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Stützen der Gesellschaft

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Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Die knallrote Oma und die Orangenhaut

| 204 Lesermeinungen

Es gibt Themen, mit denen man sich keine Freundinnen macht, obwohl sie ihnen doch so wichtig sind: Orangenhaut etwa, oder besser, die Abwesenheit derselben. Man darf nicht das vor keuschen Ohren nennen, was keusche Herzen gut entbehren können, möchte man mit Mephistopheles sagen, aber nachdem ich gestern eine knallrote Oma traf, so rot wie der Beelzebub - versuche ich es einfach. Beschwerden bitte an die Redaktion.

Damit dies Büchlein auch Stoff erhalte
schwärmt er bisweilen sogar für Alte.
Lorenzo da Ponte, Don Giovanni, sog. Registerarie des Leporello

Ich hatte gerade die Spanngurte gelöst, mit denen der Rodel auf dem Gepäckträger befestigt war, als auf der Anhöhe über dem Parkplatz eine knallrote Oma erschien. Sie hatte sich auf der anderen Seite mit ihren Langlaufskiern hochgearbeitet und schob nun kräftig an, um in der gespurten Loipe nach unten zu sausen. Unten, wo die Strasse liegt, über die man nicht einfach mit den Skiern fahren kann. Die knallrote Oma aber sauste weiter, wurde schneller, der Fahrtwind wehte ihre blondierten Haare auf, und vielleicht war einfach die übergrosse Sonnenbrille einer bekannten Marke zu dunkel, um das Unheil des Asphalts zu erkennen. Sie schoss an meinem Wagen vorbei, und erst kurz vor der Strasse versuchte sie einen Bremsschwung. Es sah gar nicht unelegant aus, aber mit den an der Ferse nicht befestigten Langlaufskiern war das keine gute Idee. Die Ski fanden keinen Halt am Bein und auch nicht im Schnee, verschlugen unter der knallroten Oma und schickten sie – Krawumms – in einer pudrigen, weissen Wolke zu Boden.

Bild zu: Die knallrote Oma und die Orangenhaut

Bevor ich auch nur den Rodel abgestellt hatte und ihr zu Hilfe eilen konnte, lachte die Oma im knallroten Skianzug auch schon, rappelte sich auf, und winkte meinem Erbieten ab. Sie habe nur einen Moment vergessen, dass sie keine Alpinski an den Füssen hatte, so sei der Sturz zu erklären, und sie mache das langweilige Langlaufen auch nur, weil es heute schon zu spät für die Fahrt zu einem Skigebiet sei. Ob ich auf die Neureuth gehe? Ja, sagte ich, und so kamen wir ins Plaudern. Ich erklärte ihr dem Weg hinauf, die Tücken der Rodelstrecke und die Bezugsquelle für Leihrodel, und sie erzählte, dass am Wochenende die Enkel kämen, die noch zu klein für das Skifahren seien, und dann würde sie es vielleicht mit dem Schlitten probieren und die Kleinen hinaufziehen. 500 Höhenmeter. Ich habe einige Bekannte in meinem Alter aus Norddeutschland, die vor diesem Berg kapitulierten. Ich sah mir die knallrote Oma und die jenseits von Schal und Brille erkennbaren Falten genauer an: Sie war mindestens Mitte 70.

Gestern, erzählte sie, sei sie noch auf den Hirschberg gegangen, nicht ganz hinauf, aber bis zur Hütte, was auch ein ganz schöner Anstieg ist. Aber für die Enkel sollte es eben etwas Leichteres sein, es sollte nicht so lang dauern, sie ermüden sonst schnell, und sie wollte sie nicht den ganzen Berg hinaufschleppen. Ich gab ihr noch ein paar Empfehlungen zur Küche auf dem Berg mit – Spinatknödel mit Parmesan etwa. Dann machte sie sich wieder auf den Weg, und ich sah sie noch einmal am Hügel über den See, wo sie vor dem Panorama verharrte. Knallrot und ein Schreckensbild.

Bild zu: Die knallrote Oma und die Orangenhaut

Zumindest für die meisten meiner weiblichen Bekannten rund um die 40. Es gibt eine ganze Reihe von Wörtern, die man in ihrer Gegenwart nicht benutzen sollte, und die Meilensteine auf der Entwicklung zur knallroten Oma. Die knallrote Oma ist lässig, aber der Weg dorthin ist schrecklich; man erwähne nur einmal das Wort „Orangenhaut“. Oder „Bindegewebe“. Oder auch nur ganz harmlose „Lachfalten“. Man kann gar nicht deutlich genug nachschieben, dass es einem absolut nichts ausmache, das sei nur Propaganda der Kosmetikindustrie – es tötet jede Stimmung und alle Möglichkeiten, es verkürzt Abende und dreht jeder Hoffnung, die Momente davor noch quietschlebendig wie die knallrote Oma war, den Kragen um.

Nun ist der Kampf um möglichst gutes Aussehen in besseren Kreisen nicht gerade eine neue Entwicklung; Klassenzugehörigkeit suchte sich beim weiblichen Geschlecht immer die Bahnen von Schmuck und Schminke, und man darf annehmen, dass schon die Rötelsteine in neolithischen Siedlungen benutzt wurden, um dem Schönheitsideal nachzuhelfen. Was sich aber mit den neuen Möglichkeiten der Medizin und dem Jugend- und Fitnesskult geändert hat, ist die Zielsetzung derartiger Massnahmen. Die generelle Erscheinung sollte nie so wirken, als sei ein Alter von weniger als 30 Jahren undenkbar. Alles nach 30 geht schon in Richtung der alten Jungfer, die nicht ganz wunschgemässe Karriere liesse sich in so einem Alter nicht mehr sauber und formschön erklären, und dann ist da noch die Konkurrenz der jüngeren Frauen, denen Männer angeblich so gern erliegen.

Bild zu: Die knallrote Oma und die Orangenhaut

Was mit den Berufsjugendlichen – lächerliche Halbglatzen mit Jugendversteherattitüde und Spexsprech  – in gewissen grösseren Ansiedlungen schlechterer Qualität eine Art Mode geworden ist, wird für Frauen mit zunehmendem Alter eine Systemjugendlichkeit, die nach anderen Kriterien gestaltet werden muss: Das Aussehen muss jung sein, aber der Rest, der Beruf, die Einnahmen, die Wohnung, die Erfahrungen, müssen darüber liegen. Zwanghaft jugendliches Benehmen ist bei beiden Geschlechtern nicht eben zwangsweise hübsch anzuschauen, wird aber Männern leichter als Frauen nachgesehen. Der erforderliche Spagat zur Erfüllung der unterschiedlichen Anforderungen, die von niemand härter als von ihnen selbst definiert werden, macht es unmöglich zu überlegen, wie man mit Anstand und Würde so eine knallrote Oma wird. Für all die weiblichen Alleinstehenden der besseren Gesellschaft gibt es für die Zeit zwischen 40 und 70 kein vernünftiges, evolutionäres Rollenmodell, sondern nur die Flucht in die Bewahrung der Jugendlichkeit um jeden Preis, gefolgt von einem zähen Abwehrkampf, den sie nicht gewinnen können.

Einen echten Zweck hat das natürlich nicht, denn wenn es alle tun, sind am Ende die Chancen für alle wieder gleich gut, oder auch gleich schlecht. Aufgeben ist dennoch nicht vorgesehen, das würde sie nur zwingen, sich selbst zu hinterfragen und sich mit Lebensentscheidungen abzufinden, die fast noch schlimmer als Orangenhaut sind. Viel leichter ist es, neue Schuhe zu kaufen oder Wäsche, die so gestaltet ist, dass sich Frauen darin vorstellen können, wie gut sie bei Männern ankäme, in deren Augen sie dann gut aussähen, würde es diese Männer denn geben. Es gibt ein elendes Missverhältnis zwischen den übervollen Wäschekommoden dieser besseren Töchter, und dem unterfüllten Liebesleben. Aber die Illusion funktioniert reibungslos.

Bild zu: Die knallrote Oma und die Orangenhaut

An dieser Stelle nun könnte man einwerfen, dass die natürliche Veränderung doch gar nicht so schlimm sei, dass die Männer auch mitalterten und vor Enttäuschungen nicht gefeit seien. Man könnte sagen, dass all die Anstrengung und der Stress und die Angst im Endeffekt alle Gewinne wieder zunichte machten, dass es doch nur wichtig sei, ein angenehmes Leben zu führen. Und die Diskrepanz zwischen den theoretischen Beuteschemata der besseren Söhne und ihren tatsächlichen Einlassungen beträchtlich sei. Allein, es entspricht nicht dem Ideal der Zeit, in der sich Frauen immer im Konkurrenzkampf sehen, und hinter jeder Beschwichtigung den Verrat, die Lüge oder bestenfalls die Dummheit des Beraters wittern.

Insofern ist es besser, einfach von all dem zu schweigen, als sässe man beim Tee einer Tante, deren Nichte gerade eine Scheidung wegen massiver Ehebrecherei durchmacht. So gering die Chancen für die Frauen auch sein mögen, den Wettlauf gegen die Veränderung zur knallroten Oma zu gewinnen – noch geringer sind die Chancen, hier mit ausgleichenden Worten anzukommen und einen Bewusstseinswandel zu bewirken. Etwas Verwöhnung mag für einen Abend helfen, das Problem zu vergessen, doch schon am nächsten Morgen werden die Stöcke des nordischen Marschierens in den Boden gerammt, zack zack zack, nicht anhalten, nicht pausieren, immer an der Grenze, es gilt, die Form zu wahren. Wie gut hat es dagegen die knallrote Oma, die alles hinter sich hat, und wie gut hat man es selbst, der man auf die Neureuth hochkeucht und anschliessend, wohlig grunzend und viel zu schnell durch Kurven schlitternd, ins Tal hinunterbrennt.

Bild zu: Die knallrote Oma und die Orangenhaut

Weil man ohnehin weiss, dass man nicht vor 95 und lange nach all den gestressten Bekannten mit ihren Zigaretten und der Mangelernährung sterben wird. Man wird nicht unbedingt schön dabei, aber in dem Alter ist dann alles egal. Wobei, vielleicht möchte man in jenem Stadium doch mehr, als mit gefallenen, knallroten Omas nur plaudern. Man wird sehen.

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204 Lesermeinungen

  1. danke, ich bin noch nicht mal...
    danke, ich bin noch nicht mal mit dem ersten Absatz fertig und lache nmich schon
    kugelig.

  2. Don Alphonso, was schätzen...
    Don Alphonso, was schätzen Sie: 250 Kommentare? donna laura, Vroni, Barocke Hörerin et al. übernehmen Sie!

  3. Wird wohl diesmal weniger...
    Wird wohl diesmal weniger werden – allgemeine Ermattung nach Westerwilli – mir gefällt es; dieser Text hier wirkt nicht so angestrengt wie der letzte.

  4. Also spätestens bei diesem...
    Also spätestens bei diesem Beitrag lohnt sich eine Buchempfehlung. Geoffrey Miller unternimmt in Spent. einen plausiblen Versuch, den Konsum von (u.a.) Kosmetik und chirurgischer Dienstleistungen zu erklären. Lesenswert.

  5. Werter Don,
    wie heißt es doch...

    Werter Don,
    wie heißt es doch so schön: „Growing old is mandatory, growing wise is optional“. Ich denke, dass verkrampfter Schönheits- und Fitnesswahn auch viel mit mangelnder Bildung zu tun hat wenngleich man Bildung und Weisheit natürlich nicht gleichsetzen kann.

  6. "Spexsprech"... wieder einmal...
    „Spexsprech“… wieder einmal köstlich, was Sie da abgeliefert haben.
    Ganz im Gegensatz zu einem gewissen Herrn W. vom Feuilleton.
    Grüße vom Berg (mit schwarzem Skianzug und gutem Gewissen)

  7. Die Worte "Orangenhaut" oder...
    Die Worte „Orangenhaut“ oder „Bindegewebe“ nimmt man als Mann auch nicht in den Mund. Sie sind schon gar nicht Teil einer leichten Abendunterhaltung.
    .
    Und Lachfalten. Lachfalten muss man sich verdienen.

  8. Ich habe überhaupt keine Zeit...
    Ich habe überhaupt keine Zeit dafür, aber auf die Kommentare bin ich auch gespannt.
    Zum Thema selbst: es könnte so einfach sein…

  9. "Man lacht nicht, weil du alt,...
    „Man lacht nicht, weil du alt, glaub mir, man lacht allein, weil du, die doch so alt, durchaus nicht alt willst sein.“ (Andreas Gryphius)

  10. Da Sie sonst so großen Wert...
    Da Sie sonst so großen Wert auf eine gute Erziehung legen, Don Alphonso: Was veranlasst Sie dazu, von einer ihnen nicht persönlich bekannten alten Dame als „Oma“ zu reden? Ich finde das respektlos und daher völlig unangebracht. Davon abgesehen: Frauen, die sich ihr Leben lang ausschließlich oder jedenfalls überwiegend über ihre Attraktivität für Männer definieren, haben dann ab etwa 40 in der Tat ein Problem. Nur: Wer zwingt die Frauen denn dazu? Mein MItgefühl hält sich in Grenzen.

  11. Lieber Don Alphonso,
    erst seit...

    Lieber Don Alphonso,
    erst seit Kurzem bin ich auf Ihren Blog aufmerksam geworden und lese mit wachsender Begeisterung Ihre Alltagsbeobachtungen. Der heutige Beitrag zauberte ein leises Schmunzeln auf meine Lippen, beschreiben Sie doch meine derzeitige Situation. Oder vielmehr eine Situation, aus der ich mich auszuklammern suche und mit Erfolg, wie ich meine. Es gibt sie, die Frauen, die mit Würde altern wollen. Ich freue mich über jede neue Falte und mein erstes graues Haar (das leider schnell wieder ausgefallen ist). Wenn Frauen keine andere Wahl haben, als sich über ihr Äusseres zu definieren, geraten sie schnell in den von Ihnen beschriebenen Strudel. Zum Glück gibt es einige wenige Frauen, die eine Wahl haben.
    Herzlichst, Ihre Ava Astor
    P.S. Bitte entschuldigen Sie den vertraulichen Ton, aber Ihr Blog ist so persönlich, dass ich meine, Sie schon länger zu kennen.

  12. Also, Orangenhaut (cellulitis)...
    Also, Orangenhaut (cellulitis) und Bierbäuche (beer bellies) . Es wird eine interessante Debatte sein, geführt – hoffentlich – mit Finesse seitens der männlichen Blogger.

  13. Wunderbar.

    Mein Leben wird...
    Wunderbar.
    Mein Leben wird auch erst an dem Tag rund sein, wenn ich im Schaukelstuhl unter der selbstgesäten Kastanie meinem Enkel eine Geschichte vorlese …
    Immer wenn ich in dieser Stimmung bin, brauche ich dieses Lied:
    „ich wollte dir nicht viel sagen nur dass ich
    heut ein altes Paar sah
    sie lachten über sich
    und hielten ihre Hände
    und er küsste ihr Haar
    etwas ließ mich erschaudern
    etwas machte mich stolz
    sie zu sehen da ganz allein
    glücklich am Ende eines langen Lebens
    und alles ist aus Gold“
    Tomte – Geigen bei Wonderful World
    http://www.youtube.com/watch?v=vGcKAOARFyM

  14. Aus dem Bewusstsein, gut...
    Aus dem Bewusstsein, gut angezogen zu sein, empfängt eine Frau mehr innere Ruhe als aus religiösen Überzeugungen. (Ralph Waldo Emerson)

  15. Rosinante, niemals, das ist...
    Rosinante, niemals, das ist einfach ein lahmer Halbfeiertagstext.
    .
    Latifundius, ich denke, auf die Mischung kommt es an. Und ansonsten denke ich ohnehin nicht viel üner das nach, was ich so schreibe.

  16. Booooster , danke. ich...
    Booooster , danke. ich persönlich mit meiner Angst vor Ärzten – der Mann mit den Tabletten sieht mich noch früh genug, wenn ich tot bin – würde es vielleicht nicht nehmen, aber ich bade ja auch in Aceton und schrubbe mich mit Stahlwolle. Das muss reichen für Bergburschen wie uns.
    .
    Chris, das würde ich nicht so sehen. Meine vermutlich gebildetste Bekannte hat ein ganzes Zimmer nur für ihre über 40 Abendkleider und das Umziehen, und das, obwohl sie es sich in dieser Lage (München Innenstadt) eigentlich nicht leisten kann.

  17. <p>Lieber muscat, dem Publikum...
    Lieber muscat, dem Publikum zu dienen ist mein Begehr, nicht es zu insultieren. (Auf den Berg gehe ich auch gleich. Affi muass I! Grandioses Kaserwetter heute. Es wird aber freigeschaltet.)
    .
    Liebe Frau B., einerseits haben Sie recht, denn ich nahm es nur in die Tastatur, und das auch erst am Morgen. Aber nachdem mir kein menschliches Thema ausser Prostitution, Drogen, Glücksspiel, Einweggeschirr, Laminatboden, Kinder, Halogenspots im Wohnzimmer und 139.349.566 weitere Dinge fremd ist, dachte ich, das sei jetzt mal eine gute Gelegenheit.

  18. Barocke Hörerin, eine Frau...
    Barocke Hörerin, eine Frau mit Enkeln ist Oma. Was soll daran beleidigend sein? Die meisten Großmütter, die ich kenne, sind stolz auf ihre Enkel und darauf, Oma zu sein.
    .
    Mein Vater hatte da eher ein Problem. Total vernarrt in seine Enkel, aber mit dem Begriff Opa wollte er nicht in Verbindung gebracht werden.

  19. Don, Ihre Bekannte steht nicht...
    Don, Ihre Bekannte steht nicht zwangsläufig im Widerspruch zu meiner Vermutung – wenngleich ich sie natürlich nicht kenne und dies somit nicht abschließend beurteilen kann. Ich denke, dass ganz im Gegenteil die Verbissenheit bei der Erhaltung von Jugend und Schönheit oft den Versuch darstellt, etwas nicht materielles zu bewahren. Das Zimmer und die Abendkleider Ihrer Bekannten stellt im Gegensatz dazu etwas sehr materielles dar.

  20. I muass heut leider wieder...
    I muass heut leider wieder `nunter… immerhin nach 5 Tagen Kaiserwetter am Stück im südlich gelegenen Nachbarland. Da hat einem der Karneval wirklich nicht gefehlt.

  21. ilnonno, Fasching, nehme ich...
    ilnonno, Fasching, nehme ich an?
    .
    ego, danke für das Zitat.

  22. Barocke Hörerin, wie es schon...
    Barocke Hörerin, wie es schon ilnonno sagte: Sie hat sich so ausgewiesen, und sie sah auch eher wie eine andere unter den Tisch trinkende Oma aus, denn wie eine matronenhafte Grossmutter. Das war also ein Kompliment. Abgesehen davon denke ich, dass „die Männer“ hier wirklich nur ein Teil „des Umfelds“ sind, in dem auch konkurrierende Frauen, Ideale und Zwänge eine nicht kleiner Rolle spielen, zudem Männer wie ich ja auch Sprüche wie den meiner Oma aufsagen: Dass nämlich der Knochen für Hunde, das Fleisch aber für Männer ist. (Irgendwann schreibe ich auch etwas über unfallträchtuge Beckenknochen zu dünner Frauen im Bett)
    .
    Liebe Ava Astor,
    aber bitte, nur keine falsche Bescheidenheit, wer je einen schlechteren Sohne aus besserem hause kannte, kennt mich im Prinzip auch. Ich muss übrigens gestehen, dass ich früher einmal auch dachte, mit 30 tot sein zu wollen, aber als ich dann 30 wurde, beschloss ich, auch etwas klüger zu werden, und siehe da, 40 ist gar nicht so übel, wenn man drei Wohnsitze und zwei Autos und überall reizende Bekannte hat. Sprich, als mann ist es möglich, die Prioritäten einfach in andere Bereiche zu verschieben. Ja, der Mann ist sogar grunzend am Berg als Rennsau nicht ohne eine gewisse Anziehungskraft.

  23. fionn, nun, ich trinke keinen...
    fionn, nun, ich trinke keinen Alkohol, und an den Rundungen feike ich gerade am Berg. man tut, was man kann, um gestählt zu sein. Ansonsten aber ist Felgenreiniger im Bad schon männliche Verwechlichung.
    .
    egghat, bei meinem Schaukelstuhl denke ich ja eher an einen schlecht gefederten Sportwagen aus den 50ern unter einer italienischen Zypressenallee und stinkenden Rauschschwaden hinter mir, und das Brüllen eines Motores vor mir, und dann immer landauf, landab, dem Sommer hinterher.

  24. Ich gebe Socrates das letzte...
    Ich gebe Socrates das letzte Wort.
    Socrates (er war hässlich und damals war er auch schon alt) hatte einmal ein Rendevous zu nächtlicher Stunde mit der schönsten Kurtesane Athens. Diese Dame schickte aber ihre Zofe ins Schlafzimmer bevor Socrates ankam. Doch am Morgen hat der ausgestrickste Socrates eine Antwort parat:
    „All women are the same in the dark“.
    Ob Orangehaut oder nicht?
    Uebrigens, die Franzosen sprechen von „une jolie laide“ – Typ „a beautiful ugly woman“ Beispiel – vielleicht Jeanne Moreau?

  25. ego, religiöse Überzeugungen...
    ego, religiöse Überzeugungen sind nun mal, wie soll ich sagen, gerade in unseren Tagen nicht mehr wirklich mehr als ein Ärgernis bei der Steuer und mindestens so teuer wie eine grosse Einkaufstour.
    .
    ilnonno, ich finde auch, dass man alt werden kann, ohne gleich alt klingen zu müssen.

  26. Chris, ich bin da leicht...
    Chris, ich bin da leicht anderer Meinung; denn auch hier ist das Materielle nur dazu da, mittels Materie Immaterielles zu bewahren, selbst wenn es in Wirklichkeit gar nicht mehr da sein sollte. Geht es dort doch vor allem darum, das eigene Wirken zu überprüfen, wenn man über den Corso der Staatsoper wandelt, und weniger um die Aufbewahrung von Kleidern. Ich kann eine gewisse Samelleidenschaft nachvollziehen, aber in dem Fall – schwierig. es ist mehr ein Schrein denn Raum.
    .
    muscat, das ist natürlich ein hartes Los, aber zumindest am Südrand Bayerns lässt es sich gerade aushalten.

  27. @ ilnonno, Don Alphonso:...
    @ ilnonno, Don Alphonso: Richtig, eine Frau mit Enkeln ist Oma – für ihre Enkel und für sonst niemanden. Ich rede Sie ja auch nicht mit „Tante“ oder „Onkel“ an, nur weil Sie Nichten oder Neffen haben.

  28. fionn, dazu kann ich...
    fionn, dazu kann ich persönlich schlecht etwas sagen. Ohne jedes Problem könnte ich mein Ideal erklären, und auch ausführen, was ich theoretisch eher unerfreulich finde – aber in der gelebten Praxis spielen solche Ideale absolut keine Rolle. da geht es dann doch um ganz andere Dinge, damit es passt. Und um manches, woran man vielleicht im ersten Moment gar nicht denken würde. ich habe jedenfalls nicht den Eindruck, als wären Männer alzu wählerisch.

  29. Barocke Hörerin, ich gestehe...
    Barocke Hörerin, ich gestehe ja auch, mit der Formulierung gerungen zu haben, aber das passte dem Wesen nach am Besten. Ich nehme als den kleinen Regelverstoss zugunsten einer grossen wahrheit in Kauf. Alles andere hätte einen falschen Eindruck vermittelt – oder sollte ich schreiben: ältere Frau, die ihren Enkeln sicher eine tolle Oma ist?

  30. "Knallrote Oma" -- nein,...
    „Knallrote Oma“ — nein, natürlich! Knallrote Oma ist doch klasse. „Gefallene knallrote Oma“! Ich wette, sie lacht darüber. Ich wäre jedenfalls stolz darauf, wenn mich einmal jemand so nett beschriebe. Und dazu noch so respektvoll ablichtete!

  31. Und wenn schon: "Oma" ist doch...
    Und wenn schon: „Oma“ ist doch in heutigen Zeiten geradezu ein Qualitätsmerkmal – zwei überlebte Weltkriege usw. Ich mein ja nur…
    Meine eine (Lieblings)Oma bat allerdings immer darum, doch eher „Omi“ genannt zu werden, alldieweil sich das irgendwie „flotter“ anhöre. Ski gefahren ist sie aber nie, soweit ich weiß.
    .
    Don, in Frankfurt erwarten mich sonnige 2 Grad plus. Immerhin…

  32. Lieber Don Alphonso,
    über die...

    Lieber Don Alphonso,
    über die grunzende Rennsau vermag ich mir kein Bild zu machen, vielleicht zeichnen Sie eines in einem künftigen Blog. Ein weibliches Äquivalent ist aus meiner persönlichen Sicht die jauchzende Seglerin bei starkem Wellengang. Ich schliesse mich Ihrer Meinung an, dass zum stilvollen Älterwerden ein entsprechender Rahmen unabdingbar ist.
    Herzlichst, Ihre Ava Astor

  33. Zum Thema "in Würde altern"...
    Zum Thema „in Würde altern“ frage ich mich, wie die ganzen, heute so modernen Tätowierungen später mal aussehen werden. Zum beispiel hinten am Becken. In unserer besseren Gesellschaft gibt es dieses Problem ja so gut wie nicht. Glücklicherweise.
    .
    Ich jedenfalls kenne meinen Großvater nur im klassischen Anzug mit Weste, Krawatte und Manschettenknöpfen. Und nicht im Trainingsanzug.

  34. Wann ist eine Frau schön......
    Wann ist eine Frau schön… wenn ihr Geist die Kraft hat, schön sein zu wollen und darauf zu achten. Dabei spielt das Alter keine Rolle. Wann ist eine Frau sexuell anziehend? Dito.

  35. Don, wie wäre es mit einer...
    Don, wie wäre es mit einer Verabredung: Sollten wir uns einmal begegenen, schreiben Sie nicht von mir als Oma. Ich meinerseits verspreche nicht in knallrot vorbeikommen und habe gerade mein letztes rotes Kleidungsstück, ein eigentlich ganz chices Kostüm aus dunkelrotem Samt, in den Kleiderkasten von Amnesty International gesteckt.

  36. Wow ! (gehört zwar nicht zum...
    Wow ! (gehört zwar nicht zum Thema) Sie sind ja heute im Print Feuilleton der FAZ
    Das wird die Berliner Schelme und besonders der von der FAS nicht freuen.
    Mich schon !

  37. @mawu/16. Februar 2010,...
    @mawu/16. Februar 2010, 12:33
    Taetowierungen? Ich glaube, meine Grossmutter wuerde aus der Gruft steigen, wenn ich „mit so einer“ nach Hause kaeme. Ich aktzeptiere nur das Tatoo bei meinem Lab.
    Und die Grossmutter hat mich auch immer gewarnt vor Frauen, welche noch die Preisschilder unter den Schuhen tragen.

  38. @Liseuse
    Danke für den...

    @Liseuse
    Danke für den Hinweis. Muss heute doch noch die FAZ kaufen. Mir kommt die FAS und die FAZ erschöpft vor. Aber wie heisst es im Psalm 1: Man kann nicht immer im Kreis der Spötter sitzen. Und die sarkastischen Bemerkungen über die Regierung und unseren Außenminister wirken nur als zeitweiliges Narkotikum dafür, dass man diese Regierung herbei geschrieben hat.

  39. DA, eher nicht Fasching. Der...
    DA, eher nicht Fasching. Der Energieaufwand, ein paar Ausreden zum Verschieben zu erfinden, ist inzwischen höher als das Erledigens selber…
    Über 70 Jahre alte Omas mit kleinen Enkeln sehe ich übrigens nicht oft. Die haben in jungen Jahren die letzten geburtenstarken Jahrgänge auf die Welt gebracht, also sind haben sie heute entweder gar keine Enkel oder sind Uromas.

  40. ad Mawu.

    Ich kenne meinen...
    ad Mawu.
    Ich kenne meinen Großvater in der Uniform in der Ukraine.

  41. Caro maestro, ich vermisse in...
    Caro maestro, ich vermisse in der aktuellen Oma-Diskussion unseren Freund WESTI, die grande dame des deutschen Girlie-Omi-Tums! Oder kommt der Punkt noch?

  42. @Lis Heuse
    Jetzt machen Sie...

    @Lis Heuse
    Jetzt machen Sie mich richtig neugierig! Welchen Schelm von der FAS meinen Sie? Es gibt da doch einen ganzen Redaktionsstall voll.

  43. Ha, kann ich's mal anbringen...
    Ha, kann ich’s mal anbringen (prüde und sone die nur mit dem denken, was meine Tochter bei erster Sichtung für einen Elephanten hielt, sollten nicht weiter lesen): Die Schönheit der älteren Frauen im Schwimmbad. 70, 80 + und die Saisonkarte im Freibad. Natürlich Falten, und irgendwo Bauch, und es sieht harmonisch aus. Dagegen sind fehlende Falten, weisse Gebisse in künstlich gebräunten Gesichtern über den verräterischen Handrücken unheimlich: da hat wohl jemand zuviel Zeit und Geld für Eitelkeit.

  44. @Erwin Rehn/16. Februar 2010,...
    @Erwin Rehn/16. Februar 2010, 14:06
    Zu der alten Dame steht heut etwas unter „Tourette-Anfall oder einfach nur Panne?“ in der Titanic:
    http://www.titanic-magazin.de/newsticker.html

  45. Lieber Don, nun haben Sie die...
    Lieber Don, nun haben Sie die unterste Schublade geöffnet.

  46. <p>Inwiefern? Eigentlich ist...
    Inwiefern? Eigentlich ist das doch ein Frauenlob.
    .

    .
    Ansonsten: Ich bin vom Berg zurück, und oben waren massenhaft alte Menschen. Manche sogar noch älter als ich.

  47. Haha, ja, ich wünsche...
    Haha, ja, ich wünsche eigentlich jedem, daß er mal so eine knallrote Oma trifft – weils schön ist und entspannend. Leute, die alt sind, aber noch gut können (den Berg hinauf z.B.) sind von Natur aus nicht uninteressant. Hinter Chur kam ich irgendwo am waldigen Abhang auch mal mit einer alten Frau ins Gespräch, die erzählte, daß sie 2 Stunden aus einem anderen kleinen Dorf gelaufen sei, nun jemand besuchen gehe und dann wieder 2 1/2 Stunden zurücklaufe. Das ist was wert, wenn man im Alter noch gut zu Fuß ist. Oder der Vater meiner Patentante, der mit 80 noch mit der langen Leiter Äpfel vom Hochstammbaum pflückte. Wie er es immer getan hatte, außer im Krieg (er hatte Stalingrad überlebt, aber zeitlebens wohl nie mehr als 5 Sätze darüber geäußert). Mit 83 stürzte er von der Leiter ab und brach sich ein Bein. Da wußte er, daß es zuende geht, und lebte auch nur noch ein halbes Jahr etwa.

  48. Don, jetzt greifen Sie zu...
    Don, jetzt greifen Sie zu unfairen Mitteln. Von Ihnen gibts ein Bild, das jede Schlittenfahrerin in den Niederlande eifersüchtig macht, während ich mich nicht einmal mit einem echten Tigerbild wehren kann, weil Sie nur ASCII Text zulassen.

  49. @Der Tiger
    Mannomann! Der...

    @Der Tiger
    Mannomann! Der sieht ja echt gut aus, dieser Kerl!
    Wenn das Bild unser Vizekanzler sieht….

  50. @ Liseuse um 13.06h

    Es gibt...
    @ Liseuse um 13.06h
    Es gibt nur wenige Deutsche heute die im Ausland sofort erkannt werden. Die Bundeskanzerlin schon, Boris Becker auch – doch wer sonst? Leider sieht es so aus als Don Alphonso nicht gern im Rampenslicht stehen möchte. Doch wenn er schon im Print Feuilleton FAZ da ist, „fame may be thrust upon him“. Das Föteli von D.A. ist überzeugend – es wurde nicht retuchiert nehme ich an :-))

  51. Ich habe mich nur davor in...
    Ich habe mich nur davor in Aceton gebadet und mit Stahlwolle geschrubbt – das mache ich sonst nur alle 4 Wochen. Ansonsten bekommt man, was man sieht, wenn man es bekommen sollte.

  52. colorcraze.. oder die...
    colorcraze.. oder die Geschichte der 102-jährigen, die ein Plegeheim nach 14 Tagen
    empört verließ…zuviel alte weißhaarige 80-jährige ,mit denen man kein vernünftiges Gespräch mehr führen kann.

  53. Orangenhaut verbinde ich nicht...
    Orangenhaut verbinde ich nicht mit besseren Kreisen, sondern mit Zeitschriften wie der „Freundin“. Jede westdeutschen Bürokraft ist das Thema ein Begriff. In der DDR gab es dagegen keine Orangenhaut.
    .
    Das Schwarzweißfoto wirkt schön entspannt und ungewohnt lässig. Geht doch :-)

  54. danke für die schönen Fotos,...
    danke für die schönen Fotos, immer wieder ein Genuß

  55. Stahlwolle und Aceton? Ich...
    Stahlwolle und Aceton? Ich dachte, Männer hätten Selbstreinigung.
    .
    Wer mit Mitte siebzig noch auf den Berg kommt, hat aber doch wenig zu klagen und viel zu lachen. Da würde ich mir über ein paar Falten mehr auch keine Gedanken machen. Vermutlich sind bis dahin die Prioritäten wieder in der richtigen Reihenfolge, zumal die Frage: kann ich den Minirock noch tragen? sich bis dahin erledigt hat.

  56. Miss O'Murphy, das ist immer...
    Miss O’Murphy, das ist immer auch eine Frage der Übung. ich sehe das ja an mir, wenn ich an meine ersten Versuche nach langer Zeit zurückdenke – Atemprobleme, Muskelkater, Vollbad, Essen, Bett war der typische Ablauf. Morgen hüpfe ich aus dem Bett, gehe auf den neureuth, rase runter, arbeite ein wenig, treffe Kommentatoren an der Neureuth, gehe nochmal hoch und fahre nochmal runter, esse etwas, arbeite noch ein wenig, telefoniere, gehe ins Bad (wir haben gerade zu viel Aceton hier, aber auch nur, wenn ich nicht an einen Baum knalle, dann fällt der Dreck von alleine ab) und dann ins Bett. Alles eine Sache der Übung.
    .
    irene, das Problem schlägt in allen Kreisen gnadenlos zu, aber nirgends tut es so weh wie in Kreisen, die denken, alles zu kontrollieren.

  57. "treffe Kommentatoren an der...
    „treffe Kommentatoren an der Neureuth“ – Bekäme ich auch ein Autogramm?

  58. @ Der Tiger 14 :25 Da gibts...
    @ Der Tiger 14 :25 Da gibts tatsächlich mehrere.
    Ich meine aktuell den, dessen Anfangsbuchstaben des Vor- und Nachnamen
    eine Deutsche Automarke ergibt. Siehe Feuilleton der FAS vom Sonntag.
    Findet man auch im faz.net unter Feuilleton.

  59. Don, nachdem ich den Tag...
    Don, nachdem ich den Tag ebenfalls auf dem Berg verbracht habe (Schwarzwald, nicht Alpen), neige ich dazu, Ihnen zuzustimmen – Bildung scheint zumindest keine Garantie dafür zu sein, eine entspannte Haltung zum Altern zu entwickeln. Letztendlich ist die Gelassenheit der knallroten Oma etwas, was viele Menschen mit dem Alter entwickeln – oft natürlich erst, nachdem sie nicht mehr auf den Berg können.
    Schönes Foto übrigens – Schwarzweiß als Kontrast zum Knallrot nehme ich an…

  60. Sehr schön, vielen Dank.
    Zum...

    Sehr schön, vielen Dank.
    Zum Thema „Altern in Würde“ hätte ich noch zwei Gattungen beizutragen, deren Vertreter mir erst am Wochenende wieder über den Weg gelaufen sind:
    Zum einen, die auf betont jugendlich getrimmten Damen (und Herren) von 50 aufwärts, die versuchen sich irgendwie so furchtbar kreativ-künstlerisch und „anders“ darzustellen. Also dicke, schwarze Strickstrümpfe (gerne auch mit Ringelmuster), kurzer Rock und Filzstiefel; keine Frisur sondern Haare, dazu eine Umhängetasche aus alten Plastikplanen. Sowas finde ich nicht jugendlich sondern lächerlich. (Besonders wenn sich die Herrschaften nicht entblöden, in diesem Aufzug ins Gedenkkonzert der Staatskapelle zu gehen. Von den Studenten mit den 10 € – Karten läuft keiner so herum.)
    ZUm anderen jene Exemplare, die vermutlich 50 sind aber meist aussehen wie 65. Dünn und sehnig dank Diäten oder zuviel Power-Walking, der Teint immer zwei Nummern zu braun; und da das Gesicht aufgrund fehlender Unterpolsterung meist doch recht faltig ist, erinnert mich der Anblick immer an ein vertrocknetes Fensterleder. Zum Ausgleich tragen sie dann übergroße Klunker oder (weil es für ein Kleid von Chanel nicht gereicht hat) wenigstens eine (Logo-)Sonnenbrille im Haar. Um sich vor dem grellen Licht eines Februarabends angemessen schützen zu können. Die dazugehörigen Herren scheinen es meist auch nicht so mit dem Altern in Würde zu haben, oft sehen sie ein bisschen so aus, als würden ihnen eine Kette von Massagesalons gehören.

  61. Sehr geehrter Don, danke für...
    Sehr geehrter Don, danke für diesen Beitrag. Beim Thema Altern denke ich manchmal daran, dass die kommende Generation mir vielleicht ein Altern in Würde nicht erlauben wird und die nächsten 10-15 Jahre sind die die noch geniessbar sind, weil da noch was von heilen Systemen übrig ist. Arbeiten mit 50, bzw. einen Job wechseln mit 50, das ist schrecklich. Übrigens, meine Freundin habe ich gewählt, nachdem ich fasziniert war von jemand, der viel älter war aber von demselben Typ wie sie.

  62. @Ariadne: ja, die tiefbraun...
    @Ariadne: ja, die tiefbraun verbrannten Faltigen – ich nenne sie still für mich „die Dörrmumien“ – hab ich auch mal gesichtet, an der (westlichen) Ostsee. Soviel Runzeln wie die hatte Ramses II. nicht mal nach 4000 Jahren. Zwei von der anderen Sorte, die die 80er zu sehr als Lebensmode verinnerlicht haben, laufen in meiner Umgebung auch rum. Die eine davon unterhält sich gern mit der Gelifteten mit den aufgespritzten Lippen.

  63. Josef - seien wir mal froh,...
    Josef – seien wir mal froh, daß wir in besseren Zeiten leben als unsere Großeltern.

  64. Ich glaube, die knallrote Oma...
    Ich glaube, die knallrote Oma war einfach schon immer cool und hat sich noch nie ernsthaft Gedanken über ihre Orangenhaut gemacht. Das sind so die Menschen, die mir die liebsten sind – diejenigen, die einfach bei sich sind. Und die machen sich auch nicht unglücklich wegen solcher Kinkerlitzchen wie Partnern oder Karriere.
    Und alle andern? Sind zu bedauern.

  65. Als mein Vater 90 Jahre wurde,...
    Als mein Vater 90 Jahre wurde, riet ich ihm, sich doch dem Seniorenclub anzuschließen. Dort wäre er unter Gleichgesinnten, könnte kegeln, Karten spielen etc.
    Mein Vater reagierte eher entrüstet über meinen Vorschlag und meinte: Was soll ich denn bei den alten Leuten? Merke dir, nur die Jugend hält dich jung, da bleibst du fit.
    Ein wahres Wort wie ich meine.

  66. wunderbar christinebiene!...
    wunderbar christinebiene! …wegen solcher Kinkerlitzchen wie Partner oder Karriere…haben sie sich nun einen Orden verdient, oder müssen sie den Verfassungsschutz fürchten?

  67. @Colorcraze und Ariadne:...
    @Colorcraze und Ariadne: „plissée soleil“. Sagt der Franzose.

  68. @Lis Heuse
    Ihre Beiträge:
    (1)...

    @Lis Heuse
    Ihre Beiträge:
    (1) (13:06) „Wow ! (gehört zwar nicht zum Thema) Sie sind ja heute im Print Feuilleton der FAZ
    Das wird die Berliner Schelme und besonders der von der FAS nicht freuen.“
    (2) (19:09) „Da gibts tatsächlich mehrere.
    Ich meine aktuell den, dessen Anfangsbuchstaben des Vor- und Nachnamen
    eine Deutsche Automarke ergibt. Siehe Feuilleton der FAS vom Sonntag.
    Findet man auch im faz.net unter Feuilleton.“
    finde ich, vorsichtig formuliert – um im Rahmen von Don’s Verhaltenskodex zu bleiben – etwas pupertär. Sie erinnern mich an meine Klassenkameradinnen von der sehr höheren Mädchenklosterschule, wenn diese damit angeben wollten, wen der linken Genossen in Frankfurt (1968) sie intim zu kennen vorgaben.

  69. Hermann S., von mir aus. Wir...
    Hermann S., von mir aus. Wir starten morgen um 12.30 am Parkplatz Gasse, Rennrodel wird empfohlen, ich kann aber auch noch einen oder zwei mitbringen, und ich bin der dicke, alte Mann mit den Glupschaugen und der verbeulten Lederjacke.

  70. Der Tiger, Ihre Bemerkung zur...
    Der Tiger, Ihre Bemerkung zur deutschen Automarke hat jenen zarten Hauch subtiler Bösartigkeit, die in mir tiefe Befriedigung auslöst. Ich bin bei solchen Fällen versucht, zumal es immerhin die FAS ist, etwas lauter empört zu sein. Aber Sie haben die intelligente Verachtung auf Ihrer Seite. Danke

  71. @minna16
    Maria Milz, wenn ich...

    @minna16
    Maria Milz, wenn ich mich recht entsinne. Wer in dem Alter noch so fit und beisammen ist, kann sich echt glücklich schätzen. Und nein, das hängt nicht nur von der Person und ihrem Leben ab.

  72. @ Don Alphonso
    Alt, lieber Don...

    @ Don Alphonso
    Alt, lieber Don Alphonso, ist man immer nur in den Augen anderer. Dass ist das Problem.
    @ Der Tiger
    Warum haben Sie Ihr schönes rotes Kostüm in die Altkleider-Sammlung gegeben?
    Ich habe mir in den USA gerade einen knallroten Armani-Mantel gekauft, der täglich auf der Straße – sehr zu meiner Freude – bewundert wird. Bitte keinen Neid!

  73. Das rote Samtkostüm war vor...
    Das rote Samtkostüm war vor langer Zeit Teil meiner Berufkleidung, Mephisto, im bürgerlichen Sprachgebrauch Internal Auditor. Ich bin schon lange kein IA mehr, und als ich Don’s Artikel las, dachte ich, es ist nun an der Zeit, die lehre Mephistohülle Amnesti International unterzuschieben.

  74. Minna, mir wäre beides gleich...
    Minna, mir wäre beides gleich egal. ;-) Es muss jeder selbst zusehen, wie er mit sich und seinem Leben glücklich wird. Man kann es sich halt auch schwer machen.

  75. (Irgendwann schreibe ich auch...
    (Irgendwann schreibe ich auch etwas über unfallträchtige Beckenknochen zu dünner Frauen im Bett).
    .
    Jau, dann warte ich mal fleißig.
    :-D, Über spitzige Knochen zu dünner Männer kann ich berichten. Wenn beides dann: Skelettgeklapper.

  76. @Miss O'Murphy: ich war nicht...
    @Miss O’Murphy: ich war nicht lange genug in Südfrankreich, um sonnenfaltige Leute gesehen zu haben, aber ich denke doch, daß ein Solarium diesbezüglich mehr Wirkung erzielt.
    – Bin dann mal weg, Kinderhüten und so. Man soll sich ja ab und an körperlich betätigen, und strampelnde 15 Kilo zu lupfen ist ein ziemliches Krafttraining für sonstige Mausschubser. Wünsche frohes Rodeln allerseits, ich werde morgen mal wieder die Bahn testen, huuuaaaahhh…

  77. @Victor: und dann gibts noch...
    @Victor: und dann gibts noch die, die alles richtig machen, und trotzdem früh sterben, ohne viel erlebt zu haben.

  78. @ Der Tiger 21:26 Uhr
    Ich als...

    @ Der Tiger 21:26 Uhr
    Ich als vorrangig “ pubertäre“ Zeitungsleserin und Abonnentin, sowohl der FAZ als auch der FAS, ja solche gibt es auch unter diesen Bloglesern, hat dies empört :
    Zitat “ Ein Bewohner des Internet, der allzu gerne im Feuilleton schreiben will,
    entschuldigt sich im Namen des deutschen Feuilleton, dass man auf diese Frau
    herein gefallen sei“ (FAS vom 14.02.010)
    Vor diesem Kommentar sollte man die Blogbar vom 10.02.010 lesen.
    Ich bin gerne „pubertär“ mit meiner Empörung über die FAS, in der auch Autoren
    andere Autoren als „Arschloch“ bezeichnen dürfen. (Maxim Biller in der FAS vom 04.01.09)
    (und Liseuse heißt leserin, wenn schon adressieren, dann bitte richtig Herr oder Frau Diischer)

  79. Don, ich finde die knallrote...
    Don, ich finde die knallrote Oma großartig. In einem kleinen Ort in der Schweiz sieht man auf der Skipiste ebenfalls viele ältere Menschen die uns „Jungspunde“ zum Teil ganz schön alt aussehen lassen wenn es um die körperliche Fitness geht… Meine Schwiegermutter würde ich selbst in einer Reihe mit der knallroten Oma setzen. Daran sollte sich so mancher mal ein Beispiel nehmen.
    Viele Grüße Jeanne

  80. jeanne, das sind diese aktiven...
    jeanne, das sind diese aktiven Rentner, von denen man zwar viel liest, die sich aber in gewissen Regionen konzentrieren – wie eben dem Tegernsee oder der Schweiz. Die fangen am Tag der Pensionierung an, jeden Tag auf den Berg zu laufen, und sind entsprechend gut drauf – gute Luft, gutes Essen, Zufriedenheit.
    .
    Liseuse, ach, die Billers wollen doch nur spielen. Alles nicht so ernst bei denen.

  81. colorcraze, wir werden Bilder...
    colorcraze, wir werden Bilder mitbringen und sie hier einstellen – und wenn ich dann erst mein faltboot habe und Sommer ist, weren wir vielleicht sogar einen vintage Rodel und Faltboot Verein aufmachen und Käseigel und Eisbein in Aspik servieren!
    .
    Vroni, ich bin vielleicht ein wenig zu bayerisch, aber ich war schockiert, als ich in Berlin die jungen und mitteljungen Frauen sah. Ich finde das einfach nicht mehr schön.

  82. Liebe Schwestern, der Don hat...
    Liebe Schwestern, der Don hat sicher eine fette Wette abgeschlossen:
    meine LeserINNEN sind alle über 50 …
    kaum tauchen die passenden Reiz-Worte wie Orangenhaut oder Falten auf, hui…schon gehts los:
    plapper, plapper, plapper… Hoits eich zruck und reds ned so an fadn Schmarrn daher….

  83. Was mich noch nach der...
    Was mich noch nach der genüsslichen Lektüre dieses Klasse-Posts interessieren würde: Wie signifikant war denn die Stichprobe, die du gezogen hast, um die Korrelation zwischen übervollen Wäschekommoden und unerfülltem Liebesleben zu ermitteln? Und wie genau… ach, lassen wir das.

  84. Gabriele, die...
    Gabriele, die Kommentatorinnen, die ich persönlich kenne, sind eigentlich alle unter 40. Und ich weiss, was für ein schwieriges Thema das ist, in allen Altersstufen.
    .
    Ms. Phipps, ich würde wirklich meinen, dass am Ende das stimmige Konzept wichtiger ist, als die medizinische Bewältigung einzelner Punkte.

  85. Marvin, ich bin einer der...
    Marvin, ich bin einer der wenigen Männer, mit denen man stundenkang einkaufen gehen kann, und es fällt schon ein wenig auf.
    .
    christinebiene, das kann natürlich auch sein, aber ein paar details – die grossen Ohrringe und die Sonnenbrille bishin zu den farblich abgestimmten Ski – sprachen da leicht dagegen.

  86. bluecotton, die meisten der...
    bluecotton, die meisten der hier beschriebenen Bekannten leben im Wissen, dass es für sie sicher nich reichen wird, und ansonsten gibt es ja auch genug Billiganbieter im Osten, falls es ganz schlimm kommen sollte – derartige Tipps holt man sich vom osteuropäischen Hauspersonal.
    .
    Ariadne, das stimmt, aber angesichts der Alternative – siehe mein Bikld, ein normal fetter, normal keuchender alter Sack in abgewetzter Kleidung – muss man eben sehen: es ist alles nicht so einfach. Es sei denn, man gibt sich viel Mühe, um dezent gepflegt zu wirken – aber genau das ist das Schwierigste. Mia is dös wuascht, I geh rodln wia I mog, owa…

  87. Don, das mit dem...
    Don, das mit dem Society-Röntgenbild, das geht jetzt ja auch bei Männern, ja jungen Männern los: schlank sein wollen um jeden Preis, dafür aber Six-Packs drauf (ich stelle mir grade ein Skelett mit Six-Packs vor). Verstehe gar nicht, weshalb sich die Unterhaltung hier auf die Damenwelt konzentriert. Das war gestern. Die Sache ist längst auf beide Geschlechter übergeschwappt. Zu Schönheitsbehandlungen und gegen Falten: wo in Berlin, weiß ich nicht, in München gibt es dafür den M+dia Spa. Der Name lässt ahnen, welche Klientel da hingeht. Als ich deren Geschäftsauto in München sah, war es mir klar: ein Hummer.

  88. "Mia is dös wuascht, I geh...
    „Mia is dös wuascht, I geh rodln wia I mog, owa…“
    .
    Na, so ganz stimmt das ja nicht.
    Ich erinnere mich an Fotos von stapelweise neuen Hemden, goldenen Manschettenknöpfen, Kaschmir und Merino, handgemachten Schuhen von Möwe in Bern etc pp.

  89. "irene, das Problem schlägt...
    „irene, das Problem schlägt in allen Kreisen gnadenlos zu, aber nirgends tut es so weh wie in den Kreisen die denken, alles zu kontrollierem“
    .
    Puuh! Da möchte man nicht in der Haut der HeldenInnen von der“Globelsteuerung“
    stecken.

  90. Stimmt, lieber Don Ferrando,...
    Stimmt, lieber Don Ferrando, aber momentan bin ich halt auf den Kufen unterwegs, und da mag ich es schmutzig und schlunzig.
    .
    Vroni, bei mir nicht. Wie schon gesagt: Alle vier Wochen Aceton, äusserlich und innerlich, ab und an Felgenreiniger.

  91. und ich dahinter - frühling,...
    und ich dahinter – frühling, sommer, herbst und wiiiinter
    auch die don’s dieser welt werden eines tages auf der bananenschale ausrutschender weise auf den bierbauch klatschend mit glatze erwischt
    geht es im übrigen nur noch um den stil hier im leben?

  92. Dooon, Aceton ist...
    Dooon, Aceton ist Nagellackentferner… für lackierte Nägel.
    (Grinsen verbeiß‘)
    .
    Aber ich kannte einen ähnlichen Fall, dessen Duschlotion war ein Reiniger mit Rubbelpartikel, für Autos und Flugzeuge. In echt jetzt, hab das gesehen. Unglaublich.

  93. bitte was ist denn schlunzig?...
    bitte was ist denn schlunzig?

  94. werter don, welcher kommentar...
    werter don, welcher kommentar war denn von ihrer frau mutter hierauf zu hören?
    malefiz? geben sie weitere kosenamen preis? biiittte!!

  95. @ Liseuse
    (1) Ich habe noch...

    @ Liseuse
    (1) Ich habe noch einmal Dons Blog vom 10. Februar genau studiert. Ehrlich gesagt habe ich keinen Grund gefunden, warum Sie in dem Zusammenhang folgendes FAS Zitat vom 14.Februar für empörend halten: „Ein Bewohner des Internet, der allzu gerne im Feuilleton schreiben will, entschuldigt sich im Namen des deutschen Feuilleton, dass man auf diese Frau herein gefallen sei“.
    (2) Um 21:26 schrieben sie, „Liseuse heißt leserin, wenn schon adressieren, dann bitte richtig Herr oder Frau Diischer”. Wenn es Sie ärgert, dass ihr Blogname „Liseuse“ falsch interpretiert wird, warum haben Sie dann im älteren Teil des Blogs: „Lis Heuse” als Interpretation akzeptiert? Das lässt eigentlich nur den Schluss zu, dass Sie die FAZ/FAS Zeitungsleserin names Lis Heuse sind.

  96. @ Gabriele. Ich nicht....
    @ Gabriele. Ich nicht.

  97. Ich will die Fotos sehen!...
    Ich will die Fotos sehen! Alle!! Auch die von den an den Tannen zerschellten Kommentatoren!

  98. @Der Tiger + Liseuse: Wird...
    @Der Tiger + Liseuse: Wird wohl dringend Zeit, dass der Don einen neuen Beitrag bringt, wie? Lach…
    .
    Inge, schlunzig ist verranzt, schmuddelig, abgetragen, oder wunderbar neu-businesskasper-deutsch: „casual“.

  99. @muscat et Inge.
    ich würde es...

    @muscat et Inge.
    ich würde es eher mit „lässig“ bis höchstens „nachlässig“ übersetzen.
    .
    Mal hören, was Herr Alphons dazu sagt!

  100. @inge: Ich kenne nur...
    @inge: Ich kenne nur schlonzig, und das ist der offizielle Küchen-Ausdruck für die Konsistenz von Risotto…

  101. Ms. Phipps, ich bin schon...
    Ms. Phipps, ich bin schon lange ein Bewunderer der Armani-Mode für Damen (und für jene der Herren; ohne Hemden). Aber einen knallroten Armani-Mantel habe ich leider noch nie gesehen, zumal er möglicherweise lang und schmal geschnitten ist. Alleine die Tatsache, dass Sie diesen im Alltag (sozusagen casual) tragen, finde ich mutig: compliment.

  102. @ muscat 13:41
    Sie haben...

    @ muscat 13:41
    Sie haben Recht. Nur zur Klarstellung ich bin nicht die FAZ Leserin Lis Heuse
    und wenn ich nicht sofort reagiere oder protestiere liegt es daran, dass ich zur
    arbeitenden Bevölkerung gehöre. Seien sie beruhigt ich kommentiere hier nicht
    mehr

  103. @muscat
    Ich stimme voll mit...

    @muscat
    Ich stimme voll mit Ihnen überein! Wann kommt der neue Don? Irgendwie ist das nicht fair, er entscheidet immer alles, und jetzt läßt er uns zappeln.

  104. Der Tiger, wie würden Sie's...
    Der Tiger, wie würden Sie’s denn machen? Zehn oder mehr Einträge im Monat, dazu Bemerkungen zu vielen Kommentaren und dann vom Arbeitgeber (FAS/VW) noch angeranzt werden. Und wir sitzen hier permanent gratis im Kino. Ihr Fairness-Begriff ist mir nicht klar?

  105. Rosinante, können oder wollen...
    Rosinante, können oder wollen Sie nicht verstehen, dass meine Bemerkung ein sehr nettes Kompliment für Don ist? Wenn ich schreibe, dass er mich zappeln läßt, gebe ich schließlich offen zu, dass ich auf seinen nächsten Beitrag sehr gespannt bin. Der kleine Hinweis auf ‚fair‘ ist doch offensichtlich nichts weiter als eine Komplimentverpackung, Tiger small-talk, wenn Sie so wollen.

  106. Derbröselt hats eana! Gar...
    Derbröselt hats eana! Gar san´s mitanand!

  107. <p>Ich meinte damit: Deutliche...
    Ich meinte damit: Deutliche Patina der eher schmutzigen Sorte und Stellen mit erheblichen Schäden durch Überstrapazierung aufweisend.
    .

    .
    Nein, es ist alles bestens. Nur dass der kleine schwarze Hund vor allen auf dem Gipfel war, war etwas deprimierend – dafür haben wir ihn bergab versägt. Um 3 Sekunden. Mindestens!

  108. Rosinante 15:28
    .
    1. Giorgio...

    Rosinante 15:28
    .
    1. Giorgio Armani Fall 2005 RTW
    2. Vogue Pattern V8307

  109. minna, Ms. Phipps, das Auge...
    minna, Ms. Phipps, das Auge dankt. 1. ist knalliger und wirklich ein unübersehbares Piece. Und wenn die Beine noch hinzukommen? Wonderful. 2. ist (wenn die Farbe stimmt) für Wohltätigkeitsveranstaltungen sehr geeignet. Aber der Schnitt gefällt.

  110. Vroni, ich nehme gebrauchtes...
    Vroni, ich nehme gebrauchtes Industrie-Aceton. Aus rostigen Fässern.

  111. Ich habe mir neulich in einem...
    Ich habe mir neulich in einem Fingernagelstudio die Nägel maniküren lassen. Dies war ein Laden mit ca. 20 Behandlungstischen, wo man ohne Termin jederzeit drankommt. Dementsprechend stark roch es nach Aceton. Die Kosmetikerinnen trugen alle Nasenschutz aber mir war hinterher total übel von dem Geruch. Ist dieser nicht schädlich?
    fionn

  112. Rosinante, danke für Ihr...
    Rosinante, danke für Ihr Kompliment. So etwas wärmt das Herz. Aber warum nur soll der Mantel besonders für Wohltätigkeitsveranstaltungen geeignet sein?
    minna, danke für die Recherche.
    Don Alphonso: Die knallrote Oma steht nicht nur für Individualität. Sie gehört besonders in dieser Zeit zu den „Stützen der Gesellschaft“. Ein Glück!
    Heute traf ich eine Freundin. Sie trug einen langen weißen Nerzmantel – selbstbewusst und ohne Wenn und Aber. Sie ist Schauspielerin mit Leib und Seele – im Theater, im Fernsehen und im Film. Ausserdem engagiert sie sich als gewähltes Mitglied eines Seniorenbeirates in einer Hansestadt im Norden dafür, dass viele Ältere(zu günstigen Preisen) die wunderbare Welt des Theaters erleben können. Diese Lady, mit Berufserfahrung von über 65 Jahren, ist auch eine „Stütze der Gesellschaft “ – und 89 Jahre!

  113. @fionn, alles eine...
    @fionn, alles eine Dosierungsfrage. Aceton, na ja, fahre selber eher auf den Geruch von Uhu ab, ohne suechtig zu sein, auch auf die No. 5 von Chanel, wenn eine Frau im Spiel ist, nicht zu reden von dem wunderschoenen roten Armani-Mantel; in der neuen Herbst-Winter-Kollektion von Armani ist diese Farbe ja eher fuer den Lippenstift reserviert und fuer nichts sonst.
    G.S.

  114. Ms Phipps, keine Ursache. Der...
    Ms Phipps, keine Ursache. Der Schnitt erfreut sich „around the world“ großer Be-
    liebtheit. Nach den Modellen, die ich gesehen habe, steht und fällt er mit der Trägerin. Sie werden bewundert. Das sagt mir viel.

  115. Don kann sichs erlauben...
    Don kann sichs erlauben zappeln zu lassen außerdem hat er ja die schöste
    Rodelbahn die man sich nur denken kann Natur pur was will der Mensch mehr?

  116. wenn ich so genüßlich alle...
    wenn ich so genüßlich alle Kommentatoren durchlese so kommt bei mir nur ein
    breites Grinsen und auch schallendes Lachen sodass ich Orangenhaut falls vorhanden glatt vergesse. Bei mir prägen sich eigentlich trotz all der Sorgen nur
    Lachfalten ein das ist noch immer die beste Medizin und hält schon jung und einigermaßen fit und wie heißt es so schön Eigensinn macht jung

  117. Ms. Phipps, beim Mantel in der...
    Ms. Phipps, beim Mantel in der Abbildung der vogue (minna: 19:43 2.) assoziiere ich deshalb „Wohltätigkeitsveranstaltung“, da er dort mit einer langen Hose getragen wird. Dies bekommt einen karitativen Touch. Dafür kann der Mantel nichts, zeigt jedoch, wie schnell die Phänomene Schönheit und Eleganz durch schwierige Nachbarschaften irritiert werden können. Aber Sie wissen ja: De gustibus non est disputandum. Und bitte, Ms. Phipps, die angenehme Gemeinsamkeit, die uns hier grundsätzlich verbindet, wage ich nicht anzuzweifeln. Das erwähnte Beispiel der 89 jährigen Dame finde ich grossartig. Im übrigen werde ich heute einer Dame noch ein Blümlein vorbeibringe: Sie hat den 90. .

  118. @ G.S. (Glue Sniffer? Uhu-...
    @ G.S. (Glue Sniffer? Uhu- auch in der Schweiz beliebt)
    Giorgio Armani in la rue Montenapoleano in Milano – da war ich (nur) einmal. Die langen Abendroben aus Chiffon in dunklen dunstigen Farben ( bleu, grün, braun, grau, dunkelrot und smokey-schwarz) waren traumhaft. Leider war ich damals une Cendrillon und mein Geld reichte nur für einen Besuch bei Max (Mara).

  119. @ Tiger. A Happy New Chinese...
    @ Tiger. A Happy New Chinese Year!
    Das Jahr des Ochsen ist vorbei. Das Jahr des Tigers beginnt.

  120. Max Mara sollte man nicht...
    Max Mara sollte man nicht unterschätzen. Bestes Preis-Leistungs-Verhältnis. Meinen beigen Alpaka-Mantel trage ich bereits seit 7 Jahren. Waren Sie denn schon mal am Stammsitz in Reggio Emilia? Sehr zu empfehlen.
    Der Firmengründer war übrigens Jurist – Don, da staunen Sie, was?

  121. Ach, das Tigerjahr begann...
    Ach, das Tigerjahr begann schon am 14.02. Ging ein wenig unter, da gleichzeitig Wirtschaftsfördertag der Großfloristik.

  122. @ minna 18.43h
    Danke für...

    @ minna 18.43h
    Danke für die links.
    Ich mag net-a-porter.com
    It has something for every type.

  123. Ich habe ja schon mehrfach...
    Ich habe ja schon mehrfach darauf hingewiesen, dass ich ein Modeblog bei der FAZ ganz nett fände.

  124. Ja! Vielen Dank!
    Fionn: 10.:30...

    Ja! Vielen Dank!
    Fionn: 10.:30 that`s right

  125. lieber Don, die Modeblog-Idee...
    lieber Don, die Modeblog-Idee finde ich prima. Aber was, wenn Fräulein Hegemann dort unter „Lotl“ teilnimmt?

  126. @Rosinante:
    Geniale Idee. Man...

    @Rosinante:
    Geniale Idee. Man sollte für das DA-Modeblog Carl & Helene H., Maxim B. und FAS-Redakteur W. als feste Kommentatoren verpflichten!
    Fehlt eigentlich nur noch Sascha L. als Stilberater >:)

  127. Da könnten sie mal zeigen was...
    Da könnten sie mal zeigen was sie so drauf haben. Die großen Schauen bieten
    doch das große Zeigeisttheater. Die Herbst/Winter Kollektion von Alexander McQueen: g a n z große Oper!!!

  128. Don Ferrando, Sie sind mein...
    Don Ferrando, Sie sind mein konstruktiver Lichtblick an diesem Donnerstag. Kreieren wur, wenn Sie erlauben, werter Don, das Modetheater der Republik (oder Europas?). In der Schweiz kursierte von einigen Jahren die Frage (Frau Dreyfuss war eine Bündesrätin/ eidgenössische Ministerin): „Was macht eigentlich Ruth Dreyfuss mit ihren alten Kleidern?“ Die Antwort war: „Sie zieht sie an.“

  129. Timing ist alles das Jahr des...
    Timing ist alles das Jahr des Tigers ist dran

  130. Mei is des öd....
    Mei is des öd.

  131. @ Rosinante 12.06h
    Stimmt,...

    @ Rosinante 12.06h
    Stimmt, oise Rüthi war keine Fashionista.
    Uebrigens, gibt’s eine Website net-a-porter für the boys?

  132. Jahr des Tiger - Sie haben...
    Jahr des Tiger – Sie haben keine Ahnung, was ich alles vorhabe! Als erstes schreibe ich gerade nach 7 Jahren Feuilleton ganz formal die Bewerbung für einen anspruchsvollen neuen Job. Jede Formulierung muss sitzen, wie wenn es der erste und einzigste Heiratsantrag meines Lebens wäre. Deswegen hatte ich leider heute noch keine Zeit für Dons Blog.

  133. Fad a....
    Fad a.

  134. This is Liz, timing ist...
    This is Liz, timing ist allles: Sind Sie kein Tiger?

  135. Geduidsschbui? Hawed´ere!...
    Geduidsschbui? Hawed´ere!

  136. fionn, gibt's eine Website ...
    fionn, gibt’s eine Website net-a-porter für the boys? Nicht das ich wüsste. Her damit. But please, nyt oise Moritz.

  137. Mode-Blog bei der FAZ?...
    Mode-Blog bei der FAZ? Herrlich! Don Alphonso übernehmen Sie, bitte. Herr Frank Schirrmacher, ich nehme mal an, er ist verantwortlich für diese Rubriken, wird die Idee doch sicher wohlwollend unterstützen.
    Mode – ein weites Feld. Dies ist schon an den knappen Kommentaren zu erkennen von Rosinante, Der Tiger, minna, muscat, Don Ferrando und Ms. Phipps.
    Glück auf!

  138. Vor allem sind Männer blöde....
    Vor allem sind Männer blöde. Unemanzipierte und Ungebildete vor allem. Weil sie bei Frauen immer nur nach dem Alter kucken.
    .
    Oder genauer gesagt: Männer denken beim Anblick von Frauen immer nur an eines: An Sex. „Wie wäre die“ sozusagen. Und „Falten“ und alles andere davor meist bloß Tarnung unserer eigenen Männerdummheit. Damit wir auf uns selbst reinfallen. Auf unsere u.u. angeborenen Taxierungs- u. Einschätzungsmechanismen z.B..
    .
    Warum hat er die Dame nicht gefragt? Mit ihr geredet? Über seine Gedanken? Aus welchen Gründen? „Orale Gehemmtheit“?
    .
    Und die eigenen Durchschnittsbekannten um die 40 mit der (offensichtlichen) relativen Ausnahmefrau von 70 zu vergleichen kann gemacht werden, ich sollte aber genannten systematischen Fehler dabei berücksichtigen.
    .
    Außerdem scheint es an Kenntnissen zu fehlen: Viele Frauen schon von Mitte 40 haben Halux Vagus und können nicht mehr gut laufen, und wollten das auch noch nie: „Premium“ ist doch die, zu der das Leben hinkommt, die selber gar nicht aus dem Haus muss, weil man eben zu ihr kommt: weil sie (auch) anziehend ist. Möglicherweise sogar hockend superoir.
    .
    Wir empfehlen unbedigt den Film „Sinn und Sinnlichkeit“. So genial, weil die männliche Sichtweise über mehr als 90 Minuten nicht 1x (!) vorkommt. Anstrengend für dumme Männer (wie mich).
    .
    Leni Riefenstahl ist nie ein gutes Beipsiel. Weil Lebensenergie und Richtung am Ende ein Produkt sind. Und bei Frau Riefenstahl halt die ganze Richtung völlig falsch war. Daher das Produkt, wenn man so will, null ist. Und doch ist es ihr passiert, dass sie alt wurde. Die Power schon früh zu sehen war. (Und man erzieht heute, also 2010, seine Kinder richtig: weißt darauf hin, dass Power (Geschenk) und Richtung (Wille) zusammen stimmmig sein müssen.) Wie also hat Frau Riefenstahl gesagt, über 90-jährig? „Natürlich lerne ich jetzt digitalen Bildschnitt. Schließlich bin ich Regisseurin, da muss ich das können. Und außerdem bleiben die grundsätzlichen Möglicheiten des Filmes sowieso weitgehend dieselben, die sie schon immer waren.“
    .
    Wir würden nicht viel drauf wertten, dass die genannten Bekannten von Frau Riefenstahl und dem digitalen Bildschnitt überhaupt wissen; gescheige denn, das sie sich ähnliche Ziele setzen könnten. Und die wollen und werden auch nicht mit 70 vorbidlich lebendig im roten Anzug Schi fahren: Wozu keine Anlage, kein Talent vorhanden ist, wird der Mensch auch nicht nach streben.
    .
    Und warum hat er die Dame nicht eingeladen? Desweiteren mit der Reisebegleitung bekannt gemacht z. B.? Ich habe immer die Visitenkarte von den Leuten hinterher. Reine Courtoisie. (Und man möchte wetten, die Rote Dame hätte eine solche gehabt, nicht wahr?)
    .
    Nichts für angut also.
    .
    Möglichkeiten und Grenzen bürgerlicher Erzählung mal anders, an einem von vielen möglichen Beispielen: http://www.youtube.com/watch?v=CZ5qQyVw7TY&feature=related
    .

  139. A propos "rot" und "Väterchen...
    A propos „rot“ und „Väterchen Franz“? Wer weiß noch, wie das war mit „Napalm“?
    .
    http://www.youtube.com/watch?v=Ev2dEqrN4i0
    .
    Alle Nationen machen Fehler. Wir Deutschen allerdings machten die meisten. (Und weiterhin ein unbedingtes Lob der Presse- u. Meinungsfreiheit!)

  140. perfekt!57 20:08
    .
    Ja! Und sie...

    perfekt!57 20:08
    .
    Ja! Und sie treiben sie mit gewohnter Gründlichkeit auf die Spitze. Was täte die
    Welt ohne sie die – Deutschen – ?

  141. Die rasende knallrote Oma mit...
    Die rasende knallrote Oma mit elegant gezirkeltem Bremsschwung (Respekt!) und dann noch Spinatknödel mit Parmesan (auf einer Sonnenterrasse an blauem Himmel ?). Ein neidischer Gruss aus dem Grau!

  142. jetzt muss ich aber mal ganz...
    jetzt muss ich aber mal ganz blöd fragen: Was ist dieses Grau, von dem alle reden?
    .
    http://rebellmarkt.blogger.de/static/antville/rebellmarkt/images/18feb4gr.jpg

  143. Re Grau.
    "Oben Blau unten...

    Re Grau.
    „Oben Blau unten Grau“ CH-Spruch (das Wetter im Februar ist meistens so).
    Re Frauen über 50. Agatha Christie, die berühmte Krimi-Autorin, war mit einem Archäologen verheiratet. Zum Thema Alter hat sie einmal gesagt : „It’s wonderful to be married to an archaeologist – the older I become, the more interested he is in me“.

  144. fionn, dann müssen Sie...
    fionn, dann müssen Sie bedauernswerterweise im Schweizer Mittelland leben. Hochnebel ab November. Und Freitagsabend fahren alle nach Graubünden, Glarus oder ins Berner Oberland. Man realisiert im Ausland fast nie diese Vielfalt. Und das Wetter ist ja nur der Vorname.

  145. Man muss auch den Text zum...
    Man muss auch den Text zum abendroten Bilde lesen. Herr Alphonso ist (um ein Lieblingswort zu nehmen: „definitiv“) der Hermann Löns des frühen 21. Jh. Prosit!

  146. Lieber Don Alphonso, ich werfe...
    Lieber Don Alphonso, ich werfe gerade einen Blick auf die Wettervorhersage der kommenden Tage für Tegernsee und diese ist, was das Schlittenfahren betrifft, leider betrüblich: immer hoch in den Plusgraden. Ich befürchte, kommende Woche wird die Strecke größtenteils wohl nicht mehr befahrbar sein.
    .
    Andererseits haben wir ja erst Februar…

  147. @mawu / 19. Februar 2010,...
    @mawu / 19. Februar 2010, 13:02
    Troesten Sie sich. Bei uns siehts derzeit auch nicht besser aus:
    http://www.lemeridienbeachplazaview.com/

  148. Grimaldeli - tja, die Lage...
    Grimaldeli – tja, die Lage scheint weitläufig trostlos…
    http://www.bayernwebcam.de/webcams/tegernseertal/tegernsee/tegernsee.html
    .
    Wenigstens waren die letzten Tage schön. Oh, mein Frau sagt gerade, heute Nacht soll es ergiebig schneien – man kann also doch noch hoffen!!!

  149. Grimaldeli, mein Beileid! Das...
    Grimaldeli, mein Beileid! Das ist ja ein hässlicher Blick! Und selbst bei Sonne bleibt Beton grau…

  150. Lieber Don, ich freue mich auf...
    Lieber Don, ich freue mich auf frische Ware-denn auch hier kann man alt werden.
    :)

  151. @Don Au
    Wie wahr! Ein weiser...

    @Don Au
    Wie wahr! Ein weiser Mensch!
    Nun, ich leb auf dem Rocher mit Blick aufs Wasser.
    Und da, wo ich bin, scheint eh immer die Sonne, selbst bei Regenwetter.

  152. @mawu
    Wir haben derzeit Wind....

    @mawu
    Wir haben derzeit Wind. Fuer morgen ist schon wieder Sonne angesagt. Dieu merci !
    Es ist nicht angenehm mit einem nassen Hund nach Hause zu kommen….

  153. Naja, wenn der Don nicht...
    Naja, wenn der Don nicht online („donline“ sozusagen) ist, können seine Kommentatoren sich einmal kurz die Beine vertreten. Hat was, oder?

  154. kleinerberg,
    hat sich bei...

    kleinerberg,
    hat sich bei Ihnen eine unbemerkte Sucht nach D. A. manifestiert?
    warum auch nicht:

  155. @ Grimaldeli. 13.24h

    Von...
    @ Grimaldeli. 13.24h
    Von Tegernsee nach Monaco… ein grosser Sprung!
    Ich habe ein Jahr in einer Wohnung (up the hill) am Boulevard des Belgiques in MC gewohnt. Ursprünglich wollten wir eine Wohnung kaufen, und ich habe mich umgesehen – z.B. im „Monte Carlo Star“ doch die Wohnung war sündhaft teuer und zudem sehr klein (kein Esszimmer – nur eine Theke (bar) im Wohnzimmer, die als Küche/Esszimmer kombiniert dienen musste).
    Die Wasserkanonen hatten schon alle Strassen vor 07.00h gereinigt!! Ich werde ein Mittagessen in einem kleinen Resto in der Nähe du marché des fleurs
    (Casino Square) nie vergessen – the „Paris-Brest“ war fantastisch. I tried to find a picture of „Paris-Brest“ – ohne Erfolg.
    http://www.dotta.mc/en/fiches/9744-carre+d+or+monte+carlo+star.html

  156. Grimaldeli, mein Hund ist der...
    Grimaldeli, mein Hund ist der schwarze Fleck auf dem Rodelfoto… (17. Februar 2010, 18:34). Ausserdem ist der Hund schon wieder patschnaß, nach einem Spaziergang im Englischen Garten und anschließendem Besuch im Café Reitschule. Die Mäuse waren beim Anblick der Pferde außer sich – nächste Woche fangen sie mit Voltigieren an, das wird noch eine Überraschung für sie. Wie der Ballettunterricht vorletzte Woche. Ist hier in Schwabing ja alles zu Fuß erreichbar.
    http://www.cafe-reitschule.de/

  157. ...kann keiner der...
    …kann keiner der Kommentoreninnen ein bischen -Frischfleisch- bieten?
    1. aufregende Naturbeobachtung
    2. unliebsame Zeitgenossen
    3. lächerliche Begebenheiten… bei mir fällt gerade nichts an

  158. Was wird hier los sein, wenn...
    Was wird hier los sein, wenn ich mal Urlaub ohne Netz mache?

  159. ...dann wenden wir uns an die...
    …dann wenden wir uns an die von der Gletscherschmelze, Herrn G.W., Angii
    graben george W. den jüngeren aus und da gibt es immer nochS talin`s Katze
    nebst Oma. Ist bekannt ob sie rote Skianzüge trug?

  160. Nicht nur Stalins Katze. Will...
    Nicht nur Stalins Katze. Will jemand die Geschichte von Filous neuem Teppich und Filous altem Kater lesen?

  161. @fionn / 19. Februar 2010,...
    @fionn / 19. Februar 2010, 16:13
    Der Tegernsee ist sicher schoen. Aber neben den Bergen wuerde mir spaetestens am naechsten Morgen mit Sicherheit der Blick aufs Meer fehlen.
    Wir haben den Lac de -Cassien dafuer um die Ecke. Von unserem Landsitz in Peymeinade sind das ca 15km.
    .
    Der Preis fuer die Immobilie in Ihrem Link ist fuer MC-Verhaeltnisse ausgesprochen guenstig.
    Normalerweise geht der qm-Preis gut an die 100Tsd.
    Nur, das Monte-Carlo Star waer auch nichts fuer mich.
    Ich mag alte Gemaeuer. Ich bin in solchen geboren und aufgewachsen und ziehe die Architektur mit hohen Decken und Stuck der modernen Bauweise vor.
    .
    Ein Restaurant Paris-Brest ist mir jetzt nicht gelaeufig, nur essen wir auch eher selten vor Ort, und die Fluctuation bei den Restaurantbetreibern ist gross.
    Meist geht es in die Gastronomie im „Ausland“, nach Menton, XX-Miglia oder Sanremo.
    Sehr zu empfehlen ist das „Baia Beniamin“ gleich hinter der Grenze direct am Strand.
    .
    Wann war das mit dem Paris-Brest? Wir haben ein „Escalier des Fleurs“, welches im Carré d’Or liegt. Vieleicht liegt es dort.
    Dort komme ich hoechstens vorbei, wenn ich im Metropole zu FNAC muss.
    Gruss von der verregneten Côte d’Azur!
    G

  162. ...ich bitte darum.......
    …ich bitte darum….

  163. @Filou / 19. Februar 2010,...
    @Filou / 19. Februar 2010, 19:43
    Ich bin mir sicher, das wird eine grausame Geschichte!
    Fuer den Teppich, denk ich!

  164. Grimaldeli, man kann den...
    Grimaldeli, man kann den Tegernsee nicht mit einem anderen See vergleichen. Das ist einfach Heimat und purer bayerischer Nationalstolz. Natürlich sind andere Seen in den Alpen nicht weniger „schön“, aber sie sind einfach nicht der Tegernsee. Oder der Starnberger See. Oder der Wörthersee – für mich zumindest.
    .
    Die Côte d’Azur hat sicher ihre eigene Faszination und Sie verstehen es, Ihre Liebe und Verbundenheit zu ihr zu vermitteln und ich freue mich wirklich aufrichtig für Sie, daß Sie sich dort so wohlfühlen. Es ist wunderschön zu lesen. So, wie Sie die Côte d’Azur und das Meer lieben, so liebe ich meine Heimat und die Berge mit ihren kristallklaren Seen.
    .
    Mir tun nur all diejenigen leid, die sich in ihrer Heimat oder ihrem Wohnort nicht wohlfühlen – denn das sind wohl die meisten…

  165. Verehrter Don (19:23)! Bitte...
    Verehrter Don (19:23)! Bitte machen Sie keinen Urlaub ohne Netz! Wir wollen ja schließlich nicht, dass Sie sich das Genick brechen, wenn Sie in einem solch netzlosen Urlaub die Balance verlieren.

  166. @ Grimaldeli 19.03h cc: mawu ...
    @ Grimaldeli 19.03h cc: mawu 19.45h
    Habe Paris-Brest gefunden – eine Kalorienbombe.
    Monaco ist sicher eine Reise wert, doch „Ubi bene, ibi patria“ (und umgekehrt „ubi patria, ibi bene“ gilt auch) – mawu hat recht.
    http://www.joyofbaking.com/ParisBrest.html

  167. Filou wo ist ihr alter Kater?...
    Filou wo ist ihr alter Kater?

  168. @fionn
    nee, is nich giftig,...

    @fionn
    nee, is nich giftig, nich sonderlich jedenfalls. Aceton macht Spaß, is gesund, sollte sich jeder mal durch die Nase gezogen haben. und rostige Fässer sind auch nicht schlecht. Orangenhaut ist Beleuchtungssache und mir ein Rätsel, warum die Menschheit allgemein nicht auf ein angenehmes liftendes Licht achtet. Schulterzuckende Grüße.

  169. @Grimaldeli, minna: Vor allem...
    @Grimaldeli, minna: Vor allem ist es die Geschichte einer gigantischen Verfluchung, die nach Jahren ihre Erfuellung fand. Und es ist die Geschichte zweier Katzen, die aufeinander eifersuechtig sind. Und es es ist die Geschichte eines weiblichen Katzenherzens, das voller Zufriedenheit die himmlische Abwesenheit ihres Bruederchens geniesst, gelegentlich auf dem Dachgarten grinsend an dessen Urne vorbeistreicht, in Frieden aelter werdend. Sie ist im 22ten Lebensjahr.
    Moege sie noch einige Jahre mein Bett vollhaaren.

  170. @minna, die Posts haben sich...
    @minna, die Posts haben sich gekreuzt. Ich ringe gerade mit dem formalen Aufbau der Geschichte. Sie muss grausam, aber herzerwaermend sein. In der Wanne (das naechste Bad findet Ostern statt) konnte ich nicht nachdenken, weil Ginevra und ich Jauch im TV gucken mussten. Das zieht so runter.

  171. Filou 23.42
    Ich glabe Ihnen...

    Filou 23.42
    Ich glabe Ihnen nicht!
    Ihr Kater hat sich in einen kleinen schwarzen Hund verwandelt, der den Don erst
    den Berg rauf gescheucht hat um ihn dann wieder hinunterzuschubsen.
    Das war Ihre Rache für die Begegnung am Vortage am Berg. Der Don hat Sie nicht
    erkannt. Wohl fiel ihm auf -das ist jemand, der andere unter den Tisch trinkt-
    aber Ihre Maske war wohl doch zu gut. Manchmal ist weniger eben mehr. Und
    reden Sie sich nicht Stalins Oma heraus.
    Hochachtungsvoll

  172. Hier ist nix gelogen. Haette...
    Hier ist nix gelogen. Haette der Kater nicht den Job in der Koeterhoelle als Aufseher angenommen, wuerde dieses kaltherzige gestreifte weibliche Wesen schon lange nicht mehr leben. By the way: ist es nicht eine Wunder, dass sogar Passivraucherinnen laenger leben, wenn sie die Zuneigung ihres Napffuellers nur recht ausbeuten koennen? Ich meine die Katze.

  173. @fionn / 19. Februar 2010,...
    @fionn / 19. Februar 2010, 21:24
    mawu hat mit Sicherheit Recht.
    Ich halte es mit: „Ubi libertas, ibi patria!“
    In Westdeutschland habe ich mich nie frei gefuehlt.
    .
    Das mit Paris-Brest war wohl eine Fehlinterpretation meinerseits.
    Ich suchte gedanklich ein kleines Restaurant im Bereich Escalier des Fleurs.
    Diese Mandelteilchen kenne ich natuerlich.
    Und jetzt denk ich schnell an was anderes, denn ich bin immer noch auf „Regime“!
    Bonne nuit!

  174. Filou Sie haben mich...
    Filou Sie haben mich überzeugt – aber daß Stalin seine Oma einfach so rumsausen
    läßt, verstehe ich nicht. Ach so! Es war Fasching!
    Hat Ihr Kater den Job freiwillig angenommen? Er war doch nicht auf Hartz IV?

  175. Verehrter Don Alfonso,

    Die...
    Verehrter Don Alfonso,
    Die knallrote Oma ist Ihrer Bescheibung nach ein richtig flottes Modell.
    Wohl auch deshalb diesmal so viele Kommentare von den Damen.
    Ich kenne da auch einen 85 Jahre jungen Herren im Montafon, der hat mehr Wumm in den Waden als so mancher Extremsportler und nimmt sich einmal im Quartal einen netten Berg in seiner Heimat vor.
    .
    Ein kleiner Tipp an die Gemeinde (Erfahrung aus meinen Chinareisen): Täglich 10 Minuten QuiGong „Wildgans“-Stil wirken Wunder (funktioniert übrigens auch bei den Herren). Sie müssen dazu nicht einmal Mitglied der besseren Gesellschaft sein !
    .
    Diese täglichen Übungen sind ein Grund dafür, daß viele 80 jährige Chinesen, Omas wie Opas, besser drauf sind als ihre 18-jährigen Enkel, die sich von McDonalds o.ä. verpflegen lassen, zwar im Urban Fitnetstudio den Muskletrainer strapazieren, aber dann den Rest des Tages an der Spielkonsole hängen.
    .
    Manche erscheinen auch schon in der Blütezeit ihrer Jugend alt, z.B. wenn sie KRAFTWERK dreimal durch den Wolf drehen, das dann „Pantha du Prince“ nennen und als neuen Beethofen verkaufen, weil gerade mit einer Kaschemme namens Berghain Auflage erzielt werden kann. (siehe CD der Woche in der heutigen Internet-FAZ).
    Vielen Dank also Don für eine schöne Geschichte zu meinem Lieblingsthema WERTE in unserer Gesellschaft. Auch wenn es nicht etymo-logisch folgerichtig ist:… Alt ist man nicht. -> Man w i r d alt, wenn man nicht aufpaßt ! … Manchmal w i r d man sogar alt gemacht und kann sich dagegen nicht mehr wehren, egal ob Unterstadt im Altersheim und Oberstadt in der Seniorenresidenz ! Am Ende sitzen wir auf getrennten Schüsseln. Dabei könnten wir doch gemeinsam die Berg besteigen. :-)

  176. Lieber Don, Sie sind ein...
    Lieber Don, Sie sind ein Pessimist, mit diesem (und ohne die Pipeline) sind’s für die Oma mit Orangenhaut schon 176 Kommentare. Und dies inklusive Katze, Monaco und „Régime“, Paris-Brest und Ibi Patria, Armani, Rot und Hagemann’s-Modeblog. Und das alles zwischen getrennten Schüsseln und gemeinsamen Bergen. Bitte testen Sie zuerst Ihre Waden, bevor sie eine netzlose Zukunft ins Auge fassen.

  177. Grimaldeli - "In...
    Grimaldeli – „In Westdeutschland habe ich mich nie frei gefuehlt.“ (00:51)
    Das kann ich auch gut verstehen. Sehr gut sogar. Ich bin mir nur nicht so sicher, ob das woanders besser ist als hier, meine bisherigen Erfahrungen sprechen eher dagegen. Ober ob Sie einfach nur einen anderen „Modus“, ein anderes Auskommen in wiederum Ihrer Umgebung gefunden haben, um mit dem Gefühl der Unfreiheit fertig zu werden..
    .
    Ein schwieriges Thema…

  178. @mawu / 20. Februar 2010,...
    @mawu / 20. Februar 2010, 07:46
    Ich meine damit hauptsaechlich dieses typisch „deutsche Neidgefuehl“.
    Einen Zweigbetrieb mit Produktion in einem kleinen Ort an der Bergstrasse haben und dort auch noch ein schoenes Anwesen zum Leben finden, klingt auf den ersten Blick verlockend.
    Aber das Wohnen mit diesen Kleingeistern gestaltete sich mehr als schwierig.
    Ich bin froh, dass das Geschichte ist!

  179. Grimaldeli - oh, was das...
    Grimaldeli – oh, was das „deutsche Neidgefühl“ betrifft, könnte ich Romane schreiben. Das verfolgt mich schon mein ganzes Leben.
    .
    Dabei stellt sich nur die Frage, inwieweit das in Frankreich wirklich anders ist. In MC hingegen gibt es sicher im Schnitt wesentlich mehr Vermögende, so daß es wieder eine ganz andere Sache ist. Das Gegenteil des „deutschen Neidgefühls“ kenne ich eher aus USA.

  180. @mawu / 20. Februar 2010,...
    @mawu / 20. Februar 2010, 13:59
    In den deutschen Gemeinden in den USA gibt es das wohl auch. Ich muss da nur an meine weitlaeufige Verwandtschaft dort denken.
    An der Côte, natuerlich erst recht in MC wuerde man damit nicht leben koennen.
    Wir haben soviele Superreiche hier vor Ort, dass UHNWIs und HNWIs fast gar nicht auffallen.
    Wenn an der Bergstrasse es schon Neid und Missgunst erregt, dass man Kundenbesuche von Rolls-Eignern hat, was sollte man da erst hier sagen, bei Nachbarn, welche von der Marke ein Dutzend besitzen und die Tender von deren Yachten mein Boot oder das von „Filou“ an Metern ueberragen?
    Nein, persoenlich hab ich dieses typisch deutsche Neidgefuehl noch nicht erlebt hier unten.
    Die Menschen an der Bergstrasse sind dagegen schlimm.
    Ich bin schon fast geneigt, zu sagen: „Das kleine dumme Dorf an der Bergstrasse“
    .
    Uebrigens, Ihre Webcam ist schoen. Hab sie gleich abgespeichert.
    Bei uns sieht es heut wieder ganz nett aus.
    http://www.lemeridienbeachplazaview.com/
    Gruss aus der Sonne
    G

  181. @Grimaldeli: Bergstrasse, ist...
    @Grimaldeli: Bergstrasse, ist das nicht protestantisches Schwabenland?
    @mawu: Sie leben in Muenchen, da kann ich mir eine Neiddebatte schlecht denken.

  182. @Filou / 20. Februar 2010,...
    @Filou / 20. Februar 2010, 17:13
    Schwabenland, nein!
    Das idylische Oertchen liegt oberhalb von Heidelberg in Richtung Hessen.
    Die sind Baden-Wuerttemberger, durch und durch! Und katholisch.
    Da fiel man schon mit 3-Tage Bart negativ auf.

  183. @Grimaldeli: Na, da bin ich...
    @Grimaldeli: Na, da bin ich aber froh, einen Teil meines Lebens im korrupten Koeln zugebracht zu haben. Da hiess es „Leben und leben lassen“.
    Allerdings weiss ich bis heute nicht genau, wie sich Neid aeussert und worauf er sich bezieht.
    Ich will aber gerne zugeben, dass meine Lebensfuehrung auf robuster Missachtung gewisser Konventionen beruht. Damit macht man sich keine Freunde-aber Neider?

  184. @filou,
    schwer zu glauben,...

    @filou,
    schwer zu glauben, dass ihnen unbekannt sein soll, wie sich neid äussert. da ich selbst in misslichen situationen „beneidet“ werde,
    kann selbiger unmöglich mit äußeren faktoren zusammen hängen.

  185. @Filou, Grimaldeli - Da...
    @Filou, Grimaldeli – Da täuschen Sie sich aber, was die Neider in München betrifft. Ich bin bspw. in einem relativ guten Viertel ins Gymnasium gegangen und wurde allgemein als „bonzig“ bezeichnet. Jedes zur Schule bringen mit dem Jaguar meines Vaters wurde mitgezählt. Und so weiter. Ich möchte auch nicht wissen was passiert, wenn ich mit bestimmten Autos von mir bei Kunden vorfahre. Ich höre ja, wie sie sich über andere den Mund zerreißen.
    .
    In je besser situierten Kreisen man sich aufhält, desto weniger Neid gibt es natürlich. Ich persönlich finde es am angenehmsten, mich unter Meinesgleichen aufzuhalten, meine besten Freunde sind auch fast durchwegs selbständige Unternehmer mit kleineren oder mittleren Firmen. Man hat die gleichen Lebensumstände, die gleichen Freuden und Sorgen.

  186. @francesca: ich weiss es...
    @francesca: ich weiss es wirklich nicht. Vielleicht ist es die Art mit dem Leben umzugehen? Die finde ich ja auch nicht so besonders. Bin ich selbst neidisch? Der Eine hat-und ich nicht….
    .
    @mawu: mit dem Jaguar zur Schule. Das ist ja auch ganz ganz unschuldig. Wie kamen die anderen Kinder denn dorthin?
    .
    PS: Am Geld kann es bei mir nicht liegen.

  187. Filou, also was heißt hier...
    Filou, also was heißt hier denn hier „nicht ganz unschuldig“? Hätte mein Vater denn extra ein anderes Auto kaufen sollen, um mich zur Schule zu bringen??? Sollte ich 500m entfernt heimlich aussteigen und dann zu Fuß kommen? Keine Mitschüler nach Hause einladen, die dann den anderen erzählen, daß wir einen Swimming Pool haben? Das mit dem Jaguar war übrigens selten genug. Aber einmal reicht schon. Meine Frau fragen sie heute noch „ob denn der Babba immer noch an Jaguar fährt“…
    .
    Wir hatten einfach etwas mehr als die meisten – und das machte uns „schuldig“, „bonzig“.

  188. @filou
    welche Art mit dem...

    @filou
    welche Art mit dem Leben umzugehen finden Sie nicht „so besonders“?
    womit bitte soll man denn fahren, wenn man nur einen Jaguar, oder Ähnliches, hat?
    Die Frage ist, wie gehe ich mit dem sog. „Besonderen“ um, wer bin ich wenn das
    Prestigeobjekt nicht sichtbar ist?

  189. @mawu: wir missverstehen uns....
    @mawu: wir missverstehen uns. Ich moechte das an einem Beispiel zeigen: Unser Sohn war gerade 4 Jahre alt. Vor Weihnachten sahen wir ein Kinderauto (Ferrari), elektrisch betrieben. Da haette der Sohn prima reingepasst und der Preis, naja, da ich als Kind mehr als arm war und deshalb ein hemmungsloser Verwoehner bin, fand ich bezahlbar.
    Wir schenkten es nicht. Es war eine Frage der sozialen Hygiene, der Ruecksichtnahme auf andere KINDER. Das Vorhaben war zu prestigieux und die Ueberlegung, dass ein etwas besseres Tretauto gut fuer die Beinmuskulatur sei, hatte auch etwas fuer sich.
    Sie verstehen, es geht da um Feingefuehl. Wenn man schon im Vorteil ist, muss man die anderen nicht demuetigen. Dasselbe gilt fuer sog. „Herrschaftswissen“, worueber ich nicht ueberreichlich verfuege, aber auch da gilt eine gewisse soziale Verpflichtung. Unser Sohn lernte: Wir sind anders, aber nicht besser.

  190. @francesca: war die Frage zum...
    @francesca: war die Frage zum Jaguar irgendwie satirisch gemeint?
    .
    Ich finde meine Art der Lebensauffassung nicht so besonders, also durchaus gewoehnlich, finde aber manche Reaktion auf mich recht sonderbar. Neid wird es vermutlich nicht sein. Wie gesagt, ich weiss es nicht. Da es meiner Einkommenssituation nicht schadet, ist es mir auch wurscht. Das nenne ich Freiheit.
    .
    Gerade erzaehlte ich mawu, dass ich als Kind ziemlich weit unten in der Pyramide war. Da sieht Prestigeangelegenheiten sehr differenziert. Man abstrahiert nach seinen Beduerfnissen: bescheiden aber auf gehobenem Niveau. Es ist ja fuer mich, nicht fuer die anderen. Ich bin ich.

  191. Filou, Ihre Überlegungen zum...
    Filou, Ihre Überlegungen zum elektrisch betriebenen Kinderferrari oder mein Beispiel „mit dem Jaguar zur Schule!“ sind ja auch nur die absolute Spitze des Problems. Es reichen für gewöhnlich bereits die Dinge vollkommen aus, die Sie nicht bewußt bemerken.
    .
    Kinder sind natürlich gnadenlos, Erwachsene halten in ihrer Meinung dann doch meist zurück. Man hört eher, wie sie über andere herziehen, bzw. was sie über einen selbst zu anderen gesagt haben. Aber auch in diesem Blog hier wird man zum Teil derartig schwach angemacht, daß man sich nur wundern kann.

  192. @mawu / 20. Februar 2010,...
    @mawu / 20. Februar 2010, 20:16
    Auf unserem Internat war Neid, insbesondere Sozialneid, Anfang der 60er weniger ein Thema.
    Und das Abholen von den Eltern in den Ferien war eher ein Defilieren aller Marken, natuerlich auch Jaguar. Ich habe zu der Zeit das erste Mal einen Bristol gesehn. Ein faszinierendes Design!
    Auf das Fahrzeug meines Vaters war ich weniger Stolz. Er fuhr zu der Zeit einen Impala SS V8, ein Monstrum von Auto in Weiss.
    Mir war es lieber, wenn Grossvater im dunkelblauen 300SE mich abholte.
    Sie sehen, ich hatte schon damals eine sehr konservative Einstellung, bin aber auch keiner aus dem Westviertel.
    Man sagte mir, ich waere im Westfluegel unseres bescheidenen Anwesens geboren worden. ;-)
    Bon dimanche!
    .
    Wie ich gerade sah, hat es bei Ihnen wieder geschneit! Na dann: Gut Rodel!
    Hier ist heute mal wieder wirklich gutes Wetter angesagt:
    http://www.lariserva.it/meteo.htm
    .
    Die Camera steht in Italien hinter der Grenze und zeigt in Richtung MC

  193. ich gehe jetzt rodeln, es wird...
    ich gehe jetzt rodeln, es wird aber weiter freigeschaltet.

  194. Grimaldeli - Ihre Situation in...
    Grimaldeli – Ihre Situation in einem Internat dürfte sicherlich auch eine andere sein, als in einer normalen Schule eines „Westviertels“. Aber wie Sie schon schrieben ist diese unerträgliche Neidsache ja ein allgemeines Problem. Wie gesagt, wenn mich etwa meine Kunden sähen…
    .
    Heute ist hier auch Traumwetter, leider kann ich es nicht so recht ausnutzen.
    .
    Grüße, mawu

  195. @mawu (21.2./ Letzter Absatz):...
    @mawu (21.2./ Letzter Absatz): in meiner Geburtsstadt lebte ich im besseren Viertel. Das Kriegsende und die Wirren der ersten Nachkriegsjahre brachten mich dahin. Die Ausgrenzung der sog. Unterschichtenkinder geschah fliessend, wobei die materiellen Unterschiede kaum eine Rolle spielten, wohl aber, je mehr sich das sozialistische System etablierte (DDR), besannen sich die Eltern der Akademiker auf ihren gesellschaftlichen Vorkriegsstatus, den sie sehr vorsichtig zurueckzugewinnen trachteten. Man war umzingelt von Offizieren, Dirigenten, Professoren, Aerzten-und deren Kindern. Das empfand man als Kind keineswegs als peinlich. Erst in der Vorpubertaet distanzierten sich die Soehne und Toechter der vorgenannten Schicht vom Rest. Aber eben nicht alle, das war ein grosser Vorteil fuer die vielen Kinder, deren einer (oder beider) Elternteil auf irgendeine Art verschwunden war. Man ging sowieso in die gleichen Schulen. Man lief, nachdem man sich an irgeneiner Ecke getroffen hatte, zusammen dorthin. Sich von Mami im Wartburg oder Trabbi dorthin bringen zu lassen, war hoechst verpoent. Dasselbe galt fuer Fahrraeder, die benutzte man zum Badenfahren.
    Es war eine erzwungen Egalitaet. Fuer die Sozialisation der Kinder war sie nutzbringend.
    .
    Ach, das Anmachen in diesem Blog; da ist viel ahnungslose Eitelkeit im Spiel. Meldet sich mal jemand mit einer dezidierten Meinung die nicht aufs Karussell passt, wird gemobbt. Dipsy mit seiner undiplomatischen, aber rechtschaffenen Art, ist so ein Fall. Er ist da nicht der einzige, oder wie Grimaldeli vor Monaten bemerkte: viele Hofschranzen.
    Von Bluffern, Hochstaplern und Adabeis brauchen wir nicht zu reden. Soll man auch nicht, denn gerade diese Mischung macht das Vergnuegliche aus.

  196. Filou, ich versuche hier...
    Filou, ich versuche hier niemanden zu mobben, ich mag die unterschiedlichen Meinungen sehr, aber wenn jemand mit einer, sagen wir mal, sehr abweichenden Meinung auftritt, sehe ich es auch nicht als meine Aufgabe an, aus der Debatte die Luft rauszulassen. Ich denke, wir sind alle erwachsene Menschen und wissen, wie man redet. Und für eine Blogdebatte sind die Stützen extremst zivilisiert.

  197. Ich darf doch bitten, Don...
    Ich darf doch bitten, Don Alphonso, Sie sind doch garnicht gemeint. Ich sehe Ihre Funktion als Moderator und (manchmal) als Antreiber.
    Vielleicht ist der Begriff Mobbing verkehrt gewaehlt und spielerischer Hochmut (da bin jetzt aber ganz lieb) eventuell besser.
    Wie es auch sei: man kann ganz gut damit leben.
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    PS: Vor ’ner Woche schaute ich mal beim Lobo ‚rein. Hat die Welt sich so gedreht, dass ich nix mehr kapiere?
    Bei Kluge (Garten der Informationen) kam er auch schon zu Ehren. Und glauben Sie mir: bei Kluge fuehle ich mich auch noch nach dem vierten Calvados prima aufgehoben.

  198. filou, nein, das mit dem...
    filou, nein, das mit dem jaguar war nicht satirisch gemeint.
    „ich bin ich“ , das ist es!!
    grüsse

  199. Filou, Grimaldeli - es ist...
    Filou, Grimaldeli – es ist natürlich die eine Sache, wie es in jungen Jahren war. Da wir alle einen beträchtlichen Altersunterschied aufweisen und Sie, Filou, scheinbar auch die DDR erleben durften, sind unsere Erlebnisse kaum vergleichbar. Wohl aber die heutige Situation. Und die ist in München zwar sicher entspannter als anderswo, aber eben trotzdem sehr anstrengend. Man hat auch den Vorteil der Stadt. Ich bin in der Vorstadt aufgewachsen und genieße die Anonymität hier doch sehr. Hätten Sie, Grimaldeli, in München gewohnt – vielleicht wäre es ja nicht soweit gekommen, daß Sie das Land komplett verlassen.

  200. @mawu: Es ist und bleibt eine...
    @mawu: Es ist und bleibt eine Frage des guten Stils. Die Vaeter der Kinder, von ich berichtete, wurden ebenfalls unter keinen Umstaenden mit einem Auto zur Schule gefahren, obwohl das moeglich war. Noblesse oblige.

  201. Filou, also wir sind...
    Filou, also wir sind natürlich normalerweise alle zu Fuß gegangen oder mit dem Radl gefahren. Das Hinbringen kam ja nur selten vor, bei den anderen war das aber auch nicht anders, also besonderes war das an sich nicht. Aber das war ja nicht das einzige. Man will ja aber auch mal Schulfreunde zu sich nach Hause einladen, das hatte mindestens den gleichen negativen Effekt, nachdem es bei uns ja auch „bonzig“ war.
    .
    Ein ferner Bekannter von mir, wohnhaft in Potsdam und Fahrer von Oldtimern, erzählte mir hingegen eine andere Story. Nachdem er immer im DB5 seine Sprößlinge im Kindergarten oder so abgelieferte, hatte man Mitleid mit ihm, da er sich offensichtlich nur uralte Autos leisten konnte…

  202. Das übrigens nochmal zur...
    Das übrigens nochmal zur Neiddiskussion:
    http://www1.spiegel.de/active/vote/fcgi/vote.fcgi?voteid=6641&choice=2&aktion=setcookie
    Allein die Fragestellung („Piloten sind Besserverdiener“) deutet schon auf die neidgesteuerten Motive von Fragesteller und Antwortenden hin. Es wird einfach nicht anerkannt, daß Piloten (oder Ärzte, wie meine Frau) aufgrund ihres komplizierten Jobs, ihrer Verantwortung und ihrer langen Ausbildung berechtigterweise mehr verdienen als andere – sondern, ganz im Gegenteil, dies als Negativgrund angeführt.

  203. mawu 9:23
    Das ist eben der...

    mawu 9:23
    Das ist eben der „bullshit“. Einer Mehrheit, die man immer schlechter bezahlen
    will, soll weißgemacht werden , daß „ihre Dienstleister“ gefälligst für einen Appel+Ei
    zu arbeiten haben.

  204. @mawu: (22:35) ok, so 'rum...
    @mawu: (22:35) ok, so ‚rum stimmts schon wieder. Ich muss mal bei Gelegenheit einen alten Kumpel fragen, wie die Freundinnen seiner Toechter auf seine Schwimmhalle reagierten. Er hat sein Haus in einer stinkkleinbuergerlichen Gegend.
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    Piloten und Aerzte, ein anderes Thema.
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    Hab leider jetzt keine Zeit. Muss mein Einkommen vergroessern (lassen, haha).
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    Oldtimer: da hab ich auch son‘ n Beispiel. A bientot!

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