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Stützen der Gesellschaft

Stützen der Gesellschaft

Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Mein feines Leben ohne Putzfrau

| 248 Lesermeinungen

An den Putzfrauen scheiden sich die Geister, und nachdem ich durch mein Doppelwesen als Hausverwalter und Bewohner leicht schizophren bin, kenne ich die Argunmente beider Seiten. Privat jedenfalls meine ich: Im 21. Jahrhundert sollte man entweder seine Behausung selbst erledigen können, oder man macht etwas falsch. Nichts gegen Putzfrauen -.das Problem steckt in jenen, die ohne sie nicht auszukommen glauben.

Der Dienst im Hause war ein patriarchalischer, familiärer, alle lebten in guter Freundschaft miteinander.
Emile Zola, Germinal

Diese Schwelle, gefertigt aus schwerer Eiche des Donautales und wie der Türstock gut 290 Jahre alt, ist eine Grenze. Es war die Grenze zwischen dem Eingangsbereich und jenen Räumen der Familie, die man nur betreten durfte, wenn man eingeladen war. Es war für manche auch die letzte Schwelle, die sie überschritten, wenn sie daheim starben und danach die erste, die sie auf dem Weg ins Nichts überquerten. Diese Schwelle führt nun in meinen grössten Wohnraum, und es gibt manche, die ich eintreten lasse. Andere würde ich sie nie überschreiten lassen. Teils, weil ich sie nicht eingeladen habe, teils, weil ich Schlimmstes befürchte. Die Putzfrau jedenfalls ist jene Person, die mir nicht über diese Schwelle kommt.

Bild zu: Mein feines Leben ohne Putzfrau

Was Reinigungspersonal angeht, ist die Lage bei mir im Haus so komplex wie mittelalterliche Rechte verschiedener Herrschaften in einem Dorf. Als Verantwortlicher für ein grosses, altes Haus könnte ich natürlich Hof und Treppen selbst reinigen, was die Mieter sehr freuen würde: Ihnen entstünden keine Kosten durch meine Arbeit. Engagiere ich aber eine Reinigungskraft, so werden die Kosten unter den Bewohnern aufgeteilt. Als Verantwortlicher habe ich also ein Ehepaar engagiert, das das Treppenhaus und den Hof besorgt. Als Wohnungsbesitzer dagegen wehre ich mich energisch gegen Hilfe beim Reinigen, so sehr sie mir auch angetragen wird. Zu gerne etwa würden es meine Eltern sehen, dass meine Wohnung einmal richtig nach ihren Sauberkeitsmassstäben durchgeputzt wird. Ab und an wird mir auch gedroht, man würde die Reinigungskräfte damit beauftragen, wenn ich in Urlaub bin. Und es besteht kein Zweifel, dass sie das auch perfekt tun, alle Staubmäuse ausrotten und die Photos der verflossenen Geliebten in Reih und Glied aufstellen würden, selbst wenn meine gestaffelte Anordnung durchaus ihre tiefere Bedeutung hat.

Allein, meine Vorbehalte dagegen sind fest und unumstösslich, wenngleich es auch, wie bei jedem Krieg, eine Kampfzone, ein Niemandsland gibt. Diese Kampfzone ist mein Bad. Wir hätten natürlich im Hof auch ein Waschhaus mit fliessendem Wasser, aber das ist im Winter wegen der Frostgefahr abgestellt. Es ist also unumgänglich, dass das Wasser für die Reinigung in meinem Bad geholt wird, und über diesen Umstand hat es sich nun auch ergeben, dass mein Bad, nachdem das Spülwasser dort auch wieder verschwindet, geputzt wird. Was vollkommen überflüssig ist, denn mein Bad ist ungenutzt – als Freund des Duschens meide ich die Badewanne und präferiere die Dusche in der Gästewohnung. Die Reinigungskräfte können sich sagen, dass sie wenigstens mein Bad erobert haben, und ich kann mir sagen, dass sie nur eine Attrappe besetzen. Mit bisweilen allerdings fatalen Folgen.

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„Niemals Putzfrau“ etwa sagte ich als Wohnungsbesitzer zum Hausverwalter an jenem Samstag, da ich auf den Wochenmarkt wollte. Bin ich daheim, lasse ich meinen Schlüssel aussen stecken, damit die Perlen an frühen Morgen wissen, dass ich da bin und – in aller Regel – noch tief und nicht immer allein schlafe. Normalerweise machen sie danach einfach die Tür zu, aber an jenem Samstag schlossen sie gedankenverloren ab, und legten den Schlüssel in das Versteck, wo er ist, wenn ich nicht da bin. Man ahnt es, einen anderen Schlüssel hatte ich gerade nicht in der Wohnung. Klettere ich eben durch das Badfenster in den Gang, dachte ich mir. Es ist schon erstaunlich, wie wenig man die architektonischen Besonderheiten des eigenen Stammsitzes im Kopf hat, bis man das Fenster aufmacht und sich vor einem Gitter sieht. Und es tut der Autorität durchaus einen gewissen Abbruch, wenn man die Mieter durch ein Gitter bitten muss, einen wieder zu befreien.

„Niemals Putzfrau“ ist aber auch meine innerste Überzeugung, gespeist aus meiner Erziehung, in der mir auch niemand das Zimmer aufräumte. Bei uns trug jeder selbst den Teller ab, und auch dem Spülen entging man nicht. Ich finde das richtig – will man Blagen zu verantwortungslosen Scheusalen erziehen, lasse man diese Arbeiten von anderen bezahlt verrichten, der Nachwuchs gewöhnt sich schnell daran, dass immer jemand da ist, der einem den Dreck wegräumt. So züchtet man Banker und Fahrerflüchtige, aber keine verantwortungsvollen Mitglieder der Gesellschaft. Ausserdem leben wir im 21. Jahrhundert. Für jemanden wie mich – allein wohnend, nicht überarbeitet, ausreichend grosse Wohnungen – gehört das einfach dazu, dass ich aufräume, was ich schmutzig mache.

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Ich denke, dass jene zeitlosen Vielschufter, die ohne Putzfrau gar nicht mehr auskommen, keine Putzfrau brauchen. Die Putzfrau putzt bei ihnen  nicht, sie schafft ihnen Zeit, anderweitig noch mehr zu schuften, typischerweise beim Verfassen arroganter Schnöselschreiben am Rechner und beim Besuch aufgeblasener Geschäftstreffen. Eine soziale Beschäftigung, die ihnen Verständnis für ihr eigenes Wesen und Disziplin geben würde, wird eingetauscht gegen Arroganz und Hochmut, gegen eine Belohnung für nicht wirklich gutes Benehmen. Sie entkoppeln sich vom scheinbar „Niederen“, um oben das zu tun, was häufig genug niederträchtig ist.

Die Wirkungsweise kann man an den asozialsten Orten der Republik betrachten: Man besuche nur mal verlängerte Frühstücke rund um die Berliner Kastanienallee oder den Helmholtzplatz. Die sind am Wochenende übervölkert, weil die Transferleistungsempfänger aus Lobbyvereinigungen, Politik, Juristerei und Projektjournaille gerade ihre schwarz arbeitenden Putzfrauen daheim haben, die sich nach der regulären Tätigkeit in ihren Büros etwas dazu verdienen. Man lausche dort den Gesprächen, wie diese dem Westen entflohene Unterschicht dann das neue Grossbürgertum gibt, indem sie sich über die Vorzüge der Putzfrauen austauscht und Kontakte zu osteuropäischen Studentinnen handelt. Denn das „Kopftuchmädchen“ und die arbeitslose Russin aus den schlechteren Vierteln passen dem neokonservativen Sarrazinling nur so lange nicht, bis sie über seiner Toilettenschüssel für 5 Euro die Stunde schuften.

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Bei uns ist das nicht so. Sehr wohl verstehe ich das Bestreben meiner Perle, meine Hemden am Morgen wegzuräumen, wenn sie nach dem Konzertbesuch noch am nächsten Morgen im Bad hängen. Nur macht mir Putzen auch Spass. Nicht immer, nicht überall. Aber nirgendwo kommen mir bessere Einfälle, als beim Geschirrspülen. Ich habe in meinen Wohnungen, alles in allem, 26 Kristalllampen, der grösste Kronleuchter hat weit über 1000 Glassteine – ich liebe es, sie zu putzen. Man frage mich nicht nach dem Silber, denn dafür bräuchte ich eine Personenwaage – es ist viel, und zwei Wochenenden würden sicher im Jahr dafür aufgewendet werden müssen, würde ich nicht die drei Minuten, die der Tee zieht, stets zum Putzen von drei Besteckteilen nutzen. Ich freue mich am Glanz und denke dabei gerne an Berliner in ihren schicken Lokalen, die mit Stahl von Ikeageschirr essen. Putzen ist nur eine Qual, wenn man dabei die Hässlichkeit der eigenen Existenz vorgeführt bekommt.

Natürlich, das muss ich gestehen, gibt es unterschiedliche Auffassungen von Sauberkeit. In den Augen meiner Perle und meiner Mutter, die sie über meine Schwelle schicken möchte, ist meine Wohnung immer noch dreckig und nicht im Mindesten mit dem vergleichbar, was man in den 50er Jahren Frauen an den Schulen lehrte. Und es ist richtig, ich sehe durchaus einen gewissen Sinn darin, Dinge nicht aufzuräumen. Ich gestalte in meiner Küche absichtlich Stillleben. Je krummer eine Aubergine ist, desto eher lasse ich sie sichtbar liegen. In einer alten, irdenen Suppenschüssel liegen ein paar Kilo Silberbesteck ohne Ordnung, weil es mir so gefällt. Andere Dinge bleiben liegen, weil sie an unerledigte Aufgaben erinnern. Ich muss jeden Tag mehrmals an den Unterlangen meines 55er Sunbeam Supreme Mk. III vorbei, der in Frankfurt immer noch des Schweissens harrt. Würde ich die Unterlagen wegräumen, vergässe ich um die Dringlichkeit des Anliegens. Ordnung ist es nicht, aber es ist in Ordnung.

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Würde meine Perle die Schwelle überschreiten, würde sie mit Staubsauger, Tuch und deutscher Gründlichkeit hier einfallen, sähe es nachher aus wie im „Don Alphonso Museum für kreative Schreib- und Wohnkultur“, sauber, geleckt, deutsch und einem Bewohner weltenfern, der dann in seinem verrosteten Sunbeamwrack in einer Schlucht unterhalb des Stilfser Jochs verfault. Die Perle des Hausverwalters ist eine ebensolche, wenn es um das perfekte Aussehen des Treppenhauses geht, aber der Wohnungsbesitzer würde mit ihrer panzergleichen Sensibilität gegen die feine Abstufung vom funkelnden Kronleuchter über hingeworfene Jacken bis zum abgenutzen Stoff auf dem Arbeitsstuhl einfach nicht zurecht kommen. So bin ich nun mal. Das Segelboot bleibt bitte im Bad, das gehört neben die Wanne, womit sollten Gäste denn sonst im Bade spielen, dito auch die Kerzenleuchter. Wer die Schwelle überschreitet, sieht, wie ich bin. Und nicht eine gekaufte Konstruktion der Sauberkeit von Menschen, die inwendig vielleicht auch sauber sind, oder komplett verrottet – ich weiss es nicht. Ich bin zufrieden und Herr meiner selbst, was man nicht von jenen behaupten kann, die erst mal aufräumen müssen, um ihre Putzfrau eintreten zu lassen.

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248 Lesermeinungen

  1. warum fühl ich mich jetzt so...
    warum fühl ich mich jetzt so wohl und heimelig…
    Danke Don

  2. d.a.
    eigentlich wie immer &...

    d.a.
    eigentlich wie immer & trotzdem etwa besonderes.
    l.

  3. p.s. hier noch das verirrte...
    p.s. hier noch das verirrte „s“.

  4. Lieber Don Alphonso,
    Der...

    Lieber Don Alphonso,
    Der schönste all Ihrer bisherigen Bloggs und ein herzliches Danke (vergelt’s Gott) für eine solche Einstellung. Ich bin da voll bei Ihnen. Ich erinnere mich an meine ersten Arbeitsjagre in einer Unternehmensberatung in Wiesbaden, als junge BeraterInnen sich schon eine Putzfrau leisteten um so Ihre Karriere zu dokumentieren. Nun aus der Karriere derer wurde dann auch nichts.

  5. Sie haben mich getroffen "......
    Sie haben mich getroffen „… sie schafft ihnen Zeit, anderweitig noch mehr zu schuften, typischerweise beim Verfassen arroganter Schnöselschreiben am Rechner und aufgeblasener Geschäftstreffen.“
    Ich werde auf die Einstellung einer Perle nun verzichten, auch um nicht mit einem „Transferleistungsempfänger“ aus der Berliner Republik verwechselt zu werden.
    Allerdings werde ich es bei den Spritztieren meines Sohnes aus Gummi am Badewannenrand als Unterhaltungsmittel für Gäste belassen ;-) denn womit „sollten Gäste denn sonst im Bade spielen“ und ich auch.
    Vielen Dank.

  6. Werter Don, ja, so ist das...
    Werter Don, ja, so ist das wenn man Single ist und sich nicht dreinreden lassen will in seine eigene geordnete Unordnung!! ich putze auch selbst mein bescheidenes Heim und wann wie (gründlich) ich es gfür richtig halte!
    Vortrefflich geschrieben!
    Grüße FS

  7. Mich verwundert die häufigen...
    Mich verwundert die häufigen nicht ganz wohlgesonnenen Bemerkungen über die Juristerei von jemanden, der auch selber nicht zu knapp den Rat der Juristen sucht bzw gar anderen die Einschaltung selbiger ankündigt!
    Was sagt dazu eigentlich die Vorbesitzerin der Barchetta?

  8. Ich habe den Putz- und...
    Ich habe den Putz- und Bügelfimmel meiner Mutter nicht geerbt und freue mich daher, dass einmal die Woche jemand vorbeikommt, der die Arbeiten zu einem Stundensatz von 12 Euro + Weihnachtsgeld auf Lohnsteuerkarte erledigt.
    So kann ich meine Mutter wenigstens ab und an mal zu uns einladen.
    Ein verwöhntes Kind oder ausgewiesener Vielschufter bin ich jedenfalls nicht.
    Unabhängig davon halte ich Ihren Beitrag für absolut gelungen!

  9. Auch so eine...
    Auch so eine „Perle“
    „Denn das „Kopftuchmädchen“ und die arbeitslose Russin aus den schlechteren Vierteln passen dem neokonservativen Sarrazinling nur so lange nicht, bis sie über seiner Toilettenschüssel für 5 Euro die Stunde schuften.“ Eine wirklich erstaunlich gute und solchermaßen klassenkämpferische Semantik. „Sarrazinlin“ – prächtig!
    Und: „Putzen ist nur eine Qual, wenn man dabei die Hässlichkeit der eigenen Existenz vorgeführt bekommt“, bzw. die „Hässlichkeiten fremder Existenzen“, würde ich noch einfügen.
    Und in diesem Satz, da finde ich mich ganz wieder: „Würde ich die Unterlagen wegräumen, vergässe ich um die Dringlichkeit des Anliegens. Ordnung ist es nicht, aber es ist in Ordnung.“ Aber erkläre das mal einer meiner Frau! Sie ist auch so eine „Perle“.

  10. Lieber Don,
    ein sehr schöner...

    Lieber Don,
    ein sehr schöner Artikel, macht er doch deutlich, dass es die kleinen Mühseligkeiten des Alltags sind, die den Charakter (der Kinder) formen.
    Nichtsdestotrotz würde ich meiner Frau sehr wohl eine „Perle“ für das Grobe und die Wäsche spendieren, so es uns derzeit möglich wäre. Denn in der Summe können diese Mühseligkeiten plus Kinder einem über den Kopf wachsen.
    .
    Und nein, wer will schon zu Lebzeitem in einem Museum wohnen. Ein Museum hat keine persönliche Note. Auch die Wohnsitze der Herrscher oder bedeutender Persönlichkeiten längst vergangener Zeiten, die für die Besucher geöffnet wurden, haben ihren Charakter verloren. Sie wirken irgendwie kalt und tot. Zumindest empfinde ich das immer wieder so.
    Dein cvs

  11. don, mit diesem beitrag wird...
    don, mit diesem beitrag wird es endlich die verhassten heiratsantraege regnen. – egal. – „niemals putzfrau“ ist tatsaechlich auch mein motto. – das ist jetzt kein antrag, beileibe nicht, aber eine respektbekundung: wunderbar geschriebener artikel. schoen reingefuehlt und ausgeleuchtet und die spuren des allgemeingeltende im individuellen gefunden und geschaffen. wunderbar. ganz feine arbeit. poesie, in der das erzaehlte als munteres kerzenlicht einen ganzen kosmos beleuchtet und erfasst. fein durchkomponiert auch. – bravo, bravo, bravo.

  12. JoeKotsch. aber bitte, gern...
    JoeKotsch. aber bitte, gern geschehen.
    .
    BertholdIV, ich muss mich bedanken. Ich blogge hier ja ein wenig ohne Kontrolle und Rückkoplung; man weiss nie, wie es so ist, und ob es etwas ist, das in der sonstigen Suppe oben schwimmt. Die Sache mit dem Statussymbol sehe ich ehrlich gesagt nicht: Eine Putzfrau ist ja kein Personal, sondern eine stundenweise gemietete Hilfskraft. Was daran besonders sein soll, müsste man mir erst erklären.

  13. Frau Waldwuff, wenn ich mir...
    Frau Waldwuff, wenn ich mir schon kein Segelboot leisten kann, soll es wenigstens auf dem Bad stehen. Ausserdem ist es doch nett, wenn auf dem Kreuzkurs des Lebens auch der Spleen in der Kombüse die Dosen aufmacht. Ob man eine Putzfrau nicht doch braucht – wie gesagt, das Treppenhaus würde ich trotz aufgehängter Kronleuchter nicht machen wollen.
    .
    Lieber FS, so und nur so geht wahres Jungegesellentum, auch wenn man mitunter besuchsbedingt Panikschübe hat – aber auch das hält jung, geschmeidung und attraktiv.

  14. Es soll auch Menschen geben,...
    Es soll auch Menschen geben, die a) kein Spaß am Putzen haben, b) Putzfrauen angemessen entlohnen und c) die damit gewonnene Zeit zur Faulheit nutzen. Diese Menschen essen sogar von wertvollem Porzellan mit Silberbesteck. Mit dem Putzen ist es wie mit anderen Tätigkeiten auch. Es macht in Maßen Freude. Sicherlich gibt es beim Staubwischen Gelegenheit, all die schönen Gegenstände, die man so um sich versammelt hat, mal wieder bewußt in die Hand zu nehmen und dabei über den Sinn des Lebens und andere Probleme nachzudenken. Dieser Wunsch keimt in mir jedenfalls nicht so häufig, wie es mir auch bei reduziertem Reinlichkeitsfimmel geboten erscheint, den gemeinen Hausstaub zu bekämpfen. Wichtig ist auch die Unterscheidung ziwschen Putzen und Aufräumen. Putzen, ja bitte! Aufräumen, nein danke! Das ist ein Eingriff in mein Pivatleben, der zu weit geht. Nicht in Frage käme für mich auch, jemanden Fremden meine Wäsche machen zu lassen. Da ist für mich eine Schwelle, über die ich niemanden lasse. Die Frage aber mit großem sozialpolitischen Impetus anzugehen, halte ich für verfehlt. Meine „Perlen“ waren bzw. sind mir ebenso dankbar dafür, bei mir (legal) arbeiten zu dürfen, wie ich ihnen für ihre Dienste. Der „Vielschufter“ würde glatt eine „win-win“-Situation erkennen können. Nicht die Tätigkeit ist das Problem, sondern die angemessene Entlohnung dafür. Grundsätzlich ist dem Kofferträger, Schuhputzer oder Klowart wenig damit geholfen, wenn man aus sozialpolitischen Gründen seine Dienste nicht in Anspruch nimmt. Davon wird er ganz sicher nicht satt.

  15. Werter Don, wie immer...
    Werter Don, wie immer trefflich. Habe aber auch schon von Menschen gehört, die ihren Putzfrauen hinterherputzen. Vergleichbar mit Damen, die nach dem Friseurbesuch nach Hause eilen, um ihr Haar neu zu ordnen. Selten agieren Zeitgenossen rational. Für mich selbst ist das Putzen eine Art morgendlicher Frühsport. Herrlich ist es jedenfalls, beim Heimkommen alles picobello vorzufinden.

  16. Es hatte gedauert bis wir eine...
    Es hatte gedauert bis wir eine Putzfrau fanden und glaubten,
    das waere die Loesung, aus der Boheme ins Buergerliche zu geraten.
    Es war die Kollision zweier Welten, ein Einbruch in die Intimsphaere und
    die Zerstoerung herkoemmlicher Ordnung. Die beiden Schlafzimmer mussten
    vor dem Putztag umdekoriert werden, damit die unschuldige Seele der Landfrau
    nicht allzu grosser Irritation ausgesetzt war. Das Zimmer von Madame mochte noch angehen, der Zustand meines Zimmers stiess jedoch auf vollstaendiges Unverstaendnis: Buecher und Zeitschriften links und rechts des Lagers durften unter keinen Umstaenden beruehrt werden, es hatte so seine Ordnung. Am aergsten fanden wir das Abhaengen und spaetere Neuhaengen der Bilder. Das musste so sein, man war eh‘ schon zu sehr im Gerede.
    .
    Wir benoetigten nach der erfahrenen Putzhoelle jedes Mal eine Woche, um die
    alte Ordnung wieder herzustellen. Doch wozu? Dann kam ja doch wieder die Putzfrau..

  17. Sehr geehrter Don,
    unsere...

    Sehr geehrter Don,
    unsere Familie hatte und hat – wie schon oft beschrieben – Personal für jeden Bereich. Kindermädchen, Stallmeister, Chauffeure etc. Wenn ein Kind in einem solchen Haushalt aufwächst, so wird es dennoch an alle möglichen Aufgaben im Haushalt gewöhnt und darf dem Personal natürlich keine Anweisungen geben.Es ist eher mit diesem befreundet. Die Priviligierung ist nicht zu merken, da es als etwas ganz nomales angesehen wird.
    Es dient, wie an Ihrem Hausstande abzulesen, auch zu einer gewissen Disziplinierung. Wie steht man vor dem Personal sonst da?
    Das Personal hat nicht alles anzufassen, nicht alles zu sehen und über nichts zu reden, was gesehen oder gehört wurde.
    Man hat die Wahl: Hausstand so zu verkleinern, dass Personal überflüssig wird oder man hat Repräsentatiospflichten mit einem entsprechenden Hausstand mit Personal.
    Wir haben auch an jedem Feriensitz eigenes Personal, sodass es an nichts mangelt. Auch hier häufig schon in Generationen bei unserer Familie tätig.
    So, nun werde ich meinen geschundenen Geist bei einem guten Buch aus dem Hause Manesse und einem netten kleinen Mocca pflegen.
    Beste Grüße
    MvB-B

  18. @byron
    ich kenne nur...

    @byron
    ich kenne nur vorweg-putzer.
    .
    @elbsegler
    wie hoch beläuft sich denn der angemessene win ihrer perle (euphemismus für putzfrau)?
    .
    @don
    ich liebe ihre berliner „spitzen“!

  19. Don Ferrando, nun, meine...
    Don Ferrando, nun, meine Haltung zur Juristerei ist hier stadtbekannt und geht noch in die Zeiten zurück, als unsereins vor der Frage stand, was man studieren sollte. Einige meiner besten Freunde sind Juristen, auch da gibt es solche und solche, aber ich stehe dieser Tätogkeit sehr skeptisch gegenüber. Dafür bezahle ich mit meinem geringen Einkommen und meiner mediokren Unterbringung, aber es gefällt mir, wie es ist. Und nei würde ich Jurist sein wollen. Zu viel Stress, und zu viele Juristen in dem Beruf. Journalisten kommen bei mir aber auch nicht gut weg, ich hasse alle gleich sehr.
    .
    muscat, man kann es wirklich so und so halten, aber es gibt so ein gewisses „Was Du hast keine Putzfrau“-Klientel, dem man hin und wieder den Kopf gerade rücken muss. es geht auch ohne, wenn man sich etwas Zeit nimmt. das Leben ist beherrschbar.

  20. Werter Don,
    nun frage ich...

    Werter Don,
    nun frage ich mich allerdings, ob die Stützen der Gesellschaft so handeln dürfen.
    Ich war einige Zeit in Kenia, nicht in der Stadt in irgendeinem Reichenviertel, sondern auf dem Land. Es wäre ein vollkommenes Unding gewesen, mit dem Geld, das ein Europäer per Definition besitzt, keinen Einheimischen zu beschäftigen, also nicht die Familie der Köchin zu ernähren und den Brunnen selbst zu reinigen, mal abgesehen davon, dass ich ohne diese Menschen nicht „fit for live“ gewesen wäre. (Wie bringt man einen Fisch um, der nicht nur Kiemen, sondern auch Lungen besitzt? Die Köchin hat dafür schon 40 Minuten gebraucht.)
    Nun bin ich in Deutschland weit davon entfernt, in der Rolle zu sein wie in Kenia, doch mir scheint, dass diese Vorgabe, vielleicht in abgeschwächter Form, auch hier gilt. Natürlich nur, wenn man seine Hilfen nicht für einen Hungerlohn schuften lässt.
    Eigentlich müssten Sie also doch bitte auf die selbstständige Reinigung Ihrer Räume verzichten, so wie ich in Kenia auf die Zubereitung meiner eigenen Nahrung verzichten musste. Opfer müssen gebracht werden.

  21. wazzerpfärd, aber wenn es...
    wazzerpfärd, aber wenn es doch geht, und ich es selbst gern mache, weil es eine meditatove Tätigkeit ist? Ich kann beispielsweise auch Kuchen backen, überlasse das aber gern einem Konditor. Dass es in Afrika npochmal anders ist, habe ich in diesem feinen Blogeitrag deutlich lesen können:
    .
    http://damenwahl.blogger.de/stories/1525332/
    .
    Aber das ist der Kongo. Und darüber sind wir hinweg. Wir haben ja nicht umsonst ein Dienstbotenhaus, in dem früher 10 Leute gewohnt haben, die den Laden hier betreut haben. Das war einmal nötig, MarkusvonBentheim-Burg, aber das ist es heute nicht mehr. Bleibt also nur die Frage, ob man Reste in Form eines Reinigungsdienstes behält, oder nicht. Ich denke, man kann wirklich darauf verzichten.

  22. @swina
    Die Vorwegputzer sind...

    @swina
    Die Vorwegputzer sind die Verklemmten, die sich immer zuviel Gedanken machen, was andere denken. Die Hinterherputzer sind sowieso mit nichts zufrieden zu stellen. Alles ziemlich absonderlich.

  23. Devin08, wenn man mit...
    Devin08, wenn man mit englischen Automobilsammlern und dem Verkauf ihrer Schätze zu tun hat, fällt hierbei oft das Wort vom „Petticoat Regime“. Ich weiss schon, warum ich Junggeselle bin; die unterschiedlichen Sauberkeitsauffassungen können auch die grösste Liebe schleichend vergiften.
    .
    Lieber cvs, natürlich ändert eine gewisse Kinderschar etwas in ihrer unvermeidlichen Schicksalshaftigkeit an Überzeugungen, weshalb ich ja ohnehin darauf zu verzichten gedenke. Man betrachte dies hier also als Ansicht eines älteren Junggesellen, der nie die Freuden der Windeln kennenlernen musste und auch sonst nicht der Sklave seiner Lust und des Nachwuchses ist.
    .
    Das mit dem Musuem sagte ich nur, weil es hier manchen so vorkommt.

  24. @byron
    gute analyse....

    @byron
    gute analyse.

  25. ...man beachte bitte die...
    …man beachte bitte die Fliesen!!! Billigster Baumarktmüll.

  26. abf, es regnet momentan nur...
    abf, es regnet momentan nur draussen, und ab uns zu tröpfelt ein Eheversprechen eines anderen Mediums herein, das ähnlich verlockend klingt wie das, was Ehemessenbetrieber versäuseln – aber an mir als Person ist niemand so richtig interessiert; die alten Damein meiner Heimat wissen schon, warum sie mich im Zweitheiratsmarkt nicht allzu sehr schätzen. Danke jedenfalls für das Lob; das Thema ist konfliktträchtig, da muss man sich textlich stichfest einnähen, um nicht gedolcht zu werden.
    .
    elbsegler, als Hausverwalter gebe ich Ihnen ja nicht unrecht, ganz im Gegenteil, und ich bin auch niemand, der ein Problem hätte, sich bedienen zu lassen – schliesslich diene ich ja auch. Die Grenze jedoch ist mein persönlicher Bereich, mein eigenes Umfeld. Sie ziehen die Grenze nicht bei der Schwelle, sondern vor Ihrem Wäscheschrank – durchaus legitim, aber die Frage bleibt: Wenn ich nicht mal in meinem eigenen Umfeld für Ordnung sorgen kann, wie will ich mich dann darum kümmern, dass die grosse Welt nicht im Chaos versinkt, weil ich deren Aufräumarbeiten wieder nur an wenig kompetentes Personal deliguere? Ich hätte kein Problem, das sei gesagt, wenn meine Perlen die Deutsche Bank leiteten. Aber bitte nicht die Abfolge meiner Hemden.

  27. Serva, ich kann mit Sicherheit...
    Serva, ich kann mit Sicherheit sagen, dass diese Fliessen schon zu einer Zeit verbaut wurden, als es hier noch keine Baumärkte gab. Ich kann auch sagen, wer sie wann verlegt hat. Sie sind alt, das ist richtig, aber es ist nicht meine Art, alles sofort rauszuschmeissen, nur weil es nicht mehr neu ist. Mit der gleichen Argumentation hätte man auch 1880 das Fischgrätparkett herausreissen lassen können. Ich sage ehrlich, dass sie mir nicht allzu gut gefallen, aber sie waren schon da, bevor ich in diesem Haus geboren wurde.

  28. Man beachte die Kronleuchter,...
    Man beachte die Kronleuchter, das Cabrio, den erlesenen Kleidergeschmack, das wilde Mädchen. Da versucht jemand ihren Lebensstil nachzuahmen, Don!
    http://www.youtube.com/watch?v=eKvYDpmSX2Y
    .
    Hervortun kann er sich dann erst am Ende der Vorstellung:
    „…zeig mal Deine Hände;
    die sind kleiner wie meine;
    damit kommst Du besser in die Ecken
    zum Putzen…
    …die Verbindung ist IDEAAAAAAL…!“

  29. @Don
    Es handelt sich um einen...

    @Don
    Es handelt sich um einen zweistelligen Eurobetrag je Stunde (brutto)

  30. Lieber Don,
    ich fühlte mich...

    Lieber Don,
    ich fühlte mich bei der Erwähnung einer musealen Wohnungseinrichtung sofort an eine andere Diskussion erinnert, da hatten wir eine derartige Thematik schon mal. Allerdings strikt bezogen auf Dein – hoffentlich nicht so baldiges – Ableben.
    .
    Ich persönlich hätte nichts gegen derartige Verhältnisse bei mir. Gut, ein paar Gegenstände haben wir schon, aber all die „Dinge mit Geschichte“ helfen auch, den Kindern auf gesunde Art und Weise die Verantwortung der Familie und des Namens zu vermitteln.
    cvs

  31. Don Alphonso, als Ex-Juristin...
    Don Alphonso, als Ex-Juristin kann ich Ihre Abneigung gegen diesen Berufsstand bestens verstehen. Andererseits sind ein paar Rechtskenntnisse, z.B. im Mietrecht, durchaus praktisch. Was das Putzen angeht: Als Studentin habe ich mir meinen Lebensunterhalt teilweise durch das Reinigen von Treppenhäusern verdient. Ein echter Knochenjob, der aber sehr gut erdet und einen – im wahrsten Sinne des Wortes – auf den Boden der Tatsachen zurückbringt. Das hätte den blasierten Schnöseln, mit denen ich damals im juristischen Hauptseminar zu tun hatte, sicher auch ganz gut getan.

  32. Tut mir leid, lieber Don, ich...
    Tut mir leid, lieber Don, ich finde es fällt ab! Putzfrau hin oder her; dieser Artikel enthält für meinen Geschmack zu viele persönliche Befindlichkeiten! Ob die Eltern das Putzen befürworten oder das Bett „gelegentlich“ zu zweit benutzt wird – wollten wir das wirklich wissen? Ihr Blog hatte bisher den Reiz des Überpersönlichen, gewürzt mit persönlichen Ansichten. Ich vermisse die Distanz zum Gegenstand der Betrachtungen, die sich manchmal in einer aufreizenden Arroganz artikuliert hat. Dieses hier liest sich stellenweise wie eine Rechtfertigung aus persönlicher Betroffenheit – sollten wir nicht alle lieber keine Putzfrau haben?
    Esau

  33. @Don
    Ich bin auch nicht in der...

    @Don
    Ich bin auch nicht in der Lage zu verhindern, dass die große Welt im Chaos versinkt. Deshalb will ich es wenigstens für meine kleine Welt mit fremder Hilfe verzögern. Es mag jeder nach seiner Facon selig werden. Ich empfinde es jedenfalls an angenehm, nach Hause zu kommen und durch frisch geputzte Fenster zu blicken. Mir genügt es, hin und wieder kontemplativ das (nicht geerbte) Silber zu putzen. Was die Tiefe der Dienstleistung angeht: Aseptische Museumsstimmung ist ja nicht Pflicht. Durch gezielte Aufträge läßt sich auch mit Putzfrau ein gewisser Charme der Vernachlässigung in der Wohnung halten.

  34. Esau, falls Sie es nicht...
    Esau, falls Sie es nicht gemerkt haben, so möchte ich darauf verweisen: Es ist mein Spass, dieses Blog hier mal nah und mal fern von mir zu führen. Es überrascht mich nicht, dass solche Meinungen kommen – in „Zimmer mit Aussicht“ zeigt man sich ja auch entsetzt, wenn jemand über Bäder spricht. ich jedenfalls bin der Überzeugung, dass ich mich bei diesem Thema mehr einbringen darf, selbst wenn meine Fliessen nicht gefallen.
    .
    Byron, diese Leute haben dann eben einen Putzfimmel. So etwas gibt es, das wird auch öffentlich kommuniziert, um zu sagen: Ich bin eine 1000%ige. Ich müsste mal die Geschichte von der Mutter der B. aufschreiben, die uns in Kitzbühel in der Eiseskälte hat warten lassen, während sie die gemietete Wohnung mit Sagrotan nochmal entkeimte, woraufhin ihre Nichte, die V., prompt eine Erkältung bekam.

  35. @Serva
    Warum so garstig. Wenn...

    @Serva
    Warum so garstig. Wenn sie auch nicht von den Jesuiten höchstselbst verlegt worden sein dürften, erzählen sie doch nur vom Geschmack vergangener Tage. Und das ist gut so. Ich finde die Erneuerungssucht – auch bei Bädern – viel schlimmer.
    Interessant an dem Bild ist, dass es stilmäßig aus dem Rahmen fällt. Es hat nichts dekoratives, sondern es ist knallhart dokumentarisch. Neben dem Traum vom Boot links der Wasserzähler als moderne Ikone der Verteilungsgerechtigkeit und in der Ecke versteckt steht der Glaube ans Wunder – der Badreiniger, der, moderner Chemie sei Dank, noch aus dem größten Kalkhaufen ohne menschliches Zutun nach kurzer Einwirkzeit wieder einen chromfunkelnden Wasserhahn werden lässt (so die Legende des Herstellers). Dieses Detail enttäuscht. Ich dachte, der Don nimmt Apfelessig.

  36. Don Alphonso, warum erzählen...
    Don Alphonso, warum erzählen Sie uns all dies? Ich dachte, es geht hier darum, die Merkmale und Lebensweise einer bestimmten Gesellschaftsschicht herauszuarbeiten. In den letzten Wochen entsteht allerdings in meinen Augen mehr und mehr der Eindruck, dass Sie vor allem von sich und ihren persönlichen Erfahrungen, Vorlieben und Interessen berichten, um sich zu profilieren. Zumal ich persönlich als extrem unagenehm empfinden würde, mein Privatleben im Internet breitzutreten.
    Überhaupt, wenn mir diese Projekt etwas gezeigt hat, dann, dass Sie anders sind (bzw. einer anderen Klasse [oder wie sie es nennen wollen] angehören?) als die Menschen, die ich kenne bzw. die meiner Familie angehören, obwohl auch da wohlhabene Süddeutsche dazuzählen. Aber bei uns war man irgendwie immer recht diskret und zurückgezogen. Einen digitalen „Blog“, in dem über die Familie und das Privatleben berichtet wird, hat jedenfalls keiner.

  37. Filou, die Bilder im Gang, die...
    Filou, die Bilder im Gang, die nach einer bestimmten Ordnung gehängt sind, staube ich auch selbst ab. Es war gar nicht so einfach, das so hinzubekommen, dass es passt, und mit einem Straussenfederwebel geht das auch schnell und einfach.
    .
    Swine, aber immer doch, gerne und jederzeit wieder, auch wenn das nicht „Berlin“ ist, sondern nur eine gewisse Ecke.

  38. @Esau
    Was Sie kritisieren,...

    @Esau
    Was Sie kritisieren, finde ich gerade reizvoll. Zuviel Distanz kann auch öden. Ab und an etwas den Vorhang zu heben, hat mitnichten mit persönlicher Rechtfertigung zu tun.

  39. debütant, wie Sie dem...
    debütant, wie Sie dem programmatischen ersten Text entnehmen können
    http://faz-community.faz.net/blogs/stuetzen/archive/2009/01/19/dar-252-ber-spricht-man-nicht.aspx
    ist das genau das Ziel dieses Blogs. Gerade weil es so wenig darüber gibt, ein indiskretes Blog schreiben, bis hinunter zu den kacheln im Bad. Und natürlich auch subjektiv. Ich glaube, eine objektive Beschreibunbg wäre extrem langweilig, gerade, wenn es auch noch von jemandem käme, der nicht wie ich am Rande dieser Gesellschaft steht und sie durchaus zu hinterfragen in der Lage ist. Natürlich wäre so ein Blog von einem, sagen wir mal, Sohn eines Chefarztes kurz vor seiner Hochzeit mit der Tochter eines Kollegen und anschliessendem Kinderwunsch repräsentativer. Aber so einen hatte die FAZ nicht, und ich bin nicht so.

  40. Ich liebäugle ja seit Jahren...
    Ich liebäugle ja seit Jahren mit einem Staubsaugerroboter (http://www.karcher.de/de/Produkte/Home__Garden/Sauger/Robocleaner/12691010.htm) – was natürlich völlig bescheuert ist bei meiner kleinen Wohnung. Aber die Vorstellung, daß, wenn ich zur Arbeit gehe, so eine kleine Maschine durch meine Wohnung zuckelt und die heruntergefallenen Kuchenkrümel entfernt, fasziniert mich ungemein. Naja, ist eh zu teuer. Aber eine Putze würde ich auch nie in meine Wohnung lassen…

  41. Lieber Don, ganz reizend...
    Lieber Don, ganz reizend bemerkt. Lustigerweise ging es bei unseren Bildern nicht so recht um Staub und Ordnung; sie waren (ausdruecklich waren!) Dokumente eines gerade noch vertretbaren Lebensgefuehls.
    .
    @Devin08: Ist es bei Ihnen auch so, dass zwei Ordnungsprinzipien gegeneinanderstossen? Nach Jahren gab ich den Kampf fuer mein Ordnungssystem auf und ueberliess die Organistion meiner Madame. Seitdem schallt taeglich die Frage durchs Haus: Schatz, wo hast Du ……. (selbst ausfuellen) hingeraeumt?

  42. Wenn alle Arrangements ihrer...
    Wenn alle Arrangements ihrer Hausdame so anheimelnd ausfallen wie das Triptychon Wasseruhr-Bötchen-Plasikflasche auf Bild 3 verstehe ich ihre Bedenken nicht. Man könnte ihr ruhig weiteren Gestaltungsraum zumessen. Eine solche Allegorie deutscher Redlichkeit habe ich nicht mehr gesehen seit der deutsche Fernsehfunk aus dem Wandlitzer (falls sie suchen im Vorural) Domizil Erich Honeckers die Einrichtungsshow „So wohnten die Bonzen“ gesendet hat.
    Gemessene Reinheit, Modellhafte Freiheit, Sagrotan !

  43. meine Güte, ich glaube einen...
    meine Güte, ich glaube einen Kronleuchter zu putzen würde mich in den Wahnsinn treiben. Allerdings gehe ich völlig konform mit Ihnen was das Abwaschen angeht- ich mach das auch sehr gerne per Hand. So, und jetzt zurück zur Schreibarbeit. Ihr Blog ist immer eine seeehr willkommene Abwechslung.

  44. @Alter Bolschewik: So'n Ding...
    @Alter Bolschewik: So’n Ding will ich schon seit ewig aus denselben Gruenden. Meine Gute ist aber der Meinung, dass sie das viel besser kann. Respektive ich. Also: Nicht genehmigt. Gibt aber einen Trick: Einfach kaufen und behaupten, es waere ein Sonderangebot gewesen. Da werden auch die staerksten Frauen schwach. Hoffe ich.

  45. Werter Don,
    ein Beitrag zum...

    Werter Don,
    ein Beitrag zum Thema Putzfrau war überfällig, auch wenn Sie in einem vorherigen Artikel schon erwähnt hatten, dass Sie im persönlichen Bereich keine Putzfrau benötigen. Wir haben auch eine angemessen entlohnte, wie bereits auch von einem Vorkommentator erwähnt zur Entlastung der durch Arbeit und Kind geplagten angetrauten Ehefrau. Ich mache allerdings auch nicht so ungern sauber, wobei ich Bügeln noch meditativer finde – der Geruch von frischer Wäsche, die Wärme, der Dampf, einfach gemütlich.
    Unser Sohn bekommt allerdings jetzt schon eingeimpft, dass er seine Pflichten hat, wie aufräumen etc.. Ich finde auch wenig schlimmer als diese sollen-doch-andere-meinen-Dreck-wegmachen-Haltung (bei einigen Bankern z.B., wie bereits angesprochen). Verantwortung zu tragen kann man nicht früh genug lernen….
    Gruss aus dem Norden

  46. Sehr geehrter muscat,
    vielen...

    Sehr geehrter muscat,
    vielen vielen herzlichen Dank für den Helge Schneider Verweis. GROßARTIG!!!
    Der König des Absurden und des hochkarätigen Jazz.
    Nochmals DANKE!
    Beste Grüße
    MvB-B

  47. Vermögen gegen Kinder
    Netter...

    Vermögen gegen Kinder
    Netter Begriff – Petticoat-Regime. Ich denke aber, dass das Problem tiefer sitzt. Menschen/Männner die schreiben, sind in aller Regel extreme Individualisten (das meine ich auch selbstkritisch), und das ist es, was sich mit dem weiblichen Anspruch auf Zuneigung/Aufmerksamkeit nicht sonderlich verträgt. Schreiben ist nicht dinglich (Frau Diener lässt grüßen), auch nicht im weiblichen Sinne sinnlich, es ist von allem das Gegenteil. Wer schreibt, der lebt nicht, habe ich mal irgendwo gelesen, er lebt das Leben der Anderen, das Andere, das Nichts, statt Leben. Schreibende sind alle Nihilisten, so besehen, stimmt dieser Vorwurf, an einer gewissen Bohème, welcher all zu oft demagogisch gemeint ist.
    Ein solcher – männlicher – Individualismus muss den Frauen vorkommen wie ein fremdes Ordnungsprinzip in ihrer vernetzten und solchermaßen dinglich/sinnlich kommunikativen Welt – in ihrer Welt „der Dinge“, des durch Dinge gehenden wahrgenommen-Seins.
    Man kann da zurück greifen auf die griechische Antike, auf den Eros des Mannes, dem ersten Ordnungsprinzip (siehe auch mein: Was dem Manne sein Orakel, http://blog.herold-binsack.eu/?page_id=17, Pdf). Jener Eros ging so weit, dass den Griechen nicht selten die Frau selbst – die eigene vor allem – als sexuelles Wesen gleichgültig war, sexuell nicht attraktiv erschien. Hier finde wir die Grundstrukturen für das, was seit dem alle patriarchalischen Gesellschaften geprägt hat: Frauenfeindlich, Impotenz, Kindesmissbrauch… sog. „platonische Liebe“, oder auch „Eros“ statt „Sex“. „Die Liebe zur Weisheit“, statt Weisheit!
    Die dem folgende Sexfeindlichkeit im christlichen Abendland wurde erst „aufgehoben“ durch den „Liebesbegriff“ der Moderne, in der auf Entsagung hin gerichteten und solchermaßen die „männliche Liebe“ verinnerlicht habenden Frau und Mutter des Patriarchen, des modernen „Subjekts“. Der Begriff des Eros hingegen hielt sich bis zum Einbruch der Moderne für lange Zeit noch im Orient (siehe auch: Hafiz – die Homoerotik – der Nihilismus, http://blog.herold-binsack.eu/?page_id=17, Pdf).
    Der Harem ist kein Bordell, wie wir das im Westen verstehen könnten, sondern ein Frauenhaus, in dem sich Sexualität zwischen Mann und Frau – in einer dem männlichen „Ordnungsprinzips“ zeitweise entführten Welt, aber innerhalb des männlichen Machtraumes – abspielen und damit eine zeitlich befristete Zuwendung des Mannes gegenüber der Frau. Für solches aber haben wir tatsächlich nur das Bordell (denn die westliche „Liebe“ ist geheuchelte Monogamie), allerdings gibt dort nicht der Mann der Frau die Zuwendung, sondern umgekehrt, die Frau gibt, gegen Bezahlung, dem Mann, dem Kunden, das Äquivalent hiervon, ein paar Minuten Sex, ein wenig nacktes Fleisch, ordinär gebotenes Fleisch, verdorbenes. Dumm gelaufen.
    Und was wir nicht geschafft haben, ist die Harmonisierung unser beider Ordnungsprinzipien, wir haben sie nur verdrängt, bzw. besser getrennt. Wir entsagen uns – gegenseitig, und von so manchem – sonst können wir uns nicht ertragen. Kinderentsagung ist eine Form davon, von dem „manchen“.
    In der Ehe sieht das u.U. dann so aus: „Liebe gegen Ehevertrag“/Sex auf Bezahlung/Versorgungsehe, „Sauberkeit“ statt Sex, Vergnügen statt Liebe, Kinder statt Vergnügen, Vermögen gegen Kinder (Familie Cruise)… Habe ich was vergessen? – Ach Ja: klappt das nicht, dann folgen Mord am Kind, am Partner – Selbstmord.

  48. @ Barocke Hörerin: bitte...
    @ Barocke Hörerin: bitte illuminieren Sie mich. Wie wird man denn Ex-Juristin. Da kann es doch gar kein „ex“ geben; außer vielleicht durch eine komplette Amnesia!
    Ansonsten ist man Jurist, der keinen juristischen Beruf ausübt, wie z.B. Claus Kleber.
    Und Rechtskenntnisse hat ja schon jeder Bätscheler mit etwas Rechtskundeunterricht, ist aber kein Jurist!

  49. Vielleicht darf ich noch...
    Vielleicht darf ich noch ergänzen, dass sich das Thema in Haushalten mir mehreren putzbefähigten Personen ganz anders darstellt. Solange man alleine lebt, kann man ganz wunderbar dem meditativen Saubermachen mit anschließendem Wohlbefinden frönen. Verbandelt allerdings spart man sich mit einer Putzhilfe die unerquicklichen Streitereien, wer wann was + wie. Ihre Haltung finde ich konsequent. Drollig dagegen die Männer, die es gerne von Zauberhand hätten, also fremdgeputzt, ohne dass etwas angerührt oder gar verrückt würde.

  50. @don
    ja das quartier zwischen...

    @don
    ja das quartier zwischen acker- und kollwitzstraße ist zum glück nicht balin.
    ein baliner
    macht nen großen bogen um diese gated community der „schwaben“ aller westelbischen kleinstaaten.

  51. @Ladyjane
    Sie sprechen ein...

    @Ladyjane
    Sie sprechen ein entscheidendes Phänomen in Mehrpersonenhaushalten an. Es leben dort nämlich immer mindestens noch drei weitere Personen, nämlich Einer, Keiner und Jemand. Thema Putzen: Warum hat denn noch keiner geputzt oder: Hat schon jemand geputzt? oder: Einer muss mal wieder putzen. Wer die drei sind, weiß niemand. Nur so viel steht fest: es ist im Zweifel immer der andere.

  52. @Devin08:
    Bitter, aber auch...

    @Devin08:
    Bitter, aber auch nur schwer zu widerlegen. Erstaunlich, was bei einem gedanklichen Hausputz so alles zum Vorschein kommt! Danke.
    Ist der Aufhänger für mich, demnächst unbedingt Simone de B. zu Ende zu lesen.

  53. Dreck ist gut, er stärkt...
    Dreck ist gut, er stärkt unser Immunsystem.
    .
    Das schlimmste ist, wenn in Räumen geputzt wird, in denen man sich selbst gerade aufhält. Schlimmste Kindheitserinnerungen kommen da hoch!
    .
    @Don
    Ach ja, der Helmholtzplatz! Wenn es DAS ist, was Ihnen dort gefällt, dann bin ich mit ihrem Berlin-Bashing ja schon halb versöhnt. Ich könnte Ihnen jetzt vom Helmholtzplatz erzählen, wie ich ihn im letzten Jahrtausend erlebt habe, aber das würde zu weit führen und hätte Ihnen auch nicht gefallen.

  54. @Ladyjane: Genau so isses (und...
    @Ladyjane: Genau so isses (und war es bei mir früher).

  55. MvB-B,"hochkarätiger...
    MvB-B,“hochkarätiger Jazz“
    Sie können ruhig alles glauben was schlechtbezahlte Schmieranten so gegen etwas Kleingeld zum Besten geben, aber Sie müssen es nicht auch noch weiterverbreiten.
    http://www.bad-bad.de/festival/archiv_04.htm

  56. hilft im Bad ganz gut. Nur den...
    hilft im Bad ganz gut. Nur den Schimmel der Jahrhunderte, den bekommt man mit Sprühen kaum weg…

  57. Don Alphonso,
    ich weiss auch...

    Don Alphonso,
    ich weiss auch nicht, was diese JungberaterInnen daran tolles/aufstiegsmäßiges daran fanden.
    Aber zu Putzfrauen: Ich habe ein starke Korrelation in meinem Berufsleben festgestellt. Wenn begonnen wird, über die Putzfrauen in einer Firma zu motzen und die Stundenlöhne von 4, 50 auf 3,70 zu drüken und das als gigantische Sparmaßnahme zu verkaufen (die an die GF ausgeschüttet wird), geht es meist sehr böse abwärts. Auch bei dieser Firma in Stadt, die an den Rheingau grenzt, die ehemals zu Recht stolz, nun schon zweimal zu amerikanischen Beratungshäusern weitergereicht wurde in immer höherer Frequenz.

  58. @poisson:
    Hören Sie denn gern...

    @poisson:
    Hören Sie denn gern „hochkarätigen Jazz“? Und wenn ja, welchen bzw. von wem?

  59. Don Alphonso:
    zu Zola: Ich...

    Don Alphonso:
    zu Zola: Ich weiss, Sie sind selten in Frankfurt, aber im jüdischen Museum war vor ca. 1 Jahr eine sehr gute Ausstellung über Dreyfuss; diese ist auch ein nachlesen wert. Hat Ihnen Andrea Diener nicht davon berichtet?

  60. bla bla...
    bla bla

  61. Man kann auch, während die...
    Man kann auch, während die Putzfrau putzt, in der Nase bohren…oder durch ihre konsequente Art, die selbst geschaffene Ordnung auf den Kopf zu stellen, auf ganz neue Ideen gebracht werden.
    Der Artikel kommt mir natürlich sehr ungerufen, da ich mir gerade jetzt nach Jahren der Weigerung, selbst ein Putzfrau zugelegt habe und lauter Argumente lese, daß ich es vorher genau richtig gemacht habe.
    Dennoch tröste ich mich damit, daß man den Besuch der Putzfrau ja nutzen kann, um einmal am Schreibtisch zu arbeiten. Denn was der Autor nicht bedenkt ist, der Wohnungsinhaber ohne Putzfrau, der weder Lust zum Arbeiten noch zum Putzen hat. Die Anwesenheit der Putzfrau stellt einfach ein starkes Argument dar, durch eigene Arbeit deren Anwesenheit zu rechtfertigen.

  62. @Don Ferrando: Wie man"...
    @Don Ferrando: Wie man“ Ex-Juristin“ wird? Nun, zum Beispiel indem man einen anderen Beruf ausübt oder in Pension ist. Aber ich gebe zu, dass „Ex“ drückt auch eine gewisse innere Distanz zur Juristerei aus. Nun also, falls es Sie beruhigt, formal bin ich immer noch eine ordentliche Juristin mit „Befähigung zum Richteramt“.

  63. <p>qwertz, Geplauder ist ja...
    qwertz, Geplauder ist ja wirklich nett, aber so bitte nicht.
    .
    Karl Wilhelm, so kann man das auch machen. Allerdings ist unter meinen Bekannten auch eine oft reisende junge Dame namens Susanne, die sich hier ab und an zum Tee einfindet – immer, wenn ihre Putzfrau da ist, weil sie den Eindruck hat, sie selbst sei auch ein Stück Schmutz, das nur im Weg rumsteht. Das ist eine Superperle, gegen die sich Susanne nicht halten kann.

  64. Don Alphonso

    Hierzu fällt...
    Don Alphonso
    Hierzu fällt mir ein uralter Sketch von OTTO ein, dem ein schlechtes Meister Propper Gewissen nach jeder weiteren Putattacke immer aufs neue einredete, daß seine Küche immer noch nicht sauber ist. Erst als OTTO seine Nase von Draußen gegen die Scheibe preßte vermeldete das Gewissen: So, nun ist Deine Küche wirklich sauber! In diesem Sinne: Guten Abend

  65. Ich glaube, selbst wenn ich...
    Ich glaube, selbst wenn ich diesen Artikel meiner Mutter präsentieren würde, sie würde mir weiterhin Unordentlich attestieren
    Schade, aber mit mir selbst habe ich nun den Frieden gefunden.

  66. @Don
    Eine Putzfrau ist doch...

    @Don
    Eine Putzfrau ist doch keine „Perle“, diese Bezeichnung paßt nur zum festangestellten Hausmädchen, das die Familie jahrzehntelang begleitet. Oder hab ich das mißverstanden?
    .
    Was ist mit „Kehrwoche“? Das wäre doch ein gutes Anschlußthema an Ihren letzten Beitrag.
    .
    Putzfrauen werden in wirklich guten Familien auch dazu gebraucht, um das plötzliche Verschwinden von Geldscheinen, Wertgegenständen oder gewissen, nicht erstattungsfähigen Arzneimitteln plausibel zu begründen.
    .
    In meiner Schule gab es den sitzengebliebenen Bürgermeistersohn, der…. aber egal.

  67. Seltsam, seltsam, es fing doch...
    Seltsam, seltsam, es fing doch alles so nett an…

  68. Da habe ich ein ganz anderes...
    Da habe ich ein ganz anderes Problem. Wenn die Putzfrau kommt, muss ich aus dem Haus, denn ich kann nicht Leuten beim Arbeiten zusehen. Kann ich einfach nicht. Noch problematischer ist das natürlich, wenn es regnet.

  69. @Don
    Das Verhalten Ihrer...

    @Don
    Das Verhalten Ihrer Susanne kann ich allerdings nachvollziehen. Das ist bestimmt nicht nur ein Vorwand, um bei Ihnen Tee zu trinken.
    .
    Das alles zeugt auch von unserer schändlichen Verbürgerlichung. Wahre Aristokraten können mit Dreck durchaus leben, genieren sich aber niemals vor ihren Dienstboten. Natürlich dürfen die auch die dreckige Unterwäsche sehen, die Flecken auf der Bettdecke und das Erbrochene auf dem Balkon. Auch das ist vertikale Integration. Der Knecht kennt seinen Herrn von Kindesbeinen an in- und auswendig, besser als dessen Eltern und Geschwister. Nichts menschliches bleibt ihm fremd.
    .
    Als Leonid Iljitsch Breschnew, Generalsekretär der Kommunistischen Partei der Sowjetunion, 1970 in Bulgarien zum Staatsbesuch weilte, stand er zu fortgeschrittener Stunde vom Bankett aus, und fragte den Diener, wo er sich erleichtern könne. „Wo es Ihnen recht ist, Genosse Iljitsch,“, strahlte der und wies mit der Hand über den Festsaal.

  70. @Don Alphonso 24. November...
    @Don Alphonso 24. November 2009, 16:47
    „woraufhin ihre Nichte, die V.,“
    .
    Sprachliche Gewohnheiten…
    .
    Im Norden sagt man sicher… woraufhin Ihre Nichte V…..
    .
    die Franggn und andere ortsanssässige reden wie oben…
    ..
    Scheeeeeee

  71. Schon die Semantik:
    "Perle",...

    Schon die Semantik:
    „Perle“, „Dienstboten“, „Hausangestellte“ ist durchdrungen von bürgerlicher Heuchelei.
    Es muß heißen:
    Magd, Knecht, Gesinde, Gescherr.

  72. Nun, dieses komische Gefühl,...
    Nun, dieses komische Gefühl, anderen beim Arbeiten zuzuschauen, ist schon relativ alt und kommt aus einer zeit, da Bürger aufhörten, zu arbeiten. Im Biedermeier hatten Frauen ja noch die Näherei. Was ich in dieser Sache von Leuten gehört habe, die noch in richtig grossen Häusern mit Personal aufgewachsen sind, so war da kein bedauern, dass diese Zeiten vorbei sind. Keineswegs so unterhaltsam, wie uns das vielleicht Cosi fan tutte weismachen möchte. Und nur solchen Sozialstress um einen vorgetäuschten Adel? na ich weiss nicht.
    .
    B.A.H., nachdem es Samstag ist, und wenn ich zu früh wach werde, dann gehe ich auf den Wochenmarkt.

  73. JoeKotsch, bei mir muss man...
    JoeKotsch, bei mir muss man sich immer einen gemütlichen bayerischen Tonfall dazudenken: Wonochad dera eane Nichtn, dö V., kennstas eh, oiso, de V., ned woah, de hods a so midda Gribbn dawuzlt…
    .
    Was Perle angeht, so sehe man mir das nach, ich denke einfach nicht in solchen Kategorien und nehme. was mir an Worten zufliegt – hier die postkoloniale Pracht von Frau Damenwahl aus dem Kongo.

  74. Tschonni, eine Mutter, die...
    Tschonni, eine Mutter, die ihrem Sohn Ordentlichkeit nachsagt, kann keine ordentliche Mutter sein. Niemals.
    .
    Filou, das wird schon wieder.

  75. abgesehen von Feinheiten...
    abgesehen von Feinheiten einiger Stimmen, setzt dies etwa ernsteren Gedankenaustausch hierzulande in Gang? Oder ? Was? „So züchtet man Banker und Fahrerflüchtige, aber keine verantwortungsvollen Mitglieder der Gesellschaft. Ausserdem leben wir im 21. Jahrhundert. Für jemanden wie mich – allein wohnend, nicht überarbeitet, ausreichend grosse Wohnungen – gehört das einfach dazu, dass ich aufräume, was ich schmutzig mache.“

  76. Nein, natürlich nicht. Ich...
    Nein, natürlich nicht. Ich bin schon froh um Geplauder. Plaudern ist etwas, das in deutschland sehr schlecht geht, warum auch immer, aber hier geht es. Für den Rest haben wir schon Hegel, Fichte, Marx, Nietzsche und, klein und epigonenhaft, die diversen Dieter Bohlens der heutigen TV-Philosophie.

  77. @Don
    Und eine Schwiegermutter,...

    @Don
    Und eine Schwiegermutter, die ihrer Schwiegertochter…

  78. naja. Dann plaudern wir, auch...
    naja. Dann plaudern wir, auch gerne

  79. Aber Ihre Mutter würde...
    Aber Ihre Mutter würde inzwischen jede akzeptieren.

  80. Sie sind perfekt gerüstet...
    Sie sind perfekt gerüstet für jede Krise. Der in einer Systemkrise überflüssige Systemprofiteur, oder wie Sie sagen: Transferleistungsempfänger, wird dann im eigenen Dreck ersticken (wie die Eltern gerne sagten) und gar nicht mehr in der Lage sein, in einer sich schnell verändernden Umwelt den Überblick zu bewahren. Er wird beim Kloputzen wahrscheinlich in Depressionen fallen. Kochen kann er auch nicht, einen Knopf annähen erst recht nicht. Und die Kriecher um ihn herum, die ihm zeigen, wie wichtig er doch angeblich ist, sind dann auch längst aufgelöst. Putzen heißt Demut, es ist eine Lektion. Wieder ein gelungener Artikel aus ihrer Feder.

  81. natuerlich mag man als...
    natuerlich mag man als vernuenftig denkender Mensch selbst Dinge zu richten, auch im eigenen Schloss. Aber, dass mann ab und zu Hilfe brauchen kann, und daz u noch jemand Arbeit geben kann ist nicht wirklich lebensfremd.

  82. Kleiner Tip für die...
    Kleiner Tip für die Putzwütigen zum Thema Tafelsilber: Eine Schüssel mit lauwarmen Wasser füllen, Schnipsel aus Alufolie unterrühren und das Ganze kräftig salzen …. und dann rein damit, mit dem Tafesilber. Etwa 10 – 20 Minuten warten … und sich über das Ergebnis freuen ;-))

  83. Die Kacheln dürfen dann...
    Die Kacheln dürfen dann gelegentlich wunderbaren und „richtig“ alten Exemplaren weichen, vielleicht bei einer Frühlingsreise auf portugiesischen Flohmärkten zusammengetragen (auf nach Braga!). Irgendwas wird sich doch finden lassen. Schön, wenn man solche Baustellen hat, es würde sonst auch irgendwann langweilig beim Gestalten der eigenen Lebensumstände. ;-)

  84. gestehe, ich bin beeindruckt,...
    gestehe, ich bin beeindruckt, was das Blog angeht, wir in Polen hier haben es schwierig, durchzuschauen, wen n Medien das Tehma sind. Alles Verbloedung pur. Und zwar tonnenweise, aber ich habe noch die FAZ und kann differenzieren, was recht und nicht. Und Sie sind mir schon ein Teil davon, ob Sie es wollen und nicht. wie bereits gesagt – weiter so:)

  85. Das Interessanteste an dem...
    Das Interessanteste an dem Sujet Putzfrau ist doch, dass man eine wildfremden Person nicht nur das intime Wohnbiotop überlässt, sondern auch noch den Schlüssel dazu. Je fremder, desto lieber. Ich jedenfalls. Oder ist das nicht so? Wäre sie eine Bekannte, würde ich scheuen wie ein Pferd. Sie könnte doch in den Briefen stöbern und kichern; die Steuererklärung finden und schallend lachen, all so Sachen. Bei einer Fremden dagegen habe ich keine Bedenken. Da ist mir alles wurscht. Mit den Bildern wird sie schon nicht davonrennen. Ich hoffe, das ist ein verschüttetes feudales Talent, wie weiland das Nichtbeachten des Dieners beim – na, malen Sie sich aus, was alles, und nichts Bedenklicheres.

  86. @gernleser
    Euren Medien...

    @gernleser
    Euren Medien gehören doch uns. Kennen Sie „Der Herr der Ringe“ von Tolkien? Gut, dann werden Sie es verstehen: Die großen Verlage gehören Saruman und als Journalisten arbeiten dort Orks. Dieser Blog hier ist alles, was von Auenland noch übrig ist.

  87. nicht das ich dazu die FAZ...
    nicht das ich dazu die FAZ braeuchte, um exakt zu sein. Aber TV – Philosophie, was ist denn das, um Himmels Willen? Hat mit Putz(frau)en zu tun?

  88. Ein Putzmann ist was feines!...
    Ein Putzmann ist was feines! Klar, ich kann auch putzen, aber gerne habe ich das noch nie gemacht, und jetzt freue ich mich über die Zeit, die ich lieber fürs Kochen, Essen, Gespräche mit Freunden, Lesen und Lieben habe. Und er putzt so, wie ich es will: Putz‘ mich, aber berühr‘ mich nicht! ;-) Die Putzfrauen, die ich schon hatte, die konnten das nicht so gut, die wollten immer auch „Ordnung“ machen.

  89. Herr Alphons,
    danke für die...

    Herr Alphons,
    danke für die bayerische Lautschrift.
    Ich hoffe, der Akzent kommt eher nach FJS als nach Ihrem Nachbarn Horst.
    .
    Ggf. könnten Sie ja auch einen einmal einen Beitrag als podcast einstellen!
    Könnte ganz amusant sein!

  90. Damit kommen wir auch zur...
    Damit kommen wir auch zur Frage, warum es in vielen europäischen Gegenden, v.a. im östlichen Teil, schönen Natur alle schönen Picknickorte immer so unsäglich zugemüllt sind.
    .
    Meine Theorie geht so: Das Aufräumen und Müllwegtragen ist eben moralisch stigmatisiert, v.a. das Aufräumen hinter anderen. Wer nach einem Picknick die Flaschen und Chipstüten einsammelt (oder diese Möglichkeit auch nur anspricht) riskiert seinen Status in der peer group. Darum bleibt alles liegen.

  91. nicht wissend um...
    nicht wissend um Voelkerschelte, moechte ich meinen, Polen sin zur Zeit die am meisten unwissenden Personen der Welt, was einigen auch gefaelt. Es wird sich aendern, klar. Die, denen es gefaellt – sind klar – hiesige Politiker. Und die sind auch des polnischen Maedchens Los schuldig- in Don’s Haushalten nicht arbeiten zu wollen.

  92. Arrogante Schnösel....
    Arrogante Schnösel.

  93. HansMeier555, diese Frage...
    HansMeier555, diese Frage macht mich immer aufs neue sprachlos, es ist fuer mich die Sherlockholmes Aufgabe der Zeit. Europaeier, die chinesichen Muell wegwerfen.., ohne eine Putzfrau…

  94. also was soll das.
    wer es...

    also was soll das.
    wer es sich leisten kann, sollte wenigstens eine zugehfrau ins brot setzen. wenn schon herrenmässig, dann bitte nicht so verkrampft, in schwaben würde man sagen, gradso wie die malefiz-unterländer.
    .
    die dient nicht nur der häuslichen sauberkeit sondern auch dem kontakt mit anderen schichten, bei einer tasse kaffe erfährt man so mancherlei, was man anders nicht erfahren würde. ist so ähnlich wie mit der marktfrau, die einen kennt, weil sie schon da mit ihrer mutter verkaufte, als man mit seiner mutter zum einkauf kam.
    .
    ganz scharf abzulehnen sind wippchen, wie sie seinerzeit „die zeit“ zu bringen wusste, als man unter dem vorwand sozialer empörung die preise für asylbewerberinnen nannte, die angeblich für eiene mark die stunde inm haushallt grandioses zustande bringen würden. so hatte die zahnarztgattin in wanne-eickel, die ja angeblich das zielpublikum des prätentiösen (oder preziösen? oder ridicülen?) wochenblattes ist, gleich auih noch den geldwerten vorteil zum bürgerschaftlichen engagement.

  95. Mit einiger Verspätung kann...
    Mit einiger Verspätung kann ich Wazzerpfärd nur zustimmen: in Afrika gehört es zum guten Ton, möglichst viele Personen in Lohn und Brot zu nehmen, für alleinstehende Herren ist eine Köchin unabdingbar und für Häuser außerdem Wachpersonal. In wieweit das Prinzip, Arbeit zu schaffen, auf Europa übertragbar ist, weiß ich nicht – ganz sicher weiß ich aber, daß es manchem schnöseligen Kommilitonen nicht geschadet hätte, wenigstens vor Beginn der Bankkarriere im Studium die eigene Wohnung sauberzuhalten.

  96. Werter Don,
    gerade habe ich...

    Werter Don,
    gerade habe ich Ihren Artikel noch einmal gelesen und wieder bin ich hängengeblieben bei: „und die Photos der verflossenen Geliebten in Reih und Glied aufstellen würden“. Das klingt, als würden Sie einen Namenswechsel vorbereiten.

  97. Gibt es auch Putzmänner? Ja,...
    Gibt es auch Putzmänner? Ja, oder?

  98. Ich habe eine bewegte und...
    Ich habe eine bewegte und schillernde Jugend, so bewegt und schillernd, wie man sie nur haben konnte, wenn man in dern frühen 90er Jahren jung war und das Geld nicht brauchte. Ich war in München, ich hatte eine Wohn ung in der Maxvorstadt und 20 Jahre grössenwahnsinniges Kaff hinter mir. Ich wollte leben. Das sind die Erinnerungen an jene Zeiten. Heute, knapp vor dem Rollstuhl, ist das natürlich anders geworden.
    .
    auch-einer, nun, das Problem ist doch: wenn die Putzfrau beui einem selbst geschwätzig ist, dann kann man davon ausgehen, dass die anderen mehr als nur die pröferierte Sockenfarbe von einem wissen. Indiskretion lässt sich nun mal nicht eindämmen, und schon gar nicht, wenn es um die Schränke geht. da hat der Markt viele Vorteile, man kann gezielt Informationen streuen, ohne durchsichtig zu sein.

  99. @Wazzerpfärd, damenwahl,
    Das...

    @Wazzerpfärd, damenwahl,
    Das war früher in Europa auch so und ist im Grunde auch heute noch so — nur ebe nicht im Privathaushalt, sondern im Bundeshaushalt, und dort heißt es jetzt „Konjunkturprogramm“ oder „Opel-Rettung“.
    Das ist häßlich, das schadet der Umwelt!
    .
    So, als ob die Konjunktur immer von unten her kommen müsste! So als ob die Ausgaben der Reichen und Superreichen nicht auch die Wirtschaft stimulieren könnten, auf jeden Fall aber Hauswirtschaft.
    Wenn ich Milliardär wäre, würde ich mich in der Sänfte tragen lassen. Ein Zug von livrierten Leibwächtern ginge mir voran und stünde bei Aufenthalten als große Traube um mich herum.

  100. @Putzmann: Schätzchen, Dich...
    @Putzmann: Schätzchen, Dich würde ich nun nicht einstellen! *lach*

  101. ...und hinterm Sarg mit...
    …und hinterm Sarg mit Engelsputten,
    laufen zweiundzwanzig Nutte.
    (Tucholski)

  102. Was ist passiert zwischen "Ich...
    Was ist passiert zwischen „Ich wollte leben“ und „knapp vor dem Rollstuhl“? Das Altern kann es doch nicht sein … ? Hey, ich bin auch Mitte 40 … und lebendig, meistens jedenfalls … *lach*

  103. @HansMeier555:
    Korrektur. Soll...

    @HansMeier555:
    Korrektur. Soll natuerlich „Silberputten“ heissen.
    .
    Aus der Normandie kommt nicht nur Camembert.

  104. Lieber Don,
    eben weil meine...

    Lieber Don,
    eben weil meine Frau und ich so unterschiedliche Vorstellungen davon haben, was die Mindestleistungen sind die man in einem Haushalt erbringen sollte, haben wir uns bereits sehr früh dafür entschieden, etwaigen Streitereien um solch banalen Dinge des Alltags dadurch aus dem Wege zu gehen, dass das Niveau des kleinsten gemeinsamen Schmerzes von einer Perle gehalten wird. So können wir uns denn wenigstens über die wichtigen Dinge streiten, anstatt mit zusammengebissenen Zähnen hinter dem anderen herzufeudeln oder mit dem latent schlechten Gewissen herumzulaufen, dass man sich wieder mal auf Kosten des anderen gehen lässt. Wer alleine wohnt – oder wenigstens nicht gleichberechtigt, der hat dieses Problem natürlich nicht. Die Schwierigkeit besteht allein darin, dafür jemanden zu finden, der in der Lage ist, selbständig ein Gespür dafür zu entwickeln, was gefordert ist. Denn natürlich gab es auch bei uns schon einen Fall, wo die Lederrücken einer Cooper-Ausgabe von 1842 mit feuchten Tüchern entstaubt wurden. Aber das sehe ich, bei allem Ärgernis, als den kleineren Kollateralschaden.

  105. Eine ältere Dame mit der ich...
    Eine ältere Dame mit der ich früher manchmal am Samstag Tee getrunken habe, die selbst aus einfachsten Verhältnissen kam und sich nach der Hochzeit mit einem britischen Soldaten in den besseren londoner Kreisen wiederfand, erzählte von ihrem Befremden, als sie Ende der 40er, Anfang der 50er, mit Ihrem Mann, dem Botschaftsangestellten, in Indien ankam, und es in einem 2 Personen Haushalt 7 Bedienstete gab. Ihr erster Reflex war es sie alle zu entlassen und hinter sich selbst und ihrem Mann herzuräumen und zu putzen. Doch warum den Menschen den Unterhalt nehmen? Sie ließ auch weiterhin den Koch etwas Zucker mitgehen. Umverteilung ander.

  106. Don gib dein Geld dem...
    Don gib dein Geld dem Vietcong, dann klappts auch mit der Putzfrau.

  107. Ha, ha - Putzfrauen!!!...
    Ha, ha – Putzfrauen!!!

  108. Staub, der ruht, schadet...
    Staub, der ruht, schadet nicht.

  109. Beinahe hätte ich diese...
    Beinahe hätte ich diese Köstlichkeit überlesen: „…….bis sie über seiner Toilettenschüssel für 5 Euro die Stunde schuften.“
    Don, chapeau!

  110. ...
    http://gig.antville.org/archive/2009/07/28/
    .
    Man beachte den letzten Absatz.
    NB: wer die richtige Copilotin hat, benötigt keine Perle !!

  111. Don Ferrando, wenn es sein...
    Don Ferrando, wenn es sein muss – und angesichts der umfassenden Leistungen meinerseits vor der Fahrt nach Meran – kann ich auch ein richtiger Mann sein. Ich trage Frauen auf Händen, und das können nicht immer nur Spülhände sein.
    .
    nico, das sind die Dinge, die mir beim Spülen einfallen.

  112. Tristan, warum? Nun, die...
    Tristan, warum? Nun, die Dienstbotengesellschaft hat naturgemäss Probleme in der industriellen Entwicklung, weil Arbeitskräfte mehr oder weniger rumfaulenzen und bezahlt werden müssen. Das geht bei steigender Bevölkerung, aber es kann auch daneben gehen, siehe 18. Jahrhundert. Im Kern ist es eine vorbürgerliche Erscheinung. Aber wie gesagt: ich kann da nur für deutsche Verhältnisse sprechen, die postkoloniale Welt ist etwas vollkommen anderes.
    .
    Lieber na_logo, sicher, die Partnerschaft ist ein anderes Thema, wie aich die Aufgabenteilung dort. Ich finde es legitim, zwei Wohnungen in einer Partnerschaft zu haben, wo jeder das tun kann, was ihm behagt. So wie im Neuen Schloss von bayreuth – links der Markgräfinnenflügel, rechts der ihres Mannes, als neutrale Zone dazwischen: Der Ballsaal. So wurde es eine glückliche Ehe.

  113. Filou, was soll man auch...
    Filou, was soll man auch anderes von jemandem erwarten, der geschrieben hat:
    .
    Ich muss von Kindern lesen.
    Ich streit es ab.
    Ich bin es nicht gewesen.
    .
    christina, vor drei Jahren war hier ein guter Freund zu Besuch. Wir hatten viel Spass, aber zu einem Zeitpunkt sagte er, er wäre sehr schnell in das Alter gekommen, da er jeden Tag eine Tablette nehmen muss, serh früh, sehr unerwartet. Überhaupt sind viele meiner Altersgenossen oft krank, manche auch dauerhaft, und kennen Themen, die man sich vor wenigen Jahren nicht hätte vorstellen können. Und ich würde heute auch nicht mehr in Discos rumlungern wollen und so tun, als wäre ich 26. Das fand ich mit 25 affig, und heute ist es nicht nur affig, sondern auch berlinerisch. Ausserdem finde ich Alter gar nicht so schlimm. Es gehört dazu. Man sollte sich frühzeitig überlegen, wie man es würdevoll rumbringt, ohne wie ein Berliner Politiker neben zu junger Trösterin zu wirken.

  114. Meine Putzfrau hat neulich ein...
    Meine Putzfrau hat neulich ein Zahnputzglas zerstört. Vermutlich ist in einem bekannten schwedischen Einrichtungshaus leicht und kostengünstig eine Ersatzbeschaffung möglich. Das führt aber zu der viel interessanteren Frage: Wer benutzt solche Zahnputzbecher überhaupt noch? Ich meine nicht lediglich als Halter für Bürste und Zahnpastatube. Sondern zum Spülen. Bzw. wer schafft es noch, sich zum Wasserhahn hinunterzubeugen?
    Ich selber habe den Becher noch nie zum Spülen verwendet und erwäge jetzt ernstlich, keinen Ersatz anzuschaffen. Zahnbürste steht bei mir nämlich seit gut fünf Jahren in der Ladehalterung, die Tube steht von alleine auf dem Kopf bzw. Verschluss.
    Wer noch?
    P.S. Was sollen eigentlich die Punkte zwischen den Absätzen mancher Kommentatoren?

  115. Lieber Don Alphonso, dann...
    Lieber Don Alphonso, dann wünsche ich Ihnen, und einigen anderen hier, viel Spaß beim Putzen Ihres Singlehaushaltes, wenn es Ihnen solche Freude bereitet. In den von mir benutzen Autos ist auch immer alles picobello. Verstehen Sie mich nicht falsch – wer putzt nicht mal gerne selbst etwas. Die Betonung liegt dabei aber auf „mal“, denn wenn dieses zur Sisyphosarbeit wird – gerade schön sauber gemacht und zwei Tage später schon wieder alles schmutzig – vergeht die Freude schnell. Also ich vertreibe mir meine Zeit lieber anderweitig.
    .
    HansMeier555, der Ausdruck „Perle“ in Don Alphonsos Fall ist anscheinend etwas übertrieben. Dadurch ist aber deutlich zu erkennen, daß der Umgang mit Hausangestellten auch in besseren bürgerlichen Kreisen nicht mehr gewohnt ist. MvBB hat diesbezüglich anscheinend weniger Probleme. Man kann andere Menschen und deren Arbeit mit dem nötigen Respekt behandeln oder nicht, Arbeit schändet nicht. Und dabei ist es völlig egal, ob es sich um die Putzfrau handelt, den Generaldirektor oder um den Nikolaus.

  116. Werter Don,
    ich beneide Sie...

    Werter Don,
    ich beneide Sie darum, die Bilder ihrer Verflossenen im Haus stehen haben zu können, ich kann sie leider nur im Kopf mit mir herumtragen, da sie einer anderen Säuberungsaktion zum Opfer gefallen sind….
    Vorteil ist allerdings, dass man sie einfach nach verschiedenen Merkmalen im Kopf listenmäßig anordnen kann, hach da gerät man ins Schwärmen und wünscht sich dann doch manchmal die unbeschwerte Jugend zurück.
    Der Student, was will er, was möcht`er – die niederen Triebe der höheren Töchter.
    Entschuldigung, ich schweife ab.
    Gruss aus dem Norden

  117. auch-einer, Sie haben im...
    auch-einer, Sie haben im Prinzip vollkommen recht mit Ihrer Bemerkung „sollte wenigstens eine zugehfrau ins brot setzen“. Vor sehr vielen Jahren waren wir mal bei Bekannten in Südafrika, dort hat schon die Mittelschicht diverse Hausangestellte. Wir kritisierten deren relativ niedrige Bezahlung, die Antwort war: wir könnten uns nicht mehr Bezahlung leisten, so sind unsere Angestellten wenigstens in Lohn und Brot. Die Alternative wäre kein Job für Hausangestellte. Wie ich gerade sehe, hat damenwahl ähnlich kommentiert.
    .
    Peter Practice, die Punkte dienen dazu, einen großen Absatz mit Leerzeile zu produzieren, das macht das System sonst irgendwie nicht.

  118. Eine Hotelbesitzerin in...
    Eine Hotelbesitzerin in Taormina hat mir einmal erzählt, dass so viele Sizilianer noch heute ihren Müll einfach auf die Straße würfen, hat etwas damit zu tun, dass dort die feudale Ständegesellschaft noch immer nicht so richtig überwunden wurde: Wer seinen Dreck hinter sich liegen lässt, zeigt öffentlich, dass er es sich genau das leisten kann. Und so wird vor den Eisdielen der Plastikeisbecher auch vom Eisdielenbesitzer in den Rinnstein geworfen. Das ist übrigens mit den Hochzeitsfeiern nichts anderes. Man prunkt vörderhin im Exzess und überschuldet sich dafür nach hintenraus. Übrigens @HansMeier555, ein solches Verhalten habe ich als Viel-Osteuropa-Reisender aber in Tschechien, Polen, Ungarn, der Slowakei nicht feststellenkönnen. Im Gegenteil. In einem polnischen Dorf beispielsweise bewunderte man die ‚deutsche‘ Siedlung, die aber nur so hieß, weil dort zwei oder drei Gärten hypergeleckt daher kamen – also richtig spießig mit Jägerzaun und zweimal wöchentlich gewaschenen Gartenzwergen. Da ist mir das Laissez-faire und der Gleichmut eines semi-wuchernden Bauerngartens aber lieber…

  119. Sie waren in Mitteleuropa....
    Sie waren in Mitteleuropa.

  120. @HansMeier555: Na gut -...
    @HansMeier555: Na gut – östlicher geht immer… und russische Gepflogenheiten beispielsweise kenne ich in situ nicht. Nur als Freunde, die es ins Bajuwarische verschlagen hat.

  121. Ich habe nie eine Putzkraft...
    Ich habe nie eine Putzkraft beschäftigt und in meiner Familie war das auch nie möglich.
    Nach diesem schönen Artikel denke ich jedoch ernsthaft darüber nach es zu tun !
    Zumindest für die regelmäßige Reinigung der Böden und der Fenster.
    Warum ist es kein Thema, daß der Don seinen Sunbeam in der Werkstatt schweißen läßt ? Auch dies ist letztlich eine Dienstleistung wie das Putzen.
    Ich vermute er könnte es selber tun, es ist einfacher als Shimano-Schaltungen zu reparieren und Platz hat er auch. Warum müssen andere sich für ihn die Hände an rostigen Blechen schneiden und die Augen verblitzen ?
    Ich repariere meine alten Autos selber (nichts Besonderes, sind alle zusammen weniger wert als ein Neues, aber ich hänge dran) , eine Arbeit für die die Werkstatt einen Stundensatz von ca. 70€ verlangt, ohne Material.
    Da ist bei mir immer einiges zu tun.
    In dieser Zeit verlottert meine Wohnung und auch der Garten.
    Es wäre also aus rein ökonomischen (für mich durchaus relevanten) Gründen sinnvoll Arbeiten wie das Putzen oder Gärtnern für 7-12 €/h zu vergeben um an anderer Stelle verantwortungsvollere und höherwertige Arbeiten in noch größerem Umfang selber duchführen zu können.
    Allerdings kann man in meiner Wohnung und im Garten auch nicht allzu viel kaputt machen, aber an den Autos…..

  122. Werte muscat, Nein ich höre...
    Werte muscat, Nein ich höre „hochkarätigen Jazz“ nicht gerne. Der klänge mir zu hart, zu spitz,zu glasklar rein – überhaupt zu geschliffen und unentschieden facettenreich.
    .
    Überhaupt denke ich bei Karate nicht zwangsläufig an Musik sondern an schlecht gewaschene Türsteher mit buntem Gürtel und die anderen Büttel im Reklame und Waschzettelwesen mit ihren ewig gleichen Handkantenschlag-Methaphern.
    .
    Ihrer „Wenn“ Frage muß ich so eine Antwort schuldig bleiben, ich erlaube mir aber (einer Tradition des Gastgebers folgend) die Musik zu erwähnen, die gerade im Vordergrund läuft, da ich dies im Hintergrund tippe:
    Keith Tippett : Mujician 3, FMP Records (wahrscheinlich vergriffen).
    Eine Aufnahme aus den Studiokonzerten in der Kolonnenstraße. Über weite Stecken langweilig und bemüht experimentell (aus den späten achzigern) . Teilweise klingt es als läge ein Besenstiel quer im Piano, der dann aus jedem Anschlag ein perkussives Scheppern macht. Nach einer Ewigkeit stumpfsinniger Wiederholungen entwickelt sich dann aber erstaunlich ein Klang, der über die Dauer der einzelnen Anschläge anhält und leise schimmert. Vielleicht ein Trick.

  123. Sehr geehrter Don,
    mir sind...

    Sehr geehrter Don,
    mir sind vor einigen Tagen einige Bilder von Michelangelo Merisi da Caravaggio angeboten worden von einem Museum. Soll man da zuschlagen? Und wenn, wohin hängt man die? Ins Bad wohl eher nicht, da geht wohl die Farbe ab. Aber beim Bade eine mordende Frau anzusehen, hell vor sehr dukel hat doch was. Leider ist dieses Bild nicht dabei. Das will ich aber auch noch haben. Muss noch mehr bieten. Und das wichtigste: wer hält das sauber?
    Meines Erachtens sollten die wohl doch in die Orangerie. Von den Temperaturen her wäre das wohl am besten. In reich bebilderten Kirchen ist es auch immer kühl. Muss wohl eine Fachkraft-Putze ran. Die will wohl auch mehr als 5 Euro haben…
    Beste Grüße
    MvB-B

  124. Don Alphonso, wie immer...
    Don Alphonso, wie immer wunderbar. Diese Einstellung passt wieder hervorragend zum selbstgemachten Zwetschgendatschi und zum Kaminholzkarren. Weniger zur monetären Großzügigkeit beim Herrenausstatter und beim Trinkgeld. Aber es geht ja bekenntlich auch nicht ums Geld.
    .
    Hatten Sie wirklich bedenken über dieses Thema zu bloggen? Wie ist jetzt Ihr Fazit?

  125. Werter MvB-B,
    Caravaggios ins...

    Werter MvB-B,
    Caravaggios ins Bad? Da könnten Sie sie gleich in den Stall hängen. Jetzt fallen Sie aber aus der Rolle. Es werden sich in den herrschaftlichen Gemächern doch noch ein paar Quadratmeter Wandfläche finden lassen oder in einem Ihrer Feriendomizile. Schließlich käme als vorweihnachtliche Geste auch eines der Gesindehäuser in Betracht. Ihr in jahrzentelanger Treue geschultes Personal wird doch mit den paar neuen Bildern auch noch fertig werden. :-)

  126. sehr geehrter Don, mit...
    sehr geehrter Don, mit verlaub, ich finde diesen blogeintrag schlecht. die bilder sind abgestanden und veralten übrigens schneller, als sie denken (gerade berlin-klischees orientieren sich oft eher an dem, was andere an berlin-klischees bestätigt sehen wollen…“verlängerte Frühstücke rund um die Berliner Kastanienallee oder den Helmholtzplatz“ das will wirklich keiner mehr lesen und findet so oder so ähnlich doch längst auch schon in einer sülmerstaße irgedwo in heilbronn statt). der beitrag erhält meiner meinung nach nur wenig geistvolles, ihm fehlt der esprit, er vermittelt insgesamt das gefühl, relativ lieblos und schnell verfasst worden zu sein. die ausgiebigen antworten sprechen aber dann doch für einiges an liebe, das hier drin steckt…verwunderlich, aber dennoch enttäuschend.

  127. Putzen um des Putzens Willen....
    Putzen um des Putzens Willen. Aber auch der Sauberkeit wegen. Das ist Zen. Ordnung und Sauberkeit werde ich immer streng trennen – oft genug zum Leidwesen andere und meiner Erheiterung.
    Auch ich putze selbst, bügle meine Hemden und Hosen.
    Nur im Büro sieht es anders aus. Ach, nein eigentlich nicht, denn wenn diese Reinigungskünstler sich temporär verewigen wollen in dem sie meinem Schreibtisch sowas wie Ordnung aufstempeln wollen, raste ich mit schöner Regelmäßigkeit aus. Was häufig genug Telefonate mit dem Reinigungsunternehmen nach sich zieht, freundlich und in aller Höflichkeit, um die Putzlage klar zu stellen – wieder einmal.
    Für büroliche Allgemeinplätze muss lediglich eine Prämisse eingehalten werden: Sauberkeit. Aber selbst dies scheint oft genug zu viel verlangt. Ich hatte während meiner Studienzeit das Vergnügen (das war es tatsächlich) bei einer kleinen Gebäudereinigungsfirma zu arbeiten. Hier arbeitet der Chef noch selbst, nebst der Cheffin und den Studenten, ein kleiner Betrieb also, der, hätte er nicht hohe Qualität geliefert, bald nicht mehr gewesen wäre. würde ich so eine Schlammperhaltung, wie ich sie immer wieder zu sehen bekomme, auch nur zwei Tage lang geleistet hätte ich meine Hut nehmen können. Und so mache ich es den sogenannten Fachkräften ein bisschen schwerer in dem ich mit dem Blick des Erfahrenen durch die Räume des täglichen Wirkens gehe und quasi mit dem weissen Handschuh die Zeichen der Abwesenheit von Arbeitsethos aufsammle.
    Und dann stelle ich mir vor, zu Hause würde so jemand umgehen. Nein Danke.

  128. Die Anweisung zum Silberputzen...
    Die Anweisung zum Silberputzen läßt Hoffnung aufkommen. Ich stürme nach Hause! Solche Sachkompetenz ist heute seltenst, auch daher die nicht zu bestreitende Bedeutung dieses Berufsstands.

  129. @ Reinhard Wolf: Um der...
    @ Reinhard Wolf: Um der Großen Göttin Willen! NIEMALS darf man Silber so mißhandeln! Denn derlei brachiale Art des „Säuberns“ von Silber hat nur einen Effekt: Die korrodierten Partikel werden vom Silber chemisch in einer Reaktion mit dem Aluminium und dem Salz gelöst, ebenso aber auch ein gehöriger Teil des Silbers selbst. Man veranstalte solcherlei Torheit eine Zeit lang und wundere sich dann bitte nicht über, bei versilberten Gegeständen, den Verlust der Versilberung und bei silbernen Gegenständen über den Schwund von Gewicht und Wert. Davon ganz abgesehen ziemt es sich duchaus, will man an Silber im Hause sich erfreuen, dieses auch entsrechend selbst zu pflegen, und zwar bitte auf klassische, zuweilen auch durchaus einmal zeit- und arbeitsintensive Art und Weise. Alles andere, alle diese neumodischen Versuche, sich des althergebrachten Silberputzens irgendwie zu entledigen ist meiner bescheidenen Meinung nach ein mehr als deutliches Signal, daß man sich sinnvollerweise dringend preiswerten Edelstahl zulegen sollte, da kann man dann faul sein bei, muß nichts großartig dafür tun außer abwaschen, aber der Stahl glänzt halt auch nicht wirklich schön, und sei er noch so kunstvoll verchromt, und er hat beileibe keinen ernsthaft bleibenden Wert.
    Zuletzt: Silber will alltäglich benutzt sein (und nicht für die etwaigen Erben sinnlos im Schrank versteckt), dann reduziert sich die Putzerei auf ein entspanntes Maß, einmal im Jahr ein wenig polieren reicht da dann völlig aus. Da die Britonen historischerweise dank absurdesten Massenverbrauchs von Argentum am besten wissen, wie derlei edles Metall zu pflegen ist anempfehle ich wärmstens die Verwendung königlich approbierter Mittel in royal-blauen Plastefläschlein (nebst einem feinen Leinentuch zur Politur), im gut sortierten Einzelhandel auch hierzulande erhältlich.
    @ Don: Diese Kacheln da in Ihrem Badegemach sind ja nun wirklich scheußlich! Und diese Wasseruhr! Abgründig! Quentin Crisp im Übrigen hat weiland klug gesprochen, als er zum Besten gab, daß Staub sich nach fünf Jahren nicht mehr nennenswert vermehre, man müsse dabei dann allerdings darauf achten, intensives Husten und wildes Gestikulieren im Hause tunlichst zu unterlassen.

  130. @ Peter Practice, bei mir...
    @ Peter Practice, bei mir sieht es ähnlich aus. Ein Zahnputzbecher ist da, dank elektrischer Zahnbürste wird er aber nicht als Ablage benötigt. Und zum Spülen neige ich mein Haupt immer zum Wasserhahn hinunter. Schlechte Angewohnheit, ich weiß gar nicht warum. Wahrscheinlich ein Trauma mit einem schmutzigen Zahnputzbecher in der Kindheit oder so. Jedenfalls muss ich mich immer vor meiner kleinen Tochter erklären. Die nutzt nämlich ihren Zahnputzbecher, wofür er bestimmt ist.
    @ mawu, die Sache mit dem Punkt ist eigentlich nicht nötig. Man kann auch eine echte Leerzeile hinzufügen. Schreiben Sie einfach die folgenden Buchstaben anstelle des Punktes. Dann gibt es eine echte Leerzeile, wie Sie bei mir oben sehen: &nbsp;

  131. Werter Don, nun will ich auch...
    Werter Don, nun will ich auch mal ins Horn der Fliesenkritiker blasen: sie sehen wirklich nicht schön aus. Und weil sie alt sind müssen sie nicht zwanghaft an der Wand belassen werden. Nicht alles was neu ist, ist auch besser. Ja. Das gilt aber im gleichen Maße auch für alte Dinge. Wagen Sie doch mal einen Gang in ein Fliesenhaus. Ein richtiges meine ich, nicht die Fliesenabteilung im Baumarkt. Oder wenn es unbedingt Italien sein muss, dann gucken Sie dort vor Ort. Es gibt so schöne Sachen, die sicherlich auch in ihre Wohnung passen würden.

  132. @Frau Jott
    Wenn Sie sich mal...

    @Frau Jott
    Wenn Sie sich mal nicht irren! Polieren Sie ihr Silber mit dem Silberputztuch, reiben Sie die Silbersulfidschicht in den (immer schwärzer werdenden) Lappen. Bei der Alufolie/Salz-Methode erfolgt eine elektrochemische Reinigung, ohne dass Silber abgetragen wird. Der Schwefel wird aus dem Silbersulfid wieder gelöst. Es entsteht Schwefelwasserstoff. Deshalb stinkt es auch so. Also kein Grund zur Panik!

  133. @poisson:
    Von K. Tippett kenne...

    @poisson:
    Von K. Tippett kenne ich bisher nichts. Kann sich ja noch ändern. Jedenfalls danke für die Anregung.
    Karate habe ich übrigens mal gemacht (leider nicht bis zum schwarzen, sondern nur bis zu einem bunten Gurt). Deswegen wollte mich wahrscheinlich auch niemand als Türsteher haben.

  134. Frau Jott: ich kann Ihnen nur...
    Frau Jott: ich kann Ihnen nur voll zustimmen. Silber muss an die Luft und täglich benutzt werden, dann ist die Pflege kein Problem. Ich empfehle einen Besuch in der Silberwarenabteilung von Harrods in London. Nie sah ich vollendeter die Silberpflege durch die behandschuhten Angestellten. Und erst die Auswahl…

  135. Endlich Profis am Ball. Liebe...
    Endlich Profis am Ball. Liebe Kommentatoren: Wie reinige ich ich altes Meißen? Einige Kollegen sagen: im Himmels Willen: gar nicht! Andere reinigen die Fingerflecken doch, haben aber unterschiedliche Erfahrungen machen müssen. Was rät der Club der KennerInnen?

  136. @St. Aunemeyer: Wie sagt Don...
    @St. Aunemeyer: Wie sagt Don Aphonsos Grosmutter? „Ein Guter haelts aus, und um einen Schlechten ist’s nicht schad!“
    Also ab in die Spuelmaschine!

  137. Wieso überhaupt Fliesen, wenn...
    Wieso überhaupt Fliesen, wenn der Don das Bad eh nicht nutzt?
    Und wenn es dann doch ein wasserabweisendes bzw. leicht zu pflegendes Material sein soll, gibt es m.E. nichts Schöneres als Tadelakt.

  138. Abgesehen von den Fliesen...
    Abgesehen von den Fliesen fällt neben dem Wasserzähler auch das Reinigungsmittel negativ auf. Bei Don Alphonsos sonstiger ästhetischer Bildkomposition kann ich mir kaum vorstellen, daß dies unbewußt geschah. Wollte er uns ein bisschen provozieren? Oder war es doch unbewußt? Im häuslichen Refugium neigt man dazu, einiges zu verdrängen. Speziell in Single-Haushalten, daher wirken sie ja auch oft so schrullig…

  139. @muscat: Guter Tip. Danke. Ich...
    @muscat: Guter Tip. Danke. Ich hasse Fliesen, bis auf einige unbezahlbare aus Italien.

  140. @St.Aunemeyer
    Sie meinen...

    @St.Aunemeyer
    Sie meinen sicher handbemaltes auf der Glasur. Das Zwiebelmuster ist z.B. als Unterglasurfarbe sehr unempfindlich. Das kann auch i die Spülmaschine. Ansonsten würde ich eine normale Seifenlauge nehmen und das Porzellan gegebenenfalls einige Stunden einweichen lassen. Flecken lassen sich manchmal auch vorsichtig mit einem feuchten Korken und etwas Salz abreiben oder auch mit Backpulver und einer feuchten Zahnbürste gut entfernen.

  141. Richtig Stil hat es erst, wenn...
    Richtig Stil hat es erst, wenn man nicht irgendwen, sondern eine echte Prinzessin als Putzfrau verpflichten kann, eventuell aus einer gestürzten und begnadigten Dynastie.

  142. Ein Tip aus der Studentenzeit,...
    Ein Tip aus der Studentenzeit, als es nicht alzuviel kosten sollte! Anfang 70 hatte unser Bad weisse Fliesen, wie eine Fleischerei. Die haben wir gereinigt, blau gefugt, passend blaue Handtuecher dazu, einen blaue Vorlage, einen grossen Farn, der, auf grund der Luftfeuchtigkeit herrlich gedieh und ein paar David-Boxen. Fertig war das Traumbad.

  143. Fliesen gefallen mir am besten...
    Fliesen gefallen mir am besten an rheinisch-westfälischen Hausfasseden.
    Da fühlt man sich dann, aus der Kneipe kommend, immer gleich dazu aufgefordert, die Ritzenkräuter zu wässern.

  144. @ filou: der Spruch ist...
    @ filou: der Spruch ist deutlich weniger lebensklug als es scheint. Die „Aushalter“ sind in der Regel nicht die Guten, sondern die Groben, manchmal die Dummen. Ich bitte, da zu unterscheiden.
    @ elbsegler: Danke. Das klingt brauchbar und wird umgesetzt.

  145. Ich habe bei mir Glasmosaik in...
    Ich habe bei mir Glasmosaik in weiß und hellblau verlegen lassen. Man kann sich nicht satt sehen, denn es ist klassisch und modern zugleich und passt zum Motto meiner Wohnung: „Altbau meets Modern“.
    Filou, wenn’s viel kostet, dafür aber um so länger seine Schönheit behält, dann passt es doch auch wieder.

  146. Ist was dran, Herr Meier, nach...
    Ist was dran, Herr Meier, nach der russischen Revolution nahm die gefluechtete Aristokratie besonders gern in Berlin und Paris solche Jobs an. Die Damen machten die Treppe, die Heren spielten den Letzten Mann. Oder wurden Kellner.
    Ha, ca ira, ca ira! Les aristocrats a la lanterne.

  147. HansMeier555, so erkennt man...
    HansMeier555, so erkennt man den echten Lebemann.

  148. @ Filou: na, die Sache mit dem...
    @ Filou: na, die Sache mit dem Geschirr stimmt aber auch nicht immer. Gerade bei altem Geschirr ist der Goldrand nicht unbedingt spülmaschinenfest, das hat aber nichts mit dem Hersteller zu tun. Ich würde da kein Risiko eingehen.

  149. Wehrter Don,
    danke für den...

    Wehrter Don,
    danke für den Charme versprühenden Artikel.
    Herzlichst P.

  150. Ach, mawu, da steht man und...
    Ach, mawu, da steht man und jammert „dat schoene jeld, dat schoene jeld“. Gicht in den Fingern. Nach Meinung meiner Finanzverwalterin stehen wir andauernd…mir kommen die Traenen.
    Eines Tages werde ich mich ermannen, die paar lumpigen Quadratmeter kaufen-und dann unschuldigen Blickes behaupten, es waere ein Sonderangebot gewesen. Da schmilzt ihr Herz dahin.
    So hat sie mich ja auch gekriegt. Ich war der Ladenhueter. Runtergesetzt.

  151. @Dr.Snuggles: das weiss ich...
    @Dr.Snuggles: das weiss ich inzwischen. Ein paar Sammeltassen meiner Schwiegermutter wurden so getestet. Das Ergebnis war verheerend.
    Kennen Sie den Spruch: „Vor dem Kerl habe ich dich immer gewarnt?“

  152. @Moritz, ehe ich es vergesse:...
    @Moritz, ehe ich es vergesse: Ausstellung der Bilder von Verflossenen geht GAR NICHT, es sei denn, diese sind zu Freunden (v.a. auch des neuen Partners!) geworden.

  153. @St. Aunemeyer
    Dinge sind...

    @St. Aunemeyer
    Dinge sind Dinge sind allesamt Schrott: Wer echtes Geld besitzt, kauft sich Seelen und Menschen.

  154. Was die Aluminium-Methode...
    Was die Aluminium-Methode angeht: Es gibt leider Silberobjeckte, an deren versteckte Stellen man nicht rankommt, und die über Jahrzehnte deshalb unansehnlich werden. ich denke, da kann man das mal machen. Alle 10, 20 Jahre. Ansonsten ist es nicht wirklich grosser Spass, es fehlt die Berührung des Materials.

  155. Dafuer brauchts kein Geld,...
    Dafuer brauchts kein Geld, sondern nur eine simple Ideologie. Dann kommt das Geld von selbst.

  156. Obwohl auch die Seelen...
    Obwohl auch die Seelen verschmutzen.

  157. Und natürlich war das...
    Und natürlich war das Badputzmittel reine Provokation. Wir nehmen natürlich nur besten Balsamicoessig, dessen Trauben auch nur von Jungfrauen in Vollmondnächten eines ganz bestimmten Weinbergs (Südwestlage) bei Tusculum geerntet wurden.
    .
    Im Ernst: Das Resultat entscheidet. Das Bad ist sauber. Alles andere ist egal.

  158. @Filou
    Was nichts kostet, ist...

    @Filou
    Was nichts kostet, ist nichts wert.

  159. @Don
    Das Gitter regt...

    @Don
    Das Gitter regt allerdings meine feudale Phantasie an!
    .
    Im Bollwerk der Gegenreformation läge es nahe, die Badewanne als Beichtstuhl zu konzipieren.

  160. @Herr Meier: Vor ein paar...
    @Herr Meier: Vor ein paar Wochen war ich in Tours. Die haben da soooooooo eine kleine Kathedrale, aber einen reisigen Erzbischofspalast. Das zeigt doch dass man mit den Erzeugnissen einer spirituellen Frittenbude ein finanzielles Mordsergebnis erzielen kann.
    Und die Nebeneinkuenfte nicht vergessen: Schwarztaufen, Schwarzbeichten, in der Krypta ein kleines Folterevent fuer gutzahlende Herren der besseren Gesellschaft…

  161. @Filou
    Sie haben mich...

    @Filou
    Sie haben mich mißverstanden. Es geht mir (im Unterschied zum Fürstbischof) gerade nicht ums Geld verdienen, sondern darum, es richtig auszugeben — am besten für Gegenwerte, die unsterblich sind.
    .
    Mit Euch Bürgerseelen kann man sich Mühe geben, es ist wirklich hoffnungslos.

  162. Filou, meines Erachtens...
    Filou, meines Erachtens benötigt man in seinem Leben eine gewisse Grundausstattung, mit der man sich nicht genieren muß. Dazu gehören zwar nicht unbedingt die richtigen Fliesen, aber bei allem was man auf Dauer anschafft, sollte nicht gespart und so wenig Kompromisse wie möglich eingegangen werden – sonst ist der spätere Ärger vorprogrammiert.
    Kauft man sich eine Espressomaschine, dann bitte gleich eine vernünftige und keinen Atomatik-Plastikbomber, der sofort nach dem Auslaufen der Garantie den Geist aufgibt, sich nicht reparieren läßt und von dem über 20 Jahre weitere vier angeschafft werden müssen. Und wenn man partout kein Geld dafür hat, dann kauft man eben den klassischen italienischen Espressokocher und wartet, bis man’s hat.

  163. @Mawu
    Wissen Sie, wieviele...

    @Mawu
    Wissen Sie, wieviele Gummiringe ich zerschmort habe? Die Erinnerung an den Geruch gehört allerdings zu meiner „Grundausstattung“ („core asset“).

  164. @mawu: Das ist der Unterschied...
    @mawu: Das ist der Unterschied zwischen mir und Ihnen-und das meine ich nicht boese-der eine kam mit einem geruettelt Mass an Wohlstand zur Welt, der andere fing viel weiter unten an. Daher auch das Zoegerliche beim Geldausgeben.
    Ich hab so ein schoenes Beispiel: Als 12jaehriger stand ich vor einem Schaufenster in dem ein Eams’scher Loung-Chair stand. Den wollte ich haben. Und zwar nicht als Statussymbol, er gefiel mir einfach. Der Preis verschlug mir den Atem. Irgendwann kaufte ich mir das Teil. Und wissen Sie was? Das Hoeckerchen dazu verkniff ich mir. Musste auch nicht sein. Ich weiss schon um den Wert der Dinge, habe aber auch ein schoenes oekonomisches Verhaeltnis zur Vergaenglichkeit. D.w.s. Kosten-Nutzenrechnung.

  165. Und was liegt unter der...
    Und was liegt unter der Schwelle?
    Vielleicht sollte man einmal den Zimmermann holen, daß er sie aufbricht und nachsieht…

  166. @Herr Meier: ist schon klar....
    @Herr Meier: ist schon klar. Aber erst mal muss das Geld irgendwo herkommen, um dann moeglichst sinnvoll verteilt zu werden. Der Erwerb von Vermoegen durch Heilsversprechung ist ein schnelles, gutes Geschaeft. In Puna gibt es einen Ashram mit einem Yogi Dingsbums der zeigt, dass sowas auch in unserer aufgeklaerten Welt moeglich ist.
    Und was ist das Berauben einer Kirche gegen die Gruendung einer solchen?

  167. @HansMeier555
    @Mawu
    Meine alte...

    @HansMeier555
    @Mawu
    Meine alte PAVONI mit dem Hebel hat vor rund 20 Jahren knapp 500TSD Lira gekostet. Sie ist jeden Tag in Gebrauch und funktioniert wie am 1. Tag
    Heute will die Firma P. fuer das gleiche Modell 560 Euro (http://www.coffeeitalia.fr/proddetail.php?prod=H-P)
    Also hab ich sogar eine Wertsteigerung erfahren…
    Und der Café schmeckt, vorausgesetzt, richtig gemahlen, wie im Bistro an de Ecke§

  168. Mann muß vom Putzen irgendwas...
    Mann muß vom Putzen irgendwas haben,dann geht es schon.
    Es geht um Selbstdisziplin,es geht um Selbstkontrolle-
    sich ordentlich zu rasieren,ist nicht weit davon entfernt.
    Glattrasiert finde ich erotisch,putzende Männer ebenso.

  169. @kleinerberg
    Unsere Zugehfrau...

    @kleinerberg
    Unsere Zugehfrau kommt aus Portugal, hat keinen, wie meist dort ueblich, Damenbart und auch keine behaarten Beine. Bei ihren ca 1,70 sieht sie mit ihren langen dunklen haaren und einer wirklich respectablen Figur schon irgendwie erotisch aus. Aber meinen Sekretaer z.B. putzen zu sehn? Wuerd ich nie als erotisch bezeichnen! Oder sind Sie eine Dame? Dann koennte ich das evtl. verstehn…

  170. Don Alphonso, mein...
    Don Alphonso, mein „lebendig“ hatte nichts mit dem Alter an sich zu tun, und erst recht nichts mit diesen Pseudojungen, die schon immer älter im Geist (und im Körper) waren, als ich es mir je vorstellen konnte, und kann; (Waschbrett)bauch(frei) hin oder her! ;-)
    Vor etwas mehr als sechs Jahren starb mein langjähriger Lebensgefährte an einem Gehirntumor, sehr früh, er war damals Anfang dreißig, aber nach vier Jahren Krankheit nicht unerwartet, und ich kenne mich mit (einigen) Themen aus, die man am liebsten überhaupt nicht kennen mag. Das gehört auch zum Leben, und das ist gut so.
    Und genauso gut ist: Natürlich schmeichelt es mir immer wieder aufs Neue, dass mich alle für unter 40 halten. (Es sind vermutlich die Gene, oder der Rotwein, oder die Lust am Denken; überhaupt, habe ich festgestellt, dass Denken gut für den Teint ist.)
    Was Discos betrifft kann ich nicht mitreden, weil ich die schon Mitte der 80-ger in Paris und Umgebung nicht mochte, später die in München und Umgebung langweilig fand, und gar nicht mehr weiß, wann ich zuletzt in eine einen Fuss rein setzte …

  171. @mawu

    "Und wenn man partout...
    @mawu
    „Und wenn man partout kein Geld dafür hat, dann kauft man eben den klassischen italienischen Espressokocher und wartet, bis man’s hat.“
    Wenn Sie damit eine Caffettiera meinen, damit kocht man zuhause Kaffee, mit oder ohne Geld. Ansonsten unterwegs einen caffe al banco und bloß keinen Cappuchino nach 11 Uhr.

  172. @Grimaldi, schusch,
    Danke,...

    @Grimaldi, schusch,
    Danke, dann weiß ich ja jetzt bescheid!
    Aber ich werde mein Geld trotzdem erstmal auf dem Girokonto lassen, wer weiß!
    Und den Kaffe mit dem Eßlöffel in die Glaskanne kippen, kochendes Wasser drüber, fertig.

  173. @susch
    Welche caffetiera...

    @susch
    Welche caffetiera meinen Sie denn?
    Die klassische Mokka oder die Napoletana??

  174. schusch, genau die Caffettiera...
    schusch, genau die Caffettiera meine ich. Mein Vater brachte in den 50ern mal so eine zur Explosion. Das mit den Uhrzeiten halte ich für etwas engstirnig, hier in München heißt es ja auch immer keine Weißwürste nach 11 Uhr. Mir ist das egal und den meisten anderen auch.
    Filou, da mögen Sie recht haben. Am Beispiel der Espressomaschine wollte ich aber demonstrieren, daß man alternativ zu einer teuren Maschine eben auch eine nicht weniger würdevolle Caffettiera anschaffen kann. Nur die dazwischenliegenden Plastikbomber sollte man umgehen, sondern gleich zu Grimaldelis Pavoni oder anderen greifen.
    Am Lounge Chair kann ich mich übrigens auch einfach nicht satt sehen. Ähnlich wie Sie habe ich seit meiner Kindheit ein Faible für Moderne in Architektur und Design. Vom Bauhaus über Eames bis zu Saarinen, Panton oder Dieter Rams (Braun). An diesem Lounge Chair, den ich noch dazu äußerst bequem finde, werden Sie Ihr Leben lang eine Freude haben. Sowie ich selbst ja auch viele alte Stücke meiner Eltern in Verwendung habe.
    HansMeier555, die „Grundausstattung“ variiert nach Persönlichkeit und Budget. Aber oft werden Wünsche einfach kurzsichtig befriedigt, und davon hat man langfristig eben auch keine Zufriedenheit.

  175. @mawu/Dieter Rams (Braun)
    Ich...

    @mawu/Dieter Rams (Braun)
    Ich trauer heut noch der Anlage in Silber mit demTG1000 nach.
    Heut steht hier eine langweilige, wenn auch gutklingende Yamaha-konstellation.
    Das Design war unvergleichlich. Dazu die Sessel von Wiese Vitsoe und die Scrankwand von Interluebke…
    Mein Gott, hat sich mein Geschmack geaendert.
    Aber einiges aus der Zeit ist noch vorhanden: der Kapselheber von cini&nils, die Artemide mit dem Staebchenschalter (nicht mit diesem Plastikschalter) und die espresso von Alessi (ein Geschenk seinerzeit)

  176. Wenn wir schon dabei sind,...
    Wenn wir schon dabei sind, kräftig vom Thema abzuschweifen: Die Espresso- und Kaffeevollautomatenmanie ist ein eigenes Thema wert. Mir fehlt der Einblick, ich vermute aber mal, dass es ein im Wesentlichen auf Deutschland begrenztes Phänomen ist, dass nun angeblich jeder so einen glitzernden, grummelnden und fauchenden Riesenapparat braucht, um einen anständigen Kaffee kochen zu können. Ich sehe hier eine Parallele zur PS-Manie der Autokäufer. Ein Männerspielzeug und Statussymbol.

  177. Offenlegung: ich habe "meine"...
    Offenlegung: ich habe „meine“ Maschine als Geschenk für meine Mutter gekauft:
    .
    http://rebellmarkt.blogger.de/stories/1406724/
    .
    Allerdings habe ich auch den Eindruck, dass man in Italien ein Faible für diese Dinger hat. Man sieht sie auch oft genug in Läden fern aller Touristenströme, und der grösste dieser Läden liegt in Verona in einer Ecke am Rande der Altstadt, wo man als Deutscher reichlich alleine ist.

  178. Übrigens hat sich die...
    Übrigens hat sich die Kollegin Diener des Themas schon mal angenommen:
    .
    http://faz-community.faz.net/blogs/ding/archive/2009/09/05/imageverlierer-der-espressokultur-der-kaffeefilter.aspx

  179. @Grimaldeni. Vielen Dank für...
    @Grimaldeni. Vielen Dank für die Aufmerksamkeit. Ich bin weiblich,ja.
    Beim Rasieren haben wir ähnliche Empfindungen. Erotisches Putzen meine ich nicht in vorgeführter Weise( nur mit Schürze o.ä),sondern wo es selbstverständlich wird: z.B verschütte
    ihr Sekretär ein Glas Wasser/Whiskey, ließe er evtl. noch einen Lappen bringen-
    aber würde er sich selbst bücken die Pfütze aufzunehmen….?
    Das Selbstverständnis vom Putzen liegt also nicht in der Ausserung: ich hab zwei linke Hände; sondern darin,dass es Situationen gibt,wo man nicht putzt,weil es sinnvoll ist es an andere abzugeben-aber bitte in Demut,nicht in Hochmut.

  180. Frau Dieners Text war aber ein...
    Frau Dieners Text war aber ein Nachruf auf den guten alten (handgebrühten) deutschen Filterkaffee. Die technische Aufrüstung mit Kaffeevollautomaten, die oftmals intelligenter als ihre Benutzer zu sein scheinen, erscheint mir als Phänomen, das über die Italianisierung unserer Kaffeekultur noch weit hinausgeht.

  181. Das nun plus ultra des Kaffees...
    Das nun plus ultra des Kaffees ist fein gemahlenes kaffeepulver mit etwas Rohrzucker mindestens zweimal (besser dreimal) aufkochen lassen.
    Alles andere Espressomaschinen, Papierfilter sind nur Abstufungen nach unten

  182. @kleinerberg
    Ich moechte...

    @kleinerberg
    Ich moechte nichtsagen, dass ich ein Picsou bin, aber Putzen nimmt Zeit in Anspruch. Und da hab ich doch wichtigeres zu tun, als Staub zu wischen und sei es nur, dass ich herbstliche Blaetter presse, welche ich zur Tischdeco benutzen will. Und Hochmut? Das passt nicht zu uns. Deo Juvante!

  183. Wie wenig Kultur wir doch...
    Wie wenig Kultur wir doch haben. In vornehemen Häusern wird das Kaffeekochen delegiert.
    Irgendwo in den Tiefen der Küche gibt es einen Sternekoch, einen maurischen Sklaven, oder einen ehemaligen italienischen Textilfabrikanten, der das macht.
    .
    Zum Kaffee gehört natürlich auch Milch von Kühen, die…

  184. @ Don Ferrando

    Um morgens aus...
    @ Don Ferrando
    Um morgens aus den Augen zu gucken, tut es bei mir eine klassische Moka per tre tazze, so ein Bialetti-Dingens halt.
    Danach würde ich auf dem Weg irgendwohin mich gerne in eine Bar (italienisch)an die Theke stellen, Capuccino und ein Brioche, und Mal schnell durch die Gazzetta dello Sport wühlen. Dort wäre auch wieder die Kaffeemaschine wichtig. Aber diesbezüglich muss man hier in D ja ohnehin Kompromisse eingehen.
    Rest des Tages dann nur caffè (espresso) wo es sich ergibt. Das letzte Mal, als ich einen caffè corretto bestellt habe, wurde ich gefragt, ob ich aus dem Friaul bin. Seitdem lasse ich das.

  185. @HansMeier555
    Ja, ja, alles...

    @HansMeier555
    Ja, ja, alles ganz furchtbar. Was erwarten Sie von Menschen, die freiwillig und mit Lust anstelle ihrer Domestiken das Putzen übernehmen? Der Kaffeevollautomat zum Gegenwert eines gebrauchten Flugzeugträgers steht auch nicht in den Tiefen der Küche, sondern altarartig inszeniert im Wohnraum. Der Herr des Hauses zelebriert dort mit eleganten Handbewegungen und nach dem Absingen italienischer Vokabeln das Hochamt moderner Kaffeebereitung.

  186. @elbsegler
    Die in D...

    @elbsegler
    Die in D mitlerweile weitverbreiteten Vollautomaten sind wieder nur ein Beispiel der eben nur sogeglaubten Italienisierung.
    Nur wenige Italiener haben so ein Dings im Haus, da ma ja an jeder Ecke einen vernünftigen Caffè aus der richtigen Profimaschine bekommt. Zu Hause kocht dann wie oben mit susch diskutiert die Mokka!
    Selbst beim Friseur oder avvocato steht nicht ein Vollautomat, denn dorthin lässt man sich den Caffè aus der Bar nebenan bringen!

  187. ...waehrend gerade jetzt der...
    …waehrend gerade jetzt der Wasserkessel „Avanti Popoli“ pfeift, damit ich endlich Wasser in den Becher mir Pulverkaffee giesse.

  188. @schusch
    Ist in Italien auch...

    @schusch
    Ist in Italien auch eine Frage der Uhrzeit, wann man einen corretto bestellt.
    Ich komm am Tag incl. der zuhause getrunkenen auf mindestens 10 café.
    Wichtig ist es halt auch, den richtigen „Torrefacteur“ zu finden. Ohne die richtigen Bohnen keinen gescheiten Café. Und der Beruf ist in F eien austerbende Spezi.

  189. @elbsegler
    Das stilvolle...

    @elbsegler
    Das stilvolle Sichbedienenlassen müssen wir auch erst wieder lernen. Damit müssen wir anfangen.

  190. @elbsegler
    Männerspielzeug?...

    @elbsegler
    Männerspielzeug? Sicher!
    Ich hatte als Kind auch eine Dampfmaschine und als Nestlé mir in den 90ern zu Weinachten eine Packung Maerklin Spur-Z schenkte, war ich begeistert.
    Es heisst ja auch nicht umsonst:
    HE WHO DIES WITH THE MOST TOY WINS!
    Aber Statussymbol? Eine Cafémaschine??
    Und PS-Manie? Gilt zumindest nicht fuer mich!
    Frage: PS?
    Antwort: genuegend!

  191. @HansMeier555
    Das...

    @HansMeier555
    Das Sichbedienenlassen gelingt ja selbst im öffentlichen Bereich nicht. Wenn ich an die verzweifelten Kofferträger auf den Bahnhöfen denke, wie sie mit Ansehen müssen, dass sich die Leute lieber einen Bruch heben, als ihre Hilfe in Anspruch zu nehmen. Alle wollen Service, nur Kosten darf er nichts. Als Schuhputzer würden sie in Deutschland verhungern, während jede Menge verdreckte Latschen an ihnen vorbeiziehen. Dabei ist nicht allein das Geld, man würde sich schämen, sich von jemandem die Schuhe putzen zu lassen.

  192. @Grimaldeli
    Anwesende sind von...

    @Grimaldeli
    Anwesende sind von Kritik natürlich immer ausgenommen. Wer sich für 1 – 4 k€ diese Dampfmaschine für erwachsene Männer zulegt, um mit demonstrativer Gelassenheit vor den staunenden Augen des Publikums das Gerät zu bedienen, hat natürlich rein objektive Gründe gehabt, sich so ein Beispiel technischen Overkills zu kaufen. Ebenso wie der Eigner einer 500-PS-Limousine damit auf keinen Fall eine bestimmte Außenwirkung erzielen will, sondern allein aus ökonomischen Gründen heraus geradezu gezwungen ist, so ein Vehikel zu fahren.

  193. @Grimaldeli

    In Frankfurt...
    @Grimaldeli
    In Frankfurt haben wir Wacker’s. Zumindest ist da auf der Bezugsseite die Lage nicht ganz prekär.

  194. @elbsegler
    Na, da fall ich ja...

    @elbsegler
    Na, da fall ich ja gottseidank aus diesem Rahmen!
    Die PAVONI hat knapp 500tsd lira gekostet, das sind knapp 250 E.
    Der P. ist 34 Jahre alt, der B. 9 Jahre und der DB auch schon 8.
    Aber die wachsen ins Geld…

  195. Eine Putzsklavin aus Dubai...
    Eine Putzsklavin aus Dubai ware auch keine Loesung.

  196. überlegt sich, an welchem...
    überlegt sich, an welchem Pnkt des nächsten Textes die grosse Abschweifung einsetzen wird, aber bitte nicht stören lassen!

  197. Don Alphonso, dann lassen Sie...
    Don Alphonso, dann lassen Sie es uns doch herausfinden. Nun ist dieser Beitrag genau 48 Stunden und eine Minute alt. Wir warten sehnsüchtigst.

  198. Werter Don,
    wie kommt man...

    Werter Don,
    wie kommt man eigentlich ausgerechnet vom Thema Putzen zwanglos zum Thema Kaffeekochen? Ich weiß es nicht, rechne bei näherer Betrachtung mit tiefenpsychologischen Abgründen. Kaffee beruhigt aber anscheinend. Denn seit es darum geht, ist der Ton sehr viel versöhnlicher geworden.

  199. @Don: Kirchensteuer...
    @Don: Kirchensteuer vielleicht?

  200. @atomfried
    Warum soll sich der...

    @atomfried
    Warum soll sich der Don die Mühe machen, einen neuen Beitrag zu schreiben, wenn die grosse Abschweifung noch läuft? Das wäre erst geboten, wenn man zum Thema zurückfindet. Entschleunigung ist das Gebot der Stunde!

  201. Werter Don,
    wäre es Ihnen...

    Werter Don,
    wäre es Ihnen lieber, wenn wir Ihnen weiterhin Tipps zur Gestaltung Ihres Badezimmers gäben? Wenn Sie dies wünschen, äußern Sie sich doch bitte entsprechend – wir sind ja sehr manipulierbar und folgen gerne. (So wie ich zu Ihrer Kaffeemaschine und zu den Porzellanfiltern gefolgt bin.)

  202. ... und mit einem Wisch ist...
    … und mit einem Wisch ist der gesamte Kaffeesatz weg! :-)

  203. Das kam so: mawu erwaehnte...
    Das kam so: mawu erwaehnte gestern die Espressomaschine. Und alle bissen an.
    Pawlowsches Gesetz (Phaenomen).

  204. Gut, schweifen wir...
    Gut, schweifen wir „schlussendlich“ zum Thema zurück: Nennt man die Putzfrau beim Vornamen? (Mache ich nie, dazu bin ich viel zu stolz.)
    In unserer Schule gab es einmal einen Besinnungsaufsatz zur Frage: „Sollen wir die Putzfrau grüßen?“ (Gemeint war die Putzfrau des Schulhauses.) Das ist aber schon eine Weile her, und auch die Schule selbst war schon sehr alt.

  205. @muscat
    Kirchensteuer? Die...

    @muscat
    Kirchensteuer? Die üblichen Ressentiments zum Thema Kirche und Religion hatten wird doch schon anlässlich des Dons Italienreise in herzlicher Feindschaft ausgetauscht. Wo bleibt denn da das Vorweihnachtliche? Jetzt, wo brutal die total romantische Weihnachtsstimmung Einzug in unsere Innenstädte, Vorgärten und Fenster hält. Opa Hoppenstedt behauptete damals, früher sei mehr Lametta gewesen. So ändern sich die Zeiten. Mehr Lametta war nie! Lametta statt Kirchensteuer! Lametta – klingt auch schon wieder so italienisch. Wär´ eigentlich ein schöner Name für diese elektrischen Kaffeemonster …

  206. .
    Mit einem Eimer Wasser...

    .
    Mit einem Eimer Wasser
    putzt sie das ganze Haus
    und wenn dann noch was übrig bleibt
    dann kocht sie Kaffee draus.

  207. elbsegler, wie wahr! Wer will...
    elbsegler, wie wahr! Wer will schon Sklave der Zeit sein. Der Mensch ist nicht multitaskingfähig. Dann ist es wohl die schirrmachersche Ungeduld des Onlinezeitalters die mich befallen hat. Aber wenn der Don hier schon ankündigt, was soll man da machen?

  208. @Alle, elbsegler - ach Du...
    @Alle, elbsegler – ach Du meine Güte, mit meinem Beispiel „Espressomaschine“ wollte ich keinen allgemeinen Themenwechsel herbeiführen. Es stimmt allerdings, und es ist tatsächlich schon fast unerträglich, daß mit dem „Fachwissen“ über italienischen Kaffee seit einigen Jahren derart geprahlt wird. Das ist wirklich albern.
    @Grimaldeli – mein Schwiegervater hat sämtliche seiner alten Braun Anlagen behalten und in allen Zimmern seines Hauses verteilt. Dort kann man von der TG1000 bis zum Schneewittchensarg alles bewundern – teils auch in genau dieser Interlübke Schrankwand. An Ihrer Stelle würde ich das Yamaha Zeug raushauen und durch eine Braun atelier ersetzen: http://de.wikipedia.org/wiki/Braun_Atelier
    Und sehen Sie sich auch mal diesen Link an: http://www.design-und-design.de/
    Ich hatte übirgens mal den 6-Cyl., das Fahrzeug war zwar wunderschön, mir persönlich aber viel zu unsportlich. Mich interessiert in erster Linie, wie gut das Handling auf der Nordschleife u. dgl. ist. Mit der Familie geht’s dafür ganz gemütlich zu. Der AMOC ist allerdings nach wie vor ganz lustig, alle paar Jahre fahre ich mal zu einem Treffen.

  209. Dann bediene ich noch etwas...
    Dann bediene ich noch etwas die Abschweifung, bis sich der werte Don erholt hat. Und Virtuosität ist nicht so langweilig. Habe auch gerade ein kolumbianisches Hochlandgewächs – fair trade – in der Tasse.
    Man sollte in der Tat mehrere Maschinen parat haben. Alu als Grundausstattung, falls alles andere versagt oder gar – wie oft in Andalusien – ein apagòn vorherrscht. Gummigestank kenne ich nicht so sehr dabei, gibt es in E auch für Pfennige in der ferreteria. Plastikkocher von Braun (älteres Modell ) sind noch reparabel, soweit etwas Geschick vorhanden. Allerdings ohne Mahlwerk, ist aber separat ohnehin besser. Pads halte ich für die schönste Cafe-Verar…ung.
    @muscat, besser: Bestattungstourismus

  210. Vielleicht sollte man der...
    Vielleicht sollte man der Erfahrung folgend einige Woerter indizieren:
    1. Espressomaschine
    2. Revolution
    3. Bolschewismus (mit Ausnahme des Alten Bolschewiken)
    4. Leninismus, in Bezug auf die Nachbarschaft des W.I.L. den
    5. Dadaismus

  211. Die 1978 mit der ersten...
    Die 1978 mit der ersten Putzfrau prahlenden Arrivierten 68er sind nun – mit 60! – erstmals Väter und rühren selbstverständlich keinen Finger. Schließlich sind die Mütter jeweils etwa halb so alt und noch sehr belastbar. — Gab es früher so ein Zusammenleben von Herrschaft und Dienstboten in einem Haus bis zum Tode, nicht immer angenehm für die Kinder, an denen Dienstboten gern Ressentiments abließen, gibts das kaum noch. All das schnell ins Haus geholte Personal, die Putzfrau, die Kinderfrau, das au pair, die Pflegerin für die greisen Eltern, der Gärtner fürs Heckenschneiden, alle ausnahmslos schwarz beschäftigt, häufig schnell wechselnd, unverläßlich und illoyal. Kinder die irgendwo stehen gelassen werden, Diebstähle, Unverläßlichkeit sind an der Tagesordnung. Personal heißt: Ärger.

  212. @mawu
    Desolais mawu, aber mit...

    @mawu
    Desolais mawu, aber mit DB war ein Stuttgarter Trumm mit Dieselmaschine gemeint, welches auch von Steyr gebaut wurde. Der P. ist auch schwaebisch. Nur der alte B. kommt aus England.
    Der Aston ist schoen, aber fuer mich eine Spur zu niedrig.
    Das bringt das Alter so mit sich. Ich muss heut in einen Wagen hineingehn koennen. Meine Teile sind so an der Grenze de Begehbaren. Ich bin halt nicht mehr so jung wie Don A.

  213. @mawu
    Danke fuer den...

    @mawu
    Danke fuer den Braun-Link!
    Da kommen Erinnerungen auf!
    Dieses Design…

  214. @Alle
    Wir reden hier ueber...

    @Alle
    Wir reden hier ueber Zugehfrauen und guten Café und in Dubai braut sich was zusammen!!!
    „S wird böse enden“

  215. @Filou: Was kann denn der...
    @Filou: Was kann denn der Dadaismus dafür, dass Lenin in der Spiegelgasse wohnte? So ohne Schwalbenhodenhosensargnestelknüpfen(*) wärs doch auch langweilig. ;-)
    (*)E. Fried

  216. @mawu, Foersterliesel:
    Früher...

    @mawu, Foersterliesel:
    Früher hatte er einen forschen Pi…., jetzt hat er einen Porschefimmel.

  217. @ elbsegler: "Die üblichen...
    @ elbsegler: „Die üblichen Ressentiments zum Thema Kirche und Religion hatten wird doch schon anlässlich des Dons Italienreise in herzlicher Feindschaft ausgetauscht.“ Dass Sie das noch wissen! Erhabener Segler, das ehrt Sie! Ob solche Sternstunden wiederkehren? Da würde ich glatt noch einmal aus dem Ohrensessel…

  218. DB = Deutsche Bahn?
    .
    Wenn...

    DB = Deutsche Bahn?
    .
    Wenn Arabien pleite ist, dann wird auch der Börsenwert von ein paar süddeutschen Adubais sinken.

  219. @christina: Dadaismus war...
    @christina: Dadaismus war fakultativ erwaehnt. Ich vergass nur, das zu erwaehnen. Die Jungens von Nr. 1 sollen sehr laut gewesen sein. Zur Nr. 14 sinds nur so ca. 50 m quer ueber die Strasse. DAS kann nicht ohne Einfluss gewesen sein. Aber wurde jemals untersucht inwiefern Wladimir den Dadaismus beeinflusst hat? Ein schoenes Thema fuer eine Promotionsarbeit: „Destruktivismus von Kunst und Politik am Beispiel…..“
    .
    Hier laufe ich Gefahr meine Kompetenz zu ueberschreiten. Ich hoffe, dass hier niemand darauf anbeisst.

  220. @Foersterliesel
    Wer...

    @Foersterliesel
    Wer schwarzarbeiten laesst wird erpressbar.
    Und Personal heisst nur Aerger, wenn man die falschen eingestellt hat, bzw. nicht den richtigen Umgang pflegt.
    Da heisst Regel Nr.1: Lob vor Allen; Kritik unter 4 Augen.
    Wer das beherzigt, wird gut fahren!
    Sollte trotzdem mal einer total ueber die Strenge schlagen, wie z.B. einer unserer Buchhalter, welcher uns von einem AA in BRD vermittelt wurde (Er hatte nichts besseres zu tun, als im Betrieb ueber die Gehaelter der Geschaeftsleitung zu plaudern), der muss halt wieder zurueck in die Schlange, anstehn.

  221. @christina: a propos Fried: an...
    @christina: a propos Fried: an dem fand ich seine Aktentasche am interessantesten.
    .
    @muscat: danke fuer die Bereicherung meiner Schuettelreimsammlung.

  222. @HansMeier555

    DB = natuerlich...
    @HansMeier555
    DB = natuerlich Daimler Benz
    Sorry, muss zum Gottesdienst!
    Spaeter mehr

  223. Ein Vorschlag, meine Herren!...
    Ein Vorschlag, meine Herren! (und Damen?)
    Wenn Sie Ihre sozialen Bedeutung, Ihren Rang, Ihre Wichtigkeit übermitteln wollen, greifen Sie doch auf das bewährte Signalement der Armeen zurück. Das hat der Vorteil, daß das Praktische nicht fortwährend mit dem Symbolischen verwechselt wird. Auch gewinnen ästhetische Urteile eine ganz eigene Autonomie.
    Statt “ Meine Kaffemaschine hat 500 PS einen verchromten Motor und wird nur nach 11Uhr poliert“ oder dem Aufsagen von (vermutet) italienschen Kaffevokabeln wählen Sie einfach den Rang eines Generals oder Generalinspekteurs (der Posten ist gerade vakant) und suchen Sie das entsprechende pictogram (hier: |Cxxxx o) ) bei http://de.wikipedia.org/wiki/Dienstgrade_in_der_Bundeswehr
    Das hat nebenbei den Vorteil das Sie ohne weitere Mühe so anmaßend sein können wie Sie wollen. Es sieht ja keiner in welchem Hemd sie von der Kiste sitzen.
    Benutzer einer simplen Carmencita können sich dann so
    |/ o)
    als einfache Gefreite auszeichnen und vom Gefecht fernhalten.
    Und falls Sie dabei dann geflunkert haben, treffen Sie den „Leichtmatrosen“ Filou beim Rettungsboot

  224. PS dann wäre auch klar wer...
    PS dann wäre auch klar wer putzt und wer den Dreck macht.

  225. In Zeit, als Intouristen bei...
    In Zeit, als Intouristen bei uns noch viel als „Samowar“ genanntes Elektrokocher für teure Devisen abkauften, wir haben nur Tee getrunken, den wir haben auf dem undichten Gasherd gekocht.
    .
    Die echten Samoware aus dem 19. Jahrhundert würden grossen Spass machen Don Fonsowitsch.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Samowar
    .
    Jetzt gibt es Diskount-Supermärkte mit Jacobs-Kaffe die kosten teurer als im Berliner Aldi. Dabei es gibt in ganzer Stadt (Hauptstadt von Gebiet!) keinen Kaffefilter! Njet! Nitschego! Nachdem ein deutscher Freund letztes Jahr meiner Tante eine gebrauchte Filterkaffeemaschine hat dagelassen, ich muss jetzt bei jedem Besuch aus Moskau einen Jahresvorrat Filter mitbringen.

  226. 14-1 = 13
    Dada= Jaja
    Wladimir...

    14-1 = 13
    Dada= Jaja
    Wladimir Iljitsch auch gegen alle anderen Schweizer Einflus ist resistent gewesen.

  227. Dat Boot is foll. Alles Kinder...
    Dat Boot is foll. Alles Kinder und Weiber. Und ’ne Uzi.

  228. @Filou: Das hatte ich...
    @Filou: Das hatte ich vermutet.
    Die Umgebung prägt, also könnte ich mir schon vorstellen, dass es Impulse, Inspirationen vice versa gab, auch wenn sie vielleicht nur im Unbewussten blieben. Ich habe keine Ahnung was Germanisten heute so erforschen, aber da wäre Frieds Aktentasche wohl eher ein Thema, als der leninistische Dadaismus. :)

  229. Kaffee kocht man am besten...
    Kaffee kocht man am besten bosnisch im Kupferkännchen – bei Doderer in der Strudelhofstiege nachlesen wie der Major Melzer das macht

  230. @Grimaldeli - ich würde...
    @Grimaldeli – ich würde natürlich den Puch wählen (so als Österreicher), letztens stand ein ehem. Exemplar des Militärs bei uns neben dem Haus, der war klasse! Herrlich, ich liebe alte Sportwagen. Ein paar wenige aktuelle mag auch, aber diese Melange zwischen Rennsport und Straßentauglich, nämlich „Gran Tourismo“, hatte wohl in den 50ern und 60ern seinen Höhepunkt. Und Vorkrieg ist sowiso Wahnsinn.
    @Zentraleurasien hat scheinbar eine eher deutsche Kaffeekultur: Filterkaffee. Punkt.
    @muscat, wie kommen Sie denn auf diesen komischen Porsche Spruch? Ich habe beispielsweise auch mal gelesen, daß man als Golfspieler impotent sei. Zu Zwillingen hat’s dann aber doch noch gereicht. Viel kann also nicht dran sein, an diesen Weisheiten.

  231. Ich gehoere auch zu den...
    Ich gehoere auch zu den absoluten Befuerwortern des Selbstputzens. Der Gedanke, dass jemand mein „geordnetes Chaos“ in eine oberflaechlich betrachtet wunderbare Ordnung verwandelt, ohne dass ich hinterher auch nur im mindesten weiss, was sich wo wiederfindet ist mir einfach ein Greuel.
    Ausserdem gab es da noch die Geschichte von der Reinigungskraft, die natuerlich auch das Mischpult abgestaubt und dabei „schoen ordentlich“ alle Fader auf Null gestellt hat – da ging er hin, der in Arbeit befindliche Mix… heutzutage mit total recall sicherlich kein Problem mehr, aber solche Horrorgeschichten praegen fuers Leben.

  232. Ich trinke ihn auch gerne kalt...
    Ich trinke ihn auch gerne kalt und schwarz vor dem Einschlafen

  233. Ich trinke ihn auch gerne kalt...
    Ich trinke ihn auch gerne kalt und schwarz vor dem Einschlafen

  234. @mawu
    Ich hab zwar keine...

    @mawu
    Ich hab zwar keine Kinder. Zumindest keine von denen ich weiss!
    Aber diese Sprueche gabs schon,als ich Anfang 20 war. Als ich dann auf Dino umstieg, wurde es noch krasser.
    Nur, selbst meine 2. Frau fuhr immer Porsche, obwohle es damals noch keine servounterstuetzende Lenkung und keine Automatic gab.
    Wer Benzin im Blut hat kann mit diesen Spruechen leben, selbst, wenn man, wie bei uns nur mit maximal 130kmh unterwegs sein darf.

  235. Zentral-Eurasien noch gar...
    Zentral-Eurasien noch gar keine hat Kaffeekultur. Nur Starbucks überall. Und Espressomaschinen auch es gibt zu kaufen in Moskau überall und so, aber wie sie bedienen? Normale Leute trinken Tee immer noch. Aber nur Schwarztee und Grünen Tee, Kamillentee es gibt bei uns nur in Apotheke und meistens ohne Beutel. Ich selbst früher habe Kamillen gesammelt auf Wiesen und in eurasisches Apotheken Geld dafür bekommen, damit dann Bonbons gekauft.

  236. @HansMeier555 Ich trinke ihn...
    @HansMeier555 Ich trinke ihn auch gerne kalt und schwarz vor dem Einschlafen
    ?
    Ich nehme mal an, Sie meinen damit einen Fuerst Otto Bismarck mit viel Guinness!
    ;-)
    À la vôtre!

  237. @Zentraleurasier, Starbucks...
    @Zentraleurasier, Starbucks kann man dankbar sein. Die haben es zumindest geschafft, in den USA endlich einen halbwegs vernünftigen Espresso anzubieten. Früher war es dort ja ein Ding der Unmöglichkeit, trinkbaren Kaffee zu bekommen. Brot war übrigens auch so eine Sache, die sich mittlerweile zumindest deutlich gebessert hat
    @Grimaldeli – schade, daß die Marke Dino nicht revitalisiert wurde, das hätte Charakter. Naja, andererseits – wer weiß, was das geworden wäre. Meine Garage ist übrigens in etwa so sortiert, wie die Ihrige. Da für mich aber Fahrspaß mehr zählt, als die Schau abzuziehen, stehen sich die Schätzchen dort leider die Reifen platt. Bei Ihnen müsste es doch jede Menge unbefahrene Pässe geben, auf denen man viel Vergnügen haben kann? Ich beneide ja einen Schulfreund meines Vaters in Klagenfurt. Der setzt sich, mit nunmehr 70, auf seine Fireblade und fährt erstmal 400km Pässe. Am Sonntag. Da ist hier überall nur Stau, weil alle in die Berge wollen.

  238. Ich staune über die hier...
    Ich staune über die hier kursierenden „Horrorgeschichten“ von Putzfrauen, die alles nach dem Rasenmäherprinzip in Grund und Boden putzen. Wieso haben die Klagenden ihre Putzfrau nicht angemessen gebrieft? ‚Lassen sie das Mischpult wie es ist, Finger weg vom Schreibtisch, die Wäsche fällt nicht in Ihren Aufgabenbereich‘ (oder je nachdem eben). Wenn ein Handwerker zu Ihnen zum Wändestreichen kommt, teilen sie ihm doch auch Ihre Vorstellungen mit, bevor er loslegt. Woher soll die Putzfrau wissen, was Sie wünschen, wenn Sie es ihr nicht verständlich machen?

  239. @Zentraleurasier:...
    @Zentraleurasier: Towarischtsch, Glauben Sie mir, Kaffe kann sehr teuer sein. Ob Russland das nun so dringend braucht, ist die Frage. Leise summt der Samowar und im Kaennchen ist das grusinische Konzentrat. Man muss nicht an allem teilnehmen, wenn das Alte immer noch Bestand hat.

  240. Försterliesel
    Mir hat ein...

    Försterliesel
    Mir hat ein Kollege aus Wien erzählt, dass bei WMF Maschinen, die in Wien in vielen nicht italienischen Kaffeehäusern i.d.R. stehen, dass W für Wien steht.
    So weit zur ….. Ich bin gegen Kupferpfännchen, da es dieses Element icht in meinem Essen braucht. Ich glaube eine Stahlpfanne/Kessel hat auch eine gute Wärmeleitfähigkeit (natürlich kein Edelstahl, hat prinzipiell im Geschirr nichts zu suchen, deshalb dann auch nichts von dieser „Wiener“ Metallwarenfabrik) und man kann damit gut Kaffee kochen. Alternativ die Emailprodukte Silargan von Silit (Nickel und ähnlicher „Blödsinn“ nicht enthalten).

  241. Kaffeegequatsche!!
    Wenn sich...

    Kaffeegequatsche!!
    Wenn sich nicht meine geschiedene Cousine – freiwillig!! NACH der Scheidung!! -eine dieser gräßlichen Blockküchen und ein fauchendes Monster, das einem jeden Morgen zur Schwerindustrie verkitscht, angeschafft hätte, ich würde ja sofort wetten, daß sich ausschließlich Männer diesen technischen Firlefanz anschaffen. So als Modellbaueisenbahnersatz.
    Kaffee aus der Espressomaschine trinkt man im Stehcafé an der Ecke oder in der Wirtschaft, zuhause will man seine Ruhe. Und nicht für jede Tass Kaff laufen. Ich habs nicht nötig, durch einen Gang schlank zu werden, und Kaffeekannen sind bereits erfunden.
    Und blau verfugte Fliesen, mir wird ganz blümerant. Nein, die Sorte 80er-Jahre-Revival braucht es nun wirklich sowenig wie original 50er-Jahre-beige Türen. Da finde selbst ich die abgebildeten Fliesen weniger schlimm.

  242. @colorcraze
    In den 70ern kam...

    @colorcraze
    In den 70ern kam das ganz gut mit den blauen Fliesen. Ich hab damals lieber in Buecher und Kunst investiert. „Wir waren jung und brauchten das Geld“… fuer schoene Dinge!

  243. BertholdIV - ist das irgendein...
    BertholdIV – ist das irgendein Wortspiel? WMF steht für Württembergische Metallwarenfabrik. Die haben aber angeblich das eine oder andere bei Kaffeeautomaten erfunden. Abgesehen davon ist die Anzahl an Kaffeesezialitäten in Österreich wohl absolut ungeschlagen:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Kaffeespezialitäten

  244. In Single-Haushalten ist die...
    In Single-Haushalten ist die Frage nach der Putzfrau doch völlig belanglos, jedem wie es ihm gefällt. Spannend wird es in größeren Gemächern und Schlössern. Wenn gar nix mehr geht, kann man bei Frau Goethe, Gotthelf oder Büchner nachlesen, um den philosophisch erforderlichen Abstand zu gewinnen.
    Stendhal, Schlossherrin

  245. Sie hängen sie an die...
    Sie hängen sie an die Leiste,
    die Teppiche klein und groß,
    sie hauen, sie hauen im Geiste
    auf ihre Herrschaft los.
    Mit einem wilden Behagen,
    mit wahrer Berserkerwut,
    für eine Woche voll Plagen
    kühlen sie sich den Mut.
    Sie hauen mit splitternden Rohren
    im infernalischen Takt.
    Die vorderhäuslichen Ohren
    nehmen davon nicht Akt.
    Doch hinten jammern, zerrissen
    im Tiefsten, von Hieb und Stoß,
    die Läufer die Perserkissen
    und die dicken deutschen Plumeaus.

  246. Es ist sehr beruhigend zu...
    Es ist sehr beruhigend zu wissen dass Sie ein feines Leben ohne Putzfrau geniessen, werter Don Alphonso.
    Aber wer schon eine Putzi hat, muss mit neuer Verantwortung durch das leben gehen.
    Obwohl auch ich ein einigermassen feines Leben mit einer Putzi lebe, moechte ich bemerken dass es nicht so einfach ist mit einer Putzi klarzukommen.
    Man hat da schon eine Obligation fuer das Wohlleben besagter Putzis. Ueber die Jahre habe ich manche von meinen Vorgaenger Putzis geerbt, wenn die aus verschiedenen Gruenden aus meinem Leben ausschieden um irgend andere Abenteuer zumachen; mit neuen Liehabern, oder Auswanderung, etc..
    Eine Putzi ist ein Mitglied der Familie, und manche die ich kannte, waren Koeniginnen und Kaiserinen die unseren Haushalt mit Disziplin und Aplomb verwaldeten.
    Nicht nur mussten wir das Haus „sauber“ machen und Aufraeumen, ehe sie kam, damit unsere Putzi so richtig wirken konnte.
    Wenn auf dem Kalendar stand: „Die Putzi kommt“, dann machen wir alles zurecht und verschwinden sobald sie ankommt und fluechten zum Shopping Mall, Friseur, zur Auto Reparatur, oder sonstige Plaetzen damit Putzi ungestoert unser Haus Leben organiseren kann.
    She’s an artist, and her work deserves respect.
    Demnach wenn es etwas mit Putzi zu tun gibt, bitte nicht vergessen: „Noblesse oblige“ ……. und ich muss schnell weg um ihr ein Weihnachtsgeschenk zu kaufen, und noch einen Boni fuer Sie zu organisieren.
    Die haelt uns auf Trab.
    Pax vobiscum

  247. Ich verstehe diese ganze...
    Ich verstehe diese ganze Diskussion nicht! Warum sollte der, der durch seine Arbeit höhere Vergütung erhält, seine Zeit verschwenden und unsinnige Arbeiten im Haushalt verrichten? Habt Ihr mal daran gedacht, dass es zahlreiche junge Frauen (zum Teil mit Kleinkindern) gibt, die auf diese Art und Weise ihr Geld zum Leben verdienen (müssen)? Es ist eine soziale Aufgabe für denjenigen bessergestellten, etwas abzugeben an Bedürftige. So verstehe ich das!

  248. Toller Artikel!! Siehe zu dem...
    Toller Artikel!! Siehe zu dem Thema auch: http://diestandard.at/1288660147171/Arbeitswelt-Ich-habe-eine-Perle-fuer-Dich

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