Home
Stützen der Gesellschaft

Stützen der Gesellschaft

Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Die Rettung Europas mit Scarlatti und Avison

| 234 Lesermeinungen

Nun stehen wir also wieder am Beginn eines innereuropäischen Konflikts, der den Kontinent auseinander reissen wird. Wir werden nicht aufeinander schiessen und uns dennoch als Feind betrachten, wir werden dem anderen den Untergang an den Hals wünschen und selbst unsere Schätze vor den anderen verstecken, wir werden einander am Wegesrand krepieren lassen, auch wenn wir dort gerne Urlaub machten. Das ist schlimm, und deshalb habe ich eine Idee über Concerti Grosso von Avison über Themen von Scarlatti.

Äussere Schönheit ist ein Zeichen innerer Göttlichkeit
Baldassare Castiglione, Das Buch vom Hofmann

Also, das mit dem Zusammenbruch muss ich Ihnen erklären. Es ist nämlich so gewesen:

Es ist leicht bewölkt. Ich trage ein Sakko von Roydale, mein viertletztes hellblaues Hemd für diesen Urlaub, neue Full Brouges von Morresi und die schwarze Oyster Datejust. Ich sitze in meinem Cabrio, höre Concerti Grossi von Charles Avison über Themen von Domenico Scarlatti, also nichts für die hohen Herrschaften vom Feuilleton, sondern Easy Listening für die Poebene, und bekomme nichts von der Welt mit. In dem Moment, da irgend so eine Ratingantur – Sie wissen, diese Büttel der Banken, die denen bei der Schaffung der Finanzkrise geholfen haben – die Griechen abwertete, in dem Moment also muss ich gerade noch in Novellara gewesen sein und Aceto Balsamico für einen Fresskorb gekauft haben. Ich kaufe Essig, gehe über die Piazza zurück, und wenn ich wieder im Wagen sitze, haben die Eltern der Beschenkten an der Börse gleich wieder 5.000, 10.000 verloren, keine Ahnung, aber es ist schlimm, nach all den Aufregungen der letzten Jahre.

Bild zu: Die Rettung Europas mit Scarlatti und Avison

Und das ist nur der Anfang. In diesem schönen Frühling gehen die Griechen und die Portugiesen den Bach runter, im Sommer kommt Spanien, und im Herbst geht auch Italien vor die Hunde, und anderes Viecher der Spekulantenszene. Das wird, unschön und effektiv, laufen wie bei den amerikanischen Banken. Kaum hat man die Probleme bei Bank A mit Geld erstickt, will Bank B gerettet werden. Aus hunderten Millionen werden Milliarden, aus Millardien hunderte Milliarden, und am Ende misst man die Schäden in Billionen, plus Arbeitslose und desolate Volkswirtschaft, aber den Banken geht es wieder prima. Den europäischen Ländern wird es nicht prima gehen, aber es wird zu einer Gewöhnung an ihre Rettung kommen. Und indirekt die Rettung der deutschen Banken, die deren Staatsschulden im Portfolio haben.

Ich bin also in einem Land, dem finanziell die Luft ausgeht. Italien hat nicht nur schlechter als ein Augsburger Bischof in Stadtpfarrerszeiten gewirtschaftet. Es ist auch Globalisierungsverlierer, Schuhe, Kleidung und Küchenutensilien kommen heute vor allem aus China. Luxusgüter verkaufen sich nicht mehr so gut. Der Tourismus hat gegen andere Destinationen zu kämpfen, die Geschäfte sind ziemlich leer, und deutsche Billigläden sind auf dem Vormarsch. Und das ist hier immer noch der reiche Norden. Wie ich so über die Dörfer fahre, sieht das auch nicht mehr wie das gute Leben aus. In Novellara gibt es am Kastell einen ganzen historischen Strassenzug mit Arkade, und darunter ist kein einziges Geschäft mehr. Ausgeweidet, abgezogen, ausgeblutet.

Bild zu: Die Rettung Europas mit Scarlatti und Avison

Davor war ich in Sabbioneta. Ich mein, es ist wirklich schön, eine halbe Stunde im ersten überdachten Theater vollkommen allein zu sein, niemand da, sogar die Wärterin ist draussen und plauscht mit jemandem. Ich habe das Teatro all’Antica von 1590 ganz für mich allein, aber es ist nach einer Weile schon etwas beängstigend. Kein Japaner, kein Koreaner, kein Amerikaner, nur ein paar italienische Schulklassen sind in Sabbioneta unterwegs. Ich könnte mich auf die Bühne stellen und der versammelten Götterriege auf der Säulengalerie Gedichte von Tucholsky aufsagen – Ich habe mich Deinetwegen gewaschen und rasiert, ich wollte mich zu Dir legen  – niemand hätte mich aufgehalten. Weil niemand da ist. Es ist leerer als das Museum für konkrete Kunst in der kleinen, dummen Stadt an der Donau. Im Gartenpalast hätte ich in der Galerie 96 Meter hinauf und hinunter Walzer tanzen können. Niemand wäre im Weg gewesen. Im Antiquitätenladen gegenüber stehen die gleichen Stücke wie 2008, als ich zum letzten Mal hier war. Die Fenster sind sehr trübe und schmutzig geworden.

Während man Griechenland vielleicht noch retten kann, und auch die Pleite Portugals noch abwendbar ist, wird man bei Spanien nicht mehr viel machen können, und für eine Stützung Italiens wird kein Geld mehr da sein. Es bedarf keiner überbordenden Phantasie, sich den Fortgang der Geschichte zu imaginieren. Die Deutschen werden von der Idee der Nothilfe abkommen und die Vorstellung der Notschlachtung präferieren, was man ihnen nicht verdenken kann, denn am Ende geht es nur darum, wer geschlachtet wird: Die kriselnden Nationen, die Besitzer ihrer Staatsschulden, oder die Länder, die Löcher stopfen, während die Landesbewohner selbst ihr Geld von den Banken holen. Ich fahre durch dieses liebenswerte Land, gleite am Po entlang, höre die von Avison interpretierte Sprezzatura von Scarlatti, die Luft ist leicht und das Herz ist schwer, in einem halben Jahr wird man bei uns über dieses Land reden, als wäre es 1915, und das Königreich Italien würde unseren Kaisern in den Rücken fallen. Man wird sich wieder fraglos, in schlechtester europäischer Tradition, die Köpfe einschlagen.

Bild zu: Die Rettung Europas mit Scarlatti und Avison

Und, weil es finanziell oder zumindest politisch gar nicht anders geht, diese Länder in die ein oder andere Art des Staatsbankrotts treiben. Das hat den Vorteil, dass endlich Ruhe ist mit den Gründungsgedanken der Väter der EU, die noch nie wirklich praktikabel waren, und den Nachteil, dass wir alle vor der Geschichte ein miserables Bild abliefern. Europa ist eben kein Concerto Grosso von Avison über Scarlatti, in dem man Gewinn aus den Eigenheiten des anderen zieht, sondern eine hässliche Krämerbude, wo der eine den anderen über das Ohr haut. Allerdings zeigt Avison auch, wie wunderbar britisches Kalkül mit italienischer Genialität zusammenpassen, und bevor man die Italiener nun absägt und weltöffentlich demütigt, kommt mir auf dem Weg zurück nach Mantua eine Idee, wie man das Übel in bester europäischer Tradition beseitigen könnte: Mit einer sehr europäischen  Betrügerei.

Denn neben den besagten Krisenländern gibt es auch noch Grossbritannien, jene eigensinnige Insel, die zwar in der Europäischen Union ist, sich aber ihren britischen Peso als Weichwährung  behalten hat. Das nützt ihnen momentan als Zurücküberdieschwellenland herzlich wenig, aber immerhin: Es ist eine weitere, akzeptable Währung in der EU. Unter dem alten Namen „Pfund“ hat der britische Peso sogar einen Ruf, der nicht schlechter als die Fama der italienischen Lira und der griechischen Drachme war. Statt nun also unsere bald ehemaligen Freunde in Europa zwangsweise aus der Währungsunion zu werfen, könnte man sie doch mit dem momentan kräftig entwerteten, britischen Peso avisonieren: Statt die Eurozone brutal auf Kerneuropa zu verkleinern, würde man die Pesozone einfach mit Portugal, Spanien, Italien und Griechenland vergrössern.

Bild zu: Die Rettung Europas mit Scarlatti und Avison

Damit könnten diese Länder endlich ordentlich abwerten, ohne gleich Staatsbankrott anmelden zu müssen. Die Banken müssten eine Beschneidung ihrer spekulativ gekauften Staatsschulden hinnehmen, die Produkte dieser Länder hätten schnell wieder Preisvorteile, der Urlaub würde billiger werden, vielleicht kämen auch wieder die Japanerinnen und würden die Schuhläden leerkaufen, und es hätte eine wirklich schöne Fassade vor so viel hässlichen Streitereien. Die Politik hätte Handlungsfreiheit bewiesen, die Euroskeptiker in England könnten jubeln, die Deutschen wüssten, dass die Welt an ihrem Wesen, aber nicht an ihrem Geld genesen kann, und unsereins könnte gar nicht anders, als die nun wieder wirklich günstigen Nachbarn zu besuchen und dort einzukaufen.

Denn was mir beim niedergehenden britsichen Bürgerhaushalt die silberne Teekanne ist, könnte mir in Oberitalien auch das kleine Haus oberhalb von Torbole werden, oder jenes kleine, leerstehende Gebäude nahe des Stadtparks von Mantua, an dem ich immer vorbei gehe, oder die Villa Minerva in Riva, die nun schon seit Jahren verfällt und einen Retter bräuchte. Und wenn es mir aus reiner Kulturbeflissenheit schon so geht, werden die Qualitäten des britischen Peso in Italien fraglos auch die besten Qualitäten der deutschen Krämerseelen zum Vorschein bringen, denn es gibt nichts, was ein deutscher Billigladeneinkäufer nicht nehmen würde, sobald es Prozente gibt.

Bild zu: Die Rettung Europas mit Scarlatti und Avison

Sie werden natürlich nichts von Avison wissen, oder von Scarlatti, sich aber mit gefälschten Turnschuhen über die rotgeäderten Ohren hauen lassen und ein gutes Restaurant nicht von einer Touriabspeise unterscheiden können. Sie werden wieder nach Rimini fahren und mir San Benedetto überlassen. Aber das macht mir nichts, solange ich offen durch ein freundlich gesinntes Europa fahre.

0

234 Lesermeinungen

  1. Gebongt! Lassen wir die...
    Gebongt! Lassen wir die mediterranen Völker fallen und dann her mit der D-Mark. In diesen Tagen gewinnen nur jene, die immer schon dagegen waren, gegen den Krieg in A., gegen den Euro, gegen die EU. Italien in den britischen Peso? Warum nicht? Dann sollten wir den Peso auch gleich in Ostdeutschland einführen, soviel Ehrlichkeit muß sein.
    Ist diese Blasenkaskade nicht ein schönes Naturschauspiel? Italienisches Design, griechische Tragödie, deutsche Technik.

  2. Sehr geehrter Don,
    Danke für...

    Sehr geehrter Don,
    Danke für einen erneut sehr zutreffenden und auch irgendwie tröstlichen Beitrag von Ihnen. Europa scheint mir mitunter bislang nur in der ChampionsLeague wirklich zu „funktionieren“ und die Griechen scheinen auch Sehnsucht nach ihrer Drachme zu haben, wie ein Feldversuch von BILDHamburg gestern bewies. Freue mich auf weitere Lektüre.

  3. Ein Tag ganz nach meinem...
    Ein Tag ganz nach meinem Geschmack. Und einen amüsanten Artikel vom Don gibt es noch gratis obendrein.
    .
    Das wird gewissen Redakteuren aus dem Finanzressort auch dieser Zeitung rein gar nicht gefallen. Tja. Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr!

  4. <p>Es war eine sehr stabile...
    Es war eine sehr stabile Zeit ohne die Währungsunion.
    Ich sehne mich nach der alten D-Mark.

  5. Vielen Dank. Ich bin Europäer...
    Vielen Dank. Ich bin Europäer und stehe dazu. Litauen hat im Vergleich weitaus größere Probleme und hat sich entschlossen, weder Hilfen zu fordern noch anzunehmen. Die Menschen besinnen sich auf ihren Stolz und den Wert ihrer Hände Arbeit. Dabei kommt im Nordosten Europas möglicherweise etwas anderes heraus als im Südosten. Betrug wird nicht belohnt. Hilfe für ein Land, das mit seinen -selbst hergestellten- Schwierigkeiten nicht fertig wird, könnte ein Staatsanwalt bewerkstelligen. Oder ein Sozialdienst. Eventuell die Kirche. Sicherlich ein fähiger Kämmerer. Keinesfalls aber der Gutmensch.

  6. Die Idee hat was, vor allem...
    Die Idee hat was, vor allem ist sie überraschend; nur ob sie auch in irgendeiner Weise praktikabel wäre, müßte man durchdenken. Möglichst schnell, denn daß der Dominoeffekt demnächst so kommt, wie Sie aufzählen, halte ich für recht wahrscheinlich. Die Zeit, den Sturzbach „Griechenland“ aufzuhalten, ist schlicht um, nun frißt er sich einen wilden Weg, ohne daß man ihm ein Bett vorgezeichnet hat. –
    GB zehrt ja auch sehr von seinem Kredit für die City, die immer wieder hergebeteten Daten – die ohne Kenntnis der Akteure und Vektoren aber ohne Aussage sind – sehen jedenfalls erstaunlich schlecht aus. Ich nehme mal an, bei den USA auch. –
    Man hat dem gegenseitigen Sich-den-Schädel-Einschlagen abgeschworen und läßt stattdessen die Konzerne aufeinander los. Mehr noch die Banken. –
    Ich würde gerne mal aus den Zeitungen mehr erfahren über die übliche Art der Staatsfinanzierung und -kreditierung, und was los ist bei den Banken. Und wer gegen Griechenland, Portugal etc. wettet und wie. Es sieht für mich im Moment aus wie ein Kampf der Nationalstaaten gegen eine Art neue Oostindische Compagnie, aber es ist mir alles sehr nebulös.

  7. Es geht inzwischen nur noch...
    Es geht inzwischen nur noch darum, dass der große Roulettekessel sich möglichst noch einige Tage länger dreht …

  8. Dracula, ich denke, der...
    Dracula, ich denke, der historische Rückblick auf die EU, ihre Gründer, ihre Sachwalter und die Kommission wird ein vernichtender sein. So viele Chancen, so viele Vollversager auf allen Ebenen.
    .
    liebes gutesrecht, ich denke schon, dass Europa funktioniert, wenn man weiter runter, auf die persönliche Ebene geht. Ich mag diesen Kontinent, und den Rest will ich gar nicht sehen. Ich hätte ihn nur gern besser verwaltet und nicht den Banksterhyänen zum Frasse vorgeworfen.

  9. Kluger Gedanke, verehrter...
    Kluger Gedanke, verehrter Don!
    Man könnte ihn noch ein bisschen weiterspinnen. Wie wäre es, wenn Länder, die gerade im Aufschwung sind, jeweils zum Euro wechseln könnten, hingegen die andern, die gerade schwächeln, in die Peso-Zone geschickt werden? Dann wüssten wir wenigstens, welche Länder wir für den Urlaub meiden sollten….

  10. @Dracula: "In diesen Tagen...
    @Dracula: „In diesen Tagen gewinnen nur jene, die immer schon dagegen waren“. Gewinnen tun sie nur einen Preis fürs Maulaffenfeilhalten, mir erscheint derlei Rechthaberei ähnlich wie das Gejammer und die Empörung über die Abwicklung der DDR-Betriebe, und ähnlich zukunftsweisend. Nämlich garnicht.

  11. muscat, ich weiss nicht mal,...
    muscat, ich weiss nicht mal, ob das in dem Kontext überhaupt gelesen wird. Scarlatti ist nicht an der Börse, Avison verschickt keine Einladungen zu Pressereisen, und ich mache keine subjournalistischen Interviews über Studienvortäuschungen bezahlter Wunschergebnislieferantinnen.
    .
    VivaBaltica, ich habe da meine Zweifel – einerseits sind die Banken im Baltikum ja an der Lebensader der Schweden und anderer Nordländer, andererseits hilft der eigenen Hände Arbeit wenig auf dem Weltmarkt. Zumal es gerade die offen aufgenommene Marktradikalität war, die das Baltikum so anfällig gemacht hat, und nicht der Schlendrian im Süden.

  12. Und wenn die EZB den Staaten...
    Und wenn die EZB den Staaten einfach einen festen Betrag zuweisen würde, ohne Umweg über die Banken, so daß die Staaten den Banken mal eben den Stinkefinger zeigen können?

  13. colorcraze, gerade das Thema...
    colorcraze, gerade das Thema Staatsschukden behandeln Banken zumeist sehr restriktiv. Man muss sich nur mal anschauen, wie mit den Ausfallversicherungen geheimnistut wird, wie wenig man über die Versteigerung der Schulden nachlesen kann, wie wenig offen dieser Markt ist. Und ein Staat hat im Gegensatz zu einer Firma nicht mal einen richtigen Wirtschaftsprüfer. Da kann also noch einges im Argen liegen. Meines Erachtens haben die Griechen um Hilfe gerufen, weil sie mehr als der Rest wissen. Und in Spanien übersieht man den schleichenden Bank Run, der demnächst auch Folgen haben wird. Ich empfehle dringend das hier:
    .
    http://ftalphaville.ft.com/
    .
    Chat Atkins, eigentlich geht es darum, jetzt noch schnell die Chips umzutauschen. man achte auf den Kurs von Gold und Schweizer Franken.

  14. Kopfgeburt, das würde...
    Kopfgeburt, das würde vielleicht zu viele Kosten verursachen – und sehen wir den Tatsachen ins Auge, wir stehen gerade mal am Beginn des zweiten Aktes der grossen Weltwiertschaftskrise. Da ist der Weg eine Einbahnstrasse zum Peso.
    .
    colorcraze, wenn man sieht, wie Italien preisstabil bis deflationär ist, weil der Euro einfach zu hart für dieses Land ist, sieht man, dass es allenfalls eine kurzfristige Lösung wäre. Ich glaube, diese Länder werden abwerten müssen. Der Euro war halt eine Idee, die mit Zielvorgaben eingeführt wurde, und nicht mit Belohnung für Fälschungen. Und mit dieser Lösung würde es die Banken noch übler erwischen. Man könnte ja sagen, dass die Abwertung nur Schulden betrifft, die im letzten Jahr gekauft wurden – das wäre auch schon schlimm für unsere Spekulanten.

  15. Oh, die Griechen verbieten das...
    Oh, die Griechen verbieten das Shorten von Aktien:
    .
    http://ftalphaville.ft.com/blog/2010/04/28/214241/is-this-really-going-to-help/
    .
    Das ist insofern bemerkenswert, als bekannt ist, dass die griechischen Banken Interesse an hohen Kursen haben, damit sie Positionen auflösen können, wenn sie einen Bank Run erleben. Tjaja. Lustige Zeiten, das.

  16. D.A, Ihr link! ...geht es...
    D.A, Ihr link! …geht es gegen die Spanier wie in alten Zeiten?

  17. Ist mit dem I in PIGS nicht...
    Ist mit dem I in PIGS nicht Irland gemeint?
    Die Italiener, bald ordentlicher als die Deutschen, haben doch erstaunlicherweise mit dem Euro sehr gut gewirtschaftet.

  18. minna, ich denke, das Motto...
    minna, ich denke, das Motto lautet „Alles gegen jeden und jeder für sich!“
    .
    luxurius, eigentlich sollte es heute PIIGS heissen, aber im Fokus sind eben vor allem Spanien, Italien, Griechenland und Portugal. Irland hat sich ja entschlossen, seine Bevölkerung zu verarmen, um den Banken zu helfen, das schätzen die Märkte. Kleiner Link:
    .
    http://ftalphaville.ft.com/blog/2010/04/28/214291/market-swill-ii/

  19. ...mit Lloyd Blankfein als Sir...
    …mit Lloyd Blankfein als Sir Walter Raleigh?

  20. Nein, als die Vampirkrake im...
    Nein, als die Vampirkrake im Untergrund.

  21. Sehr geehrter Don,
    da stimme...

    Sehr geehrter Don,
    da stimme ich Ihnen zu: Wo das Herz mit von der Partie ist und der Mensch sich im positiven Sinne mitgenommen fühlt, also im Privaten/Persönlichen, da „funktioniert“ Europa durchaus; anderswo als hier könnte ich mir auch nicht vorstellen heimisch zu sein, mag es auch schöne aussereuropäische reiseziele geben. Auch mir schmeckt das wirken der banksterhyänen keineswegs, wenngleich wohl erst die zukunft zeigen wird, wer in welchem maße an der globalen malaise mitwirkte und verdienen wollte: die bank, der „provisionshai“, der grossinvestor oder der kleininvestor, der nun wirklich den allerletzten groschen hergab für die traumhafte rendite, obwohl er ihn gar nicht entbehren konnte und folglich auch nicht das nötige „spielgeld“ hatte … Ein anderes Thema: „Verschlanken“ Sie eigentlich jemals Ihren bewunderungswürdigen Haushalt dahingehend, dass eine Silberkanne verkauft wird … ? mit Sonnigen Grüßen aus der Hansestadt

  22. Et in arcadia ego - ein sehr...
    Et in arcadia ego – ein sehr europäisches Sujet, und die beiden möglichen Lesarten haben Sie auch treffend in Ihrem Text verwoben. Kompliment!
    Was die Pesozone angeht: Es gab sie ja mal, diese Idee eines Europas der zwei Geschwindigkeiten, doch sie war politisch nicht gewollt. Einheit um jeden Preis, endlich einmal GROSS sein wollen. Humanismus als Deckmäntelchen einer neugewandeten Kameralistik, in der alle Abteilungen hoch und heilig versprechen, ganz brav zu wirtschaften, aber krampfhaft an der Etatautonomie festhalten.

  23. Ob EZB-Notenbankchef Helge...
    Ob EZB-Notenbankchef Helge Schneider wieder eine rettende Lösung hat?
    .
    Warten wir’s ab, ihm fällt bestimmt noch was ein, wie ja schon 2008.
    http://de.indymedia.org/2008/09/227991.shtml?print=on

  24. Wenn der italienische Tankwart...
    Wenn der italienische Tankwart als Bezahlung Silberkännchen fordern würde, dann würde ich mir Sorgen machen. Sonst nicht. Don Alfonso ist als Krisengewinnler unterwegs in Italien. Die fehlenden Touristen aus Fernost sind heute nicht da, weil sie vorgestern nicht einfliegen konnten. Europe in seven days was cancelled: il vulcano… Geniesse er die leeren Theater, um Ostern herum durfte ich wänstige Chinesen in venezianischen Gondeln beäugen, keine Spur von Krise. Lange Schlangen vor Giorgione. Und Griechenland: unsere deutschen Sparkassenbeamten sind im Verkaufszwang, weil sie ratinggetrieben verkaufen müssen. Dennoch: GR0124011454 , fällig 19.05.2010, steht bei 98,5 %. Angst vor Totalverlust sollte anders aussehen. Und Trichet gestern: „Zentralbanken sollten bei ihrer Geldpolitik der Entwicklung von Geldmengen- und Kreditaggregaten Beachtung schenken und bei einer Reaktion auf diese Daten notfalls auch kurzfristige Inflationsschwankungen in Kauf nehmen…Bei solchen Signalen könnten Zentralbanken schnell und angemessen handeln…Der EZB-Präsident verwies darauf, dass eine derartige Reaktion auf Geld- und Kreditmengenentwicklungen einen tendenziellen Widerstand gegen finanzielle Ungleichgewichte und Verzerrungen bei Vermögenspreisen impliziere. Auch wenn ein solcher Ansatz einige kurzfristige Inflationsvolatilität erzeugt, dient er der langfristigen makroökonomischen- und Preisstabilität besser“
    .
    Mit anderen Worten: Nicht nur die FED kann Geld drucken, die EZB kann es auch. Wenn sie will. Und deutscher Export klappt besser bei EURO-Dollar-Parität. Also keine Panik, am 19.05.2010 wird die Welt nicht untergehen, Griechenland wird weiterleben.
    P.S.: in Alfonso´s Wunschkonzert wäre ein Beitrag angenehm über den Renaissance-Bankster Scrovegni, und die finanzielle Sündenvergebung durch Kapellenstiftung. Auch in Padua kann man gut radeln.

  25. Sie haben es ja schon vor...
    Sie haben es ja schon vor vielen Monden vorausgesagt, Don Alphonso, daß es mit Griechenland so kommen würde. Ich glaube auch, daß die anderen Voraussagen eintreffen werden. Was mich derzeit so wütend macht, ist diese Krise auf Ansage. Es war also jedem mit wirtschaftlichem Sachverstand erkennbar, auf was es hinauslaufen würde und trotzdem ist die Überraschung jetzt so groß. Man legt ein Hilfsprogramm auf und wundert sich, daß es in Anspruch genommen wird. Bloß ich armer Steuerzahler wundere mich nicht und fühle mich eher als geschändeter Marsyas oder geschlachteter Sündenbock. Da hilft mir Scarlatti erstmal wenig zum Übertönen des Schmerzgekreischs. Zum Krisenverlauf bin ich ganz Ihrer Meinung: es hat noch gar nicht richtig angefangen. Wir sind jetzt bei 1930 und 1931 wird fürchterlich. Die Spanier wußten wenigstens noch, wie man einen ordentlichen Staatsbankrott hinlegt, Philipp II. gleich dreimal. Von Spanien lernen, heißt Überleben lernen.
    .
    Luxurius, es heißt ja auch eigentlich PIIGS, ein I für Irland, eins für Italien.

  26. Ach wie schön: über Alfonsos...
    Ach wie schön: über Alfonsos Text die Werbung „Der Grosse Preisknall“ eines Mobilfunkanbieters. Dieser blog ist ein Gesamtkunstwerk.

  27. "Betrug wird nicht belohnt" -...
    „Betrug wird nicht belohnt“ – doch. Wir betrügen uns einstweilen nämlich alle selbst und werden stets und immerwieder auf’s Reichlichste belohnt.
    Ich empfehle eine schöne Einspielung von Scarlatti-Sonaten von Dinu Lipatti. Die Griechen sollen sich einstweilen auf Sokrates oder Diogenes besinnen. Aristipp ist erst mal out.

  28. @ Don: Dem Croupier ist es...
    @ Don: Dem Croupier ist es doch egal, welche Art von Chips er einstreicht – oder?

  29. @HansMeier 555
    Meines Wissens...

    @HansMeier 555
    Meines Wissens ist Trichet Chef der EZB. Was oder wen meinen Sie mit Helge Schneider?

  30. Merkel = Zeitbombe

    Wer hätte...
    Merkel = Zeitbombe
    Wer hätte das gedacht !
    Es sollen noch 14 Mrd D-Mark als Bargeld in deutschen Strümpfen schlummern so sagt man.

  31. staph.aureus, bei mir ist...
    staph.aureus, bei mir ist „neue Bettwäsche“ im Angebot -> also am besten sich in den eigenen 4 Wänden verkriechen und die Decke über die Ohren ziehen ??
    Nichts sehen, hören, sagen – dann geht die Krise von selber vorbei!?

  32. Der Tiger, nee nee, das ist...
    Der Tiger, nee nee, das ist der Helge, ganz sicher. Ich kenn mich aus.

  33. ...ach, ist das ein...
    …ach, ist das ein wunderschöner Frühling. So ganz will die Untergangsüberraschung jetzt bloss nicht mehr an einen ran. Denn ist nicht jeder denkende Mensch davon ausgegangen, dass er nur verschoben wurde? Nach den tiefblöden Politik-BWL-Gedanken des letzten Jahres „Bekämpfe Schulden durch neue Schulden“ fragt man sich mittlerweile doch leicht gelangweilt: Woher nun kommt die Überraschung in Politik & Medien?

  34. Niemand schreibt darüber,...
    Niemand schreibt darüber, dass die deutsche Industrie den Griechen ein veritables Konjunkturprogramm verdankt. Daher an dieser Stelle erstmal: Dankeschön, ihr armen Griechen ! Die 25cent, die der Euro abgegeben hat, hat sicherlich einen zweistelligen Milliardenbetrag an zusätzlichem Umsatz für deutsche Konzerne gebracht. Insofern finanzieren sich die 8,4 Milliarden sowieso von selbst.
    Dieses ganze Euro-Bashing ist verständlich aber falsch. Man wundert sich schon, wenn man liest, dass unverheiratete Töchter die Pension ihres verstorbenen Vaters weiter beziehen können im bankrotten Hellas, aber daran geht Europa nicht zugrunde. Das Gedächnis der Leute ist halt kurz. Wäre es anders, würde man sich an das Wehgeschrei deutscher Politiker erinnern, wenn Italien früher die Lira abgewertet hat. Marktverzerrung hieß es dann. Heute preisen alle den Exit aus der Krise durch Rückkehr zu solchen Schwachwährungen.
    Deutschland ist der große Euro-Gewinner. Das haben die letzten zehn Jahre eindrucksvoll bewiesen. Wer also jetzt über die Griechen schimpft, sollte sich eher Richtung Berlin wenden und fragen, warum der deutsche Steuerzahler davon nicht profitiert hat, warum die Wirtschaft alle an die Wand drücken konnte im Euroraum, aber sich dies im Steueraufkommen nicht niedergeschlagen hat.
    Wer nicht ganz bis zur Lira zurückdenken möchte, schafft es vielleicht noch 7 Jahre zurück, als der Euro das erste mal die Parität zum Dollar erreichte und sich jedermann über den festen Euro, die neue Reservewährung freute.
    Trotz täglicher Katastrophenmeldungen steht der Euro wie festgenagelt über 1.30€. Dies zeigt, dass Stimmung gemacht wird, aber die echten Player am Markt wissen, dass Griechenlands Probleme nichts sind gegenüber denen von Kalifornien, Illinois oder Japan. Und wenn Chinas großes Immobilienroulette implodiert, wir niemand mehr über Griechenland reden und Italienische Staatsanleihen werden als immerhin relativ sicher gelten.

  35. Mal was ganz Anderes.
    Was mir...

    Mal was ganz Anderes.
    Was mir gerade bei dieser Gelegenheit einfällt und ich schon länger fragen wollte.
    .
    Was empfehlen Sie, Don Alphonso, denn zur Zeit als gemäße, berufliche Betätigung in Ihren Kreisen? Also, wenn man denn erwerbsarbeiten muss oder will und nicht Rentier ist, um dieses schöne, altmodische Wort zu gebrauchen.
    Die alten standesgemäßen Metiers wie Offizier, Priester, Bankier diskreditieren sich ja zur Zeit.
    Kunstauktionator? – Eine Chance zu Silberkannen zu kommen. (Zu Gesicht.)
    Diplomat? – Old School, derzeit wohl ziemlich viel Bürokratie.
    Arzt? – Nur bei richtiger Spezialisierung im richtigen Viertel, oder?

  36. Danke für die Links...
    Danke für die Links allerseits (auch für Helge Schneider, in diesen trostlosen Zeiten). Soso, der Erik Nielsen von GS hat sich der Idee, die EZB reicht den Staaten Geld weiter, schon angenommen.

  37. Kopfgeburt, bin versucht, mit...
    Kopfgeburt, bin versucht, mit alten Supertramp-Liedern zu antworten „Crisis ? What Crisis?“, dann kommt bald auch „Crime of the Century“. Aber Krise ist relativ, zu jedem Verkäufer gehört ein Käufer, auch bei griechischen Staatsanleihen. Wer sieht denn, ob es nicht Teil des Rettungspaketes für GR ist, daß Bonds zu Panikkursen verkauft werden ? Kauft heute Griechenland seine Schulden rabattiert zurück ? Übrigens: FIAT hat ebenfalls Rating BB+. Und gibt drei Jahre Mobilitätsgarantie.

  38. Selbstverständlich ist...
    Selbstverständlich ist Schadenfreude die reinste Freude.

  39. Was bitte genau ist die...
    Was bitte genau ist die Definition eines „bankster“?
    Bitte erklären Sie es mir Unwissendem an Hand eines existierenden Bespiels!
    .
    Im Übrigen bin ich überzeugt, daß es in Italien keinen Zusammenbruch geben wird. Man sagt das seit Jahrzehnten voraus, unterschätzt aber immer die furbezza der Italiener!

  40. Das Stapeln von Silberbesteck...
    Das Stapeln von Silberbesteck scheint mir in diesen Zeiten effizienter als das Sammeln von silbernen Kannen. Letzendlich gibt es doch nur den Kilopreis in Sesterzen. Gold gab ich für Eisen… Und wer will schon Fresken von modernden Gewölben abklopfen? In Deutsch-Südwest, neuerdings Namibia, sollen sie noch eine Parität zum Greenback haben.

  41. @Tiger
    Glauben Sie?
    .
    Was wir...

    @Tiger
    Glauben Sie?
    .
    Was wir jetzt als EZB-Präsidenten brauchen, ist doch kein Rechenkünstler oder Buchhalter.
    Jetzt ist ein Kommunikator gefragt!
    Einer, der Optimismus verbreitet und seine Statements so verpackt, daß die Märkte wieder Tritt fassen.
    http://www.zeit.de/online/2008/38/bankenkrise-lehman-wall-street-boerse?commentstart=1#cid-196021
    Ein bißchen Gitarrenzupfen zwischendurch auf dem Katzenklo schaden da gar nicht.

  42. Don, ist halt schlimm, wenn...
    Don, ist halt schlimm, wenn Kapitalisten nicht kapieren,
    daß sie im Kapitalismus leben und die Kriege von vorgestern
    führen.
    Savall, die Krisen werden auch schon vom Blatt abgelesen. Ärgerlich ist die
    dilettantische Aufführung und wie wenig Mühe man sich macht dies zu
    kaschieren, wie wenn man die Kündigung schon in der Tasche hat

  43. @HansMeier555
    Recht haben Sie....

    @HansMeier555
    Recht haben Sie. Wir reisen ohnehin auf einem Narrenschiff, wer wäre da besser geeignet als er?

  44. "Ich trage ein SAKKO...
    „Ich trage ein SAKKO von….“
    Lieber Herr Don, in meiner Welt trägt niemand ein „Sakko“, sondern eine Jacke.
    Zudem – was soll diese christiankrachthafte Aufzählung von Labels?
    Und – wann lassen Sie endlich die Tweedjacken schneidern, anstatt sie von der Stange zu kaufen????
    Sehr verwirrte Grüße´
    nitz

  45. Die Annahme, Helge Schneider...
    Die Annahme, Helge Schneider könnte durch blosses Gitarrenzupfen die Gesetze der klassischen Ökonomie suspendieren, scheint selbst hartgesottenen Börsianern inzwischen nicht mehr als vollkommen absurd. „Mit herkömmlichen Argumenten ist das zwar schwer zu erklären“, meinte Stevenson Lee Goldfart, seines Zeichens assistance execution producer bei Chase JP Manhattan & Cats, „aber letzte Woche hat es eindeutig noch funktioniert.“
    Und in der Tat: Schon lange bevor Helge den Saal betritt, spüren die Anwesenden, Banker wie Journalisten, seine Energie. Als er endlich ans Mikrophon tritt, wird es totenstill. Was wird HELGE jetzt sagen?

  46. Werter Don,

    eine schwarze...
    Werter Don,
    eine schwarze Oysterdate ist eine der allerschönsten Wertanlagen überhaupt, der Preis steigt trotz aller Krisen stetig, und man kann sich jeden Tag daran erfreuen. Vielleicht gibt es in der Krise ein paar Schnäppchen solcher Art, von irgendjemandem der meinte, die Krise ist lange vorbei und nun dringend Cash braucht. Es gilt eben wie immer: Das Geld ist nicht weg, es hat nur ein anderer…
    Schöne Grüße aus dem Norden,
    Moritz

  47. @HansMeier555
    Ein Kommunikator...

    @HansMeier555
    Ein Kommunikator kann keine Krise dieser Dimension lösen. Das kann nur jemand, der eine plausible Lösung präsentieren kann. Um aber auf eine plausible Lösung zu kommen, gehören mehr Fähigkeiten als nur die zu kommunizieren.
    Wie ich schon in meinen Kommentaren zum Blogbeitrag: “Die neuen Herren und die alten Westviertel“ schrieb, ist das Problem des Euros, dass die europäischen Institutionen den Aufbau von Bananenrepubliken haben. In der EU und der EZB kann Korruption und Kriminalität nicht strafrechtlich verfolgt werden. Konsequenterweise sind deswegen aber nicht nur die kleinen Leute innerhalb dieser Behörden der Willkür ihrer Vorgesetzten ausgeliefert, sondern es macht auch die Regierenden außerhalb der Institutionen erpressbar. Insbesondere da die die Verantwortung dafür haben, aber sich weigern, das institutionelle Problem aufzugreifen (welches mittlerweile doch wohl allen Frau und Herrn Merkels einschließlich ihrer Regierungen in Europa bekannt sein dürfte).
    @muscat
    Helge hört sich an wie ein Frauenname. Aber soweit ich weiß, lassen die Weber und Ackermänner keine Frauen in ihr Terrain.

  48. @herrohlson: daß der Euro...
    @herrohlson: daß der Euro verschwindet, glaube ich einstweilen auch nicht. –
    Mein Großvater erzählte auf dem Totenbett, daß man 1929 für 1 SFr. von Basel nach Berlin fahren konnte, und daß es ihn reute, daß er den 1 SFr. damals nicht gehabt habe. – Ich habe im Moment 1 SFr. im Geldbeutel, übriggeblieben vom Einkaufswägelchen in Zurzach. Ich glaube nicht, daß ich ihn noch für eine Rückfahrt brauche. Ich werde ihn wohl zur sonstigen Altrubelsammlung legen.

  49. Der Tiger, vielen Dank für...
    Der Tiger, vielen Dank für Ihren wertvollen Einschub:
    „Helge hört sich an wie ein Frauenname. Aber soweit ich weiß, lassen die Weber und Ackermänner keine Frauen in ihr Terrain.“ – braucht man nur noch zu ergänzen mit einem „….und auch sonst keine vernünftigen Personen.“
    .
    Aber ja, Helge ist ein Männername (zB gebräuchlich in Norwegen). Aber das tut eigentlich nichts zur Sache und ist in diesem Falle höchstens zufällig.
    .
    Don Ferrando, da bin ich ganz Ihrer Meinung: imperium Romanum in aeternam.
    .
    Eigentlich würde ich Europa gerne in 2 Geldzonen einteilen:
    – Peso-Zone: da ist alles billig und preiswert. Es herrscht malerische Armut. Und der hiesige Plebs dürfte sich dahin zum Urlaub bewegen.
    – Euro-Zone (Währung wird mit Silberkannen und goldenen Löffeln gedeck): Wer es sich leisten kann, darin in der Ferienzeit zu bleiben, der hat es geschafft!

  50. Der Tiger, das sollten die...
    Der Tiger, das sollten die Webers und Ackermanns aber vielleicht mal.
    .
    Erpressbarkeit? Wen oder was könnten die Brüsseler Gesellen erpressen, wenn die einzigen (noch) solventen Mitglieder von heute auf morgen aus der EU austreten würden?

  51. Nitz, das ist eine...
    Nitz, das ist eine literarische Anspielung auf Faserland von Christian Kracht.
    .
    Moritz, sie ist abgeschrabbelt und hat viel erlebt, aber sie hält. Das allein ist wichtig.

  52. @Tiger: jo, und die Lösungen...
    @Tiger: jo, und die Lösungen rechtzeitig anbringen. – Die weibliche Form von Helge ist Helga. –

  53. globalisierung im sinne von...
    globalisierung im sinne von ‚alle produktion nach ostasien‘ macht uns ärmer. ärmer an geld, fähigkeiten, vielfalt. reich werden daran andere. also regionalisieren. früher war auch fast jeder ort wirtschaftlich autark. und das brachte reichtum – jeder verdiente seinen unterhalt selbst, es gab überall vielfältige handwerkliche fähigkeiten und es gab lokale erzeugnisse. heute ist alles überall gleich. und überall das label ‚made in china‘. hat’s was gebracht?

  54. Don Carlos, wieso nach China?...
    Don Carlos, wieso nach China? Nur noch ein klein wenig Geduld und alles kann wieder schön in unserer Nähe in den neuen Billigprovinzen (Kriechenland und Portugallien) produziert werden.

  55. @Tiger
    Cherchez la...

    @Tiger
    Cherchez la femme!
    .
    http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,691767,00.html

  56. @muscat
    Die EU ist – aus...

    @muscat
    Die EU ist – aus historischen Gründen jedenfalls für Deutschland – keine Ehe, aus der Germania einfach so von heute auf morgen ins Frauenhaus abhauen kann, wenn der Mann zu sehr zuschlägt. Das wissen die Beamten in Brüssel und der EZB sehr wohl zu nutzen.
    Frau Merkel kann auch nicht behaupten, dass sie erst jetzt von dem Bananenrepublikstatus der EU Kenntnis bekommen hat, denn ich hatte sie persönlich davon informiert, bevor sie den Lissabon Vertrag unterschrieb. Frau Kanzlerin war durchaus in der Lage anders zu re(a)gieren. Ich hätte es gemacht (und ich habe sehr viel Erfahrung in Verhandlungsführung), aber sie entschied anders.

  57. colorcraze, derTiger,
    .
    nur...

    colorcraze, derTiger,
    .
    nur wenn sie rechtzeitig, wie Maggie und co., dafür sorgen das Mädchen
    alter Männer zu sein; nur da gibt es eine eindrucksvolle Liste.

  58. HansMeier555
    Theoretisch weiß...

    HansMeier555
    Theoretisch weiß Der Spiegel wo er La Femme finden kann. In seinem Archiv liegt die Adresse. Im Gegensatz zur FAZ haben die Spiegelleute aber nicht den Mut gehabt, La Femme Fatale zu einem Interview einzuladen, um Ihre Seite des europäischen Rechtsfalls zu hören.

  59. Überhaupt wird nirgendwo mehr...
    Überhaupt wird nirgendwo mehr was produziert.
    Außer vielleicht in Ostasien.
    USA, GB, Osteuropa, Südeuropa: Alles komplett de-industrialisiert, so heißt es.
    In Skandinavien und Mitteleuropa ist noch ein bissel was da, aber es wird immer weniger.
    .
    Trotzdem stehen in den Läden und Privathaushalten mehr Industrieerzeugnisse herum als jemals zuvor.
    Wie passen diese zwei doch sehr widersprüchlichen Eindrücke zusammen?

  60. @Der Tiger
    Lassen Sie mich...

    @Der Tiger
    Lassen Sie mich raten: Frau Merkel hielt es für unwahrscheinlich, dass so etwas passieren könne?
    Sie brauchen das natürlich nicht zu beantworten. Aber die (Irr)Rationalitäten von Entscheidungsprozessen finde ich doch immer wieder faszinierend, daher wage ich es einfach einmal, die Frage zu stellen.

  61. der Tiger,
    Ihre Erfahrung in...

    der Tiger,
    Ihre Erfahrung in Verhandlungsführung in Ehren, aber wie schnell können
    Sie zielsicher erkennen, wer in einer Runde den „Hut aufhat“?

  62. @ HansMeier555
    Das ist des...

    @ HansMeier555
    Das ist des Pudels Kern. Es wird nur noch „kommuniziert“, d.h. dummes Zeug geschwätzt. Fachleute sind längst nicht mehr gefragt, sondern nur Propagandaminister. Die stellen dann vermittels mehr oder weniger paritätisch besetzter Mediengremien den common sense der Medienkonsumeten her. Guxxdu faz und taz. Wie ein Ei dem anderen… Achso, das Prekariat muss ja noch dumm und klein gehalten werden. Gibt es auch geistiges Prekariat, Meiern?

  63. Der Anschluß der südlichen...
    Der Anschluß der südlichen Provinzen an den deutschen Wirtschaftsraum (vulgo: Eurozone) ist eben nicht billig. Das sollten wir nach dem Anschluß der Ostprovinzen gelernt haben. – Schicken wir uns eben drein…

  64. @Observer
    Frau Merkel hat...

    @Observer
    Frau Merkel hat meine E-Mails ignoriert. Ich kann mir allerdings nicht vorstellen, dass das die Entscheidung ihres Büros war, denn was ich ihr geschickt hatte, war politisches Dynamit. Als Kanzlerin hatte sie alle Möglichkeiten, unabhängig nachzuprüfen zu lassen, ob der Fall konkret existiert. Kein Untergebener hätte sich getraut, die Sache auf eigene Verantwortung hin zu vertuschen (Wenn dem so wäre, dann hätte sie ihren Regierungsladen nicht unter Kontrolle, und das würde sie erst recht disqualifizieren).
    Natürlich kann ich nur spekulieren, was in Frau Merkels Kopf vorging. Ich denke, sie war immer die Beste in der Klasse und sie ist nicht in der Lage und hat nie gelernt, mit Kritik aus der letzten Bank umzugehen. Davor wurde sie immer von ihren Lehrern geschützt.
    Observer, ich beantworte gerne Ihre Fragen. Aber wenn Sie noch weitere haben, bitte ich Sie, sich zu gedulden. Für die nächsten Stunden habe ich leider keine Zeit.

  65. @ HansMeier555
    wie käme der...

    @ HansMeier555
    wie käme der gigantische deutsche Exportüberschuss zustande, wenn nicht durch Produktion? Es werden jedoch immer weniger Arbeitskräfte dafür benötigt, da die Produktivität schneller steigt als der Absatz. Im Mittelalter waren noch mehr als die Hälfte der Bevölkerung in der Landwirtschaft tätig, heute sind es noch 2 Prozent – und wir haben trotdem Nahrungsmittelüberschüsse. Das eigentlich Erstaunliche ist, dass es trotz der überschüsse hier in England nichts Vernünftiges zu Essen gibt.
    Würde man allerdings, wie manche es vorschlagen, die D-Mark wieder einführen, gäbe es natürlich eine drastische Aufwertung – und dann wäre wirklich Schluss mit der Produktion. Ob diejenigen das bedacht haben?

  66. Kann man bei dem Spiel nicht...
    Kann man bei dem Spiel nicht einfach aussteigen?
    Alle multi-nationalen Verträge sofort fristlos kündigen, alleine um mal die vielen langen Gesichter sehen zu können…

  67. Das US-Finanzministerium...
    Das US-Finanzministerium bittet die Bürger bereits um Spenden, um die Überschuldung des US-Haushalts zu reduzieren. – Kann Schäuble auch noch machen, wenn es schlimm kommt. Es gibt so viele Möglichkeiten, und wir zeigen sie!

  68. V, kann man: Art. 50 EUV...
    V, kann man: Art. 50 EUV Lissabon. Mitteilung an den Rat genügt, die „Kündigungsfrist“ beträgt (sofern kein abweichendes Abkommen getroffen wird) 2 Jahre.

  69. H. Vonderinsel, wer nix...
    H. Vonderinsel, wer nix produziert wie die Brits, der muss ja auch nix Vernünftiges essen. Und weil die Brits nix produzieren, haben sie ja auch nur den Britischen Peso. Für uns gibt es keine „Exportabhängigkeit“, abhängig sind die, die wir beliefern – auf Kredit. Deshalb hat Don Carlos recht, wir müssen eben unser Zeug selber bauen, mit Qualität, und wer dann unsere Panzer haben will (wie die Hellenen), der kann ja mal Cash auf die Kralle zahlen. Die Brits fahren ja auch alle nur unsere Autos und finanzieren sie auf Konsumentenkredit. Sinnlos! Einem Volk ohne Brot, Bier und Autos, dessen verramschte Fußballclubs jetzt endlich Pleite gehen, sollte man schon aus erzieherischen Gründen nix verkaufen. Die können ja auch Ford Cortina fahren oder Jaguar. Die Einführung der D-Mark aber ermöglicht uns den Ankauf aller englischen Silbervorräte. Cheers!

  70. SIE ALLE schreiben hier so...
    SIE ALLE schreiben hier so überaus „klug“,“net“,“besserwissend“ daher !
    Welche Vorschläge zur BEsserung haben SIe denn so ? Na ? Nicht viele ,scheint es.
    Sich an das Fenster zu stellen und den Verkehrsunfall sowie den Abtransport der Opfer samt Autos anzusehen – nicht besonders heldenhaft,das !
    Sie wäre sicherlich alle die Richtigen,ginge es infolge der beiden Krisen (Finanz- und Europakrise) wieder los wie anno 1914 und dann weiter 1923,1933…. !

  71. Hallo Don...
    Hallo Don Alphonso,
    Griechenland sei nur die Spitze des Eisbergs, sagen einige. Die meinen „Umfassende weltweite Krise / USA- GB – 2. Halbjahr 2010 – Die beiden Staaten vor dem Abgrund: Sommer 2010, die Schlacht um die Bank of England / Winter 2010, die US-Fed vor der Insolvenz „.
    http://www.leap2020.eu/Die-Grundlagen-und-die-Lehren-aus-der-Multi-Devisen-Bewertung-der-Entwicklung-des-US-Bruttosozialprodukts_a1348.html
    Es wird also noch interessanter.

  72. Es ist leicht bewölkt. Ich...
    Es ist leicht bewölkt. Ich trage kein Sakko von Roydale, meine erstbeste Jeans, alte Italoschlappen von Torresi und die schwarze Patek Phillippe. Ich sitze neben meinem BMW 7 , summe die große g-moll Symphonie KV 4 irgendwas vor mich hin, habe heute 2000 an der Börse verloren, bringe aber nä. Woche beim Notar den Rest in Sicherheit.

  73. Da beruhigt mich doch ungemein...
    Da beruhigt mich doch ungemein mein in Schweizer Franken in Liechtenstein angelegtes Pensionsguthaben. Die nächsten Monate und Jahre werden spannend. Wie wird Europe, wie wird Deutschland in 10 oder 20 Jahren dastehen? Wie teuer ist denn so ein Häuschen am Gardasee?

  74. Auf FTD steht etwas von "Das...
    Auf FTD steht etwas von „Das Märchen vom Spekulanten“. Das ist auch ein Stückchen Wahrheit.
    Das die Entwicklung aber so medial dramatisch ist, liegt an den Akteuren.
    Das Timing ist aber kaum Zufall. Es ist am Ende nur die Frage wer die Nerven zuerst verliert.
    Die USA kaufen je nach Quelle zwischen 1/4 und 1/2 ihrer Staatsanleihen selbst, also über die FED, weil den Schitt keiner mehr will.
    Einzige Chance ist, daß ein anderer zuerst so spektakulär fällt, daß die Anleger den Dollar als kleineres Übel wieder kaufen.
    Also versucht man einen Bankenrun zu provozieren. Panik ist schliesslich immer ein sicherer Weg, damit alle verlieren.
    Was fehlt ist der Konter auf die Spekulationen aus den USA. Das würde einige hundert Milliarden erfordern und könnte Krieg bedeuten.
    Ansonsten ist es schon erstaunlich wie wenig Europa ohne den US-Zwang dazu fähig ist mit sich auszukommen. Wie kann man erwarten ernst genommen zu werden, wenn man nicht mal zur internen Zusammenarbeit fähig ist?
    Damit stellt sich tatsächlich die Frage ob es nicht ein deutsches Rettungspacket zugunsten der USA geben sollte, damit Deutschland auch weiter in einem stabilen Europa seinen Geschäften nachgehen kann.
    So bringt jede Krise auch Wahrheiten an den Tag.

  75. Oh, jetzt zieht aber echt...
    Oh, jetzt zieht aber echt Gewitter auf. Obama kriegt die Wallstreet nicht an die Kandare, EZB, IWF rudern wie die Weltmeister. Die Briten entwickeln eine seltsame Sympathie für einen Kandidaten, der aus Brüssel kommt. Vielleicht haben wir in einem halben Jahr Stamokap?

  76. Lieber Don Alphonso,...
    Lieber Don Alphonso, herzlichen Dank für das Eingangszitat!

  77. @Tiger: es wird nicht der...
    @Tiger: es wird nicht der einzige Leichenkeller sein, der Fr. Merkel zur Kenntnis gebracht wurde, nehme ich an.
    @V: nein. Es gibt nur dieses eine Karrussell, auf dem wir alle sitzen.

  78. Mich stimmt das alles traurig...
    Mich stimmt das alles traurig und ich habe die Befürchtung, dass die eigentliche Wirtschaftskrise jetzt erst kommt.
    Draußen ist Frühling, ja beinahe Sommer und ich habe heute meinen ersten leichten Sonnenbrand auf Stirn und Nase bekommen.
    Aber bei Zurkenntnisnahme der Nachrichten aus Griechenland, Portugal und Spanien fühlt es sich eher wie Spätherbst an.
    Mir wird kalt.

    Ich bin sauer auf die Griechen, auf diese Sturheit. Und eigentlich fast: Dummheit.
    Und ich bin sauer auf die Banken, auf ihre Verantwortungslosigkeit.

    Und ich bin besorgt über die Zustände in Göttingen. Die Linken spielen sich hier schon ein wenig so auf, wie die Nazis in der späten Weimarer Republik. Andersdenkende werden verprügelt, Fensterscheiben gehen zu Bruch. Unangenehme Stimmung.

    Untergangsstimmung.

  79. @ Don Alphonso
    'Aber das macht...

    @ Don Alphonso
    ‚Aber das macht mir nichts, solange ich offen durch ein freundlich gesinntes Europa fahre.‘ – wenn’s paßt, können sie ja dann ja auch bei geöffnetem lukendeckel im turm ihres gepanzerten kettenfahrzeugs durch italien fahren. wird schon nicht so schlimm werden. irgendwer stand doch damals immer fahnenschwenkend an den straßen, egal, wer da aus welcher richtung durchfuhr.

  80. @minna
    Sehr einfach. Der Trick...

    @minna
    Sehr einfach. Der Trick guter Verhandlungsführung besteht darin, immer selbst den Hut aufzuhaben; dann bestimmt man selbst Thema, Geschwindigkeit und Richtung. Es bedeutet aber auch, dass man das Ergebnis im Kopf haben muss, bevor die anderen überhaupt erst angefangen, darüber nachzudenken. Nur dann kann man alle in die richtige Richtung steuern. Genau das hätte Frau Merkel mit dem politischen Dynamit, das ich ihr gegeben habe, tun können. Hat sie aber nicht, weil der Vorschlag nicht vom Lehrer kam, sondern von der Klassenschlechtesten.

  81. Wundervolle...
    Wundervolle Lösungsvorschläge der aktuellen Situation gibt es hier. Zusammengefasst könnte es so aussehen. 1. Alle Bankangestellten an die Wand stellen (wer braucht schon Banken). 2. Der Zahlungsverkehr wird über die neue, stabile und werthaltige Währung „Silberkanne“ abgewickelt (endlich hat man wieder etwas in der Hand). 3. Zutritt zur Währungsunion „Silberkanne“ kann nur durch Überführung der Bevölkerung des beitretenden Schwachwährungsland in die Leibeigenschaft gewährt werden (löst alle Sorgen hinsichtlich zu hoher Produktionskosten und Wettbewerbsfähigkeit). 4. Überwachungsorgane innerhalb der Währungsunion „Silberkanne“ haben alle Vollmachten und Mittel zur konsequenten Abstrafung etwaiger Sünder (Ausschluss, Abschuss, Gnadenschuss). Auf diese schöne neue Welt freue ich mich schon.

  82. @Tiger
    Haben Sie herzlichen...

    @Tiger
    Haben Sie herzlichen Dank für Ihre Antwort! Verzögerungen kommen mir sehr zupass, ich habe auch immer Zeitprobleme. Ansonsten möchte ich einfach niemanden kompromittieren, deswegen sind meine Fragen wirklich unverbindlich.
    Es ist natürlich schwer zu sagen, was Madame wirklich dachte, aber vielleicht kann man ja zu ergründen versuchen, weshalb einer solchen Risikoeinschätzung kein höheres Gewicht zugemessen wurde.
    Eine Risikoeinschätzung kann aus dem Blick geraten, wenn diese Information bereits vorhandenen Einschätzungen widerspricht, die als fundiert und zuverlässig eingeschätzt werden. In diesem Falle löst man kognitive Dissonanz in der Regel, in dem man die Bedeutung der abweichenden Einschätzung abwertet. Das kann (a) die Qualität der Informationsquelle betreffen oder aber indem man (b) das Risiko zwar grundsätzlich anerkennt, aber die Wahrscheinlichkeit dafür, dass es auftreten wird, als sehr gering einstuft.
    Ohne Ihnen zu nahe treten zu wollen, deuten Sie ja in Ihrem Posting an, dass Ihre Warnung „aus der letzten Bank“ kam. Daher vermute ich, dass Ihre Einschätzung es ohnehin schon schwer hatte, die Dissonanzschwelle zu überschreiten, um es einmal so zu sagen.
    (b) ist schon dem einen oder anderen Hedgefonds-Manager passiert, der unterschätzte, dass extreme Kursentwicklungen in der Wirklichkeit häufiger vorkommen, als sie von den als hochgradig zuverlässig angesehenen Modellen vorhergesagt wurden. Und der vielleicht noch zusätzlich den feinen Unterschied zwischen „unwahrscheinlich“ und „unmöglich“ nicht erkannte. Das sie diesen Unterschied nicht kennt, kann ich mir bei Frau M. nicht wirklich vorstellen, immerhin hat sie mal Physik studiert.
    Bleibt die Frage, auf welche „bewährten“ und „fundierten“ Situationsdeutungen sie sich verliess, denen Ihre Einschätzung widersprach und warum es diesen Modellen (oder Personen, die diese Modelle vertraten), zufolge kein signifikantes Risiko gegeben haben soll. Die Personen, die diese Einschätzung vertraten, interessieren mich dabei nicht (die sind sowieso austauschbar). Nur die Begründungen.
    Meine Frage wäre nun, ob Sie wissen, inwieweit in der Situationsdeutung, auf die sich Frau M. verliess (und zu der Sie ja leider nicht durchdringen konnten), überhaupt ein Risiko in Griechenland gesehen wurde. Oder ob das Risiko an sich zwar erkannt, aber als vernachlässigbar eingestuft wurde.

  83. Don Ferrando, 28. April 2010,...
    Don Ferrando, 28. April 2010, 12:37
    .
    „Was bitte genau ist die Definition eines „bankster“?“
    .
    „Bankster“ sind wohl Investmentbanker, die „Schrottpapiere“ an gutgläubige Anleger/innen verkauft haben, welche sich darauf verlassen (haben) mussten, dass die betraute Bank sorgsam mit den eingelegten Kapital umgeht. Oder?
    .
    Es gibt wohl unzählige Beispiele, in denen Banker ihren Anleger/innen in die Hand versprochen und versichert haben, dass die Anlageform sehr sicher sei, aber hinterher den Bach runter ging. Das ist Täuschung und Betrug, mit dem Ziel, Umsatz, Profit und Boni zu machen. Gangsterbanker = Bankster. Ja, ja, die Ironie in Ihrer Frage ist schon aufgefallen.

  84. der Tiger,
    vielen Dank für...

    der Tiger,
    vielen Dank für Ihre ausführliche Antwort – so sehe ich das Problem auch.
    Was Sie beschreiben nennt man wohl Führung übernehmen, mir ging es um
    vorgefundene Machtverhältnisse zum eigenen Nutzen zu moderieren.

  85. Ha! Und während ich mein geld...
    Ha! Und während ich mein geld in Parma krisensicher in Schuhen von Mantellassi anlegte, hat S+P auch glatt noch Spanien heruntergestuft. Ich hätte mehr kaufen sollen.

  86. specialmarke, man muss es eher...
    specialmarke, man muss es eher so sehen: Die Ostprovinzen kammen zwischen rein, der Euro war ja schon länger angedacht.
    .
    HansMeier555, bei komplexeren Produkten ist es ohne Cjina nicht möglich. Bei einfacheren Sachen teilweise schon eher. Wenn man entsprechende Preise zahlt.

  87. gutesrecht, ich verschlanke...
    gutesrecht, ich verschlanke durch Verschenkung, aber nicht durch Verkauf. Aber irgendwer will immer was haben oder braucht etwas, insofern werde ich dem Sach schon Herr. Für Kleinanleger, die wissentlich mit riskanten Papieren zocken, habe ich übrigens auch kein Verständnis. Dummheit ist keine Entschuldigung.
    .
    Observator, dieses Europa der zwei Geschwindigkeiten hätte es tatsächlich nicht gebraucht, wenn man die Kriterien angewandt und nicht aufgeweicht hätte – unter anderem für Wahlgeschenke und Ähnliches. Aber wenn das so weiter geht, haben wir trotzdem bald wieder die gleiche Geschwindigkeit – an der Wand.

  88. @Observer
    Zu Ihren Fragen (a)...

    @Observer
    Zu Ihren Fragen (a) die Qualität der Informationsquelle und (b) das Risiko zwar grundsätzlich anerkennt, aber die Wahrscheinlichkeit dafür, dass es auftreten wird, als sehr gering einstuft.
    Es ist anzunehmen, dass Frau Merkel von meinem Rechtsfall schon von den zuständigen Ministerien informiert worden war, bevor ich mich an sie wendete. Damit hätte ihr klar sein müssen, dass meine Geschichte nicht aus der Luft gegriffen war und dass sie spätestens dann exponiert ist, wenn das Bundesverfassungsgericht ihn entscheidet.

    Ich denke in Frau Merkels Augen war es eine Frage des Prinzips, sich mit einem Gegner der Regierung (im juristischen Sinn) nicht auseinanderzusetzen.

    Was ihre Frage bezüglich Griechenland betrifft, muss ich zugeben, auf Griechenland als Knackpunkt des Euros hätte ich damals auch nicht getippt. Ich hätte auf Spanien gewettet. Aber ich glaube, welches Land auf Grund von Aktionen auf dem Finanzmarkts zu wackeln anfangen würde, war nicht die entscheidende Frage, sondern die Tatsache, dass eine kompromitierbare Währungsverwaltung unser ganzes Finanz- und Wirtschaftssystem zum Einbruch bringen kann… was jetzt offensichtlich wird.

  89. Don Alphonso, das Kleingeld...
    Don Alphonso, das Kleingeld könnte man über Schuhe von Mantellassi abbilden. So braucht man sein Wechselgeld nicht mehr in der Börse sondern an den Füßen zum Bäcker tragen. Eine Silberkanne ist für ein Stück Torte natürlich überdimensioniert. Ein oder zwei Schnürsenkel dürften reichen.

  90. Zur Optimierung dieser...
    Zur Optimierung dieser schönen neuen Welt hätte ich noch einen Wunsch. Der Tiger muss natürlich Silberkannen-Ratspräsident werden. Diese Fachkenntnis und das Verhandlungsgeschick würden uns ewigen Wohstand garantieren. Würde unsere Nomenklatura nur endlich auf uns hören. Aber leider sind wir hier nicht im Wunschkonzert und Don Alphonso ist leider nicht Dieter Thomas Heck (Gott sei Dank, oder besitzen Sie etwa Goldkettchen ?).

  91. Passt das?Oder blöd?Ich halte...
    Passt das?Oder blöd?Ich halte gerade einen Katalog in der Hand-darin u.a. Abbildungen von Bananen,dazwischen ein Aufkleberabdruck:“ Deutsche!kauft Deutsche Bananen!“-Kurt Tucholsky.

  92. Man kann hier gerne Wünsche...
    Man kann hier gerne Wünsche äussern – ob ich sie befolge, ist eine andere Frage. Hätte sich jemand etwas über Stendhal und die Kartause von Parma gewünscht, hätte ich durchaus helfen können.

  93. kleinerberg, aber muss man...
    kleinerberg, aber muss man chinesische Schuhe kaufen?

  94. @ErnstWilhelm,
    sicher der Euro...

    @ErnstWilhelm,
    sicher der Euro ist in der Krise u. hat gegenueber andere grosse Waehrungen nachgegeben (zum Wohle der Exportindustrie). Die Rueckschlaege erfolgten aber von hist. Hoechststaenden aus. Gestern kostete 1 Euro rund 1,30 $ oder 125 Yen. Die Tiefststaende 2001-2002 lagen aber bei 0,90 $ resp. 90 Yen. Selbst zur Zeit des Lehman-Schlamassels lagen die Kurse niedriger.
    Was ich sagen will. Sicher ist ein Pensionsguthaben nichts, um damit mit Hebelzertifikaten zu hantieren. Aber in einem Fremdwaehrungskonto ab u. zu die Waehrungsvorzeichen zu aendern, gerade auch wenn der Franken mit im Spiel ist. Gab es nicht sehr deutliche Hinweise von schweizer Zentralbankern? Das aber nur als Anmerkung am Rande. Das Haeuschen am Gardasee ist bezahlbar, aber fuer eine Villa mit Park am Comer See muss man sich leider gewaltig strecken.
    MfG
    G. Schoenbauer

  95. @ Don Alphonso; Nimmt man...
    @ Don Alphonso; Nimmt man unsere Republik als Fabrizio del Dongos kann man sagen wir haben uns in den Euro (die fromme Clelia) verliebt, haben den Krieg verloren und sitzen nun in Kerkerhaft. Für tiefer gehende Einsichten bin ich dankbar.

  96. eine Uhr, so bis ca. 500 €...
    eine Uhr, so bis ca. 500 € ist mit dem 5-fachen des Herstellpreises zu haben; darüber sind es das 7-fache; eine Ausnahme macht Rolex, die kostet da 7-9-fache;
    .
    was lacostet die Welt, Geld spielt keine Rolex, hauptsache es bosst!

  97. @der Tiger,
    vielen Dank für...

    @der Tiger,
    vielen Dank für die Antwort. Dann werden wir in Ruhe auf die Memoiren warten.

  98. Tiberiat, hätte ich das...
    Tiberiat, hätte ich das Erbstück wegwerfen sollen?
    .
    Wiesbadener, es geht diesmal mehr um Architektur und generell das menschliche Wesen. Finanzkrise werden wir noch oft genug haben, und ich will damit nicht meine Lieblingslektüre beschmutzen.

  99. @ Don Alphonso; Entschuldigen...
    @ Don Alphonso; Entschuldigen Sie bitte meine nicht angemessenen Volten zu Ihrer Lektüre. Da ging mir wohl der Leichtsinn durch. Ich muss gestehen, daß ich hier nur einen Scherz aufgrund der schnell gelesenen Suchanfragen im Internet gemacht habe. Die Lektüre selbst werde ich mir erst aneigenen müssen.

  100. Toll! Jemand, den ich von oben...
    Toll! Jemand, den ich von oben herab belehren kann, als sei ich ein typischer Feuilletonist! Keine Sorge, es ist ganz leicht und seicht.

  101. Werter Don,
    Krisen gab es in...

    Werter Don,
    Krisen gab es in der Kartause ohnehin schon genug. Aber wie wollen Sie das mit Architektur zusammenbringen? Als Kontrastierung? Egal, ich bin auf das Ergebnis gespannt.

  102. @Wiebadener und...
    @Wiebadener und Observer
    Schade dass ich mich verpflichtet habe, meinen Memoiren nichts mehr hinzuzufügen und auch das Vorwort schon abgeschickt ist. Sonst hätte ich es mit ‚Silberkannenratspresident in spe‘ unterschrieben.

  103. @maximpouska: ja, was sonst so...
    @maximpouska: ja, was sonst so los ist..
    „(6) Der Abzug eines großen Teils der Truppen der Nato-Verbündeten aus Afghanistan bis 2011 führt dazu, dass Russland und Indien vereinbaren, gemeinsam und in Zusammenarbeit mit dem Iran zu handeln, um zu verhindern, dass die Taliban wieder die Macht in Kabul ergreifen. Quelle: Times of India, 12/03/2010 “
    http://timesofindia.indiatimes.com/india/Putin-here-will-discuss-India-role-in-Afghanistan/articleshow/5673201.cms
    Na, das bleibt dann wohl ein Bäumchen-wechsel-dich-Spiel, die Ablösung stellt sich schon bereit. Ich mags mir nicht wirklich ausdenken, was dann mit Pakistan wird. –
    Sie schreiben von China, Indien, Rußland und Brasilien als den Akteuren, mit denen sich die EU verflechten müsse, Absetzbewegung der Türkei (lieber kleine Drehscheibe als Wurmfortsatz und Wetterwinkel der EU). Mag wohl sein, die nächsten 40 Jahre gibts sowieso kein Weltzentrum, wie es das Empire-London oder NYC waren. So ähnlich wie als Genua Venedig besetzte. –
    Apropos Brasilien, traf ich doch neulich einen Bayern, der Software und Geräte nach Brasilien verkauft, und der berichtete, die seien dort so nationalistisch, da wäre noch Adolf neidisch geworden – wenn nicht „hergestellt in Brasilien“ draufstehe, stellten sies wieder ins Regal zurück. –

  104. Wenn wir dabei sind, zu...
    Wenn wir dabei sind, zu scheren, dann schlage ich vor, daß die Provinz Québec die Eurozone beitritt. Es wäre eine solidere Wirtschaft dabei. Wenig sozialistisches Denken, Nordamerikanischer Pragmatismus… par contre comment on dirait au Québec, cette provincialité européenne “ n´a pas d´allure“

  105. Am 11.11.11 erschlugen wir...
    Am 11.11.11 erschlugen wir Europa
    So vermessen sie vermutlich gewesen war, diese europäische Utopie (dieser reaktionäre Wahn), so tiefschmetternd wird nun der Abgesang auf eben diese sein. Es klang schon ein wenig nach den Vereinigten Staaten, manche redeten gar von der Union der sozialistischen…, na ja, jene reaktionären Europagegner wenigstens, aber kaum einer meinte ein Europa der Nachbarn. Ich habe es einmal so formuliert für eine Europatagung in Berlin, wo man mich merkwürdiger Weise sogar hin eingeladen hatte. Ein wissendes Schmunzeln, ob der revolutionären Subversion, erhielt ich schon, von diesem Staatssekretär, der da bis dato glaubte, es werde ihm erlaubt, da so ein paar Tröpfe für die Töpfe seiner Europawahlen einsammeln zu dürfen. Selbst eine CSU-Lokalpatriotin aus Augsburg war von einem solchen Europa, nämlich meinem der Nachbarn, nicht ganz abgetan.
    .
    Ich bleibe dabei: ein Europa der Nachbarn, das wäre es gewesen, wofür ich mich, ganz im Sinne Ortegas hätte begeistern können. Selbst Lenin hätte ich dann mutig widersprochen, denn solches eben, hielte ich nicht für ganz unmöglich (welche Bilder mir da vorschweben, vgl.: http://blog.herold-binsack.eu/?p=717). Aber genau das ist es nie geworden, sondern eben ein Europa der Banken, Spekulanten und DAX-30-Giganten. Jene erweiterte Deutschland-AG. Und nun dürfen wir zusehen, wie sich diese Herren nicht nur übergeben, nein, sogar noch applaudieren sollen wir, beim Anblick jenes Gekotze, in unsere Töpfe, ob deren Überfraß.
    .
    Und es lebe die DM, sollen wir brüllen! Ich schlage vor, dass wir einen neuen Nationaltag gründen, einen Trauertag, und den direkt nach jener berüchtigten Pogromnacht, legen.
    .
    In der Nacht vom 9. auf den 10. erschlugen wir die Juden, am 11.11.11 dann Europa, wird es vielleicht, die Geschichte etwas gerafft, in den Büchern stehen.

  106. Don Alphonso,wenn es nicht so...
    Don Alphonso,wenn es nicht so schrecklich wäre,wäre es mir gleich,ob die Schuhe aus China kämen-aber-der Markt benimmt sich wie ein Zuhälter.
    Schuhe von Nike(„naikiiiii“) aus reinem Plastik für 59,-Euro inflationär ausgeschüttet über alle gängigen Schuhfilialen,werden von einem gelernten Verkäufer angepriesen-und das mutet an wie der Untergang einer Spezie Fachverkäufer,der behauptet Leder oder Plastik ist dem Käsfuß egal.
    Ich leide wirklich mit,wenn ich am Ladensterben vorübergehe, aber es gibt glaube ich kein Puzzleteil was diese Mördergruben überbrücken könnte.
    Ich nenne mal ein Beispiel aus der „Praxis“-einem Sprachtest,wo Kinder herausfinden,dass es nicht Kaffetanne sondern Kaffekanne heißt.
    Soll ich Ihnen( der die Katzen lieber mag als die Kätzchen)mal sagen,dass die Kinder gar nicht mehr wissen,was eine Kaffekanne ist(altern.Teekanne)?
    Egal-ich finde das nicht schlimm-aber im Anschluss “ coffee to go“?

  107. Devin 08,
    sachte, sachte...im...

    Devin 08,
    sachte, sachte…im Moment testen „die Märkte“ nur, wieviel die Deutsche Regierung
    bereit ist für ihre Ambitionen zu zahlen – Kapitalismus eben.

  108. <p>Nun ja, kann sein, dass wir...
    Nun ja, kann sein, dass wir aussterben und die Ctrl-Verlierer dieser Welt darüber jubeln, wenn sie mal vom Fressnapf aufschauen – aber ich war heute in Parma und habe mit Sportschuhe von Tricker’s gekauft. Die sind nicht nur bequem, sondern optisch auch recht ansprechend.
    .

    .
    Mein Schuster in Verona baut dergleichen für 170 Euro. Da brauche ich kein Nike oder so.

  109. ...und wie bemerkte Herr...
    …und wie bemerkte Herr Schäuble bei früheren Gelegenheiten so schön:
    “ Wem es in der Küche zu heiß ist, der soll draußen bleiben.“

  110. Die Frage, minna, istg doch,...
    Die Frage, minna, istg doch, wann testet die Politik, was die Märkte beuzutragen bereit sind? Wenn die Griechen wirklich, wie jetzt – endlich! – bekannt wurde, 120 Milliarden brauchen, wird es doch recht eng für die Kreditgeber.

  111. D.A. das ist eine gute Frage;...
    D.A. das ist eine gute Frage; ich weiß nur, daß ich sie nicht beantworten kann.
    Berlin sollte sich aber beeilen.

  112. Irgendwie erschreckend dies zu...
    Irgendwie erschreckend dies zu lesen!
    Als waere in Deutschland alles perfekt!
    Der Osten und die 1 Euro Loehne! Laecherlich!
    Ohne Euro und EU waere Deuschland nichts! Wenn nicht irre exportiert Deutschland 80% nach Europa!
    Krisen sind fuer Baken und Kapitalisten (Deutschland) nur gut. Man soll Griechenland nicht sofort helfen, die sollen umkippen damit man dann das kleine Land aufkaufen kann! Ist das aber nicht wie im Krieg?!
    Alles nur bla bla bla! Das hat aber mit europaeischen Freundschaft und Zusammenarbeit nichts zu tun! Leider immer noch KLEINES EUROPA!
    Griechenland sind 10.000.000 Einwohner.
    In der Eurozone leben 330.000.000 Menschen!
    Italien und Spanien, die sind doch groesser! :-) Die kann man nicht so leicht aufkaufen! :-)

  113. @Don Alphonso/29. April 2010,...
    @Don Alphonso/29. April 2010, 01:06
    120 Milliarden?
    Ich lese inzwischen von 130 Milliarden und das ist bestimmt nicht das letzte Wort!
    http://www.lefigaro.fr/conjoncture/2010/04/28/04016-20100428ARTFIG00594-la-grece-aurait-besoin-de-130-milliards-d-euros-.php

  114. Verehrte Ostasien...
    Verehrte Ostasien Trauergemeinde !
    .
    Zum Jammern ist es zu spät !
    .
    Unser System ist so konstruiert, daß durch den Besitz von Geld mehr Geld bereitgestellt werden kann, als durch wertschöpfende Tätigkeit. -> Logisch, daß der „Leverage“ des Geldes (wie unsere Spezialisten so schön sagen) größer ist, als der einer wertschöpfenden Arbeit. Im Prinzip muß also der Besitzer des Geldes, z. B. ein Westviertelbewohner, nicht einmal etwas dazu beitragen, daß sein Haufen immer größer wird. Es sei denn, er säuft sich die Hucke dermaßen zu, daß er nicht mehr mitbekommt wie die Experten der ihn beratenden Institute seinen Haufen unter sich aufteilen. Das fängt immer damit an, daß diese einen fremden Hebel nutzen, um die Geldströme in ihre eigenen Taschen umzuleiten (der Trick funktioniert übrigens auch mit ganzen Ländern wie z.B. Griechenland und nicht nur mit erfolgstrunkenen Westviertelbewohnern).
    Zum Schluß wird auch noch der fremde Hebel absorbiert damit keiner mehr nachvollziehen kann was eigendlich passiert ist.
    .
    Was hat das nun mit Ostasien und dem Jammer der Gemeinde zu tun ?
    .
    Nehmen wir z.B. ein schönes Beispiel von europäischer Deindustrialisierung aus neuerer Zeit -QIMONDA [DE] und HYNIX [KR]- (2008 zwei Pleitekanditaten der Halbleiterszene). Der finanzielle Hebel wurde in diesem Fall primär in Korea angesetzt wo heute mit HYNIX Aktien (übrigens nur ein Jahr nach der Anwendung des Hebels) prima Kasse gemacht werden kann (ganz abgesehen davon, daß auch der Niedergang von QUIMONDA einen Superprofit abgeworfen hat).
    Der Simplemind (also der Steuerzahler) kann sich jetzt natürlich folgende Frage stellen – Wurden die Berliner so beraten daß sie QIMONDA fallen ließen und die Seouler so, daß sie bereit waren HYNIX zu stützen ? Unterm Strich wurde ja in beiden Fällen die Wertschöpfungsbasis (d.h. die Fabriken) durch den jeweiligen Michel (also den Simplemind) bereitgestellt.
    .
    Sind nun unsere führenden Nummern wettbewerbstrunken und im Rausch des vermeintlich ewigen Exportweltmeisters befindlich, ihren Beratern gefolgt (denn ohne die geht ja nix) und haben europäische Wertschöpfungsbasis und Technologoebasis im guten blauäugigen Glauben vernichtet ?
    .
    Sie liebe vereehrte Trauergemeinde hier bilden sich in ihrem Jammer natürlich ein, daß nur Sie betroffen sind. Hier möchte ich ein wenig Trost spenden.
    Im Augenblick beginnt die Deindrustrialisierung Taiwans und danach werden die Koreaner eigendlich in ständiger Angst vor Deindustrialisierung leben.
    Sie die Sie übrigens Ihre meisten Mitglieder in unseren Westvierteln haben (weil ja gerade die Westviertel overseas am komfortabelsten aufgestellt werden) sollten aufhören sich an Ihrer Einzigartigkeit zu berauschen.
    Ehrlich gesagt bin ich mir nicht sicher ob die Bewohner unserer Westviertel aus dem o.g. Suff gerade wieder aufwachen oder erst anfangen sich richtig zu betrinken.
    Einens erscheint mir jedoch zwingend zu sein für „Shrinking Old Germany“
    – Westviertelbewohner und Steuerzahler … vereinigt Euch ! Neue Werte und Pläne braucht das Land !
    – Qualität statt Quantität
    – Prosperität durch Solidarität und Solidität
    – Top Ausbildung für jeden der wenigen übriggebliebenen Nachkommen
    – Vorsprung durch Wissen und Weisheit
    – Streng regulierte Banken, die nur zwei Aufgaben haben 1. Zahlungsmittel in Umlauf zu bringen und 2. Kredite zu Zinsen zu gewähren, die mit Ergebnissen wertschöpfender Tätigkeit zurückgezahlt werden können (oh was bin ich heute wieder für ein ignoranter Idealist).
    – etc.
    und natürlich die schnellsten, sportlichsten, komfortabelsten, elegantesten, umweltverträglichsten und alternativsten Mobilitydevices (Autos) unserer nachhaltigen Zukunft als ganz normales Mitglied eines vereinten Europas (natürlich mindestens in den Grenzen von 2010)

  115. Mein Schuster in Verona. Oder:...
    Mein Schuster in Verona. Oder: Wo lassen Sie sticheln.
    Das klingt doch.

  116. lieber Don Alphonso,...
    lieber Don Alphonso, Kompliment für die neuen Schuhe. Die (im Bild) Rechten finde ich ganz schön. Und das Verhältnis Preis-Leistung scheint mehr als vorbildlich. Bestehen die hellbeigen Partien aus Wildleder oder Leinen?
    donna laura (28.4. 19:35), das Eingangszitat ist von weiser Schönheit. Ich hoffe nicht, dass meine diesbezügliche Bemerkung Ihren Zorn herausforderte.

  117. Sehr geehrter Don,
    Ihr Prinzip...

    Sehr geehrter Don,
    Ihr Prinzip „Verschlankung via Verschenkung“ scheint mir überaus nachahmenswert, bereitet man doch sich selbst und anderen Freude, gewinnt ein gutesGefühl und ggf. sogar Freunde, wie ja auch in den wohl zunehmenden Tausch-Ringen in Deutschland zu beobachten ist bzw. in mancher FernsehDoku, in der sich eine junge Studentin mit einem Budget von 1.000€ recht passabel komplett den Hausstand einzurichten wusste via Sperrmüllfund, Secondhandkaufhaus, Schenkung Dritter.
    Auch muss man sicher nicht ChinaSchuhe kaufen in Anbetracht der tatsache, dass mein versierter Schuster rahmengenähte Schuhe für 99,99€ feilhält (Brogues € 129,99), einziges „Manko“: Mann hat bei Farbe und Größe nicht wirklich jeden Wunsch frei…SonnigstGrüßend aus HH.

  118. Werter Don,

    haben Sie das...
    Werter Don,
    haben Sie das Pferd eigendlich schon einmal von hinten aufgezäumt?
    Es wäre ja ohne Zweifel ein leichtes gewesen, Spezialisten, Fachleute und Historiker aufzuwenden, die uns vor den Kameras erklären, das alles halb so wild und historisch betrachtet eher Randnotizen der Geschichte sind.
    Das ist nicht nur nicht geschehen, man hat es nicht einmal als Meinungsgegengewicht benutzt, um die breite Masse zu beruhigen.
    Ich setzte einfach voraus, daß in den Medien nichts erscheint, was man dort nicht haben will.
    .
    Das alles bedeutet wir haben exact die gewünschte Informationslage. Die Reaktionen: Wut, Angst, Betroffenheit, Vorwürfe, sind also gewollt.
    Erweitert man diesen Aspekt auf den Zeitraum seit 2007, dann bekommt man eine Situation, die nach tiefgreifenden Veränderungen riecht.
    Gerade weil alle Länder die nicht zum westlichen Block gehören praktisch nicht betroffen sind oder unmittelbar nach der ersten Krise mit Kapital ausgestattet wurden, scheint es ein Ereigniss zu geben, daß groß vorbereitet wird uns sich auf den Westen beschränkt.
    Krisenopfer sind vor allem die USA, GB (gehören für mich nur vom Label her zur EU) und die EU mit einigen wenigen Staaten am Saum der jeweiligen Mitspieler.
    .
    Man man man, ich würde gerne einmal 3 Jahre in die Zukunft schauen können. Nach dem Zusammenbruch von Euroraum, Pfund und dem Verlust der Lei(d)twährung Dollar.
    .
    Was könnten die Betreffenden für diesen Zeitpunkt vorbereiten?
    .
    Das große Geld haben ja alle schon abgesahnt, mehr geht kaum noch. Ein Währungsschnitt wäre nicht disen immensen Aufwand wert. Die Weststaaten mit Deflation wieder Konkurrenzfähigkeit einhauchen ginge auch leichter.
    .
    Vielleicht hat ja jemand einen Einfall was einen solchen Medienrummel und Finazaufwand wert wäre.

  119. Zur SeelenLage des Banksters...
    Zur SeelenLage des Banksters schreibt MichaelLewis recht pointiert auf bloomberg u.a.:
    „The masses will be curious to know, for instance, how you (if you happen to be sitting on the Goldman Sachs bond-trading floor) became blinded to the very simple difference between right and wrong. The more moralistic among them will ask the question mainly to fuel their own outrage; the more tactical will ask the question because they sense that the financial system doesn’t function unless you have the incentive to think in these terms – – and you clearly do not.“
    Aber auch dem bankster kann nach Lewis das Seelenheil doch noch werden zuteil:
    „What begins as an effort to change your business may well end up as an attempt to change your soul. Among the many likely consequences of the SEC’s decision to sue Goldman Sachs for fraud is a social upheaval in the bond markets.
    Indeed, the social effects of the SEC’s action will almost certainly be greater than the narrow legal ones. Just as there was a time when people could smoke on airplanes, or drive drunk without guilt, there was a time when a Wall Street bond trader could work with a short seller to create a bond to fail, trick and bribe the ratings companies into blessing the bond, then sell the bond to a slow-witted German without having to worry if anyone would ever know, or care, what he’d just done.
    That just changed.“
    http://www.bloomberg.com/apps/news?pid=20601039&sid=aWUolZvh4qmE
    Sonnige Aussichten also auch hier.

  120. Bei all dem Gerede, sollte...
    Bei all dem Gerede, sollte man/frau vielleicht wieder von vorn anfangen mit „Der
    Vermessung der (Finanz)welt“.
    Was haben die Griechen außer der Antike, ein paar Schiffchen und viel Tourismus der Welt beschert, muss ich vielleicht etwas mehr nachdenken…
    Die Italiener sind ganz gut im Maschinenbau, der Schumi weiß das noch…,
    (so wird dem Italiener aber auch die Erfindung des ersten Panzers mit 20 Gängen nachgesagt 1 Vorwärts- 19 Rückwärtsgänge), der Portugiese hat
    uns Amerika eingebrockt,
    wie auch die Spanier das eine oder andere inzwischen hinkriegen und
    die Touris fahren doch weiterhin gerne dort hin…, ohne viel antiken Schnickschnack oder Renaissance und Mittelaltergedönerks in Siena,
    Verona …., weil keine Kultur noch immer am preiswertesten ist, wahrscheinlich.
    Jetzt müssen alle ran, in diesen schweren Zeiten, denn auch die Chinesen verkaufen ihren Ramsch nach Griechenland, der Brasilianer seine Mangos, der Russe Öl u. Gold,
    die Japaner ihre Flatscreens, womit ich beim eigentlichen Thema
    wäre,
    weg vom Euro – nein, denn weiterentwickeln ist die Devise der Stunde –
    es braucht eine Weltwährung und zwar den inzwischen international anerkannten -Pizzataler- . Back to the roots – die Finanzjongleure aus der EU
    müssen sich noch andere ins Boot vor Sartiki holen, mit Krimsekt, Bourbon, Scotch, Pastis, Chianti, Champus und dt. Bier eine dicke Sause machen und sich
    dann in Australien auf den Pizzataler einstimmen.
    Den kennt jeder und man liebt sich, es gibt keine Kriege mehr, auch keine Handelskriege, denn Liebe geht ja bekanntlicherweise durch den Magen und
    nicht an den Kragen.

  121. Bezüglich der ,,Sportschuhe":...
    Bezüglich der ,,Sportschuhe“: Opatreter, jetzt fehlt nur noch die beige Hose und das beige Jäckchen, dann ab in den Bus für die Kaffeefahrt.

  122. Don, mich erinnern die neu...
    Don, mich erinnern die neu erworbenen Treter eher an orthopädisches Schuhwerk aus den 80er Jahren, angesichts dessen einige bedauernswerte Klassenkameraden fiese Hänseleien ertragen mussten. Aber die Geschmäcker sind nun mal verschieden und ich denke, dass die Dinger auf jeden Fall bequem und auch langlebig sind.

  123. Immerhin haben es die...
    Immerhin haben es die Italiener geschafft, zu einem relativ günstigen Umtauschkurs in die Eurozone zu kommen und außerdem haben sie die Chance genutzt, die die niedrigen Zinsen geboten haben und ihre Verschuldung, die 1997 schon bei 120% des BIPs lag , konstant gehalten (ohne Euro wäre Italien aber womöglich implodiert …).
    Außerdem hat Italien ein Handelsbilanz*überschuss*. Es hat also kein dermaßen schlimmes Doppeldefizit wie Griechenland (oder Portugal und Spanien). Ich würde das Land nicht unterschätzen … Die billige Villa in Italien wird wohl ein Traum bleiben …

  124. Ach so: Die Stadt Bozen hat...
    Ach so: Die Stadt Bozen hat übrigens ein AAA-Rating. Besser als das Rating von Italien …

  125. Ich kann mich nur immer wieder...
    Ich kann mich nur immer wieder freuen, dass ich mein Gehalt in Fränkli ausbezahlt bekomme. Und was für ein konservativer Anleger mein Vater ist, der immer genug Verstand hatte um nicht wie andere Mittelständler solide Betonburgen in Halle zu kaufen.
    Den Euro habe ich trotz alledem liebgewonnen, es ist einfach eine vor allem ungemein praktische Sache in jedem Land auf den ersten Blick den Preis einordnen zu können und sich nicht mit betrügerischen Geldwechslern herumschlagen zu müssen.

  126. Lieber Don,
    jetzt lese ich...

    Lieber Don,
    jetzt lese ich seit Jahren ihre Texte, Chapeau, aber ohne Kommentar, warum auch. Es wird eh zu viel geschrieben.
    Aber DANKE für den Hinweis auf das Theater in Sabbioneta! Seit Jahren trinke ich dort den Pausen-Capucho auf dem Weg zum Ligurienhäuschen, aber die Italiener haben einfach zu viele schöne Sachen, nicht mal ein Schild hatte ich bisher dort als Hinweis entdeckt.
    Mille Grazie jedenfalls dafür, und dass ich mich offiziell als Häuschen-Besitzer in Italien outen durfte.

  127. Herr Alphonso, Gratulation zu...
    Herr Alphonso, Gratulation zu diesem famosen Artikel! Man kann richtig nachfühlen, welche Gedanken sie an welcher Stelle Ihrer Reise leiteten. Der Artikel liest sich außergewöhnlich und besitzt ein eine sehr schöne Sprachmelodie, die Themen sind fulminant ineinander geflochten, es gab keinen einzigen Seitenhieb. Gerne läse ich mehr von diesen Gedankenreisen.

  128. lieber Rosinante, ganz im...
    lieber Rosinante, ganz im gegenteil, ich bin ihnen sehr zu dank verpflichtet: ich verwende – ihr freundliches einverständnis selbsttätig vorausgesetzt – ihr motto seither gerne und ernte immer lacher.
    .
    und lieben dank für ihre unterstützenden worte. allein – es fällt mir schwer, gefühle und argumente habe ich in die in der skeptizistische ‚waschmaschine‘ geschickt, derweil die kirschblüte endet.
    mir ist elendiglich zumute, und wehe, mir teilt am ende einer mit, ich würde es mir leicht machen, und überhaupt, das hätte ich, als das gegenteil eines einzelgängers, verdient. weit gefehlt! seufz. untröstlich (daher besser u- als e-musik):
    .
    coming up beyond belief / on this coronary thief / i’m on sinking sand / gravity / no escaping … not for free / i fall down… hit the ground / make a heavy sound / every time you seem to come around / no escaping / gravity
    .
    gilt übrigens auch für den euro.
    der erste heavy sound dieser langperiode hat schon stattgefunden.
    gut, wenn man jetzt die schäfchen im trockenen hat.

  129. @thessa
    So einfach ist das...

    @thessa
    So einfach ist das nicht immer. Wenn Ihnen als ex-Angestellte eine Pension der europäischen Raumfahrtbehörde zustände, dann würde es Ihnen nur begrenzt nutzen, wenn Sie in Franken ausbezahlt wird, und zwar nicht nur, wenn der Euro zu wackeln anfängt, sondern auch, wenn die Pension Ihnen einfach so aus irgendeinem – Ihnen nicht einmal bekannten – Grund nicht ausbezahlt wird. Es gibt da nämlich kein Gericht, an dem Sie Ihre wohl erworbenen Rechte einklagen können.

  130. liebe donna laura, bitte...
    liebe donna laura, bitte bedienen Sie sich freimütig im Steinbruch dieser Kommentare. Und wenn ich der anonyme Verursacher von Heiterkeit sein kann, fühle ich mich gebauchpinselt.
    .
    Aber die skeptische Waschmaschine, die Sie ansprechen, dient selten zur Erzeugung von Heiterkeit, und ich bin berührend überrascht, wie selbstbewusst Sie (meine Ruhe ist hin, meine Ruhe ist her, Sie wissen schon) diesen interiour monologue lyrisch ansprechen. Ich hoffe sehr, der Herr hat dieses Jonglieren mit seelischen Schwergewichten verdient. Und „no escaping/ gravity“ ist unser aller Schicksal. Ihren Link von hier zum Euro finde ich genial. Ihr Rosinante

  131. @Donna Laura
    Die...

    @Donna Laura
    Die ‘Schweizer’ Waschmachine habe ich schon einmal mit viel weniger Lyrik beschrieben:
    (1) An agreement is made to give me a certain amount of money for whatever reason (the first one was probably the reimbursement of the 20.000 Euros legal fees for the internal auditor appeal case). Person x, involved in the agreement process, claims to have contact with me and promises to get my bank account number. Instead of contacting me, he opens a number account in Switzerland under his name. A formal authorization form is set up in my name. Person X supplies his Swiss bank account number – claiming it to be mine and having received it from me. (Since everybody knows I am very smart, I have a Swiss bank account in order to hide my fortune from the Dutch tax authorities.) The form is authorized in the usual ESA way with at least five signatures, and everybody who authorizes the form assumes the money goes to me. A little B-controller makes the actual transaction on a formal bank transaction form. Being told that it is a number account, she does not add my name to the bank transaction form.
    All records within ESA point to me, and only the silent Swiss bank knows, who is the real owner of the account with all that money.
    (2) In a second scenario, money for me is transferred using the usual pay-role procedure in Paris, and it goes to my real ABN-AMRO account. As soon as the transfer has happened, the little B-controller is called by a big ESA boss, probably person x, about a dreadful mistake. Would she please get the ABN-AMRO bank to return the money, and then transfer it correctly to the Swiss number account? Of course the little B-controller will do it and not tell anybody about the mistake of the personal department (why should she, she too was made to assume that the Swiss number account is mine).
    Again all ESA records point to me and the personal department has even a record that it went to the account, which – according to their records – is mine.
    The ABN-AMRO bank has no reason to tell me. Of course they would refers a transaction, if the initiating customer asked them to do it – and I never complain because I didn’t know about the fortune in the first place.
    ……
    The real interesting question is, who will have the gouts to raise the problem? After all it is a serious crime under normal jurisdiction, where a prosecutor can show up unexpected and confiscate all records.

  132. Was MACHT diese komische...
    Was MACHT diese komische Heilige da?? Foltert der etwa einen Faun?
    Ich glaube, ich verkneife mir jetzt lieber irgendwelche Bemerkungen über die katholische Kirche und die allgegenwärtigen Perversionen nicht nur beim Bodenpersonal; im gegenwärtigen Klima wäre das billig.
    Ich muß nicht da hin hauen, wo alle hin hauen.
    Aber Faun foltern geht gar nicht…

  133. der Tiger,
    bitte, nicht böse...

    der Tiger,
    bitte, nicht böse sein, aber was sie zum Selbstverständnis einer europäischen
    Raumfahrtbehörde schreiben, erinnert an „das göttliche Gesetz in mir und der
    bestirnte Himmel über mir“ oder so ähnlich und passend?

  134. Bestimmt gibt es außer dem...
    Bestimmt gibt es außer dem Don noch einige tausend anderer Leute, die Bilanzen lesen können und es auch regelmäßig tun.
    Nur daß keiner von denen kompetent und allgemeinverständlich wiedergibt, was er aus ihnen herausliest. Jedenfalls nicht in den seriösen Qualitätsmedien.
    .
    Nach der Bad Bank brauchen wir jetzt noch einen Worst Monetary Fund (WMF).

  135. Die weltweite intellektuelle...
    Die weltweite intellektuelle Klasse hätte die meisten Krisen verhindern können, wäre sie weniger egoistisch und unfähig, als die haushoch versagenden Parteien und Politiker dieser Welt.
    .
    Harvard-, Yale- und Oxfordabsolventen forschen im Urschleim der Geschichte, während wir die Zukunft der Menschheit und den Fortbestand unseres schönen Planeten in die Hände von erwiesenermaßen unbefähigten Politiker/innen geben.
    .
    Die Menschen haben sich ihre Krisen verdient …

  136. Lieber Sethos, schauen Sie mal...
    Lieber Sethos, schauen Sie mal unter „Marsyas“ nach, dann kommen Sie der Sache näher.

  137. Lieber Tiger,
    da können wir...

    Lieber Tiger,
    da können wir ja heilfroh sein, daß die Europäische Kommission nicht noch nebenher Geheimgefängnisse betreibt.
    Keinem Gericht verantwortlich (außer dem jüngsten, erstinstanzlich)!

  138. @Sethos
    Und was machen die...

    @Sethos
    Und was machen die drei heiligen Grazien da? Sind das vielleicht Glaube, Liebe und Hoffnung?

  139. @tiger: tja, ganz übler Fall...
    @tiger: tja, ganz übler Fall von Konto wechseln, auf dem Geld ankommt. Ein Fake-Konto auf den eigenen Namen kann man wahrscheinlich noch weniger abschießen wie einen Fake-Facebookaccount.

  140. Dumm gelaufen. Hollaendische...
    Dumm gelaufen. Hollaendische Steuer besch****en und selber dabei besch***en werden. Da ist schlecht Klagen vor Gericht.

  141. @minna
    Ich bin Ihnen nicht...

    @minna
    Ich bin Ihnen nicht böse, nur ein wenig amüsiert. Es würde doch wohl niemand behaupten, dass die Arbeiten von Max Planck oder die Urteile des Bundesverfassungsgericht auf etwas wie ‚das göttliche Gesetz’ oder ‚der
    bestirnte Himmel’ über uns basieren. Ich habe nichts weiter getan als diese Personen, nämlich viel gelesen, Argumenten zugehört, beobachtet, nachgedacht und analysiert. Mit einer göttlichen Eingebung hat das nichts zu tun.

    Andererseits, wenn jemand mit dem Hinweis auf Gott, die Bibel, den Koran etc argumentiert, bin ich immer sehr skeptisch. Das ist so wie mit dem ‘Bad Boy’ in einer Verhandlung. Wenn man nicht selbst den Mut hat, etwas durchzusetzen oder es einem an Argumente fehlt, zitiert man den Boss als letzte Instanz – der nicht da ist, um sich zu verteidigen.

  142. @colorcraze and Filou
    Wollen...

    @colorcraze and Filou
    Wollen Sie mit ihrem Kommentar andeuten, ich hätte ein fakes Konto gegründet und Geld herumgeschoben? Darf ich Sie darauf hinweisen, dass so eine Bemerkung hart an der Grenze der Diffamierung ist?

  143. liebe Der Tiger,
    ihre...

    liebe Der Tiger,
    ihre ausführungen sind eine interessante lektüre.
    .
    gleichwohl haben sie mein mot von der ’skeptizistischen waschmaschine‘ leider völlig fehl gelesen (aber das kommt davon, wenn man liest, was man lesen möchte):
    von einer schweizer waschmaschine war nie die rede
    (auch wenn zum beispiel die adora slq von zug ihre aufgabe, zurückhaltend formuliert, nicht übel erledigen soll).
    .
    nur, um ihre gedanken in bezug auf meinen kommentar auf die richtige schiene zu setzen:
    fachgebiet philosophie – sparte skeptizismus – eines der basisargumente für den skeptiker: die diallele. oder einfacher: der zirkelschluss, basierend auf einem logischen fehler.
    nur angespielt und fahrlässig ironisch verwendet für meinen gefühlshaushalt, daher die waschmaschine.
    .
    und mein alter prof bekäme einen fön, wenn er dies läse!

  144. @colorcraze and Filou
    Zu Ihrer...

    @colorcraze and Filou
    Zu Ihrer Information:
    the result of my analysis, which is now based on over hundred experiments:
    • One set of forces wants to settled quietly a money deal with the well-known tough negotiator.
    • One set of forces wants the mistreated and naive staff member to return to her original ESA job.
    • One set of forces wants to proof that the devil is criminal.
    Unfortunately for these forces:
    • The money goes to somebody else.
    • Nobody in ESA (or the EU) has the courage to make the devil work for him
    • The Dutch police knows that Tiger is not a criminal and they do not want to look stupid in a court case based on fake evidence.
    Looks like these forces are in an infinite deadlock

  145. Liebe verehrte Tiger, ich...
    Liebe verehrte Tiger, ich beziehe mich auf den folgenden Satz:
    „…I have a Swiss bank account in order to hide my fortune from the Dutch tax authorities“.
    .
    Wie anders ist das zu verstehen?
    .
    Von Diffamierung ist keine Rede. Jedoch frage ich mich (ob andere sich das fragen, ist deren Angelegenheit), warum Sie eine Geschichte erzaehlen, die sich stets im Vagen verhaelt, und auch nur beilaeufig mit dem jeweils vorgegebenen Thema zu tun hat.
    Zehn Zeilen einer konkreten Geschichte wuerden fuer den Anfang reichen. Seit ziemlich einem Jahr spannen Sie den gutwilligen Leser auf die Folter; weiteres erfaehrt man allerdings nicht.
    Wenn es wirklich einen Skandal geben sollte, der Teile der EU-Welt erschuettern koennte, nennen Sie bitte Ross und Reiter. Fuer gute Geschichten, das weiss ich inzwischen (es muessen nicht unbedingt meine sein, die von Badefreundinnen, Fernsehen und Katzen handeln), ist hier jeder zu haben.
    Nu‘ tun‘ se mal Butter bei die Fische!

  146. Tiger, bitte, ich bin nicht...
    Tiger, bitte, ich bin nicht sonderlich gebildet. Mein Englisch ist miserabel, mein Verhaeltnis zu Franzoesisch ist so, dass ich es nur Donna Laura erzaehlen kann.
    Also bitte, benutzen Sie eine Sprache, die hier gebraeuchlich ist.

  147. @tiger: nein. Es ging mir...
    @tiger: nein. Es ging mir allgemein darum, daß man eben einen Haufen Ärger hat, wenn einem an der Identität geflickt wird. Ob nun jemand meine Unterschrift fälscht oder jemand Ihr Konto ‚ableitet‘. –
    @Nr.6: aha, Ostasien gehts auch nicht besser. Unerfreulich. Ansonsten sind mir Ihre Vorstellungen recht sympathisch.

  148. @Filou
    29. April 2010,...

    @Filou
    29. April 2010, 23:0
    Die Sprache ist wohl weniger da Problem! In America wuerde man eher sagen: Ich glaube ,darueber muss ich wohl erstmal mit meinem Therapeuten sprechen…
    .
    P.S.: Ich kenne auch einige von der ESA, aber longlongtimeago

  149. Schönen guten Tag,
    habe ich...

    Schönen guten Tag,
    habe ich das eigentlich richtig in Erinnerung, dass die Melodie von >A groovy kind of love< von Phil Collins, nach einer Idee von Scarlatti verfasst wurde? Ist zwar nicht so themennah...... Erstmal.

  150. @Filou (29.April 23:00)
    Statt...

    @Filou (29.April 23:00)
    Statt der gefragten 10 Zeilen, schlage ich vor, Sie lesen nochmal meine Kommentare in Dons Blog vom 3. März:
    Die neuen Herren und die alten Westviertel

  151. @colorcraze
    Es wird nicht nur...

    @colorcraze
    Es wird nicht nur an meiner Identität geflickt, es gibt auch alle möglichen Klonvarianten. Das Amüsanteste finde ich, dass Leute anderen Leuten erzählt haben, dass der Charakter hinter dem Rechtsfall mein geschäftlich erfolgreicher Bruder sei. Er hat den selben Namen (ich trage meinen Mädchennamen) und Initialen, und der Kläger ist im juristischen Sprachgebrauch geschlechtsunabhängig männlich.

  152. @tiger: Ihr Galgenhumor in...
    @tiger: Ihr Galgenhumor in Ehren, aber mich würde das eher alarmieren.

  153. .
    "Alles, was man über das...

    .
    „Alles, was man über das Leben wissen muss. lässt sich in drei Worte
    zusammenfassen: Es geht weiter.“

  154. Der Euro hat mit dem...
    Der Euro hat mit dem Afghanistankrieg gemeinsam, daß auch die Westviertel eigentlich (d.h. privat) alle irgendwie dagegen waren /sind, aber die politische Klasse (d.h. die Parteien und das deputierte Abstimmungsvieh) immer geschlossen daür votiert hat. Eine offene Debatte zu erzwingen galt schlichtweg als unanständig.
    Das galt nicht für die Öffentlichkeit insgesamt. In der Kneipe oder selbst im Meinungsteil der Zeitung war Euroskepsis immer erlaubt, nur als Funktionsträger oder Volksvertreter war/ist man zur eisernen Gefolgschaft verpflichtet.
    .
    Das zeigt wieder nur, in welchem Maße die etablierten Parteien den politischen Prozeß monopolisiert haben. Außerhalb ihrer Kartellstrukturen ist wirksame politische Willensbildung offenbar nicht möglich — egal wie groß der Anteil der Unzufriedenen auch sein mag.
    .
    Offenbarung: Persönlich war ich nie ein Euroskeptiker und hatte auch nie was gegen die Einheitswährung. Und gegen neofeudale Politikstrukturen eigentlich auch nicht.

  155. muscat, besten Dank für den...
    muscat, besten Dank für den Hinweis.
    Der Tiger, Ihren themenbezogenen Wortmeldungen folge ich, wie überhaupt der gesamten Plauderei, mit Freude und Interesse. Entschuldigen Sie bitte daher, wenn ich Sie darauf hinweisen mag, dass Ihre Einlassungen in eigener Sache überborden und beginnen zu langweilen. Darf ich Ihnen noch eine Tasse Tee anbieten?

  156. Lieber HansMeier555,
    ihr...

    Lieber HansMeier555,
    ihr Faible für neodeudale Politikstrukturen ist ja kein Geheimnis, daher überrascht es mich tatsächlich ein bisschen, dass Ihnen da Zweifel kommen.
    Ich selbst bin kein Freund feudaler Strukturen (soziale Unterschiede sind nicht notwendigerweise dasselbe) und möchte nur mit den leicht veränderten Worten eines Adligen sagen:
    Wehe den Fürsten, die, statt Völkerhirten zu sein, die Unvernunft unter ihren Schutz nehmen!
    Nun können wir unsere „Fürsten“ zwar abwählen (und das ist auch gut so), doch das Problem ist halt, dass das Angebot, unter dem man auswählen kann, nichts Überzeugendes zu bieten hat.

  157. Die Stimmung von 1915 war eine...
    Die Stimmung von 1915 war eine andere. Die Nationen standen sich im tiefen Mißtrauen gegenüber und internationale Beziehungen wurden höchstens gepflegt, um den eigenen Machtbereich auszuweiten. Eine Generation zog mit Tennisschlägern und Wanderliedern auf den Lippen in den Krieg und kam verloren zurück. Sie verbreiteten einen romantisch verklärten Pessimismus und erklärten alle Götter für tot, alle Kriege gekämpft, jeden Glauben in die Menschheit zerstört (Fitzgerald). Dem war nicht so. Sie wurden weggefegt oder fügten sich Stimmen die nach Hosenboden rochen, nach Mann, unappetitlich (Tucholsky). Wer zu der damaligen Zeit Parallelen sucht, wird sie finden. Deutsche Banken dürfen sich am Ausverkauf der baltischen Staaten beteiligen, sollen sich aber aus der Rettung des griechischen Finanzhaushaltes raushalten. Klingt nach vergangenem nationalem Eigennutz. Dennoch fällt es mir schwer unser heutiges Europa mit dem Vorabend und Ausbruch des Ersten Weltkrieges gleichzusetzen. Genauso wie es mir schwerfallen wird, meinen nächsten Marathon mit handgemachten Schuhen aus Verona anzutreten. Dennoch sind Ideen wichtig. Eine Abwertung in Griechenland, Italien oder Spanien unter finanzieller Federführung der City of London und womöglich unter politischer Ägide des Elysée Palastes in Paris herbeizuführen, könnte unter Umständen in einer Union für das Mittelmeer resultieren. Moment, mir fällt ein, dass diese Form der Union schon 2008 gekippt wurde. Aber darum geht es nicht. Heute werden Ideen multilateral diskutiert und Griechen werden auch Boten schlechter Nachrichten empfangen. Allerdings werden alle Boten zusammenbrechen, wenn sie sich mit den Geistern auf den Weg machen, die Don Alphonso hier beschwört. Mir gefällt das Bild, wie ihm auf dem Weg nach Màntova die Ideen zufliegen. Ich erkenne „la dolce vita“ in seiner Beschreibung wieder. Seinen Pessimismus „sans allure“ teile ich indessen nicht. Dann doch lieber die „stiff upper lip“ der Briten.

  158. .
    ..."in welchem Maße die...

    .
    …“in welchem Maße die etablierten Parteien den politischen Prozeß monopolisiert
    haben.“
    …wenn es um Monopilisierung geht (Wirtschaft, Finanzwelt, Wissenschaft),
    dann sitzt man doch als Bürger in der 1.Reihe und kann von einem auf anderes
    schließen und sich in Verschwörungstheorien ergehen. Auch eine Herauforderung
    für Herz und Hirn.
    Es wäre die Aufgabe der Bürger sich auf eine Version zu einigen.

  159. lieber HansMeier555, ich...
    lieber HansMeier555, ich sinniere mal frei und ohne netz:
    es werden gerade die flachgelutschten bewerber bevorzugt, die in das plattgekaute profil passen, das bereits im system befindlichen profis zur absicherung ihrer posten ersonnen haben, auf dass man keine konkurrenz im eigenen hause züchtet.
    .
    ecken und kanten, esprit und kreativität sind negativ zu wertende überschüsse an persönlichkeit.
    benötigt wird – im prinzip und überspitzt formuliert – letztlich hündische loyalität zu den wie auch immer zustande gekommenen beschlüssen ganz weniger (schön von oben herab, aber wie kommt man und wer kommt nach oben; man will’s nichts wissen und wendet sich mit grausen), die auf parteitagen optimalerweise nur noch abgenickt oder an programmierten sollbruchstellen medienwirksam diskutiert werden. manchmal geht es aber auch schief, hehe.
    das wird sie, lieber HansMeier555, sicher erfreuen, dass die politoligarchie lebt; aber vermutlich wissen sie dies bereits.
    .
    dann noch ein wenig parteikonform profilieren, der einzuübenden hybris wegen nicht zu viele plakate kleben – plus eine kräftige prise intrige, ein grosses quentchen brown-nosing, eine messerspitze ellenbogen, fertig ist die deformation professionelle. bon appetit.
    .
    das problem ist das mässig funktionierende gehör.
    .
    das hat m.e. auch etwas mit der angst des politprofis zu tun, dinge zu hören, die nicht in das eigene weltbild resp. zum parteitagsbeschluss, der einem das berufliche überleben sichern muss!, passen.
    .
    ich spekuliere mal: wie soll man seine meinung revidieren, wenn man dann auf der mittelebene sich befindend das eigene grabmal des unbekannten dissidenten schnitzen darf? nachgerade gefährlich für den eigenen lebenslauf.
    insofern k o n n t e man nicht eingehen auf bspw. die euroskepsis, da alles schon beschlossen war. es gilt nur noch, das aufwendig hergestellte produkt zu verkaufen.
    dessen qualität erinnert ein wenig an ein innovatives produkt der computerindustrie im kundenversuch: mal läuft es, mal stürzt es ab.
    .
    lieber Observator, zustimmung, besonders zu ihrem letzten satz.
    .
    und , liebe minna, evrschwörungstheorien kann man zugunsten des ‚shit happens anyway‘-prinzips in die tonne kicken. dazu meine ewige frage an: wer soll das eine agens sein?
    es geht doch eher um das kollektive durchwurschteln, denn:
    .
    bismarck 1.0, sinngemäss: wenn man weiss, wie wurst und gesetze zustandekommen, ist man um die nachtruhe gebracht. encore une fois bon appetit.

  160. Ach Minna,
    .
    Jedenfalls hat...

    Ach Minna,
    .
    Jedenfalls hat „Verschwörung“ in diesem Fall nichts mit Geheimhaltung zu tun.
    Genausowenig wie die Praxis der Rating-Agenturen und ihr Verkauf von AAA-Bewertungen wirklich geheim war. Jeder, der Nachforschungen betrieb, konnte es wissen.
    .
    Das ist der große Irrtum bürgerlicher Verschwörungstheoretiker: Daß sie immer glauben, man müsste Skandale geheimhalten und daß alle korrupten Strukturen sofort zusammenbrechen müssten, sobald die Öffentlichkeit sie erst einmal durchschaut hat.
    .
    Denn auch das wissen wir: Eine stabilere und langlebigere Ordnung als das Feudalsystem hat es in der Nachsteinzeit noch nie gegeben. Und auch das Dekor war hübscher (siehe Bilder)

  161. minna, gutes Schlußwort....
    minna, gutes Schlußwort. Vielleicht trifft man sich am ‚Tag der Arbeit‘?
    Meine Aufgabe wird das Grillen der Souvláki sein.

  162. minna,
    ach, wenn es wenigstens...

    minna,
    ach, wenn es wenigstens eine veritable Verschwörung wäre! Dann könnte man ja gegen jemanden vorgehen. Aber zur dieser Komödie der Irrungen gehören doch nicht nur eine Handvoll Dunkelmänner. Waren (und sind) es denn nicht gerade auch Teile der Westviertel, die davon träumten und redeten, mit dem bedenkenträgerischen Gezänk endlich mal aufzuhören, kleinliche Vorbehalte hintanzustellen und endlich einmal einen großen Schritt zu wagen? Jetzt reiben sie sich die Augen und klagen über Mißwirtschaft. Aber die Strukturen, welche diese Mißwirtschaft ermöglichen, haben sie selbst herbeigesehnt.

  163. Und wieder werden wir sehen,...
    Und wieder werden wir sehen, dass die Katastrophe vielleicht nicht so dick kommt, wie bei der Finanzkrise, der Vogelgrippe, der Schweinepest, der Vulkanasche….

  164. @ DA - Ich habe noch und...
    @ DA – Ich habe noch und schon wieder eine Stendhal/Kartause, diesmal in der Übersetzung von Erwin Rieger/ Aufbau/83 vom Grabbeltisch meines Antiquars erstanden. Welche Übersetzung empfehlen Sie? Oder lesen Sie im Original?

  165. [he! japs! zensur! empörung!...
    [he! japs! zensur! empörung! – das muss die algorythmisch greifende verschwörung sein, ganz bestimmt:]
    nun gut, ich beuge und schäme mich wegen meines unflätigen ausdrucks im vorigen kommentar, der drei-sterne provozierte, und korrigiere pflichtschuldigst:
    ’spit happens anyway‘-prinzip. so besser?

  166. "Denn auch das wissen wir:...
    „Denn auch das wissen wir: Eine stabilere und langlebigere Ordnung als das Feudalsystem hat es in der Nachsteinzeit noch nie gegeben. Und auch das Dekor war hübscher (siehe Bilder)“
    D’accord mit dem Dekor, aber im Übrigen wage ich doch zu widersprechen. Was heißt schon Stabilität? Stabilität hängt von der Perspektive ab. Das jetzige System ist – von hoer Warte aus betrachtet – auch stabil, denn was sind schon Wirtschaftskrisen – einige Mitspieler tauschen die Plätze, es geht einigen schlechter, anderen besser. Das ist Teil der Dynamik des Systems, nicht sein Untergang.
    Das Feudalsystem hat sich lange gehalten, das stimmt. Das gilt auch für die Steinzeit, die dauerte sogar länger.
    Entschuldigen Sie bitte die Ach-minna-Variante. Das war keine Absicht. Als ich mein Posting einstellte, war Ihres noch nicht zu sehen.
    Liebe donna laura,
    das ist mir aus der Seele gesprochen!

  167. @the system as such:

    Was war...
    @the system as such:
    Was war denn gegen „sehr hohe Warte“ einzuwenden? Majestätsbeleidgung?

  168. .
    donna laura, ...das agens?...

    .
    donna laura, …das agens? Was ist mit Druck, den die Monopole ausüben?
    Zwingen sie nicht dazu, es ihnen gleich zu tun?
    .
    HansMeier555, mit Ihrem 1.u.2.Abs. bin ich doch vollkommen einverstanden!
    .
    muscat, danke für genaues lesen.
    .
    observator, ja sehe ich genauso.

  169. lieber Observator, und ich...
    lieber Observator, und ich habe mich bereits über die formulierung gewundert, die ich den drei-sternen unterlegen musste … ts ts, das ist tsensur; der alkorhythmus geht durch.
    .
    liebe muscat, sufflaki, genau! und als vorspeise vielleicht zwei frittierte fakelaki, anschliessend die grosse kakerlakisplatte und als krönenden abschluss mit ouzo flambierte backpfeifen auf h-ekmek-tarte? kommt die kundesbanzlerin? bringt sie den acreman mit?
    .
    demnächst dann lulas afanado, hauptgang cabrau assado, zum nachtisch kuchen: bolo de malocha? das alles serviert von desesperados und paralisados, begleitet vom fado? wirklich mui saudade das alles.
    .
    und in d gibt’s wieder nur quatsch mit sosse.
    .
    jetzt hat der alkorhythmus aber etwas zu tun. na? alles gefunden und besternt?
    .
    where art thou, Don Alphonso (still on thy road?), that thou forget’st so long
    to speak of that which gives thee all thy might? / spend’st thou thy fury on some worthless shoe, / darkening thy power to lend base subjects light? / return, forgetful don, and straight redeem / in gentle numbers time so idly spent; / sing to the ear that doth thy lays esteem / and gives thy pen both skill and argument. / rise, resty don …
    .
    voila, extra für Filou.

  170. @v
    Gerne, ich trinke immer Tee...

    @v
    Gerne, ich trinke immer Tee am späten Nachmittag. Selbstverständlich möchte ich Sie nicht mit meinen persönlichen Belangen langweilen. Lassen wir uns das Thema wechseln. Was glauben Sie war die Ursache des Tsunami, des Vulkanausbruchs auf Island und der Erdbeben in den letzten Jahren in China, Italien und Haiti?

  171. @ donna laura, 30. April 2010,...
    @ donna laura, 30. April 2010, 12:59
    .
    Gut gezeichnet Ihr Bild von der Wirklichkeit, dem Ist-Zustand. Aber warum enden Ihre Gedanken in der Resignation? So schwer ist es nicht, die etablierten Parteien von ihrer Pole Position zu vertreiben. Es ist machbar …
    .
    @ Observator, 30. April 2010, 13:18
    .
    Ja, etwas wagen, das ist es. Und wenn es klug vorbereitet wird, ist es sicher auch erfolgreich.

  172. Zurücküberdieschwellenland -...
    Zurücküberdieschwellenland – wunderbare Bezeichnung für den kommenden Fussabtreter Europas!
    .
    In 20 Jahren, wenn der Don sämtliche Silberkannen und ehemaligen Sportwagen aufgekauft hat wird das Eiland verarmt sein.

  173. Die Laura kommt mir...
    Die Laura kommt mir shakespear’sch vor,
    Doch bin ich dumm, ich armer Tor,
    Mit meinem dicksten Dictionaire,
    Der Worte Sinn ich nimmer lehr‘,
    Ich spuer, mein Geist wird immer blasser,
    Ich hoere auf und geh‘ ins Wasser (*).
    .
    * Ersatzweise gruene Fee.

  174. Verehrte Damen und Herren,...
    Verehrte Damen und Herren, wenn ich Ihre Elegien so lese, frage ich mich, ob Guido Westerwelle (spätrömische Deakadenz) nicht doch etwas Recht hatte. Und dies, obwohl ich den Herrn wirklich null mag (aber ich kenne ihn nicht persönlich).

  175. “Die Musik hat von jeher...
    “Die Musik hat von jeher stark stilbildend in meine Arbeit hineingewirkt. Dichter sind meistens “eigentlich” etwas anderes, sie sind versetzte Maler oder Graphiker oder Bildhauer oder Architekten oder was weiß ich. Was mich betrifft, muß ich mich zu den Musikern unter den Dichtern rechnen. Der Roman war mir immer eine Symphonie, ein Werk der Kontrapunktik, ein Themengewebe, worin die Ideen die Rolle musikalischer Motive spielen.”
    .
    Mal schaun, worauf es bei unserem Don noch hinausläuft. Heute hatten wir halt einen ersten Entwurf „Zukunftsmusik“.
    .
    Aber immer weiter, nur nicht aufhören, weitermachen, in sich gehen, herausholen, fortsetzen. (“Daß du nicht enden kannst, das macht dich groß.” (Goethe))
    .
    „Das Talent selbst–war es nicht Schmerz? Und wenn das dort, das unselige Werk, ihn leiden machte, war es nicht in der Ordnung so und fast schon ein gutes Zeichen? Es hatte noch niemals gesprudelt, und sein Mißtrauen würde
    erst eigentlich beginnen, wenn es das täte. Nur bei Stümpern und Dilettanten sprudelte es, bei den Schnellzufriedenen und Unwissenden, die nicht unter dem Druck und der Zucht des Talentes lebten. Denn das Talent, meine Herren und Damen dort unten, weithin im Parterre, das Talent ist nichts Leichtes, nichts Tändelndes, es ist nicht ohne weiteres ein Können. In der Wurzel ist es Bedürfnis, ein kritisches Wissen um das Ideal, eine Ungenügsamkeit, die sich ihr Können nicht ohne Qual erst schafft und steigert. Und den Größten, den Ungenügsamsten ist ihr Talent die schärfste Geißel… Nicht klagen! Nicht prahlen! Bescheiden, geduldig denken von dem, was man trug! …
    .
    Er atmete auf, seine Lippen schlossen sich fest; er ging und ergriff die Feder… Nicht grübeln! Er war zu tief, um grübeln zu dürfen! Nicht ins Chaos hinabsteigen, sich wenigstens nicht dort aufhalten! Sondern aus dem Chaos, welches die Fülle ist, ans Licht emporheben, was fähig und reif ist, Form zu
    gewinnen. … “ („Schwere Stunde“)
    .
    .
    Ja, man merkt es sehr ungern an: Und auch Frankreich ist am Ende. Wirkt in weiten Teilen so. In der Fläche sieht es so aus. Und Frankreich besteht ja viel aus Fläche. In den Dörfern, Weiler, Flecken/Strassendörfern überall 20-30% der Häuser/Höfe/Gehöfte leer, verfallen, vernagelt, verlassen, gestürzt, eingestürzt. Und das ist nicht geraten, wir haben gezählt. (Deutschland hat 80 Milliarden zur Hand nehmen müssen als 80 Millionen-Volk. Frankreich 142 Milliarden. Für 60 Millionen. Also fast das 2,4-fache.) (Überflüssig zu bemerken: auch das will/wird die eine Währung ausgleichen. Ohne eine Schuldfrage von zu machen. Und: Gewerbebetriebe sind am Ende auch krisenfest, weil Sachanlage wie Immobilien.)

  176. @Rosinante
    Das Ende des...

    @Rosinante
    Das Ende des römischen Kaiserreiches war der Beginn der feudalen Ordnung, die dann ca. 1500 Jahre lang Bestand hatte.
    .
    Wir wollen Alarich!

  177. Und mit der Dekadenz kam auch...
    Und mit der Dekadenz kam auch das Christentum. Da war erstmal Schluß mit Schwulenehe.

  178. Verehrter HansMeier555, es ist...
    Verehrter HansMeier555, es ist keinesfalls so, dass ich Ihre feudalistischen Bestrebungen nicht unterstützen würde. Und ich halte die europäische Kultur seit – sagen wir Saint-Simon – auch für eine Sackgasse. Aber mein denkendes Streben muss auch handlungsaktiv sein. Und ich halte Bürgerkriege für zu nachhaltig negativ. Die Schwulenehe ist mir wirklich Wurscht. Und wenn Alarich -wie Sie mutig unterstellen- was drauf hatte, let’s try. Ich will auch Alarich!

  179. @ cornelius
    Ich stimme Ihnen...

    @ cornelius
    Ich stimme Ihnen zu, keine Frage. Es sind nicht die Wagnisse, die mich stören (ich habe selbst so einiges riskiert) und ich wäre der Letzte, der glaubte, man könne alle Eventualitäten vorhersehen und alle Risiken unter Kontrolle halten. Nur, wenn man es eben nicht, wie Sie sagen, klug vorbereitet und recht offenkundige Konstruktionsmängel ignoriert oder die von einem selbst lautstark geforderten Sicherheitsmechanismen nonchalant unterläuft … dann soll man sich bitte nicht hinterher hinstellen und so tun, als sei es höhere Gewalt, arglistige Täuschung oder der berühmte Einzelfall gewesen. Ich will mich nicht mehr darüber verbreiten. Ich warte lieber auf das nächste Kleinod aus der Feder unseres Gastgebers.

  180. @V
    Ich nehme zur Kenntnis,...

    @V
    Ich nehme zur Kenntnis, dass meine Frage Sie sprachlos gemacht hat. Irgendjemand muss es aber mal ansprechen, denn die Zukunft unserer Kinder hängt an der Frage. Wenn man Gründe hat anzunehmen, dass besagte Ereignisse nicht zufällig waren, dann bleibt nur die Möglichkeit Kernspaltung – anders kann man die zu solchen Ereignissen nötige Energie nicht freisetzen.

  181. @ Observator, 20:05
    Über das...

    @ Observator, 20:05
    Über das Hinterher verschwende ich keine Gedanken, weil ein Scheitern in der Sache nicht infrage kommt. Und darauf würde ich Arme und Beine setzen. Der „erste Schuss“ muss sitzen. Dafür sollten 10 Jahre Vorbereitungszeit genügen. Mit ein paar Weggefährten schreibe ich gerade an einem Seminar zur Veränderung der Welt. Eine fast idiotensichere Betriebsanleitung für die Durchführung einer gewaltfreien politischen Revolution.
    .
    Weg vom Schmuddel-Image der Esel, Kakerlaken und Hyänen muss die Politik das Hollywood der Geistes-Elite werden. Weltweit …

  182. @Don Alphonso/28. April 2010,...
    @Don Alphonso/28. April 2010, 11:16
    „das Motto lautet „Alles gegen jeden und jeder für sich!“
    Ich denke eher das heisst: “ jedem dt seine! Mir det mehrste! ungefaehr so in Biedermann und die Branstifter!

  183. cornelius,
    ja, ihr...

    cornelius,
    ja, ihr Seminarprojekt gefällt mir sehr. Es ist genau das, was mir vorschwebt. Vor allem das „fast idiotensicher“, das gibt dem Ganzen so etwas angenehm Seriöses. Sie sollten es in großen, roten Lettern auf das Deckblatt schreiben (auch den Disclaimer nicht vergessen: „Für Risiken und Nebenwirkungen…“), sicherheitshalber darunter auch noch in Blindenschrift und es vielleicht genderbewusster formulieren („fast idioten-/idiotinnensicher“). Es wird Ihnen aus den Händen gerissen werden, da bin ich mir sicher.
    Aber um alles in der Welt, kaufen Sie sich bitte eine zweite Patrone. Die Dinger sind nicht teuer und wenn man doch mal in die Verlegenheit kommen sollte, einen zweiten Schuss setzen zu müssen, kann man vielleicht grad keine mehr kaufen. Soll schon vorgekommen sein…

  184. sie, werter, lieber Filou, sie...
    sie, werter, lieber Filou, sie aber gefallen mir. sie haben wenigstens den nötigen scherz, wenn hier schon so dunkelraunend herumgeernstelt wird.
    (helenenhaft bemächtigte ich mich des 100. der shakepeareschen sonette. übersetzung sicher irgendwo im netz, einfach einen nicht modifizierten satz herauskopieren, dt. website suchen und – bingo. dann haben sie sich ihren calvados echt verdient. aber auch so. ihr so nettes gedicht ist ja ein gedicht, gleichwohl kein sonett.)

  185. Ich widerspreche nur ungerne...
    Ich widerspreche nur ungerne dem Tiger, aber es gibt eine unanfechtbare Autoritaet in Persien (Iran), ein Mullah, ein Geistlicher, ein Gelehrter, eben dieser Herr weiss um die Ursachen von Erdbeben und Tsunamis. Auch ich irrte mich beim thailindischen Seebeben, als Madame in der Wanne ausglitt und mit grossem Geplatsche ins Badewasser fiel, ich daher annehmen musste, dass sie die Schuld an dieser verheerenden Katastrophe habe. Madame ist exculpiert, teilweise, denn jener persische Geistesmensch weiss inzwischen, das die freizuegige Darstellung weiblicher (oh jessas, wie sage ich es bloss?) Dingsda uersaechlich fuer die geografischen Ungluecke auf diesem Planeten seien.
    Wenn es unter uns bleibt, gestehe ich die Schuld fuer den Ausbruch des islaendischen Vulkans. Ja, ich war’s. Ich rauche zuviel.

  186. Wenn der Griechische...
    Wenn der Griechische Finanzminister und sein Berater Herr Ackermann klever war, und so wie ich die die db beruflich kenne, sind die äußerst klever, hat er am Dienstag/Mittwoch viele alle Staatsanleihen billigst zurückgekauft. Ein Beispiel eines zweijährigen Bonds http://www.fazfinance.net/d/Wertpapier.html?ident=bon_GR0124018525.

  187. Schönheit ist nur...
    Schönheit ist nur oberflächlich aber Hässlichkeit geht durch und durch!

  188. Oberservator, das Vorhaben ist...
    Oberservator, das Vorhaben ist nicht ganz ohne, allein wenn man schon darüber Kenntnis hat, mit welchen Methoden die andere Seite zu arbeiten bereit ist. Nützt alles nix, irgendjemand muss es bald machen, bevor uns hier alles um die Ohren fliegt und zusammenkracht. Europa will schließlich gerettet werden …

  189. ...um 16:28 geht der...
    …um 16:28 geht der alkorhythmus mit einem durch; gibt es dazu Studien?
    …hängt das mit den Vulkanausbrüchen zusammen, man weiß es nicht!
    …da muß noch viel geforscht und aufgeklärt werden.

  190. @cornelius: die intellektuelle...
    @cornelius: die intellektuelle Klasse versteht nichts vom Geschäft, weil sie keinen Besitz hält. Also kann man ihr in wirtschaftlichen Fragen nicht trauen.
    Bei Besitzenden muß man zwar aufpassen, daß sie das haben wollen, was man selbst hat, aber zumindest würden sie es nach einer Übernahme nicht in Unkenntnis ruinieren.
    @tiger: also langsam driften sie ein wenig ab. Vulkane gibts in Indonesien und Island zuhauf und die dort Lebenden nehmen sie mit einer gewissen Gelassenheit hin, wie die Napoletaner ihren Vesuv. China und Italien haben Berge an historischen Aufzeichnungen über Erdbebenkalamitäten, auch Istanbul, Griechenland und Persien. Das bewegt sich alles im Rahmen des bereits seit langem Bekannten, einzig die Medienpanik ist größer als sie es je war – als mal in Brandenburg eine Sandhose 5 Häuser zerstörte (jemand hatte sie mit dem Handy fotografieren können), taten die Leute furchtbar überrascht, dabei gelangte die Kenntnis von so einem Schadenfall halt einfach früher nicht über den Ort hinaus.
    In einem über 200 Jahre alten Schriftstück fand sich der Satz, man habe in Berlin wegen der Sandstürme die Fenster verbarrikadieren müssen – träte das heutzutage auf, würde ein Riesengeschrei vom Weltuntergang angestimmt (an dem allenfalls richtig wäre, daß man den Boden falsch behandelt, nämlich nicht bepflanzt: seither gibts das nicht mehr).
    Und in Wetteraufzeichnungen aus dem Kloster St.Gallen heißt es, daß in einem Jahr im Januar schon die Obstbäume blühten.
    Kommt halt vor, sowas.
    Ich habe meinen heutigen Tag mal wieder mit Braudel-Lesen verbracht.

  191. @Cornelis
    Zepp LaRouche?...

    @Cornelis
    Zepp LaRouche?

  192. @v (cont.)
    Es gibt allerdings...

    @v (cont.)
    Es gibt allerdings auch andere Ereignisse, über deren natürlichen Ursprung man sich Gedanken machen kann, Katherina die Flut in New Orlean zum Beispiel. Aber einen Deichbruch lässt sich auch mit konventionellen Mitteln erziehlen.

  193. Donna Laura, danke fuer's...
    Donna Laura, danke fuer’s Kompliment. Jedoch, auch habe etwas zu gestehen.
    .
    Ulrike Joethe und Kimberley Schiller, „Die lyrische 2-Minuten-Terinne, kleine Gedichte, schnell und praktisch“, Verlag Baeckerblume 1985, 125 Seiten, DM 12,80, bei Amazon schon ab Euro 1,90.
    .
    Die Wahrheit, nichts als die Wahrheit.

  194. colorcraze, sollte sich die...
    colorcraze, sollte sich die intellektuelle Klasse da nicht mal als besitzende
    Klasse versuchen und umgekehrt?
    Würde das etwas bringen?
    Für die Rettung Europas oder der Welt sollte man sich für nichts zuschade sein.

  195. ...heute ist der 1. Mai,...
    …heute ist der 1. Mai, könnte man sich da nicht mal zusammensetzen und
    eine handfeste Verschwörungstheorie ausdenken. Jeder könnte mitmachen,
    es gibt hier bestimmt viele, die die Vorschläge und Argumente sortieren, bewerten, verwerfen können. Dann wird abgestimmt!
    .
    Mein Vorschlag: Wer hat sich gegen die Arbeit verschworen?
    .
    Ich bitte, darauf zu achten, daß die Verschwörer immer die A n d e r e n sind.

  196. @ HansMeier5550
    Ein kluger...

    @ HansMeier5550
    Ein kluger Kopf dieser Lyndon LaRouche. Habe heute erstmals von ihm gehört und gelesen. Da steckt viel Potential drin, aber die verkaufen sich nicht gut. BüSo = blöder Name. Die langatmigen Videos mit den wissenschaftlichen und geschichtlichen Hintergründen sind zwar sehr interessant, wird sich aber kaum jemand von den Wähler/innen ansehen, dennoch habe ich mir die Mühe gemacht. Ist unser Seminar fertig geschrieben, werden sich einige Augen öffnen, auch die von Zepp und Lyndon LaRouche. Jede No-Name-Partei wird dann wissen, wo ihre Schwächen liegen und ob sich die ganzen Bemühungen überhaupt noch lohnen werden.

  197. @tiger: die Wartung und Pflege...
    @tiger: die Wartung und Pflege der Deiche vor New Orleans, also die existentiell notwendige Infrastruktur dieser tiefgelegenen Küstenstadt, wurde systematisch über Jahrzehnte vernachlässigt. Es war nur eine Frage der Zeit, bis da mal was kracht. Fragen Sie mal die Holländer, wie die es mit dem Deichbau halten. Ohne straffe Organisation, die über Jahrhunderte gehalten wird, und ohne hohe Fixkosten geht das einfach nicht. Wenn man die Feuerwehr einspart, gibts größere Feuerschäden, wenn man den Hochwasserschutz einspart, größere Überschwemmungen, wenn man keine Lebensmittel lagerfähig macht, Hungersnöte. Das ist ganz einfach.
    @minna: die übliche Variante haben wir ja in Form unseres Gastgebers vorliegen, die weniger übliche wäre vielleicht Fr. Rowling, allerdings kenne ich ihren Werdegang nicht so genau. Aber ein paar wenige wirds auch von der Sorte geben. – Wobei ich das an Cornelius gesagte etwas einschränken muß, denn wenn die Besitzenden ihren Besitz nur noch als regelmäßige Rentenquelle ansehen und sich nicht zu Geschäftskontrolle und -anpassung bequemen, ist er dann auch futsch. –
    @DA, perfekt: ja, es ist überall das gleiche zerrupfte Bild. Die temporären Blechbuden finden sich auch an verhältnismäßig reichen Orten (wenn ich an DAs Speckkaufbilder denke, bei denen mir eine solche ins Auge stach. Zuerst gesehen habe ich sie hinter der polnischen Grenze.), und die Geisterstädte findet man in so einigen Gegenden (in D z.B. Sachsen-Anhalt, aber keineswegs darauf beschränkt, in Kalifornien sahen wir auch welche, und die Innenstadt von Detroit soll einer Geisterstadt gleichen.), Leerstand selbst in Städten hält lange an (die Neubauten in Dubai sollen z.Zt. jetzt auch leerstehen). Das ist nicht einfach nur „Verarmung“, da ist auch eine starke Fluktuation dahinter, die noch nicht eingespielt ist und dafür wohl auch noch Jahrzehnte braucht. Es weiß einfach keiner so recht, _wo_ er sich festsetzen soll.

  198. Eine junge Partei braucht...
    Eine junge Partei braucht einen gestandenen Koalitionspartner:
    .
    http://www.youtube.com/watch?v=CPeeiq22eG0

  199. @minna: au, das ist jetzt aber...
    @minna: au, das ist jetzt aber ganz schwierig, weil es ja die Anderen sein sollen. Sonst tät ich ja sagen, ich und andere Faule.

  200. minna, der dahingegangene...
    minna, der dahingegangene Johannes Rau leistete Bibelarbeit, Antje Volmer Trauerarbeit. Ich leiste Traumarbeit. Davon bin ich morgens immer so fertig, dass ich Erholungsarbeit leisten muss.
    Also ich, ich habe mich NICHT gegen die Arbeit verschworen.

  201. Noch ne...
    Noch ne Verschwörungstheorie:
    Der Don düst heimlich nach Berlin, um dort im Dunkeln jede Menge Opel abzufackeln.

  202. BertholdIV, die DB wird immer...
    BertholdIV, die DB wird immer dafür sorgen, dass die Kunden zahlen – ob als Anleger oder Steuerschuldner, oder beides, das ist in diesem Spiel völlig wurscht. Da hilft nur: Depots dichtmachen und den Laden das sein lassen, was er immer am liebsten war und ist – eine Investmentbank. Ohne Soffin, versteht sich.

  203. Seinen Spuren kann man...
    Seinen Spuren kann man folgen:
    .
    http://www.brennende-autos.de/

  204. HansMeier, das würde...
    HansMeier, das würde zumindest seine dauerhafte Abwesenheit im Blog erklären.

  205. @Cornelius: Empfehle die...
    @Cornelius: Empfehle die Gründung eines aktiennotierten Unternehmens, denn die Durchführung einer Revolution ist gewiss sehr kostenintensiv, wenn sie gewalt-
    frei sein will. Aber vielleicht ist das bereits Bestandteil Ihrer „idiotensicheren Be-
    triebsanleitung“. Die Revolution soll doch im EU-Raum oder wenigstens im Bundes-
    gebiet Politik und Wirtschaft betreffen, oder handelt es sich nur um einige algorythmische Variationen bei der Aufzucht von Versuchsmäusen? Aber wahrscheinlich war jetzt schon wieder zu neugierig. Übrigens: vielleicht können wir
    Algorythmen tauschen. Ich hab noch ein paar im Schukarton von meiner letzten Veronareise…

  206. Filou, nichts gegen Martin...
    Filou, nichts gegen Martin Sonneborn. Von seinem Marketing-Talent könnten sich etablierte Parteien viel abschauen. Nützt nur nichts, wenn die Ware faul ist und stinkt. Sonneborns IOC-Fresskorbattacke zur Fußball-WM 2006 hat meine größten Sympathien. Was für ein Fest …
    .
    minna 9:48, das sind schon die richtigen Denkansätze. Vielleicht wird aus Ihnen ja noch eine richtige Revolutionärin … Man sollte es denen, die uns so schlecht regieren, einfach nicht durchgehen lassen.

  207. HansMeier555,
    Ja, das liegt...

    HansMeier555,
    Ja, das liegt nahe, gehört der Don doch zu jenen Westviertlern, die aus
    Protest nur noch am 1.Mai arbeiten.

  208. colorcraze,
    hat das...

    colorcraze,
    hat das pietistische Berlin so abgefärbt? Davor sollten Sie sich in Acht nehmen.
    Muß man heute nicht wenigsten 3 burn-out-syndroms vorweisen können um
    gesellschaftlich akzeptabel zu sein?

  209. Filou,
    danke, für Ihre...

    Filou,
    danke, für Ihre vorbildliche Einstellung zur Arbeitswelt.

  210. Sorry, lieber HansMeier555,...
    Sorry, lieber HansMeier555, beklauen Sie mich bitte nicht. Das mache ich.

  211. Liebe Rosinante
    wie könnte...

    Liebe Rosinante
    wie könnte ich…

  212. @muscat
    wenn es nur so einfach...

    @muscat
    wenn es nur so einfach wär, aber ich glaube so ist die welt nicht. Wenn Sie wie ich am Land aufgewachsen sind und sehen, was so soziale Banken wie die Raiffeisen mit den kleinen Leuten und Bauern machen. Nein: eine Bank will Geld verdienen, das ist auch m.E. o.k. Aber es geht drum wie anständig das geschieht. Ich habe viel mit der db zusammen gearbeitet auch im vergleich mit dem doch „so sozialen und genossenschaftlichen“ Raiffeisensektor und bei der db war mir deren Ethik weit lieber.
    Man sollte einmal damit aufräumen, dass nur weil die db in der Finanzkrise wenig verloren hat, sie unanaständiger ist als andere. Die HRE, die LBBW, die LB Bayern haben verloren, weil der Vorstand oder die Risikomanager und Analysten ihr Handwerk nicht konnten. Nur das war’s; dass die Parteipolitik noch rein gespielt hat, ist etwas zusätzliches.
    Ein Klassenkamerad von mir gibt ein Investormagazin heraus und erzählt auch immer diese „Schauermärchen“ über die db. Jedesmal, wenn ich ihn frage, welche Zahlen oder ähnliches er dafür als Beleg hat, ernte ich Schweigen.
    BTW: Ausserdem traut sich der Schweizer Banker wenigstens gegen die Kanzlerin seinen Mund aufzutun. Aber vielleicht um mit Antonius zu sprechen And Merkel is an honourable woman?

  213. wenn ich da richtig verstanden...
    wenn ich da richtig verstanden habe, ist der 2. Vorschlag:die Opelverschwörung
    .
    der Gastgeber hat sich verdächtig gemacht und Rosinante sich selbst bezichtigt;
    wobei mir nicht klar ist, ob das gilt.
    Stellt sich die Frage an wievielen Verschwörungen D.A. noch beteiligt ist.

  214. specialmarke, wir hoffen ja...
    specialmarke, wir hoffen ja immer noch, dass sich irgendjemand anstatt des vierten Renoirs eine ebensolche Investitionsurkunde in den Tresor legt. Im Seminar selbst, gibt es derzeit keine Antworten auf die Finanzierbarkeit der hehren Unternehmung, es zielt aber darauf, mögliche Investoren und Weltverbesserer an eine Finanzierungsbeteiligung heranzuführen.

  215. "Kleine Babys selbst gemacht"...
    „Kleine Babys selbst gemacht“ ist doch immer noch das Wunderbarste. Nicht nur in Italie und anderswo.
    .
    Und gab so viel zu entdecken dabei, und gibt so viel zu erinnern deshalb. Hier z.B. „wie es sich bewegt – und wie stolz stolze Eltern sein können!
    .
    http://www.youtube.com/watch?v=w0WWOpH0oPk&feature=related
    .
    (Frauen sind sowieso genial! Und eigene, hübsche, junge, schwangere erst!)

  216. BertholdIV,
    Ihre Ausführungen...

    BertholdIV,
    Ihre Ausführungen zum Umgangsformen der Banken erinnert mich an die
    Aussagen eines ehemaligen Managers und Spitzensportlers: nur in den
    unteren Ligen wird „geholzt“; in den oberen sind die Sportler viel zu wertvoll
    und achten gegenseitig darauf, sich nicht zu sehr zu verletzen.

  217. Wie, was ist ...?
    Hab ich was...

    Wie, was ist …?
    Hab ich was verpasst, worum geht’s hier? Ich komme gerade von der Erholungsarbeit, hab‘ den Mantel noch nicht aufgehaengt…
    …hier wird ein Weltverbesserer gesucht? Wenn’s nix kostet, aber was bringt, bin ich gerne dabei. Schickensemaldieunterlagen.
    Lassen Sie sich Zeit. Heute hab‘ ich Nachtschicht. Traumarbeit. Vorher muss ich noch in den Weinberg des HErrn, Troepfchen suchen…
    …sehr verwirrend das Ganze.
    ‚tschuldigung, Telefon klingelt…

  218. @minna
    Das gilt auch auf...

    @minna
    Das gilt auch auf Deutschlands Strassen.
    Fragen wir den Don, wenn er aus Berlin zurück ist, wie groß die Strecke war.

  219. Wo ist der Don? Ich bin...
    Wo ist der Don? Ich bin besorgt.

  220. Hatte der Scherz mit dem...
    Hatte der Scherz mit dem Vuittonkoffer ein Nachspiel? War wieder ein Opel im Weg?

  221. @minna
    Das ist schon gar nicht...

    @minna
    Das ist schon gar nicht so falsch der Vergleich. Ich kann mich noch an was ähnliches erinnern. In 2000 als ich noch in Wiesbaden gearbeitet habe, war ich auf der Post um ein Paket abzuholen, worauf mich jemand ansprach ob ich ihm einen Zahlschein ausfüllen könnte – es ging um die Miete für seine Wohnung (er könne gerade nicht schreiben; analphabetismus wäre jetzt ein anderes thema). Ich habe das getan, dabei hat er mir mehrfach fast schon eingetrichtert, ja nichts zu vergessen, da die Überweisung aus seiner Erfahrung sonst beim Schalter der damaligen Postbank nicht angenommen werde. Es ging hier wirklich um seine Existenz.
    Letzte Woche hat mich ein Freund gebeten, dass ich für seine Mutter bei einem investmentoptimierer mit drei buchstaben anrufe, warum der kredit nicht ausgezahlt wird; wenn sie dann die korespodenz lesen…
    Vielleicht noch ein Wort zur Raiffeisen: Es gibt eine sehr gute Bank, die Rentenbank in Frankfurt, die äußerst seriös gute konditionen anbietet. Sie brauchen aber dafür eien hausbank. jetzt raten sie mal wieviele Landwirte
    mit ihrer hausbank raiffeisen dort geld leihen…

  222. HansMeier555,
    glauben Sie er...

    HansMeier555,
    glauben Sie er „redet“?

  223. nachdem der...
    nachdem der Griechenland-Bankrott gegessen ist, warte ich eigentlich auf die nächste Sau, die durch das kleine, dumme Dorf an dem langsamen Fluß (jetzt merkt keiner mehr, daß Ingolstadt gemeint ist) getrieben wird. – Mangels Vermögen brauche ich eigentlich keine Anlagetipps, und bankrott kann ich daher auch nicht richtig gehen. – Reden wir meinetwegen über Opel oder das Abfackeln solcher Fahrzeuge in den Westvierteln.

  224. Filou, es kostet nix, außer...
    Filou, es kostet nix, außer Leidenschaft.

  225. @minna: Neinnein, Pietisten...
    @minna: Neinnein, Pietisten hat es in Berlin nicht (die sitzen in Wuppertal und auf der Schwäbischen Alb), die über 3 Generationen eingesessene Bevölkerung ist mehrheitlich ungläubig-atheistisch, minderheitlich mehr oder weniger entfernt protestantisch (Lutheraner, die, die auch ein gutes Essen nicht verschmähen). Natürlich gibt es auch noch diverse andere gläubige Minderheiten, aber Pietisten sind hier wirklich ganz, ganz extrem weit hinten unter „ferner liefen“. Reformierte (eine Art Calvinisten?) gab es mal um die Jahrhundertwende, das war damals wohl die winzigste Kirchengemeinde, da unter den etwa 10 Nasen allerdings der Kaiser war, bekamen sie den Berliner Dom als Gemeindekirche. Was dort jetzt für eine Konfession drin ist, weiß ich nicht, vermutlich Lutheraner („Evangelische“), von denen gibts ja eher welche.

  226. Cornelius, zum Elend meiner...
    Cornelius, zum Elend meiner Naechsten mangelt es mir an allem, nur nicht an Leidenschaft. Wenn Sie einen Demagogen, einen Aufruehrer suchen, einen der bedenkenlos alles niederbuegelt; bitte, hier bin ich. In meiner Studienzeit nannte man mich den „kleinen Robespierre“. Keine Laterne ist mir zu hoch, kein Grab zu tief und kein keine Sansculotte zu haesslich. Der einzige, der mich holen darf, ist der Teufel. In der Hoelle aber will er mich aber sicher nicht behalten; mit mir gibts immer Aerger. Ich weiss, ich werde im Niemandsland zwischen Himmel und Hoelle schweben. Und die Engel werden von oben auf mich sch****en.
    Empfehle mich zu Einkaufspreisen.

  227. BertholdIV, der mit der...
    BertholdIV, der mit der Rentenbank war gut…
    Und ich habe überhaupt nichts gegen Banken, die Gewinn machen wollen, egal wie sie heißen. Ich habe nur etwas gegen systematische Verar…e und Politiker, die zu feige bzw. zu dumm sind, dagegen etwas zu unternehmen (von den Landesbanken wollte ich an dieser Stelle gar nicht erst anfangen. Gaga.). Schauermärchen, insbesondere aus „Investormagazinen“ (Du meine Güte) interessieren mich da weniger. Ich baue ebenso wie Sie auf eigene Erfahrungen, die ich zuhauf in den letzten Jahren machen konnte. In 90% der Fälle kommt die DB, insbesondere im Private Banking, nicht gut weg. Bißchen dürftig für einen nationalen Branchenprimus.
    Es gibt genug Alternativen.

  228. colorcraze,
    ich hatte und habe...

    colorcraze,
    ich hatte und habe Sie im Verdacht, daß Sie Ihr Licht etwas „unter den Scheffel“
    stellen.;-)
    …aber zu den Pietisten: Schwäb.Alb und Wuppertal, was ist das für eine“Verteilung“.

  229. Egregio Don Alphonso,
    dringend...

    Egregio Don Alphonso,
    dringend nach Rimini fahren! Drei Nächte lang nur in den Bars auf der meerseitigen Stadt sitzen und Drei Tage lang durch die Altstadt gehen. Rimini nicht als Klischee nehmen: das war nur ein großes, großes Missverständnis, und sicher kein italienisches.
    Aber die Idee mit den zwei Euros ist hervorragend. So wie EFTA und EG einst, bevor der Europa, nur noch als Absat- und Produktionsraum gesehen, ständig erweitert werden musste.
    Tanti, tanti saluti

  230. @minna: muß ich, sonst hagelt...
    @minna: muß ich, sonst hagelt es wieder Beschwerden wegen Blendung. –
    Also das mit den Pietisten weiß ich nicht genau, ich hab das nur aus einem alten Max-Weber-Buch, d.h. die Verteilung war so vor ca. 100, 150 Jahren, ob die sich inzwischen verlaufen haben, weiß ich nicht, die Bewohner der Schwäbischen Alb und Wuppertals schätze ich allerdings als ziemlich „ortstreu“ ein.

  231. Filou, bei der Verbreitung...
    Filou, bei der Verbreitung hehrer Schriften ist nur Leidenschaft gefragt. Aufruhr steht schon in den Texten. Wenn Sie ebensolche verfassen können, gern. Die Zeit schreit nach Aufrührern, Querdenkern und Rebellen.

  232. @muscat
    Gegen persönliche...

    @muscat
    Gegen persönliche Erfahrungen ist nichts zu sagen und wenn Ihre mit der db schlecht waren, dann ist es so.
    Das Lob für die Rentenbank war schon echt gemeint, die machen wirklich wofür Sie gedacht sind (Schauen Sie sich deren Kreditkonditionen man al, davon träumen sie als Privatmann). Leider müssen Sie durch das Nadelöhr Raiffeisen (egal ob Nord- Süd, West oder Ostdeutschland, die beherrschen den landwirtschaftsmarkt) und …nadelöhr

  233. BertholdIV, meine Träume...
    BertholdIV, meine Träume beziehen sich glücklicherweise in der Regel nicht auf Kreditkonditionen. Das mit der Rentenbank meinte ich übrigens auch nicht ironisch, sondern eher in dem Sinne, dass ein Laie aufgrund fehlender Schlagzeilen über das Haus mit dem Namen ohnehin nicht viel wird anfangen können. Aber das ist den Leuten dort auch ziemlich egal (zumindest denen, die ich kenne).

  234. Der Tiger, haben Sie auch...
    Der Tiger, haben Sie auch schön in den Mai tanzen können? Selbstverständlich bin ich untröstlich, dass ich mich hierfür (und weiteren Wochenendaktivitäten mit der Familie) dem angenehmen Geplaudere entziehen musste. Haben doch Ihre Fragen Erinnerungen an meine Jugend ausgelöst, in der GEO und National Geographic zu meinen liebsten Lektüren gehörten.

Kommentare sind deaktiviert.