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Stützen der Gesellschaft

Stützen der Gesellschaft

Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Die Klassengesellschaft im Biergarten

| 323 Lesermeinungen

Früher war man allgemein recht froh, den niederen Schichten und ihren ärmlichen Gebräuchen entronnen zu sein. Heute ist man dagegen gern bereit, für Scheinauthentizität ein paar Euro mehr auszugeben, auch wenn das die Volksbelustigungen nicht erhält, sondern umbringt, und nicht mehr als eine Maskerade übrig lässt.

Bier her, Bier her, oda i foi um.
(trad.)

Vielleicht hat der Klassenkampf von Unten an Strahlkraft verloren, weil er immer die gleichen Rituale und Ansagen verwendet. Man trifft sich am 1. Mai, hört Parolen, es gibt die üblichen Appelle bei den Armutsberichten und Klagen über den Raubtierkapitalismus – ansonsten kauft man billigste Kleider aus Bangladesh und bleiverseuchtes Spielzeug aus China, und bei Lebensmitteln zählt allein der Preis. Klassenkampf von Oben kennt dagegen viele Gesichter und Wirkungsweisen, hält sich nicht bei Forderungen auf, und macht gleich die Wünsche in der Realität fest. Nehmen wir nur mal diesen entzückenden Pfad über eine Wiese, über den wir rollen:

Bild zu: Die Klassengesellschaft im Biergarten

Am Ende dieses Pfades ist ein Damm. Der Damm steht hier, weil wir uns im Überflutungsgebiet der Donau befinden. Früher war hier Urwald, später „morastige Eselswiesen“, und dann ein Schiessplatz, denn alles andere wäre zu gefährdet gewesen. Später kamen ein paar Wochenendgrundstücke dazu, und daraus entstand vor ein paar Jahrzehnten, als der Fluss reguliert und mit Staustufen versehen wurde, ein Wohnviertel. Nicht irgendeines. Das Westviertel der Stadt, aufgeteilt in zwei Areale, und dazwischen diese Wiese mit dem Pfad und dem Damm. Der wurde 2001 schnell und nach neuesten Erkenntnissen angelegt, nachdem sich die Donau 1999 als doch nicht so leicht regulierbar erwies. Damals war diese Wiese ein See, und im Westviertel zerriss das Grundwassser Fundamente, flutete Schwimmbecken und Keller, und erinnerte die Bewohner an die Richtigkeit des Ratschlusses ihrer Vorfahren, das bessere Viertel der Altstadt nicht im Sumpf „bei der Schleifmühl“, sondern auf dem Hochufer anzulegen. Als die Donau 2002 und 2005 schon wieder neue „Jahrhunderthochwasser“ zeitigte, sass man im Westviertel hinter dem biotopverschönten Luxusdamm auf dem Trockenen. Niemand muss hier fallende Immobilienpreise befürchten.

Klassenkampf von Oben hat viele Gesichter, und stets wird etwas Kleines, Unscheinbares, scheinbar Unwichtiges gefordert, angeeignet und genommen. Am Tegernsee verkaufen sie an die Superreichen, und manche heften ein Schild mit der Aufschrift „Privatstrasse“ an die Laternen. Andernorts, wie hier weiter vorne, werden Anliegerzonen ausgewiesen und Verkehrsflüsse umgeleitet, es darf vielleicht noch jeder hinein, aber so richtig öffentlich ist der Raum nicht mehr. Mal ist es Verordnungen oder Subventionen, die Reiche bevorzugen, mal sind es Preise, die Arme ausschliessen. Die einen radeln entlang der Hauptverkehrsstrassen in die Stadt, die anderen auf Brücken darüber hinweg und durch den Park.

Bild zu: Die Klassengesellschaft im Biergarten

Worin sich ein alter Befestigungsgraben befindet, darüber ein Steg, und daran wiederum ein Hinweis auf den nahe liegenden Biergarten am Wasser. Und dort steht – neben erfreulicher Preisgestaltung der angebotenen Speisen und Getränke – geschrieben: „Essen darf mitgebracht werden!“ Ganz gross, auf leuchtend orangem Grund. Nicht „Exquisite Lage und exklusiv zu hart gekochte Nudeln an irgendwelchem importierten Zeug, das hier niemand richtig aussprechen kann, aber in den Kochsendungen wird so viel davon geredet“, oder „Heizpilze im Winter, Klimaanlage im Sommer und Frankfurter Preise das ganze Jahr“, oder „Top Location mit Event Charakter, Abend Afterwork Chillen mit DJ Deus Ex Machina“. Nein, hier steht „Essen darf mitgebracht werden!“ Mit Ausrufezeichen.

Früher war das immer so. Historisch gesehen sind Biergärten kühlende Kastanienanpflanzungen über Bierkellern, an denen das Getränk billig und ohne Aufwand ausgeschenkt wurde. Die sonstigen Einrichtungen sind bis heute eher rudimentär, ein paar Tische und Bänke aus Holz in langen Reihen, eine eher begrenzte Gastronomie, und daher eher „öffentlicher Raum“ denn „Wirtschaft“. Irgendwo zwischen Zivilisation und Natur, kein Picknick mehr, aber auch noch kein Restaurant, trinken muss man, aber essen darf man, was man will. So steht es in der Bayerischen Biergartenverordnung, so sagt es die Tradition, und eigentlich ist es gar keine schlechte Idee für diese unsere Gegenwart, in der man mit Wurstsalat, Schweinshaxn, Steckerlfisch und Leberkäs grössere Teile der Bevölkerung eher abschrecken und verjagen kann: Eine gesellige Veranstaltung soll es sein, für Reich und Arm, und wer nicht zufrieden ist, kann sich eben seine eigenen Dinge beim Molekularkoch um die Ecke in eine handlackierte Bento Box packen lassen und mitnehmen. Hier zumindest.

Bild zu: Die Klassengesellschaft im Biergarten

Trotz der Nähe zur besten Wohnlage. Andernorts bekommen die Bedienungen enormen Druck, wenn sie nicht auf die Gäste Druck machen, dort das Essen mitsamt dem Bier zu bestellen. Denn der Biergarten geht in allen besseren Lagen den Weg aller einfacher Freuden, die zum Lebensgefühl, zum Stil, zum unverzichtbaren Erlebnis umgewandelt werden. Auf den Spuren der Eselswiesen vor der Stadt, der Armenspeisen von Austern und Krebsen, der vormaligen Unkräuter Rucola und Bärlauch, der Unterschichtenverblödung der Volksfeste wandeln die Kastaniengärten in München und am Starnberger See, es gibt zugeparkte Wege, astronomische Preise für mediokre Massenware und eine Bedienung so pampig und dreist wie in Berlin, Extrakosten für die Toilettenbenutzung und massenhaft Besserverdienende, die einfaches Volk, Bauern und Gaudiburschen in Pseudotracht vortäuschen. Zusammen mit einer scheinbaren Gleichheit auf Holzbänken, die aufgrund der Preise und des Bestelldrucks schon lange nicht mehr von normalen Menschen frequentiert werden. Klassenkampf von Oben sagt auch: Biergarten muss man sich dort erst mal leisten können. Berufspartymacher sind willkommen. Der 52-jährige Lastwagenfahrer wird sich dagegen in etwa so wohl fühlen, wie bei der scheinegalitären Strandbar in Berlin Mitte.

Hier ist das noch anders. Es mag der umliegenden Bevölkerung geschuldet sein, die nicht unbedingt den scheinbar heimatverbundenen Bayern geben muss. Das ist hier nichts besonderes, man wird als Bayer geboren und lebt damit, wie andere mit anderen Behinderungen leben. Man muss nicht vortäuschen, was man ist, man muss dafür nicht spezielle Lokale aufsuchen, um als Bayer aufzufallen und als solcher respektiert zu werden. Seit gut 30 Jahren komme ich hier vorbei, und war nicht öfters als ein paar Dutzend mal in diesem Biergarten, der hübsch und lauschig ist, aber halt auch nur ein Biergarten. Es is, wias is, sagt man hier bei uns. Es ist nicht, wie es war, lernt man dagegen an allen Orten, wo Menschen glauben, auf eine Art sein zu müssen, wie sie nicht sind. Aber immer findet sich jemand, der bereit ist, damit Geld zu verdienen und ihnen einzureden, dass sie nun dazu gehören – zu was auch immer: Gruppe, Klasse, Elite, zu den Richtigen eben.

Bild zu: Die Klassengesellschaft im Biergarten

Träge rollt der Bierwagen durch den Park, vorbei an Rentnern und Schülern, fährt hinab zum Graben der alten Befestigung, wo man am Wasser sitzen und aggressive Bremsen totschlagen kann, die vom ordinären Schweiss angelockt werden. Die Luft vibriert und lebt von Getier, von Schmeissfliegen genauso wie von Schnaken, Bienen und Libellen, und dadurch sirren im wahren Klassenkampf von Oben die Schwalben und töten sie alle ohne Unterschied. Es ist heiss, auch am Wasser, man bestellt vielleicht noch eine Mass ohne Essen, gerade bei der Hitze, und wartet auf die Kühle des Abends, wenn man etwas Zeit hat. Es gibt schlechtere Orte, den Sommer zu verleben, und die erkennt man daran, dass sie Kastanien haben, einen Zwang, etwas zu bestellen, und eine Gesellschaft, die nicht wirklich gut ist.

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323 Lesermeinungen

  1. @DA
    kennen Sie den...

    @DA
    kennen Sie den Spitalbiergarten zwischen Regensburg und Stadt am Hof also zwischen Bayern und der oberen Pfalz, g’hört zwar der Kirche aber…

  2. Hallo Don Alphonso, netter,...
    Hallo Don Alphonso, netter, passender beitrag. endlich das getränk zum wetter.
    .
    wenn die nachfrage gestattet ist: welches getränk durfte ihren wohlerworbenen durst löschen?
    .
    wenn ich mich in einem meiner bevorzugten biergärten aufhalte, sehe ich immer welche mit grossem (!) korb und allerhand leckereien, die nicht von käffer oder dalllmayr (auch andere können drei ‚l‘) verpackt wurden – zum glück.
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    um mal fernere tränken zu nennen, die ich mit meiner familie ab und ab aufsuche: taxisgarten und augustiner am hbf in, ja, münchen.
    was mir nicht gefällt, ist der wc-bezahlzwang, der zeitweise eingeführt wurde. ich habe immer gegrantelt und einen gruppenpreis ausgehandelt. ioch glaube, zumindest im taxisgarten hat das allggemeine gegrummel genutzt.
    ich vermute ferner, dass die umliegenden sträucher sich für die kostenlose wc-nutzung stark gemacht haben dürften, was wohl den ausschlag gab.
    .
    gegrantel passiert mir beim steckelfisch, der bei beiden sehr zu empfehlen ist, nie … (nur besteck mitbringen! sonst wird man zum wikinger)
    .
    die tendenz, alles simple zum event (für die simplen) umzugestalten, konstatiere ich wie sie mit missfallen.
    es is wias is, in dieser unserer bester aller welten.

  3. Trinken muss man....
    Trinken muss man.

  4. und überhaupt fehlt unseren...
    und überhaupt fehlt unseren bayrischen landsleuten jegliche neigung zur selbstdarstellung. ;D

  5. Vielen Dank für die...
    Vielen Dank für die historischen Informationen über Biergärten. Als junger Mensch in einer Stadt in der Oberrheinischen Tiefebene kenne diese leider nur in der ungemütlichen Variante.
    eiger

  6. Ein echter Biergarten also,...
    Ein echter Biergarten also, kein nachgemachter. Hat inzwischen Seltenheitswert in der „Essen darf mitgebracht werden!“-Form. Immerhin, jetzt wissen wir, daß sich am teuren Tegernsee doch noch ein solcher versteckt, wenn man genug sucht.

  7. Einfach nur gut getextet,...
    Einfach nur gut getextet, werter Don, Sie sind zu bewundern.
    Es gibt noch Oasen der Glückseligkeit, ohne fiese Störfaktoren, man muß sie nur finden.

  8. Vielleicht hätte es Rudolf...
    Vielleicht hätte es Rudolf Steiner gut getan, wenn er häufiger in einen Biergarten gegangen wäre. Schöner Text, lieber Gastgeber, lehrreich für den Nicht-Bayern. Und, wenn das Essen mitgebracht werden darf, finde ich dies kulturell aussergewöhnlich.

  9. Ein Biergarten, darf ich...
    Ein Biergarten, darf ich hinzufügen, ist aber eigentlich etwas typisch Münchnerisches. Die Bierkeller konnten wegen des hohen Grundwasserspiegels nicht tief genug gebaut werden, sodaß man Kastanien als Schattenspender darüber pflanzte (angeblich der heimische Baum mit den größten Blättern).
    .
    Abgesehen davon ist es in jedem Münchner Biergarten völlig usus und nicht extra erwähnenswert, daß man sein eigenes Essen mitbringen darf (sonst „Gastgarten“) – was übrigens auf einen ehemaligen Zünftestreit beruht, denn die Brauereien durften zwar Bier, aber keine Speisen verkaufen. Und hier gibt’s massenhaft große und wunderschöne Biergärten, in denen wirklich vom Schickimicki bis zum Lastwagenfahrer alle verkehren: Augustiner (mein persönlicher Lieblingsbiergarten!), Chinesischer Turm, Aumeister, Hirschgarten, selbst die WaWi (Waldwirtschaft), obwohl stark schickimickidurchsetzt (dafür gibt’s Jazz!), ist ein richtiger und wunderschöner Biergarten. Ach, es ist einfach herrlich hier in München!

  10. Die Verzehrfreiheit ist...
    Die Verzehrfreiheit ist Bestandteil der Bayerischen Biergartenverordnung von 1999.

  11. @eiger: Ungemütlich würde...
    @eiger: Ungemütlich würde ich den Augustiner nur nennen, wenn er zu voll ist. Ich habe dort immerhin auch schonmal schöne ruhige 3 h verbracht. Auch wenns schon über 20 Jahre her ist. Dafür gibts in Baden noch hie und da Trinkwasserbrunnen, üblicherweise am Dorfrand.

  12. Mit 16, also ungefähr zehnte...
    Mit 16, also ungefähr zehnte Klasse, kamen wir auf eine Idee: wer mit uns als Referandar eine Lehrprobe besteht, muß uns in den Biergarten einladen. Wir waren nur zehnt in der Klasse, das war für die Referendare finanziell mühsam, aber machbar.
    .
    Als wir da dann zum erstenmal waren, sah ich zu späterer Stunde einige Tische weiter eine Frau, die ich schon länger vom Sehen bewunderte. Daß sie eher dreißig als zwanzig Jahre älter war als ich hat mich in dem Moment genauso wenig gestört wie die eigene Mannschaft samt Referendar, die mich abhalten wollten, dorthin zu laufen.
    .
    Also eröffnete ich dieser Frau meine Bewunderung, sehr zum Erstaunen und Amusement ihres gegenüber sitzenden Mannes.
    .
    Drei Jahre später, nach dem Abitur, saß ich wieder in diesem Biergarten, und sie auch, diesmal mit ihren Kindern. Na, und wenn wir uns schon so gut kennen, dachte ich, setze ich mich eben dazu.
    .
    Wie es weiterging, kann sich jeder denken. Einschließlich der Erkenntnis, wie schnell bayerische (Biergarten-) Demokratie in Diktatur umschlagen kann.

  13. "Es ist nicht, wie es war,...
    „Es ist nicht, wie es war, lernt man dagegen an allen Orten, wo Menschen glauben, auf eine Art sein zu müssen, wie sie nicht sind.“ Recht so Don!!!

  14. Korrigieren muss ich mal eben...
    Korrigieren muss ich mal eben eingreifen. Die Kastanie stammt aus dem heutigen Serbien. Ihre fünf bis sechs gefiederten Blätter sind uns dennoch wichtig, womit sich die begleitende Tugend als Alleebaum, sich ideal anbietet. Das Holz ist als Brennholz nutzbar.
    Im germanischen Raum setzten unsere Urahnen auf die Eiche, Buche, oder jenachdem. Rafiniert ist scheinbar die Absicht, die Gäste eines Biergartens zu locken, mit dem Sechser einer Überlegung, wenn als Volltreffer eine Kastanie ins Glas plumps.
    Die Lokalrunde wird gerne angenommen und die Wirte können schon mal ein neus Fass anzapfen. Das wird der deutsche Usus, der Kastanienbiergärten eher sein.
    Ansonsten fehlt im Beitrag die Rücksichtnahme unterschiedlichster Berufgruppen und individueller Strategien, welche einem das Überleben ermöglicht. Man ist nicht Moses und alles wird nie einer sehn; und essen ist zum satt werden.
    Ja, toller Arttikel von Ihnen.

  15. Rudolf Steiner?, bin grad bei...
    Rudolf Steiner?, bin grad bei Virilio´s Ästhetik des Verschwindens- fängt mit Pyknoleptiker an, ah, Pyknoleptiker können bis zu 100 Aussetzer am Tag haben.
    In deutschen Lokalen habe ich oft den Eindruck sie sind speziell für und von Pyknoleptiker konzipiert und sie werden von diesen auch vorzugsweise frequentiert. Ich mag das Gefühl des EingelulltWerdens nicht besonders: matscherl Hintergrundmusik, unwirtlich temperierte Getränke, unter- bzw. übermotivierte Bedienung, orientierungslose, sinnlos prüfende Mimiken, kontaktfreudig-sabbernde Hunde und zum xtenmal 52-jährige Lastwagenfahrer, die den Schimanski machen und nach dem dritten Bier zu beichten beginnen, aber auch die befremdliche Innenarchitektur mit ihrer Hieristesganztollanbiederei, sind nicht das Vergnügen im öffentlichen Raum.

  16. mawu, danke für die...
    mawu, danke für die interessanten Details zum Biergarten.

  17. Meine glücklichsten Stunden...
    Meine glücklichsten Stunden in München verbrachte ich in Biergärten:zu zweit unter
    vielen. Nach einer Fahrradtour beim Aumeister , an einem heissen Sommertag unter
    Kastanien am Chinesischen Turm mit eigener Brotzeit ,auch im Franziskaner nach
    einem morgendlichen Bummel durch die Stadt, man fühlt sich so FREI wie nirgendwo
    sonst und das vermittelt Glücksgefühl.Hoffentlich wird die Tradition der Biergärten
    immer sorgsam gepflegt, es wäre ein Jammer wenn Verordnungen etwas daran ändern würden.

  18. Und jetzt? Kater?...
    Und jetzt? Kater?

  19. Schönes Wort:...
    Schönes Wort: Verzehrmittelfreiheit.
    .
    Blasse Erinnerung an ein außerbayerisches Mädchen, das im Münchener Biergarten ahnungslos einen Wurstsalat bestellte und glaubte, einen schönen grünen Salat mit ein bißchen Wurst zu erhalten. [….]

  20. Saufen als kulturelle Wohltat:...
    Saufen als kulturelle Wohltat: Das haut den Westviertler glatt aus den Sandalen. Und dabei noch über Freiheit schwadronieren. Wenn der Seehofer das liest, gibt es bald wieder einen bayerischen Kanzlerkandidaten.

  21. Wann greift die...
    Wann greift die Biergartenverordnung ?
    Immer dann schon, wenn das Lokal äußerlich als „Biergarten“ bezeichnet ist ?
    Das würde ich dann gerne öfter in Anspruch nehmen, wenn ich mal wieder den Weißwurstäquator überschreite.

  22. die kastanie ist ein...
    die kastanie ist ein „kulturbaum“ und stammt von einem anderen kontinent. wie sieht es mit dem miniermottenbefall in dem kleinen dummen städtchen aus. hier wirken die kastanien ab juli furchtbar traurig.

  23. Heinhawk, geht so, bei uns...
    Heinhawk, geht so, bei uns wird alles von städtischer Seite aus gepflegt und gereinigt, wir haben es ja. Vermeiden kann man es nicht ganz, aber das Problem ist nicht gross. Berlin, das weiss ich, ist eine ganz andere Hausnummer.
    .
    Reiterjunge, das ist auslegungsbedürftig. Es gibt halt viele Biergärten, da bekommt man DRuck, wenn man nichts zu Essen bestellt und selbst was mitbringt.

  24. steelydan, als ich in der...
    steelydan, als ich in der grossen Fabrik vor der Stadt arbeitete, gab es Leute, die zu viert drei Kästen ausgetrunken haben, und danach noch im Auto heim fuhren. Das war „saufen“. Eine Mass, über einen Nachmittag verteilt, mit guter Grundlage würde noch nicht mal ich Antialkoholiker als „saufen“ bezeichnen.
    .
    HansMeier555, ja, sowas kenne ich. Leberkäs und Wurstsalat würde ich niemandem raten, da sind Dinge drin, die man nicht mal in ihrem ersten Leben hätte sehen wollen.

  25. sparrow, ich denke, es ist...
    sparrow, ich denke, es ist weniger die Verordnung als vielmehr die Gier mancher Wirte in Zusammenarbeit mit gewissen Gästen.
    .
    ferry, die wenigsten alten Gaststätten haben den Halogenspottrend überlebt, also muss man halt was Neues erfinden. Ich kenne im Altmühltal noch ein paar alte Dorflokale; ob das besser ist? Ich weiss nicht.

  26. <p>ilnonno, das Umschlagen in...
    ilnonno, das Umschlagen in eine Diktatur ist ja nun nichts Besonderes im schönen Bayern. Mir sind, wenn ich ehrlich bin, typische Boiergartenbekanntschaften in ihrer direkten Art ein wenig zu wenig distanziert, wenn ich ehrlich sein soll.
    .
    Was Münchner Biergärten angeht: Da kenne ich ein paar sehr nette, aber ich werde den Teufel tun und sie hier veröffentlichen. Es gibt schon zu viele WaWis, und im übrigen: Wenn Biergarten, dann nur mit Blick auf die Berge! Kloster Reutberg ist jedoch so bekannt, das darf man hier schon nennen (Germknödel!).

  27. Da ich nicht zur Fraktion der...
    Da ich nicht zur Fraktion der Butterbrot-Mitnehmer gehöre, übt die Verzehrregelung in den bayerischen Biergärten keine so große Anziehungskraft auf mich aus. Bin halt faul und lasse mir den Wurstsalat gern von anderen schnippeln.
    Freilich gibt es unterhalb der Mainlinie, das muss ich selbst als eine von zahlreichen schönen Ausflugslokalen verwöhnte Westfälin konstatieren, einige lauschige Plätzchen. Wenn sich an diesen dann Alt und Jung, Dick und Dünn, Vornehm und Schlicht treffen, passt es bestens für mich.
    Danke für den sommerlich-leichten Beitrag!

  28. @ HansMeier555: So ging's mir...
    @ HansMeier555: So ging’s mir als jugem Beutebayern im Wirtshaus mit einem Ochsenhalssalat: Ich erwartete einen großen Haufen Gemüse mit 3 Ochsenfleischstücken darauf und bekam zu meinem Erstaunen eine Schüssel besten Ochsenfleisches garniert mit 3 Gemüsesouvenirs, nämlich einem Radieschen, einer Kristallzwiebel & einem Cornichon.

  29. muscat, gern geschehen. In...
    muscat, gern geschehen. In meiner Heimat ist es so, dass man tatsächlich viele Schmankerl besser in der Stadt bekommt, als in den oft begrenzt Essen anbietenden Biergärten – da kann es schon Sinn mnachen, das Essen mitzunehmen. Und gerade, wenn es um Dinge geht, die wenig Einsicht erlauben…
    .
    P.Seudonym, irgendwann muss ich mal was über den aussterbenden (und reichlich widerlichen) Brauch des Kesselfleisches schreiben. Das ist Kulinarik der härtesten Sorte.

  30. Danke für all das Lob; wenn...
    Danke für all das Lob; wenn es zu seicht wird, bitte ich um Hinweise.
    .
    speicalmarke, es gibt aber auch genug Biergärten, wo man Dauerdruck bekommt, wenn man es wagen sollte, nichts zu bestellen. Das ist wie auf dem Oktoberfest, wo man auch das Essen mitbringen „darf“ – blöderweise kommt man ohne Verzehrscheine erst gar nicht rein.

  31. @Reiterjunge:

    Die Bayerische...
    @Reiterjunge:
    Die Bayerische Biergartenverordnung wurde 1995 bzw 1999 nach der so genannten „Biergartenrevolution“ erlassen und gewährt traditionellen Biergärten (also denen, in die man seine Speisen selbst mitbringen und unter Bäumen verzehren darf) eine längere Sperrstunde und einen Schutz vor Nachbarschaftsklagen wegen Lärmbelästigung.
    Sie ist immer noch in Kraft, auch wenn die Sperrstunde seit nunmehr sieben Jahren auch in Bayern weitgehend gelockert ist. Der Schutz vor Nachbarschaftsbeschwerden wirkt sich nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts auch nur in bestimmten Fällen aus. Daher hat die Verordnung einen Teil ihrer rechtlichen Wirkung verloren, sie ist aber ein Zeichen für die Wertschätzung des Kulturguts Biergarten.

  32. @DA
    kesselfleisch: Als mein...

    @DA
    kesselfleisch: Als mein Onkel noch geschlachtet hat bei uns am Bauernhof: Kesselfleisch mit Brot und Salz. Die Zunge habe ich immer gerne gegessen. die Erwachsenen dann eher die Schnudern oder den Kopf. Ein Archaisches Erlebnis. Das Rühren des Bluts, damit es nicht dick wird, das Specklschneidn für die Blutwurst…mehr davon?

  33. @Don: "es gibt aber auch genug...
    @Don: „es gibt aber auch genug Biergärten, wo man Dauerdruck bekommt, wenn man es wagen sollte, nichts zu bestellen.“
    In den mir bekannten traditionellen Biergärten gibt es zwei Bereiche, einen mit Service (wo man auch das Essen vom Haus verzehren muss) und den Selbstbedienungsbereich in dem es gar keinen Service gibt. Dort muss man seine Getränke an der Schenke holen und das Essen holt man entweder auch an einer Bude oder bringt es mit. Dort gibt es keine Bedienungen, die „Dauerdruck“ machen könnten.
    Beim Oktoberfest gilt die Erlaubnis zum Selbstmitbringen von Speisen übrigens auch nur für die Außenbereiche an den Zelten, die als Biergärten bezeichnet werden. Dort kann man nicht reservieren, weshalb auch keine Kontrolle stattfinden kann, ob man Verzehrscheine hat.

  34. Da muss ich wirklich neidlos...
    Da muss ich wirklich neidlos zugeben, dass der Biergarten eine bayerische Errungenschaft ist (und außerhalb Bayerns selten bis gar nicht zu finden ist), auch wenn manche der beschriebenen kulinarischen Spezialitäten nicht so meins sind (musste erst mal nachschauen, was Kesselfleisch überhaupt ist, da wurde mir beim Lesen schon leicht anders *schauder*). Gegen eine schöne Schweinshaxe hätt ich allerdings nichts einzuwenden :-) Vor Jahren hat eine solche (zwar auch unter Kastanien, aber in einer Gaststätte, keinem Biergarten) die Bedienung etwas verwirrt, mein damaliger Begleiter hatte einen Pfifferling-Salat bestellt. Die servierende Bedienung (die nicht die Bestellung aufgenommen hatte) wollte ganz selbstverständlich mir den Salat hinstellen und hat nicht schlecht geguckt als ich die Haxe für mich beansprucht habe (merke: auch kleine zarte Frauen können es mit einer Schweinshaxe aufnehmen).

  35. Der Berliner (!) Senat machte...
    Der Berliner (!) Senat machte vor zwei, drei Jahren eine große Plakat-Kampagne, um die Bürger zum Sammeln von Kastanienblättern zu überreden (wegen der Moniermotten). Dazu muss man wissen, dass die meisten Berliner Straßen entweder mit Linden oder mit Kastanien bepflanzt sind. Auf dem Poster las man groß den Satz: KASTANIEN SIND COOL. Meine (ausländische) Gattin hat sich gar nicht mehr eingekriegt vor Lachen. So ein blöder Spruch. Vermeintliche Jugendsprache vom letzten Jahr?
    Wenn ich jetzt lese und lerne, dass die Münchener Biergärten die Coolness von Kastanien bewusst einsetzen, dann bekommt die vom Senat angeheuerte Werbeagentur von mir doch noch nachträglich einen anerkennenden Klapps auf die Schultern. Es waren wohl Münchner.

  36. ...also das mit dem...
    …also das mit dem Klassenkampf von oben scheint dem Gastgewerbe nicht
    zu bekommen. Das Stat. Bundesamt meldet für den Mai einen Umsatzrückgang
    gegenüber dem Vorjahr um real 4,1 % und der war auch schon schlechter, als
    der davor und davor und davor…

  37. "Klassenkampf von Oben hat...
    „Klassenkampf von Oben hat viele Gesichter, und stets wird etwas Kleines, Unscheinbares, scheinbar Unwichtiges gefordert, angeeignet und genommen.“ Wie fein, wie einsichtig. Und das in einem Text, den der Verf. als „seicht““ ankündigt. (Dabei kommt doch nur die Kulisse harmlos daher.)

  38. minna, wegen der nachgerade...
    minna, wegen der nachgerade unverschämten Preise! Es ist doch kein Wunder, wenn die leute real weniger verdienen und die Preise so ansteigen, dass auch ich mir manchmal denke: So nicht, meine Herrschaften. Ein gewisser Bereich der Gastronomie macht sich da selbst kaputt.

  39. Kampf von oben durch Zwang zum...
    Kampf von oben durch Zwang zum Speiserwerb im Biergarten? Wo sind diese denn? Mir nicht bekannt.
    Da sind meine Beobachtungen in der Landeshauptstadt sind auch konträr: die Leute mit den feinen 1000qm+ Gründstücken in Nymphenburg sind in der Regel die, die ihre Brotzeit selbst mitbringen. Unterdurchschnittliches Essen für teures Geld kaufen ist eher Merkmal des zuagroasten, mittelschichtigen Gschleafs das sich für die oberen 10.000 hält. Bevorzugt aus Frangggen. Die können gerne bluten.

  40. Jeeves, die kleinen Insekten...
    Jeeves, die kleinen Insekten heißen „Miniermotten“. Moniermotten ist ein anderes Wort für Gesundheits- und Sozialpolitikerinnen.

  41. J. de la Motte, der war...
    J. de la Motte, der war gut.
    .
    Schnurpelchen, er ist so seicht, wie mein Hirn gerade auch weich ist.

  42. @D.A.: Die...
    @D.A.: Die Biergartenverordnung preist den Biergarten als traditonelles Kulturgut:
    „Biergärten erfüllen wichtige soziale und kommunikative Funktionen, weil sie seit jeher beliebter Treffpunkt breiter Schichten der Bevölkerung sind und ein ungezwungenes, soziale Unterschiede überwindendes Miteinander ermöglichen. Die Geselligkeit und das Zusammensein im Freien wirken Vereinsamungserscheinungen im Alltag entgegen. Sie sind vor allem für die Verdichtungsräume ein ideales und unersetzliches Nahziel zur Freizeitgestaltung im Grünen…und bieten gerade Besuchern mit niedrigen Einkommen und Familien, insbesondere durch die Möglichkeit zum Verzehr mitgebrachter Speisen, eine erschwingliche Gelegenheit zum Einkehren.“
    .
    – Der tiefere Grund für diese Juristenlyrik liegt in der höchsten Verwaltungsrechtsprechung, die der Lärmbelästigung eines solches gartonomischen Betriebs für Anwohner bereits um 21.30 Uhr einen Schlußpunkt setzen wollte. Also mußte der gute Biergarten vom gastronomischen Betrieb „Gartenlokal“ abgegrenzt werden und bedeutende Gründe für die späteren Schlußzeiten des Biergartens in Feld geführt werden. Sonst hätten die humorlosen Preissn in Berlin (damals noch Sitz des Bundesverwaltungsgerichts) die Verordnung wieder kassiert. Bis in diese letzte Instanz hatten Münchner Anwohner einer „Waldwirtschaft“ geklagt, die sich durch laute Musik, Geschrei und Autoan- und abfahrten bis weit nach Mitternacht offenkundig zu Recht um ihre Nachtruhe gebracht fühlten…

  43. HajomitMajo, es gibt nicht...
    HajomitMajo, es gibt nicht mehr so viele echte Münchner, die allermeisten sind ja zugezogen. Das ist übrigens auch in der kleinen, dummen Stadt an der Donau so, wo die Alteingesessenen nur noch vielleicht 30% der Bevölkerung ausmachen. Manche haben sich sogar mit Protestanten, Eichstättern oder gar gottlosen Neuburgern vermischt!
    .
    BertholdIV, Kirchweihnudeln, dass das Fett auch nach drei Tagen noch das Tischtuch befleckt!

  44. specialmarke, die...
    specialmarke, die Waldwirtschaft ist ein anderes Kaliber als der normale bayerische Biergarten.

  45. Vielen Dank für den Hinweis...
    Vielen Dank für den Hinweis auf „Kloster Reutberg“, Don. Vielleicht nicht zur Anreise, aber die HP der „Klosterbrauerei-Reutberg.de“ ist der Kracher. Ich dachte erst an Satire, ist aber alles „echt“.

  46. Da schau her, in Ingolstadt...
    Da schau her, in Ingolstadt gibt’s auch Biergärten. Muss ich mir bei Gelegenheit ansehen! Essen mitbringen dürfen darf man aber auch in der nebenbei gescholtenen WaWi und eigentlich auch in jedem anderen „echten“ Biergarten, wenn auch nicht immer in der „prime location“ in Sachen Sehen und Gesehen werden. Da sei der Krätz vor, da ist brutalstmöglicher Service angesagt – bis die Rechnung kommt!

  47. In der Beschreibung oben...
    In der Beschreibung oben rechts fehlt bei „angemessene Dünkel“ ein „n“, glaube ich.

  48. D.A. erinnere mich gut an die...
    D.A. erinnere mich gut an die Zeit v o r Einführung des Euro. Bereits im Herbst
    kostete die Tasse Kaffee noch in D-Mark bereits Euro; sowohl in meiner kleinen
    dummen Stadt wie auch auf der Düsseldorfer Kö.

  49. specialmarke: die WaWi war...
    specialmarke: die WaWi war schon lange da, als die Anwohner (und der benachbarte BND) noch nicht einmal geplant waren. Dafür haben besagte Anwohner einen neuen Brauch ins Leben gerufen, nämlich die schwungvolle Entsorgung der Umverpackung besagter mitgebrachter Speisen in deren Vorgärten. Vollkommen zurecht, wenn Sie mich fragen würden. Das ist so als ob man wegen der günstigen Preise die Einflugschneise zieht und dann gegen den Fluglärm klagt, nämlich eine unverschämte Ausnutzung des Rechtssystems auf Kosten der Allgemeinheit. Da schadet ein bisschen Dienst an der Allgemeinheit als private Müllabfuhr nicht.

  50. "Das ist hier nichts...
    „Das ist hier nichts besonderes, man wird als Bayer geboren und lebt damit, wie andere mit anderen Behinderungen leben.“
    Sehr schön, lieber Don. Als Sachse gehöre ich eigentlich einem anderen „Kulturkreis“ an, aber Euch Boarn muss man einfach gern haben. Zumindest, solange Ihr Euch selbst nicht allzu ernst nehmt. ;-)

  51. Ich besaß vor Jahren einmal...
    Ich besaß vor Jahren einmal eine hübsche Farblithografie aus der Biedermeierzeit, da sah man die Herrschaften mit Zylindern, grünen Jacken, gelben Hosen leutselig auf eine Wiese mit einem Ausschank zusammenstehen und Bier trinken. Am Horizont sah man unscheinbar die Münchner Frauenkirche als bläuliche Silhouette. Vermutlich handelte es sich um eine der ältesten Abbildungen der Wiesn…Ich habe das Bild leider bisher nicht im Internet gefunden. Aber der Kontrast zur Gegenwart ist brutal. Wenn die Münchner eine Tradition hernehmen, ist sie hin…

  52. Das bunte Treiben in den...
    Das bunte Treiben in den Münchner Biergärten kann man auf alten Gemälden (es muss nicht unbedingt Max Liebermann sein) gut nachempfinden Bei google Stichwort Biergärten München findet man s Fotos ohne Ende. Das macht richtig gute Sommerlaune. /
    Unseren Linden-Gastgarten im Wohnviertel würde ich nur unter allergrößten Folterqualen verraten – hier trifft man nicht einmal auf Einheimische aus den Nachbarvierteln. Essen darf man nicht mitbringen, aber die Preise sind moderat und wenn ich etwas möchte, was nicht auf der Speisekarte steht, bekomme ich das auch. Paradiesgarten pur! Ich verrat’s ums Verrecken nicht!

  53. @R.U.Sirius: In die konkreten...
    @R.U.Sirius: In die konkreten Umstände möchte ich mich garnicht einmischen. Das könnt Ihr ja vor Ort in der Waldwirtschaft klären. Ich wollte nur einen kleinen Beitrag zur Rechtsgeschichte der Bayerischen Biergartenverordnung von 1999 leisten. Ich fühle mich persönlich nicht tangiert: München ist sowieso eine der Städte, in der ich ganz entschieden nicht leben will und in die ich sehr ungern fahre.

  54. R.U.Sirius,
    Tja, und wie sieht...

    R.U.Sirius,
    Tja, und wie sieht es in der Hotel-und Gastronomie aus?
    Erst verdoppelt man die Preise flächendeckend über Nacht und den dann
    einsetzenden Geschäftsverfall läßt man sich über Steuersubventionen ausgleichen,
    das ist noch besser.

  55. Ich bin erleichtert das zu...
    Ich bin erleichtert das zu hören!

  56. minna: scheint überhaupt ein...
    minna: scheint überhaupt ein beliebtes Muster in Absurdistan zu sein, siehe Leistungsschutzrecht.
    Auch ein schönes Beispiel: Niggemeier berichtet in der FAS über den Wahnsinn der massenhaften Löschung gebührenfinanzierter Inhalte denen ARD/ZDF jetzt unterworfen sind, Hanfeld schreibt gestern in der FAZ mal wieder gegen die ARD an und setzt damit die Politik fort die überhaupt zu dem Unsinn der drei-Stufen-Lösung geführt hat.
    Egal, ab in den Biergarten mit uns!

  57. Werter Don, las ich da recht:...
    Werter Don, las ich da recht: Bayer-Sein als Behinderung? Oha, im übrigen wieder ein sehr lesenswerter Beitrag, „die“ Bayern waren mir gerade durch den sehr empfehlenswerten Roman „Erfolg“ von Feuchtwanger recht nahe,
    mit Sonnengrüßen aus HH Ihr gutesrecht.

  58. lieber Don Alphonso (22. Juli...
    lieber Don Alphonso (22. Juli 2010, 08:46)/ „Eine Mass, über einen Nachmittag verteilt, mit guter Grundlage würde noch nicht mal ich Antialkoholiker als „saufen“ bezeichnen.“:
    sie werden mir immer sympathischer!
    .
    sie haben recht, werter don, man sollte die gastronomie mit den unangenehm gestalteten preisschildern zwecks selbsterledigung hinter sich lassen:
    jedoch ist festzustellen, dass sich recht viele hochpreisige biergärten sich einiger beliebtheit erfreuen, die sogar im selbstbedienungsbereich durchaus auch elaborierte preise für – zugegeben für einen biergärten – elaborierte speisen verlangen.
    da kann man dann auch die angesagte sonnenbrille mit der stylischen tasche und der neuen bräunung und oberweite kombinieren und die rolex ausführen (die als reine sportuhr eigentlich auf der yacht bleiben sollte).
    da fechte ich gerne den klassenkampf von oben aus : wer ist dieses volk eigentlich? fussballer? arzt? bankier? soso. aha. na dann.
    .
    und, lieber R.U. Sirius, der sepp, der macht doch alles andre, aber keinen lupenreinen biergarten (immer mit selbstbedienungsbereich!), oder?
    .
    lieber Marc B. (22. Juli 2010, 10:25): da haben sie völlig recht. insofern leuchtet mir des gastgebers ‚druck‘-gefühl nicht ein.
    ausserdem könnte man sich auch stoisch geben, falls personal nerven sollte (aber das gilt überall). ich kaufe doch deswegen noch lange kein überteuertes salatblatt an jakobsmuschelviertelchen.
    .
    das lieblingsthema ruft. wenn sich schon die gelegenheit bietet, nutze ich sie nach kräften:
    lieber ilnonno (21. Juli 2010, 23:33), gratulation, soviel mut und entschlossenheit und enthusiasmus wünscht man sich für die minne im selbstbeBienungsbereich!
    aber tadeln muss ich sie hinsichtlich ihrer motivationslage, geschätzter дед: stark anzufangen und dann furchtbar stark nachzulassen: sie sind ja ein toller tiger-bettvorleger-troubadour.
    sie hätten ja immerhin noch zwei jahre zeit zum hinterher-gurren gehabt, weil es sonst kriminell für die dame hätte werden können. nicht getraut? ah, c’est trop dommage!
    (schwach … diese helden, grummel)

  59. Interessant ist ja zu...
    Interessant ist ja zu beobachtem, daß sich die Bezeichnung Biergaten in den letzten 30 Jahren von Bayern aus in die ganze Republik für fast jedwede Freiluftgastronomie verbreitet hat.
    .
    Staunend steht man dann, als alte Kastanien und losen Boden gewöhnter, vor drei armseligen Tische auf Terrboden unter Kunstpalme.

  60. Don Alphonso 09:56
    Da Sie...

    Don Alphonso 09:56
    Da Sie danach fragen: Die Buchstaben für „zu seicht“ fehlen auf meiner Tastatur, ich lese Ihre Beiträge viel zu gern. Aber nach Raucherdebatte, schlecht erzogenenen Fischern und jetzt Biergartenbesuchen würde ich etwas in der Art wie
    „Der kleine Giftschrank der feinen D…“ oder „Vom Niedergang der Perlenk…“ lieber lesen. Beste Grüsse. milan

  61. Don, könntest Du das mit den...
    Don, könntest Du das mit den gottlosen Neuburgern genauer erklären?
    Liegt doch auch an der Donau?!?

  62. an sich ist so ein biergarten...
    an sich ist so ein biergarten eine gute analogie zur gegenwärtigen gesellschaft: unter dem blätterdach eines importierten baumes, dessen früchte einem ab und zu mal auf den kopf oder ins glas fallen können, kann sich an warmen tagen der querschnitt der gesellschaft zum zeitvertreib einfinden, wobei die einen sich das lokal leisten können, während die anderen ihr essen mitbringen müssen/können/dürfen. dabei dürfen sie nicht zu laut sein, um keinen ärger mit den nachbarn zu provozieren. und in den schlechten zeiten des winters besteht keine nachfrage nach dieser einrichtung.

    klingt philosophisch, könnte aber auch stuß sein. aber ich wollt das ‚ich kenn auch so einen tollen biergarten!‘ vermeiden. kenn ich nicht. ich vermiß halt die kneipen mit dem steinalten interieur aus der gründerzeit mit abgewetzten dielen und dem obligaten hellen feld in der wandfarbe, wo früher mal das führerporträt gehangen hatte, deren wirt die größe eines hauses und die stimme eines typhons hatte, in denen man sich zum trinken, skat-/doppelkopfspielen, lügen, zoten- und kriegseerlebnisseerzählen, auch zum prügeln traf, deren tresen schlicht aus einem ständig plätschernden spülbecken und einer verchromten zapfhahnbatterie bestand, in deren im obergeschoß befindlichen, über eine schmalste und oft durch liegengebliebene besoffene erschwert begehbare und nicht notausganggeeignete stiege zugänglichen und kachelofenbeheizten sälen am wochenende tanzveranstaltungen stattfanden, bei denen das kondenswasser in strömen an fenstern und wänden herablief und deren rustikalität, authentizität nicht zuletzt durch eine geteerte und stinkende pißrinne sowie ein fliegenumschwirrtes trockenscheißhaus im hof dokumentiert wurde und bei deren verlassen man darauf achten mußte, nicht über quer auf der gepflasterten straße vögelnde pärchen zu stürzen.

    nicht wie in diesen zeitgenössischen, trotz mehr oder weniger stilecht kaschierter und total verdreckter lüftungsanlage total verquarzten, irgendwie schmierigen und doch verordnungskonformen, völlig stil- und gesichtslosen, gefliesten zellen hinter riesigen schaufenstern in einer kunststoffverklinkerten fassade mit beleuchtetem kunststoffstandardundüberallzufindendembrauereischild zu einer völlig menschenleeren mülltonnen- und autobesäumten, akkuratest asphaltierten straße, wo haltlose gestalten leeren blickes münzen in wirr blinkende automaten schieben und dabei von einer mickrigen, gepiercten aushilfskraft hinter einer gemäß schankanlagenverordnung regelmäßig zu prüfenden schankanlage beobachtet werden, die ein verzehrverbot für mitgebrachte nahrungsmittel nicht annähernd durchsetzen könnte.

  63. Nachdem nun verschiedene...
    Nachdem nun verschiedene Informationen über Kastanien geflossen sind, möchte ich Wikipedia-Wissen anbringen. Wenn man von „Kastanien“ redet, muss man erstmal zwei verschiedene Gattungen unterscheiden:
    – die zu den Buchengewächsen gehörende Gattung Kastanien (Castanea), zu der auch die Edelkastanie gehört,
    – die zu den Seifenbaumgewächsen gehörende Gattung Rosskastanien (Aesculus), zu der auch die Gewöhnliche Rosskastanie gehört
    Wenn wir von den Edelkastanien reden, dann muss man wissen, dass es verschiedene Arten gibt, die auf verschiedenen Kontinenten beheimatet sind. In Europa findet sich nur die „Castanea sativa“, es gibt aber auch andere Arten, die nur in Nordamerika bzw. Asien vorkommen. Daher ist die Kastanie kein aus einem anderen Kontinent eingeschleppte Art. Ansonsten gäbe es wohl diese hier nicht: http://de.wikipedia.org/wiki/Kastanienbaum_der_hundert_Pferde
    Auch die Aussage, die das Ursprungsgebiet der Kastanie auf das heute Serbien festlegen möchte, ist so nicht ganz richtig. Dazu findet sich unter http://de.wikipedia.org/wiki/Edelkastanie#Verbreitung der folgende Abschnitt:
    Da die Edelkastanie seit der Antike im gesamten Mittelmeerraum wie auch den nördlich angrenzenden Gebieten angebaut wird, lässt sich ihr natürliches Verbreitungsgebiet nicht genau feststellen. Als Nordgrenze des natürlichen Verbreitungsgebiets werden von Bottacci (2006) die Pyrenäen und der Alpensüdrand angenommen, weiters die Gebirge Bosniens, die Rhodopen und der Kaukasus. Sie kommt auch in Kleinasien, im nördlichen Syrien sowie in den Nordbereichen des Atlas vor.
    Die Höhengrenze liegt in den Alpen und im Apennin bei 1000 Meter, auf Sardinien und Sizilien bei 1500 Meter, in Spanien bei 1600 Meter und im Kaukasus bei 1800 Meter.
    Großflächige Pflanzungen gibt es in ganz Frankreich, im Süden Englands und Irlands, in der Ungarischen Tiefebene bis zum Schwarzen Meer im Gebiet etwa südlich der Donau. Vereinzelte Pflanzungen und Bestände gibt es nördlich der Alpen bis Deutschland und Südskandinavien. Nördlich des 48. bis 50. Breitengrad reifen die Früchte nicht regelmäßig, hier wird die Edelkastanie als Holzlieferant und als Parkbaum gepflanzt.
    Im östlichen Verbreitungsgebiet gibt es drei Regionen mit jeweils einheitlichem Genpool: Nordost-Türkei, dieses Gebiet dürfte das Refugium der Art während der letzten Eiszeit gewesen sein; ein Genpool in Griechenland; ein Genpool im Bereich der türkischen Mittelmeerküste, von dem die europäischen Bestände abstammen. Diese genetischen Untersuchungen stützen frühere Annahmen, dass alle europäischen Bestände (mit Ausnahme Griechenlands) in den letzten rund 2000 Jahren mit kleinasiatischen Pflanzen begründet wurden.[6]
    In der Schweiz liegt ihr Schwerpunkt im Tessin. Daneben kommt sie im Jura, um den Genfer See, im Wallis, am Vierwaldstätter und am Zuger See vor. In Österreich ist sie verbreitet im Hügelland der südlichen Steiermark und des angrenzenden Burgenlands zu finden. In Deutschland liegen die Hauptvorkommen in der Pfalz, an Nahe, Saar und Mosel. Darüber hinaus ist sie auch in der Oberrheinischen Tiefebene, im Odenwald, am Unter-Main und im Taunus recht häufig.

  64. werter Don Carlos, was sie...
    werter Don Carlos, was sie nicht alles kennen! toll! (wo gibt es das?)

  65. @Don Carlos, ist noch zu...
    @Don Carlos, ist noch zu finden: „Lommertzheim“, Koeln-Deutz, Siegesstrasse.
    Der neue Besitzer schwor nach dem Tod des alten nichts zu veraendern.
    Auf dem Ruinengrundstueck nebenan soll sich jetzt ein Biergarten befinden.
    Ganz wichtig: Koelsch vom Fass.
    (Information ohne Garantie, da Informant alt, gebrechlich und Antialkoholiker geworden ist)

  66. Werter Don, der kleine Teufel...
    Werter Don, der kleine Teufel da im Text, ist der durch das [6] entstanden, dass ich aus Versehen mitkopiert habe? Oder haben Sie den reingesetzt?

  67. Die Castanea filusia wird...
    Die Castanea filusia wird gewoehnlich im herben Klima sumpfiger Laender (mit Ausnahme Nordsibiriens) in kleinen Toepfen angezuechtet. Erreicht sie gegen alle Erwartungen die Pubertaet, wird sie in ein groesseres Gefaess umgetopft.
    Der Topfwechsel ist ein grosses Ereignis (Jugendweihe) und wird in der Regel im Beisein von tantenhaft alten Rosenstoecken, verlotterten Kraeuterkaesten einem Priester (Pionierleiter) sowie dem betrunkenen Zuechter vollzogen. Hohepunkt der Zeremonie ist das sogenannte Regenwurmopfer (die Dicken), das sich winters mit der riuellen Beschneidung (der Aeste) jaehrt.
    .
    Als Schattenspender ist die castanea filusia bei duenneren Frauen sehr begehrt. Dickere Frauen sind als Schattenspender (Sombrera) bei der castanea sehr beliebt.

  68. Aha, die FAZ bietet sogar...
    Aha, die FAZ bietet sogar Emoticons an. Mal gucken, welche es gibt:
    0 – [0]
    1 – [1]
    2 – [2]
    3 – [3]
    4 – [4]
    5 – [5]
    6 – [6]
    7 – [7]
    8 – [8]
    9 – [9]

  69. schon wieder ein (von den...
    schon wieder ein (von den prozenten) abgefallener!
    nein, Filou, nicht doch! so was tut man nicht! einfach die seite wechseln. jetzt wechselt er die seite!
    das gibt es doch nicht! (empörung!) he, Filou, komm zurück! ich hab einen calvados für sie!
    .
    [oder will er uns damit sagen, dass er in wirklichkeit säuft wie ein loch, jung, fidel und sehr hübsch ist?? hm?]

  70. Oh, das erstaunt mich jetzt...
    Oh, das erstaunt mich jetzt aber doch.

  71. Donna Laura: doch sogar der...
    Donna Laura: doch sogar der Sepp erlaubt es noch, man darf mitbringen.
    Don Carlos: saugeiler Text, brauche sofort eine Maß!

  72. Ein Teufel und eine Note -...
    Ein Teufel und eine Note – will uns die FAZ damit etwas sagen? Oder gibt es vielleicht noch mehr verborgene Dinge?
    [A] [B] [C] [D] [E] [F] [G] [H] [I] [J] [K] [L] [M] [N] [O] [P] [Q] [R] [S] [T] [U] [V] [W] [X] [Y] [Z] [:] [:)] [:-)]

  73. Donna Laura, liebste, es gibt...
    Donna Laura, liebste, es gibt Anlaesse, da verliert man alles: den Glauben, die Jugend, die Kondition und das Geld. Auf dem Weg nach Versailles spielten die Belgier das Stueck „Unfall auf Ring 2 in Antwerpen“ (es wird dort en suite gespielt). Der HErr hatte seine Klimaanlage von Siemens-es war gluehend heiss. Madame war staendig dehydriert-da verliert man Tugend und Jugend. Ueber das Ereignis „Grande d’Eaux Versailles“ muss gesondert lamentiert werden.
    Endlich verkaufte man mir eine bezaubernd kitschig etikettierte Flasche Calvados fuer einen ruineusen Preis-da war das Geld weg.
    (Und jetzt hat auch noch ein Schelm aus meinem Rollstuhl die Luft rausgelassen)

  74. uh oh, das wird eine Freude in...
    uh oh, das wird eine Freude in der Technikabteilung werden…

  75. <p>Aber der Bierkrug passt gut...
    Aber der Bierkrug passt gut zu diesem Thema: [B]

  76. Filou, falls Sie für den...
    Filou, falls Sie für den Rollator zu schwach sind, lassen Sie sich von den jüngeren Kommentatoren schieben. Irgendwie schaffen Sie´s schon an den Biertisch unter Kastanien.

  77. [B]Test[B]Test[Y]Test[I]...
    [B]Test[B]Test[Y]Test[I]

  78. Don Alphonso, alte Dorflokale...
    Don Alphonso, alte Dorflokale mit BG im Altmühltal? als Feld- und Wiesnforscher kann man da wohl prinzipiell nichts gegen eine fünfminütige Pause haben wollen, ich geh mal davon aus daß man dort sowas wie die Zicke (mit BG) in Düsseldorf sicher eh nicht hat. Ein Bierchen (mit oder ohne) auf Karl August Georg Maximilian Graf von Platen-Hallermünde („Hier bin ich seit gestern abend und habe noch wenig gesehen“)!

  79. Lieber Don, dann dürften die...
    Lieber Don, dann dürften die Kommentare in Zukunft ein wenig bunter werden [H] Oder erscheint Ihnen das zu profan und sie werden es entfernen lassen?
    Übersetzungstabelle (die folgenden Großbuchstaben, Zahlen oder Sonderzeichen in eckigen Klammern ergeben die folgenden Zeichen):
    6 – [6]
    8 – [8]
    A – [A]
    B – [B]
    C – [C]
    D – [D]
    E – [E]
    G – [G]
    H – [H]
    I – [I]
    N – [N]
    O – [O]
    S – [S]
    U – [U]
    W – [W]
    Y – [Y]
    Z – [Z]
    :) – [:)]
    :( – [:(]

  80. Ach, ich mische mich da nicht...
    Ach, ich mische mich da nicht ein, man kann das halten, wie man will.
    .
    ferry, vielleicht nicht direkt im Altmühltal, da ist alles durchsaniert, vielleicht noch die Post in Kipfenberg – aber auf den Jurahochebenen, da hat es noch etliche Dorfgasthäuser mit ungesunder Küche und begrenztem Angebot.

  81. @ Doctor Snuggles

    Sie haben...
    @ Doctor Snuggles
    Sie haben sich ein Herrengedeck verdient! [:)]

  82. Doctor Snuggles, das wird noch...
    Doctor Snuggles, das wird noch lustig. [Y]

  83. [B] Spieltrieb ist angeboren....
    [B] Spieltrieb ist angeboren.

  84. @donna laura
    es ist...

    @donna laura
    es ist vergangenheit.

    ich hätte vielleicht noch schreiben sollen, ‚und bei deren verlassen man darauf achten mußte, in der finsternis der nach elf ausgeschalteten straßenbeleuchtung nicht über quer auf der gepflasterten straße vögelnde pärchen zu stürzen.‘

    heute fährt man dafür autos, fliegt in den urlaub, hat zuhause einen flachbildschirm in größe der ehemaligen kinoleinwand, kann sich deshalb keine kneipe mehr leisten, deren essen ohnehin nicht mehr schmeckt, hat sich mit seinen ehemaligen kneipenkumpanen verstritten oder sie sind über die halbe welt verstreut, weil ja die qualifiziertesten und besten auswandern. welchen wert hat diese daseinsform eigentlich…?

  85. @ Weiberheld
    Das 'gottlose'...

    @ Weiberheld
    Das ‚gottlose‘ bezieht sich vermutlich auf Ottheinrich von Pfalz-Neuburg der zusammen mit seinem Bruder Phillip der erste Regent im 1505 ,nach dem Lansduter Erbfolgekrieg, neugegründeten Fürstentum Pfalz-Neuburg wurde und dort 1542 landesweit den Protestantismus einführte. Dabei wohl auch noch den ersten nach protestantischen Ritus geweihten Kirchenbau errichten ließ.
    Aber das ist nur die Vermutung eines „brodesdandischen Franggn“.
    @ Don A.
    Wäre der gute Ottheinrich und sein Lebenswandel, inklusive (Nicht-)Finanzierung, nicht auch mal einen kleinen Strifblick wert?

  86. Mal gucken:
    Donna Laura, [Z]...

    Mal gucken:
    Donna Laura, [Z] [Z] [Z] [Z] [Z] [Z] [Z] [Z] [Z] [Z] [Z] = [Y]
    Filou, [U]
    Trost: [B] [B] [B] [B] [B] [B] [B] [B]
    Resultat: [:)]
    .
    @Doctor Snuggles: Pandorabuechse

  87. Und hier noch eine Alternative...
    Und hier noch eine Alternative zur Molekularen Küche für den Biergarten:
    http://aqua.agenturquerulant.de/2010/07/kalte-gurkensupp/

  88. Und die ganz Gescheiten...
    Und die ganz Gescheiten schreiben dann ihre Kommentare in Rebus-Form.

  89. Oh toll, Smileys! [Y] [:)]...
    Oh toll, Smileys! [Y] [:)]
    Von mir ein [W] für Doctor Snuggels ( [B] und [D] wurden ihm ja schon gesponsort), auch für die schöne Erklärung zu den Kastanien.
    Ist eigentlich auch in Ihren Gegenden mit dem Biergartenwetter heute vorbei? Mein Hirn wird ja dank Temperatursturz zum Glück wieder halbwegs fest… [I]

  90. Weiberheld, schon Gerolfing...
    Weiberheld, schon Gerolfing hat einen Hautgout, und alles, was weiter westlich kommt, geht gar nicht. Es gibt hier keine schlechte Eigenschaft, die man nicht den Neuburgern zuschreiben könnte, und das, obwohl Pfaffenhofen auch in der Nähe liegt!

  91. @Zerlina, waren Sie bei...
    @Zerlina, waren Sie bei Fritzens Abschied?

  92. Der alte Brauch wird nich...
    Der alte Brauch wird nich jebrochen, hier können Familien Kaffee kochen. War jedenfalls mal so in Berlin und um Berlin herum.
    Ich gebe Ihnen ja gerne zu, dass Bayern viele Qualitäten hat, meiner Erfahrung nach gehören Dreistigkeit und Pampigkeit allerdings gerade in München dazu. Oder direkte Ungehobeltheit. Kann natürlich auch sein, dass die dortigen Markthändler und niederen Museumsbeamten alles importierte Preussen sind.

  93. Zerlina + [B] = [S] ≤...
    Zerlina + [B] = [S] ≤ Zerlina – [C] = [S]

  94. @Zerlina: Witzig, vor allem:...
    @Zerlina: Witzig, vor allem: „Über Facebook oder twitter erfährt man so einige Geheimtipps von Einheimischen oder Tegernsee-Liebhabern.“Was ist ein „Geheimtip“ wert den Millionen lesen können? Ist eine Kneipe, ein Biergarten noch urig, wenn davor Busladungen an Besuchern ausgeschüttet werden? Kann ein Aussichtspunkt romantisch sein, wenn er von ebendiesen Horden mit Kameras überfallen wird, die die Schönheit der Natur in Sekunden einer Dimension berauben. Ich glaube, jedes Ausflugziel verliert durch eine Internetpräsenz an Reiz, einerseits durch die verursachte Bekanntheit mit allen genannten Folgeerscheinungen andererseits durch den erzeugten Erwartungsdruck.

  95. @ Filou, nein zuviel Prominenz...
    @ Filou, nein zuviel Prominenz da. Ich bin menschenscheu. Außerdem halte ich es mit Wolfgang Neuss und seiner zugegbenermaßen bekifften Lebensweisheit. E ist nicht mal zur Beerdigung seiner Mutter gegangen mit der Begründung: Was wollt ihr denn da? Sie ist doch ganz woanders.

  96. Ich warte schon auf den ersten...
    Ich warte schon auf den ersten Pseudomünchner Naturschwaben, der Videos von einem Seefest streamt und seine Freundin aus gera dazu bringt, auf dem Tisch in ihrem Minidirndl zu tanzen.

  97. @Don. Entsetzlich!...
    @Don. Entsetzlich!

  98. @ DA, Auf dem Tisch, sowas ist...
    @ DA, Auf dem Tisch, sowas ist nur schön, wenns die Ingeborg (Liselotte Pulver) im Auftrag eines amerikanischen Coca Cola – Verteters in einem abgeranzten Ost-Berliner Hotel für drei Kommisare aus Sowjetrussland tut, die ihr Güterladung Sauerkraut nicht loswerden. Da gibt es dann auch eine echte Kapelle [8], am Pult Friedrich Hollaender! Das macht Spaß.

  99. liebster Filou, was bin ich...
    liebster Filou, was bin ich erleichtert. die schlimmsten sind die reborn milk drinkers!
    und was sind die 11 menschlein lieb, extra für mich? danke.
    testweise dafür ein [D] und ein [W] :)
    .
    na, wenn sie, geschätzter Filou, nur ein in doppelter hinsicht bestehendes liquiditätsproblem haben, dann hätte ich passende gesellschaft für sie:
    http://www.youtube.com/watch?v=SirutCHZ-QI&feature=related
    und dazu das passende liedchen [8]:
    http://www.youtube.com/watch?v=TaHMG_SvUkw
    .
    lieber Don Carlos, das mit den vögelnden pärchen hatten wir schon mal … diesmal im dunkeln, echt?

  100. [I]
    ah, heureka, es hat...

    [I]
    ah, heureka, es hat funktioniert! [:)]
    .
    das e-leben wird bunter!
    .
    danke, lieber don, [G] hier kommt etwas speziell für sie!:
    http://www.youtube.com/watch?v=PJLRIgEm8bk&feature=related
    [W]

  101. Guten Tag,
    dies erinnert an...

    Guten Tag,
    dies erinnert an Sylt. Sylt diese aufgeblasene Insel in der Nordsee. Bestehend aus Käffern, die es auch irgendwo sonst gibt. Aus zwei Orten, die Reetdachhäuser zu 3 Mio. Euro beherbergen. Aus Leuten, die man am Schmarrnberger See, in Muinchen und eben auch in Kampen oder Keitum treffen muss. Billiger Kram zu erheblich überteuerten Preisen, den man auch noch mit Leuten „genießen“ muss, die man eigentlich nicht gerne um sich hat. Sylt, der Biergarten des Nordens mit der Pflicht, Austern zu konsumieren. Was sind vermögende Menschen nur für Langeweiler. Ist man in die Zwangslage versetzt, sein Refugium mit ihnen teilen zu müssen, so schwitzt das ordinäre des Geldes aus ihnen heraus. Kommt noch Alkohol hinzu, so kann man den Soziolekt einer ganz anderen Klasse heraushören. Wirklich interessant.
    Ich erinnere mich gerne an meine Jugend in Bayern und wie wir in Biergärten in kleinen Orten auf dem Lande gesessen haben und neben und vor sowie hinter uns wirkliche Trachtenbayern gesessen haben. Ältere Herren, die ihre Tracht in Selbstverständlichkeit trugen und nicht aufgesetzt wie auf dem Münchner Oktober“fest“.
    Einen schönen Sommer wünsche ich aus Groß Schwanensee
    Ihr
    HvMS

  102. Wenn ich, liebe Donna Laura,...
    Wenn ich, liebe Donna Laura, schon trinke, dann auf hohem Niveau:
    http://www.youtube.com/watch?v=HAPYT7Lk2bc
    .
    [6] [6]

  103. Hilfe... dieser Blog ist ja...
    Hilfe… dieser Blog ist ja wirklich ein gemütlich, eingeschlafenes Kaffeekränzchen geworden! Don, wird Zeit, dass Du mal wieder einen fiesen Berlin-Beitrag schreibst, damit hier mal wieder ein bißchen Leben in die Harmonie-Bude kommt!

  104. @donna laura
    es war eine...

    @donna laura
    es war eine ergänzung zum vorherigen text, in welchem das detail fehlte, daß nach elf alles in finsternis versank.

  105. Ich schreibe geracde was...
    Ich schreibe geracde was Böses über den Technikhass der Eliten, aber nicht für dieses Blog. Kommt aber alles noch.

  106. Der Herr schreiben fremd!? Das...
    Der Herr schreiben fremd!? Das kränkt aber ungemein.
    .
    nurmalsozwischendurch, „fiesen Berlin-Beitrag“ schreiben kann jeder, billiges Objekt. Nö, mehr fiese Biergartengeschichten wären gut. Aber der Herr schreibt ja auswärts…

  107. Hat sich der Langweiler MvBB...
    Hat sich der Langweiler MvBB eine neue Badehose geleistet…

  108. specialmarke, Markus,...
    specialmarke, Markus, Runkel-Det und ich haben uns tatsächlich etwas geleistet. Aber mit Verlaub, das sei doch nicht ausgeplaudert.

  109. @specialmarke, MvBB hat einen...
    @specialmarke, MvBB hat einen anderen Schreibstil. Unvergesslich sein Beitrag zum Fruehstueck (die wirklich besseren Kreise LASSEN fruehstuecken). Das war ganz grosses Quinault.

  110. jetzt habe ich die...
    jetzt habe ich die Klassengesellschaft erst verstanden ich bin fuer 1. Klasse sowie Businessklasse tauglich somit hole ich schon die heissen Kastanien aus
    dem Feuer

  111. Ich muss doch sehr bitten....
    Ich muss doch sehr bitten. Wenn ich schreibe, schweigt der Adel! Also Herr Herzog, raus mit der Wahrheit: wer sind Sie?
    Beste Grüße aus Sizilien
    MvBB

  112. ach, ich dachte, man versank...
    ach, ich dachte, man versank im herzen der finsternis [S] ineinander ///´0`///, dear Don Carlos.
    .
    lieber Filou, ich habe sie mir eher so vorgestellt:
    http://www.youtube.com/watch?v=Pai1dWcZIek&feature=related
    .
    liebes Schnurpelchen, ich springe ihnen bei!
    .
    unser überaus geschätzter gastgeber, lieber don, wenn sie die referenzpunkte der elitenzugehörigkeit dergestalt festlegen, dürfte diese kleine runde demnach nicht die – faule – elite sein, die sie ist. ob dies dem herzog gefällt (q_q)?
    ihre technikfeindlichkeit sieht dann wohl so aus:
    http://www.youtube.com/watch?v=ary_sXdtd5U&feature=related
    .
    wie wäre es, wenn sie die hassperspektive der eliten auf amerikanische fast-futter-restaurants ausweiten?

  113. ach, ich dachte, man versank...
    ach, ich dachte, man versank im herzen der finsternis [S] ineinander ///´0`///, dear Don Carlos.
    .
    lieber Filou, ich habe sie mir eher so vorgestellt:
    http://www.youtube.com/watch?v=Pai1dWcZIek&feature=related
    .
    lieber don, wenn sie die referenzpunkte der elitenzugehörigkeit dergestalt festlegen, dürfte diese kleine runde demnach nicht die – faule – elite sein, die sie ist. ob dies dem herzog und seinen mannen gefällt (q_q)?
    ihre technikfeindlichkeit sieht dann wohl so aus:
    http://www.youtube.com/watch?v=ary_sXdtd5U&feature=related
    .
    wie wäre es, wenn sie die hassperspektive der eliten auf amerikanische fast-futter-restaurants ausweiten?

  114. Ach Don, machen Sie doch für...
    Ach Don, machen Sie doch für die Herrschaften einen „Gothaer Kreis“ als Blog auf, damit das niedrige Fußvolk nicht stört…

  115. Den Biergarten können sich...
    Den Biergarten können sich diese Damen „Die verlassenen Macchiato-Mütter“ http://www.taz.de/1/leben/alltag/artikel/1/die-verlassenen-macchiato-muetter/ wohl nicht mehr leisten, mein Mitleid hält sich allerdings diesmal sehr in Grenzen, der Artikel und insbesondere die Kommentare sind aber ganz großes Kino, Geheimtip für eine genüssliche Abendlektüre. ;-)

  116. Mein Hund, Brenda vom Berghof,...
    Mein Hund, Brenda vom Berghof, Vorfahren im britischen Kennel-Club registriert, möchte auch mitmachen. Bin gespannt, wem sie ans Bein pinkeln wird…

  117. Während meiner Münchner Zeit...
    Während meiner Münchner Zeit war ich ab und an gern im Hirschgarten, das war von der Dienststelle aus schnell zu erreichen.
    Die Strelitzer sind lange im Mannesstamm ausgestorben, so ein Pseudo ist ungeschickt wenn hier genügend Kenner mitschreiben, die nicht mal in die roten Bände des GHdA schauen müssen um das zu wissen.
    Von den Mecklenburg- Schwerinern (inzwischen auch „erloschen“) war einer ein bekannter und guter Gartenarchitekt, er hat auch ein Buch über Gartenlust verfasst, das passt doch zum Biergarten.
    Den letzten ehemaligen großherzoglichen Erbprinz habe ich als alten Herren noch auf einer Seefahrt bei der Seglerparade der ersten Hansesail in Rostock kennengelernt. Er war abgeklärt, leutselig, redegewandt, insofern der glatte Gegensatz zum ebenfalls an Bord befindlichen damaligen Ministerpräsident. S.K.H. erzählte von der Kindheit einschließlich der Sommer an der Ostsee, den ersten Flugversuchen dort, dem tödlichen Unfall seines Bruders der ihn im I WK zum Erbprinz machte. Die – ja 1991 alle noch aus der Ex Volksmarine stammenden – Matrosen des Minensuchers auf dem wir die Begleitfahrt machten, hingen gebannt an seinen Lippen. Wiewohl alt und klapprig kletterte S.K.H durchs Mannluk in den Maschinenraum und nachmittags beim „Seemannssonntag“ setzte er sich mit Kaffeepott und Plaumenkuchen am Achterdeck zu den Matrosen auf die Decksplanken. Der Herr MP stand säuerlich abseits.
    So erzeugen Assoziationen Erinnerungen.
    (und unsere Familie findet man u.a. im „herbarz polski“, einen entfernt verwandten Gewerkschaftler oder Kommunisten muss jede gute Adelsfamilie aushalten!)

  118. Ein polemischer Beitrag sofern...
    Ein polemischer Beitrag sofern der Realität. Man kann sich die gewünschten unsagbaren und gerne verhassten Zustände der Gesellschaft natürlich auch daher reden, wenn man sich dabei dann besser und als ironischer Gutmensch fühlt.
    Doch in der Realität… herzlich wenig Ahnung von Münchner und oberbayrischen Biergärten scheint vorhanden zu sein:
    Es gibt in München immer einen Bedienbereich und einen Nichtbedienbereich. In Zweiterem, der i.d.R. deutlich größer ist, läuft man auch keiner pampigen Bedienung über den Weg, die einen zur Bestellung nötigt, da es nämlich dort keine Bedienung gibt. Warum auch. Und natürlich bringen eine Unmenge von Menschen völlig ungezwungen ihr Essen mit und niemand wird deswegen schief angeschaut. Und es sind auch erstaunlich viele Lastwagenfahrer darunter. Im Prinzip findet man bspw. im Hirschgarten, dem größten Münchner Biergarten, von der türkischen Großfamilie über Studenten bis zum Friseur um die Ecke alle Personen, die zwar alle nichts mit einem Frankfurter Preisniveau anfangen können, aber denen das Bier trotzdem schmeckt, auch deswegen, da es nicht viel teurer als in irgendeiner Stehbier- oder Studentenkneipe ist.
    Es scheint, als ob es der Neid auf München ist und deswegen eine Schlechtigkeit erfunden werden muss, um sich selber vom Intellekt überlegen zu fühlen?

  119. Was haelt die Elite denn von...
    Was haelt die Elite denn von Emoticons?

  120. Und da sind sich Preußen und...
    Und da sind sich Preußen und Bayern doch schon einmal näher gewesen, als die runden 500 km Luftlinie, dieses kann ich jedenfalls den Erzählungen meiner Urberliner Oma entnehmen, die uns allen sehr Staunenden dereinst erzählte, dass es um 1930 üblich war, die Ausflugslokale am Müggelsee in Berlin mit dem eigenen Proviant nebst Kaffee aufzusuchen, bestellt wurde lediglich Bier und heißes Wasser zum Brühen des Kaffee’s. Peinlich war uns allein der Anlass, zu dem sie diese Geschichte erstmalig erzählte. Wir saßen in den 80er Jahren gerade in der Gaststätte Müggelheim, als meine Oma einen großen Napfkuchen hervor holte und begann, diesen anzuschneiden. Die Bedienung schaute verdutzt, zum Glück bestellte meine Oma zumindest nicht nur heißes Wasser, sondern gleich Kaffee, und da wir als Großfamilie reichlich lärmend und unbekümmert einen Tisch bevölkerten, verzog die Bedienung das Gesicht lediglich zu einem Fastlächeln. Wenn meine Oma noch lebte, würde ich sie jetzt in den oben beschriebenen Biergarten mitnehmen, natürlich nicht ohne Napfkuchen, der übrigens meist so trocken wie sättigend war.

  121. Jetzt koennen auch die Bayern...
    Jetzt koennen auch die Bayern endlich ihre Unabhaengigkeit erklaeren.
    Voelkerrechtswidrig waere das nicht.

  122. um HansMeier555...
    um HansMeier555 beizuspringen:
    da kam kürzlich eine nachricht aus dem westlichen süden, bittesehr, werte runde:
    http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/SVP-will-der-Schweiz-Nachbargebiete-einverleiben/story/23529806.

  123. Oder die...
    Oder die Oberpfaelzer?
    .
    Polnischer Adel, nun ja. Dann doch lieber Kurlaendische Herzoege.

  124. In hessischen Gartenlokalen...
    In hessischen Gartenlokalen kennen wir das Schicki-Micki-Problem überhaupt nicht:
    Äbbelwoi un Handkäs mit Musik is nur was for Aagewächste, nix for Aageplackte.
    [Y]

  125. Aach, was ist die...
    Aach, was ist die Kleinstaaterei doch schön; und alle mit eigener Maut und
    eigenem Zoll und jeder hat viel Zeit zum repräsentatieren für Brauchtumspflege,
    für Auseinandersetzungen und Diskussionen über Distinktionmerkmale;
    um den nichtsnutzigen Rest kümmert sich Brüssel.

  126. Wer, wie, wo, was?...
    Wer, wie, wo, was? Protestantisch?
    Don, es geht nichts über Frühstück in ND.
    Dich stört dich nur das die Mädels in das Wasser piseln aus dem Dein Bier gebraut wird?!?

  127. ...tschoh, sachte da der...
    …tschoh, sachte da der Kaptein, wie ich noch auffem Roahsaegler fuhr, da kam mal der olle Luckner an Board, das woar’n echten Groaf, un der hatte viear Telefohnbuecher inner Hand, un wia dachten doa willer uns was draus voarlesen, un die Jungs hofften, das er dann doch baessa die Bibel genommen haette, wegen die dollen Stellen doa darinne, oaber de Groaf tat dann erst das eine Telefonbuch zerreissen, un dann die annaen auch.
    Da kriegt ich richtig Sehnsucht nach mien Sohn, da haetter bei sein muessen. Da haetter was laernen koennen…

  128. Ich könnte mir vorstellen,...
    Ich könnte mir vorstellen, dass es in besagten Regionen überhaupt keine 52-jährigen Lastwagenfahrer öffentlich mehr zu sehen gibt, weil das nicht dem Biergartencomment entspricht, auch keine Bierkutscher mit allgäuischen Quadratgäulen. Oder vor/ in denen Biergärten gibt es Luxus-Kostümverleihe: Gamsbart, Kurz- und Knielederhosen, Janker, Wadenschützer; Dirndln (sommerlicher Ausschnitt), Liebestöter, Hüaterl etc. (fehlt no wos?; Kostümkunde: unausreichend) und Haar- und Bartstutzer samt Parfümören, Mani- und Pediküren. Seine Primitivindentität gibt man an der Garderobe zu treuen Händen ab wie im Theater. Antiquitätenhandler bieten gebrauchte Opernkarten und -Programme feil, Quittungen der exklusiveren Hotel-Ketten (Maroma/ Karibik), Flugtickets 1. Klasse LH, die man dann zwischen Maß und Würschterln schamhaft ausbreitet: sozialer Aufstieg des OStviertels.
    Vor Eintritt in diese Biergarten-Rokoko-Atmosphäre (Watteau) könnten NichtoberbayerInnen noch schnell ein lokales Sprachdiplom absolvieren (Berliner ohne Rabatt). So und offenbar nicht anders ließen sich die gepflegten Erscheinungen erklären.
    Von großem Reiz – um sozialfair zu bleiben – sind die vollbalkonigen/-wadigen Rosamirls in celsiuskonformer Landestracht, deren Armmuskeln etwa dem Leibesumfang ihrer knochenschlanken, des süßen Lebens in den Westvierteln gelegentlich satten Sozialpraktikumskolleginnen entspricht.
    Ach, und Schischyphusch!
    Ohnehin geht niemand aus, der Geld hat, denn sonst hätte er keines:
    „Hebbe küt von Halde“ (niederrheinische Weisheit: „Haben kommt von Halten“). Gegen die Hitze hat man nahe dem Pool sowieso ein Streckbett, das kühlt und im Winter bräunt. Und seine afrikanische/ asiatische Austauschhilfskraft, pfaufächernd, die Dame des Hauses ihren Sarottimohr, eiswürfelnd. Man mischt sich heute nicht mehr unters Volk.
    >
    In Berlin können Zille-Familien Kaffee kochen und Harzerkäsestullen (alpenhoch) mampfen; wenns hoch kommt, bestellt Fritze Schulz, altberliner Portieradel aus Kreuzberg, am Müggel- oder Wannsee ne Weiße mit nem Himbeerschuss: „Emma, pass ma uff de Jören uff!“
    Baron von Dahlem, MvBB, Familje Treibel (s.o.).
    >
    Wo liegt heut der Unterschied?

  129. @wewe
    Gaststätte Müggelheim:...

    @wewe
    Gaststätte Müggelheim: In fernen Zeiten gings noch menschlich zu: Sie die Buttercremetorte, ich den Cafe. Und später Seddinsee.

  130. donna laura, "da kam kürzlich...
    donna laura, „da kam kürzlich eine nachricht aus dem westlichen süden, bittesehr, werte runde: http://www.tagesanzeiger.ch/…/23529806.“
    .
    Die Nachricht aus dem westlichen Süden, aus Zürich, kommt eigentlich aus dem westlichen Norden. Grundlegend ist eine Studie des Dep. of Economies der Free University de Boelelaan, Amsterdam, von 1992: „Network Performance of Border Areas. New Spatial Economic Developements in the European Snowbelt“. Im Zentrum steht dort die Prognose für die Wachtumsregion „Snowbelt“, mit der Schweiz und Österreich als geographisches Zentrum und den daran anschliessenden Regionen in Deutschland (Baden-Württemberg, Bayern), Italien (Oberitalien) und Frankreich als Annex (die Gegend östlich von Österreich blieb in der Studie Weiss).
    .
    Die von der Schweizerischen Volkspartei (SVP) nun (18 Jahre später) ins Spiel gebrachte Variante hat einen populistisch-nationalen Zuschnitt, wurde im Schweizer „Schwellenkanton“ Jura von etwa 6 Wochen anlässlich eines Parteitags vorgestellt, vom Feuilletin der FAZ als Beispiel für eidgenössischen Imperialismus publiziert und ist inzwischen bei den rechts- und linksliberalen Printmedien in Zürich (Weltwoche, Tages-Anzeiger) angekommen. Sommerloch.
    .
    Doch die wirtschaftsprognostische Studie des niederländischen Instituts von 1992 (von Eddy Blaas und Peter Nijkamp) hat sich bis heute in Vielem bewahrheitet. Und die Option, einen von Brüssel unanbhängigen Staat in der Mitte Europas einzurichten, halte ich für eine diskussionswürdige Option der „Stützen“.
    .

  131. Hiermit erklären die...
    Hiermit erklären die Spaziertrinker aller Länder ihren Beitritt zum Geltungsbereich der Biergartenverordnung und des Verzehrmittelfreiheitsgesetzes.
    .
    Grüsse aus dem Prater (Kastanienallee)

  132. @Matecki: Ach, dass muss ja...
    @Matecki: Ach, dass muss ja mal was recht Abenteuerlich-Bodenständiges für den Herrn S.K.H. gewesen sein, sich mit – man höre und staune, dass blaues Blut so etwas überhaupt annimmt und nicht in einer bösen allergischen Reaktion sofort abstößt – Kaffeepott und Pflaumenkuchen hinzusetzen. Dass wäre ja so, als wir Normaluntergebürtigzinspflichtknechte uns an Kuhfladen und ein-zwei fetten Engerlingen dekletieren würden. Hat sich Herr S.K.H. wahrscheinlich ins Stammbuch schreiben lassen, dass er auf seine alten Tage auch mal ganz jovial mit dem Pöbel auf Tuchfühlung gegangen ist und konnte danach herrlich schaudernd davon berichten. ‚Wie reißende Tiere waren die! Aber ich hab sie kraft meiner angeborenen Autorität domptieren können. Ganz handzahm waren diese Kerle dann…‘ Jaja. Das sind die Adelsmythen, die sich die jahrtausendlang blutsaugenden Herren und Damen und Jahrzehnte nach ihrer ordentlichen Entfernung aus dem wenigstens öffentlichen Leben noch immer gerne zuraunen. Machen Sie das, Herr Matecki, machen Sie das. Aber verschonen Sie uns von diesem Blaublutgeschwurbel.

  133. @donna laura
    Oha, sieh an die...

    @donna laura
    Oha, sieh an die Schweizer.
    Vielleicht könnte man dann noch die Dänen dazu überreden, Schleswig-Holstein und Hamburg zu übernehmen.

  134. @Biergraten: "Im Prinzip...
    @Biergraten: „Im Prinzip findet man bspw. im Hirschgarten, dem größten Münchner Biergarten, von der türkischen Großfamilie über Studenten bis zum Friseur um die Ecke alle Personen, die zwar alle nichts mit einem Frankfurter Preisniveau anfangen können, aber denen das Bier trotzdem schmeckt“
    .
    Das Bier!? Den türkischen Großfamilien? Hui! Integrazione à la bavarese…

  135. JMense, der prince will doch...
    JMense, der prince will doch auch nur das, was alle wollen: E bissi Anerkennung.
    Lach…

  136. @JMense Ach ich fand an der...
    @JMense Ach ich fand an der Fahrt mit Badegästen (so nennt man das in der Marine) nur den Gegensatz des leutseligen alten Herren zum eigentlich ja demokratisch legitimierten Herrn Ministerpräsident bemerkenswert. Der MP hielt sich an den ebenfalls als Gastgeber eingeschifften Admiral und erklomm zum Schluss die Signalbrücke (oberhalb der eigentlichen Brücke) wo er allein die Vorbeifahrt der Segler genoß. Interaktion mit den Menschen die ihn (oder doch immerhin seine Partei) gewählt hatten fand so gut wie nicht statt. Und S.K.H. fand das alles gar nicht weiter bemerkenswert und hat sich dessen auch nicht anschließend gerühmt. Dass er es genossen hat sah man seinem Gesicht an.

  137. @muscat: Oh, stimmt. Ich...
    @muscat: Oh, stimmt. Ich vergaß oder übersah es. Aber vielleicht schmückt man sich besser mit Federn, die man höchstselbstens und am besten mit eigenem Können sich an den Leib geheftet hat? Jedenfalls geht mir die wieder aufkeimende Mythologisierung dieses Herzog-Graf-Freifrau-Fürst-Geschwärls doch recht arg auf die Nephridien – allem voran das Gewese um den amtierenden Vorne-am-Hindukusch-Verteidigungsminister, dem seine bayerische Exexexexexkönigsfreundin (Frau Bayern) derzeit ein Jubelarienbuch gewidmet hat, welches in Pathos und Boden-und-Blut-Anklägen auszugsweise eher an ein Wagner-Libretto erinnert.

  138. Bis dato 11:02 such ich die...
    Bis dato 11:02 such ich die Erfolgsmeldung des Tages auf FAZNet vergeblich.
    Schock?

  139. Erfolgsmeldung des...
    Erfolgsmeldung des Tages?
    .
    (Ich war gestern Abend nicht da, man verzeihe mir die Nachfrage)

  140. ...hat man davon, wenn man...
    …hat man davon, wenn man immer nur mit den Finanzanalysanten rumlümmelt.

  141. ifo-Index zum Geschäftsklima...
    ifo-Index zum Geschäftsklima der verarbeitenden Industrie und Gewerbe.

  142. D.A. sorry, hab Ihre Frage...
    D.A. sorry, hab Ihre Frage erst nachträglich gelesen. Ging gegen FAZNet.

  143. Der Erfolg besteht für mich...
    Der Erfolg besteht für mich darin, daß das erklärte Ziel von GS Europe & Co (2002)war, das Zurückkommen der „old economy“ zu verhindern.

  144. lieber Rosinante, herzlich...
    lieber Rosinante, herzlich dank für ihre sehr früh entstandene aufklärung zu den nordisch inspirierten rundumerweiterungsgedanken der europäischen bergvölker. wie wird das im allgemeinen bei ihnen goutiert? oder ist das thema als katalysator für weitere debatten deutlich vernachlässigbar, da lediglich sommerlochbedingt?
    .
    liebe windsbraut, polen könnte man auch noch etwas überlassen. aber ob die das haben wollten?

  145. Erfolgsmeldung des...
    Erfolgsmeldung des Tages?
    .
    Erstmal: Verlustmeldung!
    Mir fällt grade auf, dass nicht nur der weiland Kontrollverlustige, sondern auch Andrea Dieners „Ding und Dinglichkeit“ und das FAZ-Blog von Weissgarnix auf der FAZ-Blogroll fehlen. Komplett, gelöscht. Nichts im Archiv, niente.
    .
    Sachdienliche Hinweise an eine enttäuschte Leserin, die nicht nur den Don, den alten Schweden, gerne liest.
    Geht das jetzt so weiter mit dem Löschen auf der FAZ? Fazzen, das neue Löschen? Ähm.

  146. @donna laura: Die Latifundien...
    @donna laura: Die Latifundien von MvBB?

  147. Ja, das ist mir gestwrn auch...
    Ja, das ist mir gestwrn auch aufgefallen. Der Hintergrund ist, dass Andrea nun schon seit Monaten ein Volontariat bei der FAZ macht, und entsprechend wenig Zeit für die Bloggerei hat. Das Blog ist nur offline und nicht eingestellt.

  148. Zum Integrationsbeweis sollten...
    Zum Integrationsbeweis sollten dann aber eben diese türk. Großfamilien zur Maß auch je stets eine ordentliche Haxn bestellen müssen, zumindest in den ersten zwei Generationen…

  149. liebe/r specialmarke: man...
    liebe/r specialmarke: man sollte ihn zumindest vorher anhören, unseren wackeren citoyen …

  150. Hubert, es gibt auch genug...
    Hubert, es gibt auch genug Schrecknisse bayerischer Art vom Rind, Kalb und Schaf. Obazda reicht für den Anfang der Integration, würde ich sagen.

  151. Liebe Rosinante,
    Hat es...

    Liebe Rosinante,
    Hat es wirklich Sinn, alle wirtschaftlich erfolgreichen Regionen zu bündeln? Ist denn nicht gerade die Kontrastreiche Mischung das Erfolgsmodell für alle Exportnationen?
    .
    „Wirtschafts- und Währungsunion“, das ist doch der westdeutsche Trick schlechthin.
    Erst 1990 mit den Ossis. Die bekamen die D-Mark, das westliche Warenangebot, wurden Deindustrialisiert und sind heute eine Reservozone mit unverbauten Landschaften, anspruchslosen Arbeitskräften und ein Absatzgebiet für Produktionsüberschüsse.
    .
    Dann 1999 mit den Ländern der Euro-Zone. Die bekamen den Euro…
    .
    Jetzt die Frage, wer als nächstes drankommt. Vielleicht Nordamerika?

  152. @Herr Matecki: Alles schön...
    @Herr Matecki: Alles schön und gut – doch erstens bin ich höchstderoselbstens jahrelang bei der Marine gewesen und zweitens hätte das ganze Geschichtchen doch auch ohne Adelsvergötterung eine Moral haben können. Versuchen Sie es sich einfach vorzustellen, dass der Adel ab 1919 ganz offiziös abgeschafft wurde. Und – seien wir ehrlich – hat er als menschliches Attribut einer abgeschlossenen Kaste (Adel verpflichtet) noch nie existiert. Die Jungs auf ihren Burgen und in ihren Schlössern waren genauso gierig und geil wieder jedes andere Menschlein auf diesem Rund auch.

  153. @Don Alphonso Das wäre ein...
    @Don Alphonso Das wäre ein Kompromiss für den Anfang und zum Beweis des Stärkungsinteresses der örtlichen Wirtschaft könnte etwa auch der Konsum von „Presskopf“ hinreichen, die Pflicht zum Haxenkonsum kommt dann in den darauf folgenden drei Generationen…

  154. Naja, Don,
    und wenn du mal ein...

    Naja, Don,
    und wenn du mal ein Kaffee-Praktikum machst bei der RatzFAZ, ist dein Blog hier dann auch verFAZt? Ratzfaz-wech? Dann auch nicht einmal mehr im Archiv?
    Das sind ja interessante FAZetten.

  155. @donna laura
    Ja, ich hatte...

    @donna laura
    Ja, ich hatte daran gedacht, dass man den Polen doch Vorpommern antragen könnte. Habe ich aber verworfen, denn die werden sich schön bedanken über das Armenhaus Deutschlands (strukturschwächste Gegend Deutschlands, Anteil der empfangenen Sozialleistungen am verfügbaren Einkommen liegt bei über 40%).

  156. Hubert, ich kenne das hier nur...
    Hubert, ich kenne das hier nur unter dem anheimelnden Namen „Presssack“, und es ist so anregend wie Leberkäs, kurz: Es hebt da auch mich.
    .
    Vroni, ich werde kein Volontariat machen, dazu kann ich zu wenig Journalismus. Ich weiss ja gar nicht, wie das geht!

  157. HansMeier555 12:09
    zu Ihrer...

    HansMeier555 12:09
    zu Ihrer letzten Frage, wollen Sie Ärger mit den Chinesen und Japanern?

  158. "Ich weiss ja gar nicht, wie...
    „Ich weiss ja gar nicht, wie das geht!“
    MUHAHA.
    ^^

  159. Ich habe nachweislich noch nie...
    Ich habe nachweislich noch nie irgendjemanden gehabt, der mir sagte, so und so geht das, das und das muss man tun, kein Praktikum, keine Betreuung, nichts. ich kann es wirklich nicht. Woher auch.

  160. liebe donna laura, bei den...
    liebe donna laura, bei den „europäischen Gebirsgsvölkern“ scheint bedingt durch Berg und Tal eine andere Realitätsnähe, sowohl ökologisch wie ökonomisch, vorhanden zu sein. Ich lokalisiere Sie in Bayern, da kann Ihnen dies nicht fremd sein. Wobei die erwähnte Studie ja kein Eigenlob ist, sondern in den Pays-Bas entstand. Ich bin über diese Studie nur gestolpert, weil ich mich für osmotische Beziehungen in Grenzregionen interessierte. Aber ich bin weder Geograph noch Ökonom. Auf jeden Fall ist die aktuelle politische Diskussion in der Schweiz nur eine Light-Variante des Ganzen. Meines Wissens wurde darüber nie in Publikumsnähe diskutiert. Deshalb findet das Thema auch Resonanz.
    .
    lieber HansMeier555, Ihre berechtigte Frage, ob eine Bündelung wirtschaftlich erfolgreicher Regionen sinnvoll sei, sei die Gegenfrage gestellt, ob wirtschaftlich erfolgreiche Regionen grundsätzlich für ihre Existenz büssen sollen. Im horizontalen Sinn ist meine Frage sinnlos, und so funktioniert ja auch die „Wirtschafts- und Währungsunion“, die Sie ansprechen. Ihre Entwicklungs-Skizze lebt von der Vorstellung verbreiterter Gerechtigkeit. Aber jeder Wettbewerb und jede Qualität sind vertikal. Kann eine ausschliesslich normierte Ausdehnung denn Neues (also nicht einfach Verändertes) hervorbringen? Und wäre eine geographische Solidarität nicht im Sinn Ihres politischen Credos (in diesem Blog)?

  161. Journalist ist ja letztlich...
    Journalist ist ja letztlich bloß ein Anlernberuf…Sobald Sie die Buchstaben auf der Tastatur in tragbarer Zeit finden, können Sie loslegen. Wegen der Einsparung der Korrektoren sollten Sie auch nicht zu viele Rechtschreibfehler machen…Sonst noch was? Ja, knipsen müssen sie können, weil die Fotografen ja auch abgeschafft wurden. Ganz früher mußte man noch die Deutsche Schreibschrift entziffern können, wegen der Schriftführerberichte von den Jahreshauptversammlungen…
    Die Volontäre mußten täglich „Wir gratulieren zum Geburtstag“ aufgrund von Listen der Ordnungsämter zusammenstellen. Sie durften keinen vergessen und keinen Toten reinschreiben und mußten das Alter der Leute korrekt errechnen. Falsche Altersangabe wurde von Abonnenten mit Kündigung des Abos bestraft und der Volontär bekam eine Abmahnung…

  162. @windsbraut Die Polen scheinen...
    @windsbraut Die Polen scheinen daran ein sehr starkes Interesse zu haben, ziehen Sie doch zunehmend nach MV, um dort etwa selbst zu arbeiten, weil der Verdienst immer noch höher ist, als in der Heimat. Ob die Bevölkerung in MV daran wirklich Interesse hat, ist ein anderer Aspekt. Doch vor Ihrem Schenkungsgedanken sollte man sich ohnehin zunächst fragen, wollen wir ihnen freiwillig wirklich noch mehr heimisches Land zukommen lassen?

  163. werter Hubert, geschätzter...
    werter Hubert, geschätzter don, ich hätte noch saure kutteln im angebot … jeder, der beitreten will, ob in personam oder von staats wegen, bekommt eine ordentliche portion (die erste der vielen kröten… die alternative wären veggiewürstchen).
    .
    liebe/r JMense (23. Juli 2010, 12:15)
    „Die Jungs auf ihren Burgen und in ihren Schlössern waren genauso gierig und geil wieder jedes andere Menschlein auf diesem Rund auch.“:
    ach, wie recht sie haben.
    nicht unerwähnt lassen möchte ich in diesem zusammenhang die gendervariante, zu der ich – nicht bürgerlich im blute, jedoch im geiste – delektierliches bereits beitrug und es forthin zu tun gedenke.
    .
    lieber Rosinante, oh, sie vermuten mich in bayern? werch ein illtum, welch ein kompliment
    (nein, ehrlich, ich mag bayern… sie sind so rustikal, warmherzig, gestanden halt, etwaige fehlerchen sind toll und meiner meinung nach die sollbruchstelle der persönlichkeit).
    .
    und, werter schweizer schimmel, was machen ihre persönlichen „osmotische[n] Beziehungen in Grenzregionen“? wiederaufnahme der verhandlungen? ich drücke ihnen die daumen. lassen sie sich nicht abwerfen. niemals. immer beharrlich bleiben. yep.

  164. Liebe Rosinante,
    .
    Die Armut...

    Liebe Rosinante,
    .
    Die Armut der anderen ist nicht für die Einen nicht unbedingt ein Nachteil.
    Denken Sie doch nur an die Kernproblem von allem und jedem: Die Schwierigkeit, billiges, williges und ehrliches Hauspersonal zu finden.

  165. Natürlich waren die Adligen...
    Natürlich waren die Adligen nicht besser, aber wenigstens adlig!
    .
    … „bürgerlich im Geiste“…
    .
    O je, und da sind manche auch noch stolz drauf.
    Da wird es langsam Zeit für den Biergarten… bevor uns die Arbeit noch adelt.

  166. Ich als Norddeutscher muss...
    Ich als Norddeutscher muss gestehen, dass sich mir die Faszination Biergarten nicht auf Anhieb erschließt. Wenn ich zusammenfassen darf: Man sitzt draussen unter Kastanien, von denen sich am Abend Ungeziefer auf die Tische fallen lässt bzw. das unablässlich durch die Luft saust und bei Gelegenheit die Trinker mit einem Stachel penetriert. Man sitzt an langen Tischen mit teilweise wildfremden Leuten und trinkt Bier aus viel zu großen Gläsern, so dass der Gerstensaft nach spätestens nach einer halben Stunde warm und schal ist und auch so schmeckt. Essen darf man sich mitbringen, nun gut, das hat einen gewissen Charme. Ich persönlich bevorzuge den Dämmerschoppen im kleinen Kreis, bei dem in einem übersichtlichen Kreis Bekannter dies und jenes besprochen wird. Man sitzt in der noch kleineren Altstadt der ohnehin schon kleinen Stadt, trinkt köstliche, kleine, kalte Biere und betrachtet und bewertet die vorbeiflanierende Weiblichkeit. Das ist nach meinem Geschmack!
    Ceterum censeo Smileys esse delendam!

  167. Lieber Herr Matecki, ich...
    Lieber Herr Matecki, ich hätte nicht geglaubt, dass ich das einmal denken würde; aber Ihren geschätzen Einlassungen und einigen Ihrer ebenso ergreifenden wie ergriffenen Schilderungen verdanke ich, sozusagen zähneknirschend, die Einsicht, dass der Erste Weltkrieg doch auch sein Gutes gehabt haben muss.

  168. Nu' lassen Sie sich mal nicht...
    Nu‘ lassen Sie sich mal nicht alle an princeMatecki aus. Als Kommentator hat er seine Meriten.
    Nicht vergessen (manche merken es nicht), er ist ein ganz Verschmitzter. Und fuer seine Sozialisation, sowie fuer deren Folgen kann er ja nun nichts. Das geht uns allen so.
    Ich pfeife schon mal ‚Seite“.

  169. Ach, bittschön, vertragen wir...
    Ach, bittschön, vertragen wir uns doch bei so einem leichten Thema.

  170. @Emilia
    Tut mir leid, da sind...

    @Emilia
    Tut mir leid, da sind Sie bei mir an der falschen Adresse. Ängste vor der „Poleninvasion“ sind mir völlig fremd, obwohl (oder gerade weil?) meine Familie an der Grenze (Uecker-Randow-Kreis) Immobilien zu vererben hat. Ich habe nichts gegen Polen. Die, die ich persönlich kennen lernte, waren höflich Menschen mit einem erstaunlich ausgeprägten Hang, sich selbst nicht allzu ernst zu nehmen. Und ob nicht Vorpommern bessere Chancen hätte, wenn es zu Polen gehörte, ist für mich noch nicht wiederlegt.
    Das Polen in Scharen nach MV ziehen ist ein alte Mär, die auch nach hundertmaliger Wiederholung nicht wahr wird. In MV gibt es keine Jobs, weder für Deutsche noch für Polen. Die Polen gehen heute nach Dänemark, Schweden, Irland und Großbritannien arbeiten, weil es dort Jobs gibt, die Arbeitsbedingungen besser und die Löhne höher sind.
    Im Gegenteil, Deutsche gehen heute nach Polen um dort zu arbeiten. Dort sind zwar die Löhne niedriger, aber immer noch höher als Harz IV.
    http://www.telegraph.co.uk/news/worldnews/europe/poland/7498417/Germans-travel-to-Poland-for-work.html
    Und das die Polen zunehmend ins deutsche Grenzland ziehen, hat damit zu tun, dass die Grundstückspreise und Häuser dort deutlich günstiger sind als auf der polnischen Seite bei Stettin. Für die Deutschen im Grenzland hat das wiederum den Vorteil, dass die Ihre Immobilienpreise gestiegen sind und sie ihre Häuser nicht mehr nur für ein Appel und ‘n Ei verscherbel müssen, wenn sie nach Bayern oder ins sonstige Ausland auswandern.
    Dazu findet sich Näheres hier:
    http://www.länder-analysen.de/polen

  171. @DA
    ich weiss nicht wie der...

    @DA
    ich weiss nicht wie der dort gemacht wird in ingolstadt, aber Pressack ist weit reiner als Leberkäs. I.d.R. ist das Sülze und Schwarte und etwas Fleisch, aber es ist halt kein so recykeltes Produkt wie Leberkäse und v.A. erkennbar was darin ist

  172. Bester Don
    Was ist daran...

    Bester Don
    Was ist daran leicht? Es hagelt ja nur so von Schweinshaxn, Oabaztem, Presskopf, Leberkäs, Wurst und Kutteln. Das kann einem doch schon schwer auf die spanischen Nierchen fallen…

  173. Wenn pan Matecki erlaubt,...
    Wenn pan Matecki erlaubt, seinen Kritikern scheint der Kern seiner Einlassung entgangen zu sein. Die Anekdote gilt doch der Illustration der Möglichkeit zur Leutseligkeit bei Menschen, die ihrem Alter, ihrer Erfahrung, und meinethalben auch ihrer Geburt wegen Abstand halten könnten. Vielleicht kennt jemand auch eine Gegenanekdote mit einem einfachen Menschen, der seine gehobene Zuhörerschaft fesselt, oder einem ehem Zivildienstleistenden zwischen Fallschirmjägern. Denn abgegegrenzte Gesellschaftsgruppen gibt es. Mit ihrer Negierung entlässt man bloss alle aus ihrer Verantwortung (hat nichts mit gier zu tun und wird gebrochen, aber nur, wenn es sie grundsätzlich gibt).

  174. Grüß Gott beinand. Die...
    Grüß Gott beinand. Die Fleißer, die Marieluis, die wo über uns Pioniere in Ingolstadt geschrieben hat, die hat´s schon troffa. Schpäder in de Zanzger Jahr. Gibt´s fei nix. Des Lokalkolorit. I war scho Uffz. bei der Bayerischen Armee vor 14-18, da war das Glacis von dera Festung noch a milit. Schperrgebiet. Weit draussen bei de Dörfer warn die Panzerforts umanand gschtandn. Gsuffa hama in da Altschadt. Da hamma die Maderln dableckt. I war der Garnisonshirsch im ganzn Refier.
    So a Gschwerl wia die Neubürger heit ze Dog, oiss Saupreissn, hamma daherin gar nie nicht gekannt. Geh Zenzi, bring ma a no a Maß und a Laugnbrezn. A Gerechtigkeit
    hamma eh g´hobt beim Prinzregentn. Da hot sei fei nix gfeit.
    Servus
    http://de.wikipedia.org/wiki/Pioniere_in_Ingolstadt

  175. @windsbraut Das ist leider...
    @windsbraut Das ist leider nicht korrekt, denn sowohl günstige Grundstücke werden von Polen erworben, als auch machen sich diese in MV handwerklich selbstständig, denn der Ertrag ist immer noch höher als in Polen, zugleich können sie Ansässige unterbieten.
    Im Übrigen ist bekannt, dass Menschen aus sozial schwachen Ländern dorthin ziehen, wo es ökonomisch etwas zu holen gibt. Das ist etwa für Polen neben Großbritannien und Skandinavien auch die Schweiz, was man dort eher mit Unwillen aufnimmt.
    Selbstverständlich hat hier wohl niemand etwas gegen Polen oder andere Völker, welch destruktive Gedankengänge sie da aufweisen, dafür interessiere ich mich selbst etwa auch zu wenig für diese Nachbarn. Es gibt eben Mentalitäten, etwa Franzosen, die liegen einem näher, andere vielleicht ferner.

  176. Lieber Prince...
    Lieber Prince Matecki,
    .
    lassen sie sich bloss nicht von Leuten ärgern, die sich nach unten peinlich abgrenzen, angeben, aber plötzlich lumpendemokratisch ausfällig werden, wenn sie zufällig mal echtem Stil begegnen.
    .
    Als ich beim letzten Mal Richtung Odermündung bummelte, fielen mir die Störche auf, die über der Ueckermark ihre Kreise zogen. Zum Radeln ist die Landschaft dort vermutlich reizvoller als 90 Prozent von Oberbayern: Nicht flach und stickig, sondern luftig und knickig.
    .
    In der pommerschen Hauptstadt begreift man sofort, womit das Verhängnis seinen Lauf nahm: Mit dem Aussterben der Greifenherzöge 1637. Danach ist Pommerland abgebrannt: Es kamen die Schweden, Preussen, Russen und erst ganz zum Schluß die Polen. Die endlich haben das Schloß wiederaufgebaut und die Kirchen wieder katholisch gemacht und somit, wieder einmal, die universale Gültigkeit des dialektisch-materialistischen Prinzips von der „Verneinung der Verneinung“ bewiesen, das der betagteren pommerschen Dorfintelligenz bis heute noch gut geläufig ist.

  177. Ein wenig Musi für den...
    Ein wenig Musi für den alternativ gewählten voralpinBG am Sonntagmittag: Friedrich Gulda//Heinrich Schiff: Konzert für VioCello & Blasorchester, und für den abendlichen Ausflug Leisure Minx: Dogs of unknown People

  178. Wunderbar, es gibt sie also...
    Wunderbar, es gibt sie also doch noch die Biergarten-Fans

  179. Wir sind alle adelig....
    Wir sind alle adelig.

  180. liebes schnurpelchen, sie...
    liebes schnurpelchen, sie treffen denadel (heute nuschele ich so) auf den kopf.
    .
    komisch, erst hat er das feudalismusprogramm drauf, unser lokalsatiriker,
    und dann ist er beleidigt, wenn er mitansehen muss, dass die von ihm unterstützte seite sein anliegen unterläuft.
    da muss man durch, mein lieber. schon seit längerem.
    .
    wissen sie, was daran so nervt, wird aller vermutung nach folgendes sein:
    feudalismus oder bürgerlichkeit: wenn feudale in der bürgerlichkeit zurecht kommen, dann kommen sie auch ohne diese zurecht. sie kommen stets zurecht. das muss enervieren.
    .
    ach ja, folgendes beispiel demonstriert vorzüglich, wie klasse der adel (welcher auch immer) in der bürgergesellschaft zurecht kommt:
    http://www.youtube.com/watch?v=52GEdRvOzys

  181. Wer will schon adelig sein,...
    Wer will schon adelig sein, Status ist sowas von antiintellektuell, dass ein Hundehaufen mehr Geist besitzt.

  182. Ich hasse Dich!...
    Ich hasse Dich!

  183. Jo mei....
    Jo mei.

  184. Huh,
    der schlaegt ja Frauen!...

    Huh,
    der schlaegt ja Frauen!

  185. Niemand will adlig sein, aber...
    Niemand will adlig sein, aber wer es nun ist, muss die Buerde schon tragen. Gott hat es so gewollt.
    .
    Es ist das einfache Volk, das ohne Adel nicht sein will noch kann.

  186. HansMeier555...
    HansMeier555 (16:17)
    Unerhört! –
    Wenn’s wenigstens um Mätressenwirtschaft ginge….!

  187. Ja, Bezahltoiletten, genau....
    Ja, Bezahltoiletten, genau.
    Völlig bescheurt die Leute.
    Ich weiß gar nicht was hier überall los ist.
    Neulich war ich mal in Düsseldorf in einem Alt-Brauhaus und als ich aus der Toilette ging und wieder nach oben in den Schankraum wollte, schnauzte mich doch tatsächlich so ein Klo-Frau an, dass ich ja dann wohl beim nächsten mal doppelt so viel auf ihren Teller werfen wolle, oder wie? Dabei haben sie nichteinmal Preise ausgewiesen sondern offensichtlich auf ein Trinkgeld spekuliert. In einem Brauhaus? Das sollte eine GASTstätte sein, wo selbst das Klo zum Profit-Centre umfunktioniert wird?

  188. @Emilia
    Wenn Sie behaupten,...

    @Emilia
    Wenn Sie behaupten, dass meine Aussagen nicht korrekt sind (und es scheint mir nicht so, als hätten Sie sich die angegebenen Quellen angeschaut) dann gebietet es ja wohl der Anstand, diese Behauptung mal mit ein paar Fakten zu hinterlegen, ansonsten kann ich Sie nicht ernst nehmen.
    Laut statistischem Bundesland MV haben 2008 ganze 3.918 Polen in MV gelebt, davon 1.211 im Grenzraum Uecker-Randow-Kreis. Sieht ja wirklich sehr nach Invasion aus.
    http://service.mvnet.de/statmv/daten_stam_berichte/e-bibointerth01/bevoelkerung–haushalte–familien–flaeche/a-i__/a143__/daten/a143-2008-00.pdf

  189. @Werter Don,
    Entschuldigung!...

    @Werter Don,
    Entschuldigung! Tut mir leid, dass ich im Nebenstrang noch ein bißchen stänkern muss.

  190. @HansMeier (Emoticons): ich...
    @HansMeier (Emoticons): ich kann nur sagen, was ich davon halte – zur Darstellung hitzebedingter Hirnerweichung finde ich sie gut geeignet. Aber das hat sich ja nun dank kühlender Wolken wieder gefestigt. Nur daß die Bildchen gewöhnliche Zeichen in rechteckigen Klammern sind und nicht ASCII-Art-Entsprechungen, finde ich störend.
    @donna laura(SVP): nun ja, nun ja, die letzten Vorstöße für ein Groß-Allemannien erfolgten direkt nach WK2 und sind unvergessen. Da es aber sowohl Zürcher wie auch Stuttgarter nach Berlin zieht, glaub ich nicht so recht an die umfassende Begeisterung für eine Hauptstadt Zürich.
    @Rosinante: könnten Sie diese Studie genauer benennen, so daß ich googeln kann?
    @HansMeier (Euro): naja, erstmal Stückchen Richtung Osten (Estland), der Südostflügel kommt zuletzt.

  191. das "bashen" von Prince...
    das „bashen“ von Prince Matecki finde ich um mit unserer Neuadeligen Lena von … zu sprechen doof. Ich finde seine Beiträge sehr gut.
    Was soll’s. Die Einen prahlen mit Ihrer Ausbildung bei der SJ, die Anderen mit ihrer beruflichen Tätigkeit. Um mit Heine? gegen die Kritiker zu sprechen: er erzählte Wahres und Neues. Das Neue war nicht wahr und das wahre nicht…
    Im Falter schreibt Thurnher jede Woche „im Übrigen bin ich der Meinung, dass der Mediamil-Komplex zerschlagen werden muss“
    In diesem Sinne: Die Auflösung des jetzigen Bayerns in seine 4 Bestandteile, Schwaben, Franken, obere Pfalz und.., die Elektrifizierung der Bahnlinie Schwandorf-Prag als Ausgleich für die WAA und die Wahl von Hans Küng als nächsten Papst um der theologie etwas mehr Ehre zu erweisen; Bonaventura ist nicht alles.
    noch was aus Wien
    http://www.gebruederstitch.at/

  192. Ich liebe die Bezahltoilette...
    Ich liebe die Bezahltoilette im Frueh, Koeln (in der Naehe vom Harrods fuer Kath.)
    .
    http://www.youtube.com/watch?v=8faaGuNbOpg

  193. bertholdIV: Küng würde das...
    bertholdIV: Küng würde das Papstamt allerding ablehnen müssen. Schließlich hat er selbst gesagt, dass Unfehlbare dort nicht hingehören.

  194. Da habe ich nun aber was...
    Da habe ich nun aber was angerichtet mit meinen freien Assoziationen vom Münchner Biergarten über Landschaftsgärtnerei bis zu falschen Titeln. Womöglich werden gleich die Maßkrüge oder Gläser als Hilfswaffen eingesetzt. Vielleicht sollte ich dann doch die Perspektive eines bürgerlichen Schriftstellers einnehmen, mit dem Glas Burgunder in der Hand auf der Dachterrasse in der Großstadt.
    .
    Außerdem ist einer der Spezialisten vielleicht so nett und verrät uns unkundigen Schreiberlingen nicht nur wie man Emoticons einschmuggelt, sondern auch [kursiv] erzeugt, dann fällt die Ironie leichter auf.

  195. Wirtshauspruegelei? Ich lese...
    Wirtshauspruegelei? Ich lese Wirthauspruegelei? Wo? Noch Freiwillige noetig?

  196. @Franz von Hahn, filou: In...
    @Franz von Hahn, filou: In meinem Dorf gibt es erst seit kurzem eine Kanalisation. Seither kostet ein Kubikmeter Wasser so um einen Euro, das Abwasser – berechnet nach der Wasserabnahme – etwa 2.50 Euro. Auf Biergärten übertragen käme pro Maß Bier zu fünf Euro konsequenterweise ein Klogebür von 12.50. – Sie sehen, die Gastwirte sind kulant, wenn einmal Pieseln nur einen Euro kostet…[B]

  197. @Schnurpelchen
    ach. Ich schaue...

    @Schnurpelchen
    ach. Ich schaue immer in meinen bücherschrank: Dort gibt es ein Buch aus einer sehr wichtigen Reihe die wurden gemeinsam herausgegeben von dem Unfehlbaren qua Wissen und dem qua Amt.
    Aber richtig, die Unfehlbaren sollten nicht nach Rom sondern aufeinen anderen wichtigen Patriarchenstuhl.
    @DA Haben Sie den link gesehen, die machen auch Radlerjeans – ziemlich gute – oder wollen Sie sich mit diesen öbsönen, in denen man alles durchsieht – Radlerhosen in den Biergarten setzen?

  198. Also: 100Mrd Bürgschaft...
    Also: 100Mrd Bürgschaft heißt rund 20Mrd weg. Davon teilen sich 10Mrd auf in: 3Mrd: Interne Prozesse (Controlling, EDV-Ausstattung, etc), 7Mrd: Unangemessene Gehälter.
    Diese 7 teilen sich auf in 3Mrd: Gastronomie, 3Mrd: Fahrzeuge, 1Mrd: Schönheitsoperationen. 3Mrd sind 30.000 Fahrzeuge zu 100.000,- Euro.
    „wenn der Sturmwind sein Lied singt,…“ (H.A.)

  199. Mir san scho rechte Hund gweng...
    Mir san scho rechte Hund gweng zu dera Zeitn, wei´s eh wahr is. Wo mir hi´glangt ham, do is fei koa Gras mehhra g´wachsn.
    Mia megn des neimodische Zeigl net, de Emotikons oda so, des is a echta Schmarrn. Fier Leit de wo net Lesn un Schreibn kenna.
    bertholdIV: Ois wos recht is, unsan Bapst lossn mir uns net nemma. Da Küng, a geh!Dea is an Bapst indeleggduell weid unterlegn. Do werma fuchteifiwuid! I triff mi itza mit meim Freind, der wo Dianschtmo in Mingga gweng ist.
    Mir sauff´n hoit glei a Maß miit an Nektar und Ambrosia. Luja sog i! Beim ma do herin koa saubere Maß Bier net kriagn duat. Aus is! In da Höll gibt´s a koans! Oba do san die indresanderen Leut: Bodendziel trifft ma do scho an Herrn Don Alphonso, den ferry (den Bazi), an Herrn filou (dea Gscherde), de Damen Dottoressa Tigerin u. de Donna Laura ätäcä.
    Servus, Eier Meier Hiasl
    http://www.festungingolstadt.de/befestigungne/polygonale/forts.php
    http://www.youtube.com/watch?v=Le2kN4l7N6o

  200. prince Matecki@:..Sie meinen...
    prince Matecki@:..Sie meinen doch nicht etwa E.J. 1944 über den Dächern von Paris?
    Einen Biergarten plante P. J. Lenné allerdings nicht. Ansonsten ist ein gut plazierter Maßkrug schon schlagendes Argument.

  201. Gerade meldete der WDR was zu...
    Gerade meldete der WDR was zu ISAF und Afghanistan, die Meldung endete mit der rhetorischen Frage des Sprechers „Hoffentlich weiß der Mann was er da sagt“. Man bezog sich auf eine Äußerung des (deutschen) Chefs des Stabes ISAF. Den General nannte der Sprecher „Bruno“. Nun heißt der COS (chief of staff) aber Kasdorf, ist Generalleutnant und inzwischen sogar auf einen Klick in wikipedia zu finden.
    Hier: de.wikipedia.org/wiki/Bruno_Kasdorf
    Hoffentlich wusste der Radiosprecher also wovon er sprach…. und das alles von unseren Gebühren. ( War WDR 3 Journal)
    Da könnte man ja glatt selbst zum Maßkrug greifen und sich ins Getümmel stürzen.

  202. HansMeier (16.19 Uhr, 2....
    HansMeier (16.19 Uhr, 2. Absatz), Sie meinen Foffi von Hohenzollern auf RTL II? Stimmt, da fällt Verzicht wirklich schwer.
    .
    prince Matecki, ich dachte Sie lassen schreiben. Dann dürfte das mit den Emoticons doch kein Problem sein. Herzlichst, Ihr [A]

  203. @specialmarke, (wir halten mal...
    @specialmarke, (wir halten mal das Niveau), im Frueh, in Koeln, im Brauhaus, im schoenen, da kostet das Pinkeln 20 Cent. Haendewaschen (wers mag) noch mal 20 Cent. Das Bier ist sueffig, schmeckt gut, wird in 0,2 geschenkt…
    …da pinkelt sich was zusammen.
    .
    Der Klosettmann ist authochton und immer zu einem Schwaetzchen bereit. Sein Grossvater war schon dort arbeiten. Der kam aus Nischni-Nowgorod, wurde bei der Oktoberrevolution vertrieben weil er Adeliger war (Fuerst Igor von N.-N.). Tja so kommts, kam’s und bleibt’s. Der Feudalismus endete im Keller.
    Noch ein Stueck Seife?

  204. @JMense
    auf welchem dampfer...

    @JMense
    auf welchem dampfer waren sie denn…?

  205. @Banken im Stresstest: Nur...
    @Banken im Stresstest: Nur noch ganz kurz was zur Ergänzung, wenn Sie erlauben, werter Don. Realsatire aus der FTD:
    http://www.ftd.de/finanzen/maerkte/:nach-der-finanzreform-panische-ratingagenturen-verbieten-bewertungsnutzung/50147730.html
    .
    Ja dann … schönes Wochenende!

  206. Da unten in der Hoelle, da ist...
    Da unten in der Hoelle, da ist schoen warm,
    Da sitzt der Mussolini mit der Monroe im Arm,
    Es brutzeln die Suender am Spiess filetiert,
    Es freu’n sich alle Saeufer, weil’s Bier nicht gefriert.
    .
    Refrain:
    Ja hier geht’s uns gut, hier mach‘ ma viel Qualm,
    Die Luft ist so gut hier wie o’hm auf der Alm.
    .
    PS: Ich muss jetzt meine Medikamente nehmen.

  207. So, ihr fröhlichen Adligen...
    So, ihr fröhlichen Adligen oder, was mehr ist, gschtandne Bayern, nun muss ich mich auf den Kauf eines guten Rades werfen. Die Weisen streiten, mir sagen die Italiener zu, das ist aber nach Meinung der Modernisten (Canondalieros) zu retro. Berater, auch adlige, werden bis max. 24.07. 17.00 gehört. Dann kauf ich los.

  208. liebe runde, auf ins...
    liebe runde, auf ins wochenende, auf in den biergarten (gummistiefel nicht vergessen):
    friedvoll heben wir die mass, seien wir massvoll, seien wir voll der mass, friede den massen:
    http://www.youtube.com/watch?v=p9HRhaBTKsY&feature=related

  209. @ icke - von welcher Zeit...
    @ icke – von welcher Zeit schreiben Sie icke? ich kann mich noch gut an das nicht „geknickt“ erinnern! Bei Regen wird im Saal gefeiert? Aber das waren auch noch Pre-Aids-Zeiten!

  210. @prince Matecki: Den...
    @prince Matecki: Den Hirschgarten mit Steckerlfisch und einer schönen Mass Gustl – das ist schon nett!

  211. wewe - es gibt am Müggelsee...
    wewe – es gibt am Müggelsee auch hervorragende Hotels. Wegen der Vielzahl, fällt mir jetzt der Name des nettesten nicht mehr ein – man konnte aber vor dem Hotel -am Ufer joggen. Nur die Infrastruktur! Wir sind via Köpenick nach Berlin gezuckelt-zu dritt! Aber uns war klar – alleinig möchen wir hier weder zuckeln noch sonstwas!

  212. Ich hasse Dich immer mehr -...
    Ich hasse Dich immer mehr – der Parteijunkie hat mir gutgetan!

  213. Auch ich vermisse Andrea...
    Auch ich vermisse Andrea Dieners Blog und hoffe auf Wiederfreischaltung (wenigstens zum Stöbern, archivwürdig ist es doch zweifelsohne!), freue mich aber, dass zumindest hier weiter geschrieben wird.

  214. Begeistert war ich auch nicht....
    Begeistert war ich auch nicht.

  215. liebe donna laura, sorry, dass...
    liebe donna laura, sorry, dass ich die Worte Bayern und Kompliment immer velwechsere. Möglicherweise ist dies meine Sollbruchstelle. Was die „osmotische Beziehungen in Grenzregionen“ betrifft, so gibt es derzeit keine Verhandlungen, sondern eine Trockenlegung der Feuchtgebiete. Und danke für den Zuspruch, da bin ich sehr beharrlich.
    .
    colorcaze, die Studie ist (23. Juli 2010, 06:39 ) komplett bibliographiert. Gut google.

  216. @windsbraut: Danke für Ihre...
    @windsbraut: Danke für Ihre Beobachtungen. Was in den Grenzgebieten vor sich geht, die eigentlich als Umland zu einer größeren Stadt in einem anderen Land gehören, finde ich immer recht spannend.
    @prince Matecki: gegen Bierkrüge helfen Tische, eventuell auch Stühle. – Kursive Bildchen wurden noch keine gefunden, sie könnten es ja mit {[B]} anzudeuten versuchen (was das nun wieder gibt..)
    @donna laura: [B] – wohl bekomms, aber hier ist es schon wieder zu kalt für Biergarten. Wohlfühlige 26 Grad bringt das Wetter bis jetzt nicht hin, es übt noch.

  217. Schnuckelchen, die Bayrischen...
    Schnuckelchen, die Bayrischen Motorenwerke bieten gegen gute Eurinos ein stabil- schnittiges Touring Bike an. http://www.bmw.de/de/de/insights/world_of_experience/bmw_bikes/2010/overview.html

  218. @Filou 18.31 Uhr

    Schallendes...
    @Filou 18.31 Uhr
    Schallendes Lachen über Ihr PS.

  219. Schnurpelchen, sorry! das...
    Schnurpelchen, sorry! das Bikezweirad bleibt aber trotzdem fesch

  220. Zu seicht, wirklich viel zu...
    Zu seicht, wirklich viel zu seicht! Wir bitten um die gewohnte Qualtät, den gewohnten Tiefgang! Nicht immer so unüberlegt auf jedes Thema springen, welches im Moment bllig von allein vors Rad rollt. Und dann auch so schnell hingeschrieben und nicht zu Ende gedacht.
    .
    Unsere Empfehlung für heute: http://cgi.ebay.de/Jud-Suss-6-Audio-CDs-Lion-Feuchtwanger-/120598735825?cmd=ViewItem&pt=H%C3%B6rspiele&hash=item1c143eabd1
    .
    Unsere Grüße heute Abend aus Vittel: http://www.ville-vittel.fr/vittel/sites/vittel/fr/accueil
    .

  221. colorcraze, ich vergass, die...
    colorcraze, ich vergass, die Studie ist ein Typoskript.

  222. @Rosinante: hat es irgendwie...
    @Rosinante: hat es irgendwie entfernt mit einem holländischen Reichen zu tun, der sich für europäische Regionen interessiert (ich habe seinen Namen vergessen, aber so um 1992 hatte ich mal sowas gelesen)?

  223. @blau: Wenn Ihnen Andrea...
    @blau: Wenn Ihnen Andrea Diener fehlt, lesen Sie halt Ihre neuen Beitrag über Baumpflege in diesem Blatt. – Ein wirklich interessante Reportage…(Link)

  224. Bei diesem lächerlichen...
    Bei diesem lächerlichen Stresstest geht es doch nur um eine Scheinlegitimation der Finanzmarkt- und Bankengeschäftsgebahren zur Beruhigung des Volkes. Der Test wäre weit aussagekräftiger, wenn man die Stressresistenz der Finanzmarkt- und Bankenmitarbeiter testen würde, etwa die Marathonfähigkeit jedes Einzelnen, dabei dürften wohl 99% durchfallen, was einem realistischen Gesamtergebnis weit näher käme.

  225. @blau: Noch ein Beitrag von...
    @blau: Noch ein Beitrag von A.D.

  226. Von Fahrrädern hab ich keine...
    Von Fahrrädern hab ich keine Ahnung, aber mein an der LMU studierender Neffe, leidenschaftlich fahrend, schwört auf ein echt holländisches Gazelle. Als Alternative (die auch recht individuell anpassbar sei) nannte er Wanderer.

  227. Das Bräu und der Biergarten...
    Das Bräu und der Biergarten haben es bis ins Salzburgische geschafft, in Wien gibts das nicht, aber die Heurigen (die nur zeitweilig und nur eigenen Wein ausschenken dürfen) bei denen man früher auch eignes Essen mitnehmen konnte. Ein, zwei kleine, versteckte Heurige, wo man unter Ostbäumen auf alten Holzbänken sitzen und leichten Nußberger trinken kann, gibts noch.
    Im Burgenland und der Steiermark gibts die Buschenschanken, wo man Wein, Milchkaffee mit Schmalzgebäck und riesige Brote mit Geselchtem und Kren unter Weinranken verzehren kann.

  228. @Foersterliesel, was sind denn...
    @Foersterliesel, was sind denn nun Schannigaerten?

  229. @ donna laura 22.7 ...
    @ donna laura 22.7 20.56h
    Stress Test für die Klassengesellschaft im Biergarden:
    „Mancher denkt: Die Schweizer sind die besseren Schwaben“ ;.))))
    http://www.tagesanzeiger.ch/
    Ay mi madre querida – how much mileage has this Blog done since yesterday!!

  230. @specialmarke: Danke, danke!...
    @specialmarke: Danke, danke! Ich habe Frau Dieners Blog auch vermisst (sie hatte offenbar keine Zeit mehr dazu). Schade, daß ihre Beiträge, die nun an anderer Stelle erscheinen, nicht im Blog gesammelt werden.

  231. "Jean, trag den Gartn aussi" ...
    „Jean, trag den Gartn aussi“ Die Kellner und Hausburschen hießen fürnehm Jean, wienerisch „Schani“. Die Schanigärten überwuchern den öffentlichen Raum, vor allem in der Innenstadt.

  232. @princematecki Der...
    @princematecki Der LMU-Student scheint recht unsportlich zu sein und die Freizeit wohl ausschließlich im Biergarten zu verbringen, denn dann sind Gazelle und Wanderer geeignet, da kann er aber auch gleich so etwas http://lh4.ggpht.com/_UNY113Gnn6o/Sd6umS884kI/AAAAAAAAAlE/h1AEczFxyA4/bikes3.jpg fahren und sich zeitnah in den Ruhestand begeben. Männern seien hingegen bikes etwa von http://www.rotwild.de , http://www.steppenwolf-bikes.com/ oder http://www.janullrich-bikes.de empfohlen.

  233. @Rosinante: ah,...
    @Rosinante: ah, Entschuldigung, hatte Ihre Autorenangabe völlig überlesen.. jetzt hab ich aber was gefunden, http://dare.ubvu.vu.nl/bitstream/1871/12378/1/Scanjob_199200082.pdf , das geht so etwa in die Richtung.

  234. liebes Foersterliesel, was, es...
    liebes Foersterliesel, was, es gibt in der sankt eiermark ein zwei heringe mit eigenen obstbäumen? hat mir mein hausfreund so vorgelesen… ich muss mal dringend nach dem pegelstand der cognacflasche sehen. unmöglich – schon wieder verdunstet, ts ts…
    .
    liebe colorcraze, zum trinken ist es im sommerlichen biergarten nie zu kalt. so bleibt das bier schön frisch. nehmen sie sich halt kaschmir und wärmende männerarme mit (samt restkörper).
    .
    lieber Rosinante, d e n tümpel würde ich mir nicht trockenlegen lassen, aber ich argumentiere wie immer natürlich aus der froschperspektive …
    .
    pardon, hier geht gerade der unfriede los.
    jetzt muss ich ihm doch glatt aufhelfen. oh, ab 40 werden männer schwierig …! vertragen nix mehr und jammern darob … kaum sind die kinderchen aus dem allergröbsten raus, werden die herren anfällig.
    .
    [im hintergrund folgende geräusche: italienisches gelalle, massives teenagergekichere und unterdrückte flüche einer beschäftigten dame]

  235. @ spezialmarke, @ blau

    Danke...
    @ spezialmarke, @ blau
    Danke auch zurück für die Links. Vor allem betreffs des Küssen-Artikels von AD (Andrea Diener, nicht Albrecht Dürer): Wenn sie das Küssen in ihrem Blog hätte behandeln dürfen statt einen staatstragenden FAZ-geschnitzten Artikel draus machen zu müssen, dann wäre was draus geworden. Aber so klang sie leider kastriert. Im Blog hätte sie Spitzen zu den Schicki-Mickis gehabt , da bin ich mir sicher. Und das wäre amüsanter zu lesen gewesen als diese brave Kuss-historische Aufzählung.
    .
    Ich nu wieder. Und immer unzufrieden, was sonst… :-) Bloggen rockt eben mehr.

  236. Ein großes Dankeschön an...
    Ein großes Dankeschön an Specialmarke – und ein kleines Erröten meinerseits, dass ich nicht selber auf die Idee gekommen bin!

  237. colorcraze, schön, dass Sie...
    colorcraze, schön, dass Sie den Autor „Peter Nijkamp“ ergoogelt haben. Dies ist -glaube ich- der „Kopf“.
    .
    Die Fröschinnenperspektive, liebe donna laura, gibt meiner hufeisenförmigen Existenz einen pikanten Schimmel-Touch. Da sei Roque-fort.
    Übrigens, kennen Sie „Den“ vom Froschkönig?
    Zwei Freundinnen im Vortanzstundenalter aber längst discoproof, treffen beim Waldspaziergang auf einen Frosch.
    „Hallo ihr Zwei. Wer mich küsst, für den werde ich ein Prinz. Ich bin reich und habe ein Schloss.“
    Eines der Girls nimmt das Tier, steckt es in die grosse Aussentasche seines Regenmantels und läuft mit der Freundin weiter. Diese fragt nach 10 Minuten:
    „Küsst Du den Frosch jetzt nicht?“
    „Keine Ahnung. Prinzen gibt’s wie Sand am Meer. Aber sprechende Frösche?“
    .

  238. der zusammenhang zwischen...
    der zusammenhang zwischen biergarten und vulgärkatholizismus in bayern (den gibts wirklich, so ähnlich wie die rheinländer, nach böll, instinktkatholiken sind) wurde noch nicht ausreichend herausgearbeitet, ich empfehle zu diesem behufe teilnehmende beobachtung in andechs.

  239. Neuburg ist also ein...
    Neuburg ist also ein Thema.
    Warum nicht auch mal Augsburg?

  240. Nichts für ungut bitte(!)....
    Nichts für ungut bitte(!). Ist es nicht wohl auch ein wenig sehr so, dass solche Blogs/unsere Teilnahme eben auch mit Zeigerpflanzen dafür sind, wie sich mal wieder eine Gegenwart von ihrer Vergangenheit zu lösen beginnt, ganz schön ein bißchen schon uns Rutschen gekommen zu sein scheint? Zumal hört man „den Lion“ von 1925 dagegen. Was der alles wusste, kannte, benannte. Und nun wirds, weil Generationenabfolge Gesetz ist, nicht neu gelernt, ist alle Zukunft anscheinend offenener, als kürzlich noch geglaubt, so empfunden.
    .
    Und Dons Biergarten kommt ein bißchen so daher, wie der Wendehammer am Ende einer Sackgasse, oder nicht? (Dazwischen eine Engstelle übers Feuchte und zum Feuchten, quasi wie einer Initiation entgegen?) Schmalspur/Einspurweg im Sand. Die Welt eine Naturfläche rechts und links daneben (mit, erneut gesagt, schöner Zielverheißung). Der Betrachtung anheimgegeben. Schön sieht sie aus, die Gegendfläche mit dem flachen Horizont. Macht Eindruck und gute Gefühle. (Man könnte aber auch anders. Pflügen, sähen, hegen irgendwo, oder?)

  241. @HansMeier555 und Minna: Sind...
    @HansMeier555 und Minna: Sind „Grünkohl mit Pinkel“-Essen nicht eher im Raums düsseldorf zu finden?

  242. @anzugcase: Um Gottes willen,...
    @anzugcase: Um Gottes willen, lassen Sie das keine Bremer hören! Grünkohl mit Pinkel ist ein Bremer Heiligtum!

  243. liebe fionn, danke für den...
    liebe fionn, danke für den interessanten link;
    der ‚beitritt‘ kann ja nur gedankenspielerei sein, allein aus verfassungsrechtlichen gründen, wie ja auch im link ausgeführt wurde.
    was halten ihrer meinung nach die schweizer von dieser idee? sie hätten ja wohl eher etwas zu verlieren; andererseits könnten sie von der landwirtschaft und der automobilindustrie profitieren.
    gibt es noch das stichwort schwabenkrieg in der diskussion?
    stichwort landgewinn und wiedergutmachung mit zinsundzinseszins nach über 500 jahren?
    achja, und work hard, play hard wäre auch meine devise.
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    lieber Rosinante, danke! hahaha! (gute güte, stehen sie aber früh auf! oder sind sie eine nachteule?)
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    übrigens schwirrt meinem italiener heute morgen der kopf. er hat sich nicht an die reihenfolge gehalten, dero man zufolge e r s t arbeiten, d a n n erst trinken darf.
    sein hübsches gesicht hat er nur leicht schräg lächelnd, eher grünlich und höflich, verzogen, als ich ihm den witz unter den leicht geöffneten jalousien erzählte. unter umständen könnte dies an seinem heute froschähnlichen zustand liegen.
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    (achtung: es folgt ein wortwitz, liebe Foersterliesel, ich erbitte demütigst nachhilfe:) ’sis hoit a schöni laich …
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    @ anzugcase/colorcraze: grünkohl mit pinkel? kenne ich das nicht aus dem münsterland?
    warten sie, ich muss mal meinen hausfreund fragen, einen moment, bitte …
    [im hintergrund geflüster, dann ertönt italienisches gejaule, ein hastiges aufspringen und ins bad rennen, über den rest wird der vorhang der nächstenliebe gezogen …]
    also, mir schmeckt’s, aber ich glaube, ihm nicht. er mag cozze lieber, wie’s scheint.
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    werter Don Alphonso, was halten sie von diesem gericht? deftig genug müsste es ja sein. eine prima grundlage für ausflüge in den biergarten, oder?

  244. Jemand im Umfeld hat ein neues...
    Jemand im Umfeld hat ein neues After Shave kreiiert, welches die Gerüche von Bier, Schweiss und Urin vereint und beim Kunden schöne Jugenderinnerungen erwicken soll.
    Jetzt fehlt nur noch ein Name.
    Wenn jemand eine Idee hat…

  245. X-Berg 1998: Mit einem...
    X-Berg 1998: Mit einem Autokran wurde eine kleine verrostete und zudem unbegehbare Behelfsbrücke aus den 50ern demontiert. Kosten1: 30.000 DM.
    Die Ausflugsdampferkapitäne freuten sich, da diese 1,5m niedriger war, als anderen Brücken und somit die Schiffsgröße begrenzte.
    12 Jahre später sind die Ufermauern des Landwehrkanals zerstört. Kosten2: 30Mio Euro??.
    Forderung deshalb: Sofortige Errichtung eines Denkmals für die kleine verrostete Brücke, die den Landwehrkanals 50 Jahre beschützt hat!!!

  246. Mannesmann ist ja schon...
    Mannesmann ist ja schon vergeben.

  247. donna laura, da wenden Sie...
    donna laura, da wenden Sie sich an Frau Diener; Meeresfrüchte verweigerte ich schon zu Zeiten, als ich noch Filet ass. Einmal im Alter von 7 Jahren probiert, das reicht.

  248. @HM555, "Camping"...
    @HM555, „Camping“

  249. Da kommt die Braut aus dem...
    Da kommt die Braut aus dem Froschlaich geschwommen:
    http://www.youtube.com/watch?v=gPjWngM_fm4

  250. pardon, werter don, ich meinte...
    pardon, werter don, ich meinte den grünkohl inkl. pinkel. cozze sind nicht per se deftig.
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    apropos pinkel: geschätzter HansMeier555: wie wäre es mit ‚piesel ’n puke. the original beergarden style‘ in anlehnung an ein bereits bekanntes jeans-marken-äh-parfum… okay, es war ein schnellschuss.

  251. wie wäre es mit Fan d'Mile?...
    wie wäre es mit Fan d’Mile?

  252. liebe donna laura ...
    liebe donna laura (13.24h)
    Re Beitrittsverhandlungen. Niemand nimmt die ernst – ausser die SVP-Blocher-Anhänger – die reagieren verärgert wie immer. Die Deutschen die ich kenne haben sich problemlos in der Deutschschweiz integriert u.a. mein ex-Chef/Boss. Immer (mit wenigen Ausnahmen) um 16.00h freitags hat er mir gesagt „Fionn, time to go home now and feed your dog“ – obwohl er wusste sehr wohl, dass ich keine Haustiere hatte.

  253. werter don, wenn wir schon...
    werter don, wenn wir schon unter und sind, möchte ich sie ganz herzlich beglückwünschen: ihre beiträge werden mit stetig anwachsenden kommentarenzahlen geadelt!
    das muss man erstmal schaffen, eine kleine gesunde gemeinde bei der stange zu halten, die sich manchmal ein wenig kloppt, aber immer das wort feiern geht. gratulation!

  254. Mein Beitrag zur angedachten...
    Mein Beitrag zur angedachten Mobilität:
    Die 50-jährigen, die nach letztendlich erfolgloser Politkarriere jetzt in die
    Wirtschaft (nicht Biergarten!) streben. Eine neue Massenbewegung?

  255. liebe Donna Laura,
    wienerisch...

    liebe Donna Laura,
    wienerisch heißts „a scheene Leich mit Pompfüneberer“ (pompes funebres) und die kleinen Heurigen wandeln sich zu greulich-großen Kuben: http://www.loisium.at/
    Manche Reaktionen auf die kleine Geschichte prince Mateckis erinnern mich an eine Dame, Juristin, Lehrertochter, die gern gegen adelige Dekadenz (wobei sie nicht so sehr die der Sitten, sondern in häßlich-ewiggestriger Denkart jene des Leibes meinte) wetterte, dann aber fürchterlich stolz war, als eine ihrer Enkelinnen (kurz) mit einem Herrn von Geblüt beisammen war und das überall herumerzählte.

  256. Grünkohl gibt´s doch im...
    Grünkohl gibt´s doch im Sommer gar nicht – ihr Banausen.

  257. Das Hauptquartier der OT's...
    Das Hauptquartier der OT’s meldet:
    „Nummer 6“, ab dem 24. Juli immer samstags auf Arte, 21.55 Uhr.
    Siehe auch: http://www.spiegel.de/kultur/tv/0,1518,707865,00.html
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    Eine Serie fuer alle Devins und Paranoiker.

  258. HansMeier555, Parc Dorée ...
    HansMeier555, Parc Dorée >lotion après- rasage <, liegt aber glaub ich mein © drauf

  259. lieber HansMeier555, beim Duft...
    lieber HansMeier555, beim Duft von B…, S..w…. und U… könnte man etwas frei assoziiert an „Churchill“ denken. Und Church mit chill wäre der sonntägliche Wirtshausbesuch nach der Messe. Aber fürs Marketing ist dies sicher miserabel.
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    liebe donna laura, ich bin ein ausgesprochener Frühmorgen-Muffel. Aber dies erst, seit meine elf Kinder und ihre Mütter aus dem Haus sind. Ich opferte sie dem Duft der Linden im Morgengrauen. Wie geht’s übrigends den italienischen Zwillingen?

  260. Sehen Sie Foersterliesl, genau...
    Sehen Sie Foersterliesl, genau das meine ich.
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    Seit den 70ern hatte isch die Linke vermehrt mit dem Phänomen des „falschen Bewusstseins“ herumzuschlagen. Mit armen Schluckern, die trotzdem nix von der antikapitalistischen Revolution wissen wollten, sondern BILD lasen und Strauss wählten.
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    So ein ähnlich falsches Bewusstsein gibt es sicher auch im Westviertel. Leute, die objektiv und rational gesehen die Legalisierung von (praktisch ja schon existierenden) feudalen Verhältnissen fordern müssten, aber trotzdem einen auf Leistungs-Bürger machen zu müssen glauben.

  261. HansMeier555, Goldzilla >holy...
    HansMeier555, Goldzilla >holy crap-lotion< für besondere Zielgruppen, © wie oben

  262. Filou,
    Für Ihren Hinweis,...

    Filou,
    Für Ihren Hinweis, danke!
    Kann mir die Serie nicht ansehen, fühle mich verfolgt!

  263. ...wann hört die Verfolgung...
    …wann hört die Verfolgung des armen, wehrlosen Bürgers duch alte Filme
    und Fernsehserien endlich auf…

  264. minna, meine Rede:
    Ich leide...

    minna, meine Rede:
    Ich leide nicht unter Paranoia, aber ich weiss dass sie hinter mir her sind.

  265. lieber Hans Meier555,
    daß wir...

    lieber Hans Meier555,
    daß wir uns mal so einig sein könnten!
    Na, ja, la fausse conscience (Karl Mannheim, Joseph Gabel) ist kein term für dieses blog

  266. Wie will man sich da für sich...
    Wie will man sich da für sich noch einen kleinen positiven Kernbestand retten, bei
    dieser umfassenden Kulturbewirtschaftung?

  267. minna!!!!!!!!!!!!!!
    Diese...

    minna!!!!!!!!!!!!!!
    Diese Wiederholung ist eine wahre Kulturtat.
    Und was heisst hier Kulturbewirtschaftung?
    Pah!

  268. @ "aber immer das wort feiern...
    @ „aber immer das wort feiern geht“
    .
    Das können wir, so ungeschränkt gesagt, noch nicht immer so ganz erkennen. Handelt es sich nicht recht eigentlich doch eher um so etwas wie Selbstfeier?

  269. Fuerchtet Euch! Eines Tages...
    Fuerchtet Euch! Eines Tages kommt hier die Stunde des Propheten Philou von Batavien, da er eine Predigt halten wird fuer die guten alten Filme, gemacht durch Lubitsch, Cuckor, Wilders und anderen. Filme, von denen nur noch die ganz Alten wissen und sich derer besser erinnern als ihrer (so vorhanden) zahlreichen Liebschaften. Filme voller Weisheit und Witz, Filme mit Dialogen bei denen man der Bilder nicht bedurfte weil die Worte schon gesprochene Literatur waren. Oh Ihr Jungen, die Ihr dies nicht kanntet, werdet vor den Schirmen sitzen und glauben, Conan waere Hamlet.
    (Sprach’s und ging auf den Berg, die Zehn Gebote der Filmrezeption zu empfangen)

  270. lieber Rosinante,
    mein...

    lieber Rosinante,
    mein Lieblindsduft ist Lindenblüte; leider gibt es kein Lindenblütenparfüm (Champs Elysees von Guerlain erinnert ein klein wenig an Lindenblüten, aber ach, zu wenig) –
    kennen Sie eines? Flehmen Sie doch ein bißchen, bitte!

  271. Filou,
    wir leben in Zeiten der...

    Filou,
    wir leben in Zeiten der TRANSPARENZ!
    Das mindeste was man wissen muss: WER ist hinter mir her!

  272. Die längst bekannten...
    Die längst bekannten Beiträge zu Soziologie, Psychologie und Literaturwissenschaft:
    .
    „Selbstfeier wird möglich im Gefühl einer fundamentalen Glückhaftigkeit“
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    (aka „reich geboren zu sein“, 1. als Senatorensohn, 2. mit Talenten, 3. mit fast leicht sich vielfältig einstellendem Lebenserfolg wie ein Sonnen/Sonntagskind, und schließlich wie 4. Goethe, der ein Mutter- u. Vatersohn war, von beiden Elternteilen bedingungslos geliebt und angenommen, also „gewollt“ war. (Wir wissen Letzteres war z.B. beim desöfteren erwähnten Herrn Mann ganz und gar nicht der Fall; der Vater meist abwesend, die Mutter bestenfalls desinteressiert.)
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    „Werk und Person sind dabei weitgehend identisch“; „Vergnügungen des Ausdrucks“ und „Sprachmagie“ im natürlichen Dienste des Selbst also. Zumindest des unreflektiert-bürgerlichen Selbst von gestern. Denn Wyslings bekanntes und richtiges Buch ist nun auch schon an die 20 Jahre alt.
    (Den Studenten oft gerne vorenthalten, denn die sollen ja schließlich mal gute Germanisten und Professorenbürger (mit Uni-Arbeitsstelle, wichtig!) werden, erst anfangen über sich selbst nachzudenken wenn man so will, wenn es bereits zu spät wäre: mit Mitte/Ende 30 die Lebensweichen bereits ziemlich final gestellt wären, Erkenntnis erst „retrospektiv“ kommt…)
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    http://books.google.de/books?id=Wk6Lgc_77HoC&pg=PA9&lpg=PA9&dq=thomas+mann+goethe+selbstfeier&source=bl&ots=SC98sCTR29&sig=Snry5z0xyCimKhwpAd7h4m0rK90&hl=de&ei=qAtLTImnJMPvObWnwakP&sa=X&oi=book_result&ct=result&resnum=5&ved=0CCsQ6AEwBA#v=onepage&q=thomas%20mann%20goethe%20selbstfeier&f=false
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    Deswegen ist Schreiben – aufgeklärt und einsichtig – hier und überall wohl am besten eben auch vor allem eines mit: Spielerei.
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    @ „So ein ähnlich falsches Bewusstsein gibt es sicher auch im Westviertel. Leute, die objektiv und rational gesehen die Legalisierung von (praktisch ja schon existierenden) feudalen Verhältnissen fordern müssten, aber trotzdem einen auf Leistungs-Bürger machen zu müssen glauben.“
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    Ja klar, wir alle wissen: Alles aber notwendige Tarnung, notwendiges Wegducken. Denn wehe, die Wahrheit käme heraus. Die existenten feudalen Verhältnisse leben ja schließlich davon, dass weiterhin eine hinreichend notwendige Zahl von marktwirtschaftlichen Dummköpfen (oder schlicht Abhängigen) das Leistungsbürger-Prinzip tatsächlich lebt, den verzehrbereiten und verzehrgeeigneten Überschuss an Mehrwert schafft für die on-top sitzenden Feudalnießer.

  273. <p>Filou, ich wollte ja schon...
    Filou, ich wollte ja schon lange mal eine Ode für „Über den Dächern von Nizza“ schreiben und erklären, was man heute alles an Verfolgungsjagden, Kämpfen und Leichenbergen einbauen würde.

  274. Don Alphonso, genau das meinte...
    Don Alphonso, genau das meinte ich. Wo sind die gesprochenen Worte? Wer kann heute noch sprechen, und wie mit wem?

  275. minna, der Horla ist hinter...
    minna, der Horla ist hinter mir her. Immer. Er wohnt unter meinem Bett. Manchmal taucht er auch aus dem Badeschaum auf.

  276. In französischen Filmen ist...
    In französischen Filmen ist es ja noch immer so.

  277. OT:
    Leichenberge gab es gerade...

    OT:
    Leichenberge gab es gerade bei der Love Parade.

  278. liebe Foersterliesel,
    in...

    liebe Foersterliesel,
    in meiner kleinen, dummen Stadt gibt es eine Strasse, wo Anfang/Mitte Mai die Linden blühen. Da wohnte ich mal und blieb immer mit geschlossenen Augen stehen. Wunderbar. Ihre Vorliebe ist mir vertraut und sehr verständlich, der Duft von Guerlain hingegen nicht. Werde darauf achten. Aber bitte, was ist „flehmen“?

  279. Yes, we are haunted by stupid...
    Yes, we are haunted by stupid amusement. Das verfolgt uns.

  280. Lieber Don,
    ist das, was Sie...

    Lieber Don,
    ist das, was Sie hier veranstalten, eigentlich presseähnlich oder doch eher Rundfunk?

  281. Bezahltes Plaudern, sage ich...
    Bezahltes Plaudern, sage ich oft.

  282. Dabei steht fest, dass "wir...
    Dabei steht fest, dass „wir heute freier reden, als wir leben“. Wie die Forschung weiß. Schon mal aufgefallen?
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    „Der Prolet“ ist übrigens eine Antwort. Der Malocher in der Fabrik. Die Langstrecken-LKW-Fahrer unterwegs und untereinander mit ihren Funkgeräten. Oder auch der Leergutarbeiter auf dem Hofe eines beliebigen Getränkegroßhändlers. Redet jeden Tag heimlich angstfrei mit seinesgleichen. (Soweit das Glasgeklirr das zulässt,*g*). Auch wenn das vielleicht manche nicht besonders hoch einschätzen würden, was da geredet wird. Wobei das so auch nicht immer stimmt. Der Mensch an sich ist ja nicht dumm. Bademeister dagegen reden eher weniger. Oder die Reinmachefrauen von Klüh-Cleaning. Und reden wie leben soll auch heilsam sein.
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    Und die Kids reden den ganzen Tag miteinander: Via net. Man sieht sie nicht auf der Strasse, sie sind aber in ständigem Kontakt. Die Kids wirken, wie es oft den Eindruck macht und hin- u. wieder argumentiert wird, für Alte, Dumme und wg. Kinderlosigkeit reifungsgehinderte Mittelalter (ungefähr) wie sprachlos, etc.. Stimmt aber nicht: Nie redete die Alterstufe mehr miteinander, wusste sozusagen mehr oder minder ständig im Moment wo was passiert, wer mit wem was und warum.
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    Und da wir ja „die Tendenz Fürsorgestaat“ haben wird noch mehr daran gefroscht werden. (Der Staat ist aber u. u. auch eine Ansammlung von Langweiler und vorstellungsschwachen „Dummbacken“ (sorry))
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    Noch anders: „Nun aber bleiben lesen, glauben, schmunzeln.“ Am besten in der Reich-Ranicki-Nachfolge sozusagen. (Was nicht heißt, das man so doof (sorry)wäre, einer Redaktion in der Linie dienen zu wollen, sich Texte abringen, abgenießen, abquälen wollte, für den Tag und die Stunde, fürs morgige Papier, zur Fesselung/Fixierung eines Jetzt. (Zur angstvollen Fesselung/Fixierung eines Jetzt, welches als zu flüchtig empfunden?) Dazu machte MRR’s-Beispiel zu schlau. Leben mit Büchern – aber ohne Redaktion und Pflicht zum Besser-/Expertenwissen nebst Verkündung. Oder Überzeugungsarbeit. Leben mit Lesen also. Leben mit Freude eben. Der Literatenlebensstil hat aber schon was. Nicht zuletzt deshalb haben die „Linienquäler“ des ZDf á la Bellut Frau Heidenreich abserviert: Der immer selbe Sozialneid, nichts anderes. Und kann und wird das Medium wohl keine Diskussion drüber führen: Über sich selbst kritisch eben. Mit Anspruch auf Veränderung/Weiterentwicklung.)
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    Oder noch anders: Schon immer hatten großbürgerliche Familien sechs Kinder. Weil höchstwahrscheinlich nur eines das richtig falsche/geringe Talent haben würde, den Betrieb – und damit die finanzielle Unabhängigkeitsgarantie für den Rest der Sippe – übernehmen zu können. (Viele Kinder sind nun mal zu intelligent für Märkte und Moneten, fürs dumme Büro) Daher nun mal Stücker sechs, damit eines in den Sielen des Unternehmertums sich aufopfern dürfte für den Rest. Die Töchter heiraten gut oder werden freiwillig schöngeistige Wissenschaftlerinnen, die anderen Söhne Ärzte, Politiker oder Professoren (wenns irgend geht besser Geschichte als Technik…). Oder aber werden Freigeister und Publizisten: Bei guter Anleitung die Glücklichsten, wie allgemein bekannt und gut verkündet. Das aber alles eher nicht Thema im Biergarten.
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    Auch wenn da vom Volk errungene Schilder dranstehen wie „orale Selbstbeglückung frei“. (Ist es genannte Dekadenz, die es Don nicht durchgängig und im Brustton der Überzeugung verkünden lässt, dass diese Freiheit dem Volk von fürsorglicher Obrigkeit aufgenötigt werden musste, weil die Leute von alleine nicht drauf kamen?)
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    Von einschlägigen Leuten immer wieder gerne genommen: http://www.amazon.de/Mit-B%C3%BCchern-leben-Estelle-Ellis/dp/3806728089 Büchher sind nun mal der beste Wandschmuck. (Der schlimmste: Ätzende Unternehmerportäts, „Firmenchef in Öl“ – demnächst auch bei Aldi, „… statt Sardine“.)

  283. Auch wenn auch der Rundfunk...
    Auch wenn auch der Rundfunk wie bekannt hundertausendfach Einzelgespräche führt, Rundfunk also psychologisch ganz anders ist, als öffentliche Rede (vor Massen von Menschen), so ist Blog wohl bei näherem Hinsehen auch weiterhin Einzelgespräch á la Zeitung.
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    Was uns zu einem anderen Thema bringt. Ein gewisser Don lobt ja in letzter Zeit fast ständig unser schönes Leipzig so über den grünen Klee. Und da ist uns aufgefallen, wie Recht er hat. Wegen des aktuellen Hörspielsommers zur Zeit eben auch.
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    „Der Leipziger Hörspielsommer ist Deutschlands größtes Festival für Hörspielfreunde jeden Alters. Zehn Tage lang lädt der Hörspielsommer e.V. zum kostenlosen Hörvergnügen in den Leipziger Stadtpark ein, insgesamt werden dort über 70 Produktionen gespielt. “
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    http://hoerspielsommer.nebelschwa.de/index.php?id=1

  284. Tippfehler: "Redet jeden Tag...
    Tippfehler: „Redet jeden Tag heimlich (angstfrei, *g*) mit seinesgleichen solange das (sozial dümmere; *gg*) Büro nicht zugegen ist.“

  285. Der Don kann nur hoffen, dass...
    Der Don kann nur hoffen, dass der Aufwand für seine Worte auch die Zeiten überdauert und die Zeilen nicht wie bei den ÖR zwangsdepubliziert werden müssen, aber für die FAZ gilt ja nicht dieser schwachsinnige Rundfunkstaatsvertrag, der von bildungsfernen Provinzministerpräsidenten zusammengeschustert wurde – kann man sich vorstellen, wozu dann erst Politiker fähig sein werden, die die heute üblichen kurzen und geistarmen simplen Bologna-Ausbildungsmodule selbst konsumieren mussten?

  286. lieber Rosinante,
    der letzte...

    lieber Rosinante,
    der letzte Frühsommer war ein großartiger Lindenblütensommer, üppige, langandauernde Blüte, heuer hat der Regen leider viel verdorben. Pferde flehmen,
    ziehen Luft ein und prüfen sie auf Gerüche, ich meinte, so könnte Rosinante (mit schärferem Geruchssinn begabt als ich) vielleicht doch ein Lindenblütenparfum entdecken…

  287. Gerne gesungen auf den...
    Gerne gesungen auf den Häusern hochlöblicher Studentenverbindungen:
    „Bierlein rinn, Bierlein raus, Bierlein rinn, Bierlein raus – was nutzen mir die Kreuzerlein, wenn ich gestorben (besoffen) bin?“

  288. "das (sozial dümmere; *gg*)...
    „das (sozial dümmere; *gg*) Büro “
    Ich entschuldige mich in aller Form für diesen peinlichen Schwachsinn. So, wie es da steht war es nicht gemeint.
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    Gemeint war vielmehr, dass der teilweise deutlich höhere Grad sozialer Normierung bei vielen Schreitischjobs heutzutage bei eben größerer Sozialkonkurrenz sozial ansonsten durchaus intelligente Leute eben wie dumm aussehen/dastehen lässt, weil ihre Situation sprachlich stark gehemmte Klimata begünstigt: Das wirkt dann eben von außen betrachtet manchmal etwas nicht so klug. Bitte um Entschuldigung also.

  289. Platon,
    altbaierische...

    Platon,
    altbaierische Weisheit: einen schlechten haut´s um, der gute überlebt.

  290. danke sehr für freundliche...
    danke sehr für freundliche aufklärung, liebe Foersterliesel. champs elysées ist wunderbar, ganz vorzüglich,
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    lieber Rosinante, das dürfen sie sich gerne unter ihre werten nüstern sprühen. und wann ist bei ihnen fütterungszeit?
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    französische filme werden bevorzugt. vor allem der dialoge wegen:
    http://www.youtube.com/watch?v=jZoExmqTXWk&feature=related
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    wie hiess es doch so schön vor einigen tagen [6]:
    in des dons rotem salon geht es ein wenig südländisch zu:
    alle reden, reden laut, lauter
    – nur läuft halt im hintergrund kein fernseher, vor dem die kinder sitzen und den ton lauter stellen, weil sie vor lauter erwachsenenunterhaltung dem film nicht mehr folgen können, weswegen die erwachsenen noch etwas lauter – and so on.
    und die ohren funktionieren nicht immer so toll, s. den ‚ddr‘-beitrag des don. aber was soll’s, so isses. der mensch versteht, was er verstehen will, nicht, was er hört …

  291. liebe Foersterliesel, vielen...
    liebe Foersterliesel, vielen Dank für „flehmen“. Da überschätzte mich offenbar eine Pferdekennerin. Aber ich ahnte, dass meine ausgeprägte Nase zu etwas gut sein müsse.

  292. liebe donna laura, die...
    liebe donna laura, die Fütterrungszeiten sind flexibel; das Déjeuner gibt’s comme il faut und Dîner gibt’s nur mit Gast und Gästen.

  293. zum Stresstest: Uninteressant....
    zum Stresstest: Uninteressant. Besser ist
    http://www.nzz.ch/nachrichten/wissenschaft/credit_suisse_ubs_schweizer_stresstest_1.6831021.html
    Auch Solvency II ist ähnlich schwach. Z.B. wird dort das Risikomaß VaR verwendet.
    Ein Risikomaß, dass seit Artner, Delbaen et. al Choherent measures of risk (s.u.) schon out of fashion ist und systematisch falsch für Risikobetrachtungen.
    Die Schweiz nimmt ebenfalls ein anderes: CVaR
    Literatur bei Prof. Delbaen von der ETH
    http://www.math.ethz.ch/~delbaen/

  294. @BertholtIV, Betrifft:...
    @BertholtIV, Betrifft: Stresstest…

  295. Wenn man die Wahl hat,...
    Wenn man die Wahl hat, wohnt/lebt man sowieso, wie unser Ding ist, also unbekümmert, multidimensional, aggressiv, verborgen, ausgleichend, öffentlich, frech.
    Also 1. irgendwie (denn z. B. mit Kindern ist meist eher „irgendwie“), 2. „like a tool“ – also als Annex an eine Werkstatt (wenn man beim Oldtimer/Motorrad/Aeroplan übernachten möchte; da kann man u. a. glücklich saubere, perfekt knappe 20-40 Quadratmeter für sich sein eigen nennen, reichen völlig aus), 3. „Herrschaftlich“ (durchaus so etwas wie z. B. Herzogpark angenehm), 4. im Genieschuppen, 5. im Atelier, 6. als Zigeuner/Rolling Stone, 7. und nicht als letztes: Wie Gott.
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    Eben nur so gesagt. Auch „widerrechtlicher Zugang“ ist ja oft so wichtig. („Champions sind Pioniere – und auf Pioniere wird oft geschossen“ – kennen wir ja alle)
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    http://books.google.de/books?id=Q2HXjQja6A0C&pg=PA247&lpg=PA247&dq=genieschuppen&source=bl&ots=MSmRX3DHOo&sig=V8kHzLn7uQqu9W210Oc08_lYO1k&hl=de&ei=kD9LTJ6gGsWPOP_8wJUD&sa=X&oi=book_result&ct=result&resnum=1&ved=0CBgQ6AEwAA#v=onepage&q=genieschuppen&f=false
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    Und Maler ist klar: Das lebt sich heute wie Neo Rauch. Nur wie der. Also Leipzig unbedingt. Und im Atelier ist nur ein Ort kein Chaos: Die Leinwand. Auf dem Boden wachsen die grau-häßlichen Abfallschichten aus Restfarbtuben und Fallfarbklecksen Zentimeter hoch empor. And the debris rises. Klar antipodisch zum Werk. Fast schon mit Notwendigkeit.
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    http://www.youtube.com/watch?v=fgECj7d_3a4&feature=related (Hd full screene)
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    http://de.wikipedia.org/wiki/Neo_Rauch
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    Und „wie Gott“ ist ja auch klar: Im mitteleuropäisch-germanischen Kulturkreis (da also z.B.; es gibt auch andere nette Kulturkreise, es sei erwähnt, auch auf anderen Erdteilen, wie bekannt, Nur keine Einseitigkeiten – und „Kultur“ kann auch ein Euphemismus sein) – im mitteleuropäisch-germanischen Kulturkreis und „wie Gott“ also, das wäre weit oberhalb von Don’s beobachtbarer Normalspähre, soweit wir urteilen können/Einblick haben(?), bei der über einem Bürgertum eine Aristokratie kommt – und mehr íst nicht erwähnt. Einer Götterwelt also, welche Gesetz wäre qua Sein, nicht qua Repräsentation, wie Könige und Kaiser es – zu ihrem Leidwesen – nötig. „Wie Gott“ – also in die Vollen gegriffen – und nichts anderes frommt uns hier im Moment, nicht wahr?- das wäre also wie ein Vatergötter. Und wie solcher daherkommt, wissen wir wahrscheinlich: Von schwarzen Stiefeln, schwarzer Hose, dito Hemd, dito Jacke, dito Augenklappe, dito Bart, dito breitkrempiger Hut und dito Knotenstock ist berichtet. So der klassisch, fast schon in Trivialausgabe.
    .
    Und „umherstreifen“ und „Gesetz“ sein seine Aufgabe. (Wie der heute wohl daherkäme? Im Reisebus? (Nein, da ist Gesellschaft) Auf dem Elefant? Der würde doch schon immerhin die Randbedingungen von Masse und Macht und notwendiger Langsamkeit und Verheissung von unbedingtem Durchsetzungsvermögen erfüllen, sich selbst eben an die Stelle zu setzen, „trooping the color“ auf germanisch; „die Farben, das bin ich“ —)
    .
    Und wir wissen, was er macht, der Gott: Die Fläche füllt er aus. Die ganze Fläche. Denn er ist das Gesetz. In dem Paradigma. Was machen Götter also? Oberste der Göttter? Götterväter zumal? Na, es ist bekannt, nicht war? „Umherstreifen“, das machen die Höchsten der Hohen, die, die das Gesetz selber sind (in dem Beispiel). „Umherstreifen“ und die Fläche füllen. Denn die Norm kennt keine Zwischenräume. Kann keine kennen, das ihr inständiges ud andauerndes Unbedingt. (Und wir alle wissen, was sonst gilt: die anderen lassen nun mal diese Zwischenräume im Übermaß. Gerade Kaiser und Könige zumal, Mit ihren beschränkten Hofstaaten, Verwaltungen, usw.. „Da täte es also Not, berufen zu sein, die Flächen zu füllen“. Flächen, denn es ist ja nicht Ebene; Flächen, denn Welt ist polydimensional, ist Gesamtheit, ist Eines.
    .
    Aber nur mal so. Vom Wohnen halten. Wie wir das sehen. Und uns einrichten.

  296. BertholdIV,
    Sie machen mir...

    BertholdIV,
    Sie machen mir vielleicht Spaß!
    .
    Stresstests kommen aus der Mode, andere sind systematisch falsch – jeder
    nimmt einen anderen und natürlich wieder die Schweizer Helden sind vorne.
    .
    Wie stelle ich jetzt meine Stressbelastung fest und welches Risiko habe ich
    als Nichtschweizer.

  297. Im Wesentlichen verweise ich...
    Im Wesentlichen verweise ich auf §11 des Deutschen Bierkomment: Es wird fortgesoffen. http://www.turnerschaft-asciburgia.de/allgemeiner-deutscher-bier-comment
    „Bei lieben Freunden,
    Bei ihren Scherzen
    Schwinden die Sorgen,
    Schweigen die Schmerzen;
    Drückt Kummer deinen Sinn, –
    Eile zur Kneipe hin :
    Salve Gambrine !“
    (Salve Gambrine)
    Cantus ex! Ein Schmollis, ihr Brüder!

  298. BertholdIV,
    ...aber in einem...

    BertholdIV,
    …aber in einem haben Sie mich überzeugt: ohne gründliches Studium der
    Theologie versteht man die Finanzmärkte nicht.

  299. Ich bin überrascht, was der...
    Ich bin überrascht, was der Biergarten da so alles plauscht. Murmelmurmel.
    Das muss ein statistischer Beteiligungsrekord sein.
    Glückwunsch, D.A!

  300. Aber nicht doch, es ging auch...
    Aber nicht doch, es ging auch schon mal über 400 Kommentare.

  301. @ D.A.
    400!!!
    >
    Es würde...

    @ D.A.
    400!!!
    >
    Es würde mich interessieren, ob das mit dem Verfall der bayerischen Biergartenkultur ein überregionales Phänomen ist oder dieser nur in regional „bevorzugten“ Stadt- und Landkreisen grassiert.

  302. Grünkohl und Pinkel gibt es...
    Grünkohl und Pinkel gibt es doch nicht nur in Bremen. Über soviel Banausentum kann ich doch nur den Kopf schütteln. Kohl und Pinkel ist eine der wenigen Dinge, die ich an der kalten Jahreszeit so liebe. Meine Frau Mutter schickt dann immer ein Care-Paket zu uns, weil man hier in Frankfurt die notwendigen Fleischzutaten nicht bekommt oder sie ganz anders schmecken.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Gr%C3%BCnkohlessen

  303. @minna
    oh oh... die Theologie...

    @minna
    oh oh… die Theologie war in meinem vorigen Leben, jetzt geht es schon lange um Zahlen. Aber das mit dem falschen Risikomaß ist „wirklich“ so. Philippe Artzner – ich habe ihn vor ein paar Jahren an der Uni Straßbourg bei einem Workshop zu Solvency II getroffen – sehr angenehmer Mensch -für ihn ist das VaR immer ein bisschen gegen die Standesethik… Aber natürlich ist Geld auch für Mutter Kirche wichtig, interessant ist wie wenig Kirchensteuer ich jetzt in Aut gegenüber der BRD zahlen. Anscheinend finanzieren die römischen Katholiken in Deutschland den halben Betrieb; zum Ausgleich dafür haben sie in Rom nichts zu melden, auch gut so.

  304. @Philipp III
    auch in den...

    @Philipp III
    auch in den Semesterferien?

  305. @specialmarke
    Danke für den...

    @specialmarke
    Danke für den Link. Ein richtig böser Beitrag….wenn ich Mixa wäre würde ich auf mein Alter noch austreten aus dem „Opernhaus“. unabhängig von seinen Verfehlungen, aber dann von der eigenen Organisation so bloß gestellt zu werden (s. Pressesprecher des Erzbistums München-Freising und seine Wünsche zur Genesung Mixas, da ist ja die Personalabteilung von lidl und kik ein Waisenknabe dagegen)….
    Was erfreuliches von den anderen „Opernhäusern“:
    http://www.faz.net/s/RubC4DEC11C008142959199A04A6FD8EC44/Doc~E925CF39346BB459FA1F93EDC575864A7~ATpl~Ecommon~Scontent.html

  306. minna, tut mir Leid, die...
    minna, tut mir Leid, die Erwaehnung des Horla. Die Geschichte ist in D. nicht so bekannt. Hier also der/die/das Link. Ich hoffe, Ihr Franzoesisch ist besser als meines.
    .
    http://fr.wikipedia.org/wiki/Le_Horla
    .
    Eine tolle Geschichte uebrigens. Man schlaeft danach sehr gut. Gute Nacht!

  307. Sind als Philister derzeit mit...
    Sind als Philister derzeit mit den Abnahmen der examen rigorosum zum Doctor cerevisiae befasst:
    Verschwunden und vergessen ist seit etwas dreißig Jahren bei unsern Studenten die hohe Würde des Dr. cer.
    Nur unter den ältesten „Alten Herrn“ gibt’s noch solche, die sich dieses Titels rühmen können und sich auf Bierkarten etc. desselben bedienen. – Viele Studenten kennen sogar den Titel und Würde überhaupt nicht mehr und meist muß ein solch alter Dr. cer. den laufenden Epigonen auf er Kneipe davon erzählen.

  308. Philipp III, schoen, Sie eben...
    Philipp III, schoen, Sie eben noch zu treffen. Ein Onkel war Alter Herr in einer Corporation, die ich nicht nennen will. Er besass diesen Ehrentitel, obwohl er dem Ritus im hohen Alter nicht mehr folgen konnte. Dieser Mann starb gluecklich, nachdem er eine Mensur beobachtete auf der Treppe der Vereinigung. Standesgemaess am Herzinfarkt. Nichts von wegen Krankenhaus, langes Leiden, verlogene Verwandtschaftsbesuche am Sterbebett. Nein, drei Bier, eine Mensur, ein Versuch an der Treppe. Rumms! Kein Heldentod, trotzdem wuerdig.
    .
    Mich wollte er keilen. Aber einem Club, der mich als Mitglied aufnimmt, wuerde ich niemals beitreten (Groucho Marx).

  309. @Philipp III
    Nun, dann...

    @Philipp III
    Nun, dann berichten Sie doch, was der Dr.cer. ist und über das Zeremoniell. Was umfasst der Prüfungsstoff des Rigorosums. Wird eine Diss.geschrieben?

  310. Bertholt-IV
    Die Kirche eignet...

    Bertholt-IV
    Die Kirche eignet sich doch sicher prima, um Mafiageld zu waschen.
    Unterm Strich ist es vielleicht so: Die halbe Miete zahlt Germania (als Sühneleistung für die historische Schuld, einen Martin Luther hervorgebracht zu haben), die andere Hälfe kommt von der Mafia.
    .
    Schweizer Bankgeheimnis, pffffzt.

  311. Wahrlich ein würdiges...
    Wahrlich ein würdiges Abtreten im Hause seiner lieben Brüder und Bildungseinrichtung. Allerdings sollte das Keilen auch in den künftigen Generationen fortgesetzt werden und die familiäre Tradition wieder belebt werden, handelt es sich doch beim Doctor cerevisiae nur um eines der sehr gelehrsamen Verfahren.
    Gem. der Constitutio de Doctoratu verweise ich auf die §5ff. CD:
    㤠5
    Erfordernussen
    Der Candiadtus hat der Commissioni ein Dissertations-Schrifft in forma einer strengest Biergelahrten Arbeit zu präsentieren; item solle selbiges Traktätlein an die 100 bis 150 versus, oder ebenmäßig in prosa strictissime 1001 Wort in sich begreiffen; auch solle selbiges auf groß Folio copiret und verzeichnet seyn, müglichst angenehmb und guet austaffiert und letzlich sammbt richterlichen Critik in der Bibliotheca auffbewahret und hinterlegt werden. So die vermeldet Gutheyßung der Dissertationis fürüber, beschehen erst die mündlichen Prüfungen des Doctorandus, als das seynd:
    § 6
    Drey Rigorosa
    I. Das Rigorosum juridico-historicum, so in sich eynbegreift:
    1. Allgemeine Satzungen
    2. Commentum mitsammbt anhaftendem Commentario,
    3. Annales.
    Das Examen, so völlig ein Stund andawren muß, solle offentlich und feyerlich vollführet werden und mit großem Ernst und angemessener Würdigkeiten, allwie es zu gemeynem Nutz und Frommen seyn müge.“
    Weitere Anforderungen werden beschrieben, ich darf auf das Verfahren auf http://www.turnerschaft-asciburgia.de/allgemeiner-deutscher-bier-comment und dort dann unten im Anhang Constitutio de Doctoratu verweisen.
    Im Übrigen, sollten Sie am Heck eines Autos, oftmals auch Diplomatenwagen genannt, die Kürzel CD sehen, so wissen Sie, es handelt sich um einen nach der Constitutio de Doctoratu promovierten Insassen.

  312. @Hansmeier555
    Das ist schon...

    @Hansmeier555
    Das ist schon ziemlich nah dran, was haben sich die Deutschen Fürsten auch damals erlaubt, die so schön verbrämten Geldgeschäfte Roms, die ja Finanztechnisch – muss das noch mals nachlesen – eher als Angriff zu sehen waren einfach theologisch zu attakieren. Aber wenn’s ums Geld geht – platt gesagt – hat Rom immer noch einen theologischen Strohhalm gefunden, Zölibat, Geschwister Jesu – Jakobus umzudeuten als Herrenbruder war dann……………..

  313. Lieber Specialmarke,...
    Lieber Specialmarke, colorcraze, blau et al.,
    das ist sehr schmeichelhaft, daß Sie mich vermissen. Aber ich mußte mir leider eingestehen, daß ich zur Zeit keine Möglichkeit habe, das Blog so zu führen, wie es geführt werden müßte. Es ginge nur so nebenbei und halbherzig, und da ist der Perfektionismus vor. Also liegt es auf Eis. Bzw. auf dem Server. Netterweise stellte mir der Hausherr dieses kleinen Etablissements in Aussicht, auch künftig Gastbeiträge beisteuern zu dürfen, wenn mir etwas auf der Seele brennt. Das freut mich natürlich, und Sie vielleicht auch.
    (Internet ist nämlich eine textfreundliche Sache. Nichts muß gekürzt werden, keine Zeilen geschunden, etwas ist so lange, wie es sein muß. Das ist im Print anders – und nur sehr selten gut für den Text. Das merke ich jetzt erst. Deshalb muten viele Auftragsarbeiten so unelegant an: Die netten Wendungen, die kleinen Seitenhiebe müssen alle rausgestrichen werden, weil die dem Sparzwang zum Opfer fallen.)

  314. Filou ,
    dachte schon der...

    Filou ,
    dachte schon der letzte Sachsen-Anhalter hätte nachdem er das Licht ausgeknippst hat, sich unter Ihrem Bett verkrochen.
    Dank dür den Link, da hab ich was zu knabbern.

  315. @DA: Plaudern scheint genau...
    @DA: Plaudern scheint genau das richtige für einen Blog zu sein.
    @Perfekt: ihre Aufteilung der 6 Kinder hat was. – Hörspielfest in Leipzig klingt gut. Ich bin ja sehr für kleinere Veranstaltungen, die haben mehr Atmosphäre.
    @minna (wg.OT): so gehts halt, wenn man Massenaufläufe in zu enge Orte zwängen will.
    @Frau Diener: au ja, Gastbeiträge ab und zu, das wäre schön.

  316. @Doctor...
    @Doctor Cerevisiae
    Verbindlichen Dank für Ihre Mühe der Abschrift eines Excerpts!
    Ich bin jetzt theoretisch – auch durch Lektüre des Anhangs – informiert über eine volkskundliche Überlieferung, die sonst der geschichtlichen Vergessenheit anheimgefallen wäre. Diese vorliegende Arbeit müsste aufgrund der umfänglichen historischen Memoration einer Habilitation äquivalent sein oder als Dr.cer. h.c. gewichtet werden! Dieser Titul ist leider nicht vorgesehen.
    Gar zu gern aber hätte ich diese Ceremonias in praxi erfahren.
    PS1: Ich vermisse den die Promotion abschließenden Cantus: „Cerevisiam bibunt homines, animalia cetera fontes…. Sic bibitur in aulis principumpumcum“.
    PS2: Das „D“ in CD müsste eigentlich doch der Hohen Theologischen Fakultät vorbehalten sein.

  317. In der Tat, wäre die Jugend...
    In der Tat, wäre die Jugend heute noch wahrhaft sinnvoll kreativ, gäbe es inzwischen auch ein Verfahren für den Erwerb des Titul PD Dr. cer. bzw. dann Prof. Dr. cer. . Aber sollten Sie noch in einer Lebensphase sein, in der Ihnen der Beitritt in eine der ehrenwerten Verbindung möglich erscheint, kann ich Ihnen diesen Schritt nur unbedingt ans Herz legen, sinnvollere, auch langfristig, Aktivitäten neben der Uni sind nicht denkbar.
    Hier nun auch der gewünschte Cantus:
    „Danach singt die Corona nach der Melodie „Seht ihr drei Rosse“:
    Der Bierstaat, nur der Bierstaat sei es,
    Der Würden unsren Edlen leiht.
    (:Er ist ein Reich,
    ein feucht-froh-freies,
    dem jeder gern sein Herze weiht.:)
    Laßt festlich heut die Humpen kreisen,
    Heil ihm, der stets ein Stolz uns war!
    (:Und laßt uns Ehren ihm erweisen,
    die nur der Bierstaat bietet dar.:)
    Der unsern Bund tut stets regieren,
    Gambrinus, rector Kürnbergiensis,
    (:soll ihn zum Doktor promovieren,
    zum Doctor cerevisiae.:)“
    Wer sich für das Gesamtverfahren auch auf Neudeutsch interessiert, dem sei auch die Adresse http://www.kuernberg.at/wir/comment/comment5.php3?sid=f84cf3b255e42b80ad0be6a33530368f empfohlen.
    Vivat, crescat, floreat patria!

  318. Bankgasse 3?...
    Bankgasse 3?

  319. @Dr.cer.
    Verzeihung! Ich war...

    @Dr.cer.
    Verzeihung! Ich war so, dass ich vergaß, danke zu stammeln.

  320. @Dr.cer.
    Mir gefällt Ihre...

    @Dr.cer.
    Mir gefällt Ihre moderne Form, sich um mich als Fux zu bemühen! Aber ich müsste zu jeder Fuxenstunde viele Kilometer anreisen.
    Soviel sei Ihnen verraten, dass ich vor rd. 40 Jahren fast täglich bei Ihnen zu Gast war. Und im Gössinger unterm 3-Mäderl-Haus. Da gabs manch schönes Schmollis, woran ich mit Behagen zurückdenke! Damals war, wie Sie zu Recht bedauern, der Dr.cer. kein Commentbestandteil, wenn doch, hätte der damalige Convent ihn mir wohl h.c. verliehen.
    Einen Freund hatte ich darüber hinaus, der mich Piefke an Ostern zu seiner Familie ins Salzkammergut mitnahm. Gern erinnere mich an die von Herzen kommende Gastfreundschaft seiner Familie! Aber ach: Tempora mutantur.
    Später wäre ich wohl der Einzige Ihres Bundes auf der weiten Welt gewesen. Zu spät!
    Freundliche Grüße allerseits!

  321. ganz verspätes zu...
    ganz verspätes zu specialmarkes Pieselgebühr: Bitte nochmal nachrechnen. 1 Liter entspricht nicht einem Kubikmeter, das Rauspieseln einer Maß kostet abwassermäßig demnach nicht 2,50€, sondern 0,0025 €, also den Viertel eines cents
    Bitte entschuldigen Sie, dass ich das berufsbedingt nicht einfach stehenlassen konnte.

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