Stützen der Gesellschaft

Stützen der Gesellschaft

Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Der Radlweg zur Hölle

| 141 Lesermeinungen

Will man sich als Historiker ein wenig schlecht fühlen, gibt es eine hilfreiche Methode: Man glaube einfach an die Lernfähigkeit des Menschen und betrachte dann die Resultate. Kein relikt einer vergangenen Kultur kann so mahnend sein, als dass es nicht beim nächsten Mal beiseite geschubst wird, um nicht den Fortschritt ins nächste Übel zu behindern. In Frankfurt liegen schon die alten Mieträder, aber die Leihhäuser der Finanzmarktes, die stehen noch.

Reif ist, wer auf sich selbst nicht mehr hereinfällt.
Heimito von Doderer, Repertorium

Es ist mit die ungemütlichste Ecke einer Stadt, die nicht arm an abweisenden Orten ist. Es ist die Gegend, die das Aussenbild des Ortes prägt, und es ist zugleich ein Nichtort, denn niemand wohnt hier. Nur tagsüber sitzen Menschen in Büros. Die Restaurants sind schon lange geschlossen, ein paar Lampen brennen noch in einigen Arbeitszellen, der Rest ist dunkel wie die Strasse. Jede Ecke wird von Videokameras ausgeleuchtet, die Architektur ist so angelegt, dass Obdachlose keine wettergeschützten Ecken finden, und hinter den Vordächern sitzen Empfangsmenschen, die jeden Eindringling vertreiben, der ohne Berechtigung auf den Monitoren erscheint. Und trotzdem hat all die Überwachung nicht ausgereicht, jemanden mit ausgesprochen schlechten Manieren davon abzuhalten, ein paar Räder der Deutschen Bahn umzuwerfen, die nun als metallische Gerippe gar nicht mehr so schick und dynamisch aussehen.

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So schick und dynamisch, wie es eigentlich versprochen war, auf den sattgrünen Almwiesen südlich von Garmisch-Partenkirchen. In einem Seitental unter dem Wettersteingebirge lag ein Schloss, und ein bayerischer Wirtschaftsminister war so freundlich, mich und andere dorthin einzuladen. Das Schreiben teilte mir mit, dass es normalerweise enorm teuer sei, dort zu logieren; der guten Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Journalismus jedoch war es förderlich, auch mich dort zu empfangen, und ohnehin waren es die Jahre um die Jahrtausendwende, als der Unterschied zwischen einer Journalistikstudentin im Nebenfach und der Redaktionsleiterin eines Internetradios und Content Providers in einem Abendessen mit dem Gründer zu suchen war. Experience meets Innovation war der Untertitel der Veranstaltung, und wer dort was mitbrachte, war letztlich egal; jeder konnte dort sein Glück machen, und das Geld, so ein Vortragender einer in Frankfurt residierenden deutschen Bank, liege auf der Strasse, man müsse es nur nehmen. Davor gab es Alkohol, danach ein Festessen, und über all dem ausgebreitet die blendend gute Stimmung, wenn sich alle Beteiligten jung, umworben, selbstsicher und demnächst in sehr angenehmen Lebensumständen wähnen.

Je erfreulicher das Umfeld, desto schneller setzt auch die Betriebsblindheit ein. Und wenn sich alle sicher sind, dass sie die Besten, die Wichtigsten und die Unverzichtbarsten eines Systems sind; wenn sie einem dabei anbieten, eine Weile mitzukommen und dabei mit vielen eindrucksvollen und Wissen vortäuschenden Worten um sich werfen; wenn sie immer jemanden kennen, der auch bei hoher Burn Rate und vielen verlorenen Millionen, 10, 20, vollkommen egal, man hat es ja, immer noch mal neu einzahlt; wenn das System der Selbstbestätigung in sich logisch ist und Fehler einfach nicht existieren, weil sie im Widerspruch zum Selbstbild der Besten sind, die die Besten sind und keine Fehler machen; wenn jede Lüge nur eine Vision ist, jede Dummheit ein Stilmerkmal und jede Ignoranz eine kluge Ironie, die zu verstehen andere einfach zu beschränkt sind – wenn das alles so ist, tut man eigentlich gut daran, sich zu solchen Gelegenheiten in das Schwimmbad zu legen, die Massagedüsen schäumen zu lassen, und auf Rechnung des Ministers noch ein Mischgetränk bringen zu lassen, wenn man schon nicht an den einzig richtigen Weg der Neuen Ökonomie zu glauben bereit ist.

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Das System der Leihräder, die heute der Bahn gehören, wurde in München entwickelt, und bei eben jener Veranstaltung in den Vorjahren sehr gelobt. Hatten die Gründer doch die Technik selbst entwickelt, eine Marktforschung mit blendenden Zahlen anfertigen lassen, nach denen sehr viele Münchner nur auf diese allerorten verfügbaren Leihräder warteten und begierig wären, sie zu benutzen, und zudem einen wirklich glaubhaft aussehenden Geschäftsplan entwickelt, mit dem sie bald auch Investoren fanden, die ihnen einen einstelligen Millionenbetrag für die Aktien ihrer Firma gaben. Es ist bei solchen Treffen immer nett, wenn nicht nur Programmierer und andere Schamanen des Digitalen Beschwörungen verkünden, sondern auch etwas Handfestes vorgezeigt wird: Siliziumschneider, Aufbereitung medizinischer Geräte, oder eben Leihräder, die man telefonisch buchen kann. Das gibt dem Ganzen so etwas hübsch Reales, greifbar und wirklich vorhanden, mindestens so wirklichkeitsversprechend wie eine weggeworfene Zeitung in der U-Bahn oder ein Brennelementecontainer.

Erstaunliches war zu jener Zeit noch über die modernen Räder zu lesen, ein neues Mobilitätskonzept sollten sie sein, heute noch München und nächstes Jahr schon Deutschland. Die Anmeldungen lagen im Plan, und die Medien eilten herbei, um das Sommermärchen mit eigenen Augen zu schauen: In München ankommen und radeln, unter dem blauen Himmel, zu einem Biergarten, in den englischen Garten, und das Rad einfach stehen lassen, wenn man es nicht mehr braucht. In zehn Jahren, so die Behauptung dieses Sommers, würde man mit 100 bis 150 Millionen Euro Umsatz rechnen. Auf den Almen rund um das Schloss machte dagegen eine andere Geschichte die Runde; die Gründer der Firma hätten sich bei anwesenden Investoren intensiv um Finanzierung bemüht, was trotz all der freundlichen Worte der Medien nie ein wirklich gutes Zeichen ist. Trotzdem galten sie hier oben auf dem satten Grün und in den Vortragsräumen immer noch als Erfolgsgeschichte. Das war am 20. Oktober des Jahres.

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Am 20. November sah sich die Firma mit den 100 Mitarbeitern, den zukünftigen Millionenumsätzen und ehemals glücklichen Aktionären gezwungen, mit unschönen Informationen an die Öffentlichkeit zu treten: Die Hausbank hatte einen Überbrückungskredit nicht bewilligt, die Umsätze waren ebenso hinter den Erwartungen geblieben, wie sich die Kosten über die Planungen erhoben. Die Firma brauchte sehr schnell sehr viel Geld, und bot allen Münchnern an, ab 95 Mark Anteilseigner an der Firma zu werden. Schon bald werde man in andere Städte expandieren und damit die Umsätze erheblich steigern. Statt dessen meldete man bald Insolvenz an, und ein halbes Jahr später übernahm die Bahn die Reste. Die Investoren gingen leer aus, wie es nun mal so in der Neuen Ökonomie nach dem Ende der Illusionen war, und auch heute bei den taumelnden Banken noch so sein wird.

Ein Jahr später wurde ich erneut eingeladen, aber damals ging es schon nicht mehr so gut, und einen Teil der Kosten übernahm ich selbst. Es waren nur noch wenige Journalisten da, die Welt hatte nach dem Einschlag der Flugzeuge in das World Trade Center auch andere Probleme, und man sprach über all das, was nach dem Internet noch kommen sollte: Mobile Commerce, UMTS, Biotech, neue Schlagworte für alte, unerfüllte Hoffnungen einer Elite, die noch nicht verstanden hatte, dass es vorbei war mit den selbstsicheren Träumen und den neuen Realitäten, den kostenlosen Fleischtöpfen und den Strömen von Lob, Begünstigung und freien Getränken. Man traf sich nicht mehr in Bergschlössern auf grünen Wiesen, um über das Netz zu reden; man war wieder in Frankfurt und wettete auf Derivate des amerikanischen Häusermarktes.

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Schräg gegenüber ist eine Bank, die eine andere Bank kaufen musste, damit die nicht zusammenbricht, und dann selbst Hilfe brauchte, um durch die Krise zu kommen. Auch ist es eher unwahrscheinlich, dass man dereinst diese Türme so achtlos umwerfen wird, wie die Relikte der grossen Pleitewelle des Jahres 2000, denn es findet sich doch immer einer, der zahlt, bevor alles andere zusammenbricht. Was dem einen sein Rad, das er mit einem Anruf mietet, ist dem anderen sein Politiker, und in zehn Jahren Abstand ist es immer leicht, eine schöne Zukunft mit exzellenten Ergebnissen zu versprechen. Die Münchner haben die Radlfirma nicht gerettet, aber beim grossen Spiel der wankenden Währungen werden sie nicht mehr gefragt, oder gebeten. Niemand richtet dramatische Aufrufe an die Bevölkerung, das geht schon irgendwie per Absprache unter Entscheidern, und ich muss meine Tage auf den Almwiesen selbst bezahlen.

Aber dafür ist dann auch die Gesellschaft erheblich besser.

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141 Lesermeinungen

  1. Hallo Don!

    Netter Artikel!...
    Hallo Don!
    Netter Artikel! Bei uns in Frankfurt liegen die Räder auch oft auf dem Boden. Dürfte ein gutes Beispiel für „Eigentum verpflichtet“ bzw eben nicht sein. Was keinem gehört, bekommt keine Liebe….
    Die New-Economy-Zeit scheint Sie ja ziemlich zu faszinieren, Sie schreiben ja oft darüber.
    Viele Grüße
    H. Bohnsen

  2. Guten morgen Don Alphonso,
    ist...

    Guten morgen Don Alphonso,
    ist die Hölle nun das Scheitern so genannter Start ups oder ist es der Vorplatz der sich menschenlos selbst genügt oder halten Sie die jetzige Situation der Wirtschaftslage bereits für höllisch ?
    „Interessenten“ eine Idee zu verkaufen ist nun einmal der Kit der unsere Wirtschaft zusammen hält.
    Im Übrigen denke ich sicher, Sie kennen den Spruch : ein guter Verkäufer verkauft alles und überall.
    Ich denke den Zusatz „……und jeden“, kann man getrost dazu denken. Am Ende ist jeder für sein Tun selbst verantwortlich haftend, auch der Investor (selbst wenn er Staat heisst).
    Imo würde meinen, daß jeder der keine Hochzinsphase in seine Investments der nächsten 10 Jahre einrechnet schon sehr steil geht.
    Das Investment hat in Münster übrigens geklappt, da lief das mit den Fahrrädern in der Praxis etwas anders, aber es lief (obwohl ich keinen aktuellen Stand habe, geh ich mal davon aus das es immer noch läuft).

  3. Die Deflationsgefahr macht mir...
    Die Deflationsgefahr macht mir Angst. Hoffentlich druckt bald einer echtes Geld, damit wieder Wachstum und Beschäftigung entstehen können.

  4. "Aber dafür ist die...
    „Aber dafür ist die Gesellschaft dann auch besser“.
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    Und darum sind auch die Linken zufrieden. Denn das war ja immer ihr Ziel gewesen: Die Gesellschaft zu verbessern.

  5. Guten Morgen, Don! Die Räder...
    Guten Morgen, Don! Die Räder der Bahn sind doch ein Spiegelbild der Bahn selbst, aus dem vollen Block geschlagen, schwer wie Grundblei, so beweglich wie die Preise und Fahrpläne der Bahn und bezeichnender Weise in rot gehalten – Vorsicht! Nicht wirklich von Radlern geplant, wie Zertifikate auf Immokredite eben nichts für Sparer waren – und sind.
    Frankfurt Niederrad ist auch für eine abendliche Begehung zu empfehlen.

  6. Guten Morgen werter Don,

    der...
    Guten Morgen werter Don,
    der Artikel passt zur Großwetterlage.
    Träume wie Seifenblasen,das Leben ist…
    alles ist Richtig und Falsch zugleich,
    schwarz und weiss und doch so bunt,so sicher wie ungefähr,
    so maßlos wie kleinlich,
    es ist was WIR daraus machen .
    Aber die Hoffnung….

  7. ein kleiner exkurs in die...
    ein kleiner exkurs in die wirtschaftsgeschichte sollte zeigen, dass das am Beispiel der Radl beobachtete Phänomen durchaus typisch für die „boom“-zyklen unserer kapitalistischen wirtschaft ist.
    .
    man denke nur an den Eisenbahnhype oder den telegraphenhype in den Staaten. Da rannte soviel stupid money herum, dass man ohne schlechten gewissens die geistige Verfassung eines ganzen Landes bezweifeln konnte. Investiert wurde ohne Plan und ohne Verstand, und man schuf so überkapazitäten, arbeitete am markt vorbei und ging am ende in die Pleite. dann kam der konsolidierer kaufte die rauchenden Ruinen auf und verwandelte 20000 Klitschen in ein profitables unternehmen. Dotcom endete ähnlich, eine Firma wie google wäre nicht denkbar gewesen ohne unterforderte Rechenzentren, traffic für lau und horden hungriger programmierer.
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    am ende eines booms stehen dann ne menge leute ziemlich doof da, aber irgendeine form von innovation steht herum und wird integraler teil unserer infrastruktur. von diesem standpunkt aus kann man den boom bust cycles durchaus positives abgewinnen*.
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    ob die letzte krise da aus dem rahmen fällt zeigt sich wohl erst in ein paar Jahren zeigen. atm vermag ich keinen nutzen zu sehen, greifbare infrastrukturprojekte scheinen es ja nicht zu sein.
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    sie mögen zwar recht haben, dass nicht mehr gefragt wid, ob man zwiefelhafte geschäftsmodelle mit risikokapital unterstützen möchte, heute nimmt man sich das geld einfach. am besten von denen die sich eh nicht wehren wollen oder nicht mehr können weil sie lieber fussie gucken als selbst zu spielen.
    .
    * ja ein paar Reibungsverluste gibt es immer, wenn aufgrund von marktanpassungsprozessen und konsolidierungen auf breiter front temporär teile des unternehmeneigenen humankapitals freigesetzt werden müssen. solcher überlegungen sind aber nur was für gutmenschelnde bedenken und birkenstockträger und haben in der FAZ nichts verloren.
    in stillen gedenken an meinen guten freund und mentor JEH
    http://gothamist.com/2010/02/08/huts.php

  8. Ja, lieber HansMeier555, Sie...
    Ja, lieber HansMeier555, Sie gehen recht dialektisch-materialistisch mit Don’s Zitat „Aber dafür ist die Gesellschaft dann auch besser“ um. Ich verstehe die neue und angenehme Situation auf der Almwiese so, dass es gerade die Abwesenheit der Linken ist (die sich zwischenzeitlich in trendige New-Economy-Yuppies verwandelten), die das Leben angenehmer macher. So ergibt es auch einen Sinn. Finden Sie nicht?

  9. Trefflich formuliert!

    Ich...
    Trefflich formuliert!
    Ich (Informatiker/ „Programmierer“) sehe mich in real life aber eher als Techniker denn Schamane (und was ich baue, ist sowas von handfest!)

  10. Hallo Don, hinsichtlich der...
    Hallo Don, hinsichtlich der Bahn-Leihräder liegst Du – zumindest hier in Hamburg – völlig falsch. Diese Fahrräder werden tatsächlich sehr gut angenommen, und zwar nicht nur von Besuchern, sondern gerade auch von den Hamburgern selbst. Nachdem Freunde von mir das schon lange nutzen, habe ich es nun auch mal probiert: Die Bedienung ist wirklich einfach, man kann die Bikes – gut, schön sind sie nicht grad – überall abstellen. Die Abstellplätze sind hier alle technisch in Ordnung , es liegen auch keine Räder rum. Und es ist sehr preisgünstig. Eigentlich eine praktische Sache, gesund und umweltfreundlich, an der es nichts rum zumäkeln gibt…

  11. @ Randgruppenmitglied : Fällt...
    @ Randgruppenmitglied : Fällt mir gerade so spontan dazu ein : Programmierer = kein Geld ; Programmierer bei MS = kein Geld, kein Leben und keine Ahnung.
    Handfeste Programmierung ist aber selten geworden, da wünsche ich Ihnen ein langes Arbeitsleben.

  12. Am Strudlhof sehn wir uns...
    Am Strudlhof sehn wir uns wieder. Die Summe aller Pleiten ist gleich Null. L`infer aujourdhui. Dem Dante hätt halt a Radl braucht, dann wär er schneller bei seiner Beatrice im Paradiso gelandet.

  13. @Holly01: Also wirklich,...
    @Holly01: Also wirklich, Münster – da verbietet sich wohl ein Vergleich! Es verblüfft mich dennoch immer wieder, dass man es sogar als Münsteraner schafft, sich in Ffm. annäherungsweise zu Hause zu fühlen. Aber ich renne ja auch nicht abends nach 20 Uhr auf der Mainzer Landstraße herum und fotografiere leere Stahl- und Glaskonstruktionen.
    .
    Nachdenken kostet nichts. Wir haben es selbst in der Hand, was wir als „wahr“ gelten lassen wollen.
    .
    Don, sollte das nicht Ihr Beitrag zum 17. Juni werden?

  14. Es ist nur bei Leihrädern so:...
    Es ist nur bei Leihrädern so: Die Achtung vor den Dingen fehlt.
    Und zwar quer durch die Schichten.In meiner Nachbarschaft wohnt der Vorstandsvorsitzende einer hiesigen Bank.
    Als er gestern mit seinem dicken Benz an mir vorbeirauschte, dachte ich mir… zwei Kotflügel habe ich mindestens bezahlt. :-)
    Mittlerweile parke ich meine Barschaft in einer Socke.
    Mit besten Grüßen

  15. Da hat wohl jemand versucht,...
    Da hat wohl jemand versucht, unseren Don „ozufuadn“, um ihn hinterher umso feister abzufischen. Und die großen Raubzüge fischen die Besten im trüben. Gut, dass unser Don vom Nebentümpel der Donau zur Almwiese gewechselt ist. Da kommt er zwar nicht von zuhause mit dem Rad hin, die Ofuaderer aber auch nicht. Denn die brauchen das präsente Publikum. Unserem Don reicht unsere elektronische Erreichbarkeit.

  16. @Holly01: Uns gibts nicht nur...
    @Holly01: Uns gibts nicht nur bei MS, sondern auch dort, wo man Dinge mit Eigenschaften wie ‚PS‘ oder ‚Spaß‘ herstellt. Mir wird regelmäßig angetragen, in eine kleine dumme Stadt an der Donau zu ziehen.
    Was Ihre Attribute angeht, so haben wir gerade genug Geld, um gewissermaßen auch Stützen der Gesellschaft zu sein (die großen Investorengelder, von denen der Don spricht, sehen wir aber eher nicht) – Leben brauchen wir nicht (wir haben ja keine Freunde) – und das mit der Ahnung – nun ja: fahren Sie morgen noch Auto, wenn ich Ihnen das bestätige?

  17. .
    Dazu hätt ich auch eine...

    .
    Dazu hätt ich auch eine oder zwei Fragen:
    Wer hat die ganzen hochkarätigen Ökonomen und Nobelpreisträger
    angefüttert?
    Müssen die jetzt ihr Preisgeld wieder zurückgeben und die Kosten für
    ihre Bewirtung erstatten? – there is no free lunch –
    Die damals zusammen mit D.A. Geladenen wurden doch auch geschrubbt!

  18. In Paris gibt es mitlerweile...
    In Paris gibt es mitlerweile auch dies Leih-Radl und sie werden rege genutzt. Allerdings sind dort auch feste Stationen.
    .
    Apropos Paris: die Bettwäscheabteilungen von Gallerie Lafayette etc. sind famos. Die würde Herr Alphons sich auch goutieren!

  19. @ muscat
    .
    ob an dieser stelle...

    @ muscat
    .
    ob an dieser stelle vieleicht weniger die kleine hässliche Stadt im zentrum von garnichts gemeint war , als eine mittelmäßige softwareschmiede aus redmond (Wa) ?

  20. Es ist das eherne Privileg der...
    Es ist das eherne Privileg der Besten, die Karre in den Dreck zu fahren und andere sie wieder herausziehen zu lassen. Mögen Yuppies die Fahrräder buchen, um den morgendlichen Stau zu umfahren; abends tut es die S-Bahn allemal schneller und bequemer. Und wer holt die Radl zurück zur Station? Und wer gibt dem Augustus die Legionen zurück? Und uns die Moneten?

  21. Interessant auch, dass in...
    Interessant auch, dass in Zeiten wie der New Economy oder auch heute mit den Banken ein paar einfache Leute, z. B. damals angestellte Programmierer, doch recht vernuenftig Kasse machen, also genug fuer ein Haus o. ae. Das hat m. E. zur Folge, dass neue „high watermarks“ entstehen, denen dann viele andere jahrelang geistig hinterherlaufen, aus dem Gefuehl der verpassten Chance heraus. Das halte ich fuer ein unterschaetztes Problem, die gefuehlte Inflation, die am eigenen Humankapital zu nagen scheinte, immer wieder kommen koennte und man waere evtl. wieder nicht dabei! Ein Gefuehl, das rationale Entscheidungen erschwert und innere Ruhe raubt.

  22. @Holly01 - die Hölle, das ist...
    @Holly01 – die Hölle, das ist rund um die Uhr Geschäftsideen und business-plans anhören müssen obwohl man um die Surrealität derselben weiß!

  23. An den Mauern eines Klosters...
    An den Mauern eines Klosters nördlich des Wasserkreuzes über die Elbe öffnen die MusikerInnen eines Orchesters ihre Koffer.
    Soweit alles ganz harmlos.
    Plötzlich heißt es: Hochschule für Schiffbau Stockholm. Stockholm, Du Verlockende?
    Trompeten erklingen. Vier Mädchen schleppen Matrosen ab, die vierte bekommt eine Matrosin, es gibt Streit. Sehr schön.
    (Haha, es gibt auch Mädchen, die keine Steckspiele mögen. – So? Ich glaube einfach, die mögen keine Männer im Bett, wofür man ja sogar Verständnis haben könnte – Es gibt auch Frauen, neben denen ich nicht aufwachen möchte!)
    Nach einem weiteren Musikstück folgt der Tanz der Ägypter. Super!!! (Den führe ich auch immer auf, wenn jemand fragt, womit ich mein Geld verdiene.)
    Dein Ex-Chef: Ich bin Minos, König der Kreten: Siehst Du nicht: Ich wache über die Hölle!

  24. Don kommt immer zu spät. Die...
    Don kommt immer zu spät. Die Themen liegen doch fest. Immer die, der Gegenwart. Denn life is going round in circles. Die aktuelle Auto-Bild zumindest weiß das auch ganz sicher, mit der Schlagzeile: „So feiern die Autos WM“ – Genial, nicht?
    .
    („So feiern die Autos WM“ – wer sich für mehr interessiert, das Leben ernster nimmt, ist doch selber schuld, da sind wir uns alle einig!)

  25. Ich denke, es kommt auf ein...
    Ich denke, es kommt auf ein Mittelmass zwischen Humor und Intelligenz an, was sich ja nicht widerspricht. Solange es nicht bei Springer ist.
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    Die Hölle oder doch nur die Offenbarung, gehen wie ein Ägypter hat sich mitunter sehr gelohnt, meinen Die Ärzte:
    .
    http://www.youtube.com/watch?v=Z0Qs5H-f8Yw

  26. @Randgruppenmitglied : Ich...
    @Randgruppenmitglied : Ich lese, Sie kennen die ganzen alten Sprüche. Ja ich fahre Auto und die Software tut (doi, doi, doi). Meine Erfahrungen sind über Registerprogrammierung und ein wenig Java nie herausgekommen. In diesem Sinne, fallen all die Sprüche auch ein wenig auf mich zurück. Einer der die Hardware gewählt hat wünscht ein schönes WE.
    @ HansMeier555 : Noch hält die politische Zinsblockade. Der Markt schiesst sich zwar die ersten Lücken in den Staatsblock, aber noch hält das Werk. Ansonsten wird sich das meiner Meinung nach an GB entscheiden. Wenn der Haushalt von dnen keine exorbitanten Einsparungen ausweist, gehen die abwärts (bzw. die BoE muss den Zins anziehen, weil die Gelder von aussen ausbleiben).
    Dann hab ich allerdings auch Angst vor der Welle die da schwappt. Lohnverzicht üben wir seit 30 Jahren und die CDU hat das zum Staatsziel gemacht. Gefühlt wird die Deflation für die Deutschen eher wie der verschärfte Alltag sein.
    @prince Matecki : Ich selbst habe drei geschäftsreife Ideen aus Hausklimatisierung, städtischer Individualverkehr und Hauselektrik so weit, daß sie der technischen Umsetzung harren.
    Vielleicht wird daraus sogar Geld.
    @ minna : Ein Topökonom kämpft gerade um die nackte geistig-inhaltliche Existenz. Vorname Ben und Nachname FED. Mal sehen ob Lynchjustiz in der Wallstreet wirklich abgeschafft ist. Die USA haben ja nur 8,6 Billionen offiziell ausstehen, was sind da schon 3-4% Zinserhöhung. Die schliessen übrigens auch nur noch sehr lange Anleihen ab, obwohl die bei 3,4% liegen. Da kann man mal anfangen zu rechnen.
    @ muscat : Münster ist ein allgemein unterschätztes Gründerzentrum. Die machen da sehr solide Arbeit. Die Versicherungs- und Logistikhauptstadt Dortmund haben sie jedenfalls lässig hinter sich gelassen, trotz deren 3 Hochschulen.
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    Steckspiele? Homophobie ?……. ich hol mal den Spaten und fang an zu graben, das Niveau suchen ….. xD

  27. Die Bangles waren früher...
    Die Bangles waren früher dran:
    http://www.youtube.com/watch?v=BWP-AsG5DRk&feature=related

  28. Und Herr Richman...
    Und Herr Richman erst:
    http://www.youtube.com/watch?v=gg7WG6tCbrw

  29. @ Don : Also Ärzte hätte ich...
    @ Don : Also Ärzte hätte ich nun nicht als Musikrichtung vermutet, aber der gute Geschmack hebt auch in diesem Fall Ihr Ansehen.
    Ich bevorzuge ja den Gang der Ägypter wie es bei Aterix und Obelix gezeigt wird.
    @ Gute Besserung. Ich gehe davon aus das Stück Papier (es hätte ein besseres Schicksal verdient) lag beim Arzt oder im Krankenhaus herum. Oder wurden Sie von der Schlagzeile beim Einkauf angegriffen?
    @ Rebound : Während der Dotcom Blase hat niemand eine Chance verpaßt. Die jungen Wilden wurden von der Industrie eingefangen und der freigeistige Wildwuchs wurde in Ausbildungsvorschriften und Normen erstickt. Businness as usual. Die gleiche Volkswirtschaftsvorlesung haben die „Ich-AG“ Einzelkämpfer genossen, als ihre Geschäftsideen plötzlich erfolgreich wurden und Konkurrenz für etablierte Firme bedeutet hätten.
    Ansonsten hat die Blase den USA die gesamte Infrastruktur für das heutige Internet und dessen Überwachung geschenkt. Gratz auch….. Der Rest hat dafür mehr oder weniger viel Spielgeld an den Börsen abgeschwizt (ich erwähne einmal das Stichwort „Volksaktie“).
    Aber so hat der Michel verinnerlicht : Börse viel riskant, besser Sparbuch und Bank macht Börse.

  30. „In den schrecklichen Jahren...
    „In den schrecklichen Jahren der Dotcomblase habe ich siebzehn Monate mit Schlangestehen an dekadenten PR-Buffets verbracht. Auf irgendeine Weise »erkannte« mich einmal jemand und flüsterte mir ins Ohr die Frage (dort sprachen alle ganz laut):
    »Und Sie können dies alles hier beschreiben?«
    Und ich sagte:
    »Ja,«
    Da glitt etwas wie ein Lächeln über das, was einmal das kluge Gesicht eines frühpensionierten Wirtschaftsprüfers gewesen war.“
    .
    (Unpaginierter Roman ohne Autor und Titel)

  31. Liebe Rosinante,
    .
    es stimmt...

    Liebe Rosinante,
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    es stimmt zwar, dass der Teufel auch die Gestalt einer schönen Frau annehmen kann und dass Lokomotiven, die Emma heissen, hin und wieder Lokomotivenbabies auf die Welt bringen können. Oder dass Pferde im Skype-Zeitalter auch Gurkensalat fressen.
    .
    Aber ihre Behauptung, dass sich „die Linken zwischenzeitlich in trendige New-Economy-Yuppies verwandelten“ scheint mir eher unplausibel zu sein. Die Neigung, alle ungeliebten Gruppen in denselben Sack zu stecken, ist aber sehr menschlich.

  32. Hach ja, die Dotcomblase. Ich...
    Hach ja, die Dotcomblase. Ich fand sie prima. Mein Leben nahm eine neue Richtung (Programmierer, harhar), ich wurde ordentlich bezahlt, und daß das Geld imgrunde von der Bank kam, war mir herzlich wurscht. Ich fand es sehr hübsch, mal eine Firma mit Wachstumsproblemen zu erleben, nachdem ich davor bei meinem Berufseinstieg eine Firma mit Schrumpfungsproblemen erlebt hatte. Man lernt ja doch was dabei. –
    @DA: und das gespenstische Gewerbegebiet ist in Garmisch-Partenkirchen? Da kann man mal sehen, wie sich diese grusligen Zonen ausbreiten. – Um den Block habe ich vor 1, 2 Jahren auch mal Bahnräder im Weg stehen sehen, so daß ich sie umstellte. Aber seither nicht mehr. Keine Ahnung, ob es die hier noch gibt. Der Trend geht seit Jahren zum Privatrad, die anderen Eigentümer wollen nun einen zusätzlichen Radständer vor dem Haus, wenn der Bezirk es erlaubt. – wg. der bayernspezifischen Abwandlung von AC/DC: in den 80ern nahm mich beim Trampen mal ein bayrischer BMW-Fahrer mit, als ich vom Warten entnervt „Highway to Hell“ aufs Schild geschrieben hatte. Er fand diesen Richtungswunsch so seltsam, daß er mich bis zur Autobahn mitnahm, wo ich hinwollte. Na, das hatte doch mal wieder geklappt. (Übrigens waren die bayrischen BMW-Fahrer anders als die sonstigen BMW-Fahrer, nämlich erwachsen und umgänglich. Die anderen waren meist halbwüchsig und versuchten mich ab und an zu überfahren, was ich mit Trittversuchen gegen das Blech und Stinkefinger quittierte. Mit überhöhter Geschwindigkeit waren sie alle unterwegs.) –
    @Holly: von GB und USA hört man wenig. Vielleicht die Ruhe vor dem Sturm. Wir können froh sein, daß unsere Regierenden mit Griechenland einen klitzekleinen Aufwachgong verpaßt bekommen haben, so daß sie noch ein wenig Zeit haben, einen Plan für größeres Lochstopfen zu machen. So ganz ad hoc nur mit Plan A ranzugehen ist doch etwas erschreckend seit BPs Schwimmversuchen. Ein ordentliches Staatsbankrottverfahren innerhalb der EU wirds wohl brauchen – und es sollte allen klar sein, daß es sie selbst bald treffen kann, also Hirn reinstecken. Ansonsten werden die sinnlosen Geldhäufen wohl im Ausbau der Stromleitungen aufgehen (Strom ist Tradition bei meiner Hotzenwälder Verwandtschaft: http://www.faz.net/s/Rub117C535CDF414415BB243B181B8B60AE/Doc~E19E2BE5F5A6F41419F75591F3DC471B8~ATpl~Ecommon~Scontent.html ). Hoffentlich bleibt noch etwas Geld für Ihre Geschäftsideen und meine noch nicht ganz so weiten. Und hoffentlich kriegen die Griechen mithilfe ihrer wohl sehr guten ITler endlich eine zeitgemäße, fähige Verwaltung. Halbgare Projekte gibts schon einige, gebraucht würde Risikokapital und Geschäftsaufbauerfahrung.

  33. lieber HansMeier555,

    die...
    lieber HansMeier555,
    die Sache mit Emma und dem Gurkensalat ist ganz schön und lässt mich angenehm schmunzeln. Allerdings muss ich zur Rosinante-Rettung einwerfen, dass der gemeinsame Sack für alles Ungeliebte, den Sie insinuieren, gar nicht der differenzierenden Speisekarte meines Stalls entspricht. Die Yuppies der New Economy waren selbstredend keine „Linken“ im Sinne alter Genossen oder dieses Parteien-Monsters, dass in NRW offenbar wieder eine Machtergreifung realisieren kann.
    .
    Die Sache ist etwas komplexer und bezieht sich auf sozialpsychologische Entwicklungslinien einer avantgardistischen Moderne und (dialektischer Materialistismus!) ihrer oppositionellen (aber systemkonformen) dekonstruktivistischen Variante. Die RAF war hier der Zweig der modernen Hardliner, die, wenn auch im totalitären Utopia, etwas wie ein Ziel hatten. Die Fritzen der New Economy sind nur noch nihilistische Abräumer des Mehrwerts ohne Produktionsmittel und ohne eigene Produktion. Für mich sind beide Personengruppen genuine Geschöpfe einer einseitigen Geschichte. Und beide Gruppen stehen „links“.
    .
    Aus diesem Grund unterstütze ich auch von Herzen (wenn auch nicht ohne Schmerzen) Ihr Feudalismus-Konzept.
    Ihr Rosinante
    .
    ist der sympatihisch

  34. @ colorcraze : Abwarten ist...
    @ colorcraze : Abwarten ist klüger. Im Spätherbst des Zyklus zu investieren, kostet nur Potential und erhöht die Kosten.
    Eine gute Idee wird auch morgen noch gut sein. Selbst wenn man nicht als erster am Markt ist, dann ist es immer noch eine gute Idee.
    Man muss nur auf die Geldgeber achten, die deutschen Banken fallen komplett aus. Viel zu oft hört man von Geschichten des Ideeverlustes zugunsten von grossen Industriepartnern (Partner der Banken).
    Es wird noch mächtig rumpeln, bis man mit neuen Ideen durchstarten kann.
    Als Beispiel :
    http://www.heise.de/tp/r4/artikel/32/32681/1.html
    Ich bin kein Zykliker, aber ich denke schon, das Abläufe sich wiederholen. Dazu kommt der Totalausfall der Amis. Kaum absehbar, wer da alles mitgerissen wird; sowohl wirtschaftlich als auch machtpolitisch.
    Wenn ich aktuelle Zahlen mit älteren vergleiche, haben wir den USA bereits zwischen 1,5 und 4 Billionen (jo, das sind bis zu 4000 Milliarden) erlassen. Präziser haben unsere Politiker/Banker erlassen, was auch erklärt, dass so viel frisches Geld gebraucht wird und die Altgelder so wenig (garnicht) verfügbar sind.
    Wenn die USA auch nach diesem cut nicht auf die Füsse kommen konnten, stinken die Bilanzen weit übler als alle schon denken.
    Also Inovationen parken ist da eher mein Motto.

  35. Holly01 19:03, ich glaube...
    Holly01 19:03, ich glaube einfach nicht, daß es entscheidend ist wie verschuldet
    eine Staat/Währung aktuell ist – das ist nur ein Schönheitswettbewerb – sondern
    welche Ausgabenlasten durch Pensionszahlungen auf ein Land/Finanzmarkt heute
    und morgen zurollen. Die Größenordnung dürfte bekannt sein. Und die Märkte reagieren nach meiner Beobachtung auf kleinste Schwankungen äußerst empfindlich und zeitnah.
    Dieses Thema ebbt nur bei uns ab und ist kein wirkliches Problem für Griechenland und Spanien und evtl. auch nicht für GB, die sitzen das aus.

  36. @ minna : Sie haben sicher...
    @ minna : Sie haben sicher Recht. Schattenhaushalte haben aber einen Vorteil : das Geld soll ausgegeben werden.
    Die genannten Staaten haben das Geld aber bereits ausgegeben.
    Die USA haben ganz groß in Militärmacht investiert und sehr beeindruckende Ergebnisse erzielt.
    Waffen zahlen keine Zinsen und Soldaten sind nicht produktiv. Das Geld kann nur durch Krieg Gewinn abwerfen. Die Kriege seit 1945 haben alle eines gemeinsam, die Allgemeinheit hatte die Schulden und die Banken die Buchgewinne.
    Es gibt offensichtlich auch schon Plan B :
    http://www.handelsblatt.com/politik/international/frankreichs-praesident-sarkozy-fuer-russisch-europaeischen-wirtschaftsraum;2604099
    Europa hat sich seit über 1000 Jahren dadurch ausgezeichnet, daß der größte Quälgeist auf dem Spielplatz so viel Widerstand aufgebaut hat, bis der Quälgeist eingebrochen ist.
    Ohne Stabilisierung von Aussen, wird diese Mühle wieder zu mahlen anfangen. Russland könnte die notwendige Stabilität bringen.
    Die Schuldenstände der Staaten bestimmt ihre Zukunftsfähigkeit. Nicht wegen den Zinsen, sondern wegen den jeweiligen Lösungen, die die Staaten wählen um das Problem zu lösen.
    Wenn die deutsche Politik nicht endlich, endlich endlich kapiert, daß man die Schulden der Partner neu verhandeln muss (mit umfangreichen Verzichten), werden wir ohne diese Verhandlungsergenisse mehr verlieren.
    Deutschland ist der größte (wirtschaftliche) Quälgeist auf dem europäischen Spielplatz, die Gegenbewegung hat bereits eingesetzt und wird mit dem Machtverlust der Amis analog zunehmen.
    Was wir brauchen ist freundschaftliches Einvernehmen mit den EU-Partner (selbst mit den Briten).

  37. ...
    http://www.ft.com/cms/s/0/ac0ca08e-7ba7-11df-aa88-00144feabdc0.html
    .
    es rumpelt gerade etwas und nichtmal vor der eigenen haustür.
    .
    @holly01,
    woher ziehen sie die Zahlen? +- 1,25 bil. sind schon ne heftige ungenauigkeit…

  38. Sehr geehrter Don,

    ich...
    Sehr geehrter Don,
    ich verfolge Ihre Beiträge zur Dotcomblasenkultur schon eine ganze Weile, habe sich auch schon zu Dotcomblasenzeiten verfolgt. Was mich mal ganz ernsthaft interessiert: Sind Sie generell gegen technische Visionen, risikobehaftete Gründungen und deren Finanzierung oder nur gegen überzogene Renditeerwartungen und -versprechen?
    Ob die Bahn mit der Call a Bike-Idee Geld verdient, weiß ich nicht. Trotzdem eine sehr sinnvolle Idee. UMTS benutze ich inzwischen täglich und halte es für sehr nützlich. Das ändert nichts daran, dass die Mobilfunker auf zurecht dem Großteil ihrer Lizenzkosten sitzen bleiben werden (selbst gewähltes Elend).
    Auch die Aufbereitung von Medizinprodukten ist eine super Sache. Viele Firmen leisten, verhältnismäßig diskret, Großartiges auf diesem Gebiet, und sind dabei noch profitabel. Nur ein etwas extrovertierter Protagonist wollte lieber Millionärskarikatur als Geschäftsführer eines jungen, soliden KMU sein. Schade. Flowtex lässt grüßen.

  39. @ derherrforexstadtprolet : Es...
    @ derherrforexstadtprolet : Es ist die Differenz aus den Zahlen meiner alten Bookmarks und den Zahlen die heute eingesetzt werden.
    Ich kann diese Zahlen also nicht belegen. Die Spannbreite liegt im Übrigen bei +/- 2,5 Billionen.
    Die Beobachtung erstreckt sich im Übrigen auch auf China. Die alten Angaben lagen bei etwa 2,5 Bill. die neuen liegen alle unter 1 Bill.
    Da die USA genauso wenig tilgen, wie alle anderen OECD Staaten kann es nur ein cut sein.
    Ob Sie es glauben mögen oder nicht, ist für den Resttext aber eher unwichtig.

  40. Sagenm wir es anders rum: ich...
    Sagenm wir es anders rum: ich schätze nachhaltige Firmenentwicklung zum Ziel ordentlicher Renditen durch den Geschäftsbetrieb und nicht durch den Exit an der Börse. Venture Capital ist nicht oer se böse, und manche Firmen können natürlich auch an die Börsen gehen, aber die Erfahrung zeigt, dass es am Ende doch meistens auf künstliche Blasen hinausläuft. Solange man Aktionäre oder auch Medienfirmen findet, die das mitmachen – mei. Aber es ist meines Erachtens keine gute Idee für die Realwirtschaft.
    .
    derherrforexstadtprolet, das sind ja mal spannende Nachrichten.

  41. @ DA,
    .
    mhh "spannend"...

    @ DA,
    .
    mhh „spannend“ triffts glaub ich schon ganz gut. es ist nichts worüber man völlig aus dem häuschen geraten sollte, aber 2-3 hochgezogene augenbrauen ists schon wert. nun sind wir ja wieder dort, wo wir 2005 schon einmal standen. die Geldpolitik der Schweiz z.B. ist da recht ähnlich, da dürfte der am stärksten gewcihtete faktor im korb aber verständlicherweise der € sein. die SNB hat eigentlich ein gutes (und halbwegs verständliches) angebot an papern wo sie ihren Standpunkt ausbreiten.
    .
    die entscheidung kommt aber nur „bedingt“ überraschend. natürlich hat man im vorfeld niemandem erzählt was man da vorhat, aber in den letzten Monaten* verließ man im Land der Mitte verlauten, man würde gerne etwas weniger Werkbank sein. es fielen auch so wörter wie massenkonsum und importe. da soll eine etwas kräftigere währung ja hilfreich sein hab ich mal gehört ;).
    .
    * vorher hab ich zumindest nix davon gehört, aber das muss gar nix heißen, meine baustelle ist zwar auch der osten, aber der beginnt für mich scho hinter der oder-neiße linie.

  42. Wenn man der NY Times glauben...
    Wenn man der NY Times glauben darf, werden die Chinesen nur die Schwankungsbreite vergrössern, was nur heisst, dass sie genau so viel tun, wie es ihnen rfatsam erscheint. Hm. Ob die nur ein böses Spiel mit den USA treiben?
    .
    Holly01, also Russland sehe ich dezidiert nicht als stabilen Partner, denen geht es doch selbst dreckig genug, nachdem die Rohstoffpreise wieder fallen Und wie es auf dem flachen Land ausschaut, ist nochmal eine ganz andere Frage.

  43. Ah Sie lesen also doch...
    Ah Sie lesen also doch Doderer, dacht ich´s doch, obwohl der auf Ihrem Blog gar nicht in der Autorenliste steht…

  44. Das Bankviertel in FFM ist...
    Das Bankviertel in FFM ist doch bewohnt, werter Don. Schließlich liegen die Hauptgebäude mitten im Bahnhofsviertel bzw. in der Innenstadt. Und was die Gebäude an der Mainzer Landstraße angeht, so muss man nur mal um die Ecke gehen, da sind überall Wohngebäude. Was abends eher verlassen liegt, ist der größere Komplex der Commerzbank beim ehemaligen Güterbahnhof, Mainzer Landstraße Ecke Hafenstraße. Oder, das hat aber nichts mit Banken zu tun, sondern eher mit IT-Firmen, das ist die „Bürostadt“ in Frankfurt Niederrad. Da kann man abends seine eigenen Schritte hallen hören. Oder, auch sehr schön, die Gebäudeansammlung in Eschborn Süd (vor den Toren Frankfurts), wohin z.B. die Deutsche Bank ihre IT hinverlagert hat.

  45. @holly: ja, der gute...
    @holly: ja, der gute Kondratjew. Es gibt aber wohl über dem Kondratjew, als noch längere, aber unregelmäßigeWelle, den Trend (keine gute Benamsung, weil man dabei mehr an kurzfristiges denkt). Und der ging wohl so seit 1000 ganz langsam aufwärts, hatte einige Zacken nach unten durch die Pest, und in der Renaissance ging er nach unten. Dann ab etwa 1500 steil aufwärts. Auf dem Heise-Bild wär das die Linie von Umschwungpunkt zu Umschwungpunkt der Kondratjews. Die zeigt ja auch nach oben. Möglicherweise geht die nun abwärts, weil die Bevölkerungsexplosion aufgehört hat. – Mit Rußland Geschäfte machen, sicher, aber das war immer eine eigene Weltwirtschaftszone, und Europa eine eigene (egal wieviel man sich kloppte), und Geschäfte hat man selbst unter Reagans Embargos gemacht (ich hab die sibirische Chromsäure gesehen! Und den Natodraht in die Gegenrichtung auch!) und sogar in den Weltkriegen, bevor es ganz aus war. – Ich glaube, wir müssen vor allen Dingen unsere eigenen europäischen Hausaufgaben machen. Wie das Verhältnis zu Rußland aussehen wird, steht noch in den Sternen. Ganz gewiß lange Zeit nicht so schlecht wie im Kalten Krieg, aber das große Annäherungspotential sehe ich noch nicht. – Innovationen parken, hm. Ansonsten, daß Banken für die Anfangsfinanzierung ausfallen – seh ich auch so. Und die Abneigung gegen (mindestens verfrühte) Börsengänge von DA teile ich auch. Was bleibt? Eigentlich nur risikofreudige reiche Einzelpersonen, oder?

  46. Holy01, danke für Ihre...
    Holy01, danke für Ihre Antwort;
    Ihrer Einlassung, die Schuldenstände der Staaten bestimmt ihre Zukunfts-
    fähigkeit. Nicht wegen den Zinsen, sondern den jeweiligen Lösungen, die die
    Staaten wählen um das Problem zu lösen, kann ich nur zustimmen.
    Ihr Link zeigt ja, daß man jedenfalls in Frankreich, bereit ist die Linie der
    Vorgänger weiterzuverfolgen.

  47. @ serrherrforexstadtprolet :...
    @ serrherrforexstadtprolet : Nun ich hätte es vorher checken sollen. Ich habe keinen Link (mehr) mit dem ich den cut tatsächlich glaubhaft belegen kann, Sie müssen es also so, als glaubhaft nehmen oder als dummes Gerede abtun (wie immer online).
    .
    @ colorcraze : Ich glaube nicht an die risikofreudigen Geldsäcke. Geld zu bekommen ist schon schwer, es zu erhalten ist (gerade in Krisen) eine echte Herausforderung.
    Der Weg geht zurück zu den Basics. Essen, Trinken und Wohnen. Alles was benötigt wird um den Erwerb zu sichern, also Bildung, Informationen oder auch flexible Mobilität.
    Alles was auf Sparen zielt; das autarke Haus, ohne Stromanschluss und Heizenergie von aussen. Regenerative Energien nutzen und die Abhängigkeit von Großkraftwerken allen Art brechen, wird zur echten Herausforderung.
    Alles was den Leuten Luft verschafft, wird Konjunktur haben. Der Markt wird enger, aber die Nischen sind ja immer vorhanden.
    In Bezug auf die Zyklen, habe ich auch den Eindruck, daß die Länge der Wellen mit der Höhe der Produktivität und den damit verbundenen Produktzyklen, insgesamt kürzer werden.
    Die Zyklen oberhalb der von Kondratjew, sind schwer nachvollziehbar. Es gibt praktisch nur kirchliche Quellen. Die Kirche hat aber schon immer ganz eigene Ziele verfolgt. Die Quellen sind alle im nachhinein „gesäubert“. Man darf auch die Kriege und die Interessen der Kriegsherren nicht ausser Acht lassen. Viel Schein und wenig Sein.
    Problem ist imo, die politische Macht, welche den Zyklus verzerrt. Aber auch da zeigt die Erfahrung, daß mit der sinkenden Macht, die Werte wie ein Ball im Wasser auf ihr „Sollniveau“ schiessen.
    Positiv wird aktuell bleiben, daß wir Wirtschaftszentren dazu bekommen haben (reaktiviert haben, nach dem Wahnsinn der Kolonialisierung). Die Zahl der potenten Partner ist gestiegen. Egal was passiert, diese Partner bleiben.
    .
    Es bleibt aber auch das Risiko. Es gibt etwa 7 Milliarden Menschen, die ernährt werden müssen. Massive Abschwünge der Realwirtschaft werden mit kleiner Verzögerung bei der Bevölkerungszahl Auswirkungen haben. Gerade Afrika lebt von Wasser das tausende Jahre alt ist. Die 2 Milliarden Menschen haben ohne Fortschritt und frei verfügbare Technik einen Exodus vor sich.
    Die Atolle mögen weltweit imo stabil sein, aber bei mehreren Metern Wasseranstieg droht auch dort ein Exodus.
    Die Politik schaut auf die Schlange der Schuldenproblematik. Die Herrschaften haben aber kaum Zeit dafür.
    Es wäre schon toll, wenn die Politiker an Lösungen denken würden, statt nur den Unsinn von gestern fortsetzen zu wollen. Macht ist eine vergängliche Größe.
    Wir haben für so einen Mist einfach keine Zeit.
    Und nach dem Sülz, geh ich in die Federn.
    Sleep well in your Bettgestell ^^.

  48. Hi colorcraze,
    Braudel nennt...

    Hi colorcraze,
    Braudel nennt diesen langfristigen, bis ins 12. Jahrhundert zurueckreichenden Trend „Longue durée“; der Graph veranschaulicht die Wertschoepung in absoluten Ziffern. Kondratieff arbeitet dagegen mit den relativen Raten des Wirtschaftswachstums und kommt zu dem Ergebnis, dass idealiter nach 25 Jahren Aufschwung 25 Jahre Abschwung folgen usw.
    M.E. ist die Braudelsche Ueberlegung ein sehr sinnvolles Komplement, weil so die Voraussetzungen und die Niveaus staerker in den Blick geraten, unter/auf denen sich Kondratieff-Auf- und Abschwuenge vollziehen.
    MfG
    G. S.

  49. ...schon mal jemand was von...
    …schon mal jemand was von ’statt-auto‘ gehoert ?? — War ungefaehr so wie ‚Fahrrad von der DB‘, aber eben mit Auto; speziell in Hamburg und genauso erfolglos wie vielversprechend…. (Kunden dieser web 1.0 Initiative klopften nahezu taeglich an meine Werkstatttuere und wollten wissen wo der Briefkasten sei, in den sie ihre Schluessel/Papiere einzuwerfen haetten…. . Immerhin hatten sie das Gelaende/Viertel richtig und sich WIRKLICH Muehe gegeben !! (‚Navi‘ kannte man ‚damals‘ noch nicht, bzw. nur dem Namen nach))
    …wo ich vor ca. 8 Jahren Staub, produziert aus der eigenen Werkstatt (trotz selbstinstallierter Absauganlage), frass, kann man heutzutage veritabel dinieren: DAS nenne ich Fortschritt. (– Auf besonderen Wunsch des neuen Eigentuemers wurden die meisten Wandflaechen unangetastet gelassen, welches erheblich zur „Authentizitaet“ des Etablissements ‚als Solchem‘ beitraegt und mich in meinem Bemuehen unterstuetzt eine Lanze fuer den Erhalt von sog. ‚Industrie-Denkmaelern‘ zu brechen.)
    Zeche 9 ist nur ein Anfang.
    Mindestens einen Besuch sind alle anderen wert.

  50. Don Alphonso, also für die...
    Don Alphonso, also für die Gründer war Ihr beschriebendes Geschäftsmodell doch toll. Die haben ordentlich kassiert. Teilweise zumindest, andere haben dann jahrelang ihre Schulden abbezahlt…
    .
    Das Hauptproblem sind diese sinn- und zusammenhanglosen „Geschäftsideen“. Früher hatten erfolgreiche Firmengründungen ihren Ursprung fast immer in schon Vorhandemen und nicht in einer rein abstrakten Idee.
    .
    Ein Beispiel: Carlo Riva stammt aus einer Familie, die seit Generationen Werften betrieb, sein Vater war sein Leben lang erfolgreicher Rennbootbauer und Riva hatte ein entsprechendes Image. Carlo Rivas Leistung war es nun, seine persönliche Idee des seriengefertigten (!) besonders luxuriösen Motorbootes à la Chris Craft mit starken US Motoren durchzusetzen – und er hatte Erfolg. So oder ähnlich laufen Erfogsstories, in dieser Art hatte auch mein Vater seine Firmen gegründet – und nicht aufgrund irgendeiner „Geschäftsidee“.

  51. mawu, in diesem Fall war die...
    mawu, in diesem Fall war die Finanzierung teilweise FFF (Familly, Fools and Friends), dazu noch ein Privatkrefitr aus der Anfangsphase – diese Gründer kamen also (leider) nicht so locker davon wie andere, die kurz vor der Pleite noch Assets an Tarnfirmen verkauften und den Firmenwagen kassierten.

  52. @ DA,
    .
    was die NYT da...

    @ DA,
    .
    was die NYT da schreibt deckt sich mit der Meinung anderer Kommentatoren. eine deutliche AUfwertung (und schon garnicht um 40%) werden wir kurzfristig wohl nicht erleben. ob sie mit dem aktuellen „schrittchen“ den usa eins auswischen wollen ? mhh glaube nicht, langfristig steht wohl der Gedanke nach mehr wohlstand dahinter, kurzfristig hat man im hinblick auf die nächsten internationalen gespräche vlt keine lust auf das generve der Amerikaner und dem permanenten schrei nach aufwertung.
    .
    @ Holly01, gut behalte ich die zahlen mal im hinterkopf und suche mir eigene quellen, wenn ich sie weitertratschen will.
    .
    ob sich die frequnz der zyklen tatsächlich erhöht hat, werden wir wohl erst in ein paar jahrzehnten sehen. Im Moment sieht es aber idt so aus, als hätten innovationen bei Transport und Kommunikation die Entwicklung beschleunigt. Man spricht ja nicht umonst von der Bubble Economy.
    .
    @ mawu
    so nicht ganz richtig. natürlich gibt es auch solche evolutionären entwicklungen wiedie von ihnen beschriebene, ich halte sie sogar für den normalfall. alle paar Jahre bildet sich jedoch eine Blase um eine Innovative technologie, die dann mit satten knall platzt. da war dotcom mit sicherheit nicht die erste. telegraph und eisenbahn, vlt noch die Gründerkrise in europa.
    ein wirtshaftshistoriker kann mit sicherheit noch weitere Beispiele liefern.

  53. Für D ist nur der ein...
    Für D ist nur der ein stabiler Partner, der ein Gleichgewicht des Schreckens
    bieten kann.
    Der Schreck über die Möglichkeiten, der Schreck vor den Gefahren.

  54. @ sehrherrdervorstadt(prolet)...
    @ sehrherrdervorstadt(prolet) : Wenn ich schon nicht die Werte belegen kann, dann eine Panikseite zu dem Thema.
    Hinweis : Es sind Einzelmeinungen und die Interpretationen sind eher Müll. Ein Teil der Zahlen findet sich aber auch immer wieder als „Einzelbeleg“ in realistischeren Publikationen.
    Link 1 :
    http://www.propagandafront.de/111040/bankrott-der-vereinigten-staaten-ist-nun-sicher.html
    Link 2 :
    http://www.propagandafront.de/16130/nach-der-aufdeckung-der-machenschaften-der-fed-geht%E2%80%99s-vorsichtig-weiter.html
    Link 3 :
    http://www.propagandafront.de/15770/chinesische-zentralbank-us-staatsanleihen-nur-noch-schwer-zu-verkaufen.html
    .
    Es handelt sich bei allen 3 Links, um die gleiche Quelle. Es geht ausschliesslich um Devisen und Makroökonomie.
    Es ist für die meisten keine interessante Lektüre, schon gar nicht am Sonntag morgen.
    Man sollte die enorme Macht der gleichartigen Interessen fast aller Staaten nicht unterschätzen. Es ist eine Wand die zusammen steht oder zusammen fällt.
    Niemand will einen crash und nur die Staaten selbst könnten einen crash auslösen.
    Also immer locker federn im Schritt und auch das Lächeln beim Lesen nicht vergessen.

  55. Wir sind andere Menschen wenn...
    Wir sind andere Menschen wenn wir in der Natur sind,
    gehen wir heim!

  56. @ minna : Exakt !...
    @ minna : Exakt !

  57. @sehrherrdervorstadt(prolet) -...
    @sehrherrdervorstadt(prolet) – Wie Don Alphonso beschrieb, war aber meistens nicht die Innovation die Idee, sondern lediglich der Going Public und das dadurch große Kassieren. Die Internetgeschäftsideen basieren ja selten auf Technologie, dann wäre ja wirklich etwas „vorhanden“, sondern waren oder sind einfach Luftnummern, Geschäft zu machen ist auch für die Größten schwierig.
    .
    Irgendwann wird man vielleicht auch begreifen, daß die Sammlung von Millionen von Karteileichen, die dann von Kopf bis Fuß mit sinnloser Werbung zugedröhnt werden, wenig Sinn macht. Und wenn man mal den Garantiefall eines Hometrainers bei Amazon hatte, geht man in Zukunft auch lieber zum Laden um die Ecke, der das Ding einfach wieder abholt. Ich möchte damit keinesfalls sagen, daß alles Mist wäre, aber es ist eben absolut auch nicht alles ideal.

  58. mawu, Werbung funktioniert nun...
    mawu, Werbung funktioniert nun mal mit Masse. Meine Theorie ist ja, dass die Millionen Karteileichen gar nicht zugedröhnt werden sollen, sondern nur ein Placebo für die Werbeindustrie sind, damit sie weiterhin an ihre Existenzbegründung glauben kann.
    .
    Holly01, das sins, soweit ich sehe, Goldbugs, denen ich auch nicht vollumfänglich trauen würde. Die Sache mit den Schulden ist sehr kompliziert, aber einfach mit einem Währungsschnitt lösbar – und schon bei der letzten grossen Wirtschaftskrise wurde der Besitz von Gold in den USA verrboten.

  59. Nico, es gibt ja auch welche,...
    Nico, es gibt ja auch welche, die den Dienst mögen, nur ist er noch nicht in der Breite angekommen, weil m. E. die Hürden zu hoch sind.
    .
    Holger Bohnsen, nun, sagen wir mal so: Es war keine gute Zeit, aber sehr aufregend und alles andere als langweilig.

  60. @ Don Alphonso : Die damalige...
    @ Don Alphonso : Die damalige Regierung hat das gesamt private Gold verstaatlicht und eingezogen. Der Goldbesitz wurde mit massiven Gefängnisstrafen bewehrt. Ein nicht unerheblicher Teil der 8100t US-Goldreserve stammt aus dieser Aktion.
    Es gibt übrigens Interwiews, wo Physiker beschreiben wie diese 8100t radioaktiv verseucht wurde, weil man das Gold anstelle von Blei bei den ersten atomaren Laborversuchen zur Abschirmung benutzt hat. Die ersten Versuche wurden auch in Fort Knox betrieben (hörensagen).
    Das ist auch der Grund, warum Goldkäufer so gerne anonym kaufen.
    Sie haben in Bezug auf die Links natürlich Recht. Es gibt aber keine Quelle ohne Eigeninteresse oder Steuerungsbewusstsein. Jeder ist betroffen und jeder gart sein ganz eigenes Süppchen.

  61. Man sehe es uns nach, aber das...
    Man sehe es uns nach, aber das war doch alles klar. Auch das die Gesellschaft so funktioniert. Alle zusammen auf dem Trip sind (waren). Und das es (total langweiliger Weise) so ausgehen würde. Daher hat man uns, ohne überheblich zu sein, nie auf solchen Verantstaltungen gesehen, nicht einmal in deren Umkreis sind wir auch nur entfernter Weise gekommen: Dummheit, Gier & Verblendung in Summa und gruppenüberschreitend waren sogar auch für uns noch nie sonderlich attraktiv.
    .
    Wie antwortete Maria Callas einmal auf die Frage, was der Unterschied sei zwischen ihr und der gleichaltrigen Renata Tebaldi?
    “ Renata Tebaldi ist eine Stradivari, gespielt von einem ganz großen Meister. Ich aber bin dagegen das Werk eines unbekannten Meisters, gespielt von einem Genie.“
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    So einfach kann Wahrheit sein. Gefühlte Wahrheit. Gefühl welches man gerne teilt. Interessanterweise und nicht-interessanter Weise gerne teilt.
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    Überflüssig zu sagen: Daher hören viele wohl auch weiterhin lieber die Callas singen (an einem guten Tag), als zu Business-Präsentationen zu gehen. (Man geht überhaupt nie zu Präsentationen: Das gehört sich nicht. Schadet der inneren Oper, usw.. Und der Gesellschaft. Denn wirkliche Gesellschaft fängt schließlich da an, wo Business längst aufgehört hat. Bleibt nur noch ausdrücklich um Entschuldigung zu bitten für unsere dumme Ausführlichkeit.)
    .
    Oder noch anders: Erich fromm hat von sich selbnst gesagt, dass er im Alter, ob er wollte oder nicht, seinen Vorfahren (Rabbinner im Osten) immer ähnlicher wurde. denn von seinem Großvater noch hieß es, dass der mit Frau sehr vielen Kindern bettelarm war. Und wenn die Frau ihn hin- und wieder schüchtern, höchst schüchtern fragte, ob es denn nicht vielleicht ausnahmsweise doch einmal möglich sei, dass er schon vormittags etwas für Geld arbeiten würde, die Kinder hätten solchen Hunger und sie seinen so extrem arm, dann antwortete der, dass das ja gehießen hätte, etwas von den besten drei Stunden des Tages zwischen neun und zwölf auf Geld zu verschwenden, statt sie Gott zu widmen. Und da erkannte die kluge Frau immer gleich sofort, dass es unmöglich war.
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    Und so hat es der von vielen verehrte Erich Fromm dann den familiären Vorbildern entsorechend auch immer so gehalten: „Die besten Stunden des Tages, der Vormittag also, muss immer indifferent zum Verdienst sein“ (Für Geld arbeitet man frühestens am vierzehn Uhr. Vormittags studiert man (lebenslang) oder schreibt. Macht sein eigenes Ding. (Wobei Dialektik weiß: Für manche ist nur Geld verdienen leider das eigene Ding. Muss es sein. Können nichts anderes.))
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    http://de.wikipedia.org/wiki/Erich_Fromm
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    Mit der Selbstentfremdung ist es so eine Sache, anscheinend soll ein Großteil der Marktwirtschaft von solchen (Selbstentfremdeten) geleistet werden.
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    Und Grüße.
    .
    „Erich Fromm stammte aus einer streng religiösen jüdischen Familie, aus der zahlreiche Rabbiner hervorgegangen waren. Die starke Beeinflussung des Einzelnen durch die Gesellschaft definiert automatisch die Bedingungen des familiären Rahmens und gestaltet folglich zu einem entscheidenden Teil das Klima innerhalb der Familie.
    Der enge emotionale Austausch der Kinder mit den Eltern hat für die gesellschaftliche Beeinflussung zweierlei zur Folge: Einerseits wird die Familie zur wichtigsten Institution für den Fortbestand der Gesellschaft. Um diesen zu gewährleisten, müssen bestimmte Erfordernisse wie Pünktlichkeit, Ordentlichkeit, Anpassungsfähigkeit usw. nicht nur befolgt, sondern als eigenständige Charakterstrukturen und somit als eigener Wille verinnerlicht werden. Dieser sogenannte Gesellschafts-Charakter spiegelt sich in den Eltern und wird hierdurch auf direktem Wege an das Kind vermittelt.
    .
    Durch die besondere Rolle des Menschen zur Natur, die ihn zu einer gewissen Heimatlosigkeit verdammt, ist es für den Menschen besonders wichtig, einen Weg zu finden, sich in der Welt zu orientieren und so in eine neue Beziehung mit ihr zu treten. Alle Leidenschaften des Menschen dienen letztlich dem Ziel, die Heimatlosigkeit zu verringern. Die seelischen Grundbedürfnisse sind rein psychologischer Natur und ergeben sich aus der menschlichen Gesamtpersönlichkeit und seiner empirischen Lebenspraxis.
    .
    Zur Befriedigung seiner Bedürfnisse stehen dem Menschen prinzipiell zwei Möglichkeiten offen, denn der Mensch ist aus humanistischer Sicht nicht von Natur aus gut oder schlecht. Die menschliche Existenz birgt beide Wege als Möglichkeit der Entwicklung in sich. Gegensätzliche Leidenschaften wie Liebe und Hass sind demnach keine unabhängig voneinander existierenden Größen, sondern müssen als Antwort auf dieselbe Frage betrachtet werden. Sich selbst als „Ich“, also als getrenntes Wesen zu seiner Umwelt zu empfinden, ist nicht nur ein philosophisches Problem, sondern auch eine wichtige Voraussetzung seelischer Gesundheit.
    .
    Da der Mensch selbstständig und ohne natürliche Wurzeln leben muss, muss er sich ein Bild von sich selbst machen können. Hierin liegt die Voraussetzung für jegliche Transzendenz, denn nur so kann sich der Mensch als Subjekt seines Handelns erleben und sich seiner selbst als ein eigenständiges Wesen bewusst sein. Das Bedürfnis nach einem Identitätserleben ist so essentiell, dass es manchmal in Form einer übertriebenen Konformität Ausdruck erhält, in der ein Mensch sogar bereit ist, sein Leben zu opfern, nur um mit der Bezugsgruppe konform zu gehen und auf diese Weise ein Identitätsgefühl zu erlangen. Das Identitätserleben kann auf diese Weise jedoch immer nur illusorisch sein. Sich mit anderen Menschen zu vereinigen, dient dem Einzelnen als wichtigstes Mittel, die Zufälligkeit und Einsamkeit seiner Existenz regulieren zu können. Zu sich selbst und anderen ein Gefühl der Bezogenheit zu entwickeln ist somit nicht nur ein menschliches Grundbedürfnis, sondern überhaupt Voraussetzung für seelische Gesundheit.
    .
    Die höchste Erfüllung bietet in dieser Hinsicht die Liebe: Sie ist der einzige Weg, „mit der Welt eins zu werden und gleichzeitig ein Gefühl der Integrität und Individualität zu erlangen“. In der Liebe vereinigt sich der Mensch mit einem anderen Wesen, bewahrt jedoch gleichzeitig die Integrität des eigenen Selbst, also seine Gesondertheit. Die Liebe zwischen zwei Menschen in der Partnerschaft entsteht permanent von neuem durch die transzendente Polarität von Getrennt-Sein und Vereinigung. Zudem besteht der individuelle Egoismus in so geringem Maße, dass die Bedürfnisse des anderen als genauso wichtig wie die eigenen empfunden werden.“ usw. usf..

  62. @ Holly,
    .
    na die quelle ist...

    @ Holly,
    .
    na die quelle ist ja mal harter tobak, goldwanzen, bilderberger, das volle programm. diese und ähnliche pages kreischen das ende der us hegemonie schon eine ganze Weile herbei, schau mer mal. (ich wils aber auch net ausschließen, rom und Bejing sind auch nicht mehr das Zentrum der Welt)
    .
    @ Russland
    .
    sarkos schmusekurs auf dem bärenfell hat sich auch schon während der Georgienkrise gezeigt. da hatte man auch sehr viel „verständnis“ für Medwedews positionen usw (wie fast überall im alten Europa), aber man hat es hier auf jeden fall mit einem unberechenbaren und machtbewussten Partner/Gegenspieler zu tun. „drüben“ sieht man europa aber nicht so sehr als konkurrenten (auch wenn sich das gerade behutsam ändert) und die USA sind immer noch feindbild #1.
    .
    @ mawu, im falle der NE hat man luftnummern produziert, im falle von eisenbahn und telegraph überkapazitäten. letztere kann man zwar anfassen, brauchen tut sie aber auch keiner. am ende stellen viele fest, dass ihre kohle weg ist und ein paar wenige aus den konkursmassen sattes kapital schlagen konnten. egal ob sie nun bell oder brin heißen. ich würde aber schon beinahe körperteile verwetten, dass die marketingsprüche der schlangenölverkäufer damals wie heute nahezu deckungsgleich waren.
    .
    es macht in meinen augen auch wenig unetrschied ob man sich eher über klassisches venturecapital oder aktien finanziert. als gründer versucht man nunmal kapital anzuzapfen wo es geht. kleine telegraphen-firmen sammelten das geld vor ort ein, die großen eisenbahner emitierten wertpapiere. Pleite waren sie am ende alle.
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    irgendeine Klitsche schnell an die Börse zu bringen, die kohle einzusacken und sich auch noch erfolgreich zu verpissen wenn sich mal jemand die Mühe macht, über das geschäftsmodell der klitsche nazudenken … das dürfte nur in sehr wenigen fällen geklappt haben. die situation rund um Pleiten Pech und Pannen zu Zeiten der NE dürfte da deutlich komplexer sein und lässt sich nicht mit dem betrügerischen gewinnstreben einzelnber erklären.

  63. @Teutobrecht: sie haben recht,...
    @Teutobrecht: sie haben recht, ich hatte mich vertan, danke.
    @Holly: mir grausts vor dem zusammengeschusterten Flickwerk, das die Häuser wahrscheinlich in den nächsten 40 Jahren ausmachen wird. Da noch eine Dämmfolie, dort noch ein Plastikrohr… die Fenster sind ja nicht mehr reparierbar. Bei unserem Haus ist nur der Teil des Daches, der noch zur Jahrhundertwende mit Bleiblechen geklebt mit Guttapercha abgedeckt wurde, wirklich dauerhaft dicht, wie ich in den letzten Jahren mitbekommen habe. – Zu Fort Knox kursieren die wildesten Gerüchte, natürlich auch, daß es einfach leer sei. Gold einziehen gab es in der DDR auch, insofern finde ich diese Goldbegeisterung etwas komisch. – Apropos abhandenkommendes Material, gestern oder vorgestern haben wohl wieder mal welche bei der Brandenburger Eisenbahn Kabel geklaut, so daß sie nicht fahren konnte. Wenn sowas zunimmt, wird alles noch unzuverlässiger. Aber es gurken ja auch genug radioaktive Strahlungsquellen (z.B. vom Zahnarzt) durch die Gegend. Materialkontrolle ist ein schwierig Ding und wohl nur mittelbyzantinisch (die Steinbrüche gehören dem Staat) zu bewerkstelligen. –
    @DA/nico: ja, Hürden zu hoch ist immer schlecht. Daran krankt auch noch das ganze Bezahlinhalte-Ding.

  64. "Wenn kulturelle Opiate...
    „Wenn kulturelle Opiate versagen“ also:
    .
    „Durch den Drang nach Konformität und die entfremdete Arbeitsweise entsteht im Menschen ein „Loch im Selbst“. Dieses wird ferner verstärkt durch den etablierten Gesellschafts-Charakter, der in der heutigen Gesellschaft ein Leben nach außen hin als gesunde Lebensweise vorgibt und auf die Möglichkeit verweist, innere Gefühle der Leere oder Unsicherheit durch die Vielzahl kultureller Opiate zu überdecken. Das Ergebnis dieser Lebensweise ist eine narzisstische Selbstspiegelung des Einzelnen. Durch das ständige Ablenken vom eigenen Innern ist man sich seiner inneren Kräfte nicht mehr bewusst und erfährt sich somit nicht mehr als Initiator seines Handelns. Das eigene Handeln wird vielmehr durch von außen wirkende Kräfte gesteuert. Auf diese Weise ist es unmöglich, ein gesundes Selbstbewusstsein aufzubauen.
    .
    Stattdessen kommt es zu einem pseudogesunden Selbstbewusstsein, bei dem der Einzelne sein Selbstwertgefühl auf seiner sozio-ökonomischen Rolle aufbaut.
    .
    Hierdurch hat sich in unserer Gesellschaft auch in mentaler Hinsicht eine bizarre Marketing-Orientierung ergeben. Für den Einzelnen ist sein Dasein zu einer Art Ware geworden, die im Spiegel des sozialen Echos einen gewissen Wert erlangt: „Sein Körper, sein Geist und seine Seele sind sein Kapital, und seine Lebensaufgabe besteht darin, diese vorteilhaft zu investieren, einen Profit aus sich zu ziehen“. Ihren höchsten Ausdruck hat dieser Wunsch nach einer spiegelnden Aufmerksamkeit in den Massenmedien gefunden.
    .
    Egal ob die Teilnahme an Talk- und Realityshows oder die Vielzahl persönlicher Homepages, alles spricht für den Drang, ein sekundäres Selbstwertgefühl zu erlangen, indem man das Interesse anderer Menschen weckt.“

  65. @perfekt: gegenüber der...
    @perfekt: gegenüber der Mama-wirds-scho-richtn-Ökonomie hab ich doch gewisse Zweifel, Papa sollte durchaus auch einen Teil zum Haushaltseinkommen beitragen. Spinoza und Sokrates haben das auch geschafft.

  66. @mawu: natürlich basieren...
    @mawu: natürlich basieren Internetfirmen nicht auf einer anderen Technologie, sonst wären sie ja keine. Aber andere Anwendungen und Organisation der Technologie. Autostarterakku und elektrischem Rasierer liegen ja auch keine anderen Technologien zugrunde, aber etwas andere materielle Adapter. Statt materieller Adapter gibts halt bei Computer und Internet die Software bzw. die Internetfirmen, die sich bestimmter Anwendungen befleißigen.
    @perfekt: ach, Fernsehen. Gestern ein interessantes Interview mit Corny Littmann gelesen. Der führte es auf die „Versingelung“ zurück, daß die Leute diesen Hang zum Massenereignis haben, die Theater seien voll, ebenso wie die Fußballstadien, und Konzerte liefen gut.

  67. wo hier gerade jemand von...
    wo hier gerade jemand von stattauto sprach: die haben den kopf auch in den sternen gehabt. immer das große rad gedreht, internationale kooperationen, wissenschaftliche forschung usw.die hatten ein monopol in hamburg und berlin und haben es an den rand des ruins geschafft. das muss man vielleicht genau an dieser stelle einmal würdigen.
    in der zwischenzeit haben andere einfach ihren job getan. und so gibt es in hamburg mittlerweile drei und in berlin sechs (was nun langsam schon fast etwas viel ist…) expandierende carsharing-organisationen.
    aber irgendeinen gibt es ja immer, der viele nullen malt:
    http://carshare-d.blogspot.com/2010/02/groes-carsharing-wachstum.html
    nur glauben muss man das nicht. aber seinen job machen.

  68. @ colorcraze : Der Fehler...
    @ colorcraze : Der Fehler liegt oftmals nicht einmal im Handwerk. Das Grundkonzept der Bauten von heute ist Luft- und Wärmedämmung. Man dichtet alles maximal ab und verpasst dem Haus eine (meist höchst zweifelhafte) Dämmschicht. Aber Menschen produzieren Luftfeuchtigkeit. Hauspflanzen produzieren Luftfeuchtigkeit. Kochen, baden duschen ………so eine Kleinigkeit kann man ja im Dämmkonzept schon einmal übersehen.
    Ende vom Lied ist innerer und äusserer Schimmel am und im Haus.
    Das Killerargument ist ja : was gegen Kälte hilft, ist auch gegen Wärme gut.
    Ja … Ne … ist klar ….Darum tragen wir im Sommer auch alle unsere Skianzüge, um uns vor der Wärme zu schützen. Darum haben viele Häuse so eine angenehme Saunaatmosphäre im Sommer, die man auch kaum auslüften kann.
    Die Politik wollte ein Konzept mit dem man billig verhindert, daß die Leute Klimaanlagen einbauen die eine heiden Energie verbrauchen. Na, das haben die auch bekommen; Betonung liegt auf billig.
    Ich mach das mal pauschal : Man kann den Kühlschrank und den Ofen auf selbst produziertem Gas betreiben (der Aufwand lohnt nur kaum) oder mit Flüssiggas. Alles andere funktioniert mit Niedrigspannung, die man selbst produziert. „Alles andere“ umfaßt auch ein aktives Klimamenagement, incl. Energiegewinnung und Warmwasseraufbereitung. Wer es ganz hart mag, kann auch Regenwasserrückgewinnung integrieren und spart so den Brunnen und den Wasseranschluss des Versorgers, hat aber Chlor im Trinkwasser.
    Geht alles……….

  69. @Holly: ja, so. Die Sache mit...
    @Holly: ja, so. Die Sache mit dem Autarkhaus (keine Leitungen, Telefon/Internet per Funk: also doch Infrastruktur) ist sicher interessant für Brandenburg, Rußland und Australien.
    @vert: es ist halt immer wichtig, daß bei einer Firma Vertrieb und Geschäft ausbalanciert werden – an zuviel Marktschreierei und Prozenten dürften sich schon einige aufgehängt haben.

  70. Randbemerkung, aber im...
    Randbemerkung, aber im weitesten Sinn zum Thema gehoerend:
    http://www.orf.at/100512-51136/index.html

  71. Nur logisch: Weniger...
    Nur logisch: Weniger Begüterte gehen dorthin, wo mehr Platz und weniger Nachfrage ist, also in die Vorstädte, die gegen die Demographie ausgebaut wurden.

  72. @ Holly 01 ...
    .
    mhh sry für...

    @ Holly 01 …
    .
    mhh sry für OT, aber was sie da verkünden ist doch wahrlich keine neue Erkenntnis mehr. nullenergiehäuser ohne ausgeklügeltes belüftungssystem hab ich zumindest in den letzten 20 jahren nicht mehr gesehen. geheizt wird nach möglichkeit mit abfallenergie (menschen tiere maschinen), im notfall mit erdwärme oder gas. im sommer kann mit der erd“wärme“ auch gekühlt werden. 12° sind niedrig genung. passt alles auf so ein handtuchgrundstück im schlechteren teil des speckgürtels ihrer wahl. Mehrkosten ? keine ahnung, hab mich das letzte mal vor 6-7 Jahren mit dem Thema befasst.
    … zum Thema niedrigspannung … warum denn das??? da müssen doch die Kabelquerschnitte so groß sein. welcher vernünftige Mensch (wenn er nicht in der angesprochenen Pampa wohnt) verzichtet denn auf netzanschlüsse (die zumindest in deutschland breits nahezu überall liegen)?

  73. Nur mit Ihrer Erlaubnis, Don,...
    Nur mit Ihrer Erlaubnis, Don, kurz OT:
    @Cornelius I, sollen wir das Interieur vom „Sargdeckel“ kaufen, einlagern und auf bessere Zeiten hoffen?
    .
    Vielen Dank, werter Don.

  74. Filou, DA,
    erinnert alles sehr...

    Filou, DA,
    erinnert alles sehr an den Ausbau der Kanalisation in den östl.Ländern.
    .
    Schwups, gibt es ne Menge Neugeschäft.

  75. ... ich hab vollstes Vertrauen...
    … ich hab vollstes Vertrauen zu unseren Stadtplanern.
    Da macht man mal schnell 1 Mio Wohnungen platt – braucht in 30 Jahren eh keiner – und hat bis dahin ne nette Wohnungsnot und die Mieten können wieder steigen.

  76. minna,
    ich sehe da keinen...

    minna,
    ich sehe da keinen Zusammenhang. Zeigen Sie ihn mir?

  77. Filou, für mich besteht der...
    Filou, für mich besteht der Zusammenhang zwischen den Vorstellungen und
    Planungen und dem was dann geschieht bzw. in Studien festgestellt
    wird.
    Sie alle behaupten, hier wie dort, über die Fähigkeit zu verfügen einen Trend zu setzen oder eingefangen zu haben, werdern dabei immer kurzatmiger und erwarten, daß die Leute sich daran halten.
    .
    … und wenn nicht, auf ein Neues!!!

  78. ...erinnert mich immer spontan...
    …erinnert mich immer spontan an den Kalauer von der Klopapierbranche, sorry
    für die Verwirrung.

  79. Ja, doe Dotcomblase. Schmerzt...
    Ja, doe Dotcomblase. Schmerzt nach zehn Jahren noch wie damals.

  80. minna, solange diese Leute ihr...
    minna, solange diese Leute ihr eigenes Geld einsetzen, warum nicht? Und wenn sie Dumme zum Mitmachen finden, warum nicht?
    .
    Die Klaerwerke in der ehem. DDR waren auf der Ahnungslosigket der damaligen Stadtherren und Buergermeister gegruendet. Die wussten echt nicht, was da laeuft. Die kamen vom Mond (aus dem real existierenden Sozialismus).
    Was sich sonst noch an Abzocker-Gesocks in den fruehen 90ern in Wild-East rumtrieb, war schon sagenhaft. Wo ich hinkam, damals, fand ich „Geschaeftsleute“ komischster Herkunft. Vom Roma-Teppichhaendler bis zur britischen Teerkolonne, illegale Autofriedhoefe mitten im Wald, Unfallautos, seit Tagen verlassen am Seitenstreifen, sizilianische Pizzabaecker, die auf die Polizei schi***n, Zuhaelter, die Altbauten „warm“ sanierten. Und, und, und…
    .
    Hat aber nichts mit dem erwaehnten gesellschaftlichen Trend in USA zu tun. Ist halt doch ‚was anderes.

  81. @ minna : Das ist kein Trend....
    @ minna : Das ist kein Trend. Das ist einfach nur Handwerk und Einsatz bekannter Technik. Im Übrigen reisst man sehr viel seltener ab, als Sie anscheinend denken. Die meisten sind schliesslich froh, wenn das Haus steht. Imo ist das eher eine Lebensleistung für den Normalverbraucher ein Haus für sich und die Familie hinzustellen. Ich gehe nicht davon aus, das ich Herr Fischer wäre und den Dübel entwickelt hätte (eine der wenigen Erfolgsgeschichten für den Ideengeber).
    .
    @ derrherrvorstadtprolet : Große Querschnitte wäre für große Leistungen. Die Geräte von Heute laufen aber (fast) alle im Bereich 6V, 12V. Schauen Sie nur einfach einmal nach wieviele Netzteile Sie in Betrieb haben und bei den Geräten mit integriertem Netzteil können sie mit der Zählung fortfahren. Die benötigten Stromstärken sind nicht so erheblich. Alles keine (elektrischen) Leistungen und alles kein Verzicht auf irgend ein Gerät, welches jeder zu Hause hat.
    Es ist im Übrigen ein Sicherheitsaspekt gegenüber älteren und Kindern und man spart sich das komplette Wandeln von der Kleinspannung der Solarzellen auf Netzspannung, um dann wieder über Netzteile auf Kleinspannung zurück zu gehen; also ein Kostenfaktor bei der Umwandlung und den Geräten ansich. Wenn Sie mögen, können Sie auch den Elektrosmog anführen.
    Ansonsten ist das Konzept ansich natürlich nicht neu. Es wäre recht dumm, hier ein neues Konzept einzustellen oder ?
    Wie immer geht es um Kosten und Flexibilität.
    Nullenergiehäuser finde sehr gut.

  82. Wir haben ganz zweifellos eine...
    Wir haben ganz zweifellos eine Finanzkrise ungeheuren Ausmaßes, die sicher viele Ursachen hat. Wir haben den Zusammenbruch der Ostblockstaaten, dadurch trügerische Hoffnung auf neue Märkte gehabt, w ir hatten die Entwicklung Chinas und anderer asiatischer Staaten zu Wirtschaftsriesen. Alle Produkte des täglichen Bedarfs, von der Kleidung über die Nahrung bis zur Kücheneinrichtung werden inzwischen dort produziert, lediglich das Produktions-Hightech kommt noch aus den angestammten Industrieländern und so eine Anmutung moderner Technologie, die deutsche Automobilbauer geschickt verbreiten. Und dieser Umbruch der Märkte wird vollens chaotisch durch den PC, das Web und die technischen und informationellen Applets, deren Effekte und Wirkungen einen ungeheuren Boom erzeugen, der die Spekulanten immer weiter in den Irrsinn treibt.
    Ich denke, die Umbrüche der nächsten Jahre werden noch gewaltiger sein, als es die Erfindung der Dampfmaschine war, die damit einhergehende Entstehung der frühen Industrien (Spinnereien, Webereien, Maschinenbau) und der Eisenbahn als logistischen Rückgrat dieser neuen Gesellschaft. Sie hat, durch Systemveränderung und nicht durch romantische Revolution , die Reste der Feudalwirtschaft hinweggefegt und eine fast krebsartig wachsende Gesellschaft zurückgelassen, die von Perspektivlosigkeit und Armut geprägt war, obwohl die Wirtschaftsdaten (BIP etc) eine ganz andere Sprache redeten. – Die Entwickung des digitalen Zeitalters ist längst noch nicht abgeschlossen. Zu viele Insellösungen warten auf Vernetzung, die Abschaffung und Ersetzung des realen Geldes durch virtuelles steht möglicherweise vor der Tür (IN Schweden wird erwogen, bei mehrfach ausgeraubten Läden nur noch die bargeldlose Zahlungsweise zuzulassen, um der Raublust den Boden zu entziehen.) Der Totalitarismus droht in unsere Gesellschaft einzuziehen, ganz soft und Jedermann beglückend natürlich! Krisen sind immer ein geeigneter Anlaß, dem gesellschaftlichen Wandel die richtige Richtung zu geben. – Wer bestimmt, was richtig ist? – Ich bin bis dahin wahrscheinlich im Altersheim, andere Blogteilnehmer vielleicht noch nicht…

  83. Nun ja, ich denke, den vollen...
    Nun ja, ich denke, den vollen Ausbruch der Krise und ihre Scheinrettungen durch Spekulationen und Geldverschiebungen – die ohne Netze gar nicht möglich wären – erleben wir gerade. Wobei das nur die eine Seite ist; die andere ist der digitale Überdruss, den ich voon mir selbst ganz gut kenne. Das mag für einen vor allem online arbeitenden Blogger seltsam klingen, aber bevor es so weit kommt, dass ich im Urlaub zu winseln beginne, weil ich die Tweets meiner Kumpel nicht lesen kann, und die Welt für „unterkomplex“ halte, ziehe ich lieber den Stecker, oder fahre Rad, oder beize den schlecht gestrichenen Wandschrank oben ab. Digital geht alles, es kommt eher darauf anm das Alles zu verbessern.

  84. Alles schon dagewesen......
    Alles schon dagewesen…

  85. Holy01,
    um meine Verwirrung...

    Holy01,
    um meine Verwirrung nicht zu vergrößern: ich dachte in meinem Beitrag
    an die allgegenwärtigen ThinkTank, die in den Medien mit dem Zusatz
    renommiert oder einflußreich bedacht werden…und bei den Wohnungen
    an Mietwohnungen, die nicht in der Hand von Privatpersonen sind.
    Zu Ihrem Projekt kann ich mich nicht äußern, da meine Ahnungslosigkeit
    in diesem Bereich maßlos ist – also nicht mal „gefühlt“.

  86. Diese hehre Einstellung hat...
    Diese hehre Einstellung hat man heute im Slum der Schamlosen Berlin a. d. Spree schon lang nicht mehr!

  87. @minna: die Zeiten, in denen...
    @minna: die Zeiten, in denen man meinte, alles „autogerecht“ machen zu müssen, sind Gott sei Dank vorbei, wegen der von Filou genannten Trends zu mehr Kompaktheit (bei DA ist das wohl deswegen noch nicht angekommen, weil die Gegend dort Zuzug hat und die Bevölkerungsdichte nicht gleichbleibt oder sinkt). – Die Verhältnisse direkt nach der Übernahme beschreibt Filou ganz gut, man drehte halt den Ahnungslosen an, wasimmer ging. Das mit den überdimensionierten Kläranlagen habe ich von einem Berliner Stadtplaner genau so auch gehört; er versuchte, den Gemeinden zu helfen, aber er konnte nicht überall sein und meistens wars schon zu spät, die Baufirma hatte ihren Vertrag. Die Ostgemeinden waren halt leicht zu überrumpeln, sie kannten das ja nicht, daß etwas Bestelltes auch tatsächlich gleich sofort komplett gebaut wird. Und dann stehts da. Tja. Dann fällt einem ein, man hätte doch ein wenig mehr überlegen sollen. Aber wen hätte man fragen sollen? Und außerdem wäre sonst womöglich das Geld weg gewesen, und man hätte nichts gehabt. Es war eine sehr andere Situation als üblich. – Im Normalfall ist Stadtplanung sehr von den Ortsbürgermeistern abhängig, die wollen sich oft irgendwelche Denkmäler setzen. Es gibt ein Bauamt, aber das ist meist mehr an Wirtschaftsförderung interessiert als an langfristigen Entwicklungen. Stadtplaner – Leute, die extra nur dafür angestellt sind, und das womöglich sogar noch extra studiert haben – wird man in einer Gemeinde unter 300.000 Einwohner wahrscheinlich keinen einzigen in der Stadtverwaltung finden. Sowas läuft nebenher, je nach Horizont der dort Angestellten oder der gewählten Gemeinderatsmitglieder.

  88. @ minna : Danke für die...
    @ minna : Danke für die Präzisierung.
    Entschuldigung wegen der Verwirrung, es sind keine wichtigen technischen Dinge. Alles bekannte Sachen, es geht nur um Einsatz und Kombinationsmöglichkeiten.
    Think tanks sind Orte wo Leute denken lassen, die dazu selbst nicht (oder nicht mehr) fähig sind. Anders gesagt : normale Menschen brauchen die so wie Schweissfüsse.

  89. @DA: ja, so ist das gesund,...
    @DA: ja, so ist das gesund, Urlaub ist Urlaub, und wenn man sich da nicht komplett abhängt, hat man nie welchen, weil irgendwer kommt sonst immer angestolpert. So kenne ich das schon von meinen Eltern, die einen Handwerksbetrieb hatten. – Andernseits will ich, wenn ich ganz woanders bin (anderer Kontinent) und allein verreist, auch mal ein wenig die örtliche Medienlandschaft kennenlernen und eine Mail nachhause schreiben. Zu meinen Tramperzeiten habe ich Reisebriefe geschrieben; man will da schon ein wenig was tun. „Auf dem laufenden bleiben, was passiert ist“ ist allerdings keine Einstellung für den Urlaub, das wäre eine Geschäftsreise.
    @minna: es gibt tatsächlich Orte, von denen die Leute wegziehen und wo in absehbarer Zeit kaum was nachkommt. Dort hat man das Problem, daß dann Geisterstädte entstehen. Wollen Sie die so vor sich hin verfallen lassen, so daß die noch vorhandenen Ortsbewohner immer einen schönen Ausblick haben?

  90. Filou, dass Sie den...
    Filou, dass Sie den legendären Sargdeckel kennen, verwundert mich nicht :-)
    .
    Na ja, die Idee ist ja an sich nicht so dumm, aber ich bin eben kein Gastronom, sondern – mit Haut und Haaren – Revoluzzer. Meine Jäger- und Sammlerzeit habe ich eigentlich hinter mir. Auf bessere Zeiten sollten wir nicht hoffen, wir müssen sie selbst erschaffen, lieber Filou. Mit unserer Hände Arbeit, mit Kopf und Herz. Habe den ganzen Tag im Netz nach Anleihewissen und Fachleuten gesucht, die den Emissionsprospekt meiner Zukunfts-Anleihe bei der BaFin durchboxen.

  91. So ist es im Osten der...
    So ist es im Osten der Republik. Die Platten werden nach und nach abgerissen, weil die Buerger die ECHTE Urbanitaet wiederentdecken. Die Satellitenstaedte, die die antibuergerlichen Spiesser errichten liessen verkommen zur Zone urbaine sensible. So in Halle also auch woanders.
    Wenn die amerikanischen Vororte zu gunsten der sich wieder erholenden Staedte verlassen werden wird das Einfluss auf Lebengefuehl und Denkweise der Menschen haben. Das muss nicht unbedingt negativ sein.
    Warum sind die Leute ueberhaupt in die daemlichen kuenstlichen Vorstaedte gezogen? Weil das Leben in der Stadt selbst ungemuetlicher wurde, als es sowieso ist.

  92. @Cornelius I, war nur so' ne...
    @Cornelius I, war nur so‘ ne Idee. Die Kneipe ist legendaer. Ich liebe Kneipen mit zweifelhaftem Ruf. Moege ein Guter sich der Sache angemessen annehmen.

  93. aber Holy01,
    einen Wunsch...

    aber Holy01,
    einen Wunsch hätte ich, kann man es nicht so einrichten, daß die Geräte die
    Energie für ihren Betrieb benötigen diese selbst herstellen?
    Mit Bakterien oder so?

  94. @colorcraze: Sogenannte...
    @colorcraze: Sogenannte „Entleerungsgebiete“ gibt es ja längst nicht nur im Osten, sondern selbst in so wirtschaftlich erfolgreichen Bundesländern wie Bayern. Die jungen Leute hier (Franken) sehen in einer Familiengründung mit Nachwuchs längst keine Zukunft mehr. Sie sind froh, wenn sie noch einen geregelten Job haben, in der Restindustrie oder im Handwerk. Die Bezahlung ist mies geworden; viele sind von ihrer Firma in die Dienste von Sklavenhaltern gepreßt und gemietet worden, auf Kosten eines vernünftigen Arbeitslohns und einer gewissen sozialen Sicherheit. Ich kenne mehrere inzwischen nicht mehr ganz junge Paare hier, die an den Wochenenden mal in der einen oder anderen Wohnung gemeinsam leben. Von Heirat und Kindern wird nicht geredet, obwohl sie seit über zehn Jahren in fester Beziehung ohne Untreue stehen. So als „verpaarte Singles“ geht es ihnen nicht wirklich schlecht – und dann bleibt das halt so. Wohnraum gibt es genug. Wenn ein Haus durch Wegzug oder Tod leer wird, dann wird es immer billiger und bleibt leer, was seinen Zustand nicht eben verbessert. In einigen Jahren, so prognostizierte ein Freund von mir, wird man die Häuser geschenkt bekommen, wenn man nur bereit ist, die regelmäßig anfallende Grundsteuer zu bezahlen. – Vielleicht gibt es ja auch bald eine neue Zurück-aufs-Land-Welle, mit Schafen auf der Wiese und Kartoffelbeeten, als Alternative zum Digitalen Absolutismus…

  95. DA, das ist keine "hehre"...
    DA, das ist keine „hehre“ Idee, bei Planungen der Öfftl.Hand nur aufwendiger.
    colorcraze, aber nein, wer will schon Geisterstädte mitten im Alten Europa!
    Die Entwicklung setzt sich ja im Westteil auch durch…und da könnte man, wenn
    man wollte und so ganz aus Versehen, je nach Interesse des Gemeinderats…
    ein paar Wohnungen tja …zuviel abreisen^^

  96. @ filou...
    .
    das leben in der...

    @ filou…
    .
    das leben in der Stadt wurde erst ungemütlich als die bürgerlichen wegzogen und nur die armen, dummen und hoffnungslosen zurückblieben, also gentrifizierung im rückwertsgang.
    der schlechte ruf der „downtowns“ ist eher folge als ursache. wenn sie nach gründen suchen, schauen sie sich mal an welche grandiose infrastrukturelle innovation zu jener zeit massentauglich wurde…
    in die vorstädte ging man weil das bürgertum den motorisierten individualverkehr für sich entdeckte und dem pöbel so räumlich entfliehen konnte, ohne sich vom gesellschaftlichen leben urbaner zentren abzukapseln.
    .
    mit steigenden energiekosten lässt sich dieser lebensstil auf dauer wohl nicht mehr halten, die wiederentdeckung des Fahrrads für das „commuting“ ist ein Beispiel dafür. die gentrifizierungsdebatte ein anderes. Es wird für Teile der Mittelschicht finanziel wieder interessanter, sich vor Ort niederzulassen statt zu pendeln.

  97. @Cornelius I, so anruechig...
    @Cornelius I, so anruechig muss es natuerlich nicht zugehen. Obwohl…die Weiber?
    Schoener ist der zweite Teil des Takes. Da bebt das Herz vor anarchistischer Freude. Darum: „Let us take road, i hear the sound coaches…“.
    .
    http://www.youtube.com/watch?v=i2E7p59sRvQ

  98. Aber minna, das haben wir doch...
    Aber minna, das haben wir doch schon seit Jahrzehnten. Denken Sie nur an Taschenrechner mit Solarzelle. Armbanduhren mit einer Automatik, welche die Uhr lädt wenn man den Arm bewegt.
    Ich hatte man einen Traum, da hatte jemand einen kleinen länglichen Kasten. Da hat er nach Art einer Schriftrolle eine Bildschirmfolie rausgezogen und mit eine Spange gespannt aufgestellt. Auf der Betrachterseite war der Bildschirm und auf der Rückseite waren Photovoltaik-Zellen. Der Recher war in der kleinen Box, die dann als Standfuss gedient hat. Ohne jede Batterie und jederzeit stand by.
    Tastatur war der Screen selbst……. so etwas nenne ich Ideen haben …..
    Ich habe hunderte davon. Aber wen interessiert das schon xD.

  99. @derHerrVorstadtprolet, Sie...
    @derHerrVorstadtprolet, Sie rennen offene Tueren ein. Ich durfte selbst den Fortschritt des Rueckschrittlichen erleben. Nur muss ich leider sagen, dass dieser Rueckschritt etwas mit einem von Gutmenschen beschuetzten ethnischen Biotop zu tun hat. Und das ist nicht nur ein Berliner Problem. Hier in NL, einem Land, dass eine gewisse Nonchalance (auch Ignoranz) gegenueber Fremden zeigt, gibt es ethnische Gruppen, die den Hollaendern die Adern schwellen lassen. Das ist wieder gut fuer die im Lande lebenden Deutschen. Die sind inzwischen auf Rang III der nationalen Abneigungsskala gelandet.

  100. erst heute waren hier an der...
    erst heute waren hier an der Alster diese Räder wieder Anlaß für Spekulationen. Die Räder sehen robust aus, klappern nicht und sind sehr sehr häufig zu sehen. Es werden sogar Parkplätze für Depots geopfert. Man munkelt, die erste halbe Stunde sei unentgeltlich. Wie ist die finanzielle Situation unter der Führung der Bahn?! Vielleicht ein Beispiel für: Eine gute Idee setzt sich immer durch?! Gar ein Hohelied auf die Vitalitaet des Kapitalismus?!

  101. @Filou: Wer belegt aktuell...
    @Filou: Wer belegt aktuell Nummer eins und zwei, in dem Königreich der Niederlanden?

  102. N°5, Beleg? Gibt es nicht...
    N°5, Beleg? Gibt es nicht wirklich. Vox populi. Rechtsprechung. Polizeireport. Zeitungsberichte aus den ZUS.

  103. N°5, achso. jetzt hab' ichs...
    N°5, achso. jetzt hab‘ ichs kapiert. Nr. 1 Marokkaner, Nr. 2 Surinamer, Nr.3 Deutsche, schon immer, auch schon vor den Kriegen. Niederlaender meinen mir gegenueber, es waere der blanke Neid. Ich glaube das nicht. Die haben keinen Grund, neidisch zu sein. Die machen ihr Ding ziemlich gut, die Hollaender.

  104. @minna: man muß da als...
    @minna: man muß da als Ortsbewohner immer hinschauen und gegebenenfalls was tun bzw. auch was zu verhindern versuchen, wenn es Mist ist, was gemacht werden soll.
    .
    Wenn die Hausbesetzungen in den End-70ern und 80ern nicht gewesen wären, wären diverse Städte um diverse schöne Straßen ärmer. Hier in der Nähe die ganze Danckelmann, aber selbst im eher idyllischen Waldshut mußte ein Haus (das ehemalige Bilgerbräu, eine Gaststätte) erst eine Weile besetzt werden, daß es den Abriß überstand. Dann kam ein Billigchines rein, heute ist da wieder eine gute Wirtschaft drin. Mein Mann war schier fassungslos, als ich ihm das erzählte. Aber das schöne Jugendstil-Waldschlößchen (eine ehemalige Kleinbrauerei) wurde gnadenlos abgerissen und ein ekliger 70er-Jahre-Bau von Amt draufgesetzt. Das ärgert mich noch heute sehr, denn das wäre bestimmt ein schöneres Amtsgebäude gewesen.
    .
    Auf der anderen Seite gibt es aber manchmal auch Abriß+Neubau, der einfach sinnvoll ist, etwa in meinem Kindheitsort, der nie eine richtige Ortsmitte hatte, denn an einem Ende saßen die Bauern, am anderen die Textilfabrik, und über die Straße fingen die Einfamilienhäuser und Wohnblocks an. Dort haben sie jetzt ein altes Bauernhaus und eine Wiese durch 2 eher „städtische“ Neubauten ersetzt, das eine ist ein Ärztehaus, das andere hat einen Buchladen untendrin. Allmählich wird eine Art Ortszentrum aufgebaut, und die Lücken kommen weg. Es wird auch, wie die Berliner sagen, „gut angenommen“, d.h., es sind oft und gern Leute dort.
    .
    Man muß so einen Ort als Gesamtheit sehen, und wie er über die Jahrzehnte oder Jahrhunderte „atmet“.
    .
    @specialmarke: ja, Franken und auch Teile von Niedersachsen leeren sich auch. Hamburg wächst, der Süden wächst (Großraum Zürich und Großraum München). Drum hört man von DA allenfalls was über einen Abriß, bei dem dann 6 neue Häuser draufgestellt werden – also Verdichtung. Wobei es in den Alpen auch Leerungsräume geben müßte, nach allem, was man so hört (gleiches Phänomen, daß die wenigen Jungen alle abwandern).
    Ob es einen Trend „zurück aufs Land“ geben wird, steht in den Sternen, denn die Landwirtschaft kann in der heutigen hochproduktiven Form nur wenige Fachkräfte beschäftigen, und noch eine Anzahl spezialisierte Saisonkräfte. Das Wendland ist speziell, sozusagen Hamburgs ausgelagerte Hippiekommune. Ob das so anhält, weiß ich nicht.
    Ansonsten können wir froh sein, daß Deutschland nicht in dem Maße von der Ferienwohnungsseuche befallen wurde wie Spanien, denn das können nur zuviel sein. An der Ostseeküste (West wie Ost) ist außer der Saison auch kaum was los und die Gebäude stehen leer, aber es gibt normalerweise einen Ortskern, der ganzjährig bewohnt ist.

  105. @ filou
    .
    freuns sich net zu...

    @ filou
    .
    freuns sich net zu früh, wenn ich menschen begegne, die so wörter wie „gutmensch“ im munde führen, bin ich immer versucht, das grobe schuhwerk mit den roten schnürsenkeln mal wieder anzuziehen und ebend jene türen einzutreten, die man mir dann auf mal doch nicht mehr öffnen will.
    .
    als ehemaliger Bewohner des dt-nl grenzgebietes musste ich doch feststellen, dass mir ein paar bekiffte marrokaner deutlich lieber sind als besoffene oranjefans.
    .
    wo sie aus meinen worten auch überhaupot sowas wie ethnische präferenzen herausgelesen haben wollen ist mir schleierhaft. pöbel und gesocks bleibt für mich pöbel und gesocks, da spielts keine rolle wo es mal hergekrochen ist.

  106. @derrherrprollstadtpoet
    .
    Das...

    @derrherrprollstadtpoet
    .
    Das ist doch mal ’n Wort, mein Lieber. Worum geht’s, ausser dem Woertchen Gutmensch? Bekiffte Marokkaner? Nun, die sind in meinem Kaff nicht das Problem. Wir haben keine. Im Lande, und das koennte Ihnen vielleicht nicht bekannt sein, gibt es Gegenden, die sehr wohl mit denen von Ihnen als harmlos eingeschaetzte Mitbuerger ein Problem haben. Eins? Nein sehr viele!
    In Utrecht, nur zum Beispiel, gibt es Wohnviertel, deren Bewohnbarkeit erheblich darunter leidet, dass eben jene Menschen diese Gegend unbewohnbar machen. Sie tun das auf vielvaeltige Weise. Sie verpruegeln Schwule, sie nennen Maedchen Nutten (das ist noch harmlos, sie behandeln sie auch so), sie verachten die Lebensweise ihres Gastvolkes, auf eine Art, die ueber die Motivation dieser Leute allerlei Spekulationen zulaesst. Milde gesagt.
    .
    Ich kann Ihnen nur empfehlen, die entsprechenden Zeitungen zur Hand zu nehmen und sich zu informieren. Als ehemaliger Bewohner des D-NL Grenzgebietes duerfte Ihnen Niederlandisch, zumindest in rudimentaerer Form, nicht allzu fremd sein.
    .
    Im Weiteren sollten Sie mal darueber nachdenken, bevor Sie Ihre Kampfstiefel anziehen, woher es kommt, dass in meinem nicht besonders rennomierten Viertel einer rheinischen Grossstadt, die nicht besonders gut gestellten traditionellen Bewohner beinahe fluchtartig, nach langer Resignation ihr angestammtes Gebiet verliessen, als die Levante und Anatolien dort Fuss fasste.
    Fragen Sie mal die Bullen in Essen. Befragen Sie sie ueber libanesische Grossfamilien, die ganze Stadtviertel kaputt machen. In welcher Idylle verbringen Sie gerade Ihre Tage?
    .
    Ethnische Praeferenz habe ich Ihnen garnicht unterstellt. Sie sollten aber schon etwas genauer-eventuell auch etwas toleranter-lesen. Es ging mir in meinem Beitrag nicht um Ethnien. Es ging mit tatsaechlich um Poebel und Gesocks, welches das Klima versaut. Nur, zum einheimischen Poebel bekamen wir auch noch das Gesocks aus anderen Regionen.
    Ueber die Unaufaelligen, diejenigen, die wie alle anderen ihren Beitrag zu einem gedeilichen Zusammensein liefern, rede ich nicht. Ich rede aber sehr wohl ueber jene Asozialen, die AUCH ihren Beitrag zum Niedergang der buergerlichen Urbanitaet leisten.
    .
    Ich weiss nicht wie jung Sie sind. Ich bin allerdings noch jung genug, mich an Zeiten zu erinnern, als Italiener, Portugiesen, Jugoslawen die Arbeits-und Wohnwelt der Republik bevoelkerten. Verachtet und ausgebeutet waren sie alle. Aber nicht nur die allein. Es gesellten sich zu denen die DDR-Fluechtlinge, und die Heimatvertriebenen. Was ist mit denen passiert? Sie sind aufgegangen in der Bevoelkerung der Bundesrepublik. Keiner redet mehr davon. Und war die erste Generation dieser (Nicht)-Zuwanderer eventuell sozial problematisch, hatte sich das doch mit der zweiten Generation erledigt.
    .
    Punkt.
    .
    Noch ein Glaeschen Bordeaux?

  107. @derrherrprollstadtpoet, hier...
    @derrherrprollstadtpoet, hier wurde ueber die Herkunft der Leute nichts gesagt. Es ist aber die Fortschreibung der Ereignisse. Jeder Leser weiss, um welche Gruppe es sich handelt.
    .
    http://www.volkskrant.nl/binnenland/article1392068.ece/Protestpicknick_tegen_wegpesten_homostel
    .
    Es sollte Ihnen zu Denken geben, dass ich diesen Artikel ad hoc herauspicken konnte. So einfach ist die Sache naemlich nicht. Glauben Sie mir das.

  108. Das erinnert mich an den...
    Das erinnert mich an den Cargolifter.
    Erinnert sich hier noch jemand daran ?
    Die idee war toll.
    Und so schön bombastisch.
    Dort habe ich mein Lehrgeld bezahlt.

  109. @ Filou : Da wir in...
    @ Filou : Da wir in Deutschland nicht genug von diesem Grobzeug haben, um soziale Unruhen in die Medien bringen zu können, importieren wir die seit Jahren.
    Die heissen „Deutsche mit Migrationshintergrund“ und haben meist einen Hintergrund der so deutsch ist, wie der von einem Jägerzaun.
    Zum Glück treffen wir da aber auf die guten alten Tugenden aus alten Zeiten. Da wird auch mal in ein Menschlein hineingetreten, wenn es schon minutenlang zusammengekrümmt auf dem Boden liegt. Die Freundin macht da auch gerne schon einmal mit.
    Ich sehe quasi wie diese „Menschen“ zur arbeit gehen und für die Renten der Alten sorgen.
    Es gibt offensichtlich Entscheidungsträger, die eine agressive Unterschicht für „nötig“ erachten und diese gezielt fördern.
    Es ist nicht wirtschaftlich begründet, denn :
    http://www.heise.de/tp/blogs/6/147855
    es gibt hinlänglich lange Studien die belegen, daß dort am besten Geld zu verdienen ist, wo Zufriedenheit vorherrscht.
    Es kann also nur ein fischen im Trüben sein.

  110. Bester Filou, freilich müssen...
    Bester Filou, freilich müssen wir auch von den anrüchigen Orten wissen. Gesellschaftsarchitekten brauchen auch Kenntnisse vom Schändlichen :-)
    .
    Vortrefflich, Ihr Videoanhang! Für Errol Flynn habe ich schon immer eine Schwäche gehabt. Danke!
    Jetzt muss ich aber ins Kombinat. Meine Verehrung …

  111. Sehr geehrter Don, in HH sind...
    Sehr geehrter Don, in HH sind die rotn radl in der tat, wie bereits hier bemerkt wurde, ein ziemlicher renner.
    In der Tat war in der dotcom-phase erstaunlich, wie manche ihren über nacht eingetretenen wandel vom dotcommillionaire zum pennystockbillionaire aufnahmen, ihnen schien irgendwie immer zu lachen zumute zu sein. Erstaunlich auch, wie sich hier plötzlich so manche namen der schreibenden vervielfältigen…..

  112. @Reiterjunge: Ich bin ja in...
    @Reiterjunge: Ich bin ja in der technikgläubigen Stadt am Bodensee aufgewachsen, bei deren Namen man immer gleich an die silbernen Zigarren am Himmel denkt. Ein Schulfreund, der später nach München ging und Informatik-Ingenieur wurde, hat sein überschüssiges Geld in Cargolifter-Aktien gesteckt und bis zuletzt daran geglaubt, obwohl er genauso wie ich hätte wissen können, daß die meisten Zeppeline Unwettern und kriegerischen Auseinandersetzungen zum Opfer fielen. Um einen Cargolifter vom Himmel zu holen, hätte wahrscheinlich schon eine Maschinenpistole ausgereicht. – Die PR, die das Unternehmen für seine
    „Idee“ gemacht hat, war allerdings (rein fachlich gesehen) toll und dreist.

  113. OT: Gebe hier dem Wunsch nach,...
    OT: Gebe hier dem Wunsch nach, mich für den Artikel Herrn Schirrmachers
    zur BuPrä-Wahl ausdrücklich zu bedanken.

  114. Ja, der war gut und witzig....
    Ja, der war gut und witzig. Sitze gerade an etwas ähnlichem.
    .
    specialmarke, in München haben ein paar Reiche auf Basis von Cagolifter sogar die Transatlantische Luftschifffahrtsgesellschaft gegründet.

  115. gutesrecht, irgendwie denke...
    gutesrecht, irgendwie denke ich, dass sie auch ganz gut zum korrekten Hamburg passen, aber nicht zum verpeilt-chaotisch-barocken München.
    .
    Der Niedergang – nun, auch dabei gab es Gewinner und Verlierer. Die Rolle von Beratern, Rechtsanwälten und Banken wurde nie vollumfänglich gewürdigt, man war da froh, dass sich die Gründer in den Vordergrund drängelten.
    .
    Filou, als ich das letzte Mal in Halle war, gab es am Bahnhof einen ganzen Gründerzeitstrassenzug, der vor sich hin verrottete. Das Problem ist im Osten nicht unbedingt Platte vs. Altbau, sondern „Wer soll da warum weiter wohnen?“ – und da sehe ich einfach keine gute Antwort.

  116. @Don Alphonso, leider...
    @Don Alphonso, leider wahr:
    http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&atype=ksArtikel&aid=1274172871837&openMenu=1012569559775&calledPageId=1012569559775&listid=1016799959889
    .
    Die Stadt besteht zu grossen Teilen aus Gruenderzeit. Es ist ein Jammer.

  117. Ich glaube nicht, dass man...
    Ich glaube nicht, dass man dort noch viel retten kann. Zu teuer, und wer soll darin wohnen?

  118. @Holly 01, sehn'se! Die...
    @Holly 01, sehn’se! Die Niederlande haben vor einigen Jahrzehnten den Mindestlohn eingefuehrt. Unter diesem geht nichts, die Unterschreitung ist strafbewehrt. Es funktioniert.

  119. @Don Alphonso, so ist es. Es...
    @Don Alphonso, so ist es. Es gibt in bestimmten Vierteln Villen mit Traumgrundstuecken. Die Landschaft ist huegelig, die Baeume sind alt und gross. Die Salle ist an dieser Stelle DER Fluss der Romantik. Fuer’n Appel und’n Ei kann man diese Haeuser erwerben.
    Aber wo es keine Arbeit gibt, gibt es auch kein Geld. Das fruehere Grossbuergertum wurde durch den Sozialismus vertrieben und kommt nicht mehr zurueck.
    http://www.leerstehende-baudenkmale.de/

  120. @Cornelius I, es war nicht...
    @Cornelius I, es war nicht Errol Flynn, sondern Laurence Olivier, ein grosser Shakespaere-Darsteller des vorigen Jahrhunderts. In der Nachkriegzeit hatte er sich sehr verdient gemacht mit seinen Verfilmungen der Koenigsdramen Shakespaeres. Wem Theater mit seinen Knattermimen zu doof ist, sollte sich die Filme anschauen. Janz jrosses Kino. Ein Riesenvergnuegen. Und bilden tut’s auch. Und wie.

  121. @ DA
    dort haben auch früher...

    @ DA
    dort haben auch früher schon leute gewohnt. gelebt. gearbeitet. heute wird dort niemand mehr groß gebraucht. und da scheint es einen bezug zu Ihrem sehr schönen und bissigen text zu geben.

    es ist an sich scheißegal, ob dieser fahrradverleih gewinn macht oder nicht. es kommt wahrscheinlich mehr darauf an, daß es nur einen zweck für seine gründung gab: damit geld zu verdienen. es besteht kein höherer kontext wie in vergangenen zeiten, als noch eine kultur zu entwickeln war. als zuerst kirchen und dann kathedralen gebaut wurden. dann schlösser. danach theater. später eisenbahnen, brücken, kanäle. alles projekte auf der grundlage von visionen.

    natürlich wurde in deren sog ganz trivial geld zum lebensunterhalt verdient. aber jeder noch so kleine broterwerb und auch betrügereien waren bestandteil einer größeren vision. ob diese vision nun im nachhinein gut erscheint oder schlecht – es war immerhin eine vision.

    welche vision haben wir heute? geld verdienen um des geldverdienens willen. an sich geht es nur noch um den lebensunterhalt. auf höchstem technischem niveau und dennoch inhaltsleer wie bei der primitivsten horde. selbst die reichsten haben nichts weiter als nahrung, kleidung, wohnung und ein paar spielzeuge. sicher mit einem höheren standard. aber genaugenommen ist es nicht mehr.

    keine ansprüche. kultur ist nur noch die wiederholung und interpretation von vergangenem. es wird keine neue kultur geschaffen, obwohl riesige reichtümer vorhanden sind. um sich yachten davon zu kaufen, teure autos, privatflugzeuge. mitten im reichtum diese armut…

  122. D.A.: Ihre Frage der Osten:...
    D.A.: Ihre Frage der Osten: wer soll da weiter warum wohnen?“ Ein Argument ist sicher die Schönheit des Bundeslandes Sachsen-Anhalt. Jobs werden aber auch gebraucht, keine Frage.
    Im Gespräch mit Freunden kamen wir gestern zu dem Schluss, dass viele Ostdeutsche ein Problem mit ihrem Idenditätsgefühl haben; sie empfinden kaum sowas wie Heimatliebe oder Heimatverbundenheit, nicht mal annähernd in dem Masse wie unser Gastgeber. Das ist auch ein ganz wunder Punkt in der Befindlichkeit. Unterschiede gibt es zwar, die Sachsen scheinen hier eine Ausnahme darzustellen, dort ist auch die Wirtschaftskraft am besten. Die SED-Nachfolger welche nicht ganz unschuldig an der maroden Stimmung sind sollten konsequenter bekämpft werden. Da bräuchts noch ein paar Roland Koch als dortige Ministerpräsidenten.

  123. @Don Carlos
    Auf der anderen...

    @Don Carlos
    Auf der anderen Seite: ist es schade um die verlorengegangenen Visionen, die die Kirche gab, der Adel oder faschistische Diktaturen, die irgendwelche Mythen ausschlachteten? Ganz sicher nicht. Dann haben wir noch die Visionen der Ingenieure und Gründer der Industrialisierung; sie enden im Stau auf der Autobahn – außerdem sind diese Errungenschaften heute einfach banal und Existenzminimum. Der mediale Hype! Was ist geworden? Anfang der 70er Jahre haben Berliner Publizistikstudenten mit Freiwilligen den Versuch gemacht „Vier Wochen ohne Fernsehen“ und darüber einen Film produziert, der meines Wissens damals auch in den Dritten Programmen des Fernsehens lief. In den ersten Tagen fühlten sich viele Teilnehmer erlöst, in den Familien wurde Karten gespielt, es wurde manches Buch gelesen, aber dann kam allmählich der Katzenjammer. Einige Teilnehmer brachen den Versuch ab; andere, die durchgehalten hatten, berichteten von ihrem Leid und brachen erzählenderweise vor der Kamera in Tränen aus. – Es waren Süchtige auf Entzug.
    Jetzt sind wird im Digitalen Zeitalter angekommen – toll. Schaffen Google, Apple und Microsoft, Facebook und StudiVZ eine neue Kultur? Das Zwischenmenschliche findet nur noch digital statt. Ich kenne Don Carlos nicht (außer den von Schiller) und spreche ihn symbolisch an, in dem ich einen Text ins Notebook hacke und mir noch nicht mal die Mühe mache, mir diesen Don Carlos (als Vision) vorzustellen.
    Ich gehöre noch zu denen, die irgendwann auch mal eine Familie gegründet haben. Damals haben wir ein Haus auf dem Lande gesucht und uns der Gartenarbeit hingegeben und so getan, als würden wir eine Dynastie neu begründen. Die Kinder sind aus dem Haus und autonom, die Ehegattin war halt auch nur eine von mehreren (Lebensabschnittspartnerinnen). Familie als Vision, um die sich alles Leben rankt, hat wohl auch ausgedient. – Und es könnte alles so paradiesisch sein, wenn nur der grenzenlose Egoismus Aller nicht wäre. Vielleicht hilft Meditation….

  124. @specialmarke
    vielleicht mag...

    @specialmarke
    vielleicht mag ich deshalb visionen. ihnen fehlt die schärfe und düsternis der realität.

  125. Die Türme in Frankfurt...
    Die Türme in Frankfurt erinnern mich immer an San Gimignano, wo eine Familie gleich deren zwei baute, weil sie keinen höheren Turm bauen durfte als jenen, dessen Familie gerade das Sagen hatte.

  126. Don Carlos 13:37, danke für...
    Don Carlos 13:37, danke für Ihre präzisen Gedanken. So isses, leider.

  127. Filou, da blutet einem das...
    Filou, da blutet einem das Herz. Was die Bomben des 2. WK nicht kaputt bekommen haben, zerstören unsere Politversager mit ihren hirnrissigen Wohnraumförderprogrammen. Auch jetzt, in dieser Minute der Aufregung, fördert die Politik im ganzen Osten den Neubau von Wohnraum mit Steuergeld, obwohl Millionen qm an historisch wertvoller Bausubstanz leer steht und nach und nach verfällt. Da geht mir das Messer auf … Mit fehlender Arbeit, bester Filou, haben diese Missstände nichts zu tun. Es ist die falsche Politik. Die Sanierung historischer Bausubstanz sollte einfach stärker gefördert werden. Für Wohnraumneubau (im Osten) gäbe es bei mir nicht einen Cent Fördergeld. Außer vielleicht für behindertengerechten Wohnraum, aber selbst der könnte wahrscheinlich auch in Gründerzeithäusern realisiert werden.
    .
    Diesen Link mit den leerstehenden Baudenkmälern habe ich vor vielen Jahren auf unsere Startseite setzen lassen. Was könnte man für tolle Wohnungen in diese alten Industriedenkmäler einbauen. Generationenhäuser …

  128. Cornelius I, kennen Sie den...
    Cornelius I, kennen Sie den Link?
    http://www.denkmal.de/

  129. Filou, nein, die Seite war mir...
    Filou, nein, die Seite war mir bisher nicht bekannt. Ist aber auch stark verbesserungswürdig. Danke für den Tipp! Und überhaupt: Dachte wirklich, dass die spritzbübige Schnute in dem Video zu Errol Flynn gehört :-)

  130. @Cornelius I,
    die...

    @Cornelius I,
    die Gründerzeitbauten haben 100 Jahre überstanden (s. die Fotostrecken in den Berliner Tageszeitungen). Nach einer kleinen Weile werden sie in ihrer alten Pracht und Großzügigkeit wiedererstehen, wenn man nämlich die geförderten Käfige satt hat.
    Freunde und ich haben in Berlin jahrelang unsere maroden Wohnungen restauriert.

  131. @specialmarke
    Visionen sind...

    @specialmarke
    Visionen sind eine eigene Sache.
    Aus traurigem Anlass strömten die ganze Familie und Freunde herbei, und das waren ca. 100 people aus Nah und Fern. Briefe und Mails türmten sich.
    >
    Es existieren gerade auch in D unübersehbar viele Groß- und Kleingemeinschaften, die zusammen musizieren (gerade auch klassisch) und was auch immer an „Nutzlosem“ tun. Leute, die sich engagieren für andere, ohne dafür zu kassieren (Der Exkanzler Schröder hatte solche mal eingeladen). Hier habe ich einen Freund, der Senioren betreut, die noch nicht ihren Lebensfeierabend genießen wollen, sondern ohne Mammon nur einfach anderen und natürlich sich selbst helfen wollen. Das alles findet – klar – keine Jubelpresse. Es sind die Stillen im Lande, denen man noch besser zuhören sollte.
    Ein sehr guter Freund in der Familie schmiss seinen hochbezahlten Job (A 10) als Personalchef bei einer bekannten Bundesfirma, die immer an die Börse wollte (ja, die mit dem Giftzwerg), hin, als er eines Morgens in den Spiegel sah. Er hatte die Aufgabe, Angestellte wegzurationalisieren. Auf Sinnsuche setzte er sich noch einmal hin und studierte. Heute geht er ins Museum, Konzert, besucht Vernissagen – er ist gerademal 49 Jahre alt. Mein bester Freund wurde gefeuert, machte seinen Magister und Dr. in – Kunstgeschichte (summa cum laude). Als er sich mit 48 Jahren bei der unsäglichen Stadtverwaltung bewarb, lachte man ihn aus: „Dann bringen Sie mal Ihre Büromöbel und Ihr BAT Ia mit“. Er richtete dann drei hochgelobte Ausstellungen aus und schreibt Kurzfassungen von Büchern – und reist in Europa herum und schaut sich Ausstellungen und Architektur zwischen Petersburg und Bilbao an. Mit 70 Jahren!
    >
    Ich persönlich habe Technik von Kunst nie stark voneinander getrennt. In der geistigen Innovation und deren Umsetzung (wenn auch nur theoretisch) sehe ich die Vision, ob es nun ein Gemälde, eine Symphonie, ein Buch oder eine – Gasturbine oder ein Porsche sei. Einstein war Physiker etc. UND gab Violinkonzerte, nicht besonders perfekt, aber dennoch. Mathematiker pflegen Kammermusik. Bekannte Unternehmer bauen für ihre privaten Bildersammlungen Museen und manche der frankfurter Hartgesottenen sponsern Stiftungen aller Art. Die Stillen im Lande! Auch unter den so gescholtenen jungen Leuten. Manche kommen erst spät zur Besinnung.
    Visionen haben sogar auch die gescholtenen Politiker – und die mit Migrationshintergrund, z. B. etliche Filmregisseure.
    Nach 5 Jahren Arbeit daran ist mein aktuelles Projekt zu ca. 90 % fertig. Vielleicht bin ich einer der Ältesten in diesem Blog.

  132. @Don Alphonso
    Sind wir nur...

    @Don Alphonso
    Sind wir nur Untergang? Sie schreiben so innig über Ihre Begegnungen mit Italien und Ihren Bergen.
    Ihre Realsatiren über die „Stützen der Gesellschaft“ lese ich mit Vergnügen, aber doch lieber sind mir Ihre Italienreisen (San Gimignano besonders).

  133. Lieber Jorge, im gesamten...
    Lieber Jorge, im gesamten Osten werden seit der Wende große Wohnparks an die Stadtränder gesetzt – mit Hilfe von Steuererleichterungen/Fördergeldern, obwohl es so viel historisch wertvolle Bausubstanz gibt. Über diesen Irrsinn (Endsiedelung der Städte und Gemeinden) habe ich mich vor Jahren mit einem Ex-Minister unterhalten: „Die CDU wollte schnelles Wachstum …“ sagte mir die Pfeife, aber auch die SPD ist/war nicht besser, sage ich. Unser schönes Land wird von Idioten regiert, aber eines Tages kommt die Abrechnung, ein Tribunal, das den Charakterzwergen einen hohen Ablass aus der Tasche ziehen wird. Ungestraft kommen die nicht davon. Durchs Ziel sind die nicht …
    .
    Schön, dass Sie selbst Hand anlegten, an den Erhalt unserer Geschichte. Selbst wohne ich natürlich auch in einem sanierten Gründerzeithaus, und arbeiten tue ich in einer der attraktiven Industriedenkmäler von der Seite: http://www.leerstehende-baudenkmale.de – das hoffentlich bald unser Camelot sein wird, Parteisitz und Ideenschmiede, Charakterschule und Reformertreff für Menschen aus dem ganzen Land. Es gibt viel zu tun …

  134. @Cornelius I
    Herzlichen Dank...

    @Cornelius I
    Herzlichen Dank für Ihre prompte und informative Antwort.
    Lassen sich denn nicht junge Leute finden, die die Jahrhundertwendebauten wenigstens bewohnen, nachdem man die Grundsubstanz restauriert hat?
    (siehe unsere Arbeit)
    Ich wäre über ähnliche Projekte sicher orientiert, wenn ich nicht schon 20 Jahre hier wohnte.
    Viel, viel Erfolg!
    Ihr
    Jorge Loma

  135. @Cornelius I
    Sinnvolle freie...

    @Cornelius I
    Sinnvolle freie Arbeit bildet den Charakter! Woraus der praktisch besteht, brauche ich Ihnen nicht zu sagen.

  136. @Lieber Cornelius,
    ich habe...

    @Lieber Cornelius,
    ich habe meinen Kurzkommentar eben an die MZ gemailt.
    >
    Ihre Website mit professionellen Fotos und Ihr Text haben mich sehr beeindruckt. Was in Berlin passiert, könnte auch in Halle und Umgebung möglich sein.
    Weiter so in Ihrer Vaterstadt!
    Mit Respekt
    Ihr Jorge Loma

  137. Lieber Jorge, sehr gern....
    Lieber Jorge, sehr gern. Glücklicherweise gibt es in Halle ’ne Menge kreativer Menschen, die sich u. a. auch Gedanken um den Zerfall unserer historisch wertvollen Bausubstanz sorgen. Besonders hervorzuheben wäre das wegweisende Engagement von HausHalten e.V. (http://www.haushalten.org). HausHalten e.V. eröffnet seit 2004 neue Perspektiven für bedrohte, denkmalgeschützte Häuser in schwierigen Lagen. Vom Wächterhaus (Verhinderung weiteren Verfalls durch kreative Nutzer) bis hin zur Beratung und individuellen Lösungen: Ziel ist der Hauserhalt durch Nutzung. Eine wunderbare Idee! Deren Link haben wir schon länger auf unserer Startseite.
    .
    Ihre Erfolgswünsche sind angekommen. Danke!
    .
    Von Eseln und Schafen: „Eine kleine Herde verblendeter Esel treibt eine riesige Herde – scheinbar – willenloser Schafe, über ausgedörrtes Land. Greifbar nah, nur unweit vom ausgetretenen Weg, die saftigsten Wiesen.“

  138. @minna: Westviertel halte ich...
    @minna: Westviertel halte ich für verzichtbar, Ortszentren nicht. Wenn das stimmt, was Cornelius schreibt, daß in schrumpfenden Gegenden weiterhin nicht in den zentralen Bestand, sondern in EFH-Geschwüre investiert wird, ist das eine krasse Fehlsteuerung, die geändert gehört.

  139. colorcraze, die Neubau-EFH...
    colorcraze, die Neubau-EFH sind nicht das große Problem, obwohl viele von denen gern in der Stadt geblieben wären, wenn sie denn attraktiver und grüner wäre. Die Seuche sind die – mit Fördergeldern unterstützten – künstlichen Wohnparks (Mehrfamilienhäuser) an den Stadträndern.

  140. @Cornelius: ok, also nicht...
    @Cornelius: ok, also nicht EFH-Geschwüre, sondern Vorstadtgeschwüre. Wobei ich nicht begreife, wieso man dann nicht gleich die „Platten“ saniert, denn das waren ja auch Vorstadtgeschwüre. Wozu brauchts die „in neu“, wenn doch sowieso keiner zuzieht? – Sonst macht man auch gern durch die abseitige Plazierung von Einkaufszentren die Stadt kaputt.

  141. @colorcraze
    Plattensanierung...

    @colorcraze
    Plattensanierung geschieht in Brandenburg usw.Abseitige Einkaufszentren werden im häufiger boykottiert: Einigen „Chaoten“ und doch auch einsichtigen Kommunalpolitikern sei Dank!

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