Stützen der Gesellschaft

Stützen der Gesellschaft

Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Nikotin, Cholesterin, Verbote und andere Drogen in guter Gesellschaft

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Raucher sind, statistisch gesehen, tendenziell eher jung und/oder wenig begütert und sterben recht früh, während vermögende Menschen in höherem Alter fast durchwegs Nichtraucher sind. Nun gab es in Bayern gerade einen Volksentscheid gegen das Rauchen, der für Freunde der Fluppen schlecht ausgegangen ist. Man kann mit guten Gründen fragen, was eigentlich die alten Reichen ohne Nikotinsucht dazu brachte, für Verbote zu stimmen, die in ihrem normalen Leben absolut keine Rolle spielen. Und wer als nächster dran ist.

Ein Pfund Dreck braucht der Mensch im Jahr.
Meine Urgrossmutter

Es ist schön. Die Sonne scheint. Das Leben lockt. Die Terrasse glänzt, es plätschert der Brunnen, man könnte jetzt über die I. reden, die mit dem B. gar nicht mehr klarkommt. Warum nur nehmen fast durchgehend rauchfreie ältere Herrschaften, die ganz sicher nicht mehr in Raucherclubs gehen, die unschönen Seiten eines heissen Sommernachmittags auf sich, um in der backofenheissen Altstadt das Wahllokal zu besuchen und für eine Einschränkung des Rauchens eher junger Menschen zu stimmen, das auf sie und ihr Leben keinen Einfluss hat? Warum ist es Wohlhabenden, unter denen statistisch betrachtet nur eine kleine Minderheit raucht, nicht egal, ob, wann und wo rund die Hälfte der weniger Wohlhabenden der Volksdroge Rauchen verfällt? Wäre man freundlich, könnte man annehmen, es sei wahrgenommene Sorgfaltspflicht für die Jüngeren und Ärmeren. Liebevoller Schutz für weniger Kluge und Erfahrene, eine helfende Hand, deren Wert die Geretteten erst sehr viel später begreifen. Denn natürlich müssen wir dereinst alle sterben, aber Raucher sterben nun mal eher unangenehm, qualvoll und oft auch recht langwierig.

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Das wäre eine Variante, die man über Tee und Torte im Westviertel verbreiten könnte, ohne dass sich jemand indigniert fühlen würde; natürlich verbietet man etwas, aber man gibt auch zurück. Freundliches Patriarchat, so wie früher, nur eben ohne Zigarre über dem runden Bauch, der ebenfalls auf dem Weg in die Verpönung ist. Erziehung ganz im Sinne von Rousseau und seinem Hauptwerk „Emile“, damit die anderen die Gesellschaft zu und das Zusammenleben respektieren lernen. Würde ich ohne Schamesröte hinzufügen, denn ich bin auch einer von denen, die das Rauchen am liebsten abgeschafft sehen wollen. Ich sehe da nur edelste Motive, ich bin vollauf von meiner Haltung überzeugt, und ich bin sogar gegen Rauch allergisch – ich kann also medizinische Gründe für meine Abscheu nachweisen.

Aber das erklärt noch nicht, warum reiche Städte in Bayern sich so vehement gegen das Rauchen entschieden haben, und es erklärt nicht, warum es Leute tun, die davon nicht betroffen sind, und auch nicht Rousseau gelesen haben, sondern allenfalls den jüngsten Immobilienkompass und die Aktienkurse. Böse sind die Gedanken, die einem bei der Schnittmenge kommen könnten, bei den reichen Alten: Ist hier vielleicht mehr dahinter als der im Alter zunehmend wichtig werdende Fetisch Gesundheit, ist es nicht vielmehr ein weiterer Verteilungskampf, ein Versuch, Umverteilung nach Unten zu bremsen und Vermögen oben zu belassen?

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Denn angesichts der Überalterung der Gesellschaft und der verstärkten Anhäufung von Vermögen an der Spitze des Sozialsystems ist es überhaupt nicht gut, wenn die Jugend raucht.  Schliesslich braucht das reiche Alter ein System, das es gesund und am Leben erhält, und kränkliche, oft ausfallende Jungarbeitnehmer sind da dezidiert kontraproduktiv. Auch mag es nicht gefallen, wenn jene weniger Begüterten regelmässig medizinische Hilfe in Anspruch nehmen müssen, die sie nicht finanzieren können, und weil man sie nicht einfach sterben lässt, muss man eben die Etats auf Kosten anderer vergrössern. Jede Zigarette, jeder Zug ist eine Belastung für das Gesundheitssystem und jene, die hinein- und draufzahlen, weil sie sich rundum ökologisch ernähren, auch unter der Woche Bergtouren am Tegernsee unternehmen, und ihre Lungen bei abendlichen Spaziergängen am Strand fern aller Abgase schonen. Jeder Lungenröchler in städtischen Wartezimmern zwingt diese Menschen, wenn sie zur Vorsorge gehen, zum längeren Ausharren unter wenig erbaulichen Mitmenschen. Es ist ja nicht so, dass nur der Rauch stört. Es stören auch die Folgen.

Da hilft es angesichts der demographischen Entwicklung auch nicht, wenn Raucher jung sterben. Jung sterbende Raucher sterben unter Ausnutzung des Gesundheitssystems, der Krankenbetten und der Ärzteschaft nicht einfach so, sie sterben in einem absehbaren Zeitraum, wie auch alte Reiche. Ein 70 Jahre alter Nichtraucher in guter Wohnlage mag wie ein 50 Jahre alter Raucher noch 20 Jahre haben, aber in dieser Zeit benötigen sie die gleichen Leistungen der Medizin, um diese 20 Jahre zu durchleben. Leistungen, die nicht unbegrenzt zur Verfügung stehen. Auch der Raucher wird irgendwann sterben, aber wenn man ihn zum Nichtrauchen zwingt, stirbt er erst etwas nach dem Reichen und vor allem: Unter geringerer Ausnutzung der Ressourcen Pflege, Betreuung und Behandlung. Wie auch immer sich das Gesundheitssystem entwickelt: Entweder zahlen die Reichen mehr für alle, oder sie erfahren die negativen Seiten der Überlastung des Systems, mal ganz abgesehen davon, dass die Enkel vom bevorzugten Berufsziel Mediziner Abstand nehmen.

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Und dann ist da noch der namenlose und unermessliche Groll, der einen überkommt, wenn man im Westviertel oder in der Altstadt gerade den Weg gefegt und die Unkräuter aus den Beten gezupft hat, und dann kommt so einer daher und schmeisst seine Kippe auf das allgemein wohltuende Werk. Wer weiss, was er davor in den Händen hatte, oder welche Bakterien in seinem Mund waren. Man kann es nicht einfach so aufheben, man braucht wieder Schaufel und Besen und hat reichlich Zeit zu überlegen, was man mit denen täte, wenn man nur könnte. Man kann ja damit leben, dass Eigentum verpflichtet, aber das heisst noch lange nicht, dass Besitzlosigkeit alles darf. Der Volksentscheid ist am Sonntag; wenn in der Nacht davor von jungen Rauchern auf dem Weg in die Disco zehn Kippen vor dem Haus weggeworfen haben, wird man nur begrenzt zum Verteidiger deren Recht auf Rauchen und der Tabakindustrie. Über den sorglosen Umgang mit anderer Leute Eigentum muss man sich nicht wundern; wer im Jahr 1500 Euro oder mehr verqualmt, hat am Ende des Jahres auch 1500 Euro weniger für einen Bausparer.

Natürlich, mag man einwenden, ist es ein wenig doppelmoralisch, den Armen und Jungen ihre Laster zu erschweren. Aber es ist nun mal auch so, dass es weniger problematisch wäre, würden sie sich entsprechend den Konventionen zu benehmen wissen. Raucher in besseren Kreisen gehen entweder freiwillig und idealerweise unter Erfindung einer Ausrede nach draussen, die dem Gastgeber erst gar nicht das Gefühl vermittelt, er würde den Raucher so oder so hochkant rausschmeissen, würde der sich erdreisten, sich angesichts eines barocken Portraits eine anzustecken und auf den Ardebil zu aschen. Die Frage „Stört es Sie, wenn ich rauche?“ gehört heute zum guten Ton, und sie ist nicht rhetorisch, denn  danach erfolgt stets die Erklärung, man wisse ja sehr wohl um die Untugendhaftigkeit des Benehmens. Man darf das nicht für einen Kotau vor der Ideologie des Nichtrauchens halten. Es gehört eher in die Kategorie von rein doppelmoralisch Aussagen wie „Naja, die 270 fahre ich selten aus, die 350 PS brauche ich nur als Reserve beim Überholen“, „Nächstes Jahr müssen sieben Fernreisen reichen, diese Flugzeugabgase sind zu schädlich, wo war noch mal das Grand Hotel am Lago Maggiore, von dem Sie erzählten?“ oder „Ich hätte dieses Portrait eines Bischofs aus der Zeit um 1700 nie gekauft, aber bei 12.500 hob plötzlich kein anderer mehr die Hand“. Mit solchen Abhängigen, die nur hin und wieder den Lastern zu frönen vorgeben, Konventionen verstehen und sich mit den üblichen Lippenbekenntnissen benehmen, kann man leben. Es geht nicht gegen sie, es geht gegen die anderen.

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Ältere und reichere Herrschaften haben durch ein Rauchverbot also nichts zu verlieren, aber durchaus einiges zu gewinnen; es ist fast so wie früher, als man Sonderrechte kaufen konnte. Rauchen hat als Laster nun mal das Pech, hohe Kosten und Belastungen zu verursachen, die auf die Allgemeinheit abgewälzt werden, und obendrein als nicht mehr sozialkompatibel zu gelten. Das ist der natürliche Wandel der Zeit, auf der einen Seite werden Untugenden wie Tätowierungen sozial akzeptabel, auf der anderen Seite gelten alte Zeichen des Wohlstandes als diskriminierend. Das Rauchen folgt in seiner gesellschaftlichen Ächtung letztlich auch nur harten Alkoholika, Kokain und Morphin und fetten Sossen. Beim Rauchen fällt es nur wegen des Volksentscheides in Bayern auf, bei Drogen wegen der Kriminalität, aber andere, leise Vernichtungszüge hat es auch gegeben – man wird mitunter schon schräg angeschaut, wenn man nur mit Butter kocht, ordentliche Portionen bereitet oder den Mittagsschlaf, den es am Tegernsee durchaus zwischen 12 und 2 mit dem Schliessen der Läden noch gibt, für eine gute Sache hält.

Natürlich bin ich militanter Nichtraucher. Natürlich stehle ich Rauchern die Feuerzeuge und werfe Zigaretten weg. Ich halte bei Süchtigen gar nichts von einem angeblich „freien Willen“, und sehe kein Problem darin, ihnen meinen richtigen Willen aufzuzwingen. Aber nachdem ich schon als Freund von Kalorien gegniabieslt werde, habe ich mich diesmal der Stimme enthalten. Cholesterin wird demnächst das neue Nikotin werden, und der Zuckerschock gilt heute schon als unfein. „Wohlgenährt“ ist längst „schlecht erzogen“. Und wenn ich all die dürren Elitessen sehe, die mit komplizierten Modellen vermutlich ausrechnen können, wieviel jedes kleine Blech Zwetschgendatschi die Krankenkasse kostet, ist es jetzt kein schlechter Zeitpunkt, mit der Gesetzeshatz auf Andersabhängige aufzuhören. Allenfalls 100 Euro Strafe für eine weggeworfene Kippe vor meinem Haus, darüber könnte man reden.

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341 Lesermeinungen

  1. Ja, herrschaftszeiten! Darauf...
    Ja, herrschaftszeiten! Darauf muss ich mir erst mal eine anstecken…

  2. lieber Don Alphonso, Ihr Zorn...
    lieber Don Alphonso, Ihr Zorn in allen Ehren, und Sie differenzieren ihn auch in viele Richtungen. Mich erschreckt das Votum in Bayern, und Ihre Stimmenthaltung empfinde ich als wohltuend.

  3. Danke für den roten...
    Danke für den roten Luftballon!

  4. <p>In diesem Blog herrscht...
    In diesem Blog herrscht striktes, humor- und tumorfreies Rauchverbot.

  5. Don, da stimme ich zu:...
    Don, da stimme ich zu: Rauchen, i bäh! Aber zum Volksentscheid rennen, um es den anderen verbieten zu können – nee, was soll das. Ich glaube ja eher, dass es nur gemacht wurde, damit die Leute das Gefühl vermittelt bekommen, sie hätten in Zeiten des politischen Stillstands wenigstens ab und zu noch etwas zu melden.
    .
    Ich kenne eine Reihe Damen und Herren, die haben sich quasi ihr halbes Leben von Nikotin und Schweinefleisch ernährt und sind dann mit weit über 80 den relativ schnellen Herztod gestorben. Eine Frage der Einstellung (und der Gene) vermutlich.

  6. Ähem, Camel Schuh.... hätten...
    Ähem, Camel Schuh…. hätten Sie für mich auch eine, bitte?
    Ich kann dann besser ausrechnen, wieviel ich das Gesundheitssystem weniger koste, wenn ich mit Anfang siebzig, ohne zwanzig pflegeintensive Jahre voller Demenz und Parkinson, mit Lungenkrebs das Zeitliche segne. Und wieviel meine Tabaksteuern dem Staat derweil eingebracht haben.

  7. Wohlgeschrieben!...
    Wohlgeschrieben!

  8. Rosinante, danke, ich sag ja...
    Rosinante, danke, ich sag ja immer: Leben und andere nach eigener Facon krepieren lassen. ich bin da gar nicht so, solange ich nur weiter Vollga – äh.
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    escalera_de_caracol, gern geschehen!

  9. @DA
    ich möchte mir einfach...

    @DA
    ich möchte mir einfach meinen Lungentumor selber basteln, und nicht von der Stange durch all die anderen Raucher geschenkt bekommen.
    Das mit dem Cholesterin wird gelöst mittels Abbau der Gesundheitsversorgung für Arme (Korrelation Dick und Arm ist ja bekannt trotz Sarrazin richtig).

  10. muscat, es gibt immer solche...
    muscat, es gibt immer solche und solche, aber der statistische Trend sagt was anderes. Was ich jedenfalls so gehört habe, ist Lungenkrebs ein wirklich übler Tod.
    .
    elitesse, das würde mich auch interessieren – man hört ja ansonsten, dass die Kosten für die Behandlung teurer sind als die paar lumpigen Euro Steuern. Und was es an Rente sparen soll – wer bitte glaubt heute noch an Rente?

  11. warum so kompliziert;
    ich...

    warum so kompliziert;
    ich geniesse rauchfreie Restaurants;
    mit der Qualmerei ist das doch ekehaft im Restaurant zu essen;

  12. codizil, aber immer doch mit...
    codizil, aber immer doch mit dem grössten Vergnügen!
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    BertholdIV, das sehe ich genauso. Ich will mit 95 im Roadster den Berg runterfallen und nicht schon mit 94 an einem Herzkaschperl sterben!

  13. Ich als Nichtraucher habe mein...
    Ich als Nichtraucher habe mein Kreuzerl bei „Ja“ nicht etwa gemacht, um den Süchtigen ihre Sucht zu verbieten, sondern um mir nicht von ein paar Stinkern weiterhin den Besuch von Lokalen faktisch verbieten zu lassen, die ich aus Gründen der Geselligkeit gerne ebenfalls aufsuchen würde. Insofern halte ich das absolute Rauchverbot für ein Stück Zugewinn an Wahlfreiheit für alle.

  14. Sicher, das mit den Lokalen...
    Sicher, das mit den Lokalen spielt bei vielen eine Rolle – und trotzdem wird von Leuten für ein Rauchverbot gestimmt, selbst wenn sie nie in solche Lokale gehen. In den besseren Lokalen ist es unüblich.
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    Als ich das letzte Mal in Frankfurt war, sass ich draussen, und zwei Tischnachbarn bestellten sich Zigarren; da würde ich tatsächlich auch Nachbesserungsbedarf sehen.

  15. Was, in John Stuart Mills...
    Was, in John Stuart Mills Namen, treibt die Menschen an, für ein komplettes Rauchverbot zu stimmen, wenn es kein Problem war, eine Nichtraucherkneipe zu finden und die Schweinshaxe ohnehin rauchfrei verspeist werden konnte?
    .
    Und, lieber Don, bei einem nicht vorhandenen Quorum, wäre unter diesen Umständen eine Gegenstimme nicht angebracht gewesen?

  16. Ist es nicht schön, wenn man...
    Ist es nicht schön, wenn man anderen Menschen in deren Leben reinreden kann. Diese Macht die man auf einmal spürt. PHAN-TAS-TISCH! Ich bestimme und die anderen sind Sklaven meines Wunsches.
    Aber wo bleibt die Freiheit auch Fehler zu machen? Oder dürfen Fehler nur mittels Fehlinvestition und Arbeitsplatzverlusten genossen werden? :)

  17. bei mir war es als Vater auch...
    bei mir war es als Vater auch Fürsorge. Die „Ansteckung“ geschieht halt öfters beim geselligen Beisammensein mit Bier.
    Und dem Horsti aus der liebenswürdigen kleinen Großstadt an der Donau, dem hab ich die Niederlage schon sehr gegönnt. Der will sich ja auch an Wahlergebnissen messen lassen und kann überhaupt nichts für den Absturz der bayerischen volkspartei.

  18. Dafür sind mir die Süchte...
    Dafür sind mir die Süchte anderer Leute dann doch nicht nah genug. Ich gebe gern zu, dass meine Haltung geradezu nachlässig ambivalent ist. Und wie Talleyrand einst so schön sagte: Verrat ist nur eine Frage des Datums.

  19. Seltsam finde ich ebenfalls,...
    Seltsam finde ich ebenfalls, dass man als Bürger um endlich mal etwas verbieten zu können, zur Urne rennt. Das Rauchen ist doch eh angezählt.
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    Wer ab und an raucht (Genussraucher) und sich benimmt, das ist in Ordnung. Echtem Suchtverhalten ist jedoch nicht durch Volkssentscheid beizukommen. Um zu verhindern, dass bereits Kinder ab 11 Jahren mit dem Rauchen anfangen (Beginn einer echten Suchtkarriere), müsste man Schulhöfe abschaffen und verhindern, dass sie Cliquen bilden. Was nicht geht. Es ist anfangs eben so ein Peer-Group-Ding.
    .
    Wenn der Gesetzgeber es wirklich ernst meinen würde mit dem Fetisch Gesundheit und wirklich ernste Sorge hätte mit den hohen Gesundheitskosten bei Suchtkranken, dann könnte man es daran sehen, dass sie der Zigarettenindustrie das Beimischen suchtfördernder Zusätze vermiesen. Tun sie aber nicht.
    .
    Es ist wie mit den Banken. Man lässt sie unerträglich lange weiter hantieren und schnürt ihnen als Regierung auch noch Notfallpakete. Ein Volksentscheid, der Banken und Zigarettenindustrie in die Schranken weist, wäre sinnvoller als einer, der als Substitut gegen arme Schlucker, ähm Qualmer vorgeht.

  20. Also, die Holländer haben das...
    Also, die Holländer haben das doch ganz gut gelöst mit ihren Coffee-Shops.(Allerdings: Wer kifft, wird natürlich gegen die braven deutschen Nichtraucher im Finale keine Chance haben).
    Warum nicht auch bei uns?

  21. Na na, ich kenne aber eine...
    Na na, ich kenne aber eine Menge Nichtraucher und Nichttrinker, die mit Herzkasper ins Hospital kamen…
    …das waren nicht nur Arme und Unterschichtler.
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    Ich bin bekennendes Raeuchermaenchen. Je mehr Militante mich umgeben, um so staerker wird mein Bekennertum.
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    Ach so: Ich stelle mich allerdings nicht zum Paffen vor die Tuer. So weit lasse ich mich nicht erniedrigen. Wo nicht geraucht wird, wird nicht geraucht. Basta. Das ist eine Frage der Ruecksichtnahme, der Hoeflichkeit.
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    Tschuess, ich muss mal eben weg. Meine Cigarillos sind alle.

  22. melursus, die Sache mit dem...
    melursus, die Sache mit dem rauchen lernen ist fraglos richtig, aber niemand wird sagen können, ob es nicht Alternativen geben wird. Die CSU dagegen muss auch zu verstehen lernen, dass sie eine bayerische Sucht auf dem Prüfstand ist, weil nicht gesund und mitunter wenig gut riechendd.
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    Reizzentrum, ich habe durchaus Verständnis für das Unbehagen bei der Sache. Trotzdem finde ich es nicht schlecht, wenn weniger geraucht (und getrunken, das ist eigentlich das grössere Problem) wird.

  23. Filou, alles sehr...
    Filou, alles sehr aufgeschlossen und gar nicht militant hier, keiner braucht eine Zigarette.
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    Vroni, die Beimischung nicht schädlicher, aber extrem ekelhaft schmeckender Stoffe wäre auch noch so eine Idee. Intolerant, aber effektiv.

  24. Lieber DA, Ihr Wunsch... mein...
    Lieber DA, Ihr Wunsch… mein Wille. Zum Beispiel Viscusi (1995): „Detailed calculations of the financial externalities of smoking indicate that the financial savings from premature mortaility in terms of lower nursing home costs and retirement pensions exceed the higher medical care and life insurance costs generated.“ Siehe auch das Literaturverzeichnis für weitere Aufsätze. Und man bedenke, daß die Steuern in den USA damals bei 24$cent lagen.

  25. @Don Alphonso

    Natürlich ist...
    @Don Alphonso
    Natürlich ist es gut, wenn weniger geraucht wird und ich bin froh dieses Laster hinter mir gelassen zu haben. Aber ich tat es selbstbestimmt und nicht durch ein Verbot. Um eben diese Selbstbestimmtheit bleibt hier – wieder einmal – auf der Strecke. „Wir müssen die doofen Deutschen vor der Tabaklobby schützen“. Verdammt. Sorgt für Bildung und kritikfähige Bürger. Aber denkende Bürger sind auch nicht so gut – sprach die herrschende Klasse.

  26. Lieber Filou: mir geht's...
    Lieber Filou: mir geht’s ähnlich. Ich bin ein zivilisierter Raucher, frage immer die Gesellschaft, akzeptieren ein Nein, komme auch notfalls einige Tage ohne Kippe aus. Ich schäme mich immer öfter, die Einzige zu sein, aber umso weniger will ich mir da dreinreden lassen. Schon aus Prinzip. Solange ich andere nicht belästige (und das tue ich so gut wie nie, in meiner Wahrnehmung) verbitte ich mir die Einmischung in meine Privatangelegenheiten. Zu den sozialen Kosten: siehe oben.

  27. <p>Elitesse, man sollte mal...
    Elitesse, man sollte mal ein Blog über solche Modellle und Methoden machen, mit denen man dann solche Ergebnisse bekommt, bei denen ich nicht mehr weiss, was ich dagegen sagen soll. Nur so viel: Es setzt voraus, dass es später mal Rente geben würde. Das wage ich an dieser Stelle zu bezweifeln.
    .
    Reizzentrum, im Kern weiss doch jeder: Es ist nicht gut. Nicht gut für die Gesundheit, den Geldbeutel, den Geruch, und man kann auch ohne leben. Ich hoffe, dass das Ergebnis einfach manche zum Einlenken bringt, und wenn nicht – es ist nicht mein Leben.

  28. Wer sein Nikotin in der...
    Wer sein Nikotin in der Öffentlichkeit benötigt, kann es sich ja auch bayrisch-traditionsbewusst aus einer barocken Tabatière auf die Nasenschleimhaut ziehen. Und für Yuppies bietet dann sicher bald Alessi ein passendes Modell.
    Nur das lässige Schnupfen im Cabrio beim cruisen dürfte sich als Problem erweisen. Vielleicht ein passender Behälter zur Montage im Aschenbecher?

  29. Werter Don,
    ich denke, dass...

    Werter Don,
    ich denke, dass Belästigung durch Tabakrauch ein durchaus klassenübergreifendes Phänomen und damit für jeden ein legitimer Grund ist, für ein Rauchverbot zu stimmen. Das bedeutet natürlich nicht, dass nicht auch andere Gründe eine Rolle spielen können.
    Ich habe aus anderen Gründen eine etwas zwiespältige Haltung zum Thema Rauchverbot in Lokalen – dies bewirkt nämlich, dass das Rauchen draußen stark zunimmt und dass man sich viel schwieriger als früher dem Rauch entziehen kann. Gehen Sie mal zu entsprechenden Tageszeiten durch eine beliebige deutsche Innenstadt und Sie werden kaum davon verschont werden, immer wieder mit beißendem Qualm eingenebelt zu werden.
    Persönlich würde ich deshalb eigentlich einen gesetzlichen Unterlassungsanspruch des Nichtrauchers gegenüber dem Raucher bevorzugen. Die Raucher könnten weiterhin in Ihren Lokalen qualmen so lange sich der Türsteher den Verzicht auf diesen Anspruch von jedem Besucher bestätigen lässt. Draußen wäre Ruhe und ich könnte zu Hause die Fenster immer qualmfrei öffnen, da der Nachbar nur noch bei geschlossenem Fenster rauchen darf…

  30. Stinken ist so...
    Stinken ist so unterschichtig!
    Geppetto, der wohlrichende KFZ-Dienstleister

  31. Chris, ich bin Ihrer Meinung....
    Chris, ich bin Ihrer Meinung. Meine Lieblingsbierschwemme in Koeln hat erheblich an Charme verloren, seit dort nicht mehr geraucht werden darf. Das Rumgehaenge vor der Tuer ist eine Pest.
    Jeder Kneipenbesucher (nicht Restaurant, das ist etwas anderes) weiss, dass er kein Sanatorium betritt. Er besucht eine gemaessigte Lasterhoehle. Niemand zwingt einen, dort hin zu gehen.
    (Ueber die wohltuende Funktion von buergerlichen Kneipen koennte man mal gesondert Reden)

  32. Werter Don, regelmäßiger...
    Werter Don, regelmäßiger Nikotingenuß soll ja die Lebenserwartung um mindestens zehn Jahre verkürzen. Vergleichbare Zahlen für Butter sind gegenwärtig nicht bekannt, aber das wird sich gewiß ändern. Das Problem ist, die Schweine rauszurechnen, die die meisten Butteresser auch noch verzehren. Insofern sind Sie und Ihre Lebenserwartung für die Statistiker schwer erfaßbar. Wenn die Landwirte ihre Äcker zu Solaranlagen umgebaut haben, kommt bestimmt auch das Butterverbot. Die chemische Industrie wird für Sie aber eine Ersatzmasse kreiern, damit sie auf Ihre Buttercremtorte nicht verzichten müssen. Aber noch dem ersten Stück werden Sie wohl freiwillig verzichten, wie auch die Weintrinker, die schon einmal alkoholfreien Wein probiert haben.

  33. @DA
    schöne Fotos, wo sind die...

    @DA
    schöne Fotos, wo sind die her? Wie kann man Fotos in diesen Blogg als Kommentator stellen, oder darf man das nicht?

  34. Es gibt keine Argumente für...
    Es gibt keine Argumente für das Rauchen.
    Als ich beim Rebellmarkt drüben zum Thema kommentierte, hat kein einziger was dazu bzw. dagegen gesagt. Darum wiederhole ich mich hier nicht.
    Ich glaube auch nicht, dass die meisten Raucher als jung durchgehen. Ich sehe eigentlich hauptsächlich ältere rauchen. Jung ist unter 30. Vielleicht noch eine Zahl. 77 % der Bayern sind Nichtraucher.
    Und warum sollen Ältere nicht an ihre Kinder und Enkel denken?
    Wenn sich die öffentliche Raucherei nur auf Raucherclubs oder Eckkneipen beschränken würde, wäre es mir auch egal, aber die Tabakindustrie hat ihre Kampagne gemacht, um an die Jungen in den Diskotheken zu kommen. Die, die mit über 30 noch rauchen, hat sie eh im Sack.

  35. BertholdIV, Links sind...
    BertholdIV, Links sind möglich, Bilder in den Kommentaren kann nur ich bringen (und das ist auch gut so, sonst könnte jemand ein Bild mit Web-URL verknüpfen und nach 4 Wochen unter der gleichen URL was ganz anderes reinstellen, das dann hier wäre).
    .
    Im Bild sind Grabsteine aus dem Mortuarium des Domes von Eichstätt.

  36. Für Voltaire, sofern man...
    Für Voltaire, sofern man seinen seinen Briefen Glauben schenken darf, war Rosseau eine Pfeife.
    Und, werter Don Alphonso, es gibt keinen plausiblen Grund weshalb man langweilige Momente ohne Zigarette sinnlos ausdehnen sollte. Lieber eine biologisch abbaubare Kippe im Kräutergarten, als renitente Pfandflaschen.

  37. loreley, stimmt, ich sehe auch...
    loreley, stimmt, ich sehe auch keine sinnvollen Argumente dafür.

  38. Nun ist das Pendel einfach mal...
    Nun ist das Pendel einfach mal die die andere Richtung ausgeschlagen, nämlich in Richtung Nichrauchen. Mein ganzes Leben bin ich in Gaststätten und Diskotheken rücksichtslos vollgequalmt worden, sogar am Arbeitsplatz während meiner Banklehre, die ich meinte vor meinem Studium machen zu müssen, hat man mich malträtiert, sodaß ich anschließend erstmal duschen musste, um den Gestank aus den Haaren zu bekommen. Ich sehe auch noch meine Mutter halbtod im Bett liegen, nach den Einladungen in der völlig verrauchten Iberlbühne, mit einer regelrechten Nikotinvergiftung durch Passivrauchen.
    .
    Ich rauche alle paar Monate auch gerne mal eine schöne Zigarre und mir ist unklar, warum in Beiseln oder Nebenräumen nicht mehr geraucht werden soll. Eine Auswirkung auf das Gesundheitssystem wird das alles sowiso nicht haben. Aber jetzt bin ich einfach mal im Vorteil und muß das andauernde Gequalme nicht mehr ertragen.

  39. Wie schön. Ihr seid alle...
    Wie schön. Ihr seid alle immer noch da!
    Und als nächstes Thema – „Real men don’t eat quiche“ ??

  40. Es liegt nun mal im Wesen der...
    Es liegt nun mal im Wesen der Abstimmung, dass man meist nur über „schwarz“ oder „weiss“ entscheiden kann…
    Mit Filou und Chris sehe ich mich in etwa auf der selben Linie: Solange mich der Rauch nicht stört/einnebelt/einschränkt in meinen Betätigungen ist es ok. Sollen sich doch andere selber die Luft verpesten.
    Die Kosten für die Allgemeinheit – das ist hinwieder eine eigene Sache. Von einem Freund, der Arzt ist, weiss ich jedoch, dass Raucher (wie allgemein ja alle Süchte) sehr viel kosten. Elitesse, ja ich habe Ihr Zitat aus der Untersuchung gesehen, zweifle aber ein wenig daran (so, wie ich grundsätzlich JEDE Untersuchung anzweifle, die meinen Vorurteilen widerspricht…)
    Ja, und dann das Problem mit den Stummeln – da sind wir beim uralten Thema der fehlenden (Grund-)Erziehung..
    Man könnte den Tabakverbrauch fördern (Steuern), indem man die Leute priemen lässt. Das Zeug was da wieder rauskommt, ist wenigstens biologisch abbaubar.
    In Schweden gibt es im übrigen so ein Zeugs, das nennt sich „snus“, und das schiebt man sich bei der Oberlippe hoch vor die Zähne.

  41. Demnaechst muss man auch noch...
    Demnaechst muss man auch noch auf Passivtrinker Ruecksicht nehmen.

  42. fionn, richtig!
    "real men eat...

    fionn, richtig!
    „real men eat pumpkin tarte!“

  43. @ Kopfgeburt

    Snus? Na toll:...
    @ Kopfgeburt
    Snus? Na toll: http://i42.photobucket.com/albums/e346/BLFD1/snus_293224p.jpg
    .
    Grusel. Bin Ästhet.

  44. @ loreley:
    "Es gibt keine...

    @ loreley:
    „Es gibt keine Argumente für das Rauchen.“ Selbst wenn es so wäre: sollen wir alles verbieten, wofür es vermeintlich keinen Grund gibt? Schauerlich, dieser Satz!
    Und zur Tabaklobby: die Gesundheits- und Pharmalobby lässt grüßen.

  45. @Vroni
    Ja, geht mir genau...

    @Vroni
    Ja, geht mir genau so!
    Ich habe einen Freund dort, der „snust“ (…und er ist auch noch Arzt!). Manchmal wär’s mir lieber, er würde rauchen (*schauder*). Aber er meint, dass er damit seinen puren Nikotinbedarf decken kann ohne sich alle möglichen Teerstoffe zuzuführen. Wenn man’s so sieht….?

  46. Don Alphonso@: Nachfühlen...
    Don Alphonso@: Nachfühlen kann ich es Ihnen. einen Volksentscheid braucht´s zwegn aber dem nicht. Das „Rauchenmüssen“ ist eh schon eine Leich, balm kann man´s eh nur noch in alten Filmen aus dem vorigen Jahrhundert sehen. Was die Kippenwerfer anbelangt, nächtl. Krakeeler etc., ja habts ihr den keine fussläufige Scharwache in Ingolstadt nicht?
    Interessant ist dagegen, was Ernst Jünger, gebürtiger Apothekerssohn, zu den Paradiesen der Süchte so zusammengeschrieben hatte. Da stösst man in seinem Werk auf wirklich irre Passagen. Unter anderem meinte er, daß sich das „entdeckte“ Amerika ganz fürchterlich an Europa gerächt habe: Einmal durch die solanacae wie Tabak (und meiner Meinung nach auch die Kartoffel: Erdäpfelwampe) sowie die diversen Rauschgifte wie Marihuana, Kokain etc. und durch die Einschleppung der Syphillis in Europa.
    Die Drogensucht hat zu einer gigantischen Aufblähung von Gangstersyndikaten, sie jagenden Sonderpolizeien und riesigen Heeren von Drogensüchtigen samt der teilweise daraus resultiernden Beschaffungskriminalität geführt. Möglicherweise hat auch die Finanzkrise, mit ihren wildgewordenen, kokainschnupfenden Cracks in der Finanzindustrie, eine ihrer Ursachen.
    Wie überhaupt es ein interessantes wissenschaftl. Thema wäre, inwieweit die solanacae sich auf den Geisteszustand der Europäer seit dem Anfang des 16. Jhdts. allgemein und im besonderen (Politik, Kultur, Kriege etc.) ausgewirkt hatte.
    S. auch in einer anderen Kategorie von Halluzinogenen „Confessions of an English Opium-Eater“ by Thomas De Quincey.
    Er, E. J., hatte gemeinsam mit dem Erfinder des LSD, dem Schweizer Chemiker Albert Hoffmann Rauschgiftversuche am eigenen Leibe durchgeführt, u. a. auch mit div. halluzinogenen mexikanischen und europäischen Pilzen, um deren Wirkungen auf das Nervensystem zu beobachten:
    Zitat E. J. „Annäherungen“ Klett-Cotta-Verlag:
    „Im Rausch, gleichviel ob er betäubend oder erregend wirkt, wird Zeit vorweggenommen, anders verwaltet, ausgeliehen. Sie wird zurückgefordert; der Flut folgt Ebbe…
    Zugleich kann es zu einem prometheischen Licht- und Bildraub kommen, zum Eindringen in das Göttergehege – auch dort ist Zeit, wenngleich die Schritte weiter und mächtiger sind und gewaltige Fußstapfen zurücklassen. Auch dort sind Gefahren; das „einmal lebt ich wie Götter“ muss bezahlt werden.“ Zitatende
    Kompletter Irrsinn ist meiner persönlichen Ansicht nach, wie sich die sog. moderne Staatenwelt dem Joch der Gesundheits-und Sozialsysteme unterworfen hat (S. gegenw. Kabinettskrise). Eine wildgewordene Pharmaindustire, samt Bürokratenanhang auf allen Ebenen des Staatsapparates huldigt dem Abgott incl. Gewerkschaften und sonstiger Institutionen hinführend zur Zerrüttung der Staatsbudgets. Vermutl. entstanden als unseliges Daaergeschenk der Franz. Revolution durch die Einführung der Allgem. Wehrpflicht samt Einrichtung stehender Massenheere. Der Staat interessierte sich auf einmal im zunehmenden Maße für den Gesundheitszustand der Rekruten als Menschenmaterial. Die Eigenverantworung der Bürger wurde delegiert an eine mehr oder weniger verkrustete Medizinerelite, die selbst wieder am Tropf der div. Kassen u, Versicherungen hängt.
    Was zu der Alterskohorte (S. Frank Schirrmacher „Das Methusalemkomplott“) zu sagen wäre, ist u. a. daß ich ebenfalls zu der verdächtigen Sorte Mensch gehöre. Erschwerend kommt hinzu, daß ich mich gesund ernähre, nicht rauche, kaum Alkkohol zu mir nehme, ausser bei Familienfeiern, und ganz schlimm, jeden Tag Gymnastik und Sport betreibe und ganz, ganz schlimm immer noch meiner beruflichen Tätigkeit mit 71 Jahren nachgehe.
    Nichts für Doppelplusungut!
    Bin jetzt weg zum Schwimmen (nicht im swimming-pool, weil ich eh keinen besitze).
    HabedieEhre!

  47. Don Alphonso@: Reizvoll wären...
    Don Alphonso@: Reizvoll wären doch auch Photos aus der Kapuzinergruft (Grablege der Habsburger) in Wien. Grüsse von der Strudlhofstiegn.

  48. Vroni, der lose Snus ist nur...
    Vroni, der lose Snus ist nur was für Anfänger. Es gibt ihn auch in praktischen kleinen Zellstoff-Beutelchen. Eklig schmecken tut´s trotzdem.
    Sehr beliebt bei schwedischen Eishockey-Spielern (während dem Spiel); ich kenne auch Tennisspieler, die drauf schwören.

  49. californication,
    besonders...

    californication,
    besonders wenn man bedenkt, daß die Tabaklobby nur 23 Prozent der Bevöl-
    kerung erreicht (jedenfalls in Bayern); da hat sie gegen die Gesundheits-und
    Pharmalobby (100%) ein echtes Minderheitenproblem.

  50. Schilder gegen das neue Gesetz...
    Schilder gegen das neue Gesetz waren an jedem Automaten, die Tabaklobby hat also durchaus gekämpft.

  51. @Vroni
    @Kopfgeburt
    Unsere...

    @Vroni
    @Kopfgeburt
    Unsere skandinavischen Freunde sind auch alle „versnust“. Der Vorteil ist, dass man nicht vollgequalmt wird aber in Stockholm liegen dann neben den Kippen auch noch die Snus-Dosen überall rum.

  52. @muskat
    Stimmt nicht, wir mir...

    @muskat
    Stimmt nicht, wir mir mal ein paar Norweger erklärten, die mir nahestehn. Der Kenner bevorzugt Lössnus und kann damit auch umgehen. Er muss so gut geformt werden, dass er als Päcken am Zahnfleisch keben bleibt und weder auf die Zähne noch in den Zungenraum gelangt, was einige Erfahrung erfordern soll.

  53. auch ich halte das...
    auch ich halte das unkultivierte rauchen in der oeffentlichkeit fuer eine unart und habe es mir zur gewohnheit gemacht, herrschaften, die eine nette abendrunde stoeren, indem sie ungehobelt und ohne ankuendigung nach draussen hasten, auf den index zu setzen. wenn sie ansonsten auch adrett anzusehen sind und konversation nebst originalitaet zur schau tragen. man kann so etwas weder durchgehen lassen, noch die personen ernstnehmen. tagsueber bin ich durch den sog. ’smoking ban‘ gut geschuetzt.
    vor ein paar jahren sass ich mal im flieger neben dem doyen der deutschen anti-rauch lobby, herrn keiser. grossartig. er faehrt gern in bestattungswaegen durch deutschland und haelt sich einen sarg, in dem er die tabakindustrie zu grabe traegt. rein symbolisch, versteht sich. der waere sicher ein toller gespraechspartner zu diesem thema.
    hm, tabak, als geschenk der nymphe ‚tobacco‘ in ordentlichen braunen stangen dargereicht, halte ich jedoch von zeit zu zeit fuer eine nette freizeitbescaeftigung. in angemessenen raeumen, guter gesellschaft und mit einem guten tropfen in glas.
    re. olle kamellen: zurueck von einer reise freue ich mich, dass Sie vom absolutismus abstand genommen haben, obwohl ein beichtvater, vorzugsweise jesuitisch, als einfluesterer, nach heutigem vokabular ’spin doctor‘, neben den aufgefuehrten instititionen nett gewesen waere.
    wie bekommt man in dieser softwaere absaetze hin? ‚enter‘ scheint nicht zu helfen. sehr vebunden.

  54. Wie erfreulich, daß 60% derer...
    Wie erfreulich, daß 60% derer die zu den Urnen Schritten zu den Reichen und auch Alten gehören – des glaubst doch selber nicht. Nach Jahrzehnten des Tollerierens ist es doch wohl nicht zuviel verlangt stinkende Rauch- und Nikotinverbreiter ins Freie zu verbannen, sollen die sich doch jetzt mal in Tolleranz üben, endlich!

  55. annasethe, ich behelfe mich...
    annasethe, ich behelfe mich mit einem Punkt in den Absätzen. Also so:
    .
    Und dann weiter.

  56. windsbraut, mag sein, bei den...
    windsbraut, mag sein, bei den Schweden habe ich halt was anderes gesehen.

  57. @annasethe: Einfach einen...
    @annasethe: Einfach einen Punkt setzen als erstes Zeichen der Zeile, die Leerzeile werden soll, wie das zuletzt Vroni und Filou im Blog gemacht haben.
    .
    Aber das schlimmste aller Suchtmittel ist das Geld…Wenn es um das Eine geht, schlechtes Benehmen auf allen Ebenen…

  58. Komisch, mein unterdosiertes...
    Komisch, mein unterdosiertes Konto sagt, dass ich da eher auch nicht süchtig bin.

  59. Don, zu viel ausgegeben...auch...
    Don, zu viel ausgegeben…auch Sucht.

  60.  
    @annasethe
     
    Man...

    @annasethe
    Man kann einen ordentlichen Abstand zwischen Absätzen hierorts durchaus erzwingen:
    Es muß halt zwingend ein Zeichen in der Zeile stehen, damit diese auch angezeigt wird. Dies muß nicht unbedingt ein Punkt, sondern kann und darf durchaus ein „non-breaking space“, also ein nicht-umbrechendes Leerzeichen sein.
    Geschrieben wird das als:
    &nbsp;
    Und damit das eben sichtbar erschien und nicht seinerseits zur unsichtbaren Leerstelle konvertiert wurde, habe ich das führende „&“ maskiert durch ein „&amp;“, um den Broswer zu foppen. Aber soviel Insider-Techtalk muß man gar nicht verstehen, es reicht das fallweise Reinkopieren der demonstrierten Zeichenfolge…

  61. ...man kann von den nicht mehr...
    …man kann von den nicht mehr „Systemrelevanten“ schon erwarten, daß sie
    das auch einsehen…

  62. Vielleicht sollte man als...
    Vielleicht sollte man als nächstes das elendige Gejammere über die ungeheuerliche Zumutung, zum Rauchen geschlossene Räume von Schankwirtschaften verlassen und sich auf die Weltreise vor die Tür machen zu müssen, untersagen.
    Oder besser noch: Besteuern.

  63. War dieser Volksentscheid...
    War dieser Volksentscheid jetzt Ausdruck der vielgerühmten Libertas Bavariae? Die Zwangsbeglückung kennt keine Grenzen. Nun ist mir als Nichtraucher das Schicksal von Rauchern ziemlich schnuppe, aber mir wird bei solchem Furor immer etwas mulmig zumute. Denn wer ist der nächste? Doch nicht der Tortenesser? Dann wäre ich dran! Nun haben ja auch nur 61 % von 38 % der Wahlberechtigten den Rauchern die Kippe aus der Hand geschlagen, aber Mehrheit ist Mehrheit. Solange Tabak nicht unter das Betäubungsmittelgesetz fällt und Rauchen grundsätzlich erlaubt ist, ist mir schleierhaft, wie es mit den Grundrechten vereinbar sein kann, einem Wirt zu verbieten, eine Kneipe nur für Raucher zu betreiben. Ich würde eine solche Räucherkammer nie betreten, aber ich muss es auch nicht. Na ja, wenn das das Thema für das Sommerloch wird, sind wir noch glimpflich davongekommen.

  64. Ich vermute, beim Kampf gegen...
    Ich vermute, beim Kampf gegen rechts gibt es ähnliche Motive.

  65. "Libertas Bavariae" ist eine...
    „Libertas Bavariae“ ist eine Legende. Schon immer gewesen.

  66. ...
    @windsbraut
    @Vroni
    @Kopfgeburt
    Ich kann durchaus längere Zeit in nichtrauchender Gesellschaft verbringen, ohne daß einer der Anwesenden meinen Snuskonsum bemerkt.
    Es gibt durchaus einige Sorten, die ich als ekelhaft empfinde, aber bei geschätzt 50 verfügbaren Sorten Snus, sollte für jeden etwas geschmacklich akzeptables zu finden sein.
    Ich kenne einige Menschen, die damit ihren Zigarettenkonsum erfolgreich substituiert haben. Mich eingeschlossen.
    Im übrigen halte ich das europäische Handelsverbot für Snus für durchaus unethisch, weil Rauchern damit eine sehr viel weniger schädliche Alternative vorenthalten wird.

  67. Also: Ich mit meinem...
    Also: Ich mit meinem 4-Achsen-Tatra auf der Überholspur. Kelle. Blabla.
    Ich möge nicht so patzig sein.
    Okay.
    Ach so, Herr Wachtmeister: Kleiner Tipp: Blau-silberne Polizeiautos geht gar nicht. Endet mit „Themroc!“. Grün-weiß! Ihr vernichtet Euch selber!

  68. Ich bin kategorisch gegen...
    Ich bin kategorisch gegen Zwangsbeglückung mit Zwangsgesundheit (bzw. das, was die Gesundheitsindustrie und Pharmalobby dieser Tage aktuell als ‚Gesundheit‘ definiert).
    .
    Ich bin kategorisch gegen das Einschlagen herausstehender Nägel, und die Unterwerfung des einzelnen unter ein fremdbestimmtes ‚Allgemeinwohl‘.
    .
    Das ist mir alles viel zu faschistoid & ruft Assoziationen an den Begriff „Volksgesundheit“ hervor.
    .
    Andererseits bin ich auch sehr glücklich als Nichtraucher in rauchfreien Kneipen und Restaurants. Deshalb habe ich am Sonntag genau wie der Don gewählt.-

  69. Militanter Nichtraucher mit...
    Militanter Nichtraucher mit Hang zur Zwangsenteignung… Was kommt als nächstes? Veganes Weißwurst-Inkasso? Oder die Zölibatsexekutive ‚Alarm für Pius XI‘?

  70. Kommando ironisches Zwinkern....
    Kommando ironisches Zwinkern.

  71. @californication
    "Es gibt...

    @californication
    „Es gibt keine Argumente für das Rauchen.“ Selbst wenn es so wäre: sollen wir alles verbieten, wofür es vermeintlich keinen Grund gibt? Schauerlich, dieser Satz!
    Und zur Tabaklobby: die Gesundheits- und Pharmalobby lässt grüßen.
    Richtig. Wie wärs denn beispielsweise mit einem Alkoholverbot. Versaufen nicht die ganzen Harz-IV-Empfänger sowieso nur das ganze Elterngeld oder lassen sich davon tätowieren? Völlig sinnlos diese Ausgaben. Was ist mit Zucker oder MacDonalds. Hat sich schon mal jemand die Fettleibigkeit unserer Jugend angesehen. Ohne harte Verbote sind die alle bald zuckerkrank und fallen wegen Trägheit auch als Renteneinzahler aus.
    In Deutschland sterben außerdem jedes Jahr über 6000 Menschen im Straßenverkehr. Das sollte verboten werden. Frauen tragen Stöckelschuhe und schädigen damit ihre Gelenke. Weg damit. Sportarten wie Skifahren oder Bungee-Jumping, die ein hohes Verletzungsrisiko bieten, sollten natürlich ebenfalls nicht ausgeübt werden.
    Es sterben auch viele Menschen an Stress durch übermäßige Arbeit. Verbieten sowas, sofort. Was mir gerade noch auffällt: Das Leben endet mit dem Tod. Ebenfalls verbieten, einfach alles verbieten. Das wäre das beste für eine Gesellschaft, die das Ökonomieprinzip auf alle Lebensbereiche ausdehnt und für die Intoleranz und Egoismus einen höheren Stellenwerte als Solidarität besitzen.
    Zurück zur Sache. Die Mehrheit der Bayern ist nicht für ein komplettes Nichtraucherverbot, äh Rauchverbot. Sie hat nämlich gar nicht an der Wahl teilgenommen. Lediglich 37,7 Prozent sind dem Wahlaufruf gefolgt. Davon haben 61 Prozent, was etwa 23 Prozent der tatsächlichen Bevölkerung entspricht, für das Gesetz gestimmt. Dieses Ergebnis verdeutlicht, dass hier lediglich eine Mehrheit der Minderheit für ein striktes Rauchverbot gestimmt hat. Angesichts der Tatsache, dass in München 85 Prozent der Lokale rauchfrei sind, ist mir der Sinn dieses Gesetzes grundsätzlich nicht klar. Genügend Auswahl haben die Nichtraucher schon jetzt. Was soll also das Gesetz? Ach so, stand ja im Text: Rente sichern und Gesundheitssytem nicht verteuern, damit die Gelenkkrankheiten der 90jährigen Kostverächter behandelt werden können.
    @Don Alphonso
    Ich gehe davon aus, dass sie in Zukunft bei der Auswahl ihrer Literatur, Musik, Malerei etc. streng darauf achten, dass diese auch in einer rauchfreien Umgebung angefertigt wurden, sprich von Nichtrauchern stammen.
    Oder waren meine Ironie-Rezeptoren heute nicht sensibel genug.

  72. Ich habe heute meinen...
    Ich habe heute meinen Albernen: Zuerst kommentiert Marvin, Kai folgt dann – Marvin Kai.
    .
    (Liegt vermutlich an der Aussicht, heute Abend ohne Feindopels in unter einer Stunde nach Würzbrurg brettern zu können)

  73. @elbseger 14:01h: ich habe...
    @elbseger 14:01h: ich habe gegen die Verschärfung gestimmt, nicht weil es mich inhaltlich interessiert, sondern weil ich die Denke dahinter ablehne. Denn letztlich wird damit ein weiteres Stück unseres Lebens restriktiv verrechtlicht und das ist es weissderteufel schon genug.
    Ich bin Nichtraucher, aber wer rauchen will, soll es bitte tun, und die Gesundheitsdiskussion wird m.E. einseitig geführt – wenn man da wenigstens konsequent wäre und sich der tatsächlichen Killer annehmen würde (Zucker, Fett, Stress). Aber während es bei Zigaretten Warnaufdrucke sein müssen und man über den Aufdruck von Tumorbildern diskutiert, reicht es bei Lebensmitteln ja noch nicht mal zur Ampelkennzeichnung. Bußgelder für Kippenwerfen halte ich freilich für nachdenkenswert.
    Mal leicht vom Thema abkommend: der Umgang mit dem Ausgang des Volksentscheids ist m.E. viel interessanter. Da gibt es mal einen Volksentscheid, da kann man mal direkt mit entscheiden, und da gibt es eine klare Mehrheit der (zugegeben wenigen) Wähler.
    Aber was ist die Reaktion in Presse und Politik? Alles nicht so schlimm, muss man nicht so eng sehen, kontrolliert wird jetzt lt. Schlagzeile der AZ auch nicht intensiver (obwohl die inqusitorische Kontrolle anderer Menschen der Fetisch der Bayern ist) und weil man beim Oktoberfest 2010 immer noch im Zelt rauchen darf, ist die Welt eh in Ordnung.
    Hm. Das nenne ich einen bemerkenswerten, um nicht zu sagen: demaskierenden, Umgang mit dem Willen des Wählers.
    @Don 14:09: Die „Libertas Bavariae“ gibt es nach meinem Eindruck zumindest heute nur noch als Libertas Franconia. Und da konzentriert auf die Freie Reichsstadt.
    Und, da stimmen Sie mir vielleicht abe gar nicht zu, die Libertas Frankfortensis ist dem miefig-autoritärem Gehabe des öffentlichen Personals der Bayerischen Landeshauptstadt allemal vorzugswürdig.

  74. Ihre Ressentiments dürfen Sie...
    Ihre Ressentiments dürfen Sie ja gerne pflegen.
    Aber Fakt ist, dass Raucher unterm Strich weniger Kosten, als Nichtraucher.
    Nur weil jemand mit 50 an Lungenkrebs stirbt (und mehr oder auch weniger Kosten für die Allgemeinheit dabei anfallen), heisst das nicht, dass er nicht mit 70 einen anderen Krebs entwickelt hätte.
    Auf keinen Fall vergessen werden darf, dass weniger Rentenzahlungen in Anspruch genommen werden.
    Verstehe mich bitte niemand falsch: ich mag solche Aufrechnerei nicht. Aber Sie waren es, der diese Rechnung aufgemacht hat, und sie stimmt schlicht nicht.
    Ausserdem, wie Sie ja selber bemerkt haben, führt diese Art der Volkskörper-Betrachtung zwangsläufig zu Diät- und Sportpflicht.
    Oder eben Leistungsentzug von Seiten der Kasse.
    Ich will hier ja nicht jedem Laster das Wort führen, aber Ihre Urgroßmutter hatte schon ganz Recht.

  75. Sethos, guter Punkt....
    Sethos, guter Punkt. „Volksgesundheit“ – aus diesen Zeiten stammt ja auch noch der § 173 StGB. Da wird nach wie vor vom BVerfG nicht dran gerüttelt (außer von Herrn Hassemer).
    Wäre mir außerdem neu, dass es aufgrund des Verbots weniger Fälle des typischen „Dorfidioten“ gegeben hätte bzw. gibt.

  76. @Kai
    Nur so als Hinweis: So...

    @Kai
    Nur so als Hinweis: So (mit der Mehrheit der Minderheit) wird in der Schweiz schon längstens abgestimmt. Auf die schweigende Mehrheit darf sich allerdings danach niemand berufen, denn die hätten ja abstimmen können, hätten sie denn wollen (…und wer nichts sagt, über den wird bestimmt).
    „Komplettes Rauchverbot“: Hab ich was verpasst -> darf in ganz Bayern jetzt nirgends mehr geraucht werden? -> Ha! Marktlücke!! Ich beginne sofort mit dem Snus-Import !!!

  77. In den Jahren nach dem II. WK...
    In den Jahren nach dem II. WK bis 1948 waren Zigaretten, insbesonders Lucky-Strike-u. Camelstangen das angesagte Zahlungsmittel schlechthin. Für so eine Stange konnte man locker 5 Laibe Brot oder 2-3 kg Butter u. a. vom Bauern auf dem Schwarzmarkt bekommen….Liebesdienste der holden Weiblichkeit wurden damit ebenfalls entlohnt (vae victis).
    So ein Typ von den US-Constabulary (Infanterie als Polizeitruppe verkleidet, gelbblaurote Streifen auf den Helmen und Fahrzeugen) schnippte mal ganz lässig vor mir auf einer Sitzbank vor dem Commander-Point sitzend, eine Zigarette nach zwei Zügen weg, um zu beobachten wie wir Jungens danach hechten würden. Als ich sie im Fluge erwischte klickte er das Magazin aus dem Gewehr und verdrosch mich damit mit Vergnügen…..Kippen waren ebenfalls sehr begehrt.

  78. Der springende Punkt ist doch,...
    Der springende Punkt ist doch, dass es nicht darum geht Raucher vom Rauchen abzuhalten (die können sich meinetwegen vollqualmen bis sie von innen schwarz werden), sondern darum die Nichtraucher vor dem Qualm zu schützen. Da würde ich mir im meinem Bundesland auch eine strengere Regelung wünschen, ich kann in meinem Kaff in keine Kneipe gehen weil alle als „Raucherlokale“ ausgewiesen sind.
    Es geht eben nicht nur um die persönliche Freiheit Rauchen zu können, da man Nichtraucher belästigt (von Gesundheitsschäden durch Passivrauchen mal abgesehen). Von daher finde ich Vergleiche zu Torten/Stöckelschuhen/Sonstigem obsolet.

  79. @greenbowlerhat
    So geht es mir...

    @greenbowlerhat
    So geht es mir auch. Als nächstes können sich die Herrschaften den Alkohol vornehmen, dann den Zucker in der Cola. Das ist wohl ein Witz: Rauchverbot in Kneipen wegen der Gesundheitskosten. Dann müssen wir auch den Alkohol verbieten. Und manchen Leuten den Führerschein abnehmen, weil die ständig Unfälle verursachen. Vielleicht sollten wir auch das Sattessen verbieten. Das macht bestimmt dick! Sonnenbaden verursacht Hautkrebs. Verbieten! Es gibt noch viel zu tun!

  80. Bei uns war's Machorka in...
    Bei uns war’s Machorka in Zeitungspapier. Hat sich keiner drum gepruegelt. In der DDR gab’s nix, aber Kippen satt.

  81. Hallo und schönen Tag !
    Guter...

    Hallo und schönen Tag !
    Guter text Don Alphonso und ein gutes Thema denke ich. Das meiste wurde ja schon geschrieben.
    Vorschriften für andere finde ich immer sehr prüfenswert. Rauchen ist für mich insoweit kein Thema, weil meine Frau raucht und ich nicht.
    Eine Frage der Tolleranz. Rauchen beim oder kurz vor dem Essen ist tabu.
    Ich denke auch, daß Alkohol mindestens ebenso schädlich ist. Die Republik trocken zu legen wäre dann wohl der nächste Schritt.
    Da bin ich dann bei Kai und seinen Argumenten…. alle nach der Geburt in den Sarg legen und nur noch ganz flach atmen lassen, der Tod kommt dann irgendwann von selbst. DAS ist Sicherheit.

  82. @kai. 7.7. @ 13.42h

    kai...
    @kai. 7.7. @ 13.42h
    kai 13.42h
    >> @Don Alphonso
    Ich gehe davon aus, dass sie in Zukunft bei der Auswahl ihrer Literatur, Musik, Malerei etc. streng darauf achten, dass diese auch in einer rauchfreien Umgebung angefertigt wurden, sprich von Nichtrauchern stammen. << Quite right! Noch besser wäre's m.M.n. wenn DA's Blog nach Roget et Gallet "Shisho" duften würde.

  83. Der rote Luftballon hat mir...
    Der rote Luftballon hat mir auch gut gefallen. Der fürsorgende Herr Vater wird ihn seinem Kinde wahrscheinlich nicht mehr haben wiederbringen können; oder war es einer dieser mit Grußkarte Bestückten, der unglücklicher Weise im Vestibül des hochzeitlichen Schlosses hängen blieb?
    Spektakulär auch das Wort sozialkompatibel. Was ist sozial und würde man es nicht oben und unten anders definieren müssen. Und verleitet das nicht gleich zu der Aussage: Rauchen ist asozial?
    Zum Brettern kann ich auch einen Silvesternachmittag wärmstens empfehlen, noch dazu wenn er auf einen Sonntag fällt.

  84. Im Schützengraben (oder...
    Im Schützengraben (oder Gefechtsstand) darf weiter geraucht werden? – Wie ist da die Gesetzeslage? Das wäre doch ein Thema für die Garnisonstadt I. a.d. Do…

  85. Ich warte nun auf die Horden...
    Ich warte nun auf die Horden glücklicher Nichtraucher die unsere Eckkneipen stürmen und mit seeligem Lächeln auf den Lippen gegen den Umsatzverlust der Wirte antrinken und so ein Kneipenszerben verhindern.
    Ich fürchte nur Sie werden nicht kommen.
    Hier wird eine Kultur zerstört von Menschen die vorher nicht in Ecklokale gingen und nachher nicht in solche gehen werden.
    Raucher werden nicht mehr in Lokale gehen, Nichtraucher die Lücke aber nicht schließen.
    Ich als Nichtraucher sehe diese Gefahr jedenfalls.
    Ein Jeder der der sein Feierabendbier in einer Nichtraucherkneipe zusich nehmen will hat die Gelegenheit eine solche zu Eröffnen oder durch sein Verhalten als Konmsument darauf hin zu wirken dass ein geschäftssinniger Unternehmer eine solche eröffnet.
    Wenn also der Wunsch der Nichtraucher so stark gewesen wäre raucherfreie Eckkneipen zu frequentieren hätte der Markt doch reagiert und solche massenhaft Gegründet.
    Von einer riesigen Gründungswelle ist mir aber nichts bekannt.
    Lediglich hat eine Mehrheit einer Minderheit in deren Revier sie normalerweise nicht wildert ein Verbot erteilt.

  86. @fionn
    "Noch besser wäre's ...

    @fionn
    „Noch besser wäre’s m.M.n. wenn DA’s Blog nach Roget et Gallet „Shisho“ duften würde. “
    -> und an diejenigen, die allergisch auf ‚Shisho‘ reagieren, an die denkt wieder niemand…. (Ironiekeule wieder eingepackt)
    .
    PS: Ich finde, man kann sehr gut gegen dieses beschränkte Rauchverbot sein. Oder auch dafür. Aber bitte nicht mit diesen absurden Übertreibungs-Totschlag-Argumenten.

  87. fionn, eine nette kleine...
    fionn, eine nette kleine Abschweifung eigentlich: Wie sieht es mit einem Verbot penetranter Parfums aus, z.B. „Angel“ von Mugler…
    .
    Jüngst lief ich in einem fürchterlich modernen Frankfurter Einkaufszentrum an einem Bekleidungsgeschäft für die vermeintlich hippe Klientel vorbei, aus dem der Duft der jugendlichen Sexy- und Coolness strömte und sich geradezu stählern in meine Nasenflügel bohrte. Vor dem Geschäft: Eine 20 Meter-Schlange von kaufwilligen oder doch zumindest schaulustigen Gymnasiasten. Und ein Möchtegern-Surfertyp als Türsteher. So was gehört doch auch verboten, wo wir schon mal dabei sind.

  88. @ Exilsaarländer 07. Juli...
    @ Exilsaarländer 07. Juli 2010, 15:52 : Genau dieses Gefühl beschleicht mich bei der ganzen Angelegenheit auch.
    Blockwarte an die Macht.

  89. @Kopfgeburt
    "Ha! Marktlücke!!...

    @Kopfgeburt
    „Ha! Marktlücke!! Ich beginne sofort mit dem Snus-Import !!!“
    Leider gibt es in der EU ein Vertriebsverbot für Snus
    (§ 5a Tabakverordnung zum „Lebensmittel- und Bedarfsgegenständegesetz).
    Allerdings versuchen die Schweden seit langem das Verbot zu kippen. Also dranbleiben!

  90. Die Frage ist doch, ob Spanien...
    Die Frage ist doch, ob Spanien heute verliert.

  91. @Kopfgeburt
    PS: Ich finde, man...

    @Kopfgeburt
    PS: Ich finde, man kann sehr gut gegen dieses beschränkte Rauchverbot sein. Oder auch dafür. Aber bitte nicht mit diesen absurden Übertreibungs-Totschlag-Argumenten.
    .
    Warum reichen 85 Prozent rauchfreie Restaurants/Kneipen in München den Nichtrauchern nicht aus? Warum müssen es 100 Prozent sein?

  92. Annasethe, "ungehobelt und...
    Annasethe, „ungehobelt und ohne ankuendigung nach draussen hasten“, ist, gleich aus welchem Anlaß, immer eine Unart, etwa so wie, sagen wir mal, um jetzt ein Beispiel zu konstruieren, die notorische Kleinschreibung. Selbstverständlich kann man, wie Sie sagen, so etwas nicht durchgehen lassen.
    Wenn aber jemand, gleich aus welcher Veranlassung, die Runde in angemessener Weise kurz verläßt, sind Sie dann bereit dies zu akzeptieren? Wenn nein, dann dürfte auch niemand die Toilette aufsuchen. Bedenken Sie die Folgen!
    Oder möchten Sie Ihr Akzeptieren etwa abhängig machen vom Grund, der den Verlasser treibt? Das hieße: Toilette ja, Rauchen nein. Dann aber wären Sie Ihrerseits gezwungen, zu problematischen Formen des Verhaltens zu greifen. Denn Ihre überprüfende Frage, ob der Betreffende auch wirklich aufs Klo geht, könnte leicht dazu führen, daß Sie selbst sich auf einem Index wiederfinden.

  93. Beim Lesen der Zuschriften zu...
    Beim Lesen der Zuschriften zu diesem Beitrag komme ich nicht umhin, festzustellen, daß die hier postenden, sich wohl als Stützen der Gesellschaft sehenden Kommentatoren keine besseren Argumente haben als die Leserbriefschreiber der Presse im Allgemeinen. Einem wie auch immer gearteten Eliteanspruch wird man damit sicher nicht gerecht.
    .
    Denjenigen, die auf das Eigentumsrecht abstellen, sei ein Blick ins GG empfohlen – das Eigentumsrecht ist dort nicht schrankenlos gewährleistet. Mit anderen Worten: Wenn Sie Ihrem Nachbarn in der Kneipe eine reinhauen, bleibt das auch dann eine strafbare Körperverletzung, wenn es Ihnen der Wirt erlaubt hat.
    .
    Und für den „Kulturverlust“ bzw. das „Kneipensterben“ sind doch wohl die verantwortlich, die rein wegen der kleinen Unbequemlichkeit, zum Rauchen vor die Tür gehen zu müssen, auf die Förderung ihrer geliebten „Kultur“ glauben verzichten zu müssen.
    .
    Zum Selbstbild des toughen Marlboro-Cowboys passt das Gejammere schon gar nicht.

  94. Filou@:Begrüsse Sie als...
    Filou@:Begrüsse Sie als kongeniales „Frontschwein“
    Verbote sind reizend, S. Prohibition in den USA>> Al Capone. Als ehem. Strauch-Kartoffel,-, Äpfel-, Pflaumen-, Kirschen-u. Holzdieb, Abschreiber etc. weiss ich von was ich rede ;-))
    Exilsaarländer@:Ei jo…so eppis is glebte Gutmenschenart. Die Familje Heinz Beggä dut do noch nit esu dengge!
    http://www.youtube.com/watch?v=4gxFwZTafU0

  95. Ich habe nichts gegen...
    Ich habe nichts gegen Drogenkonsum, ob das jetzt Alkohol, Zigaretten, Hasch, Dieselabgase oder Kleber oder was weiß ich noch was ist. Jeder soll sein Leben so genießen wie er will….. Aber bitte nicht auf Kosten der Allgemeinheit.
    Wer säuft, der säuft alleine für sich und stört keinen (naja zumindest zuhause und solange er nicht versucht Auto zufahren). Wer Heroin spritzt krepiert alleine. Wer Kleber schnüffelt bleibt alleine. Dieselabgase müssen per Gesetzt toleriert werden, weil die Mehrheit lieber billiger tankt, als zu denken.
    Aber Zigarettenqualmer blasen das meiste Ihres Drecks in die Luft, die andere atmen müssen. Es stinkt einfach ekelhaft und nervt. Mal ehrlich! Mir wäre es fast lieber gewesen man verbietet das Zigarettenrauchen VOR den Gaststätten und Cafes als drinnen. Drinnen stört es keinen. Tür zu und die Qualmer qualmen unter sich. Gut ists. Restaurants, in denen gegessen wird, in denen sich Kinder aufhalten.. ok auch hier Rauchverbot ok. Aber reine Alkohol- und Qualmkneipen.. die sollte es geben. Alles was die Menschheit vor dem Gestank und dem Gift schützt ist gut. Also sollen sie doch unter sich bleiben können.
    Und jetzt haben wir den Salat. Alle qualmen draussen vor der Tür, verpesten die Luft und verdrecken die Bürgersteige. .. und das soll Nichtraucherschutz sein? Ein Nichtraucher würde nicht in eine Qualmkneipe gehen, außer er will es so oder hat nen Dachschaden. Dann soll er doch.. Mir doch egal. Aber ich will gefälligst durch die Stadt laufen können, ohne daß ich um mich rum lauter stinkende Qualmer ertragen muss.
    In diesem Sinne.. schönen Gruß an die ÖDP und die Grünen…. Netter Versuch, aber Ziel verfehlt…

  96. Schön, das zumindest optisch...
    Schön, das zumindest optisch rauchschwadenfreie Kirchengewölbe. Will uns der Don darauf aufmerksam machen, dass bei entsprechender Anwendung das bairische Gesetz auch ein Anwendungsverbot von Weihrauch in den bairisch-katholischen Kirchen darstellt? Von Tabakrauch lese ich dort nichts, von Personen, die rauchen auch nichts. Nur von das Rauchen, großgeschrieben. Das kann auch ein Gegenstand wie ein Weihrauchfass. Und dass bei Erstkommunionen in aller Kinder anwesend sind und historisch belehrt werden (Bibellesung) steht außer Zweifel. Und Religionsfreiheit deckt auch keine Körperverletzung.
    .
    Auftretender Schwefelgeruch scheint allerdings erlaubt.

  97. Ich rauche nicht und mag auch...
    Ich rauche nicht und mag auch keinen Zigarettenqualm. Trotzdem habe ich mit Nein gestimmt, denn obwohl ich viel ausgehen, werde ich auch mit der jetzigen Regelung so gut wie nirgendwo mehr von Rauch gestört.
    Aber solange das Rauchen legal ist, mag ich niemanden das Rauchen verbieten, wo er mich nicht stören kann, eben z.B. in einem Raucherclub. Wo der Raucher übrigens weniger stört als vor den Türen der Kneipen.
    Und es stimmt: Im Abstimmungslokal war das gefühlte Durchschnittsalter über 60.

  98. @DA
    oB Sie es in unter ...

    @DA
    oB Sie es in unter einer Stunde nach Würzburg schaffen wage ich zu
    bezweifeln bei all den Baustellen und dem notorischen Problem mit dem
    Kühlsystem.
    Aber im Ernst: wer als Raucher keine Anständigkeit, Höflichkeit und vor
    allem Rücksichtnahme auf andere kennt und Kippen vor anderer Menschen
    Eigentum wirft, sollte vielleicht selbst verraucht werden.
    lch stecke mir jetzt erstmal eine an und entsorge sie später im haus-
    eigenen Ascheimer. Mein Problem. mfG.T.

  99. Auffällig ist, daß den...
    Auffällig ist, daß den gesundheitsapostolischen Dekretierern die Überschrift nicht auffällt. Dort nämlich werden Verbote den Drogen zugerechnet.
    Ein interessanter Gedanke, nicht wahr?

  100. nun beruhigt euch mal wieder....
    nun beruhigt euch mal wieder.

  101. Den Aspekt Erziehung und...
    Den Aspekt Erziehung und Volksgesundheit sehe ich weniger hinter dieser (begrüßenswerten) Entwicklung. Dem kommt man traditionell besser in Form von Steuererhöhungen und Ekelbildern nach.
    .
    Ein Nichtraucher mit geringer Rauchtoleranz (Gestank, Kleidung, Kopfschmerzen, etc.) war bisher zwar in Restaurants gut geschützt, jedoch musste er sich vollständig dem Kneipenleben enthalten. In Westvierteln vielleicht kein Problem, anders sozialisierte Menschen kommen jedoch durchaus über ihren Freundeskreis mit solchen Etablissements in Berührung. Eckkneipen (Rudis Bierschwemme) sind vermeidbar, bei größeren Kneipen hat sich jedoch durch die bisherige Gesetzeslage im schönen Bayern (und meinem schönen Württemberg) eine starke Asymmetrie etabliert: kleine, hässliche, leere Nichtraucherräume und gesellige, den überwiegenden Anteil der Fläche ausmachende, Raucherbereiche. Dazu noch die Tendenz, dass eine Gruppe sich selbstverständlich im Raucherabteil aufhält, wenn nur ein Mitglied Raucher ist.
    .
    Das Recht auf atembare Luft bei gleichzeitiger sozialer Teilhabe gehört für mich einfach zu einer zivilisierten Gesellschaft. In einigen Jahren werden wir den Kopf schütteln ob der „primitiven Zustände“, die noch vor nicht allzu langer Zeit herrschten. Erinnert sich noch jemand an die stinkenden Züge, die man im Laufschritt bei angehaltenem Atem durchschreiten musste?

  102. Werter Don Alphonso - Artikel...
    Werter Don Alphonso – Artikel wie immer OK.
    Aber als Raucher verstehe ich die ganze Aufregung nicht.
    Rauchen beim Essen und in Restaurants waren immer für mich tabu.
    Alles ander wurde z.B. von Exilsaarländer schon geschrieben.
    mfg

  103. @ Plindos : Sie benutzen das...
    @ Plindos : Sie benutzen das (Un)Wort „Gutmensch“. Ich hätte da ein oder zwei Fragen.
    Ist der Sagende ein Schlechtmensche?
    Ist ein Gutmensch ein guter Mensch, ein gutmeinender Mensch (in der Form gut gemeint ist das Gegenteil von gut gemacht?) oder ist ein gut Mensch ein Mensch der alles gut macht (in der Form von heilen und verbessern)?
    Ohne das Thema zu weit zu fassen, aber Gutmensch ist vom Gebrauch in der Presse abgeleitet, eine Form jemanden herabzusetzen.
    Warum wird das Gegenstück des Schlechtmenschen so selten/nie benutzt?

  104. Langsam reicht´s aber...
    Langsam reicht´s aber auch.das Genörgel(verbieten) geht mir langsam(verbieten),es sei denn es ist eine Barchetta, auf den Keks (verbieten ), ist mir wurscht (verbieten) ob jemand raucht (verbieten) oder nicht (verbieten), kommentieren verbieten ,Blogs auch. Ist mir jetzt so ernst (verbieten) wieder auch nicht (verbieten). Bürger, die sich von Parteien so anmachen lassen, verbieten.
    Der „Aufschrei“ erinnert mich an die Geschichte mit den „zurückhaltenden Anglern“. Schatz, bringst du mir bitte noch ein Glas Rotwein? Aber ja!
    Ich liebe diese Frau!!

  105. Zusammenfassung!...
    Zusammenfassung!

  106. Eine Volksabstimmung zur...
    Eine Volksabstimmung zur Verlängerung der Laufzeiten von Kernkraftwerken, zu ungeeigneten „Endlagern“, zum permanenten Kriegseinsatz in Afghanistan etc. werden wir wohl nicht erleben.
    Um mal etwas Perspektive in die Angelegenheit zu bringen.

  107. Ich habe die Zeit noch erlebt,...
    Ich habe die Zeit noch erlebt, als auf dem Schulhof unseres Gymnasiums geraucht werden durfte. Das war ein Ergebnis der 68er-Schüler-Emanzipation.
    .
    Später wurde es wieder verboten, aber allen: Lehrern und Schülern gleichermaßen, nur an der Bushaltestelle hatten die Notorischen (Schüler wie Lehrer) ein Asyl.
    .
    Als Stimmbürger würde ich stets für strengste Rauchverbote eintreten, eben gerade weil ich ja selber im persönlichen Umgang nicht immer den Spielverderber oder Gesundheitsapostel herauskehren will. Das ist doch viel besser, der Gesetzgeber macht es für mich.
    .
    „Ich hätte nichts dagegen, aber wenn der Rauchmelder in der Decke losgeht, dann wird es richtig teuer für Sie“.

  108. Eine Raucherin zu kuessen,...
    Eine Raucherin zu kuessen, ist, als wuerde man einen Aschenbecher auslecken!
    .
    In Frankreich, MC und Italia kostet es 500 Euro Amende (im Wiederholungsfall nach oben offen), wenn man in Restos oder Bistros raucht.
    Fuer den Betreiber und fuer den Raucher!
    Das ist Gesetz!
    Aber es war, bzw. ist ein gutes Geschaeft fuer die Markisen-Hersteller.
    Heut hat jeder draussen seinen geschuetzten Anbau fuer die Suechtigen.
    Nur die Reinigungen werden Einbussen haben…

  109. Ich denke hier wird Occams...
    Ich denke hier wird Occams Rasiermesser nicht korrekt angewendet, es werden Theorien aufgebaut und Gedankengebäude errichtet, wenn eine Hundehütte gereicht hätte.
    Die liefer ich nun gerne, ich bin nun mal der Typ fürs grobe.
    Annahme: Die Bürger die für das Rauchverbot gestimmt haben möchten sicherstellen das sie nicht von rücksichtslosen Rauchern ohne Sanktionen in Ihrem Recht zum schadstoffarmen Atmen beeinträchtigt werden. In meiner Erfahrung sind Raucher, wie alle Suchtkranke, recht großzügig mit dem selbst zuteilen von Rechten, um Ihre Sucht zu befriedigen, egal was die Umgebung meint. Und bei der Zahl der Süchtigen ist die Wahrscheinlichkeit recht groß das man von Rauchern einmal beeinträchtigt wurde. Beispiel: Die Bistros in Zügen. Da haben die Raucher rücksichtslos gequarzt, wem es nicht passte konnte sich ja ohne Kaffee auf den Gang stellen. Und dann war das Geschrei groß-sie haben es derart überzogen das es unerträglich wurde, und maulen herum, wenn es ihnen dann verboten wird! War ihnen ja freigestellt Mäßigung zu üben-was sie nicht taten! Und nun bietet sich den Nichtrauchern eine Gelegenheit das rücksichtslose Volk der Raucher davon abzuhalten einen Nichtraucher einzunebeln. Und das wird getan. Das das ganze etwas schärfer ausformuliert ist, als es der Sache gut tut-geschenkt. Im Prinzip rollt die Welle gegen den Egoismus der Süchtigen. Und ein Verbot der rücksichtslosen Angler würde dem Don Alphonso auch jeder unterschreiben. Wie üblich sind es die wenigen die für die vielen ein Sache so verderben, das sie verboten werden muss. Es sind die Päderasten die mich zögern lassen einem Kind die Panini Bilder zur WM in die Hand zu drücken, die ich nicht will, ich muss eine Dame suchen die das für mich tun muss. So werde ich um den Genuss der leuchtenden Kinderaugen gebracht. Ich kann nicht einfach einem Kind bei mir im Haus eine Tafel Schweizer Schokolade in die Hand geben, wenn ich mal wieder dortselbst für ein Institut tätig war-das muss fein geregelt über die Eltern gehen. Ich sehe das ein, Kinder sollen sich angewöhnen nichts von Erwachsenen anzunehmen-aber was bedeutet das? Als ich ein Kind war, durfte man jedem Erwachsenen vertrauen. Und die rate der Perversen war wohl damals auch nicht höher oder niedriger als Heute. Meinen Wanst werde ich auch abschmelzen müssen, weil inzwischen die Damenwelt auch besser sieht als denkt, ja sogar besser sieht als fühlt-und auch das war früher anders, denke ich. Angst und Gier sind die schlechtesten Ratgeber, Hoffahrt und Angabe schlechte Richtschnüre-aber Heute die häufigsten. Mut und Seelenruhe, Liebe und Herzensbildung sind von Nöten-aber so gottserbärmlich selten. Man mag jedes kleinste Körnchen davon wie einen Schatz bewundern. Und darum ist dieses Blog auch manchmal so wertvoll. Auch wenn es sich ab und an gewaltiglich vergallopiert.
    Ich erwarte Vollzug der Aufgabe der deutschen Mannschaft-die sollten doch die drei Minuten bis zum ersten Tor der deutschen Mannschaft unterbieten können? Mein türkischer Kollege hat mir kluge Worte der Warnung über das starke Mittelfeld der Spanier, im Gegensatz zu Engländern und Argentiniern, mitgegeben. Wohl wahr. Aber ist es auch signifikant?
    Man wird sehen.
    Schönen Abend,
    RealMash

  110. Ich erinnere mich noch sehr...
    Ich erinnere mich noch sehr gut an mein allererstes rauchfreies Punkkonzert – in den USA, wo sonst. Das war schon sehr, sehr seltsam. Und die Raucher konnten auch nicht nach draußen, um eine zu rauchen – denn auf der Straße herrscht wiederum Alkoholverbot, und wie soll die Kippe denn schmecken, wenn’s kein Bier dazu gibt. Immerhin erkannte ich damals einen immensen Vorteil der Nichtraucherei, der in der Diskussion aber nie angeführt wird: Konzertphotos auch in kleinen Clubs werden gestochen scharf, und wenn man blitzt gibt es kein Streulicht.
    Aber irgendwie, obwohl ich seit über zwanzig Jahren Nichtraucher bin: Wenn am nächsten Morgen die Klamotten nicht nach Rauch stinken, dann war’s einfach kein richtig schönes Konzert.

  111. Holly01@:An sich sträubt sich...
    Holly01@:An sich sträubt sich mir bei dieser Art von „Neusprech“ das Gefieder,
    Ihre sprachliche Empfindlichkeit ist durchaus angebracht: Für mich verbindet sich mit dem Wort „Gutmensch“ eine besondere Art von Vermucktheit und Heuchelei. Z. B. die unqualifizierte Art der Auseinanderesetzung mit Religion, die durch die modische Veressenheit auf die Missbrauchsfrage in D.-land im Schwange ist und verkürzt abläuft. Denke aber, das wäre ein Thema für sich.

  112. Pardon für die...
    Pardon für die Verzögerungen, ich war unterwegs, um etwas abzuholen.

  113. Letzte Abndsonne auf dem...
    Letzte Abndsonne auf dem Dachgarten. Aus dem Zimmer klingt das Tuten der Vuvuzelas. Madame studiert eine Frankreichkarte.
    .
    „Du, dieses Saint-Germain-en-Laye, das ist doch das Dorf mit diesem Schloss?“
    „Hm, ja!“
    „Aber hier auf der Karte ist das Schloss nicht eingezeichnet…?“
    „Ist auch ’ne alte Karte!“
    „Das kann nicht sein. Die habe ich 2008 gekauft…“
    .
    Filou zuendet sich ein Cigarillo an. Hat ja wieder prima geklappt.
    .
    „Die Wievielte ist das eigentlich heute schon? Ich hab‘ Dir gesagt, du sollst nicht…“
    .
    Abblende.

  114. @RealMash 07. Juli 2010,...
    @RealMash 07. Juli 2010, 20:27
    Ich empfehle zu lesen: @zonebattler 07. Juli 2010, 13:46
    Das machts uns alten Menschen etwas leichter die Texte zu lesen.
    Merci!

  115. Alter Bolschewik, das geht...
    Alter Bolschewik, das geht solange gut, wie es keine Nebelmaschinen gibt. Im klassischen Bereich hat man ohnehin keine Probleme mit dem Rauch.
    .
    RealMash, ich weiss gar nicht, ob es die wirklich rücksichtslosen Exemplare sind – Rauchen hat immer etwas wenig rücksichtsvolles an sich. Der netteste Raucher riecht unerfreulich, dsa kann man nichts mache´n – ausser man verbietet es.

  116. @Don Alphonso:
    Das mit dem...

    @Don Alphonso:
    Das mit dem Geruch stimmt natürlich-und wenn man Hunger hat ist es so richtig eklig. Aber der Einwurf mit den Über-parfümierten ist durchaus auch wahr.
    Zudem ist der Gedanke eine „Fat Lady“ zu rauchen, wenn man einen schönen Erfolg erungen hat, durchaus nicht falsch-rituelle Rauchopfer sind meiner Meinung nach erlaubt, nur halt nicht in Innenräumen-alter Zigarrenrauch ist grauslig. Aber in der freien Natur, nicht unter dem Fenster eines Nachbarn, mit einem schönen Glas Single Malt Whiskey (wie in „Boston Legal“)? Das ist, denke ich, erlaubt.
    War eben auf der Straße um aus dem Auto noch etwas Wasser zu holen, und von Überall kam der Klang der Vuvuzelas aus den Häusern-so wie ein Schwarm wilder Hornissen. Eine akustische Anzeige wie Volkes Seele wohl kocht.
    Meinen türkischen Kollegen werde ich Montag ob seiner überlegenen Lageeinschätzung wohl loben müssen.
    Guten Abend,
    RealMash

  117. 'Manntje, Manntje, Timpe...
    ‚Manntje, Manntje, Timpe Te,
    Buttje‘ Buttje in der See
    myne Fru de llsebill
    will nich so‘ as ik wol will.‘
    ‚Na, wat will se denn?, säd de Butt. ‚Ach,‘ säd he, ’se will warden as de lewe Gott.‘ ‚Ga man hen, se sitt all weder in’n Pißputt.‘
    Door sitten se noch bet up hüüt un düssen Dag.
    .
    Eben Gesetzeshatz. Wer zu viel will, erreicht gar nichts.

  118. Ein toller Abend. ich war auf...
    Ein toller Abend. ich war auf der Autobahn, musste aber mit 80 schleichen, weil ich einen barocken Bischof auf dem Heckträger hatte. Dabei war es so schön frei.

  119. @BertholdIV: Die Geschichte...
    @BertholdIV: Die Geschichte des Heroins ist in der Tat sehr interessant, weil es sich eigentlich um eine Droge handelt, deren Nebenwirkungen für die Gesundheit eher minimal ist. Das Verheerende an dieser Droge sind die Illegalität, die Unwägbarkeiten der Dosierung der auf dem Markt verfügbaren Chargen, die Kriminalisierung durch den Zwang, die hohen Preise des illegalen Markts zu finanzieren. Doch gerade auch bei Heroin ist der Suchtmechanismus inzwischen wohl auch hinreichend gut verstanden worden. Was Menschen ohne Drogengebrauch an Selbstidentität, Zufriedenheit, Erfolg und Glück in Interaktion mit anderen Menschen erreichen, kann als Körperzustand in optimaler Weise durch die Chemie erreicht werden. Im sozialen Leben gibt es aber fortwährend kleine Entzugssituationen, Zweifel, Enttäuschung, kleine Niederlagen, melancholische Stimmungen, die den Menschen wieder empfindsam für neues Glück machen. Der Drogenabhängige meidet aber den Entzug und gerät nun auf den Weg der immer höheren Dosierung und damit in eine Sackgasse, die im günstigsten Fall daran besteht, daß er eine hohe Erhaltungsdosis braucht, ohne noch etwas von den positiven Effekten der Droge zu haben. – Wer sein Glück in den Drogen sucht, ist im Wortsinn assozial, weil er auf das gesellschaftliche Miteinander verzichten kann und oft auch verzichtet. Deshalb besteht die gesellschaftliche Ächtung der Drogen im Prinzip durchaus zu recht. Nikotin ist eine schwierige Droge, weil sie schnell wirkt und der Entzug außerordentlich hart ist. Ich habe vor vielen Jahren nach 60 Gauloises täglich mit dem Rauchen aufgehört und hatte eine sehr schlechte Zeit, bis ich darüber hinweg war. Ernst Jüngers Versuche und Erfahrungen mit Drogen sind hier auch erwähnt worden. Er war darüber hinaus ein lebenslang Nikotinabhängiger, Fotos zeigen ihn fast immer mit der Zigarette in der Hand. Ach ja, und dann gibt es noch einen Süchtigen, der ein beredtes und abstoßendes Beispiel für die Versklavung durch das Nikotin ist: Altbundeskanzler Schmidt!

  120. @Grimaldeli, na das wird am...
    @Grimaldeli, na das wird am Sonntag mit Ihren Nachbarn ein wahres Fest der Voelkerverstaendigung.
    Nourriture liquide ist ein schoenes Wort. Muss ich mir merken. Unsereins (schlicht gestrickt) sagt: „Das bisschen, das ich esse, kann ich auch trinken“.

  121. Vielleicht ist der...
    Vielleicht ist der fürsorgliche Staat doch besser als der neoliberale. Vor knapp 15 Jahren habe ich die dänische Zigarettenindustrie in die schwerste Krise ihres Bestehens gestürzt. Inzwischen gilt mir meine Entscheidung, das Gequarze aufzugeben, als Beweis lebenslanger Lernfähigkeit des Menschen (ok, ich bin da sehr bescheiden).
    Vielleicht bin ich auch irgendwann nicht mehr stolz darauf, alle VdP-Winzer beim Namen aufzählen zu können.
    All das ist doch kein Verlust an persönlicher Freiheit oder Lebensqualität oder wie es der süchtige Jammerlappen auch immer nennen mag.
    Wahrscheinlich erleben wir zur Zeit nichts anderes als technischen und gesundheitlichen Fortschritt und Nikotin, Alkohol und Fett werden alsbald durch Stoffe ersetzt, die sich erst ab dem 120. Lebensjahr und nur in wenigen Fällen negativ auswirken.

  122. immehin bin ich ja...
    immehin bin ich ja schliesslich auch intolerant gegenüber intoleranz.
    .
    Don Alphonso – 07. Juli 2010, 10:27 – „Trotzdem finde ich es nicht schlecht, wenn weniger geraucht (und getrunken, das ist eigentlich das grössere Problem) wird.“
    .
    ähem, liebe runde: ab wann müssen drinks draussen eingenommen werden?
    ich mein‘, weil das ja so gefährlich ist, geschätzter don, vor allem, wenn sie dagegen auch noch allergisch sein sollten. eine allergie kommt ja selten allein, sie ärmster.
    .
    bittesehr, es ist ihr rauch- und alkohol- und totestierfreier salon, den ich eigentlich ganz gerne mag.
    dennoch bin ich so frei, mir von allem etwas zu nehmen und mir ein gepflegtes weissbier zu genehmigen. in meiner hip flask noch einen schönen calvados für Filou. in meiner wasserflasche den rasant umgefüllten champagner für Grimaldeli (verborgen in einer papiertüte; bitte schnell trinken, da sonst plat). für RealMash einen whiskey. im kofferraum ist genug für alle da.
    demnächst gebe ich kurse im cocktailmixen. anmeldeliste liegt aus.
    .
    Filou – 07. Juli 2010, 11:51 – „Demnaechst muss man auch noch auf Passivtrinker Ruecksicht nehmen.“
    .
    exakt!
    was kommt als nächstes?
    da sie offensichtlich gegen das autofahren nichts haben, ist dann die sexsucht fällig?
    auch verbieten?
    weil das so gefährlich ist und insbesondere auf den gesellschaftlichen zusammenhalt zersetzend wirken könnte?
    .
    die frage ist, ab wann wird genuss zur sucht?
    d.h. so simpel ist die sache nicht zu beurteilen.
    .
    ein wirklich toller abend, alles frei, nur ein paar rennfahrer (wie mich). der himmel teilweise tiefrot unter juliblau verfärbt, ein exorbitantes schaupiel.
    .
    hallo fionn, wieder da? schön! ich habe sie vermisst!

  123. Raucherzonen vor Ein- und...
    Raucherzonen vor Ein- und Ausgängen sollten verboten werden! Das ist doch der wahre Hohn…
    Und wenn nicht per Verbot zu erreichen, dann sollten Gebäudebetreiber mal nachdenken, das ist schließlich ausdrücklich erlaubt.

  124. @Filou 07. Juli 2010,...
    @Filou 07. Juli 2010, 23:14
    Ich hab das Match nicht gesehn. Sitze mit meinem Labrador und einem eiskalten Leffe vom Fass auf meiner Terrasse und schau aufs Meer. Nebenbei scroll ich ein bischen im internet.
    .
    Eigentlich muesste man „legume liquide“ sagen, denn was ist drin: Hopfen und Malz!
    Ich liebe einen guten Wein, aber bei dieseTemperaturen geht nix ueber ien eiskaltes Pils, so kalt, dass die Magengeschwuere gleich beim ersten Contact wegplatzen!
    bon nuit

  125. Lieber Don, zu „Ein Pfund...
    Lieber Don, zu „Ein Pfund Dreck braucht der Mensch im Jahr“ von Ihrer Urgrossmutter, passt der gelegentlich verschmitzte Einwurf meines geliebten (leider verschiedenen – „heimgegangenen“) Großvaters: „Dreck reinigt den Magen.“ Und siehe da, irgendwann hörte ich von fachlicher Seite, dass es gar nicht so gut sein soll, seine Kinder in einer übermäßigen Sterilität aufwachsen zu lassen. Weil die Abwehrkörper nicht genug Training bekommen, werden gerade solche „überbehüteten“ Kinder öfters krank als „normal“ aufwachsende Kinder.
    .
    Liebe Vroni, die Beimischung suchtfördernder Zusätze in Zigaretten ist eine Riesenschweinerei. Typisch, dass sich unsere feigen Reichstagsgänger nicht an dieses Thema trauen. Muss doch gleich mal unsere Parteiprogramm-Kommission zu einer außerplanmäßigen Sondersitzung einberufen.
    .
    Filou?
    Kippchen?

  126. @Donna Laura : Zu unserer...
    @Donna Laura : Zu unserer vorherigen Konversation-
    Parbleu! Werde mir in Zukunft bei Dingen die Feingefühl und Übersicht verlangen Ihr Plazet abholen!
    .
    Und ich denke das Don Alphonso nichts gegen geistige Getränke haben kann, wie jeder andere auch, so man nicht direkt (durch besprengen mit besagtem Getränk wenn der Genießer „pété“ oder gar „noir“ ist(stimmt es das der Franzose das für betrunken sagt? Meine mich zu erinnern das gehört zu haben.)), oder weil Alkohol induziert ein schlimmer Fall von pointenloser Logorrhoe auftritt, dadurch gestört wird.
    .
    Ich habe mir übrigens ein Tannenzäpfle gegönnt, aber wie das zum Glück immer so bei mir ist, alleine läuft der Alkohol nicht, da würgt man’s mühsam herunter (es sei denn man trinkt in Respekt auf einen von uns gegangene Freund oder Kollegen, da sind solche Gefühle selbstverständlich fehl am Platze). Da ich Morgen zum Rechtsanwalt muss um uns AGBs zu besorgen, ging zehn Jahre sehr gut ohne, bis S* kam, jetzt brauchen wir welche *“§%/(=??=()/&%&. Die machen wirklich nur Arbeit und Ärger, melde ich mich jetzt ab.
    .
    Eigentlich denke ich, das man mit Niemand einen Vertrag schreiben sollte, mit dem man nicht auch per Handschlag einen Vertrag schlösse, den letztlich sind die Verträge nie das Papier wert, auf das sie geschrieben werden. Wer einen böswilligen Partner hat, der genug Geld für einen Winkeladvokaten hat, der hätte ohne Vertrag weniger Ärger und Kosten.
    .
    90% der AGBs, die ich bisher gesehen habe, sind Abschriften des BGB, mit 10% Klauseln, die vor Gericht nicht bestehen werden.
    .
    Uneigentlich haben wir es hier mit dem Lufthaken zu tun. Und da muss man nun mal, will man den Kompagnon in Lohn und Brot halten.
    .
    Und wann wird Genuss zur Sucht? Wenn es mehr ohne unerträglich, als mit viel angenehmer wird.
    .
    Das heißt, das es nicht um Lustgewinn, sonder Entzugsvermeidung geht. Und insofern ist die erste Phase einer Liebe durchaus prekär-das arme Gehirn auf Entzug von Dopamin-nur mühsam gebändigt durch Theobromin Zufuhr.
    .
    Wie froh ich bin, nicht in diesem Zustand zu sein.
    .
    Wie sehr ich es vermisse ;-)
    .
    Wünsche noch eine angenehme NachtRuhe,
    RealMash

  127. @Cornelius I, Kippchen? Ich...
    @Cornelius I, Kippchen? Ich paffe Cigarillos. Wer sowas auf Lunge raucht, kann auch russische Panzer knacken. Ich also nicht.
    An die Rillos kam ich, als vor Jahrzehnten meine laermenden Bronchien mir den Schlaf raubten. Da ich aber zwischendurch eine kleine Belohnung brauche, paffe ich Minicagarrchen (auch gut fuer Uebersprunghandlungen). Auch gut fuer Platzmarkierung. Wo der Hund an den Baum pisst, hinterlasse ich eine Stinkspur. MacKilroy was here!
    Danke fuers Angebot. Sollten wir uns mal treffen, wissen wir wenigstens, das es ein Biergarten werden soll.
    PS: Ich finde die Diskussion sehr verbissen und typisch deutsch. Vive la Fraction francophile!

  128. Donna! Grosser und zuechtiger...
    Donna! Grosser und zuechtiger Kuss!

  129. Ein Pfund Dreck braucht der...
    Ein Pfund Dreck braucht der Mensch im Jahr.
    .
    Und diese Urgrossmutter kannte wahrscheinlich noch nicht die beißenden Gerüche die manche, vornehmlich asiatische Importware verströmt, während sie noch in Regalen steht oder liegt oder hängt, und auf ihre Verramschung wartet. Gibt es diesbezüglich in naher Zukunft auch Verbote, die man freudig erwarten darf, zum Schutz der Gesundheit der Passivkäufer? Oder eventuell Atemschutzmasken Gebote für die vielen betroffenen Verkäufer?
    .
    Was ist mit den Laubbläsern, und Motorsägen, den Rasenmähern und Dampfdruckreinigern, mit denen lärmtrunkene, meist xy chromosomte Hyperaktive samstags frühmorgens ihre Umgebung beschallen nachdem sie im Baumarkt jippie ja ja jippie jippie yeah waren, und im anregenden Anschluß das Ruhebedürfnis ihrer Mitmenschen im Handumdrehen häckseln?
    Nicht gesundheitsschädlich? Und ob.
    Es besteht wohl [immer] die große Gefahr zu Tode zu regulieren.
    (Und dass nun viele Kneipen- und Restaurantgänger, welche kurz mal ausweichen werden um zu rauchen, den umliegenden Anwohnern die geöffneten Fenster gründlich vermiesen).
    °
    Das soll besser sein?

  130. Die Schädlichkeit des...
    Die Schädlichkeit des Rauchens ist seit Jahrzehnten bestens nachgewiesen, die Warnung vor der Sucht ist längst Teil des Schulunterrichts, und trotzdem entscheidet sich jedes Jahr aufs Neue ein erschreckend hoher Prozentsatz der Jugendlichen ganz bewußt und aus freiem Willen für eine Raucherkarriere.
    .
    Es gibt schlimmere Beweise für die Unmündigkeit und Unvernunft des Menschen, aber kaum einen offensichtlicheren.
    .
    Heroinsüchtigen und Alkoholikern unterstelle ich eine schwere Kindheit, die sie irgendwie entschuldigt, aber bei Rauchern fällt mir das schwer.
    .
    Wenn es nach mir ginge, dann sollte der Zigarettenverkauf komplett illegalisiert werden. Raucher können sich bei ihrem Hausarzt einen Süchtigen-Paß ausstellen lassen, der sie dazu berechtigt, in der Apotheke Nikotinpillen legal zu erwerben. Nur so kann man es ausrotten.

  131. @Don Alphonso 07. Juli 2010,...
    @Don Alphonso 07. Juli 2010, 22:50
    Bischoff? Der Mixa wohnt jetzt bei Ihnen?

  132. Ach und die armen Mörder,...
    Ach und die armen Mörder, Gewaltverbrecher und Pädophilen auch nicht vergessen?
    !Einspruch!

  133. @RealMash
    08. Juli 2010,...

    @RealMash
    08. Juli 2010, 00:09
    „pété“ oder gar „noir“(stimmt es das der Franzose das für betrunken sagt?
    .
    Oui!
    Man sagt aber auch „soûle, plein, avinée oder ivre“

  134. Grimaldeli, nein, nur ein...
    Grimaldeli, nein, nur ein Gemälde von Friedrich Karl von Schönborn-Buchheim

  135. schöne...
    schöne Vorstellung.
    .
    *pustet Rauch aus und schaut auf den Ozean*

  136. Werter Don,
    ist es nicht...

    Werter Don,
    ist es nicht vielleicht so gewesen, daß die 23 % der Bayern ( die Quote scheint mir stimmig ! ), die für das Verbot gestimmt haben, diejenigen sind, die auch auf Autobahnen mit 80 kmh links fahren, um es dem Hintermann mal so richtig zu zeigen, die es zu jeder Zeit und in jeder Gesellschaft gibt, wo sie z. B. als Blockwarte Verwendung fanden, die hinter Gardinen darauf warten, daß jemand falsch parkt, damit sie die Polizei verständigen können, die über ihre Bekannten nie etwas Gutes aber oft viel Schlechtes zu erzählen wissen, die immer fordern „alle für Einen“ aber nie „Einer für alle“, die froh sind „wenn alles von oben geregelt wird“, die gern in Sklaverei leben, wenn sie wohl versorgt werden und nicht denken müssen, die schon in meiner Schulkasse gepetzt haben, diejenigen, die schon immer wußten was gut für andere ist, die, die nur dann opponieren, wenn es anonym geschehen kann,
    diejenigen auch, die gern wegschauen, wenn jemand Hilfe braucht, die immer dann wissen was zu tun ist, wenn kein Engagement droht …. ( jetzt höre ich Ihnen zuliebe auf, obwohl ich noch Beispiele wüsste )?
    .
    Die aber nie gegen die Todesstrafe, gegen Folter, gegen Guantanamo, gegen Napalm, gegen Ölpest …
    .
    Und, diese gibt es natürlich nicht nur unter den Bayern, sie haben sich nur eben mal decouvriert.
    .
    Gruß Hanskarl

  137. Was bitte um Himmels Willen...
    Was bitte um Himmels Willen wollen Sie mit einem barocken Bischof?
    Stehen solche mittlerweile als Karikaturen in bayrischen Gartenanlagen?
    Beste Grüße

  138. Snus ist leider nicht harmlos...
    Snus ist leider nicht harmlos wenn er Tabak enthaelt. Sehen Sie sich mal die Bilder von Gaumen oder Zungenkrebs an. Das Ausspucken danach ist auch keine schoene Sache.
    Der Platz wo ich als Nichtraucher gerne Tabakrauch habe ist eine ungelueftete Toilette.
    Lesen sie mal die Krankheitsgeschichte von Sigmund Freud, kein schoener Abgang.
    Ich bin jedenfalls froh dass in Flugzeugen nicht mehr geraucht werden darf. Das Rauchen im Auto ist auch so eine Sache wenn man Passagier ist.

  139. Verdammt, mir wurde soeben aus...
    Verdammt, mir wurde soeben aus der Seele gesprochen!
    Ganz besonders der anfang trifft es auf den Punkt!
    (ich bin übrigens Nichtraucher)

  140. Am 07. Juli hatte ich so eine...
    Am 07. Juli hatte ich so eine Art Entzugserscheinungen. Jetzt am 08. sind die wie ausgerottet.
    Wollte ich nur mal ganz bewußt und aus freiem Willen mitteilen.

  141. ALLE Raucher werden sterben....
    ALLE Raucher werden sterben. Das ist die einzige, unerschuetterliche Tatsache.

  142. donna laura, genau das ist die...
    donna laura, genau das ist die frage. selbstverständlich ist der übergang von genuss zur sucht ein fließender.
    .
    im grunde beginnt sucht schon dann, wenn man sich in seiner entscheidung von der aussicht auf genuss leiten lässt. wir sind wohl beinahe alle genusssüchtig. so funktioniert unsere gesellschaft und der kapitalismus. deshalb wird diese tatsache auch nie so wahrgenommen, im gegenteil ist genuss ein vollkommen positiv belegter begriff.
    .
    die größte tragödie der sucht besteht doch darin, dass die persönliche freiheit, die freiheit, über sein handeln zu entscheiden, verloren geht. man könnte sucht als die perfideste art der sklaverei verstehen.
    .
    genuss muss nun nichts schlechtes sein. um seine freiheit zu bewahren, muss man eben bewusst genießen – und zum bewussten genuss gehört auch immer der verzicht. und zwar der freiwillige. und das ist wohl auch das fatale an der sucht, nämlich, dass man sie erst bemerkt, wenn man versucht, zu verzichten. wer nie versucht zu verzichten, merkt auch nicht, dass er süchtig ist.
    .
    kurz: wer von uns frei von süchten ist, der möge als erstes mit „ja“ stimmen. nichtsdestotrotz sind weggeworfene kippen und qualm im restaurant (wo gibts denn noch sowas?) natürlich doof, aber doof sind auch raser auf der autobahn, schubser in der fußgängerzone und lautemusikhörer im öpnv.

  143. Moin.

    Habe gerade...
    Moin.
    Habe gerade nachgerechnet: 45 Jahre qualmen x 50 Gramm Zware Van Nelle pro Tag und mal 365 macht 821,25 Kilogramm. Für´s sozialverträgliche Früh-Ableben sollte es reichen. Den Rest schafft Oettinger Weißbier der Kasten zu 6,99 netto. Insofern: Die Stützen der Gesellschaft können sich auf ein Nicht-Verfresser der Renten-Netto-Einzahlung freuen.
    gruß f

  144. Es ist doch sehr seltsam, dass...
    Es ist doch sehr seltsam, dass ehemalige (starke) Raucher gern den Duft einer (starken) Zigarette riechen. Bitten sie mich um eine Fluppe, warne ich oder lehne ab.
    Zigarette ist nicht Zigarette.
    Werde ich eingeladen, warne ich vor mir als Raucher oder ich lehne rundweg, aber höflich ab. Ich finde es beleidigend, zum Rauchen auf den Balkon ausgeladen zu werden. Argumente wie „Meine Vorhänge“, „Meine Möbel“, „Meine Kleider“ etc. übergehe ich, wenns hart kommt. Wozu gibt es Fenster? Zum Lüften?
    In Restaurants, Nichtraucherautos etc. rauche ich grundsätzlich nicht mehr, weil ich Gästen nicht den Genuss und Autofans nicht ihre Autoinnenverkleidung verderben will. Fanatiker ironisiere ich, indem ich auch auf langen Fahrtstrecken
    nicht rauche. Ich rauche auch nicht im Beisein von Kindern und offenbar Kranken.
    >
    Was (mir) stinkt: aufdringliche Parföngs, schlecht (un)gelüftete Wohnungen und Kneipen, muffige Kleider (Mottenpulver), billige Plastikklamotten, Knoblauch (den ich gern esse), Küchengerüche, manche (sehr oft auch private) Toiletten, starke Bier- und Weinfahnen, Jogger, Ungewaschene und so manches Andere.
    >
    Was mich zu bissigen Bemerkungen hinreißt, sind Leute, die schon beim Anblick einer Zigarette anfangen zu salbadern oder mir Schachtel und Feuerzeug wegnehmen, ohne mich zu bitten, sie einzustecken. Bei guter Laune frage ich, ob es vorstellbar sei, dass Fabriken, die sich ihre Emissionsrechte zweifelsfrei ergaunert haben, Benzinschwaden wegen dichten Verkehrs, Ölheizungen im Winter, Asbest, Industriestaub, deodorierte Räume etc. nicht auch Lungenkrebs verursachen könnten. Leuten, die sich darüber beschweren, dass sie bei Eintritt in ein Restaurant vor der Tür die Schwaden der Raucher glauben ertragen zu müssen, rate ich, eine Tür weiter zu gehen. Einen A. fragte ich, ob er keinen Mund- und Nasenschutz eingesteckt hatte.
    Eine strikte Antinikotinerin erzählte grinsend, dass sie bei ihrem Kuraufenthalt zufällig in einen total kahlen Keller mit Kruzifix unter Raucher geraten sei. Seitdem verbrachte sie ihre Zeit hier, wo Leben und Lachen herrschte.

  145. Sollte es Rauchern gestattet...
    Sollte es Rauchern gestattet (!) werden, eigene Krankenkassen für Raucher zu betreiben, würde bald auffallen, dass diese geringere Kassenbeiträge zahlen. Der Aufschrei der NR-Lobby wäre ähnlich wie bei Raucherkneipen: Der NR muss da auch rein (dürfen)! – Bis dahin kann man ja mal behaupten, dass Raucher das Sozialsystem mehr kosten. Die positiven Folgen der Selbstmedikation durch Rauchen werden völlig ausgeklammert – nur die rauchspezifischen Krankheiten argumentativ „in Rechnung“ gestellt.
    Ohne Zögern würde ich sofort einer Raucherkrankenkasse beitreten. Aber wie gesagt, die NR würden bald ebenfalls dort rein wollen und dieses Recht per Gesetz einfordern, nachdem man ihre Theorien (d. höheren Raucherkosten) in der Praxis widerlegt hat.
    Empfehle ein: Halali!

  146. So richtig zur Volksseuche...
    So richtig zur Volksseuche wurde das Rauchen im WK2, als die Werhmacht freigiebig Zigaretten an die Landser verteilte, die froh waren, so ihre Nervosität zu verwalten.
    In den 50ern und 60ern wurde dann auch gequalmt wie nie zuvor.
    .
    Auch das war ein Faktor, der Frauen damals vom beruflichen Aufstieg abhielt. Wer weder mitrauchen noch das Gequalme stundenlang ertragen wollte, für den kam gleichwelche Büroarbeit überhaupt nicht in Frage, v.a. nicht an der Universität.

  147. Ich erinnere mich an eine...
    Ich erinnere mich an eine nächtliche Autofahrt im Winter (bei ca. minus 10 Grad) quer durch Deutschland, bei der ich nie einschlafen durfte, weil immer in dem Moment kurz nach dem Einnicken der Süchtige unter uns wieder dringend eine rauchen und dafür das Fenster öffnen mußte. Das war dem doch egal ob ich schlafen konnte oder nicht. Seine Sucht hatte für ihn Vorrang.
    .
    Nur im GULag würde ich mir Raucher als Mitgefangene wünschen, um von ihnen billig Kleider und Lebensmittel zu ertauschen.

  148. Alkohol und Nikotin,
    rafft die...

    Alkohol und Nikotin,
    rafft die halbe Menschheit hin.
    Ohne Alkohol und Rauch,
    stirbst die andere Hälfte auch.
    .
    HansMeier555 freundlich zugeeignet.

  149. Lieber Raucherwirt,
    einmal...

    Lieber Raucherwirt,
    einmal habe ich den interessanten Standpunkt gelesen, dass man den Rauchern die Kosten, die sie (nach statistischen Berechnungen) im Alter nicht mehr verursachen sollte, vorab auszahlen sollte. „Danke, dass Sie ein sozialverträgliches Frühableben anstreben. Hier sind Ihre monatlichen 50,98 Euro.“ Das würde ihnen, so meinte der Autor, womöglich zu denken geben.

  150. "Ich rauche nicht im Beisein...
    „Ich rauche nicht im Beisein von Kindern“.
    .
    Tut mir leid, aber ich war selber mal Kind und weiß, was von so Sprüchen zu halten ist.
    Selbst wenn der Raucher das ernst meint, wird es am Ende auf einen Vorwurf an die Eltern hinauslaufen: „Warum bringt Ihr Euer Kind denn überhaupt mit, wo Ihr doch wißt, daß hier geraucht wird…“
    .
    Als Kind wollte ich mal Schach im Verein spielen, aber die Erwachsenen Spieler rauchten fast alle und hatten überhaupt keine Hemmungen, dem 12jährigen das ins Gesicht zu blasen (nicht mit Absicht, sie kannten es nicht anders).

  151. @alle
    Hey warum ist das alles...

    @alle
    Hey warum ist das alles so schwer zu verstehen? Warum werden hier immer Äpfel mit Birnen verglichen.
    Jetzt mal ganz einfach ausgedrückt:
    – Ich will hier keinen bekehren, sondern lediglich saubere Luft atmen dürfen
    – Raucher verpesten die Luft mit Zigarettenqualm
    – Diese Luft müssen alle anderen zwangsweise einatmen, ob sie wollen oder nicht
    – Trinker „emittieren“ nichts und können sich von mir aus ne Leber so dick wie ein Fussball ansaufen. Wen störts?
    – Gleiches gilt für andere Drogenabhängige
    Deshalb ist es GUT, wenn Raucher sich wegsperren dürfen und in dort die Luft verpesten, wo eh nur derjenige reingeht, dem seine Gesundheit weniger wichtig ist, als seine Kneipe.
    Rauchen ist GUT! Die Steuereinnahmen sind enorm, die demografische Kurve wird geglättet, die Pharmaindustrie und die deutschen Ärzte und Krebszentren verdienen prächtig an Raucherbeinen, Lungen-, Kehl- und Speisröhrenkrebserkrankten…. und das allerwichtigste den Rauchern machts Spass und sie sind glücklich dabei. No Risk no Fun.. oder?
    Also bitte! Lassen wir sie doch alle qualmen. Mehr Kneipen für Qualmer!!! Weg von der Straße und weg aus öffentlichen Einrichtungen!!… Eure Gesundheit ist mir sch… egal, meine aber nicht!!!

  152. Gesund kommt sie daher, die...
    Gesund kommt sie daher, die schöne neue Welt. Alle tun nur noch, was gut, was gesund für sie ist. Jung, schlank, schön, gesund. Und mit dem Finger auf alle zeigen, die es nicht sind. Krankenkassenbeiträge bemessen nach body-mass-index und allmonatlichen Laktatwerten. Lesen: „Willkommen in Welville“, T.C. Boyles führt uns nach Battle Creek Sanatorium, die Bastion korrekten Denkens und der Mäßigung, wohin die gesundheitsbewusste Oberschicht Anfang des 20. Jahrhunderts wallfahrtet, um ihren „Selbstintoxikationen“ durch absurdeste Entbehrungen und Mühen zu begegnen und den altbösen Feinden Alkohol, Tabak, Fleisch und Sex abzuschwören.

  153. Filou, Cigarillos habe ich...
    Filou, Cigarillos habe ich auch eine Zeit lang geraucht, aber irgendwann bin ich zur Camel zurück. Wenn ich viel Ruhe habe gern auch Pfeife (Danisch Black Vanilla). Warum im Biergarten? Wir können es uns doch in einem meiner Schlösser und Burgen unterm Kreuzgewölbe gemütlich machen ;-)
    .
    Verbissen finde ich die Diskussion nicht, da eben jeder seinen Standpunkt verteidigt. Das ist natürlich. Dons Beitrag ist hochaktuell und auch wertvoll. Ich spiele schon seit Jahren mit dem Gedanken, mich mal für eine Woche irgendwo einzubuchen, um vom Nikotin loszukommen. Die Nachteile des Rauchens sind mir einfach zu groß, die Genusszigarette ein Wunschtraum.

  154. anderl@:Schaugns Herr Anderl,...
    anderl@:Schaugns Herr Anderl, die Oberschicht ist zwegn dem eine, weil sie sich
    in entscheidenden Momenten, Bereichen durchaus mässigen konnte. Und zwar von der Antike bis zur Jetztzeit. Mens sana in corpore sano. Wobei die Frage auftaucht, wen sie zur Oberschicht zählen? Reine Definitionssache das.
    Es bleibt Ihnen doch völlig unbenommen sich die Hucke vollaufen zu lassen, sich ein veritables Lungenhachée anzuzüchten, sich an Schweinshaxen zu delektieren und über das andere Thema wollen wir gnädig den Mantel der gegenseitigen Diskretion breiten, weil auch da gibt es gewisse Relationen und Abhängigkeiten. Fragn Sie halt amal den Arzt Ihres Vertrauens ;-) Gehen´s amal in eine der Entzugsanstalten, dort könnten Sie das wahre Elend der Welt quer durch alle Schichtungen der Bevölkerung in nuce sich anschauen, anhören und kennenlernen.
    Rosinante@:Gewiss müssen wir alle sterben, nix neues, aber wenn ich mir die Kadetten teilweise ringsherum in meinem Alter so ansehe, wie sie sich den diabetes mellitus oder bronchial carcinoma eingehandelt haben, dann pfeif ich auf ihr Rezept. Werd eines Tages lieber frohgemut mit einem Gebetlein (ars moriendi) auf den Lippen, in die Kiste steigen.
    HansMeier555@: Weil´s eh wahr is!

  155. hallo, was halten sie von...
    hallo, was halten sie von frankreich, wo ein staatsminister zurücktreten mußte, weil er sich für 12000 euro auf staatskosten zigarren bestellt hat? Zeugt doch von lebensqualität. oder?

  156. Ich finde, das sollte man sich...
    Ich finde, das sollte man sich selbst kaufen. Das ist keine Frage des Geruchs, sondern der moralischen Hygiene.

  157. Es ist schon interressant wie...
    Es ist schon interressant wie eine Mehrheit in diesem Blog die harten Fakten der Krebsstatistik einfach wegignoriert. Die Datensätze dafür wurden über Jahrzehnte erhoben und sind so wasserdicht, dass die Tabakindustrie mit Ihrem Heer an Anwälten Milliardenentschädigungen nicht vermeiden konnte. Natürlich wird es jetzt hier wieder heissen, natürlich die Amerikaaaaner…. Aber medizinische Fakten lassen sich nunmal nicht für ewig ignorieren. Es ist dieselbe Evidenz und Kausalität wie für die Einnahme von Contergan, nur mit verzögerter Wirkung. Keiner würde bei klarem Verstand hier ein Wort für die freie Benutzung von Contergan einlegen.
    Auch verstehe ich nicht ganz, welche Kultur das ist, die mit ,,der Eckkneipe“ vernichtet werden soll? Ich habe seit 20 Jahren einen Kollegen zu ertragen, der ,,Gauloises“ raucht. Sein Lungenemphysem rasselt schon bedenklich was nur natürlich ist, aber er stinkt auch wie ein Clochard. Meine Freiheit-seine Freiheit?

  158. sandman - 08. Juli 2010, 01:34...
    sandman – 08. Juli 2010, 01:34 – „selbstverständlich ist der übergang von genuss zur sucht ein fließender.“ – schön und treffend formuliert.
    .
    gerade alkohol ist vorsichtig zu handhaben: wenn man in die sucht rutscht, darf man nie wieder ein bier, einen schönen wein zum essen geniessen – oder einen cocktail. der verzicht muss dann ein kompletter sein.
    ich denke, das allein reicht, um sich zu zügeln (von der schmerzenden williams-birne danach ganz zu schweigen).
    .
    .
    nach den massstäben der versicherungswirtschaft sind alle über 25jährigen ohnehin alle mängelwesen, die nicht in die norm-mensch-pressform hineinpassen.
    alles, was da irgendwie darüber hinausragt, wird nur mit höheren beiträgen versichert. oder gekappt. selbst schuld.
    .
    ich möchte anderl von herzen zustimmen. wann hört dieses exogen entstandene perfektionismusstreben auf?
    .
    das ende einer genuss- und spassgesellschaft, die ich ausdrücklich befürworte, eben weil sie den menschen glücklich macht – und was hat der mensch schon ausser seinem kleinen leben? -, kann auch in ‚1984‘ münden: eine tolle lebensperspektive, die mir in tagalbträumen als endpunkt des zeitpfeils, auf dem wir reisen, gar nicht unrealistisch erscheint (aber natürlich nicht so trist verpackt wie z.b. in der verfilmung von 1984 mit john hurt, sondern rosa und glitzernd; wir sollen das ja nicht merken).
    das ende einer genuss- und spassgesellschaft, die im mäntelchen des spasses daherkommt, aber eben des normierten spasses – der für das individuum ungefähr genauso passend ist, die wie o.g. vorstellung von versicherungen zum normmenschen.
    .
    aber werden wir politisch: für eine solche perspektive stehen, natürlich n u r politisch korrekt handelnde, gewisse bundesministerinnen und deren chefin, die wohlbedacht nur das wohl der kleinen michelchen im sinne haben (ganz sicher aus hehren motiven – ich unterstelle dies wirklich).
    die deutsche schlafmütze an sich ist obrigkeitshörig. daher funktioniert diese beschränkung und supersedierung (s.u.) auch.
    .
    aber hauen wir auch den von anzeignekunden befeuerten journalisten eine ins kontor: danke für die tollen (global wirkenden) marketingstrategien, die zumindest mitinitiator sind für folgendes beispiel:
    junge mädchen machen mit 12 jahren ihre erste diät (nach ‚vorschrift‘), nachdem sie beim ersten sex (nach ‚vorschrift‘) festgestellt haben, dass sie zu dick sind(nach ‚vorschrift‘). was dazu führt, dass sie obenherum nicht so üppig werden(nicht nach ‚vorschrift‘) was im hochglanzmagazin als normative grösse vorgestellt wird. weswegen sie den eltern so lange auf die nerven fallen, bis sie endlich (nach ‚vorschrift‘) eine brustvergrösserung zur mittleren reife/zum bac bekommen.
    nach ‚vorschrift‘: das rosa handy, de passende kleinwaagen, an dem man nicht mehr selbst herumbasteln kann, wenn er mal defekt ist (zu jedem glühbirnenwechsel in die werkstatt!), et cetera.
    .
    natürlich leben wir in einer ‚matrix‘-kulisse.
    in einer marketingmatrix, die den menschen in seiner eingebundenheit hält, die ihm vorgaukelt, alles sei sein freier wille,
    und er zahlt ein, er hält institutionen am laufen, er ist in der institution, er arbeitet, um sich das auto zu kaufen, dass ihn zur arbeit bringt, um gross- und flachbildfernseher zu erwerben, um mit dem werberahmenprogramm, das realiter eine verdummungs- und sedierungsprogramm ist , seine zeit zu verplempern, um den ganzen unnötigen produktionsüberschuss aus den regalen nach hause in sein ameisenheim zu tragen.
    auch der leibliche konsum wird normiert: wenn ich chips von $%!§ o d e r autos mit * kaufen kann, then I got it made! alles darunter sei irgendwie, nun ja, assi.
    .
    ich finde es sehr begrüssenswert, hier in dieser runde, die sich um den blog unseres hochgeschätzten don gebildet hat, geister zu finden, die sich eine andere als die ’norm‘-meinung gebildet haben.
    was eigentlich nur eine logische selbstverständlichkeit sein sollte, wenn … aber damit sind wir dann wieder beim bildungsthema und dem projekt der aufklärung angelangt.
    und den philosophisch-soziologischen nischen, die das leben schön gestalten helfen.
    .
    lieber, verehrter, hochwohlgeborener Cornelius I., dürfen wir bei ihnen auf dem schloss einen denkpanzer einrichten?
    .
    und, nein, donna laura hat keine schlechte laune.
    pardon, liebe runde, ich bin nur engagiert. soll’s geben.
    das wetter ist prächtig, der nachschub an hausgemachtem zitronensorbet gesichert, die wohlschmeckenden kirschen gedeihen trotz der diesjährigen wetterlage. die pferde liegen im stall und streiken.
    .
    nebenstrang: lt. iwf soll es mit der wirtschaft ja wieder aufwärts gehen.
    frage: wer braucht jetzt wieder geld, das die westviertel-lemminge in anlagen stecken sollten, um sie im august/sept anschliessend mit 15 % verlust wieder zu verkaufen, um sich zu denken: puh, glück gehabt, es hätten auch 30 % weg sein können. irre ich mich?

  159. "eine Mehrheit in diesem Blog...
    „eine Mehrheit in diesem Blog die harten Fakten der Krebsstatistik einfach wegignoriert“
    .
    Ist das so? ich denke, dass sich Raucher bei diesem Thema einfach mit mehr Engagement zu Wort melden, als Nichtraucher. Unfallverursacher hadern ja auch mehr mit dem Schicksal, als Leute, die weiterfahren. Und an der Schädlichkeit des Rauchens zweifelt wirklich keiner – nur denken Raucher an den Tod in 30 Jahren jetzt noch´anders, als wenn es dann ans Sterben geht. Langfristige Planung war noch nie die Stärke der Menschen.

  160. Seine Urgrossmutter, ich bin...
    Seine Urgrossmutter, ich bin nicht umsonst in Wohnlagen anzutreffen, in denen solche Effekte kaum vorkommen.
    .
    Und noch was zu Alkohol: Wer einen Audgehschwerpunkt in der Nähe hat, weiss auch um die Emissionen von Betrunkenen. Ich halte Alkoholismus auch nicht für erstrebenswert, ganz im Gegenteil, da würde ich mir härtere Regeln sehr wünschen, besonders gegen Wirte.

  161. <p>donna laura, auch die Frage...
    donna laura, auch die Frage der Schönheitsideale wäre mal ein Thema; allerdings sehe ich da bei aller Kritik eher eine Verbesserung im Vergleich zu Wespentaillen und Miedern, abgebundenen Füssen und Schädeldeformationen. Man muss einfach sehen, dass die Gefallsucht jeden Schmerz und alles Leid betäuben kann. Mir dagegen ist das egal, ich esse gerne.

  162. apropos schönheitsideal:...
    apropos schönheitsideal: sicher kennen sie auch die oft nur säuerlich lächelnden westviertel-damen, die supersonnengebräunt ein wenig an dörrpflaume in engem cocktailkleid erinnern. auch mal einen beitrag wert.

  163. Der Zerfall ist nie wirklich...
    Der Zerfall ist nie wirklich angenehm, und es gibt darauf keien vollbefriedigende Antwort, wenn man noch was mit Spiegeln, Männern oder einem Operncorso vor hat. Wenn ich mal in Bregenz bin, bringe ich gern etwas mit.

  164. Um auf gemaessigt lasterhafte...
    Um auf gemaessigt lasterhafte Menschen einpruegeln zu duerfen, werden die Extreme zur Begruendung bemueht. Ja, besteht die Welt nur aus Kettenrauchern und Dauersaeufern?
    .
    So! Ich Raucher, der ich gerne bin, stinke. Und ich stinke gerne. Ich stinke deshalb so gerne, damit sich schmallippige Nichtrauchertussen und langweilige Buerohengste von mir fern halten. Es gibt eine ganze Menge Menschen, die ich unter GAR KEINEN Umstaenden um mich haben will.
    Ich bin naemlich Misanthrop. Ein (meist) gut gelaunter, weltoffener, rauchender, trinkender, bumsender Misanthrop.
    .
    PS: Hallo Ihr literaturbeflissenen, musikliebenden Mitmenschen! Schon mal darueber nachgedacht, wieviele rauchende, saufende, sexbesessene Halbmenschen Euch die schoenen Bilder malten, die tollen Romane schrieb und mit ihrer Musik Euch in Verzueckung versetzten? Nein? Geht in Euren vollgekachelten Himmel! Vorne, am Tor, nimmt ein aus Seife geschnitzter Petrus noch Abonnements auf…
    …ach was!

  165. Warum der eine Mensch süchtig...
    Warum der eine Mensch süchtig wird – und der Andere nicht – kann kein Arzt erklären.
    Ich rauche nicht mehr, aber mir geht die Diskreminierung von Rauchern schlicht auf den Wecker. Der Staat ist in Bezug auf den Tabak der größte Drogendealer überhaupt.
    Ich halte den Alkohol für ein viel größeres Problem.
    Eine ganz legalisierte Massendroge übrigens, die viel zu preiswert zu kaufen ist.
    Auf dem Berg gegenüber liegt eine Entzugsklinik. 85% der Patienten werden rückfällig. Die Dunkelziffer von Alkoholikern ist sehr hoch.
    Diese Menschen saufen sich zwar allein eine Fettleber an.. oder sie verbrennen eines Tages in ihrem Bett. Wie mein Bruder vor vielen Jahren.. ein hochintelligenter Bursche, der Journalist an einer großen deutschen Tageszeitung war.
    Aber was ist mit dem Leid, dass in betroffenen Familien entsteht?
    Die Folgekosten eines an Alkoholismus erkrankten Menschen und die Auswirkungen auf das System, indem er lebt… sind sehr hoch.
    Es tut mir leid, aber kein Raucher wird so etwas auch nur im Ansatz auslösen.
    Und was ist die Norm?
    Überall wird das Glas gehoben. Privat und öffentlich. Es gehört zum guten Ton, edle oder auch gewöhnliche Tröpfchen zu schlürfen.
    Oh… sie trinken Wasser? Saft gehört doch auf den Frühstückstisch.
    Ich trinke ab und an ein Glas Wein, ich muss mich aber verteidigen.. wenn ich in Gesellschaft keinen Alkohol trinke!
    Warum ist das so? Um geistreicher und lockerer zu scheinen?
    Das ist doch bemitleidenswert.
    Jugendliche dürfen ab 16 Jahren Bier, Wein und Sekt kaufen.
    Junge Menschen also, die sich noch im Wachsttum befinden.
    Welch schwachsinnige Gesetzgebung. Betrunken sind sie auch nach ein paar Flaschen Bier.
    Hier im Sauerland gibt es Schützenfeste. Dieser heimische Brauch ist ja ganz nett, aber er verkommt zur Farce, wenn man ein Solches besucht.
    Erwachsene – Männer, wie Frauen – leben Kindern und Jugendlichen ungehindert vor, sich zu betrinken.
    Auch Solche… die nach dem Nichtraucherschutz schreien.
    Sie bemerken nicht einmal den Balken vorm eigenen Auge.
    Aber es ist ganz einfach:
    Raucher bekommen demnächst einen Schnuller…
    …. „Gesellschaftstrinker“ ein Fläschchen.
    Und Menschen im Hatz IV Bezug werden zwangssterilisiert, damit sie keine Kinder mehr in die Welt setzen.
    Beste Grüße

  166. lieber Don Alphonso, gerne!...
    lieber Don Alphonso, gerne! geben sie ein paar tage zuvor bescheid, vielleicht laufen wir uns da über den weg, wenn ich es einrihcten kann.
    .
    zerfall beginnt biologisch gesehen vor 25. der rest ist reife.
    männer schauen oft gar nicht so genau hin, wie frauen, diese ewigen, zuweilen biestigen konkurrenzwesen (keine regel ohne ausnahme!), dies tun. zum glück!
    .
    ihnen, den männern, sei wichtig, so habe ich mir sagen lassen, dass ’sie‘ nett zu ihnen sei, geistreich, vielleicht humorvoll, hübsch anzuschauen und irgendwie sexy. sehr genügsam!

  167. ja, Filou, ja!!!...
    ja, Filou, ja!!!

  168. @Der Gärtner
    Der Punkt ist...

    @Der Gärtner
    Der Punkt ist ein anderer. Natürlich ist Rauchen sehr gesundheitsschädlich. Verqualmte Gaststätten und Büros haben mich auch gestört. Gegen eine weitgehende Beschränkung des Rauchens im öffentlichen Raum ist nichts einzuwenden. Aber das generelle Rauchverbot in Gaststätten ist eine Form der Zwangsbeglückung. Warum soll ein Gastwirt nicht eine Rauchergaststätte oder Raucherräume betreiben dürfen? Kein Nichtraucher ist gezwungen, dort einzukehren. Raucher auch nicht. Ich kenne auch einige Raucher, die die rauchfreien Gaststätten gut finden. Wenn das Argument der Gesundheit tatsächlich das tragende sein sollte, dann müsste das Rauchen völlig verboten werden. Das Ergebnis dieses Volksentscheids zeigt für mich ein hohes Maß an Intoleranz. Wenn ich als überzeugter Nichtraucher Toleranz von Rauchern erwarte, dann muss ich auch denen gegenüber Toleranz üben. Das Rauchen im privaten Raum zu verbieten, halte ich für überzogen. Der Staat kann in seinen Bereichen (Schulen, Behörden, Bahnhöfe etc.) das Rauchen mit gutem Grund völlig untersagen, nicht aber im privaten Sektor. Wenn einem Gastwirt verboten werden muss, das Rauchen seiner Gäste hinzunehmen, dann muss eigentlich auch das Rauchen bei größeren privaten Feiern zuhause verboten werden. Ganz hervorragend ist dieser Volksentscheid natürlich für Wirte, die wegen der bisherigen Gesetze Raucherräume eingerichtet haben und dafür vielleicht kräftig investieren mußten. Das Geld hätten sie besser zum Zigarettendrehen verwenden sollen.

  169. "Ja, besteht die Welt nur aus...
    „Ja, besteht die Welt nur aus Kettenrauchern und Dauersaeufern?“
    .
    Gesundheitsfetischisten nicht vergessen!
    .
    Spass beiseite, ich sehe keinen direkten Zusammenhang von Laster und Kunst. Einerseits, weil die heutigen Laster früher keine waren, andererseits, weil es auch nachweislich anders ging. Kunst ensteht vor allem in der Auseinandersetung mit Brüchen, Begierden, Emotionen und Konflikten, und da nimmt es nicht Wunder, wenn deren verstärker auch eine Rolle spielen.

  170. Wobei Don Alphonso... die...
    Wobei Don Alphonso… die interessanteren Menschen sind gewiss die …. mit Brüchen in ihrer Vita.
    Beste Grüße

  171. werter Don Alphonso, jetzt...
    werter Don Alphonso, jetzt haben sie sich selbst wiedersprochen: „ich sehe keinen direkten Zusammenhang von Laster und Kunst.“ und „da nimmt es nicht Wunder, wenn deren verstärker auch eine Rolle spielen.“ also doch.
    .
    ich bin da ein wenig unbeschlagen, bitte helfen sie mir weiter: welche weltkunst haben die amish-people (nichts gegen diese!) oder andere abstinzler noch mal geschaffen?

  172. Werter Don,
    was...

    Werter Don,
    was Zigaretteraucher angeht stimme ich Ihnen zu, aber das Zigarrerauchen ist ein ganz anderes Feld. Ich liebe es, eine schöne Avo Uvezian am Abend auf dem Balkon unserer Dependance an der See bei einem leichten Nordost mit Blick über die Bucht zu rauchen. Wunderbar. Einen lekeren Kaffee und eine Schokolade dazu. Fein abgestimmt. Ein Hochgenuss. Dies würde ich mir nie nehmen lassen.
    Kann man aus dem Zwetschgendatschi auch einen Erdbeerdatschi machen? Wir haben die allerbesten Erdbeeren hier im Schleswigholsteinischen.
    Beste Grüße aus der Sommerfrische
    MvB-B

  173. @specialmarke
    stimme Ihnen zu...

    @specialmarke
    stimme Ihnen zu zur Beurteilung der Heroinsucht. Trotzdem wäre es m.E. besser
    es einfach frei zu geben um die Hersteller und Konsumentenkriminalität zu beheben. Die soziale Ächtung der Sucht und der Kampf dagegen kann auch anders geführt werden. Das beste beispiel ist für mich das Autofahren. Der wirksamste Schutz vor Raserei und besoffen Autofahren ist Führeschein mit 17 mit Mutti (nicht diese, da würde ja keiner fahren) auf dem Beifahrersitz und dass sie keine Versicherung mehr finden um ein Auto anzumelden nach solchen Vergehen. Also auhc bei Heroin analoges Vorgehen

  174. Mal weg von der abstrakten...
    Mal weg von der abstrakten Ebene: Da hat also ein Bekannter ein Lokal. Der große Gastraum für etwa 100 Leute ist Nichtraucherbereich. Ein kleinerer Gastraum für etwa 30 Leute ist für Raucher ausgewiesen und beherbergt zudem den Humidor. Beide Räume sind durch zwei Türen abgetrennt, zwischen denen sich zudem ein kleines Treppenhaus (runter in den Musikclub) befindet. Wer wird denn nun als Nichtraucher durch die Raucher belästigt, die sich in dem ihnen zugewiesenen Raum befinden? Jeder Nichtraucher (so wie ich) hat es doch ganz leicht: Er geht dort einfach nicht rein. So simpel ist das.
    Ansonsten ist es mir unter dem Aspekt der individuellen Gesundheit grad egal, ob jemand raucht oder nicht, säuft oder nicht, frisst oder nicht, sich die Knochen beim Skifahren bricht oder nicht. Wer sich ruinieren will, bitte schön. Wer sich alles versagen will, meinetwegen. Jeder nach seiner Façon. Und zu den Kosten: Die sind mit in der Tat zu hoch – immer dann, wenn Eiferer und Moralisten das Sagen haben und den Mitmenschen zu seinem Glück bekehren möchten.

  175. an donna laura & Filou,
    .
    Dank...

    an donna laura & Filou,
    .
    Dank von Herzen für Ihre Kommentare!

  176. Plindos, aber, aber, nur...
    Plindos, aber, aber, nur Fatalisten können den kleinen Schüttelreim als Rezept auffassen. Da sei die Selbstverantwortung vor. Das (na, ja) poetische Augenzwinkern bezog sich auf den finalen Geltungs- und Wahrheitsanspruch vieler Voten. Das Poème war eine Art dadaistisches Aperçu (ohne Schmunzel- oder Lachzwang). Da ich Ihre Liberalität in Vielem schätze, wird unsere Meinung hier nur in Nuancen divergieren.
    .

  177. ...und die...
    …und die Gesundheitsfetischisten sterben an einem Tippfehler…

  178. @ BertholdIV
    Ja. Verbote...

    @ BertholdIV
    Ja. Verbote unterstützen das soziale Suchtsystem mit seinen verschiedenen Rollen (Süchtiger, „Helfer“, professionelle Helfer, bei harten Drogen samt Beschaffungskriminalität Gefängnisdirektoren, Bewährungshelfer, Ärzte, Psychologen, Dealer, Co-Süchtige) anstatt es zum Verschwinden zu bringen. Ein ganzes soziales Theater mit gemischten Rollen samt griechischem Chor im Hintergrund. Einige der Protagonisten, darunter auch die professionellen Helferlein verdienen auch noch ganz gut Geld damit oder entwickeln ihre Daseinsberechtigung vollständig daraus.
    Verbote gehören (für systemisch denkende Menschen) in die gleiche Kategorie wie Beschönigen, Vertuschen. Sie sind Co. Die meisten, die bemüht oder belehrend um den Süchtigen kreiseln, sind Co. Viele Süchtige „brauchen“ diese Bemühten, Belehrenden psychisch um sich herum genauso wie sie ihren Stoff brauchen.
    .
    Gesund wäre, nicht das Rauchen zu verbieten, sondern den Raucher und jeglichen Süchtigen ruhig und locker damit zu konfrontieren, dass man seine Gesellschaft weniger oder nicht schätzt, wenn er seiner Sucht weiter frönt, raucht. Weil es stinkt, weil die Klamotten stinken. Weil der Alkoholiker lallt, Blödsinn redet, nicht mehr für normale Interaktion zu brauchen ist, weil es a-sozial ist. Konfrontation ist gut. Familie, Freunde, Kollegen und Chefs trauen sich das häufig bloß nicht.
    Aus falscher Rücksicht, aus Angst vor Ausrastern der Betroffenen.
    .
    Viel zu lange haben sich Nichtraucher früher still gefügt. Auch Kinder durften noch in den frühen 80ern hinten im Autofond nichts sagen, wenn Papi am Steuer sich laufend eine anzündet und seine Kinder einnebelt. Mami hat beschwichtigt. Und später, wenn sie älter sind, rauchen die Gören selbst. So war das Spiel.
    .
    Ich bin schon froh, dass das jetzt anders ist. Die Auswüchse sind jetzt bei den Gesundheitsfetischisten und Wichtigtuern. Aber anscheinend geht es ohne Auswüchse nicht.

  179. donna laura & Filou, Sie sind...
    donna laura & Filou, Sie sind in dieser Sucht- und Abstinenz-Debatte die Einzigen, die eine humane Anthropologie mit dem gesunden Menschenverstand des Genusses und der Welt der Kreativität verbinden. Sie leisten Widerstand gegen den Mechanisierungs-Wahn der Ethik. Thank’s, Grazie.

  180. donna laura@:so mässigen Sie...
    donna laura@:so mässigen Sie sich doch ;-) Ihr hochentwickeltes Luschtprinzip
    (hedonistisch) in allen Ehren, aber was machen Sie wenn es Ihnen dabei (Gott behüte) das Bett abfackelt?
    ..
    flilou@:Komme bei meinen Entwürfen, auch große Schinken malend, Rechnungen schreibend , bloggierend etc. pp. primastens ohne sog. genialtäts- u. kreativitäts- steigernde Stimulantien hin.
    Indiskrete Frage?:
    Haben Sie da so eine Art gabinetto segretto in Ihrer Residenzia oder beteiligt sich Ihr gesamter übriger Anhang, Gattin icnl., ebenfalls mit an Ihren ausschweifenden Bachanalien?
    ..
    Don Alphonso@: Wie sagt doch der Austriake(m) so treffend: „Fesch san ma net, oba dopfa!“Man könnte zu der gesamten Thematik auch sagen: Die Summe aller Laster ist gleich Null.
    ..
    Pour votre savoir vivre:
    Menu de la semaine 05/07 à 11/07
    servi de 11.30 à 15.00
    ..
    CREME DE CONCOMBRE À L’AIL
    ..
    Gurkenkrem mit Knoblauch
    ou
    SALADE DE CAROTTES À L’ORANGE
    ..
    Karottensalat mit Orangenfilets
    ou
    TARTE À L’OIGNON GRATINÉE
    ..
    Zwiebeltörtchen, gratiniert
    ..
    TOMATE FARCIE À LA BRANDADE
    ..
    Tomate, gefüllt mit Zander und Kartoffelpüree
    ou
    POULET SAUTÉ CHASSEUR
    .
    Hähnchenschenkel in Weißweinsauce
    ou
    OMELETTE TOMATE, CHAMPIGNON, PARMESAN
    ou
    BAVETTE A L’ECHALOTTE ET FRITES (+ 3€)
    ..
    Flanksteak mit Frühlingszwiebeln und Pommes frites
    ou
    SALADE CAESAR AU POULET
    ..
    Caesarsalat mit gebratenen Hähnchenbruststreifen
    ..
    PARFAIT AUX FRUITS ROUGES
    ..
    Parfait von Waldbeeren
    ou
    RIZ AU LAIT, ZESTE D’ORANGE
    ..
    Milchreis mit geriebener Orangens
    ..
    vins divers à la carte special du sommellier

  181. Rosinante@:Dankend,:seufzend,...
    Rosinante@:Dankend,:seufzend, schmachtend: Ach ja!

  182. @ Filou
    "Schon mal darueber...

    @ Filou
    „Schon mal darueber nachgedacht, wieviele rauchende, saufende, sexbesessene Halbmenschen Euch die schoenen Bilder malten, die tollen Romane schrieb und mit ihrer Musik … .“
    Da haben Sie recht. Habe gerade ein paar Minuten über das Thema sinniert und muss sagen, es ist erstaunlich wer einem allein beim Stichwort „la Fée Verte“ so alles einfällt.
    Und zum Thema Kunst und Abstinenz fällt mir ad hoc einfach kein Name ein. Vielleicht einer von den frühen Kirchenmusikern, der zur Askese neigte? Man helfe mir bitte auf die Sprünge! Wahrscheinlich ist es einfach zu warm.

  183. BertholdIV: freigabe...
    BertholdIV: freigabe sämtlicher drogen wäre eine idee, um die kernschmelze der dahinterstehenden elemente einzuleiten (wobei die ok damit nicht zu beseitigen ist, die ist längst in weissen geschäften tätig) –
    und dann dafür sorgen, dass, wenn jemand mit h oder irgendeiner substanz im körper beim autofahren angetroffen wird, er sich zeitlebens nicht mehr versichern kann.
    ziemlich gemein, ziemlich effektiv. (bin gespannt, wann dieser vorschlag in berlin eintrifft; dieser blog wird gelesen, freunde!)
    .
    es ist m.e. schon richtig, wenn schädliches verhalten, dass zu impact- und ernsthaften (!) konsequenzen führen kann, sanktioniert wird.
    es ist doch nicht so, dass dies nicht bereits geschieht. aber dennoch werden grenzüberschreitungen stets stattfinden, s. die bischöfin von hannover oder politiker, die die rentnerbestände dezimieren, finden sich auch immer wieder. oder die stützen der gesellschaft. selbst entzug der fahrerlaubnis zieht q.e.d. nicht, der existiert bereits.
    .
    werden wir konkret: was soll mit denen geschehen?
    es stellen sich weitere fragen: wie niedrig wird die promillegrenze sein? lohnt es sich, ist es nicht nur der übliche aktionismus, sie weiter nach unten zu verschieben, denn die gefährlichkeit von z.b. 1,9 promille ist erwiesen, deren unerlaubtheit aber auch?
    oder gilt dies nur für andere substanzen? fallen darunter auch medikamente, wenn ja, welche, was machen die 65+-leute? bringt das etwas?
    wer wird die politischen instanzen beraten? (eine ähnliche diskussion hatten wir im rebellmarkt vor einigen tagen).
    .
    frage: wann fängt welche sanktion an, wo hört sie auf? wann fängt bevormundung an, wo hört sie auf? was ist freiheit?
    die ideologiegetränkten implikationen von kampfbegriffen der verschiedenen seiten führen zu missverständnissen. aber die leute wollen ja auch nicht dasselbe.
    .
    anderl: ja!
    .
    Minna, Rosinante, herzlichen dank!

  184. @BertholdIV: Da ich im...
    @BertholdIV: Da ich im Grundsatz dafür bin, daß jeder mit seinem Leben macht, was er möchte, habe ich früher mit solchen Überlegungen auch geliebäugelt, Drogen grundsätzlich freizugeben. Aber als Vater von Kindern mußte ich erleben, daß beide Söhne irgendwann mit 16 und 18 Jahren mit dem Rauchen angefangen und nach zehn Jahren auch noch nicht damit aufgehört haben – wie ich selbst zum Beispiel. Vor sechs Jahren mußte ich wegen schwerster Schmerzen eine Zeitlang Opiate nehmen. Vor der schmerzbefreienden Operation mußte ich zum Entzug in die Klinik. Die Opiate waren wunderbar und es ging mir ausgesprochen gut. Gleichzeitig bemerkte ich doch auch gewisse Veränderungen meiner Wahrnehmung. Ich stand irgendwie nicht mehr auf dem Boden der Tatsachen…
    .
    Die drohende Abhängigkeit von Drogen kann der Einzelne nicht selbst steuern und bei Heroinabhängigen, mit denen ich eine Zeitlang beruflich zu tun hatte, konnte ich einen wahrscheinlich sogar bleibenden Verlust an sozialer Bindungsfähigkeit beobachten. Und wenn man berücksichtigt, daß es in der Regel Jugendliche sind, die erst einmal abhängig werden, ist das Drogenverbot wahrscheinlich die einzig vernünftige staatliche Regelung.
    .
    Ich will jetzt den Rauchern in diesem Blog nicht zu nahe treten, aber die Agressivität, mit der sie ihre Freiheit verteidigen und mit der sie (jetzt: die Raucher ganz allgemein) andere zugequalmt haben, als das noch überall möglich war, sind eben auch eine Wahrnehmungsveränderung, die durch die Droge Nikotin bewirkt wird. Deshalb war die Nikotinsucht der Soldaten im Krieg ja in der Logik des Krieges durchaus auch produktiv und wurde nicht durch Mangel beschränkt.
    .
    Für mich sind die Raucherverbote in erster Linie ein Gesetz zugunsten von Nichtrauchern, die sich wieder einigermaßen ohne Belästigung überall bewegen dürfen. – Ich gehe seit Jahrzehnten in Jazzclubs zu Livekonzerten. Es ist wunderbar. Kein Qualm, daß man fast die Bühne nicht mehr sieht, und ich stinke nicht mehr, wenn ich nachhause komme.

  185. @ Rosinante 13:04
    In...

    @ Rosinante 13:04
    In Abgrenzung zur humanen Anthropologie bin ich sozusagen Fachmann für tierische Anthropologie. Und da erschließen sich noch ganz andere Genusspotenziale.

  186. Der Dachs in der...
    Der Dachs in der Steilwand
    „Psychologie der Börsenkurse?
    Ich sagte Psychologie und Börsenkurse!“
    (aus: Der Würfler, Neuauflage, Seite 17)
    Ich liebe den Weg zum Mirador. „Da, schau! Auf dem Kreuz ist eine Eidechse.“
    Sie dreht den Kopf, „Ja, eine Schöne!“ und tritt unwillkürlich einen Schritt zurück.

  187. Das Hemd ist mir näher als...
    Das Hemd ist mir näher als die Jacke, tönt es aus beiden Ecken, von Rauchern wie Nichtrauchern (überraschend, nicht wahr?). Wenn alle sich auf Seiten des „Rechts“ fühlen, was ist dann das Recht noch wert?
    Lasst es gut sein.

  188. @specialmarke
    Ich möchte...

    @specialmarke
    Ich möchte einfach nicht das Strafrecht dafür verwenden und glaube, dass andere Methoden (soziale ächtung, geld, Mobilitätsentzug) besser wirken
    @donna laura
    ich denke, die Nichtversicherung führen die Versicherer (ceterum censeo aus eigener Erfahrung: m.E. sitzt die Regierung der BRD in der Königinstraße in München). Im Moment ist aber das projekt wiederbelebung der privaten krankenversicherung vorrangig, Aufkauf der krankenhäuser (rhön klinikum) etc
    @Vroni
    ähnliches als ich als jugendlicher im Schachklub spielte. Ein unvorstellbarer Rauchkonsum, heute erscheint einem das irreal

  189. @donna laura08. Juli 2010,...
    @donna laura08. Juli 2010, 13:18
    „(wobei die ok damit nicht zu beseitigen ist, die ist längst in weissen geschäften tätig) -“
    um beim thema gesundheit zu bleiben, nicht (nur) im versuch gefälschte medikamente herzustellen, sondern darin kernwirtschaftszweige wie gesundheit nach eigenen bedürfnissen zu gestalten

  190. @bertholdIV: Ja, mit dem...
    @bertholdIV: Ja, mit dem Strafrecht hilft man einem Drogenabhängigen nicht. Ersttäter kommen aber um eine Strafe ohne Bewährung herum, wenn sie sich auf einen Entzug in einer entsprechenden Einrichtung einlassen. Und um die Drogen vom Markt fernzuhalten (es funktioniert trotzdem nur mit Einschränkungen), reicht nur die schwerste Sanktionsdrohung aus…und die heißt Knast!
    .
    Entzugsangebote müßten besser werden, auch für Raucher. Warum keine sechswöchige Kur auf Kosten der Krankenkasse? – Nach einer Umfrage, die ich aber jetzt nicht belegen kann, haben die meisten Raucher schon einmal versucht, mit dem Rauchen aufzuhören und es nicht geschafft. Mit einem Kurangebot sind die Aussichten vielleicht besser, vor allem in der jetzigen Situation, wo der Raucher als Looser dasteht…In den 60ern war das völlig anders. Wer ein rechter Kerl war, der rauchte auch!

  191. Schön, dass man heute nicht...
    Schön, dass man heute nicht mehr so arrogant gegen den in den 80ern noch als Kleinbürger angesehenen Nichtraucher anstinken kann, das ganze entwickelt sich heute aber in eine Art Bigotterie, so wie sie um 1900 oder 1950 vielleicht so mancher pietistisch oder calvinistisch angehauchter Pfaffe geäußert haben mag.
    Was früher Frömmelei genannt wurde, ist heute die political correctnes, und die heutige Kanzel- Predigt wird von einem gewissen Typ Journalist geleistet, der sich zumeist als progressiv und als Weltmann ansieht.

  192. „Es sei ein...
    „Es sei ein Missverständnis, dass sich jeder Mensch für oder gegen das Rauchen frei entscheiden könne, sagt Katherine Frohlich. Viele haben keine Wahl, weil ihnen die Ressourcen und Fähigkeiten fehlen, um angemessen auf die Informationen und Verbote zu reagieren. Sie sagt: „Rauchen ist sozial strukturiert. Und soziales Verhalten lernt und praktiziert man in Gruppen.“ Und dieses soziale Miteinander ist bedroht. Deshalb werden die Verbote und Warnungen in der Unterschicht nur als Schikane, nicht als Fürsorge erlebt.“
    Habe ich gerade in einem Artikel der ZEIT („Arme Raucher im Abseits“) gelesen und mir erlaubt, hier hineinzukopieren
    Hier in Grossbitannien ist ein erheblicher Teil der Verpackung eines simplen Schokoriegels mit irgendwelchen Informationen über Nährwert, Zuckergehalt und anders bedeckt, die, wie irgendwelche Sozialingenieure und Gesellschaftsdesigner glauben, uns zu besseren Menschen machen sollen. Und was hat’s gebracht? Die Fettleibigkeit nimmt trotdem zu.

  193. Apotheken sidn die...
    Apotheken sidn die D(r)ogenpalaäste der Neuzeit, finden sie nicht?

  194. @donnalaura:
    'welche weltkunst...

    @donnalaura:
    ‚welche weltkunst haben die amish-people (nichts gegen diese!) oder andere abstinzler noch mal geschaffen?‘
    quilts! das koennse, the amish. war grad der renner im v&a. zum glueck kenne ich einen schicken jungen mann, der mich immer umsonst reinlaesst. ich muss jedoch zugeben, es war sehr gut kuratiert. meine assistentin, zur haelfte aus den kolonien stammend, war hingerissen. ich hielts fuer zeitverschwendung. dennoch viele meinen, es sei weltkunst. bach im uebrigen galt fuer einen rechtschaffenen mann, auch hogarth. beide aufs mass bedacht. oder duerer, da gaebs so einige. fontane, den ich fuer verkniffen halte, schlug sicher nicht ueber die straenge. ach, ja, und die manns, da koennen Sie sehen, dass hang zum exzess kein wirklicher gradmesser ist. thomas, masshaltend, rauchend mit stil. sich junge maenner versagend. heinrich, den lastern hingegeben, aber im grunde harmlos. uebertrieben hats die naechste generation. ausser golo. egal, wie man persoenlich zum werk dieser herrschaften steht, die ausschweifungen habens nicht rumgerissen. exzess ist eine eigenschaft, die wichtigkeit erlangt, wenn die kunst ihre handwerker zu kuenstlerpersoenlichkeiten erhebt. noetig ist er nicht.
    .
    @filou: ‚PS: Hallo Ihr literaturbeflissenen, musikliebenden Mitmenschen! Schon mal darueber nachgedacht, wieviele rauchende, saufende, sexbesessene Halbmenschen Euch die schoenen Bilder malten, die tollen Romane schrieb und mit ihrer Musik Euch in Verzueckung versetzten? Nein? Geht in Euren vollgekachelten Himmel! Vorne, am Tor, nimmt ein aus Seife geschnitzter Petrus noch Abonnements auf…
    …ach was!‘
    .
    kuesschen. fuer solche bemerkungen vergesse ich, dass meine nase ein recht empfindlich ding ist! auch wenn ich Ihnen zu gerne widersprechen wuerde.
    . ich danke fuer all die technischen hinweise und hoffe, es wuerckt.

  195. @Plindos, die Bacchanalien...
    @Plindos, die Bacchanalien sind weniger ausschweifend als meine Phantasie.
    .
    Habe ich behauptet, dass alle Kuenstler Saeufer sind? Ich wuerde mich auch nicht vor ein Bild stellen und sagen: „Nichtraucherkunst!“ oder „Blaukreuzlermalerei!“.
    .
    @all, ich trete hier ein fuer common sense, Ruecksicht, Nachsicht. Die verbissene Verteufelung kleiner Suenden, auch das wilde Umsichargumentieren der Suendenfreien, der Bedenkentraeger, der Rentenbeitragszahler, der Hobbyonkologen hat ‚was von Glaubenskaempfen. Von mir aus…! Macht mal. Ist mir naemlich wurscht. Ich rauche und trinke wann ich will. Die Orte dafuer kann ich mir aussuchen. Glauben Sie mir, das sind nicht die schlechtesten. Und da ich frei von Suechten bin, erlaube ich mir das Nichttrinken und Nichtrauchen wann’s mir passt. Das nennt man Freiheit. Jeder, der mir diese Freiheit- die eine, oder die andere-nehmen will, kriegt was an die Loeffel.
    .
    Wie heisst es im Grossen Buch der Neuen Frankfurter Schule: „Die aergsten Kritiker der Elche, waren frueher selber welche!“

  196. Fra Angelico....
    Fra Angelico.

  197. @Gaidies: Political correctnes...
    @Gaidies: Political correctnes findet eher auf anderen Gebieten statt. Daß der Gegenstand „Rauchverbot“ solche Dimensionen angenommen hat, liegt doch eher an der kämpferischen Verteidigung vermeintlicher Rechte der Raucher. Vom Sachverhalt her war die vorsätzliche Einwirkung von schädlichen Abgasen auf Mitmenschen schon immer Körperverletzung. Der Blick der Raucher für diese Tatsache hat sich nur getrübt; ich nehme mich da für die Zeit, als ich selbst noch Raucher war, nicht aus. Nachdem nun auch halbwegs belastbare Untersuchungen darüber vorliegen, daß auch das Passivrauchen die Gesundheit erheblich beeinträchtigen kann (z.B. Auslösung von Herzinfarkten), ist doch nur recht und billig, daß dies in öffentlich zugänglichen Räumen untersagt wird.
    Diesen Anspruch umzusetzen ist ordentliche Politik, aber keine „political correctnes. – Lassen Sie also die Kirche im Dorf…

  198. specialmarke: wer darf den...
    specialmarke: wer darf den 6-wöchigen Raucher-Entzug denn Ihrer Meinung nach finanzieren? Natürlich die Allgemeinheit. Da kommt es gut, dass gestern die Beitragserhöhung zur Finanzierung der Krankenkassen beschlossen wurde. Da schreien aber alle wieder ,,Autsch“ wie unsozial! Ich bin immer wieder erstaunt in Italien, ein Land wo früher überall geraucht wurde und nach dem totalen Rauch-Verbot in Lokalen und Cafés alles bestens funktioniert. Die Cafés in Rom und anderswo sind trotzdem proppenvoll. Geht doch!

  199. @ D.A.: Was, der hat geraucht?...
    @ D.A.: Was, der hat geraucht? – Da wäre sein zartes Blau dank Teerfirnis aber schnell Grün geworden…

  200. Stritt man früher über...
    Stritt man früher über Religion oder wenigstens Politik, werden diese Kämpfe nunmehr über altes Kulturgut wie den Tabakgenuß ausgefochten.
    .
    Was für eine Vorstellung, Romy Schneider in „Der Swimmingpool“ ohne Zigarette, statt in einem Maserati Ghibli in einem Toyota Prius, Apfelschorle trinkend, statt eines Badeanzuges von Balmain einen Bikini von H&M tragend.
    .
    Was bleibt eigentlich den Kubanern, wenn dort das bayrische Rauchverbot eingeführt wird?
    .
    Sommerfest in der hessischen Landesvertretung, der „Grünen“-Chef Tarek al Wasir aus Hessen setzt sich heroisch an einen von politischen Gegnern besetzten Tisch, läßt sich qualifiziert für das Taktieren der Grünen bei der Bundespräsidentenwahl beschimpfen und schnorrt eine „Shepeard’s Hotel“, kaum schwenkt eine Kamera auf ihn, versteckt er diese köstliche Cigarette ängstlich unter dem Biertisch…
    .
    Rauchen ein Erkennungsmerkmal der Unterschicht?
    Wie kann man eine Cigarette, einem silbernen Etui entnommen und zwischen den sanft geschwungenen Lippen einer schönen Frau mit einem Vintage-Feuerzeug von Dunhill entzündet, gleichsetzen mit dem Tribal der neuen First Lady?
    .
    Beste Grüße, hs.

  201. Sich nicht sprachlos machen...
    Sich nicht sprachlos machen lassen!
    „Schliesslich braucht das reiche Alter ein System, das es gesund und am Leben erhält, und kränkliche, oft ausfallende Jungarbeitnehmer sind da dezidiert kontraproduktiv.“ Wunderbar, da sehe ich Sie mal den wunden Punkt getroffen, um nicht zu sagen, eine fast korrekte Klassenanalyse verfasst. Denn, in der Tat, auch ich glaube an die Krämerseele des Kapitals, und dies mehr denn je, je länger ich beobachte, wie dieses Kapital sich überlebt. Es wird langsam peinlich unter dieser Macht zu schmachten.
    Wohl gemerkt, ich bin auch Nichtraucher, jedenfalls fast, denn hin und wieder schmauche ich eine fette Havanna. Und ich rauche erheblich weniger, seitdem alle meine Stammkneipen die Raucherzonen dicht gemacht haben. Das mag mir gut tun, aber das ärgert mich trotzdem, denn diese Entscheidung hätte ich gerne selber getroffen. Naja, meine Havannas konnten sie ehe nie leiden, die übrigen Gäste, nicht weil die so stark qualmen (was machte je eine Zigarre gegen 100 Zigaretten?), nein, sondern weil sie nicht begreifen können, wie sich so ein nichtsnutziger kleiner Marxist so was auch noch leisten kann. Passt nicht so richtig in deren Klassenstandpunkt.
    Und Deutschland ist da nicht nur Meister drin, mit dem Kurzhalten (wir erleben gerade wie auf die letzte Sause nun der Sparmeister das Regime übernimmt), sondern eben auch im Gängeln der grundsätzlich Anderen. Man versteht wunderbar das Eine mit dem Anderen zu verbinden – das krämerische Gegängel mit dem Knüppeln. Daher wundert es nicht, dass ausgerechnet das ansonsten für konservativ-anarchistisch gehaltene Bayern (ein Oskar Maria Graf konnte sich vielleicht noch hinter seinen „bayrischen Dekamerons“ verstecken, während in Berlin zur gleichen Zeit die linke Bohème schon völlig ausgerottet war, wenn auch er dann doch das Land der Bayern den Nazis überlassen musste) in dieser Frage so geschlossen stimmt. Knüppeln, das kennen wir von den bayrischen Polizisten, wenn diese gegen hessische Revoluzzer eingesetzt werden, und Krämer sind se halt schon immer gewesen, diese Hinterwäldler, südlich des Mains.
    Und zum Thema rauchendes Alter, bzw. wie da die Generationen mit einander umgehen: Habe da kürzlich erleben dürfen, wie mich da eine kleine Clique halbstarker Mädels doch tatsächlich um eine Zigarette anbettelte, auf offener Straße und gerade so, als wären wir schon immer Nachbarn gewesen. Ich war so perplex, dass ich darauf antwortete, dass es mir leid täte, um ihre jugendliche Haut, die so schnell altert, durch das Rauchen, dass sie all zu früh aus dem Bukett interessanter (vielleicht auch verfügbarer) junger Frauen fielen, zum Nachteil der Männer eben, ich ihnen also keine Zigarette gäbe, selbst wenn ich eine hätte. Die waren so platt, ich denke, die sprechen nie wieder einen fremden Mann an, jedenfalls nicht wegen Zigaretten.
    Was ich damit sagen will, ist, dass wir uns nicht so sprachlos machen lassen sollen, dass wir für alles ein Gesetz brauchen, mal davon abgesehen, dass das immer nur den Falschen nützt.

  202. lieber Don Alphonso - 15.31:...
    lieber Don Alphonso – 15.31: ich bin nicht sicher, ob ihr angeführtes brüderchen zählt: man könnte – natürlich nur zu testzwecken – religion mit potenziell suchterzeugenden stoffen gleichsetzen.
    .
    hildegard von bingen hatte zum beispiel visionen und ging nicht etwa zum arzt, nein, sie schritt (u.a.) in die küche. davon können heute noch restaurants zehren.
    .
    liebe annasethe, meine bescheidenen zeilen gegen den strich zu lesen – ach, nichts wäre einfacher in dieser so aufgeheizten diskussion(, und wäre wäre billiger?):
    ich bin durchaus nicht der meinung, dass wer säuft, ein toller maler sein muss, aber oft ist exzessivität die begleiterscheinung einer künstlerischen existenz.
    denn zu letzterer muss man sich erstmal durchringen, das verläuft über widerstände, die nicht alle zu überwinden in der lage sind, die mal in der vhs ein hübsches aquarell hingekleckert haben.
    zu einer künstleirischen existenz müssen sie gewisse psychische fähigkeiten mitbringen, und die gesellschaft ist/war so gestaltet, dass ihre ausgleichshandlungen in bestimmte wege hineinkanalisiert werden.
    was gibt es schon ausser sex ’n drugs ’n rolls-royce?
    .
    wer von den künstlern, die zu nennen sie dankenswerterweise wagten, war denn abstinent?
    es gibt doch unbestritten eine differenz zwischen abstinenz und masshalten und zwischen masshalten und exzess/sucht.
    .
    das erinnert mich, gleich muss ich los, mal wieder eine mass halten, im biergarten …
    .
    lieber Filou, mein bester: das ist dann echte blaukunst, wie der chinese sagt …

  203. Unser Don ist halt ein echter...
    Unser Don ist halt ein echter Conaisseur.
    http://www.frangelico.com/

  204. "Der gesunde Mensch ist schön...
    „Der gesunde Mensch ist schön und sein Zustandekommen erstrebenswert. Aber es muß ein bißchen irgendwelcher Krankheit in ihn kommen, daß er auch geistig schön werde.“ (Christian Morgenstern)

  205. Ein Buch, nicht nach 1820...
    Ein Buch, nicht nach 1820 gedruckt, ein Wein vom Johannisberg oder Scharzhofberg, eine Cohiba… davon versteht der Nannystaat nichts.

  206. kleine, eingelegte lammhüfte...
    kleine, eingelegte lammhüfte bei niedr. hitze geschmort in tomaten u zwiebeln;
    reis o. kart. pfifferlinge in butter
    tom.–salat in frischer dill…
    alkoholfr. bier(ist so heiss gerade)…
    o/u 9 j. alter sizil. rotwein…trocken..uzeda.
    dessert: irgendwas mit kalter Milch..
    .hab´sonst grad´nix da.
    aber vorher noch sport..machen..im duftenden(auch wegen der hitze)tannenwald.
    grüsse….

  207. Von mir auch auch Sandro...
    Von mir auch auch Sandro Botticelli. Selbst bei einem notorischen Aufschneider wie Bellini gibt es immer wieder Zeichen tiefer Gläubigkeit. Ich denke generell, dass man die Ergriffenheit und Leistung alter Kunst nur begrenzt an unseren Massstäben messen kann, zu normal waren damals Dinge wie Prostitution, die uns verrufen scheinen, und zu gross der Einfluss der 4-Säfte-Lehre, wenn es um Genuss geht.

  208. Gerechtigkeit ist ein Mythos....
    Gerechtigkeit ist ein Mythos. Gerechtigkeit durch Gesetze und Vorschriften ist eine Lüge.
    Entweder jeder hat Tolleranz, Rücksicht und eine gewisse Ethik im Sinne von der Stärkere schützt/unterstützt den Schwächeren oder man hat nur Streit und am Ende nur Verlierer.
    Ob das über Volksentscheid oder Parlament läuft ist egal.

  209. @hugoservatius, Sie vermisse...
    @hugoservatius, Sie vermisse ich auch immer wieder.

  210. Filou, das Raucherzimmer...
    Filou, das Raucherzimmer befindet sich rechts…

  211. @hugoservatius
    "Gesundheit"...

    @hugoservatius
    „Gesundheit“ ist die neue Religion, für die gestritten wird. Was uns früher die Kathedralen sind uns heute die Kliniken. 18 mal im Jahr geht der durchschnittliche Deutsche zum Arzt. Der Arzt ersetzt den Beichtvater. Die Blutwerte die Sünden. Gesundheitsapostel und Säulenheilige ewiger Gesundheit sind immerfort damit beschäftigt, dem Normalsterblichen sein verderbliches Leben vorzuwerfen. Genuß und Bequemlichkeit stehen ganz oben auf der Verfolgungsliste. Und dank des nimmermüden wissenschaftlichen Fortschritts ist schon morgen richtig, was heute noch grundfalsch ist – oder umgekehrt. Und inmitten des Diätwahns werden die Dicken immer dicker und zahlreicher. Aber jetzt rotten wir erst einmal die Raucher aus.

  212. 1 mal in 9 Jahren, und das...
    1 mal in 9 Jahren, und das auch nur nach einer Woche Höllenqual. Der Arzt sieht mich beim Leichenschein früh genug, ist die Devise im Familienwappen.

  213. Werter Stefan von...
    Werter Stefan von Zollern-Alb,
    vielen Dank! Stimmt. Aber Cohiba? Massenfertigung unter Konsumdruck? Laura Chavin Torpedos! Avo Uvezian alle Formate. Romeo & Julietta… Niemals Montecristo, siehe Cohiba. Aber warum immer Alkohol zu Rauchwaren?
    Das Buch dürfte ein 1806 erschienener Band von G.H. Merkel sein und heisst Briefe über Hamburg und Lübeck. Köstlich. Toller Stil. Nur noch sechs Bücher weltweit vorhanden. Eines liegt hier in meiner Hand.
    Soll man jetzt noch nach Montecarlo fahren und schon wieder über 100 ausgeben für ein altes Haus am Wasser? Verkauft man eines der Boote um eine Hochhauswohnung zur Vermietung dort zu kaufen? Fragen über Fragen. Ich zünde mir mal noch eine an und sinniere…
    Beste Grüße aus der klassischen Sommerfrische
    MvB-B

  214. Lieber Herr...
    Lieber Herr Filou,
    .
    herzlichen Dank, das hört man gerne, leider bin ich ob des Unvermögens meiner Vorfahren und der übergroßen Sparsamkeit meiner Frau in der mißlichen Lage, für meinen Lebensunterhalt selber sorgen zu müssen, dadurch ist die Zeit, die ich zu meinem Vergnügen hier verbringen kann, doch recht begrenzt.
    Aber für die Grundrechte des Genusses muß man sich zeit nehmen!
    .
    Beste Grüße, hs.

  215. Tja, bin gerade in ärztlicher...
    Tja, bin gerade in ärztlicher Behandlung wegen Atemnot/Kurzatmigkeit. Mein Äskulap arbeitet nach dem Ausschlussprinzip: das Herz ist es schon mal nicht (das hätte ich ihm aber auch so sagen können: was ich nicht habe, kann auch nicht krank werden….).

  216. "18 mal im Jahr geht der...
    „18 mal im Jahr geht der durchschnittliche Deutsche zum Arzt.“
    Kommt diese Zahl niemanden merkwürdig vor?
    D.A. geht nicht; ich gehe auch nicht und kenne auch sonst niemanden der
    das so oft tut.
    Woher diese Zahl? Aus den Abbrechnungen der Krankenkassen?

  217. botticelli, der junge...
    botticelli, der junge künstler, hat sicher auch mal den messwein gekostet (war der name programm? werter don, hier sind doch sie der experte?).
    .
    also, wenn medizin die neue religion und der arzt der neue pfarrer ist, dann müssen wir äusserst tiefschwarzreligiös sein, denn eines der zahlreichen kinderchen hat immer die blattern, die pest oder ist vom pferd gefallen, deretwegen einer von uns erwachsenen in der familie fast immer dort antichambiert … ich bin froh um jede epidemie, dann haben wir wenigstens alles in einem aufwasch und machen einen sammeltermin.
    der ablass ist auch nicht so schlecht, vermutlich füttern wir einen landarzt durch.
    hm, eigentlich könnten wir ihn gleich einstellen, dann sparen wir uns den weg, und er kann die anpflanzung von heilkräutern beaufsichtigen und als betriebsmediziner – heureka! …
    oder, noch besser, wir lassen ihn mieten! dann gibt es den freundschaftspreis!

  218. Na, Raucher mit Krebs gehen...
    Na, Raucher mit Krebs gehen natürlich zum Arzt.

  219. Diese Statistiken über...
    Diese Statistiken über Rauchen und die Gesundheitsrisiken werden sich alle noch relativieren.
    Wenn ich mal die Grundlagen der Statistiken recherchiert habe (und hoffendlich auch begriffen habe), dann werden da praktisch alle Krankheitsfälle direkt dem Rauchen zugeordnet.
    Da ist es egal, ob jemand beruflich Gefahrstoffen ausgesetzt ist/war. Da werden Umweltrisiken völlig ausgeblendet.
    Man treibt die Zahlen auch aus Bequemlichkeit nach oben. Die Berufsgenossenschaften und die Arbeitgeber sind ungemein dankbar für diese Vereinfachung. Man ist ja von sehr vielen eventuell strittigen Fällen direkt entbunden (und spart die Kosten).
    Gelenkbeschwerden = (falscher) Sport // Krebs = Rauchen
    Ein Milliardengeschäft würde ich schätzen.

  220. Oh ja, der Garlieb Helwig....
    Oh ja, der Garlieb Helwig. Feiner Spötter. („Wollte ich…nach dem Aeußern Hamburgs von seinen Bürgern urtheilen, so würde ich nicht viel Gutes von ihnen erwarten…“) Übrigens auch ein Kenner der Farbpsychologie, der uns lehrt, warum heute alle, wirklich alle – incl. Don, ein dumpfigbacken-opelgraues Autochen fahren: „Tricolor ist der Faden, den die Parce uns spinnt. Das Silbergrau der Gleichgültigkeit ist seine Grundfarbe.“
    Zu den Montecarlinischen Schifflein & Immobilien: Kaufen, nicht verkaufen.

  221. Lieber Don Alphonso, ist der...
    Lieber Don Alphonso, ist der Holgie eigentlich Raucher? Wenn ja, darf er bei Ihnen im Kolleg seinem Laster froenen? Wein gestatten Sie ihm dort ja.

  222. MarkusvonBentheim-Burg, geben...
    MarkusvonBentheim-Burg, geben Sie sich nie mit zweitrangigem zufrieden. In einer unserer Familienbibliotheken, der in Westhofen selbst, hüte ich die Merkel-Erstausgabe von 1801. Schon als Jüngling las ich gern darin, träumte mich auf die Alstergondeln zum fröhlichen Gesang in der Vollmondnacht. Die Gräben unserer Wasserburgen mussten dann herhalten für erste eigene Erfahrungen.

  223. Holgi von...
    Holgi von holgi.blogger.de?
    .
    Holgi gibt Nichtraucherseminare, wenn man ihn nett fragt. Als Ex-Raucher kann er das prima.

  224. Holly01,
    ich habe kürzlich...

    Holly01,
    ich habe kürzlich eine Person zum Arzt begleitet – einzige Frage der Arzthelferin
    zu den Lebensumständen : Rauchen Sie? Die Frage durfte nur mit ja oder nein
    beantwortet werden; kein gelegentlich oder so zulässig.

  225. Lieber Don Alphonso, genau...
    Lieber Don Alphonso, genau der. – Dann ist ja alles gut. Vielen Dank und wo wird denn der Fuerstbischof aufgehaengt? – Uebrigens ist heute Greser& Lenz sehr witzig!!

  226. Da hadere ich noch - da, wo...
    Da hadere ich noch – da, wo ich ihn haben wollte, passt er nicht wirklich, und andere Ideen – an die Decke über das Bett – sind nicht sozialkompatibel.

  227. Bischof überm Bett? Nein....
    Bischof überm Bett? Nein. Wirklich nicht.

  228. Ich habe schon eine Art...
    Ich habe schon eine Art Testbetrachtung durch eine andere Elitesse veranstgaltet, die war schon bei einer Hängung über der Kommode nicht begeistert.

  229. (trotzdem finde ich, dass die...
    (trotzdem finde ich, dass die Idee was hat)

  230. bevor ich mich aufmache diesen...
    bevor ich mich aufmache diesen Runkel aus der Entengrütze des Wassergrabens zu ziehen rauche ich aber schon noch mein bidi fertig

  231. Wo wollten Sie ihn denn...
    Wo wollten Sie ihn denn hinhaben? – Die Garage passt auch nicht, da muss ein St. Christophorus oder eine Merkur Statue hinein. Aber vielleicht gefaellt dem alten Herrn ja das Reisen in ihren Gefaehrten so gut :-).

  232. is ja alles gesagt und für...
    is ja alles gesagt und für den Rest der B rust, R achen, D arm eine Segnung durch den g´ hängten Bischof.

  233. donna laura@: Da wäre doch...
    donna laura@: Da wäre doch der Signore Giovanni Bocaccio (1313-1375) genau richtig bei Ihnen als Lektüre mit dem „Decamerone“ angesagt, wenn die Schwarze Pest grad so richtig räumen tät. Der D. ist grad so kultiviert dezent unanständig daß man ihn jugendfrei vorlesen könnt .
    ..
    Vorher ab in die Hügel der Toscana, weitab von allen Nickeligkeiten, und sich dann mit lustig-edlem Jungvolk-(à la jeunesse d`orée*)-tanderadei-vergnügen, so lange bis sich der Sensenmann augetobt hat. Aberst mit allem eingedeckt, was der Hedonist so für Herz, Leib & Seele benötigt, incl. Vino, tarten, formaggio, legume, pane, pasta, cigarillos, liquere, pralinès etc. con tutto quanti. Wär doch was oder wie oder was? Ah ja, sofern noch noch nicht ganz schrumpelig, als major- domus et maître de plaisir, der allzeit heitere, phantasievolle filou mit von der Partie.
    ..
    Fußnote*) …bis 25 Jahre währt die knackige Jugend, danach beginnt die descendance in´s schrumpelig-senile Alter.
    http://www.youtube.com/watch?v=HW0X8vPHEow

  234. Bischof im Bett ? Aber ja!...
    Bischof im Bett ? Aber ja!

  235. Nehmen wir uns als Beispiel...
    Nehmen wir uns als Beispiel Goethe: Er war nicht nur Dichter und Minister, sonderm auch militanter Nichtraucher, dto. Thomas Mann. Springen wir dann zu Wilhelm Busch: Portrait mir Zigarette, dann Stefan George, Bert Brecht und Heinrich Böll und – last but not least – zu unserem Zeitgenossen Heiner Müller. Sein Grab auf dem Dorotheenfriedhof schmückt(e) – ein Aschenbecher.
    >
    Ich bin in einer Familie aufgewachsen, in der seit 1935 bis heute unter etwa 25 Mitgliedern mindestens drei permanente Raucher waren/sind: Pfeife, Zigarre, Zigarillo, Zigaretten, Wein- und Bietrinker. Ich schwöre – bei Bacchus – niemand ist jemals an Lunge oder Leber erkrankt, auch kein Passivraucher im Kindes- bis Greisenaltern (bis knapp an die 100 Jahre alt). An meinen oberbayerischen Großvater kann ich mich als Biertrinker erinnern, an seiner Wohnküchenwand mit Dornenjesus und Schwertinsherzmaria und Volksempfänger prangte ein Sortiment langhalsiger Pfeifen mit Porzellankopf. Das letzte Kind starb vor kurzem: 92 Jahre alt.
    >
    Aus der Geschichte der Medizin: Um 1890 war das Trinken von Muttermilch als krankmachend „wissenschaftlich“ heftigst umstritten. Mancher wird sich an die „wissenschaftliche“ Manie erinnern, Spinat als Eisenspender zu empfehlen. Es wurde abgestimmt mit dem bekannten Ergebnis. Fragen Sie heute einen Arzt, wird er beides als absoluten Humbug bezeichnen. Einer diagnostizierte bei mir „Raucherbein“ vor über – 30 Jahren. Ich befinde mich bei bester Gesundheit.
    Fazit: „Der Geist der Medizin ist leicht zu fassen. Ihr durchstudiert die groß und kleine Welt, um es am End so gehn zu lassen, wies Gott gefällt“. Dann wirds Netikette.
    >
    Plindus könnte uns möglicherweise von dem „Fortschritt“ der medizinischen Wissenschaft von Galenus bis Paracelsus berichten.

  236. @Don Alphonso@: Haben Sie...
    @Don Alphonso@: Haben Sie etwa den o. a. Fürstbischof & Reichskanzler EW. Dl. Freiherrn Friedrich Karl von Schönborn-Buchheim im Rücksitz aus Schloß Pommersfelden stibitzen oder kopieren lassen?
    http://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Karl_von_Sch%C3%B6nborn-Buchheim

  237. Xanthia Navette Runkel von...
    Xanthia Navette Runkel von Rübchen@: Sie sind erkannt: Sie sind eine Hochstaplerin, es gibt einzig und allein nur die Familie von Wied-Runkel, Stammschloß Runkel in Runkel an der Lahn.
    http://wiki-de.genealogy.net/Grafschaft_Wied-Runkel

  238. <p>Nein, ich habe nur ein...
    Nein, ich habe nur ein – jetzt wird es kompliziert – also, in jener Zeit liessen sich die Bischöfe auch in den Gemeinden ihres Herrschaftsbereichs aufhängen, um verehrt zu werden, und das waren dann eher drittklassige Werke, was mich aber gar nicht stört, weil ich das Schematische und Archaische an ihnen seht schätze.
    .

    .
    Muss noch restauriert werden, und dennoch: ich verstehe beim besten Willen nicht, waruim man sowas nicht über ein Bett hängen soll.

  239. Lieber Don Alphonso, als...
    Lieber Don Alphonso, als fanatischer Bauherr und bester Freund eines seiner Architekten wuerde der liebe Herr Friedrich Karl doch ganz gut in ihren Salon passen, da Sie auch eine Vorliebe fuer schoene (formals sakrale) Bauwerke besitzen. Und als Absolvent des Jesuitengymnasiums von Aschaffenburg ist er sicher bei Ihnen gut aufgenommen. – Aber wohin wollten Sie ihn denn haben? Sollte er ueber die Silberkannen wachen? – Ich weiss nicht, ob er geraucht hat, aber 72 ist er geworden.

  240. Da ist er gerade auch, aber...
    Da ist er gerade auch, aber das Gemälde kommt aus einer Kirche und ist recht gross, fast zu gross für die kleine Pfeilerkommode mit den Ingwertöpfen und den zierlichen Rokokokerzenhaltern. Er erschlägt mir alles.

  241. Plindos, wissen Sie nicht was...
    Plindos, wissen Sie nicht was navets und Runkelrüben sind?

  242. @Don: Handelt es sich am Ende...
    @Don: Handelt es sich am Ende um Beutekunst? – Sowohl SS-Einheiten als auch die russische Armee haben das Sommerschloß des Fürsten gegen Ende des Zweiten Weltkriegs geplündert. – Man hat ja oft keine freien Wände mehr, aber auf der Toilette ist oft noch Platz und man kann sich täglich mit Hingabe einem solchen Werk widmen. Also, die Idee ist eigentlich doch wirklich gut. Man bringt dort einen Haken an und hängt im wöchentlichen Rhythmus das Bild, das nach vertiefter Betrachtung lechzst (tolles Wort)…

  243. @Don Alphonso
    08. Juli 2010,...

    @Don Alphonso
    08. Juli 2010, 20:44
    Ich kenne nicht die Zielgruppe, um die Sie buhlen, aber das ist ja wohl ein Interuptus aller Emotionen, die aufkommen koennten in einem Chambre.
    Fuer einen Aufgang oder einen Flur, ja, aber bitte nicht ueber s Bett.
    Meine derzeitige Freundin (25) stoert sich schon anden Warhols und Newtons in black&white, welche ich in diesem Raum an den Waenden habe. Sie sagt: zu trist.
    Nun ja, die Jugend!
    .
    Die Kerzenhalter sind im uebrigen sehr schoen. Die Feinheit des Ausdrucks bei der Gestaltung der Gesichter…, einfach gelungen.

  244. Wieso haben die Gegner des...
    Wieso haben die Gegner des Nichtraucherschutzes eigentlich hier immer Angst vor noch mehr Verboten und Einschränkungen… Hey liebe Leute.. Keine Angst.. .Es geht nur um Eure „Emissionen“… Ihr stinkt einfach zuviel und das geht der Mehrheit der Menschen auf den Geist. Schliesst Euch ein, ab ins Kabuff, Tür zu… und ihr könnt Euch die Seele aus dem Leib qualmen… und keine Socke interessiert sich für Euch. Ist das so schwer zu kapieren?

  245. @des Vetterseckfenster25: Es...
    @des Vetterseckfenster25: Es mag sein, daß es Leute gibt, die offenkundig immun gegen die Schadstoffe des Tabaks sind. Auch Ernst Jünger wurde 102, oder 103…?
    – sein Leben lang ein starker Raucher. Aber um wieviel verheerender fällt dann die Statistik für die aus, deren Körper damit offensichtlich nicht gut umgehen konnten
    ? Diese Langleber sind ja genauso in die Statistik eingegangen, wie die, die mit 45 am ersten Infarkt gestorben sind. Nichtraucher leben, statistisch gesehen, mindestens zehn Jahre länger. Und auch spätes Aufhören nützt noch. Das ist doch ein Angebot, dem man bei der rechten Einstellung zum Leben eigentlich nicht widerstehen kann

  246. @Plindos: Runkel-Rübchen, das...
    @Plindos: Runkel-Rübchen, das ist doch wenigstens originell und schützenswert. Aber das Hochstapler-Trio, das mit einem einzigen Hirn leben muß, verdient keine Gnade… Schärfen Sie Ihre Waffen, Plindos!

  247. Ich sehe schon, ich bleibe mit...
    Ich sehe schon, ich bleibe mit meiner Vorliebe für das Groteske einsam und verlassen.
    .
    Die Herkunft ist geklärt, das Bild stammt aus dem Bistum Bamberg und ist bei einer Kirchenaufräumung abgegeben worden.

  248. Bevor hier alle immer weiter...
    Bevor hier alle immer weiter um den heissen Brei plappern.
    Nur mal so, für die, die es noch nicht glauben… ;-)
    http://www.geschichteinchronologie.ch/med/merk/merkblatt-rauchen-d/raucherlunge-nichtraucherlunge.jpg
    Damit könnte man wohl einige Strassenlöcher mit flicken. LOL

  249. Sic tempora mutantur et nos...
    Sic tempora mutantur et nos mutamus in illis…
    Als ich ein junger Offizier war, brachte man uns bei, es sei de rigueur, bei abendlichen Gesellschaften auch als Nichtraucher ein Feuerzeug in der Tasche zu haben. Zum mindesten den Damen müsse man doch Feuer geben können. Ältere Kameraden grinsten dazu zweideutig. Madame Mère rauchte ägyptische Zigaretten, ganz früher sogar per Spitze, die Papa irgendwo besorgte. Sie kamen in einer speziellen, aufklappbaren Schachtel, die in zwei Lagen mit Seidenpapier ausgelegt war. Paps hatte (natürlich) ein silbernes Etui für die Zigaretten. allerdings hat mich sein häufiges Rauchen ( Madame pflegte nur in Gesellschaft nach Tisch eine…) doch zunehmend gestört. Auf die unerhörte Drohung, ihm aus dem Sektionssaal ein Stück Raucherlunge mitzubringen und auf den Frühstücksteller zu legen, hörte Paps von heute auf morgen auf mit dem Rauchen.
    Ich habe kurz Pfeife geraucht, man hatte so schön was in der Hand. Der Tabak hat aromatisch geduftet – gleichwohl habe ich es dann später nicht vermisst.
    Dagegen gehört zum Mahl der Wein, wie meine französischen Austauschoffiziere im Verteidigungsministerium halte ich es für Kulturschande, dass es bei uns in der Kantine keinen Wein zum Essen gibt.
    Und den Abend mit einem schönen Calvados oder Armagnac zu beschliessen, dazu heute Abend Mozart KV 246 Lützow, welche Wonne welche Lust!
    .

  250. @Don: Es handelt sich also...
    @Don: Es handelt sich also gewissermaßen um sakralen Sperrmüll? – Vielleicht sind jetzt auch Bilder des weiland Bischof Mixa preiswert abzugeben? Wer will denn den jetzt noch? – Aber Studien auf dem Klo, wo man in Ruhe dieses Gesicht auf sich wirken lassen kann, könnten doch Ihrer Vorliebe für das Groteske entgegenkommen. Sie brauchen keinen Wein dazu trinken, ein vegetarischer Joint tut`s sicher auch.

  251. Solche (schematischen)...
    Solche (schematischen) Porträts dienten einerseits der visuellen Bekräftigung des Herrschaftsanspruchs, andererseits dem selben Zweck wie unsere Photos der Vorgesetzten in aufsteigender Linie in Wachlokalen – sie machten den Inhaber identifizierbar wenn er kurzfristig mit kleiner Suite unangekündigt ( etwa wegen eines Kutschenschadens auf der Reise) in einer Pfarre seines Bistums, besonders einer Pfarre seines Hochstifts (= weltlicher Herrschaftsbereich) aufschlug.

  252. @Devin08
    Danke für das...

    @Devin08
    Danke für das Bayerische Dekameron: Ein wahrhaft deftiges und wahres Buch. Ich habe es immer gerne verschenkt in Wiesbaden, in Wien und immer gut angekommen
    Waren Sie schon mal in Brünn: Da gibt es – jetzt Kino – in dem sich Oskar Maria Graf und Freunde bis 38 immer getroffen haben. Etwas unscheinbar die Tafel, aber man findet es in dem Kino (ich hoffe es ist noch so, das war zehn Jahre her, dass ich dort war)
    http://www.radio.cz/de/artikel/65192
    und dann kann ich ja wieder mal werbung für hagalil.com machen:
    http://buecher.hagalil.com/dtv/graf.htm

  253. @ prince Matecki: Stellen Sie...
    @ prince Matecki: Stellen Sie das Autofahren ein, wenn man Ihnen aus dem Leichenschauhaus den Koerper eines Unfalltoten in die Wachstube setzt? Stellen Sie spontan fuer immer gewisse andere Taetigkeiten ein, wenn man Sie mit einem Patienten mit tertiaerer Paraesie konfrontiert?

  254. Lieber Don Alphonso, also eine...
    Lieber Don Alphonso, also eine Kirchenaufraeumung, das ist doch als solches schon irgendwie grotesk. Wenn Sie es noch grotesker lieben, ernennen Sie den Fuerstbischof doch zu Ihrem Ehrenahnen! Stellen Sie vor sein Bild, wo immer Sie ihn dann aufhaengen moegen, ein schwarzes Lacktischchen. Darauf in einer huebschen Schale immer frisches Obst, am besten Orangen, ein weingefuelltes Schoppenglas, und bei Gelegenheit, wenn z.B. Gaeste kommen, ein paar Raeucherstaebchen anzuenden. Dann zum Mondneujahrsfest ein Papierfaesschen Wein, eine huebsche Papiermaetresse, viel Papiergeld verbrennen, damit Friedrich Karl auch in der Geisterweld ein huebsches Leben fuehren mag. Das waere dann die beste Rache fuer die Buddha-Bar!

  255. Es gibt schon genug schwarze...
    Es gibt schon genug schwarze Schafe in der Familie, und man solol bekanntlich nicht den teufel an die Wand malen.
    .
    Im Klo ist kein Platz mehr, da sind schon Napoleon und Ludwig XIV..

  256. So ein Stückerl Raucherlunge,...
    So ein Stückerl Raucherlunge, natürlich nicht echt, sonderl glaubhaft nachgebildet, wäre doch mal ein gutes Gimmick: in jeder 10. Packung ist das anstelle der Zigaretten drin.

  257. lieber Plindos,
    recht...

    lieber Plindos,
    recht herzlichen dank für den hinweis, aber wie sie sich bereits denken möchten, habe ich den d. hoch, runter, quer, von vorne nach hinten und umgekehrt bereits gelesen. recht amüsant. Filou, wie frisch er wohl sein mag? aber seine hochverehrte Madame muss dann unbedingt mitkommen, wenn wir die tableaux vivants nachstellen … sie wird herzlich lachen.
    .
    lieber don, den bischof nur auf die toilette! face to face, na sie wissen schon …

  258. Das macht man in den USA doch...
    Das macht man in den USA doch schon mit den „graphischen“ Photos auf der Schachtel, die genau solche Dinge zeigen. Aber wehe, in jedes 10. Teepaeckchen kommen Daturablaetter und Blueten!

  259. Lieber Don,
    wenn Sie das...

    Lieber Don,
    wenn Sie das schematische und archaische bei den Porträts lieben, dann wäre das ein weiterer Grund, einmal die Heimatmuseen in den Karpaten abzuklappern.
    .
    „Portät eines Unbekannten von einem unbekannten Künstler, ca. 1750 bis 1820“ — aber es ist auch so alles klar.

  260. Lieber Filou,
    .
    denken Sie nur...

    Lieber Filou,
    .
    denken Sie nur daran: Ohne Tabak kein Marihuana! Und den Alk hat der Koran ja längst verboten.

  261. @Donna Laura, machen Sie sich...
    @Donna Laura, machen Sie sich keine Gedanke ueber meine Frische. Im Jahre d.H. 1992 gewann ich auf dem Campingplatz „Au bien sable“ in Remoulin (Gard) den 2ten Platz im „Quasimodo-Aehnlichkeits-Wettbewerb“.

  262. Als mlitanter Befürworter der...
    Als mlitanter Befürworter der nikotinfreien Gesellschaft möchte ich noch folgendes Argument loswerden:
    .
    Es gibt so Dinge, die man im weder Fremden noch Feinden verweigern darf: Das Glas Wasser, die Möglichkeit zur hygienischen Verrichtung Notdurft, das Stück Brot, den Telefonanruf bei Behörden oder Angehörigen, und so weiter.
    Und im 20. Jahrhundert gehörte dazu eben auch: Die Möglichkeit zum Rauchen. Eben weil die Raucher so süchtig sind, daß sie ihre Zigarette in regelmäßigen Abständen genauso dringend brauchen wie alle Menschen Wasser, Brot und eine Möglichkeit zum Abtritt. Den Süchtigen die Rauchmöglichkeit zu verweigern wäre schlichtweg inhuman. Und wenn es draußen 20 Grad minus hat, will man sie auch nicht jedesmal auf den Balkon schicken.
    .
    Und es ist genau diese von Straßenbettlern und Jehovas-Zeugen bekannte Ausnutzung menschlicher Konventionen, die mich an den Rauchern so ärgert. Als wohlerzogener Mensch hat man enorme Hemmungen, die Haustür jemandem vor der Nase zuzuschlagen, der noch nicht bereit war, das Gespräch zu beenden. Aber das wissen die und nutzen es aus. Mit den Rauchern ist es genau das selbe.
    .
    Natürlich möchte ich nicht jedes Gespräch unterbrechen, nur weil wieder jemand dringend rauchen muß. (Im Einzelfall kann ich sowas auch durchaus ertragen). Nein, ich möchte ich nicht derjenige sein, der im jeweiligen Moment unter netten Mitmenschen die Raucher (vielleicht sind es mehrere) auch wirklich dazu nötigen will, den Raum zu verlassen. Sobald sie das aber spüren und sich stark genug fühlen, ist es mit deren Wohlerzogenheit und freiwilligen Rücksichtnahme aber auch schlagartig vorbei. Dann werden sie schon wieder frech und bezeichnen einen (mit dem Recht, das Mehrheiten immer für sich in Anspruch nehmen) als moralinsauren Gesundheitsapostel, als Spielverderber etc.
    .
    Eben darum aber ist alles Gerede davon, Raucher und Nichtraucher könnten doch „vernünftig miteinander auskommen“ nichts als ein Euphemismus dafür, dass es eben immer wieder Menschen gibt, die es aus Gutmütigkeit oder Feigheit hinnehmen (oder es aufgrund ihrer schwachen Position hinnehmen müssen), daß ihre womöglich wirklich sehr interessanten und geistreichenen, aber leider auch stinkenden Freunde ihre Gesundheit und Lebensqualität beeinträchtigen.
    .
    Da kann eben nur der Gesetzgeber helfen, und glücklicherweise tut er das auch.
    In den letzten 30 Jahren sind schon enorme Fortschritte erreicht worden und das Ziel einer nikotinfreien Gesellschaft erscheint schon längst nicht mehr als weltfremde Utopie.

  263. @ hugoservatius & filou:
    Wer...

    @ hugoservatius & filou:
    Wer außer dem Geschmeiß der Tabaklobby und dem von ihm gekauften Lehrer- und Anwaltsgesocks im Bundestag schreibt das Wort „Zigarette“ mit „C“?
    Sollte sich deraritge Schönschreiberei nun auch bei den einfachen Junkies durchsetzen?
    Bringen Sie doch einfach mal einen Brikett mit in´s Lokal, zünden ihn an und blasen mir dessen Rauch in´s Gesicht. Heimische Cohle ist schließlich auch ein altes Kulturgut, auf das wir nicht verzichten sollten.

  264. @specialmarke
    Ich weiß ja und...

    @specialmarke
    Ich weiß ja und wollte keineswegs jemand ermuntern. Zudem rate ich jedem ab und biete auch keine Zigaretten an dem, der dafür anfällig sein könnte, erst recht jungen Leuten, die ich auch nicht mitrauchen lasse. Ich mache meine Fluppe aus. Schließlich habe ich gegenüber meinen Studenten auch eine Verantwortung!
    >
    Wie Sie in meinem Blog davor sicher gelesen haben, bin ich überhaupt nicht fanatisch, habe aber einen Widerwillen gegen Leute, die sich wiederholen oder nach dem 3. Satz des Disputs unsachlich werden (Bitte, damit meine ich andere Foristen). Besonders verachte ich die Diffamierung unter der Gürtellinie, ein Raucher sei automatisch auch ein Stinker. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es dazu eine Statistik gibt. Wenn ja, dann lasse ich mich gern belehren. Mit einer gewissen Leichtigkeit kann ich aber auch empfindliche Nasen verstehen, denen ich keinen Unmut bereiten will. Ich bitte sie nicht in mein Haus, wo sowieso ca. 90% der Räume absolut rauchfrei sind; in den übrigen stehen ganztägig die Fenster offen. Vielleicht ist das bei anderen Rauchern ebenso? Schließlich und endlich sind nicht alle Kettenqualmer. Und viele rauchen zudem in langen Abständen oder – weil berufstätig – erst am Abend, und dann beträgt der Konsum vielleicht nur eine halbe Schachtel, als 5 bis 7 Stück.
    Ich könnte mir denken, dass es in der hiesigen Plauderei mit einer Differenzierung der Rauchsitten sich leichter leben ließe.
    >
    Jedenfalls danke ich Ihnen für Ihre wohlgemeinte Empfehlung. Sie können versichert sein, dass ich bei dem geringsten Symptom zu einem Spezialisten gehe. Darüber hinaus lasse ich jährlich meine Lunge röntgen.

  265. @Don Alphonso
    Findet sich der...

    @Don Alphonso
    Findet sich der Maler des Portraits im Thieme-Becker?

  266. Dieser Blogbeitrag mit seinen...
    Dieser Blogbeitrag mit seinen Kommrntaren hat bei mir ein Gefühl der Dankbarkeit erzeugt.
    Dankbar dafür, daß ich in mir noch nie den Wunsch verspürt habe die Gesellschaft
    zu befreien; auch nicht von den Nicht-Ichs.

  267. Bentheimelndes, billiges...
    Bentheimelndes, billiges Quasselkraut geht auch in der Pfeife, macht aber
    ziemlichen Rauch um sich, bei schnellem Abbrand.
    Da braucht es rettungsweise einen tüchtigen Nordost.
    Dazu sollte man ein kräftiges Lüngerl mitbringen, wenn man es dem kurzatmigen Knecht nicht nachtun mag, heftigstes Schnappen nach der Luft
    der großen Welt.
    Die auffällig gestaltete, Distiktinktion heischende Banderole korrespondierte
    allerdings vortrefflich mit dem vielfarbbunt gesprayten Foxtail des Manta (Modell
    1:87) seiner Knechtschaft, meinte der Papierkorb in vorauseilender Vorfreude.
    Ein wenig Vorsicht scheint angeraten, steht dieses verquaste Kraut doch auch
    im Verdacht mißbräuchlicher Verwendung als Brandbeschleuniger.

  268. ...und wenn dereinst aus...
    …und wenn dereinst aus Platzgründen nur noch Feuerbestattungen zulässig sind, lösen wir uns alle in Rauch auf.

  269. Wenn schon eine oekonomische...
    Wenn schon eine oekonomische Ursache fuer die Hatz auf Raucher, und ich glaube selbst daran, dann nicht der Verteilungskampf zwischen Alten und Jungen sondern die gesellschaftlichen Auswirkungen des Kondratieff Zyklus, dessen Phasen mit grossen industriellen Innovationen und Kriegen korrelieren. Die Erfindung des Automobils und der zweite Weltkrieg im letzten Zyklus, in derzeitigem Zyklus die IT Revolution. Wir befinden uns gerade im Kondartieff Winter. Was den Krieg angeht wird man sehen, es gibt ja einige kalte kriegsaehnliche Szenarien. Auf alle Faelle existiert am Ende des Kondtratieff Herbstes eine betraechtliche Menge freigesetzten Humankapitals und das geht irgendwann marschieren. Heute gehoert dazu das IT Prekariat, und andere Leute die sich zu irgendetwas organisieren muessen um die Diktatur der Mehrheit oder Minderheit auszuueben, die anderen vorschreiben, wie sie zu leben haben, was gesund ist, die den politichen Korrektheitswahn anheizen, etc. Oekonomen haben herausgefunden, dass die Rocke in Phasen oekonomischer Depression laenger sind. Die roaring 2000s sind vorbei.
    http://www.scribd.com/doc/7893087/Kondratieff
    Andererseits wurden die Nichtraucher frueher auch nicht so mit dem Exzess der Raucher konfrontiert. Da gab es Raucherzimmer und smoking jackets und man hatte als Nichtraucher wahrscheinlich die Wahl fuer irgendetwas zwischen Rauschverbot und nach dem Besuch eines Lokals total ausgeraeuchert heimzukehren. Wenn mir nur der Name des Autors einfallen wuerde, der dies vor ein paar Jahren bemerkt hatte.

  270. lieber HansMeier555,

    ich...
    lieber HansMeier555,
    ich rauche seit meinem 15. Lebensjahr, und die Argumentationskaskade (8.7. 00:14) kann ich gut nachvollziehen und teilweise auch bestätigen. Und, wenn dieses Konfliktpotential unserer Wohlstandgesellschaften in Nordamerika, Mittel- und Südwest-Europa per Plebiszit und von Gesetzgeberseite zum Zwecke gesellschaftlicher Befriedung auf eine Lösungsschiene gestellt würde, wäre ich möglicherweise ein engagierter Verbotsbefürworter.
    .
    Aber den Kampf gegen den Rauch, den Gestank und die Raucher kann man heute nicht vom Kampf gegen Atomkraftwerke und motorisierten Individualverkehr, vom Kampf gegen ein leistungs- und individualpsychologisches Bildungssystem oder vom Kampf gegen ein historisch begründetes Qualitätsverständnis von Kunst und Künstlern (beiderlei Geschlechts) trennen.
    .
    Das gesetzliche Verbot des Rauchens in der Öffentlichkeit steht für den Kampf zu einer Weltgesellschaft, deren Ethik jede Form ethnischer Evolution, sprachlicher Diversifikation, geschlechtlicher Modifikation und jede gesellschaftliche Organisation negiert, die gesunden Menschenverstand und Spiritualität als unverzichtbar betrachtet..
    .
    Die Anti-Nikotin-Hardliner unterstützen den Dekonstruktivismus der Moderne. In der USA, wo dieses Massenphänomen begann, war dies vor 30 Jahren ein antikapitalistischer Impuls gegen die Tabakindustrie (analog jenem zur Automobilindustrie). Dahinter stehen die Intoleranz, Militanz und das Sendungsbewusstsein von „Greenpeace“. In Indien und China, wo heute die Weichenstellungen für die 2. Hälfte des 21. jahrhunderts passieren, schüttelt man und frau über diese Masslosigkeit an intelektueller, emotionaler und materieller Verschwendung mitleidig, schmunzelnd, vielleicht bald zynisch-schmunzelnd den Kopf.
    .
    Mit bestem einem Gruss aus den klassisch-rauchfreien Zonen Lummerland, Entenhausen und Tuka-Tuka,
    Ihr Rosinante

  271. Sorry, lieber HansMeier555,...
    Sorry, lieber HansMeier555, ich sprach Ihren Kommentar vom 9.7. und 00:14 an.

  272. Aber Rosinante, dieser...
    Aber Rosinante, dieser Induktionismus in ihrem Denken ist zutiefst unwissenschaftlich. Es ist allerdings eine Art, wie meiner Beobachtung nach besonders Raucher gerne denken. Danach kommen gerne Verschwörungstheorien, zuletzt Verfolgungswahn…

  273. Wie die Resi dem Knecht in die...
    Wie die Resi dem Knecht in die Pfeife pieselt
    @BertoldIV: Danke für die Info. Ich bin auch Graf-Fan. Habe da vor Jahren eine wunderbare Gesamtausgabe über die Büchergilde bezogen. Graf ist neben Jack London und vielleicht noch Hemingway einer der wenigen, dessen Bücher ich komplett gelesen habe, soweit sie mir zur Verfügung stehen. Ein herrliches Buch ist auch „ Das Leben meiner Mutter“ (in Anlehnung vielleicht an Maxim Gorkis „Die Mutter“, aber ganz anders), und sein Aufruf „Verbrennt mich“, bleibt unvergessen (http://buecher.hagalil.com/dtv/graf.htm). Köstlich die Szene mit der stinkenden Pfeife, wenn wir schon beim Thema sind, wo seine Mutter, die Resi, während der Vesper auf dem Feld, dem Knecht in seine unerträglich stinkende Pfeife gepieselt hat. Ja, ja, die Bayern haben da noch ganz anderes drauf, wenn´s gegen das Rauchen geht. – Gesetzgeber! Zum Totlachen (Sorry, HansMeier555, kann Ihnen trotz des guten Vortrags da leider nicht folgen, außerdem glaube ich nicht an die suchtfreie Gesellschaft, nicht in der Klassengesellschaft jedenfalls.)

  274. @devin08
    Das Leben meiner...

    @devin08
    Das Leben meiner Mutter hat sogar meiner Mutter sehr sehr gut gefallen und die würde ich jetzt als „gut“ katholisch einstufen.
    Ich versuche nochmal auf goggle maps die Anschrift des Kinos in Brno zu finden

  275. @Don: Einmal in 9 Jahren zum...
    @Don: Einmal in 9 Jahren zum Arzt? Gehen Sie denn nie zum Zahnarzt zur Kontrolle? Ich finde übrigens die 18 Besuche nicht sooo unwahrscheinlich, hier ein Rechenbeispiel:
    – 2 x Zahnarzt zur Kontrolle
    – 2 x Gynäkologe (bei Verhütung mit der Pille, manche verlangen sogar jedes Quartal damit ein Rezept rausgerückt wird). Bei den älteren Herren kann mal 1-mal im Jahr den Urulogen zur Prostatakontrolle ansetzen.
    – 1 x Augenarzt bei den Brillenträgern
    – 1 x Dermatologe (Muttermalkontrolle)
    – 1 x Hausarzt zum jährlichen Durchchecken
    damit hätten wir schon 7 bzw. 9 Arztbesuche im Jahr – ohne dass man überhaupt mal krank gewesen wäre. Nehmen wir jetzt mal einen Asthmapatienten an, kommen noch 4 Besuche beim Lungenfacharzt dazu (wieder zur Kontrolle). 3 mal Infekt gehabt (grippaler Infekt, Magen-Darm, was man halt so ab und zu hat), 2 mal Rückenschmerzen/Gelenk verstaucht/Mausarm oder so (macht 2 Besuche beim Orthopäden), zack, sind die 18 Besuche schon erfolgt.
    Selber war ich wegen einer dreijährigen Desensibilisierungstherapie in diesem Zeitraum schätzungsweise 100 mal beim Arzt (anfangs Spritze zweimal pro Woche, später jeden Monat). Das treibt natürlich die Statistik enorm hoch.

  276. P.S. An obigem Rechenbeispiel...
    P.S. An obigem Rechenbeispiel sieht man übrigens mal wieder sehr schön, dass die Angabe von Durchschnittswerten überhaupt nicht aussagekräftig ist, wenn keine Varianz angegeben wird. Das stört die Presse im allgemeinen leider aber wenig.

  277. unellen, das ist ja...
    unellen, das ist ja erschreckend! In diesen jungen Jahren…
    Bei mir ist 4 mal im Jahr schon viel. Aber ich zahle halt auch für jeden Mist selbst.

  278. hey,

    der vergleich mit dem...
    hey,
    der vergleich mit dem 50ig järhigen raucher und 70ig jährigen nichtraucher hinkt ein wenig, glaube ich. denn, medizinische leistungen und renten sind steuern, die jeder steuerpflichtige erbringen muss. rein rechnerisch und ökonomisch gleicht der 50ig jährige raucher seine medizinisch in anspruch genommenen leistungen, durch die später kaum in anspruch genommene rentenauszahlungen, vorausgesetzt er geht ab mit 70ig. bitte korriegieren sie mich, sollte ich mich geeirrt haben. ich lese sie sonst sehr gerne.
    lg, r.b.

  279. lieber Filou, ich hatte...
    lieber Filou, ich hatte diesbezüglich keinerlei Zweifel ;-)).

  280. auch wenn es aus der taz...
    auch wenn es aus der taz ist:
    http://taz.de/1/leben/alltag/artikel/1/sie-haetten-die-warnung-herabstufen-sollen/
    @DA Ihre Mutter hat sich auch bei diesem Theater damals beteiligt

  281. Plindos, ohne Fachkenntnis...
    Plindos, ohne Fachkenntnis sollten Sie nicht glauben, jemanden anders als Sie selbst für Hochstapler erkennen zu können. In Sachen Runkel legen Sie besser noch zu.

  282. Werter Don,
    ich lasse meinen...

    Werter Don,
    ich lasse meinen Knecht Igor, den ich mit einem Knechtaustauschprogramm aus Russland bekam waskostetdieschnodderigeart von unserem privaten Bootssteg in die Ostsee tunken, bis ich aushören muss zu lachen. Dann werden wir den verkanten Literaten in unseren Helikopter laden und irgendwo den Fahrtenschwimmer machen lassen 15 Kilometer vor der Küste. So geschehen in Montecarlo mit einem einheimischen Einbrecher bei russischen Freunden. Wunderbar nie wieder Einbrüche. Im Falle von wasliteratetzusammenderglobus nie wieder schlechte süjets und nie wieder billige zeilen aus unberufenem munde. Köstlich. Ich preise 1000 pence für den oder diejenige aus, der waskostetdiehavanna 15 Minuten nachweislich kopfüber in die Literatentoilette tunkt und danach unbekleidet an einen Laternenmast in Wilhelmsburg oder in der langen Reihe anbindet.
    Beste Grüße aus der Sommerfrische
    MvB-B

  283. ...
    unellen@Stochastisch-Statistischer Ausreisser der ich bin, bekenne ich mich nachfolgender Unterlassungen schuldig
    Alter: 71 J, masc.
    Seit 25 Jahren nicht mehr beim Urologen
    Checkups: Zero
    Rauchen vor 15 Jahren komplett eingestellt von hier auf jetzt
    Alkoholgenuss: umgerechnet 1,5 Bouteillen/Jahr
    Ernährung: Getreide, Gemüse, Fisch, Käse, keine Eier, kein Fleisch
    Zahnarzt dieses Jahr, leider 4 x wg. früherer „Sünden“ z.B. Zuckergenuss
    Erkältungen o. sog. grippale Infekte: Zero
    Hausarzt vergangenes Jahr: Zero
    Hausarzt dieses Jahr: Zero
    Rückenschmerzen und andere Wehwehchen: keine
    Sonstige Beschwerden: Erhebl. Zweifel am Geisteszustand unserer Society bezügl. Gesundheitswahn/-moloch und seinen Auswüchsen in Staatshaushalt, Politik, Industrie, Medizin samt involv. Wissenschafts-/Forschungsbetrieb im Allgemeinen und Besonderen, m. E. ein Massenwahn.
    ..
    Will niemanden zu meinem Wahn bekehren, wäge nur meinen gegen den o. a. erwähnten Wahn ab.
    ..
    Rosinante@ Aber Hallo, da haben Sie Madame zu einem ungeheuerlichen Rundumschlag ausgeholt, dem ich nur mühsam ausweichen konnte, mich bar jedweden Gegenargumentes zurückliess. Raucher lassen mich völlig kalt, Verbote? Irgendwie komisch.
    ..
    sceptic@ Demnach kann ich mich jetzt (Hochsommer 34°C) im
    Kondratieffwinterzyklus am warmen Ofen einrichten?
    ..
    specialmarke@: Vergass zu erwähnen, dass ich auf dem Gebiet ganz gut bin: Florett, Degen oder Säbel. Überlasse Ihnen die Wahl. Sonst bin ich im argumentieren eher…na ja, Sie kennen ja meine lauen Einlassungen

  284. Verehrter Don Alfonso,
    .
    DRUM...

    Verehrter Don Alfonso,
    .
    DRUM muß ein rechter Aufsteiger in der Lage sein von 80 selbstgedrehten pro Tag auf 0 von heut auf morgen umzustellen. War bei mir vor 25 Jahren der Fall.
    .
    Frage mich, warum ich überhaupt angefangen habe wenn es nicht wegen der Tochter aus besserer französischer Gesellschaft war wegen der ich mich seinerzeit auch dem Studium der französischen Sprache zugewendet hatte.
    .
    Dieses Abenteuer hat mir eine lange Zeit als Kettenraucher eingebracht. Immerhin kann ich jetzt auch französisch sprechen. In Summe war ich damals halt noch nicht reif genug. Hätte allenfalls als Börsenmakler oder Analyst performen können.
    .
    Eine schwere Schule, zuerst die bessere Tochter aus noch besserem Hause und dann auch noch das Kettenrauchen aufzugeben.
    .
    Danach war ich endlich erwachsen und stark genug, mich einer rechtschaffenen wertschöpfenden Aufgabe im Schwabenland zuzuwenden. Bin auch seit 25 mit einem Mädel meiner profanen Herkunft glücklich und kinderreich verheiratet (kann also mit ruhigem Gewissen ein sattes Ruhegehalt aus den Beiträgen von Söhnen und Töchtern beziehen), Nichtraucher, Bergsteiger, Taucher und Marathonläufer sowie mit Zweit- und Drittvillen (natürlich in unverbaubarer Aussichtslage und mit ausreichendem Grenzabstand zum Nachbarn) in den erlesensten Westvierteln global vertreten.
    .
    Was will man mehr ?

  285. Als ob dem Raucher das Rauchen...
    Als ob dem Raucher das Rauchen verboten werden soll. Ich als Nichtraucher habe es einfach satt, überall gnadenlos vollgequalmt zu werden. Mal ganz abgesehen vom gesundheitlichen Schaden: Rauch stinkt mir, macht mir tränende Augen und Kopfschmerzen, meine Klamotten stinken. Wie glücklich bin ich, dass ich nach Jahren immer schlimmer werdenden Intoleranz der Raucher (Sollte eigentlich selbstverständlich sein, seine Ausdünstungen anderen Mitmenschen, insbesondere beim Essen nicht zuzumuten) wieder in Restaurants gehen kann! Leider geht mir der Nichtraucherschutz immer noch nicht weit genug. Wir haben herrliches Wetter, das zum Draußen-Sitzen in Biergärten und Eiscafés einlädt. Doch dort sind 75% der Besucher Raucher. Auch unter freiem Himmel belästigt mich Tabakrauch enorm, wenn rechts und links neben mir gequalmt wird. An den Bahnsteigen sind die Raucherbereiche dermaßen ausgeweitet, dass man kaum noch ein freies Eckchen findet. Die größte Frechheit ist es noch, uns Nichtraucher als intolerant zu bezeichnen. Hallo? Mir doch egal, ob sich jemand die Haare grün färbt oder im Schlafanzug zum Essen geht. Aber wenn er stinkende Abgase produziert, die mich beeinträchtigen – wer ist da wohl intolerant? Und zu guter letzt: Ich bekomme das Kotzen, wenn ich (sehr häufig) junge Muttis und Vatis sehe, die den Kinderwagen schieben oder ein Kind an einer Hand haben und in der andern Hand ihre Kippe. Die in Autos ihren Nachwuchs rücksichtslos einnebeln. Das sind keine Ausnahmefälle. Der Raucher an sich ist rücksichtslos. Ich würde die Rücksichtsvollen unter ihnen mit maximal 10-20% ansetzen. Und so lange das so ist, brauchen wir unbedingt gesetzliche Vorgaben. Und bitte: Kontrolliert das auch! Was nützen mir die Gesetze, wenn sich Raucher und Gastronomen nicht dran halten?

  286. @Plindos: "Ihre sonstigen...
    @Plindos: „Ihre sonstigen Beschwerden“ lassen mich schmunzeln :-) und ich hoffe für Sie, dass Sie weiterhin so gesund und ohne Arztbesuch durchs Leben gehen.

    ich fand ja im Übrigen auch diese drei Jahre, in denen ich ständig im Allergologen-Wartezimmer saß reichlich anstrengend, aber dafür bin ich Hautprobleme wegen Hausstauballergie und Heuschnupfen los, das war mir der Zirkus wert. Hatte auch in dem Sinne nichts mit Gesundheitswahn zu tun, sondern mit Lebensqualität. Dass mein Gatte jedes Quartal seine Lungenfunktion checken lässt hat bei ihm primär was mit Überlebenwollen zu tun (wegen Asthma. Hats aber auch dank des kompetenden Arztes sehr gut in den Griff gekriegt).

    Was Vorsorgeuntersuchungen angeht (womit wir beim Gesundheitswahn angekommen wären): Mir ist schon bewusst, dass man deren Sinn anzweifeln kann; man muss nur einmal durchrechnen wie viele Leute ohne Befund untersucht werden und bei wie vielen man durch die Vorsorge tatsächlich etwas entdeckt. Dummerweise gehöre ich zu der Sorte Mensch, die nachts nicht ruhig schlafen kann wenn sie auf Vorsorge verzichtet – denn man könnte ja Pech haben und zu den 0.05% gehören bei denen beim Muttermalangucken was entdeckt und dadruch das Leben gerettet wird ;-)
    Das mit den Infekten wird mit steigendem Lebensalter eh seltener (das Immunsystem kennt eben mehr Erreger). Manche Leute (wie ich) haben aber einfach öfter mal Pech – im letzten halben Jahr habe ich die Heiterkeit meiner Kollegen dadurch erregt, dass ich einmal Scharlach bekam und mir ein andermal in einer Rutsche in einem Spaßbad eine Gehirnerschütterung zugezogen habe.
    Naja, wie auch immer, ich wollte nur mal darlegen wie es zu 18 Besuchen kommen kann (also real, nicht im Durchschnitt). Meine schwangere Kollegin erzählte mir übrigens grade, dass während einer Schwangerschaft 10 (!) Vorsorgeuntersuchungen vorgesehen sind…

  287. @Rosinante: Rosinante hatte...
    @Rosinante: Rosinante hatte einen Comic-Nachfolger, der sich eine Weile im „sternchen“ herumtrieb, in den 50er Jahren. Das „sternchen“ war eine kleinformatige Kinderbeilage des „Stern“ (Werbespruch: Kinder haben „sternchen“ gern, „sternchen“ ist das Kind vom „Stern“) Die Comic-Serie hieß „Jimmy, das Gummipferd“ und Jimmy war aufblasbar und hatte das Ventil am Ende des Schweifs. Man konnte bei Bedarf daran ziehen, dann ging die Luft raus. Diesen eigenartigen Flashback hatte ich heute morgen nach dem Frühstück. Sie werden aber zugeben, daß der Vorwurf des Induktionismus nicht ganz falsch ist. Auf der anderen Seite: Jeder Kreative braucht ihn zum Überleben, wie der Raucher die Zigarette. Soviel zum Thema.
    .
    Die Wahl der Waffen? Also, ich hatte mich eine Zeitlang an der Uni der Erkenntnis- und der Wissenschaftstheorie hingegeben. Schlage aber eher Wein oder Champagner vor – wir sollten uns hier ja nicht absondern, sondern beim Thema bleiben.
    .
    Ja, und dann wünsche ich noch ein schönes Wochenende…

  288. Plindos, Ihre Höflichkeit in...
    Plindos, Ihre Höflichkeit in Ehren, aber ich zeichne mit „Ihr“, nicht „Ihre“ Rosinante.

  289. Nachtrag für Rosinante......
    Nachtrag für Rosinante…

  290. specialmarke, schade, wo ich...
    specialmarke, schade, wo ich doch mit der DDR so ein hübsches kommendes Thema habe…

  291. @ Don: kommt noch ein...
    @ Don: kommt noch ein Nebensatz…? Was ist mit der DDR?

  292. @ MarkusvonBentheim-Burg :...
    @ MarkusvonBentheim-Burg : Unterstützung einer Straftat? Womöglich Aufruf zu einer solchen?
    Selbstjustiz?
    Ich brauch erstmal einen Kaffee wegen dem Schock…..

  293. Xanthia, bis Du es, die Holde...
    Xanthia, bis Du es, die Holde vom Spiegel-Titelblatt? Melde dich unter Vorname@nachname.de.
    Und: Freier Blick auf die Biscaya!

  294. unellen, apropos...
    unellen, apropos Vorsorgeuntersuchungen bei Schwangeren: Haben Sie sich auch schon mal angehört, was man heutzutage als Schwangere alles NICHT essen/trinken sollte?
    http://www.was-wir-essen.de/download/wwe_schwangere_lebensmittel.pdf
    Mein Kind (und ich) würden jämmerlich verhungern…

  295. Lieber Don Alphonso, was ist...
    Lieber Don Alphonso, was ist eigentlich aus der Idee mit Ihrem Lederkofer geworden? Wann kommen die Reifen auf den Sunbeam? Der Name passt in diesem Juli vortrefflich!

  296. Die Probefahrt ergab Probleme...
    Die Probefahrt ergab Probleme mit dem neuen Thermostat, und ich rätsle hier gerade, wie ich mir so ein Teil beschaffen kann. Das Ersatzteil jedenfalls tut nicht, was es soll, oder besser: Zu spät. Kriechen mit 80 auf der Landstrasse geht, aber alles andere bringt den Kühler zum Kochen.

  297. (Abgesehen davon werden hier...
    (Abgesehen davon werden hier im Haus gerade neue Fenster eingebaut, an Urlaub ist nicht zu denken)

  298. specialmarke, an Jimmy das...
    specialmarke, an Jimmy das Gummipferd kann ich mich gut erinnern. Dank für den Link. Das Luftablassen oder -rauslassen geht bei mir allerdings nur schriftlich, etwa im Kommentar von heute Morgen. Ich danke auch für die versönliche Bemerkung. Sie haben schon Recht, meine Argumentation ist induktiv. Aber diese ist auch parallel erlebt. Für mich ist das verschriftlichte Geschichte in Echtzeit.

  299. @Hollly01 09. Juli 2010,...
    @Hollly01 09. Juli 2010, 14:35
    Man muesste vieleicht Monsieur André Muhlberger, den Sicherheitschef von Monaco mal dazu befragen.
    Wenn jemand vermisst wird, wird er wohl wissen, wen er zu befragen hat.

  300. Lieber Don Alphonso,...
    Lieber Don Alphonso, vielleicht hilft Ihnen dieser Link weiter: http://www.classic-spares.co.uk/thermostatsandradiatorcaps.asp Senden Sie denen eine email und hoffen auf Glueck!

  301. liebe muscat, die...
    liebe muscat, die ernährungsrestriktionen bei schwangerschaften sind annähernd so kompliziert wie manche bodybuilder-diät. nun, immerhin, man macht ja auch so etwas ähnliches im wortsinn.
    .
    wenn man nicht (!) übertreibt, habe ich festgestellt, dass man sich daran durchaus gewöhnt. sogar an die eintönigkeit oder an das zweigleisig kochen (einmal für die familie, einmal für die ‚brutstätte‘, die man selbst ist).
    es hilft, zu imaginieren, man befände sich auf einer flusskreuzfahrt durch afrika. da darf man auch nicht alles.
    ausserdem fällt der verzicht auf z.b. alkohol überhaupt nicht schwer (den man auf einer flusskreuzfahrt hingegen am besten nach jedem bissen nachgiesst), im gegenteil, es herrscht eine innere, aufgeregte freude, die regelrecht aufputscht.
    zumindest meine wenigkeit.
    .
    organisatorisch betrachtet waren die ersten schwangerschaften waren noch recht aufregend, aber bei den späteren legte sich das alles und es kam die reine freude zu besuch.
    kompressionsstrümpfe, die sicher derzeit keine freude auslösen dürften, habe ich nur im schaufenster kennengelernt, zum glück.
    sogar die geburten wurde immer besser (bestzeit 20 min, vormittags. just in time zur besuchszeit am nachmittag war vom wiegen bis zum waschen incl. mittagsschläfchen alles ausgestanden).

  302. @Don Alphonso
    09. Juli 2010,...

    @Don Alphonso
    09. Juli 2010, 15:11
    Tegernsee ist Urlaub!!!

  303. @ Grimaldeli : Ich habe da...
    @ Grimaldeli : Ich habe da unlängst in diesem Blog das Gefühl entwickelt, daß der Tegernsee ob der Neubewohner stark an attraktivität einbüsst.
    So wie ich den Don einschätze, war er bestimmt in der Schweiz auf der Suche nach Alternativen.

  304. Detlev von Westhofen-Runkel@:...
    Detlev von Westhofen-Runkel@: Wie meinen Ew. Durchleuchtigster Herr? Einer meiner Vorfahren war einer aus dem Hause Pommern-Stettin (Greifen). Längstens ausgestorben im Mannesstamme, Bastardabkömmling.
    ..
    Rosinante@:..war immer der falschen Auffassung, wohl bei mir vom Deutschen End-„e“ herrührend, daß der Name weiblichen Ursprungs sei-bedeutet demnach im Spanischen etwa“vorhergehender Gaul“ ..mei, warum net!
    Bitte vielmals umEntschuldigung. Die Lehre daraus ist, dass man eigentlich die gesamte Weltliteratur im Original lesen müsste. Trau weder einem über Dreissig (zugeschr. (?)Teufel+07.7.10) noch den Übersetzern.
    Ihr Plindos
    Donna Laura@: Fasst hob I mas denkt, dass Sie litrarisch gsehn, auf der Höhe der Zeit sand. Pour votre pläsir: gstaubt hots, duarschtig samma a gwen, oba a große Gaudi hamma ghobt: Toujour votre Servant:
    http://www.newsluxe.com/sarah-small-et-ses-tableaux-vivants-nus.php
    ..
    unellen@: Danke, bei passender Gelegenheit verrate ich Ihnen auch meinen Gesund-
    brunnen.
    ..
    Der Herr Don A. müsste sich mal wieder wieder hochrappeln und vom Anblick seiner Pretiosen losreissen, es braucht dringend ein neues Tratschthema für die Meute hie herinnen…
    ..
    specialmarke@: Schad, das hätte so schön gescheppert und ich wäre einen meiner Kontrahenten auf leichte Art losgeworden :-)

  305. mein liaba Plindos, tableaux...
    mein liaba Plindos, tableaux vivants gibt es seit ewigkeiten, besonders beliebt im 18. jh. anständig waren die noch, ach ja. un gägang’n duarscht hots a weissbier. da rescht is woa.

  306. @Plindos: Die Hitze hatte mich...
    @Plindos: Die Hitze hatte mich verwirrt. Ich dachte Rosinante wollte sich mit mir duellieren. – Meine Warnung an Sie vor dem Ein-Hirn-Trio Markus v. Zollern-Runkel hatte ich längst vergessen…ist ja eigentlich auch kein Duellgrund.

  307. Wo immer geistige Erkenntnis...
    Wo immer geistige Erkenntnis ist, da ist auch freier Wille.
    Thomas von Aquin, (1224 – 1274)
    Ich persönlich halte es für einen mündigen Bürger für unzumutbar sich eine Gaststätte selbst auszusuchen,sei es rauchfrei oder mit möglichst viel Qualm.

  308. Da sagen wir jetzt mal nix...
    Da sagen wir jetzt mal nix gegen die Bayern! Mei, guat so!! (zu mehr reichts nicht, Plindos bitte übernehmen)

  309. Sorry, meinem Computer ist es...
    Sorry, meinem Computer ist es wohl auch zu heiß. Das ist der richtige Link!

  310. Zunächst lehnen wir uns mal...
    Zunächst lehnen wir uns mal ganz cool zurück und neigen das Haupt den Erregten und machen ein Zügle am Rettle und blinzeln durch das Räuchle und nicken verstehend der Klage und wissen schon vorausdenkend das nächste Argumentle, schweigen aber stille, da wir in Sorge um unsere eigenen, nicht fremden Gesundheitsfragen die Statistiken bereits gelesen und die 4711. Disputation mann/frauhaft durchgestanden haben. Früher mutierte ich gelegentlich zum Dr.Bartolo (Rossini): „Die Verleumdung, sie ist ein Lüftchen“ (siehe You tube: Aufnahme mit Hans Hotter, subtile Komik). Heute (s.o.).
    >
    An der Stelle eines Milizionärs würde ich jede Zeitung, jedes Buch, jede DVD, jedes Gemälde daraufhin überprüfen, ob der Urheben womöglich die Abdrücke seines nikotinvernebelten Geistes hinterlsitig hinterlassen hat, um den arglosen Konsumenten zum Spätgeschädigten zu verdammen. Vielleicht lässt sich ja Wilhelm Busch (Zigarettör) noch verklagen oder wenn nicht: „Max und Moritz“ als Vorkämpfer gegen Lehrer Lämpel: „Rums, da geht die Pfeife los mit Getöse schrecklich groß“. Ein Künstler weniger: „In dulci jubilooho“!
    >
    Was man nocch vorschlagen könnte: eine ARBW (Antiraucherbürgerwehr) mit Patrouille, die renitenten dem Gesetz Zuwiderhandelnden „a Tatzn aufd Pratzen“ verleihen und sie mit Odekolojn absprühen darf, aber letzteres erst im Spritzenhaus.
    >
    Ich war mal zum Wassertrinken eingeladen. An einem bequemen Ohrensessel , worin ich mich niederlassen wollte, entdeckte ich in letzter Sekunde den Hinweis: „NR“! Ebenso an den Wassergläsern. Und ging jauchzend rauchend nach Haus: „Deutschlands Zukunft liegt auf dem Wasser“!

  311. @Filou
    Friedrich Wilhelms, des...

    @Filou
    Friedrich Wilhelms, des Soldatenkönigs
    Tabakskollegium
    Gibts da nicht eine hübschgrausame Anekdote?

  312. @crianza
    Bravo! Für meine...

    @crianza
    Bravo! Für meine Mündigkeit zahle ich ja auch Steuern!
    >
    „Der Steuerhinterbürger oder die Großschweiz von der Etsch bis an den Belt“. Ein hübscher Blog?

  313. @Don Alphonso 15:10
    Was für...

    @Don Alphonso 15:10
    Was für ein Thermostat ist das denn? Mit einer Innenspiralfeder und auf Druck reagierend? Möglicherweise ist die Feder dann zu stramm oder fest. Wenn es ein auf Temperatur ( Bimetall) reagierendes Gerät ist ist das defekt, das kommt zuweilen auch bei Neuteilen vor. Je nachdem welches Kühlmittel ( Frostschutz?) drin ist ( diese Motoren waren für Sommerbetrieb mit Wasser gedacht) ist die Leitfähigkeit zu gering. Die britischen Freunde nutzen dafür „water wetter“ um die Oberflächenspannung herabzusetzen. Das gibt es (gegen horrende Preise) im Oldtimershop in UK. Sie können aber auch ein klein wenig (!) Pril rein tropfen.
    Das sind so die Tricks. Mein Benny steht noch bei der Motorrevision, erstens dauert es länger als der Meister zweitens versprochen hat.
    Nur Mut!

  314. Don Alphonso
    Ich bin eine...

    Don Alphonso
    Ich bin eine Formel 1-verrückte. Am Anfang der Formel 1 Autoschrotthändler zu sehen. Es gibt 5 Brüder die einen reinen Autoschrottplatz und wie sie sagen auch teile für Oldtimer.
    mfg

  315. @specialmarke
    Der Schuss geht...

    @specialmarke
    Der Schuss geht nach hinten los:
    Zur Demokratie gehört aber auch ne Opposition?
    Etwa …

  316. donna laura@:Daß Sie dem...
    donna laura@:Daß Sie dem demographischen Absacker-Trend in Deutschland so frischen Mutes die Spitze gebrochen und sich dessen rühmen ist ja schon großartig.
    Von wie vielen der goldigen Kleinen sind Sie den genesen, wenn man sozusagen von Familje zu Familje fragen darf? Motto: BUCH GENESIS – 1.28. Ich fand immer die kleinen Öhrchen hinzukriegen war mit so das Schwierigste beim Schnitzen.

  317. "Rauchen hat als Laster nun...
    „Rauchen hat als Laster nun mal das Pech, hohe Kosten und Belastungen zu verursachen, die auf die Allgemeinheit abgewälzt werden“
    .
    Welche „Allgemeinheit?“ Und seit wann sind „Raucher“ und „Reiche“ überhaupt Teil einer solchen?
    .
    Ist es nicht im Grunde längst viel mehr so, dass auch da im Jetzt längst zwei völlig voneinander getrennte Welten existieren: Wer reich ist kennt keine Raucher – oder er ist es nicht?
    .
    Und wird als als Privatpatient selbstverständlich von den Ärzten seines Vertrauens von möglicherweise genannten Fragen um das vielleicht erwähnte Laster völlig frei gehalten – oder kann sich jemand allen Ernstes vorstellen, dass der persönliche Privatarzt seines Vertrauens gerade – häßlich, häßlich – von einer Raucherlungen-OP kommt? In Teer statt in zart-rosa Lungengewebe gewühlt hätte?
    .
    .
    Was anderes: „Es tut sich etwas im Staate Dänemark“. „JStreet“ finde ich recht interessant. (Zwischen I und K gibt es keine J-Strasse in New York, USA. Man das J dort im Stadtplan wg. möglicher Verwechslungsgefahr ausgelassen. Daher der gewählte Name.)
    .
    „J Street is a nonprofit advocacy group based in the United States whose stated aim is to promote American leadership to end the Arab-Israeli and Palestinian-Israel conflicts peacefully and diplomatically. It was founded in April 2008. While primarily made up of Jews, J Street welcomes non-Jewish members as well. J Street states that it „supports a new direction for American policy in the Middle East – diplomatic solutions over military ones“, „multilateral over unilateral approaches to conflict resolution“; and „dialogue over confrontation“ with wider international support.“ – Eine tasächlich rasend schnell wachsende Gruppe/Organisation, die scheinbar den Nerv der Zeit trifft und das Bedürfnis vieler Menschen nach anderer, besserer Lobbyarbeit für Israel und notwendige Konfliktlösungen (Palästina) aufgreift. http://www.jstreet.org/ (Siehe ggfls. auch Wiki.com)

  318. @DA
    ein Freund von mir ist...

    @DA
    ein Freund von mir ist Prof. an der FH Ingolstadt für Fahrzeugtechnik und repariert auch alte Autos. Er hat einen seltsamen Geschmack was Autos betrifft, aber …Soll ich Sie bekannt machen, ist ja nicht weit weg

  319. für die...
    für die Fussballinteressierten oder die, die den Hype um Muttis Team – oder was sollte der Ausflug zum Viertelfinale – mit Fussballverstand einordnen möchten:
    http://www.guardian.co.uk/sport/blog/2010/jul/09/world-cup-2010-tactics-the-question#post-area
    aber auch der Guardian war nicht immer gefeilt gegen Lobeshymnen

  320. aber in Zeiten von...
    aber in Zeiten von Kommentatoren mit innerem Reichsparteitag vielleicht doch gleich der Originaltext aus dem guardian:
    Which brings us to Germany. They too play a 4-2-3-1 and, although Philipp Lahm breaks forward occasionally, theirs is essentially a defensive set-up. Here again goals are the great betrayers; it was bewildering how much praise was heaped on their supposedly fresh, open approach just because they scored four goals in three games. This Germany was superb on the counterattack, and the interaction of the front four of Miroslav Klose, Thomas Müller, Lukas Podolski and Mesut Ozil was at times breathtaking. But this was reactive football.
    In three games, Germany scored an early first goal – against Argentina and England, it was essentially handed to them – and in those games they ruthlessly took advantage of the space opponents left behind them as they chased an equaliser. England, Argentina and Australia all defended idiotically against them, and were severely punished. In the other three games, teams defended decently against them and the early goal didn’t arrive surrounded by watercress on a silver salver. In those games Germany managed one goal, and that a wonder-strike from Ozil. Against Spain their poverty of ideas was such they ended up sending the lumbering centre-back Per Mertesacker forward as an auxiliary striker, an idea so bereft of subtlety that the only time I remember it working was when Dennis Smith once sent Gary Bennett forward for Sunderland against Oxford in 1990.

  321. lieber Plindos, es sind elf...
    lieber Plindos, es sind elf von ihnen im osterküken-korb. die öhrchen sind in der tat kniffelig, besonders von der funktionsseite her und hinsichtlich ihrer weiteren verdrahtung …

  322. Ich warte auf heute Abend....
    Ich warte auf heute Abend. Hat der garantierte Nichtraucher Paul von Dortmund Recht?

  323. Ogottogott, das Raucherthema....
    Ogottogott, das Raucherthema. Ich hatte gehofft, es ist durch, aber der Gesundheitsfetischismus ist offenbar bereits derart in Fleisch und Blut übergegangen, daß man darüber immer noch Worte verlieren muß. Ich stinke, also bin ich, übertöne damit entgleiste Fremdgerüche und takte Besprechungen auf ein menschenverträgliches Maß (6 h am Stück nur Gelavere vom Hölzchen aufs Stöckchen bringt nichts, anderthalb Stunden sondieren, Pause, anderthalb Stunden zusammenkommen, Abschlußpause, strafft die Konzentration auf ein brauchbares Ergebnis doch erheblich.). Davon abgesehen sind Raucherecken und Kaffeeküchen soziale Treffpunkte, die man nicht ohne Schaden unterbindet. Filou und Donna Laura haben dazu genug gesagt. –
    Ja, das mit dem durchschnittlich 18mal zum Arzt im Jahr hat mich auch geschockt. Es muß demnach ein doch recht beachtliches Quantum an Leuten geben, die jeden Tag zum Arzt rennen, soviele wie man kennt, die weniger als 18mal im Jahr zum Arzt gehen. Ich denke ja, das es hauptsächlich Alterslangeweile ist, die sowas auslöst. Früher rannten die Alten in die Kirche zum Pfarrer, heute rennen sie zum Arzt, weil Gesundheitsfetischismus eben sozial akzeptiert ist und man seine Krankheiten nicht mehr vor sich hinleidend erträgt, und der Gesundheitsmachbarkeitswahn grassiert, der noch die Sterbephase „therapieren“ will.

  324. @DA: Bei Außentemperaturen...
    @DA: Bei Außentemperaturen >15 Grad ist der Thermostat bei Motoren aus dem British Elend zu entfernen. War bei meinem Mini vor 40 Jahren schon so. Sind Sie sicher, dass der Kühler nicht verschlammt ist? Wie sehen die Kanäle im Zylinderkopf aus? Ein weiterer Punkt wären abgefräste Flügel der Wasserpumpe infolge Verschmutzung des Kühlmittels. Ich hoffe, auf dem Kühlwasser schwimmt keine regenbogenfarbige Brühe (Öl im Wasser) oder weißer Schaum (Kompressionsdruck geht in´s Kühlwasser).
    Wünsche frohes Suchen
    gruß fb

  325. Bravo! Löw & Co. und -...
    Bravo! Löw & Co. und – Paul!!!

  326. nicht nur die...
    nicht nur die Künstler!
    Heuss, Erhard, Wehner, Brand, Schmidt, Schröder – rauchergute Politiker. Und die von jetzt? War die Zigarre einst ein allgemein geliebtes Symbol des Aufstiegs, darf man sein kleines Laster heute nicht mehr zeigen. Nichtraucher können den Plenarsaal gefahrlos betreten und brauchen ihre Sorgen nicht mehr fahren zu lassen.
    Das ist mein Schlusswort. Meines jedefalls.

  327. Ethik, habe ich mal gelesen,...
    Ethik, habe ich mal gelesen, sei das Wissen um den (die Glückseligkeit betreffenden) optimalen Wirkungsgrad. Somit keine Spendeorgane (Orgelspende) für das, dessen biologische Uhr abgelaufen ist! Die Altvordersten haben noch in jedem Pyramidensystem den Jungen die Luft zum Atmen genommen. Über-über-mütter (immer noch größer und älter) und Väter …
    Um den (jüdischen?!!!) Autor Paul Auster zu rezitieren: Wir kommen in ein Leichenetuch gehült auf diese Welt um diese Welt in ein Leichentuch gehült zu verlassen. -> Zum sterben lernen sind wir hier … nicht als Opfer für die Alteherwürdigen!

  328. Ach wie schade. Debatte...
    Ach wie schade. Debatte vorbei. Komme gerade von den 3 Louis‘ zurueck. Zuviel im Park spaziert. Viel Wasser gab’s und wenig Wein. Und Kitsch in rauhen Mengen. Einer Kellnerin ‚was vom Lubitsch erzaehlt. Ach die Jugend, was interessiert sie wirklich?
    (Ausser dem, das mich in meiner Jugend vorrangig interessierte. So alle 10 Sekunden)
    .
    @sylter123, ich bin entschuldigt. Lebe im Ausland. Da schreibt man Zigarillo mit C. Ausserdem: eine Simon Arzt, Orienttabak, oval gedreht, MUSS man mit edlem C schreiben. Wo sind sie uebrigens hin, die Orientalen? Opfer des Islam? Ich rauchte frueher Roth Haendle, die MUSS man mit Z schreiben.

  329. @Filou: Ach, Rothändle. Ich...
    @Filou: Ach, Rothändle. Ich mußte sehr lachen, als ich das erste Mal in den frühen 80ern nach Berlin kam und in fast allen Zigarettenautomaten Rothändle zu finden war, ich hätts ja nicht gedacht, daß das Absatzgebiet eines badischen Produkts in Berlin lag (auch über die Auffassung der Berliner von Rothaus Tannenzäpfle als „Imageprodukt“ mußte ich sehr lachen, ich kenne das nunmal von Jugend an als das beste Bier in meiner Herkunftsgegend, mit „Image“ verbindet das dort niemand, allenfalls mit gutem Geschmack und gemütlichen Kneipen) . Muß direkt mal schauen, obs die Rothändle in unserem Edeka noch gibt, im Zeitungsladen jedenfalls nicht. Vielleicht ist auch die Produktion eingestellt. Villiger hingegen gibt es immer noch, wie ich neulich überrascht im Zeitungsladen sehen konnte.

  330. @colorcraze, als ich in die...
    @colorcraze, als ich in die Bunderepublik eintrat gab’s RothHaendle, Reval, Gauloise und Gitane. Grass rauchte in seiner Fruehzeit (so sagt man) RH. Es verstand sich von selbst, ihm, dem grossen, langweiligen Dichter rauchend zu folgen (wenn’s intellektuell schon nicht reichte. Bei mir reichte es nicht. Ausserdem tat ich es, um in den richtigen Kneipen, die richtigen Maedchen…). Erst als als Julchen Greco (ohne die existentialistische Bagage) mir was vom Accordeon sang, stieg ich auf Gitane um. Gitane stand mir gut, und die Vaeter der kurzfristig angestrebten Toechter ruempften die Nase. Wie man ueber die tabakmiefenden Indizien des nicht gerne gesehenen Umgangs mit mir hinwegtaeuschte, ist eine ander Frage. Wird aber nicht beantwortet. Kann sich jeder selber denken. (Den Rauch erst garnicht an die Kleider kommen lassen).
    .
    Hab‘ Samstag in Versailles einen wunderbaren 15 Jahre alten Calvados erstanden und darf daher nicht weiter plaudern. Das Zeug verdampft so schnell.

  331. @Filou
    Gern hätte ich als...

    @Filou
    Gern hätte ich als alter Calvadosanbeter gratuliert, aber mein neuer Bekannter von heute weint.

  332. @Filou: Haha, Gitanes......
    @Filou: Haha, Gitanes… dafür fuhren die Leute bei Mühlheim oder Kehl über den Zoll. Besonders zugig: Gitanes Mais. Und Boyards. Gibts alles nicht mehr, wie es auch keine richtigen Gauloises mehr gibt. – Wo finden Sie eigentlich keinen Calvados? – Ich hätte jetzt gern ein Gläschen Sanddornlikör. Nein, nicht das furchtbare orange Saftgepansche, das es überall gibt, nur diese eine bernsteinfarbene, transparente Sorte… die schmeckt.

  333. @colorcraze, nur kurz. In...
    @colorcraze, nur kurz. In Frankreich gibt es erstaunlicherweise calvadosfreie Zonen. Besonders in den Supermaerkten. Ich bin recht oft in der tiefsten franzoesischen Provinz, wo es noch nicht mal Feinkostlaeden gibt. Da gibt’s erst recht keinen C.
    Ich bin mir uebrigens bewusst, dass ich nichts besonders Exclusives schlucke, wenn Sie das meinen.
    Die letzte Pulle hat mich 54 Euro gekostet. Sie verfuehrt mich dazu, eine von 75 Euro zu probieren. Wie ich sowas vor meiner Stasilette verbergen kann, weiss ich allerdings noch nicht.

  334. Ich würde zuallererst den...
    Ich würde zuallererst den Verlauf im Browser löschen.

  335. @Filou: das sind ja stolze...
    @Filou: das sind ja stolze Preise. Da lohnt sich ja fast ein Re-Import aus Berlin. Kann mir nicht vorstellen, daß das Zeug hier so teuer ist (nein, heute ist wieder der hl. Samstag, ich geh jetzt nicht ins Geschäft zum Nachschauen.). Flaschen dieser Preisklasse werden in Berlin üblicherweise eingeschlossen und stehen eher zur Illustration von auswärtigen Preisen herum (als Mahnmale, daß man es hier doch ganz gut hat), gekauft werden die dann eher nicht.

  336. @colorcraze, 15 Jahre alt=54...
    @colorcraze, 15 Jahre alt=54 Euro, 20 Jahre alt=74 Euro.
    Normal=13,99 Euro (Schluckspecht-Niveau)
    Glaumsemir: 15 Jahre ist wie wenn ein Engelchen auf die Zunge pinkelt.

  337. @Filou: soso, das Zeug wird...
    @Filou: soso, das Zeug wird also im Alter besser. Na, ich werd mal gucken, wenn ich wieder bei Ullrich vorbeikomme, ob die sowas rumzustehen haben.

  338. @colorcraze, unter idealen...
    @colorcraze, unter idealen Umstaenden wird es besser. Leider wird es auch teurer.

  339. @Filou: auf gehabt habenden...
    @Filou: auf gehabt habenden idealen Umstände hofft man immer.

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