Stützen der Gesellschaft

Stützen der Gesellschaft

Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Sommeranomalie und Tegernseenormalität

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Früher sagte man angeblich in besseren Kreisen und mit wenig erfreulichen Folgen, die Leute sollten doch Kuchen essen, wenn sie kein Brot haben. Vermutlich macht man sich heute keine Freunde, wenn man sagt, die Leute sollten doch in die Berge ziehen, wenn es ihnen im Flachland zu heiss ist. Mit gebotener Distanzierung und kritischer Hinterfragung meines eigenen Tuns scheint es mir aber durchaus möglich, diese schwierige Thematik über Leben und Tod anzuschneiden, ohne selbst angeschnitten zu werden.

Der Tod eines Menschen: das ist eine Katastrophe. Hunderttausend Tote: das ist eine Statistik!
Josef Stalin

Vor ein paar Wochen war in dieser Zeitung ein reizendes Stück aus der Wirtschaftsredaktion über die Ölpest im Golf von Mexiko zu lesen. Die Autoren sahen darin auch positive Effekte, denn  dadurch würde der Mensch lernen und Fortschritte machen, um solche Katastrophen in Zukunft zu minimieren.

Den erwerbslosen Fischern und Hoteliers am Golf von Mexiko mag das vielleicht tröstlich erscheinen, aber historisch betrachtet sollte sich mittlerweile auch die Erkenntnis durchgesetzt haben, dass Kriege nicht gesund und bereichernd sind. Eines der wenigen Beispiele, durch die Menschen aus Schaden wirklich klug geworden sind, ist der Übergang von Arsenbronze zu echter Bronze im am Ende der Kupferzeit. Vor rund 4000 Jahren begriff man, dass die Legierung von Kupfer mit Arsen zu Dämpfen führt, die einem die Wahl lassen: Entweder krepiert man daran, oder ersetzt Arsen zu Zinn. Ansonsten würde ich folgenden Reaktionsabfolgen bei Katastrophen annehmen: Ignorieren und leugnen, davonlaufen, zuerst mal andere krepieren lassen, nach deren mehr oder weniger gelungenen Auslöschung Lösung suchen, sich genetisch verändern. Leute, die glauben, Bohrlochunglücke könnten die Welt verbessern, sollten daher frühzeitig anfangen, sich an den Geschmack von Öl im Wasser zu gewöhnen.

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Wer hingegen denkt, die Idee „andere krepieren lassen und davonlaufen“ sei zynisch und der Menschenrasse nicht zum Ruhme gereichend – nun, der sollte mich in diesen Tagen nicht im offenen Wagen Richtung Berge begleiten. Denn es ist ja nicht so, dass man sich die Blösse geben würde, und die eigene, andere zurücklassende Haltung dergestalt niederträchtig zum Ausdruck bringen würde. Vielmehr ist es so, dass das schöne, alte Wort „Sommerfrische“ eine Renaissance erlebt, selbst wenn sich gut 100 Jahre nach seinem Verschwinden von der alteuropäischen Bühne in Weltkriegen, Krisen und Massenbraterei in Spanien ein Bedeutungswandel eingestellt hat.

Denn im 19. Jahrhundert, am Ende der kleinen Eiszeit, war die Sommerfrische weniger Badeurlaub, denn vielmehr eine Kopie adligen Verhaltens durch reich gewordene Bürger. Musste der Adel tatsächlich auf das Land ziehen, um in der heissen Jahreszeit die Güter und Ernte zu betreuen, bevorzugte das Bürgertum die Faulenzerei, trug weisse Kleider und Anzüge und bewahrte mit Sonnenschirmen vornehme Blässe und Blasiertheit. Sommerfrische war Gesellschaft auf dem Lande, städtische Riten zwischen Wiesen und Feldern, gern in einem gesunden Klima oder nahe Heilquellen, aber kein Urlaub in dem Sinne, wie man ihn heute kennt. Es dauerte länger, zumeist mehrere Wochen oder Monate, und man dämmerte gemütlich zwischen dem Essen vor sich hin. Es war keine Reise zu Aktivitäten, sondern ein Umzug zum angenehmen Leben.

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Was heute dagegen wieder bei den Nachfolgern dieser Kreisen Sommerfrische genannt wird, ist eine Antwort auf zwei Erscheinungen der Moderne: Die steigende Lebenserwartung der Menschen und der Klimawandel. Dank des Fortschritts leben die Menschen, gerade in besseren Kreisen, zumeist weit in den Zustand einer Gebrechlichkeit hinein, den sie vor 100 Jahren keinesfalls lange überlebt hätten. 1910 schaute man sich mit 75 nach dem Grab um, 2010 nach 30-Jährigen und nach einem offenen Drittwagen. 1910 dachte man in diesem Alter ans Vererben, 2010 hat man gerade erst ordentlich geerbt. Da geht noch was. Solange der Körper mitmacht. Und nicht zusammenbricht, weil der Fortschritt neben dem langen Leben auch die Klimaerwärmung gezeitigt hat und uns gerade wieder eine Hitzewelle beschert, in der alte Menschen schnell an ihre physischen Grenzen gelangen. 1910 starb man im Alter vor allem im Winter, 2010 stirbt man bevorzugt im Sommer, gerade in Hitzewellen wie jenen, die heute vor dem Fenster bösartig brüten. Dehydrierung, Schwindel, Stürze, Unbehagen, Hitzschlag  – es sind die Extreme, die töten, schneller als der Rettungswagen und der medizinische Fortschritt, der nur mit Normalsituationen gut umgehen kann.

Und in diesen klimatischen Sommeranomalien kommt die Sommerfrische wieder ins Spiel. Der Unterschied zwischen Leben und Tod, zwischen Zusammenbruch und Wohlleben ist gar nicht so gross; 30 Grad in Bergesluft mag man noch ertragen, aber bei 37 Grad in einer stickigen Stadt wird es schlimm für alle, die einen labilen Kreislauf ihr eigen nennen. Zufälligerweise sind diese 7 Grad ziemlich genau der Unterschied zwischen dem Tegernsee und den Städten in Ostdeutschland. Positiv gesagt, kann man es dort im Sommer gut aushalten. Böse formuliert: Man lässt andere zum Sterben zurück. Das ist nichts Persönliches, nur Statistik. Mit jedem Grad mehr in der Stadt steigt die Totenziffer. Mit jedem Grad weniger am See geht es besser.

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Es ist, wie schon erwähnt, eine bestechende Eigenschaft des Menschen, diesen kleinen Unterschied umzudeuten, ja geradezu als Literatur zu veredeln. Niemand wird den Beteiligten des Decamerone böse sein, wenn sie 10 Tage der Pest in Florenz für angenehme Gespräche auf einem Landgut entfliehen, während in ihrer Heimat die Mittellosen, weniger Begüterten wie die Fliegen krepieren. Alessandro Manzonis Verlobte, Jean Gionos Husar auf dem Dach: Stets sind das Verderben, die Hitze, der Untergang, die Krankheit in der Stadt, und die Rettung, das Glück und die Liebe auf dem Land. Gustav von Aschenbach, den während einer Choleraepedimie am heissen, fiebrigen Mittelmeer der „Tod in Venedig“ ereilt, gilt dagegen als wenig weise, und wirkt als Mahnung gegen Städte im Sommer fort. Sein Erschaffer Thomas Mann bevorzugte übrigens auch die Sommerfrische am Tegernsee und liess sich – standesgemäss – in einer Sänfte auf den Hirschberg tragen (siehe der Berg mit dem Plateau oben links neben der Mitte im Bilde, zu dessen Füssen war das Sommerhaus der Familie Mann in den 20er Jahren). Niemand findet etwas dabei, wenn die einem den grossen Sterben anheim fallen, und die anderen nicht.

Es ist in Hitzewellen in den Städten wie früher in den Tagen der Sommerfrische, nur eben ohne Epidemie. Wer weiss, in 20, 25 Jahren, wenn der Tod mit der Hitze jeden Sommer an die Türen der alten Leute klopft und seinen Tribut fordert, wird man darin vielleicht die neue Pest sehen, oder mit etwas Zynismus auch die Annäherung der Alterspyramide an die Normalität. Rentenkassen werden im giftigem Sommerbrodem aufatmen, andere ihren Koffer packen und in die Berge fahren, wo es kühler und angenehmer ist. Sollte sogar der Tegernsee zu warm werden, sind weiter oben der Achensee und der Sylvensteinspeicher. Hautkrebs kann natürlich ein Problem werden, aber das vorzeitige, qualvolle Ersticken gibt es hier oben auf 750 Meter nicht mehr. Zu dumm für Europa und seine älteren Bewohner, dass es mehr Strand als Berge gibt. Man kann nicht alle retten. Nur die, die jederzeit hier wohnen können, ohne auf ausgebuchte Hotels achten  zu müssen. Der Rest – nun, wieviele Romane gibt es über Leute, die qualvoll ersticken? – ist zumindest literarisch wenig ergiebig (allerdings, wer die Vorlieben des ZKs des deutschen Literaturbetriebs kennt..).

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Unbefriedigend ist diese Trennung natürlich für alle Freunde der menschlichen Entwicklung, denn weder ist die Folge, dass man etwas über sein Fehlverhalten lernt und sich ändert, noch erwächst daraus eine evolutionäre Entwicklung hin zu einem auch im Alter hitzeresistenten Menschen. Es läuft auf die immer gleiche Ungleichheit auch im Tod hinaus; die einen können sich die Flucht von den reichen Äckern des Sensemanns leisten, die anderen nicht. Die einen können hoffen, dass das nächste Jahr besser wird und ihnen noch so manche Reisen erlaubt, die anderen können sich mit Wahrscheinlichkeitsrechnung unterhalten, und am Ende steht ein Versicherungsmathematiker, der seine Modelle anpasst und vielleicht für die Jüngeren Beitragssenkungen verspricht. Das wird die jungen Leute vorerst sicher freuen. Es ist alles nur Statistik.

Und schönes Wetter am Tegernsee, man versteht gar nicht, was die in Leipzig so jammern.

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  1. Da lob ich mir den Landsitz im...
    Da lob ich mir den Landsitz im Allgäu,
    den erfrischenden Brunnen vorm Haus, den Badesee in der Nähe, keine Vollpensionstouristen in der Nähe, keine Anreisehektik, Schnee im Winter,
    Berge im Frühling, immer ein lindes Lüftchen, oberschwäbische Kultur und nach Bregenz oder in die Schweiz ist es auch nicht so weit. Und das Schönste: ich kann kommen und gehen, wann immer ich will.

  2. Der Tegernsee ist nur am...
    Der Tegernsee ist nur am Wochenende übel, und auch dann hilft Ortskenntnis und ein wirklich grosses Handtuch. Der Rest ist die Wohnung an einem seenahen, aber leicht abgelegenen Ört, mit Anliegerstrasse und Schikanen. Schon ist es, als würde es München gar nicht geben!

  3. Avh Don, böse und gut wie...
    Avh Don, böse und gut wie immer. Ja Gerechtigkeit scheint des Mneschen Stärke nicht zu sein, wäre sie es, dann wären wir wahrscheinlich schon lange von der Evolution ausgesiebt worden. Nur der Affe überlebt, der vor dem Löwen am schnellsten auf den Baum flieht und nicht der, der heroisch umdreht, um seinen Kumpanen aus den Klauen des Löwen zuretten.
    Doch ich frage mich, wo denn nur der Klassenkampf von oben bleibt, den Sie immer noch propagieren, oder ist Klassenkampf hin nur als ich nehme mir, was ich bekomme und der Rest bleibt zum „krepieren“ in der großen dummen und der kleinene aber ganz dummen Stadt?

  4. Ich denke, Klassenkampf von...
    Ich denke, Klassenkampf von oben ist heute, den anderen die unerfreulichen Dinge zu überlassen, oder eben Mietsklaven (Politiker, Journalisten) zu haben, die das als die sinnvollste Art der Aufteilung darstellen. Jedenfalls: Keinesfalls die Hände schmutzig machen!

  5. War Thomas Manns Sommerfrische...
    War Thomas Manns Sommerfrische an den Gestaden der Ostsee eine Geschmacksverirrung oder gehörte er etwa zu der Art Buddenbrookbürger, die ihre Zeit dort gefühlt adelig vertändelten?

  6. ...
    http://madoc.bib.uni-mannheim.de/madoc/volltexte/2005/1031/pdf/580.pdf
    oder
    http://arbeiter.verdi.de/data/K.-Lauterbach.pdf
    Ob die Studie von der Uni mannheim gut ist, weiss ich nicht..
    Wen Aktuarwissenschaften interessieren
    http://www.actuaries.org

  7. Schepenese, olle Mumie, hast...
    Schepenese, olle Mumie, hast Dich ins Allgäu verkrümelt? Dein Mumienschrein in der Stiftsbibliothek wartet! Huschhusch!

  8. Wäre Hans doch nur mit...
    Wäre Hans doch nur mit Doralice an den Tegernsee gefahren… was hätte er ihr für schöne dicke Fische fangen können. Im örtlichen Angelverein hätte man ihn wohl auch aufgenommen. Keine Gefahren, weit und breit. Bis auf ein paar radelnde und campierende Anwohner, na ja.

  9. Na, hör mal, da hat ja wohl...
    Na, hör mal, da hat ja wohl jemand im Unterricht nicht aufgepasst: Unsere werte Bourgeoisie saß niemals im süßesten Nichtstuertaumel monatelang faul bei Wéin, Weib und Pfänderspielen auf dem Land herum, sondern sie hat in spartanischer Askese Tag und Nacht im dicksten Industriequalm gerackert und aufgebaut, um jene großen Vermögen überhaupt erst zu erwirtschaften, die allein schon deshalb – aus historischer Pietät nämlich – in Ewigkeit nie nicht angetastet werden dürfen!

  10. Okay verehrter Don, dann habe...
    Okay verehrter Don, dann habe ich Sie all die Zeit missverstanden. Ich dachte Sie wollten auch bewegen, aber das wollen Sie also dann doch nicht?

  11. Ich will plaudern, und in...
    Ich will plaudern, und in diesem Plaudern nur so viel am Fett ritzen, um zu sehen, ob darunter Blut fliesst. Es ist mitunter sehr viel fett, manchmal muss man auch tief hineinstechen.
    .
    bundesguru, Mann fuhr damals nicht allzu weit, und der Tegernsee war/ist leider immer noch nahe München.

  12. Wer jammert denn in Leipzig?...
    Wer jammert denn in Leipzig? Dort gibt es genug Seen, um sich abzukühlen.

  13. Kuehl und frisch ist besonders...
    Kuehl und frisch ist besonders nett im Sommer. Deshalb hatte sich Bao Dai auch eine schoene Bauhausvilla in Da Lat errichten lassen. Dort sitzen jetzt viele Kader die ganz heissschwuele Zeit aus. In einigen Garagen kann man noch den ein oder anderen Beutemercedes sichten, wenn die Tore zur Luftzirkulation mal offen stehen.

  14. ...
    http://www.dd-inside.com/newsticker/5148-gewitter-bringen-nur-kurze-abkuehlung
    CaoKy, echt? Was ich von Bauhaus in Israel kenne, ist eher ein Problem im Sommer. (Aber da sind sowieso alle auf den Dächern)

  15. Lieber Don Alphonso, auf...
    Lieber Don Alphonso, auf Grund der relativ hohen Huegellage und frischen Brise ist Da Lat nicht mit dem heissen Mittleren Osten zu vergleichen. Bao Dai’s Villa heizt sich gar nicht so sehr auf und die Luftzirkulation funktioniert gut. – Vielleicht haette man in den Bauhaeusern in Israel auf die „Windtuerme“ der Araber bauen sollen, auch diese kuehlen erstaunlich effizient (heisse Luft steigt auf und weg, kuehle zieht unten im Wohnbereich nach).

  16. BertholdIV, danke, 4 bis 6...
    BertholdIV, danke, 4 bis 6 Jahre mehr, wie die Mannheimer versprechen, ist schon eine gewisse Zeit, mit der sich gut leben lässt. Zynisch, aber es ist so.
    .
    muscat, es gibt am gtegernsee noch Berufsfischerei, aber die Wasserrqualität ist so gut, dass die Fische nicht mehr allzu gross werden.

  17. Werter Don,
    ihr in der...

    Werter Don,
    ihr in der Einleitung gebrachter Vergleich der Verwendung von Arsenbronze mit Tiefsee-Ölborungen hinkt ein wenig – zum einen, weil es durchaus auch andere, aktuellere Beispiele dafür gibt, dass Menschen aus Fehlern lernen – ich denke zum Beispiel an Quecksilber-Amalgam als Zahnfüllung. Zum anderen, weil sie ein Risiko, einen Schaden der nur statistisch als Unfall auftritt mit dem sicheren, zwangsläufigen Schaden einer Arsenvergiftung vergleichen.
    Ich denke, Menschen nehmen diese beiden Dinge sehr unterschiedlich war und die Schwierigkeiten, Risiken angemessen zu betrachten zeigen sich gleichermaßen im politischen Aktionismus wie im andauernden blinden ‚wird schon nichts passieren‘ (empfehlenswerte Lektüre hierzu sind übrigens Feynmans Ausführungen zur Sicherheit des Space Shuttles – http://www.fotuva.org/feynman/challenger-appendix.html).
    Das Sommerfrische-Phänomen hat ja im Herbst/Winter in Form von Talnebel und Sonnenschein darüber ein gutes Pendant – wobei ich garnicht weiss, ob dies vor hundert Jahren gleichermaßen der Distinktion diente.

  18. Don Alphonso@:Machen Sie doch...
    Don Alphonso@:Machen Sie doch mal in Murnau Obb. Zwischenstation und gehen ahnend den Sommerfrischlern Ludwig Kirchner, Wassily Kandinsky, Otto Müller u.a. und deren weiblichen Begleiterinnen, Musen, Modellen und….in grüner Au nach. Dann kämen Sie etwas weg von der düsteren Schau auf das gegenwärtige menschliche Panoptikum. Das Leben kann soooo schöööön sein ;-)
    ..
    Sie werden es nicht schaffen, nicht bis an Ihr, hoffentlich noch lange (mind. 100 J.) hinausgeschobene Ableben, sich nicht die Hände schmutzig zu machen. Glauben Sie einem ollen Opa, das hat noch kein Sterblicher hinieden geschafft, noch nicht mal die Heiligen und Seliggesprochenen der RKK, die Buddhinis, Marabus, Sufis etc aller Bekenntnisse. Bedenken Sie´s an jedem Martel an dem Sie vorbeikommen sollten auf Ihrer Lustwandlung.
    Bybyyyyeeeeee
    P.S.: Der Josef Wissarionowicz Stalin war ja „nur“ ein entlaufener Theologie-Seminarist, ähnlich wie Joseph Fouché, mit dem Erbsenzählen hielten diese Typen sich nicht auf…..Man stelle sich nur mal vor, damit die Planzahlen zur Vernichtung sog. Reaktionäre stimmten, hatte die GPU, vormals Tscheka, Razzien auf offener Strasse in den Städten gemacht, wahllos Bürger verhaftet, danach in den Kellern der GPU per Genickschuss summarisch getötet, auf LKW´s verladen und in den umliegenden Wäldern verscharrt. Die Akten dazu werden immer noch nicht freigegeben oder frisiert gezeigt.

  19. Okay, so rund 1-2 Promille...
    Okay, so rund 1-2 Promille hatte ich schon im Blut, als ich an einer Kirche vorbeikam: Löwe siegt über Krake. Guten Appetit dann.

  20. Plindos, aa war ich schon ein...
    Plindos, aa war ich schon ein paar Mal, aber das hier ist ein monothematisches Blog, und da halte ich mich an die Vorgaben: Boheme, auch malend, passt hier nur mittelgut rein.
    .
    Chat Atkins, ja, von dieser Legende hörte ich auch schon, die Hotels in Ischgl sind alle nur Attrappen.

  21. Aha, das ist also die...
    Aha, das ist also die ausführliche Antwort auf „wie geht man mit der Hitze um?“.

    Momentan weht ein sehr angenehmes 27-Grad-Lüftchen durch die Fenster meiner Innenstadtwohnung, deshalb erstmal eine Statusmeldung.
    Ja, es haut die Leute um, gerade gestern stand wieder eine Ambulanz vorm Nachbarhaus und lud jemanden ein. Unsere geliebte Kneipe ums Eck liegt zur Westseite des Blocks, was bei Sommerhitze unvorteilhaft ist (Herbst bis Frühling hingegen wunderbar), denn das führt zuverlässig zu Saunatemperaturen. Ich rege deshalb an, besonders für den Sommer Ostseitenkneipen vorzuhalten (muß mal ins Stella Alpina gehen, das ist Ostseite). Die Straßen als Lüftungsschneisen funktionieren ordentlich, und die Bäume geben ordentlich Schatten, wovon ich mich am Sonntag (39 Grad im Schatten auf der windlosen Ostloggia) überzeugen konnte. Berlin ist ja zum Glück eine ziemlich grüne Stadt; die Arbeit, die man mit dem Laubaufsammeln hat, zahlt sich in Tagen wie diesen sehr aus, weil die Bäume kühlen.

    Wohnungsmanagementtechnisch scheint es an vielen noch vorbeigegangen zu sein, daß man eben bei Sonnenaufgang Fenster und Vorhänge zumachen und den Tag in der dunklen Höhle verbringen muß, wenn man nicht zerschmelzen will. Lüften kann man erst ab 10, 11 abends, so daß die nächtliche Schlafenszeit verkürzt ist. Aber wie sagte der italienische Restaurantbesitzer doch auf die Frage, wann er denn schlafe: „im Winter.“. Davon abgesehen kann man in der dunklen Höhle auch einen Mittagsschlaf halten.

    Die Nachbarn jammern, daß sie in der Wohnung die gleiche Temperatur wie außen haben (etwa 36 Grad). Sie waren unvorsichtig mit dem Abdunkeln. Und wenn man die Wände erstmal aufgeheizt hat, wird es schwierig, sie wieder zu kühlen, das merke ich gerade jetzt, wo von außen angenehme Luft kommt, die Wände aber immer noch Wärme abstrahlen. Am Sonntag gelang es uns übrigens, in der Wohnung nur 29 Grad zu haben.
    Gibt es jemand, der sinnlos Geld hat? Ich würde gern mal ein Stadthaus bauen, das wärm- und kühlbare Außenwände hat (und natürlich Fenster), so daß man immer eine angenehme Temperatur hat. Müßte man halt viel Gehirnschmalz reinstecken und 10 Jahre dran herumbauen (Versuche machen), aber ich denke schon, daß man dann ein dauerhaft wartungsarmes und somit brauchbares Ergebnis erzielen würde.
    Am besten baut man gleich einen ganzen Block mit Winter- und Sommerwirtschaft, Höfen für Geschäfte, Kinder, Küchen und Schlafzimmer.

    Ins Bad wollten wir nicht, weil da sowieso überfüllt ist. Lieber in den nächsten Park, da hat es auch 3 Grad weniger und Wind und da ist kaum einer. Die Frau vom Café erzählte, es kämen nun immer morgens um 8 Leute zum Kaffeetrinken, die im Bad waren. Tagsüber gähnende Leere, selbst am Sonntag, wo doch normalerweise immer die ganzen Zeitungsleser da sind.
    Man hätte an einen See rausfahren können, vielleicht Saarow, da ist es unter der Woche schön leer. Aber die Seen sind nun auch schon ziemlich aufgeheizt, vielerorts schwimmen die Fische schon bauchoben, heißt es zumindest. Erst die große Badewanne Ostsee verspricht wirkliche Kühlung, aber davor ist die Fahrt (hat es Baustellen? Funktioniert die Klimaanlage?) gesetzt.

    Die Sommerfrische der Berliner war ja die Ostsee, Heringsdorf zuvörderst, wo die neuere Villa Oppenheim steht, hier ums Eck steht die alte, die an die Stadt verkauft wurde, als die Jugendstilneubauten zu nah an den Tennisplatz rückten. Es muß nicht gleich der Berg sein, der zum Herumlaufen doch etwas lästig fällt, wie wir letzte Woche am Lago wieder erleben durften (und wo wir uns schonmal an die Hitze akklimatisierten), das Meer ist auch schön luftig.

    Die Rentner, ja nun. Die jetzige Generation hat quasi keine Altersarmut, wie es sonst immer war und wie es bei unserer Generation (jetzt 45 bis 55) auch wieder sein wird – wir sollten uns auf ein eher frugales und selbstverantwortliches Altern einstellen, aber je, auch den Großeltern ist die private Rentenversicherung verreckt, und es ging.
    Albern und kopflos ist das Gerede von der Alterspyramide – eine Pyramide bedeutet, daß ständig in jedem Alter Leute wegsterben, Kinder, die in den Brunnen fallen und jämmerlich ersaufen, Heuwagen, die umkippen und einen erschlagen, Blutvergiftungen durch Gartenarbeit und dergleichen. Da finde ich die jetzt kommende Obeliskform doch deutlich besser, in jungen Jahren stirbt kaum wer, und dann dünnt es sich durch natürlichen Tod aus. Wirklich schlimm ist langes Siechtum in jedem Alter, nicht der finale Herzinfarkt mit 80.

  22. Plindos, die weiblichen...
    Plindos, die weiblichen Begleiterinnen der Herren Künstler waren immer eine Notlösung. Händeringend suchten sie männliche Begleiterinnen, schon wegen des kultivierteren Gesprächs.

  23. Man hört in diesem Jahr von...
    Man hört in diesem Jahr von einer Mückenplage an den bayerischen Seen. Wie unangenehm.
    Der Hauptgrund, dass man damals nicht weit fuhr, lag übrigens daran, dass nur die Kinder und Damen ganz umsiedelten. Die Männer kamen nur am Wochenende und blieben unter der Woche in der Stadt, um zu arbeiten.

  24. @ St.Gallus: Erzähl doch mal...
    @ St.Gallus: Erzähl doch mal von den hübschen britischen Jung, die uns hier in St.Gallen in ihrer Sommerfrische das Fussballspielen beigebracht haben. Aber du warst ja damals nicht dabei, bei mir haben sie vorbeigeschaut. Waren halt kultivierte, gebildete und wohlerzogene junge Männer aus besseren Kreisen, keine Hooligans, Herren mit Geld, Benehmen und knackigem Hintern.

  25. @Plindos: Auch Massenmoerder...
    @Plindos: Auch Massenmoerder Mao hatte feste Quoten von 10 % „Agenten, Spione, Saboteure, Rechtsabweichler“ installiert, die dann von den jeweiligen Kadergruppen angeliefert werden mussten (siehe Jung Chang und Jon Halliday, Mao). In Bad Wiessee wurde ohne Quoten erschossen. – Natuerlich kann im Allgemeinen kein Sterblicher ohne sich jemals Schuld aufzuladen leben. Bei den Griechen wie Zenon, Herakleitos oder Platon (oder ihren gegenwaertigen Nachfolgern) kenne ich mich nicht so aus, aber im Christentum ist die Erklaerung dafuer die Erbsuende, wegen der der Erloeser gebraucht wird. Doch im Buddhismus ist der/die in der letzten Inkarnation als Bodhisatva Lebende frei von jeder Schuld (die u.a. durch Begierden entsteht), sonst koennte die Transition in das Nirvana nicht erfolgen. „Buddhinis“ gibt es nicht, oder ist das ein Drink aus der Buddha-Bar?

  26. @DA
    Das sind wenn ich es...

    @DA
    Das sind wenn ich es richtig gelesen habe Lebenserwartungen eines neugeborenen. bei einem 60-jährigen z.b. geht die Schere noch weiter auseinander. Kennen Sie:
    Freakonomics: A Rogue Economist Explores the Hidden Side of Everything
    von Steven D. Levitt, Stephen J. Dubner.
    eine grundschullehrerin sagte mir: wenn es laut ist in einer unbekannten klasse, rufe ich immer kevin und dann sagt kevin: wieso nur ich?
    auch ein kapitel im buch: zusammenhang name – bildungsgrad und einkommen der eltern.
    fast so wie in der oberpfalz seinen sohn maximilian zu nennen, dann wissen sie dass der vater bei der csu und in der mmc ist (oder kürzt man das mc ab?)

  27. colorcraze,
    ich finde die...

    colorcraze,
    ich finde die zukünftige Alterspyramide viel sympathischer; sie hat was von einer
    menschlichen Gestalt und wird immer eleganter.

  28. 90-60-90 ist sowieso die...
    90-60-90 ist sowieso die Normalität asm Tegernsee, wenn es um das normale Alter geht.

  29. Gildet auchn Sommerhaus im...
    Gildet auchn Sommerhaus im Hochsauerland??

  30. Stimmt, die Männer kamen...
    Stimmt, die Männer kamen meist nur am Wochenende. In der Strudlhofstiege wird das auch erwähnt. Die Mückenplage hat es nicht an allen Seen. Nur da wo Wasser wegen des starken Regens im Frühsommer stehenblieb. Der Ammersee soll besonders betroffen sein. Am Starnberger See hat es bis jetzt keine Mückenplage an dem Ufer, an dem ich mich bevorzugt aufhalte. In Ammerland soll es aber anders sein. Ich hatte keine Lust nachzusehen. In München hat man entsprechende Stellen zugeschüttet, um Schlimmeres zu verhindern.

  31. Am Tegernsee sind die Ufer...
    Am Tegernsee sind die Ufer recht steil und die Überschwemmungsbereiche nur ein paar Meter breit – da ist nicht viel Platz für Mücken.

  32. elbsegler, in der Tat haben...
    elbsegler, in der Tat haben wir hier fünf Seen große Seen direkt vor den Toren der Stadt, wenn man von den kleinen Löchern absieht, die es zudem noch gibt. Aber gestern Abend, als ich ins Wasser sprang, da war selbst das erschreckend warm. Das eigentliche Problem jedoch ist, dass der berufstätige Teil der Bevölkerung erst einmal den ganzen Tag kräftig schwitzt, bevor er abends noch endlich ins Gewässer plumpsen darf. Um 12:00 Uhr mittags scheinen die Seen unendlich fern.

  33. Mücken haben wir dieses Jahr...
    Mücken haben wir dieses Jahr auch noch kaum gehabt. Ich vermute einen Zusammenhang entweder mit dem kalten Winter oder mit der Anzahl der Gärtner im Schloßpark – weil dieses Jahr Luisenjahr ist (Ausstellung ist schon vorbei), waren da ziemliche Aktivitäten. Das könnte dazu geführt haben, daß sie die Fließgeschwindigkeit der Gewässer auf „schneller“ gestellt haben, so daß die Mücken nicht so schön Ruhe hatten. Jedenfalls gibt es nicht viel, was mich freut (den Rest darf gern der Eichelhäher fressen). Am Lago haben sie mich aber böse erwischt.

  34. @minna: gell, ich auch....
    @minna: gell, ich auch.

  35. @anderl
    Ich wollte die Leute...

    @anderl
    Ich wollte die Leute aus den ganz westlichen Westvierteln nur daran erinnern, dass es auch tief im von dort so leidenschaftlich wie sinnlos ablehnten Osten merh gibt als nur Sand, Staub, Schweiß und Tränen.

  36. Dosplin@:Ja gewiiss und auf...
    Dosplin@:Ja gewiiss und auf den Weiden laufen schon mal weisse Schimmel herum, Danke für die Kopfnuss, mei, so geht´s halt mit der beginnenden Demenz.
    ..
    CaoKy@:Irgendwo her muss es sich ja eingeschlichen haben…
    ..
    http://www.google.de/search?sourceid=navclient&hl=de&ie=UTF-8&rlz=1T4ADFA_deDE351DE351&q=Buddhinis
    http://ccbs.ntu.edu.tw/BDLM/sutra/pali/Khuddaka/Nettippakarana-Atthakatha.pdf
    ..
    Mit meinten Sie damit die Ermordung des SA-Führers Ernst Röhm?
    Der wurde nach einem Treffen in B.W. mit Hitler und anderen „Granden“ nachher in Gefängnis Stadelheim mit einer MP vom Kommandanten des KZ Dachau, Eicke, erschossen.
    Da wir schon einmal dabei sind: Denken Sie an Pol Pot und die Roten Khmer 1973-1978 in Kambodja.

  37. elbsegler: Schweiß? Wieso...
    elbsegler: Schweiß? Wieso Schweiß?

  38. Herrlich - 8 Grad in den...
    Herrlich – 8 Grad in den Bergen (3000M)
    Das Vieh auf dem Weg nach oben (Alpaufzüge).
    http://www.schwingfest-affoltern.ch/seite/276.html

  39. BertholdIV@: Kevin, Dennis,...
    BertholdIV@: Kevin, Dennis, Chantal (demm Schangtal singe Jürdel sing Schnall) sind doch uralte deutsche Vornamen, schon Tacitus erwähnte in seiner ethnographischen Schrift „Germania“ an irgendeiner Stelle….

  40. In allen Heissen Ländern der...
    In allen Heissen Ländern der Erde wundert man sich, warum man in Deutschland nicht in allen Haushalten Klimaanlagen hat, wie es zum Beispiel in Kalifornien üblich ist oder hier in China. Mit einer Klima anlage ist Hitze keine Katastrophe sondern die Temperatur ist angenehm regelbar, wenn denn die Anlage funktioniert.
    So wie man im Winter eine Heizung hat braucht man halt im Sommer eine Kühlung.

  41. Auch wenn in Frankreich...
    Auch wenn in Frankreich letztes Jahr bis zu 15000 Menschen aufgrund der Hitze gestorben sein sollen, so wissen doch immerhin die Pariser, daß es sich im heißen Sommermonat August sich nicht in der Stadt gut aushalten läßt. In dieser Zeit brauchen die Parkautomaten nicht mit Geld gefüttert zu werden, da ohnehin nur Touristen sich in der brütenden Hitze auf die Straße begeben.

  42. Gibt's sowas in Deutschland? ...
    Gibt’s sowas in Deutschland? Alpaufzüge. Wer würde gern mit dabei sein? Und wochenlang nur Aelpermagronen essen (Pasta, Käse, Milch, Kartoffeln, Butter & Zwiebeln)?
    http://www.valais-terroir.ch/de/actualite/alpaufzuge-2010-0-75871

  43. Wir kommen! ALLE!! -...
    Wir kommen! ALLE!! – Schattiger Obstgarten und offenes Wlan sind doch vorhanden?

  44. @Klimaanlagen kaufen! Sie...
    @Klimaanlagen kaufen! Sie wundern sich auch, dass man keine Bedienstete hat, die für einen kochen und saubermachen. Aber auch in heissen Ländern hat nicht jeder eine Klimaanlage in Privatwohnungen. Viele Leute machen dazu den Fehler, die Fenster bei Hitze offen stehen zu lassen. Da kommt die ganze Wärme rein. Fenster zu und Rolladen tagsüber runter. Die Fenster erst wieder öffnen, wenn die Aussentemperatur niedriger ist, als die in der Wohnung. Also am späten Abend bis in die frühen Vormittagsstunden.
    Der August ist eigentlich der harmlosere Monat, wenn es um Hitze geht. Nach der ersten Augustwoche fängt es schon zu herbsteln an.

  45. liebe fionn,
    vor vielen,...

    liebe fionn,
    vor vielen, vielen Jahren schon hab ich einen Sommer mit der Herde auf der Alm verbracht , aber nicht gemolken, gekäst und gebuttert, es waren lauter Jungkühe, sondern nur Salzlecken ausgelegt, die Herde immer wieder zusammengerufen und gezählt und mit den Kälbern gespielt. Die Herde zu beobachten war sehr interessant (ich hatte früher mal ein Ethologieseminar gemacht), wenn man sich mit Rindern stärker beschäftigt sind sie sehr gelehrig. Auf der Nachbaralm war die Stierweide.

  46. 15° Nord, 24’18° West....
    15° Nord, 24’18° West. Schon länger her
    Mein Name ist Paula. Und: Ich bin die Schönste! Dafür muss frau aber was tun. Ich habe mir etwas neues ausgedacht: Ich sonne mich, damit ich schön cross aussehe. Ich bin eine Krakin.
    Zwei Stunden schaffe ich schon, auf einem Felsen in der Sonne zu liegen, meine Tentakel um mich herum.
    Komm Schatzi, trau Dich, es ist schön hier! (Mein Liebster ist etwas ängstlich)
    Komm, leg Dich neben mich, streichle mich und creme mich ein! (Sehr ängstlich)
    Schatzi, komm. Siehst Du nicht? Wenn wir es schaffen, auf diesem Felsen zu leben, hier unsere Kinder zu zeugen, wird uns und unseren Kindern irgendwann dieser Felsen und der dort und dann die ganze Welt gehören.
    Wir werden lernen auf unseren Tentakeln zu gehen, uns zu umarmen und zu küssen. Wir werden uns Mensch nennen und alle anderen Tiere untertan machen. Wir werden Pferde, Löwen und Krokodile reiten. (Er guckt immerhin schon aus dem Wasser).
    Komm mein Liebster, leg Dich neben mich. Ich bin die Schönste.

  47. @plindos
    Das Buch ist von...

    @plindos
    Das Buch ist von tendenziell rechteren geschrieben: Wissen Sie warum in USA ab den 80ern die Kriminalität nicht weiter steigt.. Lesen Sie mal in dem Buch. Bei Amazon können Sie reinsehen…
    vielleicht noch was zu den Renten. Die durchschnittliche Rentenbezugsdauer der Armen ist so kurz, dass der Verrentungsfaktor/barwert schon größer ist. Also doppelte Kürzung.
    Würden Sie das Geld/Deckungskapital direkt ausbezahlt bekommen und nicht verrentet..
    Noch was: Ein sehr großer Zigarettenhersteller gibt? und gab für die Betriebsrentner Deputate in Form von Freizigaretten und jetzt: durfte dafür steuerlich wirksame Rückstellungen bilden..
    In diesem Sinn: Wissen Sie wie die 71er Bim-linie in Wien heisst, wo sie hinfährt und welche Bevölkerungsgruppe sie vorwiegend benutzt.

  48. wie recht er hat, und es tut...
    wie recht er hat, und es tut hin- u.wieder gut auch einmal von sich selbst zu lesen. zehn, zwölf ausdauernde jährchen haben wir die jahreszeit auch so gelebt: als sommerfrische und lob der unabhängigkeit.
    fehlt übrigens noch ein hinweis, wie genannter mann starb. es war halt während einer epedemie. zeitlich adverbial eindeutig bestimmt.
    heute stirbt man im alte übrigens am häufigsten an den angehörigen. erst danach kommt die fehlende klimaanlage. angehörige, welche vorschnell, dumm, ungeschickt mit hirn, hand und mund, schreibunfähig und denkfaul. mindestens häufig. sich selbst schon immer mittelpunkt nichts geben können.
    .
    wobei nochmals genanner mann auch mit familie sommers für wochen an den lido gereist ist, durchaus erster klasse, aber damals noch mit ohne klimatisierung. wobei man damals im unklimatisierten bahnabteil noch nicht sterben musste, ganz anders als heute, da sich die segnungen stromlinienförmger fortbewegung endgültig zu zeigen beginnen. und ich hatte eine privacy im bahnabteil früher. ganz anders als im schweissexpress von heute. (es gibt so viele gute gründe, die für die berge sprechen. und werden nicht wenger.)
    .
    angstschweiss, komma unterdrückt durch psychopharmaka. zum glück greift ja in modernen gesellschaft eins ins andere.
    .
    die jahre mit den genannten sommerbildern wie oben können auch vobei gehen: weil ich mich anders entscheide. frei anders entscheide. was aber bleibt
    und sich jederzeit wieder herstellen läßt, ist die erinnerung an helligkeit und glück. unverzichtbares ingrediens.
    .
    ansonsten bleibt man weiter sicher fest der meinung, dass man besser tucholsky an der cote d’azur gewesen wäre, als fähnleinführer, staatsanwalt mit parteibuch oder oberfeld an der irgendeiner nord, süd oder überoberunterfront.
    (im grunde überflüssig zu bemerken: und es ist weiter schade, dass die einen es ganz selbstverständlich in familie lernen und die anderen erst in afghanistan. man könnte viele früher aufklären. in der schule schon. viele wären abholbereit.)
    .
    und man fährt nicht ice. kennt auch keine solchen fahrer.
    .
    wie war das? „august 1939, europa hatte noch einmal einen schönen sommer gehabt“. (des gedenkend ist für uns und die unseren immer august. wirklich schon sehr lange. von börsencrashs überrascht seid dem sind auch nur die anderen.)

  49. lieber Don, ich wünsche eine...
    lieber Don, ich wünsche eine angenehme Sommerfrische.

  50. Lieber Don Alphonso,

    wie...
    Lieber Don Alphonso,
    wie beneide ich Sie.
    .
    Ich habe mich Heute in die Firma geschleppt, Hornhautentzündung durch Ventilatoren, Lüftung, Autofahren, mit Tablette und Sonnenbrille ist auch das Autofahren zur Arbeit eträglich. War bei der Augenärztin, ausgeschimpft worden weil ich gestern nicht schon da war, Antibiotika etc. bekommen. Wird schon wieder. Bin durch Eschborn und die Hitze zur Arbeit geschlichen, wollte etwas Zeit für meine Gedanken. Was für ein Kaff!
    .
    Habe ein Projekt übernommen-muss in die Firma-die Pflicht. Nachmittag nach Hause gegangen-es ging einfach nicht mehr.
    .
    Gestern Abend Ex-Kollegen getroffen der jetzt in Schweden zu Frau (hübsch) und Kind (noch hübscher) gekommen ist. Geschäftsanbahnung-neue Projekte-mal sehen. War Sonntag in Nähe von Bad Soden mit Ihnen im Waldlokal- sehr viel angenehmer als in Frankfurt im Palmengarten, wo dortselbst ein wunderbarer Packard aus den dreißigern geparkt war. .
    Gab hervorragende Pfifferlinge im Waldlokal-Lecker. Freitag nächster Termin in Karlsruhe-ex-Kollegen interviewen, suche nach Job für Ex-Freundin.
    .
    Dienstag nächstes Meeting- Anbahnung BAnkprojekte-hoffe das bis dahin das S* Projekt für Kompagnon losläuft-durfte Abends um 23h nach Meeting noch Angebot im Hotel gegenlsen.
    .
    Vielleicht kann ich noch zwei Tage in der Eifel einlegen-neu hinzugekauftes Land muss ich noch einzäunen-wissen Sie, werter Don, was so was kostet?
    .
    Unglaublich-vielleicht werden wir auf Kunstoffpfähle umsteigen müssen-Holz ist schlicht zu Wartungsintensiv bei 20Kqm umzäuntem Raum.
    .
    Meinen Erzeuger treibt die Lust nach weiteren Ländereien unter seiner Ägide um-
    der Sohn muss pflichstchuldig schaffen um zu kaufen.
    .
    Bald wird er endgültig in dem Alter sein, das mich zwingt meine erschlafften Körper zum Landmann zu stählen-oder einen polnischen Knecht zu besorgen. Aber das sind ja „Fremde Leute auf dem Grundstück“
    .
    Also bleibt nichts übrig. Die Damenwelt wird es goutieren.
    .
    Die Verletzung am Fuß, durch chinesischen Billigventilator, heraussetehende Mutter , barfuß…
    verheilt jetzt auch. Fuß schwillt langsam ab.
    .
    Nachgerade denke ich, ich übertreibe es etwas. Muss Morgen noch die Unterschriebenen Verträge für zweiten Paralleljob bei Kunden vorbeibringen.
    .
    Vielleicht schaffe ich ja ein Wochenende in Stockholm?
    In Drottningsgatan sitzen, im „Waynes caffee“ neben dem „Lagerhaus“, und die Damen die die Strasse entlanglaufen betrachten-das wäre schön. Oh, wie es scheint haben sie das Lagerhaus zugemacht, schade, das habe ich geliebt-besonders das Heimwerkerset für Frauen mit dem „She-driver“-Ge-ni-al!
    .
    Einen Kühlen Abend wünsche ich noch,
    RealMash

  51. Alles hat seine Vor- und...
    Alles hat seine Vor- und Nachteile. Ich sitze gerade auf meiner Dachterrasse inmitten schöner Bepflanzung, es hat eine hinreissend angenehme Temperatur, trinke ein Glas spritzigen Grünen Veltliner, rauche seit langer Zeit mal wieder eine Davidoff Grand Cru Nr. 3 und blicke abwechselnd auf diesen Blog und eine herrliche Abendstimmung hinter dem Olympiaturm. Ich kann mich nicht beschweren…
    .
    Übrigens trainiere ich fast täglich mit meinem Rennrad, Don Alphonso, und es tut wirklich gut…

  52. Dass die Sommerfrische bereits...
    Dass die Sommerfrische bereits vor hundert Jahren ein Ende gefunden haben soll, kann ich nicht ganz nachvollziehen.
    .
    Anfang der 1960er Jahre fuhr ich noch mit meinen Eltern in die Sommerfrische auf den Auerberg nähe Fischbachau!

  53. @Klimaanlagen kaufen! 13. Juli...
    @Klimaanlagen kaufen! 13. Juli 2010, 18:03
    Die dicken Mauern alter Haeuser brauchen keine Klimaanlage. Selbst meine PCs laufen ohne Probleme!

  54. @mawu 13. Juli 2010, 21:42
    Ich...

    @mawu 13. Juli 2010, 21:42
    Ich sitze auch auf dem Dach nach einem langen Tag auf dem Wasser, aber ohne Rauchwaren. Dafuer hab ich ein eiskaltes Erdinger im Glas, mit Citrone.
    Heut morgen um 6h war ich mit 5 Copain per Velo in Sanremo. Von der Garage in Menton, wo meine Velos stehn, sind das hin und zureuck gut 70km. Ab 10h ist das bei unseren Temperaturen nicht mehr moeglich.
    Auf dem Wasser laesst es sich dafuer aushalten.
    Bon nuit

  55. @patentante, stimmt: Juli...
    @patentante, stimmt: Juli /August kann es wunderbar in Paris und Umgebung sein, auch wenn gewisse Straßen immer noch kaltes Blut erfordern, -im Gustave Moreau Museum z.B., ist aber jedenfalls dann wenig Betrieb und man kann sich in aller Ruhe mal die Chose ansehen: viele Schubladen auf und zu ziehen.

  56. @Grimaldeldi:
    Bei Pcs nicht...

    @Grimaldeldi:
    Bei Pcs nicht den Schrott der Massenware kaufen. Besser selber bauen (Bauen lassen klappt nicht. Habs zwei mal machen lassen, beide male nach einem Jahr Ausfall-habs selber gebaut, jetzt läufts).
    .
    Egal wie warm es wird-einen guten Kühler und Lüfter von N*-phatastisch leise lüfter österreichischer Bauart.
    Bleibt leise, bleibt kühl( es gibt billigere Kühlkörper deutscher Provinienz die heimisch benannt sind-nur die N* Lüfter dazu-perfekt!) .
    .
    Wenn man beim PC thermische Probleme hat-Lüfter durch N* ersetzen! Minimale Handwerkliche Fähigkeiten reichen völlig aus.
    .
    Leichter als dicke Mauern zu finden. Ich denke ich werde selber bauen müssen. Nur wo, wenn man ständig unterwegs und selten zu Hause ist?
    .
    Es bleibt schwierig. Man müsste eine Dame mit Herzensbildung ausfindig machen und ehelichen.
    Die könnte dann im Hause bleiben während man die Substanz fürs Leben auswärts erarbeitet.
    .
    Aber da ist Lüfter einbauen deutlich einfacher.
    .
    Eine kühle Abend noch,
    RealMash

  57. @RealMash 13. Juli 2010,...
    @RealMash 13. Juli 2010, 23:16
    Ich glaube, das wuerde meine Kenntnisse doch etwas ueberfordern.
    Derzeit arbeite ich mit 3 Sony Vaio.
    Ich wuesste garnicht, wie ich die aufkriege.
    Da verlass ich mich doch lieber auf meine dicken Mauern..
    .
    Und das mit der Frau wird schon klappen! Bei mir hat es bisher 5 mal geklappt.

  58. @RealMash: Jesus, an der Kiste...
    @RealMash: Jesus, an der Kiste rumschrauben, soweit kommts noch. – Bei ihrem Grundstück und ihren Aussichten braucht es wohl eher eine kräftige Gärtnerin als eine Dame.
    @perfekt: daß Rentner, die nur über mangelnde Bespaßung und Aufmerksamkeit nörgeln, bei ihren Angehörigen nicht wohlgelitten sind, finde ich nicht überraschend.

  59. Ich gehe im Hochsommer am...
    Ich gehe im Hochsommer am liebsten Ski fahren. Mit apres Ski ists im Hochsommer nicht weit hin aber es geht ja auch ums Ski fahren.

  60. colorcraze,
    mit Ihrer Antwort...

    colorcraze,
    mit Ihrer Antwort an perfekt haben Sie ganz allgemein einen wunden Punkt
    getroffen. Zuerst dachte ich, Ältere verhalten sich so, weil sie meinten es
    stünde ihnen zu und „früher“ sei es doch so gewesen (Zeiten in denen es
    wenig wirklich Alte gab), aber mittlerweile verhalten sich die, die darunter
    litten – mit verbalen Einschränkungen – genauso.

  61. @Grimaldeli, ich flehe Sie an,...
    @Grimaldeli, ich flehe Sie an, heiraten Sie nicht zum 6ten mal! Denken Sie an die Bergpredigt. Das Gleichnis von dem Glas Milch. Sie machen sich zum Opfer!
    (Kann denn niemand dem Mann helfen?)
    Mann, Sie haben doch schon alles. Ein Segelboot, ein Dreiraedchen, ein Haeuschen in den Bergen, drei Computer, verschiedene Autos etc.
    Und nicht zu vergessen: viele gute Freunde! Herrjemineh, wozu noch eine Frau, wenn man Labradore hat?

  62. Recht zynisch, recht schwach....
    Recht zynisch, recht schwach.

  63. @Don Alphonso
    Wieso zitieren...

    @Don Alphonso
    Wieso zitieren Sie Stalin? Einen der ‚größten‘ xxxxx xxxxxxxxxxxxxxxxx x xxxxx Diktatoren den die Weltgeschichte bisher gesehen hat. Würden Sie Hitler auch so locker flockig zitieren? [na bitte]
    Fiel Ihnen denn wirklich nicht etwas noch ‚witzigeres‘ ein?
    fragt sich soeben eine Großmutter
    Postscriptum: Die Antwort können Sie behalten;-)

  64. <p>Ich zitiere hier alles...
    Ich zitiere hier alles mögliche. Nicht, weil ich die Zitierten mag, sondern weil, ich davon ausgehe, dass die meisten Leute zwischen Zitat und übernommener Meinung differenzieren können. Stalins Zynismus ist ein Fingerzeug auf unseren Zynismus. Das muss man nicht mögen. Ist hier aber so.
    .
    Wer keine Antworten möchte, braucht hier auch nicht kommentieren.

  65. Habe mal eine Zeit lang im...
    Habe mal eine Zeit lang im Allgäu gelebt, da wurde es doch recht eng im Hirn. Durfte auch erleben, wie echte Allgäuer so alle 4-5 Monate aus dem Allgäu für mindestens 4-6 wochen flüchteten, weil sie es nicht mehr aushielten. Beweist die Enge im Hirn. Was sit also davon zu halten, wenn manche ins Allgäu etc. flüchten? Und: Allgäu etc. ist auch nicht mehr das, was es früher war. Für ein bisschen Fun und Kuhluft schnuppern kann man ja wieder mal hin fahren.

  66. @Filou 14. Juli 2010,...
    @Filou 14. Juli 2010, 00:45
    Familientradition! Mein Grossvater 5mal, mein Vater 3mal!
    Muss an den Genen liegen.
    Und mein Lab baggert alles an, was durch den Park laeuft…., nicht nur die 6ft grossen Blondinen!
    .
    Nun, Scherz beiseite. Ab 50 wird man doch ruhiger. Beim naechsten Mal wird alles anders. Wer ist schon dazu geboren, alleine zu leben. Dann haett ich frueher gleich den Zoelibat waehlen keonnen.
    Bon journéé! Wir gehn wieder 3 Meilen vor die Kueste!

  67. nichts gegen sommerfrische,...
    nichts gegen sommerfrische, aber welch ein aufwand die packerei und reiserei. pure energieverschwendung. man fährt nicht in die sommerfrische, man lebt da. inklusive erwerb. welcher in hohen kühlen bergen ja nicht so ohne weiteres funktioniert außer viehauftrieb. herzlichst ein südschwede

  68. Nachdem uns die vereinigten...
    Nachdem uns die vereinigten Sommerfrischler den ersten Weltkrieg beschert haben, sollte das dumpfe Dahinsiechen in hinterwäldlerischen Regionen eher den sparsam gewordenen Hartz-IV-Empfängern zum Vorteil gereichen als den Eliten und Elitessen der Gesellschaft. In the summer in the city hat auch seine besonderen Reize, besonders die auf den high heels. Jedenfalls mehr als Nilpferdwaden in Wollsocken in Wanderschuhen.

  69. ..@real...
    ..@real mash.(1).>erlebnisverdichtung!?..ich fahre ´grad mit dem rennrad(auch im Taunus) 30 km zur arbeit. der fahrtwind kühlt. die bäume spenden schatten(zumindest bis/ab rambach). ..die Tätigkeit im freien geschieht natürlich in einer bullen/affenhitze, aber es gibt gekühltes wasser. abends 30km heimwärts, die letzten stunden und zum essen auf dem balkon, schwühl; aber viel blütenduft>rosen, petunia, ggf. zwischendurch musik machen/ hören.
    ..das ist alles kein spass , aber man überlebt..und wenn´s langt, im herbst´mal in die alpen..
    wann einen dann der schlag trifft???
    ….mer waas es net!

  70. @dirk:
    Guter Hinwies.
    Der Weg...

    @dirk:
    Guter Hinwies.
    Der Weg zur Arbeit ist nicht so weit-
    ich hätte immer ein schlechtes Gewissen ein wirklich gutes Auto für so eine kurze Strecke zu quälen-das würde ja nicht mal warm.
    .
    Sollte mir wohl so ein Fahrrad zulegen für die Zeiten wenn das Wetter gut ist.
    .
    Vielleicht so ein Pedelc bei meinem miesen Trainingsstand-die haben hier in der Firma auch eine Dusche, und ich müsste nicht so früh hier sein-die Kollegen trudeln eh erst so langsam ein.
    .
    @colorcraze: Aussichten? Welche denn?
    .
    Nein, wenn man beim Fahrertraining ist benötigt man schon eine Dame zum repräsentieren, keine Gärtnerin, oder gibts die auch präsentabel?
    .
    Obwohl ich mir eigentlich geschworen habe mir Autofahren nicht wieder durch sex zu verderben. Ich meine, man friert sich auf der Eisfläche das Balettröckchen ab, und nachdem Madame den Tag über im Wellnessbereich gelounged hat und mit Wärme vollgepumpt ist, wird man nach dem Cocktailabend noch mal hart rangenommen. Und ist dann Morgens auf der Eisfläche zu müde…nein nein nein-beides wunderbare Sachen, aber man sollte sie trennen (oder jünger sein als ich es bin…).
    .
    @Grimaldeli:
    Nun schon-aber es waren halt immer die falschen. Ich neige dazu sehr hohe Maßstäbe anzulegen, und dann wirds halt schon dünn. Aber vielleicht kann man sich mal in Stockholm umsehen. Oder nicht immer von Termin zu Termin hechten und die Blumen am Wegesrand wenigstens beschnuppern. Ich meine, man ist ja keine Biene, und muss nicht alles bestäuben. Guter Hinweis,
    Danke.
    .
    Und die Sony Vaios sind wohl Laptops? Da habe ich bisher auch nichts an den Lüftern gemacht. Tricky. Hauptspeicher und Festplatten, ggf. Funkmodul geht recht einfach. Aber Lüfter würde Totalzerlegung bedeuten-das verstehe ich.
    .
    Ansonsten habe ich bei einem Lieferanten einen Apple Laptop gesehen der nach versehentlicher Überfahrt mit dem Auto gebogen war wie eine (recht gerade) Banane. Und noch lief. Ich bin im Moment dabei mir einen zu bestellen-da liegt BSD Unix unter der Oberfläche-das mag ich eh lieber als SysV(wie bei Linux). Und die Apples kenne ich von 6502/68000er Zeiten. Lang ists her. Auch einge sehr gute Ideen wurden geopfert. Aber die Macs waren eigentlich immer gut. Nur die Benutzer wurden zusehends…merkwürdiger. Wenigstens kann man gegen Aufpreis noch matte Displays bekommen..nicht diese vermaledeiten Schminkspiegel.
    .
    @DA:
    Das mit dem Rettungswagen bei der ersten echten Hitzewelle ist mir in Karlsruhe extrem aufgefallen, da sind die Temperaturen aber auch wirklich hart. In der Eifel geht das alles behutsamer, und die Vegetation hängt da ein paar Wochen nach-weil es eben nicht alles so heiß und abrupt geht.
    .
    Und vielleicht könnten auch in den Städten mehr überleben, wenn wir uns wetterangemessen verhielten?
    .
    Ich musste meinen Sonnenreflektor im Auto aufgeben, damit das Baby der „schwedischen“ Freunde etwas besser geschützt ist bei deiser Hitze-Kleinkinder haben ja noch keine eigene Wäremregelung. Jetzt muss ich natürlich etwas mehr schwitzen, aber als Erwachsener muss man halt in so einem Fall zurücktreten. Und ich bestell mir halt noch so ein Teil.
    .
    Empfehle mich,
    RealMash

  71. In Berlin kannte ich mal einen...
    In Berlin kannte ich mal einen gemütlichen kleinen Haschdealer, der sich für weniger als 5.000 Euro ein Haus in einer Brandenburgischen Kleinstadt (mit mittelalterlichem Stadtrecht, aber weniger als 2.000 Einwohnern) gekauft hatte, das er im Urlaub nach und nach renovierte. Einen Gemüsegarten gab es dort, glaube ich auch, und bestimmt einen Fluß oder See in Fahrradentfernung.
    Wenn es ihm gelungen ist, seinen Riesenhaufen 10-DM-Scheine in Euros umzutauschen, lebt er dort jetzt vielleicht, legal, faul und subsistent. Und repariert seinen Nachbarn hin und wieder den Gas-Durchlauferhitzer (gelernter DDR-Handwerker).
    .
    (Lieber Don: Sie glauben gar nicht, wieviele Gossenprivatiers es gibt).

  72. Doch, glaube ich, am Tegernsee...
    Doch, glaube ich, am Tegernsee gibt es ein Anzeigenblatt, in dem grosse brandenburgische Seegrundstücke für 10.000 Euro angeboten werden. Das ist jedesmal ein Schock, wenn man es mit dem Zustand an unserem See vergleicht.
    .
    RealMash, ich habe vor dem Beitrag mit der Leiterin eines Altenheimes gesprochen (ich hasse nichts mehr als diese „sagt Expertin Soundso“-Zitate, eine elende Spiegel-Unsitte ist das, aber ich recherchiere schon), und die sagte, dass es wenig Optionen gibt, der Hitze und den Beklemmungen zu entgehen, wenn man alt ist. Der Körper reagiert im Alter ganz anders und sehr viel heftiger, da kann man nichts tun (ausser eben dorthin fliehen, wo der Sommer nicht so stark ausbricht).

  73. Und dahinter kommt noch Polen:...
    Und dahinter kommt noch Polen: Pommern, Masuren, diverse Haffs…
    Zwar keine Berge, aber immer frischer Wind und eine kühle See.

  74. Viel Minztee trinken - gut...
    Viel Minztee trinken – gut für den erhitzten Körper (sagt die Wüsten-Expertin).

  75. Schöner Artikel, aber es gibt...
    Schöner Artikel, aber es gibt auch im Osten (ja, auch in Berlin) West-Viertel, die gut klimatisiert sind – in der Gegend um den Schlachtensee läßt es sich deutlich besser aushalten als in den meisten Ecken von Schöneberg.
    @RealMash: Laptops aufzumachen, wenn man nicht richtig (!) Ahnung hat, ist eine ganz schlechte Idee, große Systeme kann man aber problemlos selber bauen, allerdings ist die Abwärme auch immer von der jeweiligen Anwendung abhängig und nicht komplett vermeidbar.
    Bei uns in der Sommerfrische (Hintertaunus) haben wir auch einen „Privatier“, der sein Sommerhäuschen ganzjährig bewohnt, naja wer es mag.
    Ansonsten halten wir es auch mit den schon o.g. Tipps: Das komplette Haus verdunkeln, Nachts gut lüften und wenn es gar nicht mehr anders geht, im ausgebauten Keller arbeiten, bei konstant 18 Grad.

  76. @Latifundius:
    Korrekt. Darum...

    @Latifundius:
    Korrekt. Darum habe ich ja gesagt das ich eine Vollzerlegung vermeide, der Rest ist wirklich einfach. Und wenn man bei D* kauft, dann gibt es eine Fülle von Reparatur/updateanleitung voin deren Seite-alles kein Problem, sogar die theoretische Voll-Zerlegung. Aber das ist halt Abhängig vom Dokumentationsstandard des Herstellers.
    .
    Bei A* kann mans haken-auch wenn ich deren Henkel Macs upgegradet haeb ;-)
    .
    Bei den schlanken Notebooks und Subnotebooks wirds exponentiell schwerer.
    .
    Und ich empfehle jedem der einen (stand) Rechner neu kauft, den am Anfang einmal aufzumachen-beim Transport kann gar manches aus dem Leim gehen. Und wenn man sich nicht völlig anstellt, kann man da auch so gut wie nichts kaputtmachen. Und einmal im Jahr aussaugen und ggf.die Lüfter wechseln, das ist einfach. Und man sollte sich über den Luftfluss klar sein-vorne rein, und hinten /oben raus(darum taugen auch die mit seitlichem gGbläse nach innen nur bedingt-die erzeugen einen unkontrollierten Luftfluss-das kann übel nach hinten losgehen), ich hatte einen Lüfter auf der CPU, der hat entgegen der Strömungsrichtung geblasen, also einen netten Hitzetornado produziert-das musste ich natürlich ändern. Wie gesagt, wenn Du siehst was da geliefert wird, mach’s besser selbst..
    .
    Ich hab damals die „Alphas“ von DEC an der Uni als Hiwi „upgegradet“. Die Dinger waren so hf-dicht, das glaubst Du nicht. Jeden Zentimeter eine Kuferlasche die stramm hielt-und von der Gegenseite einen zweite Kupferlasche in die Lücke. Die mußte man an einer Tischkante „aufklopfen“, weil man sich die Finger an den gummierten(!) Halterungen an der Rückseite zerschnitten hat beim Versuch die mit der Hand aufzudrücken! Und die liefen gerade mal 175Mhz! (Immernoch das dreifache von PCs und aufgrund der genialen CPU und Architektur (Crossbar switch) ein Vielfaches an Leistung).
    .
    @DA: Alles richtig, aber ich glaube einen Kernpunkt sollte man noch andenken: wenn man eh nur noch im Bett liegt geht nichts mehr-es ist also von existenzieller Wichtigkeit bis ins hohe Alter so fit zu bleiben, das man noch „ambulant“ ist.
    .
    Und so lange man das ist, wechselt man für den Sommer an eine guten Ort, um nicht vor der Zeit an den „besseren Ort“ zu kommen. Die Landflucht die im Moment wieder einsetzt erschwert dies jedoch-ältere versuchen in Erwartung ihrer Gebrechlichkeit an einen Ort mit kurzen Wegen zu kommen-die Stadt. Aber eben die schlägt ja im Sommer gnadenlos zu.
    .
    Optimal wäre also, die Pflege in der Fläche zu planen. Wenn ich meinerseits daran denke, was aus meinen betagten Eltern wird, wenn die auf dem Land bleiben-ich werde Probleme bekommen sie zu pflegen. Zu viel unterwegs. Da hilft dann nur noch die Osterweiterung, egal wie ihre Gefühle sind.
    .
    Und ich werde mich jetzt mehr bewegen-sonst liege ich auch irgendwann wie ein Trockenpflaume im Bett und verschmachte. Da muss man jetzt etwas tun, dann ist es zu spät…
    .
    Kühlen Tag noch,
    RealMash

  77. Heute Zitierfähiges, für die...
    Heute Zitierfähiges, für die Sommerfrischler-Freaks unter den Blogies, gefunden, (Hans Blumenberg): >Der Mensch ist das Wesen, das am gefährlichsten ist, wenn es sich langweilt.<

  78. @ "Ich zitiere hier alles...
    @ „Ich zitiere hier alles mögliche. Nicht, weil ich die Zitierten mag, sondern weil, ich davon ausgehe, dass die meisten Leute zwischen Zitat und übernommener Meinung differenzieren können. Stalins Zynismus ist ein Fingerzeug auf unseren Zynismus. Das muss man nicht mögen. Ist hier aber so.“
    .
    Amen

  79. @...aus gewöhnlich...
    @…aus gewöhnlich gutinformierten Kreisen aus dem Elysee wird berichtet, dass sich Pres. Sarkozy heute auf der Tribüne doubeln lässt und in einem Char die Champs E. ,selbst steuernd, runterbrettert.
    Latifundius@: Mein Zuse Z 3 Bauj. 1941 tut´s immer noch, angeschlossen an den Kühlschrank, läuft tadellos.

  80. @Grimaldeli, Don Alphonso -...
    @Grimaldeli, Don Alphonso – Nachdem man mich hier schon zum Bergwandern und Rodeln gebracht hat, werde ich nun auch noch zum Rad-Liebhaber! Ausgerechnet ich, als Sportwagenfahrer mit Benzin im Blut!
    Aber es begeistert mich: in unter 15 Minuten bin ich von Schwabing aus bei völlig entspannter Fahrt beim Dallmayr und kann das Rad auch noch direkt davor parken – schneller und bequemer geht’s einfach nicht.
    Gestern musste ich nach Bogenhausen und hatte sicherheitshalber 45 Minuten eingeplant, nach der Tivolibrücke ist immerhin eine Steigung, dafür habe ich dann 30 Minuten vor meinem Ziel warten müssen. Am Tag vorher stand ich mit dem Auto eine halbe Stunde im Stau auf dem mittleren Ring, mit dem Rad fahre ich einfach mitten durch den Englischen Garten am Chinesischen Turm vorbei – wunderschön! Ich bin völlig begeistert!

  81. @Don: Danke für die schönen...
    @Don: Danke für die schönen Fotos, wenn ich mir zum wiederholten Mal das Gesicht mit der Sprühflasche bewässer (die Flasche ist eigentlich für die Blumen, aber was will man im Büro machen) schließe ich die Augen und denke mich an Ihren See… anders ist das ja nicht auszuhalten hier *psch-psch-zisch*
    ich habe übrigens auch irgendwo gelesen, dass solchem Wetter nicht nur gehäuft ältere Leute sondern auch junge, zu schlanke Damen zum Opfer fallen (mich wunderts nicht. Mein Blutdruck hängt ebenfalls beleidigt in der Ecke rum).

  82. Das Blumenberg-Zitat,...
    Das Blumenberg-Zitat, verehrter Plindos, ist so köstlich wie ein kühler Windhauch in der Sommerhitze. Dieses Phänomen ist übrigens auch bei Pferden weit verbreitet. Der Volksmund (etwa: der Gaul geht durch) hat dies schön literarisiert.

  83. Plindos 10:44
    Danke, so ist...

    Plindos 10:44
    Danke, so ist es; klappt auch auf dem kleinsten Nenner.
    .
    RealMash 10:35
    „Da hilft dann nur noch die Osterweiterung egal wie ihre Gefühle sind.“
    Da würde ich doch ein updaten hinsichtlich der Alterpyramide „des Ostens“
    empfehlen. Sie denken ja an Junge.
    .
    Und was ist in „heißen Ländern“ loß, wenn dort die Bevölkerungsexplosion
    in Rente geht?

  84. Klassenkampf von oben(den...
    Klassenkampf von oben(den Nordstaaten)-> die dritten Zähne und das Hüpfgelenk auf nationale Krakenkasse und die hierfür, ganz international solidarisch, die Kindersterblichkeit in der dritten Welt billigend in Kauf nehmen. Organspende propagieren und damit Organhandel ermöglichen, forderte nicht vor gar nicht allzu langer Zeit die Politik einen Organspendezwang für HartzIVler? Nicht zu vergwssen die Auslandsadoptionen aus früheren Kolonien (erst machen wir sie arm, dann klauen wir ihnen auch noch den Nachwuchs)! Sind es nicht die Länder die Opfer von Kolonialismus und Missionierung waren, die am ärmsten sind?
    Einhunderttausend Abtreibungen im Jahr sind eine Statistik. Nicht einmal ein Prozent der Fälle, weiß die Kriminalstatistik, sind etwas anderem geschuldet als dem Ego der werdenden Mütter die an ihrem Zustand ja ganz unschuldig sind. In der dritten welt hingegen ist man immer noch auf KINDERSTERBLICHKEIT angewiesen um überhaupt Nachwuchs durchzubringen und kann deshalb keine Geburtenkontrolle betreiben (je mehr Menschen den Planeten Bevölkern, desto geringer ist das Stück vom Kuchen, welches jedem zusteht, ein globales Problem, brisanter als die Atomkraftdebatte, ein Kriegsteieber in aller Vergangeheit, denn satte und zufrieden Menschen haben sich noch nie in eine Krieg oder eine Völkerwanderung treiben lassen).
    Gloablisierung ist sozial, weil sie in deregulierten Märkten einen identischen Mindestlebenstandard für alle Menschen garantiert, nämlich den machbaren, sprich bezahlbaren. Protektionismus ist Nationalismus (der Arbeiterklasse) der sich gegen die Ärmsten wendet. Ein ehemaliger Nokia Mitarbeiter in Bochum auf ALGII Niveau ist immer noch besser gestellt als ein rumänuischer Neunokianer.
    Das ZDF setzt noch einen obendrauf und zeigt am 13. abends in 37Grad das Machbarkeitsego der Fretilisationsmagazin. „“Ich will ein Kind ohne Vater“.
    Den „heiligen katholsichen Jungfrauen, aber mit Kind“ ist das geschuldet, einem religiösen Dogma in welchem das Weib über Gott steht („Mutter Gottes“).
    Weiblich westliches Ego das beim Wahrecht ohne Kriegsdienstpflicht (das Bürgen für die demokratische entscheidung unter Einsatz des eigenen Lebens) anfängt . Kinder HABEN wollen, über kleine Menschen HERRschen wollen, statt Eltern SEIN (um mal Erich Fromm anzuführen).
    Ich das egoistische Weib immer voran. Es gibt einen netten Satz über all das Übel der Welt welches das Weib in sich trage, bei Wagners Sommersingspielen!
    Wir wollen Kinder aber ohne Ego-Mütter bitte!
    Und da sind wir bei ihrem Thema – der Dekandenz der oberen Skala des Lebensalters. Der Arroganz und dem Egoismus der alten Weiber (> 30).

  85. ...und die...
    …und die Bevölkerungsexplosion, von der alle reden, hat vor 60 Jahren eingesetzt;
    nicht immer nur den „peak“ betrachten.

  86. Übrigens ist Leipzig eine...
    Übrigens ist Leipzig eine prima Stadt mit netten Leuten. Kann man genauso gut und zufrieden leben wie überall.
    .
    Besonders wenn man finanziell unabhängig ist. Also Herr seines Tages.

  87. Bei Temperaturen wie diesen...
    Bei Temperaturen wie diesen kann die Auswahl des richtigen Lesestoffs ja überlebenswichtig sein. Frisch aus dem Eisfach zum Beispiel Ernst Jandl:
    .
    kaltes gedicht
    .
    die schinke und das wurst
    in kühlschrank drin
    der schöne deutsche wort
    in kühlschrank drin
    das schönsten deutschen wort
    die wört der deutschen schön das wurst die schinke plus
    kühl vodka von die russ
    .
    Dringendst abzuraten ist derzeit von überhitzten Machwerken wie Arno Schmidts „Pocahontas“. Flann O’Briens „Durst“ lesen bei über 30 Grad nur literarische Extremsportler. Dagegen könnte das Wetter ein willkommener Anlass sein, mal wieder in den altehrwürdigen Südpolgruselgeschichten von Poe oder Lovecraft zu blättern.
    .
    Weitere kühlende Empfehlungen, anybody?

  88. Werter Don,
    das schlimme ist,...

    Werter Don,
    das schlimme ist, dass der Pöbel die Mobilität nicht aufgeben muss, trotz Krise. Selbst an meiner schön entlegenen Badestelle an einem der entlegensten Bergseen im Salzkammergut steht ein Opel aus PI (für Uneingeweihte der Kennzeichenverschlüsselungstechniken des Proletariats handelt es sich hierbei um einen Bewohner Pinnebergs). Müssen diese Menschen nicht arbeiten? Bis 75? Gerade wenn man einen Opel fährt? Selbst ein in einem Industriebetrieb arbeitender Mensch bekommt einen durch die Kreissparkasse interimsfinanzierten Mittelklassewagen aus der kleinen dummen Stadt an der Donau bis er wieder der Sparkasse gehört und unter den Sparkassenmitarbeitern verlost wird. Wieso also hier, wo früher nur die fleissigen enthaltsamen lebenden Bergbewohner ihr Heu einbringen, um damit ihr karges Vieh über den Winter zu bringen? Weswegen kostet der Liter Benzin nicht 5 Euro und weshalb verbrauchen die sparsamsten Automobile nicht 25 Liter auf 50 Kilometer Wegstrecke und weiter warum gibt es nicht neben der Bus- und Taxispur in den Städten nicht eine Vermögenden- und Akademikerspur Richtung Süden und Richtung Sylt?
    Zum Thema: In den ostdeutschen Städten erhält sich die leicht erhöhte Lebenserwartung gegenüber den ostdeutschen ländlichen Gebieten, da auf dem ostdeutschen Land kein Mediziner arbeiten mag, der den DDR hinterhertrauernden Mittsechziger behandeln möchte.
    Beste Grüße aus der nach Österreich verlagerten Sommerfrische
    MvB-B

  89. STA, werter micha, ist...
    STA, werter micha, ist Starnberg. Das ist nicht mein Ding. Wir sind MB für Miesbach, und da macht auch keiner ein MfS draus – das können nur Münchner.

  90. 10.oo Uhr, Wassiliy kommt um...
    10.oo Uhr, Wassiliy kommt um die Dachkante zu streichen. Will aber um 12.00 Uhr wieder weg sein. Das elektronische (sic.) Aussenthermometer zeigt 0 Grad.
    .
    10.30 Uhr, zwei italiensiche Faelschungen des LC 2 ausgepackt. Als Dreingabe eine fast echte Wagenfeldlampe bekommen. Draussen scheint es immer noch kalt zu sein.
    .
    11.00 bis 11.30 Uhr, mit der Zwille Tauben vom Dach gejagt. Was wollen denn diese Voegel hier? Die ziehen doch im Winter nach Sueden. Immer noch 0 Grad draussen.
    .
    12.00 Uhr, muesste eigentlich ueber den Marktplatz laufen, weil ich mir vornahm, den Optiker wegen seiner miesen Brille zu erwuergen. Aber bei 0 Grad gehe ich nicht auf die Strasse.
    .
    12.15 Uhr, automatisch setzt der Rasensprenger ein. Wieso habe ich bunte Feldblumen in den Kaesten? Bin total verwirrt.
    .
    12.30 Uhr, diese Fliegen! Ich bin von Milliarden von Fliegen umschwirrt. Stinke ich nur, oder bin ich schon tot? Auch habe ich kein Gefuehl fuer die Kaelte. Das Thermometer zeigt immer noch 0 Grad. In der Ferne hoere ich Huskys bellen.
    .
    12.45 Uhr, Besuch! Zwei orange bekleidete Herren wollen mich mit…

  91. @giannozzo
    Vielleicht 'Die...

    @giannozzo
    Vielleicht ‚Die Schrecken des Eises und der Finsternis‘ von Chistoph Ransmayr? Oder die ‚Entdeckung der Langsamkeit‘ von Sten Nadolny?
    Gruß K

  92. Filou, hierzu faellt mir nur...
    Filou, hierzu faellt mir nur Thomas Pynchon’s „Entropy“ ein.

  93. Giannozzo, für...
    Giannozzo, für Antinostalgiker (früher war alles schlimmer) empfehle ich wirklich den Husar auf dem Dach.

  94. @Plindos: ich lese leider...
    @Plindos: ich lese leider kein Pali :). – Das muss eine grausige Fahrt nach Stadelheim gewesen sein. Ich kenne Bad Wiessee nur aus Luchino Visconti’s „The Damned,“ und da wird schon am Ort erschossen, was wohl auf filmischer Freiheit beruhen mag. Der ueble Eicke war doch bei seinen Unterschergen als „Papa Eicke“ bekannt. – Pol Pot (Saloth Sar) war natuerlich einer der uebelsten Massenmoerder des 20. Jahrhunderts. Er hat bis zum Schluss alles zu morden versucht, was ihn umgab.

  95. Beste Sommerlektuere ist immer...
    Beste Sommerlektuere ist immer noch (the late) J.G. Ballard, „The Drowned World.“ Das sollte auch ganz nach dem Geschmack des werten Don Alphonso und seiner Mitstreitenden sein, vor allem das unuebertreffliche Ende.

  96. anzugcase,
    ...da haben Sie...

    anzugcase,
    …da haben Sie aber in den Statistiken gewühlt!
    Ich auch mal, erinnere mich; es gibt nur 480 Mio unterschiedliche menschliche
    Gensätze aber so 6 bis 7 Milliarden Menschen, was sagt mir das?
    Sie und ich sind aktuell schon mindestens 10-fach gedoubelt – man muß es nicht
    übertreiben.
    Filou,
    schicken Sie die orange Bekleideten wieder weg – hier 0 Grad.

  97. @RealMash: Nunja, sehr...
    @RealMash: Nunja, sehr zerrupfte, so atemlos wie Sie daherkommen. – Sie werden sich entscheiden müssen, ob Sie eine Frau suchen, die Wert auf ihr präsentables Aussehen legt und entsprechend nichts tut außer sich pflegen, oder einer, die sich auch die Hände dreckig macht mit Zaunpfählen und entsprechend wenig Zeit aufwendet fürs Repräsentieren. Beides geht nicht.
    @HansMeier: ach, „Gossenprivatier“ ist jetzt aber kein schönes Wort. So Leute wie beschrieben gibt es durchaus einige, und sie sind mitunter nichtmal so ungemütlich.
    @minna: gefragt, warum die Menschen einen Krieg anfangen, meinte mein Metzgeronkel auch mal: „weil ihnen langweilig ist.“. Fand ich sehr exotisch, diese Erklärung, aber komplett falsch ist sie vielleicht doch nicht.

    [Alter]
    @DA: es hilft halt nichts, im Alter sollte man Geld haben, zum Beispiel für eine Sommerfrische.
    @minna: Es sind keineswegs alle so jammrig. Das entscheidende scheint mir zu sein, daß sie etwas zu tun finden, das ihrer geringeren körperlichen Belastbarkeit entspricht, so daß das Kreisen um die eigene Befindlichkeit aufhört. – Ich finde dieses Hoffen auf die Errettung durch junge Leute von anderswo auch immer reichlich lachhaft. Statt sich drauf einzustellen, daß die rüstigen Rentner eben die nicht mehr rüstigen Rentner pflegen, wie es Großtanten, Mutter, Tante, Nachbarin gemacht haben und noch machen.

    [Statusmeldung]
    Schwiegermutter sagt, an der Ostsee ist es nun voll (sie ist gerade dort). Bis vor wenigen Wochen waren noch viele Schilder draußen, aber jetzt sind die Leute aus den heißen Städten (Berlin, Hamburg) geflüchtet und haben gebucht.

  98. @MvB: das ist die gerechte...
    @MvB: das ist die gerechte Strafe, wenn man sich was Gespreiztes aussucht, daß man dann auf das Kennzeichen PI stößt.

  99. @anzugcase: was für ein...
    @anzugcase: was für ein jämmerliches Blabla.
    @Filou: halten Sie doch mal Ihr Braten- oder Marmeladenthermometer aus dem Fenster. Wenn sich die Säule innert 5 Minuten bewegt, sind sie noch nicht tot, sonst sollten sie sich vielleicht in nasse Tücher wickeln.

  100. Lieber Don Alphonso, das...
    Lieber Don Alphonso, das Stalinzitat ist offensichtlich apokryph und geht in Wirklichkeit auf einen Tucholsky-Witz zurueck (http://en.wikiquote.org/wiki/Joseph_Stalin) unter „Misattributed“. Es gibt keinen russischen Beleg dafuer. Statt dessen vielleicht Manfred Koehnlechner: „Man stirbt nicht im August“ (1976).

  101. @CaoKy
    Danke für den Hinweis....

    @CaoKy
    Danke für den Hinweis. Erfüllt dieses Zitat den Begriff Apokryph oder ist nicht eher Ausdruck wie sich gemeine Bayer den Stalin vorstellt. Apokryph so plump, gibt es das?

  102. Habe mir gerade etwas seichte...
    Habe mir gerade etwas seichte Literatur für den heißen Nachmittag in der Stadtbibliothek geholt:
    „Ein Mann kauft ein Mobiltelefon und bekommt Anrufe, die einem anderen gelten, nach kurzem Zögern beginnt er ein Spiel mit der fremden Identität. Ein bekannter Schauspieler wird von einem Tag auf den nächsten nicht mehr angerufen, als hätte jemand sein Leben an sich gerissen. Ein Schriftsteller macht zwei Reisen in Begleitung einer Frau, deren größter Alptraum es ist, in einer seiner Geschichten vorzukommen, ein verwirrter Internetblogger wiederum wünscht sich nichts sehnlicher, als einmal Romanfigur zu sein, ein weltweit gelesener Esoterik-Guru steht kurz vor dem Selbstmord…und ein Abteilungsleiter in einem Mobiltelefonkonzern verliert über seinem Doppelleben zwischen zwei Frauen Arbeit und Verstand.“ – Es war wohl ziemlich heiß, Herr Kehlmann…
    Das zweite Buch ist alt, 1974 erschienen, und heißt gleich „Heißer Sommer“.
    Klappentext: Sommersemester 1967. APO-Zeit. Schwabinger Nächte, Baggerseen und Hörsäle. Ulrich Krause hat Schwierigkeiten mit seiner Freundin, Friedrich Hölderlin und sich selbst. Die Unzufriedenheit wächst. Während der Schah Mozart hört, wird Benno Ohnesorg erschossen…Uwe Timm heißt der Autor.
    .
    Ich bin unentschieden. Kein Buch drängt sich mir auf. Ich dränge mich auch nicht. Ich lege mich hin, betrachte die Sonnenkringel an der Decke, die die versilberte Teekanne dorthin wirft. Der Hund rührt sich nicht. Nichts tun, nichts denken, nicht mal alpträumen…ich meditiere. Ich bin ein Meditier…

  103. Ach ja, Computer ausschalten,...
    Ach ja, Computer ausschalten, sonst kriegt der auch einen Hitzschlag…

  104. @Giannozzo
    Da haben Sie recht....

    @Giannozzo
    Da haben Sie recht. Vielen Dank, für das schöne Gedicht!
    Für die Weltuntergangsfraktion fiel mir eben dieses noch ein:
    Fire and Ice
    Some say the world will end in fire,
    Some say in ice.
    From what I’ve tasted of desire
    I hold with those who favor fire.
    But if it had to perish twice,
    I think I know enough of hate
    To say that for destruction ice
    Is also great
    And would suffice.
    (Robert Frost)

  105. CaoKy@:..lang, lang ist´s...
    CaoKy@:..lang, lang ist´s her. http://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%B6hm-Putsch
    Aber es gibt auf der wunderschönen indochinesischen Halbinsel sicherlich auch immer noch wunderbares zu Sehen, zu Riechen, zu Essen und vor allen Dingen wunderbare Menschen, sofern man sie so eben lässt wie sie es schon immer wollten, taten, wünschten….
    ..
    anzugcase@:Sind Sie nun dafür oder dagegen, wenn ja, was, warum? Bei dem heissen Wetter auch noch Überbevölkerung, ganz, ganz schlimm.
    ..
    Filou@ Nächste (ital.) Eisdiele aufsuchen hilft subbito:gelati di frutti, copa speciale con amaretto, copa alessandrino, copa mussolini, copa berlusc…

  106. @MvBB 11:52
    Ich bin doch...

    @MvBB 11:52
    Ich bin doch geradezu verstört, wenn ich zur Kenntnis nehmen muss, dass Sie auf die Nutzung öffentlicher Badestellen angewiesen sind. Gibt es auf den weitläufigen Latifundien Ihrer Familie oder befreundeter Kreise keine privaten Seen oder fußballplatzgroße Pools?

  107. @BertholdIV: Ach, so hart...
    @BertholdIV: Ach, so hart duerfen Sie mit den Bayern in der Stalinzitat-Sache nicht ins Gericht gehen. Es wird auch in sehr vielen englischsprachigen Zitatensammlungen faelschlicherweise Stalin zugeschrieben – wohl weil es zu ihm passen wuerde. So ist es mit den wirklich erfolgreichen Apokryphen: sie waeren halt so perfekt gewesen! – Statt Herrn Koehnlechner koennte man auch die (wahren) letzten Worte Mao’s waehlen, uebersetzt: „Mir ist schlecht – holt einen Arzt.“ Und dann verstarb er.
    — @windsbraut: Danke fuer das schoene Frost (!) Gedicht.

  108. Der Tegernsee "is' scho'...
    Der Tegernsee „is‘ scho‘ schee'“, aber eigentlich wird mir als Bewohner großer Städte dort sehr schnell langweilig. Nett sind die kleinen Cafés und die kurzen Bergtouren und Seerundgänge für ein paar Tage. Aber wie gesagt, irgendwie herrscht dort ziemliches Rentnertum, alles ist fertig, es gibt keine Überraschungen!
    Immerhin kommt man an vielen Stellen noch an den See heran, auch als Rentner. Es gibt ein paar Höhenlagen mit zugegebenermaßen einmaliger Sicht auf das Ganze.
    Aber ganz ehrlich? Es sind die Ausflugsgebiete meiner Großeltern und es reizt mehr, ans Meer in den Süden zu fahren oder die neu hergerichteten herrlichen Ostseebäder aufzusuchen. Wie gut, daß wir die Auswahl haben.
    Madrid oder Barcelona, … Hauptsache Italien.

  109. "Man stirbt nicht im...
    „Man stirbt nicht im August.“
    Das sollte man tunlichst vermeiden; alle in Urlaub!
    Vom Arzt über den Bestattungsunternehmer , Pfarrer bis hin zu
    den Trauergästen.

  110. @windsbraut: Der Weltuntergang...
    @windsbraut: Der Weltuntergang fällt auch diesmal wieder – wie schon so oft – ersatzlos aus. Er gehört deswegen inzwischen zu den langweiligen Themen.
    @specialmarke: oh weh, bei der Lektüreauswahl empfiehlt sich eher Badewannenplantschen mit Quietscheentchen. Macht mehr Spaß, ehrlich!

  111. Vielen Dank, perfekt!57, daß...
    Vielen Dank, perfekt!57, daß Sie etwas zur Ehrenrettung meiner vielgeplagten Vaterstadt geäußert haben. Das entbindet mich von der Notwendigkeit, mir etwas witziges einfallen lassen zu müssen, das nicht den larmoyanten Jammerossi heraushängen läßt. Immerhin verstimmt es mich etwas, daß Leipzig offenbar Berlin in der Bassini-Rolle (gequältes Opfer, leider arm und unsympathisch) abgelöst hat. Es ginge ja noch an, wenn die Schelte berechtigt wäre. Aber ausgerechnet am Wetter sollen wir schuld sein? Ich bin doch nicht Goethe, nach dessen Stimmung sich ja laut Peter Hacks das Wetter richtet und nicht umgekehrt. Dabei gäbe es schon einiges zu schelten: das Milliardengrab Citytunnel (von jedem korrupten Politiker geliebt, von jedem Bürger leidenschaftlich gehaßt), das Fußballstadion ohne Fußballverein oder das Messegelände, das nicht in Leipzig sondern in Breitenfeld liegt. Dort rettete zwar Gustav Adolf die Glaubensfreiheit für die Welt und versohlte Don Alphonsos Hausgespenst den Allerwertesten, aber das hilft mir nicht, wenn die Fahrtzeit dorthin ungefähr so lang ist wie der Marsch Gustav Adolfs von Magdeburg bis dorthin. Immerhin tröstet es mich, daß ich den größeren habe. Nämlich den größeren See vor der Haustür: 9,1 gegen 8,9 km2. Natürlich ist unser See noch nicht fertig. Typisch Osten eben.
    In Sachen der Lebenserwartung bin ich auch optimistisch: wer das Schwefel-Braunkohle-Gemisch hierzulande überstanden hat, den bringt ein bißchen Sommersmog nicht um. Mein Opa hat es auf 92 gebracht, die Großtante auf 103. Die unfreiwillige Schwarzbrot-Diät hat eben auch ihre Vorteile.

  112. Sommerferien. Philipp Lahm...
    Sommerferien. Philipp Lahm wird seine Flitterwochen in Griechenland verbringen (so ZDF heute). Bekommt er eventuell ein Angebot von…. Rehagel?
    Uebrigens, ich hatte einmal Verwandte in Athen (das Paar ist inzwischen geschieden). Der Ehemann hatte’s geschafft und war reich
    (Immobilien/Baubranche) geworden. Er kaufte sich ein Landgut auf Kerkyra (Korfu). Petit déjeuner war nie vor mittag serviert; und gleich danach gingen wir alle zu Fuss durch den (sehr ungpflegten) Garten zum Strand (5 Minuten im Gänsemarsch).
    Um 15.00h Mittagessen (im Garten). 17.00h Siesta bis 20.OOh. Kaltes Buffet
    im Garten (Kefthedes, Tiropitta oder sowas). Obligatorisch – jeden Abend mit dem Gastgeber verbringen, d.h. ab ins Casino (im Achilleon – wo die Kaiserin Sisi einmal gewohnt hat?).

  113. Grüß Gott,
    gottseidank bin...

    Grüß Gott,
    gottseidank bin ich reich und adelig. Somit kann ich den PI Fahrer an jenem entlegenen See ertränken lassen oder ans hiesige Vieh verfüttern lassen. Ich will meine Ruhe vor meinen nervigen Landsleuten. Wo auch immer man hinfährt, ist mindestens schon ein NRWler. Sollen die doch bitte bei Mutti Kraft an Mutti Krafts Brust Kraft tanken und nicht jeden Winkel der Welt mit ihrem proletigen Slang vollquatschen. Es ist widerlich. Ich kann schon verstehen, dass die Bundesländer unterschiedliche Ferienzeiten haben, dadurch vermeidet man zuviele Sachsen an NRWler Plätzen, aber wer bitte denkt an reiche Akademiker, die beide Gruppen nicht leiden können? Wer denkt bitte an unterschiedliche Ferienzeiten für reich und arm. Arm hat immer dann Urlaub, wenn der Sparkassenberater hierfür einen Kredit zusätzlich gewährt und er einen überfüllten Urlaubsort ansteuern kann. Natürlich immer wenn es zu heiss oder zu kalt ist und es zu viel regnet oder schneit für die Wohlhabenden. Schließlich finanzieren wir die meisten der Sachsen, Sachsenanhalter (fahren die wirklich so in den Urlaub?), Thüringer, Brandenburger und Mecklenburger, und all die anderen Sozialländer, also können wir auch sagen, wann und wohin die urlauben dürfen. Das ist ja wohl das mindeste.
    Empörte Grüße aus der Bergfrische
    MvB-B

  114. 4cl Ramazotti + 8cl Ginger Ale...
    4cl Ramazotti + 8cl Ginger Ale + Zitronenscheibe + Eis
    (falls Euch Minztee zu warm oder zu langweilig ist)

  115. Sie hätten auch über...
    Sie hätten auch über Einsamkeit und Depression schreiben können, die mehr Alte (und Junge) langsam, sommers wie winters, grausam tötet, aber Ihrem dattelartig eintrocknendem Zynismus schmeckt nur die ironische Pose des klugen Sinnverdrehers, der sich in seiner Eitelkeit nur um sich selber dreht und dem, Gott sei Dank, kaum noch jemand zuhören möchte, weil alles, was Sie schreiben, so eiskalt von Herzen ist, dass ich mir jede mich purgierende Sommerhitze wünsche.

  116. Als Lektüre empfehle ich die...
    Als Lektüre empfehle ich die Bibel, v.a. das AT.
    .
    Da spielt die Handlung zum großen Teil in der Wüste und wärmt zusätzlich das Herz.

  117. ...
    @all:
    http://www.wetteronline.de/radar.htm
    .
    Das wird ernst-habe mich gerade noch nach KA reingerettet, das Auto ein Stück weg von den Bäumen geparkt-das dürfte wettermäßig kräftig reinzwirbeln…
    .
    Wie immer wenn der Segen von oben kommt würde ich mal „volle Deckung“ raten.
    .
    Ciao
    RealMash

  118. Schnitzler hat im "Weiten...
    Schnitzler hat im „Weiten Land“ ganz treffend beschrieben, wie die Stützen der (Wiener) Gesellschaft um 1910 die Sommerfrische verbrachten:
    – Tennis spielen
    – Ehefrauen betrügen (während man in der Stadt weilte, „um zu arbeiten“)
    – den Geliebten der zurückbetrügenden Gattin im Duell killen.
    Letzteres auch eine Möglichkeit, die altersspezifischen Sterbeziffern etwas zugunsten der eigenen Kohorte zu verbessern.

  119. oh weh, seit 4 nichts...
    oh weh, seit 4 nichts freigeschaltet – Hitzschlag?

  120. @DA, Tja, den Nagel wieder mal...
    @DA, Tja, den Nagel wieder mal genau auf den Kopf getroffen. Hier ein paar weitere, allerdings schon ältere Ergebnisse aus einer US-amerikanischen soziologischen Studie:

    http://www.geofaculty.org:16080/heat_waves/Doc4002_Harlan_Microclimates_Vulnerabilty_Heat_SocSciMed_2006.pdf

  121. @colorcraze, so sind sie, die...
    @colorcraze, so sind sie, die Charottendorfer, befürchten immer gleich das Schlimmste!

  122. @Plindos: Die...
    @Plindos: Die Überbevölkerung herrscht zur Zeit im Schwimmbad, nirgends sonst.
    @elbsegler: tja, er ist halt Exot und kennt die Leute, die er nicht sehen will, einfach zuwenig, als daß er sie wirklich vermeiden könnte. Da er ihre Präferenzen nicht kennt, rennt er ihnen immer wieder ungewollt in die Arme.
    @MvB: ich wollte das eigentlich nicht in der Öffentlichkeit breittreten, weil hier auch Pinneberger mitlesen und es somit womöglich damit verbrannt ist, aber versuchen sies mal mit Mò, Como, Piran, Südfrankreich, Setubal, da hab ich keine Pinneberger gesehen, als ich das letzte mal dort war. (Ich habe eine gewisse Abneigung gegen Pinneberg, weil ich dort mal durchgetrampt bin und die aufgeblasene Vorortödnis und Fremdfußgängerfeindlichkeit scheußlich fand)

  123. @Zerlina: danke! Hier ist es...
    @Zerlina: danke! Hier ist es schön, hier findet man Lesefutter.
    @Gucki: naja, die Phase der gewaltsamen Bevölkerungsreduktion in Europa liegt hinter uns. Nur ein paar Verkehrstote sind uns geblieben, selbst die Selbstmörder scheitern meist.

  124. Es wird hier keine...
    Es wird hier keine Freischaltungen voin Kommentaren geben, die auf Seiten mit rechtsextremer Werbung (und selbst nwenn es „nur“ das ist – vollkommen egal) verlinken. Wer das macht, fliegt hier raus. Und nun raus hier. Schleimen Sie woanders um Klicks.

  125. @Zerlina: wie, wer noch...
    @Zerlina: wie, wer noch (außer Hugo Servatius und uns beiden)?

  126. <p>@DA: wir waren in Bad...
    @DA: wir waren in Bad Saarow. Ich kanns weiterempfehlen, Service ist sehr gut. Vor allem wochentags, wenn keine Wochenendausflügler oder Seminaristen da sind.

  127. Das ist fein! Ich war heute in...
    Das ist fein! Ich war heute in einer kühlen Barockkirche, das war auch nett, mit vielen Gerippen.

  128. @DA: ja, da halten sie sich...
    @DA: ja, da halten sie sich frisch.

  129. Bodenseele, das ist der mit...
    Bodenseele, das ist der mit Abstand zweitmeist gelesene Blogbeitrag dieser Woche, der einzige, der drüber ist, ist auch von mir, und Sie sinde der 100xte Kommentar. Nicht gelesen werden sieht, bedaure Sie da berichtigen, anders aus,
    .
    Zerlina, danke für den Hinweis!

  130. Bei grosser Hitze ziehe ich...
    Bei grosser Hitze ziehe ich ebenfalls kuehle Rippen warmen Weibern vor. Auch besitzen sie eine angenehme Schweigsamkeit. Nur deren Blick geht irgendwie ins Leere.
    .
    Aus dem Beichtstuhl klang ein albernes Kichern, sich mit einem komischen Grunzen abwechselnd.
    Auf der Kanzel stand ein halbleerer Becher Copa Berlusconi. Beleuchtet wurde er sanft von der untergehenden Sonne, die durch das mittelalterliche Fenster des westlichen Seitenschiffes drang.
    Das Gittertor zur Krypta war geschlossen. Nur fuer geladene Gaeste stand auf einem Schild. Aus dieser eigenartigen Stille vernahm man das leise Gluckern guten Weines aus der Flasche in die Kelche. Welch‘ ein Fest.
    Der Sommer ist sehr gross.

  131. Man sagt ja, daß es in den...
    Man sagt ja, daß es in den Städten immer heißer ist, als auf dem flachen Land.
    Weiß jemand wie sich die „Verspiegelung“ der Städte durch Metall-und Glasbauten
    auf die Temperatur und das innerstädtische Klima auswirkt?

  132. heisssssss -...
    heisssssss – g…………………….!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
    .
    pardon, jedoch für heute muss das reichen. achtmal in den see gesprungen, viermal geduscht, und einmal dabei (! – beim schwimmen, nicht beim duschen) sogar einen gesunden fisch erwischt (den gab es zur vorspeise),
    frisur im eimer, aber:
    .
    egal!! es ist toll: endlich sommer!!!!!! s o m m e r , liebe runde!
    .
    ach, ist das leben schön!!! (und jetzt rollt zum abschluss das gewitter über uns hinweg – welches naturspektakel!!!)

  133. Ich war heute in Stadt und...
    Ich war heute in Stadt und Land, und nach meiner Erfahrung ist es eine Mischung aus Abgasen, Verbauung, Versiegelung und mangelndem Schatten, die die Städte so heiss macht; in Bayern 37 Grad heute.

  134. Lieber Don Alphonso, schoen,...
    Lieber Don Alphonso, schoen, dass Sie heute Abkuehlung in einer Kirche gefunden haben. – Ansonsten noch zu guter Nacht: Natuerlich liegt mir rechtsextremes Gedankengut sehr ferne, und Sie duerfen sicher entscheiden, wer in Ihrem Salon mitplaudern darf. Daneben gibt es fuer einen in Deutschland herausgegebenen Blog auch rechtliche Grenzen was so die Veroeffentlichung von (und wohl auch Links zu) eigentuemlichsten Lesermeinungen angeht. ABER: Sie lassen einen „Alten Bolschwik“ als Kommentator zu (was wuerden Sie zu „Alte Nazisau“ sagen?) und haben sich, zumindest als Kunstperson, als Trotzkyist definiert.
    Glauben Sie im uebrigen wirklich, ihre Lesenden sind so geistig schwach und ungefestigt, dass sie der Klick zu einer rechtsextremen Seite gleich geistig/politisch gefaehrdet?? Oder dass Ihre Lesenden das Anklicken ueberhaupt tun werden wenn sie den beschraenkten Kommentar gelesen haben? — Vielleicht sollten Sie sich ueber den irritierenden Kommentator nicht gar so echauffieren wie eine Erbtante, die ihre vorherige Lieblingsnichte des Salons verweist, weil sie mit Oberarmtattoo und Nasenfluegelpiercing erscheint, worab sich auf dem Perserteppich ein brauner Teefleck um die zerbrochene KPMG Service Tilsit Kanne ausbreitet. Wie gesagt, nur mal „food for thought.“ Die Links des Devin 08 scheinen Sie ja nun nicht so aufzuregen.

  135. <p>CaoKy, ich will solchen...
    CaoKy, ich will solchen Prokateuren einfach keinen Raum geben. Mich widert das an, das will ich hier nicht verlinkt haben. Und die meinen das – im Gegensatz zu „Alter Bolschewik“ – ernst. Wenn ich sie nicht sofort raushaue, machen sie weiter. Also haue ich sie sofort raus. Zudem gibt es einen Unterschied zwischen Diskutierenden und Linkspamschleim, der einfach nur seine URL reinklatscht und Leser will. (Ausserdem macht es Spass…)

  136. savall,pst, nicht so laut,...
    savall,pst, nicht so laut, braucht doch nicht jeder wissen, dass es sich in leipzig gut leben lässt. vielleicht sind sie noch im schorschel verkehrt, als es das noch gab. den orts- und messfemden zeigt man immer den coffeebaum, die mit sakko, krawatte, händi schickt man ins paulaner, dort sind sie unter sich.
    wenn sie das schorschel noch kennen, berichten sie, sie reissen damit zwar ein dem hausherrn unliebes thema an, aber mit nachtcafé verband man bislang eher prag, kisch sei dank.
    .
    das leipziger seenland wird auch so langsam, ist was für die jungen. eigentlich warte ich darauf, dass die verlängerung der bab a 72 (chemnitz-leipzig) fertig wird und die b 95 ersetzt.

  137. @colorcraze, ich bestätige:...
    @colorcraze, ich bestätige: bin früher auch mal Richtung Kopenhagen getrampt und irgendwie in Pinneberg gelandet, es war so öde (!) und es dauerte, bis endlich jemand hielt und mich weiterbrachte.
    So und jetzt mach ich besser meine Macstulle zu, hier kommts auch von oben runtergetackert.

  138. Lieber Don Alphonso, meinen...
    Lieber Don Alphonso, meinen Sie wirklich, der „Alte Bolschwik“ meint das nicht ernst ??? Ich befuerchte das leider doch etwas. Und der „echte“ Devin 08 scheint auch daran zu glauben. Man darf Extremisten auf keiner Seite unterschaetzen, das haben schon zu viele erlebt, und mussten dann daran glauben. Nicht alle Gebeine, die Sie heute besichtigen koennen, sind die sterblichen Ueberreste friedlich Entschlafener.

  139. Lieber Don, wenn's Ihnen...
    Lieber Don, wenn’s Ihnen Spass macht, diese Leute rauszuhauen, lassen Sie uns vorher teilhaben. Nichts ist schoener als eine Wirthausklopperei an einem warmen Sommerabend. Soviel Bayerntum sollte schon sein.
    Sperren koennen Sie noch spaeter. Aber vorher sollten Sie den Loewen in der Arena was zum Fressen geben.

  140. Wirtshausklopperei geht bei...
    Wirtshausklopperei geht bei mir zuhause immer, aber hier stehe ich in der Pflicht. Und es ging der Person nicht um das reden, sondern um das Trafficsaugen. Üble Kombination. Werde ich nicht einreissen lassen.

  141. und jetzt bin ich völlig...
    und jetzt bin ich völlig fertig, weil ich wegen zulänglichkeiten auch noch meinen einsatz nur knapp, aber immerhin doch verpasste.
    werter don, waren sie das?!?
    .
    das nächste mal, lieber Don Alphonso, werde ich sie überbieten…
    .
    heute nacht wird es kühler sein.
    .
    twilight, oder wie das heisst, wird sehr fern sein, sehr fern …
    .
    aber was soll’s: wir sind doch alle irre, irgendwie…
    .
    (sie alkoholfreier, sie haben gut lachen …)

  142. welchen Einsatz?...
    welchen Einsatz?

  143. Ich glaube so langsam verstehe...
    Ich glaube so langsam verstehe ich … also wenn hier jemand von Ihnen veroeffentlicht wird mit deren URL, heisst das, dass jedesmal, wenn wir bei Ihnen anklicken, das auch als ein Klick des Anderen fuer dessen URL irgendwie gezaehlt wird? Also bitte keine Kommentatoren mit http://www.bringbackpolpot.edu :)

  144. 37 Grad puuhh
    Dann muß wohl...

    37 Grad puuhh
    Dann muß wohl die aufkommende Verstädterung die letzte kleine Eiszeit beendet haben –
    wär doch möglich – oder?

  145. @DA 22:47
    können Sie sagen, ...

    @DA 22:47
    können Sie sagen, wie viele diesen Blogg gelesen haben?

  146. ERLEUCHTUNG! "Einsatz" &...
    ERLEUCHTUNG! „Einsatz“ & „Nachmittag in barocker Kirche“: Don Alphonso, Sie haben das Ticket erstanden, um gestern in der barocken Wallfahrtskirche St. Emmeran die Hochzeit von Phillipp Lahm zu besuchen!! DAS haben Sie der Donna Laura vorenthalten, Sie Schlimmer :-)!! Alles wird klar.

  147. @donna laura
    14. Juli 2010,...

    @donna laura
    14. Juli 2010, 23:02
    heisssssss – g…………………….!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
    .
    Ich bin mal auf grund eines Beitrages nicht veroeffentlicht worden wegen „G.“
    Ich kenn nur einen…….

  148. @minna:
    Mit nichten (oder...

    @minna:
    Mit nichten (oder tanten).
    Die Chinesen waren es, schon damals, ja, seit etwas über zweitausend Jahren- durch den Nassreis Anbau erzeugen sie ordentlich Methan. Und das ist tausend mal Glashäusiger als CO2.
    .
    Durch unsere chinesischen Freunde ist unser interglazial nämlich schon ordentlich überdehnt-eigentlich wäre nämlich schon wider Eiszeit, diese Zwischeneiszeit dauert außerordentlich lange.
    .
    Nur, wenn man man sich mit fraktalen (Rückgekoppelten) Systemen auskennt, weiß man, da diese brutal in einen Attarktor fallen können-der durchaus entgegengesetzt von dem Pol ist, zu dem hin beschleunigt wurde.
    .
    In KA fällt die Temperatur nach einem Gewitter und etwas Regen übrigens aufs angenehmste.
    Habe die Ähre,
    RealMash

  149. CaoKy, nein, Metten in der...
    CaoKy, nein, Metten in der Oberpfalz. Ist sehr angenehm ruhig.
    ,
    Berthold IV, es geht auf die 12.000 zu.

  150. Chelibbete Chemeinde...
    Chelibbete Chemeinde (westfälisch), mein herzliches Bedauern! 38 Grad sind die Hölle (wie letztes Jahr in Madrid).
    >
    Hier hats bis eben gereeegnet, so dass die Unterführungen bis zum Autodach vollgelaufen sind. Dafür ein Lüftchen wie im frühen Frühling in Berlin! Jetzt (18.45 Uhr) ist ein Himmel aufgezogen, hellbayerischblau. Auf dem Popocatepetl Schnee. Die Nachbarhäuser (maurische Anklänge) blinken frisch-gestrichenweiß. Die Bougainvillas leuchten rot-violett. Vier Kolibris streiten sich an der Tränke, und Meli blinzt verdächtig. Jetzt peitscht er mit dem Schwanz. Ich klatsche in die Hände. Ruhe!
    >
    Im Garten würde ich jetzt die vorletzte Pinacolada servieren. Ah!

  151. Zum Abkühlen in die Kirche....
    Zum Abkühlen in die Kirche. Womöglich sich noch mit dem Weihwasser besudeln. Das Westviertel verkommt immer mehr. Dann lieber Schweinehälften im Kühlhaus zählen. Da überkommen einem echt jakobinische Gedanken.

  152. Warm- und Kaltzeiten kommen ...
    Warm- und Kaltzeiten kommen und gehen seit zig Millionen Jahren,
    daher auch die wunderschönen Seen in Ihrem Teil Bayerns, ist ja
    kein schlechtes Resultat von Mutter Natur. Bis herausgefunden wird,
    was dieses Hin und Her tatsächlich verursacht, rate ich einfach nicht
    zu sehr in Unruhe zu verfallen und einfach ein paar Heiß- und Kalt-
    getränke nach eigenem Geschmack zu horten. mfG. T.

  153. Ist das ein anderes Metten,...
    Ist das ein anderes Metten, als das Metten mit der Abtei in Niederbayern?

  154. ...es ist, wie immer, sehr...
    …es ist, wie immer, sehr erhebend ueber div. Befindlichkeiten/Beschwerden ueber die Hitze (nicht nur in diesem Blog) zu lesen… Da moechte ich allen zurufen: ‚Wartet auf den naechsten Winter‘, denn dann beschwert ihr euch ueber die Kaelte… — IHR MEMMEN !!! ;-)
    , (ich nehm mal ein Komma anstelle des sonst so beliebten ‚.‘ um nicht dem Leerzeichenfresser anheim zu fallen….)
    ,
    damals, vor mehr als 25 Jahren, in der 2.kaeltesten Nacht seit Aufzeichnung der Wetterdaten in Deutschland, war die Aufgabe Minen mit Hilfe des bundeseigenen Klappspaten zu verbuddeln. An dieser sind wir schliesslich alle gegen ca. 4.00 morgens gescheitert. Nicht zuletzt da wusste ich, dass ab sofort Plus~ anstatt Minusgrade meinen Lebenstraum bestimmen werden. Aber eigentlich war ich ja auch schon vorher eher ein Kind der Sonne; spaet. seit dem Erntehelfereinsatz in Griechenland ca. 3 Jahre zuvor. Bei selbigem haben wir (vom Kolpingwerk in Ffm organisiert), Pfirsiche, aus fuer die Griechen, in unerreichbaren (da in hoeher als ausgestreckter Armlaenge) gelegenen Gefilden zu holen versucht, nur um sie dann Tage spaeter im Strassengraben als Subventionsmuell verrotten zu sehen.
    –Mich wundert deren Staatskrise/~verschuldung kein bisschen–
    Wer es sich leisten kann, sollte (und so mach ich das auch), die meiste Zeit in eher sonnigen Gefilden verbringen, da das deutlich erheiternd aufs Gemuet wirkt. – Zugegeben, man muss sich ab&an die Haende durch Arbeit schmutzig machen und auch Temperaturen von +40 Grad (im Schatten) aushalten koennen, sofern man nicht mit einem goldenem Loeffel im Allerwertesten geboren wurde, aber immerhin kann man es sich aussuchen fuer wen & wann man zu arbeiten gedenkt…. das hat was !!
    Diesen Sommer verbringe ich bei euch, im Winter bin ich dann wieder hier, dann ist auch der Monsun und somit auch die Feuchtigkeit vorbei die einem das Leben ECHT zur Hoelle machen kann… (dank Klimaanlage trifft’s mich im Moment nicht sooo hart…) …in dem Zusammenhang: ‚Urlaub‘ in den Tropen wuerde ich in deren ‚Sommer‘ nicht machen. Schon gar nicht wie Alexander von Humboldt dort arbeiten. Mir haben 10 Wochen auf Bardados ‚im Sommer‘ mehr als gereicht….
    :~)
    …und jetzt zieht grad ein Gewitter auf… so ein Mist….

  155. In den Berliner...
    In den Berliner Innenstadtbereichen gehören Rolläden bis heute nicht zur Standardbauausführung dazu.
    Das ist in Frankreich doch ganz anders: Buchstäblich jedes Fenster hat dort seinen Rolladen.
    Wäre mal interessant herauszufinden, wo geographisch die Grenze liegt.

  156. wow,
    die Chinesen waren...

    wow,
    die Chinesen waren es!
    RealMash, und die kennen sich mich fraktalen aus und koppeln den Pol
    zurück.
    Was für ein Atraktor!

  157. Mache haben den Rolladen eben...
    Mache haben den Rolladen eben verinnerlicht. Und machen ihn nur selten hoch. Daher die geistige Armut im Westviertel.

  158. <p>Sind wir heute ein wenig...
    Sind wir heute ein wenig pauschalisiernd eingestellt?
    .
    Don Ferrando, pardon, es stimmt natürlich: Metten liegt in Niederbayern.

  159. ....ja, der gute RealMash ist...
    ….ja, der gute RealMash ist ein wenig „weit draussen“… — ‚Fraktale Systeme‘ ??? Meint er Mandelbrotmengen oder Fraktale Strukturen ??
    …Weihwasser hilft genausowenig wie anderes, sofern die Luftfeuchtigkeit sowieso ueber dem „Plindos hilf und sag mir die Tastenkombination fuer ‚tau‘ „-Punkt liegt.
    …Kolobris streiten nicht nur vehement in unserem Garten, -Nein!- sie brueten auch erfolgreich unter unserem Carport zum 2. Jahr in Folge und noch dazu im Doppelpack !!
    …MBB lebt !! — Was ist mit seinem Klon(en) ??

  160. @DA hatte ich ja überlesen:...
    @DA hatte ich ja überlesen: Metten in der Oberpfalz……oooooooooooh O.k. das ist jetzt kindisch. aber etwas haben wir auch
    http://en.wikipedia.org/wiki/Kastl_Abbey und nachdem jetzt dort droben „die Ungarn“ nicht mehr kalter Krieg spielen…

  161. Im Hochsommer ist so eine...
    Im Hochsommer ist so eine Berliner oder Wiener Innenhoferdgeschoßwohnung eine kühle Gnade. Bis da die Hitze hinkommt, ist es schon wieder Herbst.

  162. Aber wer will sonst schon in...
    Aber wer will sonst schon in Innenhoferdgeschoßwohnungen leben? Nach oben zieht es doch die Leute, zu den Dachterrassen.
    .
    BertholdIV, ich kam durch Regensburg (Tor zur Oberpfalz), und von da an war mein Hirn entsprechend eingestellt.

  163. Mawu, was das radeln angeht:...
    Mawu, was das radeln angeht: Nächste Wöche hätte ich gut Zeit!

  164. dank @ BertholdIV !! --suuupi...
    dank @ BertholdIV !! –suuupi link !! –frage mich WER weiht all das Wasser ??
    …Dachgeschoss MUSS sein, sonst kann man nicht Thor spielen !!

  165. Tor zur Oberpfalz........
    Tor zur Oberpfalz…..

  166. Befuselter bentheimer...
    Befuselter bentheimer Hintersasse, vor der Viehtränke, jetzt sitzend,
    folgend als H bezeichnet
    Muß wohl mit seinem Bollerwagen über …..au gezogen sein, dort gegen kleine
    Münze jede Menge Plastikkanister vorgegorenen Rübenabfallschalenfusel
    aufgeladen und auch selbst schon kräftig aufgetankt haben.
    Die fortgesetzt gewaltphantasierenden Einlassungen des H lassen der
    Ursachenanamnese nur wenig interpretatorischen Spielraum von der
    anfänglichen Arbeitshypothese eines abusus maximus alcoholi abzuweichen.
    Hs permanentes Verwechseln von Extinction und Distinction sollte man nicht
    seiner weniger bevorzugten Herkunft anlasten, vielmehr scheint hier eine
    willentliche, gelegentlich in wachen Momenten auch wissentliche Entscheidung
    vorzuliegen.
    Die Sache sollte unter dem Gesichtspunkt der Gefahrenabwehr weiterhin beobachtet werden.
    Gesteigertes Extinctionsinteresse Hs sollte unter Berücksichtigung potentieller
    Vorbilder aus jüngerer Vergangenheit dann allerdings mit umfassender
    Prävention beantwortet werden, scheint doch das kognitive Percept Burg, auch
    als Substitut für das gedankliche Rittergut, ein weiterer Schlüssel zum
    fuscuscolorierten Gedankenkonvolut des H.

  167. Das mit den...
    Das mit den Rolläden/Fensterläden erstaunt mich auch immer wieder, es ist so eine einfache Maßnahme die Hitze draußen zu halten und dennoch haben es so wenige Häuser. Außerdem finde ich Fensterläden einfach hübsch (falls ich mir mal irgendwann ein eigenes Haus zulegen sollte, dürfte es gerne schönbrunngelb mit dunkelgrünen Fensterläden sein)… hier sehe ich sie übrigens (vor allem bei älteren Häusern) öfter als anderswo; das mag der Nähe zu Frankreich geschuldet sein.
    @Real Mash: Das Klima ist so ein komplexes, kybernetisches System und die Modelle dermaßen unzureichend (und teilweise basierend auf erschreckend dünner Datenlage), da wäre ich mit Pauschalaussagen vorsichtig.

  168. @minna: eine Zeitlang halten...
    @minna: eine Zeitlang halten die Steine die Hitze draußen, aber wenn sie sich erstmal durchgewärmt haben, bekommt man sie in einer Nacht nicht mehr heruntergekühlt. Es ist wie beim Kachelofen – auch wenn das Feuer schon aus ist, wärmt er weiter. Pflanzenbewuchs kühlt nächtens hingegen gut ab, deshalb sind über die Stadt verstreute Parks wichtig – auch schon kleine helfen! –, und Schattenbäume eine gute Sache. –
    Mit einem verspiegelten Einkaufszentrum in San Antonio TX hatte ich mal ein einschlägiges Erlebnis – daran außen entlangzulaufen fühlte sich ungefähr so an, als würde man mit dem Flammenwerfer bearbeitet (in Texas ist es sommers heiß, und Sonnenbrillen gehören zur Standardausstattung der Einheimischen). Vielleicht wage ich die nächsten Tage mal einen Selbstversuch, fahre nach Mitte und laufe an den Glaspalästen vorbei, wie die sich so machen. –
    Ansonsten bildet bis jetzt jede Stadt eine Wärme- und Dunstglocke über sich aus, schlicht durch die Bebauung mit Häusern; das wirkt sich z.B. so aus, daß die Gewitter seltener bis in die Innenstadt kommen (kein Spruch. Versicherungsschadenserhebung.), wohl weil sie von der Wärmeglocke abgelenkt werden. Das ist dann natürlich wieder fehlende Kühlung – Regen auf den Wänden kühlt diese gut ab. Man behilft sich durch große Parks im Zentrum (Tiergarten, Central Park), deren Effekt ich nicht kleinreden will, denn er ist enorm, aber gegen die Häuserwandaufheizung kommt man so eben nicht an.-
    Klimaanlagen, wie man sie kennt, und ohne die weite Teile der USA annähernd unbewohnbar wären, kühlen eventuell die Innenwände. Da aber jedes ordentliche Zimmer eine Außenwand mit Lichtfenster hat, ist immer von dort Wärmeeintrag vorhanden. Ich finde, man sollte es mal mit dem Wärmen und Kühlen der Außenhaut eines Gebäudes versuchen.

    @ferry: die fahren dort alle nur 3 Häuser weiter oder zur nächsten Tankstelle, die sind sich selbst genug, raus gehts nur im Urlaub, und dann sind sie voll, weil sie eher umziehen als verreisen. Ein echtes Tramploch, aus dem man nur schwer wieder rauskommt, wenn man es nicht gleich mit einer durchgehenden Fuhre umgeht. Aber die Raststätten im hessischen Hinterland und die Abzweigung Hannover-Garbsen sind auch furchtbar, da kann man auch einen ganzen Tag dumm rumstehen – deshalb immer Wasserflasche und Kekse mitnehmen.

    @CaoKy: Don Alphonso hat das Hausrecht und keine Verpflichtung zu irgendwelcher symmetrischer Ausgewogenheit. Davon abgesehen gehört Linkspam aus jedem Blog kategorisch und vollständig rausgeschmissen, egal was verlinkt wird, eben weil es Linkspam und kein Diskussionsbeitrag ist.

    @BertholdIV: nein, das kann man nie sagen, weil man aus den Klicks und IP-Adressen nicht geradewegs auf die Besucher und Lesezeiten schließen kann. Man kann nur die Anzahl der Klicks in Relation setzen.

    @JorgeLoma: sie sind ja auf dem Berg, aber in einem bebauten Talkessel. Wie macht es sich dort so, temperaturlich? Ein Mexikaner sagte mir mal, das Klima in Mexiko Stadt sei sehr speziell.

    @RealMash: genau, der Mensch schafft sich selbst ein Wohlfühlklima! Im Winter ist die Dunst- und Wärmeglocke der Stadt recht angenehm, man friert weniger. Nur jetzt gerade in diesem Sommer ist sie bissel zuviel, da sollte man vielleicht nachsteuern.

    @HansMeier: Rolläden kann ich weniger abgewinnen als althergebrachten Fensterläden, durch die die Luft streichen kann.

  169. Rolläden gehen bei...
    Rolläden gehen bei Denkmalschutzimmobilien nicht, Fensterläden waren hier dagegen unüblich. Ich denke wirklich über den Kauf von Vorhängen nach.

  170. @DA, @HansMeier: also unser...
    @DA, @HansMeier: also unser Innenhof heizt sich mehr auf als die Straßenseite, denn dort steht die Luft. Nur Pflanzenwässern kühlt. Die Müllgefäße als Aussicht in manchen EG-Wohnungen ist, by the way, auch nicht mein Fall. Für die Dachwohnungen habe ich nur milden Spott übrig. Wers mag, gerne gegrillt zu werden.. s gibt ja auch Leute, die sich freiwillig auf einen Südbalkon setzen. Die Klügeren testen sowas erstmal mietenderweise an, die, dies gleich kaufen, sind dann meist nach einigen Sommern und Wintern nicht mehr so überzeugt, aber dann hocken sie drin.

  171. Dachgeschoss, in diesem Sommer...
    Dachgeschoss, in diesem Sommer das Walhalla der jungen Besserverdienenden in den Städten.

  172. @HansMeier (Ergänzung): ja,...
    @HansMeier (Ergänzung): ja, einen solchen Innenhof, in den die Hitze nicht kommt, hab ich auch mal erlebt, bei meinem ersten Berlinbesuch, in Neukölln. Daß die Hitze draußen blieb, war in der Tat ganz prima, nur leider das Licht auch, und man brauchte selbst an einem gleißenden Sommertag elektrisches Licht, ganz ohne einen Rolladen vorgezogen zu haben.

  173. @DA: also, was die Vorhänge...
    @DA: also, was die Vorhänge angeht, ich kanns nur empfehlen, es hilft.

  174. Betrifft: Traffic-Saugen,...
    Betrifft: Traffic-Saugen, neuere Tendenzen des Social-Media-Marketings
    .
    Warum tritt MvBB mit inhaltsleeren, provokatorischen Floskeln hier unter dem Namen eines Second-Hand-Kaufhauses oder unter der Homepage eines demnächst in die Kinos kommenden Filmes auf. – Er sammelt Traffic, wie er früher vielleicht telefonisch Versicherungen oder andere nutzlose Dinge verkauft hat, bis ihm das Telefonwerbungsverbot ein Strich durch die Rechnung gemacht hat.
    .
    Verdient die FAZ daran wenigstens ein bißchen mit?
    .
    Oder sagen Sie, Werter Don, mal basta!

  175. Nicht drin leben, nur...
    Nicht drin leben, nur schlafen. Kühl ohne Klimaanlage.
    .
    Fensterläden aus Holz, zum auf- und zuklappen: Das wäre doch mal eine gute Idee für so ein Bürohochhaus. Ich meine das im Ernst.

  176. Also im Elsaß hab ich mal...
    Also im Elsaß hab ich mal extra drauf geachtet: JEDES Haus hatte Rolläden, manchmal gut versteckt, aber immer.
    In Berlin dagegen: Kein einziges. (Vielleicht die Villen in Grünau oder Grunewald?)
    .
    Da frag ich mich: Wo ist die Rolladengrenze? Schon am Rhein oder weiter östlich?
    Wie sieht es z.B. in Belgien aus oder im Umland von Frankfurt?

  177. Aber es nützt alles nix:...
    Aber es nützt alles nix: Früher oder später brauchen wir künstliche Wolken, oder Sonnensegel im Weltraum (die per Fernbedienung geöffnet und geschlossen werden können) oder so was.
    .
    Siemens, Halliburton und die EADS sollen sich schon mal ein paar Gedanken machen.

  178. @HansMeier555: Wenn ich an die...
    @HansMeier555: Wenn ich an die Bankenhochhäuser in Frankfurt denke, finde ich Ihre Idee der Klappfensterläden aus Holz fantastisch.

  179. Mir gefallen die Postings von...
    Mir gefallen die Postings von MvBB, ohne sie würde hier doch was fehlen.

  180. @HansMeier: Auch...
    @HansMeier: Auch Fassadenbegrünung, Anlegen von Biogärtchen an Bankhäusern wären durch die Holzfensterläden plötzlich möglich. – Die psychischen Auswirkungen auf die Banker…ich höre lieber auf.

  181. colorcraze, das hat meine Oma...
    colorcraze, das hat meine Oma auch immer…
    .
    Ich antworte mal besser in einem neuen Beitrag.

  182. Da wär ich sofort für, für...
    Da wär ich sofort für, für die Holzfensterläden für Bürogebäude! Hätte auch den Vorteil dass man das Büro zum Zwischendurchschläfchen (auf neudeutsch powernapping) fein abdunkeln könnte :-)

  183. @colorcraze 9.35
    welche...

    @colorcraze 9.35
    welche Relationen wären denn üblich? Und vor allem wie viele der Klicks kommen von der gleich IP-Adresse
    @DA haben Sie ein Statistik oder ist die unter Verschluss …

  184. lieber Don Alphonso, um ihre...
    lieber Don Alphonso, um ihre frage zu beantworten: ihre beiträge und die kommentare sind so fesselnd, dass ich beim lesen zuweilen vergesse auf der seite nebenan mitzubieten … so ging es mir mal wieder gestern abend, und es ging mir wirklich etwas durch die lappen…

  185. donna laura, das geht mir auch...
    donna laura, das geht mir auch immer wieder so – kein Wunder, dass ich Geld spare!
    .
    BertholdIV, eine „Statistik in dem Sinne gibt es nicht, aber wenn man die Anzahl der Kommentare mit einem Faktor von 60 bis 100 multipliziert, kommt man zumindest in diesem Blog ganz gut an die Leserzahlen.

  186. Mein Baby ist ein Drucker....
    Mein Baby ist ein Drucker. Epson SX215 im März beim Mädchenmarkt geholt.
    Es ist ein Mädchen: Nee, es ist so heiß, da arbeite ich nicht!
    Meine Kleine! Volles Verständnis, aber Du bist kein ICE.
    Nö. Nicht bei der Hitze!
    35° Celsius? Da gibt es Labors für etc. Das ist Scheidungsgrund!
    Ich also zum Markt. Gewartet, angestanden. Meister, das Teil ist nicht Alltagsfest! Bitte 79 europäische Euronen auf den Tisch. Ich will was besseres!
    Er: So nicht! Einschicken, zwei Wochen warten, dann noch den Hof fegen und meinem Chef am … lutschen!
    Ich: F..D…!
    Und tschüß!

  187. Als Ignorant in Sachen...
    Als Ignorant in Sachen Naturwissenschaft und Handwerk begreife ich so vieles nicht.
    Warum z.B. wird die Jahreszeiten-Energie nicht besser genutzt? Man könnte doch den Winterfrost nutzen, um Kälte zu speichern, etwa indem man eine geeignete Flüssigkeit draußen abkühlt und dann in unterirdischen, isolierten Tanks lagert. Im Sommer könnte man diese Kühlflüssigkeit dann durch geeignete Wärmetauscher leiten, die sich in den Zimmerdeckenbefinden.
    Eventuell anfallendes Kondenswasser erzeugt schöne Muster, wenn man die richtige Tapete auswählt.
    Warum macht man so was nicht?

  188. Das gab es früher durchaus:...
    Das gab es früher durchaus: Man hat im Winter Eisblöcke gesägt und eingelagert. und sie dann im Sommer verkauft. In meiner Küche in Berlin war noch ein Vorratskammerl, wo man das hätte machen können. Und so ein Lagerhaus mit ein paar 10.000 Kubikmeter Eis hält auch den Sommer durch.
    .
    Ansonsten arbeitet man gerade daran; in Tirol werden Stauseen in den Bergen angelegt, die mit Sonnenenergie und Pumpen vom Tal aus gefüllt werden, und die Energie beim Zurückfliessen wieder abgeben, was besser und umweltschonender als Akkus und Chemikalien ist.

  189. @HansMeier: Könnte man...
    @HansMeier: Könnte man machen. Aber: der Aufwand und die dazu benötigte Energie, den Ihre Idee benötigt lohnt sich in Relation zu den wenigen Tagen, an denen Kühlung benötigt wird einfach nicht. Außerdem bräucht man zur unterirdischen, isolierten Speicherung schon seeehr tiefe Speicher und seeehr gute Isolierung, damit das Zeugs schön kühl bleibt bis man es braucht. Wäre alles viel zu teuer und damit unwirtschaftlich.
    Umgekehrt macht man sich das Prinzip bei der Heizung zu Nutze, und zwar mit Wärmepumpen (siehe wikipedia).
    bei der Kühlung sind dezentrale Lösungen wie z.B. solare Kühlung besser geeignet (wies funktioniert kann man hier nachlesen: http://www.solarserver.de/solarmagazin/artikeljuni2002.html), ich denke das wird auch in den nächsten Jahren vermehrt eingebaut werden.
    Bei bestehenden Gebäuden sehe ich das zur Zeit aber eher pessimistisch, welcher Arbeitgeber installiert schon von sich auch Klimatisierung (vor allem für die wenigen Tage im Jahr wo es überhaupt nötig ist), wenn es keine gesetzlich festgelegte Höchsttemperatur am Arbeitsplatz gibt?

  190. Was NICHT richtig hilft:...
    Was NICHT richtig hilft: Isolierfenster mit Waermeschutz. Auf der Suedseite. Mauerdicke: 2 Steine.

  191. Trotzdem geht der Trend eher...
    Trotzdem geht der Trend eher dahin, dass man im Winter elektrisch heizt und im Sommer elektrisch kühlt.
    Lemminghafte, prozyklische Verschwendung.

  192. @DA: Sehnse, bei ihrer Oma hat...
    @DA: Sehnse, bei ihrer Oma hat die Physik auch schon gewirkt.
    @HansMeier: Ja, das mit dem Kühlmittel jahreszeitlich scheint mir eine gute Idee, sowas könnte man wohl für die Häuseraußenhaut brauchen. – Zum Schlafen ist so ein nichtbesonnter Raum an einem Luftschacht in der Tat recht angenehm. Die Frage ist nur: warum Erdgeschoß? Warum nicht gleich Keller? – Ich meine, in Belgien Rolläden gesehen zu haben, kann es aber nicht einordnen bezgl. Verbreitung örtlich und zeitlich. In der Schweiz scheint man bis etwa Mitte der 1920er gern Fensterläden angebracht zu haben, inzwischen sind Schnapprollos enorm verbreitet. In Berlin hatten die Gründerzeit- und Jugenstilhäuser, die üblichen stadtprägenden Hofhäuser zumal, nie Fensterläden oder Rolläden. In den 1920ern wurden allerdings Reihenhäuser mit Fensterläden gebaut (Nähe Olympiastadion gibts welche zu sehen).

  193. Nachtrag: Grosse Segel von der...
    Nachtrag: Grosse Segel von der Dachkante bis zur Haelfte Dachgarten spannen hilft ein bisschen. Sieht schick aus, aber ab Windstaerke 3 Beaufort fliegt einem die ganze Anlage um die Ohren. Bei einem ploetzlich auftretenden Gewittersturm, so wie gestern, kommt es zu hektischen Rettungsaktionen.

  194. Die Sache mit den Roll- und...
    Die Sache mit den Roll- und Fensterläden ist für mich eher ein historisches als ein geographisches Problem. An kleinen, älteren Häusern sieht man hier noch oft Fensterläden. Die Gründerzeit-Mietshäuser hatten oft Rolläden. Man kann es noch gut an den verrosteten Laufschienen sehen. Aber ab Neubauten der dreißiger Jahre fängt das an, zu verschwinden. Ich hab keine Vorstellung warum, die klimatischen Verhältnisse änderten sich ja nicht. Man müßte mal einen Soziologen fragen, wenn man ihn mal dazu bringt, seine Hände vom Gender-Mainstreaming zu lassen und sich mit den wirklich wichtigen Fragen zu befassen.
    .
    Ach, auch-einer, man kann die Leute nur schwer von ihren Vorurteilen abbringen. Ein gutes Vorurteil will schließlich hart erarbeitet sein und ist dann in der Regel realitätsresistent. Etablissements wie das Schorschel wurden nur hinter der vorgehaltenen Hand erwähnt und die mir eingebläute sittliche Reife verbot mir den Besuch in einer solchen Lokalität. Was ich vielmehr schmerzlich vermisse ist die kleine Galerie in der Theaterpassage. An die hab ich etliche schöne Erinnerungen. Na, nun haben wir da eine große Galerie. Es ist nicht wirklich alles Fortschritt, was sich so geriert.

  195. @HansMeier555
    wenn Sie sich...

    @HansMeier555
    wenn Sie sich eine Stirling-maschine/Wärempumpe bauen wollen
    http://www.reuk.co.uk/Make-a-Stirling-Engine.htm

  196. @minna:
    So weit man weiß ja....

    @minna:
    So weit man weiß ja. Korrelation. Das ist aber eine Ex-post Betrachtung, man nehme die Bücher des Herrn Nassim Nicholas Taleb dazu, um den allgemeinen Wert von so etwas zu beurteilen. Hier halte ich die Argumentation für stimmig.
    .
    Und nein, die Chinesen mussten sich nicht mit Fraktalen auskennen (wenn auch einige alte Arabische Muster sehr viel Kenntnis über Mengentheorie zeigen-das drei Farben Problem und ähnliches-da steckt schon verdammt viel Mathematik drin).
    Ein Vogel der in der Luft einen Fleischbrocken fängt rechnet auch eine Parabel-
    muss es aber nicht wissen ;-)
    .
    @bloggoergosum:
    Wie belieben?
    Fraktale System heißen deswegen so, weil die Freiheitsgrade eben nicht ganzzahlig sind-sondern gebrochen (fraktal). Das heißt das gewisse Bedingung (rück- oder mit-kopplungen) die Freiheitsgrade einschränken, aber eben nicht deterministisch auf einen geraden wert (Beispiel: Wenn ich 3D einschränke auf Oberfläche eines Blattes, habe ich 2D-wenn ich darauf in gewissen Algorithemen coloriere ~1,7D-> ein Apfelmännchen ;-) Und das Wetter scheint so etwas zu sein-mit vielen Mit- und Rück-kopplungen. Man kam wegen des berühmten Schmetterlings der einen Sturm auslöst drauf-winzige Werteänderung an einem Eingang der Simulation führen zu dramatischen Änderungen am Ausgang-das heißt man in der Numerik „schlecht konditioniert“. Und eben solche nicht linearitäten sind typisches Merkmal von Fraktalen. Daher nimmt man an das das Wetter derart gestrickt ist. Alles ganz simpel ;-)
    .
    Und um die Kolibris beneide ich Sie sehr- ich schieße hier im Innenhof immer das Taubenschwänzchen mit der Kamera am Sommerflieder ab, wenn es denn bis zu uns gekommen ist-aber das Insekt ist natürlich nur ein schwacher Ersatz für den Vogel.
    @unellen:
    Da würd ich mal die Literatur zu rate ziehen-man kann fraktale Systeme schwer vorhersagen. Aber man kann Korrelieren was war ;-)
    Also stimme ich bei zukünftigen Aussagen zu-daher auch meine Warnung das es bei zu viel Wärme und CO2 ganz knallhart zu Eiseskälte umschalten kann-Man kann das schön dabei sehen
    http://de.wikipedia.org/wiki/Chaospendel
    Hier sieht man das mit dem Attractor ganz gut (besonders im 2ten Bild)
    http://mathforum.org/advanced/robertd/magneticpendulum.html
    Auch wenn wir uns im Moment nicht vorstellen können welche Wirkmechanismen dazu führen könnten. Ist der Natur doch wurscht was wir wissen. Herr Benoit Mandelbrot scheint übrigens noch zu leben!
    Das hier dürfte ein intellektuelles Fest sein (wenn man sich für Finanzmathematik interessiert).
    http://www.fooledbyrandomness.com/fortune.pdf
    http://www.pbs.org/newshour/bb/business/july-dec08/psolman_10-21.html
    .
    Die Ursache für die globalen finanziellen Problem ist hier offensichtlich-Vernetzung. Viele Systeme sind in der Globalisierung gekoppelt worden-und damit können sich Aufschwing-Effekte und ähnliches ergeben. Wie beim Wetter, oder Klima, nur millionenfach schneller. Ich war in einer Bank-die haben die Mathematik und die Konsequenzen schlicht nicht verstanden, zu blöd, zu arrogant, zu verbohrt.
    .
    Kabumm.
    .
    Und haben mit dem High-Speed Trading noch eins drauf gesetzt. Und das ist wirklich fies, und in der Konsequenz nicht verstanden (DA kauft ja Kunst, da trifft es ihn nicht), aber für jeden Privatmann der Aktien handelt hat es die Konsequenz, das, wenn man limitiert Kauft oder Verkauft, immer der Limitpreis ( also der jeweils für einen schlechteste ) auftritt. Weil die Investmentbanken Computer im Gebäude der Börse haben, die mit High-speed Probekäufen und -verkäufen ermitteln wo das Limit liegt-und ein Privatmann kann da nicht mit, weil schon die Ethernet-strecke so lang ist(hops/ms), das er gegen die Bank verliert.
    .
    Und wenn da was austickt…das schaltet keiner schnell genug ab…
    .
    @colorcraze: Naja, dank der Petrochemie die wir hier haben ist das manchmal aber schon zu viel-wenigstens die Sonnenaufgänge und Untergänge sind farbenfroh. Die gesteigerte Effizienz der Werke sieht man daran, das man nicht mehr wie früher Nachts draußen lesen kann, weil die eine hundert Meter hohe Gasfackel auf ihrem 150 Meter Turm angezündet haben (kommt nur noch vor wenn was schief geht und die Notabfackeln machen).
    .
    Gelegentlich wäre eines dieser Kraftwerke ganz nett, die man so gebaut hat, das die Abluft vom Kühlturm eben die Dunstglocke durchbricht. Aber so kann man die Glocke von außerhalb regelrecht sehen! Nein, das Mikroklima, das wir hier haben, will man nicht.
    .
    Morgen Abend treffen mit den Ex-Kollegen in einem Biergarten- wohl der beste Export für die Kultur nach Ludwig Thoma den Bayern geschafft hat. In einer Micro-Brewerie mit einem Vertriebsweg von zwölf Metern-das Bier ist fein!
    .
    Für unsere Bahnfahrenden freunde
    http://twitpic.com/24vjnz
    .
    Einen kühlen Tag noch,
    RealMash

  197. colorcraze,
    Die Leute in...

    colorcraze,
    Die Leute in Texas, härten die sich schon für den Aufenthalt im Weltraum ab,
    oder kennen die einfach nichts anderes?
    … ich meine wenn wir es nicht alle ins All schaffen, können wir ja auch hier ein
    bisschen so tun „als ob“.

  198. Heute wär mir eine...
    Heute wär mir eine Kältepumpe lieber.
    .
    Im globalen Zeitalter vielleicht auch so: Eine Wärme-Pipeline durchs Erdinnere, die Nord- und Südhalbkugel kurzschließt.
    Vielleicht ein neues Geschäftsfeld für die BP-Käufer?

  199. @specialmarke:
    Schon das neue...

    @specialmarke:
    Schon das neue Gebäude der Börse in Eschborn gesehen?
    Sieht _wirklich_Fies_ aus.
    Ich sag nur: Mordor.
    Schwarzer Würfel.
    Kann ich von einem Ende des Korridors drauf runter sehen an dem die Kaffeeküche ist.
    Bah.
    Ich hole mir meinen Espresso jetzt im Foyer im Pappbecher, und gehe nicht mehr ans „Böse Ende“ des Gebäudes.
    Was Beschattung / Besonnung / nutzen von Jahreszeiten angeht:
    Die erste deutsche Wetterseite die ich kenne (können andere früher gewesen sein, ich kenne die als die ersten bei denen ich nachgesehen habe):
    http://www.donnerwetter.de/news/news.mv?id=14015
    Das Problem mit an der Front angebrachten Fensterläden für große Gebäude ist, das die eventuellen Turbulenzen die sich an so einem Trumm bilden nicht gut widerstehen. Bei uns sind drinnen dicke Alu Jalousien (die kann ich nicht verbiegen wie das flatterige zeug aus dem Baumarkt!). Und bei diversen Bausendungen die mich meine Mutter zu sehen gezwungen hat (*Bäh*) ist von oben durch das Dach ein Lichtschacht gezogen worden, Effizienz der Verspiegelung 98% oder so. Ich frage mich ob für den Winter einige an einem Hang plazierte polierte Edelstahlplatten nicht einen wohltuenden Effekt haben könnten, wenn das Haus nach klassisch griechischer Art (siehe Antike mit weiten Überhängen über die Fenster-Im Sommer beschattet (steile Sonne) im Winter licht (flache Sonne)) gebaut ist.
    .
    Mist-Telco.
    .
    Habe fertig,
    RealMash

  200. zu den Rollläden:...
    zu den Rollläden: Gründerzeithäuser hatten nicht nur offt Rolläden,sondern auch außen angebrachte Jalousien, die hochgezogen hinter kunstvoll verzierten Blechen verschwanden oder Innenfensteläden, die in den Fensterlaibungen verschwanden. Letzteres kann man auch häufig in Schlössern bewundern. Die Rolläen der Gründerrzeit verschwanden häufig mit der Sanierung, weil zum einen die Isolierfenster einen Teil der Aufgaben der Rollläden übernahmen, zum andeen die Rollläden ein Kostenfaktor waren. insbesondere, wenn sie in denkmalennicht aus Kunststoff, sondern wie früher aus Holz zu fertigen wären. Das kostet einfach. Ein anders Problem ist der Rollladenkasten. Er ist einfach eine Wärmebrücke, wenn er nicht ganz sorgfältig geplant und ausgeführt wird. Was nützt das beste Isolierfenster, wenn die Wärme durch den Kasten entschwindet. Schließlich kosten Rollläden bei Wartung und Instandsetzung. Was nicht da ist, kann auch nicht kaputtgehen. Ich habe an meinem Gründerzeithaus noch Rollläden, deren Schienen man zu Zweidritteln ausklappen kann, so dass der Rollladen auch heruntergelassen vor Sonne schützt, aber mehr Luft und Licht in den Raum kommen. Sehr angenehm! Aber auch das ist eine teure Lösung, die man sich heute gerne spart. Im übrigen glaub ich nicht an die „Rollladengrenze“. Es gab und gibt sie in ganz Deutschland. Seit es wärmegedämmte Rollladenkästen gibt, erscheint mir der Rollladen auch wieder weitere Verbreitung zu finden.

  201. @HansMeier555 15. Juli 2010,...
    @HansMeier555 15. Juli 2010, 12:35
    ja geht auch als Kryokühler – umgekehrt anschließen…. Wurde damals als Kühler in derSupraleiter-hochzeit angeboten. Am besten einen Stirlingmotor für den Sunbeam, dann ist die leidige Thermostatfrage erledigt. DA wagt sich mit einem Auto, das nur 80 geht in die Oberpfalz und nach Niederbayern, er ist lebensmüde

  202. Werter HansMeier555, mit Ihrem...
    Werter HansMeier555, mit Ihrem mutigen Einwurf in Sachen, Roll-, Fensterläden, Isolation, Heizung und Kühlung und nicht zuletzt der geographischen Vielfalt zwischen Elsass, Weltraum und dem Erdinnern haben Sie diesen Kommentaren eine globalisierte Sommer- und Winterdimension hunzugefügt, die Respekt abnötigt.
    .
    Als naturwissenschaftlich ebenso unbedarftes Pferd, mochte ich noch auf den Licht- und Kühlfaktor der Holzjalousie aufmerksam machen, wie sie in Robert Musil’s Erzählung „Die Vollendung der Liebe“ (1911) in die Innenarchitektur eingeführt wurde. Hier kommen auch, lieber Don, Silberkannen vorzüglich zur Geltung.

  203. Das Problem der Fensterläden...
    Das Problem der Fensterläden war schon gelöst, bevor es Fenster gab. – Wir bauen wieder Trulli!

  204. @ Don Alphonso 15. Juli 2010,...
    @ Don Alphonso 15. Juli 2010, 09:44 :
    Es gibt schicke Fenster mit Mehrfachverglasung und in den Fenstern verbauten Jalousien, meist elekrtisch zu drehende Lamellen. Die schickerne Fenster finde ich aber die mit Aufziehjalousien und eingebautem Fliegengitter.
    Natürlich wärmedämmend.
    Fragen Sie den Fachmann Ihrer Wahl. Deutschland ist das Land der Handwerker habe ich gelesen.

  205. Zwischenbemerkung (wegen...
    Zwischenbemerkung (wegen zweier nicht veröffentlichter Kommentare): Ich habe ja Verständnis für einiges an Witz, aber Anspielungen auf Mord finden hier nicht statt. Ist das klar?

  206. Don (15:31), das hat MvBB...
    Don (15:31), das hat MvBB allerdings auch getan (Stichwort Freischwimmer machen)…

  207. @HansMeier: hm, aber eine...
    @HansMeier: hm, aber eine Wärmepumpe im Sommer würde doch auch schon helfen, wenn sie 20 Grad statt 30 macht.
    @elbsegler: ja, die ausstellbaren Rolläden, man sieht sie oft auf alten Fotos, aber heute nirgends mehr. Sie haben völlig recht, daß die Rolläden wohl aus Kosten- und Isoliergründen verschwunden sind.
    @RealMash: erzählen sie weiter von Börsen-IT, das ist sehr spannend!

  208. Der Römer,
    Berthold...

    Der Römer,
    Berthold IV,
    unterstreicht sein Herrenturm durch die Ignoranz, mit der er seine zahllosen Kolonien verwechselt. Phrygien, Lydien, Kappadokien… wer will sich schon nachsagen lassen, er kenne sich dort aus.

  209. @colorcraze: Da gilt das, was...
    @colorcraze: Da gilt das, was bei den meisten meiner Projekte gilt:
    die eine Hälfte glaubt man mir eh nicht, die andere Hälfte darf ich nicht erzählen, weil in der einen oder anderen Form strafbewehrt.
    Aber das Buch“ Fooled by Randomness“ vom Herrn Taleb sagt das was ich zu sagen hätte auf viel höherem Niveau, und auch viel knapper und amüsanter ;-)
    .
    Und die BörsenIT an sich ist nicht spannend, in Verbindung mit den dahinter liegenden Verwerfungen in Gesellschaft und der Fortschrittsgläubigkeit der Menschen-das ist spannend.
    .
    Da geben Riesenkonzerne Wachstumsprognosen für mehrere Jahre heraus-mit zwei Stellen hinter dem Komma! Zwei Stellen! Die wissen aufs Hundertstel genau wie ein Multinationaler Konzern mit Tausenden Mitarbeiter wächst-und ich weiß es für meine Klitsche nicht mal zwei Stellen vor dem Komma!
    .
    Dann wird einem klar, das das alles Bullshit ist.
    .
    Wenn Sie jemanden mit einer Banklizenz kennen-ich hätte einen Vorschlag wie man
    a) Geld scheffeln könnte und
    b) das Gesamtsystem weiter destabilisiert indem man die Folgen der Margin Calls verschlimmert.
    Ein Service für HNI (10M€

  210. Werte specialmarke,
    da hat der...

    Werte specialmarke,
    da hat der Don in umsichtiger Gnade sein Hausrecht weise wirken lassen, die
    virtuelle Gardine geschlossen, der Distinktion den Vorrang eingeräumt.
    Möge sich der Knecht mVbb (mit Verlaub beträchtlich beschränkt) ein wenig
    Mäßigung angedeihen lassen, sich in diesem Kreise wieder resozialisieren, alles
    einhergehend mit schwindender Dröhnung und wie auch immer entleerten
    Kanistern.
    So ein pathologisches Analyseobjekt läuft auch nicht alle Tage vor die geladene
    Tastatur und HansMeier555 würde ja auch etwas fehlen.
    Den privatrechtlich organisierten russischen Freischwimmerschein habe ich als
    eine der minder anspruchsvollen Übungen verstanden.

  211. Seine Erlaucht Herr von...
    Seine Erlaucht Herr von Bentheim-Burg geruhen leider viel zu selten, uns durch seinen Besuch und Gespräch zu beehren.
    .
    Hoffentlich war daran nicht der Bergeinsidler schuld: „Denn alle Brunnen sind vergiftet, wo …“

  212. @HansMeier555 15. Juli 2010,...
    @HansMeier555 15. Juli 2010, 16:04
    ich geb’s zu. Sehr schön gesprochen von Ihnen.. Aber wäre es dann für DA nicht auch angesagt, der Provinz zu entfliehen.
    Und ich würde mich gerne Ihrer „Bitte“ an Durchlaucht anschließen

  213. @mawu 14. Juli 2010, 11:0
    Ich...

    @mawu 14. Juli 2010, 11:0
    Ich hoffe mit Helm! Sieht zwar seltsam aus mit so einer „Tupperware“ auf dem Kopf.
    Meinen Schmiss habe ich aus der Zeit, als man noch ohne Helm fuhr!
    Der macht sich aber gut. Nur die Zaehne aus Porcelaine, auf die wuerd ich gern verzichten!
    .
    @specialmarke 15. Juli 2010, 15:08
    Wenn da nicht die Baubestimmungen waeren…! Und die gibt es auch in F und MC!
    Bei uns sehen Fensterlaeden so aus und sie machen Sinn in Verbindung mit dicken Mauern:
    http://photos.linternaute.com/paysville/21833/1166022/1237821330/les-belles-arcades-sur-la-place-aux-herbes/

  214. Zur Hitze: Ein...
    Zur Hitze: Ein Geschäftsfreund wollte dieser Tage ganz schlau sein, und sprengte sein aufgeheiztes Innenhofpflaster. Als die warmen Dämpfe aufstiegen, bemerkte er seinen Irrtum. Der zog vielleicht ’ne Fresse, als er mir die Geschichte erzählte ;-)
    .
    Über ein altes Bauernhaus mit 80 cm dicken Lehmwänden werden sich viele in diesem Sommer freuen. Die Wasserwerke natürlich auch, wegen der täglichen Duschexzesse …

  215. Italien im Sommer
    Ja, wenn...

    Italien im Sommer
    Ja, wenn unsere Urlauber neben den Palazzi auch mal die Normalhäuser in Betrachtung ziehen würden. Wie schützen sich die Südländer gegen Tageshitze? Indem sie die nachts offenen Fenster schließen und die Rollläden tagsüber herunterlassen. Gegen abendliche Temperaturen kann man in der nächsten Cafeteria einen Capuchino oder (etwas) Wein genießen, während die Wohnung auskühlt. „Kennst du das Land, wo die Rollläden kühln“?
    Bei diesen Temperaturen empfiehlt es sich auch, öfters lauwarm zu duschen und weiterhin adam-/evaesk durch die Zimmer zu streiche(l)n. Der dabei entstehende Luftzug …, auch Schweiß kühlt wegen des Temperaturabfalls. Eiswürfel tuns auch. Und kühles Bier außen und – innen. Es kommt halt auf die Variation(en) an!
    >
    @Werte colorcraze,
    Mexico-Stadt liegt tatsächlich in einem Talkessel, umgeben von Vulkanen. Das und die endlose Häusermenge schaffen ein Kleinklima auf etwa 2.000 m Höhe.. Seit Einführung von Abgasfiltern stoßen die rd. 4 Mio Autos weniger Contaminacion aus. Die Stadt ist äußerst grün: Parks und die berühmten Seen von Xochimilco (gesprochen: SSSotschimilko), auch die breiteren Straßen. Gerade herrscht hier ein sanftes Lüftchen, das sich aber in 1-2 Stunden zu einem veritablen Sturm verwandeln kann, verbunden mit Sintflutregen. Es herrschen zur Zeit etwa + 28 Grad; Luftfeuchtigkeit angenehm.
    Die Regenzeit hat vor 4 Wochen begonnen, also tagsüber blauer Himmel bis ca. 16 Uhr. Dann Regen bis ca. 22 Uhr, da zur Zeit Hurrikanperiode ist, die aber die Stadt nur streift: Die Hurrikans toben von Cancun aus nach Nordwesten.
    Im Oktober beginnt die Trockenzeit: immer blauer Himmel. Temperaturen um +10-18 Grad, nur nachts etwas empfindlich (+ 5 Grad). Im Januar brennt die Gasheizung, aber nur abends. In den 20 hiesigen Jahren habe ich nur einmal Schnee gesehen – bei 3000 m Höhe, auf dem Popo mal mehr, mal weniger.
    Die unangenehmsten Monate sind der April und Mai. Hitze um die 30-35 Grad, so dass selbst die Eingeborenen stöhnen, nachts nur wenig Abkühlung. Wären nicht die 25 Katzen, könnte man auf dem Flachdach oder auf der Terrasse im ersten Stock schlafen.
    Mein Haus besteht aus Beton (wegen Erdbebengefahr) und fast nur aus Fenstern mit Fliegengittern. Tagsüber sind die Lamellenvorhänge zugezogen und die Fenster halb geschlossen. Im Haus herrscht dauernd ein leichter Durchzug. Man (nicht ich) geht hier um 22 Uhr ins Bett und steht um 6 Uhr auf, also in der Kühle.
    Wichtig das ganze Jahr hindurch sind tglich 3 Liter Wasser. Ich kann mir denken, dass den Deutschen zur Zeit die Umstellung auf südliche Küchen Erleichterung verschaffen würde: viel Salat, kalter Braten, wenig essen, aber immer nach Behagen gewürzt: vor allem Chili, der Seele und Körper anregt.
    >
    In Kürze: Man kann das Klima durchaus mit dem in Deutschland vergleichen außer in den deutschen Extremen zwischen Winter und Sommer. Aber auch hier gilt: Man ist immeer nur falsch oder richtig angezogen.
    Die Haüptsache für mich ist, dass es immer grün und farbenfroh ist, Im April und Mai blühen die Chacarandas himmelblau bis zu 30 m hoch und. von Nov – Febr. die Weihnachtssterne (3 m). Das Rot leuchtet in dieser Sonne wie mildes Feuer.
    >
    RealMash, el Meli (Halbperser) kann die Kolibris täuschend ähnlich imitieren.

  216. Durchlauchts Postillen sind...
    Durchlauchts Postillen sind für mich reines Vergnügen.
    Ich vermute ja, er will unseren Blog für seine Broschüren auswerten. Der Titel „Untergang des Abendlandes“ ist aber schon vergeben, ebenso „Apokalypse“. Wie wärs aber mit „Der Adel deutscher Nation in seiner tiefsten Blog-Erniedrigung“ oder „Adel in der Bewährung“ oder „Wahrer Adel, Stütze der Gesellschaft in stürmischer Zeit“.
    Ich schließe mich den Befürwortern der Veröffentlichungen der MvB-Aforismen an. Ich schlafe selten so gut wie bei nach diesen Lektüren.

  217. Lieber Jorge, informativ und...
    Lieber Jorge, informativ und interessant Ihr letztes Posting. Danke. Kurz Nächtle …

  218. @Cornelius I.
    Lieber...

    @Cornelius I.
    Lieber Cornelius,
    diese Stadt ist wirklich eine Metropole! Leider berichten die deutschen Pressen meist viel Negatives.
    >
    Ich komme gerade aus einer 3-Stunden-Aufführung des ungekürzten „Egmont“, den ich seltsamerweise, aber auch verständlich in Europa nie gesehen habe. Hier – im 200. Jahr der Unabhängigkeit von Spanien und dem 100. Jahr der Revolution – führt man ausgerechnet einen deutschen Autor auf – mit Absicht. Die Aufführung mit Beethovens Schauspielmusik war für auch meinen Geschmack reichlich heroisch. Am Ende hängt der hingerichtete Egmont wie in Dalis Bild hoch über der Bühne am Kreuz mit Kopf auf, obwohl doch enthauptet. Ein bisschen Oberammergau. Ja, auch das ist diese Stadt. Das Ensemble war sehr erfahrene Laien. Am besten gefiel mir das Klärchen mit Tönen zwischen Ophelia/ Gretchen und Heiliger Johanna (der Schlachthöfe), überhaupt die intimen und leisen Szenen. Sonst wars doch sehr laut, typisch für Laientheater, auch erfahrenes.
    Nach der Aufführung, um 22.30 Uhr, hat es so geschüttet, dass wir erstmal in ein Cafe flüchten mussten, wo wir dann allerdings einiges Gutes probiert und für sehr gut befunden haben, so dass ich erst vor 10 Minuten heim kam.
    Ihnen auch ein guts Nächtle!

  219. @Verehrte colorcraze,
    in...

    @Verehrte colorcraze,
    in meiner Friedenauer Wohnung in der Fröauf gabs tatsächlich Rollläden nach vorne hinaus: Parterre. Nach dem Hof ebenso. Der dichte Baumwuchs verhinderte die Aufheizung der Südfront. Viel heißer wars in meiner 1. Wohnung: 3. Stock. Darüber war das Dachgeschoss als ehemalige Waschküche ungenutzt.
    Da genoss ich jeden Tag Rashagulla, eine indische Nachspeise, die Sie bestimmt irgendwo im Netz oder einem Kochbuch als Rezept finden. Die Bällchen schwimmen in Rosenwasser, das man je nach Geschmack halb bis ganz auspressen kann.
    Guten Appetit!

  220. @Don Alphonso,
    sehr richtig!...

    @Don Alphonso,
    sehr richtig! Obwohl man unnützerweise, weil verlorene Zeit und Laune, auf die Radikalinskis trefflich antworten könnte, sollten wir von derartigem Geblök verschont bleiben. Kennen wir außerdem bis zum Erbrechen (s.Liebermann).
    Danke für Ihre richtige Entscheidung!

  221. @Don Alphonso,
    solche Anlagen...

    @Don Alphonso,
    solche Anlagen – natürlich ohne Solarenergie – gab es schon in der 1950ern in Geesthacht an der Elbe.

  222. @Durchleuchtigter MvB-B,
    Ihre...

    @Durchleuchtigter MvB-B,
    Ihre Geseires ist einfach geschmacklos! Das ist Ihre so hochgelobte (Selbst-)Erziehung? Das hat auch nichts mit (angeblichem) Adel (edel) zu tun.
    Baden Sie fürderhin in Ihrem Schlosspfuhl!

  223. @Unterschland: verschonen Sie...
    @Unterschland: verschonen Sie mich bitte mit dem Ramschelend. Es reicht völlig aus, daß ich mich selbst ab und an damit abquälen muß, man muß das Leiden nicht noch verschlimmern, indem man es ausbreitet. Es ist damit wie mit den Krankheiten: nur weil man sie hat, muß man nicht auch noch ständig drüber reden.

    @RealMash: wenn ich Sie richtig verstehe, können manche mit Aufrüstung (fette Direktleitung) noch was gewinnen. Naja, bis auch das kracht. Und das tuts wahrscheinlich bald. – Petrochemie, sind Sie zur Zeit in Wesseling? Die Raffinerie (Markenzeichen: „ohne R“) dort war um 1970 recht, äh, stimmungsvoll, als ich sie anläßlich eines Verwandtenbesuchs zum ersten Mal erblickte. Vor 2 Jahren erzählte mir ein Bekannter, der dort gerade ein Projekt hatte, daß es immer noch was hermache.

    @minna: Ich sag mal so, die Sinnhaftigkeit von Sonnenbrillen in Texas erklärt sich ganz eindringlich, weil körperlich, von selbst, wenn man dort im Gelände unterwegs ist, und z.B. an einem verspiegelten Einkaufszentrum vorbeiläuft. – Wenn ich mich recht entsinne, war Dallas in den 1980ern die sozusagen prototypische Verspiegelungsstadt, weil dort im Geschäftszentrum eine Menge solcher Türme hochgezogen wurden. Andernorts, z.B. in Basel, wurden zu der Zeit auch gern verspiegelte Glasscheiben verwendet, aber nicht so flächendeckend die ganze Fassade und nicht so viele verspiegelte Gebäude auf einem Haufen. Kann sein, daß die BIZ (eins der heimlichen Basler Monopole) auch zu der Zeit gebaut wurde, bin mir aber nicht sicher.

    @HansMeier: bezgl. der Bohrerei: Staufen, Deep Water Horizon. Was brauchen wir Dynamit und Atombomben, das geht auch anders.

    @Cornelius: Au ja, der Effekt hat sich mir eindringlich ins Hirn gegraben, als ich 81 in St.Louis/Missouri jemanden besuchte. „Am nachmittag regnets.“ – „Au fein, dann kühlts ab.“ – Verständnisloser, tiefer Blick: „it’s hot+humid!“. Seither habe ich „hot+humid“ nie, nie, nie mehr mit „schwül“ übersetzt, denn die deutsche „drückende Schwüle“ ist vergleichsweise kühle Frischluft gegen das überheiße Trockenaquarium Mittlerer Westen. (Waschküche triffts nicht recht, dort tropft Wasser auch. Nicht bei hot+humid, das ist eher wie feuchtigkeitsgesättigte, etwas mehr als körperwarme Watte überall um einen rum)

    @JorgeLoma: vielen Dank für Ihre Beschreibung Mexikos, nun kann ich es mir besser vorstellen. Hat wohl schon seinen Grund, warum die Azteken da hingezogen sind, scheint nicht schlecht zu sein. – Jaja, die Wohnung unterm Dachboden, die ist nie so günstig, wenn auch nicht ganz so brutal wie eine Dachwohnung. – MvB hat für mich eher die Qualität eines schwärzlichen Monty-Python-Sketches. Daß DA die beleidigten Leberwürste fernhält, ist mir aber ganz recht.

  224. Durchlaucht mögen den...
    Durchlaucht mögen den neidischen Pöbel einfach ignorieren.
    Und genügend Köllnisch Wasser dabeihaben.

  225. @colorcraze
    Monty Python kenne...

    @colorcraze
    Monty Python kenne ich zwar nicht. Aber der apparente MvB-B scheint die Kunstfigur der Kunstfigur MvB-B, vulgo Markus von Burg mit dem Kunstzusatz Bentheim zu sein. Im letzten Posting hat er reichlich überzogen, was ihn verdächtig macht. Vielleicht ist der MvB-B des MvB-B des MvB + B gar einer unserer Altvertrauten, dem es (scheinbar oder augenscheinlich) gelungen ist, uns auf den Arm zu nehmen. Vielleicht erscheinen wir demnächst in einem seiner Bestseller aus Ramsch-Schloss am Plöner (Klöner) See.

  226. @colorcraze
    Ja, es hat seinen...

    @colorcraze
    Ja, es hat seinen Grund, warum die Azteken als letzte der Indianerkulturen hier einwandereten. Im Zentrum des Tals gab es zwei heute nur noch in Resten vorhandene Seen: Einen Salz- und einen Süßwassersee. Mitten im See gründeten sie sie ihre überaus prächtige Hauptstadt: Tenochtitlan, ein von Kanälen durchzogenes Venedig. Einen Plan können Sie gugeln.
    Nördlich davon auf dem Hochplateau entstand die ausgedehnte Tempelanlage Teotihuacan (Akzent auf i). Wie Sie wissen, läuft im Gropiusbau eine Ausstellung. Wichtig wäre eigentlich eine plastische Vorstellung von diesem gewaltigen Areal mit seinen Pyramiden zu ahnen. Fotos bringen das nicht.

  227. @colorcraze
    Vielleicht ist...

    @colorcraze
    Vielleicht ist sogar der Kunstname Markus von Burg ein Penn-Name. Ja, von pennen.

  228. @JorgeLoma: ach, Spekulation....
    @JorgeLoma: ach, Spekulation. Ich halte ihn einstweilen durchaus für echt, da er für mich recht exotische Verhaltensweisen an den Tag legt. Aber daß Sie Monty Python nicht kennen, ist schade. Vielleicht wär das ja mal was als DVD an einem langweiligen Tag. Die Sketche mit dem geizigen Bauherren waren von der Art, bei denen man erst nach völliger Entgeisterung dann doch lachen mußte.

  229. @JorgeLoma: und wie spricht...
    @JorgeLoma: und wie spricht man Wörter wie Tenochtitlan, Teotihuacan, Nahuatl oder Quetzalcoatl eigentlich aus? Quasi-bayrisch mit tl, wie geschrieben? Wo haben sie ihren Hauptton oder Akzent? Wie sprechen sich hua, qu, tz?

  230. @Rosinante: Ein Link zu...
    @Rosinante: Ein Link zu Kahn…

  231. @Filou.
    "Bei grosser Hitze...

    @Filou.
    „Bei grosser Hitze ziehe ich ebenfalls kuehle Rippen warmen Weibern vor“.
    Sind Sie deshalb in Holland, da es hier nie so warm wird, wie in Deutschland, und sie nicht von den Damen lassen müssen? Das Wetter ist hier im Verhältnis zu Deutschland sehr angenehm. Nach DA Theorie muss die Lebenserwartung hier enorm sein. Wenn man noch das dünne Bier, den vielen Fisch, die vier Arbeitstage in der Woche(zumindest bei den Banken usw.?), die Abwesenheit von Allergie auslösenden Pollen hinzunimmt, müssten die Menschen hier ja ewig leben. Das einzige was einem hier vom ewigen Leben abhalten kann sind die vielen schönen Damen.
    hola

  232. @colorcraze
    Aussprache wie im...

    @colorcraze
    Aussprache wie im Deutschen:
    Tenochtitlan: Akzent auf dem i, Rachen-ch (wie ach)
    Teotihuacan: Akzent auf dem i, Rachen-ch (ach)
    Nahuatl: Akzent auf dem ersten a, das h wird nicht gesprochen
    Quetzalcoatl: Qu wie K, Akzent auf dem o
    Mehr Fragen? Adelante: Akzent auf zweitem a, weil spanisch = weiter

  233. @JorgeLoma: Ja! Das zweimalige...
    @JorgeLoma: Ja! Das zweimalige Rachen-ch (Lautschrift [x]) verwirrt mich.
    Ich versuchs mal mit de.etc.sprache.deutsch-Hilfslautschrift, wie ich mir die Aussprache vorstelle:
    Tenochtitlan [tenOx’titlan]
    Teotihuacan [teo’tiwakan]
    Nahuatl [’na:watl]
    Quetzalcoatl [ketsal’kwatl]
    So in etwa?

    ([‚] Betonungsakzent [O]offenes o wie door [o]geschlossenes o wie Rolex [e] wie das erste e in Ebenbild [x] ach-ch [c] ich-ch [w] englisches w wie in what [v] deutsches w wie in wer [:] langer Vokal)

  234. JorgeLoma, in Kolumbien -und...
    JorgeLoma, in Kolumbien -und für einen Inlandflug- bekam ich von Avinaca einmal ein Ticket, wo statt meines Familiennamens „Quetzalcoatl“ stand. Grosse Erheiterung bei meiner Begleitung, und für den Rest der Reise wurde ich den Nickname nicht mehr los.

  235. Achtung: Wegen Badeaufenthalt...
    Achtung: Wegen Badeaufenthalt kann es ab und zu zu Verzögerungen kommen. Und wegen Spamattacken einer Person aus dem rechtsextremen Spektrum auch zu Löschungen

  236. specialmarke, danke für den...
    specialmarke, danke für den Link. Es gab 1994 einen guten Dokufilm über Kahn im ZDF. Davon hab ich ein Video. Zuvor war mir der Name kein Begriff.

  237. @colorcraze
    Die Deutschen sind...

    @colorcraze
    Die Deutschen sind auch hier berühmt für ihr Bemühen um Genauigkeit. Mit einem gewissen „Neid“ wird diese deutsche Tugend hochgelobt: Autos, Sport etc. Glückwunsch an Ihre Intention!
    Ich habe die Hilfslautschrift nicht gewählt, weil sie der Gewöhnung bedarf, auch die Aussprache nicht ersetzen kann, wobei auch in dieser Stadt und auf dem Land Varianten auftreten. Es gibt sogar ein Spanisch (Freza = Erdbeere: Akzent auf „Fre“, dann weiches „s“), das melodisch nur von den (reichen) Teenagern benutzt wird und Satirikern.
    >
    Das Rachen -ch scheint mir hilfreicher ausgedrückt zu sein durch die deutsche Parallele „a-ch“ oder „la-ch-en“; das „ua“ nicht durch das deutsche „w“, sondern eher das englische „wh-at“, auch „w-ater“, besser noch durch deutsch „u-a“(baden-württembergisch „Stuagart“, sorry: bin Norddeutscher).
    In diesen Namen finden sie umschriftlich auf „lan“ oder „can“ jeweils einen Akzent, der bedeutet, dass das „a“ lang gesprochen wird; das „o“ wie das „e“ scheint immer offen zu sein, vielleicht beeinflusst durch das Spanische. Sie hören hier das Nahuatl verhältnismäßig selten, weil es – ethnisch-sozial bedingt – als „Unter“sprache missverstanden wird, wie auch Mexikaner dunklerer Hautfarbe viele Nachteile einstecken müssen. Wie ja auch der „kultivierte“ Berliner versucht, nicht zu „berlinern“.
    Wie Sie wissen, lernt man vor allem die Aussprache am besten im Usprungsland der Sprache. Wenn Sie in die Ausstellung gehen, dann achten Sie darauf, wie ein Mexikaner die Wörter ausspricht, denn es gibt ja auch verschiedene Spanischs. Das katalanische „c“ (Barcelona: c wie engl.“th“) wirkt hier arrogant und deshalb lächerlich: Es wird wie das deutsche scharfe s gesprochen.
    Ich wohne in Xochimilco (Blumenort): Das X wird wie das deutsche scharfe s gesprochen; das „ch“ wie „tsch“, der Akzent liegt auf „mil“, c = k.
    Übrigens müsste ich auf meiner mexikanischen Tastatur ständig umschalten, wollte ich die Hilfslautschrift wie Sie benutzen: Die deutschen Umlaute schreibe ich lieber ä, ö und ü, wie es sich auch nach der Reechtschreibreform gehört.
    Noch Fragen?
    Ein kühleres Wochenende wünscht Ihnen
    Ihr Jorge Loma (das „J“ wird „H“ und das „g“ wie in deutsch „i-ch“ gesprochen, die Betonung liegt auf „Lo“).

  238. @Rosinante
    Entweder ist Ihr...

    @Rosinante
    Entweder ist Ihr bürgerlicher Name im Kolumbien unaussprechbar oder man wollte Ihnen ein ganz großes Kompliment machen. Sie wissen, wer Quetzalcoatl ist.
    Auch mein Name stellt von Indien über Deutschland bis hierher ein Aussprache- und Orthographieproblem dar.

  239. @Verehrter Don...
    @Verehrter Don Alphonso,
    löschen Sie freiweg wegen der Hygiene! In anderen Blogs sind Rechts- und Linksextreme epidemisch. Sie wissen auch, dass niemand sie ernst nimmt, eben weil es Blogs sind. Hier bei Ihnen ist niemand anfällig dafür (glaube ich mal einfach). Deshalb stellen sie auch hier keine Gefahr dar. Der Ton ist einfach disharmonische Antimusik und „geistige“ Pornographie: O……. und Rudelbumsen (nur schön, wenns leicht ist).
    >
    Wie wäre es, mit Ihren Mitteln mal ein heiter-ironisches Badevergnügen zu beschreiben – einen echten Schmunzler als Hitze-Erlöser und -Trost?

  240. @desvetterseckfenster25
    17....

    @desvetterseckfenster25
    17. Juli 2010, 22:28
    Es gibt immer wieder diese Beitraege, welche mir bestaetigen, dass es eine gute Entscheidung war als Westdeutscher, diesem Lande zu entfliehen!

  241. @JorgeLoma: danke für die...
    @JorgeLoma: danke für die ausführlichen Hinweise. Aha, ein Akzent ist eine Längung…da muß man erstmal drauf kommen! Ja, es gibt viele Spanischs…
    Sonst bin ich verblüfft, was das Blogskript aus einem großen O in eckigen Klammern produziert (ein Uhrenbild), und daß es diverse andere Buchstaben in eckigen Klammern einfach verschluckt.

  242. @Grimaldeli
    Ich muss Sie...

    @Grimaldeli
    Ich muss Sie berichtigen, Entschuldigung!
    Ich bin als Westdeutscher nicht entflohen, sondern völlig freiwillig hierher umgesiedelt. Private Gründe, keineswegs politische, ökonomische oder sonstwelche. Ich bin, wie Sie vielleicht aus meinen früheren Beiträgen wissen, so ein unängstlicher Kontinentewechsler. Mal schauen, was es sonst noch Schönes auf der Welt gibt. Zuhilfe kam mir immer wieder eine breitangelegte Ausbildung in Kombination mit einem gewissen Sprachentalent, vor allem aber meine Vorurteilslosigkeit. Einschränkend würde ich allerdings sagen, dass weniger großstädtische Gegenden für mich beruflich und persönlich nicht infrage kommen. Gewisse Tiere als Nahrungsmittel wie Heuschrecken, Ratten und Hunde sind nicht mein Ding, auch keine gerösteten Ameisen. Eine gwisse Bequemlichkeit weiß ich zu schätzen, und auch freundliche und intelligente Mitmenschen, die mit Humor über meine Marotten hinwegsehen. So sind z.B. viele Mexikaner.

  243. @colorcraze
    Diese...

    @colorcraze
    Diese Hilfslautschriften habe ich immer als ungenügend angesehen. Das menschliche Sprachorgan und seine variable Ausdrucksfähigkeit sind auf „schweigendem“ Papier nicht nachvollziehbar. Wie wärs, wenn Sie sich eine CD oder DVD kaufen würden z.B. mit Kinderliedern von Cri-Cri? Ein Heidenspaß!
    >
    Durch einen der gar nicht so seltenen Zufälle im Ausland habe ich heute desvetterseckfenster kennengelernt. Es sind immer wieder dieselben bunten Schmetterlinge, die sich im Ausland herumtreiben, offenbar auch bei Don Alphonso.

  244. @Grimaldeli
    Ich vergaß zu...

    @Grimaldeli
    Ich vergaß zu schreiben, dass ich heute JorgeLoma kennengelernt habe. Wir mussten nur schmunzeln, denn das ist ja bei solchen Wallas wie uns bekannt, dass gewisse Leute sich immer wieder begegnen, selbst in Berlin oder Köln, wie sooft erlebt, und man hat manchmal sogar gemeinsame Bekannte.

  245. @colorcraze
    Ich muss noch...

    @colorcraze
    Ich muss noch hinzufügen, dass der Längungsakzent auch als Betonungsakzent fungieren kann, z.B. in dem Namen eines der schönsten Tempelbezirke im Maya(!)-Yukatan, einer ganz anderen hiesigen Kultur:
    Chichenitza = gelautet Tschitschenitza: Betonung auf dem End-a.
    Nahebei liegt Uxmal = Uschmal: Betonung ebenfalls auf dem a. Das x wird manchnal als scharfes s, als weiches ch oder eben als sch gesprochen. In Latein und Geographie hatte ich einen Lehrer aus Berlin mit Namen Maxis. Raten Sie, wie wir seinen Namen verballhornt haben.
    Mexikaner bezeichnen ihr Land gelegentlich als absurd, wenn sie Ironie kennen. Das liebe ich!

  246. JorgeLoma, die aztekische...
    JorgeLoma, die aztekische Gottheit ist mir gut -wenn auch nur als skulpturales Kunstprodukt- bekannt, und in México hätte mich der Quetzalcoatl auch nicht gewundert. Aber in Kolumbien? Und ein Kompliment? Wie auch immer. Und mein Name (auch in D nicht häufig) ist in romanischen Sprachen problemlos phonetisierbar. Ich glaube, es war wirklich ein dummer Schreibfehler.

  247. @JorgeLoma: ach, jede Notation...
    @JorgeLoma: ach, jede Notation kann nur unvollständig sein. Das liegt in der Natur der Sache. Aber es gibt besser und schlechter passende Notationen für bestimmte Zwecke.-
    @Eckfenster: soso, sind Sie sich übern Weg gelaufen. Darf die Öffentlichkeit im Sinne der in diesem Blog betriebenen Lebensstilbeschreibung Ort und Anlaß wissen?

  248. @Rosinante: vielleicht war es...
    @Rosinante: vielleicht war es einfach so, daß der kolumbianische Amtsmensch „Quetzalcoatl“ als ausländisch kannte, und ihren Namen nicht entziffern konnte, also hat er Sie halt umständehalber umgetauft.

  249. @JorgeLoma
    Mein lieber...

    @JorgeLoma
    Mein lieber Jorge,
    nach so vielen Monaten in diesem Land habe ich – last not least – auch dich noch persönlich kennengelernt. Kurios genug! Vielen herzlichen Dank für deine großzügige Gastfreundschaft, wenn es auch nur wenige Stunden waren. Sie vergingen wie im Flug.
    Ich melde mich, sobald ich die Autografe in Berlin, Krakau, München, Wien und St.Gallen eingesehen habe unter deiner privaten Mail-Adresse.
    Bis dann Adios und tschüss!
    Dein Vetter

  250. colorcraze, gut möglich. Es...
    colorcraze, gut möglich. Es war auf jeden Fall höchst vergnüglich. Ich benutzte das Ticket lange als Lesezeichen, aber leider ging es verloren. Und es hatte etwas „macondeskes“ (nach Macondo, dem Hauptort in „Hundert Jahre Einsamkeit/Cien años de soledad“ von Garçia Marques).

  251. @colorcraze
    Die gewisse...

    @colorcraze
    Die gewisse „Unlogik“ des Längen- und/ oder Betonungsakzents in den Endsilben -lan, can ind -a in Chichenitza hat mir keine Ruhe gelassen. Ich habe deshalb mit einem Linguisten telefoniert. Er ist der Auffassung, dass es sich um einen Betonungsakzent handelt und verwies mich auf die Transkriptionsschwierigkeiten der Mayaglyphen.
    >
    Treffen mit Vetter:
    Sicher kennen Sie diese (seltsamen) Wahlverwandtschaften zwischen Menschen, die – obwohl sie sich vorher nie getroffen haben – bei einer Begegnung aus heiterem Himmel in einem Augenblick sich verstehen. Sicher weil sie gemeinsame Hintergründe erfahren haben. Gerade im Ausland weltweit. Die haben wohl einen eigenen Begriff von globaler Heimat, kehren aber immer wieder etwa gerade in Berlin ein, weil diese Stadt etwas hat, was man woanders nicht findet. Der Vetter und ich treffen uns im nächsten Sommer eben da.
    >
    Auf den Vetter machte mich ein Freund aufmerksam: Der könne mich interessieren. Allerdings sei er auf der Durchreise, habe aber für den Freitag bisher nichts vor. Also trafen wir uns bei mir zuhause und verschnackten und disputierten einen halben Tag und die halbe Nacht über Gott und die Welt. Dass wir über ein bestimmtes Thema etwas in Rage gerieten, störte das gute Einvernehmen nicht. Natürlich bin ich sehr gespannt auf seine Recherchen!
    Heute Morgen brachte ich ihn dann zum Flughafen. Vor Kurzem hat er sich für wie weiß wielange verabschiedet. Egal: Man trifft sich eh wieder!
    >
    Das Leben im Ausland erscheint schon echt kurios. Hier führt man kaum Terminlisten über Wochen und Monate hinaus. Der Besuch konfirmiert telefonisch, und „Mi casa es la tuya“. Adelante! Das erinnert mich an meine Studentenzeit, wenn es bei mir klingelte, und der Kaffeegast stand (unversehens) vor der Tür. Hartnäckig hielt sich das Stadtgerücht, mein italienischer Espresso dufte meilenweit. Leider sind hier die Wege etwas weiter, und die zeitliche Verabredung kann sich zu bestimmten rush hours sehr verschieben: „No te preocupes!“

  252. @Rosinante
    Sie wissen...

    @Rosinante
    Sie wissen wahrscheinlich, dass es in Berlin in einer Passage ausgehend von der Uhland und parallel zum Ku-Damm ein Geschäft gibt, wo man sorgfältig gearbeitete Quetzalcoatl-Repliken zu günstigen Preisen kaufen kann. Und noch vieles anderes Schöne an kolumbianischem Goldschmuck. Ich hoffe, das Geschäft existiert noch immer. Der Name ist mir gerade nicht präsent. Für Sie eine noch immer interessante Wiederentdeckungsreise?

  253. lieber JorgeLoma, den Laden...
    lieber JorgeLoma, den Laden mit dem Mexiko-Repliken in Berlin kenne ich nicht. Aber danke für den Tip. Wiederentdeckungsreise? Falls ich wieder nach México reise, nehme ich die Route ab Tehuantepek oder Puerto Escondido aufwärts bis L.A.. Die Pazifikküste hatts mir am Meisten angetan. Und bitte, dies bedeutet keine Geringschätzung der Archäologie und ihrer Schätze.

  254. @JorgeLoma: das ist natürlich...
    @JorgeLoma: das ist natürlich nett, wenn man einen Vetter hat, der einem interessante Leute anschleppt *gg*. Meine Umgebung ist da unergiebiger, aber manchmal laufen mir auch da interessante Menschen übern Weg.

  255. @Rosinante
    Ihre Route ist...

    @Rosinante
    Ihre Route ist inzwischen ganz gut ausgebaut, teils sogar mit vierbahnigen Schnellstraßenstücken, wo Sie natürlich Wegzoll an den casetas zahlen müssen.
    Unterwegs gibt es inzwischen einige Rastpunkte, die absolut empfehlenswert sind.

  256. @colorcraze
    Tja, die...

    @colorcraze
    Tja, die Stecknadel im Heuhaufen. Berlin ist aber ein Eldorado an Interessantem und Interessanten. Wie Sie natürlich wissen!
    Wie gefiel Ihnen die Teotihuacan-Ausstellung? Daneben Frieda Kahlo (verlängert)? Oder – falls Mexico nur ein unverbindlicher Ausflug war – das Neue Museum?
    Ich wünsche Ihnen viele der seltenen Begegnungen!

  257. @JorgeLoma: zu den...
    @JorgeLoma: zu den Ausstellungen kann ich noch nichts sagen, weil ich noch nicht dort war. Gewühl und Geflacker (daß „Multimedia“ nach 20 Jahren antiquiert sein kann, hat sich noch nicht überall herumgesprochen) sind nicht meins, deshalb ein gewisses Zögern bei Gropiusbau. Zudem paßt man als Stadtmensch ja sowieso gern ein Touristenloch ab (und das heißt: kurz nach Eröffnung nie!). Andernseits ist es für mich wohl auf Jahre die einzige Möglichkeit, Exponate aus Teotihuacan in eigenen Augenschein zu nehmen, weshalb ich es mir schon gerne anschauen würde.

  258. @colorcraze
    Ja, das muss man...

    @colorcraze
    Ja, das muss man sich Zeit lassen für das Touristenloch, und man braucht viel Zeit für solche Preziosen! Der Höhepunkt wäre natürlich ein Besuch des Originalschauplatzes, vorher ein Besuch dieses unglaublichen ethnischen Museums hier und dann eine „kleine“ Rundreise in diesem Land, das immerhin 5mal so groß ist wie Deutschland.
    Schade, dass Ihre Zeit so knapp bemessen ist!

  259. @JorgeLoma: läuft ja alles...
    @JorgeLoma: läuft ja alles noch eine Weile. Gestern traf ich so einige Touristen vor der Haustür, ich schätze, wenn die schon hierhin kommen (üblich ist bis um die Ecke, Schloß und so), sind in Mitte wahrscheinlich die Massen.

  260. @colorcraze
    Berggruen! Jedes...

    @colorcraze
    Berggruen! Jedes Jahr, bitte!

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