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Stützen der Gesellschaft

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Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Rasse, Vererbung und Zucht für das christliche Abendland

| 339 Lesermeinungen

Denken wir Sarrazin ruhig mal zu Ende. Und zwar weg von den Migranten, Hartz-IVern und anderen, auf die man gerne zeigt. Reden wir über uns, die Klugen, Reichen und Gebildeten mit dem tollen Genmaterial in den schönen Häusern. Von uns, heisst es indirekt, sollte es mehr geben. Wir sind die einzigen, die das machen könnten. Und wenn wir diesem Herrn recht geben würden, müssten wir eigentlich jetzt sofort damit anfangen.

Every sperm is sacred.
Monty Python, Der Sinn des Lebens

Für die Steigerung der durchschnittlichen Verblödung eines Landes gibt es drei Methoden: Es gibt mehr Dumme. Es gibt eine Dominanz von Medien wie Privat-TV, BILD und Spiegel Online. Und es gibt weniger Gebildete.

Nun kann man sich natürlich hinstellen und ein Buch schreiben, wie viele Blöde es gibt, und versuchen, sie mit Herkunft, Religion und Rasse zu erklären. Das hat den Vorteil, dass jeder, der zustimmt, sich damit auch als nicht blöd empfinden kann, was auch beim Verkauf eines Buches an Unterschichten keine dumme Idee ist. In dem Moment, wo die Blöden als „die anderen“ definiert sind, ist der Zuspruch zwar auch nicht gerade klug, aber fraglos vorhanden. Und natürlich ist dann auch die Schlussfolgerung klar: Man muss die ausgemachten „Blöden“ von der Vermehrung abhalten. Ich habe keine Zweifel, dass in den nächsten Wochen viel über Kürzung von Hartz IV gesprochen wird, und weniger von Steuern für Atomkraftwerkbetreiber oder Bankenabgaben für die nächste grosse Finanzkrise.

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Was mich aber wundert – und deshalb sehe ich die Zeit gekommen, hier darüber zu reden – ist der erstaunliche Umstand, dass Befürworter des vulgärdarwinistischen Sarassizinismus weiter ihrem Tagwerk nachgehen, als wäre nichts geschehen. Würde man Sarrazins Thesen ernst nehmen und der Verblödung entgegen wirken wollen – kann mir jemand erklären, warum dann noch Privat-TV Zuschauer hat, warum Ballerspiele verkauft werden, warum der Absatz von Büchern nicht explodiert, warum der Springerkonzern nicht pleite ist, und erkennbare Ansätze zur Verklugung der Nichtdummen unterbleiben? Jedem Klugen, der etwas an der Verblödung ändern möchte, sollte doch klar sein, dass jeder Einzelne für sich selbst etwas tun kann. Trotzdem hat mich in den letzten Tagen niemand nach meiner Meinung zum Einfluss der kynischen Philosophie auf die Halacha gefragt, und in meinem Postkasten wird weiterhin für Penis- und nicht für Bibliotheksvergrösserung geworben.

Das alles lässt nur einen einen ebenso betrüblichen wie erstaunlichen Schluss zu: Sarassizinisten halten sich für zumindest ausreichend klug. Vermutlich leiten sie es aus dem besagten Buch ab, vermutlich bevorzugen sie den Blick nach unten zu den „Dummen“ und halten es für überflüssig, sich mal ein wenig in die Briefe des Ambrosius von Mailand zu vertiefen, in denen man sehr schöne und gleichzeitig schaurige Parallelen erkennen könnte. Das sei ihnen unbelassen, aber wenn sie wirklich ausreichend klug sind und die Verdummung befürchten – warum züchten sie sich nicht massiv weiter?

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Denn das ist eigentlich die unangesprochene Kernfrage, die in der ganzen Debatte im Raum steht: Warum Kluge so dumm sind, ihre „Genteilungs“kompetenz nach dem Sarassizinismus auslaufen zu lassen, oder sie nicht als Waffe gezielt für ihre Sache einzusetzen. Ich weiss, warum ich das tue – ich will mein Geld selbst durchbringen, ich habe keine Lust auf Verantwortung und mag vor allem keine Kinder, die am Ende vielleicht mal Finanzsenator in Berlin werden, und ich bin dann mit schuld – aber die anderen müssten, wenn sie die Gefahrenpopoanze ernst nehmen, eigentlich sofort Pillen absetzen und Kondome wegwerfen, und in die Reduplikationsschlacht ziehen. Gerade die Kinder der besseren Gesellschaft könnten es sich leisten, die Elitenzucht zu intensivieren. Denn dort haben fast alle Abitur und beste Chancen, dort stehen die Bücher noch meterweise, dort gibt es noch Benehmen und Korpsgeist, Zucht und Ordnung oder zumindest einen  befreundeten Anwalt, der die Sache mit den Drogen hinbiegt.

Man müsste dazu gar nicht umfassende Promiskuität einführen. Wenn man allgemein der Überzeugung ist, dass einem die Ausrottung durch die Blöden droht, muss aber jeder zumindest ein  paar kleinliche Bedenken über Bord werfen, um den Erhalt der Art und der Dominanz zu garantieren – ganz oben auf der Liste überflüssiger Verhaltensweisen: Eheliche Treue, denn das steht dem Sammeln vieler toller Gene im Wege. Es geht nicht um Unzucht, sondern um Prioritäten, denn wenn genug Kluge da sind, werden sie die Dummen auch weiterhin in Schach halten können. Genauso, wie es einen Zusammenhang zwischen Zuwanderungen und Problemen mit der deutschen Sprache gibt, gibt es einen unbestreitbaren Zusammenhang zwischen guten Wohnlagen und guten schulischen Leistungen, über dessen Ursachen man nicht nachdenken muss. Ausserdem lehrt die deutsche Geschichte des 20. Jahrhunderts den Klugen – wenn sie ihnen trotz guter Argumente schon nicht lehrt, dass Eugenik nicht wirklich intelligent ist – dass im historischen Urteil, im Ruf der Geschichte Unternehmungen wie der Lebensborn immer noch besser wegkommen, als diverse Versuche, anderen die Arterhaltung möglichst zu erschweren.

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Kurz, man bräuchte ganz andere Bedingungen und Mentalitäten bei der Produktion der Ressource Geist. Positive Ansätze sind schon genug vorhanden; so beurteilen Eltern und Tanten Liebschaften der Kinder unter sehr viel rationaleren Überlegungen; da spielt ein Blick auf die verwandtschaftlichen Verhältnisse mit hinein, die Vorzeigbarkeit ist von Bedeutung wie auch die Erwartung, dass der Partner sich dereinst nicht bei einer Scheidung mit dem Familienvermögen von dannen macht. Älteren Generationen denken bereits in den Kriterien, die optimale Bedingungen für Massengeisteszucht versprechen. Könnte man nun  noch die nächste Generation von der Notwendigkeit der Opfer an der Wiegenfront überzeugen, vielleicht Anreize geben oder eine passende Ideologie… auf der anderen Seite sind durch zusätzliche Kinder die Kosten, Aufwendungen und Zeitverluste für die eigene Vergeistigung so gravierend, dass sich die zeugungsfähige Generation vielleicht doch fragen wird, ob das alles wirklich so stimmt, wie Sarrazin schreibt. Und ob es für das Überlegenheitsgefühl nicht auch reicht, wenn man mal in Berlin Mitte Turbomütter gucken geht. Na also , genug tolle Kinder, dann muss man sich keine Sorgen machen.

Somit wäre es also an den prominenten Befürwortern all dieser Thesen – den Abdruckern in gewissen Medien, Kommentatoren, die meinen, dass Sarrazin viel Wahres sagt, Abendlandgefährdungsseher, Politiker, die sich zu spät in Deckung begeben haben  – ein gelebtes Vorbild abzugeben. Fern liegt es mir, hier konkrete Namen zu nennen, aber all jenen möchte ich anraten, das gute, alte, christliche Europa durch eine Art Kommune genetisch und mit ihren Geistesanlagen aufzufrischen. An Frauen, manche einfach nur berufsmüde und andere Freundinnen der Zweckbeziehung, und allesamt mit besten Vorfahren, wird es dabei ganz sicher nicht mangeln; und so ist es ihnen allen möglich, sofern es ihnen biologisch noch möglich ist, ein krakelendes Zeichen ihrer Überzeugung in die Welt zu setzen. Ergötzliche Kombinationen mag sich der geneigte Leser selbst ausdenken, und sollte das nicht zum Vorbild gereichen, was ich, wenn ich mir manche dieser Leute anschaue, fast zu befürchten wagen möchte, oder nein, natürlich nicht möchte, bei so hehren Zielen der Klugen-Genteilung, also, was wollte ich

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Ach so, Vererbung. Darum geht es ja. In drei, vier Wochen wird man das alles wieder vergessen haben und so denken, wie die Klugen immer denken: Von Genen kann man sich nichts kaufen, aber von Geld sehr wohl. Und um das Geld beisammen zu halten, ist es sinnvoll, die Zahl der Geldempfänger klein zu halten. Kann schon sein, dass in 200 Jahren die Dummen die Mehrheit stellen, aber erzählen Sie heute mal Ihrer Tochter, dass sie statt dem Pferd noch so einen blöden Bruder von der Sorte bekommt, wie sie schon einen hat. In 200 Jahren  sind Sie tot, aber Ihr Seelenheil ist heute.

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339 Lesermeinungen

  1. Im Kern geht es doch um den...
    Im Kern geht es doch um den Nutzen und Nachteil von Statistiken fürs Leben. Und darum die Aufklärung, d.h. Bildung lässt sich nur schwer erwerben und eben nicht wie Titel und Kohle vererben raffiniert zu verabschieden. Dass dies von einem sogenannten SPDler kommt ist wirklich lustig. Anthropologische Konstanten genentisch über statistisches Material zu konstruieren – da wirds pseudo.
    Dass die Klugheit unserer so klugen Nation durch die muslimischen Zuwanderer unterminiert würde, da kann man Ihnen zustimmen – das schaffen die Deutsche schon ganz alleine. Differenz ist immernoch zuträglich für die Klugheit. Reinrassige kluge Deutsche sehe ich jeden Tag fettleibig und dumpfblickig sich durch die Städte wälzen.
    Lachen tut Not.

  2. Hallo Don Alphonso,

    mich...
    Hallo Don Alphonso,
    mich würde mal ihre Meinung zum Einfluss der kynischen Philosophie auf die Halacha interessieren. :-)

  3. Ist "das sei ihnen unbelassen"...
    Ist „das sei ihnen unbelassen“ das Zitat eines Sprachgewaltigen? Mur fehlt da die Bildung, aber ich tippe auf Andi Möller oder Horst Hrubesch. Um übrigen: Dank für den gelungenen Artikel!

  4. Ach, lieber Don, Sie schütten...
    Ach, lieber Don, Sie schütten das Kind mit dem Bade aus. Sie kreieren einen Sarrazinismus. Darum geht es -m.E. und mehrheitlich- nicht.
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    Sie vergessen, dass Sarrazin Sozialdemokrat ist, zumindest als solcher seine Karreiere bis in den Vorstand der Bundesbank machte. Sozialdemokraten haben als dialektische Materialisten ein unterentwickeltes Wissen und Empfinden für kultürliche Tatsachen ist. Weil alles, was -etwa in Deutschland oder Mitteleuropa- als kultürlich betrachtet wird, immer mit Blut und Boden in Verbindung gebracht wird.
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    Die zwanghafte Internationalisierung der Bewusstseins („Völker hört die Signale“) erfährt nun durch die zwanghafte Globalisierung des Bewusstseins, der individuellen Standortbestimmung unter gleichzeitigem Schutz des eigenen Gartens, eine Art Multiplikation. Sie haben schon Recht, dass nun über die Kürzung von „Hartz iV“ und nicht über gerechtfertigte Abgaben von Banken oder Atomdienstleistern diskutiert werden wird. Aber dies liegt eher daran, dass sich die Genossen (die ja längst breit in der FDP und der CDU Fuss gefasst haben) ungern die Pfründe wegnehmen lassen.
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    Ich kenne das inkriminierte Buch nicht und werde es auch nicht lesen. Aber ich wage folgende Behauptung: Das Thema, welches Sie -für mich durchaus verständlich- so echauffiert, wird von Sarrazin in der Mischung aus technizistischem, verwaltungs- und finanztechnischem Verstand „genetisch“ instrumentatlisiert. Was nicht zur Sprache kommt, aber der Kontroverse subkutan zugrunde liegt, ist die Kultürlichkeit von Sprache, Geographie, Religion (der christlichen Religionen wie des Judentums) und deren aller Geschichte verbunden mit den Implikationen künstlerischer Arbeit, die Mittel- und Westeuropa prägen.
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    Getreu den Worten Lichtenbergs (Daraus schliess ich messerscharf, was nicht sein kann, das nicht sein darf) wird dies im mehrheitlich vermittelten Leitbild von Gegenwart und Zukunft ausgeblendet. Und dagegen richtet sich nun der breite Protest. Diesen nennen Sie Sarrazinismus, und tu‘ ihm damit zuviel Ehre an.

  5. Lieber Don, Armutszeugnisse...
    Lieber Don, Armutszeugnisse sind zurzeit nicht in gewohnt kurzer Frist lieferbar und wenn, dann nur in gebrauchtem Zustand. Von einem anderen Armen im Geiste oder einem Kommentar-Troll namens Max Schreck, der sich vermutlich beim Lesen… nun ja, lassen wir das – also auf jeden Fall für € 44,90.
    .
    Die veehrte Runde in diesem Blog sollte sich außerdem einmal folgende Fragen (zitiert nach M. Frisch) stellen:
    Sind Sie sicher, dass Sie die Erhaltung des Menschengeschlechts,
    wenn Sie und alle Ihre Bekannten nicht mehr sind, wirklich
    interessiert?
    Warum? Stichworte genügen.
    Wie viele Kinder von Ihnen sind NICHT zur Welt gekommen durch
    Ihren Willen?
    Ein erheiternder Start ins Wochenende. Aber wie geht eigentlich eine „Reduplikation“?

  6. "In drei, vier Wochen wird man...
    „In drei, vier Wochen wird man das alles wieder vergessen haben“.
    So ist es.
    .
    Neu und eigentlich richtig ärgerlich ist ja, dass S. in seinem Buch archaische Überfremdungsängste der Bevölkerung benutzt und mit krausen pseudowissenschaftlichen Verblödungsängsten kombiniert. Schön wäre das, wenn so ein Blödsinn in 3 Wochen vergessen wäre.
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    Da ja fast jede Mutter heute sofort glaubt, ihr Kind sei hochbegabt, nur weil es in der Schule herumzappelt und nicht aufmerkt, düngt er da einen hochbereiten Boden an: überhöhtem halbgaren Wissenschaftsglauben aus persönlichen Motiven.
    .
    Perfide daran: Kriegt er mit seiner Verblödungstheorie nicht recht (vielleicht weil sie doch zu blöd ist), bleibt immer noch die gute alte Überfremdungsangst für den Erfolg seines Buches. Mit der weiland Roland Koch und überhaupt konservative Kreise gerne regelmäßig versuchten, Wahlen zu gewinnen. Und es weiter so tun werden. Es ist schon schwer, sie hantieren zu lassen, ohne einen Grant zu kriegen.

  7. Das Warten hat sich gelohnt....
    Das Warten hat sich gelohnt. So böse hat der Don noch nie einen Gegner mit dessen eigenen Waffen geschlagen. Er hat sich seinen gebrauchten Ferrari hiermit verdient!

  8. "Abendlandgefährdungsseher"....
    „Abendlandgefährdungsseher“. Ein schöner Ausdruck!
    Vielen Dank für den ersten lesbaren Beitrag zu dieser unsäglich blöden Sarrazindebatte.

  9. Die Streichung des...
    Die Streichung des Elterngeldes für Hartz-IV-Empfänger nicht nur als kameralistische, sondern sarrazynistische Aktion? Wird der Jägermeister bald mit Hängolin zwangsversetzt?

  10. Werter Don, Sie haben auf dem...
    Werter Don, Sie haben auf dem Barthelmarkt gefehlt. In Ihrer ureigenen Umgebung ist Sarrazins Saat aufgegangen.

  11. Andreas, schieße mich Ihrem...
    Andreas, schieße mich Ihrem Dank an.
    Auch für mich der 1. – in Worten erste –
    lesbare Beitrag.

  12. Nicht weitersagen:...
    Nicht weitersagen: http://www.elitegene.de wäre noch frei!
    .
    So, bis demnächst, ich habe zu tun… muss meine VC-Jungs anrufen.

  13. Anschauen: "Idiocracy", eine...
    Anschauen: „Idiocracy“, eine Dystopie der völlig verblödeten Welt des Jahres 2500, nachdem die Akademiker ihren Nachwuchszeugungspflichten nicht mehr nachgekommen sind.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Idiocracy

  14. liebe muscat, zumindest ein...
    liebe muscat, zumindest ein weiteres kind wird wegen mangelnder vereinigung der entsprechenden zellen nicht das licht der welt erblicken.
    elf reichen mir völlig, der ordnung halber und aus prinzip ohne aussereheliches genmaterial.
    ausserdem will ich nicht die sprüche vom ‚dreckigen dutzend‘ hören.
    und man muss zumindest wissen, wer was zu erben hat.
    und ausserdem:
    http://www.youtube.com/watch?v=m_UH4wqzeyk
    da will man doch nichts anderes im gencocktail…
    .
    lieber Don Alphonso, bei betrachtung ihres textes, fällt auf, dass sie diejenigen ‚klugen‘, die sich jetzt aufmachen, weitere ‚kluge‘ zeugen zu wollen, als ebenso borniert bezeichnen, wie diejenigen ‚dummen‘, die sich das unsägliche schriftwerk zulegen und sich so abgrenzen möchten.
    das ist nur logisch, denn die verhaltensweise bleibt, so argumentiert, auf einer achse (eben klug=nicht-dumm/dumm=nicht-klug).
    schön hinterhältig (placet).
    bin mal auf die reaktionen gespannt.
    .
    androzentrismusalarm: „all jenen möchte ich anraten, das gute, alte, christliche Europa durch eine Art Kommune genetisch und mit ihren Geistesanlagen aufzufrischen. An [sic!:] Frauen, manche einfach nur berufsmüde und andere Freundinnen der Zweckbeziehung […]“. seufz. naja. wir landen eh wieder in den 50ern, also was soll’s…
    .
    das motto des artikels war immer meine rede (gut, mein projekt ist abgeschlossen).

  15. Integration, Bildung und die...
    Integration, Bildung und die „Anderen“
    Beginnen wir mit der Bildung. Die Lektüre des Textes eines „Anderen“ kann hier hilfreich sein, denn Sie bringt Licht in die dunklen Ecken der so oft als Vorbild gepriesenen „anderen“ und „fremden“ Bildungsinstitutionen und ihrer Ideale.
    http://www.theamericanscholar.org/the-disadvantages-of-an-elite-education/
    Sie gelten doch als Vorbilder, welche in Deutschland in den letzten Jahren ständig angepriesen wurden. Gab es daran jemals Zweifel?
    Die Auseinandersetzung mit Fragen der Bildung ist auf einem kargen Niveau angekommen. Medientauglich auf Häppchen-Format und ohne Tiefgang. In Deutschland wie in anderen Ländern.
    Die aktuelle Diskussion um Fragen der Integration und Zuwanderung zeigt vor allem wie feige versucht wird sich nicht konstruktiv mit gesellschaftlichen Veränderungen und Herausforderungen auseinandersetzen zu müssen. Die „Anderen“ sind schuld! Wie wenn es um Fragen zur Analyse der aktuelle wirtschaftlichen Lage geht. Angeblich ist alles wieder tip top und Schuld waren… richtig, die „Anderen“! (z.B. die bösen amerikanischen Investmentbanker und der amerikanische Immobilienmarkt)
    In diesem Land gibt es eine gute Ausgangsposition für sachliche und konstruktive Auseinandersetzung mit Fragen der Immigration, Bildung usw.
    Doch es fehlt der Wille dazu. Die krachende Schlagzeile und die regierende Oberflächlichkeit sind vielen wichtiger als die ruhige Auseinandersetung mit den „Anderen“.
    So lange die Meisten schweigen und dieses Niveau akzeptieren wird sich nichts ändern. Nicht im Bildungssystem, nicht bei der Diskussion über die Herausforderungen der Integration und auch nicht bei der Qualität der Berichterstattung zur aktuellen Wirtschaftslage.

  16. pardon, vorhin vergass ich,...
    pardon, vorhin vergass ich, folgenden link einzufügen:
    http://www.youtube.com/watch?v=VQKI6zFfqZA&feature=related

  17. regen die sich jetzt alle...
    regen die sich jetzt alle über den sarrazin auf, weil er naiv die paranoiden gedankengänge des innenministers über islamistische gefährder in deutschland und die daraus resultierenden überlegungen zur ethik des abschusses vollbesetzter passagierflugzeuge durch bundeswehrpiloten sowie die notwendigkeit zur bekämpfung des islamistischen terrors am hindukusch geglaubt hat? kleine geschichten über ’schläfer‘, die im untergrund auf ihr startsignal zum sturz der freiheitlich demokratischen grundordnung warten. afghanische islamisten, die frauen die nase abschneiden, weil sie mal nicht abwaschen wollten. moscheen in deutschen hinterhöfen, in denen haßprediger ihre verachtung gegenüber ihrem großzugigen gastdeutschland verbreiten. war doch alles nur joke, damit die leute was spannendes zu lesen haben! plötzlich ein völlig anderes bild. migranten mit islamischem hintergrund, die nach integration lechzen. intelligent, attraktiv, fleißiger als die meisten deutschen haben sie sich emporgearbeitet und werden sogar ministerin (es hat sie zwar keiner gewählt, aber in deutschland sind solche erfolgsgeschichten möglich).

    ich bin mir nicht sicher, ob die alle den sarrazin und seine thesen wirklich mögen. es ist wohl eher so, daß jetzt selbst für die beschränktesten und wohlmeinendsten das wahre ausmaß der verarschung offensichtlich wird, mit dem hier ‚informationen‘ und politische schlagworte wie ‚rechtsstaat‘, ‚frei‘ und ‚freie meinungsäußerung‘ zur steuerung der dumpfen masse verwendet werden, daß es schon an die widerliche, obrigkeitsgesteuerte und realitätsferne phrasendrescherei der medien in der ddr erinnert.

    beispielhaft dafür ist ja der erlaß der gesetzesänderung zur streichung des elterngeldes für hIV-empfänger kurz nach veröffentlichung von sarrazins buch, während man sich über seine ansichten zur vererbbarkeit von intelligenz zerreißt. ’nein, wir halten hIV-empfänger durchaus für fortpflanzungswürdig und ihr genmaterial ist nicht zu beanstanden. wir subventionieren es nur nicht, daß sie sich fortpflanzen können, während wir schuften müssen.‘ oder so.

  18. "Wenn man allgemein der...
    „Wenn man allgemein der Überzeugung ist, dass einem die Ausrottung ….droht“,
    dann könnte man ein Gesetz erlassen, daß bei einer Heirat mit einem Fremdgläubigen dieser nicht automatisch die eigene Staatsbürgerschaft erhält.
    Oder besser doch nicht ? Sind die Feinde unseres Freundes auch unsere Feinde ? Oder sollen wir mit unserem Freund reden, damit wir weniger Zuwanderungs-Probleme mit seinen Feinden haben ? Alles ist mit allem verbunden.
    .
    http://www.migration-info.de/mub_artikel.php?Id=040109
    .
    Und jetzt bitte weiter mit der Diskussion über den Einfluss der kynischen Philosophie auf die Halacha, und nicht vergessen, daß es zur Erhaltung des Stammes nicht auf den Samenspender ankommt, sondern die Weitergabe der Gene der Mutter rechtlich relevant ist.

  19. Das Phänomen der geringen...
    Das Phänomen der geringen Generativität und der Bevölkerungsabnahme der Deutschen gepaart mit der Einwanderung und Vermehrung einer mehrheitlich muslimischen Unterschicht ist in Deutschland und unter Deutschen offenbar nicht diskutierbar. Ein Sarrazin kommt mit Genetik, Sie lieber Don Alphonso mit Ironie die zunächst ins Schwarze trifft aber letztendlich in besserwisserisches Gespött abgleitet. Wer könnte diesem Diskurs so etwas wie Niveau geben?

  20. "aber erzählen Sie heute mal...
    „aber erzählen Sie heute mal Ihrer Tochter, dass sie statt dem Pferd“
    .
    Ich würde einer Tochter erklären, daß es „statt des Pferdes“ heißt, aber selbst in der FAZ die Grammatik immer weniger wichtig genommen wird !

  21. Vor einem Jahr hat ein Herr...
    Vor einem Jahr hat ein Herr Sloterdijk vergeblich versucht, dem Klassenkampf von oben so etwas wie „philosophische Weihen“ zu verleihen. Dafür wurde der Struwwelkopf nur ausgelacht. (Auch wenn neulich wieder jemand fett mit der Meinung gedruckt wurde, dass sich Sloterdijks Kritiker doch „viel zu wenig mit seinen Thesen auseinandergesetzt“ hätten).
    .
    Jetzt aber hat Sarrazin gezeigt, wie man so was richtig anstellt.
    Ja, man kann auch den Deutschen, sogar den ewigen SPD-Wählern, die Notwendigkeit weiteren Sozialabbaus deutlich machen, wenn man das Vorhaben rassistisch begründet: Niemand hat die Absicht, brave deutsche Facharbeiter und Familienväter brotlos zu machen — nein nein, man will sie umgekehrt davor schützen, dass sich die dummen faulen Türken auf ihre Kosten vermehren!
    .
    In den USA funktioniert das schon immer so. Dort sind auch die weissen Unterschichten gegen den Sozialstaat, denn von diesem, so ihre Befürchtung, würden vor allem die faulen Schwarzen profitieren. Bevor es soweit kommt, verzichten sie lieber ganz auf eine Krankenversicherung.
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    Bisher waren sich die deutschen Eliten zu fein für rassistische Demagogie. Aber jetzt ändern sich die Zeiten. Seit dem Wahlsieg von Frau Merkel 2005 gab es kaum noch „Reformen“ in ihrem Sinn. (Nur eine große Bankenrettung) Jetzt regiert die Schwarz-Gelbe Wunschkoalition, bringt aber in dieser Richtung auch nicht sehr viel zustande.
    Die mediale Unterstützung für Sarrazin (Motto: „Kann doch niemand bestreiten, dass die Moslems unser Unglück sind“, oder: „wir müssen uns fragen, ob nicht unser Sozialstaat all die Integrationsprobleme erzeugt“, (heute in der FAZ)) entspringt auch dieser Torschlusspanik.

  22. Oh Gott, da habe ich bayerisch...
    Oh Gott, da habe ich bayerisch „schtod am Pfeadl“ gedacht und dann auch so geschrieben! Peinlich!

  23. @DA Sie haben geklaut ;o). Den...
    @DA Sie haben geklaut ;o). Den Link auf Youtube mit den heiligen Spermien hatte ich vor einigen Wochen in diesen Blogg gestellt

  24. Mediale Unterstuetzung fuer...
    Mediale Unterstuetzung fuer Sarrazin? Mir nicht bekannt. Eher das Gegenteil-von FAZ bis ZDF.

  25. "Dumbing down" - aus dem...
    „Dumbing down“ – aus dem amerikanischen. Uebrigens, liebe GebildetInnen,
    zynisch >> alt griechisch, kynos = dog. Bekanntlich machen Hunde alles in der Oeffentlichkeit. Und auch einem echten Zyniker ist es alles scheissegal….

  26. @Ernst Wilhelm
    Bevor der...

    @Ernst Wilhelm
    Bevor der Diskurs Niveau erhalten kann, müsste man erst einmal wissen, worüber genau gesprochen werden soll.
    .
    Ich z.B. glaube ja, dass die Rückkehr zu feudalen Verhältnissen alle Probleme am einfachsten lösen würde. Damals bekamen die Unterschichten (Knechte, Mägde, Gesellen, etc.) einfach keine Heiratserlaubnis. Und die Nichtchristen wurden abends ins Getto gesperrt.
    .
    Gerne bin ich bereit, darüber mit wem auch immer zu diskutieren, natürlich auf dem höchstmöglichen Niveau.

  27. Der Alte Fritz wusste noch:...
    Der Alte Fritz wusste noch: ohne den Zuzug der Hugenotten kann ich noch so viele Sümpfe von Holländern trocken legen lassen: ich brauche die Franzosen, dass es mit Preussen aufwärts geht. Sarrazinisten wären gut beraten zu erkennen, dass ohne den Nachzug von Döner-Buden-Betreibern in die innenstädtischen 2a-Lagen, auch ihre Westviertel-Einfamilienhaus mit Garten bei den genetisch privilegierten Erben nur noch als verkehrswert-loser Kostenfaktor ankommt.
    Außerdem vermisse ich in der Debatte Menschenfreundlichkeit. Die deutschen Dönerbuden-Gemüsehändler-Teestuben-Viertel müssten doch jedem Aufklärer eine Lebensaufgabe bieten. In den Journalen kommt insofern zumeist nur an, dass Schul-Pädagogen überfordert damit sind, Ahmed und Co. ein Minimum an Zuversicht einzuimpfen, dass ihre Bemühungen um die Orthographie irgendwann auf dem Arbeitsmarkt Anerkennung finden würden. Als wollten Neuköllner Eltern nicht das Beste für ihre Kinder. Als wäre es ihnen nicht lieber, die Kinder geachtet zu sehen von der Mehrheit als (zumindest) „nützliche Mitglieder der Gesellschaft“. Als Nachfahren von Ziegenhirten – so Bürgermeister Buschkowsky vmtl. zutreffend – wissen sie es nicht besser, als den Jungs vielleicht zur Kfz-Schlosser-Lehre zu raten. Jeder hat seinen Horizont – und nur die wenigsten Westviertler lesen Ambrosius von Mailand.
    Stilkritik: Der Anfang des Beitrags ist – ähnlich dem Vorgänger – von einer besonders schönen Ironie, da (auch) sehr präzise.

  28. @Filou
    Lesen Sie doch mal den...

    @Filou
    Lesen Sie doch mal den heutigen Kommentar einer Frau Mönch in der FAZ.
    Oder Malte Lehmings Kommentar (glaube gestern oder vorgestern) im Berliner Tagesspiegel.
    Das Motto heisst: „Der arme Sarrazin wird wegen ein paar unglücklichen Argumenten fertiggemacht, anstatt dass man sich fragt, ob er nicht doch irgendwie recht hat.“

  29. Und natürlich bleibt immer...
    Und natürlich bleibt immer die Frage, was wir christlichen Abendländer mit Völkern anfangen sollen, die aus der Geschichte – im Gegensatz zu den Juden – rein gar nichts gelernt haben. Wie z.B. den Zigeunern. Schon über 500 Jahre in Europa und immer noch kein bißchen integriert! Wie lange soll das noch weitergehen?
    .
    Lieber Filou, haben Sie vielleicht Vorschläge oder Ideen?

  30. "Am auffälligsten unter...
    „Am auffälligsten unter diesen Tätern sind die arabisch-libanesischen Jugendlichen: Mit oder ohne deutschen Pass stellen sie inzwischen 44 Prozent der sogenannten Intensivtäter. In Berlin leben aber nur etwa 50.000 Migranten aus arabischen Ländern, zwei Drittel davon stammen aus dem Libanon oder sind aus der Türkei über den Libanon nach Deutschland gekommen; neben Libanesen vor allem Palästinenser und die Mhallamiye-Kurden. Letztere tauchen besonders häufig in der Intensivtäter-Kartei auf. Im Vergleich mit der etwa dreimal so großen türkischstämmigen Gruppe in Berlin, aus deren Mitte allerdings jeder dritte junge Intensivtäter kommt, sind sie eine relativ kleine, aber hochproblematische Gruppe“
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    http://www.faz.net/s/RubCF3AEB154CE64960822FA5429A182360/Doc~E0A8892AF137E421F8CF15BB3D89C9AA5~ATpl~Ecommon~Scontent.html

  31. "statt dem Pferd" steht ja...
    „statt dem Pferd“ steht ja immer noch da! Und hinter lehren steht der Akkusativ, oder?

  32. @rosinante (10:25)
    Schön,...

    @rosinante (10:25)
    Schön, dass Sie wieder da sind, ich lese Ihren Stil immer mit Vergnügen und war schon etwas in Sorge, die letzte Diskussion könnte zu große Gräben aufgerissen haben. In der Sache bin ich nicht so völlig Ihrer Meinung. Unser Kulturkreis verdankt wohl seine Leistungen zumindest zum Teil auch der islamischen Kultur. Im 10. und 11. Jahrhundert waren es nicht nur arabische Übersetzungen griechischer Klassiker, die von dort ins Abendland importiert wurden, sondern auch Werke islamischer Gelehrter, welche die griechische (Natur-)philosophie aktiv weiterentwickelt hatten (eine für mich erstaunliche Lektüre war: Naseem Ahmed: Science in Islam).
    Soviel ich weiss, haben sowohl dieser Zustrom an verlorenen Werken der antiken Philosophie, die bei uns den Filter der spätantiken Textüberlieferung nicht passiert hatten, als auch die eigenständigen Werke islamscher Gelehrter so einiges zu unserer eigenen Kultur beigetragen. Ich glaube mich daran zu erinnern, gelesen zu haben, dass die jüdische Kultur nicht zuletzt auch im spanischen Maurenreich blühte und dieser Phase das eine oder andere Werk verdankt. Ich bin auf diesen Gebieten nur Laie, das ist des Dons Beritt. Natürlich kann man das nicht 1:1 auf Neukölln übertragen, ich denke jedoch schon, dass man in der islamischen Kultur mehr Berührungspunkte zu unserer fände, wenn man über sie besser Bescheid wüsste. Eine der vielen bitteren Ironien der Gegenwart liegt m.E. darin, dass gerade die islamischen Eiferer, Taliban und Konsorten, diese Hochphase ihrer eigenen Kultur intensiv verabscheuen und sich als Erben einer Art islamischer „Gegenreformation“ verstehen, welche die islamische Kultur bereits vor einigen Jahrhunderten ausbremste. Aber sind die wirklich repräsentativ?
    @DA
    Werter Don, da haben Sie einen schönen Dreh in die Debatte gebracht. Es ist wirklich erstaunlich, welche Leute sich plötzlich zu Kulturträgern hochstilisieren, wenn es um solche Fragen geht. Gerade dejenigen, die ansonsten felsenfest der Ansicht sind, für Kultur und Bildung seien wettbewerbsuntüchtige Intellektuelle zuständig, während für die „Leistungselite“ ein paar Bildungsbröckchen zum Posen ausreichen. Ebenso, wie Integration seit Jahr & Tag auf Pädagogen und Sozialabeiter abgewälzt wird, die auch nicht wissen, wo sie die Arbeitsplätze für ihre „Risikojugendlichen“ hernehmen sollen. Es ist natürlich kein Wunder, dass man die Kultur als dem Untergang geweiht ansieht, wenn die Überzeugung herrscht, für die Erhaltung der Kultur seien irgendwelche Anderen zuständig.
    @anderl
    Da gab es in den 50igern oder frühen 60igern eine satirische Kurzgeschichte von Frederik Pohl mit dem Titel „Der Marsch der Idioten“, die auf der Idiocracy basierte. War auch nicht schlecht.

  33. Lieber Herr Meier, haette ich...
    Lieber Herr Meier, haette ich eine Idee, stuende ich auf der Agora und predigte.
    Dem ist nicht so. Leider hilft mir auch Philantropie nicht weiter, weil besagte Gruppen bei mir entweder ueberhaupt nicht vorkommen-oder aber negativ. Siehe das Beispiel vom vorbloggigen Kommentar mit jenem Imam: gerne gehe ich freundlich-offensiv auf die Leute zu, aber, so ist meine Erfahrung, leben wir nicht nur sprachlich in verschieden Welten, auch bei der nonverbalen Kommunikation hapert es. Wenn wir eine gemeinsame sprachliche Basis gefunden haben, kommen semantische Missverstaendnisse. In diesem Zusammenhang moechte ich das vielmissbrauchte Wort „Bildung“ nicht benutzen, aber es gibt nun mal Unterschiede. Mit einer tuerkischen MA (mit unehelichem Kind aber fester Beziehung) komme ich eben besser durch den Dschungel.
    .
    Ja die Zigeuner. Da habe ich eine huebsche selbsterlebte Geschichte aus der Metrostation Gare du Nord auf Lager. Das war dumm, aergerlich und teuer. Sehr teuer. Irgendwann werde ich die hier los. (Lustig ist sie auch noch)

  34. Jetzt mal ganz...
    Jetzt mal ganz ursächlich:
    Das ganz Unglück kommt davon daher, dass es DIE Türken, DIE Migranten, DIE Zigeuner, DIE Elite, DIE Hartzer, DIE Unterschicht, DIE Intensivtäter, DIE Idioten heißt.
    Das sind Konstrukte, selten echte Kulturen, aber keine Menschen. Sobald man sich aber über Menschen austauscht anstatt über THEM, wird es menschlicher. Garantiert. S.s Buch, das ich hoffentlich nie lesen werde, hat vermutlich auch ganz arg die THEM-Krankheit.

  35. General "Buck" Turgidson:...
    General „Buck“ Turgidson: Doctor, you mentioned the ratio of ten women to each man. Now, wouldn’t that necessitate the abandonment of the so-called monogamous sexual relationship, I mean, as far as men were concerned?
    .
    Dr. Strangelove: Regrettably, yes. But it is, you know, a sacrifice required for the future of the human race. I hasten to add that since each man will be required to do prodigious… service along these lines, the women will have to be selected for their sexual characteristics which will have to be of a highly stimulating nature.
    .
    Ambassador de Sadesky: I must confess, you have an astonishingly good idea there, Doctor.
    (…)
    last lines]
    Dr. Strangelove: Sir! I have a plan!
    [standing up from his wheelchair]
    Dr. Strangelove: Mein Führer! I can walk!

  36. steelydan, ja wie schnell das...
    steelydan, ja wie schnell das geht auf dem bayrischen Volksfest: Im Nu wird aus dem dreifachen „Zicke-Zacke…“ ein „Sieg…“ das von den Anwesenden kollektiv beantwortet wird.

  37. lieber Hans Meier555,
    wir sind...

    lieber Hans Meier555,
    wir sind uns schon wieder so einig: ja, einsperren abends, aber die ganze Unterschicht, damit wir wieder ungestört die Pretiosen ausführen können, so wie in Salzburg: Und nicht wie bei uns in Wien nur mehr vom Sacher schnell über die Straße in die Oper!
    Ansonsten: Badinter lesen, z.B. hier im Interview
    http://www.profil.at/articles/1035/560/276778/die-mutter-utopie
    Und das türkische Fernsehen warnt vor der Ehe zwischen nahen Verwandten (Cousins ersten Grades), aber das machen eh nur die Kurden, die haben ja auch so viele Kinder, sagen die Türken. Es gibt eben überall „die Anderen“ (Slavoj Zizek, jaja) die Türken, die Katzelmacher, die skiptari, und alle können sie nix andres als Kindermachen. Aber mir san kultiviert.

  38. Das war in Oberstimm, bitte....
    Das war in Oberstimm, bitte. Landkreis Pfaffenhofen. Die fragliche Band kommt aus Kasin. Das ist Landkreis Eichstätt.

  39. Foersterliesel, das taet' ich...
    Foersterliesel, das taet‘ ich gerne etwas genauer wissen, das mit den gefaehrdeten Preziosen zwischen Sacher und Oper.
    Tuerken, Marokkaner, Russen oder andere Tschuschen? Oder der ganz gwoehnliche Wiener?

  40. Das Foersterliesel bringt mich...
    Das Foersterliesel bringt mich da auf einen Gedanken. Also das ist so, mein Kaff in NL ist stark prollgepraegt. Die Leute haben wenig Benehmen. Wie sollten sie auch, deren Leben bestand aus der Fabrikarbeit, Lohntuetenball am Freitag, Fernsehen und Fussball. Zwar haben sich die Umstaende geaendert, eine Gewisse Tradition blieb erhalten. In demselben Milieu verkehren nun unsere suedosteuropaeischen Gaeste. Koennte es nicht sein, dass diese sich genau so assimiliert haben, wie es ihnen die Einheimischen vormachen?

  41. Sex, Krieg und VWL:
    "Sie...

    Sex, Krieg und VWL:
    „Sie antwortete, dass sie ihre Unschuld nicht an einen König vergeuden wolle, der nur über einige Stammesgebiete herrsche“.
    „Harald antwortete darauf, dass das, was Gyda gesagt hatte, vielleicht gar nicht so dumm war und dass es nichts zu rächen (meint hier entehren) gäbe“.
    (Quellenangabe folgt).
    @ Don: Mach es wie Lenas Vater: Kranzgeld und dann meldest Du Dich wieder, wenn sie berühmt ist.

  42. Das hiesse dann, dass die...
    Das hiesse dann, dass die ganze Integrationsdebatte totaler Unfug ist, und die Leute integrierter sind, als wir glauben.

  43. Wie klein doch die Welt...
    Wie klein doch die Welt plötzlich für manch(ing) Weitgereisten wird, wenn´s ums Eingemachte geht. Alles nur Zugezogene im Festzelt.

  44. Vroni 04. September 2010,...
    Vroni 04. September 2010, 16:16
    .
    danke.
    schade, dass keiner mehr gustav heinemann kennt.

  45. Was wäre eigentlich schlimm...
    Was wäre eigentlich schlimm daran, wenn in Deutschland nur noch drei Millionen Menschen leben würden – und unsere Eliten beim Aussterben tapfer und infertil vorangegangen wären? Es gibt schlimmere Szenarien …

  46. Aber genau darum bemüht man...
    Aber genau darum bemüht man ja die Gene und die Statistik: Damit man die Menschen endlich wieder in Gruppen einteilen darf und nicht mehr immer von Individuen ausgehen muss. Das ist so lästig und anstrengend. Solange sich Staat, Justiz, Sozialamt und Polizei mit jdem Fall einzeln auseinandersetzen müssen, ist effektive Türkenpolitik nicht möglich.

  47. @ HansMeier555
    Nun denn, für...

    @ HansMeier555
    Nun denn, für Sie war die Vergangenheit böse, für mich nicht. Ihre merkwürdige Anspielung auf ein Zurück in die Vergangenheit funktioniert deshalb noch lange nicht. Aber vielleicht erklärt sich daher ihre Empfindlichkeit gegenüber jeder vermeintlichen Gefahr des Wiederauflebens des Nationalismus. Die Liste der Ausgeschlossenen in Deutschland ist lang. Jenninger, Schimmel, Heitmann, Möllemann, Hohmann, Herman, Sarrazin. Wie lange wird das Mittel der medialen Hinrichtung noch funktionieren?.
    .
    Zu den Zigeunern und anderen. Ich habe jahrelang in islamischen Ländern nicht schlecht gelebt. Aber ich stand als Expat eben über den Dingen. Schaute ich mich um, so sagte die Realität viel Negatives über das Zusammenleben verschiedener Ethnien und die Destruktivität morgenländischen Denkens beim Zusammenprall mit der Moderne. Dies ist keine Wertung. Es ist einfach die Beobachtung, dass gewisse Kulturen um des gesellschaftlichen Friedens Willen nicht zusammenleben sollten. Wobei eben die Frage unterschiedlicher Generativitäten dummerweise eine entscheidende ist.

  48. Meiner Meinung nach wird die...
    Meiner Meinung nach wird die Zustimmung zur Atomkraft mit der Zeit wieder ganz von alleine zunehmen. Denn die Jungen sind alle dafür.
    .
    (Wer Kontakt hat z. B. zu eigenen Siebzehnjährigen weiß, dass die der „Generation Pfarrer Komma Startbahn-West-erprobt“ nichts abgewinnen können. Auch da macht „jugendlicher Übermut“ demnächst möglicherweise alles wieder neu. Und die Salti und Kapriolen sind im grunde genommen unglaublich.)
    .
    Und man kann alles auch von anderer Seite sehen. Wie wärs damit: Wir sollten vielmehr erwägen, mit Sarazin an der Spitze einen Krieg zu beginnen. Die Amerikaner haben nach dem Abzug letzte Woche ja doch wieder Truppen frei.
    .
    Und Dr. Don hat Recht: Gescheite Männer gibt es heute ja so wenige. (Und ein gescheiter Mann weiß, er ist für die Fruchtbarkeit da. Für immer und für eine. Wie eben jeder kluge Instinkt weiß. Aber „kluger Instinkt“ und „Mann“ schließt sich eben im Allgemeinen aus. – Nein es muss und soll keiner Kinder haben, der nicht will, so war und ist das nicht gemeint.)
    .
    Schön, dass er bloggt. Das ist so wichtig und unverzichtbar heute.
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    .
    Und „Colnago“. Ist das nicht – sehr wohl gerade im Lichte von Dr. Dons Lampe gesehen – nicht eigentlich bloß so etwas wie „vollkommen überteuertes italienisches „Buntmetall““? Von den Westvierteln norditalienischer Po-Ebenen ausgedacht, sich das von kommunistischen Gewerkschaften erkämpfte, den Familienunternehmen abgetrotzte Kapital von den eigenen Arbeitern und Buchhaltern zurückzuholen? „Kauf mir mein Hochpreisrad ab – und gib mir damit mein Geld zurück, Du Trottel? Und betrete nicht mein Stadtviertel mit Deinem dummen Rad von mir Du Depp?“ („… denn meine Tochter könnte in manchen schwachen Momenten ihres Cyklus Deine womöglich schön-starken Beine nebst schwarz behostem Po von hinten sehen und auf womöglich ganz dumme Gedanken kommen“ auch noch.) — Und es waren schon immer die Ostviertel, die auf so „mit Wertigkeit bloß übertünchten Buntlack“ reingefallen sind? (Und ohne solche Gewerkschaften keine Umverteilung und daher auch kein Colnago?)
    .
    Wir wissen, heute ist alles anders. Und schon der Mid-tier-Millionär kauft „Colnago“ aus der Portokasse – und steht zu Recht drüber. Geht procyklisch hinein: In die Erwartungshaltung der Ostviertel, dass der Westen halt mehr haben muss (wo ja auch was dran ist).
    .
    Recht eigentlich aber war „Rennrad“ doch immer nur so etwas wie „niederes Ostviertelverhalten“ (gibt es ein anderes?), genau so, wie Tauben züchten. Freizeitvergnügen für Arme. Die sich „Kutsche zum Automobil nebst drei Garagen an Dienstboten“ nicht leisten konnten, oder?
    .
    Das klassische Outfit der männlichen Betreuer links und der Schiedsrichterwagen rechts im Bild begeistern immer wieder: http://www.rsc-wittlich.de/ Westviertel am Start: http://www.youtube.com/watch?v=W5isH0TURjI (Der in dem weißen Kastenwagen bei 1:38 waren auch wir)
    .
    Und Nurs Dirstein. Es ist uns wieder eingefallen. Wir kennen ihn, haben ihn früher schon mal irgendwo getroffen: Der hatte doch 1946 von einem schwarzen Negersoldaten seinen ersten Kaugummi bekommen, nicht wahr?
    .
    Nichts für ungut also und auch alles mal wieder nur am Rande.

  49. @ donna laura: Elf? Wir...
    @ donna laura: Elf? Wir können uns auch über Verhütungsmittel unterhalten. Das war mein Lieblingsthema in der Schule.
    @ Herrn Sarazzin: Ich warne Sie, denn Präsidenten zu warnen!!!
    (Der Mann hat einen Bore-out: Unterforderung. Ab, zurück nach Berlin und wieder den Stadtkämmerer machen. Da war Ruhe und er war sein Geld wert.)

  50. Lieber Ernst Wilhelm,
    soweit...

    Lieber Ernst Wilhelm,
    soweit ich sehe, führen wir längs keine Immigrationsdebatte mehr (wie in den 90er Jahren, als der Umgang mit Asylbewerbern ein grosses Thema war), sondern eine Integrationsdebatte.
    .
    Was das Thema der Generativitäten anbelangt, so fällt mir dazu auch nichts anderes ein als nur, dass die Deutschen doch selber schuld sind, wenn sie sich nicht mehr fortpflanzen. Was können denn die Türken dafür, dass die Deutschen so gebärfaul sind?
    Was ist an dieser Frage eigentlich lächerlich?
    .
    Und was wäre die Alternative? Zwangssterilisierung türkischer Mütter nach der zweiten Geburt oder so? Wenn es das ist, worauf sie hinauswollen, müssen sie das schon klar und deutlich sagen.
    .
    Wenn Sie andere Vorschläge haben — bitte schön, heraus damit.
    .
    Im übrigen sehe ich die feudale Vergangenheit keineswegs nur negativ. Ganz im Gegenteil!
    Damals waren die politischen Eliten immer auch gläubige Christen und wussten darum genau um die Vergänglichkeit alles Irdischen. Sie wußten genau, dass ihre Dynastie (und damit auch ihr ganzes Fürstentum oder Königreich) leicht zugrunde gehen konnte, wenn es an männlichen Erben fehlte.
    Das Habsburgerreich z.B. wäre genau aus diesem Grund 1740 beinahe auseinandergefallen. Kaiserin Maria Theresia war zwar einerseits gegenüber integrationswilligen Nichtchristen sehr streng und sperrte sie ins Getto. Aber andererseits brachte sie auch 16 christliche Kinder zur Welt.

  51. @Rosinante: "Getreu den Worten...
    @Rosinante: „Getreu den Worten Lichtenbergs (Daraus schliess ich messerscharf, was nicht sein kann, das nicht sein darf)…“
    Waren diese Worte nicht doch eher von Wilhelm Busch?

  52. Ballerspieler sind also in...
    Ballerspieler sind also in eine Schublade zu stecken mit BILD-Lesern? Wieso? Ich spiele sogenannte „Killerspiele“, aber ich lese keine BILD-Zeitung und wenn, dann weiß ich dass ich mich auf alles, was drinsteht, nicht verlassen kann. Killerspiele mögen den ein oder anderen abstoßen, sie schaden aber niemandem, was man von der BILD wohl nicht behaupten kann.

  53. Darf ich noch mal eben? Bitte,...
    Darf ich noch mal eben? Bitte, Herr Giordano:
    .
    http://www.welt.de/kultur/article9375534/Ein-Stoss-ins-Herz-der-Political-Correctness.html

  54. @LouisXV
    04. September 2010,...

    @LouisXV
    04. September 2010, 10:10
    „Ist „das sei ihnen unbelassen“ das Zitat eines Sprachgewaltigen? Mur fehlt da die Bildung, aber ich tippe auf Andi Möller oder Horst Hrubesch. Um übrigen: Dank für den gelungenen Artikel!“
    1.) Schreibt man „Nur“ und nicht „Mur“.
    2.) Kennen Sie Andi Möller oder Horst Hrubesch?
    Wenn nicht rate ich dazu, deren Bildung erst einmal nicht zu beurteilen, denn das würde ja nur zeigen, dass Sie selbst über diese nicht verfügen!
    So etwas ist einfach unerträglich und grenzt ja schon an Beleidigung! Wer sind Sie oder meinen Sie zu sein, sich solcher Aussagen anzumaßen!

  55. Werter Observator (14:26), die...
    Werter Observator (14:26), die Blumen gebe ich gerne zurück. Und Ihre schöne Skizze islamisch-arabischer Einflüsse auf unsere Kultur könnte der wunderbare Verbindungs- oder Einstiegspunkt eines konstruktiven Dialogs sein.
    .
    Voraussetzung wäre, dass auf beiden Seiten (auf jener der muslimischen Einwanderer wie Ihrer deutsche, schweizerischen oder französischen Gastgeber) Erstens ein entsprechender Bildungsfundus abrufbar wäre, und Zweitens, dass der politische Wille zu dessen Anwendung bestünde.
    .
    Was Filou (17:45) schildert, ist wohl die gängige Realität gegenüber dem Elfenbeinturm, den Sie und ich bemühen. Und ErnstWilhelm (18:46) nennt Frau Schimmel, die Bonner Arabistin und Islamkennerin, die das von Ihnen positiv erinnerte Potential von abend- und morgenländischer Gemeinsamkeit nun weiss Gott (und seit Jahrzehnten) kompetent vermittelt (vermittelt hat?). Aber die gelehrte Dame denkt und schreibt zu differenziert und zu kritisch. Sie passt nicht auf den Flachbildschirm der EU-Offizialkultur, wo auch die Schweiz (wiewohl EU-resistent) häufig vertreten ist.
    .
    Der rote Salon dieses Blogs (donna laura) ist leider nicht repräsentativ. „Wir“ sind ein machtloser Plauderverein. Und die kabarettistische Pointe der Debatte liefert vielleicht der werte Filou: „Das hiesse dann, dass die ganze Integrationsdebatte totaler Unfug ist, und die Leute integrierter sind, als wir glauben“.

  56. Beispiel 1
    Ältere Frau sitzt...

    Beispiel 1
    Ältere Frau sitzt im Zugabteil mit einem südländisch aussehenden Menschen und fragt:
    „Wo kemman’S denn her?
    „Aus Passau.“
    „Nah, I moan, wo wo san’S eigentlich?
    „Ah so, von Plattling.“
    (Kurzes irritiertes Schweigen)
    „Nah, I moan, von wo san Eanene Eltern her?“
    „Ah des moanan’S! Mei Muatta is aus Minga und mei Vatta aus Landshut.“
    (Böses dauerhaftes Schweigen)
    2. Beispiel
    Ein Münchner fragt mich:
    „Bist a Münchner?“
    „Ja“
    „A echta? In Minga geboren?“
    „Ja“
    (Ende der Diskussion, Frage geklärt)
    .
    Warum nur ist Beispiel 2 bei „Menschen mit Migrationshintergrund“ nicht möglich? Warum kann die jährlich von der Abendzeitung gekürte „Schöne Münchnerin“ in Kolumbien oder Russland geboren sein, ohne dass irgendjemand ihr den Titel streitig machen wollte?
    .
    „Die sollen sich gefälligst integrieren“ heißt es. Aber wehe, sie tun es.

  57. naja, also: Giordano, so sehr...
    naja, also: Giordano, so sehr ich ihn schätze, ist bei dem Thema längst auf ganz eigenen und interessensgesteuerten Wegen unterwegs, nach dem Motto, wenn der Broder mal wieder zu viel krankes Zeug absondert, nimmt man besser den Giordano.

  58. Jeeves, ich rief den...
    Jeeves, ich rief den Lichtenberg aus dem Gedächtnis ab. Möglicherweise haben Sie Recht. In diesem Fall Dank.

  59. Verehrter Rosinante,
    es...

    Verehrter Rosinante,
    es handelt sich um zwei Zeilen aus dem Morgenstern-Gedicht „Die unmögliche Tatsache“.

  60. So ganz erschliesst sich mir...
    So ganz erschliesst sich mir der Hass der „Klugen Köpfe“ auf die Dummen ja auch nicht. Wo der Einäugige doch der König unter den Blinden sei. Was würde der durchnschnittliche FAZ Kommentator wohl schreiben, würde er realisieren, dass die Dummen gar nicht so dumm sind und die Kopftuchmädchen langsam beginnen den eigenen Töchtern vielleicht nicht die zeugungsunwilligen deutschen Männer, doch aber die Studienplätze und Jobs streitig zu machen.

  61. <p>@Filou: ja sicher sind die...
    @Filou: ja sicher sind die allermeisten ziemlich integriert, gerade die Türken. Aber es gibt eben eine Rückwendung auf die Religion, von deren importierten Dorfimamen selbst Milli-Görus-Mitglieder ziemlich die Nase voll haben, und DITIB (türkische Religionsbehörde) ist auch keine Dauerlösung, weil die nur türkisch sprechen und von den Verhältnissen in D und was die Leute hier bewegt keine Ahnung haben. Und ansonsten gibt es libanesische Clans, die sich von westlichen Ländern aushalten lassen – nicht nur D, sondern auch Kanada. Als sie gerade mal wieder im Libanon waren und es war dort mal wieder brenzlig, ließen sie sich von Bundeswehr und kanadischem Militär ausfliegen und feixten rum, daß es nicht schnell genug ging – von mir aus hätte man sie [Edit: Bedaure, das kann ich so nicht bringen. Don] für diese Unverschämtheit (das hat nichts mit Biologie zu tun, wenn es „Biodeutsche“ gewesen wären, hätte ich exakt dieselbe Meinung, sondern mit vulgärster Mißachtung des Staates und der Steuerzahler.). Nein, das ist nicht nur mir aufgestoßen, sondern auch Kanadiern. Das waren keine bedauernswerten Binationalen oder seriöse Leute (wie die Türken, die ich kenne), die zwischen die Fronten geraten sind, sondern abgefeimte Arschlöcher.

  62. lieber Filou,
    es war...

    lieber Filou,
    es war ironisierend gemeint; aber es gibt Probleme. Vom Raub der Goldketterl betroffen sind Rentnerinnen in den Außenbezirken, in der Innenstadt gibts Taschelzieher, organisierte Einbrecher grasen auch die ärmeren Bezirke ab und türkische Familien lassen ihren goldenen Brautschmuck im Banksafe, da bei ihnen auch oft eingebrochen wurde. Der gemeine Wiener mag die „Kopftüachl“ nicht und dementsprechend wirbt Strache auch unter den eingewanderten Serben -um Stimmen für die bevorstehenden Wahlen.

  63. Alles nur halb so schlimm? ...
    Alles nur halb so schlimm?
    http://www.youtube.com/watch?v=LxQgXgS5G3c&feature=fvw

  64. @HansMeier: die Generativität...
    @HansMeier: die Generativität türkischer Familien hat sich mW der der deutschen inzwischen ziemlich angeglichen. Kann sich aber wieder ändern, wenn der Rückzug auf die Religion weitergeht.

  65. @HansMeier555
    Ich versuche mal...

    @HansMeier555
    Ich versuche mal die Dinge zu trennen.
    .
    Ich halte es letztendlich für zutiefst lächerlich, wie in Deutschland Menschen medial hingerichtet werden. Siehe meine Liste oben. Dies gilt übrigens nicht nur für sogenannte Rechte. Es gilt für all diejenigen, die den engen und starren bundesdeutschen Konsens verlassen. Ich wage vorherzusagen, dass die deutsche, öffentlich-rechtliche Talkshow als Femegericht des Medienzeitalters Eingang in die Geschichtsschreibung finden wird.
    .
    Zur mangelnden Generativität der Deutschen. Das aberwitzige ist tatsächlich, dass die meisten derjenigen, die sich gegen eine Zunahme der muslimischen Bevölkerung in Deutschland wenden, so tun, als hätten sie damit persönlich nichts zu tun. Wo also ansetzen? Etwas mehr autochthon deutsche Kinder, gesellschaftlicher Druck auf autoritär-patriarchalische, meist muslimische Bevölkerungsgruppen und eine Einwanderung in qualifizierte Arbeit, nicht in Sozialsysteme. Was ist daran eigentlich so schwierig?

  66. @Don Carlos: Schon die...
    @Don Carlos: Schon die Einführung des einkommensabhängigen von der Leyenschen Elterngeldes vor einigen Jahren, war als Geburtsprämie für die genetisch besonders wertvolle, jedoch gebärunwillige deutsche Akademikerin gedacht.

  67. @Avantgarde

    Einem...
    @Avantgarde
    Einem Studienfreund ergeht es genauso. (Dortmund)
    Oft kommt zusätzlich noch die Frage:
    „Nein, ich meinte wo kommen denn ihre Eltern her? (Essen)
    Das Spiel kann er bis zu seinen Ur-(Ur-)Großeltern (Essen, Duisburg) weiterführen, die ein „Geschenk“ eines afrikanischen Potentaten an den Kaiser waren…
    Selbst die Nazis konnten der Familie nichts anhaben, peinlicherweise war ein Großvater sogar bei der Waffen-SS, sowas nennt man wohl Ironie der Geschichte…

  68. Liebe Foersterliesel,...
    Liebe Foersterliesel, Goldkettenklau ist in niederlaendischen Grossstaedten eine Domaene der hier sehr beliebten (Ironie) Marokkaner.
    .
    Uebrigens Zigeuner: ist 12 Jahre her, da lagerte eine solche Grossfamilie vor den Mauern von Utrecht. Rausschmeissen konnte man nicht, obwohl die Bullen schon mit den Stoecken auf ihre Schilde schlugen, so freuten sie sich. Was machte der Stadrat? Er gab den Zigeunern 900.000 Gulden mit der dringenden Bitte, sich niemals mehr sehen zu lassen. Verbuergte Geschichte uebrigens. Ging durch’s ganze Land.
    „Zigeunerjunge, Zigeunerjunge, woo sind deine Lieder.Trallalala, trallala…“
    (Alexandra, deutsche Schnulzeuse)

  69. Sarrazin spricht Wahrheiten...
    Sarrazin spricht Wahrheiten aus, aber nicht die ganze Wahrheit. Hinsichtlich der sarrazinschen Befürchtung der Selbstabschaffung ist diese zwar richtig und zerstört unsere Kultur, dafür rettet die Natur so die Erde vor zuviel Zerstörung durch die Klugen. VolKmar Weiss hat das recht gut indiesem Aufsatz erklärt: http://www.v-weiss.de/zyklisch.html
    Der Grund für die plötzliche Akzeptanz bei der nichtpolitischen Elite ist natürlich die Finanzkrise, die mit der völligigen Entwertung des Euro enden könnte. Für diesen nicht so unwahrscheinlichen Fall möchte man schon
    mal Sündenböcke aufbauen.

  70. was schaden die vielen Dummen...
    was schaden die vielen Dummen unseren Nachkommen.
    Demokratie wird da überschätzt.
    Viele Protagonisten hier fürchten oder vermuten das die eigenen Blagen auch nichts besonderes sind; und dann sind natürlich weniger Dumme von Vorteil.
    Prost

  71. Es ist wirklich schwer, etwas...
    Es ist wirklich schwer, etwas Intelligentes zu dieser Debatte zu sagen, ohne sein Niveau zu unterschreiten. Wenn man aber aber mal hochintelligent und logisch die Sache betrachtet, haben wir einen Autor („Deutschland schafft sich ab“) und eine Bundeskanzlerin („Das ist nicht hilfreich“), die vom dramaturgischen Aufbau aus gesehen darum streiten, ob Thilo Sarrazin nicht der geeignetere Bundeskanzler wäre. Ich würde sagen: Ja.

  72. "Ich weiss, warum ich das tue...
    „Ich weiss, warum ich das tue – ich will mein Geld selbst durchbringen, ich habe keine Lust auf Verantwortung und mag vor allem keine Kinder…“
    .
    Naja, und bei den genannten Problemschichten ist das genau so. Nur dass sie auch noch gerne „schnakseln“ und wissen, dass ihre Kinder sie den Ämtern und der Gesellschaft gegenüber „stark“ machen. Wer disfunktional ist, bekommt halt mehr Aufmerksamkeit. Zieht anderen Energien ab. Und genau das wollen solche. Typisch Waffe der Unterschicht. Gibts z.B. in Trier-Nord auch schon immer. (Und nicht erst also durch Migranten. „White mob“ gab es da auch schon immer.)
    .
    Und bürgerlich auch alles klar: Wir investieren da keine Energien. Leben einfach glücklich. Denn gerade auch das ist erlaubt. Und für die Probleme sollte es bezahlte Spezialisten geben (tatsächlich).
    .
    Und eher genau da liegt das Problem: Es ist zu wenig Geld da. Und weil nicht erst seit gestern zu wenig sinnvoll ausgegebenes Geld da ist, gibt es auch keine Leute. Und zwar Profis, die auch sanktionieren könn(t)en. Denn ohne sowohl-als auch geht es nicht.
    .
    Und auch wir werden solche Tagesaktualitäten denen überlassen, deren Aufgabe es ist, eben weil sie dafür bezahlt werden.
    .
    Das wäre zu einfach? Nein überhaupt nicht. oder ganz im Gegenteil: In dem Augenblick in dem ein sehr großer Teil der Gesellschaft nur macht, wofür er sinnvollerweise Geld bekommt, bleibt alles andere als unbezahlt liegen. Und dann muss man ganz einfach wieder bezahlte Jobs draus machen, aus dem was als Liegend-bleibend auffällig ist.
    .
    Und wenn man dann andere Dinge nicht mehr machen kann als Gesellschaft, dann kann das vollkommen o.k. sei: Zuerst das, was uns und Funktion und Zusammenhalt an erster Stelle betrifft. Und dann die Wünschbarkeiten oben drauf.
    .
    Und bürgerlich ist es ganz allgemein eben auch, wenn man trotzdem recht gut informiert ist, denn IQ und Emphatie geben es her:
    .
    „Das Haupteinzugsgebiet des Bürgerhauses ist der Stadtteil Trier-Nord. Anfang 2000 lebten hier 3700 Menschen. Bis zum Jahre 1991 waren Teilbereiche des Stadtteils in einem verwahrlosten, ghettoähnlichen Zustand. Die Menschen lebten unter sehr schlechten Wohnverhältnissen in ehemaligen Kasernengebäuden und zum Teil in mehrgeschossigen Schlichtbauwohnungen aus den 30er und 50er Jahren mit einem niedrigen Wohnstandard. Seit 1991 konnte durch die Arbeit unseres Kooperationspartners, der Wohnungsgenossenschaft Am Beutelweg e.G., die Wohnsituation unter aktiver Mitarbeit der BewohnerInnen qualitativ enorm verbessert werden. Trotz vieler positiver Veränderungen ist der Stadtteil bis heute geprägt durch eine überdurchschnittlich hohe Anzahl von SozialhilfeempfängerInnen. Es gibt eine Häufung von jungen Familien/Alleinerziehenden in komplexen psychosozialen Problemlagen. Der Kinderanteil an der Gesamtbevölkerung liegt bei 38% und damit weit über dem Bundes- und Stadtdurchschnitt. … “
    .
    http://www.quarternet.de/index.php?left=partner/rlp/btn.php&land=
    .
    Nein, durch die Institutionaliserung von Problemen sind sie nicht schon automatisch gelöst: Der richtige Weg aber wurde zumindest schon mal eingeschlagen.
    .
    Und bestimmte Formen der „Budgetierung von oben“ – eben leider gerade auch durch Teile der Westviertel mit – waren eben u.a. auch mitverantwortlich. Und sogar mit verantwortlich für den Zynismus, der das sogar so wollte, wie festzustehen scheint: „Unten ist eben unten, die kommen nicht zurecht.“ – Ach was.

  73. Auffällig ist auch hier...
    Auffällig ist auch hier wieder der typische neoliberale Irrglaube an die Allmacht des Staates. Mit einem richtigen Mix aus finanziellen Anreizen und polizeilicher Repression kann man alles erreichen, natürlich auch die Aufnordung der schmarotzenden Billigarbeitskräfte.

  74. Und man soll nicht vergessen,...
    Und man soll nicht vergessen, dass es auch noch andere Welten gibt:
    .
    Wie wäre es also mit ein klein wenig Blaise Cendrars?
    .
    „Beide waren in Paris Vorkämpfer der Moderne und beide kämpften in der Fremdenlegion im Ersten Weltkrieg, wo sie einen Arm verloren. Der Unterschied besteht nach Döbler vor allem darin, dass Cendrars „keine Herkunft“ hat und auch keine Familie. Sauser dagegen war verheiratet, hatte drei Kinder und – nun ja – sogar Eltern. „Die Signatur des Feuers“ erzählt vor allem vom Krieg. Döbler ist tief beeindruckt vor allem von der Beschreibung der Angst und der Erstarrung an der Front. Mindestens genauso fasziniert ist jedoch auch von dem „wunderbaren Größenwahn“ Cendrars, seinen „Sprüngen, Eruptionen und Verlangsamungen“, seiner „begeisterten Hingabe an das Leben“ – nicht nur während des Krieges, sondern auch bei so alltäglichen Dingen wie Autofahren. Das wundert den Leser allerdings gar nicht: Cendrars, so hat er nämlich vorher erfahren, besaß einen von Braque entworfenen Alfa Romeo.“
    .
    http://www.perlentaucher.de/buch/3721.html
    .
    http://www.lamarseillaise.fr/livres/la-calanque-le-manchot-et-l-alfa-rom-o.html
    .
    http://de.wikipedia.org/wiki/Blaise_Cendrars
    .
    Überflüssig also zu erwähnen, dass wir zumindest gestern noch im Centralmassiv waren, auf der A75 durch es reisten, bei allerbestem Wetter, strahlend blauer Himmel und 29 Grad im Schatten und in Volvic und Clermont-Ferrand? http://www.volvic.de/vulkan/land-der-vulkane/auvergne http://www.a75.com/au.html

  75. Hallo

    und was lernen unsere...
    Hallo
    und was lernen unsere kinder aus der story?

  76. Nichts natürlich, steht zu...
    Nichts natürlich, steht zu befürchten.

  77. Lieber HansMeier555, unsere...
    Lieber HansMeier555, unsere grosse, gemeinsame Zuneigung zu Lummerland (Ein Herz und eine Seele) krönen Sie heute mit einem Wochenend-KO für Alfred Tetzlaff: „Aufnordung der schmarotzenden Billigarbeitskräfte“. Alphons 11:45 hat gerade ein entsprechendes Dekret unterschrieben.

  78. „Nach der Lage der Dinge...
    „Nach der Lage der Dinge droht hier die erste Lage des Lebens. Gegen die Frau hat der Ingenieur keine Chance.“ (Faz, 4.9.10, Volker Looman).
    Wette: Für 120k€ + Grundstück kopiere ich Euch den 60er-Jahre Bungalow. Kiste Bier?

  79. staff.aureus, 13:30: Kommen...
    staff.aureus, 13:30: Kommen Sie uns bloß nicht mit Fakten, sowas will keiner hören und wird niemand kommentieren.
    .
    Trifft aber das Problem (die Kriminalität), denn genau das begründet die Ängste. Denn wer fürchtet sich wohl vor dem freundlichen Türken (Gemüsehändler) von nebenan oder dem frommen Muslimen (Dichter und Philosoph) beim Freitagsgebet?

  80. Ich bin mir sicher dass sich...
    Ich bin mir sicher dass sich Einwanderung für mich rechnet. Rein finanziell.

  81. @ErnstWilhelm: die Abgrenzung...
    @ErnstWilhelm: die Abgrenzung bei Verehelichung und Familie. Es gibt eine ganze Menge binationale Ehen. Und dazu gibt es noch diverse Leute, die über X Länder der qualifizierten Arbeit nachziehen und mal 5 Jahre hier und 2 Jahre dort sein sollten, und gescheiterte Rückwanderer.

  82. @colorcraze,21:06 full...
    @colorcraze,21:06 full ack
    .
    @V:Psst, sei ruisch sons mach isch disch messer.
    .
    @auch-einer, 18:00. Gustav Heinemann ? Unbestätigte Quellen zitieren sein bonmot:“Erziehung hat gar keinen Zweck, die Kinder werden ja ohnehin wie die Eltern!“. Es ist gut, an ihn zu erinnern, auch mit dem Gustav-Heinemann-Bürgerpreis. Die Laudatio sprach 2010 der Sigmar Gabriel. Für Heinz Buschkowsky. Und Heinz Buschkowsky spricht für Thilo Sarrazin, lehnt dessen Parteiausschluß ab.
    .
    Aus Gabriel´s Laudatio:“ Laissez-Faire-Politik hingegen ebnet der Beliebigkeit den Weg und ist eine der Ursachen für Entsozialisierung und Verwahrlosung.“
    Das provoziert und holt viele Gegner auf den Plan.
    „Jede politische Aktion beginnt mit dem Aussprechen dessen, was ist.“ Diese Maxime Ferdinand Lassalles hat Buschkowsky sich zu eigen gemacht. In einer Kultur der Formelkompromisse ist er damit angeeckt.
    Auch das provoziert natürlich! Sein Satz: „Multikulti ist gescheitert“ zum Versagen der Migrations- und Integrationspolitik in den letzten 40 Jahren hat bei vielen einen Sturm der Entrüstung, aber auch Beifall bei den Praktikern ausgelöst. Vergnügt beobachtet er heute, wie die Äußerungen der bissigsten Kritiker seinen Thesen immer ähnlicher werden.“
    .
    http://www.sigmar-gabriel.de/Reden/details/100419_heinemannpreis.html?pg=1
    .
    Abschliessend Heinemann: „Es gibt schwierige Vaterländer. Eines davon ist Deutschland. Aber es ist unser Vaterland.“

  83. Hallo,
    ich schleich nur kurz...

    Hallo,
    ich schleich nur kurz rein und habe einen Auswurf …. nein Einwurf .. nein Aspekt, na wie auch immer.
    Die Deutschen sind Meister der Nachbarschaftsstreitigkeiten vor Gericht.
    Die Deutschen kennen Ihre Nachbarn.
    Die Deutschen einer Strasse haben eine Art sich zu kleiden, meist betrifft das ganze Städte oder Regionen. Wer da ausbricht, hat Gegenwind.
    Der Deutsche hat gerne seine Ruhe.
    Der Deutsche verhält sich berechenbar und erwartet dies auch von anderen.
    Der Deutsche ist kein Nazi, aber zumindest national.
    Der Deutsche kauft eins von 20 Autotypen miz einer von 10 Autofarben (dürfte ca.80% der Autokäufe abdecken).
    Der Deutsche will seinen Kindern ein besseres Leben ermögliche als er oder seine Eltern hatten.
    Der Deutsche mag eine von 4 Sportarten, schaut in Freizeit TV oder I-Net und Trinke Bier oder Wein regelmässig.
    .
    Migranten sind einfach nur anders.
    .
    Deutsche mögen nichts was anders ist …………….. nicht mal wenn es andere Deutsche sind.
    .
    Ich bin ein bekennender Kleingeist …..

  84. 2.ter Versuch! ... mit...
    2.ter Versuch! … mit Aufforderung zur Antwort! … damit Sie mir aus dieser „Nummer“ nicht ungeschoren heraus kommen!
    @LouisXV
    04. September 2010, 10:10
    „Ist „das sei ihnen unbelassen“ das Zitat eines Sprachgewaltigen? Mur fehlt da die Bildung, aber ich tippe auf Andi Möller oder Horst Hrubesch. Um übrigen: Dank für den gelungenen Artikel!“
    1.) Schreibt man „Nur“ und nicht „Mur“.
    2.) Kennen Sie Andi Möller oder Horst Hrubesch?
    Wenn nicht rate ich dazu, deren Bildung erst einmal nicht zu beurteilen, denn das würde ja nur zeigen, dass Sie selbst über diese nicht verfügen!
    So etwas ist einfach unerträglich und grenzt ja schon an Beleidigung! Wer sind Sie oder meinen Sie zu sein, sich solcher Aussagen anzumaßen!

  85. ... d'accordo Don A., das ist...
    … d’accordo Don A., das ist nicht nur bedauerns- und bedenkenswert, fuer alle die sich bittesehr die Freiheit der Gedanken nehmen. Da bin ich mir selbst gerne unbequem und gedanklich frei, auch wenn ich, ebenso wie Sie, dies sehr genau beobachte … tu pauper Germania …
    .
    *… und kraeht der Hahn S. auch noch so laut und stupid auf dem Mist, so bleibt der Mist doch das, was der Herr S. ist* ( kikerikiiii, fluegelschlag, schlappschlapp, jappsjapps)*
    Schlimm nur, dass auch dieser Pleps-S. dann auch noch finanziell ausgesorgt hat, den dt. Steuerzahlern sei Un/Dank …
    .
    Ich hake es ab als extrem unangenehme „side-show“ eines i.w.S.d.W. impotenten Greisen-Moechtegern -S. des auslaufenden Sommer-Theaters *gaehn
    .
    Leider weile ich in einem kleinen, ganz dummen „Moechtegern-Staedtlein“ und da hat mich dann doch das dortige Online-Umfrage-Ergebnis arg erschreckt.
    Ich hoffnungslose Optimist oje …
    http://www.augsburger-allgemeine.de/Home/Nachrichten/Politik/Artikel,-Sarrazin-Kommentar-M-Guenther-_arid,2235145_regid,2_puid,2_pageid,4290.html
    .
    Vielen Dank, grazie tante, fuer Ihren Blog, den ich weiterhin aufmerksam lesen werde.
    Buon divertimento & salutoni,
    A.

  86. Werter Don,
    sehr lesenswerter...

    Werter Don,
    sehr lesenswerter Artikel, Sie waren ja noch nie ein großer Freund der Sarrazinlinge, ich bin auch kein großer Freund des Herren, kann mich aber auch nicht wirklich aufregen.
    Das Abendland wird potenziell vielleicht untergehen, wie auch immer der Untergang aussehen wird. Aber dass ausgerechnet ein alter Politiker, der vor 30 Jahren vielleicht hätte versuchen hätte sollen, den demographischen Wandel aufzuhalten jetzt den Untergang des Abendlandes propagiert, finde ich schon bemerkenswert.
    Sehr gut finde ich auch, wenn betroffene Gymnasiallehrer sich wundern, dass der „Migrant“ nicht noch einen Deutschkurs besucht hat, nachdem er sich 60 Stunden die Woche für das deutsche Wirtschaftswunder die Knochen kaputt gekeult hat. Es gab ja sowas in der Volkshochschule…zum Weglachen!
    Schöne Grüße aus dem Norden,
    Moritz

  87. dazu bitte nur in meinem Blog...
    dazu bitte nur in meinem Blog 2 Beiträge runter srollen:
    http://wuhei.blogger.de/
    „wer im Glashaus sitzt….“

  88. @ colorcraze
    Ich gehöre...

    @ colorcraze
    Ich gehöre selbst zu den nicht klar Abgrenzbaren, da seit 9 Jahren dauerhaft außerhalb Deutschlands wohnend. Aber man braucht auch gar nicht abzugrenzen. Es geht um die großen Bewegungen. Um den großen Gegensatz Islam und (Post-)Moderne. Um die Negierung des Nationalen, den Zerfall der Familien und der Religion und die Vernachlässigung der Interessen nachfolgender Generationen und ungeborener Kinder seit etwa 40 Jahren in Deutschland.

  89. @staff.aureus
    Der Sigmar war...

    @staff.aureus
    Der Sigmar war schon immer ein Dampfplauderer. Und immer schön die Fahne in den Wind.

  90. Don, der Vermehrungskampf ist...
    Don, der Vermehrungskampf ist doch aussichtslos. Wenn nämlich die Ansprüche auf Glotze und Bier reduziert sind, bekommt man schön alles bezahlt. Verdient man Geld, muß man leider alles selber zahlen, sodaß man sich bei einer größeren Anzahl von Kindern irgendwann nur noch Glotze und Bier leisten kann, was dem Anspruch nicht mehr gerecht wird.

  91. @Filou04. September 2010,...
    @Filou04. September 2010, 19:43
    Danke für den Link.
    Vor 6/7 Jahren war ich wie oft mit meinem jüdischen Kollegen und Koautor die Buchhandlungen Wiesbadens (gibt nicht viele – ich weiß). Als ich Ihm ein Buch – in dem Gestus des gerade aktuellen Bloggbeitrags von DA – über die Ausrottung der Juden zeigte; seine Antwort: „Was soll der Blödsinn, ich lebe doch“.
    Ich denke dieser aktuelle Bloggbeitrag von DA ist der Kommentierung nicht wert – Sorry DA – das ist nur Verbreiten von Betroffenheit, eigenwilliger (Nicht-)Besprechung des Buchs…
    So stelle ich mir die CSU vor, wenn Sie versucht sich fortschrittlich politisch korrekt (Blöder Begriff kommt aus der Gegnerschaft zu Reagan eigentlich und deswegen richtig, aber von den Rechten dann umgedreht und lächerlich gemacht) zu präsentieren

  92. "Multikulti ist...
    „Multikulti ist gescheitert“.
    .
    Parolen wie diese sind es aber auch, an denen die Aufklärung immer wieder von neuem scheitert.
    .
    Die Einwanderung türkischer Gastarbeiter wurde in den 60er Jahren von den damals regierenden bürgerlichen Parteien (CDU + FDP) wie auch der Unternehmern forciert. Die wollten damals dringend unqualifizierte billige Arbeitskräfte haben für den schnellen Profit, ohne sich über soziale Folgen viele Gedanken zu machen.
    Aber ihre politischen Erben tun heute so, als hätten sich irgendwelche linkliberalen „Multikulti-Gutmenschen“ die Moslems hierhergeholt (als Verstärkung für die 1.Mai-Demo oder so).
    .
    Wer vor „Multikulti“ warnt, muss dann auch sagen, wie er sich seinen Wunschtraum von MONOKULTI eigentlich vorstellt.
    Zwangstaufen für Türken? Zwangssterilisierungen für Türkinnen? Neger weiß anmalen? Sofortiger Entzug des Aufenthaltsrechts für erwerbslose Fremdrassige? Heiratserlaubnis nur nach positiver Erbgutevaluierung? Apartheidgesetze? Ausgehverbot für Jungtürken nach 19 Uhr?
    .
    Die jetzt so laut zu hörende Behauptung, „man müsse endlich einmal offen über das Integrationsproblem reden“ enthält eine glatte Lüge.
    Denn die Sarrazin-Versteher wollen nicht offen über irgendwas reden:
    .
    Es geht ihnen vielmehr darum, der Öffentlichkeit xenophobe Bekenntnisse abzu nötigen und sie auf das Ideal der monokulturellen und monoethnischen Gesellschaft festzulegen.
    .
    So nach dem perfiden Motto:
    „Erst einmal müsst Ihr zugeben, dass die Moslems ein Problem darstellen“.

  93. @Jeeves (4.9., 19:28), ...
    @Jeeves (4.9., 19:28), @Rosinante: Der Reim vom „messerscharfen Schließen“ stammt nicht von Lichtenberg, allerdings auch nicht von Wilhelm Busch, der jedoch eine ähnliche Wendung in seinen Reimen gebraucht hat, aber ohne das Adverb „messerscharf“. Das Zitat stammt von Christian Morgenstern, der selbstverständlich seinen Wilhelm Busch kannte…

  94. "Multikulti ist gescheitert"...
    „Multikulti ist gescheitert“ in einem Land zu sagen, in dem der Multikulturalismus nicht einmal ansatzweise ausprobiert wurde – abgesehen vom bereits so schon schwierigen Zusammenleben von Bayern, Schwaben, Sachsen, anderen Ossis und Fischköpfen – ist einfach lachhaft. Die Migrations- und Integrationspolitik der letzten 40 Jahre in Deutschland hat mit Multikulturalismus nun gar nix tun, denn dafür fehlt dem deutschen Mainstream (Elite oder Nicht-Elite) schlicht die Toleranz und intellektuelle Offenheit.

  95. Diese Integrationsdebatte...
    Diese Integrationsdebatte macht m.E. doch nur Sinn, unter der Annahme und
    dem Ruf nach neuer Zuwanderung und dem Ruf nach massiver Anwerbung von Arbeitskräften aus aller Welt.

  96. staff.aureus, ich dachte da...
    staff.aureus, ich dachte da eher an das (sinngemäss) wer mit eienm finger auf andere zeigt, zeigt mit drei fingen auf sich.
    .
    avantgarde,
    zürich, strassenbahnhaltestelle am limmatquai. ein bänker im dreiteiligen anzug, attaché case, wartet auf die tram. neben ihm ein schwarzer, wier der erste als bänker erkennbar. der erste (nach einer langen pause):
    – saget si, sih sind net vo züri?
    – nai, kam die antwort des schwarzen, i bi vo genf.

  97. "das sei ihnen unbelassen" ist...
    „das sei ihnen unbelassen“ ist einfach nur Aktivwortschatz.

  98. Ein anderes Lockmittel als die...
    Ein anderes Lockmittel als die Zuwanderung in die Sozialsysteme hat man nicht.
    Somit bleibt alles beim Alten.

  99. @ auch-einer. 08.59h. Kann...
    @ auch-einer. 08.59h. Kann sein, wie so oft der Fall, dass der schwarzer aus der Francophonie (ca. 400 Millionen Menschen) in die Romandie eingewandert ist und über den Froschschenkelgraben nach Züri gekommen.
    Die meisten DeutschschweizerInnen können nur holprig französisch dafür gut bis sehr gut englisch, da Schweizerdeutsch doch keine Weltsprache ist (wie man so sagt: „Die Grenzen meiner Sprache sind die Grenzen meiner Welt“).

  100. Lieber Ernst...
    Lieber Ernst Wilhelm,
    .
    Meinungsäußerungen wie Ihre machen mich immer ganz hilflos. Ich kann empathisch Ihre Schmerzen spüren, aber ich weiss einfach nicht, wie man daraus jetzt einen konstruktiven politischen Diskurs machen soll.
    .
    „Es geht um die Negierung des Nationalen, den Zerfall der Familien und der Religion und die Vernachlässigung der Interessen nachfolgender Generationen und ungeborener Kinder seit etwa 40 Jahren in Deutschland.“
    .
    „Negierung des Nationalen?“ Immerhin hatten wir die Wiedervereinigung, wir haben unsere Nationalhymne, haben 3x die Fussball-WM gewonnen, wir haben das Asylrecht abgeschafft und sind auch shcon längst wieder zur militärischen Ordnungsmacht aufgestiegen. Als nächstes steht ein ständiger Sitz im UN-Sicherheitsrat auf dem Programm.
    Was wollen Sie da noch, was fehlt Ihnen überhaupt? Tut es ihnen leid, dass selbst Franz Josef Strauss und Alfred Dregger Schlesien und Pommern nicht zurückerobern konnten? Oder fehlt Ihnen der Anblick einer schmissigen Militärparade zum Sedanstag?
    .
    „Der Zerfall der Familien“…
    Tja, dazu wurde im Beitrag schon alles gesagt. Wer sich nach einer idyllischen Familie sehnt, muss halt selber eine gründen. Niemand wird Sie daran hindern, zu ihrer Frau nett zu sein, ihr treu zu bleiben und sich um die Kinder zu sorgen.
    .
    Die Politik kann m.E. dazu nicht mehr beitragen, als die Rechte der Arbeitnehmer zu stärken und ihnen somit die existenzielle Sicherheit zu bieten, die man zur Familiengründung braucht.
    Aber da fährt der Zug ja in die ganz andere Richtung: Arbeitnehmer sollen heute doch „flexibel“ sein, das heisst zeitlich und räumlich ungebunden, sprich: kinderlos. Und diese Entwicklung wurde nicht von den „linken Multikulti-Gutmenschen“ vorangetrieben. (Sondern von den gleichen Parteien und Unternehmern, die auch die türkischen Gastabeiter ins Land geholt haben.)
    .
    „Zerfall der Religion“?!
    Niemand hindert Sie daran, die Kirche aufzusuchen, so oft sie wollen. Für die Amtskirchen gibt der Staat nach wie vor enormen Summen aus. (Religionsunterricht, theologische Fakultäten, etc. pp.). Was könnte oder sollte man darüber hinaus denn noch tun? Ungetauften Heidenkindern das Kindergeld streichen? Schulkinder und Arbeitnehmer zwangsweise zur Beichte zu schicken (ohne Beichtkarte keine Zeugnisse bzw. keinen Lohn?).
    .
    „Vernachlässigung der Interessen nachfolgender Generationen“.
    Das kann ich immerhin nachvollziehen, wenn Sie damit die Staatsverschuldung oder die Umweltverschmutzung meinen.
    .
    Aber die „Interessen ungeborener Kinder“?!
    Meinen Sie damit, dass die Abtreibung wieder verboten werden sollte? Auch türkischen Müttern? Oder nur deutschen?
    .
    Kurz gesagt:
    Der von Ihnen vermisste Diskurs passt einfach nicht in eine offene, aufgeklärte Gesellschaft.
    Wenn Sie aber zu vordemokratischen feudalen Verhältnissen zurückkehren wollen, dann müssen Sie das eben auch genau so sagen.

  101. Eine andere Frage ist, was die...
    Eine andere Frage ist, was die anderen EU-Länder davon halten.
    Sie wären auf jeden Fall mitbetroffen.
    Ob es ihnen gefällt, daß Deutschland nicht nur den Im-und Export von Gütern
    dominiert, sondern auch als DER Menschenanwerber und -verteiler in der EU ist?

  102. eigentlich interessiert doch...
    eigentlich interessiert doch niemanden, daß der sarrazin meinte, türken und araber seien doof. er ist nur der auslöser für die erkenntnis, wie hier mit anderen meinungen umgegangen wird. natürlich ist s. für die konsequenzen seiner aussagen selbst verantwortlich. natürlich muß er sich diskussionen stellen. man kann durch eine meinungsäußerung auch unbeliebt werden. muß er ertragen.

    aber hier wird eine meinungsäußerung unterdrückt. mag sie noch so abstrus sein, unwissenschaftlich, ungerecht, solange es keine straftat wie verleumdung, üble nachrede, volksverhetzung beinhaltet, bleibt es eine meinung, die folgenlos (bis auf inhaltliche auseinandersetzungen) geäußert werden darf.

    natürlich sperrt niemand s. für seine meinung ein. wir sind ja keine diktatur. er verliert nur auf anweisung von oben seinen job. man konnte sich bisher vielleicht hämisch darüber freuen, wenn ein schornsteinfegermeister seinen beruf verlor, weil er npd-mitglied war oder wenn npd-mitglieder nahezu vogelfrei waren, wenn ihnen andersdenkende konsequenzlos haus und auto demolierten. aber sarrazin ist kein nazi. er ist auch kein tumber h-IV-empfänger, dessen protest auf ‚montagsdemos‘ man leicht dadurch ersticken kann, indem die medien besoffene und geistig minderbemittelte vor eine kamera zerren und somit die ganze veranstaltung als treffen von besoffenen und minderbemittelten diffamieren.

    sarrazin ist bürgerlich. vielleicht exzentrisch. vielleicht unbeholfen. vielleicht sind seine statistiken falsch. aber als ’normalo‘ im anzug, mit doktortitel, mit karriere und ’sicherem arbeitsplatz‘ können sich bedeutend mehr menschen mit ihm identifizieren als mit dem stereotp eines brüllenden, glatzköpfigen nazis, eines molliwerfenden linksradikalen oder eines schmierigen h-vierers im ballonseidejogginganzug. er hat seine position auch durch eine gewisse anpassung und unterordnung erreicht. er ist kein randalierer oder atom- oder startbahngegner. er ist bürgerlich bis kleinbürgerlich. er ist das,was die meisten anstreben, ohne es zuzugeben.

    und nun kann ein solcher normalbürger wegen seiner meinung seinen sicheren arbeitsplatz verlieren. wegen seines unmuts über ein paar türken oder arabern, die kein deutsch lernen wollen. man mag in lächerlich finden oder ihm zustimmen. aber jetzt können selbst normale bürger ihren arbeitsplatz verlieren, wenn ihre meinung nicht den politischen vorgaben entspricht. sarrazin ist kein symbol wegen seines buches oder seiner meinung. sarrazin ist ein symbol dafür, daß es jetzt keine gewißheiten oder sicherheiten mehr für den ’normalbürger‘ gibt, der sich ohnehin schon weitgehend unterordnet und anpaßt. einmal bei ‚denen da oben‘ anecken und die bürgerliche idylle ist beendet. sarrazin mag noch weich fallen. jeder, dessen einziger wohlstandsquell seine lohnarbeit ist, kann sich die folgen einer unbedachten äußerung ausmalen.

    zwei ddr-grenzer auf grenzstreife. ‚denkst du gerade dasselbe wie ich?‘, ‚wenn du dasselbe denkst, muß ich dich jetzt festnehmen!‘

  103. Ist es nicht interessant, dass...
    Ist es nicht interessant, dass ein SPD´ler rechts von der Union angesiedelt wird, weil er pseudonational argumentiert?

  104. @ HansMeier555, 05. September...
    @ HansMeier555, 05. September 2010, 09:00
    .
    Auf den Punkt gebracht, danke!
    Vor allem dieses „Wir müssen offen über Integrationsprobleme reden…“ erscheint mir ebenfalls seltsame Rhetorik, da sie meiner Meinung nach ebenfalls etwas ganz anders meint.
    .
    Ca. 5–8 % aller Deutschen haben generell einen rechtskonservatives bis rechtsextremes Weltbild. Wenn der SPon jetzt behauptet, dass fast jeder Fünfte nach einer aktuellen Umfrage heute eine Sarrazin-Partei wählen würde, dann wird mir schlecht. Wahlweise über den SPIEGEL, der immer gern mit reißerischen SPONtan-Aktionen reingrätscht und reißerisch textet. Aber auch über dieses Fünftel. Falls das wahr ist.
    .
    Fremdenfeindlichkeit ist seltsam verteilt:
    In Gegenden, in denen gar nicht so viele Einwanderer leben, ist man deutlich xenophober als in Gebiete in denen sehr viele davon leben. Wie erklärt man sich diesen reziproken Effekt?

  105. @HansMeier555
    Sie verstehen...

    @HansMeier555
    Sie verstehen nicht. Ich will nichts zurück oder zu etwas zurückkehren. Und an einen starken Staat mit Verboten glaube ich schon lange nicht. Meist fordere ich auch Menschen auf, etwas zu tun. Nicht Politiker. Ich verstehe lediglich nicht, warum Leute wie Sie manifeste, dominierende Veränderungen der deutschen Gesellschaft in den letzten Jahrzehnten für nicht diskussionswürdig halten. Nehmen wir nur mal die Religion. In den letzten Jahren konnte ich selbst vor Ort sehen, wie der Islam in der Türkei, in Aserbaidschan und in Kaschstan auf dem Vormarsch ist. Gleichzeitig ist das Christentum in Deutschland am schwinden. Schön, wenn Sie meinen, dass Sie dies nichts angeht. Dann seien Sie bitte konsequent und kommentieren meine Beiträge hier nicht. Ich habe jedoch einen anderen Verdacht. Ihre moralischen Vorstellungen verbieten Ihnen einen Diskurs über gewisse Dinge. Denn diese Dingen sind Menschen wichtig, die Sie irgendwo rechts verorten. Deshalb kommen Sie über merkwürdige Unterstellungen nicht hinaus. Wenn Sie Lust und Zeit haben lesen Sie doch bitte meinen äußerst bescheidenen Blog. Vielleicht verstehen Sie mich dann etwas besser. Ansonsten wünsche ich noch einen schönen Sonntag.

  106. Verehrter Don, ich hatte nur...
    Verehrter Don, ich hatte nur auf den semantischen Unterschied zwischen „unbelassen“ und „unbenommen“ hinweisen wollen. War aber nicht so wichtig!
    Sehr geehrter Herr Ludwig, wollen Sie bitte Ihre täppischen Invektiven unterlassen. Ich ästimiere das nicht.

  107. @Vroni
    Da hoffe ich dann nur,...

    @Vroni
    Da hoffe ich dann nur, dass Sie nichts anderes schreiben als Sie meinen.

  108. @ ErnstWilhelm

    Dieser Ihr...
    @ ErnstWilhelm
    Dieser Ihr Satz war zwar nicht an mich gerichtet:
    „In den letzten Jahren konnte ich selbst vor Ort sehen, wie der Islam in der Türkei, in Aserbaidschan und in Kasachstan auf dem Vormarsch ist. Gleichzeitig ist das Christentum in Deutschland am schwinden.“
    .
    Doch dennoch dazu meine Frage an Sie:
    Wie will denn ausgerechnet die Politik diese ändern können, diese Veränderungen nach oben und nach unten im Religionseifer? Merken Sie was?
    .
    Müsste dafür nicht ein modernes Staatengebilde zurückgehen ins Mittelalter VOR dem Schisma? Und Religion und Staat wieder zu einem machen?
    Ist Ihnen klar, was Sie da verlangen?
    .
    Antwort an mich: Vermutlich sind Ihnen die Konsequenzen eben nicht klar. Wie so vielen, die Sarrazin als den feiern, der sage, was er denke (dass Unterschicht und Migranten dümmere Gene hätten). Aber was danach kommt, was denn als Lösung dafür angesetzt werden soll, da wird es von ihm dünn. Sehr dünn, nicht wahr? Bei Ihnen auch.
    .
    Da ist Dons satirischer Ansatz gegen diese pseudo-wissenschaftlich verkleidete Fremdenfeindlichkeit ja wenigstens ein Ansatz: „Ja Leut, dann reproduziert doch selber eure tollen hochintelligenten Gene (falls es so etwas gibt), und jammert nicht rum, dass ihr von unten her als Volk im Ganzen verblöden müsst.“
    .
    Welche konkreten Lösungs-Ansätze hat denn Sarrazin, haben Sie?
    Ich sehe nichts (nicht einmal Satire). Wie soll denn die Integration dann vonstattengehen? Auspeitschungen derer, die nicht zum vorgeschriebenen Sprachunterricht gehen? Religionsausübungsverbot? Härtere Gesetze gegen Jungs-Schlägerbanden? (dann bitte deutsche Randalierer und Hooligans nicht vergessen). Mauern um diese Stadtviertel? Warschau reloaded?

  109. @ ErnstWilhelm
    "@Vroni
    Da...

    @ ErnstWilhelm
    „@Vroni
    Da hoffe ich dann nur, dass Sie nichts anderes schreiben als Sie meinen.“
    .
    Aber ja, dafür bin ich seit Grundschule & Penne gefürchtet.
    Auf meine sture Rückmeldung als kleiner Grundschüler hin wurde sogar offiziell ein Satz im Schulgebet verändert, welcher komisch war.

  110. Don Carlos, auch wenn es...
    Don Carlos, auch wenn es vielleicht ironisch gemeint war: Die von Ihnen dargestellte Gefahr sehe ich überhaupt nicht. Es gilt vielmehr: Wess´Brot ich ess´… Nun ja – Herr Sarrazin ist Beamter und wird vom Staat bezahlt.

  111. @Vroni
    Die Politik kann in der...

    @Vroni
    Die Politik kann in der Tat wohl nicht viel tun. Aber das habe ich auch nie anders behauptet.
    .
    „Ist Ihnen klar, was Sie da verlangen?“ Ich habe derartiges nie verlangt. Ich weiss beim besten Willen nicht, wie Sie und Ihr Bruder im Geiste HansMeier555 mir ständig so etwas andichten wollen.
    .
    Kurz zur Religion. Die selbst beobachtete Islamisierung hat mich christlicher gemacht. Das ist zunächst einmal eine persönliche Sache. Dennoch erlaube ich es mir, andere zu fragen, was wir einem aggressiven Islam entgegen setzen können, wenn das Christentum in Deutschland am Schwinden ist. Es gibt hier sicherlich andere Möglichkeiten als eine Rechristianisierung.
    .
    Kurz zum Gebären von Kopttuchmädchen. In der Tat ist es wenig konsequent, sich über muslimische Einwanderer und deren Fortpflanzungsverhalten zu beschweren und selbst nicht für eine kulturerhaltend ausreichende Zahl eigener Kinder zu sorgen. Don Alphonso nimmt es mit Sarkasmus und zieht das ganze ins Lächerliche. Ich halte es für eine ernstzunehmende Frage.
    .
    Mit anderen Worten, Lösungsansätze sind für mich die Handlungen einzelner. Den großen politischen Wurf sehe und erwarte ich nicht. Ein Arzt aus Hessen hat zum Beispiel für sich einen Ansatz gefunden:
    .
    http://www.tz-online.de/nachrichten/deutschland/hessen-arzt-verhaengt-kopftuch-verbot-904051.html
    .
    Oder ist das auch mal wieder nicht akzeptabel?

  112. liebe Minna,
    in Gegenden mit...

    liebe Minna,
    in Gegenden mit höherem Migrantenanteil ist die Ablehnung geringer weil dort ja viele realiter von Migranten profitieren: steuer-und soialabgabenhinterziehende Bauunternehmer, Gastronomie, Klein-und Kleinstgewerbe, Vermieter schäbiger Wohnungen, Sozialdienstleister (Kindergärten, Schulen, soziale Betreuungseinrichtungen), Winkeladvokaten und Schuldeneintreiber, Securityfirmen, etc., etc…

  113. gegen religion könnte man...
    gegen religion könnte man auch homöopathisch vorgehen, wenn man ähnliches mit ähnlichem begegnen möchte…
    .
    ich kann mir nicht helfen, irgendwie höre ich in der diskussion die stimme von alfred tetzlaff …
    http://www.youtube.com/watch?v=FKCNb2l5aJs&feature=related

  114. lieber Ernst Wilhelm,
    na, da...

    lieber Ernst Wilhelm,
    na, da wird die Ordination finanzielle Einbußen erleiden; uninformierte medikationsfreudige Arztbesucher sind sonst gar nicht ungern gesehen, man vergewissert sich auch nicht ob sie Diagnose und Anleitung zur Medikation wirklich verstanden haben, wenns wehtut werden sie schon wiederkommen…
    Hier gibt es bereits viele femdsprachige Ärzte, mehrsprachige Hilfen in Ordis und Apotheken; man kommt der Klientele entgegen von der man ganz gut lebt. Für Fundis gibt es eigene Ärzte; gehäufte Zwillingsschwangerschaften gehen auf vorherige Hormongaben zurück, da die Schwangerschaften (Mutter-Kind-Paß; Kindergeldauszahlung nur nach erfolgten Untersuchungen) ärztlich gut überwacht werden, sind die Zwillingsgeburten auch nicht mehr so gefährlich wie früher, glücklicherweise.

  115. @ ErnstWilhelm
    .
    Das mit dem...

    @ ErnstWilhelm
    .
    Das mit dem Kopftuch oder der Burka ist aus meiner ganz persönlicher Sicht ein Problem des (frauenfeindlichen) Patriarchismus und keins der Religion. Der islamische Religionsgründer und der ganze Koran schreiben nirgend etwas von solchen körperfeindlichen Zwangsverhüllungen vor. Habe den Koran übrigens daheim.
    .
    Next: Wir driften ganz langsam weg – von der obskuren Intelligenz-Gen-These S.s hin zu einer nicht weniger obskur anmutenden Religions-These.
    .
    Beides kann ich nicht so unterschreiben. Und: mehr abendländische Religion auf abendländischer Seite als Hilfsmittel gegen das gefühlte Überschwappen orientalischer Religion und dadurch zur Besserung des unguten Gefühls, dass „Deutschland sich abschaffe?“?
    .
    Schafft sich Deutschland ab, weil es weniger glaubt, weniger an eine römische oder nachfolgend lutherische Religionsspaltung glaubt? Rom liegt in Italien (blanker Zufall, dass ein Deutscher Papst ist, vorher war es ein Pole). Christus sprach hebräisch, er war ein Hebräer. Das zur abendländischen westlich-zivilisatorischen Christlichkeit. Die ist nicht „deutsch“, nicht einmal europäisch.

  116. Was vom Buch S. mir, sehr...
    Was vom Buch S. mir, sehr aufmerksamen Leser quer duch die Qualitaetsmedien, deutlich geworden ist: Es handelt sich bei Sarrazins Bemerkungen zur Genetik (und drumherum) um kurze Ausfluege in einem Buch von mehr als 400 Seiten. Die Aufregung darueber ist laecherlich, denn man koentnte das mit ironischem Grinsen abtun.
    Die Aufregung darueber ist ebenso verstaendlich, denn in der BRD wird seit Jahrzehnten von Bildungsoffensive geredet-und so getan alswaere sie bereits eingetreten. Tatsache ist aber, dass das Ausbildungsniveau staendig abgesenkt, die noetigen Pruefungen diesem Niveau angepasst wurden. Dies gilt wahrscheinlich nicht fuer jedes Bundesland.
    Es gibt eine anerkannte Kluft zwischen offenen Arbeitsplaetzen fuer Qualifizierte, und einem Unterangebot fuer weniger Qualifizierte. Zu den weniger Qualifizierten gehoeren nun mal viele Angehoerige dieses sozialen Biotopes. Bemerkenswert finde ich das schon.
    .
    Ein Beispiel aus NL: Mein direkter Nachbar ist Chinese. Er betreibt ein kleines Restaurant. Das Ehepaar arbeitet immer, an allen Feiertagen, sieben Tage die Woche. Die Leute sind schrecklich ungebildet. Mann und Frau sprechen das (nach mir) schlechteste Niederlaendisch des Abendlandes.
    Der Sohn arbeitet als Herzchirurg an der Universitaetsklinki in Nijmegen.
    .
    Resumée: Wir haben vor lauter Erziehungsdebatten, gruenen Ideologien, Kommunismus, Sozialismus, Revolution in Portugal, Solidaritaet fuer Nicaragua, und anderen intellektuellen Pseudoaktivitaeten voellig vergessen, uns um die praktische Seite der Erziehung zu kuemmern. Nun ja, nicht alle, Gottseidank, dies sind aber diejenigen, die noch ein bisschen Restverstand in die Gesellschaft bringen.
    (Geschrieben von einem, der einen muehevollen Kampf durch Milieus, Schulen und Hochschulen durchstanden hat.)

  117. Klein-Sarrazin...
    Klein-Sarrazin spricht:
    http://www.youtube.com/watch?v=SRKGeDaN8AE
    .
    :-D

  118. Wir sind immer wieder erstaunt...
    Wir sind immer wieder erstaunt darüber, wie ernst das alles in Deutschland genommen wird. Dabei scheint doch längst klar zusein, dass
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    1. jeder niormal junge Mensch heute mindestens zwei oder mehr sozio-kulturelle Identitäten hat, und
    2. es darauf hinauslaufen wird, dass dies alle werden, was u. a.
    3. Amartyra Sen bereits seit 20 Jahren vorhersagt, und
    4. auch wir seit ca. zwei Jahren als kleine vom Rand aus uns selbst so erkannten, weil spürten, die aktuelle Debatte daher
    5. ja wohl vor allem eines ist: Die gebildeteren Älteren aus Feuilleton und Gesellschaft holen dies jetzt am Ende auch noch nach, denn
    6. wird dieser Prozess zur Veränderung der Mehrheit, durch Erkenntnis und Anpassung führen, und
    7. unterstes Prekariat wird eher unverändertlich sein resp. sich erst
    8. mitverändern, wenn Erkenntniss und Veränderung die „Eliten“ auch verändert haben.
    .
    „Amartya Sen kommt aus einem gebildeten und wohl situierten Elternhaus. Sein Vater war Professor für Chemie an der University of Dhaka. So wurde er schon in frühen Jahren von den diversen Campus, auf denen er zusammen mit seiner Familie lebte, geprägt: “I was born in a University campus and seem to have lived all my life in one campus or another.”
    .
    Nach dem Abschluss seiner Schulausbildung studierte Sen Wirtschaftswissenschaften am Presidency College in Kolkata, wo er 1953 den Bachelor erhielt. Danach vertiefte er das Studium der Wirtschaftswissenschaften im englischen Cambridge. Dort erhielt er unter anderem im Jahre 1954 den Adam Smith-Preis der Cambridge University und auch einen Preis, der es ihm ermöglichte, ein vierjähriges Studium seiner Wahl zu belegen. Da Philosophie und Wirtschaft seiner Meinung nach einander auf vielen Ebenen nahestehen, entschloss er sich, erstere ebenfalls zu studieren. Den Bachelor im Fach Wirtschaftswissenschaften erlangte er im Jahr 1955 und den des Master 1959.
    Amartya Sen unterrichtete in den 60er-Jahren am Massachusetts Institute of Technology, in Stanford, Berkeley und an der Harvard University als Gastprofessor. …
    .
    Im Jahre 1988 wechselte Amartya Sen nach Harvard, wo er zehn Jahre lang eine Professur für Philosophie und Ökonomie innehatte. Von 1998–2004 amtierte er als Oberhaupt des Trinity College in Cambridge, ehe er nach Harvard zurückkehrte. …
    .
    Amartya Sens Denken ist von der Frage geprägt, wie die unterschiedlichen Bedürfnisse der Menschen in der ökonomischen Theorie so abgebildet werden können, dass die Theorie Hinweise liefert, wie die allgemeine Wohlfahrt verbessert werden kann. Die traditionelle Wirtschaftstheorie befasst sich mit dieser Frage in der Mikroökonomie und dort speziell in der Haushaltstheorie bzw. in der Wohlfahrtsökonomie. Angestoßen durch die Arbeiten von Kenneth Arrow und dessen Unmöglichkeitstheorem entwickelte Sen eine umfassende Kritik an den klassischen und neoklassischen Theorien der Nationalökonomik. Zugleich beharrte er darauf, Lösungsansätze für sein Anliegen im Rahmen der ökonomischen Theorie zu suchen … .
    .
    In dem 1980 veröffentlichten Aufsatz „Equality of What?“ trat Sen in die Debatte um die Gerechtigkeitstheorie von John Rawls ein und vertrat erstmals die Auffassung, dass es vorrangig nicht um die Verteilung von Gütern geht, sondern um Verwirklichungschancen, die Menschen erreichen können. Entscheidend für die Qualität des Lebens ist nicht das Einkommen, denn auch bei einem guten Einkommen können Unterdrückung und Unfreiheit bestehen. Der Maßstab des Lebensstandards ist ein Fortschritt in dieser Betrachtungsweise, aber noch nicht ausreichend, … .
    .
    Eine auf soziale Einigkeit setzende Politik darf nicht auf der Basis vorgegebener individueller Präferenzen und Direktiven handeln, sondern muss sich auch an deren Entwicklung beteiligen. Dabei spielt die öffentliche Diskussion eine erhebliche Rolle. Für eine funktionierende Lösung ist dennoch kein sozialer Konsens vonnöten. ….
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    Sens Hauptgedanke bezieht sich hier auf die Vergrößerung der individuellen Freiheiten zur Minderung der sozialen, globalen Ungerechtigkeit. Er entwirft zuerst ein Konzept, in dem die Freiheit beziehungsweise die Verwirklichungschancen die Basis des ethischen Handelns und das eigentliche Entwicklungsziel sind („Capability Approach“). Die Steigerung des Bruttosozialprodukts ist nur eine Nebenerscheinung dieses Prozesses. Daraus folgert er die Wichtigkeit eines allgemeinen Bildungs- und Gesundheitssystems schon als ersten Schritt für Entwicklungsländer. Die Gleichberechtigung und Bildung der Frau ist nicht nur eine Notwendigkeit zur Erhöhung des Lebensstandards, sondern auch die beste Geburtenkontrolle. …
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    Freiheit, ein Begriff, der mit dem der Entwicklung in ständiger Wechselwirkung steht, manifestiert sich in Verfahren, die sowohl Handlungs- als auch Entscheidungsfreiheit ermöglichen, und in Chancen, die die Menschen angesichts ihrer eigenen sozialen Umstände haben. Des Weiteren sind Freiheiten die Grundbausteine der Entwicklung, wobei die Freiheit zur Erweiterung der individuellen Verwirklichungschancen die größte Rolle spielt. Individuelle Freiheit ermöglicht es dem Menschen, sich selbst zu helfen und auf seine Umgebung einzuwirken. Sie ist daher zugleich Mittel und Ziel der Entwicklung … . usw. usf.
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    http://de.wikipedia.org/wiki/Amartya_Sen
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    Also Deutscher und Italiener, Dumme kleine Stadt und Meran, Deutscher und Türke, Deutscher und Moslem, Vorstandsvorsitzender und Segler, Designer und Vater, Sänger und Musiker, Protestler und Gläubiger, Minister und Intellektueller. Mindestens halt.
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    „Ähnlich argumentiert auch der indische Nobelpreisträger Amartya Sen gegen Huntingtons Vorstellungen von Konflikten, die sich aus Unterschieden in der kulturellen Identität ergeben würden:
    .
    Eine Person kann gänzlich widerspruchsfrei amerikanische Bürgerin, von karibischer Herkunft mit afrikanischen Vorfahren, Christin, Liberale, Frau, Vegetarierin, Langstreckenläuferin, Heterosexuelle, Tennisfan etc. sein. …“
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    http://de.wikipedia.org/wiki/Kulturelle_Identit%C3%A4t
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    Und die FAZ holt, wenn man so will, u. a. auf ihre Art und Weise nach:
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    „Und dass die Akteure, die er zum Handeln bewegen will, jetzt auch seine richtigen Tabellen ignorieren. „Sarrazin fehlt die Einsichtsfähigkeit“, urteilt die Bundesbank. Jetzt wird sein Leben gestaltet.“
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    http://www.faz.net/s/Rub0E9EEF84AC1E4A389A8DC6C23161FE44/Doc~EA7882221DB51423A9B26C265B59D2DAA~ATpl~Ecommon~Scontent.html
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    Das kann Wahrheit sein – aber auch Kontrollwunsch. Kontrollwunsch von jemand nicht mehr Jungem. Der den verbleibenden Rest seines Lebens lieber so abwickeln würde, wie es sein gewohntes Weltbild ihm leicht macht. Und enthält auch Anteile von Autoagressivität (wozu habe ich denn eigentlich mein eigenes Leben dann so einsichtsvoll angepasst verbracht, wie mir meine Eltern & soziale Referenzgruppe als erfolgversprechend nahelegten, wenn der das darf?), die jetzt nach außen drängen, im Allgemeinen Halt und Bestätigung suchen.
    .
    Und man sieht es hier im Blog:
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    „sarrazin ist bürgerlich. vielleicht exzentrisch. vielleicht unbeholfen. vielleicht sind seine statistiken falsch. aber als ’normalo‘ im anzug, mit doktortitel, mit karriere und ’sicherem arbeitsplatz‘ können sich bedeutend mehr menschen mit ihm identifizieren als mit dem stereotp eines brüllenden, glatzköpfigen nazis, eines molliwerfenden linksradikalen oder eines schmierigen h-vierers im ballonseidejogginganzug. er hat seine position auch durch eine gewisse anpassung und unterordnung erreicht. er ist kein randalierer oder atom- oder startbahngegner. er ist bürgerlich bis kleinbürgerlich. er ist das,was die meisten anstreben, ohne es zuzugeben.
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    und nun kann ein solcher normalbürger wegen seiner meinung seinen sicheren arbeitsplatz verlieren. wegen seines unmuts über ein paar türken oder arabern, die kein deutsch lernen wollen. man mag in lächerlich finden oder ihm zustimmen. aber jetzt können selbst normale bürger ihren arbeitsplatz verlieren, wenn ihre meinung nicht den politischen vorgaben entspricht. sarrazin ist kein symbol wegen seines buches oder seiner meinung. sarrazin ist ein symbol dafür, daß es jetzt keine gewißheiten oder sicherheiten mehr für den ’normalbürger‘ gibt, der sich ohnehin schon weitgehend unterordnet und anpaßt. einmal bei ‚denen da oben‘ anecken und die bürgerliche idylle ist beendet.“
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    Und darum gehts: Um den Einbruch der Realität in gewohnte Denkschemata von Leuten, die zwar an die 50 oder Älter sind, sich aber bislang noch für viel jünger halten konnten, als … . Und für „oben“. Und nun ist es nicht wahr. Womöglich nicht wahr.
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    Hier: „In drei, vier Wochen wird man das alles wieder vergessen haben und so denken, wie die Klugen immer denken: Von Genen kann man sich nichts kaufen, aber von Geld sehr wohl. “
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    Und was, wenn dann Kulturell-andere kommen und wissen und ahnen und argumentieren, das evtl. schon schon im AT bei Salomo geschrieben steht „Ihr jungen Männer strebt nicht nach dem Geld, auch wenn Frau Torheit geschminkt an allen Ecken und Plätzen steht und so ruft, aber nach Bildung und Wissen, denn diese werden Euch besser schmücken als Gold und Diamanten…“. Denn so oder so ähnlich heißt es möglicherweise auch im Buch der Bücher unseres Kulturkreises, oder?
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    Nein, Besitz alleine ist nicht schädlich. Nur ohne Selbstironie.
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    Wir zitieren hier wie folgt lediglich, als selbst zu erinnern: „Dies sind die Sprüche Salomos, des Königs in Israel, des Sohnes Davids. Und Gott gab Salomo sehr große Weisheit und Verstand und reichen Geist wie Sand, der am Ufer des Meeres liegt, zu lernen Weisheit und Zucht, Verstand Klugheit, Gerechtigkeit, Recht und Schlecht; daß die Unverständigen klug und die Jünglinge vernünftig und vorsichtig werden.
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    Wohl dem Menschen, der Weisheit findet, und dem Menschen, der Verstand bekommt! Abermals ist gleich das Himmelreich einem verborgenem Schatz im Acker, welchen ein Mensch fand und verbarg ihn und ging hin vor Freuden über denselben und verkaufte alles, was er hatte, und kaufte den Acker. Denn es ist besser, sie zu erwerben, als Silber; denn ihr Ertrag ist besser als Gold.
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    Nehmet an meine Zucht lieber denn Silber, und die Lehre achtet höher denn köstliches Gold. Meine Frucht ist besser denn Gold und feines Gold und mein Ertrag besser denn auserlesenes Silber. Sie ist edler denn Perlen; und alles, was du wünschen magst, ist ihr nicht zu vergleichen. Abermals ist gleich das Himmelreich einem Kaufmann, der gute Perlen suchte. Langes Leben ist zu ihrer rechten Hand; zu ihrer Linken ist Reichtum und Ehre. Denn sie werden dir langes Leben und gute Jahre und Frieden bringen; Ihre Wege sind liebliche Wege, und alle ihre Steige sind Friede. Sie ist ein Baum des Lebens allen, die sie ergreifen; und selig sind, die sie halten. Denn der HERR hat die Erde durch Weisheit gegründet und durch seinen Rat die Himmel bereitet.
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    Da die Tiefen noch nicht waren, da war ich schon geboren, da die Brunnen noch nicht mit Wasser quollen. Durch seine Weisheit sind die Tiefen zerteilt und die Wolken mit Tau triefend gemacht. Mein Kind, laß sie nicht von deinen Augen weichen, so wirst du glückselig und klug werden. Das wird deiner Seele Leben sein und ein Schmuck deinem Halse.
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    Die Weisheit klagt draußen und läßt sich hören auf den Gassen; sie ruft in dem Eingang des Tores, vorn unter dem Volk; sie redet ihre Worte in der Stadt:
    Ruft nicht die Weisheit, und die Klugheit läßt sich hören? Wie lange wollt ihr Unverständigen unverständig sein und die Spötter Lust zu Spötterei und die Ruchlosen die Lehre hassen? Kehret euch zu meiner Strafe. Siehe, ich will euch heraussagen meinen Geist und euch meine Worte kundtun. Weil ich denn rufe, und ihr weigert euch, ich recke meine Hand aus, und niemand achtet darauf. Ich recke meine Hand aus den ganzen Tag zu einem ungehorsamen Volk, das seinen Gedanken nachwandelt auf einem Wege, der nicht gut ist. Wohlan ich will euch zählen zum Schwert, daß ihr euch alle bücken müßt zur Schlachtung, darum daß ich rief, und ihr antwortetet nicht, daß ich redete, und ihr hörtet nicht, sonder tatet, was mir übel gefiel, und erwähltet, was mir nicht gefiel. Und laßt fahren allen meinen Rat und wollt meine Strafe nicht:
    .
    O will ich auch lachen in eurem Unglück und Eurer spotten, wenn da kommt, was ihr fürchtet, Er wird der Spötter spotten; aber den Elenden wird er Gnade geben. Wenn über euch kommt wie ein Sturm, was ihr fürchtet, und euer Unglück als ein Wetter, wenn über euch Angst und Not kommt. Dann werden sie nach mir rufen, aber ich werde nicht antworten; sie werden mich suchen, und nicht finden. …“
    .
    http://www.bibel-online.net/buch/20.sprueche/3.html Und auch wirklich nur ganz am Rande.

  119. @ErnstWilhelm spricht mir aus...
    @ErnstWilhelm spricht mir aus dem Herzen. Nur als Expat kann der wahre Umfang der Moslemisierung Deutschlands erkannt werden. Da bleibt doch nur Frage des warum? und hier kann man nur sagen follow the money. Warum sind die fuehrenden Persoenlichkeiten von CDU und SPD fuer die ungehinderte Einwanderung dieser Analphabeten, ganz einfach, die ihnen nahestenden Wohnungsbaugesellschaften brauchen Mieter fuer die in den 50 und 60er Jahren erbauten maroden Mietskasernen. Vielleicht trifft es auch auf Don zu, der einige seiner Altbauten lieber fuer cash vermietet anstatt diese abzureissen.

  120. "Eines Tages Anfang September...
    „Eines Tages Anfang September 1955 sprang ich zwölf Uhr mittags vor Los Angeles auf einen Güterzug, erwischte einen offenen Wagen und legte mich hin und stopfte mir mein Zeug unter den Kopf und schlug die Beine übereinander und blickte gedankenverloren zu den Wolken hinauf, während wir gen Norden nach Santa Barbara rollten. Es war ein Bummelzug, und ich hatte vor, die kommende Nacht am Strand von Santa Barbara zu schlafen … und (am nächsten Tag, p.) um sieben Uhr abends auf einen erstklassigen Güterzug zu springen, der bis San Franzisko durchfährt. …
    .
    Ich jubelte, als ich ein herrliches, trockenes Flußbett mit weißem Sand und einem Rinnsal in der Mitte sah, wie wir über die Brücke nach Riverside hineinrollten. Ich hielt Ausschau, wo sich mir die erste Gelegenheit bot, im Freien zu übernachten und meine neuen Ideen auszuprobieren. Aber auf dem heißen Busbahnhof sah mich ein Neger mit meinem Rucksack, … und als ich ihm sagte, ich würde auf dem Weg zurückgehen, um in dem Flußbett zu schlafen, sagte er: “ Nein Sir, das können Sie nicht machen, die Polizei in dieser Stadt ist die härteste im Staat. Wenn die sie da unten sehen, kassieren die sie, Mensch“, sagte er, „ich möchte heute nacht auch draußen schlafen, aber es ist gegen das Gesetz.“ „Wir sind doch nicht in Indien“, sagte ich sauer und marschierte los, es trotzdem zu versuchen. … Das einzige, was man machen konnte, war, es dennoch zu tun und sich nicht sehen zu lassen. …
    .
    Ich war jetzt wirklich erstaunt über Morleys Weisheit. „Der mit all seinen gottverdammten Bildern von den schneebedeckten Schweizer Alpen“, dachte ich.
    .
    Dann war plötzlich alles wie Jazz: es passierte in einer oder zwei wahnwitzigen Sekunden: ich blickte auf und sah, wie Japhy den Berg herunterrannte, mit riesigen Sätzen von zwanzig Fuß, er rannte, sprang, landete mit großem Schwung auf seinen Stiefelhacken, federte etwa fünf Fuß weiter, segelte dann wieder mit langem, irrem Jodelgeschrei die Wände der Welt hinunter, und im dem Augenblick wurde mir blitzartig klar: es ist unmöglich von Bergen abzustürzen, du Idiot, und mit einem eigenen Jodelruf stand ich plötzlich auf und fing an, den Berg hinabzurennen, ihm nach, mit genau denselben riesigen Sätzen … .“
    .
    Jack Kerouac, „The Dharma Bums“, Viking Press, New York, New York , USA, c 1958.l
    .
    Wie sich alles ändert, nicht wahr?

  121. liebe Försterliesel,
    eine...

    liebe Försterliesel,
    eine Statistik über die Anzahl der „Milieus“, die um ihren Nachwuchs/Nachschub bangen, wäre auch mal interessant.;-)

  122. Lieber Ernst Wilhelm,
    .
    Ihre...

    Lieber Ernst Wilhelm,
    .
    Ihre Perspektive finde ich schon auch interessant.
    In gewisser Weise ist es ja so, dass z.B. die Türkei und die Türken alles richtig machen:
    Sie haben einen ausgeprägten Nationalstolz, sie nehmen ihre Religion ernst (jedenfalls ernster als wir die unsere) und mit großem Vergnügen zeugen sie zahlreiche Kinder.
    .
    Die Türkei ist also längst genau da, wo unsere Neokonservativen auch gerne hinmöchten.
    .
    Tja!
    Dann müsste man sich tatsächlich fragen, ob wir die türkische Lebensweise nicht als Vorbild betrachten sollten? Und was am Patriarchat und am Islam eigentlich so schlimm ist, wenn sie das moralische Gerüst für eine so erfreuliche und vorbildliche gesellschaftliche Entwicklung darstellen?
    .
    Doch anstatt den Türken angesichts dieses Befundes den verdienten Respekt zu zollen, erklären wir sie für mangelintelligent und genetisch minderwertig.
    .
    Umgekehrt müsste man sich fragen, was an unserem christlichen Abendland in seinem heutigen Zustand eigentlich so erhaltenswert sein soll.
    .
    Wenn Sie mich fragen, hat sich das christliche Abendland schon 1789 abgeschafft.
    (Oder schon im 16. Jahrhundert durch die protestantische Reformation).
    .
    Okay, man könnte vielleicht einwenden, dass auch die bürgerliche Demokratie, Religionsfreiheit, die allgemeine Erklärung der Menschenrechte oder neuerdings die Schwulenehe als Errungenschaften ebenso erhaltenswert sein könnten wie die feudale katholische Kultur des alten Europa. Könnte man.
    .
    Nur im Kampf gegen die Moslems hilft uns das alles leider nicht weiter. Wenn Demokratie bedeutet, dass auch Moslems wählen dürfen, dann sollten wir lieber zur Monarchie zurückkehren. Wenn Religionsfreihet bedeutet, dass Moslems Moscheen mit Minaretten bauen dürfen, dann sollten wir sie lieber wieder abschaffen. Wenn die Menschenrechte uns verbieten, muslimische Terrorverdächtige zu foltern, dann müssen Ausnahmeregelungen her. Tja, und zur kinderlosen Schwulenehe entschliessen sich mangelintelligente Moslems leider leider auch nur ganz selten.
    .
    So gesehen haben wir einfach gar keine Möglichkeit mehr, uns zu wehren. Wir können nur noch die Augen schließen und hoffen, dass die muslimischen Eroberer — wenn sie uns erstmal endgültig unterjocht, besiegt, überfremdet und unser Erbgut nachhaltig verunreinigt haben — dass sie dann an unseren verführerischen demokratischen Elixieren genauso viel Geschmack finden werden wie die Germanen im 5. Jahrhundert am Christentum. Vielleicht werden es dann ja zeugungsfreudigen Türken und Araber sein, die die Lehren von Demokratie, Aufklärung und islamischer Marktwirtschaft mit feurigem Eifer über die ganze Welt verbreiten werden.

  123. Donna Laura, homöopathisch?...
    Donna Laura, homöopathisch? Schoene Idee. Hochpotenzierter Islam, das ist die Loesung: kein einziges Islammolekuel in einem Liter Religion.
    Bin total geruehrt-nein geschuettelt (vor Lachen).
    .
    Mein Vorschlag: Mesmerismus. http://de.wikipedia.org/wiki/Franz_Anton_Mesmer#Buch_von_Wolfart_.C3.BCber_den_Mesmerismus

  124. Also ich kann bei unseren...
    Also ich kann bei unseren „Eliten“ nichts fremdenfeindliches entdecken
    .
    http://www.faz.net/s/Rub501F42F1AA064C4CB17DF1C38AC00196/Doc~E29CAFAAAFBAC4F7794A8C188198E2CD5~ATpl~Ecommon~Scontent.html
    .

  125. "Ich weiß das ich nichts ...
    „Ich weiß das ich nichts weiß“,
    was sind denn Turbomütter?
    mfG, T.

  126. @Louis XV
    das interessiert...

    @Louis XV
    das interessiert mich jetzt eher weniger ob Sie das gut oder nicht gut finden. Fakt ist, dass Sie sich über die Bildung der Herren Andi Möller oder Horst Hrubesch unangemessen geäußert haben.
    Ich würde ja auch nicht behaupten, dass LouisXV ein Doofmann sei! Haben Sie das verstanden?!

  127. Trias, in Holland gibt es...
    Trias, in Holland gibt es Turbokuehe. Sie zeichnen sich durch hohe Milchleistung und gute Schlachtverwertung aus.
    War wohl kein hilfreicher Tip, was?

  128. muscat, ein paar mehr leute...
    muscat, ein paar mehr leute mit Ihrer sichtweise, und honni hätte 1989 sein projekt nicht beenden brauchen…

  129. @Ludwig
    05. September 2010,...

    @Ludwig
    05. September 2010, 17:49
    Andi Moeller?War das nicht der nicht schwule Balltreter, welcher auf die Frage, wo er denn in der naechsten Saison spielen wuerde, geantwortet haben soll:
    „Mailand oder Madrid! Egal, Hauptsache Italien!“

  130. Ach Vroni, Sie sind zu...
    Ach Vroni, Sie sind zu theoretisch und idealistisch. Schauen Sie mal in Sure 24, Vers 31. Soweit ich weiß beruft sich hierauf der Durchschnittsmuslim.
    Ich hatte in der Türkei und Aserbaidschan Fahrer. Beide haben regelmäßig Ihre Frau geschlagen und sich dabei auf den Koran berufen. Ich habe nämlich auch einen Koran zu Hause. Auf Russisch sogar. Und siehe da. Ich finde noch das Lesezeichen mit dem entsprechenden Vers auf den mich mein Fahrer in Baku damals hinwies, Sure 4, Vers 34. „Вы можете (слегка) ударить их.“ Übersetzung: Man darf sie [die Frauen] (leicht) schlagen. Jetzt fragen Sie mich bitte nicht, warum das leicht in Klammern gesetzt ist.
    .
    Andere Frage um den Bogen mal ganz weit zu spannen. Was geschah am 11. September 2001? Waren es keine Muslime, die das zu verantworten haben?
    .
    Und zum Christentum. Natürlich war Jesus Jude. Denn alles andere hätte keinen Sinn ergeben. Das ich trotzdem so etwas wie ein deutsches, protestantisches Christentum hoch und in Ehren halte, steht dazu nicht im Widerspruch.
    .
    Noch ein Beispiel. Einem gebildeten und recht intelligenten Aserbaidschaner habe ich zu einem Job in Düsseldorf verholfen. Und was macht der Dölmer (= ostfälisch für Dummkopf)? Er sperrt seine Frau zu Hause ein und geht jetzt regelmäßig ins Bordell. Er sagt er darf das. Er ist Muslim. Ich als Christ dürfte es nicht. Aber dafür dürfte ich ja Alkohol trinken.
    .
    Nun denn, Einzelfälle möchte man sagen. Aber im Gegensatz zu Ihnen habe ich einige Jahre in muslimischen Ländern zugebracht. Ich achte den Islam, und falls ich irgendwann die Möglichkeit habe, würde ich gern für einige Jahre in den Iran gehen. Was bleibt ist dennoch eine tiefsitzende Überzeugung das der Islam und seine Anhänger in der westlichen Welt vor allem ein Konfliktpotential darstellen.

  131. Da muss ich ernst Wilhelm...
    Da muss ich ernst Wilhelm beispringen. Doch, das muss ich. Ein Freund von mir lag in der Kardiologie. Nebenan war jemand an dem verstorben, was der Freund ueberlebt hatte (auch so ein Mensch der sich der Lebensfreude gerne hingibt).
    .
    Eine Karawane von Angehoerigen schob sich durch den Gang. Lange Maentel, Kopftuecher, Maenner mit Gebetskettchen. Trotz Verbotes wurde heftig mit dem Handy telefoniert. Nich besonders sinnvoll, angesichts der Menge lebenserhaltender Elektronik in der Naehe.
    Der Arzt drueckte sein Bedauern aus. Leider nichts mehr zu machen gewesen. Dann wollte er die Totenbescheinigung uebergeben. Danach wurde es laut und heftig: Die Maenner mringten den Arzt, die Frauen schrieen. Die Maenner beschuldigten erst den Arzt des Mordes, der hinzugeeilte Chefarzt, sehr sehr vermittlungsbereit, wurde gleichfalls des Mordes beschuldigt. Die Situation eskalierte praechtig und beruhigte sich erst als die Besatzung von zwei Streifenwagen deeskalierend, wohl mit der Androhung von vorlaeufiger Festnahme, die Trauernden aus dem Haus begleitete..
    Insgesamt ein sehr deprimierender Vorfall. Leider.

  132. Die "Stützen der...
    Die „Stützen der Gesellschaft“ von Don Alphonso bekommen bei diesem Thema (welches ich Thema „Deutschland, wie weiter?“ verstehe) eine zunehmend prä-bürgerkriegsähnliche Atmosphäre.

  133. @HansMeier555
    Das christliche...

    @HansMeier555
    Das christliche Abendland startet mit dem Rauswurf der Arianer bzw. mit Augustinus und dass er Gehör fand in der Kirche. Augenscheinlich wurde die Fehlentwicklung im MA spätestens bei Ockham, als man die Philosophie bzw. die Logik leugnete. Luther war eigentlich eine Antwort auf eine religiöse und theologisch äußerst dumme Verbrämung politischer Machtansprüche Roms. Trientiner Konzil ist dann ein weiterer Punkt dieser theologischen Engführung, kulminierend im Syllabus. Mit Vat1 (in dem teil, in dem man Thomas v. Aquin nicht mehr schätzt) und Vat2 beginnt eine Rückkehr zu dem G-tt der im Tenach und auch im NT also der Auslegung dazu beschrieben ist.
    D.h. das christliche Abendland ist ein Theologischer Irrweg beginnend mit Ende 4 Jh und endend mit Vat2.
    Haben Sie die Transsubstationsworte im Joh-Evangelium gefunden ;o)

  134. @HansMeier555
    Ihr letzter...

    @HansMeier555
    Ihr letzter Absatz in der Meldung von 05. September 2010, 17:03 superb, sehr sehr gut und so wird es eintreffen

  135. "Mailand oder Madrid,...
    „Mailand oder Madrid, Hauptsache Italien.“ Hat er gesagt, der Andy Möller. Bildung?

  136. liebe Minna,
    leider kann ich...

    liebe Minna,
    leider kann ich nicht verstehen was Sie meinen, bitte um kleine Hilfe!

  137. Rosinante (05. September 2010,...
    Rosinante (05. September 2010, 19:09) vorher den Antrag auf Buergerkrieg ausfuellen.

  138. Das Frauenbild der Kunstfigur...
    Das Frauenbild der Kunstfigur Don Alfonso, welches sich dem Leser durch beilaeufige Kommentare erschliesst, ist schon ein ganz schoener Brocken. Es gibt eine Menge von Dingen, die Frau vermeiden sollte, um Don’s Urteil standzuhalten: Zuallererst, das Zeigen beruflichen Ehrgeizes. Das sieht nicht immer grazioes aus und andererseits ist das Ziel ja meist die Verbesserung oder Absicherung des sozialen Standes. Uncool, wenn man nicht unabhaengig reich ist. Und wenn es dann anders laeuft als geplant und Frau Ende dreissig nach beruflicher Etablierung keine Kinder hat und sie noch moechte, dann ist ihr Haeme gesichert, die in Intensitaet an Hexenverfolgung damaliger Zeiten erinnert. Wiederum, wenn Frau Kinder hat, dann kann sie aufgrund Zurschaustellung muetterlichen Ehrgeizes oder Unsicherheit leicht zur Turbomutter abgestempelt werden. Die Perlenkette der Frau, ein Zeichen kramphafter Karriereorientiertheit, – die Statussymbol-Spielzeuge des Mannes, nicht der Rede wert, boys will be boys. Die Spaetgebaehrende, eine beliebtes Ziel oeffentlichen Spotts, – kein Wort jedoch ueber den kinderlosen Enddreissiger der in den Jahren, wenn er einem Sohn einmal das Fussballspielen beibringen wird, wahrscheinlich schon von Kreuzschmerzen geplagt sein wird. Usw. Usw.

  139. Eine gewisse Apoche des...
    Eine gewisse Apoche des Urteils wäre sinnvoll. Man macht sich gemein, egal, welcher Seite man sich zuschlägt.

  140. mit anderen Worten:...
    mit anderen Worten: Michelangelo hat sich einen Dreck um ephemerales Politgewäsch gekümmert, als er die Kirche ST. Maria delli Angeli auf die Reste der Diokletianthermen setzte.

  141. liebe(r) sceptic,
    naja, aber...

    liebe(r) sceptic,
    naja, aber es finden sich immer wieder halb-so-alte die mit den Sechzigern Kinder zu kriegen bereit sind

  142. Filou: [A], und in zweifacher...
    Filou: [A], und in zweifacher Ausfertigung!

  143. @Rosinante
    Es besteht kein...

    @Rosinante
    Es besteht kein Grund zur Beunruhigung. Wie wir doch Dank des Don wissen, haben die „Stützen der Gesellschaft“ schon so manchen Umsturz und so manche politische Katastrophe weitgehend unbeschadet überstanden. Außerdem gibt es am Tegernsee auch keine islamischen Kulturzentren o.ä.

  144. An Dr. Don, so meinen wir...
    An Dr. Don, so meinen wir verallgemeinernd sagen zu können, ist nicht sein Geld interessant, nein höchstens, dass er sich als finanziell unabhängig sieht. Und nein, auch das nicht: Seine Belesenheit macht ihn interessant. Und die Freude am Schreiben. Und das er seine finanzielle Unabhängigkeit nutzt, zu leben ud weiter zu lesen, nicht stehenbleibt beim Erreicht-gelesenen.
    .
    Wie wohl es andere auf der Welt gibt, vielleicht ein Warren Buffett oder so, die würden, wie man evtl. geneigt sein könnte anzunehmen, überhaupt nicht meinen, dass ein Mann „mit so geringem Vermögen wie ein Dr. Don“ (wir sagen nicht, dass es „gering“ wäre, wir wissen schließlich nichts), wahrscheinlich noch lange nicht finanziell unabhängig genug wäre, jetzt schon, „also biographisch so früh schon“ sich der möglicherweise überwiegend der Kenntnis von Literatur und Blog widmen zu sollen. Evtl. erst ein oder zwei oder sieben Milliarden später. „Wenn man auch älter und reifer wäre“. Oder so.
    .
    Und auch diese Meinung teilen wir eben auch nicht.
    .
    Also: Unser Don ist weise. Und hat Geld. Und will noch weiser werden. Während sein Geld ihm anscheinend reicht. Und genau das so wunderbar. Wie wir finden.
    .
    Und Grüße.
    .
    (Und nein: Von „Kampf“ können wir hier nichts entdecken.)

  145. ...und wir alle sind...
    …und wir alle sind Michelangelo. Ober, Kapellen fuer alle! Und fuer die Damen ’ne Sitxtinische. Ohne Strohhalm.

  146. liebe Försterliesel,
    Sie...

    liebe Försterliesel,
    Sie haben in Ihrem Kommentar ein Migrantenmilieu beschrieben, das m.E.
    des ständigen Zuflußes bedarf um sich zu erhalten – um äh – seinen
    Wachstumspfad nicht zu verlassen.
    Ich habe mich deshalb gefragt, wieviele solcher gesellschaftlichen Milieus es hierzulande wohl gibt, die das gleiche Problem haben oder fürchten, unabhängig
    von ihrem Status.
    Rosinantes Eindruck einer prä- bürgerkriegsähnlichen Atmosphäre teile ich,
    nachdem es einer einzigen sehr mächtigen Bewegung nicht gelungen ist,das
    Land „im Handstreich“ zu nehmen und das Ergebnis festzuschreiben.

  147. @perfekt: Es geht nicht um...
    @perfekt: Es geht nicht um Identitäten. Es geht darum, daß die wenigen Eliten, die wir noch haben, keine Luft mehr bekommen, und es keine Ersatzeliten gibt. Nur noch Verblödung. Wenn einem Menschen schon vorgeworfen wird, einen Teil der Welt gestalten zu wollen, dann frage ich mich wirklich, auf welchem unterirdischen Niveau man inzwischen angekommen ist.
    @Filou: also was ich von meinen niederländischen Bekannten über die Schulumbauten dort gehört habe war ziemlich abschreckend. Falls Sie Kinder haben, sollten Sie vielleicht doch noch einen Ortswechsel überlegen.

  148. Aufgrund eines...
    Aufgrund eines Computerproblems (Ich sehe das hier in 4 Bit Farben und 640 mal 480 nPixel Auflösung) ist es mit dem Antworten gerade etwas holprig von meiner Seite aus.

  149. In so fern kann schon das...
    In so fern kann schon das reine Anstreben einer regelmäßige, eben repetitiven Erwerbstätigkeit auch etwas Asoziales haben. Bildungs-asozial sein eben. zumindest anteilig. Denn sitze ich jeden Tag, egal ob gezwungen oder lustvoll, an meiner Arbeitstelle und fülle Formulare aus, kann ich auch genau deshalb eben nicht weiter „in Reich-Ranickis Kanon“ etc. gelesen haben. Oder Hörbuch. Und natürlich ist Nur-lesen auch nichts. Auch ein Gelesenes bedarf der Anwendung, Prüfung durchs Leben.
    .
    Oder wie Reiner Funk, Erich-Fromm-Biograph schrieb: Besonders der ältere Fromm war immer mehr der Meinung wie auch Generationen seiner Vorfahren, allesamt der Tradition verhafteter Rabbiner, dass der Vormittag stets indifferent zum Verdienst sein müsse, die besten drei oder vier Stunden des Tages – also die von neun bis zwölf oder eins – ausschließlich dem Studium maßgeblicher fremder oder dem Verfassen eigener Texte gehören dürfe. Und erst am Nachmittag, also ab ca. vierzehn Uhr wäre es gehörig, für „Verdienst“, für Geld also zu arbeiten.
    .
    So weit also Funk und Fromm und Fromms Vorfahren.
    .
    Warum man das allgemein nicht schon in der Schule so behandelt? Wir sind doch das Land der Dichter und Denker? (Na gut: Mit einer Ausnahme: Wir selbst nicht. Dafür können wir aber auch schlecht hören.)

  150. @colorcraze, zu spaet, du...
    @colorcraze, zu spaet, du rettest den Freund nicht mehr (Schiller, Buergschaft). Die Sache ist erledigt. Das Kind hat in Amsterdam studiert, wurde von der Uni weg von der Wirtschaft absobiert.
    Auch ein Privileg: Einaeugiger unter Blinden. Auch in Holland glaubt man inzwischen, dass zwei Blinde mehr sehen als einer.

  151. Lieber Berthold IV,
    .
    Der...

    Lieber Berthold IV,
    .
    Der Johannes war eben der Popstar unter den Evangelisten, genau wie Paulus unter den Aposteln. Und man darf in solche Nicks auch nicht zuviel hineininterpretieren.
    .
    Aber zurück zum Thema: Laut Wikiwiki finde ich immerhin bei zwei der vier Evangelien die Formel, das Blut sei „für viele“ vergossen worden. (de.wikipedia.org/wiki/Einsetzungsworte).
    Und nicht etwa „für alle“, wie es im NOM übersetzt wird. Die heutige Fassung steht damit im offenkundigen Gegensatz zum Text der Bibel. Sehe ich das richtig?
    .
    Und können Sie mit ihrer theologischen Bildung erklären, ob und wie die Kath. Kirche diese Abweichung rechtfertigt und mir sagen, was Sie persönlich davon halten?
    .
    (Also das ist nur eine Bitte. Sie können oder müssen auch nicht alles wissen und sind natürlich kein theologisches Auskunftsbüro. Aber an wen soll ich denn sonst fragen? Andere potentielle Auskunftgeber sind alle befangen).

  152. @Filou h 18:24
    vielen ...

    @Filou h 18:24
    vielen Dank für Ihren doch wohl hilfreichen Hinweis, vermutlich haben
    diese Kühe auch noch besonders viele Kälber (Frage)???
    Möglicherweise sind die meisten auch noch in Schwarz-Weiß.
    mfG, T.

  153. liebe Minna,
    aha, danke! Es...

    liebe Minna,
    aha, danke! Es gibt starke Verdrängungskonkurrenz zwischen den Migrantengruppen, die Nachdrängenden drücken die Löhne der früher Dagewesenen, die dritte Generation findet gar nicht mehr in den Arbeitsmarkt, Neuankömmlinge arbeiten schwarz in den Lokalen und Betrieben der zweiten Generation: Dazu gehören die importierten politischen und religiösen Konflikte, die Diaspora ist bekanntlich immer fanatischer als die Daheimgebliebenen. Interesse an fortgesetzter Migration hat vor allem auch die Türkei (und ähnliche Länder) selbst, demographisches Surplus und Arbeitslosigkeit werden exportiert, die Ersparnisse der Ausgewanderten fließen oft zurück, Häuser werden renoviert, zurückgelassene Angehörige werden unterstützt, etc…

  154. Toll! Unser Don ist nach...
    Toll! Unser Don ist nach Anatolien, um Studien vor Ort zu betreiben. Hoffentlich wird er nicht gesteinigt/gevierteilt/gerädert. Naja, was soll´s. Bevölkerungspolitisch zählt er ja nicht.

  155. @muscat: nein, Herr Sarrazin...
    @muscat: nein, Herr Sarrazin ist kein Beamter. Sonst wäre er nämlich garnicht in der Lage, den Mund aufzumachen. Von denen verdient keiner so viel, daß sie ihre Existenz riskieren könnten. Davon abgesehen gibt es nur noch wenig Beamte, das meiste sind Angestellte.
    @minna: so siehts aus.

  156. Oder ist er nur im "real...
    Oder ist er nur im „real mode“, nachdem ein missbilligender Blogteilnehmer oder eine verschmähte Liebe ihm seine Festplatte per spam zerschossen hat?

  157. @colorcraze
    .
    "Wenn einem...

    @colorcraze
    .
    „Wenn einem Menschen schon vorgeworfen wird, einen Teil der Welt gestalten zu wollen, dann frage ich mich wirklich, auf welchem unterirdischen Niveau man inzwischen angekommen ist.“
    .
    Auf Rentnerniveau. Ganz einfach. Den Greise und Greisinnen gestalten nichts mehr, sie erleiden. Und finden das Erreichte, ihr Alter nämlich, schon so genial. („Müssen andere erst mal hinkommen!“)
    .
    Dabei ist das natürlich alles „Müll“. Vergreisung vollzieht sich, wie allgm. bekannt, als biologischer Prozess, und erst die narzistische Homöosthase formt das passende Weltbild ich-konform dazu: Und dann ist „Alter“ was „Selbst-Erreichtes“. „Lebensleistung komma selbst gemacht“ halt.
    . Oder anders: Ein „Hurra“ jeder Autonomie! Eben auch dem der Dummvergreisung.
    .
    Und wir haben genügend reife, erwachsene Alte, die tatsächliche Weisheit in Ruhe leben, sich auskennen, sich gerade da nichts vormachen müssen. Diese sind aber wohl leider doch Minderheit.
    .
    Für eine anscheinend zahlenmässig offensichtliche Mehrheit einer überalternden Gesellschaft aber ist und bleibt bis auf Weiteres „Achtung! Der tut was!“ höchster Ausdruck des Selbsteindrucks Komma unreflektiert: „Wenn die ganzen dummen junge Leute erstmal so alt und klug sind wie ich, dann machen sie (endlich!) auch nichts mehr!“ („Schließlich ist „Handeln“ immer gefährlich, denn man weiß ja im Grunde nie wirklich(!), was hinterher rauskommen wird. Wie wichtige! Erfahrung nun mal zeigt.“ Und alle wichtige Erfahrung ist nun mal vor allem eines: Alt!)
    .
    Und wenn ich möchte, darf ich gegen halten: „Es gibt weise Alte und nur Alte und auch starke Deppen zahnloser Vergreisung. Reden sie also bitte noch drei Sätze weiter, ich bin mir ihrer noch nicht ganz klar.“ Oder so. Und in Bescheidenheit.
    .
    („Und vor allem in Bescheidenheit bist Du ja so stark!“ sagt meine Frau häufig. Und wir hören da eigentlich ungefähr nie einen ironischen Unterton heraus: Manche bestehen eben fast nur aus Fehlern, so ist nun mal das Leben.)

  158. Ich schlage meiner Frau vor,...
    Ich schlage meiner Frau vor, morgen die pille abzusetzen. schuld am ganzen elend sind weniger die muslime als die zeugnisverweigerung der deutschen männer und frauen. Ein Pferd für die tochter, ruhe am abend, so schaffen sich die deutschen ab

  159. @ perfekt!57 20.15h
    Your...

    @ perfekt!57 20.15h
    Your „musing“ is amusing (finde ich jedenfalls… z.B. „Und das er seine finanzielle Unabhängigkeit nutzt, zu leben ud weiter zu lesen, nicht stehenbleibt beim Erreicht-gelesenen.“. Dass DA soviel Zeit (wie Sie meinen, perfekt!57) dem Lesen widmet bezweifele ich.

  160. Vielleicht ist die Welt...
    Vielleicht ist die Welt manchmal auch wirklich vulgärdarwinistisch. Kann ja sein, oder?

  161. Wie oben, so unten, sagt der...
    Wie oben, so unten, sagt der Volksmund.
    oder
    Der Fisch stinkt vom Kopf her zuerst, sagt auch der Volksmund.
    oder
    Wer für alles offen ist, kann nicht ganz dicht sein, sagen wir im Kollegenkreis.
    So starten wir fast täglich, früher haben wir gelacht, jetzt bleibt das Lachen stecken.
    Die Politik hat es vorgemacht, wir machen es nach.
    Unserer Freunde mit M-Hintergrund beachten die Verpackungsverordnung nicht, wg. dem Pfand
    Das stand groß in der Zeitung.
    Und das Regierungspräsidium machte erstmal nichts, dann Monate später machte es eine Kontrolle, aber das interessierte so richtig keinen.
    Was ist daraus zu lernen?
    Der Schlaue und Gebildetet hätte das alles gewußt, Verpackungsverordnung, Ordnungswidrigkeitsverfahren, Strafen etc. Aber gegen die unwissenden wettbewerber hat er keine Chance.
    Kurzum: Bildung an sich nutzt gar nichts.
    Und wenn es der Exekutive (also oben)gleichgültig ist, denke ich erst gar nicht darüber nach.

  162. "Und wir alle sind...
    „Und wir alle sind Michelangelo.“
    .
    Da spricht nichts dagegen, außer dessen Leid. Einfach war dessen Leben ganz sicher nicht.
    .
    Passt aber u. u. zu Beuys sicher ganz richtiger Feststellung „Jeder ist Künstler“. Darf es ein wenig ganz sicher auch sein. Wenn er möchte. Und darf sich üben. Wenn er möchte.
    .
    Oder noch anders: In jedem höheren englischen College ist „singen“ Pflicht. In der „Mittagspause“ z.B. wird oft von allen gemeinsam gesungen. „Weil es Menschen ohne Stimme nun mal nicht gibt.“
    .
    Und das Geniale am Internet ist nun mal, dass eben hier auch alle schreiben, einzigartige Wandlung der Welt, noch nie vorher dagewesen in Zeit und Raum.
    .
    Meine Nachbarn, so weiß ich, schreiben in sozialen Netzwerken, den bekannten, überregionalen oder „hier um die Ecke“ in mypartyweb. Oder in Chat-Rooms. Aber „schreibfrei“ ist inzwischen fast niemand mehr. „Fände ohne sogar komisch“. Also.
    .
    http://www.mypartyweb.de/nachtleben/rueckblicke/

  163. Nach den bekanntlich extrem...
    Nach den bekanntlich extrem intelligenten geistigen Höhenflügen unseres Don Alphonso, begeben wir uns einfach mal in die Niederungen das tatsächlichen Lebens:
    „Die junge Frau aus der Region Augsburg wollte am Wochenende einen netten Abend in einer Discothek in Gersthofen verbringen. Dort lernte sie einen Mann kennen. Im Laufe der Nacht ging die 18-Jährige mit ihm nach draußen. Unter einem Vorwand hatte der Unbekannte die junge Frau auf einen unbeleuchteten Teil des Parkplatz-Areals gelockt. Der Bereich war für andere Discobesucher schlecht einsehbar. Wie die Polizei berichtet, nahm der Mann dann sexuelle Handlungen an der 18-Jährigen vor. Dabei wendete er Gewalt an. …
    Bei den Beschuldigten handelt es sich laut Polizei um zwei türkische Staatsbürger.“
    Augsburger Allgemeine, 13.08.2010.
    Man, wie wird das Opfer (für Don Alphonso: Opfer ist die Frau) froh sein zu erfahren, dass die Verbrecher nicht aus genetischen Gründen handelten. Noch mehr wird sie froh sein zu erfahren, dass Sarrazin aus der Bundesbank entfernt wird.

  164. minna, und weil es der...
    minna, und weil es der Mehrheitsfraktion offenbar nicht gelingt, das Thema als Absurdum in Luft aufzulösen, und es so vielleicht noch etwas „köchelt“, finde ich’s spannend. Und die Armutsindustrie, lieber Don, die in Ihren Augen ja nicht viel Gnade findet, ist mit der Empörungsindustrie eng liiert.

  165. Damit meint Foersterliesel...
    Damit meint Foersterliesel (05. September 2010, 22:10) Europa muss mal sehen wie es zurechtkommt, damit die Tuerkei prosperiere?
    Dachte ich’s mir doch…

  166. In "kultursensiblen"...
    In „kultursensiblen“ Formulierungen wird in offziellen Polizeiberichten ausdruecklich erwaehnt, das es sich bei den Taetern um „akzentfrei sprechende Maenner“ handele.

  167. @colorcraze – man muss nicht...
    @colorcraze – man muss nicht viel verdient haben, um seine Existenz zu riskieren. Und den Mund aufmachen kann jeder….. wenn er oder sie genug Mut dazu hat.

  168. TorstenKlier 05. September...
    TorstenKlier 05. September 2010, 22:40 :
    Diesen miesen Vorgang zu instrumentalisieren, um Ihre Meinung (welche denn nun genau? alle türkischen Männer sind Vergewaltiger?) zu unterstreichen ist aller unterste Schublade.
    Das Rechtssystem für alle Bürger gleich auszulegen und anzuwenden ist politische Vorgabe und polizeiliche Ausführung.
    Die Täter machen ja weder unser Rechtssystem, noch ihre eigene Bestrafung.
    Sachlich wäre die Antwort eine Gegenfrage : Relevanz?

  169. @ ErnstWilhelm
    .
    Ich bin ja...

    @ ErnstWilhelm
    .
    Ich bin ja immer für Aufklärung statt für andeutendes Geraune
    und muss feststellen, dass in der 24. Sure, Vers 31
    null drin steht, dass die Frauen Kopftuch tragen MÜSSEN oder sich gar komplett mit der Burka verhüllen sollen.
    .
    Wer das als Muslim dennoch so interpretiert, kann entweder nicht lesen (was durchaus sein kann bei anatolischen Bauern) und hat sich das vom Imam so hinerbringen lassen. Oder kann lesen und seine Frau nur nicht (hehe) und interpretiert sich den Koran daher so zamma, wie er für ihn lustig ist.
    .
    [Mit der Bibel hat man das jahrhundertelang auch so gemacht. Und sich lustige Rechte da rausgelesen, die nirgendwo stehen.]
    .
    So, es wurde von Ihnen bestellt die 24. Sure, Vers 31. Volltext abgetippt, weil ich glaube, dass es auch für die andern geneigten Leser mal interessant ist:
    .
    31. Und sage den gläubigen Frauen, daß sie manche von ihren Blicken
    zurückhalten und ihre Scham hüten und nicht ihren Schmuck sichtbar
    machen, außer was davon außen ist, und sie sollen ihre Kopftücher über ihre
    Kleiderausschnitte schlagen, und nicht ihren Schmuck sichtbar machen, –
    außer ihren Ehemännern, oder ihren Vätern, oder den Vätern ihrer
    Ehemänner, oder ihren Söhnen, oder den Söhnen ihrer Ehemänner, oder ihren
    Brüdern, oder den Söhnen ihrer Brüder, oder den Söhnen ihrer Schwestern,
    oder ihren Frauen, oder die in ihrer Hand sind, oder Bediensteten ohne Trieb
    von den Männern, oder Kindern, denen nichts offenbar ist über die Blößen der
    Frauen, – und sie nicht mit ihren Füßen schlagen, damit man weiß, was sie von
    ihrem Schmuck verbergen, und kehrt reuig um zu Allah, allesamt, ihr, die
    Gläubigen, damit es euch vielleicht wohlergeht.
    .

  170. "And the times, they are a...
    „And the times, they are a changing“ – Zauberberg halt. Hans Castorp entdeckt, „dass es eine große Entlastung für die Rückenmuskeln bedeutet, wenn man sich auch so gehen läßt, wie die Russen am schlechten Russentisch, also die Schultern hängen läßt beim essen, sodann den Mund zur Gabel führt, tief überm Teller, desweitere mit dem Unterkörper Richtung Tisch vorrutscht und den Rücken dabei schön schlaff und rund werden läßt.“ Und so macht er es dann halt auch nach einiger Zeit. Wie zu lesen war.
    .
    Und wir haben entdeckt, dass man Sprühsahne direkt aus der senkrecht gehaltenen Dose auf einen schön großen Eßlöffel gehäuft tun muss, um ein mundvolles Vergnügen ganz leicht zu haben. Und sogar beim PC’en.
    .
    Und Youtube weiß, dass minderjährige angelsächische Damen aus gutem Hause, die z. B. in der Öffentlichkeit noch keinen Alkohol trinken dürfen, stattdessen heute ganz einfach die senkrecht gehaltene Sprühsahnendose und öffentlich an den Mund setzen „eben süß feiern statt alkoholisch“ – und zwar gesellschaftlich vollkommen aktzeptiert.
    .
    (Und die Frage, was wohl das deutsche Feuilleton heute davon hielte, wenn es sich um junge Kreuzberger Türkinnen handelte mit der Sprühsahne, verbiete sich, weil zu geschmacklos und dumm)
    .
    Der Jugend, eben genau dieser Jugend gehört nun mal die Zukunft: http://www.youtube.com/watch?v=jzNxpiBRic0 (Das! hätte es früher! so! auch nicht gegeben! Da! herrschte noch Zucht! und Ordnung!) (und hübsche junge Damen auch dabei übrigens, da ist einem um die Zukunft nicht bang)
    .
    Es war wohl u. a. auch Jessica Watson mit der Sprühsahne bei ihrer genialen Rückehr nach Australien. http://www.youtube.com/watch?v=6UaA4Q4P5uc

  171. steelydan (05. September 2010,...
    steelydan (05. September 2010, 22:16) nein, kein Virus. Der Stolz des Hauses Alphonso ist inzwischen 8 Jahre alt und wird wohl den Gang aller alten Computer gehen-den Letzten.

  172. liebe/r sceptic, der don will...
    liebe/r sceptic, der don will nur spielen. und provokation gehört hier zum spiel.
    .
    alles jedoch muss man ihm und anderen, auch wenn sie sich seit jahrzehnten geknechtet gefühlt haben mögen, nicht durchgehen lassen, nur so als kleine erinnerung (, die leider häufiger notwendig ist, als es sein müsste), dass es kein geschlecht gibt, das den nabel der welt darstellt.
    .
    an extra belly button…? hm, da war doch etwas, auf 2:08 min:
    http://www.youtube.com/watch?v=bQn4bERLzrI
    .
    einfach zurückärgern.
    .
    ansonsten:
    on s’habitue, c’est tout…
    .
    liebe colorcraze, der saharazinn hat doch fertig, mit 65… der reisst auf, was er noch aufreissen kann…
    .
    lieber Don Alphonso, was machen ihre lädierten knochen? wie ich andernorts las, planen sie mal wieder, das rad, das sie so unfreundlich auf den rasen entliess, für ein längeres projekt zu besteigen? mutig, mutig…

  173. So eine Moschee direkt am Ufer...
    So eine Moschee direkt am Ufer des Tegernsees, sagen wir in Egern, wo sich die meisten muslimischen Touristen zu versammeln scheinen, wäre doch eigentlich ganz neckisch, mit echt-grünen Zwiebelminaretts, versteht sich. Die türkischen Zwiebeltürme sind ja bekanntlich schon seit der Türkenmode des 17. Jhs. aus Bayern überhaupt nicht mehr wegzudenken. Offenbar waren die bayerischen Katholiken schon damals den Protestanten weit voraus. Was wäre der Königssee schließlich ohne die Moschee St. Bartholomä?

  174. @Don Carlos (05. September...
    @Don Carlos (05. September 2010, 12:14) – Das ist es, was mich die ganze Zeit beunruhigt in dieser ganzen Sache … ich bin am grübeln … danke.

  175. Ein entsprechender Service...
    Ein entsprechender Service wird von den dortigen Hotels diskret offeriert, wie man hört.
    .
    Und nach 170 Kommentaren kam erst der erste, den ich löschen musste – danke für die emtspannte Debatte!

  176. Fuer mich ist jetzt Schluss...
    Fuer mich ist jetzt Schluss mit diesem Thema. Gerne haette ich noch etwas Selbstgedachtes beigetragen, aber mir fehlt ein Gen. Darum hier ein letztes Link:
    http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/aktuell/biedermann_als_brandstifter_1.7439789.html
    .
    Ich geh‘ Heia. Morgen muss ich in einer Koelner Bierschwemme einen Stresstest bestehen. Die haben inszwischen tuerkische Koebesse. Et is wie et is.
    .
    Verleihnix, hier haste deinen Fisch zurueck!

  177. Wer hier schon mit dem Namen...
    Wer hier schon mit dem Namen „Gutmenschenhasser“ auftreten möchte, hat Probleme, meinem Löschfinger zu entgehen.

  178. Rosinante,
    Sie, Sie...

    Rosinante,
    Sie, Sie ….Schweizer!!! ;-)

  179. FAZ von heute:
    Frau Merkel...

    FAZ von heute:
    Frau Merkel sagte der Zeitung „Bild am Sonntag“, sie sehe dir Unabhängigkeit der Bundesbank durch die Umstände des Verfahrens gegen Sarrazin nicht als gefährdet an. „Die Vorstände der Bundesbank haben diese Entscheidung einmütig und wie stets in vollständiger Unabhängigkeit getroffen“, sagte sie. „Bei dieser Unabhängigkeit, auf der das weltweite Ansehen unserer Zentralbank beruht, bleibt es auch in Zukunft.“ Sie fügte an: „Mir ist es wichtig, dass bei der Bundesbank Ruhe einkehrt, damit sie sich ganz ihren wichtigen Aufgaben widmen kann.“
    War die Bundesbank nicht der letzte Ort in der BRD, ohne direkten Machtdurchgriff der Kanzlerin?

  180. @perfekt: es war aber keine...
    @perfekt: es war aber keine Rentnerin, die sich so äußerte.
    @derTiger: bevor die Leute mit Äußerungen ihre Existenz riskieren, halten sie normalerweise den Mund. Und Beamte sind eh zum Schweigen verdonnert.

  181. Man sollte ihnen einen Fez...
    Man sollte ihnen einen Fez verordnen.

  182. @DA auch wenn aus...
    @DA auch wenn aus Spiegelonline und man mit Gauweiler aus WAA Zeiten noch „eine Rechnung offen“ hat:
    Der um deutliche Worte nie verlegene CSU-Bundestagsabgeordnete Peter Gauweiler attackierte Wulff am Sonntag scharf. Der Präsident habe bereits vor dem Antrag der Bundesbank auf eine Abberufung Sarrazins Formulierungen verwendet, die in der Presse als „Aufforderung zum Rausschmiss“ angesehen worden seien, erregte sich Gauweiler, selbst Rechtsanwalt, im Bayerischen Fernsehen. Eine solche „vorherige Festlegung“ sei „ein Rechtsbruch“.
    Gauweiler verwies darauf, dass Wulff selbst über den Antrag auf Abberufung entscheiden wird. Der CSU-Politiker bezeichnete das Verfahren gegen Sarrazin als „Farce“. Er warnte zugleich vor einer Gefährdung der Demokratie, wenn die Meinungsfreiheit nicht gewährleistet werde. Es dürfe nicht sein, dass jemand nach umstrittenen Äußerungen „sofort seinen Job verliert“. Wenn dies so weitergehe, dann heiße es „Adieu Deutschland-Demokratie“.
    Die „vorherige Festlegung“ will Gauweiler in einem Satz erkennen, den Wulff am vergangenen Mittwoch in die Kamera des Nachrichtensenders N24 sagte: „Ich glaube, dass jetzt der Vorstand der Deutschen Bundesbank schon einiges tun kann, damit die Diskussion Deutschland nicht schadet – vor allem auch international.“
    wenn das so weiter geht, bleibt vom GG nicht mehr viel übrig und sind die anderen Diskussionen über Integration auch obsolet.
    Ceterum censeo: Der BP wird sicher dem Antrag statt geben

  183. Lieber Don
    Nach der Devise das...

    Lieber Don
    Nach der Devise das Sein bestimmt das Bewußtsein:
    Im Gegensatz zu Ihnen habe ich im Gen-Lotto ein blondes, eindeutig deutsches Genom gewonnen.
    Ich bin also eindeutig als deutsche Kartoffel erkennbar.
    Wenn ich heute im Stadtbezirk in dem ich aufgewachsen bin, einkaufen gehe, erlebe ich den multikulturellen Dialog in Form von türkischen Rotzlöffeln die mir mit Hass in den Augen vor die Füße spucken, oder mir wird als eigentlich nicht ängstlichen Menschen mulmig, wenn die lungernden Südländer mich beobachten wie ich in meinen BMW steige.
    Wenn ich in dem Bezirk die deutschen Restrentner abziehe, sehe ich die Zukunft.
    Mein Unbehagen ist natürlich dumm deutsch und wenn ich Glück hab noch knapp unter der Nazi/Rassisten Schwelle.
    Ich möchte mich auch entschuldigen wenn ich die Gefühle der Emigranten verletzt haben sollte.

  184. la société française est...
    la société française est psychiquement fatiguée ( Jean-Paul Delevoye, Le Monde daté 21-22 février 2010)
    und die Deutschen ?

  185. Die Deutschen? Keine...
    Die Deutschen? Keine Ahnung.
    Ich persönlich hab das PC Geschwätz satt. Ich hab satt das die Presse immer weniger Fakten und immer mehr Propaganda liefert.
    Ich hab satt das die Bürger immer mehr bevormundet und erzogen werden sollen.

  186. Es gibt wieder was zu lernen....
    Es gibt wieder was zu lernen. Unterschichten lesen neuerdings Bücher. Und: es geht darum, die ausgemachten „Blöden“ von der Vermehrung abzuhalten. Das alles in den ersten Zeilen.
    Praktisch jeder ist darauf angewiesen, sich und seine eigenen Erkenntnisse als das Gelbe vom Ei halten zu müssen. Jeder in der weiten Spanne zwischen einem Don Alphonso einerseits, und dem allerletzten, meinetwegen nicht-anatolischen Analphabeten.
    Nun gibt es, so lerne ich hier, diese Spanne einerseits garnicht, und es gibt auch keine Erklärungen, die in diese Eigelb-Illusion eingepaßt werden möchte.
    Ich dachte bisher immer, daß die Menschen nicht gleich seien. Daß es unterschiedliche Begabungen, Fähigkeiten, Intelligenz-Höhe gäbe. Ich war der Meinung, daß mir dies schon in meinen ersten Schuljahren aufgefallen wäre. In dieser Beziehung muß ich wohl den Konsens noch finden.
    Hingegen haben die Menschen gleiche Rechte, war ich bisher der Meinung. Außer vielleicht Sarrazin, der das Recht auf Meinungsäußerung nicht für sich in Anspruch nehmen kann. Seine Meinung wird scharf sanktioniert, und in der „freien Presse“ findet sich dafür überwiegend Beifall. Und sicherlich auch Begründungen.
    Nur das Prekariat (oder Nazis, Kapitalisten, Darwinisten, wer auch immer) mault halt noch ein bißchen rum.
    Das bekommt ihr irgendwie schon wieder in den Griff, Don Alphonso.

  187. Freie Meinungsäusserung ist...
    Freie Meinungsäusserung ist das eine – und dagegen hat niemand etwas. Aber das heisst noch lange nicht, dass man jede öffentliche Meinungsäusserung einfach so hinnehmen muss, wenn man den Betreffenden beschäftigt. Das ist im Übrigen vollkommen normal, und hat mit Sarrazin erst mal nichts zu tun.

  188. Sarrazin wollte hoffentlich...
    Sarrazin wollte hoffentlich folgendes sagen:
    http://www.v-weiss.de/pisa3.html
    Jeder Politiker mit der Befaehigung zum Praesidenten oder Kanzlerin weiss obiges natuerlich, und auch, dass man jene Tatsachen nie so aussprechen kann, selbst nicht in sozialpolitischer Gestaltung. Dort heisst es welfare reform oder einkommensabhaengiges Elterngeld.

  189. @DA: Eine Frage ad hominem, an...
    @DA: Eine Frage ad hominem, an Sie und andere öffentliche Sarrazinkritiker in Politik, Zeitungen und Internet: Ist Ihnen nicht allen gemeinsam, dass Sie sich kraft Geldes und Wohnlage den unangehmen Folgen der muslimischen Einwanderung weitestgehend entziehen können? Kann es sein, dass Ihnen deshalb die (muslimisch geprägten) Migrantenghettos in Berlin, Duisburg, Paris, Brüssel ziemlich egal sind und Sie deshalb die Kernthesen Sarrazins ignorieren?

  190. @ EEkat 06. September 2010,...
    @ EEkat 06. September 2010, 02:18 :
    Nur weil Sarrazin als Werkzeug benutzt wird, ergibt sich kein Verdrängungsraum für Migranten gegenüber der deutschen Bevölkerung.
    Der Klügere gibt so lange nach bis er der dümmere ist, mag eine Zeit lang funktionieren, aber die Gegenbewegung (oder besser die Korrektur) setzt ebend früher oder später ein.
    Solche Abläuft haben weder mit Nazi, noch mit der Judenverfolgung zu tub. Die Franzosen haben „auch die Faxen dicke“ und schmeissen die Roma abseits aller Gesetzte raus, weil die Franzosen deren Verhalten nicht mehr hinnehmen mögen.
    Ich denke sogar, daß ein erheblicher Teil der sogenannten türkischen Gemeinde (das klingt so nach Zusammenhalt, dabei ist das auch nur ein Etikett), an der Strasse steht und Applaus spendet, wenn diese Zustände aufhören.
    Es gibt einen nicht unerheblichen Teil bei den türkischstämmigen, der ist in Deutschland und in der Türkei gescheitert, weil die weder Deutsch noch Türkisch können und weder hier noch da sozial verankert sind.
    Handlungsbedarf sehen da nur deutsche Politiker nicht, denn man benötigt dieses Konfliktpotential offensichtlich noch.

  191. Wehrter Don,
    denken Sie...

    Wehrter Don,
    denken Sie immmer daran nur Dumme lassen sich gut regieren.
    Das war so und bleibt auch so.
    Herzlichst P.

  192. Lieber Berthold IV,
    .
    aus der...

    Lieber Berthold IV,
    .
    aus der Bundesbank und der reinen Unbeflecktheit ihrer Unabhängigkeit wollen wir mal keinen Fetisch machen.
    .
    Und warum sollten Wulff und Merkel vor der BB mehr Respekt haben als der Papst vor den Wandlungsworten? Es gibt auf Erden nichts, was fest und beständig wäre.

  193. Don Carlos (18.30 Uhr), welch...
    Don Carlos (18.30 Uhr), welch tumbe Unterstellung. Schade, da hätte ich von Ihnen mehr erwartet.
    .
    Die „Gutmenschen“ als die neuen Feinde der Meinungsfreiheit à la DääDääRää oder, wenn das nicht zieht, „Nazi / Spießbürger“. Wie originell…

  194. .... immer wieder nett zu...
    …. immer wieder nett zu lesen, Rosinante, wie Sie es nicht begriffen haben.
    Sie schreiben mit Blick auf den „Sozialdemokraten Sarrazin“: „Sozialdemokraten haben als dialektische Materialisten ein unterentwickeltes Wissen und Empfinden für kultürliche Tatsachen ist. Weil alles, was -etwa in Deutschland oder Mitteleuropa- als kultürlich betrachtet wird, immer mit Blut und Boden in Verbindung gebracht wird.“
    Man koennte angesichts einer solch toerichten These fast glauben, Sie waeren selber ein kruder Materialist: Sozialdemokratisches Sein > dialektisch-materialistisches Bewusstsein.
    Vielleicht haben Sie jenseits aller „Kueltuerlichkeit“ schon einmal etwas von Popper gehoert, seines Zeichens harter Marxismus- und Materialismuskritiker und nicht identisch mit Meister Proper. Einer der prominentesten Anhaenger von Poppers Kritischem Rationalismus in der SPD war und ist Helmut Schmidt. Und auch Sarrazin hat sich in seiner Doktorarbeit zu dieser Form des Rationalismus bekannt. Gibt auch ein Buch aus den fruehen 1970er Jahren „Sozialdemokratie und Kritischer Rationalismus“ mit Beitraegen von H. Schmidt, Sarrazin …
    Mit dialektisch-materialistischem Edelgruss
    G.S.

  195. @Holly01

    Das mit dem...
    @Holly01
    Das mit dem Konfliktpotential scheint der richtige Weg zu sein, um das alles zu verstehen.
    In der einschlägigen Literatur werden Destabilisierungsprozesse oder die „Strategie der Spannung“ beschrieben.
    Aber wo soll die Reise denn hingehen?
    So statistisch betrachtet kann die Politik doch nicht einen Fehler nach dem anderen produzieren. Da müßte doch mal Positives für die Deutschen entschieden werden, so etwa eine von zehn Entscheidungen.
    Es klappt noch nicht mal mit den Flamen und Wallonen. Die Politiker scheinen das nicht zu wissen.
    Es ist rätselhaft.

  196. Paule, da haben Sie aber Pech,...
    Paule, da haben Sie aber Pech, wenn Sie als deutsche Kartoffel (blond)
    erkennbar sind.
    Die Kampagne der Feind ist blond und blauäugig ist schon etwas her und hatte
    m.E.n. nichts mit Muslimen zu tun.
    Nur, weil diese so schlecht für den´ internationalen Vergleich´zu gebrauchen sind – er kam aus der Wissenschaftlerecke z.Zt. der Kaukasiermanie ( 98% der gegenwärtigen Bevölkerung Australiens sind Kaukasier, CIA-factbook) und so weiter….

  197. Die Sache ist einfach:
    Es gibt...

    Die Sache ist einfach:
    Es gibt keine „Volksdeutschen“, es gibt nur Staatsdeutsche, also Bürger, mit Rechten und Pflichten, die sich tendenziell zu Europabürgern wandeln müssen. Das ist der letzte Backslash der konservativen Globalisierungsgegner, die ihren letzten Schützenverein, ihren letzten Karnevalsverein, ihren letzten Wanderverein usw. mit Durchschnittaltern über 55 aussterben sehen. Aber mal ehrlich – wer von uns Bildungsbürgern möchte sich schon in das integrieren was der Deutsche gemeiner Prägung so als Deutsch versteht? Wer schickt sein Kind ins Ferienlager? Ich jedenfalls nicht, allerdings möchte ich auch nicht im Moscheeverein Suren rezitieren, oder mich mit dem Derwisch im Kreise drehen. Es gibt eine Allianz der Modernisierungsverweigerer, überall, allerorten, die sich nicht mit sowas wie „Weltbürgertum“ identifizieren können, und dafür steht diese blamable zutiefst miefige klinbürgerliche „Volksdebatte“.

  198. Werte Fionn. Danke für den...
    Werte Fionn. Danke für den Hinweis auf Ludwig Wittgenstein. Ich stimme dem zu.
    (Ein Kommentator wies darauf hin, dass Deutsche kein Türkisch lernen wollen. Über den aktuellen Lehrplan unserer Schulen bin ich nicht orientiert, zumindest an den drei Volkshochschulen in meiner Nähe werden keine Kurse angeboten. Zumindest aber stehen Besuche von Synagogen und Moscheen im Programmheft der VHS.)

  199. DerTiger,
    Mut gehört nicht...

    DerTiger,
    Mut gehört nicht zum Berufsbild eines Beamten. Das ist dann besonders lustig,
    wenn vorgesetzte Dienststellen zu „mutigen Entscheidungen“ auffordern, gerne
    auch zu kreativen Lösungen.

  200. Re: Der Fall Sarrazin und ...
    Re: Der Fall Sarrazin und Bundespräsident Wulff. Muss der Bundespräsident unbedingt darauf reagieren? Oder kann der Fall Sarrazin ganz einfach „ad acta“ gelegt werden d.h. „schubladisiert“ werden?

  201. @Lieber HansMeier555
    mir...

    @Lieber HansMeier555
    mir greifen die Kanzlerin und der BP ein bisschen viel durch das Land. Da bleibt nicht viel übrig außerhalb deren Einfluß. Aber vielleicht sind die Leute auch der Demokratie und der Grundrechte überdrüssig.
    Bei den Wandlungsworten: geht die Diskussion jetzt um das „ist“ oder um das „viele vs. alle“? was steht eigentlich bei Paulus dazu…

  202. "... das christliche Abendland...
    „… das christliche Abendland ist ein Theologischer Irrweg beginnend mit Ende 4 Jh und endend mit Vat2.“
    BertholdIV, Sie stimmen in Ihrer Kritik also weitestgehend mit dem ‏تحريف‎ Tahrif überein? Oder ist das weniger Ihr Feld?
    .
    Wie Rabbi Jehoschua ben Josef sich wohl über die christlichen Kirchen und deren Religionslehre äußern würde?

  203. @V
    keine Übereinstimmung:...

    @V
    keine Übereinstimmung: d.h. ja nicht, dass Kirche im VatII endet…, ich glaube das Konzept eines Augustinus wird einfach durch das anderer besserer Lehrer der Kirche ausgetauscht..

  204. @V
    Tahrif ist aber nicht mein...

    @V
    Tahrif ist aber nicht mein Gebiet

  205. viele gegen alle...
    viele gegen alle natürlich!
    .
    (Kein Christustblut für Moslems).

  206. muscat, mein kommentar bezog...
    muscat, mein kommentar bezog sich auf Ihr ‚wes brot ich eß…‘. dann können wir gleich ddr draufschreiben.

  207. Il n'a rien compris ce...
    Il n’a rien compris ce Sarrazin, die Liebe macht dumm… was die Korrelation mit der Kinderzahl erklären würde;-)
    Dilemma, dass nur am Rande mit dem Thema zu tun hat. Weil ich das Buch nicht gelesen habe, tue ich mich schwer, mich darüber zu äußern. Aber, nach den vielen Diskussionen auch nur einen Cent dafür auszugeben, wäre mir schon zu viel, von der kostbare Zeit es zu lesen ganz zu schweigen…
    Aber auch ohne das Buch gelesen zu haben nehme ich mir die (Meinungs-)Freiheit zu sagen: Dummheit kennt keine Grenzen, S. ist der beste Beweis, dass nicht einmal die Bildung davor schützen kann.
    Merci et au plaisir de vous lire!

  208. Lieber Mr. Alphonso,
    .
    für...

    Lieber Mr. Alphonso,
    .
    für mich verstehen Sie Herrn Sarrazin genau so wenig wie den von mir sehr geschätzten Herrn Looman – der ganz sicher kein Immobilienfeind ist, sondern sehr differenziert anmahnt Lebenswirklichkeit und Lebensziele sowie Mittel und Wege dorthin in finanziellen Belangen in Übereinstimmung zu bringen und nicht auf interessensgeleitete Ratschläge zu hören.
    .
    Sarrazins Thema ist für mich ebenfalls ein ganz anderes: Nicht Gene und Genetik sondern Immigration, Integration, Bildungsfeindlichkeit, Milieu und das Ziel die intellektuellen Fähigkeiten der Bewohner Ds bestmöglich zu befördern – auch wenn sie einem eher bildungsfeindlichen Milieu entstammen. Dass es auch bildungsfeindliche (und natürlich v.v. bildungsfreundliche) Milieus in der aufnehmenden Gesellschaft gibt – geschenkt aber natürlich eine Herausforderung auch diesen Kindern die Entfaltung ihrer Anlagen zu ermöglichen.

  209. PS
    .
    Ich vergass:...

    PS
    .
    Ich vergass: http://www.nzz.ch/nachrichten/startseite/die_muslimische_kultur_ist_wenig_bildungsfreundlich_1.7449209.html
    @Don bitte löschen wenn er zweimal gesendet wurde …

  210. liebe cleine oeile, viel doof...
    liebe cleine oeile, viel doof viel bums? demnach hätte der von ihnen angesprochene autor etwas anderes tun sollen…
    .
    ceterum censeo lieber noch hochpotenziertes christentum, eingedampft auf ostern, weihnachten und… äh… äh…, ach ja: silvester.
    .
    .
    viele themen, viele fische:
    http://www.youtube.com/watch?v=IhJQp-q1Y1s&feature=related

  211. Wie Sie dazu kommen...
    Wie Sie dazu kommen Spiegel-Online und Bild als Verdummungsmedien darzustellen ist mir beim besten Willen nicht so ganz klar. Vielleicht sollten Sie mal gelegentlich Ihr Vorurteil durch Lektüre verflüchtigen helfen. Auch die Bildzeitung hat seit der 68er Revolte dazugelernt und ist alles andere als das von Ihnen bemühte schmutzige Cliché. In Ihrem retro-versnobten Blog sind Sie systematisch gegen Kinder, verbreiten merkwürdigste Vorstellungen über Frauen und pflegen die niedrigsten Ressentiments bevorzugt geographisch. Sie bedienen hier allerdümmste, altlinke Ressentiments und ich frage mich ehrlich, was Sie in der FAZ mit solchen Kommentaren zu suchen haben.

  212. Don Carlos, ach so, dann haben...
    Don Carlos, ach so, dann haben wir ja wieder den Bogen zum BGE. Ein Leben ganz ohne Abhängigkeiten und Interessenkonflikte. Träumen war erlaubt – auch in der DääDääRää!

  213. Der Gärtner, ich zähle gar...
    Der Gärtner, ich zähle gar nicht mehr mit, wie oft Sie hier schon meinen Rausschmiss verlangt haben, und dann doch wieder hopplahop in den Kommentaren auftauchten. Entweder oder.

  214. ...ein schönes Beispiel...
    …ein schönes Beispiel bietet derzeit der Oberbürgermeister von Duisburg.
    Er verhielt und verhält sich nicht anders, als BP Wulff und BK Merkel es auf ihrem
    Feld auch tun.
    Mutige Entscheidungen und kreative Lösungen sind gut, wenn sich eine Entwicklung im Vorwärtsgang befindet.
    Im Rückwärtsgang scheint es auszureichen sich nach den“Dummen“ umzusehen.

  215. Oha, D.A. schlägt die...
    Oha, D.A. schlägt die Integration der Elite in die Gesellschaft der Vielkinderhaber vor?
    Hm. Aus der angeblichen Korrelation zwischen Wohnlage und Lernerfolg und dem begrenzten Raum im Westviertel folgt für mich, dass sich die Schicht der gebildeten Elite nicht erheblich vergrößern lässt – auch nicht mit Vermehrungsprogrammen.
    Und was ist verkehrt an einer Parallelgesellschaft? Lieber eine selbstbewusste, nicht integrierte Gruppe als eine, die sich ausgerechnet in eine sebstmitleidige Masse integriert. Oder hat die Elite ein Problem damit, Parallelgesellschaft zu sein? Na also.

  216. G. Schoenbauer, meine...
    G. Schoenbauer, meine Behauptung und Ihre schöne Differenzierung wirdersprechen sich keineswegs. Die Marxismus-Diskussion und der dialektische Materialismus haben in den letzten 190 Jahren viele ernstzunehmende Stimmen hervorgebracht. Sonst wäre die enorme Wirkungsgeschichte gar nicht erklärbar. Und dass Thilo Sarrazin diesbezüglich mit Helmut Schmidt publizierte, ehrt ihn.
    .
    Aber darum geht es bei meinem Argument nicht, welches ja keine These oder Einzelüberlegung behandelt, sondern eine Struktur anspricht. Und diese Struktur wurde von der undifferenzierten Fortschrittsgläubigkeit des dialektischen Materialismus geprägt. Auch von Helmut Schmidt. Und, bis zum jetzigen Eklat (oder jenem des vergangenen Jahres), auch von Thilo Sarrazin.
    .
    Zudem, und weil ich gerade beim groben Bashing bin, wenn der dialektische Materialismus nurmehr eine sogenannt linke Domäne wäre, gäbe es eine erkennbare Opposition. Da es diese in der Politik nicht oder kaum gibt (die Linke ist wie die NPD nun wirklich nicht Ernst zu nehmen), zeigt sich dessen Einfluss inzwischen bei fast allen parlamentarischen oder ministerialen Verantwortungsträgern.
    .
    Sarrazin ist (oder spielt?) nun eine Art aufgewachten Zauberlehrling. Dazu war eine entsprechende Desillusionierung mit hoher Frustration nötig; aber nötig war auch Mut, denn aus materiellen Gründen wäre Schweigen klüger gewesen. Deshalb verstieg ich mich in dieser Causa auch zum Prädikat Zivilcourage.

  217. @Gärtner –
    (1) Als Frau...

    @Gärtner –
    (1) Als Frau sehe ich in Don’s Vorstellungen nicht Merkwürdiges.
    (2) Kinderlos zu sein liegt im Zug der deutschen Zeit. Die Deutschen ziehen es doch offensichtlich vor, von Leuten regiert zu werden, die im Kinderkriegen keine persönliche Erfahrung haben: Frau Merkel und Herr Westerwelle…. und vorher Herr Schröder und Herr Fischer.
    (3) Für ein altlinkes Milieu halte ich diesen Silberkannenblog für nicht muffig genug.
    ——
    In meinem holländischen Dorf hier sind mir keine Sozialhilfeempfänger bekannt, was wohl daran liegt, dass es auch Madame Beatrixes Sommerresidenzplatz ist. Aber in dem deutschen Städtchen in der Nähe von Frankfurt, in dem ich aufgewachsen bin, kannte ich mehrere in den fünfziger Jahren als ich zur Volksschule ging. Ich kannte sie nur zu gut, denn vor allem eine in meiner Schulklasse hat mich, wenn sie mich unbeobachtet erwischen konnte, immer verprügelt. Ihre Eltern hatten den ersten Plattenspieler und ihr arbeitsloser Nachbarn den ersten Fernseher in meinem Erfahrungskreis. Dumm waren die sicher nicht, sondern sehr findig.

  218. "Kann schon sein, dass in 200...
    „Kann schon sein, dass in 200 Jahren die Dummen die Mehrheit stellen…“
    Don, ich muss Ihnen vehement widersprechen. Die Dummen waren schon immer in der Überzahl.
    .
    „Zwei Dinge sind unendlich: Das Universum und die menschliche Dummheit. Aber beim Universum bin ich mir nicht ganz sicher.“ Albert Einstein.

  219. muscat, ich pflichte Ihnen bei...
    muscat, ich pflichte Ihnen bei – diktaturen haben so etwas aufrichtiges. so ein grundgesetz ist doch für uns gebildete nur satire. lassen wir die einfältigen ihren idealen nachrennen. die realität gestalten tatmenschen, nicht träumer. grüße nach nordkorea!

  220. integriert? Ich verstehe den...
    integriert? Ich verstehe den ganzen punkt rein garnicht, denn wenn ich mir die welt so anschaue, dann besteht sie nur aus parallelgesellschaften. es gibt keinen konsens über das in was man sich integrieren könnte. schon die sich der deutschen/christlichen kultur zugehörig fühlenden zerfallen in zig parallelgesellschaften. wahrscheinlich hat der bundesbänker sarrazin mit seinem dubaischen kollegen von der dubaischen notenbank viel mehr gemein, als mit irgendeinem handwerker aus frankfurt. was hat der operngänger mit der tante die in bad münstereifel ins heino cafe geht schon mehr gemein als mit irgendeinem buddistischen mönch aus katmandu – sprache – na ja – welcher deutsche beherrscht schon deutsch ausser „Schicht der gebildeten Elite“ – da hör ich mir lieber sauberes hochtürkisch an als irgendeinen breiten bayerischen dialekt, weil die klangfarbe einfach angenehmer ist, verstehen tu ich beides gleichwenig. also wie man es auch dreht und wendet es macht keinen sinn – wobei es schon interessant ist wie der rechte flügel von spd und cdu nun eventuell abgetrennt wird, um die lang erwartete schlagkräftige rechtspopolisten partei zu gründen – bei gleichzeitiger flucht von linken spdlern zur linken – ansonsten kann ich da nix erkennen was irgendwie interessant wäre, es wäre einfach schön gewesen, wenn alle mal den mund gehalten hätten. und mehr kinder – gottchen – wer sollte sich heutzutage schon freiwillig kinder antun, und wozu, es sei denn er braucht sie als altersversorgung, nicht als rentenzahler, sondern als direkte helfer im alter, ganz wie früher auch. zu den genen fand ich dieses interessant: http://videos.arte.tv/de/videos/google_baby-3395568.html
    man muss es halt positiv sehen – das ist ein riesenmarkt.

  221. Na, da is schon a bisserl was...
    Na, da is schon a bisserl was dran, an dem was der gute Herr Gärtner gesagt hat. Kinder kommen bei Ihnen wirklich nicht gut weg, lieber Herr Alphonso, und ich trau mich fast gar nicht zu sagen, dass ich Wienerin bin.

  222. Ich gebe Ihnen...
    Ich gebe Ihnen eroische…sagen wir…12 Kilometer. Bis zum ersten Verschnauferli. Ok, 10.

  223. Don Alphons, Ihr...
    Don Alphons, Ihr ritualisierter Opelhaß (der Ihnen das bedeutet, was den Stammtischlern der Muezzin) ist überholt. Lena – jung, frisch, ohne Vorurteile und Donsches Spießbürgertum: was soll da noch eine olle Bratze mit Bauch und verrostetem Studentinnencabrio, das vor jeder Minianhöhe kneift?

  224. Parallelgesellschaft? Das ist...
    Parallelgesellschaft? Das ist doch da, wo die Politiker alle hingehen. Die leben in einer Welt voller Aufschwung und goldener Fallschirme. Der kleinste gemeinsame Nenner als Maxime. Die ungebremste Einfuhr von Muselmännern als Lohndrückinstrument. Die Betriebsratsvorsitzende weint vor Rührung, wenn ein Spekulantensohn aus dem Westviertel hinterm großen Teich ihre ausgeweidete Firma übernimmt. Hurra Leitkultur! Die bösen von gestern forderten mal Stamokap. Heute exerzieren´s die guten vor.

  225. Ach nun Don Alphonso. Auch Sie...
    Ach nun Don Alphonso. Auch Sie haben nur noch nicht gelesen. Inzwischen haben Teile in der SPD aber gelesen und kommen zu einem etwas anderen Ergebnis: Klaus von Dohnanyi, heute im Deutschlandradio: „Sarrazin ist kein Rassist“
    http://www.dradio.de/dlf/sendungen/interview_dlf/1265710/
    Grüsse ins Ewiggestrige
    Dipsy

  226. Rheinländer, Sie...
    Rheinländer, Sie missverstehen das: Die Hüpfdohle hat es nötig, sich für Geld und solange man sie noch hören will, an einen Verkehrshindernishersteller zu verschachern. Ich habe das einfach nicht nötig, und werde hier noch bloggen, wenn Lena sogar bei Ihnen so peinlich wie alle anderen Castingtölpel wirkt.

  227. Das wäre doch eine...
    Das wäre doch eine Steilvorlage für die Werbung: Castingtölpel Lena braust auf dem Pass an einem schon von der Alpenrebe bewucherten Rostcabrio vorbei, winkt lachend aus ihrem Verkehrshindernis, und ein gestrandeter Blogger im Barte, der eben seinen 156754. Beitrag in eine Teekanne tippt, ruft ihr böse hinterher: „Ich werde hier noch bloggen, wenn (hüstelkrächz)…“ Oder so.

  228. lieber steelydan, ihr...
    lieber steelydan, ihr spekulantensohn ist gewiss nicht in erster linie sohn, sondern investor.
    ausserdem sieht er aus wie das hübsche jüngere brüderchen unseres gastgebers (aber vielleicht ist ihr eingestelltes photo ein wenig alt?).
    gell, den haben sie uns verschwiegen, lieber don …
    .
    wer ist lena?

  229. Der Artikel von Giordano in...
    Der Artikel von Giordano in der Welt war, wie so vieles andere in den letzten Tagen, vorhersehbar und seine Leitmetapher ging ohnehin am zentralen Problem des Sarrazin-Diskurses vorbei. Wenn man eine differenziertere Diskussion fordert, ruft man nicht nach dem Weichzeichner, sondern nach mehr Abbildungsschärfe. Auf den Autofokus der Medien und anderer Aufreger ist zu wenig Verlass, da muss man schon selbst die Schärfe nachziehen. Polterer vertragen das natürlich nicht, weder die unreflektierten Vertreter der „Bloss-nicht-dran-rühren-Fraktion“ noch die Dithyrambiker der monokulturellen Volksgemeinschaft. Political incorrectness ist ein nettes Stilmittel und ersetzt als solches keine inhaltliche Aussage. Falls sie dennoch als Aussage in den Raum gestellt wird, dann sollte man bitte auch anschließend sagen, worauf man eigentlich hinaus will und kein Ratespiel daraus machen (und sich schon gar nicht beschweren, wenn die Zuhörer „falsch“ raten). Ich finde immer noch: Wenn man explizit mit Genetik und Bevölkerungsentwicklung argumentiert, dann hat man das auch so gewollt, selbst wenn es nur auf ein paar Seiten geschieht. Das ist kein Stilmittel, das ist eine Begründungsfigur, eine Argumentation, mit der man die Integrationsunfähigkeit einer Bevölkerungsgruppe beweisen will, selbst wenn man es dem Leser überlässt, weitere Schlüsse selbst zu ziehen. Es ist Teil des „Was gesagt werden soll“ und nicht ein blosses „Wie es gesagt wird“. Ohne diesen Part wäre es gar nicht möglich, das Aussterben der Deutschen und ihrer Kultur in so düsteren Farben überzeugend an die Wand zu malen. Er hat sich schon etwas dabei gedacht.
    Wie man mit ihm umgehen soll? Als Bundesbank würde ich ihn auch vor die Tür setzen, solche unseriösen Bocksgesänge passen nicht zum Image dieser Instution. Wenn er statt dieses Buches, sagen wir einmal, ein Werk geschrieben hätte, in dem er Sonnenfleckenaktvitäten für die Finanzkrise verantwortlich gemacht hätte, müsste man sich ebenfalls fragen, ob er eine Institution repräsentieren kann, von der man Rationalität und Verantwortungsbewusstsein erwartet. Nun hat er ein Buch geschrieben, das eine andere unseriöse Zentralthese zu einem anderen hochbrisanten Thema enthält. Stimmt, die meisten Menschen haben keine Ahnung, dass die bewusste These unseriös ist. Macht es das wirklich besser?
    Und die SPD? Ich bin in keiner Partei und habe in dieser Hinsicht keine so hohen Erwartungen in puncto Rationalität und Verantwortungsbewusstsein. Lassen wir das, das ist eine andere Diskussion. Vielleicht sollte er wirklich besser seine eigene Partei gründen, keine Ahnung.
    Die hiesige Diskussion der letzten Tage zu lesen, war ein interessanter Kontrast, mit ein paar netten inkorrekten Kanten, aber in sehr großen Teilen sachlich. Auch mit ein paar für mich nicht nachvollziehbaren Kulturkampfallüren, die ich angesichts des weder jetzt noch in nächster Zukunft vorhandenen politischen/ökonomischen/kulturellen Einflusses jener Migrantengruppe, um die es geht, nicht so ganz nachvollziehen kann. Ich weiss, einige Moslems (und in Neukölln noch ein paar mehr) klauen, schlagen ihre Frauen, schlachten Ziegen ohne Betäubung und ziehen den Ehrenmord dem Rufmord vor, doch kriminelle Bandenbildung sowie merkwürdige subkulturelle Praktiken soll es auch unter den deutschen Eingeborenen geben. Bevor wir die germanischen Wälder verlassen konnten, waren wir auch nicht viel besser und schauen Sie mal, wie weit wir es gebracht haben. Wir können sogar Internet. Ja, wir haben die Römer untergekriegt. Wir brauchten aber ein Weilchen dafür und die Römer hätten das Blatt prinzipiell wenden können. Varus brauchte diesem Beuterömer mit germanischem Migrationshintergrund nicht in die deutschen Wälder zu folgen, usw. usf., etc. pp. Der Untergang ist immer nur ex posteriori unvermeidlich.
    Ich war leider verhindert, an der Diskussion teilzunehmen, wir hatten ein kleines Familientreffen. Sie wissen ja, wie das so ist: Lange nicht gesehen, gute Gespräche, das leibliche Wohl wird auch nicht vergessen und am nächsten Tag ist es noch lange nicht vorbei. Zugegeben, es waren keine Migranten anwesend. Nur der eine oder die andere von uns, die es in andere Länder verschlagen hatte und nun kurz aus der Fremde vorbei schaute. Man lernt dabei natürlich enorm viel, Kurioses ebenso wie Tiefgründiges.
    Zum Beispiel das sächsische „Nu“. In der Frageform „Nu?“ verwendet, führt es die auswegloseste Diskussion im Nu auf Normalmass zurück, indem es Quintessenz und Konsequenz einfordert und gleichzeitig alle weitere Rhetorik beiseite wischt. Da im Moment, glaube ich, grad‘ kein Sachse im Salon ist, möchte ich dieses Fremdwörtchen selbst einbringen. Hic et nunc: Nu?

  230. Der Artikel von Giordano in...
    Der Artikel von Giordano in der Welt war, wie so vieles andere in den letzten Tagen, vorhersehbar und seine Leitmetapher ging ohnehin am zentralen Problem des Sarrazin-Diskurses vorbei. Wenn man eine differenziertere Diskussion fordert, ruft man nicht nach dem Weichzeichner, sondern nach mehr Abbildungsschärfe. Auf den Autofokus der Medien und anderer Aufreger ist zu wenig Verlass, da muss man schon selbst die Schärfe nachziehen. Polterer vertragen das natürlich nicht, weder die unreflektierten Vertreter der „Bloss-nicht-dran-rühren-Fraktion“ noch die Dithyrambiker der monokulturellen Volksgemeinschaft. Political incorrectness ist ein nettes Stilmittel und ersetzt als solches keine inhaltliche Aussage. Falls sie dennoch als Aussage in den Raum gestellt wird, dann sollte man bitte auch anschließend sagen, worauf man eigentlich hinaus will und kein Ratespiel daraus machen (und sich schon gar nicht beschweren, wenn die Zuhörer „falsch“ raten). Ich finde immer noch: Wenn man explizit mit Genetik und Bevölkerungsentwicklung argumentiert, dann hat man das auch so gewollt, selbst wenn es nur auf ein paar Seiten geschieht. Das ist kein Stilmittel, das ist eine Begründungsfigur, eine Argumentation, mit der man die Integrationsunfähigkeit einer Bevölkerungsgruppe beweisen will, selbst wenn man es dem Leser überlässt, weitere Schlüsse selbst zu ziehen. Es ist Teil des „Was gesagt werden soll“ und nicht ein blosses „Wie es gesagt wird“. Ohne diesen Part wäre es gar nicht möglich, das Aussterben der Deutschen und ihrer Kultur in so düsteren Farben überzeugend an die Wand zu malen. Er hat sich schon etwas dabei gedacht.
    Wie man mit ihm umgehen soll? Als Bundesbank würde ich ihn auch vor die Tür setzen, solche unseriösen Bocksgesänge passen nicht zum Image dieser Instution. Wenn er statt dieses Buches, sagen wir einmal, ein Werk geschrieben hätte, in dem er Sonnenfleckenaktvitäten für die Finanzkrise verantwortlich gemacht hätte, müsste man sich ebenfalls fragen, ob er eine Institution repräsentieren kann, von der man Rationalität und Verantwortungsbewusstsein erwartet. Nun hat er ein Buch geschrieben, das eine andere unseriöse Zentralthese zu einem anderen hochbrisanten Thema enthält. Stimmt, die meisten Menschen haben keine Ahnung, dass die bewusste These unseriös ist. Macht es das wirklich besser?
    Und die SPD? Ich bin in keiner Partei und habe in dieser Hinsicht keine so hohen Erwartungen in puncto Rationalität und Verantwortungsbewusstsein. Lassen wir das, das ist eine andere Diskussion. Vielleicht sollte er wirklich besser seine eigene Partei gründen, keine Ahnung.
    Die hiesige Diskussion der letzten Tage zu lesen, war ein interessanter Kontrast, mit ein paar netten inkorrekten Kanten, aber in sehr großen Teilen sachlich. Auch mit ein paar für mich nicht nachvollziehbaren Kulturkampfallüren, die ich angesichts des weder jetzt noch in nächster Zukunft vorhandenen politischen/ökonomischen/kulturellen Einflusses jener Migrantengruppe, um die es geht, nicht so ganz nachvollziehen kann. Ich weiss, einige Moslems (und in Neukölln noch ein paar mehr) klauen, schlagen ihre Frauen, schlachten Ziegen ohne Betäubung und ziehen den Ehrenmord dem Rufmord vor, doch kriminelle Bandenbildung sowie merkwürdige subkulturelle Praktiken soll es auch unter den deutschen Eingeborenen geben. Bevor wir die germanischen Wälder verlassen konnten, waren wir auch nicht viel besser und schauen Sie mal, wie weit wir es gebracht haben. Wir können sogar Internet. Ja, wir haben die Römer untergekriegt. Wir brauchten aber ein Weilchen dafür und die Römer hätten das Blatt prinzipiell wenden können. Varus brauchte diesem Beuterömer mit germanischem Migrationshintergrund nicht in die deutschen Wälder zu folgen, usw. usf., etc. pp. Der Untergang ist immer nur ex posteriori unvermeidlich.
    Ich war leider verhindert, an der Diskussion teilzunehmen, wir hatten ein kleines Familientreffen. Sie wissen ja, wie das so ist: Lange nicht gesehen, gute Gespräche, das leibliche Wohl wird auch nicht vergessen und am nächsten Tag ist es noch lange nicht vorbei. Zugegeben, es waren keine Migranten anwesend. Nur der eine oder die andere von uns, die es in andere Länder verschlagen hatte und nun kurz aus der Fremde vorbei schaute. Man lernt dabei natürlich enorm viel, Kurioses ebenso wie Tiefgründiges.
    Zum Beispiel das sächsische „Nu“. In der Frageform „Nu?“ verwendet, führt es die auswegloseste Diskussion im Nu auf Normalmass zurück, indem es Quintessenz und Konsequenz einfordert und gleichzeitig alle weitere Rhetorik beiseite wischt. Es ist jetzt, denke ich, jede Seite des Problems beleuchtet. Wenn es wirklich um mehr als nur um Sarrazin geht, wie geht es dann weiter? Da im Moment, glaube ich, grad‘ kein Sachse im Salon ist, möchte ich das bewusste Fremdwörtchen selbst einbringen. Hic et nunc: Nu?

  231. Don Carlos, voilà, damit Sie...
    Don Carlos, voilà, damit Sie nun endlich etwas für Ihre gedankliche Schublade haben:
    Ein Drittel eines jeden Euros, den ich erwirtschafte, geht in ein Projekt zur Förderung benachteiligter Kinder und Jugendlicher.
    Bin ich halt ein Tatmensch. Meinetwegen.

  232. Tja, Rheinländer, trotzdem...
    Tja, Rheinländer, trotzdem hängen Sie lieber hier ab, als im Lenaforum einer Opelwerbefigur den Hof zu machen. Ich weiss nicht, warum das so ist – Chancenlosigkeit wegen Schwangerschaftssolidaritätsbauch vielleicht, andere Vorlieben, Unkenntnis der passenden Seiten – aber es ist nun mal so. Und wenn das noch etwas so bleiben soll, arbeiten Sie an Ihrem Benehmen. Das ist ein freundlicher Rat, und Sie müssen dafür auch keinen Opel fahren.

  233. Nur aus mangelnder Kenntnis,...
    Nur aus mangelnder Kenntnis, lieber Don Alphons. Danke für den Tipp und leben Sie wohl!
    P.S.: Meinen Sie wirklich, Sie eignen sich als Benehmentadler? Das würde wohl „den Blog zum Gärtner“ machen, nicht wahr?

  234. <p>Aber bitte nicht unter...
    Aber bitte nicht unter einem anderem Namen wiederkommen und weitertrollen, das ist nicht wirklich angemessen. Das mit dem nicht da sein ist ja so eine Sache im Netz:
    http://faz-community.faz.net/blogs/74552.aspx
    Schönen Tag noch.

  235. Don, da haben Sie m.E. etwas...
    Don, da haben Sie m.E. etwas deutlich missverstanden, und ich sehe mich daher fast genötigt dem Rheinländer zu sekundieren. Seinem Kommentar von 16:00 entspringt bester rheinischer Humor und war mit Sicherheit nicht bös‘ gemeint. Nur schade, wenn das nicht so bei Ihnen ankam.
    Die Herren entschuldigen bitte meine Einmischung.

  236. Oops, das Tuch ward bereits...
    Oops, das Tuch ward bereits zerschnitten. Nun denn.

  237. Werter Don, ein wirklich...
    Werter Don, ein wirklich gelungener Blick auf das unsägliche Geschreibsel! habe wieder mit Vergnügen gelesen und die Diskussion hier verfolgt. Wirklich sehr amüsant die Kommentare!
    Gruß
    FS

  238. @ Don Alphonso: verspaeteter...
    @ Don Alphonso: verspaeteter Senf wg. Reise und mangelndem inet- Anschluss- falls also einer der vielen Vorkommentatoren dieselbe Wuerze zusteuerte, bitte ich um Entschuldigung.
    .
    „… denn wenn genug Kluge da sind, werden sie die Dummen auch weiterhin in Schach halten können…“. Aber vermutlich denken, und propagieren die ganz Klugen doch anders: wenn es naemlich nicht so viele Kluge gibt, sondern nur ein paar, dann muss man die Herrschaft mit weniger anderen teilen. Und bleibt somit leichter selber oben.
    .
    Somit also auch ganz heutiges „Seelenheil“. Und gefuellte Konten.
    .
    Denn wenn man materialistisch denkt, dann wundert einen kaum, dass einige der reichsten Menschen in einigen der aermsten Landern, oft mit hohen Raten von Analphabetismus einhergehend, leben.
    .
    Wenn ich mich recht erinnere, so sagte Elias Cannetti (oer war es Ortega y Gasset?) zumindest sinngemaess, dass sich in einer Masse (und dazu mag man auch eine Volksgemeinschaft zaehlen) die Intelligenz der Gruppe dem kleinsten gemeinsamen Zaehler anpasst. Kann man- als Kluger- dann dieser Gruppe einen entsprechenden Impuls geben, dann lebt es sich ganz gut…
    .
    Das sich Wohlfuehlen in der Masse, die Angst vor dem Unbekannten (also auch die Globalisierung als unberechenbare Groesse), all das traegt dazu bei, dass Herr S. soviel Zuspruch erhaelt.
    .
    Leider komt der Zuspruch ersten zumeist aus der falschen Ecke, und zweitens fuer die falschen Thesen.
    .
    Denn zumindest in einer Hinsicht darf man Herr S. Recht geben: der Gastgeber hat nicht nur Pflichten, sondern auch Rechte. Und die soll er auch offen ausleben duerfen.
    .
    In anderen Laendern uebrigens gibt es ganz aehnliche Debatten betreffs Ueberfremdung, und mancherorts sind die Bedenken sogar deutlich mehr gerechtfertigt als in Deutschland. Und die Diskussion dann viel direkter.
    .
    Und daran koennte sich dann unsere Politik durchaus ein Beispiel nehmen. Z.B. an der Ansprache des Premierministers zum Nationaltag von Singapur, in der Zahlen und Fakten genannt werden und gleichzeitig der Bevoelkerung sowohl eine Begruendung fuer die Einwanderer gegeben wird als auch das Versprechen, auf die Einheimischen besonders gut aufzupassen.
    .
    Auf einen groben Klotz- die Masse- gehoert manchmal eben ein grober Keil, um die Botschaft durchzubringen. Schade, dass das in Deutschland Herrn S. ueberlassen wurde.

  239. V, Danke fürs Sekundieren....
    V, Danke fürs Sekundieren. Menschen mit Humor sind hier falsch. Nehmen wir´s mit Humor. Nun aber wirklich auf zu Lena.

  240. Am einfachsten wäre es...
    Am einfachsten wäre es natürlich, ein oder zwei Jahre lang den Verkauf von Pille, Kondomen, etc. streng zu verbieten. Insbesonder an Leute unter 25.

  241. Ich habe mir zwei Slogans...
    Ich habe mir zwei Slogans ausgedacht:
    „Zum stehlen schön.“ und „Nur mit Vollkasko“.
    Ich schau grad mal in die Listen. Ähm: Da hat Opel noch einen langen Weg.
    (Alptraum des Becks-Trinkers: Eine Frau steht neben Dir und sagt:
    Tu den Schlüssel unter die Fußmatte.
    Schlüssel? Fußmatte?
    Ich will sofort meine Therapeutin sprechen!!!)

  242. PS: Dem C111 wird nachgesagt,...
    PS: Dem C111 wird nachgesagt, dass er kriminelle Kreativität freisetzt.

  243. @ donna l.
    Lena Odenthal vom...

    @ donna l.
    Lena Odenthal vom tatort, bekennende Lesbe und somit auch bevölkerungspolitisch wirkungslos. Der alte Berggruen sammelte verzierte Leinwände und verdiente nicht schlecht damit, junior sammelt Kaufhäuser. Manch anderer sammelt Silberteekannen…

  244. ... der FDGO ein Kind schenken...
    … der FDGO ein Kind schenken (statt Wehrdienst).

  245. HansMeier, die Elitevermehrung...
    HansMeier, die Elitevermehrung scheitert offenbar an viel profaneren Dingen:
    http://www.faz.net/s/Rub8D05117E1AC946F5BB438374CCC294CC/Doc~EDE7D80228D984F20979412C2C40D3297~ATpl~Ecommon~Scontent.html

  246. @steelydan - Sie haben...
    @steelydan – Sie haben vergessen auf Anne Will hinzuweisen, auch bevölkerungspolitisch wirkungslose Lesbe… aber für die ARD-Gucker jeden Sonntag ein festes Program.

  247. Muslimische Eliten hätten den...
    Muslimische Eliten hätten den Vorteil, dass man sie nicht sturzbesoffen aus dem Weinberg ziehen muss.

  248. @Rheinländer: Der Hausherr...
    @Rheinländer: Der Hausherr hat einen vage muslimischen Humor: aggressiv austeilen, aber beleidigt reagieren, wenn vorsichtige Kritik kommt. (Der Gestus der Leberwurst hat die Funktion, sich nicht inhaltlich mit Kritik auseinandersetzen zu müssen. Ich finde, das passt gut in die Zeit und sollte nicht kritisiert werden.)

  249. @Giannozzo, das nicht. Aber...
    @Giannozzo, das nicht. Aber woraus man die ziehen müsste, darüber wage ich nicht einmal nachzudenken.

  250. Irgendwas ist komisch; man...
    Irgendwas ist komisch; man will Elite züchten, die sich brav an jede Anweisung
    hält.

  251. Giannozzo,
    ... das dürfte ein...

    Giannozzo,
    … das dürfte ein Punkt sein, bei dem ich mir bei Muslimen nicht sicher wäre.

  252. lieber steelydan,
    und ich...

    lieber steelydan,
    und ich kaufe häuser, bearbeite und verkaufe sie.
    .
    apropos bevölkerungspolitisch wirkungslos: der attraktive investor hat seine gene noch nicht verteilt…
    .
    lieber Giannozzo, ich kenne einige hochrangige vertreter des arabisch-afrikanischen kulturkreises (mit absicht s e h r offen gehalten), die lassen sich von ihrem sicherheitspersonal immer apfelsaft servieren. literweise. auf ominöse weise leeren sich die wodkaflaschen im umfeld. verdunstung, es kann gar nicht anders sein. c’est biensûr la part des anges. oder die gäste…
    .
    eau de toilette soll auch sehr beliebt sein. gerade die grossen flaschen.
    ich nehme ja lieber ein eau de vie…
    .
    vermutlich ist für manche die parfumflasche von heute die maultasche von früher.
    .
    aber der arme don, ich vermute, er leidet (mal wieder verrenkt). gute besserung!

  253. Der einen oder anderen blonden...
    Der einen oder anderen blonden Tochter würde man ja einen türkischen Bruder schon wünschen.

  254. Werter Don,

    so sehr ich Ihre...
    Werter Don,
    so sehr ich Ihre Polemik normalerweise auch bei gegenteiliger eigenen Meinung amüsant finde, so ist doch zumindest der erste Teil dieses Blogs eine ziemlich billige, platte Zusammenstellung beliebiger Stichworte (Ballerspiele ?!?). Mal davon abgesehen ist es ziemlich dreist, zum einen hundertfach den Vorteil zu betonen, am schönen Tegernsee wohnen zu dürfen und nicht im „Reichshauptslum“, zum anderen aber die (z.B.) dortigen realen Problematiken bei Seite zu wischen.
    Ich stimme Ihnen zu, dass die biologistischen Thesen Sarrazins mehr als unnötig sind, auch wenn vermutlich keiner von uns deren vollständige Inkorrektheit wird wissenchaftlich belegen können. Aus gutem Grund ist die Rassenkunde des Menschen seit einigen Jahrzehnten eine eher vernachlässigte Disziplin.
    Vermutlich liefern Sie versteckt sogar schon die Antwort auf Ihre Frage bzgl. der niedrigen Reproduktionsrate der „Intelligenzia“ – individueller Hedonismus. Das ist es natürlich nicht alleine – eine Doktorin, die ihre Ausbildung erst mit fast 30 beendet hat und anschließend aus nachvollziehbaren (und gesellschaftlich wertvollen!) Gründen zunächst ein paar Jahre an ihrer geschäftlichen Stellung arbeiten möchte, hat einfach biologisch gesehen gravierend wenger Zeit, Nachwuchs zu zeugen, als die jugendschwangere Angehörige des Prekariats (welcher Herkunft auch immer). Als Mann ist man da natürlich im evolutionären Vorteil – insofern könnten sie es sich auch in zwanzig Jahren nochmal anders überlegen und „was für’s Vaterland“ (=Bayern?) tun. (Um auf Ihr Anfangszitat zurückzukommen: „Every sperm is needed in your neighbourhood!“)
    Gruß,
    T.I.M.

  255. @ sterne
    Aus dem Harem...

    @ sterne
    Aus dem Harem natürlich. Bevölkerungspolitisch erste Wahl.

  256. Na die Merkel kann jedenfalls...
    Na die Merkel kann jedenfalls zufrieden sein. Über die Laufzeitverlängerung der AKW spricht kein Mensch mehr …….
    Staatsschulden ? Egal!
    Wirtschaftskrise? Welche?
    Afghanistan? Egal!
    Die türkische Pizza? Hochpolitisch ………..
    .
    Die Diskussion verliert sich im Niemandsland.
    Die Migranten sind ein Thema welches man nicht so einfach am Stammtisch lösen kann.
    Die Bildungsdebatte ist viel schwieriger geworden.
    Die Nazi-Keule erschlägt nach wie vor jede Kritik in Deutschland (und immer noch jeden Kritiker).
    Sch**ss auf Meinungsfreiheit. Her mit der Volksdisziplin. Es gibt die Dinge die sagt man nicht (ausser im Keller zu sich selbst (vielleicht)).
    Die Frau Zukunftskanzlerin hat ihr Buch rausgebracht und die Politik fordert ihren Notaus für das Internet.
    Stellt euch vor es wären Wahlen und keiner ginge hin ………..
    Politik ist etwas für Politiker, das Volk ist bei den Abläufen komplett abgemeldet.
    .
    Das alte Testament verbindet Juden, Muslime und Christen untrennbar. Aber wen interessieren schon die paar hundert Seiten oder was dort so alles steht.
    Schaut euch um, die Karawane ist schon weiter gezogen ….

  257. Verehrte Donna, hab´ ich auch...
    Verehrte Donna, hab´ ich auch mal im Nebenberuf probiert. Ging ganz schrecklich in die Hose. War aber auch drüben in den blühenden Landschaften. Wünsche Kollegen Berggruen natürlich alles Gute! Unserem Don sowiese!

  258. Tja und wenn das Thema...
    Tja und wenn das Thema „Türken und Intelligenz“ dringend enttabuisiert werden muss, was ist dann eigentlich mit dem Thema „Frauen und Intelligenz“?!
    .
    Multikulti ist gescheitert — aber das mit der weiblichen Berufstätigkeit funktioniert ja auch nicht so recht.
    .
    Ob die Frauen wirklich gleiche Rechte haben können oder sollen wie wir, das müsste auch mal wieder ergebnisoffen diskutiert werden. Natürlich auf der Grundlage der neuesten wissenschaftlichen Ergebnisse und aller verfügbaren statistischen Daten.
    .
    Die schwulen linken Gutmenschen werden natürlich Zeter und Mordio schreien, aber mit unserer Zivilcourage stehen wir das durch.

  259. @ HansMeier555 06. September...
    @ HansMeier555 06. September 2010, 19:35 :
    Ichhätte gerne die Rechte, welche den Frauen inzwischen ganz selbstverständlich zugesprochen wurden.
    Männer : emanzipiert Euch endlich !

  260. lieber steelydan, also bei mir...
    lieber steelydan, also bei mir rockt es, um im ihrem bild zu bleiben…
    .
    lieber Holly01, ganz recht, meine rede. frisch angestochene mediensäue quieken meist sehr laut, trollen sich aber schnell in die kulisse.
    .
    .
    was dem einen seine judenschelte, ist dem anderen sein itler-vergleich.
    .
    (nein, liebe systemadministranten, ihr seid nicht gemeint…)

  261. liebe herren, ihnen kann...
    liebe herren, ihnen kann geholfen werden: ich bräuchte noch tatkräftige mithilfe beim ausräumen der geschirrspülmaschine und der beiden waschmaschinen. alles schön ordentlich aufhängen. morgen dürfen sie gerne ihre bügel- und falttechnikkompetenz unter beweis stellen.
    .
    zur belohnung gibt es einen friseurtermin! hochsteckfrisur!
    und brazilian waxing!

  262. @ donna laura : kennen Sie die...
    @ donna laura : kennen Sie die Szene aus „Was Frauen wollen“, wo Mel Gibson den Wachs ausprobiert?
    Bügelkompetenz? Ich habe einen Airblow, der bläst die Sachen in ihre Form und trocknet die letzten 5% Feuchtigkeit raus.
    Zusammenlegen? bei mir hängt alles auf dem Bügel, ist schliesslich ein deutscher Schrank.
    Nur Bettwäsche und Handtücher werden zusammengelegt (20cmx20cm).
    Was Sie vorschlagen ist unrealistisch, die selbstverstümmelnden Männer tragen 3mm Haar oder Glatze, also nich zum hochstecken, es sei denn sie meinen andere Frisuren und kommen auf die Fortpflanzungsdebatte zurück.
    Die deutsche Gesellschaft ist weitgehend behindert. Rote Welle überall. Einkaufen 3 min durch den Laden rasen und dann 10 min an der Kasse anstehen um das Geld loszuwerden.
    Autofahren innerorts mit 5 km/h zu Stosszeiten und 30 km/h wenn alles frei ist. Überholen ist völlig ausgeschlossen.
    und DL : sie lesen zu schnell, sie müssen sich da anpassen. Das ist wie beim essen : „jeden Bissen 20 mal kauen….. auch Hühnerbrühe? ….. Japp, denn das Leben ist nicht einfach…..“

  263. @donna laura, 19:58
    brazilian...

    @donna laura, 19:58
    brazilian waxing? Was… Nein, ich glaube, das will ich nicht wirklich wissen :-)

  264. Werte donna laura, Sie laufen...
    Werte donna laura, Sie laufen wieder zu Ihrer nonchalanten, hochkultivierten Schreib-, Schlag- und Streicheltechnik auf. Dann sind Sie einfach liebenswert.

  265. donna laura, das Wort...
    donna laura, das Wort „hochkultiviert“ war jetzt etwas schleimig. Sorry.

  266. Schon witzig. Man macht einen...
    Schon witzig. Man macht einen bescheidenen Scherz über die Tatsache, dass öffentliche Besäufnisse bei Muslimen eher selten vorkommen, und wird postwendend belehrt, dass (a) Muslime sehr wohl heimlich trinken – was ich überhaupt nicht bestritten habe – und (b) sie irgendwelchen anderen, vermutlich haremsmäßigen Lastern frönen. Kurzum, geil und verschlagen, so ist er, der Muselmann. Schön, dass wir seit Kara ben Nemsi so viel dazugelernt haben.

  267. lieber Holly01, danke, und...
    lieber Holly01, danke, und vielleicht denke ich auch zu schnell…
    .
    aber Holly01, nein halt stop: wo sie ‚den‘ wachs sagen: NEIIIINNN!!!, das ist KEIN wachstumsmitt- zu spät!
    schon passiert.
    seufz.
    naja.
    .
    kleiner hinweis für die grobanatomiker: die hochsteckfrisur ist für oben.
    .
    damit, lieber Observator, dürfte ihre frage geklärt sein.
    nicht verwechseln!
    .
    danke, lieber rosinante, das muss die müdigkeit sein…
    .
    gleich gibt es dinner, und danach die falle…

  268. Kriegen schwule linke...
    Kriegen schwule linke Gutmenschen auch ein brazilian waxing hin? Oder müssen sie erst durch die Institutionen marschieren? Und was hat das alles mit dem christlichen Abendland zu tun, lieber Don?

  269. Noch ein Sarrazin-Verteidiger:...
    Noch ein Sarrazin-Verteidiger: Matussek im SPON.
    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,715836,00.html
    .
    Folgende Passage fand ich bemerkenswert:
    .
    „Was all die Ausgrenzungstechniker nicht begreifen, ist, dass sich das, was Sarrazin verkörpert, nicht ausgrenzen lässt. Es ist die Wut von Leuten, die es satt haben, …über terrornahe islamistische Vereine zu lesen, über Ehrenmorde, über Morddrohungen gegen Karikaturisten und Filmemacher oder zu hören, dass auf Hauptschulhöfen „du Christ!“ als Schimpfwort benutzt wird. Die wütend zur Kenntnis nehmend lesen, dass sich westliche Staatsmänner für Frauen in einem islamischen Land einsetzen müssen, weil diese dort als Ehebrecherinnen gesteinigt werden sollen.“
    .
    Will Matussek damit wirklich sagen, dass die wütenden Volksmassen die Brutalität und Bosheit der Moslems — so wie er selbst — nur vom Hörensagen oder aus den Medien kennen?

  270. HansMeier555,
    ...was...

    HansMeier555,
    …was sonst?
    Giannozzo, tut mir leid! Ich hab seit dem edlen Kara Ben Nemsi nichts
    dazugelernt.

  271. Oder weitaus klüger Gottfried...
    Oder weitaus klüger Gottfried Schatz in der NZZ:
    .
    „Dennoch bin ich überzeugt, dass nicht alle Kulturen gleich bildungsfreundlich sind. Die katholische Kultur, in der ich aufwuchs, war eindeutig weniger bildungs- und wissenschaftsfreundlich als die jüdische oder chinesische Kultur. In meiner katholischen Erziehung waren kritische Fragen nicht erwünscht – doch diese sind die Quelle von eigenständigem und wissenschaftlichem Denken.
    Die meisten der heutigen muslimischen Gesellschaften vertreten weder eine Trennung von Staat und Religion noch die Gleichberechtigung aller Religionen. Damit verhindern sie demokratische Meinungsbildung, Weltoffenheit und wirtschaftliche und soziale Entwicklung. Wenn Familienbande, persönliche Beziehungen und der Primat religiöser Doktrin wichtiger sind als Können und Motivation, wird Bildung als Instrument des sozialen Aufstiegs weitgehend irrelevant.“
    .
    Sehen Sie, da haben Sie wieder den Zirkelschluss: Den Götzen Demokratie, Wissenschaft, Bildung und Welthoffenheit wird vorbehaltlos gehuldigt, ohne mal die kritische Frage zuzulassen, wohin wir mit all der gottlosen Freigeisterei letztlich gekommen sind: Nämlich dazu, dass wir uns selbst abschaffen und aussterben.
    Bevor aber unsere Enkel in den Genuss unserer Humanität, unserer Wissenschaft und produktiven Wirtschaft kommen, müssten ja erst einmal geboren werden!
    .
    Ebensogut müsste man die Frage stellen, wozu etwa die Türken überhaupt Wissenschaft, Demokratie und Bildung brauchen, wenn sie die wichtigste aller Fragen auch so schon gelöst haben, nämlich die Frage der Repruduktion. Wenn eine Gesellschaft reich genug ist, um sich innerhalb von 50 Jahren zahlenmässig zu verdoppeln, warum soll sie dann unbedingt noch reicher werden? Wenn der Koran ihnen ein Weltbild vermittelt und eine Lebensweise nahelegt, in der das natürliche menschliche Streben nach Fortpflanzung jedermann leicht möglich gemacht wird, warum brauchen sie dann ein anderes Weltbild?
    .
    Vielleicht sind es ja die Moslems, die in den letzten 500 Jahren alles richtig gemacht haben, während wir Europäer so etwa zur Zeit von Kolumbus die falsche Abzweigung genommen haben. (Wir bilden uns unglaublich viel ein auf unsere überquellenden Bücherschränke und sehen doch den Wald vor lauter Bäumen nicht.)

  272. minna, ich habe das vielleicht...
    minna, ich habe das vielleicht etwas provokanter formuliert, als es gemeint war. Nichts für ungut.
    .
    HansMeier555, mit Schatz könnte man wenigstens noch diskutieren. Matussek dagegen nur ein armseliger Hetzer. Einfach unappetitlich.

  273. Verehrteste Donna, ist Sascha...
    Verehrteste Donna, ist Sascha Lobo etwa die emanzipierte männliche Antwort auf b. w.?

  274. @HansMeier555
    Sie haben Recht,...

    @HansMeier555
    Sie haben Recht, geht mir aber zu sehr in die Richtung, die Wahrheit einer Religion / Gesellschaft zeigt sich an der Gebärfreudigkeit. haben wir nicht das Problem in der BRD, dass die Leute extrem lange brauchen um im Leben ankommen
    und erst dann Familien gründen – und dann mit 35 oder 40 mit aller medizinischen Gewalt . Mein jüdischer Koautor sagt dann immer im Scherz beim spazieren gehen und beim Anblick der Unmenge an Zwillingen: so straft G-tt oder die Medizin.

  275. @ HansMeier555 06. September...
    @ HansMeier555 06. September 2010, 21:14 :
    der 21. August war ein denkwürdiges Datum. Am 21. August hatte die Menschheit all die Biomasse verbraucht die sich pro Jahr auf der Erde reproduziert.
    Das heisst gut 1/3 des Jahres lebt die Menschheit von den Reserven (den sehr endlichen Reserven).
    Deit 1973 haben wir in Deutschland eine Massenarbeitslosigkeit. Würde man die Arbeitsmarktstatistiken nach dem Standart von 1970 auswerten, dann würde ich annehmen, hätten wir nach wie vor mindestens 5 Millionen Arbeitslose und mindestens 8 Millionen Arbeitssuchende.
    Ein Fischstäbchen aus dem Handel bringt x-Energie, um dieses Fischstäbchen zu erzeugen benötigen wir bereits mehr als das Doppelte an Ernergie.
    .
    Was ich ausdrücken möchte ist : Reproduktion ist das allerletzte Problem, welches Deutschland bedrücken müsste……..
    .
    Es gibt da eine Simulation, die bekommen Entwicklungshelfer vorgesetzt, wenn die in den Beruf starten.
    Feste Vorgaben an Menschen, Wasser, Krankheiten, Wasser und die Möglichkeit mit Geld die Vorgaben zu verändern.
    Brunnen bohren, Schulen bauen, Krankenhäuser einrichten und Hygiene verbessern sind sehr beliebt und führen zu Bevölkerungswachstum.
    Am Ende steht immer der Exodus. Ein Kollaps der auf den begrenzten Recourssen beruht.
    Ich weiss nicht ob ich den Bericht noch finde, aber ich schau mal. Es wurde recht eindrucksvoll erklärt, wie die Menschheit um über 70% schrumpfen muss. Das erfolgt durch die Hand der Menschen oder durch die natürlich auftretenden Mängel. Also quasi ein Selbstläufer.
    Reproduktion ist (von welcher Seite auch immer betrachtet) kein erstrebenswertes Ziel der Gesellschaftspolitik.

  276. Broder sagt: “An Thilo...
    Broder sagt: “An Thilo Sarrazin arbeiten sich jetzt alle Leute ab, um sich auf eine sehr billige Weise ein paar moralische Punkte zu holen.” und: “Ich glaube, eine Gesellschaft ist dann reif, wenn sie keine Regierung braucht. Wenn sie die Regierung outsourcen würden und das Land an Disneyland vermieten, dann würde hier doch im Prinzip alles so weiterlaufen wie jetzt. (…) Die Reaktionen auf Sarrazin zeigen für mich vor allem, dass die Politiker vergessen haben, dass eine Demokratie nicht von richtigen, sondern von falschen Meinungen lebt. Über richtige Meinungen gibt es immer einen Konsens. Da ist sofort Ruhe. Falsche Meinungen dagegen provozieren immer eine Debatte. Es gibt natürlich auch falsche Meinungen, die nicht mal einen Widerspruch wert sind. Aber das, was Sarrazin schreibt, liegt innerhalb des demokratischen Spektrums. Die Folge ist, dass darüber debattiert wird. Der Versuch, Sarrazin zum Schweigen zu bringen oder ihn zu diskreditieren, wird nur neue Sarrazins hervorrufen.”
    Burks sagt „Alles auf den Punkt gebracht. Mehr muss man nicht sagen.“
    Ich schließe mich dem vorbehaltlos an.

  277. Es ist schon merkwürdig, wie...
    Es ist schon merkwürdig, wie man sich verhören kann. Ich dachte tatsächlich, es ginge im Kern um eine muslimische Unterschicht in Deutschland, die mit ihren autochtonen Unterschichtgenossen in fröhlicher Bildungsfeindlichkeit vereint vor sich hinharzt. Stattdessen geht es aber um den im Großen und weltweiten Ganzen existierenden Islam. Es gibt da zwei Dinge, die mich irritieren. Lassen Sie mich einmal mit etwas anfangen, das meiner persönlichen Erfahrung entstammt, damit hier zumindest so etwas wie ein Anflug von Empirie aufleuchten kann.
    Ich habe ein paar hochgradig fähige „Kopftuch“-Studentinnen, die begeistert studieren und diskutieren. Bestimmt machen die das, weil sie noch gar nicht gemerkt haben, dass sie sich bilden. Daneben habe ich Studenten aus Ursprungsfamilien, die zu faul sind, freiwillig mehr als nur eine Publikation pro Semester zu lesen, weil sie ganz offensichtlich dem Glauben huldigen, Wissen käme in einer Art inhalatorischem Akt der Gnosis über sie, wenn sie nur das richtige Seminar fänden, das solche didaktischen Wundertaten an ihnen verüben könne. Hauptsache, sie müssen nicht selbst denken. Wenn Sie mich fragen, wo ich die bildungsfeindlichen Elemente suchen würde, die unsere Kultur an die Wand fahren, dann fallen mir ganz zwanglos die Elternhäuser dieser Figuren ein.
    Aber wenn wir tatsächlich integrationsunwillige deutsche Migranten mit dem Kampf gegen das Internationale Islamische Mittelalter zu verknüpfen haben, wenn es das ist, um das es wirklich geht, dann hätte ich gerne eine Frage beantwortet:
    Wie kann denn irgend etwas, das wir mit den hiesigen Großen Ungewaschenen anstellen, dazu führen, dass dann auf der anderen Seit des Globus die Taliban nach freiem, wissenschaftlichem Denken lechzen? Habe ich mir das vorzustellen wie Voodoo? Sie wissen schon: Ich führe hier einen muslimischen Arbeitslosen ins Licht und im pakistanischen Grenzgebiet wirft ein Taliban seinen Koran weg?
    Ich verstehe das einfach nicht.

  278. muscat, was auch immer. dann...
    muscat, was auch immer. dann haben Sie ja genügend stimmen, die Ihr lied singen. mir ist nur nicht klar, was das mit mir zu tun hat. aber ich grüble darüber nicht allzusehr. und don a. schaltet nicht gern korrespondenzen frei.

  279. lieber steelydan, nein. der...
    lieber steelydan, nein. der trägt noch einen landing strip auf dem kopf.

  280. Hier wurde viel darüber...
    Hier wurde viel darüber spekuliert, von was diese Mediens.. ablenken soll.
    Es waren immer innenpolitische Vorgänge.
    Vergessen wurde, daß wieder einmal Nahost-Friedensgespräche geführt wurden.
    Solche Termine stehen lange vorher fest. Zeit genug für deutsche Medien sie
    zu orchestrieren und ihre eigene Kampagnefähigkeit international zu beweisen.
    Auf Anpfiff kommen die pavlov´schen Hunde aus der Deckung. Sie brauchen das.
    .
    In Isreal sind diese besungenen Probleme wohl eher Wirklichkeit.

  281. ..und ich möchte mich weigern...
    ..und ich möchte mich weigern dürfen, mein Alltagserleben mit dem Alltagserleben
    einer Israelin in eins zu setzen inklusive der Befürchtungen für die Zukunft.

  282. Meine lieben Herren!
    Wenn man...

    Meine lieben Herren!
    Wenn man von Rechten redet, sollte man auch von Pflichten reden. Auf Grund der Geburt meiner beiden Töchter habe ich fast fünf Jahre nicht voll gearbeitet, trotz Nanny, denn ich denke, man sollte nicht die gesamte Erziehung Fremden überlassen, sondern sich auch selbst mit ihnen beschäftigen, um ihnen eine Alternative zum Kindergartentantenvorbild zu geben. Ein interessanter Managementposten wurde mir in der Zeit nicht zugestanden, weil ich nicht 100% verfügbar war. Während ich mich um meine kleinen Damen kümmerte, haben meine gleichaltrigen männlichen Kollegen Karriere gemacht. Keiner meiner Managementkollegen (in einer Ingenieurfirma) fühlte sich verpflichtet, für die Aufzucht seines Nachwuchs Abstriche in der Karriere zu akzeptieren….

  283. @Rosinante,
    Sie gehen also von...

    @Rosinante,
    Sie gehen also von einem machtvollen Deutungs- und Legitimationssystem mit 190-jaehriger Tradition namens Marxismus u. dialektischer Materialismus aus und erkennen darin die Quelle jeglichen Fortschrittsglaubens.
    Wenn man Fortschrittsglauben mit Optimismus, Wachstumsphantasien, Machbarkeitsideologien („alles ist moeglich“) usw. verbindet, liesse sich dieselbe Behauptung fuer das Ideengeruest der Franzoesischen Revolution (Menschenrechte etc.), den klassischen Liberalismus („unsichtbare Hand“, „Glueckskonzept“) oder die Modernisierungstheorie von Spencer bis Parsons behaupten, die ja teils aelter als der Marxismus sind (weshalb Sie dessen Beginn wohl in eine Zeit legen, als Marx gerade einmal 2 Jahre alt war), teils mit diesem nichts zu tun haben.
    Ob man die Fortschrittsglaeubigkeit in der SPD (oder etwa auch in der Labour Party) auf den Marxismus und den dialektischen Materialismus gruenden kann, glaube ich, jenseits aller Verifikationsprobleme, nicht. Deutlich war er ohnedies nur unter Brandts Kanzlerschaft („Demokratie wagen“). Wenn ich es recht in Erinnerung habe, sah man damals vor allem in der von Adenauer und Erhard „ererbten“ Buerokratie ein Fortschrittshemmnis, dem man mit einer staerkeren Planung und Politisierung der Entscheidungsprozesse beizukommen hoffte; wissenschaftlich zugearbeitet haben damals Leute wie F.W. Scharpf oder R. Mayntz, die ihren letzten Schliff an amerikanischen Universitaeten erhalten haben. Die wirtschaftlichen Wachstumsraten der Jahre zuvor wurden dabei wie auch in der damaligen SPD-Parteiprogrammatik („Orientierungsrahmen 84“) schlicht fortgeschrieben.
    Ob H. Schmidt fortschrittsglaeubig war und ist, glaube ich eher nicht. Schmidt leidet ja nicht unter einem Mangel an Selbstbewusstsein, wiewohl er die Lage (Arbeitslosigkeit, Inflation usw.) seinerzeit auch nicht in den Griff bekam; wuerde ihm – bei aller Intelligenz – ein eher naives Verstaendnis vom Gang der Geschichte in dem Sinne unterstellen, dass diese von grossen Maennern und „historischen Individuen“ gemacht wird. Damit waeren wir fast bei Jacob Burckhardt.
    MfG
    G.S.

  284. Holy01,
    die Weltbevölkerung...

    Holy01,
    die Weltbevölkerung muß um 70% schrumpfen, das kommt mir bekannt vor.
    Ein ehemaliger Präsident der Max-Planck-Gesellschaft hat mal davon gesprochen,
    daß die Weltbevölkerung auf 1-2 Milliarden zu begrenzen sei.
    Da er auch in zahlreichen Aufsichtsräten von DAX-Konzernen saß, könnte es
    schon deren Umgang und anderer Global Player mit den Menschen erklären.
    Man tut schließlich ein gutes Werk.
    Mir riecht das aber zusehr nach denen „vom Ende der Geschichte“.

  285. lieber Observator, vielen dank...
    lieber Observator, vielen dank für ihren erfrischenden kommentar; „Wissen käme in einer Art inhalatorischem Akt der Gnosis über sie, wenn sie nur das richtige Seminar fänden“ – erheiternd.
    .
    auch mir drängt sich der eindruck der heftigen vermischung zwei zu unterscheidender dinge auf. ihre frage wird ihnen niemand zufriedenstellend beantworten können. seien wir doch mal ehrlich: differenzierendes denken ist nicht unbedingt weit verbreitet.
    .
    es gibt zu denken, dass inhaltsfreie kommentare zuweilen eher goutiert werden als diejenigen, die auf den diskussionspunkt kommen (qed)…
    bonne nuit.

  286. Berthold IV
    .
    Schon im AT geht...

    Berthold IV
    .
    Schon im AT geht es nur um die Zahl der Nachkommen. Abraham zählt seine Spermien am Firmament.
    .
    Zurück zur Hauptrage: Wenn es im NOM „für alle“ heißt, dürften sich dann auch Moslems und Heiden mit einbezogen fühlen? Und wer bürgt dafür? Die Evangelisten oder nur P6?

  287. Don ein sehr schöner...
    Don ein sehr schöner Artikel.
    Meiner Meinung nach hat jeder das Recht auf Meinungsfreiheit, (auch H. Sarrazin)
    Aber der Ton und die Art der Argumentation mach die Musik.
    mfg

  288. Die modernen Zeiten verlangen...
    Die modernen Zeiten verlangen von uns zu sein wie Kuchen von Hajek: perfekt gestylt. So gerät der sexuelle Akt zur Demonstration technischer Fertigkeiten und zersetzt eine mögliche Kommunikation, in der der Einzelne den Anderen erblicken könnte. Abgründe des Austauschs werden per Kondom abgefangen und entsorgt. Es entsteht eine Langeweile, die nach Perfektionierung verlangt und durch Drogen überwindbar scheint. Selbst der, der Kondome benutzt weicht beim seltenen nachträglichen Drink vom Infizierten entsetzt zurück. Das Programm der Folgenlosigkeit zeitigt einen Gesundheitsfanatismus, der in eugenischen Phantasien endet und die Ausgrenzung von Andersartigen einschließt. Wieso wundert man sich eigentlich über die Sarrazanisierung der allgemeinen Meinung? Allerdings ist diese entsetzlich, aber wer akzeptiert schon, dass ein HIV-Infizierter sich infiziert hat? Es sei sein Fehler, respektive die Schuld dessen, der ungeschützt mit ihm verkehrt habe. So feiert die kirchliche Sexualmoral eine säkulare Wiederbelebung. Der Gedanke, dass Krankheit und Tod zum Leben gehören, weil Leben begrenzt ist und uns nur in ekstatischen Momenten Unendlichkeit ahnen lässt, aber auch dabei auf sich als Endliches verweist, ist uns fremd geworden. Seitdem die Medizin mehr und mehr davon lebt, uns in den Zustand von Zuchtvieh zu versetzen und zugleich Kranke zu erhalten, kapriziert sie sich in letzter Konsequenz darauf, Verantwortungslosigkeit zu fördern und Gesunde zu verstümmeln, ohne dass noch jemand dies als justiziabel anzusehen wagte. Was spricht dann eigentlich dagegen, dass man die so gesehen überzähligen Organe verkauft oder verschenkt, wenn nur der Preis stimmt oder wenn durch eine Organspende die partnerschaftliche Verbundenheit unter Beweis gestellt werden kann? Hier bürgert sich eine Haltung ein, die die freie Selbstbestimmung ausschließt und wie selbstverständlich Opfer verlangt, ganz abgesehen davon, dass diese Medizin allgemein nicht bezahlbar ist: Wenn man Viagra nur auf Rezept bekommt, führt das zu Schwarzmarktpreisen und dazu, dass einige sich auf Kosten der Allgemeinheit vergnügen können.

  289. Diese Migrantenhysterie...
    Diese Migrantenhysterie stößt mich mittlerweile ab. Im Kern geht es doch um
    Wanderungsbewegungen an denen alle in der Politik so interessiert sind.
    (Die Bev.Statistiker scheinen mit nichts anderem mehr beschäftigt)
    Als Beweis wie attraktiv das von ihnen repräsentierte Land ist.
    Hach!! Wir können uns des Ansturms kaum erwehren.
    Wenn es diesen Ansturm noch gibt, dann ist er wohlorganisiert und ebenfalls
    mediengerecht aufbereitet.
    …und ich glaub es nicht…
    Nunja, vielleicht kann man ja Rentner auf dem Weltmarkt einkaufen, dann
    wäre wenigstens diese Betreuungsindustrie ausgelastet.

  290. Observator,
    "...wie man sich...

    Observator,
    „…wie man sich das vorzustellen hat.“
    Der Dominoeffekt!
    Er waltet immer und überall.

  291. @HansMeier555
    Unterstellen wir...

    @HansMeier555
    Unterstellen wir mal es hiese für alle. Machen wir dann eine Zwangsbeglückung bei den Juden oder „reicht“ nicht doch denen die Torah. Falls ich es übermorgen vergesse ein gutes 5771

  292. Interessant ist, dass erst...
    Interessant ist, dass erst jetzt Klaus Bade, seines Zeichens Historiker und Migrationsforscher, medial aus der Versenkung – entweder aus eigenem Willen – erscheint oder geholt wird.
    .
    Er sagt, dass das nicht vom Glauben abhänge, ob Gruppen sich als besonders gewalttätig oder subventionseschleichend hervortun, sondern von den Milieues. Er sagt, dass hier lebende Italiender schlechter abschneiden in Sachen Bildungserfolg als z. B. Türken. Zu lesen hier (schon wieder SPon, tut mir auch leid): http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,715730,00.html
    .
    Dass das nichts mit dem Glauben oder den Genen zu tun hat, war mir selbst schon vor Sarrazins Buch klar.
    .
    Nur, wer sagt das jetzt denen, die sich z. B. auf Amazon. de in den Kundenrenzensionen tummeln und wahre Diskussions-Schlachten gegen „Gutmenschen“ entfesseln? Und mit Zähnen und Krallen dieses Machwerk gegen Besonnenere verteidigen? (Wenn man ebendort manche unkritischen Juhu-Beiträge liest, muss man sich streckenweise sogar schämen über die Undifferenziertheit, ich tue es jedenfalls). Nach dem Motto, endlich sagt mal einer, was nicht gesagt werden darf? (Eine übrigens recht bekannte Floskel aus der rechtsradikalen Rhetorikbastelstube, mit der man sich so gut wie immer erfolgreich an die Unzufriedenen anwanzen kann).
    .
    Nu?

  293. Don Carlos, sehen Sie, und ich...
    Don Carlos, sehen Sie, und ich weiß umgekehrt nicht, was die Vorgänge um Herrn S. mit Honnis DDR zu tun haben sollen. Aber es stimmt, wir sollten die anderen nicht weiter mit unserer Diskussion behelligen.
    .
    Außerdem ist, wie ich bereits erwähnte, ‚www.elitegene.de‘ noch frei und ich muss jetzt…. Sie wissen schon: Tatmensch.

  294. @Berthold IV
    .
    Das schockiert...

    @Berthold IV
    .
    Das schockiert mich jetzt, was Sie da schreiben. Sehen Sie im „für-alle“ tatsächlich eine Tendenz zur Zwangsbeglückung? Die Leute, die mich auf die Problematik aufmerksam gemacht haben, sehen darin immer eine Losung der (ihnen verhassten) Allerlösungslehre. So als ob Gott unterschiedslos jeder armen Protestanten-, Freimaurer- oder Türkenseele im Himmel Asyl gewähren müsse.
    .
    Für die verstockten Kinder und Kindeskinder der Jesusmörder gilt das Bekehrungsangebot natürlich weiter – auch im Jahre 7518 nach der Vertreibung aus dem Paradies. (5771?).

  295. Schalom, Hans Meier555, wenn...
    Schalom, Hans Meier555, wenn Sie die Webseite besuchen, werden Sie rechts oben zwei Datumsangaben sehen.

  296. Es werden übrigens nicht die...
    Es werden übrigens nicht die Jahre seit der Vertreibung aus dem Paradies gezählt, sondern die seit Schöpfung der Welt.

  297. "Für die verstockten Kinder...
    „Für die verstockten Kinder und Kindeskinder der Jesusmörder gilt das Bekehrungsangebot natürlich weiter“
    Dass Sie übrigens nun auch noch die Römer ins Spiel bringen müssen, macht die Lage nicht gerade übersichtlicher, HansMeier555.

  298. Das geht mir jetzt aber zu...
    Das geht mir jetzt aber zu weit, Herr Meier: Jususmoerder! Weisen von Zion gelesen.
    Shana Tova!
    (Gilt auch fuer unbelehrbare Altkatholiken)
    .
    Bitte keine Replik. Ich bin wieder weg.

  299. liebe muscat, das beste ist im...
    liebe muscat, das beste ist im netz ohnehin nicht zu finden.
    .
    (apropos, elitegenverteilung: lieber Don Carlos, sollten sie nicht ein wenig erschöpft von ihren wochenendlichen betätigungen sein? oder haben sich diese planungen zerschlagen?)
    .
    je detaillierter sich hier eine gruppierung darstellt, desto weniger exklusiv ist sie. der umkehrschluss gilt ebenso. der rest sind verbindungen – und die richtigen telefonnummern.
    und was z.b. für think tanks gilt, gilt auch für kliniken…
    .
    nur mal so ein tipp aus dem sog. westviertel…
    .
    .
    und deswegen ficht uns die saharazinnober-diskussion zunächst nur begrenzt an.
    .
    langfristig mache ich mir höchstens sorgen um die wohngegenden meiner mitarbeiter, schliesslich hat man fürsorgepflichten.
    aber wir sind hier ja in der provinz.
    das einzige, was wir hier vom boden aufnehmen, sind kartoffeln, und nicht pflastersteine.
    obwohl die wirthausschlägereien nicht von schlechten eltern sind, aber irgendetwas muss ‚die jugend‘ ja tun, ausser tuning.

  300. @V
    ich glaube hinter...

    @V
    ich glaube hinter HansMeier555’s Antwort steckt mehr, als dass er nicht weiss, dass am Donnerstag Rosch Haschana des 5771 ist…
    @HansMeier555
    Die papyri sind in der Uni Münster online einsehbar?

  301. Wenn schon "christliches...
    Wenn schon „christliches Abendland“, dann bitte richtig.
    Und kein Wischiwaschi „für alle“.

  302. @V, @filou
    zudem schreibt...

    @V, @filou
    zudem schreibt HansMeier555 „Kinder und Kindeskinder der Jesusmörder “
    er schreibt nichts von Christusmörder…
    Ansonsten, wer im Blogg etwas dazu lesen möchte: Hans Conzelmann, Andreas Lindemann, UTB Uni-Taschenbücher, Bd.52, Arbeitsbuch zum Neuen Testament

  303. Eine weitere Buchempfehlung zu...
    Eine weitere Buchempfehlung zu diesem Thema ist: The Magdalena scrolls (dt. Der Fluch der Schriftrollen) von Barbara C. Wood.

  304. ... und Freitag....
    … und Freitag.

  305. @Berthold
    Papyri? Was für...

    @Berthold
    Papyri? Was für Papyri?

  306. donna laura, ist das wirklich...
    donna laura, ist das wirklich altruismus oder gibt’s probleme mit dem italienischen hausbediensteten? ich nehme dafür keine bestellungen auf.

  307. HansMeier555. Ich glaube Ihr...
    HansMeier555. Ich glaube Ihr Kommentar zielte gar nicht auf mich. Falls ich mich irren sollte, so möchte ich gerne nochmals sagen, dass ich mittlerweile die allermeisten Dinge im Leben mit sehr viel Humor nehme. Dennoch ein Dankeschön an Sie, BertholdIV, für Ihren freundlichen Vermittlungsversuch.

  308. Vielleicht sollte...
    Vielleicht sollte intelligenten Männern, Diplom als Ausweis reicht, ein Bonus eingeräumt werden, wenn sie die Notzucht vollziehen. Insebsondere, wenn sie ein Einkommen haben, das die Versorgung der Folgen sicherstellt.
    Haben wir schon ? Ach so !
    Dann will ich nichts gesagt haben.
    P.S.: Intelligenten Damen sollte der Bonus natürlich auch eingeräumt werden. Die sind zwar fast immer schlau genug, daß der Boy nicht merkt, daß er gewollt wird, aber der Ordnung halber nochmal erwähnt.

  309. Der Begriff "Jesusmörder" ist...
    Der Begriff „Jesusmörder“ ist natürlich sehr problematisch, gehört zum christlichen Abendland aber dazu.

  310. Don Carlos, anteilnehmende...
    Don Carlos, anteilnehmende neugier.

  311. @HansMeier555
    ich dachte immer...

    @HansMeier555
    ich dachte immer der Begriff Christusmörder wäre problematischer, aber wie sagten Sie so Recht: welche Papyri?

  312. donna laura, das klingt ein...
    donna laura, das klingt ein wenig voyeuristisch.

  313. Don Carlos, aber nein. das ist...
    Don Carlos, aber nein. das ist ihre interpretation.

  314. donna laura, dafür ist Ihr...
    donna laura, dafür ist Ihr interesse zu vehement.

  315. G. Schoenbauer, ich datiere...
    G. Schoenbauer, ich datiere den politischen Fortschrittsglauben der heutigen Moderne auf etwa 1820 und Henri de Saint-Simon. Und dass Karl Marx in diesem Jahr zwei Jahre alt wurde finde ich weniger interessant, als den gleichaltrigen Geburtstag Jacob Burckhardts. Was die kultürliche Bedeutung dieser beiden Historiker-Philosophen betrifft, dies haben Sie sicher schon bemerkt, wandern meine Sympathien nicht nach Trier.
    .
    Der dialektische Materialismus, sein Einfluss auf die Geisteswissenschaften und den Marxismus mit seinen Derivaten, ist im Zeitalter der Industrialisierung und insbesondere durch die Kriege des vergangenen Jahrhunderts zu einer Art Haut geworden, die heute als synthetische, luft- und wasserresistente Schicht die europäischen und amerikanischen Wirtschafts- und Wohlstandsräume und deren Politik umschliesst.
    .
    Die Wahrscheinlich, dass der dialektische Materialismus den Fortschrittsglauben, also den Glauben an die grundsätzliche, gesellschaftlich verhinderte Güte des Menschen, erfunden habe, ist gering. Denn diese Utopie gehört zum menschlichen Denken wie Wasser und Brot. Dies nur, um Sie nicht zu einem weiteren Proseminar anzuspornen.

  316. Don Carlos, man wird an seinen...
    Don Carlos, man wird an seinen ansprüchen gemessen. sie auch.

  317. @minna: ja eben, es geht um...
    @minna: ja eben, es geht um Wanderungsströme, aber die kommen von überall und gehen zumindest von manchen Orten in bestimmte Richtungen. Aber gleichzeitig muß ja ein bißchen Osmose gewahrt bleiben, damit es kein völliger Hühnerhaufen wird, und die Begabten und Tüchtigen sollten auch Kinder haben können. Aber das wird zunehmend unmöglich.

  318. donna laura, wer sollte da...
    donna laura, wer sollte da wann, warum und bei wem etwas messen…?

  319. Don Carlos, bei kabale und...
    Don Carlos, bei kabale und liebe wurde die mätresse lady von milford vermessen, geometrisch…
    aber nicht vom wurm, sondern von von walter, wenn ich mich recht entsinne…
    .
    wären sie eine geeignete männliche mätresse?

  320. donna laura, ich denke, nein....
    donna laura, ich denke, nein. wir sind zu wählerisch.

  321. Don Carlos, das ist auch...
    Don Carlos, das ist auch besser so.

  322. <p>Also, ich weiß ja nicht,...
    Also, ich weiß ja nicht, ob das schon jemanden aufgefallen ist. Aber wenn ich mir so das Bundestagsgebäude betrachte. Diese Riesenkuppel erinnert mich ganz diabolisch an eine Moschee.
    Die beiden Außentürme noch ein wenig verlängern (in Form einer Rakete) und wir haben wahrscheinlich die größte Moschee in Deutschland. Hat da vielleicht jemand in vorauseilenden Gehorsam gehandelt? Honi soit qui mal y pense.

  323. Der Artikel ist...
    Der Artikel ist realitätsfern, arrogant und vermessen. Der Autor macht doch nichts anderes, als mit Neologismen Spott zu treiben.
    Der Autor ist trendy linksliberal, hält sich für klug und ist in Wirklichkeit alles andere, als neuen Gedanken gegenüber offen.
    Eine objektive Auseinandersetzung mit dem Thema ist es nicht.

  324. gemeinsam sind wir stark,vor...
    gemeinsam sind wir stark,vor fünfzig jahren wurden im ruhrgebiet schon immer starke worte gebraucht. (Multikulti…) Die Unterhaltung von Berlin war stets ein teures Pflaster
    die Zäune u.Mauer in den Köpfen der Menschen weltweit ,werden immer neu ab u.auf gebaut. Futterbeschaffung ist nicht einfach, Anfechtung ist der Preis der Freiheit,da sagen fünf männliche jugenliche Migrantenabkömmlinge in einer Schule im Ruhrgebiet zu einem
    11 jährigen Mädchen bei der Begegnung im Schulgebäude scheiß… deutsche.Sie Antwortet ihr auch scheiß…. die kleinen machen sich schon stress… boh aey
    und die Großen meine Güte.
    Ist hier aber ganz normal sie haben eben noch zu wenig verstand.vor 150-200
    Jahren gab es hier im Ruhrgebiet auch nur ein paar Bauernhöfe
    dessen Vorfahren Römer,Kelten,Hunnen und wer weis noch von welchen Fernreisenden sie alle abstammten? Geschichte ist immer spannend.
    Übrigens Leut :
    Nicht die Asche bewahren ,sondern die Flamme wach halten.
    Glück Auf!!!

  325. Ich habe mich die ganze Zeit...
    Ich habe mich die ganze Zeit gefragt wie das der Thilo eigentlich gemacht hat rein von der Zeit her. Er wird doch bei der Bundesbank fürs arbeiten bezahlt. Ich arbeite durchschnittlich 50-60 Stunden die Woche und glauben Sie mir ich habe keine Zeit auch nur eine Seite in meiner Freizeit zu schreiben. Thilo schreibt ein ganzes Buch in nicht einmal einem Jahr. Ich habe kollegen die neben Ihrer Arbeit an Ihrer Doktorarbeit schreiben.
    Die stellen sich die selbe Frage. Wie hat der das gemacht. Ich nehme an, das er dieses Buch in seiner Arbeitszeit geschrieben hat. dann stellt sich mir die nächste Frage wer ist eigentlich der Schmarotzer, die ALG II Empfänger oder der Banker der während seiner Arbeitszeit ein Buch schreibt. Der Bänker wird übrigens auch von Steuern finanziert. Zum Glück gibts da andere Kluge köpfe die der Bundesbank einen jährlichen Gewinn bescherren, mit Thilo allein wäre das wohl nichts geworden.

  326. Wilhelm Busch

    Kritik des...
    Wilhelm Busch
    Kritik des Herzens
    Die Selbstkritik hat viel für sich.
    Gesetzt den Fall, ich tadle mich,
    So hab‘ ich erstens den Gewinn,
    Daß ich so hübsch bescheiden bin;
    Zum zweiten denken sich die Leut,
    Der Mann ist lauter Redlichkeit;
    Auch schnapp‘ ich drittens diesen Bissen
    Vorweg den andern Kritiküssen;
    Und viertens hoff‘ ich außerdem
    Auf Widerspruch, der mir genehm.
    So kommt es denn zuletzt heraus,
    Daß ich ein ganz famoses Haus.

  327. ... also als proseminaristisch...
    … also als proseminaristisch war das Gesagte nicht gemeint, verehrter Rosinante. Also dass der dialektische Materialismus wie der Heilige Geist ueber allem schwebt und das Handeln der Menschen motiviert und inspiriert … Wie sagt man: „Die Botschaft hoer ich wohl, allein mir fehlt der Glaube“.
    Aber nichts fuer ungut und ein Dankeschoen fuer die Diskussionsbereitschaft.
    G.S.

  328. Sie meinen also wirklich das...
    Sie meinen also wirklich das Sie hier professionellen Journalismus betreiben und scheren direkt auch wieder alles über einen Kamm. Der einfache und schnelle Angriff auf „Ballerspiele“ in Verbindung mit „Dummheit“ ist mal wieder, wie immer, total ohne Hintergrund und ohne Ahnung.
    Sehr sehr viele „Ballerspieler“ der ersten Generationen sind mittlerweile sehr gebildete Leute in recht wichtigen Geschäftsfeldern.
    Schön Tag noch Mr. Vorurteil.

  329. Sie sollten es total mal mit...
    Sie sollten es total mal mit dem Namen „Realistsatire“ probieren. Mal wieder, wie immer.

  330. Mich wundert, dass kein...
    Mich wundert, dass kein prominenter Wissenschaftler kommt und bestätigt, was bewiesen ist, nämlich, dass Intelligenz, wie viel andere Eigenschaften eines Menschen, zu über 50% vererbt wird. Was soll daran anstößig sein, wenn es nun mal eine Tatsache ist? Die Promis scheinen ihre berühmten Hosen voll zu haben. Bei einer normalen Durchmischung der Bevölkerung (klug heiratet dumm, dumm heiratet klug, klug heiratet klug, dumm heiratet dumm), fallen Intelligenzunterschiede nicht besonders auf. So konnte Gerhard Schröder Kanzler werden. Als Sohn einfacher Eltern war er aber weder besonders klug, noch besonders dumm, er war mittel, und außerdem sehr ehrgeizig. Auf jeden Fall aber war er kein Intellektueller. Das werden seine Freunde einräumen. Seine diversen Ehefrauen kann man dazu auch befragen. An der wissenschaftlichen Feststellung von der Vererbung von Talenten und Intelligenz ist eigentlich nichts Schmutziges. Das Einzige, was stört, und zwar sehr stört, ist die braune Vergangenheit Deutschlands. Die gigantische Schuld jener Generation ist unauslöschlich, und niemand will etwas damit zu tun haben, auch nicht mit den Thesen der Nazis. Daher die ebenso weit verbreitete wie verständliche Angst, in Sachen Vererbung als Neonazi eingestuft zu werden. Doch es ist nie gut, gegen Fakten anlügen zu müssen, weil die Gesellschaft das erzwingt. Irgendwann brechen sich die Tatsachen doch ihre Bahn.

  331. Noch erbärmlicher als dieser...
    Noch erbärmlicher als dieser Artikel sind die vielen Kommentare…
    Niemand von ihnen hat das Buch gelesen.
    Falls doch haben sie es offensichtlich nicht verstanden.
    Erschreckend das ich den Link über Google News gefunden habe.

  332. Verehrter G. Schoenbauer,...
    Verehrter G. Schoenbauer, schön, was Sie schreiben ,und ein Dankeschön meinerseits.

  333. Der für mich genialste...
    Der für mich genialste Beitrag zum Sarrazin Wahn. Einfach köstlich. Wird eigentlich nur noch durch einige sich selbst entlarvende Kommentatoren übertroffen die nicht merken, wie sehr sie damit den Autor in seinen Ausführungen bestätigen.

  334. Ich will auch zur Bundesbank,...
    Ich will auch zur Bundesbank, man nennt das effizienz und effektivität. menschen unterscheiden sich unter anderem auch darin. wären alle gleich, gäbe es keine gehaltsunterschiede. ;D

  335. Viele Menschen fühlen sich...
    Viele Menschen fühlen sich von der gegenwärtigen Politik bei vielen Fragen, darunter ausländerspezifischen, alleine gelassen, vielleicht gar die Mehrheit in Deutschland.
    Der Befund Sarrazins zur „Lage der Nation“ ist – ohnehin faktenbasiert – überwiegend richtig, nur scheint hier niemand zu erkennen, dass die gegenwärtigen Probleme von der Politik VORSÄTZLICH herbeigeführt wurden! Ein gut belegtes, wenn auch im Mainstream nur an der Oberfläche berührtes Beispiel ist der Fischer-Vollmer-Erlass, in dessen Gefolge absichtlich kriminelle Elemente aus dem Osten massenweise einreisen durften und die dies beklagenden und sich beschwerenden Beamten mundtot gemacht wurden! Genauso absurd wäre es anzunehmen, Politikern sei nicht klar gewesen, dass eine Integration nicht stattfinden kann, wenn vornehmlich Unterschichtangehörige einreisen, meist ohne Sprachkenntnisse und ohne Arbeitserlaubnis (gemäß AsylVerfG!); die Information der Menschen über die massenhafte Einwanderung in die Sozialsysteme wurde zunächst medial und politisch unterdrückt, die gesetzlich immer schon vorgeschriebene Abschiebung krimineller Ausländer de facto und rechtswidriger Weise suspendiert und so systematisch Druck im Kessel „sozialer Friede“ erhöht – von der POLITIK; Einwanderer waren nur deren Werkzeug! Darum sollten und müssen die Menschen ihren Unmut nicht gegen die Einwanderer richten, sondern gegen die uns gezielt aufhetzenden Politiker! Jetzt, nachdem die meisten bereits den deutschen Paß in einem Geniestreich der Politik gegen die eigene Bevölkerung erhalten haben, muss dem Plan folgend die Diskussion angeheizt werden, damit nach fehlender Änderbarkeit /erschwerter Ausweisung die Bevölkerung radikalisiert und verunsichert wird. Ziel war und ist – übrigens schon bei den Nazis wie bei den Kommunisten, wie Oliver Janich im „Kapitalismus-Komplott“ eindrucksvoll nachweist – die Ausrottung der Nationalstaaten und die Eine-Welt-Regierung, deren wichtigster Teilschritt die EU und der Euro waren. Oder warum sonst sollte und wird weiterhin um jeden Preis in allen EU-Ländern gegen den Willen der eigenen Bevölkerungen das EU- Ratssystem implementiert und ausgebaut (Sowjetunion bedeutet wörtlich übrigens ebenfalls „Räteunion“; in Europa, den USA und weltweit gründen Politiker eilfertig „councils“, also wörtlich übersetzt Räte, russisch: „Sowjets“ – in allen Fällen orientiert am großen UdSSR-Vorbild und zutiefst undemokratisch… ),
    Wer mehr über die Hintergründe erfahren möchte und kein Werkzeug der NWO sein will, mag NWO googeln, den erfolgreichsten Internetfilm aller Zeiten anschauen „Zeitgeist“ und Janichs Buch Kapitalismus-Komplott lesen.
    Es entwickelt sich derzeit GENAU in die gewünschte Richtung; eine „Sarrazin-Partei“ wurde von den Medien explizit herbeigeredet, weil nach Meinung der Agendabetreiber die Zeit so weit ist – divide et impera ……

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