Stützen der Gesellschaft

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Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Gewalt, Absolutismus und der Abgang von Mixa

| 170 Lesermeinungen

Mitunter wird hier in diesem Salon die Frage gestellt, warum nur die Westviertel und das Bürgertum Thema sind, nicht aber der Adel. Meines Erachtens liegt es daran, dass die Emanzipation des Bürgertums gegen den Adel gerichtet war, und hier bis heute heftige Gegensätze existieren. Freundlicherweise hat sich nun Herr Mixa bereitgefunden, in einem Experiment und in der Rolle eines Kirchenfürsten vollumfänglich die Reaktion der Bürger auf adliges Benehmen herauszufordern. Das Ergebnis, denke ich, gibt nmir recht.

Manche haben die Partei dieser Leute ergriffen, andere haben sich geschlagen.
Francesco Jovine, Die Äcker des Herrn

Die kleine, dumme Stadt an der Donau, deren Westviertel eines der bestimmenden Themen dieses Blogs ist, gehört kirchenorganisatorisch zum Bistum Eichstätt, in dem der gerade zurückgetretene Bischof Mixa vor seiner Berufung nach Augsburg wirkte. Und in dieser kleinen, dummen bayerischen Stadt hätte man sich schon vorstellen können, dass sich Mixa im Amt hält. Allein der Prügelvorwurf diverser Medien ist nach altbayerischem Verständnis wirklich hinterfotzig: Wie kann man einem Bayern nur Prügel vorwerfen? Prügel sind in Bayern Holzstöcke, kein Wunder, dass Mixa das nicht auf sich beziehen konnte.

Hätten die Medien jeoch von Anfang an von Watschn gesprochen, hätte es nicht nur ein jeder verstanden, sondern vermutlich auf Brauchtum verwiesen. Auch mit Dulliwack (Schläge auf das Rektum) hätte man was anfangen und abwiegeln können, und erst bei einer Drumm Fotzn (dauerdeformierender Faustschlag in den Fazialbereich) wäre der Punkt erreicht gewesen, wo man im alten Bayern begonnen hätte, von Schlägen zu reden.  Man darf auch nicht vergessen: Sagt man hier jemandem, man werde ihn gleich katholisch machen, bedeutet es nicht weniger als die Androhung von roher Gewalt, und dieser Zusammenhang hat in Bayern eine enorme Tradition.

Bild zu: Gewalt, Absolutismus und der Abgang von Mixa

Insofern ist Mixas erste Verteidigungsposition des Handausrutschens in ihrer desaströsen Wirkung zuerst einmal ein Übersetzungsfehler altbayerischer Gewohnheiten in die Realität eines Landes, das erzieherische Gewalt ächtet und sich nicht darum schert, dass Gewalt weiterhin im Musik-TV, generell in der Glotze und am Abend, wenn die Kinder besoffen durch die Strasse torkeln, Teil der Wirklichkeit ist. Alte Bayern würden sagen, das läge daran, dass man denen nicht frühzeitig Mores beigebracht hätte – und wir alle hier wissen, was das bedeutet. Mores hat immer eine handgreifliche Komponente, und Schläge mit weichen Büchern der Moraltheologie sieht man auch nicht. Alles hat eben seine zwei Wangen, die man sich hinhalten lassen kann.

Trotzdem, das ist hier festzuhalten, hat auch diese Tradition Mixa im Westviertel nicht geholfen. Eltern wissen heute, dass man verzogene Bratzen besser mit der Konfiszierung des Mobiltelefons, Abstellen des Internets oder mit der Drohung, das Pferd schlachten zu lassen, auf Linie bringt. Und der bessere Sohn, der hier vor einem Jahr eine ganze Strasse über die geparkten Autos heimging, ist dem Vernehmen nach inzwischen in einem Internat am Chiemsee zwischengelagert. Es geht ohne Schläge und ohne Mixa. Der Grund, warum hier trotzdem sein Kopf allenthalben gefordert und letztlich auch erhalten wurde, ist ein anderer.

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Denn Mixa hat sich in diesem Bistum in seiner öffentlichen Wirkung weniger wie ein Diener Gottes, sondern eher wie ein barocker Kirchenfürst benommen. Da war beispielsweise der Fall des beliebten Pfarrers der fränkischen Gemeinde Grosshabersdorf, Bernhard Kroll. Kroll hatte 2003 – und nicht im 17. Jahrhundert – demonstrativ an einem ökomenischen Gottesdienst teilgenommen, und wurde von Mixa dafür von seinen Ämtern entbunden. Es ging ein Aufschrei durch das Bistum, es gab Demonstrationen und Lichterketten, aber Mixa blieb bei der Entscheidung und sprach „Provokation“, während er selbst weit unter der kirchlichen Höchststrafe geblieben sei. Da fühlte man allenthalben: Dieser Mann führt sein Bistum nicht, er herrscht. Und es störte ihn auch nicht, wenn man diesen Eindruck hatte.

Um das alles zu verstehen, muss man vielleicht wirklich in dieser Region aufgewachsen sein. Als ich in der Grundschule war, gab es kleine Sparbüchsen aus Pappe, in die man nach Aussagen des Stadtpfarrers sein Pausenbrotgeld stecken sollte, damit die Neger nicht mehr hungern müssen. Das alles geschah mit dem damals üblichen Druck, und wenn die Kinder von daheim mehr Geld mitbekamen, wurde ihr Einkauf von Semmeln registriert, und am nächsten Tag mehr Geld von der vom Pfarrer als Eintreiberin eingesetzten Lehrerin gefordert. Das Geld ging dann aber nicht nach Afrika, sondern in den Blumenschmuck der Kirche. Als das publik wurde, donnerte der Pfarrer eine Predigt, in der er die Verschönerung der Kirche auch als Dienst an Gott definierte, und damit war der Skandal beendet. So ging das in Bayern noch Ende der 70er Jahre zu. Und keiner dachte sich etwas dabei.

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Und vielleicht wäre es auch im Fall von Mixa so gewesen, hätte er sich nicht in vielen Taten wie ein Kirchenfürst in einer nachgerade römischen Tradition präsentiert. Er hatte eine enorme Begabung, engagierte Laienorganisationen einfach so wegzuwischen, und all das, was inzwischen aus Schrobenhausen bekannt wurde, passte nur zu gut in das Bild: Die üppigen Kunstkäufe, die falsch verwendeten Gelder, der erstaunliche Weinkonsum im Waisenhaus, die angemasste und praktizierte Gewalt über Menschen, die Selbstpositionierung ausserhalb der bürgerlichen Normen. In Mixa erstand ein Sittengemälde des Adels, wie er früher war: Unangreifbar, selbstsicher, autonom, ohne Bereitschaft und Notwendigkeit, Fehler einzugestehen. Redet man mit überzeugt christlichen Bewohnern des Westviertels, so ist der Eindruck jener Jahre der einer absolutistischen Herrschaft. „So wie ganz früher.“ Und das ist auch in dummen, kleinen Städten an der Donau kein Lob mehr.

Nun ist Mixa also zurückgetreten, hat vor dem Druck kapituliert, und man geht sicher nicht fehl in der Annahme, dass es vor allem der innere Druck aus der Kirche und die Rebellion der Brüder und Schwestern im Glauben war, die ihn dazu brachten. Als Nichtchrist kann mir das letztlich gleichgültig sein, aber als Abkömmling einer besseren Bürgerfamilie ist das eine tolle Sache: Beweist es doch, dass ein praktizierter Adel, so wie er früher war, selbst in den retardierten Regionen Bayerns keinen Rückhalt mehr hat, und sich besser einordnet. Das Bürgertum hat die Lektionen aus den letzten 200 Jahren Kampf um die Macht verinnerlicht. Vom Standpunkt der nichtdemokratischen Eliten aus hat Mixa allenfalls ein paar Lappalien begangen. Vom Standpunkt des Bürgertums aus ist er damit schon untragbar.

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Die katholische Kirche wäre gut beraten, aus dem Fall zu lernen. Es ist sicher keine leichte Aufgabe, denn der Prunk der Machtentfaltung des Katholizismus ist nicht nur Ornament, sondern sicher auch ein Grund für seinen Erfolg, gerade in Bayern. Die Menschen hier lieben Prunk und goldene Wallfahrtskirchen mit Wirtschaften und  Biergärten. Es geht nicht um die Frage, ob die Neger etwas zu essen haben, oder wie teuer ein neuer Ambo für den Pfarrer sein darf, und ob er ihn bei einem Freund fertigen lässt. Es geht darum, die besseren Kreise nicht fühlen zu lassen, wie machtlos sie waren und in der Kirche immer noch sind. Niemand hat etwas gegen ein restauriertes Barockengerl, aber sehr viel gegen die Ausgrenzung der geschiedenen Nichte durch eine Macht, die nichts begründen muss und will.

Und wie es aussieht, beginnt das Bürgertum gerade, in diesen Fragen die Kirche gleich katholisch zu machen, in all diesen dummen, kleinen Städten an langsamen bayerischen Flüssen.

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170 Lesermeinungen

  1. m.E. beginnt der Irrweg zur...
    m.E. beginnt der Irrweg zur Sekte mit Augustinus (sehr gut immer noch dazu Kurt Flasch. Augustinus) im Streit mit den Donatisten

  2. Dafür haben wir jetzt eher...
    Dafür haben wir jetzt eher eine Neuauflage des Streites zwischen der Kirche und Gläubigen, die eher dem Pelagianismus zuneigen. Auch keine schlechte patristische Ironie der Geschichte.

  3. btw: in der Faz stehen sehr...
    btw: in der Faz stehen sehr gute Andeutungen zu Mixas Arbeit in den Priesterseminaren in Eichstätt und Augsburg – das wäre doch das Thema oder?
    Lesen Sie mal den Bericht der Seminaristen des Seminars St. Hieronymus über den Synagogenbesuch in München. Da werden mir die Seminaristen in Zeitzkofen sympathisch.

  4. Wieder ein verdienter...
    Wieder ein verdienter Heimatdichter. Ich fürchte, die kleine dumme Stadt wird es auch dieses Mal nicht zu würdigen wissen.

  5. Das war absehbar. Der Einfluss...
    Das war absehbar. Der Einfluss der Gläubigen bzw. der Kirchenmitglieder scheint nicht nur von der Kirche selbst, sondern auch von Politikern und Medien stark unterschätzt worden zu sein.

  6. Alles verfeinert sich, Musik...
    Alles verfeinert sich, Musik war ehemals Lärm, Satire war Pasquill, und da, wo man heutzutage sagt, erlauben Sie gütigst, schlug man einem vor alters hinter die Ohren.
    G. C. Lichtenberg

  7. Darin besteht nunmal die...
    Darin besteht nunmal die Gefahr und wahrscheinlich auch der Keim des Unterganges, wenn eine Institution für sich die absolute Wahrheit propagiert. Dann wird sie arogant, mächtig und am Ende hilflos und dumm untergehen.

  8. Laege das Bistum Eichstaett im...
    Laege das Bistum Eichstaett im heiligen Land – also Italien- waere Mixa ein heisser Kandidat fuer eine Seligsprechung. Koennte zwar dem SAUERENheiligen Padre Piu (Zitat FAZ, ca. vor zwei Jahren) nicht das Wasser reichen, aber ob heilig oder nur ein bisschen, so gross ist der Unterschied nicht.

  9. Schlag auf Rektum (Enddarm,...
    Schlag auf Rektum (Enddarm, ohne Schmerzempfinden)? Nicht eher Podex?

  10. PS: Werter Don habt Dank für...
    PS: Werter Don habt Dank für die Erwähnung des Pelagianismus und dem dahinter stehene Streit von Augustinus und Caelestius respetive Julianus von Ecalanum. Die Geschichte hatte ich schon wieder vergessen. Nun werde ich nochmal schauen, ob ich an die Bücher von A. Bruckner komme und mich tiefer einlese.
    Vielleicht werde ich in Rom in einem Antiquariat fündig und kann mich in der Stadt der Städte weiterbilden. Ich werde eine Rotwein auf Ihr Wohl trinken und mich nach Rückkehr auf ihren Blog freuen.

  11. "Das Volk Gottes...wird sich...
    „Das Volk Gottes…wird sich von dem unbedeutenden Geschwätz dieser Tage nicht beeinflussen lassen.“ (Kardinal Angelo Sodano)

  12. lieber Blackjack, das...
    lieber Blackjack, das unfehlbarkeitsversprechen hat schon big j geliefert.
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    die geschichte zeigt, dass auf der achse unfehlbarkeit – häresie ständig die seite gewechselt wird.
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    man wird erst im nachhinein sagen können, zu welchen entwicklungen die ereignisse geführt haben werden, die durchaus nicht neu sind, aber wie Don Alphonos richtig ausführte, in der bürgerlichen gesellschaft als normabweichend interpretiert werden.
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    zu zeiten des beginnes der aufklärung wurde munter geprügelt und gefoltert wie zuvor und viele jahrzehnte danach.
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    eine der errungenschaften der bürgerlichen post-68er-nachkriegsgesellschaft ist es, eine dergestalte öffentlichkeit erst ermöglicht zu haben, womit die opazität zur opaleszenz wird.

  13. Don, graben sich die Deutschen...
    Don, graben sich die Deutschen mit dieser Einstellung nicht ihr eigenes Grab? Im Jahr 2045 wird die autochthone Bevoelkerung in D unter 50% liegen (Quelle The Economist) und die Moslems sind nicht als liberal bekannt. Oder wartet man auf die Hilfe der Polen, denn laut STRATFOR wird es gegen 2050 zu einem Krieg zwischen Polen und der Tuerkei um die Vorherrschaft Deutschlands kommen.

  14. Ach, lieber Don, genial,...
    Ach, lieber Don, genial, genial. Wie wäre es mit einem Titel für Sie: „Meister des Wortes?“
    Ich jedenfalls würde klar dafür votieren.

  15. BertholdIV, Mixa, der hier mit...
    BertholdIV, Mixa, der hier mit einigen Hoffnungen ins Amt gekommen ist, war ja nicht wirklich lange hier. Und selbst die härteren Positionen wurden nicht durchwegs von den Leuten huer abgelehnt; es ist halt eine konservative Gegend. Aber natürlich spitzen jetzt alle die Ohren. Seon Nachfolger ist übrigens jemand, gegen den man beim besten Willen nichts Gravierendes sagen kann.
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    specialmarke, die kleine, dumme Stadt überlegt noch, ob nun klein oder dumm die schlimmere Beleidigung ist. Zum Glück ist sie sehr dumm und kann keine Entscheidung treffen, und deshalb auch nicht losziehen und mich in der Donau ersäufen.

  16. @Henry Petersen: muss es nicht...
    @Henry Petersen: muss es nicht eher lauten: „…um die Vorherrschaft über Deutschland…“?

    Auch von mir nach ca einem Jahr vergnügtem Lesen dieses Blogs und zunehmender Abhängigkeit ein herzliches Dankeschön an den Gastgeber.

  17. HenryPetersen,
    verraten Ihre...

    HenryPetersen,
    verraten Ihre Quellen auch mit welchem „Kriegsgerät“ diese Auseinandersetzung
    geführt wird und wie konnte man, die bis jetzt noch nicht geborenen „Soldaten“
    davon überzeugen.;-)

  18. @Minna
    STRATFOR ist im web zu...

    @Minna
    STRATFOR ist im web zu finden, auch unter George Friedman und seinem Buch The next Hundred Years. Friedman ist ziemlich ausfuehrlich in seinem Beschreibungen.
    @Wahlschweizer, natuerlich „um die Vorherrschaft ueber Deutschland“ aber nach 50 Jahren Auslandsleben schleichen sich immer mehr kleine Fehler in mein Deutsch ein.

  19. @ Donna Laura: Sagen wir mal...
    @ Donna Laura: Sagen wir mal so, das wurde ihm dann spätestens im Konzil von Nicäa im Jahre 325 festgelegt und ihm zumindest in den Mund. Doch hat er das wirklich gesagt, wer will das heute schon noch wissen. Papier ist schon ewigen Zeiten geduldig.

  20. lieber Blackjack, man setzt,...
    lieber Blackjack, man setzt, dass dessen vater praktischerweise die eigenschaft der unfehlbarkeit gleich auf die bibeltexter zweckgebunden ausgeweitet hat, insofern ist mein erster satz für die katholische kirche stimmig.
    es kann ja nicht sein, dass ein grundlagentext fortwährend zerredet wird, nicht wahr.

  21. Lieber Don, an die...
    Lieber Don, an die Pappbüchsen erinnere ich mich. Und dass ich die sogar freiwillig gefüttert hab, ohne Pfarrers Druck, denn mir gingen die aufgetriebnen Bäuche meiner Altersgenossen in Afrika tatsächlich nahe (war ja im Fernsehn zu bewundern. Und wie die Fliegen den Kids in den Augenwinkeln rumkrochen). Das Angesparte ging wohl wirklich den Weg seiner Bestimmung, wir bekamen eine Spendenquittung der Firma Missio. Also keine Quittung des ortsansässigen Blumenladens. Die frühkindliche Konditionierung zur Missio-Sammelbüchse hat übrigens insofern seine Spuren hinterlassen, als dass ichs bis heutenicht lassen kann, allerlei gute Zwecke monetär zu unterstützen – ein Pawlowscher Klingelbeuteeffekt ;-) Seis drum! Es gibt Leute, die spielen Lotto….
    Apropos Mixa: Was mich wirklich störte, war ein einziger, ganz kleiner Satz: „Ich bin gut zu Euch, seid bitte gut zu mir“ sei sein Motto in Sachen Arbeit mit Kindern gewesen. Der Mann hat nichts verstanden. Warum sollten Kinder „gut“ zu Erwachsenen sein?

  22. Ein kleines...
    Ein kleines Interludium:
    .
    http://www.youtube.com/watch?v=y_pJJloiosc
    .
    Dank in die Bayern Well und Polt.

  23. lieber Filou, hahaha! you made...
    lieber Filou, hahaha! you made my day.
    .
    werter Blackjack, ein kleiner nachtrag noch: „Doch hat er das wirklich gesagt, wer will das heute schon noch wissen.“ – damit demonstrieren sie ihre annahme, dass er gelebt haben muss. interessant.
    .
    haben sie gelegenheit, noch einen abstecher zum turiner tuch zu tätigen? gute fahrt, und kommen sie wohlbehalten wieder heim von ihrer reise nach italia!

  24. HenryPetersen,
    Ich bin Ihrem...

    HenryPetersen,
    Ich bin Ihrem Rat gefolgt und finde es erstaunlich, daß außer den von Ihnen
    genannten Stichwörtern und die akad.Meriten des Herrn Friedman, man so gut
    wie nichts über die Person erfährt.

  25. <p>Ich werde bier keinerlei...
    Ich werde bier keinerlei fiktiven Emailverkehrversuche freischalten. Es nervt. Es interessiert auch niemanden.
    .
    HenryPetersen, da ist allerdings das kleine und vom Economist übersehene Problem, dass Muslime inzwischen auch zurückgehende Geburtenraten haben. Abgesehen davon gibt es auch da solche und solche.

  26. Soso, der Feudalismus verliert...
    Soso, der Feudalismus verliert selbst in Bayern an Boden.
    .
    Mal schaun!

  27. Vielleicht unnötig, dass ich...
    Vielleicht unnötig, dass ich hier Etwas quake, Don Alphonso, aber Ihr Text und die stillen Kommentare machen mich ungenau traurig. Dieses Gefühl ist nicht schön, aber auch nicht falsch. Und, „Ausgrenzung ….durch eine Macht, die nichts begründen muss und will“, wie Sie sschreiben, ist zutiefst unchristlich.

  28. Nun, was den visionären Herrn...
    Nun, was den visionären Herrn Friedman anbetrifft, gab es in der FAZ vor einem Jahr einen schönen Erfahrungsbericht unter dem Titel „Welt, sieh mich an!“. Danach wundert man sich vielleicht etwas weniger über irgendwelche seltsamen Thesen aus dieser Ecke. – Das Economist-Zitat nachzuweisen ist mir online nicht gelungen. Ob Herr Petersen dazu freundlicherweise eine verlässliche Quellenangabe liefern könnte?

  29. Kein Grund zur Traurigkeit, da...
    Kein Grund zur Traurigkeit, da trennen sich halt die Wege zwischen Bürgerthron und Altar. Früher oder später wäre es ohnehin so gekommen.
    .
    HansMeier555, noch ist die Kirche natürlich immens reich, aber auch das muss nicht so bleiben.

  30. Lieber Don,
    .
    m.E. sieht man...

    Lieber Don,
    .
    m.E. sieht man da nur, wie kurzfristig und selbstzerstörerisch die feigen Exeliten inzwischen geworden sind.
    Zwar kann ich die Bürgerlein verstehen, wenn sie nicht selbst unter der Fuchtel feudaler Kirchenzucht leben wollen, daber das tun sie ja schon seit 200 Jahren nicht mehr.
    Gar kein Verständnis habe ich aber, wenn sie feudale Praktiken als solche ablehnen. Diese nämlich werden demnächst immer dringender gebraucht werden, wenn es darum geht, das wachsende Prekariat im Griff zu behalten, das schon lange nicht mehr die Unterschicht ist, die man sich wünschen würde.
    .
    Existenzgeld will man denen nicht zahlen und einen Gesindehaufen will auch niemand mehr durchfüttern.
    Die Sozialämter sind von gewissenlosen Winkeladvokaten umlagert, die den Hungerleidern „Rechte“ und „Ansprüche“ einreden, für die dann ja doch wieder das Westviertel aufkommen muß.
    .
    Wäre es da nicht besser, zwei und zwei zusammenzuzählen, Sozialhilfe abzuschaffen und stattdessen die strenge Kirchenzucht wieder einzuführen? Und die Annahme, daß nur Afrikaner als Almosenempfänger in Frage kommen, ist ja auch irgendwie rassistisch.

  31. Auch in Oberbayern sind die...
    Auch in Oberbayern sind die Menschen heute kaum weniger sekulär als im restlichen Mitteleuropa. Der Grund, warum die Kirche sichtbarer ist, für einen Fischkopf wie mich geradezu bizarr lebendig, ist (danke, DA!) die bayrische Lust an Pracht und Brauchtum. Eine Art Wellnesskatholizismus.
    In diese heile Welt passt kein prügelnder Kirchenfürst. Wenn er die die bürgerliche Vernunft und die Gefühle der Kirchensteuerzahler verletzt, muss er gehen.
    M. Matusseks Artikel zum Pabstbesuch hat mir geholfen, meine Beobachtungen aus dem Alltag vor Ort einzuordnen. Sehr lesenswert! http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,437416,00.html

  32. Was für eine armselige...
    Was für eine armselige Revolte, die Austritte auf dem Meldeamt braucht und sich hinter dem Vorsitzenden der Bischofskonferenz und dem Apostolischen Nuntius versteckt. Es reichte ja nicht einmal um mit Mistgabeln und Dreschflegeln vom bischöflichen Palais aufzukreuzen, von anderen Dingen die da gehen würden („ca ira..“) mal ganz zu schweigen.
    Ich habe den inkriminierten Hoschwürdigsten Herrn näher kennengelernt, auch mit ihm gefrühstückt. Er hatte, gerade auch als Militärbischof, durchaus seine Meriten. Dabei war er gegenüber den Einsatzentscheidungen und unseren Verbündeten ja nicht einmal unkritisch.
    .
    Viele seiner öffentlichen Positionen wirkten etwas aufgesetzt, wie durch den PR Manager „eingelernt“ (so sagt man glaub ich da).
    Heißblütig konnte er schon sein, manchmal auch eifersüchtig auf Freundschaften, wozu ich eine Geschichte erlebt habe die nicht hier veröffentlicht werden muss.
    Während der Eichstätter Zeit war er auch der „Volksnahe“ Bischof der am frühen Abend mit Dackel spazieren ging und sich gern ins Gespräch verwickeln ließ.
    Ob nun gerade er die Glaubwürdigkeit der Heiligen Mutter Kirche so lädiert hat oder dass Panik seiner Amtsbrüder war und er ein wohlfeiler Sündenbock dass werden wir in 20 Jahren wissen.
    Was den Bürgerstolz vor „Kichenfürsten-Thronen“ angeht habe ich davon in den letzten Wochen wenig gesehen.
    Wenn ich mit ihm gesprochen habe hatte ich ohnehin kein Unterlegenheitsgefühl und er gab da auch nicht den Kirchenfürsten, aber das mag auch an der Kombination Herkunft, Dienstgrad, geistliches Rittertum und Bailli bei mir liegen, da kann ich einem Bischof schon sehr auf Augenhöhe begegnen.
    Ein echter „Fürst der Kirche“ ist in jetzigen Zeiten ohnehin nur noch ein Kardinal, der kommt (so er will und die Angaben raus rückt) jedenfalls in den roten Band „Fürstliche Häuser“ des GHdA.

  33. @HansMeier555: Dann sollten...
    @HansMeier555: Dann sollten wir mal hier der Diskussion Gestalt und Richtung geben. Was ist geschehen? In einem Kinderheim wurde erheblich zu viel Wein getrunken. Der verantwortliche Herr Mixa wußte sich nicht anders mehr zu helfen, als mit harter Hand durchzugreifen, um der Verwilderung der Sitten durch die 68er Einhalt zu gebieten. Und wir lassen uns prompt durch die Hetze der Journallie gegen diesen mutigen Mann aufhetzen, der uns gewiß auch jederzeit Beistand geleistet hätte gegen die Anmaßungen des Prekariats, die Ihnen so viel Kopfzerbrechen bereitet. Und daß der Mann in allerbester bayerischer Tradition gehandelt hat, hat uns Don Alphonso ja sehr anschaulich vor Augen geführt.

  34. @prince Mtecki: wie wäre es...
    @prince Mtecki: wie wäre es mit „Frontbewährung“ für unseren Bischof. Mixa, der Schrecken der Taliban.

  35. @specialmarke: Etwa so.
    .
    Aus...

    @specialmarke: Etwa so.
    .
    Aus der Sicht des Westviertels wäre keine Unterschicht die beste.
    Aber irgendwer muß sich ja drum kümmern, oder nicht? Und daß das auf konstitutionell-sozialstaatlich-verrechtlichter Grundlage nicht so recht funktioniert, sehen wir ja jeden Tag. Aber einfach nur Knäste bauen wie in den USA kann auch nicht die Lösung sein.
    Da ist so eine feudale Kirche, die gegenüber den Unterschichten mit ordnungspolizeilichen Vollmachten ausgestattet ist, von denen sie natürlich nur liebevoll-väterlichen Gebrauch macht, doch eigentlich eine gute Lösung.
    Think about it.

  36. @Giannozzo
    The Economist...

    @Giannozzo
    The Economist kostet Geld, die Infos finden Sie versteckt in zwei der vielen Videos ueber the economic life of Germany. Vielleicht kann Ihnen Ihre local library helfen, bei uns auf LI macht die LIB alles fuer uns, aber dafuer sind die Buerger auch bereit zu zahlen, ganz im Gegensatz dazu was man von HansMeier555 ueber die USA lesen kann.

  37. @specialmarke 19:35
    Ich glaube...

    @specialmarke 19:35
    Ich glaube das auslösende Moment war seine Führung der Priesterseminare. Stöbern Sie einfach auf den Homepages des in Augsburg und Sie sehen worum es geht. Das hat in St. Pölten nicht funktioniert und ging auch in Augsburg nicht und was JPII mit der Berufung unfähiger (in spiritueller und intelektueller Hinsicht) Bischöfe und Kardinäle der katholischen Kirche angetan hat, braucht hier keine Erläuterung. Der Vergleich mit Zaitzkofen war schon Ernst gemeint. Soweit ich Seminaristen dort kannte wurde besser ausgewählt als unter Mixa.

  38. @specialmarke
    So man ihm...

    @specialmarke
    So man ihm ließe würde er sogar nach Afghanistan als Pfarrer gehen, er kommt da bei unseren Soldaten auch nicht schlecht an. Aber natürlich wird man ihn aus den unterschiedlichsten Gründen nicht lassen. Nicht zuletzt damit die Taliban nicht noch mehr vom abendländischen „Kreuzzug“ reden. Immerhin bleibt er auch nach Bestätigung des Amtsverzichtes durch den Hl Vater ein emeritierter Bischof, das ist nach katholischem Verständnis ein Weiheamt in Ewigkeit.

  39. Nicht zu vergessen dass er,...
    Nicht zu vergessen dass er, heißblütig wie er sein konnte, mit zwei Rückrufen von Geistlichen aus dem Vatikan in die Heimatdiözese der vatikanischen Kurie und ihren hohen Dienern vor das Schienenbein getan hat. Die Bitte des Kardinalstaatssekretärs die Rückforderung des HH XYZ zu überdenken ignoriert man nicht – oder man trägt die Konsequenzen.

  40. Kein Mensch braucht eine...
    Kein Mensch braucht eine liberale, weltoffene, tolerante Kirche mit Heteropriestern, die Schwule okay finden.

  41. @prince Matecki
    ja das war...

    @prince Matecki
    ja das war dann noch Selbstüberschätzung obendrauf
    @DA
    geht es wirklich um den Streit mit dem Pelagianismus? Ich glaube der Streit ist innerhalb der Kurie. Lesen Sie die Mittwochsaudienzen von BXVI durch, wie gut dort Origines wegkommt. Und um noch eins draufzusetzen, an ein persönliches oder theologisches Zerwürfnis zwischen Hans Küng und BXVI glaube ich immer noch nicht. Ein Blick in meinen Bücherschrank und die von beiden gemeinsam herausgegebenen Werke. Norbert Brox hat immer gesagt, dass von Päpsten (ich glaube es ging damals um leo, also vor dem Dogma aus dem nicht rechtmäßig beendeten und damit doch wohl ungültigen konzil 1871) alle Äußerungen gleiche Berechtigung besitzen.

  42. @Henry Petersen:
    Was Sie nicht...

    @Henry Petersen:
    Was Sie nicht sagen. Das Geschrei hört man jedesmal bis hier.

  43. Lieber Don Alphonso, ich habe...
    Lieber Don Alphonso, ich habe gerade versucht, Ihren Beitrag auf meine Facebook-Seite weiterzuleiten, zwecks weiterer Verbreitung Ihrer Gedanken zu dieser Sache, und Ihres Blogs ueberhaupt. (Viele meiner Freunde lesen Deutsch gut genug, um Sie zu verstehen.) Was auf Facebook erscheint, ist schon der link zum Blogeintrag, aber ohne Titel. Statt dessen erscheint „FAZ Community Portal“, und darunter ein 08/15 Text, dass man sich in der Blogecke der FAZ befindet. ABER daneben Ihr Foto vom Engel, der sein Gesicht bedeckt! Wie auch immer, „FAZ Community Portal“ als hyperlink reizt ja nicht gerade zum Anklicken und Weiterlesen, finden Sie nicht auch? Ich weiss nicht, ob Sie das nicht vielleicht mit der FAZ aufgreifen wollen, wenn schon so eine Verlinkungsmoeglichkeit ins Web 2.0 geboten wird?

  44. Ich bin ja im katholischen...
    Ich bin ja im katholischen BaWü großgeworden, mit sonntäglichen Kirchgang. In dem kleinen Ort bekamen wir auch einen sehr selbstherrlichen Pfarrer, der in den 1970ern aggressiv gegen die Veränderung der Abtreibungsgesetzgebung agitierte und später die Russen in Afghanistan verdammte. Bei letzterem reichte es mir dann, denn mir erschien das immer noch eine weit bessere Regierung als archaische Clanwirtschaft. Dem sozialen Druck konnte ich an diesem Ort nicht entgehen, da ich aber ohnehin zum Arbeiten wegzog, hatte sich der Fall für mich dann eh erledigt. Mit einer gewissen Befriedigung hörte ich die darauffolgenden Jahre, daß die Kirche in diesem Ort sich sehr leerte; wer sonntags weiter zur Kirche ging, fuhr nun oft mit dem Auto in eine andere. Das war in den 80er Jahren und blieb so. In den 90ern wurden die Pfarreien zusammengelegt und es gab einen neuen Pfarrer, der ist ganz in Ordnung und die Kirchen füllten sich wieder einigermaßen.
    Bayern sind da scheints doch sehr viel dickfelliger, wenn sowas da erst jetzt passiert. Aber, nunja, „das unmögliche Mädchen“ von Passau hat ja seinerzeit auch dort eine minimale Öffnung bewirkt.

  45. Gerade habe ich zur Kenntnis...
    Gerade habe ich zur Kenntnis genommen, daß das Bayerische Kultusministerium Herrn Mixi sein monatliches Gehalt von 7 900 Euro weiterhin überweisen wird. Das nenne ich ein bedingungsloses Grundeinkommen! – Naiverweise hatte ich angenommen, daß die Schäfchen mit ihrer Kirchensteuer den Schäfer bezahlen.
    So zahle ich mit, obwohl ich seit einem halben Jahrhundert ein Agnostiker bin. – Ein Ahnungsloser!

  46. Stephen, bei mir spuckt das...
    Stephen, bei mir spuckt das Programm die richtige Facebook-URL raus, wenn man das von den Services der jetzigen URL aus macht, also voin exakt dieser Seite. Keine Ahnung, was da los ist. Ich kann aber gerne die Technik fragen.

  47. @specialmarke
    Es gibt dazu...

    @specialmarke
    Es gibt dazu sehr gute Literatur von Prof. Rhode SJ umsonst: http://www.ulrichrhode.de/lehrv/religionsrecht/skriptum.pdf
    Zu ihrer Frage p. 94

  48. Betr. Herrn Mixa:
    Das alles...

    Betr. Herrn Mixa:
    Das alles ist schrecklich und bedurfte/ bedarf weiterhin der Aufklärung: auch was denn der Stiftungsrat und das Finanzamt Schrobenhausen (Mixas Einkommensteuererklärung) dazu beigetragen hat. Und hat denn der Herr Mixa die Flaschen Weins allein verpichelt?
    >
    Einen Punkt hat die bayerische Mixa-Biographik nicht bedacht: Was, liebe Südbayern, würden Sie empfinden, wenn man Ihnen wie Herrn Mixa Ihre Berge, Seen, hassgeliebten kleinen dummen Städte am langsamen Fluss und was noch mehr auf Nimmerwiedersehen nehmen würde oder Sie nach Unaussprechlich auswandern müssten? Waren Ihre Väter erbaut, als die „Hunnen ausm Osten“, die ja immerhin mal Österreicher waren, einwanderten, aber so ein unaussprechliches Idiom schnarrten, so dass man es mit Preußisch verwechselte? Die waren doch immerhin auch Ihre katholischen Schwestern und Brüder, die man auch im Rheinland außen vor ansiedelte: die Zuageroasten.
    Die Sudetendeutschen waren immerhin gut für gewisse politische Mehrheiten.
    >
    Widersprechen Sie erbost! Alles was das betrifft, kenne ich aus familiärer Erfahrung aus mehreren Regionen: Bayern, Rheinland, Schläfrig-Holstein und sogar aus der Solidargemeinschaft der sozialistischen Brüder. Ich erinnere mich an eine 5-köpfige Familie, die man in ein 20m2-Zimmer stopfte, das Badezimmer verweigerte, im Winter (-20 Grad, 2 m Schnee) auf den „Goldeimer“ in den Garten komplimentierte und die Kohlen rationierte. Sie schämten sich, ihr Elend auf die Straße zu tragen: Wieviele Exile waren das?
    >
    Wenn ich mich richtig erinnere, ging es noch lange Jahre nach 1945 darum, das für immer schmerzlich Verlorene (Heimat, Familie, Vermögen) durch Buttercremetorte zu kompensieren.
    >
    Ich empfehle mal, Herrn Mixa einfach in Ruhe zu lassen, damit er sich nicht erneut wie der Heilige Sebastian empfinden muss. Er ist eine bayerisch-schlesisch-barocke Erscheinung. Und davon haben/ hatten wir genüg(end).

  49. Das Untersuchungsergebnisse...
    Das Untersuchungsergebnisse aus dem Jahr 2000 im Jahre des Herrn 2010 groß in der Presse breitgetreten werden, sagt auch schon einiges.

  50. Es gibt übrigens auch noch...
    Es gibt übrigens auch noch weitere dunme, kleine Städte an der Donau, auf die ich hier nachträglich hinweisen möchte:
    http://www.regensburg-digital.de/einstweilige-verfugung-gegen-meinungsauserung/20042010/

  51. Die Frage, Don, warum es immer...
    Die Frage, Don, warum es immer Ingolstadt sein soll, haben Sie ohne jeden faden Rest beantwortet. Wer könnte es besser?

  52. @BertholdIV: Danke für die in...
    @BertholdIV: Danke für die in doppeltem Sinne erschöpfenden Hinweise zum Rechtsverhältnis Staat-Kirche.- Ich bin ganz unwissenschaftlich empört und werde es wohl auch bleiben.

  53. als ich in einer mai - nacht...
    als ich in einer mai – nacht in regensburg mal angeekommen bin, ueberrannte mich ein schar offensichtlich von einer party kommernder junger maedchen – eigentlich kann ich mich nicht erinnern, was sie von mir wollten. eine spende, oder anteilnahme an irgend einem in eben diesem mai stattfindendem ereigniss in der stadt. ich fand das ungewoehnlich, ja fuer madchen um mitternacht, verglichen mit polnischen gepflogenheiten, so bayern katholisch keusch…, gruesse:)

  54. Lieber Don,
    haben Sie gesehen:...

    Lieber Don,
    haben Sie gesehen: Sascha L. ist mit 1.000 Euro dabei!
    Soviel Kirchensteuer zahl ich jedenfalls nicht.

  55. Der Hauptmann von Kapernaum
    1...

    Der Hauptmann von Kapernaum
    1 Nachdem Jesus seine Rede vor dem Volk vollendet hatte, ging er nach Kapernaum.
    2 Ein Hauptmann aber hatte einen Knecht, der ihm lieb und wert war; der lag todkrank.
    3 Als er aber von Jesus hörte, sandte er die Ältesten der Juden zu ihm und bat ihn, zu kommen und seinen Knecht gesund zu machen.
    4 Als sie aber zu Jesus kamen, baten sie ihn sehr und sprachen: Er ist es wert, dass du ihm die Bitte erfüllst;
    5 denn er hat unser Volk lieb, und die Synagoge hat er uns erbaut.
    6 Da ging Jesus mit ihnen. Als er aber nicht mehr fern von dem Haus war, sandte der Hauptmann Freunde zu ihm und ließ ihm sagen: Ach Herr, bemühe dich nicht; ich bin nicht wert, dass du unter mein Dach gehst;
    7 darum habe ich auch mich selbst nicht für würdig geachtet, zu dir zu kommen; sondern sprich ein Wort, so wird mein Knecht gesund.
    8 Denn auch ich bin ein Mensch, der Obrigkeit untertan, und habe Soldaten unter mir; und wenn ich zu einem sage: Geh hin!, so geht er hin; und zu einem andern: Komm her!, so kommt er; und zu meinem Knecht: Tu das!, so tut er’s.
    9 Als aber Jesus das hörte, wunderte er sich über ihn und wandte sich um und sprach zu dem Volk, das ihm nachfolgte: Ich sage euch: Solchen Glauben habe ich in Israel nicht gefunden.
    10 Und als die Boten wieder nach Hause kamen, fanden sie den Knecht gesund.

  56. @specialmarke
    Gerne. Ich denke...

    @specialmarke
    Gerne. Ich denke solche Infos sind immer hilfreich, falls man mal einem Mixa über dem Weg läuft und in eine Zwandsdiskussion verwickelt wird.
    @DA
    Das mit Regensburg war superb. Aus meiner Studienzeit: Die „Dummheit“ dieser Stadt werden Sie und Ihre Heimatstadt nie erreichen.
    Weil es immer mal wieder der Erinnerung wert ist:
    http://www.tennessee-eisenberg.de/

  57. Anmerkung: bin da hin nicht...
    Anmerkung: bin da hin nicht wegen der maedchen mit meiner huebschen alfa romeo durch die regenflueten gerasst – es rufte die liebe – eine studentin der oertlichen uni hatte mai schoen gewonnen

  58. Man hört aus dieser Region,...
    Man hört aus dieser Region, dass dort in nächster Zeit das nächste Unheil losbrechen könnte. Jaja.

  59. @JorgeLoma
    So leid es mir tut,...

    @JorgeLoma
    So leid es mir tut, ich kann Ihnen nicht folgen.
    Don Alphonso, ein Fürst kann nie demokratisch sein. Und sei es ein „Dichterfürst“. Leider hat es unter der aktuellen klerikalen Fürstenschaft nicht einmal mehr einen Dichterfürsten. Allein die Angst um den Verlust treibt diese Fürstenschaft noch um.

  60. @DA
    jetzt wird es spannend:...

    @DA
    jetzt wird es spannend: Gloria verlässt die Stadt und das Schloss wird ein Hotel? Die Wurstkuchl wird geschlossen? Thomas Fürst wird OB?

  61. was das eigentliche thema...
    was das eigentliche thema betrifft: bei mir u lande unvorstellbar – priester suendigen nicht oder treten nicht yurueck. oder was;)

  62. im ernst, werteer don...
    im ernst, werteer don alphonso; ihr sehn nach vernunftsbegabtem mensch scheitert. und das wissen sie. es gibt nur den affen mensch immer bereit seine schwaechen mit passenden weltansichten u beschoenigen. ob es die ss sind oder die kk – es findet sich doch immeer der leuchtende grund jemand fertig u machen. es fragt sich ob die ertrusker anders waren…

  63. BertholdIV, es kann sein, dass...
    BertholdIV, es kann sein, dass es in dem Fall und vielleicht mehr zu einem Verfahren kommt, und dann kocht das alles nochmakl hoch. Man wird sehen.

  64. @HansMeier555
    Ist es das...

    @HansMeier555
    Ist es das Geschrei des Normalbuergers fuer Griechenland einen Obolus zu entrichten? Oder der Laerm der NGOs um die Verteilung der von Gates und Buffet errichteten Stiftung deren Hoehe die von den Griechen geforderten Summen uebersteigt? Wie auch immer, mit Sinfonien bekaempft man weder Hunger , Aids noch Malaria und an Mickey Mouse hat nur Walt Disney verdient.

  65. Sehr gut, endlich wieder eine...
    Sehr gut, endlich wieder eine gewisse Schärfe – und eine gespannte Gelassenheit.

  66. Giannozzo,
    danke für den Tip....

    Giannozzo,
    danke für den Tip. Die Ecke lag nahe. Nett, diese Futurologen die erwarten,
    daß sich die kurz-oder mittelfristige Zukunft auf die alten Stühle setzt.

  67. Lasset uns gelassen auf die...
    Lasset uns gelassen auf die Superlative von MM warten. Die Komparative gibts schon.
    Ich erinnere mich lebhaft an den Widerwillen der Kölner gegen M., erfuhr aber neulich erst von dem der Augsburger gegen M. Ist solches auch aus Regensburg zu M. zu vermelden? Was gibts Neues zu MMMM? Andere Ms sind inzwischen zurückhaltender. Wann steigt die nächste Fein-/Grobstoffwolke auf.
    @DA Den Superlativ von klein, dumm, langsam, … habe ich nördlich von Ihnen und südlich von Regensburg in Erfahrung gebracht. Aber da gibts wenigstens a guats Bier. Macht Bier dumm? Oder eher Wein, wie gehabt?

  68. @Wiesbadener
    Wiesbaden bleibt...

    @Wiesbadener
    Wiesbaden bleibt Wiesbaden.
    Wenn Herr Adenauer vom französischen Rhein gen Osten reiste, pflegte er die Vorhänge seines Gefährts in M. (na?) am Grenzfluss E. (na?) zuzuziehen. Der Limes, die Berliner Mauer. Die Pälzer Birne wusste besser, wo die Äpfel hängen. Aber gibts in der kleinen, dummen Stadt am Rhein nicht auch so kleine, dumme Skandälchen – nur mit K. usw.?
    Der aus der Augsburger Puppenkiste geht wenigstens. Lassen Sie ihn doch erstmal gehen!

  69. Zum Thema "ueber dem Gesetz...
    Zum Thema „ueber dem Gesetz stehen“ und „nichts zu erklaeren haben“ (oder auch: Naechstenliebe, christlich-sozial) das Zitat meines erzkatholischen, arbeitsamen Onkels von vor 15 Jahren: „Wenn die Einheitsrente kommt, dann bring I jemand um!“ Da muss man in kleinen, dummen Staedten nicht Bischof sein, um dank angewandtem ora et labora vom Saulus ueber Paulus zum A******* zu werden. Religion war mal das Opium des Volkes, heut scheint es mir der aggressiv machende Schnueffelbapp zu sein.

  70. Zu Besuch in einer...
    Zu Besuch in einer Blindenschule wurde ich von den Blinden gefragt wie denn „grün“ sich anfühle. Zu einem sagte ich: „grün, das ist wie ein Frühlingsmorgen, zu einem anderen sagte ich, grün das ist wie ein lauer Sommerabend“.
    Als ich nun ging sah ich die beiden im Hof, sich mit ihren Stöcken schlagend: „nein, es ist wie ein Frühlingsmorgen, nein, es ist wie ein Sommerabdend“.
    .
    Mit Blinden kann man nicht über Farbe streiten.
    .
    „Richtig sagte ein Tauber, von Farbe verstehen sie nichts“ Gleichwohl war der Taube nicht von seiner Meinung abzubringen dass nur sie etwas von Musik verstünden.

  71. Lieber HenryPetersen,
    Sind Sie...

    Lieber HenryPetersen,
    Sind Sie sich sicher, daß ich für Sie der richtige Adressat bin? Wenn Sie Steuern für eine gute Sache halten, dann sollten Sie lieber mit den Tea-Party-Aktivisten diskutieren.
    Im übrigen fahre ich kein Auto und ein paar Schlaglöcher in deutschen Autobahnen fände ich gar nicht so schlimm.
    http://www.nytimes.com/2010/03/20/opinion/20herbert.html

  72. Sagen Sie Don,
    woher speist...

    Sagen Sie Don,
    woher speist sich eigentlich Ihr Interesse für die Patristik?
    Gab es da ein inneres Bedürfnis herauszufinden, ob der Humanitätszuwachs der neuen Sekte gegenüber ihrer „Trägerrakete“ (R. Augstein) nicht doch größer gewesen sein könnte als sich mit vier Nägeln andeuten läßt?

  73. ...
    @DonAlphonso+HenryPetersen
    Kathol. Fundis à la Mixa tolerieren, weil wir sonst Angst vor den geburtenstarken Moslems haben müssen? Lieber HenryPetersen: Können Sie sich vorstellen, was mit einem Menschen passiert, der in die seelischen Fänge von kathol. und islamistischen Fundis gerät? Ich meine damit Dinge, die der Autor hier in seinem Artikel erfreulich klar benennt: Es geht nicht nur um Gelder, mit denen gefälschte Bilder gekauft werden, sondern es geht um die geschiedene Nichte, die ausgegrenzt wird von kathol. Fundis – und noch stärker von islamistischen Fundis. Merken Sie, wie ähnlich sich diese Fundi-Köpfe sind und da plädieren Sie für eine Toleranz gegenüber solchen Kreaturen? Der einzige Unterschied ist, dass Katholenfundis auf Sprengköpfe verzichten. Ich empfehle Ihnen, einen Roman zu lesen, in dem eine muslimische Frau in die Fänge von Fundi-Katholen und radikalen Islamisten gerät, weil sie abgetrieben hat. Da können Sie sehr schön nachlesen, was so alles an der Seele eines Menschen kaputt geht, wenn diese Herren sich ein moralisch-religiöses Urteil erlauben. Der Roman trägt den Titel „Granatapfelsplitter“ und erscheint demnächst. Ich gehe etwas geiziger mit meiner Toleranz um, wenn es sich um Köpfe handelt, die allein die religiös-moralische Wahrheit kennen wollen- ganz gleich, ob sie Bene, Mixa, Meisner, Müller (MMM) oder Taliban oder Osama oder wie auch immer heißen.

  74. Ahmad Beyefendi, natürlich...
    Ahmad Beyefendi, natürlich muss ich auch zugeben, dass die bayerische Welt, wie sie in den 70ern noch war, heute weitgehend verschwunden ist. Ich kenne zwar noch ein paar Fälle, die ziemlich was von Zwangsheirat haben (schlafe nie mit einer Tochter eines Dorfbürgermeisters, die die Pille genommen haben will), und Abtreibungen sind immer noch übelst beleumundet, aber es ändert sich. Mein türkischstämmiger Schrauber jedenfalls sagt mitsamt seiner Frau auch, dass ihm der Unterhalt seines SL500 lieber ist als der eines Kindes.
    .
    HansMeier555, ich denke, man kann die Kirche und Haltung nicht verstehen, wenn man speziell diesen Teil und die frühe Geschichte der Häresie nicht kennt. Die Kirche ist gerade durch den Streit mit Donatisten und Manichäern bis heute extrem geprägt. Und in der Kulturgeschichte kommt man an ihr nicht vorbei.

  75. @Don
    Danke für die...

    @Don
    Danke für die Auskunft.
    Die heutige öffentliche Moral tendiert inzwischen wieder stark zum Donatismus.
    .
    Ein Grund mehr, den öffentlichten lead discource wieder stärker auf das core asset „Gnade“ zu fokussieren.

  76. Ich glaube ja, dass eine...
    Ich glaube ja, dass eine Mischung aus hedonismus, Dummheit und Buddhastatuen aus dem Baumarkt das Rennen machen wird.
    .
    tiberiat, insofern ist es ganz fein, wenn einem das Grün des Grünen egal ist.

  77. @DonAlphonso

    Ihr Humor ist...
    @DonAlphonso
    Ihr Humor ist umwerfend, DonAlphonso, Kompliment! Ich wünschte, wir hätten genug muslimische Schrauber, die lieber einen SL500 finanzieren wollen als ein nicht abgetriebenes, nicht gewolltes Kind. Aber leider ist dem nicht so. Auf katholischer Seite wird von der Mixa-Meisner-Müller-Fraktion nach einer Abtreibung auf die Hölle verwiesen und türkische Väter zücken schnell ihr Messer hervor – ich rede aus Erfahrung, denn ich gehöre der muslimischen Gemeinde an.

  78. Wer wünschte sich da nicht...
    Wer wünschte sich da nicht ins 5. Jh. n. Chr. zurück? Da war noch was los.

  79. Rebound, das Heilsversprechen...
    Rebound, das Heilsversprechen der Kir che bezieht sich nun mal auf die Angehörigen derselben, siehe Augustinus. Kein Heil ausserhalb. Und da kann man schon mal ausfällig werden. Ist so. Schon immer gewesen. Seit Augustinus.
    .
    Ahmad Beyefendi, naja, im Judentum, auf das sich alle letztlich berufen, ist Abtreibung legal. Aber ich denke, da wird sich überall noch viel ändern und einrenken. Es wird nicht leicht. Aber die Alten sterben weg, und die Jungen werden sich irgendwann nicht mehr alles einreden lassen. Ich bin also optimistisch, solange es nicht um Zandt, Grossmehring oder Böhmfeld geht.

  80. Kyrenaiker, aber bitte, gern...
    Kyrenaiker, aber bitte, gern geschehen. Mal schaun, was aus mir wird, wenn ich Italien erreiche.
    .
    Pole, als Kulturhistoriker geht man zugrunde, wenn man an einen menschlichen Fortschritt jenseits der Trippelei glaubt, aber dennoch würde ich nicht 1910 leben wollen. Oder 1810, oder 1710.

  81. "Kein Heil ausserhalb."
    Aber...

    „Kein Heil ausserhalb.“
    Aber es gibt ja noch die Hoffnung auf die Gnade.
    .
    Anonsten ist das deutsche Wort „alle“ für lateinisch „multi“ natürlich eine schamlose Fehlübersetzung, da haben die Zaitzkofener schon recht.

  82. Naja, so eine gscheide...
    Naja, so eine gscheide Apokatastase, wo es jeder in die Erlösung schafft, ist zwar lässig, aber auch nicht so spannend wie ein jenseits mit Hölle. Ausserdem, das ganze Pack aus dem Leben will man doch nicht noch länger ertragen. Nein, ohne Hölle kein sauberes Heil.
    .
    schoepka, Ingolstadt ist nun mal neben dem Tegernsee die ideale Laborratte für die hier vorzunehmende Untersuchung.

  83. Eben!
    Keine Gnade ohne...

    Eben!
    Keine Gnade ohne Distinktion, sag ich immer.

  84. Ohne Ungnade auch keine Gnade,...
    Ohne Ungnade auch keine Gnade, ist doch logisch. Die einen brennen und die anderen jubilieren, weil sie nicht dabei sind.
    .
    BertholdIV, was dumme Städte in bayern angeht: Passau! Weiden in der Oberpfalz! Straubing! Rott am Inn! Rosenheim! Und manches Kaff ist obendrein fast so verkommen inzestuös wie Berlin Mitte.

  85. Was ist mit Augsburg? Ein...
    Was ist mit Augsburg? Ein Lichtblick?

  86. Es ist tröstend, lieber Don,...
    Es ist tröstend, lieber Don, dass Sie trotz der traurigen Thematik Ihren Humor retten, wenn Sie über den muslimischen Ausnahme-Schrauber oder Böhmfeld reden. Dann Ihr Optimismus, den möchte ich haben: Alte sterben weg und Junge lassen sich nicht mehr so reinreden. Die Alten geben es an Junge weiter – immerhin dauern die erzkathol. oder erzislamische Überlieferung auch länger als eine Generation.
    Danke für den Hinweis mit den Juden: Hab ich nicht gewusst, dass die mit dem Thema Abtreibung liberaler umgehen als Bruder Mixa. Werde mehr dazu lesen.

  87. Ich glaube ja, dass eine...
    Ich glaube ja, dass eine Mischung aus hedonismus, Dummheit und Buddhastatuen aus dem Baumarkt das Rennen machen wird.
    .
    weltanschauung aus dem baumarkt und esoterik im angebot von drogistenketten haben wir schon heute, der versuch, mit ommm und räucherstäbchen leistungsportler zu motivieren, war auch schon da.
    .
    die zukunft in glaubensdingen wird sein, dass ein gründlicher eigennutz, verbrämt durch liberallala, rassismus oder ein gelungenes amalgam von beidem die geistigen grundlagen kommender zeiten bilden wird.
    .
    und natürlich, je austauschbarer und indifferenter die staatstragenden bekenntnisse werden, desto mehr blüht die unkrautsaat der fundamentalisten, sektierer und ähnlicher glaubensstarker zeitgenossen.

  88. Re exklusives Heilsversprechen...
    Re exklusives Heilsversprechen der Kirche fuer Glaeubige: Moeglicherweise ist Zeug wie die Einheitsrente dann der einzige Weg, um alle wieder auf das von Kirche zu bietende Heil einzuschwoeren (naemlich das jenseitige). Also die Abschaffung aller weltlicher Heilsversprechen des Staates wie Nicht-Einheitsrente. Gut waere auch ein Mindestlohn fuer alle (keine In-/Outsider Heilsversprechen der Gewerkschaften). In gewisser Weise war Buddha da marktwirtschaftlicher, er legt das Nirvana zwar auch in weite Ferne, aber bietet dafuer *weltliche* Reinkarnations-Heilsoptionen, es wird ja immer wieder neu gemischt. Deswegen hat er’s auch in den Baumarkt geschafft?

  89. Dafür dürfen die Juden keine...
    Dafür dürfen die Juden keine Körpersäfte vermischen, hab ich gehört. Auch nicht nett.

  90. Lieber Don, was Sie immer...
    Lieber Don, was Sie immer gegen Berlin-Mitte haben. Etwas gutes hat die Stadt doch, ziemlich wenig Katholizismus – und der dortige Protestantismus ist auch recht kommod – niemand braucht ihn wirklich, nicht einmal beim Begräbnis. Das ist ja das Tragische in Bayern und anderswo: mal von der Beichte als Seelenreinigung abgesehen, die vielleicht irgendwann auch durch einen Internet-Seelenklempner, per Paypal bezahlt, abgelöst wird, gehen viele ja kaum mehr in die Kirche, aber den letzten Gang von hier nach dort oben will man immer nur mit dem Segen der allein seligmachenden Kirche tun; sicher ist sicher.

  91. @DA
    Bei Weiden stimme ich...

    @DA
    Bei Weiden stimme ich Ihnen vollends zu. Die Stadt ist aus der Nichtexistenz nur durch einen Bayerischen Minister Im Umfeld einer Fabrik für Fahrradteile groß geworden. Unglaublich, dass das alles erst gut zwanzig Jahre her ist

  92. @HansMeier555
    Da muss ich...

    @HansMeier555
    Da muss ich jetzt im Nestle Aland mit dem multi.
    Aber zum thema Gnade das kommt erst mit der Willensfreiheit auf und die erst bei Augustinus fühestens. Kurt Flasch hat Recht, wer das Abendland verstehen will muss Augustinus verstehen, da beginnt es teilweise falsch zu laufen, auch so jemand der kein griechisch konnte

  93. Ich vermute übrigens, daß es...
    Ich vermute übrigens, daß es sich bei Mixas Verfehlung tatsächlich um ein Kommunikationsproblem handelte. Er dürfte nicht das mindeste Unrechtsbewußtsein haben und sich als verfolgte Unschuld fühlen. Das veruntreute Geld für einen Piranesi zu verwenden zeugt von Geschmack. Sich allerdings einen Piranesi-Schüler andrehen zu lassen von Unverstand.
    .
    Mich hat ja der heutige Zeitungsartikel über Enoch zu Guttenberg sehr fasziniert. Als er ob der Last seines Namens bekannte, lieber „Meier“ zu heißen konnte ich einige glucksende Laute heiteren Wohlbehagens nicht unterdrücken, lieber HansMeier. Zudem zeigt sich, daß Sie vollkommen recht haben. Die Einwohner von Guttenberg hängen ihrem angestammten Herrscherhaus mit unverbrüchlicher Treue an. Man lebt im Stammschloß und gibt ein leuchtendes Vorbild für die Untertanen. Wie die diversen Fotos zeigen ist das Umfeld des Schlosses ein erfreuliches und man kann wohl annehmen, daß die Einwohnerschaft sittlich gefestigt ist. Ich glaube mehr und mehr, daß Ihr Feudalismuskonzept etwas für sich hat. Außerdem macht der Herr Baron anständige Musik, was auch nicht zu verachten ist.

  94. Bitte, was passiert mit der...
    Bitte, was passiert mit der „Wissenschaft“.
    .
    Vor Jahren las man es so:
    Wir, die wenigen auserwählten, kreuzen uns mit
    der Nanotechnik, der Gentechnik und der Computertechnik und steigen auf
    (zum Himmel?).
    Um den großen Rest der Erdenbewohner können wir uns leider,leider nicht
    kümmern.

  95. Noch eine Prognose: In...
    Noch eine Prognose: In vielleicht 30 Jahren werden bayrische Wellnesskatholiken mit Baumarkt-Buddhas in der beleuchteten Schrankwandvitrine für die Versetzung eines Pfarrers sorgen, der sich frecherweise weigert, ein gleichgeschlechtliches Pärchen zu trauen. Und das, obwohl die beiden doch so liebenswerte, zamgramd Leut san.

  96. NB: Wie lange haben wir jetzt...
    NB: Wie lange haben wir jetzt schon kein ordentliches Tortenfoto mehr gesehen?

  97. Protestantische...
    Protestantische Begleitmusik:
    http://www.youtube.com/watch?v=t4yFmmcdBnM

  98. Wie wäre es mit der ersten...
    Wie wäre es mit der ersten Internet-Bischofswahl? – Bischofskostüm kostet 89.90 Euro im Faschingskostüm-Shop. Allerdings nur 4 Stück auf Lager, dafür sofort lieferbar. – Wer will gewählt werden? – Das bedingungslose Grundeinkommen von
    6 900 Euro durch das Bayerische Kultusministerium müsste allerdings erst erstritten werden.

  99. Also die Erkenntnisse eines...
    Also die Erkenntnisse eines lutherischen Häretikers über die Formation der Kirche und die Genese des Dogmas aus der Bekämpfung der Häresie ist zwar in der deutschsprachigen Theologie beiderlei Geschlechts (äh sorry beiderlei Gesangbuches) unausrottbar als Grundüberzeugung verankert, aber natürlich weltkirchlich betrachtet weder für einen französischen Dominikaner noch für einen spanischen opus dei Numerarier eine Diskussionsgrundlage. Dass der damalige lutherische Begründer der Dogmengeschichte wenigstens adelig war geht nur als mildernder Umstand durch. Natürlich kann man Dogmatik auch als reines theoretisch abstraktes Gedankengebäude denken. Dann kann man einen Gegensatz zwischen dem Aquinaten und Augustinus sehen, und tatsächlich waren einige der Lehren des letzteren ja immer wieder unter Häresieverdacht.
    .
    Nur Mixa war nicht einmal Dogmatiker, nach kurzer Assistenten-Zeit wurde er Gemeindeseelsorger. Und was das Waisenhaus angeht: Da gab es doch einen Vereinsvorstand oder einen Stiftungsvorstand. Die Rechnungen wurden von einem Kassenwart oder Schatzmeister geprüft und gezahlt, wenn nicht sogar ab einer bestimmten Höhe Vorstandsbeschlüsse notwendig waren. Die Jahresabschlüsse wurden wegen der Gemeinnützigkeit von einem Betriebsfinanzamt geprüft. Dass selbiges nur gutgläubig gewesen sei halte ich – nach Vorfällen wie CTT und Deutscher Orden – für unplausibel. Gleichwohl ist da nichts hochgekommen.
    .
    Mit dem Heim haben Jugendamt und Familiengericht zusammengearbeitet. Bis 1995 ist da auch nichts hochgekommen. (Kleiner Hinweis: im Gegensatz zu einer Schule bei der 1999 ein Zeitungsartikel erschien der totgeschwiegen wurde).
    .
    Bischöfe mussten gehen weil sie Exorzismus betrieben und in diesem Zusammenhang einer Ausnutzung eines Abhängigkeitsverhältnisses angeschuldigt wurden zwecks Aufnahme einer sexuellen Beziehung, oder weil plötzlich ein Sohn da war (in der Schweiz…) oder weil sie einen Knaben geschändet hatten…. da imponiert die causa M. doch als ziemliches Mißverhältnis von Ursache und Wirkung.
    Und seine Skepsis gegenüber der Entwicklung des Afghanistan-Einsatzes wird von der FAZ heute ausdrücklich noch gewürdigt.
    .
    Was sein Priesterseminar angeht ist allerdings wohl wirklich eine Visitation angesagt.

  100. Heute stand in den Gazzetten,...
    Heute stand in den Gazzetten, dass eine auffällig hohe Zahl an Katholiken ihre Kirche verlassen hat – dies insbesondere seitdem Mixa gegen das 8. Gebot verstoßen hat. Wohin werden die gehen? Zu den Buddhas, zu den Scientologen oder zu den unwahren Christen namens Protestanten oder gar zu den widerborstigen Juden, die einfach nicht erkennen wollen,…? Als Agnostikerin frage ich mich, ob es nicht besser wäre, wenn jeder bei seinem Glauben/seiner Religion bleibt u dafür sorgt, dass diejenigen, die für sich allein die Wahrheit beanspruchen, ausgefegt werden. Dann gebe es eine gleichwertige Koexistenz der Anschauungen.
    Aber genau gegen diese „Beliebigkeit/diesen Relativismus“ wettern ja alle, die so überzeugt sind von ihrer einzig wahren Religion, dass sie bereit sind, alle anderen auszuschließen, in die Hölle zu schicken oder zur Not auch in die Luft zu jagen. Man will ja seiner Anschauung in gehöriger Weise Nachdruck verleihen.

  101. .
    Vielen Dank prince...

    .
    Vielen Dank prince Matecki,
    .
    mit Ihrem ersten Satz bestätigen Sie mir einen
    lang gehegten Verdacht.

  102. Lieber prince Matecki,
    was...

    Lieber prince Matecki,
    was stört Sie so an der erwähnten Auffassung von der „Genese des Dogmas aus der Bekämpfung der Häresie“?

  103. "Der einzige Unterschied ist,...
    „Der einzige Unterschied ist, dass Katholenfundis auf Sprengköpfe verzichten.“ Na, was für ein kleiner, vernachlässigbarer Unterschied…

  104. @HansMeier555 Damit meinte ich...
    @HansMeier555 Damit meinte ich natürlich Adolf von (1914 geadelt) Harnack und damit die wissenschaftliche Begründung der neueren Dogmengeschichte durch sein ebenso bennantes Hauptwerk, dass allein bis zum 1. WK vier Auflagen erlebte und auch jenseits der protestantischen Kirchen heftig rezipiert wurde. Es wäre vermessen die drei Bände hier in Zeilen zusammen fassen zu wollen.
    Vor Harnack hatte die lutherische Kirche zwar keine ausgefeilte neuere definitorische Dogmatik, ließ aber die Masse der früher definierten Dogmen bestehen in der Überzeugung, diese entsprächen dem Evangelium wenigstens als Bekenntnis zu Gott und seien insofern anzuerkennen und zu verkündigen. (Etwa so fasst er das selbst zusammen). Insbesondere gilt dies von den Dogmen der „alten Kirche“, also der ökumenischen Konzile vor dem Schisma vom 1054.
    So schreibt er sogar „Luther ist der Restaurator des alten Dogmas gewesen“ (Dogmengeschichte, Bd 3 Seite 814).
    Dem gegenüber entwickelt er eine historische, kritische Betrachtung der Kirchenentstehung aus der (eigentlich kirchengeschichtlich Episode gebliebenen) Irrlehre des Marcion und deren Bekämpfung sowie der dabei nötigen (aus der sicht der gegen M kämpfenden Theologen) Definitionen. Für weitere Details würde ich auf das LThK Lexikon für Theologie und Kirche, bei mir 3. Auflage zu den Stichworten Dogma (11 Spalten), Dogmengeschichte sowie Marcion und Harnack.
    Ein wesentlicher Aspekt Harnacks war die angebliche „Hellenisierung“ des Christentums, d.h. die sprachlich und gedanklich an der griechischen Philosophie und Rethorik bzw. Sophistik ausgerichtete Art der Argumentation.
    Markion lebte etwa 120 bis 150 nach Christus, schon Tertullian schrieb gegen ihn wie wir überhaupt über ihn und seine (Irr-) Lehre im wesentlichen aus den Texten seiner Gegner wissen. Die Auseinandersetzung mit ihm trug unter anderem wesentlich zur „Kanonbildung“ nach, also der Festlegung welche alten Schriften als Teil des Kanons des Neuen Testamentes anerkannt werden.
    Harnacks Buch über M ist immer noch ein Klassiker.
    Zweifellos ist ein Teil der Dogmatik die Auseinandersetzung mit Irrlehrern, Zweiflern, Gegnern der Kirche (Apologetik) und Gottleugnern.
    Allerdings ist Domatik eben auch Entfaltung und logische Ableitung (und gegebenenfalls auch Vereinfachung oder Interpretation von Scheinwidersprüchen) von Glaubenssätzen, die im Idealfall biblich begründet werden können (und nicht nur durch die Tradition und die Lehre der Kirche).
    .
    Halbwegs verständlich zu lesen ist Alexandre Ganozcy Einführung in die Dogmatik, das Lehrbuch von Müller (eben der Bischof von Regensburg) aus seiner Professorenzeit ist unter Fachkollegen durchaus akzeptiert und als Paperback erhältlich, setzt jedoch einiges an theologischen Grundwissen ( Fundamentaltheologie, Geschichte usw) voraus.
    :
    Mehr möchte ich eigentlich nicht schreiben, das wird sonst ein Proseminar.
    Sonst wird der Verdachtsumfang noch größer.
    (nicht ganz ernst gemeint)

  105. ps übrigens hatte Harnack...
    ps übrigens hatte Harnack seine Verdienste als Wissenschafts- und Hochschulpolitiker, er trieb Hochschulreformen voran (klingt bekannt) und die Gründung der „Kaiser Wilhlem Gesellschaft“ (heute Max Planck Ges) geht auf seine Anregung und sein Insistieren zurück

  106. Sehr kritisch zu Harnack Papst...
    Sehr kritisch zu Harnack Papst Benedikt in seinem Jesus Buch ab Seite 80
    Benedikt XVI.: Jesus von Nazareth. Von der Taufe im Jordan bis zur Verklärung. Herder, 2007, ISBN 3-451-29861-9, S. 80 ff.

  107. Lieber prince Matecki,
    .
    sehr...

    Lieber prince Matecki,
    .
    sehr herzlichen Dank für Ihre Ausführungen!
    .
    Wobei der Zentralismus der katholsischen Kirche auch ihre größte Schwachstelle ist. Der Papst könnte, wenn er wollte, aus seiner Machtstellung heraus auch radikalste Reformen durchsetzen. Die katholische Kirche ist die einzige Weltreligion mit eingebautem Selbstzerstörungsmechanismus.
    .
    Juden, Protestanten und Moslems kann so was nicht passieren. Dort gibt es zwar mehr faulen Pluralismus, aber dafür eben auch immer ein gesundes fundamentalistisches Gewebe, das sich den Aufweichungen widersetzt.
    .
    Der Papst aber kann jede Opposition einfach plattwalzen resp. exkommunizieren.
    Katholische Oppositionelle (egal ob Altkatholiken, Küng oder Lefebvre) können zwar ihre eigene Kette aufmachen, dürfen sich aber nicht mehr „römisch-katholisch“ nennen. Und ohne Konkordat, Staatsvertrag und Status einer Körperschaft öffentlichen Rechts macht es auch keinen Spaß.

  108. @prince Matecki
    Auch wenn ich...

    @prince Matecki
    Auch wenn ich katholische Theologie studiert habe, das LThK ist das gut?, ich fand es immer relativ brav und dünn, da war selbst In Regensburg (sic!) bei vielen das TRE angesagter.
    Mit dem Häresievorwurf wäre ich auch vorsichtig. Brox (BXVI müsste ihn ja in seiner Regensburger Zeit gehört haben), hat immer so argumentiert, dass ein Dogma entstand, wenn eine Fragestellung aufgetaucht ist. Zur Helenisierung liegen Harnack und BXVI falsch. Die beste Aussage ist immer noch auch hier z.B. Brox oder viele andere (Concelmann/Lindemann, Arbeitsbuch NT), das das Christentum entsteht als sich die griechisch sprechenden Judenchristen im Umfeld des durch die Tötung des Bruders Jesu Jakobus den Kontakt verlieren s. die Stefanusgeschichte, bzw. die APG..
    Und wenn es schon ein Kirchenvater sein soll, dann bitte nicht Tertullian, sondern doch Basilius von Cäsarea

  109. prince Matecki,
    aber nicht...

    prince Matecki,
    aber nicht doch;
    stelle mir gerade vor,wie H.Friedmans Polen und Türken im Wettstreit mit HansMeier555s zentralasiatischen Oligarchen, sich da einarbeiten.

  110. noch zwei...
    noch zwei links
    http://www.badw.de/aktuell/akademie_aktuell/2007/heft1/17_Weitlauff.pdf
    oder die FS für Brox, die sein Schüler Alfons Fürst (btw. auch sehr lesenswert) herausgegeben hat:
    Das Frühchristentum. Schriften zur Historischen Theologie, 2000

  111. Alfons Fürst der Schüler von...
    Alfons Fürst der Schüler von brox, also ein reise nach münster:
    http://www.uni-muenster.de/FB2/personen/altekg/fuerst.html

  112. Absolutismus kommt von...
    Absolutismus kommt von Absolution.
    .
    Der Abend hat erst angefangen, da können wir uns ja selber noch schnell ein paar Domgen ausdenken.

  113. Lieber Berthold IV,
    Hat die...

    Lieber Berthold IV,
    Hat die Suche im Nestle Aland was ergeben?

  114. In Münster habe ich mal...
    In Münster habe ich mal studiert, wenn auch nicht kath Theologie (sondern Humanmedizin)… Das LThK war in der 2. Auflage ein Rahner / Kollegen /Schüler Werk, das würde ich nicht gering schätzen (gucken Sie mal Artikel in den bisherigen Auflagen an, etwa Anthropologie, christliche / Menschembild, christliches…). Zur schnellen Orientierung ist es immer noch / wieder ganz gut, für die eher evangelische Position an RGG (Religion in Geschichte und Gegenwart)(manchmal stark reformiert orientiert).
    Für Ableitungen aus der Geschichte aus Münster z B einen totale Gegenposition zu BXVI was historische Entwicklung der Liturgie, insbesondere Messe angeht:
    Arnold Angenendt (in quaestiones disputatae).
    Für die Kirchenwerdung gibt es ein im Rahmen Geistesgeschichte herausgegebenes Taschenbuch nach einem Symposium, leider gerade nicht zur Hand, das sehr schön (ökumenisch, religiionsgeschichtlich, philososphiegeschichtlich, auch kirchenkritisch) den Stand der Diskussion resümiert. (das kommt davon wenn man Berufspendler ist, das Buch dass man gerade zitieren will liegt immer woanders.)
    Kirche als dogmatisch festzulengende Selbstexplikation auch bei Häring im entsprechenden Artikel KIRCHE systematisch im „Neuen Handbuch theologischer Grundbegriffe“ Bd II S 309 ff, dazu gleich anschließend Lell aus evangelischer Sicht. Im „Neuen Handbuch…“ Bd I Seite 176 Walter Kaspar zu Dogma… hebt auf Origines ab mit dessen Differenzierung von Dogmen Gottes im Gegensatz zu Lehren der Menschen ( Philosophen). Eusebius v Caesarea und Chrysotomus haben dann beide sconkirchlich definierte Dogmen (auch als Ausdruck in Ihren Schriften).
    Auch Kaspar hat (wenn er am Ende beim 19. jahrhundert ankommt und der ökumenisch evangelischen Perspektive) Kritik an Harnack, da als Ergebnis ein undogmatisches, ethisch aufgefasstes Gesinnungschristentum enstehe.
    .
    Ganz kann ich übrigens von Tertullian nicht abstrahieren da sich z B Bultman (ThW VI,214) auf dessen Begriff vom „Kanon des Glaubens“ als überlieferte Lehre der Kirche beruft.
    .
    Aber nun genug davon!

  115. @HansMeier555
    Da steht schon...

    @HansMeier555
    Da steht schon was drin ist, aber wie ich jetzt merke nicht römisch-katholisch, ich seh mal im CIC nach.
    Noch eine Stimme aus dem felix austria
    http://www.andreas-unterberger.at/2010/03/die-sunden-der-kirchenmanner-und-udo-proksch/

  116. @prince Matecki
    Danke: Wieso...

    @prince Matecki
    Danke: Wieso genug davon?
    Danke für den Rat: Arnold Angenendt (in quaestiones disputatae).

  117. @JorgeLoma
    Selbstverständlich...

    @JorgeLoma
    Selbstverständlich bleibt Wiesbaden Wiesbaden. Und das ist gut so. (na).

  118. na das entwickelt sich zum...
    na das entwickelt sich zum theologischen Proseminar, was der Don wohl davon hält.
    Für andere interessierte Mitleser:
    Angenendt, Arnold Liturgik und Historik – Gab es eine organische Liturgie – Enwicklung
    Questiones disputatae Bd 189
    Herder freiburg, Wien usw 2001

  119. Weitere Informationen zum...
    Weitere Informationen zum Hintergrund des Rücktrittsgesuches: Die Gespräche zwischen Erzbischof Zollitsch und Erzbischof Marx mit Bischof M dauerten zusammen etwa 4 Stunden. Erst nachdem das Ergebnis offenkundig ein „Nicht-Ergebnis“ war zogen die beiden Vorsitzenden (Deutsche, Bayrische Bischofskonferenz) die Notbremse und gingen an die Öffentlichkeit mit ihrer Empfehlung. Jemand aus dem inneren Zirkel sprach von „völliger Verkennung der Realität“.
    Erst danach ( öffentliche Aufforderung) kam das Umdenken.

  120. Staatstragend: l'épée et...
    Staatstragend: l’épée et goupillon.

  121. Immer wenn princeMatecki sich...
    Immer wenn princeMatecki sich gravitaetisch und fundiert aeussert hoere ich im Geiste das Vorspiel zur Brockes-Passion.

  122. Walter Mixa ( 25. April 1941...
    Walter Mixa ( 25. April 1941 in Königshütte, Oberschlesien )Nun gut! Es hat einen Berufsfluechtling getroffen! Aber er faellt weich in seine retraite! Ob das die Watschn kompensiert Fraglich!

  123. ...letzte Woche hatten eine...
    …letzte Woche hatten eine gute Bekannte (Traudel) und ich es von dem Thema „Mixa“. — (Sinngemaess) Sie: „…der war damals schon so…“ , Ich: “ WIE ??“ , Sie:“ …naja, so herrschaftlich und so…“ , Ich: „Wann denn ??“, Sie:“…naja, als ich damals fuer ihn und die Kirche in seiner Diozoese arbeitete, und ausserdem hat er meine Tochter getauft…“
    Besagte Tochter ist inzwischen 31 Jahre alt.
    :~)

  124. @Grimaldeli
    Jeder echte...

    @Grimaldeli
    Jeder echte Katholik freut sich doch, daß Schlesien nach dreihundertjähriger Unterbrechung endlich wieder unter katholischer Oberherrschaft steht.
    .
    Auf dem Preußentum, da lag eben doch kein göttlicher Segen drauf (trotz Garnisonskirche).

  125. @prince Matecki
    Hatte auch den...

    @prince Matecki
    Hatte auch den Eindruck, dass Mixa erst im Nachhinein registrierte, was da passiert (wenn überhaupt). Aus seiner Sicht ist die gesamte Welt böse geworden (Zeitgeist-Medien-Relativismus) und hat sich gegen ihn- den einzig wahren Katholiken- verschworen. Ich glaube ferner, dass auch Bene überrollt wurde von seinen denkenden Bischöfen Zollitsch u Marx. Es wird Bene nicht leicht fallen, die Amtsenthebung von Mixa zu bestätigen, weil es ja Bene war, der ihn 2005 zum Bischof von Augsburg ernannt hat. Der öffentl. Druck scheint mir aber sogar für den Papst zu groß zu sein und deswegen wird er sich dem verhassten „Zeitgeist“ beugen müssen.

  126. @Grimaldeli
    Bitte,...

    @Grimaldeli
    Bitte, argumentieren Sie doch nicht mixaisch! Und: Natürlich fällt er weich – vertraglich! Watschn-Arien- und Waisenhauskompensationen wird es kaum geben, außer alle nehmen sie wirklich ernst. Wie man hört, sind die Ermittlungen bisher nicht abgeschlossen. Das bedarf neuen Drucks vor allem seitens der Betroffenen und als demokratischen Regulativs – der Presse.
    Aber erst einmal ist Ihre Kultur gefragt! Mein Appell (s.o.) ist keineswegs Be-
    schwichtigung des Skandals, und ich bin nicht als Mixoid hier und anderswo bekannt.

  127. @Filou Also wenn schon dann...
    @Filou Also wenn schon dann bitte Johann Sebastian, Johannespassion: „Herr, unser Herrscher….“ (z B Karl Richter in der Aufnahme aus den frühen 60ern, da kommen die Akzente noch erkennbar auf Herrscher)

  128. Ich vermute, daß die...
    Ich vermute, daß die Aufklärungen von Machmißbrauch der unsere Gesellschaft prägenden Institutionen und Ideologien keinesfalls das Ende solcherlei Machtausübung bedeuten. Die Aufklärung bedeutet nur, daß sowohl christliche Kirche als auch (68-er-)Aufklärungsideologie am Ende sind, keinerlei gesellschaftliche Bedeutung mehr für die Zukunft haben. Stattdessen ist eine neue Religion im Kommen, die in einigen Jahrzehnten durch die demographische Entwicklung die Gesellschaft bestimmen wird und Europa in ein modernes Mittelalter führt. Typischerweise wird im Einflußbereich dieser Religion Gewalt sowohl familiär als auch politisch auf dem Niveau des mittelalterlichen Christentums ausgeübt, was aber von allen Aufklärern nicht thematisiert wird. Mein Fazit: Die Natur braucht Machtausübung gerade auch als Machtmißbrauch gegenüber Individuen. Gesellschaften, die versuchen, gegen die Natur zu leben, haben biologisch keine Zukunft.

  129. Aber hallo, was ist denn hier...
    Aber hallo, was ist denn hier los? Dieser Beitrag scheint nicht von der ironischen, bissigen, bisweilen auch zynischen Kunstfigur Don Alphonso zu stammen, sondern eher von dem dahinter steckenden Menschen, der, so scheint es, vom Thema M. tatsächlich ernsthaft persönlich betroffen (im Sinne von seelisch angerührt) ist.
    .
    Zum Thema: Es wird immer wahrscheinlicher, dass diese ganze Gedankenkonstruktion und Institution, die sich „katholische Kirche“ nennt, mit ähnlicher Vehemenz in sich zusammenfallen wird wie vor 20 Jahren das ideologische Gebäude des Kommunismus mitsamt dessen real existierenden Ausformungen. Es wird eine Menge Staub aufgewirbelt werden, und wenn dieser sich gelegt hat, dann bleibt von dem ganzen schönen Brimborium einfach nur … nichts. Herrliche Aussichten!

  130. vielleicht sollte die...
    vielleicht sollte die Kündigung der diversen Konkordate zu einem politischen Thema gemacht werden, das irgendwann mehrheitsfähig ist. Religion wäre dann eine Angelegenheit, denen man in Vereinen frönen kann – aber bitte ohne den Status der Gemeinnützigkeit! Der Bischof als Vereinsvorsitzender, der spätestens bei der nächsten Jahreshauptversammlung abgewählt werden kann. Keine Kirchensteuer, sondern nur noch Mitgliedsbeiträge, dafür das Recht auf einen Vereinsredner auf der eigenen Beerdigung.

  131. bloggoergosum,
    aber sicher,...

    bloggoergosum,
    aber sicher, Mixa wurde „so“ geboren. „So“ wird man nicht eines
    sonnigen Tages. Charakter ändert sich nicht, das ist meine Erfahrung.
    Und in diesen Zeiten funktionieren auch die alt überlieferten Tarnungen dieser Herr-
    schaften nicht mehr.

  132. Lieber reichundgesund,
    .
    Die...

    Lieber reichundgesund,
    .
    Die Alleinseligmachende existiert seit 2.000 Jahren und hatte noch niemals so viele Anhänger wie heute.
    Wenn Sie mal einen Blick in die USA werfen und sich dann wieder die hysterische Türkenangst in den bildungsfernen deutschen Oberschichten zu Gemüte führen, dann wird klar, daß die Katholische Kirche, gerade weil sie so schön intransingent ist, noch eine große Zukunft vor sich hat.
    .
    Die gleiche Gesellschaft, die jetzt täglich über „Mißhandlungen“ entsetzt sein will (auch wenn es nur um ein paar Ohrfeigen geht, die vor 20 Jahren erteilt wurden), hat erst vor zwei Jahren (?) dem Herrn Koch Beifall geklatscht, als der sog. „Erziehungscamps für schwierige Jugendliche“ einführen wollte.

  133. @specialmarke
    Es wäre zu...

    @specialmarke
    Es wäre zu überlegen, diese Veranstaltung als Gewerbe einzustufen.
    Der berichtete, vermutlich nicht mehr zweckgebundene Umgang mit Finanz-mitteln läßt nach Kontrolle durch den WP rufen, der sich dann auch aus- schließlich an den Prüfungserfordernissen eines Erwerbsunternehmens orientieren könnte.
    .
    Auch arbeitsrechtlich wären Vorteile zu begrüßen.
    Der Schutz des Tendenzbetriebs wäre eingeschränkt, z.B. die katholische Krankenschwester, Kindergärtnerin wäre nicht mehr genötigt bei der Auswahl des Ehepartners unter Berücksichtigung der Glaubensrichtung diskriminatorisch
    vorzugehen, wollte sie berufliche Nachteile, bis hin zur Kündigung vermeiden.

  134. Die endgültige...
    Die endgültige Säkularisierung als politisches Programm könnte die FDP über die nächste 5-Prozent-Hürde retten: der Mittelstand wäre steuerlich entlastet und Westerwelle unsägliche „spätrömische Dekadenz“ bekäme einen wunderbaren neuen Sinn. – Ist dort nicht noch Parteitag?

  135. agathodaimon,
    .
    sinnstiftung...

    agathodaimon,
    .
    sinnstiftung als gewerbebetrieb gibt es tatsächlich, mal die ganzen strukturvertriebe und multi-level-marketing – systeme anschauen.
    .
    was daran besser ein soll, wenn der hochwürdige herr pfarrer von der kanzel herunter tschakka! schreit, erschliesst sich mir nicht.
    .
    angenommen, die kirchen wären erwerbswirtschaftlichen körperschaften gleichgestellt (das argument dafür wäre, dass alle steuerlichen privilegien letztlich zuwendungen ausserhalb der öffentlichen haushalte sind):
    .
    der kultus wäre satzungszweck und stünde aussen vor.
    interessant wären einkünfte aus der vermögensverwaltung, aber das wäre mit der baulast zu kompensieren.
    richtig interessant wären die krankenhäuser, altenheime u. dergl., aber da kann man als bilanzierer auch einiges tun, um mögliche gewinne zu senken.
    .
    übrigens sind die öffentlichen hände eben dabei, ihre krankenhäuser und altenheime an private investoren zu veräussern. man kann das begrüssen, muss es aber nicht.

  136. Immer dran denken - neben der...
    Immer dran denken – neben der katholischen Kirche gibt es viele interessante andere christliche Gruppen, so zum Beispiel die ökumenische Herrnhuter Brüdergemeine (ohne „d“). Freikirche, finanziert sich durch freiwillige Beiträge, sehr traditionsreich, sehr aktiv in der Missionsarbeit…
    Nur mal eine Anregung…

  137. Vorsicht,...
    Vorsicht, Säkularisierer!
    .
    Es gibt da in D-land einen heimlichen Deal: Die Kirche behält ihre Privilegien und gibt sich dafür schön handzahm und fortschrittlich, sie verzichtet auf Fundamentalopposition (z.B. in puncto Fristenlösung).
    Insbesondere verzichtet sie darauf, den C-Parteien vorzuhalten, dass ihre Politik schon lange keine christliche mehr ist.
    .
    Würde man die Kirche jetzt auf einen e.V. reduzieren, dann bräuchte sie ja keine solche Rücksichten mehr zu nehmen. Dann würde sich Nullkommanix die radikale Linie durchsetzen.
    So wie bei den Protestanten in den USA.

  138. @HansMeyer555: Wozu haben wir...
    @HansMeyer555: Wozu haben wir denn einen Verfassungsschutz?

  139. @specialmarke:
    Um Lehrer zu...

    @specialmarke:
    Um Lehrer zu mobben, die in ihrer Jugend mal mit ein paar Antifas abhingen.

  140. gggg...
    gggg

  141. Kleines OT, wenn erlaubt:...
    Kleines OT, wenn erlaubt: princeMatecki,
    Sinfonia: die Schuhe schwer, doch bunt der Rock, : Handel, Brockes Passion, Capella Savaria, Stadtsingechor Halle, Cond. Nicholas McGegan, Hungaroton 1985. Intention protestantisch, im Barock jedoch wird alles katholisch.

  142. In Sachen Pelagius: Als wir...
    In Sachen Pelagius: Als wir den und all die anderen damals im Theologiestudium verhandelten, lautete die informelle Quintessenz: Der Katholizismus ist bloß die Häresie, die sich durchgesetzt hat.

  143. Viel Mut gehört ja nicht...
    Viel Mut gehört ja nicht dazu, jemanden zu kritisieren, der gerade seinen Hut genommen hat. Dies wäre an sich nicht schlimm, wenn es denn Kritik wäre. Ist ja schön, dass in diesem Artikel ein Schwank aus der Kindheit zum besten gegeben wird. Wer aber den Misshandlungsvorwürfen gegen Walter Mixa eine Geschichte mit Sparbüchsen aus Pappe gegenüberstellt, klingt nicht sehr klassenkämpferisch. Es sei denn mit Klassenkampf von oben ist Aufbegehren mit göttlicher Hilfe gemeint. Christ oder nicht, es wird schwer fallen Walter Mixa auf diese Weise Mores zu lehren. Jedoch wissen wir seit Bohr, dass Hufeisen auch Glück bringen, wenn man nicht daran glaubt.
    Natürlich hat Mixa dem inneren Druck aus der Kirche nachgegeben. Dieser ist aber erst seit weltweiter Offenlegung von psychischem und physischem Missbrauch an Kindern und Jugendlichen durch katholische Würdenträger gewachsen. Dies nun als „Rebellion der Brüder und Schwestern im Glauben“ zu synthetisieren, kann ich nicht nachvollziehen. Welche Rebellion soll damit genau gemeint sein? Ich komme nicht darauf. Verstehe ich das System alphonsischer Blogs einfach nicht? Ist auch nicht so wichtig. Ärgerlich ist an dem Beitrag, wie Sie, Don Alphonso, als selbst ernannte moralische Instanz des besseren Bürgertums auftreten, ohne dabei zu erwähnen, selber zu Mitteln der Zensur, Einschüchterung und Diffamierung zu greifen. Jedoch wird Sie dies nicht stören, wenn man diesen Eindruck hat, oder!?

  144. @Gesangssolist: es ist aber...
    @Gesangssolist: es ist aber nun schon immer so gewesen, daß der Flügelschlag des Schmetterlings – diese Analogie zu Mixas Wirken sei mir gestattet – anderswo zu Gewitterstürmen führen. – Das ist der Lauf der Welt. Es gibt den berühmten Tropfen, der das Faß zum Überlaufen bringt.

  145. Ich finds lustig, daß ich...
    Ich finds lustig, daß ich hier bei so ziemlich allen Einlassungen ein klares Bild vor Augen habe, ob der Schreiber katholisch ist oder nicht.

  146. Das geht mir genauso. Wobei...
    Das geht mir genauso. Wobei aich als agnostischer Bayer trotzdem eine katholische Ader habe.

  147. @Gesangssolist
    Heißen Sie...

    @Gesangssolist
    Heißen Sie zufälligerweise Mixa?
    Der Don dto.?
    Kommen Sie drauf!
    Nennen Sie mir bitte eines der Donschen Opfer!

  148. @DA: Sie werden wohl kaum...
    @DA: Sie werden wohl kaum agnostisch aufgewachsen sein. HansMeier bringt für mich den Unterschied zwischen den Einschätzungen der katholisch-affinen und den anderen am deutlichsten zutage: erstere rechnen keineswegs damit, daß deswegen nun gleich die Kirche untergeht. Dazu kennen sie sie einfach doch zu gut.

  149. @Gesangssolist
    Don Alphonso...

    @Gesangssolist
    Don Alphonso ist ein bayerischer Grantler.
    Agnostiker, katholisch und Bayer scheinen mir oft Synonyme zu sein.
    Devise der Jesuiten ist skeptische Loyalität.
    Die „Krone“ des makabren Witzes (s.o.) tragen die Kleriker, die
    Juristen, Ärzte, Philosophen … die Bettelkapppen die Be“Lehrer“.
    „Gloria in excelsis Mixae“.

  150. colorcraze, im Grossen und...
    colorcraze, im Grossen und Ganzen: Durchaus. Mein Wissen über Patristik und Barockkunst habe ich mir im Studium angeeignet. Nicht weil es Pflicht war, sondern weil es mir Spass macht.

  151. .
    ...bildungsferne...

    .
    …bildungsferne Unterschichten mögen den Wohlstand eines Landes
    beeintrachtigen.
    .
    …bildungsferne Oberschichten können für ein Land zur Katastrophe werden.

  152. @Süptitz
    Sinn und Satzung...

    @Süptitz
    Sinn und Satzung seiner Tätigkeit gestaltet der Gewerbebetrieb im Rahmen der
    Gesetze in eigener Verantwortung. Pastorale Mission (Strukturvertrieb) und
    MLM kommen der Institution nicht abhanden, müssen sich dann aber weltlicher
    Rechtsinterpretation bedingungslos beugen.
    .
    Wenn Sie noch von der Kanzel predigen, rufen Sie dort herunter was Ihnen
    geeignet erscheint.
    Ihr „tschakka?“ wird in der Anstalt wohl kaum einer verhindern wollen, bietet es
    doch eine willkommene Ablenkung des dort eingeschränkten Alltagserlebnisses.
    Vernünftges Predigen muß jedenfalls nicht im Widerspruch zur rechtlichen
    Gestaltung als Gewerbe stehen.
    .
    Krankenhäuser und Altenheime befinden sich eher selten in komfortabler,
    nachhaltiger Gewinnsituation.
    Gewinnmindernde Bilanzgestaltung ist daher weniger attraktiv.
    Soweit kirchlich geführt, werden diese Einrichtungen ohnehin überwiegend von
    öffentlichen Händen finanziert. Tendenzbetriebe sind enger an das GG
    gebunden als kirchliche. Das Potential gesellschaftspolitischer
    Einwirkungsmöglichkeiten auf diese Veranstaltung nimmt daher zu.

  153. @minna
    .
    wobei auch Bildung...

    @minna
    .
    wobei auch Bildung nicht vor Thorheit schützt.
    .
    http://www.amazon.de/Aufrufe-deutscher-Professoren-Ersten-Weltkrieg/dp/3150097878/ref=sr_1_6?ie=UTF8&s=books&qid=1272259551&sr=8-6

  154. ... da passten die Schuhe wohl...
    … da passten die Schuhe wohl nicht so gut. Entschieden haben andere.
    Diese Katastrophen führten zu einer Verkleinerung des Landes nicht zu
    seiner Auflösung.
    Oder ist es etwa nicht bildungsfern, zu behaupten ein Land könne nach
    betriebswirtschaftlichen Prinzipien geführt werden und ansonsten gibt es nur
    Standorte. Auch dies wurde von deutschen Prof.s und Oberschicht verbreitet.
    .
    Und jetzt muß ich Ihnen, HansMeier555, mal rechtgeben: Von Königin Margarete
    von Dänemark ist der Sprüch überliefert „wenn man einem Club(EU) beitritt,
    dann muß man wissen wer man ist“.
    Sie hat wohl nicht das BIP gemeint.

  155. @DA: aha, auf Seitenpfaden...
    @DA: aha, auf Seitenpfaden sozusagen. Nicht über die direkte Auseinandersetzung mit dem örtlichen Bodenpersonal.

  156. Das Bodenpersonal konnte man...
    Das Bodenpersonal konnte man nicht ganz verhindern, aber es verflüchtigte sich, wenn man diue fiesen Stellen von Ambrosius vortragen konnte.
    .
    JorgeLoma, ich habe aber auch einen preussischen Ehrgeiz und Disziplin, wenn es um Dinge geht, die mir wichtig sind.

  157. Gesangssolist, ich lösche...
    Gesangssolist, ich lösche beleidigende Kommentare und Dauertrolle. Ich habe ein Recht, hier in Ruhe zu diskutieren, aber was anderer Leute Eindruck ist, ist mir egal. Auch wenn es Blödsinn ist.
    .
    maternus, das Elend begann eigentlich, als man sich unter den ersten Angehörigen nach einigen Marketingpleiten bei den Juden zusammensetzt und überlegte, ob man es nicht doch mit den Heiden versuchen sollte – von denen gab es mehr, und sie waren offener für schicke Moden aus dem Osten.

  158. specialmarke, historisch recht...
    specialmarke, historisch recht erfolgreich war ja auch die Entgüterung der Kirchen – vielleicht könnte die FDP da mit einer Art neuen Treuhand ihre Anhänger zufrieden stellen.
    .
    reichundgesund, aber nein, ich habe mit der Kirche nichts zu schaffen.

  159. JorgeLoma, Ihre...
    JorgeLoma, Ihre Kombinationsgabe ist bewundernswert! Warum fragen Sie mich nicht gleich, ob ich direkter Nachfahre von Walter Mixa bin? Davon abgesehen habe ich gar nicht von donschen Opfern gesprochen, sondern lediglich davon, dass Don Alfonso zu Mitteln der Zensur, Einschüchterung und Diffamierung greift. Dass Sie sofort nach Nennung von Opfern rufen, scheint jedoch Indiz dafür, dass meine Aussage durchaus dem Ruf entspricht, der einem Haudegen so vorauseilt. Wenigstens hat mir specialmarke die Bedeutung des obigen Artikels verständlich gemacht. Da hat sich also vor ein paar Jahrzehnten in der bayrischen Provinz ein junger Geistlicher gedacht, wenn er seine Schäfchen ab und zu ordentlich abwatscht, dann wird dies durch eine Verkettung unzähliger Umstände eine Rebellion lostreten und zum Triumph über das Böse führen. Nur verstehe ich noch nicht, wie dies den glorreichen Walter Mixa untragbar macht. Naja, um dies zu verstehen fehlt dann doch die katholische Ader.

  160. Gesangssolist, entweder Sie...
    Gesangssolist, entweder Sie belegen Ihre Unterstellungen, dann kann man darüber reden. Oder Sie bleiben dabei und stänkern hier nur haltlos rum. Dann kommt tatsächlich der zeitpunkt, wo ich der Sache überdrüssig werde und Sie nicht mehr freischalte. Und das ist dann immer noch die nette Variante im Umgang mit Ihnen, schliesslich sind Sie hier derjenige, der andere ausrichtet.
    .
    Haben Sie das verstanden?

  161. (Ich mache sowas nicht...
    (Ich mache sowas nicht zwingend gern, weil es schön zu sehen ist, dass sich Leute über hunderte von Kommentaren zivilisiert unterhalten können, aber es ist nicht meine Aufgabe, hier jede Unterstellung zu dulden, selbst wenn sich dann ein Troll ohne Manieren zensiert fühlt.)

  162. @Gesangssolist
    Also in aller...

    @Gesangssolist
    Also in aller Ruhe noch einmal? Ach nee, wir – außer Ihnen – haben die Causa xmal und in allen erdenklichen Facetten durchgenommen und uns meistenteils – raten Sie mal! Wessen? Richtig! – befleißigt.
    Auch der Ironie. Ironie!
    >
    Ihre Denke und Ihr Sprachstil? Das sind Sie.
    >
    Keine Frage mehr! Keine!

  163. @Don
    Rhetorische Frage:
    Sind...

    @Don
    Rhetorische Frage:
    Sind „preußischer Ehrgeiz und Disziplin“ ortsgebunden?

  164. Chris, das kann man so meines...
    Chris, das kann man so meines Erachtens nicht sagen. Es gab eine klare Stimmung für eine Beendigung des Krieges in Bosnien mit militärischer Gewalt, und ich denke bis heute, dass es richtig war. Kosovo? Da habe ich schon gewisse Zweifel. Afghanistan? Es gab sicher Gründe dafür, aber die Ausführung war eine Katastrophe. Man hat nicht mal richtig versucht, nation Building zu betreiben, dann ging es schon im Irak weiter. Man darf es sich nicht einfach machen, aber ich glaube auch nicht, dass es jemand tut.

  165. ich weiss es nicht. Ich weiss...
    ich weiss es nicht. Ich weiss nur, dass dieser Aspekt meiner Person in dieser Vehemenz – wenn mir etwas wirklich wichtig ist – nicht so arg oft anzutreffen ist.

  166. @DA
    nur als Hinweis. Das...

    @DA
    nur als Hinweis. Das Judentum hat sehr wohl missioniert. Sie finden im NT eine Anspielung Jesu über die Proselytenwerbung der Juden im römischen Reich.

  167. Lieber Don Alphonso,

    nun also...
    Lieber Don Alphonso,
    nun also hat der Ex-Bischoff auch hier noch sein Fett abbekommen. Der Vergleich zum Adel vergangener Zeiten ist köstlich, aber auch bitter. So muss der gute Mann, trotz nur teilweise rechtsgültiger Verfehlungen zumindest monetär nicht zurückstecken. Eine Pension von 8000 EUR wurde mehrfach genannt. Bezahlt aus Steuermitteln. Der obligatorische Altersruhesitz wird sich finden lassen. Der Ehrenbürger der Stadt Schrobenhausen wird ihm bleiben, der Bayrische Verdienstorden wohl auch.
    Haben Sie aufgepasst ? Hier die Zusammenfassung: Pension aus Steuermitteln, ein würdiger Altersruhesitz und einen Orden. Brat‘ mir doch einer einen Storch, da möge mir die moderne TV-Landschaft doch Einiges fehlvermittelt haben, aber dieses Konstrukt erinniert doch stark an die Blütezeit des Adels, bevor diese unsäglichen Franzosen … na, sie wissen schon.
    Zum Abschluss noch etwas Trivia: Sonderermittler Dr. Knott hatte wohl, soweit mich meine Erinnerung nicht täuscht, durch Bischoff Mixa die Erstkommunion empfangen. Wenigstens hier, etwas Gerechtigkeit.

  168. @DA
    schreiben Sie doch mal...

    @DA
    schreiben Sie doch mal über die etwas größere Stadt an der Donau.
    Da gibt es Dinge, die passieren nur dort:
    http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,692300,00.html

  169. Bosnien.
    Lieber Don, auch dort...

    Bosnien.
    Lieber Don, auch dort hätte man anders vorgehen können. Aber 1991ff. fehlte es in westlichen Hauptstädten viel zu lange am Willen, den Agressor zu identifizieren. Es gab in London und Paris eine heimliche Sympathie für die Serben. Letztlich brauchte „der Westen“ die Gewalt nicht, um die Serben zu besiegen, sondern um sich selbst zu einer klaren antiserbischen Position zu durchzuringen.
    Hätte er diese von Anfang an gehabt, dann hätten auch andere Mittel zum Ziel geführt.

  170. Lieber Don Alphonso,
    abgesehen...

    Lieber Don Alphonso,
    abgesehen davon, dass ich Ihren Blog sehr gerne lese, bin ich auch immer wieder begeistert von ihrer Bildauswahl.
    Würden Sie mir verraten um welches Fresko es sich bei dem letzten Bild dieses Blogeintrags handelt?

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