Stützen der Gesellschaft

Stützen der Gesellschaft

Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Die hohe Kunst der NoWork-Life-Balance

| 577 Lesermeinungen

Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen,

sagen manche, und ich sage dann immer: Das sind verbiesterte Menschen, mit denen es nicht einmal eine Katze aushält, denn wer eine Katze hat, der arbeitet an Dosen und Verpackungen, damit jemand isst, der meistens nur faul herumliegt und darauf wartet, dass ihm Türen geöffnet werden. Gestern Abend hat mir dann auch ein Mensch in Murlo geholfen, meine Bleibe zu finden, während die Katzen vor dem Ort nichts, aber auch wirklich gar nichts Hilfreiches beizutragen hatten. Wohlgenährt sind sie trotzdem.

Es gibt wirklich bessere Sprüche, wie etwa “In der S-Klasse weint es sich leichter”, was durchaus stimmt, und auch andere Dinge sind der S-Klasse leichter zu bewerkstelligen, aber ich will Ihnen jetzt keine Geschichte über einen lindgrünen W126 aus dem Besitz eines Dresdner-Bank-Chefs und dessen Tochter nach einem Tanzturnier erzählen, denn das geht Sie nämlich gar nichts an und außerdem haben wir ja schon festgestellt, dass es im Kern durchaus richtig ist. Noch richtiger ist aber neue, gestern erst erfundene Spruch “Neben dem SLK lacht es sich leichter”, der mir so eingefallen ist, als ich spontan mit meinem vom winterlichem Salzschmutz verunzierten Auto kurz hinter Siena angehalten habe, mich in die im Vergleich zur Nacht am Tegernsee 25 Grad wärmere Frühlingsluft stellte und spontan an jemand denken musste, der vorgestern etwas Unfreundliches über mich ins Netz schrieb: Vielleicht hat er recht, aber dem Vernehmen nach lebt er in einer WG in Münster, und da möchte ich schon einmal fragen, was einem Rechthaben hilft, wenn man das nach 50 Jahren auf dem Erdenrund nur in einer WG hat, in der vermutlich auch über Marx gesprochen und der Hausdienst genderneutral paritätisch geregelt ist. Er hat also vielleicht Recht und ich habe lachend neben meinem Auto diese Aussicht.

Morgen bekommt er vielleicht nicht nur recht, sondern auch die Nebenkostenabrechung, und ich kann wieder hierher fahren, so ist das auf der Welt. Es gibt vieles, was sich in der S-Klasse leichter tut, es lacht sich leichter neben dem SLK und gearbeitet habe ich auch nicht – nur um am Ende meiner Reise auf jemanden zu treffen, der die Auffassung vertritt, das mache überhaupt nichts, ich sollte Platz nehmen, es ist ihm wirklich egal, ich könnte Slumlord aus Berlin oder Münster sein und von der Miete leben, die andere erwirtschaften, oder von Aktien, oder von was auch immer man weitgehend eigenarbeitsfrei leben kann: Egal. Essen soll ich trotzdem, meint der Koch im Hotel, und bestätigend knistert dazu das aromatische Holz im offenen Kamin. Und so ist es dann auch gekommen. Wenn man davor lange gearbeitet hat, muss man sich an dieses Prinzip des Genusses ohne Leistung erst mal wieder gewöhnen.

Wirklich, das gehört zu den wichtigen sozialen Problemen der Erbengesellschaft, über die in unseren herzlosen Medien viel zu wenig gesprochen wird. Nicht dass Sie jetzt vielleicht denken, ich würde arbeiten, weil ich das aufschreibe: Nichts da, ich habe das gestern und heute ganz langsam begriffen und hätte es meiner Posse, mit der ich hier unterwegs bin, heute zum Gaudium am Tisch erzählt, aber für derartige komplexe Themen der experimentellen Soziologie reicht mein Italienisch nicht aus, und deshalb erzähle ich es Ihnen. Ich habe hier ziemlich lang sehr, sehr viele Kommentare freigeschaltet und beantwortet und Bilder bearbeitet, ja sogar ein paar Teste habe ich geschrieben, die manche lasen und andere nicht verstanden, also, ich habe technisch gesprochen bei der FAZ gearbeitet und langsam geht es jetzt darum, mich wieder erfolgreich ins Erwerbslosenleben einzugliedern. Bei unsereins endet das gemeinhin mit dem hemmungslos überzogenen Studium. Alle um einen herum tun etwas, und wie das so ist in besseren Kreisen, man stellt Konventionen nicht Frage und ehe man es sich versieht, übt man eine Arbeit aus, ohne sich zu fragen: Muss ich das überhaupt oder würde das Familienvermögen nicht leicht reichen? Sie kennen das alle, man gerät in einen Trott und denkt nicht nach, und erst beim Blick zurück stellt man fest: Es wäre auch ganz anders gegangen.

Das habe ich heute verstanden, weil ich mit meiner italienischen Posse von Murlo über Montalcino nach Abbazia Sant’Antimo gefahren bin – nicht etwa auf einer normalen Strasse, sondern auf den staubigen Pisten der L’Eroica. Was mir vorab erzählt wurde, war “Wir radeln rüber nach Montalcino”. Murlo liegt auf einem Hügel. Montalcino liegt auf einem Hügel. Nachträglich habe ich keine Ahnung, wie ich auf die Idee kam, dass es eine 20km lange Hügelkette zwischen diesen Orten geben könnte, aber wirklich, ich hatte so etwas im Gefühl. Andere denken, wer nicht arbeitet, soll nicht essen, ich denke, es gibt eine Hügelkette, es stimmt beides nicht Jedenfalls, nach ein paar Kilometern wurde mir klar, dass wir auf dem Weg zum mörderischen Aufstieg nach Castiglion del Bosco sind. Wir, 20 ziemlich fitte Italiener und ein Deutscher, der von November bis gestern nur einmal auf dem klassischen Rennrad saß, um die Sattelhöhe seines neuen Koga Miyata einzustellen. So rein körperlich waren die letzten Monate schon mal eine gute Vorbereitung auf die Leistungsfreiheitsgesellschaft.

Aber obwohl ich Ihnen mein gesammeltes Leid verschweige, war es hier in den Hügeln der Toskana doch eine gute Einführung in dieses gemütliche Dasein ohne allzu viel Stress: Kein Internet, kein Mobiltelefon, nur Staub und Schotter und klare Luft mit Aussicht. Ich würde lügen, behauptete ich, ich sei wie ein Adler hochgeflogen – nur bergab bin ich gefahren wie ein abstürzendes, tiefgefrorenes Suppenhuhn – aber irgendwann ist man oben. Die Lungen pfeifen, und irgendwer kam auf die grandiose Idee, beim Frühstück nach 4 Monaten Vanillehugel- und Tortendiät jetzt doch einmal konsequent zu fasten: Das war ich, und das hatte ein unangenehmes Brennen in den Beinmuskeln zur Folge. Aber: Man ist oben und sieht, was man schon an Höhenmetern erreicht hat.

Und dann überkommt einen das innere Gefühl mit aller Macht, dass es reicht, wirklich, und dass das, was an Rampen und Geröll noch vor einem liegt, gar nicht mehr sein muss. Es gab sogar einen Besenwagen, ich hätte jederzeit einsteigen können. Aber in diesem kurzen Moment ist man kein staubbedeckter Jammerlappen, sondern ein Sehender und Verstehender: Man erkennt, dass man wirklich etwas getan hat, das einen mit Hochachtung erfüllt. Niemand braucht da noch Höherachtung, es reicht, man hat getan, was man konnte, und damit wäre es dann eigentlich auch gut. Mehr muss überhaupt nicht sein. Da vorne wartet keine Herausforderung mit besserer Aussicht mehr, es ist da ganz nett, und man kann hier wirklich verweilen und auch anderen beim Schieben zuschauen. Auch das ist eine Beschäftigung: Unbezahlt und in diesem Moment, da die Beine nicht mehr wollen, auch unbezahlbar. Geld ist gar nicht so wichtig.

Denn mit dem Selbstwertgefühl steigt auch die Geringschätzung kommender Verpflichtungen. Wer bin ich denn, denkt man sich, dass ich herumschubsen lassen müsste, wenn ich selbst hier hoch komme. Ich bin da, wo ich hingehöre, dies ist mein Platz oben, und das kann mir hier und auch sonst im Leben niemand nehmen. Es ist gut, wie es ist, besser muss es nicht zwingend werden. Andere nehmen vielleicht jetzt den Lift zu höheren Posten und müssen sich artig verhalten, ich kann hier zur Flasche greifen und gierig in mich hineinschütten, ohne Rücksicht auf andere. Niemand hat eine Erwartung an mich. Niemand möchte, dass ich anderer Leute Vorstellungen umsetze. Und heute morgen ging eine prächtige Sonne über der Toskana auf und küsste mich liebevoll. Ich glaube, das ist das Denken, die Erkenntnis, die man allen vermitteln muss, die arbeiten, ohne dass es finanziell nötig wäre. Vielleicht war auch einfach nur zu wenig Sauerstoff in meinem Hirn, weil die Lungen so pfiffen, aber da oben, da schien mir das alles sehr logisch, richtig und auch sozial angemessen.

Erst danach bin ich weiter gefahren, und im weiteren Verlauf war ich gar nicht einmal der Langsamste. Ich hielt gut mit und sagte einer aus meiner Posse, dass ich ab Anfang April viel Zeit und mich gerade dazu entschlossen hätte, mich bei der L’Eroica Nova mit Profibeteiligung anzumelden, bei der auch die Zeit gemessen wird. Wie bei jedem Entzug gibt es auch Rückfälle, das ist mir schon bewusst, aber nicht nur kann man in der S-Klasse vieles besser vollbringen, man kann in der Toskana Leistung auch wie ein Hobby aussehen lassen. Hauptsache, man bricht bewusst die Regeln und lässt es sein, bevor es einen selbst zerbricht, und verlässt sich auf das, was man dank der Geburt hat – ich verstehe gar nicht, warum sich da manche so aufregen, was kann denn unsereins dafür, damit wird man geboren, das sucht sich keiner aus. Wir sollten das nutzen. Dann kommen schon die Köche und sagen einem, dass es richtig so ist, und außerdem ist man barock und lebenslustig auch attraktiv – nicht weil man besser schreibt, man fuchselt weiterhin auch nur schnell etwas herunter, aber es gibt auf dieser Welt ohnehin zu viele Zielstrebige, die Chef anstelle des Chefs werden wollen. Für einen wie mich kommen bei dieser Nichtkonkurrenz dann schon die Alternativen, sie liegen auf dem Weg herum. Aber ich will eigentlich nur lachend neben dem Auto in der Toskana und zufrieden mit dem Erreichten oben in Castiglion del Bosco stehen. Begrenzte Geister brauchen begrenzte Ziele, ist meine Devise, und ich bin fest überzeugt, dass meine vorösterliche Arbeitsentsagung dauerhaft erfolgreich ist.

Dem Mario habe ich aber vor dem Kloster trotzdem mit Kette rechts gezeigt, was ein echter Deutscher am Berg zu leisten vermag, selbst wenn er danach wie ein nasser Sack vom Rad fällt weil einfach so überholen lasse ich mi


577 Lesermeinungen

  1. Fantastico!
    Schöne Geschichte und schöne Fotos, sehr geehrter Don Alphonso.
    Aber die Jause auf dem letzten Bild, Salami und Rotwein, das war doch wohl nicht Ihre?
    Vielen Dank und noch viele schöne Tage.
    Doris Oltramari

    • Ja, alles schön, stimme zu - auch schöne Beine auf den Bildern, schöne Frisur und schöner
      Gesichtsausdruck (so frisch – ach Gott Mopplel, so frisch!) und schönes Gesicht sowieso – „besser als Geld“, haargenau, Ehrenwort!

    • Gern geschehen. Das bild am Ende verweist auf den nächsten Beitrag.

  2. O Don Alphonso:
    ich bin tief erschrocken! Bei IHNEN ein Foto mit Salami und Rotwein im Glase? Pazienza, auch Sie dürfen bald in die Reihen der Insider! Müssen dazu nur noch Toscana mit c schreiben………………

  3. Ach ja, das Radfahren...
    .. man müsste ja mal wieder (nach Jahren). Das positivste was ich über meine Radfahrertätigkeiten der letzten Jahre nach lesen ihres Blogs sagen kann: Wenigstens verrostet bei mir kein Rennrad ungenutzt im Keller.

    Was ihre Kritiker betrifft: Die meistens beweisen doch gerade ganz wunderbar das der Mensch vom Affen abstammt aber doch nicht gleich ist. Die meisten Affenarten beweisen im Labor nämlich das sie den den Unterschied zwischen „Ich“ und „Jemand Anders“ begreifen. Ihre Kritiker sind noch nicht soweit, sie begreifen nicht, dass nur weil ihre (und ihrer Kritikerfreunde) Lebenssituation prekär und der Jobverlust finanziell fatal wäre das gleiche nicht für den Don gilt.

    Und das Spekulieren über die Moral der Kritiker die sich über des Don baldige Armut freuen… nun sparen wir uns das und stellen lediglich fest das diese Kritiker wohl stattdessen ernsthaft von ihren „Ethischen Prinzipien“* reden würden.

    *Wer statt von Moral von Ethik spricht und sogar eine Niederschrift derselben vorweisen kann maskiert meisten die komplette Abwesenheit selbiger.

    • @Ein Hesse: ...........maskiert die komplette Abwesenheit selbiger.
      Dr. Rudolf Virchow aus Hinterpommern (1821 – 1902), Begründer der modernen Pathologie, sprach Klartext:
      Immer wenn einer von Ethik spricht, weiß ich, daß er nicht zahlen will.

    • Ethik
      Gilt auch anderswo. Gerade in Grossunternehmen. Wenn dort die „Werte“ aufgeschrieben werden: rette sich, wer kann.

    • Die werden sich nach dem 1,4, über die Art meiner Arbeitslosigkeit wundern.

    • Ethik
      Vehementen Einspruch, sehr geehrte Herren!

      Es ist einfach zu wohlfeil, Moral mit Ethik gleichzusetzen!

      Es reicht nicht, ein nettes Zitat von einem gewiss miralisch schwer angreifbarem Mediziner zu bringen (auch wenn Forscher auf jegliche Ethik pfeifen können, wenn sie im Entdeckerfieber stecken, handeln sie ja dennoch moralisch weithin anerkannt…!).

      Und wenn Firmen oder Individuen im Namen von Ethik oder Werten handeln, um diese jedoch nur utilitaristisch für ihre jeweiligen Zwecke zu nutzen, so bedeutet dies nicht, dass Ethik als Denkkategorie und Entscheidungsmaßstab in toto abzulehnen wäre!

      Kurzum: ihre Kommetare sind mit Verlaub zu flach.

      Ich schreibe dies, da ich mit der jeweils sozial vorherrschenden Mehrheitsmoral meine Probleme habe. Und ebenfalls Moralisten verachte. Aber wenn wir Ethik vorschnell ablehnen, dann führt dies in archaische Anarchie oder Clan-Denke, die eben keine Grenzen kennt, wenn es nur dem eigenen Wohlbefinden bzw. der eigenen Familie nutzt.

      So kann man leben. So lebten die ersten Menschen ganz gewiss. Aber mit der Technik, die wir Menschen inzwischen in Händen halten, bedarf es der Ethik mehr denn je.

      Ethik ist keine Moral. Denn auch Moral kann maßlos und unbegrenzt sein. Ethik hingegen dreht sich um die Frage, welche Grenzen ausser Geburt und Tod in diesem Kosmos für uns Menschen bestehen.

      We gesagt, werfen Sie Ethik nicht vorschnell weg, nur weil etliche Menschen diesrn Begriff falsch benutzen oder missbrauchen wollen.

      Was stoppt Xi außer Ethik?
      Frohe Karwoche!)

    • Interessen, nicht Fassaden-„Ethik“
      Habe ich das überlesen oder hat das noch keiner gesagt?
      Die Stützen der Gesellschaft stützen die Gesellschaft, die Ordnung.
      Merkel zerstört die Ordnung, das Land. Ein Widerspruch.
      Und wenn sich die Stützen hier versammeln und besprechen, wie sie Merkels Zerstörungswerk eventuell bremsen oder aushebeln könnten, dann ist doch klar, warum die FAZ die Taue kappen muss. Leserverlust hin oder her.

    • Titel eingeben
      Ich glaub .. Ich weiß es :D

      Zitat Don:

      „Die werden sich nach dem 1,4, über die Art meiner Arbeitslosigkeit wundern.“

    • ich konnt es kaum lesen
      mein lieber EnHesse, nun mag zwar der Verweis auf landsmannschaftliche Herkunft manches Schuldefizit zu erklären helfen, indes, er hilft dem Leser nicht beim Lesen.
      Also , tut Euch zusammen Ihr Lektoren der „FAZ“und beweist, daß Ihr keine Toren seid, sondern Lektoren!
      Schüttet ssie aus , die Büchse voller Kommata und „s“oder „ß“ oder Großbchstaben!
      Es hilft dem Hesse ,wei ler von den esenden niut länger ein Tor enannt wird und es hilfdt ihm, weil er vielleicht etwss dazulern

  4. Mit dem Selbstwertgefühl steigt die Geringschätzung
    Mir fehlt da vielleicht die Leistung, durch die das Selbstwertgefühl erzielt wird, worin diese Leistung auch immer bestehen mag.

    Jener sich abarbeitender Münsteraner ergötzt sich an dem Verlust des faz vor dem Don Alphonso. Und so ergeht es vermutlich einigen.

    Mir ist sowas ziemlich fremd als Handlungsweise und kenne es doch von anderen. Denken Sie z.B. nur an all die erbitterten Trennungen, wirklich übel.

    Die Nachtretenden allerdings leiden kurz nach ihrem vermeintlichem Erfolg daran, dass ihr Leben nicht weiterführt durch solches, sondern sie weiterhin in ihrer Art gefangen sind. Die mögen anderen etwas vormachen können, aber die leiden weiter.

    Weil niederträchtige Freude über einen vermeintlichen Fall eines anderen nicht bereichernd ist und sein kann.

    Deren hektisches Vegetieren bleibt dasselbe, während andere neue Gipfel erstürmen.

    Sie schreiben es trefflich – eigene Leistung, wahrhaftig erbracht ohne jegliche Hilfsmittel oder Seilschaften, die lassen einen leben und lachen.

    • Niedertracht, Missgunst, Hass, Doppelmoral
      Ja, da haben Sie recht. Die Zeitgeistprodukte bewirtschaften da kein gutes Feld. Eigene Charakterschwächen bzw Persönlichkeitsstörungen präsentieren, damit andere sie zur Selbstbestätigung konsumieren können … .
      Welche Unsicherheit muss in einer Gesellschaft herrschen, dass es für sowas einen Markt gibt?

    • Najs, the little amusus the simple. Er ist ja auch bei der grünen Stiftung rausgeflogen. Und jetzt schauen wir mal, wann ihn der erste verklagt, lang wird es nicht dauern. In diesem Fall habe ich auch kein Mitleid.

  5. Titel eingeben
    Meine Mutter sagt: man muss ja auch mal gönnen können. Danke für die beiden roten

  6. Leben ohne Erwerbsarbeit
    Ist doch der Traum aller Linken. (Un)gerechterweise geht dieser für diese Klientel nur sehr unbefriedigend in Erfüllung.
    Ich gönne es Ihnen von Herzen und starte selber demnächst in Urlaub eins von mind. 4 in diesem Jahr. Alles selber erarbeitet mit dem Denkorgan und dem süßen Kapitalismus.

    • Werter Chris Miller, für den / die Linke(n) geht der Traum nicht in Erfüllung ...
      …. weil sie dafür nicht hart arbeiten sondern nur „für mehr Gerechtigkeit“ herumschreien wollen.
      .
      Und weil derart anstrengungslos auch schon meist der Grossvater geträumt hat, wartet der / die Linke Socke dann auch vergeblich auf ein auskömmliches Erbe.

    • @ Müllionär
      So ist es. Wenn Erbe von LINKEN und GRÜNEN oft als „leistungsloses Einkommen“ bezeichnet wird, haben sie selten eine Ahnung von dem, was die Altvorderen in jeder Generation GEMEINSAM mit den jeweiligen Nachkommen an Leistung erbracht haben. Von Firmenerben (arbeiten meist jahrzehntelang in der väterlichen Firma mit) und deren Betriebsrisiken und Mitarbeiterverantwortung ganz zu schweigen. Und es ist ja nicht so, dass man in der Regel mit 23 Lenzen ein erkleckliches Millionenerbe antritt. Die Nachkommen (und Erben) eines mit 80 Lenzen dahinscheidenden Vermögenden sind eher im Alter Mitte 50 vorzufinden; wenn nicht sogar älter. Wer es bis dorthin selbst eh zu niX gebracht hat, wird auch ein „leistungsloses Erbe“ schnell durchgebracht haben. Alle anderen – insbesondere mit eigenen Kindern (ist nicht gegen Sie, werter Don gerichtet) – werden sich selbst dann keine S-Klasse zulegen. /// Die links-grüne Umverteilungsdebatte bleibt m.M.n. so lange eine reine Neiddebatte, so lange mit diesen (neuen) Steuern aus Vermögen/Erbschaften lediglich das nimmersatte Staatssäckel gefüllt wird, statt eindeutig definierten und bedürftigen Zielgruppen (z.B. [Aus]Bildung, Obdachlose, etc.) damit zu fördern. Auf einen zielgerichteten Verwendungszweck von (neuen) Steuern werden wir in D jedoch seeehr lange warten müssen – wenn überhaupt. Ergo bleibt es eine Neiddebatte. Von einem links-grün favorisierten lächerlichen Freibetrag von lediglich 1 Mio. Vermögen (ab dann gilt man ja als reich) möchte ich hier erst gar nicht zu debattieren anfangen. ES könnten sich manche Dinge weiter verselbständigen (wie einst in Frankreich): http://www.manager-magazin.de/finanzen/artikel/new-world-wealth-tausende-millionaere-verlassen-deutschland-a-1136470.html

    • Ich habe mal recherchiert, bei welchen geförderten Veranstaltung der Prangermobber Andreas Kemper so auftritt. so lange so einer halbwegs davon leben kann, läuft hier was falsch.

    • Chris Miller
      „Leben ohne Erwerbsarbeit ist ein Traum der Linken“, Sie haben da ein wichtiges Wort vergessen: „Leben ohne eigene Erwerbsarbeit“, müßte es heißen.
      @ DA: mit Andreas Kemper haben Se ja ein besonderes Beispiel angeführt, wie es gehen kann, andere Leute zu beschimpfen, von denen man (teilweise) lebt.

    • Ja. Aber den hebe ich mir mit seinem Pranger für die Zeit nach der FAZ auf.

    • Herr Kemper sollte sich Felix Krull nennen
      Herr Kemper ist doch nicht mehr wirklich ernstzunehmen. Er versucht grade, den grandios gescheiterten Denunziantenstadl „Agent*In“ zu reanimieren in Form eines Privatwikis – und baut darum potemkinsche Dörfer auf (die „Redaktion“ verberge sich wegen Todesdrohungen hinter ihm). Wenn er wenigstens etwas fleissiger wäre und paar mehr Artikel geschrieben hätte. Ob er vieleicht davon leben will?

      https://de.wikipedia.org/wiki/Diskussion:Agent*In#Diskursatlas_Antifeminismus

  7. Zum letzten Mal?
    Guten Morgen, werter Don,
    Seit drei Texten frage ich mich: War es das nun? War’s der letzte bei der FAZ?
    Man gewöhnte sich so sehr an die hohe Schlagzahl der letzten Wochen, dass man es kaum glauben will, dass es der letzte sein könnte. Oder doch noch nicht?

    Was „Arbeit“ ist, definiert Gott sei Dank jeder für sich selbst. Der eine hakelt, der andere schwitzt, der dritte denkt nur laut, der vierte macht sein Hobby zum Beruf, der fünfte ist dauerempört auf Staatskosten.
    Nur einer Sache bin ich mir indessen sicher:
    Wer mit 50 Lenzen in einer WG wohnt, hat in seinem Leben die eine oder andere fundamentale Abzweigung verpasst.

    Eine gute Heimreise wünsche ich Ihnen, werter Don!
    Und denken Sie daran: Wenn Sie an der Grenze brav „Asyl“ sagen, gibt’s Wohnraum und Bargeld für lau! Den bayerischen Dialekt kann der BuPo aus Hamburg eh nur unter Südafrika verorten.

    • Guten Morgen! die Gruppe Spoertivo giornale Generalmente Francoforte ist schon mit neuem Namen in Italien angemeldet. Hier erscheinen sicher noch 4 Beiträge bis zum echten Ende.

  8. fragt, ob Sie
    die lange Route (145 km) nehmen, Don? Ich will ja nicht drängen,

    • Ja, im Herbst wieder die 145, aber wollen Sie nicht nach montalcino kommen, Ende Mai? Das ist viel schöner!

  9. Unkraut
    Sag ich ja:
    Arbeit ist Unkraut auf der Wiese des Lebens.

    Alles Gute :-)

  10. Erbengesellschaft
    Einen wunderschönen Sonntagmorgen wünsche ich der versammelten Leserschaft und Don Alphonso noch eine aktive und wirksame Restwoche auf FAZ.

    Das Erben ist einfach. Schwierig ist es, die Erbschaft vor dem präkommunistischen Aktivisten in diesem Land zu verteidigen. Da zeigt sich dann, ob die Kinder von ihren Eltern die nötige Einstellung und Ausdauer mitbekommen haben.

    Um eine Erbschaft in diesem Land aktuell für die eigenen Kinder zu erhalten, ist mehr notwendig als einfacher „Dienst nach Vorschrift“.

    Münster kenne ich nur vom Hörensagen.

    Ein W126 ist auf jeden Fall heimischer und wertstabiler als eine Gammastrahlen sendende E-Müll-Kiste.

    Danke für die Bilder und den aufmunternden Text.

    Gehe jetzt mein Rennrad putzen.

  11. Every man dies, not every man really lives.
    Als ich nicht mehr ganz so jung und ganz so schön war, da stand ich auf einem Berg in den Dolomiten. Oben, auf dem Gipfel.
    Und wie immer, war da auch dieses Gefühl, welches wir Erfolg nennen, dieser Moment, wo man verächtlich nach unten schaut, auf die anderen, die nicht in der Lage, das zu erbringen, welches man selbst durch Genie und Wille ihnen allen voraus an die Spitze voran zur Sonne …. Ruhm und Ehre, schnell noch ein Selfie mit breitem Grinsen, und alles hinaus schicken ins Netz, allen zu zeigen, wo der Hammer hängt.

    Ich habe an diesem Tag nichts verschickt, den da oben habe ich es verloren. Oder besser: Es hat mich verloren.

    Da oben erkannte ich die Grenze. Zum Konstrukt. Welches die Entität zu überwinden hofft, aber letztlich nur Illusion, nur ein Idiot, der für ein virtuelles Publikum Karrieretreppen und Berge hochsteigt.

    Mein Mensch ist nicht meine Person. Er ist begrenzt auf Nahrung, Wärme und ein Dach über dem Kopf. Und Freiheit. Das ist der Mensch.

    Er braucht keine S-Klasse, keine Cucinelli Anzüge, keinen verdammten Platz auf der Warteliste für die neue Rolex Pepsi GMT Master, keine Sekretärinnen, keine Vorträge, keinen Ski Urlaub, ….

    Das Soziale ist ein Gefängnis. Man lebt dort nur für die Anderen. Als Person.

    Ich war an diesem Tag frei, da oben. War Mensch.

    Kurz. Für einen Moment. Bis das nächste WhatsApp Bild reinkam, von anderen Menschen, die als Personen zeigten, wie sie auf Bergen….

    • Da haben Sie natürlich recht und sich sollte mich für den Beitrag auch etwas schämen, aber ich schreibe das nicht. Es schreibt mich.

    • Titel eingeben
      Danke Goodnight! Ist es nicht wunderbar für einen Moment nur ganz freier Mensch zu sein? Ein Geschenk! Ein Tag, eine Stunde pure Freiheit. Das ist schön.
      Dummerweise sind wir Menschen auch soziale Wesen, auch noch mit recht eigenen Bedürfnissen die eigenen Wahrheiten zu teilen, das spuckt uns dann immer wieder in die Suppe.
      Seien wir gnädig mit uns und mit anderen.
      Es ist schon viel gewonnen, wenn wir uns der relativen Machtlosigkeit, die die meisten von uns akzeptieren müssen, bewusst werden, sie nicht zu schwer nehmen und uns nicht von ihr dominieren oder schikanieren lassen.
      Jeder hat das Recht Fehler zu machen und daraus zu lernen, das ist doch ein wichtiger Teil des am Leben-Seins.
      Wir sollten aber auch nicht jede Schweinerei, jede unmässige Gier und Zerstörung unkommentiert lassen, die unser aller Leben bedroht, selbst wenn es nichts ändert. Jammern erleichtert und Wahrheit befreit.
      Frackende, kriegsführende, gierige und rücksichtslose Egomanen sollten zumindest auch so genannt werden dürfen.

      Glücklicherweise hat diese kleine blaue Kugel viel mehr Zeit als wir und wird sich auch von uns erholen, wenn sie uns erst hinter sich hat.
      Bis dahin können wir noch Sonnenunter- und -aufgänge genießen, das Gefühl guter Nahrung auf der Zunge, den Körper, die Jahreszeiten, Schönheit anerkennen, gute Dinge schätzen, die Menschen auch erschaffen können, und nicht vergessen, dass die meisten von uns oft genug eigentlich friedlich wären, und einige sogar zufrieden, wenn sie nicht meinen kämpfen zu müssen ums Kleine wie ums Große.

      Ich vermisse eine Art bürgerliche Zeitung, ganz ohne Indoktrination und Dogmatismus. Es wäre schön Don, wenn Sie und einige Gleichgesinnte ein solches Organ für die einfachen Bürgerlichen schaffen würden. Aber wer weiß schon was kommt. Es wird Zeit, dass die, die sich offen und überlegt äußern möchten über die Welt, in Deutschland wieder ein virtuelles Heim erhalten.

    • Junge, Junge....
      Jetzt gehts aber dahin, werden sie jetzt etwa politisch korrekt?
      Und schämen sich, weil sie ehrlich sind?

      Bitte nicht.

    • Oh!
      „Es schreibt mich.“, der weiseste Satz, den ich bisher von Ihnen gelesen habe. Und das ist es auch was viele ihrer Kritiker nicht verstehen: auch sie werden geschrieben und es wäre aus diesem Grund gut, mal einen Schritt zurückzutreten, den inneren Hass mal Hass sein zu lassen und über’s Geschriebenwerden nachzudenken. Die allgemeine zwischenmenschliche Friedfertigkeit wäre größer, die Welt freundlicher. „Auf ein Wort!“ wäre dann schon die stärkste Form der Ankündigung eines produktiven Meinungsaustausches. Aber ach.

    • Zurückdrehen - außer der Kurbel natürlich
      Und nur gut, daß die retardierten Offliner nie bei fb waren. Das sind eben die wahren Avantgardisten oder Adel, die zufrieden seufzen. Oder: weniger ist eben doch mehr.

    • Die besten Geschichten sind Aufsteigergeschichten
      From rags to riches. Transformationen.

      Darüber werden die Bücher geschrieben und die Filme gedreht. There will be blood.
      Und die interessantesten Persönlichkeiten sind Männer der dunklen Triade: Narzissten, Machiavellisten und Psychopathen (keine Empathie für andere, das einzige was man nicht lernen kann, ist angeboren. Man kann seine Empathie nur unterdrücken) in einem. Steve Jobs war so einer.
      Im Film Walter White und Anthony Soprano.

      From riches to more riches wird seltener verfilmt.

    • Ich bin mit einem langsamen Niedergang schon zufrieden.

    • @ Goodnight
      Tja, solange Sie so etwas wie WhatsApp nutzen, wird’s wohl eher niX mit einem häufigerem Gefühl von Freiheit! ;-)

    • keep smiling
      @Bayern, die österliche

      In den Bergen treffe ich immer wieder gerne auf diese älteren weißen Herren, die vor ihrer Berghütte sitzen und lächeln…beim Anblick all der vielen Goodnight, die mit ihren SUV gehetzt die Berge hochrasen, um dann in ihren engen Downenjäckchen gehetzt die Gipfel zu besteigen, um dann gehetzt den Wein und die Kalbsleder reinzuwürgen, während sie zugleich am Handy beschrieben, wie sie gerade zu Leben versuchen.
      Alle verzweifelt auf der Suche nach dem Geheimnis des Glücks, während es leise und lächelnd vor ihnen sitzt.

    • Penelope, I believe in the god of carnage.
      @Thomas

      Das Problem ist, dass man Glück nur dort findet, wo man herkommt.

      Sobald man anfängt zu laufen, läuft man in die falsche Richtung.

      Denn man läuft weg, von dem, was man sucht.

      Hinein ins Gemetzel.

    • die ganze Welt ist ein Gefängnis)
      Ja, ja, werter Goodnight,
      das Soziale ist ein Gefängnis.

      Aber das ist mein Körper und die Erde auch, oder nicht?)

      Wie andere Antworten auch zeigen: bei allem Streit ist das Soziale aber auch wundervoll.

      Klar, manchmal ist es grandios, alleine auf den Gipfel zu radeln. Aber selbst der Don ist in der Gruppe dort oben angekommen…

      Ich bin froh, nicht alleine meine Tage bis ca. zum Jahr 2044 zählen zu müssen, ganz befreit von allem Sozialen…

      Auf ein Wort!
      Das ist doch … einfach schön.

      :-))

    • Goodnight
      Da ist was dran. Viel weniger gehören nach „oben“ als glauben nach oben zu gehören. Im Grunde glaubt es ja jeder. Es wird einem auch permanent souffliert. „Karriere“ machen, wenn man nur normal arbeitet als Arzt oder Jurist.
      Und die da nicht hingehören und trotzdem dort hinkommen werden ihr Glück dort nicht finden. Allein schon weil sie erschöpft sind vom Aufstieg. Der Statuserhalt und Weitergabe an die Kinder mit viel Stress für sie verbunden ist. Und ihnen immer die Angst vor dem Abstieg im Nacken sitzt. Gerade der Kleinbürger, der Don beschreibt die natürliche Selbstsicherheit der wenigen Grossbürger, ist immer unsicher, hat immer Angst, Existenzangst.
      Insofern hat das Kastensystem auch was Gutes. Die Aussichtslosigkeit die Kaste, in die man hineingeboren ist, zu verlassen verhindert das viele in ihr Unglück rennen.

    • @ Goodnight
      In Sachen „Glück“ ist jeder sein eigener Schmied. Spontan fällt mir hier einerseits der weit in den 70ern Lebensjahren stehende Vater meines Zimmermanns ein, der vor 30 Jahren hoch auf dem Dach stehend mithalf, meinen Dachstuhl zu setzen. Man brauchte ihm nur ins strahlende Gesicht zu schaun, um eine Ahnung großen Glücks zu erhaschen. Das Glück, in diesem Alter noch gut mobil zu sein und gebraucht zu werden. Andererseits hat es der Liedermacher Ringsgwandl sehr gut in seinem Text des Liedes „Das Glück in einem Mercedes“ beschrieben, wie es sich so damit verhält. Ob das eine S-Klasse war, entzieht sich meiner Erkenntnis :-) – https://www.golyr.de/georg-ringsgwandl/songtext-glueck-im-mercedes-2005655.html

    • Ringsgwandl
      Ich war mal hier von vielen Jahren auf einem Konzert von Ringsgwandl als er noch Oberarzt in Garmisch war. Er sagte sinngemäß, solange die Kleinkunst keinen 7er einbrächte, müsste er halt den Job in der Klinik noch machen.

      Da hat es der Hausherr besser.

    • Das einzige Paradies ist das verlorene Paradies.
      Nun, es ist wohl so:

      In frühster Kindheit (und Jugend) werden die wesentlichen Strukturen des Großhirn festgelegt. Man kann sich das wie Daten-Autobahnen vorstellen.
      Diese Strukturen dominieren das Gehirn den Rest des Lebens.

      Innerhalb dieser Strukturen ist „Heimat“. Außerhalb wird niemals „Heimat“ möglich sein.

      Erfolg ist aber immer ein Weiterentwickeln. Und folglich außerhalb der wesentlichen Strukturen eines Gehirns. Und damit außerhalb von Heimat und damit außerhalb von Glück.

      Nun, Proust hat das alles schon mal viel schöner und länger erzählt.

    • zu Ringsgwandl: Das Leben und Schlimmeres
      (hilfreiche Geschichten)
      bei rororo für 9,99 damals.

      Wenn sie den armen Mann ein wenig
      fördern, und sich dabei selber
      vergnügen wollen sollten
      sie das Buch kaufen und lesen.

    • @Goodnight: Nicht Parsival findet Monsalvat - Monsalvat findet Parsival, den reinen Narren.
      Oder wie DA es sagt: „…, aber es gibt auf dieser Welt ohnehin zu viele Zielstrebige, …“ Der Haken auf der Checkliste ist das Entscheidende, nicht der Weg und das Hochgefühl, etwas persönlich Erstrebenswertes geschafft zu haben. Die innere Zufriedenheit! Diese lässt sich nicht fotografieren, twittern, breitstreuen. Gott sei Dank! Die innere Zufriedenheit lässt sich aber teilen – mit einem Weggefährten.

      Für die Zielstrebigen ist es schwierig: 8tausender besteigen? So me-too-mäßig?

    • Das Soziale ist ein Gefängnis. ?
      Menschen sind m.E. soziale Wesen.
      Herdentiere wenn sie so wollen.

      Manches mal sicherlich Einzelgänger.
      Günstig ist es wenn man beides kann.
      Also die Bewegung in der Gruppe
      oder das allein sein.

      Im Idealfall kann man sich aussuchen
      was man gerade möchte.

      Der gesellschaftliche Zwang hat nur den Zweck
      dafür zu Sorgen das kein Tier die Gruppe schädigt.

      Ich denke das gilt dem Prinzip nach auch
      für Elefanten z.B.
      Ich vermute auch dort wird man abgeschoben
      wenn man sich nicht an die Regeln hält.

      Herdentiere genießen normaler Weise die Sicherheit in
      der Gruppe da sie ggf vor Fressfeinden schützt.

      Wir sind da nicht wesentlich anders.
      Da wir so viele sind ist es eher wahrscheinlich das
      sich einer findet der die eigene Herde als Beute wahrnimmt.
      Das ist sonst eher unüblich denke ich.

      Von Schafen habe ich gelernt das es praktisch ist
      bei Gefahr in der Herde nach innen (zur Mitte hin) zu laufen
      da eher jemand am Rand vom Wolf erwischt wird.

      ggf tummeln sich deshalb auch viele Parteien dort
      und man hält alle am Rand für Wölfe.

      So gesehen verhalten sich viele unsere Politiker
      wie Schafe.

      Dem Wolf aber ist es egal wie viele
      Schafe er vor sich hat. Wer in der Politik
      zZt der böseste Wolf ist dürfen sie sich selber Fragen.

      ggf jener der dafür sorgt das wir das Soziale für
      ein Gefängnis halten und nicht für einen Raum der uns schützt,
      was es sein sollte.

    • Zufriedenheit und Glück
      Vielen Dank nochmals Goodnight, für die wunderbare Beschreibung des Suchens der Gehetzten und die Gelassenheit der Zufriedenen.

      Zufrieden-Sein, so einfach scheinbar für manche und so kompliziert oft genug. Was man als Kind mühelos spüren kann, wird als Heran- und Erwachsener durch so vieles verwischt, verwaschen und nicht greifbar.

      Wir lassen uns ablenken, begeben uns in Rennen, Vergleiche, lassen uns schätzen, messen, wiegen. Das stört. Zufriedenheit wird wieder erfahrbar, wenn wir uns darauf einlassen, vielleicht nach vielen Jahren des Suchens kristallisiert sich heraus was zufrieden macht und was nicht, wenn man Glück hat.
      Mancher findet es früh, mancher spät, mancher nie, selten bleibt dieses Gefühl dauerhaft, auch wenn es Glückspilze gibt, die angekommen zu sein scheinen.
      Und Heimat ist, denke ich, vielleicht auch kein spezifischer jeweiliger Ort, keine Sache, kein Objekt.
      Eigentlich, denke ich, ist es etwas in einem, das einem als Erkenntnis zufällt, kürzer oder länger: mit sich selbst im Reinen, in der Mitte, zufrieden zu sein, gerade in diesem Moment oder auch länger mit sich einfach eins sein.
      Unabhängig oder vielleicht gemeinsam mit anderen. Für jeden ist es etwas ganz Eigenes, tief Persönliches und es ist ein sehr gutes Gefühl.
      Es hat durchaus mit Freiheit zu tun.

    • Traut Euch doch einfach keine Kinder zu haben ....
      …. das macht das Leben viel leichter!

    • Das Soziale ist ein Gefängnis.
      Das Soziale sehe ich eher als naturgegebene Notwendigkeit. Diese Notwendigkeit kann damit nur durch meine Sicht zum Gefängnis werden. Wenn diese Sicht bzw. dieser Aspekt des Gefängnisses für mich eine hohe Priorität bekommt, dann doch vielleicht nur dann, wenn ich mich in der falschen Sozialisierung bzw. Gesellschaft sehe.

      Alleine ist es manchmal einfacher. Zu zweit allein sogar schlimmer. Aber zu zweit nicht allein vielfach besser.

      Sozialisierung wird in meinen Augen oft mit Sich-mit anderen-messen-müssen gleichgesetzt. Dem hatte der bekennende und sicher nicht unbedingt glückliche Einzelgänger Hesse den Magister Ludi entgegengesetzt. Sollte vielleicht mal wieder von den jungen Stürmern gelesen werden. Bedenklicher fände ich, wenn man mit den eigenen Werten alleine und damit „frei“ wäre.

      Und – Goodnight – mal ehrlich: Sie schreiben doch hier nicht bloß für sich selber und gucken doch auch nach, ob es ein Echo gibt!

    • @Goodnight 14:59
      Erinnert mich sehr an Böll’s klugen Fischer. Das schöne Kinderbuch von Hanser verstehen auch schon die Kleinen und löchern mit Fragen.

  12. Oh wie ist das schön
    Ein Text wie ein warmer Frühjahrsregen. Draußen und tief drinnen scheint die Sonne.

    Ich möchte hinzufügen, dass ich als Kleinrentner ja auch nicht mehr arbeite und gelegentlich eine kleine Reise mache. Dann wäre die S-Klasse noch in den 125er Roller zu übersetzen, das Hotel in den einfachen Campingplatz, die Wurstplatte in ein Stück Billigkäse aus dem Supermarkt. Und schon sind meine Glücksgefühle da. Es geht, auf allen Ebenen.

    Obwohl ich alles zum Kaffee kochen dabei habe, auf den Latte Macchiato an der Bar verzichte ich nicht.

    • Das sit prima, Ich schreibe an anderer Stelle eh noch etwas über den Kaffee in diesem Land.

    • Rainer
      Viele können sich nicht vorstellen, dass man auch mit wenigen Mitteln sowohl zurecht kommen als auch glücklich sein kann.

      Es geht sehr wohl, wie ich leider einerseits, aber andererseits vielleicht auch glücklicherweise lernen musste.

      Ganz viel Freude bei Ihren kleinen Vergnügen wünsche ich Ihnen.

    • Mein Bett hängt an der Decke!
      Auto-Camping: Kleinster Kastenwagen eines bekannten französischen Autoherstellers mit Nostalgie. Rücksitze ausgebaut. Tagsüber ist mein (185 cm lang, 80 cm breit) an der Decke befestigt, zum Schlafen wird es heruntergekurbelt. Auf der Ladefläche 4 geräumige + stabile Eurokisten: a) Kleidung, b) Küche (Geschirr, Töpfe, Kocher) c) Lebensmittel + Vorrat d) Photoapparate mit Zubehör, Bücher, Tablet + Laptop, Ebook. Zugegeben: mein Auto ist keine S-Klasse, kann aber dafür noch ein (Klapp-)fahrrad im Inneren sicher transportieren!

      Hotelzimmer sind überall auf der Welt mehr oder weniger gleich; des gleichen deren Gäste, jeweils sortiert nach der Dicke bzw. Scheckkarten-Dichte der Brieftasche. Willst Du das Volk hören und ihm aufs Maul schauen: geh auf den Campingplatz! Dort sind die Kontostände von tiefrot bis tiefschwarz vertreten* und Verhalten und Mundwerk weniger konventionellen Zwängen unterlegen. Vielleicht einem bayrischem Bierzelt vergleichbar? Kenne mich mit letzterem nicht wirklich aus, da ich schon am Eingang wegen der Dunstschwaden umdrehe.
      *für DA: da Campingplätze vermutlich ein fremdes Revier sind: für ein Homemobil kann man locker eine halbe Millionen und mehr hinlegen. Im Trend: Glamorous Camping oder kurz: Glamping. Grauenhaft.
      Und jetzt zieht die Sonne mich zu „meinem“ Italiener an übernächster Ecke. Mein üblicher kleiner Luxus: Cappuccino und Eisbecher Vanille/Schokolade mit Sahne. Carpe diem!

    • Der Kaffee in diesem Land
      schmeckt nur in diesem Land.
      Ebenso wie der Wein, die Nudeln, das Olivenöl und die Emme Esse.
      Diesseits des Brenners verlieren die kulinarischen Mitbringsel auf wundersame Weise mindestens 50% und sind nur noch knapp über dem Durchschnitt.

  13. Vollgas ins neue Leben
    Geniessen und weitertreten. Anhalten und geniessen. Das stärkt die Gedanken und Willenskraft.

    WG mit 50? Jessas.

    • WG mit 50?
      Ich kannte mal einen, der lebte mit Frau und Schwägerin, beides sehr attraktive Damen, zusammen, auch eine Art WG.

    • @rhadamanthys
      .
      Könnte passen, wenn die Damen zusammen 50 sind.

  14. Erinnerungen an 1936
    Der Artikel 12 der Verfassung der UdSSR vom 5. Dezember 1936 lautete: „Die Arbeit ist in der UdSSR Pflicht und Ehrensache jedes arbeitsfähigen Staatsbürgers nach dem Grundsatz: Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen.“ (ZEIT)

    Was aber ist „Arbeit“?

    • @ Mani pulite - "Was aber ist Arbei?"
      It`s easy: Arbeit ist Essen.

    • Ganz einfach …
      „Kraft mal Weg“, wie schon Katlewski wußte.
      Dem wir auch diesen schönen Satz verdanken: „Es kommt der Tag, da will die Säge sägen.“

    • Die Säge
      Werter Gast, vielen Dank für den kleinen gedanklichen Anstupser. Hab den Film bestimmt 30 Jahre nicht mehr gesehen und ihn heute aus der Mediathek meiner Bücherei ausgeliehen. Als ich Anfang der 80er Jahre nach Dortmund umzog, gab es eine kleine Abschiedfeier und meine Freunde brachten den Streifen auf VHS mit. „Damit du weisst, was dich dort drüben erwartet!“ :-)

  15. Machense doch am Tegernsse....
    … nen Tertbootverleih auf…
    getreten wird immer….
    Cheers

  16. Sehr vergnüglich zu lesen...
    ich kriege die ganze Zeit das Grinsen nicht aus dem Gesicht, weil ich an die neidzerfressenen Schreiberlinge denken muss. Lassen Sie es sich gut gehen. Bin ein großer Fan Ihrer durchgestrichenen Texte.

    gaetane

  17. Koga
    Mein letztes Koga Miyata Rennrad hab ich vor 30 Jahren auf dem Flohmarkt verkauft. Der junge Käufer war glücklich.

  18. Also prinzipiell ist gegen eine WG in Münster nichts einzuwenden
    Man sollte das nur bis 30 beendet haben. Bis dahin fällt das sehr schön unter die Kategorie Tochter des Dresdener Bank Chefs…

  19. Mit dem Süden vereinigen
    Bin in einer Woche in Asti. Der Süden ist schon immer ein Verführer. La Gola in tasca.

    Bayern-Schweiz- Südtirol- Piemonte-etc.
    Vereinigte Regionen Europas. Was für ein Traum.

  20. Lang Lang
    Oh Mann, diese Italiener. Wirklich 25 Grad und dann lang-lang? Ich fahre auch gleich los, schon über 10 Grad, wird wohl kurz-kurz …

  21. Nachtreten
    ja, wieder ein Teekesselchen

    Die protestantische Arbeitsethik ist für viele nicht nur ein Segen, da ist das bedingungslose Grundeinkommen, das gern auch etwas üppiger ausfallen darf, für die Katzen deutlich felider.

    Gratuliere, Don, mit der Befestigung ihres Rades auf dem Auto haben Sie gezeigt, dass Ihre Transformation zum Italiener gut vorankommt.

  22. Titel eingeben
    (wieder mal: Sie schreiben zu schnell. Also nochmal der Versuch…):
    .
    Las gestern Nacht wieder in Jerome K. Jeromes „Drei Mann in einem Boot“ und es erinnerte mich an die toscanische Erzählung hier oben (oder umgekehrt). Eigentlich passiert nix, aber was solch‘ Ortsveränderung an Erinnerungen und Ansichten hervorbringen kann, das ist bei beiden Erzählern aufregend und anregend, auch mal amüsant. Eben erzählenswert; und zudem angenehm zu lesen. Danke.

  23. Dieser Tage rief mich ein FAZ-Mitarbeiter an.....
    ….und erkundigte sich über meine Gründe für die Kündigung meines FAZ-
    Abos. Als ich ihm sagte, dass ich die Trennung von Don Alphonso als weiteren Ruck in Richtung Mainstream-Presse betrachte und ich nicht gewillt bin, diesen auch noch zu finanzieren, seufzte er hörbar und meinte, dass ich leider nicht der einzige wäre, der diese Konsequenz gezogen hätte.
    Tja, mal schauen, ob man jetzt als Ersatz ein paar links/grüne Leser findet, die diesen Kurs honorieren oder ob man sich damit nicht doch das eigene Grab schaufelt?
    Ihnen, lieber Don Alphonso, vielen Dank für viele inspirierende Texte und richten Sie sich nicht zu lange in Ihrem vorgezogenen Ruhestand ein, Sie werden noch gebraucht!

    • Kündigung wegen Mainstream
      Das war bei uns Anfang 2016 bei der Kündigung des DerStandard Abos auch so, dass die Dame meinte, die Begründung schon mal gehört zu haben. Wir hatten erwähnt, dass die Abbildungen der Flüchtlingsfrauen und die Nennung der Qualifikation nicht so recht zu dem selbst wahrgenommenen Bild, bzw. was man so außerhalb der Zeitung höre passe und wir ungern für Propaganda zahlen würden.

    • Tja. Wie viele Reportagen vom Münchner Hauptbahnhof gibt es?

    • @ Mitleser
      Jep. Aber es ist ja nicht so, dass sich nur die journalistischen Inhalte sukzessive anders orientieren. Selbst das Online-Erscheinungsbild lässt mich manchmal rätseln, ob ich mich jetzt nicht doch schon auf ZON befinde? Außerdem stören Videos nur beim Zeitungslesen. Sollte man besser Fokus & Co. überlassen. Fazit: Das Niveau wird immer seichter.

    • @mitleser
      Ich denke, die Anbiederei an die Obrigkeit soll die Verteiler von Staatsknete gnädig stimmen. Großformatige Anzeigen irgendwelcher NGOs (near government organisations), Bundeswehr-Werbung etc, es gibt viele Möglichkeiten Geld zu verteilen.
      Anders ist nicht zu erklären, dass man meint mit einer weiteren Merkel-Postille auf einen grünen Zweig zu kommen. Da wird nur noch der Markenname verschleudert.

    • Auch der Münchner Merkur
      Habe auch mein Abo gekündigt, weil in letzter Zeit die politischen Seiten meine Intelligenz beleidigt haben. Dabei waren gelegentlich Highlights wie ein Interview mit Lisa Fitz zu lesen, das es in den übrigen MSM ganz sicher nicht gegeben hätte.
      Beispiel:
      Untertitel der Schlagzeile über 3% Rentenerhöhung: „Satte Rentenerhöhung“. Im Text kam nicht mal ein Hinweis auf Inflationsbereinigung (2017 1,5%, glaub ich). Obwohl: Im Vergleich zu Vorjahren kann man das schon mal als satt bezeichnen.
      Früher mal:
      Bayern wünschen sich (56%) eine schwarzgrüne Koalition in Bayern. Kein Hinweis auf die Fragestellung, könnte ja auch nur nach der Möglichkeit einer solchen Koalition gefragt worden sein, ich weiss es nicht.
      Könnte ich beliebig weiterführen, an allen Fronten wird gekämpft. Dabei habe ich die neue Kriminalitätsterminologie noch nicht mal genannt, das ist erst spaßig.
      Der Anruf des Vertriebsmitarbeiters steht mir noch bevor, aber ich möchte denjenigen nicht wegen seiner Redaktion anmachen.

    • Titel eingeben
      Morgen bekommt er vielleicht nicht nur recht, sondern auch die Nebenkostenabrechnung, und ich kann wieder hierher fahren, so ist das auf der Welt.

      Wenn es einem nur im Vergleich zu anderen gut geht, sind die je nach Standpunkt unterschiedlichen Bewertungsmaßstäbe eines jeden Menschen ein Problem. Denn der andere kann trotzdem tatsächlich glücklich sein bzw glücklicher als der Betrachter.

      So eine Keksdose bei der ich mich für das Einsteigen wie ein Taschenmesser zusammenfalten muss, offensichtlich nicht einmal ein Kühlschrank und Tisch und Sessel dabei um entspannt sitzend die Aussicht mit einem kleinen Imbiß geniessen zu können
      So bin ich mit dem Auto gefahren und habe mir bei Gelegenheit am Wegesrand einen Tee gekocht und aus dem Kühlschrank ein Brot bereitet.

      Wenn die Sicht auf andere, von eigenen Standpunkt mit den eigenen Bewertungskriterien für das eigene Glückempfinden wichtig ist, ist man für das eigene Glück von den anderen abhängig.

      Während eventuell Jener in seiner WG aus eigener Kraft glücklich ist
      Autark

      Oder anders gesagt, wenn jemand in seinem Auto einen Kühlschrank und Tisch und Sessel dabei haben möchte um bei Gelegenheit am Wegesrand die Landschaft bei einem Tee geniessen zu können,
      dann macht er das.
      Wenn jemand so einen Sportwagen mit aussen aufgeschraubten Rad fahren möchte,
      dann macht er das.
      Wenn jemand mit 50 Jahrern in einer WG leben möchte,
      dann macht er das

      Um das Eigene Gut zu finden über den mit seinem Teetisch lästern zu müssen ( das Tanken und das Piseln macht den ganzen schnitt kaputt) schafft eine Abhängigkeit von dem, auf den man herab sehen will.
      Mir geht es gut im Vergleich zu …
      Das ist dann nur ein relatives Glück.

      Während das Glück mit der FAZ, der Grund für mich die FAZ zu lesen, schon länger zurück liegt aber mit Don Alphonso wieder aufgefrischt wurde.
      Nach meiner Meinung ein Lichtblick.

      Nach meiner Meinung vergleichbar mit den damaligen Buchbesprechungen von Herrn Marcel Reich-Ranicki deren Besonderheit war, das nicht seine persönliche Meinung im Vordergrund der seiner Kritik stand, sondern das Was und das Wie in dem Buch.
      Auf höchstem Niveau versagt kann jeder zu einem Buch sagen, in der Hoffnung das andere die gleiche Meinung haben.
      Aber er hat seine Kritik so begründet das ich mir als Leser einen eigenen Eindruck von dem Buch verschaffen konnte und es mir wegen anderer Kriterien, die nicht im Wertekanon von Herrn Reich-Ranicki standen, gekauft habe.
      In gleicher Weise lese ich gerne die Artikel von Don Alphonso. Ohne den Wunsch zu haben nach Italien zu fahren, die mich aber unter anderem motiviert haben nun seit ein paar Tage wieder mein Rudergerät und mein Trampolin zwecks Fitneß zu nutzen

    • @rhadamanthys
      Das war ja sowieso das grosse Wunder von 2015.
      Dagegen war Lourd nur eine kleine, lächerliche Nachricht.

      In Budapest fahren 1000ende junge Männer los, in München kommen 1000ende junge Frauen mit Kindern an und bei den Registrierungszentren sind es wieder 1000ende junge Männer.
      Dagegen ist Wein aus Wasser, oder der Spaziergang über das Wasser ein billiger Zirkustrick.
      Und keinem aus der Presse fällt es auf.
      Oder waren die nur sprachlos vor Staunen.

    • Dito
      Da haben wir was gemeinsam neben dem Lesen dieses Blogs.

  24. Lieber Don
    Seit Jahren lese ich, mit stets wachsender Begeisterung, Ihre wunderbaren und meist so wahren Texte. Nie habe ich Ihnen geschrieben, auch natürlich, um Ihnen die Mühe des Editierens zu ersparen, aber meistens eher, weil andere das, was ich zu sagen gehabt hätte, schneller und besser „zu Papier“ gebracht haben. Heute möchte ich jedoch zum ersten und letzten Mal einen Beitrag für mich selbst schreiben. Ich werde Sie sehr vermissen. Nicht, dass ich es Ihnen nicht von Herzen gönnte, die Freiheit in jeder Hinsicht, Freiheit zu allem und vor allem die Freiheit VOR all den unästhetischen Schreihälsinnen, die dazu neigen, anderen die hellen Tage zu verdunkeln. Aber vermissen werde ich die Momente, an denen ein Blick in Ihren Block das Leben insofern besser machte, als man merkte, man ist doch nicht ganz alleine, mit dem was man so vor sich von denkt. Also, gibt es Aussicht auf Hoffnung? Wären Sie, nur so als Idee, willens und irgendwann vielleicht auch bereit, Ihre doch nicht kleine Schar von geneigten Lesern mit einem FAZ- unabhängigen Blog ein wenig fröhlicher zu machen? Muss ja nicht oft sein. Nur, dass die nicht-nach-Italien-gekommenen, die sich hier fast völlig neidlos weiter mit den problematischen WG Existenzen rumschlagen müssen, bisweilen einen kleinen Gruß aus dem Süden bekommen. Bis dahin, und selbst wenn Sie sich ab jetzt ausschließlich den Hügeln der Toscana, silbernen Teekannen und kostbaren Christbaumkugeln und nie mehr dem Schreiben widmen, herzlichen Dank für die guten Zeiten. Eine alte Leserin

  25. Abgemeyert ist nicht abgekempert
    Von Rod Little (Spectator) ist ja folgendes Bonmot überliefert: „A grown up man calling himself a feminist is clearly looking for a shag.“

  26. Anmerkungen zum guten und gesunden Leben
    Grundsatz:

    Das ganze Leben ist ein Training.

    Oder mit Augustinus:

    „Sobald Du sagst: Ich habe genug geleistet – bist du verloren.“

    – Ernährung ala Moser: einfach essen was einem schmeckt.
    Aber: Abwechseln und nur zu 80% vollessen. Die Dosis macht das Gift!

    -Wenn möglich immer zu den gleichen Zeiten essen (und nicht zu oft). Der Mensch und auch der Stoffwechsel (Verdauen ist anstrengend) ist ein Gewöhnungstier.

    -Regelmäßig und maßvoller Konsum von Alkohol verlängert die Lebenserwartung.
    (hin und wieder kann man auch etwas mehr Alkohol trinken, um das Enzymsystem zu trainieren :-))
    Nähere Information über die Zusammenhänge findet man z.B. hier:
    https://pubs.niaaa.nih.gov/publications/arh25-4/255-261.htm

    – 2-3 mal in der Woche 16 h Interimsfasten, d.h. z.B. zwischen 19 Uhr und 11:00 Uhr nichts essen und nur Wasser zum Spülen der Nieren trinken.
    Am Vormittag leichtes Krafttraining, Ausdauersport, Yoga, oder was sonst beliebt.

    Hintergrund:
    Auf diese Weise kann man die durch permanente Nahrungszufuhr stillgelegten, seit Urzeiten lebensnotwendigen Stoffwechselwege trainieren.
    Wenn der Körper immer ausreichend mit Glucose durch die Nahrung versorgt wird, ist der Insulinspiegel im Blut hoch.
    Bei Hunger sinkt der Insulinspiegel und es wird in der Leber der Abbau von Glykogen zur Glucosebereitstellung aktiviert.
    Durch das leichte Training werden auch die Glykogendepots in den Muskelzellen abgebaut und der Energie-Stoffwechsel in Richtung Fettabbau (ß-Oxidation) verschoben.
    Wenn man pausenlos in sich hineinstopft, wird dieser Metabolismus nicht trainiert.
    Der Körper (inklusive Gehirn) gewöhnt sich an die hohe Insulinkonzentration mit allen negativen Effekten.
    Überdies wird bei einer niedrigen Insulinkonzentration an den Zellrezeptoren die Zellerneuerung u.a. durch Abbau von „Schrottproteinen“ hochreguliert.
    Fasten fördert also die Zellerneuerung.

    Zitat aus einem Paper zur Wirkung von Fasten:

    „One such strategy could be intermittent nutrient withdrawal.
    Nutrient withdrawal (i.e. fasting) is protective against modern
    chronic diseases such as cancer, neurodegeneration, cardiovascular
    disease and diabetes (Longo & Mattson, 2014). In particular, a
    recent study demonstrated that across multiple species including
    humans, a periodic diet that mimics fasting had a positive effect on
    lifespan and biomarkers of cognitive, immune and cardiometabolic
    function (Brandhorst et al, 2015). “

    -Keine Antioxidantien (Vitamin A+C+E) als Supplement einnehmen.

    Man hat z.B. herausgefunden, dass die Einnahme dieser Antioxidantien die positive Auswirkung von sportlicher Betätigung auf die Insulin-Sensitivität verhindert.

    Paper: Antioxidants prevent health-promoting effects of physical exercise in humans,
    Michael Ristow et al, PNAS , vol. 106-21 (2009) , 8665–8670

    Zitat:
    „Exercise promotes longevity and ameliorates type 2 diabetes
    mellitus and insulin resistance. However, exercise also increases
    mitochondrial formation of presumably harmful reactive oxygen
    species (ROS). Antioxidants are widely used as supplements but
    whether they affect the health-promoting effects of exercise is
    unknown……
    … Consistent with the concept of mitohormesis,
    exercise-induced oxidative stress ameliorates insulin resistance
    and causes an adaptive response promoting endogenous antioxidant
    defense capacity. Supplementation with antioxidants may
    preclude these health-promoting effects of exercise in humans.“

    -Regelmäßig kalt Duschen. Die Wirkung auf Körper und Geist spürt man sofort!

    Durch den Kältereiz erhöht man den Anteil und die Aktivität des braunen Fettgewebes. Braunes Fettgewebe kann überschüssige Energiereserven in Wärme umwandeln und einen Beitrag dazu leisten, dass man schlank bleibt.

    Beste Grüße und Gesundheit!

  27. Leistung
    tja, Geld ist das eine, Leistung das andere. Da fällt mit doch glatt wieder der alte Schiller mit seinem Glockenlied ein.

    „Das ist’s ja was den Menschen zieret, und dazu ward ihm der Verstand,
    daß er im innern Herzen spüret, was er erschuf mit Herz und Hand.“

    Daran krankt als allererstes die ganze Sozialdiskussion. Aber es wird dem modernen Untertan von Kindesbeinen eingebleut, daß das Vaterland, die Partei, äh der Sozialstaat, an alles denkt und für alle sorgt.

    Schön zu sehen, daß es auch andere, wesentlich nettere Formen der Gleichberechtigung gibt: Sophia Loren mit Rennrad, trainierten Schenkeln und mit primavera-Lächeln.

  28. Schoener Beitrag, tolle Bilder!
    Respekt fuer diese Leistung, der Don kann es nicht nur Auftragsmanagement der Tastatur sondern auch auf dem Rad.
    Machen Sie bitte auf der Tastatur so locker weiter – Siehaben “flow”. Quaelen sollten Sie such nur auf dem Rad.

  29. Auto mit Platz?
    Verehrter Don, sind Sie etwa mit dem Rad offen auf dem Heckträger von D nach Italien gefahren? Warum tun Sie sich und dem Rad das an? Es gibt heute tolle Autos mit Platz, auch schnelle spritzige Kombis oder die etwas langweiligeren Vans.
    Der Roadster ist bestens geeignet für den See daheim und die Oper mit Dame.
    Verzeihen Sie mir meine Besserwisserei, bei gefühlten 5 bis 9 Grad bin ich dafür hier gestraft genug. Nix für ungut.

    • phantastische Power-Diesel-Kombis für 20T€ , 5er BMW- will gerade keiner
      Text eingeben

    • Kombi...
      …ach nee, aus dem Alter bin ich raus. Selbst beim 240er Volvo würde ich die Limousine bevorzugen. Ich kann den Don schon verstehen, Lieferwagenhecks verschandeln jede Linie.

  30. „Anderen beim Schieben zuschauen"
    Was gäbe es Erfreulicheres, wenn zudem die Schieberin mit einem so schönen Lachen aufwartet und einer radgestählten Botticelli-Figur.

    Beneidenswert, denn hier im Voralpenland erwarten den Radler morastige Waldwege, mistverdreckte Landsträßchen und tückische Eispfützen an schattigen Stellen, Söderland. Da grünt noch kaum was, und der Schnee zieht sich nur widerwillig zurück. Zwar sind die Uhren wieder umgestellt, um die Erwerbstätigen früher aus den Betten zu scheuchen und den Beamten einen längeren Feierabend zu bescheren, aber auf die Garderobe der Damen wird sich das vorerst kaum auswirken.

    Dennoch, ein Lob dem Dolce far niente, der temporären und hemmungslosen Verpflichtungs- und Verantwortungsbewusstlosigkeit auf Selle- oder Brooks-Sätteln, südlich und nördlich der Alpen.

    Nur, wie kommt einer bloß auf die Idee, sich bei der L’Eroica Nova mit Profibeteiligung anzumelden? Droht nicht der Genuss in Arbeit zu münden – oder ist die Form durch das privilegierte, tägliche Radeln einfach gut genug, um selbst bei den Lohnradlern mitzuhalten?

  31. Titel eingeben
    Ein schönes Motto gegen Hartz IV-Missbrauch; und immer schön den Kontext beachten…

  32. Auguri
    Wünsche Ihnen, dass der Muskelkater nicht zu schlimm wird und vor allem Freude beim Trainieren um den Monte Amiata, außerdem sole, gute Pasta und nette cum panes italiani.
    Dazu stabile Kettenblätter, keine Havarie und beste Photos für uns. Wie ich sehe, wacht dort die Landschaft auch gerade erst auf. Es ist ja rauher als an den Seen, die ans Tessin angrenzen.

    Buon soggiorno!

  33. Danke schön.
    Vielen Dank für die vielen schönen Texte und Einblicke in den letzten Jahren.
    Ich habe soeben gelesen, dass Digital Pausen von Herrn Gumbrecht auch geschlossen wird.
    Als würde jemand Herrn Schirrmachers Entscheidungen ausputzen…
    Warum auch immer – rebellmarkt ist bereits verlinkt Ihnen weiterhin eine schöne Zeit.

  34. ... für solche Erkenntnisse ...
    „Niemand möchte, dass ich anderer Leute Vorstellungen umsetze. Und heute morgen ging eine prächtige Sonne über der Toskana auf und küsste mich liebevoll. Ich glaube, das ist das Denken, die Erkenntnis, die man allen vermitteln muss, die arbeiten, ohne dass es finanziell nötig wäre.“

    … brauchen manche ein ganzes Leben. Grazie e bouna journata.

    Und jetzt fahre ich mit meinem neuen modischen Gravelbike in die Sonne.

  35. Thesen zur Kultur der arbeitslosen Gesellschaft
    So beantwortet ist also meine Frage nach den Radvorbereitungen. Danke, Sie machen mich neidisch, bin ich doch gestern bei satten und feuchten 10 Grad durchs Flachland gegurkt. Na ja, ein paar Leidensgenossen waren auch wie immer zugegen. Und wer es hier schafft, schafft es überall. Wollen sehen, ob heut was geht.
    In der Sache muß man doch erkennen, Radsport braucht keine Rechtfertigung ebensowenig wie die Kunst, sonst wär es keine(r). Er steht für sich selbst als Weltanschauung, insbesondere in der hier seit Jahren gebrachten Weise. Dadurch gibt es eben nicht hungernde Leute, die und nur die das Gesamtkunstwerk betrachten und bewerten können. Jawoll. Wie soll das im Münsterland zwischen Pferdekoppeln und Kirchen und überhaupt gehen.
    Da fällt mir der geniale Beitrag aus 2002 ein, jetzt kostenlos in: https://www.medico.de/an-allen-tagen-sollst-du-ruhn-13715/
    Offenbar kennt ihn der nassforsche Münsterländer nicht, sonst wüßte er um die Bedeutung des Prekariats.
    Viel Spaß noch und danke, weiter so und Kette rechts!

  36. Einfach wunderbar.
    Da trieft jetzt aber so mancher vor Neid… :)

    Letztes Jahr war ich auch in der Toscana, mußte aber leider einen Tag vor Beginn der Eroica das schöne Land verlassen.

    Wünsche weiterhin eine schöne Frühlingszeit dort, Don.

  37. @ DAs Antwort auf Goodnight
    Nix da. Da gibt es nichts zu schämen. Ich sitze hier in Siena auf meinem Hotelbalkon, schaue über die sonnenbestrahlte Landschaft mit ihrem weissblauen Himmel und freue mich, dass es den Don schreibt. Und freue mich auf ein gutes Abendessen und einen Brunello – das Leben ist schön.

  38. Nova Eroica
    Das freut mich jetzt riesig, dass Sie bei der Nova dabei sind. Das wird nämlich auch meine erste Eroica (allerdings im nichtkompetitiven Teil mit dem passendem historischen Rennrad). Sie sind ja nicht ganz unschuldig daran, dass ich jetzt mit drei Freunden, also gleich einer kleinen Mannschaft, das auftauchen werde.

    Falls es noch mehr Leser dieses Blogs gibt, die da mitmachen werden, könnte ich mir vorstellen da ein kleines Treffen zu organisieren. Kulinarisch würde mir da sicher was einfallen. Vielleicht eine kurze Mail an diese Adresse: michael.messner @ gmx.net

    Unsere Basis ist in Poggibonsi, für das Rennen selbst rücken wir mit dem Wohnmobil an.

  39. LessWork-Life Balance
    NoWork geht mangels Erbschaft nicht, aber LessWork tut’s auch. Nach 20jähriger Selbständigkeit wurde mir am Jahresende die Hälfte meines Einkommens gleich wieder genommen. Steuern hier, Abgaben da, Zwangsbeiträge dort. Die Schaffung von Wohnraum zu moderatem Preis (Vermietung in der unteren Hälfte des hiesigen Mietspiegels) dankt mir die Stadt durch eine Straßenausbauabgabe. Macht Leistung unter solchen Umständen noch Sinn? Ich finde nicht.

    Meine persönliche Konsequenz: Gewerbe abgemeldet und wieder angestellt in einen Grosskonzern. Ein Rädchen unter Tausenden, das dort 2/3 seiner Möglichkeiten einbringt und damit alles erreicht was nötig ist. Wochenarbeitszeit unter 40h statt zuvor 70h, nach Feierabend und im Urlaub ist der Kopf frei. Less work, more Life, good Balance. Für die wenigen Jahre, die ich überhaupt noch arbeiten will.

    Ziviler Ungehorsam durch Leistungsdeckelung nenne ich das inzwischen im Stillen. Das Geld reicht auch so, nicht zuletzt dank Reserven aus der Zeit davor. Freilich, unserer Wirtschaft hilft diese Einstellung nicht und meine Enkel werden „Made in Germany“ nur noch aus Geschichten vom Opa kennen. Ein wenig Wehmut bleibt mir bei diesem Gedanken nicht erspart, doch mit Sentimentalität kommt man nicht wirklich weiter.

    Ich will mich nicht weiter krumm legen, nur um am Ende teilenteignet zu werden, damit man linke Gewalt unterstützt und Gutmenschen-Luftschlösser finanziert. Und ich verstehe jeden, der erkennt dass sich Leistung in diesem Land nicht mehr lohnt und darum auch nicht mehr das leistet was er eigentlich leisten könnte. Oder das Land verlässt, was ich, wäre ich 20 Jahre jünger, vermutlich vorziehen würde.

    • Werter Zausel, ich nenne es gar nicht Arbeit, sondern einfach nur ...
      …. „Geld abholen“ …. und bin mir immer bewusst, dass ich meine Rest-Lebenszeit dagegen eintausche.
      .
      Ich wollte nie mehr ein
      Full
      Time
      Idiot
      zum halben Salär sein.

    • More Work-Life Balance
      D͟a͟s͟ kenne ich auch. Meine 15 Jahre Selbststaendigkeit moechte ich nicht missen, aber ob ich’s noch mal so machen wuerde???

    • Sie müssen dieses Land nicht verlassen...
      Das tun bereits genug Andere. Stichwort Brain Drain.
      Die linksgrünen WG’ler sagen, dafür kommen ja auch wieder viele Neue, und das wäre doch sooo toll (ein Gift quasi, engl. interpretiert natürlich, was dachten sie…). Ich sag in diesem Kontext besser nix mehr, ich habs jetzt solange ohne Zensur beim Don geschafft, das letzte Stückchen „gemeinsamen Weges“ will ich auch noch durchhalten ohne gemaasregelt zu werden.
      Straßenausbauabgabe? Geduld, warten Sie bis die Grundsteuern im Zuge der Objekt-Neubewertungen erneut festgesetzt werden. Da kommt dann richtig Freude auf… versprochen.

  40. Archiv
    Wird es denn von den Stützen der Gesellschaft außerhalb der FAZ ein Archiv geben? Manches würde man doch gerne noch einmal nachlesen. Obwohl der ganze Zauber sich nur über die Jahre entfalten konnte. Es waren schöne Jahre der karolingischen Spaltung des alten Europa. Vielen Dank dafür!


    • @Savall: Ja, gibt es. Aber nur bis maximal 31.3.! Deswegen: mailen Sie mir bald. Hier kommen Sie hin: http://blogs.faz.net/stuetzen/2018/03/06/feine-leute-von-denen-man-viel-erzaehlt-8802/#comment-200206

    • Dieses Thema hätte ich aufgebracht, hätten Sie es nicht getan!
      Solange Sie Zugriff haben, Don Alphonso, könnten / sollten Sie nicht einen database dump Ihrer zweier Blogs machen?
      Niemand sollte wochenlang dran sitzen müssen, hunderte von Artikeln, also das ganze Archiv, online aufrufen zu müssen, um es als z.B. PDF zu speichern. Und dann wäre noch immer Werbung drin.

      Auf jeden Fall sollte der Inhalt ausserhalb des derzeit volllaufenden Paddelbootes vom Mainufer gespeichert sein, für die Zukunft. Denken Sie nicht?

    • Ja, da gibt es ja auch schon eine Lösung.

    • colorcraze, das wäre dann
      – so erscheint es mir wenigstens – eine Kopie der Seite(n) in HTML. Also schon ganz gut. Aber noch immer zu rendern, und vielleicht mit Werbung. Also mit tags die irgendwo in SGML stecken.
      Deshalb meine Frage nach dem database dump, also dem reinen Inhalt. Wo man dann auch mit SQL-statements in der Datenbank suchen könnte; oder auch aus welchen Gründen auch immer, alle Daten in eine ganz neuen Webseite mit ganz anderem Layout einfach importieren könnte, oder rein als Texte in ein Buch … .?


    • @Dippel: klar wäre MySQL-Dump ohne weiteres in ein anderes WordPress importierbar, die Frage ist, ob DA das bekommt – die Blogs sind ja wohl eher Sache der FAZ. Zudem wären dort natürlich auch die ganzen abgelehnten/spammigen Kommentare drin.
      Aus den html-Seiten kann man hingegen ohne Weiteres (naja, mit etwas Gefiesel, aber so schlimm ist das nicht) problemlos eine Textversion extrahieren, so wie sie publiziert wurde, auch ohne Layout.
      Wenn man die neue Datenbank kennt, auch umschreiben in Datenbank-Importformat.
      Also, html ist die „reichere“ Form von Archivierung, den Rest kann man sich extrahieren…

  41. Himmelwärts
    Was möchte man ihm nicht alles zurufen? – Kauf Dir ein Auto, das Deine stählerenen Radesel nicht so sehr bei der Überführung in südlichere Gefilde mit Streusalz versaut… – Weinen in S-Klassen mag etwas für sich haben, aber nicht nur das funktioniert, wenn man noch jung und ungestüm ist, auch in einem Lancia-Abarth… – 5 Trainingswochen verbleiben bis zur Eroica, das klingt nach einer schmerzbeseelten Zeit.
    Oder: So lange es Millionen von Arbeitslosen gibt, die ihr Lebensglück ernsthaft in Gefahr sehen, sind nicht wir es, die dieses geschäftige Treiben zu seinem Fortbestand zwingend braucht.

    Aber das eine sind Zurufe, das andere Rufe: jedes toskanische Bild, jedes Glas Wein, jede Scheibe Salami weckt Erinnerungen an eine österliche Zeit vor 20 Jahren…

    Und beim Blick zurück fragt man sich dann nicht nur, wäre es auch anders gegangen, sondern auch, hat man die damals von der südlicheren Sonne geschenkten Visionen denn schon erreicht? – In der Fragestellung liegt bereits die Antwort… – Wie viele Momente des Schlafes immer wieder doch folgen auf die seltenen Augenblicke des Wachens…

    Werter Don, der SLK, all unsere Räder, die barocken Damen, das ganze Silber, die Herkunft, die Wege über staubige wie verslummte Straßen, all das entgrenzt nicht den Geist. – Vor 20 Jahren, 1998 da waren wir noch jung und glaubten nicht so recht an den Zahn der Zeit, daran, daß er auch an uns einmal würde nagen.

    Die Hügelkette die hinter uns liegt ist vermutlich um einiges länger als unser Weg voraus. – Wie viel Weg bleibt noch, um den Geist zu entgrenzen? – Die Krankenhäuser, Altenheime, Hospize sind randgefüllt mit Menschen, den dieses eine Leben dazu nicht in Ansätzen hat ausgereicht…

    Grüßen Sie mir von Herzen die Piazza del Campo, suchen Sie sich ein ruhiges Plätzchen, atmen den großzügigen Raum und betrachten den Fingerzeig des Rathausturmes…

    Und während ich dies schreibe, denke ich mir: Ich sollte rasch packen und selber aufbrechen, um Ostern das damals verpaßte nachzuholen, zu treten ein auch in jenen Dom…

    • Gestern 41 km, heute schon vierzig, nachher nochmal 40 morgen dann die grosse Monteriggione-San.gimignano-Runde. Das wird schon.

    • San Gimignano
      Sie strapazieren mein Erinnerungsvermögen… – Wie die Prinzessin immer lachte, wenn ich versuchte von ‚San Gimignano‘ meine Zunge brechen zu lassen…

      Hat es dort noch dieses hübsche kleine Foltermuseum mit all diesen herrlichen Veranschaulichungen diverser, die Menschen zu mehr Frömmigkeit züchtigenden Praktiken, die schon bald wieder in Mode kommen könnten?

      No/(Less)-Work-Life-Balance, war das nicht über viele Jahre eines meiner Steckenpferde? – Zuweilen ist mir’s als hätte ich verlernt es zu satteln…

      Und mancher hat ’nur‘ einen SLK und ihm ist es schnurz, wenn der Drahtesel auf dem Kofferaum aufgeschnallt mit Rostbeschleunigern zu kämpfen hat. – Und ein anderer hat eine kleine Hochdachkombi, in der Platz für Räder, Skizzenhefte und sogar ein Feldbett – und anstatt aufzubrechen und Ostern in Siena einen würdigen Start in seine 20 years anniversary Feierlichkeiten zu begehen, sitzt er daheim und macht sich Gedanken darüber, was ihn daran hindert…

      Es ist ja noch eine Woche bis Ostern, vielleicht wird er ja bei seinem ersten kleinen Bergausflug mit dem Rade heut noch gescheit…

      Schlappe 33 Km seit November.

      Aber für 600 Hm hat es ja irgendwie immer gereicht…

    • Nicht zögern, losfahren. Ja, das foltermuseum mitsamt schrecklicher Werbung gibt es immer noch.

    • Zögern
      Danke für den freundlichen Rat, aber das vorhergesagte Osterwetter erinnert doch sehr an jene Ostertage vor 20 Jahren. – Damals von der Liebe umsorgt war das herzlich egal, aber als Alleinreisender, mit dem Wunsch ein wenig auf ihren in den Schotter gezogenen Spuren zu radeln…

      Immerhin 570 Hm brachte ‚in der Toskana für arme Leute‘ (wie ich den Odenwald heute taufte) der sonnige Tag… (Viel mehr hätten es auch nicht sein brauchen…)

  42. Mit klipperndem Huf durch das Tor….
    Meine Frau und ich scharren schon wieder mit den Hufen beim Anblick des schon schön grün gesprossenen Winterweizen auf den kreidigen Hügeln dort im Dreieck zwischen Ombrone und Orcia.
    .
    Sie befinden sich also in dem magischen Quadrat , in das einst vor ca. 7000 Jahren die Menschen immigrierten, die aus dem Gebiet stammen sollen, in das ein alter, stets in Tweet gekleideter, seniler Herr einer langsam aber sicher verbotreifen Partei Frau Özuguz deportieren wollte. Na, da kann man ja nur hoffen, dass Herr E. aus A. (ius sanguinis!?) dieses Gebiet nicht noch nachträglich beansprucht.
    .
    Sagens Don, was führt Sie nach Murlo, mein RV-Reiseatlas sagt, dass abseit der SP 36, dorthin nur „ein bedingt befahrbarer Fahrweg“ führt, der im Ort endet. Erst wenn man Google Map bemüht und vergrößert, zeigt sich eine „strada bianca“ (Strada communale della Miniera) über die alte Braunkohlegrube nach Süden.
    .
    Solch einer scheinheilig in grau eingezeichneten „Straße“ folgten wir im Oktober 2017 von Porto Santo Stefano guten Glaubens in Richtung Porto Ercole. Erst als der Unterboden aufsetzte und die Schwiegertochter angesichts des steil zum Meer abfallenden Fels zur Rechten eine Panikattacke erlitt, bootete der Rest der Besatzung aus und unser Sohn suchte eine Stelle um flugs „demi tour“ zu machen.
    .
    Zu Ihren halbphilosophischen Aussagen möchte ich mich nicht äußern, gehe aber davon aus, dass nach Ihren bisherigen Darstellungen Ihrer Eß-und Trinkgewohnheiten die Veschperplatte des letzten Fotos nicht die Ihrige ist. Ohne gutes Essen ist die Toskana (wie Sie sehen, schreibe ich die auch mit „k“) so wie Hamburg ohne Fischmarkt-und Teehausbesuch.
    .
    Don, ich möchte nicht herumkritteln, denn ich bewundere ja die nachhaltige Verwendung Ihrer Fotos, aber kann es sein, dass das Kircherl mit Eingangstor, dass Sie uns im Val´d Elsa an der Via Francigena, also unterhalb der Villa Lecchi wähnen ließen, in Wirklichkeit in Murlo steht?
    .
    Und die sportliche Dame mit der Mähne von Sophia Loren und den erröteten Wangen, von der würde ich mir die Telefonnummer geben lassen. Ma subito!
    (DdH)

    • Nein, das ist alles dort, wo ich schrieb, Nach murlo geht es gleich nochmal. Und ich bin hier zwengs einer Blutrache an Spiegel Online, der Beitrag kommt noch.

    • Werter DdH, Sie haben da etwas verwechselt -
      es handelt sich um die Körbchengröße…

    • Entlastung?
      Entlastung der Familien durch Zuwanderung und Migrantinnen? Ich weiß nicht an was für eine Zuwanderung und was für Migrantinnen Sie dabei denken, ich kann Ihnen nur erzählen wie das im Haushalt meiners Vaters aussah: Als meine Mutter dement wurde und Hilfe benötigte und da mein Vater (Anfang 70) sich außer Stande sah, den Haushalt zu führen (das sind ja auch Herausforderungen, wenn man das sein Leben lang nie hat machen müssen…), wandte er sich an eine dieser Hausengelagenturen, die dann weibliche Arbeitskräfte aus osteuropäischen Ländern zur Unterstützung von deutschen Familien vermitteln.
      Mütter, die, wie seine Hilfe, eine ausgebildete Lehrerin, in der Heimat keinen auch nur annähernd so gut bezahlten Job finden, ihre Kinder, Partner und Familie immer wieder temporär verlassen, um dann hier bei uns einer Tätigkeit nachzugehen, für die sie eigentlich überqualifiziert sind und die hier, weil schlecht bezahlt, nur zu wenige Menschen machen wollen…

    • Das hängt ganz von der Herkunft ab. Niemand hat hier etwas gegen Polen.

    • ... das wäre denkbar, wenn es nicht gegenläufige ...
      … Anreize durch das Sozialsystem gebe, da die „Hochkultur“-Migrantinnen nun einmal traditionell jünger heiraten, mehr Kinder haben und sich um die „Hochkultur“-Erziehung und -Haushaltsführung kümmern und alles dies – wie mit einem Brandbeschleuniger – durch H4 gefördert wird.

      Die können mit 3-4 Kindern bei energischem Auftreten ohne weiteres sozialstaatsfinanziert einen höheren Lebensstand als der Durchschnitt führen, zumal sie so reich sein können, wie sie wollen, weil Auslandsvermögen faktisch nicht überprüft wird / ermittelbar ist …

      Bei uns in der Fußgängerzone sitzen mittlerweile an jedem 3. Tisch solche Familien, zT mit Zweitfrauen und Kindern, und genießen Eis- und Kuchen ….

  43. Kaffee
    Guten Morgen lieber Don,

    Auf den Beitrag über den Kaffee bin ich schon jetzt gespannt… Daß ihre Beiträge bald nicht mehr an dieser Stelle erscheinen ist für mich nach den Jahren regelmäßiger Lektüre bisher kaum vorstellbar, sind diese doch oft ein Anreiz zum Lesen des Mutterschiffs gewesen. Unbequeme Dinge auszusprechen scheint nicht mehr allzuweit verbreitet zu sein im Einheitsbrei der Medien, was ich sehr bedaure. Ich hoffe, Sie bleiben ihrem geneigten Publikum in anderer Form erhalten.

    • Das mag für dieses andere Schiff bedauerlich sein, aber hier hat das Umflaggen schon begonnen.

  44. Freude am Genuss
    Lieber Don Alphonso,

    „…aber es gibt auf dieser Welt ohnehin zu viele Zielstrebige, die Chef anstelle des Chefs werden wollen.“

    Das kann ich leider bestätigen, ich habe zur Zeit genau mit solchen Leuten zu tun, und es ist eine Plage.
    Man meint, die gehen zum Lachen in den Keller; und wehe wenn sie merken, dass ein Anderer etwas genießt, dann werden sie gleich noch grantiger. Ehrgeiz und der Gedanke „… ich bin aber besser als du“ läßt sogar ihr Lachen bitter klingen.

    Manchmal sehne ich mich danach, z.B. in Italien zu leben. Dort scheint es deutlich mehr Lebensfreude zu geben als hier in Deutschland.

    Ich bin gewiss nicht reich, aber ich wage mal zu behaupten, dass ich das Leben zu genießen weiß. Dadurch komme ich mir bei diesen disziplinierten Leuten hierzulande oft völlig fehl am Platze vor.

    Liebe Grüße von der Kleinen Waldhexe

    • Das war ein zitat von Isnogud, dem Grosswesir. Schöne Grüsse!

    • Todsünde
      „Man meint, die gehen zum Lachen in den Keller; und wehe wenn sie merken, dass ein Anderer etwas genießt, dann werden sie gleich noch grantiger.“
      Klar, was man sich selbst nicht gönnt…
      Der Gentleman genießt und schweigt. Das ist im Land der Neider die gebotene Maxime.
      Übrigens ist Neid die einzige Todsünde, die nicht mal Spaß macht :-):-):-)

    • Sie haben sich den neidigen Andreas Kemper noch nicht in seinem WG-loch vorgestellt. Sso macht Neid Spass!

    • Isnogut wollte nicht Chef, sondern "Kalif anstelle des Kalifen" werden
      Text eingeben

  45. ultime parole
    Das musste den FAZken doch mal gesagt werden. Über Bande macht es ohnehin mehr Spaß.

  46. Kaffee in diesem Land
    Ja, ich hoffe, da kommt was. Ich gelte als skurriler Mensch, weil ich mir meinen Kaffee in der Thermoskanne ins Büro nehme – oder gleich das ganze Set zum Aufschütten. Der „Bürokaffee“ ist so grauslich, den gibt es aus „Pumpkannen“. Gestern holte ich mir einen „Latte Macchiato“ vom Bäcker (ich weiss) und sie haben mir Kakaopulver (?) auf den Milchschaum gestreut. Übrigens ärgere ich gern das Personal, welches die Multimaschinen bedient, indem ich frage, was eigentlich der Unterschied zwischen einem „Latte“ und einem „Milchkaffee“ sei, da kommen sie immer sehr ins Grübeln. Die Plörre, die bei diesen „Optionen“ aus den Apparaten inkontiniert, ist aber eigentlich nicht zu unterscheiden.
    Ich liebe „French Roast“ Espressobohnen, die sind hier aber kaum zu kriegen.

    • Wasser
      „Ich gelte als skurriler Mensch, weil ich mir meinen Kaffee in der Thermoskanne ins Büro nehme – “
      So habe ich es auch gehalten, früher. In Deutschland trinkt man Kaffee gegen den Durst, weshalb er schön dünn und billig sein muss. Auch Espresso! Beim Essen ist es ähnlich: Man will sich schnell und billig den Bauch füllen.
      Naja, jedem das Seine…

    • Börps. *von der Cantina gesendet, das Brot mit Salz und olivenöl war zu viel*

    • French Roast
      Klar doch, am Nordpol ganz schwer zu kriegen + *lol*; ABBA IN FRONKREISCH KE PROBLEM.
      French Roast >>> also kein Muckefuck. Hut ab.

    • 200 Tage dauert es etwa
      bis man für den Gegenwert von 2 „Coffee To Go“ à 3,- € täglich einen luxuriösen Kaffeevollautomaten kaufen kann. So habe ich es meinem Sohn (Student) kürzlich vorgerechnet. Er fand die Siemens-Maschine teuer.

      Ein Kilo Lavazza kostet, günstig eingekauft, 10 €. Ich weiß nicht, wieviele leckere Tassen Kaffee daraus gemacht werden können, 1,2,3….viele!

    • Wenn man einen kleinen Siebträger findet,
      …der nicht völlig überkandidelt ist und sich ein bissl einfuchst, geht das auch schneller, zumindest für Kaffee ohne Latte.
      Ich habe seit über 20 Jahren eine kleine „Pumpe-Düse“ von Krups und eine Keramik-Handmühle von Hario. Bis die Maschine warm ist, ist der Kaffee gemahlen.
      (Hario hat auch diverse „Einzelplatz-Kaffeebereiter“…)

    • Lavazza
      Versuchen Sie mal etwas weniger industrielles, zB Carroux. Schmeckt nach mehr. Verlängert aber auch die payback.

    • Kaffeebohnen (weg vom Thema?)
      Da kann ich „Black Beauty“ empfehlen von Mee-Kaffee aus Volkach.

      Geht konsistenzmäßig auch um Löcher im Teerbelag zu flicken.

  47. Zeit für Zuwendung in der Mittagspause.
    Ein Vetter meines Vaters wollte mich 1976 seinem in Ostende einen Antiquitätenladen betreibenden Großvater vorstellen.
    Nicht zufrüh losgehen, die Mittagszeit abpassen. Der Großvater, er war damals 105 Jahre alt.
    Das hatte mit Balance zu tun; mit welcher, weiß ich nicht.

    • An Vorstellung mangelt es mir da nicht. Das ist kein Zustand. Das ist ein Prozess.
      Heißt soviel, wie immer am Ball bleiben, unter realistischer Einschätzung der eigenen Möglichkeiten. Was ungesund und was gesund ist, weiß man oder kann es sich sagen lassen. Es geht eher um die Umsetzung, die erfordert allerhand Disziplin und Charakter, und diese Begabungen sind nicht gleichmäßig in der Bevölkerung verteilt. Da gilt die Gaußsche Normalverteilung. Excellenz ist eher dünn gesät.
      Kann man ja an sich selbst sehen. Oder nicht?

  48. Überinterpretiert?
    Mir scheint dieser Text aus zwei Texten zu bestehen, ähnlich dem von Gumprecht, die ineinandergeschachtelt zwei ganz verschiedene Dinge beschreiben, und in dem zwischen diesen beiden hin und her gesprungen wird.

    „Ich bin da, wo ich hingehöre, dies ist mein Platz oben, und das kann mir hier und auch sonst im Leben niemand nehmen. Es ist gut, wie es ist, besser muss es nicht zwingend werden. Andere nehmen vielleicht jetzt den Lift zu höheren Posten und müssen sich artig verhalten, ich kann hier zur Flasche greifen und gierig in mich hineinschütten, ohne Rücksicht auf andere. Niemand hat eine Erwartung an mich. Niemand möchte, dass ich anderer Leute Vorstellungen umsetze“ klang für mich viel eher wie eine Abschiedsbotschaft an die netten Menschen vom Mainufer. To stand ones ground, sozusagen.

  49. Leezentranssport
    Wollte immer schon wissen, wie Sie mit dem Coupe die Leeze über den Brenner kriegen.
    Spur in den Asphalt brennen und so.

    Ohne Chef geht auch !

    In diesem Sinne eine Sturz und Unfallfreie Saison!

    Gruß aus dem Norden

  50. Gedanken ueber Geld
    Damals, im anderen Leben, in Deutschland, da waren wir (meine Frau und ich) Mitglieder in einem Theaterverein, der jedes Jahr ein Gastspiel auf Helgoland gab.

    In der dortigen Halle wirkte ein Faktotum – ein Aussteiger, aber nicht mit Rauschebart und Gemuesebeet. Nennen wir ihn Peter – Peter hat in seinem ersten Lebensehr gut verdient, hat viel Verantwortung getragen, war angesehen in Gemeinde und Firma – und am Ausbrennen.

    Peter hat dann mit seiner Frau den Sprung auf die Insel gewagt, hat einen ‚Hausmeisterjob‘, organisiert Kunbstaustellungen (fantastische!), ist dort angesehenes Gemeinde-Mitglied, quasi Lebend-Inventar.
    Gehalt? Weniger als in seinem vorigen Verdienst. Aber gluecklich. Er ist sportlich (Helgoland hat keine Autos), aktiv, angesehen.

    Und dann kam fuer mich vor einigen Jahren eine Situation, wo ich auch an einem Scheideweg war – und ich habe dann die Gelegenheit ergriffen und bin mit der Familie ausgewandert.

    Einfach ist das nicht, erst recht nicht, wenn man (und Frau) in der zweiten Lebenshaelfte ist. Aber es hat sich gelohnt – keineswegs finanziell, aber das wusste ich vorher. Was ich anders machen wuerde? Frueher gehen.

    Mich hat nicht so sehr Peter inspiriert, er ist eher ein Machbarkeitsbeweis. Mich hat die Enge in Deutschland gestoert. Und als Berliner, der lange in Hamburg gelebt hat, kenne ich einige der dunklen Ecken und Seiten, die der Don so ablehnt, ganz gut.

    Ich habe heute mit einem sehr guten Freund telefoniert. Er lebt in Berlin, kommt aber aus dem Sueddeutschen Raum. Ein gestandener Mann, 35 Jahre Berufserfahrung, gerade arbeitslos geworden. Er ist ernshaft am ueberlegen, wegzugehen. Geld? Nebensache.

    Ja, Geld ist nicht alles. Wichtig schon, aber nicht die Hauptsache.

    A propos Geld: Don, kokettieren Sie da nicht etwas zu sehr mit dem ‚Leistungslosen Einkommen‘?

    Ich meine, jeder Mensch braucht Annerkennung – Annerkennung fuer etwas, das wir (er-)schaffen. Und die universalste Anerkennung ist Geld…So gesehen, und nicht als (Ueber-)Lebenszweck, ist Geld auch wichtig.

    • @ Kiwi
      natürlich kokettiert der Don. Wenn er keine Anerkennung bräuchte, würde er nicht bloggen. Daß er darüber nachdenkt, ob er sich das alles antun soll, ob er das nötig hat, ist doch gesund. Er wird es sich natürlich weiter antun, weil er ein getriebener ist, der für etwas brennt, wie viele der Kommentatoren hier auch.
      Lieber Kiwi, Sie hängen immer noch an D und an unserer Sprache, obwohl Sie in dem wunderschönen NZ mit seinen herzlichen Menschen leben. Wahrscheinlich war es für mich richtig, daß ich aus Heimweh nach D zurückgekehrt bin. Es gilt allerdings der alte Satz: „you can never go home“, da „home“ immer nur in der Erinnerung existiert. D hier wird mir immer fremder.

    • Ja, kannn schon sein, aber erst mal wieder auf das Rad!

    • Titel eingeben
      Zeit. Lebenszeit ist wertvollste. Beim Tausch Zeit gegen Geld sollte man das immer beachten. Wenn man all sein Geld verloren hat kann man es wiederkriegen. Die Zeit ist für immer weg.

    • Da haben Sie recht.

    • Geld
      Ein Kollege sagte mal: die einzige Anerkennung deines Arbeitgebers, die wirklich zählt, ist Geld. Alles andere (Titel, nette Worte, das Du vom Chef usw.) ist billig. Er brauchte das Geld nicht wirklich, legte aber Wert darauf, das seine Leistung anerkannt wurde.

    • @ Bürger
      Mangel an Selbstwertgefühl. Er brauchte Validation von aussen. D.h. er schätzte die Person des Chefs höherwertiger ein als sich selbst.
      Geld ist kein Qualitätsmesser. Aber es ist ein Erfolgsmesser.

    • @Kiwi42
      Gruss nach CCH (wenn ich das richtig im Kopf habe)!

      Stimmt, Geld ist nicht alles. Aber wenn all das andere nicht stimmt, reicht Geld allein auch nicht mehr. Binse…

      Fuer mich war’s die permanente Unsicherheit im Job. Am Ende, mit der passenden Gelegenheit, fiel der Entschluss nicht schwer. ‚Frueher gehen‘ waere auch mein Fazit, es hat sich halt fuer uns nicht frueher ergeben.

      Anfangs war mehr ‚lesswork-life‘ balance, aber das Tempo zieht hier auch mittlerweile an. Trotzdem moechte ich nicht zurueck.

      @Uli49: wirklich zurueck geht nimmer. Ich kenne viele, die aus Heimweh (oder wegen der hier begrenzten Moeglichkeiten) zurueck sind. Ist wohl nicht fuer jeden was. Ich kann nur hoffen dass sie (und Sie) den Schritt nie bereuen werden.

      @Don: wohl dem, der unabhaengig genug ist, den Antrieb der naechsten Stufe zu zuenden waehrend die alte Stufe noch gerade im Flug ist. Ich wuerde Ihnen ‚lesswork‘ von Herzen goennen. Die Schlagzahl ist ja auf Dauer nicht durchzuhalten, auch fuer den Leser!

    • Ich muss halt noch zwei, drei Sachen bereinigen, damit ich in Ruhe zusperren kann.

  51. Schöne Tour
    mit einem leichten Einspänner.

  52. How to...L Eroica
    Ich gehe seit einiger Zeit schwanger mit dem Gedanken, eine Etappe mitzufahren.
    Mein derzeitiger Fahrradfuhrpark ist aber beschränkt auf ein 1938-Adler Tourist mit 3-Gang Tretlagerschaltung und ein 1920 Adler 1-Gang Sportrad. Von alten Posträdern sollte man nicht reden. 150km Flachland sind schon O.K., aber nicht übermäßig schwitzend.
    Das vor einigen Monaten vom Don veröffentlichte Photo – ein bisschen Fahrrad unter einem mächtigen Mann – gab mir aber sehr viel Auftrieb.
    Wie funktioniert die Anmeldung bei der Tour, muß die Kleidung zeitgenössisch sein?

    • Es gibt ein Anmeldeformular auf der website, sobald die Anmeldefrist beginnt. Trikot und Schuhe sollten auf alle Fälle historisch sein, bei der Hose nimmt man es nicht so genau, sofern sie schlicht schwarz ist. Mit Ihrem jetzigen Fuhrpark können Sie nur auf die kleinere Runde, alles weitere erfordert ein klassisches Rennrad. Genaueres steht im Reglement. Ein ärztliches Attest (bescheinigt wird vor allem das EKG) braucht es auch. Gezeichnet: Marco Settembrini (im Auftrag)

    • Sollte es, ja. Ich kann die L’Eroica Primavera am 27 Mai und dort die 75km warm empfehlen. Ich melde hier gerade eine Gruppo sportivo an, ich habe auch ca. 12 Leihräder. Wenn sie es sich überlegen, schicken Sie eine Maul an donalphonso ät gmail dor com. Das 38er klingt sehr spannend, ich habe so etwas nur einmal im Leben gesehen.

    • Teilnehmerzahl
      Nach den schillernden Berichten vom Don war ich auch fast soweit, mich anzumelden. Ich hatte sogar eigens schon ein (wahrscheinlich) 1985er Diamant-Rennrad fest im Auge – da passen vom Rahmen her die breitestmöglichen Reifen rein (Schlittschuhlaufen ist nicht so richtig meins).

      Dann habe ich auf der Anmeldeseite die Teilnehmerzahlen gelesen. Das war’s dann für mich. Durch schöne Landschaft quälen? Gerne. Abends dann gemütlich Weinchen trinken? Auch gerne – aber zusammen mit 7000 anderen Verrückten nebst Bodenpersonal? Die Gemütlichkeit kann ich mir nicht so richtig vorstellen. Ich habe sowas schon in einer anderen traditionellen Sportart häufig erlebt und bin dann hinterher meist so schnell und so weit wie möglich ausgerissen.

      Die alten (Baum)woll-Klamotten habe ich ziemlich lange bei Training und Wettkämpfen bei jedem(!) Wetter draußen getragen. Es gab ja nix anderes damals. Das reicht. Und ist verschwitzt so eisekalt auf dem Rücken, dass das einen vom Anstrengen abhält. Nee danke.

      Dann lieber ohne Modenschau mit ein paar ähnlich verrückten Kumpels irgendwo ein paar unbedeutende Huckel rauf und runter und abends als Ziel eine nette Dorfschenke leerfuttern. Auf eine Frauenquote darf man da natürlich nicht hoffen – nicht mal passiv zum bewundern lassen. Als Gegenleistung entfällt aber auch jegliche Gockelei. Ankommen und das nächste Mal wieder mitmachen wollen zählt.

  53. In der S-Klasse weint es sich leichter
    Man hat auch mehr Gründe dafür u.a.
    weil man mit dem breiten Gerät nicht
    durch jede Engstelle kommt.

    Ich gehe im übrigen davon aus das
    sie mit H4 auch Rad fahren können.
    (Haben sie die anderen gefragt wie sie
    ihre Teilnahme finanzieren?)

    Das Eingangszitat zur sozialdemokr.. ubs protestantisc..
    ubs … Arbeitsethik ist eines der Grundübel unserer
    Gesellschaft.
    Aber nicht weil (Erwerbs) Arbeit per se etwas schlechtes sei.
    Man kommt nur zu den falschen Grundannahmen.

    Mein Ziel ist es eine gute Lebensqualität oder
    ein gutes Lebensgefühl zu haben.

    Dazu kann Arbeit durchaus gehören, kann sogar
    wesentlicher Bestandteil sein, sie ist aber nicht
    Grundbedingung.
    Wenn Glück, wie Goethe es sagt:
    Das begleitende Gefühl des Gelingens ist,
    wäre man ja blöd wenn man eine ganze Bandbreite
    des möglichen Gelingens ausschließt.

    Die Arbeitsagentur fragt aber nicht nach dem Lebensgefühl.
    Ihre Aufgabe sollte sein Jobs zu vermitteln, Fort.-
    und Weiterbildungsmöglichkeiten aufzuzeigen, ggf bei der
    Finanzierung zu helfen.

    Warum das Lebensgefühl eines Langzeitarbeitslosen
    der eines rostigen Rennrades im Straßengraben entspricht
    und was zu tun sei das zu ändern ist eine andere
    Herausforderung für eine andere Einrichtung.

    Mir hat jemand kürzlich erzählt (der von meinem Leben keine
    Ahnung hat), es sei doch wichtig wieder arbeiten zu können.

    Ich bin davon überzeugt das manche Leute etwas grundsätzliches
    nicht verstanden haben.

    PS
    Wenn im Krankenhaus früher Kollegen aufgehört haben
    war ich selten traurig. Die meisten erzählten mir nämlich was
    sie vor haben.

    Meine Freude lag sicher auch daran dass ich ja die Umstände
    kannte unter denen sie gearbeitet hatten. Wahrscheinlich
    wahr ich eher neidisch.

    Eine junge, lebensfrohe ärztliche Kollegin fragte ich ob denn ihr
    Vertrag schon verlängert worden sei was eine übliche
    Sorge der Ärzte (Ärzte bekamen in diesem öffentlichen Krankenhaus schon damals (2005) nur befristete Verträge).
    Nein antwortete Sie, ich gehe sowieso wieder
    nach (Nord)Israel.
    Ich war schon überrascht auch enttäuscht da ich hoffte das sie bleibt, aber was will man tun wenn sich jemand auf das neue Freud und man es selber den Absprung nicht schafft (und ihr nicht folgen kann…)

    Sie verlassen uns Don?

    Ich bin nicht traurig.

    So weit ich weis lassen sich ihre Spuren ja im Netz verfolgen.

    • Die FAZ lässt mich gehen, andere öffnen ihre Tore, Sie können mich gern begleiten, ich freue mich.

  54. Auf anstatt Auftragsmanagement
    Hatte in meinem vorherigen Post wg. Autocorrect nicht auf geschrieben.
    Kommt davon, wenn man am Sonntag arbeitet – passt aber zum Thema: No work-live-balance. Nur dumm wenn einem die Arbeit Spass macht.

  55. Nochmal Offtopic - FAZ-Kommentare
    Zum Artikel: „Nach dem Protest ist vor dem Protest“ von Anna-Lena Ripperberger hatte die FAZ zuerst Kommentare zugelassen. Und nachdem aber das Echo auf diesen wirklich einseitigen und etwas unbedarft geschriebenen Artikel wohl nicht erfreulich gewesen wäre, hat man die Kommentarfunktion inzwischen wieder geschlossen und die Kommentare, die schon zugegangen waren entsprechend einfach gelöscht.

    Dabei werden im Artikel Bürger als „rechts“ dargestellt, die sich Sorgen um ihre Kinder machen, die sich Sorgen um Frauenrechte und Freiheitsrechte in der zukünftigen Gesellschaft machen, die Konsequenzen aus einem grausamen und sinnlosen Mord an einer jungen Frau fordern. Ist das alles „rechts“? Es ist auch nicht „rechts“ Gerechtigkeit einzufordern für hiesige Bürger gegenüber der empfundenen oder tatsächlichen Besserstellung Fremder – oft ohne Aufenthaltsgenehmigung. Man versucht hier aus meiner Sicht den berechtigten Protest zu verunglimpfen. Weiterhin ist das riesige Polizeiaufgebot meiner Ansicht nach nicht notwendig, um Malu Dreyer zu schützen, sondern tatsächlich um die Bürger von „Kandel ist überall“ vor der Antifa zu schützen! Und ich habe keinerlei Verständnis dafür, dass man von Seiten der Linken immer noch gemeinsam mit der Antifa demonstriert, will man etwa eine friedliche bunte Welt mit gewalttätigen Mitteln erreichen, wirklich? Wie glaubwürdig ist so etwas wohl?

    Und die FAZ-Redaktion macht sich meiner Meinung nach mit solchen Artikeln plus Unterdrückung von Lesermeinungen nur noch lächerlich, wer soll so etwas noch ernst nehmen?

    ——————

    Und noch zum Thema selbst: Don Alphonso, hören Sie doch bitte auf zu kokettieren. Reiches Erbe oder nicht, sorgloser Wohlstand oder nicht, Sie werden doch sowieso irgendwo anders weiterschreiben. Sicher können Sie es auch sein lassen – so für ein paar Wochen oder Monate vielleicht… Und noch mehr als Eigentum verpflichtet zudem Begabung.

    • FAZ-Redakteure achten Kommentare der Leser eh nicht allzu sehr, Sie dürfen mein Blog nicht mit anderen Bereichen verwechseln. Vor 7 Jahren gab es auch mal Überlegungen, Kommentare ganz abzuschaffen.

    • Dann eben nicht
      „FAZ-Redakteure achten Kommentare der Leser eh nicht allzu sehr, …“
      Und ich lese keine Artikel mehr, die man nicht kommentieren kann ;-)

    • Diese Kandel "Berichterstattung" eigentlich eine Frechheit!
      @ Frau Schönfeld: mir ging es genauso, als ich den nur Aufmacher des Artikels gelesen hatte. Hier wird bewußt verunglimpft und tendenziös „berichtet“, wenn alle Demonstranten als „Rechte“ bezeichnet werden, obwohl sie berechtigte Anliegen haben.
      Genauso mies ist es, wenn für den Artikel „Bündnis für Toleranz : 1.200 Menschen demonstrieren in Kandel gegen AfD-Aufmarsch“ bewußt ein Schild mit der Aufschrift „Bunt statt blöd“ als Titelbild gewählt wird, da es unterstellt, jeder wäre blöd, der nicht die „bunte Republik“ bejubelt, und insbesonders jeder, der mit der AFD sympathisiert.
      Und Frau Dreyer sollte sich besinnen, daß sie MP für alle Bürger ist, nicht nur nur für die ihr Genehmen, wenn sie alle mit anderer Meinung beleidigt und ausgrenzt, indem sie von „rechten „Spaltern und Hetzern“, faselt, „für die es in Rheinland-Pfalz keinen Platz gebe“.
      In welcher Welt lebt die Dame?

    • Das ist wohl dann gegenseitig...
      Ich muss zu meinem Bedauern sagen, ich achte die Artikel der meisten FAZ-Redakteure auch nicht so sehr – schon aufgrund der stets tendenziösen Art der Berichterstattung. Man kann die Leserkommentare gerne abschalten, aber dann gibt es für mich persönlich überhaupt keinen Grund mehr, auf die FAZ-Seite zu gehen, zumal Ihr Blog auch nicht mehr vorhanden sein wird. Und ich vermute, viele Leser gehen so verloren. Letztlich braucht kein Leser die FAZ – aber die FAZ braucht Leser – das könnte man vielleicht irgendwann verstehen. Und die Leserkommentare sind eben – in der Gesamtheit – in der Regel gehaltvoller und überzeugender als der redaktionelle Text. Diejenigen, die ich kenne, die noch die FAZ auf Papier lesen, sterben zudem voraussichtlich in den nächsten 15 Jahren aufgrund ihres stark fortgeschrittenen Alters. Ich vergleiche die Kommentierung der Artikel auch nicht mit Ihrem Blog, sondern mit der Freiheit, in der man noch vor wenigen Jahren kommentieren konnte. Ich habe den Eindruck, man möchte die Meinungshoheit zurückgewinnen, indem man die Äußerungen der Bürger im Netz immer weiter einschränkt, siehe auch das NetzDG. Aber der Journalismus hat kein Recht auf die Meinungshoheit, so wenig wie die Politik, allein das Ansinnen ist demokratiefeindlich und insbesondere die Versuche, jene Herrschaft über die öffentliche Meinung zurückzugewinnen. Man könne ja auch von Seiten der Journalisten endlich mal wieder gründlich recherchieren, anstatt einfach nur irgendetwas zu behaupten und versuchen, Artikel tatsächlich objektiv und ohne tendenziöse Sprache mit vollständiger Information zu veröffentlichen. Für eine solche Leistung bezahle ich übrigens regemäßig. Aber eben andere…

    • Doch, bitte
      Ich bin fürs Kokettieren und gerne auch mehr davon. Dann könnte ich das eines Tages vielleicht selbst :). Also, nur nicht sparen damit, ich habe viel zu lernen. Sie sind meine letzte Hoffnung, Don.

    • Mittelfristig soll es für andere auch an den stasilich alimentierten GEZ Honigtopf gehen
      Dort wo die SZ zusammen mit dem WDR und dem NDR bereits ist. Soll mir einer was anderes erzählen, den lach ich aus.

    • @ Herr Meins,
      das mache ich ganz anders. Bei blöd projektiere ich das auf die BLÖD.Das hilft mir dann.

    • Nachtrag: Was könnte echter Journalismus sein?
      Jener Artikel von Frau Ripperberger kommt für mich daher wie ein mittelmäßiger Schüleraufsatz, offenbar darauf aus, dem Lehrer zu gefallen. Immerhin und das ist das einzige, was man ihr zu Gute halten muss, hat sie überhaupt nach der Motivation der Demonstranten von „Kandel ist überall“ gefragt. Für mich stellen sich hier aber ganz andere Fragen. Z.B. wie hat die Antifa wieder in so großer Zahl ihre Anreise hinbekommen, ich sehe die Leute hier immer nur ihr ganzes Geld versaufen – also wer finanziert das? Weiterhin, warum können Antifa-Vertreter noch immer Polizisten angreifen, werden sie nicht bestraft? Werden nicht für Wiederholungstaten immer härtere Konsequenzen verhängt? In einem Youtube-Video vom SWR 3 sah man bei einer früheren Kandel-Demo, dass sich die Antifanten u.a. hinter einem Banner der Linken Partei verschanzen – wie kann so etwas sein? Warum hält sich Malu Dreyer nicht an das Neutralitätsgebot und verunglimpft die Demonstranten von „Kandel ist überall“ u.a. als „Spalter und Hetzer“? Und stellt sich Seite an Seite mit linken Gewalttätern, die die Polizei angreifen? Und man kann ja auch von linker Seite in Kandel demonstrieren, aber warum unbedingt gleichzeitig mit „Kandel ist überall“ und zusammen mit linksradikalen Gewalttätern?

      Schon wenn man Videos auf Youtube über die Kandel-Demonstrationen sieht, ergeben sich völlig andere Bilder als hier und in anderen Mainstream-Artikeln vermittelt. Man sieht z.B. dass „Kandel ist überall“ bei weitem jedes Mal die viel größere Teilnehmerzahl hat. Ich sehe auch keine Neonazis auf den Bildern, sondern meist ältere Bürger in normaler Straßenkleidung. Die Transparente zeigen Sorge wegen der Migrationskrise und „Merkel muss weg“, legitime politische Botschaften.

      Wieso versteht man in den Redaktionsstuben noch immer nicht, dass uns Bürgern längst PRIMÄRQUELLEN zur Verfügung stehen. Wir können uns mit ein paar Klicks ohne Probleme selbst ein Bild machen. Das ist jetzt nun wirklich nicht schwer zu verstehen.

    • Primärquellen
      stehen zwar zur Verfügung, werden aber nur selten genutzt, denn Tagesschau gucken ist halt bequemer, da kann man schonmal Zahlen frisieren. Besonders auffällig war das bei Trump, der in den Medien immer als grenzdebiler Volltrottel dargestellt wurde, besonders, als er noch nicht Präsident war. Schaute man sich ein paar Wahlkampfreden auf Youtube an, wirkte das irgendwie ganz anders. Ich erinnere mich auch noch an Berichte zum AfD-Parteitag, da gab es angeblich 10000 Demonstranten. Hatte mir das auch auf Youtube angesehen und die nicht finden können. 1-2000, maximal, aber wer zählt da schon nach.

    • Wer finanziert das?
      Dieser Tage habe ich gelesen, daß SPD und DGB Busfahrten nach Kandel organisieren. Entweder finanzieren diese die Kaffeefahrten oder es wird – wie in Sachsen – Steuergeld eingesetzt.

      @Don

      Als ich Anfang der 70-er das erste Mal in England war, hat mich fasziniert, wie blitzschnell der Tausch von Kleingeld gegen Zeitung mit den meist jugendlichen Verkäufern lief – kein Wechseln, kein Prüfen.

      Um herauszufinden, was denn der durchschnittliche Londoner in der Zeitung ließt, habe ich mich in Bus oder U-Bahn etwas näher herangedrängt. Es war die Titelseite, die angelesen wurde, und dann das Blättern zu den Leserbriefen (immer eine genze Seite) und da wurde intensiv gelesen.

      Die Kommentarfunktion in Online Medien (Leserbriefe in der FAZ haben sowieso seit langem die Gegendarstellung abgelöst – und mehr ist da auch nicht mehr) hat die Leserbriefe abgelöst und sollte eigentlich die wichtigste Rückmeldung für die Herausgeber sein.

      Meine zwei (Eigentümer-)Chefs im Einzelhandel legten Wert darauf, daß alle Beschwerdebriefe von Kunde bei Ihnen landeten und gefürchtet waren die Kopien mit quergeschrieber „Rücksprache“.

      MfG
      Alfred Haas

    • Das elend ist noch grösser, und zwar die Klickzahlen: Früher waren alle gleich, heute kann man genau sagen, wer gut ankommt und wer nicht. Wenn man danach ginge, sähen Redaktionen deutlich anders aus. Natürlich muss abwechslung sein, und der Leser muss auch Unbekanntes lesen, aber momentan vermeidet man solche Debatten, wo es nur geht.

    • Kandeldemo und Berichterstattung
      Wer sich mal ein Bild machen möchte, der soll doch einfach mal, von mir aus als neutraler Beobachter eine solche Demonstration besuchen und sich danach ne Meinung bilden, und zwar dahingehend, wie in den Medien berichtet wird, nämlich wie einseitig.
      Wenn ich dann höre, dass die Kandeler „Angst gehabt hätten, eine Gegendemo zu machen, weil die Rechten sie bedrohen würden“, dann ist das eine bewußte Irreführung.
      Erst die Teilnahme an einigen Demos habe mir überhaupt die Augen geöffnet, was in diesem Land überhaupt los ist.

      Zur FAZ: Jeder kann ja mit den Kommentaren machen was er will.
      Ich bin durch DA öberhaupt erst zur FAZ gekommen (online).
      Sollten die Kommentare nicht mehr möglich sein, würde ich die Seite gar nicht mehr aufrufen.
      Und dass die Lesermeinungen den Redakteuren ziemlich egal sind, das kann ich gut nachvollziehen, stehen Sie doch dem Erziehungsauftrag entgegen.
      Aber wer die Realtitäten nicht zur Kenntnis nehmen will, der ändert dadurch die die Wirklichkeit nicht. Soviel dazu.

    • @ Moritzburger - "Erziehungsauftrag"
      „Und dass die Lesermeinungen den Redakteuren ziemlich egal sind, das kann ich gut nachvollziehen, stehen Sie doch dem Erziehungsauftrag entgegen.“

      Seltsamerweise scheint man noch immer überzeugt, man könne dem Leser nahebringen, was er zu denken habe. Aber das Weltbild der meisten „Erziehungsjournalisten“ ist so jämmerlich eindimensional, unausgegoren und undifferenziert, dass man nicht weiß, soll man darüber lachen oder weinen. Immer die gleichen Stereotype, Russland böse – Westen gut, Trump böse – Clinton gut, AfD böse – Altparteien gut. Es kommt einem vor, als wollte ein Dreijähriger einem Benehmen beibringen, auf Sandkastenniveau. Ich kann das immer kaum fassen – wissen diese Leute denn nicht, dass Sie dem Bildungsbürgertum gegenüberstehen? Man täte wirklich gut daran, die Leserkommentare einmal sehr genau zu lesen!

    • Bürger als „rechts“ dargestellt
      Na und?

      Sollen wir uns damit zufrieden geben, dass nur noch „links“ erlaubt ist?

    • Deutungshoheit
      Es ist wohl tatsächlich so, daß etliche Journalisten immer noch nicht mitbekommen haben, daß sie nicht mehr das Informationsmonopol darstellen (auch jüngere kapieren das nicht, obwohl sie es eigentlich besser wissen müßten).
      Tendenziöse oder sonstwie „modifizierte“ Artikel gab es natürlich schon immer, nur hatte man früher halt kaum eine Chance das zu merken.
      Ich hatte es gesehen bei Spiegel-Artikeln, die Leute betrafen, die ich persönlich kenne. Da ist es Teil der stilistischen Mittel, so zu tun, als wäre der Redakteur persönlich anwesend gewesen (auch wenn es prinzipiell nicht sein kann, wie z.B. bei Kabinettsitzungen oder eben im Büro einer Person, die dort alleine sitzt).
      Wir haben damals diese Stilmittel sogar im Deutschunterricht analysiert, das wäre heute mehr denn je angebracht…

    • Kandel
      Der Laden muss wohl wirklich kurz vorm Flächenbrand stehen, wenn man das Zugpferd „Ministerpräsidentin“ vorspannt und trotzdem nur wenige Ureinwohner zur bunten Demo erscheinen, neben den Rangekarrten.

      Die Wirkung des „Verrechten“ verpufft langsam, da es kaum noch die Leute interessiert.
      Das einzige, was noch die Schleusen dicht hält, ist die Angst vor der Antifa und Massnahmen wie das Netz DG.

      Was kommt als nächstes Mittel?
      Gibt es in einer Demokratie noch die möglichkeit eine Schüppe drauf zu legen?

      Gut, dass die Bundeswehr so gut wie nutzlos ist.

    • Nachrichten kritisch lesen und verstehen
      Wir hatten einen Lehrer im Fach Deutsch – er wird mir für immer in bester Erinnerung bleiben -, der las mit uns diverse Nachrichten der FAZ und im Vergleich dazu dieselben der Zeitung mit den großen Buchstaben. Es war ein Augenöffner damals vor über 30 Jahren.

      Ein solcher Vergleich würde heute, wo u.a. Nachricht und Kommentar oftmals nicht mehr sauber voneinander getrennt werden, ganz sicher anders aussehen.

      Die FAZ ist schon lange nicht mehr mit damals zu vergleichen.
      Die Zeitung mit den großen Buchstaben aber scheint sich „treu“ geblieben zu sein.

    • @Sabine Schönfelder@Moritzburger: Kandel/Journalismus Stchwort = FNORDS!
      Es gibt doch hier viele Leser, die in ihrer Frühzeit das gelesen haben dürften: die Illuminatus-Trilogie von Robert Anton Wilson und Robert Shea.
      Was momentan im Journalismus zu beobachten ist, entspricht ziemlich genau dem Prinzip der FNORDS, das dort beschrieben ist (Infos dazu im Netz leicht zu finden).
      Es steht sinnbildlich für Konditionierung durch gezieltes Einspielen von Information und Desinformation und die sich daraus ergebenden Manipulationsmöglichkeiten, vor allem für die Massenmedien und den Staat.
      Der „Empfänger“ wird gezielt darauf konditioniert, bei jedem Lesen und Hören von „Fnords“ ein Gefühl der Verunsicherung und des Unwohlseins zu empfinden, ohne dabei aber das Wort selbst bewusst wahrzunehmen. Soll eine Meldung der Regierung oder der Medien nun kollektiv von allen Empfängern der Nachricht als schlecht oder verstörend empfunden werden, müssen nur genug Fnords in sie eingearbeitet werden, um die gewünschte Wirkung zu erzielen.
      Genau zu beobachten, wenn z.B. nur im Bericht über Kandel genügend oft „rechtsradikal“ „fremdenfeindlich“ „Islamgegner“ u.ä. eingestreut wird, oder bei Berichten über die AFD der Begriff „rechtspopulistisch“ oder „Nazi“ fast obligatorisch mitverwendet werden muss, um das gewünschte Ziel zu erreichen.
      Das Störende an dieser Art Journalismus oder regierungsamtlicher Verlautbarung ist es, wenn man diese eingestreuten „Fnords“ tatsächlich bewußt wahrnimmt, und sie nicht mehr vom Unterbewußtsein „weggedrückt“ werden.

    • Wetzlar
      So war es auch am Samstag in Wetzlar. Ich hatte dort beruflich zu tun und saß in der Frühlingssonne, als der Zug der Demonstranten am Dom vorbei zog. Da trieben die Beelzebuben-und bubinnen den Teufel aus. Es war eine Mischung von Kindergeburtstag, Rosenmontagsumzug und Prozession. Man rief auf italienisch „antifaschista“ und „…5,6,7,8 Nazis werden platt gemacht“. Am besten hat mir das Plakat gefallen auf dem die Fotos von dem NSU-Trio zusehen waren mit der Überschrift “Kriminalität muss deutsch bleiben“, während gleichzeitig auf dem Handy die neuesten Messerattacken getickert wurden. Ach ja, die NPD-ler, man munkelte was von 50-70 in der Stadt, waren nicht zu sehen.
      Die Polizisten waren überaus freundlich und gut gelaunt und hatten die Situation voll im Griff.

      In der Berichterstattung klang das alles nach gewaltiger Demo gegen ein Heer von Neonazis.

    • Penetrationsmethode
      FNORDS – Ja, das Lesen der Trilogie hat damals viel Spaß gemacht, besonders wegen der gekonnten Vermischung von (historischen) Fakten und wildem Fabulieren.

      Eventuell sogar für den Don interessant: „Ingolstadt scheint der Schlüssel zu dieser Entscheidung zu sein. Hier werden die Illuminaten mit Hilfe einer kurz vor Ende des Zweiten Weltkrieges im Totenkopfsee versenkten SS-Division versuchen, das Eschaton zu immanentisieren, um gemeinsam eine transzendentale Illumination zu erlangen.“ Ja nun …

      Die sich immerfort wiederholende Argumentation und (verquere) Darstellung in den MSM erinnert mich an die Beschreibung der sogenannten „Penetrationsmethode“, die Werbeschaffenden bekannt sein dürfte. Bei sogenannten Low-Interest-Products, bei denen keine rational nachvollziehbaren Vorteile dargestellt werden können, wird dem Empfänger die immergleiche Botschaft wieder und wieder eingehämmert, bis er diese verinnerlicht hat.

    • @ Meins u. FNORDS-Debatte - Manipulationen bewusst oder unbewusst?
      Ich bin mir nicht sicher, ob diese Sprache tatsächlich bewusst manipulativ von unseren Medienvertretern gewählt wird. Vermutlich ist es tatsächlich der Ausdruck ihres simplen Weltbildes, das automatisch in rechts und links sortiert und jeder, der die Migrationspolitik von Merkel kritisiert, egal aus welchen Gründen, ist dann zwangsläufig rechts und böse. Vor allem junge Journalisten scheinen mir da am extremsten zu sein, von dieser Seite wird i.d.R. am einseitigsten berichtet und am wenigsten hinterfragt. Das lässt sich wiederum problemlos erklären, wenn man Materialien zur Migrationskrise für die Schulen betrachtet, z.B. jene vom Stark-Verlag für das Kompendium. Dieses Material ist derartig einseitig, dass man hier leidet tatsächlich nur von Gehirnwäsche sprechen kann, einseitig und substanzlos. D.h. die Gehirnwäsche beginnt schon an den Schulen, an den Hochschulen wird sie aufgrund der ängstlichen politisch korrekten Hochschullehrer fortgeführt und das Ergebnis sind dann irgendwann völlig weltfremde Artikel in irgendwelchen Mainstream-Medien und den jungen Leuten ist nicht im Ansatz bewusst, welchen Stumpfsinn sie da schreiben. Sie wundern sich vielleicht höchstens über die bösen Kommentare, die sie ernten – aber das sind ja dann alles böse „Rechte“ und schon stimmt das Weltbild wieder. So meine (vielleicht unvollständige) Erklärung für das Phänomen der manipulativen Sprache.

  56. TI Raleigh
    kenne ich eher mit KPT aber der hatte nicht so sanfte Muskeln.
    Don, Sie werden das neue Leben vermasseln.
    Weil der Gipfel erst kommen wird.
    Na gut, machts nix – aufwärts nach unten.
    Bis April, auf den Wegen des Lebens.

  57. wer reist den alles mit werter DON ?
    „hier werden gerade die Treibwerke einer neuen Stufe gezündet“
    schreibt der werte DON am 25.03. um 13:30.

    darf denn das ganze Personal mit:

    der Hosenanzug
    die ulFuM
    Cr7 und CR__00
    der Schwiegersohn
    Dr. Opportunistenmann
    SiggiPop, HappyHippo und HappeasmentHippo
    OstseeBarbie
    der junge Hengst aus Paris
    der „dDT“
    der MaasandieMemel oder der Staatssekretär aus dem Saarland
    der Stalinist im DAX-30-Anzug
    das Hündchen der Kanzlerin
    UvdL mit der Sturmhaube
    OETI
    TätschelJunker
    der Gaugraf
    der Schwarze Block aus Biberach/Riß
    die letzten Worte von DutchSchulz
    Bazooka-Draghi

    • Meine Gastautoren, sofern sie wollen. Und natürlich gern jeder Leser und Kommentator.

    • #Metoo auch?
      Da geht’s hin >>
      Flitterwochen in der Hölle # Fredric Brown

  58. Alles gute aus Deutschland
    „NoWork-Life-Balance“ ? „Arbeitslos“? „Luxusleben“?
    Sie sind ein waschechtes Leistungstier, da können Sie uns nichts vormachen! Am Besten hat mir das Durchgestrichene am Ende gefallen – typisch Mann…hihi :)

    • Ja, zugegeben, ich denke mir öfters „und wenn es das Letzte ist, was ich tue, aber den mache ich zur Minna“ als es mir gut tut.

  59. Auswechseln der Zielgruppe
    Wenige hundert Meter von der Redaktion des Mutterschiffs war in den 80ern die Zentrale der FWS, Frankfurte Wach-und-Schließgesellschaft Robert Koch GMBH&Co Kg. Über 600 Mitarbeiter, (die Nr.2 der Branche unter 30), trutschiges Image, Nachtwächtertruppe, 50er-Jahre Uniformen. Rieeesige Schlüsselbunde.
    Der Ruf: behäbig, langweilig.Träge.
    Die Kundschaft: behäbige, langweilige, träge Versicherunge, Banken,Behörden etc.
    Und so wollte die neue Firmenleitung eine neue, hippe schnelle Truppe aufbauen. Schwarze Sheriff und so.Bomberjackenstyle. Hochflexibel, d.H.keiner kannte seinen Arbeitsbereich richtig. schnell geheuerte Aushilfen überall.
    Die alte, zahlungskräftige Kundschaft ging von der Fahne, sie wollten das bewährte, konservative.
    Die neuen Kunden rechneten mit jeder Mark, Hippere mit Motorrädern, auch agressivere gab es bald auch.
    In einem Markt, der seitdem um über tausend Prozent gewachsen ist, gibt es die alte Tante FWS nach langem Siechtum einfach nicht mehr.
    Wird der Zeitungsmarkt um 1000% wachsen? Zieht das Jung-linke Neupublikum gehobene Anzeigenkunden nach sich? Kommt es übehaupt?

    • Sie wissen ja, es gibt eine Medienkrise, und was die FAZ online dagegen tun wird, entzieht sich weitgehend meiner Kenntnis – ich weiss nur, dass sie mich ziehen lässt und andere sich wundern.

    • es geht der FAZ wie den Amateurspekulanten
      Sie kaufen, wenn alle kaufen, und sie verkaufen, kurz bevor es wieder aufwärts geht.

      Das hoffe ich jedenfalls, was den politischen Wind angeht.

      Der Niedergang der Zeitungen wird wohl nicht aufzuhalten sein.

      Aber auch da gilt: wenn es überhaupt eine Chance gibt, dann liegt sie in der Qualität. Nicht in der Verbilligung und Verramschung, nicht in der konturlosen Anpassung. Lieber eine richtig gute Zeitung machen, für die relativ wenige relativ viel bezahlen, als ein Online-Drecksblatt, das aufgrund seiner Beliebigkeit irrelevant und austauschbar ist.

  60. der Geisser...
    Ab und an Alphonso, den lauten Don, gelesen, mit wechselndem Genuss: mutete er doch zuweilen an, als wollte er die Geissens (weder gesehen noch gelesen) als FAZ-Solostück in einer Person geben. Aber was soll ich sagen – fahr ich doch statt meinem Mountain- und Trekking-Bike im Süden mittlerweile meist … das E-Bike. Im Norden ;-)

  61. Vorsicht ist geboten
    Gerade lese ich, dass die deutsche BP den Katalanen Puigdemont festgenommen hat, nach erfolgreicher Zusammenarbeit zwischen spanischem Geheimdienst und BKA. Werter Don, also Vorsicht walten lassen bei der Rückkehr nach D. Unabhängige Köpfe leben wohl doch gefährlich in diesen Tagen, zumindest in D und wenn sie Ärger mit dem spanischen Regierungschef, dem Pareigenossen der Kanzlerin, haben.

    • Das las ich auch gerade und dachte mir:
      So, wie es aussieht, haben andere ihn durchgewunken oder übersehen, er soll von Finnland gekommen sein und war auf dem Weg nach Belgien.Hach, da können Deutsche wieder stolz auf sich sein.

    • Ich sage es ja, die DDR hat die BRD übernommen. Dem Deutschen ist der katalanische Politiker, was dem Türken der deutsche Journalist ist

    • Exempel
      statuieren nennt man das wohl. Bayern und Sachsen könnten folgen

    • Hoffentlich hat der Katalane das Wort "Asyl" ausgesprochen ....
      …. und schade, dass er nicht bis Bayern gekommen ist.

    • @ Köstlich,
      ich wette, er bekommt kein Asyl, weil er ja aus sicherem Land kam. Da hatten Amri und Konsorten die größere Chance.

      Wir wussten, daß er kommt, sagte gestern einer vom LKA.Ein dt. Beamter tut immer seine Pflicht, hat nie was am Auge.In Finnland sollte man den Seperatisten schon festnehmen – was aber nicht möglich war, hieß es.

    • Zum glück gibt es ja noch die Freunde der deutschen Regierung.

    • @Klausaustervuren: Um sein Freiheitskämpferimage aufpolieren zu können,
      war Puigdemont auf 2000 km Autostrecke (statt dem für ihn nutzlosen Direktflug Brüssel-Hesinki) in 3 oder 4 europäischen Staaten mit seinem Ersuchen um Festnahme zunächst vergeblich hausieren gegangen, bis schleswig-holsteinische Behörden in die Falle tappten und dadurch die vorgesehene Demonstration in Barcelona ermöglichten. Den Medienboost durch die vielen Verletzten dabei hatten sich vermutlich nicht einmal die friedfertigen Katalanisten erträumt. Anders als der arglose deutsche Michel hatten Schweizer Behörden schon vor einer etwaigen Einreise Puigdemonts ihre spanischen Kollegen wissen lassen, dass sie ihn nicht ausliefern würden. Reisen in die Schweiz sind für ihn daher propagandistisch nutzlos.


    • Es könnte durchaus Absicht von Puigdemont gewesen sein, in Deutschland verhaftet zu werden. Denn eine Auslieferung an Spanien sollte nur dann stattfinden, falls die Gründe des Haftbefehls deutschem Recht standhalten. Und diese Überprüfung könnte nicht nur länger dauern, sondern für Deutschland auch zu einem echten Problem werden.

      Es geht ja schließlich um Fragen der Demokratie und das Selbstbestimmungsrecht der Völker. Das ist kompliziert und könnte noch recht interessant werden. Es scheint ja so, als lehne die Mehrheit der Deutschen eine Auslieferung ab, weil es den Katalanen diese Selbstbestimmung zubilligt.

      In Deutschland ist es übrigens wie in Spanien. Das GG verbietet den Bayern, sich von der BRD zu lösen. Auch Seehofer und Co. säßen bei dem Versuch ruck zuck im Knast. Gilt selbstverständlich für alle Bundesländer und ist Inhalt des Artikels, der fälschlicherweise immer dem nicht vorhandenen Widerstandsrecht gegen politische Entscheidungen zugeordnet wird. Das kann es in Demokratien nämlich logischerweise nicht geben.

  62. Alle Herrlichkeit auf Erden...
    seien Ihnen von Herzen gegönnt, werter Don. Den Rohrbruch und die Verstopfung hinter sich lassend.Wozu schämen?!Von nix kommt nix.Einer hat halt mal angefangen, ein Risiko einzugehen und höchstwahrscheinlich keinen 8-Stunden-Tag gehabt. Auch der nicht, der sein Häuschen selbst baute und jener nicht, der nach Feierabend noch „Nachbarschaftshilfe“ leistete.Es mußte alles gatan werden.

    Ja, oben am Bernadino noch Schneeschauer und dann hinunter in den Frühling, das habe ich oft erlebt.Bellinzona, Mailand,XX Miglia, San Remo und dann Cap Martin als Ziel.Wunderschön. Zitronen in Menton, dem Überwinterungsparadies für Rentner.

    Die Sanduhr läuft jetzt für uns hier. Herrn Gumprechts Artikel habe ich gelesen und es mir schon so vorgestellt.Zumindest Sie scheinen es „aus der Presse“ erfahren zu haben und das ist schlechter Stil. Aber Sie tragen es mit Nonchalanz.Ist doch schön, wenn man sich das leisten kann.

    • Ich habe es knapp davor erfahren und wurde dann überrascht, dass es ohne Rücksprache an Twitter gegeben wurde. Es ist, wie es ist, manche freuen sich über das Ende und andere, dass eine Marke wie ich auf dem freien Markt ist. Ich hoffe, die FAZ findet guten Ersatz, Man wird es ja sehen.

    • Jünger. Weiblicher. Urbaner.
      Trennung von der FAZ fiel mir schwer. Es ist leider nötig, Stellung zu beziehen. Es wird unschön.

  63. Oh, es muß Gumbrecht heißen,sorry.
    Text eingeben

  64. Vaters Weisheit
    „Wer nix schafft, soll wenigstens gut essen.“

    • Contrapunkt von meinem Haus-und-Hof-Gouverneur selig
      „Das sind mir die Liebsten! Beim Essen schwitzen und beim Schaffen frieren!“

  65. Herrlich, danke sehr!
    Herrlich! Wunderbar! Danke sehr!

    (Hab auf den Tipp hin einiges von Gumbrecht gelesen, mit Genuss und Gewinn – aufschlussreich auch was er neben seiner Schirrmacherstory zu einem Jahr Trump schreibt. Wie sehr man doch Opfer von Glaubenssätzen und aktuellen Postulaten werden kann. Hab mehrmals laut lachen können, zwar auch ohne schöne Aussicht, welche ich aber auch gern genossen hätte…

    Ein kleiner Nachtrag: der Prof, der sich für meine Falls so viel Zeit nahm und reichlich untersuchte…

    Einschub:
    Prof und Chefarzt: Entschuldigen sie, dass ich das nicht mehr ganz wusste und mir besser noch mal die Aufnahmen ansehen wollte.
    Darauf meine Person: Aber doch nicht dafür Herr Professor! Was meinen sie, wie das wie Musik für mich klingt. Erlebe sonst bei den anderen Ärzten (die mich wie einen der anderen Kassenpatienten bejandeön müssen), dass kaum einer mehr als 2, 3 Minuten pro Termin für mich hat. Die hetzen nur so durch die Sprwchstunde… Bin so dankbar, wenn sich jemand, und dann noch jemand wie Sie, sich Zeit für mein Probleme nimmt!
    Man könnte ja ebensolche Anspruchshaltung an den Tag legen, wie diejenigen, die glauben es stünde ihnen alles einfach zu. Oder jene Patienten, von welche man so lesen muss: https://www.derwesten.de/staedte/dortmund/dortmunder-krankenschwester-packt-aus-krass-krankenhaeusern-id213786217.htmlhttp://www.nw.de/lokal/bielefeld/mitte/22088673_Schwestern-fuehlen-sich-in-Bielefelder-Krankenhaeusern-nicht-mehr-sicher.html?utm_campaign=re-widgets-meistgelesen&utm_source=22088673 – siehe auch die weiteren Links a. a. O. Da oft in Wartezimmern, auch neulich in der täglich (!) nächtlichen Zahnarztnotsprechstunde im nahen Krankenhaus – gerade dort: 80 % junge Zuwanderer-Männer, aber alles ruhig – kommen dann bei manchen einheimische Paten. Die sind so um die 30 und sehen nach wichtigen Hauptstadtjobs aus. Das sind dann auch so welche, die dann Helfer für ein nahe Flüchtlingsprojekt im Tone einer Stellenausschreibung suchen – wer will siehe sich da bei Kulturmarkthalle-berlin.de an – einen Projekt, wie es schon viele gab, aber das sicher erst mal gut gefördert werden wird, viele Preise und viel Presse und viele Besucher aus Politik und ‚vom Fernsehen‘ bekommen wird – und wenn scherts, dass es das ohne die Eintausend dort Angesiedelten auch gebrauchen könnte, es aber nichts davon geben würde:
    Jedenfalls alle Helfer werden nur im Imperativ angesprochen. Ganz wie es die jungen Genies so kennen, zumal aus einer Welt, wo viele gern erst einmal versuchen sich mit eine paar unbezahlten ‚Jobs‘ oder Praktika einen Namen zu machen, oder wenigstens ein paar Referenzen zu schaffen, mit denen man auch ohne Anstellung zeigen kann, was in einem stecke…
    Ähnlich übrigens auch das Formular der Nachbarklasse des Schulkindes. Auch dort weniger freundliches Bitten (hab ja mal gelernt, dass man andere am Besten mit Freundlichkeit und Argumenten überzeugen kann, aber Domscheidt-Berg zeigte beim CCC ja wie das heute geht. Anstatt sich bei dem Technikern gut zu präsentieren und andere gewinnen wollen, fährt sie hin um die Leute zu überführen und sich lauthals zu beklagen, dass auf den angeblich – wie sich herausstellte stimmt nicht einmal das – nur vorhandenen Unisexklos, welche Techniker nur haben, weil Leute wie Domscheidt-B. es so wollten, sich auch männliche Techniker – die dort die Mehrheit ausmachen – erleichtern. Egal wie es bei den CCClern ankommt: Per Twitter von den Kopf stossen war wie heilige Pflicht). Da hatte man mit Namen zurück zu melden, was man geben würde. Geld oder Sachen (von denen man weiß, dass die wie man überall hört durchweg Anspruchsvollen diese gar nicht haben wollen. Man achtet auf seinen Status und nimmt nur modern und angesagt.
    Wir haben versucht alte, und t. w. fast wie neue, Kindersachen und -wagen an verschiedenen solcher Einrichtungen zu geben. Es führte kein Weg rein, dabei ist sogar eine Bekannte Chefin einer Kleiderkammer in einer Turnhalle gewesen. Am Ende holte es die Caritas (auch) für „Normale“ und die Abholer beschwerten sich, wie viel es wäre, dabei war es am Telefon genau beschrieben…
    Wie auch immer: Man fragt sich, woher der Ton kommt. Und was mit den Listen wird, auf denen die Rückmeldungen auf die Spendenaufforderung erfasst werden. Denn ohne Auflistung der Namen und Spenden machte die Art der Abfrage kaum Sinn…

    Bin gerade seit der Finanzkrise sehr demütig geworden hinsichtlich der Ärzte und med. Einrichtungen (wobei mir schon die Älteren predigten: Undankbar sind nur Emporkömmlinge und Unkultivierte, die es nicht nur unter Neureichen gibt). Der Prof behandelte mich wie eine Privatpatient, weil ein anderer Chefarzt, mit dem ich zum Glück bekannt bin, mit ihm einen Deal hat. Ergebnis nun also: Osteochondrie (was wirklich zu allem passt, leider. Hautarzt: Meine Sklerose gehe immer zuerst auf die Schleimhäute, und da die Verdauung von oben bis unten… Vertrage ja immer weniger. Aber auch Knochen können Mangelernährung erleiden). Bitter!
    Als ehemaliger sogenannter Solo-Unternehmer habe leider auch ich es nicht geschafft für eine Erwerbsunfähigkeit vorzusorgen (manchen Monat war schon mal der günstigste Satz Krankenkasse reichlich). Die Frau verdiene zu viel. So gibt es für einen wie mich 0,nichst. Und man darf da vielleicht, auch wenn man die Gruselstorys der HIV-Mutter in der Kita hört, schon mal fragen, warum eigentlich jeder das volle Programm bekommt, der es nur über die Grenze schafft (oder hier einen Antrag auf Kindergeld stellen lassen kann), aber für Einheimische fast nur Härte und Sanktionen da sind (jede Leistungsstelle verweigert sich erst mal hartnäckig). Und ein ruinierter Wohnungsmarkt. Aber pssst, ja nur nichts sagen!

    Viel Freude in Italien und freue mich weiter von Ihnen zu lesen! Sehr!

    (vorhin ist mir vielleicht eine frühere Fassung etwas vom anderen Gerät zu früh losgegangen… Wollte aber noch die o. g. Links…)

    • Gute Besserung,
      Ihr Schicksal dürfte kein Einzelfall sein.
      Einem bekannten, aber nicht befreundetem Zahnarzt hat die „Krise“ seit 2016 ein Motorboot in die Praxis gespült, diverse Tankfüllungen inclusive.

  66. hochform
    was ein schöner text

  67. Angekommen?
    Ich tippte muehsam auf fem telefon einen freundlichen beitrag und beim absenden krachte des internet zusammen. Vielleicht hat es ja doch noch geklappt?

    Ich habe ihren text genossen lieber don alphonso!

  68. zum Freiheitsbegriff
    Lieber Don,

    Das Wort von der Freiheit ist im Blog und auch in ihren Beiträgen nicht nur zuletzt immer wieder gefallen. Ich versuche das Thema auch immer wieder persönlich neu zu reflektieren, was im täglichen Business (as usual?) eine bleibende Herausforderung ist.

    Ich glaube am nächsten dran am Thema war ich während meiner Studentenzeit auf einem Alaskatrip. Da reist man um die halbe Welt, sitzt irgendwo im Wald auf einem Berg und stellt fest, daß die Freiheit keine feste Adresse hat… das hat mich für die kommenden Jahre ziemlich ernüchtert. Dennoch: Bleiben Sie bitte am Thema dran.

    • Freiheit ist eine Frage des Kopfes.

    • André Heller:
      „Die wahren Abenteuer sind im Kopf“. 40 Jahre alt, wahrscheinlich bei Youtube erhältlich.

    • Das Maß der Freiheit hängt an der Leidensfähigkeit des Fleisches!
      Nun die „Freiheit ist eine Frage des Kopfes“ und ob man so leidensfähig ist den Preis dafür zu zahlen.

      Es heißt nicht umsonst: Der Geist ist willig, doch das Fleisch ist schwach.

      Das gilt besonders, wenn man keinen Kuchen zum Essen hat, wenn das Brot ausgeht,

    • "Freiheit ist eine Frage des Kopfes"
      Freiheit ist in hohem Maße eine Frage der finanziellen Unabhängigkeit.
      Und die erreicht ein Normalgeborener nur mit Sparsamkeit.

      Samuel Smiles:

      „Die Sparsamkeit ist

      die Tochter der Weisheit

      die Schwester der Mäßigkeit

      und die Mutter der Freiheit“

    • Freiheit ist die Einsicht in Notwendigkeit
      Wird interessant ob diese Definition, einst im „philosophischen Wörterbuch der DDR“ beheimatet, mal bei Wikipedia Einzug hält.

    • @ Dauergast - "Freiheit als Einsicht in die Notwendgikeit" ist bereits in der Wikipedia
      würde ich tippen, weil der treffliche Satz ja nicht allein, wie Sie ins Feld führen, im „Philosophischen Wörterbuch der DDR“ steht, sondern bereits bei Georg Wilhelm Friedrich – eheh – Hegeln persönlich selber schon.

      Der Satz gelangte nämlich in die DDR wg. – „Koal Maarxx“ (Helmut Qualtinger), z’weng dessen philosophischer Hegel-Schülerschaft, um „ganz ganz genau“ (Grönemeyer) zu enden, wie isch nu trefflich tu.

      @ Don Alphonso – wg. Freiheit u. dem Kopf: „Free“, hörte man früher machmal einen Hippie reden – „Free your ass! –
      (- – Your mind (=da Kopf, dk) will follow!).“
      Hehe – aa ned schlechschd, odda?!

    • Freiheit als Einsicht in Notwendigkeit
      ist ziemlich exakt das, was Spinoza in seiner Ethik beschrieben hat! Und Spinoza dürfte mit seinem Substanzmonismus wohl eher ein harscher Gegner von Hegels etwas Wort-kreierender idealistischer Nachgeburt sein.
      Marx dann wiederum ist doch wohl jemand, der Dialektik als Determinismus missversteht und Freiheit noch nicht einmal ahnt. (DIAMAT)- trauriges Schicksal…

    • @ Oh, Herr Feldmann - so schön! - Ok - Spinoza ist da in der Nähe, Sieferle hat den u. a. denk'
      ich deshalb so geschätzt, insodern stimme ich Ihnen absolut zu!

      Aber die Formulierung, die Dauergast zitierte, stammt wirklich von Hegel.
      (Man muss den nicht mögen. Aber er war schon ein interessanter Kopf.
      Für absolute Skeptiker empfehle ich die bestgelaunten (!) Lobpreisungen, die Hegel in Heidelberg auf Jean Paul ausgebracht hat, als man dem dort (auf Hegels Initiative) das philosophische Ehrendoktorat verliehen hat: Eine mehrtägige Prozedur! – Ach, was waren das treffliche Zeiten!!

    • Kant'sche Praktische Freiheit
      Da der Hegel’sche Freiheitsbegriff hier anscheinend umstritten zu sein scheint, wollte ich an dieser Stelle gern auf den von Kant geprägten Begriff der praktischen Freiheit hinweisen. Also das menschliche Vermögen, nach selbstgewaehlten Prinzipien zu handeln und zu leben. Inwiefern das tatsächlich praktisch im eigentlichen Sinn des Wortes zu verwirklichen ist, sei hier natürlich dahingestellt.

    • Danke Herr Kief
      Ich habe Hegel tatsächlich nur in Auszug gelesen und seine Form ebensowenig gemocht wie die, die sich auf ihn berufen. Auch Philosophie ist wesentlich eine Frage des Geschmacks… Und ich kann mir nicht vorstellen, dass Hegel so eine Aussage, die ja scheinbar der Spinozas im Wortlaut gleicht, auch nur ähnlich gemeint haben kann.
      Verzeihen Sie meine Ungebildetheit.
      MfG PF

  69. Da hat die FAZ ...
    … den Don Alphonso mit Kette rechts links überholt. Bei nächster Gelegenheit biegt sie dann sicher komplett links ab. Das Leben ist auch eine Folge von Abschieden und dieser ist wohl unvermeidlich, die ganze Richtung stimmt ja nicht mehr. Unsereiner lässt die FAZ schon länger links liegen, das Internet ist viel multikultureller und weniger ärgerlich.

  70. Der Don
    quält sich in der Toscana auf dem Rad, und ich mich, jetzt ganz OT, mit der Moderation auf Welt Online bezüglich meiner nicht freigeschalteten Kommentare.
    Zum jüngsten Übergriff mit Messer-Attacke in Großburgwedel durch selbstredend minderjährige Schutzsuchende schrieb ich lediglich:
    ‚Wie muss man sich das mittlerweile vorstellen? Man geht in den Supermarkt oder ein Einkaufscenter, wird dumm angemacht, wehrt sich mit Worten und wird niedergestochen. Fein. Aber Moment, das ist ja alles nur gefühlt, und Kandel gibt es, wenn überhaupt, nur auf dem Mars. Na dann.‘
    Wurde NICHT veröffentlicht. Versteht das jemand?
    Und Ihnen, werter Don, wünsche ich eine gute Zeit, radeln Sie schön, damit Sie weiterhin fit bleiben für unvergleichliche Texte!
    Mit besten Grüßen
    Nemesis
    P.S. Nichts, aber auch nichts geht über eine Katze. Schön gebürstet und gepflegt, wohlgenährt. Da dürfen die kleinen Biester auch einfach nur faul herumliegen.

    • Ich habe mit WO keine Erfahrung, fürchte ich. Letztlich wird das sein wie bei der FAZ.

    • Blockwarte
      „Wurde NICHT veröffentlicht. Versteht das jemand?“
      Da wird der gleiche Typ Mensch als Zensor arbeiten, wie auch anderswo. Irgendwas müssen die Ex-Stasi-Zuträger ja machen.
      Ich könnte mir auch vorstellen, dass es Quoten gibt, also z.B. höchstens 50% Negativ-Kommentare bei „Flüchtlings“themen.

    • @ Jens Kinshofer
      Yo, Blockwarte und Algorithmen. Egal, wer meint, auf meine Kommentare verzichten zu können, braucht mich auch nicht als Leser, damit bin ich jetzt durch. Und wer wie die FAZ meint, auf einen DA verzichten zu können, braucht offensichtlich weniger Abonnenten. Schön, wie einfach die Dinge manchmal sind :-)

    • Also unsere Katzen putzen sich selbst,
      Nemesis… Putzen,Schlafen- und dann das Hobby mit den Mäusen…

    • @P.Feldmann
      Meine alte Katze schafft das nicht mehr so recht mit dem Putzen, da helfe ich gerne nach mit dem Bürsten, das genießt sie sehr. Wohlgenährt ist sie, da sie u.a. die Mäuse, die mein junger Kater fängt, mit Vorliebe verspeist. Katzen ~seufz~

    • Werter Herr Feldmann,
      das mit den Mäusen? – Doch eher mit den Vögeln.
      Seit sich in der Nachbarschaft Katzen gegen die Hunde durchgesetzt haben, gibt es doch eine gewisse Dezimierung an Vögeln.
      Gut, ich habe noch Spatzen und Blaumeisen, aber Zaunkönig und Rotkehlchen? – Fehlanzeige.
      Und an meine Asylanten aus Afrika kommen auch die Katzen nicht heran.
      Ich bin neugierig, ob meine zwei Nester (erstmals seit letztem Jahr) wieder durch Mehlschwalben genutzt werden.
      MfG
      Alfred Haas

    • @ Nemesis: Katzen.....
      Katzen…
      Unser Katzen sind alle Zuwanderer, „Asylanten“, die uns zugelaufen sind. Hier auf dem Land sind die Leute arm, daher wird auch keine Katze sterilisiert/kastriert, und es gibt jedes Frühjahr und Spätjahr neue Generationen junger Katzen. Zugleich sterben viele im Straßenverkehr im Dorf, ebenso zahlreiche freilaufende Hunde, die entlang der Nationalstraße tagtäglich von den in Kolonnen durchfahrenden LKWs oder auch PKWs überfahren werden. Die Quote dürfte so bei 6-10 Hunden pro 100 km liegen.
      Am PKW kann allerdings ein mittelgroßer Hund bereits beträchtlichen Schaden anrichten, daher sind es wohl mehr die LKWs.
      Mich wundert dabei immer, dass die „dummen Hunde“, die vors Auto laufen, nicht langsam aussterben, insoweit scheint das Gesetz der Auslese außer Kraft.
      Aber insgesamt stellt sich so wohl ein Gleichgewicht ein.
      Unsere dritte Katze wurde im November vor dem Haus bei Nacht überfahren (Ruhe in Frieden Kyra!), weil wir das letzte Haus im Dorf sind, und daher schon vorher beschleunigt wird, haben die Leute schon 60 bis 70 km/h drauf, und mit etwas Absicht und Blendung durch Fernlicht ist es dann schnell geschehen um die Katze.
      Daher leben die Katzen i.A. nicht sehr lange, was die hohe Reproduktionsrate dann wieder relativiert..
      Unsere Katzen wurden alle am Ortsrand in den Wiesen „entsorgt“, von wo sie dann den Weg in unsere Scheune fanden. Unseren Kater verbellte Nachbars Dackel im Gras, wo ich ihn dann „aufsammelte“, inzwischen ist er 7 Jahre alt, die Kleine ist vom letzten Sommer, und grade sterilisiert worden.
      Allesamt faszinierende Tiere mit eigener Persönlichkeit, die bewundernswert „faul“ sind, also die optimale NoWork-Life-Balance ausleben.
      Bei mindestens 16 bis 20 Stunden (im Winter) Schlaf und Körperpflege pro Tag, wird der Rest mit Fressen, Spielen, Geschäfte verrichten und Jagen verbracht.
      Für die Leute im Dorf sind die Katzen aber wichtige Dienstleister für die Mäusejagd, da die Häuser meist nicht so „hermetisch“ sind wie in Westeuropa, und die Mäuse spätestens im Herbst die Vorräte bedrohen, wenn sie durch die Ritzen in die Häuser einwandern. Da die Landkatzen genügsam und nicht verwöhnt sind, und hier noch Kühe gehalten werden, sind sie gewöhnt, mit Milch und Essenresten gefüttert zu werden und viele Leute haben mehrere Katzen. Vor kurzem erzählte mir der Bienenzüchter von gegenüber, er hätte neun Stück zu Hause.
      Unabhängig davon, wie voll die Schüssel ist, wird alles gejagt, was sich bewegt, außer Mäusen wurden schon fast alle hier lebenden Kleintiere erlegt, Baumschläfer, Maulwürfe, Eidechsen, sogar Schlangen und Blindschleichen. Leider auch Vögel, aber das ist einfach das biologische Programm, und niemand wird das ändern können, außer durch rigoroses Einsperren, was aber gegenüber einer Landkatze nicht vertretbar ist, allenfalls einer Stadtkatze, in der Etagenwohnung aufgewachsen, könnte man so etwas antun.
      Immerhin gibt es hier noch Vögel aller Arten, Neben Amseln Spatzen, und Elstern in Massen auch Rotkehlchen, Rotschwänze Meisen, Finken, Schwalben, sowie Eichelhäher und Spechte und vieles mehr, die aus dem nahen Wald rüberkommen. Nicht zu vergessen die frechen Bachstelzen, von denen mir eine schon das komplette Auto in mühsamer Kleinarbeit vollgesch… hat, weil es störend in ihrer Einflugschneise herumstand.

      Also, Grüße noch an den Don, es lebe das gepflegte Nichtstun in Abwechslung mit sinnvoller Tätigkeit und ausreichend Muße, und haltet die Katzen in Ehre!

  71. Blue Monday sagte 25. März 2018 um 14:11 Uhr
    „Werter DdH, Sie haben da etwas verwechselt –
    es handelt sich um die Körbchengröße…“
    .
    Ach so? Aber es wurden doch gar keine diesbezüglichen Parameter erwähnt. Das beweist wieder einmal, dass die schändliche Unterstellung, die Männer schauten im zuerst auf die Knie, nicht stimmt. Ich habe ihr ins Gesicht geschaut und fand es hübsch und spannend (oder glauben Sie, das offene lachen war nur dem reichen Erben geschuldet? Denn den stahlt der Don selbst mit Gebrauchtrad, aber stilvollem habillement immerhin aus, wie kürzlich in Berlin bewiesen wurde).
    .
    Also, mit der hätte ich früher gerne einmal bei der Fattoria Montagliari kurz vor Greve oder in der Waldeinsamkeit von Badia di Coltibuono die „cena“ genommen. Und ich gehe auch mal nicht davon aus, dass sie zu der Sorte gehört, wie sie zwischen Pisa und Livorno, dort beim US-Depot, an der SS 1 stehen. Den dort lassen die Körbchengrößen, wie auch immer, keinen Zweifel aufkommen.
    .
    Den Don werde ich übrigens am 7. Oktober, entweder in Gaiole oder an der Strecke einer Incognito-Betrachtung unterziehen. Mal sehen, vielleicht ist die Schöne mit dem Raleight-Körbchen ja auch dabei.
    (DdH)

  72. blablub
    Sehr geehrter !!!—… pff
    also ´´´´_______(((
    nee wirklich )))…
    __________________
    :::::::::::::::::::::::::::!
    .

  73. Titel eingeben
    und ich glaub, ich hab zu früh abgeschickt.

  74. Genuss ohne Reue im Kommandoton
    @ Don Alphonso: “Wenn man davor lange gearbeitet hat, muss man sich an dieses Prinzip des Genusses ohne Leistung erst mal wieder gewöhnen.”

    Wie wahr und richtig.
    (Den ersten Text schrieb ich auf dem Telefon, der verschwand wohl, also bin ich jetzt in einem Internetcafe)

    Seit 20 Jahren behaupte ich: Es ist schwerer das Leben geniesen zu lernen als ein Buch zu schreiben. Seit 20 Jahren widerspricht mir mit hochgezogenen Augenbrauen der Bildungsmittelstand. Und Andere. Kunst hat gefaelligst schwer zu sein. Und das Leben erst recht.

    Eigentlich hatte ich in Deutschland einen tollen Beruf, der nicht entfremdete. Aber ich stand stets unter Zeitdruck.
    Bis ich nach Costa Rica kam, wie wir alle wissen.
    Hier habe ich gelernt den lieben Gott einen guten Mann sein zu lassen. Die ersten Jahre sass ich jeden Morgen im Schauckelstuhl und hoerte so zwei Stunden nur den Voegeln zu. Eine Wohltat.
    Und ich dachte an die “depperten” Deutschen die sich im Gestank der Stadt abrackerten, waehrend ich umgeben von Orchideen, Helikolien und Rosen den Voegeln zuhoerte.

    Ich habe sie alle erlebt. Sie kamen frueh morgens mit dem Flugzeug, Gesichter wie Bretter, ein kuenstliches Grienen im Gesicht, versteift, bereit wie die Kugel vor dem Abschuss. Zack Zack wo gehts nun hin? Also los. Nicht lange warten.
    Ich hab sie, die “depperten”, die sich gestern noch abgeackert haben, erst mal gebremst. Hier schaut mal den Felsen aus dem Vulkan geschleudert und dort die Orchideen am Baum und….und sie rannten mir davon, zack zack schnell zum Ziel, dem Vulkankrater, der Rest juckte nicht.

    Doch im laufe der Woche wurden aus den verbretterten Gesichrtern mehr und mehr Menschen. Die Gesichtszuege entspannten sich, sie blieben auch mal auf mein “Kommando” stehen um sich einen Leguan anzuschauen oder sonstwas und nach einer Woche haben sie –mehr oder weniger- gelernt, was Genuss ist. Genuss ist Leben. Ohne Reue. Genuss ist es die Schoenheit der Natur zu erfahren. Oder den Berg zu besteigen. Oder sich ohne schlechtes Gewissen ins Gras zu legen. Oder mit dem Rad aus purer Lust die Steigung zu schaffen. Genuss hat nur sehr wenig mit dme Lobster zu tun, der im Topf auf einem waretet.
    Denn das ist wichtig: Schlechtes Gewissen verhindert den Genuss. Der Don hat es erkannt. Und, mit Verlaub, ich auch. Schon lange.

    Ja okay, schoen, heute bin ich Rentner und lebe von ein paar Kroeten, die dieses Land, das ich schon als Kind mit aufgebaut habe, bereit ist mir als Wohltat grosszuegig von oben herab zu gewaehren, waehrend der Nafri (jetzt ist er halt da….und die Familie halt auch…)sein Land nicht aufbaut, in Deutschland nix geleistet hat, und mehr bekommt als ich.
    Aber vorher habe ich als Reiseleiter gearbeitet. Was heisst gearbeitet? Es war Genuss. Immer in besten Hotels, immer das beste Essen, immer gab es ein paar Deppen die sich umbringen wollten beim Anfassen von Giftschlangen etwa, weil sie sowas im Fernsehen gesehen haben. Das war auch Stress, aber ein positive. Ich wuerde ja Reiseleiter um den Deutschen endlich mal befehlen zu koennen. Jetzt gehn wir da lang! Jetzt kommen wir mal alle schoen zusammen. Jetzt sein sie mal nicht so laut im Busch!
    Und was sag ich, die hoerten auf mich. Und dafuer wurde ich gut bezahlt, wer haette das gedacht? Und am Ende gab es sogar noch sehr gutes Trinkgeld (kann ich daraus schliessen der Deutsche braucht den Befehlston?)
    Das war Genuss. Die Voegel, mein Garten, die Frauen, die Touren, die Geschichten die ich erzaehlte.
    Und der da aus Muenster, die Dumpfbacke, der Neidhammel, der zu bloede ist auf eignen Beinen zu stehen, solche Typen vergessen wir am besten. Von sowas darf man sich den Tag doch nicht versauen lassnen

  75. Gehe ich recht in der Annahme,
    daß der Radler auf dem Foto unter der hüschen Italienerin der Herr Settembrini ist? Hop,hop,hop.

    Angang der 90iger habe ich mit meinem Mann in Moltepulciano Terme gewohnt und wir haben von dort aus die Toskana erkundet, so gut das in 2 Wochen geht.Aus Volterra liegt ein Alabaster – Apfel in der Vitrine. Ein Viertel ist aufgeschnitten.Kerne (wie echt) und Stiel sind aus Walnußholz.

  76. Auch Spatzen haben Hirn und Herz: Oder NoLife Work Balance
    Stellen Sie sich bitte vor, Ihre Tochter (24J.) geht mit einem Freund (25J) am späten Nachmittag zum Supermarkt um einzukaufen. Auf dem Weg treffen die beiden auf zwei 13 und 14-jährige syrische Bengel, wobei es zu einem nicht näher bekannten Streit kommt. Auf dem Rückweg vom Einkauf sind die beiden Jungs noch immer da, inzwischen verstärkt von einem 17-jährigen Landsmann (alle Altersangaben ohne JEDE Gewähr). Der Streit setzt sich fort, wobei der 17-Jährige auf die junge Frau mit einem Messer einsticht, offenbar in Mordabsicht (wenn man mit einem Messer auf Kopf und Körper losgeht, ist das die Folge). Schwer verletzt überlebt das Opfer, derzeit im künstlichen Koma (Überleben? Dauerhafte psychische und körperliche Folgen?). Die drei Syrer rennen davon, können aber dank Hinweisen des Begleiters der Frau verhaftet werden. Die zwei „Kinder“ werden gleich wieder frei gelassen.
    So geschehen gestern in Burgwedel. Ich weiß, alle CDUCSUSPDLinkeFDP-Wähler unter Ihnen wären beleidigt, wenn ich Ihnen Spatzenhirne attestierte. Es sind die Spatzen, die beleidigt sein sollten.

    • @ Oberbayrischer Gast :Ja, Messerattacken, ok - alles Einzelfälle. Jetzt an Hitler denken. WK II
      Und daran denken, wieveil schlimmer ds war – und das haben w i r gemacht! Also!

      Ich weiß, klingt bisschen schräg, wird aber hierzulande so aufgefasst, offiziell. Bitte nicht aufregen.

      (Ok- ich weiß auch: Das, was ich da oben schreibe, stimmt nicht richtig. Aber jetzt kommen erst mal die Häslein wieder aus ihren Bauen und freuen sich des zarten Gras‘; und dann sterbt unser Herr und Bachs Kunst im Münster tröstet uns darob, und bald ist der allerschönste April, dann muss nur noch der 21. überstanden werden – deshalb gehen wir über paar Stolpersteine, und alles ist ok).

      Von mir sonst keine Moral ausser die : Aufmersam sein, „wie der Moskito im Glas/ Wie die Gebliebte beim Schminken“ – bzw. so: „Meine Droge ist die Aufmerksamkeit“ (alles Enzensberger/ „Die Furie des Verschwindens“ – großartiges Büchlein (es gibt kein besseres).

    • ... es wird hoffentlich eine Zeit kommen ...
      … da man diejenigen, die diese Fachkräfte reingejubelt haben, mit jenen Fachkräften rausschmeißt …

      Jeder, der arabische Länder nicht nur völlig blind bereist oder dort gearbeitet hat, kennt das kulturell eingeübte Sozial- und Konfliktverhalten dieser Typen (immer im Rudel und häufig mit Messern) und es wird mir ein ewiges Rätsel bleiben, wie ein Kulturvolk wie das Deutsche so verblöden konnte, diese Typen ins Land zu lassen, als Erlöser zu bejubeln und für ihr überflüssiges Hiersein zu bezahlen.

      Grenzen dicht für muslimische junge Männer. Das ist alternativlos.

    • last men standing
      Julian Reichelt, Chef von BILD, ist ein Leuchtturm.

      https://twitter.com/jreichelt/status/977973497581441027

      Ein Einzelgänger, wie der Don. (Zudem haben beide einen seltsamen Geschmack was Kleidung betrifft :-) )

    • Ich bin stolz, nicht in so einem Laden wie der ARD zu arbeiten.

    • Sirisee @ 25. März 2018 um 21:45 Uhr
      Sirisee sagt:
      „…und es wird mir ein ewiges Rätsel bleiben, wie ein Kulturvolk wie das Deutsche so verblöden konnte, diese Typen ins Land zu lassen, als Erlöser zu bejubeln und für ihr überflüssiges Hiersein zu bezahlen.“

      Die entscheidenden Stellen wussten das alle.
      Auch die Palästinenser-Pro-Fraktion, besonders bei der Ultra-Linken, SZ- und taz-Fraktion wussten Bescheid, die sind ja oft genug da unten.

      Auch jeder, der ein paar Jahre in Berlin oder sonst in einer Großstadt gewohnt hat, kennt sich aus, wenn er nicht total gehirngewaschen durch die Straßen gelaufen ist.
      Auch die Statistiken, aus denen hervorgeht, dass zB in Berlin mehr als die Hälfte der Migranten der zweiten und dritten Generation von H4 lebt – das ist und war den politischen Stellen bekannt.

      Es ist also weniger Blödheit, sondern eher volle Absicht, würd ich sagen.

    • Sirisee hat Recht
      bis in arabische Länder muß man gar nicht reisen. Vor längerer Zeit mal in der Türkei ein bißchen abseits der Touristenburgen im Hinterland unterwegs gewesen, saß ich abends mit 2 netten Türken beim Tee, als ein Jungscher einem anderen mit dem Messer hinterherstieg. „Geht um ein Mädchen“, meinte einer der Gastgeber, ohne sonderliche Aufregung.

      Natürlich sind die wenigsten so, aber der Einsatz von Gewalt in Form von Messern, Steinen, Hunden und die Normalität dessen schien mir doch ganz anders als hier.

    • @Foxrommel
      … das sehe ich ja bei den von Ihnen genannten Gruppen genauso, insbesondere bei den Özuguzzen, Cems, Hayalis, die nicht genug von der eigenen Ethnie bekommen können, wenn dies von irgendwelchen Dummen finanziert wird.

      Aber es gab und gibt auch den braven und grundsoliden CDU/FDP/SPD-Gemeiderat, Landrat, Bürgermeister, Lehrer, Verwaltungsbeamten, die bis drei zählen können, und die sind fast alle, fast ohne Ausnahme, diesem offenen und flächendeckenden Wahnsinn verfallen und das ist m. E. schon sehr erstaunlich und beänstigend mitzuerleben, wie schnell und nachhaltig sich Vernunft aus einem Land verabschiedet…

    • Werte Sirisee ... die 7 bis 17 jährigen Messerstecher ....
      …. sind alles Ärzte im Praktikum – Sie sehen das einfach zu negativ, die üben hier an deutschen Altersgenossen nur den künstlichen Darmausgang.
      .
      Bittere Ironie beiseite:
      Wer in einer Auseinandersetzung als vermeintlich Minderjähriger eine (Stich-)Waffe nutzt, der gehört nach Erwachsenenrecht wieder dorthin geschickt wo er, sie oder auch es unbegleitet herkommt.
      .
      Sollte von den Sesselfurzern keine Herkunft ermittelbar sein, dann halt 15+/- Jahre auf eine sehr karge Kanal-Insel zum Nachdenken darüber, ob die Herkunft doch nicht wieder einfällt.

    • Die Nachricht musste man bei SPON mit der Lupe suchen, da waren Trans-Geschichten mal wieder viel wichtiger.

    • Beschimpfungen
      Lösen die Probleme nicht. So einig wie sich hier alle sein dürften dass die Gleichung AfD = Nazi nicht aufgeht, so einig kann man sich sein dass jeder, der zu den 87% gehört (wie übrigens der Don selbst) nicht „mitmessert“.

      Bei mir zB ist der Grund meiner Ablehnung der AfD nicht Zustimmung zu Übergriffen der „Gäste“ sondern Ablehnung von Höcke, Gedeon und deren Einstellung zu Landsleuten mit jüdischem Glauben.

      Wer vor dem muslimischen Judenhass warnt kann mit solchen Leuten in den eigenen Reihen keine glaubhafte Alternative bieten.

    • Sirisee, die um sich schiessenden Autobahnblockierer waren auch keine Hochzeitsgesellschaft ....
      wie zunächst berichtet …. sondern eine Übung von angehenden Personenschützern der neuen Minister.
      .
      Eine solche „Volksberuhigung“ wird sicher noch über die Staatsmedien geschickt ….

    • @Gast
      „Bei mir zB ist der Grund meiner Ablehnung der AfD nicht Zustimmung zu Übergriffen der „Gäste“ sondern Ablehnung von Höcke, Gedeon und deren Einstellung zu Landsleuten mit jüdischem Glauben. “

      Gedeon ist eine in der AfD insgesamt marginale Person, und Höcke hat sich meines Wissens niemals in expliziter Weise gegen Juden geäußert (was er im Innersten denkt, weiß ich nicht, aber das ist bei allen Politikern so). Er hat Ansichten zur deutschen Vergangenheitspolitik, die man für fragwürdig halten kann, aber Ihre Darstellung ist wieder einmal die typisch verkürzte Darstellung, bei der sowas dann automatisch gleichgesetzt wird mit echt antisemitischen Welterklärungsmustern.
      Ganz ehrlich, ich glaube Leuten wie Ihnen mittlerweile tatsächlich nicht mehr, dass Sie über Taten wie die in Burgwedel so entsetzt sind wie Sie behaupten. Dieses ganze AfD-Bashing wegen Höcke ist mittlerweile nur noch concern trolling.

    • @Oberbayerischer Gast: Messerattacken.
      Die pomadigen Mainstream-Geschwätzwissenschaftler:

      „Zur falschen Zeit am falschen Ort!“

      Deutscher Humor ist, wenn man trotzdem nicht lacht.

    • @Gast
      Es hat wenig Sinn, eine Partei an ihren schlimmsten Mitgliedern festzumachen. Da kann man keine Partei mehr wählen. Maßgeblich ist vielmehr, welches ist aktuell das größte Übel bzw. die größte Bedrohung meiner friedlichen Zukunft hier, und welche Partei tut da etwas dagegen? So habe ich früher grün gewählt, und heute wähle ich AfD.

      Im übrigen habe ich schon den Eindruck, daß die Presse nicht ansatzweise neutral über die AfD berichtet, sondern im wesentlichen den Eindruck vermittelt, die Partei bestehe nur aus Höcke, Poggenburg und Meyer. Sie besteht aber auch, ganz wesentlich, auch Marc Jongen, Jörg Meuthen, Alice Weidel, Georg Padzerski, Maximilian Krah, Leif-Erik Holm und vielen anderen, die moderat bis konservativ und gewiß nicht ansatzweise rechtsradikal sind. Nur hört man in der Presse wenig von denen.

      Die FAZ tut sich übrigens im täglichen AfD-Bashing bzw. der Kanzlerinnen-Lobpreisung fast so gut hervor wie SPON. Ein Grund mehr, die nicht mehr ernst zu nehmen.

  77. Ein Excalibur in schwarz-metallic kann auch
    schon mal gut kommen. Viele kennen da Leute, zumal unter wohlhabenden Junggesellen auch. Und bei Mercedes Benz gibt es gegen eine kleine Montagegebühr ederzeit abnehmbare Kupplungen, die man alle Tage nicht sieht, mit denen sich aber auch der edle Anhänger fein anzieht. Nur an besonderen Tagen natürlich, und nur zu besonderen Anlässen, und nur zu besonderen Zielen. https://goo.gl/images/ALuEg3 Da passen teils auch mehrere Fahrräder hinein, und zur Not auch die Mitbringsel für zurück. Speziell in Veränderungszeiten gönnt man sich auch schon mal einen Tee zum gelungenen Blick voraus, egal was für schöne Rahmen die goldene Zukunft noch bringen wird. ‚Und zurück – nimmer!‘

  78. Gequaelt und Gefoltert....
    @ WellDuringTrance sagt:

    “Kaffee in diesem Land
    Ja, ich hoffe, da kommt was”

    Ach da sitz ich mit schlechtem Gewissen, den Don nun vorgreifend etwas zum Kaffee zu sagen, ohne seinen Text zu kennen. Und auch Sie, mein lieber Mituser schmerzlich belehren zu muessen, dass sie in einem sadistischem Land hausen, dass seine Mitbewohner quaelt und wuergt.

    Ich lebe ja in einem ausgesprochenem Kaffeeland seit nun 23 Jahren. Und bei all meinen Touren gab ich auch Kaffeetouren, das heist, ich hab die armen Menschen aufklaeren muessen, dass Sie Spuelwasser als Qualitaet in der Heimat erhalten. Der Tchibo-Kaffeeesperte ist ein Betrueger. Und was fuer einer !

    Also prinzipiell zum Kaffee:

    Es schmerzt koerperlich zu lesen wie manche den Kaffee maltratieren.
    Es muss Kaffee arabica sein. Das ist die feinere Qualitaet.
    Er muss Handgepflueckt sein.
    Weil die Kaffeekirsche unterschiedlich reift. Waehrend am gleichen Zweig die eine Kirsche Feuerrot ist, ist jene daneben noch ganz gruen. Eine Maschine kann das nicht so recht wahrnehmen, daher also: Handgepflueckt.
    Harte Arbeit, von morgens 5 bis Mittags 15 Uhr, zwischen den Straeuchern, den Skorpionen, den Moskitos und anderen Stechgeistern, den Schlangen, der Hitze, ….und der Deutsche will, bitte, billigen Kaffee…also nichts bezahlen.
    Es muss Hochlandkaffee sein, den ein Kaffee braucht die Hitze des Tages und die Kaelte der Nacht des Hochlandes, um alle Geschmackselemente zu wecken. Auch etwas Schatten braucht er, daher stehen in den Kaffeetales immer auch Baeume herum und zwischen den Straeuchern.

    Er muss puro sein (Puro bedeutet, Kaffee ist an sich bitter, daher wird beim Roesten einen Hauch Zucker beigefuegt. Bei Cafe puro heisst es, es ist gerade soviel Zucker dabei wie noetig ist, um ihn ohne Zuckerzusatz trinken zu koennen)

    Puro bedeutet aber auch, es ist Kaffee einer einzigen Sorgte, also kein MacDonals-Mischmasch aus Cafesorten aus Mexiko,Vietnam, Kenia und sonstwoher, pampenmaessig zusammengeruehrt, um einen bestimmten Geschmack vorzugauckeln.
    Sagen wir mal so: Kaffee sollte reinrassig sein.

    Kaffee muss sich entfalten koennen. Damit die mehrere tausend Aromastoffe frei werden koennen. Kaffee in Kapseln (Schwere Einzelhaft!!) oder eisernen Maschinen (zermalmt und gefoltert) maltratieren, quetschen und pressen bedeutet …ach, es bricht mir das Herz…..

    Traditionell. Kaffee in einem Saeckchen, pro Tasse einen Essloeffel (schwach gehaeuft, je nach Gusto) Wasser von 98 Grad drueber, langsam durchsickern lassen.
    In die Tasse, wer es mag, ein Schuss Milch….

    Die Kaffeebluete ist Schneeweiss. Wenn der Kaffe blueht, ist das gesamte Tal ein einziger weisser Teppich.

    Wie man etwa die Chemiepampe Nescafe trinken kann, – nein, nicht erklaeren, bitte, ich will es erst gar nicht wissen, auch da brichts mir das Herz….

    Ansonsten warte ich gerne mal ab was der gute Don Alphonso an Kaffeeweisheiten von sich zu geben bereit ist.

    Merke: wer sein leben lang gemarterten Kaffee trinkt,der denkt wirklich das sei gut…..ihr armen armen Menschen….

    Und es ist ein bruellendes Geruecht dass angeblich dem Kaffee Ochsenblut beigefuegt werde, um, vorzugauckeln er sei dunkler geroestet und daher kraeftiger….
    Geruechte gibts….also neee……

    Der beste Cafe aus Costa Rica ist der „Tarrazu“, Hochqualitaet. Gibts nur in den edleren Kaffeeroestereien in Deutschland zu kaufen. Kostet a bisserl mehr als Aldi-Kaffee.

    Auch der „1820“ ist sehr fein. Beides sind nationale Cafetales.

    So ein Mist wie „Cafe Britt“ vergessts. Das sind Gringos die uns ausrauben und euch preislich abzocken was immer sie koennen.

    Genauso wie, Wuerg, Starbucks, dieser Abzocker, der die Kleinbauern gegenseitig ausspielt um einen guten Preis zu bekommen. Ich bin vor Ort, ich bekomm es mit.

    Also, Cafe puro und ja nicht maltratieren !
    Wohl bekommts.

    Ich schreibe zu schnell? Du Saubloede Maschine du, du himmerhergottsakra bist zu langsam!

    • "Das Leben genießen"?
      Das ist die deutsche Methode. Gründlich, gewissenhaft, qualitätsorientiert. Vor den Preis hat der liebe Gott den Schweiß gesetzt.

      Sie haben Ihren vorigen Kommentar komplett negiert.

      Ohnehin frage ich mich, warum Menschen aus Ländern, in denen man nach der Methode „das Leben genießen“ lebt, das Leben anscheinend nicht so genießen, dass sie dort bleiben.

    • Danke für die Tipps!
      https://s19.postimg.org/dvioqm7dv/Costa_Rica_Kaffee.gif

      Stuttgart, innder Eberhardstross, vorgemerkt für den nächsten Einkauf… (ja, günstig geht anders, aber es muß ja auch nicht gleich dieser Katzenverdauungsausscheidungsenzymkaffee sein).

      Handaufbrühmechanismus, einmal damit begonnen will ich nix anderes mehr. Basta puro!

    • Titel eingeben
      sehr schön, Ihre Ausführungen!
      Und ich glaub, dass ich meinen Kaffee nicht malträtiere: Fairtrade, türkisch (griechisch?), also in genau abgestimtmer Menge Wasser + Zucker gekocht, und die Erfahrung hat mir gesagt, dass 3- 7 x Aufkochenlassen nicht soo guten Geschmack erzielt wie das gut 5 Minuten lange Vorsichhinköcheln im Reindl. Kostet Strom, aber in der kühleren Jahreszeit tu ich eh den Küchenherd heizen.
      Ob bei Fairtrade die Kaffeebohnen einzeln je nach Reife gepflückt werden, weiß ich nicht.
      Und wenn Sie mir verraten, ob bei Tarrazu“ & co keine Ausbeutung der ArbeiterInnen im Spiel ist, kann ich mir vorstellen, das gerne mal auszuprobieren.

    • Vivere bene
      „Das ist die deutsche Methode. Gründlich, gewissenhaft, qualitätsorientiert. Vor den Preis hat der liebe Gott den Schweiß gesetzt.

      Sie haben Ihren vorigen Kommentar komplett negiert.“
      Nö. Die Arbeit wird nur anders investiert: Für etwas, das die Sinne erfreut. Das erzeugt hier höchsten Verachtung.
      Wir hier in Deutschland müssen buckeln, um das schlechte Gewissen ein wenig zu beruhigen (s. Max Weber).
      Der Katholik geht zur Beichte, und gut is.

      Ein Italiener erklärt es:
      „Italiener zu disziplinieren ist kein leichtes Unterfangen. Italiener sind archaische Menschen, sie pflegen alte Gewohnheiten, verschanzen sich in ihren Familien, ihren informellen Netzen und bevorzugen gutes Essen, schnelle Autos und so wenig Arbeit wie möglich. Vivere bene, gut leben, darauf kommt es an.“
      Giuliano Ferrara, http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-83679115.html

    • Als Bayer kann man sich dafür aber leichter einfühlen in den Italiener.

    • @Jens Kirchhöfer
      „Nö. Die Arbeit wird nur anders investiert: Für etwas, das die Sinne erfreut. Das erzeugt hier höchsten Verachtung.
      Wir hier in Deutschland müssen buckeln, um das schlechte Gewissen ein wenig zu beruhigen (s. Max Weber).“

      Das sind doch Albernheiten. Intellektuelles Niederstniveau. Wenn der Arzt lieber Golf spielt, der Installateur lieber an seiner Ducati schraubt, der Elektriker lieber seine Blumen züchtet, etc, statt Ihnen bei Bedarf zur Verfügung zu stehen, sind Leute wie Sie die ersten, die nölen.

      Ein Gemeinwesen funktioniert nur, wenn alle nach einem gewissen Standart zusammenarbeiten. Die Jammereien der Kulturfremden über das spanische „mañana“ sind Legion.

      Und wer einen solchen Text übers Kaffeebereiten schreibt und anderen Verbissenheit vorwirft, der bemerkt wahrhaftig nicht den Balken im eigenen Auge.

    • @Don Alphonso
      Bitte Namen zum gerade abgegeben Kommentar ergänzen. Vielen Dank!

    • Ich denke, das merkt auch so jeder.


    • tico, die costaricanische Kaffeezubereitungsart macht mich neugierig, könnten Sie die noch etwas nachahmungsfreundlicher beschreiben?
      Traditionell. Kaffee in einem Saeckchen, pro Tasse einen Essloeffel (schwach gehaeuft, je nach Gusto) Wasser von 98 Grad drueber, langsam durchsickern lassen.
      erzeugt bei mir viele Fragezeichen: In einem Stoffsäckchen in die Tasse hängen, soweit klar (analog Gewürzbeutel), aber was – Kaffeebohnen oder gemahlener Kaffee? Grün oder geröstet (die Röstung ändert das Aroma ja auch sehr)? – Dann mit Wasser aufbrühen, soweit klar, aber auch Säckchen irgendwann rausnehmen? Sonst ist es doch eigentlich althergebrachter Brühkaffee.

    • Engagiert und leidenschaftlich geschrieben, tico...
      …und mit fast allem bin ich einverstanden, bis auf die obligo, dass es arabica sein müsse.

      Ich treibe mich als pensionierter alter, weißer Mann in Südostasien herum und kann Sie insofern bestätigen, dass ein arabico Gayo aus der indonesischen Provinz Aceh (Nordsumatra) jedesmal den Wunsch auslöst, nie sterben zu müssen, um möglichst noch oft diese Bohne ohne Zucker und Milch genießen zu können, ein kopi tubruk in Bali, ein gehäufter Teelöffel ins Glas, heißes Wasser, aber niemals über 80°C, Sie Aromamörder, 3 Minuten warten, bis sich das Kaffeemehl gesetzt hat…Ich mache manchmal zuhause noch etwas Stangenzimt rein, ist aber Geschmackssache…
      Bzgl. des arabico war ich Ihrer Meinung, bis ich in Tana Toraja auf Sulawesi einen, besser: viele robusta getrunken habe, ich muss sagen, ein Genuss; klar, etwas bitterer, herber, aber, um mal bei den Weinliebhabern zu klauen, im Abgang köstlich, die Verträglichkeit betreffend kein Unterschied zum arabico.

      ok, es klingt jetzt elitär und angeberisch, aber wenn man mal die Gelegenheit hatte, Kaffee dort zu probieren, wo er angebaut wird, wird einem bewusst, wieviele Verbrechen täglich an den Geschmacksknospen der deutschen Zungen verübt werden und dabei ist Deutschland eigentlich mit der Schweiz und den Niederlanden weltweit für sehr guten Kaffee bekannt.

      Ach ja, vietnamesischen Kaffee find‘ ich auch super!

  79. Einerseits
    würde ich Ihnen das leistungslose Einkommen herzlich gönnen, tatsächlich wünsche ich mir aber, dass Sie noch viele Jahre bloggen müssen.

  80. Aktuelles Jungesellensprichwort an der Costa Canada?
    ‚Wenn die das alles so haben wollen in Berlin, unsere hochvermögenden Damen und Herren Politiker, dann kriegen sie das auch alles ganz genau so, dann machen wir Ihnen das eben genau so, ganz so, wie gewünscht, das ist für uns doch gar kein Problem‘, wobei omöglich leider wachsende Teile von Berlin, Lübeck oder auch Teile von Frankfurt am Main inzwischen irgendwie in eins zusammen zu fallen scheinen. Und davon kann man sich positiv schon immer auch vollkommen gesetzeskonform fernhalten, abwenden, fortbleiben – oder gut betrachtend woanders anwesend sein. Sogar ganz ohne Pflichtverletzung und Ehrverlust. Schlimmstenfalls tut der Lebensstil von Frau Barbara Becker sich jetzt demokratisieren und wird der allgemeine, für die breite Masse.

  81. Gallenwerte
    Welch schöner Artikel!
    Und die Gallenwerte bestimmter FAZ-Redakteure müssen mittlerweile schon bedenklich sein. Wenn jetzt bis Ende März noch ein paar solche Dinger abgeschossen werden, liegen am Anfang April einige FAZ-Leute mit schlimmer Gallenkolik in der Klinik – und ich wünsche denen Intesivstation!

  82. Ostern auf dem Rad
    Sehr geehrter Don,

    hätten Sie denn einen Tipp für Ostern auf dem Rad in der Toskana? War schon so lange nicht mehr dort und der Klassiker leidet unter der Staubschicht.
    Die Form ist zwar nicht mehr die, die sie mal war, aber es würde mich sehr freuen, das gute Stück in den Longhorn zu schmeißen und vor Ort ein paar Kilometer zu teilen.

    Beste Grüße aus Sachsen!
    Uwe

  83. DON, noch mehr.........
    werter DON, es wollen natürlich noch viel mehr mit:

    der Sprachfabulierer vom Bodensee aus Überlingen
    der Namenserbe
    der lauteste Rudertrainer der Welt aus Überlingen
    der schlechte Mundharmonikaspieler vor dem Lago in Konstanz
    Zbiegniew Brezinski (slg.)
    der Mann in Pumphosen vor dem „verlogenen“ Blockhaus in Todtnauberg
    die 20Semester – Studienfrau der Literaturwissenschaft
    Dr. Z.
    die Angestellten des Clans
    der Clanführer aus Salzburg
    der Unzerstörbare aus Flachau
    der „i never had SEX with that woman“-President
    Dr. Strangelove or how i learned to love the bomb
    der Geschichtenerzähler aus Graz, Sterbien und Fontainebleau und sein Übersetzer
    Göthe
    Bomber Harris & der Grüne Matthias Oomen
    Fritzle aus Stuttgart
    der Fahrradminister aus BaWü
    der radfahrende Kannibale
    der ins von ZZTOP besungene Puff von LaGrange gehende Präsident

    und v.a. mehr

    vor allem aber R.Plant und J. Page und alle anderen, die mit dem grossen Zeppelin mitfliegen………..

    • "Harry Charles" @ 26. März 2018 um 18:23 Uhr
      „Harry Charles“ sagt:
      „… wenn ich linksgrünen Mainstream haben will, kann ich SPON, Zeit oder was auch immer lesen. Das ist alles so vorhersehbar und langweilig, für sowas gebe ich meine Zeit nicht her. Wenn die hier feministische Millenials schalten und walten lassen müssen sie eben sehen wie weit sie damit kommen.“

      Ja, es ist schade, dass sich die FAZ aufgegeben hat.
      Warum eigentlich?

  84. Sie verlassen die FAZ - traurig
    Ein Verlust für die Meinungsfreiheit, – vielfalt.

    Und ein Verlust für die FAZ – zumindest eines Abonennten. Vermutlich nicht der einzige.

    • Die FAZ will, dass ich sie verlasse. Und andere wollen, dass ich genau so weiter mache. auf die habe ich gehört. aber jetzt erst mal Urlaub und Blutrache.

    • Verlust?
      Welcher Verlust?
      Mich erinnert das eher an den Wechsel von Ayrton Senna von Lotus zu McLaren.

    • @Hayen
      Ich bin zwar kein Abonnent der Print, aber als Leser haben die mich auch gesehen. Ich nehme an, die Aufrufe der faz.net werden irgendwie gezählt, d.h. es gibt da so eine Art Rating. Am 31. werde ich mich deregistrieren, meinen Account löschen und danach die Seite nicht mehr aufrufen. Der Mutterkutter wurde mir eh‘ zu öde, wenn ich linksgrünen Mainstream haben will, kann ich SPON, Zeit oder was auch immer lesen. Das ist alles so vorhersehbar und langweilig, für sowas gebe ich meine Zeit nicht her. Wenn die hier feministische Millenials schalten und walten lassen müssen sie eben sehen wie weit sie damit kommen. Ob deren Leserschaft (lesen können die oft eh‘ nicht, die gucken lieber Podcasts) auf die Dauer ausreicht-wohl eher nicht.

      Ich schreib jetzt regelmäßig bei Tichy, kann ich sehr empfehlen. Haben bisher fast alle meine Beiträge gebracht. Und wenn sie mal was rauskicken, auch kein Problem. Die machen da nicht viel Gedöns, ich auch nicht.

      Wenn DON neu aufmacht und er mich dabei haben will: I’m in. Er sollte uns nur langsam mal sagen wo das sein wird. Tipp: Suchfunktion einrichten, damit man den eigenen Beitrag bzw. bestimmte andere flott finden kann.

      Please go ahead!

    • @ Harry Charles , den Vielgeschmähten, alten Knurrhahn
      Lieber Harry,
      obwohl Sie oft gescholten werden ob der Radikalität Ihrer Ansichten/Kommentare, ich finde mich darin oft selbst wieder.
      Nur verbeisse ich mir meist, so zornig zu schreiben….
      Doch genug der Schmeichelei, eine Suchfunktion vom Don zu verlangen brauchen Sie nicht.
      Wenn Sie einen halbwegs vernünftigen Browser benutzen, haben Sie doch alles, was Sie wollen, für die Suche innerhalb eines Beitrags.
      Wenn nicht, laden Sie sich Firefox, da geht es einfach so: STRG+F, dann tut sich unten eine Suchleiste mit weiteren Optionen auf, wo Sie Ihren Suchbegriff eingeben, und schon sind alle Fundstellen markiert, die sie dann mit der Pfeiltaste rauf oder runter abarbeiten können.
      Schöne Grüße

    • @Meins
      1. Danke für den Tipp mit der Suchfunktion.
      2. „…der viel gescholtene Harry Charles…“: helfen Sie mir mal weiter, wo genau werde ich denn so viel gescholten und was schreibt man denn da so? Irgendwie kriege ich das offensichtlich selbst nicht so mit (bin auch zu bequem um zu recherchieren).
      3. Finden Sie echt, dass ich so zornig bin? Für mich ist das eher noch lau. Will Ihnen nicht zu nahe treten, aber ich hoffe, Sie gehören nicht zur „Generation Schneeflocke“, den armen Jammerlappen, die erst als Kleinkind von einem Weicheidaddy im Fahrradanhänger herumgekarrt wurden, später mit Mutti und Pappi auf dem Sofa Lindenstraße gekuckt und beim Abwasch über die Weltrevolution und Pelletheizungen diskutiert haben und ihr Weltbild von linksgrünen Paukern in die Tasche gesteckt bekommen haben.
      Wenn Sie nicht wissen was das ist, die „Generation snowflake“, hier mal eine Videoempfehlung: auf YT spricht Tamara Wernli (Mann, ist das ein Zahn, die sieht umwerfender aus als die meisten Stewardessen) über eine „Invasion der Memmen“:
      https://www.youtube.com/watch?v=Cc6g4Uxxe14

      Von Tamara Wernli kann man alles empfehlen, nicht nur weil sie hammermäßig toll aussieht, diese Frau hat auch Grips.

  85. Sperrgepäckträger
    Eine der nicht bestreitbaren Vorteile des „ledig-älter-Werdens“ besteht ja darin, auch noch das unhandlichste Spielzeug mit in den Urlaub nehmen zu können, ohne dass jemand rumnörgelt.
    Genörgel und das dumpfe Dröhnen der Tretmühle mit dem Klang von geplatzten Träumen.
    Schwester, die Injektion bitte…

    • Bettruhe
      Sie Schelm toppen fast noch den genialen Tipp mit den Drew Gyllendaalschen Eiern zur Legierung, was allerdings Sternchennudeln und Truthahn in der Suppe zu suchen hätten, ist mir ein Rätsel. Na ja, nicht das einzige…

    • @skag, sag ich doch.
      SLK hat jetzt in Kraftfahrerskreisen nicht dieses unbedingte von-DON-herbeigeschriebene-Oberschicht-Image. Intellektuelle Seelenfreundin fuhr ihn einst erfreut, das passte so. Aber schon dieses haftende Schmatzen der Räder auf Kaugummi-Straßen schmälert des Schmalboliden Schnelligkeit.

      (Bitte, man beachte den Stabreim!)

      Zum Aktivieren auch unhandlichster Spielzeuge gibt es für leidenschaftliche Junggesellen diese handlichen leisen Kompressoren.

  86. Daimler Dose
    Als Nobeless Oblischee noch was mit Verpflichtung zu tun hatte anstatt mit Obligationen hies es es sei besser im Taxi zu weinen als in der Straßenbahn.

    Heute wo jeder hergelaufene dessen Lebensleistung darin bestand dass Mutti den richtigen ran gelassen hatte emotional Fahruntüchtig das trotzdem macht ist der Spruch genau so öde wie die ausgelutschten Diaabende des Radlers vom Tegernsee.

  87. Titel eingeben
    ach kommen sie Mann muss als Mann einfach weiterstrampeln wenn so eine hübsche Fahrradfahrerin des Weges kommt wie die auf dem Bild da, das ist man als heterosexueller mann einfach ein Sklave seiner Hormone :-D

    • Komisch, die Heten
      Wenn mir als schwulem Mann ein schöner, junger Typ entgegenkommt, strample ich doch nicht weiter, sondern halte an….

  88. Rechtzeitig die Grundlage für weitere Karriereschritte schaffen!
    Einer der unfrohen Aspekte an Herrn Gumbrechts Abschied ist die Intervention emsiger Personaldamen mit unerwartetem, aber vorschriftsgerechtem Schriftwerk. Vermutlich mussten bei der vergeblichen Suche nach seinem Arbeitsvertrag in der Frankfurter Personabteilung Tränen der Verzweiflung unterdrückt werden.

    Sie, lieber DA, können Grossmut zeigen, indem Sie den Personalpersönlichkeiten liebgewonnene Geschäftsprozesse erleichtern, die ängstlichen Büromauerblümchen ein Gefühl der Sicherheit gewähren. Unterbreiten Sie doch zunächst einen Textvorschlag für Ihr Arbeitszeugnis. Erst die Tätigkeitsbeschreibung. Hier verdient sicherlich Ihre intensive Auseinandersetzung mit Konditoreiprodukten Erwähnung. Verfolgten Sie auf diesem Gebiet nicht mit grosser Motivation und Beharrlichkeit die gesetzten Ziele? Zeigten Sie dabei nicht stets Initiative, Fleiss und Eifer? Hat man Sie nicht als einen elastischen und nach mehrjährigem gründlichen Einlernen durchaus selbstständig arbeitenden Mitarbeiter kennengelernt, der insbesondere im Kolleginnenkreis grosses Einfühlungsvermögen bewies? Bemühten Sie sich nicht stets, den an Sie gestellten Anforderungen zu genügen?
    Entwerfen Sie für die Frankfurter Personalreferentinnen ein Arbeitszeugnis, gegen das selbst Ihre besten Texte verblassen! Es wird nach Jahren der beruflichen Seitwärtsbewegung endlich Ihren verdienten kometenhaften Aufstieg sichern.

  89. Ganz wunderbar eben, ein geborener Erzähler, man könnte immer noch
    Stunden so weiter zuhören – vielen Dank! ( Wobei ‚Wie bei jedem Entzug gibt es auch Rückfälle‘ ist sicher Zeitgeist, und verständlicherweise irgendwo abgehört – stimit aber vermutlich. Auch Rückfall ist nicht zwingend. Und schon gar nicht bei Personen aus besserem Hause.)

  90. Archiv
    Lieber DA, vielen Dank fuer div. Jahre mit interessanten Blogs. Ich hoffe, dass ich Sie auch im neuen Universum finden werde.
    Das Archiv habe ich mir dank der Hinweise heruntergeladen. Als maessig technikaffiner Leser kann ich die *.json Dateien allerdings nicht darstellen. Der Versuch mit dem Browser war nicht wirklich lesbar. Vielleicht koennte Colorcraze dazu einen Hinweis (hier und auf der Seite mit dem Archiv) geben.
    P.S.: Was ist eigentlich aus Ihrer Barchetta geworden ?


    • *.json-Dateien öffnet man mit einem Editor, dazu können Sie den in jedem Betriebssystem eingebauten nehmen (Win: Start-> Alle Programme -> Zubehör -> Editor). Das sieht dann aus wie eine .txt-Datei, und ist imgrunde auch nix anderes: denn es ist nicht zum Anschauen optimiert wie html, sondern gut weiterverarbeitbarer Text mit möglichst wenig Formatierung.
      Wenn Sie den Editor als Standardprogramm für *.json einstellen, bekommen Sie die Dateien auch mit Anklicken geöffnet.

  91. Rache ist Blutwurst
    Nur zu! Austeilen bis der Durst gestillt ist.
    Das tut so gut, und man fühlt sich hinterher wie frisch gebadet. :-)

    Apropos, Rechigi bitte nicht vergessen, da hatte ich bisher keine Gelegenheit Rache zu üben…

    Gruß, AM

  92. Nun, das Katzentier,
    um mal darauf zurück zu kommen, ist ganz bestimmt kein unnützer Esser. Es kann viele Krankheiten heilen und sondert garantiert keinen Dummschwätz ab. Da können sich schon mal etliche eine Scheibe abschneiden 🐱

    p.s.: Kommens doch mal wieder vorbei Herr Marx, vermisse Ihre Kommentare.

    • Ich auch, Herr Marx.
      Wir müssten uns doch mal unterhalten über den Herrn Hofreiter, dem Langhaar. Er empfiehlt der Kanzlerin, sich von der CSU loszusagen.Da frage ich mich schon, welches Verständnis dieser Mann von der freien Meinungsäußerung und der Demokratie hat.Da zeigt jemand sein wahres, autokratisches Gesicht.👹

      Das gilt auch für Malu Dreyer, die Andersdenkende als Hetzer bezeichnet.

    • Wieso Frau Philomena,
      das Antanzen von Herrn Hofreiter macht doch Sinn. Frau Merkel hat doch nie ein Geheimnis daraus gemacht, daß sie ganz gut mit den Kommuni .. äh .. Grünen könnte. Und wenn die CSU durch die Grünen ersetzt sind, wäre auch die Mehrheit größer. Sie hätte wohl bloß ein Problem mit den Ministerposten. Die Grünen würden sich mit dem Innenministerium allein nicht zu frieden geben. Und wohin dann mit Altmeier und der Albrecht-Tochter?
      MfG
      Alfred Haas

    • Ja schon, Herr Haas,
      das wird der Zweck des Zwischenrufs sein, den der Moralapostel da ausstößt.Debatte spielt da keine Rolle, man will die Hoheit über die Sitze…

  93. Titel eingeben
    Bezüglich der Ladungssicherung vom Fahrrad auf dem SLK kann ich keine Verfehlungen erkennen. Offensichtlich beherrscht der D.A. inzwischen die Direktzurrung nach Richtlinie 2700 vom Verein Deutscher Ingenieure.
    Das war auf der Barchetta mit den amateurhaften Niederzurrungen kreuz und quer noch schlimm.
    Der Vorschlag mit der Anhängerkupplung und dem Fahrradträger ist zwar transporttechnisch richtig. Aber wir wissen alle nicht, ob die Dinger den Winddruck aushalten, wenn der Blogbetreiber mit dem rechten Fuß das Gaspedal in die Ölwanne durchtretend mit 240 km/h sich dem Italien nähert. Da ist die flache Montage wie auf dem Foto zweckmäßiger (luftwiderstandreduzierend).
    Aber er steht seit Jahren zu dem Thema unter strenger Aufsicht. Nachzulesen unter trailer-journal.com ab Seite 212.

  94. Gigt
    Lieber grummelnder herr keller
    Aber ich lebe doch dort wo man das leben genieddt. In costa rica. Kommen sie mal vorbei.

  95. Das leistungsfreie Auskommen wünschen sich Ihre Kollegen auf der anderen Seite
    der Sozialschaukel auch…

    Aber dafür haben Sie ein Autoschild mit Initialen!

    Wie die Koinzidenz es will, habe ich gestern bei einer Bergtour hier 2 deutsche Weltreisende aus Hamburg getroffen, denen ich auch nicht recht verständlich machen konnte, daß ich bis auf weiteres aus dem leistungsbezogenen Erwerbsleben ausgeschieden bin und daß meine Arbeit trotzdem alles andere als „Hobby“ ist.

    Kurz danach habe ich heute morgen erfahren, daß ein Freund von uns, Förster und fanatischer Triathlet, gestern beim Nachsuchen von – durch leistungslose Freizeitjäger angeschossenem – Wild ein schweres Schädelhirntrauma erlitten hat.
    Sein Leben besteht in fanatischer Weise aus seiner Arbeit und beim Nachsuchen macht er schon mehrere tausend Höhenmeter pro Tag. So Gott will, wird er das in Zukunft wieder machen!

    Letztlich sind auch die abgebildeten Kater im Stress! Sie zeigen das nur nicht so!
    Und wenn ich unsere Katzen in der freien Wildbahn treffe, sie also im Dienst sind…, so gibts von denen nicht mal ein Kopfnicken.
    Wir haben bloß immer die falschen Vorstellungen.
    Alles Gute!

    • Die hier haben nur geschnurrt, als ich sie gestreichelt habe. Ist das wirklich Stress?

    • Die sind nicht im Stress, nur voll konzentriert!
      Ich sage ja immer, Katzen sind eigentlich clevere Außerirdische, die hier seßhaft geworden sind, weil sie wissen, fremde Welten erobern ist Quatsch. Viel zu anstrengend! Stattdessen einfach dableiben, sich dummstellen, einen schlauen Lenz machen und sich die Einheimischen dienstbar machen, ohne daß sie es merken.
      Aber im Ernst, Katzen sollten vielleicht Seminare für Manager geben, wie man sich auf das Wesentliche fokussiert, und mit geringstem Aufwand höchste Effizienz erreicht.
      Wenn sie etwas tun, sind sie voll darauf konzentriert, da interessiert sie kein Mensch, der sie streicheln will, und „Miez, miez“ ruft.
      Wenn ihnen das Futter mal nicht behagte, ist es schon vorgekommen, daß sie rausgingen, und 2 Minuten später mit einer Maus um die Ecke kamen, die dann genüßlich verspeist wurde, um danach zu Hause den Nachtisch einzunehmen.

  96. Vera Lengsfeld: jeder Mensch hat eine Stimme, der er Gewicht geben kann
    Vera Lengsfeld denkt nichts ans Auswandern, sondern versucht eine neue „Demokratie-Balance“ herzustellen, damit Deutschland nicht geschädigt und der Rechtsstaat bewahrt wird.

    – Mit der „Gemeinsamen Erklärung“ griff „ihr“ Gesprächskreis den Demonstrationsrecht unter die Arme.

    Frappierend wie Vera Lengsfeld ihre Erfahrungen als Bürgerrechtlerin
    in der DDR wieder nutzen kann.
    https://www.epochtimes.de/politik/deutschland/vera-lengsfeld-die-grosse-enteignung-der-deutschen-durch-den-koalitionsvertrag-schrangtv-video-a2383221.html

    Nebenbei: Vera Lengsfeld fährt mehr als alltagstauglich Rad.

    Glück kann auch sein – nicht nur glückselig allein zu sein – sich und anderen pluralistische Wege und demokratische Widerständigkeit offen zu halten und sich dabei sozial zu erfahren.

  97. Es ist nicht so leicht, zu definieren was Arbeit ist
    Wenn man einen Mann 8 Stunden pro Tag einen Sandhaufen von einer Stelle auf eine andere schippen lässt, dann ist er immer nach seiner „Schicht“ wohl fix und fertig und hat viel „gearbeitet“: Aber wer hat etwas davon, außer ihm selbst weil er sich die Muckibude sparen kann? Geleistet hat er ja nicht wirklich etwas, keiner hat was von seiner Arbeitsbeschaffungsmaßnahme, es wurde nichts Nützliches getan.

    Auch wenn der alte Faktensozialist Kästner äußert „es gibt nichts Gutes außer man tut es“, dann muss man sich fragen was ist denn etwas „tun“? Aufgeregt und planlos herumrennen, sich auf ein Pferd setzen und in alle Richtungen davon reiten, nur damit andere sehen, dass man in Bewegung ist? Einen einzigem Satz zu schreiben kann man manchmal mehr bewegen als eine irrsinnige Gschaftlhuberei.
    Selbst wenn man denkt tut man etwas. Für andere zwar nicht sichtbar kann man damit die Grundlage legen für weitreichende gesellschaftliche Veränderungen.

    Arbeit hat in einem hochspezialisierten Industriestaat meist auch einen hohen Entfremdungsgrad. Arbeit, das ist ursprünglich das was man in einer Selbstversorgergesellschaft tut: man pflanzt etwas an oder hält sich Tiere, damit man etwas zu essen hat. In der arbeitsteiligen Gesellschaft tut man nicht primär etwas für sich selbst, sondern für andere. Und bekommt dafür etwas, das einen Tauschwert hat: Geld.

    Wohl dem, der keine Arbeit, aber genug Kohle hat. Dann können einem alle den Buckel runter rutschen, und wer dann mit seiner Zeit nix anzufangen weiß, der hat mehr Probleme als ohne „Arbeit“ zu sein. Wenn ich Kohle hätte, ich wüsste was ich mit meiner Zeit anfange, selbst wenn der Tag 48 Stunden hätte. Arbeit ist oft viel zu stressig. Ich habe als studentischer Ferienarbeiter gelegentlich in Frankreich malocht und dabei erfahren, dass die Franzosen im Schnitt etwa 20% weniger arbeiten als die hektischen, meist von protestantischem Ehrgeiz geleiteten Deutschen. Ein dem deutschen Gymnasiallehrer vergleichbarer französischer Lehrer muss im Unterschied zum deutschen Kollegen nur 1 Fach statt 2 studieren und unterrichten. Die Löhne in Frankreich sind etwas niedriger als bei uns, die Lebensqualität aber vielleicht besser.

    Arbeit ist meist eine Plage, macht oft krank. Wie gesagt, wohl dem der keine Arbeit aber genug Kohle hat. Zu tun gibt es immer genug. Und nicht neben, sondern IM SLK lacht es sich leichter.

    Sie, werter DON bewegen mit Ihren Blogs (ganz gleich wo Sie erscheinen), sicher mehr als jemand, der einen Sandhaufen hin und her schippt. Was man schreibt bleibt irgendwo haften, wirkt oft unterschwellig, kann bei gutem Inhalt eine echte Stütze der Gesellschaft oder ein Deus ex Machina sein.

    Also weiter so!

  98. Titel eingeben
    Aber dass ganz offenbar der SLK (eine Art VW Scirocco Opel Tigra auf C-Klasse-Gestell) vom Don spornstreichs der S-Klasse zugeordnet wird, tut schon bissel weh!

  99. Ex Zeitleser
    Schöne Toskana Fotos! Da will ich hin…..

    Apropos, wissen Sie, weshalb Land- und Immobilienpreise dort vergleichsweise günstig sind. Ich habe gerade in ein Immobilienportal geschaut. Für ein 0815 EFH in Bayern (nicht München) bekommt man dort fast ein ganzes Landgut mit etlichen ha Land. O.k. ist wohl eher etwas für die Berliner Toskanafraktion, aber dort müssten jetzt doch viele Deutsche, Russen oder Chinesen Land kaufen…..

    PS
    Ich habe gestern den Sicherheitsbericht 2017 BW, den der Schwiegersohn-Minister mächtig stolz präsentierte, überflogen. Die Presse wie die Badische Zeitung schreibt dazu selbst erklärend für den betreuten Leser: „Die Kriminalstatistik in Baden-Württemberg zeigt einen deutlichen Anstieg der Sexualstraftaten im vergangenen Jahr. Dafür sind laut Stuttgart vor allem Gesetzesänderungen verantwortlich“

    So weit so gut. Nach genauerer, eigener Lektüre des Berichtes weiß ich, weshalb ich meinen Töchtern, natürlich nur gefühlt besorgt, nach Einbruch der Dunkelheit von Zugfahrten und Wartezeiten an Bahnhöfen abrate oder ich sie begleite. Am letzten Sonntag brachte ich meine Älteste (19) auf den Bahnhof einer bayerischen Kleinstadt. Es war gegen 20.00 Uhr und schon dunkel. Direkt am Fahrkartenautomaten, an dem meine Tochter noch eine Karte holte sowie am Bahnsteig zwei Gruppen junger Männer (insg. ca 10). Die einzelnen Einheimischen (insgesamt ca 5 Personen) standen weit abseits und gingen erst schnell Richtung Bahnsteig als der Zug einfuhr. Bahnpersonal oder Polizei-Sicherheitskräfte gibt es da Sonntags nicht bzw. nur wenn der Zug im Bahnhof steht! Ich habe die letzten Monate dort Sonntagsabend keine jüngere Frau mehr alleine auf den Zug wartend gesehen. Immer nur in Begleitung. Szenen aus Deutschland 2018

    • Hmja, ich fahre generell gerne Auto und heute umso mehr. Italien ist gerade wirklich günstig, ich glaube, billiger wird es nicht mehr.

    • @ChristianBW: P.S.
      Tja, „böse Menschen“ – besser Nichtgutmenschen – würden sich nun die Frage stellen, warum denn die Statistiken überhaupt einen solchen Anstieg zeigen, obwohl das individualle Verhalten bereits so angepasst worden ist – sei es, daß man sich aus dem öffentlichen Raum zurückzieht (wie Sie), sei es, daß man einfach nichts mehr zur Anzeige bringt (wie z.B. die Berliner).

      Was war wohl zuerst da? Verhaltensanpassung der autochonen Bevölkerung oder Anstieg der einschlägigen Kriminalitätskategorien?

      Nichtgutmenschen wie meinereiner sagen jedenfalls, daß die Lage eigentlich noch viel schlimmer ist, als die puren Zahlen nahelegen. Weil es trotz der Verhaltensanpassungen dennoch zu einem weiteren Anstieg gekommen ist. Denn sonst müsste man ja – unter der Annahme, daß die Anpassungseffekte der hier schon länger Lebenden etwas zeitverzögert kommen – schon längst wieder ein Abklingen der Zahlen sehen…

  100. Psychologie für Fortgeschrittene
    DA: „Wirklich, das gehört zu den wichtigen sozialen Problemen der Erbengesellschaft, über die in unseren herzlosen Medien viel zu wenig gesprochen wird. …. Ich habe hier ziemlich lang sehr, sehr viele Kommentare freigeschaltet und beantwortet und Bilder bearbeitet, ja sogar ein paar Teste habe ich geschrieben, die manche lasen und andere nicht verstanden, also, ich habe technisch gesprochen bei der FAZ gearbeitet und langsam geht es jetzt darum, mich wieder erfolgreich ins Erwerbslosenleben einzugliedern.“

    Du lieber Himmel, Don! Das ist ganz einfach die Transformation des Schriftstellers zum Philosophen! Und nix anderes…
    Das ist der Weg, zum Diogenes zu werden, der vor seiner Tonne liegt und dem Boten, der ihn zum Herrscher bringen soll, sagt: „Geh mir aus der Sonne!“ Nur, dass Don Alphonso eben einen SLK als Tonne und ein Fahrrad zum Abstrampeln aufgestauter, intellektueller Probleme hat.

    „Zielstrebige, die Chef anstelle des Chefs werden wollen“, sind eindeutig Opfer des Peter-Prinzips. Aber was ist los mit Leuten, die sich selbst ausbeuten? Sie sind gleichzeitig ihr eigener Arbeitgeber und und ihr eigener Arbeitnehmer, eine selbsterfüllende Prophezeiung der vergesellschafteten Arbeit, die in ihrer eigenen Bedeutungsblase leben. Und das ist eben die Gefahr, wenn man vom vergesellschafteten FAZ-Schriftsteller zum Philosophen mutiert: Der Koch macht einem etwas zum Essen, weil der Gast hungrig ist, und nicht etwa, weil er er eine gesellschaftliche Bedeutung hat. Sonst würde Diogenes ja auch nicht in einer Tonne leben, sondern in einem Hotel… ;-)

    • Danke, aber für Philosophie bin ich doch deutlich zu minderbemittelt. Ich weiss, es gibt welche, die nennen sich wieklich „Philosophin“ aber die können dann eben auch nicht bloggen.

    • Psychologie für Fortgeschrittene - Teil II
      Don Alphonso: „Danke, aber für Philosophie bin ich doch deutlich zu minderbemittelt.“

      Ach, das sagt man so dahin, wenn man mal gerade in der Menopause des Bloggens steckt. Das heißt „Erschöpfungssyndrom“ und heißt nichts weiter, als dass man gerade erschöpft ist, weil sich ein bestimmtes Lebensthema erledigt hat. – So weit, so normal. – Erschöpfung kommt im Wortsinne übrigens von der „Schöpfung“ und hat damit damit einen religiös-philosophischen Background. Es lohnt sich, darüber nachzudenken … ;-)

      DA: „Ich weiß, es gibt welche, die nennen sich wirklich ‚Philosophin‘, aber die können dann eben auch nicht bloggen.“

      Seit geben wir uns denn mit Spinnern und Verlierern aus irgendwelchen WGs ab? Entweder man hat eine Message, oder man hat eben keine.

    • @Gazelleriker
      dass die Menopause ebensowenig eine Pause ist, wie man eine Schwangerschaft nach einer Schwangerschaftsunterbrechung wieder aufnehmen kann, wissen Sie natürlich.

    • Titel eingeben
      Nahuatl sagt: „… dass die Menopause eben sowenig eine Pause ist, wie man eine Schwangerschaft nach einer Schwangerschaftsunterbrechung wieder aufnehmen kann, wissen Sie natürlich.“

      Ich weiß nicht wirklich, ob mich meine Allgemeinbildung auch zu einem Gynäkologen macht… Aber ich weiß, dass eine missverstandene Metapher den humoristischen Spannungsbogen so gründlich zerstört, dass man ruhig von einer „Pointenunterbrechung“ reden kann, die man nicht wieder aufnehmen kann.
      Vulgo: Bloggen ist nur eine spezielle Form des Schreibens. Und Don Alphonso ist in der Menopause, weil er vom intellektuellen Standpunkt der Persönlichkeitsentwicklung aus die Form des realen Beschreibens (Reportage) vermutlich mit der Form der Reflexion (literarische Betrachtung) tauscht. Es ist eine Form intellektueller Verantwortung, die man erst nach einem gewissen Alter und einer gewissen Reife übernehmen kann.

    • Frauke Amgelin: Bei der Menge der Endspurtbeiträge hat man eher den Eindruck:
      „Me? No pause des Bloggens, schließlich muss ich die für den Rest des Wasauchimmerzeitabschnitts geplanten Vorhaben noch durchschleusen!“

    • #durchschleusen
      Ja, Frauke, der Imperativ des Bloggers: Weich reite auf der Reichweite!

    • @Gazelleriker
      naja, hätte ich mir sparen können, Sie haben recht. Vollumfänglich.

  101. Kette rechts
    …schade, das es bei Kette rechts endet, diese Legendengeschichten werden in sozialisierten Radfahrerkreisen weitaus höher gehandelt als die Nebenkostenabrechnung eines Bewohners einer sozialromantischen WG in Münster..

  102. @ DA
    Lieber Gastgeber,
    ich bin ja ünerzeugt, dass das Schreiben weitergehen wird, daher noch zwei Bitte an die zukünftige Gestaltung:
    1. Eine besser Antwortfunktion auf Kommentare.
    2. die Sternchenfunktion ist auch nicht schlecht.

    Mich würde dann auch mal interessieren, wie die Herren Kohler, Kaube und D´Inka denn eigentlich die vermeintliche Erneuerung messen wollen, damit das Ganze dann als Erfolg verkauft werden kann. Das ist nämlich sehr spannend, weil es die Leserzahlen ja nun nicht sein können.
    Oder glauben die im Ernst, dass wenn Autoren wie Ihnen gekündigt wird, die Leserzahlen dann auch noch steigen würden?
    Soviel Naivität kann doch gar nicht vorliegen, oder sind die etwa die „geistigen Verbündeten der eigenen Totengräber“.

    • Titel eingeben
      Leserzahlen sind auch nicht alles. es gibt ja bei den radlern auch die lutscher die dir hinten immer schön die Lücke aufmachen, die siehst du im wind nie.


    • 2. die Sternchenfunktion ist auch nicht schlecht
      Doch, die ist schlecht.
      Wir haben es bereits vor Jahren ausprobiert. Sie führt dazu, daß twittermäßiges Gestammel überhandnimmt.

    • Ich kann da eh nichts machen, das ist alles vorgegeben.

    • Ich weiss da leider auch nicht mehr als das, was in der PM steht. Wenn Sie sich umschauen, sehen Sie ja, welche Zahlen bei den Blogs in keinem Widerspruch zur Beibehaltung stehen. Ich kann das alles nicht beurteilen und muss sagen, es ist, wie es ist, und man wird schon wissen, wie man es haben will.

    • Pressefreiheit ist leider arg garstig und dem (christlichen) Staate, der sich paternalistisch um das
      Man muss sich nur die Bilder von der Verabschiedung des Herrn Bannas anschauen. Wo so viel Nähe herrscht, wird das kritische Wort mehrmals geprüft, bevor es als seichter Kommentar Eingang ins Tagesblatt findet.

      Die Öffentl-Rechtl. sind weitgehend auf Konformität mit „herrschender Meinung“ begradigt worden und werden ihrer spöttischen Titulierung als „Staatsfunk“ gerecht …

      Außerdem nicht zu vergessen, wo der kopflos-populistische Wendehals, der sich weiterhin „Bundeskanzler“ nennt, „gelernt“ hat.

    • Von den Neuen sollten dann möglichst bald viele gebunden werden/bleiben und ordentlich
      steigende Deckungsbeiträge in die FAZ-Kassen spülen. Dieses Konzept kann man getrost als gescheitert ansehen – leider liegt das eben auch am sinkenden Qualitätsniveau des Blattes, das ganz offensichtlich kein brauchbares Lektorat/Korrektorat mehr zur Verfügung hat. Beispelsweise heute wieder:

      Matthias Alexander:“… Titanoxid. Es spaltet Stickoxid in Nitrat und Sauerstoff. …“

      Welch ein Unfug! Der Artikel ist kostenpflichtig, aber wenn eine Ankündigung schon so bescheuert daherkommt, bleibt das Portemonnaie zu und eben nicht nur diesmal, sondern dauerhaft.

      Die Kunstfigurenerfinderweblogbücher verursachen hier halt bloß zuviele Kosten, also weg damit, leider…


    • Das Qualitätsniveau der Medien ist nicht das einzige, welches Sorgen bereitet, Frauke Amgelin. Kam mir gerade doch wieder professoraler Unsinn eines seit Jahrzehnten die Regierenden beratenden zu Ohren.

      Demnach sei Hartz-IV der notwendige Schritt gewesen, die durch das vorherige Sozialsystem entstandenen Lohnersatzleistungen zu minimieren. Und das sei ja auch ganz hervorragend gelungen.

      Welche Lohnersatzleistungen da sinnigerweise gemeint waren, wurde weder erläutert, noch nachgefragt. So weit ich mich erinnere, sind die Lohnersatzleistungen, also die zum Arbeitslohn gezahlten zusätzlichen und so genannten sozialen Leistungen seit Hartz-IV jedoch sprunghaft gestiegen und noch erweitert worden, oder?

      Aber selbst, falls Arbeitslosengeld, Arbeitslosenhilfe und Sozialhilfe gemeint gewesen sein sollten, meine ich mich zu erinnern, daß auch da Hartz-IV die Kosten deutlich erhöht hat.

      Bei solchen Fake-News aus elitärem Munde sind fehlendes Lektorat und selbst fehlendes Korrektorat doch deutlich leichter zu verschmerzen. Bei Titanoxid ist es ja schlimmstenfalls fehlendes Wissen, das kann man beim Professor jedoch nicht unterstellen, eher den Mißbrauch unkritischer Medien.

    • Ich finde
      … dieses umständliche Blogsystem eigentlich nicht schlecht, irgendwie nostalgisch, wie Manufactum und anarchisch… erinnert an die Anfänge…

  103. Titel eingeben
    Man fragt sich wie ein vergeblich vernunftbegabter Mensch dazu kommt in Italien auf einem Fahrrad ohne elektromechanische Unterstützung Hügel hinauf zu radeln wenn man auf Hawaii am Strand liegen und dem Chefredakteur ein Ansichtskarte senden könnte.

    • Das ist die Option
      für loser.

    • @Ingo Nimbus: Man fragt zuerst: was trägt es ein? Und dann erst: ist es recht und fein?
      Die Anziehungskraft des Nimbus endet dort, wo die Überlegenheit der Realität beginnt.

    • tja
      Das fragen Sie sich vermutlich vergeblich.

    • @Schlüsselblume: Tja, darf man heutzutage noch rhetorische Fragen stellen?
      Rhetorische Fragen dienen nicht dem Informationsgewinn, sondern sind sprachliche Mittel der Beeinflussung.
      Auf eine rhetorische Frage erwartet der Fragende keine (informative) Antwort, sondern es geht ihm dabei um die verstärkende Wirkung seiner Aussage.

    • Sie haben Recht, P.B.
      Ich ergebe mich eh schon vorgeblich vergeblich!

    • ./.
      Wusste agr nicht , dass der Nimbusschlüssel von Ihnen ist.

    • @MrSVP qui dit mamanmadit: "Ma maman m'a dit: Erfinder sind Überwinder!"
      Nimbusschlüssel:
      Innensechskantiges Metallstück um Wolken, Heiligenscheine (dann auch: Nimbusschlüsseel) oder Ruhm befähigt festzumachen.

    • Sehr schön!

    • @peter bernhardt - 28. März 2018 um 09:59 Uhr
      Monsieur Bernhardt,

      en lisant votre texte je me suis dit:
      Il (P.B.) fallait devenir poète ou philosophe.
      Danke für den Nimbus und die wunderbare Formulierung.


      Don Alphonso sagt:
      28. März 2018 um 10:07 Uhr
      Sehr schön!

      Hat er klasse gemacht, Don, oder?

  104. Vergessene Zusammenhänge
    Die Frage nach den Motiven der FAZ zur Einstellung der Blogs von D.A. ist ein Dauerthema. Wiederholt wurde auf den Beitrag „Finale mit grauen Haaren “ von Hans Ulrich Gumbrecht hingewiesen.

    Angeregt durch einen Kommentar hatte ich unter dem Stichwort „Schirrmachers Doktorvater“ gegoogelt und fand dazu zwei interessante, ältere Artikel zur Vorgeschichte:
    w ww.spiegel.de/spiegel/print/d-8924245.html
    und
    w ww.taz.de/!414360/

    Es sei dem Leser überlassen, Hypothesen darüber zu bilden, inwieweit diese Vorgeschichte zu dem Entschluss beitrug, den Blog von G. als „Altlast“ nunmehr zu entsorgen.

    • Titel eingeben
      Ein Spiegel-Artikel, um wiedermal jemanden zu vernichten, der aber schon in der Einleitung die Autoren Brodsky und Goettle offenbar (& ahnungsbefreit) als Negativ-Saldo vorstellt… nee, das ist schofel. Und dumm.

    • Im Fußball nennt man das Nachtreten
      Ach, der alte Hut. Den kennt hier jeder über fünfzig. Man darf nicht vergessen, dass die meisten den Spiegel abonniert hatten, meistens zusammen mit einer Tageszeitung.

      Noch einmal gelesen, muss ich feststellen, dass Frank Schirrmacher hinter seinen Möglichkeiten zurückgeblieben ist, denn er hätte auch Roman gekonnt. Einer wird aus seiner Villa nach Äthiopien entführt und gerettet vom Räuber Orbasan. Roman à la Wilhelm Hauff.

      Das eigentlich Traurige ist doch heute, dass die Phantasie in Deutschland verloren gegangen ist. Verwaltungsstaaten bringen keine Brillanz mehr hervor, sondern meistens nur pure Mittelmäßigkeit. Und Häme à la Goslar. Und Podcasts.

  105. freut sich über
    Kett content

  106. Quod licet etc...
    Als ein Journalist Lavinia Elkann Borromeo einmal fragte, ob es in ihrem Bekanntenkreis auch arme Leute gäbe, dann antwortete mit der größten Selbstverständlichkeit,“ Meinen Sie Leute, die arbeiten müssen, um zu leben? Nein, kenne ich eigentlich nicht…“ Vielleicht nicht sehr feinfühlig, aber kaum einer hat sich in Italien darüber aufgeregt. In D. gäbe es sicher einen Skandal.
    Wunderschöne Bilder, die Sonne scheint, machen Sie es gut!

  107. Was war in Dresden denn so am Wochenende los?
    Der Polizeibericht vom Wochenende

    © dpa
    Am Freitag konnte die Dresdner Polizei zwei mutmaßliche Räuber in Striesen fassen. Die zunächst unbekannten Täter näherten sich gegen 11.20 Uhr an der Müller-Berset-Straße unbemerkt einer 88-jährigen Frau und stießen sie zu Boden. Dann stahlen sie aus dem Rollator die Einkaufstasche und flüchteten mit dem Diebesgut im Wert von etwa 300 Euro. Die Frau erlitt eine Beckenfraktur und wurde in ein Krankenhaus verbracht.

    Wenig später wurde bekannt, dass einer 66-jährigen Frau an der Comeniusstraße die Tasche mit diversen Lebensmitteln, rund zehn Euro Bargeld und der Geldkarte geraubt wurde. Zwei unbekannte Männer schlugen dabei auf sie ein und flüchteten anschließend mit dem Raubgut.

    In beiden Fällen waren sofort Polizeibeamte im Einsatz, die nach den Räubern fahndeten. Am Tatort Comeniusstraße fanden sie dabei die inzwischen leere Tasche der 88-jährigen Frau von der Müller-Berset-Straße. Somit war schnell klar, dass hier ein Räuberduo unterwegs war. Zudem beschrieben die beiden Opfer die Räuber als Südländer.

    Gegen 12.40 Uhr bemerkte ein Zeuge im Innenhof eines Wohnhauses an der Schäferstraße in Dresden-Friedrichstadt einen Mann, der augenscheinlich eine Handtasche durchsuchte. Als der Zeuge die Polizei verständigen wollte, schlug ihm der Unbekannte das Handy aus der Hand und fing eine Rangelei an. Die Polizeibeamten konnten nun einen 21-jährigen Tunesier feststellen und vorläufig festnehmen. Er stand unter Einfluss von Betäubungsmitteln und Alkohol.

    Bei ihm wurden Gegenstände gefunden, die der 88-jährigen Frau kurz zuvor geraubt worden waren. Die besagte Tasche stammte jedoch nicht aus den Raubdelikten. Diese hatte der Tunesier zwischenzeitlich aus einem Pkw auf dem Gelände eines Krankenhauses gestohlen.

    Der 21-Jährige wurde am Sonnabend dem Haftrichter vorgeführt und anschließend in eine Justizvollzugsanstalt überstellt. Die Ermittlungen zu einem Mittäter dauern an. (szo/lba)

    Einbruch in eine Apotheke
    Zeit: 24.03.2018, gegen 1.25 Uhr; Ort: Dresden, Hauptstraße

    Bei der Polizeidirektion Dresden ist in der Nacht zu Samstag eine Meldung zu einem möglichen Einbruch in eine Apotheke an der Hauptstraße eingegangen. Den Beamten gelang es daraufhin,
    zwei Diebe noch auf frischer Tat zu stellen und vorläufig festzunehmen. Der 26-jährige Libyer und der 28-jährige Tunesier hatten sich bereits Bargeld aus der Kasse eingesteckt und ein Tablet bereitgelegt. Die beiden Männer sind zudem dringend für drei vorangegangene Einbrüche in Apotheken verdächtig. Sie werden am Sonntag dem Haftrichter vorgeführt.
    Vier Männer attackieren Tunesier
    Zeit: 24.03.2018, 0 Uhr bis 0.45 Uhr; Ort: Dresden-Striesen

    Ein 32-jähriger Tunesier ist in der Nacht zu Samstag im Innenhof zweier Wohnhäuser an der Comeniusstraße von vier unbekannten Männern angegriffen und ausraubt worden. Die Täter fügten ihm Schnittverletzungen zu und entrissen ihm dabei einen Ring sowie das Mobiltelefon. Anschließend flüchteten sie.

    Der 32-Jährige wurde zur medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus gebracht. Die Räuber beschrieb er als Araber.
    Raub in der Neustadt
    Zeit: 24.03.2018, gegen 22.20 Uhr; Ort: Dresden-Äußere Neustadt

    Ein 24-jähriger Marokkaner ist am Samstagabend an der Kreuzung Görlitzer Straße/Rothenburger Straße von mehreren Iranern angegriffen worden. In der Folge kam es zu einer Schlägerei einer größeren Gruppe von Ausländern. Dabei wurden dem Marokkaner das Handy und rund 80 Euro Bargeld geraubt.

    Die Polizeibeamten konnten die Lage befrieden und den Haupttäter, einen 31-jährigen Iraner, vorläufig festnehmen. Die Entscheidung zu einem möglichen Haftantrag und der damit verbundenen Haftrichtervorführung ist am Sonntag zu erwarten. (szo)

    • Widerlich. Ich hoffe, die Täter gegen die 88-Jährige landen im übelsten Knast Tunesiens.

    • Dafür dass,
      es im Osten angeblich so gut wie keine Muselmanen gibt, waren das jetzt aber ganz schön viele hintereinander. Aber das war sicher Zufall?

    • Könnten Sie vielleicht dass Wort „Muslime“ benutzen? Danke.

    • Silberkatze @ 26. März 2018 um 11:35 Uhr
      Silberkatze sagt:
      „… unbekannten Täter näherten sich gegen 11.20 Uhr an der Müller-Berset-Straße unbemerkt einer 88-jährigen Frau und stießen sie zu Boden. Dann stahlen sie aus dem Rollator die Einkaufstasche und flüchteten mit dem Diebesgut im Wert von etwa 300 Euro.“

      Es reicht nicht, dass diese Typen Monat für Monat H4 abgreifen – in ihren Heimatländern ein monatliches Vermögen.
      Nein, man muss eine alte Frau, eine Greisin, die eigentlich hilfsbedürftig ist, zu Boden werfen, dass sie ihr Becken bricht (sie hätte auch den Rücken oder das Genick brechen können), und das Geld, das sie vermutlich kurz davor bei der Sparkasse abgehoben hat, abgreifen.

      Das Witzige ist – wenn man solche Stories, die, machen wir uns nichts vor, zum Standard geworden sind, entsprechenden politisch gesinnten Deutschen erzählt, reagieren die sofort mit unglaublicher Aggression.

      Von Mitleid keine Spur. Ein Angriff auf ihr Weltbild ist viel viel schlimmer, als dass diese arme Frau jetzt Wochen, wenn nicht Monate (inkl. Reha) irgendwo alleine in Krankenzimmer verbringt, leidet, Schmerzen hat, ihr Vertrauen für den Rest ihrer Tage verloren hat und die Allgemeinheit 10.000 Euro oder mehr zu ihrer Heilung (inkl. Betreuung) aufbringen muss.

      Wichtig ist die eigene Ideologie – hier sieht man auch, dass linkes Weltverbesserungsgeschwafel nur eine Pose ist und man Mitgefühl oder Empathie von solchen Leuten nicht erwarten kann.
      Leute, die uns das alles eingebrockt haben, sind aggressiv, und ihre Aggressivität richtet sich gegen den „Normal“bürger, den sie entweder verachten oder beneiden.

    • @Foxrommel
      Um es mal deutlich auszusprechen: in dem Alter kann eine monatelange Bettlaegerigkeit das Ende der Unabhaengigkeit bedeuten, wenn nicht sogar praktisch ein Todesurteil.

      Aber ich bin sicher, auch da sind die Relativierer schnell mit mildernden Umstaenden bei der Hand: schliesslich kennen die Goldstuecke die Problematik langer Bettlaegerigkeit im Alter nicht aus ihren Heimatlaendern. Da wird sicher keiner in Gesundheit so alt? (un-sarcasm)

      Strafmass in Relation zum angerichteten Schaden wuerde ich mir wuenschen. Aber vielleicht kommt ja in Deutschland auch bald eine Euthanasiedebatte, um die gesamtgesellschaftlichen Aspekte hohen Alters mal in den Fokus zu ruecken.

    • ... bei uns hat sich ...
      .., heute ein „Südländer“ einzuschmuggeln versucht. Fragte in einem Bürogebäude mit klaren Schildern (aber ohne Piktogramme) nach einer Autowerkstatt und wollte mit dieser Mär durch die Räume streunern…

      War hochkulturtypisch erst höflich, dann aufmüpfig und frech und wollte nicht gehen, Gottseidank kein Messer …

    • Kiwi @ 26. März 2018 um 21:37 Uhr
      Kiwi sagt:
      „Um es mal deutlich auszusprechen: in dem Alter kann eine monatelange Bettlaegerigkeit das Ende der Unabhaengigkeit bedeuten, wenn nicht sogar praktisch ein Todesurteil.“

      Was hat diese arme alte Frau verbrochen? Sie hat von der Sparkasse 300 Oiro abgehoben, das war ihr Verbrechen. Mühsam ist sie mit dem Rollator vorwärtsgekommen, ihr letzter Stolz von Unabhängigkeit.
      Mit 15 hat sie das Kriegsende erlebt. Ob sie damals auch schon so behandelt wurde, von den damaligen Besatzern? Hätte sie sich damals träumen lassen, dass man in großer Zahl Berufsverbrecher ins Land holt, die ihr einmal mit 88 auf offener Straße die Rente klauen und ihre Knochen brechen?

    • Werter Don, ja das ist widerlich, aber der landet garantiert nicht lange im Knast ....
      …. und schon gar nicht dort, wo dieser Widerling eigentlich hin ausgeschafft gehörte.

    • PS: Originalmeldung der Polizei Dresden
      https://www.polizei.sachsen.de/de/MI_2017_55797.htm

      Nur falls mal wieder jemand Verschwörungstheorien und Hetze vermutet.

    • Widerlich
      Das schlimme ist, daß die Täter die gute Frau mit einer gewissen Wahrsxheinlichkeit zu einem vorzeitigen Tode verurteilt haben. Denn wenn man in dem Alter erst einmal für ein paar Monate immobilisiert ist, dann kommt man kaum wieder auf die Beine und es geht oft ganz schnell bergab, da Lebenslust verloren.

      Man hofft, daß es in diesem Fall anders ist, und die Dame wieder auf die Beine kommt…

    • Ja, das Leben danach ist nicht mehr so schän, ist zu befürchten. Wie gesagt, ich hoffe, der wird ganz, ganz hart rangenommen.

    • An solch einem Fall ...
      … wird sich zeigen, ob der Rechtsstaat noch funktioniert.

      Und ob es die Bundesregierung der Großen Koalition ernst meint mit ihren Versprechungen, es würde massiv abgeschoben.

      Für die alte Dame tut es mir unendlich leid (und ich sage nicht, was ich in die Wege leiten würde, handelte es sich um meine Mutter).

      Entscheidend ist einfach, wie sich die Justiz und die Abschiebebehörden verhalten werden.

      Dem werden wir entnehmen können, was auf uns zukommen wird.

    • Ja, ganz widerlich.
      Sagt man uns nicht immer, dass andere Kulturen eine große Hochachtung vor den Alten haben? Sind wohl Fakenews.

      Außer des Posttraumatischen könnte noch leicht eine Embolie hinzukommen.

      In Tunesien werden die kaum landen, Don, weil man sie nicht ausweisen kann. Den Rest kennen wir schon.

    • @Foxrommel
      Das ‚Verbrechen‘? Abgesehen von den 300 Euro, vermutlich einfach der falsche Glauben. War in Europa zuletzt vor 80 Jahren ein Problem. Davor so vor 400 Jahren. Oder die falsche Nationalitaet. Waere es von Deutschen an Nicht-Deutschen veruebt worden, muesste es Rassismus heissen. Umgekehrt? Antirassismus?

      Was erwartet man eigentlich, wenn die Politik aus Angst, bei klarer Benennung von Ross und Reiter mit dem Nazivorwurf konfrontiert zu werden (im Inland – das Ausland schweigt und wundert sich) aus dem Kotau gar nicht mehr aufsteht, und Teile der Besetzung im Theater an der Spree offen von ‚Deutschland, mieses Stueck Scheisse‘ sprechen?

      Welche Signalwirkung soll das denn haben? Glauben die ernsthaft, ausser ‚virtue signalling‘ an die Parteigenossen wird da ueberhaupt keine Botschaft transportiert?

      Dresden? Die damaligen Besatzer waeren aus dem Osten gewesen. Was die gegen Kriegsende unter der weiblichen Zivilbevoelkerung angerichtet hatten, ist hoffentlich nicht voellig in Vergessenheit geraten.

      Was allgemein diese Altersgruppe angeht: nach meiner Erfahrung haben die, angesichts des Bewusstseins damals verdammt viel Schwein gehabt zu haben und nochmal mit dem Leben davongekommen zu sein, sehr viel mehr Verstaendnis fuer die Not von Kriegsfluechtlingen. Sicher mit einer der Gruende, warum die offizielle Legende immer von Fluechtlingen spricht. Aber da erzaehle ich hier bestimmt nichts Neues.

      Vielleicht sollte man (im Zuge der kulturellen Sensibilitaet der Justiz) den Taetern einfach das Strafmass zumessen, welches sie in ihrem Heimatland fuer eine derartige Tat haetten gewaertigen muessen.

  108. freut sich besonders über eine
    unaufgeregt herzlich lachende Schönheit, die nach grössten Anstrengungen, stolz schiebend noch elegant den Lenker mit abgespreiztem kleinen Finger haltend ihr Ziel erreicht. Eleganz, Kraft, Wille und Schönheit in der Mitte, die Mauern der Anstrengung mit der Öffnung dahinter.
    Ein paar kleine Zeilen weiter ging eine! Sonne auf und küsste zärtlich.
    Ja, es gehen immer mehrere Sonnen auf.

    Beste Grüsse zu Ihnen allen

  109. NoWork-Life-Balance: Hohe Kunst oder leichte Übung?
    Millionen Rentner können bestätigen, dass eine „NoWork-Life-Balance“ eine leichte Übung ist und keineswegs „hohe Kunst“ erfordert. Vorausgesetzt, man verfügt über ein entsprechendes arbeitsfreies Einkommen oder Vermögen.

    Die muslimische Massenimmigration, insbesondere im Zusammenhang mit dem fortschreitenden Ersatz menschlicher Arbeit durch Maschinen, verschärft die Frage nach der zukünftigen Finanzierung der Renten.

    Denn jene Bereiche der Industrie, welche Arbeitskräfte niedrig qualifizierte Arbeitskräfte zur Ausführung von einfachen, repetitiven Tätigkeiten erforderten, sind zum großen Teil ins Ausland outgesourct worden.

    Als Folgen resultierten daraus Massenentlassungen mit Langzeitarbeitslosen sowie ein Verlust des Wertes der Lohnarbeit für diese Tätigkeiten mit entsprechender Zunahme des Niedriglohnsektor sowie des Prekrariats.

    Der millionenfache Import unqualifizierter junger, muslimischer Menschen hat zur Folge, dass eine Großteil von ihnen lebenslang vom Sozialstaat alimentiert werden muss, selbst wenn es gelingen sollte, einen Teil von ihnen als „Working Poor“ in den Arbeitsprozess zu integrieren.

    Statt nützliche Arbeitskräfte einwandern zu lassen, die zum Wohlstand beitragen, macht die Regierungspolitik das Gegenteil.

    Eine weitere, unausbleibliche Konsequenz wird die Senkung der Renten sowie die Erhöhung der Rentenaltersgrenze und der Lebensarbeitszeit sein.

    Ein immer größerer Teil der deutschen Bevölkerung wird sich in Zukunft zur „„NoWork-Life-Balance“ keine Gedanken machen, denn für diese wird es nur die Alternative geben, in Armursverhältnissen und mit Armeinspeisung aka „Tafeln“ zu leben oder bis zum Lebensende hinzuverdienen zu müssen. Pfandflaschen zu sammeln, wird dazu nicht ausreichen.

    Man erinnere sich an den öffentlichen Selbstmord eines Apothekers in Griechenland, der in seinem Abschiedsbrief schrieb:
    „Mein Überleben, das durch eine würdevolle Rente gesichert sein sollte, ist bedroht. Ich finde keine andere Lösung als die eines würdevollen Endes, bevor ich anfange, im Müll zu suchen, um mich zu ernähren.“
    w ww.stern.de/politik/ausland/selbstmord-eines-rentners-in-athen-engagiert-bis-in-den-tod-3060406.html

    „Nach Angaben der Polizei ist die Zahl der Selbstmorde in Griechenland in den vergangenen drei Jahren [Stand: 2012] um mehr als 20 Prozent gestiegen. In diesem Zusammenhang sprach die Tageszeitung Kathimerini kürzlich von dem „grausamsten Kapitel in der Geschichte der Finanzkrise Griechenlands“. Dabei hatte das Land vor der Wirtschaftskrise noch die niedrigste Selbstmordrate in ganz Europa.
    w ww.taz.de/!5096789/

    Die Altersarmut würde auch, wie das Beispiel Griechenland zeigt, ohne den muslimischen Massenimport kommen, weil es sich um eine Systemfrage handelt.

    Aber der muslimische Massenimport verschärft den Niedergang, und zwar in mehreren Dimensionen. Zum einen geht die innere Sicherheit verloren. Durch Kriminalität, einschließlich von Gewaltdelikten und Vergewaltigungen. Durch Überlastung der staatlichen Strukturen. Zum anderen ökonomisch.

    Trotzdem wählen 87% Parteien, die diese Politik fortsetzen. Und engagieren sich nicht politisch für eine Änderung.

    • Ich spreche ja nicht von Rente, sondern von Vermgen. Wer Rente braucht, tja, das wird bitter.

    • betr. islamischer Massenimport
      die Diskussion „gehört der Islam zu Deutschland“,
      die Diskussion „ist Mohammedanismus Religion?“,
      das Aufzählen von friedlichen oder unfriedlichen Suren:
      das alles führt nicht weiter.

      Wichtig ist es, die politischen Aussagen aus dem Islam zu betrachten
      (und leider auch aus der EU):

      Erdogan: „Die Demokratie ist nur der Zug auf den wir aufsteigen,
      die Moscheen sind unsere Kasernen,
      die Minarette unsere Bajonette,
      die Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere Soldaten“

      Aufforderung zum „Geburtendschihad“ in Europa

      Die Kairoer Erklärung der Menschenrechte im Islam, herausgegeben von der Organisation der Islamischen Konferenz (OIC), englischer Originaltext des Office of the United Nations High Commissioner for Human Rights (1997) sh. den Vergleich der Allgemeinen Menschenrechte / UN-Charta und o.g. Kairoer Erklärung durch die Stresemann-Stiftung „Menschenrechte im Islam“ (islamdebatte.de)

      die Bestrebungen der EU, einen Bevölkerungsaustausch vorzunehmen,
      sh. die Road-Maps aus der UNO und EU: „neue Gesellschaft aus der Migrationsretorte“

      Das sind nur ein paar wenige Programme, die ablaufen – und bei denen
      geht es, wie gesagt nicht um Religion sondern um die zukünftige Macht
      bei uns in Europa. Wer stellt sich dagegen, und woher kann der, der das tun will, Hilfe bekommen – da helfen die üblichen parteitaktischen Spielchen nicht mehr, da geht es um das Ganze.

      Aber der Bevölkerung wird/darf es s o nicht gesagt werden.

      Da braucht es einen Ian Sobieski und einen Prinzen Eugen!
      vo will

    • Der Angriff der muslimischen Invasoren auf die Vermögen der Deutschen wird kommen
      @D.A.: „Ich spreche ja nicht von Rente, sondern von Vermögen.“

      Was wird aus den Vermögen der Deutschen in 20 oder 30 Jahren, wenn die Muslime die politische Macht innehaben und die Gesetzgebung bestimmen können?

      Das mag Sie oder mich aufgrund unseres Alters und unserer Kinderlosigkeit persönlich nicht so tangieren.

      Aber man muss bei kritischer Betrachtung doch feststellen, dass schon heute eine Umverteilung des deutschen Volksvermögens vermittels sozialstaatlicher Maßnahmen (Sozialhilfe, gesetzliche Kranken- und Rentenversicherung, Gesundheitssystem, Bildungswesen, öffentliche Infrastruktur, z.B. Wohnungen, Gefängnisplätze, etc.) an die Muslime erfolgt.

      Aus meiner Sicht ist es naiv zu glauben, dass – wenn die Muslime die politische Macht innehaben – das Vermögen der Deutschen, also der minderwertigen Ungläubigen, geschützt wird und nicht an die muslimischen Glaubensbrüder und Clan-Mitglieder umverteilt wird.

      Für die muslimischen Invasoren sind die indigenen Deutschen so etwas, was die Indianer in Nordamerika für die Weißen waren.

      Wie damals die Weißen in Amerika, so wollen auch die muslimischen Invasoren sich nicht in die Kultur der Indigenen integrieren und assimilieren, sondern diese Deutschen beherrschen und ihnen ihr Eigentum rauben.

      Das ist die Realität. Aber die Mehrheit der Deutschen will diese Realität noch nicht wahrhaben, die Lohnschreiber in den MSM sowieso nicht.

      Der Angriff der muslimischen Invasoren auf die deutschen Vermögen qua Gesetz wird kommen, bereits jetzt erfolgt er mittels Asylbetrug und Kriminalität.
      So sind auch die Vergewaltigungen und Tötungen von deutschen Frauen zu interpretieren. Von den Tätern werden die deutschen Frauen als Freiwild angesehen, das ihnen zusteht.

    • Wenn das System kippt sind extreme Reaktionen zu erwarten, und nicht nur politisch
      Je weiter weg noch vom „Renteneintritt“, desto heftiger wird der Tritt in den Allerwertesten der heute noch Unbedarften werden. Zuvor wird noch politisch-medial versucht werden, Eskalationen im Ausspielen der jew. Gruppen der Bedarfsempfänger zu erzeugen. Das passiert ja heute schon in den Foren zur Rententhematik. Dort hauen sich (noch rein verbal) Angestellte vs. Beamte, die Kinderlosen vs. die Kinderarmen, die Kinderarmen vs. die Kinderreichen, die Jungen vs. die Älteren, die Selbstständigen vs. die Sozialempfänger die Köpfe ein. Teile und herrsche.
      Für die Jüngeren unter 40 ist das sowieso noch nicht auf dem Schirm! Wenn ich einem ganz jungen Arbeitskollegen aus dem Breisgau sage daß die Wahrscheinlichkeit jeden Tag steigt, daß seine Altersgruppe mal Nagetiere am offenen Feuer braten darf, lacht er mich aus.
      Die Veränderungen – auch die systemische Verschlimmerung durch die immer weiter anhaltende Masseneinwanderung – sind schleichend und stark retardierend. Inhärent. Darum 87%. Immer noch. Aber das wird sich ändern. Versprochen. Aber nicht zum Guten. Auch versprochen. Wohl dem der abgesichert ist, räumlich und/oder finanziell (kein Neid!).

    • Aber Herr aus Goslar,
      was haben Sie geraucht oder haben Sie sich an Stroh-Rum vergriffen?
      Das sind ja ganz neue Töne von Ihnen oder ist Ihr Ghost-Writer aus der Spur gelaufen?
      MfG
      Alfred haas

    • Störung der Realitätswahrnehmung
      Alfred Haas sagt: 26. März 2018 um 22:00 Uhr
      „was haben Sie geraucht oder haben Sie sich an Stroh-Rum vergriffen“

      Ein typisches Beispiel für den deutschen Michel. Er nimmt nicht wahr, was offensichtlich ist, und er begreift nicht, was die Politik mit ihm macht.

      Weil er die Deutungsmuster von Politik und Medien übernimmt. Völlig unfähig zur kritischen Reflexion und zum kritischen Diskurs.

      Er bringt keine Argumente, weil er nicht über genügend Verstand verfügt, um logisch zu denken und um argumentieren zu können.

      Er ist auch nicht aufklärbar.

      Denn statt sich mit den Inhalten auseinanderzusetzen, unterstelle er dem Aufklärer eine drogen- oder alkoholinduzierte Störung der Realitätswahrnehmung.

      Er sieht zwar die illegale muslimische Massenimmigration, aber begreift sie nicht als Invasion.

      Obwohl inzwischen jeder erwachsene Mensch mit Restverstand wissen könnte und müsste, dass es sich beim Islam um eine aggressive und expansive Religion handelt. Und dass es einen islamistischen Imperialismus gibt.

      Der dem einzelnen muslimischen Gläubigen gar nicht bewusst sein mag. Der schwängert seine Ehefrauen, und die Familie bekommt Nachwuchs wie die Karnickel. So, wie des dem Propheten und den Mullahs gefällt.

      Was zugleich finanziell sehr lohnend ist.

      Der deutsche Michel ist so beschränkt, dass er nicht begreift, dass die Muslime in ein paar Jahrzehnten die Bevölkerungsmehrheit darstellen. Wie bereits schon jetzt in einigen Städten der Fall.

      Nehmen wir als Beispiel Offenbach. Hier hat sich bereits 2012 – vor der großen Zuwanderungswelle – die ethnische Struktur entscheidend verändert:

      „Migrantinnen und Migranten machen in Offenbach einen hohen Bevölkerungsanteil aus. Jeder zweite Einwohner stammt aus einer Zuwanderungsfamilie. Im Durchschnitt besaßen mit Stichtag 31.12.2012 insgesamt 80,5% aller Offenbacher Kinder unter drei Jahren einen Migrationshintergrund.“
      https://www.offenbach.de/medien/bindata/of/integration-und-zuwanderung/10_Jahre_Integrationskonzept_OF_2015_06_10.pdf

      Gegenüber dieser Veränderung der gesellschaftlichen Realität verhält sich ein großer Teil der Deutschen wie die bekannten drei Affen.
      https://thumbs.dreamstime.com/b/drei-affen-29200070.jpg

    • Die drei Affen...
      bitte draus vier Affen machen:
      https://qpress.de/2016/03/29/merkel-als-urmutter-der-neuen-europaeischen-demontage-politik/

      Passt besser…..

      bombjack

    • Die 3 Affen, da fehlt was.
      Die 3+ Affen, Version 2.0.

      https://s19.postimg.org/oqpwkqpqb/Die_Affen_Neue_Version.gif

    • Werter Herr aus Goslar,
      hier haben Sie mich in den „falschen Hals“ bekommen. Ihre Beiträge sind normalerweise stramm links (wobei Ihre Definition von links schon ein Alleinstellungsmerkmal ist). Ihr Beitrag ist nach PC in die stramme rechte Ecke zu verorten.

      Der von UN und EU gewollte Bevölkerungstausch ist schon lange am Laufen. Die ersten Anzeichen sind schon unter Kohl erkennbar (aus der Rückschau – nicht damals von mir wahrgenommen). Mir wurde das erst klar, als es mit Fischer/Schröder begann, daß 68-er Denken die Bundespolitik bestimmte.
      Ob da ein langfristiger Plan wirksam wurde (Roosevelts Vorgabe, den Deutschen einzuhämmern, daß sie …, oder vielleicht Morgentau), als man Adorno und Konsorten nach Deutschland zurück verbrachten, überlasse ich VT-lern.

      Ich teile nicht Ihre Ansicht, daß der Michel das nicht mitbekommt. Er ist nur (noch) nicht bereit, sein prägendes Verhalten zu ändern. Auch in Bezug zum Islam stelle ich inzwischen ein leichtes Umdenken fest. Da ist ein Bekannter, der seinen Sohn aus dem Kindergarten nahm (die Mutter hat dafür die Arbeitstelle aufgegeben), als sich sein Verhalten der älteren Schwester gegenüber veränderte. Das sind alles Einzelbeispiele, aber viele Einzelbeispiele verändern den Blickwinkel.

      Sollte Frau Merkel an ihrer lockeren Vergabe der Deutschen Staatsbürgerschaft festhalten, wird es keine Jahrzehnte mehr dauern, bis das Verhältnis der Wahlberechtigten kippt. Und dann ist es wahrscheinlich auch Schluß mit der fetten Altersversorgung von derzeitigen Politikern und Beamten (bei den Rentner ist selbst bei 100% Kürzung ja nicht viel zu holen) – welcher Rechtgläubige wird schon für die Köterrasse (ist keine Volksverhetzung sondern freie Meinungäußerung) arbeiten?

      Werter Herr aus Goslar, sollte Ihr Beitrag der Beginn der Befreiung aus Ihrer ideologischen Blase sein, dann willkommen im Club der Realisten.

      MfG
      Alfred Haas

    • Nein
      Näheres?

      Ich sehe nur, dass er festgenommen wurde, weil er nicht mehrere Identitäten hat. Oder alternativ keinen Ausweis.

    • Putschdemont
      ist eben kein muslimischer Terrorist. Als solche hätte er ungestört reisen können, ohne, dass es eine „Sicherheits“-Behörde gekratzt hätte.
      .
      Hätte der Knabe angekündigt, mit einem LKW Christen schlachten zu wollen, hätte unsere geliebte Polizei ihn demütig durchgewunken.

    • Nein? Doch.@ Herr Oberländer
      Ich denke mir, die anderen Staaten wollten sich nicht in die spanische Politik einspannen lassen in dem Bewusstsein, die Deutschen werden’s schon richten in ihrer Art und prompt tappten sie in die Falle.

      Und nun wird über die Anderen hergezogen, weil man gespannt hat, was Sache ist.

    • Putschdemont muß büßen, weil hier zu häufig „Bayernpartei“, „und dann erklärt der Söder die bedingungslose Kapitulation und schließt Bayern als neues Kanton der Schweiz an“, „alles südlich des Mains wäre ohne den Rest besser dran“ und ähnliche Dinge stehen.

      „So nicht“, will man uns zu verstehen geben, „da ist dann nix mehr mit Autobahn“.

    • Da haben Sie's ... ... die deutschen Grenzen lassen sich doch schützen!
      Nicht in allen Fällen vielleicht, aber in den allerwichtigsten immerhin.
      Wenn die EU sich oder eines ihrer Club-Mitglieder in ihrem bzw. seinem Bestand gefährdet sieht.

      Geht gar nicht. Wo jetzt schon die Briten ausbüxen und – zentrifugal – im Norden, im Süden und im Osten vernehmlich gemurrt wird.
      Das rumpelt und bröselt und bröckelt gerade an den Rändern des bürokratischen Großreichs, dass sich brave EU-Abgeordnete kaum mehr hinzuschauen trauen.

      Tja, hätte der Herr P. doch seinen Pass weggeschmissen, an dem ihm ohnehin nichts mehr liegt, und das rettende „A“-Wort über die Lippen gebracht. Er säße längst an einer Tafel in Essen oder anderswo, aber diese stolzen Katalanen reisen – comme des gitans – als ob es keine Grenzen gäbe.

      Wird interessant zu sehen, wie jene, die den Begriff „Flüchtling“ sonst bis zum Gehtnichtmehr überdehnen, jetzt auf einen tatsächlichen Flüchtling, einen politisch Verfolgten, reagieren …

      „Nous sommes catalans”?

      Andererseits: sollte man diesen kleinen Nationalisten nicht besser gar keinen Raum lassen? Denn wo bitte soll das aufhören, wenn jede Region Unabhängigkeit fordert? Wenn nach den Padaniern gar die Bayern auf den Geschmack kämen? Und dann die Franken und die Allgäuer?

      Ne ne, ausliefern, subito, auf dass das alte Habsburger Reich oder das von Napoleon gewaltsam geschaffene, in seiner heutigen, zutiefst demokratischen Brüsseler Form bestehen bleibe und gedeihe – selbst wenn die Bürger den Nutzen nicht immer und auf Anhieb begreifen: dass man einem unter ihnen nicht durchgehen lassen kann, was allen anderen verboten bleibt, sollte unbestritten sein.

  110. Jetzt hat es den Fischer bei der Zeit erwischt
    Zeitlicher Zufall oder konsequente Konterrevolution der „intellektuell führenden Medien“ Deutschlands?

    Nicht ganz OT:

    Thomas Fischer seines Zeichens streitbarer und pointierter Jurist und Richter ist den Damen der Chefetage der ZEIT in Sachen #meetoo per sofort in der Zusammenarbeit freigestellt. Faktisch weil sein Beitrag, den er zuerst der Zeit angeboten hatte, und abgeleht wurde, woanders veröffentlicht hat. Die Zeitetten meinen nun, dass sei Iloyalität und daher zu bestrafen.

    Im Detail heisst es noch weinerlich, die Redaktorinnen hätten sich ja in der Sache wahnsinnig bemüht und Fischers – fachlich unbestrittene Zerpflücken – Widerrede sei völlig inakzeptabel.

    Echt Witzig. „Wir wollen Offenheit“. Aber bitte die richtige Art davon. Fischer wird diese hormongesteuerte emotionale Begründung mit Freude juristsch-süffig beantworten. Wetten?

    Bleibt nur noch der Broder bei Welt auf der Schlachtplatte. Eindrückliche Zeitzeichen.

    • Man kann nur raten, die Zeit zu meiden. Zeit und alles, was mit Holtzbrinck zu tun hat.

    • Ex Zeitleser
      Mir ist es ein nur ein Rätsel, dass bei der Zeit nicht schön längst die Leser- bzw. Abozahlen im Sturzflug sind.

      Die haben ja besonders seit 2015ff fast täglich und oft äußerst naive rosarote Stützungsbeiträge zu Merkels Flüchtlingspolitik herausgehauen. Öfters habe ich da an unsere mäßig begabten, aber sehr engagierten und ideologisch gefestigten Mitschülerinnen der Schülerzeitung gedacht. Im Ernst keine Ironie! Na ja an die fast ebenso eindimensionale täglichen Genderbeiträge dort hat man sich ja inzwischen gewöhnt.

      Ich kenne die Zeit seit über 30 Jahren . Meine Güte was für eine ehemals erhabene und ehrwürdige „Institution“ noch vor 10-15 Jahren. Jetzt lese ich ab und zu noch ein paar Beiträge online. Das wars.

    • Es gibt immer noch genug frühpensionierte Studienräte.

    • @ Mani pulite und DA wg. Attacke der ZEIT-Damen auf Fischer = alles meiden, was mit Holtzbrinck
      zu tun hat.

      Wenn einer mehr weiß – ich bin ganz Ohr. Zumal seit Gabor Steingarts Holtzbrinck-Rausschmiss beim Handelsblatt. Der erfolgte lt. Dieter Holtzbrinck ausdrücklich wg. Steingarts unbotmässiger Kritik an – – Martin Schulz.

      Unfassbar: Der Milliardär Holtzbrinck persönlich hält seine schützende Hand über Martin Schulz und schmeißt mit direktem Schulz-Bezug einen seiner besten Schreiber (und sogar Teilhaber…) per Handstreich hinaus.

      – Wg. Schulz, für den doch nichts spricht außer seinem völlig blinden Internationalismus der offenen Grenzen und der EU und Euro-Förderung.

      (Dieser Sachverhalt ist überaus merkwürdig und lockt doch keinen Schreiber hinterm Ofen vor).

      Seltsam, seltsam.

    • Je, es geschehen erstaunliche Dinge, man könnte eine richtug gute Altherrenzeitung machen mit den Autoren.

    • ... es ist nicht so merkwürdig, wie es scheint ..
      … wenn man bedenkt, wohin die 50-100 Mrd. Euro/Jahr für den Fake-Flüchtlings-Zirkus fließen…

      Es ist noch nie so leicht gewesen, mittels Staatsknete unsagbar reich zu werden. Profite höher als im Drogenhandel. Und das soll noch möglichst lange so weitergehen.

    • Ich bin mit der ZEIT aufgewachsen
      und blieb ihr bis vor ca. 6 Jahren treu. Dann fiel auf, dass Onlineredakteurinnen mit oft 2 wohlklingende Vornamen („Klara Alexanda“, „Maria Johanna“) in der ZEIT online nicht über Tatsachen und andere Menschen, sondern über ihre eigenen Wahrnehmungen und Empfindungen berichteten – gerne mit sich selbst als Hauptfotomotiv.
      Als im Kommentarbereich erneut wild und gemäss internen Richtilinien mit erkennbarer Erziehungsabsicht zensiert wurde, protestierte ich. Mein Protestbeitrag wurde sofort entfernt. Mit der letzten Zuschrift versprach ich, sowohl die Print- als auch die Onlineversion der ZEIT für immer zu meiden. Unterdessen griff ich ein oder zweimal zur berietliegenden Paperversion und legte sie jeweils nach Durchsicht entnervt weg. Ich fürchte, da kommt nichts mehr. Bald müssen wir wohl unsere eigenen Zeitungen herausgeben und Radiosendungen moderieren.

    • Zeit - leiste
      Das habe ich gestoppt! So um 2007, da hat’s dann gereicht mit der linken Soße in der Chose.

      Solange der Holtzbrinck-Millardär noch genug Asche hat, solange wird er sie auch noch auf’s Haupt streuen.

  111. Aruba contra C.R.
    Lieber herr oberlaender, ich fliege am 6. April rueber. Ob ich fuer immer bleibe steht noch in den sternen. Bei naeherer betrachtung fehlt mir auf der insel doch die natur, die berger, der dschungel, die fluesse und wasserfaelle, und die natuerliche buntheit. Auf der anderen seite steht da auf der insel eine frau mitsamt grosser famili und die warten alle auf mich.
    Das leben kann bei solchen entscheidungen seine ganze brutale haerte demonstrieren. Vielleicht sollte man doch wanne- eickel vorziehen??

    • @Tico
      lieber als eine Wanne Eickel: ein Fass Josefibock!

      Ich beneide Sie nicht um Ihre Entscheidung, ein Pendlerleben fällt wohl aus.
      Sind Sie der Typ für umfangreichen Familienanschluss?

    • Herne 2
      Wann waren Sie das letzte Mal in Wanne-Eickel?

  112. Glaubwürdigkeit
    …könnte doch auch zu mehr Lesern führen.

    Wenn ich den lesenswerten Beitrag über „Sinn und Unsinn der Digitalisierung“ von Harald Staun in der FAS vom 25.03. Seite 45 lese und der Autor über das Geschäftsmodell von, ich will es nicht ausschreiben, dem Fratzenbuchautor, anprangert, zu Recht, wie wir seit Gründung und Synchronisation der Email-Konten der Registrierer duch fb, über den dämlich mißbrauchten Begriff Freunde hin zur zwangsweisen Versorgung mit Werbung und dem daraus geschürften Kapital das Abgreifen durch die Übernahme von Wottsäp, wissen, dann frag ich mich, warum die FAZ-online nicht auf dieses Schnüffelportal verzichten kann oder will, eine Zeitung doch auch mit Weltgeltung, die es aus Werbegründen m.E. gar nicht nötig hat, da sie hinreichend in der Welt bekannt ist bei der entsprechenden Zielgruppe. Diese smartphone-Wischergeneration, die da heranwächst, liest sie jetzt eher wohl nicht online und print, und wird es wohl auch bei Wegsterben der jetzigen dies finanzierenden „Offline-Generation“ nicht. Also was soll diese inkonsequente Haltung? Wäre schön, man würde so konsequent sein wie seinerzeit vor der gerichtsfesten Rechtschreibreform. Oder: weniger kann auch mehr sein. Mut zum Mut. Oder einfach zur Konsequenz.
    .
    Und wieder der Wein-Günter auf Seite 5 der FAS. Das Etikett hat er auch gleich neu erfunden, damit auch der bei Wer wird Millionär an der 50€-Frage-Scheiternde zum Wein geführt werden kann. Toll.

    Don, wer schreibt, der bleibt. Und wird gelesen. Egal wo. Gestern Kette nur mittig.

    Viel Spaß

    • Das sind halt entscheidungen von oben, ich würde Fratzenbuch auch rausschmeissen.

    • Kostenlose FB-Werbung allenthalben?
      Mich hat das auch schon genervt, wenn ich im Radio (bei mir läuft den ganzen Tag im Nebenraum deutsches Radio über Satellit, zumal ich zum Glück nichts dafür bezahlen muss, und weil ich so mitbekomme, was in D am Laufen ist) höre, „besucht uns auf unserer FB-Seite“ oder „tut dort dies und jenes“, weil ich mich frage: warum muss der ÖR kostenlose Werbung für FB machen? Anscheinend glaubt man halt, dabei sein zu müssen, „weil alle dabei sind“ und will vielleicht Hörer gewinnen, die das „toll“ finden.
      Von mir aus können die Sender ihre eigene Webseite betreiben, aber das mit FB muss nicht sein! Dasselbe ist mit Firmen, die bei diesem Mist mitmachen. Die Spioniererei kommt ja zur Verblödung noch dazu.
      Vielleicht sollte man diese „freiwilligen Helfer“ einfach mal anschreiben und seine Mißbilligung zum Ausdruck bringen. Bei genügend vielen Mails nützt es vielleicht was, wie bei Herrn Musk?
      Wer sich da privat entblößen/entblöden will, kann das ja tun, aber man sollte klare Zeichen setzen, daß man damit nicht belästigt werden möchte.

    • @Emil Meins
      bei der Whatsup-Übernahme gab es auch „kritische“ Beitäge im ÖR Rundfunk, die Sicherheit der Daten betreffend.
      Danach: Schreibt uns Eure Meinung. Via Whatsapp!

      Man fragt sich manchmal schon.

    • Öffentlich-rechtlich, dios grande
      @Emil Meins, da haben Sie Recht. Die gerade, können besonders gut Werbung, obwohl Stolte seinerzeit sagte: Nee, Werbung können wir nich, sollen die Privaten machen. Mittelerweile sind die schlimmer.
      Es ist die alte Tragödie der Beschränktheit, die versucht, der Allgemeinheit als Lehrer zu dienen. (Jack London in Martin Eden).

      Dem Musk traue ich leider nur sein Schneeballsystem des Versprechens zu und dieser Zug kann er nutzen, um Vertrauen zu schaffen für sein defizitäres Modell. Alles kalkuliert. Allein diese saubere Elektroauto-Ideologie ist zum Jaulen.

    • @Nahuatl: War jetzt bei FB genau dasselbe
      Antenne Bayern berichtete dazu, EU-Justizkommissarin Vera Jourova habe von Facebook die Aufklärung des Datenskandals gefordert. Jourova verlange von Facebook weitere Klarstellungen und setze auf verschärfte Datenschutzregeln. Im Anschluß an die Meldung hieß es dann, sie habe diese Absicht auf ihrer FB-Seite veröffentlicht(!), was der Sprecher offenbar auch lustig fand. Soviel zur Konsequenz von Politikdarstellern im realen Leben.
      Zudem sollte unseren Abgeordneten die dienstliche Nutzung von Twitter absolut verboten werden, da dieses Medium nur zur Skandalisierung taugt, aber nicht zur Abgabe ernst gemeinter Verlautbarungen.
      Hinzu kommt die Tatsache, daß einige Parlamentarier unter twitterbasierter Logorrhoe zu leiden scheinen, da ihre Finger schneller schreiben, als das Hirn denkt, wodurch das Abgesonderte allenfalls die Qualität geistigen Durchfalls aufweist.
      Müssten sie ihre „Verlautbarungen“ in ordentlicher Form und Sprache verfassen, würde deren Zahl sicher ab- und die Qualität zunehmen, darauf verwette ich meinen Hut.


    • Es ist unglaublich bekloppt, was da in Sachen „Parlamentarier und Fratzenbuch bzw. Cambridge Analytica“ etc. gerade abläuft. Ich meine, die beschweren sich über ein Geschäftsmodell, das sie selber nutzen – ja was wollen die eigentlich überhaupt?! Daß Fratzenbuch ihnen ihre Konkurrenz von Hals hält oder was?? Demnächst wollen sie daß Google nur noch ihre Standpunkte auflistet?

  113. Denn in der Mittelstufe haben Mädels und Jungs andere Prioritäten, zu deren Erreichen seit
    Menschengedenken die notwendige Biophysik auch ohne Verständnis funktioniert, da geht dann schon mal Lehrerslehrversuch koppeister.

    Zur Auffrischung also:

    Wer nicht arbeitet, KANN nicht essen.

    Arbeit ist Kraft mal Weg und für den Weg der Gabel beispielsweise vom Teller zum Mund braucht’s halt ebenfalls Kraft, auch der Krug, gefüllt mit Most oder al., stemmt sich nicht alleine. Meine Flasche mit der Sondernahrung fliegt leider nicht selbsttätig an einen der Haken ganz oben am Rollbarengalgen…

    Ohne Arbeit geht’s nicht.

    • koppeister
      Wenn een wat anners dorut mooken will, denn mutt he oppassen, dat nich allens vun anner Lü koppeister geiht

      Da hängt mir der Arsch zu niedrig, und ich komm mit googeln nicht weiter, Frauke. LÜ? KOPPEISTER?
      Bitte!
      Das mit dem Essen und der Erotik des Alters hab ich mir auch anders vorgestellt, nicht am Hebelwerk am Haken.

    • Hab nicht daran gedacht, dass mehrere Schreibweisen möglich sind.
      koppeister, kopeister, koppheister

      Wir haben das Wort immer als Synonym für „über Bord gehen“, „untergehen“, „misslingen“ gebraucht.

      Es gibt eine Seite mit Übersetzung (nö, zur Abwechslung mal keine Reklame für Italien cilento.it , sowas kann der Kunstfigurenschöpfer eh besser, sondern für was Diametrales:) unten auf der Seite

      ewetel.net/~heino.harms1/minsen.htm

      v.gd/jmFaHi

      Noch ein Tipp (nö, nix mit Gauge, obwohl, hmm, da gibt’s auch wieder was…):

      Manchmal hilft’s auch weiter, wenn man das gesuchte Buchstabenfolgekonstrukt ganz einfach nackt und bloß in die URL-Zeile schreibt, also ohne http:// und dot sonstwie, also in Ihrem Fall

      Lü koppeister

      Es werden auch anders geschriebene Fundstücke angezeigt…

    • Hallole Amgeline,
      …wie Sie selbst sagten ist Arbeit (Energie) Kraft x Weg (W=F x s => W = m x a x s). Sagen wir mal ein Stück Schweinernes wie der Steckdosenteil einer Schweineschnuffel (mit Senf dran) + Gabel grob 100 g = 0,1 kg = Masse (grob die Erdbeschleunigung „a“ (oder „g“) aufgerundet berücksichtigt sagen wir großzügig 1 Newton).
      .
      In guten Häusern beträgt der Weg zum Mund durchschnittlich sagen wir 40 cm = 0,4 m => W = 1 N x 0,4 m entspr. 0,4 Nm entspr. dem Wert in Joule und der Wert einer Ernährungskalorie entspr. 4, 184 Joule. Das heißt also die 0,4 Joule entsprechen weniger als 0,1 cal –pas grand chose.
      .
      Ich glaube auch nicht, dass die immer tiefer über den Tellern hängenden Köpfe der Kappenschilder-Enkel, die gelegentlich mal mit den Großelter in die Besenwirtschaft dürfen, damit sie mal wieder was richtiges zwischen die Kiemen bekommen, mit diesen Erkenntnissen irgendwie zusammenhinge.
      (DdH)

    • In meiner Kindheit...
      …war koppheister ein Purzelbaum oder kopfüber. Misslingen geht auch noch. Lü sind Leute.

    • @Frauke, @Philo, so ein Schmarrn.
      Erwitte-Anröchte ist süddänisch und heißt auf deutsch Knut Hamsun,
      genau wie Castrop-Rauxel aus dem lateinischen korrekt Wanne-Eickel heißt, seit der Rechtschreibreform jedoch Herne-Wanne.

      Und das koppheister ist eine über die Jahrhunderte entstandene Verballhornung des niederdeutschen Volkssports Hopp-Deister, der nichts weniger bedeutete als über den gleichnamigen beachtlichen Höhenzug zu hüpfen.

      Unsere verweichlichte, jeglichen Wehrsports entwöhnte Jugend schafft das nimmer und stürzt mitten aus dem Sprung kopfüber ab ==> Koppdeister. Daraus resultieren gewisse Schäden die zur Einführung von Gesamtschulen geführt haben und auch dazu, dass ein (allerdings durch den OSB entsprechend weltläufiger) Bayer selbst den gebildeten Nordlichtern ihre eigenen Wortschöpfungen erklären muss.

    • Moin, Gamskampler
      Jedenfalls bin ich froh, dass ich nienie über den Deister gehen musste.Da mache ich doch lieber einen Purzelbaum der Erklärung bayerischer Art mit.

      Sweet löpt mie still bien Mors dal, soll mein Opa Remmer nach so einem langen Nachhausemarsch von der Schule gesagt haben – wenn’s stimmt.🎒

    • Es bleibt Arbeit, wenn auch weniger.
      Aber wir bekommen ja immer öfter eingetrichtert:

      „Weniger ist mehr!“

      Also ist weniger Arbeit mehr Arbeit und damit grand chose, ganzlieblächel…

  114. Titel eingeben
    Mal ganz pragmatisch von SLK-Fahrer zu SLK-Fahrer gefragt: wie montierst Du deine Fahrräder auf dem Kofferraum? Was ist das für ein Rahmen?

    • Mal so als nicht SLK- und nicht Radfahrer
      Du googelst Gepäckträger SLK. Dann kaufst du. Dann nimmst du dein Rad auseinander. Und am Ende zurrst du das mit Profigurten fest.

  115. Zweierlei OT noch, zum Ausklang
    1. Für die Katzenliebhaber
    a) privat: Die schwarzweiße Katze, die ich letztes Jahr erwähnte, ist ein Freigänger und gehört den Nachbarn, bzw. die Nachbarn gehören ihr auch.
    Mit Beharrlichkeit und zeitlich perfekt gesetztem Schnurren hat sie sich zuerst ins Herz meiner Kinder, dann in meines, und zuletzt in das meiner Frau, einer ehem. Katzenhasserin, gearbeitet.
    Die Katze ist ein unkastrierter Kater mit Riesenschädel und Normalhödel, da fehlt mir der Vergleich. Er wird von den Nachbarn gefüttert, und kommt zu uns zum ausgedehnten Verdauungsschlaf.
    Nachdem der Winter vorbei ist und ich, als Hysteriker, an mir eine Katzenhaarallergie diagnostiziert habe, sind Couch und auch Schlafzimmer, deren Sinn und Zweck er artübergreifend sofort richtig einschätzte, tabu.
    Gestern traf ihn meine Frau gähnend auf dem Regal im Gewächshaus an.

    b) öffentlich: Folgendes 1minütige filmchen auf yt, ich zerhacke es gleich selber:
    http s://www.youtube.com/watch?v=iNtYHswzFzM
    Schlimm, wenn man um sek 30 herum Gemeinsamkeiten feststellt.

    Nochwas zu Lodda, dem Rekordnationalspieler:
    Gefragt, warum er von sich in der dritten Person spreche („Ein Lothar M. braucht keinen, der ihm sagt….“)
    meinte LM: „Ein Lothar M. braucht keine dritte Person, die für ihn spricht, er kann für sich selber sprechen.“
    Wenn nicht wahr, so doch…., nicht von mir.

    • Oh,
      unkastriert? Ich hatte das Vergnügen mit einem wilden schwarzen Kater, den ich Nero getauft habe. Er hat sich meine Wohnung im EG als Domizil gewählt für ruhige Schlafpausen und gesetzte Nahrungsaufnahme. Leider war er auch unkastriert und hat hier wirklich alles markiert – Wände, Kommoden, selbst 2 meiner heiligen Perserteppiche, die ich eliminieren musste. Da ich ihn sehr ins Herz geschlossen habe, zumal er eine kaputte Vorderpfote hat und sich nur schwer hinkend bewegen kann, habe ich bei der Katzenhilfe eine Falle besorgt, und nach 2 nervenaufreibenden Wochen (er ist schlau!) hat es geklappt mit dem Fangen. Er wurde kastriert, an der Pfote konnte der Tierarzt leider nichts mehr machen. Jetzt ist Ruhe, er versteht sich auch gut mit meinen beiden Katzen. Also, sollte es im Gewächshaus irgendwann sehr streng riechen – Sie sind gewarnt! :-)

  116. Da musste ich grübeln.
    …“Kette rechts“ – ein Organ konservativer Radelfreunde?
    .
    Und dann ist es tatsächlich so – ein Radeldings. Och Don, nö. Nich sowas. Da laufen ihre Blogs nur aus Pietät ein Weilchen, bisse ganz totgehen.
    .
    Mehr Ehrgeiz, bitte. sie sind doch erst 50.

  117. Achhhhhh...
    …weiter reicht der Atem nicht, denke ich nur an die Tortur Castiglion del Bosco. Bravo!
    Ich freue mich schon drauf, meinen Kniegelenken dort im Mai den Rest zu geben.
    Und ebenso freue ich mich, dieses wunderschöne Koga seiner Bestimmung nach bewegt zu sehen.
    Ich wünsche viel Vergnügen im Paradies!

  118. (Don ich glaube da ging was schief?) Das ist das vorteilhafte an Dons Blogs,
    …er lässt auch Leute mitspielen, die nicht Absicht haben einen sinnvollen Beitrag zum Thema, meinetwegen auch OT, zu schreiben. Zum Beispiel vogelstimmenimitierende Klammersetzer oder andere Misanthropen. Ganz zu Beginn meiner Mitleserei hier dachte ich: So wie Don stets mit einem zwinkernden Auge vor der Tastatur hockt, macht es auch sein Gefolge.
    .
    Bis auf eine Ausnahme, damals. Aus Fernost. Aber der flötet inzwischen, kurz vor Toresschluss ganz angenehm herüber, ist evtl. „katholisch“ geworden. Daran könnte man sich auch als weiterhin in Deutschland wählendes Einzel-Stimmvieh glatt gewöhnen.
    .
    A propos „weiterhin Deutschland wählendes Stimmvieh“. Gestern bei ARTE gesehen, interessant für Auswanderungswillige. NZL beklagt wg. zu starker Zuwanderung einen starken Wohnungsmangel. Dabei bauen die dort doch ähnliche Pressspanhütten wie ein Großteil der Amis. Staplerfahrer (Maori) mit umgerechnet 2800 €/M (?!) wohnt mit Frau und zwei Kindern in einer Garage, ohne Aussicht auf Besseres. Für umgerechnet 1000 €/M. Dafür dürfen sie aber im Haus die Dusche benutzen.
    .
    Autre chose. Erste Anzeichen für Bürgerkrieg jetzt im Zuständigkeitsbereich des Schwiegersohns für Inneres. Angeblich schützen 200 Polizisten, der Infanterist sagt 2 Kompanien, die Gerichtsverhandlungen gegen die Rockergang „Osmanen Germania“ im Hochsicherheitsknast in Stg-Stammheim. Weit sind wir gekommen i.d.u.L. seit Kohl mit Merkel.
    (DdH)

  119. Titel eingeben
    Doris Schröder-Kopf nutzt die Tat von Burgwedel für eine Forderung nach raschen Familiennachzug.
    Dabei sind die Eltern des Burgwedeler Messerstechers ja anscheinend zumindest schon im Land (sie bedauern die Tat, wollen aber wissen, warum ihr Sohn zugestochen hat…vielleicht hatte er ja doch einen guten Grund, muss man das wohl deuten).
    Die SPD ist nur noch verachtenswert.

    • Forderung nach raschen Familiennachzug?
      In welche Richtung?

      Man kann sich ja auch Fragen was von Vätern und Ehemännern zu
      halten ist, die in einer Krisensituation ihre Familien im Stich lassen.

      Sich der Wehrpflicht zu entziehen kann ich als Argument noch gelten lassen. Das Motto wer flüchtet kann später kämpfen ist auch
      mindestens 2000 Jahre alt.

      Die Bundesregierung hatte früher die Angewohnheit
      Fahnenflüchtige auszuliefern da es um einen allgemeinen
      Straftatbestand ging. Das ist wohl heute anders.
      Es kommt vermutlich darauf auf wen geschossen werden soll.

      Im Irak hat die Bundesregierung die Seite gewechselt
      habe ich gelesen. Man bildet jetzt nicht mehr die Kurden im Norden aus
      weil die sich jetzt mit ihrer Regierung anlegen.

      Ob Frau Dr med. UvdL Maschinengewehre, Panzerabwehrraketen und
      so Zeug wieder bekommt wissen wir aber nicht.

      Ich bin für eine strengere Produkthaftung für diese Sachen.
      ggf kann man ja mal die irakische Umwelthilfe fragen
      ob sie ein Verbot der Nutzung im städtischen Raum anstrebt.

      Es gab immer wieder Klagen von Endverbrauchern der Munition.

    • @ Tommy - super Info, Schröder Köf hört auf Christian Pfeiffers Nachzugsempfehlung wg. Krimi-
      -nalität der Zuzüger. Danke!

      Ich versuch, möglichst kalt einzusortieren: Solche mittelmässigen ex-Focus-Kräfte wie Schröder-Köpf soll man deuten wie das Vogerl im Bergwerk: als Menetekel für D’land – und für die SPD.

      Das Signal, das sie aussendet, könnte zerstörerischer (für die Menschen im Lande, aber auch für die Wahlaussichten der SPD) kaum sein. Sie wird damit mehrheitlich Empörung und Zorn ernten landauf, landab.

      – Mit Wolfgang Ambros: „Sie (= die Wohlmeinenden, dk) flücht’n in die Sölbstzastörung/ So heert des auf / So wird des weitergehn…“

      Traurig und eine unvermeidliche Begleiterscheinung ist das reale Leid, das die Merkels und Schröder-Köpfs usw. vermehren mit ihren Handlungen und Ansichten.


    • Das kann man doch alles vergessen, die haben doch alle die Tassen nicht mehr im Schrank.

    • Ich bin nicht das Orakel von Filderstadt
      Aber das habe ich vor einem 1/2 Jahr zum Peak der Nachzugsdiskussion schon geahnt daß brutale Gewalttaten von noch nicht so lange hier Alleinseihenden von Besserwisser* als Argument und Forderung pro Familiennachzug verwendet werden. Zur „Befriedung“ der armen einsamen gestörten Seelen quasi. In einem Irrenhaus kann gar nicht anders reagiert werden. So viele Hab-mich-lieb-Jacken gibt es gar nicht flächendeckend, die gerade gebraucht würden.
      Viele Reaktionen aus Medien und Politik sind vorhersagbar geworden, finde ich. Wie ein wildes Tier das in die Ecke getrieben wird. Gefährlich.

    • Frau Schröder Köpf ist ein gutes Beispiel
      wie schnell man in Zeiten des Internets zu den journalistisch
      Abgehängten gehört. Es reicht nicht mehr reflexartig Parolen
      rauszuhauen, die schon reichlich abgenagt sind.

      m.W.beruht die Aussage auf einer Studie der Robert-Bosch-
      Stiftung. Da durften Migranten angeben, wie sie sich
      ihre Integration wünschen.

      Der SPD scheint keinen großen Wert mehr auf ihre
      Glaubwürdigkeit zu legen. Solange sie noch eine
      Regierungsbeteiligung hat, versucht sie ihre ideologischen
      Ziele mit der Brechstange durchzusetzen.

    • @ Balckblacky - Ihre etwas abgründige Formulierung "soviele Hab-Mich-Lieb-Jacken gibt es gar nicht
      flächendeckend, die gerade gebraucht würden“ trifft schon recht ins Schwarze .Kein Kalauer – oder doch ein Kalauer von mir jetzt? – Schon auch ein Kalauer, absolut!

      Ich hab‘ jetzt zwei mal über Ihre „Hab-mich-Lieb-Jacken“ mit Blick auf das Irrenhaus D’land lachen müssen. Grazie!

    • Dass sich der Gazgerd....
      …von so einer HirnrissIn hat scheiden lassen leuchtet doch wohl ein.

  120. @sirisee sagt: 26. März 2018 um 15:59 Uhr -
    Passender Name „Zirkus“.

    Ich glaube aber, dass da einfach ein erfolgreiches Geschäftsmodell dahinter steckt:

    Biete:
    Einwanderung in ausgebautes Solidaritätssystem mit robuster Rückfinanzierung.

    Anforderung:
    Kaufbar und formbar sein zwecks Politiker-Eliten-Sicherung und langfristige Klientelpolitik.

    Der Machterhaltungswille der herrschenden Politikerkaste wird grob unterschätzt. Ich meine, die können nichts da oben. NICHTS was von Nutzen wäre. Ein paar mittelständische Controller, Drittklassige Juristen für die kostenlose unverbindliche Rechtsberatung, paar Taxichauffeure und Modeberaterinnen. Ok. Dann ist aber finito.

    Schulz? Machen Sie Witze? Merkel? Oh ja, als Aushilfs-Physiklehrerin in MVP in einem abgelegenen Städchen. Ok 2-3 meth heads aus dem Bundestag machen sich als Dealer nützlich… .Flintenuschi bietet noch Konzepte für die staatlichen Krabelgruppen. Klöckner züchtet Bienen (ohne Erfolg).

    Lösung wäre ganz einfach: länger hierlebende aka Biodeutsche mit 40 Std- Woche in Arbeitserwerb oder mehr: allesamt 18 Monate abmelden nach Canada, Südländer, Australien, Neuseeland oder Argentinien oder auf Segelschiff, Ersparnisse aufbrauchen& Rentenkapital mitnehmen.

    Schwuppi-Wuppi die Polit-Elite und die Neu-Mit-Bürger sind weg. Schneller als Nahles Ätschi-Bätschi sagen kann. Keine Knete, keine Wertschöpfung, kein BIP = keine Fremdkohle zum Verteilen.

    Aber Schland wäre 3. WELT innert 2 Jahre. Jedes erfolgreiche Unternehmen kennt die Alarmzeichen: „wer kann, der geht“ was 5vor12 bedeutet. Affaire a suivre.

  121. Ex Zeitleser
    Ich habe gerade in der SZ von Fischer und Zeit gelesen. Meine Güte es wird immer armseliger und niveauloser, auch wenn ich Herrn Fischers Argumenten und Stil des Öfteren nicht teilte

    Interessante Entwicklung in unseren Medien. Da war doch erst
    Steingart und ein Herr Meyer…. Werter Don, ich überlege schon, wie Sie sich zu vielen Fragen positioniert, respektive wie weit Sie sich aus dem Fenster gelehnt hätten, wenn Sie ohne finanziellen Background „abhängig“ bei einem Mainstream-Medium beschäftigt gewesen wären, ohne ihnen damit nahe treten zu wollen.

    Noch gravierender finde ich aber die devoten und meist reflexartig vorhersehbaren vorauseilenden Botschaften und Kommentare der öff. rechtlichen Sender. So langsam sehe ich eine bedenkliche Entwicklung. Der Meinungskorridor wird enger und enger. Was hätten dazu unserer 68er Lehrer gesagt, die uns in den 1980iger Jahren lebendige Demokratie lehrten bzw. lehren wollten und stets voll Eifer und Überzeugung die Pressefreiheit als 4. Gewalt im Staate unisono rühmten. Damals konnte man sogar noch mit dem Spiegel unterm Arm noch etwas hermachen. Mit einem Zeitabo war man schon fast intellektuell, man kam damit status- und renommeemäßig fast an einem Doktortitel im Österreich der 80iger Jahre.

    • Heutzutage gehen die erwähnten Publikationen
      allenfalls als Bildzeitung für Intelektuelle durch.


    • Es wird Zeit für einen neuen Underground. Neue, andere Publikationen müssen von unten her wachsen. Das Herkömmliche ist nur noch Staatsmedien oder Hysterie.

    • Alternative Fakten
      Die Frage wird vielleicht sein, ob das Anbringen von Zweifeln am eingeengten Meinungskorridor bzw. von irgendwelchen „Tatsachenberichten“ schon zu unangenehmen Folgen führen kann. Danisch schildert da gerade den Fall eines Bloggers vor dem LG Hamburg, der Zweifel an der Story eines Stern-Artikels hatte und nun vom Bertelsmann-Konzern auf Unterlassung verklagt wurde.

      Das Perverse: der Mann und sein Anwalt wurden wohl zu den ersten beiden Anhörungen vor Gericht nicht eingeladen, in Abwesenheit wurde dem wohl „der Prozeß gemacht“.

      Das ganze spielt sich ab auf „blauerbote“, kannte ich bis jetzt noch nicht. Inwieweit das mit Vorsicht zu geniessen ist, steht auf einem anderen Blatt.

      Aber die bisherige Kernaussage des Urteils: hauptberufliche Journalisten können schreiben was sie wollen, der Wahrheitsgewalt spielt keine Rolle und veröffentlichte Zweifel daran sind nicht zulässig. Nächste Instanz.

  122. Wie wird es weiter gehen?
    Für den heutigen Normalo-Linken sind die Rechtskonservativen „Nazis“ und für den heutigen Normalo-Rechten sind die Linken an allem Übel schuld.

    So verläuft gegenwärtig die Konfrontationslinie.

    Bei distanzierter Betrachtung stellt man jedoch fest, dass beide etwas eint, nämlich das Fehlen eines tieferen Verständnisses gesellschaftlicher Zusammenhänge und Entwicklungen. Hier besteht eine Gemeinsamkeit im intellektuellen Defizit.

    Intelligente Rechte haben dies genauso wie intelligente Linke längst erkannt.

    Daher beginnt sich eine gemeinsame patriotische Front zu entwickeln.

    Bei den patriotischen Rechten sind patriotische Linke willkommen. Das wird explizit betont von rechten Personen wie z.B. Götz Kubitschek und Martin Sellner.

    Der linke Journalist Jürgen Elsässer gründete 2009 eine „Volksinitiative gegen das Finanzkapital“, die für Neue Rechte offenstand.

    Der revolutionäre 68-er-Linke Bernd Rabehl, Kampfgenosse von Rudi Dutschke, machte schon früh einen Schritt zu auf patriotisch orientierte Burschenschaften. Er begründet seine Position auf seinem Blog und in einer Reihe YT-Videos, und zwar sehr intelligent sowie soziologisch und historisch exzellent bewandert.

    Auf Teilen der rechten und linken Intelligenz ist man sich durchaus der Notwendigkeit eines patriotischen und europa-identitären Bündnisses bewusst.

    Die „Mitte“ ist bewusstseinsmäßig noch nicht so weit. Ganz gleich, ob es sich um traditionelle Wähler von „linken“ Parteien oder um traditionelle Rechts-Wähler handelt.

    Die rechte Mitte ist inzwischen so verwirrt, dass sie Merkels Politik für links hält.

    Spannend wird sein, wie sich die Kunstfigur entwickelt. Bislang ist sie so konstruiert, dass sie in den Rahmen der FAZ passte und die FAZ-Leserschaft ansprach.

    Eine Figur voller Ambivalenz. Zwar rechts orientiert und gegen die Linken eingestellt, aber nicht radikal rechts, sondern sich von den patriotischen und identitären Rechten sowie der AfD abgrenzend.

    Jedoch zugleich aber bajuwarisch-patriotisch und bajuwarisch-identitär. Kein Weltbürger, sondern ein Mensch, dessen Leben sich in Bayern und Italien abspielt und der ein begeisterter Radfahrer ist. Aber zugleich Kunst- und Geschichtskenner. Insgesamt retro-orientiert, jedoch nicht gänzlich den historischen Umbruchprozess ignorierend, in dem sich die kapitalistischen Gesellschaften befinden. Im Alltagsleben ähnlich wie viele der 68-er-Linken hedonistisch orientiert, zugleich retro-biedermännisch wie viele Rechte.

    Wird die Kunstfigur zum Kämpfer werden? Oder weiterhin mehr das Radfahren bevorzugen?

    Wird die Kunstfigur sich europäisch-patriotisch und europäisch-identitär entwickeln? Wird sie politisch die großen Fragen thematisieren oder sich weiterhin auf politischen Nebenkriegsschauplätzen gegen Feminismus und Genderismus bewegen?

    Schaun mer mal.


    • Spannend wird sein, wie sich die Kunstfigur entwickelt. Bislang ist sie so konstruiert, dass sie in den Rahmen der FAZ passte und die FAZ-Leserschaft ansprach.
      Njä, njä, njä, also Don Alphonso gab es schon 2001 mit „dotcomtod“, der macht sein eigen Ding und läßt sich nicht verbiegen.

    • Die Idee für die Stützen hatte ich schon länger, sie wurde halt an die FAZ angepasst.

    • "retro-orientiert"
      Sich an irgendwelchen Utopien zu orientieren, das machen Religionen und politisch Extreme schon seit Jahrhunderten, gar Jahrtausenden. Die meist schrecklichen Ergebnisse kennt man (wenn man retro blickt).
      .
      Drum ist mir Dons „retro-irientiert“ nicht nur sympathisch sondern erscheint mir auch logisch: man (no pun intended) orientiert sich an zuvor Gelerntem und Erfahrenem; also an seinen Erinnerungen …und nicht an seinen Wunschträumen.
      .
      Unser Leben ist eine Erinnerung.

    • Europäisch-identitär
      Europäisch-identitär? Hier in Cordoba/Andalusien ist man spanisch und nur der Höflichkeit halber und aus wirtschaftlichen Gründen spricht man für die Touristen auch ein bischen englisch. Die Leute feiern eine Woche lang das katholisch, barocke Volksfest Semana Santa und wählen das spanische Gegenstück zur SPD. Vor 70 Jahren waren das noch Todfeinde, die Linken und die Katholiken. Die einen sangen die Internationale und wollten sich wahlweise von allen Hierarchien befreien oder sie wollten das genau nicht und folgten den Anweisungen von Uncle Joe; die Kirche unterstütze, wie das Großkapital aus den USA, General Franco und die spanischen Patrioten, die noch Kolonialkriege in Marokko ausfochten.

      Wenn die Leute heute verwirrt sind, dann weil sich die Frontverläufe geändert haben. Die Kirche steht auf der Seite der Globalisierer/Kosmopoliten, der 68er Linken und des „zivilgesellschaftlichen Kampfes gegen rechts“. Als kultursensible Muslimversteher legen ihre Vertreter auch schon mal das Kreuz ab, um die leicht erregbaren Vertreter jener anderen Weltreligion nicht zu provozieren; die alte Arbeiterklasse wählt die FN oder andere Rechtspopulisten und den Brexit. Statt als Revolutionshoffnung gilt sie als „deplorable“ und anfällig für Outsourcing und maschinelle Substitution. Das großstädtische Bürgertum wiederum ist in einem Maße dekadent, dass man auf die kulturgeschichtliche Epoche der Décadence zurückblicken kann wie auf das goldenes Zeitalter. Um sich vor dessen Verwesungsgeruch zu schützen, sind Leute, wie der Don schon aufs Land oder in die Provinz geflohen, wie vor der Pest.

      Der Vorteil der Globalisierung liegt darin, dass die technologische Entwicklung von ihr profitiert. Sie hält alles über der Oberfläche, verstärkt andererseits auch die Fehler und Obsessionen jeder Gesellschaft, die mit der technologischen Moderne in Berührung kommt. Ein lustiges und sehr aktuelles Beispiel dafür sind die Kryptowährungen, von denen investing.com schon über 1.600 auflistet. Man wollte sich gegen politische Währungen schützen, vor der Wirkung politischer Macht auf das Geld und schuf letztlich über 1000 Pyramidenspiele, also Finanzmärkte der volkstümlichen Art. Die sollen nun reguliert werden, was sie unverzüglich damit beantworteten, dass ihre Kurse ebenso schnell zusammenbrachen, wie sie nach oben ausgebrochen waren. Am Ende haben die Leute noch nicht einmal Gold in dem man baden oder Silberkannen, in denen man Tee zubereiten kann.

    • Europäisch-identitär?
      Mit „europäisch-identitär“ ist nicht gemeint, dass es eine europäische Einheitskultur gibt oder diese das Ziel sein sollte.

      Nehmen wir als Beispiel die Schweiz. Dort gibt es drei große Sprachräume, in denen unterschiedliche Alltagskulturen gelebt werden.

      Darüber hinaus gibt es lokale Kulturen. Jeder Stadt wird eine eigene Mentalität zugeschrieben. Nehmen wir als Beispiel in der Deutschschweiz: Basel, Zürich, Schaffhausen und Winterthur. Dort gibt es unterschiedliche Mentalitäten und Sprachtönungen.

      In meiner Jugend war es noch normal, dass in den Dörfern, die nur wenige km von der Stadt entfernt waren, ganz verschiedene, unterschiedliche Sprachen gesprochen wurden, die ich nicht verstand. So wie heute noch das Ostfriesisch an manchen Orten existiert, was kein normaler Deutscher versteht. Im Unterschied zu regionalen Sprachtönungen wie z.B. bayrisch oder wienerisch.

      Auch Schwyzerdütsch ist eine ganz eigene Sprache, eine Fremdsprache für einen Deutschen, der Hochdeutsch gelernt hat.

      Trotzdem dieser lokalen, kulturellen Unterschiede besitzen alle Schweizer eine gemeinsame Kultur, ein gemeinsames Rechts- und Verfassungsverständnis und darauf gründend eine nationale Identität.

      Meine These ist, dass es auch eine derartige gemeinsame europäische Identität gibt, was insbesondere mit der Entwicklung der europäischen Rechtskultur zusammenhängt. Die sich wiederum auf Renaissance und Aufklärung sowie auf das römische Recht gründet. So war Latein die europäische „Lingua franca“ der gebildeten Stände und der Wissenschaften bis in die jüngste Zeit hinein.

      So wollen die Identitären – die „generation identity“ – keineswegs ein homogenisiertes Europa, sondern ein Europa der Vielfalt von europäischen Kulturen, vergleichbar mit der Schweiz. Und deshalb sind sie international organisiert.

      Die Identitären sind Protagonisten der kulturellen Selbstbestimmung, welche sowohl Menschenrecht wie Völkerrecht ist. So sehen sie ihr Konzept von „Ethnopluralismus“.

      Nehmen wir als Beispiel Schottland. In Schottland gibt es eine starke Bewegung für Autonomie, als für Ablösung vom U.K. Zugleich will Schottland in der EU bleiben.

      Der europäische Patriotismus – so meine These – wird umso stärker werden, je mehr die Bedrohung der gemeinsamen europäischen Kultur durch den Islamismus zunimmt..

      Formulieren wir es so:
      Bayrischer und europäischer Patriotismus unterscheiden sich, aber um die bayrische Identität zu erhalten, bedarf es bei den Bayern eines europäischer Patriotismus, denn nur Europa ist der Garant für die Erhaltung der europäischen Rechtskultur.

      Der Islamismus bedroht die europäische Rechtskultur und damit die Freiheit der Menschen in Europa.

      Wobei Europa im Gegensatz zum Vielvölkerstaat Schweiz keinen gemeinsamen Staat bildet, sondern nach wie vor aus Nationalstaaten zusammengesetzt ist.

      Deshalb ist der Erhalt der Nationalstaaten so wichtig, welche die neoliberalen Globalisten zerstötrm wollen („no borders – no nations“).

      Wolfgang Streeck betont:
      “Act local, think global. The only ones that can act globally are the CIA and Goldman Sachs, and only as long as there is no effective local resistance. In the real world, there is no democracy above the nation-state but only big technocracy, big money, and big violence. Revitalizing the nation-state need not be the same as looking inward. Quite to the contrary, if we want to contribute to justice on a global scale, we must first keep our own house in order, or we lose the support of our fellow-citizens. The neoliberals have persuaded not a few people on the Left that international solidarity today means workers in old industrial countries allowing themselves to be competed out of their jobs by workers in poorer parts of the world. In fact, international solidarity among workers meant and means organizing together to prevent capital from pitting them against one another in “self-regulating”, meaning unregulated, “free” markets.”

      “In der realen Welt gibt es keine Demokratie oberhalb vom Nationalstaat, sondern nur große Technokratie, großes Geld und große Gewalt.“

  123. Kommentar zu schnell?
    Gut Ding braucht Weile!

  124. Schade
    Lieber DA,

    habe Ihre letzten Texte gelesen, die Kommentare nur kurz überflogen. Sie lassen zweite (oder dritte) kommentiern – wirklich. Schon seit immer? Es ist wirklich bedauernswert, dass man in der Konnotation tiefe Traurigkeit wahrnimmt.

    Bin gerade im Roller unterwegs gg. Südwesten. Wir werden in Alexandria übernachten, dann weiter und das wars dann auch schon mit Italien.…

    Etwas weniger Weinerlichkeit wäre angenehmer für die „Stützen“, Bitte zerstören Sie nicht in den letzten Tagen, was Sie so lange aufgebaut haben.

    Beste Grüsse von „ rechts hinten“

    Rongreg

  125. Widerspruch im Text - finde den Fehler
    Aus dem RHS: Weil er am 18. Februar dieses Jahres gegen 22 Uhr im Tiergehege des Tierparks Neukölln eine Angora-Ziege getötet haben soll, müssen sich zwei 29 Jahre alte Männer vor dem Amtsgericht Tiergarten wegen Diebstahls mit Waffen und der Tötung eines Wirbeltiers ohne vernünftigen Grund verantworten. Einer der Angeklagten soll der Ziege mit einem Küchenmesser die Kehle durchgeschnitten und ein Bein abgetrennt haben, der andere Angeklagte soll in dieser Zeit Schmiere gestanden haben. Die Angeklagten hätten das Tier getötet, um es zu verspeisen. Für den Prozess sind insgesamt zwei Verhandlungstage angesetzt. Ein Urteil könnte am 4. April fallen.

    • Weggiser @ 26. März 2018 um 20:20 Uhr
      Weggiser sagt:
      „Aus dem RHS: Weil er am 18. Februar dieses Jahres gegen 22 Uhr im Tiergehege des Tierparks Neukölln eine Angora-Ziege getötet haben soll, müssen sich zwei 29 Jahre alte Männer vor dem Amtsgericht Tiergarten …“

      Berlin hat schließlich das Niveau erreicht, auf das es viele Jahre hingearbeitet hat.

    • Ohne Grund?
      Essen ist der Grund.

      Und kann man ohne Waffen Fleisch produzieren?

      Ich hoffe doch sehr, die beiden Mitbürger haben einen vernünftigen Anwalt.

    • kann man ohne Waffen Fleisch produzieren?
      .
      Geht schon.

      Jedenfalls so lange Sie einen Phallus nicht als Waffe betrachten.

    • ohne Waffen Fleisch produzieren
      Es gab ja auch schon in vitro produzierte Buletten.

      Auf Waffen und auf die Übung mit ihnen sollte man aber trotzdem nicht verzichten. Sie waren und sind ein wichtiges Werkzeug in der menschlichen Evolution.

  126. Danke!
    Lieber Don,
    dies ist mein erster Post in einem Blog überhaupt. Ich schreibe ihn aus einem tiefen inneren Bedürfnis:
    Danke für viele gutgeschriebene, unkonventionelle und erfrischende Artikel, die mich über die Jahre immer wieder gut unterhalten und bereichert haben.
    Danke für manche gut durchdachte unvermutete,überraschende Perspektive.
    Danke für Ihren Mut und die Verteidigung der Meinungsfreiheit, z.B. durch Aufrechterhaltung der Kommentarfunktion und ihrer Positionen, auch gegen Widerstand.
    Danke für Vieles mehr.
    Mit Schirrmacher wäre ihr Abschied noch lange nicht gekommen, da bin ich mir sicher. Manche Menschen sind eben doch unersetzbar, und ich fürchte, Sie sind es auch. Die FAZ beraubt sich einer ihrer Sterne und die deutsche Blogszene wird ärmer. Fefe bleibt, Sasche Lobo bleibt, Sie kommen hoffentlich bald wieder.
    Die Grabinschrift von Schirrmacher lautet:
    „Die Überzeugung unserer Fortdauer entspringt mir aus dem Begriff der Tätigkeit; wenn ich bis an mein Ende rastlos wirke, so ist die Natur verpflichtet, mir eine andere Form des Daseins anzuweisen, wenn die jetzige meinen Geist nicht ferner auszuhalten vermag.“ (Wikipedia)
    In diesem Sinne wünsche ich ihnen (nach einer kleineren oder auch größeren wohlverdienten Pause) eine journalistisch andere Form des Daseins und würde mich über ein Wiederlesen freuen.

  127. Kaffee
    @colocrace

    Es gibt in lateinamerika kleine staender zu kaufen, mit dazu gehoerigem stoffsaeckchen. Den empfiehlt es sich vor dem ersten benutzen kurz auszumochen. Danach haengt man ihn ins gestell. Unten drunter kommt ein topf.
    Pro tasse kaffee nimmt man einen schwach gehaeuften essloeffel gemalenen kaffee und fuellt ihn in den beutel. Will man den kaffee staerker haben, wird des esloeffel hoeher gehaeuft (odet man kauft eine andere marke wie etwa kaffee rey, der hebt etwas die schaedeldecke…)

    Anschliessend wird das gerade gemochte aber etwas abgekuehlte wasser in den beutel gegossen. Langsam. Unten fliesst der kaffee in das gefaess. Wenn gut dir haelfte wasser eingegossen wurde, nimmt man den loeffel, ruehrt ein wenig den kaffee im beutel um, waehrend man den rest des wassers hinzugibt. Das macht man, damit der kaffeesatz gleichmaessig sein aroma verbreiten kann.
    Den kaffee kann man dann etwa in eine thermoskanne geben.

    In guten restaurans wird ihr kaffee direkt am tisch zubereitet und das aroma breitet sich wunderbar aus.

    So wird in ganz lateinamerika der kaffee traditionell zubereitet.

    Den abgekuehlten kaffeesatz nimmt man als duenger fuer die pflanzen.

    Das problem in europa ist das wasser. Ich habe das schon ausgetestet. Der gute kaffee schmeckte mir in berlin nicht mehr so gut. Das muss am haertegrad des wassers liegen.

    Die frage nach der ausbeutung der pfluecker – also fuer mich gibt es kein sogenanntes „binnen-i“ weil ich mal lernte, dass „der“ pfluecker nichts mit sexualitaet und mann und frau zu tun hat. Dss sind die regeln.

    Der pfluecker , meist indios, wird natuerlich ausgebeutet, weil der deutsche billigen kaffee will u d so ein grosser druck auf den exportpreisen liegt. Es sind viele kaffeeanbaugebiete gerodet worden, weil die arbeit sich finanziell nicht mehr lohnte. Geiz ist bekanntlich geil. Das muss der indio einsehen, dass er am ende der geiz-kette der dumme ist.

    Traide fair ist ein nettes schlagwort.
    Es ist wie bei den bananen. Jeder will, aber wuerde er den preis zahlen damit auch der letzte arbeiter dran verdient wuerden sich alle beschweren.

    Die zeiten der kaffeenarone ist lange vorbei.
    So, muehsam auf dem telefon getippt.

    • danke
      @Tico für die Info!
      Ich kauf halt trotzdem weiter den fairtrade. Schmeckt auch wirklich gut. Und beim Kaffeeköcheln (mind. 5 Minuten) breitet sich das Aroma aus, und die Mehlspeis aufm Teller wartet schon…

      Kaffeemäßig OT: Ich plane demnächst einen Blogkommentar übers Nichtradfahren. Bzw. keinen mm ohne dringende Notwendigkeit.

    • Sie werden Gelegenheit haben, den anzubringen.


    • Eine Anregung, Tico. Mit einer Bluetooth-Tastatur dürfte das Tippen angenehmer sein. Und falls doch ein Laptop o. ä. zur Verfügung steht, es nur am Internetanschluß mangelt, so richten Sie auf dem Smartphone doch einen Hotspot ein, dann können Sie auch mit dem Laptop arbeiten. Das mühsame Tippen muß doch nicht sein.

  128. don, mein lieber
    geh mit gott! war regelmaessig grosser spass hier. 1000dank fuer 100.000de lustiger zeilen. ‚doppelspitzkeglig‘ bleibt unvergessen.
    grazie, tak, tesshecureler!
    auf ein wiedersehen mit slk oder anders!
    ciao!

  129. DA-Nummernschild
    i holz ned aus :)

  130. Pussy Riot rockt gegen Links
    Während hier de Lichter ausgehen und die Ex-Kombattanden ihre Kriegsverletzungen pflegen, geht in Trump-Land gleichzeitig die Lucie…sorry: die Pussy ab.

    Laut SPON rockt die russiche Punkfemenprotestmusikvereinigung „Mösenaufstand (Pussy Riot)“ direkt im Herzen der Finsternis, im Zentrum des Bösen, dem Grölpol dieser Welt: dem Epizentrum der Trump-Wählerschaft, der Hauptstadt des angeblich rechtsversifften US-Bundesstaates Idaho: Boise.

    Dort rockten sie mit Sturmhauben bekleidet gegen „Rechts“ und gegen „Trump“ und (was SPON unter den Tisch fallen lässt) sie taten es nicht nur völlig unbehelligt, sie bekamen auch noch Applaus dafür.

    Und das in einem Land, in dem linksradikale Feministinnen an US Eliteuniversitäten nicht so linksradikale Feministinnen von der Bühne pfeifen, weil sie ihnen nicht linksradikal genug sind.

    Wenn DER Schuss nicht nach hinten losging.

    https://www.thecollegefix.com/post/42587/

  131. 70 (in Worten: siebzig) Millionen (=Millionen) Nigerianer wollen in den nächsten 5 (fünf) Jahren
    migrieren.

    Kuckst du da, Alda: http://www.pewglobal.org/2018/03/22/at-least-a-million-sub-saharan-africans-moved-to-europe-since-2010/

    (Aber keine Angst – der Gerd Müller hat ja letztes Jahr schon erkannt, dass „wir“ (wir, er sagte echt: Wir) im Jahr (Gerd Müller, CSU sagte: im Jahr!) in Afrika zwanzig Millionen Arbeitsplätze schaffen müssen, um die Fluchtursachen zu beseitigen. Pro Jahr! – Ok, super Plan.

    Aber dann muss er sich noch was für den Rest des Muslimbogens überlegen. Er kann einem schon fast Leid tun, der Gerd Müller.

    • Das sind Hirngespinste,
      weil sie ja fast jährlich nachwachsen, dieArbeitnehmer/innen.
      Geburtenkontrolle heißt das Zauberwort.

    • Ja, Philomena, Hirngespinste von einem Bundesminister und geerdeten Allgäuer CSUler - crazy?!
      Das Zauberwort-Duo „Afrikanische Geburtenkontrolle“ hört man offiziell nur einen einzigen Mann von Bedeutung sagen, soweit ich sehe: Nämlich Emanuel Macron. Klar: Die Deutschn dürfen das nicht sagen, wg. Hitler?!

      Und das Zauberwort Grenzsicherung sagen nur noch solche Gottesfürchtigen Männer wie der alte Richard Schröder von der Ost-SPD oder – indirekt – der fulminante und noch viel ältere Robert Spaemann.

      Heute wieder Ba-Wü MP Kretschmann: Offene Grenzen müssen sein, wg. „Christlicher Nächstenliebe“. – Stimmt nicht, ist theologisch falsch, sagt – – der steinalte Robert Spaemann, immerhin ehemaliger Papst-Berater.

      Aber nein, Kretschmann hört nicht auf den Stuttgarter Spaemann, und muss auch noch als gutmenschelnder Theologe dilettieren – und kein Mensch irgendwo in der Qualitätspresse odern den ÖR, fürchte ich, widerspricht ihm da.

      Schön ist das nicht, wie ich leider zu schließen nicht umhin kann.

    • @ Herr Kief,
      gestern war’s wohl, als ich las, daß der Laschet dem Seehofer drohte, die Grenzen nicht zu kontrollieren. Sonst…Ich fass das nicht.

      Der Müller wäre eigentlich nicht schlecht; aber mit seinem Marshallplan für Afrika verliert er die Übersicht mMn.Die Chinesen hatten mal beim Straßenbau Einheimische beschäftigt in irgendeinem afr. Staat und nur für 2 Kinder eine Krankenversicherung zum Lohn, um zu steuern. Die Straßen sind fertig und die Chinesen weg und sicher viele Kinder da.Von meiner Tochter weiß ich, daß die Gebildeten sich dort auch überall Sorgen machen deswegen. Selbst haben sie nur noch 2-3 Kinder.

      Merkel hat sich Afrika wohl auf die Fahnen geschrieben und gemeint, mit der DDR hätte sie ein Vorbild.(Größenwahnsinn) Der Verfasser des von mir gelesenen Artikels meinte in seinem Schlußsatz: Wäre sie doch Generalsäkreterin der UNO geworden – dann hätte sie sich um die ganze Welt kümmern können.

    • Da hätte ich was....zur
      Geburtenkontrolle:

      https://www.heise.de/forum/Telepolis/Kommentare/Libyen-Christlich-abendlaendische-Staatsvernunft-gegen-NGOs/Save-the-Children/posting-30920346/show/

      und die Antwort von „Jappie“ und meine Erwiderung darauf….mit den „Menstrual Cups“.

      bombjack

    • @Philomena 18:54
      Der Laschet, der Spaßvogel! De facto kann im Dreiländereck nur wenig kontrolliert werden und das nicht erst seit gestern. Apart auch, wie geschmeidig die SPD ist im Beklagen von Zuständen, die aus ihrer Regierungszeit resultieren.
      https://www.derwesten.de/region/hohe-kriminalitaet-an-nrw-bahnhoefen-polizei-packt-aus-so-ernst-die-lage-wirklich-id213078057.html
      Wenn sie wen fangen, gehts dann so aus
      https://www.aachener-nachrichten.de/lokales/region/bundespolizei-nimmt-schleuser-auf-der-a44-fest-1.1858601

      „…Zwei Personen wurde eine Ausreiseaufforderung, das Bundesgebiet zu verlassen, ausgehändigt, wie die Polizei mitteilte.
      Nach weiteren Ermittlungen wurde festgestellt, dass sich die dritte Person im laufenden Asylverfahren bei den Behörden in Thüringen befindet und seit zwei Monaten untergetaucht war. Sie wurde mit einer Aufforderung sich beim Ausländeramt in Suhl zu melden, wieder auf freien Fuß gesetzt.“

    • Der beste Rechtsstaat, den man ohne Geld kaufen kann!

  132. Hobby Arbeit
    Gratulation! Freue mich über erfrischende Worte und stimmungsvolle Orte. Arbeit, die zum Hobby geworden ist, ist natürlich ideal. Gelingt mir auch relativ oft. Ohne ererbtes Vermögen kenne ich aber auch die andere Seite der Arbeit: Umzusetzen, was andere ersonnen haben. Abgehobene Bestimmer, die ohne Erfüllungsgehilfen nichts sind.
    Es tun sich Gräben auf, nicht so sehr zwischen den Vokabeln links und rechts, sondern zwischen Arbeitenden mit und ohne Hobbybonus. Bzw. solchen, die in ihrer Freizeit anderen zur Last fallen, weil sie zu wenig an sich selbst arbeiten. Und denen, die anderen das Leben tatsächlich erleichtern.

    Ausbalancierte überwinden auch die Gräben, die bewusst in Medien geschaffen werden. Statt in der Mitte (medium) zu sein, wird Meinung um Meinung, die unbequem ist, einkassiert.
    Herauskommt mit den Worten von Gabor Steingart ein Meinungsspektrum von der Grösse einer Schiessscharte. Unliebsame werden ins Dickicht des Netzes abgedrängt. Im Glauben, man könne sie dort besser von oben beschiessen?

    • Man darf gespannt sein, wie sich das entwickelt. Ich bin da überfragt, aber wohl ist mir nicht.

  133. Hat mir alles in allem sehr gefallen
    Kurz vor Schluss noch mein erster Beitrag überhaupt als Dank für manch kurzweiliges Amusement mit diesem Blog: „In der S-Klasse weint es sich leichter“ – ja, nämlich über den exorbitanten Benzinverbrauch zumindest dann, wenn es sich um eine „alte“ handelt: Mein W 109 braucht kaum einmal unter 16 Litern/100 km Superplus zuzüglich Bleiersatz. (Dabei ist der W 109 – Kanzlerwagen unter Willy Brandt – der 68-er unter den Mercedes-Oberklassemodellen, viel schlanker und eleganter als der wuchtige Kohl´sche W 126, dessen mysteriöse Rolle in Dons Leben uns ja überhaupt nichts angeht.) Als Abbitte für die ökologische Sünde gelegentlicher Ausfahrten mit diesem spritfressenden Oldtimer fahre ich meine anderen Kraftfahrzeuge so gut wie gar nicht mehr, weder meinen japanischen Miniroadster – halb so groß wie Dons SLK, dennoch mein halbwegs schnelles Faltfahrrad Birdy ohne jeden Aufbau mitnehmend -, noch gar meine italienische 125-er Vespa. (Apropos Piaggio: Italiener bau(t)en nicht nur wunderschöne Kirchen und Paläste, Autos und Rennräder – sondern auch Flugzeuge: Als nebenberuflicher Pilot auf einem Business-Jet für Leute mit einer ganz besonders elitären – dagegen wirkt der Don geradezu bescheiden – Very-important-work-very-important-life-balance hätte ich oft gerne statt des Cockpits meines bieder-amerikanischen Learjets das der daneben geparkten, zum Niederknien schönen und eleganten Piaggio Avanti betreten.) Dafür fahre ich – da teile ich die Leidenschaft des Don – endlos viel Rad, genauer Räder, vornehmlich jahrzehntealte Rennräder mit maßgefertigten Stahlrahmen (in meiner Ruhrpottstadt „hat´s“ drei Rahmenbauer, wovon die meisten bayerischen Städte wohl nur träumen können), gelegentlich aber auch ausgefallene Klassiker wie ein Peddersen, ein Moulton Jubilee oder ein – wohl sofort l´Eroica-taugliches – Pashley Speed 3. Dies alles aber – zugegeben – wohl auch zur Nowork-life-balance als Frühstücksdirektor im Hochschuldienst, der seiner jahrzehntelangen Vorlesungstätigkeit (nicht aber seinerA-15-Alimentierung:-) verlustig ging nicht nur wegen ungebührlicher Professorenkritik (zum Hintergrund siehe – falls hier ein Link auf den in diesem Blog nur mäßig beliebten SPON erlaubt sein sollte – http://www.spiegel.de/lebenundlernen/uni/ruhr-uni-bochum-bootet-statistik-dozenten-aus-a-1030937.html), sondern auch wegen angeblich zu langsamen Aussprechens der Fahrradbezeichnung „Fixie“, als er mit einem solchen in der Vorlesung erschien, um die physikalische Interpretation des statistischen Konzepts der Varianz als Trägheitsdrehmoment zu demonstrieren. Nowork-life-Balancierungsprobleme treffen halt nicht nur – zeitweilig – ausgeblogte Erben, sondern auch viele, viele andere. Der Hinweis des Don, dass dabei das Radfahren helfen könnte, also die hohe Kunst der Balance – insbesondere dann, wenn´s nur noch langsam vorwärts oder gar aufwärts geht, der stabilisierende Kreiseleffekt also erlahmt -, hat mir daher gut gefallen, wie so manche andere politische Unkorrektheit auch. Vielen Dank.

  134. Titel eingeben
    Mein Dank geht erst mal an colorcraze für die Archivierung auf mega.nz. Wo der D.A. demnächst publiziert, ist eh wurscht. Wir hatten hier im wordpress-Ausweichquartier auch schon mal 2.000 Kommentare.

    • Es sind in Bezug auf die FAZ noch ein paar Kleinigkeiten zu klären, aber man wird sehen, wie sich das entwickelt.

    • Wg. Dank an colorcraze - oh ja: Danke, danke! - Ich versteh sowenig davon, das ich kaum ahne,
      wieviel Arbeit das machte.

      Wg. Ihrer „Alltag“-Fragen noch, colorcraze: – Bei ZVAB gibt es genau zwei Exemplare zu kaufen. Ich bin bass erstaunt – da sterben doch die Besitzer – wo landen die Hefte dann – doch nicht bei den Erben?! – Mir schwant Böses.

      Ah ja – und letzten Samstag hat Gerhard Henschel, einer der besten „Alltag“-Mitarbeiter, Rutschky auf einer ganz passablen, aber leider fast rein anekdotischen Seite, in der FAZ nachgerufen.

      Auf Rutschkys Blog das schema wird überdies ein Besuch von Rutschky und Kurt Scheel bei Gerhard Henschel und Family geschildert…

      Die letzten beiden Bücher Rutschkys bibts bei Berenberg und heißen „Mitgeschreiben“ und „In die Neue Zeit“ und behandeln die Jahre 1980ff.. Das letzte ist ein wenig traurig. Kurios auch: Rutschky bezahlte seine lebenslange überwiegende Unabhängigkeit und Querköpfigkeit doch tatsächlcih im Alter mit Verarmungsängsten. Er fuhr einen Lada, und jedesmal, wenn da was kaputt ist, wird das ausführlich beschrieben, einschließlich Berliner Hinterhofwerkstattbesuchen – das ist natürlich im sinne des „alltags“ – -interessant.

      Das Buch „Lebensromane“ ist auch reich an Einsichten, die man anderswo so kaum bekommt. – Rutschky war ein produktiver Aussenseiter.

      Interessant sind zwei „Schüler“ Rutschkys, die er beide intellektuell begleitet hat, während sie und nachdem sie bekannt geworden sind: Reinald Goetz und Gerhard Henschel.

      Henschel hat das in seinem letzten, übrigens sowieso hervorragenden Buch „Arbeiterroman“ – einem Bildungs- undKleinbürger-Sittenbild der Neunziger Jahre in Norddetuschland, sehr schön beschrieben- da kommen auch Briefwechsel mit – Michael Rutschky vor, aber auch sehr sehr imposante Szenen von Hilfsarbeiten in einem Lager einer Spedition oder in einer Land-Disko und eben: Intellektuelle erste Höhenflüge des Ich-Erzählers!

      (Mit Walter Keller hatte ich vor allem zu tun, als er das Fotomuseum Winterthur mitgründete, und bei dessen anfänglichen absoluten Höhenflug auch begleitete – meine Rolle beschränkte sich auf die des Kritikers, aber es gab praktisch nichts zu kritisieren – dafür um so mehr zu bewundern! Das ist aber nun seit Jahren vorbei. Sowas – solche Höhenflüge – gehen sowieso nicht einfach immer so weiter – müssen sie auch nicht – – es w a r jedenfalls großartig. Keller starb ziemlich unerwartet. Keller war auch ein Schweizer Kooperations-Wunder, nebenbei gesagt. Zusammen mit George Reinhart und Urs Stahel – udn eigentlich der Kantons-Zürcher Kulturbürgerschaft auch. Glücklich iene Gegend, die solche Leute – irgendwie zum Zuge kommen lässt).

    • Eine redundante Speicherung/Archivierung der DA Blogs für die Nachlesewelt
      Das ist sicherlich wichtig und wertvoll, kaum auszudenken wenn das alles im Nirwana (/dev/null) verschwinden würde. Allerdings bin ich bei wolkig-windigen File-/Sharehostern IMMER skeptisch, da die Dinger von heute auf morgen „weg“ sein könn(t)en (siehe megaupload). Ich will hier aber niemand ausbremsen, eine Kopie dort ist sicher besser als gar kein Backup (also immer entgegen dem alten IT-Witzchen arbeitend: „In Sachen Backup waren wir schon immer gut, nur mit dem Restore/Recovery hapert es ständig…“).


    • Bevor sich hier irgendwelche komischen Gerüchte bilden: der Upload ist KEINE Archivierung, der wird ab 31.3. nicht mehr zugänglich sein, und allerspätestens Mitte April wird der ersatzlos gelöscht, wahrscheinlich deutlich früher.
      Bis 30.3. werden auf Anfrage Downloadlinks verteilt (danach nicht mehr).
      Die Archivierung findet auf 100 individuellen Sticks und Festplatten statt, bei den Leuten daheim, die es sich heruntergeladen haben.

    • inbox.lv, wo ich die 940 Eingesargten aus 8656 aufgebahrt habe v.gd/QZiAZW , gibt Ihnen
      eine zehn GB große Gruft für jpgs bis jeweils ein GB, eine weitere Kammer in Ihrer Strandburg bietet nochmal zehn GB Platz für Anderes bis jeweils einskommafünnef GB.

      Sie können sich dort mithilfe eines Filters „subject : inactive“ anderswohin benachrichtigen lassen, wenn Hinweise wegen andauernden Nichtbesuchs (in der Praxis etwa neun Monate) eintreffen…

    • @Frauke Amgelin
      Ja, die Letten! Sind glaube ich auch mit performanten Verbindungen in das und aus dem „Neuland“ etwas weiter als wir hier im grossmaulonly-digitalisierten Hinterländle.

  135. Einige Dinge Off Topic
    H. Müller-Vogg schrieb, eine Burkatragende wollte nicht mit ihm Aufzug fahren. Andere versuchten das zu relativieren, indem diese von vielleicht sieben solches Tragenden Frauen schrieben.

    Ich lebe im Kölner Süden und habe eine solche Frau im Supermarkt um die Ecke erlebt.

    Solche Relativierungen und Verkleinerungsbemühungen sind nicht wirklich hilfreich.

    —–

    In Frankreich wurde eine Holocaustüberlebende niedergemetzelt und verbrannt, durch einen Maghrebiner.

    Wirklich schlimm.

    Und ganz mies von den Öffentlich-Rechlichen Sendern, dass diese kein Wort darüber verloren haben. Also, ich zappe ja ziemlich hin und her und habe davon keine Silbe gehört.

    Mir scheint zunehmend, dass die ÖR Sender jeglichen Maßstab verlieren.

    Einfach nur irre.

    —–

    Der Faktenfinder der ARD, Herr Gensing empört sich lauthals, dass ihm Nähe zu Linksextremisten unterstellt würde.

    Nun hat er sich von der Band FeineSahneFischfilet einfangen lassen, indem diese wegen Linksextremismus unter Beobachtung des Verfassungsschutzes stehend den einflußreichen Herrn Gensing eingeladen hat, vor ihrem eigenen Auftritt auf der Bühne zu stehen.

    Man mag sich das auf der Zunge zergehen lassen:

    Jener, der für die ARD als Faktenfinder tätig ist und bestens bezahlt wird, heizt das Publikum zugunsten einer linksextremen Band auf.

    Wenn das so weiter läuft, bleibt einem ja nur noch die Erkenntnis, dass die Intendanten der einzelnen ARD Sender alles mit sich machen lassen, aber auch wirklich alles.

    Ich bin ja kein Jurist, aber ich frage mich schon, ob sich juristisch durchsetzen ließe, Zwangsabgaben für den ÖR-Rundfunk (puh, fast hätte ich PR-Rundfunk geschrieben) einzutreiben, wenn dort relevante Mitarbeiter tätig sind, die Linksextremisten verharmlosen und relativieren wollen und das permanent machen.

    Ich jedenfalls ließe es auf einen Rechtsstreit ankommen.

    • @ Thomas Cgn : Von der Ermordung der Holocaustüberleben
      habe ich heute morgen durch Radio France Internationale erfahren.
      Also durchaus eine Meldung in den ÖR.
      Dort wie immer mehr hier ticken im unterbeschäftigten arabischen Bevölkerungsteil die Zeitbomben. Kürzlich wieder eine Detonation im Raum Carcassonne. Französische Sicherheitsspezialisten schlossen eine terroristische Planung in Deutschland nicht aus. Darüber offenbar tiefes Schweigen in den deutschen Zwangsgeldmedien.

  136. Leider wirkt es aber auch weiterhin so, als ob
    die gegenwärtige FAZ auf Sicht nicht nur für den hochgeschätzten Don Alphonso sondern auch für das deutsche Volk im Euroraum irgendwie zu eng wäre. Bis auf weiteres möchte dich FAZ vielleicht doch noch eine Heimat SdG sein, auf Dauer aber sieht der notwendige zukünftige Erfolg einen Don Alphonso nur freischaffend selbstbewusst emanzipiert erfolgreich unabhängig auf eigenen Füßen in den Weiten des World Wide Web – genau so wie sich das immerr auch für jeden Angelsachsen gehört.

    Vollzieht Europa diesen Schritt nicht bald, dann ade Euroraum. Nur die Kultur ganz Europas selbstbewusst und zentral für sich verwendet und ins weltweite bewegt und gehebelt taugt heute noch um unsere notwendigen Anteil an der Weltkultur in Vielfalt und in Balance mit ausreichendem Einsatz zu gewährleisten.

    Und nochmals: ohne europäische Stars aus Unabhängigkeit und europäischer Kraft am Ende auch kein Euroraum. (Ob anonym oder nicht – es gilt die Zukunft, kein gestern; die Kunst wie die gesellschaftliche Identität wie die soziale Identität wie die staatlichen Identitäten bilden sich primär durch psychologische Bewusstseins- und visualisierungs Prozesse im Internet ab – anderes spielt dabei anders als gestern gar keine so grosse Rolle mehr; wesentlich ist nur dass Kunstfigur oder sichtbar das Individuum ausdrücklich europäische Positionen und ihre ‚europäische Freiheiten‘ für das europäische Recht und die europäischen Werte (auch in Euro bilanziert) vertritt –
    und zwar selbstverständlich auch ohne Not eindeutig unterschieden von vielem anderem. Der Euroraum handelt auch weiterhin sowieso keinesfalls aus irgendwelchen Notlagen heraus – sondern immer aus Vollständigkeit und Fülle. )

  137. 'Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen', war
    ‚aber‘ wie bekannt schon immer als der Kampfruf des aufstrebenden Bürgertums des 19 Jahrhunderts gegen den ihn beherrschende Adel zu verstehen gewesen. Und insofern steht diese Überschrift selbstverständlich nicht in einer ‚ernährerischen Tradition‘ und hat auch nichts mit Arbeit zu tun, da ging es schon immer ausschließlich um gesellschaftlichen Konflikt, und zwar von unten nach oben. Aber wir kämpfen doch gar nicht, und es gibt doch auch gar keinen Konflikt, wir haben doch bereits gewonnen, wir stehen doch längst als Sieger fest, nicht wahr?

    Wobei es könnte auch mal einer das Wort auf die Gegenwart so aktualisieren, dass es auf manche der anderen zuträfe: Wer nicht schweigt, soll nicht essen.

  138. Twitter-Foto?
    War ein Vertrag in dem Briefumschlag auf dem Twitter-Foto? Ein SLK eignet sich wohl wirklich nicht dazu, darin zu trauern und herumzuweinen. 
    Wenn ja, dann gratulieren wir, Ihre Fans, zu dem neuen Vertrag! ((Oh, jetzt wird es ihm wohl für einen Wagen mit Rücksitz reichen…:))

    Möge aus dem Vertrag etwas großes emporwachsen: die Arbeit eines nächsten großen deutschen Schriftstellers. Und das, wenn möglich, in lieblicher Harmonie mit seinen Zeitgenossen, bitte! Diese Spannungen sind ja kaum auszuhalten. ((Ich werde mich noch schnell beim FAZ beschweren, dass Sie zu spannend schreiben.:)) PS: Die Funktion, Sätze durchzustreichen, geht im Kommentarfeld bedauerlicherweise nicht.

    • Titel eingeben
      Doch das <del>geht</del>.

    • ¿ʇɥɔnsɹǝʌ ʇıɯɹǝıɥ lɐɯ uoɥɔs sɐʍos ǝıs uǝqɐɥ
      verkehrt-herum-schreiben.de/durchgestrichen-schreiben/

    • Palazzeschi
      schreibt spannend, ich weine nur mein eigenes Auto voll, hatte nie ein Interesse an der FAZ(was bitte läuft dort ab und von welchem Vertrag ist die Rede) und finde, auch unter Literaturschutz sollte es gewisse Geschmacksgrenzen geben. Meine verwirrten Texte der letzten Tage sind dem Umstand geschuldet, dass ich über keine jahrzehntelange Erfahrung mit solchen „Spielen“ verfüge und hätten nicht freigeschaltet werden müssen. Wie das hier bitte. Das Foto mit dem women’s lunch hat mich damals schon irritiert,ich hatte nur einen FB- und zwei Mailkontakte und bitte grüßen Sie Frau P. von mir.

  139. Grausam ist ein Schülerjahr
    Auf jeden Fall besser eine reiche Erbin heiraten als ertrinken, aber manchmal weiss man einfach nicht, wohin man sein Derrière in Bewegung setzen soll, ob auf dem Rad oder sonstwie.
    Guten Morgen!

  140. "Invasive Neophyten" mein gestriger Kommentar
    ist der o.g. erwähnte Kommentar im Filter hängengeblieben wegen bekannten Gründen („nicht veröffentlichbar…“) oder nur technisch verloren gegangen?

    • Hier Kollege Settembrini am Apparat: Nach technischem Verlust sieht es nicht aus, soweit ich das im System erkennen kann.

  141. Perdono, Don, das würde sogar der Papst durchgehen lassen
    Muselm**** laut Duden eine scherzhafte oder veraltete Bezeichnung für Muslime.

    • Pronto? Hier Kollege Settembrini am Schalter. Wie Sie unschwer sehen, hat der Hausherr es ja durchgehen lassen, wenn auch nicht kritiklos. Im Prinzip stimmt Ihre Definition ja, nur hat der Begriff in bestimmten Kontexten halt doch ein Gschmäckle von gruppenbezogener Herablassung, umso mehr dank der Verkürzung Musel, die sich in der Kommentatorenrunde von PI & Co. großer Beliebtheit erfreut.

    • Hier ist es keine Gruppe,
      sondern ein Einzelfall.

      https://m.youtube.com/watch?v=od2glTeVSrE

      Auch beim C a f f e e – Lied. Sie wissen schon: nicht für Kinder ist der Türkentrank, schwächt die Nerven, macht dich blass und krank. Sei doch kein ****, der ihn nicht lassen kann.

      Darf man das noch singen?

      Sie am Schalter, Herr Settembrini?
      Please, two to Toulon. Sagen Sie jetzt bitte nicht tätetäterä…

    • Muselmann
      Lieber Marco Settembrini ( welch ein schöner Name ), das Wort Muselmann ist ok, der Musel sei jedoch, laut Wiki, eine abfällige Bemerkung für Muhammedaner bzw. Angehörige des Muhammedanismus. Ob sie den Islam ( Frieden ) verkörpern, oder ihre Religion Islam ( Frieden ) heißt, müssen sie erst einmal in Wort und Tat beweisen.

      Keine weitere Ausführungen mehr von meiner Seite, ich möchte nähmlich nicht schon wieder den Zensurader von dem lieben Don beleben, mit meinen allzu deftig/heftig gewürzten Formulierungen in dieser Angelegenheit ;) …

      Gruss an Tico, Tukursch und an die Runde … u n d
      immer vorsichtig im Umgang mit dem Salz, bloß nicht verschütten …

    • Ach was, "Muselmanen" sind jetzt auch schon verbrannt ?
      Gottchen, das ist ja voll an mir vorbeigegangen; wenn das der Gotthold Ephraim wüsste… Sic transit gloria Ringparabel !

      Jetzt muss man PI also offenbar deswegen lesen, um zu wissen, welcher Terminologie man sich zwecks Abgrenzung nicht bedienen sollte. Da dachte ich immer, zumindest der französische Leitbegriff schützt vor bösem Nazitum. Wobei: das hat ja mit dem Lateinischen auch schon nicht funktioniert („nigrum“).

      Oder kommt es auch hier nur darauf an, wer den Begriff verwendet ? In Amerika dürfen sich Menschen afroamerikanischer Provenienz ja auch fröhlich gegenseitig ann*****n, ohne dass das beleidigend ist. Sicherlich gibt es da aber eine Mindestpigmentierungsstufe, unterhalb derer das ganze blutrachefähig wird. Ob es dann hilft, wenn man einwendet, dass man sich – ungeachtet heller Haut, blonden Haars und der Trägerschaft je eines X und eines Y-Chromosom – selbst als weibliche PoC definiert, denn alles andere ist ja bekanntlich nur ein soziales Konstrukt? Man weiß es nicht…

      Dürfen aber wir älteren autochthonen Europäer uns dann wenigstens irgendwann gegenseitig als „Kreuzfahrer“ begrüßen, zumindest wenn wir Kirchensteuern bezahlen ? Oder gibt es da – auf RT deutsch oder anderswo – bereits unseliges Brauchtum, das distanzierungsbedürftig macht ???? Fragen ! (frei nach Künaxt)

      Es wird halt derzeit alles irgendwie kompliziert….

  142. Keine Illusionen (zweiter Versuch)
    Mein Anliegen war es, aufzuzeigen, daß viele „Normalbürger“überhaupt noch nicht die Tragweite und die letztliche Konsequez der absoluten Unumkehrbarkeit begriffen haben, die Merkels einsame Entscheidung zur Grenzöffnung 2015 ausgelöst hat.
    Für viele steht die geschickt ins Spiel gebrachte moralische Verpflichtung „armen Menschen zu helfen“, die mit dem Asylrecht quasi gleichgesetzt wurde, im Vordergrund, während sie nicht erkennen, dass es sich um etwas anderes handelt: nämlich unkontrollierte, nicht umkehrbare Massenzuwanderung, die unsere Gesellschaft fundamental verändert.
    Man hängt immer noch der Illusion nach, die durch den Satz „Wir schaffen das“ ins kollektive Bewusstsein eingepflanzt wurde, wie man früher sagte „Das verwächst sich noch“, doch das ist unmöglich!
    Für die paar, die „zurückkehren“, werden andere kommen, in weit höherer Zahl.
    Die einmal geschaffenen Tatsachen haben Ausgangsbedingungen für etwas geschaffen, das jetzt nach eigenen Gesetzen abläuft und nicht mehr zu stoppen ist, außer vielleicht durch drastische und für eine vorbelastete Gesellschaft, „die keine hässlichen Bilder sehen will“, wie Merkel es ausdrückte, nicht akzeptierbare Maßnahmen.
    Und das muß auch in aller Klarheit ausgesprochen werden, weil von offizieller Seite die Menschen eingelullt werden mit schönen Reden und leeren Versprechungen, die niemand einhalten will und kann.
    Ein Forist beschrieb hier vor längerer Zeit, dass sich aus 2 Zuwanderern, die vor 50 Jahren in sein Dorf zogen, nach 2 Generationen durch Zuzug von Angehörigen, Heiraten und Geburten mittlerweile eine Liste von 300 Einträgen mit deren Namen im örtlichen Telefonbuch entwickelt hat.

    Genau das ist der zu erwartende Verlauf, einfach durch soziale und biologische Parameter festgelegt, wenn man die Situation realistisch betrachtet, daran gibt es keinen Zweifel, und keine beschönigenden Reden, keine Lügen und keine gefälschte Statistik werden daran etwas ändern.
    Die Saat ist ausgesät, Merkel hat es getan und sie wird unaufhaltsam wachsen und gedeihen.
    Daher hatte ich den Begriff der „invasiven Neophyten“ erwähnt, wer will, findet die Hintergründe dazu im Netz.
    Diese Tatsachen gelten deshalb, weil es Naturgesetze sind, wie Organismen, Biotope und ganze biologische Systeme sich entwickeln, und sie gelten auch für den Menschen, weil wir letztlich nur ein Teil dieser Systeme sind.
    Vor allem, wenn jemand sie noch absichtlich in diese Richtung lenkt.
    Wir sind unbewusste Teilnehmer an einem biologisch-sozialen Experiment (irgendein Politiker hat sogar diesen Begriff verwendet).
    Wer das bezweifelt, kann sich gerne informieren über bereits erfolgte Beispiele solcher unbedachter Eingriffe von Menschenhand oder durch Zufall und ihre Auswirkungen.
    Stichworte sind Kaninchen und Kamele in Australien, der Waschbär in Deutschland, Ambrosia u.a. Neophyten, durch Schiffe und Warenverkehr in Biosysteme eingeschleppte Organismen (hier Bird Island und St. George Island , wo englische Biologen arbeiten).
    Dort wird klar, dass man die Büchse der Pandora nicht mehr schließen kann.
    Wenn dann, wie oben erwähnt, eine Frau Schröder-Köpf noch Familien-Nachzug fordert, muss man sich fragen, an welcher Art von Verblendung sie leidet.

    • Damage done
      Ich denke, Sie beschreiben das richtig. Ein Anhalten oder Umkehren dieses Prozesses ist nicht mehr möglich und er betrifft ganz Europa. Die Ausbreitungsrichtung verläuft von West nach Ost und darin von den Metropolen auf’s Land.

      Handlungsalternativen:
      1. Flucht auf einen anderen Kontinent (Australien?)
      2. Unterwerfung
      3. Widerstand

      Soviel man hört, hat die Fluchtbewegung schon vor einiger Zeit eingesetzt.

      Für die meisten der schon länger hier Lebenden bietet die Unterwerfung wenigstens eine Möglichkeit zum Überleben wenn nicht sogar eine Chance auf ein annehmbares Leben.

      Verstockte Freunde der Nibelungensage sehen ihrem mehr oder weniger glanzvollem Untergang entgegen.

    • Es erinnert mich schrecklich an ein Gespräch mit einer Serbin
      Damals, als der Jugoslawien-Krieg tobte, und es Massaker an Muslimen im Kosovo gab, sprach ich mit einer Serbin. Sie ist eine sehr herzliche Frau, die ihren Lebensunterhalt in Berlin mit Taxifahren verdiente. Ich war verdutzt, daß sie nicht das serbische Vergehen vorbehaltlos zu verurteilen bereit war. Sie sagte, ihr hier wißt nicht, wovon ihr redet. Ihr wißt nicht, wie es ist, wenn eine Minderheit, einfach durch beständig größere Kinderzahl, beginnt, euch nach und nach zu verdrängen. Wenn eure Nachbarn nicht mehr zu euch gehören, sondern Fremde sind. Wenn eure Sprache kaum noch zu hören ist. Wenn eure Feste nicht mehr gefeiert werden, sondern ihre. Wenn ihr eure Heimat verliert. Ihr wißt es nicht, aber ihr werdet es erleben, es hat schon angefangen. Dann werdet ihr uns verstehen. Und dann wird es zu spät sein.

      Ich gebe zu, ich hielt das für abseitig, und ihre Bitterkeit habe ich nicht verstanden. Und jetzt, ja, allmählich beginnt das Verstehen. Und ich bin traurig, entsetzt, wütend. Und es hilft nichts.

    • Eigentlich sind die Deutschen vernünftig.
      Bei Tichy steht das die Nationalsozialisten bei den Wahlen 1928 (nach 1919 und 1923) ganze 3% bekommen haben.
      1932 (ich glaube 1932 hat Hoover die US Kredite sofort fällig gestellt und Deutschland damit den Rest gegeben) 32%.
      Und 1933, nach der Machtergreifung, 43%.
      Das sollte den Alchimisten in Berlin eine Warnung sein. Ich weiss immer noch nicht ob sie es absichtlich machen oder aus Dummheit. Oder beides.

    • biologisch-soziales Experiment
      .
      Genau.
      You are an experiment.

    • Expontielles Wachstum
      Wie das Weizenkorn auf dem Schachbrett.

    • Kosovo
      @Albert Pflüger

      Ein früherer guter Freund war damals Kompaniechef einer deutschen Fallschirmjäger-Einheit vor Ort und kam mit mit einem veränderten Weltbild und einer veränderten Persönlichkeit zurück, was der Krieg ja unweigerlich hervorbringt.

      Seiner Einschätzung nach handelten die Serben aus Notwehr und zu den Kosovo-Albanern fiel ihm nur folgendes ein: Zivilisation komme in deren Wortschatz und Weltbild nicht vor. Es wurden im Laufe des Krieges auch von dieser Seite unsagbare Greuel an der serbischen Zivilbevölkerung oder Gefangenen verübt. Hat man damals davon etwas mitbekommen? Ich nicht.

      Wenn man sich anschaut, welchen finanziellen Einfluß inzwischen die Saudis dort ausüben und einen strategische Brückenkopf bilden, frage ich mich, ob Europa nicht langsam aber sicher von Innen heraus zerstört werden soll.


    • Mir scheint, hier haben einige zuviel Sarrazin gelesen. Aber ist schon witzig, daß ausgerechnet die SPD der AfD die Munition liefert. Scheint ja doch nicht alles „Linke“ so schlecht zu sein.

    • "erinnert an Gespräch mit einer Serbin"
      Ich hatte vor (mehr als zehn) Jahren ein ähnliches, langes Gespräch mit einem Berliner Taxifahrer (Deutsch, jung, ich glaube: Architektur(?)-Student), der mich vollquatschte mit seiner (mir damals absurd vorkommenden) Vision, dass in ein paar Jahren Millionen von Flüchtlingen aus Afrika und Süd-Asien zu uns in den Norden kommen werden (müssen), wegen Wassermangel, Armut, Hunger, etc. (der ganze schon lange bekannte aber verdrängte Sermon)…
      Das war noch vor der Zeit, als Hinz & Kunz (oder Ali & Achmed) in diesen fernen, ‚armen‘ Ländern ein Smartphone o.ä. besaß. Nun ham sie’s und sehen, was „hier im Westen“ für naive Trott…
      .
      „Alles so schön bunt hier“, das war schon ein sehr angemessener Kommentar einer ostberliner Sängerin, als sie endlich auch in „den Westen“ konnte und kam. Später hat sie dann nicht mehr so kluge Sätze…

    • Titel eingeben
      Weiß das Frau Merkel?
      Oder sagt ihr das mal jemand?
      .
      .
      .
      …und wieso nicht?

    • "Wer arbeitet, ist doch selber schuld"
      Na, da ich gerade Zeit mit Telefonaten mit Verwandtschaft u. Bekanntschaft in der BRD „vertan“ habe, steuere ich paar anekdotenhafte Einzelfaelle (alle aus wohlhabenden, eher laendlich gepraegten Gebieten) bei, die den Erfolg eines „integrativen“ „Wir-schaffen-das“ verdeutlichen:

      Eine engagierte Deutschlehrerin, die „Gefluechtete“ unterrichtet, wird Samstagvormittags von dreien ihrer Schueler (UMFs: Syrer, Afghanen) ausgelacht u. verspottet, als sie in Vertretung ihres erkrankten Sohnes schwerbepackt Kostenloszeitungen austraegt. Tenor: Sie sei doch doof, so eine Arbeit zu machen, sowas muesse man nicht machen u. sie wuerden sowas erst recht nicht machen …

      24-jaehriger Eritreer wirft nach sechs Wochen die ihm vermittelte „Berufstaetigkeit“ in Baumschule hin. Zu schwer. Macht seitdem gar nichts u. wartet darauf, dass seine Frau das zweite Kind gebiert. Wenige Monate spaeter stellt sich heraus, dass die „Aufenthaltsgenehmigung“ mit einer Luege erschlichen war: Der in Eritrea angeblich wegen seines Glaubens verfolgte Christ entpuppt sich Muslim u. raeumt seine Luege freimuetig ein. Abschiebung? …

      Afghanischer Familienvater erklaert Lehrerin u. Rektorin, seine schulpflichtigen Toechter wuerden nie u. nimmer die Schule besuchen. Das sei „bei ihnen“ nicht ueblich. Fortgesetzt hartnaeckige Weigerung, diese Ablehnung aufzugeben. Achja, wenn (eine der) Ehefrauen mal mit zum Schulgespraech darf: Nur in Burqua.

      Es duerfte klar sein, dass „die Linke“ diese Wirklichkeiten nur noch mit ideologischem Blindblick ausschalten oder totschweigen kann.

      Determinismus oder Fatalismus sind trotzdem nicht am Platz. Exterminationsphantasien erst recht nicht. Aber die „Migrationspolitik“ sollte vielleicht doch schleunigst „geaendert“ werden? Sofern es jemals eine gab (-;
      Denn: nehme niemals Vorsatz an, wo Dummheit als Erklaerung genuegt. Frau Dr. Merkel u. ihre speichelleckende Entourage sind hoffnungslos ueberfordert … u. ueberfordern weiterhin die dt. Buerokratie.

    • "Scheint ja doch nicht alles „Linke“ so schlecht zu sein."
      .
      Richtig!

      Keiner ist so unnütz, dass er nicht immer noch
      als schlechtes Beispiel dienen könnte.

    • @ Otto Meier: Hauptsache, man hat ein klares Feindbild, oder wo ist Ihr Problem?
      Da Ihr Beitrag als Antwort unter meinem Kommentar steht, fühle ich mich mal angesprochen (sollte ich mich irren, bitte ich um Mitteilung):
      Ihr Kommentar erinnert an des Verhalten der etablierten Parteien im Bundestag. Brächte die AFD einen Antrag ein, der hundertprozentig Ihrer Meinung entspräche, wären Sie trotzdem dagegen, weil er von der falschen Seite kommt. Und schon aus Prinzip kann man nicht zustimmen.
      Solche Prinzipientreue lobe ich mir (nur führt sie zu nichts).
      Ich musste jedenfalls nicht Sarrazin lesen, um zu dieser Einschätzung zu kommen.
      Falls Sie mich deshalb mit ihm in Ihre Schublade sortieren, mir auch recht, stört mich nicht.
      Was mich stört, ist der Versuch, das zu einer negativen Kategorisierung zu benutzen (Fnord).
      Vielleicht können Sie auch ihre Begrifflichkeiten erklären, worauf Sie sich mit SPD (meinen Sie Frau Schröder-Köpf?) und AFD beziehen (hat die AFD dazu schon etwas verlautbart?), oder subsumieren Sie mich unter AFD? Die genannte Dame dürfte übrigens etwa auf einer Stufe mit Frau von der Leyen stehen bezüglich Ihrer Kompetenz und „Durchsetzungsfähigkeit“, sowie der Relevanz ihrer Aussagen für das reale Leben des Normalbürgers.


    • Na ja, für die Unnützen und schlechten Beispiele gab es dann ja Hartz-IV. Und wie könnte es anders sein, auch das kam von den „Linken“. Warum immer so auf die Linken geschimpft wird, verstehe ich wirklich nicht. Ist doch alles prima.

    • Hoover moratorium
      Ach Herr Thomas, Geschichte sollte man schon genauer recherchieren als bei Tichy. Die USA haben besonders intensiv versucht, Deutschland nach WK1 zu helfen, schon 1929 durch den Young Plan, der Deutschland Schulden um etwa 20% minderte, und zusaetzlich doe Finanzierung etwa 2/3 der verblieben Zahlungen dutch US Banken vorsah (wurden von DNVP/NSDAP abgelehnt), Praesident Hoovers 1931 Moratorium schliesslich erlaubte Deutschland eine einjaehrige Zahlungspause, bis Ende 1932. Danach kam Hitler.


    • Wenn Sie sich angesprochen fühlen, Emil Meins, dann wird das ja wohl seinen Grund haben, den Sie selbst am besten kennen.

      Nein, ich habe kein Problem mit guten Ideen und Vorschlägen, egal von wem sie kommen. Von der AfD habe ich da allerdings noch nichts gehört, außer zum ÖR-Zwangsbeitrag und zu plebiszitären Elementen auf Bundesebene. Inwieweit das ernst zu nehmen war und ist, ist wie bei allen Parteien aber eine Glaubensfrage.

      Ja, ich habe Prinzipien, die stehen fremden guten Ideen und Vorschlägen aber nicht im Wege, die würde ich immer unterstützen.

      Ob Sie Sarrazin gelesen haben oder nicht, kann ich nicht beurteilen. Die Ähnlichkeiten in Ihren Aussagen aber schon. Und mehr habe ich auch nicht behauptet. Daß ich Sarrazin als schlimmen Hetzer und Rassisten betrachte, müssen Sie nicht auf sich beziehen, denn das kann ich an so einem Beitrag nicht beurteilen.

      Da Sarrazin nunmal Mitglied der SPD ist und die SPD ihn nicht zum Teufel gejagt hat, muß die SPD sich seine Aussagen zurechnen lassen. Das sollte sich doch aus dem Zusammenhang des von mir Geschriebenen ganz eindeutig ergeben.

      Zu den von Ihnen genannten Damen von mir kein Widerspruch, wobei ich sagen muß, daß ich die letztlich auch nicht wirklich beurteilen kann, nur ihr Wirken.

      Und letztlich, woher soll ich wissen, welche Partei Sie bevorzugen? Ist mir doch gänzlich egal. Es war nur Ihr Text und die Antworten, die mich zu meiner „ironischen“ Aussage getrieben haben.

      Stichwörter: Biologisch, Naturgesetz, Pauschale Abwertung von Menschen …

    • @ Otto Meier - Sie kommen immer wieder auf Sarrazin zurück - von wegen Hetzer
      Daher diese Info.

      Sie entstammt der „Jerusalem Post“ – es geht um das „Judengen“ – in der Jerusalem Post von letztem Dezember:

      http://www.jpost.com/Israel-News/Politics-And-Diplomacy/New-law-says-genetic-test-valid-for-determining-Jewish-status-in-some-cases-506584

      Der Artikel handelt vom Fortschritt der Genforschung – und wie man sich den in Israel unter der Leitung von Rabbinern (!) zunutze macht, um – – festzustellen, ob einer zurecht für sich in Anspruch nimmt, Jude zu sein.

      Frage: Einschlägig in Sachen Thilo Sarrazin? Ich meine: Unzweifelhaft ja.

      Freilich wird es nach der Kenntnisnahme eines solchen Artikels schwerer, Thilo Sarrazin als einen rassistischen und antisemitischen Hetzer zu bezeichnen, ohne auch die zukunftsorientierten israelischen Rabbiner und Wissenschaftler mit der gleichen Elle zu messen.

      Ich würde sogar sagen: Das sei kaum mehr möglich; aber das ist meine Meinung.

    • zuviel Sarrazin gelesen
      Er ist trotz des Versuchs in auszuschließen noch immer SPD-Mitglied.

      Warum?

      Vielleicht haben Sie ja einen BELEG dafür, dass man diesen Mann als „Rassisten“ und „Hetzer“ sehen sollte? Oder warum er kein SPD-Mitglied mehr sein sollte?

      Ein „zuviel“ halte ich bei Büchern wie „Deutschland schafft sich ab“ für unschädlich. Die meisten „Kritiker“ haben dieses Konglomerat an volkswirstschaftlichen und statistischen Darstellungen wahrscheinlich nie gelesen und/oder nicht verstanden.


    • Dieter Kief, Hausschwein, Sarrazin steht lediglich stellvertretend für viele andere, die weniger bekannt sind, das macht es einfacher, da nicht dauernd alles wiederholt werden muß.

      Wer entsprechende Gene gefunden hat, darf sich gerne bei mir melden. Ansonsten bleibt das für mich gefährlicher Unsinn, der nur rassistischen Zwecken dient, egal von wem solcher Unsinn stammt.

      Ja, mit Zahlen hat er es, der Sarrazin. Nur gut für ihn, daß Zahlen heute ja keine Fakten mehr sind, da sie jeder seinen Bedürfnissen entsprechend interpretiert. Wie war das noch mit den Statistiken, jedem die seine?

      Wenigstens bei den Aussagen zum IQ hätte ich gedacht, daß die Zahl der Jünger Sarrazins schlagartig abnehmen würde. Aber da hat er wohl teilweise recht gehabt, läßt man seine daraus resultierenden Forderungen mal außer Betracht. Denn die sind schon wieder rassistisch.

      Warum der Sarrazin noch in der SPD ist? Warum die SPD noch gewählt wird? Fragen sie doch TDV, der würde ihnen das vermutlich in drastischen Worten erläutern, was ich in der Regel zu vermeiden suche. Aber all das hatten wir hier ja schon, die gegensätzlichen Meinungen sind bekannt und mir ist nicht danach, das immer wieder zu repetieren. Mir reicht ein Einwurf hier und da, nur um zu zeigen, daß es auch noch andere Meinungen gibt. Das soll hier ja nicht zu einer Echokammer verkommen, oder?

    • @Otto Meier
      Tipp: Lesen Sie doch mal nach über Usain Bolt und über seine außergewöhnliche Verteilung von Muskelfasern, die zu einem sehr großen Teil genetisch bedingt und durch Training nur wenig zu beeinflussen ist. Auch, dass er diese körperliche Voraussetzung mit anderen schwarzen Läufern teilt.

      Naja, Sie wissen ja schon, ich bin Rassistin.


    • Ach Hausschwein, das ist aber ein jetzt schon gescheitertes Rückzugsgefecht. Selbstverständlich gibt es genetische Unterschiede, das habe ich ja nie bestritten. Nur, darum ging es hier doch nicht. Also bitte, immer schön beim selbst gewählten Thema bleiben. Oder besser auch nicht, gell.

    • @ Otto Meier wg. Genfroschung und Sarrazins "rassistischen" Forderungen aus der IQ-Forschung
      Herr Meier, würden Sie so fair sein wollen, zu erklären, wie Sie diesen o. a. erneuten Vorwurf an Sarrazin, er erhebe teilweise „rassistische Forderungen“ mit Bezug auf die IQ-Forschung begründen?

      Und was die Gene betrifft, aufgrund derer man in Israel bestimmt, wer denn nun zu Recht behaupte, ein Jude zu sein, so lässt der Artikel in der „Jerusalem Post“, den ich oben verlinke, keinen Zweifel zu, dass es die gebe.
      Dass Sie antworten, als ob dieser Hinweis gar nicht an Sie ergangen wäre, erstaunt mich.


    • Im Grunde, Herr Kief, habe ich die Frage nach dem Judengen doch längst beantwortet. Zeigen Sie mir ein Christengen, dann reden wir noch einmal darüber. Fällt Ihnen der Unsinn denn wirklich nicht auf? Vielleicht noch ein Buddhistengen?

      Was den IQ Betrifft, so siedelt Sarrazin den ja nennenswerterweise nur bei Akademikerkindern an und möchte den dummen Rest der Bevölkerung am liebsten von weiterer sinnloser Population ausschließen. Und da scheint er ja nicht ganz falsch zu liegen, was die Dummheit betrifft. Denn soweit ich weiß, haben gerade die nach Sarrazin von der Population Auszuschließenden in Mehrheit seine Pamphlete gekauft und gehören zu seinen zahlreichsten Anhängern.

      Und jetzt habe ich auch keine Lust mehr, mich weiter zu soviel Dummheit zu äußern. Das wäre, ganz allgemein (!), zuviel der Ehre für Hetzer und Rassisten.

    • @ Otto Meier - Rabbiner sind Juden, und die israelischen Genforscher, die sagen, Juden seien
      per Gendiagnose identifizierbar, sind es auch. Diese jüdischen Wissenschaftler, Theologen und Ethiker bestätigen laut oben verlinktem Bericht in der Jerusalem Post Thilo Sarrazins entsprechende Überlegungen auf eindeutige Weise.

      Die Konsequenz, mit der Sie an dieser Einsicht vorbeireden, ist beeindruckend.

  143. Aus der vielgerühmten NZZ, 24.03.2018, Seite 3:"Wir erkennen die Realität nicht mehr."
    Ein Interview mit einem früheren Produkt-Chef von Facebook. Sehr Interessantes über Blasenbildung und den Verlust der Realität in diesen. Inklusive permanenter Manipulation von „außen“.
    „…uund die „Tagesschau“ zeigt natürlich ein anderes, realistischeres Bild. Das lässt bei vielen Leuten den Eindruck entstehen, der Staat kümmere sich nicht um die wirklichen Probleme. Ihr Hass wächst. Und das System ist in sich geschlosssen, denn die Werbung, die wir am Rand unserer Timeline sehen, ist genauso personalisiert wie der Newsfeed. Wir sehen vor allem die Postings, die, wie im Fall der Werbekampagne bei den Präsidentschaftswahlen, dem eigenen Profil nahestehen….“

    Für mich übersetzt:Jeder schwimmt im eigenen Saft und will auch gar keinen anderen mehr. Schon eine sehr bedrohliche Entwicklung.

    Der Westen hat keinerlei Beweise, dass RU Skripal und Tochter angegriffen hat, schließt sich aber in einer einmaligen, sich faktenfrei selbstbestätigenden Aktion zusammen. Gegen RU.
    Gleichzeitig hat die EU größte innere, geradezu zerstörerische Probleme. Brexit, Antisemitismus, Flüchtlinge, Gewalt… Da wird dann sogar die Türkei in die Arme geschlossen. Überfälle auf auf Syrien, Irak und Zypern gelten offensichtlich als hinnehmbar. Unglaublich, was hier gerade läuft.

    Da wird dann mal wieder, Fakten hin oder her, dringend ein äußerer Feind benötigt. Hier wollen die neuen alten Kräfte wieder mal so einen richtigen Krieg.

    • Fall Skripal
      Da kann man mal sehen, wie wertvoll ein guter Chemiker ist:

      Der kann sogar das zerüttete Verhältnis von EU und GB wieder kitten.
      Nichts vereint halt so sehr wie ein gemeinsamer Feind.

      Es kann auch nicht jeder Chemiker nur aus minimalen Spuren vom Tatort und den Blutproben der Opfer eine neue analytische Methode für eine geheime und nicht frei verfügbare Substanz entwickeln und dann noch eindeutig deren Herkunft zweifelsfrei bestimmen.
      Also ganz ohne Standards und Datenbankeinträge.
      Respekt!

      Wer so gut ist, kann die Substanz auch selber herstellen.

      Außerdem:

      Ein Geheimdienst, der die Spur zu sich selber legt, ist keiner.
      Es gibt genügend giftige Substanzen, die für diese Zwecke eingesetzt werden können und keine Spur nach Russland legen.

    • @ikkyu
      der Aufschrei von Ms May war wohl, um dem Militärbündnis einen Gefallen zu tun. Vielleicht wird der Austritt aus dem fast deckungsgleichen Bündnis EU billiger – JUNCKER wird einlenken – plus Uncle Sam’s LNG bricht sich seine Bahn. On top: spätere enge Zusammenarbeit mit dem Stars & Stripes Verbund – sobald losgelöst von der Ärrde – sorry, EU, steht vermutlich auch noch in Aussicht.

    • Sollte das stimmen? The Times! Es wird immer abenteuerlicher.
      https://meta.tagesschau.de/id/132774/fall-skripal-wie-reagiert-putin

      Aus einem dortigen Kommentar:
      „Am 27. März 2018 um 09:02 von vrabac
      Die Times hat am 16.3.2018 …

      … einen Artikel mit dem Titel „Russia: Salisbury poison fears allayed by doctor“ (Russland: Salisbury Vergiftungsängste von Doktor beschwichtigt) veröffentlicht, in dem ein Intensivmediziner der Klinik in Salisbury namens Stephen Davies zu Wort kommt.
      > https://www.thetimes.co.uk/article/russia-salisbury-poison-fears-allayed

      Der Mann hatte der Times zuvor einen Leserbief geschrieben, den die Zeitung ebenfalls abdruckte. Man wird die Identität geklärt haben, sonst würde dergleichen nicht zwei Mal veröffentlicht.
      > https://www.thetimes.co.uk/article/british-retaliation-against-russia-s-

      Stephen Davies sagt klipp und klar, dass keiner seiner Patienten – inklusive der beiden Skripals, die in Salisbury liegen! – Symptome einer Nervengasvergiftung zeigt!“


    • Und Maasmännchen läuft natürlich hinterdrein, – furchtbar.
      Da hätte er nun eine Gelegenheit gehabt, sich als besonnenen Abwiegler zu präsentieren, aber nein, er ist radikal, er will immer schön Öl ins Feuer gießen, ob Puigdemont oder Skripal.

    • @ Grigorij. Sorry, aber Ihr Englisch
      ist mangelhaft. Es steht dort, dass niemand außer den beiden Russen und Detective Sergeant Bailey betroffen war.

      AUSSER!

      Dozens of patients who went to hospital after the Salisbury poisoning were unaffected by the nerve agent, a doctor has revealed.

      As Theresa May visited the Wiltshire city and declared it “open for business”, Stephen Davies, a consultant in emergency medicine at the Salisbury NHS Foundation Trust, said that no one other than Sergei and Yulia Skripal and Detective Sergeant Nick Bailey had needed treatment.

      https://www.thetimes.co.uk/article/russia-salisbury-poison-fears-allayed-by-doctor-vf9v0zg0m

    • welcome to la la land
      Yep, es gab keine Messerangriffe in Deutschland und es gab keine Vergiftung in London.

      Es gibt auch keine Rationalität, keine Wahrheit, keinen Sinn und keine Sprache. Jeder kann alles in Frage stellen wie er will.

      Eine lustige Welt.

      Wie nennt man so etwas?

      Babel.

    • Dann müsste der Herr/Frau vrabac, der das Ganze zusammengefasst hat, befragt werden.
      Ich hatte den vollständigen Link nicht. So kann es dann gehen. Obs ein Troll war?

      Abenteuerlich bleibt das Ganze trotzdem. Finde ich zumindest.

      Wir können auf die FAKTEN in jedem Fall gespannt sein. Bisher habe ich außer den beiden hilflosen Personen keine gelesen. Alles Behauptungen, die erwartbar in die eine Richtung gehen.

  144. A man's got to do what a man's got to do.
    Don sollte sich mal mit Reichelt treffen, denn Julian ist der, der den Job erledigt:

    https://twitter.com/BILD/status/978295236622454784

  145. Ja, es wird Zeit, zu gehen.
    http://blogs.faz.net/blogseminar/studenten-und-sexualitaet-breitet-sich-die-treue-aus/
    .
    Die FAZ ist bei „Schülerzeitung“ angekommen.
    .
    Aber Gehen sollte nicht bedeuten, künftig unter Ausschluss der Öffentlichkeit zu schreiben.

  146. Ich lese die nachdenklichen Beiträge hier unten gern.
    Manches ratlos, anderes prophetisch. Ratlos bin ich auch. Ich frage mich, warum die hier schon lebenden Muslime nicht selbst ein Interesse daran haben, die Islamisierung Europas zu bremsen. Die Ungläubigen sind ja nicht beliebig zu bewirtschaften. Unter einer zu großen Last bricht auch das geduldigste Kamel zusammen. Und wer soll dann die Rechtgläubigen alimentieren, wie es die Europäer derzeit so fleißig tun? Es ist doch unklug, die Gans zu schlachten, die dem Islam die goldenen Eier legt.
    Und: wenn Europa islamisiert ist, wohin soll dann weiter „geflohen“ werden? Wenn die Muslime, wie es immer heißt, vor den Verhältnissen im Islam fliehen, warum islamisieren sie ihren Fluchtort? Denken die, sie hätten ein zweites Europa in Reserve?
    Der Islam wird die europäische Kultur und ihre Freiheitsmöglichkeiten fraglos zerstören. Aber das ist auch ein Eigentor. Diejenigen Kuffar, die die Leistung zeigen, von der die Muslime hier leben, werden Europa verlassen. Und die, die bleiben, werden die Leistung für ihre neuen Herren deutlich reduzieren. Europa ist eine Sackgasse für Muslime. Weder Amerika nich Ostasien werden bereit sein, sich nach europäischer Art zu opfern.
    Es wäre also doch klüger, wenn die Muslime mit der Bewirtschaftung Europas, solange es für sie läuft, gut haushalten würden?

    • Epochale gesellschaftspolitische geostrategisch angelegte Veränderungsbestrebungen
      Waren diese historisch betrachtet immer klug und nachhaltig gscheit? Für einige (Profiteure an sicheren Orten) vielleicht ja, für andere (Vertriebene Indigene, wieder vertriebene Besatzer) bestimmt nicht, aber immer war sie doch mit beschränktem Zeithorizont versehen, die ganze Schoose.

    • Europa ist eine Sackgasse für Muslime
      Europa war immer eine Sackgasse, dass mußten
      auch die Mongolen erfahren, dass die Weiden hier
      endlich sind.
      Die Muslime haben das gleiche Problem:
      Die Welt außerhalb ihrer eigenen verstehen sie nicht.
      Das Los teilen sie mit den Linken, die glauben auch,
      dass egal wo man aufschlägt, die Menschen sind
      überall gleich. Das mag sein. Nur die Verhältnisse nicht.
      Deswegen wollen beide die Verhältnisse ändern.

      Na dann, viel Glück.

    • Sackgasse für Muslime
      Außerdem:

      Wer in unseren Breiten dauernd vollverschleiert herumläuft, bekommt Vitamin-D Mangel und wird krank in der Sack-Gasse :-)

      Ich finde das unmenschlich!

    • An derselben Krankheit leiden wir doch auch: Die Milchkuh des Sozialstaats wird ja ebenfalls geschlachtet, der „Gerechtigkeit“ wegen.

      Auf’s Ende schaut fast keiner mehr, und wer’s tut, der wendet sich mit Grausen.

  147. The Mercedesle must go..... Land Cruiser will er net...
    … Brezelkäfer will er net…..
    … go Goliath F400…
    .. da rutscht selbst dem Mafiosi die Pizza vom Teller,
    wenn der Goliath vorbeirauscht.
    Alte Räder gehn auch noch hinten rein, was will der Herr von Welt mehr.
    Klein: Goliath F400 | Motor mobil
    auf youtube anschauen.

  148. Ostervoxpopulivox
    »Dooff seyn ist eihn ellendes Handwerck«

    Fieselotte auf der Öihrowalz
    [in «Gesammelte Fehlentwicklungen & Leersätze ohne Lippenstift» // Mauerhasfallen-Verlag 2018]

  149. Auweia, wenn das die "Mutti" wüßte
    Zitat:“Straftaten sind bei uns verboten!“

    • Straftatenverbot
      Ja, soweit ist nun gekommen. Und wer ein Straftatsverbot von den nun doch schon etwas länger dazugekommenen Hierseienden nicht versteht wird sich wohl nicht nur mit Ordnungswidrigkeiten abgeben wollen. Vielleicht Grundkurse in Recht anstelle von Begrüßungsrethorik?

  150. Wobei wir nicht unnütz vorschnell sein wollen,
    ‚eigentlich‘ handelt Wagners Parsifal, wie bekannt, vor allem von einer ’noLife-noDeath-Balance‘ – und davon wäre dann vermutlich eine ’noWork-lifeBalance‘ anzunehmenderweise ‚lediglich mengenlehremäßig die übliche germanische Unterrubrik in vorauseilender mitteleuropäischer Normalentwicklung‘. Also typisch krisenmäßig abwärts in angeblich vollendeter eigener Schönheit. Ein wenig erholsam-betrachtender Distanzurlaub in Italien oder England konnte da schon immer helfen, am besten mit ein wenig Dampfmaschine zum heißen Kaffee?

  151. Nach langer Zeit war ich heute mal wieder auf der Post
    Die kooperiert hier mit Western Union- moving money for better.
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    Es gibt MYWU – Punkte (My world.My way.)Pro gezahlten Gebühren€ ein Punkt.
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    Jetzt Kommt’s: Ein Personal – oder Reisepass ist Bedingung beim Einzahlen und Empfang.

    Als die Dame den Fleyer in meiner Hand sah, fragte sie, ob ich Geld überweisen möchte? Nein, es interessiert mich nur, wie das so abläuft…
    Sie: Da können Sie nicht viel sehen. Mir reichte es.Tolle Geschäftsidee.

    • Tolle Geschäftsidee.
      Ja, Philomena, sollte man meinen!

      ich tat das vor über 10 Jahren und wurde Kleinaktionär.
      Nicht die schlechteste Anlage, aber bei weitem nicht in der Kategorie von Monster Beverages (Red Bull) oder auch bloß Berkshire Hatahway…

      Es muss doch in zu vielen wenig Filialen wenig los sein und wo große Geldströme sind, gibt es wohl auch billigere (und spezialisiertere) Anbieter…

  152. Wer schon nicht arbeitet, soll wenigstens gut essen,
    sagt man hier auf Hawaii.
    Ich weiß, was Sie jetzt denken – und Sie haben recht.


    • Und nicht vergessen, wer kein Brot hat, der soll doch Kuchen essen.

    • Welcome to the layer cake son.
      Ich denke….dass der Sozialismus immer damit endet, dass die Linken den Arbeiter schächten. Und den Kapitalisten ignorieren, der somit lustig aus Hawai winken kann.

      Eigentlich beginnt der Sozialismus schon so.

      Ich befürchte, der Sozialismus ist eine Erfindung der Kapitalisten.

    • Ich denke,
      Sie haben in den 80ern auch Ihre Portion Magnum abbekommen. Oder ist das Zitat Zufall?


    • „Ich befürchte, der Sozialismus ist eine Erfindung der Kapitalisten.“

      Damit haben Sie den Nagel auf den Kopf getroffen, Goodnight. Und man könnte das sogar mit Fug und Recht auch auf den Kommunismus ausweiten, denkt man mal an Lenin und andere.

      Jedenfalls hilft der Sozialstaat unbestreitbar vor allem denen, denen nicht geholfen werden müßte – in jeder Beziehung. Daß er zudem noch überwiegend von den Einkommensschwächeren selbst finanziert wird, macht die Sache dann rund.

    • @goodnight: tut das weh, nicht im Sozialismus zu leben?
      Hätten Sie so gern verzichtet und abgeben aber keiner hat Sie gezwungen und nun mußten Sie es sich Ihr Leben lang richtig gut gehen lassen?

      Ich kann Sie beruhigen: die von Ihnen nolens volens ausgebeuteten Massen entgegnen mir immer dann, wenn ich es mal mit einer flammenden Rede versuche:
      „Augen zu, CDU!“

      Schwierig, die als überbezahlter Studienrat zu ihrem Glück zu zwingen. @firstDr.Dean und @tdv sind daran zerbrochen und nur noch mit viel Boppels aus Afghanistan auf dieser Welt zu halten.

      Die fortschreitende Globalisierung tut ein übriges! Heute habe ich mich erst kurz gefreut, daß nicht nur hier auf Hawaii, sondern auch bei Ihnen 32 Grad herrschen.
      Dann die Ernüchterung: Trump hat Ihnen, d.h meiner kalten Heimat „Grad Fahrenheit“ mit Strafzöllen oktruiert, während mein VW-Mietwagen hier dafür in „Grad Celsius“ mißt.

      Mathematisch haben wir aber den Sozialismus verwirklicht.
      32 Grad für alle.

      War sonst noch was?

    • Titel eingeben
      @Sylter

      VW Mietwagen ist für mich Sozialismus genug :-)

  153. Vielen herzlichen Dank !
    Sehr geehrter Don,
    mir geht es ebenso wie dem Mitforisten Raphael Diepgen: Man/n liest fleissig aber still mit, lernt viele Ansichten anderer, Weisheiten und (im)materielle Wertschätzungen und Tipps lukullischer, musikalischer und anderer Nature kennen und fühlt sich „irgendwie zuhause und verstanden“, schreibt aber (leider) erst jetzt. Die einzige Abweichung zu dem Beitrag des Herrn Diepgen besteht darin, dass ich meine, die mercedes baureihe w126 sei nicht die des kanzlers kohl, da letztere doch diese peilstäbe hinten hatte und breitenbedingt nicht auf den syltshuttle passte, nicht wahr ? doch das ist kindergarten, mein dank gilt Ihnen und den anderen hier und ich hoffe, wir lesen uns bald wieder in einem anderen „revier“ (hat dieses bereits einen ort im www ?). mfg kantenhaube

    • Jetzt dann doch
      Der W 140 war die während Kohls Amtszeit entwickelte Tonne mit 4 Rädern, der nicht auf die Autozüge der DB passte .
      Der letzte schöne Mercedes war der W 126 als SEC sogar wunderschön.

      Beste Grüße aus der Haupstadt

  154. 85jährige Holocaust-
    Überlebende in Paris in ihrer Wohnung ermordet. Laut Figaro vom Mittag erst erstochen, dann angezündet.

    https://www.welt.de/politik/ausland/article174925014/Frankreich-Holocaust-Ueberlebende-in-Paris-ermordet-Antisemitisches-Motiv.html

    • schon wieder übrigens, letztes Jahr auch
      Glaube Danisch schreibt, die Berichterstattung zum Zweitklässermobbing sei so geartet gewesen, daß man bei Antisemitismus an Nazis denke.

      Maas klingt ja auch so.

    • Auch Deutschland verändet sich.
      In diese Richtung. Grünen gefällt das. Sagen sie.
      .
      Immerhin ehrlich. Ins Land geholt haben andere die Täter.

    • Post muss hierhin: War bestimmt keine Absicht! - Immer daran denken: Die wirkliche Gefahr -
      – kommt von rechts
      sagt Kanzlerin Merkels Antifa in HH und in Kandel – und, nicht zu vergessen: Durs Grünbein in Dresden sagte das auch!

  155. Berlin
    Don Alphonso: „Ich habe ein massives Problem mit Berlin.“

    Niemand hat ein Problem mit Berlin, New York, London oder Paris. Du bist einfach nur an die falschen Leute geraten und hast diese abgerockten Vollidioten mit Sonderschulabschluss auch noch ernst genommen… ;-)

    • - War bestimmt keine Absicht! - Immer daran denken: Die wirkliche Gefahr kommt von rechts
      sagt Kanzlerin Merkels Antifa in HH und in Kandel – und, nicht zu vergessen: Durs Grünbein in Dresden sagte das auch!

  156. Icke.
    Niemand hat ein Problem mit New York, London oder Paris. Stimmt, seh‘ ich auch so.

    • Umkehrschluss
      Das Problem scheint doch wohl eher zu sein, dass eine Großstadt kein Problem mit einem neuen Einwohner hat, aber der Einwohner ein Problem mit der Millionenstadt, in der er zumindest im täglichen Leben keine so große und tragende Rolle wie z.B. ein Bürgermeister spielt.

  157. Titel eingeben
    am Ende eines langen Vergnügens Ihnen, lieber Don, die besten Wünsche für Blog und Rad!

  158. behind the curtain
    Zum Ende hin:

    Wer mal erleben möchte wie Journalisten (Poschardt, Lobo, etc.) über uns denken, der sollte sich dieses Bertelsmann Video über 3. Forum Bellevue anschauen.

    https://www.youtube.com/watch?v=onqnragsBNo

    Tiefer lässt nicht mehr blicken. Die halten sich für Politiker, Philosophen, Götter und Journalisten in einer Person. Wirklich interessant wie Größenwahn sich dort ausgebreitet hat.

    • Paralleluniversum
      Poschardt hat jetzt gerade noch etwas rausgehauen:

      http://www.welt.de/debatte/kommentare/article174984404/Chancen-fuer-Kinder-Im-Zweifel-muss-der-deutsche-Staat-die-Anpassung-erzwingen.html

      Der Mann hat keinen blassen Schimmer, wie Gesellschaft funktioniert. Das was der hier beschreibt und will ist Huxley pur.

      Ich finde diesen Menschen in seiner Arroganz und Blasiertheit schier unerträglich. Dessen ganze Mimik, Tonfall und Körperhaltung trieft nur so vor Verachtung für den Pöbel. Habe ihn einmal für ca. 5 Minuten bei Lanz gesehen (schäm), der Moderator mußte teilweise als korrigierender Übersetzer fungieren, weil Ulf (hihi) in den Medien-Neusprechmodus geschaltet hatte und der normale Zuschauer vermutlich Probleme hätte haben können.

      Aber Dissertation über Disc-Jockeys:-)

  159. Neue Freundin, Don? Schaut gut aus ! (OT)
    Welch wunderbarer Titel, so echter DA:
    .
    !!! /- die-hohe-kunst-der-nowork-life-balance -/

    Ach Don, da haben Sie mal wieder brillant geschrieben und ich hätte gleich noch eine Frage an Sie: Darf Kollege Settembrini auch mit umziehen?

    PS:
    Rein informativ. Nehmen Sie sich nach dem Aprilscherz ein paar Tage frei oder soll edr Stress so weitergehen? Es gibt auch Foristen, die noch ein klein bisschen arbeiten müssen.

  160. @ Don Alphonso sagte 27. März 2018 um 09:59 Uhr
    Eigentlich schon heute Morgen losgeschickt, es scheint Verwirrung zu herrschen.

    .
    Pronto? Hier Kollege Settembrini am Schalter. Wie Sie unschwer sehen, hat der Hausherr es ja durchgehen lassen, wenn auch nicht kritiklos. Im Prinzip stimmt Ihre Definition ja, nur hat der Begriff in bestimmten Kontexten halt doch ein Gschmäckle von gruppenbezogener Herablassung, umso mehr dank der Verkürzung Musel, die sich in der Kommentatorenrunde von PI & Co. großer Beliebtheit erfreut.
    .
    Pronto, ja Don, aber sowas von. Ich schrieb „perdono“-als Initialritual für´s Augenzwinkern. S´ Äffle vum SWR däd sage: „Jezed hods en, dr Kärrle“. Sind Sie durch die lange Zeit bei der F.A.Z. schon derart in den Modus des vorauseilenden korrekten Sprachgebrauch gerutscht? „Musel****“ ist in meinen Ohren nicht verwerflicher als die schon länger hier Lebenden als „Kart******“ zu bezeichnen.
    .
    „C-A-F-F-E-E trinkt nicht so viel Kaffee. Nicht für Kinder ist der Türkentrank – schwächt die Nerven, macht dich blass und krank. Sei doch kein Musel****, der das nicht lassen kann…..“
    .
    Sprachpolizei, bitte ersatzlos löschen, das Kinderlied. :-)
    (DdH)

    • bla, bla
      Sind Sie ein Wadenbeißer, Herr DdH, oder womöglich ein Nichtvergessenkönnender? Verbittert ?

  161. Die Zeit schmeißt Fischer raus
    So, jetzt muß ich auch noch etwas off-topic dazugeben. Ich kann nicht anders:

    https://www.nzz.ch/feuilleton/zeit-kippt-nach-streit-die-kolumne-fischer-im-recht-ld.1369825

    Die stellvertretende Chefredakteurin hat Fischer mit der Begründung rausgeschmissen, er habe bei seiner Kritik an der Berichterstattung zu Dieter Wedel keine Argumente (!!!) gehabt. Das ist in etwa so, wie wenn man sagen würde, Herbert Wehner war langweilig, wenn er geredet hat, war der Saal leer. Wir mussten ihn von der Liste streichen.

    Überdeutlich ist die Angst erkennbar vor einer Debatte, die das Wort verdient.

    Aber für mich ein Hoffnungsschimmer: Die Zeit geht jetzt den Weg der SPD. Die guten Pferde im Stall rauswerfen, und mit dem Rest im Galopp in die Bedeutungslosigkeit! Reichweite wird überschätzt! Die Zeit ist jetzt ein Safe Space.

  162. Gast sagte am 27. März 2018 um 22:36 Uhr
    „bla, bla
    Sind Sie ein Wadenbeißer, Herr DdH, oder womöglich ein Nichtvergessenkönnender? Verbittert ?“
    .
    Verbittert, wie kommt ER darauf? Was soll ich nicht vergessen können. Ganz im Gegenteil. Und warum tritt ER als Gast auf?
    (DdH)

  163. "Es wäre auch ganz anders gegangen."
    So ein Rückblick auf das Leben oder einen Lebensabschnitt kann schon melancholisch im Sinne von nachdenklich machen.

    Selbst steuere ich auch gerade auf einen neuen, wahrscheinlich den letzten, Abschnitt meines Lebens zu und frage mich ebenso, warum habe ich mir das alles so und nicht anders angetan, mußte das sein? Nun, ich bin zu dem Fazit gelangt, es hätte auch einfacher sein können, aber man gönnt sich ja sonst nichts. Solange ich mich vor mir selbst nicht rechtfertigen muß, ich bin nunmal wie ich bin, gibt es keinen Grund, Trübsal zu blasen oder der Vergangenheit nachzuhängen.

    Den Trott werde ich bald verlassen, ohne schon genau zu wissen, was dann kommen soll. Außer einem ausgiebigen Urlaub, der nach mehr als dreißig Jahren ohne wirklichen Urlaub nun endlich mal fällig ist, kann ich mich einfach noch nicht entscheiden, wie es dann weitergehen soll. Nur anders, anders auf jeden Fall. Schluß mit dem Hamsterrad und wieder Mensch sein. Wozu sich die letzten Jahre weiter ärgern und aufreiben. Es dankt einem ja doch kaum jemand.

    Aber ich will mich nicht beschweren, dazu gibt es nun wirklich keinen Grund, es geht mir gut. Doch es stimmt schon, an den Gedanken, nicht mehr andauernd gefordert zu sein, in gewisser Weise wieder frei zu sein, muß auch ich mich erstmal gewöhnen. Und das ist viel schwerer, als gedacht.

    • Huch ... ich nochmal ;).... wohl dem, dem seine Beschäftigung nicht....
      … als Hamsterrad vorkommt.
      Kann mich nicht beklagen. Kann ja jede Minute selbst entscheiden, was ich mache, ob ich was mache und wann.
      Gut, an gewisse Zeiten ( Börsenzeiten) bin ich auch gebunden….
      … aber solange es mir Spass macht, ist es kein Hamsterrad.
      Schönen Urlaub Herr Meier und eine Beschäftigung danach für Sie wird sich schon finden …. Hobby halt.
      Z.B.Brezelkäfer zulegen und Don auf dem Fahrrad bergauf überholen, ist doch auch was, oder ?
      Und wenn Sie mit Kupplung, Bremse und Gas ähnlich gut umgehen können wie Walter Röhrl, schnappt Sie Don auch nicht auf der Abfahrt….. versprochen.


    • Ach, FJ45, ich hatte mein Hobby ja zum Beruf gemacht, und landete im selbstgewählten Hamsterrad. ;-)

      Brezelkäfer nein Danke, hatte vor Zeiten mal einen Käfer mit Seilzugbremsen und so, brauch ich nicht mehr. Etwas mehr Luxus und PS darf es schon sein. Obwohl, nach dem letzten Fahrsicherheitstraining beim ADAC muß ich einräumen, die Schuhmacher-Zeiten sind vorbei. Man wird halt älter.

      Mein Fahrrad hat schon einen Wartungstermin und wer weiß, vielleicht werden es in diesem Jahr ja ein paar Kilometer mehr als im letzten. Vorgenommen habe ich es mir, ob die Abwicklung meines alten Lebens es zeitlich zuläßt, mal sehen.

      Die Börse, trotz einigem Auf und Ab bin ich da noch im Plus, habe mich selbst aber noch nicht damit beschäftigt, dafür gibt es ja „Profis“. Aber das ist ein Punkt, an den ich in nächster Zeit notgedrungen auch noch ran muß, was mich nicht unbedingt fröhlicher stimmt.

      Mal sehen wie alles wird, das Ausklinken schiebe ich ja nun schon zwei Jahre vor mir her. Ist halt nicht so einfach – für mich.

  164. Wobei es ja immer erst interessant wird.... wenn die....
    … Amis aufmachen.
    Wall Street macht die Musik und das wir auch immer so bleiben.

  165. Notgedrungen ist Käse....
    „Die Börse, trotz einigem Auf und Ab bin ich da noch im Plus, habe mich selbst aber noch nicht damit beschäftigt, dafür gibt es ja „Profis“. Aber das ist ein Punkt, an den ich in nächster Zeit notgedrungen auch noch ran muß, was mich nicht unbedingt fröhlicher stimmt.“

    … mit dieser Einstellung, mit Verlaub, gehen Sie an die Sache falsch ran.
    Investieren Sie Zeit, lesen Sie viel, klopfen Sie das Gelesene darauf ab, ob es Hand und Fuß hat und laufen Sie bitte keinen „Gurus“ hinterher.
    Meiden Sie die „Profis“ der Banken, sind Produktverkäufer, die Ihnen nur unntötig Geld aus der Tasche ziehen.
    Machen Sie einen schlanken Aufbau Ihrer Geldanlage.
    Verschiedene ETF – Indexfonds ,damit decken Sie damit die Märkte in Europa, Asien und USA ab. Renten noch dazu und etwas Rohstoffe.
    Prozentuale Zusammensetztung Aktien/ Renten…alles je nach persönlicher Risikoneigung.
    Keine Branchen- ETF- Fonds
    Ist der Grundstock…
    Und wenn`s mal rumpelt, kühlen Kopf bewahren.
    Börsenkursentwicklungen haben mich noch nie um den Schlaf
    Halt von Warren gelernt. ;)


    • Was soll ich sagen, FJ45, ich bin kein Freund der Zockerei. Und soviel Zeit, schlechte Gefühle an der Börse aussitzen zu können, verbleibt mir vielleicht auch nicht mehr. Und da frage ich mich schon, was ich denn mit den Silberlingen eines ganzen Arbeitslebens anfangen soll, wenn ich die nun einstreichen würde, werde, sollte.

      Aber keine Sorge, mir fällt schon noch was ein, beim Verprassen. ;-)

    • Glückwunsch FJ,
      das waren mM die intelligentesten Kommentare hier zu diesem Thema…

  166. Börse hat nichts mit Zockerei zu tun, ...
    …. um dies mal deutlich zu sagen.
    Wir sind immer um die Welt gereist, seit Ewig und 3 Tagen, Geld für “ Spielzeug“ ausgegeben, usw.

    Dollarzeichen habe ich auch nicht in den Augen, weiß aber was funktioniert und nicht.

    Ach, noch schnell einen Produktvermarkter hier reingestellt.
    Frau Wagenknecht, in diesem Produktvermarkten ihrer eigenen Person ist sie nicht schlecht…. aber sonst………

  167. Das Wörtchen Zocken wird ja immer in Verbindung...
    … mit Börse gebracht.
    Ich mag grundsätzlich solche Schlagworte nicht.
    Ist nun der, der in eine Immobilie für den eigenen Gebrauch investiert, auch ein Zocker ?
    Nein, auch er geht von der Erfahrung geleitet davon aus, dass sich seine Investition rentiert, sonst würde er es nicht machen.
    ( kauft doch niemand, wenn er davon ausginge, dass in einigen Jahren dies alles für 50% billiger zu haben wäre)
    Nur bei allen Investitionen kommt es darauf an, dass man nicht zum falschen Zeitpunkt kauft oder verkauft….
    und ohne zumindest etwas Grundwissen an wirtschaftllichen Zusammenhängen zu haben, funktioniert beides nicht, nicht das Invest an der Börse und auch nicht das Invest am Häusermarkt.


    • Ihr Börsenspiel sei Ihnen doch gegönnt, FJ45. Warum so garstig?

      Wie ich ja schrieb, hab ich da auch so meine Erfahrungen gesammelt. Dennoch fand ich Zocker noch ganz neutral, ich hätte auch Kriminelle schreiben können. Denn, und das wissen Sie doch sicher auch, die Zockerei hat nunmal auch ihre Verlierer – nicht nur an der Börse. Und das ist das Problem daran.

      Aus meiner Sicht ist die Chance, in den nächsten Jahren derbe Verluste an der Börse erleiden zu können, ziemlich groß. Daher das „notgedrungen“. Aber irgendwohin muß der schnöde Mammon ja. Und das will halt gut überlegt sein.

      Wie gesagt, das Börsenspiel sei jedem gegönnt und solange nur die Spieler Gewinne erzielen und Verluste erleiden, spricht auch nichts dagegen. Leider ist das in der Realität eben ganz anders und das darf ich ja wohl für mich selbst noch bewerten.

  168. Spiel ist es nicht, es ist Arbeit...
    … meine letzten Beiträge sollten nicht garstig rüberkommen,
    haben Sie in den falschen Hals bekommen.
    Aber in der Tat, die Politik sollte sich auf diesem Feld, wie auch in anderen Feldern, zürückhalten.
    Habe ich von Anfang an bemängelt.
    Sprich: Wer Verluste macht, sollte diese auch selber tragen.
    Um bei den Banken zu bleiben, es waren ja in erster Linie Landesbanken, die die Grätsche gemacht haben.
    Und wer hat in diesen das Sagen…. eben.
    Siehe auch die ganze Euroretterei.


  169. Die Verteilung ist jetzt beendet, heute abend schalte ich die Downloadmöglichkeiten ab.

  170. das geht
    das geht

    gleich ausprobieren.
    Darauf bin ich schon lang neidig…

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