-Arabien oder Tunesien vor dem Umsturz, Es gibt keinen ernsthaften Grund, die Globalisierung durch Tourismus abzubrechen, als wäre man ein Trumpanhänger, der lieber America first denkt und buy american, hire american sagt. Warum nur, warum, warum, warum sieht das Google-Autocomplete bei der Recherche dann so aus?

Der Deutsche hat, auch wenn man nicht offen darüber spricht, Angst. Sorgen. Er mag nicht zugeben, dass er ein besorgter Bürger sei, denn das kann einem den Job kosten. Aber er ist fraglos ein besorgter Urlauber. Die Türkei fällt, Österreich steigt. Es steigt auch Deutschland, namentlich Bayern, in der Gunst der Reisenden. Ich sehe es in der Untersuchung bestätigt, dass mehr Berliner ihre bunte Stadt Richtung Ostsee verlassen, obwohl dort eigentlich Dunkeldeutschland liegt und nach der Wahl in Mecklenburg geschworen wurde, man würde da nie wieder hin fahren. Die einen sind öfters in der Nähe von Prora und Peenemünde, wo die Naziruinen stehen, und andere kommen zu uns, wo das Hotel steht, in dem der sogenannte Röhmputsch stattgefunden hat. Deutschland ist bunt, sagt man, aber Urlaub macht man dort, wo man das nicht wirklich glaubhaft behaupten kann. Langsam zieht sich der Reiseweltmeister wieder in sein angestammtes Territorium zurück, es reicht ihm, was schon seinen Grossvater ergötzte. Es gibt bei uns nicht allzu viel. Berge, Seen, Wälder, Almen, ein paar Barockkirchen und Kleidung, mit der man sich jenseits meiner Heimat als Dunkeldeutscher mit Hang zu identitärer Ideologie verdächtig macht.

Auch die Ernährung bei uns entspricht jetzt nicht unbedingt den Vorgaben, mit denen die deutsche Umweltministerin aufwartet. Es gibt eine Tendenz, dem türkischen Staat den Rücken zu kehren und sich dort zu erholen, wo nach gängiger Sichtweise Reaktion und Fortschrittsfeindlichkeit in Deutschland daheim sind. Die AKP wirbt für die gute, alte Zeit des osmanischen Grossreichs, und das Tourismusmarketing in Bayern mit der zeitgleichen, heilen Welt des Prinzregenten. Das eine gefällt Türken, weshalb sie in Deutschland nationalistische Flaggen hissen und in der Türkei Büros der Opposition stürmen. Das andere gefällt Deutschen, die sich nicht daran stören, dass man in den Tourismusorten demokratisch CSU-Schwarze, Freie-Wähler-Schwarze und Bürgerlisten-Schwarze wählen kann, oder Grüne in Janker und Dirndl. Deutschland mag ein Einwanderungsland sein und der Islam mag zu Deutschland gehören, aber Urlaub, die schönste Zeit des Jahres, verbringt man wieder mehr bei einer Kultur, die, ob man sie nun mag oder nicht, nur bei den Farben der Pralinen, den Dirndln und den Feiertagsgewändern der Hochwürden bunt ist. Und die Türken reisen gern in die Türkei.

Es gibt da also eine gewisse Diskrepanz zwischen dem allseits gewünschten Ideal von Buntheit und Multikulti und den Entwicklungen im Freizeitverhalten der Deutschen. Es geschieht nicht schnell, es kommt langsam, jedes Jahr finden mehr Landeskinder zurück an den Busen der Heimat und der angrenzenden Gebiete, und manch einer wird auch sagen, er folgt nur den Spuren der Kanzlerin der offenen Grenzen, die bekanntlich Südtirol sehr schätzt. Mancher wird auch sagen, dass die Fliegerei ein Verbrechen ist und reduzierter Kerosinverbrauch die Lage der Menschen im Nigerdelta bessert, wo böse Ölkonzerne das Land ausbeuten, und was dergleichen gute Erklärungen mehr dem Wanderer zwischen Berg und Tal kommen mögen.

Man braucht für alles eine gute Erklärung, will man nicht wie Trump als plumper Nationalist erscheinen. Das tut man nicht, denn der Deutsche ist Romantiker, und deshalb lieber in Einklang mit der Natur denn im Dissens mit der Autobombe. Technisch gesehen ist das Ausweichen in die Berge auch kein echter Muslim Ban, denn selbstverständlich könnte jeder Muslim gern nachkommen, ein Dirndl kaufen und ein züchtig-bayerisches Kopftuch, und auch hier auf Almen steigen. Damit bleibt Deutschland auch an den Gipfeln theoretisch bunt, und da unten, weit hinten unter den Wolken, schreitet auch die Integration sicher voran, während man den wohlverdienten Urlaub der Bunten und Gerechten geniesst.

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399 Lesermeinungen

  1. Bunt wie Mallorca?
    Lieber Don – dann fahren Sie doch mal ins Landesinnere. Durch die Dörfer, aber auch in die Städtchen. Wo sich mallorquinisches Leben hinter geschlossenen Höfchentüren abspielt. Und der Tourist einmal durchlaufen darf. Und vielleicht einen Cafe trinken. Oder auch was leckeres essen kann.
    Es gibt ausgewiesene Orte für „Urlauber“. Und auch Regionen, wo Ausländer Häuser kaufen und sich „ansiedeln“. Früher gehörte das Land am Meer den Frauen, da es wenig bis nichts wert war, was sich durch den „Boom“ entsprechend geändert hat.
    Aber in das Mallorca der Katalanen, ins Mallorqui, da kommen nur wenige Zugereiste rein.

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      Meinen Sie das ernst?
      Ich frage, weil ich nicht sicher bin, wer sie mehr prostituiert: meine Nachbarn zuhause oder die Ihnen „mallorqinisches Leben“ vorlebenden Mallorquiner.

      Vielleicht möchten Sie auch noch ganz beeindruckt von Ihrem Spanienurlaub berichten, daß Katalanen keine Spanier sind, sondern ein freizulassendes Volk.

      Wie schon meine Oma wußte: Auf Mallorca soll es ja schöne Ecken geben…

    • So ist es,
      so soll es bleiben. Die Mallorquiner sind sehr gastfreundlich und lieber Don, wenn man akzeptiert ist( Auch als Blauer), lecker für wenig Geld speisen kann.
      Es ist deren Insel und wir sind zu Gast, haben uns auch so zu verhalten.
      Genauso wie die Millionen Moslems die in Deutschland zu Gast sind und machen was sie wollen, nur nicht die Gesetze des Landes achten !!!
      Ja Trojaner, war vorige Woche erst wieder auf Mallorca, herrliche Ruhe!
      Die , die schon immer dort Leben,mögen Gäste, jedoch keine Residenten und es kommt kein hetzerischer Schreiberling auf die Idee,dies als ausländerfeindlich zu bezeichnen .
      Aber wehe, der Deutsche verteidigt sein Land, in welchem Touristen, sicher Urlaub machen möchten!!!!

  2. Gerne schicke ich auf diese Anregung hin
    Grüsse aus Chiclana de la Frontera.

    Neid ist unnötig, bei 14°C unter bewölktem Himmel.
    Bunt sind trotz des Winters die Gärten.

    • Schönes Andalusien,
      geniale Gegend, fahren sie mal nach El Puerto de Santa Maria, lecker Sherry probieren, vllt. treffen sie auch Deutsche. War zur Hochzeit 2004 dort eingeladen. Empfehle noch einen Ausflug in die Sierra de Grazalema und nach Ronda.

  3. Koinzidenz
    Witzig, dass Sie das Thema heute anschneiden:

    Letzte Woche sagte mir ein Arbeitskollege, ein robuster Rocker, dass seine Frau in einem Preisauschreiben eine Türkeireise gewonnen hätte.
    Dann fügte er an, dass sie aber den Gewinn verfallen lassen und lieber an die deutsche See fahren, aus Sicherheitsgründen.

    Es ist schon soweit, dass der Filmkomödientitel gilt:
    „Geschenkt ist noch zu teuer“

    • Titel eingeben
      Lustig, bei uns gibt es einen Radiosender der jeden Woche die Reise um die Ecke oder in die Ferne verlost. Täglich entscheiden sich die Teilnehmer für die Reise um die Ecke ohne um die große Reise am Freitag zu zocken. Dem armen Freitagskandidaten bleibt dann meistens ohne Konkurrenz die Reise in die Ferne. Ja, Inland oder nahe Nachbarländer liegen voll im Trend

  4. Bunt
    Zumal gerade in Zell am See auch die schwarzen Burkas zur Buntheit beitragen ;-)

  5. Edit
    Muss natürlich Niqab heißen

  6. Es ist nicht die Angst vor dem Terror
    Es ist meines Erachtens nicht die Angst vor dem Terror, man möchte, ganz moralisch, das Regime in der Türkei nicht wirtschaftlich stützen in dem man dort Urlaub macht.
    Weiterhin ist eine Abneigung gegen die Kultur des Orients zu spüren, man hat einfach genug davon und möchte davon eigentlich nicht mehr. Mir sagte neulich ein Kollege, dass ihm in Zell am See im Urlaub an einem Tag mehr Burkas begegnet seien als in Berlin das ganze Jahre. Das war durchaus nicht begeistert gemeint. Ein anderer Kollege wollte nach der andauernden Anmache seiner durchaus sehenswerten Tochter in kein muslimisches Land mehr fahren.
    Die Einzelfälle sprechen sich auf regionaler Eben durchaus rum. Hier in AT wird von der Krone auch ohne Rücksicht auf PC überregional berichtet und die Täterherkunft genannt, da wollen die Leute eben eher nicht zu diesen Kulturen fahren.

  7. Bitte auch beim Urlaubsziel die richtige Gesinnung zeigen!
    Wir fahren schon seit vielen Jahren gerne antizyklisch nach Bayern, Österreich, Südtirol. Weil wir es dort sehr schön finden, aber auch, weil wir uns dort wohl fühlen, weil wir halt die Verhältnisse dort akzeptabel finden. Das wurde von unseren progressiveren Globetrotter-Freunden immer gerne als „spießig“ belächelt. Diese Beurteilung mutiert aber derzeit nach meiner Beobachtung gerade in Richtung des Vorwurfs „Alltagsrassismus“ (ersetzt hier im grünen Ländle mehr und mehr das abgedroschene „Nazi“), weil wir uns einfach nicht bereitfinden wollen, ein Land wie Dubai genauso kuschelig zu finden…ist doch „ein liberaler Staat, so lange man sich an die Regeln hält“, wie neulich in unserer hiesigen Tageszeitung zu lesen war…

  8. Sie haben zwar schon öfter darauf hingewiesen, dass Physik nicht so ganz Ihr Ding ist -
    – erstaunlich eigentlich bei einem auch technisch versierten Radfahrer –
    aber hier ist mal wieder ein kleiner Hinweis nötig: Weiß ist bunt!

    http://www.hilli1.de/hillifarbe/Endlichfarbe/0204spek.gif

    (aus http://www.hilli1.de/hillifarbe/Endlichfarbe/03ef021.htm )

    Also:“Das hier ist sehr bunt, weiß und ein Zusatz von blau, das ist der Blick von der deutschen Südgrenze hinein nach Österreich.“

    • @ Frauke Amgelin
      … ja, durch’s Prisma gesehen – ohne ist’s halt auch Physik.

    • Unnu, lieber Beobachter, nehmen wir einen Unbuntschwarzschreibendenfaserstift
      zur Hand und ziehen auf einem Blatt Etwassaugfähigenpapier (WC-, Kaffeefilter-, …) eine Unbuntschwarzelinie damit. Geschafft? Gut.

      Jetzt durchforschen wir den Haushalt nach Leichtflüchtigenflüssigkeiten – Brennspiritus, Aceton, Nitroverdünnung … Vorhanden? Prima.

      Nun tropfen wir ein wenig von Letzteren neben die Unbuntschwarzelinie und schauen uns an, wie sich Schwarzes auf den Weg macht und loswandert. Ach, das ist ja gar nicht schwarz?! Tja, weiß und schwarz sind eben doch nicht unbunt, schwarz ist allenfalls etwas weniger bunt als weiß. Und grau ist oftmals bloß die Theorie…

    • Unnu Unbuntkopfseeadler?
      Einfach präzise doch Don’s Sprache – und erst zwischen den Zeilen.

      So sind sie halt die unersetzlichen,
      weissblauen Bayern.

    • ...die unersetzlichen Bayern, von denen sich immer mehr dem Eigenersatz verweigern,
      bekommen derzeit eine Kleinegenetischeauffrischung:

      https://v.gd/ZE549W

  9. Hübsch beschrieben, ...
    … und so haben wir im vergangenen Jahr 2016 auch schon gehandelt. Wobei mir Prora nun nicht wirklich gefällt, aber Rügen ist insgesamt sehr schön, und hat, wie sagt man, ein nicht sehr diversifiziertes Publikum … der Nordosten ist tatsächlich irgendwie noch so, wie man auch andere Gegenden früher kannte, ohne Kopftücher, zerlumpte Neubürger und deren Begleiterscheinungen …

    Die Billigreisen in die Türkei oder nach Nordafrika waren bei uns aber noch nie angesagt. Wenn Fliegen, dann richtig: Asien oder Amerika.

    Danke und Gruß,

    A.C.

  10. Sehnsuchtsorte
    Tja, es macht ja auch kaum jemand Urlaub in plattenbauumstellten, betonharten Neubauwüsten, die von den düsteren Zukunftsvisionen Le Corbusiers erzählen, sondern man möchte auch beim Städteurlaub in die mittelalterlichen oder barocken Altstädte, oder auch in die Städte des 19. Jahrhunderts, deren architektonische und städteplanerische Optik von Kolonialismus und Imperialismus geprägt sind. Ideologisches Dilemma …

  11. Wo gibt's noch Strände?
    Nicht für alle Reisenden lässt sich ein Strandurlaub in Antalya mit Wandern in den Bergen tauschen. Stattdessen gab es doch eine Westwanderung der Mittelmeerreisenden Richtung Spanien und Italien. Warum Griechenland davon nicht profitieren könnte, ist mir schleierhaft. So doof sind die.

  12. Alpenhof
    Das Grandhotel am Achensee und Schauffelraddampfer, das klingt sehr nach der alten Kapitänswitwe, die zuletzt jenen zerfallenden Traum meiner Kindheit noch alleine mit ihren Katzen bewohnte: Der Alpenhof. – Erbstreitigkeiten und Schulden lagen wohl drüber, in jedem Jahr meiner Wiederkehr an den See war es ein wenig mehr verfallen… – Und bei jeder Wiederkehr zog es mich geradezu magisch an. – Eines Abends vor Jahren die alte Dame auf ihrem Weg heim gar getroffen, ärgere mich heute noch, sie nicht gefragt zu haben, ob sie nicht Quartier spenden könne einem jungen Dichter, für eine Nacht, eine Woche, für längere Zeit…

    Mittlerweile ruht sie längst neben dem Kapitän der Achenseeschiffahrt, unweit dieses monströsen Gekreuzigten, und der junge Dichter hat sich verfangen in den materiellen Manifestationen der Welt…

    Ob mittlerweile wohl schon die Bagger irgendwelcher Investoren zugeschlagen haben?

    • Titel eingeben
      Liebe(r) TS,

      Sie müssen sich von Ihrer Jugend und Herman Melville unbedingt lösen. So ein nicht-eisfreie-Gewässer-Touristenkapitän zieht 3 Monate lang die blaue Jacke mit den vielen Kolbenringen an, in den 9 Monaten Un-Saison ist er in aller Regel Unimogfahrer, räumt Schnee, schneidet Hecken usw. Aber dennoch schön, wenn man als junger Dichter Kapitänswitwen treffen kann.

    • Im Achensee...
      ist, so glaube ich, Moby-Dick bislang noch nicht gesichtet worden. – Werter Gamskampler ich vermute eher, daß beim Lesen meiner Zeilen ein wenig Ihre eigenen ungelebten Seemannsträume mit Ihnen durchgegangen sind.

      Es ging in meinem kleinen erinnerungstrunkenen Beitrag weniger um Schiffe und deren Kapitäne, als um ein altes, verfallenes, mich von frühster Kindheit an verzaubernde Hotel…

      Und ich bin mir sicher, wenn Sie in den Urlaub fahren, genießen Sie diesen tendenziell mehr, als daß Sie sich ständig Gedanken darüber machen, wie viel harte Arbeit Ihr Urlaubsvergnügen für diejenigen darstellt, die Ihnen jeden Morgen das Bett frisch überziehen.

  13. Es gibt nicht nur eine Tendenz, dem türkischen STAAT den Rücken zu
    kehren, um es einmal neutral auszudrücken, wie das ja auch im Text des Don hinterfotzig versteckt ist.
    Es gibt eine Tendenz, mehr unter sich zu sein, weil doch auch Claudia Roth täglich beweist, dass ZU bunt nicht schön ist, und nicht ALLE Farben zusammenpassen.
    Ich war schon etliche Jahre nicht mehr im Ausland, außer ein bissl
    Österreich .
    Ich habe keine Flugangst, bin schon als Kind in den Sechzigern geflogen, wollte sogar einmal eine Lizenz erwerben.
    Fliegen war damals Luxus und Status, dann eine angenehme Art, schnell die Tapete zu wechseln, Mallorca, Madrid, Barcelona, London, Teneriffa, Gran Canaria, etc.
    Griechenland und Türkei weniger, wegen des schlechten Essens, und anderer Gründe. ABER:
    Schönes, sauberes Meer dort, mehr, als in Spanien.

    Heute ist fliegen nur mehr lästig, damit sich niemand diskriminiert fühlt, beim Scheitan, werden wir alle wie potentielle Terroristen behandelt, rauchen derfst ned, trinken kaum, verhutzelt wia a oids Weibi kummst au-
    brauch I nimma.
    Dank ÄÄUUUU an der Urlaubsdestination auch überall Rauchverbote, und neben Landsleuten, vornehmlich nördlichen, die man auch nicht ALLE mögen muß, die selbe Buntheit, wie in Großstadtdeutschland .

    Durch die friedensstiftende Monopoly-Währung OIRO , von der kleine und mittlere Leute in Deutschland durch Vermögensschwund profitieren, was eine erfrischende Altersarmut mit sich bringt, in der man dann die Migranten beneiden kann, herrscht in früheren Urlaubsdestinationen heute eine aggressive Forderungskultur gegenüber Deutschland vor, die Willkommenheit ist a bissl verwelkt, deucht mich .

    Dahoam is dahoam, ich brauch kaum fahren, um Urlaub an schönen Orten in Bayern zu machen, kann den Trachtenjanker ohne Erklärungen anlassen, und den boarischen Sechser am Kopf, wenn ein Hut praktisch, oder , wie bei der Jagd, obligatorisch, ist.
    Oder was anderes anziehen. Jeans und das Hemd außen, dass die Wampn ned so sticht. Ins Aug‘ .
    Die spanischen und italienischen Küchen, und da gibt es viele, muß man nicht als Ganzes missen, entsprechende Lokale gibt es zumindest in München.
    Das Dönerzeugs- naja, Landwirtschaft betreib ich keine….
    Urlaub in islamischen Ländern mach ich nicht, hab‘ ich, außer einmal Türkei vor zwanzig Jahren, auch nie gemacht.
    Im Ostblock ist es mir, trotz Modernisierung, heute noch zu ostblockig.
    Sieht man bei Urlaubscheck-Sendungen immer wieder.
    Und billig allein lockt mich nirgendwohin.
    Bleib I dahoam.
    Es ist nicht(s) mehr, was es einmal war.

    Vielleicht ist es auch das Alter. Und die Tatsache, dass man es eh schon gesehen hat.
    Vielleicht muß ich demnächst beruflich wieder mehr reisen, es wird mir nur lästig sein.
    Gut, was muß, das muß.
    Aber was nicht muß-Nein, danke.

    • Reisen in Zeiten des Euro
      Diese ganze Thematik ist schon erstaunlich, dass nämlich doch viele Deutsche, die sich eigentlich und durchaus Fernreisen leisten könnten, doch zum gleichen oder auch geringfügig höherem Preis Reisen in heimische oder nachbarliche Gefilde gönnen.
      Und dass, obwohl an sich ja, diese Fernreisen früher das Nonplusultra waren, was man sich leisten wollte…
      Das gab es sicher ganz selten in der Geschichte der Menschheit, dass durch Reisen mögliche Gesamteindrücke zu einer derartigen Sättigung führen können, dass, obwohl die finanziellen Mittel vorhanden sind, und obwohl die Reisen durch Flüge stark verkürzt werden können, einfach drauf verzichtet wird.
      Oder ist das eine falsche Interpretation?

    • Titel eingeben
      Moritzburger,so ist es!
      Ein Radius von 100 bis 200 km genügt wenn man ein bestimmtes Alter hat,mir jedenfalls.

    • Ja, ja....
      Wenn der Trump meint „America first!“ dann geht man automatisch davon aus, dass das am Ende sicher was Schlimmes ist.

      Aber wenn in DE der Isolationismus und Protektionismus auftauchen, dann hat es nur was mit Kultur und Zivilisation zu tun… auch wenn dort gerade die staatliche Zensur wieder eingeführt wird.


    • Das verstehen Sie nicht, TDV, das sind Heimatgefühle. ;-)

    • Gelebte Solidarität,
      ist, den Menschen vor Ort zu helfen und NICHT, alle nach Deutschland einzuladen.
      Der weltweite Tourismus ist in Ordnung, um etwas von unserem Geld, ärmeren Menschen zukommen zu lassen.
      Die Links- und Grünfaschisten haben dies schon lange vergessen und urlauben mondän an der Ost/Nordsee.
      Sie predigen Wasser und saufen Wein wie vor 89 sowie 45.
      Ich, als Blauer, habe Tunesien nach 2011 mit Familienurlauben unterstützt und als Dank, schicken sie uns ihre Kriminellen über das Mittelmeer. Und wenn die meine Töchter angemacht hätten, diese neuen Herrenmenschen, gibts aus Maul.
      Also,ich wiederhole mich, nicht nur am Rechner D retten, auch in der Innenstadt zeigen, dass deutsche Männer keine Waschlappen sind ( A.Schwarzer).

  14. Wie immer - allerdings
    Ein sehr schöner Beitrag, mit allem, was man am Sonntag so braucht – stimmungsvoll-inspirierende Bilder eines schönen Teils unserer Heimat und unsere südlichen Nachbarn (wobei nicht darauf hinzuweisen vergessen wird, dass da ein so großer Unterschied gar nicht besteht) inklusive. Und Alternativen zum Zentralort der europäischen Flüchtlingsproblematik werden auch gleich mitgeliefert.
    Allerdings gibt es derer noch eine ohne so sichtbare Zeitzeugen bräunlicher Vergangenheit. Kommen Sie doch mal nach Schleswig-Holstein – wir haben hier Berge (Bungsberg; Holsteinische Schweiz) /und/ Meer! Es wäre mir ein Fest, Ihnen die eine oder andere schöne Gelegenheit für weitere stimmungsvolle Bilder zu bieten!

  15. Ah ja und die Kondensstreifen über dem Bayerischen Foto-Himmel deuten auf - Mene mene, tekel
    upharsim – auf die andern, die nicht mit dem Radl unterwegs sind.

    So ein schönes anekdotisches Heimatlob. Danke, danke! Auch für den Lodenstoff.

    Hitler hätte ich in Ihrem Kontext nicht gebraucht. Hitler ist auch nicht Rad gefahren – jedenfalls nicht zum Spaß!

    Allerdings hat er gemalt. Schade, dass er nicht besser war. Heute wäre das kein Problem mehr, also dass er nicht gut malen konnte, – er könnte trotzdem Künstler sein – Schlechtmalkünstler – – schade, schade, dass es das damals noch nicht gab. Tempi passati.

  16. Unversehrtheit gerne!
    Ja, der Urlauber will schon grundsätzlich gerne mit der selben Anzahl von Armen und Beinen zurückkommen, mit der er abgereist ist. Und da ist natürlich Bayern & Österreich allemal gegenüber der Türkei & sämtlichen arabischen Ländern vorzuziehen. Auch die kanarischen Inseln erleben einen gewaltigen Aufschwung (aus meiner persönlichen Sicht: leider, weil man neuerdings schon länger braucht, um einen Sitzplatz im Lieblingsrestaurant zu ergattern).

  17. Frage
    Wurden denn schon Moslems -ob jetzt mit oder ohne Jankerl oder Dirndl- auf irgendwelchen Almen gesichtet? Sind sie dort oben im Verhältnis zu ihrem Bevölkerungsanteil eher über- oder unterrepräsentiert?

    Rügen 2016 war auch jenseits von Prora alles andere als ‚bunt‘, kaum mehr als ein großes KdF-Ferienheim.

    Daß solch eine weiße Tristesse dann auch noch mit einer sehr speziellen, die natürlichen Angst- und Schutzmechanismen zurücknehmenden Form der Entspannung einhergeht, darf man natürlich nicht ganz so laut sagen…

    Zum Ausgleich hernach dann ein paar Tage in Berlin gewesen…

  18. Ausnahmen bestätigen die Regel
    Es ist von interessierter Seite oft genug unbewiesen behauptet worden, es sei gefährlicher im Haushalt, beim Autolenken oder auf der Wies’n zum Opfer zu werden.
    Und trotz dieser achso einleuchtenden, hanebüchenen Vergleiche bleibt die Frage: Wer möchte gerne die Ausnahme der Regel sein? Wo es doch nicht mal mehr einen Staatsakt (Kostengründe? Gleichbehandlungsgrundsatz?) gibt.

  19. Titel eingeben
    Ich muss nochmals fahren, so schön wie Sie es beschreiben

  20. Fazit
    Auf der Alp sind nur die Blumen auf der Wiese bunt.
    Bleiben wir oben.

  21. Liegt vielleicht weniger am Terrorismus
    sondern mehr an Erdogan. Manche Leute wollen sich dieses Maß an Staatswillkür einfach nicht antun:

    https://www.grenzenlosabenteuer.de/neues-abenteuer-2014-2016/na-44-t%C3%BCrkei-zur%C3%BCck-ende-na/

    • Titel eingeben
      Tipp: Unbedingt lesen, und zwar weiter unter. Ab dem Mohnfeld-Foto.

    • Ergänzung
      Ja richtig, ich vergaß, etwa ab der Mitte beginnt die Detailschilderung aus dem türkischen Knast. Das ganze wurde dann auch noch lang und breit diskutiert im Reiseradler-Forum:

      http://www.rad-forum.de/topics/1218691/grenzenlos#Post1218691

    • Titel eingeben
      Irgendwie liest sich das aber auch ein wenig naiv. Spätestens bei der Klage über Spanien zur Franco-Zeit – ja, was dachte er denn??

      Interessant dabei, wie es vielen in diesem Radfahrerforum eigentlich nur darum geht, in den Iran zu kommen. Wäre irgendwie doof, wenn das über Abchasien/Georgien/Armenien oder Aserbaidschan auch nicht mehr ginge.

      Früher sind die Leute fröhlich mit dem Auto über Balkan, Istanbul, Teheran nach Kabul gefahren …

  22. Ex Zeitleser
    Oh, Mann solche Bilder! Bei uns hängen momentan noch Reste des Donaunebels. Gehe wohl jetzt gleich in Richtung Berge.

    Das Gute und Schöne liegt oft so nah. Diesen Winter haben wir mal wieder ein Vogelhaus im Garten, u.a. für meine Kinder, die m.E. mindestens 25 heimische Vogelarten kennen lernen sollten. Hat funktioniert und hat allen Spaß gemacht.

    Ich war die letzten Jahre oft in aktiv den Bergen/Alpen oder in anderen Süddeutschen-Regionen unterwegs, teils auch alleine. Da trifft man überwiegend schon ein ganzen bestimmten „Typ“, oft Gleichgesinnte. Abseits von Mode Destination und Events sichtet man kaum urbane Ökos und Hipster, aber auch wenig Bürger mit Migrationshintergrund, und wenn dann gleiche Wellenlänge und mehrsprachig bzw. Dialektfähig:-)

    • Titel eingeben
      Ich hasse gewisse Dinge und wenn ein „Ex Zeitleser“ in diesem Winter „erstmals wieder ein Vogelhaus aufgestellt hat“ und seine Kinder dann 25 Vogelarten beobachten konnten, gehört dies dazu. Irgendwie bemüh(t)en wir hier immer die Wahrhaftigkeit und nicht den ZEITgeist der Woche. Das sollte so bleiben.

  23. Veränderung
    Lieber Don, das mag ja alles so sein, da bei ihnen. Lange jedoch wird das nicht mehr währen. In 50 Jahren wird auch in diesen Regionen die Bevölkerungsmehrheit von eingewanderten Personen gestellt. Sie kennen sicherlich die Verteilungsraten der unter 5-Jährigen in Offenbach, Wuppertal, Frankfurt oder Stuttgart. Ist ja auch nicht schlimm, aber Trachten werden dann final etwas für’s Museum sein, wenn überhaupt. Diese Veränderung der Zusammensetzung der Bevölkerung wird sich natürlich auch in anderen Lebensbereichen widerspiegeln. Um gut ausgebildetete Einwanderer aus aller Welt (Männer UND Frauen) hat man sich ja nur minimal bemüht und das Denken, dass man in 1-2 Generationen kulturelle Prägungen quasi aufheben kann wird von jeder ernsthaft durchgeführten Forschung widerlegt. Wirtschaftlich, sozial etc. wird Deutschland sich den Herkunftsländern der Einwandernden anpassen und diejenigen, die im Moment noch den Frieden bezahlen, werden dann weggestorben sein. Der radikale Feminismus, dessen Lebenselexier es ist, Hass zwischen den Geschlechtern zu säen hat in den vergangenen 40 Jahren gute Arbeit geleistet, um die Geburtenrate massiv nach unten zu drücken und das Antifamilienministerium führt diese Arbeit erfolgreich fort. Wenn aber die Leute nicht mehr da sind, die den Frieden und den Wohlstand finanzieren, dann wird auch das Geld für Urlaube knapp werden oder dafür, Häuser in Schuss zu halten. Es ist schon witzig, dass eine Partei (die älteste in Deutschland), die einst angetreten ist, um die Armut zu beseitigen nun mit jeder erdenklichen Maßnahme die erneute Verarmung des Landes voran treibt. Wann ging das eigentlich los, dass die fähigen und intelligenten Leute keine Lust mehr auf Politik hatten?

    • Das mit der niedrigen Geburtenrate
      wäre nicht das Schlimmste. Schließlich ist Deutschland dicht besiedelt, ein paar weniger Leute täten dem Land gut. Auch könnte eine geregelte, begrenzte, am Bedarf orientierte Einwanderung nachweislich gut integrierbarer Volksgruppen, z.B. aus Ostasien, dem Problem entgegenwirken, so man es dann als eines ansieht.

      Japan z.B. hat bevölkerungstechnisch eine sehr ähnliche Entwicklung wie Deutschland, mit der Ausnahme, daß es nur wenige Einwanderer gibt, von denen dann auch die totale Anpassung ans System erwartet wird. In Japan droht also ein friedliches „Land der Alten zu werden“, vielleicht mit ein paar sozialen Problemen, aber ohne gesellschaftliche Spaltung. Evtl werden wir in ein paar Jahrzehnten neidvoll auf die Insel blicken.

      Deutschland dagegen wird in 30 Jahren tief gespalten sein, grob unterteilt in alte, besitzende, areligöse, sich bedroht fühlende Ureinwohner sowie deren Nachkommen in geringer Anzahl, und in junge, unzufriedene, traditionsverhaftete, sich benachteiligt fühlende Neubürger. Keine der beiden Volksgruppen wird ein Sozialsystem aufrechterhalten können oder wollen, das diesen Namen verdient. Gesellschaftliche wie soziale Konflikte und gegenseitiger Rückzug sind geradezu unausweichlich, man sieht es ja heute schon am Boom der Privatschulen.

      Südafrika läßt grüßen, die Apartheid wird wohl noch an anderen Stellen, als nur am Urlaubsort sichtbar werden. Infolge werden auch gut ausgebildete, potientielle Migranten aus Asien sich sicher 3x überlegen, ob Australien oder Kanada nicht die bessere Alternative sind. Wenn es ganz Dicke kommt, auch ein Haufen junger Deutscher.

      Schönes Pamphlet zum Thema:
      http://www.tumult-magazine.net/s/TUMULT_Winter2015_16_Sieferle.pdf

    • Das ist vermutlich die Entwicklung, ja. Aber sie wird regional sehr unterschiedlich sein.

    • Urlaub in AT
      Also noch ist nicht aller Tage Abend.
      Wir waren gerade als Familie zu sechst in Östereich zum Schifahren für eine Woche; ein Türkeiurlaub mit VP hätte die Hälfte gekostet.
      Wir machen’s trotzdem, hat sich gelohnt.
      Und wir waren nicht allein….

    • Ja, auch am Tegernsee war heute wieder Stau gen Süden.

    • Danke
      der Erinnerung…

    • "Wann ging das eigentlich los"
      Wann das los ging? – Na ich würde sagen – völlig politisch inkorrekt natürlich – mit Emanzipation
      ging das los.
      Da dies kein digitaler Prozess war/ist, gibt es auch kein genau definierbares Datum.

      Der Niedergang ist analog – bis zum Untergang.
      Dabei erwischt es einige früher, die anderen später. – Am Ende aber alle.

      Der Tegernsee, mit seinen 5qkm Noch-Idylle, ist das gallische Dorf.

    • "Evtl werden wir in ein paar Jahrzehnten neidvoll auf die Insel blicken."
      @MMW

      Sie sollten in dieser(!) Minute damit anfangen.

      Denn, eigentlich sind Sie, so oder so, damit bereits zu spät.

    • All inclusive
      „… das Denken, dass man in 1-2 Generationen kulturelle Prägungen quasi aufheben kann wird von jeder ernsthaft durchgeführten Forschung widerlegt. Wirtschaftlich, sozial etc. wird Deutschland sich den Herkunftsländern der Einwandernden anpassen …“

      Mir scheint, da stimmt etwas nicht – in Deutschland. Die einen passen nicht recht, und die schon länger hier wohnen werden passend gemacht; – wir schaffen das, die Rudimente unserer kulturellen Prägung zu exkludieren und, was uns betrifft, die Forschung zu widerlegen. Nur die Bayern werden Mühe haben, diesem Tempo zu folgen.

    • Veränderung II
      @“MMV“: Die Frage, die sich jeder Politiker und jede Politikerin stellen müsste, wäre doch, wie sich die gesellschaftliche Spaltung verhindern lässt. Mit Hass auf Entwicklungen, die sich aus aktuellen Bewegungen ergeben jedenfalls nicht. Wer Pegida, AfD, oder Trump versucht totzuschreien (was nachweislich und physisch nicht funktioniert) steht doch eigentlich auf der irrelevantesten Ebene friedlicher, zwischenmenschlicher Kommunikation. Wer Gewalt gegen Symptome anwendet, der wird die Ursachen nie moderieren können. Abgesehen davon wäre es ratsam, in Bezug auf die Arbeit des neuen Präsidenten zumindest abzuwarten. Und ja, Japan wird besser dastehen als wir in einigen Jahren, wenn das hier so weiter geht.

      @“Nur mal so sagt“: Die Empanzipation ist ja als solche eine gute Entwicklung. Angepasst an die jeweilige Zeit geht es darum, allen Menschen zumindest auf dem Papier aber auch im Denken zumindest ähnliche oder gleiche Startchancen anbieten zu können. Der radikale Feminismus hat aber kein Interesse an gleichen Startchancen, da für ihn der Start im Sinne einer konstruktiven Bewegung schon als solches schlecht ist. Wie in jeder radikalen Bewegung geht es um Vernichtung und nicht um Schaffung oder Lebensfreude.

      @“Lichtenberg“: Mit einer erhöhten Einwanderung von (gebildeten) Frauen würden wir das wahrscheinlich wirklich schaffen. Allerdings kommen sie nicht und wenn es nur muslimische Frauen wären, würde das auch nicht klappen, da sie nicht die gleichen Rechte wie muslimische Männer haben. Wie Gunnar Heinsohn schon plausibel darlegt führt ein großer Männerüberschuss zu Problemen in Gesellschaften und der berät immerhin die NATO, die nicht unbedingt dafür bekannt ist, dass sie auf der Basis von herbeifantasierten Ideologien Entscheidungen trifft.

      Siehe: http://www.politico.eu/article/europes-man-problem/

      Im schlimmsten Fall müsste man also eventuell davon ausgehen, dass sich irgendjemand der oder die sehr destruktiv denkt diesen ganzen Mist hier ausgedacht hat. Was in den letzten Tagen in Frankreich los war bestätigt diese These sehr stark. Natürlich kann Europa Einwanderung und verschiedene Kulturen verkraften aber eben nur, wenn die europäischen Errungenschaften im Bereich Bildung, Rechte und Selbstverwirklichung (Zukunftsentwicklung und Steuer- und Sozialsystem) auch beibehalten werden. Andernfalls adaptieren wir halt – wie im Ursprungsposting erwähnt – Strukturen, die in Richtung 2. oder 3. Welt gehen werden.

    • @MMW
      Yep, und nicht nur Aussie und Canada – unter den derzeit ca. 50000 Neueinwanderern jaehrlich hier bei uns sind gut 80% oder mehr Asiaten.

      Suedafrika laesst gruessen? Das hat nun weniger mit Apartheid als mit dem Verfall der Gesellschaft dort zu tun. Wer aus RSA nach dem Ende der Apartheid weg konnte, ist auch schon was laenger hier oder in OZ (kenne einige in unserer Gemeinde, nicht mal ausschliesslich Weisse, vom Handwerker zum Akademiker alles dabei). Bis es in D mal soweit kommt mit dem Staatsversagen geht hoffentlich noch einige Zeit ins Land.

      Geregelte, am Bedarf orientierte Einwanderung – ich habe nie kapiert warum das nicht in Betracht gezogen wurde, und warum sich das mit Asyl und Flucht als voruebergehenden Schutzgruenden beissen sollte. Aber vielleicht liegt’s an der mangelnden Anziehungskraft Deutschlands fuer qualifizierte Einwanderer: Sprache, fuer Asiaten und selbst Aussies gewoehnungsbeduertige robuste Umgangsformen, um es mal zurueckhaltend zu formulieren. Ich habe mich mit den Jahren daran gewoehnt, aber anfangs war die Landung in Deutschland nach einem Jahr oder zwei Abwesenheit fuer mich ein echter Kulturschock. Ruecksichtslosigkeit in allen Schattierungen – gut wenn man sich das nicht antun muss.

    • Warum sich das beißt?
      „Geregelte, am Bedarf orientierte Einwanderung – ich habe nie kapiert warum das nicht in Betracht gezogen wurde, und warum sich das mit Asyl und Flucht als voruebergehenden Schutzgruenden beissen sollte.“

      Da ich beruflich wie privat viel mit jungen, asiatischen Einwander(innen) zu tun habe, will ich es Ihnen gerne erklären.

      Selbige schätze das deutsche Sozialsystem und das kostenfreie Studium durchaus, verstehen aber nicht, wenn sie im wesentlichen einzahlen sollen, während andere Migranten im wesentlichen herausnehmen. Sie verstehen nicht, warum bei ihnen genauestens geschaut wird (Sprachkenntnisse, Finanazierung des Studiums,…), was allesamt ihr Problem ist, während sich der deutsche Staat aufwendig um die Integration von Menschen kümmert, die ohne Paß hierherkommen. Sie verstehen auch nicht, warum letztere oft problemlos eine dauerhafte Aufenthaltserlaubnis bekommen, z.T. schon nach 3 Jahren, während es bei ihnen selbst nach erfolgreichem Studium nicht ohne weiteres möglich ist – soviel zum Thema „vorübergehende“ Aufnahme. All dies führt zu einem „Bürger-dritter-Klasse-Gefühl“, soll heißen, nach Einheimischen und Flüchtlichen irgendwo in der Behördenhierarchie ganz hinten an zu stehen.

      Nicht zuletzt kenne ich gleich mehrere junge Damen, die sich nach abendlichem Klubbesuch unangenehmer Annäherungsversuche von Gruppen südländischer Neubürger auf Brautschau erwehren mußten. Kein Vergleich mit Köln, aber dennoch für die Betroffenen ungewohnt. Der Durchschnittsdeutsche bekommt sowas natürlich nicht mit, weil er um diese Zeit friedlich schlummernd im Bette liegt, und so kann er wie Sie das Problem nicht sehen.

      Eine der Studentinnen sagte meiner Frau: “ Ich bin meiner Machoheimat entflohen, weil ich dachte, hier als Frau freier leben zu können. Ich möchte auch mal Familie haben. Nun laden die Deutschen in Massen Leute ein, die viel schlimmer sind, als die Männer bei mir zu Hause. Wenn ich mir vorstelle, daß meine Kinder mal mir deren Kindern in die Schule gehen…“ Tja, das ist politisch nicht korrekt, aber so redet mal nunmal, wenn man keine Nazi-Vergangenheit und einen kritischen Blick auf die auf das Land hat, in dem man zu leben gedenkt.

      Zusammengefaßt: Deutschland muß gut situierten, gebildeten Einwanderen auch was bieten. sonst gehen die einfach woanders hin. Die können es sich nämlich aussuchen und werden überall mit Kußhand genommen.

    • Nachtrag aus der Praxis - ein bißchen böse aber leider wahr
      https://www.youtube.com/watch?v=QaMYNPX8Zqc#t=26m45

  24. Lieber Don,
    um es auf den Punkt zu bringen: wir dürfen da leben, wo andere Urlaub machen!!!!
    (-:

  25. Tyrkische Sümboligk
    Vielleicht kann einer der hier versammelten Honoratioren und Kapazitäten mir mal folgende Frage beantworten (zunächst einleitend ein Zitat aus dem deutschen Flaggenlexikon):

    Zitat: Die türkische Mythologie bringt Halbmond und Stern gerne in Zusammenhang mit dem Islam und verweist auf den religiösen Auftrag des Osmanischen Reiches, oder man bezieht sich auch sehr gerne auf den Staatsgründer Osman I. (1259–1326), dem der Halbmond in einem Traum von fruchtbaren und zu unterwerfenden Ländern erschienen sei, oder es wird auf Sultan Murad II. verwiesen der nach der Schlacht auf dem Amselfeld (Kosovo) im Jahre 1448 das Spiegelbild des Mondes in einem See aus dem Blut der getöteten Christen gesehen hat. Zitat Ende

    Folgerichtig heisst das türkische Rote Kreuz „Roter Halbmond“.

    Meine Frage: das, was da auf der Flagge gezeigt wird, ist überhaupt kein Halbmond. Das ist eine „Mondsichel“. Woher kommt das? Kann man bei den Muselmanen „Halbe“ und „Viertel“ nicht unterscheiden, oder ist das die osmanische Tendenz, zu übertreiben, und Sultan Murad II. hatte nicht ins Blut getöteter Christen, sondern nur zu tief in eine Halbe (oder vielleicht „ein Viertel“) Amselfelder Rotwein geschaut?

    https://is.gd/yrHkcO

  26. Urlaub
    Staycation läuft.

    Mal im Ernst: Wenn man schon fast überall war, merkt man erst, wie schön es zuhause ist. Keine in der Wüste vom Wind herumgetriebenen schwarzen Mülltüten (Marokko, sind inzwischen glaube ich dort verboten worden), keine leeren Lokale mit hungernden Kellnern darin (Türkei während des Ramadan), keine bröckelnden Ruinen, die man sich genauer und bequemer auf ARTE anschauen kann. Safaris dito. Sonne macht Hautkrebs. Keine Städte, die nur noch existieren, weil sie von Touristen überrannt werden, und wo man kein Foto machen kann ohne andere Besucher im Bild (Italien, Griechenland, Spanien, China). Steinerne Outdoormuseen sozusagen.
    Und sogar in Bayern, habe ich gehört, soll man jetzt vegetarisch essen können (das war vor ein paar Jahren auch noch anders).

    • Bin Veggie...
      …in Bayern seit mehr als 20 Jahren.

      Nie ein Problem gewesen. Kloß mit Soß gibt’s bei uns in Nordbayern allemal und überall. Veganer lassen die Soß`eben weg ;-)

    • Zitat
      Welcher berühmte Bayer sagte dereinst: „Bei uns sind schon die Kühe Vegetarier, das reicht“?

    • "Veganer lassen die Soß`eben weg ;-)"
      Knallharte Veganer lassen nicht nur die Soß‘ eben weg, die essen nur den Teller.

    • Auch diesen Witz hat die Realität schon eingeholt.
      Für Fruktaner (so heißt die nächste Eskalationsstufe wohl) gehen Klöße tatsächlich nicht. Denn das sind Kartoffeln, bei deren Ernte die Pflanze getötet wird.

    • @nur mal so
      Und wie ich kürzlich erfahren habe, trinken Veganer auch kein Leitungswasser mehr, da es aus einem Hahn kommt.

  27. Urlaubsplanung
    Es wird immer schwieriger, das wohin. Früher, mit Familie, war Urlaubsplanung natürlich an den Geldbeutel gebunden. Ist das Reisen während der Ferienzeit doch dank Familienfreundlichkeit am teuersten.

    Trotzdem stand für mich immer die Feiheit mich frei, ungezwungen und ohne Einschränkungen sicher bewegen zu können an erster Stelle. Das haben arabische Länder noch nie ermöglicht, schon gar nicht für Frauen. Ich hasse abgeschlossene All-Inklusiv-Festungs-Veranstaltungen für die schönste Zeit des Jahres.

    Somit muss man entweder immer weiter fliegen oder in heimische oder nachbarschaftliche Gefilde Bayerns, Österreichs, der Schweiz und Dunkeldeutschland fliehen.

    Aber nachdem wir Jahrzehnte lang eines der sichersten Länder der Welt waren, gibt es auch für Deutschland nunmehr Reisewarnungen.

    Die deutsche Bundesregierung wird für die Türkei keine Reisewarnungen aussprechen. Ich denke da an den Überfall in Tunesien. Die Briten haben ihre Bürger sofort zurück geholt. Deutschland. ….

    Wenn Erdogan wünscht, dass der Tourismus, Urlauber aus Deutschland, nicht einknicken darf, werden die Medien alles tun, um das zu unterstützen. Ansonsten, wenn der störrische, heimatverbunde Bürger sich streubt, werden wohl wieder Gelder fließen.

    Zur Überlegung der in den Bergen in Trachten wandernden jungen Neubürger, oder schon länger hier lebenden islamischen Migranten, fällt mir nur ein, dass ich bei keinem Besuch im Theater, Varieté, Oper, Museum oder einer anderen kulturellen Veranstaltung deren Interesse an Teilhabe feststellen konnte.

    Allen im Forum noch einen schönen Sonntag.

    • Titel eingeben
      Auch, wenn man in Restaurants Essen geht… da hab‘ ich – z.B. hier in Berlin – noch nie meine türkischen Mitbürger an Nebentischen gesehen.
      Die sind offenbar sparsamer oder wollen schlicht unter sich bleiben.

    • Ihrer Beobachtung,
      daß Sie bei keiner kulturellen Veranstaltung Interesse an Teilhabe islamischer Migranten feststellen konnten, möchte ich ein Erlebnis hinzufügen.

      Neulich im Leipziger Gewandhaus war das Desinteresse eines offenbar von einer wohlmeinenden jungen Deutschen ins Konzert eingeladenen Migranten zu sehen, der permanent mit seinem Handy spielte, völlig ungeniert Desinteresse, Geringschätzung und Gelangweiltsein zeigte. Da ist mir die komplette Abwesenheit doch lieber.

    • Titel eingeben
      Hallo km,

      Na, das kann man doch bald gar nicht mehr verstehen, wo doch in Schulen und Kindergärten und an den Unis das Essen schon auf Halal umgestellt ist, Schweinefleisch verboten wird und in den Supermärkten das Sortiment auch schon bereits umgestellt wurde. Da muss es doch deutsche Restaurants geben, die sich um diese Gäste bemühen. Wenn nicht, so sollte das aber unbedingt schnellstens geändert werden.

      Liebe M.A. Tilde,

      Das werden sie glaube nicht erleben, dass die junge neue Bevölkerung das Handy aus der Hand legt. Vielmehr hat man das Gefühl, dass Teil ist am Ohr angewachsen. Die erscheinen immer wie fremdgesteuert. Ich wollt schon mal fragen, was die so für Handyverträge haben.

      Und Handy im Gewandhaus das geht schon mal gar nicht. Ich wette aus lauter Angst als fremdenfeindlich beschimpft zu werden hat sich der Ordnungsdienst nicht getraut den jungen Mann darauf hinzuweisen, das Handy auszumachen.

      Ich stimme ihnen zu, dann ist es doch besser wir ersparen ihnen solch langweilige Unterhaltung.

    • Aus dem dunklen Osten
      @nur ein leser, es ist schon lange nicht mehr dunkel im Osten. Viele schöne Urlaubsregionen mit (mittlerweile) sehr freundlichen, aufgeschlossenen Menschen, die läßt man sie gewähren, sehr herzlich sein können. Es ist auch hier angekommen, dass auf dieser Grundlage ein Auskommen zu erreichen ist, und Tradition ist ebenfalls kein Fremdwort. Ich wünsche Ihnen und allen Lesern einen schönen Abend.

    • @ nur ein Leser
      Ihre Beobachtung, wonach unsere islamische Neubürger kein Interesse an kultureller Teilhabe erkennen lassen, kann ich bestätigen. Das kann allerdings auch daran liegen, dass bei uns eine öffentliche Steinigung (noch) nicht als kulturelle Veranstaltung gilt.

    • Titel eingeben
      Hallo Irreversible,

      Aber das weiß ich doch. Aber ich finde es immer so schön, wenn in den Medien (siehe oben auch unser Don) die neuen Bundesländer so bezeichnet werden. Meistens von den Menschen, die noch nie hier waren. Aber geprägt wurde der Ausdruck wohl durch Politik und Medien zur Stimmungsmache. Mittlerweile übernimmt man halt die neuen Ausdrücke, wie z.b.Pack oder die, die schon länger hier leben, … usw.

  28. Gute Frage
    …was passiert, wenn der Nafri oder Muslim in den Bergen oder am dt. Strand auftaucht. An Berliner Badeseen kann man das schon schön beobachten wie das aussieht, wenn Horden von Flüchtlingen, mit schwulen Pärchen, weissen Frauen mit braunen Kindern (selten mit dazugehörigen Männern) und den Resten der autochthonen Bevölkerung Platz nehmen.
    Ich könnte mir vorstellen das einige Refugee Welcomer, diese schon aus reiner Boshaftigkeit in entlegenste Plätze oder auch Familien einführen.
    Der Rückzug wird eher weitergehen…

  29. Der Terror gehört
    zu Deutschland. Über wenig habe ich mich je so sehr geärgert wie diese Äußerung des Bundesinnenministerdarstellers. OK, er sagte, das wir mit dem Terror leben müssen. Was für ein Abgrund an Arbeitsverweigerung.

    Danke für diesen elegant geschwungenen Bogen vom hanebüchenen Unsinn aus Regierungsdarstellermünden und Journalistoiden-Federn hin zum schönen Urlaub.

  30. Schweinezyklus
    Ok, der Urlauber-Schweinezyklus läuft mal wieder gegen die Türkei (nicht zum ersten Mal), da sollte man nicht zuviel reininterpretieren. Politik interessiert den deutschen Standardnormalurlauber traditionell eher weniger, sondern vielmehr die Sicherheit, die auch gerne unter diktatorischen Bedingungen akzeptiert wird.

    Wie heißt es so schön: Der deutsche Mann mißtraut allem Fremden, es sei denn, es läßt sich trinken. Ich ergänze dann immer in Gedanken: …oder ficken.

    In diesem Sinne.

  31. Titel eingeben
    Der Deutsche als Romantiker –
    mal eine neue Definition, lustig; wenn dieser Umstand – Autobombenwerfer -Nietzsche schon begegnet wäre, ob er das ausgehalten hätte –
    P.S. ich lese gerne Ihren Blog
    mit freundlichen Grüßen
    I. Kassel-Hannen

    • Titel eingeben
      N. wäre keineswgs dumm genug um die offensichtlichen Parallelen zu den Kasperles die im 71er Krieg rund um ihn herum krepierten nicht zu sehen.

  32. Wenn
    es zur Sezession kommt, hat man dann als Deutscher (also als Deutscher) einen Anspruch auf Einbürgerung in Bayern? Oder wenigstens auf Asyl?

    • Mia wean des restriktiv haundhobn.
      Mia woin si koa linkes Gschwea , des daun bei uns an auf bunt und ,,Multi-irgndwos“ mocht.
      Mia schaugn si GENAU au, wea do wia kumd.

    • Versuch einer Sprachwissenschaft
      Werter Herr Most,
      Ich lese Ihre Kommentare zu Don Alphonsos Blog sehr gern!
      Nur wenn Sie mit bayerischen Idiomen um sich werfen, werde ich jedes Mal stutzig:
      Das, was Sie als Bayerisch verkaufen, hört sich in den Ohren (und in diesem Fall: den Augen) eines waschechten, Adlerflaum und Hirschlederne tragenden Oberbayern sehr stark nach Salzburgerisch wenn nicht gar Oberösterreich an!
      (Das „daun“ zum Beispiel ist typisch für die Seenregion westlich von Salzburg)

    • Titel eingeben
      Wir nehmen jeden, der genug Geld hat. Aber mein Lieblingsprophet Mühlhiasl, dessen Prophezeiungen noch immer eingetroffen sind, sagt auch unverhohlen in seinen weltbekannten Schriften: „Mit dem eisernen Besen wird man das Bayernland auskehren. Schleichts Eich, so wird der Ruf zunächst auf den Dörfern, später in den Städten erhallen. Mit den eisernen Rössern [er meinte die Traktoren, so Stand der Forschung] wird man sie hinaussprengen…und wer Brot oder Gold hat, wird es wegwerfen, um schneller rennen zu können…“. [usw]

      Derzeit würde ich als Jardinier keine Einbürgerung ernsthaft in Betracht ziehen.

    • Da muss man niemanden vertreiben, wer nicht nach Afghanistan will oder sich eine dortige Herkunft angedichtet hat, weil er aus Pakistan kommt, geht nach NRW und bleibt.

  33. Südtirol, Österreich und die schöne Schweiz ....
    …. sind die verbliebenen Rückzugsgebiete. Das schöne an CH ist, dass die dort oft mit 6.3 Liter Schriftzug (nicht Verbrauch) Autos 80 oder 120 km/h fahren (und zwar alle in nagelneu), so dass es sich für osmanisch-, libanesisch-, albanisch-, oder sonstwie balkanstämmige Ruhrpottprols nicht lohnt, dort mit einer abgeranzten 16te Hand-Karre auf dicke Hose machen zu wollen.
    .
    Mithin bleiben sie weg – zum Glück.

    • es sind schon ganz Andere an ihrer Arroganz zugrunde gegangen...
      Im Norden fahren nur noch „Südländer“ solche überdimensionierten Autos. Und zwar nagelneu… Scheinbar wird sich die Leasingrate geteilt. Das Pferd hat bei den Söhnen der Wüste immer schon eine besondere Rolle gespielt…

    • No5 - Söhne der Wüste oder wüste Söhne ...
      … das ist die Frage, der sich auf Seite 1 bezüglich integrationsunfähigen Tschetschenen-Rabauken auch der politische Teil dieser Zeitung widmet.
      .
      Zur Leasingrate: Divide et impera gilt zumindest für den im Drift mehrfach umzirkelten Kreisverkehr.

  34. Eine Schande
    dass ich heute auf keinem Berg bin.
    Kinder, Verpflichtungen….

    Schöner Artikel, schöne Fotos.
    Nachdem ich doch etwas in der Welt herumgereist bin, lerne ich als Lokalpatriot die Heimat wieder schätzen. Das Meer fehlt halt, aber als Italophiler mache ich mich gern im südlichen Ausland breit, sobald das Wasser warm genug ist.

    So sicher ist es hier in den Bergen auch nicht mehr.
    http://www.sueddeutsche.de/muenchen/wolfratshausen/vorkarwendel-gipfelkreuz-am-schafreuter-erneut-umgesaegt-1.3237533?reduced=true

    Die Radtouren vom Don nötigen mir noch größeren Respekt als seine Blogs ab, vor allem, da er figürlich keine Bergziege ist.

  35. Eigentlich irrational
    Bedenkt man, dass mit der sinkenden Zahl mitteleuropäischer Touristen die Gefahr, unter vielen Muslimen zum Opfer eines Terroranschlags zu werden, eigentlich proportional zu ersterer fallen müsste. Am ehesten wird der Terror dort aktiv, wo es viele zu treffen gibt, deren Angehörige noch abendländisch wählen und damit das machen können, was die Terroristen sich wünschen.

    Nun gut: Die Angst, in Länder wie die Türkei zu reisen, dürfte sich weniger aus der Terrorgefahr als solcher als aus der Entwicklung z. B. der Türkei zu einer Diktatur und der Tatsache ergeben, dass sie nicht eben für Gleichberechtigung der Geschlechter bekannt sind. Was sich in Deutschland schamhaft hinter verschlossene Türen zurückzieht und zwischen Konferenzzimmern herumzwitschert, findet sich dort eben noch weitaus aggressiver und kompromissloser, daran ist nicht zu rütteln. Interessant, lieber Don, wäre in diesem Zusammenhang allerdings die Frage, ob auch Berlin, Köln oder die Bahnstrecke nach Würzburg weniger Übernachtungen verzeichnen; derlei wäre mir eher aus Dresden bekannt, wenn auch die Ursachen nicht immer so klar sind.

    Na ja, freuen wir uns doch: Über den Wolken sieht man noch frei, Leute, die Geld gebrauchen können, gibt es überall, und deutsche Anhänger Erdogans machen ohnehin gewohnheitsmäßig in der Türkei Urlaub. Da haben doch alle, was sie möchten.

  36. Hiesige Erholungsorte
    .. Besuchen Sie im Sommer mal die deutschen Nordeeinseln. Da gibt es kaum Multikulti oder zu Integrierende. Man fühlt sich daher dort wohl, weil unter Seinesgleichen.
    Ich empfinde die vielzahlige Anwesenheit von schwarzhaarigen Männern aus anderen Kultirkreisen jedenfalls als Stress. Kommen dann noch ein Voll-Bart u. andere klare äußere Bekennntnisse dazu, bin ich Feind seiner Ideologie und zu viele seiner Denkgenossen Feind unserer hiesigen Toleranz und Lebensweise.
    Wer lesen kann und will, liest es täglich: Angriffe gegen Rettungskräfte, Messerstechereien, Eifersuchtstaten usw. Der Medienmainstream (aktive Lückenpresse) trägt seinen Teil dazu bei, die Menge hier dumm zu halten und sich dafür lieber mit Themen zu beschäftigen, die fast 70 Jahre und mehrere Generationen vorbei sind.

  37. All inclusive oder die schöne neue Welt
    Ich habe nie verstanden, wie man in der Türkei Urlaub machen kann. Urlaub unter einem Regime, das mir nie so demokratisch erschien, wie es sich nach außen hin gab und das nun seine Maske fallen lässt, dem ich meine Devisen nicht bringen wollte.
    Aber ich kenne reichlich Leute, die sich ihren all inclusive Urlaub in der Türkei von mir nicht vermiesen ließen und alljährlich mindestens einmal dorthin flogen. In die Sonne, ans Meer, volle Fressbuffets, Basare voller Fakeware und schwärmten. Ich hab’s nicht verstanden, so wie ich auch nie einen all inclusive Urlaub machte, für mich eine seltsame Idee, aber die Masse ist wie eine Schafherde.

    Heute ist es überall bunt bzw. es wird immer dunkler, wenn ich dem polnischen Bekannten folge, der erklärt, in Duisburg wären fast nur noch Schwarze auf der Straße, die anderen würden gar nicht mehr auffallen oder hätten sich etwas zurückgezogen.

    Gestern wollte die Kanzlerin in München die Welt ein bisschen besser machen und ich fragte mich beim Lesen dieser Meldung, ja warum fängt sie damit nicht bei uns an.

    Die täglichen Übergriffe derjenigen, die noch nicht so lange hier sind, die sich nicht in der großen Presse finden, sondern nur in Polizeiberichten oder regionalen Blättern, die Plünderung unseres Sozialsystems, die schon seit Jahren gerade von länger hier lebenden Türken sehr ausgeklügelt vor sich geht und von etlichen Neubürgern nun ebenso betrieben wird. Glaube ich Ulfkotte und warum sollte ich es anhand der Fakten, die er darlegt nicht, treiben wir geradewegs dank dieses Aufwands an Sozialleistungen in den Abgrund. Rechnete nicht auch ein Raffelhüschen mit ca. 40-50 Milliarden pro Jahr an Aufwand für die Migranten, aber das ist bei uns kein Thema, darüber wird nicht gesprochen, so wenig wie man besser nicht darüber spricht, wo man bei der Wahl evtl. sein Kreuz zu machen gedenkt.

    Und nun Erdogan, der all den Deutschen den liebgewordenen Antalya-Urlaub vermiest, die sich nun stillschweigend andere Ziele suchen und das Wort Türkei gar nicht mehr in den Mund nehmen.

    Wir beschränken unsere Freiheit und lassen sie beschränken. Ohne ein Wort des Widerstands, ohne aufzumucken und wenn gemurrt wird, nur im engeren Bekanntenkreis. Es passiert schon mal, dass ein Fremder dazu kommt und schimpft und sich damit als Gleichgesinnter outet. Kaum einem gefällt die Entwicklung und Veränderung, die das Land durchmacht und alle haben Angst, womöglich einem Maas in die Hände zu fallen, der bei sogenanntem hate speech mit hohen Strafen droht. Wir leben in Zeiten, die ich vor 20 Jahren noch nicht für möglich hielt, die es aber schon einmal gab, ich kenne sie aus Erzählungen der Eltern u.a..

    Wenn die Kanzlerin das unter Welt verbessern versteht, bei uns scheint sie alles völlig in Ordnung zu finden, sollten wir umso wachsamer sein.
    Der Aufruf zur Vorratsanlegung, die Überwachung überall, die auch noch viele Deutsche gutheißen und noch mehr Videokameras fordern, nicht mehr überall über alles sprechen, also auf gut Deutsch das Maul halten, sich ducken und nicht klagen, sich beschränken und sei es vorerst in der Wahl des Urlaubsziels, wenn das die schöne neue Welt sein soll, dann leben wir schon in Zeiten, die wir nicht einfach so hinnehmen sollten. Wir haben zwar in diesem Jahr eine Wahl, aber haben wir eine Wahl zum Besseren?

    • Leider kaum, Frau Simon, ...
      … Last Exit FDP – wenn auch nicht besser, doch etwas komplizierter wird’s werden.

    • ???
      „Urlaub unter einem Regime, das mir nie so demokratisch erschien, wie es sich nach außen hin gab….“

      Sie finden also Regime die eine Wahl zwischen Hilary und Trump oder zwischen Merkel und Gabriel an bieten demokratisch?
      (Aber ich gebe gerne zu, ich war seit den späten 70ern auch nie mehr in der Türkei. Man konnt für ein paar D.Mark eine 14tägige Schiffsreise die Küste entlang von Istambul bis nach Iskenderun und zurück machen. Nachts Unterwegs, tags im nächsten Hafen…)

  38. Joa Recht soa, Don!
    Des hoad aommal gsoagd sei miassn!!

  39. Wanderungen
    Sehr richtig, gestern gerade mit Frau und Kind erstmalig im Leben Südtirol gebucht, bin gespannt.
    Was (auch Sie) nicht schreiben (dürfen), daher schreibe ich es, viele Frauen – und in deren Kielwasser deren Anhang – meiden mittlerweile muslimische Reiseziele grundsätzlich, wegen der nunja, männlichen Offenheit, zugespitzt gesehen in Köln. Nur der Terror/Putsch alleine ist es nicht, wie immer geschrieben.
    Sehr schön ist übrigens auch Israel, aber dank schwachem Euro nur was für die Besserverdiener.

    • Titel eingeben
      Wir fuhren zehn Jahre lang jedes Jahr für zwei Wochen nach Südtirol (alto adige) und schön war’s. Sehr schön.
      Jetzt leider nicht mehr: das Geld wird knapp.

  40. Google Autocomplete
    Lieber Don,
    mir fällt es schwer, zu glauben, ein hochintelligenter Journalist wie Sie benutzt den Algorithmus eines kommerziell ausgerichteten Unternehmens als Beleg für eine Behauptung. Sie kaufen auch immer alles, was Amazon Ihnen vorschlägt? Mehr Fakten, weniger BS, bitte.

  41. Titel eingeben
    „Es gibt verschiedene Kulturen, aber nur eine Zivilisation: Die europäische.“
    – Martin Schulz –

    Grüße vom so herrlich unzivilisierten Kaui! (das auch ohne Billigflug erreichbar ist)

    • Knapp daneben ist auch vorbei
      Da hat der Schulz zweifelsfrei unrecht, weil die asiatische Zivilisation sehr bedeutend ist. Und Porzellan aus der Ming-Dynastie ist entsprechend teurer als aus europäischen Häusern.

      Abgesehen davon muss man das nach Ländern säuberlich trennen, aber das will der Schulz nicht. Er ist nicht der erste, der von der Etsch bis an die Memel denkt und darüber hinaus. Ich finde das äußerst peinlich, und viele Engländer, Franzosen, Niederländer, Ungarn, Österreicher und Tschechen ebfs. Hätte man die Hybris der heutigen EU damals in einem Brennglas gesehen, hätte man das Konstrukt vermieden.
      Gotik: Hauptsächlich Frankreich und England, ein bisschen D
      Romanik: Hauptsächlich Frankreich, ein wenig D
      Renaissance: Hauptsächlich Italien, etwas F und GB
      Barock: vor allem D
      Römer: Vor allem Frankreich, Spanien und Italien, ein wenig GB und D
      Kelten: Frankreich, England, Irland.

      Warum sind wir immer alle am Reisen?
      Und was genau will Schulz? Will er das alles haben? Oder will er, dass wir unser Rechtssystem über alles lieben? Das, wo jeder fein rauskommt, außer, er hätte sein Knöllchen nicht bezahlt.

    • Korrektur
      Sehe oben bei Don gerade, dass das Zitat ursprünglich von Atatürk ist. Offenbar war es auf Europa ausgerichtet, wird aber Asien dennoch nicht gerecht.

      Hat Schulz das kopiert oder ist das fake?

    • @Oberländer: "Knapp daneben... ."
      Bei allem Respekt, Herr Oberländer, aber ganz so einfach ist die Sache nicht!
      Sie erhalten meine ungeteilte Zustimmung, dass es heutzutage vielleicht nicht mehr angebracht ist, sich, in europäischer Gemütlichkeit gefasst, sprachlich als einzige Zivilisation zu inthronieren.

      Diese Zeiten sind längst vorüber, Ihr Gegenbeispiel mit der asiatischen Zivilisation unterstütze ich ohne Vorbehalte, es gibt keine länger andauernde Zivilisation auf diesem Planeten wie die Chinesische.

      Allerdings sind auch Korea und Japan echte Zivilisationsgaranten, selbst Nordkorea hat eine eine bewundernswerte Militärzivilisation, wenn man so etwas gerne zu schätzen weis. Dort wird immerhin noch der preußische Stechschritt exerziert, denn man im Lande seiner Herkunft schon längst vergessen hat. Auch wenn mir Säbelrasseln grundsätzlich nicht gefällt und Nordkorea mir aufgrund seiner politischen Einseitigkeit mißfällt, so befindet sich unter dem abblätternden Lack der Diktatur doch eine ebenfalls jahrtausendealte Zivilisation.

      Schaut man auf die Leistungen der europäischen Zivilisation, so möchte man eher im Boden versinken, als diese noch besonders hervorzuheben. Sollte es einmal zu einer apokalyptischen Umweltkatastrophe globalen Ausmaßes kommen, so werden nachfolgende extraterristische Wissenschaftler deren Ausgangspunkt und Ursachen hauptsächlich in Europa finden.
      Der Raubtierkapitalismus wurde in Manchaster geboren, die Bestie verbreitete sich über Europa in die „neue“ Welt und die angeschlossenen Kolonialreiche überall auf der Welt.
      Zivilisiert ist etwas anderes!

      Allerdings muss ich Ihrer kleinen Aufzählung an historischen Zeitphasen auf das energischste widersprechen! So geht es gar nicht!

      Ihrer Einschätzung zu den Kelten mag ich aufgrund mangelnden Wissens meinerseits nicht widersprechen, fände es aber nett, wenn Sie wenigstens die Germanen erwähnt hätten, ist irgendwie naheliegend, finde ich. (Sie merken schon, Sie haben Ihr „historisches“ Pferd gewissermaßen von hinten herum aufgezäumt!)

      Die Römer (und auch die Griechen) waren einflußreicher als Sie es darstellen! Große Teile Nordafrikas und auch der vordere und mittlere Orient waren ebenfalls unter griechischer, bzw. römischer Herrschaft.

      Romanik finden Sie nicht nur in Frankreich! Selbstverständlich wurde die Romanik in Italien „erfunden“, bzw. stlilistisch so hervorragend entwickelt, dass an wichtigen romanischen deutschen Sakralbauten häufig der Einfluss lombardischer (italienischer) Bildhauer klar festzustellen ist. Die Zahl der romanischen Kirchen in Deutschland ist Legion. Man nehme nur die sog. „Kaiserdome“, die alle romanisch sind, das Rhein-Maas-Gebiet ist als romanische Kunstlandschaft weltberühmt und dürfte mit seinen vielen hundert noch erhaltenen romanischen Kirchen und Kapellen die französischen Romanikschätze bei weitem übertreffen.
      Auch in anderen Teilen Deutschlands ist die Romanik noch sehr verbreitet. Es gibt viele kleine Dorfkirchen, die eindeutig noch aus romanischer Zeit stammen. Das zieht sich über Polen und den gesamten ehem. Ostblock, bis nach Griechenland, in die Einflusssphären der griechischen- und russisch-orthodoxen Kirchen. Glauben Sie mir, ich weis, wovon ich schreibe.

      Gotik. Scheinbar ein französisches Phänomen, aber auch nur auf den ersten Blick! In Frankreich gibt es zweifelsohne die baugeschichtlich größten und ausgedehntesten Kathedralen, wie auch in England.
      Aber gerade Deutschland hat eine beispiellose „Sondergotik“ aufzuweisen.
      Deutsche, gotische Hallenkirchen sind nicht so selten, wie Sie denken, gotische Bauten sind in Deutschland trotz vergangener kulturbarbarischer Kriege immer noch in großer Zahl vorhanden, werden jedoch nicht mit dem imperialen Kathedralanspruch der vorbildlichen französischen Bauten verbunden.
      Die sog. „Backsteingotik“ etablierte sich im gesamten Ostseeraum und südlich davon. Die Gotik zieht sich wiederrum auch über Polen in die Länder des ehem. Ostblockes. Prag u.s.w. Auch die Benelux-Staaten sollte man bei Gotik-Betrachtungen (Tuchhallen, Rathäuser, Kirchen) nicht vergessen!

      Renaissance. Vorwiegend Italien. Stimmt auch nur so halb. In Deutschland wegen des zweiten Weltkriegs fast vernichtet, aber in Prag, und anderen osteuropäischen Städten (wiederrum Polen) deutlich und schön restauriert sichtbar. Auch in den Benelux-Staaten, hier in Deutschland muss man ein bißchen suchen, aber welche mittelalterlich-bedeutsame Stadt würde ihre Renaissance-Denkmäler nicht mit Freude zur Tourismus-Werbung verwenden? Schon mal was von „schönen Brunnen“ gehört? Fast alle Rathäuser größerer deutscher Städte waren mal Renaissance-Bauten.

      Barock. Natürlich vor allem Italien! Mit starkem Einfluss auf Süddeutschland, vor allem Bayern, aber auch sonst überall zu finden. Natürlich auch in großer Menge in Frankreich und gerade auch in Spanien. Erst Recht in Osteuropa. Z.B. ist die Stadt Prag eine Ansammlung von barocker Architektur und Kirchen.

      Ich wünsche Ihnen noch viel Vergnügen auf kunsthistorischen Exkursionen durch das alte Europa, und auch durch die ehem. Ostblockstaaten.

    • @Knut Gnadenbrotler
      Meine Zustimmung.

      Was die Renaissance betrifft, da gibt es schon noch einige schöne Renaissanceschlösser. An Ruinen derselben ist auch kein Mangel …

  42. Google, Türkei, Bayern und der Rest der Welt
    Sollte nicht jemand der „Über Gott und die WWWelt“ (WWW, wie herrlich anachronistisch) blogt nicht so ein paar basic facts über Googles auto suggest kennen?

    Wenn ich in meinem Browser „türkei touristik österreich“ eingebe, bekomme ich keinen einzigen Suchvorschlag. Das liegt nicht daran dass böse Mächte mich zensieren, sondern daran dass ich bisher nicht nach diesen Begriffen gesucht habe.
    Die Vorschläge der Googlesuche richten sich nicht nur nach dem, was andere suchen, sondern auch nach der Suchhistorie des benutzten Browsers. Es ist also kein Wunder, dass ein Angsthase, der intensiv nach Reisewarnungen und Urlaubsangeboten googelt auch bevorzugt ähnliche Begriffskonstellationen vorgeschlagen bekommt.
    Die Volksstimmung per Google auto suggest zu ermitteln, darauf muss man erstmal kommen, aber ich habe halt oft Schwierigkeiten, die verschraubte Argumentation des Don zu verstehen.

    P.S. zum Thema Buntheit
    Ist es nicht so, das gerade die Alpenregion ein bevorzugtes Reiseziel für Vermögende aus Nahost ist? Es soll so gar, oh Schreck!, arabisch sprachiges Hotelpersonal geben. Vielleicht sollte der national bewusste Deutsche sich das Reiseziel Süddeutschland doch noch mal überlegen. Man sollte auch bedenken das die ganze Tourismusindustrie nur funktioniert, wenn Menschen aus Osteuropa, vom Balkan und aus Afrika die Drecksarbeit machen.
    Als letzer Ausweg bleiben ja noch Brandenburg oder die Mecklenburger Seenplatte, dort begegnet man höchstens polnischen Wölfen.

    • Nicht nur das zählt bei Google, was man selbst je gesucht hatte ...
      Nie im Leben nach Türkei T gesucht, bekam ich heute vorgeschlagen:
      – türkei todesstrafe
      – türkei tourismus
      – türkei terror
      (Auch nur nach dem Wort „Türkei“ suchte ich bei Google nie, wozu auch.)

    • @Zockerjoe
      Ach so, jetzt ist es für Sie wohl auch noch daneben, wenn die Ungarn oder Slowaken, nur mal um zwei Nationen zu nennen, im Winter in Österreich mal 1000 Euro netto im Monat dazu verdienen können, weil es halt in deren Heimat nicht so viele Touristen gibt?
      Personen wie Sie kann man mit nichts zufrieden stellen.
      Ist auch wirklich schlimm, dass nicht alle Familien im Fünfsternehaus logieren können, ohne das jemand „Drecksarbeit macht“.

    • @Moritzburger
      Da haben Sie mich völlig falsch verstanden. Im Gegensatz zum Autor und den meisten Kommentatoren habe ich überhaupt kein Problem mit Flüchtigen, Asylbewerbern, Einwanderer, whatever.
      Ich wollte nur darauf Hinweisen, das die besonders deutsche Fantasiewelt des Don nur funktioniert, wenn nichtdeutsche die harte Arbeit machen.

    • Ich wuede heute von Deutschen bedient, die für jeden Gast harte Arbeit machen. Und für harte Arbeit gibt es auch hartes Geld, bei uns zumindest.

    • Google-Vervollständigung
      Auch hier, mit einem Google kaum durch Suchanfragen bekannten Browser, kommt bei „türkei touristik österreich“ garnichts. Zwei andere Varianten siehe in den zum Ankneisten verlinkten Bildern.

      Merke: Die Google-Suche ist integraler Bestandteil der Filterblase.

      http://666kb.com/i/dguudzgvxt57npyww.gif
      http://666kb.com/i/dguuda2u2mwew1z40.gif

    • Komischerweise suche ich aber nicht nach Autobomben oder Reisewarnungen.

  43. Moonraker – Streng geheim
    Kaum einmal abgebissen … und die StPD liegt bei 107 % … während der werte Don mit Doppelspass im bayerischen Oberland und Tirol der »Reise nach Jerusalem« frönt (Ein-Staaten Lösung – Zwei-Staaten Lösung) … haben Ihre zwar scheuen dennoch regen barocken Hausgeister in Lederhosen die Kronleuchter schon entkugelt …

    … diese sind nun bereit für die blau-weißen Rauten-Luftschlangen (Wimpelketten hat vielleicht Ihr bevorzugter Friseur) um im Nirwana von Narrwalla höchstes Glück zu treffen … die bereitliegende Garderobe (Ihr Foto) und der erst kürzlich erworbene Sir-Hugo-Drax-Lodengedächtnismantel werden Ihnen (falls Daniel I. und Lisa I. den Zutritt verwehren) auf jeder Bettelhochzeit zu Ehren gereichen.
    Das Ungemach bei einer »U-Bahn-Rangelei« ein Bein zu verlieren dürfte dabei gering sein.

    P.S.: Integration, Inklusion, Interkulturell
    »Verbittert und erschöpft« – Bayerische Schulleitungen schreiben Brandbrief an Seehofer: http://www.bllv.de/index.php?id=12743

  44. Meinen Sie, Sie be grei fen das irgendwann einmal?
    „Als ich vor 10 Jahren beschloss, hierher zu ziehen, …“

    hier­her­zie­hen

    Wortart: ℹ unregelmäßiges Verb

    RECHTSCHREIBUNG ℹ
    Worttrennung: hier|her|zie|hen
    BEDEUTUNGSÜBERSICHT ℹ
    an diesen Ort hier ziehen (7), umziehen
    Beispiel
    wir sind vor einem Jahr hierhergezogen
    AUSSPRACHE ℹ
    Betonung: hierherziehen

    PARTIZIP I hierherziehend
    PARTIZIP II hierhergezogen
    INFINITIV MIT ZU hierherzuziehen

    • @Grammaticus
      who cares?

    • Partizip II
      An den Haaren herbeigezogen.

    • Likedeeler
      Wie kann man nur einem deustcher Spiesser sein Hobby, das Recht-Haben, verbieten wollen?

      Wohl Linker, was?

    • 🎓
      Willst du “ brauchen“ gebrauchen, musst du es mit „zu“ gebrauchen – sonst brauchst du brauchen überhaupt nicht zu gebrauchen oder ich empfehle, einfach wegzuziehen. Wohlfurt ist eine schöne Stadt.

    • ach Grammaticus (Latein tatsächlich?)
      Das Wort „hierherziehen“ zusammengeschrieben gibt es jetzt erst im neuen Duden des verkrampften Deutsch.
      Die miserable Auslegung einer brauchbaren Regel würde in diesem Fall den Sinn verdunkeln: nicht akzeptabel.
      Auch wenn man es nicht ganz so bunt haben will, braucht man sich noch lange nicht automatisieren zu lassen.

  45. Temporas mutantur et nos in illis
    oder so ähnlich: Die Zeiten ändern sich und wir mit ihnen.
    Die digitale Beliebigkeit der Sensationen stärkt die Sehnsucht nach bleibendem, nachhaltigem Erleben. Ob Antalya, Jesolo oder Dom Rep – ein bisschen ähnlich fällt Strandurlaub im Allinclusive-Package doch immer wieder aus. Und es gefällt, wenn man bei schöner Landschaft, gutem Wetter „andocken“ kann, und nicht wie ein Alien mit dem Spiegelei in der Hand in einer völlig fremden Kultur herumsteht. Das macht sicher ein paar Mal auch Spass, aber irgendwann überwiegt das unwohle Nichtwillkommenseingefühl (von der Brieftasche abgesehen) die Lust an etwas Neuem, das dann nicht mehr so neu ist.

    Und wenn Irre am Strand mit einer Kalaschnikow herumballern, ist es um eine Urlaubsregion endgültig geschehen.

    Die politische Veränderung in der Türkei verändert das Ferienaroma auch ein bisschen obersalzbergmässig. Nett, aber….

    In einer Zeit, in der endlos viele Gewissheiten wegbrechen, Gewohnheiten, Sicherheiten zur Diskussion gestellt werden, sehnt sich der Mensch nach dem „Bleibenden“, nach tiefer liegenden Wurzeln, einem Heimatgefühl unter Ähnlichen, sei es Österreich oder noch Südspanien oder Portugal, um sich zu entspannen und zu sich selbst zu kommen.
    Diesen Impuls lese ich aus den Artikeln unseres Gastgebers und manchen Kommentaren immer wieder:
    Die Sehnsucht des Menschen, der Entfremdung von sich selbst zu entkommen, nicht auf jede bittere Möhre hereinzufallen, die uns als Kosnumenten-Eseln vorgehalten wird.

  46. Saurier
    Don Alphonso, das sind Sie, ein Saurier!

    Ich hoffe Sie reihen sich bald ein in die Reihe der Traeger des Titels „Dinosaurier des Jahres“! (Das ist jetzt ein Kompliment.)

  47. Mit DON und TRITTIN nach Bayern !
    aber werter DON, ist diese neue romantik des urlaubs in der bunten „heimat“ nicht ein ausdruck dafür, dass es ferner reisen gar nicht mehr bedarf ?

    wer orientalische kopftücher und sittsamme verhüllungen mit morgenländischer geräuschkulisse liebt, der kann dies doch jeden nachmittag in der autobahnraststätte am schönen beschaulichen Mondsee haben, gratis bzw. für den lappischen preis eines grossen braunen (nicht politisch gemeint bitte) und einer dunklen sachertorte, an der kasse blüht die donaumonarchie wieder auf.

    statt bazarbesuchen in den Emiraten reicht doch ein besuch in dunkel- und helldeutschen innenstädten aus und jede badelandschaft im Ruhrgebiet vermittelt ein gefühl wie auf den Seycellen, ohne sich in eine mit druckluft vollgepumpte aluminiumröhre drängen zu müssen und den hass alternder stewardessen im rücken spüren zu müssen oder spielball von überpriviligierten flugzeugführern zu sein.

    eine reise nach Moskau heutzutage unnötig: fahren sie jetzt an einem frühlingstag nach Baden-Baden in den kurpark wo sich schon Brahms die zeit mit klavierspielerInnen vertrieb, statt nach North Carolina einfach mal nach Landstuhl und Ramstein oder ins steakhouse in Kaiserslautern und hören sie dazu Everlast mit White Trash Beautiful (siehe link).

    oder warten wir einfach ab, nur für die ungeduldigen gilt: besuchen sie die Sowjetunion bevor die Sowjetunion uns besucht.

    abwarten, nehmen sie noch einen tee aus dem samowar.

    vorbei die zeiten, da das hellgrüne musterpaar spottbillig die schadstofffreien kerosinstreifen bis nach Katmandu ziehen muss um dort seinen „footprint“ zu hinterlassen. zuhause dann mit dem e-bike in den kampf gegen rechts und spritschlucker.

    das paradebeispiel ist doch der mann, der mich jeden samstag beim flaschenreycling nach dem schlangestehen am „Trittins Rache“ – Automaten erfreut: urlaub in Bayern, so zumindest auf seltenen bildern zu sehen

    https://www.youtube.com/watch?v=tj4OgWq5OmE

    • Sesel
      Ich bin gegen die Verunglimpfung der Seychellen (oder der Kapverden).
      Würde dort jederzeit gerne wieder hin.
      Es muss auch keine exclusive Ghetto-Insel sein.
      Keine übertriebenen Muselquoten dort.

      Eher kultivierter Afro-Relax.

  48. Titel eingeben
    Bei Sonne sehr schön, aber für mich, der gewohnt bin an die Gärten der Sanseverina am Comer See mit Zedern, Palmen und Rhododendren, für das ganze Jahr zu kalt.

    P.S.: Zwischen dem Remmidemmi in einer türkischen Touristenmeile und dem in einer touristischen Lokalität in D. ist kaum noch ein Unterschied, denn es sind immer und überall die gleichen unterwegs.

  49. nette Ironie aber wo bleibt der Biß
    Lieber Don Alphonso,
    Obwohl ich Ihren Blog sehr schätze, vermisse ich seit einigen Wochen trotz aller kleinsticheligen Ironie Ihren vormaligen Biß.

    Wo ist der Kampfeswille geblieben? Wo das Halali auf den linksgrünen Gesinnungsterror (der selbstverständlich – alle linksgrünen sind natürlich DIE GUTEN – nicht als der Populismus bezeichnet werden darf, der er tatsächlich ist) geblieben? Wo der Angriff auf auf den von linksgrün verordneten Selbsthass und die von dort verlangte Selbstabschaffung? Wo ist das scharfe Florett Ihrer Zunge/Schreibe gegen die stalinistisch-linksgrüne Vorherrschaft in den Massenmedien und der nicht mehr vorhandenen Debattenkultur?

    Sind Sie (hoffentlich) nur müde oder ist es schlimmeres? Schreibverbot? Massive Einschüchterung?

    Sie fehlen!

    Mit freundlichen Grüßen.
    der O aus D am R

    • im Radio soeben
      SPD in Bayern: Interview mit neuem Personal:
      Die von Pronold vorgeschlagene Frau: blabla. …Demokratie von den Eltern geerbt…. gegen Hetze und Hass

      Grüne in Bayern: Neue Fraktionsvorsitzende: blabla… Die Welt von den Kindern geliehen….. gegen Hetze und Hass…

      davor: ein lustiges Spielchen mit tiny Trump-Bildchen. schauen Sie, senden Sie egene Kreationen ein.

      und dafür Rundfunkgebühren.

  50. Boykott für Denyz
    Nun gut, das sind nun die Berge. Und die werden immer schöner, je weiter man nach Südwesten kommt, am schönsten m.E. im Wallis und angrenzenden Frankreich. Aber die Deutschen meiden leider auch die Schweiz, aus meiner Sicht erfreulich.

    Gucken Sie sich die Masse der Deutschen doch an: Die bringen es fertig, sich am WE in die Staus zu stellen, um volle Wochen Urlaub zu haben. Wir schneiden z.B. bei Schweizreisen einfach ein paar Tage ab, will sagen, man kann für eine Woche Türkei sechs Tage nach Griechenland, fünf nach Italien und drei-vier in die Schweiz. Es ist also eine Frage der Präferenz: Will man an einen bestimmten Ort oder eine bestimmte Zeit wegfahren?

    Was Strand betrifft, haben Dänemark, Deutschland, die NL, Belgien und Frankreich reichlich zu bieten, was Wetter betrifft, Spanien, das sich vor Buchungen kaum retten kann, Sizilien oder die Stiefelsohle und Griechenland. Griechenland gefiel mir schon immer besser als die Türkei aus zwei Gründen: Man kann einzeln laufen, auch die Frauen, und es gibt viele christliche Kirchen und Fresken zu besichtigen, mein Hobby. Einer der Fehler in der uns fremd bleibenden Religion: Keine Bilder. Bilder sind schön.

    Bayern? Für Juli und August frühzeitig buchen, mit Masse den Niqab verdrängen, denn Zell am See, oben schon erwähnt, steht in nichts München, Rottach-Egern oder Interlaken nach. Die aus den Emiraten sind anders. Sie sind interessiert, und man kommt mit ihnen ins Gespräch. Will sagen, die Gesichtsverhüllung ist ein Riesenproblem, das Schwarze auch, und die viellen Anstandswauwaus bilden einen Pulk auf dem Bürgersteig und machen keinen Platz für Passanten.

    Heute macht Erdogan sein Land unsmpathisch, zusätzlich zum Terrorismus. Denyz Yüzel ist angeblich im Gefängnis. Da sollte man wirklich nicht hinfahren.

  51. Ich reise ...
    … gern in fremde Länder, um Neues zu entdecken.
    Neues kann in der Regel nur entdeckt werden, wenn man eine offene Haltung an den Tag legt und das Neue oder Fremde an sich heran lässt.

    Die Welt ist bunt.

    Neues und Fremdes – (Fremdes, das ist das was man als neu und nicht positiv empfindet) kann man nur erfahren, wenn man mit Land und Leuten in Kontakt kommt, ungefiltert und direkt. Mit der Empfindung „Fremd“ im Reisegepäck wird man wahrscheinlich keinen offenen Kontakt zu Land und Leuten finden können.

    Ob nun ein All-Inklusive Urlaub in der Türkei die Basis dafür bilden würde lasse ich einmal aussen vor. Persönlich würde ich keine Zeit in solch eine Art von Reise investieren.

    Nun, ich habe sehr viele Länder bereist, auch viele muslimische. Auf keiner meiner Reisen hatte ich Probleme mit der lokalen Bevölkerung (auch nicht in muslimischen Ländern als Christ). Der Schlüssel dafür liegt in der Respektierung der anderen Kultur, der anderen Menschen.

    Die Welt ist bunt – überall – sogar in der Wüste. Man muss es nur zulassen, neue bunte Farben sehen zu wollen.

    Ich werde weiterhin in Länder reisen, die weniger bekannt sind, in Länder, in denen die Bevölkerung noch mit Speer und Machete für Ihr Essen sorgt. Ist hier nicht die Gefahr viel grösser, das einem etwas zustösst ?
    Es kommt darauf an, wie man in der neuen / fremden Kultur auftritt.

    Wenn man die Gefahr sucht, dann lauert sie überall.

    Ach so – ich habe einmal vor noch nicht zu langer Zeit ein langes Wochenende in einer mitteldeutschen Ferienregion verbracht. Das Traditionelle, wie im Artikel beschrieben, war der wohl am stärksten vertretene Bereich.
    Wer es mag, der soll es leben. Mich engt es ein – für mich ist es ein graus.

    Jedem seine Farbwahrnehmung – für mich ist die ganze Welt bunt.

    • Titel eingeben
      Sie sind eben ein reicher, gebildeter Weltbürger. Wir Depperten bleiben hier. Bitte rufen Sie an, wann der Tee gereicht werden soll.

    • Quatsch
      War das aus einem Aufsatz der Mittelstufe?

    • Titel eingeben
      @Reisender:
      […]Nun, ich habe sehr viele Länder bereist, auch viele muslimische. Auf keiner meiner Reisen hatte ich Probleme mit der lokalen Bevölkerung (auch nicht in muslimischen Ländern als Christ). Der Schlüssel dafür liegt in der Respektierung der anderen Kultur, der anderen Menschen.
      […]

      Hm…schön geschrieben nur wie ist es mit den Damen und Herren muslimischen Glaubens, die bei uns aufschlagen?
      Respektieren die unsere Kultur bzw. uns als Mensch oder sind wir in ihren Augen die Kuffar, der Abschaum, die Nutten (für den weiblichen Part, weil er sich nicht züchtig kleidet und darum betatscht werden möchte)?

      bombjack

    • @Reisender
      So, Sie haben in der muslimischen Welt keine Probleme gehabt? Schön für Sie. Das könnte dann eventuell daran liegen, dass Sie a.) ein Mann sind oder b.) eine Frau außerhalb des fortpflanzungsfähigen Alters? Ich habe in einem Tunesienurlaub den Graus meines Lebens erlebt. Auch ich bin offen und neugierig und schaue mir gern das normale Leben an, außerhalb der Bettenburgen. U-Bahn und Busfahren und laufen statt Touritaxi. Blend in. Das hat bislang überall funktioniert, in Südamerika von Nord bis Süd und in Europa sowieso. In Tunesien nicht. Von Hinterherpfeifen über plumpe Anmache bis zu Antatschen und Hand auf dem Hintern war alles dabei. Und das, obwohl mit Partner reisend. Allerdings mit langem, offenen Haar ( nicht blond!). Auch energischstes Abwehren und böseste Blicke meinerseits waren vollkommen ergebnislos. Ich hatte schließlich die Faxen satt und habe aus meinem Gepäck ein pakistanisches Kostüm geholt, das ich noch von einer Messe dabei hatte und mich umgezogen. Damit ( und mit Schleier überm Haar) hörte der Spuk dann endlich auf.- War sicherlich alles nur ein Einzelfall…

  52. Das Hungertuch der Juristenbranche
    Lieber Don Alphonso,
    Ich muss Sie warnen.
    Eine Entbuntung des Urlaubs hätte gravierende Negativ-Folgen für einen Teil der deutschen Urlauber zu Folge, würde eine ganze Juristenbrache in Not und Elend stürzen und brächte auch sonstige Nachteile mit sich. Nachteile, die jedoch ich aus einem Urlaubsland als freudiges Ereignis begrüßen würde, obwohl ich (auch) vom Tourismus lebe – und ihn dennoch in Teilen ablehne.

    Welche negative Folgen hätte die Reduzierung des deutschen Fernweh-Urlaubs auf die Alpen?

    Ich muss das Pferd von hinten aufzäumen: Da kommt eine Gruppe Neckermann/Meyer/sonstige Großanbieter zu uns, fahren in der Gruppe durchs Land, sind begeistert und loben schriftlich den Anbieter, den Busfahrer und nicht zuletzt den Reiseleiter für seine hochqualifizierten Erklärungen, Hinweise, Warnungen ect.pp.

    Doch kaum zuhause merken diese Deutschen, wie trügerisch sie sich haben einlullen lassen. Und dafür gehen sie vor deutsche Gerichte. Zuviel Sand am Strand. Zuviel Wasser bis an den Strand. Zuviele Fische im Meer. Zuviele Skorpione im Busch (Original). Zuwenig Vögel/Affen/Krokodile zu sehen. Und überhaupt hat sich das Krokodil nicht bewegt (Originalerlebnis). So haben sie sich aber die Natur nicht vorgestellt, mit Skorpionen und Affen und Sand! Und der Reiseleiter war ein Schuft, der nur falsches erzählt hat, wenn er überhaupt, Pardon, das Maul aufbekam (Original) Und dass es in der Regenzeit Hochwasser gab und das Boot zu einer anderen Anlegestelle fahren musste, wo auch der Bus hinkommen konnte, war der Gipfel des Ärgernisses. Wie kann es Hochwasser bei Regen geben, wo ich mein gutes Geld bezahlt habe, und dafür erwarte ich Funktionalität, absolute Funktionalität (Originalerlebnis!). Und deshalb fordert der gute deutsche Fernwehurlauber einen Teil des Geldes zurück, da sein Urlaub versaut wurde.

    Bevor jetzt die Agenturen sich auf Klagen des Urlaub-Anwaltes einlassen, zahlen sie lieber. Hier 500 Euro zurück, da 300 Euro zurück. Davon darf der Gast den nächsten Urlaub finanzieren.

    Der deutsche Fernwehurlauber ist der gefürchtetste Tourist in der Welt, weil er vor deutschen Gericht siegen wird. So sind die deutschen Gesetze. Wo der Ami sich übers Wetter freut, klagt der Deutsche vor Gericht. Außerdem trifft er im Urlaub Russen, Türken, Japaner, auch mal verschleierte Frauen oder weissgewandtete Araber, Franzosen, Afrikaner, Asiaten. Und nichts ist schlimmer und grölender, als neureiche Russen im Suff. Noch ein Grund zur Klage vor Gericht.

    Wenn sich also der Fernwehurlauber in die heimatlichen Berge versus Alpen zurück zieht, kann er nur schlecht klagen, denn alles ist schnell und vor Ort nachprüfbar. Und die Juristenbranche via Anwalt muss am Hungertuch nagen, da die Kläger ausbleiben.

    Das ist kein Witz. Das ist Ernst gemeint, der deutsche Urlauber im Ausland ist der Klagewütigste Urlauber auf der Welt, um Geld abzuzocken. Und die Agenturen zahlen, weil das billiger wäre als eine Gerichtsverhandlung. Das macht keine Nation der Welt. Nur der Deutsche.

    Mir würde das gefallen, wenn weniger Touristen käme. Ich kenne Costa Rica noch ohne Tourismus. Natur satt, Einsamkeit, Ruhe, Friedlichkeit. Ich konnte stundenlang am Strand wandern, ohne einen Menschen zu treffen. Heute sind die Korallen verwüstet. Wenn ich hier aus meinem sehr reichem Erfahrungsschatz als Reiseleiter über das Negative plaudern sollte, gäbe es kein Ende. Angefangen vom deutschen Mann, der, trotz eindringlicher Warnung mutig testen möchte, ob die quittengelbe Gift-Viper wirklich echt ist und sie mit dem Finger antippen will (Original. Ich konnte ihm die Hand gerade noch weg schlagen), bis hin zum rechthaberischen Deutschen, der sein Menschenrecht fordert, gegen den Rat meines Freundes und Reiseleiters Ossi auf den glitschigen Felsen im Fluss zu steigen, um den Wasserfall besser fotografieren zu können und der prompt ins Wasser stürzte, in dem es nur so von Strudeln wimmelt. Und der von meinem letzten überlebenden Freund und Kollegen gerettet werden sollte, wobei mein Freund selber ums Leben kam, und ein anderer Reiseleiter den Touristen aus dem Wasser holte. Ja, so fordert halt, ( was macht man nicht alles für das Menschenrecht des deutschen Touristen) alles seinen Preis. Ich hab den Sarg meines 53 Jahre alten Freundes vor 3 Wochen erst mitgeschleppt, der 2 Kinder hinterließ, und geheult als er ins Grab kam, der arme Kerl, das hat er nicht verdient, und der Tourist hat nicht mal sein Foto machen können. Tragisch. Kein Erinnerungsfoto. Aber sicher ein geiles Erlebnis, Todesgefahr inbegriffen, nur gut, dass nur der Reiseleiter ums Leben kam.

    Der deutsche rechthaberischer Urlauber, der zurück an den Busen der Natur möchte, geht, trotz Warnung (ach in Deutschland haben wir auch Wälder, ich wandere da oft) alleine in den Dschungel und weg ist er. Ich war bei Suchkommandos dabei und wir sind stundenlang voller Sorge durch den Busch und haben die wanderwütige Dame aus Köln gesucht, bis wir sie fanden, verletzt, verdreckt, geschockt. War wohl nichts mit deutschem Wald.

    Daher bin ich, wie Sie, lieber Don Alphonso anregen, für die Alpen. Absolut! Da können die Typen nur die Berge runterfallen. Dort dürft ihr euch mit solchen Narren, Nörgeln und Klagewütigen Einheimischen rumprügeln. Und wir, wir haben Ruhe vor Gruppenreisen.

    • Das "Da können die Typen nur die Berge runterfallen" ist bestenfalls bloß die
      Halbemiete – „da können Berg(teil)e so auf die Typen runterfallen“, dass anderen Typen die Kuchengabeln in den Hälsen steckenbleiben, lieblächel…

    • Natürliche Auslese.

    • Trotzdem sehr interessant zu lesen
      Die Korallen leiden aber weltweit, auch weiter draußen. Das macht nicht der Tourist.
      Im übrigen muss ich feststellen, dass ich nicht so bin, aber ich geh auch nicht mit Jesuslatschen auf Klettersteige. Tut mir leid um Ihren Freund, aber solche Touristen sind immer nur ein kleinerer Teil. Abgesehen davon können Touristen ätzend sein, weil sie sich oft langweilen. Sie gucken dann auch gern den Anwohnern in die Häuser oder betreten gar den Garten. Aber mein Gott, die meisten sind mal Touristen, außer wenn sie woanders hingezogen sind.

      Dass man in D wegen ausgebliebener Wildtiere klagen kann, halte ich für ein Gerücht, denn dann würden die Kreuzfahrtlinien ständig verklagt. Und dass man mit der Klage leicht durchkommt, dürfte auch ein Gerücht sein.

      Aber Costa-Rica? Keine Sorge, seit den Entführungen habe ich keinerlei Sehnsucht danach, obwohl es ein bildschönes Land sein soll.

      Zurück zu den Korallen: Die Dolomiten bestehen im Zentrum unten aus abgestorbenen Korallen, denn wo sie heute hervorragen, war im Trias ein warmes Meer. Der Planet verändert sich also ständig, was nicht heißen soll, dass ich gutheiße, wenn Schiffe draußen ihre Ölreste verklappen und solcher Schandtaten mehr. Aber man sollte das nicht immer auf den Touristen schieben, zumal die A-Bombenversuche auch ihren Teil beigetragen haben dürften. Und was so im Meer versenkt wurde in rostigen Fässern.

    • Titel eingeben
      Sehr geehrter tico,

      An dieser Stelle mein herzliches Beileid zum Tod ihres Freundes. Es ist immer sehr traurig, wenn jemand stirb, weil ein anderer Fehler macht.

      In Bezug auf die Naivität der Deutschen mit der Natur muss ich ihnen recht geben. Da nehme ich mich nicht aus. Als ich letzte Jahr mit dem Wohnmobil durch Alaska fuhr habe auch ich mich in den National Parks so unbedarft, wie im Wald um die Ecke bewegt. Wir können schon froh sein unseren Urlaub gesund zu überstehen. Das Gefühl für Gefahr geht uns total ab. Aber wir sind gerade dabei es wieder zu entdecken. Und glauben sie mir, wir sind durchaus noch lernfähig.

      Und halten Sie nur noch ein bißchen aus, den deutschen Gruppenurlauber wird es bald nicht mehr geben. Die, die sich das noch leisten können werden weniger und sterben in ihrem Sinn bald aus.

      Liebe Grüße in das wunderschöne Costa Rica

    • Wundert mich wenig ...
      geschätzter Tico, dass die Leut da so unbedarft rummachen. Costa Rica wirkt halt ein wenig wie ein Öko-Garten, geschaffen von bedröhnten Hippies zur Erholung für Wohlstandskinder.
      Anderswo spürt man sofort, dass lebensrisikofördernde Tiere und Menschen gar nicht aufgesucht werden müssen sondern auch Hausbesuche machen können. Costa Rica ist schön, aber es flößt wenig Respekt ein. Obwohl einen der gruselige Anblick eines Terzio eines besseren belehren sollte.

    • Klagevergnügen
      Rechtsschutzversicherungen gehören verboten

    • Sie sprechen
      mir aus dem Herzen. Ich lebe in Thailand und machte die selbe Erfahrung, allerdings ohne den Tod eines Freundes, schreckliches Erlebnis. Ein anderer Forist merkte an, dass der schlechthinige Germane allem Fremden ablehnend gegenüber steht, es sei denn, er kann es saufen oder ficken. Aber über alles meckern, denen wünsche ich manchmal die Gelassenheit eines Briten. Unserem Land wünschte ich die thailändische Rigorosität bei der Ahndung von Visaverstössen. Ab einem Tag Overstay Geldstrafe, ab zwei Tagen ab ins monkeyhouse ( Knast). Was zur Zeit bei uns in D abgeht, wird ausnahmslos mit Unverständnis zur Kenntnis genommen , alle Nationalitäten. Spinnen die daheim?

    • Vitae summa brevis spem nos vetat incohare longam
      They are not long, the weeping and the laughter,
      Love and desire and hate:
      I think they have no portion in us after
      We pass the gate.

      They are not long, the days of wine and roses:
      Out of a misty dream
      Our path emerges for a while, then closes
      Within a dream

      Ernest Dowson

  53. Urlaub zu Haus in Europa
    Sehr schön, Don, und völlig richtig.

    Besonderen Dank für das Zitat aus dem Munde des Vaters aller Türken. Möge Allah dessen Erbe schützen vor den Söhnen.

    Ceterum censeo Europam esse construendam.

    • Ceterum censeo Europam esse construendam
      Gibt’s ja schon:
      Einfach der Schweiz beitreten!

      Falls man nicht genommen wird – höchstwahrscheinlich – einfach die Verfassung abschreiben:

      Regierung (Gemeinde, Land, Bund) will Geld ausgeben:
      Kein Problem bei Abstimmungsmehrheit.

      Ein gesundes Damoklesschwert für die Volkskvertreter mit kräftigem Steuerwettbewerb kann Wunder wirken:
      Wenn der 1. u. 2. WK, die EU und der Euro in Volksabstimmungen beschlossen worden wären, wäre es ja wirklich der Fehler der Stimmbürger, ansonsten bediene man sich am Privatvermögen der Abstimmenden Parlamentarier.

  54. Frage ins Forum : Hat Sie der dauernde Anblick von Schulzens bunter Hackfresse
    auch schon zum unbedingten SPD-Wähler gemacht, überhaupt in Anbetracht seiner über jeden Zweifel erhabenen Vita ?

    Oder sind Sie noch gesund ?

    Wer, bitte, sind die Figuren, die auf einmal Schulz wählen wollen, denen Gabriel und Nahles nicht mieselsüchtig genug waren ?

    Ich verstehe Merkelekel, aber DAS ist doch kein Gegengift !

    • Ach da glaube ich der Presse nicht die Hälfte
      denn sogar die Bild beteiligt sich am Hochschreiben des Buchhändlers aus Würselen. Ich gehörte mal zu den unbedingten SPD-Wählern, gründliche Heilung erfolgte durch Kraft, von der ich glaubte, die könne nichts toppen, aber Schulz schafft das locker.
      Außerdem kann man’s drehen und wenden wie man will, es läuft aufs Gleiche raus, siehe hier
      https://s6.postimg.org/63dcf2vn5/amms3.jpg

    • Werter Herr Moser,
      hätten sie denn den Popp-Beauftragten vorgezogen?

    • Schulz
      Also 33% für Schulz und seine SPD gestern Abend in den Tagesthemen, das sind für mich FAKE-NEWS.

    • Titel eingeben
      Weder „Chulz“ noch der „Pop-Beauftragte haben auch nur den Schimmer einer Chance, Bundeskanzler zu werden. Da bin ich ganz ruhig und zuversichtlich.

    • Schulze
      Man muß Herrn Schulz nicht mögen und auch seine politischen Ansichten nicht teilen, aber „bunte Hackfresse“ muß nun wirklich nicht sein, oder ist das süddeutsche Folklore???

      Grüße aus der norddeutschen Tundra

      Michimax

  55. Titel eingeben
    na klar. die omnipraesenz des globalen, die staendige verfuegbarkeit des exotischen, des obrflaechlich so anderen, fuehrt gerade eben zur neuentdeckung des einstmals vertrauten. in friedmans flacher welt bohren sich jetzt abenteurer und erkundungstrupps gerne in vertikale, tief in die nuancen heimatlicher kraeutergaerten und apflesorten. das unbekannte, das vorindustrielle blaettert sich auf wie buecher in einer gewaltingen, fast vergessenen bibliothek. feine unterschiede werden tatsaechlich nicht nur distinktionswaehrung, sondern erzaehlungs- und erlebnistreibstoff.

    • Kurze Rückmeldung
      Das Fehlen der Großbuchstaben irritiert ungemein, macht den Text schwer (schnell ) lesbar…..

  56. Strukturveränderung zu beobachten ist aktuell gar nicht so schwer, sie geschieht allerorten
    A. „Dénia ist heute ein beliebtes Urlaubsziel in Spanien. Die meisten Touristen kommen aus Spanien, gefolgt von Franzosen, Belgiern, Deutschen und Engländern. In den letzten Jahren haben sich aus diesen Ländern auch zahlreiche Menschen in Dénia und im Umkreis der Stadt (vor allem im Ort Els Poblets) niedergelassen oder besitzen dort ein Ferienhaus. Die Grundstückspreise in der Region liegen daher auf höherem Niveau. Trotz der Finanz- und Wirtschaftskrise in Spanien ist Denia auch dank der Stadtregierung durch die Bürgermeisterin und ihrer Administration sehr stabil.“ (Wiki)

    B. „Dénia, (Der) Ausländeranteil fiel auf ein Fünftel – Deutsche mit 1.050 Erste. In sechs Jahren ist in Dénia die gemeldete ausländische Bevölkerung auf 9.000 von 42.000 insgesamt gefallen, von zuvor einem Drittel auf ein gutes Fünftel Anfang 2017. Dabei liegen die Deutschen mit 1.050 vorn auf der Liste von fast hundert Nationen, gefolgt von Rumänen und Briten mit je 100 weniger sowie Russen (600), Ukrainern (500) und Marokkanern und Bulgaren (je 450). Besonders grosse Abgänge verzeichneten neben Deutschen und Briten die Kolumbianer (nur noch 400) …“ (costa-info.de)

    Vermutlich hat die Online-Zeitung recht, und Wiki ist einfach etwas hinter der Zeit zurück.

    Früher hätte man gesagt „lies die Auslandszeitungen bevor Du Dir was Schönes kaufst“ – aber heute kauft im Ausland eh keiner mehr – ganz im Gegenteil – liest aber die Meldungen trotzdem; man möchte eben fortlaufend informiert sein, was auch dem Inland droht?

    Und der allgemein Online-Horizont des tatkräftgen, finanzverantwortlichen Bürgers ist doch schon recht weit gediehen inzwischen, von außen sieht man es besser.

  57. Titel eingeben
    Vereinzelt stößt man nun auf Farbtupfer, wo man dies am wenigsten erwartet hätte.
    Im verschnarchten Badeort Timmendorfer Strand (meine Großtante, die alte Konsulin zum Beispiel, verbrachte dort noch bis in die siebziger Jahre ihre Sommerfrische, um dem Lübecker Sommer zu entkommen) führte die tourismusseitig wohl gewollte Entschnarchung unter anderem zur Wahl einer moslemischen Bürgermeisterin.
    Seitdem (hierdurch ermutigt ?) bevölkern an den Wochenenden vorderasiatische Großfamilien den Ortskern, die Promenade und vor allem die Seebrücken.
    Fein zurechtgemacht, ganz comme il faut, beschämen sie den deutschen Proletarier, der leider in den letzten 10 bis zwanzig Jahren zunehmend das Ortsbild prägte.
    In den Sand oder gar ins Wasser zieht es diese Klientel weniger. Dort finden sich aber gut gelaunt große russische Clans, die, ausgebreitet auf Decken mit Kühlboxen, Einmachgläsern und viel Kinderspielzeug den Tag verbringen.
    Auch sichten wir immer öfter bayerische, österreichische, schweizer und französische Autokennzeichen – vor zehn Jahren noch kaum vorstellbar.
    Und österreichische Kollegen und Bekannte fragen zunehmend nach: Sag einmal, wie ist denn das bei Dir, wo Du da herkommst ? Sollt man da einmal hinfahren ?
    Daheim in Salzburg haben die Anreisen letztes Jahr um zwanzig Prozent zugenommen – vor allem durch Österreicher und Deutsche.
    Es ist also wirklich einiges in Bewegung geraten.

    • Timmendorfer Strand liegt an der Westseite der Lübecker Bucht. Bei schönem Wetter,
      also bei Ostwind, wimmelt es von Quallen, da nützen auch Seebrücken nichts. Und beim üblichen Nordwestwind regnet’s. Am Lido in Jesolo war das denn doch nbüschensehrvielanners…

    • Da blühen aber Algen, und nicht zu knapp. Und der Mensch ist eh kein Fisch nicht.

    • Das Salzkammergut ist nun mal sehr schön, da gibt es nichts zu meckern.

    • Überwiegend herrschte auch in Lido di Jesolo Nordwestwind, der über die Alpen gekühlt
      dort ankam, die Hitze erträglich machte und vor nun Gutfünfzigplusjahren auch die Damalswenigennichtsonderlichkühlebegeistertenalgen sanft ins Tieferewasser schob. Im Flachen hab ich mir das Schwimmen alleine beigebracht, es war warm genug, um lange genug darin verweilen zu können und die Ängste zu verlieren, was meinen Eltern mit mir in der Lübecker Bucht (Grömitz, Dahme, Kellenhusen,…) nicht gelungen war. Das einzige, was das heranwachsende Mädelchen nervte, war die Nähe der Obligatorischenkulturanhäufung, Venedig genannt, bäääh…

    • Titel eingeben
      das Salzkammergut hätten wir Bayern 1815 beim Wiener Kongress haben können und genommen haben wir die drecksundankbare Rheinpfalz..deppert hoid…allerdings, wenn ich schon an „Malu“ oder den bartfotzerden Beck oder Birne oder „Rente ist sischä Demenz“ denke, ist uns auch was erspart geblieben. Andererseits Julia – da kneift das Höschen noch.

    • patriotische Aufwallung einer Exilantin
      @ Don Alphonso um 18:30 Uhr

      „Da blühen aber Algen, und nicht zu knapp. Und der Mensch ist eh kein Fisch nicht.“

      Meckerbüddel! Gnadderpott!

      Oder, wie das bei uns genannt: Nöli!
      :-D

      Ausweich-Strategie: Weiter hoch, rauf in den Norden, Holstein und dann Schleswig gar…

    • Titel eingeben
      :-) Der Mensch ist auch kein Vogel nicht, trotzdem verbringe ich meine Urlaube seit vielen Jahren in meinem Segelflugzeug über dem gesamten Alpenbogen im März und August in Südfrankreich, dazwischen eher zwischen Schneeberg und Maloja. Das hat was!

  58. Titel eingeben
    Achensee, hübsche Gegend, waren wir selbstverständlich auch schon.
    Gibt so viele schöne Ecken Nah und Fern.
    Wie Trojaner im ersten Beitrag schrieb, von den Bettenburgen für den Massentourismus weg ìn`s Landesinnere, gilt auch für andere Inseln un Gegenden und man erlebt die Ursprünglichkeit der jeweiligen Landschaft mit ihren Einwohnern.
    Zu den Emirates, waren dort als es noch keinen Tourismus in der heutigen Form gab, brauchte man noch ein Visum für die Einreise. Damals nur Geschäftsleute unterwegs. Auto gebucht und durch die Emirate gefahren, nie etwas vorgebucht (wie wir es immer machen). ebenfalls den Oman.
    Ebenfalls Reisen, die wir nie vergessen werden und froh sind, dass wir sie in einer Zeit gemacht haben, als dort praktisch noch kein Tourismus vorhanden war.
    Was wir gerne noch bereist hätten auf der arab. Halbinse,l wäre der Jemen gewesn. Damals leider schon Entführungen und es gab auch keine Möglichkeit individuell zu reisen, wie wir es immer machen.
    Schade, die Landschaft und speziell die Architektur im Jemen, hätten wir uns gerne angschaut.

  59. Reisepropaganda
    Ohauehaueha. Tieden sünd dat. Mann in de Tünn!

    Wat willt ji leeven Töffels blots jümmers dor unnen, wo de Barg alltied de Kimm verdecken deit?
    Nienich wullt ik övel snacken doon, avers wunnern doo ik mi wiss.
    Ik segg man blots „Wo de Ostseewellen trekken an den Strand…“

    Bi uns is dat jüst so kommod, un mehr as een Kaark ut de Barocktied hebbt wi oog! Un rode Grütt, Literatuur ton Höögen, un sünd keene Preußen nich.
    Maakt dat goot!

    Düchtig gröten deit
    dat Frollein

    • Titel eingeben
      Herzlichen Dank,hab`mich riesig gefreut,denn ich lebe nun am anderen Ende des Landes.(Rheinknie D/F/CH ) Hier wird allemanisch gesprochen,gewöhnungsbedürftig.

  60. Ihr alle unterschätzt den Trump!
    Anfangs dachte ich auch, unerkannte Terroranschläge? Kenne ich nicht, muss also falsch sein! Als ich Freitag nach langer Arbeitswoche nach Hause kam und meine Küche betrat, wurde mir klar: Der Mann hat absolut recht! Ein Anschlag, mitten in meiner Küche! Warum trifft es eigentlich immer mich?

  61. Reisen
    Wer möchte schon gerne seinen Urlaub im Plattenbau hinter Stacheldraht verbringen und die Schlacht am Buffet schlagen? Wenn schon, dann wenigsten mit Sascha auf dem Traumschiff in großzügiger 8 qm Kabine für 4 Personen;-)
    Habe den Pauschalwahnsinn noch nie verstanden, schon die Abflugszeiten und klatschende Fluggäste sind der Horror.
    An Ostsee und Nordsee ist es auch schön, muss gar nicht Dunkeldeutschland sein. Auch Norwegen ausserhalb Oslos ist erholsam, Schweden im Moment vielleicht eher nicht so, aber die britischen Inseln sind (vom kulinarischen abgesehen) nicht unattraktiv.

    Mit einem gewissen Anspruch führt aber wenig an der Alpenregion vorbei, dagegen ist der Norden (leider) touristisch etwas rückständig oder (wie Sylt) überprollt. Wenn man aber selber kocht oder sich gut auskennt, lässt sich das aber durchaus auch im Norden angenehm urlauben, nur die Hotels fallen leider ab.

    Angenehm und überwiegend sicher ist dort aber auch die Teenagertochter im (zu) knappen Bikini…dafür grillt Vatern dann schon mal selber, es kann ja gutes Fleisch von der Hofschlachterei sein…

    Unser Ferienhaus an der Ostsee war letztes Jahr in der Saison komplett ausgebucht, trotz recht hohem Preisniveau, aber wer richtig rechnen kann, stellt schnell fest, dass all-in selbst mittelmässig am Mittelmeer teurer ist als richtig gut im deutschsprachigen Raum.

    • Wie gesagt, nach dem 14$-Schock für die AfD in Berlin hat sich so mancher entschlossen, dass er MVP doch nicht so schlimm findet.

    • Paßt doch
      Die Parteienlandschaft in Berlin ist jetzt halt so bunt wie die Stadt auch.

    • Die britischen Inseln (vom kulinarischen abgesehen)
      Ich war letzten Sommer mit meinem Partner in Devon und Cornwall unterwegs (kleine Rundreise). Wir haben überall phantastisch genächtigt und phantastisch (4 Sterne) gegessen – selbst in der hintersten Pampa! Z. B. im Tarr Steps Inn. Ich kann England nur wärmstens empfehlen. Im Süden ist es auch recht unbunt. Wir haben jedenfalls nichts vermisst.

  62. Dipl ing Papiertechnik
    Schöne Ferien in Europa?
    Wenn man nicht nur dem Billigen nachziehen muss: Die Schweiz: sauber, sicher, mit bezaubernden Gegenden….In den Alpen oder im Tessin…
    Das sind meine Ferienorte!
    Liebe Grüsse aus Brasilien….wo ich zwischendurch am arbeiten bin
    Peter Model

  63. Titel eingeben
    Hier singen gerade Amsel, Rotkehlchen und Mönchsgrasmücke. Okay, Letztere nicht im Bergdialekt. Und natürlich ein paar Endemiten. Wenn es daheim wieder so bunt zugeht komm ich zurück.

  64. " weit hinten unter den Wolken, schreitet auch die Integration sicher voran "
    Lieber Don Alphonso,

    heute am sehr frühen morgen bin ich aus München zurückgekommen. Das augenblickliche Zusammentreffen einiger Leute im Bayerischen Hof, hatte als positiven Nebeneffekt, daß man nicht mit den Gästen der Kanzlerin konfrontiert wurde und die zahlreichen Gespräche in den Bars und Restaurants waren von größerem Informationsgehalt als jenes, was die Presse dem Volk zur Verfügung stellt.

    “ weit hinten unter den Wolken, schreitet auch die Integration sicher voran “

    schreiben Sie am Ende Ihres heutigen Gedankenflusses.

    Diesen Satz darf man wohl als liberale Illusion bezeichnen.

    Was diesen Blog auszeichnet und zum Kommentieren anregt ist immer seltener der Inhalt, als die Tatsache, daß er überhaupt noch existiert.

    So wird auch das Kommentieren schwieriger, will man dem von Caleb Crain geschaffenen Begriff der „groupiness“ nicht zugeordnet werden nach dem Motto: „Man schreibt und liest primär nicht um des Inhalts willen, sondern um mit zur Party zu gehören.“ – („Wer liest und schreibt sonst noch mit?“)
    Hierzu schrieb Eduard Kaeser in der NZZ schon ausführlich vor einiger Zeit.

    Eine Gesellschaft, die den Schritt von der Stammesmoral zur humanitären Gesinnung gewagt hat und vielleicht wirklich einige, wenige Hilfsbedürftige großzügig aufgenommen hat, sieht sich nun mit einer von Merkel eingeladenen, magischen, stammesgebundenen Masse mit ihrem archaischem Hordendenken konfrontiert und soll, wie Sie wohlwollend meinen, auf eine fortschreitende Integration hoffen.

    Mit diesem Denken bliebe dem aufrichtigen Bürger nur noch Karl Kraus:

    „Der Humor ist nur der Selbstvorwurf eines, der nicht wahnsinnig wurde bei dem Gedanken, mit heilem Hirn die Zeugenschaft dieser Zeitdinge bestanden zu haben.“

    mit der Einschränkung, daß Kraus dies im Rückblick schrieb und unsere Gesellschaft sich erst noch am Anfang einer katastrophalen Entwicklung befindet, wie auch sich der Humor als Galgenhumor entpuppen könnte.

    Vor wenigen Tagen saßen wir in der Bar des Hotels Vier Jahreszeiten und irgendwie kam das Gespräch auf Rilke. Ja, Rilkes Gedicht : „Archaïscher Torso Apollos“ der Betrachtung eines schön anzuschauenden Körpers, aber eben ohne Kopf.

    Und ein sich von der täglichen Konferenzhetze im Bayerischen Hof entspannender Konferenzteilnehmer meinte in unserer kleinen Runde, die letzte Zeile von Rilkes Gedicht sei die wichtigste und die Betonung läge auf dem „dein“:

    „Du mußt dein Leben ändern.“

    Der Torso gleicht Ihren Landschaftsbeschreibungen, kopflos mit einer Merkel, die „beim Datenschutz nicht übertreiben“ will – FAZ-17.11.2016 und keine „kleinliche Diskussion bei Millitärausgaben“ haben möchte – jetzt in München und die neuerdings vom Islam „klare Worte“ hören möchte. (n-tv – 18.02.2017)

    Soll da die Hoffnung ein Kanzlerkanditat sein, der wie am 5. Januar 2017 bei Tichy zu lesen war, einer der“Totengräber von Europa“ ist?

    Wenn Sie hier schreiben:

    “ weit hinten unter den Wolken, schreitet auch die Integration sicher voran “

    ist dies doch sehr euphemistisch.

    Ich wünsche Ihnen noch eine fröhliche Fortsetzung Ihrer närrischen Faschingsbetrachtungen und seien Sie herzlich gegrüßt

    ObjectBe – ( objectbe.blogspot.com )

  65. Titel eingeben
    auch schön der Darß,
    http://www.m-vp.de/fischland-darss-zingst/
    sofort nach der Wende hin, in einem Konsum gefragt, wer eine Übernachtung anbietet, und sofort hatten wir bei Ureinwohnern ;) ein Zimmer bekommen.
    Mittlerweile ebenfalls nur in der Vorsaison oder Nachsaison empfehlenswert .

  66. Alpenfestung
    Schöne Beschreibung aus der Alpenfestung, aber die Tegernseer Stimme berichtet von „Bandenstrukturen an der Grundschule in Bad Wiessee“ und einem Migrantenanteil von 30%. Sind das Fake News oder Alternative Facts? Und das Röhmputsch-Hotel wird auch bald abgerissen. Schade eigentlich, man wäre mit dem Transrapid quasi sofort am Hauptbahnhof….

    • Politiker größte Kinderfeinde
      Wird schon stimmen. In erster Linie kids von Eltern aus dem Gastgewerbe, oft aus Osteuropa.
      Das Problem liegt m.E. woanders: Hilfe bei den Sozialarbeitern suchen laut meiner Lesart die Opfer. Im Klartext: Wir werden zunehmend viktimisiert.
      Ein weiteres Problem tut sich hier auf: Diese Leute können sich nur im Westen über die Runden bringen, wenn beide Eltern arbeiten. An Billigarbeit, die die Mutter ganztags mit involviert, sind eindeutig Industrie und Politik, die das seit Jahren toleriert (mehr Rente, mehr KV-Beiträge, mehr Steuern), schuld. Im Prinzip ist die daraus folgende Abschaffung der Mutter infam und, wie man sieht, schädlich für ganze Klassen.

    • Bad Wiesse hat sowas wie den Schwarzen Peter: die haben ein Hotel für UMFs umgebaut, die sich als nicht eben gewaltfeindlich erweisen, und dann gibt es wohl noch die erwähnten Osteuropäer.

  67. Der Bürgermeister von Börgerende(=Ostsee) wurde bundesweit erst als
    Rechtsradikaler beschimpft und ist zwischenzeitlich Vorbild beim Abwehren der kunterbunten – tourismusschädigenden – Gesellschaft.

    In Bayern wählt man CSU, auf den Ostinseln, nich Osterinseln, nun AfD. Vielleicht hört CNN, ARD, usw. irgendwann auch mal auf, die „UHH-so-dummer“ als Dumpfbacken zu beschimpfen, sind eher wohl Trendsetter!

    • Ich hätte den nicht beschimpft.

    • Ja, die CSU
      Seehofer will Haderthauer wieder zurück und ruft zum Lagerwahlkampf gegen Links. War nicht anders zu erwarten. Der Mann aus Würselen andererseits prangert ausbeuterische Arbeitsverhältnisse an und tut, als ob die SPD in der Opposition gewesen wäre. Ich schätze, die große Koalition kommt zusammen auf 135%.

  68. Deutschland wird unwichtiger
    Im Nachkriegsdeutschland bemühte man sich (noch) aufgrund Veranlassung der USA andere Sichtweisen zu verstehen, andere Perspektiven einzunehmen. Trotz des südamerikanischen Namens fällt der Autor in das muffig, unbunte Klein-Klein-deutsche zurück. Das der Abi-Kurztrip nach CA was besonderes war, offenbart die Oberflächlichkeit, die Außensteuerung, die nur Durchbrochen wird von den in Zentraleuropa z.T. modischen Politik-Klischees (Deutschland ist ein Top-Land für Flüchtlinge und Ausländer, Deutsche sind ökologisch sauber, Fracking ist schlecht, Trump, Erdogan und alle anderen außerhalb des Euro-Zenith’s sind sowieso Spinner, Integration ist in Deutschland so toll wie nirgendwo, in Afrika wird ausgebeutet, etc etc). Der Muff-Klimax folgt auf dem Fuss: die Deutschen sollten doch wieder auf die deutschen Berge steigen, natürlich gefolgt von den Ausländern, die sich an diesem Trend orientieren und ihm nachfolgen sollten. Da ist es an den Gipfeln wahrlich nur theoretisch bunt und wenn, dann sind da die Klamotten bunt, diese Mentalität ist wohl ziemlich matt-grau und weist nichts visionäres auf, allenfalls in ein Alpenkaff.

  69. Warum nur, warum, warum, warum sieht das Google-Autocomplete bei der Recherche dann so aus?
    Ich gehe davon aus das nicht alle Menschen Anhänger der Googlebewegung sind. Es gibt tatsächlich Leute die sich für Google
    kaum interessieren.

    PS Zum billigen Öl

    Kürzlich gab es eine dpa-Meldung dazu im Mutterschiff:

    Billiger Rohstoff Ölrechnung um 6,4 Milliarden gefallen

    -Der Einfuhrpreis für Rohöl ist 2016 im Vergleich extrem niedrig gewesen. Das zeigt eine Rechnung der Bundesanstalt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle. Die deutsche Wirtschaft musste 6,4 Milliarden Euro weniger ausgeben.
    18.02.2017
    -Die deutsche Wirtschaft und damit die Verbraucher mussten 2016 dank der relativ niedrigen Rohölpreise deutlich weniger für den Import des Rohstoffs aufwenden. Die Ölrechnung verringerte sich gegenüber dem Vorjahr um 6,4 Milliarden Euro auf 26,1 Milliarden Euro. Das geht aus vorläufigen Berechnungen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) im hessischen Eschborn hervor.

    -Grund für die Entlastung ist im Wesentlichen ein niedrigerer Einfuhrpreis. Der Importpreis für Rohöl fiel 2016 um 19,4 Prozent auf 286,50 Euro je Tonne. Die importierte Menge veränderte sich dagegen kaum und betrug mit 91,1 Millionen Tonnen lediglich 0,2 Prozent weniger als im Vorjahr.
    Hoher Marktanteil Russlands

    -Unter den Lieferländern hat Russland seine dominante Stellung noch ausgebaut und lieferte allein gut 36 Millionen Tonnen des importierten Rohöls. Der Marktanteil erhöhte sich damit von 35,7 auf 39,6 Prozent. Norwegen und Großbritannien auf den Plätzen zwei und drei verloren dagegen mit ihrem Nordsee-Öl jeweils gut ein Prozent und kamen zusammen auf 22,2 Prozent Marktanteil.

    -Weitere bedeutende Lieferländer sind Kasachstan (9,2 Prozent) und Aserbaidschan (5,6 Prozent). Die größten fünf Ursprungsländer liefern damit mehr als drei Viertel der deutschen Importe. Insgesamt bezog Deutschland Rohöl aus mehr als 30 verschiedenen Ländern.

    Die interessanteste Zahl für mich war:
    Steigerung des russischen Anteils auf 39 %

    Ich finde es immer hübsch wenn man sich über ein bestimmtes Land besonders ärgert und das viel weniger harmlose still und
    leise hier zu Lande seine Absatzzahlen steigert obwohl es
    angeblich sanktioniert wird.

    (Wenn Frau Dr. Merkel wieder von Russlandsanktionen redet
    dürfen sie herzlich lachen.)

    Das passt übrigends auch Bestens zur Wirklichkeit von Google und der Realität. Nur weil bestimmte Daten besonders häufig verknüpft werden
    wird die Wirklichkeit nicht verändert.
    In dem Fall ggf das Reiseverhalten.
    Im anderen die deutsch-russischen Geschäfte.
    (vgl auch Transport von Bundeswehrmaterial ins Reiseland Mali
    mit Hilfe einer russischen Fluggesellschaft und die Berichterstattung über die Bundeswehr in dem Medien in letzter Zeit.)

  70. Ernüchterung
    Es ist wie überall: die Verheißungen des Multikulti, der Globalisierung und des „neuen Menschen“ sind zusammengebrochen und es bleiben nur die Ruinen der Fake-news von gestern, zwischen denen Dinosaurier friedlich grasen und Fanatikerinnen mit verbissener Entschlossenheit herumirren und den Wir-schaffen-das-Endsieg herbeireden. In ein/zwei Generationen legt sich das.

    Gelackmeiert sind die Deutschen die im NRW-Slum überleben müssen, Essen zB, Bochum, Krefeld oder Dortmund.

    • Ja, das st ein Problem dort. nicht ganz zufällig würde ich dort nicht leben wollen. Ich war mal in Essen. Das hat gereicht.

    • Gelackmeiert werden alle Deutschen sein,
      die arbeiten gehen und Sozialabgaben leisten, von denen sie selbst dann aber wohl sehr wenig oder gar nichts mehr erhalten werden. Gerd Held ist ja nicht der erste, der darauf hinweist
      http://www.achgut.com/artikel/der_schaendliche_sozial_diebstahl

      Dazu der von Özoguz geplante und von Merkel unterstützte Umbau Deutschlands, auf dass die SPD mehr Wähler bekommt
      http://cicero.de/berliner-republik/leitbild-der-friedrichebertstiftung-der-umbau-von-deutschland

      Es wird also nicht nur NRW treffen, wir haben hier nur das zweifelhafte Vergnügen, etliche no go Areas zu haben, die der Innenminister einfach nicht kennen will.

    • Ach ja
      Diebstahl wird begangen, wenn das System zu doof ist. Wenn illegaler Grenzübertritt alimentiert statt bestraft wird, was erwartet man da eigentlich?Und der Cicero („von Deutschland“), nicht mal der kennt noch den Genitiv. O tempora, o mores.

    • NRW
      Das kommt halt davon, wenn die wehrhaften Ostdeutschen dann als Dunkeldeutsche bezeichnet werden.
      Jetzt können sich allle NRWler an den Bereicherungen erfreuen, ist doch alles so ersterebenswert, diese „Bunte“.

  71. Erkenntnis zur Situation des Mitteleuropäers
    Seit dem 19.Jahrhundert erweist sich der
    Pragmatisch-angelsächsische dem kontinental-idealistischen Typus überlegen,die besten gestalten seitdem die USA.Wer jung und intelligent ist,nimmt hier eine gute Mint-Ausbildung mit und erkauft sich damit den Eintritt nach Übersee.Dort hat die Elite noch Biß,hat mit Trump gerade jemanden installiert,der die SJW auf ein erträgliches Maß zurechtstutzen wird.
    Die Älteren,die den Absprung aus welchen Gründen auch immer nicht geschafft haben,sollten sich mit dem Untergang der europäischen Kultur im angestammten Europa abfinden und das ganze vorzugsweise aus ländlichen Gebieten im deutschen Osten als erlebte Geschichte betrachten.Die europäische Kultur lebt zuerst einmal in Nordamerika und ab der zweiten Hälfte des Jahrhunderts auf dem dann von einer europäischstämmigen Elite bewohnten Mars weiter.Der Rest der Menschheit ist nicht kulturfähig und damit leider Opfer kommender Bürgerkriege.

  72. Verständnislosigkeit und mitleidige Blicke
    Wenn ich Freunden oder Bekannten erzähle, dass wir unsere Sommerurlaube 2015 in Gardelegen und 2016 in Querfurt verbracht haben, sehe ich Ratlosigkeit und ernte mitleidige Blicke.

    Abgesehen davon, dass die Angesprochenen weder den einen noch den anderen Ort kennen – ich übrigens vorher auch nicht – wird man immer für ein bisschen blöd gehalten, wenn man Urlaub in Deutschland macht.

    Selbst einheimische Anhaltiner hielten uns Wessis aus dem dort als stinkreich geltenden Stuttgarter Fettgürtel für etwas merkwürdige Feriengäste.

    Wenn man sich für die Sehenswürdigkeiten auf Straße der Romanik, für die Luther- oder Bach-Stätten interessiert, sind solche Orte mitten im Nirgendwo bestens als Ausgangspunkte für Tagestouren mit überraschenden Trouvaillen geeignet. Gibt es irgendwo in Deutschland ein luxuriöseres Sommerwohnzimmer als den Herzogspavillon in Bad Lauchstädt?

    Seit der Wende haben wir die sog. neuen Bundesländer von der Wartburg bis Görlitz, von Meiningen bis zum Darß vielfach bereist, immer belohnt mit landschaftlicher Vielfältigkeit, interessanten Begegnungen, regionaler Küche und Gewinn für kulturelle Identität und geschichtliche Einsicht.

    Standard-Multikulti wie Telefonläden, Schnellimbisse etc. in Migrantenhand ist mittlerweile selbstverständlich gesamtdeutsch.

    Wer es grell, bunt und laut braucht, wird mit dieser Art Urlaub nicht auf seine Kosten kommen. Man kann eigentlich nur zufrieden darüber sein, dass für viele Urlaub ohne Flugreise kein Urlaub ist.

    edSE

    • Da werden Sie bald von der Avantgarde von hinten aufgerollt.

    • Streifzüge durch den geliebten Osten
      Das mit den Trouvaillen (eine weitere Ergänzung des Wortschatzes…) kann ich nur nachdrücklich bestätigen und zur Nachahmung empfehlen. In Bad Lauchstädt sehenswert das Theater (das wohlgemerkt richtig bespielt wird), in Querfurt böserweise Steine in den Burgbrunnen… nur Gardelegen kenne ich bloß von Durchfahrten…

      Das Standard-Multikulti zählt übrigens eindeutig zu „die, die schon länger hier leben“. Nudelbrater sind oft einstige Gastarbeiter aus Vietnam.

  73. Strand?
    Lieber Don,
    im Winter ist ja die Alternative Berge naheliegend, auch zum Wandern, zur Not mit Schneeschuhen. Aber im Sommer übersehen Sie etwas: Ganz gleich, ob Chiemsee, Sta-See, Tegernsee, Achensee, Mondsee usw: Da gibt es nicht genug Strände, von Parkplätzen ganz zu schweigen, sobald die Münchener da sind. Die vorhandenen Strände reichen schon für Einheimische nicht.

    Daher ist man, wenn man baden will, am Meer besser aufgehoben. Die Türkei hat davon lange profitiert. Jetzt passiert, was Terroristen so gern wollen, egal ob kurdich oder arabisch: Die Touristen reagieren, diese Wirtschaft muss Einbußen hinnehmen. Terroristen sind grundsätzlich antistaatlich eingestellt, Salafisten sowieso. Sie versuchen, Staaten zu destabilisieren über ihre Wirtschaft. Hierbei schlagen sie über den Angriff auf den Kunden zwei Fliegen mit einer Klappe. Die eine ist die Schädigung der Wirtschaft, die zweite die Zerstörung des Spaßfaktors. Denn für Badeurlaub haben Strenggläubige nicht mehr übrig als für Diskos (Istanbul) oder Geschichte (Museen in Tunis, versuchsweise auch Kairo). Der Strenggläubige soll keinen Spaß haben und keine alternative, soll heißen, ältere Historie.

    Ein drittes Ziel ist bei Islamisten noch zu bedenken: Wie sie keine Juden in Palästina haben wollen, wollen sie auch keine sonstigen „Andersgläubigen“ in ihren Ländern. Als im Jahrhundert nach Mohammeds Tod die nordafrikanische Küste erobert wurde, mussten die Anwohner konvertieren. Salafisten beziehen sich auf den Salaaf, die Zeit der vier Kalifen und der erfolgreichen Eroberungszüge. Ich war immer erstaunt, dass sie nicht von Anfang an verboten worden sind. Ich glaube, sie sind politisch unterschätzt worden, und jetzt haben wir den Salat.

  74. Kreuzfahrt ist auch sicher
    Alle schimpfen zwar. Ja, ich bekenne mich zur Kreuzfahrt. Denn anders als in Bayern, wo osteuropäische Billigkräfte ausgebeutet werden und Hotels nur noch runtergekommen sind, fahre ich fürs gleiche Geld, das ein vier Sterne Hotel in der Heimat kostet, auf Kreuzfahrt.
    Die Schiffe(um Himmels Willen keine deutschen), sind modern, sehr sicher und bieten Entertainment rund um die Uhr. Und man begegnet vielen Nationen, aber alle mit gleichen Interessen. Und die ach so ausgebeuteten Crew Mitglieder ernähren auf den Philippinen oder in Weißrußland ganze Landstriche mit ihrem Einkommen. Früher war Garmisch oder Südtirol, wo man immer das Gefühl hatte nur geduldet zu sein, heute ist Schiff und man bekommt direkt beim Einschiffen ein, zugegebenermassen professionelles, Welcome on board.
    Hochachtung an Don von einer treuen Leserin.

  75. Re-Islamisierung
    Wir sehen in der Türkei das, was seit vielen Jahren jeder wissen kann, wenn er denn wissen will: Islamische Länder haben einen Hang zur Rückentwicklung. Das geht über Raum und Zeit hinweg, von Afghanistan, Iran, Malaysia etc. in den 70ern, über Tschetschenien und Somalia in den 90ern, bis hin zum Irak, zu Syrien und zur Türkei in jüngster Zeit.

    • Das ist in Bayern gerade auch nicht viel anders.

    • nicht immer
      diesen Trend gibt es aber soweit ich weiß erst seit den siebziger Jahren. Seitdem ist er stetig stärker geworden mit dem vorläufigen Kulminationspunkt in Syrien.

    • Der Iran nicht
      Der hat die Rückentwicklung schon hinter sich. Jetzt entwickelt er sich wieder nach vorne und ist in der Praxis so islamisch, wie China kommunistisch ist. Man schaue mal nach Kinderzahl und Frauenbildung dort.

    • sehr schön Ihr Vergleich Iran/China
      werter MMW. Beides Länder, die seit ewigen Zeiten an Ort und Stelle
      existieren und eine ihnen entsprechende politische Kultur entwickelt haben.

      Da braucht es mehr als starke Sprüche und Kriege, damit sie in die Knie
      gehen.
      ….und wenn man sich dagegen Afrika anschaut (der am längsten von
      Menschen besiedelte Kontinent), kommen einem die Tränen.

  76. Titel eingeben
    Reisen ist langweilig. Tut mir leid Leute, ist so.

  77. Blind vor Schulzitis
    Lesen Sie mal Kapitel 325 oder so aus dem Großen Buch der Untätigkeit der BuReg Deutschland in der FAZ: Von Markus Wehner. Migration als Waffe. Es geht hauptsächlich um Tschetschenen. Ca. ein Prozent wieder ausgeschafft.

    Wer übrigens meint, dass das unter rotgrün besser würde, irrt, weil die Kommunen oft rotgrün sind. Die BuReg steht hier auch gerade für Schlamperei in Bundesländern und Kommunen. Hierzu Braunschweig:
    33% SPD, 26% CDU. Deswegen kann ich den Schulz-Hype nicht nachvollziehen.

    • Icxh bin froh, nicht in einem R2G-Land zu leben. Da ist mir sogar die CSU halbwegs erträglich. Lieber bigott und korrupt als Stasi und totalitär.

    • rot2grün: Kennedy und Obama !
      aber werter DON, wo sind denn die unterschiede ?

      nach seiner fastenkur nach dem linkrheinischen karneval sieht der Obama vom linken niederrhein mit 15 kg lebendgewicht weniger ja aus wie die „taubernuss“………….zum verwechseln ähnlich…………..

      aber warten wir ab, der sog. „Kennedy vom Niederrhein“,der hochgelobte Dieter Pützhofen ist ja vertikal gestartet und vertikal auch wieder gelandet, wie wird es dem Obama v.NR dann erst ergehen?

  78. Die Heimat muss ja nicht provinziell sein
    Goethe sagte: „Willst du ins Unendliche schreiten geh nur im Endlichen nach allen Seiten.“ Es ist vielleicht der Weitung des persönlichen Horizonts eher förderlich, die Heimat intensiver und bewusster zu erleben als exotische Ziele im Pauschalurlaub zu erleben. Ich würde jedem jugendlichen Möchtegernbildungsbürger, der 1986 entweder noch nicht geboren war oder zu jung war empfehlen sich mal die Serie „Kir Royal“ von Helmut Dietl anzusehen. Die Hauptrolle spielte Franz Xaver Kroetz, nebenbei Schriftsteller und einer der bedeutendsten Gegenwartsdramatiker, der privat (soweit ich weiß) einen Hof in Bayern unterhielt obwohl er wohl doch nicht unbedingt als provinziell bezeichnet werden konnte. In der Serie (eine künstlerisch hochwertige und ernstzunehmende Produktion mit Starbesetzung) werden ziemlich viele dekadente Unarten der Münchener Schickeria (die den Hillary-wählenden Küstenglitterati der USA kaum nachsteht) karikiert. Als Schimmerlos alias Kroetz sich in einer der Folgen mit seiner Verlegerin zofft geht er nicht ins Ausland (das hätten wohl die Schicki-Mickis getan), sondern zieht sich auf eine bayerische Berghütte zurück. Auch das wirkt nicht provinziell, sondern eher als bewusst gesetzter Kontrapunkt zur „großen weiten Welt“ der Münchener Schickeria.
    Auch bayerische Volksmusik muss nicht provinziell sein. Es kommt wie bei einem Filmstoff eher darauf an, was man daraus macht. Wer je die Zitherklänge in dem Film „der dritte Mann“ gehört hat wird das wohl auch so sehen.
    Mark Twain, der sicher einige der sehr spektakulären Landschaften der USA kannte hat den Alpen mal eine ganz besondere, einzigartige Charakteristik bescheinigt.
    Und dass genau jene Flüchtlingsversteher oberhalb der unteren Mittelschicht, die so plakativ Willkommenskultur praktiziert haben (aus Karriere- oder irgendwelchen anderen Motiven heraus, who cares?) bei ihren Bildungsreisen jetzt auf verschlungenen Umwegen vielleicht mal ihre Heimat entdecken muss ja kein Nachteil sein.

    • Bei Schimmerlos gibt es in den Bergen ja auch so manchen sexuellen Exzess, nicht wahr.

    • ...
      Bei Kunst kommt es IMMER darauf an, WIE man es macht.
      Also nicht auf das, was man macht,
      sondern auf das, was man daraus macht.

  79. kenn ich, kenn ich, kenn ich
    Was soll der Schwachsinn, ich schriebe die Kommentare zu schnell?

  80. Ein bißchen verlogen ist das ja schon
    Lieber Don Alphonso,

    ich finds ja schon ein bißchen feige: vorn heraus behauptet man, „bunt“ und „weltoffen“ zu sein, aber im Urlaub will man es dann doch lieber wie zu Hause haben.

    Nichts gegen Sicherheit im Urlaub – die will ich auch, und deswegen zieht es mich auch nicht weit von hier weg.
    Aber hätten all die Leute, von denen in Ihrem Beitrag die Rede ist, etwas mehr Courage, dann würden sie offen zu ihrer Meinung stehen. Wenn so viele Leute offen sagen würden, dass sie von der Zuwanderungspolitik in Deutschland nicht begeistert sind, dann könnte diese Meinung auch niemanden mehr den Job kosten. Ein Staat kann ja nicht plötzlich drei Viertel seiner Erwerbstätigen beruflich „vor die Tür setzen“, nur weil sie eine Meinung haben, die politisch nicht „en vogue“ ist.

    Liebe Grüße von der Kleinen Waldhexe

    • Sicher ist es verlogen, aber was erwarten Sie im Nordkorea der Migration, in dem Bunt die Staatsdoktrin ist, die täglich vom Staatsfunk gepredigt wird?

    • Titel eingeben
      Siehe die jüngste Umfrage von Chatham House. 53 Prozent sprechen sich dafür aus, die Zuwanderung aus muslimischen Staaten zu stoppen. In Frankreich sind es 60 Prozent, in Österreich fast zwei Drittel. Wenn man überall ausschließlich Nicht-Muslime gefragt hätte, währe die Ablehnung vermutlich signifikant höher.

    • Ich weiss nicht, ich kenne auch genug, die das ganz anders sehen.

  81. Das Leben ist eine Grauzone
    Ja, soo schön ist Oberbayern und was bin ich froh hier zu leben. Ich hatte im Januar Besuch aus den USA und selten habe ich ein derart strahlendes Gesichte gesehen als an diesem Montag bei windstillen -8 Grad auf dem sonnigen Zugspitzgipfel.
    Aber, werter Don, auch die Hoteliers in Österreich und Südtirol machen Mal Urlaub, die trifft man dann tatsächlich vor Beginn der Hauptsaison entspannt beim Golf in Ägypten, jenseits von All inklusive, Liegenreservierern und sonstigen Terroristen

  82. Buntheit...
    Buntheit scheint generell nicht im Interesse von Urlaubern zu liegen. Selbst wenn sie zu den entferntesten und exotischsten Orten reisen: Buntheit scheint nie das interessanteste zu sein. Wer nach Marokko reist erzählt nachher voller Bewunderung von der Altstadt durch die der Hauch von Jahrhunderten orientalischer Kultur haucht, Moscheen mit großartiger Kultur die von einem enormen Stolz auf das Eigene kündigen, nach der Tagestour in die Wüste erzählt man von den Berbern und ihrer uhreigenen, authentischen Kultur. Ich habe noch nie gehört dass jemand so etwas sagt: das tollste an Marokko ist die Buntheit und die steigende Bedeutung von Hinduismus / Chrsietntum / Judentum oder Buddhismus. Wer in Brasilien war erzählt vom Samba, der ganz eigenen lockeren Lebensweise, und nicht davon wie toll es ist, dass Brasilien immer mehr genau so wäre wie Finnland. Wer in China war ist beeindruckt von der jahrtausenden Jahre alten Kultur, und nicht davon dass China immer westlicher, und somit bunter wird. Und wer in Paris war schwärmt von Eiffelturm, Straßencafés und – künstlern an der Seine, von den Kirchen und Museen. Ich habe noch nie gehört dass jemandem tatsächlich die afrikanischen Straßenstände oder die algerischen Imbisse oder gar irgendetwas aus den Banlieus in Erinnerung geblieben wäre. Das Gleiche in London, neben New York wohl die bunteste und rundum progressivste Stadt der Welt. Aber auch da wollen die Leute die roten Busse, die Artefakte der Monarchie, die Drehorte von Sherlock Holmes Filmen etc. sehen. Um das eigene Gewissen zu beruhigen geht man dann einen Tag mal auf ein Reggae Konzert oder einen besucht einen Viertel, das mehrheitlich von Pakistanern bewohnt wird um dort zu essen…aber deswegen reist man nicht nach London. Dahinter steht ja das grundsätzliche Problem der Buntheit: schön ist sie nur wenn sie zusammengesetzt ist aus verschiedenen Farben, die je für sich kräftig und eben nicht vermischt sein sollen. Wenn man 5 verschiedene Wandfarben in einen Kübel kippt kommt ein langweiliges Grau heraus, für das sich kein Mensch interessiert. Das spiegelt sich auch im Gegensatz zwischen Fremd- und Eigenbeobachtung wider: während der gebildete, moderne und rundum richtig sozialisierte Deutsche weiß, mit völliger Sicherheit WEIß, dass das Faszinierende an Deutschland die Buntheit ist, und die Zukunft nur immer besser und strahlender weil bunter werden kann, mögen Touristen, Gaststudenten und Einwanderer meistens am liebsten das an Deutschland, was besonders eigentümlich ist. Es ist wohl wie beim Menschen: attraktiv wirkt eine Frau oder ein Mann meistens dann wenn sie oder er selbstsicher ist, und zu dem steht was sie oder er ist und kann.

    • Ich glaube, die wenigsten wolen wirklich bunt sein. Sie wollen vielleicht bunte Ecken, aber so privat – eher nicht.

    • Farbenlehre
      Ich weiß nicht, welche 5 Farben Sie mischen wollen – aber eines ist gewiss: wenn ich 1 Teil Rot und 1 Teil Grün mische, bekomme ich immer 2 Teile BRAUN. R2G habe ich noch nicht ausprobiert.

  83. Heuern Sie mich an und alles ist gut
    Korallinsauer sagt:
    „Aber Costa-Rica? Keine Sorge, seit den Entführungen habe ich keinerlei Sehnsucht danach, obwohl es ein bildschönes Land sein soll.“

    Die angebliche Entführung war Silvester 1995 auf 1996. Und die Einzige seit jener Zeit! Und die Entführer waren ehemalige Contras aus Nicaragua. Das ist etwa so, als gäben sie den Deutschen die Schuld, wenn ein islamischer Terrorist das Auto in den Weihnachtsmarkt donnert.

    Ob es überhaupt eine echte Entführung war, ist fraglich, meinte doch die – na ja, Geisel, – also die in Todesangst stehende Nicola sagte erst mal während der Entführung „Das ist das geilste Erlebnis meines Lebens“ (Zeuge: die zweite „Geisel“) und danach knöpfte sie ihre Bluse des Busens wegen auf (Zeugin, siehe oben), doch nachdem Nicola ausfliegen konnte, eilte sie stracks nach Stuttgart in eine Abtreibungsklinik, damit es nicht zur jungfräulichen Geburt kam. So lebensgefaehrlich war das. Und dass sie sich mit dem Anführer der, sagen wir mal Geiselnehmer, intensivst küsste, also verschlingend, schreiben wir dem Stockholm-Syndrom zu. Da ich am Buch über die Geiselnahme beratend mitarbeitete, weiß ich wesentlich mehr als der Rest der Menschheit.

    Nebenbei: auch die zweite, äh, Geisel, wurde mehrmals freundschaftlich von ihrem Geiselnehmer angerufen, während er in Haft war. Der verwunderte Zeuge bin diesmal ich selber.

    Der einzige der an alles geglaubt hatte, war der Ehemann der Schweizerin, der hatte echte Angst.

    Also kommen Sie ruhig, bestenfalls werden Sie mich als ihren Reiseleiter anheuern.

    • Titel eingeben
      Das Land ist aus klimatischen Gründen nur kurzfristig wirklich erträglich.
      Ausserdem sollte man die Flugmöglichkeiten mal renovieren, so viel Zeit will kein Mensch daran verschwenden….

    • Ich war gerade da - und gleich für TDV mit:
      Es war einer der schönsten Urlaube meines ganzen Lebens! Das Klima war mehr als erträglich (kenne ich von den Seychellen viel schlimmer). Ich war in der Drake Bay in einem schönen ökologischen Resort: vorne das Meer, dahinter der Dschungel – Tauchen, Reiten, Tierbeobachtungen im Regenwald – nachmittags entspannen in der Hängematte und Vögel beobachten – Kolibris, Tukane etc. – nicht Spatzen und Krähen :o( Die Leute waren sehr nett, sehr professionell, sehr hilfsbereit und sehr gut als Guides ausgebildet. Ich habe es sehr genossen und fühlte mich bei der Abreise wie aus dem Paradies vertrieben. TDV – es ist eine lange Reise, das stimmt – aber es war es mir mehr als wert (obwohl ich nach der Rückreise einen Jetlag hatte, dass ich dachte, ich würde nie wiede richtig wach …)

    • tico:
      „Nebenbei: auch die zweite, äh, Geisel, wurde mehrmals freundschaftlich von ihrem Geiselnehmer angerufen, während er in Haft war. Der verwunderte Zeuge bin diesmal ich selber.“

      „Stimmvieh“, bist Du es? Wen hast Du diesmal gekillt?

  84. Dandyhaft wie immer, aber heute schwache Orthographie
    Wer so penetrant zwischen den Zeilen impliziert, dass er sich aufgrund seiner Erbschaft für besser als viele Andere hält und den angeblichen Code der feinen Leute zelebriert, auf dass der deutsche Michel sich neidisch seine Nase am Bildschirm plattdrücke, der sollte auch in der Orthographie sattelfest sein: „Er mag nicht zugeben, dass er ein besorgter Bürger sei, denn das kann eine[N!] den Job kosten.“ Vierter Fall, nicht dritter. Don Alphonso, der Großmeister der deutschen Oneupmanship, und die so Ge-Oneupmanten schmieren hündische Lobhudeleien, wie immer in diesem Brechreizblog, dass ich aus der gleichen Lust am Ekel lese, wie ich ab und zu Bill O’Reilly auf Fox News sehe.

    • Sie tun mir Leid.

    • andy,
      brems dich ein,geh spielen.

    • "Sie tun mir Leid."
      Meine Güte, Sie sind aber sozial.

      Mir tut er nicht leid.

    • Titel eingeben
      ach, Andreas, wir geistig weit unter Ihnen stehenden mögen das. Posten Sie doch bitte die Adressen einiger von Ihnen bevorzugter Blogs, auf dass uns ebenfalls der Brechreiz übermanne/überfraue, wenn wir dort hündische Lobhudeleien (sehr gute Wortschöpfung, Julius Streicher?) lesen.

    • Hoffnungsloser Fall
      Text eingeben

    • Mein Tip:
      Mindestens einmal täglich Milo auf Breitbart oder YouTube anschauen, DAS gibt Ihnen den richtigen Kick!

    • Rechtschreibung und ihre Folgen
      Ich sammele sämtliche Rechschreibfehler von Don Alphonso penibel und ganz gewissenhaft. Jeden einzelnen. Und dokumentiere diese für das, nein, sein Jüngstes Gericht.

      Ich werde Don Alphonso vor das Gericht mit der grünen Bildungsministerin Löhrmann zerren, die ja grad die Schulen in NRW verschrottet, Beisitzerinnen werden die allseits beliebten Grünen-Politikerinnen Roth und Künast sein, die ihre Ausgabe des Grundgesetzes über die allgemein gültige unseres Landes setzen.

      Tja, das hatter nun davon, da musser durch.

      Hätter ja vermeiden können, aber nein, er ergötzt sich ja lieber an Dampfnudeln im sündigen Vanillebad.

      Das ruft geradezu nach unnachsichtiger Strenge.

      Ich werde beantragen, dass er einer der drei hochehrverehrungswürdigen oder irgendsowas Richterinnen in ewiger Leibeigenschaft verpflichtet wird, ohne jegliches Recht auf Begnadigung und vorzeitige Entlassung aus dem Frondienst.

      Strafe muß nunmal sein, wenn man sich des eines oder anderen Fehlers in Rechtschreibung oder Interpunktion zuschulde kommen lässt.

      Kölle Alaaf.

    • Man kann auch einen Beschwerdebrief an die Herausgeber schicken.

    • Titel eingeben
      Kann man in Deutschland doch Fox News empfangen? Ich habe es weder im Internet noch via Satellit gefunden…

      Und hier noch ein paar Zitate:

      1.
      „…wie immer in diesem Brechreizblog, dass ich aus der gleichen Lust am Ekel lese…“
      – Andreas –
      (Dass das „dass“ mit Doppel-S daherkommt, ist unter Abonnenten des Periodikums „Sex und Kotze“ üblich. Dafür schreibt er „Andere“ groß. Er mag halt das Andere, der Andereas mit seiner Lust am Ekel)

      2.
      „Es gibt verschiedene Kulturen, aber nur eine Zivilisation: Die europäische.“
      – Martin Schulz –

    • Lern' doch selbst Deutsch!
      es muss DAS Blog heißen, nicht DASS Blog – am besten gehst Du zurück auf Deine Klippschule.

    • Brechreiz-Blogs, Orthographiefehler und Jüngstes Gericht
      Der Kommentar zum Blog erinnert mich an die vielen Leserbriefschreiber auf den Fußballseiten der ONLINE-Zeitungen, die unter jeden Artikel über die Kommerzialisierung des Fußballs oder die Übermacht der Bayern in der Bundesliga schreiben, daß sie Fußball hassen oder eh nur total langweilig finden. Oder unter Länderspiel-Artikel posten, daß sie Nationalmannschaften ohnehin für total „out“ halten. Und das mit schöner Regelmäßigkeit.

      Was das wunderschön zusammengesetzte Dreigestirn zum jüngsten Orthographie-Fehler-Gericht des Don anbelangt, das wird wohl ein Schlag ins Wasser: besagte Damen werden vermutlich keinen einzigen dieser gut dokumentierten Fehler erkennen ….

    • Gewisse Dinge perlen einfach an mir ab.

    • Dreigestirn
      Nun, ich nehm Rechtschreibfehler nicht sonderlich ernst, die halt vorkommen.

      An sich wollte ich Don Alphonso nur erpressen, mich hinsichtlich der großen Osteuropäerinnen nicht an seine Erben zu verweisen.

      Aber so ist es halt.

      Kölle Alaaf hätte an sich darauf hindeuten können oder? ;)

  85. Bat Man
    Nix gegen Oesterreich,Bayern ,Ruegen .Nur Rio de Janeiro,ist schon was anderes…
    Fuehre euch gerne.
    http://www.tourguide-rio.com

  86. Wir Regionalisten
    Wir sind ja hier i.d.R. schon älter, aber Jüngere werden auch da sein und vor allem mitlesen. Deswegen muss ich die Reisen mit den Kindern kurz bringen.

    Im Sommer stiegen wir ins Auto und machten Rundreisen. Österreich, Frankreich, die Schweiz, Deutschland, England, Spanien, Italien. Als wir durch Spanien fuhren, waren sie noch klein, ca. fünf und sieben, aber vergessen haben sie nicht viel. Die Kathedrale von Burgos? Ach ja, das war da, wo sie auf den Betten hopsten, ja, die war schön, die wollen sie wiedersehen. Später: Padova? Die Arenakapelle mit den Fresken von Giotto? Ach ja, da war es so heiß, und wir hatten literweise Eistee, und sie war blau. Die haben wir in einem Buch. Später: Am Atlantik südlich von Arcachon? Ja, dort war ein großes Feuerwerk (14. Juli). Wo Leonardo beerdigt ist? Auf diesem Schlosshof an der Loire. Aber Deutschland:

    Vom Schwarzwald, wo wir wanderten und (fr)aßen wie Scheunendrescher zu Albert Schweitzers Geburtsort und von dort den Rhein runter. Ein Abstecher zum Rheinfall fand zuvor statt. Die Rheinstraßen mit Kindern ein Genuss, wenn man sie Burgen, Züge und Schiffe gleichzeitig zählen lässt. Die Krone in Assmannshausen? Der beste Eisbecher außerhalb von Venedig, für mich war’s die beste Gänseleber außerhalb des Périgord. Ein Stück mit dem Schiff fahren lassen, am besten bis St. Goar, und dort sammelt der Fahrer die Familie wieder auf. Der Rhein könnte einen gesunden Hype gebrauchen, und das geht leicht. Hallo, FAZ um die Ecke?

    Dann quer durch’s Land nach Weimar, denn das Goethehaus mit seiner schönen Treppe und seinen ineinander übergehenden Räumen gefällt auch Kindern, danach das kleinere Schillerhaus und die Büsten. Buchenwald. Sie waren acht und zehn, und es schockierte sie gerade im richtigen Alter, für mein Gefühl. Antisemitismus ist ihnen ein Greuel. Von Weimar an die Seen und dann nach Rügen, auf Rügen mehrere Aufenthaltsorte. Ein Jahr später eine andere Tour nach Usedom und dem Darß über Berlin. In anderen Ländern auch solche Fahrten. Ergebnis: Alles eingeflossen in die schulischen Leistungen, höherer Aufmerksamkeitspegel, manches kannte man ja. Und wo die Himmelsrichtungen lagen auch. Stadt/Land/Fluss bereicherte das. Daher kann ich solche Reisen nur empfehlen.

    Erst auf solchen Reisen merkt man, wie die Länder ticken (unterschiedlich, je nach Region). Ladiner und Römer sind unterschiedlich, Ladiner haben mehr Ähnlichkeit mit den Graubündnern, würde ich sagen. Abfällige Bemerkungen über Römer hört man im ganzen Land außer in Rom, über Mailänder überall außer in Mailand. Einen Katalanen darf man nie als Spanier bezeichnen, denn das kränkt ihn. Katalanen und Basken sind stolz. Solche Mentalitäten finden sich in D in Bayern und der Ecke vom Schwarzwald, wo sie sich Alemannen nennen. In Mecklenburg kommt das wieder. Provenzalen und Pariser sind sich im Prinzip spinnefeind, aber der Pariser bringt den Zaster in die Provence. Der Provenzale trinkt ständig Pastis, der Pariser nur im Urlaub. Und ganz England schimpft über London.

    Wir machen das immer noch, aber etwas kürzer. Und fahren an vergangene Orte, wo sie als Kinder waren. Viel besser als nur Strand, den man ja ab und zu einbauen kann. Holland ist auch erhebend, viele schöne kleine Orte und die große Perle Amsterdam. War irgendwas langweilig? Hab ich vergessen. Ja vieleicht die nordfranzösische Küste nördlich von Calais und streckenweise die belgische Küste. Beide Abschnitte könnten eine Art Gentrifizierung gebrauchen. Dazu muss man aber Leute erstmal dazu bringen, dass sie damit klarkommen, dass an der Nordsee weniger Sonnentage sind als am Mittelmeer.

    Das Europa der Merkel und des Schulz existiert zum Glück nicht, denn jede Region hat ihren eigenen Charakter. Aber das merkt man nur auf Achse. Mindestens 5000 in drei Wochen war Muss. Ach ja, dabei realisiert so mancher, dass der lokale Wein am besten ist und er vor Ort auch billiger sein darf.

    Richtig braun waren wir nie. Wer braun sein will, kann das nicht machen. Skandinavien außer Fünen und Kopenhagen geht mir noch ab, aber ich hab mir sagen lassen, Norwegen sei am entspanntesten mit Hurtig.

    • Titel eingeben
      „Ein Stück mit dem Schiff fahren lassen, am besten bis St. Goar“
      .
      Ich hab das einmal gemacht. Die permanenten lauten Durchsagen in fünf Sprachen, was man denn jetzt links und rechts sehe, waren nervtötend. Zudem gab es kaum Zuhörer, denn wir waren fast die einzigen Fahrgäste. Auch auf unser Bitten, diese lauten Ansagen vielleicht leiser… oder gar zu unterlassen…: Nein. das ginge nicht.
      Die schon gekauften Rückfahrtickets haben wir verfallen lassen; wir nahmen die Eisenbahn.

  87. Österreich ist auch nicht sicher
    Reisen nach Österreich können aber heute auch schon böse enden:
    http://www.krone.at/oesterreich/massenvergewaltigung-9-iraker-stehen-vor-gericht-martyrium-in-wien-story-554777

    Die AKP-Veranstaltung in Oberhausen, bei der Werbung für die Errichtung eiens diktatorischen Systems in der Türkei gemacht wurde, ist natürlich wieder ein übles Zeichen, von was für einer Regierung man in Deutschland regiert wird…die mahnenden Worte Richtung Trump sind doch angesichts dessen einfach nur lächerlich.

  88. Heute morgen in der Kirche
    Musste mir von unserem Hilfspfarrer (Pastoralreferenten) in der Predigt (Kindergottesdienst zum Thema „Karneval“) anhören, dass Trump ein böser Mensch sei und die Menschen, die die AfD wählen, böse, ichbezogene Menschen seien (weil mir die heilige römische katholische Kirche also sagt, dass AfD-Wähler böse Menschen seien, kann ich diese Partei nicht wählen, sonst lande ich in der Hölle ;-). Soviel zum Thema, soviel zur Umfrage. Hach, was wäre das schön, wenn die USA sich zurückziehen würden. Endlich hätten wir das friedliche, gute Europa, das wir immer gewollt haben. Anscheinend brauchen wir die Armee des bösen Herrn Trump gar nicht für unseren Fortbestand. Mit Friede, Freude, Eierkuchen bekommen wir dieses Land schon gewuppt. Ich könnte mich totlachen, wenn es nicht so traurig wäre. So, morgen gehe ich erst mal wieder arbeiten, um Steuern für dieses verrückt gewordene Land und seine Politiker_*innen, Geistlichen und Intellektuell_*innen zu bezahlen. Und das sind nicht wenig, was daran liegt, dass ich den gleichen akademischen Beruf ausübe, wie viele Wähler_*innen der SPD und der Grünen. Die tun das gern, weil die alle doppelverdienende Paare mit outgesourcter Kindererziehung sind.

    • Man sollte sich ex kathedra nicht alles anhören, denn vieles gehört da einfach nicht hin!
      @C.M.Johannsen
      Wenn Leute Ihre Position im Gottesdienst derart zur persönlich politischen Hetze gegen Andersdenkende mißbrauchen, dann stehe ich auf und gehe. Lasse sie auf ihrem geistigen Schrotthaufen brüten und leer ausgehen vor jenem Gott, den sie sich gebastelt haben.
      Ich werde auch nicht kommen und ihnen von ihrem Schrott herunterhelfen. Wer sich so bösartig blöd verrennt, der will allein sein!

    • @Heute morgen in der Kirche
      Solcherart Moralisieren sollten Sie Ihrem Pastoralreferenten ggf. als Mangel an Lebenserfahrung (und voreilenden Gehorsam gegenueber dem Dienstherrn, angesichts der offiziellen Parteilinie) anrechenen. Vermutlich noch juenger, und etwas einfach gestrickt?
      Was das mit Karneval zu tun haben soll – Heerlager der Humorlosen? Koennte es vielleicht am Tagesevangelium (das mit der linken Backe, wissenschon) gelegen haben? Koennte man mit ein bisschen Ueberstrapazieren dahingehend verbiegen (wenn man denn lediglich Laientheologe waere, und den Kontext dieser Stelle voellig ausblendete. Einem studierten Religionspaedagogen sollte das nicht passieren… ).
      Das Moralisieren hat im Uebrigen genau gar keinen Weisungscharakter. Wer wieder mit unterkomplexen Regeln (Trump boese, AFD boese, arme Migranten gut) anfaengt muss sich zu Recht einen Pharisaeer schimpfen lassen. Die moralische Bewertung des eigenen Tuns sollte schon jedem selber (oder dessen Gewissen) vorbehalten bleiben.

    • Titel eingeben
      Aufstehen und gehen
      Bei uns lutherischen gibt es immer mal wieder Pfarrerinnen gegen Israel

      In Nuernberg Stadt hat der zweitöberste, der Stadtdekan Körnlein ein neues evangelisches forum für den frieden aus dem kirchlichen Haus geschmissen. Nach dreißig Jahren Hetze gegen Israel.

      Wie P feldmann schon anmerkte: Aufstehen und gehen. Durch den Mittelgang.

    • Die Evangelen
      In der Taufkirche meiner Mutter und auch mir hat mittlerweile eine Pfarrerin das Sagen, Typ Oberstudienrätin mit Kurzhaarfrisur (ehem Nick eines ZEIT-Foristen). Mir wurde vom 2ten Pfarrer gesagt, ich solle zu einem bestimmten Gottesdienst kommen, weil der Name meiner Mama (Verstorbene der letzten Woche) verlesen werde.
      Mit meinen beiden Söhnen ging ich hin. Der kleinere stupste mich während der Predigt an und teilte mir mit, dass die Predigt Thema im Religionsunterricht (3. Klasse) gewesen war.
      Beim Verlesen des Namens meiner verstorbenen Mutter nach 2 Anläufen immer noch falsch (ein einfacher Name) bin ich aufgestanden und gegangen.
      Vorbei an einigen Tischchen, an denen es Häppchen aus aller Welt gab.
      Die Sektgläser waren schon gefüllt und die Münchner Bagage bereit, auf die eigene Herrlichkeit anzustoßen. Vorbei auch an einigen „München ist bunt“-Plakaten. Die Kollekte ging an ein Integrationsprojekt.

    • Nicht die Moslems, sondern die Juden
      haben unseren Heiland ermordet.
      Gottgefällig ist es daher, daß wir jeden Tag zigtausende Euro an die, die das Böse strafen, nämlich an die Hamas und die PLO, überweisen.

      Nicht nur weiland Josef Fischer, sondern auch Martin Schulz (in seiner „Rede“ vor der Knesset) wissen, wie man mit dem Zionismus umzugehen hat.

      Bald ist wieder Ostern und damit Zeit für Eure verstohlenen „Judengebete“, Ihr Jesusäffchen.

      Ich aber habe unseren örtlichen Pfaffen neulich als Antisemiten und Wegbereiter des Islam angesprochen.
      Nun gab es hier allerdings schon Kirchen bevor es in Bayern auch nur Menschen gab – und entsprechend irritiert zeigte sich der junge Mann.
      Jedoch zeigte sein Gestammel von Nächstenliebe, Toleranz und sonstigen Benefits, wie sehr man um Kunden ringt.
      Ich glaube, er hat das gleiche Seminar besucht, wie die Agents im Kündigungs-Callcenter von Vodafone und Telekom.

  89. Kurze Nachfrage
    Zitat
    „Er mag nicht zugeben, dass er ein besorgter Bürger sei, denn das kann einem den Job kosten.“
    Für diese launige Bemerkung hätte ich gerne einen Beleg …

    • Pars pro toto
      http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/afd-empoert-ueber-lehrer-entlassung-politische-saeuberung-pur/14803204.html

      Wenn man dann noch ein wenig Einblick hat, wie es bei der ev. Sozialarbeit, sprich Diakonie zugeht, ist das mit Zweifeln an der Eignung….. mehr als dreist.

    • Es sind harte Zeiten.

    • Danke, das stimmt so
      Wenn du bei einem Tendenzbetrieb wie der evangelischen oder der katholischen Kirche arbeitest (dito Gewerkschaften und Parteistiftungen etc), dann wird die Teilnahme an einem „…gida“-Zirkus tatsächlich die Aushilfsstelle kosten, das stimmt.
      Besonders gefällt mir ja die Aussage des AfD-Manns – „Da gibt es künftig viele zu entlassen. Die Zeit der Demokratiefeinde ist bald abgelaufen.“ – Entlassen wegen politischer Ansichten ist also kein Problem, solange nur die richtigen entlassen werden … feine Demokratiefreunde, wie immer.

    • @Wolfram Jäger
      Sie haben den Tenor der Aussagen nicht verstanden. Es geht ja gerade darum, dass es sich hier um Scheindemokraten handelt, die andere Meinungen unterdrücken wollen, dies wird als „Pluralität“getarnt und ist genau das Gegemteil davon.

  90. Erinnere ich mich richtig, werter Don,
    dass Sie in den Anfangszeiten dieses Blogs Kritik an Masseneinwanderung und Islamisierung und den damit verbundenen Änderungen in unserem Land nicht zuließen? Das Thema ist ja nicht erst seit 2015 akut, man denke nur an Sarrazins Bestseller von 2010. Jedenfalls wundere ich mich, wie offen jetzt heute hier diskutiert wird. Insofern habe ich den Eindruck, dass die Einschläge inzwischen auch am Tegernsee zu spüren sind. — Übrigens: Wer an Bildung und Kultur interessiert ist, sollte durchaus auch in entferntere Regionen reisen. War gerade mehrere Tage in Kairo und von der Stadt, der Architektur und den Museen schon sehr beeindruckt.

    • Titel eingeben
      „Wer in der Jugend nicht links ist, hat kein Herz. Wer im Alter links ist, hat keinen Verstand.“
      – Karl Marx –

      „Der Sozialismus wird erst siegen, wenn es ihn nicht mehr gibt.“
      – Herbert Frahm –

    • Sie erinnern sich falsch?
      Ich bin seit nunmehr 5 Jahren hier und war immer offen überzeugter Massenzuwanderungsgegner, auch hier. Kann mich an keine diesbezügliche Sperraktion des Hausherrn erinnern.

      Gruss,
      Thorsten Haupts

  91. Die Uckermark als die "Hamptons von Berlin"...
    wird ja immer mal thematisiert -vor einigen Monaten sogar in der NYT. Viele Berliner, die es sich leisten können, suchen sich ein Refugium im tiefsten Dunkeldeutschland. Würde mich gar nicht wundern, wenn sich darunter viele finden, die prominent das bunte Deutschland begrüßen, aber eben die Kinder bitte schön auf Privatschulen schicken und es auch zum Ausspannen lieber schön dunkeldeutsch mögen…Sich vielleicht sogar heimlich nach dem in dieser Hinsicht nützlichen Immobilienratgeber der AAS richten („Wo die völkischen Siedler wohnen“…also die mit Gefährlichen mit den Mädels mit den streng geflochtenen blonden Zöpfen…), um ganz sicher zu gehen….

    Ironie off.

  92. Ich fahr gern
    nach Österreich, aber nicht am Wochenende und nicht nach Zell am See.

    Ich fahr gern ins Chiemgau, aber nicht am Wochenende und nicht nach Seebruck oder Prien.

    Statt midm Radl, fahr i midm Modorradl da hin, wo es keine Türken, Araber und Preissn gibt.

    Oder i geh wandern, aber ned zu den Stellen, die die Wanderführer empfehlen.

    Südtirol ned zu vergessen, aber nur da hin, wo es keine…

    Gut, dass es immer noch Ecken in D, A und I gibt, die der belesene Reiseführer-Touri nicht kennt, bzw zu beschwerlich zu erreichen sind…

    Und in muslimische Länder fahr i prinzipiell nimma – das hat sich seit Ende 2015 bei mir manifestiert.

    Gut, Kuba ist gebucht, hauptsächlich wegen meiner Frau, aber des is wieder a anderes Thema…

    • Kuba...das beschissenste Urlaubsland der Welt!
      Außerhalb der Hotels werden sie viel Kontakt mit Einheimischen haben. Die einen (die ohne Uniform) werden sie beklauen und bescheißen, die anderen (die mit Uniform) werden Ihnen zu Hilfe eilen. Am Strand vor Havana liegend machen sie umgehend Bekanntschaft mit höchst bewaffneten Militärs. Aus Discos und Clubs geht man prinzipiell ohne Geld, da stets Halbstarke anwesend sind, die es einem entwenden. Manchmal geschieht dies auch, ohne daß man verprügelt wird. Bei uns leider nicht.
      Sie Ärmster! Das kann böse ausgehen, wenn man auf seine Frau hört ;-)

    • Ich bin nicht umsonst Fan von Mitteleuropa, und denke übrigens auch, dass Schweden generell zu gut wegkommt.

  93. Als die Deutschen das letzte Mal mit den Füßen abstimmten,
    hat man kurz danach verkündet, daß „niemand die Absicht habe, eine Mauer zu bauen“! Das war, wir wissen das, aber manche wollen es immer noch bestreiten,- eine platte Lüge. Man kann auch sagen: eine linke fake news.
    Natürlich kann es sein, daß man sich eine Menge Ärger erspart, wenn man die Probleme nicht anspricht* und in Brechtscher Manier erst nach dem Tod des Machthabers laut! an dessen Grab „NEIN!“ sagt… Es kann aber auch sein, daß man dadurch den Bau der Mauer erst ermöglicht.
    Manchmal ist das Ostentative auch einfach ein Mahnmal des Freien!

    *man sieht es ja an Aktionen wie der gegen Danisch (http://www.danisch.de/blog/2017/02/19/die-ard-als-krimineller-zensur-vollstrecker/ )

    • Die Zauberer von Oz
      Wow, der zitierte Artikel ist … episch.

      Seit dieser werbt-nicht-bei-rechts Aktion gegen Broder und co. gewinne ich den Eindruck, dass sich das System zu sicher fühlt und die falschen Leute anpisst, als wären die Instinkte verwirrt. Danisch, so mein Eindruck, hat auf einen Gegner wie die MDR Intendantin Karola Wille nur gewartet, auf so eine DDR Karrieremaus mit Scheinprofessur, die es im Apparat ganz nach oben geschafft hat. Meist kreuzen sich die Wege von Technologen und Executives nicht, es sei denn erstere benutzen die Karriereleiter oder sie werden selbst Unternehmer. Nun haben die sich, ohne besondere Not, auf einen rechtskundigen, freiberuflichen IT-Sicherheitsexperten und Blogger/Hobby-Journalisten eingeschossen, Leute die sich auf Fehlfunktionen spezialisiert haben und die man i.d.R. nicht auch noch absichtlich anlockt, es sei denn man integriert sie, wie Technologiekonzerne, in ihren Betriebsablauf, oder zahlt ihnen Beraterhonorare.

    • Ich vermute, die Abmahnung geht kaum durch. Aber da darf man sich nicht wundern, wenn ARD und ZDF so verhasst sind.

    • Die Verhasstheit der ÖR
      Ich würde lieber kritische Zeitgenossen wie Danisch finanziell unterstützen als jene faulen Rentengeier und Demokratieshädlinge zwanghaft mitfinanzieren zu müssen!

      Danisch schreibt recht konzise: „Die ARD ist ein fake-account“- man kann bei diesen fakenews-Hörigen nicht mehr von einzelner Desinformation und vereinzelter hetzerischer Propaganda ausgehen. Das System als Ganzes ist putride und stinkt.
      Bezeichnend auch wie eine AnnaWill als Media-GmbH mit aufgeboostertem Mitarbeiterstab „im Auftrag“ der „ARD“ und nicht in Anstellung tätig wird.
      Wer sowas noch guckt, muß sich über seine Obzessionen zu fake und hate kaum mehr wundern, denn er füttert sie mehr als deutlich an.

    • Danisch
      Wenn man über den „epischen“ Artikel hinaus Danischs Erfahrungen mit deutschen Gerichten betrachtet, besteht nicht zwingend Anlass zu Zuversicht.
      Die Gefahr, dass sich hier einer unfreiwillig zum Kohlhaas macht, bildet die eine Sorge. Die andere richtet sich auf die Abgründe, die sich am Grund der Geschichte auftun, dieses monströse System von Nepotismus und ideologisch gleich getakteter Cliquenwirtschaft hinter den bunten Kulissen des zwangsfinanzierten ÖR, das Ganze eng verbandelt mit den Parteien, die ihren Einfluss über die Rundfunkräte ausüben. Leute, die ihre eigenen, zweifelhaften Süppchen kochen, aber über die amerikanische Demokratie und „Populisten“ herziehen, als stünde in Deutschland alles zum besten.

    • @Patrick.Feldmanm
      Sowas muss nur mehr publiziert werden, bzw. auch die an Politik weniger Interssierten erreichen.
      Es ist aber schon erschreckend, welche Ausmaße das annehmen kann. Hätte ich mir nicht vorstellen können.
      Karola Wille beim Antritt:“Wir stehen für ein breites Meinungsspektrum, gern auch mal außerhalb des üblichen Korridors.“

      Soviel Chuzpe, das muss man sich mal vorstellen.
      Natürlich SED-Mitlglied bis 1989.

    • huch?!
      Neues von der ARD (bei Fefe):
      „Mich erreicht gerade ein Hinweis von einem Whistleblower aus der ARD.
      Und zwar sind demnach ARD-Journalisten ausdrücklich angehalten worden, „nicht zu positiv über Asylbewerber in Deutschland zu berichten“. Anlass ist, dass sie sich von der AfD unter Druck gesetzt fühlen und Vorwürfe der Parteilichkeit und „Lügenpresse“-Gekreische aus dem Weg gehen wollen.“

    • Triebvericht bei Journos
      Ach, der fefe macht jetzt auch was zur ARD, diesmal als unterdrückter Minderheit, die von „Whistleblowern“, nicht von Abmahnanwälten vertreten wird. Welch Koinzidenz.

      Lustig finde ich übrigens die Formulierung, dass sie dazu angehalten sind nicht „zu positiv zu berichten“, was man mit Wohlwollen auch einfach als Appell zur Mäßigung, Selbstdisziplin und Professionalität auffassen könnte.

  94. Mal anders herum als dem Touri vorgehalten
    Also im letzten Sommer in Salzburg zur Zeit der Festwochen: Im Haus für Mozart bei den Aufführungen (Konzert)reisegesellschaften aus Japan und anderen asiatischen Ländern, aber …leider, leider…keine Besucher aus dem Nahen und Mittleren Osten.
    Diese waren aber dennoch reichlich vertreten und liessen sich durch die Altstadt kutschieren. Nun stehe ich da im Zentrum von Salzburg als prächtiges Mannsbild in vollem Ornat, also gewandet mit einer prächtigen Lederhose. Hält da doch direkt vor mir eine Kutsche mit drei schwarzverhüllten morgenländischen Schönen und diese starren mich direkt und unverwandt an, sie ziehen mich geradezu mit ihren Augen durch ihren Sehschlitz aus und durch den Schlitz in der Innere der Burka hinein. „Ich fühle mich ausgezogen und wie ein billiges Flittchen“ sagte ich zu meiner Liebsten und habe nun eine Ahnung davon, was unsere Ladies im Alltag so zu ertragen haben.

  95. Titel eingeben
    Im Jahr 1453 gelang der islamischen Zivilisation ihr größter Erfolg. Nämlich die Eroberung Konstantinopels. Gleichzeitig fand im gleichen Jahrhundert ein Ereignis statt, dass den nachhaltigen (bis heute andauernden) Verfall der islamischen Zivilisation einleitete. Die Entdeckung Amerikas. Bzw. die Entdeckung des Seewegs nach Indien.
    Nach der Eroberung Konstantinopels kontrollierten die Osmanen die Seidenstraße und hatten damit ein probates Mittel an der Hand um das alte Europa gehörig zu erpressen.
    Mit der Entdeckung des Seewegs nach Indien war die Seidenstraße obsolet geworden. Das alte Europa hatte sich emanzipiert und konnte seine Entwicklung frei von alten Fesseln fortsetzen.

    Heute erklärt man uns, dass die Nato obsolet geworden sei. Dass das amerikanisch-europäische Bündnis nichts weiter sei als ein Klotz am Bein. Der Starke ist am mächtigsten allein.
    Das Überbleibsel des osmanischen Reichs und das Abfallprodukt der Entdeckung des Seewegs nach Indien entwickeln immer mehr Gemeinsamkeiten. Während das alte Europa wie das Kaninchen auf die Schlange starrt und nicht recht weiß wie ihm geschieht.

    Während vier Wochen Amtszeit von Donald Trump haben wir Richterschelte erlebt, einen Kreuzzug gegen die freie Presse und den dilettantischen Versuch einer Präsidentenfamilie sich zu bereichern (Make Ivanka great again). Garniert mit Slapstick artigen Einlagen des Präsidenten Darstellers.

    Wohin die Reise wirklich geht, sollte aber selbst dem wohlmeinensten Trump Apologenten klar sein. Spätestens nach dem jüngsten Auftritt in Florida. Die Medien berichten hauptsächlich über das neueste erfundene Attentat. Diesmal in Schweden.
    Das geht aber am Kern der Sache völlig vorbei. Wirklich erstaunlich (und wirklich besorgnis erregend) ist eher, dass Trump mal eben so den Wahlk(r)ampf 2020 eingeläutet hat. Das erlaubt ihm einerseits ab sofort Wahlkampfspenden einzusammeln. Vor allem aber erlaubt es ihm zahlreiche Auftritte vor Publikum. Natürlich nur um seinem Wahlvolk unverblümt die Wahrheit mitzuteilen. Frei von allen Fake News.

    Denkt man das mal alles zusammen wird einem schnell klar, dass hier ein neuer Volkstribun am Werke ist. Die Justiz ist neuerdings zuständig für Terroranschläge. Und dementsprechend wohl auch zur Rechenschaft zu ziehen. Geht irgendwo eine Bombe hoch, war der Richter halt nicht streng genug. Oder er war gar noch Mexikaner.
    Auch die Äußerungen bzgl. der Presse sind mit einer fundierten oder ansatzweise gerechtfertigten Medienkritik nicht zu erklären. Was da statt findet ist übelste Hetze.
    Nun wurde auch noch der Wahlkampf 2020 gestartet.
    Damit sollte klar sein. Es geht:
    1. gegen die Justiz
    2. gegen die Medien
    3. gegen das Parlament

    Der Donald und seine Ratgeber scheinen auf die Massen zu bauen. Es geht wohl wirklich darum eine Volksbewegung aufzubauen und groß zu machen. Make the Gesindel great again.
    Da kann man sich auch gerne mal erinnern an einen Satz von Thomas Mann. „Sozialismus ist die Herrschaft des Pöbels, Faschismus ist die Herrschaft der Gosse.“

    Klar gibt es noch wackere Streiter für die Herrschaft des Rechts, der Gewaltenteilung oder der legitimen Kritik.
    John McCain macht da einen guten Job.

    Nur wir stehen da grade mal am Anfang. Vier Wochen Trump und man bekommt ständig mitgeteilt wie gut der Rechtsstaat in den USA funktioniert. Das beruhigt mich nicht unbedingt.

    Trump pfeift auf die Justiz, auf die Medien und auch auf das Parlament.
    Er will regieren mit Hilfe der Massen. Das hat in Venezuela oder in der Türkei auch schon prächtig funktioniert. Es ging ein paar Jahre gut. Da war alles wunderbar. Heute kann der Schaden kaum mehr zusammen gefegt werden. Und wir reden hier (leider) über das Herzstück der westlichen Demokratie.

    Wir leben zweifellos in historischen Zeiten. Nur anders als der Fall der Mauer ist es gut möglich, dass diese Zeiten eher negativ im kollektiven Gedächtnis verhaftet bleiben werden.

    Vor vielen hundert Jahren war die Entdeckung des amerikanischen Kontinents ein Glücksfall für das alte Europa.
    Eine neue Seidenstraße wurde erschlossen.
    Heute scheint diese Seidenstraße zu versiegen. Das totgeglaubte osmanische Reicht steigt aus seiner Gruft auf und bekommt aus Washington mehr Liebesgrüße zugesandt als all die klassischen Einwandererländer aus Europa.
    Denn natürlich sind die Europäer damals geflohen vor religiöser Intoleranz, politischer Missliebigkeit usw. Besonders sind sie aber geflohen vor Armut, Missernten und Überbevölkerung.
    Nicht viel anders als all die bösen Buben heute.

    Was in der Türkei stattfindet ist schlimm. Was in Amerika stattfindet ist viel schlimmer.
    Denn Amerika ist nicht die Türkei. Die Bedeutung der Türkei für den Westen ist marginal.
    Man sollte sich wünschen, dass auch die Touristenzahlen Richtung USA abnehmen. Entsprechende Maßnahmen sind ja nicht unwahrscheinlich.
    Offenlegung der Passwörter usw.
    Wir leben in dunklen Zeiten.

    • Ich fahre da auch schon lang nicht mehr hin. Ich boykottiere Länder mit Todesstrafe.

    • OBSOLET: veraltet oder überholt - laut meinem Wörterbuch
      und hinsichtlich dessen, was Trump sagt, eben anders gebraucht als hier verstanden. Und nun ist es einmal so, wie es vom Michel verstanden werden soll, in der Welt und man beharrt hartnäckig weiter darauf.
      Nachzusehen bei Phönix, Unter den Linden, in einem Interview mit Kujat, der bereits im Januar auf den Übersetzungsfehler hinweist.
      Hier dann einer der Weiteren, bevor sich alle darüber aufregen:
      „Der Satz des Präsidenten ist nicht nur in Sinn „Schauen Sie, was in Schweden letzte Nacht vorgefallen ist“ verstehbar, sondern auch als „Haben Sie letzte Nacht gesehen, was in Schweden los ist?“ oder, noch treffender: „..was aus diesem Land geworden ist?“ Er bezog sich nämlich nicht auf eine Meldung über einen aktuellen Vorfall, sondern auf einen Bericht des Fernsehsenders Fox News, in dem Anchorman Carlson Tucker an Freitagabend über eine Filmdokumentation des Regisseurs Ami Horowitz berichtete, in dem dieser die Auswirkungen des ungebremsten Zustroms von Migranten (im letzten Jahr waren es 160.000 – bei einer Gesamtbevölkerung von 9,5 Millionen) dokumentiert.“
      https://zettelsraum.blogspot.de/2017/02/miszelle-trump-und-schweden-eine-kleine.html

      Fragt hier eigentlich keiner, weshalb Trump von MSM und Politik so in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit gerückt wird, während hier alles behäbig so weiter läuft, wie gehabt?

    • der größte Fehler überhaupt
      Nicht in die USA zu reisen ist in meinen Augen ein Fehler. Ja, der Staat kann dich übel anmachen, wenn er dein Passwort will. Sicher.
      Aber der Süden mit der kreolischen Küche, der Nordosten mit der foliage, die Mountain States mit Mount Rushmore, der Mount McKinley (Denali) in Alaska, lachsfischende Bären ebenda, Yellowstone und Yosemite, die Pazifikküste, mit dem Amtrak stundenlang über endlose Ebenen fahren, die Geschichte des Bürgerkrieges in Virginia, die Carolina-Staaten und ihre Küsten, die Hamptons und NYC, Cape Cod und Boston, nein, das gibt es so nicht woanders. Das ist einigermaßen einmalig. Wem der Preis (die Daten) zu hoch ist, muss es ja nicht machen.

      Im Land lernt man schnell Leute kennen, das ist die andere gute Seite. Früher schlugen die nicht gleich los, heute bin ich mir vor allem bei linken youth nicht mehr so sicher. Die USA haben eine Administration. Doch das Land selber, der Kontinent, seine einmaligen Landschaften (und Tier- und Pflanzenarten), wozu auch Arizona und der Grand Canyon gehören, existieren weiter. Der Seeadler ist das Symbol.

    • @Gast
      Ja, leider ist es so. Man schaue sich die Rede von Trump in Florida einfach mal im Original an und dann die Reaktionen der „freien, unabhängigen Presse“ dazu. Es ist zum Haareraufen. Alleine schon die Betonung „frei uder unabhängig“, mit der sich viele „Qualitätsmedien“ schmücken. Als wäre „unabhängig“ ein Qualitätsmerkmal für Medien. Ein Einzeltäter-Terrorist ist auch unabhängig vom IS – trotzdem ist er ein Terrorist. Genauso ist es mit Journalismus. Wer nicht recherchiert, Quellen nicht prüft (z.B. Trumps Reden selbst abhören), wer nur slektiv abschreibt, absichtlich weglässt oder verfremdet, um den Fokus zu verschieben, der kann so „unabhängig“ sein, wie er will. Er ist trotzdem nur ein mieser Journalist. Im Falle von Trump wird einem dabei im Blick auf die Zukunft leider Angst und bang. „Ist der Ruf erst ruiniert, lebt’s sich gänzlich ungeniert“. Sprich: Wenn die Medien weiterhin auf ihn einprügeln mit Unwahrheiten, Spekulationen oder Übertreibungen – dann hört auch Niemand mehr hin, wenn es wirklich um die Wurst geht. Die sich selbst erfüllende Prohpezeiung…

    • USA
      Egal wie man zu Trump steht, als Reiseland ist die USA super. Dort wird man als Frau wenigstens nicht wie Dreck oder jederzeit sexuell verfügbares Freiwild behandelt – im Gegensatz zu den islamischen Ländern.


    • @Gast
      20. Februar 2017 um 08:44 Uhr
      Mit der Erklärung Fox hat Trump versucht, sich herauszureden. Er redete von einem Vorfall in Schweden „von gestern Abend“ und dies im Zusammenhang zu Brüssel und Paris, sodass der Zuhörer aus dem Kontext den Eindruck gewinnen *musste*, dass er damit einen Terroranschlag meinte.

    • @bleistift
      too many words, vor allem vieles ungereimt. Die Entdeckung Amerikas hat mit dem Seeweg nach Indien mittelbar nichts zu tun, dafür waren die Portugiesen zuständig, später die Holländer. Nach 4 Wochen Trump von einem Untergang der westlichen US Ideale zu schreiben ist doch recht vermessen.Richter werden in den USA gewählt, und wenn diese nicht Recht im Sinne der Wähler sprechen, dann werden diese einfach abgewählt.In anderen Worten, Vergewaltigungen wie in Köln auf der Domplatte, in Deutschland ungesühnt, sind in den USA unmöglich. Wie wenig Trump ausrichten kann ist doch daran zu sehen, dass ihm Bundesrichter auf der Nase herumtanzen.Ok, I am biased, ich bin US Bürger und und habe es in den USA zu Wohlstand und Ansehen gebracht. Dieses Land wird von allen unterschätzt, daher empfehle ich Ihnen ein Buch von Joseph J. Ellis „AMERICAN CREATION“ in dem die Gründung der Republik vor über 200 Jahren sehr anschaulich, interessant und lesbar dargestellt wird. Übrigens habe ich 2 Schilder auf meinem property stehen, Nr. 1 NO TRESPASSING, NR. 2 TRESPASSERS WILL BE SHOT – SURVIVORS WILL BE SHOT AGAIN.

    • @ Likedeeler
      Die Eroberung Konstantinopels leistete einen zusätzlichen Motivationsschub bei der Suche nach Alternativen zur Seidenstraße. Einen mittelbaren Zusammenhang gibt es also sehr wohl. Wie zum Bsp. auch die Eroberung der reichen muslimischen Fürstentümer in Anatolien zur gut gefüllten Truhe der Katholischen Könige und womöglich auch zu deren guter Laune beigetragen haben könnten.

      Was allerdings Richter in den USA mit den Silvester Ereignissen in Köln zu tun haben sollen bleibt vermutlich ihr Geheimnis.
      Auch in den USA verurteilt ein Richter einen Angeklagten nicht wenn es schlicht keine Beweise gibt. Die Zahl der geringen Verurteilungen hat damit zu tun, dass es praktisch unmöglich ist eine bestimmte Handlung zweifelsfrei einem Verdächtigen zuordnen zu können. Und höchstens ein Volksrichter Freisler würde lediglich aufgrund einer ethnischen Zugehörigkeit eine Strafe verhängen. Das unterscheidet einen Rechtsstaat von einem Willkürstaat. Und genauso wenig wie ein gewählter Politiker der Meinung eines Straßenmobs folgt, so wenig wird ein gewählter Richter in den USA eine Lynchjustiz zelebrieren. Da leben Sie glaube ich in der Phantasiewelt von FoxNews und Co.

      Was nun dieses äußerst geschmackvolle Schild betrifft das bei Ihnen auf der Veranda steht so erinnert mich das an einem Mordfall vor ein oder zwei Jahren. Da wurde ein fünfzehnjähriger Austauschschüler von einem bekifften Waffennarren erschossen.
      In dessen Garage war mehrmals eingebrochen worden. Voller Wut beschloss unser wackerer Held also eine Falle zu bauen und den nächsten Einbrecher über den Haufen zu schießen. Er deponierte allerlei leckere Sachen wie Bier und ähnliches gut sichtbar in seiner Garage und schloß das Tor nur zur Hälfte. Als der Junge dann mit ein paar Kumpels nachts von einer Party nach Hause wollte, kamen sie an der Garage vorbei. Sie beschlossen eine Mutprobe und das Los fiel auf den Fünfzehnjährigen. Der ging in die Garage um ein Sixpack zu klauen. Unser Held bemerkte das, stürmte nach draussen, verriegelte das Tor und schoß durch das geschlossene Tor mehrmals auf den Jugendlichen.
      Vor Gericht berief er sich auf Stand your ground. Interessierte den Richter aber nicht. Er wurde verknackt zu mehr als siebzig Jahren Gefängnis.
      Insofern würde ich mir das mit der Ballerei doch noch mal überlegen…

      Übrigens habe ich selbst Verwandte in den USA und kenne die Ostküste ganz gut.
      Wenn ich Ihnen einen Buch empfehlen darf dann „Battle Cry of Freedom: The Civil War Era“ von James Mc Pherson.

    • Korrektur
      Ich meinte natürlich Andalusien.
      Nicht Anatolien.

  96. Titel eingeben
    Was den Achensee angeht, so bim ich den 60ern regelmässig und nicht nur zum Skifahren mit der Ente hingefahren.
    Mein letzter Besuch vor ein paar Jahren, nach langer, langer Pause, war aber garantiert mein letzter.
    Danke, ich bleib lieber im Allgäu. So viele Täler, so wenig zuagroaste Touristen…

    Wenn wir in zehn Jahren zurückblicken werde wir aber trotzdem sehen, dass mit Trumps Machtantritt eine Periode des Protektionismus und Isolationismus weltweit begann.
    Und die Verlierer werden unübersehbar diejenigen Länder sein, die als Letzte auf diesen Zug aufspringen werden…
    Wen das wohl treffen wird? Möglicherweise ein Land mit riesigem Aussenhandelsüberschuss in der Gegenwart?

    PS Die Lage im Nigerdelta ist nicht wegen der Ausbeutung so schlecht, sondern weil der rücksichtslosen Habgier der Konzerne mittlerweile mehr Öl statt Wasser in dem Fluss ins Meer strömt. Fahren sie doch mal hin und schauen es sich an und bilden sich danach eine Meinung?
    Ach… ich vergass sie haben ja Angst, sie trauen sich nicht mal mehr nachts in eine Bankfiliale zum Geld abheben, wenn da drei Ausländer rumstehen…

  97. Gott und die Welt
    Dass mein Lieblingsblogger, seinen Artikel mit einem Atatürkzitat beginnt, erfüllt mich mit einer unermesslich großen Freude, an einem Wintermorgen in einem Istanbulaner Designhotel ( vielen Dank Don Alphonso, ich grüße Sie ) super Service, chic, elegant, gemütlich leer, zu unglaublich erschwinglichen Preisen … und freue mit ein bisschen auch darüber, dass die deutschen Urlauber Istanbul fern bleiben, wohl wissend dass diese Freude ethisch unkorrekt ist, da das Land die Urlauber gerne wieder begrüßen möchte, aber ich wegen Renovierungsarbeiten in der Wohnung ein Hotelzimmer brauche, die Lage in Istanbul ist sehr ruhig und schön, für mich als dort Gebürtige, sowie so, meine Stimmung ist jedoch ein wenig getrübt wegen der politischen Machtgwfüge erdoğans, ich vermisse die Istanbulanische Kultur meiner Kindheit, wo es fast keine Kopftuchträgerinnen zu sehen war, welcher Religion man gehört eine Frage war, die man einfach nicht stellte, ein höflich zurückhaltender Umgang mit einander Usus war, das Alles ist weg mit erdogan und der Kultur, die er propagiert, die Osmanen waren nicht so wie er sie versteht, er ist ein islamist des Bohlenniveaus, es ist für mich und meinige ein trauriger Anblick zu sehen, was er aus Atatürks Erbe gemacht hat …

    • Ja, es ist schlimm, aber zum Aufstieg so eines Potentaten gehören nun mal auch Handlanger und Büttel im internationaken Rahmen, und niemand hat Erdogan so geholfen wie Merkel und der Flüchtlingsdeal.

      Gibt es eigentlich einen Nachweis für die Verwendung der EU-Milliarden?

    • Nachweise wären ja dann Fakten - und die will doch gerade keiner -
      jedenfalls hier in D nicht.

  98. Buntheit
    Lieber Don Alphonso,

    wenn ich vor dreißig und mehr Jahren aus meiner Heimat in die Berge aufbrach, habe ich nach einer -zugegeben auf mehrere Tage verteilten- Rundfahrt gerne einmal die östereichische, die italienische und auch die slowenische Grenze überquert. Dann legte ich die Fahnen nebeneinander – und siehe da: Fast der ganze Farbkasten meiner Kindheit (sechs Stifte) war versammelt. Es fehlte braun – daß vermißte ich aber nicht so. Das war immer schon der Stift gewesen, der am Ende des Schuljahres noch am längsten war.

    Mulitkulturalität lernt sich also am besten in konzentrischen Kreisen; die Wörter Osmica oder Osteria merkt sich der besonders gut, dem das Konzept aus der heimatlichen Kultur nicht fremd ist. Mit einer türkischen Teestube verhält es sich da schon ein wenig anders; insbesondere, wenn man sich den Aufenthalt dort nicht 2.500km lang auf den etwas strapazierten Polstern eines Granada ersessen hat.

    Fürchten Sie sich also nicht allzusehr vor dem Fremden wünscht Ihnen

    P. aus Peking

  99. Be yourself; everyone else is already taken
    Spät, deshalb kurz und schmerzvoll:

    Wenn das Ausland direkt hinter der Haustür beginnt, dann will man Urlaub nur noch im Inland.
    Inland ist aber langsam schwer zu finden, in Deutschland.

    Aber entgegen Wegners Apokalypse

    http://www.tichyseinblick.de/kolumnen/dushan-wegner-metaethics/die-letzten-tage-des-westens/

    ist die Ordnung der Dinge erwacht. Man muss nur, wie der Don, die Handlungen beobachten, nicht die Kommunikation. (Und das sag ich als Luhmanner!). Die Menschen reagieren ohne es zu wissen.

  100. Urlaub in der Türkei
    vor. 26 Jahren mit Frau, Ärztin, gemacht. Unerträgliche Anmache durch diese Machos. Distanzloses Gesindel. Zu Hause anlässlich eines Weinfestes in Frankfurt vor der alten Oper von begeisterten Türkeiurlaubern gefragt, fiel die schmallippige Antwort meiner Frau:“ Dieser Urlaub trug nicht zur Völkerverständigung bei.“ auf Unverständnis. Als ich dann meine berufsmäßigen Erfahrungen mit Moslems beitrug, rückte man uns in die Nähe von Nazis. Ja, wie haben sich die Zeiten geändert.

    • Titel eingeben
      Istanbul 1984, da könnte ich auch einiges beisteuern, das war mein erster und auch letzter Urlaub in einem muslimischen Land.

      Im ersten Hotel versuchte der Besitzer mich auf der Dachterasse Mit Yeni Raki abzufüllen um sich dann ganz ungeniert meiner Frau zu widmen.
      Brech- Durchfall nach Genuß einer türkischen Hackfleischspeise.

      Baden am Dardanellenstrand bis neben uns Fäkalien aufschwammen.
      Aufdringlichste Werbung im gedeckten Bazar mit vielen Händen an meiner Frau.

      Abschließend dann im Flughafenrestaurant komplett ignoriert vom Kellner, weil als Deutsche erkennbar.

      Danke, nie wieder.

  101. Nur ein "hallo wach", Don,
    tiefgreifend sinnvolles vermag ich in der Eile nicht beizutragen. Aber sagen Sie: „Noch deutlicher werden die Österreicher selbst..“ Bei unserer letzten Reise-und wirklich letzten Reise nach Erdoganien, las ich in den Reisebestimmungen, daß Ostmärker ein Visum dafür benötigen dafür, daß sie überall angequatscht, betatscht und selbst bei Reisen, die angeblich Studienreisen sein sollen, in Teppich-,Leder-und Schmuckklitschen entführt werden. Aber meine Frau wollte einmal in ihrem Leben Ephesos sehen-und das Land ist ja auch schön.
    .
    Mit was hat denn der Visumszwang für Türkenvorwienklatscheverpasser zu tun? Den Klartexter Sebastian Kurz gibt es doch erst seit 2012/13 an maßgeblicher Stelle.
    (DdH)

  102. bunt
    Angst – Abenteuer – Urlaub.
    Umd Gerechtigkeit.

    Das bieten Martin Merkel 2017 unisono an. Also – Pardon! – Angstbewältigung offiziell natürlich:

    Sicherheit – Brüderlichkeit – Freiheit. Und das alles gerecht: jeder hat die gleiche Chance auf Frieden. Gleich ob durch Urlaub – oder Autobombe.

    Bunt treibt es dabei die deutsche Politik:

    Millionen für 75-90% ungenutzer Sprach-/Berufsschnupperkurse der Arbeitsagentur!

    2017 gibt es ein sooooo tolles Programm, aber das Bamf versagt den Massen an hochmotivierten Analphabeten die Teilnahme!

    Daher profitieren die privaten Vertragspartner, Agenturen von Leuten, die den Behörden vor kurzem noch seeeehr nahe standen…

    Martin Schulz kennt das ja aus Europa, da kennt und unterstützt man sich auch gegenseitig beim Verteilen der Budgettöpfe.

    Ist ja alles so schön bunt hier – ich kann es ja kaum glauben – ist ja wahnsinn…

    Nina Hagen, 1977

  103. Bayern auch für unsere französischen Freunde erklären
    Am Wochenende lief auf Arte eine spezielle Form von Architekturgeschichte, die sich bei näherer Betrachtung als Spiegel französischer Auffassungen entpuppte, die man dort als typisch deutsches Selbstverständnis verstanden haben will. Ich denke, dass die europäische „Wiedervereinigung“ eines französischen mit einem preußischen Etatismus, keineswegs etwas ergibt, was der EU zur Ehre gereichen kann, und noch viel weniger etwas sein kann, was bayerische Gemüter akzeptieren können, zu denen ich mich durchaus zähle, weil ich die spezielle Lebensweise in dieser meiner Heimat schätze, wenn auch nicht so gekonnt und entspannt wie Sie. Es ist also nicht nur der Blick ins Alpenpanorama, der uns prägt, sondern auch, dass ich kein Ideal nach einer modernen sozialistischen Gesellschaft hege, und davon ausgehen kann, dass es nur eine kleine Minderheit in Bayern gibt, die Wohlstand als Ergebnis geglückter, erfolgreicher Umverteilung ansieht. Das Deutschlandbild breiter französischer Kreise, die ihr Selbstverständnis offensichtlich immer noch aus dem Widerstand der glücklosen Pariser Kommune von 1871 beziehen, was man in Bayern in gewisser Weise als gescheiterte Sozialromatik verschmähen würde, sollte um den bayerischen Aspekt erweitert werden, wäre mein expliziter Wunsch. Bei uns ist der Spartakus-Aufstand von 1918 auch eher nur eine Fußnote und die Vermutung, dass die moderne Architektur mit Flachdach Bayern vom Mief des Ständestaats befreit hätte, wird bei uns eher nur mitleidiges Getuschel bewirken (ein Stinkefinger wäre da schon zu italienisch). Werter Don Alphonso, werter Fonse, vielleicht legen sie für unsere französischen Freunde ab und zu spezielle Gebrauchsanleitungen bei, sonst müssen wir Bayern uns doch noch, ohne gefragt zu werden, in ein geistiges preußisches Korsett zwängen lassen, das als deutsch vermutet wird, aber mit unserem Flair recht herzlich wenig zu tun hat. Wir bleiben weiß-blau und besitzen unser eigenes Savoir-Vivre, das wir uns auch nicht durch weltstädtische Pariser oder Berliner Betrachtungsweisen vermiesen lassen werden. Schloss Herrenchiemsee war nur ein Ausrutscher des Zeitgeistes in unserem Kini Ludwig II, der im Grunde ein unbedeutender Ausreißer blieb, wegen dem unseligen Wagner, Richard. Gehört Bayreuth eigentlich noch zu Bayern?

    • Armer Kini, sieht nix von der Kohle
      Man hätte etwas gnädiger mit dem Kini sein sollen, denn sein Spielzeug bringt viel Geld ins Land, zuvorderst sein Kitschdenkmal Neuschwanstein. Eins muss man dem Kini lassen: Er wusste, wo die richtigen Bauplätze sind. Herrenchiemsee ist auch eine Reise wert. Und Linderhof kann mit Kloster Ettal und Oberammergau verbunden werden bei einem Besuch.
      In Neuschwanstein stand man früher nur im Sommer an. Das ist vorbei. Asiaten lieben es.

    • Titel eingeben
      ARTE ist ein hervorragender Sender. Einer der wenigen Gründe warum man durchaus gerne GEZ Gebühren bezahlt.
      Ihre organische Sichtweise missfällt mir sehr.
      Ich lebe im Bundesland Bayern. Bin Franke.
      Definiere mich aber absolut nicht darüber.
      Ich bin weder Bayer, noch Franke, noch Deutscher. Und auch kein Europäer oder Weltbürger. Ich bin Mensch. Tatsächlich.
      Und gerade deshalb kann ich mich begeistern für unterschiedlichste Kulturleistungen. Ich habe absolut kein Problem damit einem anderen Land eine große Leistung zuzugestehen.
      Ich finde es im Gegenteil erbärmlich kleinbürgerlich da Unterschiede hervor zu kehren.
      Yep, Bayern ist nur Bayern weil man damals den Franzosen die Stange gehalten hat.
      Später hat man einem Bismarck die Stange gelu****t.
      Und yep, die bayerischen Kulturkrieger haben sich zu Zeiten der franz. Revolution nicht besser verhalten als heute die Taliban. Die haben da fleißig die erzkatholische Kirche verteidigt.
      Gewaltenteilung, Aufklärung und Trennung zwischen Staat und Religion waren beim allerbesten Willen keine Erfindungen des bayerischen Hinterlandes. Im Gegenteil.
      Bayreuth mag nicht zu Bayern gehören. Hitler dafür sehr wohl.
      Ich will hier nicht Bayern schlecht machen. Mir ist Bayern herzlich egal.
      Ich lebe selbst in diesem Bundesland.
      Mir geht aber Ihre organische Sichtweise historischer Entwicklungen ganz gewaltig auf den Senkel.
      Das moderne Bayern hat deutlich mehr von Frankreich übernommen als umgekehrt.
      Und ARTE ist und bleibt ein wirklich großartiger Sender.
      Im hintersten Winkel bayerischer Alpentäler mag man das womöglich anders sehen.
      Aber dort glaubt man vermutlich auch, dass Meinungsfreiheit und Gewaltenteilung die Erfindungen waren von Heidi und dem Alm Öhi.

  104. FAZ Mutterschiff erkennt am 18.02:.... Buntes Brandenburg mittels Tschetschenen
    Im Gegensatz zum Teegernsee haben wir hier ein massives, massives „VIKTOR“-Problem, s. a. Arnie S. im Film RED HEAT.
    Der örtliche Tourismussektor kann die Entbuntung nicht mehr gewährleisten, die hiesigen Touri-Zahlen werden dem zukünftig Rechnung tragen.
    Kluge Usedummer und Teegernseer!

    • Naja, die sammeln sich natürlich rund um Berlin, was ich übrigens auch begrüsse. Ich weiss von Baulöwen, die sich da die Bewacher iher Baustellen beschaffen, damit da nicht Leute eindringen und das zwischennutzen.

  105. Urlaub
    Türkei? Einmal, 2003, mit einer Freundin. Danach kein Bedürfnis mehr. Ich hab mich nicht wohlgefühlt als Frau. Wir konnten nicht aus dem Hotel treten, ohne dass uns sofort irgendein Mehmet angegackert hat. Am Strand lag keine 10 Meter weg eine ca. 8-10-köpfige Männergruppe, die uns pausenlos beobachtet hat. Natürlich gab es auch landschaftlich schöne Gegenden, das machte aber das generelle Unwohlsein nicht wett. Bin aber nicht die einzige, der Tenor „nie wieder in ein muslimisches Land“ höre ich vielfach in Familie und Freundeskreis, vor allem von Frauenseite.

    Dieses Jahr geht es wieder mal auf die britische Insel, mit dem Flieger. Vor 3 Jahren sind wir mit dem Auto über Calais und Dover – das war zum Abgewöhnen. Calais atmet aus allen Ecken und Enden Verfall, und das Flüchtlingslager verschönerte die Gegend auch nicht gerade. Gerüchten zufolge soll es sich wohl nach der Räumung mittlerweile wieder füllen.

    1994 gab es meiner Erinnerung nach im Fährhafen noch nicht diese hohen Zäune und Sicherungsmaßnahmen. Buntheit und offene Grenzen, was für eine besch… Ideologie.

    • muslimische Länder
      habe ich in meinem Leben zur Genüge kennengernt. Als Expat, oder im Urlaub. Nie richtig wohl gefühlt.
      In Indonesien bekommt man nicht so viel mit,je nachdem wo man ist, in Malaysia schon mehr.

      Auf der Arabischen Halbinsel bin ich mir vorgekommen wie mit einer Fußfessel fürs Hirn.

      Auf Sri Lanka kann man auf engem Raum alle möglichen Ethnien und Religionen kennenlernen.

      An der Südostküste leben viele Muslime. Die eigenen Frauen werden weggesperrt, den Touristinnen klatscht man auf den Hintern. Bei meiner Frau ist einer an die Falsche geraten.

  106. Rehabilitation
    Es wird gewiss nicht in der Absicht des Beitragverfassers gelegen haben, aber nach über 200 Kommentaren dürfte sich Gauland („Die Leute finden ihn als Fußballspieler gut. Aber sie wollen einen Boateng nicht als Nachbarn haben“) weitgehend rehabilitiert fühlen.

    Ein paar besonders boshafte Assoziationen gehen im bunten Zustimmungseifer glatt unter, obschon sich bei Lektüre die Frage, weshalb eigentlich die AKP beim „Gegengipfel“ in Koblenz nicht eingeladen oder zugegen war, geradezu aufdrängt.

    Ach, Deutschland, das ewig unzufriedene, aber sentimentalische Kind, einmal Zundelheiner, einmal Taugenichts.
    Schopenhauer: „Die Deutschen zu loben? – Dazu würde mehr Vaterlandsliebe erfordert, als man nach dem Lose, welches mir geworden, billigerweise von mir verlangen kann“.

    Nun sind die Bayern erklärtermaßen keine Deutschen und wären somit aus der Sache fein raus, im Konjunktiv und in den weißblauen Bergen. Aber ganz allein mögen sie da nicht hausen, denn was wäre Bayern ohne Gäste und die an ihnen seit Generationen rituell geübte und herausgestrichene Differenz. Zunehmend unklar, ob die Folklore für Gäste sorgt, oder ob erst die Gäste die Folklore hervorbringen.

    OT Die Vorgänge um Danischs Blog sind besorgniserregend. Pflichtlektüre für Leser und ein eigentlicher Weckruf für Journalisten, aber es rauscht nicht im Blätterwald, noch nicht einmal ein Rascheln zu vernehmen. Ob überhaupt eines zu erwarten steht?

    • Sie kommen an den Fakten nicht vorbei, die nicht die Meinigen sind: Es gibt eine enorme diskrepanz zwischen den ideologischer Vorgaben einer bunten Einwanderungsgesellschaft und der Organisation des Privatlebens. Das passt nicht zusammen, und gerade in Oberhausen wurde auch deutlich, wie da etwas grandios schief läuft. In dem Fall nicht seitens der Deutschen, sondern seitens islamistiascher Nationalisten, die zwar hier leben, aber unsere Kultur ablehnen müssen, wenn sie Erdogan bejubeln. Darum geht es.

    • Der Danisch
      Den lese ich auch ganz gerne, aber ehrlich gesagt habe ich mich schon gewundert, daß den noch niemand verklagt hat. Der schafft es manchmal, einen ganzen Artikel zu zitieren, um dann 2 Zeilen Kommentar drunter zu schreiben. Ich glaube, das würde mir als Autor auch auf den Sack gehen und ist auch IMO vom Zitatrecht nicht gedeckt. Insofern hat der MDR tatsächlich gute Chancen. Wäre Schade drum, gibt viel Erhellendes dort, aber so ist das, wenn man es übertreibt.

    • Danisch
      Ich vermute, das geht nach hinten los. Es ist auch nichts prinzipiell neues, die Sender haben schon vor Jahren Blogger abgemahnt, unter anderem, weil ihnen der Begriff „GEZ-Gebühr“ nicht gefiel. Die sind in ihrer Großkotzigkeit halt einfach manchmal dumm. Weil sie es sich leisten können.

    • @ Don
      Ich will keineswegs an den Fakten vorbei und stimme Ihnen zu, was die Diskrepanz zwischen Ideologie und individueller Urlaubsplanung anbelangt. Das ist unbestritten und in Ihrem Beitrag glänzend dargestellt.
      Meine Aufmerksamkeit galt den Kommentaren. Ob da alle in der gewünschten Weise begriffen haben, worum es (Ihnen) geht, sei als Frage erlaubt, und ob Sie sich die alle so gewünscht hätten, um leise Zweifel ergänzt.

    • Brauchtum
      „Zunehmend unklar, ob die Folklore für Gäste sorgt, oder ob erst die Gäste die Folklore hervorbringen.“

      Das meiste ist keine Folklore, sondern altes Brauchtum, Maibaum aufstellen zum Beispiel. Und offengestanden ist der schönste Teil der Wiesn der Einzug der Wirte. Den Rest haben der Mammon, also die Gier nach Gästen, und die Ultrabesoffenen kaputt gemacht. In den umliegenden Kliniken sind sie zwei Wochen lang nachts mit gebrochenen Nasenbeinen beschäftigt.

      Das Brauchtum würde bleiben. Es lebt in den kleinsten Dörfern ohne Touristen, jedes Dorf hat seine Feste. Ähnlich ist das in der Bretagne. Das sind uralte Riten, die niemand aufgeben würde.

      Folklore ist Werbung mit weiß-blauem Himmel, denn es gab schon Frühsommer mit drei Wochen Regen am Stück und Überschwemmungen von Isar, Inn, Lech und Donau, gefürchtet in der Stadt Passau. Die letzte war, so ich mich recht entsinne, im Juni 2013.

    • @ Oberländer
      „Das meiste ist keine Folklore, sondern altes Brauchtum, Maibaum aufstellen zum Beispiel“

      Alles richtig, und es findet in den Dörfern weiterhin statt. Gleichzeitig wird auch auf dem Dorf immer weniger bayerisch gesprochen. Mit jedem Hausverkauf, mit jedem m2 ausgewiesenen Baulands geht ein Stück Kultur und Brauchtum verloren. Die Neuzuzüger zeigen eher geringes Interesse am Dorfleben, ihre Kinder finden sich in der Schule in der Mehrheit der nicht bayerisch Sprechenden, Lehrer inkl.

      „Isch kriesch zwei Schrippen“ beim Bäcker und „Isch kriesch zwei Paar Weißwürste“ beim Metzger. Von den Idiomen, die man im ÖV und in der Stadt zu hören kriegt, zu schweigen.

      In den Ecken, in denen noch Bayerisch gesprochen und bayerisches Brauchtum gepflegt wird, lässt sich am Altersdurchschnitt ablesen, wie lange die Kultur sich noch halten wird. Eine Generation noch und dann ist aus bzw. nur noch Folklore für depperte Gäste.

      Die Wies’n übrigens kene ich seit vielen Jahren nur noch vom weiträumig umfahren bzw. geflissentlich ignorieren.

  107. keine deutschen Schiffe, da spricht wohl die Fachmännin
    @ Baselbiene

    Hapag-Lloyd hat sehr gute Schiffe, einen schönen Internet-Auftritt und wunderbare Reisen. Was soll das also mit dem „bloß keine deutschen Schiffe“? Hapag-Lloyd spielt in der gleichen Liga wie die Luxusschiffe der Gruppe Carnival.
    Ich suche mir die Schiffe nach Personalschlüssel aus. Bisher war mir das zu teuer, aber drunter mach ich’s nicht. Lottogewinn wäre nett, aber ich spiele nicht, also kein cruise.
    Meine Mutter war mit der „Deutschland“ unterwegs, damals Dahlmann, und sehr zufrieden. Einmal auch „Europa“, Hapag-Lloyd, wurde ihr dann zu teuer.

  108. Titel eingeben
    Bezahlung Kreuzfahrtschiff, nur damit das hier mal steht und nicht nur nebulös angeprangert wird.

    http://www.spiegel.de/reise/aktuell/arbeiten-auf-dem-kreuzfahrtschiff-so-lebt-die-crew-a-1068653.html

    Unsere Schiffsreise ;) ,
    hatten vorher Albert Einstein in seinem Sommerhaus besucht.
    https://abload.de/img/dsc014304uobl.jpg

  109. Der schwarze Freitag in Schweden
    @ Ben Bauer
    „Ihr alle unterschätzt den Trump!
    Zitat Ben Bauer: „Anfangs dachte ich auch, unerkannte Terroranschläge? Kenne ich nicht, muss also falsch sein! Als ich Freitag nach langer Arbeitswoche nach Hause kam und meine Küche betrat, wurde mir klar: Der Mann hat absolut recht! Ein Anschlag, mitten in meiner Küche! Warum trifft es eigentlich immer mich?“

    Also es gab einen Artikel auf Bento – eine Online-Publikation, die ich nicht goutiere, aber wegen des Themas habe ich den doch diesmal gelesen. (Bento und Schweden – da leuchtet hier bestimmt manch eine Lampe auf rot. ;-))

    Also es geht darum, was die Schweden tatsächlich am letzten Freitag getan haben bzw. welche skandalösen terrorverdächtigen Ereignisse dort am Freitag stattgefunden haben.

    Bitte herunterscrollen bis:
    „Auf Twitter begann sofort der Hashtag #LastNightinSweden zu trenden.
    Hier kannst du dich durch die witzigsten Reaktionen klicken:
    Und die schwedischen Tweets sehen“
    http://www.bento.de/today/donald-trump-spricht-von-fluechtlingsvorfall-in-schweden-den-es-nie-gab-1201467/

    Ich fand das lustig und habe Tränen gelacht. Mein Mann und unser schwedischer Freund dagegen verstanden den Humor nicht. Liegt wohl an meinen schwedischen Genen. Unser Freund ist nämlich nur ein Papier-Schwede.

    Der Artikel ist iÜ auch sonst lesenswert, außer natürlich für Trump Fans. Ich bin krank und habe nämlich keine Lust, über den Mann zu streiten, dies nur als freundlicher Hinweis. ;-)

    • nur kurz komisch, solange man nicht nachdenkt
      Ich finde das nicht so lustig, denn in der Tat ist Schweden das Vergewaltigungsland Numero 1 in Europa geworden, so heißt’s zumindest. Das schon etwas länger und allenfalls verstärkt durch einige Flüchtlinge.

      Auch nicht witzig ist, wenn er so eine Sendung auf Fox sieht und nur halb hinhört und dann den Tatbestand unzureichend wiedergibt. In der Tat gibt es furchtbare Viertel in Stockholm und Malmö. Ich muss doch daran erinnern, dass diese Gemeinsamkeiten mit Molenbeek aufweisen, wo die Brüsselattentäter herkamen. Und Paris. Nach Paris exportiert, wie Atta nach Amerika exportiert hat.

      Sie selbst als junge Schönheit würden dort heutzutage sehr auf sich aufpassen.

      Ob der gescheiterte Axt-Attentäter (Westergaard), aus Somalia, aus Schweden oder Dänemark war, ist mir entfallen. Entfallen ist mir nicht, dass Jyllands Posten in Kopenhagen schon bedroht wurde und in Kopenhagen ein Terrorattentat stattfand. Deswegen lassen die Dänen von dort keinen unkontrolliert über die Grenze, angeblich.

      Vergessen Sie doch bitte auch nicht, dass von Russland über Finnland Leute dort einsickern, möglicherweise auch Tschetschenen. Wenn Trump das wahrnimmt als Risiko, ist daran nichts falsch. Falsch ist, dass er nicht genau hinhört und schildert.

      Falsch ist in Schweden, dass diese Dinge kleingeredet werden, man aber unbedingt an Assange will, weil er beim zweiten Mal nicht gefragt haben und kein Kondom verwendet haben soll. Bagatelle für jede normale Frau, die vorher schon mit ihm…. Politikum über mutmaßliche Bestechung des Monica Lewinsky-förmigen Weibsbilds. Ehre? Ehre, wem Ehre gebührt: Der Beischläferin, die dem Mann nichts tut, dem Mann, der keine Frau vergewaltigt. Sie müssen doch sehen, welche Schieflagen entstanden sind.


    • Werter Oberländer, über die schwedischen Verhältnisse müssen Sie mich nicht aufklären, die sind mir bekannt, und darüber habe ich in Dons Blogs auch schon geschrieben.

      Hier ging es nicht darum, sondern es ging um einen schlampigen Ausdruck des US Präsidenten, für welchen vom WH erst am folgenden Tag eine Erklärung abgegeben wurde. Natürlich stürzten die Medien inzwischen darauf, was erwartet man denn sonst?

      ****

      Westergaard ist ein dänischer Karikaturist, der als Muhammed-Karikaturist bekannt wurde. Die Karikaturen sind in 2005 in der dänischen Jyllands Posten erschienen.

      Dass der Zeichner ein Däne war, war zweitrangig. Die slamistischen Extremisten hätten jedem Anderen auch eine Fatwa ausgesprochen.

      So wie ich das beobachte, hat der Westen dem inzwischen gefügt. Nach dem Terroranschlag auf Charlie Hebdo traut sich wohl keine westliche Publikation mehr, ähnliche Karikaturen zu veröffentlichen.

  110. Des Menschen Wille ist sein Himmelreich
    Wer das respektiert, wundert sich über nichts. Der Eine kauft billigen Spinat, weil der auf dem LKW weniger Platz beansprucht, der Andere denkt an Kaulquappen, jede/r hat seine Begründung.

    Beim Urlaub ist das nicht anders, alle haben ihren eigenen Blickwinkel und das ist ok.Aber warum schreibt hier jemand von Alpenkäffern? Nur weil er anders gepolt ist?

    Bei mir sind gerade auch 2 Ehepaare, die seit 30 Jahren immer um diese Zeit kommen.Ich sei ihr 2. Zuhause.Sie mögen den Winter. Sie sind u.A. mit der transsibirischen Eisenbahn gereist, waren in Kanada, Namibia und weil sie mit Freunden reisen,die Dubai sehen wollten, sind sie auch da eine Woche mit.Es sei schon interessant gewesen; aber 1x reicht.Wiederum andere haben mir schon vom Bryce Canyon vorgeschwärmt, bevor ich da war. NY dito.
    Es ist also nicht so, dass nur Hinterwäldler die Alpenkäffer besuchen.

    Für mich gilt inzwischen, dass ich froh bin, schon an manchem Ort gewesen zu sein. Das gilt besonders für Athen und Istanbul, Rom ist heute sicher auch anders.

    Der Zion National Park wunderschön, oder morgens früh aufstehen, um bei Sonnenaufgang die Hoodos zu knipsen,die dann leuchten.Den Antelope Canyon, Lake Powell,das Monument Valley… Da hatten wir eine Einzelfahrt mit einem älteren Navajo, der uns zu indianischen Steinritzungen führte und uns erzählte, dass der Obere mit einer Deutschen verheiratet sei die z. Zt. ihren Vater in Kassel pflegte.Es gab auch ein Memorial eines ihrer Gefallenen, ein sehr junger Navajo.De Grand Canyon.Sedona,Tucson, Sonora Desert,Yosemite usw.usw.

    2010 war ich zuletzt da und möchte auch nicht mehr hin.Die Garden Route in Südafrika 2012 war auch wunderschön. In Kapstadt trafen wir uns mit der ehem. Austauschschülerin, die da jetzt lebt.Für schlimme Tage habe ich schöne Erinnerungen aus diesen Gegenden und von mancher schönen Tour daheim auf Berg und Tal, nicht zu vergessen Ostfriesland mit seinen Inseln.

    Übrigens. Da, wo ich einkehre, werde ich von Deutschen, die manchmal auch Säxsch sprechen, bedient, überall und meistens mit Dirndl/ Weste.

  111. Bayern und Berlin
    Sogar in der Zeit durfte ein Artikel, der die Unterschiede zwischen Berlin und Bayern zu Gunsten Bayerns beschreibt erscheinen.

    http://www.zeit.de/campus/2017-02/politisches-engagement-eltern-gruene-cdu-jung-und-konservativ-d17


  112. @ Nahuatl
    „muslimische Länder
    habe ich in meinem Leben zur Genüge kennengernt. Als Expat, oder im Urlaub. Nie richtig wohl gefühlt.
    In Indonesien bekommt man nicht so viel mit,je nachdem wo man ist, in Malaysia schon mehr.“

    Bzgl. Indonesien: Es kommt drauf an, welchen Teil Indonesiens Sie kennen. Der Archipel ist flächenmäßig fast so groß wie ganz Europa. Es mischen sich dort unzählige unterschiedliche ethnische Kulturen, und obwohl die Mehrheit Muslime sind, ist die Religionsfreiheit verfassungsrechtlich verankert, und so gibt es auch viele Christen, u.a. auf Sumatra, Hindus, vor allem auf Bali sowie Buddhisten.

    Es gibt große Mentalitätsunterschiede, und während die Javaner, die größte Bevölkerungsgruppe bzw. die Balinesen sanfte, überaus freundliche und höfliche Menschen sind, so sind z.B. die Bewohner der Insel Madura, zum Teil auch auf Nordbali und Nordsumatra und einiger anderer Inseln manchmal eher ablehnend gegenüber den Ausländern.

    Bis zu den 90er Jahren trug so gut wie keine Indonesierin auf der Hauptinsel Java eine Kopfbedeckung. Junge Frauen und Mädchen hatten sich mehrheitlich europäisch gekleidet. Ich bin überall in Indonesien in kurzen Shorts und im luftigen Oberteil unterwegs gewesen, das war ganz normal, niemand hat darauf negativ reagiert oder hat einen schief angeguckt.

    Der Trend hin zu Kopftuch tragenden Frauen findet erst seit 9/11 statt. Heute ist der Anteil z.B. in der Hauptstadt Jakarta ungefähr 50%. Die Indonesierinnen bevorzugen jedoch bunte, fröhliche bzw. Pastell-Farben, was den Anblick nicht so traurig macht wie in Ländern, in welchen die Frauen gezwungen werden, sich in sengender Hitze bis zu den Augenschlitzen in Schwarz zu verhüllen.
    Fazit: Ein schönes Reiseland.

    • danke
      für Ihre Antwort.

      in Sumatra herumgefahren, in Java, und auf den Inseln östlich von Java, dort allerdings nur ca. 1 Monat, und umgeben von anderen Touris.
      Zum letzten mal 2000, also eine Zeit lang her. Ja, ein sehr schönes Land.
      Hätte ich keine schulpflichtigen Kinder, wäre ich länst wieder dort gewesen.

    • Malaysia
      Auch dort hat der „intensivislamische“ Trend wohl erst in jüngerer Zeit so richtig Fahrt aufgenommen. Ich war in den 90ern dort, auf einer Orchestertournee, eingeladen von chinesischstämmigen Malayen, davon nur sehr kurz in Kuala Lumpur.
      Sehr viele Frauen waren in den Städten mit Motorrollern unterwegs, die muslimischen hatten ihr Kopftuch unter dem Helm, die anderen eben nicht. Ich kann mich auch nicht erinnern, mehr Verschleierung als eben ein Kopftuch gesehen zu haben und von Wegsperren der Frauen konnte gar nicht die Rede sein – manchmal schien es eher so, daß sie einen wesentlichen Teil der Arbeit und des öffentlichen Lebens bestritten (die Männer hatten vielleicht Wichtigeres zu tun oder saßen im Teehaus….)
      Ich hatte auch nicht den Eindruck, daß es direkte Spannungen gab zwischen den verschiedenen Gruppen (ex-Portugiesen, Chinesen, Malayen, Tamilen etc), da stand auch schon mal der buddhistische Tempel direkt neben der Moschee.
      Unsere Gastgeber meinten aber bereits damals, daß die Chinesen wegen ihres wirtschaftlichen Erfolgs „kritisch beäugt“ wurden, das hat sich danach ja deutlich verschlechtert.
      Wir sind noch mit dem normalen Bus etwas auf eigene Faust durch’s Land gefahren, da gab es auch keine speziellen „Befindlichkeiten“ oder mehr als die übliche Neugier, wenn ein paar Weiße zusammen mit fünfzig Einheimischen im Nachtbus durch den Dschungel fahren. Keinerlei „Anmache“, aber freundliche Hilfsbereitschaft, als wir unseren „Anschlußbus“ gesucht haben.
      Aktuell habe ich keinen Kontakt dorthin, aber ganz so locker wäre es heute vermutlich nicht mehr.

    • Ja, die Leichtigkeit des Reisens hat nachgelassen.

    • Deutschlands auf dem Weg zum Kopftuch nach dem Vorbild Schwedens.
      Courage sieht anders aus. Demütig und unterwürfig mit gequältem Gesicht huldigen die schwedische Mitglieder der Regierung den Mullahs im Iran.
      https://www.pi-n ews.net/2017/02/iran-schwedische-femini stenregierung-auf-dem-islamischen-walk-of-shame/
      So sieht der Kampf der schwedischer feministischen Frauenregierung um Gleichheit und Freiheit aus.
      Ja gewöhnt euch schon mal daran. In naher Zukunft gibt es dann für Ehebruch die Steinigung. Ach ja – irgendwo konnte man lesen, das laut einem UN-Bericht Schweden auf dem Weg zum Dritte-Welt-Land ist.

      Ist nicht mehr lange hin, zu den Vereinigten islamischen Staaten von Europa.

      Rückwärts immer – vorwärts nimmer.

    • Ich wäre dankbar, wenn man hier auf Links zu PI verzichten könnte,

  113. Ironie
    Kleine Ironie der Geschichte: der größte KdF-Naziblock wird vom Sohn des roten Bänkelsängers („Spaniens Himmel breitet seine Sterne…“) Ernst Busch vermarktet. Bei uns Leibeigenen im Osten ging das schon in den 80er Jahren los, da sind plötzlich alle Cognoscenti wieder auf Sommerfrische nach Aussee gefahren. Nachdem Caorle, dann Mallorca, die Dominikanische etc. abgegrast waren und sie bemerkten, dass sie dort nach zwei Jahren ihren Hausmeistern und Untermietern begegnen. Das wollten sie nicht. da fuhren sie lieber in den Schnürliegen an einen kalten See wo sie eventuell die Gnade erlangen, in der Gastwirtschaft bedient zu werden. Ein Ex-SP-Finanzminister hat die Salinen gerettet und gibt jetzt den Salzbaron, man läßt sich Dirndl und Lederhose schneidern und Goiserer (Schuhe) machen. Und nur nicht in die Seevilla, dort steigen bloß die Angeber ab. Die alten Knappen wählen nach wie vor rot und im Sommer vermieten sie Häuschen an die Hipster. Da baumelt die Seele!

  114. So zivilisiert war der Atatürk nun auch wieder nicht.
    Und war die Trennung von Staat und Kirche nicht auch eigentlich eher ein weltlicher Machtkampf um das Eigentum an den Leibeigenen?

    Im Grunde unterscheiden sich die Türken kaum von anderen Menschen – in ihrer Kurzsichtigkeit. Die Menschen sägen sich halt gern den Ast ab, auf dem sie sitzen. Sie nutzen die Demokratie, um AfD oder Erdogan zu wählen, ohne zu begreifen, daß das ihre letzte Wahl sein könnte. Aber zumindest diese Qual hat dann ja auch ein Ende.

    Die Berichterstattung über Yildirims Auftritt wirft mal wieder kein gutes Licht auf unsere Medien. Von fünf bis hin zu mehreren zehntausend begeisterten Erdogan-Anhängern ist die Rede. Und mehr als ein Nebensatz zu Gegendemonstrationen ist kaum zu finden. Dafür aber die Ankündigung eines Erdogan-Auftritts und das Bemühen NRWs, diesen zu verhindern.

    Was mich nach mehreren hier lebenden Generationen von Türken angesichts solcher Veranstaltungen umtreibt, ist die Frage, ob die Mehrheit von ihnen tatsächlich schon in der Demokratie angekommen ist, ob sie sich integriert hat, ob sie das wirlich will oder ob sie ein doppeltes Spiel spielt. Angesichts der zurückbeorderten Imame und der Rolle der DITIB können einem da schon Zweifel kommen. Auch was den Islam ganz generell betrifft. Schließlich ist vom sonst so rührigen Vorstandsvorsitzenden des Zentralrats der Muslime in Deutschland, Aiman A. Mazyek, auch nichts zu vernehmen.

    Zwar sind meine persönlichen Erfahrungen mit Türken und Muslimen eher positiv, aber ich lebe ja auch in der Provinz, in der die soziale Kontrolle doch deutlich ausgeprägter ist als in den eher anonymen Großstädten. Wobei, mir scheint, im weltweiten Vergleich ist Deutschland generell doch eher provinziell.

    Wie sagt Josef Imbach: Wenn es zu bunt wird, muß man Farbe bekennen.

  115. Ach ja, Urlaub Zuhause
    Ja, auch hier in NRW gibt es noch Rückzugsmöglichkeiten mit ungestörtem Kulturgenuss.
    Fahre doch in ein Dorf. Das geht sogar keine 15km von Köln entfernt. Ansonsten, wer lieber Wasser mag, in 3-4 Stunden ist man an der belgischen oder niederländischen Nordseeküste. Und ja, den heftigen Sonnenbrand nach 15 Minuten in der Sonne an der flämischen Küste werde ich so schnell nicht vergessen.
    Oh, was bin ich nostalgisch.
    Danke Don, für die schöne Bewerbung der Berge. Vielleicht lasse ich mich als Wasserliebhaber doch mal auf was Neues ein.

  116. Kauft nicht bei..... na ihr wisst schon
    bleistift sagt:
    „Während vier Wochen Amtszeit von Donald Trump haben wir Richterschelte erlebt, einen Kreuzzug gegen die freie Presse und den dilettantischen Versuch einer Präsidentenfamilie sich zu bereichern (Make Ivanka great again). Garniert mit Slapstick artigen Einlagen des Präsidenten Darstellers.“

    Na ja , wenn Sie sich nur durch die deutsche Meinungspresse lesen, die alles verbiegt und verzerrt, was Trump sagt, damit es in das geifernde Weltbild passt, dann könnten Sie recht haben.

    Versuchen Sie doch mal die Originale von Trump zu lesen, Sie werden staunen was er wirklich sagte. Attentat in Schweden? Kein Wort davon, Erfindung der deutschen Presse. Bereicherung der Familie? Noch schlimmer finde ich das Boykottieren , weil man den Namen „Trump“ nicht lesen will, a la „kauft nicht bei Ju – Pardon, bei Trump“. So etwas nennt man eigentlich Hetze.
    Der Geifer ,dass da einer anders ist als sich die wohlfeile Mittelschicht wuenscht ist unüberhörbar.
    Im übrigen reise ich nie in die USA. Deren Struktur ist mir zu Gewalttätige.

    • Im übrigen reise ich nie in die USA - zu gewalttätig...
      Es wäre nett gewesen, wenn Sie diesen Disclaimer Ihren Beiträge vorangestellt hätten.
      Dessen Dünnsinnigkeit hätte jedem gesunden Leser die Lektüre Ihrer Beiträge erspart.
      Immerhin nun weiß man, daß Sie nicht ganz richtig sind.

    • Bitte…

    • Titel eingeben
      Verzeihung.
      Aber da shrob einer wie Jakob Augstein. Nur spiegelbildlich – aber ebenso abstoßend.
      „Kauft nicht bei Juden“

      Und wer einen ganzen Subkontinent erklärtermaßen niemals bereist, sondern nur aus dritter Hand beurteilt, sollte in etwa so beurteilt werden, wie ich es mir erlaubt habe.

    • Terror in Schweden; mehr Sicherheit für US Bürger durch mehr Waffen
      @ Tico
      Was für „Originale“ sollte ich denn lesen? Die Rede, in welcher Trump das so formulierte, wird auf CNN stündlich wiederholt, und ich habe sie mehrmals gesehen und gehört. Mein Englisch ist tadellos, und genauso hat der Zuhörer das verstanden. Ob das Absicht war oder nur ein Lapsus, möchte ich nicht behaupten, aber so etwas passiert ja dauernd bei ihm. Manche Falschangaben sind unwichtig und werden in den Medien zu sehr aufgebauscht. Andererseits ist ein Präsident, der es mit den Fakten nicht so genau nicht nimmt, auch nicht so toll, oder, außer für seine Fans, die eh an seinen Lippen hängen und ihm alles glauben.

      „Im übrigen reise ich nie in die USA. Deren Struktur ist mir zu Gewalttätige.“

      Na, da hat Ihr Großer Held Trump ja eine tolle Lösung gegen die Waffengewalt, die er im Wahlkampf wiederholt vorstellte. Trump will nämlich alle Waffen legalisieren, auch die großkalibrigen sog. assault weapons. Auch sollen die Background Checks auch wieder gelockert werden. Freies Tragen möchte er ja in allen Bundesstaaten ermöglichen; das Tragen von Waffen in der Schule ebenso (von Lehrern oder Sicherheitspersonal? Da bin mir nicht sicher.) Dafür hatte ihn der National Rifle Association „endorsed“.
      http://www.rollingstone.com/politics/news/deaths-from-gun-violence-vs-terrorism-in-one-chart-20151002
      http://edition.cnn.com/2016/10/03/us/terrorism-gun-violence/

    • Don Tico, der einen einzigen Zivilisation, der europäischen den Rücken gekehrt, ...
      … erleben Sie hier deren fürchterliche Rache, wie ich soeben lesen durfte.

    • Ach Tam - arbeiteten wir uns an Merkels "Fakten" ab -
      hätten wir da nicht wahrlich genug zu tun?

  117. Integrationsanleitung
    Wer noch nicht verstanden hat, wie man das mit der Integration richtig machen muß: in der NZZ gibt es heute eine Anleitung von einem richtigen Philosophieprofessor aus Graz (Peter Strasser).
    Mit schlimmen Beispielen (Darwin, der „jüdische Selbsthaß“) wird geschildert, was passiert, wenn man Menschen zu etwas zwingt, ihnen die Würde nimmt.
    Da also die bedauernswerten Migranten schon gezwungen worden sind, hierher zu kommen, darf man ihnen nicht auch noch verwehren, sich zu benehmen wie zu Hause, wie auch immer das sein mag.

    Oder habe ich den Artikel etwa ganz falsch verstanden und es ging um die Würde „derer, die schon länger hier sind“ und die gerade gezwungen werden sollen, sich an Verhaltensweisen zu gewöhnen, die ihnen selbst nie im Traum eingefallen wären?

    • Neue philosophische Disziplin:
      Das Gewähren von Selbstachtung. Apodiktisch. Skalierbar.

      (Zitat aus dem Artikel in der NZZ, auf den Sie dankenswerterweise aufmerksam gemacht haben:
      „Dabei muss Fremden auch Selbstachtung gewährt werden.“)

    • Und ich Depp
      Hab -Im weitesten Sinn – „when in Rome Do as the Romans do“ beherzigt. Derlei Statements kommen mir vor wie rabulistische Aufgaben um eine vollkommen sinnfreie These zu untermauern.

  118. Der Islam gehört nicht zu Deutschland. Merkels schöne neue Welt.
    ..

    Propagandalügen über eine Integration dieser gefährlichen als Religion getarnten faschistoid-politischen Ideologie werden weiter über alle Kanäle verteilt. Dabei ist sie der Feind aller freiheitlichen Werte. Aber Angela Merkel hält weiter Händchen mit dem Diktator Erdogan.

    https://www.welt.de/politik/deutschland/article156269271/Islam-Gebote-stehen-ueber-dem-Gesetz-findet-fast-die-Haelfte.html:

    Währendessen werden Deutsche in Deutschland in Baracken zwangsweise umgesiedelt, weil sie für Flüchtlingen die Wohnungen räumen müssen.

    http://rtlnext.rtl.de/cms/mieter-muessen-wohnungen-fuer-fluechtlinge-raeumen-es-war-fuer-mich-ein-absoluter-schock-2464673.html

    Und die Bedrohung von Menschen wird wieder alltäglich:
    http://www.queer.de/detail.php?article_id=25715

    Ja, Frau Merkel –
    Sie schaffen, das in Deutschland nicht mehr Recht und Freiheit herrscht.
    Packen Sie ihre Sachen.

    Fragen sie doch Ihren Freund Erdogan ob er noch ein Zimmer frei hat.

  119. War, war, war plus Drill, drill, drill
    Trumps größter Gegner in der eigenen Partei, Gast bei der Münchener Sicherheitskonferenz, gesehen auf dem Maidan, als Kandidat 2008 aufgetreten mit Shadowvize Palin (drill, drill, drill), ist ein Mann, den ich bedeutend mehr fürchte als z.B. Donald Trump, was in folgendem Stück bestätigt wird:

    „McCain has another six years of stabbing his ostensible allies in the back while busily trying to drag the United States into another purposeless war with just about any country you can think of. It would take Sigmund Freud to figure out McCain’s particular pathology, a combination of arrogance, privilege, guilt and political impotence that ill serves the country he claims to love.“
    https://pjmedia.com/trending/2017/02/19/rand-paul-takes-on-warmongering-bully-john-mccain/

    • Tolle Bestätigung....
      …was ein Politiker über einen anderen erzählt, der aussenpolitisch eine andere Linie vertritt.
      Die Steigerung „Gegner – Feind – Parteifreund“ ist Ihnen geläufig?

  120. Gott und die Welt
    Lieber Don, das weiß ich nicht … der Betrag würde die Kosten und die bisherigen Ausgaben des Staates sowieso nicht ausgleichen …

  121. Wenn nur nicht die Leute wären
    Auch ich fahre gerne in die heimische Bergwelt und der Schnee ist so weiß und der Himmel so blau wie auf den Bildern. Man ist unter sich und die Russen sind irgendwo anders und Kopftücher sehe ich auch nicht, weil die Kälte ohnedies eine andere Kopfbedeckung gebietet.

    Da sitzt man also arglos in der Bilderbuchumgebung als plötzlich ein zahnlückiger Kerl, einigermaßen beschwipst ins Bild drängt, und mit einem Grinsen, das einem Horrorfilm alle Ehre machen würde, sich als der heimische Liftwart, ja so nennt man das, auf die lustige Hüttendisco am Abend aufmerksam macht und alle, also auch die weibliche Begleitung, gerne dorthin einlädt.

    So kann die Idylle auch, na ja, nicht gerade enden, aber den Einbruch der Realität verzeichnen, und ich denke, entkommt man dem einen Übel, dann trifft man doch ein anderes.

    Macht nichts, der nächste Winterurlaub ist schon fix geplant, was solls.

  122. es gibt noch andere Gründe zu Hause zu bleiben
    Der Besuch fremder Städte wird mehr und mehr langweilig.
    Als ich z.B. Anfang der 70er in Dublin bei Bewley’s Tea and Scones bestellte, schaute mich die irische ältere Dame mit der weißen Schürze hinter dem Tresen besorgt an und gab mir, da ich so dünn war, eine doppelte Portion.
    Als ich vor 10 Jahren noch mal bei Bewley’s war, sah es aus wie bei Starbucks und bedient wurde ich von einer Asiatin.
    Auf der Suche nach Fish and chips landete ich bei einem Polen, der kaum englisch sprach und seine eigene, eigenwillige Interpretation des Gerichtes hatte.
    Für all das muß ich nicht mehr nach Dublin fahren.
    Der einzige Lichtblick war der Kauf eines Tweed jackets bei Kevin and Howlin in Nassau Street. Da hatte man noch das Gefühl, daß man in Irland ist.
    Grüße Uli

    • Interessanter Aspekt
      Mir sagte mal jemand in bezug auf Dresden: „Es ist noch so schön deutsch hier“. Da blieb mir erstmal die Spucke weg. Die Dame war übrigens keine ostalgische Einheimische, sondern kam von ganz weit her. Sie hat mir das dann erklärt: Sie habe Brüssel gesehen, Köln, Berlin, Paris, London … – das sei alles ein buntes Multi-Kulti-Mischmasch, ganz interessant, aber immer dasselbe. In DD dagegen sei es noch so, wie man sich Deutschland so vorstelle.

    • Und die Dresdner sind so freundlich
      und hilfsbereit, man wird in den Lokalen mit ungekünstelter Aufmerksamkeit bedient.

      In München lassen die Bedienungen den Gast häufig spüren, dass sie eigentlich etwas besseres sind als Kellnerinnen oder Kellner -nur leider noch nicht entdeckt wurden.

  123. Urlaub nah und fern
    Für mich als Kind waren die einzigen Urlaubsmomente ein paar freie Tage mit dem Vater auf einer Alm, wohin er noch eigenhändig die Kühe hinauf getrieben hat. Die Rinder beim Grasen zu beobachten statt das Heu für sie zu machen.
    In jüngeren Jahren war ich Wochen in der Ferne in Südamerika oder in der Karibik, wo die Mischung aus Andersartigkeit und Heimatgefühl oft überraschend erholsam war. In der Ferne bei allen Gefahren zu Hause. Menschlich sehr bereichernd.

    Jetzt ist manchmal die andere Welt im Arbeitsalltag ein Urlaubsersatz in der Nähe. Sich in andere Kulturen hineinzuversetzen wird zur pädagogischen Pflicht, die gleichzeitig Urlaub vom Mainstream verspricht. Eine Avantgarde, die zwar oft nach hinten losgeht, die aber keiner so recht versteht.
    Wirklich befremdend ist für mich, wenn Menschen glauben, die Welt zu kennen, sich aber immer in dieselben Bezirke verrennen. Warum in die Ferne schweifen? Das Fremde ist so nah. So nah und doch so fern.

    Habe übrigens schon mehrfach Deutsche sagen gehört, dass Österreicher Arbeit und Leben besser verbinden. Darum mit Verlaub bedeutet Urlaub auch: Neue Optionen in Sachen Auszeit finden. Der Ort wird dabei sekundär, die Einstellung primär.

  124. Titel eingeben
    Auch auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole: wir haben einen wissenschaftlichen Nachweise für die Notwendigkeit dieser Zuwanderung. Und zwar IAB/Bertelsmann Stiftung (Hg.): Zuwanderungsbedarf aus Drittstaaten in Deutschland bis 2050. Gütersloh 2015. Dort liest man auf S.24, dass „… nur mit einem Wanderungssaldo von 530.000 das Erwerbspersonenpotential von 55 Millionen gehalten werden kann.“
    UlKin hat nichts anderes gemacht, als der Wissenschaft zu folgen. Kann man ihr da böse sein?

    • Wissenschaft?
      Man nehme: die geburtenstarken Jahrgänge, ziehe die geburtenschwachen
      davon ab – et viola – man hat
      500 000 Defizit.
      Das ist keine Wissenschaft,sondern eine Rechenoperation.
      Aber die Baby-Boomer sind nun
      Mal das Nonplusultra, das die westliche Welt je gesehen hat.
      So sind sie halt arg nachhaltig.

    • Kann man dieses
      Gütersloh mit seinen ständigen fake news on demand nicht einfach zur Unstadt zu einer „Ville insignifiante“ erklären. So wie einst Ecki, der Finanzbeamte aus Münster, das mit Bielefeld tat.
      (DdH)

    • Bestanderhaltungsmigration
      Alles im Plan.

  125. Atatürk und Boris Johnson sein Urgroßvater
    Er war Innenminister im osman.Reich. Ließ Atatürk ins Gefängnis
    schmeissen, wurde selbst vom nachfolgenden Pascha aufgeknöpft.
    Der Großvater floh nach England.

    Man kennt sich und man sieht sich.

  126. @ Henrik Lopez
    Rio?
    http://www.faz.net/aktuell/sport/sportpolitik/maracana-olympia-stadien-vergammeln-nach-rio-2016-14886665.html

    Will nicht. Den Gefängnisausbruch in Sao Paolo auch nicht vergessen. Kürzlich ein Bericht von einem in Rio lebenden Paar, das den falschen Straßennamen angab und dort landete, wo es dann ermordet wurde, murmaßlich Raubmord.
    Freunde in Rio wohnend mit gepanzerten Wagen von VW.
    Freunde aus Europa, die als Touristen in Rio immerhin aus ihrem Auto steigen durften. Das Auto mit Inhalt wollte von der bestochenen Polizei nicht wiedergefunden werden.
    Rio? Nein, danke.

    Wenn, dann Bahia. Oder Buenos Aires, Argentinien. Oder Iguacu. Die meisten großen Städte sind verloren, Rio ganz vorn mit dabei. Überhaupt die Schande: Eine so schöne Bucht so zuzubauen.

  127. Zurueck zum Anstand
    Um der Verdeutlichung des savonarolischen Eiferers wegen:

    „sylter456 sagt:
    20. Februar 2017 um 16:48 Uhr
    Verzeihung.
    Aber da shrob einer wie Jakob Augstein. Nur spiegelbildlich – aber ebenso abstoßend.
    „Kauft nicht bei Juden“
    Und wer einen ganzen Subkontinent erklärtermaßen niemals bereist, sondern nur aus dritter Hand beurteilt, sollte in etwa so beurteilt werden, wie ich es mir erlaubt habe.“

    Mit Verlaub, zufälligerweise lebe ich auf diesem amerikanischen Kontinent und erlebe die Politik, die Geschäftswelt, sowie das menschliche Verhalten der Gringos (wie wir hier allgemein alle sagen) Tag für Tag aus erster Hand und schaue Tag für Tag US-Fern, von CNN bis CBS und FX
    Also nix da „aus dritter Hand“.

    Die Geschlossenheit der Modemacher in den USA sich gegen Trumps Ehefrau ( Kollektivverurteilung der Trumps) zu stellen und ihre Dinge aus dem Handel zu nehmen, ähnelt dem Versuch der „Grünen“ den Deutschen zu bewegen nichts aus Israel zu kaufen, weil sie Palästina unterdrücken, und das wiederum ist an „Kauft nicht bei Juden“ angelegt. Wenn ihnen das zu unanständig ist, lesen sie mal Hendrik M. Broder.

    Und jetzt seien ein anständiger Mensch und entschuldigen Sie sich bei mir für ihren Fehltritt, wie es sich gehört.

    • Sylter scheint da etwas übersehen zu haben
      Sollen wir „entschuldigen“ als höfliches Synonym für „verabschieden“ verstehen?
      http://blogs.faz.net/stuetzen/2017/02/19/die-deutsche-entbuntung-im-urlaub-7463/#comment-152289

    • Titel eingeben
      Entschuldigung, Sr. Tico, auch ich, der ich gerade meine Bike-brennende Insel (auf Zeit) gegen das deutlich weniger gewalttätige Maui getauscht und soeben einen leckeren Tico-Taco vom Food-Truck verspeist habe, schaue das US-Fernseh. Gerade jetzt. Und ja – ich stalke auch Megan Kelly hinterher (sie läßt nach).

      Sie fragen mich nach Broder, der mißverstandenen Wildcard für alle, die sich nicht anders mehr zu helfen wissen, als die Nazikeule zu schwingen?
      Ja, ich habe ziemlich viel von diesem Spaßvogel gelesen – und ich habe ihn sogar verstanden.
      Das unterscheidet uns.
      Ihre Judenvergleiche sind billig und schäbig. Auf soetwas weißt Broder unermüdlich hin. Wenn ein paar Modeschwuchteln medienwirksam Werbung für sich damit machen, daß sie Gerhard Schröder, Ivana Trump etc. pp. derzeit nicht einkleiden, hat das nichts, aber auch gar nichts mit dem Holocaust zu tun.
      Marius-Müller-Westernhagen (o.s.ä.), ein deutscher Popsänger in den Achtzigern, entgegnete mal auf den Vorwurf, daß er teures Tuch tragen würde, daß bei solcher Kritik „der Faschismus anfängt“.
      Leute wie den und Sie führt Broder regelmäßig vor.

      Und da Sie schon meinen, mir Literaturempfehlungen geben zu können, möchte ich mich doch gern revanchieren: lesen Sie Tilman Tarrach.
      Vielleicht schämen Sie sich dann endlich mal für Ihre unsäglichen Judenvergleiche und Sie und Ihre Frau finden das rechte Maß für Ihre Kritik, wenn Sie der „Gala“ entnehmen, wer die First-Lady gerade nicht einkleidet.

      Kauft auch weiterhin nicht bei Scheinheiligen:
      Ihr Sylter

  128. Kreuzberg besteigen
    Lieber Tamarisque
    auch bei uns sind Waffen frei zu kaufen und jeder mündige Bürger darf sie erwerben. Muss ich mich jetzt mit der US Waffenlobby solidarisieren? Wollen Sie den Typ meiner Waffe wissen? Es ist eine spanische.

    Und nebenbei: Trump ist nicht mein Held, aber ich habe sehr deutlich etwas gegen Kollektivverurteilung und allgemeine Hetze, weil jemand ist wie er ist. Bei uns ist auch noch die freie Rede erlaubt, wir haben weder Gedanken- noch Sprachkontrolle. Und wir sagen „Neger“ zu Negern“. Ohne erschossen zu werden. Bitte verstehen Sie es richtig.
    Bedauerlich dass hier einige so hart vom Thema abweichen.

    Es bleibt dabei, die USA ist gewalttätig, ich denke Sie kennen deren Geschichte von Mayflower bis zu den heutigen Zwangsdemokraten, die protestierend Autos anzünden und Scheiben einschmeißen, weil sie mit der demokratischen Wahl Trumps nicht einverstanden sind.
    Sollen sie doch auswandern. Nach Berlin und Umgebung etwa. Und meinethalben den Kreuzberg besteigen. Er wurde aus dem Schutt der zerstörten Häuser des II. Weltkrieges errichtet. Wie passend.


    • Nänänä, der Kreuzberg ist kein Trümmerberg, und das Denkmal für die Befreiungskriege steht da seit Schinkel 1821 obendrauf, bekam 1879 einen erhöhenden Sockel spendiert, und 1888 einen tivoliartigen Wasserfall, aber weiters wurde da nichts druntergeschüttet.
      Die WK2-Trümmerberge sind der Teufelsberg (im Grunewald, mit Resten der US-Abhöranlage obendrauf), der Humboldthain (Wedding-Gesundbrunnen, Trümmer über dem gesprengten Flak-Bunker), und der Friedrichshain (im gleichnamigen Bezirk, ebenfalls über ehemaligem Flak-Bunker), und noch ein paar kleinere, alle ein Stück aus der Innenstadt raus, denn die Stadt sollte ja wieder Stadt werden, da kann man nicht einfach alle Straßen erhöhen. Unbrauchbare Ziegel, die beim Bau im 19.Jhdt. anfielen, hat man auch schon vor, nicht in der Stadt aufgeschüttet, „Mont Klamott“ gibt es also viele (Klamott sind Ziegelreste), nur gerade der Kreuzberg, der ist eben keiner.
      https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Erhebungen_in_Berlin

    • Nur ein Kreuzberg
      lohnt die Besteigung, und dieser Kreuzberg (928 ü.N.N.) liegt in der Rhön. Des Klosterbieres wegen. Dagegen ist Andechser zweitwertig, aber auch bayrisch. Aber, bitte beachten, bei dem heraufbeschworenen risque d’inondation pour Brandebourg könnten diese Hügel begehrte real estates werden. Für Hamburger und Bremer.
      (DdH)

  129. "Oberland und Tirol."
    Ja bitte. Alle auffi nach Bayern. Dann ist hier wieder mehr Ruh‘ und an der Ostsee wäre es auch nicht mehr so voll. Ahrenshoop zum Beispiel geht gar nicht mehr. Frechheit, was da alles frei rumlaufen und mit monströsen Klinik-Glaskästen die Landschaft verschandeln darf. Genau gegenüber der Fischerwiege, grmpf. Die soll’n sich schleichen. Ab nach Bayern. Allerdings. Bei aller lobzuhudelnden, bayerischen Bilderbuch-Landschaft sind diese Milchbuam von voXXclub nicht wirklich der Bringer. Die Ösis haben da die deutlich besseren Schmachtfetzen. Jodel-Diplom und so.

    https://www.youtube.com/watch?v=XfHIRtAUuMM

    • Ein Ausnahmekünstler mit Tiefgang mit vielen Fassetten
      von Goisern ist für mich der Einzigste, von dem ich „Volksmusik“ hören kann.Immer aussagekräftig, man kann ihm zuhören.

  130. Urlaub
    Meinen vorletzten Urlaub machte ich in der Türkei, das war eine Gratifikation eines Lieferanten von Verwandten. Ich fands schön und jederzeit wiederholbar.

    Meinen letzten Urlaub habe ich im Herbst 1989 in der Belvederegasse in Wien gemacht, bei lieben Freunden.

    Hat mir etwas gefehlt in all den Jahren wegen nicht erlebter Urlaube? Ja, bestimmt so einiges, gelitten habe ich aber nicht daran.

    Nun habe ich ja überlegt, mal einige wenige Tage in der Nachsaison an den Tegernsee zu fahren, um einfach ein Gespür dafür zu bekommen, worüber Don Alphonso beispielhaft schreibt.

    Aber wenn das nun zu den touristisch-überlaufenen Highlights werden sollte, muß ich doch noch einiges drüber nachdenken, es ist ja noch etwas Zeit.

    Aber ich würde zu gern die Augen jener mich fragenden Einheimischen sehen, die wissen möchten, was mich dahin geführt hätte, wenn ich sagte – der Fazman.

    Na, mal sehen :)

  131. „Farbe bekennen“
    Die deutsche Medienlandschaft – bezüglich der Vorgänge in Schweden (Trump) – ist an Niedertracht kaum zu überbieten.
    Mit einer Ausnahme: Ein Bericht vom 19.01.2016

    https://www.bayernkurier.de/ausland/9476-afrikas-vergewaltiger-im-hohen-norden/

    • Trump und nochmal Trump - und das wird nur eingeschränkt erörtert:
      http://www.tichyseinblick.de/meinungen/paris-und-die-filterblase/
      Und wer hat gelesen, dass in HH St. Georg 100 Schwarzafrikaner Polizisten bedroht haben, nachdem einer der ihren wegen eines Deliktes „verhaftet“ wurde?

    • Schweden
      „Die deutsche Medienlandschaft – bezüglich der Vorgänge in Schweden (Trump) – ist an Niedertracht kaum zu überbieten“

      Ach, das wurde durch die Fakten checkenden Qualitätsmedien inzwischen berichtigt …

      http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/trumps-vergleich-wie-gefaehrlich-ist-schweden-14887383.html

      Trauen Sie keinem.

    • In Garmisch-Partenkirchen passiert auch nichts!
      https://www.merkur.de/lokales/garmisch-partenkirchen/fluechtlingskrise-in-europa-sti653210/massive-probleme-mit-fluechtlingen-garmisch-partenkirchen-buergermeisterin-schreibt-brandbrief-6840573.html

      Alles schön ruhig – bitte gehen sie weiter – hier gibt es nichts zu sehen –
      alles unter Kontrolle – bitte gehen sie weiter …

    • "Farbe bekennen" versus " Einschränkung des Öffentlichkeitsprinzips"
      @PvK: Zitat aus Ihrem verlinkten Bericht „„Doppelter Verrat” an den Frauen, wie Schwedens Ministerpräsident Stefan Löfven so treffend sagt.“

      Bemerkenswert, wenn man bedenkt, daß sowohl in Schweden wie auch hierzulande Frauen am Ruder sind, nicht wahr?

      Laut UN-Bericht wird Schweden nebenbei bemerkt bis 2030 ein Dritte-Welt-Land werden.

      Erwähnenswert wären noch diverse weitere berichterstattende „Ausnahmen“, es gibt sie durchaus zahlreich. Einige davon sind in diesem Artikel verlinkt:

      „Code „291“: Schwedens Polizei darf nicht mehr über Straftaten von Migranten berichten“

      ht tp://www.epochtimes.de/politik/europa/code-291-schwedens-polizei-darf-nicht-mehr-ueber-straftaten-von-migranten-berichten-a1996949.html


    • “You look at what’s happening last night in Sweden,” he said. “Sweden! Who would believe this? Sweden.“
      Das waren Trumps Worte, welche er im Zusammenhang zu Brüssel und Paris äußerte.

      Natürlich schließt man daraus, dass vorigen Abend in Schweden ein Anschlag verübt wurde. Ich schaute die Rede live und dachte z.B., dass Trump etwas wüsste, was die Medien noch nicht gemeldet haben.

      Dass die Medien das dann entsprechend melden ist keineswegs „niederträchtig“.
      Wer sollte denn ahnen, dass Trump eine Sendung von Fox meinte?

      Kann sein, dass er sich schlampig ausgedrückt hat, aber das weiß man höchstens nachher. Die Erklärung erfolgte 24 Stunden später, und da ist der Schaden schon längst entstanden. Die schwedische Botschaft in Washington hatte sich inzwischen sogar um eine Klärung bemüht.

      The clarifications from both Trump and the White House come after the Swedish Embassy in Washington contacted the State Department to request clarification of Trump’s remarks.
      „We have asked the question today to the state department. We are trying to get clarity,“ said Swedish foreign ministry spokeswoman Catarina Axelsson.
      The Inquirer, 20.2.17

      Allerdings häufen sich solche Lapsus bei Trump. Nicht ohne Grund nennen seine eigenen engen Berater ähnliche Äußerungen „alternative Fakten“, was ein sehr höflicher Ausdruck ist.

      Na ja, er macht ja schon Wahlkampagne für 2020, und es war eine Campaigne Speech. Die Kandidatschaft für 2020 hatte er unmittelbar nach der Amtseinführung angemeldet. So werden ihm vom Staat die Kosten für seine neuen „Rallies“ errstattet.

      Nur leider wird das Wort eines Präsidenten auf die Goldwaage gelegt, selbst in „Campaign Speech“. Das ist die Realität, und die gilt auch für Trump.

      Trump kann es einfach nicht ertragen, dass man auf so etwas hinweist und ihn korrigiert und kritisiert. Dafür hasst er die Medien.

  132. Danisch und Klatsche für den MDR
    Nun, ich bewundere Danisch für sein Handeln, wahrlich, und ich hoffe, er obsiegt auf voller Linie.

    Die Klatsche ist wohl eher eine für den Anwalt des MDR – Eilbedürftigkeit ist nach der Zeit nicht mehr gegeben, weiß jeder, der mal mit Einstweiligen Verfügungen im Zusammenhang mit Abmahnungen zu tun hatte, dazu muß man nicht mal Anwalt sein. Dazu noch die Schutzschrift von Herrn Danisch, ist diese halbwegs begründet, wovon man ja ausgehen darf, läuft gar nichts mehr mit einstweilig.

    Ich frage mich ja, was da für eine Seilschaft aktiv ist, die sich gegenseitig Gelder zuschanzt, und sei es noch so unbegründet – konkret also, was hat jener Herr Anwalt mit der Intendantin des MDR hinterm Busch getrieben, damit dieser auf so plumpe Art aktiv wird, wohl wissend, dass es keinen Erfolg haben wird. Denn bei allem Wohlwollen, der MDR dürfte üblicherweise keine so unbedarften Juristen einschalten, deren Verhalten eher auf Proseminar 1 hindeutet.

    Da würde ich mal graben, wäre ich im Graben bewandert.

    Und dann dürfte jene Frau „Honorarprofessorin“ vielleicht sogar in Erklärungsnöte kommen und wer weiß, was mit den Rentenansprüchen wäre, wenn eine solche Intendantin auf diese Weise Gelder, aus Gebühren eingetrieben, offensichtlich verschwendend jemandem ohne Sinn zuschanzt.

    Ich bin kein Jurist, aber Unterschlagung, Betrug oder derlei käme mir da schon in den Sinn.

    Ich hoffe auf einen guten Rechtsbeistand für Herrn Danisch am 10.03. in Leipzig, damit da mal manches klar gestellt wird.

    • Um unsere Demokratieabgabe ist nichts zu schäbig, und nichts
      zu teuer .

      Nicht einmal die Gehälter der Intendanten darf der zwangsentabgabte Bürger wissen.

      Weg mit dem ÖR ! Einer Demokratie noch unwürdiger, als die Einheitslückenschreiberei.
      Die kann der Bürger wenigstens noch sterben lassen durch Ignorieren.

  133. „Farbe bekennen“
    Der Tagesspiegel mag es kaum glauben: der deutsche Schauspieler mit jüdischen Wurzeln Christian Berkel (er spielte einen Waffen-SS-Arzt im oscarnominierten Kinofilm Der Untergang), hat — als Alleinjuror – entschieden, dass der Philosoph und Essayist Rüdiger Safranski den Ludwig-Börne-Preis erhält, der ihm am 28. Mai in der Frankfurter Paulskirche verliehen werden soll.

    http://www.tagesspiegel.de/kultur/boerne-preis-fuer-ruediger-safranski-einmischer-und-apokalyptiker/19418404.html

    • Lieber den Preis an jemanden, der kurz und präzise die Wahrheit sagt,
      als an irgendeinen verlogenen, ellenlang schwafelnden Linken.

    • Islamische Gelehrte feiern die Beseitigung des traditionellen deutschen Volkes.
      Nicht nur Islamische Gelehrte. Nein auch führende deutsche Politiker/innen.

      http://code291.com/2016/05/27/islamic-scholar-celebrates-the-eradication-of-traditional-german-people-2/

      Die Islamische Gelehrte Lamya Kaddor sagte im deutschen Fernsehen, dass „Deutsch sein“ in Zukunft wird nicht mehr bedeuten würde, blonde Haare und blaue Augen zu haben, sondern ein muslimischer Migrant zu sein und einen Hijab zu tragen.

      Bezeichnend, dass sie mehrfach mit Ehrungen für ihr Werken zur Integration des Islam in Deutschland ausgezeichnet wurde.

    • Ludwig-Börne-Preis
      Christian Berkel hat eine gute Wahl getroffen.

  134. Die hässliche Fratze der Political Correctness.
    Offiziell nennt man es Political Correctness. Von einer breiten Masse an „Demokraten“ der etablierten Politikelite wird es billigend in Kauf genommen – als ein Alleinstellungsmerkmal eines freien Europa. Das Verschweigen der deutlichen Zunahme von Gewalt durch Zugereiste aus sogenannten Islamisch geprägten Herkunftsländern und des mittlerweile völlig der staatlichen Kontrolle entglittenen organisiertem Verbrechen.

    https://de.gatestoneinstitute.org/5223/schweden-vergewaltigung

    https://de.gatestoneinstitute.org/9259/deutschland-gesetzlosigkeit

    Da aber, in einem bespiellosem Propagandafeldzug behauptet wird, dass alles gut/prima/super ist, kann man zu keinem anderen Schluss kommen, als das Recht und Freiheit sowie die rechtstaatlichen Grundpfeiler der Demokratie bewusst untergraben werden – und das durch höchste Stellen der Regierungen.

    Was wir heute erleben ist die Opferung der Freiheit des Menschen, die Verfassung und die Einheit Deutschlands und der Menschenrechte zugunsten einer „Neuen (politischen) Weltordnung“ einer Angela Merkel und ihren Helfershelfern – Staatsstreich und Hochverrat in Einem. Das ist der kleinste gemeinsame Nenner.

  135. Deutschland, Deutschland über alles- das geht gar nicht, aber trotzdem Deutsche überall…
    …wie sonst käme es bei dem Stamme, der mich als Wesen aus dem nichtsnutzigen, zudem preußischen Rheinland, gnädig aufnahm zu folgender Legende (nicht nachgeprüft): Angeblich hatte Kolumbus bei der Landung an der Osttrumpistanischen Küste einen Maaten aus Böblingen dabei. Die Equipe sah sich am Ufer einer Indianerrotte gegenüber, von der man nicht wußte ob sie friedlich gesinnt sei. Man wußte ja damals nicht, daß das andere Ufer keinen Festlandkontakt evtl. zum Schwabenland hatte. Daher rief unser Maat kurzentschlossen hinüber „Isch koiner aus Beblenga dô?“ Antwort: „Noi, abr aus Sendelfenga.“ (Sindelfingen liegt wenige Kilometer vom Böblingen entfernt, Stern-Selbstabholer werden das kennen). So mag selbst in der von Don oft evozierten Region der Subsahara, bei nicht mal all´ zu viel Glück (wie man es sehen will) aus einem Berberzelt das Schwäbische Idiom ans Ohr dringen. Etwa: „Mehmed, hol dapfer ´s Achmeldle zom Veschbre rei.“ (© in Teilen Thaddäus Troll).
    Ebenso auf dem Vesuv, gegenüber dem Händler mit den Stützstöcken beim überteuerten Eisverkäufer vor dem Papstpalast zu Avignon oder in den Gassen von Cefalù.
    .
    Und noch einmal, wie sonst käme es beim Australienreisenden Berufsschwaben Willi Reichert (das ist der mit dem Schnauzer von Loriots Hund), das Opernhaus von Sydney im Rücken zu der Frage: „Send Sie schon emol anneme Sonndagmorege en Sydney g´wä un dahoim g´häered d´Baim g´schnitte?“ (…und zuhause gehörten die Bäume geschnitten)
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    Und die Frage, warum Österreicher als Nato-Mitglied für die Türkei ein Visum benötigen ist immer noch offen.
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    Don schrieb: „Und die Türken reisen gern in die Türkei.“ Und ich sage: Ergo, legen wir Sarrazin´sche Wachstumszahlen für 2030 zugrunde, werden die ausbleibenden Schonimmerhierdeutschen locker kompensiert werden. Die Russen sollen ja inzwischen, so langsam auch wieder auf den Hotelgängen nachts mit Krimsekt kegeln.
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    Und sprachliche Verwirrung gab es zu allen Zeiten. Kaum lege ich Johann Gottfried Seumes „Spaziergang nach Syrakus“ nach der zweiten Lesung beiseite, kommt mir diese Anekdote in den Sinn. Auf seiner Reise im Jahre 1802, zu großen Teilen zu Fuß von Grimma über Böhmen, Österreich, Oberitalien über Ancona über den Apennin, Terni nach Rom, Neapel, mit dem Schiff nach Palermo, mit anschließendem Sizilien-Rundgang und dem Rückweg über Zürich, Auxerre, Paris, Nancy, Toul, Straßburg (z. Teil per Diligence) trifft er in der noch bayerischen Pfalz ein.
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    „ Nun fuhren wir über Weißenburg, Landau, Worms und so weiter nach Mainz. Nach meiner alten Gewohnheit lief ich bei dem Wechsel der Pferde in Landau voraus und hatte wohl eine Stunde Weges gemacht. Die Deutschen in der dortigen Gegend und tiefer jenseits des Rheins herauf haben einen gar sonderbaren Dialekt, der dem Judenidiom in Polen nicht ganz unähnlich ist. Ich glaubte doch ziemlich rein und richtig deutsch zu sprechen (hihi, ein Sachse!); desto schnurriger mußte es mir vorkommen, daß ich dort wegen eben dieser Aussprache für einen Juden gehalten wurde. Ich saß nämlich unter einem Nußbaum und aß Obst, als sich ein Mann zu mir setzte….Ich fragte, ob die Diligence hier notwendig vorbei müßte. Er bejahte dieses. Ein Wort gab das andere, und er fragte mich in seiner lieblichen Mundart: Der Härr sayn ain Jüd, unn rähsen nachcher Mähnz?-Ich reise nach Mainz, aber ich bin kein Jude. Warum glaubt Er, daß ich ein Jude sei? – Wähl der Härr okkeroht sprücht wü ain Jüd. Man hat mir zu Hause wohl manches Kompliment über meine Sprache gemacht; aber ein solches war nicht darunter.
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    Wir hatten hier mal einen Foristen aus de Palz oda Kurpalz. Er solle richten über die Sprachwiedergabe. Moi Pälzisch isch dess ned.
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    Aber eines sei gesagt, wir Deutschen lassen uns das Inderweltumherreisen nicht nehmen und machen es wie unsere Ahnen, Karl, die Heinrichs, die Ottos, die Friedrichs zu Hohenstanufen (steht in Frühlegastenisch am Dom zu Palermo), die Johann-Wolfgangs, die Humboldt-Gebrüder, die Seumes, die Bartels, die Baedekers, Ludwig I, Klenze und die Nazarener…..
    (DdH)

    • Ach ja,
      der Willi Reichert und die Anna Scheufele aus Kaltental…Da gab’s doch noch den Herrn Pfleiderer? Eine Verwandte in Stuttgart wurde eigens Sybill getauft, damit sie nicht ’s Sybillele wird.

      Selbst beim Boxeraufstand staunten die Briten, als sie im Nebenzelt hörten, wie ein Ostfriese den anderen, der draußen stand, fragte: Schient Sünn schon? und dieser antwortete: Sünn schient schon. Sie sollen gesagt haben: Die verdammten Deutschen, sind erst 3 Tage hier und können schon Chinesisch.

    • Ö ? Nato?
      Österreich ist nicht in der Nato. Die rennen bei Gefahr auf den Obersalzberg und werfen mit Steinen. Sehr kluge Leute.

    • Österreich ist NICHT bei der NATO
      Österreich ist offizell „neutral“ und kein NATO-Mitglied. Auch brauchen wir aus Ö nach wie vor (noch) kein Visum für die Türkei.

  136. Bayern vs Pfalz
    Bei Benno, dem dicken Bullen (Kommissar) aus Bad Tölz, gab’s nach dem Tod des in der Serie permanent essenden Deppen-Polizisten-Schauspielers einen neuen „einfachen Polizisten“ … und der war Pfälzer.
    Das ließen sich die Drehbuchschreiber nicht entgehen. JEDESMAL wenn der also auftrat, gab’s – die Serie spielt im tiefsten Bayern – ’nen Witz auf Kosten der Pfälzer; doch manchmal – und das waren die treffenderen Stellen – hat der Pfälzer Polizist gar nicht undoof gekontert.

  137. Den Vollhorst sive Dummschwätzer
    erkennt man daran, dass er in seiner schlauen politischen Lageeinschätzung irgendwann von der „Trump-Administration“ oder von der „amerikanischen Administration“ redet. Passiert bevorzugt den Schweinchenschlaumeiern beim Staatsfunk.

    • Titel eingeben
      Ich frage mich auch immer, weshalb diese unglücklichen Menschen nicht einfach einmal gründlich ihren W. Schneider gelesen haben, anstatt jahrelang Jouhurnalismüs zu „studieren“.
      Ist es die von ihren willfährigen Lesern neuerdings ja sogar hier thematisierte „Lust am Ekel“, die diesen tiefen Mißgriff bei der Berufswahl ausgelöst hat?

      Von mir jdf. „stehende Ovationen“ für Ihren Kommentar!

      Und apropos von uns alimentierte Nichtsnutze beim Staatsfunk:
      Der DLF sendet seit jeher mehrere „Formate“, in denen Pfeifen sich für Literaturkritiker halten, weil sie (angeblich) ein Buch mal ganz gelesen haben. Von dieser selbst nicht für möglich gehaltenen Leistung sind sie dann so besoffen, daß ihnen keine noch so gestelzte Formulierung zu dümmlich ist:
      Früher endeten die „Rezensionen“ regelmäßig mit dem Satz, „das Buch ist bei Bastei-Lübbe erschienen und kostet 19 Mark und 99 Pfennige“.
      Was soll ich von einem „Literaturkritiker“ halten, der so mit Sprache umgeht?
      Natürlich kennt er den Unterschied zwischen „Pfennig“ und „Pfennige“ nicht. (Wenn er mehr könnte, wäre er mehr geworden). Viel schlimmer ist jedoch, daß er einerseits sein widerwärtiges Deutsch für originell, mindestens aber für gut hält, andererseits jedoch nicht im entferntesten spürt, wie weit er intellektuell von den von ihm besprochenen Werken entfernt ist.

      Seit diese Idioten dank Umstellung auf die derzeitige Schlusenwährung Preise und Münzen nicht mehr verwechseln können, sind sie dazu übergegangen, wie folgt zu schließen: „1.945 Seiten kosten 19 Euro und 33 Cent“.
      Als gälte es, dem Hörer abschließend eine Dreisatzaufgabe zu unterbreiten, damit dieser nicht mehr über die substanzlose Rezension nachdenkt.

      Ich hatte mir angesichts einer besonders widerwärtigen Rezension mal den Jux einer e-mail an den DLF gemacht. Ein Redakteur namens Marcus Heumann antwortete mir unerwartet wortreich. Inhaltlich kosteten seine 3 Seiten allerdings null Euro und 0,5 Cent.

      Nachtrag:
      Denis Scheck wird mit viel Geld immer noch gezwungen, dort eifrig mitzutun. So haben die Blinden zumindest einen einäugigen König.

  138. Was den fühlenden Menschen am Islam nicht gefällt,
    ist die verblüffende Kaltherzigkeit, die er seinen Anhängern ermöglicht. Hier wieder ein Muslim, der sich über die schlechte Presse des Islam beklagt.
    D a s macht ihm Sorgen. Nicht die Ursachen der schlechten Presse, also etwa der islamische Terror oder die islamische Gewalt gegen „Ungläubige“. Keine andere Religion macht so selbstbezogen, selbstgefällig und selbstgerecht wie der Islam, deren Anhänger durch das Blut der Opfer waten und beklagen, ihre Religion habe eine schlechte Presse.
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    http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2016-12/islam-verstaendnis-medien-berichterstattung-populismus-gefahr
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    Ich würde gern einmal, ein Mal nur, von einem Muslim lesen, dass ihn die schlechte Presse seiner Hassreligion weniger Sorgen macht als die Schicksale der Opfer und Hinterbliebenen islamischer Gewalt. (Geschweige, dass sich Muslime einmal, ein Mal nur, um die christlichen Opfer islamischer Gewalt kümmern.) Das mag aber noch Jahrhunderte dauern.

  139. Dr.
    Jeder soll dorthin, wo er hin will (im Urlaub), falls sein Geld reicht. Wir (meine Frau und ich, eine Tochter, letztere seit ca. 15 Jahren in England lebend) hatten Zeiten, in denen wir auch, wenn auch innerhalb Europas bleibend, gerne und häufig flogen. Die Zeiten ändern sich. Wir fliegen jetzt eigentlich nur noch zum Besuch der Tochter nach England. Für die restlichen Urlaube wird das Auto benutzt. Dabei geht es analog Don Alphonso fast ausschließlich nach Italien. Wir sind zwar nur Beutebayern (Franken), aber auch von uns aus ist Italien das nächstgelegene Ziel. Wir machen gelegentlich eine Übernachtung in Austria, sonstige Aufenthalte dort sind kurz und selten, allenfalls mal Wien. Auch wenn es bis zur Adria etwas unter 800 km sind, ist die Strecke doch angenehm zu fahren, das Auto ermöglicht es ohne lästiges Kofferwiegen einfach mal voll zu laden. Von Seiten des Hotels, in dem wir meistens sind, wird das Auto weggeparkt und ausgeladen und steht für Ausflüge in die Umgebung inklusive ausgiebiger Einkäufe, für die sonst im Jahr auch die Zeit fehlt, zur Verfügung. Der Abtransport der gekauften Dinge wird nicht zu Problem, wie beim Fliegen. Zum echten Urlaub gehört für mich unbedingt, dass man am Ziel eine andere Sprache spricht, denn sonst bekomme ich nicht die nötige Distanz zu hier, wo es so schöööön ist, dass man auch mal fort muss. Ich hoffe, ich kann das so noch viele Jahre machen.

  140. Naa, i waas need
    Visum
    Inhaber gewöhnlicher (roter) österreichischer Reisepässe benötigen für einen Aufenthalt von bis zu 3 Monaten in der Türkei ein Visum. Das Visum kann vor der Reise über Internet (e-Visum) oder bei den türkischen Vertretungsbehörden beantragt werden. https://www.bmeia.gv.at/botschaft/ankara/ratgeber/oesterreicherinnen-in-der-tuerkei/visum-aufenthaltserlaubnis.html
    .
    „EU-Pakt mit Nato beendet Neutralität von Österreich und Schweden „

    Deutsche Wirtschafts-Nachrichten | Veröffentlicht: 08.07.16 02:03 Uhr
    (DdH)

  141. Titel eingeben
    Empörter Gast sagt:
    20. Februar 2017 um 19:15 Uhr

    Ich war gerade da – und gleich für TDV mit:
    Es war einer der schönsten Urlaube meines ganzen Lebens! Das Klima war mehr als erträglich (kenne ich von den Seychellen viel schlimmer). Ich war in der Drake Bay in einem schönen ökologischen Resort: vorne das Meer, dahinter der Dschungel – Tauchen, Reiten, Tierbeobachtungen im Regenwald – nachmittags entspannen in der Hängematte und Vögel beobachten – Kolibris, Tukane etc. – nicht Spatzen und Krähen :o( Die Leute waren sehr nett, sehr professionell, sehr hilfsbereit und sehr gut als Guides ausgebildet. Ich habe es sehr genossen und fühlte mich bei der Abreise wie aus dem Paradies vertrieben. TDV – es ist eine lange Reise, das stimmt – aber es war es mir mehr als wert (obwohl ich nach der Rückreise einen Jetlag hatte, dass ich dachte, ich würde nie wiede richtig wach …)

    Herr Empörter Gast,
    Costa Rica, Seychellen kann man nicht miteinander vergleichen.
    Beide wunderschön, aber die Seychellen sind
    DAS PARADIES
    Das richtige Auto für die Seychellen gemietet, den MIni Moke… ….perfekt, Erholung pur.
    http://www.blisscarhire-seychelles.com/mini-moke

  142. Titel eingeben
    Noch ein Paradies, aber nicht ganz billig.
    Hawaii
    Islandhopping unbedingt zu empfehlen.
    Wir waren zuerst auf Big Island, Ami Cabrio gemietet und Insel angeschaut.
    Weiter nach Maui , Ami Cabrio ….
    Maui hat uns am besten gefallen, deshalb dort etwas länger geblieben und dann nach Ohau, Ami Cabrio …..
    Das ist der Vorteil, wenn man individuell unterwegs ist, man kann die Zeit nach Wünsch in der jeweiligen Destination verlängern oder verkürzen.
    Brauchen keine Scouts oder Animateure ;)

  143. Prora
    „Die einen sind öfters in der Nähe von – Prora – und Peenemünde, wo die Naziruinen stehen, und andere kommen zu uns, wo das Hotel steht, in dem der sogenannte Röhmputsch stattgefunden hat. Deutschland ist bunt, sagt man, aber Urlaub macht man dort, wo man das nicht wirklich glaubhaft behaupten kann.“

    Pora:

    Teile der Blöcke wurden entkernt; die Umwandlung von zwei Prora-Blöcken in hochwertige Ferieneigentumswohnungen in Strandnähe ist fast abgeschlossen. „Wohnen im Denkmal“ verspricht ein Investor. Dabei ist zu befürchten, dass Prora gerade seine Mahn- und Denkmalfunktion weitgehend verlieren wird und das „Wohnen im Denkmal“ zu einer beliebigen Formel der Aufwertung von Wohnraum verkommt. Diese orientiert sich an ökonomischen Interessen, nicht an dem Bedürfnis, den Besuchern Proras die wechselvolle Geschichte dieses Ortes zu vermitteln.

    https://www.visual-history.de/project/prora/

  144. da will man was lesen, was gscheites
    und dann so ein satz, apodiktisch, ohne folgereferenzen
    „der islam gehört zu deutschland“. punkt.

    bitte, wenn sie mal diesbezüglich in die gänge kommen, mal eine reflexion über kirche und staat mit besonderer bewurzelung retardierter misogyner expansiver und raumfordernder paternaler antithesen der menschlichkeit, des fortschritts, der gleichheit, freiheit, brüderlichkeit, des humanismus etc. etc.

    also sämtlicher alten herren in und nicht in frauenkleidern, mit oder ohne insignien, die sich individualistisch hermeneutisch oder auch innerhalb orthodoxer hierarchien, JEDENFALLS MIT BUCH normsetzend und exklusiv gerieren.

    nur mut. man liest sich.

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