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Stützen der Gesellschaft

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Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Rodeln oder der Puderzucker der Erde

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Zu den erstaunlichen Errungenschaften der Zivilisation gehört es, dass Menschen, die sich in der Kantine, bei der Beförderung, am Bus und in der U-Bahn anstellen müssen, das auch freiwillig im Urlaub tun, um sich von einem Lift befördern zu lassen. Dann geht es hoch hinaus zu anderen Menschen in Plastikkleidern und mit Hochtechnikgerät an den Beinen, und dann in eine Kneipe, in der es um einen gewissen Anton aus Tirol geht. Es geht natürlich auch anders - indem man die Bretter gegen Kufen und den Lift gegen einen Anstieg eintauscht.

Zwoa Breedl, a gführiga Schnää, Juchhää, dös is hoid mei hechsde Idää.
(Trad.)

Als ich gerade laufen konnte, brachten mich meine Eltern zu meinem Onkel, seines Zeichen Direktor eines berüchtigten Pistensaugymnasiums in den bayerischen Alpen, stellten mich auf Ski an den Rand eines Hügels und gaben mir einen Schubs. A Guada hoids aus und um an Schlechdn is ned schod, sagt man in Bayern. Ich fuhr den Hang hinunter, ging wieder hinauf, fuhr wieder hinunter, und die Familie sah, dass ich nach ihrer Art geschlagen war. Alle waren zufrieden, und meine Eltern luden mich dann des öfteren bei meinem Onkel ab. Ich lernte alles, was sie wissen durften: Stemmpflug und Wedeln, Schuss und Anstellen am Lift. Und alles, was sie nie erfahren durften, aber mein Onkel war ein Wilder, und deshalb lernte ich auch Springen, Waldschneisen, Tiefschnee, abseits der Piste, Buckelpisten, und idealerweise steiler Wald mit Tiefschnee, Sprunghügeln, und wenn die nicht dabei waren, tat es auch eine in den Hang gebaute Hütte. Wo Schnee war, fuhr ich, und wo kein Schnee war, sprang ich drüber. Oder rein. Ganz erstaunlich, was Kinder so alles überleben. Ab Dezember bis Ostern war ich dauernd in den Bergen, und es war wunderbar: Zwei Bretter, Schnee, der Berg, ich.

Bild zu: Rodeln oder der Puderzucker der Erde

Das hier ist die von einem gemeinen Kriechpreussen verstopfte Strasse nach Christlum, dem nächsten grösseren Skigebiet vom Tegernsee aus. Als ich klein war, sind wir dort oft an den Wochenenden gewesen. Zwei Bretter, Schnee, Berg, ich. Um zu verstehen, was Christlum 30 Jahre später ist, reicht es, auf den folgenden Link zu klicken und die Boxen GANZ LAUT aufzudrehen. Das ist Christlum und Skifahren heute: Ein oder zwei hochmoderne Kunststoffsportgeräte, Menschen in Plastiksäcken, Musik, Gaudi, Apresski gleich nach dem Frühstück, Beschneiungsanlagen, Cocktails, Massenparty, der pure Wahnsinn, Malle im Winter, laut, derb, geschmacklos, Massenabfertigung mit omnipräsentem Handygebimmel von allen Freunden, die auch kommen, überplanierte Pisten, Carver, Snowboarder in Ghettotracht. Skifahren war früher Volkssport, aber Christlum ist nicht mal mehr gewöhnlich – es ist vulgär. Und sieht in der Realität von gestern Nachmittag so aus:

Bild zu: Rodeln oder der Puderzucker der Erde

Da oben, in den Wolken, ist der grössere Teil der Skigebiets. Trotzdem ist es voll, es ist Saison, man hat die teuren Karte bezahlt und muss das ausnutzen, die Uhr läuft mit, maximale Skiausbeute, sonst rentiert es sich nicht, auch wenn normalerweise kein Mensch bei diesem Wetter den ganzen Tag auf dem Berg wäre. Man fängt besser gar nicht zu rechnen an, was das kostet, die topmodische Saisonplastikkleidung, die neueste Skitechnologie alle paar Jahre, zwei Brettl reichen in den Zeiten der Carver natürlich nicht mehr, um am Ende in Christlum am Achensee eine zuplanierte Wiese zu ruinieren, oder in einer Bar mit ein paar hundert anderen Trinkern zu sitzen, beschallt zu werden, während draussen die Wolkensuppe trübt, und das ganze Elend würde man vielleicht mitbekommen, wäre da nicht dieser besoffene Carver, der einen mit seiner hohen Kurvengeschwindigkeit umnietet. Das ist das Salz der Alpenerde, das Blut, das vergossen wird, damit daraus der Tourismus mit all seinen strammen Skilehrern erwächst, mit den abrasierten Hängen und dem Lärm und den Näherinnen in Vietnam, die die hässlichen Plastiksäcke zusammenfügen, das globale Christlum. Ich persönlich hätte gern wieder zwei Bretter, den Schnee und den Berg und sonst nichts.

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Oder auch zwei Kufen. Einen Berg habe ich direkt vor meiner Terrasse. Er ist von meiner Wohnung aus nur 500 Meter hoch, er ist zu flach für das Skifahren, aber er verfügt über einen breiten Forstweg, auf dem man Rodeln gehen kann. Und der Rodel kommt den einfachen Brettern recht nah. Die grundlegende Form des Rennrodels ist gut 120 Jahre alt, und hat sich seit jenen Tagen, da sich verrückte Briten bei Davos die Strassen hinunterstürzten, kaum mehr geändert. Der Rodel auf dem Bild ist 40 Jahre alt, aus Eschenholz gefertigt und solide wie ein gutes Möbelstück. Der Rennrodel ist am Ende seiner Evolution angekommen wie der Haifisch und der Alligator. Neue Rodel lassen sich etwas leichter lenken, sind etwas breiter, haben stabilere Bezüge anstelle der alten Sackleinengurte. Aber sie sind nicht besser, und sie nicht nicht schneller.

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Man braucht beim Rodeln auch keine Plastiksäcke. Im Prinzip reicht die Kleidung, die man ohnehin schon hat, weil der italienische Roadster eine Heizung für sizilianische Verhältnisse und man selbst die Auffassung besitzt, das Stilfser Joch auch im Schneesturm offen zu befahren. Nachdem man beim Rodeln nicht stundenlang an Liftschlangen steht, oder in Sesselliften unbeweglich den Winden ausgeliefert ist, kann man auf all die moderne Funktionskleidung verzichten. Lange Unterwäsche, dicke Socken, Jeans, Pullover, Lederjacke und Bergschuhe reichen aus. Es wird einem schon warm, wenn man aufsteigt. Es gibt hier keinen Lift, keinen Strom und keine Beschallungsanlage. Nur einen  Forstweg, der ab 5 Zentimeter Schnee befahrbar ist, einen Berg und einen Menschen, der hinauf muss. By fair means.

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500 Höhenmeter sind wenig, wenn man mit dem Lift fährt. 500 Höhenmeter sind heftig, wenn man im Winter durch verschneite Almen und Wälder nach oben stapft. Der Berg schenkt einem nichts, er ist einfach da. Man kommt schnell ausser Atem, es ist sicher anstrengender, als einen Berg hinunter zu fahren. Dann hält man inne und geniesst den Blick hinab ins Tal. Oder man zählt die Schritte. Setzt sich Ziele: Bis zu diesem Baumstumpf, bis zu jenem Gatter. Es ist anstrengend, keine Frage. Es ist etwas anderes, als in einer Bar Strohrum zu trinken, eine Bedienung anzulallen oder Anton aus Tirol mitzugrölen. 500 Höhenmeter ziehen sind hin. Und der Rodel will wieder nach unten. Es dauert weit über eine Stunde. Fairness ist nicht unbedingt leicht, wenn der andere ein Berg ist.

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Aber es macht die Menschen netter. Sie sind froh, vorsichtig, in aller Regel höflich, und sie grüssen einen. Ich denke, es ist die Schlange am Lift, die Skifahrer so egoistisch, so selbstfixiert macht. Jeder Rodler musste den Berg hoch, egal ob mit Kindern oder Hunden oder allein, alle haben sich diese Strecke nach oben gearbeitet, haben gekeucht und geschwitzt, und alle, die heruntersausen, wissen um die Anstrengungen derer, die aufsteigen. Man passt aufeinander auf, man beharrt nicht auf dem Weg, man bremst, man bleibt stehen, man ist fair. Der Forstweg ist nicht breit, die einen sind sehr schnell und die anderen sehr langsam, und trotzdem ist es nicht aggressiv wie auf den Pisten.

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Und dann ist da noch der Bergwald. Ich gehe hier sicher hundert mal im Jahr hoch, das ist mein Verdauungsspaziergang, und der Wald ist immer anders. Aber nie ist er so zauberhaft schön, so unfassbar prächtig wie im Winter, wenn der Schnee auf ihm lastet. Es ist, als wäre man eingefügt in eine Grisaillemalerei der burgundischen Hofkunst, und obwohl die Farben fast völlig verschwunden sind, obwohl die ganze Welt nur noch aus Weiss, Grau und Blau besteht, wohnt diesem Winterwald all jene Magie inne, die keine Piste je haben wird. Die Geschwindigkeit des Anstiegs im Wald verrät diese Geheimnisse, die kein Liftinsasse je so erfahren wird.

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Dann – bin ich  oben angekommen. Manchmal gibt es ein unfassbar schönes Panorama über den See, manchmal, so wie heute, stehe ich in den Wolken, in denen alles verschwimmt. Ich komme wieder zu Atem, drehe den Rodel um, lege mich ganz flach hin und warte auf die Schwerkraft. „Es könnte schneller gehen“, denke ich mir erst, aber dann nimmt der Rodel Fahrt auf, die schrägen Kufen fliegen über den gefrorenen Untergrund, und wie schnell, wie verdammt schnell ich wirklich bin, merke ich erst, wenn die erste Serpentine kommt. Ich bin viele Pässe mit dem Roadster und dem Rennrad gefahren, ich kann das, und ich fahre nicht langsam – aber nichts fühlt sich so irrwitzig an wie das Knirschen, mit dem sich die Kufen eines Rennrodelns in einer engen Kurve gegen die Fliehkräfte stemmen, um dann auf Ideallinie in die nächste Gerade zu fegen. Es fühlt sich nach mindestens einem Jahr Führerscheinentzug an, so flach, wie man über das Eis schiesst und jede Rippe den Körper durchschüttelt. Der Berg knallt einen zu Tal, by fair means, und wenn man hier die asoziale Nummer an der Botanik versucht, die drüben in Christlum Motorsägen und Planierraupen übernehmen, dann trifft man die Botanik eben auch by fair means. Ich würde allerdings dazu raten, auf dem Waldweg zu bleiben. Es reicht ja, wenn die anderen das blutige Salz der Erde werden; als rodelnder Puderzucker dieser Erde hat man mehr davon.

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Zwei Kufen, der Schnee, der einem in Zeiten der Klimakatastrophe bleibt, der Berg, ich. Ich verlasse den Berg so, wie ich ihn betreten habe, ich habe nichts zerstört oder beschädigt, ich war zwei Stunden in Bewegung und damit länger, als es ein Skifahrer in Christlum gemeinhin ist. Es kostet nichts, es belässt die Welt im Gleichgewicht, es ist ein respektvoller Umgang mit einer Natur, die einen im Winter jederzeit umbringen könnte. Ich war „Rodeln“, so nennt man das wegen des schnellen Abschlusses, aber es ist viel mehr: Der Wald, das Licht, das Atmen, die Anstrengung, die Einsamkeit, und der Berg, der heute nach dem Bad und der heissen Zitrone noch da ist, und in ein paar tausend Jahren, wenn wir den Planeten so ruiniert haben, dass die nächste Eiszeit kommt und uns alle, unsere Häuser, Gedanken, Pistenbullies, Computer und Medien lässig mit einem Gletscher zermalmt – zu hoch, um ihn zu überleben, aber nur ein zartes Lecken an den Flanken jenes Berges, vor dem es keine geschaffnen Wesen gab, nur ewige, und ewig wird er stehen.

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112 Lesermeinungen

  1. Die Jahreszeit passt zwar...
    Die Jahreszeit passt zwar nicht, aber sonst alles über die für den Genuss notwendigen Mühen in Opitzens Gedicht:

    Vergeblich bist du nicht in diesem grünen Thal,
    Von Klippen und Gebirg beschlossen überall,
    Die künstliche Natur hat darum dich umfangen
    Mit Felsen und Gebüsch, auf dass man wissen soll
    Dass alle Fröhlichkeit sei Müh und Arbeit voll,
    Und dass auch nichts so schön, es sei schwer zu erlangen.
    Ich wünsche weiterhin viel werte Mühe.

  2. Ich verneige mich angesicht...
    Ich verneige mich angesicht dieses Textes vor Ihnen. Besser kann man so viele Dinge auf einmal nicht beschreiben. Nur den Link mit der unsäglichen Musik, den nehm ich Ihnen übel… :)

  3. mit Kindern wär´s noch...
    mit Kindern wär´s noch schöner im Schnee, und nicht so einsam.
    .
    Ansonsten gilt auch auf öffentlichen Forststrassen die StVO:
    § 3 Geschwindigkeit
    (1) Der Fahrzeugführer darf nur so schnell fahren, daß er sein Fahrzeug ständig beherrscht. Er hat seine Geschwindigkeit insbesondere den Straßen-, Verkehrs-, Sicht- und Wetterverhältnissen sowie seinen persönlichen Fähigkeiten und den Eigenschaften von Fahrzeug und Ladung anzupassen. Beträgt die Sichtweite durch Nebel, Schneefall oder Regen weniger als 50 m, so darf er nicht schneller als 50 km/h fahren, wenn nicht eine geringere Geschwindigkeit geboten ist. Er darf nur so schnell fahren, daß er innerhalb der übersehbaren Strecke halten kann. Auf Fahrbahnen, die so schmal sind, daß dort entgegenkommende Fahrzeuge gefährdet werden könnten, muß er jedoch so langsam fahren, daß er mindestens innerhalb der Hälfte der übersehbaren Strecke halten kann.

    (2a) Die Fahrzeugführer müssen sich gegenüber Kindern, Hilfsbedürftigen und älteren Menschen, insbesondere durch Verminderung der Fahrgeschwindigkeit und durch Bremsbereitschaft, so verhalten, daß eine Gefährdung dieser Verkehrsteilnehmer ausgeschlossen ist.

  4. Ah, Die Alpen. Pelzaustragen...
    Ah, Die Alpen. Pelzaustragen und Angaffen in Cortina, Komasaufen und Rudelbumsen in Ischgl, Botoxparade in Kitzbühel, von der Betonbehausung auf die Betonpiste in Chamonix. Einzig die Schweizer haben sich halbwegs vernünftig gehalten, so scheint’s. Dafür stehen sie ja auch im schwarzen Buch der rogue states. Wer das verbrochen hat? Ich spekuliere auf die (einstmals gut und klug gemeinte) romantische Verklärungsmaschine, das großinvestierende Neubürgertum, die armen Bauernteufel, zurecht Geld wie Heu um die Ecke vermutend, und den Teufel, der wie bekannt nicht nur den Schnaps gemacht hat.
    Ich saß die Tage an einem einsamen, halbmeterdick vereisten & und verschneiten See im nördlichen Nordamerika. Es war kalt und klar, würdevoll ruhig und doch ein Rascheln überall. Wir zogen auf Langlaufschi einige Linien in den See und erwärmten uns am offenen Kamin bei einem Glas Rotwein, uns sittsam unterhaltend. Und doch, die einzigartige Verbindung von Natur- und Kulturlandschaft wider allen Ballermännern und -frauen, sie zieht uns hinan. Übrigens ein schön verschneiter Wald.

  5. Eine kleine Korrektur. Nach...
    Eine kleine Korrektur. Nach Ende der derzeitigen interglazialen Phase in spätestens ein paar tausend Jahren werden über weite Teile Europas Gletscher hinwegrollen, die auch vom Berg nicht viel übrig lassen werden. So hart es auch einen immer wieder angeht, nichts ist ewig und nichts wird bleiben. Darauf einen Dujardin!

  6. Sie beschreiben eine Art...
    Sie beschreiben eine Art illusionslose Romantik, die durch ihre brachiale Physis an Zerbrechlichkeit gewinnt und die Sinne für gläsernen Empfang öffnet. Die „asoziale Nummer an der Botanik“ verliert den Schrecken und bekommt Stille, beschleunigte Bewegung und Unmittelbarkeit. Und Weisshaupt winkt mit zwei Rodeln hinter der heissen Zitrone. Schon wieder falsch?

  7. beckmesser, noch nix vom...
    beckmesser, noch nix vom „klimawandel“ gehoert ?? — darauf einen „asbach-uralt“
    ;-)

  8. stehgeiger, ich sitze im...
    stehgeiger, ich sitze im suedwestlichen teil nordamerikas, des naechtens im t-shirt, schaue auf sonnenverbraemte berge des morgens. mittags muss ich sonnenschutzfaktor +20 auftragen (hat nix genuetzt, ich hab trotzdem weisse streifen, da wo der buegel der sonnenbrille die haut bedeckte), abends gluehen die berge in minuetlich wechselnden lichtern, dramatischer als in jedweden alpen.
    … und ballermaenner sind hierzu state verboten.
    ….nichtsdestotrotz beneide ich niemanden um irgendwas, im gegenteil: ich wuensche allen die mit SCHNEE (in jedweder form) umzugehen wissen „ski heil“ oder neudeutsch „alle viere“ (gestreckt oder gebrochen obliegt dem indiv. koennen/wollen)
    ;-)

  9. Mein lieber Don, schon in...
    Mein lieber Don, schon in diesem Sommer wird einer einen Antrag stellen um deinen Forstweg mit einer Seilbahn zu beglücken und wird das ganze dann als „Zurück zur Natur verkaufen!“
    Weißt du übrigens warum in den Skigebieten soviel getrunken wird? Weil sie keine eigene Leistung mehr erfordern. Nichts ist echt und alles ist gemacht. Aber auch da gibt es sie noch, die früh morgens Forstwege hochsteigen und Mittags müde aber zufrieden wieder in ihren Hotels ankommen. Ich habe sogar den Verdacht, dass es mehr werden.
    Diese leistungslosen „Erfolge“ werden von vielen immer öfter als schal empfunden.

  10. Beneidenswert. Na ja, ein paar...
    Beneidenswert. Na ja, ein paar kleinere Strecken gibt es bei uns im Taunus auch; da läßt es sich schon ganz ordentlich mit dem Schlitten heizen.
    Hinterher dann Waffeln und heißer Apfelwein im Landgasthof.
    Hoffentlich bleibt uns das Weiß noch bis zum nächsten Wochenende erhalten.

  11. (Und dann gibt es noch die...
    (Und dann gibt es noch die Schlitten, die auf andere Weise am Ende der Evolution ankommen.)

  12. bravo, bravo. das naechste mal...
    bravo, bravo. das naechste mal komm ich mit.

  13. Sehr schön !
    Es juckt mir in...

    Sehr schön !
    Es juckt mir in den Füßen, mich auf den Hausberg über unserem Dorf hier im Odenwald zu begeben und den Wald mit dem Rodel unsicher zu machen.
    Dort steht sogar noch ein Skilift, der Betrieb wurde allerdings aufgrund technischer Auflagen und mangelnder Rentabilität eingestellt.
    Die Leute lassen sich mit dem Bus lieber in die Alpen zum Skifahren bringen.
    Das ist für die Rodler hier jetzt gar nicht so schlecht.
    Dumm ist nur der Stacheldraht am unteren Ende der Piste….
    .
    Mmhh…
    Mache ich jetzt die Steuererklärung oder gehe ich raus ?

  14. raus!

    (Bin jetzt weg, aber es...
    raus!
    (Bin jetzt weg, aber es wird freigeschaltet)

  15. ...ich war gestern mit den...
    …ich war gestern mit den Kindern Schlittenfahren, wie das hier heisst….zwar keine 500 Höhenmeter da Mittelgebirge, aber mindestens so schön wie von Ihnen, geschätzter Don, beschrieben….Steuererklärung habe ich dann gemacht, als es dunkel war und die Kinder mit den rotesten Wangen seit langem eingeschlafen waren…
    Vielen Dank für die schöne Beschreibung und die Erinnerung an den gestrigen Tag, den ersten Höhepunkt des neuen Jahres!

  16. Vielen Dank! Das war der...
    Vielen Dank! Das war der richtige Text zum ersten Arbeitsalltag nach einigen Tagen in Tarasp, in denen es mir ähnlich gut erging.
    Beste Grüße und Gesundheit zum neuen Jahr.

  17. Rodeln ist das größte...
    Rodeln ist das größte Vergnügen im Schnee überhaupt. dazu braucht es auch keine hohen Berge. Im Gegenteil. Meine Lieblingsrodelstrecke war gerade so lang, dass man beim Aufstieg nicht zweifelte, ob man den Start noch vor Sonnenuntergang erreicht, aber lang genug, um bei der Abfahrt in den „Rodelrausch“ zu kommen. Man hört nur noch das Knirschend es Schnees und das Knarzen des Rodels bis dann diese Kurve kommt, die sich bei jeder Fahrt zu verändern scheint. Begrenzt von einem hässlichen Stacheldraht, den man schon mal etwas hoch gebunden hat, so dass man drunter durch kommt, aber dann kommt gleich der kleine Bach … (bei Tauwetter verschaffte die Fahrt Richtung Bach gleich noch eine kostenlose „Fangopackung“) Unten warten schon die anderen Helden, um Tipps auszutauschen, wie man beim nächsten Mal noch schneller sein könnte. Abends dann liegt man auf dem Sofa, die Knochen tun einem weh, die Füße sind immer noch kalt und man spürt immer noch das Vibrieren des Schlittens. Das ist echter Wintersport. Wenig Aufwand, maximales Ergebnis.

  18. Wehrter Don,
    eine schönen...

    Wehrter Don,
    eine schönen Rodel habe Sie da.
    Viele verscheite Tage am Berg wünsche ich Ihnen noch.
    Gibt es Sie wirklich noch solche Orte ohne Pisten, denn hier im
    Berner Oberland gibt es auch schon Pisten für Rodel.
    Genau so Lärm erfüllt und “ spassig“ wie bei Ihnen.
    Wenn ich das nächste Mal im Wald bin werde ich sicher
    an Ihre Rodelbahn denken.
    Herzlichst P.

  19. Ach ja, es ist schön, daß...
    Ach ja, es ist schön, daß sich ab und an noch so eine Idylle findet. Beim Lesen des Textes kamen mir Erinnerungen an meine Schlittenfahrten als Kind im Schwarzwald.. ist ja auch gut, ab und an sich mal etwas anders körperlich zu betätigen als nur mit der Maus zu klicken, davon kriegt man sonst einen Mausarm (ziehende Schmerzen).
    Ich war lange Zeit sehr unglücklich über meinen Heimatort, weil die Idyllen meiner Kinderzeit – etwa eine im Wald versteckte Magerwiese mit Hunderten unterschiedlicher Blumen und Gräser, die handtuchbreiten stets divers bepflanzten Felder – völlig unter die Räder kamen (an der Stelle dort verläuft jetzt ein Stück Autobahn, wo die Felder waren, stehen Häuser) und der ganze Ort immer zerrupfter wurde. Inzwischen, seit ein paar Jahren, bessert es sich aber erheblich, der neue Bürgermeister scheint ein gutes Gefühl dafür zu haben, wie man die Teile leicht urbanisierend zusammenführt. Es gibt jetzt auch wieder eine wunderschöne Magerwiese, um einen großen Spielplatz. –
    Mal sehen, ob sich Magerwiese auch statt Rasen als Pflanzung um ein ländlich-vorörtliches Haus eignet, oder ob das doof aussieht. Kann ich aber erst in 3-5 Jahren drüber berichten.

  20. Beats London at this time of...
    Beats London at this time of year hands down, doesn´t it?

  21. @Manni1000,
    thanks fuer Ihre...

    @Manni1000,
    thanks fuer Ihre zusaetzl. Erlaeuterungen zu Skype; gerade gelesen.
    Gruss
    G.S.

  22. Ich sehne mich selten nach...
    Ich sehne mich selten nach meiner alten oberschwäbischen Heimat zurück – ich bin froh, den „Idiotismus des Landlebens“ (Marx) mit einer groß genugen, aber nicht zu großen Stadt vertauscht zu haben. Aber wenn Schnee fällt, überkommt mich gelegentlich doch die Sehnsucht. Rodeln und Skifahren war zwar nie so wirklich mein Ding – ich bin oben auf dem Berg groß geworden und erst hinunterzubrettern und danach dann hoch zu laufen war irgendwie nicht so richtig befriedigend. Aber zur Hundeleine zu greifen, deren leisestes Geräusch den Hund in rasende Begeisterung versetzte, und sich dann von dem Vieh stundenlang über verschneite Felder und durch den menschenleeren Wald schleifen zu lassen, das vermisse ich dann doch. Dabei war es saukalt, der Schal vereiste vom Atem, man schwitzte und fror gleichzeitig, und wenn man zurückkam war man völlig erschöpft. Aber sich dann am Kachelofen aufwärmen, und wenn man die Finger wieder bewegen konnte eine Pfanne mit Bratkartoffeln reinschaufeln… Seltsam, wie einen solche Kindheits- und Jugenderinnerungen auch nach Jahrzehnten noch berühren.

  23. Bester Don,
    welch ein schöner...

    Bester Don,
    welch ein schöner Beitrag zum Rodeln. Die vielen Details ließen mich kurz wegschweifen…
    Gott sei dank gibt es aber auch noch Skigebiete, welche so gar nicht vulgär sind sondern auch ohne Hüttengaudi, Aprés Ski etc. jedes Jahre tausende Menschen in die Alpen locken. Letzte Woche in jenem schönen Ort traf ich auf einen Touristen (zum ersten Mal dort) welcher es jedoch schwer vermisste. Ich kann nicht nachvollziehen wie ein Haufen betrunkener Jungendlicher in mein persönliches Alpenpanorama passen…
    Mit besten Grüßen aus dem Schnee
    Jeanne

  24. wunderbar! und wunderbar...
    wunderbar! und wunderbar geschildert! danke, danke, danke! Aber Achtung: die Werber kreuchen schon hinterher, hörte heute einen von „neuer Bescheidenheit“
    faseln…

  25. Schöner Bericht!
    Zur...

    Schöner Bericht!
    Zur Ausrüstung: Ich nehme zum Rodeln gerne Gamaschen, damit der Schnee nicht die Hosenbeine innen hochwandert.

  26. @Foersterliesel: ach, das...
    @Foersterliesel: ach, das saublöde Gequatsche von der neuen Bescheidenheit ist mir seit den frühen 90ern bekannt und verhaßt, und ich habe dagegen immer wütend aufgestampft. Damit hat Dons Rodeltour nichts zu tun, es ist nicht bescheiden, sich einfach freizunehmen und in vertrauter schöner Umgebung Freizeitsport zu treiben. Es ist einfach Lebensart, also das, was Lifestyle-Fuzzis nie haben werden, weil sie es nicht wegen des bekannten Genusses machen, sondern um wichtigzutun.

  27. Bernhard Binder, früher hat...
    Bernhard Binder, früher hat man das einfach mit einem Koiblschdrig (Kälberstrick) zugebunden. Ansonsten kann man auch zwei Paar Socken nehmen, und die lange Unterhose dazwischen tun.
    .
    Als „Bescheidenheit“ würde ich das auch nicht betrachten wollen. Bescheidenheit klingt zu preussisch, zu lustfeindlich, zu zurückhaltend, und genau das ist es nicht.

  28. Chapeau, werter Don, chapeau....
    Chapeau, werter Don, chapeau.

  29. Foersterliesel — Es sind...
    Foersterliesel — Es sind nicht so sehr die Werber, die nerven (diese aber auch), es sind vielmehr die Auftraggeber, die ständig nach neuen Wegen (Werbern) suchen, um ihren Müll an den Mann zu bringen.

  30. Jeanne S., dnke, man muss es...
    Jeanne S., dnke, man muss es wohl so sehen, dass ein gewisses Klientel feiern will und dafür jeden Anlass nimmt. Und wer das tut, ist als Zourist ausgabefreudig und kann natürlich auch damit rechnen, dass man es ihm recht macht. In München ist Skifahren und Party bei vielen schon ein und das selbe, und das wird auch sicher nicht weniger.
    .
    Alter Bolschewik, ich denke, auch Marx konnte sich irren, und wenn man es nur richtig macht, kann es überall nett werden. Tatsächlich ist die Stadt ein Gebiet ohne echte Jahreszeiten, die Indikatoren fehlen, aber der Mensch ist daran gewöhnt, in Jahreszeiten zu denken. Daher dann auch die vielen Selbstmorde in Städten im Februar, der in Berlin etwa wirklich scheusslich und lang und ein Elend ist. Am Tegernsee? Rodeln, wandern, Sonne, Schnee, erster Föhn – niemand würde sich hier zwingend umbringen.

  31. @manni1000: nix fuer ungut,...
    @manni1000: nix fuer ungut, ich dachte hier eher in planetarischer zeit. der klimawandel mag kommen, wie er will, und uns menschen eine harte zeit bescheren. er verschiebt die vergletscherung der gemaessigten breiten nur um ein paar tausend jahre – wenn er sie letztlich nicht sogar verschaerft bspw. durch umlenkung des golfstroms. die „neue bescheidenheit“ wird noch ein paar zeiten durch die feuilletons, marketingabteilungen und spaeter die soziologieseminare huschen, nichts zu tun hat sie mit dem markt- und ideologiefreien genuss des zaubers vor der tuer.

  32. @ D.A.
    Rodeln hat mit...

    @ D.A.
    Rodeln hat mit Bescheidenheit nun tatsächlich nichts zu tun. Es ist das schiere Gegenteil. Es ist maximales Vergnügen bei minimalem Einsatz. Ansonsten ist die Bescheidenheit bzw. Genügsamkeit wohl weder preussisch noch lustfeindlich. Die bayrischen Berge bieten reichlich Anschauungsmaterial für Bescheidenheit.

  33. In Preußen würde ich die...
    In Preußen würde ich die Bescheidenheit nun nicht gerade verorten, nicht nur die mir bekannten Leute, die ich als Preußen wahrnehme, auch die Geschichte Preußens spricht da sehr dagegen. Preußische Sparsamkeit, ja, die gibt es („Sparsam ist nicht geizig!“), aber die gibt es auch in der Toskana. –
    Ich hab mal jemand getroffen, die würde ich als bescheiden bezeichnen, aber was mir daran noch mehr ins Auge stach: sie hatte wirklich Stil. Es war eine nicht mit großem Einkommen gesegnete Fabrikarbeiterin. Aber sie machte etwas aus ihren Verhältnissen und gab ihnen eine gute Ordnung und war sehr menschenfreundlich. An diese Frau denke ich gerne. –
    Nicht gerne denke ich an die Bescheidenheitspredigerinnen, aus eigener Kraft und Intelligenz aufgestiegen in abgesicherte Verhältnisse, aber anscheinend verkantet und nicht geschmeidig geblieben auf dem Weg dorthin.

  34. Elbsegler, meine Devise war...
    Elbsegler, meine Devise war schon immer: man muss nehmen, was man kriegen kann. Die Zeiten jedoch, da die bayerischen Berge ein Armenhaus waren – die sind lang vorbei. Sehr lang.
    .
    beckmesser, die Neureuth ist knapp 8 Kilometer lang und am höchsten Punkt 1350 Meter hoch – ich glaube nicht, dass ein Gletscher die packt, wo gleich daneben doch das Tegernseer Tal für den Durchmarsch nach München wäre.

  35. Union Jack, gern...
    Union Jack, gern geschehen.
    .
    Absolutely, Schluchten-Ossi, absolutely. However, there never was a doubt.

  36. Don Alphonso, gratuliere: Ihr...
    Don Alphonso, gratuliere: Ihr „A Guada hoids aus und um an Schlechdn is ned schod“ erscheint heute zum 50. Mal! In Jubiläumsstimmung herzliche Grüße!

  37. Bin früher auch mal gern Schi...
    Bin früher auch mal gern Schi gefahren…, aber jetzt.
    Dazu ein pöser, extrem unmoralischer, monthy-pythesker Beitrag von mir:
    http://www.youtube.com/watch?v=YzOeRJYJBMg

  38. @manni1000: Dass es dem...
    @manni1000: Dass es dem amerikanischen Suedwesten nicht an Naturdramatik fehlt, ist mir nicht entgangen. Was das alte Europa jedoch auszeichnet und mich zurueckgezogen hat, ist die in einigen Momenten und an raren Orten noch erfahrbare Einheit von Naturschoenheit und kultureller Bewirtschaftung. Wo 2500 Jahre lang glykolfrei Wein angebaut wird, entwickelt sich ein anderes Verhaeltnis zwischen Mensch, Raum und Zeit als auf dem Colorado Plateau. Dies meine ich ganz wertfrei, denn beide haben eines gemeinsam: Demut lehren.

  39. Proverbien, alte Wahrheiten...
    Proverbien, alte Wahrheiten nutzen sich nie ab.
    .
    colorcraze, man könnte auch sagen: Bescheidenheit muss man sich leisten können. ich jedoch wähne mich dafür als viel zu arm.

  40. @D.A.
    Nichts gegen eine...

    @D.A.
    Nichts gegen eine lockere Schreibe. Aber Ihre Sätze zum Suizid im Februar sind ein reiner Schmarrn. Ausgerechnet im von Ihnen nicht ganz so heftig geliebten Nordrhein-Westfalen ist die Suizidrate am Niedrigsten. Das hängt wahrscheinlich mit den traumhaften Städten des Ruhrgebiets zusammen. Das schöne Bayern ha dagegen eine der höchsten Suizidraten der Flächenländer. Wenn der Tegernsee antisuizidal wirkt, muss dass wohl am trostlosen München liegen …

  41. colorcraze, der Schwarzwald...
    colorcraze, der Schwarzwald hat ja wenigstens das Glück, nicht so arg überlaufen zu sein, und auch dort werden die Leute noch lernen. Wenn jede Bausünde ein Anlass zur Einsicht ist, ist es nicht so schlimm. Und langfristig, so auf 2, 3000 Jahre, gewinnt die Magerwiese immer, selbst wenn da noch ein paar Trümmer stehen sollten.
    .
    Paulchen, für solche Auswüchse ist der Sport zu begrenzt, und mehr als einen Waldweg braucht man nicht. Andere fahren zum Wallberg oder anderen Liftregionen, aber das ganze Tal hinter bis zur deutschen Grenze liegt ein einsamer Waldweg am nächsten. Der hier ist halt einfach der, wohin ich zu Fuss gehen kann.

  42. @D.A.
    Was hat Armut mit...

    @D.A.
    Was hat Armut mit Bescheidenheit zu tun? Der Arme mag zwangsweise „bescheiden“ leben, bescheiden muss er deswegen noch lange nicht sein. Echte Bescheidenheit ist freiwillig. Bescheidenheit kann sogar zu Wohlstand führen. Wie so mancher bayrische Bauernhof zeigt.

  43. Macimacho, bitte, gern...
    Macimacho, bitte, gern geschenen, beste Grüsse zurück.
    .
    elbsegler, mal schaun, ob ich dieses Jjahr auch noch zum Eislaufen auf dem zugefrorenen Sylvensteinspeicher komme. Nicht dass ich so viel dafür übrig hätte, wenn es der Baggersee ist, aber da oben im engen Tal ist es sicher nochmal was anderes – und auch ein Thema für wenig Aufwand und viel Vergnügen.

  44. erbsenzähler, gern geschehen...
    erbsenzähler, gern geschehen – das Schöne am Rodeln ist eben auch die zeitliche Unabhängigkeit. Wenn man nur spät genug losgeht, verlängert man gefühlt den Tag in der dunklen Jahreszeit. Es gibt auch manche, die erst um 5 Uhr aufsteigen, mit Lampen und hoffentlich nicht allzu hoher Kurvengeschwindigkeit.
    .
    abf, immer nur zu: Richtung See und dann die erste Strasse hoch.

  45. elbsegler, was man so hört,...
    elbsegler, was man so hört, sind die Strategien zum Bauernhoferwerb in Bayern zumeist Erbschleicherei, Heiratsschwindelei, Betrug und Grenzsteinverrücken.

  46. @D.A.
    Och nöh! Bitte...

    @D.A.
    Och nöh! Bitte zerstören Sie mir jetzt nicht die letzte Hoffnung. Irgendeinen anständigen bairischen Bauern wird es doch wohl mal gegeben haben oder geben. Ich dachte, auf der Alm da gibts kei Sünd. Dann gilt das wohl nur für Tirol.

  47. Ach? Dann sollte man das hier...
    Ach? Dann sollte man das hier besser nicht anklicken:
    .
    http://mequito.org/stories/624

  48. Werter Don,

    verfolge den...
    Werter Don,
    verfolge den Blog seit geraumer Zeit, aber der gestrige Eintrag stellt alles in den Schatten – vielen Dank dafür. Da will man es ihnen doch sofort gleich tun.
    .
    Leider weigern sich die Kinder mir ihren Schlitten zu geben, so muss ich wohl die einstündige Anfahrt auf mich nehmen und kurzfristig am Tegernsee einen Rennrodel erwerben. Wo war doch gleich nochmal das Sportfachgeschäft ihres Vertrauens ?

  49. Den Beitrag über Aufstieg,...
    Den Beitrag über Aufstieg, Rodelpartie und Afterrodel finde ich einfach ganz unbescheiden schön.

  50. Oh, nichts zu danken, es war...
    Oh, nichts zu danken, es war mir eine Freude und ein Bedürfnis.
    .
    Der Rodelladen ist hier:
    http://www.windsports-tegernsee.de/

  51. Lieber Elbsegler,
    Auf der Alm...

    Lieber Elbsegler,
    Auf der Alm gibt’s keine Zeugen. Das ist mit dem Spruch gemeint.

  52. Lieber Don Alphonso, Rodeln...
    Lieber Don Alphonso, Rodeln ist eine klasse Idee. Obwohl Skifahren neben Motorsport nach wie vor meine Lieblingssportart ist hört sich das auch ziemlich nach Speed an. Hauptsache schnell, d.h. eigentlich weniger einfach nur „schnell“, da könnte man ja auch einfach Schußfahren, als schön harmonisch „mit Zug“. Als Kind schon war mir so ein normaler Schlitten einfach zu lahm und ab dann habe ich die Dinger nie wieder angesehen, mir war bis dato der Unterschied zwischen Davoser Schlitten und einem Rodel also garnicht so bewußt. Mit dem Aufsteigen habe ich es allerdings nicht so…
    .
    Die Kinder haben Skikurs gemacht und Eislaufen bringe ich ihnen derzeit auch bei, im Prinzregentenstadion. Im Luitpoldpark soll ja eine kleine Rodelstrecke sein, die werde ich demnächst mal testen. Ihr Tip zum Geschäft ist auch gut, denn trotz intensiver Suche habe ich selbst hier in München noch keinen wirklich geeigneten Laden mit mehreren Marken zu Auswahl gefunden.

  53. @elbsegler: Sie haben ja...
    @elbsegler: Sie haben ja merkwürdige Ansichten über die Bauersleut. Das sind doch keine Beamten. –
    @Don: und dann gabs da noch die Modeasketen, so ein Typ, der alle seine Sachen in Bäckerkisten packte. Das sind dann die Epigonen der Bescheidenheitsapostel. –
    Ach ja, was ich immer schon mal loswerden wollte:
    Es gibt 3 Arten Gastronomie.
    1. „Bist Du satt geworden?“ – Die unterste Stufe, das absolute Minimum: nicht hungern müssen.
    2. „Schmeckts?“ – Man ist sich kulturell nicht so ganz sicher, bemüht sich aber, den Gästen entsprechend seiner Möglichkeiten entgegenzukommen. Guter Durchschnitt.
    3. „Wars recht?“ – Man weiß, daß man gut kochen kann und dies auch unter widrigen Umständen zu wohlschmeckenden Ergebnissen führt und beachtet die individuelle Befindlichkeit des Gastes. Köche für anspruchsvolle Gäste über 3 Generationen (in Gastroführern idR nicht erwähnt, weil für Stammgäste).
    Die Kochexperimentierer und Modeköche sind da nicht dabei, die sind weniger Gastronomie als Show.

  54. Werter Don,
    hoffe es...

    Werter Don,
    hoffe es erwachsen noch viele Bedürfnisse ähnlicher Art in Ihnen- weiter so.
    Als Schulskikursabbrecher und somit bisheriger, bis auf gelegentliches Schlittschuhlaufen am Dorfweiher und Schlittenfahren mit den Kindern, Wintersportverweigerer, befürchte ich, auf Grund ihrer so eindrucksvollen und lustvollen Schilderung, ein in mir erwachendes und wachsendes Verlangen nach einer Rodelpartie! Und es soll ja noch weiter schneien…
    .
    Zum Thema Christlum und Massenskitourismus nur ein Wort: widerlich!
    .
    Danke für den link: ich kann nicht anders, muss mir den Donnerstag frei nehmen und an den Tegernsee. Noch eine Bitte: falls Sie mich am Hang überholen; bitte kein lautes Gelächter, es ist noch keine Pistensau vom Himmel gefallen.

  55. @Don: Ach, der Schwarzwald hat...
    @Don: Ach, der Schwarzwald hat anderes zu bieten als Rummelplätze, etwa seltsame Sektierer, die dorthin ziehen (Fiat Lux und die komischen Typen, die nach Strittmatt wollten). Ansonsten wächst er immer mehr zu, obwohl er von Lothar seinerzeit gelichtet wurde.

  56. Phantastisch! Danke! Mii...
    Phantastisch! Danke! Mii freits!
    *
    Nur als kleine Randbemerkung: Der Aufkleber auf dem Barchetta (?) Kotflügel zeigt das Kantonswappen von Graubünden. Des glaube ich ja fast nicht, dass der in Christlum oder wo unterwegs sein soll, um zu „Schlitteln“.
    *
    Gruss, PP

  57. By fair means or foul - Mit...
    By fair means or foul – Mit allen Mitteln, egal wie.
    And afterwards, a cup of Indian tea, no sugar, some milk, and hot toast and butter. Und eiskalte Hände werden mollig warm, wie der Toast.

  58. sehr schön, jedoch muss man...
    sehr schön, jedoch muss man an dieser Stelle auch daran erinnern, dass der Forstweg, auf dem Sie zu Tale rasen, kein Naturprodukt ist. Vermutlich als Wirtschaftsweg angelegt, muss er sich genauso lohnen wie die Piste und der Schilift. Natur gibt es nicht mehr, nur noch Landschaft, alles von Menschenhand gestaltet und aus Steuern finanziert, die fleissig arbeitende Menschen zahlen.

  59. don, herzlichen dank. bei...
    don, herzlichen dank. bei naechster gelegenheit.

  60. "Nur die Lumpe sind...
    „Nur die Lumpe sind bescheiden“, meinte Goethe. Wahrscheinlich empfiehlt es sich, genau hinzusehen, wer sie predigt, die Bescheidenheit. Champagner schmeckt auch ohne Bescheidenheit.
    Prost!
    G.S.

  61. Tun Sie was Ihnen beliebt, nur...
    Tun Sie was Ihnen beliebt, nur bitte ohne falsche Eitelkeit.

  62. Das Schwierige am Diskutieren...
    Das Schwierige am Diskutieren ist nicht,
    den eigenen Standpunkt zu verteidigen,
    sondern ihn zu kennen.
    A.M.

  63. Nebenbei: Es wird mal wieder...
    Nebenbei: Es wird mal wieder Zeit für ein Tortenfoto.

  64. Oh je! Zu spät! Das hätte...
    Oh je! Zu spät! Das hätte ich vor vier Stunden wissen müssen. Tut es auch ein teller mit Krümeln?
    .
    tiberiat, eigentlich geht es mir nur um die Plauderei. Das ist schon einiges. Und mehr, als viele andere vollbringen. Standpunkte sind überbewertet.

  65. bob, das ist kein Hügel,...
    bob, das ist kein Hügel, sondern richtiger Berg. Natürlich wird da auch Holz geschlagen. Aber das ist etwas anderes als, sagen wir mal, ein Rapsfeld.
    .
    fionn, Vollbad, wenn es richtig kalt war.

  66. Peter Practice, ich war aus...
    Peter Practice, ich war aus anderen Gründen in Christlum. Ich rodle auf der deutschen Seite, und das möglichst nahe an meiner Wohnung.
    .
    colorcraze, was soll ich da erst sagen, in Kreuth rennen massenhaft orientierungslose CSUler rum. Der Berg zieht die seltsamsten Leute an.

  67. péripatéticien, danke für...
    péripatéticien, danke für das Gedicht.
    .
    shd, natürlich überlegt man, ob es nicht auch ohne geht. Es wäre möglich. Aber nichts ist so plastisch wie diese Hymne an Christlum, nach 10 Takten hat man verstanden, was das ist. Und sie wollen es ja auch so.

  68. ... und ewig wird er stehen."...
    … und ewig wird er stehen.“ Schreibst du im letzten Satz, der Berg zum Rodeln, an den zwei Flanken mit dem Wald darauf. Du nennst es Rodeln, und nicht wie der Skilehrer es bezahlt. Ich sage nur, das hast auch richtig gut erklärt, wers deppert dem gehörts. Nur Achtung! Auch auf Malta, da gibts nichts zu rodeln, aber die Frauen, die nehmen`s nicht in Mund.

  69. Vor allem habe ich da zitiert:...
    Vor allem habe ich da zitiert: Aus Dantes Inferno. Das ist ein Teil der Inschrift auf dem Höllentor.

  70. Man muss Gutes loben - mit...
    Man muss Gutes loben – mit Ihrem letzten Beitrag wiesen Sie schon den Weg zum Gipfel, werter D.A., mit diesem hier haben sie den Olymp winterlicher Plauderei erklommen. Egal, in welche Richtung es von jetzt an geht, es wird wieder bergab gehen, aber immer nur unverzagt voran, der nächste Gipfel wartet.
    Ganz nebenbei haben Sie erreicht, dass es demnächst auf Ihrer Hausrodelbahn weniger einsam sein wird als bisher. Ihre lokalen Leser werden die Neureut stürmen – nachdem der Umsatz des beworbenen Rodeldealers explodiert ist. Vereinbaren Sie zuvor unbedingt eine Gewinnbeteiligung.

  71. ... nun denn, lieber Herr...
    … nun denn, lieber Herr HansMeier555, Sie wissen es doch: Der Mensch ist in weit umfangreicheren Sinn ein „Maengelwesen“, als sich das Philosophen (Herder) und Anthropologen (Gehlen) vorzustellen wagten. Vieles, was uns umgibt und man ggf. selber treibt, ist Kompensation, und der ach so kenntnisreiche Theoretiker verknuepft diese mit den zugrundeliegenden Insuffizienzen, die der Grund dafuer sind: Ursache – Wirkung, Definiens – Definiendum usw.
    Ich weiss es auch, mache mir aber nichts daraus.
    MfG
    G.S.

  72. ... auf die Melancholie wollte...
    … auf die Melancholie wollte ich noch hinweisen, von der in dieser Blog-Veranstaltung ja nun wirklich kein Mangel herrscht, Melancholie natuerlich auch als kompensatorische und gleichermassen produktive Groesse verstanden, wie es etwa in Duerers gleichnamigen Kupferstich gemeint ist.

  73. NEIN! derartige artikel sind...
    NEIN! derartige artikel sind kontraproduktiv. das wintervergnügen abseits der skisause gehört den einheimischen. die pisten sind für touristen!

  74. In Christlum bin ich als Kind...
    In Christlum bin ich als Kind auch öfters gefahren. Mein Vater hat mich überraschend von der Grundschule abgeholt und auf ging’s nach Christlum oder Ostin…
    .
    Ich verstehe nicht, warum heute alles nur noch mit Unmengen an Alkohol geht. Ich trinke auch gerne mal Bier, Wein, Schampus – mir schmeckt’s, aber ich habe schnell genug vom alkoholisierten Gefühl, daher trinke ich an einer Flasche Wein drei Tage (sinnigerweise trinkt meine Frau garnichts). Ein bisserl Tsching-Bumm-Täterätätä von mir aus – aber die Seite von Christlum ist wirklich unterste Schublade. Wenn’s dort wirklch so ist – na denn Prost.

  75. Dieser Winter ist wahrlich...
    Dieser Winter ist wahrlich prächtig. Und das Rodeln macht richtig Spaß. Leider ist am Wochenende unser ältester Holzschlitten an einer Stelle gebrochen, die eine Reparatur unmöglich macht. Um einen schönen Schlitten nachkaufen zu können, muß ich sicher auf den Frühling und die wiederkehrenden Flohmärkte warten. Schade.

  76. Na klasse. Da habe ich vor der...
    Na klasse. Da habe ich vor der Übersiedlung nach Ankara akribisch die Skiausrüstung sortiert, ausgewählt, verpackt und transportieren lassen um in Kartalkaya in einer Alkohol- und Holländer freien Zone abseits der 2 Pisten die pure Natur zu genießen und dann kommt ein Herr Don und ich muss mich ärgern, dass der alte Davos in der Heimat verweilt. Super. Vielen Dank.

  77. najanaja, man tut, was man...
    najanaja, man tut, was man kann.
    .
    Stephan Pockrandt, schlecht sind ja auch die neuen Rodel nicht, zumal sie auch nicht anders aussehen. Nach meiner Erfahrung lassen die Flohmarkthändler die Rodel im Sommer im Lager, im Winter dagegen gibt es sie häufiger, zumindest bei uns in Bayern

  78. Rodeln.....und gleichzeitig...
    Rodeln…..und gleichzeitig jodeln ….. oder? A „Must“ imo.

  79. GRRIHUIII! Nein, im Ernst, vor...
    GRRIHUIII! Nein, im Ernst, vor ein paar engen Kurven sollte man sich schon hörbar machen.
    .
    mawu, das Publikum hat sich einfach geändert. Es geht um den Eventcharakter, um die richtige Musik, man erwartet alle Annehmlichkeiten der heimischen Bar eben auch an der Piste, und es wird nach Kräften gefördert, siehe auch Ötztal. Allerdings muss ich sagen, dass der Strohrum schon in meiner Jugend bei anderen sehr beliebt war.

  80. Ihre Worte motivieren. Man...
    Ihre Worte motivieren. Man liest und hört aus der Presse leider nur noch die immer gleichen Phrasen – das demotiviert. Hat man die Überschrift gelesen, kennt man schon den ganzen Text. Und spart ihn sich gleich. Bei Ihnen lauert hinter jeder Kurve eine neue Überraschung, so soll es sein. Am Wochenende werde ich mit meiner Tochter Rodeln gehen, den letzten Anstoß haben Sie soeben gegeben. Daß ich meiner Tochter dabei Funktionskleidung anlege, werden Sie mir hoffentlich verzeihen.

  81. Schöner Artikel, Don...
    Schöner Artikel, Don Alphonso! Es beschreibt sehr genau das, was ich beim Rodeln und am Skilift empfinde. Bisher habe ich mich als Flachland-Preussin in Bayern immer benachteiligt gefühlt, weil ich nur schlecht skifahren kann und diesem ganzen Skitourismus nicht das geringste abgewinnen konnte. Das Rodeln bleibt mir als einzige Möglichkeit, den Schnee und die lieb gewonnen Berge auch im Winter zu genießen. Jetzt fühle ich mich fast geadelt durch deine Worte. Als ob ich mehr verstanden hätte als die Plastiksackmenschen, die gerade einen teuren Skipass kaufen. Danke!

  82. Geschätzter Don, was Sie...
    Geschätzter Don, was Sie kennen und erfahren, ist kein Landleben. Landleben heißt nicht, am späten Vormittag sanft von Kuhglocken geweckt zu werden, sondern um sechs Uhr die Kühe melken. Das heißt, 10 Kilometer zum nächsten Bäcker zu haben, weil im Dorf schon längst keiner mehr ist. 25 Kilometer zur Stadtbücherei, 50 Kilometer zum nächsten Plattenladen. Von Universitätsbibliotheken, Konzerten, Museen oder gar so exotischen Dingen wie einem vernünftigen Käsehändler oder einer schnellen Internetanbindung will ich gar nicht reden.
    Nein, der Tegernsee ist nicht „Land“; mit der Barchetta vor der Tür ist Gmund einfach ein Vorort von München. Ein beneidenswerter Vorort, weil er einem offenkundig die schönen Seiten des Landlebens zugänglich macht, ohne daß man auf die zivilisatorischen Annehmlichkeiten der Stadt verzichten müßte. Das wahre Landleben aber ist anders.

  83. @Don: Naja, war doch gut, daß...
    @Don: Naja, war doch gut, daß Sie nicht nach London gefahren sind (obwohl ich meine, daß es dort momentan auch recht lohnend ist, weil touristenleer), um den Rodelbericht mit den winterlichen Fahrspaß-Bildern wärs schon schad gewesen. Er sticht aus dem sonst in den Zeitungen verbreiteten hysterischen Katastrophismus (wie verwunderlich: es ist Januar, und es fällt Schnee!) sehr wohltuend hervor, weil er einfach gute Laune verbreitet. Ja, Eislaufen ist auch lustig. Am besten hat es mir als Kind mal auf dem Bodensee gefallen. Der Lietzensee müßte nun eigentlich auch soweit sein.. ich sollte vielleicht mal nachschauen. In Holland gibt es wohl eine ziemliche Tradition mit Eislaufen auf den zugefrorenen Kanälen, hat mir mal eine Holländerin erzählt. –
    „Langfristig gewinnt die Magerwiese immer“ – mag sein, aber wenn man um sich nur monokulturelle Hochleistungslandwirtschaft hat, ist eine Magerwiese eine rechte Augenweide dagegen. Ich hab mich noch wenig mit Gartengestaltung befaßt, es gibt einiges, was mir gut gefällt, so in etwa eine Mischung aus angelegt und wachsen lassen, nicht überpflegt, nicht verwahrlost. Ich finde, es sollte etwas lässig wirken, nicht neurotisch-penibel. Was mir überhaupt nicht gefällt, ist die Gartenschau-Optik, da fühle ich mich unwohl und verkrampft. Allzu vollgestopft (massenhaft Rosen und an jeder Ecke Deko) oder allzu monoton (nur Rasen) ist auch nichts.

  84. Alter Bolschewik, für einen...
    Alter Bolschewik, für einen Frankfurter ist Gmund auf jeden Fall Landleben. Und gerade für die Frankfurter schreibt der Don eben auch… lassen wir ihm (und uns)doch das bißchen Folklore.
    Ansonsten gebe ich Ihnen natürlich Recht.

  85. (Wer im Thema des aktuellen...
    (Wer im Thema des aktuellen Blogs bleiben moechte, bitte ich das Nachfolgende zu ignorieren; kam ueber ein Alumni-Netzwerk und ist wirklich zum _Bruellen_; passt gut zu den uebergreifenden Thema der Blog-Reihe – now meet the „Elite“)
    „tt30, der junge Think Tank des Club of Rome Deutschland, besch?ftigt sich in seinem aktuellen Projekt mit der medienpr?senten Debatte zum Begriff der „Elite“ in Verbindung mit der Finanzkrise.
    Mittels einer Umfrage soll eine empirisch basierte Aussage ?ber das aktuelle deutsche und internationale Eliteverst?ndnis, die Wahrnehmung der Finanz- und Wirtschaftskrise und m?gliche Zusammenh?nge in Bezug auf Wertevorstellungen getroffen und anschlie?end journalistischer Form aufbereitet werden.
    Bitte entnehmt den Fragebogen unter http://www.surveymonkey.com/s.aspx?sm=RdNnr2o_2flhNYM9yBSqo4gg_3d_3d

  86. @Alter Bolschewik: richtig, es...
    @Alter Bolschewik: richtig, es sind Vororte, es ist nicht Land.

  87. Mit dem "Landleben", lieber...
    Mit dem „Landleben“, lieber alter Bolschewik,
    meint der Engländer nichts andres als „adlige Lebenskultur auf dem Land“, vor allem die Jagd, mit der der Don übrigens nix zu tun hat (wenn man die Jagd auf Opelfahrer nicht dazuzählt).
    Schon die alten Römer hatten neben ihrer villa urbana auch eine villa rustica, so wie Kaiser Hadrian in Tivoli.
    http://www.romeandyou.it/english/villa%20adriana%20canopo%203.jpg
    Auch Marie Antoinette frönte der Bukolik:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Hameau
    Mit den besten Grüßen nach Pfullendorf

  88. Sodala, heute war ich nun auch...
    Sodala, heute war ich nun auch auf dem besagten Forstweg, nachdem ich mich in besagtem Laden ausgerüstet habe. Ich mußte natürlich gleich ganz hoch, man könnte ja etwas verpassen. Dafür war ich beim Runterfahren nur am Bremsen und in eine riesige Schneewolke gehüllt – vielleicht hätte man besser auf einem flachen Stück etwas geübt. Ich muß nämlich sagen: so ein Rodel geht echt ab, das ist keineswegs zu vergleichen mit den klassischen, meist billigen Schlitten mit runden Kufen. Denn die sind ja total lahm…
    .
    Also, lieber Don Alphonso, lustige Idee und nette, weniger zeitraubende Alternative zum Skifahren. Gut gemacht!

  89. @Rebound: der Fragebogen,...
    @Rebound: der Fragebogen, weia. Was soll da rauskommen, wenn man auf einzelnen Wörtern herumreitet? Und wer mißt die Regierenden an altchristlichen Tugendkatalogen? Also ich nicht. Außerdem halte ich die wahre Elite für ziemlich Underground – prominent oder gar „in den Medien“ ist oftmals das Gegenteil davon. Als Beweis meiner Behauptungen kann ich immerhin die nur mit Initialen gezierten Briefkästen in den Westvierteln dieser Stadt anführen.

  90. @HansMeier: naja, die Bukolik,...
    @HansMeier: naja, die Bukolik, da fallen mir massenhafte Gutshäuser und Schlösser in Brandenburg und MeckPomm ein. Und andererseits, als Hippie-Variante, das Wendland, in dem es nun wohl bald in jedem Ort einen psychologischen Sterndeuter und Physiotherapeuten gibt.

  91. Beschneidungsapparat :))...ach...
    Beschneidungsapparat :))…ach nee, Beschneiungsapparat.
    Es ist irre wie anders echte Schneekristalle unterm Mikroskop anders aussehehen,als die von der Maschine-sagenhaft schön,die anderen ungefähr wie zerstreuter Zucker.

  92. aber colorcraze, insbesondere...
    aber colorcraze, insbesondere der brandenburgische adel hat berlin gehasst und gemieden, wo es nur ging. zum mitregieren ist man rueber gefahren, vielleicht auch mal zum tanzen, sich ansonsten von der stadtkultur doch weitgehend abgehaengt. mir ist nicht bekannt, dass der nordostdeutsche adel in den modernen kulturbewegungen des 19. und 20. jahrhunderts irgendeine rolle gespielt hat. die bayern waren da anders gepolt. sind nach schwabing und haben sich schwabing aufs schloss kommen lassen als muenchen noch leuchtete.

  93. @Beckmesser: dann war das halt...
    @Beckmesser: dann war das halt damals schon Vorstadt und nicht Land.

  94. Am Tegernsee hat es Bauern,...
    Am Tegernsee hat es Bauern, insofern ist es auch Land.
    In Deutschland ist doch nichts wirklich abgelegen. Die nächste Stadt ist meistens nicht weit.

  95. Wer wirklich das Land sehen...
    Wer wirklich das Land sehen will, muß nach Russland oder in die USA fahren.

  96. @Loreley: es gibt sogar auf...
    @Loreley: es gibt sogar auf Berliner Stadtgebiet Bauern. Ist Berlin jetzt deswegen „Land“?

  97. Okay, Schlittenfahren. ich...
    Okay, Schlittenfahren. ich würde mal über Nasenpopeln mit ständiger Rücksicht auf die sokratische Ironie schreiben. Oder über Langeweile.

  98. land ist da, wo das wasser...
    land ist da, wo das wasser aufhoert. amen

  99. Ich bin stolz auf Sie: Das ist...
    Ich bin stolz auf Sie: Das ist endlich eine Bußübung, schwere Schuld müssen Sie auf sich geladen haben, mit den genagelten Latten im Schweiße des Angesichts den Berg hinauf ächzen und stöhnen und dann sich dann gnadenlos der Schwerkraft ausliefern, jeder Stein, jede Wurzel ein Tritt ins Hinterteil. Halleluja!

  100. Nochmal zum Thema...
    Nochmal zum Thema Wirtschaftskrise:
    (Ich hab’s doch gesagt !)
    .
    http://www.faz.net/s/Rub9A19C8AB8EC84EEF8640E9F05A69B915/Doc~ECC9B93D62987464AB491DCBDDF8E0E66~ATpl~Ecommon~Scontent.html
    .
    Der Autor und ich sind einer Meinung.
    So könnte es gehen.

  101. Reiterjunge 08.29h - Ich bin...
    Reiterjunge 08.29h – Ich bin auch dieser Meinung. Qualität und einen sehr guten Ruf im Ausland zahlen aus.
    P.S. Rodelt Don Alphonso weiter oder ist es ihm was passiert? Hoffentlich NICHT!!

  102. Musste von FFM an die Donau...
    Musste von FFM an die Donau und jetzt weiter an den See. Alles Bestens. Trefft mich an der Rodelstrecke.

  103. Werter Don,
    .
    um diesen...

    Werter Don,
    .
    um diesen Aufsatz zu schreiben, muss man „empfinden“ können – und dann über Worte verfügen, dies auszudrücken. Meine ehrliche Anerkennung.
    .
    @Reiterjunge, @fionn,
    sind Sie sicher, das Herr Todd unsere Welt verstanden hat? Mir scheint dies nicht der Fall zu sein – aber vielleicht irre ICH mich ja. In französchischer Manier ruft er nach Protektion, so wird es nichts.
    .
    Gruß Hanskarl

  104. Lieber Don Alphonso,...
    Lieber Don Alphonso, Frankfurt, Sie armer. Kann gut sein, daß wir uns an der Strecke treffen. Bin nach dem Aufstieg und der Bremserei von Gestern allerdings noch etwas platt (nehme Antibiotikum) und weiss nicht, ob ich dazu morgen in der Lage bin. Vielleicht lasse ich mich mal am Wallberg oder Blomberg mit der Seilbahn rauffahren um mich mehr auf meinen Fahrstil konzentrieren zu können. Leider kann man hier ja keine Fotos posten, aber es war gestern wirklich malerisch.

  105. ...mist, da schlaegt mir...
    …mist, da schlaegt mir wiedermal die stunde des fruehen aufstehens ein schnippchen…. …ihr schlaft den schlaf des (hoffentlich) gerechten und auch nach getaner arbeit, …sofern vorhanden !! — hoffentlich haelt der don den blog noch so lange offen, bis er heil wieder da ist und ich mit meiner fertig !!
    g.schoenbauer, GERNEGESCHEHEN !! — gerade gestern erhielt ich von einer kundin das zweideutige lob: „you have unleashed a beast“, nachdem ich ihren tropfenden wasserhahn reparierte UND skype auf ihrem rechner installierte.
    — die gute ist gefuehlte 65, hat ihren pc alle wochen angemacht um e-mail zu checken und nun muss sie (nahezu taegl.) mit ihren toechtern/soehnen/enkeln schnacken….
    ….ausserdem rief sie mich vorhin „aus versehen“ an, weil sie mit dem ganzen (noch) nicht wirklich klar kommt !!
    …dank @ don fuer die freischaltung auch auf andere ebene, sorry fuer mis(t)understanding vorletztes mal…
    ;-)

  106. @Hanskarl, Europa hat...
    @Hanskarl, Europa hat inzwischen genug Masse um von aussen herangetragene Störungen im Gefüge der Globalisierung abpuffern zu können.
    Mit entsprechenden Regeln.
    Warum sollte man das nicht nutzen ?
    Bloßer Protektionismus würde da sicher nicht ausreichen.
    .
    Sie müssten Europa eigentlich nur als einen besonders großen globalen Marktteilnehmer ansehen.
    Vielleicht passt es dann ja in Ihr Weltbild.

  107. Hanskarl 13.1 @...
    Hanskarl 13.1 @ 15.35h
    „unsere Welt“? Frankreich ist eine andere Welt (L’Etat, c’est moi – gilt immer noch?), und Nicholas I ist der König bis 2012. Doch die Gewerkschaften dans la Grande Nation sind stark, gut organisiert und aggressiv. Vielleicht wird Don Alphonso eines Tages Paris einen Besuch abstatten??

  108. Tatsächlich, man hat heute...
    Tatsächlich, man hat heute nur noch bei den französischen Gewerkschaften die Möglichkeit, ein echtes Autodafé in alter europäischer Tradition zu erleben, aber ich gehe heute dann doch lieber rodeln – das Wetter ist so schön.
    .
    mawu, ich gehe nachher auf alle Fälle rüber: Das Wetter heute ist traumhaft.

  109. War heute bei der...
    War heute bei der Blombergbahn, zum Üben. Scheint mir ein bisserl steil zu sein, für so einen Sportrodel…

  110. reiterjunge, fionn,
    .
    ich...

    reiterjunge, fionn,
    .
    ich denke, warten wir es einfach ab. Überzeugen konnte mich Herr Todd
    nicht – das wird dann wohl an mir liegen.
    .
    Gruß Hanskarl

  111. Ach lieber Herr Beckmesser,...
    Ach lieber Herr Beckmesser,
    ein gewisser Moltke hat sich an den Abenden vor seinem Tod ein Klaviertrio aus Berlin bestellt, die sollten ihm Trios von Brahms spielen, nach dem Abendessen. Nicht wahr, das war ein Greis und ein übler Militarist! Wollen Sie die Güte haben die Lebensdaten zu vergleichen: Er lies sich zeitgenösssische Musik vorspielen.
    Das war ostelbisches Landleben in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts.
    Aber lassen Sie sich Ihre Voruteile nicht nehmen, und lesen Sie nie den Stechlin.

  112. Das er unser "Bergzeichen" am...
    Das er unser „Bergzeichen“ am Wagen hat, haut mich um. Verboten! Wir hatten es zuerst! (Nu kommt Graubünden auch noch wieder in Mode, wie schrecklich, tss … . Nebenbei: Und wer erinnert sich noch an Gritli Moser? Und Heinz Rühmann? http://de.wikipedia.org/wiki/Es_geschah_am_hellichten_Tag ) („unser“ natürlich nur)

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