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Stützen der Gesellschaft

Stützen der Gesellschaft

Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Das Fett in die feinen Töchter bringen,

| 171 Lesermeinungen

Fett ist ungesund, behaupten Leute, die nichts daran finden, nächtelang über den Kursen ihrer Derivate und Aktien zu fiebern. Fett ist unattraktiv, sagen Frauen, die nicht essen, sondern Kalorienaufnahme bedarfsoptimieren. Fett ist unmodern, sagen Starköche und panschen teures Nichts in Reagenzgläsern, und schmierige Funktionseliten sagen Ah und Oh. Fett ist prima, sage ich, ich mag Fett, und wer es nicht mag, muss es eben so bekommen, dass er gar nicht merkt, was er da isst - ausser natürlich am Geschmack, diesem für viele inzwischen vollkommen unbekannten Erlebnis auf der Zunge, im Hirn und im Magen, das uns träge, zufrieden und angenehm werden lässt, und uns fern hält vom elenden Dasein der ins Nichts rennenden Hungerhaken.

oder auch genannt jener Beitrag, worin ein lange von der Leserschaft gefordertes Rezept gnädigst vorgestellt wird, mitsamt einer Randnotiz zu Bürgerglück und Eliteversagen am Leben.

Fleisch ist für Männer, Knochen sind für die Hunde
(trad.)

Die Geschichte der bürgerlichen Emanzipation ist untrennbar verbunden mit einer Veränderung der Essgewohnheiten: Zwischen der Adelskaste, die essen konnte, wonach ihr der Sinn stand, und den Unterprivilegierten, die essen mussten, was sie bekommen konnten, oder, falls das nicht möglich war, eben hungern mussten, bildete sich eine Schicht heraus, für die nicht alles, aber immer genug da war, und die niemals hungern musste. Ab dem 17. Jahrhundert feiern Stillleben und Küchenstücke zuerst in den Niederlanden und freien Reichsstädten, dann aber bald überall diese Befreiung von Not und existenzieller Gefahr; das Bürgertum gefällt sich in seiner Sattheit, kauft Porzellan und Tafelsilber, macht das Essen zum Höhepunkt des Tages, feiert den Genuss und die Abwesenheit von dieser elenden Bedrückung, nichts im Magen zu haben und auf absehbare Zeit nichts zu bekommen. Schaue ich in alte Kochbücher besserer Familien, steht dort allenthalben von der Butter, in die man dies und das braten und backen sollte, es tummeln sich fette Karpfen zur Fastenzeit und zum Hintergehen derselben auch Torten, mit denen man heute jeden Ernähringsberater schockieren könnte, und einen Abglanz dieser grossen, guten, alten Zeit findet man auch in meiner Küche, wenn ich Kürbistarte backe.

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Ich bin elend schlecht im Rezepteaufschreiben, denn ich mache das alles nach Gefühl, aber der Teig – jener braue Klumpen unter dem Käse – besteht aus Mehl, Salz und Safran, das wird gemischt und dann mit etwa zu gleichen Teilen mit Wasser und Öl gemischt und geknetet. Der Teig hat die richtige Konsistenz und kann für 2 Stunden in den Kühlschrank, wenn er sich leicht von den Fingern löst.

So leicht, wie sich die Bürgerlichkeit in den letzten Jahren vom Fett gelöst hat. Meines Erachtens begannen das grosse Übel der Umverteilung und der Abstieg des besseren Bürgertums zum Antrieb der Finanzmärkte in jenem Augenblick, da es begann, statt Butter Margarine zu nehmen, billiges, aber angeblich gesundes Pflanzenöl Einzug in die Küche hielt und die Wampe nicht mehr als Ausdruck eines guten irdischen Daseins galt, sondern als Zeichen des ungesunden Lebens. All die dünnen, gestählten und für den Weltmarkt fit gehaltenen Funktionseliten, die sich gerade anschicken, die  besseren Viertel zu dominieren, haben, sagen wir es deutlich, eigentlich immer Hunger und zu wenig auf den Rippen, vielleicht auch ein paar Essstörungen, und diese unerfüllte, unterbewusste Gier sucht sich dann eben andere, akzeptierte Formen, um sich auszutoben. Statt der Orgien gibt es Molekularküche, und die Unmässigkeit tobt sich zwischen Aktien und Derivaten aus.

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Was eine spannende Frage aufwirft: Wird die Welt besser, wird die bessere Gesellschaft netter und nicht so erfolgsgeil, wenn man sie wieder fetter macht? Kann man eine bessere Tochter am Rande des Zusammenbruchs zwischen all ihren Schuhen und Aktienpaketen auffangen, indem man sie einfach dicker macht? Das ist natürlich keinesfalls so einfach in Zeiten, da auf Körperfettindizes geachtet wird, aber ich persönlich glaube, dass Fett tatsächlich etwas behäbiger, zufriedener und damit auch angenehmer macht. Allein, das fett muss erst mal in die gestresste Tochter kommen, und dazu verwende ich folgenden Trick.

Ich nehme rund 150 Gramm Scamorza, jenen hart geräucherten und intensiven Mozarella mit hohem Fettanteil, der jeden anderen Käse geschmacklich überdeckt. Dann greife ich nochmals zu 100 Gramm mildem, südtiroler Bergkäse (es geht so gut wie alles, was fett und wenig geschmacksintensiv ist), reibe alles zusammen und vermische es. In der Folge schmeckt die Mischung bei höherem Fettanteil durch mehr Käse nach weniger Scamorza, und ich kann sagen: „Da ist nur ganz wenig Käse drin“! Im Prinzip ist es der gleiche Trick, mit dem Bankster Subprimekredite gebündelt haben. Auch zwei dicke Eier aus bester Haltung gehen in dieser Mischung gnadenlos unter.

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Kürbis gilt gemeinhin als diätisch und gesund, weshalb er der perfekte Deckmantel für diese Fettbombe der neubürgerlichen Zufriedenheit ist. Bessere Töchter schwärmen von dessen schlank machender Wirkung, der Kürbis gilt als der Finger im Hals unter den Gemüsesorten, er besteht zu 90% aus Wasser, elend vielen Vitaminen, die kein Mensch wirklich braucht, und in Rohform aus praktisch 0% Fett und sehr wenigen Kohlehydraten. Kurz, der Kürbis ist beliebt bei allen, die schlank bleiben und ihren Geschlechtspartnern mit dem überstehenden Beckenknochen die Zähne ausschlagen wollen, er füllt den Magen mit wertlosem Zeug und geht wieder, ohne sich anzusetzen. Es sei denn, man kauft ihn angeschnitten und lässt ihn drei Tage im Kühlschrank liegen. Dann nämlich zeigt sich seine wässrige Konsistenz beim Reiben, denn Wasser, enorme Mengen Wasser sammelt sich in der Schüssel.

Für die Tarte jedoch braucht man einen Brei so zäh wie das Eingeständnis eines Bankvorstandes, dass es vielleicht doch keine so gute Idee war, unerfahrenen Anlegern Derivate von Pleitebanken anzudrehen, so dickflüssig wie das Gerinsel im Hirn einer mittleren Managerin, die einmal zu oft hektisch ihr Depot optimiert hat. Als Abkömmling einer Bäckerfamilie weiss man, wie das geht: Mehl. Viel Mehl. Immer nur rein damit und gut durchmischen, ja nicht sparen, man nerkt es später nicht, der Scamorza, die Zwiebeln, der Pfeffer und der Paprika erschlagen alles, was nach wenig schmeckt und aus dem faden Kürbis eine Kohlenhydratebombe macht.

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Danach wird der Teig dünn ausgewoigelt, damit er nach nichts, ganz federleicht aussieht und das Olivenöl gar nicht auffällt – so ein dünner Teig kann gar keine Kalorien haben – , in eine Backform gelegt und mit dem Kürbisbrei gefüllt. Man halte dabei die bessere Tochter aus der Küche; wenn die Masse in den Teig fällt, sieht es genauso fett und üppig aus, wie es später nicht erscheinen soll. Wichtig ist es zudem, die Tarte oben optisch etwas aufzulockern; so sieht das Auge weniger die fette Mischung, als vielmehr die ach so gesunden, roten Paprika, die sich in jenen rastlosen Kreisen ebenfalls grosser Beliebtheit erfreuen. Diese Tarte, sagen sie, kann man ruhigen Gewissens essen, sie ist gesund, diätisch, und das kleine Stück Scamorza, das man vielleicht herausschmeckt, ist doch nicht der Rede wert.

Das gut verborgene Fett dagegen macht sich schmelzend während der 40 Minuten bei 200 Grad im vorgewärmten Ofen überall breit, besonders aber im Geschmack des Muskatkürbis, und verstärkt dessen Arome. Es sieht aus, es schmeckt, es wirkt wie eine Tarte aus einem grandiosen, intensiven Kürbis, das Hirn freut sich, dass Diät so wunderbar schmecken kann, und die Rippen freuen sich, nicht mehr von hinten an der Haut zu reiben. Unmoralisch mag das durchaus sein, aber eine lässliche Sünde, da man andernorts mit Nahrungsmitteln spekuliert und Fonds auflegt, die auf die Sterblichkeit des armen Amerikaners und das Abkassieren seiner Lebensversicherung ausgerichtet sind. Ich dagegen verfette nur ein paar Kinder von Bekannten meiner Eltern, die ein wenig Entschleunigung brauchen können.

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Die Tarnung wird perfektioniert durch Unmengen gleissenden Silbers, durch die ein leichter Fettschimmer kaum in Erscheinung tritt, üppig geformte Dekore und natürlich des grössten Torten- oder Pastetenhebers, der sich im Haushalt findet. Ist das gerät über 35 Zentimeter lang, erscheint so ein Stück Kürbisfettbombe winzig klein. Am besten serviert man auf grossen Tellern von Rosenthal, die Forsanetti gestaltet hat – da gibt es eine Serie mit Ballons des 18. Jahrhunderts, die sich federleicht in die Lüfte erheben, und gar nicht an jene bleischwere Füllung erinnert, die ihr Werk an Hüften – echten Hüften! Nicht nur ein Übergang zwischen Beinen und Rücken! – erst vollbringt, wenn das Gehirn schon überzeugt ist, hier der Diät eine weitere Martyrerkrone gewonnen zu haben. Das ist fies und hinterhältig, aber so funktioniert auch jeder Prospekt für riskante Anlagen. Man muss sie mit ihren eigenen Waffen schlagen.

Gesundheitsapostel werden nun sagen, dass Fett ungesund ist. Ich aber frage: Ist es gesund, in engen Flugzeugen schlechte Pampe zu essen? Ist es gesund, in angeblich modernen Restaurants unter lauter Erfolgsgeschichten zu sitzen, die kein anderes Thema ausser Rendite und Fortkommen kennen? Ist es gesund, auf einem Laufband schlechte Musik zu hören, um nirgendwo zu enden? Ist es gesund, ein Leben voller Hektik zu haben, nur um dann mit 40 einen Karriereknick zu erhalten, weil der Körper diesen Zustand nicht mehr erträgt? Ist es gesund, fit für eine Geschwindigkeit zu sein, die niemand nötig hätte, wenn nicht alle genauso rennen würden? Ist es gesund, sich als Profitcenter zu betrachten, aus dem mit einem Minimum an Kalorien ein Maximum an Leistung entsteht? Langfristig sind wir alle tot, aber der Bürger hat die historische Pflicht gegenüber meiner Klasse, eher an Verfettung zu sterben, denn an Hunger, Ärger und Überanstrengung, wie ein ausgemergelter Ackergaul auf den Feldern der Weltmärkte. Jener Hunger, zu dem früher die Unterschichten verdammt waren, und zu dem sich die Kinder der besseren Leute zu oft selbst wieder verdammen und damit schon den Abstieg zu den immer Hungrigen vorwegnehmen, der ihnen bei der grossen Umverteilung der Renditen und Profite im globalen Rahmen zugestanden wird, mit feinem Betrug und Einflüsterungen, gegen die meine Fettbomben wie harmlose Freundlichkeiten wirken. Ein wenig Fett dagegen bremst zumindest die Geschwindigkeit beim Laufen ins Verderben. Noch etwas Tee?

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171 Lesermeinungen

  1. Die Paprika, sagt man im...
    Die Paprika, sagt man im Norden. Die. So, wie die Sünde, die Freßlust oder die Hunger. Die Appetit. Oder?

  2. Nun, nach meinem bayerischen...
    Nun, nach meinem bayerischen Sprachempfinden ist es der Paprika, er schaut ja auch so aus, als wäre er männlich, und wir sagen ja auch der Wurst deshalb. Ned woah.

  3. Was soll man darauf entgegnen,...
    Was soll man darauf entgegnen, als gläubige Katholikin in der Fastenzeit? Pfui!
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    Ansonsten natürlich, wie so oft, volle Zustimmung, werter Don. Und bald ist schließlich Ostern; da wird das Rezept ausprobiert.

  4. Werter Don, vielen Dank für...
    Werter Don, vielen Dank für diesen wunderbaren Beitrag. Ich werde wohl die zwei Kürbisse, die in meiner Küche ruhen, an diesem Wochenende einem anderen Schicksal zuführen als dem Suppentopf und der kalorischen Falle mutig gegenübertreten.

  5. Wenn es auch nur halb so gut...
    Wenn es auch nur halb so gut schmeckt, wie es aussieht, will ich bei Petitessen wie dem richtigen Artikel nicht kleinlich sein. Noch etwas Tee für mich, bitte? Und etwas Fett.

  6. "Der Kürbis gilt als der...
    „Der Kürbis gilt als der Finger im Hals unter den Gemüsesorten“ – ein solcher Satz sollte nicht köstlich sein dürfen, aber er ist es… Und als Handwerkerkind darf ich hemmungslos schlemmen und die Tarte gleich ausprobieren. Vielen Dank!

  7. McDonald s hat es schon immer...
    McDonald s hat es schon immer so gemacht: Der Salat hat (dank Hühnchenfleisch und Sauce) am Ende mehr Kalorien als der BigMac.
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    Selige Kindheitserinnerungen, wie wir durchs sommerliche Oberfranken fuhren und mein Onkel mit uns Kinder darum wetteiferte, jeweils zuerst die zahlreich watschelnden, radelnden oder einfach dastehenden „Spaghettigräber“, „Bierfässer“ und „Gulaschtümpel“ zu identifizieren, mit ihren nichtzugeknöpften Karohemden und ihren grausigen Shorts.

  8. Das sackt jetzt vollends ins...
    Das sackt jetzt vollends ins dunkle Fettige Feiste und Schwere hinab und bleibt da unten liegen erschwert noch durch die sadistische Lust andere zumal Frauen in die Fleischeshaft hin abzu ziehen und sie an ihre dralle Dickleibigkeit zu binden. Da vermisse ich jetzt eigentlich nur noch einen Bericht uber Ketten und Peitschen um das ganze aesthetisch reizvoll abzu runden. Aber vielleicht beglueckt uns der Meister in der naechsten Folge mit dieser Variante des Schoener Wohnens.

  9. muscat, als Katholokin würde...
    muscat, als Katholokin würde ich um Ablass nachsuchen, am besten in einer Abtei mit dicker Klosterschänke, wie etwa Weltenburg oder Plankstetten. Wohl bekomme es!
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    Liebe Ellia, nur Mut! Für Suppe hätte ich auch was, nämlich Sahne mit Tomatenanmutung und Croutons nur aus Kohlehydraten und Butter.

  10. Liebes schlechte Gewissen,...
    Liebes schlechte Gewissen, aber gerne. Ich kann Sie beruhigen, der Tarte wurde schon üppig zugesprochen von, und, ach ja, also, das geht schlechte Gewissen eigentlich weniger was an.

  11. Nana, sollen Sie auch!...
    Nana, sollen Sie auch! Eigentlich ist es ja auch ein Essen für alle Kreise, die Frage ist nur, wieviel man am Ende zahlt, oder besser oben wö mun dü örwürbt, boi Köfor odor onderswo.
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    HansMeier555, ich persönlich muss ja sagen, dass mit dem Alter Heinz Erhardt mir doch etwas näher als der cholerisch-schlanke Louis de Funes ist, insofern – lasst dicke Männer um mich sein, und keine dürren Frauen!

  12. verfettung, mia in Bayan sogn:...
    verfettung, mia in Bayan sogn: Hauptsach es schmeckt! Aber irgendwann führe ich mal den Grund aus, wie der Haken unter dem Kronleuchter über dem Lotterbett meiner Jungfrauenfalle unter dem Dach gestaltet ist.

  13. drastisch formuliert und auf...
    drastisch formuliert und auf den Punkt gebracht: man ist was man frißt, oder, die Kritik der politischen Ökonomie beginnt am eigenen Leib.
    Guten Appetit

  14. Gerne dabei beim Fettrevival....
    Gerne dabei beim Fettrevival. Fett schmeckt und macht satt. Man ißt vom kräftig gebutterten Kartoffelbrei automatisch weniger.
    Durchwachsenes Fleisch mmmmmh.
    Pannacotta!

  15. "Da ist nur ganz wenig Käse...
    „Da ist nur ganz wenig Käse drin“! Im Prinzip ist es der gleiche Trick, mit dem Bankster Subprimekredite gebündelt haben. Auch zwei dicke Eier aus bester Haltung gehen in dieser Mischung gnadenlos unter.
    Sehr schön, geehrter Don, zunächst dachte ich, es ginge allzu sanftmütig am Samstag zu, ganz ohne Peitschenhieb auf die Derivate-Köche, aber man kann sich natürlich auf Sie verlassen – und in diesen Zeiten der Unverbindlichkeit ist dies eine nicht hoch genug zu bewertende Verlässlichkeit.
    Und mit dem Käse ist ja wie mit dem Fische: er darf nicht danach schmecken, extralight 0,1%, und der Fisch gar, der darf nicht danach aussehen, am besten in quadratische Würfel gepresst, ein Molekular-Sößchen drüber, hmmmh, schmeckt gar nicht mehr nach dem angeblich so gesunden Fisch….Der Beipackzettel, nun, den liest man, wenn überhaupt, wenn das Licht ausgeht.

  16. den trick mit dem 35cm langen...
    den trick mit dem 35cm langen tortenheber sollte sich jede oma merken und die fetthaltige russisch- jüdisch küche mit kürbis- und paprikatricks aufpolieren.
    und jeder besuch bei ihr wird zu einem gewissensfreien gaumenschmaus.

  17. Ja, in der Tat, das bereitet...
    Ja, in der Tat, das bereitet diebische Freude, schönen Töchtern gutes Essen zuzubereiten und dann von den Wirkungen zu profitieren. Verraten Sie denn hinterher woran die umwerfende Geschmacksexplosion lag oder behalten Sie das für sich? Ich handhabe das mal so (Schock!), mal so (Mystifizierung!).
    Ein sehr schöner Text!

  18. "und ihren Geschlechtspartnern...
    „und ihren Geschlechtspartnern mit dem überstehenden Beckenknochen die Zähne ausschlagen wollen“
    Ich muss gestehen, nach dem Lesen dieses Satzes musste ich den Bildschirm von diversen Teeflecken reinigen :)
    Das ist sowas von wahr, man glaubt es erst dann, wenn nach dem Entblättern einer attraktiven Dame plötzlich ein Knochengerüst zum Vorschein kommt, dessen Gefährlichkeit nur spärlich durch Haut und etwas Bindegewebe kaschiert wurde … *schauder*

  19. Nico,
    Derivate sind m.E. mit...

    Nico,
    Derivate sind m.E. mit Kunstdrucken vergleichbar: der Handel mit den Originalen
    ist doch sehr eingeschränkt und richtet sich nur an einen kleinen Personenkreis, vieles ist dem Markt nicht zugänglich, und in der Massenproduktion leidet schon mal die Druckqualität.
    Wenn ich es richtig sehe will DA vorführen, wie man mit ausgewählten Zutaten
    und handwerklichen Können sich ein eigenes Original schafft.

  20. Auf alle Fälle sind runde...
    Auf alle Fälle sind runde weiche üppige Frauen den drahtigen, schlanken auf Leistung getrimmten Hochleistungssportlerinnen, die eventuell auch noch eine mit eiserner Disziplin angepeilte Karriere im Blick haben, vor zu ziehen!
    Denn die runden sind so weich und hingebungsvoll ergeben, Man kan so tief in sie versinken. Ich werde lyrisch.

  21. Vincent Klink würde sich...
    Vincent Klink würde sich über diesen Text freuen. Zu Recht.

  22. Fett ist...
    Fett ist ernährungsphysiologisch gar nicht so schlimm wie unbelesene Diätfreaks glauben. Der schlechte Ruf von Fett ist, das Fett sich direkt als Fett ansetze, also Fett werde ohne Umwege zu Fettzellen, das stimmt aber so nicht.
    .
    Wer wirklich etwas Gutes schmecken will, kommt an Fett nicht vorbei, denn es ist einfach Geschmacksträger. Wer keinen solchen Geschmacksträger in seiner Küche zulässt trotz teuerer Gewürze, der kann auch gleich Papier kauen. :-)
    .
    Heute gibt es bei uns libanesischen Auflauf, die Grundlage sind zig Auberginenscheiben, gepfeffert, geknoblaucht und in viel gutem Olivenöl gebraten. Meine Tocher, die bessere, sportlich-schlanke Tocher einer schlechteren, hinterhältigen Mutter, fällt jedesmal in Ohnmacht, wenn sie so eine halb geleerte Ölflasche sieht, die eben noch voll war. Habe daher beschlossen, der Don-Taktik zu folgen und sie in Zukunft mit Vorwänden (schau mal nach der Katze) rechtzeitig aus der Küche rauszuwerfen, bevor ich mir appetitmindernde Vorträge über langkettige oder kurzkettige Fette anhöre. Sie ist Biologin.

  23. mmmhhh!!! und die schönen...
    mmmhhh!!! und die schönen Teller, die von Fornasetti und die irdenen auch!

  24. Genial, danke! (Genial - weil...
    Genial, danke! (Genial – weil so einfach richtig. Eben wirklich sehr klug beobachtet und so gut hingeschrieben.)
    .
    Die Funktionseliten schreiten voran, da dachte ich gleich an folgendes Foto: http://www.spiegel.de/fotostrecke/fotostrecke-46548-10.html „All die dünnen, gestählten und für den Weltmarkt fit gehaltenen Funktionseliten, die sich gerade anschicken, die besseren Viertel zu dominieren, haben, sagen wir es deutlich, eigentlich immer Hunger und zu wenig auf den Rippen, vielleicht auch ein paar Essstörungen, und diese unerfüllte, unterbewusste Gier sucht sich dann eben andere, akzeptierte Formen, um sich auszutoben. …“
    .
    Kann eben schon sein dass das vielfach so ist. Ab einem bestimmten Grad der Reflektiertheit wird wahrscheinlich Don bevorzugt, genau so, wie er resümiert: Lieber ein paar Pfunde zu viel, als solche Elite sein. (Wobei es ggfls. zu diskutieren wäre, ob und in wie weit es tatsächliche Notwendigkeit des Vorhandenseins von solcher Funktionseliten nach Menge, Art und Zahl gibt: Manchmal, hat man den Eindruck, schaffen sich diese ,wie bekannt, ihre Aufgaben auch selbst. (Natürlich nicht so in dem gezeigten Foto.))
    .
    Sinvollerweise und „sinnvollerweise“ gibt es daher in vielen wirklich professionellen Organisationen Dauerbegleitung durch Coaching, damit der von Don beschrieben „Knick bei 40″nicht „Dauerknick“ und damit zum Ausstieg (und oft zur klug gesunden) Neuorientierung wird (kostete ja die Organisation auch viel Geld, welches so kostbar und knapp), sondern damit das (angebliche, so geglaubt selbstgewählte) Hamster-im-Laufrad-Leben auch bis mindestens Mitte/Ende 50 so fortgesetzt werden kann.
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    Aber mach‘ was dran … . Bei mir hängt seit mindestens 15 Jahre folgendes Zitat im Treppenhaus:
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    „Und doch ist „Entschlossenheit“ nur ein stolzes Knabenspiel im Vergleich mit der Freiheit, der echten, männlichen, der Freiheit des Geistes, aus welcher eine höhere, übergeordnete erwächst, zu der alles schwören kann, was des Geistes ist – wir alle in den Nationen und Generationen, die wir zwar sehr verschiedenes wollen und können, aber doch alle zusammen eines nicht wollen: daß die Dummheit unser spotte und das Leben ihrem wüsten Griff überantwortet werde oder bleibe.“ TM
    (Wohl aus „Von Deutscher Republik“ oder „Leiden und Größe Richard Wagners“ (dem Anti-Nazi-Vortrag), weiß es gerade zu meiner Schande nicht mehr sicher.)
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    Und ich meinte schon oft bei mir, dass eigentlich alle Blogs von Don bisher sich subsumieren ließen nach Art, Inhalt und Richtung unter diesen nur einen (sehr wohl vollkommen durchdachten und ausempfundenen) Satz von TM, ein Satz, eine Aussage, welche ja in der deutschen Geistes- und Kulturgeschichte nun schon seit rund 80 Jahren vorhanden ist. (Und ich bin in den 15 Jahren nicht ein einziges Mal angesprochen worden auf diesen Satz im Treppenhaus: Er betrifft wohl die meisten nicht. Jedenfalls ergab das mein verschiedentliches Nachfragen immer wieder. (Was man für Umgang hat?! … tsss.))
    Natürlich rufen Blogs für gewöhnlich „Hallo, sind da noch mehr solche wie ich?“ Und klar ist die beliebte, erhoffte, zumindest projektiv stattfindene Antwort: „Ja natürlich doch, hier!“ – Und wenn nicht in der Gleichzeitigkeit, dann gibt es solche Geistigkeit aber in anderen Zeiten zu finden, denn der Geist kennt keine solche (etwas dialektisch ausgedrückt, g.). (Und nur Minderpsychologen sehen darin Minderes – das aber ein anderes Thema)

  25. Hmm! Ich koche auch nach...
    Hmm! Ich koche auch nach Gefühl und werde Ihr Rezept aus meinem in Küchendingen absolut verlässlichen Gedächtnis nachbacken. Aber ich wüsste schon gerne, wo der Champignon abgeblieben ist. Kleingehackt unter der Kürbismasse? Und wollen Sie aus Ihren Rezepten nicht eine Rubrik machen, das würde sicherlich viele Ihrer Leser freuen?

  26. die mischung von gepanschtem...
    die mischung von gepanschtem kürbis und panschenden bankvorständen – genial!
    .
    im übrigen ist fett in kombination mit eiweiss, aber ganz ohne kohlehydrate dann, eine beliebte sporterdiät, die unglaublich wirkt: steak zum frühstück. muskeln wie the rock. wäre mir zu heftig, auch deutlich zu viel fleisch. im prinzip esse ich nur, was ich auch selbst geschossen habe (ja, und es sind auch böcke dabei). ansonsten, fett schmeckt und macht satt, wie schon Binder4 ganz richtig sagte.
    .
    ihre geschichte, werter don, erinnert mich an einen lang verflossenen geliebten, der mich hochmästen wollte, was trotz aller ‚änschläge‘ nicht gelang – die gene in kombination mit südländischem temperament eben (was sagen sie über funes, mein lieber!), aber über letzteres hat er nicht geklagt.
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    aber fett und liebe … ich weiss nicht … (jetzt alle gläubigen in der fastenzeit mal weghören:) haben sie schon mal einen dicken mann in der sauna gesehen?
    is this a second belly button?
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    tee nehme ich gerne! und sind sie auch ganz sicher, dass sie nicht doch noch weitere köstlichkeiten in ihrer küche aufbewahren, ausser sichtweite dieser runde hier? ein probehäppchen wäre nicht schlecht … (habe leider keine zeit zum selbst machen, gleich geht mal wieder ein grosses familienfest los, mit tanten und onkeln … !)

  27. auf die gefahr hin, mich...
    auf die gefahr hin, mich unbeliebt zu machen … aber haben sie schon mal die schönheit eines männlichen (bzw. für weite kreise hier: weiblichen) hüftknochens bewundert, der haptik einer zarten haut über den festen knochen nachgespürt, die die natur genauso entwarf? kein design der welt könnte schöner sein …

  28. Hallo Muscat,

    bei uns macht...
    Hallo Muscat,
    bei uns macht man das genau so wie der Don, gerade WEIL Fastenzeit ist. Mit irgendetwas muss man ja den Wanst in Form halten, wenn man sich beim Fleisch einschränkt. In der westfälischen Tiefebene erfreut sich da auch gerade der sog. Struwen einer ungemeinen Popularität. Schön in Fett braten, bis es nur noch so trieft und dann noch Zucker drauf! Es werden nie mehr Struwen gegessen als in der Karwoche…
    Kleine Empfehlung:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Struwen
    Besten Gruß
    Franz von Hahn

  29. Liebes schlechtes...
    Liebes schlechtes Gewissen,
    das tut es wahrhaftig; ich kann das bestätigen, und auch meine Gäste waren sehr zufrieden. Ach übrigens: Ihr Ausflug zu den „Politkern der Nation“, war er denn von Erfolg gekrönt? Ich kann so gar keinen Unterschied erkennen. Bitte nicht lockerlassen!

  30. Oder anders: Ich weiß auch...
    Oder anders: Ich weiß auch gar nicht, was er eigentlich noch will, unser Don: Es ist doch alles erreicht:
    .
    Wir werden zu uneserer vollsten Zufriedenheit von wunderbaren, den genau richtigen Leuten regiert und vertreten http://www.regina-van-dinther.de/privat-Fotos.aspx Es sind eben kaum bessere vorstellbar für die bekannten Aufgaben. Und z.B. auch die Herkunft vom Kittelett („Kinderfest in der Eickenstrasse“) hat überhaupt nichts zu sagen http://cgi.ebay.at/KITTELSCHURZE-Kittelett-70er-Jahre-Blumenmuster_W0QQitemZ350316309307QQcmdZViewItemQQptZMode_nach_Jahrzehnten?hash=item51907aab3b
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    Das Problem ist doch höchstens, dass so viele Lügen verbreitet werden heutzutage, durch das vermaledeite Internet. http://www.wir-in-nrw-blog.de/2010/01/affare-van-dinther-landtagsprasidentin-zahlte-seit-2003-keine-cdu-mitgliedsbeitrage/
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    Auch sowas „Viele Kollegen Steinkühlers sind überzeugt, dass Rüttgers wiederholt seine Beziehungen und seinen Einfluss eingesetzt hat, um sich ihm missliebige Journalisten vom Hals zu schaffen. So wurde der langjährige Düsseldorfer Korrespondent der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“, Peter Schilder, im letzten Frühjahr nach Dresden versetzt, angeblich im Zuge der bei dem Blatt üblichen Rotation. Schilder hatte vorher zwölf Jahre in NRW gearbeitet, hatte hervorragende Berichte, Analysen und Reportagen geschrieben und seit 2005 dabei offenbar mehr Kritik an der damals gewählten schwarz-gelben Landesregierung geübt, als Rüttgers dem Vertreter des Organs der bürgerlichen Stände zuzugestehen bereit war. Schilder hockt seitdem in Dresden auf dem Abstellgleis, und sein Nachfolger Reiner Burger, vorher selbst in Sachsen, belegt mit nahezu jedem Beitrag, warum Rüttgers, CDU und FDP ihn weit lieber in ihrer Nähe sehen als den kritisch-unbestechlichen Schilder.“ ist bestimmt gelogen. Bestimmt nicht ließ die FAZ sich von Jürgen Rüttgers dazu überreden, FAZ-Journalisten auszutauschen. http://www.wir-in-nrw-blog.de/2010/01/entsorgt-ruttgers-kritische-journalisten/
    .
    Herrvoragender Mann, bestimmt http://www.faz.net/s/RubD87FF48828064DAA974C2FF3CC5F6867/Doc~E5E2088AF0C1A4AB683344524FF895954~ATpl~Ecommon~Scontent.html Jetzt genau richtig in Sachsen. Z.B. Thomas de Maiziere hat sich dort bewährt. Vor allem durch Zuhören, z.B. in seinem Wahlkreis, wie er selber ganz richtig im Fernsehen gesagt hat.

  31. @Minna, ....mit aus gewählten...
    @Minna, ….mit aus gewählten Zutaten die schlechten Eigenschaften der anderen Zutaten geschickt kaschiert, so daß man nicht merkt, daß sie in Gänze fett – im Vergleich zu Derivaten, toxisch – sind. Das las ich daraus, was auch den Kern trifft.
    .
    Dem intuitiven und rezeptlosen Kochen zur Schaffung eines Originals stimme ich voll zu.
    @Jeeves, ja, Vincent Klinks Buch las ich vor kurzem. Er ist mir wirklich sypmpathisch, ist von Geist und authentisch geblieben.

  32. Ach ja, die Mühen des...
    Ach ja, die Mühen des Vegetariers, ordentlich Fett an’s Essen zu bekommen. Einfacher als mit Scamorza geht’s, wenn ich hier ein altes Familienrezept meiner lettischen Vorfahren anführen darf, so: Ein Pfund fetten, leicht angeräucherten Kochspeck (bevorzugt vom Schwäbisch-Hallischen Landschwein) würfeln, mit der gleichen Menge gewürfelter Zwiebeln vermischen und kräftig pfeffern und salzen. Einen festen Hefeteig von 1 kg Mehl machen, dünn auswellen und Kreise von 15 cm Durchmesser ausstechen. In deren Mitte genügend von der Speck/Zwiebel-Füllung geben, umschlagen und die Ränder fest andrücken. Bei 180° ca. 20 bis 25 Minuten backen und zu einem kräftigen Eintopf (Borschtsch wäre keine schlechte Wahl), der auch einige Fettaugen haben darf, reichen. Die spitzen Hüftknochen verschwinden dann wie von selbst.
    PS: Man sollte genügend Bier kaltgestellt haben, denn wie gesagt, an Pfeffer und Salz darf nicht gespart werden.

  33. Armensuppe: mit dieser Suppe...
    Armensuppe: mit dieser Suppe („Inser“ Armensuppe) wurden von behördlicher Seite die Armen von CH-Ins (im Seeland) verpflegt (Zutaten – Zwiebel, Butter, Gerste, Lauchstengel, Sellerie, Wirsing, Karotten, Kartoffeln). Albert Anker hat diese Szene mit seinem Gemälde „Die Armensuppe“ (das sich heute im Berner Kunstmuseum befindet) dargestellt.
    Für die Eliten wird in einem Zürcher Zunfthaus recht zünftig-zürcherisch gekocht.
    Traditionsgemäss : Ratsherrentopf (Les Trois Filets) : Rindsfilet, Kalbsfilet und Schweinsfilet (mit Beilagen wie Morchelsauce, Broccoli, Blumenkohl, gedämpfte Tomaten, Fenchel und glacierten Karotten und „Williams-Kartoffeln“) – wie ich anlässlich eines Geschäftsessen einmal selbst erlebt habe. *
    P.S. Einkaufszettel: Ich habe im Keller ein schwarzmetallisches Brett mit“clips“ die man auf rot umdreht – es ist ein permanent „Einkaufszettel“ (shopping reminder list) – von ca. 1920 – das in der Küche meiner Urgrossmutter (mütterlicherseits) angeblich hinter der Tür hing. Auf diesem Brett sind u.a. „gas mantels“(Gasglühstrumpf) zu finden.
    * Als Beitrag zum Jubiläumsjahr 1991 (die Schweiz wurde 1291 gegründet) hat die Zeitschrift „Schweizer Familie“ das Kochbuch „Regionen, Rezepte, Restaurants der Schweiz“ herausgegeben. ISBN 3 85932 0850. (Uebrigens – es gibt keinen Eintrag unter „Kürbis“…)

  34. Re cuisine. Für die...
    Re cuisine. Für die Franzosen steht „la cuisine du terroir“ an erster Stelle. „Selon arrivage“ sieht man häufig auf der Speisekarte – insb. was die Fischer täglich liefern wird aufgetischt.

  35. Werter Don Alphonso,
    ich kann...

    Werter Don Alphonso,
    ich kann mich der Lesweise von „Nico“ nicht entziehen und bin zutiefst betrübt.
    MfG

  36. Mein oberster Vorgesetzter ist...
    Mein oberster Vorgesetzter ist ein drahtiger und fitter Dauerläufer. Muss ich jetzt Angst haben?

  37. @Alter Bolschewik, nicht nur...
    @Alter Bolschewik, nicht nur Bier, auch ein schöner Obstler ist zuweilen hilfreich. Ergänzend empfehle ich Gänseschmalz, so n halben Zentimeter dick auf Graubrot – Botox für das Hüftgold – als Direktfetteinspritzung sozusagen. Und hier geht nichts ohne Verbrenner.
    @Minna, Betrübnis hervorzurufen liegt mir fern, im Grunde bringe ich andere gern zum Lachen.

  38. "Kochbücher besserer...
    „Kochbücher besserer Familien“ …und wohl auch dümmerer, die Ernährung der Arbeiter war dann wohl doch gesünder. Aber ich meine, man konnte schon immer steigendes eigenverschuldetes Körpergewicht kausal zu geringerem Intellekt setzen, wobei ich gerade keine Studie zur Hand habe. ;-) Selbst gewinne ich jedoch meist den Eindruck, dass schlankere Menschen psychisch und physisch flexibler und schneller sind, freilich auch weniger lethargisch und gemütlich. ;-)

  39. Mollige Frauen sind sommers...
    Mollige Frauen sind sommers wie winters von Vorteil: Mehr Schatten, wärmeres Bett.

  40. @Franz von Hahn: Als...
    @Franz von Hahn: Als Münsterländerin kenne ich natürlich den Struwen-Trick. Aber danke, dass Sie mich erinnert haben. In der hessischen Diaspora vergißt man schneller als einem lieb ist.
    Beste Grüße in die Heimat
    m.

  41. Nico, ich möchte mir meine...
    Nico, ich möchte mir meine Stimmung auch nicht selbst vermiesen.
    Ich gehöre
    wohl doch zu den Leuten, die geglaubt/gehofft haben, daß die virtuelle Finanzindustrie nichts mit der Wirklichkeit zu tun hat.
    Nun weiß ich, daß sie ein Abbild der Wirklichkeit ist, wie es sich für einen
    zünftigen Kapitalismus auch gehört.
    Und für jede Selbsterkenntnis soll man ja dankbar sein.
    Danke

  42. Das betrifft jetzt keinen...
    Das betrifft jetzt keinen freigeschaltetet Kommentator, aber die dauernden und wenig erfreulichen, am Ende in dumme Anmachen anderer ausartenden Kommentare einer gewissen Person werden hier definitiv, komplett und umfassend nicht freigeschaltet, und ich möchte auch betonen, dass jedes obskure Gesäusel in Richtung meiner Person die Sache keinesfalls besser macht. Das hier ist keine Couch beim Psychoanalytiker, sondern ein Blog. Und auf Besuche im echten Leben kann ich blendenst verzichten.

  43. Verehrtester...
    Verehrtester Maitre,
    ersteinmal möchte ich mich für meine unqualifizierten und platten Beiträge entschuldigen, mit denen ich den Frieden Ihres Blogs störe (siehe letzte Post).. Dabei schätze ich die Authentizität, mit der Sie Ihre Sicht- und Lebensweise von oben herab pflegen..
    Und was gibt`s bessere als die Profite aus dem Holzhandel oder dem Handwerksbetrieb in etwas handfestem anzulegen. Hüftspeck statt default swaps, sag ich da..
    Aber selbst das Thema Küche läßt sich politisch ausschlachten, auch ohne dass man die Religion als Hintertür bemühen muss. Irgendwer behauptete doch, dass man nicht über Religion und Politik reden sollte, weil privat und so (War`s „Adi“ Knigge, Don?)..
    Trotzdem setze ich fort.. Im Grunde gibt es zwei verschiedene Arten von Küche. Die der Herrscher und die des Volkes.
    Die herrschaftliche Küche, entstanden in den grossen Hofküchen dieser Welt, ist gekennzeichnet von Rafinesse und dem komplexem Prozedere aufwendiger Rezepte, etwas was man mit überkandidelt beschreiben könnte. Beispiele wären die französische und die chinesische Küche. Die Volksküche zeichnet sich dadurch aus, dass sie in der Lage ist, verschiedenste kulturelle Einflüsse aufzunehmen und das wenige was man hat in ein nahr- und schmackhaftes Gericht zu verwandeln, wofür die italienische Küche ein Beispiel wäre. (das die französische Küche sich aus der italienischen entwickelte aufgrund des Umzugs von Katharina de Medici nach St. Germaine, ignorieren wir der Einfachheit halber mal..)
    Zurück zu uns.. Die Molekularküche, von der Sie sprechen, wäre ja dann die herrschaftliche Küche. Nouvelle cuisine plus functional food, sozusagen. Und das, was mit spare ribs und Burgern dank globaler Einflüsse in Amerika geschieht, wären dann erste Anzeichen einer neuen, schmackhaften Volksküche mit multikulturellem Hintergrund, die ganz sicher voll den Geschmacksnerv des Pöbels treffen wird.. Jammy!! (vor ein paar Wochen las ich diesbezüglich einen Beitrag in der lokalen Wochenendbeilage)
    Entschuldigen Sie diese Ausschweife, was ich sagen bzw. fragen wollte war folgendes.. Lässt man mal ausser Acht, dass Sie dieses Rezept zur Verführung bessergestellter Weibsbilder anführen(aphrodisierende Zutaten sind Kennzeichen imperialer Küche), könnte man auf den ersten Blick ja meinen, dass ihr Geschmack plebejische Züge annimmt.. Nicht nur weil Sie den Geschmacksträger Fett derart preisen..
    Man ist, was man isst, oder wie??
    Guten Appetit weiterhin (werd` das Rezept auf jeden Fall probieren)

  44. Ach, Earl Grey, ich bemühe...
    Ach, Earl Grey, ich bemühe mich redlich, aber bei den Politikern zu arbeiten ist ein hartes Brot, keinesfalls so delikat wie die Kürbistarte unseres Gastgebers, und darüber hinaus sind die (da haben Sie Recht) völlig uneinsichtig was meine Vorhaltungen betrifft.
    .
    Wenn jetzt hier alle Kürbistarte nachbacken, dann sollten – finde ich – auch die jeweiligen Backerfolge hier veröffentlicht werden. Noch besser: ein Kürbistarte-Wettbacken. Kann ich mich für die Jury melden?

  45. LPK, Sie sind - wie alle...
    LPK, Sie sind – wie alle anderen hier freigeschalteten Kommentatoren – nicht gemeint. es geht um etwas, das nun schon seit Wochen anhält und eher in Richtung „Stalking“ geht, und das bin ich jetzt einfach leid.
    .
    Ansonsten, darüber müsste man auch mal schreiben, sinkt manches Esskulturgut, und anderes steigt auf. Was wo wann ist, ist mitunter schwer zu sagen; im 16. Jahrhundert waren Flusskrebse ein Essen für die Ärmsten, im 18, Jahrhundert eine Delikatesse. Vor 30 Jahren war Bio in den besseren Kreisen verpönt (Keandlfressa), heute gilt man als Tiermörder, wenn die Eier nicht aus Freilandhaltung kommen. Und ich persönlich finde, dass für jemanden Kochen in erster Linie ein Geschenk von Zeit, Mühe und Hingabe ist. Das steht für sich selbst.

  46. Ich habe es probiert, das...
    Ich habe es probiert, das Maesten einer huebschen Tochter mittels eines einzigen Abendessens. Es funktioniert nicht. Wirklich nicht. Dabei haette es so schoen sein koennen, obwohl ich selbst ein Aussehen zwischen Quasimodo und dem dritten Richard habe. Sie war so reizend und lieblich und mir nicht abgeneigt. Jedoch sah ich sie eines Morgens am Strand, ihre Huefte stand im krassen Kontrast zu ihrem vollen Gesicht, den verfuehrerischen Lippen und dem langen Haar, die Beine waren von beeindruckender Laenge, die Taille mit meinen zarten zwei Haenden muehelos zu umfassen…
    …was also tun? Obwohl ich Fluechtlingskind wusste, dass es unmoeglich ist innert zweier Stunden opulenten Essens ein menschliches Wesen an bestimmten Stellen aufzurunden-ich probierte es im besten Restaurant des Badeortes. Das Resultat war so ernuechternd wie teuer. Wir blieben Freunde. Sie heiratete einen Rechtsanwalt.

  47. Don Alphonso, das kann ja nur...
    Don Alphonso, das kann ja nur die Vorspeise sein. Nachfolgend sollte dann ein diätisches Brasato vom Rind in Barolo geschmort (nicht für Vegatarier) auf dem Teller sein. Endlich kein Kalorienderivat, sondern echtes Fett. Und der Kochwein sollte in ordentlichen Mengen (nicht für Abstinenzler) genossen werden. Das macht alle Hungerhaken zu rosigen Vollblutfrauen.

  48. Wiesbadener, das ist nur eine...
    Wiesbadener, das ist nur eine Zwischenmahlzeit.
    .
    Filou, also, bei mir beschweren sich alle, dass sie hier so fett werden.

  49. Werter Don Alphonso,
    "dass...

    Werter Don Alphonso,
    „dass für jemanden Kochen in erster Linie ein Geschenk von Zeit, Mühe und
    Hingabe ist.“
    und Sie die Bloggemeinde sozusagen bekocht haben, auch Ihnen
    herzlichen Dank.

  50. @D.A.: Vielleicht haben wir...
    @D.A.: Vielleicht haben wir auch zu hastig gegessen?

  51. Don Alphonso, ich habe Sie...
    Don Alphonso, ich habe Sie unterschätzt. Eine Zwischenmahlzeit solcher Art ist natürlich perfide. Sie Teufel !

  52. Fett darf sein. Salz muss...
    Fett darf sein. Salz muss nicht sein.Wir kochen grundsaetlich ohne Salz. Es gibt genug gute andere wuerzige Zutaten. Heute mittag gab es eine Huehnerbouillon mit Porree, Clementinen und Ingwer. Das ganze im Mixer puerriert und mit einem Loeffel Creme Fraiche serviert. Ich sag nur: lecker!
    Und heut abend gabs Meeresfreuchte mit einem guten weissen…!
    Bonne nuit a tous!

  53. "Wird die Welt besser, wird...
    „Wird die Welt besser, wird die bessere Gesellschaft netter und nicht so erfolgsgeil, wenn man sie wieder fetter macht? “
    Da könnte mann Shakespeare zitieren:
    „Let me have men about me that are fat, Sleek-headed men, and such as sleep o‘ nights. Yond Cassius has a lean and hungry look; He thinks too much, such men are dangerous.“
    Ich selber möchte dem noch hinzufügen, dass viele Menschen das Essen als Funktion begreifen. Ihnen fehlt die Hingabe. Die fehlt ihnen dann übrigens auch beim Kochen. Und seltsamen Geschlechtsverkehr haben solche Menschen meist auch.

  54. Ihr hausmännliches Talent und...
    Ihr hausmännliches Talent und die Verschriftlichung der Rezeptur mit augenzwinkerndem Zeitgeist (und bei lebensbedrohendem Beckenknochen) belegen, werter Don Alphonso, eine ungebrochene und vitale Sinnlichkeit des bayrischen Mannes. Und die Visualisierung des Back-Events mit einer festlichen Präsentation vollendet ein Gesamtkunstwerk, welches sich freudvoll seinen Kommentaren ausliefert. Ein ganz schöner Frühlingsgruss am Wochenende.

  55. Ich dachte jetzt eigentlich...
    Ich dachte jetzt eigentlich bei zwei Drittel Übergewichtigen in allen Industriestaaten und ca. 300 Millionen Diabetikern weltweit, wäre das Problem eher anders rum… aber naja. Jedem das was er mag.

  56. Verehrter Don Alfonso
    Vielen...

    Verehrter Don Alfonso
    Vielen Dank dafür, daß Sie zu meiner Freude das Thema „Werte“ zum besinnlichen Wochenende in den Vordergrund stellen.
    .
    Beim Verzehr der ungesunden Pampe in den Flugzeugen wird der Premiumpassgier mit der Holzklasse vereint, wobei die weitaus meisten „bevorzugt“ Reisenden diesen Sachverhalt verdrängen oder sogar negieren (mit welcher Begründung auch immer sie sich das zusammenreimen). Nachdem er mit billigen Salznüssen und Champus in der xy-Lounge betäubt wurde und bevorzugt als erster die vermeintliche Sänfte besteigt kanndarf es einfach nicht sein, daß er mit dem Pöbel den gleichen Sarg teilt. So wird denn der erste Tausender Aufpreis durch optisch aufgemozte fettarme Pastetchen mit dem Geschmack aufgewärmten Rühreis gerechtfertigt. Dazu gibt es Verneblung in Form einer Broschüre, gedruckt auf extraordinärem Papyrus in welcher ein vermeinlicher Rezeptpatentier mit angeblichen Fresstempeln in London, Paris, New York (und erst neuerdings natürlich auch) Shanghai vom Himmel herunter zitiert wird.
    Der Wert des zu Schluß gereichten Fruchttörtchens am wahnsinnig premiummäßigen Rindergelier besteht ausschließlich in der freundlichen Bedienung, die ihn überreicht. Diese wiederum gibt es aber auch in der Holzklasse attraktiv und freundlich.
    .
    Der Wert der Premiumklasse besteht also darin, der Holzklasse ein menschenwürdiges Fliegen zu ermöglichen.
    … im weiteren Schluß:
    Der Wert und die Verantwortung der Eliten besteht ausschließlich darin, die Gemeinschaft aller Bürger zu einem menschenwürdigen Leben zu führen.
    .
    Zweiter Teil: Entschleunigung
    Alte Bauernregel: Nur echte Rohstoffe kaufen und dann mit Zeit kochen und geniessen … zum Termin stets gelassen ct und nur wenn unbedingt nötig st, dazu die Kunst des Unterbrechens ohne schlechtes Gewissen. Kein zusätzlicher Termin zur Krisenbesprechung, sondern mit freundlichem Lächeln darum bitten, daß die Vereinbarungen des letzten Meetings vom Topmanagment auch umgesetzt werden.
    .
    >>> Sakura Sakura …

  57. Vielen Dank No. 6,...
    Vielen Dank No. 6, tatsächlich gehört die Vorstellung, dass Massenschnellessen in Flugzeigen wirklich etwas mit bekannten Köchen zu tun hat, zu der gleichen Sorte Illusion, die man sich im orthodoxen Judentum macht, wenn es um den Kosherstempel geht. Ich war mal in einem Hotel in Jerusalem mit diesem Heilsversprechen, und habe mir trotzdem den Magen verdorben. (Siehe auch ElAl)
    .
    Weltreisender, es geht nicht um Übergewicht, sondern um das Erreichen eines Gewichts, mit dem man sich wohl fühlt. Ich bin jetzt auch nicht dürr, aber ich komme trotzdem auf Berge, bei denen viele Dünnere irgendwann nicht mehr können. Und dass der Schlanjheitswahn vieler Menschen nicht mehr normal ist, ist doch auch keine Frage.

  58. Rosinante, gern geschehen,...
    Rosinante, gern geschehen, aber ich komme halt aus einer Bäckersfamilie (grob gesagt Belieferung von Grossbaustellen im 19. Jahrhundert), und da ist das in manchen bei uns halt einfach drin. Wenn ich koche, steigt meine Laune.
    .
    nix, lasst auch um mich dicke Männer sein! Viele haben einfach das geniessen verlernt, oder es eben gar nicht erst erfahren – gerade, wenn es schnell gehen muss. Dann ist Essen eben kein fest mehr, sondern nur noch Kantinenschlonz (an dieser Stelle möchte ich besonders vor der Handelsblatt-Kantine warnen).

  59. Wiesbadener, da Deife ist in...
    Wiesbadener, da Deife ist in uns allen!
    .
    Grimaldeli, ich koche durchaus mit Salz, viel Salz, aber das ist in bayern definitiv Tradition wegen des Jodmangels und der Kropfgefahr. Ausserdem finde ich die Idee eines Kochblogs nicht so arg schlecht.

  60. @Don Alphonso
    Dem Jodmangel...

    @Don Alphonso
    Dem Jodmangel beuge ich durch den gehaeuften Verzehr von Austern vor.
    Daher besteht bei mir keine Gefahr einer Struma.

  61. Sehr geehrter No. 6,
    Hier ist...

    Sehr geehrter No. 6,
    Hier ist nicht Kyushu, sondern tiefer Winter mit Eis, Schnee und Rodeln. Haben Sie vielen Dank für das Erwähnen der Kirschblüte in dieser kalten Zeit. Die Vorfreude macht halt auch hier einen großen Anteil des gesamten Genusses, wie beim Kochen & anschließend Speisen, aus.
    .
    Geschätztester Don Alphonso,
    meine Großmutter – die so wie die Ihrige immer Recht hat – pflegte zu sagen:
    „Hunger ist der beste Koch.“ Kein Wunder, daß Ihre geladenen Gäste hinterher jammern, wenn sie endlich mal was Gescheites in wohltuender Menge bekommen haben.

  62. Zum Thema essen: Was ist mehr...
    Zum Thema essen: Was ist mehr verführerisch als Risotto mit Truffeln? Nichts.
    Und zum Dessert Mousse au chocolat.

  63. fionn, Spinatknödel mit...
    fionn, Spinatknödel mit Permesan und Butter nach dem Aufstieg ist auch ncht schlecht.
    .
    Lieber Schluchten-Ossi, ich bediene ja eher die Fresslust als den banalen Hunger, denn allzu viele sehr dünne Frauen kenne ich nicht.

  64. Grimaldeli, das ist fein, aber...
    Grimaldeli, das ist fein, aber ich esse nun mal leider kein Meeresgetier, und vorr mir ist auch nur der Tegernsee. Und Salz kann ich roh essen.
    .
    Binder4, bei Don Giovanni dagegen heisst es: Dicke liebt er für den Winter, für den Sommer schlanke Kinder.

  65. Ist es nicht immer wieder...
    Ist es nicht immer wieder erstaunlich, dass wir heute nach Jahrhunderten an Forschung jetzt endlich und mit viel Mühe und Geld – herausgefunden haben,
    dass die Ahnen mit ihrer Herangehensweise ( neudeutsch „Approach ) Recht
    behalten haben ?
    Erst wird aus Butter, Sahne und Käse – der Begriff gesättigte Fettsäuren !
    Dann wird der Begriff Colesterin – nur auf diese angewandt und zum Übel schlechthin deklariert. Nur um einige Jahrzehnte später unter Begriffen wie Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren wieder aus dem Verließ entlassen zu werden ….
    Und jetzt bitte dasselbe noch einmal mit Kohlehydraten wie Zucker oder
    Alkohol …. Langsam wird es langweilig …. Von der fehlenden Bewegung
    redet ja sowieso niemand mehr ….. Aber vielleicht liegt es ja nur an der
    Menge ( „… dass ein Ding ein Gift ist …“ ) …. oder wie hat mein Vater früher
    schertzhaft gesagt : Nicht mehr Essen wie mit aller Gewalt hinein geht !!
    In diesem Sinne – Weiter so ….. Genialler Artikel :-)))

  66. Die Menschen könne sich...
    Die Menschen könne sich natürlich eigenverantwortlich antiquiert schlecht und etwa reich an gesättigten Fettsäuren und KHs ernähren, müssen dann aber auch eigenverantwortlich die Risiken selbst tragen, etwa durch höhere Vorsorgebeiträge und KK-Beiträge.

  67. Leider sind die meisten...
    Leider sind die meisten Menschen hinsichtlich gesunder Ernährung ungebildet oder weisen nur rudimentäres Wissen auf, so sind etwa die häufig konsumierten Meeresfrüchte und sonstige ungekochte Fische Überträger diverser Parasiten auf den Menschen. Die meisten Menschen können somit auch einen Zoo im Darm ihr eigen nennen, erfahren es bloß nie. Diese Parasiten werden wiederum mit dem Entstehen von Krebs in Verbindung gebracht. Dann Mahlzeit den ungezügelten Konsumenten.

  68. Lieber Don! Wie immer ein sehr...
    Lieber Don! Wie immer ein sehr amüsanter Artikel. Ich kann leider nicht mitreden, Kürbis erinnert mich immer noch an Jugendherbergsfutter in den frühen sechziger Jahren, das gab es da gekocht zum Nachtisch als Kompott (bbbbrrrrr). Vegetarier bin ich auch nicht. Für mich ist das allerbeste ein großes Steak oder ein paar Lammkotletten – mindestens jeden zweiten Tag.

  69. Schönes Rezept, schöner...
    Schönes Rezept, schöner Text. Mal schauen, ob ich um diese Jahreszeit einen Kürbis auftreiben kann.
    Und grundsätzlich: Der Mager(fleisch)wahn ist ein Blödsinn! Pute, Pute, Pute, Hühnchenbrust. Auf ein Stückchen Rind oder Schwein kommt in der Schulkantine meines Sohnes eine Woche lang aufgeblasene Magergeflügelbrust, die sogenannte „gesunde Ernährung“. Allerdings sind ja auch nur 20 Minuten Zeit fürs Anstehen, Essenholen und Herunterschlingen. Das bereitet sicher pessimal für eine fettreduzierte Kantinenkarriere vor. Kein Wunder, daß das Kind nachmittags scharf auf Kalorienbomben-Zwischenmahlzeiten ist.
    Jedenfalls zum Tee für mich bitte Milch und ordentlich Zucker. Braucht das Gehirn – jedenfalls wenn es arbeitet. Vielleicht haben die Süßstoffverwender in dieser Hinsicht weniger Bedarf?
    Bin übrigens eher dünn, habe wenig Appetit, und verschwende diesen und meine Zeit daher grundsätzlich nicht mit Light-Versionen. (Obwohl einem mageren Handkäse nicht abgeneigt, aber lieber mit Essig und Öl!) Ich habe im Familenkreis schon Versuche mit einem „Low-Fat“-Kochbuch probieren dürfen. So muß sich ein Spülschwamm im Mund anfühlen. Schade um das Mehl, die Zeit und den Strom für den Ofen.
    @Donna Laura: Nicht so voreilig über Liebe mit runden Männern urteilen… ich habe mich da eines besseren belehren lassen. Und bekomme dann auch keine blauen Flecken an meinen schlechtgepolsterten Stellen ;)

  70. @Don Alphonso
    Ich esse nahezu...

    @Don Alphonso
    Ich esse nahezu alles, ausser Graupensuppe! Die gab es zuweilen in meiner Internatszeit. Eine schreckliche Erinnerung!

  71. 250 g Käse!! Und dann noch...
    250 g Käse!! Und dann noch Mehl unter den schönen Kürbis… Der Winter wird nicht endlos dauern – also auch die Zeit der dicken verhüllenden Pullis nicht.

  72. wusste nicht dass die seite...
    wusste nicht dass die seite faz.de unter einem solch enormen intelektuellen qualitätsabfall leiden muss!!!!!!!!!!! artikel und kommentare haben so viel inhalt wie ein platter reifen besonders diese pseudo soziologischen ansätze die gesellschaft mit ihren essensgewohnheiten zu analysieren……kläglich versagt

  73. @D.A.
    Keine Meeresfrüchte?...

    @D.A.
    Keine Meeresfrüchte? Das hätte ich jetzt nicht erwartet, wo doch dieses Getier so gesund und schmackhaft gleichermaßen ist!
    Gut, mein Gewissen verdirbt mir derzeit auch den Appetit; die Überfischung schlägt sich überall nieder.

  74. Mäc Alphonso ist d a s ...
    Mäc Alphonso ist d a s nicht. Sondern Don. Köstlich. Auch für’s Auge. (Das Mahl ist gemeint). Rettet die S-Kultur.

  75. contra, es ging e auch mit...
    contra, es ging e auch mit einem ! und ohne Deppen Leer Zeichen.
    .
    Jean-Carlo, ich habe halt dagegen seit meiner Jugend eine enorme Aversion, und dann wäre beinahe mal in meiner Gegenwart jemand an einer Gräte erstickt – ich bevorzuge es zu leben und leben zu lassen.

  76. Frau B., auf zwei Esser...
    Frau B., auf zwei Esser verteilt, ist das gar nicht mehr so viel – und danach geht es ja auch auf den Berg. Entweder geht da das fett runter, oder es bleibt und wärmt. Alles ist gut.
    .
    Grimaldeli, nun, ich bin eher kompliziert, aber das bringt der Vegetarismus halt mal so mit sich.

  77. mimi, Kürbis hält in aller...
    mimi, Kürbis hält in aller Regel mitsamt Vitaminen bis zum Frühjahr. Ich esse übrigens auch hazsgemachte Kirschmarmelade beim Essen. Pur. Ein 400-Gramm-Glas. Pro beitrag. Und ich bin nicht dünn, aber das passt schon. Mir geht es gut.
    .
    Lieber Tiger, ich konnte ja auch so einiges früher nicht leiden, was ich jetzt schätze – man muss es halt ausprobieren und die richtigen Rezepte suchen. Das hier ist eher herzhaft, vorsichtig gesagt, aber mit einer süsslichen Nebennote.

  78. @Baron H. / 14. März 2010,...
    @Baron H. / 14. März 2010, 13:10
    Gegen die Parasiten nimmt man einfach eine gute Dosis aus dem normannischen Garten oder einen Framboise. Dann stimmt die Chemie wieder. Das ueberlebt kein Parasit.

  79. cj911, danke, und ich möchte...
    cj911, danke, und ich möchte noch hinzufügen: Butter ist nett, aber wenn, dann gleich richtige, frische Bergbauernbutter aus Tirol oder Nordfrankreich, dann auch gerne mit Meersalz!
    .
    Baron H., das komische ist doch: Wer einfach zufrieden ist und glücklich, wer sich nicht wegen ein paar lumpigen Kilokalorien abtut und das Leben an der Torte vorbei betrachtet, wird trotzdem weniger krank – weil es ihm einfach gut geht.

  80. @ Der Tiger 12.13h
    Tiger...

    @ Der Tiger 12.13h
    Tiger Tiger burning bright
    In the middle of the night (William Blake, GB – poet)
    For you, Kürbis is a horror
    May you get a steak tomorrow.
    Recht haben Sie, Tiger!
    „Real men don’t eat Quiche“

  81. Ich bin kein Calvinist, aber...
    Ich bin kein Calvinist, aber wenn mich wirklich was befremdet, dann die Schamlosigkeit, Marmelade- oder Nutellagläser mit dem Esslöffel auszuschlecken.
    Wie können wohlerzogene Menschen nur so hemmungslos sein?
    .
    Meine Oma sagte, ihr sei es auch mal passiert, dass sie, ohne aufhören zu können, ein ganzes Marmeladeglas auslöffelte. Aber das war 1916 und sie noch ein Kind.

  82. @fionn / 14. März 2010,...
    @fionn / 14. März 2010, 14:03
    „Real men don’t eat Quiche“?
    Das kann ich nicht unbeatwortet lassen:
    „Real men also eat Quiche“!

  83. 250 g Käse ist viel zu viel....
    250 g Käse ist viel zu viel. Dann noch Mehl unter die Kürbismasse mischen? Und warum zwei Sorten Käse. Das macht keinen Sinn. Die überdecken sich gegenseitig. Aber so lange es schmeckt.

  84. Ein Rezept wie Ihr Blog:...
    Ein Rezept wie Ihr Blog: Gehaltvoller als der erste Blick erahnen lässt. Die kulinarischen Ergänzungen in Ehren, eigentlich schade, das sich die Leute mehr in den Niederungen verlieren, wo der Champignon seinen Platz hat…
    Aber ich freue mich immer über Schreiber, welchen die Aussage wichtiger als die Rechtschreibung ist. Vielleicht verhält es sich ja mit der Rechtschreibung ähnlich wie mit Butter und Margarine… A bisserl was geht allerwei!

  85. Besonders gut gefielen mir...
    Besonders gut gefielen mir diesmal die Fotos mit dem Mouli grater, das Sie offensichtlich auch zu benutzen wissen. Gern verwende ich in meiner Küche auch das Mouli légumes und das Mouli julienne, zwei leider ebenfalls nicht mehr erhältliche Maultiere, die seit Jahren schon still, leise und sparsam ihren Dienst verrichten.

  86. @Kopfgeburt gestern 17:31
    Vor...

    @Kopfgeburt gestern 17:31
    Vor der höheren Führung muss man immer Angst haben! Merke den alten Soldatenspruch:
    Im Frieden wird der Feind durch die höhere Führung ersetzt (.. und die ersetzt ihn auch mühelos).
    Anspielungen auf aktuelle Vereinstweiligungen nicht beabsichtigt.
    .
    Ansonsten ist Fett der Geschmacksträger, ob man nun Käse nimmt, normannische Butter oder créme fraiche.

  87. Das scheint das Thema des...
    Das scheint das Thema des Wochenendes zu sein. So schlecht war Jennifer naemlich nicht.

  88. @herbecker / 14. März 2010,...
    @herbecker / 14. März 2010, 14:36
    Die von Ihnen erwaehnten Geraete koennen Sie in bei uns noch auf jedem Wochenmarkt kaufen. Und Sie haben recht, sie sind jedem Electroteil vorzuziehen.

  89. @ Grimaldeli,14. März 2010,...
    @ Grimaldeli,14. März 2010, 13:23
    .
    „Ich esse nahezu alles, ausser Graupensuppe!“ Damit haben Sie mich zum Lachen gebracht, weil mir Graupensuppe ebenso „verhasst“ ist. Nicht einmal mit einer guten Portion Rauchfleisch drin, bekomme ich die runter.
    .
    @ Baron H.,14. März 2010, 13:10
    .
    Finger weg von Sushi!? Auch wenn die Kühlkette eingehalten wird? Stimmt nachdenklich, Ihre These …
    .
    @ contra,14. März 2010, 13:31
    .
    Nach erfolgreichen Schlachten muss auch Zeit für Musestunden sein. Das braucht die Seele.

  90. Grimaldeli 14:25, danke, dass...
    Grimaldeli 14:25, danke, dass Sie sich für die Guiche als männliches Nahrungsmittel wehren (meine Gäste schätzen den Classique „à la Lorraine“ ebenso, wie jene mit Stangensellerie). Auf „facebook“ gibt es derzeit übrigens ein fionn-Pendant: „Real men don’t shave“. Dies ist eine Art Girl-Group mit steigender Mitgliederzahl, die männliche Wesen propagiert, die sich als Edelclochards verkleiden und einen Dreitage-Bart haben.

  91. Es ist 4 Uhr, Teestunde. Bei...
    Es ist 4 Uhr, Teestunde. Bei mir jedenfalls.

  92. @fionn / 14. März 2010,...
    @fionn / 14. März 2010, 15:29
    War bekannt.
    Da ich aber bekennend gern koche, fuehlte ich mich persoenlich angesprochen!
    Und man sagt mir nach, dass ich das gut mache und dazu noch ein richtiger Mann bin.
    Nun, Dankschreiben habe ich keine, aber jede Menge Bittbriefe.
    .
    Kochen wurde mir uebrigens in der Schulzeit nahegebracht. Es war die Moeglichkeit mit den Maedels zusammen zu sein und 80% meines Knabenjahrgangs haben damals den Kochkurs belegt.

  93. @fionn
    Vielen Dank für das...

    @fionn
    Vielen Dank für das Gedicht. Ich bin zwar kein Mann sondern eine nicht-lesbische Frau, war aber trotzdem sehr gerührt und habe es gleich in meinen Year_of_the_Tiger folder gesteckt.

  94. Werter Don,
    ein ganz...

    Werter Don,
    ein ganz vorzüglicher Artikel. Muss ich auch backen lassen. Vielen Dank für die tolle Anregung und das Statement gegen die Dürren Allegleichen, denen ich ständig um mich herum begegnen muss. Weg mit denen. Her mit den propperen Bäuchlingen!!
    Beste Grüße aus Hamburg
    MvB-B

  95. @...
    @ MarkusvonBentheim-Burg
    .
    Backen lassen? (Oh, er hat Personal…).
    Noch schöner ist es, selbst zu kneten und zu mischen. Und dabei subversiv in sich hineinzugrinsen. Hüten Sie sich vor Ihrem Koch.

  96. @Rosinante / 14. März 2010,...
    @Rosinante / 14. März 2010, 15:54
    Ich trage gerade mal wieder seit 8 Wochen Bart. Das darf ab und zu sein. Und die Damen lieben es, zumindest die in meinem Umfeld.

  97. Salve Don,

    pointiert und doch...
    Salve Don,
    pointiert und doch …
    Haha, Ihr Pharisäer, lasst wohlgenährte Damen um mich sein,schön, wenn da nicht nur der Wunsch sondern die Tat der Vater des Gedankens wäre…
    Nur so viel, mir sind Männer, die keinen Fußball mögen und Frauen die nicht gerne Essen gleichermaßen suspekt.
    Es grüßt sich einen Löffel Hackfleischsuppe mit Kartoffeln in den Mund schiebend Emma Peel aus Berlin

  98. Neu hier traue ich mich, nun...
    Neu hier traue ich mich, nun endlich den Sprung vom Nur-Leser zum Auch-Mal-Schreiber zu tun.
    Gerne würde ich die Tarte versuchen, gehöre ich doch zu den Glücklichen (?!), deren Beckenknochen sich irgendwie nicht polstern lassen. Dies führt dazu, daß mein Kopf den Selbstbetrug „Kürbis ist dabei“ nicht braucht. – Aber schützt das auch mein Depot? – Ich nehme gerne noch etwas Tee.
    Ira

  99. Tiger: So heißt, wenn ich es...
    Tiger: So heißt, wenn ich es richtig sehe, auch der Fonduekäse.

  100. Die gute Bauernküche kommt...
    Die gute Bauernküche kommt halt nicht ohne Butter/Käse/Sahne/Eier/Mehl aus…. Und das ist gut so! Der Rest ist eh für die Gottlosen (wie man bei uns zu sagen pflegt).
    Und ich liebe alle Arten von Tartes un Quiches (backen und essen), seien sie nun herzhaft oder süss. Aber die Zutaten müssen auch wirklich gut (glückliches Vieh, und Wissen wo das Gemüse wächst! Das ist gut für die Geschmacksknospen!) sein –
    Herrlich (und erschreckend logisch) die Analogie zu den Finanzprodukten. Vielen Dank, D.A.
    .
    Allerbeste Grüsse und guten Appetit an alle

  101. Lieber fionn!
    "Real men don't...

    Lieber fionn!
    „Real men don’t eat Quiche“??
    Ein Gast liest die Speisekarte und sagt zu der huebschen jungen Kellnerin:“ I would like a quickie“. Darauf hin ermahnt sie ihn dass er in einem anstaendigen Restaurant ist. Der Gast besteht auf einem Quickie worauft sie ihm sie Speisekarte
    um die Ohren schlaegt. Ein Nachbar beugt sich dann hinueber und sagt:“Es wird wie Quiche ausgesprochen“.
    Nur verstaendlich fuer jemanden wie mich der das Gossenenglisch kennt.

  102. Selbst liebe ich feine...
    Selbst liebe ich feine Töchter lieber gertenschlank und fettfrei, steht für mehr Disziplin, Stil und Ästhetik.

  103. ohne genuss geht im leben...
    ohne genuss geht im leben nicht viel gutes voran.
    ab und zu schwelge ich in gemüslichen genüssen, gerade jetzt bekomme ich visionen von gemüse – gerade eben jetzt: ich komme von einem durchgefeierten familienwochenende, eben noch gab es mal wieder das unschlagbare, ungemüsliche, reichliche raclette (da bin ich zügellos), heute mit feinsten torten hinterher, nicht ohne digestivs, und bestem südfranzösischem rosé, da man sich im übergang vom winter zum frühling befindet.
    liebe runde, ich schäme mich, das zuzugeben: ich rolle mich und fühle mich mehr als breit.
    morgen, ja, morgen gibt es fleisch- und alkoholfreies leben für, sagen wir, drei tage: danach geniesse ich wieder so richtig.
    .
    ach ja: dickliche männer sind eher wie ein grosses weiches heizkissen, nur ohne stecker. ich mag die durchtrainierte variante viel lieber: schöne, echte muskeln sind die herrlichste fittiche, die es gibt. und wenn sie frisch von der arbeit kommen, so richtig schön warm.
    .
    @ Rosinante: herzlichste grüsse! ihre präferenz zu hören, dass echte männer wie john wayne mit fünftagebart ohne seifensorgen beliebt seien, gibt mir schmunzelnd zu denken. rasieren sie sich gern? oder halten sie es eher mit Grimaldeli, unserem gelassenen freund im süden?

  104. Lieber Herr Baron,
    zumindest...

    Lieber Herr Baron,
    zumindest den Vorsatz nach Selbstbeherrschung sollten Töchter einmal gehabt haben, da es ja sonst keine Verführungsleistung bedeuten würde, sie davon abzubringen.
    Und ganz ohne Menstruation hat es ja auch keinen Sinn.

  105. HansMeier555,...
    HansMeier555,
    Kirschenkonfitüre rechtfertigt noch ganz anderes. Außerdem bleibt einem als auch nur halbwegs erzogenem Menschen ja gar nichts übrig als das Glas zu leeren, das mit dem eigenen Löffel in Berührung kam.

  106. donna laura,
    gewiss, aber wie...

    donna laura,
    gewiss, aber wie so oft bei schönem Design etwas unpraktisch, jedenfalls, wenn beide damit ausgestattet sind und – aber das wollen Sie gar nicht wissen. Leider gibt es Menschen, bei denen die schönste Tarte nicht dauerhaft ansetzt, ja, nicht einmal Polenta, obwohl diese sich zum Unterbringen noch viel ungeheuerlicher Fett- und Käsemengen eignet (und auch zu Kirschenkonfitüre vorzüglich schmeckt).

  107. Vincent Klink rocks!
    Bitte...

    Vincent Klink rocks!
    Bitte keinen Kochblog. Einmal im Quartal so ein Beitrag ist prima.
    Bei mir gehen die Knochen auch nicht weg, sind aber zum Festhalten beliebt…

  108. Wolff 20.12h Aha - Sie...
    Wolff 20.12h Aha – Sie meinen „Cherchez la femme dans la quiche“?
    Ihre Franglaiskenntnisse sind ausgezeichnet.
    Nur zur Info :
    „Fionn“ (< Fionnulla) ist weiblich/keltisch. "Finn" ist männlich / keltisch (z.B. Finn mac Cumaill, the legendary Irish hero in the 3rd century AD).

  109. Baron H. 20.26h "Disziplin,...
    Baron H. 20.26h „Disziplin, Stil und Aesthetik“….. wie die Queen?

  110. donna laura, ich grüsse...
    donna laura, ich grüsse herzlich zurück, und finde die aktuelle Bartvariante von Grimaldeli ebenso schön (wenn diese gefällt) wie meine Tagesrasur mitunter gähnend langweilig (aber praktisch) ist.

  111. Vielen Dank für den Beitrag....
    Vielen Dank für den Beitrag. Ich möchte noch darauf hinweisen, dass es mit solch feiner Kost auch durchaus möglich ist, einige Pfunde zu verlieren. Nachdem mein Smoking zu Sylvester doch arg zwickte, entschloss ich mich etwas gegen meinen Bauchumfang zu unternehmen. Da für mich Sport um des Sportes willen nicht in Frage kommt – ich wandere, wenn ich in den Bergen bin, ich schwimme im Meer, ich reite auf dem Land – musste ich also an meinen Essgewohnheiten schrauben. So habe ich mich nun 2,5 Monate früh und abends zwar meist mit Obst herumgeschlagen, aber immer zugesehen, eine vernünftige Mahlzeit am Tag zu mir zu nehmen. Bei selbstzubereiteten Gerichten, war ich gerade zu besessen davon, diese mit Crème fraîche, Schmalz oder Butter zu verfeinern. Auch mein samstägliches Gabelfrühstück mochte ich nicht missen. Und siehe da, neun Kilo sind es nun weniger. Meine parallele relativ strikte Alkohol-Abstinenz unterbreche ich gerade übrigens mit einigen GinTonics. Somit mag man mir meinen Bekenntnis-Beitrag bitte verzeihen.
    Ich habe übrigens immer einen Bogen um Frauen gemacht, die nur einige Blätter zu sich nehmen. Auch wenn meine Frau zierlich ist, weiß sie doch, was und wann es sich zu Essen lohnt.
    Vielleicht habe ich für den Don Alphonso auch noch eine nette Geschichte parat, da er ja auch ein guter Kenner des Tanten-Wesens ist. Neulich ließ ich einer Tante ein Buch zukommen, das neue Buch von Alissa Walser. Als ich nach dem obligatorischen Dankeskärtchen meinen üblichen Rückruf tätigte, erläuterte sie mir, wie interessant sie den Magnetismus-Schwurbel fand (sie glaubt an so etwas, natürlich), erzählte mir von einem Hund der darin vorkam (wir schenkten ihr noch keine Großneffen) usw. Als sie später noch auf den Stil zu sprechen kam, wies sie mich daraufhin, dass er ihr sehr gefallen habe, die Autorin allerdings zwei unflätige Worte verwandt habe. Altmodisch? Verklemmt? Nein, eine reine Existenz aus dem Westviertel.

  112. "Ich bin elend schlecht im...
    „Ich bin elend schlecht im Rezepteaufschreiben“
    Nein, Don. Nein. Ich habe noch nie beim Lesen eines Rezepts so gelacht und nebenbei ist mir auch das Wasser im Munde zusammengelaufen. Das passiert bei einem schlechten Rezept mit Sicherheit nicht.
    Wobei ich sowieso der Meinung bin, dass ein Rezept sich so lecker anhören muss, dass man auch nach dem ersten missglückten Versuch nicht aufgibt, sondern einen zweiten und dritten Versuch startet. Es geht weniger um die exakte Beschreibung als ums Lust machen.

  113. @fionn / 14. März 2010,...
    @fionn / 14. März 2010, 23:55
    „Disziplin, Stil und Aesthetik“….. wie die Queen?
    Nein, wie Camilla Parker Bowles!

  114. "...und die Rippen freuen...
    „…und die Rippen freuen sich, nicht mehr von hinten an der Haut zu reiben.“
    Ein wunderbarer Satz, der das ganze Elend aufzeigt. Vielen Dank, den merk ich mir :-)

  115. HansMeier (22.38 Uhr), bös...
    HansMeier (22.38 Uhr), bös aber richtig.
    .
    Geschätzte 90% der berühmten und weniger berühmten Couturiers sind schwul. Der Hang zu dürren, androgynen Models verwundert daher nicht weiter. Allein – die homosexuellen Männer interessieren sich im „wahren“ Leben nicht für die Model-Bohnenstangen und die heterosexuellen Männer in den allermeisten Fällen auch nicht.
    Disziplin? Stil? Ästhetik? Schön doof, würde ich eher sagen. „Natürlich“ schlanke Ausnahmen bestätigen freilich die Regel.

  116. Hmm, das läuft mir doch glatt...
    Hmm, das läuft mir doch glatt das Wasser im Mund zusammen! Muss ich am Wochenende ausprobieren falls ich alle Zutaten ad hoc auftreibe (mein Schlankkonzept sieht so aus, dass ich in der Woche sehr auf die Kalorien achte, aber am Wochenende an einem Tag alles esse, worauf ich so Lust habe). Obwohl ich meine, dass so ein Stück Tarte auch durchaus in der Woche als Mittagessen gehen könnte…
    Kommt da außer Salz und Safran wirklich nichts an Gewürzen rein? Und meinen Sie, dass es der Tarte einen groben Abbruch tun würde wenn ich Vollkornmehl nehme?

  117. Dicke fette feine...
    Dicke fette feine heiratsfähige Töchter finde ich widerlich, ausschließlich die ranken und schlanken hingegen erregen mein Interesse, die schaufeln aber auch nicht alle selbst nur scheinbaren Nahrungsmittel und deren -kombinationen in ihre Futterluken und damit auf Hüften und Waden, sondern selektieren bei der Nahrungsaufnahme intelligenter. Und eben diese Intelligenz ist dann auch meist Lebensanspruch, somit finde ich intelligente Grazien reizvoller als korpulente bräsige Matronen. Es ist aber gut zu wissen, dass es auch Abnehmer für die massigeren Formate gibt, das entspannt den Heiratsmarkt für die Feinschmecker der wenigen wirklich attraktiven Frauen. ;-)

  118. Es ist ein sehr weites Feld...
    Es ist ein sehr weites Feld zwischen „nicht extrem dürr“ bis „fett“.

  119. lieber Leser,
    das schöne...

    lieber Leser,
    das schöne design funktioniert, wenn beide damit ausgestattet sind, quod erat demonstrandum, um die zitatesammlung neben donald duck mit asterix aufzupeppen (wenn es aber mehr personen sein sollten, so kann ich mir vorstellen, dass mitunter ein dick gepolsterter ellenbogen den zahnarzt weniger glücklich macht, wenn im eifer des gefechts – aber wovon rede ich hier eigentlich?! orgien doch n u r beim essen).
    natürlich gewachsene muskeln polstern und wärmen ja auch, und sehen sehr elegant aus.
    .
    @ muscat: ganz recht! dieser magerwahn ist fast schon als aggression gegen frauen einzustufen. schlimm wird es, wenn dies von frauen im rahmen der leider üblichen und ziemlich dümmlichen frauenkonkurrenz auch noch als erstrebenswert adaptiert wird. dann wird rumhungern zur autoaggression, meist verübt in tateinheit mit haare totglätten.
    kastagnetten auf beinen sind diesseits der zwanzig zum glück ja eher selten gesät und oft auf federkiele und klasse ernährung mit drei mittelgrossen, nicht kandierten mandeln am tag zurückzuführen, was in jeder hinsicht lustfeindlich ist.
    .
    ich platze immer noch von der wochenendfeierfrenzy – aber nehme, je mehr ich esse, eher ab als zu. dick werde ich nur von einem gewissen vorgang, aber das legt sich nach wenigen monaten. wer so viele kleine wuselige, temperamentvolle und neugierige kinder hat, kommt nicht zum ansetzen.

  120. Werter Don, schöner Artikel!...
    Werter Don, schöner Artikel! Endlich kann ich Euer Rezept nachbacken!
    Und zum Thema Frauen: es gibt durchaus noch einen Unterschied zwischen Dürr (=Hungerhaken) und schlank ( bis wohlproportioniert)!
    Grüße FS

  121. Don 12:38, ganz meine Meinung!...
    Don 12:38, ganz meine Meinung!

  122. Der Rohrkrepierer im...
    Der Rohrkrepierer im Stoffwechsel des Bourgeois
    Wenn das stimmt, dann hätte Heartfield sich geirrt: nicht der fette, sondern der rappeldürre Bourgeois ist das zu karikierende Monster! Nun ja, ich denke, der liebe Don meint das nicht so wörtlich, sondern eher metaphorisch, in dem Sinne, dass die eigentliche Gier vom ewigen Hunger komme. Daher sind ja auch die gestern noch halb verhungert Gewesenen, in aller Regel, wenn sie mal nach oben kommen, besonders skrupellos. – Nicht nur wegen der Angst, wieder unten zu landen, sondern auch, weil sie den Hunger noch spüren.
    .
    Doch dürfen wir eines nicht übersehen: Das Hirn, nicht der Magen ist eben nicht nur das Organ, das am meisten frisst, sondern auch das eigentliche Zentrum des Geschehens. Ein Dicker kann sein Hirn immer gut versorgt haben, aber doch sich im Magen immer leer fühlen. Und das kommt u.U. auch daher, weil ein satter Magen, immer nach mehr verlangt, wo er doch die Zeit der Ruhe nicht von der der Unruhe zu trennen weiß. So frisst er, wenn der Magen eigentlich zu verdauen wünscht, nämlich weil er den Verdauungsvorgang für Hunger hält.
    .
    Wir alle kennen das, wenn wir spät abends noch zu viel gegessen haben. Am nächsten morgen plagt uns der Hunger besonders früh, und umgekehrt: wenn wir abends ein wenig gefastet haben, haben wir auch morgens weniger Appetit.
    .
    Die Frage stellt sich also weniger nach „was wir essen, sondern „wie wir essen“.
    Und doch bezweifle ich, dass wir einen Bourgeoismagen auf diese Weise besänftigen. Denn auch hierbei spielt das Hirn die Hauptrolle. Hier mal weniger bzgl. dessen was wir diesem als Zuckerstoffe zuführen, sondern an geistigen Inhalten, solchen nämlich, die die Kraft hätten, sich den profanen Begierden eines Bourgeoisstoffwechsels zu widersetzen.
    Daher ist jede Heilslehre, die sich aus der Ernährung speist, in sozialer Hinsicht ein Rohrkrepierer.
    .
    Grüße an alle übrigens. Bin wieder an Bord. Habe den Umzug meines Lebens hinter mir – von Mietwohnung in Eigentum. Verstehe jetzt, wie mörderisch das Begehren nach Eigentum sein kann – ja selbstmörderisch.

  123. Eine launig-historische...
    Eine launig-historische Abhandlung über die Sichtweisen auf den Körper im Wandel der Zeiten und im Lichte der feinen Gesellschaften wäre mal fein (hint, hint).
    .
    Mir fällt lediglich ein deutlicher Magerkult in den Zeitläuften auf, dann wenn ich gotische Bilder anschaue. Und heutige. Haben wir eine Neo-Gotik? Und wenn ja, warum nicht?

  124. @Johannes: Uiuiui, da greifen...
    @Johannes: Uiuiui, da greifen Sie aber ganz uncharmant in die Klischeekiste… Zusammenhang zwischen Intelligenz und Körperfülle? Korpulent = bräsig? Nene, da muss ich aber widersprechen. Ich kenne einige dünne Frauen die dumm wie Brot sind, und einige dicke Frauen die sehr intelligent sind (und genauso alles dazwischen ;-))

  125. lieber Johannes, sie bringen...
    lieber Johannes, sie bringen alte erinnerungen zurück:
    ich kannte mal ein paar schwestern, auf die ihre beschreibung im ersten satz zutraf, gesegnet aber auch mit wirklich jeder menge finanziellen polsters, dafür umso weniger attraktivität im gesicht, muss man neidfrei leider konstatieren.
    .
    ihr vater bot die beiden wie sauerbier bei zahlreichen studentischen vereinigungen an, unter zuhilfenahme von versuchten bestechungen mit cabriolet, südseeurlauben und herausragender position im unternehmen.
    .
    es ist fast schon unverständlich, w i e unbestechlich die herren der schöpfung sein konnten, aber irgendwie gingen die beiden auch einzeln nicht weg. vermutlich war es irgendwann eine frage der ehre, auf diese angebote nicht einzugehen.
    .
    immerhin spricht dieser umstand des sehrweitlinksliegengelassenwerdens deutlich gegen sie. persönlich schade, und eine grosse herausforderung für das selbstwertgefühl der beiden schwestern, die sich seither in kenia und auf jamaica tummeln. obwohl ich ihnen ganz ohne vorurteile ägypten empfohlen hätte, vielleicht hätte der eine oder andere über das makel der ungelungenen gesichtsarchitektur hinweg gesehen.
    .
    @ Devin08: glückwunsch zum bourgeoisen grundbesitz!

  126. Sie klingen ja richtig...
    Sie klingen ja richtig aufgeraeumt, lieber Devin. Sie haben hier in den letzten Wochen einiges verpasst. Gr.F.

  127. Devin08, willkommen zurück....
    Devin08, willkommen zurück. Also, ich bin nach dem Essen immer müde und anspruchslos und möchte am liebsten eine nette Frau bei mir, mit der ich etwas plaudern kann.
    .
    Vroni, wie es der Zufall haben will, habe ich mich letzte Woche für ein flämischen Caravaggisto (um 1670) massiv ruiniert, und brauche dringend Geld für weitere Erwerbungen, weshalb ich das dortige Sujet – ein Küchenstück – gerne für einen Beitrag in dieser Richtung verwenden werde.

  128. Amüsanter Artikel! Ich...
    Amüsanter Artikel! Ich versuche mir vorzustellen, wie Sie heimlich Ihre Freundinnen der besseren Gesellschaft hintergehen, die wahrscheinlich trotz weiblicher Rundungen noch bezaubernd aussehen.

  129. @ Grimaldeli 14.3 / 23.59h ...
    @ Grimaldeli 14.3 / 23.59h
    We …… are not amused.

  130. Der Niedergang der Völlerei...
    Der Niedergang der Völlerei ist doch kein Phänomen der letzten Jahre. A. J. Liebling schreibt in seinem Buch „Zwischen den Gängen: Ein Pariser Menu 1930-1960“, dass das bereits um die 20er Jahre des letzten Jahrhunderts eingesetzt hat. Die Frauen aßen nicht mehr so viel, passten dafür in ihre Schlauchkleider. Das war also weniger den Aktienkursen als mehr der Mode geschuldet, aber dennoch. Schlank war, was Frau wollte und daher kam nur noch Salat auf den Tisch.

  131. Wie dieser Post doch wieder...
    Wie dieser Post doch wieder ins Schwarze trifft! Herrlich. Was ist schon beispielsweise das Gefühl, am Nordrand des Grand Canyon zu stehen, nachdem man wenige Stunden zuvor den Südrand verlassen und auf einer widerlich perfekt rollenden Welle ekelhafter Fitness surfend dieses Naturwunder im Lauf durchquert hat, gegen den Genuss einer so köstlich fettigen Tarte? Gar nix.

  132. Werter Don,
    wie wäre es mit...

    Werter Don,
    wie wäre es mit dem passenden Haus für den Flamen. Unter der obigen Adresse finden Sie Feines aus Backstein, Sandstein und tollen Hölzern aus Flamen. Werde mir das eine oder andere dort noch bestellen müssen.
    Beste Grüße
    MvB-B

  133. Ich würde mir wünschen, die...
    Ich würde mir wünschen, die Menschen würden mehr denken und sich mehr bewegen, dann würden sie auch die nötige Energie für einen gesunden schlanken Körper automatisch verbrauchen. Doch unsere Gesellschaft ist derart verfettet, ob nun am Körper oder im Hirn, dass die meisten längst den Blick für einen eigentlich normalen athletischen Körper verloren haben. Ganz normal einfach deshalb, weil die Menschen noch vor 1-2 Tausend Jahren nahezu alle athletisch aussahen, aussehen mussten, denn fette Bürogesäße, ungesundes Essen und Bewegungsarmut gab es nicht. Bei den heutigen gut gepolsterten und verschlackten homo sapiens erahnt man jedoch einen gesunden proportionierten Körper nicht mal mehr, es sei denn sie machen Triathlon o.ä., doch wer hat dazu heute schon die Disziplin und Charakterstärke. ;-(

  134. Noch mein Großvater...
    Noch mein Großvater mütterlicherseits beanspruchte das fettigste Stück für sich. Obwohl er keine Zähne hatte. Ich lasse diese Tradition bisweilen aufleben und schockiere damit Familie, Freunde und Bekannte. Ich empfehle insbesondere gepökeltes Eisbein. Da bleibt das Fett schön schlabberig.

  135. Keine Ahnung, warum mir das...
    Keine Ahnung, warum mir das gerade jetzt einfällt: was ist aus den Au-Pair-Aufenthalten der Töchter nach dem Abitur geworden? Gibt es das noch? Als ich zuletzt vor fünf Jahren damit zu tun hatte, gab es nur und ausschließlich Osteuropäerinnen. Frankreich, England, Skandinavien war nicht zu kriegen…

  136. Wehrter Don,
    danke für...

    Wehrter Don,
    danke für diesen netten Artikel.
    Noch gutes gelingen in Ihrer Küche und bei Ihrem Kampf für
    Vernunft und Leben.
    Herzlichst P.

  137. Aus meiner Erfahrung kann ich...
    Aus meiner Erfahrung kann ich sagen, dicke Frauen sind oft frustriert-emanzig alt-zynisch, schlanke und damit attraktive Frauen finde ich da weit angenehmer weil selbstbewusst-entspannter. Aber da mag jeder andere Charaktermerkmale an seiner/ m Partner-in.

  138. Weiter zum nächsten Beitrag,...
    Weiter zum nächsten Beitrag, bevor hier die Vorurteile zu heftig werden.

  139. Ich glaube, ich muß hier eine...
    Ich glaube, ich muß hier eine ganze Menge Personen mit widerlichen Vorurteilen und oberflächlichen Charakteren besuchen. Kaum zu fassen, wieviele dämliche Klischees in alle Richtungen hier gepflegt werden.

  140. Aber als lebenslang...
    Aber als lebenslang ausreichend Sport treibende/r, gesund essende/r und damit schlanke/r Mensch-in hat man ohnehin den Vorteil, auch gelegentlich Zeit für üppigere Rezepte zu haben, quasi als Belohnung für den ansonsten intelligenten Lebensstil, ansetzen tut das dann nicht und schmeckt durch die Unüblichkeit der Fett- und KH-Feste ganz besonders köstlich.

  141. Grandios!

    Nach der...
    Grandios!
    Nach der Tafelspitzorgie vom Wochenende, erst Kraftbrühe mit Fritatten, dann den Tafelspitz, warm und kalt, und mit dem Rest Kraftbrühe ein Risotto gemacht, hielt meine Teure mir ihren Bauch entgegen: „Ich bin ganz schön dick, oder?“ „Nein!“ „Bin ich dick, oder?“ „Nein“ „Gefalle ich Dir so?“ „Ja!“ „Stimmt nicht!“ Usw. usf. Ich bleibe mit ihr den Rest meines Lebens zusammen, solange sie mich nicht ständig fragt, ob sie zu dick wäre. Sie ist es nämlich definitiv nicht und wird es auch nie sein. Oder brauchen Frauen so etwas?

  142. Die Frage "bin ich zu dick"...
    Die Frage „bin ich zu dick“ ist eine wirkliche Katastrophe. Zumal es eh nur eine Antwort gibt. Und die ist nicht jene aus dem amerikanischen Witz: „compared to what?“

  143. Hinter "bin ich zu dick" kann...
    Hinter „bin ich zu dick“ kann auch die Motivation der Klärung grundlegender Beziehungsfragen stecken. So kann Sie etwa denken, bin ich nur mit ihm zusammen, weil ich defizitär, weil dick bin? Wäre ich mit einem anderen Mann, der erfolgreicher, netter, gesünder, schöner oder was auch immer ist, zusammen, wenn ich schlanker wäre? Jedenfalls sind diese unnötigen vieldeutigen Fragen und damit auch die hervorgerufenen und zusammenhängenden Gedankengänge anstrengend und vermeidbar.

  144. Johannes, man mag es...
    Johannes, man mag es vielleicht kaum glauben, aber das Aussehen ist nur ein Teil eines Gesamtpaketes, das Interesse erzeugt.

  145. @Philipp: Triathlon fände ich...
    @Philipp: Triathlon fände ich auch klasse – allerdings zwingt mich mein Arbeitgeber, 5 Tage die Woche rund 8,30 Stunden im Büro sitzend in meinen Monitor zu starren plus An- und Abfahrt. Und dann gibt es noch die Familie, die auch zu ihrem Recht kommen möchte. Ach ja, und dann noch ein Haus mit Garten.
    Ich wäre ja auch für eine Arbeitszeitreduzierung bei vollem Lohnausgleich. Allein mein Arbeitgeber findet das überhaupt keine gute Idee.

  146. @Don

    Klar, aber das sollte...
    @Don
    Klar, aber das sollte man Ihr sagen, die sich und anderen ständig diese Fragen stellt und diese fragende Sie ist wohl leider nahezu jede Frau. Und dennoch steht man nicht auf Männer, da können die Damen mal sehen, wie tolerant Männer doch sind. ;-)

  147. DA, das wissen aber nur alte...
    DA, das wissen aber nur alte Leute. Im Beziehungsbusiness zwischen facebook, myspace und parship zählen nur ideale Normwerte.

  148. Lieber DA, manchen Männern...
    Lieber DA, manchen Männern (und Frauen) bleibt diese Erkenntnis Zeit ihres Lebens verwehrt. Bemühen zwecklos.
    .
    Davon abgesehen ist die Frage: „bin ich zu dick?“ noch steigerungsfähig, nämlich „Sehe ich in diesem Rock/Hose/Bluse zu dick aus?“. Darauf gibt es schlicht gar keine richtig Antwort mehr, jeder weitere Satz birgt Fallstricke à la: „Aber in anderen Röcken schon.“ „Heute nicht, aber sonst schon.“ „Macht das Muster nicht breit?“

  149. @Don
    Nicht diskutieren,...

    @Don
    Nicht diskutieren, schreiben!

  150. ilnonno, ich bin froh, für so...
    ilnonno, ich bin froh, für so etwas zu alt zu sein.
    .
    Elitesse, die immer richtige Antwort lautet: Wir müssen nachher unbedingt noch zu Dallmayr!

  151. Die Tarte werde ich mal...
    Die Tarte werde ich mal ausprobieren – klingt sehr gut. Allerdings werde ich auf das Mehl verzichten, und den Kürbis ein bisschen in Butter andünsten, dann verschwindet auch lästige Feuchtigkeit. :-)
    Meine Sehnsucht nach Sonne und Wärme ließ mich letzte Woche eine Ziegenkäsetarte mit frischem Thymian machen. Ein Hauch Sommer auf der Zunge …

  152. Ein weiteres Problem in der...
    Ein weiteres Problem in der Beantwortung von Fragen a la „bin ich zu dick“ besteht darin, dass man die Fragestellerin erst nimmt, daher plädiere ich dafür, Frauen häufiger nicht erst zu nehmen, erst recht nicht den stillos penetrant blökend agierenden bloss zeitgeistigen femininen Nachwuchs. Auf komplett sinnlose Fragen reagiert man am besten mit Ironie: „Klar, Du bist total fett, aber frag mich doch gerne morgen wieder.“. ;-)

  153. @ Johannes

    Wir waren beide...
    @ Johannes
    Wir waren beide gemeinsam schon einmal schlanker, jünger und straffer.
    @ Elitesse
    Ja, das ist Terror: „In welchem Kleid/Schuhen gefalle ich Dir besser?“ mit den nachfolgenden Suggestivfragen, da ja eine drei- bis vierstellige Investition gerechtfertig sein muss.
    Ich bin für so etwas absolut ungeeignet, beim gelben Müllsack würde ich Einspruch erheben, da würde ich noch was erkennen, vor diese Wahl werde ich aber nicht gestellt. Ansonsten stelle ich mir immer die Dame, die darin steckt vor, und nach gemeinsamen Tafelspitzessen kann die auch gerne ein Bäuchlein haben so wie ich.

  154. Werter Don, die Zeiten ändern...
    Werter Don, die Zeiten ändern sich – eine Fondsgesellschaft lockt uns bereits mit dem dicken Mädchen durch die blaue Tür.

  155. Welches Kleid, ojeh, welche...
    Welches Kleid, ojeh, welche Frage! Es gibt Maedchen, denen alles steht, sogar die falsche Brille, selbst Sperrholz koennen sie tragen. Wenn ich so an Vera Kallipygos denke und an ihr Kleidchen vom Kaufhof, dass sich im Wind des Domvorplatzes um die wohlgeformten Schenkel schmiegte…
    ..auf der Stelle haette man sie hinter den Altar zerren moegen.
    Mager war sie nicht. Schon garnicht dort, wo es so allgemein beklagt wird. Eine gute Esserin war sie. Und erstaunlich trinkfest.

  156. @Don Alphonso / 15. März...
    @Don Alphonso / 15. März 2010, 19:23
    Fruher hiess es : BIG BOBBLES, NO TROUBLES!
    Aber die Discozeiten sind schon lange vorbei!

  157. @Fionn
    15. März 2010, 15:22
    @...

    @Fionn
    15. März 2010, 15:22
    @ Grimaldeli 14.3 / 23.59h
    We …… are not amused.
    .
    Ich werd damit leben koennen, aber ,sorry, und das ist kein Scherz, ich stell mir eine relation sexuelle mit Parker-Bowls in jungen Jahren andes vor, als mit Lady D.! Aber ich bin ja nur ein Mann…

  158. Grimaldeli 15.5 15.22h

    Ein...
    Grimaldeli 15.5 15.22h
    Ein Stück „oral history“: Eine Freundin von mir (natürlich eine Tochter aus der besseren Gesellschaft) arbeitete in Buck House (Buckingham Palace) als Sekretärin (temporär, in einem kleinen Team) nach der Verlobung von Prinz Charles und Lady Di, um den Berg von Mail aus aller Welt zu bewältigen. Eines Tages haben die“Temps“ Lady Di gefragt, auf welcher Weise Prinz Charles den Heiratsantrag gemacht hat (nun auf E) – „Well, I made him get down on his knees first and then I gave him a shove“ war die Antwort.
    P.S. Doch, doch – we were amused :-)

  159. Sehr geehrter Don
    Wären es...

    Sehr geehrter Don
    Wären es Ihnen unangenehm oder anderswie unpassend, ein neues Thema zu eröffnen? Ich fürchte, dass dieses hier langsam zur „Fleischbeschau“ verkommt.
    Beste Grüsse
    Ihr K.

  160. "Philipp" schrieb: "...einfach...
    „Philipp“ schrieb: „…einfach deshalb, weil die Menschen noch vor 1-2 Tausend Jahren nahezu alle athletisch aussahen, aussehen mussten, denn fette Bürogesäße, ungesundes Essen und Bewegungsarmut gab es nicht.“
    Ach so, noch vor 1000-2000 Jahren? Na dann. Das gesunde Essen und die sportphysiologisch ausgewogene Bewegung „damals“ war sicher auch der Lebenserwartung zuträglich.
    You made my day!…oder wie sagt man?

  161. @ K. 08.16h I.d.R. bleibt...
    @ K. 08.16h I.d.R. bleibt ein Thema 3-4 Tage auf D.A.s Blog. Also, nicht zu lang und nicht zu kurz – just right imo. Es gibt Bloggers die geschäftlich zu tun haben oder unterwegs sind… Don Alphonso auch, selbstverständlich.

  162. Bin schon dabei, bin schon...
    Bin schon dabei, bin schon dabei.

  163. Ein verwöhntes Pack ist das...
    Ein verwöhntes Pack ist das hier. Da dauert es ein einziges Mal geringfügig länger als 48 Stunden, und schon schreien alle nach dem nächsten Text wie die armen Seelen im Fegefeuer nach einem Schluck Wasser…

  164. @Beobachter "war sicher auch...
    @Beobachter „war sicher auch der Lebenserwartung zuträglich“ …nachdenken, das Leben hatte damals andere Risiken, jedenfalls keine Verfettung und Verkalkung der Körper aufgrund ungezügelter Fress- und Fettsucht. Viel Spass mit dem gemütlichen Wohlstandsbäuchchen….

  165. ...
    Bitteschön:
    .
    http://faz-community.faz.net/blogs/stuetzen/archive/2010/03/16/die-feinen-details-der-unfeinen-leute.aspx
    .
    (Und eigentlich ist es ja sehr schön. Leser zu haben, die auf den nächsten Beitrag warten)

  166. HansMeier555: Da haben Sie...
    HansMeier555: Da haben Sie recht: Don Alphonso verwöhnt uns!
    .
    Und sollte mein letzter Beitrag als Drängelei verstanden worden sein, dann bitte ich um Nachsicht ob meiner ungeschickten Ausdrucksweise. Denn es geht auch mir nichts über einen schönen, gedrechselten Text im Gleichgewicht von Form und Inhalt. Eher wollte ich damit einen kleinen Missmut über die Richtung der notwendigen Abschweifung ausdrücken, die ja doch dieser Schreibform inhärent innewohnt.

  167. Heißt es Aktienpakete oder...
    Heißt es Aktienpakete oder Aktienpastete?
    .
    Für die eine oder andere Yuppibürgersnachkommenschaft scheint’s da keine Unterschiede mehr zu geben.

  168. Don Alphonso, ihre Meinung ist...
    Don Alphonso, ihre Meinung ist ein wenig einseitig. Sie haben Recht – es kann nicht gesund sein, Essgewohnheiten und Lebenswandel den Schönheits- und Leistungsidealen unserer Gesellschaft zu opfern. Aber Leistung (und von mir aus auch Schönheit, dazu kann ich mich als Außenstehender kaum äußern) kann auch Spaß machen. Vor einiger Zeit habe ich etwa einen Marathonlauf absolviert – und damit so ziemlich das Gegenteil von dem gemacht, was sie mit „zufrieden, behäbig und bequem“ meinen. Ich habe also bewusst auf den unmittelbaren Genuss verzichtet, um eine Leistung zu erbringen. Und es hat sich gelohnt, zumindest hat es mir ziemlichen Spaß gemacht. Genauso kann ich mir vorstellen, dass meinetwegen auch eine Leistung im Beruf (soweit bin ich noch nicht) erfüllend sein kann.

  169. Selbst das letzte Abendmahl...
    Selbst das letzte Abendmahl wird immer reichhaltiger, Jesus ernährte sich gesünder: http://www.tagesschau.de/kultur/abendmahl102.html

  170. @DA: ich hab den Beitrag (es...
    @DA: ich hab den Beitrag (es ist ja eigentlich das Kürbistartenrezept) erst jetzt gelesen. Köstlich!! Sie sprechen mir aus der Seele: regelmäßiges gutes Essen bewahrt vor dem vorzeitigen Verderben! Schlechtes Essen bringt uns um! – Ich kann die wohltuende Wirkung von Hauptspeise, Dessert, Schnaps und Kaffee aus eigenem Erleben nur bestätigen: in diese Speisefolge bei einer kleinen italienischen Wirtschaft investierte ich nämlich zu den hektischen New-Economy-Zeiten mein eigentlich eh von der Bank kommendes Gehalt. Die Wirkung war sehr günstig, ich zeigte mich dadurch dem nachmittags anbrandenden Streß und den übellaunigen Kunden gewachsen. Weil man bei wohliger Sättigung und der Nachfreude wegen des guten Geschmacks über Kleinkariertheit und Heckmeck nur milde lächelt.

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