Stützen der Gesellschaft

Stützen der Gesellschaft

Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Privilegienkritik als sozialer Fehltritt

| 573 Lesermeinungen

Alles, was ist, wie groß und gut es sei, besteht seine Zeit, erfüllt seine Zwecke und geht vorüber.
Franz von Assisi

Dafür, dass wir alle in einer Klassengesellschaft leben, wird erstaunlich wenig über die Klassengrenzen gesprochen. Meines Erachtens liegt das daran, dass sich viele mit Klassen gut eingerichtet und keine Lust haben, an diesen Grenzen zu rütteln; es könnte ja sein, dass sie dann einstürzen und Leute darüber klettern, denen man so gar nicht vorgestellt werden möchte. Das Nachlassen der früher immens wichtigen Debatte – damals ging es mehr um das Erhöhen solcher Grenzen – mag auch mit dem Netz zu tun haben, in dem jeder problemlos jeden Anspruch und jede Forderung formulieren kann. Das ist ein Ventil vor dem Marsch auf die neuen Bastilles der Postmoderne, da findet man Gleichgesinnte, die genauso träge und unfähig sind, und ohne Hosen vor dem Rechner sitzen, dort hat man einen Lotusessertraum von einer besseren Welt, in der jeder findet, dass man auf der richtigen Seite ist und die richtigen Ansprüche vertritt. Kurz, es ist so wie bei einem Kaffeekränzchen in besserer Wohnlage auf den Tegernsee, nur schlechter angezogen und in chancenlos und gemieteten Wohnungen. Gestern etwa schwappte das hier an mir vorbei.

Die Frau, die das formuliert, ist Presse- und Öffentlichkeitsreferentin eines mir bis dato vollkommen unbekannten Vereins namens Damigra, der als Förderer vier Finanzierungstöpfe der Bundesregierung nennt: Die Ministerien für Inneres und Familie, das Projekt MUT der Integrationsbeauftragten sowie die Aktion “Demokratie leben”. Wenn das nicht privilegiert ist! Ich war zu faul nachzuschauen, wie viel Geld Damigra für die Vernetzung von Migrantinnenorganisationen und Pressearbeit bekommt, und es ist in diesem Kontext hier auch nicht wichtig. Es geht mir auch gar nicht darum, welche ablehnenden Sichtweisen gegen Männer und Heterosexualität heutzutage bequem verbreitet werden können, weil der Transfer von öffentlichen Geldern solchen Institutionen und ihren Mitarbeitern eine privilegierte Stellung schaffen – ich kenne nur ein paar heterosexuelle Männer am Band bei der Audi, die mit ihren Steuern solche Eskapaden finanzieren. Die hätten zwischen dem Anschweissen von Kotflügeln oder dem Einbau von Klimaanlagen sicher nicht die Zeit, bei Twitter gegenüber Frau Schick eine abweichende Sicht der Dinge zu formulieren, etwa, wie es ist, bei einer Sonntagsschicht Maschinen zu reinigen und aus der kalten, seifigen Kühlflüssigkeit stundenlang scharfkantige Fräsabfälle zu schöpfen.

Ich könnte auch mal meine weissen, heterosexuellen Bauarbeiter im Hinterhaus fragen, was denn ihre Privilegien so beim Verputzen meiner Wände sind, aber vermutlich denkt Frau Schick gar nicht so weit, und dafür bin ich ihr sogar dankbar. Weil, wissen Sie, wenn wir über Klassen reden, müssen wir natürlich nicht nur über Klassengrenzen reden, was heute gar nicht mehr so einfach ist: Der von mir verehrte Gustav Meyrink zum Beispiel sprach einmal bei Unterschichten vom “instinktiven Hass des krummbeinigen Dorfköters auf den hochgezogenen Rassehund”. Das war ziemlich böse treffend und man muss davon ausgehen, dass kein Lektor einem Autor so etwas heute noch durchgehen lassen würde, wollte er nicht die feuilletonistisches Verdammung des Hochverrats-Scherbengericht bei dessen Jahrestagung auf der Buchmesse Leipzig riskieren. Sie sehen ja, auch ich klaue dieses formidable Zitat nicht, ich setze es in Anführungszeichen, und Meyrink ist tot, den kann kein irdischer Tellkamp-Mo… wo war ich? Ach so, richtig, also die Klassengrenzen, ja, das ist ein unangenehmes Thema, und Frau Schick lenkt den Blick zum Glück und zutreffend auf den Aspekt des Klassenbewusstseins.

Denn als Aussenvorstehende, die ihre Reputation aus den Zuwendungen des Staates ableiten kann, erkennt sie natürlich, dass es drinnen ganz anders läuft. Das Ausfüllen von Förderungsanträgen ist Menschen von Stand ein Graus, nicht zu Unrecht geht man davon aus, dass der Staat schon selbst weiß, was seine verdammte Pflicht und Bringschuld ist. Die gleiche Regierung, die Frau Schick und darüber hinaus zum Glück auch unsere Opernhäuser fördert, hat schließlich in den letzten Jahren durchaus freundlich die Banken gestützt, die Wirtschaft entlastet und die HartzIV-Repression knallhart durchgezogen. Im Ergebnis sind die Aktiendepots und Geldanlagen der Reichen heute wieder werthaltig, kaum jemand spricht mehr über die Risiken des europäischen Peso, und die, die das Risiko genau kennen, investierten in der Folge in Immobilien, die dank einer wirkungslosen Mietpreisbremse auch langfristig gut zu refinanzieren sind. So von oben betrachtet kann man sich zwar durchaus über Stilfragen der staatlichen Leistungen und des Kabinetts beschweren. Aber Sie lesen es ja selbst immer wieder, die Schere zwischen Arm und Reich geht auf und meine Wohnung am Tegernsee, die vor zehn Jahren eine schwer verkäufliche Erbsache war, ist heute eine hochbegehrte Investition, obwohl es immer noch die gleiche Wohnung ist. Vermögensberater, die mir vor 10 Jahren abrieten, loben heute meine Weitsicht und locken mit günstigen Krediten. So ist das.

Ich fordere das nicht. Ich gehe nicht zur Bank und bitte darum. Das wird mir angetragen. Und es ist nun mal ein Kennzeichen der besseren Kreise, dass sich viele bemüßigt fühlen, einem etwas anzutragen. Die eine Klasse bekommt Prospekte von Aldi, wir am Tegernsee bekommen auf dickem Karton gedruckte Einladungen zu Lesungen, die von einem 5-Gänge-Menü begleitet werden, auf Wunsch auch vegan, und man würde sich sehr freuen, uns begrüssen zu dürfen – demnächst kommt Axel Hacke vorbei, naja. Ich habe das nicht erfunden, ich bräuchte es nicht, es ist einfach der Umgang, den man hier so pflegt, und wie es halt so ist mit Privilegien: Man gewöhnt sich daran. Vielleicht nimmt man sie nicht wahr, vielleicht geht man nicht hin, aber es ist ein nettes Gefühl, dass man diese Optionen hat und, so man darauf eingeht, auch entsprechend willkommen geheißen wird. Es ist nicht so, wie Frau Schick denkt, dass ich auf die Barrikaden ginge, wenn das Anspruchsdenken nicht bedient wird. Ich gehe dann eben woanders hin. Und zwar ohne jede offensichtliche Gemütsregung. Man bekommt das als Kind eingebläut, dieses Selbstverständnis, dass man schlechte Behandlung nicht praktizieren sollte – und es umgekehrt auch selbst nicht nötig habe, das zu erdulden.

Das ist übrigens mindestens geschlechtsunabhängig, wie jeder weiß, der einmal Geschäfte in der Maximiliansstrasse besucht oder das Wellnessprogramm gehobener Hotels erlebt hat. Ich sage das ganz ehrlich, mich kann man mit dem Getue scheuchen, ich brauche keinen Wassersommelier und keine original indischen Yogalehrer, und meine Fingernägel an den Pranken sind die eines Bergsteigers und Radmechanikers. Aber ich lebe stoisch damit, dass andere die Umsorgung wollen. Nicht nur, weil sie es können. Sondern auch, weil sie finden, es müsse so sein. Diese Haltung weit oben in einem der reichsten Länder der Erde während der reichsten Zeit der Weltgeschichte mag überheblich sein – das hört halt nur niemand besonders gerne. Intern verkneift man sich daran jede Kritik, die Armen sind schließlich auch nicht mehr das, was sie mal waren. Ein neuer Franz von Assisi könnte wohl auch nicht mehr auf eine kirchlich verordnete Dankbarkeit verlassen, sondern nur auf einen Chor staatlich finanzierter Antidiskriminierungsbeauftragter, der findet, dass der Verzicht ja wohl das Mindeste ist und die Verantwortung für den Kolonialismus noch immer nicht erkannt wurde.

Es gibt da draußen so viele, die kein Verständnis für das Selbstbewusstsein haben, und weil dabei auch immer viele sind, die die angemessenen Manieren vermissen lassen – wie gesagt, man wird auf Twitter einfach so belästigt, versuchen Sie das mal in besseren Kreisen, da sind Sie sofort unten durch – schottet man sich ab und meidet Räume mit Leuten, die einen nicht verstehen und auch keine Dienstleistung erbringen. Der Staat ist zur Gleichbehandlung verpflichtet, die Bürger sind es, auch wenn oft ein anderer Eindruck propagiert wird, zum Glück nicht. Die einen regen sich auf und zahlen nachher trotzdem Miete. Die anderen haben einen Immobilienfonds im Portfolio und passen bei der Partnerwahl genau auf, dass sie so etwas nicht in der Ehe erleben. Und wenn sie es nicht aufpassen, tun es ihre Mütter. Ich verstehe durchaus, warum das akademische Proletariat so einen Hass auf die Familie und das Ehegattensplitting hat: Die Familie ist nicht nur der Kern der Gesellschaft, sondern auch das Fundament der Klassen. Mütter erziehen Kinder anders als Kitas. Und dass diese Erkenntnis selbst in Zeiten von Kitas nicht ausgestorben ist, zeigt die Suche junger Eltern nach möglichst guten Kindergärten und Schulen: Selbst im Niedergang bleibt der Wunsch vorhanden, unter sich zu sein, und etwas Besonderes geboten zu bekommen.

Darüber kann man sich natürlich beschweren, zumal es wirklich nicht unbedingt ein schöner Zug ist, speziell, wenn der elitäre Gestus in Kombination mit einer Haltung daher kommt, als sei der Privilegierte trotzdem der heilige Franz von Assisi, weil die Wachteleier auf dem Pausenbrot aus glücklichen französischen Wachteln plumpsen und die Meersalzbutter von freilaufenden Rindern der Normandie stammt. Ganz ehrlich, so etwas macht man wirklich besser unter sich auf dem Land, und nicht in gentrifizierten Vierteln grosser Städte mit einem hohen Anteil an staatlich bezahlten Berufsdiskriminierten, die elitäre Doppelmoral für schlechter als die einfache Moral der Gleichstellung halten. Die Beschwerde mag legitim sein und begründet, sie mag darin eine Verderbnis erkennen und würde sie uns besser kennen, würde sie noch viel mehr Schlechtes finden. Einfach, weil man sich bestens mit der Ungerechtigkeit arrangiert hat, und auch damit, darin nicht gestört zu werden. Man lässt sich da gegenseitig den Freiraum und regt sich allenfalls über die wirklich grossen Verbrechen auf: Erbschleicherei, Vermögenssteuer, Windräder an der falschen Stelle und Verschwendung, die exakt dort beginnt, wo die eigenen elementaren Bedürfnisse vom Wochenende in Siena bis zur Hautcreme mit dem Preis gediegenen Silbers enden. So schafft man es, zu leben, wie man es eben kennt, ohne sich dafür dumme Bemerkungen anhören zu müssen, von denen man leider ausgehen muss, dass es sie jenseits der Klassengrenzen vermutlich auch öfters gibt.

Dazu hätte ich übrigens auch keine Bestätigung gebraucht, man merkt das hier im Netz leider immer wieder, und verlernt im Laufe der Jahre solche Flausen wie “man kann doch einmal ganz offen darüber reden”. Darüber spricht man einfach nicht, wenn man seine Ruhe will.


573 Lesermeinungen

  1. Die Lotusesserträume von denen Brahminas auf den Zinnen der genderisierten Postmoderne
    Wg. 1) Trigger-Warnungen und Schneeflocken und Hypersensibilität

    und 2) als Beweis dafür, dass das alles längst kein Spaß mehr ist und die freie Meinungsäusserung u n d die Berufsfreiheit
    u n d die Lehrfreiheit auffrisst:

    1)

    Wer sich ernsthaft auf geistige Gesundheit testen will, lese diese Liste:

    “The Official University of California List of Racist “Microaggressions””

    https://academicaffairs.ucsc.edu/events/documents/Microaggressions_Examples_Arial_2014_11_12.pdf

    (Wie der Psychiater sagte über Basil Fawltry: “There’s enough material here for a whole conference!“)

    2)

    •Um zu verdeutlichen, dass das alles sehr ernsthafte und sehr illiberale Konsequenzen hat:

    Amy Wax in the crosshairs: https://www.washingtonpost.com/news/morning-mix/wp/2018/03/15/penn-law-professor-who-said-black-students-rarely-perform-well-loses-teaching-duties/

    (Das Vergehen der Professorin bestand darin, mitzuteilen, dass Schwarze Studenten nicht in der Gruppe derer z finden sind, die ihren Jura-Abschluss als Jahrgangsbeste bestehen – derlei darf von Professorinnen in den USA nicht mehr gefahrlos öffentlich gesagt werden: Das gilt nämlich als Rassismus – und als Aggression sowieso!)

    • Worin würde denn der Erkenntnisgewinn...
      …der von Ihnen zitierten Aussage bestehen?

      Vielleicht finden sich Terrarienbesitzer auch nicht in der Spitzengruppe?

    • Tja, Herr Kief, noch schwärzer.
      Nun dachte ich immer, schwarz sei schwarz, aber Sie versuchen (auch mir) zu erklären, dass es noch immer schwärzer geht.?

      Sehen Sie, auch mein auto-correct unterstreicht das Wort ’schwärzer‘ hier als ‚geht nicht‘.

      Bei Russ Meyer ist der black law student echt superb, aber das war ja auch in 1970. Als Martin Bormann noch die Drinks mixen durfte.

      Als nächstes darf man nicht mehr sagen, dass ein schwarzer Student (zwischendurch bekanntermassen zu ‚farbiger Student‘ promoviert) eine andere Hautfarbe hat als ich.
      Es gab früher eine DIN-Norm nach der schwarz und weiss als Farben galten, die ist meines Wissens aber zurückgezogen. Leider. Denn da konnte auch ich darauf bestehen, ebenfalls ein farbiger Student zu sein (wäre heute sowieso falsch, es müsste ‚farbiger Studierender‘ heissen, auch wenn er – Entschuldigung, er/sie – gerade mal nicht studierend ist).
      Wenn ein schwarzer Student also schwarz ist, und schwarz und weiss neuerdings von DIN nicht länger als Farben anerkannt sind, könnte dieser schwarze Student/Studentin ja auch kaum als ‚farbig‘ durchgehen. Und ’schwarz‘ ist mega-out.
      Wie also?

      Und, übrigens, und schon wieder ich als der *-Nazi: Basil Fawlty. „Faulty? What’s wrong with him?“ SE02, die erste.

    • Titel eingeben
      Sufferah : Sie sind hier nicht bei Twitter.

    • @ Sufferah - In den USA wird seit Jahrzehnten über Rassen und Bildungserfolg heftig debattiert -
      – und da kommen einfach Zahlen zur Sprache wie z. B. die, dass die schwarzen US-Bürger unter den Jura-Studenten längst nicht entsprechend ihrem Anteil an der Bevölkerung repräsentiert sind, und dass der schwarze Anteil an denjenigen, die in Jura unter den öbersten zehn Prozent sind, notentechnisch, noch weiter weg ist vom dem , was rein aufgrund des Bevölkerungsanteils zu erwarten wäre. Mit anderen Worten, bei den Spitzenjuristen ist ein schwarzer Absolvent/ eine schwarze Absolventin extrem selten.

      Das ziemlich drastische Fazit, das die liberale Öffentlichkeit (=die Mehrheit der Akademiker) in den USA aus dieser Lage zieht, ist folgendes: Man darf diese Dinge nicht mehr öffentlich besprechen!

      Wenn es wer trotzdem tut, wie die furchtlose Washingtoner Professorin Amy Wax, auf die ich oben verlinkt habe, dann kann es passieren, dass man deswegen seinen Job verliert: Und genau das ist Frau Wax dieser Tage tatsächlich widerfahren.

      Die Logik geht so: Im Zweifelsfalle siegt das Mitgefühl mit der wenig erfolgreichen schwarzen Minderheit über das verfassungmässig verbriefte Recht auf freie Meinungsäusserung. Diese Praxis deckt sich übrigens mit den Ergebnissen einer Gallup-Umfrage unter US-Studenten, über die kürzlich die NYT berichtet hat – googlen: Gallup students NYT – dann kommt der Artikel): Die US-Studentinne fiden es mehrheitlich absolut ok, wenn man hie und da das recht auf freie Meinungsäusserung zrückschneidet zugunsten der Schonung von Minderheiten! – –

      Im einzelnen begründet wird das dann so, dass die reine Nennung der Fakten bereits eine zweifelsfreie sprachliche Aggression gegen schützenswerte Minderheiten darstellt. Das Nähere regelt das o. a. Brevier für den Umgang mit „microaggressions usw.“ an den US Colleges.

      Das alles trägt sich zu im Jahr des Herrn 2018 in der US-Hauptstadt Washington sowie quasi überall sonst in den USA!

      Sie haben, sagte Enzensberger in einem wirklich visionären Text in seinem großartigen und gar nicht hoch genug zu schätzenden schmalen Essay-Band „Versuche über den Unfrieden“ – ehe – Suhrkamp Verlag – für lächerliche 12 Euro immer noch käuflich und zumindest vorläufig hier in Deutschland auch gefahrlos zu erwerben – Sie haben, sagt Enzensbrger da über die vorherrschende westliche Mentalität, „die Therapie verstaatlicht“ – und dieser Therpiestaat feiert nun allenthalben illiberale, unaufgeklärte und insgeamt hypersensibelste Urständ‘ nach dem derzeit absolut siegreichen Motto: Gefühl schlägt die vernünftige Argumentation! Und zwar haushoch.

      Wie Herr Dippel oben sagt: Es ist so schwarz, das alles, dass man versucht ist zu denken, schwärzer geht nimmer.

      (Ich fürchte aber, dass das täuscht. Seufz. Jedenfalls ist Feuer im westlichen Dachstübchen, wie mir scheinen will).

    • @Dieter Kief
      Wg Urlaub etwas in Zeitnot schreibe ich:

      Amy Wax ist nicht gekündigt worden, sie ist immer noch an der University of Pennsylvania als Dozentin.
      Sie darf nach Einspruch von Studenten und Kollegen die Eingangsjahrgänge, wo „vorsortiert“ wird für die weiteren Kurse nicht mehr unterrichten.

      Sie scheint im übrigen eine Verfechterin des MaxWeber-Ansatzes zu sein, dass sich protestantische Arbeitsethik als die „Beste“ für das wirtschaftliche Leben herauskristallisiert. Ich hoffe, Sie sind Protestant.

      Das Fass IQ und „race“ braucht niemand aufzumachen, das ist leer, weil zu oft schon als unbrauchbar zurückgewiesen.

      Meine Katze ist rot, mein Sofa blau, die Palme im Garten grün, der Kanarienvogel gelb, mein Wintermantel schwarz…und mein IQ ist 130.
      Was schließen Sie daraus?

    • Nicht nur Zeitnot
      Offenbar leidet „Sufferah“ auch unter einem akuten Mangel an Bereitschaft, sich auf ernsthaft und substantiiert vorgetragene Sorgen um den Fortbestand einer liberalen, offenen Gesellschaft mit Denk- und Redefreiheit einzulassen.
      Stattdessen wird mit spitzfindigen Besserwissereien und von oben herab an den Mitdebattierern herumgeschnöselt.

      Und übrigens ist dann vermutlich auch die Aussage „Die meisten Vergewaltigungen werden durch Männer begangen“ eine völlig erkenntnisfreie, abwegige Äußerung, die keine sachliche Diskussion begründet.

      Und btw war von IQ und Rasse eigentlich nicht die Rede, sondern von Studienerfolg im Fach Jura. Aber es ging natürlich auch eigentlich nur darum, die angebliche eigene hohe Intelligenz weit raushängen zu lassen. Mein Gott, wie billig.

      Wenn „Sufferah“ könnte, bzw. wen DA sie ließe, würde sie hier die missliebigen bzw. ihrer gehobenen Gesinnung nach „dummen“ Beiträge fröhlich wegzensieren, wie in einem der letzten blogs offen vorgetragen.

    • Verrottung
      „Die US-Studentinne fiden es mehrheitlich absolut ok, wenn man hie und da das recht auf freie Meinungsäusserung zrückschneidet zugunsten der Schonung von Minderheiten!“
      Natürlich, es handelt sich um einen von vielen Aspekten der umfassenden Feminisierung und Infantilisierung der modernen Gesellschaften.
      Dass wir und das gefallen lassen, ist natürlich allein unser Problem.

      „Jedenfalls ist Feuer im westlichen Dachstübchen, wie mir scheinen will“
      Wenn es denn Feuer wäre! Es riecht aber eher nach langsamer Verrottung.

    • @ bernd Michalski
      Hier wurden eben keine Fakten, die einer Überprüfung standhalten vorgetragen.

      Sie haben Recht: ich habe keinen gelben Kanarienvogel…da, aber nur da hab ich geflunkert.

      Wer hier in welchem Tonfall andere Beiträge „runtermacht“ ist mir letztlich egal, aber wer sich zu „den Stützen“ zählt, darf sich m.E. schon eines höflichen Tons befleißigen.

      Wenn es mein blog wäre, würden hier einige Beiträge nicht veröffentlicht, stimmt.
      Aber es ist nicht mein blog und ich bin auch nicht auf der Suche nach einer neuen „Heimat“….bin mal gespannt, wo….ach lassen wir es…

    • @sufferah und Diskutanten
      Liest man ein bißchen in den Quellen, so kann man einiges hier relativieren.
      1. Die Professorin hat ihre eigene Erfahrung aus ihren eigenen Kursen berichtet, ohne Belege für die quantitative Einschätzung zu nennen. Eine frühere Meinungsäußerung betraf außer Schwarzen bestimmter Herkunft auch bestimmte Weiße und Hispanos.
      2. Die Entgegnung der Uni bestand aus Verweis auf Zahlen der gesamten Uni, ohne das Zahlen belegt wurden.
      3. Statt Zahlen wurden von dritter Seite Vorwürfe an die Professorin vorgebracht, die ihre unterstellte Intention zum Thema machten. Auf die anekdotische Erfahrung selbst wurde anscheinend nicht eingegangen.
      4. Der Versuch einiger Diskutanten, zu argumentieren, findet nicht uneingeschränkte Zustimmung; dafür gibt es den Willen, manche Äußerung gar nicht erst zuzulassen.

      Was kann man daraus schließen: Die Diskussion bewegt sich weniger im Faktischen denn im Anekdotischen oder im Negieren und verschließt sich dadurch der Synthese durch Aufklärung. Das Gegenteil von Erkenntnis, und damit auch das Gegenteil von praktischer Gleichberechtigung. Ein Bärendienst, also.

      Übrigens hat Wax, wie die Publikationsliste (ht t ps://www.law.upenn.edu/cf/faculty/awax/) zeigt, sich sehr intensiv mit dem Themenkomplex auseinandergesetzt.

      M. A. Titz

    • @ Titz, Sufferah et. al. : - Amy Wax, Barack Obma u. die Amerikanischen Schwarzen- u. LGBT-Tabus
      Ja, Amy Wax‘ Entlassung ist lediglich von Fakultätsmitgliedern öffentlich gefordert worden – ok – und sie hat bisher lediglich ihren Lehrauftrag für Erstsemesterkurse verloren. Auch ok. Danke für den Hinweis, Sufferah.

      Dennoch ist die Lage nicht schön. Auch Jordan B. Peterson ist vom Anwalt der Uni Toronto angedroht worden, man werde ihn „vernichten“ – weil er sich weigerte, sich in Kanada in Sachen Gender-Sprachregelungen an Recht und Gesetz zu halten – d. h. die abstrusen Gender-Sprachregelungen einzuhalten.

      Ich las letzte Woche bei Steve Sailer (iSteve.om), dass Barack Obama an der Havard Law School sehr auffiel, weil er (für einen Schwarzen) überdurchschnittlich gut abschnitt, nämlich (knapp) durchschnittlich im Bezug auf die Prüfungsresultate aller Harvard-Absolventinnen, egal welcher Hautfarbe oder Rasse, worauf es offenbar handfeste Hinweise gibt.

      Das führte dazu, dass sich ziemlich bald ein Kreis von Förderern und Gönnern um ihn scharte, und dass er auch in seiner Heimatstadt Chicago sehr bald Zugang zum Machtzentrum der Demokraten bekam.

      Petitesse am Rande: Dass Obamas Mutter weiß war, spielt in diesem Fall keine große Rolle, weil in den USA die Regel gilt, dass die sozial schwächere Abstammung (in Obamas Fall: Seine schwarzen Wurzeln) selbst dann voll anerkannt wird, wenn rein biologisch gesehen nur geringe bis sehr geringe – in seinem Fall: Schwarze Anteile in seinem Genom zu finden wären. Seine Förderer hatten mit Obama also einen dicken (=extrem! seltenen) Fisch an der Angel, nämlich einen (offiziell!) völlig schwarzen Mitbürger, der sich bis nach Havard (eine der vierzehn führenden US-Law-Schools) durchgekämpft hatte, und dort immerhin passabel zurande kam.

      Noch ein Detail: Die USA gewähren Schwarzen zu vielen höheren Bildungseinrichtungen einen e r l e i c h t e r t e n Zugang – also eine einseitige Bevorzugung gegenüber den Weißen. Dennoch gibt es vergleichsweise wenige schwarze Absolventen – insbesondere der Elitestudiengänge, und dort unter den Besten kaum Schwarze – das ist wie es scheint eine ziemlich gut abgesicherte sozialwissenschaftliche Erkenntnis.

      Und ein letztes Detail: Zu all‘ dem passt 1) die psychologische Erkenntnis, dass die Schwarzen im Schnitt eine Standardabweichung (=15 IQ-Punkte) unter dem IQ der Weißen US-Amerikaner liegen. – Allerdings irritiert bei den Elitestudiengängen, dass die Quoten der schwarzen Abschlüsse 1b) u n t e r den Werten liegen, die die IQ-Werte der schwarzen Amerikaner statistisch gesehen vermuten lassen würden.

      Das legt den Schluss nahe, dass es auch bei der Motivation und der Gewissenhaftigkeit der schwarzen US-Bevölkerung Luft nach oben gibt.
      (Dieses Phänomen, dass die Studeinabschlüsse unter den Werten liegen, die ide Durschnitts-IQs erwarte lassen, gibt es bei den US-Asiaten z. B. nicht).

      Beinahe überflüssig zu sagen, dass 1) wie auch 1b) wieder unter die Dinge fallen, die wg. „racist aggressions“ und „microaggressions“ usw. in den USA an vielen Orten der westlichen Welt n i c h t mehr gesagt werden dürfen.
      (In China z. B. und in Russland gibt es diese Tabus hinsichtlich des IQs nicht).

      Obama hat auf seiner letzten Pressekonferenz im Weißen Haus diesen Cordon sanitaire durchbrochen und immerhin ausdrücklich auf ein Buch hingewiesen, das rassische Unterschiede bei der sportlichen Leistung der Menschen behandelt, was schon ein wenig anti-PC und damit mutig war.

      Wer eine deutsche Publikation außerhalb dieses Blogs zu nennen vermag, wo diese Bezugnahme Präsident Obamas auf die Human-Biodiversity-Forschung erwähnt wird, bekommt von mir die ziemlich bediente biographische Obama-Studie „The Halfblood Prince“ von Steve Sailer geschenkt. Also der oder die erste solche, bitte.

      Ich stimme Ihnen zu, Sufferah, dass Amy Wax an Max Weber anschließt. Auf die Idee, dass auch das sozusagen nicht-PC sein könnte, bin ich noch gar nicht gekommen, stimme Ihnen aber auch da ausdrücklich zu.

      Falls Sie denken sollten, dass Webers sagte, nur Protestanten vermöchten erfolgreich und effizient zu sein, so haben sie ihn, wie mir scheint, in einem wichtigen Punkt missverstanden.

  2. Man ist amüsiert. Sogar sehr.
    Wie kann Mitherausgeber J. K. jemanden wie Sie „ausstellen“?

    Man fasst es nicht.

  3. Die Welt !
    Glaubt die Frau sie koenne im Namen der WElT sprechen ?

    • Offensichtlich.

    • Sagen wir es mal ehrlich, Kornelia, wenn ich 4-fach gefördert würde,
      sässe ich auch – mit oder ohne Hose, Don Alphonso, ich habe laut und andauernd gelacht! köstlich! – hinter meiner Schreib-Maschine und schriebe was-auch-immer, stünde ich unter dem Eindruck dass genau dafür das Geld käme.

      Wäre mir egal, ob ‚im Namen der WELT‘ oder für ein auskömmliches Kontingent staatlicher Förderung.
      Wer weiss, vielleicht tue ich das ja hier als Kommentator auch.?!

  4. Frauenförderung
    Selbst die Frauenförderung zielt ja eher auf die – relativ gesehen – begüterten Damen ab. In einem aktuell stattfindenden Projekt hatte ich Kontakt mit einer durch den europäischen Sozialfonds geförderten Dame.
    Ich fragte sie nach ihrer Klientel: Akademikerinnen und Frauen mit einer qualifizierten Ausbildung. Beide Gruppen jeweils mit Ingenieuren aus dem Mutterkonzern des in Ihrer Heimatstadt ansässigen Tochterkonzerns verheiratet. Diese Frauen benötigten eine Starthilfe nach Jahren des Expats-Daseins.
    Keine Spur von Hauptschülerinnen, Fleischereifachverkäuferinnen etc. Die würden eher zum Arbeitsamt gehen, meinte sie. Bei ihr wären eher Frauen mit einem größeren Reflexionsvermögen.
    Gewissermaßen wurde ich hier einer auf Klassenerhalt ausgerichteten Institution ansichtig. Nur in feministischer linksgedrehter Wolle gefärbt.

    • Werter Westfale78 "Bei ihr wären eher Frauen mit einem größeren Reflexionsvermögen."....
      …. sehr schön – diese elitäre Formulierung rettet mir den Tag!

    • Frauen mit einem größeren Reflexionsvermögen
      Eine aussterbende Gattung im übrigen:

      https://twitter.com/DegenRolf/status/973473559933747206

      „In modern women, both education and personal income are generally negatively related to their number of offspring…“

    • dialektisches Frauenproblem
      „größeres Reflexionsvermögen“ (überdies vermeintlich empathisch) in dafür um so kleinerem Kreis ergibt idR -> borniertere Dogmen.

      Führt in genannten Kreisen regelmäßig zu -> Trennungen
      (Schuld ist die Welt, meist Männerwelt, da innerhalb des kleinen Kreises die Weltsicht stimmig ist und bleibt und bleiben muss.)

      Ein Regelkreis, geschlossener.

    • Westfale78: Frage an Radio Eriwan: "Der ESF macht Europa in Deutschland erlebbar"?
      Der „Europäischer Sozialfonds für Deutschland“ schreibt:
      Was ist der ESF?
      Der Eu­ro­päi­sche So­zi­al­fond (ESF) ist das wich­tigs­te In­stru­ment der Eu­ro­päi­schen Uni­on zur För­de­rung der Be­schäf­ti­gung in Eu­ro­pa. Er ver­bes­sert den Zu­gang zu bes­se­ren Ar­beitsplät­zen, bie­tet Qua­li­fi­zie­rung und un­ter­stützt die so­zia­le In­te­gra­ti­on. „Der ESF macht Eu­ro­pa in Deutsch­land er­leb­bar.“
      Der Duden sagt, „erlebbar“ bedeutet, so geartet, dass es innerlich empfunden und erlebt werden kann.
      Aber gewiss doch, der Eu­ro­päi­sche So­zi­al­fond will nicht verstanden werden, er will verstanden worden sein.

  5. tja, is halt Schick
    sich über alte weisse Männer zu mokieren, ick hab da andere Probleme:

    12jährige Tochter heute wiederholt heulend in Empfang genommen, hatte im späten Schul-/Regionalbus wieder ein Erlebnis mit denen die noch nicht so lange hier leben … die auch mehr Toleranz, mehr Chancen, mehr Geld und insbesondere mehr Sex wollen.

    Als Teegernseer Priviligierter würde nun ab sofort´ne Limo bei der Schule vorfahren, aba watt macht nen unterpriviligierter AfD-Wähler…der macht sich so seine Gedanken…wg. Heimatminister Horst und Konsorten.

    • Machen sie ruhig, und machen Sie Druck bei der Schule.

    • ... Strafanzeige ...:
      …. nicht vergessen. Einfach formlos abgeben bei der lokalen Polizeistation, gerichtet gegen Fakefachkräfte und Verantwortliche für diesen Zustand…

      Sonst hört das nie auf.

    • watt macht...
      @Ossi Eins
      Wenn sich das nicht regeln lässt, ist meine Empfehlung: Gründlich überlegen, ob Sie woanders auch Arbeit finden, schauen, wo es besser ist, Familie untern Arm klemmen und ab dahin. Muss ja nicht Aruba oder Tegernsee sein, bei uns auf dem Land (knapp 6000 Einwohner mitten in SH) ist die Welt noch in Ordnung. Meiden Sie größere Städte, Arbeit gibt es auch draußen und hier braucht Ihre Tochter keinen bodyguard oder Sie ne pumpgun.

    • 1.Schule + Polizei sind hier eher nicht die Ansprechpartner; den Landrat informiert man ggf.
      da es sich um den ÖPNV des Landkreises handelt, bei dem die Schüler mitfahren.

      2. Lebenslange Aufenthaltserlaubnis mittels Arbeitsvisum für Norwegen bereits nach dem 5. September 2015 eingereicht und kzfr. erhalten. Ehefrau meinte aber, wir halten hier bis zum Abi der Kleenen noch durch und entscheiden dann.

      3. D is ja eigentlich auch das beste Land auf Erden, gerade 2 wunderbare Tage im Elbsandsteingebirge gewandert..Boofen…übrigens macht mir die verwaiste Grenzstation im sächs. Schmilka weit weniger Sorge als z. B. das bewachte bayerische Kiefersfelden.

  6. Bellen in cis-Dur
    „wir am Tegernsee bekommen auf dickem Karton gedruckte Einladungen zu Lesungen, die von einem 5-Gänge-Menü begleitet werden…“

    Wir am Tegernsee ist falsch. Ich krieg das nicht, wir wollen das festhalten.
    Einzelne am Tegernsee, aus Ingolstadt, München, Stuttgart, ja sogar Duisburg und Essen kriegen das. Und manche aus Russland.

    Die Änderung Sibel, vermutlich aus Sibylle, spricht Bände. Spricht man das Siebel aus oder Sibell, so wie Rebell oder hell? Auf dunkel reimt sich eher Furunkel, tja.
    Aber auch Karfunkel.
    Und auf Sibell auch nur bell (doch!).
    Ich weiß nicht mal, was cis-Männer sind. Hat das was mit der Tonart cis-Dur zu tun?

    Ich habe mal festgestellt, dass ich sehr viele Stücke in c-Moll schätze. Die sind alle von Männern komponiert. Einer war nie verheiratet.
    Die historische Bedeutungslosigkeit von xx muss manchen Leuten so weh tun, dass sie sogar der gesunde Menschenverstand verlassen hat.

    • Wirklich nicht? Bei uns ist das bei der Post dabei.

    • Fell, besonders ein dickes (braucht Mademoiselle im Bordell), ist auch was Feines, gell?
      rhymedict.com/what-rhymes/ell

      Es müssen zum Reimen nicht mal zwo Ell sein: Jubel, Trubel,…

    • Vorname...
      …in Frankreich und der Türkei…gucken Sie keinen Tatort? Sarah Brandt wird gespielt von?
      Bildungsfernsehen zwingend zu empfehlen…

    • cis-
      „Cis-“ höre ich hier auch zum ersten Mal, aber rein aus der Chemie-Grundausbildung her kenne ich noch Cis- und Trans-Verbindungen, die stöchiometrisch gleiche Moleküle sind, aber mit unterschiedlichem Aufbau. – Trans-Fettsäuren zum Beispiel.

      Also ich muss wohl ein cis-Mann sein, weil ich keine Transe bin, so verstehe ich das.

    • sibel
      ist ein weiblicher Vorname. Eine türkisch-stämmige Schülerin aus dem Verwandtenkreis heißt so. Z.B.

  7. Wer dieses Zitat des Franz von Assisi
    an den Anfang stellt und wer sich zudem als Naturliebhaber und Mitdenker und Versteher oft zu erkennen gegeben hat, dem, denke ich, wird wohl bedingungslos der Portiunkula Ablass zufallen.

    • Blöderweise bin ich Atheist.

    • Wg. Atheismus - also nach meinem Gottesverständnis spielt der hier keine wirkliche Rolle -
      – Don Alphonso. Ich stimme insofern Chris Wolfys – wer weiß vielleicht sogar ein wenig ironisch gemeinten (= doppeldeutigen) Kommentar – durchaus zu.

      (Mir scheint, das sei ein bedeutender Unterschied zwischen sozusagen kultivierten Atheisten und den offenen Gottesbekämpfern. Die Scheidelinie markiert für mich Ihre unzynische Bezugnahme auf Franz von Assisi. – Mag sein, dass sich die Alten täuschten, als sie konstatierten, Gott lache nicht. Mag weiter sein, dass Gott über Atheisten wie Sie lacht, Don Alphonso. – Also ehrlich erfreut lacht, wie ich mir vorstellen kann.)

    • Damit befinden wir uns verbunden...
      … mit Stephen Howking.Immerhin.

  8. Jetzt aber mal Schluss...
    … mit den männlichen Heldengesängen, lieber Don! Kotflügelschweißen und nach Frässpan fischen mussten vielleicht die Männer unserer Jugend. Heute erledigt das der Roboter – erst recht in der Autofabrik der kleinen, dummen Stadt an der Donau.

    Insofern sind nicht nur die Weiber, sondern auch wir heute besser dran. Am besten haben es wie üblich die dis, eis, fis, gis usw. -Männer, die fliegen mal wieder unter dem Radar der Gender-Harpyien.

    • Nein, an der Drehbank wird immer noch manuell geputzt, wie auch sonst?

    • Abhängig vom Standpunkt
      Der eine oder andere Mann wäre vielleicht froh, wenn es diese Jobs noch gäbe. Vor 30 Jahren immer noch einträgliche Tarifverträge auch für solche Arbeiten, mit geringerer Abgabenquote. Heutige Alternative? DHL, schlimmstenfalls Hermes? Picker bei amaz..? Habe auch mal wochenlang Gewinde an Herdteilen bei Seppelfricke gebohrt. Es gibt schönere Arbeiten, ja, aber es war Arbeit. Ausgestorben.

      Ersatz: staatlich finanzierte Stellen für Geisteswissenschaftler, Sozialpädagogen und Genderixe. Weiblich, Migrationshintergrund oder Schwerbehindert wird bevorzugt. Der cis- Mann (50, hetero, katholisch, allerschlimmste Kombination) muß sich ganz hinten anstellen.

  9. Nein, so weit denkt Frau Schick nicht. Wie denn auch?
    Der Feminismus ist im 19. Jahrhundert entstanden. Als neureiche Industriebarone plötzlich sehr schnell sehr viel Geld machen konnten. und viel macht über Leib und Leben ihrer Beschäftigten hatten. Diese Beschäftigten waren wohl zu mindestens 98,5% Männer. Das hat die Gattin des Industriellen nicht groß gekratzt. Da sie von aller Hausarbeit entlastet war (man hatte dafür ja Dienstboten) musste sie sehen was sie mit ihrer Zeit anfängt. Da bekanntlich Müßiggang aller Laster Anfang ist kam nicht viel dabei raus. Beim Kaffeekränzchen mit anderen neureichen Damen wurde (typisch Frau) gelabert und gelabert. Für sowas braucht keine Frau einen besonderen Anlass. Die Anstrengungen gingen in zwei Richtungen:

    1. Es wurden Gutmenschinitiativen aus den Fingern gesogen. Die waren damals prinzipiell genau so eitel und unnütz wie heute. Es gab zwar praktische Verbesserungen-aber die kamen durchweg von Männern. Manche Industriebarone haben sich sehr wohl um ihre Arbeiter gekümmert, da sie von deren Arbeitskraft ja abhängig waren. Das war dann nicht die Gutmenschnummer sondern das was immer funktioniert: Pragmatismus.

    2. Die Industriemagnatengattin sah wie leicht ihr Ehemann Macht über andere hatte. Da wollte sie natürlich nicht zurück stehen und auch Macht über viele Menschen (und wenn Freuds Penisneidtheorie stimmt vor allem über Männer) haben. Eben zumeist cis-normtive Männer.

    Von diesen Zusammenhängen haben naseweise Internetemanzen natürlich keine Ahnung, bzw. sie wollen’s nicht wissen. Da es meist verwöhnte höhere Töchter der Bourgeoisie sind blicken sie natürlich nur nach oben, auf die paar Mächtigen. Dass es natürlich auch noch cis-normative arme Schlucker gibt (und wesentlich mehr als cis-Reiche) hat sie nicht auf dem schirm. Sie kennen nur ihr beschränktes Umfeld und messen alles daran. Für diese Phänomen gibt es sogar schon einen speziellen Begriff: apex fallacy. Manchmal ist Wissenschaft ja für was gut. Richtig angewandt kann man damit den Emanzen zu Leibe rücken.

    Was mich vor allem ärgert, ja schon fast fuchsteufelswild macht, das ist die abgrundtiefe Verlogenheit dabei. Als ich an der Uni war hatten die meisten Studentinnen (und das sind ja eben oft höhere Töchter) nur einen Blick für wohlhabende Studenten, meist die cis-Variante. Dabei war es völlig unerheblich wie dumm die teilweise waren. Sie haben nur darauf gesehen wie die angezogen waren, was für ein Auto sie hatten und ob sie aus einer reichen Familie waren. Um sich ins gemachte Nest setzen zu können.

    Ich beurteile Menschen, aber nie nach ihrer Kleidung. Das Äußere ist für mich schon sehr wichtig, aber nur das was von Natur aus gegeben ist. Ich sehe mir an wie sich jemand bewegt, was er sagt, sehe in seine Augen, wie schnell er reagiert, etc. Und dabei ist es mir völlig egal ob er reich ist oder nicht. Ich habe immer gern „Columbo“ gesehen, der sieht aus wie ein Penner, wird von allen unterschätzt, aber gerade deshalb raucht er die Neureichen in der Pfeife.

    Was ich damit sagen will: gerade die aus dem höheren Töchterat stammenden Femifanatikerinnen haben gerade jene cis-Neureichen stark gemacht und aufgebaut, die zu bekämpfen sie jetzt aufrufen. Ein armer, aber talentierter, ehrgeiziger und intelligenter Mann hätte bei denen doch keine Chance (und in meinem Fall hoffe ich, dass sie mir vom Leib bleiben). Statt die Welt etwas runder und lebendiger zu machen beschreiten sie immer nur ausgetretene Pfade. Anspruch und Wirklichkeit driften da sperrangelweit auseinander.

    Da für mich der Feminismus ohnehin immer schon ultraverlogen war ist es aber kein Wunder.

    • Nicht aufregen.

    • Geschichte ist, was man draus macht
      @Charles: Ihre „Geschichte des Feminismus“ ist ja sehr interessant. Eine Frage bleibt aber noch: Auf welchem Planten hat die denn stattgefunden? Mit der Erde hat das nämlich so gar nichts zu tun

    • Frauen
      @ Harry Charles
      Bevor Feministinnen für Frauenrechte unter widrigsten Bedingungen stritten und im 20. Jahrhundert peu à peu Frauenrechte eingeführt wurden, hatten Frauen selten Gelegenheit, sich politisch für soziale Rechte einzusetzen. Dennoch gab es solche Frauen. Ich weise auf Großherzogin Louise von Baden hin oder auf Marie Bäumer in Karlsruhe.
      Feministinnen, die Männerhass äußern, sind allerdings genauso doof wie Frauenhasser, die Frauen am liebsten wieder unmündig sähen.

    • Ein armer, aber talentierter, ehrgeiziger und intelligenter Mann
      So jemand bleibt auf Dauer nicht arm.

    • @Thomas...
      …es sei denn, er heiratet.

    • Columbo
      …war als Antiheld klasse, aber Stanley Beamish war besser.

    • Beurteilung nach Kleidung
      Hihi, tun Sie nicht? Wenn ich mich recht erinnere, haben Sie hier mal erwähnt, auf den Stewardessen-Frauentyp zu stehen.

    • @die Antwortenden
      @Interessant: Der Feminismus hat seine wesentlichen Ursprünge im 19. Jahrhundert und steht in direktem Zusammenhang mit der „industriellen Revolution“ (von wegen öko und so; in einer agrarisch geprägten Gesellschaft kann es ihn nicht geben). Wollen Sie das etwa bestreiten? Er ist eine Sache der Schickeria, unabhängig vom jeweiligen Planeten. Bei der mit sinnvoller Arbeit befassten Bevölkerung kommt sowas nicht vor. Und im Kommunismus spielt der Feminismus auch nur bei der dort allerdings immer unvermeidlichen Champagnersozialistenfraktion eine Rolle.

      Ansonsten: mich als Mann interessieren die „Rechte“ von Frauen natürlich nicht (man will sich ja nicht dem Vorwurf aussetzen ein Schwächling zu sein, denn ich weiß ja wie sehr Frauen auf billige Machos stehen. Oder auf das genaue Gegenteil, einen armseligen Hanswurst. Und das kriegt ein- und dieselbe Frau hin. Unlogisch. Irritierend. Um eine Frau in vollem Umfang ernst nehmen zu können müsste sie wenigstens bis zu einem gewissen Grad konsequent und berechenbar sein). Der Mann versteht die Frau nicht und umgekehrt (und dem Vorwurf, ein Frauenversteher zu sein setzt kein Mann sich gerne aus).

      @ausnahmsweise: Was sind denn „soziale Rechte“? Das ist entweder eine Tautologie oder es macht gar keinen Sinn. Wenn Sie schon (wie leider viele andere auch) mit Schlagworten herumhantieren sollten Sie dabei etwas achtsamer sein.

      „Großherzogin Louise“: bestätigt sehr schön das mit der „apex fallacy“, danke. Wie gesagt, Feminismus ist eine Sache der müßiggängerischen oberen Zehntausend. Wer was Sinnvolles mit seiner Zeit anzufangen weiß, für den spielt das keine Rolle. So wie für über 80% der Weltbevölkerung nicht. Sie haben ein sehr westliches, durch kulturelle Überfeinerung, ja fast schon kolonialistisch geprägtes Weltbild. „Feministinnen, die Männerhass äußern“: das wird wohl aber leider die Mehrheit sein (zumindest machen genau die am lautesten auf sich aufmerksam), liegt vermutlich in der Natur der Sache.

      Eines sollten Sie noch bedenken (da Frauen sich ja oft gern so sozial geben): der Kampf um „Rechte“ findet zumeist auf Kosten von Männern statt, die auf der sozialen Leiter weiter unten sind, er verschärft also soziale Ungerechtigkeiten und Ellbogengesellschaft.

      Ich selbst hatte übrigens noch nie ein Problem damit, Frauenleistungen anzuerkennen. Wenn sie selbstbestimmt, unaufgeregt (also nicht nach dem Motto „seht her, ich bin’s“) und ohne feministisches Getöse/Politagitation daher kommen. Als Schüler habe ich meine Lehrerinnen immer verehrt. Bei dem heute oft vorkommenden Kampfemanzentum schalte ich aber nur noch auf stur.

      @Thomas: ja, so sollte es eigentlich sein. Aber…

  10. .
    Wo finden Sie solch bizarre Leute nur immer…?

    • Das ist aufsteigender Gesinnungsjournalismus, sowas kommt einem immer wieder in den Blick. Die Zukunft!

    • Wo man die findet?
      Die werden einem im Internet quasi vor die Nase gespült. Mir wären derartige Gestalten ja vollkommen egal, wenn sie ihre bizarre Weltsicht im stillen Kämmerlein auf leere Pizzakartons schrieben. Aber heutzutage hat so etwas Reichweite.

  11. Dummheit
    Die wird gar nicht verstehen, wer ihr das Fundament für ihre Existenz in Deutschland gelegt hat und Ihren Lebensunterhalt finanziert. Ich befürchte nur, es werden auf der Seite immer mehr. Und die Finanzierer bei Audi weniger. Und ihre Klasse, Don, wird zwar immer wohlhabender, aber zahlenmäßig immer kleiner. Wie lange wird’s noch gut gehen? 5 Jahre?

    • Ich frage mich eher, ob die noch Geld von Seehofer annehmen – oder bekommen.

    • Die großen Fleischtöpfe der staatsversorgten Gesinnungshelfer ...
      … (manchernorts nannte man sowas wohl früher „Politkommissar“) stehen meines Wissens im Familienministerium.

      Die SPD wusste, warum sie das behalten hat…

    • Ja, aber wie man gerade sieht, die Interventionistische Linke wird gerade schon ausgeschlossen von der Förderung.

    • 5 Jahre?
      Da wären wir dann schon in der fünften Amtszeit von ulF …

    • Angst
      @Hausschwein

      Sie machen mir jetzt Angst. Das hatte ich gar nicht auf dem Schirm. Aber ich befürchte, bei den bis jetzt geschaffenen Strukturen (gem. H. Danisch bis ins BVG) ist Merkel zur Hydra mutiert. Schlägt man den Kopf ab, wachsen zwei Neue nach.

      Und wie ich schon anmerkte, es werden immer mehr, und von den „Universitäten“ kommt ganz viel Nachschub, der einen Versorgungsposten benötigt. Und Gender und Femi-War ist wirklich in, so hip wie vegan. Auch gerne militant.

  12. Niedergang
    Verehrter Don,
    die Männer bei Audi und die Handwerker im Hinterhaus haben verdientermaßen diese Aufmerksamkeit in Ihrem Blog bekommen. Sie sind die Stützen der Gesellschaft.

    Franz von Assisis Zitat: Die Bundesrepublik alter Prägung, wie groß und gut sie auch war, hat ihre Zeit bestanden und ihren Zweck erfüllt und geht vorüber …. leider traurig.

  13. Man spricht nicht drüber
    In der Tat, dazu fällt mir dann ein:
    Der Gentleman genießt und schweigt (wir lassen dahin gestellt was er genießt)
    und auch
    Worüber man nicht sprechen kann darüber muss man schweigen
    Was aber uns nicht daran hindern soll verschmitzt zu lächeln, wenn wir bestimmte postings sehen und uns unseren Teil denken.

    (da könnte auch ein abgebrochener Kommentar dabei sein, das Touchpad an meinem Laptop war heute hyperreaktiv und schwups war es nach dem Titel abgefeuert)

  14. Man kann doch einmal offen darüber reden...
    Nein, kann man nicht. Erstens, wie Sie schon schreiben, redet man nicht über alles, nicht wenn man eine gewisse Erziehung und Klasse hat. Vollmenstruierte weiße Hosen auf Magazincovern sagen zwar etwas anderes, aber überzeugen nur die „das Private ist politisch” Fraktion.

    Frau Schicks Tweets sind schon sehr offenbarend. Nicht nur der hier zitierte, sondern vor allem der „wenn du nicht schwul wärst und Migrationshintergrund hättest…”, der schön das intersektionale Einsortieren nach Kategorien veranschaulicht.
    „Du bist dies und das und so und so, also war ich besonders nett zu dir, aber du verhältst dich abweichend vom akzeptierten Gruppenbenehmen, deshalb verhänge ich die queerfeministische Reichsacht über dich.”

    Und sowas hängt am cis-weiß-heterosexuellen Steuertropf. Aber wie sagte Friedrich Hebbel einst so schön?
    „Man muß dem Weib keine Rechte, nur Privilegien, einräumen. Sie wollen diese auch lieber als jene.”

    • Natürlich darf Frau Schick auch ihre ethnischen und sexuellen Präferenzen äussern, ohne als Rassistin zu gelten, ich habe da schliesslich auch Vorlieben und Abneigungen, nur gehe ich mit denen nicht hausieren.

  15. Quintessenz:
    Wir wollen uns doch nicht über diejenigen ereifern, welche unserer distinguierten Verachtung ebenso unwert sind wie sie unseres edlen Hasses unwürdig sind.

    • Nein, ich wünsche mir nur manchmal, ich würde rauchen und trinken, dann nähme ich einen whiskey und eine Zigarre und würde über Jahre den Problemen der Berufsdiskriminierten zuschauen und in den Rauch sagen: Siehste…

    • Werter Don,
      es ist ja bekannt das Sie äußerst tugendhaft im Bezug auf die beiden vorgenannten Laster sind. Aber Ihr Wusch ließe sich leicht und auch nur durch Sie selbst erfüllen. Bezüglich des Whiskys und der Tabakwaren gibt es mit Sicherheit im Kommentariat viele die Ihnen da mit Rat und Tat zur Seite stehen würden.
      Ansonsten bin ich mal wieder bass erstaunt, welchen Unsinn man auf Twitter so von sich geben kann. Insbesondere als cis-Mann der einen durchaus ordentlichen Batzen in den Steuersäckel abführt. Außerdem erschließt es sich mir nicht warum ich nicht mehr von den angenehmen Dingen haben wollen sollte, die die von Ihnen auf Twitter gefundene Dame erwähnt?

    • Weil sie Sie hasst, ganz einfach. Die Erkenntnis, dass ihre eigene Arbeit keinen Mehrwert erschafft, von dem man andere bezahlen könnte, ist ihr noch nicht gekommen.

    • Oder diese Erkenntnis ist ein Grund für den Hass.

    • Wenn ich diese Bewerbung richtig sehe
      hält Frau Schick sich für eine wahre Stütze der Gesellschaft
      http://www.ta z.de/!5445458/

      Warum ist der Kommunikationsstil auf Twitter eigentlich so oft so unflätig?

    • Das bei der taz ist halt die Fassade.

    • Schön wäre es...
      …wenn das immer ginge. Selbstverständlich sind diese Berufsempörten nicht satisfaktionsfähig. Unter normalen Umständen würde auch ich mich mild lächelnd beim guten Genußmittel Schönerem zuwenden.

      Das Problem ist: Die haben inzwischen ein zu großes Publikum bis in die hohe Politik. So viel rauchen, saufen und so laut Musik hören kann ich gar nicht, um die dadurch entstehenden Verwerfungen nicht mehr zu sehen.

    • Die haben kein großes Publikum, IsopanFF,
      sondern ein lautes.

    • @Deresschonimmerwusste...
      …stimmt, zahlenmäßig groß ist es nicht – nur leider sitzt ein Gutteil davon an Schaltstellen in Politik und Medien. Und deshalb kann man sie leider nicht mit der völligen Nichtbeachtung bedenken, die sie verdienen.

    • taz Fassade
      Da pinkeln gerne Hunde gegen.

    • Rauchen
      Oh, Don,
      schön ausbreitend und zufrieden öffentlich rauchen, da wären sie in bester Gesellschaft in Berlin!

      Im Heimatkiez unserer neuen Bundesfamilienminsterin rauchen inzwischen die jungen, agil Männer wieder mehrheitlich in den U-Bahnstationen Neuköllns.

      Fiel mir nur gestern Nacht und heute früh auf. Und es waren nicht die Alkohol- und Drogenabhängigen, die der Kälte ausweichen.

      „Schick“’s Männerweltbild gerät da etwas in Widersprüchlichkeiten, auch wenn sie es sicherlich so nicht sieht.

  16. Titel eingeben
    Ausgezeichnet.

  17. Danke!
    Sehr verehrter Don Alphonso,
    wunderbar – Ihre Abschiedsgeschenke an die FAZ!

  18. Leaves me speechless...
    Ihr bester Beitrag. Da ist was dran. Ausfüllen von Formularen, denunzieren, jammern.
    Als Zontian, Feministin, sage ich nur: Nase hoch!
    Ich helfe Frauen gern, auch gegen die eigene Verblendung. Huch, klingt wie der Titel eines Schwedenkrimis.

    • Immerhin müssen die alle vermutlich nur begrenzt belegen, dass ihr Treiben etwas bringt – das muss man auch mal sehen.

    • Sein bester Beitrag?
      Einer meiner Favoriten: „Flaschensammeln als neuer Generationenvertrag“

      ht*tp://blogs.faz.net/stuetzen/2015/08/09/flaschensammeln-als-neuer-generationenvertrag-der-modernisierungsgewinner-5465/

  19. Hartz 4 - Repression?
    Die Hartz 4 Leistungen auf beamtisch ALG 2 sind für Nixtun ganz schön beachtlich. Neben dem Regelsatz der immer publiziert wird, werden auch alle möglichen Wechselfälle des Lebens alimentiert. Da kommt zumindest soviel zusammen, das man weder bei der Tafel essen muss, oder auf der Straße wohnen muss. Man braucht auch nicht stehlen. Wenn das System so große Not produzieren würde, wie es gerne von Toskana-Sozialisten wie Wagenknecht und Konsorten deklamiert wird, würden wir die Klagen der Betroffenen nicht nur hören, wenn man ihnen ein Mikrofon vors Gesicht hält. Die Leistungen sind auskömmlich. Und nicht weit von den Löhnen arbeitender Verkäufer, Lagerarbeiter, Gärtner, LKW-Fahrer und und und… Aber das bekommt man nur in der „Klasse“ mit, in der ich lebe

    • Ich kenne da ein paar Beispiele direkt, die da reingestürzt sind, und das war wirklich hässlich. so von der Sorte „wegziehen müssen in eine schlimme Gegend wo man niemand kennt“. Üble Geschichten. Vielleicht nicht in Berlin, aber hier in Bayern sind dann auch schon mal Teelicher Heizung und Licht.

    • Teelichterheizung
      Ich will nun wirklich nicht zynisch sein, doch sagte mir einmal ein Jäger, dass in kälteren Jahreszeiten auf Hochsitzen mehrere Teelichter in einem größeren Metallbehälter für Lebkuchen, Plätzchen, was weiß ich gestellt würden und dieser metallene Behälter unter den Sitz gestellt und fein wärmen würde.

      Ich kanns nicht beurteilen.

    • Der Sinn eines ALGs, das nach einem korrupten Manager benannt ist ...
      … ist, die Löhne schön unten zu halten. Des_wegen sind sie nicht weit weg vom vorgeblich „auskömmlichen“ H4. Einfach mal nachdenken.

      Nix zu danken.

      Ob pro Nase 3-5 EUR pro Tag auskömmlich sind, ist relativ.
      Ich würde es freiwillig nicht so haben wollen.

      Denn es ist demütigend. Und das ist auch das Ziel: die Angst vor H4.

      Kann ja sein, dass deswegen überlegt wurde, noch mehr Geringausgebildete einzulasse, damit der Druck auf die Hierlebenden schön bleibt. Damit keiner auf Ideen kommt.

      Ich wills gar nicht so genau wissen. Wir leben in einer zynischen Welt jeder gegen jeden. Jeder Freund, der einem bleibt, ist kostbar.

    • schicke subventionen
      Natürlich ist es besser, über den Cis Bauarbeiter und Fließband Arbeiter zu meckern, und mit „netten“ Subventionen, Ideologische Verwirrungen zu betreiben. Auch der gewollte einstieg, jenen Repressions Apparat bezüglich H4 erlebender ist so gewollt.
      Bemerkenswert, das wenige sich darüber äussern, das die BRD gewollt, größter Niedriglohnsektor in Europa ist, gleichzeitig aber, bei der Kritik des dollen Rentensystems jene aufschreien, die mehr wie gut davon profitieren.
      Fordert wer eine „Grundrente“ für alle, schreien jene auf, die am meisten profitieren. Aber solch Ideologischen Subventionsblasen, da will dann niemand ran.

      Zur Methodik der Berechnung jenes Regelbedarfs

      https://www.diakonie.de/fileadmin/user_upload/Becker_11_2016_Gutachten_Regelbedarfsbemessung.pdf

      ..und gewiss gibt es mehrere Ökonomen, die dieses Niedriglohnsektor System in der BRD mehr wie kritisieren.
      Aber hey..
      Was interessiert es schon, wenn all jene von Altersarmut betroffen sein werden. Dann doch lieber Ideologische Subvention für nichts.

    • @ der andere Gast
      Das ist die brutale Wahrheit.

      Brioni-Schröder ( – nichts gegen Luxus!) verbrachte die vier ersten Kanzlerjahre am liebsten bei Fototerminen oder in Berliner Nobelrestaurants, wenn er nicht gerade auf Urlaub in der Toskana weilte.

      Gearbeitet hat er in dieser Zeit angesichts der damals bereits anstehenden Probleme zu wenig! – Ein rotlackierter Underachiever.

      Nach 4 Jahren dünkte es ihm langsam und allmählich, daß es Probleme auf dem Dampfer namens Deutschland gibt.

      Da überkam ihn die Panik und so ging er zum korrupten Freund in Wolfsburg. – Ergebnis: Hartz IV.

      Ich selbst habe damals schon im Vorfeld persönlich montagabends an den Demonstrationen gegen das Drohende teilgenommen.

      Wir wurden belächelt, wenn nicht gar verhöhnt.

      So war das damals.

    • Wenn ich so etwas lese, Herr Keul, fällt es mir schwer, mich zu beherrschen.
      Nun will ich Ihnen nicht den Rat angedeihen lassen, der Jens Spahn erteilt wird, so gemein bin ich nicht. Auch will ich hier nicht wieder mit Sanktionen, abgestelltem Wasser oder Strom kommen, nicht einmal Sippenhaft und Kinder will ich ansprechen und selbst die Folge der Quasi-Enteignung soll hier unerwähnt bleiben.

      Stattdessen verweise ich hier mal auf die Scham, die sehr viele Menschen davon abhält, Leistungen zu beantragen, auf die sie einen Anspruch haben. Diese Scham, die Sie ja nicht zu kennen scheinen, müßte nicht sein, würde diesen Menschen durch die seelenlose Bürokratie nicht menschenverachtend begegnet und würde ihnen so nicht auch noch der letzte Rest an Würde genommen.

      Einfach mal nachdenken.

    • @Otto Meier
      Ach daher weht der Wind…

      Diese Scham ist auch vollkommen berechtigt nachdem dieser Anspruch lediglich gesetzlich formuliert ist, sich faktisch also auf der gewaltsamen Aneignung von Mitteln durch den Staat gründet und dieser Sachverhalt nicht weniger impliziert, als dass Dritte zur Arbeit ohne Gegenleistung verpflichtet werden. Es entspricht in der Sache Sklaverei.

      Jaja, Linksgrüne und ihre moralische, gesetzlich formulierte Sklaverei. Gut, dass sie selbst nicht geistig in der Lage sind, ihre Einfalt, ihr Unwissen und faktisches Handeln zu bemerken.
      Ansonsten würden sie sich für solchen mitleidig formulierten Sermon schämen. Sie sind aber auch viel zu sehr damit beschäftigt sich für ihre eingebildete Gutartigkeit selbst zu feiern, um mal kritisch über ihren moralingetränkten Sermon nachzudenken.

      Ärgerlich ist aber durchaus mit welcher Selbstgerechtigkeit, bspw. der Aufforderung zum nachdenken, sie ihren widerwärtigen, sozialistischen und verlogenen Blödsinn vortragen, um anderen ein schlechtes Gewissen einzureden. Wirklich ärgerlich.

    • Auf dieses Niveau, Rightwing Liberal, werde ich mich sicher nicht herabbegeben.
      Trotzdem wünsche ich Ihnen alles Gute für Ihr weiteres Leben.

    • @Rightwing irgendwas @Don
      Schon wieder massive Beleidigungen, ohne ein „contenance, bitte“!

      Otto Meier, ich lese Ihre Beiträge gerne…


    • Nein, Sufferah, solche Beiträge sollten unbedingt stehen bleiben.

    • @Otto Meier
      Huch, das war ja leichter als erwartet.

      Von daher: Lauf Otto, lauf!
      Zur taz, SZ, ND oder wo auch immer du jemanden findest, der dein unerträglich einfältiges, moralisch verladenes und selbstgerechtes Weltbild teilt und bei dem du dich darüber ausweinen kannst, wie gemein der böse Rechtsliberale da im Internet zu dir war.

      Ich konstatiere derweil, dass bezüglich meiner Argumentation zur Natur von staatlichen Transferleistungen (wie bspw. Arbeitslosengeld 2) keinerlei Gegenargumente genannt wurden und gehe entsprechend weiterhin davon aus, dass ich recht habe.

    • Bitte, contenance, ernsthaft.


    • Das Sie Ihr von mir angesprochenes Niveau auch noch bestätigen, Rightwing Liberal, hat mich dann doch noch etwas überrascht. Obwohl, eigentlich auch nicht.

    • @Otto Meier
      Ich konstatiere weiterhin keine Argumente gegen meine Argumentation, lediglich einfältige Comebacks, die auf eingebildetem Niveau basieren.

      Aber mach dir nichts draus, die meisten Linksgrünen wie du lassen sich derart simpel ablenken und sind gleichzeitig von sich selbst dermaßen eingenommen, dass sie nicht mitbekommen, dass sie in der Sache NICHTS zu entgegnen haben.
      Du hast Niveau? Red dir das solange ein, wie du magst. Solange wie ich recht habe, ist mir vollkommen egal, was auch immer du dir selbst einredest.

  20. Danke
    Endlich auchmal 1.?? Danke für die vielen kontroversen und scheuklappenfreien Texte. Machen Sie weiter. Einen schönen abend aus der münchner Mietwohnung

  21. geistige Hygiene
    Der Don verläst die FAZ. Ein guter Akt der geistigen Hygiene. Wo kämen wir den hin, wenn es in einem Verlag Spalter und Abweichler gäbe.

    Ein Hoch auf den coolsten Blogger, und ich folge Ihnen!

  22. cis-Männer
    Tut das nicht jedem halbwegs gebildeten Menschen weh, Worte wie ‚ Dass cis-Männer ernsthaft glauben, .. ‚ zu lesen? Mir schon. Wie Sie, Don, damit umgehen, welche Replik sie darauf in Ihrem Text geben, das wäre meine Antwort nicht. Ich fühle mich als Mann, als ein biologisch erkennbarer Mann, ohne notwendigerweise ein cis oder schiss davor zu tun. Kein Männchen.
    In der Folge habe ich dann auch den grössten Teil Ihres Textes bisher leider nicht verinnerlicht oder vielleicht auch nur nicht verstanden. Ich will mich deswegen noch bemühen. Aber bei den Fotos des immer desselben Bildes ist mir trotzdem schon etwas aufgefallen: Den Rahmen und die Malerei rechne ich eigentlich dem Kitsch, Verzeihung, der Ära um Spitzweg zu. Keinesfalls jedoch dem von Ihnen geschätzten Barock. Irre ich mich?

    • Naja, es ist halt im Kern Sexismus, der da aus den Zeilen trieft und warum so jemand dann auch noch bei einer Staats-NGO arbeiten muss, erschliesst sich mir nicht ganz – andersrum würden solche Aussagen Entlassungen nach sich ziehen. Aber auf der anderen Seite sage ich mir, es ist vielleicht ganz gut, dass der Laden in den Händen solcher patziger Leute und nicht etwa Geschickten und Gerissenen ist.

  23. Auf den Punkt, Don.
    Wie immer, Danke.

  24. Danke!
    Genau deshalb bleibe ich Ihnen treu, lieber Don – so süffisant kann kaum jemand die Wahrheit sagen. Habe mich im vorigen Blog als eingefleischter Linker (nicht so‘n Möchtegern-Gutmensch) geoutet und kann umso freier feststellen: Wo Sie recht haben, haben Sie recht. Was meistens der Fall ist.
    Venceremos! (Sie oben, ich unten. Beide wohlgemut).

  25. Besten Dank
    Mein erster Kommentar, obwohl ich dem Blog schon lange folge. Besten Dank und hoffentlich weiterhin einen nimmermüden Einsatz für eine differenzierte Sicht der Dinge.

  26. Danke...
    Wie immer, ist es ein Genuss ihre Artikel zu lesen. Man lernt bei ihnen auch immer wieder neue, kreative Wortschöpfungen kennen. Schmunzeln musste ich ganz besonders bei der „Berufsdiskriminierten“. Mögen sie uns Lesern noch lange erhalten bleiben.

  27. Titel eingeben
    Sibel Schick: Weisse cis Männer haben diese Welt geschaffen.

    • Naja, von „weißen cis“....
      Männern schreibt sie ja nicht.

      Ohne die Twitterin verteidigen zu wollen:
      Ich lese ihren tweet als „Ansage“ an Machos, Alimentierte, sich „Sex nehmende“ usw (bleibt jetzt der Phantasie überlassen)…
      und schon liegt sie doch hier auf Linie, oder nicht?

      Mei, dass Projekte für Migrantinnen gefördert werden. Wo ist das Problem?
      Den größten Teil der „Integrationstöpfe“ dürften die altbekannten Wohlfahrtsverbände abziehen…

  28. Abgesang der cis-Männer?
    „Dass cis-Männer ernsthaft glauben…“?
    Ich bin ein Mann, ohne cis oder schiss oder sonstwas davor. Kein Männchen. Sie auch. Ihre Replik im Text wäre trotzdem meine Antwort nicht. Aber zumindest habe ich bei den Fotos gezuckt. Allerdings, das immer gleiche Bild ist doch vom Rahmen und vom Motiv her aus der Zeit des Kitschs, Verzeihung, so um Spitzweg? Trotz Ihrer Vorliebe für den Barock. Irre ich mich?
    Und der Schwanengesang, wenngleich auch ganz zu Anfang: „Alles, was ist, wie groß und gut es sei, besteht seine Zeit, erfüllt seine Zwecke und geht vorüber.“ Mag ja sein, bloggen Sie eben unter einer anderen URL groß und gut für die dann bestehende Zeit. Eine ziemlich bekannte Frau M. würde dazu sagen: “ Sie schaffen das!“ Ich sage das auch.

    • Spätromatiker, um 1860. Ich konnte nicht widerstehen, es ging mir um den Gegensatz Burg oben, Arbeiterin unten.

    • Schön, dass Sie das mit dem Zitat erkannt haben ;)

    • Zitat
      Ich dachte, als ich das Zitat las, dass es nicht nur um eine neue URL gehen sollte in dem folgenden Beitrag und dann das.

      Lese gerade Hornby – how to be good, der die Geisteshaltung hinter solch schicken tweets schon 2001 süffisant auf den Punkt gebracht hat, zu einer Zeit, wo ich diese Gruppe in London noch nicht wahrgenommen hatte.

  29. Kitas
    Don Alphonso sagt:
    „Mütter erziehen Kinder anders als Kitas.“

    In Verwahrungsanstalten wie Kitas wird nicht erzogen.

    • Das meinte ich (wobei es solche und solche Kitas gibt)

    • Verwahrungsanstalt
      So ein abwertender Unsinn. Meine Frau hat in einer solchen mal hospitiert. Die Kiddies haben einen Heidenspaß, sind viel draußen, lernen soziale Interaktion, und werden durchaus subtil und angemessen bestraft/erzogen, wenn sie sich danebenbenehmen. Sollte Pflicht werden, besonders für Nichtmuttersprachler. Dann hätten Mohammed oder Ahmed in der Schule auch bessere Chancen und liefen weniger Gefahr, später mit dem Messer durch die Straßen zu ziehen.

    • KiGa
      Hier bringen sie den Kindern das Singen von ‚Happy Birthday‘ bei. Klappt gut.

      Nur das die Fünfjährige keine Ahnung vom Inhalt hatte war dann doch überraschend.

      Handeln ohne Sinn und Verstand. Es ist wie es ist.

    • Pflicht-Kita
      Es gibt aber auch Kinder, die da sehr verloren sind. Und wenn Pflicht, dann Pflicht. Sie können nicht die Nichtmuttersprachler vergattern und die anderen nicht. Wenn man das dann tut mit eben dieser Begründung der besseren Integration, und die ploppt ja gerade überall auf, wird der Widerwille unter der restlichen Bevölkerung größer.

      Frau Giffey sprach schon von ihrem Wunsch, eine Pflicht zur Kita auch für die Unterdreijährigen einzuführen. Sie sagte das in Neukölln, aber man weiß ja nie.

    • MMW @ 16. März 2018 um 06:38 Uhr
      MMW sagt:
      „Verwahrungsanstalt
      So ein abwertender Unsinn. Meine Frau hat in einer solchen mal hospitiert. Die Kiddies haben einen Heidenspaß, sind viel draußen, lernen soziale Interaktion, und werden durchaus subtil und angemessen bestraft/erzogen, wenn sie sich danebenbenehmen. Sollte Pflicht werden, besonders für Nichtmuttersprachler. Dann hätten Mohammed oder Ahmed in der Schule auch bessere Chancen und liefen weniger Gefahr, später mit dem Messer durch die Straßen zu ziehen.“

      Dieser Autor arbeitet bestimmt auch bei irgendeiner Stiftung.

    • @MMW (verwahrungsanstalt)
      Kann ich leider nicht ganz zustimmen, MMW.

      Kinder mögen ja wirklich Spaß haben – das sei ihnen aus tiefstem Herzen gegönnt – Erzieherinnen aber ganz und gar nicht!

      In RLP sind „Kindergärten“ kostenlos (für die Eltern). – Entsprechend fehlt Personal für intensive und dringend nötige Erziehungsarbeit.
      Ist eine oder sind mehrere Erzieherinnen krank oder aus anderem Grunde abwesend (Urlaub, Fortbildung, etc.), gibt es im tagtäglichen Normalfall .keinen. Ersatz.

      Außerdem werden die Kinder schon im Alter von 2 Jahren abgegeben. – Sie erinnern sich bestimmt: Da sind noch nicht alle ganz „stubenrein“…
      Ergo sind die Erzieherinnen zeitweise schwerpunktmäßig mit den Basics, sprich: ‚Windeln wechseln‘ beschäftigt.
      Früher war das anders. Da durften Kinder erst, wenn sie nicht mehr in die Hosen, wahlweise Strumpfhosen gemacht haben, in den Kindergarten gehen.

      Um es kurz zu machen: Erzieherinnen haben eine hochwertige Ausbildung (Dauer 4 Jahre + 1 Anerkennungsjahr, in dem zeitweise kein Gehalt gezahlt wird oder wurde),
      Sie werden aber für niedere Arbeiten von der Politik schändlich mißbraucht und ausgenutzt!
      Die Folgen bei Erzieherinnen sind oftmals „Burnout“ und/ oder Krankheit.
      Es soll Kindergärten in Rheinland-Pfalz geben, wo an .keinem einzigen. Tag des Jahres das Personal vollzählig ist.

      Jetzt haben wir aber noch nicht über problematische Eltern gesprochen…

      Außerdem werden die Kinder schon im Alter von 2 Jahren abgegeben. – Sie erinnern sich bestimmt: Da sind noch nicht alle ganz „stubenrein“…
      Ergo sind die Erzieherinnen zeitweise schwerpunktmäßig mit den Basics, sprich: ‚Windeln wechseln‘ beschäftigt. Früher war das anders. Da durften Kinder erst, wenn sie nicht mehr in die Hosen wahlweise Strumpfhosen gemacht haben, in den Kindergarten gehen.

    • @Foxrommel
      >Dieser Autor arbeitet bestimmt auch bei irgendeiner Stiftung.

      Ja, bei einer gegen krude Verschwörungstheorien.

    • @Josefine
      RLP kenne ich nicht, aber hier im fernen Osten kommen 2-jährige in die Krippe, die hat einen anderen Betreuungsschlüssel. Mag sein, daß man im Westen noch nicht gelernt hat, damit umzugehen. Daß die eigentlichen Mitarbeiterinnen Hilfe gut gebrauchen konnten, den Eindruck hatten wir allerdings auch.

      Ich habe meine Frau damals übrigens zum Deutschlernen hingeschickt, nachdem sie den Sprachkurs hinter sich und bevor bis sie eine Stelle gefunden hatte. Es war sicher eine unserer besten Ideen. Win-Win Situation für alle Seiten. Wenn es bei einer über 30-Jährigen klappt, sollte es für 3-Jährige um so besser sein.

      Die Folgen für ausländische Kinder, die nicht rechtzeitig die Sprache lernen, können sehr folgenreich sein. Ich lernte einst in der Türkei einen Türken kennen, Anfang der 70er in Deutschland geboren, dann mit 12 Jahren zurückgezogen. In Deutschland, berichtete er mir, hatte er vor der Schule keine deutschen Freunde und auch sonst keine Kontakt. Er kam dann in die Schule (Mitte 70er!), sprach kein Wort, und die Lehrer wußten nicht, was sie mit ihm anfangen sollten. Schließlich landete er in der Sonderschule, die eigentlich für Lernbehinderte da ist. So kann man sich auch ein Bildungsprekariat heranzüchten. Die Rückkehr in die Türkei war sein großes Glück. Dort hat er studiert und wurde Lehrer.

    • @MMW (2)
      RLP = Rheinland-Pfalz

      Kitagruppen haben dort normalerweise 25 Kinder. – Man stelle sich nur den Lärmpegel, dem Erzieherinnen Tag für Tag 8 Stunden lang ausgesetzt sind, vor. Denn Ruhe herrscht sehr selten. Die Raumakustik ist meist miserabel – viel Holz und Glas. Investitionen in diesbezügliche Verbesserungen sind den Trägern meist zu viel.

    • MMW @ 17. März 2018 um 11:05 Uhr
      MMW @ 17. März 2018 um 11:05 Uhr

      MMW sagt:
      „Ja, bei einer gegen krude Verschwörungstheorien.“

      Echt lustig.

      Dass Dreijährige eigentlich lieber daheim bei der Mama in der Geborgenheit bleiben als in einer mit Neonröhren ausgestrahlten Verwahrungsanstalt verfrachtet zu werden, ist jetzt schon einen Verschwörungstheorie?

      Dann wahrscheinlich auch die wissenschaftlich gehärtete Erkenntnis, dass Kinder, die bei der Mama bleiben, einen erheblich höhere IQ erreichen als die Verwahrten?

    • MMW @ 17. März 2018 um 11:20 Uhr
      MW sagt:
      „RLP kenne ich nicht, aber hier im fernen Osten kommen 2-jährige in die Krippe, die hat einen anderen Betreuungsschlüssel. Mag sein, daß man im Westen noch nicht gelernt hat, damit umzugehen.“

      Das hat man schon. Im Westen weiß man, das kleine Kinder zur Mama gehören und nicht verwahrt werden sollten.

    • @Foxrommel: Es tut mir wirklich leid
      wenn man sich in Ihrer Heimat für die Kinder nichts Besseres gönnt, als Neonröhren-beleuchtete Verwahranstalten. Jedes Bundesland hat halt so seine Prioritäten.

      In die 2 Kindergärten, die ich aus Innenanschauung (meiner Frau) bzw. Außenanschauung (da fast direkt gegenüber meiner Wohnung liegend) kenne, muß man die Kids i.d.R. nicht hinprügeln, und das ist noch sehr vorsichtig ausgedrückt. Ausnahmen mögen die Regel bestätigen.

      Wenn ich zufällig mal zuhause bin, sehe ich sie jedenfalls häufig mit viel Lärm im weitläufigen, schön gestalteten Gartenareal herumtoben, Fangen spielen, auf Holzburgen klettern, etc …, was man halt so macht im Alter von 3-6.

      Ein Kollege von mir schickte sein Kind dahin, obwohl seine Frau zu Hause war, denn soviel Spaß und soziale Interaktivität konnte dem Kind zu Hause niemand bieten. Ein anderer erzählte mal, sein Kind wäre gelegentlich abends beim Abholen zur Betreuerin zurückgelaufen und wollte noch nicht nach Hause. Soviel zum Thema „Verwahranstalt“.

      Sollte es bei Ihnen anders aussehen – intervenieren Sie. Wir sind ein reiches Land und haben noch dazu relativ wenige Kinder. Es liegt an uns, diesen einen schönen Kindergarten oder uns ein SUV, eine Kreuzfahrt jedes Jahr oder sonstige sinnlose Dinge zu gönnen.

    • MMW @ 17. März 2018 um 20:12 Uhr
      MMW sagt:
      „Ausnahmen mögen die Regel bestätigen.“

      Eben. Warum also eine Pflicht?

      Ich hatte übrigens auch ein schön gestaltetes Gartenareal zum herumtoben, Fangen spielen, auf Holzburgen klettern. Die Nachbarskinder sind nämlich auch nicht in den Kindergarten gegangen, wozu auch?

      Es geht mir nur darum, dass man die Schulpflicht und die Kitapflicht erweitert. Man nimmt den Schulkindern schon den Nachmittag weg – entsetzlich. Ich danke Gott, dass das in mir vorbeigegangen ist. Schulpflicht war schon genut.

      Eltern, die intelligente und stabile Kinder wünschen, nehmen die Erziehung selbst in die Hand. Wissenschaftlich bestätigt.

    • MMW @ 17. März 2018 um 20:12 Uhr
      MMW sagt:
      „@Foxrommel: Es tut mir wirklich leid
      wenn man sich in Ihrer Heimat für die Kinder nichts Besseres gönnt, als Neonröhren-beleuchtete Verwahranstalten. Jedes Bundesland hat halt so seine Prioritäten.“

      Sie meinen also Berlin? Dort sind es Neonröhren.

      Wer jemals in Berlin morgens um 6:30 die heulenden Kinder gesehen hat, die, kurz davor aus ihren Bettchen gerissen, von ihren Müttern in diese Neonröhren-Kitaladen abgeliefert wurden, der macht sich so seine Gedanken.

      Und ich frag mich – bin ich der einzige, der denkt, dass diese Frauen eine an der Klatsche haben?

    • @MMW (3)
      Ihre Schwärmerei für ostdeutsche, angeblich fortschrittlichere Kitas – aus der Nachbarschaft beobachtet, kann ich, nach wie vor, nicht unterstützen.

      Sie führen u.a. ein Kind an, welches am Feierabend noch nicht nach Hause will. Das gibt es zweifellos. Es ist aber nicht die Regel.

      Wie bereits mitgeteilt, in RLP werden Kinder bereits mit 2 Jahren abgeliefert, ob sie „stubenrein“, krank, unwillig sind oder nicht, oft unter Tränen, Flehen und/oder Schreien.

      So werden Kinder beispielsweise gelegentlich mit Antibiotika „vollgepumpt“ und von der Mutter oder dem Opa mit der Bemerkung „Krankheit überstanden“ abgegeben.

      Oder: So manche Eltern geben ihr Kind zur Tagesverwahrung weiterhin zur Verwahrung im Kindergarten ab, während sie selbst Urlaub genommen haben und zuhause auf dem Sofa vor der Glotze rumhängen… – so sieht’s aus!

    • @Foxrommel: Nein, nicht Berlin
      Es soll ja auch noch schöne Orte im Osten geben, weniger Hip, mehr bodenständig. Im Reichshauptslum, da mögen Sie Recht haben, daß die Leute einen an der Klatsche haben und man sich nichts Besseres leisten kann. Ich kenne die Verhältnisse dort nicht und halte mich da nach Möglichkeit nur zur Durchreise auf.

    • Josefine @ 18. März 2018 um 12:31 Uhr
      Josefine sagt:
      „Wie bereits mitgeteilt, in RLP werden Kinder bereits mit 2 Jahren abgeliefert, ob sie „stubenrein“, krank, unwillig sind oder nicht, oft unter Tränen, Flehen und/oder Schreien.“

      Sehr gut Josefine. Genauso siehts aus. Ich habe das erlebt, ich bin jahre-, fast jahrzehntelang in Berlin frühmorgens an Kitas vorbeigelaufen (neonberöhrt). Einfach ENTSETZLICH.

      Wer das bestreitet, hat keine Ahnung. Und wer meint, das sei nicht so schlimm, mit dem will ich nichts zu tun haben, nicht mal mit dem hier diskutieren, denn es gibt keine gemeinsame (menschliche) Grundlage.

      Wer das selber und die weinenden Kinder erlebt hat, wird nie mehr so einen Scheiß schreiben.

    • MMW @ 18. März 2018 um 13:48 Uhr
      MMW sagt:
      „@Foxrommel: Nein, nicht Berlin
      Es soll ja auch noch schöne Orte im Osten geben, weniger Hip, mehr bodenständig.“

      So etwas gibt es überall, in ganz Deutschland und darüber hinaus.

      Es gibt überall gefühlskalte und egoistische Menschen, auf jeder Gesellschaftsstufe.

  30. Rollenspieler
    Sprach vor einigen Jahren mit einer älteren Dame, einer resoluten Bäuerin. Sie äußerte sich abfällig über Männer, die zuhause staubsaugten, für Männer gäbe es Arbeiten die Kraft erforderten und die gemacht werden müssten, sie redete nicht wie jemand, der sich im Leben unterdrückt oder benachteiligt vorkam.
    Die Diskrepanz zwischen Anspruch und Wirklichkeit mutet befremdlich an, wenn um es die grassierende Gleichmacherei der Geschlechter geht.
    Diskutierte am Lagerfeuer mit einer Managerin, sie forderte ein Recht auf Schnittblumen ein, was ich als grausames Ritual auf Kosten der Planzen interpretierte.

    • Titel eingeben
      Es gibt Studien die zu dem Ergebnis kommen das Frauen ziemlich abgeturnt werden wenn Männer Nicht rollengerechte Aufgaben im Haus übernehmen wie zum Beispiel Staubsaugen, Hausmann etc. Das Gegenteil ist der Fall wenn Männer rollengerechte Aufgaben übernehmen wie Reparaturen am Haus. Es besteht eine Diskrepanz zwischen dem was gesagt wird was sie wollen und dem was sie tatsächlich wollen. Attraction is not a choice.

    • Männer sind schlecht in Sauberkeit („da kann man gar nicht hinschauen“) und gut in Schleppen. Das ist halt genetisch.

    • Einspruch
      Bei Ihnen zu Hause sieht es immer recht geleckt aus, wenn Sie schon die Bilder selbst abstauben. Und ja, ich muß das auch alles selbst erledigen und kenne Frauen, die sind, nun ja, an Wohnungshygiene weniger interessiert.

    • Diese bilder kamen frisch aus dem Paket, da habe ich nichts gemacht.

    • Putzen ist extrem männlich,
      – wenn es um das Auto geht.

      Ich habe noch keine einzige Frau getroffen, die versteht, warum man ein Auto auch mal aussagen muss, und schon gar nicht, warum einer die Handcremeverkrustungen am Beifahrersitz entfernen möchte.

  31. You're freaks! I'm a man! The last man...
    Als ich jung und schön war, da fragte ich meine erste Freundin:

    „Was willst Du?“

    Sie konnte mir diese Frage niemals beantworten.

    Und 99% aller Frauen nach ihr auch nicht.

    Testosteron macht den Unterschied. Es setzt klare Ziele.

    Und natürlich müssen Frauen den „cis“-Mann dann dafür ablehnen, dass er das kann, was sie niemals können werden: Ziele verfolgen.

    Whatever.

    • Leider ja
      Bin von einer emanzipierten Frau erzogen worden, die recht früh die Ehe beendete, der ich entstammte. Erstaunlicherweise waren auch die meisten ihrer Freunde und Bekannte geschieden. So bin ich, so muss man das wohl sagen, in einem Frauenhaushalt aufgewachsen. Es waren alles ’starke‘ Frauen. Und ja, ich dachte, alle Frauen wären so. Inzwischen sehe ich das aber anders. Es ist im Großen und Ganzen so, wie Goodnight es beschreibt. Auf die Frage, was sie will, kommt keine (klare) Aussage. Oder es folgen zwei sich diamentral widersprechenden Aussagen (Handlungen). Oder: Heute so und morgen ganz anders.

    • „Was willst Du?“
      Führung.

    • Och...
      … wie drollig. Und Ihr wundert Euch, dass hier am Stammtisch keine Mädels dabeisitzen?

    • Truth is like poetry. And most people fucking hate poetry
      @muscat

      Die Erkenntnis der Moderne beruht auf Wissenschaft.
      Nicht auf Religion oder Romantik.

      Ich erwarte hier einen gewissen Bildungsgrad. Geschlecht ist mir da egal.

      Danke.

    • Männer sind Jäger,
      Frauen sind Fallensteller.

      Und machen Sie sich keine Sorgen muscat, wenn hier keine Mädels wären, wären wir nicht hier.

    • Dann fangt mal an, mit der „Wissenschaft“...
      Gestern standen wir am Abgrund, heute sind wir einen Schritt weiter! Aber wir hatten wenigstens ein Ziel! Keine Männer-, sondern allgemeine Idioten-/Idiotinnen-Logik. Grandios!

    • Titel eingeben
      Ich gebe Ihnen Recht, das erklärt Vieles…

    • @ Goodnight 12.04 Uhr
      Sehe ich genau so.
      Hatte eine Dezernentin, als Führungskraft meinte sie, der Kanzler (Universität) trüge alle Verantwortung.
      Im meinem Arbeitsleben habe ich mit Fähigen oder Unfähigen zusammengearbeitet. Und da gibt es Menschen, die gerne Entscheider mit Verantwortung waren oder nicht.
      Kriterien wie Mann oder Frau habe ich da für mich nicht gesehen.

      Wobei: Das Schlimmste, was mir passiert ist, war: Nur mit Frauen in einer Abteilung.
      Und das sagt eine Frau.

    • Wissenschaft
      @muscat

      nur mal kurz von dem Genderisierten Wikipedia:

      „Eine systematische Übersichtsarbeit zur Beziehung zwischen Testosteron und antisozialem Verhalten ergab, dass ein hoher Testosteronspiegel zu einer beeinträchtigten Regulation emotionaler und motivationaler Prozesse, geringerer sozialer Sensibilität und starker Belohnungsmotivation führt.“

      Ich muss jetzt nicht auch noch die Verbindung zwischen Zielsetzung und Belohnungsmotivation herleiten, oder?

      Danke.

    • "Und Ihr wundert Euch, dass hier am Stammtisch keine Mädels dabeisitzen?"
      .
      Also ich persönlich wundere mich gar nicht darüber.

      Ich finde es entspannend.

    • Wikipedia = Wissenschaft?
      Ok, noch schlimmer als Stammtisch…
      Jessas…

    • Fallensteller
      Da kenn – mögen wäre übertrieben – ich dann ja einen Haufen männlicher Mädls. Alles Fallensteller. Ohne Zöpfchen mit Muckis.

    • @muscat
      Du bist ein Loch.

    • Frauen
      @Universa: mein privates und berufliches Umfeld hat mich gelehrt: Frauen sind der Frauen schlimmsten Feinde, nicht erst, wenn ein Mann auf die Bühne tritt, aber besonders dann (sagt Frau, 40 Jahre selbständig ein Beratungsunternehmen leitend)

    • All they do is cry all the time.
      @muscat

      wir können das gerne vertiefen, falls Sie die dafür notwendige Menge an Testosteron produzieren können:

      https://w ww.princeton.edu/haushofer/publications/Eisenegger_et_al_TiCS_2011.pdf

  32. AZ: 2018-03-15-DA Verdacht auf Gedankenverbrechen, Subversive Kritik am Bankensozialismus
    Wie schon Elnst Jandr auf einer Lichtung herausfand kann man lechts und rinks. nicht
    velwechsern.

    Daher blieb mir auch dieses seltsame #AusFazWirdTaz bisher völlig unverständlich.

    Aber nun lese ich hier in diesem Blog von Don Alphonso linke Subversion wie:

    „Die gleiche Regierung, die Frau Schick und darüber hinaus zum Glück auch unsere Opernhäuser fördert, hat schließlich in den letzten Jahren durchaus freundlich die Banken gestützt, die Wirtschaft entlastet und die HartzIV-Repression knallhart durchgezogen.“

    Jetzt wird es etwas klarer. Hier ist tatsächlich der Anfangsverdacht einer Entwicklung zu einem linken Projekt gegeben.

    Solch subversive Techniken sind ja nun wirklich gefährlich und könnten die Leser eines althergebrachten Qualitätsblattes schon verunsichern.

    Wird dieses Blog in Zukunft intensiver beobachtet? Bekommt Don Alphonso gar seinen eigenen Sachbearbeiter? Fragen!!!! The NSA can neither confirm nor deny…

    Breaking News: Das Wahrheitsministerium hat beschlossen, dass in Zukunft alle Rinken als Lechte zu bezeichnen sind. Nur so kann der Sieg des Guten gesichert werden.

    • Ich fand H4 schon immer falsch und würde es mich treffen, würde ich vorher ohne Bedenken mein Vermögen verstecken.

    • Bedürftigkeit und Hartz 4 und Ersparnisse
      Meine Mutter hatte für die wirtschaftlichen Aktivitäten ihres Mannes gebürgt, übliches Verhalten der Banken halt.

      Und diese Bank versucht nun seit langem, bei meiner Mutter einzutreiben, was nicht einzutreiben ist, gnadenlos, obwohl meine Mutter auf ihre 90 Jhare zugeht und etwa 75 Jahre ihres Lebens gearbeitet hat, im Sinne von neben dem Haushalt.

      Nun, als sie ihre letzte Vermögensauskunft als Grundsicherungsempfängerin abgeben musste, fragte sie die Gerichtsvollzieherin, was sie denn machen solle, würde sie mal ein wenig Geld ansparen wollen, für den Fall, der Kühlschrank, die Waschmaschine oder so müssten ersetzt werden.

      Die trockene Antwort der Gerichtsvollzieherin war, geben Sie das Geld für die Zeit meines Besuches oder dem eines Kollegen Ihrem Sohn und lassen es sich danach wieder geben.

      Manche kennen eben die Problematik vor Ort, andere debattieren drüber.

    • @ Thomas Cgn
      Hat denn niemand Ihrer Mutter die Möglichkeit zur Privatinsolvenz erklärt?
      Was hat die Schuldnerberatung gesagt?
      Dummheit (= Bürgschaft) wird zwar bei uns bestraft, aber doch nicht lebenslänglich.

    • Soviel anders war es früher auch nicht
      Da gab nach ALG noch 1 Jahr Arbeitslosenhilfe, aber die war auch ans Familieneinkommen gekoppelt. Danach war Sozialhilfe, das hieß ebenfalls Hosenrunterlassen.

      Die eigentliche Frechheit ist, dass man nach 40 Jahren Buckelkrummschuften und Einzahlen dem gleichgestellt wird, der wo auch immer herkommt und nun mal da ist.

    • Uli
      Danke für den Hinweis.

      Wir haben länger darüber diskutiert, da uns die Möglichkeit schon bekannt war. Und es gab für meine Mutter Gründe, den Weg nicht zu gehen.

    • Wenn man von etwas keine Ahnung hat, MMW, sollte man schweigen.
      Die im Anschluss ans Arbeitslosengeld gezahlte Arbeitslosenhilfe war unbefristet. Ihre Höhe richtete sich nach dem Einkommen vor der Arbeitslosigkeit.

    • @Deresschonimmerwusste
      Ja sie haben Recht, es war unbefristet. Aber in anderer Hinsicht noch schlimmer, als ich schrieb, es hieß nämlich schon während er Arbeitslosenhilfe Hosenrunterlassen.

      Ich erinnere mich noch, daß mein Vater in den 80er mal fast reingerutscht wäre und mir damals sagte, er schäme sich zutiefst, ggf. Einkommens- und Vermögensnachweis seiner Eltern bringen zu müssen, um die Bedürftigkeit nachzuweisen, was für einen 45-jährigen, der seit dem 16. Lebensjahr gearbeitet hatte, natürlich sehr demütigend war. Die Leistung war vielleicht höher, aber die Begleitumstände waren auch nicht soviel besser als heute.

      Details kenne ich nicht mehr, dafür ging es mir immer zu gut, aber es war auch nicht alles Gold seinerzeit. Um nicht mißverstanden zu werden: Ich halte das jetzige System, in dem man schon nach 12 Monaten ohne Berücksichtigung der Vorgeschichte und auch nach 40 Jahren Arbeit ins Nichts fallen kann, für zutiefst amoralisch. Das könnte man gerechter lösen, z.B. ähnlich dem Rentensystem mit Einzahlpunkten und z.B. einer Maximalbezugsdauer von einem Monat pro Einzahljahr o.ä.

    • leihen heißt nicht schenken
      „Was hat die Schuldnerberatung gesagt?
      Dummheit (= Bürgschaft) wird zwar bei uns bestraft, aber doch nicht lebenslänglich.“
      Eben. Da haben wir doch erstaunliche zivilisatorische Fortschritte gemacht:
      „Der Schuldner wurde wegen nicht gezahlter Geldschulden, insbesondere wenn er sich zur Vermeidung der Schuldknechtschaft zur Zahlung verpflichtet hatte, dem Gläubiger als Sklave zugesprochen: zur Abarbeitung der Schuld und sogar mit dem Recht, sich an den Leib des Schuldners zu halten. Nach einer Theorie bedeutete dies das Recht, den Schuldsklaven buchstäblich in Stücke zu hauen.“ (Wiki, Schuldknechtschaft)

      Ob die daraus folgende, heute bis in surreale Höhen gestiegene Verschuldung letztlich die bessere Lösung ist, muss sich erst erweisen.

  33. vive la difference
    Lieber Don,

    trefflich geschrieben! Die deutsch-bürgerliche Gleichmachereipropaganda, auch gerade von Seiten der offiziellen Konservativen (CDU/CSU), war schon immer leicht flüchtiger Überbau, um wohl die ehemaligen Sozialisten in der NSDAP nachkrieglich bei der Stange zu halten, bevor die wieder der KPD oder schlimmer, neu der SPD, die ja zumindest vor Godesberg noch schön sozialistisch war, heimisch werden. Dass Leute halt unterschiedlich genug schlau, fleissig oder anständig sind, wurde immer rhetorisch minimiert, während steuergeldfinanzierte „Förderungen“ den Unterbau zu ändern versuchten. Vergebens. Netzbeschmutzer wie Frau Schick sind da nur tragikomische Randfiguren, die auch lieber in der gated community leben würden, gerne mit gut dressiertem cis-Mann, wenn es die ererbten oder zumindest erworbenen Talente nur zuliessen.

    VG

    Nebenbei: „instinktiven Hass des krummbeinigen Dorfköters auf den hochgezogenen Rassehund“ – schon als Zitat genug Grund für die FAZ Mächtigen, Sie auf die Liste zu setzen…

  34. Dekadenzphase
    Don Alphonso sagt:
    „Selbst im Niedergang bleibt der Wunsch vorhanden, unter sich zu sein…“

    Das ist das Schöne in der derzeitigen Dekadenzphase.

  35. Erwartet lobenswerter Artikel...
    … und mit der Schlussbotschaft sprechen Sie mir aus dem Herzen, werter Don!

  36. Titel eingeben
    Ich glaube das die grosse Zeit der Freiheit für einheimische Frauen hier dem Ende entgegengeht. Das insbesondere die cis Väter wieder sehr genau auf ihre Töchter achtgeben werden. Um ihren Marktwert nicht zu ruinieren. Was den richtigen Umgang betrifft. Das sie in gute Hände kommen. Die wenigen guten Jahre nicht vergeuden.

    • Das ist fraglos die nächste Stufe der Helicoptereltern. „mit dem gehst Du mir nicht aus…“

    • „mit dem gehst Du mir nicht aus…“
      Das kann ich bestätigen. Mir wurde eine Geschichte aus dem Bekanntenkreis zugetragen, bei der die Eltern der Tochter den Umgang mit dem „noch nicht so lange hier seienden“ (wissen schon…) den sie eines Tages am Arm hatte, unmißverständlich untersagten.

      Ganz ehrlich, ich kann die Eltern gut verstehen.

    • Töchter
      Warum denn, etwa wegen Kandel, Flensburg etc.?

      Alles aufgebauschte Einzelfälle der „2015er“ ohne „Relevanz“.

      PS.:
      Das Jahr 2000 muß in „Apeghanistan“ ein extrem geburtenstarker Jahrgang gewesen sein.

    • Definitiv!
      Ich habe zwei Töchter, beide noch unter 10 Jahren, aber auf die werde ich, so fürchte ich, sicherlich besonders achten müssen. Meine Söhne würde ich mir aber auch ungern abstechen lassen…

      Der Begriff „Marktwert“ ist aber in dem Zusammenhang aus meiner Sicht etwas schief, zumindest missverständlich. Es geht nicht um einen „Wert“ der Person, sondern darum, ihnen schlimmere körperliche und seelische Schäden zu ersparen (die leichten nennt man allgemein „Erfahrung“).

      Ich hätte meinen Töchtern (und Söhnen) gerne eine so wohlbehütete Kindheit gegeben, wie ich sie hatte. Was das angeht, schaut es nicht gut aus. Umso wichtiger ist, es dass sie Berufe lernen, mit denen man auf dieses Land nicht angewiesen ist.

      MINT macht unabhängig und frei…

    • Tut mir ja leid, S&R, dass ich Sie desillusionieren muss,
      aber hier in Europa geht gerade etwas geschichtlich und geographisch Einmaliges den Bach runter, nämlich der von Gewalt und Not befreite Sozialstaat, den Sie so nirgendwo anders finden werden.

      Da nützt auch eine MINT-Ausbildung der Töchter nichts. Allenfalls werden dadurch Ihre Töchter eben auch zu Nettozahlern und nützlichen Idioten für das System der Dummschwätzer. Das ist nämlich in der ganzen westlichen Welt auf dem Vormarsch.

    • Es sind halt mehr hier.

    • Nettozahler ja,
      aber die Alternativen sind nicht besser. Außerdem kenne ich viele, die mit der Leistung kein Problem haben, wohl aber mit der Gegenleistung. Um hier einmal nicht auf 2015 und die Folgen einzugehen: Was man aus den Internetgebühren alles wirklich schönes finanzieren könnte…

    • S&R
      Es gibt einen grundsätzlichen menschlichen Wert, den jeder hat und einen (sexuellen) Marktwert. Wir sind sehr darauf geeicht ständig unseren Marktwert zu checken und zu optimieren. Wer seinen Marktwert nicht genau einzuschätzen weiss kann sich jederzeit ein Feedback in der Realität holen. Wenn er den Nerv dazu hat.

    • Mint macht frei
      Nicht nur in Europa. Kann ich aus eigener Ansicht bestätigen. Die Leute bei uns kommen von überall und ziehen auch nach überall. Europa ist da nur ein Kontinent unter vielen.

  37. Man folgt keinen fremden Einladungen
    Wer Leute einlädt, mit denen er weder verwandt noch befreundet ist (Banken!!!), der verfolgt seine eigene Agenda, die ich nie unterstützen würde. Ich suche mir meine Freunde selbst aus und ich lasse mir auch von Fremden nichts schenken. „Noblesse oblige“.

    PS: geben Sie mal bei der TAZ Sibel Schick ein und schauen Sie sich die Artikel an, die sie schreibt. Das Grauen ist nur einen Klick weit entfernt.

    • Ich weiss, aber das wollte ich nicht so plakativ machen.

    • Auf Ihre Empfehlung hin ....
      habe ich ein Blick geworfen auf die TAZ Artikel von Fr. Schick und auf ihr Blog, keine schlechte Journalisten, muss ich sagen. Sie sagt sie sei eine kurdische Aleviten. Vorsicht, aber Staunen ist dabei erlaubt, da es menschlich ist. Aleviten sind rein rassige 100 % Türken, die ihr Tengriglauben erhalten haben, in einer interessanten Synthese mit Islam. Diejenigen Kurden, die behaupten, sie seien Aleviten, sind die Nachfahren von Armeniern, die während der Zwangsumsiedlung ( kein Genozid) von Aleviten, in Schutz genommen worden sind. Die Bundesregierung weiß es und deshalb werden Frauen wie Schick und Hengameh, vermutlich eine iranische Armenierin, sieht zumindest so aus ( das Wort Hengameh bedeutet Chaos, Unordnung, Wirrwarr in Türkisch) gefördert. Ich vermute sogar, dass die Dagdelen auch eine Armenierin ist …

    • .
      Sehr geehrte EL.PE
      Hengameh ist eine …ääh… Transperson. Sowas könnte es in Istanbul im Bereich des Taksim geben. Im Iran eher nicht.

    • Mit Transen
      Und Geschlechtsumwandlung hat der Iran AFAIR kein Problem. Das Land ist moderner, als man denkt. Auch Schwulsein geht, wenn man es nicht an die große Glocke hängt. Nur vom wahren Glauben sollte man nicht offiziell abfallen, die Heiratsvorschriften sind immer noch wie hier 1935. Wobei die Annahme des rechten Glaubens Abhilfe schafft, im Gegensatz zu 1935. Ist halt wie bei den Katholen vor 150 Jahren.

    • elpede
      so ein reinrassig rassistischer unsinn. und klassische tuerkisch-nationalistische geschichtsklitterung?

      welche zwangsumsiedlung von armeniern bitte, wenn es nicht der genozid des osmanischen reiches/der „juntuerken“ ab 1914 war?!

    • Kein Grund ...
      so leichtsinnig echauffiert zu werden, da eine gezielte Internetrecherche nicht nur ein Einsicht in die multikulti osmanische Gesellschaftstruktur ermöglichen würde, sondern auch die entsprechenden Fakten dazu, warum es eine Zwangsumsiedlung und kein Genozid war.

      Ich bin in dem Masse eine türkische Nationalistin, als ich aus Protest gegen die Zwangsislamisierung der Türken und anschließender Unterdrückung der urtürkischen Kultur, auf den Spuren deren Ursprünge bin, und die geistige Nähe suche. Wissen Sie, ich stelle es mir ein wenig romantisch vor, so in den weiten Steppen Mittelasiens zu wohnen in den Jurten, in völliger Freiheit, mit der Natur und überall dort wo man die Jurten aufschlägt, seine Heimat nennen kann. Auch in der heutigen Umgangssprache bedeutet Jurt(e) / yurt, Heimat auf Türkish. Es ist exakt diese Lebenseinstellung der türkischen Mentalität, dieser Einklang mit der Natur und dem was der Tengri in die Natur gesetzt hat als Fauna, Flora und Mensch, eben aus dieser Akzeptanz ist der Türke niemals ein Rassist, hat alle möglichen Religionen angenommen, Herrscherdynastien in Asien, China, Indien, Iran, Ägypten und in Anatolien und Europa gegründet, es herrschte in Nahenosten Frieden, so lange die Osmanen da waren.

      Es ist also meinerseits als eine durchaus sprituelle Angelegenheit zu betrachten und im wesentlichen lediglich ein Kulturnationalismus. Zudem ärgere ich mich jedes Mal, in der Türkei und anders wo, egal wo ich hinfahre, nicht als Türkin eingeschätzt zu werden, werde recht traurig und dies ist auch ein weiterer Grund warum ich mich für die Geschichte der türkischen Kultur interessiere. Ich implizierte vorhin, dass der türkische Nationalismus keine rassentheoretische Prinzipien enthält. Es gibt auch gute Beispiele hierzu, die belegen, dass der türkische Nationalismus, im Gegensatz zu christlich dominierten Nationalismus, nur ein Kultur- und Brauchtumskonservatismus ist, z.B der Polit-Theoretiker der Jungtürken, Ziya Gökalp war ein Kurde, das Logo von der mhp ist von einem armenischem turknationalisten entworfen worden, der zugleich die rechte Hand von dem Parteigründer war. Unter den heutigen Grauen Wölfe gibt es eine große Anzahl von Türken, die zgl. Mitglieder einer religiösen Sekte sind, dessen Gründer ein Kurde war. Und es gibt sicherlich weitere Bsple, die mir im Augenblick nicht eingefallen sind. In diesem Zusammenhang würde ich vorschlagen, dass was man hier in D ( meine zweite Heimat ) unter den Türken als weniger ansprechend beobachtet, als nadir fallacy zu betrachten. An dieser Stelle, einen schönen Gruß und Danke an @ Harry Charles, für seine Erwähnung von appex fallacy …

      Ich möchte zudem noch eine Bitte an das Forum richten, nähmlich dass mein Kommentar bloß nicht missverstanden wird und ich sowohl in der Türkei, als auch in Deutschland und anderswo, kein Mitglied, in irgend einer türkisch nationalistischen Partei oder Verein bin und Alles, was ich geschrieben habe, nach bestem Wissen und Gewissen geschrieben habe …

  38. Förderungsrinderwahnsinn
    Don Alphonso sagt:
    „Ich war zu faul nachzuschauen, wie viel Geld Damigra für die Vernetzung von Migrantinnenorganisationen und Pressearbeit bekommt, und es ist in diesem Kontext hier auch nicht wichtig.“

    Das alles kann nur funktionieren, weil der Normalbürger es für ausgeschlossen hält, dass mit seinen Steuern so etwas „gefördert“ wird.

    Wenn man ihm das näher bringen will, wird er aggressiv, weil er denkt, man will ihn veräppeln.

    • OK, wenn noch Zeit ist, schaue ich da mal nach, interessieren würde es mich schon.

    • auf die Kleine Anfrage des Abgeordneten Stephan Brandner und der Fraktion der AfD
      zu der Frage, mit wieviel Geld man das Bundesprogramm „Demokratie leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit“ fördert, gab es eine 66 Seiten lange Antwort. Sie trägt die Bezeichnung Drucksache 19/1012.
      Dort ist für Damigra ein Betrag von 35.108,01 aufgeführt. MUT bekam 130.000,-, wobei ich nicht sicher bin, daß es dieser Verein ist.

      Wenn man diese Drucksache liest, könnte man meinen, halb Deutschland beschäftigt sich mit nichts anderem als der Bekämpfung von allerlei „falscher“ Gesinnung. Es ist haarsträubend!


    • Das ist doch nur eine neue Form des Grundeinkommens. Wer in Zukunft ein paar ideologisch reine Beiträge ins Netz stellt, wird sanktionsfrei alimentiert.

    • Albert Pflüger @ 16. März 2018 um 13:15 Uhr
      Albert Pflüger sagt:
      „Wenn man diese Drucksache liest, könnte man meinen, halb Deutschland beschäftigt sich mit nichts anderem als der Bekämpfung von allerlei „falscher“ Gesinnung. Es ist haarsträubend!“

      Auch diese Neurotiker werden irgendwann an uns vorübergehen.

  39. Es geht doch nichts...
    …über ein schönes bißchen Dekadenz ((((-;

  40. Muss Mann die kennen?
    Nein? Na Gott sei Dank!
    Hat Sibel die im Text so nett eingebauten krummen Beine?
    Weiss Mann nicht?
    Auch nicht schlimm!
    Und der Monaco-Franze aus Assi-si sagt, das geht vorüber? Na bitte sehr,
    wenigstens eine Konstante in dem mit langer Planung (Vorlauf ist alles) erzeugtem Chaos.
    Blöd nur für den Audi-Schrauber und den Strippenfizz beim Daimler oder sonst wo. Die werden abgemolken, weil sie so blöd waren und etwas Richtiges statt social engineering gelernt haben. Und dafür dürfen sie sich noch verhöhnen lassen, merken es zum Glück oft nicht.
    Aber ja nu, “ alles hat ein Ende nur die Wurst hat zwei“!
    Thulemarschall hilf…

  41. Diskriminierung!!
    Sibel Schick sagt:
    „Dass cis-Männer ernsthaft glauben, dass ihnen die Welt NOCH MEHR schuldet, als sie schon kriegen. Noch mehr Toleranz, noch mehr Chancen, noch mehr Sex, noch mehr Freundlichkeit, noch mehr Immunität, noch mehr Geld….“

    Als Schwuler fühle ich mich von solchen Weibern ernsthaft diskriminiert. Ich möchte auch auf einem solchen Nullniveau beschimpft werden. Warum nimmt man uns aus? Ich fühle mich nicht ernst genommen. Ich finde das diskriminierend. Wo gibt es Förderungsanträge für eine entsprechende Stiftung? Beim Bundesinnenministerium?

    • Sie teilt auch gegen Ali Utlu aus, der ist ja auch schwul. Sie kommen sicher auch noch dran, irgendwas werden Ihre Vorfahren schon verbrochen haben.

    • Wir brauchen keine Vorfahren
      Wir gehören auch zu den Bösen, Stichwort Homonormativität. Zitat:

      „ein schwuler Mensch muss immer klar als Mann, der ebensolche begehrt, einortbar sein. Alternative Konzepte von Geschlecht, Geschlechtsidentität und Begehren wie z.B. von Girlfags oder genderqueeren Menschen finden hier keinen Platz. Zudem gehört oft hinzu, dass die Person cisgeschlechtlich, able-bodied, weiß, jung und gesund sind, sowie aus der Mittelklasse stammen. Es geht also, wie oben beschrieben, um eine normative Form von Schwulsein.”

      Zudem haben wir ja jetzt die Ehe für alle, und leben das verhaßte heteronormative Klischee nach. Die Privilegienkarte für normale Schwule wurde eingezogen. Entweder man ist brav intersektional gender-queer mit lila Pudelfrisur, oder man darf nicht mehr mitreden.

    • Überrascht sie der Dolch im Rücken? Normale Schwule sind immer noch Männer, oft mit Geld und sozialer Sicherheit. Da kommen Sie nicht gegen die Superdiskriminierten an.

    • Das hat Methode
      Überrascht bin ich nicht. Das Muster kehrt ja seit einiger Zeit wieder! Erst den Leuten etwas versprechen, und dann geben, aber nur um es ihnen als Privileg vorzuwerfen.

      Mich ärgert die Dummheit der Schwulen, die sich darauf eingelassen haben. Ihre Rückzugsorte haben sie aufgegeben, die Szene ist ziemlich ruiniert. Schwule Magazine sind auch unterwandert, alles futsch.
      Früher hatten Schwule eine tolle Subkultur, ein böses Mundwerk, unsere Diskos hatten die beste Musik, das ist alles vorbei.
      Stattdessen gibts Männer mit Hijab auf Queer, Sprechverbote von den Feministinnen, und einmal im Jahr recken ein paar übriggebliebene Kerle ihren nackten Hintern von einem CSD Wagen und fühlen sich rebellisch dabei.

      Ach ja. Sollen sie halt machen. Wenigstens hatte meine Generation noch ihren Spaß. Tempora labuntur tacitisque senescimus annis.

    • Privilegienkarten
      @Zugroaster
      Herrlich, kein Diskursprivileg für intersektional Unterprivilegierte für Norm-Schwule. You’re just another dick, Tom of Finland! Es läuft kaum was ohne englischsprachige Identifikationen. Genderqueere Girlfags, huh? da erübrigt sich die Frage, ob ich als Bisesueller Cismann (BSCM) hier auch Opferstatus anmelden kann. Aber man wurde ja eh schon immer nur geduldet im LGBT(TIX+), da man für Schwule und Lesben einfach zu hetero ist. So ein „Fence Sitter“, der sich nicht entscheiden kann, auf sein heteronormatives Fallback zu verzichten. Pussy.

    • @wellduringtrance
      Ürsprünglich war es ja nur LGB, auch wenn die Lesben nie richtig dabei waren. Die wollten zwar genannt werden, aber viel Verbundenheit war da nie. In der AidsHilfe waren zumindest zu meiner Zeit dort (bis Mitte der 90er) keine aktiv, das Thema betraf ja nur Männer. Hier in München durften Ende der 90er Schwule das erste Mal zum CSD in Lesbenlokale. Ein umgekehrtes Verbot gab es nie. Talk about privilege.

      Seien Sie frohen Mutes, Bisexualität ist groß im Kommen. Wenn Sie sich jetzt noch zu Polyamorie durchringen und ein wenig genderfluid sein können, finden Sie ihr Plätzchen im kuscheligen Koordinatensystem der Intersektionalität.

    • Zuagroaster @ 16. März 2018 um 08:01 Uhr
      Zuagroaster sagt:
      „Wir gehören auch zu den Bösen, Stichwort Homonormativität. Zitat: “

      Woher stammt dieses Zitat?

    • @foxrommel
      Von da https://www.queergeist.com/2015/08/13/heteronormativit%C3%A4t-und-ihre-b%C3%B6sen-kleinen-geschwister/

      Aber keine Angst, es gibt noch mehr wie uns, sogar junge. Zum Beispiel den hier https://schwulemiker.wordpress.com

  42. Titel eingeben
    Bester D.A.: Vielleicht werfen Sie mal einen Blick unter die Motorhaube des SLK. Sie würden feststellen, dass die Kotflügel geschraubt sind. Vielleicht hat der Sunbeam noch geschweißte wie mein British Elend Mini vor 48 Jahren.
    Sie meinen bestimmt das Radhaus. Das bildet zusammen mit den Deformationselementen und den Motor- und Getriebeaufhängungen den „Vorderwagen.“ Schweißen tun das heute Roboter. Ich glaube nicht, dass im Rohbau heute noch jemand von Hand herumbrät.
    Ich teile Ihre Beobachtung, dass wir zwischen Bourgeoisie und Arbeiterklasse eine Schicht gefördert haben, die weder über Kapital verfügt noch arbeiten kann. Dieses (halb-)akademische Prekariat redet viel dummes Zeug, in der Hoffnung, damit irgendeine Geldquelle anzuzapfen. Es ist eine Art drittes Geschlecht. Kein Wunder, dass sie selbiges eingeführt haben.
    Leute, die ständig Argumentationsbrei herstellen, die gab es vor 50 Jahren an den Universitäten auch schon. Die gingen in eine Studentenpartei und konnten da stundenlang plärren. Das war zahlenmäßig überschaubar.
    Aber heute? – Ich habe mal das aktuelle Lehrprogramm meines letzten akademischen Arbeitgebers (von 1975) durchgelesen, WWU Münster Soziologie. Das ist halt Brei, nix Genaues wissen wir nicht, davon aber ganz viel. Und das tun wir dann forschen.
    Unsere Stützen der Gesellschaft beschäftigen sich jetzt mit dieser akademischen Blasenbildung. Ist mir recht. Die wo den Schweißroboter einstellen können, sind von IG Metall und DGB sediert worden. Hoffen wir, dass die grummelnd AfD wählen und sonst die Füße still halten.

    • Ich habe am Band noch selbst den hinteren Kotflügel rechts beim B3 zum Punktschweissen eingelegt, daher steht das drin.

  43. Titel eingeben
    Ihre Ruhe sei Ihnen – und jedem anderen vernünftig denkenden und handelnden Menschen vergönnt.
    Das traurige ist nur, sie wird einem an immer mehr Stellen einfach genommen durch diese mit Staatsgeld gepäppelten bunten Gerechtigkeitswachtel*innen, die leider heutzutage viel zu oft sogar in Staats- oder Regierungsdiensten sind.
    Problematisch ist allerdings, dass einem diese Ruhe heute in zunehmendem Maße nicht mehr gegönnt ist: Sie müssen gar nicht in der Online-Echokammer suchen: schalten Sie das Fernsehen ein, berichtet ihnen Klaus K. von den „Gerechtigkeitslücken im neuen Deutschland“, von den unterdrückten Minderheiten, der kolonialen Vergangenheit Afrikas und unserer Verantwortung… oder sie sehen sich eine moderne Eigenproduktion eines x-beliebigen deutschen TV-Senders an in dem jede Hauptperson homosexuell, Ausländer, Trans-xyz-sexuell ist, sich outet usw. – oder zumindestens verkrachter Single ist. Familien – normale Ehen? Fehlanzeige. Es wird schon gezeigt, was „Norm“ ist. Nehmen sie nur mal den Tatort, der ARD liebstes Kind. Und so zieht es sich durch Medien – und die Politik, in der diese Protagonisten ebenfalls sitzen – man nenne nur Özuguz, Roth, Hofreiter usw. Selbst wenn man diese Clippen umschifft reicht es, wenn man auf die Straße geht und an der nächsten Bushaltestelle, beim Arzt usw. sitzen die von der Mehrzeitsgesellschaft zwangsweise um- bzw. versorgten Günstlinge dieser Kreise, die uns angeblich kulturell aufwerten und unsere Zukunft sichern sollen. Nein, die bürgerliche und verdiente Ruhe ist einem schon lange nicht mehr vergönnt.

    Mit den Audi-Mitarbeitern haben Sie vollkommen recht, die darf man vieles nicht mehr fragen – und wenn dann nicht vor laufender Kamera. Ich hatte ebenfalls erst kürzlich wieder so einen Moment, als ich auf spiegel.tv die schöne Geschichte von Ahmad, dem syrischen Polygamisten und Analphabeten wohnhaft in Pinneberg „konsumierte“.
    Es kamen bei mir – nachdem ich auch Familie habe, jedoch im Gegensatz zu dem Herrn mein bzw. unser Leben inkl. Haus etc. und dazu noch „den Staats-Laden“ – also wohl auch sein kund getanes „gut-und gerne-Leben in Deutschland“ – finanzieren darf, doch ein paar unangenehme Fragen auf die Deckungsgleich mit denen der Audi Arbeiter sein dürften. Sicher, als Audi-Mitarbeiter gehört man ebenso wie meine Person bereits zu einem priviligierten Personenkreis, bei dem Eigenheim, passende Alterssicherung und auch ein gutes Leben inkl. Ausbildung der Kinder eigentlich gesetzt sind.

    Trotzdem kommt einem doch irgendwie die blöde Frage in den Sinn, warum ein zwar sicher zur Arbeit wenig zu gebrauchender Analphabet ohne Sprachkenntnisse sich freimütig nicht einmal um Arbeit bemüht, sondern sich lieber dem Familienleben widmen kann und dafür mit Haus etc. vom Staat alimentiert wird – während man selbst täglich zur Arbeit rennt, sich um sein Leben und seine Hütte selbst kümmern darf/muss? Und was sagt erst der einfache Arbeiter aus einfachen Verhältnissen dazu der tatsächlich wenig Aussicht auf Haus – oder gar Eigenheim – hat und sich statt dessen mit drohender Altersarmut und einer Wohnung im Glasscherbenviertel im dritten Stock herum schlagen muss – und der trotzdem jeden Tag in die Arbeit geht und damit seinen Teil zum ganzen beiträgt? Und was der Rentner, der Jahrelang gearbeitet hat und nun von 1100 € Rente leben und wohnen soll?

    Das wird schwierig – und dann kommen noch solche im Leben gescheiterten aber von der Politik – vorrangig aus SPD, Linke und Grüne – mit Staatsmitteln geförderten taz-schreiberlinge und stellen einen beschimpfend irgendwelche Forderungen nach Umerziehung und mehr Kohle…
    Es ist wie es ist – und wie sie es in ihrem Beitrag schrieben: die Grünen sind in Österreich raus – bei uns werden sie es hoffentlich auch bald sein -und im Gegenzug haben wir unseren „Trump“ schneller als manche aus diesem Lager es für möglich halten würden. Die Amis waren schon immer die Vorreiter in Sachen Trends…

    • Die Schicks dieser Welt sorgen schon dafür, dass man sich Gedanken um die Richtigkeit der entwicklung macht. Wie viele der 71 verbundenen NGOs sind eigentlich ebenfalls staatsfinanziert?

    • toll!
      Mehrzeitsgesellschaft!
      lag so nahe – jetzt erst „veröffentlicht“.
      nochmals: toll!

    • „Ich danke den Deutschen, auch wenn manche von ihnen Rassisten sind“ war so ein Satz von Ahmad, über den ich heute noch nicht hinweg bin.

    • F
      Text eingeben

    • Dass SPIEGEL TV...
      … den Bericht über den Herrn Ahmad gemacht hat und bringen durfte, erstaunt mich, da das Mutterhaus doch immer noch recht auf der Linie „alle liep“ ist…

    • über den Ahmad habe ich gerade gestern beim Griechen gesprochen
      Ich bin der Meinung, daß er ein sehr vernünftiger Mann ist. Natürlich ist es sinnvoller, zu Hause sich um die Kinder zu kümmern und sich der weiteren Vermehrung zu widmen, als eine Arbeit zu machen, die ein Analphabet machen kann, um sich anschließend den kargen Lohn auf die Stütze anrechnen zu lassen. Und es ist auch schöner.

      Mein Diskussionspartner und ich waren uns darüber einig, daß der Mann alles richtig macht. Unser Staat ist es, der alles falsch macht. Er darf Ahmad und Familie nicht hierherbitten. Das ist der grundlegende Fehler.

      Die Forderung nach Integration ist dumm. Jeder soll nach seiner Facon selig werden- aber halt nicht bei uns! Ich bin für strikte räumliche Trennung unvereinbarer Lebensmodelle. Jede Nation muß das Recht haben, ihren „mindset“ festzulegen und nur diejenigen aufzunehmen, die ihn teilen. Dann ist allen gedient. Logisch, oder? Leben und leben lassen!

    • Der Syrer, die 2 Frauen und 6 Kinder
      den Beitrag habe ich auch gesehen und fand es extrem entwürdigend, wie der Menschen durch die herablassenden Kommentare von Maria Gresz zum Dummkopf und Schmarotzer gestempelt und vor aller Welt bloßgestellt wurde, ohne daß er es überhaupt begreifen kann – zur Befriedigung gerechten Volkszorns und Erhöhung von Einschaltquoten.

      Der Mann ist Analphabet, hat von einem fernen Deutschland gehört, in dem Milch und Honig fließt, also nutzt er seine Chance und geht dort hin. Wie das System hier funktioniert kann und muß er nicht begreifen. Wenn er den Durchnittsdeutschen sieht – mit seinem schicken Auto, Häuschen und Kreuzfahrturlaub – ist es vernünftig anzunehmen, daß hier der Reichtum vom Himmel fällt. Und ganz nüchtern betrachtet – soviel er auch arbeiten würde, seine 2 Frauen und 6 Kinder könnte er doch nicht versorgen.

      So lebt er halt, wie viele es sich hier auch wünschen würden – beim Vö..ln etwas Abwechslung und sonst Freude mit dem Sprößlingen haben. Eins deutsche „Ich-habe-keine-Arbeit-und-schäme-mich-deswegen“-Haltung zu erwarten ist völlig absurd. Es ist allein unser Problem, wenn unsere Gesetze ihm dieses Leben ermöglichen.

    • @MMV
      Ja, das sehe ich genauso, wie Sie.

      Mein Beispiel für die „Aufreger“ ist immer:
      Angenommen ich steige in Grünwald in die Tram und lege meinen Geldbeutel (hdt -börse) geöffnet auf den Nebensitz, mach dann ein Nickerchen bis zum Hauptbahnhof und stelle dann fest, dass Bargeld und Kreditkarten weg sind: wer ist denn da dafür verantwortlich?

    • Schuld und Sühne
      Sie selbst sind dafür verantwortlich weil Sie beim Umsteigen aus der 25er Ihren Geldbeutel vergessen haben. Die 25 fährt nach Berg am Laim und nicht zum Hauptbahnhof.

    • Skag
      Grünwald und Hauptbahnhof waren ein Zugeständnis an die überregionalen Leser, das kennt man. Hätte auch Hasenbergl nehmen können, das kennt man auch überregional. Aber da hätte jeder gleich gelacht, da sind die Geldbeutel ja schon beim Einsteigen leer.

      Soo, jetzt aber Schluss…Koffer sind gepackt…

    • Ist schon recht...
      …erst dem eigenen verliebten Sohn die Auserwählte madig machen, sich dann aber rechts der Isar mit der Tram verfahren und dabei auch noch den Geldbeutel verlieren. Tztztz..

  44. Erwünschte Klassengrenzen
    Ich musste während dem Lesen an eine kürzlich veröffentlichte Studie denken, in der eine SPD-nahe Stiftung feststellte, dass Privatschulen eigentlich gar nicht besser als öffentliche Schulen wären. Es wäre halt nur so, dass die Privatschulen eine bessere Schülerklientel anziehen und sie deswegen besser abschneiden. Da dachte ich mir: Hat die SPD jetzt die Frage falsch gestellt oder hat sie die Antwort einfach nicht verstehen wollen?

    • Die SPD sucht nach Gründen, warum es ok ist, wenn ihre Granden das machen.

    • Mit Statistiken lügen...
      Naja, besagte Studie vergleicht staatliche Schulen pauschal mit privaten Schulen, weist bei den Privatschulen aber die unterschiedliche Schularten nicht aus, sondern wirft leistungsorientierte katholische Kaderschmieden (wie diejenige, welche meine Kinder besuchen) mit Montessori- und Waldorfschulen in einen Topf und vergleicht dann deren Durchschnitt mit den staatlichen Schulen.

      Als alter weißer cisheteronormativer Kakscheisz-Masku habe ich da so ein Bauchgefühl, dass die Ergebnisse je nach privater Schulart ggf. auch unterschiedlich ausfallen könnten.

      Interessanter wäre aber für mich eine weitere Untersuchung, nämlich ein Vergleich der Häufigkeit von gewalttätigen Übergriffen und Körperverletzungen unter Schülern in privaten und staatlichen Schulen. Verfügt da jemand über eine entsprechende Studie ? Nicht ?

      Komisch…

    • Studie
      Ergebnisse scheinen plausibel, auch inkl. Waldorf etc. Und bitte bei der Interpretation die Selbstselektion vor der Bewerbung nicht unterschätzen, die Eltern müssen erstmal überhaupt wollen (und sich trauen). Das führt zu einer in der breite eher positiven Haltung der Kinder zur Schule und das macht im Ergebnis einen riesigen Unterschied. Und weder Schule noch Schüler sind alternativlos.

      Die (finanzielle) Ausstattung der Privatschulen spricht ja häufig eher dagegen, weil Lehrer dort nur teilweise verbeamtet werden, was netto einen deutlichen Unterschied ausmacht. Nach den Marktgesetzen wird so den Privatschulen das Rekruiting schwerer gemacht.

    • Studie Privatschulen
      Meine Kinder sind beide auf eine (katholische) freie Schule gegangen. Das Eingangsprocedere war für das erste Kind ganz grauenhaft, es gab eine Vier- oder Fünffachmenge von Bewerbern zu freien Plätzen (das Geschwisterkind rückte dann nach); ich bewundere das Kind immer noch, wie es das Bewerbungsgespräch relativ easy hinter sich gebracht hatte.

      Der Klassenteiler war um vieles schlechter als an anderen Gymnasien. Dennoch war die Atmosphäre absolut leistungs- als auch schülerorientiert. Und das zweite Kind, etwas schwierig, hätte anderenorts vermutlich gar kein Abitur machen können, weil zu widerborstig.

      Momentan, bei all den unbesetzbaren Stellen, wird oft gefragt, wieso Lehrer, trotz wesentlich schlechterer Bezahlung an Privatschulen und oft auch in Teilzeit, nicht an staatliche Schulen gehen. Nach dreizehn Jahren insgesamt, die ich dort in Elternrat, Schulorchester und anderem verbracht habe, wundert es mich nicht. Es gibt immer noch eine gewisse Freiheit des Lehrens. Und eine Freiheit der Schulgemeinde über das allgemeine Level hinaus.

      (Nachdem das zweite Kind die Schule mit Abitur verlassen hatte, erfolgte eine jesuitische Verschraubung des gemeinen Unterrichtsziels. Aber trotz allem glaube ich, dass man sowas auch sublimieren kann. Es schadet jedenfalls nicht dem – bewussten – Erkenntnisgewinn des Schülers.)

  45. Titel eingeben
    A su a scheene hetz

  46. Immobilien... langfristig...
    Werter Don,

    Sie sollten sich mit den Immobilien *langfristig* nicht zu sicher sein.

    Sicher, momentan gibt es einen Höhenflug dieser Anlageklasse.
    Aber Sie sollten sich schonmal mit dem Gedanken an Zwangshypotheken anfreunden. Wie sonst sollte jedes Jahr eine Mittelstadt finanziert und gebaut werden für die 220.000 mittel- und bildungslosen Einwanderer (zzgl. Familiennachzug in mindestens dem gleichen Umfang)? Das ist gelebte Solidarität über die Klassengrenzen hinweg! Jetzt, wo Sie mit den Immobilien reich geworden sind (auf dem Papier), können Sie ja durchaus etwas davon abgeben. Zuzüglich eines Unterbelegungszuschlags für jede angefangenen 25qm/Person, die rechnerisch nicht belegt sind. (Natürlich auch bei Vermietung vom Vermieter zu tragen (und nicht umlegbar auf den Mieter).)

    • Das wird nicht passieren, die schröpfen das Volk anders. Bauwirtschaft abwürgen wäre zu riskant und würde nach dem Boom zu viele Fremdfinanzierte in den Ruin treiben.

    • @Don 01:32h
      Bauwirtschaft abwürgen???
      Die Bauwirtschaft würde durch einen solchen Geldtransfer gezielt subventioniert.
      Und weil es für die Zuwanderung keine Obergrenze gibt, wird der „Boom“ auch nie aufhören – wenn doch, wird die Zuwanderung einfach erhöht (das dürfte das kleinste Problem sein).

    • Das muss aber jemand bezahlen und bauen ist teuer.

    • @Don 08:22h
      Werter Don,

      SIE zahlen! Über die staatliche Zwangshypothek!

    • Zwangshypotheken
      …sind gar nicht mal so unrealistisch – die gab’s doch im Zug der Währungsreform nach dem 2. Wk auch schon mal auf alle nicht staatlichen Immobilien.
      Nur war damals bei der Bevölkerung Verständnis dafür da.

    • Zwangshypotheken
      1923 und 1952. Wenn der Staat das Geld braucht um die Euro Schulden zu bezahlen (und eine neue Währung abzusichern) wird das gemacht. Die Kosten von Euro und illegaler Zuwanderung sind vergleichbar mit einem verlorenen (Welt)krieg.

    • Die Frage ist eher
      finden sich in ferner Zukunft noch solvente, angenehme Mieter? Am Tegernsee vielleicht, und in München Innenstadt. Für den Durchschnittsanleger in Randlage könnte das in 20 Jahren ganz anders aussehen.

      Jedenfalls, wenn die Armutsmigranten jene der sich eher anpassenden Art aus Ostasien z.B. vertreiben oder gar nicht erst auf die Idee kommen lassen, Deutschland in Erwägung zu ziehen. Und so könnte es durchaus kommen, jedenfalls, wenn ich mein migrantisches Umfeld betrachte und meiner Frau glauben darf. Die hat den entsprechenden Blick auf die Sache hier.

  47. Sag' i doch
    Wenn’s dem Esel zu wohl ist, geht er auf’s Eis tanzen. Kann durchaus auch von der Eselin behauptet werden.

  48. Es war lange schon, seid Jahren, so ein Gefühl unterschwellig
    vorhanden gewesen, dass z.b. auch in der FAZ nicht alle Herausgeber gleichsam gleichberechtigt und gleichinformiert eine homogene Gruppe bilden würden – im Grunde banal, denn wo gäbe es das schon? – sondern dass es eben auch in der FAZ eine Art ‚informelle Hardcore-Gruppe der Herausgeber‘ gäbe, die sich selbst als keinesfalls disponibel oder diskutierbar ansähe, diese Gruppe auch die unveränderlichen Kernwerte wie Westbindung im Range von ‚gleichberechtigter Juniorpartnerschaft mit Amerika‘, Atlantik Brücke, transatlantische Kapital- u. Informelle Informationsverflechtungen in besonderer Weise verkörpern würden, während z.b. dem Chef des Feuilletons in Herausgeberschaft mehr oder größere Anteile von Vielfalt zugestanden wurden nach dem Motto ’so einer darf auch schon mal ein bunter Hund sein bis zu einem gewissen Grade was unser einer eben nie sein kann darf will oder soll‘. Damit wäre aber dann einen Feuilletonherausgeber vielleicht sogar ohne das zu wissen, vielleicht nur zu ahnen, in die wirklich höchsten Geheimnisse der anderen zu keinem Zeitpunkt jemals vollständig eingeweiht (gewesen). (D’Inka neulich im Bild im Blatt verfestigte den Eindruck bei uns.)

    Mutmaßen wir schon lange. Und es ist wirklich außerordentlich bedauerlich dass Frank Schirrmacher so früh gestorben ist -und so relativ kurz nachdem er in der FAZ öffentlich die politische Grundsatzfrage aufgeworfen hat und für sich den Irrtum seiner bisherigen politischen Positionen innerhalb der FAZ wie im Leben feststellte.

    Wie auch immer die Frage ist offen – und damit bis auf weiteres und zur Not für alle Zeit auf Halt.

    Vorerst aber einmal auch weiterhin gutes Gelingen und gute Unterhaltung – https://youtu.be/yhQ4nn9wk-s

    Und alles ganz selbstverständlich ohne jede Privilegienkritik.

  49. Vergessen zu sagen
    das Interessante an dem Link falls es da überhaupt etwas gibt ist bestimmt nicht der Text des Journalisten und was der da so vorträgt, sondern mehr so grundsätzlich dass es das gibt und die ersten paar Minuten Bilder.

  50. Oben ist oben
    Das Netz ist wie eine Hure;es befriedigt jeden Wunsch. Und da ich mit Huren nichts am Hut habe,halte ich mich auch von der anderen fern. Meine Kenntnisse stuetzen sich auf dem, was ich bei DA lese.Dank dafuer. Doch es bedarf der Abstinenz nicht;die Mainstreammedien reichen,um dem empfindlicheren Geist jedwede Flausen fuer die anerzogene Diskus-
    sionsfreude auszutreiben. Oben ist oben und unten ist unten;das war schon immer so (wenn heutzutage auch ganz anders).Die einen haben Privelegien, die anderen haben sie nicht und die dritten erhielten sie verliehen.Heute aber gibt es eine vierte Gruppe, die, die wissen, sich Privelegien zu organisieren. Frueher hatten „die da oben“ eine soziale Verantwortung und es gab tatsaechlich „Kapitalisten“, die das umsetzten. Heute ist sie verstaatlicht, und es werden Previlegien nach nebuloesen unkrontrollierten Kriterien verteilt. Es sollte unsereinen nicht tangieren, tut es aber und verursacht Unbehagen.

  51. Klassengrenzen
    Die „First Lady“ verteilte letztens Butterbrote bei der Bahnhofsmission Zoologischer Garten. Sie empörte sich darüber, dass man vielen Obdachlosen nicht ansehen würde, dass sie in der Gosse lebten.
    Das Establishment verteilt einerseits Geld unter den „Bedürftigen“, als gebe es kein Morgen. Andererseits ist man angeekelt, dass dieser Abschaum sich als gleichberechtiger Bürger versteht, der dann nicht auf 100 Meter als Unterschicht zu erkennen ist.
    Im Gegenzug hört man wenig von jenen, die sonst immer für Friede, Freude, Eierkuchen sind, wenn zum Krieg gegen Trump und Putin geblasen wird.
    Vielleicht versucht man wieder einmal, sich der lästigen Unterschicht auf diesem Weg zu entledigen?
    Ich sehe eher eine Schere zwischen Arm und Arm-denn wie bei den Reichen, geht es darum, wie abgezockt man ist. Nobelkarosse auf den Strohmann und dann durch Berlin Mitte sausen-den wirklich Reichen ist das schnuppe, sie lachen darüber.

    • Natürlich. Das kann man prima wegdrücken. Falls Sie es nicht gemerkt haben: SPD und Grüne kritisieren Spahn für die Politik, die sie durchgesetzt haben.

  52. Man lese eventuell noch einmal, weil schließlich
    erst heute, genau jetzt, mit dem bevorstehenden Ausscheiden von Don Alphonso die Ära Schirrmacher tatsächlich zu Ende geht. (Die Leserschaft dankt, wie allseits bekannt und tausendfach bekundet, Herrn Don Alphonso ausdrücklich dafür.)

    http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buergerliche-werte-ich-beginne-zu-glauben-dass-die-linke-recht-hat-11106162.html

    Vermutlich liest man heute die CDU -Kritik darin so, dass man meint, der Bezug auf ‚die Linke‘ in der Überschrift hätte gar nicht sein brauchen, ‚die CDU Kritik alleine und ohne jeden weiteren Bezug hätte es auch getan‘.

    • Es gibt noch andere Schirrmacherleute hier, so ist es nicht. Und ich war immer irgendwie extern, Schirrmacher wusste schon, warum er das so wollte. Intern hätte es nie so lang gedauert.

  53. Zu den vielen wunderbaren...
    …Elementen von Don Alphonsos Blog gehört der klare, wie man es früher genannt hätte, Klassenstandpunkt. So auch in diesem Beitrag. Vielen Dank dafür!

  54. Der eitle Affe
    Die Befähigung zur Kooperation war der entscheidende Faktor für den evolutionären Erfolg des Menschen. Kooperation über Sippen-und Stammesgrenzen hinweg fundamental für die Entwicklung einer Zivilisation.
    Die Ratio des Spätkapitalismus ist Konkurrenz in allen Lebensbereichen. Das Resultat ein Zerfall der tradierten sozialen Strukturen, eine Atomisierung der Gesellschaft in beziehungsaverse Individuen.
    Klassen, Schichten, Nationalitäten etc. – das Trennende ist und war wohl immer wichtiger als die Gemeinsamkeiten.
    Für die Probleme der Gegenwart und die noch größeren Probleme der
    Zukunft findet der Mensch auf diesem Weg keine Lösung.

    Tja, Alles hat einmal ein Ende ….

    • Nicht alles zerfällt, die starken Bindungen überleben und nehmen alles.

    • You can fight a lot of enemies and survive, but not your biology
      Sorry, aber genau andersherum:

      Individualismus, Nationen, Schichten und Klassen sind die Grundlage der Moderne. Denn sie ermöglichen erst Kooperation.
      Die Annahme einer natürlichen Kooperationswillen ist linke Illusion ala „der Mensch ist gut“.

      Was wir beobachten können, dass ist die Erosion der oben genannten Träger der Moderne. Und was diese Twitter Dame da betreibt ist ja nichts anderes als ein Angriff auf diese tragenden Strukturen, und dafür wird sie von den Strukturen bezahlt. Was uns zeigt, dass da etwas im Kern verrottet ist. Im Kern dieser unserer Gesellschaft.
      Und deshalb ist eine Lösung nur in Form einer Konfliktlösung zwischen Bürgern möglich.

      Genau das betreibt hier der Don und deshalb ist er auch bald nicht mehr hier. Wir sind mitten drin, im Konflikt.

      Und da wir Kooperationsfähig sind, benötigen wir eine Institution, derer wir uns alle unterwerfen können. Mal sehen ob es noch der Staat ist, oder eher die Klasse oder gar eine Religion. Das ist die spannende Frage.

    • Gesellschaften sind nicht umzubringen, aber sie können Selbstmorf begehen. Das Problem ist, dass Politik in Deutschland nicht bei den Bürgern, sondern bei den Antibürgern in Berlin und Hamburg durch die Medien gemacht wird.

    • Da wird nichts gemacht, sondern die Bürger lassen machen.
      Und wundern sich dann über das Ergebnis.

    • Folge den Strukturen...
      Wenn man gerade beobachtet, wie Seehofer mit einem Satz die GroKo zerlegt, weil er sie zerlegen kann, weil sie im Kern völlig verrottet und nicht in der Lage eine einheitliche Meinung zu erzeugen.
      Der Konflikt ist innerhalb von Parteien, innerhalb von Koalitionen, innerhalb von Familien etc. Das ist die Angriffsfläche für alle, die von draußen kommen. Sei es Putin, sei es Clans.
      Folglich wird eine Notwendigkeit zu Vereinheitlichung folgen. In welche Richtung, dass ist die Frage. Aber man kann davon ausgehen, dass Deutschland nach Rechts abbiegt. Weil der alte weiße Mann immer da ist, wo die Macht ist.

    • Merkel ist nun mal auch Kanzlerin von Seehofers Gnaden, das muss man bedenken.

    • She's a reed. You push her and... and he bends.
      Merkel ist flexibel. Unendlich flexibel. Jetzt ist sie auf AFD Linie.
      Sie konnte nie eigene Ziele setzen und verfolgen.

      Wobei wir wieder beim Thema wären :-)

      BTW: Warum schreibe ich in diesem Blog „dass“ immer verkehrt? VT?

    • @Goodnight
      Ist der alte weiße Mann dort, wo die Macht ist? Oder die Macht dort, wo der alte weiße Mann ist?

      Oder: Wer hat denn jetzt die Fernbedienung?

    • My old man had a philosophy: peace means having a bigger stick than the other guy.
      @Laurentius

      Wenn sie die Geschichte der Menschheit studieren, dann werden sie erkennen, dass der alte weiße Mann besser als alle anderen Menschen insbesondere und immer wieder das beherrschte, was man Macht nennt. Macht ist wahrscheinlich eine Erfindung des alten weißen Mannes.
      Folglich ist das untrennbar.

    • @Paulinurus
      Zitat:
      „Die Ratio des Spätkapitalismus ist Konkurrenz in allen Lebensbereichen“

      Der Mensch ist zum Wettbewerb um Ressourcen und Paarungspartner verdammt.

      Das ist auch im Sozialismus so.
      Nur entscheidet dort ein Parteifunktionär wer was und wie viel bekommt und nicht die eigene Leistung im Konkurrenzkampf.

      Deswegen ist diese Ideologie für viele Menschen auch so attraktiv.

      Sie bietet die Möglichkeit des leistungslosen gesellschaftlichen Aufstiegs ohne Fleiß und Anstrengung nur durch das überzeugende Zeigen der „richtigen“ Gesinnung.

      Die Notwendigkeit des Wettbewerbs haben indes auch die sozialistischen Führer erkannt. Der Fehler war jedoch, dass sie glaubten, man könne diesen von staatlicher Seite unter Umgehung von freien Märkten organisieren.

      Siehe z.B. Lenin (Lenin, 1961, S. 405):

      „Jetzt, da eine sozialistische Regierung an der Macht ist, besteht unsere Aufgabe darin, den Wettbewerb zu organisieren.“

      Wie effizient dieser staatlich organisierter Wettbewerb war, konnte man dann an der wirtschaftlichen Entwicklung der sozialistischen Staaten beobachten.

    • Seehofer + Merkel?
      Seehofer hatte mehr als genug Gelegenheit, Rückgrat zu zeigen. Er hätte die bayrische Polizei – immerhin 40000 Mann – die Grenze sichern lassen können. Die Koalition aufkündigen. Eine eigene bundesweite Partei gründen oder mit der AfD koopieren.

      Stattdessen wurden Gutachten angedroht und vom Unrechtsstaat gefaselt, in dem jetzt er, von Merkel Gnaden, denn sie kann ihn jederzeit entlassen, Minister ist. Von diesem Mann ist nichts zu erwarten.

    • @goodnight
      na ja, die Machtverhältnisse in Afrika, insbesondere der entkolonialisierten Staaten, sprechen nicht gerade für die Alleinstellung des weißen Mannes bzgl. der Macht. Bei uns sind halt mainstream-Meinung und Geld was in Afrika die Machete und bei den Gorillas der Silberrücken ist; bisschen zivilisierter und es fließt weniger Blut, aber im Ergebnis ist Macht eigentlich frei von jeder Form des Rassismus‘.

    • Mother Nature is a serial killer
      @Bemaba

      Wieso Rassismus?

      Ich finde Macht äußerst sinnvoll. Denn Macht ist das Gegenmodell zu Natur.

      Die Idee, Macht über die Natur zu gewinnen, ist Mutter unserer Zivilisation.

    • @Palinurus @Goodnight @Don Alphonso
      „Individualismus, Nationen, Schichten und Klassen sind die Grundlage der Moderne. Denn sie ermöglichen erst Kooperation.“

      Das sehe ich exakt genauso, Goodnight. Wir Menschen brauchen Distinktionen, Differenz, Unterschiede, sonst werden wir zu Brei.

      Nur ein Individuum kann sich in der Welt verorten. Nur eine Welt, die verschiedene Orte kennt und behält, kann als Orientierung für das Individuum gelten.

      Und alles totalitär faschistische Leid kommt deshalb über die Menschheit, weil das Menschenbild falsch ist.

      Die Annahme eines natürlichen, automatisch lebenslangen und unreflektierten (!) Kooperationswillens ist falsch, vor allem aber fatal. Sie zieht nach sich, dass wer das nicht so sieht, mit Gewalt bekehrt werden „darf“. Und gepaart mit der Illusion „der Mensch ist gut“ wird alles Regieren fehlgeleitet, alles – ALLES!

      Jeder Schmarotzer braucht solche, die ihn aussaugen LASSEN. Und bei denen, die das Heft in der Hand halten, liegt die Verantwortung. Nicht beim Schmarotzer, der tut klug daran, zu tun, was er kann. Wie die zitierte Staats-NGO-Hetzerin und wie der zitierte Fremdling.

      Und dennoch ist es wahr, was Palinurus gesagt hat: jedes neugeborene Menschenkind ist auf Kooperation geeicht, wird anderen, auch vor der Sprachentwicklung, helfen, uneigennützig! Dazu gibt es Studien mit Kleinkindern. Die zeigen, kein Affenkind würde sich so verhalten! Ein anthropologischer Unterschied erster Klasse!

      Doch der Mensch ist nicht NUR so! Klugerweise, denn Schmarotzer können letztlich zerstören, was sie aussaugen. Das sind nicht immer Symbiosen! Den Unterschied erkennen können wir. Frage: wollen wir?

      Ich bin meistens sehr erfreut, was ich hier lesen darf. Es erhebt, baut auf, tröstet und ist zum Lachen oder sehr informativ.

      Aber in diesem Strang ist auch etwas, das mich nicht gerade nur bestätigt, sondern erschreckt, wenn ich es zu Ende denke.

      Ja, die Situation auf D zeigt, „dass da etwas im Kern verrottet ist“

      „Lösung nur in Form einer Konfliktlösung zwischen Bürgern möglich.“

      „… benötigen wir eine Institution, derer wir uns alle unterwerfen können. Mal sehen ob es noch der Staat ist, oder eher die Klasse oder gar eine Religion.“

      Ich ergänze Goodnights Worte: „… oder ein gemeinsames korrektes Menschenbild, gemeinsame, unverhandelbare und mit Konsequenzen beschützte (!) Werte, denn sonst werden wir in Tribalismus wie in Afghanistan oder manchem Unicampus zurückfallen.“

      (Don Alphonso) „Das Problem ist, dass Politik in Deutschland nicht bei den Bürgern, sondern bei den Antibürgern in Berlin und Hamburg durch die Medien gemacht wird.“

      Leicht dahergesagt, aber ist das – wenn zu Ende gedacht – nicht ein Aufruf, eine Pflicht, den GG 20,4 ins Leben zu rufen?

      https://de.wikipedia.org/wiki/Artikel_20_des_Grundgesetzes_f%C3%BCr_die_Bundesrepublik_Deutschland

      Erschreckend! Und es betrifft nicht wenige westliche Staaten, aber vor allem D. Brauchen wir ein ’68 Reloaded mit anderem Spin?

  55. Schweigen ist Gold
    Der Rückzug ins nicht-Öffentliche oder an entsprechende Orte, leben wie man es für richtig hält (und es einem zusteht), Freiheit genießen, Die Rotwand im Schnee besteigen, anschließend im Café Wagner genießen, nicht darüber reden, keinen Neid entfachen.

    Wie immer wahre Worte in Perfektion formuliert. Vielen Dank dafür (und die vielen anderen „Stützen“).

  56. Gelassenheit
    Lieber Don,
    mehr Gelassenheit, wie von Ihnen immer wieder elegant und souverän demonstriert, würde als Antidot gegen die überschäumende Hysterie dem Diskurs in diesem Land mehr als gut tun. Danke für den ehrlichen, anderen Blick auf unsere Gesellschaft, der immer wieder inspirierend ist.

  57. Privilegien
    Ihr Privileg ist es, zu solchen Lesungen mit üppigem Begleitprogramm versehen eingeladen zu werden über vieles andere bis dahin, sich mit Handwerkern, oh Gott, unterhalten zu können.

    Das Privileg einer Frau Sibel Schick ist es, Sozialhilfe oberhalb des üblichen Niveaus von Hartz 4 zu beziehen, auch wenn die Förderung aus Bundesmitteln anders genannt wird, es bleibt Sozialhilfe.

    Es ist schon erstaunlich, dass also eine Sozialhilfebezieherin, die Pressereferentin einer Organisation ist, die Sexismus zu bekämpfen vorgibt, selber sexistische Tweets veröffentlicht.

    Vielleicht wäre eine andere Art der Betreuung dieser Person durch unseren Staat sinnvoller.

    Ähnliches könnte man über viele sagen, von Wizorek bis hin zur Antifa, alles Sozialhilfeempfänger.

    Allerdings vom Staat privilegierte Sozialhilfeempfänger, da diese im Gegensatz z.B. zu Hartz 4 Beziehern keine Bedürftigkeit umfänglich nachweisen müssen.

    Nur nebenbei, ich halte auch viele Mitarbeiter des öffentlich-rechtlichen Rundfunks für überaus privilegierte Sozialhilfeempfänger, aber dazu wird es noch genügend Raum zu schreiben geben.

    • @Thomas Cgn: Bedingungslose Sozialhilfeempfänger
      Ehrlich machen: Das bedingungslose Grundeinkommen ist ja im Prinzip schon da – die genannten Leute beziehen es bereits. Wenn man nun das bedingungslose Grundeinkommen einführte und es niedriger wäre als das Einkommen, welches diese Leute bedingunslos beziehen, dann könnte man da ja richtig sparen… Wäre das nicht was?
      Und jene, welche zur Arbeiterklasse gehören, die würden trotzdem arbeiten – hinzuverdienen eben. Die haben ihren Stolz und ihre Würde – was diese Leute ja nicht haben, weil sie das nicht kennen. Diese Leute können allerdings schlecht hinzuverdienen. Wäre aber gerecht, oder?

    • Bedingungsloses Grundeinkommen
      Ich halte nichts davon, es gibt ein Grundeinkommen für alle in Deutschland, das an Bedingungen geknüpft ist und dabei sollte es bleiben.

      Dieses Grundeinkommen nennt sich Grundsicherung oder auch Hartz 4.

      Man könnte sicherlich trefflich darüber diskutieren, ob es in den entsprechenden Regelwerken nicht zu Anpassungen kommen könnte.

      Ein bedingungsloses Grundeinkommen halte ich für völlig falsch. Am Ende würde nicht mal mehr eine Sibel Schick ihren Kram absondern, um nen Euro fünfzig zu erhalten.

    • Leistungsloses Grundeinkommen
      Böse formuliert: der Staat nimmt arbeitenden Menschen Teile ihres Einkommens weg, verschwendet gut die Hälfte davon mit Verwaltung und teilt den Rest Menschen zu, die im Gegenzug Wohlverhalten zeigen müssen. Legalierter Diebstahl.
      Auch vor vielen Jahren gab es das schon, nannte sich Armenhaus, die Söhne konnte man auch beim Militär unterbringen und die Töchter im Kloster. Hat sich in der Form gewandelt, heute gibt es Hartz 4, Stiftungen, Praktika, leistungsfreie Verwaltungsjobs usw.

      Unfair finde ich, dass der Verkäuferin, die ab 5.30 a.m. beim Bäcker hinterm Tresen steht, unterm Strich mehr als die Hälfte ihres Verdienstes weggenommen wird (mit MwSt., Mineralölst., Sozialabgaben etc.) und aus den Töpfen dann munter Heerscharen von Nichtleistern alimentiert werden.

      Ich kaufe mit meinen Steuern auch sozialem Frieden und Sicherheit und wenns nicht mehr passt, gehe ich woanders hin, aber das können nur die wenigsten. Das können aber die wenigsten, denn neben einem „portablen Job“ braucht man dafür Fremdsprachen und Netzwerke, sonst geht es einem wie Zuwanderern mit Falschqualifikationen hier, nur dass woanders das soziale Netz im Zugang beschränkt ist.

  58. nix verstanden
    Eigentlich gelte ich nicht als blöd, und ich halte mich selbst auch nicht für blöd. Aber ich kann den Zusammenhang zwischen den cis-Männern und den Klassengegensätzen nicht sehen. Kann ich da etwas Hilfe bekommen? Danke. Die meisten Foristen scheinen dieses Problem ja nicht zu haben!

    • Doch ich schon.
      Ich habe das Problem auch.

      Binimmernochlinks

    • Na, Thomas Cgn sagt's doch
      Diese NGO – Stiftungsgeförderten sind die Adeligen der H4er.Sie dürfen sich auch noch über die, die sie alimentieren,auslassen oder diese gar verächtlich machen.Auf H4er schauen sie herab, auch auf die, die täglich für einen Mindestlohn arbeiten.

      Sie sind gewissermaßen die Empfänger eines Zehnten.

    • Und es werden mit dem „Kampf gegen Rechts“ auch immer mehr, da gibt es einen ganzen Sektor.

    • „Kampf gegen Rechts“
      Dass dies etwas Gutes sei, haben wohl knapp 90% der Michel und Michelinen bereits verinnerlicht. Die Verunglimpfung einer Hälfte des politischen Spektrums erscheint uns schon ganz normal zu sein (und nicht etwa undemokratisch).

      Dabei nehmen die Allerunbedarftesten auch noch an, die Nationalsozialisten (Nazis) seien rechts einzuordnen.

    • @ philomena
      Die verachten die Leute, von denen sie leben. Typische Ausbeutermentalität.

    • @ Hausschwein
      Die – leider misslungenen – Anschläge gegen Mr Hilter
      gingen u. a. hauptsächlich von Leuten aus, die adelig waren und diesen linkssozial-populistisch-nationalen Irren schon aus ihren adelig konservativ-deutschnationalen Standpunkten heraus nicht ertrugen.

    • Mein Held ist
      der Georg Elser, der alles schon Jahre vor den Adeligen erkannte und handelte.

  59. Wenn Sie das Thema schon ansprechen;
    in meiner lokalen Zeitung, 15.03., begegnete ich solch einem Satz erstmals:

    Kino:
    „Mit „Der Hauptmann“ begeben wir uns ins Herz der Wehrmachts-
    Finsternis. Wie schnell sich ein gejagter und Gequälter zum zum
    Unmenschen wandelt, zeigt diese leider allgemeingültige Studie über
    das mörderische Potential vor allem der Männer.“

    Das Autorenkürzel ist geschlechtlos.

    Unterrichtung der Bürgerlichen, Beförderung der Kleinbürgerlichen und Proletarier, da wird das zitierte Blatt seine Entstehung hernehmen.
    Frickelei sollte das nicht werden.

    Regierung und Parlament sind keine Antizipationsmaschinen?
    Wir Zeitgenossen. „Mörderisches Potential“, uns offensichtlich?
    Damit die Antizipationslosigkeit wenige bedauern: Fördertöpfe.

    „Alles, was ist, wie groß und gut es sei, besteht seine Zeit, erfüllt seine
    Zwecke und geht vorüber.“

  60. Gleichstellung
    benötigt man nur, wenn es einem elend geht.

  61. Maschinenreinigung gehört sicherlich mit zu den dreckigsten Tätigkeiten,
    die es gibt. Hier treffen sich Migranten, die in der 4ten Generation kein Deutsch können, und Deutsche mit zweiter Lohnsteuerkarte, die noch etwas Geld neben Unterhaltszahlungen machen wollen; also schon mal interessant, wen man so alles kennt. Das sind wohl die aus der Immo mit dem Wasserschaden und Strom-Aus.
    Vor allem aber, so bildhaft es auch klingt, aber: „bei einer Sonntagsschicht Maschinen zu reinigen und aus der kalten, seifigen Kühlflüssigkeit stundenlang scharfkantige Fräsabfälle zu schöpfen.“ ist absoluter Nonsense; und gerade noch bei Audi.
    Da heißt erstmal korrekt Kühlschmierstoff und dann hat jede Maschine einen KSS-Filter, Späneförderer, der im Betrieb die Späne filtert und meist noch trocknet. Weil man, erstens für die Späne Geld bekommt, also gut daran tut, die zu sammeln und zu trocknen, und die zweitens, während des Betriebes aus den Maschinen rausfiltern muss, weil man den KÜhlschmierstoff im Kreislauf wiederverwendet, d.h. man kann doch keinen Kühlschmierstoff mit Spänen versetzt mit HOchdruck auf die Fräse, auf den Bohrer richten. Da kommt ja alles dabei raus, außer einem runden Loch oder einer planen Fläche. Das ist also einfach ein Unding. Das geht nicht.
    Dass sich bei der Maschinenreinigung an der einen oder anderen Ecke tatsächlich Späne absetzen, die im Betrieb nicht fortgespült und gefiltert werden und die dann bei der Maschinenreinigung entfernt werden, ja, das ist so, aber hat nix mit der Schilderung von stundenlangen Schöpfen von Spänen aus kaltem KSS zu tun.
    Wobei wegen dem Wärmegang, d.h. die Maschine und damit deren Bearbeitungskoordinaten sollten sich ja am Montag an derselben Stelle wie am Freitag befinden … also ich bezweifele sogar, dass das KSS kalt ist.
    Das muss schon ein übles Dreckloch von Metall-Bearbeitungsunternehmen sein, bei dem es so aussieht; also Audi eher nicht. Audi oder ein anderer OEM dürfte noch nicht einmal Lieferanten oder Unter-Unterlieferanten haben, bei denen es so aussieht; außer in China oder ganz weit im Osten, weil wenn´s nix kostet, also wirklich ganz billig ist, ist das mit der Qualität dann doch nicht so eng gesehen; anderes Thema; aber nicht am Tegernsee.

    • Wie gesagt, ich habe das vor 30 Jahren selbst gemacht. Oben Drehbank, unten eine Wanne mit Flüssigkeit und Spänen.

    • Da habe ich mich wohl verlesen...
      der Textzusammenhang wies auf AUDI und erst kürzlich.

    • @ Don
      Ich habe Anfang der 70er auch an der Drehbank gestanden, aber die gab es nur noch in der Lehrwerkstatt. In der Produktion standen schon damals nur Bearbeitungszentren, so wie Lobo1962 das beschrieben hat.

      Wo mag der Don wohl gearbeitet haben?

    • audi, B3 Produktion und unten im Keller bei der Kleinteilfertigung. Da gab es diese Sonntagsschichten, weil dann die Produktion ruhte.

    • Bei Audi wird eigentlich noch gedreht
      Vermutlich war das irgendein Drehautomat, oder ein Teil einer Fertigungsstraße (bei Audi wird eigentlich alles in Großserie hergestellt, da sind selbst reine Bearbeitungszentren eher selten (die ganzen Teile von A nach B befördern ist aufwendig)).
      Da der Mensch Wasser ab knapp unter Körpertemperatur als kalt empfindet würde man selbst bei auf knapp über Raumtemperatur erwärmten KSS sagen, dass ist kalt. Viel wärmer als Raumtemperatur wird es auch nicht werden, weil sonst das mit dem Kühl irgendwie schwierig wird und man die Maschine in die andere Richtung verzerrt…

    • @Don - vor 30 Jahren
      habe ich auch öfter mal an solchen Maschinen gestanden, aber so eine Arbeit mußte ich, auch als Schüler oder Student, nie machen. Stattdessen freuten sich die Arbeiter, daß da einer das Programmieren der Dinger so schnell lernt. Vielleicht waren ihre Maschinen damals schon 30 Jahre alt. Normal war das jedenfalls nicht, auch nicht Ende 80er.

    • Seit wann sind Bearbeitungszentren solche,
      die Teile von A nach B transportieren? BAZ sind programmgesteuerte Maschinen, die mehrere Arbeitsschritte automatisch, nacheinander ausführen oder so was in der Richtung. Selbstverständlich kann man die auch verketten, nur ist das nicht Voraussetzung für ein BAZ, weil man die auch manuell beschicken kann.
      Im Text heißt es Audi und Fräsen und man dachte aufgrund des Zshgs. mit der aktuellen Äußerung der Genderisten, das wäre letzten Monat am Sonntag gewesen und jetzt sind wir schon bei Drehen statt Fräsen und irgendwo in den 80ern …

    • Wörtlich
      Nehmen Sie doch den Text nicht so wörtlich.
      Ich gebe Ihnen ein anderes Beispiel: beim Reifenhändler bei uns arbeitet jemand (geschieden, Kind), der am Wochenende dann dem lokalen Pflasterer hilft, um über die Runden zu kommen. Der Pflasterer ist übrigens auch nur abends und am Samstag selbständig, der hat das auch als Zweitjob. Und wir reden hier nicht von „Nachbarschaftshilfe“, sondern von versteuertem Einkommen. Die Jobs, die DA beschreibt, gibt es nicht mehr oft, dafür ist aber Pflastern bei Regen und Wind, Galabau, Hermesbote (mit eigenem Auto und ewige Stunden lang, bei uns kommen die selten vor 20 Uhr) Hähnchenmann im Hähnchenmobil, Trucker usw. alles nicht wirklich vergnügungssteuerpflichtig, oder wie meine Oma sagen würde „macht den Rücken krumm“.

  62. Xanthippe und Sokrates oder die draußen sind drinnen, aber die unten nicht oben.
    Hallo Don,

    mit den Grenzen allgemein und den Klassengrenzen im Besonderen, ist es ja so, entweder man ist drin oder man ist draußen.
    Wenn man draußen ist, ist man aber auch schon wieder drin – in der andern Klasse.

    Bei der guten Deutschen Reichsbahn war das ganz klar, gut da gab es auch 4 Klassen, da konnte man öfters mal draußen bzw. drin sein. Das Billett macht’s oder war`s die Börse?

    Wie beim Radfahren, entweder man ist in der Klasse Bergfahrer oder Sprinter, aber da ist es mit den Wechseln der Klassen nicht ganz so einfach. 40- 50 kg mehr oder weniger geht nicht so leicht.

    Anders ist es mit den Klassen ganz oben oder nur oben, was schon unten, aber noch nicht ganz unten ist.

    Das fatale ist beim Oben und Unten, wenn es die ganz unten nicht gibt, gibt es die ganz oben auch nicht, weil die sind dann nur oben, was dann natürlich schon unten ist, wenn es aber ganz unten nicht gibt ist dann ganz oben schon ganz unten.

    Das ist der Grund warum es Klassengrenzen gibt, vielleicht sollte man das den Xanthippen mal mitteilen, am besten bevor der Schierlingsbecher kommt er könnte dieses mal Empfängerinnen haben.

    Alleine werden sie nie darauf kommen und nicht jeder Mann ist Sokrates der freiwillig ganz unten auf der Gasse schön lebte, als wenn es ganz oben ist.

    Friedrich Nietzsche „ … sie lehrte ihn, auf den Gassen und überall dort zu leben, wo man schwätzen und müßig sein konnte und bildete ihn damit zum größten athenischen Gassen-Dialektiker aus: der sich zuletzt selber mit einer zudringlichen Bremse vergleichen musste, welche dem schönen Pferde Athen von einem Gotte auf den Nacken gesetzt sei, um es nicht zur Ruhe kommen zu lassen.“
    – Friedrich Nietzsche, Menschliches, Allzumenschliches Nr. 433
    http://gutenberg.spiegel.de/buch/menschliches-allzumenschliches-3252/9

  63. cis-Männer
    gerade ’n bisschen was gelesen.
    mit welchem shice sich
    manche Leut*in*nen
    meinen sich beschäftigen zu müssen.
    und noch dafür bezahlt werden.
    Römisches Reich digital oder 2.0
    oder wie auch immer.
    morituri te salutant.
    es heisst übrigens (noch) nicht
    moriturae . . .

  64. Finale
    Na, sie lassen es hier noch einmal ordentlich krachen. Gut so. Ich muss Storms „Der Eine fragt …“ wohl nicht zur Gänze zitieren.

  65. Ergänzend....
    Weil über den Namen gerätselt wurde: [bitte, contenance. Don]

    Noch so eine Freundin der Heimat und aller_hier_Lebenden: „Nach dem Mord an der 15 Jahre alten Mia kommt Kandel nicht zur Ruhe. Nach mehreren Demonstrationen bekundet nun die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer ihre Solidarität im Kampf gegen Fremdenhass.“

    *ttps://www.welt.de/politik/deutschland/article174549732/Kandel-Dreyer-unterstuetzt-die-Buerger-im-Kampf-gegen-rechts.html

    Ja. So schauts aus.

  66. Steuer
    Ihre Gesellschaftbeschreibungen, die ich seit Sommer 2015 regelmäßig und mit großem Vergnügen lese- ich bin im Urlaub eher zufällig drüber gestolpert- lassen meine Hemmungen zur Steuerehrlichkeit jedesmal ein bisschen weniger werden. Es ist langsam ein unerträgliches Maß an staatlich verordneter Geldverschwendung einerseits und an staatlich verordneter Leistungsbereicherung andererseits erreicht.

    Erst wenn der der letzte weiße Mann verjagt ist, werden die Schicksen merken, dass man mit blöden Anschauungen und noch blöderen Texten nicht (über)leben kann.

    Belieben Sie weiter mannhaft standhaft, wo auch immer, und legen sie beide Hände in eine der vielen Wunden unserer ach so gerechten und gegenderten Welt.

    • Die leben halt davon, dass so etwas der breiten Masse nicht bekannt wird.

    • Nur Schwestern?
      Ich verstehe das Phänomen nur halb, sind das alles Einzelkinder?
      Hat da keine ’nen Bruder, der womöglich cis? Subjektives Ansehen fällt scheints heraus, aber das kommt mir so komisch vor. Meine Tochter schmisse sich letztendlich vor ihren Bruder, in jeder Diskussion. Das ist doch nicht außerordentlich.

  67. Das Praktische am Netz ist doch ...
    … dass jeder seine Dummheit so schnell und effizient präsentieren kann. Eine Möglichkeit, die, wie man unschwer sieht, gerne und oft genutzt wird.
    Andernfalls müsste man sich ja erst mit der Dame auseinandersetzen, um die Sachlage zu beurteilen. Wie unschön. Verschwendung von Lebenszeit. Also ich liebe das Netz und Twitter!

    • Damit nicht gleich der Einrastmechanismus einsetzt,
      habe ich versucht rauszufinden, worum es bei diesen Projekten, respektive der Dachorganisation eigentlich geht.
      Sibel Schick scheint für Öffentlichkeitsarbeit des Projekts MUT zuständig zu sein. Die Dachorganisation hat eine andere Person in der Öffentlichkeitsarbeit.

      Was die (ehrenamtlichen) Personen machen, kriegt man nicht raus…

      Naja, Aggression gehört wohl heutzutage zur Öffentlichkeitsarbeit…twitter, das Bierzelt im Netz….d

  68. "Und wenn sie nicht aufpassen, tun es ihre Mütter"
    Mama-betreute Partnerwahl? Wer das zulässt, hat nichts anderes verdient.

    • Die arrangierte Ehe hat in Bayern nie aufgehört zu existieren.

    • Muttersöhnchen
      Natürlich gibts sowas.
      In der Türkei ist es sogar gang und gäbe.

    • Nein, aber vielleict mache ich noch was dazu.

    • Und wer nicht auf die Mutter hören will,
      muss eben fühlen. Versuch macht (hoffentlich) klug!

    • Die Ehe aus Liebe...
      wurde erst in der Romantik erfunden für diejenigen, die auf dem Heiratsmarkt nur Gefühle zu bieten hatten…LOL.

      Der Hoferbe zeigte seiner Auserwählten von einem romantischen Plätzchen aus die Umgebung: „Dahinten is mein Wald, davor die Äcker mit 1oo Tagwerk, daneben die Wiesen. 50 Stück Vieh stehn im Stall. Etz überlegst es dir halt amal“.

    • @sufferah
      Eine Liebesheirat schliesst die Vorabprüfung der gegenseitigen finanziellen Verhältnisse nicht aus. Dafür braucht aber kein erwachsener Mann seine Mutter.
      Wenn Sie da anderer Ansicht sind, oder meinen, der Vermögens-Check sei inklusive einer Art Vetorecht Aufgabe der Mutter des Galans, ist das selbstverständlich Ihre Sache.
      Meine Sache ist es zum Glück nicht.

  69. Alpträume...
    seit einiger Zeit befindet sich unser Land auf bestem Wege Richtung Saudi-Arabien, zumindest was den Grad an Spiessigkeit, Intoleranz und Herabsetzung von Bevölkerungsgruppen durch solche vom Staat geförderten Gruppen angeht.
    Machmal denke ich, es ist alles nur ein böser Traum, aus dem ich plötzlich aufwache und wir sind wieder die tolerante, offene und entspannte Gesellschaft, die wir mal waren. Aber das wird leider nie passieren, befürchte ich…

    • Werter opabruno, ich empfinde ähnlich, aber es gibt Hoffnung nachdem der Bayer ....
      …. diesen unseligen Satz der Unterwerfung eines säkularen Staates um das wichtige Wort NICHT ergänzt hat.
      .
      Anlass zur Hoffnung.

  70. Eine Sybill kenne ich in Stuttgart,
    die nannte man so, damit sie nicht zur Sybillelle gemacht werden konnte.;)

    Als ich Sibil las, wusste ich, was dahinter stecken musste.Aber Schick? Vor der Frau könnte ich ein klein, sehr kleines Wenig Respekt haben, wenn sie anderes benennen würde, was mich auch an gewissen Männern stört, nämlich, dass sie Bomben auf Zivilgesellschaften abwerfen, die sich nicht wehren können.Oder Drohnen.

    Würde ich hier nicht lesen, wüsste ich ja von den ganzen Förderungen nichts. Darum meinen herzlichsten Dank für diese „Bekanntmachung“, werter Don.Möchte nicht wissen, was da auch so in der EU läuft, ahne es aber.Mit all den Förderungen beginnt viel Elend, wie Biogasanlagen mit Monokultur.Auch grenzüberschreitenden Tourismus, wo einer Stammmarke plötzlich 400 Anbieter hinzugefügt werden auf deren Website usw,usf.

    Auch auf meinem Schreibtisch liegen 4 Einladungen. Drei von Genossenschaften, eine vom Verein.Es ist halt März, das kennt man schon.Heute abend die erste Hauptversammlung bei der Wald- und Weide.
    Ich habe hier einiges an Anteilen von Heimat, das auf die Kinder übergeht. Noch wollen sie es nicht, sehen es von Muc. als zusätzliche Belastung.Man wird auch nicht reich dadurch, hat aber viel Mitbestimmungsrecht.Diese Zusammenkünfte finden auch immer abwechselnd in einer netten Lokalität statt mit Speis und Trank. Für mich heißt das: ein kleiner Salatteller, weil ich nach 17:30 Uhr nicht gern noch viel esse.Ausnahmen bestätigen die Regel.Manchmal geht es nicht anders.

    Von der Bank nehme ich nur die Einladung für die Meiszerklassen des Musiksommers an. Das Geschwätz der prominenten Vorträger interessiert mich nicht,weil ich denke, wenn alles sooo viel abwürfe, würden sie selbst machen und unsereinem nichts gönnen…

  71. Welche Klassengesellschaft?
    Eine echte Klassengesellschaft verbindet Vermögen mit Verantwortung. Und diese Verantwortung war immer noch politisch, sie war früher ausweglos durch Geburt bestimmt und sie war umkämpft. Die jungen Männer der Oberschicht waren Offiziere und starben in den Schlachten wie das Fußvolk der Unterschicht auch. Im Tode waren sie alle gleich und wenigstens das wird sich nie ändern.

    Heute sitzen da „oben“ Milliardäre mit einem Reichtum, wie ihn die Welt noch nicht gesehen hat, die sich selbst genügen, die meistens nicht einmal kulturell signifikant in Erscheinung treten -als Sammler vielleicht mal (Würth) oder ungebildete Bauherrn (Beisheim)-, sondern die in irgendwelchen teuren nullachtfuffzehn Vorortbungalows mit Walmdach über’m EG hausen und die aussehen wie Heini und Lieschen Müller und einen ebensolchen Geschmack haben, nur in Escada oder so.

    Wir haben auch in Deutschland überall dieselbe postfeudale Einheitsklasse, der Unterschied besteht nur im Geldvermögen. Privilegien sind keine geldwerten Vorteile mehr, sondern lediglich mit Geld zu erwerbende. Die Kultur ist Sache staatlicher Apparate, blutleerer „Foundations“ und einer verlogenen karrieregeilen Unterschicht aus Proleten und Flittchen mit berechtigter Sorge um ihre „Streetcredibility“. Von der Politik ganz zu schweigen. Da haben wir den politisch-medialen Komplex aus feigen und anstandslosen Unverantwortlichkeiten bestallter schlichter Geister*innen im Egomodus mit kleinbürgerlichen Aufstiegs- und Abstiegsängsten. Und das nach über siebzig Jahren Frieden. Irgendwas läuft falsch.

    • Im Tode alle gleich? Guter Witz
      Meines Wissens kehrten ca. 90% der Generäle aus Stalingrad zurück. Beim Fußvolk war es umgekehrt.

  72. Reiches Land?
    Eine interessante Betrachtung, die ich mit Genuss gelesen habe. Nur bei einer Passage wurde ich stutzig: Deutschland als eines „der reichsten Länder der Erde“. Das liest man so oft, aber Vermögensstatistiken (z.B. von der EZB) zeigen ein ganz anderes Bild. Das Median-Haushaltsvermögen liegt bei rd. € 61.000, im europäischen Vergleich ganz weit unten. Portugal wird z.B. oft als „armes“ Land bezeichnet, dabei sind die Portugiesen wohlhabender als die Deutschen. Die Hälfte der dt. Haushalte hat keine nennenswerten Aktiva, zählt also zur besitzlosen „Klasse“. Und der Wert der Rentenansprüche, den manche dann schnell dazuzählen möchten, ist bei einem mittelfristig insolventen Umlagesystem nicht wirklich ansetzbar.

    Ein reiches Land sieht anders aus.

    • Da haben Sie recht, aber der Median sagt nun mal nichts über die Reichen im Land, und die sind sehr reich.

    • ... die deutschen "Reichen" ....
      … beginnen bei lachhaft niedrigen Nettovermögen um 300-400tsd Euro. Da lachen Italiener, Franzosen, Russen, Asiaten – ja die ganze Welt. „Eingebildete Reiche“ müsste man sagen… sehr reich, sieht anders aus ..

    • Naja, der unterschied ist halt, dass ich auch mit 1 mio. keinen Wachdienst brauche und die Müllsituation anders als in Neapel oder Rom ist, zumindest bei mir.

    • "Deutschland ist nicht reich,
      sondern leistungsfähig.“ Das Geld zum Verplempern holt man von denen mit Gehältern, nicht von denen mit Vermögen. Merkwürdig genug, aber von ganz eigener Poesie, dass man sie gleichzeitig beschimpft, tritt und zu melken gedenkt. Wäre ich der Melker, würde ich mich mal entscheiden, was ich von der Melkkuh will, und das andere sein lassen.

    • @gkirmuc - Reiches Land?
      Es ist sogar noch schlimmer. Auch wer da ein Stück oberhalb des Medians liegt (also bei 62000,- € oder auch bei 100000,- €) hat ja kein Vermögen, das ein Leben ohne Arbeit erlauben würde (schon wegen Miete und Krankenversicherung und Propagandaabgabe geht ja jeden Monat einiges weg und essen will man ja auch noch…).

      Hier ist übrigens von 40000,- € Medianvermögen die Rede (FAZ vom 14.11.2017):
      http://www.faz.net/aktuell/finanzen/finanzmarkt/vermoegen-in-deutschland-verfestigte-armut-und-schnelle-superreiche-15292316.html

      Grob über den Daumen gepeilt kann man sagen, die untere Hälfte hat so gut wie nichts und das obere Viertel hat fast alles. Wobei sich das Geld dann nochmal ganz oben besonders konzentriert.

    • Was heißt schon reich ?
      Weder ein Medianvermögen von 60.000 Euro noch eines von 600.000 Euro hat etwas mit Reich zu. Ein anständiges Haus in München kostet 2 Millionen Euro und bei 1 % Zinsen brauchen sie weitere 10 Millionen Euro um 100.000 Euro zum Leben zu haben (vor Steuern). Selbst wenn sie die 10 Millionen in den nächsten 40 Jahren ihres Lebens aufessen wollen, bleiben nur 250.000 Euro im Jahr (anfangs). Das reicht nicht für Reitstall und Privatflugzeug und Yacht und Zweitresidenz auf Mallorca. Wirklich reich beginnt vielleicht bei 30 Millionen Euro Vermögen.
      Wahrscheinlich gibt es auch 0,1 % der Bevölkerung, die soviel Geld haben, das sind immerhin 80.000. Wo wir wieder einen Anhaltspunkt für die „oberen Zehntausend“ haben.

    • ... „reich“ ist einfach derjenige ...
      … der sorglos von den Zinsen seines Vermögens leben kann, d.h. für seien Lebensunterhalt nicht auf Erwerbstätigkeit angewiesen ist und seinen Vermögensstamm nicht angreifen muss.

      Das wäre eine vernünftige Definition, nicht irgendein gegriffener Wert, der tatsächlich in bei etwa > 10 Mio Euro Nettovermögen anzusetzen wäre.

      Dann gibt es noch Pseudosolidaritätes-Reiche, Syrer mit Zweitfrauen und 4 + x Kindern, ARD-Intendanten usw., die von der Ausbeutung anderer gut und gerne leben.

  73. Wer Privilegien kritisiert, verspielt sie.
    Wer Privilegien kritisiert, verspielt Privilegien. Die Omerta der Ehrenwerten Gesellschaft beharrt auf ihrem angeborenen, vererbten oder durch bewusste Leiden und Mühen erkämpften Recht, „Jedem das Seine“ edel, hilfreich und gut zu gewähren.

    Jedem das Seine, lateinisch suum cuique, ist seit antiken philosophischen Theorien der Moral und Politik ein für die Fassung von Begriffen des Rechts und der Gerechtigkeit, insbesondere der Verteilungsgerechtigkeit, vielfach ins Spiel gebrachtes Prinzip (siehe auch Verteilungsprinzip).

    Weil mit dieser Weisheit eine äußerst „Ehrenwerte Gesellschaft“ ihre Filterblase und Echokammer von 1933 bis zum Untergang Mai 1945 ihr Leben in Saus und Braus von „Volksfeinden, Volksverrätern, lebensunwerten Subjekten, u.dgl.“ abgrenzte, titelt kein Autor von Verstand mehr seine Betrachtungen mit „Jedem das Seine“.

    Das Konzentrationslager Buchenwald bei Weimar trug in seinem Torgitter den Spruch «Jedem das Seine». Dieses Zitat geht auf den römischen Dichter und Staatsmann Marcus Tullius Cicero (106-43 v.Chr.) zurück: «Justitia suum cuique distribuit» («Die Gerechtigkeit teilt jedem das Seine zu»). Abgekürzt in «suum cuique» wurde es ein Wahrspruch der preussischen Könige, und als Inschrift schmückte es den 1701 von Friedrich dem Grossen gestifteten «Hohen Orden vom Schwarzen Adler».

    „Privilegienkritik als sozialer Fehltritt“ verbessert die Aussage, sich in seiner Echokammer und Filterblase mit den Gleichgesinnten zu vergnügen, die beispielsweise als „Jubelperser“ während des Schahbesuchs in Berlin prügelten, nach den Reden von Kim Jon-Un jubilieren oder sich über Merkels dritte Machtergreifung begeistern. „Jedem das Seine“ eben.

    Dass Recht und Sozialgesetz einem Analphabeten bei Pinneberg für seine beiden Ehefrauen, der eine Zweitfrau schon im zarten Alter von 13 Jahren befruchtete, mittlerweile mit sieben Kindern ein Haus zuweist und monatliche Unterstützung überweist, schützt diese fromme Filterblase vor der Unbill von Vertreibung und der Sorge um das eigene Wohl wie das der Familie. „Jedem das Seine“ eben.

    Fazit und Quintessenz verdankt Don Alphonso einem besonders begabten Kommentatoren, der da meint:

    Friedrich Ernst sagt:
    15. März 2018 um 21:38 Uhr

    Quintessenz:
    Wir wollen uns doch nicht über diejenigen ereifern, welche unserer distinguierten Verachtung ebenso unwert sind wie sie unseres edlen Hasses unwürdig sind.

  74. Ex Zeitleser
    Zum Sibelzitat: „Noch mehr Toleranz, noch mehr Chancen, noch mehr Sex, noch mehr Freundlichkeit, noch …….., noch mehr Geld… Die Welt schuldet euch NICHTS mehr. Kommt endlich mal klar“.

    Hm nein mir schuldet Niemand etwas und ich komme ganz gut klar.
    Als junger Mann mit ländlich konservativen Wurzeln, aufgewachsen in einer bäuerlichen-handwerklichen geprägten Familie mit erzkonservativen Familienbild, bekam ich einen Schock als ich 1986 zum Studium in die damals schon grüne südwestdeutsche Unistadt ging.

    Ich lernte Bäume zu fällen, Zäune bauen, mit großen Nutztieren umzugehen, Hütten bauen, jagen, fischen, Fahrräder und Mopeds zu reparieren usw. und v.a. die Natur und auch Menschen und ihr Verhalten gut zu beobachten. Fast alles „im Haus“ und das Soziale war Frauensache, verstärkt wurde dies dadurch, das ich eine Schwester hatte. Ich weiß bis heute nicht wie man eine Soße macht oder einen Kuchen bäckt…..komme damit aber klar.

    Nun für mich und meine Kumpels vom Land waren insbesondere die Frauen in dieser Unistadt im Vergleich zu unserer Kleinstadt, in der wir Abi machten ein kleiner Kulturschock. Auf dem Dorf kannten wir noch die öfters plumpen Annäherungsversuche junge Männer, ungeschicktes Imponiergehabe bis zum klassischen Hof machen der Angebeteten, die aber durchaus geschickt auch offensiv Signale aussandten.
    In der Unistadt wurden wir förmlich überrannt von Frauen. Ein Studienfreund wurde, man glaubt es nicht von einer jungen Zahnärztin
    gestalkt und regelrecht „übermannt“. Über Me too kann ich nur müde lachen. Manchmal schliefen wir spontan bei Kumpels, weil unsere Betten schon mit „Angeboten“ belegt waren. Ja es war ein großes Überangebot… Dazu muss man sagen unsere Jungs- Clique waren alle auch extreme Sportler 190-200m groß. Mein bester Studienfreund verdiente nebenher Geld als Skilehrer und war optisch Typ Clooney. Öfters benötigte er einfach seine Ruhe und ging für einige Tage zu seinen Eltern auf das Dorf

    Der Partnermarkt ist auch real ein Markt! Nix anders. Mann respektive Frau muss sich doch auch fragen, weshalb sich ein Erfolgsmodell ändern soll. Besonders wenn man beobachtet, wie Männer, die sich an den Leitlinien moderner Lebensmodelle (der neue, moderne Mann) orientieren oft die Verlierer sind und bestenfalls als bester Freund enden. Darwin lässt grüßen. Nun kann man das sicher ändern, man kann z.B auch die Automobilhersteller zwingen nur noch 100% korrekte Modelle herzustellen, die u.U nicht attraktiv aussehen und keinen Fahrspaß mehr bieten. In diesem Fall wird wohl der Wert und die Anziehungskraft eines nicht so korrekten Porsche noch mehr steigen, wenn man ihn nicht gleich ganz verbieten kann.

    #

  75. In jedem Ende verbirgt sich ein Anfang
    Vielen Dank, lieber Don, fuer die vielen Jahre, die Sie hier ihre (und damit auch unsere) Fahne hoch gehalten haben. Andere haben die Qualitaet Ihrer Artikel schon gewuerdigt, ich moechte auch die (meissten) Kommentatoren hier hervorheben.

    Ich lese heutzutage neben BBC auch The Atlantic und NZZ, beides Blaetter, die ich wohl ohne die oft hochwertigen Kommentare Ihres Blogs nicht angefasst haette. Gerade die Vielfalt und Qualitaet der Kommentare waren und sind Ihr(!) Markenzeichen. Guter Journalismus ist moeglich, wenn auch selten. Und sie liefern, wieder und wieder.

    Danke dafuer und hoffentlich lassen Sie uns wissen, wo es weitergeht…

    Viele Gruesse aus Christchurch – ja, Sie werden auch am anderen Ende der Welt gerne gelesen :-)

    • Uh, danke, das freut mich sehr. Ja, es wird weiter gehen, keine Sorge. Ich könnte auch etwas Urlaub machen, aber daraus wird wohl nichts.

  76. Genderismus auf Verkehrsampeln war der zarte Anfang
    Don, moin. „Das ist aufsteigender Gesinnungsjournalismus, sowas kommt einem immer wieder in den Blick. Die Zukunft!“

    Das paßt ja. Gerade gestern las ich von einer beim Staatsministerium Baden Württembergs beschäftigten, in Stuttgart wohnenden und in wohl Freizeit bloggenden Dame, die einen schönen Lobbyismus betreibt für die von ihr so geliebte Elektrifizierung der Mobilität, ausgelöst durch ein eigenes domainbezogenes Kfz.: Als „zoepionierin“ kann man da uneingeschränkte Lobhudellei über all diesen Elektro- und Akkuirrsinn und über amerikanische Digitalisierungs-Überflieger, die es nachzueifern gelte, nachlesen. OK, das ist legitim, Begeisterung und Optimismus im Alten Europa zu kultivieren, da auch in den Informationen jedeweder Verquickung mit dem Job eindrucksvoll begegnet wird. Aber anläßlich eines ziemlich unqualifizierten Gastkommentars in einem Magazin Sonne, Wind&Wärme: „Die Mär vom schmutzigen Elektroauto“ muß man doch fragen und kommentieren, da so etwas nicht einfach so stehen bleiben kann…….Kurzum: Sie stimmt in den Tenor des VV Müller ein, der sagt, was wollen wir uns mit der Technik von gestern beschäftigen. Wir wollen uns mit der Zukunft beschäftigen. Ja, da macht man halt da nahtlos weiter, wo das Gestern spätestens aufhören sollte. Meine Stellungnahme war selbstredend etwas umfangreicher, da die werte Dame u. a. eine schwedische Studie zu dem CO2-Rucksack der Akkus vollkommen mißverstand (unbewußt?) und zur eigenen Rechtfertigung – gelinde ausgedrückt – umdeutet. Man könnte auch titeln: Die modernen Religionskriege. Gerade ganz aktuell beim Innenminister.

    • OT, aber richtig
      Was wollen Sie erwarten? In Stuttgart wird grün regiert!
      Und die Grünen wollen jetzt erst mal die Diesel kaputt machen, dann die Benziner, und dann werden sie ganz unerwartet merken, dass E-Mobilität in Wirklichkeit DOCH NICHT gut fürs Klima ist und die Akkus eine Sauerei.
      Woran DANN natürlich die Autohersteller schuld sein werden, wie üblich.

      Allerdings, um VW-Müller gerecht zu werden: Das hat er auch schon verstanden und auch schon öffentlich gesagt, dass die Grünen am liebsten das Auto an sich wegkriegen wollen.

      Was sie seit Jahrzehnten für das zentrale Ziel einer angeblich klugen Verkehrspolitik halten.
      Es lohnt sich nicht, diese Leute klüger machen zu wollen.

      Eine andere Sache ist, die betroffene Allgemeinheit aufzuklären. Schön, dass Sie daran mitwirken.

  77. Klagen!
    Was Frau Schick da macht, ist nichts anderes als gruppenbezogene Feindseligkeit. Es wird Zeit, dass jemand dagegen vorgeht.
    Die Zuwanderungsgruppe, aus der sie hervorgeht, kriegt das offenbar nicht mit, denn die ist natürlich auch gemeint.

    Schreiben Sie Spahn, schreiben sie Seehofer. Es muss mal ein Ende haben mit solchen Beleidigungen. Da sind ein paar Menschen offenbar unglücklich mit sich und versuchen, das auf eine Mehrheit abzuwälzen.

    Gutes Stück. Der Franzl oben hat natürlich nicht recht. Es geht alles weiter, nur in anderen Kleidern. Der Franzl ist mir zu spirituell. Ich ziehe den Paulus bei weitem vor.

    • Schreiben Sie Spahn, schreiben sie Seehofer?
      Im Sinne von „Wenn das der Führer wüsste“?

      In welcher Welt leben Sie, Oberländer? Treten Sie im Alltag bewusst als Heteromann auf und machen Sie Ihr Wahlkreuz an der Stelle, von der Sie annehmen, dass dort mit den Subventionen für diese unsägliche Hetzpropaganda aufgeräumt wird.

    • Es wird da sicher ein paar Finanzierungsveränderrungen geben, weil die AfD in dem Bereich zusammen mit manchen CDUlern sehr aktiv ist.

    • Annäherung
      Ein ehemaliger Innenminister, der wegen einer ganz widerlichen Seilschaft in der SPD zurücktreten mußte, soll sich angeblich ganz vorzüglich mit einer Fraktionsvorsitzenden der neu Dazugekommenen verstehen. Einer Person, die bei Ihnen auch schon einmal Topic war und genau das richtige Feindbild für die in diesem Beitrag abgehandelte Person darstellt. Und ich meine einmal vernommen zu haben, daß zwischenmenschliche Beziehungen in Netzwerken sehr wichtig seien. Das Gedächtnis eines Elefanten wurde ja auch schon so manchem Politiker nachgesagt. Denn Rache ist ein Gericht, das am besten…kalt serviert wird.

  78. Und wie geht es weiter?
    Lieber Don, Sie werden Ihren Blog doch auch auf einem anderen Kanal ohne die FAZ weiterführen können? Ich bitte höflich darum. Herzliche Grüße

    • Ja, genaures verkünde ich, wenn es konkret wird. Ich muss davor aber erst mal nach Italien.

  79. Gerne gelesen
    – Auch den vorigen Blog. Danke!

    Wie sehr die staatlich gesponserte Zersetzungs-Indoktrination – trotz oder wegen des großen Aufwands – in´s Leere läuft, zeigen ja die sinkenden Absatz- und Klickzahlen der „Qualitäts“medien, die sie zu ihrem wichtigsten Subjekt gemacht haben.

    Weshalb jetzt auf EU-Ebene eine Kommission auch die staatliche Subvention eben jener „Qualitäts“medien vorbereitet (Belege dafür lassen sich unter Verwendung der genannten Stichworte leicht finden).

    Und wer trotz so großer, gemeinsamer Bemühungen besser-menschlichen „Kampfs gegen fake-news“ immer noch uneinsichtig bleibt, daß doch alles nur zu seinem Besten geschieht, bekommt noch Nachhilfe durch die, ebenfalls staatlich subventionierte, „Antifa“.

    Weiterschlafen, ihr dummen Bürger! Alles ist unter Kontrolle!

    • Naja, ich arbeite gerade durch, wer alles Aktivisten wie Sören Kohlhunber finanziert, da kommt man schon ins Staunen.

    • Mich verblüfft jedes mal von neuem, wie sehr die Linken hinter’m Geld her sind.

    • Geld
      < Mich verblüfft jedes mal von neuem,
      < wie sehr die Linken hinter’m Geld her sind.

      Mich verblüfft das nicht – sie haben ja keins.
      Regelmäßige Erwerbstätigkeit ist meist "nicht so ihr Ding".

      GH

  80. Sibel Twitter
    Fand ich ganz interessant, diese Gosse einmal zu prüfen. Da bezweifelt z.B. ein Herr Haznain Kazim, dass Messermuslime junge Frauen töten. Kandel hat es nie gegeben.
    .
    Das beruhigt mich ungemein. Alle zu Döner zerschnittenen jungen Frauen leben in Wirklichkeit. Ohne diesen Kazim hätte man einen anderen Eindruck.

    • SPON und taz kann man oft wirklich nicht mehr unterscheiden.

    • Herr Kazim
      Hat mal ganz lustige Geschichten über Pakistan geschrieben. Interessant war aber auch, wie er selbst auf konkrete Nachfrage eines Gastgebers seinen Übertritt zu Christentum verleugnete. Um die Sache nicht unnötig zu komplizieren, schrieb er damals. Wenn um die eigene Person geht, nimmt man das Messer des Gegenüber doch ganz anders wahr.

  81. Volltreffer mittschiffs, Don
    „Alles, was ist, wie groß und gut es sei, besteht seine Zeit, erfüllt seine Zwecke und geht vorüber.“
    Franz von Assisi
    .
    Daraus leite ich, zugegeben mit mäßiger Eigenleistung ab: „Alles, was ist, wie teigig und wie machtgeil angeknabbert es sei, erfüllt seinen Zweck, für wen auch immer – und geht glücklicher Weise vorüber.“ DdH.
    .
    Und bezogen auf die Überschrift: die Schiffssicherungsmannschaft kann gerade noch das Leck für die letzten 3 ½ Seemeilen bis zum rettenden Hafen mit bordeigenem Material stopfen. Es könnte aber sein, dass ein Herbststurm, kommend vom südlich gelegenen Festland ohne eigene maritime Ambitionen, dem Vorhaben zuwiderläuft. Sie wissen, vor Gericht und auf hoher See……Ahoi.
    .
    @ Harry Charles sagte am 15. März 2018 um 21:23 Uhr unter anderem: „Die „höheren Töchter“…..Sie haben nur darauf gesehen wie die angezogen waren, was für ein Auto sie hatten und ob sie aus einer reichen Familie waren.-…“
    Das erinnert mich an den kurzen Bericht einer Sprecherin unseres Landes-Propagandasenders SWR 1 zu Dienstantrittsreise unseres neuen Ministers für fremde Affären zu seinem Amtskollegen Le Drian. Dabei erfuhr ich (das wußte ich echt nicht!), dass Heiko, der ja zuvor schon zum best-angezogensten Mann der Republik erklärt worden sei, am Quai d‘ Orsay „ bella figura gemacht hätte. Im grauen Anzug mit hellgrau abgesetzter Krawatte…..“ Warum er dort war in klare Worte zu fassen, ich der labernden Tussi, der ich mal hochmütig wie ich bin, aus der Ferne einfach mal die Fähigkeit abspreche – kaum ein Wort. Mir hätte ja der Hinweis gereicht, dass es guter Brauch in den deutsch-französischen Beziehungen ist, die Antrittsreise nach Paris oder Berlin zu machen.
    .
    @ Hexibert. Wie ich hier schon einmal erwähnte, haben in der Vor-Roboterzeit unzählige Türken mit dem „Abfischen von Frässpänen“ (werden die nicht alle über Siebe in Schubkästen gespült?) oder der Abfuhr von Drehspänen, sogar mit Gußputzen und Hofkehren Deutschland aufgebaut. Deren Söhne haben mit ihrem Audi A8 und trotz undurchsichtiger und zweifelhafter Einkommensverhältnisse längst die Klassenschranken überwunden. Jaja, Neiddebatte, ich weiß. Aber doch nicht über den Weg mit dem Auto. Da bin ich selbst anspruchslos wie ein Steppentarpan (warum sag der Trottel „Sperrpatente ?) vor dem Panjewagen der Sowjets 1945 auf dem Weg zum Reichshauptrümmerhaufen.
    .
    Herrje, die Sibel Schick. „Den Namen des Ehemannes anzunehmen ist unfeministisch? Nicht unbedingt. Denn den Namen des Vaters abzulegen, kann ein emanzipatorischer Akt sein.“
    Reicht das, damit alles gesagt sei.
    .
    Übrigens leitet sich der deutsche Nachname „Schick“ nicht vom französischen „chic“ ab, wie die geneigte Feministin glauben könnte. Im Alemannischen Sprachraum, wo dieser Familienname häufig vorkommt, (Südbaden) ist der „Schick“ schlicht der feuchte, gedrehte Kautabak dessen im Mund gesammelten Säfte damals gelegentlich dazu benutzt wurden, bei allzu deutlich gezeigten Klassenunterschieds-Attitüden, diese in die geeignete Richtung zu entlassen. Im badischen Kraischgau übrigens: „Schigg“ –´aber dort heißt der Tabak auch Tuwagg.
    .
    Und was die Klassengrenzen betrifft so antworte ich hier nicht zum ersten Mal mit dem Spruch der Panzergrenadiere: „Dran, drauf, drüber.“
    Und hätte ich die Begabungen von H. Martenstein, so hätte ich auch noch ein wenig mehr Ironie in meinem Post verarbeitet.
    (DdH)

  82. DA,
    da Sie einer der wenigen Meyrink-Verehrer sind, kennen Sie natürlich die Geschichte vom verdunsteten Gehirn, die sich bei dem besprochenen Themenkomplex geradezu aufdrängt.
    In der Meyrinkschen Geschichte war eine Pickelhaube die Ursache des Ereignisses, vielleicht sollte man einmal recherchieren, was für „Hüte“ die Dame trägt – na ja, man halt nie wissen, wann man plötzlich über eine überraschende Analogie stolpert.

    • Lesen? Bücher? Sie sind bei der neuen Generation recht optimistisch.

    • Wie auch immer,
      wenn wir schon mal bei Büchern sind, möchte ich doch auf einige DDR-Editionen der 80er hinweisen, da sind die Meyrink-Ausgaben, die wunderbar edierte und vor allem auch kommentierte Bibliothek des 18. Jahrhunderts, die nicht minder sorgfältig heraus gegebene Bibliothek der Antike, und da ist die, meiner Meinung nach, alles überragende Casanova-Ausgabe mit ihrem phantastischen Anmerkungsapparat, die Halbleder-Ausgabe bekommt man heute in gutem Zustand für um die 250€.
      Es gibt natürlich noch viel mehr, aber ich will die Kommentarspalte nicht mißbrauchen.
      Jedenfalls, in dieser Beziehung war die DDR wirklich ein Leuchtturm europäischer Kultur und Bildung.

    • Danke für den Hinweis.

    • Bei Pickelhaube muss
      ich immer an „Die Tollkühnen Männer in ihren fliegenden Kisten“ denken. Wenn das zu flach ist: Viel besser ist der Humboldt in der Vermessung der Welt letztlich auch nicht weggekommen.

    • Bibliothek der Antike
      Oh, ich habe mit acht die Gesta Romanorum aus der Bibliothek der Antike geschenkt bekommen. Seither gesammelt. Das war das einzig gute, DDR-literarisch betrachtet: man las halt das, was man bekam, vieles bekam man nicht, aber dafür schräge Sachen, die niemand sonst verlegt hat, und vergleichsweise gut und billig. Das sehr umfassende Lexikon der Antike konnte ich sogar meinen Kindern schmackhaft machen.

      Keine Ahnung, wer kennt noch die Hetärengespräche von Lukian? Liest sich aber fein. Und Meyrink war Pflicht, schon wegen Golem, Rabbi Löw und Prag gleich um die Ecke.

  83. Emanzen/Versager
    Ich kenne viele erfolgreiche Frauen, alle verheiratet und mit Kindern. Die Damen sind als Anwälte (natürlich „Innen“), Geschäftsführer, Ärzte, Professoren (nicht für Gender oä) tätig. Über Emanzipation und Unterdrückung durch Männer redet keine, auch nicht über „gender pay gaps“, die Damen machen einfach mit hohem Einsatz und Qualifikationen Ihr Ding und sind dabei im Privatleben und auch auch finanziell erfolgreich. Mir scheint, dass die Damen des angesprochenen Typs im Beruf und im Privatleben wenig investieren und daher wenig erfolgreich sind. Deshalb wollen sie mit grossem Getöse Pseudogleichberechtigung einklagen. Nur, für Männer und Frauen gilt: wer nicht Zeit und Intellekt investiert, aus dem wird auch nichts.

    • Es gibt doch hin und wieder Kommentatoren...
      …die sich sich gegen die Mariobarthisierung dieses Blogs stemmen. Danke dafür.

    • Werter Rudi, so isses...
      Punkt.

    • Wirklich?

      … Geschäftsführer, Ärzte, Professoren (nicht für Gender oä) tätig. Über Emanzipation und Unterdrückung durch Männer redet keine, …

      Wirklich?
      Sind Sie da wirklich ehrlich?

      Habe zwei solcher Damen zuhause, bzw. im Umfeld.
      Sie reden deswegen öffentlich nicht über Unterdrückung, weil sie sonst draußen wären ausm G’schäft. Homs mi?

      Die eine Geschäftsführernin, die andere sehr jung Professorin (MINT) geworden. Unter der Hand mir gegenüber erzähl(t)en sie sehr wohl genug Geshichten davon, wie sehr sie wegen ihres Geschlechts von beiden Geschlechtern übrigens (sic) kujoniert werden oder wurden. Die eine im IT-/Mediengeschäft, wenn Kunden glauben, sie mache es billiger da Frau immer Gratis Mutter Teresa näch, Frauen in de IT müssten es billiger machen …, Männer dürfen immer teuerer, klar. Die andere musste, bevor sie an einer anderen Uni zum Prof berufen wurde, sexistische Handlungen, Reden und Mobbereien ihres Ex-Profs und Kollegen erdulden.

      Öffentlich niemals, sie würden sich beide lieber vorauseilend die Zunge abschneiden. Bayern überigens beide. Das wird als Mimimi und als Schwäche betrachtet. Sie könnten ihren Beruf gleich so hinschmeißen, wäre dasselbe …

      ———————————————————— signature:
      In meinem Alter habe ich schon so viel Elend gesehen, da machen mir eure Selfies auch nichts mehr aus.

  84. Sehr seltsam ......
    DaMigra:
    Der Dachverband der Migrantinnenorganisationen. Für Chancengerechtigkeit, Gleichberechtigung, Gleichstellung von Frauen mit Migrations- und Fluchtgeschichte.

    Seltsamer Weise konnte ich weder auf deren Homepage und Twitter-Account ein Bild oder Link zu den mutigen Frauen in Afghanistan, die ihre Burka verbrannten, oder den mutigen Frauen im Iran, die in der Öffentlichkeit ihr Kopftuch runter rissen finden.

    Aber ich denke schon, dass diese kämpferischen Frauen von DaMigra wissen, warum sie so was nicht veröffentlichen …….

    • Es geht da nicht nur um den Islam, sondern generell um Migration.

    • Oder...
      …es geht v.a. um das, was an Migration Steuergelder akquirieren hilft. Ich hatte leider in meinem früheren Berufsleben allzuoft mit solchen Organisationen zu tun.

    • ............
      Ich schrieb nichts zum Islam.

      Das Kopftuch ist für mich ein allgemeines Unterdrückungsinstrument gegen Frauen.

      Mir ging es darum, dass diese „weißen“ Frauen darüber fabulieren, dass das tragen des Kopftuchs angeblich unter die Selbstbestimmung der Kopftuch-Frauen fällt.

    • Das sind die Schlagworte,
      die der Textanalyser im Antrag sucht, wenn öffentliche Gelder beantragt werden.
      Ganz erfahrene Antragsteller benutzen an beliebiger Stelle noch Tierschutz und CO2- Verringerung.
      Dann ist der eigentliche Inhalt zwar immer noch grenzwertig aber der gesellschaftliche Nutzen soooo hoch, dass der Antrag nicht abgelehnt werden kann.

  85. Sibel Schick
    Jetzt kommt mal was ganz Plattes, weil ja „die Afdler immer nur einfache Lösungen anbieten“.
    Solchen Personen wie Sibel Schick und deren NGO muss der Geldhahn zugedreht werden, das ist eine der Hauptaufgaben.

    Diese Leute müssen lernen, einfach mal einen Selbstwert zu erzielen, von dem „Dienstleistungen bezahlt werden können“.
    Und weil diese Menschen das nicht schaffen, deswegen suchen sie den Umweg über die Allgemeinheit.

    • Galoppierendes Chaos
      Jetzt kommt mal noch was Plattes: Las die Woche in JF, das seine Startseite über Tellkamp und Meinungsfreiheit hat, dass ein Drittel aller angeblich Asylsuchenden per Flieger einreist.

      Dagegen helfen würde a: Konsequente Grenzkontrollen, b: Die Verweigerung jeglicher Hilfstranchen, wenn das in Griechenland und Italien nicht unterbunden wird.

      Das wird nur niemand machen, Ihres nicht und meins nicht. Man lehnt sich zurück und lässt das Chaos weiterlaufen.
      Martin Sellner aber darf nicht in GB einreisen. Dieses zweierlei Maß ist unerträglich geworden.

      Anm.: Ich lese alles, von der TAZ bis JF. Ich will wissen, was hier los ist. Die Mitte kann man sich weitestgehend schenken.

    • Werter Moritzburger, Sie sprechen die platte Wahrheit ....
      das Geschrei dieser Damen ist nur so gross weil sie mit ihren sonstigen Fähigkeiten kein Markteinkommen erzielen könnten, sich aber ein Einkommen wie eine Zahnärztin herbeischreien wollen.
      .
      Geldhahn zu – fertig. Das könnte Akt 2 des neuen Bayern sein.

  86. Am Rande ein paar Informationen
    zur Verwendung von Steuergeldern.

    http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/19/010/1901012.pdf

    Vielleicht gibt es auch eine Aufstellung über die hier besprochenen.

    • JJa, das sollte man mal durchschauen, aber spannender ist, wo was ankommt.

    • DaMigra Fördersumme 35.108,01 € in 2017 (fünfunddreissigtausend und zerquetschte)
      U.a. auf Grund kleiner/großer Anfragen und v.a. der Auskunftspflicht die diese nach sich ziehen muß! ja auch die AfD wieder aus dem BT raus bzw. deren Einzug war ein schleunigst zu reparierender „Unfall“. So viel Transparenz ist ja nun nicht hilfreich obwohl sie jetzt nun mal da ist.

      Die MSM thematisieren dies nicht, also pfffft.

    • Titel eingeben
      Wahnsinn!
      Dem Land geht es zu gut.
      Hier geht die Regierung mit dem Füllhorn durch`s Land und verteilt
      großzügig.
      Bitter,wenn ich alle Viertel-Jahr die Steuer überweise(mehr als genug)
      und dann das sehe…
      Aber trotzdem danke für den Link.

  87. Nur ganz wenig off topic
    Es ist und bleibt dabei: Die Privilegien der Herkunft sind dreierlei: Erstens finanziell, zweitens Selbstverständnis/Habitus/Benehmen und drittens genetisch (was zT auch IQ beeinflusst).

    Dumme Nachkommen reicher Familien verjuxen ds Vermögen oder enden mit Sprotwagen am Baum. Kluge mehren es.
    Aber der intelligente Underdog wird seinen Weg machn.

    Und das ist die wirkliche Tragik: Es gibt knallharte Prädiktoren für Erfolg im Beruf. Intelligenz, Gewissenhaftigkeit, nicht zu stark ausgepräges Harmoniebedürfnis.
    Diese Grundausstattungen kommen mit oder nicht. Wem es daran mangelt, der wird es idR nciht weit bringen.

    • Ja, aber über Sekundärtugenden zu reden, ist etwas aus der Mode.

    • ...
      und Resilienz. Wobei ich Intelligenz nicht unter die Tugenden gefasst hätte.

    • Selbstwertgefühl
      Eines der Hauptprobleme der allermeisten Menschen ist ein Mangel an Selbstwertgefühl bzw. das sie ihren Selbstwert an Erfolg und Geld, äusserlichen Ereignissen knüpfen.
      Ist das weg ist auch der Selbstwert im Keller. Sich mit vollen Hosen wie der King zu fühlen ist leicht. Sich immer noch so zu fühlen wenn man nichts mehr hat ausser sich selbst, (self reliance, Emerson), das ist die Kunst.

    • Kommt darauf an
      „Es gibt knallharte Prädiktoren für Erfolg im Beruf. Intelligenz, Gewissenhaftigkeit, nicht zu stark ausgepräges Harmoniebedürfnis.“
      (@Booooster: wir sind uns vermutlich weitgehend einig, aber ich möchte das gern noch etwas bedenken…)

      Das sagt Jordan Peterson auch, und es ist nicht ganz von der Hand zu weisen.
      Andererseits dürfte das teilweise doch von der Umgebung abhängen bzw. die Kriterien sind vielleicht hier und da unscharf.

      Ich höre von Leuten, die mit politisierten Behörden zu tun haben, dass Mittelmaß (Dünnbrettbohrer) durch Ehrgeiz ausgeglichen werden kann und dass Opportunismus durchaus helfen kann. (Wird allerdings gern als „Teamfähigkeit“ verkauft.)
      Oder anders gesagt: Selber denken, egal wie intelligent, wird der richtigen Gesinnung und Anhänglichkeit durchaus nicht immer vorgezogen.

      Um auf den blog zurückzukommen: Was die twitterdame und ihre Kohorten so „leisten“, das ist in ihren abgeschotteten Parallelgesellschaften durchaus ehrenwert. Ich bin nicht ganz sicher, ob es reicht, diese Leute als quasi dumm und faul abzukanzeln, und das sage ich jetzt nicht aus Mitleid. Irgendwie sind sie irgendwo gelandet, wo nichts nützliches produziert wird, außer Selbstgerechtigkeit.

      Aber ganz offensichtlich fehlt denen ein Sinn für das normale Leben und es fehlt ihnen an Respekt für normale Leute. Und leider wollen sie selbst bitte nicht nur normale Leute sein, sondern was besseres, aber es ist eben doch nur Mittelmaß, irgendwie.
      Daraus erwachsen Ressentiments und Ideologien, mit denen man sich doch noch über die anderen erheben kann, sich wichtig machen kann, Einfluss gewinnen kann. (Unter dem moralisierenden Deckmantel der „Gerechtigkeit“.) Daher „Politik und Medien“ als Lieblingsbiotop, denn genau da kann man auf die doofe Allgemeinheit wunschgemäß einwirken.

      Die hauptsächlich fehlende „Tugend“ wäre insoweit m.E. Selbstkritik. Das ist ihnen offenbar in ihren Elternhäusern nicht nahegebracht worden. Gut, das fällt sicher unter Ihre Stichworte Benimm und Habitus, womit wir wiederum d’accord wären.

      Jetzt will ich gern selbstkritisch zugestehen, dass die Welt letztlich komplizierter ist als so knappe Gedanken zu fassen vermögen, aber immerhin. „Man hat sich bemüht.“ (Willy Brandt)

  88. cisalpinisch: Dieseits der Alpen ...
    „Wir schließen nur Cis-Männer aus“
    damit sind Männer, die als Mann geboren wurden
    und auch als Mann leben, gemeint. Wirklich, wirklich fies.
    Bizarr auch, wie wenig Können im Journalismus
    heute bei der taz als ausreichend erachtet wird.
    .
    Sibel Schick scheint türkisch (oder kurdisch-)
    stämmig zu sein, was aber eigentlich egal ist.
    Ich lebe lange in Kreuzberg und kenne und
    schätze deren Freundlichkeit sehr.
    In meinem Cafe bedient eine Frau,
    deren Lächeln tut so gut,
    dass ich –ja so kann man sagen- darin „bade“.
    Ich bilde mir ein, es schützt mich.
    Das Placebo Freundlichkeit.
    Dort trinke ich meinen Tee.
    .
    Früher sprachen sie in dem Cafe viel Deutsch.
    Das ist vorbei, wegen Erdogan oder wegen „uns“?
    Man weiß es nicht und so genau will ich es auch
    nicht wirklich wissen.
    Denn daraus entstünde eventuell Verantwortung.
    Das will ich nicht. Ich helfe gern mal kurzfristig.
    Integration?
    Ich bin Bayerin, lebe in der Diaspora und integrier
    mich doch nicht! Soweit kommt‘s noch!
    (Aber lächeln kann ich auch gut)
    .
    Frau Schick poltert ähnlich wie Mely Kiyak.
    Frauen schubsen und zetern auf dem Markt.
    cis-Frauen?

    • Ja, das ist so ein spezieller Typus, Stokowski würde ich auch dazu rechnen, und etliche ander: Die junge, wütende Migrantin gibt denm Deutschen was aufs Maul. Antideutsch ist halt in mode und vermutlich denken manche, man müsste damit leben, weil Kritik ja gleich fremdenfeindlich sei.

    • Ich habe
      jetzt herausgefunden, dass ich eine lesbische Frau in einem Männerkörper bin, Rassistin bin ich außerdem. Man geht halt mit der Zeit.

  89. Titel eingeben
    Das sind halt die einen

    „Ich kann deine Fresse nicht mehr sehen“ und, nachdem Bosbach Pofalla auf die im Grundgesetz garantierte Entscheidungsfreiheit von Abgeordneten hingewiesen habe, erwidert: „Ich kann den Scheiß nicht mehr hören“.

    Für diese Verteidigung seiner Werte, die sich offensichtlich mehr mit den Werten von Frau Merkel decken und weniger mit den Werten jener, der beide ständig öffentlich gedenken wurde er von Frau Merkel mit dem gut dotierten Posten bei der Bahn belohnt

    In einer Bananenrepublik würde von xxx gesprochen werden

    Und die anderen achten auf die Etikette

    „Etikette ist jene Schranke, mit der sich die Gesellschaft umgibt, um sich gegen Übergriffe zu schützen, die vom Gesetz nicht zu erfassen sind – ein Schild gegen das Sichaufdrängen der Unverschämten, der Unschicklichen, der Gewöhnlichen – ein Schutz gegen jene Stumpfen und Beschränkten, die sich infolge Mangels an Begabung und Feinfühligkeit fortwährend in den Kreis der Leute drängen, denen Ihre Anwesenheit -infolge Verschiedenheit Ihrer Empfindungen und Gewohnheiten – möglicherweise lästig, wenn nicht gar unerträglich ist.“
    Erica Pappritz
    die sich für Herrn Adenauer um die Staatsempfänge gekümmert hat

    Wobei ich an diesen Menschen ihre doppelte Moral sehr schätze. Mann hat einfach seine Ruhe, auch dann, wenn Mann ein ewiger Junggeselle ist

  90. Worüber man nicht spricht...
    …und mit wem alles man nicht mehr über „worüber man nicht spricht-Themen“ mehr spricht… das ist ganz schön viel geworden in den letzten Jahren. Da haben die „staatlich bezahlten Berufsdiskriminierten“ (das werde ich in den aktiven Sprachgebrauch aufnehmen, großartig) wirklich ganze Arbeit geleistet.

    Nach Gleichheit krähen und dabei immer höhere Mauern bauen, das können sie sehr gut. Unterhalb der vornehmen Kreise entstehen so neue Klassen, wobei „ältere weiße CIS-Männer“ (dieses großgeschriebene CIS soll wohl wie eine Krankheit aussehen, so nach dem Motto „ih, der hat CIS“) zwar mehrheitlich den Laden am Laufen halten, aber in der Sichtweise der SJW-Bewegten die unterste Kaste darstellen.

    Aber es ist nicht unser Problem. Unsere, inzwischen weitgehend geschlechtsgetrennte Klasse hat ihr Leben, die anderen haben ihrs. Wir kriegen unser Leben auf die Reihe (und können untereinander auch frei und gehaltvoll sprechen) – wie sieht es mit der schicken Dame aus? Was macht sie, wenn mal der Steuergeldhahn abgedreht wird oder ihr nur mal was Technisches im Haushalt kaputtgeht?

    Ich mag zwar sonst nicht viele Privilegien haben, aber meine Sinne noch beisammen zu haben, sehe ich als ein großes Privileg an.

    • Cistrans
      @IsopanFF
      Dieses CIS wurde als Folge des Trans eingeführt. _* meinte daß die Bezeichnung Trans marginalisieren würde und hat deshalb für den Rest Cis eigeführt.
      Bei der aktuellen Church of Wahnsinn sind die männlichen Schwulen mittlerweile rausgefallen. Wenn sie Alley werden wollen geht nur Trans*. Oder sie können sich neuerdings als Frau mit Penis fühlen. Ja, das geht auch. Zum Frauenkampftag wurde ja allen Frauen mit und ohne Penis gratuliert. Denken sie nicht zuviel nach, das ist eben so. Nächstes Jahr sind sie intergalaktische Pfannkuchen von Aldebaran.
      Nachdem die Taz nach eigenen Befunden in 3 Jahren den Print einstellt und dann Online nur noch als Freakshow existiert gibt es durchaus Hoffnung. Jede Revoluzion frisst ihre Kinder. Manche sogar mit Haut & Haaren.

    • OK...
      …ich trage es als Auszeichnung.

      Es wird sich wohl bald in der Presse Tat etwas bereinigen, es sei denn, solche Freakblätter (die taz hat ja nicht einmal ein großes Todesanzeigen-Geschäft) kommen unter dem zwangsgebührenfinanzierten Rechercheverbung-Rettungsschirm unter, wo sie dann als eine Art beschützte Werkstatt weitergeführt werden. Und das müßten wir dann wahrscheinlich noch als soziale Errungenschaft anerkennen.

  91. Your Tax-Dollars At Work
    Die Mädels wollten halt schon immer naturwidrig höher hinaus – heute gibt’s Stöckelschuhe ( de.aliexpress.com/item/Free-Shipping-Spikes-Rhinestone-mirror-women-high-heels-platform-party-pumps/708227482.html , v.gd/D7sW3x ), also zehn Zentimeter mehr unterm Hacken, damals wickelte man wohl nasse Tücher um die Jungmädelschädel. Trocknend erzwangen die dann oben zehn Zentimeter mehr Höhe:

    http://www.unifr.ch/news/de/18816

    Zu untersuchen wäre noch die Megagenerationenvererbbarkeit darob verformter Hirninhalte (jaja, lieber armer, geplagter Nahuatl, ich weiß, ich weiß (nicht schwarz)…)

    • ja
      schmerzhafter als ein dünnes Brett vorm Kopf mitsamt angeschlossenem Bohrer kann ein Tuch von der Seidenstraße sein, wenn man es handzuhaben weiß.

      Sie lassen mich ratlos zurück.
      Frauen obenrum oder untenrum verlängern, ich kann mich nicht entscheiden – egal, ich nehme sie, wie sie kommen, lege sie in mein Prokrustesbett, dann wird man sehen. wishful thinking.

  92. cis-Männer ?
    Sehr geehrter Don Alfonso,

    was ist das bitte?

    Und wer mag sich da wundern, dass „die“ uns alle verachten?

    Mit freundlichen Grüßen
    T.F.

    • Heterosexuell.

    • Titel eingeben
      Nit ganz. Cis heißt doch nur, nicht ans andere Ufer _trans_feriert. Wurde als Frau geboren, lebt als Frau. Bzw. wurde als Mann geboren, lebt als Mann. Ob hetero oder homo oder Indianer spielt dafür keine Rolle.
      Der Papst zum Beispiel, wohnt auf der Seite von Tras-tevere, d.h. am jenseitigen Ufer des Tiber.

    • Und Dracula
      lebt in Transsylvanien.

    • cis
      „Wurde als Frau geboren, lebt als Frau.“ – Ja, mit einer weiteren Drehung der Schraube wird daraus „bekam bei der Geburt das weibliche Geschlecht zugewiesen“ (vgl. das Queerlexikon der taz). Wir wissen doch alle, wie willkürlich die Ärztex und Geburtshelfx da immer vorgehen.

      An meiner ersten Uni war es in entsprechenden Kreisen umgangssprachlich so konnotiert: Person, die mit den herrschenden Verhältnissen einverstanden ist und diese nicht hinreichend kritisch hinterfragt.

  93. Führung
    @Thomas sagt:
    16. März 2018 um 10:43 Uhr

    „Was willst Du?“
    Führung.

    Ja, genau. Wozu aber dann der ganze Aufwand mit Emanzipation und und und…, wenn es am Ende doch auf das alte Muster hinausläuft? Und wozu dann Männer anders erziehen??


  94. Durch den Don habe ich wieder Kontakt zu Twitter.
    Ich bin mir noch nicht sicher was ich davon halten soll. Immerhin stellt man mehr und mehr fest, daß der Wahnsinn in der Welt doch zunimmt.

    Solche Damen, wie vom Don aufgezeigt, gibt es über alle Maßen häufig.
    Wie ein Mitforist schon treffend feststellte, sind diese auch nur privilegierte Sozialhilfeempfänger.

    Da stellt sich schon die Frage woher das Geld dafür kommt.
    Ähnlich auch bei Abmahnvereinen, wie der DUH, die ein ganzes Land in Sippenhaft nimmt, um die eigenen Fördertöpfe zu füllen.
    Warum prüft da eigentlich niemand wirklich die Gemeinnützigkeit?

    Ich sehe eine Art deutsche Tea Party auf uns zukommen, die den Staat kurzen halten wird, um solche Schmarotzer wegzusparen.

    Dem Don kann ich nur empfehlen den Gedanken an eine Urlaubsreise zu vertiefen. Ein paar Artikel weniger im Monat werden wir durchstehen.
    Wifi gibt’s überall in der Welt häufiger als in Deutschland und ein externer Blick läßt die Dinge granularer erscheinen.

    Übrigens mußte ich CIS-Mann auch erstmal googeln. Was sagt das über mich aus?

    Liebe Grüße
    dreas

    • Dass Sie noch nicht wissen, was da noch alles kommen kann.

    • cis und trans
      Cise und Transe:
      sowas in Genderrichtung
      ein Cis-Mann ist ein echter Mann,
      ein(e) Transe nicht so.
      wie
      Cisleithanien und Transleithanien:
      vom einen Ufer der Leitha und
      vpm anderen Ufer . . .

  95. Moden
    Lieber Don,

    erst einmal Danke für Ihr Wirken hier und Glückauf woanders, auch wenn ich selten Ihrer Meinung bin. Lesen tue ich Sie aber oft und nicht nur, um mich aufzuregen…

    Sie sagten:
    „Ja, das ist so ein spezieller Typus, Stokowski würde ich auch dazu rechnen, und etliche ander: Die junge, wütende Migrantin gibt denm Deutschen was aufs Maul. Antideutsch ist halt in mode und vermutlich denken manche, man müsste damit leben, weil Kritik ja gleich fremdenfeindlich sei.“

    Zwei Einwände: In Mode ist Vieles, IMO v.a. rechts oder links an kühlem Kopf und Anstand vorbeizusegeln. Am besten „gar nicht erst ignorieren“.
    Und natürlich muss man „damit“ leben! Das ist doch gerade der Kern der Debatte in meinen Augen: Man muss mit den von Ihnen so gern gelesenen Damen und Herren diverser Stiftungen leben, mit der anderen Seite, mit Ihnen, mit Diez, mit Stokowski, mit Tellkamp, mit Frau Kelle etc.pp. Man muss nur nicht zustimmen und sollte dabei dann weder Angst vor „Fremdenfeindlichkeit“, der „Nazikeule“ oder welchem Versuch auch immer haben, Diskussionen abzuwürgen.

    Ein Letztes: Frau Schick verdient Geld. Muss man das wirklich zu einer Debatte über „Produktivität“ und Staatsknete machen? Das führt IMO letztendlich zu Neiddebatten und dem Wunsch nach Verbieteritis. „Dafür ist Geld da!“ funktioniert von rechts und links…wenn es sich um gesellschaftlich relevante Größen handelt, sollte das debattiert werden, also z.B. auch die Kosten der Flüchtlingsaufnahme. Aber ob und wie Pappnase A oder B seine/ihre Brötchen verdient und ob das „produktiv“ ist – ich weiß nicht.

    • Es ging mir da um den Gegensatz zu denen, die wirklich etwas produzieren, für das es einen marktwirtschaftlichen Bedarf gibt. Ich habe gerade tagaus tagein mit denen zu tun, sie klettern bei mir bei 3 Grad auf die Fassade, und wenn dann aus dem warmen Betroffenenbüro solche Sprüche kommen, hake ich nach. einfach, weil ich kann und viele es nicht können.

      Danke für Ihr Lob, es geht mir ja auch nicht um Zustimmung, sondern um den austausch bei konträren Meinungen, die andere halt oft wegignorieren.

    • Ja, sie verdient Geld...
      …das andere bei drei Grad an der Hausfassade hart erwirtschaften. Das Geld bekommen andere im Staatsdienst auch. Aber gerade deshalb ist es wichtig, immer wieder hinzuschauen, für was das Steuergeld verwendet wird. Wird etwas Nützliches damit erreicht? Solche Beauftragten erreichen leider allzuhäufig für niemanden etwas Positives, nicht einmal für ihr Lobbyklientel! Das ist häufig ohnehin nur Mittel zum Zweck, würden Probleme tatsächlich gelöst, würde die Stelle überflüssig. Also ist es sinnvoller, Probleme aufzubauschen oder zu perpetuieren und trotzdem den Eindruck zu erwecken, etwas zu tun. Vom Stiften von Unfrieden hat aber niemand in der Gesellschaft etwas. Und da sehe ich das Problem mit der staatlich alimentierten Pöbelei.

    • Im Moment
      Sitze ich in einem Eiscafé. Es nimmt pro Kugel(äquivalent) 1,5€. Mindestabnahme: 2.
      Die Schlange ist lange.

      Aus zwei Gründen:
      1) das Eis ist wirklich lecker
      2) es wird in Form von Rosenblüten in die Waffel drapiert

      DAS ist Kunstfertigkeit, für die ein Markt besteht. DAS ist Kunstfertigkeit, für die man gerne bezahlt. Selbst einem einem Land, dass nicht einmal die Hälfte des deutschen proKopf BIP erwirtschaftet.

    • zumal sich
      diese spezielle Sumpfblütenwiese mit Subventionsbewässerung nicht nur auf den Steuern geplagter Cis-Männer in jeder Art belastender Berufe, sondern auch denen ihrer weniger glücklichen Geschlechtsgenossinnen in ebensolchen (Krankenpflege, Akkord) ausruht.
      Mag sein, dass man damit leben muss, hinterfragen darf man den Nutzen schon. Den des Gesamtkomplexes „Migration 2015ff“ ohnehin.

    • "Frau Schick verdient Geld."
      .
      Das ist ein grundsätzlicher Irrtum.

      Sie verdient kein Geld – sie bekommt welches.
      Das ist etwas völlig anderes.

    • @nur mal so: Stimmt!
      So viel Zeit zur Differenzierung muß sein.

  96. Gleichberechtigung
    Ich bin für strikte Gleichberechtigung. Frauen haben das Recht, Männer nicht zu mögen. Unbedingt.
    Wenn das so ist, dann sollen die sich einfach gleichberechtigt das seit Jahrtausenden herrschende männliche Privileg “Selbstversorgung“ nehmen und sich aus den staatlich alimentierten Schützenden Werkstätten in das richtige Leben begeben.
    Und sie sollen die Menschen, die friedlich zusammenleben und vielleicht sogar Kinder aufziehen wollen endlich in Ruhe lassen.
    Es gibt ein Recht auf persönliche Unzufriedenheit und Unglück.
    Aber es gibt kein Recht, dass missionarisch weiterverbreiten zu dürfen.
    Sibel Schick und ihren Geistesverwandten sollte man ein grösseres Stück Land zuweisen. Was sie da ernten, dass dürfen sie dann abends essen.
    Das ersetzt in kürzester Zeit jeden Therapeuthen und spart eine Menge Geld.

    • Right!
      Es gibt aber auf dem Gebiet der Gleichberechtigung noch viel zu tun!
      Frauen dürfen in unserer Gesellschaft nicht länger als Behinderte aufgefasst werden und sie selbst sollten sich auch nicht so sehen, eine alte Forderung von Camille Paglia.

      Um dieses Ziel zu erreichen, könnten z.B. unsere Sportverbände mutig voranschreiten und die Diskriminierung von Frauen im Sport bekämpfen. Ein großer Schritt in dieser Richtung wäre die Abschaffung der nach Geschlechtern getrennten Disziplinen. Frauen und Männer nebeneinander in den Startblöcken zum 100m Sprint!

  97. Berufsrevolutonärinnen auf Feminain
    Die Berufsrevolutonärinnen haben umgeflaggt, das sind jetzt Berufsdiskriminierte.
    Das liegt an der linken Theorie. Die ist im Ergebnis zu einer Art von Trotzsoziologie des untergegangenen Sozialismus geworden. Einer Aufdersuchesoziologie, die Ersatz für das abhanden gekommene Proletariat erhaschen will. Man sehe sich die neueren Schriften von Toni Negri an, in denen jeder Opfer sein kann und darf und demjenigen Recht gegeben wird, der am meisten gelitten hat – was man an der überlautstarken Lamentiererei im Netz erkennen kann; wer am lautesten brüllt, bekommt am meisten. Das war in der DDR schon so. Das sozialistische „nu seiense ma menschlich“ hatte eher den Gehalt des Appels an eine salomonische Mitleidsentscheidung als an ein klares objektives Urteil. Das könnte einer der Gründe sein, warum sich so viele östliche Damen im derzeitigen „Feminismus“ wohlzufühlen scheinen.

    Einen weiteren Grund hierfür meine ich soeben entdeckt zu haben, das Feminain. Feminain ist eine selbst produzierbare Bewußtseinsdroge. Sie macht in erheblichem Maße abhängig. Wie bei Drogen üblich, erlaubt der eintretende Rausch Hemmungen abzubauen, die Gesetze der Logik, der Physik, normative Zu- und Anmutungen spielerisch zu überwinden, ja neu zu gestalten, ohne auch nur im entferntesten auf soziale Konstrukte wie Widersprüche oder biologische Fakten Rücksicht nehmen zu müssen. Insofern ist die Wirkung hier recht verwandt mit der des LSD.
    Die Rezeptur der Droge ist vergleichsweise einfach, ihre erste Anwendung allerdings zeitaufwändig, ähnlich wie bei Cannabis muß man sich erst damit sättigen. Dank einer 54 Seiten umfassenden Erläuterung der „AG Feministisch Sprachhandeln“ der Humboldt-Universität zu Berlin aus dem Jahre 2014 mit dem genialen Titel „Was tun?“ dürften der Selbsterzeugung von Feminain allerdings keine allzu grossen Hürden mehr im Wege stehen. Man möge es mir nachsehen, wenn ich die genauen Angaben der Rezeptur hier nicht darlegen werde – aus Gründen der mentalen Hygiene. Aber ähnlich wie bei anderen Bewußtseinsgiften sind auch hier bestimmte Muster zu erkennen.
    Erster Schritt ist die Zerstörung der Orientierung. Sprachlich anders gefasst, aber in der Bedeutung identisch: „Dein Denken ist grundsätzlich falsch, Deine Annahmen umfassend unzutreffend. Du mußt das alles aus einem andern Blickwinkel sehen….“.
    Dann folgen wie bei derartigen Sekten üblich sehr allgemeine Unterscheidungen, meist Dichotomien etwa Gewinner /Verlierer oder Knappe / Reiter oder Arbeit / Kapital, Dumme / Schlaue oder Checker/Nicht-Checker etc..Zur Erzeugung von Feminain eben: Diskriminierte/Privilegierte.
    An Hand dieser Unterscheidung geht dann eine gut/schlecht Bewertung möglichst vieler Sozialverhältnisse, Personen etc einher. Da werden die Grenzen zwischen Sprache und Gewalt verschoben („oppressive language is violence“ – vormals sog. „strukturelle Gewalt“, Papke). In jahrhundertelanger Arbeit ausgestaltete Differenzierungen, Einschätzungen und Orientierungen werden so in Sekundenschnelle an Hand der zunächst inhaltslosen Grundunterscheidungen durchgegendert (wer oder was ist PoW, PoC etc etc). Zugleich werden immense Verhaltensregeln inthronisiert. Wer nicht spätestens an dieser Stelle sowas wie „Spassbremse“ oder „das ist freiheitsfeindlich“ oder so ruft, ist bereits im Rausch gefangen. Das Bonmot Wittgensteins, das man überwundene Gedanken wie eine nicht mehr benötigte Leiter wegwerfen könne, wird hier bestätigend radikalisiert, als nunmehr das Denken als solches als nicht mehr benötigte Leiter zur Herbeiführung des Feminainrausches weggeworfen werden soll. Es wird auf die subjektive Empfindung von Diskriminierung/Privilegierung umgestellt.
    Und wie sollte es anders sein, meint man auch noch möglichst viele andere mit dieser Droge beglücken zu müssen. Am einfachsten kann man die Verteilung von Feminain per Unterricht organisieren. Diese Erkenntnis ist bereits in vielen deutschen Hochschulen umgesetzt worden. Es wurden obligatorische Kurse für Erstsemester eingerichtet, in denen die Produktion von Feminain flächendeckend vollzogen wird. Allerdings tat man sich mit der Ankündigung solchen Drogenkonsums etwas schwer. Deshalb wurde – auch um mögliche Beunruhigungen in der Bevölkerung zu vermeiden – die Feminainproduktion als eigene Form der Wissenschaft ausgegeben. Hierfür wurde der Deckname „Gender“ geprägt. Nicht in unseren Breitengraden, sondern von drugusern aus Gebieten in denen sich das Geistesgift bereits weitgehend durchgesetzt hatte.Die USA waren da wie immer voraus.
    Die sozialen Auswirkungen der Droge gestalten sich ähnlich wie bei Heroin oder Kokain. Zerfall des Bildungswesens. Soziale Einrichtungen, allen voran die Universitäten, werden lediglich noch als Umschlagplatz der Droge genutzt. Der ökonomische Verfall ist vorgezeichnet.

    Es sollten deshalb alsbald Aussteigerprojekte ins Leben gerufen werden. Patienten werden mit „Des“ gekennzeichnet, etwa Des-Frauen oder während des Entzuges besser PoD. Erstens steht Des für die enharmonische Verwechslung von Cis, zweitens als Abkürzung für „desorientiert“.

    … feminaine, running around my brain …

    • femi - naine, wer hat das erfunden?
      – le nain – der Zwerg
      – la naine – die Zwergin
      .
      Wessen Idee war denn daaaaas?

      Ich kann nur noch sagen: „Quand le soleil de la culture est bas, même les nains projettent ………..“
      (DdH)

    • Feminaine
      So wie das beschreiben, scheint es sich dabei weniger um LSD, sondern eher um eine Gesellschaftsdroge zu handeln. Eine Art Kokain/Speedgemisch für Blöde.
      „A knife, a fork, a bottle and a cork“.

    • sehr schön beschrieben
      der ganze unerträgliche Genderwahnsinn und Betroffenheitsblödsinn.

      Schwer, das mit Humor zu nehmen, aber Sie haben es geschafft.
      Danke.

    • Zählt
      man LSD nicht zu den bewusstseinsERWEITERNDEN Drogen?

  98. Ohh, man baut vor... oder ist jemand doch sauer...
    _http://blogs.faz.net/stuetzen/2018/03/12/das-richtige-gefuehl-fuer-heimat-siegt-8815/

    vs. URL des neuesten Artikel (diesen eben) der Stützen:

    _http://blogs.faz.net/stuetzen/2018/03/15/__trashed-8829/

    Trashed?? Deutlich.

    Kann nix für, mir fällt halt sowas auf, Sie müssen dies OT nicht bringen.

  99. Titel eingeben
    In den 90ger Jahren habe ich Kirchenmalerin gelernt. Auf dem Bau. Meistens war ich die einzige Frau auf der Baustelle, die anderen Gewerke (Elektriker, Schreiner, Orgelbauer usw.) waren mit Männern besetzt.
    Die Kommunikation war klar, manchmal derb und laut, aber immer ehrlich.
    Es war ein prima Arbeitsklima.
    Mit einer Einstellung wie der von Frau Sibel Schick wäre ich mit meinen Handwerkskollegen nicht gut ausgekommen.
    Denn nur mit jammern, fordern und klagen kann man gemeinsam nichts schaffen!

    Danke für den schönen Text, Don!

  100. Versuch einer Mäßigung. Erst lesen, die Dame
    „Die Namen sind nicht das Problem“ lautet ein Artikel von S.Sch. in der TAZ, an dem nichts auszusetzen ist, und der ausgesprochen ehrlich ist. Sie schreibt dort über ihren gewalttätigen Vater, und dieser erklärt evtl. manchen Ausrutscher, ganz einfach.

    Ich muss noch mehr von ihr lesen. Ich sag mal „Vorsicht“, so übel ist die junge Dame vielleicht nicht. Das Gesicht ist nicht unnett.
    Dann ist sie noch verantwortlich über eine kleine Sammlung über Impotenz, nicht ganz unwichtig. Mehr habe ich noch nicht.

    • .
      Bei schwerer Kindheit können manche mithalten und irgendwann lernt man im Idealfall auch, zu differenzieren. Vielleicht muss man innerhalb dieser Peergroup auch gerade provokant, undifferenziert und konfrontativ sein – siehe auch Frau Hengameh – aber wohin führt das letztendlich?
      Bei Twitter überzeugt sie mich nicht.

    • dann scheint es nicht viel genutzt zu haben
      Traumatisierte Vaeter gab es nach dem Krieg reichlich in Doitschland,
      nicht nur die aus sibirischer Gefangenschaft Heimgekehrten.
      Sind deshalb alle Toechter jener Feminanzen geworden?
      Gut, Alice Nichtweisser oder so aehnlich wird demnach auch reichlich mit dem Nudelholz verabreicht bekommen haben.
      Laege in dert Logik.
      Ob’s denn stimmt?

  101. was machen die Schicks und andere
    wenn ihren Auftraggebern das Geld ausgeht? Zeitungen wie die taz sind schlecht finanziert, ein politischer Umschwung scheint sich momentan abzuzeichnen.

    Wer sich so aus dem Fenster gelehnt hat wird sich schwer tun, auf konservative Linie umzuschwenken, zumal es auch dort zu alimentierende Claqueure geben dürfte!

    Pressesprecherin in einem Unternehmen kann man mit solch einem Twitteraccount sicher nirgends mehr werden.

    Wie sagt eine meiner Freundinnen immer: hätten sie halt was Gescheites gelernt!

    herzliche Grüße sendet

    Hessin

  102. Danke verehrter Don...
    … für viele Stunden erquicklichen Zeitvertreibs meinerseits :-) . Weiter so…wo auch immer… ich werde Sie finden. Meine Empfehlung.

  103. Feminismus will amüsant und bescheuert sein,
    weil als Lösung für sowohl echte, als auch imaginierte Geschlechterkonflikte psychopatisches Verhalten empfohlen wird. Eine geeignete Antwort könnte den komischen Aspekt unterstreichen und das Sujet fair behandeln: Es käme so etwas wie die „Matratze des Jahres“ oder ein Emma-Sulkowicz-Preis in Frage.

  104. Kleines Erinnerungs-Lesekissen als Frank-Schirrmacher-Spiegelung
    Die Taz ist wegen mancherlei immer schwerer zumutbar (Meinungsfreiheitsdiskussion als Antifanten-Beratung zur Leipziger Messe gegen rechts, Bernd Lucke als „Steigbügelhalter für die Nazis“…).

    Aber es gibt – gelegentlich – auch reflektiert-lesenswertes:
    Hier ein Interview von der Frank-Schirrmacher-Ehefrau.

    http://www.taz.de/Autorin-Angelika-Kluessendorf/!5490238/

    Vielleicht ist es was für Sie und Ihre Frank-Schirrmacher-Erinnerungsecke.

  105. "Der Tegernsee
    gehört zu Deutschland.“

  106. ähem
    Ja so ist das mit „Anti-Mainstream-Blogs“: da bemüht sich der Autor trotz seiner Neigung, seine Wahrnehmung seiner etwas voreingenommenen Weltsicht anzupassen („weiß“ sind die Bauarbeiter sicher, aber doch wohl kaum der Gruppe der „alten weißen Männer“ zuzuordnen, da sie vermutlich aus dem östlichen und südöstlichen EU-Ausland stammen) noch um ein gewisses Maß an Differenziertheit, und dann haben die meisten Kommentatoren hier nicht Besseres zu tun als darum zu wetteifern, wer die angeklagte Sibel Schick an Dumpfbackigkeit am schnellsten überbieten kann.

    • wer die angeklagte Sibel Schick an Dumpfbackigkeit am schnellsten überbieten kann
      Hm, also das kann eigentlich nur Dunya Hayali. Und die kommentiert hier nicht.
      .
      O d e r ?

    • Da humm @ 16. März 2018 um 14:56 Uhr
      Da humm sagt:
      „… wer die angeklagte Sibel Schick an Dumpfbackigkeit am schnellsten überbieten kann.“

      Also „Dumpfbackigkeit“ ist ja schon etwas verharmlosend, klingt als sei sie kaum zurechnungsfähig. Vielleicht ist sie das auch nicht.
      Den jahrealten Genderscheiß nachplappern – dafür braucht es vor allem dumme Menschen.

  107. Franz von Assisi singt mit:
    Mi 14.03.2018 | 07:10
    – „Merkel zum Vierten – vorzusingen auf die Melodie von ‚Macht hoch die Tür'“ Von Arno Orzessek

    Macht hoch die Tür, die Tor macht weit für unsere Frau Beharrlichkeit
    Regentin im Teutonenreich und in Europa auch zu gleich,
    die Spahn und Giffey mit sich bringt, darüber staunt, mit Raunen singt.
    Gelobet sei die Frau, die Groko macht sie schlau.
    Sie ist berühmt als Arbeitstier, Rhetorik ist nicht ihr Revier
    Ihr größter Hit war Flüchtlingsleid, ihr Zepter die Barmherzigkeit.
    Viel fremde Not von fern sie bringt, darüber staunt mit Raunen singt.
    Gelobet sei der Staat, der solches für uns tat.
    Oh Wohl dem Land, oh Wohl der Stadt, so diese Merkel bei sich hat.
    Den meisten Köpfen leuchtets ein: Im Amt kann keine andere sein.
    Sie hat die beste Raute drauf, gibt frechen Männern cool den Lauf.
    Gelobet sei die Frau, cooles Mädchen, gar nicht lau.
    Macht hoch die Tür, die Tor macht weit für Merkels vierte Ewigkeit.
    Schwenkt Fähnlein der Begeisterung, die Sozen in der Niederung.
    Zwar kommt die Weidel auch daher und Gauland, Höcke noch viel mehr,
    doch lobet unsere Frau, das Land ist nicht mehr grau.
    Komm, meine Groko, starte flott, Jamaika wär zwar weniger Trott,
    doch Lindner ließ die Nummer sein, drum hau ihm, Wähler, eine rein.
    Nun Merkels Geist uns führ und leit’zur schönsten Wirtschaftsseeligkeit.
    Ihr Name steht für sich und längst für dich und mich.

    Da wird man doch zum Anhänger der schweizerischen Initiative gegen die Zwangsgebühren für den ÖR.
    Oder soll es Satire sein, da nun, mit dem Auftritt von Weidel, Gauland usw. das Land „nicht mehr grau“ sei? Ich vermute aber er meint es ernst, hat allerdings in der Zeit vor dem „Flüchtingsleid“ die Augen fest geschlossen gehabt und so die bereits erreichte Buntheit nicht bemerkt.

  108. Danke für die Erklärung
    Ich hatte das mit den „cis-Männern“ irgendwie falsch verstanden. Ich dachte, die Dame meine Merkels Gäste.

    • Natürlich nicht.

    • Schicke cis Maenner
      „Wer als Werkzeug nur einen Hammer hat, sieht in jedem Problem einen Nagel“ Paul Watzlawick

    • Natürlich nicht?
      Aber das sind doch fast alles Cis-Männer!

    • Corinne Henker @ 16. März 2018 um 15:11 Uhr
      Corinne Henker sagt:
      „Danke für die Erklärung
      Ich hatte das mit den „cis-Männern“ irgendwie falsch verstanden. Ich dachte, die Dame meine Merkels Gäste.“

      Auch Merkels Gäste sind natürlich CIS-Männer!!
      Also könnte man das neurotische Gewittere durchaus auch so lesen:

      <>

      Ob sie das wohl so gemeint hat?

  109. __trashed-8829
    Die URL ist heute anders als sonst.

    • Ja, ich habe beim Speichern einen Fehler gemacht.

    • @Don...
      …vielleicht auch mal zu schnell gewesen.

      白左 < das kann ich auch nicht lesen ;), ups. Canned heat!

  110. Titel eingeben
    Apropos „Axel Hacke; na ja“

    Ich hatte mir von dem mal ein Buch gekauft und stellte fest, er hat ausschließlich Zuschriften seiner Leser benutzt, also abgedruckt – außer das Vorwort (wo er das zugibt) war nix oder kaum was von ihm. Es wird aber als Axel Hacke-Buch verkauft; steht ja auch sein Name vorne drauf.
    Ich fand das unredlich und hab’s entsorgt.
    (Wenn schon Hack… dann doch lieber den Dichter Peter HACKS)
    .
    Der Gustav Meyrink schrieb noch selbst. Und das bewundernswert gut.
    Die wunderschöne Ausgaben (Schrift, Ausstattung, Papier, Illustrationen von Steiner-Prag…) des GOLEM sind auch vom feinsten, wenn man antiquarisch die Langen Müller-Ausgabe von 1972 erwischt.

    • Sowas könnte der Don auch machen
      „Die Großväter. Strukturen begreifen mit Luhmann“, Goodnight 2015ff

      „Kuchen, Quiches und Konfitüren: Die Stützen der Gesellschaft kochen mit Butter“, Renate Simon et al.

      „Schöne Autos: ein Malbuch“, FJ45 & die Mille Miglia

  111. Die "Mädels", die hier angeblich nicht dabei sind ...
    @muscat (16. März 2018 um 11:17 Uhr)

    … sitzen halt, mitunter schon seit Jahren, still am hiesigen Lagerfeuer. Getreu dem Motto: Schweigen und genießen.
    Auch wenn es sich, wie in meinem Fall, nicht um „Mädels“, sondern um ältere Damen handelt.

    Danke an Sie, Don, für viele Stunden erquicklicher Lektüre, es freut sich auf die Fortsetzung nach Lagerfeuerumzug
    zweifelsfrau

    • Bite, gern geschehen.

    • Bite
      Ja, Don, im Zweifel haben die Ahnen am Lagerfeuer schon mal zugebissen, in der Gegend des Ötzi, wo Ihre auch her sind, auf jeden Fall.

    • Geht mir auch so
      Ihre Texte sind ein Lichtblick! Was die Klassengesellschaft betrifft, die stelle ich mir wie eine Schichttorte vor, wobei die einzelnen Schichten je nach Wohnort sehr speziell sind. So gibt es in unserer kleinen Unisstadt ein für Nichtakademiker ziemlich undurchlässige Schicht der etablierten Wissenschaftler, die ihrerseits aber wenig Zugang zu den Kreisen der wirtschaftlich Erfolgreichen (Kaufleute und Handwerker)haben. Meine persönliche Erfahrung ist, dass ich (Studium, 3 mittlerweile erwachsene Kinder,erst Hausfrau, dann in einem mittelständischen Unternehmen beschäftigt) dazwischen hänge, obwohl ich mich von der Herkunft her dem erstgenannten Kreis zuordnen würde….ein Resultat der Hausfrauenzeit.

    • Das Schichten-Tortenmodell
      …ist ersetzt worden durch „milieus“, zumindest in der Soziologie…

      Oder meinen Sie verschiedene Torten? Je nach Bäcker?

  112. whisteblower....
    Off the record:

    Der Diekmann war heute am Tegernsee!!!!

    https://twitter.com/KaiDiekmann/status/974560732649082880

    Don, Sie werden Doch nicht zu Springer wechseln???????????

    • Ist der Dieckmann nicht raus bei Springer?

    • rausgebildet
      Der macht irgendwas in der völkerfreundlichen Türkei. Zumindest hat er wohl von dort getwittert. Vllt. macht er Urlaub, oder war am Deal beteiligt.

  113. Freie Meinungsäusserung – auch auf Twitter!
    Das Zwitschervögelchen hat seine dumpfe Neidphantasie nicht im Namen einer Organisation hinaustiriliert, sondern rein privat – vielleicht als Ausdruck seines schlechten Charakters oder als psychiatrische Diagnosehilfe. Derart blödsinnige Verblendung gehört zu den harmloseren Varianten des Genderfaschismus. Diese Person verdient nicht einmal öffentliche Verachtung.
    Wirklich bekämpfenswert ist der Staatsfeminismus. Sehr viele von denen, die mehr oder weniger redlich versuchen, uns zu informieren, zu belehren, zu unterhalten, zu bedienen und zu regieren, tun dies anstelle anderer, die es besser können, aber aufgrund einer biologischen Eigenschaft nicht dürfen. Das ist schon recht nah am Rassismus. Vor Jahren war hier die Einstellungsrichtlinie der Uni Bielefeld beispielhaft (wer googelt es ?) . Darin ist die Priorität klar vorgegeben: Frauen einstellen. Qualifikation weitgehend egal.

    Schönes Wochenende.

    • Andrer Aspekt...
      …der erste Absatz Ihres Beitrags ist nicht von hervorragender Qualität.

      Zum 2. Absatz: Hintergrund sind „ranking“ und „Zertifizierung“ der Universitäten und Studiengänge. Wer stellt die Kriterien dafür auf?
      Soll heißen, wenn nicht „genderlehrstühle“ und „Frauenanteile“ eingerichtet sind, gibts kein „Zertifikat“, respektive keine Kohle. Wieder die Frage, wer dies festgelegt hat.

      Mir ist ein Fall bekannt, dass man frau/nicht qualifiziert eingesetzt hat, da von dieser Seite keine ernstzunehmenden Einwände zu erwarten waren und man(n) weiterhin seinen Stiefel machen konnte. Sie war mit einem headset und einer „Lernplattform“ (moodle) schon sehr leicht zufriedenzustellen…

    • Nadie Nessuno @ 16. März 2018 um 17:47 Uhr
      Nadie Nessuno sagt:
      „Sehr viele von denen, die mehr oder weniger redlich versuchen, uns zu informieren, zu belehren, zu unterhalten, zu bedienen und zu regieren, tun dies anstelle anderer, die es besser können, aber aufgrund einer biologischen Eigenschaft nicht dürfen. Das ist schon recht nah am Rassismus.“

      Früher hat man bei gleicher Qualifikation eher den Mann als die Frau eingestellt, weil man der Ansicht war, man sollte der Familie nicht den Ernährer nehmen. Für die Frau war das natürlich demotivierend, für die Ehefrau und die Kinder war es die Basis für das Familienleben.
      Wir haben gelernt, dass das hinterwäldlerisch und diskriminierend sei.

      Heute stellt man bei sehr viel besserer Qualifikation und Motivation des Mannes den nicht mehr ein, weil ihm die vaginale Ausstattung fehlt.
      Wir sind gerade dabei zu lernen, dass dies ausgleichende Gerechtigkeit (zu früher) sei (heiraten tut der sowieso nicht, wen auch).

      Also wo ist das Problem?

    • @Sufferah , @Foxrommel
      @Sufferah 17. März 2018 um 12:19 Uhr
      Ihre Anmerkung „…der erste Absatz Ihres Beitrags ist nicht von hervorragender Qualität.“ ist offensichtlich richtig. Ohne Durchschnitt keine Spitzenleistungen. Was möchten Sie mit Ihrer Stellungnahme erreichen?

      Ein Detail: Bei öffentlichen Stellenausschreibungen von Landes- und Bundesinstitutionen sitzt man als Kandidat bald einmal mit einer recht wortkargen Gleichstellungsbeauftragten (je Bundesland auch „Beauftragte für Chancengleichheit“) an einem Tisch, denn diese hat anscheinend überall das Recht auf Teilnahme an Vorstellungsgesprächen. Sie hält die Einhaltung der Gleichstellungsvorschriften nach und kann in NRW offensichtlich jedes Rekrutierungsverfahren in jeder Phase stoppen. Aus der genannten Bielefelder Richtlinie geht die einzuhaltende Priorisierungsvorschrift „weiblich“ vor „kompetent“ für alle Stellen hervor. Auch und gerade in technischen Bereichen. Aus dem Mutterschiffskommentarbereich abgekupfert: Welche Feministin lässt sich konsequenterweise freiwillig von einer Quotenärztin operieren?

      Foxrommel 17. März 2018 um 19:40 Uhr
      „Also wo ist das Problem?“ Sie haben einen der problematischen Aspekte des genderfaschistischen Ansatzes beschrieben: die Kollektivstrafe für vermeintliche Vergehen von anderen Mitgliedern der gleichen biologischen Gruppe in der früheren Menschheitsgeschichte. Gäbe es eine männliche Rasse, so wäre das Rassismus.

  114. Don - bloss nicht verniedlichen - es ist schon schlimm genug
    Wieder so ein typisches DDR-Instrument für die gelenkte, marktkonforme Demokratie. Selten so ein inhaltsleeres Geschwätz auf der Seite dieses Vereins gelesen. Leistungslos alimentiert zu werden, ist heute der Straßenkämpfer-Traum aus den rotgrünen Kiezen mit ihren Zentren der Kultur des neuen Deutschlands. Mehr als billige Propaganda hat dieser Verein nicht hervorgebracht. Er dient der Volkserziehung und dafür erhält er Steuergelder und einen quasi staatlichen Anstrich – eine Art „Privileg“ für eine bestimmte Staatspropaganda, zu der man de.indymedia.net getrost auch zählen kann, denn das Netzwerk dieser Szene reicht weit. Wer sagt denn, dass die Zweckgesellschaften gewisser Stiftungen nicht auch dorthin ihre personellen Bezüge pflegen und Pläne schmieden. Was etwas kurz kommt, ist leider die Tatsache, dass hier mit Steuergeldern eine Lobby in eigener Sache des Genderismus geschaffen wird, die zu den Gesetzentwürfen der jeweiligen Ministerien hochwissenschaftliche, kompetente Kommentare abgeben werden, die nicht das Papier wert sind, auf dem tausendfach die Berliner Abgeordnetenbüros überschwemmen werden. Derart geadelt tauchen diese „Experten“ mit ihrem Gefolge in den Zuschauerrängen, den bezahlten Claqueuren, auch bei den Talkrunden des Mainstream-TV zur täglichen Gehirnwäsche auf. Vielleicht dann noch eine Genderprofessur im Rücken, was das Licht der Kompetenz auf diese Gestalten des kulturellen Abgesangs allen Deutschens wirft, die über Anstellungen in Anlehnung an den Öffentlichen Dienst materiell abgesichert werden. So schafft man politisch-mediale Agitationsstützpunkte, Brückenköpfe, von denen sie die dumpfe, unaufgeklärte vor sich hin werkelnde Mittelschicht argumentativ-destruktiv beschießen kann, die sich (noch?) willenlos in der hoffnungslosen Weite der „kalten Progression“ abmelken lässt. Wenn von Gleichstellung die Rede ist, brauchen wir eine Quote auch bei der Maschinenreinigung. Sie können die Genderista mal zu einem Quotenpraktikum dorthin einladen. Man braucht sicher nicht in das völkische Horn eines B. Höcke stoßen, aber der Druck im Kessel steigt weiter. Und wie immer gilt: Der Fisch stinkt vom Kopfe her.

    • Gleichstellung als mittels Quoten erzwungene Ergebnisgleichheit
      „Wenn von Gleichstellung die Rede ist, brauchen wir eine Quote auch bei der Maschinenreinigung.“

      Und z.B. Frauenquoten für die Arbeit auf Bohrplattformen im Atlantik und anderswo.

      Was die Erzwingung ethnischer und religiöser Ergebnisgleichheitim Bildungswesen durch Quoten betrifft, ist leider das historische Beispiel des „numerus clausus“ an Hochschulen des zaristischen Russlands viel zu wenig bekannt.

      Andernfalls würden Quoten nicht so schamlos gefordert.

      Wikipedia:
      Geschichte_der_Juden_in_Russland
      #Russisches_Kaiserreich:_Zweite_Phase_
      -> „numerus clausus“

      Merke: da die Gesamtheit aller Prozentanteile eines Quotensystems
      sich zu 100 % summiert, gilt offensichtlich: je mehr Quote für die einen, desto härterer Numerus clausus für die anderen.

  115. ja sicher, vollkommen einseitig
    @ Heinz Busch, 2h36

    „in meiner lokalen Zeitung, 15.03., begegnete ich solch einem Satz erstmals:

    Kino:
    „Mit „Der Hauptmann“ begeben wir uns ins Herz der Wehrmachts-
    Finsternis. Wie schnell sich ein gejagter und Gequälter zum zum
    Unmenschen wandelt, zeigt diese leider allgemeingültige Studie über
    das mörderische Potential vor allem der Männer.“

    Das Autorenkürzel ist geschlechtlos.

    Autor(in)kennt Hildegard Lächert aka „Die Blutige Brigitta“ nicht. Von der Mutter, die ca. neun Neugeborene nach der Geburt getötet und in Blumentöpfen versteckt hat, wird sie auch wenig wissen. Im Gegensatz zu mir, der ich in der Kindheit wegen Krankheit der Mutter, mal drei Wochen in einem von Nonnen geführten Kinderheim darben „durfte“, dürfte sie deren damalige durchaus bekannte Härte nicht kennen. Auch nicht unbedingt, wie eine Frau in SH vor einigen Jahren alle ihre Kinder tötete. Auch vermutlich nicht, was Phyllis Chesler über solche Eigenschaften bei Frauen schreibt.

    Und last but not least: Solche Bystander wie die Ehefrau von Dutroux (Belgien). Oh, langsam komme ich in Fahrt, denn da fallen mir doch glatt noch die schwarzen Witwen vom Musiktheater in Moskau (Anschlag vor gefühlt einer Dekade) oder die „Weiße Witwe“, GB, Samantha Lewthwaite, potentiell mitverantwortlich für den Anschlag in Nairobi, ein.

    James Bond-Filme sind da realistischer.

    • @Oberländer
      Freut mich, dass hier noch jemand die kluge Phyllis Chesler kennt.

    • Warum muß es bei den Schafen ein Hammel sein?
      einem losen TAZ-Mundwerk wie der Frau Schick fehlt die Idee von der Macht der Sprache? Sie setzt ihre persönliche Macht bedenkenlos ein.
      Warum muß es bei den Schafen ein Hammel sein?
      (Le sang des betes, Das Blut der Tiere, Georges Franju, Kurzfilm, Frankreich, 1949)
      Sie, Herr Oberländer, zählen einzelne ins Böse entgleiste Frauen an.
      Fürs Kollektive: der dritte Majdanek-Prozess von 1975 bis 1981 in Düsseldorf.
      Dieses Beispiel deswegen, weil ich die Sprache verstehe.

    • In Wirklichkeit,
      „unser“ vornehmster Staatverbündeter belagert kriegerisch Zivilisten.
      „Die Gosse“ verfehlt das Sprachbild.
      Über Binnenbündnisse darf ich mich nicht wundern.

  116. Abschied vom Don
    .. aber hoffentlich nicht vom stillen Don. Ob der vom Spiegel kommende Seikel im Stiftungsrat die FAZ-Trendwende ,die jetzt in der Eliminierung der Stützen des Gesellschaft pp .gipfelt, herbeigeführt hat? Oder ist jetzt der Weg frei zum Rechercheverbund mit den ör Medien und deren überquellenden Milliardengebührentöpfen. Da ist doch bisher allein die rechtgläubige Prantlhausenerzeitung im Geschäft. Letzteres ist unwahrscheinlich,da dafür noch weitere Köpfe rollen müßten ( Göbel, Altenb. pp). Lassen Sie das weg, wenn Sie dadurch Schwierigkeiten bekommen. Ein letztes herzliches Dankeschön eines treuen Lesers…

  117. Mikro- und Makroagressionen
    Ich habe mit dank obigem Link die Liste der Mikroagressionen angesehen. Es geht um Äußerungen die INDIREKT ethnische, rassische oder sexuelle Differenzen ausdrücken („Sie sprechen aber gut Deutsch!“). Wobei vorausgesetzt wird, dass dabei irgendwie die Dominanz einer Mehrheitsgruppe zum Ausdruck komme. Ich würde mich gern auf diese sprachliche Sensibilität einlassen, wenn eine nonkonforme Minderheit ebenso einfühlsam behandelt würde. Für die gibt es aber DIREKTE Beleidigungen, „Nazi“, „Kartoffel“, „Drecksdeutsche“ usw. Wer an dieser Asymmtrie nichts auszusetzen hat, dem geht es jedenfalls nicht um Anstand gegenüber Minderheiten. Von der Mikroagression, wie sie im Spiegel-Interview betrieben wird, ganz zu schweigen („Begeben Sie sich mit diesen Forderungen nicht auf das Niveau von Sarrazin und der AfD?“ sagt der Interviewer, statt auf die Inhalte einzugehen)

  118. Merkwürdig...
    Auf der Hauptseite der F.A.Z. online ist dieser Artikel hier angezeigt. Allerdings ohne Link, man kann ihn dort nicht durch Anklicken angezeigt gekommen. Aber über Google kommt man hierher. Naja, wahrscheinlich ein dummer Zufall, dass der Link fehlt. Einfach nur Zufall.

  119. Frau Baerbock als Rückendeckung
    Diese Damen müssten mindestens für die ieferung des Feindbildes Dankbarkeit zeigen. Kein Feind; keine Existenzberechtigung.

    Frau Baerbock von dden Grünen schrieb gestern im“ Theeuropean“ u.a.:

    „In der nächsten Phase der Frauenbewegung geht es darum, Diskriminierungen zu beseitigen, die weniger klar beschreibbar sind als etwa das fehlende Recht zu wählen oder zu arbeiten…. „

    Wer weiß also schon, wen er vorgestern nach den MAASstäben von übermorgen diskriminiert hat?

    Eines ist Ihr aber schon klar:
    „Denn die Frage, wer die Welt von heute und morgen bestimmt, entscheidet sich nicht zuletzt in den großen IT-Unternehmen.

    Dort prägen IT-Nerds und Programmierer die Machtstrukturen der Gegenwart und Zukunft, doch bislang ist dieser Bereich eine fast reine Männerdomäne.

    Und was schief gehen kann, wenn sich ausschließlich Männer die schöne neue Welt ausdenken, haben wir bei der Debatte um Alexa und Siri erlebt, den von Männern programmierten intelligenten Assistenten der Marken Apple und Amazon, die versehen mit weiblichen Stimmen und Attributen recht unterwürfig das Leben des (männlichen) Kunden erleichtern.“

    Es wird Zeit, dass Zalando per Drohnen ausliefert. Dann ist an der Front Ruhe.

  120. "Ein kleines Meisterwerk",
    sagt ein sozial Prekärer.

  121. Ich habe mich die letzten Tage…
    bevor Ihr Bolgbeitrag erschien, gefragt, was diese Frauen und Männer, die in diversen Vereinen und Stiftungen arbeiten, den ganzen Tag so machen.
    Es gibt unendlich viele Vereine und Stiftungen die sich für die Gleichberechtigung der Frau und für Migranten „stark“ machen.
    Aber was tun sie den ganzen Tag?
    Machen Sie einen Morgenkreis und tauschen sie sich darüber aus, was man noch besser machen kann, wie man die Migranten und Flüchtlinge noch besser integrieren kann, nur um dann später auf eine Veranstaltung zu gehen und den Leuten mitzuteilen:
    Wir müssen mehr Integrationsarbeit leisten!
    Der Staat, die Schulen, die Betriebe, die Bürger…

    Sitzen diese Frauen beim Frühstück zusammen und denken darüber nach, wie man Mann, also diese alten sexistischen Säcke, den Garaus machen kann, so dass sie endlich in der Versenkung verschwinden.

    Irgendwo, ich weiß nicht mehr wo es war, vielleicht war es auf ZON, hat sich eine Kolumnistin darüber beklagt, dass sich nur wenige „bekannte“ Männer in der Öffentlichkeit über die metoo – Debatte geäußert haben.
    Oft hätten die Männer gesagt:
    „Darüber muss ich erst einmal nachdenken…“
    Das kam der Schreiberin unheimlich vor, diese Stille, und dass die Männer in Deckung gegangen sind und sie machte sich darüber Gedanken, was denn nun kommen wird.
    Was sie nicht begriffen hat:
    Männer ticken anders als Frauen!
    Diese Frauen, die nur für eine Minderheit von Frauen sprechen, geht es ganz bestimmt nicht um die Frauen, die in prekären Verhältnissen leben, die schlecht bezahlte Jobs haben, um die Alleinerziehenden, diese Frauen haben nur eines auf dem Schirm, wie sie ihr ihre Arbeit, die keine ist, rechtfertigen können und den zahlenden Bürger schmackhaft machen können.
    Aber dass es viele alte weiße Männer gibt, die hart arbeiten, die abends nach Hause kommen, müde und erschöpft, denen die Augen zufallen, sobald sie es sich auf der Couch gemütlich gemacht haben, so etwas kann sich eine Frau Sibel Schick überhaupt nicht vorstellen.
    Ich habe nur Verachtung für solche Frauen, und ich bin eine Frau und das sehr gerne, allerdings würde ich mir von einem Harry Charles nichts sagen lassen, das geht mit zu weit.
    Meine Güte Harry Charles, Sie haben es aber auch nicht einfach, oder Sie machen es sich schwer, es gibt nicht die perfekte Frau, wie es auch nicht den perfekten Mann gibt…

    Danke Don Alphonso, ich bleibe bis zum Schluss…

    • Geld- viel Geld
      Klara, Ihre Fragen sind Klasse. Ich habe mir diesen 66-seitigen Bericht über die Fördermittel runtergeladen, der als Antwort auf eine kleine Anfrage der AfD erstellt wurde. Ein Link findet sich weiter oben in den Kommentaren. Ich habe gesehen, daß es offensichtlich haufenweise Leute gibt, die da unter der Gelddusche stehen und wußte natürlich, daß da schlicht Steuergeld abgegriffen wird.

      Aber die Frage, die Sie stellen, habe ich mir nicht gestellt, obwohl sie ja auf der Hand liegt. Was machen die eigentlich dafür? Auch eine Pseudotätigkeit muß ja irgendwelche Ergebnisse hervorbringen, welche könnten das denn sein?

      Was mir als zweiter Gedanke kam, ist dieses: vermutlich müßte das Geld für die Akteure ohnehin ausgegeben werden. Würden sie nicht Fördermittel bekommen, müßte die Gesellschaft sie für nichts alimentieren, da sie vermutlich keinerlei nützliche Qualifikation haben. Also Harz IV.

      Wenn man wüßte, was die machen, könnte man entscheiden, ob diese Lösung nicht für uns alle besser wäre.

    • Glaube. Ideologie.
      „diese Frauen haben nur eines auf dem Schirm, wie sie ihr ihre Arbeit, die keine ist, rechtfertigen können und den zahlenden Bürger schmackhaft machen können.“
      Höchstwahrscheinlich machen sie das gar nicht mal bewusst, sondern sie glauben an ihre Mission; dass das außerdem sogar ihren Lebensunterhalt ermöglicht, sogar erhöht, nehmen sie wohl als gerechtfertigte Belohnung für ihr segensreiches Tun an.
      So à la: Die Dummen wissen ja nicht, dass sie dumm sind.

      Und wenn zudem die momentane Macht sie mit Geld & umfassender Propaganda unterstützt: was will man mehr? Wieso sollte man zweifeln?
      „Die Macht ist böse an sich.“ (doch lesen – oder kennen? – diese Eiferer Jacob Burckhardt? …und so manch andere kluge Köpfe. Aber lesen? Twitter ist doch so easy & quick)
      .
      An welche andere Zeit in der deutschen Geschichte sollte uns diese, nein: jede gläubige Ideologie erinnern?

    • @Albert Pflüger
      Sie haben das ja sicher in dem Link mitbekommen, der ibem gepostet wurde.
      Mit zig Millionen kann man ein gutes Fundament schaffen, damit die Gesellschaft umgebaut werden kann!
      Da wird die DITIB mit 130000 Euro pro Jahr unterstützt, oder auch die Kampagne gegen Benachteiligung von Homosexuellen und Transgendern:
      Dafür bekommt die Türkische Gemeinde Baden-Württemberg 134000 Euro.
      Kein Wunder, dass so was nirgends, aber wirklich auch nirgendwo, thematisiert wird!
      Es könnte ja einen Aufschrei der Bevölkerung geben!

    • Die Frage ist falsch gestellt:
      „Was machen die eigentlich dafür? Auch eine Pseudotätigkeit muß ja irgendwelche Ergebnisse hervorbringen, welche könnten das denn sein?“

      Lieber Herr Pflüger, ich könnte jetzt ironisch werden und Ihre Vokabeln und Ihre Frage insgesamt als Ausweis Ihrer Voreingenommenheit oder Ihrer Zugehörigkeit zum bösen Patriarchat bloßstellen.
      (wahlweise: „entlarven“ oder „die Maske vom Gesicht reißen“ ;-) )

      Aber ich schätze, Sie meinen die Frage ernst, und ich muss Ihnen leider sagen: Sie werden das nicht verstehen, weil diese Dinge, nach denen Sie fragen, in einem Paralleluniversum stattfinden.

      Und die Frage stellt sich schon mal gar nicht:
      Die unbedingte Notwendigkeit dieser Art des Weltverbesserungs-Engagements ist absolut evident, jedenfalls für alle Eingeweihten und Gutwilligen.
      Schon das eigene Vorhandensein und die tätige Äußerung der richtigen Gesinnung bringen die Gesellschaft insoweit voran (etwa so wie ein betender Mönch an sich schon ausreichend gottgefällig ist, und das sage ich nicht in antireligiöser Absicht);
      hinzu kommt als Notwendigkeit und Nützlichkeit per se die gegenseitige Selbstbestätigung in der peer group.
      Das bedeutet natürlich auch, dass man sich gegenseitig dauernd Texte zuschiebt und sich darüber austauscht, um das Weltbild fortlaufend noch weiter zu perfektionieren und sich gemeinsam hinsichtlich der noch unaufgeklärten Rest-Welt zu verhalten. (Das kann man, wenn die Planstellen an der Uni existieren, auch „Forschung“ nennen.)
      Das dürfen Sie sich durchaus so vorstellen wie „twittern für Erwachsene“, also mit längeren Texten und im Luxusfall auch mit einer statistischen Tabelle und echten Fußnoten, damit das insgesamt selbstreferentielle Geschwurbel formal ganz korrekt bleibt. Dazu bedarf es keiner substantiell neuen Erkenntnisse, etwas allgemeine Geschicklichkeit im Formulieren und Umsortieren von gängigen Textbausteinen reichen vollkommen aus.

      (Wenn ich das off topic einschieben darf: Das funktioniert auch in anderen Themen- bzw. „Wissenschafts“-Feldern!)

      Aber ich will gern versuchen, Ihnen das im Blick auf konkreten „Arbeits“-Alltag noch anschaulicher zu machen.

      Ich will es mal an einem Beispiel illustrieren: Eine Mitarbeiterin einer politischen Behörde, von der ich mir habe erzählen lassen, druckt sich jeden Tag die amtliche „Presseschau“ am Etagendrucker aus, das sind diverse Dutzend Seiten mit gesammelten Medienerzeugnissen, die im weitesten Sinne das betreute Politikfeld betreffen.
      Das muss doch erst mal gelesen und verdaut werden! Und schon naht die Mittagspause!

      Wenn dann noch ein „Meeting“ dazu kommt im Laufe des Nachmittags, wird es auch schnell eng.
      Oder man hat 1 Kind, das noch kein Abitur hat, dann darf man auf voller Planstelle 2 Tage je Arbeitswoche komplett zuhause bleiben und „Telearbeit“ machen, was natürlich blöd ist, denn zuhause hat man keinen Drucker für die ganze Presseschau, und dann muss man am nächsten Tag im Büro evtl. 2 Presseschauen ausdrucken und nachlesen etc. pp.

      Also: IHRE Vorstellung, eine berufliche Tätigkeit müsse für außerhalb befindliche Personen nachvollziehbare „Ergebnisse“ zeitigen, ist nicht nur von vornherein naiv bis ungerecht, sondern sie scheitert auch an den ganz konkreten Arbeitsumständen an dieser Art von Arbeitsplätzen.

      Erschwerend kommt hinzu, dass die 1 oder andere Planstelle geschaffen worden ist, um die Bedeutung der Einrichtung zu unterstreichen oder auch um 1 sehr netten Person ein angemessenes Auskommen zu ermöglichen (bzw. beides bzw. das funktioniert auch mit mehr als 1 Stelle). WENN jetzt die hinzugekommene Planstellenbesetzung tatsächlich den Ehrgeiz entwickeln sollte, etwas zusätzliches, von außen erkennbares zu TUN bzw. – ich nehme Ihre Vokabel – zu MACHEN, dann kann es durchaus sein, dass sie erst einmal tüchtig abgebremst wird, denn 1. sollte man die Preise nicht mutwillig ruinieren und 2. birgt zuviel Aktivität immer die Gefahr, dass etwas außer Kontrolle gerät, which has to be avoided under all circumstances.

      So, das wäre mal eine erste, annähernde Einführung. Beim nächsten Mal, falls Ihnen das noch nicht reichen sollte, sprechen wir dann über Kongresse, Dienstreisen und Fortbildungen. Letztere sehr gerne über grundlegende Themen wie „Interkulturelle Kompetenz“ oder „Europafähigkeit“.

      Und nein, nichts davon ist hier meiner Phantasie entsprungen.
      Ich hoffe nur, dass dieser Text nicht von steuerzahlenden, tatsächlich arbeitenden Krankenschwestern, Polizistinnen, Supermarktleiterin etc. gelesen wird. Nicht dass noch jemand irgendwas ungerecht findet.

      Sorry Don. Die Länge…

    • Ganz genau so...
      …ist es: „…diese Frauen haben nur eines auf dem Schirm, wie sie ihr ihre Arbeit, die keine ist, rechtfertigen können und den zahlenden Bürger schmackhaft machen können…“

      Sagt einer, der auch einmal in dem Metier gearbeitet hat. Ja, heute schäme ich mich dafür, ich war jung, dumm und brauchte das Geld.

      Irgendein Pseudokram für den jährlichen Sachbericht wird gemacht (Veranstaltungen zur „Begegnung“, zu denen niemand kommt), Gremiensitzungen werden besucht, Tagungen, auf denen jedes Mal dasselbe erzählt wird… und sonst PR in eigener Sache, damit die Stelle weiter gefördert wird. Deshalb vielleicht heute auch dieses Getwittere (gab es damals noch nicht).

      Männer machen das auch. Die sitzen allerdings häufiger in den oberen Positionen dieser Industrie und planen das strategisch.

      Was NICHT gemacht wird: Ernsthaft darüber nachgedacht, was die Konsequenzen und der gesellschaftliche Nutzen des eigenen Handelns sind. Das wäre aus Sicht dieser Leute auch kontraproduktiv. Sie brauchen die Mißstände, die sie anprangern, dringend für ihre eigene Existenz.

      Und deshalb war ich da irgendwann raus. Es sprach auch niemand mehr mit mir…

  122. Kein Bericht zu Tweet von Frau Högl - die Neuausrichtung der FAZ
    Werter Don Alphonso,

    Im etwas weiteren Kontext passt wohl auch der letzte Tweet zu den Lebensschützerinnen vonFrau Dr. Högl von der SPD. Interessant dabei ist, dass die FAZ auch für die Meldung anscheinend keinen Platz hat. Auch die Suchfunktion liefert hierzu nichts. Ist das die neue Orientierung der FAZ, zu deren Opfer Sie gehören?

  123. Titel eingeben
    Offenbar hat Schlick vorsorglich alle Follower von Don Alphonso gesperrt.

    Wüsste jedenfalls nicht, wie ich sonst zu der Ehre komme.

  124. Watt is en jesellschaft?
    Auch wenn’s schmerzt: Der Horizont relevanter menschlicher Gemeinschaft reicht mittlerweile soweit ueber den Tegernsee hinaus, dass der Unterschied zwischen ‚besseren Kreisen‘ und Hartz IV im Vergleich erstaunlich mickrig ausfaellt. Sobald man sich wagt den Blick nach links und rechts zu schwenken tun sich die wahren Klassenkluefte unserer Epoche auf – zwischen unsereins und den restlichen 80% der Weltbevoelkerung. Aber auch hier gilt natuerlich, dass sich die Gewinner der Geburtsortlotterie behaglich mit dem Status Quo eingerichtet haben und ungern an ihn erinnert werden.

    • Geburtsortlotterie
      Spielen Sie auf das relativ geringe Privatvermögen in D – verglichen mit unseren europäischen Nachbarn – an?

  125. vergnuegen
    achso, sie verfuegen auch ueber mehrere immobilien am tegernsee? fine.

    nun ja, frauen schaffen es ja nicht nur dort in „privilegierte“ positionen, wo es in der ausschreibung heisst, frauen und andere behinderte wuerden bei gleicher qualifikation bevorzugt behandelt, oder so.

    ich kenne genuegend promovierte juristinnen, in grosskanzleien z.B., und diese damen sind weder blond noch blondiert.

    however.

    bedeutet die ankuendigung, diese plattform mit seeblick zu raeumen, dass der technische gastgeber das gesamte material dem „kollektiven gedaechtnis“ entzieht und – eliminiert?

  126. ...
    Frauen könnten die angebliche Vorherrschafft der weißen Männer ja ab sofort beenden, indem die schönste und klügste Frau im Raum sich nur noch mit dem unattraktivsten, körperlich schwächsten, kleinsten, ärmsten und mit IQ unter 90 ausgestatten Mann einlassen würde….konsequent.

    …da würde bei den restlichen Männer ein Großteil der Motivation entfallen, sich auf irgendweine Weise interessant zu machen und hervorzustechen….etwas zu leisten… Porsche würde Pleite gehen und die Maximilianstraße würde 1-Euro Läden beherbergen.

    Nur aus evolutionsbiologischen Gründen könnte das bei den Frauen gar nicht so einfach werden mit der Umsetzung…. aber man könnte natürlich per Gesetz so etwas von oben herab anordnen… da sind wir mittlerweile ja recht gut drin…mit dem anordnen und zuteilen.

    … das wäre dann auch äußerst interessant zu sehen, wie sich der Deutsche im Verlauf von ein paar Generationen entwickeln würde…den Deutschen quasi disruptiv wegdegenerieren.

    • Darwin anschaulich gemacht
      Sehr witzig!

      Nur leider gehört „dumm vermählen“ nicht zu den Verhaltensmuster der Intelligenten. Da lassen sich die Dummen für ganz andere Sachen einspannen. Das ist viel intelligenter, glauben Sie mir.

  127. Der Apparat wächst immer weiter .... 209 .... das Versorgungsdenken ist unaufhaltsam, denn...
    ….. die „veränderten Arbeitsstrukturen“, aber auch die „zusätzlichen inhaltlichen Schwerpunkte“, die sich aus dem Koalitionsvertrag ergäben, seien „mit dem bisherigen Stellenbestand nicht zu bewältigen“, klagt … natürlich eine Frau.
    .
    Da nur 100 Stellen sinnvoll vom neuen „Bundes-Bayern“ besetzt werden dürfen, werden die restlichen 109 Stellen -als Ausgleich?- sich wohl mit wichtigen Genderfragen und Themen der noch besseren Clanintegration in das DE Sozialwesen befassen.

  128. Mag sein, dass ihre Formulierung nicht perfekt war, aber
    Wenn ein/e Schriftsteller/in sich so öffnet, wie S. Sch. in ihrem Artikel „Die Namen sind nicht das Problem“ das tat, sollte sein/ ihr Lohn wenigstens ein kurzes Innehalten unsererseits sein. Bevor wir voreilig über ihn/sie herfallen. Es muss ihr schwergefallen sein, solche Sachen publik zu machen. Sie macht einfach Covey-8, Speak up. Auch in dem Screenshot oben. Mag sein, dass das nicht perfekt formuliert war. Dass sie Audi-Arbeiter am Band oder Handwerker gemeint hätte, ist aber so was von unwahrscheinlich… Ihre Familiengeschichte führt eher in eine andere Richtung. Wer weiss, was sie konkret gemeint hat, aber diese Familiengeschichte führt sehr wohl in Richtung Merkel-Gäste. Sie hat persönliche Erfahrungen auf dem Gebiet – im Gegensatz zu vielen von uns – und sie tut jetzt alles um nicht so zu enden, wie ihre Mutter. Und wer nur einen Hammer hat, für den sieht alles, wie ein Nagel aus…
    Vielleicht macht sie aber kein Unterschied (Gast, kein Gast), es kommt ihr nur auf das Verhalten mancher Männer an.

    So Mäßigung, Don, bitte.

    • If you can't stand the heat, get out of the kitchen
      @British Islands

      Fast hätte ich jetzt geweint…aber Testosteron konnte es noch verhindern.

    • Es hat jeinen Zweck
      Gestern war ein zu 100% staatsgeförderte Radiosendung im Kulturbereich. Thema: der gelebte Feminismus der RAF.

      Wer dieses postfaschistische Umfeld eines Baader & Co. Sich vor Augen hält, ist einfach sprachlos ob solcher Geschichtsklitierung. Auf Kosten der Abgabenzahlenden länger hier Seienden. Gut ist böse. Böse ist gut.

      Liebe BritishIslands, lesen Sie wiedermal Eric Blair. Vielleicht hilft es Ihnen.

    • Perfekt?
      Was Frau Schick denkt, weiss ich nicht. Ich hatte nie von ihr gehört.

      Es könnte ja auch durchaus interessant sein, und ich könnte – vielleicht sogar gerne – weiterlesen.
      ‚Könnte‘, weil – das ist in der heutigen Zeit der Schnelligkeit und der Aufmerksamkeitsdefizite und der wenigen Sekunden Aufmerksamkeit die man von anderen hat bedeutsam – der erste Eindruck entscheidet. Und der besagte Tweet ist – und da kann ich nur für mich sprechen – eher eine Aus- als eine Einladung zur Weiterbeschäftigung. Es wird keine Frage gestellt, es wird keine Hypothese aufgebracht. Stattdessen ein schnelles Vor-Verurteilen einer ganzen Gruppe.
      Und dann noch ohne klare Argumente, so als hätten die Mitglider der besagten Gruppe sich über Generationen lediglich faul von den anderen (wem?) durchfüttern lassen. ‚They don’t owe you a living‘. Das ist doch bestenfalls ein Strohmann-Argument.

      Ein anderer Kommentator (finde ich gerade nicht) schrieb so etwas wie dass diese Männer die Welt so weit entwickelt haben, wie sie derzeit dasteht. Das erschien zunächst arrogant, aber auch unangreifbar. Ob diese Entwicklung gut ist, kann noch immer auf einem anderen Blatt stehen.

      Ausserdem, bitte beachten Sie das, geht es weniger um das Recht der Frau Schick, ihre persönliche Meinung zu haben, als darum, ob der Steuerzahler, also ich, vierfach dazu herangezogen werden sollte, Frau Schick dafür zu alimentieren, ihre Meinung kundzutun.
      Mit welcher Berechtigung? Dass diese Meinung die richtige ist? Dass diese Meinung originell ist? Dass diese Meinung ein wertvoller gesellschaftlicher Beitrag ist?

    • BritishIslands @ 17. März 2018 um 07:26 Uhr
      BritishIslands 🇬🇧 sagt:
      „Mag sein, dass ihre Formulierung nicht perfekt war, aber aber aber …“

      Und in welcher Stiftung ✍️ verbraten 🔥 Sie des CIS-Mannes 🕵️‍♂️ Steuergelder 💰?
      Vielleicht in der derselbigen? 😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂

      PS: Ich bitte um Anerkennung – ich habe mich bemüht, mittels Emos mich auf Ihr Niveau herabzubemühen.

  129. Allen Putinisten hier noch dies auf den Weg gegeben....
    … von der einfachen Lesern hier… bis strunzdoof Wagenkencht.
    Ganz nüchternes Gespräch im Tagesspiegel.

    „..Der Kreml hat keine Ideen. Er kann kein Angebot machen. Alle ideologischen Ressourcen sind ausgeschöpft. Wenn man an etwas appelliert, dann an sowjetische Stereotype: von großer Vergangenheit, Erinnerungen an den Großmachtstatus, die Gegnerschaft zum feindlichen Westen. Hinzu kommt soziale Demagogie: das Versprechen erhöhter Sozialausgaben.

    . Doch real sinken die Einkommen der Bevölkerung schon seit Jahren um bis zu 15 Prozent.

    Das ist schmerzlich, aber nicht gefährlich für das Regime. Es ist ein langsamer Prozess, daher können die Menschen sich anpassen. …
    https://www.tagesspiegel.de/politik/soziologe-ueber-putin-russland-wahl-der-kreml-hat-keine-ideen/21058272.html

    • Aber Herr Reichelt!
      Der Tagesspiegel? Gibt Ihr Löschblatt nix mehr her? Sie sind ein armes Würstchen, Herr Reichelt. Kaufen Sie doch ein paar Volksaktien, von Ihrem geschätzten Freund. Ja genau, Kai, Kai Diekmann.

      Na dann, Herr Reichelt, viel Spaß noch beim revolvieren.

    • Och., bin .... lieber ein Frankfurter Würstchen....
      … als strunzdoof .

  130. Wer, um Himmels Willen, ist Sibel Schick?
    Könnte es sein, dass Sie und manch andere mit diesen eigenartigen Auffälligkeiten ihre „Bedeutung“ erst durch die Reaktion anderer bezieht?
    Warum nur fällt mir nach (sehr) kurzer Lektüre ihrer Zwitscherei das Bild von der losen Kanone auf Deck ein? Und natürlich eine Behandlungsempfehlung.

    Sloterdijk hat sich mal spontan aus einer WDR-Runde mit dem Hinweis auf die notwendige intellektuelle Hygiene und Selbstachtung verabschiedet. Man sollte diesen Pseudofeministinnen wirklich keinerlei Angebot machen. Dafür ist das Thema Männer und Frauen einfach viel zu wichtig.

  131. Finanzströme
    „… bis dato vollkommen unbekannten Vereins namens Damigra, der als Förderer vier Finanzierungstöpfe der Bundesregierung nennt: …“
    Wenn ich nicht schon längst die mich betreffenden Finanzströme optimiert hätte, würde ich es nach dieser Lektüre tun.

  132. Fleischtöpfe
    Es geht um die Fleischtöpfe. Im Politikbetrieb. Im Staatsdienst. Überall. Frau Barley äußerte sich jetzt, daß es jetzt darum ginge, das Zusammenleben in einer neu zusammengesetzten Gesellschaft jetzt wieder neu zu definieren. Der cis-Mann darf in dieser dann nur noch den Karren ziehen. Interessant in diesem Zusammenhang besonders der letzte Absatz:

    http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/braucht-die-wissenschaft-frauenquoten-15496034.html

    Ansonsten eine Bestätigung dessen, was Don als vom jenseits des Atlantiks überschwappende Zustände hier immer prophezeit hat und wie dankbar diese hier von Teilen der Politik aufgesogen werden. Und die Männer, oder vielleicht besser rosa Pudel, stehen in diesen Strukturen daneben und beklatschen ihre eigene Exklusion.

    • Frauenquoten
      und diese wandernden „Männer“ passen irgendwie nicht zusammen.
      Ergo müsste man mindestens die Hälfte dieser Wanderer wieder außer Landes bringen und dafür, aber erst danach!, von den anderen die Frauen holen und nur die Frauen und Kinder, und nur eine Frau jeweils. Aber das ist wohl zu viel verlangt.
      Kanada: Immer 50/50

      Necla Kelek stellt in einer Analyse im Forum der „Welt“ vom 31.1.18 klar dar, warum der Fall Pinneberg eine Katastrophe ist. Leider online auf plus. 50/50 wie in Kanada schließt zwangsläufig die Mitnahme eines Harems aus.

    • @ Laurentius
      Klar geht es um die Fleischtöpfe, um was denn sonst.
      Ideologie oder Nichtideologie sind doch nur Vorwand.
      Egal ob es um die alimentierten oder die in der freien Wirtschaft geht: Männer und Frauen neuerdings auch (seit 1950) wollen an diese.

      Da die Anzahl der Fleisch- oder Gemüsetöpfe nur bedingt vermehrbar ist (Automation, 4.0, billigere Arbeitskräfte overseas) entsteht ein Problem, wenn auch noch Frauen – unerhört! – an die begrenzten Gemüsetöpfe wollen.

      Warum jedoch sollen Frauen nicht arbeiten dürfen. Sollen alle jetzt wieder zurück hinter den Herd und sich von Männern privat alimentieren lassen?

      So schlimm es ist:
      Statt Männer gegen Frauen und statt Frauen gegen Männer auszuspielen und statt da ebenfalls unbedacht mitzuspielen, sollte man und frau eine Minute innehalten, das wütende Gewaaf stoppen. Und sich besser überlegen, was da systemisch los ist.

      Ich würde sagen, eine Menge:
      Die Oberschicht sichert sich wie seit Jahrhunderten immer energischer und erfolgreicher ihre stattlichen Pfründe und lässt den Pöbel ackern und pöbeln. Das ist los. Statt Männer gegen Frauen auszuspielen, statt kleine Lohnverdiener gegen H4er auszuspielen, statt Mieter gegen Klein-Häuslesbesitzer auszuspielen, statt ehrsame Migranten und den unteren Mittelstand gegen gewalttätige Einwanderer auszuspielen sollte man sich überlegen, warum die größten Fleischtöpfe permanent unangetastet bleiben und warum man so dumm ist, das zuzulassen und alle 4 Jahre wieder das gleiche blondgefärbte Elend wählt.

      Ich klinge jetzt schon wie TDV. Seisdrum.

  133. VT, spezifisch
    Gestern abend steht da so ein Tweet bei UE, dass er auf Bestätigung wartet, nicht des Rausschmisses, sondern des Interviews. Ist das Ihr Rausschmiss, oder ist er der Dritte?

    Von außen kriegt man das Gefühl, da soll 50/50 gemacht werden, aber kaum über Neue, sondern über solitäre Kündigung von Männern.
    Resultat, falls ich Recht habe: Männliche Leser und Frauen, die Kumpel von Männern sind (immer noch die meisten) weg, wenn sie das mitkriegen. und sie werden das mitkriegen. Gruß, Ihr Alu

    Ich selbst lese nur kluge Frauen und habe festgestellt, dass die meistens auch Kumpel von Männern sind und wissen, wer ihren TT zusammengeschweißt hat.

    Trotzdem mag ich diesen herabklaffenden Unterkiefer bei den Charme-Offensiven von Macron nicht, ich meine den weiblichen Unterkiefer. Das wirkt langsam lächerlich.

  134. Die Macht der Gefühle
    Im Rahmen der Zwangsfeminisierung ist der Berichterstattungsfokus recht weit in emotionale Bereiche hineingeglitten. Das Hauptaugenmerk gilt längst nicht mehr der Realität an sich, die ja zuweilen emotionalen Erwartungen nicht entspricht und damit eigentlich die Betrachterin gefühlt diskriminiert. Im Zentrum der Betrachtung stehen heute die Emotionen, die durch die Realität ermöglicht werden. An die eigentlich recht neuen „gefühlten“ Zahlen und Fakten haben wir uns bereits gewöhnt. Heute wird in einem BBC-Interview minutenlang auf jede reale Information verzichtet, während die Befragte, angeregt durch mitfühlende Zwischenfragen der zartstimmigen Erziehungsjournalistin, detailfreudig über ihre Empfindungen Auskunft erteilt.

    Im GEZ-Gouvernantinnenrundfunk hat heute Morgen anlässlich der jüngst skandalösen und diskriminierend realitätsorientierten Äusserungen von Jens Spahn eine Volkserzieherin gemeinsam mit einer Linken-Politikerin in einem von tiefem gegenseitigen Verständnis geprägten Austausch eine Emotionalisierung des Armutsbegriffs herausgearbeitet: Vorwiegend relevant ist nicht, ob eine Person materiell tatsächlich arm ist. Entscheidend ist vielmehr die gefühlte Armut. Daraus schliesst der geduldig Zwangsgebühren Entrichtende, dass ihm alternativlos die Gelegenheit eingeräumt wird, finanziell zur Stabilisierung des Emotionshaushaltes gefühlt bedürftiger Bevölkerungsschichten beizutragen. Wer hier zu wiedersprechen wagt, offenbart einen erschreckenden Mangel an Empathie und ist damit gefühlt, also zwingend, ein Rechter, ach was, ein Rechtsradikaler, bzw. er – ein vermutlich alter weisser CIS-Mann- tut, in der Diktion des GEZ-Wahrheitsministeriums „seine geistige Nähe zur AfD“ kund.

    Gefühle sind kompliziert. Man kann es viel einfacher sehen: Wer sein stylisches Outfit nicht mit den aktuell angesagten Meinungen kombiniert, vernachlässigt seine Anpassungspflicht. Was sollen denn da die Leute sagen?

    • Nadie Nessuno @ 17. März 2018 um 10:04 Uhr
      Nadie Nessuno sagt:
      „Im Rahmen der Zwangsfeminisierung ist der Berichterstattungsfokus recht weit in emotionale Bereiche hineingeglitten.“ ….
      Nadie Nessuno sagt:
      „Das Hauptaugenmerk gilt längst nicht mehr der Realität an sich, die ja zuweilen emotionalen Erwartungen nicht entspricht und damit eigentlich die Betrachterin gefühlt diskriminiert.“

      Die Realität nervt nur. Deshalb hat man sie in den GEZ-Medien ja auch komplett ausgeblendet.

      Nadie Nessuno sagt:
      „Wer hier zu wiedersprechen wagt, offenbart einen erschreckenden Mangel an Empathie und ist damit gefühlt, also zwingend, ein Rechter, ach was, ein Rechtsradikaler, bzw. er – ein vermutlich alter weisser CIS-Mann- tut, in der Diktion des GEZ-Wahrheitsministeriums „seine geistige Nähe zur AfD“ kund.“

      „GEZ-Gouvernantinnen“ zu widersprechen ist per se rechts, egal bei welchem Thema (weil, „GEZ-Gouvernanten“ sind sacrosanctus). Deshalb ist es ja auch der Wunsch vieler GEZ-Neurotikerinnen, dass Kinder schon nach der Abnabelung in Verwahrungsanstalten verbracht werden, wo Gouvernanten die entsprechen Lebensprägungen vornehmen (Erzieherinnen, Grundschullehrerinnen).
      Nur blöd, dass viele Mütter auf ihre innere Stimme hören und spüren, dass da was nicht stimmen kann.

  135. So schwer ist es eigentlich nicht
    „Sufferah sagt:
    16. März 2018 um 12:02 Uhr
    Naja, von „weißen cis“….
    Männern schreibt sie ja nicht.
    Ohne die Twitterin verteidigen zu wollen:
    Ich lese ihren tweet als […]
    Mei, dass Projekte für Migrantinnen gefördert werden. Wo ist das Problem?“

    1. Wenn die staatsfinanzierte Tante unfähig ist, sich klar und unmissverständlich auszudrücken, Ihrer Meinung nach, dann spricht das eigentlich auch eher gegen sie. Sich das in dieser Weise schönzulesen, darauf muss man auch erst kommen.
    2. Das Problem liegt darin, dass Leute wie Sie auf weltläufig und „ach was kratzt es mich“ machen, während in Wahrheit die Hütte brennt.

    Darauf brauchen Sie sich weiß Gott nichts einzubilden.

    • Schlecht oder schön lesen...
      Bei mir brennt die Hütte nicht.

      Über Steuergelder wird so vieles finanziert ohne „marktwirtschaftlichen“ Wert, dass es mich schon lange nicht mehr aufregt.

      Ich kenne ein Projekt, wo Frauen aus Thailand, die erst per Katalog hierher bestellt und dann „fallen“ gelassen wurden, unterstützt werden. Mit „Staatsknete“ als Starthilfe hat man ein Restaurant übernommen, wo diese nun kochen. Überaus erfolgreich.

      Sie vergessen beim „armen ausgebeuteten Mann“ völlig, dass auch Frauen Lohn- und Einkommenssteuerpflichtig sind.

      Eingebildet bin ich nicht, mag vielleicht von unten so aussehen…

      Warum regen Sie sich nicht auf, wenn wirklich hochdotierte Pöstchen besetzt werden? Milliardenboni bei Banken, die per Steuern gestützt werden und keinen „Marktwert“ produzieren? Was sind da 35 000€ ?

      Sollten alle, die aufgrund ihrer Ausbildung in irgendwelchen dubiosen Stiftungen untergekommen sind, Hartz4 beantragen, dann müssen Sie sie auch finanzieren…

    • ... nee...
      „Sollten alle, die aufgrund ihrer Ausbildung in irgendwelchen dubiosen Stiftungen untergekommen sind, Hartz4 beantragen, dann müssen Sie sie auch finanzieren…“

      Aus zwei Gründen nicht:

      1. die haben i.d.R. Vermögen über dem Schonvermögen, zT Zweitwohnungen.

      2. der Regress gegenüber den häufig gutbürgerlichen Eltern wäre eröffnet.

      Auch eine Bank, die Förderungen erhält, erfüllt noch eine sinnvolle marktwirtschaftliche Funktion (Ausreichen von Krediten, Verwalten von Einlagen), während eine Deutschen- und Männer-außer-den-eigenen-hassende-irgendwas-mit-Medien-Tante so produktiv ist wie ein Fusspilz…

    • Kognitive Dissonanz oder?
      Hauptsache, Sie fühlen sich individuell wohl, während Sie die Augen vor grundlegenden Problemen der Gegenwart in dieser Gesellschaft verschließen. Gratuliere.

      Von „armen ausgebeuteten Männern“ schreibe ich nie, ich fühle mich auch nicht so. Dass auch Frauen Steuern zahlen, potzblitz. Danke für die Aufklärung, das wusste ich gar nicht.

      Einbildung? Selbstwahrnehmung ist gelegentlich nicht identisch mit Fremdwahrnehmung.

      Banker mögen gelegentlich stark überbezahlt sein, aber es macht doch einen Unterschied, ob jemand mit Steuergeld bezahlt wird. Der Staat hat den Banken kein Geld geschenkt, erst recht nicht der Deutschen Bank. Und niemand zwingt Sie, z.B. der Deutschen Bank als Kundin Unterstützung zu gewähren. Gehen Sie einfach zu einer Genossenschaftsbank, die keine Investmentbanker bezahlt. Ganz einfach.

      Plus: ein Banker hetzt nicht Teile der Gesellschaft gegeneinander auf. Und vielleicht ist das, was die in London oder sonstwo so treiben, gar nicht wirklich alles unnütz. Immerhin werden sie letztlich von Unternehmen bezahlt, die ihr Geld normalerweise nicht einfach nur aus Nettigkeit verschenken.

      Zwischen Hartz IV und den Gehältern in irgendwelchen dubiosen Institutionen dürfte noch ein gewisser Unterschied sein, selbst wenn es nur das frühere BAT IV o.ä. ist. Und vielleicht sollten die jungen Leute, die noch überlegen, was sie studieren sollen, noch klarere Hinweise bekommen, was brotlos ist und was für nützlich gehalten wird. Es wird da mit Staatsgeld ein Arbeitsmarkt geschaffen für Dinge, die nicht nur nicht nützlich, sondern schädlich sind.

      Und im allgemeinen erlaube ich mir, mich anlassbezogen über Dinge „aufzuregen“, die es wert sind. Ich kann nicht jedesmal auch alle anderen 863 Dinge auflisten, über die ich mich grundsätzlich auch ärgern könnte.

      Und ja, es gibt immer NOCH schlimmere Dinge auf der Welt, z.B. korrupte Regimes in Afrika, die ihre Völker krepieren lassen. Wenn es danach geht, können wir hier ja ruhig alles den Bach runter gehen lassen, denn so schlimm wie in Afrika kann es ja nicht werden. Ist das Ihre Weltsicht?

  136. Verständlich
    „Don Alphonso sagt:
    16. März 2018 um 01:44 Uhr
    Ich fand H4 schon immer falsch und würde es mich treffen, würde ich vorher ohne Bedenken mein Vermögen verstecken.“

    Der eine spart sich was an oder die Eltern haben es angespart, und der soll das im Unglücksfall (Entlassung o.ä.) schön abfrühstücken.
    Der andere kann kein Geld bei sich behalten, und der wird dann eben von vornherein vollständig alimentiert, wenn der Fall eintritt.

    Ja, das fühlt sich ungerecht an.
    Meine Großeltern waren wirklich aus kleinen Verhältnissen, haben aber trotzdem eine überschaubare 5-stellige Summe angespart.
    Großmutter Schlaganfall, Heimunterbringung, ein paar Jahre drauf das ganze schöne Geld weg.

    Ja, da fühlt sich die Familie verarscht.

    Das alles ändert andererseits nichts daran, dass „Sozialhilfe“, wie man früher dazu gesagt hat, auf Bedürftigkeit beruht, nicht so sehr in erster Linie auf Gerechtigkeit oder Gleichbehandlung.

    Also die Lösung wäre vielleicht mehr „Schonvermögen“, aber irgendwo muss vielleicht doch eine Grenze gezogen werden.
    Ich könnte mir durchaus manche aus wohlsituierten Verhältnissen vorstellen, die ein paar Jahre akademisch bezahlt arbeiten, dann irgendwie „arbeitslos“ werden und dann auf Kosten der Sozialbeiträge anderer Arbeitnehmer ein nettes Zubrot bekommen?
    DAS fände ich dann auch nicht so ganz in Ordnung.

  137. ...
    …noch was zum weißen Mann… man könnte zudem noch in Betracht ziehen, dass es in den Gegenden in denen der weiße Mann vorkommt und lebt, es in der Regel so etwas wie Winter gibt…

    …die Sache mit dem Winter mag in der heutigen Zeit mit all den 24 Stunden Supermärkten, Zentralheizung und YOLO-Sprüchen nicht allzu dramatisch klingen… aber wer vor einigen Jahrhunderten im Frühjahr nicht an den Winter gedacht, vorgesorgt und vorrausschauend geplant hat, der wurde wohl auf natürliche Weise aus dem Genpool aussortiert und konnte seine YOLO-Gene nicht mehr weitergeben…

    • Tipp!
      Beim Sonntagsspaziergang unter frostigen Temperaturen mal mit dem Gedanken spielen, wir hätten es nicht mit einer leichten Erhöhung der Erdmitteltemperatur sondern mit dem Gegenteil davon zu tun.

  138. instinktiven Hass des krummbeinigen Dorfköters auf den hochgezogenen Rassehund
    Ich denke eher es handelt sich um
    nicht diskriminierende Gleichbehandlung.

    An morgen gibt’s eins in die Fresse,
    mein aktuelles Lieblingszitat von führenden
    SPD-Leuten zeigt worum es geht:

    Der sich und anderen in die Fresse hauende
    Mensch behandelt oft andere wie sich selbst.

    Selten schädigen dritte die untersten Schichten
    mehr als diese sich selber schädigen.
    Schon Clarice Starling wusste das man eher innerhalb
    der eigenen Gruppe mordet.

    (Man liest wenig über die Beziehungsgestaltung von
    Obdachlosen untereinander bei der Frage
    wem die Pfanddose gehört)

    Unterschiedlich sind häufig die angewendeten Mittel.
    Problematisch für die Unterschicht wird es eher
    wenn jemand aus der Unterschicht kommend
    oben ankommt und sein Straßenköterverhalten
    beibehält.

    Warum sollte die Unterschicht von A. Nahles mehr erwarten
    als von S. Gabriel.

    Ich erwarte von beiden nicht das sie mich nach „oben“ ziehen wollen.
    Ich glaube auch nicht das dort wo sie sind oben ist.
    vgl ggf auch Richard v Weizsäcker und FW Steinmeier.

    Eine Anmerkung noch dazu aus einer anderen Ecke.
    Die Nichtanerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels
    müsste eine schon länger bestehende Realitätsverweigerung sein
    und sie zeigt welches Selbstbewusstsein die politische
    Elite in Deutschland hat. ggf ist man auch nur blöd.
    Die Möglichkeit gibt es ja auch noch.

  139. Ein Blick auf den Bundestag könnte an der Klassengesellschaft zweifeln lassen.
    Oder doch nur an der Demokratie? Denn in den Parteien sieht es ja auch nicht anders aus. Da gibt es zwar eine Handvoll Hauptschüler und eine Handvoll Frauen, die Zahlen repräsentieren aber bei weitem nicht die gesellschaftlichen Verhältnisse. Kein Wunder, daß viele Bürger politisch nicht mehr vertreten sind und dieses auch nicht nur fühlen, sondern sogar als Realität erkennen.

    Dagegen scheinen Frauen an anderer Stelle mittlerweile deutlich überrepräsentiert zu sein. Nein, damit sind keine cis-Frauen gemeint, sondern die, die irgendwie anders sind, womit keine trans-Frauen gemeint sind. Ich meine die Frauen, die mit dem Ende der Rollenverteilung, das sie doch selbst so wollten, überhaupt nicht klar kommen und nun die Schuldigen für diese Misere suchen. Frauen, die die selbst herbeigeführte Transformation einfach nicht schaffen. Cis-Frauen kennen solche Probleme nicht.

    Eine schöne und böse Milieustudie, die die Kunstfigur da wieder abgeliefert hat. Und scheinbar spricht man doch darüber, wenn auch nicht jeder und auch nicht jeder in gleicher Weise. Man spricht eher untereinander statt miteinander, manchmal auch gegeneinander und oft auch übereinander. Geändert hat sich da eigentlich nichts, nicht einmal der Hochmut, der das Sprechen begleitet.

    Da fallen mir gerade die Reden der letzten Tage von Seehofer und Söder ein, die sich schon sehr von sonstigen Politikerreden unterschieden. Sie waren so emotional, so warm und vor allem so glaubwürdig, was die Emotionalität betraf. Man muß die doch einfach lieb haben, oder?

    Aber kaum waren die Tränen getrocknet, da wurde uns schon mitgeteilt, der Islam gehöre nicht zu Deutschland. Nach Hartz-Spahn war die aufkommende Wärme schlagartig wieder verflogen. Klassengesellschaft und Parallelgesellschaft drängten zurück in das Bewußtsein und nicht nur die Berufsdiskriminierten erhielten neues Futter.

    Tja, von oben herab läßt es sich halt gut reden, solange da kein Richter kommt und VW zum Autotausch verdonnert. Oder ein Scholz, der seine Privilegien überschätzt. Oder ein Stefan Locke, der sich in einem freien Land mit Meinungsfreiheit trotz NetzDG wähnt.

    Auch abzuwarten bleibt, was in Frankreich die Klassengesellschaft zu Macron sagen wird, von dem Christian Schubert schreibt: „Der Präsident hat liberale wie dirigistische Gene, er entmachtet die Sozialpartner und drückt seine Pläne von oben herab durch.“

    Schröder, ick hör dir trapsen. Wollte die SPD die Klassengesellschaft nicht abschaffen?

  140. Link zum Blog des DA
    eigentlich habe ich mich schon verabschiedet..aber tatsächlich , nur der DA-Blog hat keinen Link mehr, keine Hinweise auf die rekordverdächtig vielen Follower; im Nachbarblog 3 Follower.. bei anderen Blog keine Angabe mangels Nachfrage. Ist das auch eine Form von Fake News?.Ach ja die in Henrie NannenMedienschulen u.ä geschulten Grandseigneurs der FAZ, sie können es nicht abwarten..

  141. Zeit, Ruhe und Platz
    Hatte Enzensberger in einem Spiegelessay vor 25 (?) Jahren als künftige Luxusgüter gesehen. Ich wünschte ich hätte mehr Zeit, die teilweise brillanten Kommentare alle aufmerksam durchzulesen. Harry Charles kommt mir manchmal vor wie ein pöbelnder Thorsten Hinz.

    Zum Thema: das Problem mit der Abschottung ist, dass man / Don Gefahr läuft, sich irgendwann in der Seinesgleichenblase zu Tode zu langweilen. Die Äquivalente, die ich kennenlernen durfte, brauchten ihr Ventil in Bergsteigen und Radfahren, aber eine oberflächliche Grundlangeweile blieb. Ich kann das schon verstehen. Es ist interessant, andere Leute kennenzulernen, aber nicht allzu sehr und auf keinen Fall zu nahe. Besonders, wenn hinter der Maske von Toleranz und Bildung Neid und Leere lauern.

    Aber aus diesem Grund tummeln wir uns doch alle hier? Aus dem sicheren Abstand in die tieferen Tiefen?

    • bei allem Respekt
      gegenüber Herrn Charles, aber Thorsten Hinz ist schon ein anderes Kaliber.

      Wie kommen Sie auf „pöbelnder“ Thorsten Hinz?
      Müde Mutter, haben Sie ein einziges Beispiel anzuführen?

    • Titel eingeben
      Vermute ich auch, und Einsamkeit und Beziehungsunfähigkeit.

    • Nuancen
      Zeit, Ruhe, Platz und,
      …wenn ich recht erinnere: sauberes Wasser.

    • sauberes Wasser, das man nicht in die wohung schleppen muss.


    • sauberes Wasser, das man nicht in die wohung schleppen muss.
      Das ist überhaupt das Erste.
      Hatten schon die alten Mykener, fließend Wasser im Bad.
      Man möchte nicht hinter die Bronzezeit zurückfallen!

  142. Der sich selbst schädigende Straßenköter,
    könnte vom Rassehund ja auch was lernen.
    Nur blöd sind sie ja auch nicht alle.

    Manchmal kommen günstige Anstöße ja
    von anderer Seite als erwartet.

    Ein ggf doch konservativer R.v.Weizsäcker
    konnte, nach genauer Betrachtung der Verhältnisse, sagen
    das der Wehrdienst nicht mit dem Ersatzdienst begründet
    werden könne.

    Da nur ein kleiner Teil eines Teils der Bevölkerung
    der freiheitsentziehenden Wehrpflicht herangezogen
    worden ist, wurde diese dann auch folgerichtig
    ausgesetzt.

    So etwas lässt sich eher machen wenn man
    etwas über den Dingen steht und
    sich nicht ständig wie viele Straßenköter in einem Knäul befindet.

    SPD-Politiker Grüne und Linke waren dafür zu blöd
    sollte ich jetzt nicht schreiben. Zu verstrickt.

    ggf wollte zu Gutenberg auch nur das die Studenten
    kein Jahr verlieren auf dem Weg zu höherer Bildung.

    Vor kurzem habe ich gelesen das Abiturienten
    die größte Bewerbergruppe sind.

    ggf ist es auch ein Privileg als Offiziersanwärter
    Medizin, Maschinenbau, BWL oder Genderstudies
    zu studieren. Den N.C. kann man auf diese Weise auch umgehen.

    Konservativ denkende sollten der Wehrpflicht keine Träne nachweinen.
    Die Wahrscheinlichkeit das SPD-Anhänger Generale werden ist
    m.E. kleiner geworden.

    • Ich kann persönlich mit Rassehunden auch nichts anfangen.

    • Don Alphonso @ 17. März 2018 um 19:40 Uhr
      Don Alphonso sagt:
      „Ich kann persönlich mit Rassehunden auch nichts anfangen.“

      Krummbeiniger Dorfköter brauchen auch ein liebes Herrchen.

    • wieso?
      „Ich kann persönlich mit Rassehunden auch nichts anfangen.“

      Wieso?

    • blöder Straßenköter vs blöder Rassehund
      Wahrscheinlich geht es dann doch eher darum mit welchem
      von beiden man eher zurechtkommt.

      Beim blöden Rassehund kann ich mir eher
      vorstellen das er wenigstens Distanz hält.
      ggf ist er auch keiner wenn er es nicht tut.

      Bei den Paarungen: Blöd vs Klug
      ist die Entscheidung wahrscheinlich leichter
      und dann könnte es egal sein ob es ein Straßenköter
      oder ein Rassehund ist. Das behaupten jedenfalls
      mache Psychologen, wenn sie davon ausgehen
      das die Eigenschaft Klug positiv besetzt ist.

      Bei der Betrachtung der Wirklichkeit könnte
      man denken das diese Psychologen ihr
      Wunschdenken verifiziert haben.

      Im übrigen bin ich der Meinung
      das Karthago vernichtet werden muss,
      ubs Jerusalem Israels Hauptstadt ist.

  143. Prägnante Sätze, die es auf den Punkt treffen, vom Schiller-Biographen
    Rüdiger Safranski:
    Es gebe keine „Pflicht zur Fremdenfreundlichkeit, sondern die Pflicht zur Hilfsbereitschaft und zur wechselseitigen Höflichkeit, vor allem aber die Pflicht, das Maß der Verträglichkeit zu bedenken“, mahnte der Wissenschaftler. „Festzuhalten bleibt jedenfalls: je größer der Zustrom, umso geringer die Chance der Integration.“
    Safranski kritisierte eine „Denkfaulheit“, die im „Milieu des politischen Kitsches“ gedeihe.

    Beispiel: „Wir kriegen jetzt plötzlich Menschen geschenkt.“

    Welt.de, Kultur, gebührenfrei

    • Oberländer @ 17. März 2018 um 14:09 Uhr
      Oberländer sagt:
      „Rüdiger Safranski:
      Festzuhalten bleibt jedenfalls: je größer der Zustrom, umso geringer die Chance der Integration.“

      Das war für viele von Anfang an klar. Was in den letzten 40 Jahren intgriert wurde, ist kaputt, und wird in den nächsten 20 Jahren nicht mehr geheilt werden.

  144. GrundsätzlichGrimmig: der wurde wohl auf natürliche Weise aus dem Genpool aussortiert
    So ist es, aber wie kann ich dieses evolutionsbiologische Naturgesetz politisch korrekt darstellen?
    Frage an die unsichtbaren und flüchtigen Gutlinge?
    Es mangelt mir an PC-Reflexionsvermögen, es ist nicht oder nur in unzureichendem Maß bei mir vorhanden!
    Früher waren da unter vielen anderen, die wilden Wölfe!
    Die Zahl der Wölfe nimmt zu, in sieben Bundesländern sind die Wildtiere heimisch!

  145. Der FachkräftInnenmangel
    unter den einheimischen Netzfeministen scheint horrend.

    Warum sonst muss eine Frau Schick extra eingeflogen werden,
    um hier, die im Herrkunftsland verpasste, Frauenemanzipation
    nachzuholen?

    Das Ganze ist einfach nur billig bis albern. Hoffentlich lachen
    sich die Hetero-Cis Männer nicht tot, damit sie das weiter für
    die Show zahlen können.

    • Eingeflogen
      Herr Bin von hier,
      schomma versucht, als Frau in der Türkei und anderen orientalischen Staaten .. Besser nicht, wenn einem das schöne Hälschen noch lieb ist.
      Sie sind mir ein Schäker.

  146. bravo, Beipflichtung zu Bernd Michalski
    genauso isses. Wird Zeit, dass sich da was ändert.
    Besonders hirnrissig ists, wenn unser System auf die ganze seit-eh-und-je ach-so-not-leidende Welt ausgedehnt werden soll. Bevölkerung Syrien: von 2Mio in 1918 auf 22Mio in 2018. Wasser und Acker ist aber nicht mehr geworden in dieser Zeitspanne, klar dass man sich da an die Gurgel geht.
    Noch krasser in Afrika.
    Es werden jeden Tag eine halbe Million neue „Arme“ geboren. Oh kommet doch alle zu uns, wir häälfen euch. Bauen euch (Hoch)häuser rund um den Kirchsee, und als Krönung bekommt Kloster Reutberg mindestens ein Minarett, von dem der Muezzin plärrt, lauter als die Glocken je scheppern können.
    Länder wie Japan, China, Korea Vietnam mit ihrer mehr oder weniger konsequenten Ein/Zwei-Kind Politik haben sich koinsequent aus der Scheiße heraus gerackert. Andere eben nicht. Und es kann und darf und wird keine Lösung sein, dass die zu uns kommen, und auch hier alles niedertrampeln.
    Wenn nur bald eine Wahl käme, dass man das elende Politiker-Geschmeiß eeeeendlich abwählen könnte. Ob Weidel oder Wagenknecht, besser als Merkel-Nahles-Dreehofer ist jede.

    • Meh meh

      Es werden jeden Tag eine halbe Million neue „Arme“ geboren.

      Verteilt endlich mehr Kondome. Gratis.
      Damit hätte man schon Mr Hilter vehindern können.

      Mit Erdbeergeschmack. Mit Kat- oer Meth-Gechmack – wie ihr wollt.

      Das wird sonst noch ein Mega-Problem, Minarettchens hin oder her.

      Da sind eine Sibel oder eine Hengameh damit verglichen ein freundliches, gutgemeintes Intermezzo.

      Ich weiß gar nicht, was genau hier das Problem von Don und seiner Gemeinde ist, doch sicher nicht die paar überschaubaren, hyperstudierten Madämchen, die neben den Heimatmuseum- ähm -Ministerium neu geschaffenen Sekretäterposten halt auch ein bisschen Staats-Alimente wollen.

    • „Noch krasser in Afrika.
      Es werden jeden Tag eine halbe Million neue „Arme“ geboren.“

      Beleg?

      t.

    • Es gibt über 1 Milliarde Afrikaner mit hoher Geburtenrate und Verdoppelung in 40 Jahren, die halbe million ist vielleicht etwas hoch gegriffen, aber im Verhältnis zu 80 Millionen Deutschen ist das schon eine Menge.

    • der andere Gast @ 17. März 2018 um 21:39 Uhr
      der andere Gast sagt:
      „Es werden jeden Tag eine halbe Million neue „Arme“ geboren.“

      500.000 war eine Überspitzung.

      Betrachtet man Afrika mit 1Mia und geht davon aus, dass sich das in 30 Jahren auf 2Mia verdoppelt hat, so ist das pro Tag in Zuwachs von 90.000. Also weitaus weniger, nur Afrika betrachtet.

      Immerhin jährlich 33Mio neue Afrikaner.
      Ich bin gespannt, wo dann zB in Freiburg in Breisgau Platz gefunden wird für all die bärtigen, jugendlichen Migranten ohne Begleitung. Und wer die 4.000 Oiro monatlich aufbringt. Der CIS-Mann?

  147. passt schon irgendwo hier dazu
    Hab zwar nicht alle Beiträge gelesen, aber zu „hate speech“ und „zweierlei Maas“ wird’s schon passen. Und weil hier Links verpönt sind, empfehle ich, „der standard.at“, zweiten Artikel links, von oben betrachtet anzuklicken.
    Falls es doch erlaubt ist, dasda;
    https://derstandard.at/2000076277310/Marokko-Reisetagebuch-II-Steffi-hat-Hassan-geheiratet

    Was mich als stilistisch empfindsamen Menschen (Menschin?) stört: Dass das als Satire bezeichnet wird. Satire ist nicht gleichbedeutend mit Übertreibung, sondern überholt die Gedankengänge der Leser und schlägt dann mit voller Breitseite an unerwarteter Stelle zu. Und dazu gehören eine gediegene Grundausstattung Intelligenz, Sprachgefühl und dann auch noch formales Know-how.

    • Klein Heiko
      Ist das nun Satire oder Hate Speech? Don kann es ja editieren, wenn es zu Heiko (sic), pardon, heikel ist. – Nachdem der kleine Ex-Zensurminister ins Außenamt wechseln durfte, hatte ich als ersten Staatsbesuch einen bei den Pygmäen erwartet – damit er endlich mal mit jemandem auf Augenhöhe reden kann.

    • Die sind eklig
      Ich hab da mal reingeschaut. Kein Wunder, dass sie dort unten denken, wir bräuchten hier genetische Auffrischung.

    • Marokko-Reise als "Satire"
      Das muss man doch nicht ernstnehmen, nicht einmal als „Satire“. Das ist doch nur so eine Blödelei, manche Stellen zum Lachen, manche zum K….. bzw. Speibn. Passt irgendwie zum österreichischen, bzw. Wiener, „Schmäh“.

    • ... das ist ...
      … nur Hass und Häme, versteckt in einem Text, den – wenn man ihn wirklich auseinandernähme – nur Elend und Abgründe zeigen würde …

      Übrigens sind die recht feinfühlig, wenn man das ihnen gegenüber treibt; es reicht schon der penetrante Gebrauch des Wortes „GrünInnen“ und die sind pikiert… Einfach mal testen …

  148. Wie werden die Schlachten gegen die CIS-Männer im Namen des Steuerzahlers dann ausgefochten?
    Gute Frage oben: Was machen dann eigentlich die Geförderten? Hier kann der Schreibende, der früher selbst einmal in der dokumentierenden Nachbearbeitung öffentlich geförderter Projekte mit recht elastischen Zielvorgaben gearbeitet hat, Entwarnung geben. Zentrale Projektaufgabe war auf Auftraggeberseite das Erstellen von möglichst umfangreichen Projektberichten für die amtliche Büroschubladisierung. Dabei wurden Textbausteine vorbereitet, die dann in einigen geförderten Projekten effizient zum Einsatz kamen. Eine inhaltliche Abstimmung zwischen dem offiziellen Projektteam, dessen Aktivität nur sehr schemenhaft erahnt werden konnte und ja eigentlich auch irrelevant war, und dem Dokumentierer entfiel jeweils.

  149. Korrektur: Auftragnehmerseite. Pardon.
    Text eingeben

  150. Manche sind aber jetzt vermutlich einfach nur
    verwirrt. Denn wenn man den Begriff ‚cis-Männer‘ googelt, dann definiert der, soweit ersichtlich, doch lediglich Männer, die sich ‚eindeutig wie Männer‘ fühlen. Und in dem Gefühl nicht schwankend sind, oder es früher schon mal gewesen wären. Und ziemlich eindeutig sagt der Begriff anscheinend nicht aus, dass es sich automatisch um einen eindeutig heterosexuellen Mann handeln muss – laut Definition kann es sich auch genauso gut um einen eindeutig homosexuellen Mann handeln, da ja wohl der Schwerpunkt der Definition auf der Tatsache der Eindeutigkeit liegt.

    Entweder hat die FAZ hier durch die Person des Don Alphonso etwas nicht richtig verstanden, so kann der Eindruck sein, oder aber hier wird versucht speziell heterosexuelle Männer zu besonders Betroffenen zu machen – um dann deren Betroffenheit für die Gesamtzahl der Männer, also die heterosexuellen plus die homosexuellen, geschickt ausbeuten zu können.

    Ein solches Vorhaben würde man aber eher mit ‚trickreicher Listigkeit weiblich getönte Homosexualität‘ in Verbindung bringen, denn mit der FAZ.

    Durchschauen tut man das aber immer –
    wiewohl man sich davon in aller Regel allerdings nicht allzu viel anmerken lässt, ‚denn es ist ja nicht die eigene Baustelle‘ – dazu ausnahmsweise einmal den Tonfall Don Alfonsos benutzt zu haben.

    • Latinum?
      Ich zitiere aus dem Link: „.. Begriff „zissexuell“ in Analogie zu „transsexuell“: Die Vorsilbe „trans“ bedeutet lateinisch „jenseits“, „darüber hinaus“, die Vorsilbe „cis“ „diesseits“.

      Mein Vorschlag: Als Zugangsvoraussetzung für Gender-Studies das Latinum verlangen. Da würde sich einiges erledigen…

    • Lesen uns Schreiben würde auch schn reichen.

  151. You were involved in something there, something political.
    Linke CIS Männer:

    Die bisher vorliegenden Erkenntnisse legen den Schluss nah, dass der Pressesprecher eines von der Ramelow-Regierung ausgezeichneten Bündnisses Sprengstoffanschläge vorbereitete

    https://w ww.welt.de/politik/deutschland/article174654378/Thueringen-Regierung-von-Bodo-Ramelow-nach-Sprengstofffunden-unter-Druck.html

    Sagte ich mal vor langer Zeit, es wird auf Bürgerkrieg rauslaufen?
    Naja, Links scheint sich ja schonmal darauf vorzubereiten

    • update
      Beide (Verdächtige) befinden sich derzeit auf freiem Fuß!!!

      ht tps://www.welt.de/politik/deutschland/article174658356/Sprengstofffunde-in-Rudolstadt-Spur-fuehrt-ins-linke-Antifa-Milieu.html

  152. Ja, ja ...
    Don Alphonso: „Ich kann persönlich mit Rassehunden auch nichts anfangen.“

    Das sagen Geisteswissenschaftler immer, kurz bevor sie von einer frisch gegenderten Rassehündin laut zeternd unter dem Beifall zahlreicher Feministen/-innen zum Altar geschleift werden.
    Und zum Festmahl gibt’s dann „Chappi flüssig – Für zahnlose Hunde“.
    Wuff!

  153. Nachteule
    nunja…

  154. Eine feine Art, den Hypermoralistischen eins entgegenzuhalten!
    Und dann auch noch Sätze wie der: „Mütter erziehen Kinder anders als Kitas“, die so schlicht sind, daß es in den Stuben der linken Volkserzieher (die kommen heute eindeutig von l i n k s – tdv. Darüber müssen wir gar nicht reden.) vermutlich panische Reaktionen ob so eines „reaktionären“ Geredes gibt.
    Ja heute ist in D alles Tellkamp (verzeihen Sie, Herr Tellkamp,- Sie können da wirklich nichts dafür!)!
    Ich würde im Übrigen nicht sagen, daß Herr Tellkamp „so dumm“ war, offen auszusprechen, was er sieht und als Befund erheben muß… ich würde sagen, er ist so ehrlich, zu sagen, was er sieht. Was man damit zu jenen sagen muß, die gegen ihn Verdikt und Feuer schleudern, ist eigentlich mehr als offensichtlich. Auch das sind Klassengrenzen-und eigentlich sind diese die Unüberschreitbarsten!

    • in Deutschland immer am Pranger
      Man kann es aber etwas besser sagen, z.B:
      Eltern erziehen ihre Kinder anders als KiTas. Und wenn ich die eigenen ansehe, steckt in allen Vater und Mutter. In einem steckt sogar besonders viel Vater.

      Bei Zwangs-Kitas geht es nur um etwas, wofür der Staat weniger ausgeben will, bzw. wegen Personalmangel versagt: Kostenlosen Sprachunterricht via Kinder von Leuten, die mit drei Jahren schon weitgehend fehlerfrei sprechen. Kommt das, wird es die Auswanderungswilligkeit erhöhen.

      Das Mobben von Kindern aus Akademikerhäusern, die ohne großen Einsatz Einser schreiben (bei Linken heißt das „Elternarbeit“, denn Gene existieren bei denen nicht) ging schon vor ca. 20 Jahren los. Meine Tochter wechselte in eine höhere Klasse, weil kleinfrau in Gruppe ihr nachts auf einer Schulreise heimlich die Haare abschneiden wollte als Rache. Diese Mentalität ist mittelalterlich. Es soll jeder gleich schlecht sein.

    • Distinktion
      „Das Mobben von Kindern aus Akademikerhäusern, die ohne großen Einsatz Einser schreiben (bei Linken heißt das „Elternarbeit“, denn Gene existieren bei denen nicht) ging schon vor ca. 20 Jahren los. Meine Tochter wechselte in eine höhere Klasse, weil kleinfrau in Gruppe ihr nachts auf einer Schulreise heimlich die Haare abschneiden wollte als Rache.“
      Womit wir wieder beim Straßenköter wären.
      Im Übrigen bin ich für eine noch viel stärkere Differenzierung im Schulsystem, und zwar von Anfang an. Außer es ist eine generelle Verköterung angestrebt, wofür so einiges spricht.

  155. Was aber auch richtig ist: Die Mehrheitsgesellschaft hat
    z.b. auch gegenüber Schwulen und Lesben schwere Schuld auf sich geladen, dadurch dass sie notwendige Reformen, wenn überhaupt, dann immer viel zu spät eingeleitet oder mit getragen hat. Wenn sie sie überhaupt mit getragen hat.

    Selbstverständlich ist festzustellen, dass zivilisatorische Normalmöglichkeiten wie Verpartnerung um Jahrzehnte zu spät kommen. Leider hat man deswegen an der ein- oder anderen Stelle auch schon mal den Eindruck, dass z.b. heute immer noch relativ junge Männer von 60 oder 70 Jahren umherlaufen die auf ihrem Lebensweg durch die umgebende Gesellschaft viel zu viele dumme und unnütze Verletzungen erfahren haben. Sich heute, rückblickend gesehen, um zahlreiche Chancen und Glücksmöglichkeiten gebracht sehen muss, und deswegen zu Recht bezüglich dieses Anteils auch traurig ist.

    Und da das eindeutig die Schuld der Mehrheitsgesellschaft ist, kann sie das auch gefälligst gut aushalten ohne zu murren. Und könnte sich öffentlich dafür entschuldigen, dass ist überhaupt so weit kommen konnte.

    Zukünftige Generationen werden es leichter haben – und das ist auch gut so.

    ( ‚Mehr Normalität‘ heißt allerdings auch in der Folge gegebenenfalls ‚weniger Status sozialer Exklusivität‘ – beides fällt selten in eins zusammen.)

    • Ja, da haben sie natürlich recht, der Umgahg mit Menschen mit abweichender Sexualität ganz generell ist beschämend, siehe auch das neie Prostitutiertenentrechtungsgesetz. Der Staat hat einfach in sexuellen Dingen jenseits des Kinderschutzes durchaus Empfehlungen zu geben, siehe AIDS, aber so generell den Mund zu halten und dafür zu sorgen, dass Menschen ihren Spass haben können. Frei und ohne Einschränkungen.

    • Gesellschaft???? Welche denn? oder frag doch mal G-Nico
      Ich muss dann sagen und zwar deutlich, dass ich nicht zur Gesellschaft gehöre, denn ich habe keinen Anteil daran. Wir, beide cis, waren befreundet mit einem lesbischen und zwei schwulen Paaren. Eines davon war intellektuell faszinierend. Sie wollten uns dann nicht mehr besuchen, als wir Kinder hatten aus Rücksicht, weil einer AIDS hatte (später auch der andere).

      Überhaupt gibt es Dinge, über die geredet wird, bei denen ich immer wieder feststellen muss, dass die ganze Politik für Primitive gemacht wird.
      Mit den schwulen und lesbischen Paaren hatten wir heitere Abende und anregende Gespräche. Die Kinder waren bei dem Lesbenabend dabei. Sie klagten nur über eines: Dass die eine ihnen alles weggefressen hatte. Es stellte sich dann heraus, dass sie eine Überfunktion der Schilddrüse hatte. Das sind die echten Probleme im Leben. Wir Ärzte können über den ganzen Quark nur das Gesicht gequält verziehen.

    • The parties were bigger... the morals were looser
      Wir das jetzt hier eine Betroffenheitsliste?

      Schuld gegenüber wem? Millionen Kindern die in Armut leben, Millionen Rentner die in Pflegeheimen elendig vegetieren, Millionen Familienväter und -mütter die ihr Leben lang hart arbeiten um ihren Familie zu ernähren, ohne jedes Wochenende Spass im Berghain zu haben, ….Sorry, aber sexueller Selbstverwirklichung steht beim Überleben nun mal am Ende der Prioritätenliste.

      Bitte nicht den Überblick verlieren bei all der Betroffenheit.

      Danke.

    • Gast @ 18. März 2018 um 10:03 Uhr
      Gast sagt:
      „Was aber auch richtig ist: Die Mehrheitsgesellschaft hat
      z.b. auch gegenüber Schwulen und Lesben schwere Schuld auf sich geladen, dadurch dass sie notwendige Reformen, wenn überhaupt, dann immer viel zu spät eingeleitet oder mit getragen hat. Wenn sie sie überhaupt mit getragen hat.“

      Fairerweise muss man sagen, dass es immer Nischen gab, und die Justiz hat die entsprechenden Paragraphen ja schon seit den 60ern nicht mehr angewandt.

      Wen wir auch in D meistens schlechte Politiker hatten und haben, haben wir doch meist das Glück, von einer guten und intelligenten Justiz gerichtet zu werden.
      Deshalb so schade, dass die Justiz in den letzten 2 bis 3 Jahre in der Migrantenfrage so versagt, insbesondere in Berlin.

    • Darum läßt auch die Politik mit Unterstützung
      gewisser Kreise scharenweise Menschen in unser Land, die sich durch ihre äußert tolerante Einstellung gegenüber Schwulen und Lesben auszeichnen.

    • @ Gast Fragt sich ja nur, wie man Mehrheitsgesellschaft definiert
      Das funktioniert nur bei einer klar limitierten Gesellschaft. Frage ja nur, wie funktioniert das mit Leuten aus (real existierenden) Mehrheitsgesellschaften anderer Prägung ?

    • @Gast
      .
      „wenn überhaupt, dann immer viel zu spät eingeleitet“
      .
      .
      Da stellt sich mir die Frage:
      Wann, genau, wäre denn der Zeitpunkt ’nicht viel zu spät‘ gewesen?

      Könnten Sie das genauer Terminisieren?

      Also, Jahresangabe [plus Monat] wäre schön.
      Auf die Angabe von Tag und Uhrzeit bin ich bereit, zu verzichten.

  156. Mir mit relativ geringer Restlaufzeit...
    .. geht das so ziemlich am verlängerten Rücken vorbei, aber das mit
    der um sich greifenden Zickerei scheint weltweit zu einer Seuche auzuarten. Nach fast 50-jähriger Ehe (mit der Gleichen) gibt ja die Eigene hin und wieder ja auch immer noch Rätsel auf. Wie vorhin vor dem Frühstück, als ich den Backofen anheizen wollte und die digitale Anzeige mich beharrlich mit SAFE anblinkte. Nachdem ich den Ersatzbackofen in der Sommerküche bereits angeheizt hatte, nahm der Küchenbackofen im Vorbeigehen auch verschämt das SAFE zurück. Warum ich das schreibe? Nun, die inzwischen im Morgenmantel aus der Höhe herabgestiegene Gattin erklärte mir, sie wüsste gar nicht wie das SAFE dahin gekommen sei und warum ich da schon wieder herumgefummelt hätte. Dabei wollte ich doch nur den wegen den balkanischen Frequenzverbiegungen (der olle Bismarck hatte uns immer gewarnt) entstandenen Nachgang der Uhr berichtigen.(Don, die Digitalisierung der Küchengeräte wäre mal einen Einschub unter „Digitalisierungsdifferenzen zwischen den SdG und schlhS und den neu Hinzugekommenen“ wert)
    .
    Auf dem Flug im Mai 2016 von Stuttgart nach Catania lassen sich zwei Damen in Wanderoutfit auf den linken Plätzen nieder, kaum dass sie mich eines Blickes gewürdigt hätten. Es wurden lebhaft Wandererlebnisse ausgetauscht. Als auf der rechten Seite des Fliegers Elba auftauchte entfuhr mir das um es meiner Gattin auf dem Innenplatz der gegenüber liegenden Sitzreihe mitzuteilen. Eine der beiden neben mir darauf: „Ha, wohär wiised Sia denn dees, däss dees Elba isch?“ Mein nächster Gedanke: Na, hoffentlich gehören die beide nicht zu unserer Reisegruppe (aber dennoch eine Schmach für den Hobby-Geographen). Hätten @ Philomena oder @ Renate S. neben mir gesessen, wäre es sicher zu einem regen Gedankenaustausch gekommen. Das ganze schein mir ein reines Generationen-Problem zu sein. Sogar mit der Kanzlerin, da bin ich mir sicher, wäre irgend etwas, wenn auch Alternativloses, dabei hinten herausgekommen.
    .
    Nein, bitte meine Herrschaften, nicht nur ich habe den Eindruck, dass die Verständigung zwischen den Trägern der unterschiedlichen Linnéschen Symbole immer schwieriger wird. Da bräuchte es nun wirklich keiner Sibel-Schicksen oder Hengameähs mehr (über die ich aber ohne Dons Blogs nichts wüsste)
    .
    Schönen Sonntag allerseits- und denken Sie daran bei dieser Schneedecke die Vögel zu füttern. Vor meinem Fenster ist gerade der Kampf zwischen Spechten, Eichelhähern und Eichhörnchen um die letzten Walnüsse von 2016 entbrannt.
    (DdH)

    • Bei mir
      kämpfen auch noch die Wühlmäuse mit da die wählerischen Kleiber erst mal 10 Körner rausschmeissen bevor sie eines fressen. Nachts kommt dann noch die Waschbärpatrouille …

  157. Titel eingeben
    Ich sehe mich als „des Frau“(enharmonische Verwechslung) Ironie!
    Ich kann mit dem Begriff nichts anfangen-cis Mann.
    Was ich weiss ist,dass man ab einem bestimmten Alter für sich selbst
    verantwortlich ist und sich nicht auf eine“schwere Kindheit“ berufen sollte.
    Denn das zeugt von einer gewissen Unreife.

  158. Für Rabe zum heiligen Sonntag
    „Yücel: Auf einer Redaktionskonferenz in der „taz“ erzählte jemand, dass das Institut für Studien eine neue Studie zum Thema Geburtenrückgang veröffentlicht habe. Die Fachredakteurin antwortete: „Ach, wir hatten in der letzten Zeit so viel dazu, ich weiß gar nicht, was wir Neues sagen sollten.“ Darauf sagte ich aus Jux: Wir könnten es zur Abwechslung ja mal gut finden, wenn sich Deutschland abschafft. So bekam ich den Auftrag. In diesem Text – und der zugrunde liegenden Statistik – schaffen sich ja alle ab, auch die Neudeutschen. Und der Verfasser dieses Textes gehört dem Kollektiv an, das sich abschafft.

    Bei Hölderlin, Heine oder Tucholsky findet man Texte, die noch härter mit Deutschland ins Gericht gehen. Das hat nicht allein mit dem Nationalsozialismus zu tun, sondern ist viel älter. Das Hadern mit Deutschland ist deutsch, darum ist dieser Text auch deutsch.“
    Deniz Yücel
    Interview der „Welt“ und einer TAZ-Redakteurin mit Deniz und Dilek in Welt Politik.

    Und damit hat er Recht. Die Glosse ist deutsch.

    • Es wäre für uns natürlich besser wir würden mit anderen hadern
      Es ist immer gut wenn wir einen äußeren Feind
      bekämpfen können. Fragen sie mal Herrn Putin.

      Die Bundeswehr wird lieber im Ausland eingesetzt.
      Man übt gerade Landesverteidigung in Mali, worauf
      ich aber hinaus will ist das es für anderen besser wäre
      wenn wir es so lassen würden wie es war.

      Fragen sie mal die polnische Regierung
      was sie vom hadern der Deutschen mit sich selbst hält
      im vergleich zum hadern der Deutschen mit seinen Nachbarn.

      PS Die deutschen Literaten blickten ggf mit Neid auf Frankreich.
      Die Fragten bei der Revolution nicht um Erlaubnis und änderten
      die Verhältnisse in ihrem Nationalstaat als Deutschland
      noch gar keiner war.

      Heute wollen „linke“ Literaten den Nationalstaat nicht mehr haben,
      damals strebten „linke“ Literaten den Nationalstaat an.

      PPS Es könnte noch zum Treppenwitz der Geschichte
      werden wenn „die Linke“ Europa einigt und der
      Laden dann von „den Rechten“ übernommen wird.

      Der Rest der Welt wird sich bedanken.

    • ... das sind Fake-News ...
      … jetzt stilisieren die „Nie wieder Deutschland“ höhnisch zur Satire, dabei meinen die das Ernst. Der ethnische und „Hochkultur“-Aspekt, vulgo Deutschenhass, ist ohnehin völlig ironiefrei (siehe H. Kassim).

      Und sich in eine Reihe mit Heine zu stellen und gleichzeitig zu tönen, dass es keine deutsche Kultur gebe, ist so dreist wie immer.

      Übrigens hat Sarrazin, nach einem seiner letzten Artikel, von dem Y auch nie eine Entschuldigung erhalten; aber war ja nur „Satire“.

      Kurzum: Der Y verbreitet in der Welt Fakenews zu seinen Absichten und Motiven und denen seiner Claque; das ist alles …

    • Unterländer zu @ Oberländer: Das alte inzuchliche Geblüt,...
      macht halt die Menschen müd..
      .
      Allerding sollte der Mittelbadener, da wo es „dia mid dänne Glonker omme Hols“ (aus Offenburg/Ofebureg) als Oberbetroffener dabei nicht mitreden. Schon gar nicht im Zusammenhang mit neuer Erbmasse aus Nahost oder Nordafrika.
      .
      Obwohl, wenn man bedenkt, der Türkenlouis, der badische Markgraf Ludwig Wilhelm (Sohn des badischen Erbprinzen Ferdinand Maximilian und dessen Gemahlin Luise Christine von Savoyen-Carignan) soll schon kurz nach 1683 türkische Gefangene zur Blutaufbesserung in den Oberrheingraben und in den Schwarzwald eingestreut haben. Das muss der Offenburger mal in der Schule mitbekommen haben. So lehrte mich eine Ausstellung z´Kallsruh´ in der großherzoglichen Residenz (.. Sie wissen, in Kallsruh´ steht die Residenz, in Monnem die Fabrik, in Rastatt ist die Festung – und das ist Badens Glück…)

      Der Ostpreußenabkömmling, der gelegentlich z´Ämmedenge, (Emmendingen) Freiamt zoes, bim Stilzerfritz Späckaier ässe gsii isch, fischt Ihnen die heute noch aus den Alemannen heraus (wird aber mit den neu Eingeladenen immer schwerer)
      (DdH)

  159. Abschied vom Don
    Der Link funktionniert wieder. Ich entschuldige mich bei der FAZ. Bin halt ein Wutbürger, Verschwörungstheoretiker , Cismann.Als letzterer fordere ich aber weder mehr Geld (habe genug), noch mehr Sex ( in meinem Alter um Gottes willen).

  160. Man sehe evtl. hier wie schnell sich
    alles ändert, manche fühlen sich immer wieder an die späteren Berichte über Sommer und Herbst 1914 erinnert – auch da brachten erst die einsetzenden Kampfhandlungen alles an den Tag. Also womöglich die ganze Rückständigkeit der politisch-militärischen Planung bis dahin.

    Moment 1:17 gab ein Beispiel: https://youtu.be/l0b3HfkiJxQ

    Alles das was man da sieht, Drohne für hochauflösende Bilder, PC und hochauflösenden Bildschirm zur Gefechtsfeldbeurteilung aus der Luft, live oder in Echtzeit, kann sich heute im Prinzip jede Einheit auf der Höhe ihrer Zeit dezentral im Markt zur Not sogar selbst besorgen. ‚Wenn es richtig losgeht braucht man dafür vermutlich noch nicht einmal ein Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung‘.

    ‚Männer bei großen, sinnvollen und nützlichen Tätigkeiten‘.

  161. Prioritätenlisten von Beta-Männchen?
    Goodnight sagt:
    18. März 2018 um 11:00 Uhr

    Zitat:
    ….Sorry, aber sexueller Selbstverwirklichung steht beim Überleben nun mal am Ende der Prioritätenliste.

    -> Sagt wer? Das vollends assimilierte „Beta-Männchen“?

    Das Selbstverwirklichung an sich schon ein unmögliches Unterfangen ist, weil … weltabgewandt, ist das eine Problem daran.

    Das Sexuelle in die Öffentlichkeit zu tragen, als Argument zu verwenden, ein anderes Problem. Das macht es nämlich ziemlich sicher nicht besser. Im Gegenteil.

    Aber zu konstatieren, das sowas am Ende der Prioritätenliste steht, übersieht, das es evolutionär nur darum geht.

    Deswegen „Beta-Männchen“. Weil wer sowas sagt, hat offenbar unbewusst begriffen, wo er steht und plappert sein unbewusstes Scheitern in die Welt hinaus.

    Die individuellen „Prioritäten“, die man sich selbst setzt, sollten daran orientiert sein, was man selbst vom Leben erwartet. Nicht, was die Welt von einem Selbst erwartet.Kompromisse sind erwartbar nötig. Aber laufhals zu posaunen, das Wichtigste stehe am Ende der Prioritätenliste, zeugt von eindeutigstem Unterworfensein.

    Naja, es kann halt nicht jeder das „Alpha-Männchen“ sein, gelle?

    Und darum gehts ja in Sachen Patriarchat: Die Konkurenten zu entschärfen. Schön zu sehen, wie das erfolgreich war.(Zynismustriefend)

    Etwa auch angesichts irgendeines „verdunstenden Gehirnes“…darüber würde ich gerne mehr erfahren – Kontext, Werk, Seite, ISBN.

    • Whatever they did to me made me totally indestructible... and completely unfuckable.
      Nun, nach vielen Jahren des Ausleben meiner individuellen egoistischen Sexualität muss ich feststellen, dass dies immer nur außerhalb der Gesellschaft operativ möglich war und ist.

      Und der, der sich auf diesem Weg begibt, sollte wissen, dass die dabei über Menschen erlangte Erkenntnis weiteren sozialen Bindungen im Rahmen gesellschaftlichen Normen entgegensteht.

      Und für Kleinmädchen Quatsch wie „Alpha-“ und „Beta Männchen“ fehlt dann einfach der Nerv um noch Anschlussfähigkeit zu ermöglichen.

    • Die Schuhgröße stimmt nicht.
      Entscheident ist das Wort Selbstverwirklichung.
      Gute Nacht ist ziemlich Alpha.

    • Titel eingeben
      Alpha und Beta sind nur grobe, nichtwissenschaftliche Schlagworte. Es gibt zB viele Männer die sehr erfolgreich und durchsetzungsstark im Berufs- und Geschäftsleben sind und zuhause bei der Frau der unterwürfige Beta sind.
      Die Gefängnisse sind voll von Alphas (Gewaltverbrecher bekommen viele Liebesbriefe) die aber zu dumm und oder zu wenig gesteuert sind ihre Dominanz zu ihrem Vorteil einzusetzen.
      Es ist kompliziert.

  162. Abspeicherfehler?
    __trashed

    Abspeicherfehler?

    Wohl eher nicht.

    Ebenso wenig, wie den Herren aus guten Gründen gar nicht so unerwünscht sei, dass Feminismus-Bewegte Aktivistinnen offensiv Spaltung betreiben.
    Denn Spaltung heisst: Teilen und Herrschen.

    Das haben die Feministinnen und Feministen nur noch nicht begriffen. Und es muß auch ziemlich krass sein, wenn man sich eingestehen muß, das man Teil der Ursache war, dessen Auswirkungen man vorgeblich zu bekämpfen pflegte.

    Je mehr geschrei, desto mehr Auseinanderdividierung. Man kann Gesellschaften prima selektieren, indem man immer aus einer Sache eine halbe Sache macht.
    Das ganze, bis das Elitepatriarchat Konkurenzlos ist.
    So, wie es schon zu Zeiten der „Linksrucks“ in den ´70gern getan wurde (wahrscheinlich). Heute, angesichts der digitalen Virtualität ist das sogar nur ein Fingerschnipsen, was damals noch aufwändige Infiltrierungsarbeit war.

    • Himmel! Man kann hier ein Beitragsbild definieren. Der Knopf zum Abspeichern liegt über dem Trash-Buton, und ich habe aus Versehen zweimal gedrückt. Dadurch bekommt der Beitrag automatisch diese trashed-URL.

    • Leichtsinnigkeit
      „Himmel! … Der Knopf zum Abspeichern liegt über dem Trash-Buton, und ich habe aus Versehen zweimal gedrückt.“

      Tja, ebend! Wenn man diesen Fehler nun zum Beispiel in der Beam-me-up-Kabine macht, ist man nicht nur tot, sondern ganz weg!

  163. So einfach ist dann doch wieder nicht...
    Deniz Yücel: „Bei Hölderlin, Heine oder Tucholsky findet man Texte, die noch härter mit Deutschland ins Gericht gehen. Das hat nicht allein mit dem Nationalsozialismus zu tun, sondern ist viel älter. Das Hadern mit Deutschland ist deutsch, darum ist dieser Text auch deutsch.“
    (Deniz Yücel)

    Das Hadern mit sich selbst ist nicht deutsch, sondern eine jüdische Tradition: Der typische, allerdings nicht ganz ernst gemeinte, Selbsthass. Daraus erwächst der Humor; der Humor ist definiert als Selbsterhebung über das eigene, kleine, lächerliche Schicksal und der Erkenntnis, sich selbst nicht wichtiger zu nehmen, als man es im Weltmaßstab tatsächlich ist. Insofern ist es ziemlich schräg, sich als intellektueller Türke, der dieser ansonsten großartige Deniz in jedem Fall ist, sich ausgerechnet am Deutschsein zu versuchen. Das wäre so, als ob ich in die Türkei ziehen würde und für die türkische taz eine Glosse über das Türkischsein veröffentlichen würde mit dem Hinweis, die Türken sollen sich mal abschaffen. Das fände der anatolische Ziegenhirte sicher auch nicht so toll, wenn er es in seiner Hütepause auf der Alm lesen würde… ;-)

    • @ Gazelleriker sagte: "Das fände der anatolische Ziegenhirte....
      sicher auch nicht so toll, wenn er es in seiner Hütepause auf der Alm lesen würde… ;-)“
      .
      Gewiss aber auch nicht der Kümmelhändler auf dem Kapalı Çarşı zu Konstantinopel bei einer kurzen Übergabe der Geschäfte an seinen Verkaufs-Knecht um sich kurz auf der orientalischen Liege zu entspannen (:- – :)
      (DdH)

  164. Yücel
    Warum rutschen ausgerechnet Türkischstämmigen solche Dinge raus..etwa die nicht ganz vorurteilsfreie Einstellung zu den Kartoffeln?Oder ein massiver Bestand an Turkonationalismus…ein anderer wollte mit den Spitzen der Minarette und gewissen Gebärmuttern den deutschen ans Leder..immer die gleichen feuchten Träume

  165. Warum?
    „Warum rutschen ausgerechnet Türkischstämmigen solche Dinge raus … etwa die nicht ganz vorurteilsfreie Einstellung zu den Kartoffeln?“

    Weil in Kartoffeln in Deutschland das Hauptgericht sind, während sie in der Türkei nur eine Gemüsebeilage ist. Analog müsste man also als deutscher Satiriker in der Türkei die Türken mit, sagen wir mal, Lammkoteletts vergleichen, was ja humoristisch auch ganz reizvoll ist.

  166. Unerheblich
    Wozu die Aufregung? Was diese Trulla schreibt, geht mir die sprichwörtlichen drei Meter am Gesäßmuskel vorbei. Und so sollte es eigentlich jeder halten. Dann wäre mit dieser selbstaufgeblasenen Wichtigkeit bald vorbei. Je mehr man sich aber damit beschäftigt, umso mehr Bedeutung verleiht man Leuten, die an sich völlig bedeutungslos sind.

  167. Danke für die freundlichen Erklärungen
    @ Michalski, kdm, Moritzburger, Isopan

    Verschämt gebe ich zu, daß ich zu Studentenzeiten mich auch mal „politisch inkommodiert“ (Georg Weerth, Humoristische Skizzen…) habe.

    In „meiner“ kommunistischen Splittergruppe waren wir auch weitestgehend selbstreferenziell unterwegs, und der Glaube an die richtige, gute Sache war einfach vorausgesetzt. Ich hatte jetzt schon völlig vergessen, wie sich das anfühlt. Allerdings waren wir nicht mit Fördermitteln gepampert.

    Dank Ihnen, Herr Michalski, ist die Erinnerung wach geworden, und für die schöne Beschreibung danke ich Ihnen. Ist wirklich lustig zu lesen. Wären wir damals so mit Geld überschüttet worden, ja, dann wäre dabei vermutlich ähnliches herausgekommen, wie das, was Sie da so plastisch ausführen. Staatlich alimentierte Berufsrevolutionäre bei der „Arbeit“.

    Ist schon erstaunlich, wie die das hinbekommen haben. Als ich noch dabei war, wurden die Linken überwacht, ausgegrenzt, mit Berufsverboten belegt (in der BRD). Heute sind es die Rechten.

    Und ich habe die Seiten gewechselt.

    Ich muß beim Schreiben gerade lachen- offenbar habe ich kein Talent für den Mainstream….

  168. Offtopic
    Lieber Don Alphonso, da Ihre Kolumne bei der FAZ demnächst endet, könnten Sie – falls Sie Interesse haben – Ihre Redaktionskollegen vielleicht zu folgenden Erfahrungen meinerseits befragen. Es gibt bestimmte Themen, zu denen Leserkommentare grundsätzlich unterdrückt werden, z.T. zunehmend immer mehr z.T. zunehmend eher weniger, ohne dass die Kommentare der Nettiquette widersprechen würden.

    Die Themen sind:

    1. Der russische Oppositionspolitiker Nawalny. Jeder der sich im Netz etwas auskennt, der weiß, Nawalny ist ein übler Rechtsradikaler, der u.a. ein Video auf Youtube hochgeladen hat, in dem er Tschetschenen mit Kakerlaken vergleicht und (gestellt) auf einen von ihnen schießt. Vor längerer Zeit durfte dieses Video (Primärquelle!) in den Kommentaren noch erwähnt werden, seit sicher mindestens einem Jahr werden diese Kommentare grundsätzlich gestrichen. Und Nawalny wird als positive Oppositionsgestalt dargestellt – wenn man das Video kennt, ist das eine offensichtliche dreiste Unwahrheit.

    2. Inhalte des Korans. Jeder der lesen kann, sieht im Koran u.a. unzählige Stellen (nicht nur eine), die zum Töten von Ungläubigen aufrufen. Obwohl dieser Umstand längst breit bekannt ist, werden mir entsprechende Kommentare (vielleicht mit ein oder zwei Ausnahmen) praktisch immer gestrichen. Und das obwohl das wesentliche Fakten zur momentanen Debatte sind.

    3. Belästigungen bis Bedrohung durch Männer aus patriarchalen Ländern. Ich bin früher sehr viel gereist und war da und dort auch einmal einen Tag allein in einem islamischen Land unterwegs. Z.T. bin ich dabei in gefährliche Situationen geraten, einmal wollte mich z.B. ein junger Araber in einen Keller (mit Stahltür) locken, ich drehte gerade noch so um. Auch aus D. kenne ich über die Jahre hinweg unzählige Belästigungssituationen aus der einschlägigen Männergruppe, bis hin zur Verfolgung nach Hause oder den Versuch nachts noch schnell meine Haustür festzuhalten, nachdem sich mein Begleiter verabschiedet hatte und ich gerade noch die Tür aufgeschlossen hatte. Auch einen nackten Penis „durfte“ ich ebenfalls bei einer Gruppe tobender entsprechender Südländer bewundern, als ich mit meinem alten Vater unterwegs war. Ich kenne darüber hinaus auch die Erfahrungen vieler anderer Frauen, viele davon einschlägig. Trotz der Ereignisse von Silvester Köln 2015 wurden in den Leserkommentaren jedoch fast alle meine Erwähnungen entsprechender Erlebnisse grundsätzlich unterdrückt und erst neuerdings allgemeine Äußerungen zum Thema zugelassen. Ich bin auch der Meinung, dass die Unterdrückung dieses Themas über einen langen Zeitraum durch die Presse die Zahl der Opfer unter den Frauen deutlich erhöht hat – besonders bei den jungen Frauen, die noch keine einschlägigen Erfahrungen hatten und deshalb unvorsichtig waren.

    Wenn ich selbst der FAZ schreibe, bekomme ich grundsätzlich keine Antwort oder nur eine automatische Rückmeldung.

    Falls Sie sich dessen annehmen wollten, würde ich mich freuen – auch über entsprechende Rückmeldung.

    (Das ist eine Botschaft für Sie, Sie können entsprechend entscheiden, ob sie meinen Text veröffentlichen wollen.)

    Es geht dabei übrigens sicher nicht um mich, sondern um die Wahrheit und darum, die Interessen der Menschen zu vertreten.

    Mit besten Grüßen

    S.Schönfeld

    • Danke!
      Text eingeben

    • Sabine Schönfeld /- OT -/
      Frau Schönfeld,

      da stimme ich ihnen zu, und es freut mich, dass Don es freigeschaltet hat; habe mich gestern auch wieder geärgert bei der FAZ (nicht geschaltete Kommentarfunktion). Beiträge von Berthold Kohler würde ich auch mal gerne kommentieren .

      -/
      Danke Don,

      mal wieder für das genaue Beschreiben der Fakten. Dass man Sie ziehen lässt, hinterlässt bei mir großen Zweifel an der Richtung der FAZ; vielleicht soll das Ganze noch mehr nach links und dann später auch zum Abholen von GEZ- ähnlichen Leistungen führen; das kann ich nicht mal unter der Berücksichtigung der veränderten Sichtweise nachvollziehen .

    • Mei, man mag halt nicht mehr, das muss keinen tieferen Grund haben.

    • Die relativ höhere Gefährlichkeit dieser Männer im Diskurs zu unterdrücken erhöht sicherlich die Opferzahl, da haben Sie recht.

    • Passender Nickname
      白左

      „(neologism, derogatory, offensive) regressive white leftists in Western countries; (in general) witless and regressive leftist; leftard

      Usage notes
      The “white leftists” depicted by this word are stereotypically well-educated but naive and hypocritical social justice warriors, who advocate for humanitarianism, immigration, religion tolerance, LGBT and the environment, but are detached from the reality of the world in that they are blatantly ignorant of the perceivably trivial nature or the detrimental consequences of their advocacies.“

      Und ja – das ist eines der Dinge, die mich so verzweifeln lassen. Dass man die jungen Frauen und generell die jungen Leute oft buchstäblich ins Messer rennen lässt. Vor lauter falsch verstandener politischer Korrektheit. Das ist für mich nichts als Zynismus.

  169. Titel eingeben
    Don Alphonso sagt:
    18. März 2018 um 15:35 Uhr

    Himmel!

    -> Ok, ich glaubs ihnen.
    Ich habe aber immer auch gewisse „Ahnungen“. Bin halt recht kreativ…oder wie (m)ein Arzt das sehen würde: Wahnhaft.

  170. Titel eingeben
    Thomas sagt:
    18. März 2018 um 17:32 Uhr

    Alpha und Beta sind nur grobe, nichtwissenschaftliche Schlagworte.

    -> Ja, ok. Aber wenn sie schon zur Detailerklärung Anlauf nehmen, dann wissen sie eh, was gemeint ist, oder?

    Den Rest, der mir dazu einfällt, spar ich mir…

    Es sei denn, sie können mir im Detail erklären, wie das so ist, mit dem Alpha-Dings. Warum das nur grobe Stereotype sein sollen. Womöglich können wir doch alle ein solcher werden? Das stimmte mich ja dann hoffnungsvoll.

Kommentare sind deaktiviert.