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HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, HOLGER STELTZNER
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Alle offenen Fragen der geschlossenen Vorhänge

15.07.2010, 13:44 Uhr  ·  Manche nennen es "Reife" oder gar "lebenslanges Lernen", und dennoch gehört es zu den weniger erfreulichen Momenten des Daseins, wenn man realisiert, dass die älteren Generationen im Recht waren, und die eigene Haltung nach langer Zeit revidiert werden muss. Es ist der lange, lange und durch Jahrzehnte reichende Arm der Tradition, der hier nach dem Jüngsten greift, und wenn es dabei nur um Vorhänge geht, hat man noch Glück gehabt.

Von

You can run, but you can’t hide
George W. Bush

Der wichtigste Akt der Befreiung des jungen Mannes von seiner Heimat und seiner Familie ist die erste eigene Wohnung, zumeist in einer fernen Universitätsstadt, wo er versucht, all das nachzuholen, was ihm die kleine, dumme Heimatstadt in ihrer satten Borniertheit verweigerte: Parties, sperrzeitfreie Nachtclubs, ruinös teure Kleidungsgeschäfte, und ein Studiengang, in dem erfeulicherweise keiner auf Anwesenheiten achtet, solange er nicht die Fächer belegt hatte, die in Zukunft hohes Einkommen, Karriere und ein Leben in geordneten Bahnen nach Vorstellung der späten Wirtschaftswunderzeit versprachen. Der darauf stets folgende Akt der Erkenntnis, doch nicht frei zu sein, ist der erste Besuch der Grossmutter in der ersten eigenen Wohnung, und wohl dem, dessen  Anverwandte nicht vom alten Schlag, sondern tolerant, freizügig und offen für Neues sind. Ich hatte dieses Glück. Dachte ich. Und öffnete die Tür zu meiner gepflegten und funkelnden Wohnung in der Maxvorstadt.

Bild zu: Alle offenen Fragen der geschlossenen Vorhänge

Wie sich schnell herausstellte, kennt jede Freizügigkeit auch Grenzen, und diese Grenze war im Falle meiner Grossmutter die dreieinalb Meter breite Fensterfront, vor der sich Nächtens die hell erleuchteten Zimmer anderer Menschen wie ein Sternenteppich ausbreiteten. Die Fensterfront macht die Wohnung hell und freundlich bei Tags und, für einen Abkömmling des Westviertels, der damals nur den Blick auf Bäume, Wiesen und ferne Gehöfte kannte, in der Nacht zu einem Cinemascopeformat der Verlockungen einer Metropole. Es waren diese weiten Fenster, wegen derer ich nach langem Suchen und Betrachten dunkler Löcher der Müncher Immobilienabzocker genau diese Wohnung haben wollte. Offen und licht waren sie, wie mein Leben werden sollte, frei und ungehindert sollte der Blick schweifen, wie ich es mir für mich selbst versprochen hatte. Meine Grossmutter schaute sich kurz um und sagte: Du brauchst Vorhänge. Zwei Schals und einen Store.

Denn, so meine Grossmutter, es könnte hier ja jeder reinschauen, und das ginge so nicht. Alle Beteuerungen, ich würde für alle nicht vorzeigbaren Aktivitäten das Licht ausmachen, das Bett wäre tief genug unten, und die nächsten Nachbarn wären auch viel zu weit weg, um etwas zu erkennen, wurden nicht weiter beachtet. Schals und ein Store muss sein, sagte meine Grossmutter, und das Thema entwickelte sich zu einem dauerhaften und unnachgiebig geführten Diskurs über das richtige Leben, in seiner Zähigkeit nur übertroffen von der Frage nach Enkeln und der Vermeidung abzulehnender Verhütungsmittel, die dafür sorgten, dass so feine junge Männer wie ich nicht schnell eingefangen werden, wie es eigentlich nötig wäre, damit der Gang der Geschichte gesichert wäre. Schliesslich, so meine Grossmutter, wo sollen wir sonst hin mit all unserem Zeug? Meine Standardantwort – durchbringen, verputzen und in Schulden sterben – war nicht dazu geeignet, das Projekt meiner Verheiratung aufzugeben. Und wenn das schon nicht ging – vielleicht wollte ich zum Geburtstag nicht vielleicht einen Vorhang für meine Fenster? Oder zumindest einen Stor? Ist doch viel gemütlicher.

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Das war vor zwanzig Jahren. Vorhänge (mit der Goldkante, man erinnert sich) waren der Stolz der Vorgängergenerationen, ein Symbol der Bürgerlichkeit, die nach Belieben damit die Umwelt ausschliessen kann. Vorhang zu, keiner sieht mehr etwas. Der Vorhang teilt die Welt in  Drinnen und Draussen, er ist ein Instrument zur fein dosierbaren Privatheit. Von der Strasse aus sieht man allenfalls einen schwer fallenden Brokat oder sich leicht kräuselnde Seide, und kann überlegen, wer dort wohnt, und was unter dem hervorspitzenden Kronleuchter stattfindet. Beim Adel war der Vorhang noch ein Dekorelement der Innenräume. Bei den Bürgern wurde er zum Ausdruck von selbst bestimmter Privatheit, und bald auch der weiss gewaschene Stolz der guten Hausfrauen. Aber wer will und braucht das Verstecken und Verkriechen schon, wenn er in einer vollkommen anonymen Grossstadt lebt, neue Freundeskreise aufbauen muss, der Überlebenskampf  in Bars und Clubs die Pfauen bevorzugt und die Mauerblümchen bald in die Provinz zurück zwingt, wo sie die Apotheke und Praxis der Eltern übernehmen und mit 27 Jahren die Konzertvereinsmitgliedschaft für den Rest des Lebens abschliessen. Niemand. Vorhänge waren etwas, das man allenfalls in der Staatsoper sah, und ansonsten mitsamt der verstaubten, aussterbenden Gardinengeschäfte ignorierte.

Manche errichten um diese, dem Neuen Bauen und dem technischen Fortschritt anfangs des Jahrhunderts geschuldete Ideologie der offenen Glasflächen immer noch Räumlichkeiten herum. Andere, wie ein Chefarzt in meiner Heimatstadt, liessen nach den ersten Erfahrungen mit Gewächshausgefühlen in ihre konstruktivistischen Gebilde mit offenen Glasfronten schnell Lamellen nachrüsten, wie man sie aus Büros und Banken kennt. Ich habe nach einigen Umzügen nun eine grosse Wohung im Haus, in dem meine Grossmutter lebte, und stand vor der Frage, ob ich bei der Renovierung die Eisen für die Befestigung der Vorhangstangen entfernen soll. Irgendwann, dachte ich, wird vielleicht jemand anderes einziehen, und der kann sie noch brauchen. Besser alte, solide Eisen in der Wand, über die Konsolen gestülpt werden, als gespannte Stahldrähte, und was man sonst heute benutzt, um aus spiessigen Vorhängen noch spiessigere Sadomasovergewaltigungen von Wohnraum unter Halogenspots zu veranstalten. Ohne Goldkante, aber mit Stahlseil. Das Grauen ändert nur seine Erscheinungsform, nicht aber sein Verderbnis. Das war vor vier Jahren.

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In diesen vier Jahren kamen bessere Einrichtungszeitschriften auf die durchtriebene Idee, die an sich nicht ungern gesehenen Theatervorhänge in verkleinerten, aber immer noch üppigen Versionen auch im privaten Umfeld zu zeigen. Es kamen Quasten und Zurückhalter auf den Markt, schwere, satt fallende Stoffe, die ein Vermögen verschlangen, alte Musterbücher wurden gedruckt, und es sah überhaupt nicht mehr wie Häkelgardine in Rauchergrau und Tantenbeige aus. Üppig. Opulent. Sie sahen aus wie die Luxusartikel, die Vorhänge waren, bevor sie in die Hände der Kleinbürger gefallen sind. Opulente Kleider für Räume, Stoffskulpturen am Fenster, die all die Lamellen der Zahnarztpraxen und die langweilig hängenden Schals demütigen. Was meine Grossmutter bei mir nicht geschafft hat, gelingt der Stoffindustrie und der Werbung im Rückgriff auf grosse Zeiten von Prunk und Repräsentation; ein Rückgriff, der sicher mehr historische Legenden als Wirklichkeit enthält. Dann braucht es eigentlich nur noch einen knallheissen Sommer, und unerfreuliche Restaurierungsarbeiten mit Holzschutzlasur am Fenster gegen Mittag, und schon erinnert man sich an die Grossmutter, die damals sagte, dass es auch gut gegen Hitze im Sommer sei. Zumindest am Mittag wäre doch etwas Schatten fein.

Und da sind immer noch die Eisen in der Wand, auf denen die Konsolen stecken.

Es ist ein Elend mit den bürgerlichen Traditionen; sie sind wie die Gluthitze: Man kann vor ihnen davonlaufen, man kann sie ignorieren, man kann sie ablehnen, aber das alles ändert nichts an ihrer drückenden, unerbittlichen und unvermeidlichen Existenz. Und wenn man ihnen dann nach 20 Jahren doch zum Opfer fällt, wenn man einsieht, dass es seine Vorteile hat, zumindest in dieser heute ganz anderen Lebenssituation – hilft bei der Aufgabe lieb gewonnener Prinzipien das Wissen, dass man sie wenigstens für das Richtige, das Gute und historisch Korrekte der Tradition aufgegeben hat. Für Seide, Brokat und Kordeln, mit denen man Heerscharen von Wesiren oder Abweichler, die für den falschen Bundespräsidenten stimmen, erdrosseln könnte.

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Für die Grandezza. Und nicht für die Landhausverschnitte an Stahlseilen, die von der Metropole frustrierte Mauerblümchen aufziehen, wenn sie nach Hause kommen und ein Nest für die Fortpflanzung ihrer mausgrauen Art planen.

(Der Verfasser bittet die Kommentatoren, von hämischen Bemerkungen über die letzte, von seiner Grossmutter noch zu schleifende Bastion Abstand zu nehmen. Vorhänge kann man einfach chemisch reinigen – Kinder, so hörte ich, sind da erheblich anspruchsvoller. Und öfter schmutzig, aber ohne Grandezza.)

 

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Lesermeinungen zu diesem Artikel (225)
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Das Segelboot in Kampen (NL)...

Das Segelboot in Kampen (NL) angebunden, und einen von der schifflichen Enge befreiten Spaziergang durch die Stadt getan. Ebenerdige grosse Fenster, durch die man ein Sofa, zwei Sessel, sowie einen laufenden (annen) Fernseher betrachten konnte. Komisch kleine Moebelgeschaefte, koennte man denken, aber die Schaufensterpuppen bewegten sich. Mal gin eine Hand zum Aschenbecher, mal zuckte der Kopf nach hinten. Lachte die Frau? Oder Asthma. Komischer Laden, das. Naechstes Haus, aehnliche Situation. An einem Fenster die christliche Botschaft "Laat je zien!". Aha: "Lass dich sehen!". Geschlossene Vorhaenge deuten auf Unschickliches. Viel speater erinnerte ich mich, in der Schule etwas ueber Vorhang-oder Fenstersteuer gelesen zu haben.

Die Wohnung ist eine der...

Die Wohnung ist eine der Hauptbühnen unseres Lebens. Ihre Fenster verdienen daher einen Vorhang. . Ja, wie sehen sie denn nun aus, Ihre Vorhänge? Gibt´s etwa keine Bilder? Ich bin ja eher Fan von Holz-Jalousien. Schlicht und neutral, aber dennoch gemütlich. Bei ganz hohen Decken ist das natürlich was anderes. Da passt Stoff besser.

0 Der Gärtner 15.07.2010, 14:35 Uhr

Thema kommt doch wie gerufen:...

Thema kommt doch wie gerufen: Heute in der FAZ: Die Gobelin-Manufaktur der Giebichenstein zu Halle. Eine Reise wert! http://www.faz.net/s/RubD16E1F55D21144C4AE3F9DDF52B6E1D9/Doc~EB1C6D025DDC04F94B446F5EF89E060DC~ATpl~Ecommon~Scontent.html

@Der Gärtner, siehste, der...

@Der Gärtner, siehste, der dumme Osten. Ha!

0 Der Gärtner 15.07.2010, 14:46 Uhr

Man fragt sich nach der...

Man fragt sich nach der Botschaft der Vorhanglosen? Puritanisch, puristischer Sauberwahn- seht, die ordentliche Familie! Nichts ist in der modernen Architektur unmenschlicher als gläserne, durchsichtige Bürohäuser.

0 dornenvogel0410 15.07.2010, 14:53 Uhr

werter don alphonso, ich...

werter don alphonso, ich interpretiere ihren heutigen blog auch als seufzer vor diesem...tja,jahrhundertsommer,der letzte war 2003.alle rolladen runter,trotzdem heiss.gestern las ich irgentwo von 2,3 iranischen(!!!!!!!!) westvierteln vor über 1000 jahren,die wüstenwinde über eine irrsinnig teure dachkonstruktion KÜHLEND in die häuser eingeleitet haben:energieeffizienz bei minimum 100%,und so cool,das heutige "star"architekten es nachbauen wollen. Unsere klimasicherheit wird auch am hindukusch verteidigt.peter struck. let us bring in the arabs sincerely yours and so on and so forth

muscat, ich mag auch...

muscat, ich mag auch Holz-Jalousien, leider steh ich damit alleine, also Vorhänge! Jetzt ärgere ich mit Chintz zurück.

Umkehrosmose,...

Umkehrosmose, Nährsalzlösung, zertifiziertes Bioeis, Stores, Quasten ...befinde mich in der Jetztzeit und bin gerade in die Vergangenheit zurückgeplumpst-autsch. Links, die einen auch bei grosser Hitze zum Frieren bringen(lebensverlängernd, danke)-Fotos, sehr schön und der Text, ich hab´laut gelacht, hab´mich erinnert, war nachdenklich und beeindruckt. Allerbestens ! Herzlichen Dank! Die Sonne kommt über die Dachkante , der Wind ist böig, aber schön frisch. Die Tür zum Balkon ist offen und alles Bedrückende fliegt davon.

0 donalphonso 15.07.2010, 15:03 Uhr

Seichtes Sommerthema aus einem...

Seichtes Sommerthema aus einem weichen Hirn, mehr schaffe ich gerade nicht.

Naja, die Sehnsucht nach Luft,...

Naja, die Sehnsucht nach Luft, Licht und Sonne kann ich gut verstehen. Besonders bei Menschen, denen man im Krieg die gemuetliche Hinterhofwohnung weggebombt hatte.

Werter Don, . zu Ihrem Aufsatz...

Werter Don, . zu Ihrem Aufsatz fällt mir ein: . "Kinder dünken sich klüger als ihre Eltern, bis ihnen dämmert, daß Eltern klüger sind - meist dann, wenn sie selbst Eltern geworden sind." . Gruß Hanskarl

0 BertholdIV 15.07.2010, 15:15 Uhr

@DA seichter beitrag von mir,...

@DA seichter beitrag von mir, falls Sie mal in Wien sind: http://www.backhausen.com/

@ DA, möge der Sommer...

@ DA, möge der Sommer andauern, ehe Ihr Hirn gefriert. Einen noch stärkeren Text würde ich momentan nicht aushalten!

0 Kopfgeburt 15.07.2010, 15:24 Uhr

Bester Don Was Sie in...

Bester Don Was Sie in schlechten Tagen schaffen, schlägt das, was andere in guten tun (oder ist es mal wieder nur "fishing for compliments?"). . Vorhänge als Symbol für "back to bourgeoisie" - ist doch ein gutes Thema, oder (schulterzuckend)?

0 Der Tiger 15.07.2010, 15:25 Uhr

Herrliches Thema! In ein paar...

Herrliches Thema! In ein paar Wochen fliege ich nach Kanada – wenn nicht wieder ein Vulkan ausbricht. Dort steht mein Ferienhaus auf einer Insel und zum Meer hin hat es seine Fensterwand ohne Gardinen oder Holzjalousien. Von der gegenüberliegenden Insel, die zu den USA gehört, oder von den Booten die vorbeifahren kann man alles beobachten, was wir machen. Ist mir völlig egal, warum sollte ich die herrliche Sicht verhüllen? Ich habe schließlich nichts zu verbergen.

0 HansMeier555 15.07.2010, 16:01 Uhr

Die Vorhänge zuziehen, aber...

Die Vorhänge zuziehen, aber nachlässig...

0 HansMeier555 15.07.2010, 16:04 Uhr

Keine Vorhänge, dass ich...

Keine Vorhänge, dass ich nicht lache. . Dieses Haus hat nicht mal Wände: . http://www.nytimes.com/2010/05/05/greathomesanddestinations/05gh-costarica.html

0 Rosinante 15.07.2010, 16:05 Uhr

Mein erstes, vorhangloses...

Mein erstes, vorhangloses Erlebnis hatte ich, genau wie es Filou Eingangs schilderte, in der Niederlanden. In Edam bei Amsterdam, bei den ersten Auslandferien ohne Eltern (ein Freund war schon 18, hatte den Führerschein und einen VW-Käfer) schaute ich während der ersten Tage (beim abendlichen Gang vom Zeltplatz in die Stadt) oft minutenlang in jede von Innen beleuchtete Wohnstube. Diese lagen immer im Parterre neben dem Hauseingang und das Licht der grossen Panoramascheiben beleuchtete die kleinen Strassen zu den Grachten teilweise mit. . Nach 4 oder 5 Tagen war dies so selbstverständlich, dass der Blick nurmehr auf überlaute Geräusche reagierte. Von den Holländern, die gleichzeitig unterwegs waren, kam nie jemand auf die Idee, in einen der beleuchteten Wohnräume, einen Blick zu werfen. Und wenn, hätte es sich wohl um gute Bekannte oder Freunde gehandelt. . Zuhause -auch in meinem Zimmer- waren Gardinen und Übergardinen in allen Zimmern (ausser in Bad, Toilette und Küche) Pflicht. Seit ich zum Studieren auszog, lebe ich, wenn ich alleine lebe, vorhanglos. In meine jetzige Wohnung im obersten Geschoss kann man sicher mit einem Fernglas reinschauen. Bitte, wem's gefällt. . Purismus? Vielleicht, aber ich habe auch gerne leere Wände. Auf jeden Fall gibt's mehr Licht. Ein Nachteil liegt vielleicht darin, dass die grossen Fenster häufiger geputzt werden müssen, weil einfallendes Sonnenlicht jeden Schmutz gnadenlos sichtbar macht. Und auf Wandstreifen neben den Fenstern, die sonst vom Textil bedeckt werden, hat man Hängeplatz für kleine oder extrem hochformatige Bilder.

0 colorcraze 15.07.2010, 16:23 Uhr

Soso, das also ist die...

Soso, das also ist die Geschichte Ihrer Vorhänge. So allgemein dünkt mich, daß die seit den 80ern ziemlich verschwanden, in den 90ern und Nullern ihren Tiefststand erreichten und nun allmählich wieder mehr werden. - Mein erstes selbsteingerichtetes Zimmer 1981 hatte sehr üppige Gardinen – aus Bauabdeckplastikfolie, die ich auf reichlich Schmetterlingsband getackert hatte. Dazu ein schwarz-weiß gezacktes Rollo (Moiré selbstgenäht) mit handgedrechselten Laufröllchen, die der Besitzer eines Ladens lachenderweise anfertigte, als ich ihm von meinem Problem, ein Rollo bauen zu wollen, aber keine Röllchen zu finden, erzählt hatte. Auf die Küchenfenster hängte ich, trotz Widerständen, mit Dreiecken und Streifchen bestreute Doppelklebefolie. Die unvermeidlichen 3 mit roter, grüner und blauer Folie abgedeckten Neonröhren wurden in der Küche natürlich auch installiert. Und das alles im 1865 oder so gebauten Werkskindergarten der Textilfirma am Oberrhein, bei der ich meine Lehre begann. Gardinen erschienen mir angeraten, weil es Nachbarn gab, die mit dem Fernglas in die Zimmer spähten. - Einige Jahre später zog ich in einen Seitenflügel in Moabit (Spott seinerzeit: „Hier ist es gut, der Senat ist auch schon da.“). Hier war der Abstand zu den Nachbarfenstern recht groß, die Nachbarn am Tun uninteressiert, und so beließ ich es bei Vorhängen gegen Hitze und Helligkeit, denn es war Westseite und wenn nachts der Vollmond scheint, ist es mir zum Schlafen zu hell. Diese waren blau, Fenster, Kassettentüren und Profilfußleisten strich ich pink-orange, und als Teppichboden diente der unvermeidliche Kunstrasen. Die Möbel, ein vorgefundener Kleiderschrank und ein selbstgebautes Bett, wurden ebenso unvermeidlich schwarz, schließlich war damals Mitte der 80er Jahre. - In der Wohnung danach Mitte der 90er – farblich nicht mehr 80er-punkig-knallig, sondern mit den üblichen weißen Wänden zu abgezogenen Dielen - griff ich wieder zu den bewährten blauen Vorhängen und beließ es zunächst dabei, obwohl die Nachbarfenster im Innenhof deutlich näher waren. Erst etwa Mitte der Nullerjahre, es hatte ein Wechsel in der Nachbarwohnung stattgefunden, suchte ich nun doch mal das Gardinengeschäft um die Ecke auf, das sich immer noch gehalten hat, und erwarb Gardinen und Vorhänge für das Wohnzimmer. Man mags nicht, wenn die Nachbarn reinschauen, man mags nicht, wenn man am Fernseher oder Monitor geblendet wird, und zudem dämpft es nun in der größeren Wohnung den lästigen Hall, den die glattverputzten Wände sonst hätten. Letzteres war der Hauptgrund, warum auch zur Straße hin die Fenster so üppig mit Textilien bedacht wurden, der zweite war die Überlegung, es könne ja Mücken aussperren, wenn man das Fenster auf hat. Letzteres funktioniert nicht so sonderlich, aber ersteres ist deutlich verbessert. - Mutter und Oma haben mir da nie dreingeredet, mein Mann ließ sich von der verbesserten Akustik überzeugen. Ach so, die Gardinen sind Voile – ich fand, was anderes paßt nicht zu der Jugenstilwohnung -, und die Vorhänge teils dick, teils dünn, aber einfarbig. Und die Gardinenstangen die üblichen vom Baumarkt (oh, was wurde da geflucht bei der Anbringung – aber es waren ja keine alten Eisenhaken mehr da), denen man gutlaufende Gardinenschienen anhängen kann. Meine Mutter fand den Preis für die vielen Meter Stoff – Sparfalten muß man sich ja nicht geben – überraschend günstig, obwohl ich keineswegs das billigste nahm. - Die Drahtseil-und-Halogenlampenzeit, also das 90er-Jahre-Loft, ist, glaube ich, auch ziemlich zu Ende. Hofseitig sind noch offene Fenster und weiße Nesselvorhänge speziell, was so um 1990ff. auch mal zu diesem Loftstil gehörte. Die Büro- und Praxis-Vertikallamellen halten sich hartnäckig, werden in den Glashäusern der 90er und Nullerjahre vielleicht sogar vermehrt eingesetzt, sind hier in der Straße aber nur in einem Erdgeschoßladengeschäft zu sehen. Die Nachbarn auf der anderen Straßenseite haben teils Gardinen, teils offene Fenster. Die meisten haben Vorhänge, manche Schnapprollos. Die Kombination Schnapprollo und Gardinen habe ich nur in den 1960er Jahren mal bei einer Tante in einem Wuppertaler Altbau gesehen, sonst eigentlich nirgends mehr. Gibts die noch irgendwo?

0 Schepenese 15.07.2010, 16:25 Uhr

Schals ja, passend zum...

Schals ja, passend zum Interieur und als Bilderrahmen zum Blick aus den Fenstern. Aber Stores? Die vernebeln nur den Blick über den pleasure ground zum See und an den Waldrand. In der Stadt vielleicht, zur Vermeidung des horror vacui vor den kahlen, in aller Regel angegammelten, schuck- und graffitilosen Wände von gegenüber. Die Mühe, ein Haus auch von aussen akzeptabel, geschmackvoll und interessant zu gestalten, macht sich kaum mehr einer.

0 colorcraze 15.07.2010, 16:35 Uhr

@DA: seicht ist bei über 27...

@DA: seicht ist bei über 27 Grad völlig in Ordnung. Es ist schließlich SOMMER! @dornenvogel: ja, die iranischen Windtürme und die Lüftung in algerischen Oasenstädtchen, darüber sollte man mehr wissen. Die muß recht ausgetüftelt gewesen sein. Vielleicht könnte man sowas bei Neubauten hier auch machen - im Winter halt Klappe zu, daß die Wärme nicht flüchtet. @minna: gemusterter Chintz? Auf einem Foto von einem westafrikanischen Lehmgebäude sah ich mal ein äußerst elegantes Vertikallamellentor. Sowas wär auch schön.

"Seichtes Sommerthema aus...

"Seichtes Sommerthema aus einem weichen Hirn,"......... das passt doch supergerade in die politische Landschaft. Der letzte Vorhang fällt in Kürze.

0 specialmarke 15.07.2010, 17:09 Uhr

Warum sind Theatervorhänge...

Warum sind Theatervorhänge immer rot?

0 specialmarke 15.07.2010, 17:19 Uhr

Schreckensnachricht: Die...

Schreckensnachricht: Die "Stützen der Gesellschaft" als Vorhang...

0 HansMeier555 15.07.2010, 17:30 Uhr

Das nächste Thema wäre dann...

Das nächste Thema wäre dann der Paravent.

colorcraze, haaachja! Entweder...

colorcraze, haaachja! Entweder Dschungel oder vertikalgestreift...

Lieber DA: Wenn man sich...

Lieber DA: Wenn man sich ansieht, was junge Menschen auch von gemeinhin als intimstes, nacktestes oder von Vorhängen zu verbergendes Tun (...und sie erkannten sich..) ins Web stellt, dann kann man sagen, die unverhüllte, nackteste Darstellung ist das neue angezogen, Vorhang zugezogen. . Es scheint ein weit offenherzigeres Bild als selbst in den puritanischen Niederlanden vorzuherrschen. Wenn jeder alles sehen kann, interessiert es keinen mehr, ist wohl die Devise. . Ich habe in solch unkontrollierbaren Medien immer die Deckung gesucht, alles was archiviert ist, ist für immer da, das Bild durch den zu dünnen Vorhang, die dumme Bemerkung. . Puritanische haben mit offeneren Gesellschaften immer im Wechsel existiert(Roaringb twenties, Prohibition)-durch die Methoden der Dokumentation die heute existieren wird das Pendel jetzt wohl in nicht fraktaler Weise an einem Ende festgetackert-und die Absurden Vorstellungen in den USA (der größte Pronoproduzent der Welt, in dieser Leistungsfähigkeit nur noch von seiner Bigotteriendustrie übertroffen), stellt sich selber durch sein absurdes Verhalten nur noch mehr ins Abseits. . Ein ungewollt schwangere Tochter der Palin spricht über Enthaltsamkeit als Methode-das ist wie bei uns, als man einen verurteilten Wirtschaftskriminellen-aber lassen wir das, jeder weiß was gemeint ist. . Sexting-dies Phänomen höre ich nur aus USA-gibt es Eltern die hier aus D ähnliches berichten können? . Eros lebt von der Verheißung, Pornographie von der verbotenen Nacktheit. Insofern könnte dieser Trend sogar das Ende der Porno- und der Beginn einer Eroswelle sein. . Was so alles hinter einem Vorhang stecken kann (oder eben auch nicht...denn dafür ists zu heiß.) . Kühlen Kopf bewahren, RealMash

0 HansMeier555 15.07.2010, 17:55 Uhr

Eisen?...

Eisen?

Lieber Don, den meisten...

Lieber Don, den meisten Menschen fehlt doch der Geschmack, so etwas auszusuchen und schließlich - man wird den ganzen Tag vergeblich hinter seinen Samtschals auf den Augenblick warten, in dem man sie "nachlässig" vor den Augen Neugieriger verschließen kann, simulierend, man habe noch Geheimnisse: es interessiert keinen mehr. Wozu dann der Aufwand?

...ich mag auch Tapeten....

...ich mag auch Tapeten.

0 colorcraze 15.07.2010, 18:44 Uhr

schepenese - warum mußten Sie...

schepenese - warum mußten Sie dieses übelkeiterzeugende Wort aussprechen? Werden Sie von Fettnäpfchen magisch angezogen?

Ich lache mich scheckig und...

Ich lache mich scheckig und erinnere den Überraschungsbesuch in meiner ersten eigenen Wohnung 1978, als 20jähriger "Ichmachallesganzanders": ' Meine Großmutter (Frieda),hatte praktisch ihr halbes Dorf im Gefolge, nämlich meine Großtanten Martha, Emma, Hertha, Mielchen sowie meinen Großonkel Herbert. Sie kamen aus dem Osten und hatten sich mit meiner Mutter gezankt, gnau wie ich. Nun wollten sie verständlicherweise nicht zu ihr. Woher sie meine Adresse hatten, ist mir bis heute schleierhaft. ' Ich überließ ihnen die Wohnung und zog vorübergehend zu Freunden. Als Oma, Tanten und Onkel schon wieder gen Osten unterwegs waren, öffnete ich, bald vor Scham im Boden versinkend eine blitz-blank geputzte Wohnung -gebohnerte Dielen, geputze Fenster usw. ' Und für die Einganstür, wo es immer eisig hineinzog, es war Winter muss dazu gesagt werden, hatten die Alten irgendwoher, von den vielen Trödlern in der Nähe bestimmt, eine Messingstange und so einen schweren Nesselstoff als Vorhang fabriziert - es zog nicht mehr rein. Die Messingstange hab ich noch, trotz veiler Umzüge.

0 Der Tiger 15.07.2010, 19:26 Uhr

@HansMeier555 Paravent, habe...

@HansMeier555 Paravent, habe ich auch. Unser Ferienhaus genügt fast allen Ansprüchen eines Hilton Hotels, aber von der Zeit als es noch gebaut wurde, haben wir ein Out-house. Es hat keine Tür sondern einen Paravent, der nur den unteren Teil abdeckt, damit man im Sitzen wenigsten einen halben Blick hat. Nachts ist es da besonders schön, vor allem wenn die Sternschnuppen fallen.

0 Der Gärtner 15.07.2010, 19:34 Uhr

Ist doch schön, jetzt können...

Ist doch schön, jetzt können Sie auf den italienischen Märkten hemmungslos nach Brokatstoffen jagen, mache ich schon seit Jahren, Siena, Perugia, am Lago Maggiore, in Lecco... Ist manchmal erstaunlich, welche Beute man machen kann. Der Freitagsmarkt in Maastricht ist auch so ein Ort. Amsterdam, Geschäfte an der Albert Cuip Straat. Die Wände der grössten Zimmer meiner Häuser sind mit Stoff bespannt. Das gibt sofort was anderes her. In Paris, im Antiquitätenviertel, befindet sich ein Kunstgeschäft, welches Stoff-Skulpturen und Stoffbilder aus antiken Stoffen fertigt. Im selben Haus Porzellan-Lüster in Blütenformen nach antiken Vorbildern, einzigartig! Brüssel mit Emery & Cie, nicht nur die Stoffe, sondern auch die einzigartigen Kacheln und Bodenfliesen, eine Reise wert! Empfehle die Beschäftigung mit der Herstellung von Jacquard-Stoffen! Reise nach Geradmer zum Einkauf oder nach GREITZ (wie der deutsche Jacquard leider auf den Hund kam) lohnt immer!

@Don Alphonso: Sind solche...

@Don Alphonso: Sind solche Links erlaubt? Wenn es hier wie in Afrika ist... dann relaxed... Ist ja auch aus den 60ern-dann geht es wohl..passt zumindest zu einem E-Type, und ist ja fast schon klassisch... http://www.youtube.com/watch#!v=DtVKm-gMz20&feature=related . Im allgemeinen gefallen mir bei Live Stücken die schnelleren besser- und das hier kommt gut obwohl es ein ganzes Stück langsamer ist als das Original, und weniger schmissig...da sind die kleinen Elephanten schon müde... . Weiß wer wo die Spielen? . . Mit harmonischen Grüßen, RealMash

0 Foersterliesel 15.07.2010, 19:57 Uhr

Wunderschön bedruckte...

Wunderschön bedruckte Leinenstoffe nach Entwürfen von Joseph Frank (Wiener Moderne) http://de.wikipedia.org/wiki/Josef_Frank_%28Architekt%29 werden glücklicherweise wieder angeboten (für all jene die Wiener Werkstätten Stoffe nicht so gern mögen). Es gibt auch wunderschöne Möbel von Joseph Frank: http://www.bonluxat.com/d/josef-frank.html (ich bin nicht an klicks beteiligt, hab aber das Glück seine ganz frühen Bauten zu kennen)

0 Schluchten-Ossi 15.07.2010, 20:11 Uhr

Wertester Don...

Wertester Don Alphonso, Bastionen sind zum Schleifen da - was wäre ihr Karpatenberlin ohne Ringstraße. Außerdem erinnere ich an den Migranten Gerald, der sich im zarten Alter von 43 Jahren mit der bildhübschen fünfzehnjährigen E. Robillard vermählte - nachfolgend sind sechs Schwangerschaften überliefert.

0 Sammelband: Ignorantenstadl Unterschland #5 15.07.2010, 20:22 Uhr

(Der Service passt schon, bzw....

(Der Service passt schon, bzw. teilweise mir schon zu artig (e.g. airberlin). Es geht um den Augenblick, wo du glaubst von Idioten umgeben zu sein) Hier jetzt ein positives Beispiel!!!! Berlin O-Straße: Ich lege ein zerbrochenes Radkreuz für leichte LKW von Hazet auf den Tisch. Wie lang war das Rohr? Äh. Rohr? Was fürn äh Rohr also nun 1 Meter. (Real: 1,20m) Okay, zählt nicht! Ich schicke es ein, kommste in zwei Wochen wieder! Et voila: Neues Radkreuz! Jetzt aber die Geschichte: Im tiefsten Osten war eine Felge zerbrochen und musste gewechselt werden. Ein leichter Schneeschauer setzte ein. Die Muttern und die Bolzen waren praktisch zusammengewachsen. Der Augenblick, wo man sich ganz ganz weit weg wünscht. Also standen wir zu zweit auf dem Rohr,.... (Acht Muttern: 3 mal Abriss, 5 Bolzen überlebten). Wir haben dann mit einem Radkreuz für ausgewachsene LKW von VEB Lauchhammer problemlos weitergearbeitet. (Falls also noch irgendwer über den Osten lästern möchte.....)

0 donna laura 15.07.2010, 20:37 Uhr

geschätzter Don Alphonso, so...

geschätzter Don Alphonso, so ist der lauf des lebens. erst sträubt man sich, dann zieht es einen hin. . i c h benötige vorhänge, es gab nie eine vorhanglose zeit, nicht mal zu unizeiten. wieso? zum einen wegen "sie wissen schon ...", zum anderen, wie colorcraze so richtig bemerkte, da die akustik in den grossen und hohen räumen unserer burg ohne stoff in den räumen (ohne teppiche!) schwierig wird. das muntere geschnatter der nachkommen verhallt sonst unverstanden. und: ich liebe schweren brokat, alte seide, und habe das glück, die stoffe von der familie/grosstante erhalten zu haben. . ausserdem sieht dies auch von außen hübsch aus: die schweren stoffe, die kronleuchter, die bilder ...

0 Der Gärtner 15.07.2010, 20:41 Uhr

Sammelband: Tolle Geschichte!...

Sammelband: Tolle Geschichte! Davon brauchts aber viel mehr um den gelangweilten und für gewöhnlich uninteressierten West-Kanaken die echten Qualitäten der Gegend unter die Nase zu reiben. Vielleicht entsteht ja eine Ahnung vom Potential...

@Sammelband: Ignorantenstadl...

@Sammelband: Ignorantenstadl Unterschland #5: Lästern-nein. Aber ich möchte sehen, wie Sie aussehen, wenn Sie zwei von den Hazet Schlüsseln über zehn Kilometer tragen, und wie Sie aussehen, wenn sie die anderen Schlüssel zehn Kilometer tragen. Ich nehme mal an, das die Robustheit durch die kräftige Zugabe von Material entstand ;-) . Falls nicht Bitte ich um Verzeihung. . Ich habe in Werningerrode den real existierenden Sozialismus erlebt-eine Woche vor der 850 Jahr Feier gabs plötzlich Farbe. Alles los, Farbe gekauft, alles angestrichen und renoviert was ging. Zur 850 Jahr Feier kamen die Sozialisten aus dem Westen, und fanden alles in schönsten Farben und adrett vor(was die reaktionären Kräfte nur immer für Lügen erzählen...). Eine Woche später kam die Farbe dann von alleine wieder von der Wand-mit Putz! Das war die Realität wie ich sie bei einem Verwandtenbesuch erlebt habe... Von mir kein Spott, bloß Mitleid... Höflichst, RealMash

0 Grimaldeli 15.07.2010, 21:12 Uhr

@Don Alphonso/ohne...

@Don Alphonso/ohne Grandezza Actimel und Tampons? Ich bekomm Kraempfe vor Lachen!

@der Gärtner: Na, Sie hätte...

@der Gärtner: Na, Sie hätte man da ja gebraucht! . Eine Woche gab es nur Gurken, keinen Salat, nichts, nur Gurken! . Nur auf dem Brocken, im Restaurant-da gabs nur Blumenkohl, und nichts anderes als Beilage. . Tja, da haben Sie wohl Ihr Plansoll nicht wirklich erfüllt, was? Oder war das Plansollerfüllung-immer nur eines und nach Ihrer Entscheidung hatten die Leute dann was zu essen? . Glauben Sie mir, bei all dem idiotisch nostalgischen Ost -Gelaber, das vergesse ich nicht! . Auch wenn viele Ossis es vergessen, oder verdrängen das auf der Strasse niemand gelacht hat... . Ich werde die Stimmung nie vergessen, und darum ist die Linke, oder wie sich die SED nun nennt, einfach unwählbar, weil da dieselben drinsitzen, die wie sie "Gärtner" bestimmen was die Leute halt zu essen haben... . Mit vegetarischen Grüßen, RealMash

@Sammelband, Gärtner,...

@Sammelband, Gärtner, vergisses! Der Osten geht dem Westen sowas vom am Anus vorbei. Da gibts nur eins: Jeder macht sein Ding. Irgendwann werden sich die Westviertler nach *****freien Gegenden mit huebschen Staedten in schoener Landschaft sehnen. Dann wird der Osten entdeckt. Und dann muessen die Exilanten aus den ehemals feinen (Hahah!) Regionen viel, viel Geld in ihren Beutel tun, um dort Heimatrechte zu erwerben.

@RealMash, ha, da haben Sie...

@RealMash, ha, da haben Sie mich aber erwischt. Ueber einen sehr guten Freund geriet ich mal an einen Oberstudienrat (West)-normalerweise pflege ich Oberstudienraeten zu entfliehen-der Mann war Kommunist, obwohl 1950 in Westdeutschland geboren. Der konnte mir was vom Pferd erzaehlen, was die DDR betraf. Besonders-gut zulesen-dass es in der Teaterae nur freundliche Gesichter in der Strassenbahn gaebe, und ueberhaupt die Horrorgeschichten ueber die DDR Erfindungen des Klassenfeindes seien. Ach, ach...! Wie dieser rote Fatzke dem Radikalenerlass entschluepfte, ist mir ein Raetsel. Eins weiss ich jedoch sicher: bis vor drei Jahren trieb das Maennchen noch sein Unwesen auf deutschen Gymnansien. Der Gedanke an diesen Menschen treibt mir immer wieder die Zornesroete in mein zartes Antlitz.

0 donalphonso 15.07.2010, 21:38 Uhr

Wir hatten dafür...

Wir hatten dafür stromlinienförmige CSU-Anhänger, die bei abweichenden Meinungen ab milder Sozialdemokratie keine Gnade kannten. Und Schuler gezielt ruinierten, mit vorheriger Ansage.

@Filou: Na, mit der Prognose...

@Filou: Na, mit der Prognose wär ich Vorsichtig. In Meck-Vorp gab es nix, gibts jetzt nix, und wirds nix geben. . Die Studien die auf Grund des Wegzugs der Jungen den demographischen Zusammenbruch sehen, gibt es schon. . Die Ostdeutschen Städte, die jungen gebährfähigen Westdamen ein Aufgeld zahlen um dorthin zu kommen, auch. Wer macht also die Beutel auf? Kommt nur keine, selbbst mit geld sind die Aussichten da zu "unattraktiv". . Zudem wird die Infrastruktur zusammenbrechen, die Studien (Westen) die sagen das man Gemeinden aufgeben muss, sind da, werden aber verteufelt und Unterdrückt. Und so bald die Sonderabgabe Ost nicht mehr bezahlt wird, ist das sowieso noch ein einziger Safaripark, mit Wölfen-und vielleicht-ein paar unverparbaren Wolfsmenschen. Wie auch immer. . Nur-auch bei uns wird das bei der Demographie ähnlich laufen, nur verzögert. . Insofern hatte die SED, die Partei, wie immer recht: Überholen ohne einzuholen. . Na da können sie ja mächtig stolz drauf sein. . Gratulierende Grüße, RealMash

0 donalphonso 15.07.2010, 21:40 Uhr

dornenvogel0410, es wird...

dornenvogel0410, es wird spannend zu sehen, wie sich die moderne Wärmeisolation diesen Sommer schlägt. . muscat, ich suche noch einen Stoff, der passt. Das ist gar nicht so leicht, wenn der Meter mehr kostet, als ich pro Beitrag verdiene. Und ich verdiene nicht schlecht!

Nachtritt: Und dann gibt es...

Nachtritt: Und dann gibt es noch westdeutsche Dumm-Nostalgiker die sich nicht entbloeden: http://de.wikipedia.org/wiki/Diether_Dehm

@ Don Alphonso: Tjaaaa...das...

@ Don Alphonso: Tjaaaa...das Spiel lief aber auch andersrum. Ein guter Freund von mir, Mathematik Dozent in der DDR, der wirklich an den Sozialismus glaubte, eine Seele von Mensch, wirklich! . Grossvater und grossväterlich von Art, ein gebildeter feiner Mann, wurde, weil er dachte man könnte ja die Chance nutzen zu refomieren, und zu den runden Tischen kam und stand, als Stalinist während der Wende difamiert. . Weg, aus, Lehrbefugnis weg. Der Mann hat dann bei der T*ne gearbeitet von Chemnitz aus gependelt. Ich werde nie, nie glauben das der Mann zu irgendetwas bösem fähig war. Nie! . Und andere Fälle gabs auch, da hat man Topwissenschaftler diffamiert, die Besuche von der Stasi hatten, und denen abgesagt hatten (was sie aufgrund Ihrer exponierten Stellung konnten). Die sind dann in Fragen wie im Hexenprozess (hatten Sie Stasikontakte_>Nein, gelogen, hier die Aufzeichnungen->weg, Stasi, Ja-ich hab nein gesagt->Aha Stasi, jedenfalls weg) erledigt worden und mussten im Ausland arbeiten. Das Geschwerl das für so etwas zuständig war, die Wendhälse und der Abschaum bei uns, die habe ich auch gefressen. Nur stellen die sich eben nicht so hübsch zusammen auf wie die SED...die sind cleverer und gehen in der Masse unter. Leider! . Gingen sie nur unter! . Und Don Alphonso, fragen Sie mich niemals was man von den Vorgängen an den Jesuiten Collegs von den Vorgängen dortselbst als Schüler wußte, ich müsste da aus dem Nähkästchen plaudern. . Ich war, GOTT_SEI_DANK_, externer. . Der Dreck ist überall um uns. . Wütende Grüße, RealMash

@Filou: Ich denke ich such mir...

@Filou: Ich denke ich such mir in Hessen einen neuen Sender. Schade, der Sender war gut. . Wenn man nur eine "Erkenne Dich selbst" Pistole hätte. Obwohl-das Ding wäre einfach zu gefährlich, um biblisch zu bleiben, Steine, Erstwurf und Schuldfrage... . Aber es gibt immer Abstufungen von Schuld. . Und das ist ja schon unterste Schublade. . Andererseits muss man der CDU mit dem Mini-Auto das für den Wiesheu Unfall quasi mit Zweihundert auf der Autobahn rückwärts gefahren ist den Originalitätspreis geben. Auch gut war die CSU-Promillefahrt Hitliste in der Titanic. Da käme ich nicht mal mehr ins Auto, das sind Kerle, Sapperlot! . Mit nüchternem Gruß, RealMash

@RealMash, also Prognosen habe...

@RealMash, also Prognosen habe ich in meinem Leben schon viele gelesen. Ich glaube nicht mehr daran. Jetzt, jetzt sieht die Bevoelkerungsentwicklung truebe aus. Na was? Ich glaube daran: die Hoffnungslosen gehen in den (wie sie glauben) prosperierenden Westen. Dort versammelt es sich zum uebrigen Prekariat. Die ehemalige BRD wird zum Konzentrationspunkt aller Idioten. Wenn dann die Situation unhaltbar geworden sein wird, werden sich die Tatkraeftigen auf die leeren Gebiete jenseits der alten Grenze besinnen. Dort werden sie auf die wiedererrichteten (und noch nicht maroden) Infrastrukturen treffen (dem Soli sei Dank)-und dann wird noch mal von vorne angefangen. Nicht heute, nicht morgen, vielleicht in zehn Jahren. . @D.A. Danke fuer die Duldung des Seitenstranges. Haette zum 10. Juli gehoert, aber da war ich im franzoesischen Barock gefangen. Ist auch schoen, reicht mir aber fuer die naechsten 365 Tage.

"Vorhaenge sind die...

"Vorhaenge sind die Leichentuecher des Spaetkapitalismus." Der neue sozialistische Mensch lebt nicht im Verhuellten oder Verborgenen! Im klarem Licht, fuer jeden progressiv Denkenden ersichtlich, zeigt er sein durch wahre Lebensfreude und proletarische Selbstbestimmung gepraegtes Dasein voll Klassenstolz der reaktionaeren Kaste. Der Bannstrahl dieses Lichts trifft den rechtsabweichlerischen und bourgeoisen Feind und treibt seine widerwaertige Gestalt in das ewige Dunkel des Schutthaufens der Geschichte. Das ist doch jetzt erst einmal klargestellt.

Gegen Hähnchenhitze und...

Gegen Hähnchenhitze und starre >Tier

0 colorcraze 15.07.2010, 22:59 Uhr

@DA: nun ja, auch bei solchen...

@DA: nun ja, auch bei solchen Größenordnungen muß man sich sagen: ist es bezahlbar oder nicht. Es kann nicht alles günstig sein. Und wenns Geld grad noch reicht, dann muß, was muß, denn sonst reuts einen. Ich bin sehr froh, daß ich das Geld für die nachgegossenen Türbeschläge seinerzeit doch gerade noch zusammenbekommen habe, denn sie erfreuen mich jeden Tag, wohingegen mich die eingeschleppten "Stil"-Garnituren im älteren Wohnungsteil immer ärgerten, bis ich irgendwann blind wurde dagegen. Daß ich sie allesamt mal erneuern könnte - die nachgegossenen einschmelzen, das Formmachen bezahlen, und dann an allen Türen Beschläge in Originalgröße (die direkt nachgegossenen sind kaum merklich kleiner) anbringen - steht jedoch allenfalls in den Sternen. @RealMash: ich unterschreibe Ihnen jederzeit ein NDA, aber weder kenne ich jemanden mit eigener Banklizenz noch mit Geld. Ich bin nur neugierig. Ich habe ein bißchen über den Taleb gelesen, was von seinen Thesen nachzulesen ist, klingt nicht blöd, ob es aber gerade das ist, was den Modellen fehlt, weiß ich nicht, ich vermute mal, noch einiges mehr. Jedenfalls war die Vorstellung, die Immobilienpreise steigen immer weiter, ja schon eine ganze Weile bevor es krachte immer mal wieder jemandem unheimlich geworden, wenn ich mich etwa an ein Interview mit einem Bankangestellten erinnere, der sagte, er stand halt vor der Entscheidung, entweder seinen Job aufzugeben oder den Wahnsinn bis zum Ende mitzumachen.

1:09 AM: "The nymphs have...

1:09 AM: "The nymphs have departed." T.S. Eliot

Ich hatte immer das Dilemma,...

Ich hatte immer das Dilemma, daß ich a) Vorhänge hasse und b) ein schrecklicher Nachtmensch bin (siehe Uhrzeit dieses Kommentars) und es dann vormittags bem Schlafen gerne dunkel habe. Ich habe es mit Rolläden, Rollos, diesen Lamellendingern und einem schlichen Tuch, das beim Schlafengehen auf- und beim Aufstehen wieder abgehängt wurde, versucht. Jetzt habe ich ganz unglaublich altertümliche Vorhänge, die ich von einem Mosaik in San Apollinare Nuovo in Ravenna bzw. deren Rekonstruktion im Grabmal des Theoderich abgeguckt habe. Die sind tatsächlich ungemein praktisch. Und ich habe sie ganz unzeremoniell an die Wand genagelt.-

That is not from little ...

That is not from little Bush, that is not from me either, so often used. That was an old Cop-sayinng in Houston, TX , espeacilly by undercocer drug-officers. Sorry, most of them are dead by now. Spaß beiseite, ich meinte das Ernst, dieser Zuffallspresident hat niemals einen Zitatwürdingen Satz zusammengebracht, noch eine politische Hand- lung , der wenigstens einige Menschen folgen konnten. mfG.T.

0 Grimaldeli 16.07.2010, 04:18 Uhr

@Don Alphonso Bei diesem...

@Don Alphonso Bei diesem Appartement sind die schweren, bordeauxroten Vorhaenge, die Kronleuchter und die Jalousien aus Holz inclusive: http://www.villas-international.com/properties/details/menton-town-center-2-bedroom-apartment-%28ref-fs629%29/145/

@Der Gärtner: La Toison d'Or,...

@Der Gärtner: La Toison d'Or, Rue Neuvice 34, 4000 Liège

0 bloggoergosum 16.07.2010, 06:16 Uhr

....manno, eigentlich wollte...

....manno, eigentlich wollte ich hier nur mal kurz in die 1. Kerbe von Filou hauen und erzaehlen wie toll es Muttern vor ca. 35 Jahren fand, dass die Hollaender keine Gardinen zu haben schienen. Das hat sie schwer beeindruckt, denn ihre Mutter wiederum war eine (selbstgelernte) Schneiderin, (die wahrscheinlich heute noch & in der Naehe von Muenchen im Grab rotiert) und hat div. Gardinen/Vorhaenge usw. u.a. auch fuer Yachtbesitzer am See zu Starnberg gefertigt. ....UND DANN kommt wieder mal einer (aus dem Osten, noch dazu!!) politisch daher und vermaledeit mir die schoene Geschichte mit meiner Oma !! --Wenn der wenigstens ansatzweise Recht~/und/oder Schoenschreiben koennte, dann waer' ich's ja noch zufrieden, aber diese Absonderungen geistigen Duennsinns machen (zumindest mir&hier) das Leben schwerer als noetig. --Falls er es nicht weiss, es gibt inzwischen auch 3-D Fraktale ( http://www.faz.net/s/Rub163D8A6908014952B0FB3DB178F372D4/Doc~EE2736141BEFD4969AE7359144B2F8ADD~ATpl~Ecommon~SMed.html ) (Lieber D.A., dieser Link und der dazugehoerige Artikel ist fuer ALLE echt sehenswert !!) - ist auch ein netter Zeilenumbruchsfresserverhueter ; Dank @ colorcraze!! > ist irgendwie doof, ^ ebenso. < auch. * ist zuu abgehoben, ODER ?? + ist lustig, auf ne Art... {}[] u.dgl. machen auf Buerokratie, wer will die denn ?? !? ...koennen zu Irrefuehrungen verleiten ?! @, #, $, %, &, =, sind anderweitig besetzt, da bleibt ja quasi nur noch der . . . (die Geschichte mit meiner 1. Studentenwhg. und dem 'Durchgangsschrank' erzaehle ich wann anders). / / ...hey !! / ...aus Versehen getippt, aber DER hat was !! / / / ...macht Laune und braucht nur eine Taste !! / / , aber was ich eigentlich noch erzaehlen wollte: Habe heute eine AC Window-Unit in der Wand des Schlafzimmers meiner Schwester installiert, da fiel nach ca. 2h die Temperatur um gefuehlte 20 Grad.... (honi soit qui mal y pense) / :~)

0 bloggoergosum 16.07.2010, 06:54 Uhr

...Werter Don, was hat Ihren...

...Werter Don, was hat Ihren Zorn derartig erregt, dass Sie meine Kommentare/mich aus diesem Blog loeschten ?? -- Ich bin konsterniert und bitte um Aufklaerung, da ich mir KEINERLEI Schuld bewusst bin, gegen irgendwelche Regeln verstossen zu haben.... ...FALLS ich das getan haben sollte, leiste ich hiermit Abbitte und gelobe Besserung, sofern Aufklaerung stattgefunden hat !!

0 escalera_de_caracol 16.07.2010, 06:58 Uhr

In unseren WG-Zeiten hat sich...

In unseren WG-Zeiten hat sich der (schweizer) Hausmeister bei der Hausverwaltung darüber beschwert, daß er "den Parteiverkehr in unseren Wohngemeinschaften nicht mehr überblicken könne". Heute könnte er seine Phantasien im Internet ausleben - damals haben wir Vorhänge angebracht.

0 Der Gärtner 16.07.2010, 07:07 Uhr

RealMash: Ich glaube ich muss...

RealMash: Ich glaube ich muss mich mal hier so richtig outen, bei dem kolossalen Missverständnis. Ich bin kein Nostalgiker stalinistischer Zustände, im Gegenteil, ich habe nur was gegen das derzeitige Schlechtmachen Osteuropas als Region der Langeweile für die Popper-Jugend aus dem Westen, die noch zu faul ist dorthin den Fuss zu setzen, sich aber eine (üble) Meinung gestattet. Man sollte das heutige Potential zu sehen bereit sein und dabei die innerdeutschen Unkenrufe überhören. Dafür dass es die DDR nicht mehr gibt bin ich Helmut Kohl zutiefst dankbar! . Zurück zum Thema: Es gibt eine Reihe feiner Manufakturen, entstanden aus der Asche (z.B. handgemalte Tapeten des 18 Jhrdt.), die noch zu entdecken sind. Ein guter Ort dafür ist die zweijährlich stattfindende Messe zu Leipzig ,,Denkmal". Dort ist der Rest des Qualitätshandwerks Deutschlands zu bestaunen. Wer ein Schloss oder ein altes Haus zu renovieren hat findet dort die wenigen Adressen, die sich dem universellen Edelstahl- und Rauhfaserambiente entgegenstemmen.

0 HansMeier555 16.07.2010, 07:18 Uhr

Sprach nur ein Wort (19h55) ,...

Sprach nur ein Wort (19h55) , und schon ist der Eiserne Vorhang wieder das bestimmende Thema. . Nach meiner Erfahrung waren die real existierenden Bürger (resp. Untertanen) der Ostblockstaaten weitaus weniger antikommunistisch als meine eigene Westfamilie. Sowohl vor wie nach der Wende. . Vor 89 wurden Übersiedler aus dem Osten (nach altrömischer Nomenklatur: Freigelassene) von VerfS und MAD routinemäßig intensiver überprüft als die Freigeborenen. Aber auch sonst unterstellte man ihnen, womöglich vom Marxismus angekränkelt zu sein. Generell spürt(e) man bei Ossis eine größere Aufgeschlossenheit gegenüber Themen wie Religionsfreiheit, sozialer Gerechtigkeit und Chancengleichheit im Bildungswesen. . Der Rest läßt sich mit einer einzigen Zahl ausdrücken: 80 Prozent Konfessionslose! . Damit ist über den sittlichen Wert Preußens, des deutschen Kulturprotestantismus und anderer Stasi-Opfer doch schon alles gesagt.

In der Deutschschweiz ist ein...

In der Deutschschweiz ist ein Wohnzimmer ohne Vorhänge eher eine Provokation und vor allem sind Gardinen (net curtains) ein Muss. Doch am 1. August (Nationalfeiertag) will man gerne Farbe bekennen, d.h. das Land wird mit Fahnen "kantonalisiert". Man outet sich! Der Nachbar der an der ETH Zürich lehrt entpuppt sich als Tessiner. Ziemlich viele gutverdiende Zürcher wohnen in Zug, "die Steuerflüchtlingen" die ihren Wohnsitz in ZG haben und zur Arbeit in ZH täglich pendeln, wie ein Nachbar der Anwalt ist.

Die Jugendstilvilla...

Die Jugendstilvilla (eigentlich eine typische Behausung der besseren Gesellschaft) in der kunstsinnigen Barockstadt, gleich vis-a-vis dem Ringpark (Glacis) hat über 4 m hohe Räume. In diesen großen alten Gemäuern mit Stuck- und trefflich verzierten Holzbalkendecken ohne Vorhänge zu sein paßt aber irgendwie nicht. Auf das Parkett gehört natürlich auch hier und da ein feingewebter Teppich, der nach Möglichkeit dessen Intarsien aber nicht verdeckt. Beides, Teppich und Vorhänge dienen auch der Verbesserung der Raumakustik. Die Villa zitiert adeligen Besitz in Details, und ist durchaus ein Ausweis der bürgerlichen Situiertheit. Insofern werden bei den Elementen, die den Raum dekorieren, adelige Einrichtungsformen hier und da ebenfalls zitiert. In der derzeitigen Gluthitze isolieren die Gemäuer. Hohe Wände und große Raumvolumina sorgen für einen angenehmen Aufendhalt. Fenster und Vorhänge bleiben tagsüber entsprechend des Laufs der Sonne geschlossen und damit die Wärme draussen. Vollglasfronten jüngerer Bungalows mit Gardinen und Vorhängen zu versehen- das kennen wir doch nur aus der Fernsehwerbung mit der Goldkante. Aber- dereinst in einer beschaulichen Mietwohnung brachte ich an einem Ostfenster eine Gardine an. Siehe da, wenn die Sonne schien, wurde das Licht durch die Maschen gebrochen. Das Licht wurde weicher, der Raum insgesamt heller. Fallweise können diese Stoffe schon eine Überlegung wert sein.

0 HansMeier555 16.07.2010, 07:46 Uhr

Ein Herz und eine Seele: Auch...

Ein Herz und eine Seele: Auch bei Alfred Tetzlaff ist der Ossi-Schwiegersohn derjenige, der mit seiner linken Hetze immer die idyllische Atmosphäre zerstört.

0 HansMeier555 16.07.2010, 07:51 Uhr

Rudi Dutschke, auch so ein...

Rudi Dutschke, auch so ein Pfarrersohn aus Brandenburg.

Don, schon mal bei Mulberry...

Don, schon mal bei Mulberry Home gestöbert? Man bekommt es in D leider sehr schlecht. Aber vielleicht machen Sie gelegentlich wieder einen Trip zu den Inselaff... äh ...bewohnern?

0 P.Seudonym 16.07.2010, 08:34 Uhr

An dieser Stelle ein...

An dieser Stelle ein Kompliment für Ihre Illustrationen !

Schuhe.... Don Alphonso, das...

Schuhe.... Don Alphonso, das wäre doch auch betrachtenswertes Thema.

0 patentante 16.07.2010, 09:13 Uhr

@Filou, Rosinante et al. Es...

@Filou, Rosinante et al. Es hat weniger mit Purismus zu tun als mit der vorherrschenden Religion, nämlich dem Calvinismus, daß die Holländer so offen sind. Nicht ganz so extrem gibt es das auch in anderen deutschen Städten, die vom Calvinismus geprägt sind.

Filou, bitte keine weiteren...

Filou, bitte keine weiteren positiven Worte über den Osten. Hier hat man viel Platz, man tritt sich nicht dauernd auf die Füße, das soll so bleiben. Nachdem ich jüngst an einem Tag mal wieder Leipzig Hauptbahnhof und Frankfurt Hauptbahnhof erlebt habe (letzterer wurde erst saniert und sieht irgendwie noch/schon wieder so gammelig aus wie eh und je) weiss ich wieder umso mehr, was ich nicht mehr will. Ganz gleich, hinter welchen Gardinen, die es hier in der Tat gibt.

Werter Don, ein Artikel der...

Werter Don, ein Artikel der mich sehr zum Lachen reizte, besonders die (fuer Ihre Grossmutter sicherlich schlaflose Naechte bereitende) Frage, wohin mit all dem Zeug...die sich durch eine Offenheit und fehlende Feinfuehligkeit (so wird es zumindest heutzutage von der juengeren urbanen Generation ausgelegt) auszeichnet, wie ich es in etwa auch von Verwandten aus zutiefst im Wald abgelenen fraenkischen Doerfern kenne...so weit entfernt von Regeln der Konversation, die hauptsaechlich mein Leben bestimmen, dass es schon wieder ans Sympathische oder zumindest Schmunzelswerte grenzt. Habe 11 Jahre in Schwabing in einer Dachwohnung gelebt ohne Vorhaenge, unter anderem um bei schoenem Wetter schwache Umrisse der Alpen zu erkennen...ein weiter Blick foerdert das weite Schweifen des Geistes, so geht es mir zumindest!

0 donalphonso 16.07.2010, 09:52 Uhr

Panthea, das war halt noch der...

Panthea, das war halt noch der alte Schlag, der vor allem schuf, um es weiter zu geben. Sonst hätte das ganze Sach ja auch keinen Sinn gehabt. Aber solche Haltungen ändern sich eben im Laufe der Zeit.

0 HansMeier555 16.07.2010, 09:56 Uhr

Liebe Patentante, . da haben...

Liebe Patentante, . da haben Sie es nun endlich angesprochen: Das Calvinistenproblem. Aus Calvinisten werde ich einfach nicht schlau. Die Genfer sind ja auch nicht "offen", (oder doch)? . Und diese protestantische Kultur der Vorhangslosigkeit gibt es ansonsten bei den (den Calvinisten doch, soweit ich weiß, theologisch nahestehenden) Puritanern in Neuengland. Und die sind, so sagt das Klischee, eher verklemmt. . Oder verwechseln wir einfach Holland mit der Innenstadt von Amsterdam? . Fragen über Fragen.

0 Cornelius I. 16.07.2010, 10:01 Uhr

Lieber Filou, 00:04, so...

Lieber Filou, 00:04, so schwarz sehe ich nicht. Die Hoffnungslosen werden sich bald (vielleicht sogar sehr bald) an die Hand genommen fühlen, und neue Hoffnung auf eine bessere Zukunft schöpfen können. Ich glaube an einen politischen Wandel. Ich glaube fest an grundlegende Änderungen in Politik, Wirtschaft, Medien und Gesellschaft – schon in den nächsten Jahren. Die politische Wende wird kommen. Und mit ihr alle notwendigen Reformen, die seit Jahrzehnten überfällig sind.

0 donalphonso 16.07.2010, 10:02 Uhr

OttoE, die Mauern sind auch...

OttoE, die Mauern sind auch hier 0,7 Meter dick, aber die Fenster gehen nach Süden, und nichts steht davor, kein Baum, kein Strauch. Es ist in der Wohnung "nur" 25 Grad warm, aber etwas kühler wäre nett.

0 Don Carlos 16.07.2010, 10:19 Uhr

westdeutschland... ist das...

westdeutschland... ist das nicht dort, wo man in jedes haus panoramafenster einbaut...? ganz gleich, ob renaissance, barock, klassizismus, gründerzeit, bauhaus und gegenwart - alles möglichst einflügelige panoramafenster. jetzt ist gebrauchsarchitektur in deutschland nur noch eine epoche - baumarkt. - dasselbe bild bei allen anderen gebrauchsgütern. es gibt überall dasselbe, keine regionalen besonderheiten mehr, alles uniform. mao hätte es nicht besser hinbekommen. sein fehler war, keine preisunterschiede zuzulassen, damit die einzelnen gehaltsgruppen ein unterscheidungsmerkmal haben. divide et impera. nicht stil, kreativität, handwerkliches geschick, improvisationskunst sind grundlage des stolzes und des selbstwertgefühls, sondern das monatsgehalt. wie öde. - dazwischen einige pseudo-städte. fassaden vergangener kultur, hinter denen sich ferienwohnungen, hotels, gastronomie, geschäfte und kultureinrichtungen verbergen. pseudo-städte, weil ohne städtische gemeinschaft, ohne städtische autarkie. die angestellten des dienstleistungsgewerbes und der kulturbetriebe reisen aus der billigeren und vereinheitlichten umgebung an, die versorgung erfolgt per lkw von sonstwoher. die stadt selbst hat keine eigene funktion mehr, sie ist nur noch kulisse. wie diese japanischen kopien holländischer städte vor einer berglandschaft. falsch und abstoßend wie angeklebte fingernägel. - es ist egal, ob man in ost- oder westzonien lebt. die einheit ist da. einheit im sinne von uniformität. wo äußerliche und mentale unterscheidungsmerkmale fehlen, werden unterschiede in der herkunft bemüht. letzte rettungsversuche vor dem totalverlust der identität. marx hat den kommunismus als gesetzmäßiges ereignis vorhergesagt. arbeit wird eine auszeichnung sein. alle werden mit allem nötigen versorgt sein. zwanzig jahre nach dem untergang des sozialismus ist er da. keiner hat es gewollt und keiner hat es bemerkt. es fühlt sich scheiße an.

Mit Verlaub, was hat denn...

Mit Verlaub, was hat denn oller Plunder oder Kopiertes von Erstklassigem (vergangener Zeiten) mit Tradition zu tun? Mein Vater war Jahrgang 1907. Er lehrte mich, ein integrer Mensch zu werden - er gab an mich weiter, was ihn antrieb. Und so wurde ich kein tadelloses Mitglied einer Schafsherde.

"die Hoffnungslosen werden...

"die Hoffnungslosen werden sich bald ...an die Hand genommen fühlen...". werter Cornelius I., das klingt doch schon mal besser, als das lieblose " die Menschen a-b-h-o-l-e-n, wo sie stehen " unserer Politiker.

0 steelydan 16.07.2010, 10:56 Uhr

Die eine oder andere...

Die eine oder andere Silberkanne flach dengeln und an Silberfäden hinterm Fenster herunterbaumeln lassen. Das schlägt sogar von Jungfrauen bei Vollmond geknüpften Goldbrokat. Bloß keinen Fensterbauer fragen, ob es irgendwelche segensreichen Beschichtungen oder Bedampfungen gibt, die den Zweck viel besser erfüllen.

25°C in der Wohnung aber...

25°C in der Wohnung aber etwas kühler wäre nett?! Das nenn ich mal ein Luxusproblem *bei-31°C-im-Büro-zu-arbeiten-versuche*

Don Alphonso@:...mich etwan...

Don Alphonso@:...mich etwan auch exekutiert?

Thema verfehlt, korrekt wäre...

Thema verfehlt, korrekt wäre folgende Unterscheidung: a) landadeliges und großbürgerliches 18.Jh. auf dem Lande (insbesondere georgianisches/Regency GB): - großes Fenster mit freier Sicht in die schöne Landschaft - dazu seitlich angebrachte Vorhänge zum Schutz starker Sonneneinstrahlung und zur Isolierung im Winter b) urbanes Industriezeitalter (19.-20. Jahrhundert): - Fenster mit direktem Blick auf das Nachbar(miets)haus. - daher auch bei Tage Sichtschutz in Gestalt von industriell gefertigten weißen Gardinenstoffen So einfach kann man das Thema zusammenfassen. In welcher Tradition man sich selbst einrichtet, mag jedem selbst überlassen sein. Des nächtens hell erleuchtete, frei einsehbare Fenster in urbaner Umgebung erscheinen mir wenig diskret. Da ich angenehm friedlich in Mitteldeutschland auf dem Lande lebe und über genug Grund verfüge, kann ich persönlich die Frage im Stile des 18. Jh. beantworten. M.

@:Es gab, gibt sie noch:...

@:Es gab, gibt sie noch: Eiserne Vorhänge (auch den im Sing.). Zumindest sollte es sie noch in den besseren Theatersälen geben. Ansonsten sollte man/frau sich, dann brauchts keine Vorhänge, den Meditationes des Marc Aurel hingeben. @@:...und weiter geht´s im Text:"Die Frau ist dem Manne zwar ebenbürtig. aber für den Mann ändert sich dadurch nichts" Elisabeth Badinter (franz. Philosoph. f)>Le conflit. La femme et la mère.

0 specialmarke 16.07.2010, 11:22 Uhr

Betrifft: Vorhangverbot in der...

Betrifft: Vorhangverbot in der Schweiz und anderswo...

0 BertholdIV 16.07.2010, 11:24 Uhr

@steelydan ein schönes Wort...

@steelydan ein schönes Wort dengeln. Können Sie das noch. Mein Großvater hat mir noch gezeigt, wie man Sensen dengelt.

@Zwegn dem haben, wenn man...

@Zwegn dem haben, wenn man genauer hinschaut, die meisten moderneren Architekten, die wo etwas auf sich halten, mindestens Klassizismus,-Gründerzeit-bis Jugendstilhäuser im Besitz, als Domizi sich zupossediert. Ganz natürlich ergibt sich daraus, dass es Adressen in den älteren Westviertelregionen sind. Vorhänge können, müssen nicht sein. Bei Anhängern des Minimalismus, dem sie frönen, letzteres.

Gardinen, flankiert von dubios...

Gardinen, flankiert von dubios steif reihfaltigen Vorhängen, zumal die aus Kunstfasern, wie sie in den Sechzigern seuchenartig/ epidemisch zum Einsatz kamen (aber wogegen?) sind mir nach wie vor ein Rätsel und ich empfand sie als ein typisch deutsches Phänomen mit dem ich nie gern klar kam: strenge, spröde, kalte, abweisende, anonyme, häufig vom Nikotin vergilbte Akkuratesse. Die schweren nun grob gegarnten Fensterblicksperren der siebziger Jahre wirkten oftmals ebenso absurd und widersinnig, wie das Schaffell auf Autositzen im Hochsommer, auch ekelhaft. Dann in den Achtzigern die witzigprovokanten Plastikjalousien, die eine komplett neue Sichtweise von Möglichkeiten offerierten. Die neunziger zeitigten entbehrlichen Designfirlefanz, der in der Zeilenbauweise (Westen) und bei Plattenbauten (Osten) unterirdischen Geschmack vieler Privathaushalte weiter generierte. Die Nuller, so scheint mir, haben auch nicht viel dazugelernt, - wie auch, wenn die Geschäfte im nahen Umkreis nur Schrotti feilbieten. Merkwürdige Duldungsprinzipien, die sich dahinter verbergen.

minna 16. Juli 2010,...

minna 16. Juli 2010, 12:41@:Tonlage meist jener Koalitionäre, denen sich Alias Herr von Bentheim so gerne (angewidert) widmet. Nun geht in Düsseldorf der Vorhang für eine neue Provinzposse auf, der bisherige "Arbeiterführer" wurde artig mit Blumen verabschiedet. .. Was wäre denn Deutschland ohne seine Provinzen, (Berlin allein: Fad)? Im Alten Reich gab es ja der Hauptstädte viele: Z. B. Prag, Wien, und dann all die Pfalzen...ein gar lustig Treiben. Vorhang längstens gefallen: Sic transit gloria mundi.

0 colorcraze 16.07.2010, 11:49 Uhr

@Zerlina: das war aber ein...

@Zerlina: das war aber ein herzlicher Besuch! - @Sammelband und sein sekundierender Gärtner: wenn Sie die Leute hier darin bestätigen wollen, daß östlich der Elbe Westsibirien beginnt, machen sie nur weiter so. Ansonsten lassen Sie besser Savall und Filou erzählen, die in der Lage sind, den Leuten denn doch mal den Mund wässrig zu machen. @Gärtner(Denkmalmesse): na also, geht doch. - @RealMash: solche Umwälzungen sind nie schön. Immerhin habe ich ein paar kennengelernt, die sonst eher in der 3. Reihe vergammelt wären und sich jetzt ganz gut machen, die hätten ohne das keine Chance gehabt. Und daß D mit einem anderen BK als Merkel besser fahren könnte zur Zeit, halte ich für ausgeschlossen, denn die hat quasi Taleb körperlich verinnerlicht. Andere denken zu provinziell oder zu gestrig. - @Filou: Prognosen sind ja immer schwierig. Die, die ich nicht sonderlich gelungen finde, sind die zur Stadtentwicklung in Berlin. Da schreiben sie auch immer einfach die letzte Linie fort. Finde ich ziemlich fantasielos. Ansonsten sortieren sich die Bevölkerungdichten in Europa weiterhin um, aber es ist schwer auszumachen, wie. Einfache Kontinuität ist nicht, es wird weiterhin zu Brüchen kommen (etwa durch eine neue Technik), fraglich ist welche und was die für eine Logik im RL entfalten. - @ferry: klingt gut, Ihr ägyptischer Vorhang. - @DA: Seien Sie froh, 25 Grad würde ich hier gerne wieder reinkriegen, leider bekomme ich seit dem letzten Wochenende (39 Grad) die 28 Grad nicht mehr aus den Wänden heraus. Und nur so zwischen 12 und 6 sorgt Fensteroffenhalten wirklich für Kühlung.

Don Carlos@:Zweifellos stimmig...

Don Carlos@:Zweifellos stimmig Ihre Analyse. Ihr Räsonnement in Diesem oder Jenem seinen Gehörgang. Quem jucat? Damit wir andere Zustände bekommen müssen wir, so schwer es auch fallen mag, der Weg ist Dornenenreich, bei uns selber anfangen. Es ist allerdings nur ein Wechsel der Kledage, aber immerhin. Ortega y Gasset hatte die Zeichen gesehen: Der Aufstand der Massen"http://de.wikipedia.org/wiki/Jos%C3%A9_Ortega_y_Gasset .. Das Unterfangen eine Reise anzutreten. Zögernd wird ein Vehikel bestiegen Der Beschleunigung ausgesetzt noch Der innere Versuch sich ihr zu versagen. Eindringlich der Hinweis des Fahrers: Auf eigene Verantwortung. (Eigenbau)

0 Rosinante 16.07.2010, 12:23 Uhr

patentante, es ist schon...

patentante, es ist schon möglich, dass die vorhanglosen Räume der Holländer im Parterre der Strassenseite calvinistischen Ursprungs sind (Schauet her, ich habe nichts zu verbergen, ich gehöre dazu.) Für mich war dies allenfalls eine visuell-atmosphärische Inspirationsquelle, denn dies kannte ich zuvor nicht. . Und in Genf, lieber HansMeier555, lebt man nach der mode française. Da können die Fenster und Fenstertüren, sehr ähnlich dem Berlin der Gründerzeit vor dem WK1, mit Gardinen, Drapperien und schweren Stoffen nicht üppig genug behängt sein. Allerdings geschieht dies durchaus geschmack- und stilvoll. Aber es hat gleichzeitig etwas Maniriertes und Gespreiztes. Das ist wie im 17. arrondissement von Paris. Mais pour moi, c'est trop.

colorcraze, Merkel hat Taleb...

colorcraze, Merkel hat Taleb "quasi körperlich verinnerlicht"? Weil sie ...hm... Physik studiert hat, oder so? Bitte um Aufklärung.

0 Oberschwabe 16.07.2010, 12:51 Uhr

Lieber Don.... was ist los?...

Lieber Don.... was ist los? Macht Ihnen die Hitze so sehr zu schaffen? Ich verfolge Ihren Blog seit geraumer Zeit und stelle fest, dass derzeit nur gähnende lange Weile mit blumigen Worten umschrieben wird. Von Ihrer Hochform sind Sie gerade enttäuschend weit weg. Sorry das ich es wage den großen Messias des Westviertels zu kritisieren, aber ich bin mir nicht sicher ob der Großteil der hier vertretenen Mitdiskutanten (um nicht zu sagen Speichellecker) überhaupt noch liest was Sie da schreiben, sondern einfach nur dabei sein und möglichst unter die ersten 50 Kommentare kommen will. Ich möchte z.B. mal wieder was über SUV-Muttis lesen. Das waren noch richtig lustige Beiträge und nicht so verkrampft wie Ihre momentanen Ergüsse.

colorcraze, das Gefieder...

colorcraze, das Gefieder sträubt sich, nur Sie haben vollkommen recht; zu BK Merkel gibt es z.Zt. keine Alternative.

@Plindos, sitmmt! Wegen der...

@Plindos, sitmmt! Wegen der Minen.

0 donna laura 16.07.2010, 13:11 Uhr

werter Rosinante, dann würden...

werter Rosinante, dann würden sie meine vorhänge nicht einmal als pferdedecke akzeptieren? . wo sollte sich dann meine erbenschaft beim spielen im winter verstecken? nur im wandschrank, unter den treppen, der speisekammer, dem hauswirtschaftsraum, im keller oder dem speicher? . ausserdem wären dann die räume nackt ... in einer bankschalterhalle oder galerie könnte ich nicht leben! chacun à son goût!

BertholdIV@:...und all die...

BertholdIV@:...und all die Korn-Manderl auf den abgeernteten Feldern, Stimmung wie auf dem Bild von Jean-François Millet Die Ährenleserinnen (Musée d' Orsay) Wunderbar für Kinder-Versteckspiele geeignet. .. Jetzt gehts hektarweise mit Ernten einschl. Dreschen an einem Tag mit den riesigen Deer-Maschinen. Das Getreide wurde damals auf die Leiterwagen mit Pferdegespannen in unglaublicher Schnelligkeit mit riesigen Holzgabeln geschichtet, darüber ein Baum in der Längsachse mit Seilen festgemacht. Es pressierte, weil immer Gewitter drohten. Allein das Summen der Dreschmaschinen in den Scheunen mit den davor aufge-stellten Diesel-Lokomobilen, die diese mit langen überkreuzten Lederriemen antrieben, das war schon eine richtige Musik. Von den Mägden und Knechten (gibts nicht mehr, in den Fabriken, Büros aufgesogen) wurden unglaubliche Mengen Bier verputzt...weis aso gstaubt hot. .. So gings fast in ganz Europa bis in 50iger J. zu. In den Kolchosbetrieben in der UDSSR wurde in Zwanziger Jahren das Alles schon mittels Maschinenkombinaten anders organisiert, ebenso in den USA und Kanada mit ihren kombinierten Erntemaschinen und Traktoren, den riesigen Farmsilos. .. ferry@: Sie haben die nickenden Hunderln vergessen, samt gehäckeltem Toiletten-papierwollwärmer auf der rückwärtigen Fondsablage des OpelVWGoliathAudi, mit zugeschalteten Rückbremslichtern. Eines Tage werden wir das Alles mal vermissen....wie die gelben Telephonhäus´chen, die brauorangenen Vorhänge in den BAB-Raststätten mit abgerundeten Tisch-und Stuhldiseing ;-). Weil selbst im Mief ist´s so schön kuschelig, Cola/Pepsi/Sevenup und Pommes mit Majo incl.

@ rosinante. 13.23h Die...

@ rosinante. 13.23h Die Genfer sind "les petits Calvinistes" (selon les Français)...

Filou@: Ach so! Das ist aberst...

Filou@: Ach so! Das ist aberst in echt inhuman! Deswegen sind wir in Afghanistan, damit sich die Sitten ändern? An deutschem Wesen soll die Welt genesen, thats our mission. .. minna@:???????, wie wär´s mit Ihnen?http://www.youtube.com/watch?v=OL3KuXIp5j0&feature=related .. Oberschwabe@:Dann schreiben´s halt selber a moi welche! Doherum bei uns sans scho selchane andre Kaliber, die wo in den Aldi nei foarn, Humvees, ohne MG. So a richtig gschpreitzts Gschwerl, mit ara arrogantn Letschn wia drei Dog Regnwedda, so richtige Pritschn, ois unta meim Nifoo....weis eh woahr is. Itza geh I schwimma. Habedieähre! http://www.youtube.com/watch?v=XLiN9CDr2_M

0 colorcraze 16.07.2010, 13:50 Uhr

@ferry: alte...

@ferry: alte Schauerlichkeiten, neue Schauerlichkeiten. Dabei hatte ich die umhäkelte Klorolle auf der Ablage im Auto und Diepgens Nackenspoiler (definitiv unwählbar, wer mit solcher Frisur herumläuft) doch nun schon viele Jahre erfolgreich verdrängt! @marc: Hatten die Stadtpaläste in Venedig oder Ciutadela je Gardinen (Spitzenklöppeln war ja lange vor Dampfmaschin eine Industrie)? Eine Beletage ist zumindest nicht von der Straße einsehbar, eine Loggia ohnehin nicht. – Bekannte wohnen in MeckPomm in einem hübschen einstöckigen klassizistischen Häuschen. Als die Nachbarn zum dritten Mal ins Badfenster schauten, das einen schönen Landschaftsblick hat, kauften sie das Grundstück hintendran bis zum Acker, seither ist Ruhe. @Plindos: von dem haltlosen Gerede von Zuständen krieg ich bald welche. Jetzt glaubt es endlich, der Weltuntergang fällt aus, aber es klappt immer mal was Größeres zusammen – das ist die neue Normalität, nicht „weiter so“ oder „Erlösungstraum“. BRD und DDR sind als Erkundungs- und Gestaltungsthema längst durch, es wäre viel wichtiger, D ins Verhältnis zu den anderen europäischen Ländern zu setzen. Es fehlen noch Schreiber aus Warschau, Krakau, Prag, Mailand und Venedig.

0 Der Gärtner 16.07.2010, 13:51 Uhr

Sammelband 22.22 Uhr:...

Sammelband 22.22 Uhr: Vielleicht sollten Sie mal die Typen aus Ihrem Beitrag bei Dons Sunbeam-Garage vorbeischicken, die im Westviertel, Sie wissen schon. Die hätten das olle Stück wahrscheinlich schon längst am Laufen.

0 BertholdIV 16.07.2010, 14:01 Uhr

@oberschwabe Kennen Sie...

@oberschwabe Kennen Sie Stilles Chaos von Nanni Moretti: Da gibt es eine wunderbare Szene, wenn Mittags die Muttis Ihre Kinder abholen, eine der Schlüsselszenen...

0 HansMeier555 16.07.2010, 14:08 Uhr

Plindos Wenn Sie die...

Plindos Wenn Sie die Technisierung der UdSSR mal nicht ueberschaetzen. Dort wurden in den 20ern ja auch hochmoderne Bürobauten im Bauhausstil errichtet. Aus Holz, und dann grau verputzt, damit es (zumindest auf dem Foto in der Zeitung) aussah wie Stahlbeton. Le Corbusier baute in Moskau große Häuser mit Glassfassen. Pech für die armen russischen Angestellten, dass die hochmoderne Klimaanlage am dritten Tag kaputtging und die nächsten 50 Jahre nicht mehr funktionerte. Getreide geerntet wurde v.a. für die Wodkaproduktion, die wiederum die wichtigste Staatseinnahme war, welche wiederum zur Rüstungsfinanzierung dringend gebraucht wurde. Panzer, LKWs und Soldaten allerdings konnten dann auch wieder zur Getreideernte abkommandiert werden... . )So ungefähr stell ich mir es vor.)

Plindos, es geht nicht um...

Plindos, es geht nicht um Physik, Mathematik oder Politik - es geht um Kunst!!! Erinnere mich an die Begeisterung eines deutschen Komponisten, der von den Ereignissen des 11.9. derart hingerissen war und nur bedauerte, daß ihm gleiches in seinem Schaffen nicht vergönnt war.;-)

0 colorcraze 16.07.2010, 14:13 Uhr

@muscat: kann sein daß auch...

@muscat: kann sein daß auch das half, aber jedenfalls die biographische Erfahrung eines völligen Systembruchs. Das sorgt für die angemessene Vorsicht in schwierigen Lagen, die plötzlich komplett kippen können, und daß es für sie gut ausging, dafür, daß sie Neuem gegenüber sich nicht verschließt. – Von Obamas Eckdaten hab ich nicht so die Ahnung, aber der ist genauso ein intelligenter, pragmatischer Außenseiter wie Merkel, anders als die bisherigen Alphamännchen. Ich weiß nicht, wann es diesen Menschentyp schonmal in Regierungsverantwortung gab, vielleicht nie oder arg lang her.

0 colorcraze 16.07.2010, 14:23 Uhr

@donna laura: Es macht einen...

@donna laura: Es macht einen Unterschied, ob die Räume genug Raum bieten, wenn ja, machen sich wuchtige Vorhänge ganz gut, andere würden verhungert ausehen. Wenn Rosinante "Gründerzeit" sagt, denke ich aber mehr an klaustrophobische Enge und "zu vollgerümpelt". Könnte sein, daß Ihre Räumlichkeiten größer bemessen sind und über mehr Zimmer verfügen als Genfer Stadtwohnungen (ich halte das sogar für recht wahrscheinlich, schließlich wohnen Sie ja eher ländlich und brauchen 11 Kinderzimmer - da verteilt es sich doch etwas besser), von daher paßt das alles, sowohl Ihr als auch Rosinantes Empfinden.

@Plindos: Graphentheorie, wie...

@Plindos: Graphentheorie, wie öde! Aber die Geschichte dahinter ist amüsant. Kann man auch an dem "das ist das Haus des..." zeigen. Wenn mehr als zwei Knoten eine ungerade Anzahl Verbindungen haben...ist Essig. Außerdem muß man an einem ungerade Knoten anfangen ;-) Das ist lustiger mit dem Häuschen-Aber Euler ist interessanter ;-) . Und es gibt auch partielle Differentialgleichungen die nicht aufgehen, die sind schon eher meine Kragenweite, aber dieses Feld habe ich zu meiner Schande lange nicht mehr beackert, sondern nur noch Küchenmathematik geschrieben. Ich habe sogar mein eigenes Zahlensystem, interesiert? Habe ich konstruiert weil ich es langweilig fand das in unserem Erbsenzählersystem Multiplikation und Division teuer, Addition und Subtraktion billig sind. Bei meinem System ist es andersherum, und wenn ich es im Computer repräsentiere bekomme ich sogar keine fehlerhaften Maschinenzahlen, sondern 1/SQR(x) als Fehlerabschätzung bei einer Rechnung ;-). Das macht wohl auch die Kulischarithmetik die hier in KA entwickelt wurde. Mal gucken, vielleicht machen die das ja auch wie ich und sind vorher auf die Idee gekommen :-8 @colorcraze: Bitte, der Herr Taleb ist ein feiner, distinguierter kluger Mann vo gutem Geschmack, irgendwelche Verinnerlichungen durh Frau M ließe der gute nie zu. . (DIESE BILDER! Wie das der tief dekolletierten Frau M-ich hab eine Woche Laktose und Fleisch-los gelebt*BUAH*) . Wenn Sie meinen das Frau M. die Methode ständig kleine Verluste einzufahren, und dann durch einen Zufall, eine Non-linearität, das alles wieder reinzuholen als Strategie verwendet, haben Sie wohl recht-Sackgesichti der Ihr die europäische Wirtsachftsregierung nach widerlichem französischem Vorbild (Waren Sie schon mal bei Thales? Ich schon...!) aufzwingen konnte, wird jetzt vom Haarspray l'Oreals festgeklebt wie die miese Schmeißfliege die er ist, hoffe nur Don Berlusconi klebt gleich mit fest. . Aber als BK hat sie die Verpflichtung zu gestalten, und nicht nur am Fluß zu sitzen bis die Leichen Ihrer Feinde vorberischwimmen (die sie zugegbenermaßen weiter oben in den Fluss geschubst hat-leider alles Parteifreunde). . Mit wärmsten Grüßen (28°), RealMash .

0 François de Montmorency 16.07.2010, 14:36 Uhr

Werter „Oberschwabe“, Ihre...

Werter „Oberschwabe“, Ihre Ehrabschneidung nehmen sie zurück, oder wir treffen uns morgen, bei Sonnenaufbruch, auf der Lichtung am Waldsee. Der Handschuh ist geworfen. Säbel genehm? . Ihr François de Montmorency

@Plindos: Berlin wäre ohne...

@Plindos: Berlin wäre ohne seine Provinzen Qua Großmannssucht und Faulheit- Pleite. Die (digitale) Boheme dort, die immer davon spricht, dieses oder jenes Große Rad zu drehen tut ebenjenes nicht. So lange dieses Land diesen Kropf alimentiert wird es nicht gesunden. Das Jod des unterbundenen Länderfinanzausgleich wird gefordert-wer zu viele Schulden hat wird unter Kuratell der Geberländer gestellt. Und dann darf Wowereit nach Griechenland und Spanien und denen verklickern (Wer weiß woher das Wort kommt? Sehr gut Elbselgler, setzen, 1) wie das so ist-denn denen muß dasselbe blühen. . Kommen denn nicht aus Spanien die Hauchzartesten Gewebe? Hinter denen sich die Señoritas als Gesichtsgardine verstecken, so Burka light? Ob das wohl noch von den muslimischen Mauren stammt? . Heute lief eine Dame offensichtlich muslimischer Herkunft mit Mantel (hell und Leicht), Kopftuch (hell, Seide) und Sonnenbrille vor mir durch die Hitze. Verhüllt war sie schon, aber die Hüften schwingen tat sie auch. Und das soll Sittsamkeit bringen? Ich denke da hat jemand was nicht zu Ende gedacht...ohne Burka funktioniert das offenbar nicht. . So als Gegensatz zu schwerem Brokat. Möglicherweise ist so eine optische Nahverteidigung direkt am Körper besser als das schwere Brokatbollwerk am Fenster, je nach Intention. . Gut Platsch übrigens, ich freue mich auf marokkanischen Minztee mit meinen Ex-Kollegen Heute Abend. . @Don Alphonso: Werter Diktator dieses Blogs, würden Sie die Einführung eines Scherbengerichts erwägen, so etwa ........./--------> ..___< > (Kann jemand gut mit Ascii malen? Dann Bitte Scherbe...) . und wenn das zu häufig wird... . Ja, ich weiß das ich mich da auf dünnem Eis bewege, und es schmilzt immer schneller ;-) . Und Blub, RealMash

@colorkratze, ein Schreiber...

@colorkratze, ein Schreiber aus Holland, also Ausland ist ja schon mal da. Dumm nur, da passiert nix. Alles total normal. Total langweilig. Leif goos onn, saets all.

RealMash, ich glaube es war...

RealMash, ich glaube es war der Gastgeber selbst, der daraufhingewiesen hat, wie schwer es manchmal fällt, die Person vom Werk zu trennen.

0 Rosinante 16.07.2010, 15:40 Uhr

colorcraze, danke für die...

colorcraze, danke für die verständnisvolle Fürsprache. Ich glaube auch, dass donna laura, die, so unterstelle ich 'mal, durchaus so eingerichtet lebt, wie sie schreibt, diese textile Frage mit Souplesse handhabt. Und Sie, liebe colorcraze, haben völlig Recht, dass ein saalähnlicher Raum, 3,5 bis 4 Meter hoch, 50 bis 70 oder mehr Quadratmeter gross, jede Art von Fensterschmuck verträgt. So ähnlich ist es wohl bei unserem verehrten Gastgeber in Ingolstadt. . Aber vergessen wir bitte auch nicht, dass wir, verehrte colorcraze und donna laura, in der schönen Situation sind, über derart existentielle Fragen wie Fensterschmuck ernsthaft plaudern zu dürfen. donna laura, es ist Ihnen zuzustimmen: chacun à son goût. Und wie immer: de gustibus non est disputandum. . donna laura, noch ein kleiner Abstecher zu John Wayne als Philosoph (vielleicht äussert er sich auch zu Heimtextilien?): http://www.faz.net/s/RubFEAF43CC745D45CEB08AF19F9772927A/Doc~E85D0CFC322B548B495E7804B06252E02~ATpl~Ecommon~SMed.html Ihre Drapperien, dies en passant, könnte Rosinante kaum zurückweisen.

0 Der Gärtner 16.07.2010, 15:54 Uhr

colorcraze 15.55: für Sie mag...

colorcraze 15.55: für Sie mag das Thema Deutschland, BRD und DDR durch sein, aber nicht für den Herrn Gastgeber, der seit Anbeginn und bei jeder Gelegenheit seine stereotype Negativ-Meinung über die neuen Bundesländer und östlichere Gefilde zum besten gibt. Auch wenn es die süddeutschen, schweizerischen und österreichischen Leser des Blogs anöden mag, weil sie möglicherweise ihre eigenen Vorurteile schönsten bestätigt finden, die FAZ ist nun einmal die ,,Zeitung für Deutschland" und ,,Stützen der Gesellschaft" sollte man vielleicht auch mal anderswo als nur im Bürgertum und nur in Bayern zu suchen anfangen. MfG Der Gärtner mit seinem Schippchen

0 colorcraze 16.07.2010, 15:58 Uhr

@RealMash: naja, daß einen ob...

@RealMash: naja, daß einen ob dieses Bildes das Schreckfasten befallen konnte, ging mir auch nicht viel anders, aber Haarspray zum Festkleben, das hat doch wieder was. Wobei der Schäuble ja mehr der leise Bautyp ist, nachdem er zum Glück (für ihn + uns) sich nicht mehr mit dem traumatischen Terrorzeugs befassen muß. – Wie ist denn Ihre eigene Einschätzung zu den Feldern mathematischer Anwendung im Finanzwesen und bei Versicherungen, so nach allem was Sie bisher gesehen haben – blicken die da noch durch oder sind sie schon im Stadium des Kaffeesatzlesens angekommen, weil sie nicht mehr wissen, was sie angenommen haben? @Filou: och, das fand ich jetzt aber nicht, daß da "nichts passiert", ihren Geschichten nach.

0 Rosinante 16.07.2010, 16:03 Uhr

Plindos, Ihr "Eigenbau" liesst...

Plindos, Ihr "Eigenbau" liesst sich gut. . HansMeier555, der deutschstämmige Albert Kahn, Architekt in Chicago (auf jeden Fall USA) hat unter Stalins erstem Fünfjahresplan (um 1930) die modernsten Fabriken (mehrere Einhundert) mit Stahl, Glas und in Fertigbauweise in Rekordzeiten in der UdSSR errichtet. Sein Bauvolumen übertrifft jenes aller anderen westlichen Architekten (inkl. Le Corbusier) um ein Vielfaches. Und er hat in dieser Zeit aus seinem Architekturbüro auch eine Art Fabrik gemacht. Kahn's Namen lesen Sie in keiner Architekturgeschichte. Denn er war, ähnlich wie der Kalifornier Armand Hammer, weder Kommunist noch links, sondern schlicht ein cleverer und für Stalin und das ZK nützlicher Unternehmer. M.W. starb das Kahn'sche Bauprogramm erst mit Beginn des WK2, und die Fabrikhallen sollen zur Montage der Panzer-Einzelteile verwandt worden sein, die die USA lieferten und die Bolchewiki notdürftig zusammengeschweisst in die Schlacht von Stalingrad schickten.

0 colorcraze 16.07.2010, 16:04 Uhr

@Rosinante: das sind Fragen,...

@Rosinante: das sind Fragen, wie gemacht für einen heißen Tag wie heute! Die Umsetzung verschiebt man aber tunlichst auf einen kühleren. Das ist besser für die Handwerker und für einen selber! So, nun werde ich mir mal ein Gläschen zypriotischen Limonadenzeugs gönnen.

0 patentante 16.07.2010, 16:09 Uhr

Nachtrag zum Calvinismus in...

Nachtrag zum Calvinismus in Holland: es sind aber auch die für den Touristen zu groß geratenen Fenster, durch die man den Blick ins Innere ermöglicht, bzw. die Anordnung der Räumlichkeiten (damit sind nicht die Häuser und Fenster in Amsterdam mit ihren Bewohnerinnen gemeint). Der Lebensmittelpunkt - der Salon, Wohnzimmer und dergleichen - liegt zur Straße und nicht zum Garten.

@Minna: Wir würden ja auch...

@Minna: Wir würden ja auch nur die Persona verbannen, der Mensch darf in anderer Rolle wiederkomme

Oberschwabe@: viele können ja...

Oberschwabe@: viele können ja folgen, aber nur wenige Paroli bieten -und bei dieser Wärme-, da sei ein Handfächer vor, mit dem Sie, sollte es zu einer Satisfaktion auf der Lichtung am Waldsee mit François de Montmorency doch noch kommen, und es sieht ja wohl ganz danach aus, Ihre Synapsen vorher runterkühlen können, aber ich fürchte Sie wählen ohnehin die verkehrte Waffe. . François de Montmorency@: gut instruierte Sekundanten halten ein kräftiges Frühstück bereit

0 Auf der Fluch vor den Mannheimern 16.07.2010, 16:45 Uhr

Für alle...

Für alle Wirtschaftswissenschaftler und Handlungsreisende: Hier und dort hängen die 10 Gebote der Gastronomie aus. Auszug: 4.Gebot: Du sollst Deinen Wirt ehren und schätzen und nicht ärgern, damit er lange lebe. 10.Gebot: Du sollst alle Gebote halten, damit Du nicht in die Hölle kommst und Durst leiden musst

@minna: Was den Gegensatz...

@minna: Was den Gegensatz Kunst und Wissenschaft betrifft-der ist künstlich. . In Familien scheint mathematische Begabung mit musischer gekoppelt zu sein. Intelligenz wird zu großen Teilen vererbt (@Donna Laura-das ist also offenbar eine Enstschuldigung die den nicht so weißen Schafen schon mal nicht bleibt, wobei ich annehme, das die Lämmer die Sie betreuen, maximal bis zu einem hellen hellgrau nachdunkeln, weil liebend geführt. Schwarz darf man bei Ihnen ausschließen, und ich vertraue auf Ihre Herzensbildung, das Sie im Zweifel annehmen die dunkleren wirkten nur so, weil die Weißen halt schon sehr weiß sind ;-). Siehe die Bachs, Manns, Einsteins, Weizsäckers(der Punkt wäre diskutabel). . Weiterhin hatte ich die Freude ein Konzert von Herrn Fred Frith http://de.wikipedia.org/wiki/Fred_Frith (Aufnahme und spätere Ausstrahlung durch den Südwestrundfunk) zu hören, und bei ihm und seinen Mitstreitern war die Kopplung zwischen Technik und Technologie schon stark-das Ergebnis war beeindruckend (auch wenn ich nicht behaupte es verstanden zu haben). . Ferner möchte ich Ihr Augenmerk auf das ZKM lenken http://on1.zkm.de/zkm/ausstellungen/ Dort gibt es lebende Tapeten ;-) so dass der Wandbehang wieder im Thema wäre. . Wäre es nicht eine Möglichkeit den Schweren Vorhang auf der Innenseite derart zu beschichten, das eine Landschaft darauf zu projizieren wäre, man also die "künstliche" Illusion des alleine seins und der Schamlosigkeit erzeugen könnte? . Und könnte man sich nicht das Vergnügen machen, die eigenen schamlosen Gedanken mittels eines Beamers auf des Nachbarn Vorhang zu senden? . Das wäre so ziemlich das uncalvinistischste das ich mir vorstellen kann, anstelle der Steine wird auf die Sünder Licht geworfen. . Ich werde mich jetzt in die grelle Außenwelt aufmachen um mir das eine oder andere Minzteegetränk zuzuführen, RealMash

RealMash@:So Sie es denn...

RealMash@:So Sie es denn preisgeben wollen, gewissermaßen coram publico? Frische seit einem halben Jahr ebenfalls meine Mathekenntnisse auf, sehr interssant samt Mathegeschichte ab Lalande & Consorts. Ostrakismus-so à la Verurteilung des Themistokles-wobei der Herr Dktator DA doch gerade 2 (i.W.zwei) Mordanschläge hier im Blog beim letzten Thema gecancelt hatte? Muss ja nicht sein. Suum quique. Wia de Saupreissn sogn-die Sau quiekt. François de Montmorency@ Ähnliches habe ich hier auch schon mal einer Blogbekann-ten Person angeboten-auf Degen-wurde durch bestechende Höflichkeit mit Hinweis auf "antiquarisch" doch glatt unterlaufen. Beruhigen Sie sich, hier ist altbaierischer Quietismus hinter einer Maß Bier beim Hintererbräugarten angesagt. Gerauft wird da eigentlich nur zur Kirchweih. Nach dem Schuhplatteln. @@: War lange nicht mehr in Amsterdam, da gabs so eine Art Spione in Form von runden Glasspiegeln, beidseitig an den Fenstern angebracht, da konnte man die Gracht rauf-und runtergucken. Im Rheinland dät mer ens dojeje hinggä dä Vürhang op dä Strooss füraspinxe,"....ei lurens do, dem Meyer sing Dochte, diiiie kriit jo nä Paaanz, mr weeys no nit vu wämm!" .. A propos Brokatvorhänge: Herrlich die imposanten Propaganda-Posen des 18. Jhdts der damals Herrschenden- z.B. der junge Friedrich II im Harnisch, komplett mit Insignien vor Brokatvorhang, gemalt von Pesne. Oder hier Clemens-August Kurfürst von Köln. Gelernt hatten Sie´s von Louis XIV., le roi soleil, dem Oberselbstinszenierer. http://de.wikipedia.org/wiki/Clemens_August_I._von_Bayern

0 specialmarke 16.07.2010, 17:53 Uhr

@Rosinante: Ganz so unbekannt...

@Rosinante: Ganz so unbekannt ist Kahn in der Architekturgeschichte nicht. Er hatte ein riesiges Planungsbüro mit 600 Mitarbeitern und fast ausschließlich Industriebauten erstellt, unter anderem für Ford in Detroit. Die Fabriken in der Sowietunion nach den Plänen seines Büros waren überwiegend Standard-Fabrikhallen so in der Art wie das industrialisierte Bauen in der DDR. Effizienz und das Fließbandsystem von Ford waren ja durchaus Leitbild für die sozialistische Wirtschaft...

0 perfekt!57 16.07.2010, 18:28 Uhr

"Die Fensterfront ... hell und...

"Die Fensterfront ... hell und freundlich und ... zu einem Cinemascopeformat. Es waren diese weiten Fenster, wegen derer ich nach langem Suchen und Betrachten dunkler Löcher ... genau diese Wohnung haben wollte. Offen und licht waren sie, wie mein Leben werden sollte, frei und ungehindert sollte der Blick schweifen, wie ich es mir für mich selbst versprochen hatte." . Das wohl so ziemlich genau der Kern eines Selbst. Wir stellen es gerne schon länger fest. Passt scheinbar genau zu den Bildern und Bemerkungen und Fotos anderer, gehabter Blogs von sonnigen Höhen herunter. Und der polar als entgegengesetzt empfundenen Welt in irgendwelchen unten. Und der beschriebenen Lebensteilnahme als Betrachter. . Eine Paterrewohnung, um im Fenster zu liegen und mit Passanten aller Welt auf Augenhöhe freundliche Worte zu wechseln, geneigter Erfahrung nach eher nicht das Ding solcher. Ja, man wird so geboren. Und nicht die schlechteste Art von Geburt. Kann man mit leben. (Zumal wenn häufig die Sonnen scheint. *g*) . . Psychologisch ist ja das alles klar: Die Notwendigkeit quasi regelmäßiger Dosen stimmungsaufhellender Höhensonne (und Betrachtungsferne) kann (von außen, von den eher sich der Unterwelt Zugehörigen, *g*) als so stark erforderlich gesehen werden, dass die Notwendigkeit recht häufig Höhensonne zu tanken als fast schon negatives Merkmal sozialer Un- oder Geringverträglichkeit angesehen werden kann/muss/sollte, in Verdacht steht. . . Manch ein geneigter Psycholog der Aufsteigerart - und auf der Höhe dieses Jetzt zu sehen (u. u. durchaus flach also) - würde in ersten Berufsjahren insgeheim vielleicht noch und bloß in Gedanken bei sich selbst sogar dazu neigen genannter Heliotropie mit den möglichen Zwangsmaßnahmen des Heute - welche natürlich nicht so heißen - beizukommen - als da wären 1. striktestes und überwachtes Verbot der Höhenfahrten bei 2. Gabe milder Antidepressiva und 3. langandauernde Naherfahrung dicht an dicht im ununterbrochene Unten bei 4. gleichzeitiger begleitender Gesprächstherapie (ebenfalls unten, logo) zwecks Erlernung (Verlernung!) dessen, was so gesehen bloß unreflektierter Fluchtreflex wäre, nämlich das In-hohe-Sonnenscheine- u. -lichte-Fahren - um stattdessen ein andauerndes Aushalten und Verweilen unten als eine freiwillige und schöne und eben gelungen angesehene Verhaltensweise im dicht an dicht erfahren und für sich zukünftig dauerhaft angenommen zu haben, und sodann eine erfolgreiche Lebensführung in der als Befreiung vom Ich angesehen Gruppe (inmitten von z.B. auch Im-Fenster-Liegern) stabil von alleine erfolgen würde, nach dem 1., 2. und 4. so dann - als Erfolg der Therapie! - dann endlich nicht mehr notwendig wären. Oder so. . Zum Glück ist es ja ein freies Land. Und auch die Psychologen auch des Präkariats zeigen Entwicklungsmöglichkeiten. . Buchempfehlung (wenigstens kennen kann man den Titel): http://www.amazon.de/Heliotrop-Eva-Strittmatter/dp/3746613221 . Schon ein paar Jahre auf dem Markt. Zum Glück sozusagen. Vielleicht zehn, vielleicht 15 Jahre. Denn ob heute noch viele Wortversucher, in Kenntnis der Möglichkeit obiger Argumentation, einen solchen Titel unbedarft wählen würden, könnte auch noch besprechbar sein. . Heliotrop halt, man schaue nochmals die Fotos: http://faz-community.faz.net/blogs/stuetzen/archive/2010/07/13/sommeranomalie-und-tegernseenormalitaet.aspx . . Ob man sich eine Wohnung so einrichten sollte, wie man eigentlich und ursprünglich wollte? Im reinen Gefühl des früheren Seins? Genau so, wie es/sie ursprünglich war? "Sei und werde, der Du bist. Und kein anderer. Das ist das Gesetz aller Art." "Verleihe Deiner Seele Ausdruck. Denn Du bist einmalig, weil sie es ist." Nur leider trauern sich das, wie bekannt, weiterhin nicht wirklich viele - und meist schon gar nicht öffentlich - machen stattdessen alles andere - und eben auch manches falsch. (Exportieren ihre Selbstentfremdung - das leicher, als sie einzugestehen (als Knecht unter Knechten) oder etwas am eigenen Leben zu ändern). . "O sieh mich an! Sieh nicht weg, holder Engel. Bekenn es frei vor allen. Fürchte niemand. Es höre, wer es will, daß wir uns lieben. Wozu es noch verbergen? Das Geheimnis Ist für die Glücklichen, das Unglück braucht, Das hoffnungslose, keinen Schleier mehr, Frei unter tausend Sonnen kann es handeln." . http://www.zeno.org/Literatur/M/Schiller,+Friedrich/Dramen/Wallenstein/Wallensteins+Tod/3.+Akt/18.+Auftritt . Verdreht hier Schiller nicht zumindest etwas? Sollten nicht die Glücklichen kein Geheimnis brauchen? Oder am Ende alle gar keines? Frei unter Tausend Sonnen?!!!

BertholdIV@:Excusez moi,...

BertholdIV@:Excusez moi, muß/darf Sie leider korrigieren: Corbusier hatte in einem Entwurf für den Centrosojus 1928 gefertigt, der aber niemals ausgeführt wurde, allerdings haben seine Entwürfe auf die damals noch existierende sowjetrussische Avantgarde erhebliche Wirkung gehabt. Curtain walls (Vorhang-Fassaden (sic!) hatte er lediglich für das Gebäude der Heilsarmee (Nachtasyl) und das Schweizer Haus der Citè Universitaire, beides in Paris ausgeführt. .. In der damaligen UDSSR vor dem 2. WK haben allerdings deutsche und amerikanische Architekturbüros z. B. Ernst May 1930-1933 u.a. in Magnitogorsk, Alexander Kahn (1937), (Albert Kahn’s US architects & engeneers-planning-office entwickelte sogar gut 500 Fabriken in der ehemaligen UDSSR und bildete über tausend Ingenieure dort aus) sehr viele Industriebauten entworfen, die z. T. auch in modernster Serien-Stahlrahmenbauweise errichtet wurden. Fakt ist, das viele russische Intelektuelle, wie Architekten, und Militärs, S. Marschall Tuchatschewski den sog. Säuberungen der 30iger J. zum Opfer fielen. Damit ist eine kulturell sehr aufregende Phase der neueren Geschichte abrupt abgebrochen worden. Aansonsten ist das "Bauhaus" in gewisser Weise auch ein mit Fleiß selbstgeschaffener Mythos. Mag sein das vieles Propaganda war, aber Alles war ooch nich schlechte und von Pappe...

BertholdIV@:Excusez moi,...

BertholdIV@:Excusez moi, muß/darf Sie leider korrigieren: Corbusier hatte in einem Entwurf für den Centrosojus 1928 gefertigt, der aber niemals ausgeführt wurde, allerdings haben seine Entwürfe auf die damals noch existierende sowjetrussische Avantgarde erhebliche Wirkung gehabt. Curtain walls (Vorhang-Fassaden (sic!) hatte er lediglich für das Gebäude der Heilsarmee (Nachtasyl) und das Schweizer Haus der Citè Universitaire, beides in Paris ausgeführt. .. In der damaligen UDSSR vor dem 2. WK haben allerdings deutsche und amerikanische Architekturbüros z. B. Ernst May 1930-1933 u.a. in Magnitogorsk, Alexander Kahn (1937), (Albert Kahn’s US architects & engeneers-planning-office entwickelte sogar gut 500 Fabriken in der ehemaligen UDSSR und bildete über tausend Ingenieure dort aus) sehr viele Industriebauten entworfen, die z. T. auch in modernster Serien-Stahlrahmenbauweise errichtet wurden. Fakt ist, das viele russische Intelektuelle, wie Architekten, und Militärs, S. Marschall Tuchatschewski den sog. Säuberungen der 30iger J. zum Opfer fielen. Damit ist eine kulturell sehr aufregende Phase der neueren Geschichte abrupt abgebrochen worden. Aansonsten ist das "Bauhaus" in gewisser Weise auch ein mit Fleiß selbstgeschaffener Mythos. Mag sein das vieles Propaganda war, aber Alles war ooch nich schlechte und von Pappe...

BertholdIV@:Excusez moi,...

BertholdIV@:Excusez moi, muß/darf Sie leider korrigieren: Corbusier hatte in einem Entwurf für den Centrosojus 1928 gefertigt, der aber niemals ausgeführt wurde, allerdings haben seine Entwürfe auf die damals noch existierende sowjetrussische Avantgarde erhebliche Wirkung gehabt. Curtain walls (Vorhang-Fassaden (sic!) hatte er lediglich für das Gebäude der Heilsarmee (Nachtasyl) und das Schweizer Haus der Citè Universitaire, beides in Paris ausgeführt. .. In der damaligen UDSSR vor dem 2. WK haben allerdings deutsche und amerikanische Architekturbüros z. B. Ernst May 1930-1933 u.a. in Magnitogorsk, Alexander Kahn (1937), (Albert Kahn’s US architects & engeneers-planning-office entwickelte sogar gut 500 Fabriken in der ehemaligen UDSSR und bildete über tausend Ingenieure dort aus) sehr viele Industriebauten entworfen, die z. T. auch in modernster Serien-Stahlrahmenbauweise errichtet wurden. Fakt ist, das viele russische Intelektuelle, wie Architekten, und Militärs, S. Marschall Tuchatschewski den sog. Säuberungen der 30iger J. zum Opfer fielen. Damit ist eine kulturell sehr aufregende Phase der neueren Geschichte abrupt abgebrochen worden. Aansonsten ist das "Bauhaus" in gewisser Weise auch ein mit Fleiß selbstgeschaffener Mythos. Mag sein das vieles Propaganda war, aber Alles war ooch nich schlechte und von Pappe...

BertholdIV@:Excusez moi,...

BertholdIV@:Excusez moi, muß/darf Sie leider korrigieren: Corbusier hatte in einem Entwurf für den Centrosojus 1928 gefertigt, der aber niemals ausgeführt wurde, allerdings haben seine Entwürfe auf die damals noch existierende sowjetrussische Avantgarde erhebliche Wirkung gehabt. Curtain walls (Vorhang-Fassaden (sic!) hatte er lediglich für das Gebäude der Heilsarmee (Nachtasyl) und das Schweizer Haus der Citè Universitaire, beides in Paris ausgeführt. .. In der damaligen UDSSR vor dem 2. WK haben allerdings deutsche und amerikanische Architekturbüros z. B. Ernst May 1930-1933 u.a. in Magnitogorsk, Alexander Kahn (1937), (Albert Kahn’s US architects & engeneers-planning-office entwickelte sogar gut 500 Fabriken in der ehemaligen UDSSR und bildete über tausend Ingenieure dort aus) sehr viele Industriebauten entworfen, die z. T. auch in modernster Serien-Stahlrahmenbauweise errichtet wurden. Fakt ist, das viele russische Intelektuelle, wie Architekten, und Militärs, S. Marschall Tuchatschewski den sog. Säuberungen der 30iger J. zum Opfer fielen. Damit ist eine kulturell sehr aufregende Phase der neueren Geschichte abrupt abgebrochen worden. Aansonsten ist das "Bauhaus" in gewisser Weise auch ein mit Fleiß selbstgeschaffener Mythos. Mag sein das vieles Propaganda war, aber Alles war ooch nich schlechte und von Pappe...

0 colorcraze 16.07.2010, 18:59 Uhr

@Gärtnerschippchen: Mensch...

@Gärtnerschippchen: Mensch Gärtner, nun ziehen Sie doch nicht immer gleich’n Flunsch, wenn einer die Grenzen seiner Welt aufzeigt. Von Flunschziehen kriegt man nur eine schiefe Schnute. Geh ich vielleicht hoch wegen eines Schwaben oder wegen Dons gesammelter Scheußlichkeiten aus Berlin? Nein, ich zeige beharrlich, wie ich als Ex-Badenerin dort gut lebe und gut is’. So, und nun gießen wir die Blumen. @Rosinante: danke für den Zwischenruf zu Kahn. In Rußland Unternehmer zu sein, war wohl schon immer ziemlich speziell. Es ist sehr riskant, aber gleichzeitig sind die Möglichkeiten auch _richtig_ groß. @RealMash: Fred Frith...! Den Namen kenne ich doch. Nachgelesen. Ah, hat mal mit Brian Eno und Bill Laswell gespielt. Dann werd ich das wohl mal bei John Peel gehört haben. Oder auf dem sagenhaften Dä-äR—äS drüü. Ach, „My Life in the Bush of Ghosts“ müßte ich auch mal wieder anhören. Hypnotische 80er-Jahre-Sommermusik. @Plindos: was mir anläßlich des von Ihnen angeführten Bildes gerade wieder auffällt, ist die immer stärkere Begradigung der Möbel seitdem. Heute ist man bei bloßen Klötzen angelangt.

RealMash@. Beredtes Beispiel...

RealMash@. Beredtes Beispiel für Ihre These ist der Architekt der Saint Paul´s Cathedral in London und anderer großartiger Bauten in England: Sir Christopher Wren, (1632-1723) studierte Mathematik in Oxford und wurde 1657 Lehrer der Astronomie am Gresham College in London. Dort wurde er zum Mitbegründer der Royal Society, deren Präsident er von 1680 bis 1682 war. Er war Förderer von Isaac Newton. 1659 wurde er Lehrer an der Universität Oxford. Daneben beschäftigte ihn besonders die Baukunst. Er erfand die erste Injektionsspritze, ausgeführt mittels eines schräg angesägten Oberschenkelknochens einer Nachtigall. http://www.spartacus.schoolnet.co.uk/ARwren.htm

0 perfekt!57 16.07.2010, 19:10 Uhr

Die Welt an sich ist genial....

Die Welt an sich ist genial. Z. B. traten am 21.5.10 im Rahmen des diesjährigen A-cappella-Festival Leipzig 2010 die Preisträger des Internationalen A-cappella- Wettbewerbs 2009 "Vocal Trip Box" OMMM (Frankreich) auf; in einer Aufnahme vom 21.5.10 aus der Schaubühne Lindenfels, Leipzig, gestern abend ab 21:05 im DLF - absolut genial. . http://www.a-cappella-festival.de/index.php?option=com_content&view=article&id=545&Itemid=194&lang=de . http://www.a-cappella-wettbewerb.de/news.html

Rosinante@: Hab´s im Prestel,...

Rosinante@: Hab´s im Prestel, Weltarchitektur, von Pevsner u. A., nochmals nachgeschlagen, es war Albert Kahn, muß mich korrigieren.

DA: Im alten Orient durften...

DA: Im alten Orient durften eigentlich nur allerhöchste Potentaten unter solch einem Schirm einherschreiten, allenfalls noch ausgewiesene Weise. Ist dieses Deckenfresko vielleicht eines aus dem Würzburger Schloß? Demnächst wird man Sie wohl auch so ehren wolllen in der FAZ und einen roten Teppich vor Ihnen ausbreiten? Laudatio ev. von MRR. .. Rosinante@: I am not here for fishing of compliments, but many thanks.

0 desvetterseckfenster25 16.07.2010, 19:47 Uhr

@colorcraze Und hier jemand...

@colorcraze Und hier jemand aus Fantasialand. Bei +35 Gr. hat man halt nicht mehr an als - nichts. Dieser zweiseitige Schreibtisch hier hat eine Glasplatte. Da wird dann und wann herzlich gelacht. Im Garten ein herrlicher Feigenbaum - nicht einsehbar.

0 donna laura 16.07.2010, 19:52 Uhr

lieber Rosinante, zu ihrem...

lieber Rosinante, zu ihrem letzten absatz: dann haben sie ja verstanden, wieso ich als maske für meinen gatten john wayne eingesetzt habe. es ist der geist, und nicht die oberfläche. . hallo oberschwabe: wissen sie, wenn sie recht hätten, aber das haben sie natürlich nicht, wie könnte es anders sein, würde ich ihnen nicht antworten, jedoch scheint es hier im roten salon des Don Alphonso zuzugehen wie in den südlichen gefilden üblich: es geht nicht zuvorderst darum, dem anderen zuzuhören, sondern den eigenen senf beizusteuern, und dies möglichst wortreich und elaboriert verpackt, um die aufmerksamkeit des anderen dergestalt zu fesseln, dass er nicht mehr dazukommt, eigenen gedanken nachzuhängen, sondern beispielsweise, denen von, sagen wir, colorcraze, einer sehr vernünftigen dame hier im kreis; aber diesen meinen kommentar hier müssen sie ja nicht lesen ... haben sie es gemerkt? es geht sogar ohne satzpunkt. (freu) . lieber RealMash, dann müssten meine schäfchen eher dunkler sein. nun ja, unsere altvorderen halten uns für absolut linientreu, aber sie wissen wirklich nicht genau, was wir denken und was wir tun und was uns umtreibt. neinnein, ich bin die perfekte tochter und schwiegertochter, kleine elegante absätze, hübsche wertige kleider, die im hochsommer knapp über dem knie enden, ordentliche frisur etc., kinderchen sauber, mann ebenso (was schwieriger ist). insofern sind wir hier wohl eine horde changierender schäfchen (mit hoffentlich einem hauch mehr grips, dann wäre ich schon zufrieden): von aussen und aus der entfernung blütenweiss, aber tief in der wolle, da steckt es, das lebendige schwarz. - oder eher eine horde eisbären. wie heisst es so schön, passend zur witterung: ich möchte ein eisbär sein ... . ach, RealMash, wenn unsereiner die eigenschaften, den charakter und die fruchtbarkeit vererbte, was ich befürchte, dann hüten sie sich und ihre nachkommen!

0 StudentIn 16.07.2010, 20:40 Uhr

Ich habe keine Vorhaenge, weil...

Ich habe keine Vorhaenge, weil ich immer das Gefuehl hatte, ich koenne mein Geld besser woanders investieren. Statt dessen hab ich Pflanzen ins Fenster gestellt. So gehts auch.

0 donalphonso 16.07.2010, 20:45 Uhr

Plindos, das ist das...

Plindos, das ist das Deckebgemälde von Kloster Metten, hier: Die Begegnung von Totila (Ostgote) mit Bendeikt von Nursia.

0 donna laura 16.07.2010, 20:47 Uhr

wer braucht schon vorhänge,...

wer braucht schon vorhänge, wenn sie eine webcam hat ... http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,706883,00.html

Wer etwas zu verbergen hat,...

Wer etwas zu verbergen hat, braucht Vorhänge. Wer nichts zu verbergen hat, braucht keine Vorhänge. Und darum habe ich keine Vorhänge. Ich brauche nur etwas um meine Zimmer dunkel zu machen können, damit ich schlafen kann.

@Donna Laura: *seufz* Was...

@Donna Laura: *seufz* Was glauben Sie was ich mir schon den Mund fransig geredet habe... Bei einem Mobilfunkprovider in einer Mitarbeiter Schulung in der großen Halle wurde über Google eine Kamera gefunden, die die Eltern mit den Kindern auf der Terrasse beim Frühstück zeigte, ein höherwertiges Modell das man auch noch ferngesteuert ausrichten und Zoomen konnte. Als dies geschah wurden die Frühstücker dann unruhig. Das ist jetzt etwa...10 Jahre her? . Das mit dem Virus im Artikel etc. geht am Problem vorbei. Es gibt etliche ungeschützte Zugänge, die Betriebssysteme sind fehlerhaft, man kann sich für kleines Geld das http://www.youtube.com/user/NightFlyyer#p/u/14/7op0pOX5RPQ (netter Kerl übrigens, man beachte seine anderen Videos) oder das http://www.youtube.com/watch?v=AkAde8FKveg besorgen. Von zur Spycam umgewidmeten Handys in Bräunungsstudio, Kameras ohne IR Filter zur Nachtaufnahme etc. ganz zu schweigen. Richtmikrofone, Hardware um Passwörter abzugreifen-alles problemlos zu erhalten. . Diese ganzen Vorhänge etc. sind kein Schutz mehr(milimetrradr an Flughäfen und im Militär, wird später dann verramscht, aber das dauert noch zeh Jahre...). Abstand ist kein Schutz mehr. Nur die Tatsache das man völlig uninteressant ist, schützt noch. Ich will Sie nicht mit Details der Abhörschnittstelle auf EU ebene, den Secure Boxes, den Zugängen in Leitungsverteilern langweilen. Wenn es nicht eine Techno-elite gäbe, die aus einem gewissen Ethos die Macht die sie haben nicht ausnützte...Tja. . Und es gibt immer ein paar schwarze Schafe die man nicht rechtzeitig erwischt. Früher war das einfach-wenn sich jemand auf einer unserer Kisten nicht benahm, hat man eine E-Mail oder einen Anruf zum anderen Admin gestartet, der Übeltäter wurde in die Uni zitiert, hat seine Abreibung bekommen, der andere Admin hat Bescheid gesagt, und gut war. Beim nächsten Verstoß war der Account weg. Ende, keine Berufung, nichts. Und dann kam AOL mit Millionen...naja, die Qualität des Netzes ist seitdem eine andere. Ich will mich nicht beklagen, die Preise sind, wie es sich für ein Massenmedium gehört, der Qualität angepasst worden. . Aber manchmal wäre es schön, einfach wie früher zum Hörer zu greifen und von Admin zu Admin dafür zu sorgen, das die Dinge richtig sind. . Aber Heute wäre die digitale Todesstrafe auch ein soziale, das ist anders geworden, aus einem Privileg für wenige, eine Notwendigkeit für viele. Und da gibts dann auch andere Regeln. . Ich werde meine Nachkommen, so ich welche produziere, entsprechend instruieren, Donna Laura. . Wen es interessiert: Der Rotwein war zwar warm aber gut, das Hühnchen in Zitrone mit Reis und Kichererbsenpaste ein Gedicht, und der Marokkanische Pfeffermintee sehr lecker. @all: Früher gabs das von Logitech, hier scheint das noch dabei zu sein http://www.google.de/products/catalog?hl=de&q=webcams&show=dd&cid=11042855727862391870&ei=FuBATOWjIcvR-Ab97aj8CQ&sa=title&ved=0CBQQ8wIwAziCAQ#p http://www.google.de/products/catalog?hl=de&q=webcams&show=dd&cid=7060832630894843760&ei=quBATLncDZDM-gaqmrH3CA&sa=image&ved=0CCkQ8gIwCDi0AQ#p Und so war das früher- http://www.logitech.com/de-de/480/3377?WT.z_sp=Image da war immer eine Kameragardine in Form eines Visiers dabei, die vor die Optik geschwenkt werden konnte. Mechanisch, und per Software nicht zu beeinflussen. . Es ist bei vielen modernen Geräten so, das Rückmeldeanzeigen (Statusleds) nur per Software geschaltet werden. Will sagen, das die Lampe nicht an ist, heißt nicht immer das das Gerät inaktiv ist. . Zudem sind vor allem billige Kameras IR sensitiv (Halten Sie mal eine Fernbedienug vor die Kamera und drücken einen Knopf, kleiner Test ob die Batterie leer ist ;-)-will sagen, für viele Kameras ist es noch lange nicht dunkel, nur weil Sie nichts sehen würden. Das weiß ich weil ich eine IR-Pass-Filter für meine Kamera habe und die wunderbaren IR Bilder im Sonnenlicht ausprobiert habe. . Es gibt für die Astronomie sogar Kameras die den eingebauten IR Filter entfernt haben, und die Leicas hatten wegen unzureichender IR-Filterung einige Zeit einen Farbstich (Wer das alles nicht glaubt, ist gebeten mit der Kamera einen eingeschalteten Heizpilz von unten zu fotografieren). . Unbeobachtete Nächte, RealMash

@steelydan hurra! i like...

@steelydan hurra! i like it. was passieren kann, wenn man keine gardinen hat, zeigt der 80er jahre underground film "liquid sky". aber den hat auch damals kaum einer geschaut.

0 colorcraze 16.07.2010, 23:19 Uhr

donna laura, ich kriege mich...

donna laura, ich kriege mich nur schwer wieder ein über das tief in der Wolle steckende lebendige Schwarz der von fern blütenweissen Schäfchen. Bitte einen kalten Tee, aber erst in 10 Minuten, ich habe meinen vor lauter Herumlachen verschüttet und finde diesen Satz, ja, immer noch sehr apart und mein Zwerchfell strapazierend. Was diese nörgeligen Eintagsfliegen nur immer haben, mal sind wir ihnen zu Don-hörig, mal hören wir ihm nicht genügend zu, mal bringen sie alle ihre Co-Eintagsfliegen mit, und meist verschwinden sie gleich wieder trotz Obstteller. Naja, muß ja nicht jedem hier gefallen. Die Sache mit den Webcams ist ernster, man muß den Kindern ganz unbedingt, sobald sie sowas anschaffen, die nötigen Verhaltensweisen beibringen. "Das Netz ist böse" begann der Dozent vor 12 Jahren seinen beeindruckenden Vortrag, in dessen Verlauf die Schmuddelecken durchprobiert wurden ohne Rücksicht nehmen zu müssen auf Rechnerverseuchung, denn die wurden am nächsten Tag eh plattgemacht. Hah! Es hat gedonnert! Sollte sich etwa doch endlich mal ein Gewitterchen in die Innenstadt wagen?

@Donna Laura: "Der Afrikaner...

@Donna Laura: "Der Afrikaner unter den Polartieren?" kann wohl angehen. . @Plindos: Ich akzeptiere Ihren Wren, und erhöhe mit einem Goethe, mit Farbenlehre, Urbaum. Ich gebe mit Buckminster Fuller noch eine Synthese drauf. Wer bietet mehr? Will sehen... . @colorcraze: Die meiste Zeit habe ich mit geschlossenen Augen dagesessen und im Kopf einen Film zu der wilden, exotischen Musik gedreht...und dann ist ein Bierglas umgefallen...mit einem Klirr...ping..ping.ping... Und der indische Drummer hat das mit dem exakten Rhytmus und einem metallischen Ton wiedergetroffen und nachgespielt...! Da war sogar interaktion drin-und das Lachen war genauso fröhlich wie beeindruckt. . Die chinesische Sängerin die mit einer ätherischen Stimme gesungen hat, kann uns alle als stinkende Langnasen verunglimpft haben, nach allem was ich verstehen konnte... . Alles, was zu den derzeitigen Verhältnissen in den Banken zu sagen ist, hat Marc Faber (Professor Otte), Jim Rogers und Nassim Nicholas Taleb besser gesagt als ich es könnte. Ich bitte das gute Original dem schlechten abklatsch vorzuziehen, auf Youtube ist einiges dazu zu finden. Den Vorwurf von Herrn Taleb, das unzureichende Modelle bei finanziellen Berechnungen verwendet wurden, kann ich nach meiner Einschätzung bestätigen. Mehr ist von meiner Seite nicht zu dem Thema zu sagen, alles was mehr wäre, könnte zu äußerst unangenehmen Folgen für mich führen, auch Vertragsrechtlich. Man hat mir nicht die Hände, wohl aber die Zunge angebunden. . Und die Banken können sich echt teure Rechtsanwälte leisten. Bei dem was die tun müssen sie es wohl auch. . Gute Nacht, RealMash

0 steelydan 16.07.2010, 23:45 Uhr

@ bertie den 4. Dengeln tun...

@ bertie den 4. Dengeln tun heutzutage überwiegend die Karosseriebau(meist)er, um Bleche vermittels eines entsprechend ausgeformten Hammers (wieder) in die gewünschte Form zu bringen. Eine Sense zu dengeln diente zur Vorbereitung der Schärfung mit einem Wetzstein. Da gottlob die Zeiten der ostelbischen Krautjunker vorbei sind (außer vielleicht in diesem Blog) verneigen wir uns ehrfurchtsvoll vor den Erfindern der Mähdrescher und Rasenmäher. Herrenreiter scheinen sich jedoch gut gehalten zu haben, vorzugsweise in Westvierteln in Cabrios mit größeren Öffnung als italienische Bärkchen. Von der ungehemmten Ausstrahlung durch die heruntergelassenen Seitenscheiben ganz zu schweigen, ebenso wie die zügellosen Blicke.

0 Rosinante 17.07.2010, 04:16 Uhr

colorcraze, Sie haben schon...

colorcraze, Sie haben schon Recht, Albert Kahn ist in der Architekturgeschichte nicht völlig unbekannt (ich habe nicht über Kahn geforscht und würde ihn sonst auch nicht kennen), aber gemessen am Bauvolumen, und auch, gemessen an der "modernen" Qualität seiner Industriearchitektur, wird er aus ideologischen Gründen marginalisiert. Und da, worauf Plindos schön verwies, Kahn ja auch grossen Einfluss auf die Ausbildung seiner Berufsgruppe in der UdSSR hatte (er eigentlich zum sozialistischen Aufbau entscheidend beitrug) , wird die Fragwürdigkeit dieser Marginalisierung unterstrichen. Und diese hängt nicht zuletzt, da schliesse ich mich Plindos an, mit der Bauhaus-Mythenbildung zusammen. . Plindos, "fishing for..." lässt mich völlig kalt. Irrtum vorbehalten, meinte ich's überzeugt und herzlich. - donna laura, die webcam-Geschichte (Kinderzimmer) ist ja ganz übel. Und dass Sie beim Label "John Wayne" nur an qualitativen Merkmalen interessiert sind, nahm ich immer an. Der Schuss Provokation, der ja mitgemeint ist, erhielt bisher vielleicht wenig Kontur? . fionn, , was die französische Krone ja nicht hinderte, Finanzfachleute bis in ministeriale Ränge (Necker) von dort zu rekrutieren. Aber Fläche und Einwohnerzahl von Genf (nicht seine Finanzkraft) ergäben in Paris auch nur knapp ein arrondissement.

0 HansMeier555 17.07.2010, 05:52 Uhr

Der wirkliche Grund, warum ich...

Der wirkliche Grund, warum ich mir vor ein paar Jahren dicke Vorhänge angeschafft habe war, daß ich sonst nicht an meinem Notebook hätte arbeiten können, dessen (ziemlich dunkle) Bildschirmanzeige bei Sonnenlicht einfach nicht erkennbar gewesen wäre.

köstlich, einfach und...

köstlich, einfach und köstlich - ohne Kost überlebt niemand, egal wie

0 Rosinante 17.07.2010, 06:11 Uhr

RealMash, danke für den...

RealMash, danke für den Hinweis, dass die von donna laura angesprochene webcam-Geschichte (Kinderzimmer/Familie beim Frühstück) schon sit 10 Jahren möglich ist. Dies ist ja erschreckend.

0 specialmarke 17.07.2010, 06:28 Uhr

Noch 'n Vorhang...leider...

Noch 'n Vorhang...leider offen.

0 BErtholdIV 17.07.2010, 06:52 Uhr

@steelydan Sie kennen sich gut...

@steelydan Sie kennen sich gut aus. genauso war's. zuerst gedengelt, was wirklich eine Kunst ist, die Schneidkante der Sense sollte ja "in einer Linie verlaufen" und dann mit dem Wetzstein. Aber ehrlich. mit der Sense ist doch schöner als mit diesen "dämlichen " Motorsensen?

0 steeelydan 17.07.2010, 08:06 Uhr

@ Bertie Vor allen Dingen...

@ Bertie Vor allen Dingen leiser. Und man spart die Kosten fürs Studio. Ist aber nichts für Westviertelvorgärten in Handtuchgröße. Wäre vielleicht eine mögliche Ertüchtigung für abgeschlaffte Hartz-IVer, und die städtischen Grünanlagen hätten auch was davon. Das würde dem Begriff Sensenmann eine völlig neue Bedeutung geben. Vielleicht bloggt ja Ursula mit.

0 hansgeier333 17.07.2010, 08:13 Uhr

@HansMeier555 Und ich...

@HansMeier555 Und ich befürchtete schon, Sie produzierten Ihre Beiträge von der Klobrille eines innenliegenden Bades aus.

0 colorcraze 17.07.2010, 08:40 Uhr

Heute morgen weckten mich...

Heute morgen weckten mich wieder Sonne und zunehmende Wärme, aber auf einmal zog eine Wolke auf und nun regnet es durchgängig - aaaah, endlich Kühlung! 24 Grad außen, noch 26 Grad innen. Hatte gestern mit der Frau vom Laden (dort, wo es die zyprische Limonade gibt) schon darüber räsonniert, ob man nicht selbst mit dem Gartenschlauch Wasser auf Dach und Fassade spritzen sollte, damit es mal bißchen kühlt. Wie sie erzählte, hat ihr Haus Fenster nach Osten und Westen, erst wird die eine Seite aufgeheizt, dann die andere, und in den Steinen sitzt die Wärme drin... aber so ein bißchen Gartenschlauchgespritzel könnte natürlich nie die Kühlwirkung eines mehrstündigen Regengusses erzeugen, weshalb ich sehr froh bin, daß der anhält! @Rosinante: nun ja, Internet funktioniert immer in beide Richtungen, ähnlich wie eine offene Haustür, aus der man hinaustritt, durch die aber auch Fremde eintreten. Das ist wesentlich so, wie bei Radio und Fernsehen bloßes Empfangen wesentlich ist. Und auf die offene Haustür muß man halt aufpassen, sonst kommen Hinz und Kunz vorbei und saufen ungefragt die Bar leer und räumen die Kasse aus.

0 François de Montmorency 17.07.2010, 08:56 Uhr

ferry, Verehrtester, mein Dank...

ferry, Verehrtester, mein Dank dafür! Gut instruierte Sekundanten sind heute schwer zu bekommen …

0 colorcraze 17.07.2010, 09:01 Uhr

@steelydan, Berthold IV,...

@steelydan, Berthold IV, Plindos u.a.: na denn viel Spaß beim Suchen nach einem Karrosseriebauer, der noch dengelt. In Polen auf dem Land gibts vielleicht noch einen. Meine Groß- und Urgroßeltern haben auch noch bis in die 1950er Sensen gedengelt, und mein Vater bekam auch noch bis in die 1980er ausgebeulte Kotflügel zum Lackieren. Ein Nachbar hier in Berlin hat in den 1970ern noch als einer der letzten diese Kunst gelernt und viele Jahre ausgeübt, findet damit aber schon lange keine Arbeit mehr. Die Landwirtschaft ist durchindustrialisiert und die Autoindustrie auch, in den Werkstätten werden nur noch Ersatzteile ausgetauscht. Einer der prägenden Erfahrungssätze in meiner Generation (*1960ff) lautet "Flicken ist Zeitverschwendung und kommt teurer.".

Kommt mir gerade im Sinne -...

Kommt mir gerade im Sinne - Was passiert wenn die Nachbarn keine Vorhänge haben? Es kann spannend werden - wie im classic movie "Rear Window" mit Grace Kelly. Der Hauptdarsteller sass 24/7/365 in einem Rollstuhl und beobachtet die Nachbarn im Hinterhof.

Realmash@:Ihr erhöhter...

Realmash@:Ihr erhöhter Goethewert ist hochaktuell, dazu eine Ausstellung gerade in Weimar zur Farbenlehre laufend. Da ja Goethe sich in das ungeheure Projekt (Newton habe eine Macke) eingelassen hatte, seine Farbenlehre gewissermassen anthropozentrisch zu begründen, zeigte er damit aller mathematisch-wissen-schaftlichen Geläufigkeit eine lange Nase. Der Nachhall ist bis heute nicht verklungen. Erhöhe mit L. da V. und doubliere mit G. W. Leibniz. .. steelydan@:Die Illusion,die z.B. diese Maschine, mit der ich meine Replik schreibe, ver- mittelt, mich quasi als Allesbeweger zu sehen, lässt einen dann in die Versuchung geraten habituelle, tradierte Eigenschaften, Kenntnisse des homo sapiens achselzuckend abzutun. Um nicht aus der Übung zu kommen mähe ich die halbverwilderte Wiese vor unserem Haus gleich mit der Sense und nicht mit nem poppligen, stinkenden Rasenmäher. Gebe allerdings zu, es sieht sehr ruppig aus. Nebenstrang: Im Teich schlängelte sich eine Natter, die Drossel schlägt, der Garten glüht und prunkt mit Taglilien etc. -eine vorindustrielle Iylle ;-) .. Bitte allseits um Entschuldigung dass sich diese o. a. Beitragsverdopplungen von mir hier im Blog zeigten-entweder bei mir hakte es oder das Maschinchen litt unter der Hitze. Vielleicht beides. Sorry. Klappe (Vorhang) zu, Affe tot.

@Rosinante: Das ist leider nur...

@Rosinante: Das ist leider nur die Spitze des Eisbergs. Es gibt da eine wunderbare Sache bei Windows Rechnern UPNP- Universal Plug and play. Klingt ja eigentlich gut. Erlaubt aber einem Schädling eine Verbindung nach außen auf zu machen. Es waren schon diese aktiven Bilderrahemn (diese Monitore die die Familienbilder anzeigen) mit Viren verseucht genau wie Telefone und MP3 Player. Und dann ist Polen offen. Aber das ist ein weitees Feld... @Steelydan: (Ihnen ist die Herkunft des Namens Bekannt? Rice-Burroughs wenn ich nicht irre?)Wenn Sie das Dengeln der Sense zusammen mit der Benutzung derselben lernen wollen, biete ich Ihnen eine Intensivkurs mit meinem wohlmeinenden (in diesem Punkte) Generator an. . Ich selber habe es nie gelernt, da mein Vater mit dem eigenen Nachwuchs derart un-nanchsichtig ist, war und für immer sein wird, das es schlicht nicht gelohnt hat irgendwas aufzunehmen. . Mit Fremden jedoch hat er eine Engelsgeduld. Ich habe ihn noch in der prallen Sonne stehend eine steile Böschung mähend gesehen-mit weit über sechzig. Jeder Halm war akkurat wie mit der Schere geschnitten, jede Mahd lag wunderbar parallel und das Gras hat köstlich geduftet. . Aber als Sprössling war man dort nicht wohlgelitten, und bei meinen Versuchen mit der Sense habe ich sie entweder spontan mit der Spitze in den Boden gerannt (->Dengeln) oder recht erfolglos im Kreis geschwungen ohne das sich ein Halm zum abfallen entschlossen hätte. . Aber wie gesagt, da werde ich mich wohl dran machen müssen so lange er es mir noch zeigen kann. . Vielleicht kann man von Donna Laura auch ein paar Lämmer mit Affinität zu Gras erbitten. . Für Nostalgiker, die vor undenklichen Zeit den den Computerclub im WDR gesehen haben http://www.cczwei.de/ . Bei uns kommt ein Schauer nach dem nächsten nieder... . Bis bald, RealMash

0 Rosinante 17.07.2010, 10:11 Uhr

colorcraze (8:23), dies wird...

colorcraze (8:23), dies wird jetzt im Deutschen Museum in der Abteilung "Seuchen, die wir überwanden" ausgestellt.

@Colorcraze: "Das Netz ist...

@Colorcraze: "Das Netz ist böse..." Tut mir Leid, genau das ist es nicht was die Kinder lernen sollten. War unlängst zu einer XXX-Jahrgangsfeier in der Schule die ich vor dem Jesuitenkolleg besucht habe. Und dortselbst war dasselbe Thema-macht allen Leuten Angst! Das Internt ist Böse! Habt Furcht! . Oh Boy. . Genau das ist der Bullsiht mit dem der Geist wieder in die Flasche, d.H. die Information unter Regierungskontrolle soll. . Kindrpornos wurden früher über VHS getauscht- hat man deshalb den Brief verboten und verlangt das alle nur noch leicht lesbare Postkarten schicken? . Der Vertreter der Polizeigewerkschaft hat auf das Verbot der Vorratsdatenspeicherung genölt, das mache der Polizei die Arbeit schwierig-wo in der Verfassung steht: Macht euch nackig, damit es grenzdebile Bullen einfacher haben? Ich habs nicht gelesen. . Bücken und Husten sag ich nur. EKG wer es noch kennt. . Nein, das ist eine geplante Verschwörung der Politik, der der freie Fluss von Informationen unheimlich und unangenehm ist. Und die alles dazu tut, das Netz zu diskreditieren und die Menschen in Angst zu halten. Islamisten! Schweinegrippe! Kinderpornos! Raubmordkopierer. . Hinter jedem dieser Alarme steckt eine ernste Sache, die durch skrupellose Machenschaften zum nebensächlichen Vehikel einer menschenfeindlichen, freiheitsfeindlichen Agenda wurde. . Die Querelen um die Wahl des Bundespräsidenten zeigen, ebenso wie die Piratenpartei (der ich sehr nahe stehe, weil ich zu der Gruppe der Computerversteher gehöre, und immer wieder missioniere gegen die gefährliche Unkenntnis in diesem Bereich), das im Moment das Netz einen leichten Vorsprung hat. . Hat jemand übrigens mal die Videos gesehen, wo der arme Polizist in Berlin von einem pösen Sprengsatz verletzt wird? War ein normaler polnischer/holländischer/belgischer/französischer (denn da überall gibts die zu kaufen) Böller, der zehn Meter von ihm entfernt herunterkam, um den eine lückenlose Reihe von anderen Polizisten stand, bis er expoldierte. . Und dann ist der "verletzte" Polizist zu Boden gefallen, nachdem die Splitter die anderen Polizisten, die alle stehen bleiben, wohl elegant mit Überschall umkurvt haben. Wow-echt Terroristen High-tech, oder eine Schwalbe die dem italienischen Fußball alle Ehre machen würde. Man hört ja merkwürdig wenig davon was bei den Untersuchungen zu Tage kam, n'est pas? . Zu den realen gefahren im Internet-jede Straße ist gefährlicher. Aber jeder weiß wie hart so ein Auto ist (bin selber mal auf einem Zebrastreiefen mit Ampel bei grün von einem Golf angerempelt worden-die Teile tun echt WEH!), und das man sich vorsehen muss. . Niemand würde vor seien Haustür seien Kontionmmer schreiben, oder seinen Autoschlüssel draußen ablegen. Im Internet machen das aber viele, weil ihnen die realen Gefahren nicht offensichtlich sind. . Also, erzieht die Kinder ohne Angst aber mit Vorsicht und Umsicht. was man im realen Leben nicht täte (mit fremden Onkeln mitgehen), das unterlasse man auch im Internet, und alles ist gut. . Man sie kritisch und aufgeklärt, glaube nicht an so einen Blödsinn wie Homöopathie, Warzenbesprechung und Sterndeuterei, lasse sich keine Angst machen und denke selber. . Auch wenn dann die weißesten Schafe eine dunkle, weil rationale Unterwolle haben, so können sie in der Msse wohl mitschwimmen. Man begebe sich aber zum Ausgang, wennd der Judasbock die Herde zur Schlachtbank führt, so weit gehe die Solidarität denn doch nicht. . Macht halt ab und an ein bisschen einsam, aber das ist der Preis den man für eigene Meinung in dieser Gesllschaft zahlt. . Habe die Ehre, RealMash

0 steelydan 17.07.2010, 10:55 Uhr

Ehrenwerter...

Ehrenwerter RealMash, beherrsche sowohl das Handwerk des Dengelns wie das Tagwerk des Mähens. Mein englischer Rasen in doppelter Fußballfeldgröße will jedoch auf Streichholzlänge rasiert werden, was mir in meinem fortgeschrittenen Alter mit der Sense nicht mehr so recht gelingen mag.

@Plindos: Leonardo ist...

@Plindos: Leonardo ist natürlich der Joker, die "wild card". . Ich kann maximal mit Michaelangelo (in Szenen eingemalte Körperstudien) meinen Rückstand leicht verringern, bringe Ray Kurzweil und Les Paul im Bereich Musik und Anwendung, um mal etwas moderner zu werden, ich lege mit Konrad Zuse nach. Dennis Hopper und Niedecken, aber das sind nur zwei Kunstformen die beide bringen, keine Wissenschaft. . . Aber bei da Vinci bin ich raus, das Universalgenie ist wohl nach Goethe ausgestorben. Ich passe! Karten auf den Tisch und gehe Essen. Man muss wissen wenn das Blatt nicht mehr reicht... . Ich habe das Buch von Ayn Rand "And Atlas Shrugged" nun seit mehreren Monaten hier liegen, und werde es jetzt wohl beginnen. Die Dame hatte ich auch überprüft, aber Literatur und Philosophie-nein, ich denke das kann ich nicht als Wissenschaft und Kunst gelten lassen. Immerhin, es erinnert mich diese Werk nun mal zu lesen. . Ab in den Regen, RealMash

"Man hört ja merkwürdig...

"Man hört ja merkwürdig wenig davon, was bei den Untersuchungen zu Tage kam, n´est pas?" . RealMash n´est pas! Ich warte auch immer noch auf die alle abschreckenden Schauprozesse.

... da sich gerade eine neue,...

... da sich gerade eine neue, jüngere politische Führung etabliert, sollten die Bürger gleich mal k-l-a-r - machen was nicht geht.

0 Jagdszenen des Alltags 17.07.2010, 12:22 Uhr

Don, hast Du das Foto von der...

Don, hast Du das Foto von der Hübschen neben Berlins Bürgermeister gesehen? Die Mädels werden ihn jagen, besinnunglos küssen und von der Schönheit der verschiedengeschlechtlichen....

0 BertholdIV 17.07.2010, 12:36 Uhr

@steelydan dann könnte der...

@steelydan dann könnte der sich gerne auch in die Politik einmischende Inhaber/Vorstand einer Firma aus dem Schwäbischen, die ihre Produkte weiss und Orange anmalt auch weniger verkaufen, würde mich auch freuen - ich erwerbe immer das schwedische Konkurenzprodukt. Aber ist nicht das Haupt?verkaufsargument dieses Herstellers ein Kalendarium, das... Vielleicht wird er s.o. aus political correctness nicht mehr zu Maybritt Illner eingeladen und kommt bei ethischen investmentfonds auf die schwarze liste. ich muss das mal ÖGUT etc. stecken.

@steelydan: Das ist das...

@steelydan: Das ist das Problem mit eurer Generation-Ihr habt die Messlatte was Zähigkeit und Unzerstörbarkeit sowie Vielseitigkeit betrifft so hoch gelegt... da muss man sich als Nachgeborener sehr zur Decke strecken. . Mein Vater ist mit jetzt auch primär mit dem Rasentraktor unterwegs, einen Murray hat er schon zu Schanden geritten, einen Honda macht er gerade nieder. Sah unlängst einen wunderbar restaurierten kleinen Allgeier Traktor, schön herausgeputzt auf dem Anhänger hinter einem Auto hergezogen. War wohl auf dem Treckertreffen. Dürfte weniger kapriziös als Don Alphonsos englischer Sportwagen sein und wenigstens metrische Gewinde haben. . Aber wo bekomme ich so eine Preziose für meinen Erzeuger her? Habe schon diverse historische Treckerzeitschriften durchgeblättert, das wäre für wahr ein würdiges Geschenk zu seinem siebzigsten. Wie er prekär nebenhergehend und den Traktor stützend über die steilen Hänge fährt, macht mich, gelinde gesagt, nervös, er treibt das kleine Rasentraktorchen über seine natürliche Grenze hinaus. . Don Alphonso: Könnte eure Weisheit nicht einen Artikel über die Schrullen der Treckerpflege für den Landedelmann, einen Exkurs über den ersten echten Porsche Diesel, enthalten? . Damit wäre landwirtschaftliche Bodenständigkeit als Gegenpart zur überfeinerten Lebenswirklichkeit Ihrer Klasse gegeben. . Mit traktoristischen Grüßen, RealMash

Plindos 11:38 Bitte, Plindos,...

Plindos 11:38 Bitte, Plindos, Sie müssen sich nicht für Ihre Klone entschuldigen; wo kämen wir da hin?

0 steelydan 17.07.2010, 13:03 Uhr

@ RiehlMäsch Das ist die crux...

@ RiehlMäsch Das ist die crux mit Eurer Generation: Ihr findet für jede Lösung ein Problem. Mein greenkeeper schwört auf microprozessor-gesteuerte, GPS-gelenkte Luftkissenmäher mit magneto-optischem Antrieb, die jeden Grashalm exakt vermessen, seine mittlere Lebensdauer speichern und ihn mit drei Skalpellen gleichzeitig von oben nach unten auf die vorher millimetergenau eingestellte Länge kürzen. Wegen der militärischen Anwendbarkeit solcher Geschwader möchte ich die Bezugsquellen für die Dinger nicht hier im Blog erwähnen.

0 donalphonso 17.07.2010, 13:29 Uhr

(Aufgrund von Unwettern wird...

(Aufgrund von Unwettern wird jetzt doch wieder schneller freigeschaltet - schlecht für meine Bräune, gut für die FAZ)

0 Rosinante 17.07.2010, 13:30 Uhr

HansMeier555, Ihr Argument hat...

HansMeier555, Ihr Argument hat einen Schildburga-Touch. Machen Sie nachts denn die Vorhänge auf, damit Sie das notebook sehen können?

0 colorcraze 17.07.2010, 13:32 Uhr

@Plindos: Die geringe...

@Plindos: Die geringe Lärmentwicklung (nur beim Dengeln und Schleifen), die Geländegängigkeit (z.B. bei abschüssigen Böschungen) und in gewisser Hinsicht auch die körperliche Beanspruchung (wozu sinnloser Sport, wenn man auch was sinnvolleres tun kann) sprechen in der Tat sehr für Sensen. Es wäre gerade für viele Reihenhaussiedlungen und EFH-Viertel eine enorme Verbesserung an Lebensqualität, wenn der grauenhafte Krach bei der Gartenarbeit, ausgelöst durch Laubsauger statt Fegen mit dem Besen oder auch Rasenmäher statt Sensen, endlich mal aufhören würde. (Noch so ein Grund, warum ich in die Innenstadt gezogen bin: allein die Vorstellung, am Samstag Rasenmäherkrach ertragen zu müssen, bringt mich auf die Palme – das 2x bei Besuch in einem solchen Viertel erlebt zu haben, reichte fürs Leben.) @RealMash: dafür, daß dieser Satz auf Hosenscheißer trifft, kann er nichts. Mir wurde schon als kleines Kind erzählt, daß es auch böse Menschen gibt – in dem Sinne, daß man sich mitunter schützen muß und es völlig legitim ist, sich in manchen Fällen zu wehren (wobei das eine Sache ist, die lebenslang gelernt werden muß, denn je nach Situation sind da sehr unterschiedliche Methoden erfolgreich). Im Haus, vor dem Haus, in der Schule, in der Öffentlichkeit. Die meiste Zeit des Lebens plagt einen das nicht, weil Verträglichkeit herrscht. Aber es kommt eben auch vor, und aus allen Wolken zu fallen weil das Auto weggefahren wurde, das man offen und mit steckendem Zündschlüssel in der Haupteinkaufsstraße abgestellt hat, ist einfach sozial inakzeptabel. Mehr ist mit „das Netz ist böse“ nicht gemeint. Daß darunter auch abwegige Weltfremdheiten und Unwissenheitsängste subsummiert werden, glaube ich Ihnen sofort, denn das ist nunmal der Begreifensstand der Gelegenheitsuser. Ansonsten dürften wir uns jedoch schätzungsweise völlig einig sein (Sie arbeiten ja wohl auch im IT-Bereich), daß das, was von der Politik kommt, zum meisten gerührter Quark à la „Lokomotiven müssen um 12 in den Schuppen“ ist. Man kann von der Politik allerdings auch nicht erwarten, daß sie Dinge schon sinnvoll regelt, bevor sie nicht mindestens einmal als Lernexemplar umgesetzt sind, wie z.B. eine digitale Öffentlichkeit oder papierlose Büros. In diesem Sinne werden wir wohl noch oft Gelegenheit haben zu facepalmen und entgeisterte Wutschreie loszulassen die nächsten Jahre. - Auch Klaviergeklimper kann nerven.

0 colorcraze 17.07.2010, 13:39 Uhr

@steelydan: au ja, und das auf...

@steelydan: au ja, und das auf Spinnenbeinen, damits auch an Böschungen geht. Nur leise soll es bitte sein.

0 hansgeier333 17.07.2010, 14:24 Uhr

@steelydan: Ist Ihr Rasen...

@steelydan: Ist Ihr Rasen überdacht oder wie schützen Sie ihn vor allzuviel ultravioletter Strahlung? Lassen Sie auch Hunde drauf oder beobachten Sie nur die Regenwürmer mit dem Fernglas aus dem offenen Fenster?

@alle...

@alle Rasenaeher: Problemstellung: Rasen auf Dachgarten. 4 Streifen je 60 cm x 400 cm. . Problem: Rasenmaeher geht nicht, Sense=Witz, elektr. Kantenschneider zu muehsam (buecken), dito mit langer Stange=auch muehsam. . Wunschloesung: Kleiner ferngesteuerter Roboter, leise (!), festeineingestellte Schnitthoehe kein Problem. . Honorar: Ehrvolle Vermeldung auf meiner Aschenurne. . Wichtig! Das ist kein Witz. . PS: Fischertechnik war angedacht und begruendet verworfen.

0 Oberschwabe 17.07.2010, 14:52 Uhr

@François de...

@François de Montmorency/Ferry Ich duelliere mich grundsätzlich nur montags im Morgengrauen am Ufer links der Donau in der anderen kleinen dummen Stadt an selbigen Fluss. Da in dieser Woche eines der größten Volksfeste der Region stattfindet, müssten wir uns diesen Platz zu dieser Zeit halt mit einer Menge Alkoholleichen teilen. Was die Atmosphäre doch leicht trüben könnte. @donna laura Natürlich lese ich alles was Sie so freundlich sind uns mitzuteilen – verschlinge es geradezu. Anlass meiner Kritik ist die Vermutung, dass es dem guten alten Don derzeit an zündenden Ideen zu mangeln scheint. Habe ich bis vor kurzem noch gefesselt jeden Thread mitverfolgt, muss ich momentan aufpassen, mir nicht im Sekundenschlaf die Stirn am Laptop zu verletzen.

Wertester François de...

Wertester François de Montmorency, immer gerne. Wie mir der Wundarzt mitteilt, gab es nichts weiter zu tun, als mit dem leichten Einspänner (Cabriolet) eine aufgeheiterte Champignonsammlerin nach Haus zu kutschieren. Insgesamt gesehen dann natürlich eine unbefriedigende Situation! Oberschwabe@: sich hinter einem Vorhang des Schweigens zu verkriechen ist unehrenhaft. Stellen Sie sich, bitten Sie für Ihre Verfehlung, um Verzeihung, denn aufgeschoben ist nicht aufgehoben.

0 specialmarke 17.07.2010, 16:37 Uhr

@filou: Schaf leihen, für...

@filou: Schaf leihen, für zwei Tage aufs Dach stellen, Kaninchen tuns vielleicht auch, aber die graben gerne Höhlen und sitzen dann in Eurem kühlen Schlafzimmer. Steppenbrand nach anhaltender Hitze - oder einfach die mißbilligenden Blicke der Nachbarn wegen fehlender Rasenpflege aushalten. - Tut es nicht ein kleiner Elektrorasenmäher? Spindelrasenmäher mit Elektroantrieb, 11 kg schwer (siehe Link)

0 donna laura 17.07.2010, 16:42 Uhr

lieber RealMash, bei aller...

lieber RealMash, bei aller liebe, jedoch würde ich die schäfchen, die wir vorhin meinten, nicht ermuntern, gras zu sich zu nehmen, sucht hin, alkohol her ... (her zu mir.) . aber was, sie, RealMash und colorcraze, zu den für laien ungeahnten möglichkeiten der technologie sagten, erschreckt mich schon ein wenig. apropos vorhänge: die fire wall bringt nicht viel, ist aber besser als nichts, soweit ahnte ich es bereits. weclhe möglichkeiten gibt es sonst noch? meine kamera liefert bilder von meinen roten vorhängen, die in wirklichkeit gelb oder grün sind, an einen hacker auf barbados? meine kaffeemaschine petzt nach russland, dass der chinesische eierkocher in drei minuten einschaltet? - nein, im ernst (liebe colorcraze, wenn sie wieder ein wenig zu atem gekommen sind): kennen sie eine seite/veröffentlichung, die mal locker und für einfache menschen, wie ich es bin, ohne panikmache oder weitere interessen auflistet, was es an spionagemöglichkeiten gibt, wie man sie erkennt, wie man sie umgrenzt/beherrscht? so etwas würde mich w i r k l i c h brennend interessieren, auch wenn ich bestimmt nie mehr im leben informatik studieren würde ... mathe und technik sind halt nicht meines, wohl aber die literatur und die philosophie (s.o.) ... . lieber Rosinante, bitte erklären "qualitativ", "Provokation", "wenig Kontur"? ein wenig komtur, okay. und abgesehen, davon, dass sich mein john wayne eher ein buch als eine flasche whisky zu gemüte führt und nicht so oft dieses verdreckte verwaschene rotrosa unterhemd des darstellers trägt, ist das eine recht zutreffende beschreibung: männlich, stark, zäh, klug, jovial, zupackend, tätig. . langsam frage ich mich aber schon, lieber Rosinante, ob hier irgendjemand ausser uns alteingesessenen noch diesem seit vielen vielen monaten laufenden seitenstrang, der ja fast ein fortsetzungsroman für die mit dem besonders langen atem ist, folgen kann und noch weiss, wer john wayne, der italiener und der terminator sind. was es mit den pferden auf sich hat. wie voll das körbchen osterküken (von dem Filou mal sprach) ist. achja, fern jeder aufdringlichkeit, aber nah am interesse, wo wir schon dabei sind: haben sie sich schon mal nach etwas neuem umgesehen (denn man sollte nie aufgeben, das wäre zeitverschwendung), wenn schon die jüngere zwar verliebt ist, aber wohl augenscheinlich nicht in sie? давай! давай! . lieber oberschwabe, ois isi, ich habe mir nur erlaubt, sie ein wenig hoch zu nehmen, wenn sie schon freundlich bereit waren, eine solche breitseite zu offenbaren. das ist aber nett, dass sie alles lesen, dankeschön. mir wäre es eine freude, sie nicht zu langweilen ...

0 donalphonso 17.07.2010, 16:47 Uhr

donna laure, es gibt immer...

donna laure, es gibt immer noch die Möglichkeit, alte Technik zu erwerben und zu benutzen. Und ganz ehrlich: ich bin jetzt seit 4 Wochen ohne Mobiltelefon, und es macht mir gar nichts aus.

0 donalphonso 17.07.2010, 16:49 Uhr

Fi8lou, letzthin sah ich so...

Fi8lou, letzthin sah ich so einen Rasenschnittroboter, der so etwas macht und Grenzen beachtet ansonsten gibt es grössere Rasenscheren, mit denen es auch ganz gut geht. Oder eben so ein Schubrasenmäher ganz ohne Strom, das hatten wir früher.

0 steelydan 17.07.2010, 17:06 Uhr

@filou: Epitaph Hier liegt im...

@filou: Epitaph Hier liegt im Graben begraben unser Filou Allzu früh holte ihn der Sensenmann Doch er war am Dachgarten mit der Sense dran Drum decken wir ihn mit Mutter Erde zu.

0 donna laura 17.07.2010, 17:14 Uhr

lieber Don Alphonso, danke...

lieber Don Alphonso, danke für die nette antwort. wie sehr sie mir hilft, sehen sie ja: ich schreibe ihnen gerade einen brief mit blauer tinte auf feinstem bütten - aber eben alles elektronisch. und beide verpassen wir gerade mal wieder auf der daneben geöffenten seite zu bieten. daraus ergeben sich für meine wenigkeit die fragen: geht das? ist das leichtsinnig? . lieber Filou, setzen sie doch einfach jemanden (vielleicht aus der verwandtschaft, die, wie ich las, in ihrem fall, was nicht an ihnen liegen wird, leicht bucklig zu sein scheint) an, den sie ins gras -äh- beissen sehen möchten (- noch eine hilfreiche replik!).

@Donna Laura: Der Rat von Don...

@Donna Laura: Der Rat von Don Alphonso ist gut. . Ich möchte ihn, mit Verlaub ergänzen: Es gibt sehr hochwertige Access boxen, ich habe derzeit eine Fritzbox, die Box vorher war aber noch besser, ein Draytek, der konnte prima toten Fisch spielen, wenn entsprechend konfiguriert. Dann weiß man schon mal nicht das da wer ist, und wenn man annimmt da wäre jemand, wer es ist. Man bittet dann einen kundigen Freund etwas vorzunehmen was sich "portscan" nennt, vorher sollte man noch auf der Seite "Wie ist meine ip" vorbeisehen, um das Ziel korrekt benenne zu können. . Da ist die erste Maßnahme, unsichtbar sein. . Die zweit Maßnahme ist: Mach die Tür nur auf , wenn Du den Besuch kennst. Man kann auf dem Accesspoint Filter laufen lassen, die lassen nur bestimmte Verbindungen durch und blockieren häufig missbrauchte, die schalte man ein. . Die dritte Maßnahme ist ein gutes Virenprogramm, ein guter Spam Filter, ein guter Browser und zwei, drei Zusatzprogramme (Ad Aware, Spybot search and Destroy). Regelmäßig alle Sicherungsprogramme updaten, einen Account haben der nur für Anmeldungen verwendet wird bei denen sich Spam vermuten lässt, einen Provider der selbst einige Filter verwendet. . Dann hilft nur noch beten und gesunden Menschenverstand benutzen. Oder den Mainstream verlassen und ein Betriebssystem suchen, das seltener ist, womit die Rechner weniger als Ziel für Massenüberfälle taugen. . Ich kontempliere gerade mir von meiner Firma ein MacBook kaufen zu lassen, das ist schon von Hause aus etwas sicherer, und obwohl die MacBook Träger, die ich in den letzten Jahren traf (mit Ausnahme einer Firma die auf denselben entwickelte), genau zu dem Geschwerl gehören, das mir zu wieder ist- die unleugbare Qualität des Produkts überzeugt. . Dell kann mir im Moment nichts von vergleichbarer Klasse liefern, HP und Lenovo sind mir wegen diverser Aktionen gerade suspekt, und die anderen Anbieter kommen wegen des gottserbärmlichen Service nicht in Frage (bei dem Dell immer noch ungeschlagen ist!). . @Don Alphonso: Ich würde Don Alphonso bitten zum Selbstschutz seiner Leser einen Beitrag seines Heimatmagazins anzuregen, zu dem sicher diverse mitlesende (und einige schreibende) sehr bemerkenswerten Input liefern können. Ich bin da nur interessierter Amateur, die Leistung von echten Profis in diesem Punkt geht um Lichtjahre weiter. . @Donna Laura: Ich werde übrigens auch nach dem Kauf des Mac dem Drang die Sonnenbrille in meine schütteren Haare zu schieben widerstehen (besonders Apart bei diesen modischen Schweißerbrillen und in der Nacht), auch werde ich auf eine mehr oder weniger regelmäßige Rasur nicht verzichten, oder mir ein modisches nach einen Paarhufer benanntes Haarteil zulegen. . Allerdings ist der bayrische Propellerträger schon so weit gegangen, bei uns anzurufen, ob man mir nicht einen Dienstwagen andienen könne. Ein Cabrio sollte es jetzt eigentlich schon werden, sonst sieht ja keiner den Mac auf dem Beifahrersitz, auch wenn mir der Einser mit dem drei Liter Motor besser gefällt, aber den gibts ja nicht als Viertürer. Und nicht mit Allrad, seit meinen Zeiten auf der Eisfläche denke ich, das das schon sein muss... . Wird wohl wieder die Umgebung des Herrn Don Alphonso gesponsert. . Der Regen hat aufgehört, RealMash

0 prince Matecki 17.07.2010, 17:35 Uhr

Es geht nicht ohne -...

Es geht nicht ohne - Vorhänge, das hätte mir madame mère nie durchgehen lassen, weder im Studentenwohnheim noch sonst wo in den Wohnungen ich ich bisher belebt habe - und wenn sie dazu damals nach USA fliegen musste und das Appartment im Highland House, Wisconsin Avenue, Chevy Chase, Md selbst in Augenschein nehmen musste. Ich gedenke auch nicht solche policy zu ändern, derzeit ist es luftige weiße Voile und rot-brauner Samt mit Goldstreifen, etwas altmodisch aber was meinte ein Neffe vor einigen Monaten: "Du bist aber ziemlich old school", ich nahm es als Kompliment. . Was die anderen Vorhänge angeht, dient mir ein älterer Laptop mit einem Proxy-Server als DMZ hinter dem DSL Anschluß, dahinter ist das eine eigene Domäne mit entsprechendem Server, Sicherheit usw. Damit könnte man auch eine größere Gruppe Nachwuchs mit eigenen Rechnern ins Netz lassen unter Verringerung der Gefahren (und bei white-list und Webwasher sogar den Faktor "et ne nos ducas in tentaionem" elektrifizieren). . Gegen Abhören helfen Fachleute mir Kontrollempfämgern, das Ausschalten der Mobiltelefone mit Entnehmen des Akkus daheim und fallweise die Nutzung der Stereoanlage. Ich empfehle leise Unterhaltung mit mehrfacher Nennung von Plutonoium, Uran, Kiregswaffenkontrollgesetz. Gleichzeitig nähere man sich auf dem CD Player dem Übergang vom 3. zum 4. Satz in LvB Fünfter Symphonie. Ich empfehle Carlos Kleiber und die Wiener oder H v Karajan und das Philharmonia London (aus den 50ern). An der passenden Stelle dreht John Wayne den Lautstärkeregler auf Rechtsanschlag. Den Rest besorgen die Posaunen, Trompeten und Hörner der Wiener oder des Philharmonia. Das hält keine Wanze aus und so schnell gatet der Empfänger beim Lauscher auch nicht, auch dessen Trommelfelle sind da mehr als gefährdet. . Profis beschallen bei vertraulichen Gesprächen mit auf die Scheiben und Wände aufgesetzten Lautsprechern mit einem Gemisch aus weißem Rauschen und Sprache aus Hörspielen den Gegner. Der versteht dann fast nix. . Achso, manche Lautsprecher könnten das oben vorgeschlagene nicht überleben. Nunja, oa guder überstehadts un um oan schlächden is ned schoad.

0 Rosinante 17.07.2010, 18:29 Uhr

liebe donna laura, jetzt...

liebe donna laura, jetzt strafen Sie mich aber waynomanisch ab. Ok, John und der Italiener (den Terminator hatte ich ganz vergessen) werden hiermit (selbstredend nur für mich und dieses Blog) beerdigt. Père Lachaise. Immerhin. . Zur Jüngeren, die verliebt ist, aber nicht in mich, ist die Alternative hinter dem Vorhang (des Lebens). Von Zeitverschwendung kann keine Rede sein. Der Paarungszwang ist bei mir unterentwickelt. Die Baggerei der Mutti ist etwas lästig, aber die mag ich ja auch. On verra. Pero con calma. Sie wissen, ich bin Hilfsschweizer. Gab's heute schon Zitronensorbet? Ganz der Ihre, Rosinante

Immerhin bitte ich zu...

Immerhin bitte ich zu bedenken, welch wertvolle soziale Rolle dem Gespräch über das Wetter zukommt. Wie einfach ist es doch, quälende Gesprächspausen zu überbrücken und unbekannte Gäste sacht von der Außentemperatur auf den Teppich zu führen und den Vorhang zu lüften. Wohl sei unseren Breitengraden ob der gebotenen Wetterabwechslung. In weniger abwechslungsreichen Gegenden verfällt man immer gleich darauf, eine neue Religion zu erfinden. Ein Problem der fehlenden Vorhänge wurde mir allerdings noch zu wenig beleuchtet. Es wurde darauf hingewiesen, daß man nichts zu verbergen habe und deshalb die Vorhänge, stoffliche oder elektronische, fehlen könnten. Ich bitte aber zu erwägen, daß der damit gegebene Einblick dem Betrachtenden höchst unwillkommen sein kann. Daß es mithin eine Frage der Rücksichtnahme auf die unbeteiligte Außenwelt sein kann, auf der derlei zu verzichten. Es gibt viele Dinge, die ich ungern sehen würde. Meine Nachbarn beim Verzehr von Fastfood beim Fernsehgucken zum Beispiel. Ich hätte gern, daß der Vorhang zu und entsprechende Fragen offen bleiben. . Donna Laura, ich bitte Sie inständig, mit dem Fortsetzungsroman fortzufahren. Momentan ist der Überblick noch nicht verlorengegangen. Gegebenenfalls könnte ja eine mitleidige Seele auf Wikipedia eine Seite mit den notwendigsten Begriffserläuterungen anlegen. Falls Ihnen übrigens jemals der Gedanke kommen sollte (und das sollte er), einen eigenen Blog zu führen, geben Sie dem Gedanken nach.

0 Rosinante 17.07.2010, 18:44 Uhr

PS. liebe donna laura, bei...

PS. liebe donna laura, bei John Wayne, der für prince Metecki (Abhörprävention, CD-Player auf Rechtsanschlag) tätig ist, muss es sich um ein Double handeln. Auferstehungen sind auf Père Lachaise sehr selten. Heureusement.

Jetzt muß ich mir also, als...

Jetzt muß ich mir also, als Bürger der eigentlich gesetzestreu sein möchte, das Denken eines "outlaw" zulegen, um mich zu schützen. Das macht mich verdächtig und gibt somit dem ehemaligen Innenminister recht, der verkündete: keiner ist unschuldig.

... mittlerweile scheint im...

... mittlerweile scheint im Kapitalismus zu gelten, was einst über den Sozialismus gesagt wurde: man hat keinen freien Abend mehr...

0 donalphonso 17.07.2010, 19:27 Uhr

Ich schreibe ja schon am...

Ich schreibe ja schon am nächsten Beitrag. . Spass beiseite, Arbeit und Freizeit sind oft nicht mehr zu trennen.

DA, Schubrasenmäher ohne...

DA, Schubrasenmäher ohne Strom geht aber nur, wenn man den Rasen immer sehr kurz hält. Das führt bei aktuellen Wetterbindungen jedoch schnell dazu, dass er ziemlich unansehnlich verbrennt. Gardinen, Stores, Schals bringe ich nun beim besten Willen nicht mehr unter.

@steelydan, . Und in des...

@steelydan, . Und in des Mondes kalten Schimmer, Waechst aus dem Gras des Opfers Hand, Oh gross und schrecklich das Gewimmer, Des Meuchlers namens Steelydant. .

@minna: Sie müssen keineswegs...

@minna: Sie müssen keineswegs so gemein denken wie der Outlaw-in Gegenteil, sie müssen noch gemeiner denken um ihn abzuwehren. . Gibt Ihnen das nicht so ein nett warmes Gefühl um den Hosenbund herum, wenn Sie an BND, MAD, BKA, Verfassungsschutz denken, die alle wieder wie früher zusammengefasst werden, wie damals....obwohl man sie aufgrund härtester Erfahrungen getrennt hat? . Geht es Ihnen nicht gut in den Eingeweiden, wenn eine Wirtschaftskrise dazu herhält, die Bürgerarmee Bundeswehr von fluktuierenden Wehrpflichtigen zu befreien, die immer noch einen gewissen Bürgersinn in die Einheiten trugen, bevor er Ihnen mit zunehmender Dienstzeit ausgetrieben wurde, und eine Berufsarmee daraus zu machen, einen Staat im Staate? Mal wieder? . Wäre ich jetzt Soldat, ich würde jeden Tag nachdenken, ob Heute der Tag ist, an dem ich nach Berlin muss um den Bundestag, insbesondere die Regierung, festzusetzen und wegen der Verfassungsbrüche Neuwahlen ausrufen zu lassen. . Jeden verdammten Tag dächte ich das...und man hört nie ganz auf Soldat zu sein, wissen Sie? Ich habe Geschworen mein Leben einzustzen um Schaden vom deutschen Volke abzuwehren. . Und zum Glück habe das nicht nur ich geschworen. . Abmarsch, RealMash

0 donna laura 17.07.2010, 19:58 Uhr

was?! lieber Rosinante, nix...

was?! lieber Rosinante, nix da, niemand, keine person wird hier beerdigt (s. Don Alphonso! ), ich brauche sie noch. und unser friedhof hier ist kleiner, deutlich kleiner (hat aber einen besseren blick). das sollte er auch bleiben. achja, der pferdefriedhof wird hier abdeckerei genannt :-)) heute regen, also kein eis. Rosinante, sie geben mir zu denken. killen virtuell mit einem federstrich zwei mir nahestehende personen, in der annahme, sie seien ohnehin irreal. werch ein illtum! . lieber Savall, auch und speziell für sie (hinsichtlich technik bin ich wie gesagt ein depperl, also bleibe ich parasitäre orchidee im fenster des roten salons unseres dons): im übrigen bleibt der terminator weiterhin spannend. wie kann ein mann sich so zieren, trotz sämtlicher signale seinerseits, annäherungen, das übliche eben. heijaijai. er hat wohl angst (was ihn nicht qualifiziert: ein mann sollte mut haben), kopf und kragen zu riskieren, wobei ich - sehr theoretisch - denselben einsatz hätte. wobei ich weiss, dass sich meine situation nicht ändern wird, wieso auch. vermutlich befürchtet er, dass er mir nicht "so viel wert" wäre, dass ich alles stehen und liegen liesse für ihn. da hat er recht: jamais! schwer vermute ich, dass die mir noch immer unbekannte dame an seiner seite verlustängste entwickelt oder sauer würde. ach, das wäre alles doch nur ernsthafte spielerei, wer käme schon zu schaden. naja. . nein, ich nehme an, dass der Prinz mir mit auskünften nur helfen wollte. aber mein gatte hatte auch schon mal zu k...zwecken mal die falsche musik aufgelegt, weswegen er nicht zum zuge kam, aber eine sich totlachende frau in den armen hielt, die sich wochen danach noch schwer amüsierte, sowie er sich einem cd-spieler näherte. . lieber prince Matecki, auch wenn ihro durchlaucht sich scheinüber john wayne lustig zu machen erlauben - by the way, dear prince, diese lautstärke hatte ich heute mittag bereits einmal, aus versehen, als mir ein uraltradio beinahe, aber nur beinahe verreckte (es lebt noch/wieder). wer möchte uns schon abhören? es wäre ohnehin immer nur dasselbe, jedoch vielleicht nicht langweilige programm. neben dem, was s i e jetzt erwarten, noch folgendes: komm zieh dir die jacke an, nimm den schulranzen mit, hast du sport, nein, das knie/der hals tut weh? kommt elisabeth heute mittag mit? übernachtet heute jacob bei uns? achtung, nein, nicht in die pfütze, nein, herr direktor, ich kann mir nicht vorstellen, dass er die tür zur aula absichtlich zugeklebt hat, danke mama, dass du heute die zwillinge nimmst, dann kann ich mit den drei kleinen zum arzt - es lässt sich fortsetzen. waaaahnsinnig spannend, das.

zu princeMateckis...

zu princeMateckis Spezialempfaengern: http://www.winradio.com/

0 Sensemann in Lauerstellung 17.07.2010, 20:08 Uhr

@filou: Es gibt elektrische...

@filou: Es gibt elektrische Trimmer bzw. Kreisel-sensen würde ich sie nennen. Bis 50qm völlig ausreichend. Sieht nicht ganz so gleichmässig aus, aber mit etwas Übung okay.

0 prince Matecki 17.07.2010, 20:09 Uhr

Aber verehrte donna Laura,...

Aber verehrte donna Laura, jegliche Ironie in Bezug auf kantig charakterisierte Gatten lag mir völlig fern. Ich dachte nur an den in wilder Entschlossenheit mit raschem Ruck gedrehten großen Knopf, etwa an einem schönen alten Revox B 780. Das hat doch vom Bewegungsablauf noch etwas wayneskes. Gastliche Häuser, in denen Freunde zum Essen mitgebracht werden durfen oder gar übernachten durften mochte ich schon als Kind. Und richtig patschend in Prützen steigen hatte damals etwas verlockendes. Insofern Verständnis auch mit dem Nachwuchs.

0 Rosinante 17.07.2010, 20:28 Uhr

Werte donna laura, ich...

Werte donna laura, ich überlas . Dazu müsste ich Ihnen einen kurzen Essay schreiben, aber ich will die Blog-Kirche im Dorf lassen. Ich gehe nicht davon aus, dass Sie diese Fragen wirklich haben. Uns Sie können nicht die Unverständlichkeit unseres Nebenstrangs für die Blog-Community beklagen und mich gleichzeitig zur Arabeske herausfordern. Bitte vergessen Sie meine flappsige Auszählung. Vielleicht eine ganz persönliche Sicht: Als Kind und Jugendlicher habe ich John Wayne in seinen Filmen immer bewundert. Als junger Erwachsener machte mich dessen unbeirrtes männliches Selbstverständnis skeptisch. Als erfahrener Mensch finde ich seine Rolle ebenso männlich-holzschnitthaft, halbgebildet und borniert wie jene der Gender-Hardlinerinnen auf der anderen Geschlechterseite. That's America. Aber als Mensch (im Film) ist mir Wayne immer noch weit sympathischer. Ihr Rosinante

0 donna laura 17.07.2010, 20:33 Uhr

lieber prince Matecki, das mit...

lieber prince Matecki, das mit dem von einem unserer süssen spätzchen ruckartig nach rechts gedrehten knopf kommt mir sehr bekannt vor: ich habe immer noch ohrensausen, und vermutlich nicht nur ich. die lautsprecherbespannung (und die trommelfelle) schlackerte um gefühlte 1,5 cm hin- und her ... aber das ding ist unverwüstlich. . revox - sie sind ein kenner! . ob jetzt das futter für fünf oder acht angerührt wird, ist uns eigentlich egal, solange ich es vorher weiss (sonst schwinden die portionengrössen, was schlecht wäre, denn dann bekommen sie später hunger und mampfen heimlich gekaufte chips und werden fett, was es zu vermeiden gilt) ... . wenn sich john wayne noch mehr durchmendelt, kaufe ich noch eine waschmaschine. und ohnehin können sich alle, die wollen, im matsch nach herzenslust wälzen. diese schweinchen. aber was erlaubt ist, macht irgendwann umso weniger spass. ich sehe, dass ich allmählich anfangen sollte, etwas zu verbieten (sollbruchstelle; aber bitte nichts im zusammenhang mit der erbtante).

0 Foersterliesel 17.07.2010, 20:42 Uhr

weißer Tupfenmull für...

weißer Tupfenmull für Biedermeierzimmer, aber sonst nur weißes Leinen/Baumwolle oder Joseph Frank - Drucke und natürlich keine Doppelvorhänge und keinen Samt und kein Gerüsche - alles prätentiöse Staubfänger! Aber was ganz anderes, oder doch nicht, die bürgerliche Lust an der billigeren Prätention:http://diepresse.com/home/wirtschaft/international/581937/index.do?_vl_backlink=/home/index.do

0 donna laura 17.07.2010, 20:43 Uhr

lieber Rosinante, danke für...

lieber Rosinante, danke für ihre geschätzte ergänzung. western können sie höchstens bis zum alter von 14 jahren sehen. mit den fingern in der chipstüte (und nicht etwa im warmen apfelkuchen, s. den entsprechenden film). - allerdings wiesen sie mich kürzlich auf eine publikation hin, die den western als wichtigen faktor der amerikanischen philosophie bewertet. und insofern ist john mein wayne: gebildet, optimistisch, humorvoll, tatkräftig, kernig, problemlösend. . dieser cowboy sieht sogar, wenn seine frau ein neues kleid trägt. http://www.youtube.com/watch?v=JPR108kwNo4

@alle Ratschlaeger, das...

@alle Ratschlaeger, das bisschen Kuenstler (also der duemmere Teil meines Wesens) ist schwer beleidigt. . Ein Dachgarten, liebe Schafhalter, Kaninchenfreunde und Ziegenhirten, ist ein aeusserst fragiles Etwas. Ein absolut kuenstliches Gebilde, bei dem der Mensch die Natur gegen die Unbillen der Natur zu verteidigen hat. Wer nur in Gummistiefeln zwischen seinen Rosen latschte, wird niemals die liebevolle Muehsal eines hingebungsvollen Dachgaertners ermessen koennen. Es gilt ja nicht nur das eine oder andere Roeschen zu bewegen, sich endlich an der Mauer empor zu winden, auch die eingetopften Baeume mussen darueber getroestet werden, das niemals ein Dackel an ihnen das krumme Beinchen hebt, niemals ein zaertlich trillerndes Vogelpaerchen in ihnen ein Nestchen baut. Meine Topfkastanie entstammt einer puritanischen Familie. Wieviele Bibellesungen muss ich abhalten, um ihr die zeitweilige Anwesenheit des Kleingottes Priap..aeh..Dyonisos, ertraeglich zu machen. Insgesamt: es ist ein Elend. Trotzdem danke ich allen. Danke, danke! . @Donna Laura, es ist ein Privileg, wenn ein Mann mit Buckel, Klumpfuss, Rotweinnase und zerstoerter Bankverbindung die Sonntagsmesse am Arm einer Esmeralda verlassen darf. Als meine missgestaltete Verwandtschaft mich so sah, biss sie tatsaechlich ins Gras-ein jeder an seinem Ort und in der Erde seiner Vorliebe. Noch Jahre spaeter erhielt ich Anrufe dankbarer Maulwuerfe-alle mit dem Tenor, sowas Leckeres gaebe es nur in meiner Familie. Da capo, da capo!

RealMash, was die Bundeswehr...

RealMash, was die Bundeswehr von Wehrpflichtigen befreien angeht, da denke ich noch gemeiner - da denk ich an Blackwater.

0 Rosinante 17.07.2010, 21:14 Uhr

liebe donna laura, das Tenue...

liebe donna laura, das Tenue ist geschmackvoll. Das Problem scheint jenes, dass Where have all the Cowboys gone den Mangel an Humor, Tatkraft und Problemlösungsfähigkeit in der männlichen Welt beklagt, die amerikanische Sängerin aber wahrscheinlichkeit Hillary Clinton ihre Stimme gibt. Damit unterstützt sie das, was sie beklagt. Aber ich bin heute etwas ernst aufgelegt und verstehe, man Sie meinen.

0 desvetterseckfenster25 17.07.2010, 21:28 Uhr

@colorcraze,...

@colorcraze, 17.Juli Verehrteste, nur "Klaviergeklimper"? Ich hatte in einer unansehnlichen Stadt am Rhein ein Zimmer direkt hinter dem Bühnenhaus des Stadttheaters gemietet. Muss wohl im verrammelten Bierkopp gewesen sein. Meine nicht unbeleckten Musikkentnisse müssten mich gewarnt haben. Wenn so eine Sopranistin sich einsingt - "njamnjamnjam" - ist das im Piano und bis zum a noch erträglich. Wenig später - schon im forte und übers a hinaus, stockt die Milch sogar im Kühlschrank, und man ist gezwungen, die nächste Kneipe aufzusuchen. Am Abend möchte man die verwandelte Königin des Tags und nachts küssen. Anders die kicksenden Taminos.

0 colorcraze 17.07.2010, 21:36 Uhr

Werte Donna Laura,   ich...

Werte Donna Laura, ich hoffe, Sie können mir meine Schärfe etwas nachsehen, es liegt im wesentlichen an fehlender Anpassung der Kaffeezufuhr nach unten heute - mangels ausgleichender Hitzeträgheit erzeugte sie einen gewissen Aktivitätsüberschuß. <grummel> Außerdem waren am hl. Samstag wieder die Handwerker aktiv und irgendjemand beschallte die Gegend (wie ich beim Herumlaufen festgestellt habe, sind am Schloß und noch woanders in der Nähe Straßenfeststände mit Musik aufgebaut. Dieses Jahr passiert das leider zu oft.). Das vergrätzt mich, denn der Samstag war und ist seit jeher mein ganz persönlicher Regenerationstag, da bin ich eigen. Ich gebe zu, in meiner Lehrzeit schonmal an einem Samstagmorgen probende Musikschüler aus der Musikschule unter mir vertrieben zu haben, und auch, daß ich das bis heute nicht bereue, denn solange ich in dem Haus wohnte, hatte ich daraufhin am hl. Samstag Ruhe. </grummel> Spionagemöglichkeiten, oh je, ein weites Feld, wenn sich das so leicht zusammenfassen ließe, würden Firmen und Staaten ruhig schlafen. Was den Gebrauch von am Internet hängenden Rechnern angeht, hat man es wohl kaum je mit gezielter Spionage zu tun, eher mit massenhaftem Ausforschen und Zweckentfremden verschiedenster Art. Spätestens wenn man merkt der Rechner tut komisch oder irgendein Peripheriegerät geht nicht aus, muß mans halt in geeigneter Weise abwürgen. Ein Rechner wird, sofern er Strom hat, immer von außen gesteuert (über eine Tastatur, z.B.); die Verbindung über Internet ist quasi nur eine Verlängerung dieser Steuerungsmöglichkeit von außen. Drum ist es verhältnismäßig aufwendig, zwischen „das darf“ und „das darf nicht“ einen Unterschied einzuziehen. Es ist halt wie mit dem Klingeln an der Tür – ist es der Nachbar, der noch ein Stück Butter für seine Mousse au Chocolat braucht, ist es ein Zettelverteiler, ist es ein Trickdieb... man weiß es vorher nicht. „Alte Technik“ ist in solchen Fällen kein Ausweg, das Festnetztelefon läuft dann auch irgendwann über VoIP, und irgendwann wird da wer was dran rumzupfuschen finden...

@Donna Laura: Ich denke die...

@Donna Laura: Ich denke die Sache ist hier treffender, mit zugegeben, etwas anarchischem Humor dargestellt http://www.youtube.com/watch#!v=X_zXvg3binA&feature=related . Und was die Damenwelt betrifft, als Mann ist man immer gut beraten sich diesen Text in Erinnerung zu rufen http://www.youtube.com/watch?v=A68yT5qpUD8 . @minna: Keine Sorge, so lange die auch Müll trennen müssen wie die Bundeswehr, und ggf. von Siemens gestellt werden... der härteste Treffer wäre dann immer noch im Formulardepot. . Die neue Haubitze 2000 hat in Afghanistan erst drei Warnschüsse und dann zwei HE Geschosse losgeschickt. Mit 155 mm. Da brauche ich keine IR mehr um den Gegner im Dunkeln zu finden-den kann ich riechen. . Spontan ist mir nicht klar wie man mit 155mm Granate Aufbauhilfe leistet, aber...decken wir den Vorhang des Vergessens drüber. . Was ist mit Wandteppichen, sind solche Tapestrien auch erlaubt, oder zu gestrig fürs Bürgertum? Ich meine da könnten die afghanischen Teppichweber ja was modernes in die alten Muster mischen... damit die Soldaten neben den Alpträumen noch was mit zurückbringen können. Nur mit Violett, Braun und grau, sowie rot sollten sich die Teppichweber vielleicht zurückhalten.. . @Filou: Ah, jetzt verstehe ich. Normalerweise nehmen wir so kleine Flächen schlicht als Unkraut das durch die Ritzen wuchert und man wegkärchern.....ähm..naja, als Dachgarten ist das natürlich _ganz_was_ anderes. . Fadenmäher? Gibts auch mit Stützrädern, das entlastet den Rücken und ermöglicht gleichmäßigere Schnitthöhe... . Gute Nacht, RealMash

0 Grimaldeli 17.07.2010, 22:16 Uhr

@Filou 17. Juli 2010,...

@Filou 17. Juli 2010, 16:38 Problemstellung: Rasen auf Dachgarten. . Loesung: Husquarna, nein, keine Enduro, auch keine Naehmaschine (die stellen sowas auch her): http://www.tecprofi.de/html/mahroboter.html Mein Nachbar hat so ein Teil. Ich steh auf unseren Gutbrod und der ist natuerlich getunt!!!

@Donna Laura: Verzeihung, der...

@Donna Laura: Verzeihung, der erste Link scheint nicht zu funktionieren. Naja, irgendwann ist immer das erste mal das was nicht klappt. . http://www.youtube.com/watch#!v=FCvkclwBRjM&feature=related . Das ist sogar schäfchenkompatibel. . Gute Nacht, RealMash

0 auch-einer 18.07.2010, 07:35 Uhr

real mash, minna, . wem die...

real mash, minna, . wem die bundeswehr zu teuer ist, kann sich blackwater nicht leisten. . vielleicht die russen. oder die chinesen. . frau dr. bundesmerkel war ja erst kürzlich dort. die russen wären sicher bereit, das wäre dann auch keine rote armee mehr, sondern eine russische legion oder gleich gazprom-werkschutz. die wären dann auch durch gewisse rechtliche hindernisse nicht gebunden, ausserhalb und nnerhalb des bundesgebiets.

0 colorcraze 18.07.2010, 10:32 Uhr

@auch-einer: hoffentlich sehen...

@auch-einer: hoffentlich sehen die das rechtzeitig ein, daß das zu teuer ist. Nicht nur an Geld, auch an Ansehens- und Glaubwürdigkeitsverlust des Staates.

...

auch-einer, ...gazprom-Werkschutz? Wozu Kosaken doch gut sind.

auch-einer, blackwater & co....

auch-einer, blackwater & co. scheint doch eher was für den Einsatz in der Fläche zu sein; was passiert mit der militärischen High-Tec, kann man sich die auch nicht mehr leisten?

0 colorcraze 18.07.2010, 12:57 Uhr

@minna: immer weniger...

@minna: immer weniger jedenfalls. Bis in die 1980er dürfte die Militärtechnik führend gewesen sein (wenn man etwa an ARPAnet, Wärmebildkameras und dergl. denkt), aber nach meinem Eindruck wurde sie seither von der Ziviltechnik geradezu überrollt (Digitalisierung des Telefons und E-Mail/SMS machen z.B. eine extra abgeschottete Kommunikation für 'die Regierung' quasi unmöglich).

0 Kasperlot 19.07.2010, 23:26 Uhr

Sehr, sehr interessant! So ein...

Sehr, sehr interessant! So ein Panorama unseres ehrenwertes Hauses sucht maan lange. Ich mische mich einfach mal ein. Ja?

0 Kasperlot 19.07.2010, 23:55 Uhr

Ich möchte mich nur ein...

Ich möchte mich nur ein bisschen informieren, was die Stützen der Gesellschaft so alles denken. Das dauert. Mein erster Eindruck: Bildung mit Witz. Liege ich damit so falsch?

0 JorgeLoma 21.07.2010, 17:29 Uhr

@Sehr geehrter Don...

@Sehr geehrter Don Alphonso, natürlich sind Sie absolut frei in Ihren Entscheidungen, was Sie hier in Ihrem Blog dulden wollen oder nicht. Sie brauchen mir deshalb auch nicht zu antworten. Aber: Ich hätte doch gern gewusst, warum Sie meine IRONISCHE BALLADE I wieder aus dem Blog genommen haben, nachdem sie ja dort bereits erschienen, also zunächst von Ihnen als unbedenklich eingeschätzt worden war.. Gern hätte ich gewusst, in welchen sensiblen Punkten ich gegen die Netikette verstoßen haben soll. Weder nimmt mein Text zuviel Platz in Anspruch, noch ist er pornographisch, noch politisch inkorrekt, noch widerspricht er den guten Sitten, noch beleidigt er die jetzt fiktiv verschleierten Personen. Er geht auf eine wahre Begebenheit in meiner Familie zurück, deren tragischer Ausgang einst viel öffentliches Aufsehen erregt hat. Ich glaube doch, diese Tragik ironisch verfremdet zu haben. Aus meinen zahlreichen Beiträgen sollten Sie meine Standpunkte kennen, Ihnen deshalb auch meine grundsätzliche Solidarität bekannt sein.

0 donalphonso 21.07.2010, 17:49 Uhr

Jorge Loma, ich bin offen...

Jorge Loma, ich bin offen gesagt vollkommen überfragt, was hier passiert ist. ich kann mich nicht erinnern, etwas gelöscht zu haben - ein paar Kommentare einiger schräger, rechtsextremer Vögel hat es gegeben, die sind rausgeflogen, allenfalls habe ich mich dabei im Publikationsmenü verklickt, aber ich bin mir wirklich keiner Schuld bewusst.

0 donalphonso 21.07.2010, 17:50 Uhr

(Nochmal nachgeschaut unter...

(Nochmal nachgeschaut unter den "Nicht veröffentlichten Kommentaren": Nichts dabei. Bedaure.)

0 JorgeLoma 21.07.2010, 18:45 Uhr

@Don Alphonso Geglaubt!...

@Don Alphonso Geglaubt! Vielleicht gibt es aber auch weitere Zensoren anderswo. Vielleicht wars aber auch ein technischer Fall-out. Ich hätte Ihnen eine derartige oberflächliche und provinzielle Rigorosität auch nicht zugetraut. > Ich würde mich freuen, wenn Sie wieder einmal etwas über Italien und seine Kunstschätze schreiben würden. Caravaggio? Wie geht es mit der Restaurierung Ihres Bischofsportraits vorwärts? Ich erinnere mich im Augenblick nicht, ob Sie etwas über die Signatur und Datierung geschrieben haben.

ist eine Kunstfigur, die seinem Verfasser nicht vollkommen unähnlich ist.