Stützen der Gesellschaft

Stützen der Gesellschaft

Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Wertlos konservativ

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Kann ich zeig’n mein’n Freunden besser mit Messer, was ich gemacht mit Schmutschkinoff
Friedrich Hollaender, Stroganoff

Je nach Umfrage sind 2/3 bis 4/5 der Deutschen für eine Ehe für Alle. Das ist die klare Mehrheit, wenn man von oben auf das Land schaut. Es mag auch den ein oder anderen geben, der sagt, er sei grosso modo dafür, auch wenn er ein paar Vorbehalte hat: Aber Umfragen sind nicht dazu da, um Unsicherheiten und Differenzierungen abzubilden. Neben diesem Regenbogendeutschland, das sich wohltuend vom Treiben des deutschen Flüchtlingspartners Türkei abhebt, gibt es aber auch noch ein anderes Deutschland. Und dieses Deutschland ist eines, das – zumindest nicht offen – nicht gegen Homosexuelle ist. Aber auch der Meinung, dass die Bevorzugung der Ehe zwischen Mann und Frau keine Benachteiligung anderer Beziehungen ist.

Man kann tatsächlich so argumentieren, denn Ehen bringen nicht nur besondere Rechte, sondern auch besondere Pflichten. Anhänger dieser Sichtweise sagen heute nicht mehr, dass man andere Lebensformen benachteiligen oder gar gesetzlich diskriminieren oder verfolgen sollte, wie das früher in Deutschland üblich war. Aber sie sind der Meinung, dass die klassische Familie mit sich liebenden Eltern verschiedener Geschlechter das natürliche Optimum darstellt, und auch optimal behandelt werden sollte. Das kann man als doppelmoralisch bezeichnen, und auf Vorwürfe exzessiver Meth-Parties und Schwulenstrich in Berlin mit Bierzeltexzessen und gschlamperten Verhältnissen von scheinbürgerlichen Bigotten antworten. Das geht wunderbar, wenn man als Abgeordneter der Grünen in Berlin twitternde Mitarbeiter ins Feld führen kann. Aber andere – und das sind gar nicht so wenige – müssen von diesen Leuten gewählt werden.

Und früher war es so, dass diese Leute bewusst Wahlentscheidungen getroffen haben, weil sie in etwa wussten, was sie dafür bekommen würden. Dafür haben Parteien ein Grundsatzprogramm, und nicht alle haben sich damit den Ruf einer Verräterpartei erarbeitet, wie die SPD. Die CSU konnte eine WAA befürworten und dann wieder abblasen, aber ein paar Leitsätze waren verbindlich. Man wusste ungefähr, was man an Filz, moralischer Flexibilität und Opportunismus im Feld der Realpolitik hinzunehmen hatte, damit die grossen Linien der bürgerlichen Vormachtstellung gewahrt bleiben. Das trieb ganze Westviertel in Bayern in die Arme der CSU, was immer deren Söhne und Töchter auch dagegen vorbringen wollten. Heute jedoch wird meine Freude über die Ehe für Alle doch erheblich getrübt vom Mitleid: So viele machten das letzte Mal an der für sie scheinbar richtigen Stelle. Und nun, zum Ende der Legislaturperiode, erleben sie, wie sich SPD-Anhänger fühlen, wenn ihre Partei heilige Grundsätze verrät. Ein, wenn nicht der Grundpfeiler des bürgerlichen Selbstverständnisses wird im Plausch mit einer Frauenzeitung einfach so abgeräumt.

Denn nach bürgerlichen Konventionen – und je weiter man nach Süden und aufs Land geht, desto wichtiger werden sie – ist der Staat ein notwendiges Übel. Das Blut läuft zusammen, Familie über alles, danach die weiteren Verwandten, der Freundeskreis, dann die Gemeinde, die Stadt, manchmal das Land und erst dann die Zentralgewalt – in diesem Gefühl werden in weiten Teiles des Landes immer noch die Menschen erzogen. Darauf ist die Ehe, idealerweise bis der Tod sie scheidet, das grosse Siegel. Wer es nicht so mag – und der Verfasser dieses Beitrags gehört trotz Herkunft aus so einem guten Clan zu den Verweigerern – hat heute keine Probleme mit Ausgrenzung mehr, und kann sich trotzdem zu den Grundwerten des gentilen Denkens bekennen. Ein staatliches Privileg ist da so etwas wie eine Unterwerfungsgeste der latent feindlichen Macht, die einräumt, dass vor dem Gesetz zwar alle Menschen gleich, aber vor dem Clan so unterschiedlich wie Herrschaft und Gschleaf sind. Das klingt hart und wird heute längst nicht mehr so hart umgesetzt, ist aber bei der Frage des Eheprivilegs für das Gefühl nicht bedeutungslos.

Und wird gerade, nachdem die früher zentrale Macht nur noch ein Windbeutel ist, der mit cum Ex Geschäften beraubt, von Banken gemolken und von Brüssel bevormundet wird, in den letzten Jahren wieder deutlich wichtiger. Für diese Gruppe ist die Ehe für Alle zum jetzigen Zeitpunkt sicher nicht mehr auf dem Zenit der Zustimmung, und die Umfragen bei der FAZ verdeutlichen, dass die Leser das Aufweichen der Institution Ehe doch mit deutlicher Mehrheit ablehnen. Es ist vermutlich noch nicht einmal etwas Persönliches gegen Vertreter anderer Einstellungen. Es ist der Eindruck, dass die Zentralgewalt launisch und auf die Schnelle, ohne grosse Debatte, einen Teil des bürgerlichen Selbstverständnisses wegnimmt. Niemand wird etwas weggenommen, sagt Heiko Maas, aber das sagte Frau Merkel auch, bevor zig Milliarden Steuergelder in der Migrationskrise von den Steuerzahlern genommen und in das “Wir schaffen das”-Prinzip gepumpt wurden.

Mir tun die Mandatsträger leid, die jetzt noch zwei Tage haben, ihren erbitterten Widerstand öffentlich zu machen, bevor sie nach Hause und ihren Wählern erklären müssen, wieso sie schon wieder einen Kernpunkt des Selbstverständnisses dem Machtkalkül der Kanzlerin geopfert haben. Zuerst wurden die Deutschen als Nation zu Leuten degradiert, die schon länger hier sind. Jetzt ist die Ehe auch noch noch ein inhaltlich entleertes Ritual, das jeder in Anspruch nehmen kann. Und die nächsten familienpolitischen Angriffszeile sind auch schon bekannt: Abschaffung des Ehegattensplittings und Öffnung des Sorgerechts für mehr als zwei Partner. Es gibt Pressure Groups, die die bürgerliche Welt für überkommen halten und sie abschaffen wollen. Frau Merkel hat diesen unerwartet schnellen Teilsieg erst ermöglicht. Und Teile der Exekutive, die eigentlich getreu den Gesetzen zu handeln hätten, befehlen den Volksvertretern, was sie zu tun und zu entscheiden haben:

Steinmeier als Bundespräsident hätte nicht sein müssen, die Balkanroute haben die Österreicher gegen Merkels Willen geschlossen, so ziemlich jeder Vermieter, den ich kenne, ignoriert ein Gesetz, das versucht, ihm Mietpreise wie im Sozialismus vorzuschreiben, und das alles mit einer dominierenden CDU im Bundestag: Die CDU hat diese Wahl gewonnen, aber ihre Kernanhänger sehen überhaupt nicht wie Sieger aus. Früher wusste man, was man von der Klientelpartei an Wahrung der eigenen Interessen erwarten konnte. Heute ist das Bürgertum eine Verhandlungsmasse in Talkshows. Früher war man wertkonservativ, heute ist man wertlos konservativ. Man hat das eine gewählt und das andere bekommen. Es kann gut sein, dass es bei der Schliessung der Balkanroute eine helfende Hand aus der bayerischen Staatskanzlei gab, die nun auch die Südgrenze mit den Österreichern verrammelt. Aber der Institution Familie konnte man noch schnell zeigen, wo ihr Platz im aktuellen Berliner Geschehen ist. Ich privat würde die Ehe ganz einfach abschaffen und sexuelle Freiheit predigen: Trotzdem habe ich gentile Phantomschmerzen. Nicht weil Homosexuelle heiraten dürfen. Sondern weil deren Lobbyisten danach unsereins weiter als cisheteronormativ diffamieren und bekämpfen werden.

Und den ihnen helfenden Staat, der sie früher unterdrückte, nun als Waffe verwenden, mit seinen Gleichstellungstellen , der Regulierungswut und Gleichmacherei angesichts des Verlangens nach sozialer Gerechtigkeit. Wir passen mit dem Horten von Vermögen und der Suche nach Sicherheit nicht in das Weltbild der schlecht bezahlten Wasmitmedienmacher in den Berliner Mietwohnungen, die Stabilität und Kontinuität nicht kennen, und auch nicht deren Bedeutung. Und niemand kann sagen, was als nächstes kommen mag. Das ungute Gefühl besagt, dass der Staat über den Umweg der von ihm mitverursachten Kinderarmut und dem Ruf nach Chancengleichheit noch mehr als bisher in die Erziehung und Indoktrination der Kinder eingreifen wird – nach der Ehe der nächste Pfeiler der gentilen Weltordnung. Bitte, ich habe keine Kinder und will auch keine. Aber ich kann die Unsicherheit im bürgerlichen Lager, die nun mit dem Ruf nach Artikel 6 des Grundgesetzes und Verfassungsbeschwerde übertönt wird, verstehen.

Denn nach den vier letzten Jahren ist nichts unvorstellbar, und was mir traditionelle Politiker so erzählen, klingt immer gleich und zunehmend gleich verzweifelt: Uneinigkeit nütze nur dem Gegner, zu wenige haben ein klar konservatives Profil, man müsste das aus Sachgründen mittragen, aber man sei sicher, dass am Boden, in der Provinz, die Handhabe dann eine ganz andere sei. Niemand werde bei den Mietpreisen hinschauen, die Flüchtlinge wollten eh alle nach Duisburg und Berlin, der Heiko Maas sitzt mit Anetta Kahane in keinem Biergarten. Das kleine, bürgerliche Paradies kann bleiben, wie es will, und die Wehrpflicht kommt nach der Bundestagswahl teilweise auch wieder. Dann schütten sie eine Halbe auf ihre Magengeschwüre und noch einen Marillenschnaps, weil, in Wirklichkeit, geht es ihnen mit Merkel wie einem Jungsozialisten mit HartzIV und einem SPD-Netzpolitiker mit dem Staatstrojener.
Keiner will das. Aber am Ende machen sie doch mit, wagen keinen Aufstand, und weil der nicht kommt, geht es eben so weiter.

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862 Lesermeinungen

  1. Danke
    Don, sie sprechen mir aus der Seele. Vielen Dank dafür.

    • Das freut mich.

    • Ex Zeitleser
      Schließe mich an… Wenn Sie so weiterschreiben beauftrage ich Sie mit der Wahrnehmung meiner politischen Interessen, na ja zumindest temporär oder fallweise :-) Gründen Sie doch eine Partei.

      Es ist m.E. nicht so sehr der Knackpunkt „Ehe für alle“ ja oder nein , sondern v.a. auch die Vorgehensweise und der politische Stil und die Glaubwürdigkeit von Parteiprogrammen und Grundsätzen. Heute sah ich kurz Erika Steinbachs Rede. Egal was man von Ihr halten mag, aber die Reaktionen des Parlaments auf Ihre Rede und ihre Abschiedsworte nach 27 Jahren MdB waren würde – und respektlos. Fast nur Häme.

      Und klar ist diese Entscheidung ein politischer Sieg moderner, weltoffener Strömungen. Aber ich zweifle stark, ob z.B. schwule Partnerschaften bei deutlicher Zunahme fundamentalreligiöser Migranten noch eine entsprechende Toleranz in Deutschlands Straßen und Städten erfahren. Dann ist das nur ein Pyrrhussieg bzw. eine symbolische Beruhigungspille

  2. Titel eingeben
    …und dann gibt es ein Erwachen:
    „Das haben wir s o nicht gewollt!“

    • Schön, dass es noch Optimisten gibt
      „Ein Erwachen“ wird es nicht geben. Sehen Sie sich die Prognosen für die BTW an. Es gab auch kein Erwachen vor dem letzten Kollaps. Selbst nach der nächsten „Stunde 0“ wird es kein Erwachen geben. Wir brauchen dann wieder eine dominante Macht, die uns den Weg weisen wird.
      Immerhin interessant eine so gewaltige Veränderung miterleben zu dürfen (von derartigen Katastrophen konnte ich bisher nur in Geschichtsbüchern lesen)

    • @Hausschwein
      Wer nach dem heutigen Tag und den zwei verfassungswidrigen beschlossenen Gesetzen sich in meiner Gegenwart noch traut zu sagen, er wählt die CDU (SPD wählt ja sowieso keiner mehr), der wird sich nach meinem Spott in Grund und Boden schämen. So blöd und irre kann man gar nicht mehr sein, diese Partei zu wählen, die die eigenen Wähler derartig in allen zentralen Wahlversprechen belogen und betrogen und verraten hat. Dabei aber auch noch immer wiederholt gegen das Grundgesetz zu verstoßen, in allen zentralen Fragen, setzt dem ganzen die Krone auf.

      Lange Zeit war ich noch unentschlossen, welche Partei ich wählen werde, hatte auch noch Verständnis, dass mancher aus einem Gefühl des Verlusts der Sicherheit keine Protestwahl machen möchte. Aber mit dem heutigen Tag gibt es keinen Zweifel mehr, dass man dieser Regierung eine weitere Legislatur verhindern muss.

      Kein Wort kann man dieser Kanzlerin und ihren Hofschranzen noch glauben. Die personifizierte Lüge, der personifizierte Wahlbetrug ist Merkel und ihre Partei, dessen Statuten und Wahlprogramm das Papier nicht wert sind, auf dem sie stehen. Von den verfassungsfeindlichen Versagern aus der anderen Regierungspartei will ich gar nicht erst reden.

    • Schön wär´ s
      Wenn es noch irgendwann ein Erwachen geben würde…ich bezweifle dies aber. Es würde wohl auch nur wieder eine emotionale Regung sein, eine Störung der Befindlichkeit…
      Da bleibt leider nur der Zynismus: beispielsweise freue ich mich, wenn sich die alternativen Weltretter mit ihren Wohlfühlfeuern im heimischen Kaminofen die Solarkollektoren auf dem Dach zurußen…wenn sie Bienenkästen auf dem Balkon aufstellen und sich wundern, dass kein Zapfhahn für den Honig mitgeliefert wurde…wenn sie „Hotels“ für Insekten aller Art beim Discounter kaufen, damit sich massentouristisch organisierte Hummelpopulationen einfinden können…die Aufzählungen könnten die freien Zeilen sprengen…gefragt wären „Herz und Verstand“….wer dies mangels eigner Bildung nicht erreichen konnte, dem wäre wohl durchaus mit „Tradition“ geholfen…..

  3. Im Westen nichts neues...
    Schön zusammengefasst. Wenn jetzt auch noch das konservative Familienbild aufgegeben wird, ist das einerseits irgendwie nur konsequent, andererseits kann sich CDU dann auch gleich in SPD2 umbenennen.

    Aber seien wir ehrlich: wer als (vermeintlich) Konservativer schon bisher keinen Grund gefunden hat, diese Merkelpartei NICHT mehr zu wählen, dem ist vermutlich auch dieser Punkt egal.

    Der Merkel-Zug ist für mich auch so schon lange abgefahren…

    • Der Zug ist weg und es gibt auch keinen anderen mehr
      und , was mich betrifft, ist eigentlich auch der Bahnhof stillgelegt und es gibt nur noch Schienenersatzverkehr.

    • Genau heute
      habe ich diesen Grund gefunden, die CSU nicht mehr zu wählen.

      Es waren 6 CSU Abgeordnete, die mit ja gestimmt haben. Einer ist in meinem Wahlkreis. Der kriegt meine Stimme nicht mehr (nicht weil er zugestimmt hat, sondern wegen Heuchelei).

    • Wen wählen?
      Für echte oder vermeintliche Konservative stellt sich (zumindest außerhalb Bayerns) leider halt auch die Frage, welche Partei man denn statt einer sich selbst aufgebenden CDU wählen könnte. Für viele ist die Schnittmenge mit Personal, Politik und Programmatik beispielsweise der AfD doch so gering, daß sie diese Alternative nicht ernsthaft stellt.

    • Alles für alle
      Verrat wäre sicherlich der richtige Begriff für das Handeln von Frau Merkel – eine Schande für diese Land

    • @AH
      Warum sind dann so viele ex-CDU Leute in der AfD ? Lasst Euch doch vom Staatsfunk nicht blöde machen, die Alternative wird extra verzerrt und ins „rechte“ Licht gerückt, um sie unwählbar zu machen. Inwieweit der Schutz schon bestimmte Leute in der AfD hat, um sie zu radikalisieren, wird die Geschichte zeigen. Siehe auch bei der NPD, wo der Staat extrem dreckige Hände hatte. Also nicht irre machen lassen, es ist die DDR 2.0 mit Merkel, die eine Einheitspartei geformt und es keiner bemerkt hat. Wir im Osten erkennen die Lüge, hatten die schließlich 40 Jahre, wacht endlich im Westen auf. Ein weiterer Beweis ist das neue MaasStasiGesetz, aber vllt. haben wir es auch nur verdient.

    • @schumi.
      Es ist so, wie Sie es beschreiben.Leider fehlt den Meisten im Westen das Gespür für Brisanz und Gefährdung.

  4. NurWie
    Manchmal wünsche ich mir die Scharia her, damit diese Bigotterie endlich aufhört. Unsere Gesellschaft ist nurmehr wertlos. Ohne Not kollabiert sie vor ihren inneren Feinden.

    • Obacht
      Das wollen Sie nicht wirklich. Denn wenn eintritt, was man sich (fast) wünscht, dann muss man damit auch zurechtkommen (so zitierte einmal Erich Kästner sinngemäß seine Mutter.)

      Respektive unserer angestammten Gesellschaftsordnung kam mir freilich unversehens Westerwelles unvergessenes Wort von der spätrömischen Dekadenz in den Sinn.

      Notabene: Wer gescheit Französisch kann, der bereise die südfranzösische Provence (abseits ökobourguoiser Teutonentouristentrampel-Pfade) und begutachte die landschaftlichen Sinnbilder dessen, was von der römischen Kultur heute noch übrig ist: Ruinen im Staub! Und die einstige Kultursprache Latein: zur Bleiwüste in bröseligen Büchern vertrocknet.
      Letztlich war es auch der Hedonismus der Römer, der zum Niedergang ihrer Kultur führte.

    • wünsche ich mir die Scharia her
      Keine Angst Ihr Wunsch wird ca. ab 2030 in Erfüllung gehen.

    • Scharia her
      Das Angebot der Vereinfachung, das Angebot, die “Problematisierung des Alltäglichen“ – wkas un
      d wie wir essen, trinken, laufen,
      , vögeln, uns kleiden, anreden, Kinder zu beendet

    • “Scharia her“
      Das Angebot, uns von der Postmoderne mit ihrer “Problematisierung des Alltägliche“ – also dass wir kaum noch wissen, wann, wo und wie und was wir trinken und essen sollen, wann, wo und wie wir pinkeln, schlafen, Kinder machen, laufen, sitzen, uns kleiden, uns anreden sollen, dass wir bald Männchen und Weibchen, Alte und Junge, Fremde und Eigene, Schwarz und Weiß nicht mehr zu unterscheiden vermögen – zu befreien, dürfte die wahre Erklärung für die wundersame Ausbreitung des Islams über die hochmoderne, aufgeklärte westliche Welt sein. Und die moderne junge westliche Frau wird die erste sein, die sich der angebotenen Vereinfachung der sozialen Kommunikation hingibt.

    • Titel eingeben
      @Don, kam das durch? Soeben kam wieder die nervige „du schreibst zu schnell“-Message.
      Danke und wieder einmal herzlichen Dank für diesen Beitrag.

    • maciste grüßt den pink lipstick
      die römer der spätantike waren nicht dekadent (hier irrte westerwelle trotz humanistischer bildung), aber sie hatten probleme, die uns bekannt vorkommen sollten: demographischer niedergang der latiner bei gleichzeitigem demograhischen druck an den außengrenzen, dadurch zunehmende barbarische einwanderung, zerrüttung und erschöpfung des bürgerlichen mittelstandes durch steuerlast und liturgien, vernachlässigung der infrastruktur und der bürgerlichen wehrpflicht, wachsende notwendigkeit einer militärischen rundumverteidigung bei reduzierung der kerntruppen durch bürgerkriegsrivalitäten sowie zersetzung der machtpolitischen traditionen durch das verstärkte einsickern orientalischer religiöser kulte.
      die römer hielten dagen, soweit es ihnen möglich war, aber ein staatswesen im dauerkrisenmodus wird irgendwann überwältigt.
      battle on.

    • DER WUNSCH NACH EINFACHEN REGELN kratzt zwar bös am hochgehaltenen Ideal
      der absoluten Freiheit, die die Aufklärung im Gefolge hatte, vielleicht aber sind es ja gar nicht die Regeln, die unfrei machen, sondern die Überforderung durch Regellosigkeit!

      Die Wahl eines #steinkataloges wie der sharia (die vermutl. alles hier planieren wird und im Wesentlichen ein #recht des starken… durchsetzen wird) ist dabei aber eine ganz schlechte Wahl!

      Der Irrtum der meisten linken „Aufklärer“ beginnt damit, daß sie davon ausgehen, daß Regeln, da Bestimmung schaffend, unfrei machen würden. Sie streben möglichst große Regellosigkeit an und überfordern dadurch praktisch 99,99% der gesunden Menschen.
      Freiheit aber entsteht gerade nicht als „Freiheit von“, das ist eine Sackgasse. Freiheit entsteht durch Bestimmung und Widmung, sprich durch Hinwendung!

      Der Islam verspricht dies, bietet aber nur die Comic-Version von Paradies und Sinn. Daß dem so ist, zeigt sich in der Primitivität des Menschenbildes der sharia.
      Aber vermutlich haben Sie Ihre Bemerkung ja auch nur polemisch gmeint, Frau Wipp.

    • Früher, als Wünschen noch geholfen hat...
      Wie es aussieht glauben Sie noch an Weihnachtsmann und Osterhasen.
      Zur Ernüchterung empfehle ich Ihnen den Beitrag von Vera Lengsfeld auf der Achse des Guten: „Vergewaltigung als Kriegswaffe“.
      Ich empfehle vor dem Lesen den Brecheimer bereitzustellen!
      http://www.achgut.com/artikel/vergewaltigung_als_kriegswaffe
      Diese Kulturbereicherer befinden sich auch unerkannt in unserem Land und beantragen Asyl. Die finden im übrigen die gesellschaftliche Ordnung hierzulande auch veränderungsbedürftig.

    • Scharia ist die Bigotterie ...
      und die Freiheit von der Sie sprechen Herr Feldmann ist dieselbe fragliche und für die Menschheit repressive, ja gar freiheitsraubende Freiheit von der die Islamisten sprechen. Scharia sollte man sich nicht wünschen, wenn einem Menschenwürde und Selbstbestimmung des Menschen wichtig ist. Und wer weiß, gleichwohl den Artikel von Don nachvollziehbar findend, bekommen wir evtl. mit dem Gesetz Ehe für alle, einen breiten Kreis der Verbündeten um den Islam zu bekämpfen …

    • Scharia ist die Bigotterie ...
      und die Freiheit von der Sie sprechen Herr Feldmann ist dieselbe fragliche und für die Menschheit repressive, ja gar freiheitsraubende Freiheit, von der die Islamisten sprechen. Scharia sollte man sich nicht wünschen, wenn einem Menschenwürde und Selbstbestimmung des Menschen wichtig ist.

  5. Verdammt, Don
    Sie schreiben zu schnell. Meine eben noch im Vorartikel nachgezügelte bescheidene Meinung zur Lachplattenpartei Deutschlands (LPD) hätte viel besser hierher gepasst. Obwohl ich jus´que ici nur die Überschrift und den Kursivtext gelesen habe.
    (DdH)

  6. Vielen Dank
    Sehr geschmeidig.
    Und schneidig.
    Ein Labsal für die nach differenzierter u. distanzierter Betrachtung lechzende Seele.

    Leben und leben lassen.
    Servus derweil

  7. Titel eingeben
    Danke Don. Sie haben meine Gefühle als ehemaliges CSU Mitglied (ausgetreten 11 oder 12) treffend ausgedrückt.
    Noch darf ich: Ich hasse Merkel
    Ich verachte Merkel
    Ich werde Merkel anspucken, wenn es mir möglich ist.

    • Verachten und spucken ...
      … ist gut aber zuwenig.

      Versuchen Sie doch bitte auch so zu wählen, wie es ihr am meisten wehtut!

    • Die CSU
      trägt IMO tatsächlich die Hauptschuld an den derzeitigen Verhältnissen. Von Merkel und der CDU war nichts anderes zu erwarten. Von dagegen Seehofer kamen viele richtige Worte bis hin zu „Unrechtsstaat“ im Zusammenhang mit der Flüchtlingskrise. 2015 hatte er die Chance, einfach auch mal Unrechtsstaat zu spielen und die Bayrischen Grenzen dichtzumachen. Oder wenigstens die Koalition zu verlassen. Oder sich mit von der CDU abzuspalten und bundesweit anzutreten. Ggf, sich mit der AfD vereinigen. Das Land wäre heute ein anderes.

      Passiert ist dagegen – nichts. Kein reeller Widerstand in der Parteienlandschaft, nirgendwo. Die etablierten Parteien werden so ununterscheidbar wie die Massenmedien. Die CDU ist mittlerweile rot/grün/gelb-kompatibel, Merkel kann praktisch regieren wie ein Diktator. Theoretisch könnte man sie natürlich abwählen, aber dazu müßten SPD, CxU, Grüne und FDP die Mehrheit verlieren. Das wird so schnell nicht passieren. Warten Sie es ab, die Frau kann evtl nicht nur 4, sondern auch noch 8 oder 12 Jahre Kanzlerin bleiben.

      Finis Germania – Deutschland hat fertig.

    • Ich weiß nicht so recht,
      Spucken ist mir eher als eine nonverbale Meinungsäußerung anderer Kulturen bekannt. Schon KGE zu Herzen genommen und die eigene Kultur bereichert ?

    • Frau Dr. Merkel hat dagegen gestimmt*
      Die Frage ist doch eher warum es jetzt erst
      zu einer gewissensfreien Abstimmung gekommen ist.

      Es gibt im Bundestag eine ausreichende Mehrheit gegen Sie,
      ggf hilft ihnen das als Trostpflaster.

      Die Namen der Attentäter wurden veröffentlicht
      und können bei der nächsten Wahl ignoriert werden.

      In der Wahlkabine gilt der Grundsatz:
      Vor dem Stift ist es dunkel.

      Es ist möglich Parteimitgliedschaften aufzugeben und
      Geld der ortsansässigen freiwilligen Feuerwehr zu spenden.

      Da fällt mir ein:
      Monogamie in der Wahlkabine war bei taktischen Wählern
      oft die Ausnahme.

      *Sollte sich jemand im Wahlkampf beschweren
      kann sie das nach Gutdünken betonen.
      „Ich war es nicht Brutus“.

    • @MMW
      die CSUler müssen sich wohl auch jedes mal beim Blick in den Spiegel völlig leer kotzen. Da sieht man mal was Machtkalkül aus Menschen machen kann. Die hätten schon damals den ganzen Asylspuk ganz leicht beenden können, indem sie die Koalition mit der CDU aufgekündigt hätten. Hätte dann Neuwahlen gegeben und Mutti wäre erstmal weg vom Fenster gewesen. Die CDU/CSU hätte danach wohl wieder die Mehrheit gehabt. Die haben halt keine cojones, sonst hätten sie’s so gemacht. Auch diese Feigheit hat zu der jetzt völlig verfahrenen Situation geführt. Und natürlich der Umstand, dass eine ernst zu nehmende politische Alternative, eine unter Bernd Lucke noch demokratische AfD von einem anderen Ossiweib ruiniert wurde und jetzt wohl unter 10% landen wird.

    • Hass allein reicht nicht - Sie müssen schon was tun
      Gründen Sie z. B. eine Initiative zur Verhinderung der Wiederwahl des Abgeordneten XYZ. Werben Sie Gleichgesinnte und ziehen Sie mit Anti-Partei-Spenden eine kleine Anti-Kampagne hoch. Berichten Sie darüber regelmäßig in den (A) Sozialen-Medien.
      Stellen Sie sich vor, welchen Druck das machen kann, wenn es plötzlich in jedem Wahlkreis eine solche Initiative gibt …

    • Titel eingeben
      Ich verachte Frau Merkel, wie ich noch nie einen Politiker verachtet habe, ich kann sie nicht mehr sehen und hören. Heute sind alle Zeitungen mit vielen Artikeln voll wegen der Ehe für alle, wer berichtet über die anderen Gesetze, die still und heimlich in dieser Woche auf den Weg gebracht wurden? Wieviel Migranten sind allein heute wieder nach Deutschland gekommen, Italien wird bald alle Ankömmlinge weiter nach Deutschland schicken, interessiert doch kein Schw….., aber Ehe für alle, ganz wichtig! Ich verzweifle an diesem Land.

    • Nicht nur Sie
      Ich verachte Frau Merkel zutiefst. Nicht als Person, ich kenne sie ja nicht, aber ihr Opportunismus, ihre Beliebigkeit, ihr totales Fehlen von Geradlinigkeit.
      Erst vor ein paar Tagen sagte ich, daß ich fast nostalgisch auf die Zeit mit Franz Josef Strauß zurückdenke. Den mochte ich auch nicht, aber bei dem wusste man noch genau, woran man war. Zumindest hatte der Mann Prinzipien, etwas das ich in der heutigen Politik und ihren Akteuren schmerzlich vermisse.

      Ich frage mich, ob ich noch die Nachrufe auf Frau Merkel erleben werde. Gespannt wäre ich ja schon. Aber auch da ist ja mittlerweile jegliche Kritik verpönt. Als man die Statue von Queen Anne vor der St. Paul’s Cathedral errichtete, merkte einer schön bissig an „Wie passend sie da steht, den Hintern zur Kirche, die Augen verlangensvoll zur Weinhandlung gegenüber gerichtet“.
      Oh, vielleicht bekommt die ‚Euroretterin‘ ja auch eine Statue, ein Spruch von mir wäre ihr gewiss.

    • Merkels Diktatur
      Der Aussage „Merkel kann wie ein Diktator regieren“ kann ich so nicht zustimmen. Das könnte sie, wenn sie eigene Inhalte und Programmatik durchzusetzen in der Lage wäre. Daran hapert es aber, durchgesetzt werden Lieblingsprojekte von Rot-Grün, Frau Merkel sitzt lediglich dabei auf dem Kanzlerstuhl und verschränkt die Hände zur Raute.

    • anspucken
      ist nur für den hieseigen Kulturkreis eindeutig. Ich empfehle, eine Sandale hinterherzuwerfen…

    • noch dürfen Sie. . .. ??
      Wer sollte es Ihnen verbieten?

      aah . . die eigene Höflichkeit und Achtung vor anderen.
      Nein, die ist Ihnen schon vor langer Zeit verloren gegangen.

      Sie haben mein aufrichtiges Beileid.

    • @melursus
      Und ich verachte Sie dafür, dass Sie nicht mal in der Lage sind, sich an die Strafgesetze Ihres eigenen Landes zu halten, ja, dass Sie offenbar zu ungebildet sind, davon auch nur zu ahnen. Nein, dem Anfangsverdacht einer Straftat setzen Sie sich nicht erst aus, wenn Sie anfangen zu spucken.

      In meinen Augen hassenswert ist übrigens Ihr Versuch, die eigene erbärmliche, kollektive Schwäche einem einzigen Menschen überzuhelfen. Wie damals dem … !

    • Hey – nicht solche Töne. Mässigen Sie sich.

    • @D.A.
      [Gelöscht. Verschinden Sie und kommen Sie nie wieder, Sie widerlicheer Denunziant. Don]

  8. was vergessen?
    „So viele machten das letzte Mal an der für sie scheinbar richtigen Stelle.“
    .
    …das/ein/ihr Kreuz?

  9. Fehler? oder Lesetest?
    Lieber Don,
    Muss es in der 3ten Zeile über dem Biergarten nicht CDU heissen?

    Ansonsten, wie immer absolut lesenswert.
    Danke

  10. fehlt was?
    „So viele machten das letzte Mal an der für sie scheinbar richtigen Stelle.“
    fehlt am Ende „ihr Kreuz“?
    Müssen Sie nicht veröffentlichen…

  11. Kinder
    Herr Bartsch von der Linkspartei hat alles zur Ehe aller mit allen gesagt:
    Das Parlament stimmt nun für die Liebe.

    Hosianna!

    Was alles diskutiert wird… Kindereien.
    Was nicht diskutiert wurde: das Wesentliche – der Schutz von Kindern. Babies, Kleinkindern, bis 18 Jahren nicht selbständig Abhängigen.

    Von Persönlichkeiten, die lebenslang mit freien Befindlichkeiten von Erwachsenen leben müssen, auf ihre Kosten. Denn es ist nun undiskutierte Regel, dass Kinder von allen in ihre Beziehung rechtlich eingebunden werden können – egal wer die biologischen Eltern sind.

    Anything goes. Danke Linksgrüne-Liebes-Fraktionen!
    Danke Frau Merkel und danke den 25% Unions-Liebhabern.
    Und speziellen Dank an Horst Seehofer – für den Adoptionen doch völlig frei völlig in Ordnung sind.

    Ab jetzt kann man sich Kinder kaufen, leihmuttern, bestellen, sharen, austauschen, wenn sich nur die Erwachsenen lieben…

    Kinder werden zum Geschäft. Die FDP will ja Leihmutterschaft legalisieren, weil es ein gutes Geschäft werden soll – mit international hohen Sozialstandards.

    Ich k… über diese Elite. Sie liebt sich nur selbst, so verantwortungslos.

    Und dabei finde ich jede verlässliche Partnerschaft gut. Wer mit wem schläft, sofern nicht irgendeine Abhängigkeit damit verbunden ist, interessiert mich nicht.

    Aber Ehe für alle oder Ehe mit allen ist das Gegenteil von Verlässlichkeit – es ist Beliebigkeit.

    Wer heute für Ehe für alle gestimmt hat, der/die/das respektiert die nachhaltigen natürlichen, biologischen und sozialen Grundlagen jeder Persönlichkeitsentwicklung eines Menschen nicht an.

    Punkt. Anything goes – die Grenzen sind offen.

    • ...
      Ehekrach für alle.

    • Anstand?
      Warum kann man bei solch wichtigen Fragen nicht das Volk entscheiden lassen. Unsere Politiker haben die Demokratie endgültig abgeschafft. Zum Glück haben wir in diesem Jahr noch die Möglichkeit gravierende Veränderungen vor zunehmen. Ich habe Jahre lang die Grünen gewählt. Jetzt ist endgültig Schluss. Es gibt keine Berührungspunkte mehr. Sie schaffen sich selbst ab und das schöne ist, sie merken es nicht einmal.

    • @vonmicha: Ab jetzt kann man sich Kinder kaufen, Leihmuttern bestellen, sharen und..
      … „auch seinen schwulen Bruder heiraten“ fragt ein juristisch Unkundiger? In diesem Fall ist ja bisher keine Fortpflanzung möglich.
      § 173 StGB stellt nur den vaginalen Beischlaf zwischen engen Verwandten unter Strafe, andere sexuelle Praktiken sind straffrei.
      Der Bundesgerichtshof hält auch nach der Neufassung der Sexualdelikte durch das 6. Strafrechtsreformgesetz an der Definition des Begriffs Beischlaf, so wie sie in ständiger Rechtsprechung seit BGHSt 16, 175 ff. erfolgt ist, fest. Danach ist mit dem Eindringen des männlichen Gliedes in den Scheidenvorhof der Tatbestand des Beischlafs erfüllt (vgl. BGH, Urt. v. 25.10.2000 – 2 StR 242/00 – BGHSt 46, 176 – NStZ 2001, 312).
      Nach Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts vom 6. Juni 2013 muss auch für eingetragene Lebenspartnerschaften das Ehegattensplitting zur Berechnung der Einkommensteuer von zusammen veranlagten Ehegatten angewendet werden.

    • Türöffner
      Das war heute der Türöffner für die Polygamie.

    • Titel eingeben
      „Ab jetzt kann man sich Kinder kaufen, leihmuttern, bestellen, sharen, austauschen, wenn sich nur die Erwachsenen lieben…“

      Das ist der springende Punkt. Ganz genau.

    • @ vonmicha
      Gut gebrüllt, vielen Dank!

    • Arme Kinder und arme Deutsche
      Lieber vonmicha,

      Sie haben ja völlig recht. Aber es gibt auch noch ein paar andere Dinge.

      Sehn Sie es mal rein hypothetisch.

      > Politiker können nicht vom Ende her denken.

      > Auch nicht Frau Merkel.

      > Das ist ein weitverbreiteter Irrtum!

      > Beweis: alle 4 Jahre die gleiche Chose.

      > Beweis: die Fakten sieht man täglich auf den Straßen, in ÖPNV usw..

      > Merkel hat bekanntlich keine Kinder.

      > Beweis…

      > Kann sie ohne diese Erfahrung wissen, was für Kinder gut + richtig ist?

      > Die Evolution zeigt, das wir aus unseren Erfahrungen lernen.

      > Manche Philosophen sagen auch, das ist ein Irrtum.

      > Manchmal sieht man das auch im Alltag.

      > Ehe für Alle heißt: anything goes.

      > Werte so what und das GG für wen?

      > Ist das der ZEITGEIST oder nur ein GEIST? Ein DSCHINN?

      > Der Islam war/ist da schon viel weiter.

      > Er fördert die Kreuzcousinenheirat. Nein, kein INZEST.

      > Der Mann heiratet die Tochter seiner Tante väterlicherseits (VaSwTo).

      > Männer dürfen auch 4 Frauen heiraten, wenn’s genug Geld haben.

      > Sozial Schwache (Hartz-IV u. Leistungstrinker) sind klar benachteiligt.

      > Für Frauen gilt das Gleiche NICHT (keine Polyandrie).

      > Der Islam, sagte einst Wulffi, gehört zu Deutschland.

      > Beweis: Der Islam ist schon längst da, wächst und wächst und gedeiht.

      > Conclusion:

      > Wenn Werte also KEINE Bedeutung mehr haben, ist Alles möglich.

      > Nur mal so:

      > Dann könnte doch der deutsche Mann, rein hypothetisch, einfach mal…

      sich woanders orientieren, sagen wir mal: rein praktisch/religiös.

      > Islam ist Religion und Politik in EINS.

      > Das hat im Alltag viele Vorteile:

      > Im Islam gibt’s keine Kirchensteuer.

      > Und im Paradies ist der Sex umsonst.

      > Auch das Problem mit der gleichgeschlechtlichen Liebe, kein Thema.

      > Frauen lassen die Männer endlich in Ruhe, theoretisch.

      > Und: GRÜN war schon die Farbe des Propheten, bevor es GRÜNE gab.

      > Warum also in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah?

      > Also, wo sind da die Unterschiede?

      > Frau Merkel, die SPD, Linke und Grüne denken wohl vorausschauend.

      > Das ist Fortschrittsoptimismus pur!

      > Ein Schelm, wer was Anderes denkt.

      > Schließlich: die Grenzen UND die Gehirne sind nun offen. Punkt.

      –> Der Don ist der letzte Kreuzritter zur Rettung des Abendlandes.

      –> Machen Sie weiter so, immer weiter.

      –> Die Geschichte wird Ihnen dereinst recht geben.

      > Schönes Wochenende.

      > E.G.

    • Titel eingeben
      schwulen bruder heiraten. pas mal. lustige fallkonstruktion.

      aber davon versinkt die welt nun nicht direkt in Sodom, oder so. die usa u. kanada stehen ja auch noch.

      wird die polygamie durch eine rein religioese eheschliessung (auch) in der brd nicht bereits praktiziert?

      so falsch lag seehofer mit seiner aussage m.e. nicht; tatsaechlich sind aber die unterschaetzten (z.b. vaskulaeren) schaedigungen der bei der in vitro fertilization gezeugten kinder ein gravierendes problem …. reproduktionsethisch ist die restliche „prozedur“ ja recht gut reflektiert …. kommerzialisierung der leihmutterschaft scheint hier in CA gut zu laufen, finde ich aber eher abstossend …..

      adoptionen halte ich generell fuer eine gute loesung. die strassenkinder z.b. in rumaenien oder bulgarien ….

      und diejenigen eltern, die „reproduktionsfaehig“ u. „reprokutionsfreudig“ sind, leben ja nicht zwangslaeufig „verantwortete elternschaft“. ob es nun roma oder muslime oder christliche fundamentalisten oder white trash sind *eg*

      achja, u. wo sind die 9800 verschwundenen minderjaehrigen unbegleiteten „fluechtlinge“?

      naja, die eigentliche chuzpe der bundeskanzlerin wird ja nicht thematisiert.
      natuerlich ist es belanglos, wie sie „abstimmte“, da jede entscheidung als ausdruck ihrer einschlaegigen rueckgratlosigkeit u. beliebigkeit interpretiert werden kann.

      aber sie hat mit dem bereits bekannten unbedarften „lostreten“ allen gezeigt, dass sie sich alles erlauben kann. nicht nur forcierte migrationskrise. von „den medien“ mittlerweile aus dem fokus genommen. quasi „vergessen“ aus angst vor „rechtspopulismus“.
      sie kann machen was sie will, sie fuehlt sich unantastbar. und sie meint, genau das zu sein. sie sagt jedem u. jeder u. jedes [gendern (-; ]
      :“aetsch, und ihr waehlt mich doch wieder. systematische menschenrechtsverletzungen in der tuerkei sind euch doch schnurzpiepegal. und mir auch.“

      deshalb hoffe ich, dass sich in den familien, den doerfern, den „gemeinschaften“, kommunen …. tatsaechlich ein neuer „buergersinn“ entfaltet, nicht dieser „untertanengeist“, sondern jener, der um seine republikanische vollmacht u. seine gestaltungsmacht u. seinen willen zur politischen gestaltung weiss etc.etc. …

      ach herrje, was texte ich hier fuer’n schmarrn (-;

    • Spenderinnen für Gebärmuttertransplantationen für Transgenderpersonen bitte melden!
      aktuelle-nachrichten-online, 3.7.2017
      LONDON. Führende britische Ärzte des staatlichen Gesundheitssystems NHS haben sich für Gebärmuttertransplantationen für Transgenderpersonen ausgesprochen. Von einem ethischen Standpunkt aus betrachtet, sei dies der richtige Weg, sagte die Gynäkologin Arianna D’Angelo vom NHS-Fruchtbarkeitsinstitut in Wales der Daily Mail Sunday.

  12. Titel eingeben
    Beef Stroganoff ist Geschnetzeltes, Chili traditionale, Haschee grob.
    CDU/CSU war mal ein bistecca fiorentina oder ein Scheweinsbraten vom Hals oder eine Kalbshaxe. Entmannt, enteiert und kleingemacht kommt sie jetzt verhackstückt einher.

    Wollten Sie dieses Bild evozieren? Stroganoff passt für diese Partei, für ihre Ministerpräsidenten und MdB.

    Ich spreche Horst von Schuld frei. Er kann sich seiner Partei nicht sicher sein, um die Konfrontation zu wagen. Er muß akzeptieren, daß Personal, Geld und Zeit nicht ausreichen, um die CSU auf den Bund auszuweiten. Um das zu wagen und eventuell zu gewinnen, müsste er ein Spieler sein. Doch Bayern kommt zuerst.

    Tu felix homo catholicus. Der Katholik darf die kirchliche Ehe zeitlich vor der standesamtlichen schließen.

    • Echt?
      Da muß ich ehrlich zugeben, daß ich nicht wußte , die kirchliche Ehe vor der standesamtlichen schließen zu können.
      Warum tun sich die „staatliche“ Ehe dann so viele an?
      Heiraten alle nur steuerlich? Oder ist das doch verknüpft? Ich weiß nur von Italien, daß das Eheversprechen vorm Priester auch den weltlichen „Staatsakt“ auslöst.

    • Titel eingeben
      Von Honigbär (slothbear auch passend) an Problembär:
      Die katholische Kirche hat die auf Dauer angelegte Ehe zwar nicht erfunden, doch aus dem Heiligen Land und der Ewigen Stadt (confarreatio, coemptio..) in die Welt verbreitet. Tausend Jahre war die Kirche Hüterin der Ehe. Sie läßt sich die Ehe vom Staat nicht nehmen – erwartet aber die folgende bürgerliche Ehe.
      Die Unauflösbarkeit der kirchlichen Ehe kann Ihr Trumpf sein, den Staat draußen zu lassen. (um dann teuer mit Notar alles zu regeln)

      Meine evangelische Kirche ist organisatorisch ein häßlichhübscher Zwitter aus Gemeinde/Kirchenältesten und der Ausgliederung landesherrschaftlicher Strukturen. „Bischöfe“ gibt es seit wenigen Jahren, früher Oberkirchenrat, Superintendent… aus den regionalen Strukturen des 19. Jhd.
      Über die Länder oder Regionen mit dem staat eng verwoben besteht die ELKD auf Trauung nach Standesamt.

      Und ja, nochmal: Ich bekenne mich zu Hass auf Merkel, Verachtung für Merkel, große Wut auf Merkel, Zorn, Abneigung, leidenschaftliche Ablehnung.

    • Man kann auf die standesamtliche Ehe verzichten,
      verzichtet dann aber auch auf alle möglichen Rechte:

      Mit dem Verzicht auf die standesamtliche Trauung sind erhebliche Konsequenzen verbunden. Für Paare, die sich nur kirchlich, aber nicht standesamtlich trauen lassen, gibt es zum Beispiel keinen Unterhalt, kein Erbrecht, keinen Steuerfreibetrag, keine Schutzvorschriften für den Schwächeren beim Scheitern der Ehe und auch keinen Zugewinnausgleich.

    • Horst
      Hat nicht genug Geld, Zeit, Personal für eine eigene bundesweite Partei? Die Afd hat es 2013 innerhalb von 6 Monaten fast in den Bundestag geschafft, aus dem nichts. Seehofer hat eine Organisation, hätte 2 Jahre Zeit gehabt und jede Menge wechselwilliges Personal der CDU.

  13. Titel eingeben
    Nach dem, was jetzt beschlossen wurde, bin ich auch dafür, den Schutz der Ehe vollständig aus dem Grundgesetz zu streichen, da der Sinn dieses Schutzes nicht mehr erkennbar ist.
    Mir tun nur die Kinder leid, denn Ehe für alle bedeutet ja in Wahrheit Kinder für alle – also volles Adoptionsrecht und Zugang zur Reproduktionsmedizin.
    Ich weiß, die meisten (viele davon ohne eigene Kinder) sehen das entspannt. Ich habe hingegen Zweifel, ob homosexuelle Paare (insbesondere männliche Paare) ein gleich gut geeignetes Umfeld für Kinder sind, wie klassische heterosexuelle Ehen mit Mann und Frau. Studien dazu beruhen alle nur auf Befragungen und was soll da schon herauskommen?
    In 20 – 30 Jahren werden die jetzigen Kinder vielleicht eine erste Lebensbilanz ziehen. Und dann werden vielleicht wirklich erfahren, was das mit den Kindern gemacht hat. Nur dann ist es zu spät.

    • Kinder homosexueller Paare
      Studien über psychologische Besonderheiten von Kindern homosexueller Paare gibt es wohl schon, und sie lassen erkennen, daß es da ein Problem gibt. Die wissenschaftliche Aussagekraft solcher Studien zu beurteilen traue ich mir mangels intensiverer Befassung mit dem Thema (es gibt wirklich Wichtigeres) nicht zu.
      Im persönlichen Umfeld stelle ich schon fest, daß Kinder von 2 Müttern oder Vätern sich fragen (und auch ihre Klassenkameraden stellen ihnen und den eigenen Eltern die gleichen Fragen), warum sie anders sind als andere Kinder.
      Unproblematisch ist das für die betroffenen Kinder nicht, so sehr sich die jeweiligen Eltern auch liebevoll bemühen, für ihre Kinder da zu sein und ihnen eine normale Kindheit zu ermöglichen.

    • zu spät
      @Michael Sander
      Was kümmert das KGE, Roth, Beck, Altmaier etc. pp?

    • @AH
      Das nannte man früher hänseln. Irgendein Grund findet sich dazu immer, und wir haben das alle überlebt.

    • Nicht nur männliche Paare
      Auch bei nur weiblichen Paaren fehlt ein Teil. Und als Mutti kann ich feststellen, Kinder benötigen beide Geschlechter! Jeder wirkt anders auf die Kinder!

    • Darum geht es doch
      Um Zerstörung der Zivilgesellschaft und ihrer Institutionen und die Stärkung des Zentralismus. Dafür gibt es viele Wege. Z.B. wird der Suspendierung des Ehebegriffs die Abschafftung der steuerlichen Förderung folgen, was als Enteignungsmaßnahme durch die Hintertür dem Staat neue Mittel zuführt. Moralisch bemäntelter Elendsimport hat ebenfalls einen sehr effizienten Enteignungseffekt. Nach Sinn oder Nutzen für irgend jemanden muss nicht weiter gefragt werden, es geht nur ums Prinzip. Darum, die Gesellschaft in ein Umerziehungslager zu verwandeln, um die alleinseligmachende Gleichheitsgesellschaft durchzusetzen. Die linke Revolution kommt in kleinen Schritten voran, aber sie hat unverändert das Ziel der Beseitigung von allem, was ihren Vorstellungen im Weg steht.

  14. Und dann wundert man sich
    in den gras-grünen, pseudo-roten und bestenfalls noch in Spuren schwarz gebliebenen Parteibüros unserer notleidenden Hauptstadt über das Erstarken einer zumindest Alternativen vorgebenden Partei rechts dieses ganzen zunehmend unerträglicher werdenden Sumpfes. Wenn es stimmt, dass wir dem Geschehen auf der anderen Seite des großen Wassers immer nur etwas zeitversetzt, aber dem Grunde nach schon, hinterherhecheln, dann können wir ja schon mal anfangen, Ausschau zu halten nach dem bösen alten Mann mit der blonden Tolle. Prost Mahlzeit!

    • Mir reichen schon die alternden baizuo-Frauen...
      …die hier dasSagen haben.

    • @Fräulein Gwandl: Im Osten geht die Sonne auf, im Westen wird sie untergehen!
      Urban Dictionary:
      Baizuo (pronounced ‚bye-tswaw‘) is a Chinese epithet meaning naive western educated person who advocated for peace and equality only to satisfy their own feeling of moral superiority. A baizuo only cares about topics such as immigration, minorities, LGBT and the environment; while being obsessed with political correctness to the extent that they import backwards Islamic values for the sake of multiculturalism.
      The Chinese see the baizuo as ignorant and arrogant westerners who pity the rest of the world and think they are saviours.

    • Ja doch, Peterle...
      …was ich damit sagen will: alternde baizuo-Frauen an Regierungs- und Schaltstellen (und an Medienknotenpunkten) finde ich viel schlimmer als alte weiße Trompeter mit Tolle.

  15. konservativ? wertlos!
    … tja, werter Don, nun ist nach der Ablehnung des Neutralitätsangebots Stalins endlich die nächst wichtigste Entscheidung Deutschlands nach dem 2. Weltkrieg getroffen.

    Ich bin wirklich erleichtert, dass dank der hohen Reproduktionsrate der noch nicht so lange hier Seienden die bevölkerungspolitisch bedeutsame Problematik des Nullwachstums der Homo-Ehe mehr als kompensiert werden wird.

    Deutschland ist auf einem guten Weg.

    edSE

    • Die Frage ist aber, mit welchem Mindset ...
      …die kritische Masse der Kinder von Jüngst Zugewanderten aufwachsen werden. Entwickeln sie sich zu auskömmlichen Nachbarn, oder zu geistig abgeschotteten Parallelgesellschaften?

    • Das Nullwachstum der Homoehe
      wird kompensiert durch Auslandsadoptionen (dadurch kann man sich gleich dazu noch als supersozialer Retter weniger glücklicher Kinder darstellen) und Leihmutterschaft, die den meist wohlhabenderen Mitgliedern der LGBT-Gemeinde vorbehalten bleibt. Man sieht, der Bevölkerungsvergrößerung ist keine Grenze gesetzt.

  16. Plötzlich spielt die Meinung der Mehrheit eine Rolle -weil es zufällig passt-
    Verehrte Don, verehrte Leser,
    Oh … jetzt freue ich mich aber, unser Parlament stimmt froh gelaunt ab und weiß auch noch die Bevölkerung hinter sich.

    Warum tun Die das nicht auch wenn bei anderen (wichtigeren?) Themen wo auch große Mehrheiten in Umfragen eine (unerwünschte?) Meinung haben?
    Da wären

    unkontrollierbare Zuwanderung von Menschen ohne Pässe mit nie nachprüfbaren Motiven,

    unerklärbare unterwerfungsähnliche Rücksichtsnahme vor einer religiös-kulturellen Minderheit, obwohl deren Angehörige als Ersuchende um Schutz, Aufnahme, finanziellen Lebensunterhalt und Gesundheitsfürsorge kommen,

    Ausweisung von Menschen aus anderen Ländern die unsere Werte, Gesetze und Polizisten zum Teil wörtlich mit Füßen treten. Ausweisung durchsetzen (nicht nur reden) ohne Rücksicht darauf ob sie daheim gefährdet sind oder nicht.

    …muss man weiter aufzählen? Wie so interessiert da in der Regierung und im Parlament die Bevölkerungsmeinung nicht?

    Ist Demokratie nur noch das wenn Bevölkerung und gewählte Abgeordnete / Regierung zufällig übereinstimmen?

    Nix für ungut, tut mir leid dass ich an diesem Freitag-Vormittag nichts Erfreulicheres zu bieten habe

  17. Ich will mein Lieblingschäfchen heiraten
    In der Sache kann man gegen die Ehe für alle nicht viel einwenden – politdramaturgisch fragt man sich, wenn die Union das Thema so lange aktiv vertagt hat, warum lässt sie sich auf den letzten Koalitionsmetern noch durch den Berliner Manegenstaub ziehen?

    Warum war eine defacto Gleichstellung eingetragener Lebenspartnerschaften in allen Belangen nicht denkbar, um die Ehe als sentimentales traditionelles Versprechen zweier Menschen unterschiedlichen Geschlechts zu belassen? (Nicht dass es mir wichtig wäre)

    Das Problem ist meines Erachtens der Punkt, wo die Tradition enden kann ? Könnten sich so nicht auch Geschwister heiraten, wenn sie auf leibliche Kinder verzichten? Oder der Manni seinen Manta?

    Und statt einer Befreiung setzt die „Ehe für alle“ nicht neue moralische Standards für homosexuelle Menschen, die öfters auch ein eher anderes promiskuitiveres Sexualverhalten als die Paarbeziehung für ihr Ding halten würden?

    Man kann rationalerweise alle überkommenen Sentimentalitäten über Bord werfen, aber ein wenig kann ich den Phantomschmerz nachfühlen – eine Kultur besteht zu bestimmten Teilen aus irrationalen Traditionen.

    Welches rationale Recht legitimiert, dass ich als in Deutschland lebender Anrecht auf Grundsicherung habe, aber als in Rumänien oder Nordafrika verbliebener Mensch nicht?

    Differenz ist oft irrational und nur traditionell überkommen, aber manchmal die letzte Barriere vor einer „Gleichheit“, die niemand mehr einhegen kann. Wenn man da so über Vermögensungleichheiten anfängt nachzudenken, jedem Kindchen sein Minimalerbe mit 18…

    Diese Sorge vor dem Verlust der Gültigkeit der geschichtlichen Überlieferung ist etwas anderes als der dumpfe Stolz auf unverdiente Privilegien.

    • @Tga
      Welches rationale Recht meinen Sie ? Dieses ist mir unbekannt. Es gibt weltweit nur nationale Rechte und das Völkerrecht. Wieso sollten diese Rechte dem „rationalen“ Recht nicht genüge tun?

    • Rationales Recht
      Damit meinte ich einen juristisch klar definierten Sachverhalt, der nicht auf willkürlichen Setzungen fusst.
      Das Argument gegen minimale Existenzbedingungen ist leider nur traditionell-regional begründbar – es gibt keinen vernünftigen Grund warum selbst in der EU drastisch unterschiedliche Lebensstandards herrschen, die einzelne Bürger natürlich versuchen, auszutricksen.

      Auch die französische Revolution war keine Frage des Rechts, sondern der verschobenen Macht.

  18. Mir langt's jetzt
    Nach dem, was heute im Bundestag so alles beschlossen wurde, langt’s mir jetzt.

    Selbst wenn der Höcke mal für ein NPD-Blättchen geschrieben hat und ein Psychopath ist, selbst wenn der Macker von der Petry ein machtgeiles Charakterxxxxxxx ist, selbst wenn ich die v. Storch für eine schrullige weltfremde Tante halte – werde ich nun mein Kreuzchen bei denen machen. So rückgratlos wie die CDU/CSU sich mittlerweile darstellt, kann ich die nicht mehr wählen. Der Name CDU/CSU ist mittlerweile ein Synonym geworden für „lachend in den Abgrund rennen“.

    Jedes einzelne Gen in meinem Körper schreit ganz laut: wenn Du uns auch in kommenden Generationen ein gemütliches Plätzchen im bayerischen Paradiesgarten erhalten willst – und nicht in Kauf nehmen magst, dass wir durch orientalisches, preußisches oder anderweitig vollkommen verblödetes linksgrünes Erbgut ersetzt werden, musst Du in der Wahlkabine Dein bisheriges reflexhaftes Kreuzchensetzen unterdrücken.

    • Man wählt das geringste Übel
      und die CDU bemüht sich übler zu werden. Es fragt sich nur, wer den Wettlauf um die Unwählbarkeit gewinnt, die AfD hat da in den letzten Wochen zugelegt, aber die CDU setzt zum Spurt an.

    • Titel eingeben
      Auch wenn ich für mich nicht diese Konsequenz ziehen werde – dafür stinkt die AfD doch zu sehr nach bräunlichen feststoffigen Körperausscheidungen – so stimme ich Ihrer Analyse zu.

      Was an der Sache so bemerkenswert ist, ist das Hau-Ruck Vorgehen. Die völlige Abwesenheit von politischer Diskussion. Klar, die Forderungen sind alt. Aber man hat nie über einen konkreten Gesetzesentwurf diskutiert.

      Was mich fassungslos macht, ist, dass kaum einer realisiert wie sehr dies ein durchsichtiges Ablenkungsmanöver ist, und wie unwichtig diese Ehe-für-alle doch ist angesichts der riesigen Schweinereien, die da gerade laufen. Das Maas’sche Stasilettendurchsetzungsgesetz, die Subventionierung von Allianz & Co. durch die Autobahnprivatisierung, und dann, abseits von Gesetzen, der skandalöse Umgang mit dem Bericht des NSA Untersuchungsausschusses, der Umgang mit der Bundeswehr und ihren Mitteln, und das Schweigen der Parteien zum Hochhausbrand in UK im Kntext des deutschen Dämmungswahns.
      >Das< sind m.E. die wirklich interessanten Themen, die unser aller Zukunft und unser Leib und Leben erheblich betreffen. Aber die werden mit dieser Ehe für alle, die letztlich nur einen geringfügigen Bruchteil der Gesellschaft interessiert, zugekleistert.

      Dass da zudem noch ein Wahlkampfmanöver hintersteckt, welches zeigen soll, wie toll und entschieden Merkel doch handeln können soll und wie sehr sie ihre Partei im Griff hab, dass Merkel damit der SPD ein Thema weggenommen hat was die SPD (in ihrer unglaublichen Borniertheit, Dummheit und Schlichtheit) als zentrales Wahlkampfthema in den Herbst tragen wollte, dass sie damit Schultz das einzige bisschen an Thema weggenommen hat das er zu produzieren imstande war, das wird auch nicht gesehen.
      Hier in diesem Forum vielleicht, aber man fragt sich wofür die ganzen Journalisten eigentlich bezahlt werden, wenn solche zusammenhänge nicht mal ansatzweise dargestellt werden? Und ich mein jetzt nicht das Proletariat bei der "Neuen Post" sondern v.a. die öR Medien.

    • Ehe für alle und dabei vergessen,
      dass wir grundsätzlich ganz andere Probleme haben, von denen aber unsere Politelite mal wieder wunderbar abgelenkt hat.

      @greenbowlerhat

      alles, was Sie aufzählen, ist richtig und wir ereifern uns hier, sprechen mit Bekannten darüber, die meist der gleichen Meinung sind. Die das nicht sind, haben sich längst abgesondert.

      Es ist unerträglich, mit welchen primitiven Manövern, wie eben Efa, von dem abgelenkt wird, was uns noch auf Jahre beschäftigen und vor allem verändern wird.

      Es wurde z.B. gestern beschlossen, das BW-Programm Sophia weiterlaufen zu lassen. Unterdessen hat die Bundeswehr 40.000 Menschen im Mittelmeer „gerettet“ und es nimmt kein Ende, ganz im Gegenteil. Und niemand beantwortet die Frage, was sollen wir mit Afrikanern anfangen, größtenteils völlig ungebildet, aufgewachsen in Clanstrukturen, die wir hier zwar immer öfter in Städten vorfinden, grundsätzlich aber nicht zu unserer Lebensweise passend.

      Nun hat Merkel Italien Hilfe zugesagt, geht man durch Duisburg, haben sich die Kopftuchträgerinnen und ihr Anhang etwas verzogen, dafür sieht man in der Innenstadt nur noch schwarz.

      Aber das wird nicht zum Thema gemacht, im Wahlkampf aller Parteien ausgeklammert, wie der berühmte Elefant im Raum. Nur durch Verschweigen verschwinden keine Probleme, das einem Abgeordneten sagen, bringt gar nichts. Der gibt einem recht und verändert nichts.

      Es hilft wirklich nur noch, entweder die AfD oder sonstwen zu wählen, der weiter unten auf dem Stimmzettel steht. Die im BT vertretenen Parteien oder die FDP zu wählen würde nur bedeuten, den jetzigen Zustand gutzuheißen und zu zementieren.

    • "Keiner will das. (...)
      (…) Aber am Ende machen sie doch mit, wagen keinen Aufstand, und weil der nicht kommt, geht es eben so weiter.“

      Wer sich an den wohl unvermeidbaren Geburtswehen einer noch nicht mal 4 Jahre alten – und natürlich! noch nicht regierungsfähigen – Partei mehr stört, als an der von unseren „Eliten“ betriebenen revolutionären Veränderung unserer Gesellschaft auf allen Gebieten, dem ist wirklich nicht mehr nicht zu helfen.
      Ganz abgesehen davon, daß die eigene (negative) Wahrnehmung dieser Partei in den meisten Fällen auf der Berichterstattung der in anderen Kontexten ja durchaus kritisch betrachteten Medien beruhen dürfte.

      Schlaglichter allein des heutigen Tages:
      1.
      75% der Kinder unter 6 Jahren in Frankfurt haben MiHiGru
      2.
      Das Maas’sche „Netzwerkdurchsetzungsgesetz“ wurde im Windschatten der „Ehe für alle“ geräuschlos durchgewunken

      Brave new Republic.

    • Zu tenelt: 75% der Kinder unter 6 Jahren in Frankfurt haben MiHiGru
      ggf ist das nur der Umweg zur Wiederbelebung des Konservativen.

      Die ersten Zuwanderer/ Gastarbeiter waren junge Männer.
      Ich greife jene aus der Türkei heraus.
      Die freuten sich ggf über die Freiheiten die sie
      hier genießen konnten. Also Kneipe, Spielhölle und
      das Rotlichtviertel für sexuelle Erfahrungen.

      Die Frauen kamen später und hatten vermutlich
      ein großes Interesse daran das ihre Männer am Freitag
      weder in die Kneipe, noch in die Spielhölle noch ins Rotlichtviertel gingen sondern zur nächstgelegenen Moschee.
      Ich habe auch Zweifel das der Islam in erster Linie
      ein Mittel zur Unterdrückung der Frau ist.
      Es geht vermutlich auch um die Disziplinierung der Männer,
      wobei das vermutlich in jeder Religion so ist.

      Ich glaube nicht das die von ihnen erwähnten Kinder
      im erster Linie aus linken Mileaus* stammen.
      vgl auch Zustimmung für Erdoan bei türkischstämmigen in Deutschland. Interessant wären hier Informationen
      zum Wahlverhalten nach Geschlechtern

      Konservative können so gesehen beruhigt sein.

      *Wie viele Anhänger von A.Öcalan(PKK) dabei sind kann ich natürlich nicht sagen.

      C. Özdemir soll sich über das Wahlverhalten vieler Deutschtürken nicht gefreut haben, was mich nun wieder froh macht.


    • „Was mich fassungslos macht, ist, dass kaum einer realisiert“

      schon, durchaus, darum schiessen auch die vt so dergestalt ins kraut. mittlerweile ist dies tradition.

      zumindest kann sich das so genannte gemeine wahlvolk unter ehe etwas konkretes vorstellen.
      komplexitätskonfrontation ist oftmals nicht sonderlich gefragt [seufz].

    • Titel eingeben
      @donna laura: dabei ist die Ehe durchaus ein hochkomplexes Thema – für den Einzelnen. Wirtschaftlich und Emotionell betrachtet für die allermeisten die wohl wichtigste Entscheidung im Leben.

      Gesamtgesellschaftlich betrachtet, also was das Schicksal der rund 80 Mio Einwohner der Bundesrepublik angeht, ist EfA völlig belanglos. Eye Candy Politik. Während die immer brutalere Verarsche weitergeht und steigt, mitunter tödlich ist – siehe auch die unsäglichen Vorgänge um die NSU und die Verfassungsschutzorganisationen, sowohl was (mitmasslich) passiert ist als auch was passiert, damit keiner erfährt, was (mutmasslich) passiert ist.


    • das ist richtig. da jene komplexität noch so halbwegs greifbar ist, wird dies dann i.a. lieber diskutiert, als so komplizierte dinge, die man nur aus den medien kennt, wie zum beispiel, gelinge gesagt, unregelmässigkeiten im zusammenhang mit behörden.

      der katze jubelt man die tabletten auch gerne in ihrem futter unter. die einen schlucken sie artig samt fresschen, aber manche katze findet sie und legt sie säuberlich neben ihren napf.

  19. Genial, aber
    Genial auf den Punkt, aber eines verstehe ich nicht:
    Wenn der Ärger doch so groß ist gegen Merkel und die SPD, warum hat dann keine stille Truppe in der Unionsfraktion oder wenigstens der CSU ihre Wut an Heiko Maas und seinem Netzdurchhetzungsgesetz ausgelassen? Das wäre doch eine wunderbare Retourkutsche gewesen und sachlich gerechtfertigt sowieso. Die Große Koalition wäre offiziell auf den letzten Metern geplatzt.
    Die einzige Antwort dafür lautet, dass die Union dieses Gesetz genauso will wie Maas, aber Maas die Drecksarbeit machen lässt und ein wenig Scheinkritik übt.
    Und genau deshalb ist auch die CSU für mich nicht wählbar. Es bleibt nichts außer der FDP und, wenn der Zorn gar zu groß wird, als Protestoption vielleicht doch noch die AfD. Die Ohnmacht und der Verrat machen die Leute so böse, nicht die Niederlage.

    • Wahrscheinlich wollen die meisten, die oben sind, kein Risiko eingehen, ihre Pfründe zu verlieren.

    • Don ...
      … ich glaube das haben Sie vollkommen richtig analysiert!

      Hoffentlich verstehen die Wähler die daraus zu ziehenden Konsequenzen …

    • Hoffentlich verstehen die Wähler...
      mit 99%iger Sicherheit nicht.

    • Erwarten Sie nichts von der FDP
      Die FDP hat niemanden außer Lindner und Kubicki, der in einem Interview mit dieser Zeitung Mitte September 2016 (mein Screenshot ist vom 15.) sagte:

      „Die AfD wird weiter den rechtsradikalen Rand von 15 bis 20 Prozent der Deutschen besetzen, den es schon immer gab, die (sic!) gegen die Gleichberechtigung der Frau, für die Prügel- und Todesstrafe, gegen Europa, für blinden Nationalismus eintreten.“

      20% der Deutschen für die Prügelstrafe.

      Jeder fünfte Deutsche möchte laut dem zweitwichtigsten Mann der FDP nichts anderes als „white sharia“, und Sie erwarten sich von seiner Partei vernünftige Politk?

      Wer soll die denn machen?
      Wer kriegt denn die 60 Bundestagsmandate?
      Der nationalliberale Flügel der FDP?

      Der Satz oben ist eine solche Frechheit, daß ich meine Stimme sicher nicht noch einmal der FDP geben werde: Lesen Sie sich die Anwürfe noch mal in aller Ruhe durch.

      Das BVerfG läßt den Verbotsantrag gegen die NPD wegen Bedeutungslosigkeit abtropfen, aber jeder fünfte Deutsche ist rechtsradikal?

      Mit der FDP wird gar nichts besser werden.

    • Die FDP wähle ich ganz sicher nicht, die ganze liberale Schminke ist doch schon ab.
      Die wollen wieder an die Fleischtöpfe und machten heute mit dem Mainstream gemeinsame SAche. Man muss sich ja ein paar KoLitionspptionen offenhalten, egal mit wem.

    • Re: Mit der FDP wird gar nichts besser werden
      @ 白左
      Haben Sie einen Link auf diese Aussagen von Kubicki? Die kannte ich noch nicht. Ich habe nur das hier vom November gefunden:
      http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/wolfgang-kubicki-spricht-ueber-trump-merkel-afd-und-vw-14531626.html
      Und das liest sich für mich erheblich differenzierter, als das, was Sie berichtet haben. Kubicki analysiert über weite Strecken sehr gut und ist in vielen Punkten bereits bestätigt worden.
      Wenn ich die Wahl habe zwischen dem, was ich von Kubicki kenne, und dem, was ich von Andre Poggenburg kenne, dann ist die Entscheidung klar, und niemand, der den Weltuntergang herbeizetert, bringt mich davon ab, Kubicki als das deutlich kleinere Übel zu wählen. Sorry, ist einfach so.
      Natürlich gibt es auch bei der AfD wählbare Personen. Ich habe mir die Mühe gemacht, mir eine davon einmal etwas näher anzusehen:
      https://hintermbusch.wordpress.com/2017/06/25/guido-reil-aus-der-naehe/
      Was aber gar nicht geht, das ist lautes Geschrei über den Weltuntergang, der ganz sicher dann eintritt, wenn man nicht jeden Mist unterstützt, den irgendein Idiot bei der AfD absondert. Es geht hier darum in schwieriger Zeit das Beste zu wählen, was drin ist, und darauf zu bauen, dass der Problemdruck bei vielen Prozesse auslöst.
      Der Weltuntergang bringt uns nicht weiter (und er hat auch die AfD seit Jahresanfang in den Umfragen halbiert). Wenn die weiter auf Höcke- und Poggenburg-Kurs herumpalavern sind sie bei der BT-Wahl bei 5% oder darunter: NPD-Niveau.

  20. namentliche Abstimmung sieht anders aus als 100%-Ergebnisse
    Don – dass CDU/CSU/FDP wählen letztlich unter Merkel zu SPD/Grüner-Grundsatzprogrammatik a la Umfrageergebnis führt, muss ja nun wirklich jeder seit 2010 langsam begriffen haben (2010 begann das mit Griechenland im Euro und der Abschaffung der Wehrpflicht ohne dies 2009 ins Wahlprogramm genommen zu haben).

    Dennoch werden wir im September wählen. Daher mal ganz pragmatisch aufgefordert, sich zu informieren:

    Hier die namentliche Abstimmung zu finden.
    Sieht bei einigen Fraktionen nach gewissenloser 100%-Ergebnis aus…

    Ein jeder kann Petitionen ins Parlament eingeben. Ein jeder kann seinen Abgeordneten auf Abgeordnetenwatch.de öffentlich fragen. Ein jeder kann im September Listen und Personen frei und geheim wählen:

    http://www.bundestag.de/parlament/plenum/abstimmung/abstimmung?id=486

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  21. ".. keinen Aufstand, und weil der nicht kommt, geht es eben so weiter."
    Und so bekommt eben jedes Volk die Regierung / Politiker, die es verdient.

    • Verdient
      Das ist in der Tat richtig.

      Wenn man es nicht schafft unerwünschten Steuereintreibern zumindest symbolisch die gierigen Fingern abzuhacken, werden sich Abgeordnete und Minister weiter als Nachfahren von Lois XIV betrachten und keineswegs als Angestellte des souveränen Volkes für das sie Auswahlmöglichkeiten und Entscheidungsgrundlagen vorzubereiten haben.

      Ich kenne aber keinen Fall von „repräsentativer“ Demokratie wo sich das vermeiden ließ. Minimieren am ehesten mit Mehrheitswahlrecht.

  22. Wie man sich bettet, so liegt man
    Was hier ablief ist wohl nur ein weiteres Beispiel für den Zerfall der politisch-gesellschaftlichen Kultur, aber wenn die Leute es mitmachen sind sie selbst schuld. Allerdings würde ich das Ganze auch nicht dramatisieren. Ehe ist für mich eh kein Thema, somit kann es mir auch voll egal sein wer da wen heiratet.
    Einmal mehr drängt sich einem der Verdacht auf, das Ding würde nur rübergehoben um sich einmal mehr gegen die Nazizeit abzugrenzen. OK, jeder weiß was den Schwulen dort passiert ist und kein normal Denkender wird das gut heißen. Aber das gesellschaftspolitische Porzellan was durch diese total überflüssigen Abgrenzungsversuche (wen will man denn damit beeindrucken oder überzeugen?) zerschlagen wird begräbt uns mehr und mehr.
    Ich bin hetero und werde es (trotz der üblen Weiber heutzutage) auch bleiben. Aber in Bezug auf Schwule war ich eigentlich immer eher liberal eingestellt. Homosexualität gibt es wahrscheinlich schon fast so lange wie den Mensch selbst, warum also Stress machen? Was mich aber unglaublich ärgert ist diese faschistoide Zwanghaftigkeit, die mit dem ganzen Hype einhergeht. Von einem Extrem ins andere-von der Zwanghaftigkeit des Faschismus in eine nicht minder schlimme. Und die damit sich abzeichnende Notwendigkeit, die eigene Sexualität ( eigentlich eine Selbstverständlichkeit) irgendwann aktiv verteidigen zu müssen, weil man von einem Zwangsapparat und einer gehässigen, pöbelhaften Meute zu Dingen genötigt wird, die einem zutiefst widerstreben.

    Man weiß bei dem ganzen Durcheinander in diesem Scheißland überhaupt nicht mehr wo vorn und hinten ist. Die letzten Wahlergebnisse haben der CDU klar gezeigt, dass sowohl die SPD als auch die Grünen mehr und mehr abgemeldet sind, bei letzteren besteht die Chance, dass sie im September <5% haben. Und dann geht die CDU, völlig unbedrängt (!) hin und hebt jetzt diesen Unsinn aufs Tapet? Schizophrener geht's ja wohl kaum. Und der dämliche deutsche Michel macht wie üblich alles mit. Man kann dem eine Vogelscheuche vor die Nase stellen, wenn man ihm glaubwürdig versichert (und er wird es nicht groß nachprüfen), dass es die Obrigkeit ist knickt er ein. Die Spießer begraben sich in ihrer Arbeit und ihrer Familie, wollen alles tun um ihr Haus zu schützen, merken aber nicht, dass es gerade durch die "Schutzmaßnahmen" in höchste Gefahr gerät abgewrackt zu werden.
    Spätestens während und auch nach der Asylkrise hätte man erwartet, dass die Leute auf die Barrikaden gehen, in anderen Ländern hätte dies zu einer Revolution geführt. Und nachdem dann die Sache sich beruhigt hat weil nicht wir, sondern die Länder um uns herum die Grenzen dicht gemacht haben werden die Schuldigen an dieser Misere sogar noch belohnt, man tut so als sei nichts geschehen. Dümmer geht ja wohl nicht. Und die einzige Partei, die eine Alternative hätte darstellen können zerlegt sich dann auch selbst, natürlich hatte auch da ein Weib zuvorderst die Satansfinger mit im Spiel.

    Nachdem ich das erlebt habe was in den letzten 2-3 Jahren hier los war wundert es mich auch nicht, wie sich die Deutschen in einem aussichtslosen Krieg vor den Karren von ein paar Wahnsinnigen haben spannen lassen, der Kadavergehorsam, der das damals verursacht hat ist hier wohl nicht auszurotten.

    Ich sehe keine Perspektive hier, identifiziere mich mit dieser "Kultur" nicht mehr und will nur noch weg. Mit so viel Vollidioten auf engem Raum will ich nicht zusammen leben. Ich hätte nie gedacht, dass ich eine solche Schande erleben würde. Lasst euch zuscheißen ihr Penner!

    Am liebsten zu Trump-wär ich froh wenn das klappen würde. Da hätte man genug Platz, könnte sich einen Landstrich wie Idaho oder Montana (wo es kaum Hillary-Wähler gibt) aussuchen und hätte im Einklang mit der Natur hoffentlich seine Ruhe. Ich hoffe demnächst hier rauszukommen.

    • "nach der Asylkrise" ???
      Tipp: schauen Sie mal italienische Nachrichten.

    • Ich mache da auch bald was.

    • @ Hausschwein
      Nomen ist Omen. Ohne Ihnen zu nahe treten zu wollen: wir haben jetzt endgültig die Hausschweingesellschaft. Heinrich Böll, der zwar den ganzen linksideologischen Zirkus mit vorbereitet hat (aber nur weil er damals nicht wusste wie es enden würde, dass nämlich diese Gesellschaft [ich weigere mich ab sofort ‚unsere‘ zu sagen, weil ich beziehe mich schon nicht mehr ein] von der rechtsspießigen in die linksspießige Ecke taumeln würde; wie sonst ist es zu erklären, dass jetzt ein Schmonzettenschmierblatt mit Politik macht?) hat in seinen Schriften sogar Äußerungen drin, die als homophob gelten können (ich glaube in „Ansichten eines Clowns“, bin mir aber nicht ganz sicher) und müsste jetzt seinen Roman „Wo warst du Adam?“ umbenennen in „Wo bist du Adam?“. Als einer der wenigen noch übrig gebliebenen würde ich antworten: „Hier, aber auf dem Weg da raus.“ Wenn Sie das Hausschwein mögen müssten Sei sich doch in dieser Gesellschaft wohl fühlen. Aber Spaß bzw. Entsetzen beiseite: ich sehe ja Sie sind wohl auf derselben Wellenlänge.

    • Anstand
      Don, Achtung, dass Sie versuchen Hoffnung zu schreiben.
      Für mich besteht mit den fortgesetzten Rechtsbrüchen keine Demokratie mehr. Es herrscht Anarchie, die als Weiterentwicklung verkauft wird.
      Fremdenzahl in Deutschland über 10 Millionen, das ist noch viel Spielraum nach oben.
      Ich bin raus.

  23. Denn ausschließlich christliche Symbole haben darauf keine Monopolstellung:
    „… So viele machten das letzte Mal an der für sie scheinbar richtigen Stelle.“, nein, kein Kreuz, natürlich nicht mehr, sondern im Kreis vor den Kandidaten(listen) ist ja auch

    https://bonnstern.files.wordpress.com/2012/06/rho19.jpg

    Venushörnerspitzen, fälschlich als „Halbmond“ verballhorniert, zulässig, oder?

    • Sie könnten es mit einem X irgendwo versuchen
      wenn ihnen irgendjemand
      irgendwie ein U vorgemacht hatte
      das in Wirklichkeit gar keines war.

      Eine subtilere destruktive Variante
      wäre es das Kreuz einfach auf den Kopf zu stellen.

      PS Wenn man Jesus ertränkt hätte,
      müssten wir dann ein Aquarium zeichnen?

  24. Manchmal...
    …manchmal wird mir etwas Angst, wenn ich immer häufiger feststelle, dass ich mich, als Alt-68er und Wähler der Linken, auf derselben Wellenlänge finde, wie Sie, lieber DA.

    So wie Schirrmacher mal bekundete: „Ich beginne zu glauben, dass die Linke recht hat“, so ähnlich fühle ich jetzt die umgekehrten Zweifel.

    • Ich bin im Kern auch linker Sozualdemokrat von 1987 – es ist nicht meine Schuld, wenn die anderen alle totalitär wurden.

  25. Keiner will das.
    Lieber Don Alfonso,
    woher Ihree Miesepetrigkeit?
    Die Ehe für alle ist doch ein großartiger Türöffner.
    Für die Ehe mit vielen (zumindest mit 4, nicht wahr?) oder die Ehe mit Kleinen (die ja mittlerweile dank der Kraft des Faktischen auch schon teillegalisiert ist).
    Damit bereiten wir uns auf die Herausforderungen unserer Zukunft mit den neuen Menschen in unserem Lande vor.
    Das beste Deutschland, das wir je hatten, nimmt rasant Fahrt auf.
    „Keiner will das. Aber am Ende machen sie doch mit, wagen keinen Aufstand, und weil der nicht kommt, geht es eben so weiter.“
    So isses.

  26. Kinder als Spielzeug für Sexualirrlichter
    Die Kinder der Andern schaffen das Andere.
    Dem ehemaligen Land bleibt kaum ein Gedenken.

  27. g´scheit!
    Text eingeben

  28. Titel eingeben
    Die Diagnose ist fast noch zu gentil, denn diesen Leuten geht es um ganz Anderes, als um Gerechtigkeit, aber man fühlt sich weniger einsam und verzweifelt, wenn man das liest. Das kleine bürgerliche Paradies muß sich vielleicht ganz andere „Helfer“ aussuchen, wenn es überleben will. Ich habe Kinder. Haben Sie herzlichen Dank dafür an diesem scheußlichen, nassen und dunklen Junimorgen.

  29. Wahre Worte
    Es ist in der Tat nicht das Thema „Ehe für alle“ an sich, das irritiert. Es ist das inflationäre, handstreichartige und von reinem Machtkalkül getriebene Abräumen von Kernpositionen, die Ungewissheit, was als nächstes geräumt wird, was einem an dieser ehemaligen Republik (ver)zweifeln läßt. Das Gefühl, daß jederzeit der nächste Einschlag kommen kann. Und niemand was tut. Daß man nicht nur als Bürger ist zu Stimmvieh degradiert ist, sondern dies auch für die Herren und Damen Volksvertreter gilt. Und ich befürchte, es wird nur noch schlimmer warden. Denn am Ende ist es die Parteibasis, welche auf der Straße diese Positionswechsel oft gegen ihre Überzeugung vertreten müssen. Wer oft genug gegen sein mal vorhandenes Rückgrat hat handeln und redden müssen, der hat irgendwann keines mehr. Solche Menschen werden dann im Parteiapparat nach oben gespült – und werden entsprechend agieren. Wir sind da bereits mitten drin. Und warum? Weil die Parteibasis der Konservativen ihre Führung nicht mehr im Griff hat und mangels Rückgrates auch nciht mehr einfangen kann – es sei den mittels einer Revolution. Liebe CDUCSU-ler: Vergesst das gequatsche von Geschlossenheit. Das sind Töne, mit der jede Diktatur arbeitet! Wie lange wollt ihr da noch mitmachen und zuschauen? Hört euch mal die Dresdner Rede von Höcke an. Nein, nicht den Teil über die erinnerungspolitische Wende und das Denkmal der Schande. Sondern den Teil, wo er die Parteibasis davor warnt, daß man leicht den Verlockungen einer Zugehörigkeit zum Establishment erliegen kann. Ihr seid da schon längst. FAkt ist doch, daß nur durch euer Tun und Lassen die Höckes und AfDs dieser Welt erstarken. Hört auf, auf die zu zeigen und „bäh“ zu sagen. Stattdessen steht auf, kehrt vor eurer eigenen Türe und holt euch eure Partei(en) zurück.

    • Titel eingeben
      „Schon längst“ ist nach meiner Meinung: Schon immer. Ich sehe wirklich nur meine Meinung bestätigt, die ich von dieser Partei (aus ostdeutscher Sicht: diesen Wendehälsen) seit 1990 habe. Gerade auch von deren Basis.

  30. Danke für diesen Beitrag!
    Danke Don für diesen Beitrag, der Text spricht mir aus der Seele. Die Situation ist schwierig. Ich bin für die Homo-Ehe aber gegen die schleichende Aushölung sämtlicher gesellschaftlichen Werte. Ich bin überzeugt, dass die Familie (ja, auch Homo-Familien) einen gesellschaftlichen Mehrwert bringt. Aber mit der Homoehe wird die Front definitv weiter in Richtung absoluter Bullshit (cistrans*Innen-Gedöns) und somit gegen funktionierende Famillien verschoben, da die Belange von Familien einfach im Tagesgeschäft keine Rolle mehr spielen. „Bunt“ ist sooo hip und gibt einfach längere Tagesschaubeiträge.
    Richtig deprimierend ist aber, dass die Union nichtmal die Eier besessen hat, nach der SPD-Aktion mit der Homoehe das Maas-Zensurgesetz in der selben Sitzung abzuschiessen. Die Retourkutsche ware politisch gerechtfertigt, darüber hinaus noch inhaltlich sehr, sehr wichtig gewesen.
    Jetzt stehe ich vor einem Dilemma: Nicht wählen steht für mich nicht zur Debatte. Die etablierte Parteienlandschaft inkl. FDP und AfD auch nicht. Was tun?

    • Ich weiss es nicht. zum Glück habe ich dieses Blog, um mich abzureagieren.

    • @Don
      ich glaube uch nicht, dass Zuneigung irgendetwas mit der Orientierung zu tun hat.
      Ich bezweifle schlichtweg, dass dieser gesellschaftliche Extrarucksack für ein Kind förderlich ist.

    • Titel eingeben
      Versuchen Sie einfach strategisch zu denken.

      Was ist das größte wahrscheinliche Übel?
      Wie kann am wirksamsten bekämpft werden?

      Falls es Ihnen hilft:
      Ich halte z.B. die AfD schon für potenziell übel, aber erst über 30%…

  31. schön gesagt, alles
    als nahe dem Glockenbach , einer (ehem.?) Schwulenhochburg Aufgewachsener, der die Gedankenschnelle, den Witz und generell den Unterhaltungswert der Schwulen früh schätzen gelernt hat, habe ich jetzt extreme Kopfschmerzen.

    Mir stößt es sauer auf, dass auf Grund von Gefälligkeitsgutachten, die ein „Hauptsache, ein Kind wird geliebt“ unters Volk bringen, Kinder für die Egomanie von Homosexuellen herhalten sollen.

    Der Nachwuchs für von der Natur irgendwie Benachteiligte, die auf dem herkömmlichen Weg keinen Nachwuchs zeugen können, hat neben einigen Methoden, die die reproduktionsmedizin anbietet, auch einiges -in meinen Augen Unaappetitliche- hervorgebracht:
    Leihmütterschaften, Gebärmutterspenden, Auslandsadoptionen, Samenspenden, Eispenden, DNA von 2+n Eltern uvm.

    Ich habe es in anderem Kontext schonmal geschrieben: Solange sich in D genau ein EX-Profi-Fußballer findet, der offen zu seiner Homosexualität steht, ist anscheinend die Gesellschaft noch nicht so weit, wie es gern behauptet wird.

    Kurz gesagt: Kinder.

    Sämtliche Konstellationen aufzulisten, die eine Volladoption durch ein Homosexuelles Paar nach sich ziehen würden, longum est.

    Paradigmatisch eine Konstellation: vaterMutterKind, Vater outet sich als schwul, heiratet Partner. Kind lebt bei Vater. Partner will Kind adoptieren. Geht das? Haben jetzt 3 Leute das Sorgerecht? Wer hat das Aufenthaltsbestimmungsrecht?

    Während auf der einen Seite also rührende Geschichten von bei Homosexuellen aufgewachsenen Kindern die mediale Runde machen, stärken auf der anderen Seite Gerichte das Recht des Kindes, zu seinen leiblichen (DNA)-Eltern eine Beziehung aufzubauen. Es gibt ausreichend Litereatur zum Thema, nur haben sich die Betroffenen zu keiner pressure group vereinigt und sind auf Eigeninitiative und einen langen Klageweg angewiesen.

    Von all dem ab, bin ich entsetzt, wei hopplahopp, gesagtgetan, vonjetztaufgleich, dies durchgedrückt wurde. Das ist man leider mittlerweile gewohnt, dass Gesetze ohne ausreichende Diskussion und Änderungsanträgen in letzter Sekunde durchgepeitscht werden.

    nochwas zu NetzdG von Steinhöfel:

    https://www.youtube.com/watch?v=BLEvu710dRU&t=1674s

    da ich mit den sozialen Netzwerken nichts am Hut habe, war ich doch recht entsetzt, was möglich ist und auch gemacht wird.

    • Ich glaube nicht, dass die sexuelle Orientierung etwas mit Zuneigung zu tun hat, dazu kenne ich zu viele, die bei der Partnerwahl schlichtweg nicht festgelegt sind. Ich habe damit keine Probleme. Die fangen erst beim Symbolwert an.

    • rührende Geschicten in den Medien
      Nachdem im Herbst 2015 auch rührende Geschichten über die Qualifikation, Gesundheitszustand, Arbeitseifer und Betragen von Leuten, die noch nicht so lange hier sind bzw. erst kommen wollen im Umlauf waren, sollten sie den Gehalt entsprechend einschätzen.

    • das sieht man heute anders
      Ihr Y-Chromosom ist ein soziales Konstrukt, aber Homosexualität ist genetisch.

  32. Ehe für nix
    Inzwischen sehe ich sie als Chronisten der Abschaffung der alten Welt, Don.
    Das die Mehrheit der Deutschen dafür ist, bezweifle ich. Die Umfragen/Statistiken sind ja heutzutage für jedermann biegsam.
    Gerne hätte ich dazu mitabgestimmt, aber daß ist ein anderes Blatt.
    Komisch, von den Kirchenvertretern hört man überhaupt nichts…

    Der Wert der Familie wird dann wohl als nächstes geopfert – ein gruseliger Tag!

    • Wenn man mich einfach so fragt, ob Homosexuelle heiraten können, sollten, sage ich ja.

      Aber wenn ich darüber rede, habe ich wie viele andere auch Anmerkungen. Das wird schnell bei der Zustimmung übersehen.

    • Don, ...
      … als Reaktion auf diverse Diskriminierungsvorwürfe hielte ich es für sinnvoller die geschützte Ehe auf Mutter, Vater und leibliche(s) Kind(er) einzuengen.

      Alle anderen können eingetragene Partnerschaften mit reduzierten Privilegien (à la Zugang zu Intensivstation, Wohnungsübernahme im Todesfall) haben.

      Das sollte reichen.

      Vater, Mutter, ohne Kind brauchen keine Steuer- oder Erbschaftspriviliegien.

    • Naja
      Homosexuelle konnten/durften schon immer heiraten und viele haben es auch getan. Und sie haben sogar Kinder gezeugt!

    • Ehe für alle
      Gilt dann in D wohl auch für die Kirchenvertreter.
      Müssen ja nicht auch noch kirchlich …

  33. Verloren
    Lieber Don,
    Sie treffen wiedermal genau den Nerv, auch meinen Nerv. Wo soll man noch hin mit selbst modernen konservativen Grundüberzeugungen? Mir kommen mittlerweile die Liberalen im Norden vor, wie die linke Anarchoszene und nun ist nicht einmal mehr auf die CSU Verlass, die die protestantische Pfafferstochter wenigstens ein bisschen einhegt. Oder ist das Angelas Rache an Horst? Uneingeschränkt, ich bin dafür, dass alle die gleichen Rechte haben, von mir aus auch gesplittet. Aber, über welchen Anteil der Bevölkerung reden wir denn hier? Ich weiß es nicht, aber liege mit meiner Schätzung sicherlich nicht weit von der Realität entfernt, wenn ich davon ausgehe, dass die Anzahl der Betroffenen im einstelligen Prozentbereich liegt, das heißt im Umkehrschluss, über 90 % der Menschleins leben nach wie vor in ganz traditionellen Verhältnissen, als das was wir als Kinder gespielt haben: Vater, Mutter, Kind. Das ist die übergroße Mehrheit der Gesellschaft und die hat das grundgesetzlich verankerte Recht des Privilegs der Ehe zu bewahren. Kann mir bei dem Einheitsbrei mal jemand sagen, was ich im September wählen soll? Ich bin einigermaßen verzweifelt.

    • Rechnen Sie einfach mit dem Schlimmsten.

    • schimpfen und wüten bringt nix
      vermutlich wäre es eine gute Idee, der FDP und den CDU Abgeordnezen zu schreiben und auch deren Parteizentrale. Wenn die den Eindruck kriegen, der Wähler macht massenhaft nicht mehr mit und enthält sich, dann kriegen die ganz schnell kalte Füße.
      Ich mache meinen Stimmzettel ungültig. Aber mit Ansage.

    • "linke Anarchoszene"
      Zumindest aus meiner Sicht sind „links“ und „anarchistisch“ die im politischen Spektrum am weitesten entfernten Pole. Ein Teil der in D vorherrschenden politischen Orientierungslosigkeit mag daher rühren, dass NationalSOZIALISTEN seit Jahrzehnten der rechten Seite zugerechnet werden. Gaaanz ganz rechts, da wo es rechter nicht mehr geht, da finden Sie ihre „Anarchos“.

    • @Fräulein Gwandl
      kurze Episode zum mit Ansage: Früher, beim Überfahren der Grenze: Mein Vater wurde vom Grenzer gefragt, warum er aus seinem Pass einige Seiten entfernt hatte.
      Seine Antwort: Er hatte kein Toilettenpapier zur Hand.
      Wartezeit an der Grenze: einige Stunden, unter dem Strich ein verlorener Skitag.

    • Strategisch wählen
      Da Angela Merkel nicht prinzipientreu sondern strategisch handelt, reicht eine hinreichend starke, konservative Opposition, um eine Wende in ihrer Politik einzuleiten. Um ihre Macht zu erhalten und ein Erstarken dieser Opposition zu vermeiden, wird sie gezwungen, Themen der AfD bezüglich Volksabstimmungen, Grenzschutz, Sicherheit, Transferunion, usw., nach und nach zu übernehmen. Eine Regierungsbeteiligung der AfD ist genausowenig erforderlich, wie bisher die der Grünen, die dennoch, unter anderem, eine 180° Wende in Merkels AKW-Politik herbeiführten.

  34. Sandloch
    Ja, das mag alles sein. Aber die rückgratlose Truppe wird vom Wähler mit steigenden Umfragewerten und einer Prognose von 40% (!!!) belohnt, und das nach ihrem Totalversagen im Herbst 2015. An ihrer Spitze der rhetorisch talentlose Hosenanzug mit den Hängebacken, der schon von weitem den säuerlichen Geruch alter, kinderloser Frauen verströmt. 11 Minuten Applaus! 89,5% Zustimmung bei der Wiederwahl auf dem CDU-Parteitag! Und das trotz einer Regierungsbilanz, die eigentlich nur als chronisch irrlichternde Aneinanderreihung von Augenblicksversagen beschrieben werden kann. Diesem Land ist doch nicht mehr zu helfen.

    Man kann eigentlich nur noch hoffen, daß es in Berlin kräftig weiterregnet und sich im märkischen Sand unter dem Regierungsviertel ein großes Loch auftut. (Hinweis für die Zensoren: nicht ernst gemeinte Satire unter Art.5(3) GG.)

    Das Zensurgesetz wurde übrigens auch abgenickt. Ist eigentlich das wichtigere Thema, wurde aber durch die Abstimmung über die LBGT-Ehe geschickt übertüncht…

    • Der säuerliche Geruch...
      … ist in der Tat gute Satiere im Sinne diverser Zensurgesetze, ich würde aber dafür plädieren ihn als schon OPTISCH erkennbar zu apostrophieren, möchte gar nicht in Weitriechdistanz gelangen…

    • Nicht verzweifeln
      Forsa scheint seine Umfrageergebnisse schon immer durch nicht sehr gute Wahrsager zu beziehen.
      So waren die Umfragen am 16.9.2005:
      16.09.2005 CDU 41-43 % SPD 32-34 % Grüne 6-7 % FDP 7-8 % Linke 7-8 %.
      Das Wahlergebnis zwei Tage später: CDU/CSU 35,2 % SPD 34,2 % Grüne 8,1 % FDP 9,8 % Linke 8,7 %
      Auch die anderen Institute wahren nicht besser, FGW z.B. sah die CDU/CSU auch bei 41%, lag allerdings bei der SPD fast richtig.

  35. Es wird Zeit
    Zeit für eine Volksabstimmung! Politik ohne Grundsätze, Merkel Politik ist nicht zu ertragen, sie handelt ohne meine, unsere Zustimmung. 3 Kinder, 4 Enkel habe ich, bin 47 Jahre verheiratet und muss jetzt in einem Staat leben, den ich so nie gewollt habe. Politische Entscheidung bei einem Brigitte Termin? Warum nicht gleich bei Bravo oder Bild? Kein Stil und kein Niveau.

    • Die Grünen haben dem Volksentscheid auf Bundesebene schon entsagt, die anderen werden es nicht tun.

    • Nonna,
      Sie überschätzen das deutsche Volk.

    • Sie überschätzen das deutsche Volk.
      Das ist leider in der Tat zu befürchten, sonst wären es ja Schweizer – wenn sie sich nicht von der ReGIERung jeden Dreck andrehen ließen…

    • Direkte Demokratie?
      Bin sofort dabei! Wie, bitteschön, kommen wir da hin?

      Nachdem ich noch nicht einmal so viele Sommer gesehen habe, wie Sie, verehrte Nonna, ganze Ehejahre auf dem Buckel haben, würde ich mich sehr über einen weisen Rat freuen.

    • Vertreter der Mehrheit...
      …die hat keinen Stil und kein Niveau. Was versprechen Sie sich da von einer Volksabstimmung?

  36. Die Gelegenheit ist günstig für die nächste Abstimmung:
    Nach der Ehe für „alle“ nun konsequenterweise auch gleich die Ehe zu dritt, viert… Wäre nur logisch. Gleichberechtigung, Freiheit, Menschenrechte und so. Und auch das ließe sich schon bald noch weiterdenken. Wollen mal sehen, wohin die Reise geht.

    Was Merkel (CDU) hier so durchzieht, hätte garantiert kein irgendwie linker Politiker geschafft. Das ist schon sehr bemerkenswert.

    • Es wird noch problematisch, weil man Mehrehe durchaus als kinderzentriert sehen kann. Wenn Ehe für Homosexuelle, warum nicht auch für Mehrehen? Das wird auch über das Thema „Patchwork“ kommen.

    • Vielehe
      Die Vielehe wird dann in ein paar Jahren mit der Sharia eingeführt. Bei 90% Zustimmung im Parlament der Duracellhasen.

      Die Abschaffung Deutschlands gleich dazu.

    • Ehe zu n-t
      Bin gespannt, wie das mit der Unterhaltspflicht geregelt wird.
      Mit Umgangsrecht für nicht-leiblliche Kinder, und auch leibliche.
      Es ist nicht mehr lustig, es ist Galgenhumor. leider.

      Ich weiß, das ist Deppenniveau, aber wenn nur noch die Bußgelder für Falschparker geregelt sind und ansonsten bisherige Leitplanken des sozialen Zusammenlebens abgebaut werden, bin ich gespannt, wann es wo kracht und wer zu leiden hat. Ich vermute mal: Die Schwächsten, wie gehabt.

    • ... was als nächstes kommt ..
      – Bevölkerung statt Volk im GG
      – Mirgantenquote,
      – Pflicht der Bevölkerung zur Mitwirkung an der Inklusion
      – muslimische Feiertage.

  37. Ist die Ehe für alle nicht ungefähr so wichtig wie Gendertoiletten?
    Wieviele Schwule und Lesben gibt es denn überhaupt in Deutschland?
    Und wieviele von ihnen wollen heiraten?

    Für mich sieht es so aus, als ob da einige Politiker ihre Arbeitskraft viel zu sehr für die Interessen einer lautstarken Minderheit verausgabt haben.

    Haben wir sonst keine Probleme?

    Gibt es eigentlich schon Nutzungsstatistiken zu den bisher in Deutschland (in Berlin hauptsächlich, AFAIK) installierten Gendertoiletten? Hätte man für den Aufwand an einmaligen und laufenden Kosten auch mehr gesellschaftlich positiven Ertrag erzeugen können?

    Mir ist nicht ganz klar, was die Ehe für alle bietet, das die schon existierende Verpartnerung nicht bietet.

    • Rainer Wendt
      Wie sagte Rainer Wendt von der Polizeigewerkschaft:
      „Heiratet von mir aus Eure Nachtischlampen, aber löst endlich die wahren Probleme unseres Landes!“

    • Andreas, ...
      … sehr richtig, kurz und bündig!

      Die Folgekostenabschätzung ist für Gesetze im allgemeinen unzureichend, Kosten-Nutzen-Rechnung ebenfalls. Allfällige unvorhergesehend Defizite und nicht per Volksabstimmugn genehmigte Schuleden sollten vorrangig zu Lasten der Pensionen von Abgeordneten und Ministern gedeckt werden.

    • Rainer Wendt über "Schlampen"
      Hans Nase: Aber was, himmelhilf, sind „Nachti“?

    • @kdm
      Danke für den Hinweis wuf das fehlende „t“. War Copy/Paste von Tichys Einblick (https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/spahns-spitzwege/ehe-fuer-alle-efa-und-der-wahlkampf-gewissensentscheidung-oder-genialer-coup/). Hätte ich mal besser korrekturlesen sollen…

    • @Andreas
      Richtig, es geht nicht um Schwule und Lesben; die sind höchstens Mittel zum Zweck. Diejenigen von denen, die Verstand im Kopf haben, werden jetzt auch nicht im Konfettiregen auf der Straße stehen, sondern sich dezent zurückziehen, weil sie beim Rollback nicht dabei sein wollen.

      Nein, da treffen sich mal wieder die „Interessen“ der Gesellschaft am tiefsten Punkt: Die Katholiken höhnen über die Zivilehe, die ihnen als Nazi gilt (überdies ist der Osten katholische Diaspora), so wie die Nazis die Mischehen nicht anerkannten …. Die (traditionell überkompensierenden) Katholiken und die Heteros, die ernstlich etwas gegen Schwule einzuwenden haben, denken sich allesamt – na, wollen wir doch mal sehen, ob das Eurem Ansehen (dem der Homosexuellen) wohl förderlich sein wird … Euer Anderssein zur Norm erklären zu wollen! Das ist noch selten lange gut gegangen, das letzte Mal stand hinterher kein Stein mehr auf dem anderen! Für Männer im allgemeinen bringt das auch nur Punkte: Papperlapapp – Bindung an Frauen … alles Scheiß-Emanzen … jetzt sollen sie mal sehen – wenn sie so doof waren, jemanden zu finden, der sich mit ihnen zivil traut, d. h. sich Unterhaltsansprüche aufläd und ihnen ein Kind macht, dann stehen sie mit dieser Lebensentscheidung jetzt eben exakt auf einem Niveau mit Leuten, die jemanden mit anderem Körperbau nicht zu lieben vermögen und daher auf anderer Leute Kinder angewiesen sind, um Familie zu haben.
      Und schließlich alle im Chor: Na – wer badets denn mal wieder aus? Die kulturlosen Ostler, die außer ihrer – nunmehr entwerteten – Zivilehe nichts kennen, und wo die Kinder noch froh sein können, wenn wir sie dem „Mob“ und dem „Pack“, das „eingesperrt gehört“ (Siggi Pop), weil ihnen „flächendeckend kein Anstand beigebracht wurde“ (Nobse Laschet) auch noch wegstehlen und sie unseren – Homosexuellen geben, damit die nicht so quengeln.

      Alle glücklich …

  38. Schat Euch den Freudentaumel
    auf Seite eins vom Unterstützerkutter an. VB flippt vollkommen aus. Das ist „seine Rache“ für die Meth-Häme damals. Sie sollen sich nicht zu früh freuen. Wenn im Herbst nicht das Aus für diese Bagage folgt, verstehe ich die meine Landsleute nicht mehr.
    (DdH)

    • Für Beck ist das auch nur ein Etappensieg, dem geht es um etwas ganz anderes. Wer will eine stategische Hegemonie, so dass ohne seine Gruppe nichts mehr geht.

    • @ Je pourrais frapper tous dans la gueule
      Vous avez bien choisi le bon sobriquet, et ca décrit parfaitement mes sensations à ce moment ignoble et abominable.
      Moi aussi, je pourrais frapper tous les crétins de notre pays dans leur vache de gueule, c’est vraiment devenu insupportable ici, dans le pays anciennement nommé celui des „poètes et des penseurs“. C’est finalement devenu le pays des débiles, des clowns, des eunuques. Je suis déconcerté, stupéfié et j’ai honte, tellement honte. Comment expliquer tout ca aux générations suivantes? S’il y en a, il faut dire. Mon dieu, quelle misère, quelle grande misère!

    • @Harry Charles - 30.5.17 / 13:57
      Les Allemands en tant que fervents admirateurs de l’ art de vivre à la française ont été inspirés par le „mariage pour tous“ sans pour autant – comme ce fut le cas en France – d’ organiser en contrepartie la „manif pour tous“. La docilité teutonique à l’ égard des autorités est un obstacle à la révolution de la rue. Par ailleurs, je partage votre colère que vous articulez dans votre commentaire.

    • @ Je pourrais ...
      das kann für die Grünen auch eine ganz üble (für uns gute) Rückschlagwirkung haben. Zu den angeblichen Zustimmungswerten: es gibt eine Diskrepanz zwischen öffentlicher und veröffentlichter Meinung. Jeder mit etwas Verstand weiß wie man mittlerweile „Umfragen“ so manipulieren kann, dass das gewünschte Ergebnis dabei heraus kommt. Man wird das Ding den Grünen dann anlasten, womit sie die Büchse der Pandora geöffnet hätten. Der jetzt so triumphal grinsende B wird dann dumm aus der Wäsche gucken, wenn es im September (hoffentlich) unter 5% geht. Dann wird der grüne Schwanz nicht mehr mit dem Hund wackeln. Sie bilden sich im Moment was drauf ein, dass sie in Zusammenarbeit mit der SPD der Mutti dieses Ei ins Netz gelegt haben. Bei den Ergebnissen der letzten Wahlen in diesem Jahr haben die sich wohl überlegt wie sie irgendwie Stöcke in die Speichen werfen können. So weit ich gehört habe ging das Ganze auf eine Bundesratsinitiative der rheinlandpfälzischen Landesregierung zurück. Die haben ja wohl auch ihre Taktikgespräche im Hinterzimmer. Naja, vielleicht ein Pyrrhussieg. Hoffen wir, dass das Ganze ihnen im September ordentlich sauer aufstoßen wird. Was Mutti allerdings keinen Deut verdaulicher erscheinen lässt.

    • "Kinderfasching"
      Das war der Begriff, der mir angesichts des Bildes durch den Kopf ging.

      Und Harry Charles: Es ist ein echtes amuse gueule, wenn Sie auf Französisch schimpfen! „Après nous le déluge.“ würde Madame Pompadour dazu bemerken.

    • @ DdHJe le pourrais
      aussi mais je sais que ca malheureusement ne va rien changer du tout!

    • Französisch ...
      Liebe Leute,

      es ist nett, dass Sie alle Französisch können. Ich übrigens auch. Aber: warum muss das sein? Es gibt genug, die gerne wüssten, was Sie sagen wollen, ohne Google bemühen zu müssen, und dann an dessen schlechter
      Übersetzung herumrätseln.

      DdH sollte man auffordern, um Frust zu vermeiden, *endlich* mit dem Hoffen aufzuhören. Es nutzt nix.

      Und die Sache mit den Deutschen, mit denen eine Revolution einfach unmöglich ist, wäre auch auf Deutsch verständlich gewesen.
      Die würden ja nicht einmal Evolution können! Die würden nicht einmal diesen Macron dahin kriegen, wo die Franzosen ihn hingekriegt haben. „Nääh, dän doch nich! Gäht nich!“
      Wie oft muss ich es wiederholen: Couch sitzen, Chips reinwerfen, keine Experimente.
      Sich gegen Dachau nicht gewehrt zu haben, kann ich verstehen. Hätte ich vielleicht auch nicht getan, hätte ja nicht dort selbst landen wollen.
      Sich gegen Merkel nicht zu wehren, ist ur-deutsch. Die Position des Untertanen als Lebensentwurf. Nicht mal in der Wahlkabine bei einer freien Wahl wählt ein ‚anständiger Mensch‘ etwas anderes als Dash oder Omo.

    • @ Antwortende
      @Gewürztraminer: danke für die Blumen. Aber der Text von Bruno Kopp ist auch nicht schlecht, als ehemaliger Französischlehrer kann ich das beurteilen. Und da der ehemalige Pauker grade in mir durchkommt:
      @Problembär: ganzer Grammatikfehler wegen falscher Stellung des Adverbs „malheureusement“. Es muss heißen: oder
      @Dippel: warum das sein muss? Um damit anzugeben, ist das nicht Grund genug? Französisch war schon immer die Sprache der Gebildeten. Ich mache mir Illusionen unter anderem aufgrund meiner Französischkenntnisse nicht zu den Halbgebildeten zu zählen. Aber wer kann schon alles wissen? Das wäre dann ein Monstrum wie der in Sartres . Wo gerade von Ekel die Rede ist: ich werde es dem schiefblickenden Sartre nicht verzeihen, dass er die de Beauvoir, dieses Flintenweib nicht nur geheiratet, sondern auch ideologisch unterstützt hat. Mit ihren Hirnkrankheiten verseucht die unsere Gesellschaft, denn der ganze Genderdreck geht angeblich auf sie zurück.
      Der alte Fritz, ein enger Freund von Voltaire (war bei ihm lange am Hof zu Gast) war übrigens großer Französischfan (war dort Hofsprache). Das ist auch der Grund warum er sein Schloss nannte.

  39. Don Alphonso, der lebenskluge Vaclav Havel
    Sehr geehrter Don Alphonso,
    wir wollten Gerechtigkeit und bekamen den Rechtsstaat… so läßt sich das offene Maul des realsozialistisch-gestreift Geprägten vor westlicher Lebenswirklichkeit beschreiben, der/die 1848 iger Parole von Vaclaw Havel (in der Wahrheit leben) im Gepäck hat (ein Rosenkranz für Michael Klonovsky).

    Ihr heutiger Text ist die hohe – bürgerliche – Schule zwischen Gerechtigkeit und Demokratie: Was für ein Lebensklugheitsbogen!
    Wahnsinn! (incl. Cum-Ex)

    Lenin und Stalin brachten die Gegner prophylaktisch um (Soziocid). Nach 1945 versuchte man zu assimilieren (Konzept des „nachhängenden Bewußtseins“) und schuf – für eine Übergangszeit –
    das Instrument von Blockparteien, LPG und PGH…

    – Ich zwang mich in der 10-Klassenschule zur lebensklugen 3 in Russisch, um fakultativ Englisch lernen zu können, um etwas vom Popp und Hopp (oh baby, baby ballah, ballah) zu verstehen, trotz der Prager Übung von 1968, kein Russisch zu nutzen (ich bedauere noch heute diese kindhafte Rationalisierung, Angela Merkel, die Siegerin aller Russisch-Olympiaden, war schon damals schlauer).

    Das Genie von „Angela Merkel“ ist, mit dieser verinnerlichten Blockflötenmasche von Anpassung und Kalkül, sich immer wieder an die Spitze setzen zu können.

    Bei Lanz sah man neulich Stefan Aust mit der Gewißheit, dass es bei Kohl gar keine „Spender“ gab, er schützte damit nur die „Schwarzen Kassen“ der CDU…Dann wäre Angie – mit dem Offenen Brief in der FAZ – nur noch ein weißer Schimmel.

    „Früher“ hätte ich mir schwer plausibles mit „wenn-Zonis-aller-Zonen-zu-sehr-pinschern“ rationalisiert oder in Anlehnung an Martin Walser, nun gern auch in Ihrer Erweiterung, als Phantomschmerz.

    Nun, nimmt man die Unterschiede der frühindustriealisierten westlichen Industriegesellschaften nur noch als Differenzen von „nachhängenden Bewußtseinsformen“, relativiert sich das Zoneske (auf die „Sonderzonen“ Bayern und Sachsen jetzt nicht eingegangen).

    Alle Sozialisationsagenturen scheinen leer. Nicht nur die der Konservativen.

    Ob sich neue Regeln (Genderei) des Zusammenlebens längs der Bespielung von Geschlechtsteilen ergeben? Wer weiß.

    Ob die Freigabe von „Sex“ (Ehe und Kinder für alle) eine neue Zivilisation gebiert? Oder das nachhängende Bewußtsein (nicht nur Islam) zurück schlägt, wie die „Konterrevolution“ im Ostblock?

    Ihre Texte, werter Don Alphonso und Ihr Blog lassen mich westdeutsche Wirklichkeit (vor meiner Zeit) besser verstehen – und Sie schätzen. Und, er ist ein Meilenstein gegen die Selbstverblockflötung der FAZ im Gefolge von Angela Merkel.

    • Gern geschehen. Merkel ist Ost und die Reinlassung dieser Leute ohne ordentliche Säuberung war ein Fehler.

    • Wahl der Waffen
      Ich schätze Dons Florett, doch auch den Holzhammer vermag er zu meisterhaft zu führen. (Nachweis: 13:10)

    • Und wieder einmal hat Mutti ihren "Juniorpartner" ausgetrickst
      Die Idee ist nicht von ihr. Aber sie wurde gut beraten. Das faule Ei im Nest haben SPD und Grüne. Der Schuss ging gewaltig nach hinten los. Als PR-Berater kann ich nur sagen: Schlicht und einfach zu früh gefreut. Zum Glück ist jetzt Sitzungspause und man hat die nötige Zeit zum nachdenken. Wer braucht jetzt noch die Grünen? – Die SPD hat sich schon lange abgeschafft. Die waren nicht einmal in der Lage den Aufschlagvorteil Schultz richtig gut zu vermarkten. Die werden über ca. 20 % im September geschockt sein.

    • @DA: .......die Reinlassung dieser Leute ohne ordentliche Säuberung war ein Fehler.
      Von Stalin und Mao lernen, heißt siegen lernen!
      Innerhalb der kommunistischen Parteien war die „Säuberung“ ein wichtiger Wesenszug zur Durchsetzung der Parteilinie, zur Integration nach innen und der Abgrenzung nach außen.

  40. Applaus!
    Im Grunde ist mir das Thema „Efa“ völlig egal. Wobei der Begriff Efa in Zukunft gerne immer weiter gedehnt werden kann. Man hörte ja schon von polyamorösen Mitbürgern, die nun bekundeten, dass sie ja nicht zu dritt oder zu viert heiraten könnten. Wobei das eigentlich ja der logisch nächste Schritt wäre, da dann auch gewisse Reibungen mit dem Islam abgebaut werden können.

    Problematischer finde ich, dass dieses Thema, welches nach Wälzung aller möglichen Statistiken für die Meisten in ihrer Lebensrealität keine Bedeutung haben dürfte, alle anderen überstrahlt und die Medien und der ÖR dabei natürlich wieder gerne mitmachen.

    Maas-Gesetz, war da was? 8,5 Mrd. EUR an Griechenland ohne feste Zusage des IWF und nur unter Mitwirkung des Haushaltsausschusses statt des Parlaments? Gut, wenn Efa nicht wäre, hätte man ja immer noch ausführlicher über den Confed-Cup berichten können.

    Toll ist allerdings, dass die Parteien sich den Wahlkampf für die Zukunft sparen können. Grundsatzprogramme, Beschlüsse, (Gesetze und Verträge der EU sowieso) – nichts wert; beliebig verhandelbar. Von heute auf morgen. Man wählt Wundertüten. Das aber gerne und immer wieder. Und alle schauen sich mit Wonne das „Kanzlerduell“ im Fernsehen an. Satire pur!

    • Es geht halt nicht mehr um Werte. Merkel verköroert das auch nicht, es reicht ihr, weniger übel als Schulz und R2G zu sein. Das wird sich irgendwann noch bitter rächen.

    • Die inneren Werte der Angela Merkel
      hat Casdorf gestern im Tagesspiegel ja sehr gut beschrieben, es gibt keine. Es gibt nur das Machtkalkül, sonst nichts.
      Man könnte es auch mit Volker Pispers sagen, die Frau hat keine Ahnung von Politik, sie ist nur gerne Kanzlerin.

      Alles gerät zur Beliebigkeit und wird zur Disposition gestellt, das ist so unerträglich.

    • ... verkörpert.
      Viel wertloses wird da von uLF …

      Kohl war vielleicht etwas beleibter aber doch eine glaubhaftere und attraktivere Gesamtpersönlichkeit.

    • @D.A.
      „Es geht halt nicht mehr um Werte. Merkel verköroert das auch nicht,“

      Tja – naja, das liegt an der Demokratie. Also an dem, was Westdeutschland dem Osten immer voraus hatte! Da ist ein Kanzler nicht aufgefordert „Werte zu verkörpern“, sondern er hat einen demokratischen Auftrag umzusetzen; sonst wäre er ja nur Abgeordneter und nur seinem Gewissen verpflichtet (als Abgeordnete hat Frau Dr. Merkel ja auch abgestimmt, nämlich mit „nein“.) Aber der Kanzler hat eine Doppelrolle, so sieht es die Verfassung vor. Und wenn sich also der repräsentativ vertretene Volkskörper nunmal nicht auf was Werthaltigeres verständigen kann als auf die „Ehe für alle“ , hat der Kanzler das zu respektieren. Das sind Ihre Regeln. Ich muss damit ja auch klar kommen.

      „Das wird sich irgendwann noch bitter rächen.“ Wissen Sie – wir sind
      d´accord.

  41. Schöner, richtiger, passender Beitrag!
    Eben mit Kollegen zusammengesessen, die sich vor lauter Freude nicht einkriegen konnten, wegen der Ehe für alle. Für die ich prinzipiell natürlich bin, auch weil ich ausreichend Homosexuelle gut kenne, die endlich nicht länger unterdrückt werden.
    Allerdings habe ich ähnliche Probleme, und ein ähnliches Gefühl wie Don Alphonso; nämlich dass es sich für viele Befürworter dabei lediglich um ein Scheingefecht handelt. Diese haben kein genuines Interesse an einer Freiheit für homosexuelle Partnerschaften.
    Es geht ihnen viel mehr um das Zerschlagen von Porzellan das sie als ‚bürgerlich‘ und ‚zerschlagenswert‘ erachten.

    Um es härter zu sagen: Es gibt zu Viele, die auf jede Sau springen würden, die durchs Dorf getrieben wird, und irgendwie einen Schritt weiter zur Zerschlagung dieser staatlichen Ordnung führen könnte.
    Ich wäre der erste, der mit darauf spränge, übrigens, wenn da am Ende nur irgendetwas Durchdachtes, halbwegs Ausgereiftes, stünde, das sich als Alternative anböte. Da steht jedoch nichts, gar nichts. Da ist nur ein unendlich breites Spektrum wilder, und schlimmer: unkoordinierter Phantasien, von Stalinismus, Anarchismus, Matriarchat, Steinzeit, Bäuerlichkeit, Metropolis, Timbuktu, 2525.

    Und Merkel springt auch darauf, durchaus wissend, dass am Ende totale Zerstörung steht, weil sie – vielleicht auch weil kinderlos und Atheist – ihre Verantwortung als Kanzlerin absichtlich ihrer Freude daran, Kanzlerin zu sein, unterordnet.

  42. Wenn Sie mich fragen,
    mir bleibt, wenn ich wähle, nur der/die von der Partei auf den Listenplatz Gesetzten,bei jeder. Aus Sachgründen alles mitzutragen, ist feige und wohl eher an sich selbst gedacht.Das ganze System ist krank von Abhängigkeiten.Wir sind denen egal. Wenn jemand sagt, er ging in die Politik, um mitzugestalten, nehme ich das keinem ab. Außer ihrem Salär und der Pensionsansprüche gestalten sie nichts mehr. Sonst würden sie nicht widerspruchslos den Fraktionszwang andauernd hinnehmen.

    Scheinbar gibt es nur 100 000 eingetragene Partnerschaften, sollen sie halt heiraten.Die Frage ist aber, was dieser erste Schritt noch alles so nachzieht…Es geht halt nur um Steuer- und Erbrecht, also um Geld.Es amüsiert mich aber schon, dass die so anders Seienden, wie sie immer wieder betonen, danach streben, ein Leben wie wir anderen haben zu wollen, mit Kindern.Sie akzeptieren ihr Anderssein eben nicht.
    Übrigens, die Wagen auf deren besonderen Tag widern mich und mein ganzes Umfeld an.Einfach nur billig.

    • Es wird noch spannend beim Einwanderungsrecht.

    • Einfach widerlich, ja
      Diese Wagen … Ja, genau. Nicht nur völlig stilfrei, sondern widerlich bis zum Abwinken in den Schweinetrog. Richtig beobachtet und richtig beurteilt. Und genau das ist offenbar der Stil, den Linksgrün und nun auch die SPD so schätzen. Möge sich jeder am nächsten „besonderen Tag“ anschauen, was den Kindern nun blüht.

    • Liebe Philomena,
      Wir sind doch der Ehe bis auf den Punkt Adoption gleichgestellt. Erbrecht, Witwenrente, alles da, ich verstehe den Aufstand nicht. Ob meine Lebenspartnerschaft jetzt Ehe heißen darf, geht mir am Allerwertesten vorbei. Daneben möchte ich anmerken, daß das Adoptionsverfahren so rigoros aussortiert, daß auch viele Heteropaare abgelehnt werden. Nur können die das nicht auf Diskriminierung schieben, es ist halt einfach so.

      In meinem Umfeld sind etwa ein Drittel der geschlossenen Lebenspartnerschaften schon wieder aufgehoben. Da gab es viel Heulen und Zähneknirschen, wenn der gemeinsame Hausstand auseinandergedröselt wurde, und auch Unterhaltsansprüche laut wurden.

      Die Aufhebung läuft wie eine Ehescheidung ab, und da war es dann plötzlich nicht mehr so schön, wie Ehepaare behandelt zu werden. Ein paar Paare sind nur noch zusammen, weil keiner dem anderen bei der Scheidung etwas gönnt, und das nur weil sie zu dumm waren einen anderen Güterstand als den gesetzlichen zu vereinbaren.

    • Das war mir nicht so bekannt,
      @ Zuagroaster,wie ich weiter unten Frau Simon schreibe.
      Na dann geht es da auch so zu, wie überall? Und darum dann noch unbedingt EHE und Hochzeitstorte im Hohen Hause?

    • Zuagroaster,
      sag ich doch.
      .
      Ein Drittel aller Ehen wurde bislang wieder geschieden. Das wird wohl auch so bleiben.
      .
      Ein guter Tag für Rechtsanwälte.

    • @Zuagroaster
      Scheidungsqual für alle. Ich konnte mir ein Lächeln nicht verkneifen. Die Franzosen waren schlauer. Da gibt es PACSER für alle. Ein Dank an die Schwulen dafür.

  43. Der eigentliche Eklat ist doch die Selbstherrlichkeit jener Frau, die sie Bundeskanzler nennen!
    Merkel palavert in einem Frauenmagazin über efa als „Gewissensentscheidung“ nachdem sie vorher bei allen relevanten Fragen (Euro, EEG, Muslimische Kolonisation etc.) ebendieses Gewissen mit „alternativlos“, mit „humanistisch-kategorischem Imperativ“ etc. immer in den letzten Winkel des gerade noch Sagbaren , aber Wirkungslosen, verbannt hat!

    In der Sache offenbart sich, daß die AfD, deren eine Spitzenkandidatin zwar privat eine homo-Bindung lebt, aber die dies nicht als staatliches Eingriffsmodell vertreten sehen will(!), die einzige verbleibendende Heimat für Konservative in D ist.
    Der Staat hat nur ein Recht in privates Dasein hineinzureden, wo er sein eigenes Dasein zum Wohl des Volkes! sicher muß, er hat kein Recht in #fragen privater Sexualität und Lebensführung einzugreifen!
    Es sei denn, er wolle sich #totalitär“ nennen…

    Aber der Vorgang ist der eigentliche Skandal und Steinbach legt als Einzige in einem infantilen BT den Finger in die Wunde- und erhält keinen Beifall, hingegen aber eine Rüge des obersten merkelschen Stadthalters:
    „Es sei die Kanzlerin gewesen, die „mit ihrer wohlkalkulierten Einlassung, daß dies eine Frage des Gewissens sei, die Tür für die überstürzte Entscheidung geöffnet hat“, kritisierte die Fraktionslose in ihrer letzten Rede im Bundestag. Merkel habe sich damit quasi selbst zur Fraktionsvorsitzenden der Union ernannt und sich über das Grundsatzprogramm der CDU hinweggesetzt; das zeige, daß „Beschlüsse der CDU offenkundig nicht das Papier wert sind, auf dem sie stehen.“ Der Vorgang sei „an Peinlichkeit nicht zu überbieten“.“

    Ich denke, daß mit denselben „Argumenten“, mit denen die EfA eingefordert wurde, nun der BT aufgelöst werden muß! Der Status des Parlamentariers ist eine offene Diskriminierung all jener, die nicht seine Privilegien genießen dürfen. Dies widerspricht dem Grundsatz der Freiheit und Gleichheit der Menschen!
    Rückwirkend zum Okt.2015 müssen daher alle Parlamentarier (nicht nur die offiziellen Hinzes) ihre Privilegien und Bezüge an das Volk zurückgeben. An jenes Volk, das sie als „Pack“ titulieren!
    Alle Transferleistungen der Bürger dieses Landes an einen nicht mehr existenten Staat
    wären sofort einzustellen.

    • Tja...
      …wer hätte das gedacht, dass ich mal mit Frau Steinbach einer Meinung sein würde. Lammerts Rüge war die eigentliche Unverschämtheit, so als ob es keinen Fraktionszwang gäbe, dieser Heuchler.

    • oh Lammert, der seine eigenen Pensionsansprüche
      und in der Pension zu nutzenden Privilegien so wunderbar ausgeweitet hat.
      Mit anderen Worten, der Mann ist völlig überbewertet. Gute Rhetorik besagt nichts über den Charakter.

    • Zündler wie Lammert gehören vom Stuhl geschleift
      Und in ihrem Opportunistensud ersaufen gelassen.
      #sollen sie doch Kuchen essen, wenn sie kein Brot haben# – DAS ging schon einmal schief!

    • Lamentation Lammertis
      unser Bundestagspräsident hat in den letzten Wochen meine Hochachtung vor seiner Person und die Würde des Amtes vollends verspielt. Ich hatte echt mal Respekt vor ihm, aber mittlerweile ist er vom gleichen Schlag wie seine Stellvertreterin. Noch was von Gewissensentscheidung labern bei dem ganzen Fraktiongemauschel, der Scharlatan, und dabei tritt er Fr. Steinbach noch ordentlich ans Schienbein, nachdem sie den ganzen würdelosen Vorgang letzten Freitag als einzige(!) offen benannte.

  44. Konservativ?
    Das war mehr als ein Etappensieg. Ich würde sagen, der entscheidende Sargnagel bei der Beerdigung der alten konservativen Werteordnung. Die Provinz, vor allem die süddeutsche, katholische, mag weiterhin ein (Rückzugs-) Raum sein, wo diese Ordnung für eine Mehrheit Bestand haben wird. Was mich verblüfft hat, ist mit welcher Leichtigkeit und Geschmeidigkeit CDU/CSU ihre letzte Bastion geräumt haben; der Horsti ist nur noch gegen das Adoptionsrecht, aber nur aus taktischen Gründen. Es gab keinen Aufschrei, keine langen Debatten. Das Prinzip Merkel: Machterhalt geht einfach über alles. Für was stehen die eigentlich noch? Das sollten sie wissen, denn der Islam weiß es sehr genau.

  45. Zur Erinnerung
    „Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland
    Art 6

    (1) Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutze der staatlichen Ordnung.
    (2) Pflege und Erziehung der Kinder sind das natürliche Recht der Eltern und die zuvörderst ihnen obliegende Pflicht. Über ihre Betätigung wacht die staatliche Gemeinschaft.
    (3) Gegen den Willen der Erziehungsberechtigten dürfen Kinder nur auf Grund eines Gesetzes von der Familie getrennt werden, wenn die Erziehungsberechtigten versagen oder wenn die Kinder aus anderen Gründen zu verwahrlosen drohen.
    (4) Jede Mutter hat Anspruch auf den Schutz und die Fürsorge der Gemeinschaft.
    (5) Den unehelichen Kindern sind durch die Gesetzgebung die gleichen Bedingungen für ihre leibliche und seelische Entwicklung und ihre Stellung in der Gesellschaft zu schaffen wie den ehelichen Kindern.“

    Efa mitsamt der Idee der Gleichstellung von „produktiven“ (= reproduktiven) und „unproduktiven“ Partnerschaften widerspricht dem Geist des GG Artikel 6, denn dort wird „Ehe“ in Einheit mit „Familie“ gesehen. Schliesslich geht es um Kinder, den Schutz von Kindern, und letztlich den Schutz des Nationalstaates, der sich als vielzelliger Organismus mit der Familie als kleinster Einheit aufgebaut denken lässt. Wer den natürlichen Reproduktionsmechanismus ablehnt, der wird auch nichts dagegen haben dürfen, dass der „neue Weltmensch“ auch als Produkt einer Synthese in der künstlichen Gebärmutter entsteht. Das wäre dann die Endform der Befreiung von natürlichen biologischen Zwängen. Es spielt keine Rolle, ob es ausgehend vom Tiermodell (https://www.nature.com/articles/ncomms15112) 10, 20, oder gar 50 Jahre dauern wird, bis das „social freezing“ von heute den seelenlosen NWO-Bioanthropomorphen hervorbringt. Das kann es nicht sein!

    In meinen Augen hat die politische Klasse heute Hochverrat begangen. Wir haben nichts Elementareres als das Grundgesetz!

    • Man wird sehen, ob jemand dagegen klagt.

    • Hochverrat
      Sie mögen recht haben.

      Ich sehe es eher als gewöhnlichen Verrat – z.B. im Vergleich zur uLF-geförderten Islamisteninvasion.

      Ich schätze aber auch dass die zuständigen Gerichte das mit ähnlich „starkem“ Rückgrat be- und verhandeln werden wie diverse Euro-Rettungen.

  46. Unreife Erwachsene, was erwarten wir von Abiturienten?
    Nichts mehr. http://www.express.de/bonn/grosseinsatz-in-zuelpich-abi-scherz-eskaliert—mehr-als-70-schueler-verletzt-27886764
    Wenn die dann Abgeordnete im Bundestag sind, dann kommt „Ehe mit Tieren“.

    • Das hat Loriot schon in einem Sketch thematisiert
      Mutzenberger:’Und nicht zuletzt ist es eine bekannte Tatsache, dass über 70 Prozent aller Ehemänner lieber mit einem Kaninchen zusammenleben würden, nicht wahr…’ |Rösner: ‚Natürlich… Ist das auf Ihrem Arm Ihre Gattin?‘ |Mutzenberger: ‚Nein. Das ist die Lebensgefährtin des Aufsichtsratsvorsitzenden der Duisburger Rohstahl AG.‘

    • Kürzlich am Gymnasium
      Geschichtsunterricht. Merksatz (sic!) zu Wilhelm II: „Ein arroganter, selbstverliebter Vollpfosten“. Wie die Lehrer, so die Schuler…

    • Wilhelm II bei den GRÜNEN
      Der Geschichtsunterricht irrt. Kaiser Wilhelm II war eine geistig und körperlich behinderter* Homosexueller, der durch seine Friedensinitiative, seinen Cousin Zar Nikolaus II. davon abzubringen, die russische Generalmobilisierung anzuordnen, beziehungsweise diese wieder rückgängig zu machen (und damit den Schlieffen-Plan unabsichtlich 6 Tage in Verzug brachte, wodurch das Deutsche Heer die Abkürzung durch Belgien nehmen musste) auch noch ein „Friedensbewegter“ war. Das macht ihn zum idealen Bundesvorsitzenden der GRÜNEN. Arroganz und Sendungsbewusstsein sind dabei ja keine Nachteile.

      *er war bei seiner Geburt von seinen britischen Ärzten bereits für tot erklärt worden, wurde aber von einer Hebamme namens „Frau Stahl“ und einem Berliner Gynäkologen erfolgreich reanimiert. Er erlitt dabei einen hypoxischen Hirnschaden, der für sein schlecht berechenbares Temperament verantwortlich war und hatte einen gelähmten linken Arm. Ausserdem hasste er britische Ärzte (Grund s.o.) und den britischen Hochadel, der ihn für seine Behinderungen hänselte.
      Ausserdem mochte er es nicht, nur „Deutscher Kaiser“ zu sein und nicht „Kaiser von Deutschland“ und dass er 1914 das Reich für im Kriegszustand befindlich erklären musste, „aussschliesslich der königlich Bayerischen Gebietsteile“, weil der König von Bayern die aussenrechtliche Vertretung Bayerns nicht dem Kaiser unterstellt hatte.
      Bayern hat diese Kriegserklärung auch nie nachgeholt. Allerdings musste es dem Reich aufgrund anderer Verträge Truppen für den Krieg abstellen. Wilhelm II war aber nicht deren Oberkommandierender. Das war ebenfalls der Bayerische König.

      https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/8/80/Kriegserkl%C3%A4rung_Erster_Weltkrieg.jpg

    • Vollpfosten
      Hans Nase, mit solch gut ausgebildeten Absolventen kann Schland dann bald mit PNG (Papua Neuguinea) konkurrieren. Da ist gerade Wahlkampf. Hier ein aktuelles Sittenbild einer ausreichend diversifizierten Nation: http://www.economist.com/news/asia/21724425-loyalty-clan-impedes-party-politics-voters-papua-new-guinea-head-polls

    • Wenn die dann Abgeordnete im Bundestag sind
      So lange will ich aber nicht warten, bis ich meine Ente heiraten darf.

  47. Hilflosigkeit
    Das Schlimmste an der ganzen schönen neuen deutschen Zeit ist das Gefühl totaler Hilflosigkeit, während alle rechtstaatlichen Prinzipien, die Meinungsfreiheit, die Ehe und auch die persönliche Sicherheit den Bach runtergehen. Wir haben Politiker und eine Regierung, deren Ziel es ist, Deutschland (in seinem Wesenskern als Heimat) abzuschaffen. Obwohl ich noch niemals den üblichen Verschwörungstheorien anhing, glaube ich mittlerweile, dass es einen Masterplan gibt und sei er nur aus Dummheit und Naivität geboren… Die nächste Wahl kann man sich außerdem sparen, da es keine Alternativen außer Chaoten, Nazis und Gurkentruppen gibt. Also Australien? Neuseeland? Auch schwierig, da dies noch Länder sind, die ihre freiheitliche Existenz schätzen und schützen. Eigentlich verrückt: Wer gegen die unkontrollierte Zuwanderung und gegen die Übernahme des Staates durch Randgruppen und Zensierer ist, muß nun selber weglaufen – und ist nirgendwo willkommen. Womöglich konvertiere ich zum Islam, zum Analphabetentum und zu irgendeiner Form randständiger Sexualität, denn so kriege ich in Ex-Germany bezahltes Nichtstun und bevorzugten Schutz bis zu Ableben (Falls noch Doofköppe da sind, die die Rechnungen bezahlen).

    • Sie bräcuhten einen parteiinternen Putsch gegen Merkel, alles andere ist illusorisch.

    • Das Perfide,
      werter Don, ist, dass DIESE politische Klasse, die wir in Deutschland haben, nicht einmal durch das Stellen der Vertrauensfrage aufgerüttelt werden könnte, geschweige dann auf die Idee käme, dies selbst zu tun. Mutti ist der im Hosenanzug vorauseilende Kompromiss. Mutti erzieht per Bequemlichkeit. Warum lange streiten, wenn man sein Salär auch einvernehmlich und ohne Streit einfahren kann? Mutti weiss, was sowohl Parlament und Lobby will. Mutti wird vom angewandten Seehoferismus gestützt, denn alle wissen, dass die, die die Macht haben, nicht gewählt sind und die, die gewählt sind, keine Macht haben.

      Genau das ist das Problem: Ein ohnmächtiges Volk wird von einem ohnmächtigen Parlament regiert. Ohnmächtige können auch nicht putschen. Ohnmächtige bevorzugen Ohnsorg-Theater.

    • eine Skandalnudel wie Maas musste ja auch nicht zurücktreten.

    • Sie sprechen mir aus dem Herzen!
      Genauso empfinde ich das auch (leider).

    • Lieber DA,
      wer soll denn da putschen? Die haben doch schon alle Pöstchen. Im Deutschland der heutigen Zeit sind zuviele bräsig und bequem. Das wird nix mit Revolution.

    • ... wir sind in einer Zwischenphase ...
      … wo alles zu erodieren scheint. Das Spannende ist zu sehen, wie schnell es geht und v.a. wie irreversibel. Das Versumpfte Gelände wird nicht mehr trocken gelegt werden. Insofern bleibt dem einzelnen tatsächlich nur noch der Rückzug und auf die von ihm frei geräumten Felder strömen andere und er wird vergessen sein.

      Das ist ungefähr so, als ob der Don abgesägt und durch Mely K oder Denis Yücel ersetzt würde. Wir würden ihn vermissen, eine Zeitlang, dann gäbe es bald viele, die ihn nicht mehr kennen.

    • Don Alphonso sagt: eine Skandalnudel wie Maas
      musste ja auch nicht zurücktreten.

      Wie soll der Mann denn zurücktreten können wenn er entweder mit dem Rücken zur Wand stand oder Dr. Angela M. hinter ihm steht.

      Die einzige Alternative die man in so einer Situation hat ist
      sich in den Abgrund zu stürzen. Maas ist aber nicht wie Jürgen Möllemann Fallschirmspringer sondern Dauerläufer.

    • Pasta Scandalo a la Maas
      Vermutlich bin ich nicht der Einzige, dem die tiefstaatliche Betreuung dieses Falls völlig unklar ist. Und vermutlich wird auch Stefanie Hubig das so gesehen haben. Ein Geschmäckle ist längst runtergespült.

    • @Roland: .....glaube ich mittlerweile, dass es einen Masterplan gibt!
      In der Politik geschieht nichts zufällig. Wenn etwas geschieht, kann man sicher sein, dass es auch auf diese Weise geplant war.
      Franklin D. Roosevelt (1882-1945)

  48. Die wahren Totengräber des Systems
    Karl Marx und Friedrich Engels schreiben im „Kommunistischen Manifest“ von 1848:
    „Sie [die Herrschaft der Bourgeoisklasse] produziert vor allem ihren eigenen Totengräber. Ihr Untergang und der Sieg des Proletariats sind gleich unvermeidlich.

    Der „Sieg des Proletariats“ war ein Irrtum.

    Richtig ist, dass die Herrschaft der Bourgeoisklasse ihren eigenen Totengräber produziert. Es sind die Kapitalisten selbst mit ihrer Politik der Bereicherung gegen die Gesellschaft.

    Die Sozialdemokraten schaffen das effektivste Herrschaftsmittel ab, was der Kapitalismus hervorgebracht hat.

    Und die Konservativen demontieren die wichtigsten Stützpfeiler des Herrschaftssystems, nämlich den bürgerlichen Nationalstaat und die traditionelle Familie.

    Man hört geradezu das höhnische Gelächter von Marx und Engels aus ihren Gräbern.

    Spannende Zeiten. Bin froh, dass ich die noch erleben darf.

    Diese Politclowns sind so amüsant wir der dumme August im Zirkus.

    Vielen Dank!

    • Ich habe sie nicht gewählt, ich habe vor der Frau gewarnt.

    • Schon Lenin wusste
      Am Ende werden sie uns noch den Strick verkaufen, an dem wir sie aufhängen werden.

    • Etwas ausführlicher denken vielleicht?
      Es war kein Irrtum, dass das Proletariat siegt: nicht im industriell-produzierenden Bereich. Da konnten Marx/Engels nicht ahnen, dass die Produzierenden als Konsumenten ihrer eigenen Produkte entfeckt werden würden. Im gesellschaftlich-kulturellen Bereich sehe ich hingegen überall eine „Proletarisierung“. Es ist cool, sich wie die Axt im Wald zu verhalten.
      Ein bisschen „Systemtheorie“ würde zeigen, dass sich die strikte Trennung von Bourgeosie/Kapitalisten/Proletarier nicht aufrechterhalten lässt.
      Der Sozialstaat ist das Produkt des Kapitalismus? Versteh ich in der Kürze nicht.
      Wenn Anzeichen bestehen, dass er abgeschafft werden soll , dann eher nicht durch die Sozialdemokraten, oder? Da hätten sie wohl auch einen recht kräftigen Schluck aus der Neoliberalismuspulle genommen. Da sehe ich eher eine Bewegung am Start, die solange gegen Missbrauch der Leistungen hetzt, bis die Mehrheit bereit ist, für die Abschaffung zu stimmen….

  49. ... EHE FÜR ALLE ...
    …wer bitte sind ALLE???

    … und wieder mal eine Arbeitsbeschaffungs-Maßnahme für noch mehr Beamte – noch mehr Beschäftigte in den Amtsstuben der Republik – die das „Gesetz“ ausarbeiten, anpassen und letztlich bei den wirren „Scheidungs-Paragraphen“ (Anwälte und Notare werden sich jetzt schon die Hände reiben) aufdröseln können. Da lacht das Konto …

    … liebe Parlamentarier – zieht doch nach Afrika und bleibt bitte auch dort – Arbeit gibt es dort en Masse …

    … irgendjemand sagte mal – WER FÜR ALLES OFFEN IST, KANN NICHT GANZ DICHT SEIN!

    … ohne Kommentar.

  50. Das effektivste Herrschaftsmittel ab, was der Kapitalismus hervorgebracht hat
    Die Sozialdemokraten schaffen das effektivste Herrschaftsmittel ab, was der Kapitalismus hervorgebracht hat.

    Gemeint ist der Sozialstaat.

  51. Gedanken zur Ehe, so wie Loriot es sah
    Mutzenberger:’Und nicht zuletzt ist es eine bekannte Tatsache, dass über 70 Prozent aller Ehemänner lieber mit einem Kaninchen zusammenleben würden, nicht wahr…’ |Rösner: ‚Natürlich… Ist das auf Ihrem Arm Ihre Gattin?‘ |Mutzenberger: ‚Nein. Das ist die Lebensgefährtin des Aufsichtsratsvorsitzenden der Duisburger Rohstahl AG.‘

  52. Titel eingeben
    Und es wird ein Tag kommen, wo das Pendel wieder in die andere Richtung schwingt.
    Wenn ich was zu sagen hätte, würde sich der Freistaat Bayern um eine Abkoppelung von BRD und einen Anschluss nach Österreich bemühen, kulturell passen wir eh besser zu den Tirolern und Salzburgern als zu den Berlinern und Preußen. Die Ösis haben den EfA-Vorschlag der SPÖ gleich in die Tonne geklopft.
    Wer nicht heiraten mag oder lieber gleichgeschlechtlich liebt ist egal, aber die Ehe ist für Mann und Frau vom Grundgesetz vorgesehen um in dieser kleinsten Keimzelle des Staates für den Fortbestand des Volkes zu sorgen. Das Ehegattensplitting eine gute Sache, (wer Kinder zuhause erzieht und Teilzeit arbeitet ist egal), Kinder sind keine Verhandlungsmasse sondern müssen zu lebensfähigen Erwachsenen erzogen werden, das geht nicht zwischen Tür und Angel.
    Was kommt denn als nächstes? Vielfachehen? Kinderehen? Kinder für Alle? Die Reproduktionsmedizin wenn sie schon dazu in der Lage ist, muss doch auch genutzt werden. Selbstverwirklichung als oberstes Ziel.
    Oder ist es gewollt, der Gesellschaft erst einmal sämtliche Werte zu nehmen, sie im Namen der Gleichmacherei in die Tonne zu klopfen, um dann wenn nichts mehr funktioniert und eine kaputte Generation nachwächst diese nach Religion in Hardcore schreien? Dann Prost Mahlzeit.

    • Ich glaiube einfach, dass die Spaltung tiefer wird zwischen urbanen, antiseutschen Zirkeln und dem Rest des Landes, der eher identität ist. Nur sitzen die Urbenen in der ARD, in der SZ und der Zeit. Da müssten Sie schon ein paar Leute enteignen und die ARD zerschlagen.

    • @Bayerin
      Do host zwar 100% recht, aber wer soi des Pendel zruckhoin?
      Die Dialektik ist nicht zuletzt beeinflußt von der normativen Kraft des Faktischen. Die, die das Pendel zurückholen könnten, wurden nie geboren, und Kinder die nie geboren wurden, haben auch keine Enkel.

    • Atavismus
      So nennt man Dinge, die mal einen Zweck hatten, nun aber nicht mehr. Wie der Blindarm. Kann sich nur noch entzünden… was spätestens der Fall ist, wenn neben der Zwangsabgabe an den Rundfunk auch noch der Regierung genehme Zeitungen per Demokratieabgabe gesponsert werden.

      Wieviele Schulen kann man eigentlich mit der illegalen Klientelsubventionierung (parteinahe Stiftungen, „Kampf gegen Rechts“, politische „Bildung“ etc.) renovieren?

      Das Problem an einem entzündetem Blindarm: Man stirbt dran, wenn man nichts macht. Hoffen wir mal nur auf eine Reizung, die wieder vorbeigeht…

    • Wenn diese Aktionen, die nun schon Jahrzehznte laufen, etwas bringen würden, gäbe es keine AfD und keine Identitären. Man kann also davon ausgehen, dass es Geldverschwendung ist.

    • Vergessen...
      Haben Sie die Schweizer…Alpenrepublik als Stichwort….?

    • Der Kampf gg. das sogen."Rechts" führt bei Menschen wie mir dazu, daß ich
      -nachdem ich die #aas-Idioten und die nazifa mit saprophytierenden Blockparteien höre und sehe, ich hingehe und mir die Identitären ansehe.
      Und die erscheinen nicht nur nicht geifernd wie die Gegenseite, sondern haben sogar Argumentationen, die wirklich etwas mit Logik und Wirklichkeit zu tun haben(!), zudem glauben sie nicht an Gewalt und Unterdrückung von Freiheit wie die „Kämpfer gegen Rechts“. Sie sind nicht so widerliche Moralisten, sondern Libertaristen, die die individuelle Freiheit verteidigen….
      Also ich denke schon, daß der Krampf gegen Rechts was gebracht hat- ist halt bloß sehr teuer (dafür hätten eure NGOs nen Haufen #2Flüchtlinge.retten können! ) und ich wäre auch allein drauf gekommen, hätte halt bloß länger gedauert, wenn die Krämpfe gg.Rechts nicht soviele Steine in Fensterscheiben geworfen, mir das Wort verboten, anderen die bürgerliche Existenz vernichtet und nicht überall refs.welcome hingeschmiert hätten….. So ging es bedeutend schneller. Dafür danke!

    • @Don
      „Wenn diese Aktionen, die nun schon Jahrzehznte laufen, etwas bringen würden, gäbe es keine AfD und keine Identitären. Man kann also davon ausgehen, dass es Geldverschwendung ist.“

      Sie verkennen die Beliebigkeit der Argumentation. Die großzügigen Förderer werden sich auf den Standpunkt stellen, dass es ohne die Förderung ganz gewiss viel, viel schlimmer wäre. So einfach ist das.

  53. Ehe für alle und nichts
    Eine Ehe für alle entwertet im Grunde die Ehe als Institut, vor der ich großen Respekt habe, die ich aber nicht eingehen wollte. Lieber wäre mir allerdings eine rechtliche Öffnung der nichtehelichen Lebensgemeinschaften für nicht gleichgeschlechtliche Paare, vulgo Mann und Frau, gerne auch Frau und Mann; wie PACS in Frankreich, was eher der Lebenswirklichkeit entspricht. Das würde ich auch für würdiger halten als jenen horriblen Konfettiregen im Bundestag.
    Ich habe übrigens nicht gewählt, weil ich als im Ausland lebender Deutscher der Wahlbehörde gegenüber begründen muss, warum ich denn nach mehr als zehnjähriger Abwesenheit immer noch mein Wahlrecht ausüben möchte.
    Darauf ein großes ß.

    • Auslandsdeutscher
      Ein Begründung benötigen Sie erst nach 25 Jahren

      Das Wahlrecht steht dauerhaft im Ausland lebenden volljährigen Deutschen zu, die nicht von der Wahl ausgeschlossen sind, wenn sie

      entweder nach Vollendung des 14. Lebensjahres (das heißt vom Tage des 14. Geburtstages an) mindestens drei Monate ununterbrochen in der Bundesrepublik Deutschland gelebt haben und dieser Aufenthalt nicht länger als 25 Jahre zurückliegt

    • Die im Ausland lebenden Deutschen
      sehen diese Entwicklungen nur noch verständnislos kopfschüttelnd als Ausdruck der staatlicherseits geförderten Auflösung des Konstrukts, den wir mal als Deutschen Staat ansahen. Aus diesem Grund koppeln diese kinder – und deshalb verantwortungslose Politikerkaste alle ab, welche Ihnen in die Quere kommen könnten.

  54. Volltreffer
    Ja, so ist es wohl. Das war ein Schlag gegen etablierte Koalitionsregeln und damit unsere parlamentarische Demokratie, eine unnötige Überlebbenshilfe für die AfD. Was spricht jetzt noch gegen polyamore Ehen und andere Varianten, wenn die Ehe nicht mehr gemäß ihres Grundkonzepts geschützt ist? Heutzutage darf man eben heiraten wen man will, dafür aber nicht mehr sagen was man denkt.

    • Nichts, Das wird auch noch kommen und im zuge dessen die Entprivilegierung der Familie, zur Stärkung des Staates.


    • der mensch ist umso mehr spielball, je weniger bindungen ihn tragen.

  55. uccelli
    Im schönen Land des Doppeladlers
    trinke ich auf’s Wohl des Radlers
    Sollten einmal zuviel Tränen
    fließen bei den Doppelhähnen
    setze er sich auf sein Ross
    fahre wen’ge Meilen bloß
    schon ist er in unserm Reiche
    und nur über meine Leiche
    wird ihm hier ein Leid gethan
    (und es gibt auch Free WLAN)

  56. Ärger
    Die Strategie: gebe den anderen zu (lass sie mit Namen(!) „frei“ darüber abstimmen) unter meiner Regierungsverantwortung, breche die Vereinbarung, aber selber wählst du das „Nein“ und tust damit so, als wärst du beim alten Programm. Das sie eine Strategin ist merkt man spätestens jetzt. Oder nennt man das opportun? Oder einfach nur machtgeil? Das ist jetzt nicht nett gesagt, aber es ist so ärgerlich.
    Da ist es egal, ob man an Ehe als gutes Modell glaubt oder nicht.

  57. Sogar Paul Feyerabend mit seinem "Anything goes" und
    dem „Supermarkt der Ideen“ würde sich im Grabe umdrehen.
    (Immerhin wurde er ja am Ende seines Lebens noch „gläubig“)
    ….
    EHE für ALLE … der nächste Mosaikstein der ‚DECADENCE“.
    MfG

  58. Bedienung von Minderheiten
    und Ignorieren der als Elefanten im Raum stehenden Probleme. Keine Aussprache oder Debatte hierzu im Bundetag, das könnte die Wähler beunruhigen.
    Der Vergleich mit dem Frosch und dem langsamen Erhitzen des Wassers passt auch auf die schleichende Abschaffung von Nation und wertkonservativen Inhalten.

    • Minderheiten ...
      … können im etablierten System, wenn sie lautstark organisiert sind, leicht einen Umsturz zu ihren Gunsten herbeiführen – nämlich dann, wenn die relative schweigende Mehrheit sich nicht ausreichend und rechtzeitig wehrt.

      Das können Sie zwar auch mit Volksabstimmungen nicht abschaffen aber doch deutlich reduzieren. Die Lobbyisten müssen dann nämlich mehr Entscheidungsträger beeinflussen. Das ist auf alle Fälle teuer.

      Ich sehe das auch nicht vorrangig wertkonservativ, sondern im Sinne von Nachhaltigkeit im Staatsmodell und dessen Finanzierung.

  59. Danke, Don, dass Sie sich dieses langfristig wirksamen und noch viele ...
    … Folgeverdrehungen bewirkenden Themas angenommen haben*. Traurig ist die Grundstimmung angesichts dessen, wie in der Sommerhitze jeglicher Widerstand verdunstet. Diese Resignation kann ich zumindest aus derzeitiger Gemütslage heraus teilen.

    Erstaunlich ist diese Stimmung, da Sie doch gar keiner sind, der betoniert wäre in einer völligen Ablehnung von Veränderung von Rahmenbedingungen!

    Wer glaubt, dass dieses Gesetzespaket die Freiheit der Menschen wirklich erweitert, sitzt mindestens einem Irrtum auf, das spüren viele hier. In einem ursprünglichen Verständnis von Liberalität, wie es hier im Zuschreiberforum weit verbreitet ist, scheint Platz für Betonung eines klassischen Ideals zu sein, wie Sie in Ihrem Artikel beschreiben. Solange andere Lebensformen nicht geächtet werden, darf das Ideal also bevorzugt sein.

    Das ist es schon lange nicht mehr, wie angedeutet, das Ehegattensplitting wird ja demnächst auch gekillt und Kindergeld ist der Witz für Bildungsbürger, dennoch, der innere Kompass der meisten ist, das sehe ich genauso wie Sie, pro Familie als Nukleus der Gesellschaft eingestellt.

    Was hier läuft, ist also ein Familien-Splitting, ein Zersprengen einer sowieso gefährdeten Spezies, der klassischen Familie mit Mama, Papa und zwei bis drei Kindern, meinetwegen im spießigen DHH-Vorort einer beliebigen deutschen Leistungsstadt. Der Mittelstand, die Steuerzahler der Leute, die keine Zeit für Politik haben, und sich auch in der Rente um Enkel statt um Politik kümmern, die in Urlaub gehen wollen und max. Tagesschau, das Käsblatt und ein wenig Facebook konsumieren, vielleicht auch die F.A.Z. oder gar die SZ durchblättern, aber ansonsten Schafe sind, die Trends nachäffen, um keinen Anstoß zu erregen, und sich ein wenig oder mehr in lokalen Vereinen engagieren.

    Auf die zielt Merkel seit Jahren, die haben keine Energie, sich zu wehren. Auf die sind Sie melancholisch gestimmt, weil denen der Popanz nicht gar so wichtig ist. Weil die sich Stück für Stück die Luft abdrehen lassen, weil sie im Hamsterrad drehen und es ihnen aktuell ja nicht so schlecht geht, wie sie meinen – wie der Truthahn, der doch wirklich die meiste Zeit ein gutes Leben hat.

    Und die Klasse der Singles, Alleinsteh-Rentner, der zynischen Altherren-Riege, die dürfen sich hier austoben, sind aber wenig relevant für Politikakteure (ja, der Holm, im Grunde aber ein kleines Licht und auch von anderen mitgefällt, inkl. sich selbst.). Auch wenn groß, dieses Blog ist nicht staatsgefährdent und gibt als Ziel wegen der Fundiertheit und Unverständlichkeit für Dumme auch wenig her.

    Jedoch, die Politdiskutanten oder nOby- mit Akif-Agitatoren, der Elsässers und Eichelburg-Idealisten, der kreativ-unsympathischen Identitären auf der einen Seite und der Stokowski-, Femiagitatisten, prekären Hetz-Journalisten und natürlich der bezahlten Ditib- und Bankis-, Multis- wie NGO-Bürokraken auf der anderen Seite, die sind für eine durchpolitisierte Öffentlichkeit relevant. Sie sind Protagonisten für Feind-Freund-Spiele und die beeinflussen die politischen Entscheidungen in einem UNGLAUBLICHEN und BESCHÄMENDEN Ausmass.

    Das ärgert mich kolossal und ich bin doch nur so ein Mittelspießbürger, der sich manchmal sogar mit einigen Beiträgen hier Luft machen darf. Also politisch ohne Wirkung, wird geduldet und weiter abgemolken, finanziell, wertemässig, geistig und moralisch, danach ausgespuckt. Klar sage ich, nicht mit mir und die Welt ist groß, und es gibt Fluchtchancen auch für Bürgerliche. Aber es gibt doch eine Heimatliebe, oder?


    Schreiben wollte ich ursprünglich das eine: Kindeswohl, darum ging es im alten Modell einmal, und darum geht es hier anscheinend mit keinem einzigen Gedanken. @Tico hat das – ebenfalls mit melancholischem Duktus – bei den Schneewittchen beschrieben.

    Kinder werden mit EfA zur Ware, zum egozentrischen Symbol, zum Hund für wen auch immer, der Tierschutz ist ausgeprägter, Platz für Autos wird besser geregelt, Kinder werden Verhandlungsmasse, sie werden Schnuller für Nieerwachsenwerdenwollende und sie werden vergewaltigt mit obszönen Bevormundungen von Pseudomodernität.

    Kinder sind – das hatte ich beim Schneewitchen gesagt – verletztliche, schützenswerte Wesen. Sie brauchen Geborgenheit. Und genauso brauchen sie Rollenvorbilder. Und die werden schon seit Privatfernseh-
    bzw. Lindenstraßenbeginn vor über 30 Jahren mit Randzonen- und Abstrusitätsmodellen seitens Staatsindoktrination untergraben.

    Das steckt als die große Gefahr hinter der EfA-Geschichte. Sind zwei oder zweiundzwanzig rechtsfähige sogenannte „Erwachsene“ an einer All-Ehe interessiert, sollen sie die haben (aber ohne Staatsalimente), und sie dürfen auf KEINEN Fall Kinder da hineinziehen. Das wäre ausreichend.

    Und wenn dann das nette Schwulenpärchen sich um Kinder kümmern will, dann soll es eben mit einem netten Ehepärchen einen Deal machen, die zeitweise Kinderbetreuung haben wollen. Das geht doch auch ganz ohne Gesetz. Und die Eltern werden prüfen, hoffentlich genauer als bei der Bedienung Konfigurators fürs neue Auto, wem sie ihre Kinder anvertrauen. Geht ohne Merkel, noch, zum Glück.

    Kinder wollen eine normale Familie wie eine Frau einen Versorger haben will. Ganz natürliche, gesunde Einstellungen. Warum sollte man das zerstören? Wer will das? Was sagt uns das? Was tun wir nun?


    *
    Ja, es gibt auch offensichtliche, weitreichende Abschaffungen von Freiheiten im finanziellen Bereich für die Masse, Bargeld, Daten, Denkrechte, doch im körperlichen, intim-humanen Bereich wird nun auch eine Lunte gelegt, die uns zur weit verbreiteten geistigen Krankheit noch eine Menge psychische Deformationen bescheren werden.

    • Das Lustige ist ja: Ich bin gegen die Ehe und mag Kinder nicht.

    • @BLUM
      Überall Zustimmung

      @Don Auch wenn Sie keine Kinder mögen, so hoffe ich doch, dass Sie ab und an in den Biergärten die peinlichen Situationen genießen können, in die die kleinen Lieblinge ihre Eltern mit 1 oder 2 kurzen Sätzen bringen können. Zu jedem Thema.

    • Ich setze mich möglichsrt weit weg von denen.

    • haha
      würd ich auch gern machen

    • "Aber es gibt doch eine Heimatliebe, oder?"
      Ja, mag sein, dass es die noch gibt.
      Aber auch das wird Ihnen noch, Stück für Stück, abgewöhnt werden.
      Wird schon.

    • BLUM, ...
      … mit funktionierenden Familien gibt es kein realsozialistisches Gerechtigkeitsparadies!

      Die Abneigung gegen ersteres und Vertrautheit bzw. Sehnsucht nach zweiterem könnte man nun als Schnittmenge von St. Martin und uLF unterstellen.

    • Repeat Repeat
      Als tonale Begleitung
      http://cps-static.rovicorp.com/3/JPG_1080/MI0002/732/MI0002732334.jpg?partner=allrovi.com
      schafft die Musik die gewünschte Distanz

    • @BLUM, ich schätze Sie für diesen Beitrag
      und hoffe, Ihr Nickname soll nicht an den unseligen Robert Blum erinnern: „Es hätte nie ein Christentum und nie eine Reformation und keine Staatsrevolution und überhaupt nichts Gutes und Großes gegeben, wenn jeder stets gedacht hätte: Du änderst doch nichts!“. Na gut, er wurde wenigstens erschossen.

      In Ihrer Foristen-Typisierung haben Sie noch den feingeistigen Halbgutmenschen vergessen, der zwar die Ümstände nicht so toll findet, aber auch an negative Artikel über die AfD glaubt. Der wählt dann die Rehlein-Lindner-FDP als kleineres Übel, deren Aktionen hat er längst vergessen.

      Oder die Ratschläge, gar nicht zu wählen bzw. den Stimmzettel ungültig zu machen. Das sind treuherzige Leutchen mit geringer Rechenkompetenz, die glauben den Politikerklagen über geringe Wahlbeteiligung, sitzen am Wahlabend schadenfroh auf dem Sofa und denken, denen hab ich es aber gegeben, während sich Kauder ein breites Grinsen kaum verkneifen kann.

      Meine eigenen Bürger-Aktivierungsversuche als bekennender Rechtspopulist drehen sich auch um das Volksbegehren zur Abschaffung GEZ in Bayern. Finden alle gut, „wirklich suppi“ sozusagen, weil „Fernsehen ist echt der letzte Dreck“, aber unterschreiben? Ja, die Gemeinde muss die Daten einsehen und verifizieren. Dann nicht. Diese Duckanterl.

      Ach, es ist zu Weinen. Nehm ich aber den Ploetz und blättere seit dem Wormser Edikt, wird mir gelassen: Wir können das nicht und werden es auch nicht mehr lernen. Man muss den Ploetz und die weltweit eigenartige deutsche nationale Ambivalenz nur zu Ende denken.

      Dennoch Dank dem Fonse und dem BLUM.

    • @Don
      das Problem sind in der Regel nicht die Kinder, sondern die Eltern. Der Apfel fällt ja usw…Ich setze mich auch weg von schlecht und laut erziehenden Eltern, die in Zeiten der Beliebigkeit, ja auch Beleibigkeit(manchmal hat ach das Korrekturprogramm gute Ideen)halt auch zahlreicher werden.

  60. noch'n Gedanke...p.s.
    eventuell ist das alles ein brillanter Geheimplan, um D unattraktiv für EINWANDERER zu machen?
    Grosser Sport!

    • Hihi, nein, die sehen, was an Parallelgesellschaftebn alles geht.

    • maciste grüßt den 1gast-nrw
      mit den deutschen „unattraktiv(en)“ problemen, politikern, parteien, rumhamplern und politmarktschreiern werden jene die da kommen, im handumdrehen fertig.
      battle on.

  61. Optimismus? Hoffnung...
    Werter Don Alphonso,
    Kopfschütteln – Sie wissen das – bringt auch beim Radeln nur aus dem Gleichgewicht. Halten wir’s mit Valery: “Hoffnung nennen wir ein gewisses Mißtrauen in die Präzision unserer Prognosen.“
    Und schauen dabei hoffnungslos romantisch dem nächsten Regenbogen beim Verblassen zu…

    • Wenn einer erst mal auf Meth ist, kauft er vielleicht auch mal wieder und wird wieder erwischt. Das ist mein Regenbogen.

  62. Gebt mir eure Kinder
    Jedes totalitäre System will grösstmöglichen Zugriff auf die Kinder.

  63. tja,
    2017 – „wertlos konservativ“ oder „konservativ wertlos“? Übrigens wurde gerade die NGO SOS Mediterranee mit dem großen deutsch-französischen Journalistenpreis ausgezeichnet für die Rettung von 13.000 Flüchtlingen im Mittelmeer, hier der Link zur Pressemitteilung: http://www.dfjp.eu/Plone/preistraeger/preistraeger-2017

  64. Wie Demokratie doch heute funktioniert
    Es erstaunt nicht mehr. Debatten bleiben unterschwellig, schleichende Prozesse, ohne die großen Auseinandersetzungen der Vergangenheit. Und dann mit einem Schlag ist die Änderung da. Masseneinwanderung, Netzdurchsetzungsgesetz, Ehe für alle. Was kommt noch? Ich hoffe instämdig, dass dies nur ein ungewollter Nebeneffekt der großen Koalition ist. Doch wenn nicht, was dann?

  65. @Don
    Hallo Don, kann schon irgendwie verstehen, dass Sie meinen Beitrag nicht bringen, hatte kurz nachdem ich ihn weggeschickt hatte auch schon etwas Bedenken. Auch wenn mich das Ganze aufwühlt habe ich trotzdem schon meinerseits versucht justitiable Sachen zu vermeiden. Und mit Pennern meinte ich natürlich nicht die Leute hier im Forum, schon gar nicht Sie (wo werd ich denn), sondern den (Entschuldigung)hyperdoofen Michel, der das alles mit sich machen lässt.
    2 Möglichkeiten:
    -Sie kürzen das was Sie für zu extrem halten raus (ich nehme es Ihnen nicht übel)
    -Sie geben mir irgendwie kurz Rückmeldung, dann stricke ich einen neuen Beitrag. Bin schon am Überlegen, ob Andeutungen und implizite (und daher garantiert nicht justitiable) Formulierungen nicht effektiver wären.

    Nichts für ungut!
    HC

  66. Konservativ? Wertlos!
    Erika Steinbach hat in ihrer letzten Rede im BT die heutige Abstimmung eine „Sturzgeburt“ genannt, die die Kanzlerin persönlich herbeigeführt habe. Sehr treffend ausgedrückt.

    Das, was ich als alter nichturbaner weißer Mann mit konservativ verbinde, verabschiedet sich personell (Bosbach, Steinbach) und thematisch aus dem politischen Diskurs. Damit kann ich leben, wenn auch mit einem gewissen Bedauern für die nachkommende Generation und für dieses Land.

    War Merkels Äußerung bei der Frauenzeitschrift mutwillig? Fahrlässig? Scharf ausgeklügelt, um ein mögliches Streitthema künftiger Koalitionsverhandlungen präventiv abzuräumen? Mit Seehofer abgestimmt, die Entscheidung im BT als „Gewissensfrage“ zu behandeln? Kann ich kaum glauben.

    Von RRG wird die Homo-Ehe ja quasi hochgejazzt, als wäre sie nach der Ablehnung des Neutralitätsangebots Stalins die nächst wichtige Entscheidung Deutschlands nach dem 2. Weltkrieg.

    Ich bin wirklich erleichtert, dass dank der hohen Reproduktionsrate der noch nicht so lange hier Seienden die bevölkerungspolitisch drängende Problematik des Nullwachstums der Homo-Ehe mehr als kompensiert werden wird.

    Deutschland ist auf einem guten Weg.

    edSE

    • 2 Bemerkungen, eine davon ernst gemeint
      Einer kinderlosen Frau jenseits des Klimakteriums eine Sturzgeburt vorzuwerfen, entbehrt auch nicht einer gewissen Komik.
      Und bzgl. künftiger Koalitionsverhandlungen: Was die FDP angeht, wird sie, solange sie nur den Wirtschafts- und den Außenminister stellt, jedem, aber auch wirklich jedem Haken, den die Kanzlerin schlägt, begeistert zustimmen.
      LG Kalchas

    • Kalchas, ...
      … uLF ist ja nur die Hebamme.

      Mütter und Väter sind immer noch die Fraktionsgezwängten ohne eigenes Nachdenken, Verantwortung gegenüber ihren Wählern, etc.

  67. Ihr, die Ihr eintretet, lasst alle Hoffnung fahren...
    Der feuchte Traum von Ulbricht ist wahr geworden: „es muß demokratisch aussehen“

    Der konservative Drops ist gelutscht….

    Mal sehen wann das Schweizer Modell eingeführt wird, eine Allparteienregierung aller „demokratischen Parteien“ (ohne AfD für die, die die Chiffre noch nicht kennen sollten), nach Schweizer Vorbild.

    Mit dieser Elite ist schlicht alles möglich.

    Warum das Risiko eingehen abgewält zu werden, wenn man Alles und sein Gegenteil sein kann, ohne daß es weh tut?

    Bürger gibts hier nicht mehr, nur:
    Unsoziale Gerechtigkeitstäter,
    Ökologische Fußabdruckunsensible,
    „die schon länger hier sind und für alle anderen auf der Welt was tun sollen“
    und nicht zu vergessen
    die Dunkeldeutschen,
    aber die wird man auch noch Maas-Regeln und in den Kahan holen.

    Ich war schon lange mit dieser „Politik“ fertig, aber die schaffen es echt das man immer fertiger, noch fertiger und noch mehr fertiger mit diesen Volks(sic!)vertretern wird.

    • ???
      Ich glaube nicht, daß die ganzen Goldstücke, die seit 2015 eingetreten sind (oder noch eintreten werden), irgendwelche Hoffnungen fahren lassen werden. Im Gegenteil. Wir bestätigen nur noch weiter ihre (gerechtfertigten?) Vorurteile, verweichlichte, irrlichternde Opfer zu sein. Kein Wunder, schleifen wir doch nach und nach Alles, was das christliche Abendland ausgemacht hat. Freiwillig. Ohne Not. Krank, das Alles…

    • Koalition
      Der Schweizer Proporz hat mehr Sinn als eine GroKo in Ösi-Schland!

      Die Parteien, Parlamente, Regierungen haben dort nämlich nicht so viel zu sagen, wichtige Entscheidungen werden dort nämlich immer noch vom SOUVERÄN, d.h. dem Stimmbürger getroffen.

      Die Konzentrationsregierung kann dann z.B. Optionen für die NEAT (Neue Eisenbahn-Alpen-Transversale) vorbereiten und vorschlagen, entschieden wird im Referendum, notfalls mehrfach (im konkreten Beispiel Grundsatzentscheidung und Budgetbewilligung).

      Die Ironie an der Geschichte: das Ganze geht auch deutlich schneller als wenn ÖsiLand in Brüssel um Subventionen für den BBT (Brennerbasistunnel) bettelt.

      (Über BER breiten wir pietätvoll den Mantel des Schweigens.)

    • Volks(sic!)vertreter
      Sie betonen falsch.

      volksVERtreter vertreten das Volk – so wie ein Hund einen Einbrecher verbellt oder im tieferen Altbayern manch einer verdroschen wurde.


    • Schweizer Modell …. eine Allparteienregierung
      Ja, gell, „Schweizer Modell“ besteht eben nicht so unbedingt aus Basisdemokratie, wie manche immer meinen. Die ist mehr so das Decorum.
      De facto eben Allparteienregierung, also Unmöglichkeit, eine Partei abzuwählen. In der Wirkung nicht viel anders, als das was wir im Moment haben, GroKo mit Übernahme der Ideen aus den anderen Parteien.
      Und ja, ach, der Einfluß der Banken. Bestimmt nicht kleiner als bei uns.

  68. Nur am Rande:
    Wurde das jetzt so übers Knie gebrochen, um der FDP einige Pfeile aus dem Köcher zu ziehen?

    • Eher wollte die FDP den Grünen in dieser Frage gleichtun, ...
      … denn die FDP, naja, z.B. Westerwelle war nur die Spitze des Eisbergs.

      Das alles mit der „Ehe für alle“ passierte in wenigen Tagen. Zuerst erklärten die Grünen, dann die FDP, gleich darauf der Hoffnungsträger-Genius von der SPD auch, sozusagen den Warmen Krieg.

      Schulz wird sich (wie wir inzwischen wissen: ridicule, très ridicule) schlau vorgekommen sein, und „meine Ampel-Koalition steht so gut, wie sicher“ gedacht haben; denn „die CDU-CSU würde sich nie dafür hingeben“. Er unterschätzte seine Gegner*innen, Mutti und den bürgerlich-bayrischen Bettvorleger. Das Thema ist totgeritten, die Hunde bellen weiter.

  69. Schabowski Moment
    Herr Kahr hat es öffentlich ausgesprochen, was sicher viele dachten, dass Merkel mit ihrer Äußerung ihren Schabowski Moment hatte http://www.huffingtonpost.de/2017/06/30/kahrs-merkel-ehe-fuer-all_n_17341724.html.
    Leider nicht mit den gleichen Folgen für sie. Wenn es denn der Auftakt für ihren baldigen Abgang wäre. Jetzt noch ein öffentlicher Aussetzer beim G20 Gipfel, Provokateure gibt es ja genug, die sie reizen könnten und dann wird ihr Image als unverzichtbares internationales Schwergewicht Schaden nehmen, sie wird angreifbar und dann … . man darf ja noch träumen oder?

    • @ heute Gast: Man darf ja noch träumen...
      Das passt jetzt so gut. Ich habe vorletzte Nacht, nach einer langen Autofahrt mit halbstündlichen Nachrichten voller Jubelchören zur Ehe für Alle-Abstimmung, einen Traum gehabt:

      Herr Sauter nutzt die Gunst der Stunde, lässt sich scheiden und heiratet einen gleichgeschlechtlichen Partner. Jetzt, wo das nach Aussage seiner Frau eine Gewissensentscheidung ist, konnte er nicht mehr anders. Das wäre doch mal Realsatire.

      Nachtrag: Ein echter Schabowski-Moment. Bei einer Brigitte-Talkrunde!!! Grundsatzentscheidungen in drei gestammelten Nebensätzen bei der Tratschrunde einer Frauenzeitschrift. Das kann sich kein Kabarettist ausdenken, so komisch ist das.

    • maciste grüßt den heute gast
      m.e. nur bedingt ein „schabowski-moment“: schabowski wurde in einer allgemeinen krisensituation vollkommen überrascht und mußte ohne rücksprache unter druck der fragesteller eigenständig reagieren (ein vergleich mit murksel würde schabowskis intellekt beleidigen).
      murksel hingegen ist in wirklichkeit mitnichten jene gewiefte polittaktikerin, als die man sie uns gerne vorstellt, sondern schlichtweg eine inhaltsleere, apolitische, emotional gesteuerte, intellektuell unbedarfte und dumme plapperin. deshalb paßt sie auch ideal zur derzeitigen deutschen zivilgesellschaft.
      battle on.

  70. Dank und Anerkennung ...
    … für diese sinnvolle Argumentationsgrundlage!

    Einerseits eine typische Frage für eine Volksabstimmung (wie auch Steuersätze, Staatsausgaben, Doppelpass, u.v.a.m).

    Andererseits wird die Ehe durch „für alle“ (Kinderschänder, Haremsbesitzer, etc. ???) genauso viel oder wenig entwertet wie die Pensionsguthaben von seriös denkenden und wirtschaftenden durch diverse Scheingeldproduzenten in Frankfurt und anderswo.

    Den „Staat“ der sich mit Wählerbestechung wichtig machen will und seine Grundaufgaben äußere und innere Sicherheit nicht kennt oder wahrnehmen will sollte man keineswegs als notwendige Übel interpretieren, sondern vielmehr als organisiertes Verbrechen.

    Zumindest passiver Widerstand ist also erste Bürgerpflicht, vermutlich aber keineswegs ausreichend wenn man die letzten Jahrzehnte so betrachtet.

    • Passiver Widerstand - Tyrannenmord
      Wassermann, das Problem das Sie offenbar übersehen, ist die effektive Legalität.
      Passiver Widerstand – bis hin zum Tyrannenmord – sind ausschliesslich diskutabel, wenn die Alternativen erschöpft sind.
      In diesem Falle hat man sie noch nicht einmal ergriffen.

      Wenn in einer demokratischen Wahl, so wie wir sie am 24. September wahrscheinlich erleben werden, also einer Wahl, in der die Bürger frei ihr Kreuzchen setzen können, also ohne dass jemand ihre Hände führt oder derweil eine Pistole in deren Nacken setzt, und keine Partei an der Wahlbeteiligung gehindert wird,
      UND 80 PROZENT der Wähler
      sich in diesen freien und gleichen Wahlen für eine Fortsetzung der von Ihnen inkriminierten Politik aussprechen, ist das – leider, denn es betrifft auch mich – eine Mehrheitsentscheidung, die zu akzeptieren ist.

      Wenn die Lemminge alle zu den Klippen marschieren, sich dort hinabzustürzen, bleibt es den Nicht-Mit-Marschieren-Wollenden lediglich freigestellt, auszuscheren aus dem Gänsemarsch. Es wäre nicht in Ordnung, eine hohe Mauer auf den Klippen zu errichten, um der Mehrheit den offenbaren Wunsch des Absturzes zu verwehren.

    • Die Mehrheit hat bei Verboten aber weniger Skrupel als Sie, Herr Dippel.

      Ehrt Sie sehr.

    • Uwe Dippel, ...
      … ich sprach nicht von Tyrannenmord.

      Es kommt nicht leicht was besseres nach und gelindere Mittel sind zu bevorzugen.

      Das englische Modell der Einhegung des Monarchen finde ich z.B. wesentlich gelungener als das französische, das ameriaknische besser als das russische, das schweizer besser als das österreichische, etc.

      Mauer gegen die Selbstbestimmung der Lemminge ist prinzipiell nicht in Ordnung, aber in Schland haben sie gravierendere Probleme.

    • Weg von der Klippe bleiben, aber wie?
      Angstauswanderung? Geht nur mit Geschäftsidee & Kohle & Wohlwollen des Empfängerlandes, am besten alle Faktoren ergänzend. Cocooning? Hilft nicht wirklich, irgendwann klopft oder klingelt es an der Haustüre. Eine neue Partei gründen und sich demokratisch die Mehrheit sichern? Vergessen Sie’s, wir haben keine 50 Jahre mehr Zeit. Was tun? Gutes Rad ist teuer, würde vielleicht der Don sagen.

    • Macron en allemand?
      Überall tauchen sie auf, über Nacht, wie die Pilze ihre Kopfe aus dem Erdreich stecken. Vor 5 jahren hätte Macron keine Chance gehabt. Frankreich konnte nur dadurch durcheinandergewirbelt werden, dass er auftauchte. Nicht, dass ER auftauchte. Die Franzosen hätten einen halbwegs ausschauenden Mehlsack gewählt, hätte der nur genug auf die Etablierten schimpfen, und irgendwie davon überzeugen können, dass er mehr will als einfach nur mal den Oberchef geben.

      Gibt es wirklich keinen einzigen deutschen, der Dreifuffzich hat, einigermassen irgendwie bekannt ist, und sich ebenfalls entscheidet, ‚en marche‘ sein zu wollen, also marschierend? Wenn er dann nicht nur dummes Zeug erzählt, und darüberhinaus *keiner* politischen Partei angehört, sollte der doch wenigstens mehr als 5 Prozent der Stimmen auf sich vereinigen können? Es gibt – so scheint mir – Millionen, die nicht wissen, wen sie wählen sollen, sind mit keinem elementar zufrieden. Alternativen wären nur Linke und AfD. Bei beiden kann ich auch verstehen, wenn man sie dann doch nicht wählt. Aber irgendein Standardtyp aus der Mitte wird sich doch finden? Ich persönlich würde sogar Dieter Bohlen wählen!
      Vielleicht stellt sich sogar noch jemand besseres zur Verfügung? Auch aus einer Partei, das ginge zur Not ebenfalls, so wie Macron es ja auch war.

      Ich hoffe, ein Deutscher zeigt in den nächsten Wochen den Mut, und probiert es!

  71. Und jetztat gleich ...
    … noch die Hartz 4 Schikanen ueber Nacht abschaffen, weil … Linke, Grüne und SPD flugs auch hier eine Koalitionsbedingung nachschieben. Aber halt, das tun sie ja gar nicht. Was für Möglichkeiten hätte es da mit der charakterlosen Merkel plötzlich gegeben.

    Es kann natürlich auch sein, dass solche Possen nur mit Koalitionserpressungen gemacht werden, die kein grosses Geld kosten.

  72. Im Rausch
    Dies ist kein „Gesetz“, sondern eine Marketingstrategie

    Als Schwuler weiß ich , dass dieses „Gesetz“ nicht für Schwule gemacht wurde.
    Sie sind nur benutzte Verfügungsmasse, damit diverse Polittruppen sich weiterhin ihren Broterwerb sichern können.
    Es wäre ja gut, wenn damit das Thema erledigt wäre. Aber es wird immer weitergehen, man wird Schwulen (und Frauen) weiter einreden, sie seien da und dort benachteiligt, und sie, die Polittruppe, die das unter die Leute bringt, hat natürlich die Lösung dafür.

    Alle (konservativen) Schwule in meinem Freundes/Bekanntenkreis, die selber auch aus einer „normalen“ Familie (glücklich) aufgewachsen sind, lehnen diese Art von „Gesetzen“ ab.

  73. "was als nächstes kommen mag"
    – weiter offene Grenzen und Zugang zu Sozialleistungen für Alle

    dann

    – Unterdrückung unliebsamer Meinungen im Internet (bald)

    – Totalüberwachung sämtlicher Kommunikation (könnte auch schon da sein, man weiss ja nie so genau, was „die Dienste“ so treiben)

    – Reduzierung und schließlich Abschaffung des Bargeldverkehrs

    – Einschränkung individueller Mobilität

    – Finanzierung von Einwanderern über Jahrzehnte (geht gleich nach der BTW los)

    – Moralisch-religiöses Regime (schon im Aufbau), schließlich EU-Scharia

    – Diverse Euro- und Griechenlandrettungen

    – Islamische Partei Deutschlands

    – Der Rial als Nachfolger des Euros

    – Energiezuteilung (Strom nur bei Sonnenschein und/oder Wind)

    – „Probleme“ nach dem Kollaps von Wirtschaft und Sozialsystem

  74. @DA "Das Lustige ist ja: Ich bin gegen die Ehe und mag Kinder nicht."
    „Don Alphonso sagt:
    30. Juni 2017 um 13:21 Uhr
    Das Lustige ist ja: Ich bin gegen die Ehe und mag Kinder nicht.“

    Und das noch Lustigere ist:
    das finde ich durchaus verständlich,
    kann es zuweilen nachvollziehen,
    lasse Ihnen das gerne so stehen,
    bin ohne Schmerz tolerant,
    freue mich über die Offenheit eines jeden, der sich so äußert,
    und erschrecke,

    dass trotz dieses doch diametralen Unterschiedes wir beide multimehr gemeinsam haben und besser miteinander auskommen werden (meine Kinder werden auch Sie um den Finger wickeln und Sie werden das genießen) als BT-Grünwähler (also die EfA-Jasager, übrigens auch Jens Spahn, der junge Taktiker und Möchtegernmacron.)

    Freiheit verschiedener Meinungen geht wunderbar, doch das Ziel scheint zu sein, zerstöre alle Gemeinschaft zwischen Menschen aller Couleur und herrsche über versprengte, verunsicherte und entwurzelte, abgelenkte und verführbare Konsum-Objekte – früher Bürger genannt.

    Ein perfides, böses Spiel. Lassen wir uns nicht ins Bockshorn jagen. Bitte helfen Sie, Don, weiter dabei. Eine abweichende Meinung ist kein Verbrechen, sondern ein kulturbereicherndes Vermeiden von Tod durch Massenverdummung.


    Ich weiß nicht, weshalb mich eine Assoziation zu Waffen beschleicht: http://lars-winkelsdorf.de/de/waffenrepublik.html

    • Das Ziel scheint nicht nur dieses zu sein
      „… das Ziel scheint zu sein, zerstöre alle Gemeinschaft zwischen Menschen aller Couleur und herrsche über versprengte, verunsicherte und entwurzelte, abgelenkte und verführbare Konsum-Objekte“

      Einführende Lektüre dazu:

      https://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Sutherland

    • @krueger.parc
      Der Wikipedia-Text über Peter Sutherland war früher weit entlarvender, wenn ich mich recht erinnere. Leider habe ich damals kein Bildschirmfoto gemacht.

      Heute werden seine Vorstellungen nur mehr sehr dezent öffentlich gemacht:

      „Migration sei ein “entscheidender Motor für das Wirtschaftswachstum” in einigen EU-Nationen, “so schwierig es auch sein kann, dies den Bürgern jener Staaten zu erklären.”
      „[D]ie Europäische Union sollte […] ihr Bestes tun,“ um jedes „Gefühl von unserer Gleichartigkeit und Unterschiedlichkeit gegenüber anderen zu unterminieren.“[2]“

    • Haben Sie sich schon mal hier:
      https://web.archive.org/web/*/https://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Sutherland

      https://web.archive.org/web/*/https://en.wikipedia.org/wiki/Peter_Sutherland

      hindurchgewühlt?

    • Ja, warum beschleicht Sie dieser Gedanke?
      Und warum führt er Sie zu dieser Seite auf der ein Buch aus dem Bereich des betreuten Denkens vorgestellt wird? Experimentieren Sie doch mal mit folgendem Gedanken: „Erzwungene Wehrlosigkeit verletzt die Menschenwürde.“ (und macht Sie zum wehrlosen Nutztier)

      Vor zehn Jahren hätte ich Unsinn wie „so wenig Waffen wie möglich im Volk“ auch gedankenlos nachgeplappert, heute nicht mehr.

      Der „Nachweis eines Bedürfnisses“ (heute) nur für den Besitz – nicht für das Führen (*) – einer Waffe stammt meines Wissens aus dem Waffengesetz von 1938. Je totalitärer ein Staat umso restriktiver die Waffengesetze.

      Heute wird jeder Anlass – ohne jede Logik (!) – genutzt um die Waffengesetze weiter zu verschärfen. Nach dem Massaker im Bataclan waren in D sofort die Forderungen nach einer Verschärfung der Waffengesetze für Sportschützen zu hören. Geht’s noch dümmer?

      (*) Für das Führen einer Waffe würden Sie einen Waffenschein benötigen, den bekommen Sie und ich aber auf keinen Fall. Der ist nur für wichtige und mächtige Personen und deren Bodyguards.

    • Peter Sutherland 2012
      http://www.bbc.com/news/uk-politics-18519395

      Dazu passt der offene Brief von Axel Retz 11.9.2015 mit weiterführenden Links
      https://publikumskonferenz.de/blog/2015/09/14/offener-brief/

  75. Oder Mutti ist schlau ...
    … lässt Linksgrün via Ehe für alle(s) ins Messer rennen, weil sie ja weiss, dass der Standard-Deutsche, der bisher noch zähneknirschend SPD oder Grüne gewählt hat, nun von denen entsetzt ist. Und mangels Alternativen die wählt, die ihm am wenigsten weh tun (was man aber auch nicht weiß, inzwischen scheint die CDU/CSU ja am Suizid zu arbeiten).
    Übrigens: Das Stillhalten der CSU zeigt, dass keine Ärsche mehr in den Lederhosen sind. Oder doch, erst recht: es sind Ärsche drin.

    • Ich hatte auch schon überlegt
      Ob man in der CSU Zentrale nicht mal einen großen Karton Eier vorbeibringt, damit die wenigstens mal wissen, wie die Dinger aussehen.

    • Alles Trickser
      Alle sind Trickser, der Schulz, Frau Merkelmurkel sowieso, auch die Seehofer-CSU. Alles Trickser, Hauptsach es läuft bis zu Wahl.

      Danach wird alles wieder sukzessive einkassiert werden.
      Aper vom pösen BVG dann, da haben sie alle ja gar keine Schuld. Noinnoin.

      Wir werden von einer Trickserbande regiert.

      (Unser Eigentümerverwalter, der gleiche CSU-Trickser: Er steckt die Einladungen zu zukünftigen strittigen Versammlungen, auf denen er, der Faule, Windige, bestätigt bzw.entlastet werden will, ganz hinten am Schluss ans Protokoll, hinten an die Abrechnungen des letzten Jahres. Da vermutet kaum jemand mehr ein weiteres Thema wie eine Einladung, sondern das Protokoll wird eben bis dahin überflogen wo steht ob man Rückzahlungen kriegt oder was zuzahlen muss – er hat Genüge getan und seine Spezln kriegen eine mündliche Erinnerung zur Einladung, seine Feinde nicht. So geht das. Wertlos konservativ.)

  76. Wichtig zum differenzierten Verständnis, Don
    „Nahuatl sagt:
    30. Juni 2017 um 13:38 Uhr
    @BLUM
    Überall Zustimmung [Danke]

    @Don Auch wenn Sie keine Kinder mögen, so hoffe ich doch, dass Sie ab und an in den Biergärten die peinlichen Situationen genießen können, in die die kleinen Lieblinge ihre Eltern mit 1 oder 2 kurzen Sätzen bringen können. Zu jedem Thema.

    „Don Alphonso sagt:
    30. Juni 2017 um 13:46 Uhr
    Ich setze mich möglichsrt weit weg von denen.“

    Mein Sohn (<12) setzt sich auch lieber weg von denen. Der lässt sich nicht gerne von den Nervtötern stören, denen man bessere Eltern wünschen würde.

    Im Zugabteil: Mich stört eher eisiges Anschweigen eines Paares als ruhiges und seliges Gebrabbel von Kindern, die eine Innigkeit mit geduldigen und wohlwollenden Kind-orientierten Eltern (also keine Show für die anderen zelebrierenden) leben. Und das gibt es auch in Zeiten von Technikablenkern.

  77. Ehe für alle
    Taktisch war das klug von der Kanzlerin, wieder ein Wahlkampfthema erledigt. Langfristig wird die CDU lange brauchen, bis sie sich von Merkel erholt hat. Ich kann nur hoffen, dass bereits jemand im Hintergrund lauert, um bei passender Gelegenheit die Dame abzuservieren. Von Merkel lernen heißt da siegen lernen, anders hat sie es mit Kohl auch nicht gemacht.

    Persönlich begrüße ich die Ehe für alle, weil ich ein paar Betroffene kenne. Dennoch wundert mich, dass dieses Land keine anderen Probleme hat, zumindest aus der Sicht von Volksparteien?

  78. Ach, es war doch alles ganz anders:
    Die Merkel hat von der Frau vdL gepetzt bekommen,
    dass neben all dem Tohuwabohu in der Truppe
    und diesen unzähligen Mankos –
    sich eine weitere fiese offene Flanke gezeigt hätte:
    > Nämlich die Unfähigkeit „aus Fehlern zu lernen“
    !
    Nato-Chef Stoltenberg warnte deshalb,
    dieser „Cyber“- Angriff auf die Ukraine, könnte eine
    Verpflichtung zur kollektiven Verteidigung auslösen.

    Was war zu tun?
    Blitz[krieg]artig wurde die Abstimmung für
    „die Ehe für ALLE“ durchgezogen.

    Denn aus der Sicht einer Physikerin – ist es die einzige
    Möglichkeit hintenherum zu einer allumfassenden
    Gen-Aufbrezelung zu gelangen.
    > Nämlich mittels der Cyborgs.

    Genau darum heißt ja ausdrücklich: „Ehe für Alle“
    Vor Chaos und neuen Seuchen, schützt uns nämlich
    nur ein generelles Upgrade unseres gesamten Systems.

    Bitte, WOZU
    hätte Old Shatterhand Winnetou heiraten sollen?
    Denen reichte die Blutsbrüderschaft.

  79. Alternative?
    Welche Alternative hat ein konservativer Wähler außerhalb Bayerns?

    Die Partei, die das Wort im Namen führt, ist eine zerstrittene, vom ostdeutsch/völkischen Milieu dominierte, insgesamt unattraktive Gruppierung.

    Die Erneuerung kann nur aus der Union selbst kommen; junge CDUler im Bundestag und den Ländern müssen ab dem 25. September einen Nachfolger für Merkel aufbauen. Wenn von dieser Seite kein Druck kommt, tritt sie nochmal an. Es gelang in Frankreich, es gelingt in Österreich.

    • Zustimmung: dann wäre interessant zu beobachten, wie
      … diejenigen, die von der AfD wieder zurückkommen wollen, behandelt werden. Ob man ihnen sagt, Ihr seid verseucht, bleibt draussen oder: gut, dass Ihr von der Parteipolitik noch nicht gänzlich die Nase voll habt, und hier ohne den Malus der schlimmen Partei die Politik der CDU von vor 30 Jahren fortführen werdet.

      Auch wenn mir eine innere Erneuerung der CDU aktuell noch nicht vorstellbar ist, siehe eben den Herrn Spahn, nach einem SPD-analogen Zusammenbruch wäre das vielleicht eine mögliche Entwicklung.

      Auf nahe Sicht ist ein großes Fragezeichen die FDP, ob die so schnell wie möglich an die Töpfe wollen und sich gleich wieder vereinnahmen lassen oder – ähnlich wie die Afd, aber aus anderen Gründen – bewusst an die Seite stellen werden.

      Und größere Ereignisse sind natürlich auch prägende Umwälzer. Bisher jedoch kann sowohl ein Präsidentenmord hier oder da, als auch ein Terrorangriff riesigen Ausmaßes mitten in Deutschland, den deutschen Michel nicht aus seinem Trott bringen. Der spürt erst eine Wechselstimmung, wenn im das Gift im Hals steckt.

  80. Kinder in dreissig Jahren
    Was mir so durch den Kopf geht:

    Ehe für alle – geschenkt, soll jeder glücklich werden.
    Danach folgt wahrscheinlich ein Adoptionsrecht für alle Ehepaare, wenn dass nicht schon automatisch enthalten ist.

    Nehmen wir mal an, die Zuwanderung aus konservativen, islamischen Ländern geht so weiter in den nächsten Jahrzehnten und
    die Geburtenrate von „Neuhierlebenden“ bleibt identisch, was passiert
    in dreissig Jahren mit Kindern, die zwei Väter haben oder zwei Mütter?

    Ich wage zu behaupten, sie werden von der muslimischen Mehrheitsgesellschaft dann als das allerletzte Angesehen, ein persönlicher Affront gegen Allah.
    Vielleicht sehe ich das zu pessimistisch, aber will man das seinen Kindern antun?

    • So lange wird man nicht warten müssen
      das Heulen und Wehklagen wird in Friederichshain-Kreuzberg beginnen, wenn die etwas anders erzogenenen Knaben der noch nicht so lange hier Seienden ihre zu Hause vermittelten Ansichten verbal und nonverbal den mit andeen Werten Aufgewachsenen nachhaltig vermitteln.

  81. All die Albernheiten unserer geliebten Führung
    können nicht darüber hinweg täuschen, dass sie Brückenalbernheiten sind. Der Islam wird nichts davon dulden und zu gegebener Zeit alle „gesellschaftlich bunten“ Zirkusnummern samt ihren Vorturnerinnen und Vorturnern (so die sich nicht vorauseilend bekehren, was sehr wahrscheinlich ist) beseitigen.

  82. Was für eine Aufregung
    heute morgen hieß aus irgend einer Ecke:
    Die Ehe für alle ist durch.
    Ich war scheinbar der einzige der sich ärgerte.

    In mehreren Gesprächen ging es mir
    eigentlich eher um das Adoptionsrecht
    und den Umstand das es dort um das Kindeswohl
    gehen sollte und nicht um die Frage ob aus einem
    Paar eine vollständige Familie wird.

    Ich hatte genug Zeit um mich zu beruhigen
    und meine Gedanken und Gefühle zu einzuordnen.

    Grund des Zorns ist ggf folgender.
    Mir wurde klar das ich als 3.uneheliches Kind
    einer überforderten, eher unbezogenen Mutter
    ein idealisiertes Familienbild verinnerlicht habe.
    Erschwerend kommt hin zu das mein jüngerer Bruder
    direkt nach der Geburt zur Adoption freigegeben wurde
    und mit seiner neuen Familie Pech hatte.

    Fragt man kleine Waisenkinder wie sie sich Eltern vorstellen,
    erzählte mir ein Psychotherapeut, kommt ungefähr folgendes heraus:
    Der Vater kann alles und die Mutter ist immer da.
    – Man möchte schließlich stabile Verhältnisse haben.

    Wenn ich heute auf mich und Vater Staat und Mutti Merkel blicke
    stelle ich fest das da nichts ist was mich stabilisiert.

    Mathias Beltz sprach in einer Kabarettnummer
    von Helmut Kohl als Helmutti,
    die am Kabinettstisch sitzt, schaut ob
    die Tellerchen leer gegessen sind
    und ob die Hausaufgaben gemacht wurden.

    Ich war vor kurzem in einer Wahlwerbeveranstaltung
    der AfD bei der ich mich über einen älteren Herren (Besucher)
    etwas aufregte.
    Ich wollte von einem der Redner (Ex-Oberst) wissen
    wie es nach Meinung der AfD mit der Bundeswehr weitergehen sollte.
    Ich hatte das Buch: Neutralität ist kein Verrat, von
    Ex 4-Sternegeneral G. Kiesling dabei.

    Die schroffe Behauptung des Besuchers ging in die Richtung:
    Was ich hier wolle, ich würde nur versuchen mich über die AfD
    zu stabilisieren.

    Ich war etwas verwundert muss dem Mann aber im Nachhinein Recht geben.

    Ich versuche tatsächlich mich über andere zu stabilisieren.
    Ich weis aber gar nicht ob das so verwerflich ist.
    Schließlich geht es in vielen Dingen um eine
    wechselseitige Selbstvergewisserung.
    (So etwas tut man nicht, könnte ein Ergebnis sein).

    Als SPD-Mitglied ging mir die unter der Schröder-Fischer-Regierung
    verloren da man für mich wesentliche Elemente über Bord warf.
    Als ich mich der f.d.p. zugewendet hatte, warf diese
    wesentliches über Bord, der Versuch mit der CDU war noch kürzer
    und der aktuelle untaugliche Versuch wird wohl eine Beziehung mit der AfD sein. Von der Linken hatte ich vor längerer Zeit mal ein ehemaliges IG-Metall-Mitglied gewählt da mir der SPD-Direkt-Kandidat überhaupt nicht gefallen hatte.

    Das Ergebnis meiner Überlegungen ist nun folgendes:

    Ich Versuche nicht mehr mich über eine Partei oder eine
    Bundesregierung oder sonstige Partner zu stabilisieren
    sondern versuche mit Unsicherheit besser zurecht zu kommen.
    Ich versuche früher gelerntes als untauglich zu verwerfen
    und werde mich nur noch kurzfristigen Nützlichkeitserwägungen zuwenden.

    Das ist ein soziales Experiment, aber die
    aktuellen Entscheidungen
    des Bundestages sind auch welche und
    ich Frage mich aber ernsthaft warum
    ich dem Bundestag mehr trauen soll als mir selbst.

    Einige werden jetzt wohl lachen und mich Fragen
    wollen warum ich denn früher Bundesregierungen
    vertraut habe.

    Ich nehme an es war so etwas wie ein Übertragungsphenomen.
    Ich habe ggf tatsächlich geglaubt
    das es so etwas wie einen treu sorgenden Vater Staat geben könnte.
    Das ist ein verständliches Wunschbild und wird wohl keinen Bestand mehr haben. Der eher egoistische Familienclan ist vermutlich doch das bessere Modell wie ihnen wahrscheinlich jeder Libanese in Berlin bestätigen kann(um ein Klischee zu bedienen).

    • "Mutti Merkel"
      Möchte nur kurz anknüpfen. Weil es so ist, wie sie sagen, ist auch der Spruch von „Mutti Merkel“ so euphemistisch und falsch. Andere sagen ja ulF, aber um metaphorisch zu bleiben, denke ich eher an „die böse Stiefmutter“. Die liebt ihre neuen Kinder ja auch mehr als die alten Kinder (als uns), die sie per Heirat (Kanzlerschaft) mit dazu bekommen hatte.

      Ansonsten kann ich ihre Schlußfolgerung nur teilen. Geht mir so ähnlich, wenn auch bei anderem (eher typisch-normalen) Familienhintergrund. Der Unterschied ist jedoch, daß man per Wortmeldung und Wahl zumindest die Möglichkeit hat, was zu ändern…

    • Vater Staat, treu sorgend, ...
      … kann es geben, z.B. einem norwegischen Fischer- oder schwedischen Bauerndorf mit extremer sozikultureller Homogenität.

      Die heterogene Schweiz setzt seit jeher auf den Wettbewerb von Genossenschaften (Dorf, Kanton, u.a.)

    • An Hans Nase
      Die Idee hatte ich von M. Beltz
      der m.E. ein treffendes Bild gezeichnet hat.

      Um im Bild zu bleiben geht es mir eher um
      die mangelnde Selbständigkeit
      der längst erwachsenen Kinder die
      sich scheinbar manipulieren lassen
      als um die Mutter selbst.

      – Der Vater fehlt im Bild im übrigen völlig.
      ggf könnte diese Rolle der Bundespräsident spielen,
      aber nicht der jetzige. Der wirkt eher wie
      der aufmüpfige ältere Sohn der die Familie verlassen hat.

      Dr. Kohl und Dr. Merkel
      sind davon abgesehen unterschiedliche Kategorien
      und das Bild von Beltz stammt aus einer Zeit als Dr.Kohl
      noch Kanzler war. Damals hatte ich mich auch
      über ihn geärgert.
      Mein „Kohl muss weg T-Shirt“ erinnert mich
      an meine späten Jugendsünden.

      Danach regierten bekanntlich Schröder und Fischer.

  83. Ich bin gespannt,
    wie lange es wohl dauern wird, bis die Vertreter der „Friedensreligion“ Diskriminierung schreien und ihre Vorstellungen zur Ehe ebenfalls durchgesetzt haben wollen, denn wenn schon EfA, dann auch mit Kindern und mehreren Frauen.

    Das wird ein Spaß.

    • Gebirgler, ...
      … Sie haben vollkommen recht.

      Perverserweise müsste ich dann sogar zugeben, dass deren Rezepte in einer von Unruhen und Bürgerkriegen geprägten Gesellschaft (ein plausibles Szenario für Mitteleuropa in den nächsten 50 Jahren) sinnvoller sind als Muttis letzter Geistesfurz.

  84. Denker der Antike
    ‚Nimm das Recht weg – was ist dann ein Staat noch anderes als eine große Räuberbande’, hat der heilige Augustinus einmal gesagt. …

  85. Die Weichen wurden 2002 gestellt
    Erinnern wir uns an 2002: Stoiber führte in den Umfragen und der Wahlsieg schien ihm fast sicher. Dann gab’s ein fürchterliches Unwetter und der Kanzler Schröder stieg mit grünen Gummistiefeln durch den Ost-Morast. Plötzlich hatten die, die ihn vorher beschimpft hatten und ihn los werden wollten, ihn wieder ganz lieb und Stoiber verlor knapp. Schröder hat die Liebe aber nicht erwidert, weil er im richtigen Leben lieber Brioni-Anzüge anstatt Gummistiefel trug. Deshalb war’s nach 3 Jahren mit der Liebe dann endgültig vorbei. Da kam Kohl’s Mädchen und hat die Macht an sich gerissen. Und ich frage mich, wie es gewesen wäre, wenn die Deutschen 2002 nicht die Gummistiefel gewählt hätten.

    • Gummistiefel ...
      … sind ja super – für einen Kolchosdirektor!

      Mein früherer Chef hatte ein Foto mit dem verstorbenen Turkmenbashi – auf dem ich deutlich sah dass nur die Gummistiefel fehlten.

      Wählt man Gummistiefel, hat man gute Chancen in einer Kolchose aufzuwachen.

  86. Burlesk
    Was für eine parlamentarische Schmierenkomödie, die allermeisten Medien wieder voll auf Linie dabei. Ehe4alle ist mir persönlich Conchita. Sollen sie doch, wenn sie damit glücklicher werden. Es ist die Art und Weise wie hier in diesem Land mittlerweile „Politik“ (und damit Gesetz) gemacht wird, die mich auf die Palme bringt. Und es ist immer wieder und wieder die mediale Begleitmusik in den MSM, die einen wertkonservativen, aber toleranten Bürger verzweifeln läßt.

    „Die überwältigende Mehrheit aller Deutschen…“
    „Ganz Deutschland will…“
    „99.9% aller Bürger sind für…“

    Umfragen ersetzen Plebiszite, parlamentarischer Mummenschanz aus machtstrategischen Gründen im Kontext zukünftiger Koalitionsoptionen ersetzt eine ernsthafte tiefe Auseinandersetzung mit wirklich wichtigen Themen.

    Ich kann niemand davon abhalten im Sept. diese widerliche Bagage zu bestätigen. Mich kann aber auch niemand mehr davon abhalten dies nicht mehr zu tun. Basta.

    PS: Gewußt daß in Tagen wie diese gschwind mal 8.500.000.000 Eurönchen nach GR durchgewunken wurde. Mediale Aufmerksamkeit gleich Null? Apropos Null. A Hund isser schoo, unsere schwarze Null… der IWF ist nicht dabei (war Bedingung), aber was interessiert…

    „Eine grosse Mehrheit der Bürger ist mit Altersarmut mehr als einverstanden!“
    „Merkel beliebt wie nie!“
    „CDU/CSU weiter im Aufwind!“
    „AfD lt. neuesten Umpfragen im Minus!“
    „Interview mit Petry auf Grund antisemitischer Äußerungen abgebrochen!“
    „Griechenland mit 20% Bienenwachstum!“
    „Vollbeschäftigung nimmt weiter zu!“… (meine Abneigung gegenüber diesen Nichtsnutzen in Berlin und deren Medienvasallen aber auch).

    Over and out.

  87. Titel eingeben
    Es gab auf faz.net dieser Tage ein Umfragetool (opinary) zur Zustimmung zur Ehe für alle. 50.000 beteiligten sich, so etwa 35 % dafür, 52 % dagegen. Frage an Statistiker: Glättet der große Umfang der Stichprobe die Tatsache, dass die FAZ überwiegend konservative Leser hat? Berechtigt eine solche Umfrage zu Zweifeln am Narrativ der 4/5-Mehrheit?

    • Ich glaube den grossen Umfragen nicht so wirklich.

    • Titel eingeben
      Antwort nein, der glättet gar nichts, da das keine Zufallsauswahl mehr ist. Wenn man in der Fußgängerzone von Köln nach dem beliebtesten Fußballverein fragt, wird die Stichprobe auch riesig sein, nur nicht im Geringsten repräsentativ (also jedenfalls für irgendetwas, was größer als Köln ist)

  88. Durch die Blume ein Heiratsantrag,-Korb-!
    Die Merkelbefohlenen werden im Juli nicht vom Herrn Sultan in Hamburg geehelicht.Das ist werterhaltend.

    • Die gemeinsame Absage an Herrn E.
      war ein Statement zur Meinungsfreiheit.

      Wem hätte es geschadet wenn eine türkische Partei
      die Commerzbankarena in Frankfurt mietet und dort
      ein fremdes Staatsoberhaupt eine Rede hält.

      Die Rede von B.Obama anlässlich eines Kirchentages
      war kein Problem obwohl dieser völkerrechtswidrig
      in einem fremden Land Menschen ohne Gerichtsurteil
      töten lies. (zB Osama Bin Laden in Pakistan).

      ggf wird E. seine Rede vor der UN nachholen.

      Man kann noch fragen warum man eine Einladung
      (Organisation des Treffens in Hamburg)ausspricht
      und dann die öffentliche Rede verweigert.

    • Die Diskrimenierung der konservativen Türken
      ist nicht so neu. Frau Dr. Merkel sprach schon länger
      von privilegierter Partnerschaft bezogen auf die €U
      und das meinte sie sicherlich
      aus der Perspektive von oben nach unten.

      Ich verstehe die Türkei im Moment aber auch nicht.
      Die Briten wollen raus die Türkei rein?

      Nun ja, das Auftrittsverbot für E. ist ein Symbol für die
      Meinungsfreiheit in Deutschland. Was wäre so schlimm
      wen seine Partei die Commerzbankarena mietet
      und sich ein Paar tausend Deutschtürken einen schön Tag machen?

      Zur Erinnerung:
      B. Obama wurde zum Kirchentag eingeladen obwohl dieser
      Völkerrechtswidrig in Pakistan Usama bin Laden töten lies.
      Das müsste man auch Fragen wo das Gerichtsverfahren stattgefunden hatte. – Man sorgt sich in Deutschland ja u.a. wegen der möglichen Einführung der Todesstrafe in der Türkei.

      Ich habe im übrigen den Eindruck das Oppositionspolitiker wie
      Sigmar Gabriel lieber Beziehungen zum Iran pflegen als zur Türkei,
      aber Gabriel verstehe ich sowieso nicht.

    • Der Bürger als Staatsmann
      Der Herr kommt nicht mit seinen bürgerlichen,sondern mit seinen staatsmännischhen Interessen.(Die Brechstange im Diplomatengepäck)
      An mein ungeschultes Ohr dringt der Herr aus der Ferne.
      Seine hiesigen Anhänger werden auch nicht entwöhnt sein.

  89. Ablenkungsmanöver
    Als Lesbe habe ich nichts gegen die Ehe.Sie ist allerdings für mich nicht erstrebenswert. Aber gut, wer heiraten will, soll es tun. Ich will es nicht.
    Mich stört allerdings erheblich, dass die Ehe für Alle nun tagelang hoch und runter diskutiert wird, und die WIRKLICHEN Klopper wie das NetzDG klammheimlich durchgewunken werden. Und meinem Parteivositzenden Herrn Lindner habe ich auch eine lange Mail geschrieben, als er die EfA zur Conditio sine qua Non für Koalitionen erklärte. Wir haben in D gewiss andere, dringendere Probleme als die EfA. Und es gibt gewiss wichtigere Bedingungen, die man als rote Linie für Koalitionen deklarieren sollte.
    Im übrigen ändert die EfA nichts an der breiten Ablehnung, die wir Lesben und Schwule in der muslimischen Bevölkerung erfahren. Auch Genderthemen kommen dort, ich sage es mal vorsichtig, deutlich zu kurz. Wir leben halt im Jahr des Messers.
    Deutschland ist wie die Titanic. Volle Kraft voraus Richtung Eisberg, die Kapelle spielt tapfer weiter, die Rettungsboote sind leck und die Kapitänin schwadroniert irgendwelchen Nonsens. Und alle denken: mit den Sozen wird es nur noch schlimmer, Merkel kennen wir wenigstens.
    Ich komme mir vor wie Nemo, nachdem er die rote Pille geschluckt hatte.

    • Merkel ist eine in der Wolle gefärbte Deutsche
      …deutscher geht es nicht. Ihr Machtanspruch ist der
      Machtanspruch der Deutschen.
      Für die Wahlplakate wird auch wieder Schwarz- Rot- Gold
      aus der Rumpelkammer geholt.

      Die wirklichen, sich selbst hassenden Deutschen, sitzen hier in diesem Block.
      ( Pöbel, doofer Michel, etc.)

    • @Nachdenkerin
      „Im übrigen ändert die EfA nichts an der breiten Ablehnung, die wir Lesben und Schwule in der muslimischen Bevölkerung erfahren.“

      Sie haben die Opferposition wirklich verinnerlicht, hm? So ein Schwachsinn …

    • Zu viel großes Kino....
      Da hat wohl jemand ein paar Filme durcheinandergebracht? Das süße Fischchen Nemo braucht keine Pillen, um gerettet zu werden. Matrix wäre durchaus ein Reflexionshintergrund, aber auch da sollte klar sein, dass es sich beim angedeuteten Platoń schen Höhlengleichnis um Nebensonnen gehandelt haben könnte. Vielleicht sitzen ja einige nicht auf dem sinkenden Schiff im Eismeer? Stellen wir uns doch das Mittelmeer vor, dann werden wir gerettet! Nix für ungut…

  90. NetzDG
    War das nicht auch heute? Geht völlig unter, komisch, nicht?

    • Warum sollte das komisch sein?
      Hat doch gut geklappt.

    • Die "Blendgranaten"
      Fußball und EfA haben ihr Ziel nicht verfehlt.

      Allein bei dieser Kombination musste mMn jeder vernünftige Mensch schon im Vorfeld mißtrauisch werden, was wohl schon wieder heimlich durchgezogen werden soll. Die Strategie klappte – leider!

      Seltsam finde ich nur, dass es nicht einmal im Nachgang zum Beschluß eine winzige Mitteilung in den ÖR wert war. Oder ging sie an mir vorbei?

    • WDR 2 Radio
      Das WDR 2 Radio hat darüber berichtet, sogar ziemlich ausgewogen.

      Nur ein konkretes Beispiel, was denn Volksverhetzung ist, haben sie nicht geliefert.

      Ist das bereits Volkksverhetzung:
      „Ich lehne die Einwanderung von Wirtschaftsmigranten ab, die sich hier in die soziale Hängematte legen“?

      Oder erst wirklich ab:
      „Scheiss Kanacken raus aus Deutschland“?

      Oder gar nichts von beiden?

      Das hätte ich gerne gehört zur Einordung.
      Alles sehr schwammig von der Auslegung her.

  91. Ehe für Alle
    Lieber Don ein paar Anmerkungen vom anderen See:

    1) Wenn man einem Schwulen bis vor ca. 10 Jahren gesagt hätte, er könnte seinen Partner heiraten, hätte er einen als alten Spieler bezeichnet. und heute ….?

    2) Ehe für Alle ist verknüpft mit dem Adoptionsrecht für Alle. Das bedeutet, dass auch schwule und lesbische Paare Kinder adoptieren dürfen. Das finde ich grundfalsch (um es harmlos auszudrücken). Früher wurden Paare, die Kinder adoptieren wollten genau geprüft und die Kinder wurden u.a. danach ausgesucht, ob sie vom Aussehen (Haarfarbe, Teint usw) auch zu den Eltern passen bzw. diesen phänotytisch zugeordnet werden könnten. Das ist ab heute vorbei. Kinder werden einfach an irgendwelche Personen verschenkt.

    Das Dramatische daran ist, dass sich um das Kindeswohl keiner mehr Gedanken macht. Denn worum geht es eigentlich? Um das Wohl und die Befriedigung der Eitelkeit von Paaren oder um das Wohl von Kindern, die „zur Adoption freigegeben werden“ (welch schöner deutscher Begriff)?

    3) Wenn man selber Kinder hat, muss man ab heute darüber nachdenken, was eigentlich passiert, wenn man, d.h. beide Eltern, ums Leben kommen und die Kinder alleine sind. Dann werden diese womöglich an ein gleichgeschlechtliches Paar vergeben! Will man das?? Diese Frage sollte sich jeder selber im Stillen überlegen und sich beantworten!

    4) Damit ich nicht falsch verstanden werde: ich habe grundsätzlich nichts gegen gleichgeschlechtliche Paare. Frei nach dem Bayerischen Motto Liberalitas Bavariae.

    Aber bitte nicht auf dem Rücken unschuldiger, sich nicht wehrender Kinder.

    Herzlichst
    SeeMichel

    P.S. Und komme mir später (in z.B. 20 Jahren) keiner und sage wie bei der Odenwaldschule: Wir haben aber von nichts gewußt. (wie damals schon beim Adolf).

    • Es ist halt immer vom Einzelfall abhängig, und es ist nicht fair, diese Verbindung zum Kindsmissbrauch herzustellen.


    • Ihr Beitrag, Seemichel, entbehrt jeder, aber auch wirklich jeder Grundlage. Das Adoptionsrecht bleibt inhaltlich wie es ist, wird nur auf gleichgeschlechtliche Paare ausgedehnt. Und, falls Sie es nicht wissen sollten, der sexuelle Mißbrauch von Kindern findet überwiegend im familiären Umfeld heterosexueller Paare statt. Von gleichgeschlechtlichen Paaren mit Kindern, die gab es bislang nämlich auch schon, ist mir dagegen kein einziger Fall bekannt. Und, falls es Sie beruhigt, Homosexualität ist weder vererblich, noch ansteckend. Andererseits, alle Homosexuellen stammen aus heterosexuellen Verbindungen, soweit ich weiß. Was ist da nur falsch gelaufen? Können Sie mir das sagen?

    • Nach dem Fall Fritzl
      würde ich sagen, es kommt immer auf die Situation an.

      Kinder können auch bei ihren leiblichen Eltern unvorstellbar gräßliche Dinge erleben.

      Was mir nicht behagt, ist der Gedanke an Kinder als bei Leihmüttern bestellbare Ware.
      Das ist jetzt noch untersagt, aber man weiß ja jetzt, wie schnell so ein Gesetz geschleift werden kann.

    • Werter SeeMichel,
      erst kürzlich war zu lesen, wieviele Kinder (es geht in die Hunderttausende) im häuslichen Umfeld von Verwandten, Freunden der Familie,ja sogar den eigenen Vätern missbraucht werden, während die Mütter das oft dulden. Für unsereins nicht zu verstehen.

      Einem Kind geht es nur gut, wenn es von liebevollen Bezugspersonen umgeben ist und gefördert wird.Leider ist es doch so, dass Kinder von jedem in die Welt gesetzt werden dürfen. Ganz gleich ob die Eltern befähigt sind, das zu leisten, oder nicht. Denken Sie an Trinker*innen oder dergleichen beim Kiffen und Gewalt.

    • @SeeMichel
      Ich sehe das ähnlich wie Sie. Im Grunde ist es mir egal, wer hier mit wem, und man kann es auch Ehe nennen, wenn beide füreinander einstehen. Wenn ich mir aber vorstelle, daß zwei Schwule zwei Knaben adoptieren, wird mir ganz schwummrig. Abgesehen davon, daß diese EfA-Diskussion nur von den wirklichen Problemen der Nation (darf man das noch sagen, da gibt es doch seit heute so ein neues Gesetz?) ablenken soll, tröstet mich die Gewissheit, daß jede noch so „fortschrittliche“ Ideologie eines nie wird auslöschen können: Die Liebe von Vater und Mutter zu ihren leiblichen Kindern. Und diese Kinder werden früher oder später den Wert dieser Familie erkennen, weil sie nur dort bedingungslos geborgen sind.

    • Wobei auch Frauen Kinder missbrauchen
      liebe Philomena

      Dazu gab es eine Doku der ARD – Mama hör auf damit
      https://www.youtube.com/watch?v=Yr3_poVZBJE

      Mir absolut unverständlich, aber es gibt so vieles, was man nicht versteht.

  92. zu spät für Josef Fritzl
    In naher Zukunft wird der Fritzl mit seiner Tochter ganz legal Kinder in die Welt setzen können. OK, anfänglich wird man die Frau noch nach ihrem Einverständnis fragen müssen, aber früher oder später wird ein progressiver Imam auch dafür keine Notwendigkeit erkennen. Als Zweitziege allemal geeignet.

  93. An nur einem Tag
    hat unser Parlament die menschlichen Probleme mit der Liebe und dem Hass geklärt.

  94. Das fundamentalistisch-konservative Weltbild ist Auslaufmodell
    Eleganter Text, aber der Grundton ist Selbstmitleid und es zeigt sich vor allem das Bedauern darüber, dass das wirklich zutiefst konservative Weltbild – in dem man sich selbstverständlich über andere stellt – im Schwinden begriffen ist. Und das ist es, tatsächlich.
    Denn ein Großteil der Menschen unserer Gesellschaft kann nicht erkennen, warum Menschen, die gleichgeschlechtlich lieben und in Beziehung, Familie und Freundschaft ebenso verbindlich Verantwortung übernehmen, nicht komplett gleichberechtigter Teil der Gesellschaft sein sollten. Mit Ehe und Kindern und Hauskauf und Altenteil und Erbe – wie die anderen auch. Wenn es diese Institution Ehe schon gibt. Gleichwertig sehe ich übrigens auch ganz andere Lebensmodelle, Paare ohne Trauschein, mit Kindern, ohne Kinder, Singles, Lebensgemeinschaften von Freunden. Es ist eine Errungenschaft und eine Erweiterung des Lebensverständnisses, dass es in unserer Gesellschaft inzwischen (fast) keinen Zwang mehr zu bestimmten, festgelegten Lebensentwürfen gibt. Natürlich gibt es auch immer die, die gesellschaftlich umfassende Veränderungen bedauern. Dass Frauen an die Unis durften, oder wählen konnten, wurde ja einst auch beweint.
    Ich selbst habe Kinder ohne verheiratet zu sein und arbeite nicht in den Medien sondern im medizinischen Feld, für das Sie sicher auch ein paar abfällige Worte finden würden, aber ich kann berichten, dass die Mehrheit meiner Kolleginnen und Kollegen hier an der Klinik – gerade aus einer mit existenziellen Fragen befassten Perspektive heraus – sich heute gefreut hat, dass das, was uns oft begegnet, nämlich dass schwule oder lesbische Paare einander beistehen, sich auf dem Lebensweg begleiten – wie andere auch – nun endlich entsprechend anerkannt wird. Und, wenn gewünscht, nun eben in die Form der Ehe gebracht werden kann. Auf diese Weise erhält sich doch wenigstens die konservative offizielle Form der Bindung zwischen zwei Menschen, das müsste Ihnen und den im Forum leidenden Kommentatoren ein Trost sein.

    • Ach, die anderen sind etwa nicht selbstverliebt?

    • "Das fundamentalistisch-konservative Weltbild ist Auslaufmodell"
      Wenn man seinen Blickwinkel aber auf die gesamte Erde ausweitet
      (weltweit betrachtet) – dann eher nicht.

    • Ich sehe zB ein Problem bei der Entwicklung
      eines normalen Rollenverhaltens der Kinder.
      Ich bin Vaterlos aufgewachsen und kann darin keinen
      Vorteil erkennen.

      Wir werden in 20 oder 30 Jahren sehen
      welche Effekte es hat wenn die Adoption
      von Kindern durch homosexuelle Paare
      zum Massenphenomen wird.

      Ich vermute das wir jetzt schon dadurch vermehrte
      Probleme haben das viele Kinder bei Alleinerziehenden groß werden.

      Wir reden m.E. von einem sozialen Experiment
      das nicht notwendiger Weise schief gehen muss.

      Ich bin kein Freund von Revolutionen.
      Die bisherigen eingetragenen Partnerschaften
      bei denen die Kinder aus früheren Beziehungen
      vom neunen Partner adoptiert werden konnten waren
      m.E. eine gute Lösung.

      Das fundamentalistisch-konservative Weltbild ist Auslaufmodell(?)

      Fragen sie zB jene Deutschtürken die für Erdoan gestimmt haben und
      fragen sie die anderen; ca 8 mio mit Migrationshintergrund.

      Die Zukunft ist bekanntlich offen.

    • Polyamore Zwerge haben mich großgezogen - @Johanna
      Von denen leben leider 3 nicht mehr weil sie wegen AIDS, Syphillis und Selbstmord aus dem leben geschieden sind.
      Einer ist in der Psychatire , einer alkoholabhängig, einer hat sich zur Frau umoperieren lassen, die anderen sind auch woanders weil Ihr lebensverständniss sie woanders hin geführt hat, aber wenn wir uns am Jahresendfest treffen sind wir eine ganz glückliche Familie.

      Eine befreundete Famile hat ihr Haus verkauft und ist umgezogen, weil das Schwule Pärchen von nebenan Ihnen das Leben zur Hölle gemacht hat. Seither ist Schwul für mich nicht mehr umbedingt das Synonym für Hilflos und diskriminiert.

      Es geht übrigens nicht darum sich über andere zu stellen.

      Diese tollen selbstbestimmten Lebensentwürfe zerbröseln alle mit der Zeit.
      Patchworkfamilien, Alleinerziehend, alles Suboptimal, es sein denn sie gehören zu gehobenen Kreisen,die das mit Geld alles ausbügeln können.

      Ich habe lang genug mit Kindern und Jugendlichen gearbeitet, die strunzdoofe hetero , bis das der tod euch scheidet, Kiste gibt am meisten Stabilität und Hilfe, da ist dann auch noch genug hetero strunzdoof Familienverband drumherum da.

      Alle anderen, sorry, leider Handicap.
      Und ja, das Geschwür frißt sich weiter, bis immer mehr als seelisch und psychisch Obdachlose durchs leben irrlichtern.
      Wer glaubt dass all die Kevins und Chantalls aus verkorksten Beziehungen mit mehr Geld zu glücklichen kleinen Einsteins gemacht werden können der spinnt.

      Zwei Lesben, freudig, bei der inspektion des Kindergarten, zu meiner Frau: „Die xyz hat halt zwei mamas“.
      Was sagen die der Kleinen (Mädchen) wenn sie 12 ist wer Ihr Vater ist? Das eine sich anonym in Holland hat besamen lassen und sie nie erfahren wird wer ihr Vater ist? Da geht es mir als Kind doch gleich viel besser.

      An die liebende Homo Familie, die man jetzt endlich ermöglicht hat, glaube ich erst wenn ich Wickeltische im darkroom finde und die HIV Statistik nach unten geht.
      Die Statistik bzgl. HIV, Anzahl der Sexualkontakte, Dauer und Anzahl von Beziehungen, Psychische Störungen, Selbstmord, Mißbrauch, Suchtverhalten steht halt dagegen. Da ändert auch eine Ehe nix daran.

      Es geht um Virtue Signalling für die einen und Deligitimation des hetero normalo für die anderen.

      Wem das nutzen soll? Keine Ahnung- dieser Gesellschaft nicht.

    • Man will einen Impact schaffen ...
      … schafft aber nicht mal ein-zwei Absätze im Text, die den eigenen Erguss lesbar machen würden.

    • Demographie ...
      … ist Schicksal, ist Zukunft!

      Wenn die Unterwerfung (alias Friedensreligion) es billigt, haben Sie gute Chancen.

      Ansonsten: Die Revolution frisst üblicherweise ihre Kinder.

    • Ich finde den Nexus "fundamentalistisch" mit "konservativ" ziemlich idiotisch!
      Rein praktisch haben heute die Fundamentalismen um einen Herrn Chrys Beck und das diarrhöische Machtkalkül einer Postdemokratin gewonnen. Und nicht nur die Wertbezogenen und Konservativen stehen als Verlierer dar.

      Irgendwie fühlen das, glaube ich, alle, daß dieser Tag ein Wendepunkt ist mit Netzzensur-Gedankenpolizei und einem Obrigkeitsstaat, der Sexpolizei (heute halt invers zu vor 70 Jahren, aber mit selbem totalen Anspruch*!) spielt.

      Verloren hat, wider allem Konfetti und fetten Torten (was war da eigentlich drin?- CrysMet?), die freiheitliche Gesellschaft!

      * Die Schamlosigkeit und Verzweckung menschlicher #sexualität stach bei den nationalen Sozialisten ja recht deutlich ins Augen: Aktion Lebensborn und jeder mit jeder (wenn die Pässe stimmten).

    • Wieso?
      Wieso sollte sich das konservative Weltbild „selbstverständlich“ über andere stellen??
      Da kommt es mir eher so vor, als würden Sie sich über „uns“ stellen. Denn auch Sie applizieren hier offensichtlich die Opferrolle!

    • Das Monsato Prinzip
      Wird jetzt auch auf Menschen angewand. DAS! ist der Fortschritt.
      Und homosexuelle Paare bieten sich als Labormäuse an.

      Die Konservativen mit ihrem biologischen ’natürlichen‘
      Fortpflanzungsverhalten stehen der wissenschaftlichen
      Entwicklung im Wege.

      Irgendwo muss der neue Mensch doch herkommen.

    • Titel eingeben
      Fuer die USA trifft das nicht zu, u. ich denke, fuer den Raum der EU oder die BRD ebensowenig. Dafuer sorgen bereits die religioesen „Familien“ mit ihren teils archaischen Rollenstereotypen.
      Aber alles halb so wild, auch doktrinaere Lautsprecherinnen von Bue90/Grue begruessen es ja, dass „Deutschland religioeser wird“, oder so ….

  95. Titel eingeben
    Der Sprech von „Ehe für Alle“ ist nun ja eine Mogelpackung mehr.
    Was wird uns da erzählt? Ehe sei überall dort (und „gerechterweise“ zuzugestehen), wo sind Liebe / Füreinandereinstehen / Verantwortung füreinander übernehmen…
    Klar, also natürlich bei Schwulen- und Lesbenpaaren.
    Da hätte ich andere Beispiele. Was ist mit den alten Geschwisterpaaren, die in der elterlichen Villa lebenslang allein leben und (brüderlich) einander lieben / Verantwortung füreinander tragen / eine stabile Lebensgemeinschaft bilden? Was mit der alten Mutter, die mit ihrem unverheirateten Sohn eine liebende Symbiose lebt? Warum gehen die leer aus?
    Wenn Ehe für alle, warum nicht auch und gerade dort, für diese Lebensgemeinschaften?
    Antwort: Alternde Geschwisterpaare und Mutter-Tochter Lebenssymbiosen gehen nicht in jahrelanger un-verschämter Penetranz auf alle multimedilen Barrikaden, um ihre „Rechte“ einzufordern.

  96. Unsere Ur-Enkel
    werden dankbar sein, das es noch Ur-Omas und Ur-Opas gab!
    Der Rest hatte nur in sich selbst verkrümmten, selbstvergessen Spaß …

  97. Allein über den Inhalt dieses Blogs könnte man Bücher schreiben.
    Da hat der DA seinem Frust aber mal ganz ordentlich in einer Art Generalabrechnung freien Lauf gelassen. Und ganz sicher ist er damit nicht allein, viele trauen sich nur nicht mehr, das deutlich zu artikulieren.

    Als schon länger hier lebender Mensch, seit Geburt, habe ich ja viele erstaunliche Entwicklungen in der Gesellschaft miterlebt und mir so meine Gedanken dazu gemacht. Als nach mehr als 120 Jahren 1994 der § 175 StGB abgeschafft wurde, war das ein Meilenstein auf dem Weg zu Freiheit und Gleichheit, rein rechtlich betrachtet. Daß es bald 50 Jahre brauchte, bis das Grundgesetz hier Wirkung entfaltete, mag ein Hinweis für all die sein, die das Recht als eine Art Religion betrachten, daß das Argumentieren mit dem Recht nicht immer wirklich überzeugend ist.

    Unsere Sozialisierung hat großen Einfluß darauf, wie wir mit verschiedenen Themen umgehen, wo wir Prioritäten setzen und welche Werte wir für uns selbst als wichtig erachten. So auch bei der Homosexualität, die vermutlich die Mehrheit nicht für normal, allenfalls für eine Spielart der Natur hält, die sich mangels Reproduktionsfähigkeit nicht unendlich auszubreiten droht und daher tolerabel erscheint. Seltsam nur, daß diese Mehrheit, soweit es die Männer betrifft, da durchaus Unterschiede zwischen Schwulen und Lesben machen, jedenfalls soweit es sich um den sexuellen Aspekt handelt. Vielleicht ist das bei Frauen ja auch so, nur umgekehrt.

    Nach der Entkriminalisierung 1994 folgte dann 2001 das Lebenspartnerschaftsgesetz. Dabei ging es um die weitgehend rechtliche Gleichstellung mit der Ehe von heterosexuellen Paaren. Allerdings blieben bis Heute kleine und große Unterschiede, so bei Adoption und Sorgerecht. Manches wurde nach 2001 mühsam und gegen den erheblichen Widerstand von CDU/CSU den rechtlichen Folgen der Ehe weiter angepaßt, aber eben nicht alles.

    Das ist nun Geschichte und das ist auch gut so. Denn, wen dieselben Pflichten treffen, der soll auch dieselben Rechte haben. Was bleibt, ist das ungute Gefühl bei vielen, daß hier unterschiedliche Dinge gleichbehandelt werden. Dabei wird leider nicht immer sauber zwischen Ehe und Familie unterschieden. Die Ehe hat nunmal immer die monogame Beziehung zwischen Mann und Frau als Inhalt gehabt. Bei der Familie beschränkte sich der Begriff aber nie auf eine Ehe, aus der leibliche Kinder hervorgingen. Es wäre vieles leichter geworden, die Lebenspartnerschaft wäre von Beginn an rechtlich völlig gleichgestellt worden. Über eine Ehe für alle wäre dann wohl weniger heftig gestritten worden, vielleicht hätte man sich dann eher um einen anderen Begriff gestritten, statt den Begriff der Ehe inhaltlich zu verändern.

    Persönlich ist es mir zwar letztlich egal, ob gleichgeschlechtliche Verbindungen in Zukunft nun auch als Ehe bezeichnet werden, ich werde deshalb keine schlaflosen Nächte haben, richtig finde ich es aber dennoch nicht. Denn es ist für mich, vielleicht einfach auch nur altersbedingt, eben inhaltlich nicht dasselbe. Aber wer weiß, in zehn Jahren wird vermutlich niemand mehr einen Gedanken daran verschwenden und dieses leidige Thema endlich ein Ende haben.

    • Soviel Unterschied zwischen Partnerschaft und Ehe war gar nicht mehr
      Mit der eingetragenen Partnerschaft waren Erbrecht, Unterhaltspflichten und Ehegattensplitting geklärt. Allein das Adoptionsrecht blieb unberührt.

      Ich verstehe deshalb nicht, warum diese Randgruppe so ein Theater veranstaltet, dem sich die Mehrheit zu fügen hat.

      .
      Die heutige Abstimmung hatte doch wohl nur den Zweck, das Zensurgesetz völlig in den Hintergrund zu schieben, was ja auch bestens gelungen ist. Die Zeitungen sind voll mit Efa, das Gesetz des kleinen Heiko, das uns noch massiv beschäftigen wird, kommt nirgendwo zur Sprache.

    • Ach, das war alles schon geklärt,
      liebe Frau Simon? Dann verstehe ich den Zirkus überhaupt nicht mehr. D.h.es wird so sein, wie Sie vermuten. Das ist nur noch unverschämt, für
      wie blöd man uns hält.

      Die quitschbunte Hochzeitstorte war auch schon gebacken. Die Grünen sollten sich lieber darum kümmern, wieviele Tiere an ihren bunten Luftballons verrecken, weil sie die fressen.

    • "heutige Abstimmung hatte doch wohl nur den Zweck, das Zensurgesetz völlig in den Hintergrund "
      zu drängen…
      Sehe ich genauso, Frau Simon!

      Allerdings ist die Taktik dieses Hinausdrängens aus dem Aufmerksamkeitsfokus der Vertrauensmedien-Konsumenten so fatal, daß sie sowohl die cdu wie auch den Glauben an die parlamentarische Demokratie zerlegen wird!

      Merkel und Maas haben Rechtsstaat und Demokratie irreversibel geschrottet und die dazugehörigen Wähler gaben diesen overrated figures die Macht dazu.
      Gestern war ein historisches Datum.
      Und das Fatale ist, daß der Untergang den Homosexuellen angelastet werden wird. Man mag sich nur den anschwellenden Islamismus mit seiner Reaktionsbildung (Kryptohomos) und der demographischen Machtübernahme dieser Leute ansehen.

      Der Konfetti-Sieg des V.Beck war ein Pyrrhus-Sieg!

    • PS.: Frau Simon, hier eine brillante Sicht von Kissler auf die Situation
      http://cicero.de/innenpolitik/netzwerkdurchsetzungsgesetz-deutschland-am-pranger

    • Ja, das entnahm ich gestern Bayern3
      https://www.bayern3.de/homosexuell-lesbisch-gleichgeschlechtlich-ehe-recht-pflichte-homo-ehe

      „KURZZUSAMMENFASSUNG
      Eingetragene Lebenspartnerschaften von schwulen und lesbischen Paaren gibt es schon seit 2001. Damit waren Erbrecht, Unterhaltspflichten und Ehegattensplitting geklärt. Doch zu einer „echten Ehe“ existierten noch viele Unterschiede. Bislang. Doch das haben die Politiker jetzt geändert.“

      Welche vielen Unterschiede das sein sollen, außer dem des Adoptionsrechtes, ist leider nicht erwähnt, so arg viele können es m.E. nicht mehr gewesen sein. Außer daß halt beide jeweils das gleiche Geschlecht haben und nicht Männlein und Weiblein sind.

    • Randgruppe und NetzDG
      Ob sich die Mehrheit zu fügen hatte, Frau Simon, wage ich doch zu bezweifeln. Sie hätte ja auch anders entscheiden können. Und ob es dabei um das Ablenken vom NetzDG ging, daran zweifle ich auch.

      Vielmehr hat die SPD die Gelegenheit genutzt, die sich nach Merkels Interview ergab, ohne sich dem so nicht begründbaren Vorwurf des Koalitionsbruchs aussetzen zu müssen. Dennoch war das ein Eigentor für die SPD, denn anhand der Mehrheitsverhältnisse in Bundestag und Bundesrat wären auch viele andere Entscheidungen gegen die CDU/CSU schon lange möglich gewesen. Da aber standen der Gewissensfreiheit und Unabhängigkeit der Abgeordneten Parteiräson und Fraktionszwang im Wege. So sollte sich die SPD nie wieder darauf berufen, die CDU/CSU habe mehr SPD in der Politik verhindert.

      Was wir erlebt haben, das war die Realität der parlamentarischen Scheindemokratie.

      In ein paar Wochen, Herr Feldmann, wird das doch wie üblich alles kein Thema mehr sein. Vielleicht wird das BVerfG noch mit der Ehe für alle befaßt, das Ergebnis wage ich bereits vorherzusagen, es wird die Entscheidung der Politik absegnen. Anders beim NetzDG, dem gebe ich bei einer Verfassungsbeschwerde keinerlei Chance, das wird wie die Vorratsdatenspeicherung gekippt werden.

      Von einer demographischen Machtübernahme sind wir bei ca. drei bis vier Millionen Muslimen auch wohl noch weit entfernt. Und überhaupt, soweit das Deutsche sind, verbietet sich eine solche Aussage im Grunde doch von selbst, oder?

    • Liebe Frau Simon,
      als Angehöriger dieser Minderheit verstehe ich das Tamtam auch nicht. Wir haben so viel erreicht, von der eingetragenen Partnerschaft mit den derzeitigen Privilegien konnten wir vor 30 Jahren nur träumen. Es hat sich so viel getan, und das tut es noch.
      Leider ist die neue Generation mit einer positiven Entwicklung nicht mehr zufrieden, es muß schon alles sein und zwar jetzt sofort. Und die Masse kreischt laut mit, weil jeder sich gut fühlt wenn er zu den vermeintlich „Guten“ gehört.

      Gestern war ein schwarzer Tag. Eine kleine Minderheit jubelt, und das Volk als ganzes bekam einen Maulkorb verpasst. Mir wäre es anders herum lieber gewesen, zumal der Minderheitenstatus ja so schlecht nicht war.
      Meine Freunde sehen das ähnlich, aber wir sind auch eine aussterbende Spezies, liberale Schwule. Womöglich gar (Triggerwarnung für linke und grüne!) liberal-konservative Schwule. Oh Schreck, da, ich habs gesagt.

    • Dieses öffentliche Tamtam oder CSDays nerven furchtbar
      @Zuagroaster

      Und ich kann mir beim besten Willen meinen lieben Blumenhändler nicht beim Christopher Street Day vorstellen. Das würde zu ihm überhaupt nicht passen, er lebt mit seinem Mann seit ich ihn kenne vergnügt und friedlich, betreibt seinen Blumenladen in Düsseldorf, den ich seit 1972 kenne, den Laden gibt’s einiges länger, den er von einem Heteropärchen übernahm, macht seit ewigen Zeiten Urlaub auf Capri und ist einfach nur ein herzensguter Mensch.

      Ich habe auch andere Typen kennengelernt, schreckliche Menschen, die aber auch in ihrer Community nicht gelitten waren. Und die kann ich mir mit all dem Getöse, dem bunten Firlefanz und nacktem Hintern vorstellen.
      Nur welcher halbwegs vernünftige Mensch braucht das?

      Die eingetragene Partnerschaft hat bis auf die Adoption doch alle Rechte gesichert, lautlos, einfach so. Ich habe 1960-63 in meiner Anwaltsgehilfenlehre die Auswirkungen des §175 kennengelernt, weiß also um die Fortschritte, die im Laufe der Zeit dann doch rasant kamen.

      Aber das hat u.a. einem Volker Beck nicht gereicht, der für mich zu den ganz schrecklichen Menschen gehört und seiner „Gattung“, Entschuldigung, aber mir fällt grad kein anderer Ausdruck in Verbindung mit Beck ein, keinen Gefallen getan hat.

    • Die "4 MIo.Muslime" würde ich mir nochmal durch den Kopf gehen lassen, Herr Meier
      irgendwas kann da nicht stimmen. 2015 sind allein nach offiziellen Angaben 1 Mio. gekommen… dieses Jahr werden (nach offi.Angaben) 600Tsd erwartet.
      Ich gehe eher von 8Mio Status aus, Tendenz steil steigend (Nachzug von 2-3 Mio)

    • Die Zahlen der Landesregierungen und der Bundesregierung
      sind in allen Bereichen nicht mehr wirklich glaubwürdig, Herr Feldmann. Statistiken zu schönen bzw. so aufzustellen, daß diese mehr verschleiern als offenbaren, das ist schon länger Standard im Land.

      Dennoch sehe ich in der Glaubensfrage als solcher kein Problem, solange zumindest die Trennung von Kirche und Staat, wie sie heute besteht, erhalten bleibt.

      Wir sollten die Zahl der Islamisten nicht mit denen der Moslems gleichsetzen. Was Asylanten, Kriegsflüchtlinge, Einwanderer und Ausländer ganz allgemein betrifft, so soll sich die Zahl ja bei 10 Millionen bewegen. Wer davon dauerhaft in Deutschland bleibt, sollten wir erst mal noch ein paar Jahre abwarten.

      Das eigentliche Problem in diesem Zusammenhang sind aber doch unsere Regierungen. Wenn die nicht dazu in der Lage sind, den Zustand der Gesellschaft zu stabilisieren, dann sollten wir die Schuld nicht bei den Moslems oder wem auch immer suchen.

  98. Äußerst irritierend ...
    Warum fordern linke Minderheiten, die die Ehe als Institution seit Jahrzehnten angreifen und verachten und als obsolet darstellen, plötzlich eben diese für alle? Warum sprechen wir nicht über Homo-Ehe versus der bisher bereits möglichen eingetragenen Partnerschaft? Was taucht da in der Bugwelle auf?

    Vati oder Mutti buchen sich ihren neuen Lebenspartner (Geschlecht: schnurz) einfach dazu. Die Familie wächst, der nicht leibliche Elternteil bekommt im Patchwork endlich eine bestätigte Rolle. Alles natürlich zum Wohle der sonst hin- und hergerissenen Kinder. Macker? Onkel? Vater der Reserve? Jetzt muss es endlich möglich sein, eine Familie aus beliebig vielen Legos zusammenzusetzen. Das trotzige: „Du bist nicht mein Vater, du hast mir nix zu sagen!“ gehört der Vergangenheit an. Jeder darf vatern, auch, wenn er keinen hochkriegt. (Ich lasse das Müttern mal weg, sonst wird es zu kompliziert)

    In der Diskussion im Vorfeld tauchte auch der seltsame Menschenschlag wieder auf, der Geschwisterhochzeiten und die Abschaffung des Inzest-Verbotes befürwortet. Hey, es geht ja um EhefuerAlle … Diese Leute sind mir echt unheimlich, aber sie rekrutieren sich eben nicht nur aus der Village-Idiot-Fraktion, sondern haben sogar die ominöse Ethik-Kommission hinter sich: http://www.zeit.de/gesellschaft/2014-09/inzest-strafrecht-verbot-ethikrat (sorry für den Link, Don, aber der ist von 2014 – das ist doch verjährt, oder?!)

    Warum ist also die Homo-Ehe kein Problem, die EhefuerAlle allerdings schon? Weil m. E. keine Sau weiss, was hier noch alles draufgesattelt werden soll.

  99. Was mich in diesem Zusammenhang wirklich freut,
    ist der Umstand, daß deutlich wurde, wie schädlich Parteiräson, -disziplin und Fraktionszwang für die Demokratie sind. Wie undemokratisch Parteien strukturiert sind und welche Folgen das für Parteien, die Gesellschaft und die Demokratie hat. Wenn Parteien ihre Mitglieder durch Parteiordnungsverfahren, Streichung von Listen und Ämterentzug erpressen, auf Linie zu bleiben, das Gewissen der Abgeordneten nach Belieben ein- und ausschalten, dann kann von Demokratie doch überhaupt keine Rede mehr sein.

    Vielleicht erkennt die SPD ja irgendwann, daß auch dadurch ihre Chancen, jemals wieder einen Kanzler zu stellen, gegen Null tendieren.

    • Titel eingeben
      Dabei gilt doch die Regel, ja, das Gesetz:
      „Ein förmlicher Fraktionszwang ist in Deutschland, Österreich, der Schweiz und vielen anderen Ländern verfassungswidrig.“
      .
      Aber Zensur ist ja auch verfassungswidrig.
      .
      Und deutsche Soldaten in anderen Ländern.
      .
      Und Meinungsfreiheit ist vom Grundgesetz garantiert.
      .
      .
      Was erlauben sich Merkel, SPD, CDU , Maas & Co?
      Wer wählt sowas?

    • Sehr gut :=)
      Das Gegenteil regiert das Teil…Antidemokratie-Minderheit
      di(fuse)ri(chtungen)“gier“(ar)t angebliche demokratische Mehrheit-Mündigkeit-Richtung?(en?)!?


    • Selbstverständlich gibt es keinen förmlichen Fraktionszwang. Aber für einen EdK-Vermerk (EdK = Ende der Karriere) in der Personalakte gibt es immer einen sachlichen Grund.

  100. Danke Don
    das war wieder eine treffliche Ausführung! Ich bin sehr gespannt, wie die katholische Kirche sich verhalten wird. Einen Segen darf der Priester einem gleichgeschlechtlichen Paar wohl spenden, aber nicht das Sakrament der Ehe.
    God made Adam and Eve, not Adam and Steve ;-)

    • Kurze Katechese
      Das Sakrament spenden sich die Eheleute und nicht der Priester. Er ist mehr so eine Art Trauzeuge. Mit einem Segen wird es auch schwierig. Es wird wahrscheinlich ein paar Rebellen geben die das auf eigene Faust durchsetzen aber da der sexuelle Akt zwischen zwei Menschen des gleichen Geschlechts eine schwere Sünde ist wird eine Segnung wohl nicht stattfinden. Man segnet ja auch keine Abtreibungskliniken oder Bordelle. Es riecht nach Kulturkampf. Statt mit Otto von Bismarck dürfen wir uns nun mit KGE rumschlagen. Schlagen hier nicht im wörtlichen Sinne. Ich bin so konservativ, dass ich mich nicht mit Frauen schlage.

    • ... na ja ...
      … was wird die machen: mosern und weiter die Merkelei hofieren.

      Schon lustig: jetzt können zwei katholische Priester heiraten. Eine tolle Prüfungsaufgabe für Kirchenrechler.

  101. Ein fieser Trick
    Die Ehe für Alle ist ein fieser Trick der westl. Gesellschaften die
    islamische Welt zu spalten und zu korrumpieren.

    Es ist anzunehmen, dass auch in den islamischen Gesellschaften
    der Anteil der Homosexuellen ähnlich hoch ist, wenn nicht höher.
    Die werden auch ihre Rechte wollen. Das interressiert sie vielleicht
    mehr als Demokratie.

    Verlassen wir uns auf VB.

  102. Jo mei,
    Die Kanzlerin hat möglicherweise „Die Kunst des Krieges“ von Sun Tzu gelesen: „Ziehe nicht in einen Krieg, den du nicht gewinnen kannst“. Mag ja sein, dass es süss und ehrenvoll ist, in der Politik heldenhaft mit einer aussichtslosen Sache unter zu gehen. Strategisch ist es wieder mal ein echter Merkel-Schachzug. Die restlichen Parteien springen schließlich alle ständig bedenkenlos auf jeden Populistenzug. Das Thema wird, meist aus niederen Beweggründen dazu benutzt, Die Union als ewig gestrig in die Ecke zu stellen. Und jetzt klaut Merkel den Schliekenfängern dieses Thema. Dann findet dieser Wahlkampf eben über harte Fakten statt. Da liegt Merkel nicht nur in den Umfragen weit vorne. Kennzahlen um die uns die Welt beneidet, eine weitgehend befriedete Gesellschaft und verhältnismäßig große Stabilität und Sicherheit. Für uns Christen kommt das Paradies hoffentlich aber auf jeden Fall erst später. Der politischen Konkurrenz bleibt das Lamento.

    • So weit richtig mit unseren chinesischen Strategem-Tricksern Martinangela.
      Bis auf das mit den beneideteten Kennzahlen, die pausenlos veröffentlicht werden.
      Die sind schönheits-operiert.

      Seit Tagen geht es nun schon wieder so mit der königlichen Hofberichterstattung, wie toll der Export, wie wenig die Arbeitslosen und wie super die Gehälter, wie … fällt schon auf wie stakkato … von der vergurkten Energiewende nix, von dem komischen durchgewunkenen Netzwerkdurchsetzungsgesetz wenig, von der Autobahnprivatisierung wenig, der Mietpreisbremse nix, der vergurkten Dobrindt-Maut nix …

      Am besten ein halbes Jahr vor Wahlen nix mehr lesen, es ist alles hochemotionalisierter Müll, Verheimlichung und alles Trickserei.

      Und ich bin nicht einmal AfD-Anhänger, der ständig Lügen-Presse!! plärrt (degoûtant); doch ich denke, es ist zumindest eine zu brave Presse am Hundehalsband, die ab und zu mit dem Schwanz wackelt, wenn sie ein Leckerli kriegt. Wer braucht so eine Eiapopeia-Presse. Und digital kann man nicht einmal mehr einen Bückling oder einen Kopfsalat damit einpacken. Nutzlos.

    • Sie hätte aber auch nicht einfach aufgeben müssen
      Hätte sie beispielsweise geantwortet, der Mann sei in der ihm möglichen Partnerschaft der Ehe in allen Belangen faktisch gleichgestellt, da die Sukzessivadoption ebenso wie die simultane zur Elternschaft beider Partner führe, und ob ihm das nicht reiche und es ihm nur um Prinzipienreiterei ginge, hätte ihn das in die Defensive gedrängt und die Antwort „ja“ den Mann schlecht aussehen lassen.

      Sie hätte ihn auch, ebenfalls interessant, an die Kirchen verweisen können, der Staat habe schon alles getan, was das Grundgesetz zulasse.

      ________________

      „Die größte Leistung besteht darin, den Widerstand des Feindes ohne einen Kampf zu brechen.“ Sun tsu, Kapitel „Das Schwert in der Scheide“

      Nur: Wer hat denn gewonnen? Alle bekommen, was sie wollen, bis auf die FDP – und ich fühle mich vom NetzDG vernichtend erschlagen.

  103. Scheidung für alle, Mätressen für alle,
    und wie gesagt Ehe mit vielen sind dann die nächsten Forderungen.
    Die Frage ist doch, was ist der Sinn einer Ehe? Welche Rechte haben Partnerschaften? Da wird man festellen, dass die Unterschiede zur Ehe minimal sind.
    Die Politik will uns weismachen, dass sie handlungsfähig ist. Sie hat aber nur bewiesen, dass sie Aktionismus mit Regieren und Politik mit Populismus verwechselt.
    Man löst halt die Probleme, die man lösen kann. So ist das eben.

    • Man löst ... Probleme ...
      Ich kann Ihnen leider nicht zustimmen!

      Man sucht eher Probleme die zu dem passen was für Lösungen hält, analog zu „die Psychotherapie ist das Problem für deren Lösung sie sich hält“.

    • An Wassermann: die Psychotherapie ist das Problem für deren Lösung sie sich hält.
      Das gilt m.E. auch für die Chirurgie und die innere Medizin.

      Alle 3 sind Notlösungen die man versucht wenn
      es keine besseren Möglichkeiten gibt und
      eine Not zu wenden ist.

      Da es hier um Ehe für alle und vermutlich auch um Familie
      und somit Kinder und somit Adoption geht:

      Eine Adoption ist m.E. immer eine Notlösung
      oder wenn es ihnen besser gefällt eine zweitbeste Lösung.
      Der Idealfall bleibt: Vater und Mutter haben gemeinsame Kinder,
      wenn ein Teil oder Beide wegfallen hat das Kind ein Problem.

      Alleinerziehende sind auch zweitbeste Lösungen.
      Homosexuelle Paare die keine Kinder haben sind
      für elternlose Kinder auch weiterhin zweitbeste Lösungen
      da sie bestimmte Erfahrungen für die Kinder nicht ermöglichen können
      das bedeutet aber nicht das Alleinerziehende und gleichgeschlechtliche Paare per se schlechte Eltern sind.
      Sie bleiben aber m.E. zweitbeste Lösungen.

      Die Jugendämter sollten auch künftig
      nach Besten Lösungen suchen wenn Kinder zu platzieren sind.

      Es geht im Adoptionsrecht m.E. nicht darum
      aus Paaren die sich unvollständig fühlen Familien zu machen.
      In diesen Fällen ist nicht das Jugendamt gefragt sondern eher die
      von ihnen kritisierte Psychotherapie ggf in Form einer Paartherapie.

      Die Tendenz ist es aber eher die Reproduktionsmedizin zu befragen.
      Die kann meinetwegen später folgen.
      Nämlich dann wenn deutlich wurde das das Kind die
      Familie nicht heilen kann und diesen Zweck auch nicht erfüllen soll.

  104. Wenn der Wind sich wieder dreht
    Viele, die sich heute so sehr über die Ehe für alle freuen, wäre vielleicht zu empfehlen ein klein wenig Geschichte zu studieren um zu sehen, dass der Wind sich schnell wieder drehen kann.

    Eine auf der Hand liegende Entwicklung mit den vielen ‚Neubürgern‘ und den noch viel zahlreicheren ‚Nachzüglern‘ (wenn die Politik nicht endlich die richtigen Probleme angeht) dürfte dann in absehbarer Zeit die Übernahme von Deutschland durch eine islamische Partei sein (es sei z.B.
    an Erdogans Aufforderung an die in Deutschland lebenden Muslimas erinnert nicht nur drei sondern mindestens fünf Kinder zu bekommen, was bei Polygamie ja besonders effektiv ist).

    Und dann sieht es für viele sehr schlecht aus. Der Staat hat dann ja alle Daten der Homosexuellen und die dann ausrückenden Schariakrieger werden sicher nicht lange zögern und die in einigen Ländern herrschenden Sitten Homosexuelle von Hochhausdächern zu werfen, kopieren.

    • ???
      Schwule und Lesben dürfen also nicht heiraten, weil es rückständige und bösartige Menschen gibt, die sie aufgrund ihrer Andersartigkeit am liebsten umbringen würden???
      Wirklich bestechende Logik! Folglich sollten wir schnellst möglich auch das Christentum verbieten, denn Christen würde es dann auch an den Kragen gehen…

    • Wohl wahr...
      Ein abschließendes Urteil über die nun beschlossene Öffnung der „Ehe“ auch für homosexuelle Paare, habe ich mir noch nicht gebildet. Aus dem Bauch heraus sage ich ja, weshalb denn nicht? Ich kann auch nicht einschätzen, ob und welche tatsächlichen oder auch nur eingebildeten „Minderheiten“ ihre Befindlichkeiten in diesem Kielwasser gesetzlich abzusichern begehren mögen.
      Konkret stellt sich mir aber aber auch die Frage, wie die vielen neu hinzugekommenen und auch noch weiter einwandernden Leute gerade aus islamischen Ländern mit „Efa“ umgehen mögen. Und auch bei den bereits schon länger hier lebenden und sogar hier geborenen Muslim/-innen scheint sich ja eine verstärkte Hinwendung zur Schriftgläubigkeit, zum Fundamentalismus abzuzeichnen. Da kann es sehr schnell vorbei sein mit offen gezeigter „Gay Pride“.
      Es ist genau dieser Widerspruch, der mich manchmal fast irre macht. Da passt was nicht.
      Einerseits fordert man vehement die Akzeptanz aller möglichen Lebensentwürfe, andererseits aber weiterhin die Zuwanderung von Menschen mit mehr oder weniger archaischen, manchmal fast schon atavitischen Denkmustern. Die sollen dann aber ebenfalls toleriert werden. Andernfalls wäre das ja kulturrassistisch, rechtsextrem oder sonst wie „bäh“.
      Ich mache mir ja schon als heterosexuelle Frau so meinen Gedanken. Und wäre ich lesbisch, bekäme ich echt „Muffesausen“…

    • Nein Onil, Stuart argumentiert nicht moralisch, sondern über die Faktizität
      der stattfindenen Entwicklung (hier Demographischer Druck und muslim.Präpotenzgehabe, also fehlenden Willen zur Toleranz noch dazu)

  105. Vom Umbau zum Abbau
    Vor unseren Augen vollzieht sich ein mit allen Mitteln vorangetriebener Umbau dieses Landes und seiner Gesellschaft, ein Umbau, der früher oder später in einen Abbau münden wird. Es ist, als ob jemand mit vollen Händen sein ererbtes Vermögen wegwirft im Glauben, er verfüge über unendliche Ressourcen. Alles, was üblicherweise so etwas wie eine kollektive Identität herstellt, gerät in den Augen der Ersatzreligion „universaler Relativismus“ unter Rückständigkeitsverdacht und wird dahingerafft. Landesgrenzen existieren mehr pro forma, jegliche Form nationaler Identität wird systematisch abgewertet, im SPD-Wahlprogramm taucht der Begriff „Deutsche“ nicht mehr auf und nun wurde auch die Bastion „Ehe“ in ihrer Alleinstellung geschleift. Und auch das werden die nimmermüden Minderheiten jeglicher Couleur nur als Etappensieg werten auf ihrem weiteren Weg, die bisherigen Grundlagen und Selbstverstänlichkeiten zu demontieren. Eines Tages wird der Preis fällig sein, aber das Aufwachen kommt zu spät.

    • Hans im Glück
      Die Verantwortlichen in D. handeln so wie Hans im Glück.
      .
      Allerdings war (wenigstens) der Hans am Ende wirklich glücklich.
      Ob das im realen Nachspiel des Märchens auch so wird, ist noch offen.

    • Um- und Abbau
      Super Analyse!

      Falls Ihnen noch ein paar Handlungsvorschläge einfallen, freue ich mich über Mitteilung hier.

    • Ausgelassene Konfettiwerfer
      Sie bringen es auf den Punkt. Die pubertär feiernden Konfettiwerfer haben wieder ein Erfolgserlebnis und werden das Tempo verschärfen. Wie weit? Und wie reagieren die „wertlosen Konservativen“, wenn einem die Missachtung von allem, was einem lieb und teuer ist so deutlich gezeigt wird? Wenn gründlich dafür gesorgt wird, dass man in der veröffentlichten Meinung nur noch als Negativbeispiel erscheint? Anpassung, weil man auch zu den „Guten“ gehören will und den Dissens nicht aushält? Rückzug ins Private, bei politischer Enthaltsamkeit? Fundalopposition mit Flucht in allerlei einseitige Randgrüppchen, die dann wieder untereinander sich heillos zerstreiten?

    • Mit einer Hochzeitstorte...
      …unter einem Konfettiregen fand V.Beck seine Wüdde ( Würde im Radio) endlich wieder.Wie Lammert kritisierte: Es grenzte an Albernheit. Es gab schon die eingetragenen Partnerschaften und ich kenne in meinem ganzen Umfeld keinen, der über Schwule und Lesben herzog.Die machen sich schon selbst lächerlich mit ihrem Benehmen.Oder ist man in Großstädten weniger tolerant, als hier?

  106. Warum
    fällt mir ausgerechnet jetzt die spätrömische Dekadenz ein?

  107. Weiter zurück
    Zitat: „Zuerst wurden die Deutschen als Nation zu Leuten degradiert, die schon länger hier sind. Jetzt ist die Ehe auch noch noch ein inhaltlich entleertes Ritual, das jeder in Anspruch nehmen kann. Und die nächsten familienpolitischen Angriffszeile sind auch schon bekannt“.

    Die Deutsche Nation und das Deutsche Volk wurden dadurch degradiert, dass diese momentan herrschende Kaste unter Bruch des Artikel 146GG das Grundgesetz zur Verfassung erklärt hat.
    Man hätte sehr wohl das Grundgesetz zur Verfassung machen können. Dann aber so, wie es im Artikel 146 steht: „vom Deutschen Volk in freier Abstimmung beschlossen“. Das ist ein identitätsstiftender Akt, nichts weiter. Und weil es den nicht gab, gibt es auch keine Identität. Und weil diese herrschende Kaste unter Bruch der vorläufigen Verfassung an der Macht ist, macht sie es, wie jeder Kriminelle: sie lernt am Erfolg und bricht einen Artikel nach dem anderen.
    Das diese Regierung, dieses Parlament, dieses System aber eigentlich verfassungswidrig ist, das sollte jedem klar sein. Nicht nur, wenn man die hier beschriebenen Auswirkungen betrachtet.
    Man muss sich nur mal die Worte von Norbert Lammert im Vorwort des derzeitig gültigen Grundgesetzes durchlesen, wie er um den Begriff der „Verfassung“ heumeiert, dann sieht man, dass dieses Problem „da oben“ durchaus bekannt sein dürfte. Sehr merkwürdig auch, dass der Artikel 146GG, obwohl auf der Homepage von Bundestag und Bundesrat zu lesen ist, dass das Grundgesetz nach Beitritt der DDR zur BRD zur „Verfassung“ wurde, immer noch an seiner alten Stelle steht. Wenn wir wirklich eine „Verfassung“ hätten, wäre dieses garnicht nötig.

    https://www.btg-bestellservice.de/pdf/10070000.pdf

  108. Todeskultur
    Es ist wie beim Genderismus: Nur eine kleine Bagage von Betonstalinisten wollen eine bestimmte Form, so etwa die „Efa“, die meisten Homosexuellen heiraten nicht, es gibt da Zahlen (die ich leider nicht greifbar habe) dass nur ein kleiner Prozentsatz der Homosexuellen heiratet.

    Aber bitte: Sie wollen anders sein. Sie wollen Schwul sein, „Bunt“ sein, sie wollen in Darkrooms ihren, Pardon für die Deutlichkeit, Analfreuden nachgehen, sie wollen anders als die Bürgerlichen sein, die sie verachten.

    Und sie wollen Gleich sein. Sie wollen genauso bürgerlich sein wie jene die sie verachten. Sie wollen heiraten mit Zeremonie „bis dass der Tod euch scheidet“ und sie wollen Kindleins haben, irgendwie.

    Diese Schizophrenie macht deutlich, worauf es im Grunde ankommt. Nicht um Rechte, sondern um Bestimmung: „wir Schizos sind es, die euch Heteros zeigen wie es lang geht im Dasein.“

    Wenn die Ehe zwischen Mann und Frau die Basis einer Fruchtbarkeit in sich trägt, so ist die „Ehe für alle“ eine Kultur des Todes. Da pflanzt sich niemand fort, da will sich auch niemand fortpflanzen, die wollen Kinder, aber die Kinder von Heteros. Sie wollen etwas haben, was sie selber zu geben oder leisten nicht im geringsten bereit sind. Sie verachten und ekeln sich vor dem aktiven Part der Kinderzeugung mit der Partnerin , aber sie wollen zugleich, dass wir, die Heteros, diese ekelhafte Sache tun, damit sie unsere Kinder bekommen können.

    Konsequent betrachtet ist Homosexualität also eine Todeskultur, weil sie keinerlei Interesse daran hat, ihre Form Lebenserhaltend zu bewahren, in Form von Nachwuchs, also Fortpflanzung.

    Und das wird gefeiert.

    Dass 3 Prozent der Bevölkerung dem Rest der Menschheit ihre Lebensverachtung aufzwingen darf.

    Der Homosexuelle kann nicht das, was er will: Kinder zeugen. Er ekelt sich vor Frauen, er wird Impotent, wenn er mit einer Frau im Bett liegt. Aber er will das haben, was zwischen Heteros funktioniert. (Man lese nur mal die „Beichtgeheimnisse“ solcher Männer die es mit Frauen versucht haben….)

    Da liegt die komplette Defektheit Deutschlands, der krankhafte Wahn, hier sei alles gleich, Ehe für alle.

    Das zweite: Ehe für alle bedeutet Ehe für niemanden. Der Wert, den die Institution einst hatte, soziologisch und juristisch, ist vorbei. Ich will gar nicht aufs Kaninchen blicken, dass zu ehelichen ich gedenke, sondern auf die Basis des Lebens an sich. Die Sprache ist verräterische. Für alle und nichts und niemand. Wir sind allgemein geworden, nichts gibt es mehr, das sich anzustreben lohnt. Der Totschlag hat eben soviel Wert wie die Lebenszeugung, alles ist gleich.

    Aus weiter Ferne kann ich nur mit Bitterkeit im Herzen erleben, wie diese Merkel, die man wirklich nur verachten kann, alles zerschlägt was uns, die wir dieses Land mühsam wieder aufgebaut haben, lieb und wert war. Was hat diese bräsig watschelnde Frau eigentlich dazu beigetragen, die deutsche Gesellschaft aufbauen, zu einer Wertegemeinschaft zu machen, auf die man nach dem Krieg wieder stolz sein kann? Was hat sie beigetragen Nichts, nicht das geringste.

    Ehe für alle heißt, der Homosexuelle wechselt häufiger die Geschlechtspartner als die Unterhosen. Die Lesben prügeln ihre Geschlechtspartnerinnen öfter als Heteromänner ihre Frauen. Geht mal in Frauenhäuser – da sitzen all die Lesben, die von ihrer Gefährtin geprügelt und sexuell missbraucht wurden und geflüchtet sind. Fragt mal wie Herrisch und Dominant diese Schwarzer die anderen Frauen misshandelt. Das kommt in den Talkshows einer Anne Will , die zum gleichen Kreis gehört, niemals zur Sprache. Und über die sexuelle Gewalt unter Lesben wollen wir erst gar nicht aufklären. Sie ist in höherem Maß vorhanden, als bei Heteros. Auch der Frauenhass, der im Grunde Selbsthass ist, ist bei Lesben deutlicher ausgeprägter. Feiern wir also dass körperlich und seelisch hassend Menschen nun mit liebenden Heteros gleichgestellt sind.

    Das BKA hat 2015 erstmals Zahlen zur Gewalt in lesbischen Beziehungen veröffentlicht. Ich will nur das Ende zitieren „2014 lebten rund 82.000 Menschen in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft, zugleich wird mit rund 17,5 Millionen Ehepaaren gerechnet. Proportional wurden damit mehr Gewaltfälle aus Lebenspartnerschaften bekannt als aus Ehen“

    Und Beck selber sagte, dass Treue bei Schwulen halt nicht so gefragt ist.

    Und das also ist die Basis für „Ehe für alle“, mehr Prügel und Gewalt, mehr Darkrooms, mehr Geschlechtspartner.

    Grund zum Feiern.

    Diese dummen Sprüche von wegen „Hauptsache Liebe“ ist eine Werbekampagne, die nicht das geringste, aber auch gar nichts, mit der Wirklichkeit der Schwulen gemein hat. Jeder dürfte es wissen, wie oft Homosexuelle ihre Geschlechtspartner wechseln. Jeder dürfte wissen, dass sie den Nachwuchs suchen bei Jugendlichen, die sexuell noch nicht gefestigt sind. Und das also wir nun gefeiert, denn all das steckt in der „Ehe für alle“. Die Schmuddeligkeiten wie „Leihmütter“ (schon das Wort ist eine Menschenverachtung in sich) Fremdspender (hee ihr Spender, ihr müsst allen Kindern, die aus euren Samen kamen, den Unterhalt bezahlen, wisst ihr das?) will ich gar nicht nähere beleuchten.
    Das also wird gefeiert.

    Eine Kultur, die sich nicht mehr Fortpflanzen will (ja auch Heteros bleiben oft ohne Kinder, aber sie könnten Kinder gemeinsam zeugen und bekommen, während Homosexuelle genau das niemals wollen) ist, ohne Dramatisierung das Ende der Gesellschaft.

    Doch halten wir eines fest: Es gibt ausreichend ehrsame Männer und Frauen, die Homosexuell sind, die sich gegen diese Art der Vereinnahmung wehren, die die Tragik ihres Lebens erkennen (Kinderlosigkeit) und seriöse Träger unserer Kultur sind. Nicht alle heißen Beck.

    • Danke für die Info!
      Ich wußte bisher gar nix über Prügellesben!

      Bei kurzem Nachdenken klingt es allerdings plausibel…

      Das Märchen von der Frau als besseren Menschen stimmt ja nur sehr eingeschränkt, d.h. vor allem dort wo sie wirklich keine Macht haben.

      Ansonsten gibt es bei denen eher weniger Beißhemmung.
      (Wie schon Konrad Lorenz erklärte ist das Reh grausamer als der Wolf, und den Mensch liegt näher am Reh.)

  109. Toleranz?
    Wenn nun 1 Promille gleichgeschlechtlich heiraten können/würden/werden, dann ist entweder die Ehe nix mehr wert oder man erkennt solche Paare eben nicht als Eheleut an?! Wenn nun Oktoberfest ist und 80% der Gäste (Saupreisn) nun in Tracht kommen und also so tun als seien es Hiesige, ist dann die Tracht oder die Hiesigen nix mehr wert und mir san verraten und verkauft? Himiherrgottsakramenti, jetzt komm halt wieder herunter, es gibt schlimmeres, etwa ein Bianchi Rahmenbruch.

  110. Konservatismus
    Es gibt viele Spielarten des Konservatismus und darunter kaum eine, die Revolutionen oder größere gesellschaftliche Veränderungen zuließe. Selbst der Wertkonservatismus eines Eppler macht da nicht wirklich eine Ausnahme.

    Es sei denn, man versteht unter Konservativer Revolution die Rückkehr zu Werten, die unter Ausschluß demokratischer Mittel für erhaltenswert gehalten werden. Ob das aber eine Revolution im eigentlichen Sinne ist, an deren Ende doch in der Regel etwas Neues stehen sollte, ist zumindest zweifelhaft. Nicht selten wird die Konservative Revolution der Weimarer Republik mit dem Nationalsozialismus und den neoliberalen Strömungen in Deutschland in Verbindung gebracht.

    Was die Ehe für alle betrifft, so stellt sich doch die Frage, ob Konservative damit wirklich nur den Begriff meinen, oder darüber hinausgehende Inhalte. Wenn es nur um den Begriff gehen sollte, was wäre dann der konservative Wert dahinter? Was würde den Wert, so es ihn denn gäbe, denn schmälern?

  111. Helmut Kohl liegt noch nicht unter der Erde
    … und nun wird die CDU vor ihm zu Grabe getragen. Es ist wie mit dem Euro: der Name ist noch da, die damit verbundenen Versprechen und das Vertrauen sind längst entschwunden.

  112. Die Ehe für Homosexuelle.
    Text eingeben

  113. Deutschland für alle
    Nach Deutschland für alle nun Ehe für alle. Ein Tiefpunkt für alle, die schon immer hier leben. Auf den Punkt ist leider auch die Befürchtung des Autors: es graust einem bei dem Gedanken, was noch alles kommen mag, auf der nach unten offenen Skala …..da wird ein Marillenschnaps zum einschlafen heute kaum reichen.

  114. Ein Kommentar aus der "jungen Welt" zur 'Ehe für alle'
    Es mag für einige, die in dem jetzt schnell-schnell durch den Bundestag geheizten Gesetz zur ‚Ehe für alle‘ realisiertes marxistisches/kommunistisches/sozialistisches Gedankengut sehen, dass gerade eine Zeitung wie die „junge Welt“ gestern einen Kommentar brachte, der sich nicht positiv zu dem heute verabschiedeten Gesetz äußert.

    Markus Bernhardt schrieb gestern: „Erinnern wir uns: Die Freigabe der Ehe für Homosexuelle gehörte niemals zu den Forderungen der mittlerweile marginalisierten linken Lesben- und Schwulenbewegung. Sowohl die 1993 aufgelöste Demokratische Lesben- und Schwuleninitiative (DeLSi) als auch der bis 1997 existierende Bundesverband Homosexualität (BVH) lehnten die Forderung nach einer Homoehe stets ab. Gleiches galt für die einstige PDS, die sich über Jahre hinweg für die rechtliche Gleichstellung aller Lebensformen und eben nicht für eine Eheöffnung stark machte. Jedenfalls bis zu dem Zeitpunkt, als die bis heute in übergroßer Mehrheit dem Reformerflügel der Partei angehörenden Schwulen und Lesben die bis dahin gültige Ablehnung der Ehe kontinuierlich – und keineswegs frei von Erfolg – attackierten und den Herrschenden und ihren Konzepten des Zusammenlebens nicht schnell genug in den Allerwertesten kriechen konnten.“

    Markus Bernhardt schloss seinen Kommentar mit der Aufforderung: „Für linke Lesben, Schwule und auch Heterosexuelle kann es fortan gesellschaftspolitisch nur darum gehen, der Ehe, sprich der rückständigsten und romantisiertesten Form des Zusammenlebens Paroli zu bieten. Der Kampf für eine vollumfängliche rechtliche und gesellschaftliche Gleichstellung aller Lebensformen geht mit der Einführung der »Ehe für alle« keineswegs zu Ende. Er fängt nun erst richtig an.“

    Markus Bernhardt spricht hier an, was mein Problem mit der ‚Ehe für alle‘ ist: Ich bin enttäuscht. Dafür haben die Schwulen und Lesben gekämpft? Um so zu werden wie alle?
    Aber das war ja auch schon das Problem mit der SPD. Nicht für eine neue, eigene Welt kämpfen, sondern nur für einen Platz an den Fleischtrögen der schon verhandenen Welt.
    Wie muss das nur für die Leute sein, die ihr Leben wirklich dem Kampf für die neue, eigene Welt geopfert haben? Die müssen sich wirklich dumm und verraten vorkommen. Und was für eine Verschwendung von Lebenszeit.
    Aber wahrscheinlich wollten Leute wie Schröder oder Fischer oder Beck und Co. halt schon immer nur so sein wie alle anderen. Und das war ihr Weg dahin, da ihnen der andere Weg versperrt oder nicht gangbar erschien.

    Aus meiner Sicht ist diese ‚Ehe für alle‘, wenn man jetzt mal von den ganzen Machtspielereien in Hinblick auf die Bundestagswahl im September absieht und wenn man davon absieht, dass dieses ‚Efa‘ auch als Ablenkmanöver für das NetzDG gedacht ist, auch nur ein anderes neoliberales Projekt. Nun wurde halt nicht der Telekommunikationsmarkt oder der Markt für Stromanbieter oder der Arbeitsmarkt, sondern der ‚Partnerschaftsmarkt‘ dereguliert (oder netter: liberalisiert).
    Es verträgt sich auch hervorragend mit dem Menschenbild des Neoliberalismus, wo ein jeder Konsument und Ware zugleich ist und der Preis eben alles definiert. Da braucht es keine anderen ‚Werte‘ mehr. Schon gar nicht solche ‚Werte‘, die den Markt an seiner Ausweitung hindern.

    Eine Konsequenz davon ist aber, dass alles ’normal‘ wird – im Falle der ‚Ehe für alle‘ gibt es keinen Unterschied zwischen einem Kinder****** und einem Ziegen******. Allein das eigene Vermögen entscheidet darüber, ob man es sich leisten kann und ob es somit erlaubt ist.

    Eine andere Konsequenz ist eine weitere Ausdifferenzierung der Gesellschaft. Jedes System verträgt aber nur ein bestimmtes Maß an Komplexität. Wird dieses Maß überschritten, verliert das System an Zusammenhalt/Kohärenz. Es zerfällt, implodiert oder kann sich gegen einen Ansturm von außen nicht (mehr) wehren.

  115. Ehe für alle
    The times they are a changin
    Die Ehe, gleichgültig ob homo- oder heterosexuell, entläßt den Staat ein Stück weit aus der (Unterhalts-)Verantwortung. Für den wirtschaftlich schwächeren Partner ist es eine Art Selbstverbeamtung. Wer die Ehe schließen will, soll es tun. Für mich war das noch nie etwas und wird auch nie etwas werden. Mein Motto lautet: Sex and drugs and Rock´n Roll. Oder wie unsere Altvorderen sagten: Wein, Weib und Gesang. – In harten Zeiten kann man den Gesang natürlich weglassen

  116. Ich mag nicht mehr
    Ca. 45 Jahre lang habe ich mich beruflich im Rahmen meiner bescheidenen Möglichkeiten und auch privat um das Wohlergehen dieser Gesellschaft und dieses Staates, um Fortschritt und Schutz gekümmert. Jetzt mag ich nicht mehr. Die Art, wie seit Jahren systematisch die Grundlagen dessen geschleift werden, was unsere Lebensgemeinschaft als mitteleuropäische, von der 2000jährigen Geschichte des christlichen Abendlandes geprägte Bürger ausmacht, löst in mir nur noch Entsetzen, dann Abscheu, dann Resignation aus. Mit diesem Staat und dieser Politik der Merkel, Schulz, Göring-?? und wie sie alle heißen, bin ich fertig.
    Na gut, angesichts meines Alters kann ich damit rechnen, noch so einigermaßen über die Runden zu kommen, bevor das große „Tohuwabohu“ (häbr. für „großes Chaos“) ausbricht.
    Meine Töchter sind clever und gut ausgebildet genug, ggf. auch woanders auf dieser Welt durchzukommen, wo die Fähigkeiten bürgerlich-zivilisierter Menschen noch geschätzt werden. Und Enkel, um deren Zukunft ich mir Sorgen machen muß, hab ich keine.

  117. Mich fröstelt
    Die Ehe, ein sehr emotionales Thema.
    Aber auch nicht sehr interessant, da privat.
    Der Verfasser fühlt sich von einer konservativen Partei nicht vertreten, verstehe ich. Da hat er recht, Ehe unter Homosexuellen ist kein Wunschtraum konservativer Menschen.
    Warum genau verstehe ich nicht, denn unnatürlich oder weniger wert ist die Liebe ja dort nicht.
    Thema dieses Artikels sind die Werte, nach denen wir leben.
    Welche sind das, das würde mich von jedem einzelnen interessieren. Leider äußert sich der Verfasser dazu nicht.
    Lieben und Verantwortung übernehmen sind für die Gesellschaft Werte von höchster Wichtigkrit. Sie bringen Stabilität und Sicherheit. Wer heiratet bekennt sich genau dazu.
    In unserer Welt sind wir an so vielen Stellen nach ebendiesen Werten gefragt, bei der Flüchtlingskrise ebenso wie beim gemeinsamen Gestalten eines Schulfestes auf dem Land.
    Miteinander reden, für den anderen Einstehen, den anderen akzeptieren, auch wenn er anders ist und denkt ist so schwer und so wichtig.
    Zu einem respektvollen Umgang miteinander und mit Kindern sollen wir einander bringen.
    Ein christlicher Umgang miteinander schließt alle mit ein, jetzt auch in der Ehe.
    Warum dann so wertpessimistisch die Haltung in Euren Beiträgen? Deshalb: mich fröstelt.

  118. Für all die, die trotz Magengeschwüren mitmachen...
    …will ich eine Buchempfehlung aussprechen: „Die unheimliche Leichtigkeit der Revolution“ von Peter Wensierski (Wie eine Gruppe junger Leipziger die Rebellion in der DDR wagte). Roland Jahn sagt, „dass das Buch so aktuell wie nie ist“.

    Viele von den beschriebenen jungen Leuten landeten übrigens als Hilfspfleger in christlichen Altenheimen, weil sie sich die Karrieren verbaut hatten. Da ist ja heute auch immer Bedarf: und wer nicht ausgesorgt hat und sich trotzdem traut „den Johannes Saltzwedel zu geben“, findet sich da vielleicht auch wieder – sowas wäre dann doch echte Ironie der Geschichte.

    Liest sich wirklich schön.

  119. Willkommen im Mittelalter
    So zumindest kommt es mir beim Lesen vieler Antworten hier vor. Von wüsten Beschimpfungen der Politiker bis zu pseudowissenschaftlichen Aussagen ist ja alles vorhanden. Bei ca. 100.000 gleichgeschlechlichen Paaren unter mehr als 80.000.000 Einwohnern, das sind weniger als 0,2% der Bevölkerung, ist dieses Lamento kaum zu fassen.

    Würde sich dieses Geschrei auf das Heute beschlossene Netzdurchleitungsgesetz beziehen, das könnte ich dagegen sehr gut verstehen.

  120. AfD et al.
    Ein weiterer Schritt auf dem Weg der Umwertung aller Werte ist getan.

    Das Maas’sche Zensurgesetz wurde auch Durchgewunken und es ist wohl nur eine Frage der Zeit, wann Kritik an der „Ehe für Alle“ als „Hass“ präventiv gelöscht wird.

    Was mich in diesem Zusammenhang erstaunt, sind die vielen Kommentatoren, die diese Entwicklung zwar erzürnt, die aber von der einzig aussichtsreichen politischen Kraft, die sich dagegen stellt, nichts wissen wollen. Wie soll sich den etwas ändern? Durch Meckern im Internet? (damit kann’s ja nun auch bald vorbei sein). Die Freiheit wird nicht geschenkt!

    Wem die AfD nach den Schmutzkampagnen der letzten Monate und den Ungeschicklichkeiten von Petry und Co. nicht passt, kann sich vielfältig anders engagieren und wenn er nur zum nächsten CDU/CSU/SPD-Stammtisch geht und dort Klartext redet. Aber, auch und gerade in der AfD, besteht aufgrund der basisdemokratischen Ausrichtung dieser Partei die Chance etwas zu bewegen. Das dortige Führungspersonal wird demnächst neu gewählt!

    Aber für all dies müsste man wohl das Haus verlassen und riskieren, dass man vielleicht sich als „Rechter“ outet. Aber, wie gesagt, Freiheit gibt’s nicht zum Nulltarif und Änderungen erfordern Anstrengungen.

    • @Spielhahn
      Richtig, nach Schritt in Richtung „Umvolkung“, mit der Tilgung der Nation, der nächste logische Schritt die Familie, die Wertegemeinschaft zu beseitigen. Hat man keine gemeinsamen Werte mehr ist Volk und Nation sowieso obsolet.
      Dazu, sich politisch zu engagieren, gebe ich Ihnen grundsätzlich recht, nur leider nutzt es nichts, die Parteibasis ist nicht mehr als Stimmvieh. Und bei der AfD sehen Sie sich unter Umständen noch (staatlich legitimierten) Angriffen auf Ihr Wohlbefinden ausgesetzt.
      Zudem ist die e-Funktion durch ungenügende Reproduktionsraten nicht umzukehren, bzw. verlangsamen ist schon sehr schwierig.(Außer es werden alle Zugezogenen schnellstens zu Deutschen umdefiniert, was zumindest die Statistiken schönen würde)
      Richtig häßlich wird es aber erst, wenn das Geld auch noch ausgeht und die Verteilungskämpfe hart werden. Die Wirtschaft wird nicht unendlich wachsen. Deutschland ist stark abhängig von seiner komplexen Autoindustrie und China, USA(Tesla) schickt sich an, die gerade aufzurollen. China hat z.B. keine 20 Jahre gebraucht die deutsche hochinnovative Solarindustrie praktisch komplett platt zu machen. Momentan sind die Wechselrichter Hersteller an der Reihe. Wie viele deutsche/europäische Hersteller für e-Mopeds/e-Roller gibt es? Wie lange braucht China um beim e-Fahrzeug, Ladesäulen, Energiemanagement (Pufferspeicher) die Führung zu übernehmen? 10 Jahre? Auch 20 Jahre sind eine schlechte Perspektive. Die Mitarbeiter beim Daimler haben jetzt schon, völlig berechtigt m.E., Ängste, auch wenn es sich im Moment noch, wohl mehr um Machtspielchen der Gewerkschaft handelt.

  121. Irony off!
    Somit hat sich seit heute morgen meine Familie aufgelöst. Auch Kinder kann ich jetzt keine mehr zeugen. Ich fühle mich total entwertet…

  122. Nebeneffekt der ganzen Sache...
    …ist m.E. auch ein gewisser Bruch / zumindest ein Spalt zwischen Jens Spahn, den man ja verstehen kann in seinem persönlichen Wunsch, und den Konservativen, die sich gerade stark zu vernetzen begannen. Auf jeden Fall ein für UlF nicht unerfreulicher Nebeneffekt. Oder?

  123. Und der, der Aufstand macht...
    ..wird von den Medien niedergebügelt, siehe AfD.

    Die ist sicher nicht ohne Fehler, aber sie macht wenigstens Opposition (außerparlamentarisch). Der Lohn dafür das sie diese wichtige Aufgabe in der Demokratie angeht: Anfeindungen von der Presse, Attacken auf Eientum und Gesundheit deren Vertreter und Schikanen, wohin man nur blickt.

    Also bitte: Da darf man sich nicht wundern, dass keiner mehr sich traut.

  124. Da wird sich sicherlich nicht nur in Berlin-Tiergarten die Szene
    mit Wonne auf die neuen Möglichkeiten zur Erlangung des Aufenthaltrechtes freuen. Auch war ja die Adaption Volljähriger bisher eher eine Nische zur kaufmännischen Verwertung des adeligen Namens ;-)

  125. Danke
    für diesen Beitrag, lieber Herr Alphonso. Ja der Franz Josef selig, der hätte dazu schon noch was zu sagen gehabt. Aber es ist wie es ist. Nur noch zum verzweifeln.

  126. Those with the greatest power, this earth will be yours!
    Differenzen erzeugen Realität.

    Ohne Differenzen existiert keine Realität.

    Realität ist Differenz.

    Vernichtet man Differenzen, so vernichtet man Realität.

    Damit entsteht ein unbestimmter Raum. In der Welt.

    Der von anderen Differenzen übernommen und in Realität geformt wird.

    Das alles ist für Anwesende zu abstrakt, es bedeutet aber nichts anderes, als dass die Grenzen der BRD von anderen bestimmt werden, wenn es die BRD nicht selber übernimmt. Ebenso wird das Zusammenleben der Geschlechter bzw der Bürger von anderen bestimmt, wenn es die Regierung bzw. das Gesetz nicht mehr regelt.

    Die Welt wird nicht verschwinden. Die Räume sind da, es fragt sich immer nur, wer sie füllt.

    Wenn der Christ sie nicht mehr füllt, dann übernimmt eventuell ein Islamist, wenn ein Deutscher nicht mehr an der Grenze steht, dann kommt ein Afrikaner oder ein Russe.

    Am Ende wird einer die Macht über die Definition der Realität übernehmen.

    Wir werden es nicht sein, weil wir verlernt haben um Macht zu kämpfen.

    • Das falsch gefaltete Protein auf dem Thron
      Goodnight, kommt Ihnen gelegentlich der Gedanke das alle modernen Ideen, v.a. Humanismus und Menschenrechte, Säkularismus, Demokratie, Liberalismus und Sozialismus auf größtmögliche Verbreitung und Indifferenz zielen, auf eine Beseitigung jeder klaren Orientierung an richtig und falsch im Leben?

      Ich glaube, unsere vormodernen Vorfahren hätten keinen Zweifel daran gehabt, dass dieser ganze linke, protestantische, ketzerische Spuk einfach Satanismus ist: das falsch gefaltete Protein will auf den Thron, jeder genetische Defekt strebt nach Normativität, die Ordnung in Gottes Schöpfung soll beseitigt werden. Das ist die Macht, die größte, die zwischen Ordnung und Chaos unterscheidet und die war nicht eben mal pinkeln.

    • Am Anfang steht eine Differenz. Immer!
      @Dreamtimer

      Jesus.

      Richtig/Falsch ist auch nur eine Differenz, die ohne Inhalt dazu dient, Positionen zu ermöglichen, die den Fluss der Kommunikation ermöglichen.

      Für die einen ist „Richtig“ immer Islam, für andere die Bibel, für andere Darwin, und für andere Adam Smith. „Falsch“ ist dann immer die andere Seite.
      Aber innerhalb dieser Differenzen ist noch Spielraum für Exegese, d.h. auch die Glaubensexperten sind nicht immer einer Meinung.

      Man muss die Welt als Differenz begreifen, wenn man begreifen will.


    • lieber Dreamtimer,
      so betrachtet ist jede differenzierung teufelswerk.
      die differenzierung verläuft über die negation (auch eine reflektierende infragestellung ist bereits eine), wie mephistopheles mit seiner tendenz zur verneinung bereits herausstrich; und er schuf laut seinem schöpfer gutes dabei!

      lieber Goodnight,
      keine sorge: wird eine differenz aufgehoben, etabliert sich eine andere (zu fragen wäre hier nach dem agens).

      tut sie dies nicht, entstehen die berühmten weissen flecken. [1]

      _._._._._

      [1] gemeint sind die weissen flecken auf der landkarte des denkens und nicht was sie schon wieder denken mögen, ts [dazu füllten bereits lewinski et.al. bände].

    • Kommunikation ist unwahrscheinlich
      Liebe Donna Laura,

      welche Differenz etabliert sich denn Bitteschön an Stelle der Landesgrenze der BRD? Und welche an der Stelle der Staatsbürgerschaft?
      Etwa Merkels „Volk sind alle die hier leben“…in den Grenzen, die die Dame aufgehoben hat. Soviel zur Merkels Paradoxie, die als Differenz wohl kaum geeignet, weil paradox.
      Welche neue Differenz haben wir an Stelle der Ehe? Und welche an Stelle der Meinungsfreiheit? Welche für Rechtsstaatlichkeit?

      Bitte um Antworten. Und bitte nicht in Form von weißen Flecken, weil man die hier auf dem weißen Hintergrund nicht wirklich erkennen kann, bzw. Sie als Frau diese wohl auch nur schwerlich selbst erzeugen können. :-)


    • lieber Goodnight,
      natürlich können frauen weisse flecken erzeugen und nicht nur erzeugen lassen. es steht doch sehr zu hoffen, dass sie dies noch aus den zeiten wissen, als sie noch jung und schön wa-

      zunächst einmal ist es unstrittig, dass sie erstens ihren luhmann gelesen haben (man schätzt seine simple und nicht unbestechende systematik), und da sie ihn kennen, dürfte bekannt sein, dass es dann vor allem um das entstehen neuer differenzen geht (ohne differenz kein erkennen, cf. ordnung vs. chaos). soweit die theorie.

      zweitens (erst) stellt sich im anschluss die frage nach den: inhalten der neu etablierten differenzen, und hier wird es für viele spannender, denn hier kommt die praxis:
      1.
      wenn staatsgrenzen aufgelöst werden (nur gesetzt den fall, dass dies angenommen wird; de facto ist dies ausdrücklich nicht der fall, und falls das postuliert wird, würde ich gerne die entsprechenden unterlagen einsehen) respektive würden, welches wäre dann die nächste grenze:
      a. europa?
      b. klassengrenzen?
      c. religionen?
      d. [fill in your own answer]?
      je nachdem wie die antwort ist, wird sich eine anders gelagerte diskussion ergeben.

      daraus resultiert auch die hier zu besichtigende meinungsdifferenz und das endlose gespräch (eine binse, dass wer sich einig ist, dies weniger exzessiv referiert).

      was meinen denn sie, was meint die werte runde, welches in diesem fall die nächste grenze sei? und welche sollte es sein?

      2.
      gesetzt den fall, man sieht die ehe im auflösungsprozess, was ist dann die nächste differenz?
      a. staatlich geförderte zusammengehörigkeit nur mit kindern?
      lässt sich dann nicht auch sagen, dass ein – zurückhaltend formuliert: – eheähnlicher zusammenschluss, wenn der letzte nachkomme die 25 überschritten hat, auch schon wieder kinderlos ist und entsprechend die staatliche förderung ausläuft und auch die beiden partner aneinander keine ansprüche mehr haben und die chose aufgelöst wird.

      (dies würde, als nebeneffekt, dazu führen, dass zumindest die familiengerichte entlastet würden, da viele ehen erst nach vielen jahren geschieden werden.

      und wenn keine kinder da sind, ist dann ein solcher zusammenschluss nicht nutzlos? lieben kann man auch ohne vertrag.

      das vorhandene vermögen wird auf die kinder verteilt, oder besser: wird in einen wohlgemerkt steuerfinanzierten fonds einbezahlt, um die späteren pflegekosten nicht auf die allgemeinheit abzuwälzen (widersprüche, wie zu punkt b., s. unten, ist man mittlerweile ja gewohnt).

      die altersarmut des jeweils weniger verdienenden partners würde durch das bedingungslose grundeinkommen wohl aufgefangen werden, wenn nicht die pfandflaschen verboten werden. da man es mittlerweile besser dazusagt: das ist ein scherz, der sich ein wenig wie schrödingers katze verhält: scherz und nicht-scherz zugleich.)

      juristen würden mittelfristig zu recht dagegen klagen – und dies recht erfolgreich; dann stellt sich die frage, ab wann solche klagen gegenstandslos würden. denken die derzeitigen akteure überhaupt in solchen zeitspannen?

      b. der staat als die nächste differenz eines versorgungssystems?
      kinder liessen sich auch in krippen und kindertagesstätten grossziehen, während die erwachsenen sich anderweitig engagieren, erwerbsmässig oder nicht.

      immerhin liesse sich das so etablieren, dass für alle mehr oder weniger gesorgt würde.

      allerdings: wo bliebe der konsum, der durchaus einen wirtschaftsmotor darstellt. mithin also eine unwahrscheinliche variante.

      das abstruse verleitet ja zum denken.

      der ball liegt bei ihnen, so wie bei jedem ehem. citoyen:
      was sind denn nun ihrer meinung nach die neuen differenzen, die möglich wären?
      ihre fragen legen bereits die antworten nahe.

      bitte bedenken sie, dass auch modifikationen des bestehenden neue differenzen etablieren, z.b. anpassungen des staatsbürgerschaftsrechts.

      sich darüber klar zu werden, ist keinesfalls nur ein intellektuelles spiel, sondern verspricht eine lebhafte diskussion, und dies gerade mit blick auf
      wertvorstellungen, ist also nicht zu unterschätzen (wie ein hausmeister oder automechaniker i.a. dies handhaben würde, ist abzusehen, aber so langweilig wie fehlgehend).

      und noch eines: was meinen sie, wie der einzelne effektiven einfluss auf die gesellschaftliche diskussion nehmen kann? und verändert dieser versuch zu einflussnahme nicht auch ihn?

      pardon, lieber don, für die länge des beitrags, für einen kurzen hatte ich keine zeit.

    • Also der Mensch interessiert mich nicht, wenn ich das so hart sagen darf.
      @donna laura

      vielen Dank für die Zeit, die Sie mit mir verbringen, und all das, ohne dass wir gemeinsam weiße Flecken erzeugen :-)

      Das Gefährliche bei Luhmann ist, ihn zu unterschätzen. Er ist der Einstein der Sozialwissenschaftenund letztlich der Philosophie. Sein Werk ist so simpel wie man nur sein kann, wenn man wirklich auf den Schultern der aktuellen Wissenschaft steht.
      Aber das versteht man erst, wenn man sich intensiv mit Philosophie und Sozialwissenschaften beschäftigt.

      Whatever, zum Thema:

      Eine Differenz wird am Ende immer durch eine neue Differenz abgelöst. Für die Kommunikation besteht daher kein Problem. Die Kommunikation operiert immer.
      Das Problem besteht für Menschen. Denn einzelne Menschen sind nicht wesentlicher Bestandteil der Kommunikation. Sie können mittels Bewusstsein an Kommunikation teilnehmen, jedoch kann die Kommunikation auf einen Großteil der Menschen verzichten. Letztlich auf 99,9%, denn es braucht eigentlich nur zwei Bewusstseinssysteme um Kommunikation als Kommunikation zu beobachten.

      Wir konnten diese Tatsache ganz wunderbar in Deutscheland im letzten Jahrhundert beobachten, wo die Kommunikation auch plötzlich meinte die Grenzen verschieben zu wollen. Dies gelang der Kommunikation auch, für einige Jahre, und dann ging es zurück auf anderen Grenzen. D.h. die Differenzen waren immer, die Kommunikation war auch, nur die Menschen haben sich schlagartig um einige Millionen verringert.

      Damit kommen wir zur Funktion der Politik. Politik ist Macht. Macht darüber, wie die gesellschaftliche Kommunikation verläuft.

      Wenn nun die Grenzen der BRD so ohne weiteres geöffnet werden können, so zeigt dies, dass diese Differenz für die Kommunikation nicht mehr wirklich von Bedeutung. D.h. die Kommunikation operiert schon überwiegend mittels anderen Differenzen. Sei es Europa, seien es funktionale Differenzierungen, die Nationen oder Territorien nicht mehr nutzen. Die Frage an die Politik wäre nun, wie sie diesen Übergang steuert. Ob sie ihn steuert. Denn ohne Steuerung der Politik werden andere Kräfte bzw. Systeme die Steuerung übernehmen. Solange die neuen Differenzen nicht vollständig stabilisiert. Wenn die Politik nicht die Grenzen von Deutschland nach Europa verschiebt, wenn sie die Grenze einfach nur öffnet, dann übernimmt z.B. die Gewalt. Wie man beobachten konnte.
      Die Gewalt ist dann die aktuelle Form der Kommunikation, denn die Gewalt unterscheidet nur zwischen Gewalt und Nicht-Gewalt, d.h. wer keine Gewalt ausübt, der kommuniziert nicht, der ist draußen. Was zur Folge hat, dass die Politik in Gewalt investieren muss, da sie nun den Regeln der Kommunikation mittels Gewalt folgt, als Machtsystem. Sie muss Macht in de Gewalt übernehmen, mittels Gewalt. Was zu Formen wie Gesetzen gegen Hass führt etc.

      All das geschieht, weil die Politik nicht frühzeitig seine gesellschaftliche Funktion übernimmt. Die Politik kann die Differenzen nicht definieren, sie kann sie aber halten oder stabilisieren, bis ein friktionsloser Übergang stattfinden kann.

      Das ist die Kunst der Politik. Im Sinne der Gesellschaft.

      Die Frage ist nur, ob die Politik nicht entkoppelt von der Gesellschaft, weil die Gesellschaft für ausdifferenzierte Funktionssysteme nicht mehr kommunizierbar……aber jetzt sind wir schon da, wo Luhmann vor langer Zeit vor warnte.

      Zu meinen, man könnte in einem Machtvakuum mal eben diskursiv die Kommunikation der Gesellschaft lösen, mal eben alle mal ihre dollen Ideen reinwerfen lassen, in die Kommunikation, ist leider völlig fehlgeleitet, durch ein Sozialstation der 60er Jahre, die Bildung betonte und dabei Macht vernachlässigte. Macht ist immer noch die Basis der Moderne.


    • lieber goodnight,,
      immerhin kann man auch geistig weisse flecken erzeugen.

      meine replik fällt leider etwas kürzer und unprägnanter aus, da auch hier in der burg ein knappes gut verwaltet wird (zeit).

      abgemacht ist: wer über kommunikation (also gesellschaft) redet, spricht auch über macht.
      dies wusste bereits ein gewisser französischer philosoph.

      wer wird denn luhmann unterschätzen:
      diejenigen, denen er zu kompliziert ist, dabei aber ist er – wie ich schrieb, und das war durchaus positiv gemeint – simpel.

      das von ihnen angebrachte zitat habe ich seinerzeit auch mit marginalien versehen, denn es ist so treffend wie bezeichnend: gibt es kunst außerhalb der kunst? in: was tun, herr luhmann, 2009, p. 98.
      leider habe ich den band verlegt oder das post-it ist aus altersschwäche herausgefallen – ich memoriere vage, dass er einst anführte, bielefeld sei kein system. wissen sie vielleicht die quelle?

    • Oder nehmen Sie die Stadt Bielefeld , das ist kein System
      Geehrte Donna Laura

      bitteschön:

      http://www.hgb-leipzig.de/artnine/huber/aufsaetze/luhmann.html

      Seite 132

  127. Family-Pride
    Werter Don,

    vielen Dank für diesen sehr guten Beitrag. Würden die, die sich hier über die Politik der letzten Jahre beschweren, zu einer Family-Pride-Veranstaltung gehen? Wer geht denn auf die Strasse? Wer hat die Medienpräsenz auf allen Kanälen, die heute alles steuert? Wer setzt die Agenda? Offenbar die, die in den letzten Jahren einiges erreicht haben. Und: Wer gibt dem Wertkonservatismus im positiven Sinn noch ein Gesicht?
    Schöne Grüße

  128. Schade
    Es wurde heute ein viel wichtigeres Gesetz verabschiedet – m. E. Ein Angriff auf die Demokratie und die im GG festgeschriebene Meinungsfreiheit! Da hätte ich gerne einen Aufschrei gelesen. Die Sand in die Augen Taktik der GroKo geht voll auf.

  129. Titel eingeben
    Was ja immer gerne übersehen wird: Die Ehe hat Homosexuellen immer schon offengestanden. Niemand hindert einen homosexuellen Mann oder eine lesbische Frau daran zu heiraten und zusammen mit dem gegengeschlechtlichen Partner eine Familie zu gründen. Auch viele Heteros sind nicht gerade mit ihrem sexuellen Traumpartner verheiratet und halten trotzdem zusammen. Es ist immer die Frage was man will.

  130. Darf man das wirklich glauben
    @Don Alphonso sagt:
    „Das Lustige ist ja: Ich bin gegen die Ehe und mag Kinder nicht.“

    Mein lieber Don Alphonso, ich glaube ihnen vieles, aber das glaube ich mit keinem Wort, von wegen der Kinder.

    Sie mögen keine Kinder?

    Dann mögen Sie sich selber nicht.

    Nur wer selber Kind sein durfte, mag Kinder. Und so wie Sie schreiben, kommt mir eine tiefe Abneigung gegen Kinder nicht glaubwürdig vor.

    Ich denke, das spielen Sie uns etwas vor. Sie betonen mir das zu oft. Um ein bestimmtes Bild nach außen hinzustellen. Oder gar um ihr Privatleben zu schützen.

    In diesem Sinne, Saludos.

    • Ich habe nicht mal eine Seele.

    • Ich habe auch keine Seele*
      Ich mag aber Kinder.
      Das ist u.a. eine Frage der Distanz
      und der Dauer des Kontaktes.
      Menschen mag ich angeblich auch,
      ich widerspreche mir da aber regelmäßig
      und betone das mehr als 3 idR schon zu viel sind.

      Ich überlege ob ich grundsätzlich Missanthrop
      werden sollte. Das kann nicht so schwer sein.
      Nur weil mache Leute sehr schön singen können
      muss man ja nicht die Gattung mögen.

      * Seele ist m.E. ein Begriff der eher zur Religion,
      der Philosophie oder in den Maschinenbau** passt.

      Für die nicht fassbare Innenwelt wurde
      der Begriff Psyche entdeckt der mir sehr viel
      besser gefällt.

      Da ich vom Glauben abgefallen bin,
      verzichte ich folgerichtig auch an die
      daran geknüpften Begriffe.

      Den Gesetzgeber interessiert das aber gar
      nicht und spricht idR von seelischer Gesundheit
      oder seelischer Entwicklung

      **
      https://de.wikipedia.org/wiki/Gesch%C3%BCtzrohr

      Begriffe
      Die Bohrung des Rohres wird als Seele bezeichnet, deren Längsachse als Seelenachse.

  131. Jawoll
    Genau richtig getroffen. Ich weiß nicht wofür die CDU bei der nächsten Wahl antritt. Bei den anderen weiß ich es und wähle sie deshalb nicht. Bleibt mir noch die Zentrumspartei, die mir als Katholik am nächsten steht. Juhu Stimme für 0,1% Parteien ins Feuer werfen. Als Anhänger der allein selig machenden Kirche bleiben mir dann doch noch ein paar Triumphe. Der von er Journalie erkorene liberale Papst steht wacker und fest für das Bild der Ehe, wie wir es schon gegen die römischen Orgien, heidnische Polygamie(wird wohl auch bald komen) durchgesetzt haben. Es wird sich wieder durchsetzen. Seit heute bin ich auch nicht mehr konservativ, sondern reaktionär. Im Übrigen kann mich keine Macht der Welt zwingen etwas als Ehe zu bezeichnen, was schlicht und einfach keine Ehe ist.

    • Wofür die CDU antritt?
      ich schätze mal ein kleiner Lagerwahlkampf mit Freiheit statt Sozialismus, Sicherheit nur mit uns und Deutschtümelei mit schwarzrotgold.

    • Vermutlich wieder mit „asymmetrischer Demobilisierung“.
      „Deutschland wählt die Kanzlerin“ &cet.
      Funktioniert ja auch immer und immer wieder.

  132. Willy Kiesinger bzw. Kurt-Georg Brandt
    Don, Sie haben ja recht, aber Sie kommen mir wie jemand vor, der die Heirat seiner Traumfrau nicht verkraftet.

    Vor einigen Tagen macht die FDP die Ehe für alle zu Koalitionsbedingung – stellen Sie sich mal die Verhandlungen der Liberalen mit der CSU vor! Da hätten wir ja gleich die Grünen nehmen können, dächte man in München, die Landtagswahl stets im Hinterkopf.

    Und dann sagt Rotrotverbot: Ehe für alle vollzogen!

    Die Bundestagsmehrheit gönnt Merkel die symbolträchtige Eintracht der Linken, die im Wahlkampf Gold wert ist – um die Koalitionsverhandlungen für Schwarz-Gelb zu verkürzen. So hält man den Clan für vier Jahre zusammen.

    Überwinden Sie Ihre kognitive Dissonanz – Kiesinger ist noch Kanzler und unterschreibt gerade die Ost-Verträge, oder kniet in Warschau, obwohl Rotgelb eine Mehrheit hätte. Das ist seit 2013 Wirklichkeit. Merkel ist Brandt, aber in der CDU. Komisch, aber seit vier Jahren wahr.

  133. Merkels Politik
    Wenn Merkel nicht einen wirklich konservativen Wahlkampf werde ich nicht die CDU wählen.

  134. EfA
    Ich hatte schon im vorhergehenden „Schneewittchen“ blog darueber geschrieben, heute auch in der FAZ aehnliches (http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/future-baby-erzaehlt-vom-wunsch-nach-einem-baby-15076776.html) – diejenigen hier unterstellen, dass dies alles nur den boese/AntiFa-like Absichten seitens Beck und Co zu verdanken sei, machen es sich ein bisschen zu einfach.

    Bio/Medizinische Technologie ist im Begriff, menschliche Reproduktion (mithin ein Grundpfeiler der traditionellen Ehe) radikal zu veraendern. Eine Revolution im Werden, wenn man denn hinsehen will (oder kann), die die Notwendigkeit der traditionellen Geschlechterrollen verkleinert, und es schon heute schwulen oder ueberalterten Familienfans ermoeglicht, Nachwuchs zu leichter erwerben als mittels herkoemmlicher Adoption.

    Wie wichtig ist denn Blutsverwandtschaft letztendlich, es sei denn, man spekuliert auf Transplanatationsvorteile?

    Die Frage, ob Kinder, die in solchen Neuehen aufwachsen, seelisch/intellektuell gesund sein werden, ist noch nicht beantwortbar. Es gibt einige Studien, die eine erhoehte Anfaelligkeit fuer psychische Stoerungen beobachtet haben wollen, also zumindest Grund fuer erhoehte Aufmerksamkeit ist wohl angbracht.

  135. Merkel muß weg, und mit ihr der Troß der Parteien und Berufsopportunisten,
    .
    .
    .
    pardon, Berufspolitiker (jetzt hätt‘ ich fast ,,Betrugspolitiker“ geschrieben).

    Repräsentative Demokratie verkommt zum Spielzeug einer verwirrten, machtgeilen alten StaSi-Wachtel ,

    diverser, finanzkräftiger Lobby-Gruppen, und linker Spinner, die die Mehrheit vor sich herscheuchen,
    weil die Mehrheitsvertreter Totalversagen für chic halten.

    Schaut, ich liege auf dem Rücken, und lass‘ mich (und damit euch ) noch treten .

    Gegen solchen Dreck hilft nur direkte Demokratie Schweizer Zuschnitts, ich pfeif‘ auf den Horstl und sein immer gleiches Umfallen,
    mitsamt seiner CSU-Bauchladentruppe,

    und die angeblich bürgerliche Partei CDU kann mir sowieso gestohlen bleiben.

    Auf Windfähnlein Marke magenta-FDP mache ich mir einen Reim, den ich hier nicht schreibe ,

    und grün ist indiskutabel.

    Kasperle-Parteien nach Baumuster ,,Pirat“ hatten ihre Auftritte, Gottseidank auch ihre Abtritte,

    charmantes Experiment,

    aber erfolglos beendet .

    Direkte Demokratie JETZT, wo wir noch die Mehrheit in unserem Land sind ,

    verdammt noch amal !

    • Rache ist süß
      Ach Moser, seien Sie ein wenig gelassener. Lassen Sie diese „Parlamentarier“ ruhig noch ein wenig mit Konfetti feiern. Die Damen und Herren Abgeordneten gehen ab morgen in die Sommerpause. Vor einer Bundestagswahl heißt das Tingeln durch den Wahlkreis. Eine harte Zeit.

      Denn da werden sie mit ihren Luftballons und Kugelschreibern und Notizblöcken und selbst gemachten Marmeladen in Einkaufsstraßen stehen und sich wundern, warum niemand mit ihnen diskutieren will. Warum man sie unbeachtet stehen lässt, ignoriert, übersieht.

      Lieber Wähler, warum hörst du mir nicht zu, warum redest du nicht mit mir? Wir haben Großartiges für dich geleistet! Noch am letzten Tag der Legislaturperiode haben wir die „Ehe für alle“ und ein Gesetz gegen Hatespeech im Internet verabschiedet. Für Dich. Für unser Land. Sieh doch, wie gut und wichtig wir sind. Hab uns lieb. Wähl uns…..

      Tja, dumm gelaufen. Efa und Hatespeech mag Journalisten und Politiker interessieren, aber dem Rest der Menschheit geht das (sorry Don) am A… vorbei. Lassen wir sie mit ihren Kulis in der Mittagssonne unter ihren CDU/CSU/SPD/LINKE/GRÜNE/FDP-Sonnenschirmen verrotten.

      Am 24.09. ist Zahltag….

    • Die Direkte Demokratie wird nicht weiterverfolgt wg. Populismus - und das ist ok, sagt die FAZ
      Es ist nämlich so, man muss die Deutschen vor den Otto Mosers hierzulande schützen!

      – Wg. – – Hitler und den Juden, eh kloar!

      Und neuerdings auch wg. Sieferle, dem Gottseibeiuns persönlich. Dem mit dem „faschistischen Sound“ (Alexander Cammann, Die Zeit vor zwei Wochen), der den völkischen Dreck schreibt (Thomas Assheuer, Die Zeit vor einer Woche) und deshalb zu den krypto-Faschisten zählt (Adam Soboczynski, Die Zeit von dieser Woche).
      Jeny Bisky (DDR u. SZ), der ebenfalls zu den lese- und denkunfähigen Sieferle-Deutern gehört, bekommt nun als Belohnung für seine geistigen Absenzen den Johann-Heinrich-Merck-Preis der Darmstädter Akademie für Sprache und Dichtung. Damit alles eine pfeilgrade (Eckardt Henscheid), nämlich geradezu deutsch-deutsche – – Ordnung habe.

      Im Grunde geht es immer darum, die Deutschen vor solchen direkten Demokratiefreunden wie Ihnen Herr Moser und auch vor meiner eidgenössisch verdorbenen Wenigkeit, gesteh ich’s nur ein – und damit vor sich selber – – zu bewahren.

      Die Deutschen sind nämlich Hitler gewesen, das steht fest – und Hitler, wer würde das auch bestreiten, war schlecht; es ist alles sehr logisch aufgebaut. Das muss man zugeben.
      Dass diese Beweisführung der Logik von Fünftklässlern folgt, nun gut. Hey, nobody is perfect. Relax, fuck, cool down!

      In Summa:

      Fünftklässler und Legastheniker aller Länder, vereinigt euch im Angesicht der Deutschen Vergangenheit! – Gemeinsam seid ihr dann unverwundbar und unüberwindlich – und ewig preiswürdig! – Nämlich Schaumgeborene, und Hienieden bereits den Göttern gleich!

    • Titel eingeben
      Sie wollen wirklich 1000 Jahre Absolutismus bis zum Wahltag aus dem kollektiven deutschen Unterbewusstsein löschen, besonders jetzt, wo es wieder so passend mit der DDR 2.0 bedient wird?
      Auswandern ist leichter.

    • Otto Moser, ...
      … ich freue mich oft über Ihre Beiträge.

      Wie Dieter Kief unten darlegt, müssen Sie / wir die Forderung nach „direkter“ Demokratie (die „repräsentative“ ist für mich nur Demokratie „für Alle“) gegen die Kompetenzlüge der Abkassierer durchsetzen.

      (Mit mehr und anderen Worten) wird von denen gebetsmühlenartig behauptet: Das Volk ist aber zu blöd, nur wir wissen es besser.

  136. Lobby
    Was mich am meisten schockiert ist die erfolgreiche Lobbyarbeit! “ Bist Du nicht dafür, bist Du rechts, konservativ, nicht weltoffen, reaktionär und menschenfeindlich“

    Sonst werden den Lobbyisten stets böse Ziele unterstellt! Diese Lobbyisten machen aus iner Minderheit eine “ Mehrheit!

    In meinem Bekannten und Freundeskreis sind auch Lesben und Schwule! Super Menschen!

    Dies Lobbyisten schaffen es, dass ich diese “ Vertrete anfange zu hassen!

    Lg an Don und das Forum! Allen ein schönes WE

  137. wunder
    Ich wundere ein bisschen über die Kommentare, die ja häufig genug die CDU rügen. Nur war es ja offenbar keine Parteientdcheidung sondern immerhin eine freigegebene Entscheidung jedes Abgeordneten. Und das ist ja doch auch mal ein schöner zug, oder. Auch wenn es vielleicht im südlicheren Raum auf Widerstände stösst, die größer sind als in der Mothstrasse. Das stört ja auch nicht. Aus Berliner Sicht habe ich auch nichts anderes erwartet.
    Jan Maruhn, Berlin

  138. Ratlos
    Unterwerfung und Anbiederung fürs Stimmvieh, um Großes zu kaschieren. Wie niedrig ist das alles geworden. Letztes Jahr war schon von einem Mann zu lesen, dessen Samen von der Bank geholt wurde und erfolgreich einer Lesbe in Beziehung einge- wie sagt man- gepflanzt?, wurde. Die „Mutter- und Elternfreude“ währte nicht lang, denn der „Vater“ bekam das mit und begehrte auf – Regeln sind mir nicht geläufig – und fand die „Mutter“ und machte das Sorgerecht geltend. Erfolgreich. Weiß nicht, wer da perverser ist in der Kette, aber dem Kind wohlte ich so was nicht erklären müssen. Soll heiraten wer will. Mensch und Hund ginge auch. Ist eh der Menschen treueste Freund: Der Hund ist dem Menschen treu im Sturm, der Mensch nicht mal im Winde. Aber laßt die Kinder da raus.
    Es wird kommen: Soumission. Wenn Macrons große Vorhaben im Sumpf der Eurobonds und vermurksten Reformen stecken – kein Franzmann geht da mit -, ist der Weg frei für eine neue Partei, die dieses Gesetz so gar nicht dulden wird.

  139. Kurz gesagt
    Deutschland ist die letzten hundert Jahre mit Kanzlern aus dem Osten nicht gut gefahren.

  140. Titel eingeben
    Heute WURDE FÜR DIE LIEBE GESTIMMT.

    Schwuler Minnegesang – da freut man sich auf die nächsten 4 Jahre im

    Scheinparlament.

  141. EfA
    @ Don:
    Mein Beitrag unterstellt nicht Kindesmissbrauch!
    Es geht um das Kindeswohls. Und dazu kann ich nur auf den erhellenden Beitrag von Klaus Keller verweisen.

  142. Welch ein Unsinn!
    Welch ein wirrer Unsinn! Hättet doch der Autor nur ein bisschen nachgedacht, bevor er seinen Ergüsse veröffentlicht hat: si tacuisses …

    • Tja, Herr Renzsch, da sind Sie schon aus anderem Holz ,
      .
      .
      .
      .
      Sie üben konstruktive Kritik, ohne Kraftwörter ,auf eine Art, dass sowohl der Autor, als auch die Mitforisten wissen, was Sie anders sehen,

      und warum.

      Dadurch lernen wir alle, Blogautor, wie Mitforisten, einen interessanten
      Gegenstandpunkt kennen .

      Respekt, und wenn Sie Ironie finden, dürfen Sie sie gerne als Gastgeschenk behalten.

      Praeceptor Germaniae !

    • Dank ...
      … an Otto Moser!

  143. @ Bluebeardy sagte am 30. Juni 2017 um 15:03 Uhr
    „Das stimmt so nicht – siehe z.B. http://www.katholisch.de/aktuelles/aktuelle-artikel/bischofe-kritisieren-bundestagsbeschluss-zur-ehe
    .
    He,he, ist doch klar daß den Herren der Stift geht. Also nicht direkt, aber wenn sie an ihre potenziellen Nachfolger denken. Wie es heißt, soll ja in den Kirchen „après moi le déluge“ noch keine Befürworter haben, im Gegensatz zu unseren Politikern.
    .
    Wo soll denn zukünftig der Frischfleischnachschub an Knaben à la Kardinal Pell für die Sakristei herkommen? Von Homopärchen doch nicht etwa?
    (DdH)

    • Ob die katholische Kirche Abgeordnete
      wegen dieser Entscheidungen sanktionieren wird?

      Ein Gesetz zur Kirchensteuerfreiheit für alle
      wäre ggf bedrohlicher.

      Interessant wäre es ggf auch wenn
      die Priester die Mütter ihrer Kinder heiraten müssten.

    • Titel eingeben
      Die Sache ist die:
      Die Geschlechtsverwirrten sterben nicht aus, wie das die Biologie eigentlich vorsehen tut. Das muß schon zum Nachdenken bringen, weil da was anderes am Werke sei, als Evolution.

    • Sakrament
      Ich bin gespannt, wann den ersten Schwulen und Lesben die „staatliche“ Ehe nicht mehr genug ist und sie deswegen die katholische Kirche verklagen auf „kirchliche“ Ehe.
      Wird sicher spannend.

    • Sie können in der SZ schoin mal den gendertotalitären Standpunkt von Violetta Simon nachlesen. Es ist falsch, solchen Leuten zugeständnisse zu machen. Keinen Fussbreit.

    • @Thomas Meyer
      Bei der katholischen Kirche wird sich das getraut werden, weil gesellschaftlich und gesundheitlich unbedenklich. Echte Chuzpe wäre es, das mal bei Ditib zu versuchen… aber, oh, entschuldigung das wäre ja respektlos dem Islam gegenüber und würde die Religionsfreiheit bedrohen.

      Bigotry at its best.

    • @demolog: ... weil da was anderes am Werke ist, als Evolution.
      Aber sicher doch, der Sozialstaat! Vor 10 000 Jahren wurden die Drausgebrachten von den wilden Wölfen in Stücke gerissen! Der böse Wolf aus dem Märchen ist in postfaktischer, aufgeklärter Zeit, Deo gra­ti­as, in die menschliche Gemeinschaft sozialverträglich integriert und alimentiert.

    • Allgemeiner Hinweis: Ich bin in URLAUB und werde vor heute Abend NICHT freischalten.

  144. Ehe für Alle und sonstige Bigotterie
    Das passt vorn und hinten alles nicht zusammen. Bigotterie, so weit das Auge reicht. Da regt sich die DB über Plakate auf, die etwas moppelige Damen in Unterhöschen zeigen, weil die Damen ansonsten zu nackig seien
    http://www.heute.at/szene/tv/story/Deutsche-Bahn-verbietet-Curvy-Supermodel-Plakat-50392849

    und Berlin will „sexistische“ Plakatwerbung völlig verbieten, wobei mir nicht klar ist, was die in Berlin unter Sexismus verstehen.
    http://www.tagesspiegel.de/berlin/aussenreklame-auf-oeffentlichen-flaechen-sexistische-werbung-soll-in-ganz-berlin-verboten-werden/19948208.html

    Und nun „Ehe für Alle“ mit Berichten seit Tagen, die fast alle miteinander knutschende Männer oder Frauen zeigen, was mir gelinde gesagt Übelkeit verursacht. Ich mag auch keine öffentlich knutschenden Heteros, das nur zur Klärung.

    Und ich gehe mit @Philomena völlig d’accord, der Klamauk der öffentlichen Veranstaltungen dieser Randgruppen geht mir gewaltig auf den Keks, ich finde das alles wenig amüsant, von schön mal ganz zu schweigen.

    Was der Begriff Ehe für Alle noch alles beinhalten wird, bleibt abzuwarten. Ob Schwule heiraten können oder nicht, war mir wurscht, nicht wurscht wären mir aber Adoptionsrecht usw.

    Wieviel äußerst tolerante Anpassung an Minderheiten wird von uns noch erwartet?

    Merkel hat mal wieder ihr Ziel erreicht, Ablenkung von allem, was wirklich wichtig ist und hier schon mehrfach aufgeführt wurde. Wir sollten uns nicht länger verscheißern lassen.

    • Eine Bitte im eigenen Interesse
      Liebe Frau Simon,

      Ihre Gedanken und Ihre Hinweise auf Apfelkuchen interessieren mich sehr. Damit es nicht noch einsamer wird, bitte bleiben Sie hier.

      Herzliche Grüße,
      Frosch.

    • Lieber Frosch, das wird nicht gehen
      ich wollte diesen Sommer noch erleben, der aber noch nicht so will, wie ich mir das vorgestellt habe, will sehen, wie das Wahlergebnis ausfällt, obwohl, ich kann es mir lebhaft vorstellen, aber zur Bestätigung, dass es keinen Sinn macht, auf irgendeine Besserung in diesem Lande zu hoffen. Mir die Demontage der Demokratie, des Gemeinwesens, ach überhaupt alles, was uns ausmacht länger anzuschauen, will und kann ich mir nicht antun. Wir haben keinerlei Mittel, uns zu wehren, die Wahl ist eine Face und wird nichts verändern, auf was sollte ich denn noch warten? Ich habe über 71 Jahre gelebt, meinen Mann und meine Arbeit geliebt, ich habe nichts, was mich hier halten könnte. Weitere vier Jahre Merkel brächten mich höchstens noch in den Wahnsinn.

  145. partytime
    Die Grünen feiern heute ihren ganz eigenen „inneren Reichsparteitag“…

  146. Titel eingeben
    Es geht dabei nicht um alle
    Es geht um alle unsere Kinder!
    Ich bin fassungslos es setzt mir richtig zu , ich meine Körperlich
    Diese Frau da, im schönen Berlin, arbeitet permanent daran dieses Land abzuschaffen
    ,schön subversiv, um es am Ende?….

  147. .
    Volker Beck, des is a Rowdy
    Jauchzt wild daher für seine Gaudi
    Wirft Konfetti, schrill wie auf Malle
    Zwengs der eiligen Ehe für alle

    Hey – wie lacht er
    Hey – dann kracht er
    plumps, da liegt er wieder unten
    keiner hat ihn dann gefunden.
    Schnief.

  148. Mein Lieblingsinformationsorgan SWR 3,
    eben, als ich vom Stadtbad nach hause fuhr. „Südbadische Bevölkerung steht hinter der Efa“. Es wurde Originalton gesendet, 8 Befragte/Befragt*Innen. Alle in vollster Zustimmung, alle 8. Also was soll das Genörgel.
    .
    A propos und nur nebenbei, in Südbaden! Kein Völkchen kenne ich so gut wie dieses und ich glaube denen kein Wort. Es sei die Umfrage wurde vom Landesstudio Freiburg gestellt und fertigmanipuliert.
    (DdH)

  149. Umfrage
    Lasset uns zählen
    wieviele in Dons Blog AfD wählen
    Ich bin mal Mann
    und fang mal an
    eins – man muss sich nicht mal dafür quälen…

  150. Umfrage
    Gewinnt Fußball-D heute mit der U21 und Sonntag die Elite den unsäglichen ConFed-Cup, spricht am Montag keine Sau von der EhefA.
    .
    Hier hatte vor Monaten der Sender Radiobremen eine REPRÄSENTATIVE Umfrage gemacht, ob Bremen nicht in Niedersachsen aufgehen solle. 756! Menschen wurden gefragt, wovon eine knappe Mehrheit für nein stimmte. Schon am nächsten Tag äußerste sich Finanzsenatorin Linnert (Grüne, auch Aufsichtsratsvorsitzende in der BLB, die gerade verkauft werden mußte an die NordLB wegen ungeheurer Schulden – wohl. ca. 500Mio – durch marode Schiffsfinanzierungen etc. ): „Toll, eine schwarze Null im Haushalt.“
    .
    Ja, mit 300 Mio. vom Bund (inkl. überzogener Flüchtlingskosten) und Verkauf der BLB. Euphemismus ist so schön

  151. @D.A.
    Das Ganze „wertlos“ konservativ zu nennen, ist ein Euphemismus.

    In Wahrheit belegt die Entscheidung für die „Ehe für alle“ die massive Frauenfeindlichkeit der mehrheitlich westdeutschen Männer, die den Bundestag stellen:

    Denn sogenannte „Versorgungsehen“ wurden i. d. R. rententechnisch nicht anerkannt, weil sie, wie die Rechtsprechung entwickelte, nämlich nie auf Nachwuchs angelegt waren. Als reine Versorgungsehe galten Ehen die Frauen mit kranken alten Männern schlossen (oft, nachdem sie dieselben lange gepflegt hatten) und die unter einem Jahr dauerten. https://de.wikipedia.org/wiki/Versorgungsehe

    Zu welchem Zweck werden aber bitte Ehen unter Homosexuellen geschlossen? Die Mehrung des eigenen Fleisches und Blutes kann es ja nicht sein; Liebe spielt auch keine Rolle (s.o.). Nein, sie werden zum selben Zweck geschlossen wie vorher die Lebenspartnerschaften: Zur Versorgung nämlich. Da die Versorgung mit Rentenansprüchen nun nicht mehr ausreicht, soll im übrigen die Versorgung mit Kindern, die das fremde Geschlecht, dass man es einfach nicht zu lieben vermag, in seiner Verworfenheit geboren hat, sicherstellen. Drehen Sie sich lieber um, Frau Lot!

    • Es war halt ein nettes Wortspiel. sonst nichts.

    • Ein gelungenes Wortspiel!
      Denn ohne Werte-Denken ist Konservativität gar nicht denkbar und nur noch ein Pjotemkinsches Dorf für Merkelwähler

  152. Und die "Eliten"?
    … sollten doch eigentlich langsam ins Nachdenken kommen. Wie LinksgrünSchulz diese Sache plus das Zensurgesetz durchgepeitscht hat – dazu kommt noch die parteilose, flexible Mutti mit einem Gartenschlauch als Rückgrat, die dann in zehn bis 15 Jahren Kanzlerin der Islampartei sein möchte –, sollte doch jedem mit mehr als fünf bis zehn Mio im Jahr klar sein, dass die Pfründe hierzulande austrockenen werden, weil die Protagonisten der jetzigen Entwicklung sich noch nie darum gekümmert haben, wer die Rechnungen bezahlt. Haben die Granden der deutschen Industrie vor, sich mit der wirtschaftlichen Effizienz eines arabisch-afrikanischen „Staates“ abzufinden? Aber klar, die Herrschaften habe schon die Schweizer Staatsbürgerschaft. Ach ja: Geht es hier so weiter, werden die Grundstückspreise und die Mieten in den Slums auch keine Geldanlage mehr darstellen.

  153. Ja lieber Don,
    Im Süden ist die Welt noch in Ordnung. Da setzt sich die Familie aus def Ehefrau mit Kindern und der Geliebten mit Bankert zusammen. Und in der Not geht man zur Beichte. Der Staat ist ein notwendiges Übel, das man aber gern benutzt, um eigene Moralvorstellungen allen anderen Landsleuten aufzuzwingen, auch wenn man von deren Dasein und Lebensart nicht im Entferntesten betroffen oder gar bedroht wird. Aber wenn die angesehenen konservativen Landräte und Bürgermeister abgewirtschaftet haben, dann darf auch mal ein Homosexueller oder gar ein Transvestit, selbst wenn er ein verräterparteibuch hat, Bürgermeister oder Landrat werden und den Augiasstall ausmisten.

  154. herr
    Die Ehe als „leeres Ritual“, weil andere Menschen davon nicht mehr ausgeschlossen werden?? Die „Deutschen als Nation“ durch das Asylrecht degradiert??

    Habe der verschwurbelten Sprache wegen erst in der Mitte des Texts begriffen, welcher Abgrund des Reaktionären sich hier auftut.

    Mein erster und letzter Besuch, lieber Don.
    Viele Grüße aus dem Semi-Sozialismus, in dem immer mehr Menschen zwar mit ihrer Hände Arbeit die steigenden Mieten nicht mehr bezahlen können, aber dennoch mit seligem Lächeln zu Bett gehen, weil sie für die Freiheit ihres Vermieters in der Preisgestaltung gern jedes Opfer zu bringen bereit sind.
    Bleiben Sie dran an den wirklich und wahrhaftigen Problemen! (macht ja sonst keiner)

    • Schön, dass Sie sich "mitdenk" nennen,
      auch wenn man ansonsten hinter Ihrer Äußerung keinen nennenswerten Denkbeitrag erkennen kann.

      Und sehr beruhigend, dass dies Ihr letzter Besuch gewesen sein soll.

    • verschwurbelt
      Finde ich verdächtig. So viele verschiedene Leute heute die sich darüber mokieren, wie ‚verschwurbelt‘ hier kommuniziert wird.

      Und auch diesem Poster würde ich gerne ’schade!‘ nachrufen. Denn gerne hätte ich eine Diskussion gehabt, mit jemanden mit kontroversen Ansichten. Solange dieser Argumente und Fakten vorbringt statt Simsalabim (‚Abgrund des Reaktionären‘).

    • Das wäre aber schön ,,,
      … wenn Ihr Mitdenken Sie zu künftiger Abstinenz verleitet.
      Mir ist damit auch gedient!

    • @Uwe Dippel: Finde ich sakrisch verdächtig! Nachhilfe von Big Brother für Semiliteraten?
      Gibt es eine Weisung oder Empfehlung der „Inneren Partei des totalitären Staates Ozeanien“ die Formulierung „verschwurbelt“ in der öffentlichen Kommunikationen zu benutzen?

  155. Ich glaube, ich sagte es schon mehrfach: Die Union ist ein Kanzlerwahlverein.
    Und wird solange alles mitmachen, was ihr Kanzler will, solange die Umfragen sagen, dass es auch bei der nächsten Bundestagswahl reicht.

    Ernstgenommene Grundsatzprogramme sind was für Linke (und selbst dort nur für wenige), aber nicht für die irrtümlich immer „konservativ“ genannte Partei der pragmatischen Besitzstandswahrung.

    Gruss,
    Thorsten Haupts

  156. ... einfach nur zutreffend - vielen Dank!
    Text eingeben

  157. Deutschland erhebe dich wieder aus diesem Schlamassel
    LEUTE!!! Das sollte DER Aufruf sein, nun endlich an Wahlurnen Taten sprechen zu lassen!Gegen die CDU, noch mehr gegen die SPD, noch mehr gegen die FDP und viel mehr gegen die Grünen und Linke n. Machen wir alle Ernst und wählen Alternativen! Die gibt es ja! Damit meine ich nicht unbedingt AfD. Aber es gibt hier so viele Menschen, die das so sehen wie ich! Daann machen wir endlich was dagegen!

    • @ Alternativen...
      es müsste EINE starke Alternative geben, aber sie muss qualifiziert sein. Und sie muss Aushängeschilder haben. Damit kann die AfD im Moment nicht gerade glänzen. Aber eine AfD mit jemand wie Bernd Lucke an der Spitze, das wär doch was. Ich war Mitglied in der von Lucke nach seinem AfD-Austritt gegründeten ALFA. Die gibt es mittlerweile leider nicht mehr. Es war meines Erachtens die beste Partei, die wir hier in Deutschland JE hatten, hervorragende Köpfe, eine echte Elite. Als sie sich dann in LKR (schwachsinniger Name)umbenannte bin ich ausgetreten. Das ändert nichts an meinem Respekt für Bernd Lucke. Ich hatte das Glück ihn mehrfach persönlich kennen zu lernen, war mit ihm auf politischen Wanderungen, war ALFA-Landtagskandidat. Auch Hans-Olaf Henkel, Prof. Dr. Starbatty und Bernd Kölmel habe ich kennen gelernt-alles hervorragende Leute. Wie gesagt, eine durch und durch konservative Partei, aber ohne ultrarechte Proleten, das wär’s. Ich habe bei meinem Austritt aus der LKR deren Bundesvorstand auch empfohlen die LKR aufzulösen und wieder der AfD beizutreten (die meisten waren eh zuvor da drin, ich nicht). Da beide Fronten verhärtet sind (die Art und Weise wie Lucke aus der AfD ausgebootet wurde war ungeheuerlich, hat für viel Unmut gesorgt, die haben bei der ALFA alle ganz schön geschäumt). Wie gesagt, eine Partei wie die ALFA, also eine AfD mit Lucke an der Spitze, das wär,’s!

  158. Deutschland schafft sich ab
    Beeindruckender Artikel!
    Gefällt mir….aber nun wirds Zeit, dass man auch gegen steuert….an der Wahlurne!!!

  159. Immer den Fliegen nach ... ohne Alternative - oder doch?
    Das Thema selbst ist mir ziemlich egal, aber ich finde es prima, dass sich die CDU/CSU vor der Wahl nochmal ganz offen als die rückgratlose, wendehalsige Opportunistentruppe zeigt, die sie ist.

    Ja, so kennen wir sie, unsere Frau Merkel, immer den meisten Fliegen hinterher, denn die werden schon wissen, was gut ist, wo man hin muss, wo das Gold liegt. Das nennt man bei ihr vom Ende her denken: für den Wahlerfolg Stimmen sammeln, koste es, was es wolle, ohne jede Selbstachtung.

    Dass sie selbst dagegen stimmte, tut nichts zur Sache (oder macht es noch schlimmer), denn sie hat die Tür geöffnet, wohl wissend, was herauskommt – und damit wie schon so oft gegen das gehandelt, wofür die CDU gewählt wurde.

    Verlässlich ist sie einzig im Fehlen jeder Verlässlichkeit.

    Ich hoffe nur, dass sich damit doch der eine oder andere nun zu der blauen Alternative durchringt. Zwar zurzeit eine etwas arg müffelnde Chaostruppe, aber immer noch das einzige Kreuzchen, das man machen kann, wenn man zeigen möchte, dass man ein Weiterso nicht goutiert und es stattdessen gerne wieder etwas konservativer hätte.

    Wird zwar bei den nächsten Wahlen nicht viel helfen, aber nur so kann ich nach dem Wahltag noch in den Spiegel schauen …

    Wie die CDU so wieder auf 40% kommt, ist mir rästelhaft. Die müssen denen, die hier schon länger leben, wohl was ins Wasser tun, was bei mir im Brunnen nicht ankommt …

  160. Nicht in Stein gemeisselt
    …sind Vorstellungen davon, was Familie und dauerhaftes Glück sind.
    Einfach nur schön -das Resultat der Abstimmung.
    Ich wollte mich schon verabschieden von Don Alphonso nach den letzten Kommentaren im vorangegangen Beitrag. Frauenfeindlichkeit und Homophobie in unedlem Wettstreit.
    Foristen, die mit ihren Puff-Erlebnissen angeben…. disgusting. Würde ich noch nichtmal die Hand geben.
    Ebenfalls unwürdig für erwachsene Männer ist das ständige….Sodomie, Inzest u.s.w.
    Der Kommentator, der mal das Schiffswrack „Scharnhorst“, das auf dem kühlen Meeresgrund so schön liegt, ehelichen wollte, war ja noch ganz witzig.

    PS: Eigentor unserer Kanzlerin? Ich hoffe doch stark…

    • Liebe Frau Biniok,
      bleiben Sie doch!

      Den schmierigen Frauenhassern im Kommentariat muss man etwas entgegensetzen!

  161. Lieber Don,
    wieder ein Text mit stimmigen Bildern die den Inhalt noch schwerer verarbeiten lassen. Mir graut es fürchterlich bei den heute beschlossenen Gesetzen und den Veränderungen in unserer Gesellschaft. Ich werde dann das erste Mal an einen Bundestagsabgeordneten schreiben, um meine Wut in geordnete Bahnen laufen zu lassen und meine Collateralwut gilt Craig Venter. Jetzt gehe ich aber erstmal Marmelade kochen, denn es geht doch nichts über eine schöne Übersprungshandlung.

  162. Auch Müller macht den Martenstein
    Ein schöner und vor allem, ja, das ist das richtige Wort, unaufgeregter Beitrag des Don zu diesem Thema. Er ist noch nicht mal allein in der FAZ, denn schon gestern erschien binnen kürzester Zeit der zweite sehr gute Text von Reinhard Müller („Die Verfassung wird verbogen“), mit dem er sich fast soweit aus dem Fenster lehnt wie Harald Martenstein, der gelegentlich gutbürgerliche Grummler von Tagesspiegel und Zeit („Nicht links zu sein ist aber keine Straftat in Deutschland“, Tagesspiegel vom 27. April).

    Nachdem Herr Müller so stringent wie luzide dargelegt hatte, dass man als Konservativer die Parteien des Göring-Eckardt – Clubs eigentlich nicht mehr wählen kann, hätte mich noch eine aktive Wahlempfehlung seinerseits interessiert. Frau Steinbach kandidiert ja wohl nicht mehr, und der Masse der künftigen CDU/CSU-Abgeordneten im Bundestag möchte man keine Mitglieder ihres Volker Beck – Stammtisches bzw. ihrer Fraktion noch extra dazuwählen.

    Apropos: Frau Göring – Eckardt bezeichnete Konservative kürzlich auf dem CSD in Hannover offen als „Arschlöcher“, nachzulesen unter „Hannover: Christopher Street Day zieht die Massen an“, Neue Presse vom 03. Juni.

    • die KGE hat es
      nun einmal mit der Fäkalsprache: „heißer Scheiß“, „Kacke am Dampfen“: das ist ihr Niveau…

  163. Gesetz fastforward
    oder wie Drehers Gesetz 1968. Ganz unbemerkt.
    .

  164. Steuerpolitisch neutralisieren!
    Nachdem die DDRlerin den größten anzunehmenden Schaden quer durch alle Politikfelder angerichtet hat, gibt es nur noch eine Schadensbegrenzug durch Abschaffung des Ehegatten-Splittings, ohnehin eine Mitnahme-Regelung. Wo keine Kinder vorhanden, alle Steuervergünstigungen, Ortszulage etc. abschaffen. Es kann wohl nicht sein, dass der Steuerzahler jetzt auch noch Haus-Homos mitfinanziert

    • refusenik sagt @ 30. Juni 2017 um 20:16 Uhr
      refusenik meint:
      „Wo keine Kinder vorhanden, alle Steuervergünstigungen, Ortszulage etc. abschaffen. Es kann wohl nicht sein, dass der Steuerzahler jetzt auch noch Haus-Homos mitfinanziert.“

      Dies ist wahrscheinlich der wahre Hintergrund dieser ganzen Abstimmungsfarce. Da Hundert Milliarden für diejenigen, die noch nicht solange im Land sind, gebraucht werden, kann man dieses Argument perfekt benutzen, das Splitting abzuschaffen. Das geht mit ein zwei Argumenten in jeder Talkshow glatt die Kehle runter, und alle werden nicken.

    • Merkel allein?
      Und wo waren die anderen 80 Millionen Staatsbürger / Einwohner?

  165. Verkehrte Welten?
    Der in vielen Beiträgen befürchtete Untergang der Konservativen Werte durch diese zweifellose Zäsur in der moralischen Verfassung dieses Landes löst eine merkwürdige Debatte aus. Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass hauptsächlich der Verlust des liebgewordenen Bildes von der Union beklagt wird. Tatsache ist doch, dass nicht das Hass-Objekt Merkel diesen Paradigmen-Wechsel verursacht hat. Sie war gegen diese Entscheidung! Zu der es übrigens nach der Wahl mit oder ohne Mitwirkung der CDU gekommen wäre. Weil es diese Mehrheitsverhältnisse eben gibt. Es wäre doch sehr viel unehrlicher gewesen, über das Vehikel der Geschäftsordnungstricks diese Entscheidung hinter die Wahl zu vertagen. Insofern hat der Vorgang Klarheit geschaffen. Was sonst immer gefordert ist. Worauf sollte Merkel also warten? Auf einen langen Wahlkampf mit einer verlogenen Debatte? Besonders erheiternd finde ich die Argumentationslinie: „ich bin ja auch für die efa, aber nicht dafür das Merkel den Weg dafür frei macht“ Bei vielen Beiträgen scheint der Verlust des liebgewordenen Feindbildes das Motiv zu sein

    • Volle Zustimmung @Keul
      Auch ich frage mich bei vielen Beiträgen, was Merkel seit 2005 alles allein verbrochen hat, wo denn die anderen 80 Millionen Staatsbürger / Einwohner in dieser Zeit waren.

    • Peter Keul, das finde ich etwas schwach
      Von Ihnen, und von Merkel. Lassen Sie mich mit der letzteren anfangen. Welche Entscheidung haben wir denn von ihr erlebt, die staatsmännisch gewesen wäre? Und diese letzte? Politische Visionen montags abends bei Brigitte im Live-Talk umwerfen? Vielleicht auch nur, weil sie – sowieso schon ins Stammeln geraten – irgendwie keine anderen Ausweg wusste als ‚Gewissen‘?
      Bei Ihnen muss ich nachfragen, ob Sie den Blog und die Kommentare wirklich gelesen haben? Denn da ist wenig zu finden über Verluste lieb gewonnener Feindbilder durch eine Positionsänderung der CDU. Es gibt allerdings viel zu finden über die Art und Weise Merkelscher Entscheidungsfindung (Schiss nach Fukushima, Unlust auf Bilder an Grenzen, auf dem linken Fuss in der Live-Show ertappt, u.s.w.).
      Da ist wenig Unterschied in der offensichtlichen Erratik solcher Entscheidungsfindung zwischen Angela Merkel und Donald Trump.

  166. worum geht es wohl genau?
    Letzten Endes geht es denen immer um Umverteilung aus der Familie an Wildfremde.
    Daher werden Familien, wenn man die Eltern mitrechnet, unglaubliche Veränderungen zugemutet. Überhaupt habe ich Ältere getroffen, die seit 2015 todunglücklich sind. Dafür ist die Rente sicher, denn sie werden gekauft, ihre Stimmen.

    Es geht nicht nur um Umverteilung aus der Kernfamilie in weitere Kreise, sondern auch aus Deutschland in Europa und sogar der ganzen großen weiten Welt. Dahinter steckt vielleicht ein Plan, welcher genau, erschließt sich mir nicht.

    Oder eine totale planlose Verirrung, verrücktheit vielleicht:
    „“If you see them drowning, if you see them in a burning building… if they are in a park and they turn their weapons on each other, do nothing,“ the article reads.
    „Let them [expletive] die.“
    Professor Johnny Eric Williams, Hartford, Connecticut, Trinity Coll.
    Bezug: Steve Scalise, Rep, der angeschossen wurde, während sich zwei farbige Polizistinnen schützend vor ihn warfen. Williams rät davon ab. Rassismus gegen Weiße.
    http://insider.foxnews.com/2017/06/21/steve-scalise-shooting-professors-says-let-them-die-because-white-race

    • Tonale sagt @ 30. Juni 2017 um 20:29 Uhr
      Tonale sagt:
      „Daher werden Familien, wenn man die Eltern mitrechnet, unglaubliche Veränderungen zugemutet. Überhaupt habe ich Ältere getroffen, die seit 2015 todunglücklich sind.“

      Ja, diese Erfahrung mach ich auch. Ältere sind nicht nur todunglücklich, sondern verstört, und nicht wenige haben Angst. Weil etwas Nichtwiedergutzumachendes zerstört wurde – das Vertrauen.

  167. Warum nicht?
    In Vielem bei diesem Artikel stimme ich zu. Aber:
    Die Familie, wie sie im Grundgesetz ursprünglich gemeint ist, ist durch das neue Scheidungsrecht sowieso kaputt. Von dem, was früher eine Ehe ausgemacht hat,- nämlich, dass ein Paar als Team durch das Leben geht, wo die Erfolge des einen auch die des anderen sind,- ist nicht mehr viel übrig.- Genauer gesagt nur noch das Ehegattensplitting. Da bei einer Scheidung egal ist, ob einer (meist die Frau) auf eine seinen Fähigkeiten entsprechende Karriere wegen der Kinder verzichtet hat, und diese wegen aller möglicher Altersgrenzen nicht nachholbar ist in Deutschland (anders als z.B. in den USA), ist eine Ehe kein Vorteil mehr- außer, wie gesagt, im Ehegattensplitting, wenn die Gehälter der Partner sehr unterschiedlich sind.

    In anderen Ländern hat man Erfahrung mit Homo-Ehen, und auch mit Adoptionen durch gleichgeschlechtliche Paare. Wenn Sie die Zustände in deutschen Kinderheimen genauer kennen würden, würden Sie auch sagen: Gleichgeschlechtliche Paare, die eine Ehe wünschen, sind für das Kindswohl- bei allen Anfeindungen, denen gleichgeschlechtliche Paare immer noch ausgesetzt sind, und die sich natürlich auch auf die Kinder übertragen werden-, sehr viel besser, als Heime.

    Ich bin also für eine Ehe für alle, und auch das Adoptionsrecht.

    Ich denke auch, dass Menschen, die Verantwortung füreinander übernehmen wollen, und denen etwas daran liegt, dass dies „Ehe“ heißt, schon damit zeigen, dass sie eigentlich konservativ sind. Insofern sehe ich auch in dem Abstimmungsverhalten kein Problem.

  168. Titel eingeben
    Also, mit 260 Kommentaren in so kurzer Zeit gehören sie zu den Bloggern mit größerer Reichweite. Herzlichen Glückwunsch.

    Aber was nutzt es, wenn sie gezwungen sind, solche Beiträge zu schreiben?

    Sind sie denn noch „Stütze der Gesellschaft“, wenn davon nichts mehr in der Politik ankommt?
    An was mag das wohl liegen?

    Falls es daran liegt, das der Protestanten-Siegeszug gen Politik, wie sie selbst vornehmlich immer wieder betonen, eben vor allem in den urbanisierten Siedlungsgebieten stattfindet, muß man wohl auch die Ursache dort suchen (und finden). Protestanten hier eher universell gemeint – als Szene, die gegen alles konservative sei. Freilich scheint hier die namensgleiche Konfession mit reinzuspielen. Die „Portestanten“ heissen letztlich wohl nicht umsonst so.
    Wenn man sich mit der Reformation befasst; und mit den zu dieser Zeit noch ereigneten Veränderungen; kann man nicht umhin, einen ganz besonderen Verrat zu wittern.
    Sind sie sich eigentlich darüber bewusst, was in Deutschland speziell das Problem ist? Darüber würde ich mich gerne mal mit ihnen unter Ausschluß dritter Augen unterhalten.

    Die Sache mit der Ehe für alle aber wird ausser der direkten Konsequenzen fürs Standesamt wahrscheinlich keine besonderen Folgen haben (ausser denen, die ich neulich bei ihnen im Kommentar erwähnte). Ich wittere sogar eine Entspannung an den Fronten, weil nun diese Sache nicht mehr als Anlass zur Opposition verwendet werden kann.
    Und die von ihnen angesprochenen Konservativen müssen eben nur weiterhin beweisen, dass sie es sind – eben konservativ. Wenn man sie so schreiben sieht, meint man, das es da keine Probleme geben wird – ausser in München vielleicht…

  169. Hier ist also die letzte Bastion der ewig Gestrigen
    Ich lese diese Kollumne in unregelmässigen Abständen und schätze das Niveau der Diskussion. Was mich stört, ist allerdings der häufig überhebliche Ton der Kommentatoren. Man gibt sich als das elitäre Bildungsbürgertum. Als eine konservative Elite.

    Schreibt Euch folgendes hinter die Ohren: Ihr seid nicht der Referenzpunkt um den sich die Welt dreht. Eure anmassende Haltung gegenüber Lesben und Schwulen ist selbstgerecht und unbegründet. Ihr schaut nicht den Menschen an sondern nur das Geschlecht.

    Meiner Meinung nach seid ihr von Gestern und einer aufgeklärten Zeit unwürdig. Konservative sind der Bremsklotz jedes Fortschritts! Zum Glück kümmert die Welt Eure Klagen nicht. Sie dreht sich einfach weiter.

    • Auf auf närrische Worte gehören taube Ohren.
      Wenn jemand sich als Professor der Sprachen ausgibt und dabei selbst barbarisch redet, oder wenn einer als Gesangslehrer gelten will und dabei mit ohrenzerreißender Unreinheit singt, so finden wir das besonders häßlich, weil der Mensch auf dem Gebiete sündigt, das er als sein spezielles Fach vertreten will; ganz ebenso ist ein Philosoph, der in der Lebensführung Fehler begeht, deswegen tadelnswert, weil er in der Pflichterfüllung, die er anderen predigt, selber nicht standhält und als Lehrer der Lebensregeln gerade in der Lebensweise sich unwürdig zeigt.
      Marcus Tullius Cicero

    • Was erlauben Sie sich, zu definieren, was Fortschritt ist
      Ein Fortschritt ist das ganz und gar nicht, denn das hat es alles schon gegeben. Griechen und Römer wussten gut damit umzugehen.

      Es ist eine Veränderung und gemessen an Griechen und Römern, in gewisser Weise eine Renaissance.
      Ein Fortschritt ist es auch deswegen nicht, weil die Ehe an sich anhalten, starr machen, also zum Spießertum führen kann.

      Ein Fortschritt wäre, wenn man auf dem Mars leben, AIDS oder Krebs heilen könnte oder eine Malariaimpfung hätte. Ein Fortschritt wäre auch, wenn man den Islam dazu brächte, andere Religionen so zu achten, dass jeglicher Aktionismus gegen sie verpönt wäre.

      Ein Fortschritt wäre eine Heirat zwischen Gleichgeschlechtlichen, wenn sie etwas Signifikantes davon hätten. Werden sie aber nicht. Die Anwälte werden daran genauso verdienen wie an heterosexuellen Scheidungen. Und Kinder werden gut oder schlecht aufwachsen, genau wie bei heterosexuellen Paaren.

      Traurig wäre, wenn es wie bei den Römern ein Teilschritt zum Niedergang wäre im Sinne einer sich ausbreitenden Egomanie und 1000 Jahre reliögiöses Mittelalter folgten, so wie ab ca. 400 bis ca. 1400. Das wissen wir nicht.

      Schlecht ist die Hauruckmethodik.

      Ein Fortschritt ist Golden Rice. Doch dieselben, die über die Jahre die Schwulenehe als Fortschritt definierten, lehnten Golden Rice ab, in erster Linie, weil ihnen andere herzlich egal sind. Das einzige, das ihnen nie egal war, waren sie selbst und ihr Sexualleben als Zentralgestirn.

    • Titel eingeben
      Gegen EfA zu sein muss nicht zwangsläufig heißen, konservativ oder gar reaktionär zu sein, manche würden es wohl als gesunden Menschverstand beschreiben….und wenn sie schon die Welt erwähnen, hier dürfte klar sein, wie weltweit über so was gedacht wird

    • Titel eingeben
      Gerade wenn ich Mensch und Geschlecht betrachte, kommen mir allerhand Erkenntnisse über unser sein.

      Ihnen aber offensichtlich nicht! Oder schauen sie nur auf den unmittelbaren Menschen?
      Ich würde mich an ihrer Stelle auch nicht zu sehr auf die Aufklärung verlassen und berufen. Da ist zweifellos viel vollbracht worden, aber sehr einseitg und trotz aller Imperative (was moralische, nicht ethische Forderungen bedeutet…wichtig das zu wissen),mangelt es an den grundsätzlichsten Erkenntnissen über die Existenz der abendländischen Zivilisation.
      Und das ist einer der Gründe, warum sie das sagen, was sie da sagen.
      Ein weiterer Grund ist wohl, das sie, wie es ein Rainer Marsbach weiter unten andeutet, heute viele politische, wirtschaftliche und ideologische Hemisphären gibt, die nur zu gern in andersdenkenden (oder strukturierten) Nationen Stunk und Chaos stiften wollen, um daraus eigene Vorteile zu ziehen.
      Die sogenannten „fortschrittlichen“ und freiheitlichen Bewegungen in jeder Population sind dann auch immer der beste Hebel, im die bestehende Struktur aus den Angeln zu stoßen – indem man eben dort strategisch unterstützt – natürlich insgeheim, sodass nicht erkennbar wird, wer da Hilfe leistet.

    • Kurt Kingston @ 30. Juni 2017 um 20:38 Uhr
      Kurt Kingston meint:
      „Schreibt Euch folgendes hinter die Ohren: Ihr seid nicht der Referenzpunkt um den sich die Welt dreht. Eure anmassende Haltung gegenüber Lesben und Schwulen ist selbstgerecht und unbegründet. Ihr schaut nicht den Menschen an sondern nur das Geschlecht.“

      Dieser Satz ist anmaßend, das gilt für Stil wie für den Inhalt.

      „Eure anmassende Haltung gegenüber Lesben und Schwulen ist selbstgerecht und unbegründet.“

      Die überwiegende Mehrheit hat hier nichts gegen Schwule, im Gegenteil, viele haben sie als Verwandte, Freunde, Kollegen. Aber viele hier haben was gegen Opportunismus, Verlogenheit und Gesetze, die nur dem Speichellecken wegen gemacht werden. Das darf man, und dies ist keine anmassende Haltung gegenüber Schwulen.

      „Meiner Meinung nach seid ihr von Gestern und einer aufgeklärten Zeit unwürdig. Konservative sind der Bremsklotz jedes Fortschritts! Zum Glück kümmert die Welt Eure Klagen nicht. Sie dreht sich einfach weiter.“

      Auch das ist wieder anmaßend. Es geht nicht um Konservatismus, sondern um die Benutzung des Verstandes – nicht unbedingt die Stärke in der RRG-Truppe. Die Ehe für alle ein Fortschritt? Für wen?

    • Titel eingeben
      „Konservative sind der Bremsklotz jedes Fortschritts!“
      Leider liegen Sie da total daneben. Wie FJS mal sagte: Konservativ sein heißt an der Spitze des Fortschritts stehen.
      Was sie meinen ist also altmodisch – und hat mit konservativ nichts zu tun.

      Der wahre Unterschied von Konservativ zu den von Ihnen vertretenen Progressiven ist jedoch folgender:
      Der Progressive neigt stark dazu, „das Neue“, „die Mode“, „den Zeitgeist“ mit „Fortschritt“ gleich zu setzen.
      Der Konservative jedoch prüft „das Neue“, „die Mode“ „den Zeitgeist“ erst einmal bzw. durchdenkt ihn von Anfang bis zum Ende – um dann abzuwägen ob es sich eben nur um etwas Neues – oder tatsächlichen Fortschritt/eine Verbesserung zur aktuellen Situation/Regelung etc. darstellt. Der Konservative braucht also mitunter etwas länger – dafür sind die Fehlschläge und Irrwege wohl deutlich geringer.

      Auch gewichtet der Konservative aus diesem Grund wohl das Gemeinwohl tendenziell höher als der Progressive, der eher auf individuelle Freiheit/Liberalität/Selbstverwirklichung aus ist (außer wenn es ums Geld bzw. Finanzierung dergleichen geht).

    • niemand
      zwingt Sie, hier zu lesen.
      Das ist doch alles sehr zivil hier.

    • Fortschritt
      Fortschritt ist eine dialektische Sache, das wurde hier auch schon klar gemacht. Bekanntlich frisst der Fortschritt, wie er sich auch nennen mag, nicht nur die Natur, sondern auch seine Kinder. Deshalb lieber nicht zu laut triumphieren.

    • Dieter Rose,
      Ihr Argument überzeugt mich nicht. Warum?

      Kurt Kingston schreibt von einer ‚anmassende[n] Haltung gegenüber Lesben und Schwulen‘.
      Wenn dann jemand meint es sei doch ‚alles zivil hier‘, impliziert das eine Akzeptanz des Vorwurfes. Ja, es ist alles sehr zivil hier, aber eine selbstgerechte und anmassende Haltung gegenüber Lesben und Schwulen ist hier kaum zu finden.

    • @Kingston
      die Welt dreht sich, genau. Das tat sie auch schon bevor es den Mensch gab. Kulturelle Leistungen, oder sagen wir, das was das Leben lebenswert macht, entsteht aber nur dann wenn man die alte Sau ab und zu mal anhält-bevor sie sich monoton weiter dreht.

      Wir geben uns hier nicht als Elite, wir SIND es. Und es erfüllt mich mit Freude und Stolz, dazu zu gehören. Das hier sehe ich als Refugium, das einen vor den Geschmacklosigkeiten des Mainstream-Pöbels schützt. Was ich gegen die habe? „It’s just kicking ass and taking names!“ Wie sagte mal ein langhaariger Liedermacher: „Ich liebe meine Gitarre, denn sie erzählt ja von mir.“ Tut sie auch: dumm, dumm, dumm.

      Lindenstraße ist out und wir sind angesagt, das ist schon alles.

      Wir sind nicht der Bremsklotz, wir SIND der Fortschritt, die Synthese, der Weg aus der Erstarrung und der Verkrustung. Und wir werden immer mehr (zu viele müssen wir aber auch nicht werden, also kein Pöbel).

      Ich denke Leute wie Sie, die Mainstreamapologeten, die Vertreter von einst als progressiv geltenden, mittlerweile aber veralteten, abgenutzten, überbeanspruchten und zu Klischees geschrumpften Ideen, Sie sind ganz sicher nicht der Mittelpunkt der Welt!

  170. DA - sehr sehr schöne Buildln! Insbesondere 1, 2 (!) und auch 3 von oben
    Text eingeben

  171. Deutschland hat als einziges Land massenweise Schwule abgeschlachtet -
    und steht international als Verhinderer von Gleichstellung da! Schauen Sie doch einmal auf eine entsprechende Karte! Sogar Drittweltländer sind progressiver! Das Suhlen in Selbstgerechtigkeit ist bei diesem Thema nicht angebracht.

    • Ben Bauer @ 30. Juni 2017 um 21:04 Uhr
      „Deutschland hat als einziges Land massenweise Schwule abgeschlachtet“

      Schwachsinn.

      „Sogar Drittweltländer sind progressiver!“

      Das hat nichts mit Progressivität zu tun.

      „Das Suhlen in Selbstgerechtigkeit …“

      Das ist das Verhalten der Berufsschwulen.

    • Sogar Drittweltländer ...
      … sind progressiver: Uganda?

    • Deutschland hat ...massenweise Schwule abgeschlachtet...
      @ Ben Bauer

      Das ist, um es einmal höflich auszudrücken, falsch!

      Sie meinen vermutlich das Nazi-Regime (1933-1945), also das Dritte Reich unter dem Reichskanzler Adolf Hitler.

      Es stimmt, die Nazis (Nationalsozialisten) haben Tausende von schwulen oder angeblichen schwulen Männern+Frauen umgebracht.

      Man kann auch sagen: abgeschlachtet

      Deutschland beziehungsweise die Bundesrepublik Deutschland gibt aber es erst seit dem 24. Mai 1949, also 4 Jahre, nachdem die Nazis von den Alliierten besiegt worden waren.

      Erster Bundeskanzler war übrigens der CDU-Politiker Konrad Adenauer.

      Heute haben wir seit 12 Jahren eine Bundeskanzlerin, Frau Dr. Angela Merkel, auch CDU-Mitglied (früher IM/?3§$ö).

      Sorry, wenn ich etwas weiter ausführe.

      Aber in den vergangenen 68 Jahren seit Bestehen der BRD (Bundesrepublik Deutschland) ist m.W. KEIN EINZIGER SCHWULER MENSCH in Deutschland „abgeschlachtet“ worden.

      Auch nicht geteert und gefedert bzw. sonstwie verfolgt worden.

      Das hätte eine Partei wie die GRÜNEN auch nie zugelassen. Die anderen Parteien auch nicht.

      Wir sind eine freiheitliche Demokratie, in der so etwas nicht möglich ist.

      Ich kann Ihnen aber versichern, dass in allen islamischen Ländern Schwule eine Menge Probleme haben (Auspeitschen, Hinrichtungen etc.).

      Das sind zwar KEINE demokratischen Staaten wie die BRD, ist aber dort normal.

      Außer in Iran.

      Da gibt es keine Schwulen, hat der frühere Präsident Ahmadinedjad gesagt.

      Bitte fragen Sie mich nicht, warum das so ist.

      Das könnte ich Ihnen zwar erklären, würde der Don aber nicht zulassen wegen zu vieler Zeichen und ergo Benachteiligung der übrigen Foristen.

      Glauben Sie mir, das Suhlen um Selbstgerechtigkeit ist überall normal.

  172. Nun watschelt was schon lange watscheln muss....
    Leider ging mein Beitrag verloren, ich schreibe also neu, auch wenn ich ihn nicht mehr ganz zusammen kriege.

    Ehe für alle bedeutet, Ehe für niemanden, denn was für alle und jedermann ist, ist auch für keinen und niemanden, es hebt sich sprachlich auf, es gibt keine Unterschiede mehr. Alles ist Brei. Niemand mehr ist individuell, alle sind Brei.

    Ehe für alle bedeutet: „Denn nur die Liebe zählt“ und die Homosexuellen predigen uns ahnungslosen Heteros immer, dass es nur auf die Liebe ankomme. Ja, die Eigenliebe. Der schwule Mann sucht im anderen Mann das Bild des Mannes, das er nie bekam. Statistisch gesehen wuchsen die meisten Schwulen nur bei Frauen auf. Es fehlte das Vaterbild. Und daher sucht und sucht er in immer neuen Männern dieses Bild, das ihn zu einer Ganzheit werden lassen soll. Je mehr er sucht, umso Bindungsloser ist er. Und will eine Ehe eingehen, als Lösung seiner Probleme.

    Schauen wir uns diese Liebe mal an:

    „Dass häusliche Gewalt unter schwulen Männern kein Einzelfall ist, zeigt auch die Kriminalstatistik, die das Bundeskriminalamt (BKA)

    „2014 lebten rund 82.000 Menschen in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft, zugleich wird mit rund 17,5 Millionen Ehepaaren gerechnet. Proportional wurden (damit) mehr Gewaltfälle aus Lebenspartnerschaften bekannt als aus Ehen“

    Das verschweigt uns die lesbische Anna Wills ,die in glücklicher lesbischer Beziehung strahlt und es verschwiegt auch A.Schwarzer, deren Gewaltbereitschaft inzwischen bekannt sein sollte.
    Denn nur die Liebe zählt.

    Das spricht für „Ehe für alle“

    Und ja, auch bei Heteros gibt es Gewalt und Kinder, die diese Gewalt sehen und erleben. Aber – bei Schwulen, die Kinder adoptieren, ist die Gewalt höher und sind die Umstände, pardon, unnatürlicher. Das Kind kennt keine Mama, aber Gewalt. In einer Heterobeziehung ist wenigstens die Identifizierung mit Mama und Papa möglich.

    Ehe für alle heißt:

    „Dabei hatte die Dauer der Partnerschaft einen großen Einfluss auf die Promiskuität der Männer, je länger Mann mit Mann zusammenlebt, umso mehr „Seitensprünge“ finden statt. Bei den Beziehungen mit einer Länge von zwei bis zu vier Jahren leben bereits 48 Prozent der Partner nicht monogam, nach mindestens vier Jahren nur noch 28 Prozent. Bei einer Beziehungsdauer unter sechs Monaten gaben noch 80 Prozent der Paare an, sich körperlich treu zu sein.“ (http://www.queer.de/detail.php?article_id=1592)

    Was hier harmlos als „Seitensprung“ betitelt ist, ist das Vögeln auf Teufel komm raus in Darkrooms, ungeschützt, Verbreitung von Geschlechtskrankheiten und was alles dazu gehört.

    Ehrlich gesagt, mir ist bewusst, dass all die Argumente nichts nutzen. Man wird es müde. Ich denke, sollen die doch ihren Dreck alleine wegmachen. Mir fällt ein ungeheuer böser Satz ein, den Hitler mal geäußert hat. Nein, ich nenne ihn nicht, es hat etwas mit der Bereitschaft eines Volkes zu tun, weiter leben zu wollen.

    Die Politik der letzten 10 Jahre, – ach was, Politik, die Zerstampfung aller Werte ist das Ergebnis der tiefen Interesselosigkeit der Deutschen an Heimat, Familie, und moralischen Werten.

    Ihr werdet es nicht packen, solange ihr die watschelnde Frau da oben watscheln lasst.

    Und dafür habe ich Depp als Junge mit meinen Händen dieses Scheißland mit aufgebaut. Für Typen wie Watschlerin, Beck, Roth & Co.

  173. Frankfurter Schule - Dekonstruktion - Marsch durch die Institutionen
    Wenn es erlaubt ist, zitiere ich aus einem aus folgendem Artikel
    https://philosophia-perennis.com/2016/12/13/frankfurter-schule-deutschland/

    […] Marcuse, Adorno und Horkheimer entwickelten mit der „Kritischen Theorie“ ein interdisziplinäres Instrument, das sanft daherkommt, aber wie Brechstange gegen die bestehende Ordnung wirkt.

    Die bestehende Ordnung ist hierbei nicht der Kapitalismus, gegen den sich der klassische Marxismus wendet, sondern das Fundament des Abendlandes: christliche Ethik und römisches Recht.

    Hauptangriffspunkte des Frankfurter Kulturmarxismus sind die Frau, die Familie und die christliche Religion.

    Kulturmarxismus ersetzt das Klassen-Konzept durch ein Minderheiten-Konzept. Nicht mehr das Proletariat, sondern sogenannte „Minderheiten“ stehen im Zentrum der Betrachtung. Um die Herrschaft der „Unterdrücker“ zu brechen, werden ausschließlich die Interessen der jener „unterdrückten Minderheiten“ gestärkt: die Interessen des Islam, um das Christentum zu brechen und die alten Werte auszuradieren, die Interessen der Frau gegen den Mann – vordergründig, um das Patriarchat zu brechen und die Frau zu stärken. In Wahrheit, um die Familie zu brechen und Menschen in die seelische Verwahrlosung zu treiben. Der Staat ersetzt den Vater, die Frau wird in Abhängigkeit zu ihm gezwungen. Kinder ohnehin. Den noch formbaren Persönlichkeiten wird die neue Weltdeutung von Jugend auf aufgezwungen. Ziel ist der Totalitarismus.

    Man kann diese Gesellschaftstransformation denn auch als stille Fortsetzung und Vollendung der großen Revolutionen des 18. und 20. Jahrhundert verstehen – der Französischen und der Oktoberrevolution. Beide brachen die Herrschaft des Adels und ersetzten sie durch ein neues Machtgefüge. Hier eine Elite, die vorgab, das Bürgertum zu vertreten, dort eine, die vorgab, das arbeitende Volk zu vertreten. Hier institutionalisiert durch Bildungseinrichtungen. Der darin zu beschreitende Weg des gesellschaftlichen Aufstiegs protegiert durch – wie sollte es anders sein – Verwandtschafts- und Logenbündnisse. Dort institutionalisiert durch eine Kaderpartei, der Aufstieg gebunden an die Zugehörigkeit zu dieser.

    Beides gilt bis heute: die richtige Parteizugehörigkeit und / oder Protegiertwerden durch die Strukturen von Logen und geisteswissenschaftlichen Instituten, denen der Aufstiegswillige sein Denken und damit seine Seele ausliefern muss, sind Grundbedingungen, um dorthin zu kommen, wo das Geld verteilt und die Richtung bestimmt wird. Das strategisch wichtigste Mittel der Verschleierung, um Derartigem den Anschein von Legalität und Natürlichkeit zu geben, ist die bis ins Mark manipulierte und manipulierende Sprache der Political Correctness. So wird Krieg zur „Friedensmission“, das Zusammenbomben von Gesellschaften zum Demokratisierungsauftrag und das ungeborene Kind zu einem „Zellklumpen“. Bei einem solch depersonalisierten Begriff fällt es dann auch viel leichter, einen Eingriff zur „reproduktiven Gesundheit“ vornehmen zu lassen, weil die Frau ja ohnehin eher „Opfer“ der Schwangerschaft (oder des Mannes oder überhaupt) ist, und nicht Täterin, die einen Mord begeht. Man ergeht sich in Allgemeinheiten, wo es konkret werden sollte und umgekehrt. Schopenhauers Eristische Dialektik ist Grundvoraussetzung, um am „Dialog“ – der nichts anderes ist, als Verhinderung echter argumentativer Auseinandersetzungen – teilnehmen zu dürfen. Geführt wird dieser von der „Zivilgesellschaft“. Womit all jene gemeint sind, die nicht zu den „Populisten“ gehören. Und so weiter und so fort. Kurz: Verwahrlostes Denken.“ […]

    • Spätfolgen des Kulturmarxismus
      @Rainer Marsbach,
      wunderbar zusammengefasst. Meine volle Zustimmung. Genau so sehe ich es auch.

    • PS: Spätfolgen des Kulturmarxismus
      @Rainer Marsbach,
      was vielleicht noch etwas stärker herausgearbeitet werden könnte, ist die Rolle des Freudianismus UND die Verbindung des frühen (Maasenpsychologie des Faschismus, Funktion des Orgasmus) und späten Wilhelm Reich (Orgon, Dor, Orgon Akkumulator, 2. Hauptsatz der Thermodynamik, cloud buster). Das ist eine ungeheuer spannende Geschichte, wie ein materialistisch geprägter Marxist die Existenz der spirituellen Ebene in einer von ihm als „energetisch“ wahrgenommenen Dimension wiederentdeckt.

    • Adorno II
      Ich würde gerne konkret wissen, wo Adorno in seinen Schriften über „Minderheiten“ spricht. Adorno war extrem penibel, was seine Wortwahl betrifft, weswegen ich da keine Verschiebungen oder freien Assoziationen gelten lasse. Meine Vermutung: da ist nichts. Alles nur Gesabber von Bloggern, die sich ohne Textgrundlage, in Stimmung schreiben und sich ein paar Hauptschuldige für die 68er aus den Fingern saugen.

      Wenn es allerdings einen Adorno II gibt, einen der die seelische Verwahrlosung vorantrieb, also den Einzelnen der Kulturindustrie/Massenkultur zuführte, statt mit bitter-ernstem Moralismus und ohne jede Toleranz auf die Wahrheit der Kunst zu bestehen, dann lasse ich ihn mir gerne zeigen.

    • Times are a changin
      Nope.

      Die Zurechnung auf individuelles Handeln ist hier nicht zulässig. Sie ist eigentlich nie zulässig. Denn das Individuum ist nicht, was in Echtzeit Gesellschaft schreibt, sondern es ist immer nur Beobachter, welches Gesellschaft in Echtzeit, meist aber nur in Retrospektive, beschreiben kann.

      Ergo:
      Die 68er haben nicht die Gesellschaft geändert. Die Gesellschaft hat sich geändert, während die 68er dies beobachteten und beschrieben.

      Denn die Moderne ist viel früher losgelaufen. Lange vor den 68er. Einige hundert Jahre vorher. Wir reden hier eher über französische Revolution etc.
      Und die Entwicklung der Moderne ist noch nicht abgeschlossen. Wird sie vielleicht nie sein. Aber sie läuft, die Moderne.

      Die Moderne brachte die Spezialisierung. Damals, mit dem Bürgertum, welches aus Handwerkern und Händlern entsandte.
      Aus Spezialisten. Die an Macht gewannen.
      Und damit die bestehenden Strukturen der Macht zerschlugen. Die Macht der Dons. Die Macht der Hierarchie, der Geburt, der Gewalt.

      Was wir nun in der Gegenwart beobachten, das ist nichts anderes als die Folge dieser Entwicklung. Die Spezialisierung (vulgo: funktionale Differenzierung) beherrscht die moderne Welt. Die Politik wurde Demokratie mit Gewaltenteilung (Spezialisierung!) und riesigen Behördenapparaten und Beratern und immer noch mehr. Der Kapitalismus mit seinen Banken und Industrien bis hin zu Start Ups sowieso. Alle anderen Bereiche der Gesellschaft auch und ganz besonders.
      Selbst ein Don musste Spezialist werden, sei es für Fahrradschaltungen, sei es für Gemäldesammlungen, sei es für New Economy, sei es für Genderthemen. Niemand würde mit dem Don kommunizieren, weil er Großgrundbesitzer ist. Nicht einmal Frauen auf der Suche nach einem Ernährer. Nein, in der Moderne muss man Spezialist sein, ansonsten ist man nicht. Weil man ansonsten an Kommunikation und damit an Gesellschaft nicht teilnehmen kann.

      Whatever, am Ende geht es immer weiter, mit der Ausdifferenzierung der Moderne. Am Ende ist da keine Grenze, die standhält, am Ende wird auch Ehe ausdifferenziert, in neue Formen des Zusammenlebens, ebenso wie die Kommunikation im Internet wie auch die Grenzen zwischen Staaten. Am Ende geht es immer weiter.

      Die Frage ist nur, wie weit, wann, und haben wir schon ein Danach.
      Haben wir schon neue Europagrenzen, wenn wir die deutschen Grenzen auflösen. Oder interne Systeme, die mögliche Gewalt und Kriminalität aufhalten? Haben wir funktionierende Systeme, die Meinung im Internet zu ermöglichen, wenn wir mal eben eine Differenz ausschalten? Ist da eine Form des Zusammenlebens, wenn die Ehe nicht mehr hält?

      Ich befürchte nicht. Aber das ist nur ein Problem meiner Individualität.

      Weil die Moderne sich nicht kümmert. Um mich. Oder Individuen.

      Die Moderne experimentiert, und scheitert, steht wieder aufsteht, und scheitert und läuft weiter.

      Deutschland war schon immer eine Herausforderung für die Moderne.
      Sie kam hier erst vor hundert Jahren, sie scheiterte in Verdun. Dann kam sie zurück, mit aller Macht. Und scheiterte in Stalingrad. Doch am Ende wurde sie uns von der US-Armee eingeprügelt.

      Erst seit 1989 sind wir mehr und mehr allein mit ihr, der Moderne.

      Und es scheint, als wenn wir sie wieder loswerden wollen. Wir spielen wider Sozialismus und die Dons aktivieren das Bürgertum, eine Parodie des französischen Revolution, aufgeführt 200 Jahre später.

      Am Ende wird die Moderne gewinnen. Die Frage ist nicht, wie viel Widerstand wir leisten wollen. Wie viel wir Opfern wollen.
      Die Frage ist, wie wir den Übergang gestallten.

      Die Flüchtlinge werden kommen, die Gleichstellung wird kommen, das Internet muss mit der Politik kooperieren.

      All das ist unvermeidlich. Die Frage ist nur, wie wir die Moderne reinlassen.

      Wollen wir weiterhin, wie die Kanzlerin, eine Form von unkontrollierten Aktionismus?
      Oder wollen wir eine Politik, die Macht auch als Verantwortung versteht?

    • Sorry Goodnight
      „Die 68er haben nicht die Gesellschaft geändert. Die Gesellschaft hat sich geändert, während die 68er dies beobachteten und beschrieben.“

      Dann war die französische Revolution wohl auch nur eine Beobachtung der Revolutionäre und die Existenz der Götter und Religionen ebenso?

      Was auch immer die Moderne sein soll, es gab sie immer und zu jeder Zeit, denn ansonsten gäbe es nur Stillstand aber keinerlei Entwicklung.

    • If I look back I am lost
      @Meier

      Naja, die Jahre zwischen ca. 500 und ca. 1600 waren nicht wirklich irgendwie in Bewegung. Also Bewegung war da erst danach.

      Übrigens man nannte das Mittelalter.

      Lassen Sie sich das mal vom Don erläutern. Er trauert der guten alten stabilen Zeit ja des öfteren hinterher.

      Die Zeit vor der Moderne. Die Zeit der unendliche Stabilität der Klassengesellschaft.

    • Stützen der "Gesellschaft"
      Anmerkung: Den Absatz „Kulturmarxismus ersetzt das Klassen-Konzept durch ein Minderheiten-Konzept.“ habe ich auch unter einem „Ehe für alle“-Artikel der FAZ gepostet. Zensiert.

    • Adorno III
      @Dreamtimer
      „Adorno war extrem penibel, was seine Wortwahl betrifft, weswegen ich da keine Verschiebungen oder freien Assoziationen gelten lasse.“
      Penibel… könnte es treffen: http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/rezensionen/sachbuch/die-vielen-hansjuergens-und-utes-1119685.html

      Zum Thema zurück. Es geht bei „Minderheiten“ um die Schaffung von Identitäten, die sich von einem größeren sozialen und politischen Kontext absondern und dadurch im Sinne eines „divide et impera“ politisch unwirksam werden. „Minderheiten“ sind über zig Identitäten definierbar (Vertreter sprechen „als Schwuler“, „als Lesbe“, „als Apple-User“ usw.). Gilad Atzmon hat Identitätspolitik zunächst speziell an der Frage „Was bedeutet Jüdischsein“ aufgehängt, konnte dabei aber einige allgemeine „Organisationsprinzipien“ entdecken, die er in seinem letzten Buch „Being in Time“ beschreibt. Als Einführung vielleicht: http://www.gilad.co.uk/writings/the-frankfurt-school-and-the-proliferation-of-alterity-voice.html
      Auch der Vortrag „The New Left“ (YT) bringt es ganz gut rüber, was gemeint ist und warum Identitätspolitik ein Erfolgsmodell der Frankfurter Schule (nach Emigration in die USA) wurde.

      Schauen Sie ruhig bei Gilad Atzmon rein, so lernen Sie Ihren Gegner kennen;-)

    • Adorno Versus Atzmon
      @Dreamtimer
      „statt mit bitter-ernstem Moralismus und ohne jede Toleranz auf die Wahrheit der Kunst zu bestehen“
      Die Wahrheit der Kunst ist vorwiegend über die rechte Hemisphäre erfahrbar. Hier, muss ich sagen, führt Adorno (https://www.youtube.com/watch?v=lIh9CkE_50c) bei mir eher zu Dissonanzen, während Atzmon beim gleichen Thema (Schiff, Reise, Meer) doch eher „leichter“ (und nicht mit bitter-ernstem Moralismus) herüberkommt. Z. B. bei seinem Gastauftritt im letzten Album von Pink Floyd (The Endless River/Anisina): https://www.youtube.com/watch?v=vcYy1L67S-I

    • Einen hab ich noch!
      Da wir grade bei Adorno sind:
      „Eine Idee die keinen Halt in der Realität hat, wird zur fixen.“

    • Adornos Nicht-Identitätspolitik
      Es ist lächerlich, Adorno für die Identitätspolitik von Minderheiten verantwortlich zu machen, so als wäre das Nicht-Identische, die Negation, die sich bei der sprachlichen Fixierung ereignet, der Königsweg zu Black Lifes Matter, Affirmative Action und diesem ganzen subkulturellen Gedönse mit seinen je eigenen Codes, seiner Uniformität und dem wunderlichen Ehrgeiz der von allen am meisten Benachteiligte zu sein, weswegen er staatliche Kompensation und Sonderrechte verlangen kann. Das ist der Pluralismus und die tribalistische Buntheit der Postmoderne. Mit der Dialektik der Aufklärung ist man da noch ganz am Anfang. Ich würde den Neoreaktionären durchaus empfehlen Adorno zu lesen, statt sich vor seinem Linkshegelianismus zu fürchten und deswegen neue Mythen zu erfinden.

      Die Identitätspolitik der Minderheiten ist nicht gleichbedeutend mit der Selbstentzweiung des Begriffs. Dafür war Adorno selbst ein Beispiel, ein so deutscher Professor, dass es weh tut, sich heute die Radioinverviews mit ihm anzuören, die er in den 50er Jahren gegeben hatte, mit dieser Diktion, die je-de-ein-zel-ne-sil-be-be-tont. So ein lässiger, zeitgenössischer deutscher Linksliberaler, der allenfalls rot-grün anläuft und losbellt, wenn er ein Reizwort hört, auf das er dressiert wurde, war das nicht. Auch sprach er so wie er schrieb, so komplex und gewunden, als würde er gar nicht frei sprechen, sondern aus dem Gedächtnis seine Bücher rezitieren. Seiner Zeit verhaftet, auf Haltung bedacht, sehr kontrolliert, sehr artistisch und auch ein wenig gruselig. Zugleich war er auch nicht deutsch, aus Gründen, die ich gewiss nicht erörtern muss.

      Was die Kunst und die Rechte betrifft, so ist es auch kein Wunder, dass Botho Strauss Adorno in Ehren hält, aber der hat ihn sicher auch gelesen, statt irgendetwas bei Bloggern abzuschreiben, die was bei anderen Bloggern abschreiben, wie in einer Parodie der Gelehrsamkeit.

    • @ Rainer Marsbach
      Ebensolches Denken finde ich auch bei meinem Arbeitgeber:
      In der Verwaltung einer Technischen Universität.

      Vieles im bürgerlichen Leben ist davon durchdrungen.

      Wie viel davon kann ein Mensch schlucken/vertragen/ertragen?

  174. Frankfurter Schule
    Soweit ich weiß, wurde Adorno noch zu Lebzeiten klar, was er damit angerichtet hatte ..

    Daß mir Monika Maron einmal aus der Seele sprechen würde, hätte ich auch nicht gedacht. Aber siehe da, in der NZZ steht heute

    https://www.nzz.ch/feuilleton/bundestagswahl-links-bin-ich-schon-lange-nicht-mehr-ld.1303513

    • Der TExt von Monika Maron in der NZZ wäre so
      in Deutschland nicht mehr publizierbar.

    • Bei achgut war er am Samstag zu lesen
      Merkel: Ein Vampir, der das Parlament aussaugt

    • Monika Maron: „Wir preisen die offene Gesellschaft und verweigern die offene Diskussion.“
      Danke für den link zu Monika Maron. Was für eine zutreffende Beschreibung. Genauso fühle ich mich seit ca. 1,5 Jahren auch.

      PS: „Daß mir Monika Maron einmal aus der Seele sprechen würde, hätte ich auch nicht gedacht.“

      Das finde ich jetzt nun wieder nicht so verwunderlich. Die wirklichen Bürgerrechtler und Wende-Vorbereiter sind mit der BRD-Parteienlandschaft nie richtig warm geworden. Entweder haben sie sich selbst zurückgezogen (z.B. Vera Lengsfeld) oder wurden wie Werner Schulz von Bündnis 90/Die Grünen nach Europa weggelobt. So unangepasst wie sie schon zu DDR-Zeiten waren, haben sie dann auch im Bundestag agiert. Sie haben die inneren Widersprüche des Systems und den Anpassungsdruck der Altparteien sehr früh gespürt und sich verweigert.

      Und heute spüren sie den Mehltau, der über dem Land liegt und alles erstickt und erkennen die Parallelen zu den Endjahren der DDR. Wie übrigens viele Ossis. Ich hätte nie gedacht, dass ich in meinem Leben nochmal eine solche Diskursverweigerung von Politik und Medien erleben muss. Nebensächlichkeiten hochgejazzt und dafür die wirklichen Themen und Probleme maximal in der Regionalzeitung unter Lokales.

      Göring-Eckhard, Gauck und Merkel sind nie Bürgerrechtler gewesen, sondern Leute, die durch die Wende nach oben gespült wurden. Und deshalb passen sie sich auch so gut ins System ein.

  175. And so what
    Man könnte bösartigerweise reden von einem infamen Schädling, vielleicht auch Virus, der permanent mutiert, um am Tatort, am größtmöglichen Schadensort sich zu halten; in der Menschensphäre würde man sagen: Koste es was es wolle; aber dat hier, dat issen Robotnik, da läuft allein das Machtprogramm zum Selbsterhalt. Sonst nix. Da stehn Deutsche gern ergriffen stramm? Bzw sitzen selig grienend in den Besucherreihen. Eine Frau Steinbach hält am Pult ihre letzte Rede, sie bringt am Schluß ein, zwei kritische Sätze re Kanzlerdemokratie und wird prompt vom Präsi abgewatscht. Man schmuddelt sich im Hohen Haus am GG vorbei, was längst keine Sau mehr juckt; Regeln und Gesetze wurden ja schon öfter gebrochen von dieser Administration. Von den heilloser Grenzlosverblödung Anheimgefallenen wird all dies beklatscht und begrient. Die Grünpartei läßt im Bundestag Konfetti regnen und wird ebenfalls vom Präsi ermahnt? Ach wat, ab sofort herrscht allgemeine Pappnasenpflicht! Bei Zuwiderhandlung Saalverweis. Der Präsi trägt ab sofort die dreispitzige Narrenkappe in Schwarzrotgold an den geraden Tagen, an den ungeraden die bunte in Regenbogenfarben.

    • P.S.
      Zersetzung, hätte das womöglich ein FJS genannt. Und wie wohl ein Rudolf Augstein, gar ein Schirrmacher?
      Hmmmm. Vermutlich isses alles bloß eine allerschwerst linkslastige, sprich: DDR-2.0-Interpretation der „geistig-moralischen Wende“, die einst der Große Mentor aus Oggersheim im Bundestagswahlkampf 1980 angekündigt hatte?

  176. Titel eingeben
    @Peter Keul: eine weitgehend befriedete Gesellschaft soll Deutschland sein? Lesen Sie keine Nachrichten? Da wird zwar nicht offen, aber wenigstens im Lokalteil sehr regelmäßig über das kriminelle und gewalttätige Tun und Lassen von „Männergruppen“ oder „Jugendlichen“ berichtet.

  177. So nicht
    Erstmalig bei „Don Alphonso“ gelandet. Da kann einem schon kotz- (spei)übel werden vor soviel Homophobie, tragisch wertkonservativer Gesinnung, Weltschmerz, Untergangsphobie und, und und … und einer völligen Verkennung unserer gesellschaftlichen Wirklichkeit nach den Tragödien des letzten Jahrhunderts. Hier sind wirklich verschwurbelte Ignoranten an der Tastatur, ewig frustrierte oder schenkelklopfende „schland“-Gröler, die den Untergang des christlichen Abendlandes herbeischreiben möchten. Furchtbar, aber auch Sie finden Ihre Klientel.
    Mein Vorschlag: Auswandern

    • Mein Vorschlag: Zeit Online lesen, da finden Sie sicher was, das Ihnen gefällt.

    • Herr Ossenbrink,
      Sie sind nun schon der dritte oder vierte, der sinngemäß das Gleiche schreibt und „erstmalig bei Don Alphonso gelandet ist“.

      Soviel Neuzugang im Gleichschritt war nie.
      Ist das eine konzertierte Aktion?
      Frisch vom Stammtisch-Gegenrede-Training der Grünen oder der PDS?

    • Nicht auswandern und nicht
      Zeitonline lesen. Sondern dem Don und seinen Anhängern hier Paroli bieten.

    • Mein Vorschlag:
      Greenthink und Greenspeak-Kurse buchen (gebe ich gerne kostenlos): „einmal bei „Don Alphonso“, dem Rennradautor, gelandet und ist schäme mich. Dumpfes, ewiggestriges Mimimi, rechtes dumpfes Denken, nahe, wie schon Foucault schrieb, den schlimmsten Zeiten der Geschichte! Kein Funken Selbstkritik, stattdessen Neoliberale und brandgefährliches Geschreibsel; der Fanclub applaudiert natürlich. Wenn Macuse von den Blumen des Bösen schreibt, hier blühen sie, die Stilblüten. Erschreckend wie viele darauf hereinfallen, als ob sie es nicht besser wüssten. Wir brauchen die Menschen. Alle bleiben. Nö borders, nö.“

    • Homophobie?
      Bitte zitieren Sie mal ein homophobes Statement hier. Kleiner Tipp: Gay Pride Parades als geschmacklos zu empfinden gehört nicht dazu. Sonst darf man demnächst alle Karnevalshasser wegen Diskriminierung verklagen und als fassenachtsphob betiteln.

      Ach ja, und der Glitterregen im Parlament war würdelos. Einfach absolut würdelos.

    • Hoppla
      Wer andere zum Auswandern auffordert wird naturgemäß äußerst selten erhört … oder wollen Sie sich etwa ausgerechnet an dieser Stelle einer neuen Vertriebenendebatte widmen? Da hilft es oft nur selbst die Koffer zu packen oder besser wie der Don anmerkte bei Bedarf, wenn es für Sie ganz grauslich wird, Zeit online in die Suchmaschine einzutippen. Immerhin können Sie dem Internet mittlerweile nur noch an ganz wenigen exklusiven Standorten entkommen und die sind oft nicht käuflich sondern werden in den besseren Kreisen weitergereicht.

    • @Dörflicher Akademiker
      Da mögen Sie recht haben, aber von der Würde dieses „Hohen Hauses“ ist sowieso nicht mehr viel übrig, und das liegt nicht allein an den Grünen.

    • so traurig ...
      Es wäre doch schön, es käme mal jemand vorbei, mit einer anderen Weltsicht, und – vor allem – Argumenten statt inhaltsleerer Beschimpfungen. Zum Beispiel Homophobie. Nun haben wir jeweils hunderte von Wortmeldungen, und ich sehe nicht alle. Ich muss ja auch noch den Rest des Tages für Arbeit, Haushalt und Schlaf nutzen. Aber Homophobie, nur als Beispiel, ist mir nicht untergekommen.

      Also, ich würde mich über eine Diskussion freuen. Stattdessen lädt jemand offenbar seinen Frust ab, und zieht weiter. darf ich das auch als Umweltverschmutzung bezeichnen, wenn jemand einen Blog als wilde Müllkippe benutzt?
      Ich zweifle, ob Herr Ossenbrink überhaupt wirklich hier gelesen hat? Denn wenn ich hier schenkelklopfende „schland“-Gröler ausmachen würde, wäre ich ganz schnell wech.

      Und nur zur Prophylaxe: 2 offen schwule Freunde von mir vermeiden den CSD, weil sie sich da ausgegrenzt fühlen. Sollte Dörflicher Akademiker Recht haben mit seiner Vermutung, wären diese zwei Homophilen homophob. Huch!?

    • Lieber Gerd,
      Freue mich schon sehr auf die Verwirklichung Ihrer Utopie. Mit Ihnen wird das ganz sicher was. Ihre Schwester im Geiste in Ffm ließ ähnliches verlauten. Machen Sie uns eine Freude! Seien Sie doch bitte so freundlich, dass alles ein wenig kreativer zu formulieren.

    • Achtung
      Maas liest jetzt mit.

      Wer hier die gesellschaftliche Wirklichkeit verkennt, wäre noch zu klären. Es gibt auch eine Recht auf Verneinung dieser neuen Politik. Früher, in den Zeiten echter Demokratie war das problemlos möglich und wurde in den Medien und vor allem im Parlament diskutiert. Das müssten Sie, Herr Ossenbrink noch miterlebt haben.

    • Ich glaube auch nicht, dass Maas seinen Verpflichtungen nachkommt, so mies, wie seine Arbeit ist, aber das hier alles lesen? Naja,

    • "Untergangsphobie"- was soll das sein?
      Eine sprachlich unbeholfene Neuauflage des connatus perseverandi?

      „phobie“ flutscht ja dieser Tage milieubezogen Etlichen leicht von der Lippe…!
      Phobie ist aber eine psychopathologische Diagnose, die man beherrschen sollte. (mit Gender-„Studium“ geht das schon mal nicht! Auch Sozialwissenschaftler sollten vorsichtig sein.)

      „Angst vor dem Untergang“… das wäre eine adäquate Reaktion!

  178. Vox populi vox Rindvieh....
    Es wäre schön, wenn die Damen und Herren Parlamentarier bei den wirklich wichtigen politische Thema genauso zügig und konsequent handeln würden. Nur wenn es darum geht Schaden vom
    deutschen Volk abzuwehren, ist man/Frau überraschend langsam oder kontraproduktiv. Man sollte eigentlich davon ausgehen, dass der Bundestag in der kommenden Woche ein Stärkungsgesetz für Familien mit Kindern – ja das gibt es noch – ohne Aufschub veranlasst bzw. kinderlose Ehen (aktuell nach der „bunten Konstellation“) mit z. B. mit einem hohen Steuersatz belegt..wer es glaubt wird seelig…Hauptsache unsere Hedonistenfraktion ist jetzt glücklich. Deutschland schafft sich ab, leider…:

  179. Frei schalten und walten
    @Rainer Marsbach: Danke für den Link. Beim David Berger lese ich auch immer gerne.
    @Don: Danke für’s Freischalten. Hat unter dem Artikel von Müller in der FAZ zweimal nicht geklappt. Da sollte nach dem Willen der Mod. der Kommentarbereich wohl zum Volker Beck – Stammtisch werden.

    • Ich komme selbst nicht nach, 300 Kommentare sind pro Tag das Limit für mich, aktuell stehe ich bei 343 freigeschalteten und 100 weiteren, die ich noch lesen muss. Die schiere Menge ist das Problem.

  180. Viel Lärm um Nichts
    Die Ehe ganz abschaffen wäre ehrlich, ist also ein No Go für abwählbare politische Entscheider. Die verlogene Gretna Green Variante, die jetzt verabschiedet wurde, leistet das ebenso. Ehe für alle wird ein Muster ohne Wert:

    Morgen heirate ich meinen Hund, der wedelt mit dem Schwanz, und wir ziehen gemeinsam irgendwelche Welpen groß, oder auch nicht, ist die Moral von der Geschicht. Das Wertegeschwafel drumrum ist nur peinlich. Heirat ist längst auf dem Niveau von Weihnachten und Ostern, also eine App für frohe Stimmung angekommen. Ich gratuliere und freue mich mit.

    Ehekonvention als Schwimmweste, wenn die westl. Wertegesellschaft absäuft – träumen Sie weiter! Ich wette, die AfD macht den großen Sprung nach vorn. Not kennt kein Gebot.

  181. Familie ist da, wo Ehe ist.
    Jeder Mensch hat genau einen bestimmten Vater und eine bestimmte Mutter. Das ist so. Und seine Geschwister haben dieselben Eltern. Das nennt man Familie. Idealerweise bleiben Vater und Mutter immer beisammen in einer dauerhaften Partnerschaft, der Ehe, damit die Familie stabil ist und die Kinder mit ihren nächsten Verwandten einen natürlichen Schutz- und Erfahrungsraum bewohnen, in dem sie sicher aufwachsen und sich kindgerecht entwickeln können. Da wo Familie ist, ist also erst mal Ehe. Da der Staat ein Interesse hat, daß Kinder geboren werden und daß sie gedeihlich aufwachsen, hat er deshalb ein Interesse, die Ehe und die Familie zu fördern (GG).

    Insofern die Ehe hier also eine Art der Partnerschaft ist, die sich von allen anderen Formen des Zusammenlebens exklusiv unterscheidet, ist überhaupt nicht zu verstehen, warum ausgerechnet homosexuelle Partnerschaften, die per definititonem unfruchtbar sind, genauso behandelt und gefördert werden sollten. Ist das irgendein Neid oder fühlen sie sich diskriminiert? Wollen sie unbedingt mit fremden Kindern Familie simulieren und wenn ja, warum das denn nun? Und was ist dann mit dem Wohl dieser ohnehin schicksalsgeschlagenen Kinder?

    Statt die Ehe „zu öffnen“ und lügenhaft umzudefinieren, also zu vergewaltigen, könnten sie doch einfach ihr eigenes Ding machen, kreativ, konstruktiv, adäquat und wahrhaftig. Warum tun sie das nicht?

  182. Titel eingeben
    lesen die ‚Deutschen Christen‘ eigentlich noch die Bibel? goo.gl/xgdWD9 und liebe kryptoprotestantischen dt. Katholiken, seit zwar nicht ganz so ein große Hure des Zeitgeistes wie die Konkurrenz, aber da verleiht ihr Orden an die Ketzerin und dann das…tja, dumm gelaufen…

  183. ja wo denn nur die Hosen runter?
    Wo waren denn bei der EfA die obersten Verteidiger der christlichen Werte, die Bischöfe und Erzbischöfe usw., Marx im speziellen? Andere hätten da jetzt erklären sollen, dass man ab und an was schützen muss, weil mitten im Urwald ein Gartenbeet nicht wird? Konnten die nicht verteidigen oder haben diese da vielleicht gar nicht die Werte von denen sie sonntags reden?
    Da fällt einem auch ein, dass die Klerikalen ja schon immer gegen das Allzufleischliche waren. Sie haben nie gezögert zu sagen: was braucht ihr Familie und Kinder, kommt ins Kloster, kommt zum Heil (und bringt die Erbschaft mit).
    Es ist ja auch mode geworden über Demographie zu lügen was das Zeug hält und anderen, die anderes sagen, fake news vorzuwerfen. Wie Strom aus der Steckdose kommen Kinder eben künftig aus dem Katalog der Kinderhilfsorganisationen.
    Kolle konnte noch über heruntergelassene Hosen vor dem Bildschirm witzeln, sozial betitelte Netzwerke mit demselben Zweck kannte er noch nicht. Das Witzeln erübrigt sich, batteriebetriebene Geräte werden immer süßer, man wird mit ihnen die Ehe schliessen müssen. Es soll sich in Japan schon anbahnen. Man wird dem Glück der künftigen Fortschrittlichen doch nicht im Wege stehen wollen.

    • absurde Idee
      „die obersten Verteidiger der christlichen Werte, die Bischöfe und Erzbischöfe usw.,“

      Womöglich sind die selbst auch schwul und freuen sich klammheimlich?!

  184. Was haben die mit uns vor???? Was treibt ulF??
    Das fragen wir uns alle doch hier. War es Kissinger, der mal sagte, nichts passiert in der Weltpolitik, was nicht passieren soll??

    Wenn man davon ausgeht, kommen wir ja immer wieder alle zu diversen Plänen…Befasst Euch mal mit Jeremy Rifkin: Berater von Obama und Merkel und anderen. Auch mal als Architekt der 3. Industrierevolution in DEU (erneuerbare) bezeichnet. Kernthesen: Kapitalismus fkt. nicht mehr, „Besitzen ist out, teilen ist in“…und dann fügt mal alles schön zusammen…

    Nur so eine Idee…

  185. Titel eingeben
    also dann bitte Aufstand!

  186. Die drei Texte, die mich heute am meisten beeinduckt haben
    waren „Da kommt Europas gestiefelter Messias“ über Emmanuel Macron in der FAZ, „Links bin ich schon lange nicht mehr“ von Monika Maron in der NZZ und dieser hier. Danke!

  187. Titel eingeben
    Lieber Don,
    vielen Dank für den guten, richtigen und durchdachten Text.
    Eines möchte ich an der Stelle noch kurz erläutern – bzw. etwas philosophieren:
    6 (1) GG besagt: „Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutze der staatlichen Ordnung.“
    Nun ist es selbstverständlich, dass zum Zeitpunkt als das GG verfasst wurde hier nur die Ehe zwischen Mann und Frau gemeint sein konnte – Homosexualität war damals verpönt und unter Männern sogar verboten.
    Interessant ist der Hintergrund für die Besondere Stellung von Ehe und Familie: Die Familie ist die Keimzelle der Gesellschaft und damit des Staates, wie es so oft als Begründung hieß.
    Deutlicher formuliert wird dies noch in den alten Zeilen der Weimarer Verfassung (Art. 119): „Die Ehe steht als Grundlage des Familienlebens und der Erhaltung und Vermehrung der Nation unter dem besonderen Schutz der Verfassung.“
    Hintergrund für die besondere Stellung von Ehe und Familie ist und war also stets die besondere Rolle für die zukünftige Erhaltung von Staat und Gesellschaft über Generationen hinaus. In einer Zeit, in der Parteien und Personen des öffentlichen Lebens sich moralisch stets im Recht wähnen solange man der „No borders no Nations“-Fraktion angehört und in der es für Bundestagsabgeordnete und Parteimitglieder geradezu karrierefördernd ist bei div. Antifa Demos unterstützend zur Seite zu stehen oder am besten gleich mit zu marschieren („Deutschland verrecke! etc.“) ergibt sich so ein rundes Bild:
    Es ist die Lust, nein das Bedürfnis, die eigene Nation, die eigene Kultur , überlieferte Moralvorstellungen und das eigene Volk (vgl. Art. 116 GG) – längst umgetauft in „die schon länger hier lebenden“ endgültig ins Aus zu manövrieren.
    Ich weigere mich ja eigentlich standhaft an Verschwörungstheorien zu glauben, aber wenn alles in eine Richtung läuft, dann scheint mir der Verdacht doch irgendwie nahe zu liegen dass irgend etwas grundlegend falsch läuft im Lande.

    Mit ihrer Prophezeiung „Und niemand kann sagen, was als nächstes kommen mag. Das ungute Gefühl besagt, dass der Staat über den Umweg der von ihm mitverursachten Kinderarmut und dem Ruf nach Chancengleichheit noch mehr als bisher in die Erziehung und Indoktrination der Kinder eingreifen wird – nach der Ehe der nächste Pfeiler der gentilen Weltordnung.“ liegen sie meiner Meinung nach vollkommen richtig.
    Nicht umsonst haben zahlreiche Vertreter aus dem links-grünen Lager (u.A. Maas etc.) in jüngster Zeit die Aufnahme von „Kinderrechten“ ins GG vorgeschlagen und propagandieren dies offensiv um den Schutz und die Rechte von Kindern zu stärken. Unsere Verfassung enthält jedoch bereicht universelle Menschenrechte – die selbstverständlich auch für Kinder gelten. Angedacht war hier u.a. ein Recht auf „Bildung“. Nun muss ich nicht näher erläutern, dass aus rot-grüner Sicht alles was mit dem Aufeinandersetzen von zwei Bauklötzen zu tun hat bereits unter „Bildung/Frühförderung“ fällt.
    Dies ist das nächste Trojanische Pferd: die Bildung als Grundrecht.
    Art. 6 GG sagt hierzu:
    (2) Pflege und Erziehung der Kinder sind das natürliche Recht der Eltern und die zuvörderst ihnen obliegende Pflicht. Über ihre Betätigung wacht die staatliche Gemeinschaft.
    (3) Gegen den Willen der Erziehungsberechtigten dürfen Kinder nur auf Grund eines Gesetzes von der Familie getrennt werden, wenn die Erziehungsberechtigten versagen oder wenn die Kinder aus anderen Gründen zu verwahrlosen drohen.

    Neben den universellen Menschenrechten wacht also lt. Abs. 2 auch die staatliche Gemeinschaft über die Erziehung der Kinder und verhindert hier im Idealfall eine Verwahrlosung der Kinder – wobei das Recht der Eltern ein sehr hohes ist und der Nachweis oft schwer fällt.
    Durch die Aufnahme des von Hr. Maas angesprochenen Kinderrechtes auf Bildung/Förderung in das GG könnte man allerdings Eltern, die die staatliche Einmischung in Erziehungsangelegenheiten ablehnen, z.B. durch Verweigerung einer Kita-Unterbringung und damit Verweigerung von Bildung/Frühförderung, in dem Sinne sanktionieren, dass – ganz im Sinne Art. 6 Abs. 3 GG zum Wohl des Kindes in das Sorgerecht eingegriffen wird und dem Nachwuchs der politisch korrekte „Anspruch auf Bildung“ zuteil wird – zur Not unter Entzug/Einschränkung des Sorgerechtes. Wie dann diese Bildung aussähe bzw. in welchem Sinne sie wäre, ist wohl der nächste Punkt. Dann wären wir endgültig in der DDR 2.0 angelangt und die letzten Reste der liberalen rechtsstaatlichen West-BRD wären beerdigt.

    Lieber Don, weiter so.
    Ich persönlich bin in wirtschaftlichen Dingen liberal, ansonsten konservativ. Leider sehe ich unser Land ebenso wie Europa auf einem absolut falschen Weg – und es zeigt sich bisher niemand, der die harten Entscheidungen treffen könnte/würde die man bräuchte um Deutschland/Europa mittelfristig wieder in die Bahn zu bringen. Als Familienvater im besten Alter aus gut-bürgerlichen Kreisen fällt es mir zunehmend schwerer in diesem Land meine und die Zukunft meiner Kinder zu sehen. In der Bosten-Consulting-Matrix würde ich „das hier“ nur noch unter die Rubrik „Cash-Cows“ – mit zunehmender Abwärtstendenz sehen. Wo ich meine „Stars“ oder „Question Marks“ sehe ist noch offen, aber ich sehe mich um…

    • Bürgertum
      Lassen Sie bitte ihre Chimäre vom guten Bürgertum. Das war immer schon ein Selbstbedienungsladen. Schon schlimm mit ihren Kindern. Andere Kinder andere Sitten in einer Klasse. Pfui. Wenn germany NUR eine cash cow ist, sollten sie den Begriff nochmals googeln. Die Stars wären dann vermutlich die wenigen Rückzugsgebiete des weißen Mannes. Vllt komme ich Sie ja mal in Ihrem persönlichen Reservat besuchen. Ach ja noch eine Frage…wie stehen die Konservativen eigtl. zur Bevölkerungsexplosion und welche Rezepte zur Lösung würden Sie vorlegen? Ooops…eisiges Schweigen!

    • Titel eingeben
      Lieber Andre B, habe ich sie etwa auf dem falschen Fuß erwischt?
      Von welcher Chimäre sprechen Sie bitte? Von welchem guten Bürgertum? Das müssen Sie schon genauer definieren. Wenn Sie div. Skandale und Skandälchen meinen: ja das gilt es zu verurteilen – aber finden Sie die nicht in mindestens ebenbürtiger Form im links-grünen Lager? Waren Stalin und Mao heilige? Es geht hierbei um die Ideale: einen mündigen (Bildung!) am Staat beteiligten Bürger, einen angemessenen Sozialstaat, Rechtsstaat usw.

      Und dann wäre da noch die Sache mit den Sitten: man hat kein Problem mit anderen Sitten. Es stellt sich halt die Frage ob die anderen Sitten als Fortschritt gelten können – oder eher nicht (evtl. sogar als faschistoid oder gewaltverherrlichend?). Und da wäre er wieder, der Unterschied zwischen Fortschritt und Neu…

      Ich denke sie sollten sich mit dem Bosten Consult Modell genauer befassen, dann könnten Sie die Aussage auch in Bezug auf D einordnen. Stets wird von ihrer Coleur argumentiert es gehe uns in D ja so gut, wir wären so reich und frei von Sorgen, unsere Wirtschaft steht toll da, wir leben in einem Rechtsstaat usw.
      Man kann der guten Wirtschaftslage ebenso zustimmen wie dem Wohlstand. Das Problem ist eben die Sache mit dem Wachstum bzw. den Zukunftsaussichten (auch politisch): Sind wir in D gut in Wachstumsbranchen aufgestellt bzw. investieren wir richtig – oder reden wir neue Technologien kaputt und „versaufen“ das aktuell erwirtschaftete anstatt es zu investieren? Setzen wir auf gesellschaftlichen Zusammenhalt/Gemeinwohl und Gesetzestreue – oder Beliebigkeit und blanken Individualismus der keinen Raum für gesellschaftlich höhere Ziele lässt?
      Eine Cash Cow, mein Freund, beschreibt ein Investment, das aktuell viel abwirft, in das aber mangels Wachtums- und Zukunftsaussichten nicht mehr größer investiert wird weil im Regelfall zu erwarten ist dass es den Zenit bereits überschritten hat. Und genau da sehe ich D aktuell.
      (das muss man übrigens nicht googeln – Bildung hat man – oder eben nicht)

      Ihre dümmlichen rassistischen Anmaßungen möchte ich nicht kommentieren, das ist nicht mein Niveau. Wenn es so einfach wäre wie sie es sagen, dann müsste ich mir die Frage nicht stellen. Aber soviel sei verraten, dass ich den kompletten Westen in seiner hedonistischen Aufstellung auf dem falschen Weg sehe. So schafft man weder einen zukunftssicheren Staat, einen Rechtsstaat, noch mündige Staatsbürger, noch eine prosperierende Wirtschaft oder Frieden (weder im inneren, noch nach außen)

      Wie sie auf die Problematik der Bevölkerungsexplosion und meine vermeintlich fehlende Antwort hierauf kommen vermag ich nicht zu sagen – besagte Problematik war nie Teil der Diskussion noch des Artikels. Mir also hier eine fehlende Antwort vorzuwerfen ist geradezu grotesk.
      Soviel sei aber hierzu gesagt: ich gehe davon aus dass es sich bei ihrem „Argument“ um das Bevölkerungswachstum im Nahen Osten bzw. Afrika handelt. Eine einfache und schöne Lösung gibt es hier aber meines Erachtens nicht, letzten Endes liegt die Verantwortung hierfür (und da sollte man sie auch belassen, was eine restriktive Einwanderungspolitik bedeutet) in den jeweiligen Ländern/Kulturen. Kolonialismus oder die offensive äußere Einmischung in Fremde Staaten/Kulturen und Anglegenheiten können auf jeden Fall nicht die Lösung sein weil man sich damit wohl auch vor Ort nur Feinde macht (als böser Weißer). Wenn jedoch nichts geschieht, dann kann ich sie gern auf eine Parallele Entwicklung der Vergangenheit aufmerksam machen: die Rentiere auf St.-Matthews-Island. Hunger, Krieg, Seuche irgend eine Lösung wird sich finden: schön ist es jedenfalls auf keinen Fall. Wenn Sie bessere und durchdachte Vorschläge haben: bitteschön, auf gehts – und meine Stimme haben Sie dann…

  188. ???
    Also ich freue mich darüber, dass ich demnächst zumindest die Möglichkeit habe, mit meinem Partner eine Ehe und vielleicht sogar Kinder adoptieren zu können. Auch wenn ich beides erstmal nicht für wahrscheinlich halte.

    Ich kann die Kritik nachvollziehen, dass die Entscheidung durchgepeitscht wurde. Allerdings wüsste ich nicht, welche wesentlich neuen Argumente jetzt noch hätten debattiert werden sollen, die nicht schon in den letzten Jahren diskutiert wurden. Im Gegenteil, die Wutrede von Herrn Kahrs ist für mich nachvollziehbar und legitim.

    Weniger nachvollziehbar sind die meisten Kommentare hier. Was zur Hölle ist mit den Leuten hier los?
    Warum bringen hier einige Kommentatoren automatisch diese unsägliche Pädophilie-Verbindung?

    Kann man sich das wirklich so schwer vorstellen, dass es auch verantwortliche und fürsorgliche Homosexuelle gibt, die sich nach einem Familienleben mit Kindern sehnen und dies genauso viel oder wenig aus Ego-Gründen machen wie heterosexuelle Paare auch? Woher haben einige Leute eigentlich ihr Bild von Homosexuellen?

    Und wer bitte sagt, dass plötzlich das Adoptionsrecht aufgeweicht wird?
    Selbst wenn Kinder irgendwelche Neurosen entwickeln sollten wegen gleichgeschlechtlicher Eltern – wären die ernsthaft schlimmer als alle anderen Neurosen, die Kinder aus völlig unterschiedlichen Gründen im Zusammenleben mit ihren Eltern entwickeln?

    Und dann wird mit christlichen Grundsätzen argumentiert? Gerade eine Insititution, unter der massenhaft Kinder physisch und psychisch gedemütigt und missbraucht wurden, wird als Argumentationsgrundlage herangezogen?

    Ich finde es gut in einem sakulären Staat zu leben. Meinetwegen wurzeln viele Grundsätze und Werte aus dem Christentum. Aber sie haben sich schon längst davon entkoppelt und funktionieren auch ohne Religion. (Mehr oder weniger gut, aber wahrscheinlich nicht viel schlechter als zu Zeiten, die stärker von der Religion dominiert waren.)

    Ich denke, dass eine Ehe – ob man sie überhaupt gut findet oder nicht ist dabei unwichtig – gerade für konservativere Homosexuelle wichtig ist und sie auch viel stärker in z.B. Familienzusammenhängen integriert. Das, was Don Alphonso oben unter Clan beschreibt. Eigentlich müssten gerade Konservative das gut finden.


    • Für mich liegt mehr und mehr auf der Hand, daß es im Grunde und vor allem um den Begriff der Ehe geht. Zumindest mir geht es so.

      Es war doch längst kein Thema mehr, von Lebenspartnerschaften zu sprechen und selbst die völlige rechtliche Gleichstellung mit der Ehe hätte wohl kaum zu solchem Aufruhr geführt.

      Daher meine Frage: Warum muß es denn unbedingt die Bezeichnung als Ehe sein?

    • Ja, es ist sehr schwer vorstellbar ...
      … daß sich „fürsorgliche“ Homosexuelle nach einem „Familienleben“ sehnen. Die gleichen Leute, die ihre sexuelle Disposition als eben nunmal naturgegeben rechtfertigen, sehnen sich nach etwas, was für sie gerade deswegen völlig unnatürlich ist? Das ist bestenfalls schizophren und dann sind sie ja einfach nicht schuldfähig. Außerdem sind sie ohnehin die immer wieder mißverstandenen Opfer „homophober“ Widersacher.

      In Wahrheit ist das ein übergriffiger egogesteuerter Mißbrauch von Kindern fremder Eltern, um sich eine falsche Idylle zu schaffen. Das Wohl dieser Kinder spielt keine Rolle, man ist ja „liebevoll“ und das muß genügen. Zur Not gibt hier auch einige genehme Gutachten. Und mit elternlosen Nachkriegskindern wird auch gern argumentiert.

      Welche Auswirkungen das tatsächlich hat für die Entwicklung der Kinder interessiert nicht wirklich. Jeder weiß, wie verheerend sich falsches Verhalten gegenüber wehrlosen und prägbaren Kindern auswirken kann. Je näher man ihnen kommt, desto mehr. Aber viele Homosexuelle sind selbsternannte Alleskönner und befriedigen ja nur ihre „Sehnsucht“.

      Da kann man gar nicht so viel fressen, wie man kotzen möchte.

    • Das Bild des Homosexuellen bestimmt dieser selber ...
      … zb. auf der jährlichen Love Parade.

    • Idee
      Meinen Sie, man kann das alles über einen Kamm scheren?
      Zwei Lesben können immerhin eigene Kinder austragen. Und stillen.

      Zwei Schwule können das nicht. Sie werden also niemals diese Urbindung zum Kind haben, die eine leibliche Mutter hat.

      Ich sehe da einen Riesenunterschied zum Nachteil des Kindes.

      Das beste für das Kind wäre, wenn zwei Schwule und zwei Lesben in Wohngemeinschaft leben würden und die Kinder ausgetragen und gestillt würden mit dem Sperma der Schwulen in künstlicher Befruchtung. Das Kind hätte dann statt zwei vier Eltern, und, so das funktionieren würde, könnte man gemeinsam ca. vier Kinder großziehen, während immer drei Personen arbeiten.

      Wie finden Sie das? Zwei Altbauwohnungen mit Verbindungstür würden dem Zweck dienen.

    • Durchpeitschen, Ethik
      1. Ich habe nichts dagegen, dass Homosexuelle Männer oder Frauen heiraten und Ehen führen. Ich habe etwas dagegen, dass die Exekutive, die Gesetze auszuführen und anzuwenden hat, jetzt schon routinemässig unsere vorläufige Verfassung, genannt „Grundgesetz“ ignoriert, die Legislative das einfach abnickt und die Judikative nichts sieht, nichts hört und nichts sagt. Wozu haben wir eigentlich die berühmte „Gewaltenteilung“ und das „Gleichgewicht der Kräfte“ wenn faktisch eine autoritäre Macht ausgeübt wird, die sich über jede Art von Recht und Gesetz hinwegsetzen kann. Die Abstimmung über die EfA war einer von vielen (gefährlichen) Präzendenzfällen, wie rücksichtslos man mit einer Verfassung, ganz gleich ob vorläufig oder nicht, oder wie sie auch immer heisst, umgehen kann.

      2. Medizinische Experimente mit nicht einwilligungsfähigen Personen sind ethisch nur in ganz engen Schranken zulässig. Über die psychische Entwicklung von Kinden mit gleichgeschlechtlichen Eltern gibt es so wenig Erfahrungen, dass man das nicht einfach generell laufen lassen kann. Lieber hätte man es im kleinen Rahmen beobachten können und nachdem garantiert ist, dass diese Kinder keinen psychischen Schaden erleiden, generell erlauben können (oder eben nicht). Es einfach so zu machen, ohne sich über die Folgen im Klaren zu sein, ist ein psychologisches Grossexperiment mit unklarem Ausgang, in dem die „Versuchpersonen“ erstens abhängig sind, zweitens nicht feiwillig teilnehmen und drittens garnicht einwilligen können. Das ist m.E. ein Verstoss gegen die Menschenrechte.

    • Titel eingeben
      @ Otto Meier: Warum denn nicht? Mir kommt es logischer und einfacher vor, einen Begriff zu verwenden, die gleichen Rechte zu haben statt eine drumherum konstruierte Lebenspartnerschaft ewig anzugleichen. Aber abschließend kann ich das Ihnen auch nicht beantworten.

      @ Hinrich Mock: Sehe ich nicht so. Wenn es um die Adoption von Kindern geht, dann können Sie den „übergriffigen egogesteuertern Mißbrauch von Kindern fremder Eltern, um sich eine falsche Idylle zu schaffen“ auch heterosexuellen Paaren vorwerfen. Oder Paaren, die aus sonstwas für Gründen Kinder bekommen wollen, die in Ihren Augen nicht die richtigen sind.
      Seit wann sind Homosexuelle selbsternannte Alleskönner? Wer behauptet so einen Quark?

      @ Roland: Sie meinen vermutlich den Christopher Street Day.

      @ Oberländer: Ist vielleicht eine Option. Ich vermute aber eher, dass monogame Zweier-Beziehungen wahrscheinlicher sind.
      Ja, die Bindung wegen fehlenden Stillens ist vielleicht/wahrscheinlich geringer. Evtl. gibt es dazu auch Erfahrungswerte von Eltern, die nicht selber stillen konnten oder eben auch adoptierten Kindern?

      @ Thomas Marx: Ja, Punkt 1 ist kritisch. Wobei sich wohl die Verfassungsrechtler da auch nicht einig sind. Aber da habe ich nicht genug Wissen.
      Punkt 2: Ich halte „psychologisches Grossexperiment“ für übertrieben. Meines Erachtens gibt es unzählige Einflussfaktoren, die für Kinder problematisch sein können und längst nicht zu solch massiven Vorwürfen führen. Von Wochenend-Beziehung über alleinerziehend hin zu Waisen gibt es alle möglichen Konstellationen, die eine Auswirkung auf die Psyche der Kinder haben kann. Oder Kinder, die nur von Kindermädchen aufgezogen wurden oder bei ihren Großeltern leben oder oder oder …
      Vielleicht ist es sogar schon schädlich, wenn ein Kind seinen Vater unter der Woche nur früh vor der Arbeit und abends nach der Arbeit kurz sieht? Vielleicht sind Kindergärten, die zumindest hier in Ostdeutschland größtenteils als Selbstverständlichkeit angesehen werden, schon im Grundsatz problematisch?
      Ich finde ihren Ansatz im Kern nachvollziehbar – nämlich dass es wenig bis keine Erfahrungswerte gibt -, aber Sie dramatisieren hier extrem. Bisher haben mir noch alle Eltern davon erzählt, wie erstaunlich anpassungsfähig und robust Kinder sein können. Warum ausgerechnet das Aufwachsen bei homosexuellen Eltern so eine starke negative Auswirkung haben soll als alle anderen suboptimalen Umstände leuchtet mir nicht ein.

  189. Die Illusion der CDU sowie SPD Wählerschaft
    Wer CDU oder FDP wählt ist nur noch ein verkappter Wähler des Bündnisses aus SPD, Linke und Grünen.

    SPD-Schuldenunion realisiert über den ESM und in Deutschland unter „Eurorettungspolitik“ geführt. Unter schwarz-gelb.
    Linke no-borders Politik, die sich selbst einen humanitären Anstrich verpasst, sich also als Asyl verkauft. Realisiert unter schwarz-rot.
    Atomausstieg samt Energiewende, die jeden mit einem Funken Sachverstand, die Haare zu Berge stehen lassen und grüne Kernpositionen sind. Ebenfalls realisiert unter schwarz-gelb.
    Jetzt Homoehe. Komination aus rot, rot, grün und gelb. Realisiert unter schwarz-rot.

    Konklusion:
    Wer SPD, Linke und/oder Grüne wählt, befürwortet rot-rot-grüne Politik.
    Wer CDU und FDP wählt, befürwortet ebenfalls rot-rot-grüne Politik.
    Selbiges trifft auf Wähler der CSU zu, da die CSU nicht gewillt ist, sich tatsächlich der CDU und ihrer rot-rot-grüne Politik entgegenzustellen und ihren Worten in erfreulicher Regelmäßigkeit keinerlei Taten folgen lässt (bzw. lediglich medienwirksame Scheindebatten zwischen CDU und CSU stattfinden).

    Alles andere ist selbstinduzierte Illusion der vorallem CDU, CSU und FDP Wählerschaft. Wären sie wenigstens ehrlich würden sie dazu stehen, dass sie eigentlich keinerlei inhaltliche Probleme damit hätten SPD, Linke oder Grüne zu wählen.

    • Volltreffer ! Einheitspampe nennt man das .
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      Ein gar köstlich‘ Schierlingsbecher für uns.
      wenn das mal nicht großzügig ist !

    • Treffer ...
      … versenkt!

      Typische Nebenwirkung von „repäsentativer“ Demokartie!

  190. Titel eingeben
    Wenn ich mich recht erinnere, war die Ehe dazu gedacht, dem Handwerksmeister eine treusorgende Frau nebst Herstellung von Kindern zu gewährleisten. Ohne dass die Dame ihm einen Bankert unterjubeln konnte. Der Zweck der Übung war, den Eigentumsübertrag an die nächste Generation zu gewährleisten. In der britischen Arbeiterklasse war Heirat und Eigentum kein Thema. Also setzte Frau möglichst viele Kinder in die Welt (mit wessen Samenspende auch immer), da nur die Kinderarbeit das eigene Auskommen sicherte.
    Die Efa ist deshalb die Illusion des heutigen akademischen Prekariats, irgendein Eigentum der Wirtschaftswunder-Generation untereinander zu sichern. Denn die nächste Generation wird kein Eigentum mehr haben, folglich muss sie auch niemanden heiraten. Damit das nicht so auffällt, wurde der jüngste Armutsbericht an spannenden Punkten „geschwärzt“ und das akademische Prekariat befürwortet das Grundeinkommen, um der Knute des Hartz IV zu entgehen. Wo es nichts mehr zu verteilen und zu bewahren gibt, muss man auch nicht heiraten. Es handelt sich also um das letzte Aufbäumen der Illusionisten in den politischen Parteien.

    • Herstellung und Erziehung
      Sehr treffender Kommentar, dem ich, unter Hinzufügung eines Wortes, zustimme. – Und jetzt weiß ich endlich, dass Kant an den Handwerksmeister gedacht hat, als er den Sinn und Zweck der Ehe als procreandi et educandi causa beschrieb. :-)

  191. Tja, was kommt als nächstes?
    Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass nach diesem Sieg Frieden einkehren wird — eine Ungerechtigkeit und Benachteiligung wird diese Pressure grup sicherlich finden. Ich befürchte ja, dass die Reproduktiosnsmedizin ganz neue Möglichkeiten finden muss um die Ungerechtigkeit des Kinder kriegens, das nun mal naturbedingt den Heteros vorbehalten ist, den homosexuellen Paaren auch zu ermöglichen. Und die restlichen 98% müssen es dann ganz toll finden um nicht irgendwas mit …phob zu sein.

    • Titel eingeben
      „..dass die Reproduktiosnsmedizin ganz neue Möglichkeiten finden muss“

      ist schon jetzt lösbar, wird noch weniger Problem in wenigen Jahren sein. Ich bin beruflich eng mit Biotechnologie involviert, in unseren US und in chinesischen Labors werden schon Sachen gemacht, die Frankenstein nicht nur sehr nahe kommen, sondern bald übertreffen werden. Das wird nicht nur für homosexuelle Paare interessant werden.

  192. Titel eingeben
    „Mir tun die Mandatsträger leid, die jetzt noch zwei Tage haben,“

    Warum sollten einem diese Verräter leid tun?
    Und am Ende lassen Sie ja auch anklingen, wo das Problem liegt: An der unglaublichen Feigheit und dem Konformismus dieser ganzen dümmlichen CDU/CSU-Spießer. Hauptsache Machterhalt, wenn das Land dabei in den Abgrund steuert, auch egal. Für diese Leute sollte man nur noch Verachtung übrig haben und das auch offen kommunizieren.

    • Mir tun sie weniger wegen des Verhaltens leid, als wegen des Ärgers, den die daheim in den kirchenvorständen etc. abbekommen.

    • Aber, aber ,Don Alphonso : Alles, was die Gfraster abbekommen
      .
      .
      .
      ist ein Haufen unverdientes Geld, das wir bezahlen, und Schmiergeld

      von den Lobbys, das wir büßen .

      Kein Grund für Mitleid .

    • @Otto Moser: Volltreffer!
      DUDEN: SYNONYME ZU GFRAST
      Fussel; Fädchen, Faden[rest], Faser; (österreichisch) Wuzerl; (österreichisch umgangssprachlich) Flankerl, Fuzel; (norddeutsch) Fluse; (südwestdeutsch) Filz; (landschaftlich, sonst veraltet) Zasel, Zaser

    • Ex-Zeitleser
      Zu den christlichen Kirchen. Auf jeden Fall dürfte sich v.a. die kath. Kirche den Dank für ihre vorberhaltlose Unterstützung der Merkel`schen Flüchtlingspolitik und ihre intolerante Ausgrenzung und „Verteueflung“ von Kritikern dieser Politik etwas anders vorgestellt haben. Die christlichen Kirchen sind längerfristig die größten und deutlichsten Verlierer der Politik der Merkelregierung, die unter dem C-Symbol noch im guten Wähler-Wind segelt, aber immer stärker auf glaubensunabhängigen Motorantrieb umstellt. Nur Teile der evang. Kirchenführer sind da schon weiter und überlegen wohl bereits die Bibel an den Zeitgeist und die moderne Ideal-Gesellschaft anzpassen. Die überlegene Moral ist alternativlos und rechhtfertigt ALLES, auch belastete Symbole wie das Kreuz können der modernen, weltoffenen Gesellschaft nicht mehr zugemutet werden. Im Prinzip müssen nur noch die Parteiprogramme der Grünen und der SPD in die Bibel und Kirchenstatuten übertragen und die Sprache gegendert werden.

    • Verräter
      Das klingt aber gar nicht humanistisch-abendländisch-aufgeklärt. Wieso regen sich Konservative eigtl. über die Spießer- und Raffmentalität der CDU/CSUler auf. Diese Charaktereigenschaften sind doch quasi systemrelevant für einen Konservativen. Noch lustiger ist das Gejammer von DDR 2.0…so totalitär in der Einmischung ins Privatleben die BRD Deutsches Reich usw. unter konservativer Ägide waren, so totalitär ist der Nonsense von der angeblichen Nichtmoral von heute

    • @christian BW
      …die christlichen Kirchen….

      Da kennen Sie die evangelische Kirche schlecht. Die ist eher ein Sammelbecken von Minderheiten aller Art als auch nur im Geringsten wertkonservativ.

    • @ D.A.
      „Mir tun sie weniger wegen des Verhaltens leid, als wegen des Ärgers, den die daheim in den kirchenvorständen etc. abbekommen.“

      Wenn das ein Witz sein soll, kann ich echt nicht lachen … Sie haben Sorgen … ich meine, sonst tut ihnen keiner leid, nee?! Wieso sollten denn nun ausgerechnet die Mandatsträger – nachdem die Messe gesungen ist – nun noch von irgendwelchen Kirchenvorständen Ärger bekommen? Die Katholiken reiben sich die Hände: Na, wer sagts denn – die Welt ist schlecht. Unsere Ehe bleibt für unsere Schäfchen reserviert, einmalig, geschlechterübergreifend, monogam, jawoll!! Kommt und holt Euch den Segen Gottes, wir haben jetzt nämlich das einzig ware, das Monopol! Deshalb hatte das katholische Irland ja auch keinen Stress: Sie haben auf dem Weg eben zwei Sorten „Ehen“ eingeführt; wie wir hier ursprünglich mit der Lebenspartnerschaft. Jetzt haben wir den Salat, dass die gesamte Zivilehe entwertet wurde … die Katholiken werden sich in all ihren Vorstellungen bestätigt finden … von großen Ausnahmen in ihren Reihen (Christen nämlich) abgesehen, halten bloß die Formalien davon ab, offen mit im Konfettiregen zu tanzen.

      Und die EKD hat schlicht und ergreifend völlig vergessen, worum es bei der Hochzeit geht. Nicht um die (wandelbare) Liebe der Menschen, sondern um die Liebe Gottes, die sich in der Ehe beweisen (weil: Mann und Frau sind unterschiedlich und überwinden das) und im Idealfall auch gesegnet (Kinder) sein soll! Folglich können nach ihrem Verständnis auch alle heiraten … Wozu das mal da war, ist denen doch inzwischen Jacke wie Hose. Demnächst vergessen sie auch, dass ihre Schäfchen mehr wert sein sollen als die Spatzen.

    • @Andre B
      „Diese Charaktereigenschaften sind doch quasi systemrelevant für einen Konservativen.“

      Wie kommen Sie darauf, dass ich ein „Konservativer“ wäre? Ich bin rechts und ich stehe dazu. Ich verachte „Konservative“.

    • Christian BW
      Ich bin ja nicht besonders bibelfest, aber Potential für einen Großputz nach der neuesten Maasmännchen-Anleitung sehe ich da schon – natürlich vor allem im AT!

    • Ex Zeitleser
      Nun die ev. Kirche kenne ich familiär-verwandschaftsbezogen recht gut. Da gibt es allerdings regional große Unterschiede, ich z.B komme aus einer erz-pietistischen Ecke (das ist Hardcore).
      Meine Beobachtung/Erfahrung: Bei der ev. Kirche ist es derzeit extremer wie bei den Parteien. Die Führung und „Aktivisten“ der Landeskirchen leben in einer Blase und sind wirklich sehr weit weg vom „gemeinen Kirchenvolk“ entfernt. (Gut das war schon immer so, aber heute gibt es „Ersatzreligionen“ und keinen sozialen Gruppenzwang mehr). In vielen ev. Pfarrhäusern herrschen „Berliner“- Verhältnisse, inklusive Partnermodellen, fliegendem Partnerwechsel- und tausch, und viele Werte, die man gestern noch von der Kanzel verkündete, sind heute reaktionär, und veraltet. Um alles in der Welt weltoffen, tolerant und Refugee Wellcome und natürlich für den Weltfrieden. Ich kenne kinderlose Pfarrerinnen, die im Überschwang mehrere unbegleitete Flüchtlinge im Pfarrhaus aufnahmen (jetzt Ernüchterung und Flucht von der realen Verantwortung). Das findet bei Einigen durchaus Anerkennung und Akzeptanz, bei vielen aber bestenfalls „Erstaunen“ Unverständnis oder stille Ablehnung. Aber bei uns in den Dörfern hört der Spaß eben auf, wenn Pfarrer Kreuze im evangelischen Gemeindehaus dezent verschwinden/verhüllen lassen. Solche Aktionen überfordert manchen nicht ganz so weltoffenen und mehrfach promovierten Gläubigen dann am Ende des Tages halt doch etwas.

      Nach der Beliebig- Betroffenheits- und Wohlfühltheologie a la M. Kässmann hat v.a. der Wellcomehype den Kirchen nochmals eine riesige Akzeptanz und öff. Aufmerksamkeit (sowie Umsatz) beschert, allerdings v.a. bei Medien/Journalisten sowie im eher progressiven-links-grünen Milieu. Aber genau dies sind meiner Erfahrung nicht diejenigen Menschen, die die Kirchen langfristig tragen werden oder zu den Kirchenbesuchern und Kirchensteuerzahlern von Morgen zählen. Für die Zukunft der christl. Kirchen in D sehe ich, wenn die heutige Rentnergeneration nicht mehr in die Kirchen kommt, wirklich sehr, sehr schwarz.

  193. Muslime im Bundestag stimmen für die Ehe für Alle
    Quod erat demonstrandum!

    Hier zu sehen:

    https://www.welt.de/politik/deutschland/article166125488/Muslime-im-Bundestag-stimmten-fuer-Ehe-fuer-alle.html

    Auch Herr Schulz, Vorsitzender der SPD, meint:

    „Das ist der Erfolg für uns Sozialdemokraten: Leben und erziehen, wie man will.“

    „Wie man will“.

    Jeder kann also leben und seine Kinder erziehen wie er/sie will.

    Da sind der Phantasie keine Grenzen mehr gesetzt.

    Wozu braucht es dann noch Gesetze?

    Damit gewinnt man keine Wahlen.

    Das ist SALE.

    Ausverkauf der Sozialdemokratie.

    Wenn man keine Werte/Prinzipien mehr hat.

    Ist man ohne Orientierung.

    Das ist das ENDE.

    Es werden andere kommen.

    Die sind schon da.

    Und es kommen immer mehr.

    Das Ende der Aufklärung und der europäischen Tradition.

    Ende des europäischen Gedankens.

    Wir feiern uns mit Lametta und Schampus auf Kosten unserer Enkel.

    Good Night Europe.

    Gute Nacht Welt.

  194. Begeisterung im Bundestag
    Steuerzahler! Staatsbürger! Mitglieder des Souveräns!

    Betrachten Sie die Bilder aufmerksam!

    Diese strahlenden Gesichter! Diese glücklichen Menschen! Wie sie dort tanzen, frei von irdischer Last.

    Rechts eine nicht völlig gelöst wirkende Frau: Die mit dem abgebrochenen Theologiestudium. Mittig ein Mann mit bunten Pflastern im Gesicht: Ausschlag? Folge von Crystal Meth? Links eine Frau, die mancher sich mehr nach rechts wünscht: Die vom Souverän mit dem Mehren des Gemeinnutzens Beauftragte.

    Was umtanzen sie, die glücklichen Menschen? Das Goldene Kalb? Das Feuer mit Blogbeiträgen der Falschwähler?

    Nein, nein, Entwarnung: Nur eine Urne, diesmal. Wahlurne, versteht sich.

    Durch Einwurf ihrer Stimmkärtchen haben sie soeben die Republik der Reichen und Schönen an die Spitze der menschlichen Entwicklung katapultiert: Ab sofort darf jeder jeden, steuermindernd!

    Alle Probleme sind gelöst, Schwarz-Grün ist en marche, die Kontinuität auf dem Sessel des Fürsten Bismarck auch über die lästige Bundestagswahl hinaus gesichert.

    Da gibt’s nix zu meckern.

    Was wird dort gerufen, vom Pack? Wen genau meinen Sie mit „Opfer“? Die hätten gefälligst vom Weihnachtsmarkt wegbleiben sollen, also Ruhe da unten!

  195. Die gesteuerten Kinder oder Die infantile Abfolge einer spät pubertierenden Gewissheit
    Wenn man die Entwicklung unseres – Padorn: Fr. Mohn und Fr. Springer – Landes aus der nähe betrachtet, und die Beschneidung der „schon länger hier lebenden“ Deutschen mitansieht, wird einem klar, dass deren Wert, nur über die Steuer definiert wird. Die Würde aber, nur anderen zuteil kommt, deren Fürsprecher, sich in Zentralräten oder Lobbyverbänden wiederfinden; nicht aber in der Politik, für Deutsche.

    .

    LatenterGenderBrownie Trupp

    „Der Fremde-Feder-Text ist pures Gift für die „Betroffenenheitsfanfaren“, die in ihrer Wut, dieses abscheuliche Pamphlet, ohne Parabel zur Kenntnis genommen haben; also ohne den Synapsenapparat auch nur eine Möglichkeit – der bürgerlichen Werte in die Wiege mitzugeben. So ist es auch nicht verwunderlich, dass die Schmähungen dem Autor gegenüber, den tiefsten Schlag der Empfängnis gilt. Wenn ihr nicht ständig wie Hampelmänner auflaufen und die Medien euch nicht so infantil eine Plattform https://pbs.twimg.com/media/DDa1tnXXgAAm-Q4.jpg geben würde, wäre dieser Text, zu einer Abstimmung – die es überhaupt nicht bräuchte – auch gar nicht gekommen, und die Toleranz euch bunten Vögeln gegenüber viel mehr Wert, als es in den nächsten Jahren auf euch zu kommen wird. Könnt ihr nicht normal Homo/Schwul sein? Ihr seid nichts besseres, nur weil ihr euch Homosexuell austoben könnt. Man benutzt euch. Vielleicht wird es Zeit, dass ihr euch integriert.“

    .
    .

    Erinnerungen:
    http://blogs.faz.net/stuetzen/2016/11/22/wie-man-buerger-zur-afd-auf-die-barrikaden-bringt-7158/#comment-141530

    Zitat:
    „Ich würde gern friedlich und bürgerlich mit allen zusammenleben, ohne dass zu sehr von beiden Seiten am Tor der Hölle gerüttelt wird.“

    .
    .
    .

    Und für die, die hier den Nazi-Titel Salonfähig über die Tastatur schreiben: Sie sind anscheinend alt genug, um sich über anders Denkende ein Urteil zu bilden. Aber wenn Sie das für subtil halten, können Sie sie, ab jetzt auch melden!
    https://pbs.twimg.com/media/DDfNPVtWAAAJ64n.jpg (Bitte: Bonbon und Anhänger beachten!)

    Ich liebe „schwarze Kost“, wenn sie sich nicht gerade zum Affen macht.

    https://pbs.twimg.com/media/DBj3MThXYAEA1sG.jpg

    .
    .

    PS: Fundstück –

    Ein Standard-Trick der Herrschenden besteht darin, ein auf lange Sicht geplantes und sorgfältig vorbereitetes Ereignis für die beherrschten Massen scheinbar plötzlich und wie aus dem Nichts auftauchen zu lassen; und es im Nachhinein als von den Umständen getrieben („alternativlos“) oder mit politischem Versagen zu rechtfertigen. Auf dem Höhepunkt der Krise opfert man dann zum Schein einen „Sündenbock“ und führt die ursprünglichen Pläne weiter. Der wichtigste Trick der Strategen: “Bei allem gibt es zwei Absichten. Das eine ist die angebliche Absicht, welche es für die Leute akzeptabel macht, und die über die Medien verbreitet wird. Das andere ist die wahre Absicht, welche die Etablierung des neuen Systems weiterverfolgt.”

  196. Tofu in Wurstform für Vegetarier
    Homosexuelle sollen nicht diskriminiert werden, niemand soll das. Biologische Unterschiede sollen Unterschiede bleiben, niemand kann das ändern. Die einen sind heterosexuell und gehen eine Ehe ein, die anderen sind homosexuell und gehen eine Partnerschaft ein. Das wäre normal. Aber für Linksliberale gibt es nichts Schlimmeres als Normalität. An der Existenz der Normalität ist jedoch nichts zu ändern, zeigt Gauss.
    Es gibt die These, dass Stalinismus und Nationalsozialismus sich nur entfalten konnten, weil die traditionellen Werte weggeräumt waren. Freie Fahrt dem „Fortschritt“!

  197. Au ja
    Ich heirate jetzt meinen Hund und mein Auto

    • Ich heirate den Nachbarshund und einen mir völlig fremden
      .
      .
      .
      . Ferrari .

      Es soll ja kein blutschänderisches G’schmäckle bleiben.

      Und so ein Auto könnte ich mir sonst nie leisten.

      Aber -wenns gleichmacht !

    • Denken Sie an die Papiere!
      @ Nochn Gedicht:

      Toi, toi, toi!

      Für den Fall, dass Sie mit Ihrem vierbeinigen Liebling auf honeymoon-trip gehen möchten:
      https://www.bmel.de/DE/Tier/HausUndZootiere/Heimtiere/_Texte/Heimtierausweis.html

      Dort finden Sie alle Informationen, die Sie beide für einen geregelten Grenzübertritt und Auslandsaufenthalt benötigen.

      Einfach so – mirnixdirnix – Einreisen, da bleiben und vielleicht auf Gratisverpflegung hoffen – wo gäbe es denn so was? Wo kämen wir denn hin?

      Mei, und das bisserl Tätowieren ist ja eh´ hip, wie man täglich (in unterschiedlichen Gruselabstufungen) bestaunen darf.
      Meine bessere Idee wäre:
      Lassen Sie sich doch gleich beide beim Standesamt chippen, so ein Partnerschaftsding vielleicht, statt Eheringe? Sie wären Ihrer Zeit weit voraus, denn so ein Chipimplantat ist ja sooo praktisch und zukunftsorientiert…

      Vielleicht wage ich den Schritt auch irgendwann einmal, muss aber zunächst den Verlust meines Rüdigers (Kater) verkraften.

  198. Alles für Alle ?
    Die „Ehe für Alle“ ist in Etwa für mich das Gleiche wie der Führerschein für Alle, also auch für Blinde, diese wären dann auch nicht zur Teilnahme am geordneten Verkehr in der Lage.
    Könnte es sein, dass hinter all dem das Finanzministerium steckt ?
    So ein gleichgeschlechtliches Paar hinterlässt doch in der Regel keinen Erben, also fällt es dem Staat zu, dann hätten wir ja bald eine „schwarze Doppelnull“, einen Finanzminister mit der Lizenz zum Erben.

    • Führerschein für Alle ...
      … gefällt mir.

      1. Richtet vermutlich langfristig weniger Schaden an als: Ehe, Pass, Einreise für Alle.

      2. In Parlamenten und Regierunge haben sie ja auch Führer, die teilweise ohne jede brauchbare Qualifikation sind (außer evtl. große Klappe oder Nützlichkeit für ein größeres Miststück…)

  199. Farbenlehre unterm Regenbogen
    Beitrag leider verschwunden, daher kurz:
    Gestig-moralisch (Kohl) kein Glanzstück Merkels.

    Aber politisch Meisterleistung Lindners: FDP macht Ehe für alle zur Koalitionsbedingung ab Herbst. Für CSU unannehmbar. Lösung: Rot-Rot-Grün räumt die größte Hürde für Schwarz-Gelb aus dem Weg. Liberale und Union können sich nach der Wahl auf die Bereiche konzentrieren, in denen große Übereinstimmungen bestehen. Jeder FAZ-Artikel zur Bundestagswahl enthielt den Hinweis: Große Unterschiede zwischen FDP und v.a. CSU gibt’s in der Gesellschaftspolitik.

    Und die hat die Linke gestern neutralisiert.

    Ein Regenbogen entsteht nur, wenn das Gelbe wieder sichtbar wird.

    • Titel eingeben
      Irgendwo im Netz hat mal jemand das Bild der Deutschlandfahne reingestellt und auch dem Regenbogen darauf den angemessenen Platz eingeräumt. Und zwar soviel, wie er (oder sie, also deren Lautsprecher) wirklich ausmacht im Land dieser schwarz-rot-gold-Fahne.
      Da war dann am unteren Rand ein gaaanz kleiner Streifen, kaum zu erkennen, etwa 5 Millimeter bei einer Fahne von etwa 10 x 15 cm. Das war deutlich: Dieses anschauliche Bild mit der „Bedeutung“ dieser Minderheit sagte hier wirklich mehr als 1000 Worte. Und mögen sie noch so laut und qietschfidel daherkommen.
      Ich mag auch die klassischen Schwarz-Weiß-Filme mehr als die aufdringlich knallbunten aus Hollywood.
      Disclosure: Mein Vater war schwul und ich mochte ihn sehr. Er hat sich das Leben genommen, da war ich elf.

  200. Freitag, am frühen Morgen:
    nachgeschaut bei bundestag.de, es wird 2 Debatten mit Abstimmung geben: Ehe für alle sowie direkt im Anschluss Netzwerkdurchsetzungsgesetz. Ich beschließe, mir das per livestream anzuschauen. Links werden angezeigt, unter denen das live zu verfolgen sei. Ich entscheide mich für phönix. Was sehe ich? Einen vollen Plenarsaal. Rappelvoll. Dann die Diskussion, viele sprechen sich dafür (Efa) aus. Ausnahmen sind Hasselfeld und Steinbach. Letztere kritisiert mit deutlichen Worten Merkel und den Ablauf dieses Gesetzgebungsverfahrens, sowie die faktische Fraktionsdisziplin. Wird daraufhin von Lammert barsch belehrt. Unter Applaus.

    Die Debatte ist dann zuende, es wird abgestimmt. Phönix schaltet dann aber raus, holt Stimmen zur Efa ein. Ich hatte gehofft, die Debatte um das Netzw.-gesetz mitverfolgen zu können. Stattdessen muss ich lange Minuten das Interview mit Volker Beck anhören, dessen Meinung ich zu kennen glaube. Endlich, endlich wird in die Debatte zum NetzwGesetz geschaltet. Ich sehe einen höchstens zu einem Drittel gefüllten Plenarsaal. Alle BT-Abgeordneten, die ich kenne, sind irgendwie nicht mehr da.

    Dann wird auch schon wieder zurückgeschaltet zu den Interviews. Ich versuche, mit anderen links die Debatte live verfolgen zu können, leider ohne Erfolg. Der Blick in weitere Medien zeigt mir endgültig: ‚Ehe für alle‘ wird dasThema des Tages sein. Das in meinen Augen wichtigere Gesetz (Netzw.gesetz) wird fast unbemerkt durchgewunken.

    • Now you're looking for the secret. But you won't find it
      Yep, man könnte meinen, dass alles eine Vertuschungsaktion gewesen sein sollte. Jedoch ist das Interesse an der Ehe bei der überalterten deutschen Bevölkerung deutlich höher als das an irgendwelche komplexen Internetregeln.
      Folglich doch eher alles nur kontrolliertes Chaos anstatt masterplan.

    • Gruselig, oder?!
      Danke für die Darstellung. Mir ging es gestern genauso. Auch in meinem Twitter- und FB-Feed herrschte eisiges Schweigen, was das NetzDG anging. Dafür hab ich bei FB jetzt die Möglichkeit, ein Posting nicht nur mit Smilie, sondern auch mit Regenbogenfahne zu liken. Ich fühle mich so langsam wirklich wie in dem SciFi-Klassiker „Die Körperfresser kommen“ …